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Nr. 86 Ausgabe 10/2017 Gratis zum Mitnehmen

AUS LIEBE ZUR REGION Hospizverein L체tjenburg Ein Wagen f체r die Sinne

St.-Michaelis-Kirche

Festliches zum Reformationsjubil채um

DHB Netzwerk Haushalt Gratulation zum 70. Geburtstag

L체tjenburger Stadtarchiv

Walther Trede - Lehrer und Heimatforscher Teil II

Deutsches Rotes Kreuz Bernd Bormann macht Mut

So schmeckt der Herbst Leckeres zum Nachkochen

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OK TO

BER

Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, und schon wieder hat der Oktober Einzug gehalten. Ob er goldene oder eher verregnet ist, wird sich zeigen. Auf jeden Fall werden die Blätter fallen und die Temperaturen sind nicht mehr sommerlich, auch die Regenjacke sollte man in Reichweite bereithalten. Das letzte Viertel unseres Jahres 2017 ist angebrochen und somit befinden wir uns langsam, aber sicher auf dem Weg zum Jahresschluss. Doch noch ist es nicht so weit. Viele Stunden werden auch bei schlechtem Wetter im Oktober zum Genuss, denn es gibt auch bei schlüpfriger Wetterlage viel Schönes zu entdecken und erleben. Termine und Anregungen finden Sie in diesem Blatt zur Genüge: Gehen Sie doch mal ins Museum oder Theater. Besuchen Sie ein kirchliches Musikereignis, eine Lesung oder einen Vortrag.. Machen Sie sich ein historisches Bild von der Region. Oder setzen Sie sich gemütlich eingekuschelt mit unserem hein´s auf´s Sofa und informieren Sie sich über allerlei Wissenwertes aus der Region und darüber hinaus. Wir wünschen Ihnen allen einen wunderbaren Oktober

Ihre Pet ra und St ef an Gramkow

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Historische Wanderung um Lütjenburg

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Vom „Klabautermann bis Lütjenburg“ Auch in diesem Jahr lädt der SHHB, Ortsgruppe Lütjenburg, Bürger und Gäste der Stadt wieder zu einer „Historischen Wanderung“ durch die schöne Landschaft zwischen Ostsee, Selenter See und Kossautal ein. „Alle, die ihre Heimat lieben und noch mehr über die Geschichte der Dörfer, Herrenhäuser und Kirchen unserer Region erfahren wollen, sind herzlich eingeladen am Mittwoch, d. 25. Oktober um 19.30 Uhr in die „Alte Schmiede“ (Kieler Straße 1) zu kommen“, erklärte die Vorsitzende Jutta Zillmann. Was erwartet Sie an diesem Abend? Unser Stadthistoriker Dr. Sigurd Zillmann wird – wie es schon zur Tradition geworden ist – mit uns an Hand ausgewählter Fotos und historischer Ansichtskarten – von der Gaststätte „Klabautermann „in Lippe über Neuland, Panker, Hessenstein, Giekau, Neuhaus, Seekrug, Klamp, Vogelsdorf und Helmstorf nach Lütjenburg ins damals beliebte Stadtcafé Hanssen gehen. Der Referent setzt damit die Wanderung fort, die im letzten Jahr vom Reichsbahnhof Lütjenburg bis zum “Klabautermann“ in Lippe führte. 10:49 Seite 1 Schloß Neuhaus und Turm von Süden Dr. S. Zillmann Wechselanzeige_1-03.qxd 17.12.10 Foto:

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Anzeigen- & Redaktionsschluss für das Hein‘s magazin - Ausgabe november 2017:

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„Das ist ja REIZEND!”

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Ein „Wagen für die Sinne“ für das Vitanas Seniorencentrum

V.l.n.r.: C. Timm, M. Meier, U. Dittmer, S. Ahlhorn, A. Büttner, H. Hanusch, H. Blohm

Der Tag will einfach nicht vergehen… In jungen Jahren hat man das nicht so empfunden. Man hatte immer etwas zu tun und war gut ausgelastet. Man ging zur Arbeit, machte den Haushalt, kümmerte sich um seine Familie, unternahm etwas mit seinen Freunden und man hatte vielleicht sogar ein Hobby wie Garten, Handarbeiten, Basteleien, Lesen, Kunsthandwerk, Sport, Musik...es gab so vieles zu erleben. Jetzt ist das Alter fortgeschritten. Evtl. ist man gesundheitlich stark eingeschränkt, sodass Bewegung und/ oder viel geistige Arbeit nicht mehr möglich ist. Nur die Erinnerungen sind Verbindung an das frühere Leben als man spielte, zur Schule und zur Arbeit ging, heiratete, eine Familie gründete, die Kinder aufwachsen sah und seine Zeit mit allerlei Dingen füllte. Nun ist für intensive Kommunikation oft kein Ansprechpartner da, man ist schwach, dämmert vor sich hin, die Erinnerung verblasst. Was aber für immer bleibt, das sind Empfindungen wie bestimmte Bilder, 4

Gerüche, Geräusche und Gefühle, die man von Kindesbeinen an mit all seinen Lebensereignissen verband. Manchmal sind diese Dinge nur verschüttet und es braucht nichts weiter, als einen kleinen Anstoß, um sie wenigstens ein bisschen wieder hervorzulocken. Dazu braucht es Anreize von außen. „Wir kooperieren z. B. sehr eng mit dem Seniorencentrum am Nil und stehen auch dort den Senioren, Bettlägerigen oder an Demenz erkrankten Menschen Tag und Nacht zur Seite“, erzählt Ute Dittmer, 1. Vorsitzende des Hospizvereins Lütjenburg. „Das tun wir nicht nur, wenn es den Bewohnern der Einrichtung schlecht geht. Wir besuchen sie auch, um sie ein wenig vom Alltagseinerlei abzulenken, denn oft fehlt anderen arbeitsbedingt dazu die Zeit. Aus unserer Arbeit ist uns schon lange der sogenannte „Sinneswagen“ bekannt, welcher in der Hospizarbeit, in Heimen usw. sehr gut angenommen wird. So entstand in uns ein großer Wunsch, einen mit allerlei anregenden Din-

gen gefüllten Wagen den betagten Damen und Herren sowie Pflegebedürftigen bei Vitanas zukommen zu lassen. Eine Spende von famila machte es endlich möglich.“ Gerne nahmen Frau Sonja Ahlhorn als stellvertretende Einrichtungsleitung und Frau Claudia Timm als Tagesbegleiterin den gut durchdachten „Wagen für die Sinne“ entgegen. Die Schubkästen enthalten viel Anregendes für Augen, Nasen, Ohren und Haut. „Das mobile Möbelstück steht auf Wunsch allen Bewohnern, dem Pflegepersonal und den Begleitenden zur Verfügung und soll helfen, eine wohltuende Atmosphäre für alle Beteiligten herzustellen. Dabei geschieht natürlich alles freiwillig. Gefüllt ist der Wagen mit einer Kugel für Lichtreflexe, beruhigenden Klang- und Tonelementen wie z. B. Klangschalen, Kräuter- und Körnerkissen, einer Lampe mit Düften und Aromen, mit Knöpfen und anderen Utensilien benähtem Stoff, u.v.m.. Auch ein CD-Player mit CD`s unterschiedlicher Musikrichtungen und Lieder ist vorhanden und kann zum Einsatz kommen, abgestimmt auf den Einzelnen und seine Biographie. Zudem sind Bücher zum Vorlesen oder Anschauen da. All das weckt Erinnerungen an vertraute Lebensbereiche und ermöglicht eine Sinneswanderung. Eine therapeutische Handpuppe ist auch mit dabei. Sie unterstützt in vielen Fällen wunderbar die Ansprache. Wenn den Senioren und Kranken das offene Gespräch schwer fällt, kann gerade die Handpuppe Ilse-Lotte eine gute Brücke sein“, erklärt Ute Dittmer. „Wir hoffen, dass dieser “Wagen für die Sinne“ regen Einsatz findet und eine Hilfe für alle Beteiligten auf dem Weg einer würdevollen Lebensbegleitung ist.“ Redaktion/Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow Foto: Agentur inpuncto Werbung, Stefan Gramkow

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SENIORENPASS

Veranstaltungskalender 2017 für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre der Stadt Lütjenburg Der Seniorenbeirat weist auf folgende Veranstaltungen hin: 20. Oktober, 15.30 Uhr Der SPD-Ortsverein Lütjenburg lädt ein zu einem Kaffeeklatsch mit Politikern im Alten Posthof, Neuwerkstr. 15

27. Oktober, 15.00 Uhr Der Seniorenbeirat lädt ein zum Bingo-Nachmittag bei Kaffee und Kuchen (Kostenbeitrag: 3 €) im Alten Posthof, Neuwerkstr. 15

23. Oktober, 15.00 Uhr Die Förde-Sparkasse lädt ein zu einem Bildervortrag von Dr. Sigurd Zillmann „Lütjenburg und Umgebung“ bei Kaffee und Kuchen in der Förde-Sparkasse, Markt. 2. Obergeschoß

Alle Interessierten ab 60 Jahre sind herzlich eingeladen. Die Veranstalter würden sich über möglichst viele Teilnehmer/innen freuen. Da die Teilnehmerzahlen zum Teil begrenzt sind, wird um Anmeldung für alle Veranstaltungen unter Tel. 04381/402022 bei Frau Dohrmann im Rathaus gebeten.

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Kürbis Kürbis

Orientalisch gefüllter (4 Portionen)

Zutaten: 1 Hokkaido-Kürbis 2 Schalotten 1 Zucchini 400 g Lammhackfleisch (oder Hackfleisch nach Belieben) Olivenöl oder Butterschmalz Salz Pfeffer 1 TL Kreuzkümmel 1 TL Paprikapulver 1 TL Currypulver halber TL Koriander halber TL Chilipulver oder 1 kl. frische Schote 1 Msp. Zimt 3 Knoblauchzehen gepresst halber EL frischen, geriebenen Ingwer halbes Bund Petersilie klein gehackt Cashewkerne oder Kürbiskerne Muskat 50 ml Sahne 1 Ei 50 ml Gemüsebrühe

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Zubereitung: Vom Kürbis einen Deckel abschneiden und Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch herausnehmen, so dass in der Schale eine Wand von ca. 2 cm verbleibt. Diese salzen. Kürbis plus Deckel in einer Feuerfesten Form bei 180 Grad Umluft 30 Minuten garen. Schalotten, Kürbisfleisch, Zucchini in kleine Würfel schneiden. Schalotten und Hackfleisch anbraten. Kürbisfleisch dazu geben und garen. Mit Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel, Koriander, Curry, Paprika, Chili, Zimt, Ingwer und Knoblauch kräftig würzen. Vom Herd nehmen und die gerösteten Cashewkerne oder Kürbiskerne, die Zucchini und Petersilie untermengen. Ei mit Sahne und Brühe verquirlen, die Sauce mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Kürbis mit dem Hackfleischgemisch füllen, die verquirlte Sauce darüber gießen und den Kürbis weitere 15 Minuten garen. Den Kürbis im Ganzen mit Deckel auf einer Platte servieren, geviertelt auf Tellern anrichten.

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Elke Heidenreich liest aus dem Buch: „Alles kein Zufall“

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Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19.30 Uhr · Hotel Hohe Wacht in Hohwacht Das Leben ist mehr als eine kurze Geschichte. Alle wollen immer glücklich sein. Aber was ist eigentlich Glück? Und wer war schon dauerhaft glücklich? Was ist dieses Leben, diese Reihe von unterschiedlichen Momenten, die manchmal wirken, als hätte irgendein Gott gewürfelt? Elke Heidenreich, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und arbeitete bei Hörfunk und Fernsehen. Die Autorin erzählt von sich, von Liebe und Streit, von Begegnungen und Trennungen, von Tieren, Büchern und damit von uns allen. Sie zeigt in kurzen Geschichten, traurigen und komischen Szenen Situationen, in denen jeder sich wieder- erkennt – und die dann zusammenwachsen zu einem einzigen Roman jedes unwiederholbaren Lebens. Denn wenn man nur genau genug hinschaut, ist so ein Menschenleben mit all seinen Glücks- und Unglücksfällen, alles andere als ein Zufall.

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Festlicher Kantatengottesdienst zum Reformationsjubiläum - Anzeige in der Michaeliskirche zu Lütjenburg Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther der Überlieferung nach an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. Dieses Ereignis wird weltweit gefeiert; in Deutschland ist aus dem Grund dieser Tag zum nationalen Feiertag erklärt worden. Die evangelische St.-Michaelis-Kirchengemeinde hat zahlreiche Veranstaltungen zum Lutherjahr in ihrem Kalender: Predigtreihen, Konzerte und musikalische Gottesdienste würdigen dieses bedeutsame Datum. So findet am diesjährigen Reformationstag, Dienstag, 31. Oktober ein Kantatengottesdienst statt, der um 10.30 Uhr in der Michaeliskirche beginnt. Ralf Popken führt mit seinem MichaelisChor, den Kindern und Jugendlichen der Schola cantorum, sowie mit Solisten und einem Barock-Orchester auf Originalinstrumenten die Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“ BWV 80 von Johann Sebastian Bach auf. Der Komponist bearbeitet darin das Reformationslied Martin Luthers, das so sehr wie wohl kein anderes der Lieder

mit seinem Schöpfer in Verbindung gebracht wird. Melodie und Text stammen vom Reformator selbst und haben über die Jahrhunderte nicht an Aussagekraft und Wirkung verloren. Das Lied ist für den Protestantismus von großer Symbolkraft und Bachs Kantate verwendet es in spektakulärer Weise. Pastorin Kathrin Schleupner wird zum Reformationsjubiläum predigen. Kantatengottesdienst unter der Leitung von Ralf Popken zum Reformationsjubiläum mit „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Johann Sebastian Bach, BWV 80 Friderike du Vinage - Sopran, Stefanie Becker - Alt, Christian Becker - Tenor, Detlef Kjer - Bass Michaelis-Chor, Kinder und Jugendliche der Schola cantorum, Cappella Lutilinburgensis auf Originalinstrumenten. Fotos von links: Michaeliskirche „Kinder der Schola cantorum“, „Jugendliche der Schola cantorum“, „Michaelis-Chor“

Eiszeitmuseum - Termine im Oktober 2017 - Anzeige -

Samstag, 14.10., 15.00–17.00 Uhr Wanderung „Unser Wald im Herbst“ mit Thorolf Wellmer. Kostenbeitrag: Erwachsene 5 €, Kinder 3 €. Treffpunkt Eiszeitmuseum Dienstag, 17.10. 14.00–16.30 Uhr Fundbestimmung, Kosten: Museumseintritt Mittwoch, 25.10. 11.30–12.30 Uhr Kinderuni „Sand“ mit Dr. Christian Russok, Museumseintritt zzgl. 2 €, nur für Kinder! 8

Donnerstag, 02.11., ab 19.00 Uhr Vortrag „Historische Landbewirtschaftung in Schleswig-Holstein – Momentaufnahmen aus 5000 Jahren Ackerbau und Landnutzung“ ,it Dietrich Petter, ehemal. Landwirtschaftsdirektor, Eintritt frei, das Museum freut sich über eine Spende Immer mittwochs und sonntags Fossilienwerkstatt zu den Öffnungszeiten, Kosten: Museumseintritt zzgl. Material 4 €

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Happy Birthday „DHB-Netzwerk Haushalt OV. Lütjenburg e.V.“ „Die Gemeinschaft ist das, was den DHB ausmacht...” Der II. Weltkrieg war endlich vorbei, doch auch die Zeiten danach waren schwer. Man musste mit vielen Kummer und Entbehrungen zurechtkommen und den Gürtel enger schnallen. Um dieses Leid zu mildern gründete Karla Dittmer im Jahre 1947 den „Hausfrauenbund Lütjenburg“. Der ehrenamtlich tätige Hausfrauenbund setzte sich für Schwache und Notleidende ein. Besonders Frauen nahmen dieses Angebot gerne an, denn hier erhielten sie nicht nur Hilfe, sie hatten auch die Möglichkeit, einen Freiraum für sich zu erlangen, sowie unter Gleichgesinnten den anstrengenden Alltag und die Sorgen wenigstens für eine Weile zu vergessen. Der soziale Aspekt spielte seinerzeit eine große Rolle. Ganz wichtig war das Gemeinschaftsgefühl. Man engagierte sich zudem für wirtschaftlich schlechter gestellte Menschen wie Bedürftige und Flüchtlinge. In den 60er Jahren kamen u. a. bedingt durch den Wirtschaftsaufschwung andere Themenschwerpunkte hinzu, wie z. B. die Beratung der Mitglieder in Haushaltsangelegenheiten. Neu war die Spenden- und Werbemittelvergabe von Haushaltsprodukten oder Lebensmitteln, die daheim ausprobiert werden konnten. Am 11. Mai 2011 wurde der Hausfrauenbund Lütjenburg im Zuge der Technisierung umbenannt in „DHB-Netzwerk Haushalt OV. Lütjenburg e.V.. Die neue Bezeichnung tat alten Traditionen jedoch keinen Abbruch. Von Gründungszeiten an bis heute ist das rege Miteinander ein großes Thema geblieben. Den heute 63 weiblichen wie männlichen Mitgliedern jeder Altersgruppe ist es besonders wichtig andere zu integrieren und nicht alleine zu lassen. Bei vielen abwechslungsreichen Treffen kommt man ins Gespräch, engagiert sich, gestaltet gemeinsame Nachmittage und unternimmt für jeden bezahlbare Ausflüge. So ging es in den letzten Jahren in eine Großbäckerei, in das Alte Land sowie zur Landesgartenschau. Großer Beliebtheit erfreuen sich stets die Weihnachtsfeiern, Grillfeste, Spielenachmittage usw.. Nicht zu vergessen sind auch die verschiedensten Vorträge von Referenten über diverse Themen wie z. B. „Wie regle ich meine Rente?“, „Was gehört in die Notfallapotheke“, „Wo erhalte ich Essen auf Rädern?“, „Was ist für den Erbfall zu bedenken?“, „Patientenverfügung“ sowie „Vorsorgevollmacht“. Die Vorsitzende Irene Wohlert war am Jubiläumstag nicht nur positiv angetan vom zahlreiche Erscheinen hein‘s magazin

Die Vorstandsdamen von links nach rechts: H. Prange, W. Pippall, I. Wohlert, F. Fehrs, E. Wegner, es fehlt Karla Rothe

der Mitglieder sowie der vielen Gratulanten. Frau Wohlert hatte selbst Glückwünsche parat: „Ich freue mich, dass unser Mitglied Helga Lembke heute dabei sein kann. Unsere Helga ist seit 57 Jahren Mitglied in unserem Ortsverbbewarb sich bei Frau Dittmer, der Gründerin des DHB. Deren Einstellungsbedingung war die Mitgliedschaft im DHB, was die neue Angestellte auch tat. So ging es damals eben zu. Helga hat das aber nicht bereut, ganz im Gegenteil, sie hat sich sehr aktiv viele Jahre im Vorstand unseres Ortsverbands eingebracht und so auch zum heutigen Bestand des DHB beigetragen. Helga, herzlichen Dank für deine Treue! - Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an die Mitglieder unter uns, die schon 40 Jahre dabei sind. Allen ebenfalls herzlichen Dank für ihre Treue.“ Frau Wohlert sprach verschiedene Aktivitäten in 2017 an: So das Grillfest im August, den Vortrag am 11. Oktober über das Leben mit Diabetes sowie das traditionelle Matjesessen im Restaurant Bismarckturm am 8. November. Das Resume der Vorsitzenden zum 70jährigen Jubiläum: „Die Gemeinschaft ist das, was den DHB ausmacht. Der DHB ist und bleibt ein Ort der Begegnungen, der Integration und der Tradition. Er schafft nach wie vor Momente, dem Alltag zu entfliehen und sich mit anderen auszutauschen.“ Frau Wohlert und der gesamte DHB freuen sich weiterhin über eine wachsende Mitgliederzahl, sodass die Institution ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens in Lütjenburg bleibt. Sie vergaß nicht, dem Heimatbund zu danken für die kostenlose Nutzung der schönen Räumlichkeiten des Kulturzentrums „Alte Schmiede“, was zum Gelingen der Jubiläumsfeier beitrug. Foto: DHB-Netzwerk Haushalt OV. Lütjenburg e.V. Redaktion/Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow

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Stadt Lütjenburg · Arbeitskreis Stadtarchiv

Walther Trede

Lehrer in Haßberg und Heimatforscher in Lütjenburg (Teil II) Im Jahr 1931 begann Walther Trede seine Lehrtätigkeit in Gettorf als Hauptlehrer und Leiter der Volksschule.. Von Anfang an verfolgte er die Idee, in Gettorf ein Heimatmuseum zu gründen. Obwohl viele Bürger der Ansicht waren, dass eine solche Einrichtung in Gettorf „überflüssig“ sei, wurde seine Idee dennoch verwirklicht. Er begründete sein Vorhaben mit folgenden Worten: „Eine dauernde Anteilnahme der Bevölkerung kann nur erreicht werden, wenn das Heimatmuseum keine gelehrte Einrichtung ist, sondern sich schlicht und einfach an seine Besucher wendet und ganz verständlich zu ihnen redet (vgl. Hans-Christian Sacht: „Die

Heimatmuseen in Gettorf“; in: „Dänischer Wohld“, S. 129-134, o. D.). Im Jahre 1932 wurden die Bürger der Gemeinde Gettorf, die Vereine und Verbände, die Sparkassen und Banken sowie die Schulkinder aufgerufen, durch Sach- und Geldspenden die Einrichtung des Gettorfer Heimatmuseums in einem Klassenraum der Gettorfer Volksschule zu ermöglichen. Der Aufruf hatte großen Erfolg. Am 18. April 1933 wurde die Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde im Dänischen Wohld gegründet, „die gleichzeitig Mitglied und Mitträger der Förderschaft des Gettorfer Heimatmuseums wurde“ (H.-Chr. Sacht, a. a. O., S. 131).

Im Steingarten am Fuße des Tempelberges, 1922 (v.lks.n.r.: Kurt Wöller (oben), Otto Trede, Hildegard, Antonia („Toni”) Walther, Johanne, Vater Wöller, vorn: Bruno und Rosemarie)

Die Familie von Walther Trede (v. lks.: Bruno, Walther, Hildegard, Antonia und Rosemarie im Garten des Haßberger Schulhauses am Fuße des Tempelberges; ca. 1922).

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Die Familie Trede (v. lks.: Antonia, Kurt Wöller, Hildegard, Otto Trede, Johanne Trede, Walther Trede und Sohn Bruno).

Nach viel Arbeit in Eigenleistung konnte das Heimatmuseum im festlich hergerichteten Schulhaus in Gettorf am 10. September 1933 eröffnet werden (vgl. „Die Schleswig-Holsteinische Schule“, Nr. 3, 10. Februar 1962). So war Walther Trede nicht nur Schulleiter, sondern auch Museumsleiter. Für Trede war das Gettorfer Heimatmuseum „… eine Schaustätte lebendiger Darstellung geschichtlicher Vergangenheit“ (vgl. „Die S.-H. Schule, a.a.O.). Interessant ist noch, dass die Festrede zur Eröffnung der Direktor des Meldorfer Landesmuseums, Dr. Albrecht Kamphausen, hielt, der nach dem Krieg das Freilichtmuseum in Molfsee aufbaute und viele Jahre leitete. Wie aus dem Gästebuch der Eheleute Trede zu ersehen ist, beginnen die Eintragungen in der Nachkriegszeit erst wieder am 22. August 1948. Als erstes gratulierte darin die Großmutter Johanne ihrem Sohn Walther und ihrer Schwiegertochter Antonia zum neuen Einfamilienhaus in Gettorf, dem er die Bezeichnung „Haus Hohwacht“ verlieh, die aber auch die postalische Anschrift war. Stolz schrieb Johanne dort folgenden Vierzeiler ins Buch:

Walther Trede als Kantor in Gettorf.

„Es mag der Mann wohl bauen ein feines, großes Haus, doch eine liebe Heimat schafft erst die Frau daraus!“ Rückblickend auf seine aktive Lehrtätigkeit wurde er einmal in der Zeitung als „Volkserzieher“ bezeichnet. Parallel zum Unterricht hat er auch immer die Zeit gefunden, Berichte, Broschüren und auch Bücher zu verfassen. Es begann schon in Darry im Jahre 1910, als hein‘s magazin

Karte von Opa (Walther) und Oma (Antonia) Trede aus Hohwacht an die Enkeltochter Birgit nach Gettorf (Datum: 14. August 1956).

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er von der Provinzregierung den Auftrag erhielt, eine Arbeitsschule für die Landschule versuchsweise zu entwickeln. Aufbauend auf diesen Erfahrungen erstellte er o.g. „Arbeitsbücher“ sowie das Religionsbuch „Der Heilige Brunnen“ und Schulbücher, die an vielen Schulen mit gutem Erfolg eingesetzt wurden. Als Vorsitzender des Lehrervereins Lütjenburg und als Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Lehrerfortbildung gründete er die „Lütjenborger Speeldeel“, die sich im Kreis Plön großer Beliebtheit erfreute. Als größere Veröffentlichung verfaßte er die Heimatbücher „Das Wagerland“ (vgl. „Die Schleswig-Holsteinische Schule“, Nr. 3 v. 10.

Februar 1962) und „Der Dänische Wohld, 1951“. Auf die Leitung der Theatergruppe wollte er auch in Gettorf nicht verzichten; deshalb übernahm er auch dort die „Gettorfer Speeldeel“, die sich später zur „Gettorfer Niederdeutschen Bühne“ entwickelte. Ein weiteres Ehrenamt, das Walther Trede viele Jahre ausübte, war das Amt des Organisten und Kantors der Kirchengemeinde Gettorf (1931-1943). Die letzten zwei Jahre konnte er seine in langen Berufsjahren gewonnenen Erfahrungen sogar noch als FDP-Abgeordneter in den Eckernförder Kreistag einbringen (1959 – 1961). Am Heiligabend, dem 24. Dezember 1961, ist Walther Trede in seinem Haus „Hohwacht“ in Gettorf gestorben – ein engagierter Volksschullehrer und aktiver Heimatforscher. Dr. Sigurd Zillmann

Antonia und Walther Trede (30er Jahre).

Scherenschnitt von FIDUS im Sprachbuch von Walther Trede.

Verantwortlich für den Inhalt: Stadtarchiv Lütjenburg Wer weitere Hinweise geben oder Fotobelege beisteuern kann, melde sich bitte im Stadtarchiv (Dr. Sigurd Zillmann, Tel. 04381/7319). 12

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Weihnachten kommt schneller als man denkt... Der „Lebendige Adventskalender 2017“ wartet darauf, gefüllt zu werden. Wer aus Lütjenburg und umliegenden Dörfern hat Lust und Freude mitzumachen?

Mach mit! Gemeinsam durch den Advent

Pastorin Katharina Lohse (Tel.: 04381/4973) und Maria Strehlow (Tel.: 04381/7320) freuen sich sehr, wenn Sie zu Hause symbolisch ein Adventstürchen für sich, Ihre Nachbarn, Verwandte, Freunde und Bekannte öffnen mögen, und ihnen Ihren Termin durchgeben. Beide stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Noch ist es Herbst. Die Abende werden länger, man macht es sich unter der Wolldecke oder am Kaminfeuer gemütlich und zündet eine Kerze an. Die Gedanken fliegen davon und lassen sich nieder bei glücklichen, schönen und vielleicht auch traurigen Geschehnissen des Jahres. Sicher schweifen sie dann und wann ab und kreisen um die letzten Monate des. Bis zur Adventszeit ist es nicht mehr weit und Weihnachten ist schneller da als man denkt. In wenigen Wochen wird wieder alles hübsch dekoriert und jeder denkt darüber nach womit er andere glücklich machen kann. Man freut sich über die weihnachtliche Stimmung, die in die Herzen kommt, rückt näher zusammen und zählt mit süßen Leckereien hinter den Türen des traditionellen Adventskalenders die Tage bis zum Heiligen Abend. Besonders schön ist es, sich in einer Gemeinschaft feierlich auf die Adventszeit einzustimmen. Das geht auch ohne Schokolade… und zwar mit einem stimmungsvollen Abend in netter Gesellschaft. Redaktion/Text: Agentur inpuncto Werbung, Petra Gramkow

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Herbstauktionen:

Von der Klassischen Moderne bis heute. Ein Nolde für den Buddha Das hätte Emil Nolde sicherlich gut gefallen: Der Erlös eines seiner Aquarelle kommt nun dem Bau eines buddhistischen Friedensstupa zugute. Es wird in der Auktion „Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und Contemporary Art“ vom 7.-9. Dezember 2017 bei Ketterer Kunst in München versteigert. Emil Nolde, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiern würde, war ein frommer Mann, doch seine Religiosität war nicht an eine Konfession gebunden, sondern eher persönlich und spirituell. Die innere Erfahrung war es, die für ihn zählte, nicht eine bestimmte Tradition. So fügt es sich sehr gut, dass auch die Einlieferin der 1930/35 entstandenen Nolde-Arbeit „Hohe See unter violettem Himmel“ ähnlich empfindet. Es ist ihr eine Herzensangelegenheit mit dem Erlös ihres Bildes dazu beizutragen, einen Ort des Glücks für alle Menschen zu schaffen. Daher unterstützt sie den bereits im vergangen Jahr begonnenen Bau eines Stupa in Grafenwörth in Österreich. Das Friedensdenkmal und Meditationshaus entsteht unter der Leitung des aus Korea stammenden buddhistischen Mönchs und Gelehrten Bop Jon Sunim Tenzin Tharchin. Es soll sowohl Buddhisten als auch Menschen anderer Religionszugehörigkeit als Platz für Ruhe und innere Einkehr dienen. Gleichzeitig soll der Stupa ein Ort der Kommunikation und des Austausches sein sowie ein Zeichen des Friedens setzen.* „Es freut mich sehr, dass der Erlös aus der Versteigerung dieses naturgewaltigen Aquarells von Emil Nolde dem Bau dieses ganz besonderen Kraftortes zugute kommt. Somit können wir mit der Auktion sowohl den direkten Auftrag unserer Kundin erfüllen, als auch indirekt vielen Menschen helfen, neue Kraft und Energie zu tanken“, so Robert Ketterer, Auktionator und Inhaber von Ketterer Kunst. Emil Noldes Meeresansichten sind Stimmungsbilder, so auch sein Aquarell „Hohe See mit violettem Himmel“. Es entstand durchtränkt von sich auslebenden Emotionen im reinen künstlerischen Akt. In diesem Kontrollverlust sieht Nolde völlige künstlerische Freiheit. Mit Hilfe seiner Nass-in-Nass-Technik lebt er diese aus und begibt sich beim Umgang mit Wasser und Farbe gern in die Hände des Zufalls beziehungsweise des Schicksals. 14

Emil Nolde Hohe See unter violettem Himmel, 1930/35 Aquarell, 36,7 x 50,2 cm Schätzpreis: € 100.000-150.000 „Ein sehr passendes Kunstwerk“, findet auch Bop Jon Sunim Tenzin Tharchin: „Die sich auftürmenden Wellen in Emil Noldes Werk kann man mit unseren Gedanken vergleichen, die ständig in Bewegung sind, aber wie alle Phänomene der Vergänglichkeit anheim fallen. Ziel ist es, die Wogen zu glätten und in die Unendlichkeit des Himmels beziehungsweise die Weite des Meeres einzutauchen. Damit erreichen wir die Freiheit von Anhaftungen und erschließen uns das ganze Potenzial großer Glückseligkeit.“ * Mehr Informationen unter www.stupa.at Kundenanfragen: Ketterer Joseph-Wild-Str. 18 81829 München Tel.: +49-(0)89-552440 (Fax: -177) E-Mail: infomuenchen@kettererkunst.de www.kettererkunst.de hein‘s magazin


Hohwachter Lichtermeer

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Vom 27.-29.10.17 verwandelt sich das Ostseebad Hohwacht in ein Meer aus Licht und Farben. Illuminationen, Projektionen und bunte Farben tauchen den Ort vom Kurpark bis zur Ostsee über die Seebrücke „Flunder“ in ein geheimnisvolles und faszinierendes Licht. Lichtkünstler Oliver Roth wird den gesamten Weg in eine leuchtende Freiluftausstellung verwandeln. Gezielte Projektionen und Illuminationen lassen gewohnte Umgebungen völlig neu wirken und laden zu einer Entdeckungsreise durch die beleuchtete Dunkelheit ein. Malen mit Licht oder ein „Selfie“ mit dem Mond sorgen für Interaktion. Eine der größten transportablen Kugeln Deutschlands verzaubert mit einer kaleidoskopartigen Projektion, Wildpferde laufen durch den Garten, ein Meer aus Sonnenblumen rückt die Jahreszeit zumindest visuell in weite Ferne, Schwanensee, der blaue Garten und ein begehbares Labyrinth aus 10.000 funkelnden LEDs. Die Hohwachter Bucht Touristik und das Hotel Hohe Wacht laden ein zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für die ganze Familie. Eintritt frei. Täglich: Ab Einbruch der Dunkelheit bis 24:00 Uhr (Sonntag bis 21:00 Uhr): Lichtkunst und Ilumination - Zauberhafte Lichtinstallationen & Kulinarische Spezialitäten vom Hotel Hohe Wacht Freitag, 27.09.2017 18:00 – 22:00 Uhr, Kurpark: Eröffnung mit DJ Alex DaBass: moderner Musikmix zum Chillen in angeregter Cocktailatmosphäre Samstag, 28.10.2017 16:00 – 18:00 Uhr, Kurpark: Lend `n Ear – Folkmusik zum Träumen 18:15 – 19:00 Uhr, an der Treppe vom Kurpark zur Flunder: „LichterMär zum Lichtermeer“ Märchen für Erwachsene mit Gerhard P. Bosche 19:00 – 22:00 Uhr, Kurpark: Live Akustik – Urban Beach feat. Kai Dorenkamp Sonntag, 29.10.2017 ca. 16:45 – 21:00 Uhr, Kurpark: Einläuten der „Blauen Stunde“ mit DJ Alex DaBass: Moderner Musikmix zum Chillen in angeregter Cocktailatmosphäre

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Einfach und lecker Zupfbrot (Ca. 8 Personen)

Ca. 600 g Kürbisbrot Dieses längs und quer bis ca. 1 cm über dem Boden einschneiden.

Für das Kräuteröl: ca. 60 ml Olivenöl 2 Knoblauchzehen Schnittlauch Petersilie Kräuter und Knoblauch fein hacken und mit dem Öl vermengen.

Zubereitung: Durchwachsenen Speck in feine Würfel schneiden und anbraten. Käse in Scheiben schneiden, diese zwischen die Brotwürfel stecken, dann den Speck sowie das Kräuteröl gleichmäßig zwischen die Brotwürfel geben. Brot in eine Form legen. Im Backofen bei 200 Grad etwa 15 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist. Ofenfrisch servieren.

Für die Brotfüllung: durchwachsenen Speck, Cheddar, Leerdammer

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Deine Veranstaltung in der „Lütt App“

Deine Veranstaltung kannst du in der Rubrik TOP EVENTS in unserer „Lütt App“ veröffentlichen! – Mit einer Pusch-Nachricht laden wir alle „Lütt App“ Nutzer zum Kommen ein.

Der Mythos Hammaburg - die neuesten Forschungsergebnisse Vortrag von Frau Dr. Elke Först, Archäologisches Landesmuseum Hamburg Dienstag, 7. November 2017, 19.30 Uhr Hotel & Restaurant ´Lüttje Burg´, Saal, Lütjenburg, Markt 20 Der Eintritt ist – wie üblich – frei. Die „Gesellschaft der Freunde der mittelalterlichen Burg in Lütjenburg e.V.“ startet ihre Winter-Vortragsreihe 2017/18: Der Domplatz im Herzen der Hamburger Altstadt gilt seit jeher als Keimzelle der Freien und Hansestadt Hamburg. Erste Ausgrabungen auf und im Umfeld des Domplatzes durch Reinhard Schindler führten in den Jahren 1949-1956 zur Entdeckung eines mächtigen Burgwalls, der mit der historisch überlieferten, 845 durch dänische Wikinger zerstörten Hammaburg gleichgesetzt wurde. Mit diesem Burgwall verknüpft ist die Gründung Hamburgs, die als Missionstandort mit Ansgar, dem Apostel des Nordens, beginnt. In den Jahren 1980-1987 kam es zu weiteren Ausgrabungen auf dem Domplatz, in deren Verlauf eine ältere Befestigung aus zwei Doppelgräben entdeckt wurde, deren Zeitstellung und Deutung lange Zeit unklar blieb. Ausgelöst durch die 2002 erfolgte Neudatierung des von Reinhard Schindler ausgegrabenen Burgwalls mit dem Ergebnis einer offenen Standortfrage Hammaburg durch T. Kempke und die neuen Ergebnissen der letzten Ausgrabung in den Jahren 2005/06 unter der Leitung von Karsten Kablitz geriet die ältere Befestigung in den Fokus der Forschung und wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums erneut untersucht. Dabei zeigte sich, dass es sich um zwei, zeitlich aufeinander folgende Befestigungen handelt. Der jüngere Graben gehört in die erste Hälfte des 9. Jahrhunderts und lässt sich davon ausgehend mit der historischen Hammaburg verbinden. Wir freuen uns auf möglichst viele interessierte Besucher bei diesem hochinteressanten Vortrag. hein‘s magazin

LÜTJENBURG & HOHWACHTER BUCHT TO GO!

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IMPRESSUM Herausgeber: Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg · Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Anzeigenverwaltung, -gestaltung, Redaktion, Layout: Agentur inpuncto Werbung Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg · Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Fotos (soweit nicht anders gekennzeichnet): Petra & Stefan Gramkow, fotolia Vom Verlag gestaltete Anzeigen, Textbeiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Weitergabe an andere Publikationen gegen eine Nutzungsausfall-Gebühr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers. Die nicht durch unseren Namen gekennzeichneten Beiträge entsprechen nicht unbedingt unserer Meinung als Herausgeber. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen und Texte sind die Inserenten bzw. Autoren selbst. „hein‘s magazin” ist eine Anzeigensonderveröffentlichung. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Angaben ohne Gewähr. Sollte sich einmal der Fehlerteufel eingeschlichen haben, bitten wir dieses zu entschuldigen. 18

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15. Niederdeutsches Theaterfest des Kreises Plön Freitag, den 3. November 2017 um 19:30 Uhr in der Aula des Hoffmann-von-Fallersleben Schulzentrums Lütjenburg, Kieler Str. 30 in 24321 Lütjenburg Der Kreis Plön geht mit seinem Niederdeutschen Theaterfest in die nächste Runde und verspricht wieder ein spaßiges und abwechslungsreiches Abendprogramm. In diesem Jahr werden die Heikendörper Speeldeel, die Jugendbühne der Niederdeutschen Bühne Preetz, die Laboer Lachmöwen, die Plöner Speeldeel sowie die Schönhorster Plattsnackers für einen heiteren Abend sorgen. Für die musikalische Umrahmung sorgt Herr Kay Kankowski und die Moderation wird, wie in den Vorjahren, Herr Karl-Heinz Langer übernehmen. Eintrittskarten gibt es zu einem Preis von 9 Euro in der Plöner Buchhandlung Schneider, der Preetzer Bücherstube, der Buchhandlung am Markt in Lütjenburg und der Heikendorfer Bücherinsel. Eine Kartenreservierung auch bei der Kreisverwaltung unter Telefon 04522/743 510 oder per E-Mail an: Schmiedlein Tischlerei 2-43_Layout 1 24.02.14 07:39 Seite 1 elke.laurenat@kreis-ploen.de

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Sicherheitsrisiko Bremsen:

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Worauf Sie im Herbst besonders achten sollten! (akz-o) Technische Mängel am Fahrzeug führen immer wieder zu schweren, vermeidbaren Unfällen. Die häufigsten Schwachstellen laut den Daten des Statistischen Bundesamtes sind die Bereifung und das Bremssystem. Vor allem der Zustand der Bremsen kann gerade im nebeligen und trüben Herbst, wenn Laub und Nässe den Bremsweg verlängern, über Leben und Tod entscheiden. Daher ist ein Bremsen-Check in dieser Jahreszeit besonders wichtig, denn Bremsen sind verschleißanfällige Hochleistungswerkzeuge. Die saisonale Sicherheitsüberprüfung nimmt daher jede einzelne Komponente genau unter die Lupe: die Bremsbeläge, die Scheibe, die Bremsflüssigkeit und natürlich auch die für die Bremsfähigkeit ebenfalls sehr wichtigen Reifen. Ist ein Austausch nötig, empfehlen Sicherheitsexperten, unbedingt zu Markenprodukten in Originalqualität zu greifen. Renommierte Unternehmen wie etwa Continental investieren bei Sicherheitstechnologien enorm viel in Forschung und Entwicklung: So gibt es etwa bei den Original ATE Bremsbelägen des Unternehmens über 150 Belagmischungen, die auf fast alle in Europa gängigen Fahrzeugtypen abgestimmt sind. Auch bei den Bremsscheiben zahlt sich das Know-how eines Markenherstellers aus.

Die Bremse ist eines der wichtigsten Sicherheitssysteme im Fahrzeug. Autofahrer sollten hier auf Markenprodukte von Firmen wie Continental vertrauen. Foto: Continental/akz-o

Lässt sich Verschleiß erkennen, sollte der Wagen zur Überprüfung in die Fachwerkstatt. Ein verändertes Bremsverhalten ist ein mögliches Alarmzeichen für einen Verschleiß oder zu viel Wasser in der Bremsflüssigkeit. Wird diese ausgetauscht, empfehlen Sicherheitsexperten ebenfalls Markenprodukte. Noch ein Tipp: Achten Sie auf den richtigen Reifendruck und prüfen Sie regelmäßig den Füllstand des Bremsflüssigkeitsbehälters im Motorraum. Ist er zu niedrig, sollte eine Fachwerkstatt das Bremssystem überprüfen. Beides, Reifendruck und Bremsflüssigkeitsstand, ist wichtig für die Bremsleistung und eine gute, sichere Fahrt!

Suchen und finden im Onlineportal: Stellen Autofahrer beim Reifenwechsel fest, dass die Bremsscheibe verschlissen aussieht, sollte eine Fachwerkstatt zu Rate gezogen werden. Sie kann die Dicke genau nachmessen und die Bremsscheibe bei Bedarf professionell wechseln. Foto: Continental/akz-o

Der regelmäßige Check-up ist wichtig, wenn es um sicheres Fahren und Bremsen geht. Darüber hinaus sollte man aber auch selbst immer ein Auge auf die Bremssysteme seines Wagens haben. So zahlt sich etwa beim eigenhändigen Wechsel auf Winterreifen ein genauer Blick auf den Bremsbelag und die Bremsscheiben aus. hein‘s magazin

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„Es ist mir eine Ehre…

ich bin dabei. das ehrenamt in lütjenburg.

Design: www.inpunctowerbung.com

Ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen im DRK wäre das kulturelle Leben in unserer Stadt ein bisschen ärmer. Wir dürfen uns allerdings nicht auf unseren Erfolgen ausruhen, sondern müssen immer wieder Menschen von unserer Idee begeistern. Deshalb braucht das Ehrenamt – nicht nur im DRK – viele neue Mutmacher! Die Idee, den Menschen als ehrenamtlicher DRK-Mitarbeiter zu helfen, begann in Weissenhaus. Eigentlich wollte ich nur mal reinschnuppern, stellte dann aber fest, dass diese ehrenamtliche Arbeit mir Spaß macht, man viele Menschen kennenlernen konnte und was ganz besonders wichtig war, dass man Menschen helfen konnte. Somit begann 1968 eine „Laufbahn im Ehrenamt“ in der ich Schatzmeister, stellvertretender Vorsitzender in Weissenhaus sowie Vorsitzender in Gremersdorf war und heute nun seit 2014 Vorsitzender des DRK Lütjenburg – Giekau bin. Der Schwerpunkt meiner Arbeit im DRK liegt ganz deutlich in der Sozialarbeit, in einer Arbeit mit den Menschen, egal ob jung oder alt. So hat der Ortsverein Lütjenburg 2015 einen DRK-Kindertag in Trappenkamp mit 150 Teilnehmern durchgeführt, 2016 wurde die Selbsthilfegruppe „Leben mit Krebs“ gegründet, die sich alle 4 Wochen im Hopfenhof im DLRG-Haus trifft und die Fusion mit dem DRK Giekau abgeschlossen. 2017 wurde der RotKreuzMarkt des DRK in der Plöner Strasse 29 in Lütjenburg eröffnet, der unter dem Motto „Gutes aus zweiter Hand für jedermann, wir vom DRK ziehen Sie an!“ gut erhaltene Kleidung den Menschen in unserer Stadt und dem Umland anbietet. Im Präsidium des DRK-Kreisverbandes Ostholstein vertrete ich die Interessen der RotkreuzMitglieder aus den insgesamt 45 Ortsvereinen mit ca. 8000 Mitgliedern aus dem Plöner Land und Ostholstein als Leiter der Sozialarbeit. An die Tradition eines Jugendrotkreuz in Lütjenburg wollen 2018 wir wieder anknüpfen. Ich möchte den jungen Menschen wieder Mut machen, sich für das Ehrenamt zu engagieren, mit dem Wissen, dass die Jugend von heute, die Ehrenamtler von morgen sind.

Bernd Bormann · DRK Ortsverein Lütjenburg

…weil ich Menschen von unserer Idee begeistern und Mutmacher für das Ehrenamt sein möchte.” Bernd Bormann, DRK

! e r h E e n i e r i m t s i Es

EhrenamtsBörse Lütjenburg

Foto/Plakat: Agentur inpuncto Werbung

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hein's magazin Oktober 2017  

Aus Liebe zur Region

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