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Nr. 59 7/2015

Das Magazin für unsere Region

! x i n kost´

Buddeln am Strand So wirst du König(in) der sandburgen 50 Jahre Gymnasium Lütjenburg einladung an die ehemaligen mach dich schlau das schweinchen und das meer hohwachter boogie-, blues & folknächte die kultveranstaltung geht in die 12. runde historisch der scharfrichter in Lütjenburg Teil2 Salsa del mar karibikfeeling in hohwacht Labskaus nicht nur für derbe seebären

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Die Ballade vom Labskaus Jedes Jahr – und zwar bis heute essen seebefliss´ne Leute auf die hergebrachte Weise eine sonderbare Speise! Selbst die feinen Damen fragen, wenn sie so am Rollmops nagen, warum dieses Fleischgemüse ausgerechnet „Labskaus“ hieße! Nun, vor Zeiten einmal gab´s einen Käpten namens „Labs“, der – wie damals vorgekommen seine Frau hat mitgenommen auf die meisten seiner Reisen – denn er liebte gut zu speisen! Schon am Sonntag sprach er: „Kleines“, koch mir heute ganz was Feines!“ Und es sagte gleich Frau Labs: „Pass mal auf, ich glaub ich hab´s!“ Aus dem Pökelfass geschwind nahm sie Fleisch von Schwein und Rind, und vom Eingelegten glatt Hering, Gurke, Lorbeerblatt, Zwiebel, tat Rote Rübe auch dabei, auf dass das Ganze rötlich sei, schließlich aus dem großen Sack eine Menge Schiffszwieback, wässert, kocht und dreht die Menge durch des Wolfes Loch Gezwänge und serviert den ganzen Paps aufgekocht dann ihrem Labs. Und zum Schluß da kam noch was Bis oben hin war voll das Glas mit Bismarck- statt der Matjesfische, die sie ins Gemenge mischte, und verschönt´s mit Spiegelei und ´nem Rollmops auch dabei und ein klarer Schluck daneben macht die Sache rund und eben. Doch damit er gut verdaut´s Sprach sie: „Lieber LABS nun KAU´S!“ Ach, Frau Labs ist längst vergangen, doch die Kapitäne hangen seit der Zeit an dem Gerichte, das ich hier für Euch bedichte, und sie denken allewärts: „Guter Labskaus – Gutes Herz! Verfasser unbekannt

! r e m m o S

WILLKOMMEN IM

Wir wünschen Ihnen allen eine tolle Zeit!

Ihre Petra & Stefan Gramkow


So wirst Du KönigIn der Sandburgen

(pg) Endlich Ferien! Dieses Mal geht´s an die Ostsee. Bei schönem Wetter kannst Du hier viel unternehmen. Aber auch wenn der Tag verregnet ist, kannst Du Dir am Strand wunderbar die Zeit vertreiben. Sei doch mal ein Architekt und baue eine tolle Burg aus Sand. Die perfekte Sandburg ist natürlich größer, höher und stabiler als alles bisher Dagewesene. Die Frage ist: Wie bekommt man das nur hin? Wenn Du KönigIn der Sandburgen werden willst, bedarf es vorab einiger Überlegungen: 1.) Wie soll Deine Burg aussehen? 2.) Womit verzierst Du sie? 3.) Welchen Sand nimmst Du dazu? Die erste Frage ist leicht zu beantworten, lasse einfach Deine Phantasie spielen. Punkt zwei ist auch schnell erledigt, denn es liegen

jede Menge Muscheln, Steinchen, Holzstückchen und sonstiges Material am Strand herum. Die Frage nach dem richtigen Sand gestaltet sich schon schwieriger. Nun hat ein internationales Forscherteam die perfekte Formal gefunden, welche Burgenbauen leichter macht: Die Lösung ist, dass Du Sand verwendest, der ein Prozent Wasser enthält. Nur ein dünner Wasserfilm bildet die richtigen Brücken unter den Sandkörnchen, welche sie aneinander haften lässt. Zudem benötigst Du das perfekte Verhältnis zwischen Grundfläche und Höhe der Burg, damit sie nicht unter ihrem Eigengewicht zusammenbröselt. Berücksichtigst Du alle Faktoren, kannst Du mit unserem Ostseesand eine Burg mit einem Radius von 20 Zentimetern bis zu zweieinhalb Meter hoch auftürmen. Redaktion/Text: Petra Gramkow

Es gibt noch eine andere Formel, die normalerweise Bau-Ingenieure nutzen, um die Stabilität von Gebäuden zu errechnen. Hierbei wird die Schwerkraft, die Dichte des Materials, der Radius der Grundfläche, eine Konstante und auch das sogenannte Elastizitätsmodul berücksichtigt, welches beschreibt, wie ein Material auf Verformungen reagiert.

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Doch davon mehr nach Deinem Abitur...

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Der eigene Garten ist einer der schönsten Erholungsorte. Wer zwischen üppigen Rabatten und gepflegter Rasenfläche in Ruhe enspannen möchte, richtet sich eine gemütliche Sitzecke ein. Natürliche Baustoffe sind der Trend; Holz und Granit in Kombination sind ein Hingucker auf jedem Grundstück und erfreuen sich sowohl für die Terrasse, den Sitzplatz, Wege- und Beeteinfassungen bis hin zur Sichtwand für die windgeschützte Oase zum Wohlfühlen immer größerer Beliebtheit. Ein Gartenhaus - modern oder klassisch - oder ein schöner Pavillon komplettieren die ”Wohlfühloase”. Pergolen, Zäune aus verschiedenen Materialien bieten eine ansprechende Grundstückgrenze oder den gewünschten Sicht- und Windschutz. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bei der Planung und Gestaltung finden Sie fachkundige Unterstützung in Ihrem Fachmarkt bauXpert Dittmer.

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wir freuen uns, Ihren Kindern im Alter zwischen sechs und 13 Jahren auch dieses Jahr im Rahmen unseres Kinderferienpasses 2015 viele interessante Angebote machen zu können, die wir gemeinsam mit unseren Partnern entwickelt und organisiert haben. Unser Ziel ist es, Ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Sommerferien im Zeitraum zwischen dem 20. Juli und 29. August 2015 ihren persönlichen Neigungen und Interessen entsprechend durch beliebige Auswahl von KinderferienpassAngeboten noch erlebnisreicher und lebendiger zu gestalten. Kurz: Ihre Kinder sollen in den Sommerferien viel Freude und Spaß haben! Und

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wir wollen mit interessanten Angeboten unseren Teil dazu beitragen. Sie haben die Möglichkeit, bis zum 16. Juli im Rathaus der Stadt Lütjenburg eine Kinderferienpass-Karte für Ihr Kind bzw. mehrere für Ihre Kinder zu erwerben. Die Kosten für eine Kinderferienpass-Karte liegen bei 18 €; ALG II- und SozialhilfeempfängerInnen zahlen 9 € pro Karte. Diese sog. Kinderferienpass-Karte berechtigt Ihr Kind zur Teilnahme an den im Kinderferienpass-Magazin aufgeführten Angeboten. Das Kinderferienpass-Magazin wird den Kindern von ihren LehrerInnen in den jeweiligen Schulen übergeben. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Angebote auf eine bestimmte Zahl an teilnehmenden Kindern beschränkt sind. Zudem ist es möglich, dass Altersgrenzen Kinder aufgrund ihres Alters von einer Teilnahme ausschließen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei Angeboten (bspw. „Ein Tag im HANSAPARK“), die zum einen auf eine bestimmte Zahl an teilnehmenden Kindern beschränkt sind und zum anderen häufiger angeboten werden, ein Kind nur zu einem Termin angemeldet werden kann. Grundsätzlich gilt: Je früher Sie uns die Teilnahmewünsche Ihres Kindes bzw. Ihrer Kinder mitteilen, desto größer ist die Chance, für Veranstaltungen berücksichtigt werden zu können. Die Kinderferienpass-Karten erhalten Sie bei unserem Stadtpädagogen Herrn Lübker im Rathaus im Erdgeschoss, Zimmer 3. Dort ist Herr Lübker vom bis 16. Juli dienstags zwischen 10:00 und 12:00 und mittwochs zwischen 10:00 und 19:00 persönlich für Sie anzutreffen. Für Fragen steht Ihnen Herr Lübker ab sofort auch unter der Telefon-Nr. 04381402042, der Mobilfunk-Nr. 0173-3558081 und per E-Mail unter sven. luebker@stadt-luetjenburg.de zur Verfügung. Ihr

Dirk Sohn Bürgermeister

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Christiane Holst von „Kiek mol! - Optik am Rathaus”, Lütjenburg erklärt: Entspiegelung und situationsgerechte Tönung sind die Antwort für viele Sehprobleme des Auges. Das bietet Brillenträgern Möglichkeiten, ihre Augen zu unterstützen und zu entspannen. Eine Entspiegelung ist eine Beschichtung des Brillenglases. Durch Berücksichtigung der verschiedenen Wellenlängen der Lichtstrahlung sorgt sie dafür, dass das Licht durch das Brillenglas geleitet wird und sich nicht an den Oberflächen bricht. Dieses erzeugt sonst Reflexe und einen Grauschleier der Farben. Während nachts Reflektionen des Brillenglases sich sogar reaktionsmindernd im Straßenverkehr auswirken können, so ist auch die Farbintensität der Umwelt tagsüber einfach Lebensqualität, auf die man nicht verzichten sollte. Die Verbraucher kennen diesen HDEffekt heute durch neue Techniken der Bildschirme. Nicht sinnvoll ist es, diese Technik durch nicht entspiegelte Brillengläser wieder zu mindern.

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Buchtipp des Monats Gutshöfe und - Anzeige Herrenhäuser in Schleswig-Holstein Autor: Deert Lafrenz Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege SchleswigHolstein Erstmals werden in dem Buch „Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein“ katalogartig alle ehemals Adligen Güter Schleswig-Holsteins in seinen heutigen Grenzen – mit ihrer historischen Entwicklung und ihrem Bestand an Gebäuden, Gärten und Parkanlagen vorgestellt, wobei der Schwerpunkt der beschriebenen Bauten auf den jeweiligen erhaltenen Herrenhäusern und ihrer Ausstattung liegt. Berücksichtigt werden auch jene Güter, die längst verschwunden sind oder auf denen keine historische Bausubstanz mehr vorhanden ist, sofern Nachrichten von ihnen überliefert sind. Lagepläne der wichtigsten Güter und Grundrisse der bedeutendsten Herrenhäuser ergänzen die etwa 1000 Abbildungen. Ein ausführlicher Einleitungstext gibt einen Überblick über die Gesamtentwicklung der Güter und der Gutslandschaft. Zum Autor Dr. phil. Deert Lafrenz, geboren 1944 in Eckernförde, Kunsthistoriker, war bis zu seiner Pensionierung 2009 Dezernent am Landesamt für Denkmalpflege in Kiel. Er hat von hier aus unter anderem 25 Jahre lang praktische Denkmalpflege betrieben, hauptsächlich in den güterreichen Landkreisen Ostholstein, Plön und Rendsburg-Eckernförde, betreute aber auch zahlreiche Projekte in der Stadt Schleswig und in anderen Kreisen des holsteinischen Landesteils. In den letzten Berufsjahren war er wissenschaftlicher Inventarisator des Landesamtes, betrieb dabei die Neubearbeitung des Dehio Schleswig-Holstein und erarbeitete die Denkmaltopographie für die Stadt Rendsburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der ländlichen, speziell der Guts- und Herrenhausarchitektur Schleswig-Holsteins. Michael Imhof Verlag ISBN 978-3-86568-971-9 687 Seiten

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Auch

e n Pa r k in e n e h c u a r b Rol l er

pl atz!

Neue Roller-/Fahrradständer für den Kindergarten „Schatzkiste“ der Stadt Lütjenburg (pg) Die Kinder des Kindergartens „Schatzkiste“ freuen sich sehr über ihre tollen neuen Roller-/Fahrradständer. Bisher war es für sie schwierig, auf dem Kindergartenspielplatz einen festen Parkplatz für die Kinderfahrzeuge zu finden, die sie von zu Hause mitbringen. Da hatte Jochen Sauvant, der Leiter des Lütjenburger Bauhofs, einen tollen Einfall: Er wollte den Chef vom „Zweiradhaus Scheibel“ einmal fragen, ob er da nicht helfen konnte. Michael Scheibel überlegte nicht zweimal, er fand die Idee super und spendete für den Kindergarten sogar gleich Roller-/ Fahrradständer, welche die Mädchen und Jungs sogleich für sich mit Freude in Beschlag nahmen. Vielen Dank sagen die Kinder und Mitarbeiter des Kindergartens „Schatzkiste“. Redaktion: Petra Gramkow, Foto: Kindergarten „Schatzkiste”

Bürgermeister Matthias Potrafky für 25jährige CDU-Mitgliedschaft geehrt

3. v. l.: Matthias Potrafky

Vor 25 Jahren trat er in die CDU ein - im Jahr der Deutschen Einheit. Und das 10-Punkte-Programm von Bundeskanzler Helmut Kohl nach dem Fall der Mauer war auch der Anlass für Matthias Potrafky, in die CDU einzutreten. Beim Sommerabend der CDU Hohwacht im Inklusionshotel „Das Bunte Kamel“ mit Grillen und Klönen (bis nach Mitternacht) ehrten Kreisvorsitzender Werner Kalinka, Ortsvorsitzende Iris Dencker und der stellvertretende Kreisvorsitzende und Lütjenburg-Ost-Kreistagsabgeordnete Stefan Leyk den Jubilar mit der Ehrenurkunde, der Anstecknadel und einem Präsentkorb. Werner Kalinka würdigte vor allem das Engagement von Matthias Potrafky als Bürgermeister und langjährigem CDU-Ortsvorsitzenden: „Hohwacht und die Interessen seiner Gemeinde bestimmen seine politische Arbeit. Matthias Potrafkys Arbeit zeichnet sich durch viel Engagement, Kompetenz, Standfestigkeit und - wenn es nötig ist - große Beharrlichkeit aus.“ Mit ihm freuten sich seine Bürgermeister-Kollegen Heiner Sachau (Behrensdorf) und Andreas Köpke (Blekendorf), seine früheren Ortsvorsitz-Kollegen Armin Hirsch (Behrensdorf), Walter Lamp und Wolfgang Stuht (Blekendorf) sowie zahlreiche Gäste.


n e h c n i e w h c S s a D r e e M s a und d

(pg) Meerschweinchen sind gutmütige und gesellige Tiere. Sie stammen ursprünglich aus Südamerika. Wo sie in Gebieten mit ganzjährigem Graswuchs von den tiefergelegenen Ebenen der Pampas bis in die Höhen der Anden anzutreffen sind. Die wildlebenden Tiere haben ein glattes, graubraunes, eng anliegendes Fell, was ihnen beim Graben ihrer Erdgänge und Behausungen zu Gute kommt. Es gibt Arten, die in Sümpfen leben und daher Ansätze von Schwimmhäuten zwischen den Zehen haben. Schon seit Jahrtausenden leben sie als Haustiere bei uns Menschen. Hier gibt es eine Menge unterschiedlicher Züchtungen. Von glatt-, wirbel- und langhaarig und sogar nackt, in den Farben Weiß,

Mach Dich schlau!

Beige, Braun, Schwarz, oder Mehrfarbig ist alles dabei. Da unsere Hausmeerschweinchen reine Pflanzenfresser sind, kann man sie mit Fisch nicht locken und wegen ihrer Krallen an den Füßchen sind sie zum Schwimmen denkbar ungeeignet. Warum nur kennt man sie dann unter der Bezeichnung Meerschweinchen? Ganz einfach: Die Eroberer brachten sie über das Meer in ihre Heimat mit. Zudem haben Meerschweinchen Ähnlichkeit mit kleinen Schweinchen und quieken auch so. Redaktion/Text: Petra Gramkow

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TREND GETRÄNK

MIT DREI BUCHSTABEN

DOCH WAS GENAU

ZEICHNET EINEN

GIN! UND Kaum eine andere Spirituose hat sich in den letzten Jahren so sehr hervorgetan wie der Gin. Anfangs vor allem als „Bartender´s Darling“ bekannt, hat sich die Vielfalt dieser klassischen Spirituose mittlerweile bis an die private Hausbar herumgesprochen. Und wir reden hier nicht über Massenprodukte, sondern oft über kleine, feine Spezialitäten die sorgsam komponiert und destilliert werden. Echte Spezialitäten aus aller Welt.

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GUTEN GIN AUS?

WAS GENAU IST

EIGENTLICH GIN?

Rein technisch gesehen ist Gin mit Wacholder und Gewürzen aromatisierter Neutralalkohol. Doch der historische Ursprung des Gin liegt wie so oft in der Medizin. Wacholder hatte damals den Ruf bei Beschwerden jeglicher Art zu helfen. Die Urform des Gins war der Genever aus den Niederlanden. Hier wurde Malzwein mit Wacholder und Gewürzen aromatisiert. Die Engländer fanden schon bald Gefallen am Genever und überarbeiteten das Rezept, um ihren Gin zu schaffen. Hochprozentiger Alkohol, verbesserte Destillationstechniken und feinere Rezepte ließen Gin schnell vom Medikament zur trinkbaren Spirituose werden. Erst beliebt bei der feineren Gesellschaft, dann bei Seeleuten auf hoher See, wurde der Gin in England schnell massentauglich. Unglaubliche 100. Mio. Liter Gin sollen im 18. Jahrhundert konsumiert worden sein. Aufgrund stark ansteigender Kriminalität und Alkoholproblemen wurde 1751 der Gin Act ins Leben gerufen, um die Gin Produktion zu beschränken und den Konsum zu reduzieren. Denn zeitweise lag die Sterberate durch Alkoholkonsum in London über der Geburtenrate. durch Besteuerungen und weiteren Restriktionen konnte die Gin Krise jedoch abgewendet werden. Heutzutage wird Gin hautsächlich als Gin & Tonic oder als Basis für moderne und klassische Cocktails verwendet.


KLASSI

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FIKATIONEN

Es gibt drei verschiedene offizielle Klassifikationen von Gin. Die bekannteste ist der London Dry Gin und bezeichnet einen ungesüßten, destillierten Gin. London Dry Gin ist übrigens nicht auf eine Region beschränkt. Plymouth Gin jedoch darf nur in Plymouth hergestellt werden, ist leicht gesüßt und in der Regel höherprozentig. Old Tom Gin war in den alten Zeiten populär als noch schlechte Grundstoffe mit Zucker ausgebessert worden sind. Heutzutage ist ein Old Tom Gin ein gesüßter, sehr würziger Gin. Eine Gin Spezialität ist außerdem der Sloe Gin. Eine Komposition aus Gin und Schlehensaft. Die bekannteste Art und Weise einen Gin herzustellen, ist der sogenannte Distilled Gin. Hierbei werden die Wacholderbeeren und weitere Botanicals (Gewürze, Kräuter, etc.) im Neutralalkohol mazeriert, anschließend destilliert und auf Trinkstärke herabgesetzt. Des Weiteren gibt es die Gin Head Destillation, bei der die Zutaten nicht im Neutralalkohol mazeriert werden, sondern beim Brennen der Alkoholdampf durch Körbe geleitet wird, in denen sich die Botanicals befinden. Der Alkoholdampf löst die Aromen der Kräuter und Früchte und nimmt sie dann auf. Die dritte und mittlerweile sehr seltene Variante ist der sogenannte Bathtub Gin – Cold Compounding. Hier werden die Kräuter im kalten Neutralalkohol mazeriert und mit Essenzen aromatisiert. Es findet keine Destillation statt. Früher hat man diese Gins in Badewannen angerührt. Diese waren meist von außerordentlich schlechter Qualität. Gerade Deutschland und auch die Schweiz haben in den letzten Jahren als moderne Gin Spezialisten einen sehr guten Ruf erlangt. Marken wie Monkey 47. The Duke, Ferdinands oder der Appenzeller GIN 27 bestechen durch außergewöhnliche Aromen und besonders feine, handwerkliche Qualität. Doch die Vielfalt ist so groß wie die Verwendung der Kräuter und Aromen. Jeder Gin greift auf sein eigenes Rezept zurück und bietet eine Vielzahl von Aromen. Ein Paradies für Genießer und Entdecker. Eine Gemeinsamkeit vereint alle Gin-Sorten. Wacholder sollte immer das dominierende Basisaroma sein. Doch auch hier gehen viele moderne und als New Western Dry bezeichnete Gin-Sorten bereits neue Wege und setzen weniger auf klassische Wacholdernoten sondern oft auf exotischere, moderne Aromen im Vordergrund.

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Tenniserfolge für TC Lütjenburg

FEIERN SIE MIT! 50 Jahre Gymnasium Lütjenburg Alle Ehemaligen sind herzlich eingeladen

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Am 22. April 1965 wurden erstmals eine fünfte und eine sechste Klasse am Gymnasium Lütjenburg eingeschult. Sie wurden damals in zwei Fertigklassenhäusern in der Plöner Straße unterrichtet. Die Schülerzahl wuchs schnell und seit 2002 sind es konstant über 600 Schülerinnen und Schüler. 1972 verließ der erste Abiturjahrgang die Schule, und ab 1972 bis 1982 nahm das Gymnasium Lütjenburg zusammen mit der damaligen Hauptschule und der Realschule an einem Schulversuch als Kooperative Gesamtschule teil. Seit 1982 ist es wieder eine eigenständige Schule, die im Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrum untergebracht ist. Seither sind 50 Jahre vergangen und das soll gefeiert werden. Die Feier für das 50-jährige Jubiläum findet vom 22. bis 26. September 2015 statt. Ehemalige werden gerne beim Schulfest (Donnerstag, 24.09.2015, 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr) und beim Tag der offenen Tür (Samstag, 28.09.2015, 10.30 bis 13.00 Uhr) willkommen geheißen. Schulführungen bietet die Schule an diesen beiden Tagen gerne an. Die Schulgemeinschaft freut sich auf Gäste und bittet um Anmeldung per E-Mail an: 50jahre@gymnasium-luetjenburg.de.

Bei den Tennis-Jugendbezirksmeisterschaften in Bad Schwartau konnte Melina Erichsen bei tollem Sommerwetter den Titel Bezirksmeisterin U 14 erringen. Nicht weniger erfolgreich war erneut Lotta Hackbarth die Bezirksmeisterin U 16 wurde. Sie hatte kein Spiel abgegeben und gewann gleich vier Mal mit 6:0, doch eines ist den Tennistalenten durchaus bewusst, dass bei den Landesmeisterschaften im Juli die Trauben doch noch ein wenig höher hängen. Gerade wenn die beiden dann auf bekannte gute Spielerinnen treffen, sind sie vom Ehrgeiz besonders gepackt. Auch im intensiven Training wird man auf dieses Ereignis hinarbeiten. „Da ist uns auch ein gezieltes Aufschlagtraining wichtig“, erklärt Trainer Günter Hackbarth. Desweiteren belegten die Brüder Janik und Jasper Schamerowski bei den U 21 Spielern den zweiten und den dritten Platz. Die erst sieben Jahre alte Laima Frosch konnte im Midcourt U 9 den dritten Platz und Leander Skala war in der Nebenrunde U 16. zweite.

AUsgezeichnet! vom institut für die qualitätssicherung von backwaren (iqback)

Tennis Bezirksmeisterinnen (links) Lotta Hackbarth und Melina Erichsen

Einladung zum Grillfest im JAZ Wann: Freitag, 17. Juli 2015, ab 15:00 Uhr Wo: Jugendaktionszentrum in der Kieler Straße 38 in Lütjenburg Liebe SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und StadtvertreterInnen,

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zum Schuljahresabschluss laden wir Euch alle recht herzlich zu einem Grillfest ein und hoffen auf ganz viele nette Gäste! Kommen kann, wer Zeit und Lust auf ein Grillfest in fröhlicher Runde hat - also auch gerne eure Familie! Ab 14:00 Uhr beginnt der Aufbau und ab 15:00 Uhr steht der Grill zum Einsatz bereit... Würstchen (wer Fleisch möchte, bringt es sich selber mit), Salate und Getränke besorgen wir. Für die Schüler ist ein Kostenbeitrag von 1,00 € zu entrichten. Für alle anderen Gäste steht ein „Spendentöpfchen“ im Jugendaktionszentrum für einen kleinen Obolus bereit. Wir freuen uns schon jetzt auf gutes Wetter und einen fröhlichen Ausklang dieses Schuljahres! Wir bitten um Anmeldung bis zum 14.07.2015 Persönlich bei uns im Jugendzentrum. Telefonisch unter 04381-418499 E-Mail martinabrack@awo-sh.de


Elektro-Technik Lenkewitz

Und wieder gab es einen GRUND ZUM FEIERN! - Anzeige -

Am 1. Juli diesen Jahres beglückwünschten Kirsten und Klaus Lenkewitz in ihrem Unternehmen am Hopfenhof 4a ihren Mitarbeiter Dirk Prieß zu seiner 10-jährigen Betriebszugehörigkeit.

(pg) Kirsten Lenkewitz weiß nur Positives über ihren langjährigen Mitarbeiter zu berichten: „Herr Prieß stieg bei uns als Elektroniker ein. Zunächst umfasste sein Arbeitsgebiet unterschiedliche Tätigkeiten. Heute liegt sein Einsatzbereich in der Neubau-Installation. Die damit verbundenen Aufgaben betreut er selbständig und weiß immer einen Rat. Sein Wissen vermittelt er gerne an unsere Auszubildenden. Herr Prieß stand stets loyal zu unserem Betrieb. Wegen seiner offenen, geselligen und

10 Jahre im Dienst der Firma Elektro-Technik Lenkewitz: Dirk Prieß ruhigen Art kommt er mit allen Mitarbeitern und Kunden wunderbar zurecht. Zudem zeichnet ihn seine große Zuverlässigkeit aus.“ Kirsten und Klaus Lenkewitz schätzen sich glücklich, Dirk Prieß zu ihrem Mitarbeiterstamm zu zählen: „Wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit und freuen uns, ihn noch viele Jahre in unserem Redaktion / Text: Petra Gramkow Team zu haben.“ Foto: © Christiane Münster Photography

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Georg Schroeter Marc Breitfelder & MayaMo Boogielicious

Richie Arndt Acoustic Band

Boogiesoulmates

B.B. & The Blues Shacks

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Improvisation ist ihre große Stärke und daher ist jeder Abend, den die Band zusammen mit ihrem Publikum gestaltet, ein echtes Erlebnis. Kraftvolle Eigenkompositionen, treibende Boogie-Woogies, die echte Lebensfreude zeigen und leidenschaftliche Bluessongs bestimmen das Programm des Blues-Pianisten und des Mannes mit der Mundharmonika. Unterstützt von der kraftvollen Stimme Maya Mo´s, sowie Miguel und Tim Engel erwartet die Zuhörer: viel Blues, ein Hauch Folk, Pop und hier und dort Groovy-, Rock- und Gispy Sounds in englischer und spanischer Sprache.

Festwiese Alt-Hohwacht, neben dem „Strandkörbchen”

Montag, 20.07.2015

Georg Schroeter & Marc Breitfelder mit MayaMo, Miguel & Tim Engel

Axel Zwingenberger ist der unangefochtene Meister des Boogie-Woogie-Pianos. Gemeinsam mit Hans-Malte Witte am Saxophon und Dirk Engelmeyer am Schlagzeug bringen sie den Boogie-Woogie-Rhythmus auf die Bühne. Die Auftritte von Axel Zwingenberg und Friends sind stets eine swingende Spezialität. Immer wieder gelingt es ihnen, das Publikum mit ihrer unbändigen Spielfreude mitzureißen.

Hotel Hohe Wacht, Ostseering 5

Montag, 13.07.2015

Axel Zwingenberger mit Hans-Malte Witte und Dirk Engelmeyer

Seit Jahren verzaubern altbekannte Musikgrößen und neue Künstler mit Boogie, Blues und Folk das Hohwachter Publikum. Freuen Sie sich auch in diesem Jahr auf 11 eintrittsfreie Live-Konzerte.

Altbewährtes und überraschend Neues!

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– NEU – 19.00 Uhr! weils e j n n i g e Konzertb

Die Band aus Arizona zeigt, dass sie sensationellen, atemberaubenden, dynamischen, leidenschaftlichen und zudem noch perfekten Blues beherrscht. Von den Jam-Sessions in den USA brachte sie mit einer BluesMundharmonika, zwei Gitarren, einer Orgel, Drums, Bass und zwei kraftvollen Gesangstimmen ihr beeindruckendes Spektrum von Rhythm & Blues, Gospel und Delta Blues nach Europa.

Tom‘s Hütte, Dünenweg 6

Mittwoch, 29.07.2015

Shri

Eine neue Formation herausragender Musiker aus der deutschen Soul-, Blues- & BoogieWoogie-Szene präsentiert Rhythm & Blues aus den 50er und 60er Jahren und aktuelle Coversongs, mit einem neuen und einzigartigen Sound! Elegant, glamourös, funky & sexy! So klingen sie und so sehen sie auch aus! Als echte "R' n' B - Königin" könnte man Alicia Emmi Berg bezeichnen, wenn sie mit den Boogiesoulmates singt. Mit einem grossen Namen in der Boogie-Woogie-Szene zeigt Niels von der Leyen in dieser Formation seine musikalische Vielfalt und Erfahrung. Andreas Bock ist der Bluesdrummer schlechthin. Mit seiner einmaligen Spielweise und internationalen Erfahrung sorgt er für den absoluten Groove.

Godewind, Seestr. 21

Dienstag, 04.08.2015

Boogiesoulmates

In der komplett akustischen Version mit diversen Akustikgitarren & Dobros, Kontrabass, Schlagwerk und natürlich Richie Arndts prägnantem Gesang werden viele Hits mit viel Seele und sehr intim präsentiert. Authentischer Blues und Rootsmusic mit hohem Wiedererkennungswert und auf höchstem Niveau. – Das sind Richie Arndt, Gregor Hilden, Jens-Ulrich Handreka und Frank Boestfleisch.

Die Band ist ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio und momentan wohl eine der außergewöhnlichsten BoogieFormationen der Szene in Europa. Ihnen gelingt es, die populäre Musik der 20er, 30er und 40er Jahre in das aktuelle Jahrhundert zu katapultieren. „Mühelos, schwerelos, einfach wunderbar“ urteilt die Presse über den unverwechselbar typischen Sound des Trios, der auch durch die im Boogie eher selten eingesetzte Blues-Harmonika geprägt wird. Die Live-Auftritte geraten immer wieder zu umjubelten Highlights der Konzertsaison und die enorme Spielfreude der Band springt auf die Zuhörer über. Boogielicious ist ein Trio, das die Liebhaber handgemachter Musik elektrisiert und Boogie-Woogie-Fans, AltRock'n Roller und traditionelle Jazz- und Blues-Anhänger gleichermaßen hocherfreut. 6

Haus am Meer, Dünenweg 1

Strandhotel, Strandstr. 10

Richie Arndt Acoustic Band Sonnabend, 01.08.2015

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Freitag, 24.07.2015

Boogielicious

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Über Jahre hinweg pflegten sie den Kult um den Blues aus den 40er- und 50er-Jahren. Mit der Zeit verfeinerten sie ihr Songwriting immer mehr und mischten ihren speziellen Sound mit Doo-Wop, Swing, Beat und mit verführerischem, zeitgemäßem Blues oder modernem, tiefen Soul. Das Herzstück der Band sind Weltklasse-Gitarrist Andreas Arlt und sein Bruder Michael, der als Sänger und Harmonicaspieler bei jedem Auftritt über sich hinaus wächst.

Restaurant Seaside, Seestr. 14

Freitag, 14.08.2015

B.B. & the Blues Shacks

Seine Soul-Stimme sorgt sofort für Gänsehaut-Feeling. Big Daddy Wilsons dunkler Bariton ist schlicht unverwechselbar. Eine Stimme, deren Ausstrahlung den Zuhörer spielend mit dem ihr eigenen Zauber einfängt und die jederzeit ungekünstelt und ehrlich daherkommt! Big Daddy Wilsons Repertoire reicht von schnellem Boogie über gefühlvolle Balladen bis erdigem Blues - der Mann mit der tiefen Baritonstimme weiß in allen Disziplinen zu überzeugen. Unterstützt wird BD Wilson in diesem Jahr von Cesare Nolli und Paolo Legramandi.

Hotel Seeschlösschen, Dünenweg 4

Sonnabend, 08.08.2015

Big Daddy Wilson & friends

12. Hohwachter Boogie-, Blues- und Folknächte 13.07.-24.08.2015, 19.00 Uhr, Eintritt frei

Axel Zwingenberger

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Sie singen von weiten grünen Wiesen Schottlands, den Sehnsüchten hart arbeitender irischer Fischer und von der Liebe: ausgelassen, verträumt und wehmütig begeistert die Hamburger Irish Folk Band „Wide Range“ bei jedem ihrer Bühnenauftritte mit Trink-, Liebes- und Auswandererliedern. Dabei wechseln sich gefühlvolle Balladen mit den rockigen Varianten des Irish Folk ab.

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Strandhotel, Strandstr. 10

Wide Range

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Der Name Boogie Rockets steht seit langem für eine explosive Mischung aus Boogie-Woogie und Rhythm ‘n Blues der 30er bis 50er Jahre. Auf diese Weise hat sich die Band in der Szene einen Namen erarbeitet, der hier nicht mehr wegzudenken ist. Kay Steffens (Vocals), Nils von der Leyen (Piano) und Andreas Bock (Drums) geben eine ordentliche Portion Spielfreude, Authentizität und Show hinzu und das Publikum kann seine Tanzstile ausleben.

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Wide Range

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Freitag, 21.08.2015

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Zeitlos, im Golfclub, Eichenallee 1

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Dienstag, 18.08.2015

Boogie Rockets

Boogie Rockets

fpla Gol

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Die Boogie-, Blues & Folknächte sind eine Veranstaltung der Hohwachter Bucht Touristik GmbH – mit freundlicher Unterstützung der teilnehmenden Gastronomen. Besonderer Dank gilt dabei der VR Bank und der Förde Sparkasse.

Über die Jahre hat Abi Wallenstein einen unnachahmlichen Gitarrenstil entwickelt, der von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Akkorden und Melodielinien gezeichnet wird. Sein scheinbar einfaches Spiel erweist sich bei näherem Zuhören als komplex und vielschichtig, mit einem swingenden Groove, der mühelos die übliche Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug ersetzt. Abi singt den Blues mit einer Selbstverständlichkeit und Unaffektiertheit, die total überzeugend ist, und die, zusammen mit seiner souveränen Bühnenpräsenz, innerhalb von kürzester Zeit jedes Publikumsherz erobert. Unterstützt wird die Hamburger Blueslegende dieses Mal von der virtuos-energiegelandenen Harp-Spielerin Kat Baloun, dem genialen Cajonspieler und Schlagzeuger Martin Röttger und dem fulminanten Duo am Piano und an der Harp Georg Schroeter und Marc Breitfelder.

Restaurant Seaside, Seestr. 14

Montag, 24.08.2015

Abi Wallenstein & friends

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13.07.-24.08.2015 · 19.00 Uhr

12. Hohwachter Boogie-, Blues- und Folknächte

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Stadt Lütjenburg · Arbeitskreis Stadtarchiv

Der Scharfrichter in Lütjenburg (Teil II) Das Haus des Lütjenburger Leider sind in unserem Original Scharfrichters lag damals am am Dokumentenrand nicht mehr östlichen Stadtrand außerhalb alle Zahlen lesbar, doch was entdes eigentlichen Wohngebietes zifferbar ist, ist schrecklich genug jenseits des „Nedderdoors“ am und kann bei uns Bürgern des Ende der Niederstraße. Es trug Jahres 2015 nur ein ungläubiges später die Bezeichnung „GiesKopfschütteln hervorrufen. chenhagen Nr. 2“. Es war ein An erster Stelle aufgeführt ist die ansehnliches Gehöft; das Amt „Taxa“ in Höhe von 10 Reichsthades Scharfrichters stand unter lern für die Ausübung der Strafe: dem Schutz des Rates der Stadt. „Für ein Haupt mit einem Schwert Dennoch war es zunehmend zu abzuschlagen (vgl. Stadtarchiv, „einem unehrlichen Gewerbe“ geKarton „Pflug“); Mörder, Räuber worden, so dass seine Träger aus und Kindesmörderinnen wurden der städtischen Gesellschaft ausdurch das Schwert gerichtet. Man gegrenzt wurden. Das wurde vor schnallte sie an einen Hocker; allem deutlich bei Gottesdiensten der Henker musste sein Schwert und in den Gaststätten. So gab waagerecht führen, um den Kopf das Häuserverzeichnis der Stadt rollen zu lassen“ (vgl. „Scharfvon 1697 den Platz des Scharfrichter wurde man nur auf EmpDiese Kopie wurde der Stadt von Theodor Pflug geschenkt. Das Original befindet sich bei den richters in der Kirche als „hinter Nachfahren in Einfeld. Theodor Pflug wohnte lange Zeit in Lütjenburg und Hohwacht. Er ent- fehlung“, a. a. O., S. 3). dem Ratsstuhl unter der Orgel“ stammt dieser Familie. Seine Vorfahren wohnten im obigen Haus von 1726 bis 1900 (früher: Aufschlussreich ist die Informaan und den seiner Frau „am Pfei- „Gieschenhagen“ Nr. 2). tion, dass dem Scharfrichter „bei ler hinter der Taufe“. Der Scharfjeder Execution eine Kanne Wein richter beschäftigte einen Knecht und einen Jungen (vgl. Volkszählungsliste auf Gerichtskosten zugestanden wurde, damit er eventuelle Hemmungen sovon 1769: Stadtarchiv Karton Nr. 99). fort hinunterspülen konnte (a. a. O., S. 2). Wenn wir die Lütjenburger „Taxa“ Auch in den Gaststätten wurde der Henker in besonderer Weise behandelt. mit den Scharfrichtergebühren der Stadt Plön von 1694 vergleichen, können Er hatte seinen eigenen Stuhl, und niemand setzte sich mit ihm zusam- wir feststellen, dass die dort vom Herzog festgelegten Gebühren weitgehend men. Überall hatte er seinen eigenen Becher, denn niemand wollte aus einem mit denen in der Stadt Lütjenburg gültigen übereinstimmten (vgl. „GebührenHenkerbecher trinken. Dieser war an seinem Tischplatz mit einer Kette be- tabelle der Stadt Plön von 1694, Stadtarchiv). Diese Aussage gilt auch für die festigt (vgl. Lütjenburger Nachrichten, Nr. 6, Juni 1974). Wie ein Lütjenbur- Beschaffung der Folterinstrumente. So heißt es im Nachsatz zu dieser Plöner ger berichtet, sei jedoch das „Färberhaus“ am Markt die „Stammkneipe“ des „Gebührentabelle“: „Grapen, Kessel, Zangen, Brenneisen, Blöcke, Pfähle, RäScharfrichters gewesen. Auf der linken Seite des Maackschen Hauses soll der, Nägel und Schleifen mit Pferden, Seile, Stricke und andere Instrumente früher ein Ausschank gewesen sein, und dort habe es einen angeketteten haben die Scharfrichter selber aus eigenen Mitteln zu beschaffen. Dafür erBecher für diesen ungeliebten Mitbürger gegeben (vgl. Wolfgang Brien vom halten sie eine jährliche ‚Dienstaufwandsentschädigung’“. 17. September 2014). Ob der Scharfrichter jedoch tatsächlich einen „Stamm- Aus dem Jahre 1746 besitzen wir noch eine sehr interessante Bestallungsurplatz“ in einer „Stammkneipe“ hatte, ist wohl doch fraglich, denn der Ver- kunde, die vom Scharfrichter Hans Barthold Pflug unterschrieben wurde (vgl. fasser der Kirchenchronik weiß lediglich zu berichten, „dass das Trinkgefäß Abbildung; Stadtarchiv). des Scharfrichters im Krug an einer Kette fest war und der Gastwirt es ihm Und im Jahre 1763 sah sich der dänische König Friedrich V. veranlasst, die hinausreichte, wenn er Bier oder Schnaps trinken wollte“ (Dr. Kurt Seefeldt: Bestimmungen für Ehebrecher beiderlei Geschlechts noch einmal zu ver„Lütjenburgs Kirchenchronik“, S. 196). schärfen. So wurde z. B. verfügt, dass ein Ehebrecher oder eine Ehebrecherin Mit Datum vom 22. Januar 1726 besitzen wir im Stadtarchiv eine Origi- (bei Ermangelung von Geld) bei einem erstmaligen Vergehen verurteilt wernalurkunde von „Friedrich V., von Gottes Gnaden König zu Dänemark, Norwe- den soll „mit Gefängnis zu Wasser und Brot auf vier Wochen“, beim zweiten gen, der Wenden und Gothen, Hertzog zu Schleßwig, Holstein, Stormarn und Mal „mit einer einjährigen Zuchthausstrafe“ und beim dritten Male „mit einer der Dithmarschen, Graff zu Oldenburg und Delmenhorst…“. Hierin verfügte zehnjährigen Zuchthausstrafe“ (vgl. Stadtarchiv, Karton „Pflug“). er unter der Überschrift „Scharfrichter – Taxa“ eine neue „Gebührentabelle“. In einem lesenswerten Kommentar zu dieser königlichen Verfügung kommt

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Hermann Witt zu der Schlussbemerkung, dass diese Bestimmungen aus Kopenhagen maßlos waren: „Sie waren höchst unmoralisch, denn gerade in jener Zeit war es an den europäischen Höfen üblich, dass die Fürsten sich Mätressen hielten. Zweierlei Recht kann auf die Dauer nicht bestehen“ (Vgl. „Lütjenburger Nachrichten“, 15. Jg., Nr. 4, April 1977). Zwei Ereignisse sollen hier noch kurz erwähnt werden. Zum einen geht es um den verhängnisvollen Hexenprozeß der Jahre 1620 und 1621, in dem zwei angesehene Bürgerinnen, Gretke Brasch und Anna Knack, der Zauberei angeklagt wurden, wobei es jedoch in erster Linie um einen innerstädtischen Machtkampf zwischen dem Rat der Stadt und der adligen Herrschaft Rantzau ging. Zur Urteilsvollstreckung wurde sogar ein Henkermeister aus Kiel bestellt (vgl. „Geschichte der Stadt Lütjenburg“; Band I, S. 67 ff). Und zum anderen kam es im Jahre 1661 zu einem Skandal in der Lütjenburger Kirche: „Es gab dort eine wüste Schlägerei zwischen drei angetrunkenen leibeigenen Knechten aus Waterneverstorf und dem Scharfrichter. Dieser wurde zu 2 1/2 Tagen Gefängnis (abzusitzen im Rathaus) und 45 Thalern Buße verurteilt. Nach langem Streit entschied die königliche Regierung in Kopenhagen, dass auch die drei Knechte mit Gefängnis und Geldbuße zu bestrafen seien!“ (vgl. Dr. Kurt Seefeldt: „Lütjenburgs Kirchenchronik“, S. 197 f; vgl. „Lütjenburger Nachrichten“, 12. Jg. Nr. 6, Juni 1974). Das Haus „Gieschenhagen Nr. 2“, das in neuerer Zeit die Bezeichnung „Schinderhaus“ erhielt, wurde im Jahre 1900 am Palmsonntag von einem heftigen Sturm umgeweht. „1848 nennt ein Abgabeverzeichnis eine verbürgerlichte Familie Pflug und als Hausbesitzer einen Schuhmacher und einen Arbeitsmann (vgl. Stadtarchiv, Karton Nr. 162). Bis zum Sommer 1955 wohnte in dem Nachbarhaus „Gieschenhagen Nr. 13“ noch eine Frau, deren Mann ein direkter Nachkomme des letzten Lütjenburger Scharfrichters war. Jedenfalls können wir heute froh und glücklich sein, dass die Zeit der Inquisition, Hexerei und Henkerei in Europa vorbei ist, weil wir durch die Reformation, die Aufklärung und die Durchsetzung der Menschenrechte in den heutigen westlichen Demokratien die Zustände des Mittelalters überwunden haben. Dr. Sigurd Zillmann Verantwortlich für den Inhalt: Stadtarchiv Lütjenburg Wer weitere Hinweise geben oder Fotobelege beisteuern kann, melde sich bitte im Stadtarchiv (Dr. Sigurd Zillmann, Tel. 04381/7319).

Die ersten Zeilen der Verfügung des dänischen Königs Friedrich IV. vom 22. Januar 1726.

Schwert eines deutschen Scharfrichters (17. Jahrhundert).

Die letzte Hinrichtung mit dem Richtschwert in Leipzig fand auf dem dortigen Marktplatz im Jahre 1824 statt. Der Verurteilte war Johann Christian Woyzek, dessen Schicksal Georg Büchner in seinem Drama verarbeitet hat (vgl. Gottfried Kiesow in: „Monumente”, Nr. 5, 2011, S. 54).

Hinrichtung eines Seeräubers durch das Schwert des Scharfrichters (vgl. „Wikipedia“ vom 09. 01. 2015).

Der „spanische Stiefel“ (eine Beinschraube) wird bei der Folter angelegt (vgl. „Geschichte der Stadt Lütjenburg“, Band I, S.68).

Wurde ein „Höker“ bei einem Betrug vom Gerichtsdiener erwischt, wurde er zur Buße an das Halseisen gekettet oder in den „Stock“ gesetzt, um von allen Passanten geschmäht und bespuckt zu werden (vgl. Gottfried Kiesow, a. a. O., S. 52).

Eine Hexenverbrennung (vgl. „Geschichte der Stadt Lütjenburg“, Band I, S. 69).

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auf tour

Lübecker Mit den Landfrauen am 11. September zum Theaterschiff Liebe Landfrauen, wir laden Sie herzlich ein zu unserer Fahrt nach Lübeck zum Theaterschiff. Die Abfahrt ist um 14.30 Uhr auf dem Gildeplatz in Lütjenburg. In Lübeck ist eine 1-stündige Rundfahrt mit dem Schiff geplant und danach gibt es eine Freizeit. Um 20.00 Uhr beginnt das Theaterstück “Hab‘n Sie nicht ‘nen Mann für uns?“ und endet gegen 22.00 Uhr, sodass wir ca. 23.00 Uhr wieder in Lütjenburg sind. Der Unkostenbreitrag beträgt für Mitglieder 45,00 € und für Gäste 50,00 €. Die verbindliche Anmeldung nimmt Regina Döring unter der Tel.-Nr. 04381 - 7627 bis zum 05. August 2015 (Ausschlussfrist) entgegen.

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Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und wünschen uns und allen Teilnehmerinnen einen schönen Abend. Mit freundlichen Grüßen Karin Strohbeen-Hansen (Vors.) gez. Christiane Zickler (Vors. Schriftführerin) Hinweis: Der KreisLandFrauen-Verband Plön unternimmt am 29.11.2015 eine Fahrt zum Weihnachtskonzert in die Laeiszhalle nach Hamburg. Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor gibt ein weihnachtliches Konzert und der Schauspieler Sky du Mont trägt zwischendurch Weihnachtsgeschichten vor. Näheres erfahren Sie bei Regina Döring. - Anzeige -

Beach Up Party am Sehlendorfer Strand (pg) „Klasse Stimmung, gute Musik, tolles Catering… Es hat richtig Spaß gemacht“, Martin erzählt begeistert von der Seelendorfer Beach Up Party, die im Juni stattgefunden hatte. Wegen des großes Erfolges soll am Freitag, den 17. Juli noch einmal von 19 bis 23 Uhr durchgestartet werden Also, schnappt Euch Eure Freunde, Bekannten und Familie und ab an den Sehlendorfer Strand, denn hier ist bei freiem Eintritt dann wieder richtig was los!. An diesem Sommerabend direkt am Meer ist tolle Stimmung für Jung und Alt bei super Musik von DJ Team Sören und Jon-Ole angesagt. Ein leckeres Catering steht auch bereit. Es gibt Matjes Hausfrau mit Bratkartoffeln, Bratwurst vom Grill, Pizza, Quakspeise mit Früchten und Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Dazu natürlich süffiges Bier vom Fass, anregende Cocktails und noch mehr Erfrischendes… und Strandfeeling pur. Das Organisationsteam freut sich auf viele fröhliche Gäste in Partylaune! Redaktion/Text: Petra Gramkow

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AM 24. Juli, 17.00 Uhr Eröffnungsfeier unter neuer Leitung (pg) …Nun ist es offiziell: Franzi bleibt ihren Gästen noch bis zum 12. Juli 2015 erhalten, danach übergibt sie die Hummelklause in andere Hände: Tina Böhm aus Lütjenburg wird in Zukunft die neue Chefin der Kultkneipe sein. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Unterstützt werde ich darin von meinem Lebensgefährten und meinem netten Service-/Küchenteam“, erzählt die junge Frau. „Nach einigen kleinen Renovierungsarbeiten starten wir am 24. Juli um 17.00 Uhr voll durch. Jeder ist herzlich eingeladen, mit uns unsere Betriebsübernahme zu feiern An diesem Tag servieren wir unseren Gästen ein 0,3 l Bier für nur 2,00 Euro“, erzählt die junge Frau. „Wir freuen uns in Zukunft auf ein junges aber auch auf ein gesetzteres Publikum. Es wird viel beibehalten, aber einige Neuerungen wird es auch geben. So bieten wir in der Woche zwischen 11.00 und 14.00 Uhr einen täglich wechselnden Mittagstisch zu 6,50 Euro an. Am Samstag und Sonntag ist die Hummelklause ab 14.00 Uhr geöffnet. Dann gibt es zusätzlich zur Karte Kaffee und Kuchen. Täglich (außer dienstags) von 18.00 bis 21.30 Uhr möchten wir unsere Gäste mit einer Auswahl an warmen Speisen verwöhnen. Dazu gehört auch unser eigenst dafür kreierter ´Hummel-Burger´. Lasst Euch überraschen“. Tina Böhm und ihr Team haben noch viel mehr zu bieten. So wird es jeden Mittwoch zum ´Wochen-Bergfest´ eine ´Mische´ zum Sonderpreis von 3,00 Euro geben. Jeden Freitag werden die Damen bevorzugt behandelt, denn für sie ist „Ladysabend“ mit leckeren Cocktails für 4,00 Euro. Tina Böhm legt Wert darauf, dass die Cocktails selbst hergestellt werden und nicht aus Fertigprodukten bestehen. Die neue Wirtin möchte nicht nur ein Klientel einer kleinen Personenzahl, sondern auch größere Gruppen, wie z.B. Stammtische, Familienund sonstige Feierlichkeiten in ihrem Lokal etablieren. Gerne nimmt sie nach Absprache Reservierungen entgegen und hält einen bzw. mehrere Tische frei. Franzi ist ein wenig traurig, dass sie Abschied von ihren Gästen und ihrer Kneipe nehmen muss. Aber leider ist ihr eine Weiterführung des Betriebes aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Drei Jahre war

Die neue Pächterin der „Hummelklause”, Tina Böhm (links) mit Franzi von Ohlen

sie Pächterin der kleinen Kneipe am Markt und hat dort so einiges bewirkt. Frischen Wind brachten z.B. eine Renovierung mit neuer Dekoration, die Sky Sportsbar, Live-Musik mit Bands aus der Region und viele jahreszeitlich angepasste Feierlichkeiten wie z.B. das Faschings- oder das Oktoberfest. Auch bei Veranstaltungen rund um den Lütjenburger Markt hat sie sich immer gerne eingebracht. Die jugendliche und die ältere Generation trafen sich gerne bei ihr auf einen Drink und ihre knusperigen Hähnchen hatten Kultcharakter. Franzi bittet darum, dass von ihr ausgestellte Gutscheine bis spätestens zum 12. Juli 2015 eingelöst werden. Leider verfallen sie sonst. Sie möchte abschließend ein paar Worte an ihre treuen Gäste, Fans und Mitarbeiter richten: „Ich bedanke mich sehr herzlich bei Euch allen für eine tolle Zeit. Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht für Euch da sein zu dürfen. Ich wünsche Euch allen alles erdenklich Gute und freue mich, Euch irgendwann und irgendwo einmal wieder zu treffen.” Redaktion / Text: Petra Gramkow, Foto: Stefan Gramkow

Hummelklause, Markt 5, Lütjenburg Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11.30 – 14.00 Uhr und ab 18.00 Uhr Samstag und Sonntag ab 14.00 Uhr Am Dienstag ruht sich das Team der Hummelklause aus.

Öffnungszeiten der Turmhügelburg

Mai bis Ende September: Montag: Ruhetag Dienstag bis Sonntag: alle Gebäude sind geöffnet von 11:00 bis 17:00 Uhr Das Burggelände selbst ist an allen Tagen frei zugänglich Führungen: Führungen am Mittwoch, Samstag und Sonntag jeweils um 15:00 Uhr. Weitere Führungen für mehrere Personen oder größere Gruppen können jederzeit über Frau Baer mit einem Vorlauf von mindestens einer Woche unter den Telefonnummern: 04381 – 918847 oder 0162 – 4238167 oder auch über e-mail: turmhuegelburg@freenet.de angemeldet werden.

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Die Predigt traf „mitten ins Herz“… (pg) Der Turmhügelburg-Verein und die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lütjenburg luden im Juni dieses Jahres zum Gottesdienst der besonderen Art ein. Ca. 70 Menschen waren gekommen, um dem Gottesdienst von Bischof Gothart Magaard beizuwohnen. Eigentlich wollte man die Feier im Freien an der Vicelin-Kapelle der Turmhügelburg begehen, doch leider war an diesem Tag das Wetter unbeständig, windig und kalt. Die fleißigen Helfer der Burg hatten jedoch schon vorgesorgt und das große Wirtschaftsgebäude der Burg wunderhübsch zurechtgemacht. Viele schöne Blumen, Kerzen und andere Dekoration machten die Räumlichkeiten richtig heimelig und so war es kein Wunder, dass alle mit weitem Herzen den nahe gehenden Worten Gothart Magaards lauschten. Viele waren in historische Gewänder gekleidet, was der Vesper eine besondere Note verlieh. Die Klänge, welche Kantor Ralf Popken dem Nachbau eines mittelalterlichen Dudelsacks entlockte, sowie die herrliche Musik des St.- Michaelis-Bläserchores rundeten den Gottesdienst ab. Alles passte wunderbar zusammen und man bekam einen Eindruck, wie es wohl vor hunderten von Jahren ähnlich zugegangen sein könnte.

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Die Anwesenden öffneten nicht nur ihre Herzen sondern auch ihre Geldbörsen. Bei der Kollekte kamen ca. 180,00 €uro zusammen, die einem guten Zweck zugeführt werden sollten. Diese Summe nahm mit Freude die Evangelische Jugend der St- Michaelis Kirchengemeinde Lütjenburg entgegen. Sie möchten damit ein Projekt in Rumänien unterstützen, was ihnen allen seit langen Jahren sehr am Herzen liegt: Die Jugendlichen und Erwachsene aus dem Kirchenkreis begleiten dort das Kinderheim „Stern der Hoffnung“. Hier und auch im gesamten Umkreis Alba Julias herrschen wirklich katastrophale Lebensumstände, aus denen sich die dort ansässigen Menschen nicht alleine befreien können (Wir berichteten bereits mehrfach im hein´s magazin). Vier junge Mädchen gaben Interessierten nach dem Gottesdienst gerne Auskunft zu ihrem Projekt. Auch bestand die Möglichkeit zu einem allgemeinen, zwanglosen Gespräch bei Speis’ und Trank, was viele der Besucher sehr gerne wahrnahmen. Mehr als eine Stunde saß man bei selbstgemachten Bärlauchbutter- und Griebenschmalzstullen im netten, erbaulichem Gespräch zusammen. Nach Worten des 1. Vorsitzenden des Turmhügelburg-Vereins, Hartmut Eller, waren dabei unter den Getränken wegen der mehr „herbstliche“ Außen-Temperaturen nicht gekühlte, sondern Glühwein und Punsch der „Renner“. Redaktion/Text: Petra Gramkow, Fotos: Heinrich Ripke

GILDEFEST MATZWITZ 16. Juli 9.00 Gildefest der Matzwitzer Schieß- und Totengilde von 1768. Abends Tanz im Festzelt. Matzwitz, Gildehaus 17.Juli 10.30 Frühschoppen der Matzwitzer Gilde mit Erbsensuppe und Preißschießen. Gildehaus, Matzwitz

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Totengilde Högsdorf von 1687 Wechselanzeige_1-03.qxd 17.12.10 10:49 Seite 1

(pg) In Högsdorf gehört das Gildeleben traditionell seit dem Jahr 1687 zum Gemeinschaftsgefühl dazu. Wie vor hunderten von Jahren, wurde das bei Gildefans beliebte Gildefest auch in diesem Jahr natürlich wieder ausgiebig gefeiert. Das Wetter spielte nicht so gut mit, aber davon ließen es sich die Männer, Frauen und Kinder nicht abschrecken. Viele waren zum fröhlichen Beisammensein gekommen und waren gespannt, wer in diesem Jahr als Könige und Königinnen die Regentschaft übernehmen würde. Der Gildetag begann um 7.30 Uhr mit dem Einholen der Majestäten. Es regnete in Strömen und so musste der Ummarsch abgekürzt werden. Somit konnte man deshalb auch nicht, wie es Tradition ist, sämtliche Majestäten persönlich abholen, was allen sehr leid getan hat, wie uns Gildemeister Stefan Wiezorreck versicherte. Aber die Teilnehmer der Veranstaltung waren trotzdem guter Dinge. Mit 126 Personen wurde der Festkommers in Treschans Gasthaus wieder zu einem der Highlights des Gildejahres. Zum Festkommers gehören Ehrungen immer mit dazu, so konnte der Vorstand der Totengilde Högsdorf von 1687 wieder Gildeschwestern und Gildebrüder für ihre langjährige Gilde-Zugehörigkeit beglückwünschen.

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Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Mario Dohrmann, Dirk Fischer, Heike Hagedorn, Michael Holst, Heike Horn, Sönke Horn, Meike Krützfeldt, Edith Schlünzen, Erich Schlünzen, Mario Toschke, Anja Warczak, Wolfgang Wegner, Heiko Wilck, Ulla Wilck. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Hannelore Bremer, Siegmar Bremer, Ilse Bünzen, Jürgen Hartmann, Dieter Sokolowski.

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Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Mahl stürzte man sich ins Getümmel, um die neuen Majestäten auszukämpfen. Die Majestäten 2015/2016 der Totengilde Högsdorf von 1687 sind: Armbrust: Thomas Fleischhauer, Luftgewehr: Corinna Schlünzen, Kleinkaliber: Stephan Schwarzer, Glücksrad: Magrit Hilgendorff, Luftgewehr: Karsten Wohlert, Rinnenkeglen: Julia Hagedorn Am darauf folgenden Sonntag traf man sich wieder zu einem gemütlichen Frühschoppen im Gasthaus Treschan unter musikalischer Begleitung der “Engelauer”. Hier konnten die stolzen Gewinner dann auch ihre Preise entgegennehmen, die sie beim Glücksraddrehen und Schinkenraten gewonnen hatten. Zum Abschluss gab es eine leckere Erbensuppe, um gut gestärkt ins nächste Gildejahr zu starten. Redaktion/Text: Petra Gramkow, Fotos: Stefan Wiezorreck/ Totengilde Högsdorf von 1687

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Donnerstag, 23. Juli, 20.00 Uhr, St.-Jürgen-Kirche Hohwacht und Freitag, 24. Juli, 19.30 Uhr, Schlosskapelle Panker WASSERTECHNIK „musique.nation.europe“. Triosonaten des Barock für Oboe, Block- und Traversflöte und Basso continuo von G. Ph. Telemann, B. Galuppi, L. Dornel u.a. Es spielt das Ensemble „Several Friends“ Hamburg.

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Nicht nur für derbe Seebären und Flegel

Labskaus

Vom Armeleuteessen zur Spezialität (pg) Laubskaus zählte früher zum Armeleuteessen. Heute ist es aus der norddeutschen und skandinavischen Küche sowie in der Region um Liverpool (dort als Scouse bezeichnet) nicht mehr wegzudenken. Einst zählte es zum Standartessen insbesondere für Seefahrer, denn ursprünglich wurde dazu den Seefahrern als Ration zustehendes haltbares Pökelfleisch verwendet. Zur Zeit der Segelschiffe litten viele Matrosen an Skorbut. Die Zähne schmerzten und fielen aus, so konnten sie keine richtig feste Nahrung mehr zu sich nehmen. Durchgedrehtes Fleisch war für sie genau das Richtige. Um 1802 wurde für die Zubereitung ausnahmslos Fleisch und sauer eingelegtes Gemüse verwendet. Eine Beschreibung von 1878 in einem seemännischen Wörterbuch erwähnt als Beigabe bereits Kartoffeln. Der Ursprung des Wortes Labskaus ist unbekannt. Vermutlich hat es englischen Ursprung und wurde lobscouse genannt, möglicherweise in Anlehnung an lout’s course vom dialektalen lob’s cours mit der Bedeutung „Speise für Flegel“. Eine andere Variante spricht vom Fleischstück als Lappen, Bauchlappen, Lappenstück des Rindes und der Hinzufügung von Kaus für niederdeutsch „Schüssel, Schale“. Möglich erscheint auch eine Herkunft aus dem baltischen Raum: Die Ausdrücke labs kauss in der lettischen bzw. labas káuszas in der litauischen Sprache bedeuten jeweils „gute Schüssel“. Die Zubereitung hat sich im Laufe vieler Jahre verändert. Durch die Haltbarmachung von Fisch kam dieser dann endlich auch mit auf den Teller. Redaktion/Text: Petra Gramkow

Labskaus (6 Personen) 1 kg gepökelte Hohe Rippe 2 kg Kartoffeln Wasser 4 Zwiebeln Salz Pfeffer

Genießen Sie bei frischen regionalen Köstlichkeiten und gepflegten Getränken den herrlichen Blick auf den Sehlendorfer Binnensee.

6 Eier 1 Glas Rote Bete 1 Glas Gewürzgurken 1 Glas eingelegte Heringe 6 Rollmopse oder Bismarckheringe

250 g Rote Bete (eingelegt)

2 Salzheringe

Zubereitung: Fleisch in kochendes Wasser geben und ca. 1 1/2 Stunde ziehen lassen. Mit grob zerkleinerten rohen Zwiebeln durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen. Gekochte Kartoffeln stampfen und mit FleischZwiebelmasse in Fleischbrühe sämig einkochen. Salzheringe durchdrehen und 8 fein zerkleinerten Gewürzgurken mit durchgedrehter Rote Bete in die Masse gegeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Rote Bete Scheiben, Gewürzgurken, eingelegten Heringen und Spiegelei anrichten.

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(pg) …das sollte sich der Seefahrer merken, denn anders herum kann es ganz gewaltig in´s Auge gehen. Sollte man seekrank sein, ist ein Aufenthalt zum Luftschnappen an Luv aus oben genannten Gründen auch nicht angeraten. Luv und Lee, diese Begriffe sind für Segler wichtig. Hierbei geht es um die Richtung mit welcher der Wind auf das Schiff trifft. Die an „Backbord“ (links vom Heck zum Bug gesehen) dem Wind zugekehrte Seite des Schiffes nennt man „Luv“, die dem Wind abgekehrte Seite „Steuerbord“ (rechts von Bug zum Heck gesehen) heißt „Lee“. Beide Begriffe leiten sich, wie viele Wörter aus der Seemannssprache, aus dem Niederländischen ab. Luv (niederl. „loefzijde“) geht auf die Ruderseite zurück, an welcher ein Hilfsruder befestigt war, damit sich das Schiff in den Wind drehte. Lee (niederl. „lijzijde“) bedeutet wörtlich „laue Stelle“, also die Seite des Schiffes, die vom Wind geschützt ist. Im Lee des Rumpfes ist die See ruhiger als im Luv, deshalb wird zu dieser Seite auch ein Beiboot ausgesetzt oder es legen von hier andere Boote an. Redaktion/Text: Petra Gramkow


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Eintauchen, Erleben und Mitmachen

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Eine Reise 800 Jahre zurück in die Vergangenheit steht wieder auf dem Programm der Lütjenburger Turmhügelburg. Eintauchen, Erleben und Mitmachen ist das Motto dieser Veranstaltung, die sowohl für Kinder als auch Erwachsene einen realitätsnahen, farbigen Einblick ins Mittelalter bietet. Jeder Besucher erhält einen nachhaltigen Eindruck, wie ein höfisches Fest mit Turnier und Markt an einer Ritterburg vor etwa 800 Jahren wohl ausgesehen haben mag. Über 100 bunte Zelte von Gruppen aus ganz Deutschland werden die Wiese füllen. Sie erleben ständig wechselnde Bilder ritterlicher Hochkultur, eine Vielzahl echter „Highlights“ erwartet Jung und Alt; stündlich wechseln die Vorführungen. Der Förderverein bittet auch diesmal um ein „Burgopfer“ von 5,00 € pro Erwachsener und 3,00 € von Kindern über 6 Jahre. Mit diesem Geld, aber auch aus den Erlösen aus Getränkestand, Brot- und Kuchenverkauf soll der Weiterbau der Burg vorangetrieben/ finanziert und die Ausstattung der Gebäude vervollständigt werden. Parkplätze sind wieder im angrenzenden Gewerbegebiete „Bunendorp“ ausgeschildert und - wie bisher - kostenlos für die Besucher in großer Zahl vorhanden. Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.turmhuegelburg.de.

Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com

Redaktion: Petra Gramkow

Anzeigenverwaltung, Redaktion, Layout: inpuncto werbung Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Fotos: inpuncto werbung, fotolia Vom Verlag gestaltete Anzeigen, Textbeiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Weitergabe an andere Publikationen gegen eine Nutzungsausfall-Gebühr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen und Texte sind die Inserenten bzw. Autoren selbst. „hein‘s magazin” ist eine Anzeigensonderveröffentlichung. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.

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