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Nr. 84 Ausgabe 8/2017 Gratis zum Mitnehmen

AUS LIEBE ZUR REGION Musikalisches

Erfrischendes

Anziehendes

Flatterhaftes

Bezeichnendes

Sportliches

Historisches

Hilfreiches

Wie der Tau die Blumen tränkt

Neuer Rot-Kreuz-Markt

Jochen vun den Kühr‘ner Barg

Das Senatorenhaus Teil II

Melone am Stiel

Sommervogel trifft Schmandlecker

50 Jahre Tennisclub

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Vorwort Der August Nun hebt das Jahr die Sense hoch und mäht die Sommertage wie ein Bauer. Wer sät, muß mähen. Und wer mäht, muß säen. Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer. Stockrosen stehen hinterm Zaun in ihren alten, brüchigseidnen Trachten. Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun, mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau´n, die eine Reise in die Hauptstadt machten. Wann reisten sie? Bei Tage kaum. Stets leuchteten sie golden am Stakete. Wann reisten sie? Vielleicht im Traum? Nachts, als der Duft vom Lindenbaum an ihnen abschiedssüß vorüberwehte?

In Büchern liest man groß und breit, selbst das Unendliche sei nicht unendlich. Man dreht und wendet Raum und Zeit. Man ist gescheiter als gescheit, das Unverständliche bleibt unverständlich. Ein Erntewagen schwankt durchs Feld. Im Garten riecht´s nach Minze und Kamille. Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille. Wie klein ist heut die ganze Welt! Wie groß und grenzenlos ist die Idylle… Nichts bleibt, mein Herz. Bald sagt der Tag Gutnacht. Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht, ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer. Dann wünsche Deinen Wunsch, doch gib gut acht! Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Liebe Leserinnen und Leser

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mit diesen Worten von Erich Kästner gehen wir durch den August, den letzten vollständigen Sommermonat in diesem Jahr. Bald steht der September vor der Tür, dann heißt es wieder Abschied zu nehmen von sommerlichen Vergnügungen. Leider sind diese in diesem Jahr bisher ja dann und wann ordentlich ins Wasser gefallen, doch wir hoffen, dass auch Sie das Beste draus gemacht haben und noch machen werden. Wenn nicht, dann schieben Sie´s auf bis zum nächsten Jahr, der nächste Sommer kommt bestimmt, denn: „Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer“. Herzliche Grüße Tischlerei senden Ihnen2-43_Layout Petra & Stefan1Gramkow Schmiedlein 24.02.14 07:39 Seite 1 (Herausgeber)

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„Wie der Tau die Blumen tränkt“ EIN MUSIKALISCH-LITERARISCHES KONZERT MIT LIEDERN UND GEDICHTEN AUS KLASSIK UND ROMANTIK Samstag, 26. August, 19.30 Uhr, St.-Michaelis-Kirche Lütjenburg Sonntag, 27. August, 19.30 Uhr, Schlosskappelle Panker Eintritt frei, Kollekte am Ausgang.

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In dem letzten Sommerkonzert der diesjährigen Saison erklingen Lieder, Arietten und Arien von Johann Franz Xaver Sterkel und Wolfgang Amadeus Mozart. Daneben erklingen so berühmte Lieder der Frühromantik wie »Der Lindenbaum« und »Heidenröslein« von Franz Schubert. Alle Lieder und Arien werden zur Gitarre gesungen; die Bearbeitungen für Gitarre entstanden zur selben Zeit wie die Klavierbegleitungen. Zwischen den Liedvorträgen werden ausgewählte Liedtexte und Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Ferdinand von Kotzebue und Heinrich Heine gelesen. Die Meister der Klassik und Romantik wußten die zartesten Gefühle der menschlichen Empfindsamkeit in Töne zu setzen. Die Regeneration und Beruhigung der aufgewühlten Seele durch Naturerlebnisse spielen eine ebenbürtige Rolle wie das Erleben aller Facetten der Liebe – von verlorener Liebe, Trennungsschmerz und Einsamkeit über die Sinnlichkeit hin zum höchsten Liebesglück. Die aus Bayern stammende Sopranistin Julla von Landsberg lebt als freischaffende Sängerin in Berlin. Ihr Repertoire erstreckt sich von der frühen Monodie bis hin zu zeitgenössischer Improvisation. Mit besonderem Interesse widmet sie sich dem Repertoire der Renaissance- und Barockmusik bis hin zum klassischen Liedgut. Liederabende, Kammerkonzerte, Oratorien- und Opernengagements

führen sie durch ganz Europa. Als Performerin ist sie mit dem Berliner Theaterensemble Nico and the Navigators auf Bühnen wie der Opéra Comique Paris und bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. CD- Aufnahmen bei den Labels Sony Classics, Naxos, Raumklang und cpo sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen belegen ihre Präsenz in der Alten Musik. Als Spezialist für historische Zupfinstrumente spielt Thomas Höhne verschiedene Lauten- und Gitarrentypen einschließlich Theorbe und Erzlaute. Er ist als freischaffender Gitarrist und Lautenist solistisch und in verschiedenen Ensembles tätig, etwa in der Lautten Compagney und der Capella de la Torre. 2006 initiierte und gründete er das Wittenberger Renaissance Musikfestival, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist. Außerdem leitet er die Musikschule der Wittenberger Hofkapelle und mehrere Ensembles, darunter die Wittenberger Hofkapelle und das Kinder- und Jugendensemble Praetorius Consort. Foto: Julla von Landsberg (Sopran), Thomas Höhne (Gitarre)

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Gutes aus zweiter Hand für Jedermann – wir vom DRK ziehen Sie an! SICH WAS SCHÖNES GÖNNEN – SPAREN – GUTES TUN

Was lange währt, wird endlich gut! – Diese Sprichwort trifft den Nagel auf den Kopf, wenn es um die langjährigen Bemühungen des DRK Ortsvereins Lütjenburg/Giekau geht, eine Anlaufstelle einzurichten, in welcher jede(r) gut Erhaltenes zum wirklich kleinen Preis erstehen kann. Diesen Standort hat man nach langer Suche nun endlich in der Plöner Straße 29 gefunden. Auf einer Fläche von insgesamt 120 qm sind neuwertige Waren und Gebrauchtartikel wie Damen-, Herren-, Kinderkleidung, Accessoires, Spielsachen, Haushaltsgegenstände und vieles mehr schon ab 50 Cent zu haben. Zur Eröffnung des Marktes am 21. Juli 2017 traf man sich zu einer kleinen Feierstunde, bei welcher Bernd Bormann, Vorsitzender 4

Rot-Kreuz-Markt Lütjenburg, Plöner Straße 29

Ortsverein Lütjenburg/ (in den ehemaligen Räumen Giekau, seine Freude der Ambulanten Krankenpflege) über dieses Ereignis Öffnungszeiten: zum Ausdruck brachte, Mo. bis Fr. von 10.00 bis 13.00 Uhr und denn viele Ehrenamtler Di. bis Do. von 15.00 bis 18.00 Uhr haben lange darauf hingearbeitet. Schon in 2008 machte sich Gräfin Henriette von Platen-Hallermund, damalige Präsidentin des DRK Kreisverbandes Ostholstein - jetzt Ehrenpräsidentin - für die Einrichtung einer Kleiderkammer stark. Editha Krücke sollte als damalige Vorsitzende des DRK Ortsvereins Lütjenburg den Aufbau organisieren. Verschiedene Umstände verhinderten das leider immer wieder, doch nun hat es endlich geklappt. Die Leitung des Marktes obliegt Sabine Bormann vom Ortsverein Lütjenburg/Giekau und ihrer Stellvertretung Antje Boll vom Ortsverein Rantzau/Dannau. Das weitere Team bildet sich aus rund 25 Damen und Herren, die ebenfalls allesamt ehrenamtlich für das DRK tätig sind. „Alle, die preiswert einkaufen müssen und wollen, sind herzlich willkommen“, lädt Bernd Bormann die Bevölkerung zum Kommen ein. „Menschen mit einem Bedürftigen-Ausweis erhalten sogar nochmals eine Ermäßigung auf den Kauf. Bei einem Einkauf in unserem Rot Kreuz Markt machen Sie gleichzeitig 3 Sachen: 1. Sich was Schönes gönnen. 2. Sparen. 3. Gutes tun. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in die Zahlung unserer Auslagen zur Geschäftseröffnung (z. B. in die Hardware wie Regale, Ständer und sonstige Möbel), in den Unterhalt wie Miete und Nebenkosten sowie in den allgemeinen Topf des DRK.“ hein‘s magazin


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Von links: B. Bormann, G. Schuberth, A. Boll, D. Sohn, S. Bormann, S. Klaus

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Der Vorsitzende des DRK OV Lütjenburg bedankte sich herzlich bei allen unermüdlichen Helfern und bei allen Spendern. Bürgermeister Dirk Sohn und Bürgervorsteher Siegfried Klaus waren gerne bei der Einweihung des Rot Kreuz Marktes dabei. Ihr beiderseitiges Erscheinen unterstrich die besondere Bedeutung und Wertschätzung der Idee, denn es gab von Seiten der Stadt schon immer den sich bisher nicht zu erfüllenden Wunsch, in Lütjenburg ein Sozialkaufhaus einzurichten. Beide Stadtvertreter brachten als Geschenk einen Obolus als kleinen Beitrag zur Begleichung von Auslagen mit. Bürgermeister Sohn betonte als langjähriges Mitglied seine große Verbundenheit zum DRK. „Das Rote Kreuz ist in Kriegszeiten z. B. zur Hilfe von Notleidenden und Verletzten gegründet worden. Dieses muss man nun etwas anders definieren“, sagte Sohn. „Der oberste Grundsatz in der heutigen, immer unruhiger werdenden Zeit, ist jedoch immer noch die Menschlichkeit. Aber nicht nur der soziale Aspekt, Menschen in Not und Bedürftigen zu helfen, steht im Vordergrund, sondern man will auch verbinden und sich gemeinsam für das Gemeinwohl einsetzen. Herr Bormann und Team haben das mit dem für Jedermann offenen Rot Kreuz Markt geschafft und so können wir heute die Eröffnung feiern. Bei Problemen wird die Stadt immer ein offenes Ohr haben und bei erfüllbaren Wünschen auch gerne helfen.“ Bernd Bormann fiel dazu auch gleich etwas ein. Schmunzelnd merkte er an: „Das Innenministerium will uns einen großen Container mit Spenden zukommen lassen. Da können Sie gleich beim Abladen helfen.“ Gerd Schuberth, Präsident des Kreisverbandes Ostholstein, sprach den Organisatoren und Akteuren des Projektes seine Hochachtung aus: „Ich hoffe, dass sich Ihre Zielrichtung erfüllt und es genügend Abnehmer und Spender gibt. Ich wünsche Ihnen, dass der Ortsverein Lütjenburg/Giekau weiterhin wächst und blüht wie bisher.“ Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow Fotos: Agentur inpuncto Werbung, Stefan Gramkow

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Also dann: Abschied nehmen. Und wie macht man das am Besten: Mit einer zünftigen Abschiedsparty! Zeit und Ort: 20. + 21. Mai 2017, Holstenhallen Neumünster. Die Klassiker Tage Schleswig-Holstein sollten die ideale Bühne bieten und das taten sie auch! 14100 Besucher zählten die Veranstalter dieses Jahr und alle mussten wieder wie in den Vorjahren an unserer Ausstellung vorbei defilieren, ein Dank von hieraus mal an die Messeveranstalter, die uns jedes Jahr diesen tollen Platz im Foyer zur Verfügung stellen. Ausgestellt wurden auf unserem Stand natürlich ausschließlich OpelFahrzeuge, die über einen 6-Zylinder Motor verfügen. Angeführt wurde die Parade von einem schwarzen Opel Admiral-A, den unser Kollege Brinki vom Youngtimer-Service-Nord mitgebracht hat. Das besondere an diesem großen, repräsentativen Wagen: die Restaurierung ist seit 15 Jahren geplant und der Admiral präsentierte sich somit als waschechter Scheunenfund, natürlich wurde er von uns mit Stroh und reichlich Devotionalien entsprechend dekoriert. Und siehe da, das Morbide kommt gut an und der A-Admiral avancierte zum meist fotografierten Wagen unserer Ausstellung. Aber der Brinki wäre nicht der Commander Brinki, wenn er nicht noch einen zweiten Wagen aus dem Hut gezaubert hätte. Ein sehr gut erhaltener Senator A1, der wie in den 70igern noch üblich, seinen Chrom stolz zur Schau trug. Das gerade von ihm fertig gestellte Kundenfahrzeug wurde nach Rücksprache mit dem Auftraggeber mit nach Neumünster gebracht und entpuppte sich als echtes Schmuckstück. Der nächste Wagen auf der Liste: unser Sir Admiral! Hierbei handelt es sich um unseren firmeneigenen blauen Admiral-B, der mit einem 2,8 Liter Reihen-Sechszylinder Motor mit 95 KW (129 PS) ausgerüstet ist, in Kombination mit der Opel 3-Gang-Automatik ein perfekter Cruiser. Nette Begegnung am Rande: ein Messebesucher entpuppte sich als einer der Vorbesitzer und musste natürlich gleich für ein Erinnerungsfoto herhalten. 6

Es war an der Zeit von einem guten alten Bekannten Abschied zu nehmen. Jahrelang, nein Jahrzehntelang hat er uns begleitet und uns viel Freude bereitet und nun ist es vorbei. Aus und vorbei. Opel stellte im Frühsommer 2017 die Produktion des letzten in der Angebotspalette verbliebenen 6-Zylinder Modells ein. Der Insignia OPC mit V6 Biturbo und 239 KW (325 PS) war der letzte 6-Zylinder mit einer langen Ahnenreihe, der 2018 erscheinende Insignia-B OPC erhält nur noch einen 4-Zylinder Turbomotor mit dann allerdings mit 250 KW (340 PS). Downsizing allerorten und leider auch bei Opel.

Ein Monza A2 repräsentierte die zahlreichen Opel Coupe Baureihen mit 6-Zylinder Motor. Der Besitzer hatte die weiteste Anreise von uns, immerhin ganz aus Heide fand Andreas Matzdorf den Weg nach Neumünster, ein ganz besonderer Dank hierfür. Sein Monza GSE verfügte über reichlich 80iger und 90iger Jahre Tuning-Ornat und ich gebe zu, deshalb war ich Anfangs etwas skeptisch. Aber siehe da, das Publikum war hierfür sehr aufgeschlossen und auch vom Monza wurden sehr viele Photos geschossen. Der nächste ausgestellte 6-Zylinder Opel: unser silberner Omega-B 3,2 als Vertreter der letzten Motor-Bauform. Beim Omega-B vollzog Opel den Schritt von den Reihen- zu den V6-Motoren. Der letzte ausgestellte Wagen ist laut Herstellerbezeichnung kein Opel, hier steht die belgische Firma Transeurop Engineering als Hersteller für den TE 2800 im KFZ-Brief. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Opel Manta-A, welcher in Belgien bei vorgenannter Firma einen 2,8 Liter Opel Commodore 6-Zylinder Reihenmotor mit 105 KW (142 PS) implantiert bekam. Ein echter Exot in der Opel Modellpalette, da nur 79 mal gebaut und somit ein echtes Schmankerl für unsere kleine Opel-6-Zylinder Parade. Eigentümer Rainer Willhöft brachte aber nicht nur den TE 2800 mit, da wir ja schließlich eine 6-Zylinder Ausstellung angedacht hatten brachte er kurzerhand einen zerlegten Reihensechszylinder samt Motorständer mit. So konnte sich das interessierte Publikum einen Einblick in die „Innereien“ des legendären und ewig haltbaren Motors verschaffen. Was auch reichhein‘s magazin


lich passierte, der Tisch mit den Motorteilen war ständig umlagert. Aber wie immer geht’s bei uns am Opel-Stand ja nicht nur um Autos, gleich 2 Präsentationen fanden bei uns am Stand statt. Zum einen stellte der Reifenhersteller Dunlop seine Sport-Classic Produktlinie vor. Diese Sport Classic Reifen bieten ein klassisches Profil, werden aber nach neusten Erkenntnissen gefertigt. Komfort und gleichzeitig sportlicher Fahrspaß sind hier garantiert. Die ersten Sport Classic Größen starten 2017, weitere Größen werden in den nächsten Jahren folgen, unter anderem auch die Größe 205 / 70 R14 passend z.B. für den Opel Admiral-B. Selbstverständlich können Sie die Sport Classic Reifen auch bei uns erwerben! Die zweite Präsentation bei uns am Stand: Die Truppe von der Fotokunst SG zeigte schon mal die ersten Seiten ihres Buchprojektes „Pole Position“ und die ersten fertigen Seiten machen Lust auf mehr. Zum Ende des Jahres soll das Buch, dann 200 Seiten stark, erscheinen. Also, wer noch ein passendes Buch als Weihnachtsgeschenk sucht, einfach bei uns melden! Tja, und wie in den Vorjahren auch waren die 2 Messetage schnell wieder vorbei. Ein Dank an dieser Stelle an alle, die uns ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt haben, beim Transport und Aufbau behilflich waren, an die zahlreichen Sponsoren und natürlich an die 14100 Messebesucher. Der jedes Jahr größere Zuspruch animiert zum Weitermachen. Die Planungen für Mai 2018 laufen und ein neues Opel-Motto ist auch schon gefunden! Text/Fotos: Roland Barleben

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Aus der Taufe gehoben... Die Schützen-Totengilde Lütjenburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. In vielen dieser 300 Jahre feierte man das Schützenfest, wo man seine Schießkunst unter Beweis stellte und am Ende einen Schützenkönig proklamierte. Im Jahr der Neugründung in 1719 war das der Lütjenburger Henning Oppendiek, seines Zeichens Schneideramtsmeister. Wenn man die Jahre bis heute zählt, müssten eigentlich bisher 297 Majestäten unsere Gilde repräsentiert haben. Da aber die Unterlagen und Urkunden zum Teil nicht vollständig sind, oder aber das Bürgervogelschießen während der Kriege nicht stattgefunden hat, waren es bis zum diesjährigen Bürgervogelschießen insgesamt wohl 225 Herren. Am 6. Juni 2017, ging es wieder einmal darum, einen neuen König zu finden. Gildebruder Stefan Warnking aus Vechta (vom sogenannten 5. Quartier der Lütjenburger Schützen-Totengilde von 1719) schoss den Rest des Vogel ab und landete damit den Königstreffer. Nach der geheimen Schießliste war Stefan Warnkings Schießnummer auf den aus Kühren stammenden Otto-Maack-Gedächtnispokalträger 2015/2016 eingetragen und somit wurde Gildebruder Jochen Hass zur 1. Majestät 2017/2018. Da eine Majestät auch einen Namen haben muss, überlegte man lange hin und her bevor der Gildevorstand am 14. Juli das Geheimnis lüftete: Unsere 1. Majestät wird unter dem Titel „Jochen vun den Kühr‘ner Barg“ seine Amtsgeschäfte führen. Um das auch für die Nachwelt festzuhalten, schrieb sich der 226te Gildekönig in das Goldene Buch der Könige ein. Hier ist auch folgender „Riemel“ nachzulesen, den Gildeoberst Dirk Timmermann vor der Einschreibung und der Urkundenverleihung verlas: Wer‘n Otto-Maack-Pris all het hat, de is doch wat. De steiht bi uns in de Geschicht, mehr geiht woll nich. Doch dat is falsch, hier gilt as Recht wat Scheetlist seggt. Wenn dor een Naam steiht ganz to‘n Schluss - bi‘n letzten Schuss -, denn kunnt wi lesen ut de List wer König is. Un ditmal wiest de Schütten Wark op «Jochen vun den Kühr‘ner Barg».

Da sich durch den neuen König die Reihenfolge der Majestäten ändert, gab die 1. Majestät 2016/2017 Michael Langholz („Michael vun de twölf Apostels“) seinen Silberpokal an die jetzige erste Majestät weiter, damit auch dieser seinen Namen dort eingravieren lassen kann. (Anmerkung: Dieser aktuelle Pokal wurde von der Majestät 2012/2013 Carsten Anders („Carsten de stolte Tönker“) gestiftet.) Die bisher 3. Majestät Peter Pappenheim („Peter uns Pappenheimer“) gab ihren Zinnpokal an die jetzt 2. Majestät weiter. Nun stellt sich die Frage, ob „Peter uns Pappenheimer“ einstimmig von allen Gilderatsmitgliedern in den Gilderat aufgenommen wird. Da aber jeder von den Herren unserem allseits (ge-)beliebten Gildebruder wohl gesonnen ist, hat er ganz sicher gute Karten. Der 14. Juli war auch für Bäckermeister Ole Steenbock ein ganz besonderer Tag, erhielt er doch den Otto-Maack-Gedächtnispokal mit der dazugehörigen Urkunde für seine besonderen Verdienste um die Lütjenburger Schützen-Totengilde von 1719 überreicht. Übrigens: Die vollständige Liste der bekannten Könige findet sich auf unserer Homepage www.gilde-luetjenburg.de Redaktion/Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow Fotos: Agentur inpuncto Werbung, Stefan Gramkow


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DONNERSTAG, 17. AUGUST IM S.-H. EISZEITMUSEUM NIENTHAL Manche der Gesteine an unseren Stränden gibt es nirgendwo sonst in Mitteleuropa. Lassen Sie sich zeigen, wie die Botschaften der Steine “lesbar” sind und lassen Sie sich von deren steinernen Berichten überraschen. Sehen Sie die Geröllstrände der Ostseeküste von da an als faszinierendes Naturerbe aus ewig zurückliegenden Zeiten. Manche Steine dokumentieren die Entstehung von längst abgetragenen Gebirgen vor 1,8 Milliarden Jahren, andere die Kollision von Kontinenten vor 1,0 Milliarden Jahren und wieder andere ein riesiges Vulkangebiet vor 1,7 Milliarden Jahren. Am 17. August wird der Geologe, Gesteinskundler (Petrograf) und Gesteinsbuchautor Prof. Dr. Roland Vinx (Universität Hamburg) drei Veranstaltungen für das Schleswig-Holsteinische Eiszeitmuseum in Lütjenburg durchführen. Prof. Vinx ist ein besonderer Kenner der vom eiszeitlichen Inlandeis aus dem Norden mitgebrachten Steine an unseren Stränden und der Landschaft. Von ihm stammen die aktuellen Bücher „Gesteinsbestimmung im Gelände“ und „Steine an deutschen Küsten“. Prof. Vinx wird an diesem Tag in den drei Veranstaltungen die (nicht übertrieben!) weltrekordverdächtige Vielfalt der Gesteine an unseren Stränden in einfach verständlicher und unterhaltsamer Weise vorstellen. Die Teilnahmegebühren kommen vollständig dem Erhalt und Ausbau des Eiszeitmuseums zugute. Prof. Vinx verzichtet auf Honorare und auf die Erstattung seiner Reisekosten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an diesem besonderen Tag!

Kinderuni am Strand on tour von 11:00 bis 12:00 Uhr Steine am Strand für Kinder spannend erklärt, z. B. Granit, Gneis und Feuerstein und vieles mehr. Treffpunkt ist der Strandparkplatz „Alte Liebe“, Abzweigung von der Bundesstraße 202 zwischen Lütjenburg und Oldenburg. Teilnehmende können sich auch am Eiszeitmuseum einfinden. Dort startet ein Leitfahrzeug um 10:30 Uhr. Der Teilnahmebetrag zur Kinderuni beträgt 5 €/Kind und 1 € für Geschwisterkinder. Strandexkursion „Die wahre Gesteinskunde am Strand” Überraschende Steinfakten und -geschichten“ von 14:00 bis 16:00 Uhr. Lassen Sie sich gewöhnliche und besondere Steine am Strand erläutern. Werden Sie ohne großen Aufwand „Gesteinsversteher/in“ oder „Gesteinsversteher“. Treffpunkt ist der Strandparkplatz „Alte Liebe“, Abzweigung von der Bundesstraße 202 zwischen Lütjenburg und Oldenburg. Teilnehmende können sich auch am Eiszeitmuseum einfinden. Dort startet ein Leitfahrzeug um 13:30 Uhr. Der Teilnahmebetrag für diese besondere Exkursion beträgt für Erwachsene 10 € und für Kinder/Jugendliche 1 €. Abendvortrag im Eiszeitmuseum: Schönheit und Botschaften der Steine an unseren Stränden ab 19:00 Uhr. Erfahren Sie die bunte Vielfalt der Steine und deren Bedeutung anhand prägnanter Gesteins- und Landschaftsfotos und fundierter Erläuterungen. Der Teilnahmebeitrag zum Abendvortrag beträgt 5 € pro Person und beinhaltet auch den Museumseintritt. Text: Dr. Chr. Russok, Fotos: Prof. Dr. R. Vinx

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Stadt Lütjenburg · Arbeitskreis Stadtarchiv

Das „Senatorenhaus” in Lütjenburg, Niederstraße 16 (Teil II) - Ernst Gäde, Kaufmann und Senator in Lütjenburg -

Aus den von Ernst Gäde überlieferten Dokumenten sind drei von setze bestraft (vgl. Privatarchiv: Oskar Petersen). Die Rückfahrt mit besonderer Bedeutung. Im Jahr des Krieges Preußen / Österreich der „K.K – Malle – Post“ erfolgte per Postkutsche. gegen Dänemark um den endgültigen Besitz von Schleswig – Hol- Und für den 3. Juni 1887 erhielt der Herr Senator eine ehrenvolstein im Jahre 1864 wollte le Einladung. Aus Anlaß der Ernst Gäde eine Reise nach „Feier der Grundsteinlegung Meran in Tirol machen – „auf zur ersten Schleuse im Nord unbestimmte Zeit“. Das interOstsee – Kanal“ beehren sich essante Reisedokument, das „die Provinzial – Stände von von der Polizeibehörde von Schleswig – Holstein“ den Lütjenburg in Holstein am 19. Herrn Senator, Konsul Gäde, Dezember 1864 ausgestellt „zum Mittagessen um 2 Uhr wurde, enthält den erforderin Bellevue bei Kiel einzulalichen herzoglichen Stempel den“. Unterzeichnet wurde die und kostete den Senator J. E. Einladung von LandtagsmarGäde 12 Schilling. Der „Reiseschall E. Rantzau und Lanpass“ berechtigt den Inhaber desdirektor W. Ahlefeld. Auch „frey und ungehindert“ zu der Platz an der Festtafel war passieren. Wie schwer es war, mit Nr. 253 festgelegt (vgl. vor der Reichsgründung von Einladung vom 3. Juni 1887). 1871 angesichts der territoriUnd noch ein Vorgang ist erFrau Mosle, geb. Bünemann, in Lütjenburg (sitzend; Rückseite des Hauses) alen Zerstückelung Deutschwähnenswert: Am 23. Oktober in der Oldenburger Straße. lands in über 30 Kleinstaaten, 1890 konnten Ernst und Erdas Land einmal von Norden nach Süden zu durchqueren, zeigt nestine ihre Goldene Hochzeit feiern. Dazu erhielten sie im Auftraauch der Text: „Wer diesen Paß bey einem längeren Aufenthalt ge von Kaiser Wilhelm II. ein Glückwunschschreiben, unterzeichnet nicht vor der Ablaufzeit erneuert, oder wenn er die Reiseroute ver- von Kabinetts – und Geheimrat von Ducanus. Es heißt darin: „Seiändert, solches nicht anzeichnen läßt, wird nach Vorschrift der Ge- ne Majestät der Kaiser und König haben mit Interesse vernommen, 10

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Ludwig Heinrich Mosle, Verwalter auf Salzau.

Marianne Mosle, Ehefrau von Ludwig.

Tischkarte (Rückseite): „Frau Marie Lange zur freundlichen Erinnerung an die Taufe meines Enkels und Pathen Johann Ludwig Mosle, Salzau, d. 6. August 1899, Ludwig Heinrich Mosle.“

dass Sie mit Ihrer Ehegattin nach einer 50jährigen glücklichen Ehe am 23. Oktober des Monats die goldene Hochzeit feiern werden. Zur Erinnerung an dieses frohe Familien – Ereignis, zu dem Seine Majestät dem Jubelpaare die besten Glückwünsche aussprechen lassen, verleihen Allerhöchst dieselbe Ihnen die beifolgende Ehejubiläums – Medaille mit dem Wunsche, dass es Ihnen und Ihrer Gattin vergönnt sein möge, unter Gottes gnädigem Beistande in treuer Gemeinschaft mit einander sich noch recht lange eines heiteren und zufriedenen Lebensabend zu erfreuen“ (vgl. Privatarchiv: Oskar Petersen). hein‘s magazin

Das alte Schloß Salzau (Blick von Süden).

Ohne auf die Genealogie des Zeitzeugen Hugo Gustav Petersen hier im einzelnen eingehen zu können, soll die mütterliche Abstammungslinie zu den Ururgroßeltern Ernst und Ernestine Gäde nur kurz skizziert werden: Seine Mutter war: Margaretha Dorothea Arp (*1898 in Fahren; † 1990 in Sörup); seine Großmutter war: Ernestine Rosalie Lange (*1871 in Fahren; † 1962 in Sörup); seine Urgroßmutter war: Maria Dorothea Lange, geb. Gäde und seine Ururgroßeltern waren Ernst und Ernestine Gäde (vgl. Ururgroßmutter Ernestine Gäde, geb. Stammtafel: Privatarchiv Hugo Groth (*1816 in Lütjenburg; † 1914 in Lütjenburg). Petersen). Eine Schwester seiner Großmutter Ernestine Rosalie Lange war mit dem Verwalter von Gut und Schloß Salzau, Ludwig Heinrich Mosle, verheiratet. Deshalb ist Ernestine als junges Mädchen oft zu Fuß von Fahren nach Salzau gegangen, um dort am Musik – und Französisch – Unterricht teilzunehmen. Später wohnte die Familie Mosle in Lütjenburg in der Oldenburger Straße. In Fahren am Südrand der Probstei besaß der Großvater von Hugo Petersen mütterlicherseits, Friedrich Karl Gustav Arp (* 1864 in Fahren; † 1902 in Fahren), den prächtigen Arpschen Großbauernhof (ca. 42 ha), dessen Hauptgebäude noch heute steht. Die Familie Arp soll mit dem Hof vom Kloster Preetz schon im 11


Jahre 1388 belehnt worden sein. Hier bei der Hofeinfahrt geschah auch das tragische Unglück, als sich Großvater Arp im Jahre 1902 beim Sturz vom Pferdewagen bei Gewitter das Genick brach und verstarb. Offenbar wurde bei der Neuordnung der Straßen Niederstraße, Oldenburger Straße, Bahnhofstraße die Hausnummer des Senatorenhauses von Nr. 27 (Quartier I) in Nr. 16 geändert. Im Archiv des Amtes Lütjenburg sind in der Bauakte zu diesem Wohnhaus noch zwei Briefe enthalten: Ein Schreiben von Witwe Ernestine Gäde aus dem Jahr 1910 (sie lebte bis 1914) und ein Brief von Tierarzt Dr. Kramer aus dem Jahre 1935. Noch in den 90er Jahren hat Witwe Kramer das Haus bewohnt. Nach mehreren Monaten Renovierung waren die schönen Räum-

lichkeiten zu einer modernen Kindertagesstätte ausgebaut worden, und die „Rappelkiste“ konnte dort im September 2005 unter Leitung von Susanne Franke mit ihrer Arbeit beginnen. So fanden 20 Kinder mit ihren Erzieherinnen dort für lange Zeit eine zweite Heimat. Am 15. Juli 2017 beendete die „Kita“ ihre Kinderbetreuung und das Gebäude wird in einen neuen Privatbesitz übergehen. Auf einer Zeichnung wird der Erstbau des Senatorenhauses auf das Jahr 1581 datiert, wofür ich jedoch bisher keinen Beleg gefunden habe. Man kann nur hoffen, dass der neue Besitzer eine Restaurierung vornimmt, die dem historischen Stadtbild der Niederstraße entspricht und keine neue Baulücke entstehen läßt. Dr. Sigurd Zillmann

Verantwortlich für den Inhalt: Stadtarchiv Lütjenburg Wer weitere Hinweise geben oder Fotobelege beisteuern kann, melde sich bitte im Stadtarchiv (Dr. Sigurd Zillmann, Tel. 04381/7319). 12

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MelonameStiel

Das 5-Minuten-Dessert: Erfrischend, kalorienarm und superlecker.

Eine reife Melone halbieren. Zur Mitte hin in ca. 2,5 cm dicke Tortenstücke teilen. Die Schale mit einem scharfen Messer jeweils in der Mitte einschneiden. Jeweils einen hölzernen Eisstiel einstecken. In den Gefrierschrank geben und eiskalt servieren.

SENIORENPASS Bingo und mehr für lütjenburger Senioren ab 60 Jahre 25. August, 15 Uhr Der Seniorenbeirat lädt ein zum Bingo-Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Kostenbeitrag: 3,00 €. Lütjenburg, Neuwerkstr. 15, Alter Posthof Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 04381/ 40 20 22 (Frau Dohrmann, Rathaus). Stadt Lütjenburg, der Bürgermeister

ANZEIGEN- & REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DAS HEIN‘S MAGAZIN - AUSGABE SEPTEMBER 2017:

25. AUGUST 2017 hein‘s magazin

Achtung Änderungen! - Sozialsprechstunden in Lütjenburg Ab 1.09.2017 findet die Sozialsprechstunde jeden ersten Freitag im Monat in der Zeit von 11 bis 15 Uhr bis auf weiteres im Amt Lütjenburg, Neverstorfer Str. 7 statt. Wir helfen Ihnen bei der Antragstellung und Durchsetzung von Ansprüchen aus dem Sozialrecht gegenüber den Behörden. Wie z.B. der Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung, im Behindertenrecht, bei der Grundsicherung, beim Arbeitslosengeld, sowie beim Ausfüllen von Formularen. Bitte melden Sie sich unter Tel. 04382 – 9269027 für einen Termin an. Kurzurlaub in Büsum Schnell Entschlossene können sich einen Platz für den Büsum-Kurzurlaub vom 31.10. – 02.11.2017 sichern. Beide Übernachtungen dieser Urlaubsfahrt sind mit Vollpension und unterhaltsame Stunden sind eingeplant. Bitte informieren Sie sich und melden Sie sich an bei Rainer Präpst unter Tel. 04381/7350 oder unter sovd-luetjenburg@email.de Text: R. Lentzer 13


Sommervogel trifft Schmandlecker Obwohl Schmetterlinge nach den Käfern zu der zahlreichsten InsektenOrdnung zählen, sind ca. 50-60% von ihnen gefährdet. Wohl 2% der Arten sind bereits ausgestorben. Zurückzuführen ist das auf den Einsatz von Pestiziden, aber auch auf die aufgeräumte Bewirtschaftung von Feldern und Gärten, wodurch wichtige Nahrungsquellen und Ruheorte verloren gehen. Wenn Sie Schmetterlingen eine Heimat bieten möchten, legen Sie in ihrem Garten doch mit geeig-

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neter Bepflanzung Beete oder eine Gartenspirale an. Das ist dekorativ und es lässt sich sogar vieles für den Eigenbedarf ernten. Das ist zu beachten: Es sollten Pflanzen zur Eiablage, Futterpflanzen für die daraus geschlüpften Raupen sowie Saugpflanzen für die Schmetterlinge enthalten sein. Beachten Sie bitte, dass die unterschiedlichen Schmetterlingsarten und deren Raupen spezialisiert sind auf verschiedene Nahrungsquellen und Orte zur Eiablage. Wer also einen bunt gemischten Schmetterlingsbesuch haben möchte, der legt seine Beete so

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Leicht und luftig, so erträumen wir uns den Sommer und was kann diesen Wunsch besser verkörpern, als ein zarter Schmetterling. Von Blüte zu Blüte flatternd bringt er Leichtigkeit ins Spiel. Was schon in der Antike als bezauberndes Sinnbild der Wiedergeburt galt, war aber auch mit Aberglauben behaftet und stand als Verkörperung von Hexen. Insbesondere die schwarzen

geflügelten Wesen hatten bei der ländlichen Bevölkerung keinen guten Ruf, denn sie hatten es u. a. auch auf den Rahm und Schmand abgesehen. Sie wurden daher auch Milchdieb oder Molkenstehler genannt. Bei den slawischstämmigen Ostmitteldeutschen wurde Schmand mit dem Wort „Schmetten“ bezeichnet. Da die Menschen beobachteten, dass sich flatternde Kreaturen darauf niederließen nannte man sie bald Schmetterlinge.

an, dass vom Frühling bis in den späten Herbst hinein stets etwas blüht.

gerne einmal an zerdrücktem Fallobst wie Äpfel und Pflaumen. Wer sich auch in den nächsten Jahren an Schmetterligen freuen möchte, der muss Überwinterungsplätze für Puppen und Schmetterlinge bereithalten. Ideal dazu geeignet sind Reisig-/Laubhaufen. Der Zitronenfalter ist so ein Überlebenskünstler, der bis zu minus zwanzig Grad übersteht. Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs vertragen keinen Frost. Sie suchen sich ein geschütztes Plätzchen in Geräteschuppen oder auf Dachböden.

Zur Eiablage und als Raupenfutter dienen Weiß-, Blumenkohl, Rotkohl, Broccoli, Radieschen, Hornklee, Rotklee, Wilde Möhre, Petersilie, Dill und Schleifenblumen… Als Saugpflanzen sind ideal geeignet deren Blüten, auch Blaustern, Schlüsselblume, Margerite, Dost (Wilder Majoran), Thymian, Lavendel, Kapuzinerkresse, Erika, Nelken, Sonnentau, Malven, Distelblüten, Stockrose, Phlox, Brennesseln, Fetthenne, Astern und viele andere Wild- und Staudenblumen mehr . Für Nachtfalter sind z. B. Geißblatt und Nachtkerze geeignet. Schmetterlinge lieben auch Sträucher bzw. Bäume als Unterschlupf vor der Witterung sowie als Nahrungsquelle. Dazu gehören Flieder, Schneeball, Sommerflieder, Johanniskraut, Brom-, Himbeeren, Schlehe, Weißdorn, Kreuzdorn, Faulbaum, Grauweide auch das Rankgewächs z. B. Efeu… Sie laben sich

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Redaktion/Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow

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50 JAHRE TENNIS-LEIDENSCHAFT Der Tennisclub Lütjenburg feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Ein toller Grund, den Geburtstag am Sonnabend, 26. August mit Mitgliedern und Gästen auf der Sportanlage in der Kieler Straße 36 kräftig zu feiern. Die Vereinsmeisterschaften beginnen mit den Vorrundenspielen bereits vom 11. bis 19. August. Vom 20. bis zum 26. geht es in den Endrundenmatches weiter. Ab 11 Uhr beginnen die Endspiele der Clubmeisterschaften, ab 18 Uhr findet die Siegerehrung mit gemütlichem Beisammensein statt. Von Anfang an sind Helga und Horst Beyschlag dabei, ihre Mitgliedsausweise tragen die Nummern 1 und 2. Die Bürgermeister Ralf Schmieden und Friedrich-Wilhelm Voges waren die Vorreiter für die Gründung des TC Lütjenburg. Im Gespräch mit Otto Lorenz war die Eingliederung als Sparte des TSV. Nach Gesprächen mit anderen Tennis Vereinen, die das gemacht hatten, wurde die Option wieder verworfen. Trotzdem war Otto Lorenz mit wegbestimmend für den attraktiven Standort Kieler Straße 38. Im Sommer 1967, vor 50 Jahren, wurde auf einem Platz von Werchan gespielt und ein Jahr später erfolgte der Umzug in die Tannenschlucht am Vogelberg. Die alte Jugendherberge wurde als Clubheim umfunktioniert. Die Bewirtung in der Tannenschlucht lag bei Platzwart Gerd

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Ehrich und seiner Frau Edith. Im Winter hatte der Club montags geöffnet für Skat oder ein FrikadellenMenü bei einem „Hausfreund“-Schnäpschen. Für kurze Zeit war zuerst Erich Warning Vorsitzender. Den Vorsitz übernahm danach für zehn Jahre bis 1978 Cord von Campe, unter seiner Regie wurden aus zwei Platzen drei. Friedrich-Wilhelm Voges war dann der nächste Vorsitzende von 1978 bis 1981, er übergab das Tennis Zepter an Volker Voss. 1984/85 gab es einen Rechtsstreit mit einem Anlieger wegen Lärmbelästigung, der dazu führte, eine vereinseigene Tennishalle mit fünf Außenplätzen in der Nähe des Sportgeländes zu bauen. Die Vorstandsentscheidung unter Volker Voss war sehr weitsichtig und ist noch heute ein Schmuckstück im Herzen Lütjenburgs. Ende der achtziger Jahre wurde Tennis die populärste Zuschauersportart, dank der Tennislegenden Steffi Graf und Boris Becker. Immer mehr wandten sich mit Leidenschaft dem Tennissport zu, so dass in den 90 er Jahren auch der TCL mit 350 Mitgliedern seinen bisherigen Höchststand verzeichnen konnte. Das konnte sich im Kreis Plön durchaus sehen lassen. Der Tennisboom führte dazu, dass es viele Zuschüsse vom Land, der Stadt und dem Tennisverband für die Hallenplanungen gab. Ein klangvoller Name ist natürlich Söhnke Klang, der durch seine nationalen und internationalen Tenniserfolge die Lütjenburger immer wieder ins Gespräch brachte. Noch heute darf er sich immer wieder Deutscher Meister in den unterschiedlichsten Altersgruppen nennen. Nach ihm ist die „Söhnke-Klang-Halle“ benannt worden. Mut der Mitglieder gehörte damals dazu. Die Gesamtkosten für die neue Anlage und der Halle beliefen sich damals auf 1,4 Millionen Mark, davon musste der Tennisclub Lütjenburg selbst 40 % aufbringen. hein‘s magazin


Wolfgang Beyer, damaliger Kassenprüfer im bei Kreis Tennis Verband, wusste um die Zuschüsse und es konnten viele überzeugt werden doch auch einige Mitglieder waren gegen den Bau. 1994 wurde Dieter Kniphals neuer Vorsitzender, neuer Hallenboden, Bandenwerbung auch er verfügte bis 2003 über viel Kreativität. Nach ihm war Günter Barnstedt bis 2009 dran, unter seiner Führung gab es ein neues Dach und einen neuen Giebel. Auch sechs Jahre übernahm Ute Sinn-Otto den Vereinsvorsitz von 2009 bis 2015. Es gab neue Fliesen in den Sanitärräumen, LED–Licht in der Halle und Markisen für das Vereinsheim. Ante Pappenheim hat seit 2015 das Zepter in der Hand. Alle sind stolz auf die positive Entwicklung des Vereins. Der TCL zählt zu den mitgliederreichsten Tennisvereinen im Kreis. Da gilt der Dank besonders an Carola und Günter Hackbarth für ihre einsatzstarke Jugendarbeit. Jugendarbeit ist den beiden wichtig, Kreativität ist angesagt. Schnupperkurse stehen immer hoch im Kurs. Für das Wohlbefinden auf der Tennisanlage sorgen Bernd und Angela Rösler Wechselanzeige_1-03.qxd 17.12.10 10:49 Seite 1 und Platzwart Bernd Goldbach hat die Anlage fest im Griff. Text/Bildmaterial: R. Runge, TC Lütjenburg

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DLRG Nobbi Team im Einsatz für sicheres Baden

Maskottchen Nobbi ist immer bereit, wenn es um die Sicherheitsschulung von Kids rund ums sommerliche Freiluftbaden geht. Gemeinsam mit dem Kindergarten-Team der DLRG Lütjenburg machte der lustige Nivea Seehund auch in diesem Jahr wieder an vielen Orten Halt, um Kindern mit Spiel und Spaß für Gefahren an Strand, See und Meer zu sensibilisieren. Die kleinen Wasserratten erfuhren viel über das Angebot der DLRG sowie über die Bedeutung der verschiedenen Flaggen und schlüpfen in die Rolle eines Rettungsschwimmers, z. B. bei seiner Arbeit auf dem Wachturm. Natürlich durften sie dabei auch die mitgebrachten Rettungsgeräte, wie den Rettungsball, die Rettungsboje sowie den Gurtretter ausprobieren. Anhand von Bildtafeln und einem fröhlichen Lied erklärte das DLRG-Team die Baderegeln. Und etwas Schönes zum „Mit-nach-Hause-nehmen“ gab es natürlich auch. Steffanie Neukirchen und Meike & Britt Peterson von der DLRG Lütjenburg sind immer mit viel Herzblut dabei, denn sie wissen, um Widrig-

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keiten an und im Wasser, welche Kinder noch nicht einschätzen können. Auch die Erwachsenenaufklärung ist ihnen hierbei ein Anliegen, denn nur wer richtiges Verhalten beim Badevergnügen kennt, der kann auch richtig reagieren. In diesem Jahr war das Nivea-DLRG-Team mit Nobbi zu Besuch im Kindergarten in Blekendorf, im Kindergarten Zwergenland in Nienthal, im Kindergarten des SOS Kinderdorfes Lütjenburg und im Kindergarten in Darry. So fehlten sie auch nicht beim Behrensdorfer Leuchtturmtag, wo der DLRG-Kinder-Schminkstand gut besucht war. Auch hier war es für das Team ebenfalls ein großes Anliegent, Interessierte auf Gefahren hinzuweisen. Und es werden sicherlich noch viele Aktionen folgen. Nähere Informationen zu diesem Projekt erteilt die DLRG Lütjenburg e.V.. Email: kindergartenteamer@luetjenburg.dlrg.de Redaktion/Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow Fotos: DLRG Lütjenburg

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IMPRESSUM Herausgeber: Petra Gramkow 24321 Lütjenburg · Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Anzeigenverwaltung, -gestaltung,Redaktion, Layout: Agentur inpuncto werbung Petra Gramkow 24321 Lütjenburg · Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Fotos (soweit nicht anders gekennzeichnet): Petra & Stefan Gramkow, fotolia Vom Verlag gestaltete Anzeigen, Textbeiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Weitergabe an andere Publikationen gegen eine NutzungsausfallGebühr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen und Texte sind die Inserenten bzw. Autoren selbst. „hein‘s magazin” ist eine Anzeigensonderveröffentlichung. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Angaben ohne Gewähr. Sollte sich einmal der Fehlerteufel eingeschlichen haben, bitten wir dieses zu entschuldigen. hein‘s magazin

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Mein Name ist Tamara Kune, ich bin examinierte Altenpflegerin und selbst Tochter von an Demenz erkrankten Eltern, die ich zuhause gepflegt habe. Ich kenne das schlechte Gewissen, das Gefühl, den Eltern nicht gerecht zu werden und stieß schnell an meine Grenzen. Der Schlaf war nicht mehr gegeben, Einkaufen, eigene Arztbesuche, ja selbst das Duschen wurde zur logistischen Herausforderung. So wurde in mir die Idee einer Wohngemeinschaft geboren. Unser Haus in Tröndel bot viel Platz und so richteten wir es im März 2017 für neue Mitbewohner ein. In neun barrierefreien Einzelzimmern und einem Doppelzimmer finden Damen und Herren ihr neues Zuhause, das sie nach ihren Wünschen individuell gestalten können. Auch die bereits möblierten Gemeinschaftsräume können gerne durch eigene Möbel ergänzt werden. Herzstück des Hauses ist die große Wohnküche mit angrenzendem Therapieraum und auf der Terrasse hat man einen schönen Blick in den Garten. Wichtig ist uns eine familiäre Atmosphäre, in der sich jeder Bewohner angenommen und gebraucht fühlt. Anerkennung und Wertschätzung sind Grundbedürfnisse des Menschen. Darauf baut sich unsere Tagesstruktur auf. Bewohner werden aktiv in die Alltagsarbeiten eingebunden, wobei die Qualität dieser Arbeit wertungsfrei bleibt. Jeder trägt soweit er kann zur Gemeinschaft bei, erfährt Zuwendung und Lob, fühlt sich angenommen und gebraucht. Individuelle Pflegepläne sichern die Qualität und gewährleisten, dass der Bewohner der WG genau

die Unterstützung bekommt, die er benötigt. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Betreuungs-, Pflegedienst- sowie Präsenzkräften und den Angehörigen der Einrichtungsbewohner. Demenz - Was bedeutet das nun eigentlich genau? Demenz ist in unserer heutigen Zeit ein häufig gehörtes Wort, was es jedoch für einen Betroffenen oder auch seine Angehörigen bedeutet, kann kaum jemand ermessen. Demenz bedeutet Sinngemäß „weg vom Geist“. Es ist ein sich langsam verlieren, sich auflösen, wie ein altes Foto welches erst immer blasser wird und irgendwann nicht mehr zu erkennen ist. An Demenz Erkrankte sollen sich trotz allem als Mitglied der Gemeinschaft fühlen. Wohlbefinden, Lebensqualität und Lebensfreude soll ihnen erhalten bleiben. Bitte informieren Sie sich über uns auf www.lebensfreude-troendel.de Ihre Tamara Kune Redaktion/Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow

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für mich? - Welcher Verein passt zu mir? - Wo finde ich Hilfe? - All das und noch mehr ist mit unserer App leicht zu beantworten. Auf geführte Sightseeingtouren kann man auch gehen, man kann ein Video ansehen, sich mit Schnappschüssen ein Bild über die Region machen und unser hein´s magazin lesen... Besonders praktisch ist es, dass man sich mit Google Maps zu den Adressen führen lassen und über die Kontaktdaten sofort seinen gewünschten AnsprechJETZT EN partner erreichen kann. AD DOWNLO Über Ihre Freizeittipps und Anregungen, konstruktive Kritik, Korrekturen, Aktualisierungen usw. freuen wir uns, denn so kann die Lütt App wachsen. Schickem Sie uns gerne über unsere Webseite www.luett-app.de auch Ihre Schnappschüsse, diese integrieren wir dann in unserer Bildergalerie. Wenn Sie sich als Unternehmen oder öffentliche Institution nicht in unserer Lütt App finden, wenden Sie sich bitte an unsere Agentur inpuncto Werbung. Übrigens: Vereine, Verbände und andere Institutionen haben die Möglichkeit, im „Newscenter“ kostenfrei Kurznachrichten zu veröffentlichen. Bitte sprechen Sie uns an. Wir freuen uns, wenn Ihnen die App gefällt und Sie viele für Sie interessante Infos daraus entnehmen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrer „Lütt App – Lütjenburg to go!“ Ihre Petra & Stefan Gramkow Agentur inpuncto werbung, Markt 4, 24321 Lütjenburg, Telefon:04381/415 93 94, info@inpunctowerbung.com

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