Meilensteine 14/15

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Meilensteine 2014/15 7. Jahrbuch der Stiftung Leuchtenburg

Geschichten

Porzellan   welten

Neuigkeiten

Kevin Costner überreicht Ming-Schale

Großartige Eröffnungsfeier

Gewonnen: Thüringer Tourismuspreis 2014


INHALT Vorwort  Prof. Dr. Bernhard Vogel Ministerpräsident a. D.  Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Leuchtenburg, dieses Burgjahr war, rückblickend auf die Burgjahrzehnte, die ich in meiner Arbeit als Ministerpräsident und später als Kurator der Stiftung Leuchtenburg begleiten durfte, das bewegendste. Damit meine ich zum einen den feierlichen Eröffnungsakt der Porzellanwelten Ausstellung am 3. April 2014, als nach 17 Jahren Leerstand das Logierhaus – ehemaliges Jugendherbergsgebäude – wieder mit Leben, Kunst und Kultur gefüllt wurde. Als ich durch die neu sanierten Ausstellungsräume ging, kam ich aus dem Staunen kaum heraus. Jedoch blieb mir auch in lebendiger Erinnerung, dass dieses Haus einst viele Häftlinge beherbergte und sogar geplant war, hier ein Internierungslager in einem Krisenmoment des SED Regimes einzurichten. Wir können alle dankbar sein, dass dieses Haus nun von schicksalsträchtigen Momenten der Unfreiheit zu einem Ort mit Leben und Freude geworden ist. Beim Rückblick auf ein bewegendes Jahr denke ich auch an die aktiven Bauprozesse, die durch mehr als 60 Handwerksfirmen, deren angestellte Arbeiter, einem Team von Planern und den engagierten und kreativen Mitarbeitern der Stiftung Leuchtenburg vorangetrieben wurden. Ihnen allen und Stiftungsvorstand Sven-Erik Hitzer, der durch seine Stiftungserrichtung und seine Visionen von einer neuen Burgära diese Entwicklungen möglich machte, sowie meinem langjährigen Freund Wolfgang Fiedler, MdL, der die Weichen in der Landespolitik stellte und somit an der Bereitstellung der Fördermittel maßgeblich beteiligt war, spreche ich meine Hochachtung aus. Ihr alle habt mitgewirkt, ein Kulturdenkmal zu erhalten und in die Zukunft weiter zu entwickeln. Nun wünsche ich Ihnen, liebe Leser, eine spannende Lektüre und noch spannendere Momente, beim Besuch der neuen Leuchtenburg! Ihr

Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a. D.

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Neuigkeiten 17

„An the winner is...“ Thüringer Tourismuspreis 2014 ging an die Leuchtenburg

22 Klangvoll! Seit 143 Jahren endlich wieder Orgelmusik

Porzellanwelten 4

Kostbar, mythisch Die Welten öffnen

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Die Welten vorgestellt

12 Das sagen unsere Gestalter Kocmoc.net, Triad und NAU

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Die Macher Die Köpfe hinter dem Projekt

14 Kevin Kostner überreicht wertvolle Ming-Schale Ein Hauch von Hollywood

16 Steg der Wünsche Ingenieurtechnische Meisterleistung wird Besuchermagnet

21 Tag des Thüringer Porzellans Thüringer Porzellan aufgewertet

18 Das ist Rekord! Größte Vase der Welt entsteht für die Porzellanwelten Leuchtenburg

Meilensteine 2014/15


Burg kein Luftschloss mehr! Leuchtenburg gewinnt Thüringer EnergieEffizienzpreis 2014 mehr auf Seite 36

24 Sanitärdesign: historisch vs. modern

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30 Die Busse können kommen Neuer Parkplatz am Fuße der Burg

32 Die Leuchtenburg barrierefrei Wolfgang Fiedlers (MdL) Vision wird wahr

34 Stilecht Neue Porzellanlounge entsteht

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Neues Burgpflaster

38 Einer der Besten! Förderkreis der Leuchtenburg engagiert sich

43 Service für unsere Gäste Qualität wird großgeschrieben

45 Teamevent und Abenteuerspielplatz Die Burg für Kinder und Erwachsene

Meilenstein für die Barrierefreiheit

40 Ökologisch entspannt anreisen Die Leuchtenburg immer erreichen

Zuchtmeisters Brief Entdeckung im Dachkasten

stiftung 37

Burg mobil! Mit Allrad am Burgberg

41 Miet mich! Die schönen Räumlichkeiten der Burg

42 Heiraten wie der Adel Die Leuchtenburg als besonderer Ort

44 50.000 fleißige Bienen Erster Leuchtenburghonig geerntet

46 Ein Stück Burg unterm Weihnachtsbaum 47 Mithelfen! Ihr Beitrag für die Leuchtenburg

Menschen

48 Presse Das Stiftungsjahr 2014

23 Stiftungskuratorium mit Weitblick

50 Wir haben geholfen!

25 Kunst mit Gips

ausblick

Unsere Burgmeister

26 Wir sagen DANKE! 33

49 Veranstaltungen und Vorhaben Was passiert 2015 auf der Burg

Wie ein Burgkrimi 3


Porzellanwelten

Kostbar, mythisch die welten öffnen

So vielfältig wie Porzellan ist, so einzigartig ist die neue Inszenierung seiner Geschichte auf der Leuchtenburg. Mit einer Verbindung von moderner Ausstellungsarchitektur und kostbaren Exponaten schaffen die „Porzellanwelten Leuchtenburg“ einen bislang einmaligen und sinnlichen Zugang zum „weißen Gold“. Vier der

feiern: 800 qm Ausstellungsfläche, 4 Welten, etwa 350 Exponate wurden sinnlich inszeniert und millimetergenau platziert. „Die ‚Porzellanwelten Leuchtenburg‘ sind für das Land Thüringen eine große Bereicherung. Hier wird die bedeutende Geschichte und Gegenwart des Porzellans in unserem Freistaat anschaulich erzählt und damit ein wichtiges kulturelles Erbe generationenübergreifend weitergetragen“, sagte Christine Lieberknecht bei der Eröffnung.

insgesamt sieben Welten wurden am 3. April 2014 von Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht eröffnet. Am 3. April 2014 war es endlich so weit – die Aufregung war groß. Sonne und Leuchtenburg strahlten um die Wette. Alle Burgfreunde, Unterstützer und Porzelliner waren gekommen, um diesen Meilenstein in der Burggeschichte gebührend zu 4

Der Freistaat hat sich mit umfangreichen Fördermitteln an der Entwicklung der Leuchtenburg zu einem touristischen Anziehungspunkt maßgeblich beteiligt. Nach den Visionen des Stiftungsvorstands Sven-Erik Hitzer und tatkräftiger Unterstützung des Stiftungskuratoriums um Wolfgang Fiedler (MdL) konnte die Burg innerhalb von sieben Jahren zu einem herausragenden Ausflugsziel entwickelt werden. n Meilensteine 2014/15


Zur Pressekonferenz Selbst Prof. Dr. Vogel ließ es sich nicht nehmen, bereits zur Pressekonferenz vor der Eröffnung dabei zu sein. Seit den 1990er Jahren begleitet er die Burgentwicklung.

Die ersten Gäste ... begleiteten Sven-Erik Hitzer und Wolfgang Fiedler (MdL) ganz persönlich. Ohne die Unterstützung unseres Kurators Wolfgang Fiedler wäre dieser Meilenstein niemals möglich gewesen!

Feierstunde Sie alle haben mitgewirkt: Partner aus Wirtschaft und Politik sowie unsere Burgmitarbeiter und Burgfreunde. Fotos: Markus Scholz

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Porzellanwelten

Vorgestellt

Die Porzellanwelten Das Herz der „Porzellanwelten“ schlägt im ehemaligen Logierhaus. Der Gast begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Porzellans. Er erfährt von den Ursprüngen der Porzellanherstellung in China, bestaunt die

Wunderkammern der Fürsten und experimentiert in den Alchemielaboren der Forscher. Erzählt wird auch die Geschichte vom Porzellan als höfisches Luxusgut bis zur industriellen Fließbandware...

Foto: KOCMOC.NET/Andreas Matthes

Foto: Daniel Hofmann

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Meilensteine 2014/15


Das Fremde Die Reise beginnt in der Welt „Das Fremde“ und versetzt die Besucher in das Herkunftsland des Porzellans, das ferne China. Die Herausforderungen und Schwierigkeiten der Reisewege dokumentiert eine filmische Impression und wertvolle frühe chinesische Porzellane, wie Stücke des auf seiner

Schiffsreise im Jahr 1558 versunkenen und erhaltenen MingPorzellans. Ebenfalls wird illustriert, wie Porzellan zum begehrten Sammlerobjekt von Fürsten wurde und zunehmend Einzug in die höfischen Kunst- und Wunderkammern erhielt. n

Aus den Gästebüchern „Das neue Museum ist traumhaft. Wir sind restlos begeistert von dem Ideenreichtum, der Gesamtkonzeption, der Gestaltung bis ins kleinste Detail. Ein toller Gewinn für die Leuchtenburg! Wir kommen bald wieder, um uns den Neubau anzusehen.“ (Elke und Leopold v.d. Gabelentz, 30.4.2014) „Der Weg aus Dresden hat sich gelohnt. Es war ein Erlebnis und wir werden berichten von der toll gestalteten Leuchtenburg.“ „Eine interessante und informative Ausstellung. Kein langweiliger Museumsbesuch!“ (Fam. Pauls, Pößneck, 24.4.2014) „Wir sind in den Osterferien und wollten die Leuchtenburg endlich mal besuchen, man sieht sie ja weithin. Nach der urigen und interessanten Kinderführung gelangten wir nach dem Stärken in der Burgschänke in die traumhafte Porzellanwelt. Sarah, Tim und Nils „brannten“ im Ofen Porzellan, nachdem sie die Zutaten „gemixt“ hatten – und waren völlig begeistert! Unser Aufenthalt (ohne Langeweile!!!) währte von 13.30 bis 19.00 Uhr! Super!“ (Liane Hofmann aus Vacha, WAK, 24.4.2014) „Die Ausstellung ist ganz wunderbar! Kurzweilig und interaktiv und damit spannend für Besucher jeden Alters.“ (Helena und Esther aus Berlin, 24.4.2014)

7 Foto: Daniel Hofmann


Porzellanwelten

Das Rätsel In der zweiten Welt „Das Rätsel“ erleben die Besucher die Versuche, Irrwege und Erfolge der Forscher nach: So können sie sich in einem nachgebauten Alchemielabor an der Auswahl und Zusammenstellung der richtigen Materialien versuchen oder am Brennofen ihr technisches Geschick unter Beweis stellen. Die Leidenschaft August des Starken für das begehrte

Material ließ die erste Manufaktur in Meißen entstehen. Auch die Väter des Porzellans in Thüringen, die frühen Fabriken sowie die Bedeutung der thüringischen Porzellanrezeptur, die der asiatischen näher kam als die Meißner, werden anschaulich präsentiert. n

Foto: Nicky Hellfritzsch

Foto: Daniel Hofmann

Foto: KOCMOC.NET/Andreas Matthes

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Meilensteine 2014/15


Foto: Nicky Hellfritzsch

Das Kostbare Wertvolle Porzellane aus Thüringer Manufakturen schmücken die Welt „Das Kostbare“. Der Besucher wird Teil des barocken Lebens am Hof, erhält Einblick in die Bedeutung von Porzellan als Status- und Machtsymbol und erfährt, wie

es die Kultur des Essens veränderte. Zu den herausragenden Exponaten zählen hier die 1770/1775 in Volkstedt gefertigten „Vier Elemente“ sowie die virtuelle Inszenierung eines mehrgängigen Menüs mit allerlei Überraschungen. n

9 Foto: NAU Berlin


Porzellanwelten

Das Alltägliche Schließlich dokumentieren in „Das Alltägliche“ u. a. Spritzdekor, Spitzenfiguren, Puppen und Souvenirs, wie sich das Porzellan vom exklusiven Einzelstück im 19. Jahrhundert zu einem bezahlbaren Massenprodukt für alle Kreise der Bevölkerung wandelte. Darüber hinaus zeigen etwa Bügeleisen und Feuerzeug, wie das „weiße Gold“ seine Anwendung in der

Technologie fand. Auch hier steht die Rolle des Thüringer Porzellans wieder im Fokus. Die Thüringer Manufakturen führten zum Ende des Jahrhunderts den Markt an und Thüringer Tischporzellan, Spielwaren oder Isolatoren eroberten die ganze Welt. n

Fotos: Daniel Hofmann

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Meilensteine 2014/15


Aus den Gästebüchern Eine wunderbare Ausstellung. Ich gratuliere. Diese Verbindung von Historie, Kunst und Technik findet man selten! (Janek aus Tambach-Dietharz, 23.5.14) Eine goldige Ausstellung für das weiße Gold! Phantastisch - wenn es doch so etwas in München gäbe! Alles Gute Stefanie (1.6.14) Die Porzellanwelten der Leuchtenburg sind unvergleichlich schön, wissenschaftlich klug durchdacht und für Jedermann sehr gut verständlich aufgestellt - einfach super - und weiter zu empfehlen (Besucher aus Thüringen und Berlin, 5.6.14) Die Ausstellung hat es geschafft, mit wenig viel zu zeigen. Reduktion schafft Erinnerung. Sehr schön! (E. Budde aus Frankfurt, 8.6.14) Eine der schönsten Ausstellungen, die ich in letzter Zeit besucht habe. Beeindruckend auch die Liebe zum Detail. Ich werde ein Besuch auf der Leuchtenburg auf jeden Fall weiterempfehlen. Giselas Einführungen sind herrlich! (Frau Wagner aus Berlin, 8.6.14) Die interaktive Zeitreise des Porzellans wurde für alle Besucher hervorragend präsentiert. Das heute Alltägliche wird zur Kunst. Den Machern dieser Ausstellung überreichen wir einen „Porzellan-Oskar“. (Petra und Catherine aus Erfurt, 8.6.14) Überwältigend! Modern, überzeugend! Informativ, fröhlich! (H. u. A, 23.6.14) Faszinierend, was moderne Darstellungsmöglichkeiten uns heute so bieten kann. Diese Ausstellung sticht im Wettbewerb bisherige Porzellanmuseen aus. Auch die umgebende Infrastruktur wird angepasst für einen Besuchermagnet. (Wandergruppe Paul Patzer aus Jena, 27.5.2014)

11 Foto: KOCMOC.NET/Andreas Matthes


Porzellanwelten

Das sagen unsere Gestalter

Kocmoc.net „Das Museum sollte ein Ort der Entdeckung sein, an dem der Besucher etwas erleben kann. Aber auch, wo er gefordert wird. Museen versuchen, heute z. B. mehr Interaktion und Partizipation durch die Besucher zu ermöglichen. Für die Ausstellungsgestaltung ergeben sich dadurch neue Aufgaben: zusätzlich zu Exponat und Text leisten nun andere Medien, auch spielerische, die Ausstellungserzählung. Unsere Arbeit rückt damit manchmal näher an den Bereich der darstellenden Künste. Unsere Ausstellungen auf der Leuchtenburg versuchen, für den Besucher Erkenntnisgewinn mit Freude zu verbinden.“ Alexander Fleischmann, Geschäftsführer von kocmoc.net aus Leipzig

Triad „Das Museum ist Ort der Inspiration und Bewahrung, in dem wir unserem Kulturerbe gegenübertreten. Aber das Museum darf heute auch Grenzen überschreiten. Mehr Dialog, mehr Partizipation, mehr Medien erlauben es den Besuchern, nicht mehr nur passiv zu rezipieren, sondern sich aktiv einbringen, sich mit einem Thema auf ihre eigene Art auseinanderzusetzen. Lernen durch Erleben! Dabei sind Museen Begegnungsorte für Menschen aus allen sozialen Schichten, Ort des Austauschs und der Kommunikation. Für die Porzellanwelten haben wir immersive Themenräume geschaffen, die Geschichte durch Geschichten vermitteln und Ausstellungsobjekten eine Bühne bereiten, auf der sie ihre Geheimnisse verraten.“ Gabriele Karau, Leiterin der Unit Ausstellung von Triad aus Berlin

Nau

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„Auch mit der heutigen allumfänglichen Verfügbarkeit von Informationen auf Computer und Smartphone bleibt es die Aufgabe des modernen Museums, Wissen zu fokussieren, zu reduzieren und dabei stets auch zu interpretieren. Museen sind einzigartige Orte, an denen es gelingt, den Überfluss des Alltäglichen zu filtern und szenografische Welten entstehen zu lassen, die Ideen aber auch Emotionen wirksam transportieren. Aber nicht länger ist Meilensteine 2014/15 es die Wissensvermittlung allein, die das Museum legitimiert. Der Musenort des 19. Jahrhunderts mischt heute Hochkultur mit Mainstream, um in einer Fülle von Angebote die Aufmerksamkeit der Besucher zu erregen.“ Michael Brown, Geschäftsführer von Nau Berlin / Zürich


Die Macher...

Der engagierte und der Burg verbundene Unternehmer und Tourismusexperte Sven-Erik Hitzer (oben) errichtete 2007 die gemeinnützige Stiftung, die die Burganlage erwerben und damit vor einer drohenden Versteigerung und Perspektivlosigkeit retten konnte. Neue Nutzungs- und Ausstellungskonzepte wurden von Hitzer und seinem Team erstellt und in nur sieben Jahren die Leuchtenburg damit zukunftsweisend weiterentwickelt. Hitzer, der für seine wegweisenden Ideen und seine Gabe, Visionen lebendig werden zu lassen, bekannt ist, realisiert neben der ehrenamtlichen Arbeit auf der Leuchtenburg die Eventgastronomie auf der Festung Königstein, das Bio Resort in Schmilka oder den Advent auf dem Neumarkt vor der Dresdner Frauenkirche. Doch das Team der Stiftung konnte nur Dank des großen Engagements von Burgkurator Wolfgang Fiedler (MdL) (u.l.) wirksam werden. Unermüdlich stritt und kämpfte er für die Burgentwicklung und dass alles neben seinen zahlreichen

anderen Projekten, die er im Saale-Holzland-Kreis voranbringt. Fiedler öffnete Türen und Tore bei der Landespolitik und ebnete damit den Weg für das Fördermittelprogramm des Freistaates. Ein herzliches Dankeschön geht an all unsere Unterstützer im Freistaat Thüringen, auch an den Landkreis Saale-Holzland Kreis, der der Stiftung sein Vertrauen aussprach, die kreiseigene Sammlung in die Porzellanwelten zu integrieren. Aus der Feder der jungen Diplom-Museologin und Kulturwissenschaftlerin Anne Meinzenbach (u.r.), Ausstellungskuratorin der Stiftung Leuchtenburg, entstammt das Drehbuch zu den „Porzellanwelten“. Sie arbeitete mehrere tausende Porzellanobjekte der Museumssammlung der Leuchtenburg auf und recherchierte die Hintergründe zu den spannenden Storys. Sie erdachte die Zeitreise durch die Porzellanwelten und ging dabei mutig und unkonventionell neue Wege in der deutschen Museumslandschaft. n Foto: R. Stiebritz / Unifok e. V.

13 Foto: Daniel Hofmann


Porzellanwelten

Kevin Costner überreicht wertvolle Ming-Schale Vom Meeresboden ins Museum: Die Lifestyle-Marke Arqueonautas überreichte gemeinsam mit ihrem Partner Kevin Costner eine kostbare Ming-Schale aus dem 16. Jahrhundert an die „Porzellanwelten Leuchtenburg“.

Foto: Arqueonautas

Die Schale und weitere 2.000 Stücke Porzellan aus der MingDynastie hatte ein Team von Unterwasserarchäologen des ma-

Formel-1-Rennfahrer Mika Häkkinen und Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group, waren ebenso zugegen wie Hanjo Schneider, Vorstandsmitglied der Otto Group, Nikolaus Graf von und zu Sandizell, Geschäftsführer von Arqueonautas Worldwide, sowie Sven-Erik Hitzer, Ideengeber der Porzellanwelten Leuchtenburg und Dr. Ulrike Kaiser, Direktorin der Leuchtenburg. Sabine Christiansen moderierte die Veranstaltung am Messestand des Modelabels Arqueonautas.

rinearchäologischen Instituts Arqueonautas Worldwide im Jahr 2001 vor der Küste Mosambiks geborgen. Die wertvollen Stücke stammen aus dem Wrack des portugiesischen Schiffs „Espadarte“, das 1558 auf dem Weg von China nach Europa hier sank. Bei der Übergabe der wertvollen Porzellanschale auf der Modemesse „Panorama Berlin“ erhielt der Hollywoodstar weitere prominente Unterstützung: Der ehemalige 14

Sven-Erik Hitzer freut sich über diese prominente Erweiterung der Sammlung: „Wir möchten Porzellan erlebbar machen! Dieses wertvolle Exponat verdeutlicht einmal mehr, dass das ,weiße Gold‘ filmreife Geschichten erzählen kann: von dem globalen Handel im 16. Jahrhundert und den Gefahren der Transportwege bis hin zur spannenden Bergung des Porzellans aus dem Schiffswrack.“ n

Meilensteine 2014/15

Foto: Martin Kober


Maxime unseres Stifters „In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer Du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt.“ Johann Wolfgang von Goethe

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Porzellanwelten

Steg der Wünsche Ingenieurtechnische Meisterleistung wird Besuchermagnet

Das sind die ersten 10 Meter, die hier über die Burgmauer hinauskragen.

Ganze 20 Meter ragt der Skywalk über den schroffen Berghang der Leuchtenburg. Hochmodern wächst er aus der mittelalterlichen Burgmauer heraus. Ganz vorn scheint man als Gast über der Landschaft zu schweben – hoch über dem malerischen Tal mit Blick auf Jena. Als „Steg der Wünsche“ entstand der Skywalk für die spektakulären Porzellanwelten Leuchtenburg. Im Mai 2014 wurde das zweite Bauteil mit einer Länge von 10 Metern angeliefert. Schon die Auffahrt des 15 Tonnen schweren Konstrukts war eine Herausforderung. Ein Tieflader bewegte sich ganz langsam die enge Burgstraße hinauf – kein Zentimeter war dabei Luft. Das Bauwerk selbst ist einmalig, ein Unikat. Sowohl statisch als auch konstruktionstechnisch wurde der stählerne Steg von der Rudolstädter

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Systembau (RSB) GmbH gefertigt, die alle Schritte der qualitativ anspruchsvollen Herstellung betreute. Die hochwertige Stahl-Glaskonstruktion des Skywalks sowie die eigens entwickelte Stützkonstruktion aus gebündelten Pfählen wurde vom Hermsdorfer Ingenieurbüro BCH GmbH gemeinsam mit der Architektin Silke Loose entworfen. Beide zeichneten bereits für das mit Architekturpreisen gewürdigte, moderne Besucherzentrum der Burg verantwortlich. „Mit dem Skywalk stellen wir uns einer besonderen architektonische Herausforderung und wagen eine unkonventionelle Auseinandersetzung mit dem Erlebnis einer Höhenburg“, erläutert Sven-Erik Hitzer, Vorstand der Stiftung Leuchtenburg und Ideengeber der Porzellanwelten. n

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And the winner is...

Thüringer Tourismuspreis 2014 ging an die Leuchtenburg

Sven-Erik Hitzer und Dr. Ulrike Kaiser präsentieren stolz den Preis auf dem Erfurter Messegelände

„Die Leuchtenburg wartet mit einem interaktiven und innovativen Ausstellungskonzept auf, das unterschiedliche Zielgruppen, wie Kunstinteressierte, Familien mit Kindern oder Kulturliebhaber anspricht“ – so lautet die Begründung der Jury für die Vergabe des dritten Thüringer Tourismuspreises an Sven-Erik Hitzer und die Porzellanwelten Leuchtenburg. Der Preis wurde am 7. Juli 2014 im Rahmen des Thüringer Tourismustages in Erfurt von Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn an den Stiftungsvorstand und Ideengeber der Leuchtenburg Sven-Erik Hitzer verliehen. Die Leuchtenburg hat neben der Auszeichnungsurkunde einen eigens produzierten Kurztrailer erhalten. „Die Leuchtenburg stellt nicht nur wegen ihrer Lage, sondern auch durch die einzigartige Verbindung von Tradition und Moderne sowie den neuen, multimedialen Porzellanwelten ein besonderes Juwel in unserer Thüringer Tourismuslandschaft dar“, so unterstrich Minister Uwe Höhn die Auszeichnung. „Durch ihre umfassenden überregionalen Marketingaktivitäten hat sie sich zu einem bedeutenden touristischen

Anziehungspunkt in Thüringen entwickelt.“ Wenn man zurückdenkt: 2007 war’s, als Sven-Erik Hitzer mit der Errichtung der Stiftung die Leuchtenburg vor dem Verfall gerettet hat. Seitdem wurde die Burg Dank umfangreicher Förderung durch den Freistaat Thüringen und Eigenmitteln der Stiftung saniert und mit modernen Anbauten erweitert. Nun wird die Arbeit durch die besondere Auszeichnung gewürdigt: „Wir freuen uns riesig über diesen wunderbaren Preis“, sagt Sven-Erik Hitzer. Insgesamt 35 Vorschläge sind für den Tourismuspreis eingegangen. Die Vergabe erfolgte durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie und der Thüringer Tourismus GmbH in Kooperation mit dem ADAC Hessen-Thüringen e. V. Ziel des Preises ist es, Qualität und Service im Thüringer Tourismus zu steigern. Der Thüringer Tourismuspreis zeichnet Vorreiter aus, die sich mit originellen, innovativen, zukunftsweisenden und kundenorientierten Maßnahmen erfolgreich engagieren. n

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Porzellanwelten

Das ist Rekord! Mit einer Höhe von 7,90 Metern entsteht derzeit die größte Vase der Welt für die „Porzellanwelten Leuchtenburg“. Bislang scheiterten alle Versuche, Porzellan in dieser monumentalen Größenordnung herzustellen. Was bei Keramik kein Problem ist, wird mit Porzellan zu einer echten Herausforderung. Der Grund: Der Brennprozess. Wenn man die Extreme von Porzellan ausloten will, muss der Brennvorgang immer mitbedacht werden. Leider fanden wir weltweit keinen Ofen, der 7,90 Meter aufnehmen könnte. Deswegen verzagen? Keineswegs. Dem Künstler Alim PashtHan (re.) ist es gemeinsam mit der Porzellanmanufaktur Reichenbach gelungen, diesen schwierigen Prozess umzusetzen. Bei der Entwicklung der Konstruktion orientierte er sich an dem Prinzip des Schachtelhalmes. Es ist ein bionisches Prinzip: Die einzigartige, sich selbst tragende Konstruktion besteht aus rund 360 aus Porzellan gegossenen Waben, die im Inneren zusätzlich gesichert werden. Zehn Mitarbeiter der Porzellanmanufaktur Reichenbach arbeiten an der Herstellung der einzelnen Waben, die anschließend vom Künstler in Kobaltblau handbemalt und mit Gold dekoriert werden, jedes ein Unikat. Ab Januar 2015 wird dann, nach rund eineinhalbjähriger Planungs- und Herstellungszeit, die Vase im Neubau der „Porzellanwelten Leuchtenburg“ aufgebaut. Und: Wer jetzt schon neugierig ist, muss sich gedulden. Nach allen Feinschliffen, wird sie zur II. Eröffnung der Porzellanwelten am 20. März 2015 dann vollständig zu sehen sein. n

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Thüringen bekommt

Foto: R. Stiebritz / Unifok e. V.

einen eigenen Porzellantag

Geballte Porzellankompetenz Aelteste Porzellanmanufaktur Volkstedt | Alim Pasht-Han | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | Design Studio Sylvana | Elektrokeramik Sonneberg | KAHLA/Thüringen Porzellan | KATI ZORN | Könitz Porzellan | Neue Porzellanfabrik Triptis | Porzellanfabrik Hermsdorf | Porzellanmanufaktur Christel Kämmer | Porzellanmanufaktur Lichte Wallendorf | Porzellanmanufaktur Reichenbach | Porzellanmanufaktur Rudolf Kämmer | Stiftung Leuchtenburg | Wagner & Apel Lippelsdorf | Weimar Porzellan

Das war eine Überraschung, als Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht nach der Eröffnung der Porzellanwelten im sonnigen Burghof der Leuchtenburg noch einmal zum Mikrofon eilte. Sie hatte etwas vorbereitet, gespannt blickten ihr die vielen Gäste entgegen. „Die ‚Porzellanwelten Leuchtenburg‘ sind für das Land Thüringen eine große Bereicherung. Hier wird die bedeutende Geschichte und Gegenwart des Porzellans in unserem Freistaat anschaulich erzählt und damit ein wichtiges kulturelles Erbe generationenübergreifend weitergetragen“, begann sie. „Thüringen war und ist ein wichtiger Standort für die Porzellanproduktion. Hier befinden sich noch heute zahlreiche bedeutende Manufakturen, die eine lange Tradition haben und von hier aus in die ganze Welt liefern“, verdeutlichte sie und nahm die Eröffnung zum Anlass,

den Tag als den ersten „Thüringer Porzellantag“ auszurufen und zu feiern. Gern, so hat sie versichert, wird sie Schirmherrin des Tages sein, den sie jährlich gemeinsam mit der Stiftung Leuchtenburg, allen Thüringer Porzellinern, Künstlern, Instituten sowie der Thüringer Porzellanstraße begehen will. Am 11. und 12. April 2015 wird dieser Tag erstmals groß gefeiert. Dabei wird die besondere Porzellankompetenz Thüringens zu überzeugen wissen und der Porzellantourismus an der Porzellanstraße weiter gestärkt werden. Alle Leser sind schon jetzt aufgerufen, sich den Thüringer Porzellantag dick in den Kalender einzutragen. Wer mitgestalten möchte, kann sich gern auf der Leuchtenburg melden. n

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Öffnungszeiten Werksverkauf: Mo – Sa 9.30 – 18.00 Uhr Führungen freitags 10.30 Uhr und nach Voranmeldung KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH Christian-Eckardt-Straße 38 07768 Kahla Telefon: 036424/79-279 www.kahlaporzellan.com contact-kahla@kahlaporzellan.com

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Porzellanwelten

Klangvoll: Seit 143 Jahren endlich wieder Orgelmusik! Die Weihe der alten, neuen Steinmeyer-Orgel war der erste Schritt auf dem Weg, die Burgkapelle wieder ihrer alten Bestimmung zuzuführen. Bis im Jahr 2015 die Umgestaltung zur Porzellankirche starten soll, durfte die Burgorgel nicht verstummen. Daher engagierten sich verschiedene Organisten der Region und ließen von April bis Oktober jeden Sonntag zur Freude der Burggäste die Orgel erklingen. Ein großes Dankeschön geht an Ina Köllner, Tobias Köllner, Meta Kuritz, Helmut Richter, Thomas Gruber, Almuth Hellwig, Georg Fischer und Uwe Straubel. n

Tipp Die Klänge der Burgorgel und die Geschichte der Kapelle für zu Hause: Bestellen Sie unseren Kirchen- und Orgelführer! Begleitet von Gunter Emmerlich, produziert vom Weitraum e. V. aus Tröbnitz gibt es unsere Orgel auf der CD zu hören. Dazu: Spannende Informationen recherchiert und aufgearbeitet von Dr. Ulrike Kaiser. Beides zusammen wird alle Orgel- und Burgliebhaber begeistern.

Kantorin Ina Köllner an der Leuchtenburger Orgel

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Unsere Burgstrategen: Stiftungskuratorium mit Weitblick Sie knüpfen Netzwerke, organisieren Förder- und Spendergelder und planen Neues: Was mit der Stiftungserrichtung durch Sven-Erik Hitzer 2007 angestoßen wurde, wird von ihm und seinem Kuratorenteam um Wolfgang Fiedler (MdL), Prof. Bernhard Vogel (Ministerpräsident a. D.), Frank Krätzschmar (Geschäftsführer der LEG Thüringen) , Prof. Michael Huber (Richter am Bundesverfassungsgericht) sowie Kai Hankeln (Konzerngeschäftsführer Asklepios Kliniken GmbH) nun bereits seit sieben Jahren erfolgreich weitergeschrieben. n

Der Stifter und sein Team genießen neue Perspektiven auf die Burganlage vom Steg der Wünsche: Vorstand Sven-Erik Hitzer (re.) wird bei seinem Engagement für die Leuchtenburg u. a. von den Kuratoren Frank Krätzschmar, Wolfgang Fiedler (MdL), Prof. Michael Huber sowie Direktorin Dr. Ulrike Kaiser (v.l.n.r) unterstützt

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Vier Manufakturen und eine Kunstabteilung »unter einem Dach« Seit Juni 2007 kann pure Handwerkskunst aus vier verschiedenen Manufakturen und einer Kunstabteilung in der neu eröffneten »Gläsernen Porzellan-Manufaktur« vom interessierten Publikum in Rudolstadt / Volkstedt besichtigt werden. 2006 / 2007 wurde das Fabrikgebäude der ältesten Thüringer Porzellanmanufaktur aus dem 18. Jahrhundert zu einer »Gläsernen Porzellan-Manufaktur« umgebaut. Führungen Besucher können nun die kunsthandwerkliche Entstehung der Exponate bei einem »Blick über die Schulter« des Künstlers verfolgen. Während die lichtdurchflutete Präsentationshalle dem Interessierten ein repräsentatives Spektrum an Werken aus allen vier Manufakturen bietet, »berichten« neu eingerichtete Museums-Abschnitte anhand von Mustervorlagen, Modellen, Formen und historischen Dokumenten über die Entwicklung der Manufakturen. »Unter einem Dach« befinden sich nun die Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur, die Unterweissbacher Werkstätten für Porzellankunst, die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, die Porzellanmanufaktur Scheibe-Alsbach und die Porzellanmanufactur Plaue. Die Kunstabteilung der Aeltesten Volkstedter, die »Schwarzburger Werkstätten« (gegr. 1909 durch Max Adolf Pfeiffer in Unterweissbach, später in der Aeltesten in Volkstedt), mit Werken von Scheurich, Oppel, Marcks, Charol, wird fortgeführt durch Künstler der Neuzeit. Sämtliche Porzellanwerke werden in reiner Handarbeit gefertigt!

Sehr gerne können Sie an einer Führung durch die »Gläserne Porzellan-Manufaktur« teilnehmen und die kunsthandwerkliche Entstehung der Werke bei einem »Blick über die Schulter« des Künstlers verfolgen. Führungen nach Voranmeldung / Vereinbarung

Öffnungszeiten Mo. – Fr.: Sa.:

10.00 – 17.00 Uhr 10.00 – 15.00 Uhr

Porzellanmanufakturen Aelteste Volkstedt Breitscheidstraße 7 07407 Rudolstadt / Thüringen Tel. +49 (0) 36 72 / 48 02-0 www.glaeserneporzellanmanufaktur.com

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Porzellanwelten

Sanitärdesign: historisch vs. modern Keramag AG seit April 2014 in den Porzellanwelten bestaunt werden. Er bietet einen faszinierenden Kontrast zu den modernen Designs der heutigen Sanitäranlagen der Burg. Auch das sanitärtechnische Zubehör kam als Spende auf die Burg: Die Sanitärtechnik Eisenberg GmbH kann vom Thüringer Firmensitz fast direkt auf die Leuchtenburg

Die Porzellanwelten auf der Leuchtenburg ziehen sich nicht nur durch die Ausstellungswelten sondern auch durch alle sanitären Anlagen. Unseren Gästen stehen in fünf verschiedenen Burgbereichen unterschiedliche Kollektionen von barrierefreien Sanitärobjekten, Waschtischen, WCs und Urinalen der

schauen, was Verkaufsleiter Harald Kopp zu einem besonderen Engagement anregte. SANIT unterstützt die Stiftung mit sanitärtechnischem Zubehör, welches optisch durch ein gelungenes Design überzeugt. Wir möchten beiden Firmen für ihr Engagement ein herzliches Dankeschön aussprechen! n

Keramag AG zur Verfügung. Das großzügige Engagement des deutschen Marktführers bei Sanitärkeramik für die Leuchtenburg basiert auf gemeinsamen thüringischen Wurzeln und der gemeinsamen Leidenschaft für das Porzellan. Ein historischer Waschtisch kann als Leihgabe der

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Meilensteine 2014/15

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Foto: NAU Berlin

Kunst mit Gips Dass unsere Burgmeister vielseitig talentiert sind, wussten wir schon immer. Dass jedoch auch richtige Künstler in ihnen stecken, wissen wir spätestens seit den Vorbereitungen zur Ausstellungseröffnung der Porzellanwelten. Burgmeister Heinz Gundermann (re.) realisierte die künstlerische Wandgestaltung von Michael Brown im Bereich „Das Kostbare“. Hunderte Gipsformen, in denen einst Porzellanformen gegossen wurden, stapelte er zu raumhohen Skulpturen, die mit einer besonderen Beleuchtung faszinierende Raumakzente schaffen. Ein großes Dankeschön geht auch an die Porzellanmanufaktur Weimar Porzellan, die die Formen zur Komplettierung der Ausstellungswelten beisteuerte. n

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Werksverkauf Könitz Porzellan Bahnhofstraße 2 07333 Könitz (bei Saalfeld) Öffnungszeiten: Mo - Fr: 10.00 - 18.00 Uhr Samstag: 10.00 - 16.00 Uhr Tel.: (036732) 34424 werksverkauf.koenitz@3plus1.com www.mug-company.com

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Bausteine

Wir sagen Danke!

Ihr habt Burggeschichte geschrieben!

Der Freistaat Thüringen, unsere Burgkuratoren um Wolfgang Fiedler und Frank Krätzschmar, unsere Hausbank DKB, 15 spezialisierte Fachplaner, 65 ausführende Bau- und Gestaltungsfirmen sowie unsere engagierten Burgmitarbeiter haben die Vision der Stiftung Leuchtenburg aus dem Jahr 2009 Wirklichkeit werden lassen. In der Rekordzeit von nur vier Jahren entstanden auf der alten Burganlage drei Neubauten, wurden zwei leer stehende Altbauten wieder einer Nutzung zugeführt und darüber hinaus künstlerische Welten inszeniert. Auch wenn Stifter und Bauherr Sven-Erik Hitzer für seine Ungeduld und seinen hohen gestalterischen und ästhetischen Anspruch so manche Baufirma zur Weißglut brachte und manchem Künstler graue Haare wachsen ließ, diese Energie brachte uns voran. Ein noch im Jahr 2007 zu 60 Prozent leer stehendes Thüringer Kulturdenkmal hat Dank Ihnen allen eine neue Chance bekommen und wurde zukunftsträchtig weiterentwickelt. Die Stiftung Leuchtenburg schließt zum 31. Dezember 2014 den Bauabschnitt der Porzellanwelten Nr. 1 ab. Nr. 2 folgt sogleich ;-) n

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Meilensteine 2014/15


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Porzellanwelten

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Meilensteine 2014/15


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Bausteine

Die Busse können kommen

Bauleiter Christian Peuckert von der Firma Streicher blickt mit Sven-Erik Hitzer über das Baufeld

parken. Weitere Behinderten- und Caravanstellplätze entstanden ebenso wie neue PKW Parkplätze. Mit Laubbäumen, Sträuchern und Weinreben begrünt, wird die Anlage 2015 bereichert. Wir danken allen Einwohnern von Seitenroda, die durch Grundstücksverkäufe den Weg für die Weiterentwicklung der Leuchtenburg ebneten, unserem Planungsbüro Bau-Consult Hermsdorf GmbH sowie der Gemeinde Seitenroda und den Bauämtern der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal und des Landratsamtes Eisenberg für die konstruktive Begleitung im B-Plan-Prozess. n

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Zugegeben, es war ein langer und holpriger Weg, bis am Fuße der Burganlage ein neuer Parkplatz entstehen konnte. Doch so ein Mammutprojekt auf 23.000 qm will geplant, besprochen und durchdacht sein. Ganze fünf Jahre dauerte es, bis Grundstücke erworben, der Bebauungsplan aufgestellt und beschlossen war, die Finanzierung stand und endlich die Bagger anrollten. Für

eine deutliche Steigerung der Gästezahlen war der private Bestandsparkplatz nicht mehr ausreichend. Bereits die besucherstarken Wochenenden im Jahr 2014 zeigten, dass dringend Handlungsbedarf bestand, denn bereits während des Bauprozesses wurde intensiv der halbfertige Parkplatz genutzt. Über einen neuen Minikreisel können nun bis zu sechs Busse gleichzeitig und komfortabel

Dr. Ulrike Kaiser erläutert Wolfgang Fiedler (MdL) (li.) und Mike Mohring (re.) das Konzept der Parkplatzes

Meilensteine 2014/15


2.500 Jahre alte Besiedelung – eine kleine Sensation von Dr. Ines Spazier Vom Mai bis Juli 2014 führte das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie eine archäologische Untersuchung am Südosthang der Leuchtenburg, südöstlich der Straße von Kahla nach Seitenroda, auf der Stelle durch, die später als Parkplatz genutzt wurde. Nach Abtrag des Oberbodens kamen knapp 30 Befunde zutage, die sich unterhalb der Straße und beim zukünftigen Regenrückhaltebecken konzentrierten. Sie datieren in die Bronzezeit/Vorrömische Eisenzeit und das Mittelalter. Die mittelalterlichen Befunde, hier vor allem Abfallgruben, legen den Schluss nahe, dass diese Areale ursprünglich zur mittelalterlichen Ortslage Seitenroda gehörten.

Die eisenzeitliche Siedlungsfläche steht zeitlich der Höhensiedlung auf dem Dohlenstein nahe. Diese war von der späten Urnenfelderzeit bis zur späten Latènezeit besiedelt. Auf der Siedlungsfläche konnten Abfall- und Pfostengruben dokumentiert werden. In diese Auflistung ist auch eine Scherbenkonzentration zu stellen. Zahlreiche Gruben waren mit sehr viel verziegeltem Lehm verfüllt. In einer 2,60 x 1,30 m großen, kastenförmig eingetieften Grube, sah man an den Wänden und der Sohle Holzkohleschichten als Nachweis verbrannter Holzbretter. Die mit Holz ausgekleidete Grube diente der Lagerung. Das Fundmaterial besteht vor allem aus Keramikscherben. In einem Befund befand sich ein pyramidenförmiges Webgewicht. n

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Bausteine

Die Vision unseres Burgkurators Wolfgang Fiedler wird real:

„Wir machen die Leuchtenburg zur ersten barrierefrei zugänglichen Höhenburg Deutschlands!“

61 Höhenmeter sowie eine Wegestrecke von 330 m machen den Burgbesuch für manche Menschen unmöglich. Eine der Aufgaben der Stiftung Leuchtenburg ist der stets öffentliche Zugang der Burganlage. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Zugang für alle Menschen gleichermaßen möglich zu machen. „Damit stellen wir uns der Verantwortung gegenüber dem gesellschaftlichen, demografischen Wandel und der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am kulturellen Leben“, erklärt Burgkuratoriumschef Wolfgang Fiedler seine Idee. Diese Ziele scheinen sich jedoch auf den ersten Blick mit den geografischen und baulichen Gegebenheiten der 800 Jahre alten Burganlage diametral entgegen zu stehen. Doch das neue Nutzungskonzept mit der Ausstellung „Porzellanwelten“ sieht bereits einen weitestgehend barrierefreien Burgrundgang vor. Von 2009 bis 2014 konnten Dank der Unterstützung des Freistaates Thüringen, der EU sowie Eigenmitteln der Stiftung viele Einzelprojekte umgesetzt werden, wie die beiden Aufzüge in der Technikzentrale und dem Logierhaus sowie drei Behinderten-WCs. Die Stiftung Leuchtenburg, ihre beauftragten Architekten, Planer und Ausstellungsgestalter wurden für die Neubauten und Ausstellungsprojekte durch die Architektin Sabine Feuer von der Koordinierungsstelle Barrierefreiheit beim Beauftragten für Menschen mit Behinderung sowie Herrn Dr. Rebstock

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vom Institut Verkehr und Raum an der Fachhochschule Erfurt fachlich beraten. Die technische Lösung für den barrierefreien Burgaufstieg kommt von einem Metallbaubetrieb aus Thüringen: Ein Schrägaufzug, der Kurven fahren kann und somit eine barrierefreie Erschließung entlang der Straßen- und Fußwegtrasse auf die Burg möglich macht. Mit einer Geschwindigkeit von 1,5 m/sec fährt der Aufzug mit zwei Kabinen für je 14 Personen in vier Minuten auf die Burg. Als Burgkurator Wolfgang Fiedler (MdL) bereits vor fünf Jahren von einer Seilbahn auf die Burg sprach, wurde er vielleicht noch von Vielen belächelt. Jetzt zeigt sich, dass Fiedlers Weitsicht wieder einmal wegweisend für einen Burgtourismus für alle Menschen ist! Im Jahr 2015 sollen alle behördlichen Genehmigungen eingeholt und der Bau begonnen werden. 2016 soll der Schrägaufzug zur Burg in Betrieb gehen. n

Meilensteine 2014/15


Wie ein Burgkrimi

Ölige Tücher, mit denen 12 Stunden zuvor der Eichenholzboden des neuen Cafés behandelt worden war, hatten sich selbst entzündet. Was für ein Segen: Keine Schäden durch tadelloses Funktionieren des Frühwarnsystems sowie schnelles und vorausschauendes Handeln der freiwilligen Feuerwehr. Dank der Entrauchungsanlage sind noch nicht einmal Gerüche verblieben, als fünf Stunden später die ersten Touristen die Porzellanwelten-Ausstellung betreten. Das Team der Stiftung Leuchtenburg dankt von ganzem Herzen allen freiwilligen Helfern, dem Brand- und Katastrophenschutz und dem Bauamt des Saale-Holzland-Kreises für seine professionelle Betreuung während des Baugeschehens sowie allen Planern und Bauausführenden. Dank der Förderung des Freistaates Thüringen ist die Leuchtenburg in allen Bereichen mit einer flächendeckenden Brandmeldeanlage ausgestattet. Gut, dass sie da ist. Hoffen wir, dass sie nicht wieder zum Einsatz kommen muss! n

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Foto: Jörn Tischer

3.26 Uhr am Morgen des 9. Juli 2014. Die Sirenen in Seitenroda, Kahla, Hummelshain und Oberbodnitz ertönen. Viele freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen sind in Sekundenschnelle angezogen und auf dem Weg zur Einsatzstelle. Es geht auf die Leuchtenburg. Wieder ein Fehlalarm? Ein Melder im Erdgeschoss des Logierhauses hatte ausgelöst. Erst drei Monate zuvor war das Gebäude nach 17 Jahren Leerstand wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden – ausgestattet mit einer neuen Brandmeldeanlage. Als die mit Gasmasken ausgestattete Einsatzleitung den verrauchten Westflügel des Erdgeschosses öffnet, sind erste Flammen bei einem Brandherd auf dem Boden zu sehen. Blitzschnell wird dieser nach draußen befördert und im Burghof abgelöscht.

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Bausteine

Stilecht: Neue Porzellanlounge nach Entwürfen des LibeskindSchülers Michael Brown

Grafik: NAU Berlin

Wenn der Duft von Eichenholzdielen sich mit Barista-Café verbindet, wenn 100-jährige Gewölbestuben auf hexagonale Tischkultur in Reinweiß treffen, wenn das Design von Michael Brown über Spiegelungen aus dem Loungebereich in die äußere Waldlandschaft übergeht, dann sind Sie da: In unserer neuen Porzellanlounge. Im Erdgeschoss des Logierhauses entstand im Jahr 2014 auf 135 qm ein weiterer kulinarischer und erholsamer Ort, der mit seiner facettenreichen, 100 Jahre überspannenden Innenarchitektur einen Meilenstein unserer Lifestyle-Burg markiert. Burgmeister Jens Hübner arbeitete in wochenlanger Handarbeit die zu DDR-Zeiten mit dicken Lack überzogenen Wandvertäfelungen im Stil von Muck Lamberty (1924) wieder auf. Die Hermsdorfer Porzellanfabrik stiftete Wandvertäfelungen in Wabenoptik aus Porzellan, die sich durch Burgmeister Heinz Gundermann zu einem

Raumkunstwerk entwickelten. Zur Porzellanweihnacht am 3. und 4. Adventswochenende 2014 werden die Räumlichkeiten erstmals für die Öffentlichkeit nutzbar sein. n

Auf großem Parkett: Internationale Tourismusbörse Berlin

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Noch einen Monat Zeit war es, bis die Eröffnung der Porzellanwelten stattfinden sollte. Auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin betrat die Leuchtenburg noch einmal die große Bühne. Mit einem eigenen Stand in der CULTURE LOUNGE wurde für Reiseveranstalter, Touristen, Journalisten und Kulturpartner für das Ausflugsziel in Thüringen geworben. Vertiefende Einblicke in die Welten mit spektakulärem Abschluss gab Sven-Erik Hitzer zusätzlich bei einem Vortrag in der CULTURE CONFERENCE LOUNGE. Zahlreiche Reiseveranstalter, Vertreter von Tourismusverbänden und Medien warteten auf die Präsentation. Hitzer schaffte es, nach einem emotional-fesselnden Vortrag, die Gäste mit einer ungewöhnlichen Inszenierung ganz in den Bann zu ziehen. Im schicken Konferenzraum wurde Porzellan zerschlagen und Scherben brachten Glück. Keiner ließMeilensteine es sich nehmen,2014/15 einen Wunsch für die Leuchtenburg auf den Weg zu geben.


Neues Burgpflaster Meilenstein für die Barrierefreiheit! Holprig ging es seit je her auf der Leuchtenburg zu. Die langen Bauphasen taten ihr übriges. Bereiche mit Betonsteinpflaster aus DDR-Zeiten wechselten sich mit provisorisch gestopften Löchern und historischen Pflastersteinen ab. Ein unhaltbarer Zustand für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehschwierigkeiten und Rollatoren, sowie Kinderwagen. Selbst die Damen, die sich für die Leuchtenburg als Hochzeitsort entscheiden, werden sich an diesen einmaligen Tag künftig auch unbeschwert in Stöckelschuhen erinnern. Mit dem Förderbescheid für die Erweiterung der Porzellanwelten, den Uwe Höhn als erste Amtshandlung als Thüringer Wirtschaftsminister am 2. Januar 2014 Vorstand Sven-Erik Hitzer und Chef kurator Wolfgang Fiedler (MdL) überreichte, können erste Teile des neuen Parkplatzes, die Außenanlagen sowie eine Porzellankirche neu gestaltet werden. Ab Oktober 2014 begannen die ersten Maßnahmen am Burghof. Die Landschaftsgestaltungsprofis der Firma BG Garten & Landschaftsbau GmbH um Chef Kay-Uwe Bierbach und Vorarbeiter Torsten Körner schufen zunächst zwei Terrassen am Besucherzentrum und der künftigen Porzellanlounge. Dann folgten die ersten Bereiche des Burghofpflasters, bis der Winter die Arbeiten pausieren ließ. Zum Einsatz kommt auf mehr als 1.800 qm überwiegend Muschelkalk, der der Geologie des Burgberges entspricht. Als gesägte Variante schafft er gerade Flächen, die für die heutige Nutzung ohne Ausschluss von einzelnen Gästegruppen unabdingbar ist. Das historische Bestandspflaster wird jedoch auch als zentrales Dreieck im Burghof weiterhin erhalten bleiben. Im Frühjahr 2015 werden die Arbeiten abgeschlossen. n

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Viessmann bietet ein Biomasse-Programm bis 13 000 kW. Da es sowohl Holzscheite, Pellets, trockene oder sägefrische Holzreste aus der Waldpflege oder der Industrie verfeuert, ist es eine innovative Antwort für den Heizungsbedarf der Mehrfamilienhäuser, der Industrie oder des Dienstleistungsgewerbes. Es ergänzt das Kleinkesselprogramm Vitoligno aus Holzscheit- und Pelletkesseln.

Foto: Manfred Winter

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Viessmann – die Kompetenz bei Biomassekesseln bis 13 000 kW.

Energieeffizient:

Burg kein Luftschloss mehr!

„Eine Burganlage ist auf den ersten Blick eigentlich genau das Gegenteil von Energieeffizienz, denn sie wurde als Verteidigungsanlage und Zuchthaus gebaut. Unsere Herausforderung war, die Leuchtenburg sowohl energetisch als auch bauklimatisch und damit finanziell in den Griff zu bekommen.“, so Stiftungsvorstand und Ideengeber Sven-Erik Hitzer anlässlich der Preisverleihung am 12. November 2014 in Erfurt. Für ihr Nutzungskonzept mit einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Wärmekonzept innerhalb der Schwierigkeiten, die ein historisches Denkmal mit sich bringt, wurde die Stiftung Leuchtenburg mit dem Thüringer EnergieEffizienzpreis 2014 ausgezeichnet.

Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA), hat den Preis zum nunmehr dritten Mal vergeben und wurde dabei von der Thüringer Energie AG als Hauptsponsor unterstützt. Als energieeffiziente Maßnahmen kann die Stiftung Leuchtenburg unter anderem vorweisen: • Errichtung einer Biomassefeuerungsanlage (Pellets/ Hackschnitzel) • Anbindung der sieben Burgbereiche an das Nahwärmenetz der Technikzentrale • Einsatz von Brettschichtholz beim Neubau des Besucherzentrums mit besonderen klimatischen Auswirkungen • Einsatz von WDVS als äußere Isolierung bei allen drei Neubauten • Einsatz von innerer Dämmung bei den Altbauten • Austausch der historischen und teilweise durchlässigen Fenster im Torhaus • Einsatz von LED und Niedrigenergie-Lampen in den Ausstellungsräumen Die Bilanz: Über 800.000 kWh Heizenergieeinsparung gegenüber der herkömmlichen Beheizung, was ca. 50.000 € entspricht – Gelder, die anderweitig in die Erhaltung des Denkmals investiert werden können. Die Stiftung dankt der Fachhochschule Nordhausen/Studiengruppe zur Regenerativen Energietechnik, die ein wertvoller Kooperationspartner war sowie den ausführenden Baubetrieben und Planern. n

Meilensteine 2014/15


Burg mobil! Gator HPX heißt das neue Burgmobil, welches seit Oktober die Arbeit der Burgmeister erleichtert. Mit 18,5 PS und Allrad bezwingt es den steilen Burgberg mit Leichtigkeit. Den John Deer Kleintransporter erwarb die Stiftung von der Arold Service und Vertrieb GmbH. Selbst gegen Schnee ist er mit Schiebeschild und Streuvorrichtung gewappnet. Die Leuchtenburg dankt dem Team um Claudia Arold und Stephan Seidlitz für die kompetente Betreuung. n Freuen sich über das neue Burgmobil: Burgmeister Andreas Busch und Tino Schröter sowie Vertriebsmitarbeiter Stephan Seidlitz von der Fa. Arold (v.li.).

Zuchtmeisters Brief im Dachkasten Wer träumt nicht davon, beim Ausräumen eines alten Gemäuers eine Botschaft zu finden? Burgmeister Stefan Piewek war der Auserwählte, der im Dachkasten des Logierhauses einen gesiegelten Briefumschlag fand. Adressiert an den Zuchthausaufseher Ferdinand Dobernecker, wurde er von der Landesregierung am 13. Juni 1859 verschickt. Der Brief ging verloren,

doch schon der Umschlag faszinierte. Nachdem das Gebäude 1724 als Arbeitshaus des Leuchtenburger Zuchthauses neu errichtet wurde, war es ab 1873 Hotel und bis 1997 Jugendherberge. Heute sind nun die Porzellanwelten eingezogen. Was wohl Zuchtmeister Dobernecker dazu sagen würde?! n

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Einfach. Gut. Beraten.

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Geschichten

Einer der Besten seines Jahrgangs! Auf eine lange Tradition blickt der Leuchtenburg-Wein zurück: Seit dem 12. Jh. ist der Weinbau im Saaletal urkundlich belegt und prägte die Landschaft der Region im Mittelalter. Nachdem ab dem 16. Jh. ein Rückgang und später ein völliges Erliegen des Weinbaus zu verzeichnen war, gedeihen seit dem Jahr 2000 am Südhang der Burg nun wieder üppige Reben.

nahmen durch die Landschaftspflege Weber GmbH aus Kahla. In diesem Jahr 2014 konnten stolze 1.080 kg rote PortugieserTrauben und 1.600 weiße vom Gutedel zum Winzerhof Gussek in Naumburg geliefert werden. Dort reift der edle Tropfen zum Weiß- und Rosèwein, der nebenbei auch zur Burgverschönerung beiträgt, denn aus seinem Engagement spendet der Förderkreis jährlich eine nicht unerhebliche Summe für den Erhalt der Leuchtenburg.

Schatzmeisterin und Weinbergsmanagerin Caterina Leichsering verschneidet mit Horst Burkhardt die Portugieser Trauben. Erstmals erfolgte in diesem Jahr eine sortengetrennte Lese sowie ein qualitätssteigerndes Ausdünnen.

Um deren Pflege kümmert sich unser Förderkreis Leuchtenburg e. V., der mit viel Liebe und Engagement die alte Weinkultur der Region wieder aufleben lässt. Ehrenamtlich wird geschnitten, gehackt, geheftet und natürlich zum Höhepunkt im Herbst geerntet. Bis zu 40 Einsätze stehen jährlich auf dem Programm. Unterstützt wird das Vereinsteam bei Pflanzenschutzmaß-

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In 2014 konnten beispielsweise deutlich über 6.000 € zur denkmalgerechten Sanierung der Logierhausfassade beigesteuert werden. Über 200 Mitglieder tragen zum einen mit dem Mitgliedsbeitrag und zum anderen auch zusätzlich durch tatkräftiges Anpacken dazu bei, ein Kulturdenkmal in einer einzigartigen Lage zu erhalten. Wir sagen DANKESCHÖN! n

Meilensteine 2014/15


Tipp    Malerisch liegt das Weinberghaus am Fuße der Leuchtenburg mitten im Weinberg! Für Feste, Feiern oder auch Seminare eignet es sich hervorragend. Anfragen unter 03 64 24 / 71 33 33 oder info@leuchtenburg.de!

viele fleissige helfer Der Förderkreis Leuchtenburg e. V. – attraktive Angebote für Burgfreunde Der Förderkreis Leuchtenburg e. V. verfolgt den Zweck, die Leuchtenburg und ihr Umfeld dauerhaft zu erhalten, nachhaltig zu fördern und an ihrem weiteren Ausbau mitzuwirken. Als Mitglied fördern Sie: * die Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen an der Leuchtenburg * die Sammlung des Museums * Ausstellungsprojekte * Veranstaltungen mit künstlerischem Anspruch * die museumspädagogische Arbeit für Kinder und Jugendliche * den Schutz und die Wiederherstellung der historischen Landschaft in unmittelbarer Umgebung der Leuchtenburg mit Weinberg und Weinlehrpfad

Die Leuchtenburg braucht Unterstützer! Der Förderkreis gründete sich im Jahr 1998 und ist der starke Rücken der Leuchtenburg. Über 200 Mitglieder engagieren sich aktiv ehrenamtlich und/ oder mit ihrem Mitgliedsbeitrag. Helfen Sie mit, eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands und eine einzigartige Kulturlandschaft dauerhaft zu erhalten. Ihre Vorteile als Mitglied: * ganzjährig freien Eintritt für „Ihre“ Leuchtenburg (ausgenommen Sonderveranstaltungen) * Vergünstigungen bei Mietwünschen und Familienfeiern

* Einladungen zu Ausstellungseröffnungen, Sonderführungen und Vorträgen * Einladung zum jährlichen Förderkreisfest Exklusives im Burgshop: Der Förderkreis pflegt einen der höchsten Weinberge nördlich der Alpen. In Tradition an den historischen Saaleweinbau gedeihen Dank dem Engagement des Förderkreises seit dem Jahr 2000 wieder Weinreben der Sorten Gutedel und Portugieser auf jahrhundertealten Muschelkalkhängen. Förderkreis Leuchtenburg e. V. Tel.: 03 64 24 / 71 33 00 E-Mail: foerderkreis@leuchtenburg.de Vorstandsvorsitz: Wolfgang Poßögel

Unsere aktiven Vereinsmitstreiter vor dem rustikalen Weinberghaus, dessen Außenfassade in diesem Jahr durch die Sanierung der Mitglieder Ingo Leichsering und Dieter Friedel im neuen Glanz erstrahlt.

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Geschichten

Ökologisch entspannt anreisen Seit Juni 2014 gibt es dank des Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland e. V. und Mario Brömel von Saale-Aktiv-Tours ein ökologisches Angebot: In der Tourist-Information Saaleland in Kahla können unsere Gäste zwei E-Bikes ausleihen. Dieses Angebot „Saaletal Aktiv Rad“ wird vor allem den Radfahrern am Saaleradweg offeriert. Die 4 km lange und teils recht steile Auffahrt zur Leuchtenburg, kann in ca. 30 min gemeistert werden und wird somit ‚fast‘ zum Kinderspiel. Die Radfahrer am Saaleradweg können ihre eigenen Fahrräder und ihr Gepäck in der Tourist-Information unterstellen und dann auf ein E-Bike umsteigen. Die Leuchtenburg ist zudem Teil des innovativen Projektes „EMOTIF – Elektromobiles Thüringen in der Fläche“, das die Nutzung elektrischer Fahrzeuge im Verbund von öffentlich zugängigen Fahrzeugflotten und öffentlichem Verkehr im ländlichen Umland von Städten erforscht. Die Fachhochschule Erfurt koordiniert das mit Bundesmitteln geförderte Forschungsvorhaben. An dem Projekt beteiligen sich zudem die Stadtwerke bzw. Energielieferunternehmen und die Tourismusorganisationen von Eisenach, Erfurt, Weimar und Jena sowie die DB Rent GmbH. n

BASIEREND AUF CASPAR DAVID FRIEDRICH · KREIDEFELSEN AUF RÜGEN (DETAIL) · 1818 · MUSEUM OSKAR REINHART · FOTO: SIKA-SIEA (PHILIPP HITZ)

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Jeder geliebte Gegenstand ist der Mittelpunkt eines Paradieses. Novalis Sie sind auf der Suche nach der Blauen Blume? Erleben Sie mit, wie sie 2015 in Jena erblüht! Die ganze Stadt nähert sich auf romantische Weise – unkonventionell, überraschend, freudig – den Wurzeln der Romantik in Jena und den bis heute sprießenden Trieben. WWW.ROMANTIK-JENA.DE

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Meilensteine 2014/15


Miet mich

Nutzen Sie die schönen Räume der Burg für Ihre Veranstaltung Eine der schönsten Burgen Deutschlands ist die Leuchtenburg. Egal ob prunkvoll, mittelalterlich oder rustikal, unsere Räume versprechen ein herausragendes Ambiente. Rittersaal Der prunkvoll vertäfelte Raum aus dem Jahr 1912 wird von einer geschwungenen Eichensäule getragen. Mit Kamin beheizt, entsteht ein ganz besonderes Flair. Kapazität: 80 - 100 Plätze Ausstattungsmerkmale: Kamin, Tageslicht, keine Verdunkelungsmöglichkeit, Toiletten, Cateringküche

Torhaussaal Modern und edel lässt es sich in den Räumlichkeiten tagen. Mit neuester Technik ausgestattet, ist er ein zeitloser Raum mit einer schönen Aussicht auf der Terrasse. Kapazität: 80 - 100 Plätze Ausstattungsmerkmale: Kamin, Tageslicht, Verdunkelungsmöglichkeit, Toiletten, behindertengerechter Zugang, Cateringküche

Burgschänke Der mittelalterliche Gastraum bietet einen fantastischen Blick auf das Saaletal. Egal ob leicht, kulinarisch oder urig, dies ist ein Raum mit Flair. Kapazität: 120 - 150 Plätze Ausstattungsmerkmale: Tageslicht, keine Verdunkelungsmöglichkeit, Toiletten

Weinkeller Der rustikale Weinkeller liegt im Gewölbe unterhalb der Burg. Kapazität: 30 Plätze Ausstattungsmerkmale: kein Tageslicht, Cateringküche

Weinberghaus Malerisch inmitten des historischen Weinbergs unterhalb der Burg liegt das im Fachwerkstil errichtete Weinberghäuschen. Kapazität: 25 Plätze Ausstattungsmerkmale: Tageslicht, Verdunkelungsmöglichkeit, Toiletten, Cateringküche, Kamin, Grillplatz

Unser Service für Sie: gastronomische Versorgung Ihrer Veranstaltung, Vermittlung von Übernachtungsmöglichkeiten und Transferbussen, technische Ausstattung. Ihren Wünschen entsprechend machen wir Ihnen ein Angebot. Telefon: 03 64 24 / 71 33 33 41


Geschichten

Heiraten wie der Adel auf der Leuchtenburg Heiraten auf einer Burg wie früher der Adel, wer hat davon nicht schon einmal geträumt? Von Januar bis Dezember 2014 gaben sich auf der Leuchtenburg zahlreiche Ehepaare das Ja-Wort für eine glückliche Ehe. Für die standesamtliche Eheschließung wird der schöne Rittersaal zum Trauzimmer, für kirchliche Trauungen steht die Burgkapelle mit Orgelklang zur Verfügung. Seit einiger Zeit können Brautpaare auf dem Steg der Wünsche flanieren und die Chance nutzen, sich bei einem wunderschönen Ausblick etwas ganz Persönliches zu wünschen. Ein historisches Unterhaltungsprogramm und eine romantische Feuershow auf dem Vorplatz der Burg sorgen für eine Untermalung des Festtages. Ein historischer Stein an der Burgmauer kann erworben werden und trägt dann virtuell den Namen und das magische Datum des Hochzeitspaares. Das Team der Leuchtenburg begleitet das Brautpaar durch die gesamte Feierlichkeit und lässt den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Kontakt Leuchtenburg: 03 64 24 / 71 33 33 Kontakt Standesamt: 03 64 24 / 5 91 38

Fotos: Ernst Stolle

Wunderbares Ambiente Um Ihnen einen perfekten Tag zu organisieren, lassen wir nichts unversucht. Wir setzen all Ihre Wünsche zu Ihrem persönlichen „Erlebnis Leuchtenburg“ um. Geben Sie Ihre Planung in unsere Hände, lehnen Sie sich zurück und erleben Sie die Leuchtenburg nach Ihren Vorstellungen!

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Meilensteine 2014/15


Service für unsere Gäste Service und Qualität werden auf der Leuchtenburg großgeschrieben – jetzt sogar mit Zertifikat! Denn die Stiftung und die Gastronomie erhielten am 4. Februar 2014 die Auszeichnung „ServiceQualität Deutschland“ und versprechen damit all ihren Gästen, sich hier wie „Könige des Saaletals“ zu fühlen. Ob gratis-Leckereien im Besucherzentrum, eine immer korrekt gehende, funkgesteuerte Turmuhr, ein Fotoalbum zum Erkunden der baulichen Veränderungen oder das neue Landschaftskino mit Angabe von Aussichtspunkten in der Region – die Ideen zur Freude unserer Burggäste gingen uns nicht aus. Unsere Gäste dürfen sich auf das neue Jahr mit neuen Ideen freuen! n

Netzwerke: Die Stiftung Leuchtenburg und der Verein Dresdner Porzellankunst e. V. bündeln künftig ihre Erfahrungen und wollen gemeinsame Projekte realisieren. Fazit des Kennenlern-Tages am 8. November auf der Leuchtenburg: „Gemeinsam gegen die Banalisierung des Porzellans!“

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Menschen

Tipp    Uriger Sonntagsbrunch!!! Seit diesem Jahr gibt es das neue Angebot auf der Leuchtenburg. Von April bis Oktober steht der Rittersaal den Gästen immer Sonntags von 11.00 bis 14.00 Uhr für den Brunch zur Verfügung. In dem historischen Ambiente kann hier nach Herzenslust gespeist und getrunken werden.

Buchung unter: 03 64 24 / 71 33 33

50.000 fleißige Bienen Die Leuchtenburg liegt in einem besonders artenreichen Naturschutzgebiet. Seit diesem Jahr lebt hier ein Bienenvolk bestehend aus einer Königin und 50.000 fleißigen Bienen. Die erste Frühlings-edition des Honigs konnte gemeinsam mit Thüringens Finanzminister Dr. Wolfgang Voss gekostet werden. Lecker ist er, dieser Honig! Mit dem Imker Swen Klein

aus Milda hat die Burg einen sehr engagierten, regionalen Produzenten für den besonderen Burghonig gefunden. n

Tipp   Der Burghonig ist im Besucherzentrum zu erwerben! Die erste Edition war schnell vergriffen, ab Frühjahr 2015 wird es die neue Edition geben. www.leuchtenburg.de

Die Leuchtenburg verschenken!

Schenken Sie Ihren Lieben einen Gutschein für einen Burgbesuch! Sonntagsbrunch, Honig, erlesene Porzellane, Leuchten burg-Wein, Konzertkarten, Bücher, Eintrittskarten, kulinarische Erlebnisse. 44

Meilensteine 2014/15


Teamevent und Abenteuerspielplatz Kultur und Museum sind für alle Menschen gemacht, Bildung macht Spaß! Alle Ausstellungen der Leuchtenburg sind für Groß und Klein gleichermaßen konzipiert und laden zum Mitmachen, Ausprobieren und Erleben ein. Egal ob Kind oder Erwachsener – für jeden gibt es die passenden Angebote. Unsere ausgebildete Erlebnispädagogin Sabine Schultz freut sich auf Ihren Besuch. Auf der Leuchtenburg kannn man in die Zeit der Ritter und Burgfräulein eintauchen, alte Handwerke ausprobieren und auf spannende Entdeckungstour durch das alte Gemäuer und die Porzellangeschichte gehen! n

www.leuchtenburg.de

Die Burg bietet für Kinder: * erlebnisreiche Burgstunden oder -tage für Kindergarten- und Schülergruppen * Ritterspiele * Schaukampf mit Ritterschlag * Geisterführungen mit Schatzsuche * spannende Burg-Ralleys * Ausprobieren alter Handwerkskünste * individuelle und unvergessliche Kindergeburtstagsfeiern Die Burg bietet für Erwachsene: * verschiedene vermietbare Burgräume für bis zu 350 Personen inkl. Catering und Tagungstechnik * Burgführungen * abenteuerliche Burgspiele als besonderes Teamerlebnis * kulinarische Zeitreisen mit Feuershow und Gauklern * Lehrerfortbildung durch unsere ausgebildete Erlebnispädagogin

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Menschen

nden Steine Sp e

Meine Burg

Ein Stück Burg unterm Weihnachtsbaum Wer ein ungewöhnliches Geschenk sucht, dem schlagen wir einen ganz eleganten Weg vor. Krawatte oder Kuschelsocken – kennen Sie diese Art Geschenke? Wer seinen Lieben zu Weihnachten oder zum Geburtstag etwas wirklich Originelles schenken möchte, dem macht die Stiftung Leuchtenburg einen interessanten Vorschlag. Unter dem Motto „Steine stiften – Kultur erhalten“ bietet sich potentiellen Spendern die Möglichkeit, der Burg eine Zukunft zu sichern und sich damit auch noch selbst zu verewigen! Die Idee hinter dem Spendenportal ist einfach und genial zugleich. Jeder einzelne Stein und Fassadenelemente, wie Turmuhr, Fenster, Schießscharten usw. können in einer detailgetreuen und aufregenden Reise durch ein 3D-Modell der Leuchtenburg angesehen und gestiftet werden. Der Spender erhält ein individuelles Zertifikat mit ‚seinem Stein‘ und so die Gelegenheit, symbolisch einen Teil der Burg zu erwerben. Ein besonderer Clou ist die Option, Burgelemente an Freunde und Partner als originelles Geschenk weiterzugeben. Sie können den oder die Namen einfach eingeben und erhalten ein personalisiertes Zertifikat. Verschenken Sie so ein Stück der historischen Burganlage und machen Sie Ihre Lieben oder Freunde damit zu „Burgherren“ oder zum „Burgfräulein“. Die eingeworbenen Spendengelder werden ausschließlich für den Erhalt der historischen Bausubstanz verwendet. Machen Sie mit! n

www.leuchtenburg.de

IN WENIGEN SCHRITTEN ZUM BURGHERREN UND SO EINFACH GEHTS: Fügen Sie weitere Teile hinzu oder entfernen Sie Objekte aus Ihrem Warenkorb. Wer wird Burgherr? Sie entscheiden, wer auf den Spendenzertifikaten genannt wird!

Wählen Sie Ihre Burgteile und entdecken Sie die spannende Virtualität der Leuchtenburg. 46

Gehen Sie zur Kasse und geben Sie Ihre Rechnungsdaten ein.

Meilensteine 2014/15


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Ihr Beitrag für die ­Leuchtenburg

Helfen Sie mit, ein Kulturdenkmal

sponsoring

Durch den Kauf von Werberechten besuch der ­Leuchtenburg und Werbemitteln können Sie die Wegen: Besuchen Sie die Leuchtenburg und Stiftung Leuchtenburg ebenfalls unbringen Sie Freunde und Verwandte terstützen. Profitieren Sie bei Ihrer mit. Jeder Euro hilft, unser VorhaBotschaft für Ihre Geschäftspartner, erwerb von ben zu verwirklichen. Nutzen Sie die Mitarbeiter und Kunden von dem po­s tifterbriefen Räumlichkeiten der Burg zur Durchsitiven Image der Leuchtenburg. Durch den Erwerb von Stifterbriefen führung von Tagungen, Firmen- und können Sie, wie bei der Frauenkirche Privatveranstaltungen. Werben Sie mitgliedschaft im praktiziert, Ihren Spendenbeitrag für durch Mund-zu-Mundpropaganda ein ganz konkretes Detail der Bausa- FÖRDERKREIS neue Freunde für unser Leuchtennierung leisten und damit dauerhaft burgprojekt. Es ist für die Region Werden Sie Mitglied des Fördermit Ihrem Namen verbinden. unverzichtbar. kreises Leuchtenburg e. V. Der Ver›› Stifterbrief in Holz ab 50 € ein flankiert die Arbeit der Stiftung aktiv in erheblichem Umfang. ›› Stifterbrief in Stein ab 100 € Sachleistungen Fördervereinsmitglieder genie›› Stifterbrief in Eisen ab 250 € Auch durch kostenfreie Sachleisßen viele Vorteile und haben ganz›› Stifterbrief in Bronze ab 500 € tungen, insbesondere durch die jährig freien Burgeintritt. Weite›› Stifterbrief in Silber ab 750 € Übernahme konkreter Bauleistunre Informationen finden Sie unter gen und Materialspenden oder auch www.leuchtenburg.de ›› Stifterbrief in Gold ab 1 500 € durch ehrenamtliche Mitwirkung ›› Stifterbrief in Platin ab 10 000 € haben Sie die Möglichkeit, die Tätestamentarische ›› Stifterbrief in Diamat ab 100 000 € tigkeit der Stiftung zu unterstützen. verfügung Stifterbriefe können bei der Stiftung Leuchtenburg. Der Mensch lebt fort in seinen WerLeuchtenburg, 07768 Seitenroda auf ken, wie Mozart in seiner unsterblidem Postweg oder online über unöffentliche chen Musik. sere Website www.leuchtenburg.de/ ­ f ördermittel (öfm) Kulturell interessierte Bürger ohne de/steine-spenden.html geordert Erben garantieren wir die zweckgeUm Fördermittel zu erhalten, muss bundene Verwendung uns übertradie Stiftung für jedes geförderte Progener Hinterlassenschaften in unsejekt erhebliche Eigenanteile auf brinspenden­ rem Stiftungsvermögen. Durch ein gen. Gelingt dies nicht, verfallen die bescheinigung Vermächtnis für einen bestimmten Fördermittel. Die Verfügbarkeit der aufgabenbereich der Stiftung – zum Die Stiftung Leuchtenburg ist eine entsprechenden Eigenmittelanteile Beispiel die museumspädagogische gemeinnützige Stiftung. Bei Geldsichert die Burg durch Privatspenden Arbeit oder den Erhalt wertvoller und Sachspenden ab 50 € stellen wir oder Einnahmen aus Zweckbetrieben, Museumssammlungen oder die entSpendenquittungen für Ihre Finanzz. B. Kulturveranstaltungen, Vermiewicklung des touristischen Umlanverwaltung aus. tungen etc. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: des bleiben Sie unvergessen. Oder Sie Tel.: 03 64 24 / 71 33 00 errichten eine Trauhandstiftung unE-Mail: stiftung@leuchtenburg.de ter dem Dach der Stiftung Leuchtenburg und widmen diese einem auf herzlichen dank! Informieren Sie sich bei der Stiftung über den Baufortschritt. ewig bestimmten Zweck zugunsten der Leuchtenburg. Stiften Sie Identität für künftige Generationen und bleiben Sie dem Zeitgeist lange in Erinnerung.

zu erhalten und zwar auf folgenden

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Menschen

Presse

Das Stiftungsjahr 2014

Es war ein spannendes Pressejahr. Geht man allein von den Printmedien aus, ist in mehr als 1.200 Artikeln über die Leuchtenburg berichtet worden – in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden. Kleine Darstellungen oder Hinweise auf Fernsehbeiträge waren genauso dabei, wie ganze Seiten in den überregionalen Reiseteilen. Von der Dresdner Neuesten Nachrichten, über

die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt oder die Stuttgarter Zeitung: Die Porzellanwelten finden deutschlandweit ein hervorragendes Echo. In Bayern und Baden-Württemberg sind jeweilig 45 Beiträge erschienen, in NordrheinWestfalen 115. Das ist beachtlich. Ein herzliches Dankeschön gilt allen begeisterten Journalisten, die das Geschehen um die Burg so wunderbar begleiten!

Der Stoff, von dem die Fürsten träumten

Scherben bringen Glück!

Thüringische Landeszeitung, 22.3.2014

Neue Porzellanwelten in alten Gemäuern Leipziger Volkszeitung, 31.3.2014

Von rätselhaft bis mythisch Ostthüringer Zeitung, 4.4.2014

Bald auch einen Altar aus weißem Gold Berliner Zeitung, 6. 4.2014

Die ganze Welt des Porzellans SuperIllu, 15/2014

Porzellanwelten Leuchtenburg Lisa Wohnen, Mai 2014

Mehr als Pling und Klirr Burgenland-Journal, 4.5.2014

Porzellan zerdeppern? Das darf man Thüringer Allgemeine, 30.5.2014

So cool kann Porzellan sein! Allgemeiner Anzeiger, 2.7.2014

Kevin Costner beschenkt Leuchtenburg BILD Thüringen, 10.7.2014

Schicke Scherben, weißes Gold Zentralschweiz am Sonntag, 27.7.2014

Das „weiße Gold“ der Leuchtenburg Fränkischer Sonntag, 16.8.2014

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KulturZeit – Magazin der Berliner Morgenpost, 9/2014

Porzellanwelten Leuchtenburg AIT, 9/2014

Weißes Gold zur Weihnachtszeit busplaner, 1.10.2014

Cultour op hoog niveau MOTOPLUS NL, 3.10.2014

Mehr als nur „weißes Gold“ Mitteldeutsche Zeitung, 4.10.2014

Godfrey Hall heads to the fairytale castle Western Gazette, 12.10.2014

Weißes Gold Die Rheinpfalz, 19.10.2014

Wünsch Dir was! General Anzeiger Bonn, 25.10.2014

Scherben für das Glück in Thüringen Hessische Allgemeine, 1.11.2014

Riesenvase wächst aus 360 Waben Thüringische Allgemeine, 5.11.2014

Das „weiße Gold“ der Leuchtenburg Hamburger Abendblatt, 8.11.2014

Ein Hort für das „weiße Gold“ nordbayern.de, 21.11.2014

Meilensteine 2014/15


Neue Weihnachtsshow

Balkanfeuer Auf der Leuchtenburg Reservieren Sie jetzt! 03 64 24 / 71 33 33 www.leuchtenburg.de

Ausblick

Veranstaltungen in 2015

Ferienprogramme Winterferien Osterferien Herbstferien

für Familien 2. – 6. Februar, 10 – 17 Uhr 30. März – 2. April, 10 – 17 Uhr 12. – 16. Oktober, 10 – 17 Uhr

sowie weitere Termine unter www.leuchtenburg.de

Grosse Feste 3. – 6. April Mittelalterspektakel Ostern 11./12. April Tag des Thüringer Porzellans 30. April Walpurgisnacht 13. November – Balkanfeuer 19. Dezember Die Weihnachtsshow 31. Dezember Große Silvestershow Porzellan-Weihnachtsmarkt 3. und 4. Adventswochenende

Sommerklänge 2. Mai 6. Juni 27. Juni 18. Juli 29. August 19. September

Malou (Akustik-Pop-Jazz) The Aberlour‘s (Celtic Folkrock) Tempi passati (Folk, Blues, Country) Planxty Irwin (Irish Folk) Friends of Limerick (Folk) Quercus (Mittelalterliche Lieder)

Gottesdienste 3.4. | 11 Uhr 31.10. | 14 Uhr

Liturgischer Kreuzweg Prozession am Karfreitag Gottesdienst zum Reformationstag

Orgelmusik April bis Oktober

jeden Sonntag 15 Uhr

Das Stiftungsjahr 2015 1.

Eröffnung II am 20. März 2015 Zwei weitere Porzellanwelten, „Der Prolog“ und „Archiv der Wünsche“, werden im Neubau am Logierhaus eröffnet

2.

Barrierefrei auf der Burg... Fertigstellung der barrierefreien Außenanlagen inkl. Neupflasterung des Burghofes

3.

4.

Die Leuchtenburg soll die erste barrierefrei zugängliche Höhenburg Deutschlands werden!

5.

Unsere Kirche... Bauliche Ertüchtigung der Burgkapelle

6.

... wird Porzellankirche Künstlerische Inszenierung der Kapelle als Porzellankirche

... und zur Burg Bau des Schrägaufzuges vom neuen Parkplatz auf die Leuchtenburg

Großes Ziel

7.

Aussichten Wiederherstellung der alten Kulturlandschaft am Südhang des Burgberges durch Freischneiden von Sichtachsen

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Menschen

Wir haben geholfen  Spender von A – Z Katrin Albert aus Jena 30 € Amira Al-Dahodi-Kauschke aus Leipzig 10 € Arold Service & Vertrieb GmbH aus Münchenbernsdorf Bernhard Berg aus Jena – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Gerhard Brezner aus Frankfurt/Main 50 € Mariethel Bruhn aus Erfurt Burgschänke Leuchtenburg, Sven-Erik Hitzer 8.430 € Thüringer Weingut Bad Sulza / Andreas Clauß aus Bad Sulza 150 € Ulrich Cutik aus Kronberg 300 € Angelika Dähne aus Neuss 30 € Marianne Deube aus Lutzen 10 € Deutsche Kreditbank AG 2.000 € Jörg Dubietzig aus Teichwolframsdorf 10 € Eternit AG Matthias und Mandy Felkel 30 € Wolfgang Fiedler, MdL – Kurator Stiftung Leuchtenburg Die Mitglieder des Förderkreis Leuchtenburg e. V. 6.468,90 € Forstamt Stadtroda – Spende von Weihnachtsbäumen Freistaat Thüringen Hanns-Wolf Frömmer aus Rudolstadt 100 € sowie Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Wolfgang Funke aus Kahla – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Frau Gebhardt aus Gera – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Dr. O. Grimm aus Gera 120 € Thomas Gruber – Unterstützung mit sonntäglichem Orgelspiel Kai Hankeln – Kurator Stiftung Leuchtenburg Eberhard Henschel – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Ulrich Heydel aus Mohlsdorf 100 € Almut Hellwig aus Jena – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Familie Hirschfeld aus Kahla 20 € Moritz Hitzer aus Thürmsdorf – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Dr. Rolf Hohlfeld aus Alsbach-Hähnlein 50 € Prof. Dr. Peter Michael Huber – Kurator Stiftung Leuchtenburg Alice Jaroch aus Hermsdorf 10 € Kahlaer Maler GmbH Prof. Norbert und Prof. Ute Kaiser aus Jena 180 € für ihre Patenziege Sybille Kaiser / Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) / wbk Institut für Produktionstechnik – Unterstützung im Projekt der Kleinsten Vase der Welt Keramag AG Bernd-Ulrich Kettner aus Marburg 25 € Claudia Kiepsel – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Dietmar und Gertraud Kirsch aus Kahla 300 € Petra und Meinolf Knapke aus Jena 150 € Ina und Tobias Köllner aus Großeutersdorf – Unterstützung mit sonntäglichem Orgelspiel Frank Krätzschmar – Kurator Stiftung Leuchtenburg Thomas Krummrey aus Pößneck – Unterstützung bei der Sanitärinstallation im Weinkeller Meta Kuritz aus Großeutersdorf – Unterstützung mit sonntäglichem Orgelspiel Hans Kurz aus Bad Soden – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Landkreis Saale-Holzland Heike Leicht aus Mellingen – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Klaus und Bärbel Liebold aus Jena 20 € Prof. Dr. Werner Mägdefrau aus Jena 15 € Andreas Matthies aus Jena 180 € Elfriede Meinhardt aus Kahla 50 € Lothar und Anke Merz aus Alt-Kosenow 20 € Monika Meyer aus Bucha 355 € Harald und Gudrun Meyer aus Friedrichsdorf – Überlassung des Nachlasses von Familie Möhring zur Geschichte der Jugendherberge Leuchtenburg Jens Nevermann aus Berlin – Sachspende von 952 € Dr. Gunther Notni aus Jena 120 € Geotechnik Dr. Nottrodt aus Weimar 100 € Alim Pasht-Han aus Halle – Unterstützung im Projekt der größten Vase der Welt Frank Pfetzing aus Abendorf 20 € Relog Dresden GmbH & Co.- KG 400 € Helmut Richter aus Stadtroda – Unterstützung mit sonntäglichem Orgelspiel Melanie Rietig aus Weimar 20 € Porzellanmanufaktur Reichenbach – Unterstützung im Projekt der größten Vase der Welt Moritz Röhl aus Berlin 5 € Renate Rust – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Saaletal-Aktiv-Tours / Mario Brömel Thomas Sachsenweger aus Jena 50 € SANIT Sanitärtechnik Eisenberg GmbH – Unterstützung mit Sanitärtechnik für die neuen WC-Bereiche

Gabriele Schiemichen aus Hünxe 50 € Jörg Schindewolf – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Klaus Schmiedel aus Königstein/Taunus 200 € Schwerlast Weise GmbH aus Mörsdorf Gunnar Seefeld aus Freiberg Andrea Stefan aus Bad Soden Saalmünster 100 € Familie Stierle aus Albstadt-Ebingen 10 € Thüringer Energie – Sponsoringkooperation Rex Torka aus Jena 10 € Dr. Günter Ude aus Trockenborn 100 € Andreas Vesper aus Kassel 1.450 € Prof. Dr. Bernhard Vogel – Kurator Stiftung Leuchtenburg Volksbank Saaletal e.G. / Frau Bielig 500 € Wenke aus Kahla 100 € Brigitte Wolter-Blank – Unterstützung mit historischen Porzellanspenden Björn Zaage – Unterstützung bei der Schließtechnik Harald Zimmermann aus Lucka 40 € Dietmar Zinke aus Klengel 190 € Wir haben die Porzellanwelten mit Ausstellungsstücken bereichert: 3plus1 Gruppe | Albert Stahl Porzellanmanufaktur | Älteste Volkstedter Porzellanmanufaktur | Angermuseum Erfurt | Arqueonautas Worldwide | Christel Kämmer Porzellanmanufaktur | Design Studio Sylvana | Elektrokeramik Sonneberg GmbH | FCT Ingenieurkeramik GmbH | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme | Gilitzer Porzellanmanufaktur | Heike Voss | Heinz Gundermann | KAHLA / Thüringen Porzellan GmbH | Kati Zorn Porzellankunst | Könitz Porzellan GmbH | Mathys Orthopädie GmbH | Mineralogische Sammlung FSU Jena | Neue Porzellanfabrik Ilmenau GmbH | Neue Porzellanfabrik Triptis GmbH | PI Ceramic GmbH | Porzellan Manufaktur Lichte-Wallendorf GmbH | Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH | Porzellanmanufaktur Reichenbach GmbH | Rudolf Kämmer Porzellanmanufaktur GmbH | Schlossmuseum Arnstadt | Sitzendorfer Porzellanmanufaktur GmbH | Tami Deutschland GmbH | Teichrödaer Porzellan GmbH | Tridelta GmbH | Verein für Regional- und Technikgeschichte Hermsdorf | Wagner & Apel GmbH | Weimarer Porzellanmanufaktur Betriebs-GmbH

Beachtlich Im Jahr 2014 wurden inkl. der geldwerten Leistungen Werte von

Somit wurden seit der Errichtung der Stiftung Leuchtenburg im Jahr 2007 insgesamt

2.921.960,51 €

13.236.860,51 € investiert. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer, Förderer und Freunde der Leuchtenburg!

für die Leuchtenburg geschaffen!

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Meilensteine 2014/15


Bruch, Stück und gut Erinnerungen und Werte erhalten Unsere Leistungen: * Reparatur von Porzellan aller Art * Restaurierung von Porzellan aller Manufakturen * Porzellanrestaurierung museumsgerechter Art * Ergänzung fehlender Teile an Gefäßen und Geschirren, zum Beispiel Knäufe und Henkel * Rekonstruktion an Figuren und Porzellangruppen * verlorene Finger, Hände, Blüten und Blätter etc. * Restaurierung von Porzellanmalereien * Neuvergoldung Mit einer Porzellanrestaurierung werden Erinnerungen und Werte erhalten.

„Bruch, Stück und gut“, das bedeutet: Bruch - das Ereignis, ein schönes Stück Porzellan ist kaputt. Eine Erinnerung, welche daran hängt stimmt traurig. Werte sind verloren gegangen. Stück - Das ist Ihr gutes Stück Porzellan in unseren Händen. Wir erkennen die Verantwortung. & gut - Dank der fachgerechten Arbeit erstrahlt Ihr Porzellan in einem neuen Glanz. Alles ist gut. Die Firma „Bruch, Stück und gut“ ist Sponsor der Stiftung Leuchtenburg. n

Inhaber Gerd Wilbrecht Lindwurmweg 4, 99510 Apolda Telefon: 03644 518667 Telefax: 03644 518669 E-Mail: mail@porzellanfachmann.de www.porzellanfachmann.de

Text.

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Spendenkonto Stiftung Leuchtenburg Deutsche Kreditbank AG Konto

10 200 120 41

BLZ

120 300 00

Stiftung Leuchtenburg  Gemeinnützige Stiftung Telefon 03 64 24 / 71 33 00 Telefax 03 64 24 / 71 33 10 Web

www.leuchtenburg.de

E-Mail

stiftung@leuchteburg.de

Vorstand  + Stifter Sven-Erik Hitzer

Kuratorium  Wolfgang Fiedler, MdL Prof. Dr. Bernhard Vogel Frank Krätzschmar Prof. Dr. Peter Michael Huber Kai Hankeln

Direktorin Dr. Ulrike Kaiser


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