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TTIP ist notwendig Interview Absatzentwicklung, Förderschwerpunkte, Flächenzahlungen, Nachhaltigkeit, Saisonarbeitskräfte und „Orange Wines“: JOSEF GLATT über aktuelle Themen der Weinwirtschaft. weinbauprofi: Der Jahrgang 2014 hat den heimischen Winzern viele Nerven gekos­ tet. Wie beurteilen Sie das Ergebnis? Josef Glatt: Die Winzer waren aufgrund der speziellen Witterung während der Lese und dem enormen Fäulnisdruck sehr gefordert. Wer im Weingarten und später im Keller entsprechend selektioniert hat, hat erwartungsgemäß sehr saubere, frische, fruchtige Weine bekommen. Wo nicht so genau gearbeitet wurde, gibt es auch Weine, die nicht so gefragt sein werden. Beim Rotwein überrascht mich die gute Farbausbeute, die nicht so zu erwarten war. Viele Betriebe haben in den vergangenen Jahren kräf­ tig investiert. Gerade beim Rotwein hat sich der Ab­ satz aber nicht ganz so wie erhofft entwickelt. Manche sehen bereits eine Pleite­ welle auf die Sparte zukom­ men. Zurecht? Eine Pleitewelle sehe ich keine. Es gibt aber Betriebe, die seinerzeit bei der Rotweinwelle Anfang der 2000er-Jahre sehr viel investiert haben. Wenn überhaupt, wären diese aber

schon viel früher in Schwierig­ keiten gekommen, weil wir das Loch beim Rotweinabsatz mittlerweile überwunden haben. Die Winzer kommen drauf, dass sie Weine produzieren müssen, die die Konsumenten auch wollen. Spitzenweine mit viel Holz und Alkohol kommen zwar bei Verkostungen meist gut an, aber daheim trinken will sie keiner. Da geht die Nachfrage wieder eindeutig zu zugänglicheren und trinkfreudigen Rotweinen.

Auch wird es wieder eine Umstellungsförderung für Weingärten und die Absatzförderung auf Drittlandmärkten außerhalb der EU geben. Daneben wird der heimische Weinbau von der ländlichen Entwicklung profitieren, sofern Fördermaßnahmen nicht schon von der Marktordnung abgedeckt sind. (Mehr darüber lesen Sie auf Seite 12, Anmerkung der Redaktion.)

„wirtschaftlich nicht rele­ vant“ bezeichnet. Geht es dem Weinbau so gut, dass er auf 60 Millionen Euro nicht angewiesen ist? Damit war nicht die Gesamtsumme, die auf fünf Jahre kumuliert ist, gemeint, sondern was es für den Einzelnen bedeutet. Reine Weinbaubetriebe, die keine historische Referenz haben, beginnen mit dem Minimum

Im Umweltprogramm gibt es die Maßnahme „Integrierte Produktion im Weinbau“ nicht mehr. Warum eigentlich nicht? Die IP war im ÖPUL aufgrund der neuen gesetzlichen Vorgaben speziell im Pflanzenschutz nicht mehr darstellbar. Wie bisher haben wir aber den Erosionsschutz, der noch besser anwendbar als früher geworden ist. Dazu haben wir die zwei „Top-Ups“ für Herbizidverzicht und die BeWo sehen Sie die notwendi­ schränkung auf im Bio-Weinbau DI Josef Glatt gen Förderschwerpunkte der zugelassene Insektizide. ZUR PERSON nächsten Periode? Bei der Investitionsförderung Erstmals gibt es ab heuer DI Josef Glatt ist Direktor wurden soeben neue Richtlinien auch Flächenzahlungen für des Österreichischen Weinund Förderungssätze freigegeden Weinbau. Weinbaupräsi­ bauverbandes. ben. Nun werden auch Pressen, dent Johannes Schmucken­ Rebler und Maischer gefördert. schlager hat diese als Viele Investitionen wurden ja sehr üppig gefördert … Die Investitionstätigkeit wurde seit dem EU-Beitritt stark angeregt, etwa im Burgenland mit der Ziel 1-Förderung. Wir stellen aber auch fest, dass der Bedarf an Investförderungen signifikant nachgelassen hat. Offenbar haben jene Betriebe, die investieren wollten, das großteils schon getan.


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IM GESPRÄCH

funktioniert diese konkret? Wen will man damit konkret ansprechen? Was erwartet man sich davon? Das Thema Nachhaltigkeit in der Weinwirtschaft wird Die AMA Marketing fürchtet international immer wichtiger. gerade um ihre Marketing­ Englischsprachige Weinländer gelder, weil allen voran die haben schon Zertifizierungen Milcherzeuger Auswege aus angeboten. Das können wir in der Zahlungsverpflichtung für Österreich mit unserer Betriebsdie nationale Milchwerbung struktur und unserer Art der suchen. Könnte das auch bei Bewirtschaftung genauso gut, der ÖWM passieren? noch dazu, wo wir das KnowDiese Gefahr sehe ich grundsätz- how von 15 Jahren Integrierter lich nicht, weil wir von Beginn Produk­tion haben. Bei Obst an auf einer starken rechtlichen und Gemüse sehen wir, dass der Basis stehen. Das System wurde Lebensmittelhandel Standards im Vorjahr geändert, weil die vorgibt. Da ist es besser, wenn Beiträge sukzessive gesunken wir das selber machen, als es sind und der Beitrag des Bundes uns von anderen vorschreiben mittelfristig ausbleiben wird. zu lassen. Wir haben uns alle Dazu haben wir eine Zwei­ Prozesse der Weinwerdung drittelmehrheit im Parlament von der Auspflanzung des gebraucht, was uns nach langer Weingartens bis hin zur ProÜberzeugungsarbeit gelungen ist. duktion im Keller angeschaut. Alle Maßnahmen wurden von Vor kurzem wurde die Nach­ Nachhaltigkeitsexperten in haltigkeitszertifizierung im neun Kategorien bewertet und Weinbau vorgestellt. Wie in ein Online-Tool eingearbeivon 20 Prozent der endgültigen Betriebsprämie. 50 Euro pro Hektar sind für den wirtschaft­lichen Erfolg eines Weinbaubetriebes nicht relevant.

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tet. Dieses dient einerseits den Winzern als Schulungsinstrument, andererseits aber auch als Basis für eine Zertifizierung. Wer diesen Prozess durchmacht, darf das Zertifizierungslogo auf seinem Etikett und in seinen Prospekten verwenden. Begleitend dazu haben wir gemeinsam mit der ÖWM eine Kommunikationsstrategie begonnen, um auf unsere Stärken aufmerksam zu machen.

aller Klarheit betonen, dass viele Winzer sehr bewusst österreichischen Zucker kaufen.

Der Rübenbauernbund hat im Herbst beklagt, nicht wenige Winzer würden ihre Weine mit Zucker aus Frankreich oder Kroatien aufbessern und sich damit wenig soli­ darisch mit den heimischen Ackerbauern zeigen. Glauben Sie generell, dass Konsu­ menten damit eine Freude hätten, wenn sie wüssten, dass ihr Weinviertel DAC oder Zweigelt mit Zucker von weit her veredelt wurde? Grundsätzlich darf Zucker, weil per Definition 100 Prozent rein, als weinfremder Stoff zugesetzt werden. Von diesem Standpunkt aus ist die Herkunft egal. Weil Zucker aus Kroatien um 200 Euro pro Tonne billiger ist, kaufen viele Weinbauern – auch solche, die selber Rübenbauern sind – den ausländischen Zucker. Das Thema kommt jedes Jahr wieder. Ich möchte aber auch in

Der Weinkonsum ist immer auch Moden unterworfen. Gerade jetzt sind „Orange Wines“ der letzte Schrei. Welche Bedeutung geben Sie diesen mittel- bis langfristig für den Gesamtmarkt? Diese Weine sind momentan innerhalb der Weinszene ein Thema, aber nicht beim normalen Konsumenten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Welle weitere umfassende Bedeutung gewinnen wird. Sollte es doch so sein, müssten wir uns weinrechtlich mehr damit befassen, um diese Weine auch qualitätstechnisch zu prüfen und eine eigene Kategorie für diese Gruppe schaffen. Einen oxydativen Wein – auch wenn er noch so gut ist – einfach als Grüner Veltliner Qualitätswein abzu­füllen, würde wohl nicht die Erwartungs­haltung der Konsumen-

Wie steht der Weinbauver­ band zum heftig umstrittenen Thema TTIP? Würde für Winzer nicht der Export in die USA wesentlich einfacher werden? Wir meinen, dass ein Abkommen notwendig ist, weil die USA mittlerweile der drittwichtigste Exportmarkt für österreichischen Wein darstellt. Es gibt nach wie Wie viele Weinbaubetriebe vor Zölle und verschiedene techwerden sich in den nächsten nische Handelshemmnisse. Jeder ein oder zwei Jahren zertifi­ Bundesstaat hat unterschiedliche zieren lassen? Vorgaben. Bis der Wein endDas Programm ist sehr umfang- lich zum Konsumenten kommt, reich, weil wir international braucht es einen Importeur und vergleichbar sein wollen. Wir einen Großhändler. Hier gäbe hoffen, dass das nicht viele Bees einiges zu verhandeln, damit triebe abschreckt. Zahlen­mäßig Wein einfacher nach Amerika haben wir keine Zielsetzung, exportiert werden kann. Daher ist weil es sich um ein freiwilliges ein Abkommen sinnvoll. GleichAngebot handelt, das ja niemand zeitig haben wir weiterhin ein annehmen muss. Wir sehen Problem mit den sogenannten „seaber, dass sich die Betriebe migenerischen Bezeichnungen“. damit auseinandersetzen. Rund Die amerikanische Weinwirtschaft 350 Betriebe sind bereits in das verwendet Bezeichnungen wie System eingestiegen. Auch die „Champagne“ oder „Port“ für Zertifizierungsfirmen sagen, dass Weintypen, die eigentlich europäsich schon an die 20 Betriebe ische Regionen bezeichnen. Auch gemeldet haben. Wenn sich da muss es endlich ein Abkombekannte Betriebe dieses Tools men geben, dass diese Bezeichbedienen, werden auch andere nungen in Übersee nicht mehr einsteigen. verwendet werden dürfen.

Interview: Stefan Nimmervoll


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„Verwirrung beginnt im Kopf“ Pflanzenschutz Seit dem Vorjahr setzt das Weinbaugebiet Wagram bei der ­Bekämpfung des Traubenwicklers auf die Verwirrmethode mit Sexuallockstoffen, die über Dispenser in den Weingärten ausgebracht werden. Von Stefan Nimmervoll

Fotos: © Biohelp

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nter dem Motto „Wagram total verwirrt“ lancierte das örtliche Interprofessionelle Komitee, IK, zum Jahreswechsel 2013/14 sein Vorhaben, die Wurmbekämpfung großflächig mit Lockstoffen statt Insektiziden durchzuführen. Ursprünglich im ersten Jahr für 500 Hektar angedacht, wurden es prompt 1.300 Hektar in fast allen Gemeinden der Region. Heuer steht eine Ausweitung bevor. Damit kann das Weinbaugebiet auf die größte mit der biologischen Verwirrung behandelte Fläche in Österreich verweisen. Einige Betriebe hatten sich mit der Alternative schon vorher auf etwa 80 Hektar Rebfläche befasst. „Wir wussten also, dass das System funktioniert“, erzählt der Obmann des Regionalen Weinkomitees Wagram, Leopold Blauensteiner. Vorab zum Mitmachen überzeugen wollte man die vielen kleinen Weingartenbesitzer, so der Winzer aus Gösing. Namhafte Experten von der Weinbauschule Krems, von der Domäne Wachau, von der Firma biohelp, welche die Nützlinge liefert, Winzer aus Langenlois und Rust sowie die Wagramer Winzer Harald Hausdorf und Joe Bauer informierten über die Methode und praktische Erfahrungen damit. Franz Paschinger aus Fels am Wagram war für die Abwicklung des Projektes im Interprofessionellen ­Komitee verantwortlich: „Es ist uns gelungen, die Köpfe der Leute zu erreichen.“ Das Vorhaben hatte rasch eine Eigendynamik bekommen: „Vielen Weinbauern mussten wir das Projekt gar nicht mehr erklären, die haben sofort zugesagt.“ Nicht im

Vordergrund gestanden sei der finanzielle Aspekt. „Die meisten wollten einfach ihren Beitrag für die Nachhaltigkeit in der Region leisten. Dabei wäre es für sie wohl einfacher, wie bisher Insektizide zu spritzen.“ Dass es rasch gelungen sei, „zahlreiche Rieden so gut wie geschlossen mit den Pheromon-Bändern zu bestücken“, freut Paschinger besonders. Um die Wirkung der Ver­ wirrungs­methode belegen zu können, wurde ein genaues Monitoring des Auftretens von Traubenwicklern durchgeführt, um das Verhältnis zwischen bekreuztem und einbindigem Wickler festzustellen, um so die richtigen Dispenser ausbringen zu können. Kurz habe es dabei Aufregung gegeben, weil auch der harmlose Springwurm beobachtet wurde. „Nach einer Artbestimmung konnte aber Entwarnung gegeben werden.“ Da durch den Spritz-Verzicht auch andere Insekten nicht mehr vom chemischen Pflanzenschutz mit erfasst werden, wurde auch nach der gefürchteten amerikanischen Rebzikade gesucht. Gefunden wurde erwartungsgemäß keine, man wolle aber auch in den nächsten Jahren darauf besonders achten, so Paschinger. Der Winzer, der seinen eigenen Betrieb gerade auf Bio umstellt,

ist überzeugt: „Insektizide räumen einen breiten Korridor aus und machen Platz für die nächste Generation an Schädlingen. Ohne Bekämpfung stellt sich aber augenscheinlich ein natürliches Gleichgewicht ein.“ Finanziell biete die Verwirrung gegenüber selektiv wirkenden Insektiziden keine Vorteile, heißt es. Das Traubenwickler-Monitoring habe aber gezeigt, dass es statt bisher drei Flughöhepunkte bis zu 15 verschiedene Ausschläge gibt. „Die richtigen Spritzzeitpunkte zu finden, ist also kaum mehr möglich.“ Ein Vorteil der Verwirrmethode sei: Während die chemische Bekämpfung in eine eher arbeitsintensive Zeit fällt, können die Dispenser bereits zu Beginn der Vegetationsperiode ausgehängt werden. Und auch der Süßwurm werde damit vermieden – der normalerweise nicht mehr behandelt wird. Leopold Blauensteiners R ­ esümee nach dem ersten Jahr: „Mit diesem gelungenen Projekt hat sich die Winzerschaft am Wagram klar für Nachhaltigkeit entschieden. Hervorzuheben sei weiters, dass dieses ‚Leuchtturm­ projekt‘ nicht nur von den bekannten Weingütern getragen werde: Ohne die vielen kleinen Trauben­produzenten wäre die Umsetzung nicht möglich.“ l


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Zwischen Tradition und Moderne

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rotz uralter Tradition sieht sich der Winzer immer neuen Herausforderungen, besonders in Bezug auf Krankheits- und Insektenbefall, gegenübergestellt. Neben neuen Rebsorten hielten über die Jahrhunderte auch neue Krankheiten Einzug in den Weinbau und erschweren den Winzern, trotz großer Hingabe und entsprechendem Qualitätsanspruch, zunehmend die Produktion von gesundem Lesegut. Zu den Hauptkrankheiten gehört unter anderem der Falsche Mehltau (Plasmopara viticola), ein Pilz, der wahrscheinlich mit Rebmaterial zur Bekämpfung der Reblaus bereits vor über 100 Jahren aus Nordamerika eingeschleppt wurde. Zur erfolgreichen Bekämpfung dieses Pilzes wurde rasch die Bordeaux-Brühe (Kupfersulfat + Calziumhydroxid) eingesetzt, womit die Verwendung von Kupfer im Weinbau bereits

Kupfer-Aufwandmenge einen umweltfreundlicheren Pflanzenschutz zu betreiben. Weiterer, positiver Nebeneffekt: Durch die niedrigen Kupferaufwandmengen besteht keine Gefahr der Beeinflussung der Hefeflora oder negativer Aroma-Veränderungen im Wein. Entscheidend war die Findung eine mehr als 100 Jahre alte weiterhin zu nutzen und gleich- der optimalsten Wirkstoffform Tradition hat. zeitig die Nachteile größtmög(bspw. Oktaeder-Kristall oder, Aufgrund der höheren Akkumu- lich zu reduzieren. Kupfer wirkt noch Kupfer-reduzierender: lation von Kupfer in der obers- nicht nur gegen die Sporen der die Nadelform), Rezeptur (z.B. ten Bodenschicht ist der Einsatz Peronospora Pilze, sondern Kupfersulfat, -oxychlorid oder dieses Wirkstoffes, entgegen auch z.B. gegen Essigbakterien, -hydroxid) und Formulierung früherer Auffassungen, heutzu- und ist außerdem pflanzen(regenfest und bei Feuchtigkeit tage nicht ganz unumstritten. stärkend durch die Beteiligung dennoch mobil). Neueste Studien jedoch bewei- am Eiweißaufbau sowie an der Tradition und Moderne im Weinsen, dass die heute zugelassenen Lignin- und Photosynthese der bau heißt daher auch, BewährReinkupfer-Aufwandmengen Rebe. tes, wie etwa den Einsatz von (3 kg/ha/Jahr) das Bodenleben Die Entwicklung der neuen Ge- Kupfer, mit zeitgemäßen Mitteln nicht signifikant negativ beeinneration der Progress-Produkte zu verbinden, um auch nachfolflussen. auf Basis von Kupferhydroxid genden Generation mit gutem In diesem Zusammenhang kann ist die derzeit beste Möglichkeit, Gewissen ein unbelastetes Erbe moderner Pflanzenschutz nur mit optimierter Wirkung bei zu hinterlassen. Denn Grund und bedeuten, die vielen Vorteile gleichzeitig deutlich reduzierter Boden wachsen nicht nach.


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10 SCHÄDLINGE

Gefahr im Anflug Mit der Kirschessigfliege steht ein nach Europa eingeschleppter Schädling nun auch vor Österreichs Weinbaugebieten, der den Winzern einiges an Kopfzerbrechen bereiten könnte. Von Stefan Nimmervoll

nagement und genauer Selektion bei der Lese aber in Griff zu bekommen. Etwas anders verhält es n sich sind Essigfliegen ja sich bei der ursprünglich aus Asiein Ärgernis, das in den en stammenden Kirschessigfliege, Weingärten altbekannt ist. „Drosophila suzukii“. Sie ist Kaum tritt die erste Fäulnis auf, nicht auf Vorschädigungen an den werden diese lästigen Biester ak- Beeren angewiesen, sondern ritzt tiv, legen ihre Eier in die geschä- diese mit einer Art Doppelsäge digten Beeren und infizieren diese am Hinterleib an und legt ihr Ei in mit Essigbakterien. Was passiert, die entstandene Öffnung. Damit wenn die äußeren Bedingungen dreht sich der Spieß um: Der vom dann „optimal“ sind, konnte erst Insekt verursachte Schaden führt im vergangenen Jahr in vielen zur Fäulnis und nicht der Pilz Weingärten großflächig beobach- zum Befall mit Essigfliegen. tet werden. In normalen Jahren sind die Schäden durch Essigflie- Größere Probleme gab es in Ösgen mit einem guten Fäulnismaterreich bislang nur in Wein- und

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Obstgärten in Vorarlberg, wohin der Schädling schon aus Deutschland eingewandert ist. Betroffen waren vor allem späte Kirschsorten, Weintrauben und Beeren. Eine weitere Ausbreitung vom Ländle auf den Osten des Bundesgebietes und damit in die großen Obst- und Weinbauregionen Österreichs scheint aufgrund der bisherigen Geschwindigkeit der Landnahme aber unvermeidlich.

in Obstanlagen bis hinauf an die Nordseeküste aus“, berichtete Michael Breuer vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg in Deutschland bei einem Weinbausymposium in Perchtoldsdorf. Dort sprach er über die Erfahrungen im mittlerweile stark betroffenen Weinbaugebiet Baden im Südwesten Deutschlands. Die rasche Entwicklung vom Ei zur fertigen Fliege binnen 14 Tagen und die Ablage„2008 wurde die Kirschessigflie- zahl von 600 Eiern pro Weibge erstmals in Spanien nachgechen sorge dort mittlerweile für wiesen, 2009 in Südtirol und explosionsartige Schäden in den 2011 in Österreich. In Deutsch- Weingärten, so der Ökologie-Exland breitet sich der Schädling perte aus Baden-Württemberg. Seit 2012 beforscht sein Institut in Freiburg den Lebenszyklus des Schädlings. „Während des Jahres wird zunächst das Obst befallen, dann wandert die Kirschessigfliege in die Weingärten. Sie braucht den Wald zur Überwinterung, daher treten am Wald­rand vermehrt Schäden auf“, hat Breuer herausgefunden. Im Vorjahr hätten der fehlende Frost und der feuchte Sommer der Population zusätzlich Auftrieb gegeben. Augenscheinlich würden die Kirschessigfliegen stark gefärbte Früchte bevorzugen, weswegen das Problem in Hollunderplantagen am dramatischsten sei. „Dementsprechend fliegen die Insekten auch lieber rote Trauben an.“ Eigentlich seien Weingärten aber gar nicht das optimale

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SCHÄDLINGE 11

Milieu für die Tiere. Breuer: „Im Obstbereich beträgt der Schlupf­ erfolg 80 Prozent, im Weinbau lediglich zehn Prozent.“

noch nie so viele heimische Essigfliegen wie im Vorjahr gegeben“, schränkt Breuer die Bedeutung der Kirschessigfliege für die Ausnahmesituation ein.

man den Befall um 50 Prozent reduzieren können, so Breuer in Perchtoldsdorf. Viel wichtiger sei es, die Rebanlagen allgemein in einem guten weinbaulichen In Extremjahren wie 2014, in Zustand zu halten: „Gepflegte, dem die Beeren aufgrund der Sehr eingeschränkt sind nach wie durchlüftete Anlagen sind schlecht andauernd feuchten Witterung vor die Bekämpfungsmöglichkei- für die Tiere. Die Nähe zu massenhaft aufgeplatzt sind, sei es ten des sich rasant vermehrenden Früchten und zum Wald verstärkt schwierig festzustellen, ob die In- Schädlings, die den Weinbauern hingegen das Auftreten.“ Daher fektionen von den einheimischen bei starkem Befall zur Verfügung sei notwendig auch Wildobst im Essigfliegenarten oder deren exo- stehen. Weil die Tiere bestens Nahbereich der Weingärten genau tischen Verwandten verursacht 18.03.15 flugfähig sind, wirken Insektizide zu kontrollieren. Natürlich wür5724_OWB_Profi_190x62_2015 13:42 Seite 1 wurden. „Jedenfalls hat es aber kaum. Einzig mit „Spintor“ habe den auch Vorschäden die Tiere

anlocken. „Daher muss man Fäulnis, so wie bei allen Essigfliegen, vermeiden“, rät Breuer. Auch die Begrünung in der Fahrgasse kurz zu halten und eine Ertragskorrektur möglichst spät durchzuführen, könne helfen. „Und auch wenn es schwierig umzusetzen ist, sollten befallene Trauben abgeschnitten und möglichst aus dem Weingarten entfernt werden“, lautet ein weiterer Tipp des Fachmannes. l STEFAN NIMMERVOLL

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Investitionsförderung nun auch für Pressen, Rebler Wer in seinem Weinbaubetrieb in Kellertechnik investiert, kann mit Beihilfen bis zu 30 Prozent rechnen. Welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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ie Beihilfe beträgt 30 % der Netto-Investitionskosten (ohne Umsatzsteuer), ausgenommen Flaschenabfüllanlagen, hier beträgt die Beihilfe 25 %. Die förderfähigen Kosten sind je nach Investition begrenzt. Die zuständige Abwicklungsstelle für die Investitionsförderung ist – grundsätzlich die jeweilige Bezirksstelle der Landwirtschaftskammer, jedoch – für Betriebe in Oberösterreich und Kärnten: das Amt der Landesregierung.

onssumme beträgt 3 € pro Liter Fassungsvermögen. b)Liegender rotierender Rührwerktank aus Metall unter bestimmten Voraussetzungen. Die max. förderbare Investitionssumme beträgt 3 € pro Liter Fassungsvermögen. c)Holzgärständer unter bestimmten Voraussetzungen. Die max. förderbare Investitionssumme beträgt bei einem Fassungsvermögen bis 3.000 Liter 2,20 € pro Liter, bei einem Fassungsvermögen zwischen 3.001 und 5.000 Liter 2,00 € pro Liter und bei einem darüber liegenden Welche Investitionen können Fassungsvermögen 1,80 € pro gefördert werden? Techno­ Liter. logien zur Rotweinverar­ Nicht gefördert werden Systebeitung: Gefördert wird die me zur Maischeerhitzung, alle Neuanschaffung von folgenden Zuleitungen und Ableitungen Behältern zur Gärung von Rotzum/vom Behälter, (z.B. Wasweinmaische: ser, Elektro, Gase, Druckluft), Maischepumpen, Mostpumpen, a)Metallbehälter für die Maische- jegliche Förderanlagen für die gärung im Überschwallverfahren Maische vom Gärtank weg und oder im Tauchverfahren unter Kompressoren. Die maximal bestimmten Voraussetzungen. förderbare Investitionssumme Die max. förderbare Investitibeträgt 150.000,– €.

Einrichtungen zur Gärungs­ steuerung und Maischetem­ perierung Gefördert wird die Neuanschaffung und Errichtung folgender Komponenten zur Steuerung der Gärung: a) Kühlaggregat. b) Kühlmäntel für Gärtanks aus Metall. Gefördert werden auch die Kosten für das Aufschweißen. Bei neu angeschafften Weißweingärtanks sind die Kosten für Kühlmäntel förderbar, wenn der Aufpreis mittels Rechnung nachgewiesen wird. c) Zentraler Steuerungsschrank sowie BUS-Stationen. d) Alle im Rahmen einer funktionsfähigen Gärungssteuerung oder Maischetemperierung errichteten elektrischen und h ­ ydraulischen Leitungen zwischen Kühlaggregat, Heizung, Gärtank, Steuerungsschrank und BUS-­Station. e) Steuerungssoftware. f) Platten- und Röhrenwärme­ tauscher, die fix in den Gärungssteuerungskreislauf integriert sind.

ERNTEN SIE DIE FRÜCHTE IHRER ARBEIT:

g) Geräte für die Hefevitalisierung und Gärsicherung. h) Temperierschränke für Kontrollen zur Mikrobiologie und Weinstabilität i) Gefördert wird auch die Neuanschaffung folgender Geräte für Analysen im Laufe der Weinbereitung: FTIR-Geräte – Handbiegeschwinger – Handrefraktometer – Trübungsmessgeräte – CO2-Messgeräte – Titratoren für die automatische Bestimmung von gärrelevanten Parametern – Mikroskope – Geräte zur Ermittlung der Weinsteinstabilität. Wird das Kühlaggregat auch zu anderen Zwecken als für die Gärungssteuerung und Maischetemperierung eingesetzt, so sind die auf die Gärungssteuerung bzw. Maischetemperierung entfallenden anteiligen Kosten zu schätzen und bekannt zu geben. Dabei können max. 50 % der Gesamtkosten des Kühlaggregats geltend gemacht werden. Systeme zur Raumtemperierung sind nicht förderbar. Die

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ass man verschiedene Schädlinge mittels Verwirrungstechnik bekämpfen kann, ist seit den 80er Jahren bekannt. Der Durchbruch der Technik gelang in Österreich nachhaltig allerdings erst durch die perfekt abgestimmte Produktbetreuung, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Produzenten und die Verwendung der Isonet- und Isomate-Produkte, die durch ihre lange Wirkungsdauer überzeugen. Durch Ausbringung von Pheromonen wird die Paarung von Wicklerarten verhindert. Somit kommt es zu keiner Ei­ ablage und keinen Schadraupen. Die biohelp GmbH unterstützt die örtlichen Produzenten bei Planung und Durchführung der Projekte. Kontaktieren Sie uns! INFORMATION: www. biohelp.at Tel. 01/7699769-0

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Spintor | gegen Kirschessigfliege

E

rfasst neben Traubenwickler auch Rhombenspanner, Reb­ stecher und Ohrwurm im Weinbau. Für Beerenobst wird eine Notfallzulassung erwartet. SPINTOR (Pfl.Reg.Nr. 3296) wirkt über Fraß und Kontakt mit einer Wartezeit von nur 14 Tagen. Spintor (= Bio) ist im Weinbau auch bei „Insektizidverzicht“ erlaubt. Aufwandmengen: 40 ml/ha gegen Rhombenspanner, 80 ml/ha vor der Blüte gegen Spring- und Heuwurm, 120 bis 160 ml/ha nach der Blüte gegen Sauerwurm und vor Reifebeginn gegen Ohrwurm und Kirschessigfliege (maximal 2 x). INFORMATION: www.kwizda-agro.at oder bei J. Andert, Tel. 0664/8225710 bzw. M. Kaiser, Tel. 0664/8225870.

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ie Unterstockpflege mit dem neuen Geräteträger PORT-X direct bzw. X-FAST direct mit austauschbaren Modulen – wie Schwenkrad, Zwischenstammkrümler oder Stockbürste – wird nun auch mit Standardhydraulik des Traktors möglich. Die neuen verschleißfesten Modelle des Kreiselmulchers Apple Vario mit variabler Arbeitsbreite beseitigen Gras jeder Höhe und hinterlassen ein perfektes Mulch­ergebnis bei einer Arbeitsgeschwindigkeit bis zu 10 km/h. INFORMATION: www.seppi.com Videos: youtube.com/seppimulcher


INVESTIEREN 15

 maximal förderbare Investitions­

flasche in die Anlage und endet beim Verlassen der abgefüllten und verkehrsfähigen EinzelflaKlärungseinrichtungen sche. Das abgefüllte Produkt ist Gefördert wird die Neuanschaf- für den direkten menschlichen fung der Klärungseinrichtungen Verzehr bestimmt. Einrichtungen Kieselgurfilter, Crossflowfilter, zum Auswaschen von Flaschen, Mostflotation, Schichtenfilter, Komponenten zur Herstellung Kerzenfilter, Membranfilter, des Produkts, Dampfgeräte Zentrifuge und Modulfilter. Ein sowie alle Zuleitungen zur Kombinationsgerät Abfülleinrichtung (z.B. WasTrubfilter/Kieselgurfilter ist ser, Elektro, Gase, Druckluft) förderfähig. Die maximal förder- sind nicht förderfähig. Wird die bare Investitionssumme beträgt Flaschenabfülleinrichtung im 75.000,– Euro. Rahmen der Flaschengärung bei der Schaumweinherstellung verEinrichtungen zur Trubauf­ wendet, so sind die Komponenbereitung Gefördert wird die ten zum Degorgieren und zum Neuanschaffung von VakuumDosieren (Fülldosage, Versanddrehfiltern oder Trubfiltern. Die dosage) nicht förderfähig. Die maximal förderbare Investitions- maximal förderbare Investitionssumme beträgt 45.000,– Euro. summe beträgt 225.000,– Euro.

Foto: © agrarfoto.at

summe beträgt 75.000,– Euro.

Flaschenabfülleinrichtungen Gefördert wird die Neuanschaffung von Flaschenabfülllinien (Gesamtanlagen oder einzelnen Komponenten). Die förderfähige Flaschenabfülllinie beginnt beim Eintritt der gereinigten Einzel­

oder Beeren. Der Transport kann dabei durch Förderbänder (Mindestbreite 60 cm) oder Vibrationsmotoren erfolgen. Förderbänder mit Querstegen zum reinen Traubentransport sind nicht förderbar. b.Stationären Geräten zur automatischen Reinigung und anschließenden Sortierung der Trauben auf mechanischer (z.B. Sieb, Gebläse) oder optoelektronischer Basis. c.Abbeermaschinen zum Abbeeren und/oder Quetschen des Lesegutes Peripheriegeräte für den Transport des Leseguts zu und von der Abbeermaschine bzw. Sortiereinrichtung sind nicht Gegenstand der Förderung. Kombinationsgeräte aus Abbeermaschinen und Sortiereinrichtungen sind möglich. Die maximal förderbare Investitionssumme beträgt 100.000,– Euro.

Abbeermaschinen und ­Sortiereinrichtungen Gefördert wird die Neuanschaffung von a. Stationären horizontalen Sortiereinrichtungen zum händi- Weinpressen Gefördert schen Aussortieren von Trauben wird die Neuanschaffung von

pneumatischen Weinpressen in Edelstahlausführung einschließlich Falltrichter, Rutschen und Verschubwannen sowie integrierter Einrichtungen zur Kühlung des Pressgutes und des Schutzes vor Oxidation. Weitere Aufbauund Zusatzausrüstungen sowie alle Zuleitungen zur Presse sind nicht förderfähig. Die maximal förderbare Investitionssumme beträgt 100.000,– Euro. Beihilfenhöhe: Die Beihilfenhöhe beträgt 30 % der förderbaren Investitionssumme, ausgenommen die Investition „Flaschenabfülleinrichtungen“, für letztere beträgt die Beihilfenhöhe 25% der förderbaren Investitionssumme. Die Untergrenze für die anrechenbaren Netto-Kosten der einzelnen Investitionen beträgt 2.000,– €. Die Antragsstellung ist jederzeit möglich. Es ist das vom BMLFUW aufgelegte Formular zu verwenden www.lebensministerium.at l

In den vergangenen Jahrzehnten haben wir achsenlose Spiralförderanlagen geplant, konstruiert und gebaut zum Transport von verschiedensten Fördermedien. Beispielsweise: Förderer für Wein- und Obsttrester, Maische, Trauben, Kämme (Rappen), Äpfel, Mostobst etc. Bei den Anlagenauslegungen werden sowohl die Wünsche des Kunden als auch die wirtschaftlichen Anforderungen berücksichtigt. Unser Lieferprogramm umfasst: • flexible & starre Förderspiralen (in Edelstahl und Stahl) • Transport von / zu den Pressen / Vorratstanks, Eindosieren von Zucker oder Trockeneis sowie Be- und Entladen von Anhängern, LKWs, Behälter • Maische-Drehsieb-Entsafter (Separieranlage) • ergänzende Ausrüstung, wie Trichter, Gossen, Rührwerk In unseren Zielbranchen transportieren wir mittlerweile mehr als 3000 verschiedene Fördergüter von 0,03 bis 400 mm Länge mit Förderleistungen bis zu 600 m³/Std. Unser stetiges Streben, technische Details unserer Sonderlösungen neu aufzubereiten und zu standardisieren, schafft innovative Produkte und bietet Ihnen eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten und Perspektiven. Nutzen auch Sie unser umfassendes Wissen im Bereich der Fördertechnik und profitieren auch Sie von unserer umfangreichen Erfahrung. Besuchen Sie unsere Homepage www.wildfellner.at Verschaffen Sie sich einen Eindruck von unseren realisierten Förderanlagen. Wildfellner optimale Fördertechnik, A-4611 Buchkirchen AUSTRIA, office@wildfellner.at, T: +43/(0)7242/28110-0


Fotos: © www.claas.com

Bodenbearbeitung: Die richtige Maschine wählen Die Bodenbearbeitung in den Fahrgassen beeinflusst den Weinbau. Eine Herbizidreduktion aus Gründen des Umweltschutzes und die Sorge um den Erhalt der Boden- und Wasserqualität sind brisante Themen. Daher werden geeignete Fahrgassen, Einsatz neuer Arbeitsgeräte und angepasste Grünbepflanzungen im Weinbau zunehmend wichtiger. Von Fabrice Melet und Alain Dorsaz

tung, Reduktion der Verduns­ tung und auch eine Bändigung der Rebenpflanze, indem die ober­flächigen Wurzeln zerstört it der Bodenbearbeiwerden. Jede Intervention muss tung im Weinberg sol- während eines bestimmten len verschiedene Ziele Entwicklungsstadiums der Rebe erreicht werden. Dazu gehören: oder der Bepflanzung in der Bodenlockerung, Untergraben Fahrgasse erfolgen. Weiters ist des Unkrauts, Düngereinarbei- der Einsatz der richtigen Geräte

M

erforderlich. Wird die Bodenbearbeitung in der Fahrgasse zum richtigen Zeitpunkt und unter guten Bedingungen durchgeführt, bringt sie großen Nutzen, sie kann an den Rebstöcken aber auch erhebliche Schäden verursachen oder bei starken Niederschlägen die Erosion begünstigen.

Bodenverbesserung Die Bodenpflege beeinflusst die physikalischen Eigenschaften des Bodens und vermindert die Bodenverdichtung. Die Bodenlockerung wird durch die mechanische Unkrautbekämpfung begünstigt, das Saatbett kann vorbereitet werden, der Boden wird ausnivelliert und

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BODENBEARBEITUNG 17

die mikrobielle Aktivität des Bodens wird gefördert (Mineralisierung). Im Vergleich zu nicht bepflanzten und unbearbeiteten Böden können bearbeitete Böden Niederschläge rascher aufnehmen, dadurch wird, zumindest bei nicht zu starken Regenfällen, das Abschwemmen verringert. Bei heftigem Regen kann es jedoch zu erheblichen Bodenverlusten kommen. Ähnlich wie im Ackerbau wird vor der Bodenbearbeitung die Feuchtigkeit des Bodens überprüft. Ist er zu nass, neigt er nach dem Bearbeiten eher zum Verdichten (Pflugsohle) als ein angetrockneter Boden. Durch die Bodenbearbeitung werden die oberflächennahen Wurzeln zerstört. Während diese Art der Bodenpflege für die Pflanzen in der Fahrgasse nützlich ist, kann sie sich für die Reben ungünstig auswirken. Deshalb ist es wichtig, immer mit einer oberflächigen Bodenbearbeitung zu beginnen, um die Rebstöcke möglichst wenig zu beeinträchtigen und die Entwicklung der

MASCHINENWAHL Grubber mit vibrierenden Zinken

Arbeitstiefe bis max. 10 cm, Vernichtung der schwach entwickelten Pflanzendecke, Hacken, Saatbettvorbereitung

Geschwindigkeit bis zu 8 km/h, erfordert wenig Zugkraft

Verstopfungsgefahr bei dichter Pflanzendecke, erschwertes Eindringen bei dichtem Boden

Grubber mit starren Zinken

Arbeitstiefe zwischen 2 und 5 cm, Vernichtung einer mittelstark entwickelten Pflanzendecke, Hacken, leichte Bodenlockerung

Fahrgeschwindig­ keit zwischen 4 und 5 km/h, Allrounder

Schneller Verschleiß auf steinigen Böden, Gefahr einer Sohlenbildung bei Nässe

Rotovator

Arbeitstiefe zwischen 5 und 15 cm, krümelige Boden­ beschaffenheit, Einarbeitung einer dichten Pflanzendecke, Saatbettvorbereitung, Nivellierung

Fahrgeschwindig­ keit zwischen 2 und 4 km/h, große Zugkraft erforderlich

Nivellierung wichtig, bei steinigem Boden Bruchgefahr, langfristig Beeinträchtigung der Bodenstruktur

Scheibenegge

Arbeitstiefe zwischen 5 und 10 cm, Vernichtung eines nicht zu dichten Unterwuch­ ses, Einarbeitung von organi­ schem Material

Fahrgeschwindigkeit zwischen 5 und 8 km/h

Verschlämmungsgefahr bei nassen Böden, ungenaue Fahreigenschaften, Ver­let­ z­ungsgefahr der Rebstöcke

Tabelle: Bei der Wahl des Arbeitsgeräts müssen die Bodenbeschaffenheit, die verfügbare Zugkraft, die vorhandene Flora und das Ziel der Bearbeitungsmaßnahme berücksichtigt werden. tieferwachsenden Wurzeln zu fördern. Bei tiefgründigem Boden entwickelt eine an die Bodenbearbeitung gewöhnte Rebe tiefer wachsende Wur-

zeln, wodurch die Pflanze weniger trockenheitsanfällig ist. Durch die Bodenbearbeitungsmaßnahmen wird zudem der Kapillar­aufstieg unterbrochen,

was die Wasserreserven im Boden schont. Mechanische Un­ krautbekämpfung Die

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­mechanische Bodenbearbeitung ist eine Alternative zur chemischen Unkrautbekämpfung. Bei der mechanischen Bekämpfung wird der Boden nur oberflächig (<  15 cm) bearbeitet. Der Erfolg einer mechanischen Unkrautbekämpfung hängt von der Pflanzenentwicklung sowie den Wetterbedingungen der nachfolgenden Tage ab. Bei zu dichtem Pflanzenwuchs besteht die Gefahr, dass es bei den Bodenbearbeitungsgeräten zu Verstopfungen kommt. Weiter ist zu beachten, dass eine mechanische Bodenpflege bei fortgeschrittenem Pflanzenstadium, insbesondere bei Gräsern, weniger wirksam ist. Bessere Ergebnisse werden vor allem dann erzielt, wenn nach einer mechanischen Unkrautbekämpfung trockene Wetterbedingungen herrschen. Bewirtschaftung der Fahrgassen Die mechanische Bodenpflege ist zeitintensiv und in der Regel teurer als chemi-

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sche Bekämpfungsmaßnahmen. Es ist daher wichtig, das richtige Vorgehen zum richtigen Zeitpunkt zu wählen und so das angestrebte Ziel zu erreichen. Eine ideale Bewirtschaftung der Fahrgassen sollte die Gefahr von Nitrat­auswaschungen und Erosion im Winter senken, die Wasser­vorräte im Frühling schützen und eine zu späte Mineralisierung im Sommer und Herbst verhindern. Ein guter Unterwuchs im Winter ist daher unerlässlich, zudem ist eine Bodenbearbeitung von Anfang Sommer bis Ende Herbst zu vermeiden. Dennoch wird eine Intervention zwischen der Traubenbildung und dem Traubenschluss empfohlen. Mit dieser Maßnahme wird die Mineralisierung gefördert, zudem werden die Nährstoffe zu einem Zeitpunkt freigesetzt, an dem sie die Rebe am meisten benötigt. Mit einem Durchgang zu diesem Zeitpunkt kann der Kapillaraufstieg unterbrochen und die Verdunstung der Bepflanzung in den Fahrgassen verhindert werden, dadurch bleibt die Bodenfeuchtigkeit erhalten.

Foto: © Josef Putz

18 BODENBEARBEITUNG / OBSTBAU

Stammschäden nehmen vermehrt zu In den letzten 30 Jahren konnte eine Zunahme temperaturbedingter Stammrisse an Allee- und Streuobstbäumen beobachtet werden. Sonnenstrahlen sind in der Lage, die Rinde aufzuheizen, so dass das Mikroklima am Stamm eine höhere Temperatur aufweist als die eigentliche Lufttemperatur. Die Folgen sind verheerend, sowohl im Sommer als auch im Winter.

Gefahren Die meisten ­Reben in der Schweiz werden auf Parzellen an Hanglage und senkrecht zum Hang angebaut. Bleibt der Von Josef Putz Boden ohne Begrünung, besteht ein erhöhtes Erosionsrisiko. l onnenstrahlung stellt eine unterschätzte Gefahr für Fabrice Melet und Alain Dorsaz sind Mitarbeiter Technischer Dienst fenaco unsere Bäume dar. Im Pflanzenschutz, Moudon, Schweiz. heimischen Obstbau wird der Der Artikel erschien in einer Ausgabe des Schweizer Magazins ufa-Revue. Sonnenbrand an Früchten schnell erkannt, thermische Rindenschäden hingegen werden oft als mechanische Schäden interpretiert. Diese Art von Schaden basiert auf der intensiven Sonneneinstrahlung. Junge, nicht abgehärtete Bäume, aber auch ältere Bäume, deren Standort bisher schattig war, erhalten einen Sonnenbrand am Stamm, der im Extremfall ein Abschälen der Rinde verursachen kann. Die verletzten Bäume erliegen meist innerhalb weniger Jahre diversen Pilzkrankheiten. Thermische Rindenschäden sind unter Fachleuten bekannt. Der Gartenlieb-

S

haber erkennt nur die Auswirkungen thermischer Schäden. Ein Stammschutz sollte nicht nur bei Baumarten mit einer dünnen Rinde, wie Ahorn, Rosskastanie und Linde, Standard sein, denn Untersuchungen belegen, dass alle Baumarten für thermische Schäden anfällig sind. Der junge Stamm sollte mindestens fünf Jahre nach der Pflanzung vor der Sommer- und Wintersonne geschützt sein. Tödlicher Sonnenbrand Im Gegensatz zum Menschen sind Bäume nicht in der Lage, sich vollständig von einem intensiven Sonnenbrand zu erholen. Ausschlaggebend ist das sogenannte Mikroklima. Dieses beschreibt die Temperatur­ verhältnisse direkt am Stamm, welches meist deutlich über der eigentlichen Lufttemperatur


OBSTBAU 19

ART DES SCHADENS

EINSTU­ FUNG

ZEIT­ RAUM

Temperaturbedingt

Winter

Echter Frostriss (Spannungsriss)

Starke Temperaturschwankungen

-.-

Winter

Falscher Frostriss

Alte Holzwunden

-.-

Winter

Wintersonnen­ nekrose (Frost­ platte)

Frostenthärtung durch Warmluftfront und nachfolgenden Frosteinbruch. Rinde erfriert flächig und beginnt sich zu lösen.

-.-

Sommer

Sommersonnen­ nekrose (Sonnen- oder Rindenbrand)

Absterben des Kambiums bei 45°C (bei Lufttemperatur zwischen 30°C und 35°C im Schatten)

Abiotisch

BEZEICHNUNG

URSACHE

-.-

Pflanzfehler

ganzjährig

Zu tiefe Pflanzung kann zu Rindenrissen führen.

Biotisch

z.B. Pilze

ganzjährig

z.B. Verticillium, Phytophtora

Tabelle 1: Ursachen von Rindenschäden oder Stammrissen nach gegenwärtigem Erkenntnisstand. Sommersonnen- und Wintersonnennekrose sind im Erscheinungsbild ähnlich (flächige Rindenablösung) und daher nicht immer eindeutig zu bestimmen. liegt. Sobald die Temperatur im Rindenbereich ca. 45°C erreicht, beginnen die Zellen des Kambiums abzusterben. Nur ein einziger Tag reicht aus, um langfristige Schäden zu verursachen. Daher wird der Stammschutz insbesondere für frisch gepflanzte Bäume empfohlen. Durch ihre geringe Stammoberfläche kann das Auftreten von thermischen Schäden zum raschen Absterben der Bäume führen. Plant man Neupflanzungen, muss die Anbringung eines Stammschutzes rechtzeitig berücksichtigt werden. Baumschulbetriebe bieten zum Teil schon Zierbäume mit einem Stammschutz an. In Österreich werden hauptsächlich mechanische Schutzmaterialien zur Abwendung von thermischen Rindenschäden an Bäumen verwendet, die Stadt Wien setzt allerdings schon seit Jahren erfolgreich einen neuen Weißanstrich ein. Bei Obstbaumpflanzungen besteht dieser Standard nicht. Hier sollte sich der Baumbesitzer selbst helfen und einen Stammschutz in Form eines Weißanstriches anbringen. Stammschutzmaßnahmen sind bis zum Kronenansatz und darüber hinaus nach der Pflanzung ca. fünf bis sieben Jahre lang anzubringen. Dadurch hat der Baum Gelegenheit, sich langsam an die Intensität des Sonnenlich-

tes an seinem Standort anzupassen. Bei der Mittelwahl sollte man beachten, dass die Weißanstriche eine unterschiedliche Haltbarkeit aufweisen. In der Regel muss der Schutz mindes-

tens zwei Mal im Jahr erneuert werden. Dabei ist es wichtig, dass Stammschutzfarbe nur auf einen trockenen Stamm an frostfreien Tagen aufgebracht werden darf.

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DÜNGUNG 21

verfügt über eine Wirkungsdauer von über fünf Jahren. Dabei lässt die Wirkung des Anstriches langsam nach, es kommt zu einer Anpassung der Stammoberfläche an die stetige Annäherung an das tatsächliche Verhältnis der Sonnenstrahlen im Bereich des Stammes. Ein im Spätwinter noch gut deckender Weißanstrich kann zudem den Austrieb im Frühjahr um 10 bis 14 Tage verzögern und somit Spätfrostschäden reduzieren. Plastemanschetten wurden in der Vergangenheit wegen der besseren Reflexion auch in Weiß produziert, worauf man aus optischen Gründen verzichtet hat. In der Regel reicht die Manschette nicht bis zum Kronenansatz. Wenn die Manschette direkt auf der Rinde anliegt, werden dort deutlich höhere Temperaturen als auf der ungeschützten Rinde erreicht, der Schaden wird also gefördert.

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UNA Sensation ist ein leistungsstarkes  Kombinationspro­d ukt gegen Botrytis und Mehltau in der Erdbeere. Durch den Wirkstoff Fluopyram wird ein neuer Standard in der Bekämpfung von Fruchtfäulen in der Erdbeere gesetzt! LUNA Sensation besteht aus dem neuen, innovativen Wirkstoff Fluo­ pyram und dem bewährten Wirkstoff Trifloxystrobin. Fluopyram wirkt einerseits systemisch im aufsteigenden Saftstrom, hat andererseits auch translaminare (= blattdurchdringende) Eigenschaften und eine Kontaktwirkung. Der zweite Wirkstoff  – Trifloxystrobin – wird nach der Spritzung sehr schnell als regenfestes Depot an der Wachsschicht von Blättern und Früchten angelagert. Aus diesem Depot dringt Wirkstoff andauernd in das Pflanzengewebe ein. Diese translaminare Verteilung schützt sowohl Blatt­ ober- als auch Blattunterseiten vor Infektionen. LUNA Sensation ist ein neues, innovatives Fungizid mit breiter Wirkung gegen Botrytis, Echten Mehltau, Rot- und Weißfleckenkrankheit, Colletotrichum und Erdbeeranthraknose.

Berti | Neuheit EcoSprint

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er führende Hersteller von Mulchgeräten bringt für den Weinbau als Neuheit den EcoSprint, ein Spalierpflege-Mäh-Gerät heraus. Das Herzstück ist der neue patentierte Berti Mährotor mit 16 Einzel­ spulen, die ein sehr schnelles Nachstellen oder einfaches Austauschen der Mäh-Nylondrähte ermöglicht. Interessant sind auch die Aufsammlungsmulcher von Berti  – der Picker/C ist ein extrem stabiles Gerät mit großem Fangbehälter und einem Siebeinsatz für kleines Mulch­ material. INFORMATION: Fa. A. Desch­berger, Berti Generalvertrieb in Österreich, Tel. 07751-8080, www.deschberger.com

IMPRESSUM UND OFFENLEGUNG HERAUSGEBER Klaus Orthaber EIGENTÜMER UND VERLEGER SPV Printmedien GmbH., Florianigasse 7/14, 1080 Wien CHEFREDAKTEUR Klaus Ort­ haber (orthaber@­blickinsland.at) REDAKTION Ing. Bernhard Weber (weber@blickinsland.at), Stefan Nimmervoll (nimmervoll@blickinsland.at) ­­ ­ ANZEIGEN­LEITUNG Prok. Doris ­Orthaber-Dättel (daettel@blickinsland.at) ANZEIGENVERKAUF ­Petra Hufnagl (hufnagl@blickinsland.at), Michael Mazelle (mazelle@blickinsland.at), Verena Planker (planker@blickinsland.at), Rene Rohatsch ­(rohatsch@blickinsland.at), Ingeborg Tucek (tucek@­ blickinsland.at), Eva-Maria Zweckmair (zweckmair@blickinsland.at) VERWALTUNG, ASSISTENZ Stefanie Brenner (brenner@blickinsland.at) REDAK­ TION UND HERSTELLUNG (ANZEIGEN­ANNAHME) Florianigasse 7/14, 1080 Wien. Telefon 01/5812890, Fax 01 5812890-23 FIRMENBUCHNUM­ MER: FN 121 271 S. DVR 286 73 PRODUKTION Eva Mühlberger (grafik@blickinsland.at), Gerald Mollay (grafik1@blickinsland.at) DRUCK Leykam Druck GmbH & Vo KG, 7201 Neudörfl, Bickfordstr. 21 VERLAGSORT Florianigasse 7/14, 1080 Wien P.b.b., ZUL.-NR. 02Z033612M. Alle Zuschriften und Chiffre-Briefe an BLICK INS LAND; Florianigasse 7/14, 1080 Wien. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Unterlagen besteht keine Gewähr auf Veröffentlichung oder Rücksendung. OFFENLEGUNG gemäß Mediengesetz § 25: Verleger: SPV Printmedien GmbH., Firmensitz: Floriani­ gasse 7/14, 1080 Wien. Geschäftsführung: Klaus Orthaber, Gesellschafter: Klaus Orthaber. Erklärung über die grundlegende Richtung gem. § 25 (4) MedienG: Österreichisches Fachmagazin für Landwirte, Studierende und an Obst- und Weinbau Interessierte.


Frisch ins Glas bis zum letzten Tropfen

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„BAG IN BOX“ – ein neues Verpackungssystem der EuroBox-Logistik­systeme für Fruchtsäfte und flüssige Produkte wie Öle oder Milchprodukte stellt sicher, dass der bäuerliche Betrieb dem Konsumenten höchste Qualität über längere Zeit hinweg garantieren kann – und dies bei weniger eigenen Kosten. Fruchtsäfte sind beliebter denn je. Mit einem Pro-Kopf-Konsum von rund 37 Litern sind die Österreicher Vizeweltmeister hinter den Deutschen, die sogar auf 40 Liter kommen. Und, glaubt man internationalen Studien, der Markt ist damit noch lange nicht gesättigt. Neue Rezepturen für Fruchtmischungen, aber vor allem die steigende Nachfrage nach gesunden Bio-Säften oder auch nach regionalen Saftspezialitäten stellen das Marktwachstum auch in den nächsten Jahren sicher. Für kleine und mittlere Produzenten, etwa regionale Obstbauern, ist es allerdings gar nicht so einfach, in diesem Markt zu bestehen. Die Produktion des Bio-Fruchtsaftes oder von regionalen Saftspezialitäten ist wahrscheinlich noch zu vernünftigen Kosten durchzuführen. Allerdings in eine wirtschaftliche, auch längere Lagerung des Produktes muss viel investiert werden – oft mehr als der Produzent verkraften kann. Ein Problem für sich stellt auch die Abfüllung je nach gewählter Technik dar. Und gerade bei regionalen bäuerlichen Saftspezialitäten endet ja das Qualitätsdenken nicht beim Ab-Hof-Verkauf. Auch der Konsument soll möglichst lange einen frischen und gesunden Fruchtsaft von „seinem“ Bio-Bauern genießen können. Die Lösung für alle diese Probleme, vor denen kleine sowie mittlere bäuerliche Saftproduzenten stehen, und damit völlig neue Marktchancen eröffnet „BAG IN BOX“ – das Verpackungssystem für Säfte, Weine, Öle, Milchprodukte oder auch flüssige Eiprodukte. Das „BAG IN BOX“-Verpackungssystem besteht aus den Elementen Beutel, Entnahme-System und dem Umkarton. Herz von „BAG IN BOX“ ist der flexible Beutel. Er besteht aus

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• Längere Haltbarkeit des Produktes – vor allem nach Anbruch

• Sichert die Qualität des Produktes bis zum endgültigen Verbrauch • Geringes Eigengewicht und platzsparende Lagerung • Umweltfreundlich – einfache Entsorgung und Recycling

mehreren Innenfolien und einer Außenfolie mit Sauerstoffmembrane. Die Beutel sind lieferbar in den Standardgrößen 3 Liter, 5 Liter, 10 Liter und 20 Liter. Am Beutel selbst ist der aseptische, aufbruchsichere Vitop-Zapfhahn befestigt. Dieser macht beim Konsumenten ein glasweises Ausschenken möglich und verhindert gleichzeitig das Eindringen von Luft in den Beutel. Die Box selbst besteht aus glattem oder Wellpappe-Karton, der im hochwertigen Offsetdruck-Verfahren auch nach den individuellen Wünschen des Saftproduzenten bedruckt werden kann. Dieser Qualitätsvorteil gegenüber anderen Getränkeverpackungen – keine Luft dringt ans Produkt – bleibt auch beim Konsumenten erhalten. Der Verbraucher füllt Glas für Glas über den Zapfhahn ab. Und je mehr Saft entnommen wird, desto mehr fällt eben der Beutel im Inneren der Box zusammen. Die Top-Qualität ihres Bio-Fruchtsaftes aus der Region bleibt bis zum letzen Glas erhalten selbst wenn ihre KundenWochen brauchen, um 3 oder 5 Liter Saft zu konsumieren. Welcher Saft-Genießer wird sich dann dagegen wehren, auch einen entsprechenden Vorrat einzukaufen? KOMMENTAR – Gerhard Garherr, Geschäftsführer EuroBox Logistiksysteme: Der Einsatz des „BAG IN BOX“-Verpackungssystems für Fruchtsäfte oder andere flüssige Produkte, wie Öle oder Milchprodukte, eröffnet unseren regionalen bäuerlichen Produzenten völlig neue Marktchancen. Mehr Qualität, niedrigere Kosten, die längere Haltbarkeit im Verpackungssystem, das geringe Eigengewicht der Verpackung überzeugen. Umweltfreundlichkeit ist selbstverständlich, denn der Karton kann problemlos mehrfach verwendet werden. Und was noch zählt: Mit dem „BAG IN BOX“-System kann auch das eigene Lagerpro­blem gemindert werden. Denn die ­Formate von 250, 500 oder 1.000 Liter eigenen sich für die eigene Zwischenlagerung vor der Abfüllung für den Endverbraucher. Wir freuen uns daher auf ein Beratungsgespräch mit Ihnen!

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01/15 Wein- und Obstbauprofi  

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