Sonnenmann November 2012

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Ausgabe 22 // November 2012

Das Magazin der

Freunde von AigenSchlägl

Mit Gutscheein beilage dir kilt im Mittelte des Heftes

Gemeinsam erfolgreich Foto Titelseite: Fritz Anzinger

Die „Freunde von Aigen-Schlägl“ fungieren als Motor der Wirtschaft in beiden Gemeinden.

S06

Schöne Kulisse Der erste Adventmarkt im ReitingerSteinbruch Natschlag soll der stillsten Zeit des Jahres eine besondere Note verleihen.

S22

So schmeckt Natur Bäcker- und Konditormeister Klaus Müller hat eine eigene Bio-Schiene – immer mehr springen auf diesen Zug auf.

S17

Ausbildung fürs Leben Beim ersten Lehrlingsworkshop stand vor allem die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Teilnehmer im Vordergrund.



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Editorial Ausgabe 21

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Zwei Gemeinden – eine Einheit

Inhaltsverzeichnis

Aigen und Schlägl – oder doch Aigen-Schlägl? Immer wieder taucht diese Frage bei Auswärtigen auf. Wir Aigner – oder auch wir Schlägler – erklären dann, dass wir zwar zwei unabhängige Gemeinden mit zwei Bürgermeistern sind, aber im Prinzip doch zusammengehören. Immerhin teilen wir eine ganze Menge. So zum Beispiel viele Dienstleistungsunternehmen, die sowohl für Aigner, als auch für Schlägler eingerichtet wurden. Was es in Aigen nicht gibt, gibt es in Schlägl – und umgekehrt. Außerdem lassen sich Aigen und Schlägl nicht einfach auseinandertrennen – schon alleine geografisch nicht. Denn durch viele neu gebaute Einfamilienhäuser und dadurch entstandene Siedlungen sind die beiden Gemeinden zusammengewachsen.

04 Die „Freunde“ stellen sich vor

Wir halten zusammen, ganz besonders auch das Vereinsleben betreffend. Da ist etwa die Musikkapelle, die bei gewissen Anlässen sowohl in Aigen als auch in Schlägl spielt. Oder der Sportverein, bei dem natürlich Sportler aus beiden Gemeinden vertreten sind. Genauso verhält es sich mit den „Freunden von Aigen-Schlägl“. Wir sind eine Einheit aus Wirtschaftstreibenden in Aigen und in Schlägl. Wir arbeiten zusammen, und zwar sowohl gemeinde- als auch branchenübergreifend. Wir sind eine Einheit aus 60 Mitgliedern, die versucht, gemeinsam für eine starke Wirtschaft in Aigen-Schlägl einzutreten. Unser wichtigstes Anliegen dabei: Die Kaufkraft in unseren beiden Gemeinden zu halten und somit auch die Arbeitsplätze hier vor Ort zu haben und neue zu schaffen. Nur durch enge Kooperation kann sich die Wirtschaft in unserer Region entwickeln. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser unseres Vereinsmagazins „Sonnenmann“ eine schöne, besinnliche Adventzeit, ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück & Gesundheit im Jahr 2013!

Ihr Maximilian Jauker Obmann des Vereins Freunde von Aigen/Schlägl

06 Was ist los in Aigen-Schlägl 07 Advent im Steinbruch 08 Stiftsbrauerei Schlägl 09 Mitarbeiterfest 10 Kochen mit allen Sinnen 11 Der perfekte Schlaf 12 Event-Location Meierhof 13 Jung und motiviert bei Jauker 14 Reportage Wofsik 15 Reportage Wofsik 16 Paintball am Haagerhof 17 Richtige Kommunikation 19 Alles für den Kindergarten 20 Ohne Zwistigkeiten übergeben 21 KIKAS überrascht mit Surprise Act 22 Bäckerei Müller: Besser mit Bio 23 Bäckerei Müller: Besser mit Bio

Auch jetzt – passend zur Adventzeit – gibt es wieder viele interessante Gutscheinangebote – dieses Mal im Mittelteil des Heftes!


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Unternehmer und Gemeinden ziehen an einem Strang Die „Freunde von Aigen-Schlägl“ bündeln ihre Kräfte, indem die Unternehmer zusammenarbeiten und dadurch an Kaufkraft gewinnen.

Seit Herbst 2010 ist der Schlägler Unternehmer Maximilian Jauker Obmann der „Freunde von Aigen-Schlägl“.

Ein Verein, der sich nicht nur „Gemeinsames Werben“ als Ziel gesetzt hat, sondern insbesondere auch mit vielen gemeinsamen Aktivitäten durch das Jahr geht. Die Rede ist von den „Freunden von Aigen-Schlägl“, den Herausgebern vom Sonnenmann. Der Verein, der aktuell 57 Mitglieder zählt, hat bereits Geschichte geschrieben, denn im nächsten Jahr steht das 25-Jahr-Jubiläum an. Den Sonnenmann gibt es seit 1995. Seit Herbst 2010 ist der Schlägler Unternehmer Maximilian Jauker Obmann der „Freunde von Aigen-Schlägl“. Er hat das Amt von Josef Groiss übernommen, der mehr als zehn Jahre lang Vereinsobmann war. Im Interview mit dem Sonnenmann erzählt er, was während seiner Tätigkeit als Vereinsobmann alles passiert ist und was in den nächsten Jahren folgen soll. Warum war es dir ein Anliegen, als Obmann für die Freunde von Aigen-Schlägl tätig zu sein? Mir liegt sehr viel an der Region und an den Orten Aigen und Schlägl. Ich bin der Meinung, dass man durch gemeinsame Aktivitäten die Lebensqualität sowie die Gesamtsituation in Aigen-Schlägl noch verbessern kann. Der ursprüngliche Sinn der „Freunde von Aigen-Schlägl“ war, eine Möglichkeit zu finden, wie man gemeinsam werben könnte. „Gemeinsames werben“ ist auch jetzt noch die Hauptaufgabe, aber es gehören eben auch viele andere Aktivitäten dazu. Nach außen hin ist es die Werbung und nach innen sind es das

Vereinsleben sowie der soziale Austausch und die Freundschaft mit anderen Unternehmern, die im Mittelpunkt stehen. Durch diese intensive Zusammenarbeit harmoniert auch die wirtschaftliche Beziehung sehr gut. Was ist im Verein passiert, seitdem du die Funktion des Obmanns inne hast? Wir haben den ganzen Verein in den letzten zwei Jahren neu aufgestellt – mit einem neuen Vorstand. Ein Unternehmensberater (Coach) hat am Beginn meiner Zeit als Vereinsobmann einen Workshop mit uns veranstaltet, in dem wir die Ziele und Aufgaben der nächsten Jahre festgesetzt haben. Damit wollten wir uns völlig neu orientieren. „Orientierung und Aktivitäten für die Zukunft“ lautete der Titel des Workshops. Es ist immer wieder wichtig, die Ziele neu zu überdenken. Immer wieder gibt es neue Entwicklungen, daher möchten wir so eine Neuorientierung alle zwei Jahre machen. Dieses Mal war es unser Ziel, das Gewinn­spiel zu überdenken. Das haben wir gemacht und stattdessen das Gutscheinheft eingeführt. Welche Aktivitäten fanden außerdem in den letzten beiden Jahren statt? Es gibt nun ein alljährlich stattfindendes Mitarbeiterfest, bei dem die Unternehmer die Möglichkeit haben, ihre Mitarbeiter einzuladen und ihnen auf diesem Weg für ihren Einsatz zu danken.


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Zudem gibt es Stammtische der „Freunde von Aigen-Schlägl“, die teilweise auch im Rahmen einer Aktivität stattfinden. So werden beispielsweise Vorträge zur eigenen Weiterbildung bei den Stammtischen angeboten oder wir gehen auch einmal gemeinsam Eisstockschießen. Zudem ist ein zweitägiger Workshop für die Unternehmer unter dem Titel „Sich selbst und Mitarbeiter erfolgreich führen“ geplant. Die Muttertagsrosen-Aktion wird es wieder geben. Und ein weiteres Ziel ist es, möglichst viele Betriebe dazu zu bringen, das „Top-Handels-Zertifikat“ der Wirtschaftskammer anzustreben. Was ist das Ziel in punkto „Gemeinsam werben“? Natürlich steht an erster Stelle der Sonnenmann. Nicht nur für die Betriebe soll unser Magazin eine effektive Werbemöglichkeit sein, die exklusiv nur „Freunde-Mitgliedern“ zur Verfügung steht und dem Verein als Sprachrohr dienen soll. Die Freunde sollen auch transportieren, was der Verein intern tut. Die Freunde sind nicht nur für die Wirtschaft rund um Aigen-Schlägl da, sondern auch für Vereine und Aktivitäten. Das Leben selbst soll in Aigen-Schlägl noch attraktiver werden und die Freunde wollen sich nicht nur als Wirtschaftsverein, sondern auch als gemeinschaftliches Sprachrohr von Aigen-Schlägl sehen. Auf diesem Weg sollen auch Kooperationen gefördert werden.

Wie siehst du Zusammenarbeit in den Gemeinden Aigen und Schlägl? Wir sehen Aigen-Schlägl schon seit 20 Jahren sowohl wirtschaftlich als auch gemeindeübergreifend als Einheit. Wir wollen auch über die Gemeindegrenzen hinweg zusammenarbeiten. Aigen-Schlägl ist ohnehin schon seit vielen Jahren Vorreiter. Unser Ziel ist es auch, eine Evaluierung zu machen, ob eine Zusammenlegung beider Gemeinden Sinn machen würde. Das heißt nicht, dass wir dafür sind. Wir wollen lediglich über die Sinnhaftigkeit diskutieren! Welche Ziele hat der Verein noch für die nahe Zukunft? Ein weiteres sehr wichtiges Ziel für die nächsten Jahre ist es, den Ortskern in Aigen noch mehr zu beleben. Eine Ortskernbelebungsgruppe ist bereits gegründet worden. Wir können uns außerdem vorstellen, Projekte im sozialen Bereich zu machen. Wer ist im Verein willkommen? Alle, die ihr Unternehmen oder ihren Lebensmittelpunkt im Gemeindegebiet von AigenSchlägl haben. Wir fördern natürlich auch ganz besonders, dass junge Unternehmer dem Verein beitreten und durch den Austausch mit erfahrenen Unternehmen auch im Alltag vom Verein profitieren können. Vom gegenseitigen Austausch profitieren übrigens alle.

Im Vorstand der Freunde von Aigen-Schlägl tätig sind Franz Schauer, Siegfried Richtfeld, Sandra Schlägel, Klaus Müller, Johann Engleder, Josef Groiss, Günther Steidl sowie FreundeObmann Maximilian Jauker. Nicht am Bild: Philipp Gruber, Peter Wofsik, Thomas Bitter, Sebastian Hackl und Roland Peter.


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Schlägl bewirbt sich für Landesgartenschau Die Gemeinde Schlägl und mit ihr die gesamte Region zwischen Donau und Böhmerwald bewirbt sich unter dem Titel „Bio. Garten. Eden“ für die Landesgartenschau für die Jahre nach 2017. Bauen und Wohnen in Aigen Aufgrund der großen Nachfrage nach Baugründen wurden wieder einige Flächen – darunter wunderschöne Gründe südwestlich der Waldgasse in Ortsnähe – in Bauland umgewidmet. Fordern Sie gleich unsere Baumappe mit allen freien Grundstücken am Gemeindeamt Aigen an. Tel.: 07281/6252, gemeinde@aigen.ooe.gv.at

Das Wasser der Großen Mühl, der Blick auf den Böhmerwaldkamm, die alten Gemäuer des Stiftergartens und die umliegenden biologisch bewirtschafteten Wiesen und Felder sind unser landschaftlicher Rahmen. Durch die Landesgartenschau sollen grünpla-

nerische Vernetzungsstrukturen bis zu den bisher versteckten Alleen und Teichanlagen verwirklicht werden. Die Gemeinde und das Stift Schlägl, der Bezirk Rohrbach sowie die Bioschule Schlägl wollen diese einmalige Chance nutzen.

Langlaufzentrum Böhmerwald – ein wahrer Wintertraum

Der Schilanglauf ist auch bei uns im Bezirk eine der beliebtesten Ausdauersportarten im Winter und fordert ganzen Körpereinsatz. Grünwald ist einer der Ausgangspunkte für ein 80-Kilometer-Langlaufnetz, welches auch die Christian-Hoffmann-Loipe sowie die Grünwaldloipe umfasst. Dort stehen den Langläufern öffentliche WC-Anlagen inklusive Behinderten-WC sowie eine Umkleidekabine zur Verfügung. Bei den Einstiegsstellen Grünwald und beim Haagerhof stehen Ticketautomaten bereit – für Tageskarten um 3,50 Euro. Im Tourismusbüro Aigen-Schlägl, im Panyhaus oder im Haagerhof sind Wochenkarten um 12 Euro oder die Saisonkarte um 40 Euro sowie für Familien um 65 Euro erhältlich.

Alle weiterenf: Termine au.gv.at

21. Schlägler Advent im Meierhof in Schlägl

Termine

Am Samstag, 8., und am Sonntag, 9. Dezember, werden jeweils von 10 bis 18 Uhr Türen und Tore des Meierhofes wieder für den Schlägler Advent geöffnet.

Adventsingen der Chorgemeinschaft Aigen-Schlägl, Sonntag, 9. Dezember, 16 Uhr, Pfarrkirche Aigen

Rund 75 Aussteller bieten auf zwei Etagen im geheizten Meierhof ihre Produkte an. Vom Christbaumverkauf im Eingangsbereich über Schwingenzeiner, Bildhauer und Glasmaler bis hin zu Hobbymalern und Handwerkskunst. Kinder können ihre eigene Kerze ziehen und gestalten oder in der betreuten Kinderbackstube kleine Leckerbissen aus Lebkuchen kreieren.

www.aigen.ooegl.at www.schlae

Ball der FF Aigen i.M., Samstag, 12. Jänner, 20 Uhr, Vereinshaus Aigen, Musik: Abendwind, Mitternachtseinlage, Tombola Ball des Musikvereins Aigen-Schlägl, Samstag, 19. Jänner, 20 Uhr, Vereinshaus Aigen, Musik: Webstars, Mitternachtseinlage, Tombola Maskenkränzchen der FF Schlägl, Freitag, 8. Februar, 20 Uhr, Vereinshaus Aigen, Musik: Mühlviertel Granit, Maskenprämierung


Advent anders erleben im Reitinger-Steinbruch Natschlag Im Reitinger-Steinbruch findet heuer der erste Adventmarkt statt, der durch die außergewöhnliche Naturkulisse der stillsten Zeit im Jahr eine besondere Note verleihen wird. Dieses reizvolle Ambiente wird dem Adventmarkt eine besondere Note verleihen, die die Besucher einerseits aus dem Trubel der heute gar nicht mehr so stillen Adventzeit herausführen soll, und ihnen auch ein Gefühl des stimmungsvollen und geselligen Beisammenseins geben soll. Dies macht den Advent für Sie zu einem besinnlichen Ereignis: Genießen Sie die schmackhafe Gastronomie mit Suppen vom Lagerfeuer, Leinöl-Erdäpfeln, Raclette, Steckerlfisch, heißen Maroni, Glühwein, Punsch und noch einigen Überraschungen! Zu diesen gehören Naturprodukte, Kunsthandwerk, bäuerliche Produkte und regionale Besonderheiten sowie musikalische Umrahmung mit Live-Aufführungen und ein

Streichelzoo für Kinder, dazu viel offenes Feuer und genügend Wärmemöglichkeiten! Schneiden Sie Ihren Christbaum selbst im Steinbruchgelände – oder nehmen Sie einen heimischen Baum aus der Gartenwelt Reitinger mit!

Gartengestaltung Reitinger GmbH & CoKG Krenbrücke 8 4160 Aigen-Schlägl 07281 62 36-0 gartengestaltung@reitinger.co.at www.reitinger.co.at

Advent-Programm: Freitag und Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr 30.11. bis 2.12.: Adventkränze selber dekorieren! Wir stellen das Material bereit und unsere Floristen unterstützen Sie dabei. 7.12. bis 9.12.: Am 7. Dezember ab 16.00 Uhr hat der Nikolaus wieder Zeit – er bringt für jedes Kind ein kleines Überraschungssäckchen! 14.12. bis 16.12.: Kerzenziehen am Sonntag, 16.12., 13 Uhr – sehen Sie zu und versuchen Sie es selbst, Ihre ganz besondere Adventkerze zu ziehen! 21.12. bis 23.12.: Feiern Sie mit uns das Fest der Wintersonnenwende mit einem Feuer am Freitag um 17 Uhr!

Kochgeschirr & Besteck 60-teilig

Kochgeschirr „Provonce Plus“ 5-teilig, Cromargan 18/10 Stainless steel, für alle Herdarten, bestehend aus: Bratentopf Ø 20 cm, Fleischtopf Ø 16, 20 und 24 cm, Stielkasserolle Ø 16 cm

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Besteck „Dune“ 60-teilig für 12 Personen, poliert, bestehend aus: 12 x Menülöffel, 12 x Menügabel, 12 x Menümesser, 12 x Kaffeelöffel, 12 x Kuchengabeln

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Gahleitner - Ihr Fachmarkt im Ort A-4160 Schlägler Hauptstraße 14, Tel.+Fax: 07281/60172 e-mail: office@gahleitner-holz.at, www.gahleitner-holz.at

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Bier-Genuss ganz bewusst Die Stiftsbrauerei Schlägl setzt auf Qualität – daher werden auch intern regelmäßig Bierverkostungen gemacht. Beliebt sind bei den Kunden vor allem Spezialbiere und Sondereditionen.

Stift Schlägl Zentralverwaltung Schlägl 1, 4160 Aigen-Schlägl 07281 880 12 21 zv@stift-schlaegl.at www.stift-schlaegl.at

Bild rechts: Mitarbeiter der Führungsebene der Stiftsbrauerei Schlägl bei einer internen Bierverkostung, die für die Qualitätssicherung sehr wichtig ist: Gebietsverkäufer Konrad Heinrich, Braumeister Reinhard Bayer, Betriebsleiterin Elfriede Haindl und Albert Schauer, verantwortlich für den Verkaufsinnendienst (von links).

Nicht nur bei Lebensmitteln wird heute zunehmend auf Nachhaltigkeit geachtet, indem der Kunde regionale, saisonale und möglichst auch biologische Produkte wählt. Auch beim Bier achtet man zunehmend auf die Auswahl der Zutaten – jedenfalls in der Stiftsbrauerei Schlägl. „Wir wollen unsere Unternehmenswerte bewusst leben und auch wirklich in unseren Produkten umsetzen, was uns vom Stift Schlägl mitgegeben wird“, so Betriebsleiterin Elfriede Haindl. Dabei wird in der Schlägl Brauerei schon beim Kauf der Rohstoffe auf höchste Qualität und Regionalität geachtet. „Wir wollen regional arbeiten. Die Rohstoffe kommen alle aus der Region. Das Wasser sowieso, inklusive der guten Qualität, die wir hier in der Region haben. Aber auch beim Hopfen wird zu 100 Prozent Mühlviertler Hopfen verwendet“, erklärt Braumeister Reinhard Bayer. In diesem Zusammenhang ganz speziell zu erwähnen ist das „Schlägl BIO Roggen“, welches aus dem traditionsreichen Schlägler Roggen gebraut wird. Interne Bierverkostungen für Qualität wichtig Um stets für höchste Qualität garantieren zu können, finden in der Stiftsbrauerei regelmäßig interne Bierverkostungen statt. „Dabei

wollen wir auch einmal unsere eigenen Biere kritisch hinterfragen und einfach beobachten, was sich am Markt tut. Wir berücksichtigen auch Inputs von Konsumenten“, erklärt Braumeister Reinhard Bayer. Einer der Grundwerte der Brauerei ist die Vielfalt. Ein Thema, das gerade in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist. „Mittlerweile lassen sich viele Spezialbiere – darunter auch Sondereditionen – verkaufen, was vor 15 Jahren nur schwer vorstellbar gewesen wäre“, so Albert Schauer, zuständig für den Verkaufsinnendienst. Besonders beliebt sind exklusive Biersorten, die im Handel gar nicht erhältlich sind „Das naturtrübe „BIO Roggen“ etwa bieten wir nur vom Fass an – in einigen ausgewählten Betrieben wie im Stiftskeller oder im Biergasthaus Schiffner“, erklärt Schauer. Vom Durstlöscher zur Spezialität Unter den Mitarbeitern der Geschäfts- und Verkaufsleitung der Stiftsbrauerei befinden sich gleich vier Diplom-Biersommeliers. „Uns ist es wichtig, bei der Ausbildung unserer Mitarbeiter auf Qualität zu setzen“, meint Haindl. Die Mitarbeiter sollen sich zu hundert Prozent mit dem Produkt identifizieren können und vor allem auch verstehen, was dahinter steckt. Gebietsverkäufer Konrad Heinrich ist einer der Diplom-Biersommeliers in der Stiftsbrauerei. Er weiß, dass sich der Bierkonsum in den letzten Jahren stark gewandelt hat. „Es gibt heute zu jedem Anlass und zu jeder Speise den passenden Biertyp. Eben nicht nur zum Durstlöschen, wie es früher üblich war.“ Generell habe sich der Bierkonsum im Gegensatz zu früher stark verändert. „Man trinkt Bier heute bewusster. Man genießt Bier in der Art und Weise, wie es beim Wein schon lange üblich ist. Die klassischen Bier-Stammtische hingegen werden eher rar.“ Und: „Auch für Frauen ist es kein Tabu mehr, Bier zu trinken“, sagt Elfriede Haindl.


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Beim Mitarbeiterfest wurden Lehrlinge belohnt Zehn Betriebe der Freunde von Aigen-Schlägl bedankten sich im Zuge des Sommerfestes bei ihren jüngsten Mitarbeitern für deren Einsatz in Form von Aigen-Schlägl-Talern. Beim Mitarbeiterfest der Freunde von AigenSchlägl wurden die Lehrlinge für ihre Einsatzbereitschaft und die engagierte Mitarbeit in den Betrieben belohnt. Seitens der Betriebe gab es für die Jugendlichen jeweils einen AigenSchlägl-Taler im Wert von 50 Euro. Für eine Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung gab es 100 Euro. Insgesamt 27 Betriebe der Freunde von AigenSchlägl bilden mehr als 80 Lehrlinge aus. Zehn Betriebe machten bei der Lehrlingsaktion im Zuge des Mitarbeiterfestes mit. „Sinn und Zweck der Aktion war es, auch den jüngsten Mitarbeitern zu zeigen, dass sie ein sehr wichtiges Rad im Getriebe eines Unternehmens darstellen“, sagt Vereinsobmann Maximilian Jauker. Neben den Ehrungen der Lehrlinge gab es als weiteren Höhepunkt des Abends ein Impulsreferat von

Fritz Hennerbichler zum Thema „Lehrlinge mit Zukunft. Vom Lehrling zur kompetenten Fachkraft“ zu hören. Der Experte zum Thema Lehrlinge informierte über Veränderungen am Arbeitsmarkt sowie deren Anforderungen an die Fachkräfte von morgen. Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte der gemütliche – mit kulinarischen Genüssen und der Band „The Kilts“.

Hier bedankt sich Johann Engleder von EP Engleder bei seinem Lehrling, der wie viele andere engagierte Jugendliche an diesem Tag mit einem AigenSchlägl-Taler belohnt wird.

Der Meierhof in Schlägl war beim Mitarbeiterfest der „Freunde von Aigen-Schlägl“ voll, denn viele Firmenchefs hatten die Gelegenheit genutzt, sich in einem netten Rahmen bei ihren Mitarbeitern für deren Einsatz zu bedanken.

Ab 2013 wieder zurück im Team Petra Leitner

1. Reihe v. l. n. r.: Andreas Schöftner, Petra Leitner 2. Reihe v. l. n. r.: Michaela Springer, Caroline Miesbauer, Sandra Schlägel

SMW Sparkasse Aigen Marktplatz 7, 4160 Aigen Tel: 050100-42910 schlaegels@smw.at

Wir wünschen allen eine schöne bevorstehende Adventzeit, frohe Weihnachten und für das Jahr 2013 viel Glück und Gesundheit.

otieren… n h c i e l G 12 7. 12. 20 d tan Punschs rkasse Spa vor der en Aig


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Kochen mit allen Sinnen ... ... und mit der neuen Groiss-Küche. Außergewöhnlich und mit vielen Raffinessen. Coole Optik und ein Touch Natürlichkeit sind bei diesen Modellen kein Widerspruch.

Bei diesen Küchen bekommen Sie besondere Highlights ohne Aufpreis: • das durchlaufende Holzdekorbild bei den Fronten • Korpus in Frontfarbe und XXL • Sockelausführung in Alu und Edelstahl groiss wohnkultur e.U. Baureith 5 4160 Aigen-Schlägl 07281 63 26 office@groiss.at www.groiss.at

NEU im Team seit August: Lukas Reischl (15) aus Aigen heißt der neue Tischler-Lehrling bei groiss Wohnkultur. Hobbys: Moped fahren, Schwimmen, Freunde treffen

Die Küche ist das Herzstück von Haus und Wohnung. Ein Ort der Kommunikation in einer vertrauten Umgebung und dieser gehört perfekt inszeniert. „Um ein optimales Ergebnis zu bekommen, ist es wichtig, sich intensiv mit den Wünschen, Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden zu beschäftigen“, erklärt Küchenexperte Josef Groiss.

Bei groiss wohnkultur nimmt man sich Zeit für die Beratung und Planung. Das sind die besten Voraussetzungen, um den Traum von der Wunschküche zu verwirklichen. „Durch einen ausgewogenen Farb- und Materialmix setzen wir die Küchen perfekt in Szene und bereiten unseren Kunden somit jahrelange Freude und Zufriedenheit“, ist für Josef und Sieglinde Groiss der Nachhaltigkeits-Gedanke sehr wichtig. Kommen auch Sie Ihrer Traumküche einen Schritt näher und vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin bei groiss wohnkultur! Josef und Sieglinde Groiss von groiss wohnkultur sind stets bemüht, ihren Kunden den Traum von der Wunschküche zu erfüllen.


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Der perfekte Schlaf mit Geltex und groiss wohnkultur Druckentlastung, Körperunterstützung und Atmungsaktivität sind die drei wesentlichen Vorteile der neuen Matratze. Franz Wipplinger, Schlafberater bei Groiss, informiert über das neue Modell. Geltex ist die neue Matratze von Sembella. Was bietet das Modell und was ist der Vorteil gegenüber einem anderen Modell? Franz Wipplinger: Geltex ist eine völlig neue revolutionäre Technologie – die perfekte Verbindung von Gel und Schaumstoff. Es kommen nicht nur die positiven Eigenschaften der beiden Materialien zum Tragen, sondern sie verstärken sich sogar noch gegenseitig. Geltex-Matratzen bieten die drei Bausteine für den perfekten Schlaf: Druckentlastung, Körperunterstützung und Atmungsaktivität. Durch optimale Einsinktiefe und Körperanpassung ist die Wirbelsäule in keiner Schlafposition unnatürlich gebogen und kann sich somit optimal regenerieren. Mit der offenen Zellstruktur von Geltex wird ein Optimum an Atmungsaktivität erreicht. Wie verträglich ist Geltex für Allergiker? Wipplinger: Durch den abnehmbaren und mit 60° C waschbaren Bezug sind Geltex-Matratzen auch für Hausstaub-Allergiker perfekt. Wie findet man heraus, welche Matratze zu einem passt und worauf sollte man beim Matratzenkauf generell achten? Wipplinger: Da jeder Mensch individuelle Bedürfnisse an die Matratze hat, ist die Beratung sehr wichtig. Es sollte auch die Möglichkeit des Probeliegens gegeben sein.

Bei groiss Wohnkultur nimmt man sich Zeit für eine intensive Bedarfsermittlung und man kann auf ausgewählten Matratzen aus unserem Schauraum gleich Probeliegen. Bei groiss Wohnkultur gibt es nicht nur die richtige Matratze, sondern gleich das ganze Schlafzimmer dazu. Welche neuen Trends gibt es in Sachen Schlafzimmermöbel? Wipplinger: Neue Trends in der Schlafzimmereinrichtung sind: natürliche Materialien, Vollholz in Verbindung mit Stofftapezierungen, Geradlinigkeit bei der Planung und Reduktion auf das Wesentliche. Stauraum und Bekleidung werden immer öfter in den Schrankraum ausgelagert. Bei den Holzarten dominieren wieder heimische Arten wie Kernesche, Astnuss, Eiche, Buche und Birke, auch die Zirbe, die für ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt ist, wird vermehrt eingesetzt. Franz Wipplinger ist ausgebildeter Schlafberater bei groiss wohnkultur. Er zeigt Ihnen gerne die verschiedenen Modelle für einen gesunden Schlaf.


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Tolle Events, coole Partys und traumhafte Hochzeiten Im Meierhof in Schlägl ist immer etwas los, denn Günther Steidl lässt das urige Gebäude so richtig „rocken“. Auch für kulinarischen Genuss ist stets gesorgt – bei den meisten Events verwöhnt das Gasthaus „Zum Auerhahn“ mit seinen Kochkünsten.

Das Gasthaus „Zum Auerhahn“ ist für das Catering bei Hochzeiten im Meierhof zuständig. Im Familienbetrieb arbeiten Wirt und Allrounder Michael Hörschläger, seine Frau und Kellnerin Bianca, Bruder und Koch Martin sowie die Eltern und Senior-Chefs Elisabeth und Manfred Hörschläger (von links). Günther Steidl will jeden Wunsch erfüllen. Seine Kernkompetenz liegt in der ganz persönlichen Gestaltung.

Günther Steidl Tel. 0664/25 656 16 E-Mail: schmexx@live.at Gasthaus „Zum Auerhahn“ Tel. 07281 / 6410 gasthaus.auerhahn@gmx.at

Bei ihm gibt es nichts, was es nicht gibt. Die Rede ist von Günther Steidl. Dabei dreht sich alles um seine Veranstaltungen im Meierhof. Nicht nur, wenn es ums Heiraten geht, sondern generell ist Steidl ein Experte in Sachen Veranstaltungen. Der Meierhof wird gerne auch für Weihnachtsfeiern, Firmenfeiern, Sportveranstaltungen, Jugendveranstaltungen, Jubiläumsfeiern, volkstümliche Abende, für die Bier- und Weinmesse oder Konzerte genutzt. „Firmenfeiern bis zu 500 Personen sind im Meierhof überhaupt kein Problem“, meint der erfahrene Gastronom und „Wedding-Planer“. Jede Feier ist individuell Günther Steidl will vor allem eines: Für eine perfekte Feier sorgen und dadurch ein glückliches Brautpaar beziehungsweise zufriedene Gäste sehen. Sein Markenzeichen ist die Individualität. „Hochzeiten etwa sind immer ganz speziell auf das betreffende Brautpaar abgestimmt“, unterstreicht Steidl die persönliche Note. Gerne organisiert er bei Hochzeiten auch Nächtigungsmöglichkeiten, einen Sektempfang in den Arkaden des Stiftes oder eine eigene KinderspielEcke. Wichtig ist nur, sich rechtzeitig an ihn zu wenden, um den Meierhof zu reservieren.

Teamwork mit Gasthaus „Zum Auerhahn“ Rechtzeitig zu reservieren ist auch deshalb wichtig, damit am besagten Abend auch wirklich alles durchgeplant ist und zur vollsten Zufriedenheit der Gäste abläuft. Dazu gehört das Catering. Günther Steidl erfüllt auch hier jeden Wunsch. Hauptsächlich jedoch arbeitet er beim Catering mit dem Gasthaus „Zum Auerhahn“ in Rudolfing zusammen. Das Gasthaus arbeitet eigentlich nicht im Catering-Bereich, bietet den Service jedoch exklusiv für den Meierhof in Schlägl an. Der reine Familienbetrieb verwöhnt seine Gäste mit traditioneller Hausmannskost und saisonalen Schmankerln. Seit 1978 ist er im Besitz der Familie Hörschläger. Im Jänner 2012 hat Sohn Michael den Betrieb seiner Eltern übernommen. Seit 2006 hilft auch die Frau des jungen Wirten, Bianca Hörschläger, im Betrieb mit. Chefkoch Martin und Mutter Elisabeth kochen mit viel Liebe und Hingabe. Freundlichkeit, köstliche Speisen und zufriedene Gäste stehen bei Familie Hörschläger an erster Stelle. Reservierungen – auch für größere Gruppen – sind jederzeit möglich. Familie Hörschläger freut sich, Sie sowohl im Meierhof Schlägl als auch im eigenen Gasthaus mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen zu dürfen.


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Jung und motiviert Aufgestockt wurde das Team sowohl bei Spar Jauker als auch im Café Jauker durch zwei junge Mitarbeiterinnen. „Menschen aus der Region brauchen Arbeitsplätze in der Region“, freut sich Unternehmer Maximilian Jauker über jeden Zuwachs bei seinen Mitarbeitern. „Es ist wichtig, dass nicht zu viele Leute auspendeln müssen“, meint der Obmann der Freunde von Aigen-Schlägl und fördert somit die Wirtschaft im eigenen Ort.

Im Café Jauker ist Kathrin Wöss neu im Service. Sie liebt den Umgang mit Menschen und schätzt auch das angenehme Arbeitsklima. Auch Julia Zimmermann arbeitet gerne mit Menschen. Schon als Kind wollte sie Verkäuferin werden. Nun hat sie eine Lehre bei Spar Jauker begonnen.

Steckbrief:

Steckbrief:

Name: Kathrin Wöss Alter: 27 Wohnort: Ulrichsberg Ausbildung: gelernte Köchin Familienstand: ledig Hobbys: Skifahren, Fortgehen Zukunftswünsche: Gesundheit ist das Wichtigste Sternzeichen: Krebs Lebensmotto: „Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter.“

Name: Julia Zimmermann Alter: 15 Wohnort: Aigen Ausbildung: seit 1. August Lehre zur Einzelhandelskauffrau, Schwerpunkt Lebensmittel Hobbys: Freundinnen treffen, Schwimmen, Lesen, Laufen und Radfahren Zukunftswünsche: den Beruf ordentlich lernen, mit allen Kollegen gut auskommen, Familie Sternzeichen: Löwe Lebensmotto: „No risk, no fun!“

Doppel-Bock

Anstich beheiztes Zelt

2012

Samstag

musikalische Unterhaltung

17. 11.

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Firmenreportage Wofsik

Der Uhren- und Schmuck-Mechaniker Nicht nur Verkauf und Beratung bieten Eva und Peter Wofsik in ihrem Geschäft in Aigen. Auch Änderungen, Reparaturen, Gravuren, Restaurierungen und Reinigung werden hier noch selbst gemacht. Traditionelles Handwerk hat bei Wofsik einen hohen Stellenwert. Hier zeigt Peter Wofsik ein ganz besonderes Stück – einen Nachbau aus dem 18. Jahrhundert.

Peter Wofsik muss absolut konzentriert arbeiten, denn die Teile, mit denen er arbeitet sind nicht nur klein, sondern zum Teil winzig.

Eine Verspätung lässt sich bei Uhrmachermeister Peter Wofsik und seiner Frau Eva beim besten Willen nicht verbergen – auch wenn es nur wenige Minuten sind. Die vielen Uhren bei Wofsik blicken mir mahnend entgegen. Kaum ausgeschnauft, kommen auch schon Kunden ins Geschäft. Eine junge Dame interessiert sich für die Kult-Uhr Madison, während ihre Mutter eine Ringänderung machen lässt. Wenige Minuten später kommt ein junges Paar, das Eheringe aussucht. „Ein Tag hat 1440 Minuten. Wir befassen uns also viele schöne Stunden und Minuten mit Uhren und Schmuck“, sind Eva und Peter Wofsik in ihrem Geschäft in Aigen stets für ihre Kunden da. Und zwar nicht nur, wenn es um den Verkauf von Uhren und Schmuck geht, sondern auch bei Service- und Reparaturarbeiten. Peter Wofsik ist sozusagen ein Mechaniker für Uhren und Schmuck. Er kann auch heute noch alle anfallenden Servicearbeiten im Haus durchführen, da Eva und Peter Wofsik über eine hochspezialisierte Werkstatt für alle Arten von elektronischen und mechanischen Uhren verfügen. Mit 18 Jahren jüngster Uhrmachermeister Dies hat sich also nicht geändert, seit im Jahr 1897 der Großvater von Peter Wofsik, Josef Vovsik – ein aus Budapest stammender Goldund Silberschmied – in Peuerbach das erste Geschäft eröffnete. Seit etwa 1900 besteht das Geschäft in Aigen. 1926 übernahm Vater Robert Wofsik, ein Uhrmachermeister, das Geschäft. So kam es, dass Peter Wofsik mit Uhren aufwuchs und auch nie daran dachte, einen anderen Beruf auszuüben. Vor 42 Jahren hat er den elterlichen Betrieb im Alter von 22 Jahren übernommen. „Ich war mit 18 Jahren der jüngste Uhrmachermeister“, erzählt Peter Wofsik. Zwischen Ausbildung und Übernahme war Peter Wofsik noch ein Jahr in Vorarlberg als Uhrmacher tätig. „Dort haben manche ihren Wecker mit Sardinenöl geölt. Die haben


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Eva und Peter Wofsik bieten noch Reparaturservice im eigenen Haus an.

vielleicht gestunken“, erinnert sich Wofsik schmunzelnd und gerne an diese Zeit zurück. Eva Wofsik ist für Schmuck zuständig Generell ist Peter Wofsik nicht nur für seinen genauen, raschen und kostengünstigen Service bekannt. Auch sein Sinn für Humor bereichert das Geschäft ungemein. So fällt ihm fast zu jedem Thema die passende Anekdote ein. Seine Frau Eva ist die Perle im Geschäft – und mit Perlen kennt sie sich auch gut aus, denn sie ist für den Bereich Schmuck, Waren-Auspreisung, Dekoration und Auslagengestaltung sowie für die Buchhaltung und den Schriftverkehr zuständig. Eigentlich ist sie ausgebildete Bürokauffrau und war 36 Jahre lang im Stift Schlägl als solche tätig, zum Schluss als Chefsekretärin. Aber sie hat auch immer schon im Betrieb von Peter ausgeholfen. Anfangs an den Wochenenden, jetzt seit ihrer Pensionierung unterstützt sie ihn voll und ganz. „Ihre Arbeit ist unbezahlbar, deswegen zahle ich ihr auch nichts“, schmunzelt Peter Wofsik, der natürlich weiß, wie wichtig die Arbeit seiner Frau für das Geschäft ist. Weihnachten ist das Hauptgeschäft. Eva muss jedes Jahr schon im September mit den Vorbereitungen für Weihnachten beginnen. Dann kommt die Ware. Charms sind nach wie vor

Die Kunden lassen sich gerne von Eva und Peter Wofsik persönlich beraten.

Hier sind innere Bestandteile einer Uhr vergrößert zu sehen.

aktuell, oder lange Ketten mit Engelanhängern. Die bunten Uhren von Madison sind sehr beliebt. Auch Herren tragen sie in allen Farben. „Außer in pink“, weiß Eva aus Erfahrung. Nicht nur Erfahrung ist notwendig, um die Kunden bei der Auswahl eines Weihnachtsgeschenkes zu beraten. Auch ein gutes Gespür für Modetrends ist gefragt. „Schmuck- und Uhrenkauf ist Vertrauenssache. Echte und wahre Werte sind gefragt – gerade heute mehr denn je“, steht Kundenzufriedenheit für Eva und Peter Wofsik an erster Stelle. Präzision und Geschicklichkeit sind gefragt Wenn gerade keine Kunden im Geschäft sind, werden Reparaturen erledigt. Peter Wofsik legt auch einmal die eine oder andere Nachtschicht ein. „Gestern war ich bis 22.20 Uhr im Geschäft. Ich habe bei einer Armbanduhr ein neues Werk eingebaut. Dann habe ich Klebearbeiten bei Schmuckreparaturen gemacht. Als ich daheim war, habe ich noch eine Perlenkette geknüpft. Das geht alles außerhalb der Zeit, denn da braucht man Ruhe“, so der Uhrmachermeister. Die Ruhe ist bei diesem Beruf generell das Um und Auf. Wer Uhrmacher werden will, braucht laut Peter Wofsik eine Engelsgeduld, Präzision, Selbstdisziplin, Geschicklichkeit, eine hohe Auffassungsgabe und die Hände sollen nicht zu groß sein. „Nerveln darf man jedenfalls nicht.“ Mit diesen Eigenschaften ausgestattet, hat er sogar so manche Uhr wieder zum Ticken gebracht, die schon abgeschrieben war. Eines der skurrilsten Erlebnisse war, als ein Landwirt ins Geschäft kam und ihm eine Uhr brachte, die ein ganzes Jahr lang in einer Güllegrube gelegen hatte. Fazit: Die Uhr ist wieder einsatzbereit, nachdem sich nach Wochen auch der Geruch langsam verflüchtigt hat. Und obwohl Peter Wofsik ständig von vielen Uhren umgeben ist, fragt er sich immer wieder: „Ist es wirklich schon so spät?“ Die Zeit wird ihm jedenfalls immer zu knapp.

Wofsik 1897 beginnt die Firmengeschichte, als der Großvater von Peter Wofsik, Josef Vovsik – ein aus Budapest stammender Gold- und Silberschmied – das erste Geschäft in Peuerbach eröffnet. Seit der Jahrhundertwende besteht das Geschäft in Aigen. 1926 übernimmt Vater Robert Wofsik – seines Zeichens Uhrmachermeister – das Geschäft. 1967 legt Peter Wofsik als Absolvent der Fachschule für Uhrmacher in Karlstein/Thaya, NÖ, die Meisterprüfung ab und ist damit jüngster Uhrmachermeister Österreichs. 1970 übernimmt Peter Wofsik das Geschäft. 1985 erfolgt ein Umbau sowie die Neugestaltung des Verkaufsraumes.

Uhren Schmuck Pokale Wofsik Hauptstraße 7 4160 Aigen-Schlägl 07281 62 68 wofsik@aon.at


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Paintball-Anlage am Fuße des Böhmerwaldes Eine absolute Neuheit gibt es am Haagerhof, wo kurzerhand die Tennishalle zu einem Paintball-Spielfeld umfunktioniert wurde.

Links: Die neue Paintball-Anlage am Haagerhof soll vor allem auch Leuten aus der Region zur Verfügung stehen – ob für Geburtstagsfeiern, Firmenausflüge oder Poltereien. Oder einfach, um mit Freunden eine neue Freizeitaktivität auszuprobieren. Rechts: Andreas Hörschläger hat die Anlage nicht nur selbst entworfen, sondern aus dem eigenen Holz auch selbst gebaut.

Tipp Wer bei einer Firmenfeier, Geburtstagsfeier oder Polterei Paintball spielen und auch einen lustigen Gag dabei haben möchte, kann sich als Highlight ein wunderschönes Hasenkostüm in Pink ausborgen. Das sorgt garantiert für Spaß in der ganzen Gruppe.

„Tennis war noch vor einigen Jahren der Trendsport schlechthin. Im Laufe der Zeit wurde allerdings immer weniger gespielt. Somit haben wir die Tennishalle vom Haagerhof kurzerhand zur Paintballhalle umfunktioniert“, erklärt Andreas Hörschläger, Bruder von Gastwirt Harald Hörschläger und Verantwortlicher für die Paintball-Halle. Andreas ist außerdem selbständiger Forstwirt. Paintball ist im Moment der absolute Renner. Nicht nur für Hotelgäste, sondern vor allem auch für junge Leute aus der Region soll die Paintball-Anlage eine neue Freizeitmöglichkeit darstellen. Es handelt sich dabei um einen Mannschaftssport, bei dem Gegenspieler mit Hilfe von Druckluftoder Gasdruckmarkern und Farbgeschossen farblich gekennzeichnet werden. Markierte Spieler müssen das Spielfeld verlassen. „Bei uns kann man ab vier gegen vier Personen spielen“, erklären Andreas Hörschläger und seine Frau Anita. Der Mannschaftssport hat seinen Namen „Paintball“ durch die verwendete Farbmunition erhalten, die aus mit Lebensmittelfarbe (Paint) gefüllten Gelatinekugeln (Balls) besteht und dadurch umweltfreundlich und biologisch abbaubar ist. Paintball ist ein anstrengender Mannschaftssport Andreas Hörschläger ist nicht nur selbst auf diese Idee gekommen, nachdem er vor einigen

Jahren Paintball das erste Mal durch Zufall ausprobiert hatte. Er hat die Anlage auch selbst kreiert, mit eigenen Ideen und aus eigenem Holz. Doch nicht nur die Bauzeit war anstrengend, sondern auch die Sportart selbst ist kein Spaziergang. „Man läuft viel und teilweise gebückt herum und auch ein gewisser Adrenalin-Kick ist dabei“, beschreibt Hörschläger die Sportart als mit Abstand die anstrengendste, die er je gemacht hat. Natürlich musste der junge Forstwirt auch viel negative Kritik hinnehmen – bereits im Vorfeld. „Viele wissen ganz einfach nicht, was es ist und sagen, es sei Kriegsverherrlichung. Dabei ist es ein reiner Teamsport. Alleine kannst du da nichts gewinnen. Es geht viel um Taktik, Geschicklichkeit und Ausdauer.“ Übrigens spielen auch Frauen gerne Paintball. Diese bekommen dann zusätzlich noch einen Brustpanzer. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und dies alles selbst ausprobieren möchte, meldet sich am besten unter der Telefonnummer 0660 1661772 oder unter 0676 7777750. Gespielt werden kann ausschließlich gegen Voranmeldung. Welche verschiedenen Paintball-Spielvarianten es am Haagerhof gibt, erklärt Ihnen Andreas Hörschläger auf Anfrage gerne selbst.


Bankstellen Aigen en ihren Kunden ohe Weihnachten es Jahr 2008.

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Lydia Zimmermann (Spar Jauker – 3. Lehrjahr): „Es gefällt mir sehr gut, dadurch bessere Gespräche mit anderen zu führen – auch bei der Reklamationsabwicklung.“

Markus Gabriel (Stift Schlägl – Mechanikerlehrling, 4. Lehrjahr): „Wir haben viel über Kommunikation gelernt, durften selbst mitarbeiten und viel selbständig machen.“

Phillip Kern (Firma Pernauer, 1. Lehrjahr): „Mir hat der Workshop sehr gefallen, da er nicht trocken war. Was wir gelernt haben, ist für den Betrieb und auch fürs Leben interessant.“

Stefanie Auberger (Blumenwerkstatt Margit & Gitti – 3. Lehrjahr): „Man lernt viel über die eigene Persönlichkeit. Speziell für mein Engagement in der Landjugend kann ich viel mitnehmen.“

„Miteinander reden“ lernen Bei einem zweitägigen Workshop speziell für Lehrlinge konnten 15 Jugendliche viel profitieren – sie lernten viel über richtige Kommunikation und professionelles Auftreten. Freundliche Mitarbeiter, die den Kunden stets in die Augen schauen können. Das muss erst erlernt werden. Einige Mitgliedsbetriebe der „Freunde von Aigen-Schlägl“ haben einen zweitägigen Workshop genutzt, damit ihre Lehrlinge viele Dinge über Kommunikation, professionelles Auftreten und die Zusammenarbeit mit Kollegen lernen können. „Wie funktioniert eine Firma eigentlich?“ war beispielsweise ein Themenblock. Dadurch werden den Lehrlingen wichtige Zusam-

menhänge und Hintergründe vermittelt. Durch konkrete Gesprächssituationen und Praxisbeispiele wurde das Gelernte sofort umgesetzt. „Die Lehrlinge profitieren von diesen Workshops nicht nur beruflich, sondern genauso für das Privatleben“, freut sich Obmann Maximilian Jauker. Der nächste Workshop mit Kommunikationstrainer Fritz Hennerbichler findet im Jänner statt. Zu diesem sind auch wieder Lehrlinge der „Freunde von Aigen-Schlägl“ eingeladen.

Um Ihre finanziellen Belange kümmern sich in der Bankstelle Aigen Bankstellenleiter Siegfried Richtfeld, Sonja Andraschko, Judith Pisslinger und Johann Kobler (von links).

In der Bankstelle Schlägl werden Sie beraten von Bankstellenleiter Walter Springer, Herta Schneeberger, Karin Wiltschko und Manfred Fuchs (von links).

Frohe Weihnacht! Wir wünschen Ihnen allen eine ruhige und besinnliche Adventzeit, frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2013 – viel Glück und Gesundheit! Die Mitarbeiter der Bankstellen Aigen und Schlägl danken ihren Kunden und wünschen Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2008.


Advent in der Blumenwerkstatt Die alljährliche Adventausstellung bei Margit & Gitti ist heuer von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. November, jeweils durchgehend von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Margit & Gitti sowie ihre Mitarbeiterinnen Sonja, Gerti und Steffi gestalten auch gerne Ihren ganz persönlichen Adventkranz.

Die Ausstellung verspricht Inspirati-

bei der Gestaltung Ihrer individuellen

gemütliche Adventstimmung

on für Ihr Fest, umrahmt mit floristi-

Advent- und Weihnachtsdekoration.

aufkommen.

schen Akzenten.

Beginnen Sie mit uns den Advent in

Das gesamte Sortiment wird in

Das Team der Blumenwerkstatt

einer gemütlichen Atmosphäre. Bei

Handarbeit von den Floristinnen

Margit & Gitti unterstützt Sie gerne

Punsch und Keksen kann erstmals

selbst gefertigt.

Blumenwerkstatt Margit & Gitti Marktplatz 3 4160 Aigen im Mühlkreis

Tel: 07281 - 20068 Mobil: 0664 5393 596 Mail: blumenwerkstatt @bwnet.at www.blumenwerkstatt.co.at

• Alles • AUSSER • Gewöhnlich


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Die Kinderkrippe in Waldkirchen (Bayern) zeigt anschaulich, wie durch die massiven Möbel ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

„Es gibt einen massiven Bedarf an massiven Möbeln“ Gemeint sind Kindergartenmöbel – die Firma Resch in Aigen ist der Spezialist im deutschsprachigen Bereich für die Einrichtung von Kindergarten, Kinderkrippe und Hort mit massiven Möbeln. Ob Julbach, Ulrichsberg, Klaffer, Aigen, Haslach, Rohrbach, Lembach, Altenfelden oder Kastelruth in Südtirol – um nur einige zu nennen. Diese Gemeinden haben alle eines gemeinsam: Ihr Kindergarten wurde von Resch Kindermöbel eingerichtet. Bei Resch kommt alles aus einer Hand – Serienmöbel, Sonderanfertigungen sowie Handelsware für den Kindergartenbereich. Beliefert wird ganz Österreich, Bayern, Baden-Württemberg und Südtirol und fallweise auch Norddeutschland. Nächstes Jahr möchte die Firma auch in der Schweiz sesshaft werden. Firmenchef Ernst Resch gibt exklusiv für den Sonnenmann ein Interview und erzählt, wie diese Idee entstanden ist und die Firma nun erfolgreich im gesamten deutschsprachigen Raum tätig werden möchte. Er ist selbst zweifacher Familienvater und weiß daher genau, was Kinder brauchen. Ihr Unternehmen stellt Möbel für gesunde Kinderräume her. Aus welcher Idee heraus hat sich diese Produktschiene entwickelt? Die Idee ist Ende der 1980er-Jahre entstanden, da zu dieser Zeit bei Kindergartenmöbeln nur Spanplatten auf dem Markt waren. Es gab nichts Ökologisches, nichts Massives oder Stabiles, das dem heutigen Standard entspricht. Und als wir damals an der Einrichtung des Kindergartens Aigen-Schlägl beteiligt waren, haben wir gesehen, dass es am Markt einen massiven Bedarf an massiven Möbeln gibt. Die Produktschiene hat sich aus einigen wenigen Produkten – etwa 60 an der Zahl – entwickelt. Jetzt haben wir ungefähr 4800 Artikel im Sorti-

ment und etwa 60 Mitarbeiter sind in unserem System beschäftigt. Was gehört zu den Schwerpunkten bei der Produktion? Was muss bei Kindermöbeln besonders beachtet werden? In erster Linie müssen wir die Sicherheitskriterien beachten. Äußerst wichtig ist natürlich auch der ökologische Aspekt. Wir verwenden ausschließlich schadstofffreie Leime und Lacke. Zudem gibt es eine Unmenge an europäischen Normen, welche wir einhalten müssen. Wir haben einen eigenen Mitarbeiter, der sich intensiv mit all diesen Normen beschäftigt. Was ist Ihnen persönlich ein wichtiges Anliegen? Wir wollen immer am Puls der Zeit, also auf dem letzten Stand der Pädagogik sowie der Technik sein. Auch die Firma selbst soll sich ständig weiterentwickeln. Dann ergibt sich der Rest ganz von selbst. Wir haben heuer im Frühjahr zwei völlig neue Möbelprogramme auf den Markt gebracht, die den neuesten Stand der Pädagogik, der Technik und der Ökologie widerspiegeln. Das hat sich aus 25 Jahren Erfahrung ergeben. Sie bürgen für höchste Qualität und arbeiten mit Massivholz. Warum ist es gerade für Kinder so wichtig, noch von echtem Holz umgeben zu sein? Die Wohlfühlatmosphäre ist eine ganz andere als bei Kunststoffmöbeln. Für den Nutzer ist außerdem die Langlebigkeit von massiven Möbeln interessant. Wichtig ist natürlich wiederum der ökologische und nachhaltige Aspekt.

Firmenchef Ernst Resch von Resch Kindermöbel.

Dreisesselbergstraße 34 A-4160 Aigen Tel.: +43 (0)7281 / 62 79 Fax: +43 (0)7281 / 89 34 www.resch-kindermoebel.at


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Ohne Zwistigkeiten übergeben – richtig vorsorgen Das Vermögen, das sich viele Menschen im Laufe ihres Lebens erarbeitet und erspart haben, wollen sie auch in der Familie sinnvoll weitergeben. Für die Gestaltung dieses Schrittes gibt es viele Möglichkeiten.

Notarin Mag. Christine Buchinger Kirchengasse 2 4160 Aigen-Schlägl 07281 62 32 christine.buchinger@notar.at www.notarin-aigen.at

Die Regelung für eine Übergabe sollte rechtzeitig und reiflich überlegt erfolgen. Die häufigste Form für die Nachfolgeregelung ist der Übergabevertrag. Er beinhaltet die genaue Beschreibung der Gegenleistung für die Übergabe, die üblicherweise in der Einräumung eines Wohnungsgebrauchs- oder Fruchtgenussrechtes besteht. Hierbei haben die Vertragsparteien freie Gestaltungsmöglichkeiten. Die genaue und eindeutige Festlegung der Rechte und Verpflichtungen ist erforderlich, da diese auch für Rechtsnachfolger der Übernehmer gelten müssen. Das vermeidet spätere Zwistigkeiten innerhalb der Familie. Da durch den Übergabevertrag im Wesentlichen die Erbfolge vorweggenommen wird, sollten auch die Ansprüche weiterer Kinder der Übergeber zu Lebzeiten geklärt werden. Mit der Abfindung „weichender“ Kinder sollte

ein notarieller Pflichtteilsverzichtsvertrag verbunden werden. Bei der Übertragung von Liegenschaftsvermögen ist immer auch die damit verbundene Steuerbelastung zu prüfen. Neben all den rechtlichen und steuerlichen Aspekten der Übergabe sollte nicht vergessen werden, dass damit Rechtsverhältnisse im familiären Bereich begründet werden, welche Einfluss auf die Lebensumstände der Vertragsparteien und aller Beteiligten nehmen. Nur durch Inanspruchnahme einer individuellen Beratung kann im Einzelfall für jede Familie eine gute Lösung gefunden werden. Das Notariat bietet Ihnen als objektiver und erfahrener Berater eine maßgeschneiderte Rechtsdienstleistung für diesen wichtigen Lebensschritt an. Für Auskünfte und kostenlose erste Rechtsberatungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Neues und Infos: Energieausweis: Ab 1.12.2012 gelten neue gesetzliche Bestimmungen und Rechtsfolgen bei Nichtvorhandensein eines Energieausweises bei Kaufund Bestandverträgen. Immobilienertragsteuer: Ab 1.1.2013 ist bei Erhalt des Kaufpreises eine Vorauszahlung in der Höhe der zu entrichtenden Immobilienertragsteuer zu leisten.

Notarin Mag. Christine Buchinger (Mitte) steht Ihnen für Auskünfte und kostenlose erste Rechtsberatungen gerne zur Verfügung. Das Team rund um die Wahl-Aignerin: Martin Buchinger und Christa Oberpeilsteiner (rechts).

Grundbuchseintragungsgebühr: Für Grundbuchseintragungen wird ab 1.1.2013 der Verkehrswert als Bemessungsgrundlage für die 1,1% Eintragungsgebühr heranzogen (Ausnahmen sollen gesetzlich verankert werden).


Wenn Sie Alf Poier „Backstage“, KRAFTKLUB in voller Action oder Cowboys und Cowgirls zu CountryRock tanzend erleben wollen, sind Sie hier genau richtig.

Das KIKAS überrascht mit „Surprise Act“ Wer würde nicht gerne einmal backstage live dabei sein, um seinen angebeteten Star aus nächster Nähe zu beobachten? Alf Poier gibt Ihnen – wenn auch unwissentlich – in seinem neuen Programmsolo „Backstage“ die einmalige Chance dazu. Seien Sie dabei, wenn sich „einer der ganz anderen“ von seiner intimsten Seite zeigt – und zwar am Freitag, 23. November, um 20 Uhr im KIKAS. Das KIKAS-Programm gleicht dieses Mal beinahe einem Adventkalender – so ist für Samstag, 15. Dezember, ab 21 Uhr ein „Very Special Surprise Act“ vermerkt. Seit wenigen Tagen ist

Advent anders erleben

es nun offiziell: Mit ihrem Song „Ich will nicht nach Berlin“ und den Songs von ihrer aktuellen Single „Kein Liebeslied“ werden KRAFTKLUB, Deutschlands angesagteste Newcomer-Band, das KIKAS rocken. Sichern Sie sich noch heute Ihre Karten! Und natürlich gibt es auch heuer wieder die KIKAS-Xmas Party – dieses Mal im CountryRock Style – und zwar am Samstag, 22. Dezember, ab 23 Uhr. BANDANA – Deutschlands berühmteste Johnny-Cash-Tribute-Band – sowie die Lokalhelden von den Sexleg’s Cadillac’s werden das Cowboy-Herz höher schlagen lassen.

KIKAS Kunst im Kinosaal Marktplatz 27 4160 Aigen-Schlägl 07281 62 97 40 office@kikas.at www.kikas.at

im Reitinger-Steinbruch, Natschlag / Aigen-Schlägl

30.11. bis 2.12. mit Adventkranzbinden 7.12. bis 9.12. mit Nikolausbesuch 14.12. bis 16.12. mit Kerzenziehen 21.12. bis 23.12. mit Wintersonnwendfeuer Fr. und Sa. ab 14 Uhr So. ab 10 Uhr Wechselnde Aussteller mit Naturprodukten, Kunsthandwerk, bäuerlichen Produkten und regionalen Besonderheiten. Dazu schmackhafte Gastronomie am offenen Feuer, musikalische Umrahmung und Streichelzoo für Kinder. Schneiden Sie sich Ihren Christbaum selbst im Steinbruch!

Christbaumverkauf von heimischen Bäumen vor der Gartenwelt Reitinger nur während des Adventmarkts! Alle weiteren Infos finden Sie unter: www.reitinger.co.at


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Klaus Müller hat spezielle Bio-Brote im Sortiment.

„Unser tägliches Brot gib uns heute“ Die Bäckerei Müller schlägt eine ganz eigene Richtung ein und verbindet nachhaltige und biologische Lebensmittel mit traditioneller Handwerkskunst.

Bäckermeister Klaus Müller zeichnen sowohl seine nachhaltige Denkweise als auch seine Kreativität sowie „Artenvielfalt in Sachen Brot“ aus.

„Altes Brot ist nicht hart. Kein Brot, das ist hart!“ Dieser Spruch, auf eine Holztafel geschrieben, sticht einem sofort ins Auge, wenn man dem Aigner Bäcker- und Konditormeister Klaus Müller zu seiner Getreidemühle folgt. Mit besonderer Sorgfalt mahlt er das Getreide – in diesem Fall Schlägler Bio-Roggen – um exklusive Brotspezialitäten zu backen. Klaus Müller setzt auf Nachhaltigkeit und verwendet daher zunehmend mehr biologisches Getreide sowie biologische Ausgangsprodukte. Der Trend geht bei ihm eindeutig in eine bestimmte Richtung. „In einem gewissen Alter, wenn man die Kinder aufwachsen sieht, merkt man, dass die Erde als Ganzes nur geliehen ist“, so der Bäckermeister. Klaus Müller beherrscht nicht nur sein Handwerk. Er ist auch sehr belesen und stets gut informiert, vor allem seine Branche und allgemein den Lebensmittelhandel betreffend. So liefert er eine erstaunliche Information: „Österreich hat laut einer Studie bereits Mitte Mai seine Ressourcen verbraucht.“

Ressourcen-Verschwendung: viele Tiere sterben umsonst Wie viele Lebensmittel weggeworfen werden ... da reden wir lieber mal nicht weiter. „Auf jeden Fall müssen sicher sehr viele Tiere umsonst sterben“, stimmt Müller unsere Ressourcen-Vergeudung nachdenklich. „Der größte Feind ist der niedrigste Preis. Das lässt keinen normalen Landbau und keine nachhaltige Lebensmittelproduktion mehr zu.“ Daher will er mit gutem Beispiel vorangehen und dem Gegentrend zur „Geiz-ist-geil-Gesellschaft“, den es zum Glück gibt, folgen. „Ich glaube auf jeden Fall, dass eine Trendwende im Gang ist. Die Leute leben im Durchschnitt wieder bewusster“, meint Klaus Müller. Es sei den Leuten klar, dass qualitative

Der Bäckermeister verwendet ausgewählte heimische Getreidesorten.


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Der Aigner Bäcker ist bei seiner Getreidemühle ganz in seinem Element.

Produkte ihren Preis wert sind. Seiner Meinung nach gehe man zurück zum Natürlichen. Auch er selbst hat gemeinsam mit seiner Familie diese Richtung eingeschlagen. So haben seine Frau und er einen „Kraut- und Erdäpfeltag“ zuhause eingeführt. Einfach, um durch den Verzicht auf das Gewohnte ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wertvoll unser vielfältiges Angebot an Lebensmitteln ist. „Ich finde es beispielsweise auch eine ausgewogene Ernährung, wenn man zur Jause einen kleinen Renken Speck und ein Brot vom Vortag isst. Das muss man dann sehr gut kauen und langsam essen, somit ist man perfekt ernährt und mit wenig richtig gut satt“, meint der Aigner. Leute wollen wieder wissen, wie „Natur“ schmeckt Diese Trendwende ist auch im Geschäft der Bäckerei spürbar. So sind einige biologische Brotspezialitäten bei Müller schon vormittags ausverkauft. Ob der Bäcker wohl überlegt, mehr von den Spezialbroten zu backen? Nein, tut er nicht. „Bei der nachhaltigen Produktion ist es nicht möglich, dass immer alles verfügbar ist. Das soll auch gar nicht sein“, meint der Bäckermeister dazu. Die Liste der Vorteile von frisch gemahlenem Getreide ist lang: Es enthält die gesamten Stoffe und Geschmacksrichtungen des Korns, zum Beispiel den Keimling, der Baustein allen neuen Lebens ist und die Zellerneuerung unterstützt. „Die Natur hält alles für uns bereit! Wir brauchen uns nur darauf zu besinnen.“ Viele Leute wollen endlich wieder wissen, wie „Natur“ eigentlich schmeckt. Daher fährt Klaus Müller gut mit seiner Einstellung. Viele Menschen sind auch gezwungen, ihre Einstellung zu ändern und umzuschwenken, da die Liste der Unverträglichkeiten immer länger wird. Es ist den Leuten auch klar, dass qualitative Produkte ihren Preis wert sind. „Wobei eben jeder behauptet, dass er Qualität erzeugt“, weiß Müller. Seiner Meinung nach hat sich ganz einfach das Verständnis von Qualität verändert. Billiges Schnittbrot im Supermarkt kostet zum Teil nur 69 Cent. Biobrot beim Bäcker kostet teilweise zwischen vier und fünf Euro. „Ich würde sagen, es ist wahrscheinlich beides seinen Preis wert.“ Bernd Kütscher, Chef der Akademie des deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim, hat es folgendermaßen formuliert: „Qualität ist es dann, wenn der Kunde das Produkt wieder kauft.“ Brot hat den Menschen den Hunger genommen In diesem Dilemma befindet sich Klaus Müller trotz seiner nachhaltigen Arbeitsweise. Denn

auch er verwendet zum Teil Backmischungen wie den Kornspitz, die er mit großer Sorgfalt auswählt. „Dazu stehe ich ganz offen, weil es für eine kleine Bäckerei, wie wir es sind, nicht anders möglich ist. Es schmeckt den Leuten einfach.“ Der Chef-Bäcker verwendet jedoch nur die Grundmischung, die er mit hauseigenen Mehlen und Teigführungen verfeinert. Zudem sind es ausschließlich österreichische Lieferanten. Seit den 80er- und 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich viel verändert – speziell auch im Bereich Lebensmittel. So ist Müller sicher, dass der Trend nun weiter geht – weiter zurück zum Ursprünglichen, zurück zur Natur. Eines jedenfalls ist sicher: Brot hat der Menschheit den Hunger genommen. Es ist weltweit immer noch so, dass Getreide – allen voran Weizen und Reis – das am meisten gegessene Produkt ist. Beim Anblick der vielen verschiedenen Brot- und Gebäcksorten in der Bäckerei Müller stellt sich noch eine Frage: Wie bewahrt man das Brot zuhause am besten auf? „In einer Holzlade, Holzdose oder einfach nur im Naturleinenbeutel, weil diese Materialien den Wasserhaushalt der Umwelt am besten unterstützen und keinen Schimmel hervorrufen“, weiß der Spezialist. Da bleibt nur noch eines zu sagen: „Unser tägliches Brot gib uns heute!“

Der Schlägler Bio-Roggen ist ein ganz spezielles regionales Roggengetreide. Die Züchtung ist besonders robust und widerstandsfähig. Seine Geschichte geht zurück in das Jahr 1908. Seither ist dieser Roggen nicht mehr verändert worden. Ursprünglich kommt das Roggengetreide im Allgemeinen aus Anatolien und war ein „Unkraut“.

Cafe Konditorei Müller Hauptstraße 6 4160 Aigen-Schlägl Tel.: 07281 / 6257 mueller@meinbaecker.at www.meinbaecker.at


Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Die Freunde von Aigen-Schlägl, Schlägler Hauptstraße 14, A-4160 Aigen-Schlägl. Für den Inhalt verantwortlich: Obmann Mag. Maximilian Jauker, Schlägler Hauptstraße 14, A-4160 Aigen-Schlägl. Konzept, Grafik, Layout: www.fredmansky.at, Druckfehler vorbehalten.

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