dialog
Viele Menschen bekommen von Getreide- und Milchprodukten Verdauungsbeschwerden. Hintergrundinformationen dazu und Antworten auf brennende Fragen gibt es am April-Podium Gesundheit.
NEWSLETTER FÜR UNSERE ZUWEISER & PARTNER
S. 1 - FOKUS
APRIL 2018
Gluten- oder Laktoseintoleranz – was tun?
S. 4 - DREHSCHEIBE
Unser Partner Swissparc
S. 6 - ANGEBOT
Blitzblank und steril
S. 8. - PEOPLE
S. 3
S. 5 - SERVICE
S. 7 - IN KÜRZE
«ambulant vor stationär» Sichere Behandlungspfade
Chance Immuntherapie
Gemeinsam für Urologie-Patienten
Wenn Essen krank macht Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind weit verbreitet. Ernährungsberaterin Anna Maria Bramböck und Gastroenterologe Roger Wanner erklären im Interview, worauf es bei der Diagnose und der Therapie ankommt.
Patienten mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit müssen oft eine Irrfahrt durchstehen, bis sie eine Diagnose erhalten. Warum? Anna Maria Bramböck: Viele Menschen sind von einer Unverträglichkeit betroffen. Die Symptome sind jedoch sehr individuell. Einen direkten Zusammenhang zu einem bestimmten Lebensmittel herzustellen, ist
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EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser In unserem neuen Behandlungstrakt sind nicht nur fünf moderne Operationssäle, die Notfallstation und die IPS untergebracht. Im 3. Stockwerk befindet sich, was weniger bekannt ist, auch unsere «Steri» beziehungweise ZSVA (ZentraleSterilgutVersorgungsAbteilung), wo Medizinprodukte wiederaufbereitet werden. Jährlich werden über 600 000 Artikel, etwa Scheren oder Klemmen, gereinigt, desinfiziert, auf die Funktion hin überprüft, gepflegt und schliesslich verpackt und sterilisiert. Ende Januar hat unsere ZSVA die Zertifizierung mit Bravour bestanden. Damit wurden ihr einerseits tadellose Prozesse und Dienstleistungen attestiert, die den heutigen hohen Standards in jeder Hinsicht entsprechen. Anderseits ist unsere ZSVA damit nun berechtigt, ihre Dienstleistungen auch externen Kunden anbieten zu können. Im Beitrag auf S. 6 erfahren Sie mehr über dieses neue Angebot und von welchen Vorteilen auch Ihre Praxis profitieren kann.
Dr. med. Stefan Metzker CEO Spital Männedorf 2
FOKUS
> daher oft schwierig. Gleichzeitig ist heute das Informationsangebot, beispielsweise im Internet, riesig. Auch das Angebot an Diäten für alle möglichen Zwecke ist unüberschaubar, und viele Anbieter wittern ein Geschäft. Das kann bei Betroffenen schon zu Verwirrung und Unsicherheit führen. Roger Wanner: Genau deshalb sind eine sorgfältige Abklärung und eine klare Diagnose so wichtig. Zum Beispiel muss nicht jede Glutenunverträglichkeit eine Zölikaie sein. Wenn es aber eine Zöliakie ist, ist es wichtig, dass man diese erkennt und behandelt. AMB: Erschwerend kommt hinzu, dass Laktose eben nicht nur im Naturprodukt Milch und Gluten nicht nur in Getreideprodukten vorkommen. Beide Substanzen werden von der Lebensmittelindustrie häufig als Zusätze verwendet. Beispielsweise in Convenience-Produkten, in denen man zunächst weder Laktose noch Gluten vermuten würde. Ab welchem Alter machen sich Unverträglichkeiten bemerkbar? RW: Eine Laktoseintoleranz, aber auch Zöliakie, kann in jedem Lebensabschnitt auftreten. Symptome sind bei der Laktoseintoleranz häufig Verdauungsbeschwerden, eine Zöliakie kann bis hin zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen im Kindesalter führen. Massgeblich ist der Darmzustand. Dazu kommt, dass sich Unverträglichkeiten sehr individuell äussern. Das heisst, nicht alle Betroffenen reagieren gleich. Und selbst die selbe Person reagiert nicht immer gleich. Wie kann man Unverträglichkeiten zuverlässig diagnostizieren, zum Beispiel eine Zölikaie? RW: Patienten, bei denen ein Verdacht auf Zöliakie besteht, benötigen eine Abkärung durch den Spezialisten, beispielsweise am Spital Männedorf. Zuerst wird eine Blutuntersuchung gemacht. Bei erhöhten Antikörpern gegen die Weizenproteine (Transglutaminase, Gliadin) sollte dann eine Magenspiegelung mit Gewebeentnahme im Dünndarm stattfinden. Ist die Diagnose der Zöliakie bestätigt, so müssen Folgeerscheinungen gesucht werden. Insbesondere Zeichen der Malabsorption, also Blutarmut, Eisenmangel, Knochenschwund und Vitaminmangel. Dazu sind in der Regel
eine umfassende Blutuntersuchung oder Röntgenuntersuchungen notwendig. Wie geht es dann weiter? Welche Therapieansätze gibt es? AMB: Bei der Zöliakie ist ein lebenslanger kompletter Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel angezeigt. Es geht dann darum, individuell passende Alternativen in den Speiseplan einzubauen und die Gewohnheiten zu ändern. Bei der Laktoseintoleranz sieht die Therapie etwas anders aus. Damit sich der Darm erholen kann, ist für eine gewisse Zeit ein absoluter Verzicht nötig. Dann aber geht es darum, die individuellen Grenzen beim Konsum von laktosehaltigen Produkten auszuloten. In beiden Fällen kann die Ernährungsberatung des Spitals Männedorf Patienten engmaschig und individuell betreuen.
«Nicht alle Betroffenen reagieren gleich.» Anna Maria Bramböck, Ernährungsberaterin
«Bei Verdacht auf Zöliakie ist eine Abklärung durch den Spezialisten gefragt.» Dr. med. Roger Wanner, Gastroenterologe
PODIUM GESUNDHEIT: KEIN GUTES BAUCHGEFÜHL Dienstag, 10. April 2018, 19.30 Uhr Gemeindesaal Männedorf Donnerstag, 12. April 2018, 19.30 Uhr Restaurant Löwen, Meilen
Ein grosses Dankeschön an Dr. med. Marco Di Lazzaro Dr. med. Marco Di Lazzaro, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, hat das Spital Männedorf per Ende März 2018 verlassen. Die Spitalleitung und der Verwaltungsrat bedauern den Entscheid von Dr. Marco Di Lazzaro ausserordentlich, da er als Person und als hervorragender Chirurg sehr geschätzt wurde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für seinen grossen Einsatz und sein umfassendes Engagement. Für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir ihm alles Gute! Marco Di Lazzaro war bereits früh in seiner Karriere am Spital Männedorf tätig.
Hatte er doch Anfang der 90er-Jahre als Assistenzarzt seine klinische Ausbildung auf der Männedörfler Chirurgie begonnen. 2011 kam Marco Di Lazzaro als Stv. Chefarzt der Klinik für Chirurgie und Leiter Traumatologie ans Spital Männedorf. Ab Dezember 2014 war er als Chefarzt der Klinik für Chirurgie für die Klinikleitung verantwortlich und führte weiterhin den Bereich Traumatologie. Beide Funktionen nahm er kompetent und mit viel Umsicht wahr und war aufgrund seiner ruhigen und
besonnenen Art auch ein geschätztes Spitalleitungsmitglied. Die Rekrutierung der Nachfolge ist im Gange. In der Zwischenzeit wird die Klinik für Chirurgie interimistisch von Dr. med. Jens Forberger geleitet.
Herausforderung «ambulant vor stationär» Seit dem 1. Januar 2018 gilt für die Listenspitäler im Kanton Zürich die Devise «ambulant vor stationär». Was bedeutet dies für das Spital Männedorf? Gemäss dieser neuen Vorgabe der Gesundheitsdirektion (GD) sollen gewisse Eingriffe seit Anfang Jahr ambulant statt stationär durchgeführt werden. Ausnahmen sind jedoch möglich. Für das Spital Männedorf ist die neue Vorgabe für rund ein Dutzend verschiedener Eingriffe relevant. Ein typisches Beispiel ist eine Leistenbruchoperation. Gemäss den Vorgaben der GD sind es in einer Übergangsphase im ersten Jahr rund 100 Eingriffe, die neu ambulant statt stationär durchgeführt werden. Diese Verschiebung bedeu-
tet für das Spital Männedorf für 2018 beträchtliche Mindereinnahmen. Grund dafür ist die im Grundversicherungsbereich nicht kostendeckende Abgeltung der ambulanten Spitalleistungen. Wie reagieren? In Anbetracht der Fortschritte in der Medizin ist eine Verschiebung in den ambulanten Bereich tatsächlich sinnvoll. Allerdings sollte die Umsetzung so erfolgen, dass sie die Spitäler nicht zusätzlich belastet. Der VZK (Verband Zürcher Krankenhäuser)
hat deshalb seine Position im Sommer 2017 der GD dargelegt. Ebenso wichtig ist es jedoch, die zusätzliche Herausforderung im Spitalalltag anzugehen. Dabei stehen folgende Themen im Zentrum: Erstens die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse, welche die Verschiebung in den ambulanten Bereich berücksichtigen. Zweitens eine zeitnahe und lückenlose Erfassung und Verrechnung der erbrachten ambulanten Leistungen und drittens eine sorgfältige Klärung, ob Patienten unter die Ausnahmeregeln fallen. Und selbstverständlich: Alle Patienten sollen sich auch bei ihrer neu ambulanten statt stationären Behandlung stets gut informiert, sicher und weiterhin kompetent umsorgt fühlen. 3
DREHSCHEIBE
SWISSPARC – spezialisierte Partner vor Ort Die Zürcher Klinik Swissparc steht für hervorragende Leistungen im Gebiet der plastischen, aesthetischen und rekonstruktiven Chirurgie und der Zahnmedizin. Dank einer Partnerschaft profitieren Patienten aus der Region von einer wohnortnahen Behandlung am Spital Männedorf.
Auf Problemzonen spezialisiert: PD Dr. med. Merlin Guggenheim, Dr. med. Natasha Forster, Dr. med. Angelo Biraima und PD Dr. med. Thomas Giesen (nicht abgebildet).
Der Name «plastische Chirurgie» stammt vom griechischen «plassein» und bedeutet bilden, formen, gestalten. Die plastische Chirurgie befasst sich mit der Wiederherstellung oder Verbesserung der Form und der Funktion von Gliedmassen und Körperzonen. Auch bei der Wiederherstellung werden ästhetische Aspekte hoch gewichtet, deshalb ist der Übergang zur aesthetischen Chirurgie fliessend. Entsprechend gehört neben der Wiederherstellungschirurgie nach Unfällen oder Tumoren auch die «Schönheitschirurgie» zur plastischen Chirurgie. Ebenso wie die körperkonturierende Chirurgie bei angeborenen oder erworbenen Störungen der Körperform oder bei Haut-/Weichteilüberschüssen nach starkem Gewichtsverlust oder einer Schwangerschaft. Auch die Handchirurgie ist ein wichtiger und integraler Bestandteil der plastischen Chirurgie. Das SWISSPARC-Angebot am Spital Männedorf Am Standort Männedorf bietet das Ärzteteam der Klinik SWISSPARC das gesamte Spektrum der plastischen, rekonstrukti4
ven und ästhetischen Chirurgie an. Die Behandlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Chirurgie und der Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe des Spitals Männedorf: Rekonstruktive/ Wiederherstellungschirurgie • Brustchirurgie: Brustverkleinerungen, Straffungen, Korrektur von Asymmetrie oder Fehlbildungen, Brustaufbau nach Brustkrebs • Chirurgische Behandlung von Hauttumoren • Körperkonturierende Chirurgie nach massivem Gewichtsverlust • Weichteilrekonstruktion nach Infektion, Unfall oder bei chronischen Wunden Schönheitschirurgie • Lidstraffungen • Gesichts- und Halsstraffungen • Brustvergrösserung, -verkleinerung oder –straffung • Bauchstraffungen und Korrektur einer Bauchwandschwäche nach der Schwangerschaft • Liposuktion (Fettabsaugung)
Ästhetische Behandlungen • Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin oder Filler • Hautverjüngung mit Mikroneedling Handchirurgie • Verletzungen der Hand und des Unterarmes (z.B. Sehnen-, Blutgefäss- oder Nervenverletzungen, Knochenbrüche) und deren Folgen • Nerveneinengungen z.B. Carpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris-Syndrom (Nervenengpass) am Ellbogen • Gelenkprobleme: Arthrosen des Handgelenks oder der Fingergelenke, Ganglien • Dupuytren’sche Kontraktur (Fingerkrümmung) Umfassend und persönlich Die SWISSPARC-Ärzte betreuen ihre Patienten persönlich. Die Behandlungsmethoden entsprechen dem aktuellen Stand ihrer Disziplin. Zudem profitieren die Patienten von der Erfahrung der Ärzte, der Effizienz bei der Behandlung, der guten Vernetzung und von einer von A bis Z umfassenden Behandlung: Erfahren: Alle vier Ärzte verfügen über einen oder mehrere Schweizer Facharzttitel mit Zusatzausbildungen/Weiterbildung im Ausland sowie über mehrjährige Erfahrung als Kaderärzte an renommierten Zentrumsspitälern in der Schweiz und im Ausland. Effizient: Eine effiziente Patientenbehandlung und -betreuung wird durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Ärzte teams gewährleistet. Grössere Eingriffe werden im Operateur-Kooperateur-Team durchgeführt. Somit können die Operationszeit und die damit verbundenen Risiken reduziert werden. Auch ist dank einer rund um die Uhr bedienten ärztlichen Notfallnummer während der ganzen Behandlungsphase die Erreichbarkeit eines Operateurs beziehungsweise kompetenten Ansprechpartners gewährleistet.
SERVICE
Zusätzliche MRI-Kapazitäten
Vernetzt: Die SWISSPARC-Ärzte arbeiten nicht nur als langjährige Partner eng zusammen, sondern integrieren sich als Team in den Spitalalltag der anderen medizinischen Fachgebiete am Spital Männedorf. Der enge und direkte Kontakt mit den Hausärzten und anderen mitbetreuenden Fachspezialisten wird deshalb gross geschrieben. Umfassend: Egal ob ambulant oder stationär – Patienten werden vom SWISS PARC-Ärzteteam von der Abklärung und Vorbesprechung über den eigentlichen chirurgischen Eingriff bis zum Abschluss der Nachbehandlung beziehungsweise der Rehabilitation engmaschig mitbetreut.
KONTAKT UND SPRECHSTUNDE Dr. med. Angelo Biraima FMH Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie, FMH Chirurgie Dr. med. Natasha Forster FMH Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie PD Dr. med Thomas Giesen FMH Orthopädie und Traumatologie FMH Handchirurgie PD Dr. med. Merlin Guggenheim FMH Plastische, Rekonstruktive und ästhetische Chirurgie, FMH Handchirurgie Sprechstunden am Spital Männedorf Montag von 13.00–16:00 Uhr Anmeldung: Sekretariat Klinik für Chirurgie Tel. 044 922 26 50 in der Klinik SWISSPARC Steinentischstrasse 5, 8002 Zürich www.swissparc.ch welcome@swissparc.ch Montag–Freitag nach Vereinbarung Anmeldung Tel. 044 533 29 19 Fax 044 533 29 18
Das MRI des Spitals Männedorf stösst seit längerem an seine Kapazitätsgrenzen. In Meilen wir deshalb derzeit an einem zentralen Standort ein zweites MRI eingerichtet. Der Betrieb wird ca. Mitte Mai 2018 aufgenommen und erfolgt durch das spitaleigene Institut für Radiologie. Weiter Informationen sowie eine Einladung zum Eröffnunsanlass folgen.
Hausärzte Fortbildung am Spital Männedorf Die Hausärzte-Fortbildungen finden neu jeden zweiten Mittwoch im Monat von 17.30–19.00 Uhr statt. Anschliessend laden wir Sie gerne zu einem kleinen Apéro ein. Bitte beachten Sie, dass wir die Fortbildung in den Monaten Februar, Mai und Oktober aufgrund der Schulferien vorbzw. nachholen. Ort: Aula, Haus A, 2. Stock Credits: 1,5 Credits SGAIM Kontakt: Kommunikation & Marketing, Spital Männedorf, Tel. 044 922 22 99 Die nächsten Termine 11. April Ein Kopf voller Schmerzen 16. Mai Dr. Davinci - Pro und Contra der Roboterchirurgie 13. Juni Gesundheitspolitik heute – eine Podiumsdiskussion
Einheitliche Behandlungspfade bieten Sicherheit Einheitliche Behandlungspfade tragen dazu bei, den Patienten mehr Sicherheit zu geben. Am Spital Männedorf wurde deshalb Anfang 2016 das Pilotprojekt «Behandlungspfade» gestartet wurde. Für ein paar wenige Arten von stationären chirurgischen Eingriffen (u.a. Hüftgelenksersatz und Spontangeburt) wurden, vom Eintritt bis zum Austritt, die Prozesse definiert, festgehalten und für verbindlich erklärt. Das Pilotprojekt erwies sich als interdisziplinäre Herausforderung, die sich lohnte. So zeigte es sich, dass einheitliche Behandlungspfade nicht nur den Patienten Sicherheit vermitteln. Sie bieten auch den Pflegenden auf den Stationen Orientierung und fördern die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen. Aufgrund der guten Erfahrungen wurden 2017 weitere Behandlungspfade definiert. Beispielsweise für Hernienoperationen, Blinddarmentfernungen und Kaiserschnitte. Heute, gut zwei Jahre nach dem Pilotstart, sind die Behandlungspfade etabliert. Grund genug, im gesamten Spital weitere Behandlungspfade zu evaluieren, wo nötig Prozesse zu verbessern und zu standardisieren.
Besuchen Sie uns an der EXPO Meilen Vom 6.–8. April 2018 findet die Gewerbeausstellung «Meilexpo» statt. Das Spital Männedorf ist mit einem Stand vertreten und präsentiert sich den Besuchern als ihr Spital am rechten Zürichseeufer. Die Besucher können sich Blutzucker und Blutdruck messen lassen, der Rettungsdienst steht mit einem Team und einem Rettungsfahrzeug bereit und stellt seine Arbeit vor. Chefärzte und Leitende Ärzte stehen für medizinische Fragen zur Verfügung und für die Kleinsten gibt es mit Kindergipsen und –schminken auch ein Programm. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 5
ANGEBOT
FÜR EINWANDFREI FUNKTIONIERENDE UND STERILE MEDIZINPRODUKTE Haben Sie Fragen zu unserem neuen Angebot «Wiederaufbereitung von Medizinprodukten»? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir sind gerne für Sie da!
Stanko Jakobovic Leiter ZSVA
Zertifizierte Sauberkeit – auch für Sie!
Spital Männedorf Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) Asylstrasse 10, 8708 Männedorf Tel. 044 922 25 44 E-Mail: s.jakobovic@spitalmaennedorf.ch
Kompetentes Personal, zertifizierte Abläufe und eine topmoderne Infrastruktur. Drei gute Gründe, Ihre wiederverwendbaren Medizinprodukte dem Spital Männedorf anzuvertrauen. In vielen Haus- und Facharztpraxen sowie Ambulatorien gelangen täglich wiederverwendbare Medizinprodukte zum Einsatz. Zum Beispiel Scheren, Klemmen oder komplette Instrumentensets. Nach der Verwendung müssen diese vollständig und korrekt wiederaufbereitet werden. Mit seiner modern ausgerüsteten Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) ist das Spital Männedorf dabei Ihr kompetenter Partner. Als zertifizierte ZSVA (ISO 13485:2016) ist sie offiziell befugt, ihre Dienstleistungen externen Dritten anzubieten. Unser Angebot • Umfassende Aufbereitung (reinigen und desinfizieren, kontrollieren und 6
pflegen sowie verpacken und sterilisieren) Ihrer Medizinprodukte • Vollumfängliche Rückverfolgbarkeit der aufbereiteten Medizinprodukte dank einem softwareunterstützten Chargen-Dokumentationssystem • Flexible Logistik und attraktive Konditionen (Vorzugspreise für Reparaturen und Neuanschaffungen) Rundum professionell Die Ende Februar 2018 erfolgreich zertifizierte ZSVA des Spitals Männedorf befindet sich im neuen Behandlungstrakt und verfügt über eine topmoderne Infrastruktur. Speziell ausgebildete und erfah-
rene Fachpersonen kümmern sich um die Aufbereitung der verschiedensten wiederverwendbaren Medizinprodukte – von der Schere bis hin zu umfangreichen Instrumentensets (Siebe) für spezifische Operationen. In der ZSVA Spital Männedorf durchlaufen jährlich rund 14 000 Siebe beziehungsweise rund 620 000 Artikel einen fest definierten und jederzeit rückverfolgbaren Wiederaufbereitungsprozess. Sämtliche Artikel werden zuerst gereinigt und desinfiziert. Anschliessend werden sie auf ihre Funktion hin überprüft und gepflegt. Als letzter Schritt erfolgt die Verpackung und die Sterilisation. Dies alles mit dem Ziel, den Kunden stets einwandfrei funktionierende und sterile Medizinprodukte zur Verfügung zu stellen.
IN KÜRZE
Spiroergometrie – für Patienten und Sportler
Immuntherapie als Chance
Die Urologie Praxis Meilen des Universitätsspitals Zürich (USZ) wurde per 1. März 2018 vom Spital Männedorf übernommen und wird ab 1. April 2018 von der Uroviva betrieben. Damit stellen die beiden langjährigen Partner sicher, dass urologische Patienten auch im Raum Meilen weiterhin wohnortnah behandelt werden können. Die Urologie ist ein Schwerpunkt des Spitals Männedorf, den das Spital zusammen mit Belegärzten der Uroviva anbietet.
Neu bietet das Spital Männedorf die Spiroergometrie an. Eine Spiroergometrie ist die umfassendste und genauste Untersuchung zur Leistungsabklärung bei IVGutachten, vor Operationen, vor Lungenteilresektionen und bei unklarer Atemnot. Mit der Spiroergometrie kann zuverlässig festgestellt werden, ob eine Leistungseinschränkung durch das Herz oder die Lunge bedingt ist. Bei der Untersuchung wird eine Belastung auf dem Velo (Fahrradergometer) bis zum Leistungsmaximum durchgeführt. Dabei wird bei jedem Atemzug die Ein- und Ausatemluft (Atemanalyse) analysiert. So kann die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) bestimmt werden, die auch für Sportler und deren Trainingsplanung wichtig ist. Anmeldungen an: medizindiagnostik@spitalmaennedorf.ch
Dr. med. Jean-Luc Kurzen führt eine Spiroergometrie durch.
Spital Männedorf und Uroviva übernehmen Urologie-Praxis in Meilen
Onkologe Dr. med. Adrian Dubs (OZM) im Patientengespräch.
In den letzten beiden Jahren konnten mit Immuntherapien grosse Erfolge erzielt werden. Bei diesen Therapien wird das Immunsystem gezielt gegen die Tumorzellen gerichtet. Am Onkologie Zentrum Spital Männedorf werden Immuntherapien inzwischen routinemässig eingesetzt. Für die Patienten stellen sie eine grosse, neue Chance dar. Immuntherapien sind jedoch nur ein Teil der vielfältig gewordenen Behandlungsmöglichkeiten. So wurden in den vergangenen Jahren die klassischen Therapien durch zielgerichtete Behandlungen mit Antikörpern ergänzt. Aber auch gezielt wirksame Medikamente, die innerhalb der Tumorzellen Wachstums-Signalwege blockieren, kommen zum Einsatz. Unverändert wichtig für das Behandlungsteam bleibt die Betreuung der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen. Die individuelle Beratung bei der Therapieauswahl und die Förderung der Lebensqualität während der Behandlung werden deshalb auch in Zukunft ein zentrales Anliegen sein.
Die Urologie Praxis in Meilen ist ein wichtiges, zweites Standbein des Spitals Männedorf und der Uroviva, neben der bereits seit Jahren existierenden Urologie Praxis im Spital Männedorf von Dr. med. Aron Cohen. Patienten können künftig wie bisher in die Urologie-Praxis am Spital Männedorf und neu in die Urologie Praxis in Meilen zugewiesen werden. Durch die Praxisübernahme stellt das Spital Männedorf das urologische Angebot in der Region sicher. Gleichzeitig intensiviert das Spital Männedorf die Kooperation mit dem USZ, da die beiden Partner eine enge Zusammenarbeit für spezifische urologische Situationen vereinbart haben. Uroviva Urologie Spital Männedorf Tel. 044 922 30 40 E-Mail: maennedorf@uroviva.ch Uroviva Urologie Praxis Meilen Tel. 044 220 77 19 E-Mail: rahel.amherd@uroviva.ch
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ANGEBOT
Angebotsübersicht Spital Männedorf Klinik für Chirurgie • Bariatrische Chirurgie • Gefässchirurgie • Gynäkologische Chirurgie • Handchirurgie • HNO-Chirurgie • Plastische Chirurgie • Proktologie • Thoraxchirurgie • Traumatologie & Orthopädie • Unfallchirurgie • Urologische Chirurgie • Viszeralchirurgie • Wirbelsäulenchirurgie Klinik für Medizin • Angiologie • Akutgeriatrie • Gastroenterologie • Hämatologie • Kardiologie • Neurologie • Onkologie • Palliative Care • Pneumologie Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe • Gynäkologie • Geburtshilfe • Senologie • Urogynäkologie Institut für Radiologie • Allgemeine Röntgendiagnostik inkl. Durchleuchtung • Gelenkdiagnostik inkl. Arthrographien • Gefässdiagnostik und Gefässbehandlung • Mammographie (inkl. Tomosynthese und Vakuumbiopsie)
PEOPLE
Neues Urologie-Tumorboard
• Ultraschalldiagnostik inkl. Doppler und Elastographie • Computertomographie (CT) • Magnetresonanztomo graphie (MRI) • Knochendichtemessung (DEXA) • Perkutane Interventionen (Punktionen, Biopsien, Drainagen) Institut für Anästhesie & Intensivmedizin • Anästhesie • Intensivmedizin • Notfallmedizin mit Rettungsdienst Im Spital Männedorf integrierte Praxen • Radiotherapie (betrieben von Hirslanden) • Urologie-Praxis • Neurologie-Praxis • Nephrologie-Praxis (inkl. Dialyse) Spezielle Beratungen & Dienste • Adipositaszentrum • Blutspende • Diabetesberatung • Ernährungsberatung • Labor • Physiotherapie • Seelsorge • Sozialberatung • Wiederaufbereitung von Medizinprodukten für externe Kunden • Wund- & Stomaberatung
Überweisungen Für Überweisungen ambulant oder stationär füllen zuweisende Ärztinnen und Ärzte einfach das entsprechende Formular auf unserer Webseite aus: www.spitalmaennedorf.ch > Zuweiser > Anmeldungen & Dokumente
V.l.n.r.: Dr. med. Adrian Dubs (OZM), Dr. med. Cornelia Dröge (OZM), Dr. med. Aron Cohen (Praxis für Urologie), Dr. med. Andreas Hochstrasser (OZM), Dr. med. Hansjörg Vees (Radioonkologie Hirslanden Männedorf), Dr. med. Christos Loupatatzis (Radiologie), PD Dr. med. Christoforos Stoupis (Radiologie).
Die enge Zusammenarbeit bei der Behandlung urologischer Patientinnen und Patienten wurde im November 2017 mit der Etablierung eines spezialisierten Urologie-Tumorboards weiter gefördert. Am wöchentlich stattfindenden Urologie-Tumorboard tauschen sich die Experten der verschiedenen Disziplinen aus und legen gemeinsam den bestmöglichen Therapieplan fest. Ständige Teilnehmer sind, nebst dem Urologen, Vertreter der Onkologie und der Radiologie des Spitals Männedorf sowie der Radioonkologie Hirslanden Männedorf. Je nach Fall werden weitere Spezialisten hinzugezogen. Ausserdem besteht die Möglichkeit, externe Pathologen direkt zuzuschalten. Die ersten Erfahrungen mit dem neuen UrologieTumorboard bestätigen: Die Bündelung von Wissen und Erfahrung bewirkt mehr als die Summe einzelner Einschätzungen. Die urologischen Patientinnen und Patienten des Spitals Männedorf und die beteiligten Spezialisten profitieren vom neuen Tumorboard deshalb gleichermassen.
Austritte
Dr. med. Markus Schettle Oberarzt Klinik für Chirurgie
Dr. med. Arno Gschwendtner Oberarzt Klinik für Chirurgie
IMPRESSUM Herausgeber und Redaktion: Spital Männedorf AG, Marketing und Kommunikation, 8708 Männedorf, medien@spitalmaennedorf.ch Gestaltungskonzept und Layout: designport.ch