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Ausgabe 36 // November 2019

Neue Perspektiven eröffnen Möglichkeiten S 6-7 Das Wirtschaftsleben in und rund um Aigen-Schlägl bietet eine reichhaltige Vielfalt in allen Sparten und Bereichen. Besonders Frauen als Unternehmerinnen sind im Vormarsch. Den Spagat zwischen Familie und Beruf zu schaffen, ist nicht immer einfach. Die neue Bezirksvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ spricht im Sonnenmann-Interview über diese Herausforderung.

S 8-9

Ein Traditions­betrieb stellt sich vor KÖLBL Tonewood verkauft seine Qualitätsprodukte bis China und Nordamerika.

S 13

g‘lernt is g‘lernt Bettina Blahnik-Wöss spricht über ihren Weg in einer von Männern dominierten Branche.

S 20-21

Veranstaltungen in jungen Händen In den traditionellen Meierhof ist mit Benjamin Reischl viel frischer Wind eingezogen.


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Editorial Ausgabe 36

Starke Frauen in der Wirtschaft

Inhaltsverzeichnis

Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist kein Kinderspiel. Das betrifft Unternehmerinnen und Unternehmer genauso wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Jeder Tag muss aufs Neue organisiert werden. Da sind besondere Überbrückungszeiten wie Ferien oder Kinderkrankheiten noch gar nicht eingerechnet. Dennoch ist dies den meisten Frauen ein Anliegen, beruflich unabhängig zu sein. Frauen gehen viel früher – zumindest stundenweise – wieder ihrem Beruf nach, als das noch vor Jahren üblich war. Auch die Zahl weiblicher (Einzel-)Unternehmerinnen steigt in Oberösterreich sowie im Bezirk Rohrbach an. So lag im vergangenen Jahr der Frauenanteil bei den Unternehmensgründungen bei 55,4 Prozent. Fast ein Drittel aller Unternehmerinnen in Oberösterreich hat Kinder unter 15 Jahren. Bedenkt man dabei – und so ehrlich muss „Mann“ sein – dass die meisten Frauen auch noch einen Großteil der unbezahlten Arbeit im Haushalt erledigen, so ist das schon eine erstaunliche Leistung. Um das alles zu schaffen, brauchen diese Frauen Unterstützung – seitens der Politik durch flächendeckende Kinder­ betreuungsangebote, seitens der Familie durch zusätzliche Hilfe in Überbrückungszeiten und seitens der Wirtschaftskammer durch eine starke Vertretung. Eine Unternehmerin aus Aigen-Schlägl hat sich entschlossen, sich speziell um die Anliegen der Frauen zu kümmern. Vera Groiss ist seit September die neue Bezirksvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“. In einem persönlichen Interview (Seite 6–7) spricht sie über die Rolle der Frauen zwischen Unternehmertum und Familienleben und sie erzählt, wo die Schwerpunkte ihrer Arbeit in den nächsten Monaten liegen werden.

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Schlägler Advent lädt zu kulinarischem Genuss

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Adventausstellung und genussvolle Frühstücksvariationen

6–7

Vera Groiss spricht über Frauen in der Wirtschaft

8–9

Kölbl produziert seit 90 Jahren qualitatives Tonholz

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20 Jahre KIKAS werden groß gefeiert

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Kneidinger Center steht für exzellente Lehrlingsausbildung

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Haus Sonnenwald in Aigen-Schlägl feierlich eröffnet

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Bettina Blahnik-Wöss ist Vorbild-Unternehmerin

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Wofsik präsentiert goldene Momente

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Drei neue Gesichter bei Groiss Wohnkultur

Ich wünsche eine spannende Lektüre sowie besinnliche Feiertage und einen guten & gesunden Start ins Jahr 2020!

Ihr Maximilian Jauker Obmann des Vereins Wirtschaftsforum Aigen-Schlägl

16–17 Vielfältiges Angebot rund um das Stift Schlägl 18

Die Spenglerei Hartl stellt sich vor

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Feuerwerk Lang verlegt Hauptstandort nach Aigen-Schlägl

20–21 Hochzeiten und Feste aller Art im Meierhof Schlägl feiern 22

Handwerklich arbeiten beim Zivildienst und Skispaß auf

höchstem Niveau am Hochficht erleben


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Ein Ort der Begegnung im Advent Von 7. bis 8. Dezember findet im Meierhof der traditionelle Schlägler Adventmarkt statt. Ein reichhaltiges kulinarisches wie kulturelles Angebot wartet auf die Besucher.

Seit 28 Jahren präsentiert sich der Schlägler Adventmarkt als „Ort der Begegnung“. Man trifft sich im Meierhof, um vorweihnachtliche Stimmung einzufangen, sich mit ersten Weihnachtsgeschenken einzudecken und nicht zuletzt, um das reichhaltige kulinarische und kulturelle Angebot zu genießen. Eröffnet wird der Schlägler Advent am 7. Dezember um 10 Uhr durch Bürgermeisterin Elisabeth Höfler, mit musikalischer Umrahmung durch das Trompetenensemble der LMS Schlägl unter der Leitung von Mag. Gerald Silber.

Marktgemeinde Aigen-Schlägl Marktplatz 17 A-4160 Aigen-Schlägl Tel.: 07281/ 6255-0 Fax.: 07281/ 6255-9 gemeinde@aigen-schlaegl.at www.aigen-schlaegl.at

Die Aussteller bringen den Besuchern traditionelles Handwerk näher – zu bestaunen und zu kaufen gibt es handbemalte Gläser, Holzschüsseln, Tonfiguren, Keramik, Kerzen, Puppen, Heukränze, Gestecke, Relief, Krippen, Holzwaren, Stickereien und Weihnachtskugeln. Auch Christbäume gibt es in allen Größen und Variationen. Allerlei regionale und vorweihnachtliche Speisen und Getränke werden beim Schlägler Advent angeboten wie Bratwürstel, Raclette-Brote, Kartoffelchips, Bauernkrapfen, Profesen, Fruchtspieße, Maroni, Leinölerdäpfel, Wildspezialitäten, Tee, Kaffee, (Kinder-)Punsch, Glühmost, Glühwein, Met und Bier. Für die jüngsten Besucher gibt es auch heuer wieder eine Kinderstube mit Bastelecke, wo Kerzenziehen und Kinderschminken angeboten werden. Am 7. Dezember kommt um 16 Uhr der Nikolaus. Musikalisches Rahmenprogramm Der Schlägler Adventmarkt hat auch ein attraktives Rahmenprogramm zu bieten. Das Spektrum reicht vom traditionellen Kirchenkonzert über besinnliche Gedichte und Geschichten bis

hin zu Darbietungen der Landesmusikschule Schlägl. Am 7. Dezember findet um 16.30 Uhr in der Stiftskirche Schlägl das Lehrerkonzert des Schulverbandes der Landesmusikschulen Schlägl und Rohrbach statt. Am 8. Dezember laden die Schülerinnen und Schüler der LMS Schlägl von 14.30 bis 16.30 Uhr zur Advent-Musik-Oase in den Festsaal der LMS Schlägl ein. Blühender Sommer im Bio.Garten.Eden 150 Tage Landesgartenschau sind vorüber. Die Marktgemeinde Aigen-Schlägl möchte sich recht herzlich bei allen Mitwirkenden für diese gelungene Veranstaltung bedanken. Ein großes Dankeschön gilt auch den mitwirkenden Gemeinden für das abwechslungsreiche Programm an den Sonntagen im Gemeindepavillon und auf der Festbühne sowie für die schön gestalteten Bänke, welche zum gemütlichen Verweilen am Teich eingeladen haben. Ein besonderer Dank gilt der Bevölkerung und den vielen Besuchern der Landesgartenschau. Wir hoffen, dass der Nachhaltigkeitsgedanke, der in diesen 150 Tagen vermittelt wurde, auch umgesetzt wird und in die einzelnen Gärten einzieht. Sehr erfreulich ist, dass ein großer Teil dieser eindrucksvollen Landesgartenschau erhalten bleibt und in den nächsten Jahren genutzt werden kann. Bevorstehende Veranstaltungen:

8.12.2019 – Tag der offenen Tür, Bioschule Schlägl 10.1.2020 – Tag der offenen Tür, Neue Mittelschule (für Volksschüler/innen und Eltern) 23.1.2020 – 19 Uhr, Tag der Fachbereiche, Polytechnische Schule Aigen-Schlägl 25.2.2020 – Faschingsumzug in Aigen-Schlägl Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.aigen-schlaegl.at


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Mit Vollgas in die Zukunft Acht junge Menschen starteten im September ins Berufsleben und setzen somit die jahrzehntelange Ausbildungstradition im Kneidinger Center fort. „Mit einem exzellenten Ausbildungsprogramm für Lehrlinge sichern wir uns die Top-Fachkräfte von morgen. Neben der Berufsschule besuchen unsere Lehrlinge spezifische VW- und AudiSchulungen“, erklärt Geschäftsführerin Anna Kneidinger. „Die jungen Menschen erwerben nicht nur die fachliche Eignung für ihren Beruf, sondern auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder Kommunikation. Das macht sie zu Persönlichkeiten, die wir im Unternehmen brauchen und halten wollen. Darum veranstalten wir alle zwei Jahre einen mehrtägigen hausinternen Workshop, in dem sich die Lehrlinge mit diesen Themen beschäftigen“, ergänzt Geschäftsführerin Maria Kneidinger. Eine gute Ausbildung wird hier mit Spaß an der Arbeit kombiniert, so bleibt das Kneidinger Center auch bei der Lehrlings-

ausbildung seinem Leitspruch „Service aus Leidenschaft“ treu. In Rohrbach starteten Sebastian Andexlinger und Maximilian Brandl die Lehre als KFZ-Techniker, Sarah Fischer begann ihre Lehre zur Bürokauffrau. Delia Zulum startete bereits im August ihre Lehre zur Bürokauffrau am Standort Linz. Ebenfalls in Linz machen ihre Ausbildung Florian Philipp, Jona Alexandra Karlinger und Paul Edinger. Am Standort Lembach unterstützt zukünftig Manuel Reiter das Techniker-Team. Bewerbungen für den Lehrstart 2020 laufen bereits. Termine zum Schnuppern können jederzeit direkt am gewünschten Standort vereinbart werden. Bewerbungen bis spätestens Dezember 2019 an bewerbung.kneidinger@autohaus.at senden.

Zeit für Wohl­ befinden und Genuss

Mit einem exzellenten Ausbildungsprogramm für Lehrlinge werden im Kneidinger Center schon jetzt die Fachkräfte von morgen ausgebildet.

Kneidinger Center GmbH 4150 Rohrbach Gewerbeallee 24 Telefon: 07289/8951 4160 Aigen Dreisesselbergstraße 6 Telefon: 07281/6254 kneidinger@autohaus.at www.kneidingercenter.at

Starten Sie gut in den Tag und lassen Sie sich verwöhnen – am besten mit einem Frühstück im Café Müller.

Die neuen Frühstücksvariationen sorgen für einen traumhaften Start in den Tag. Frisches Gebäck, herrlicher Kaffee, regionale Lebensmittel und gute Laune werden aufgetischt. Die wärmende Morgensonne im Gesicht oder Yoga auf der Terrasse, gute Musik am Morgen oder einfach mal Zeit haben für sich selbst – ein perfekter Start in den Tag kann vieles sein. Auch der Duft von frischem Gebäck und herrlichem Kaffee geben dem Tag einen guten Anfang. Am besten ist es, sich bei einem Müller-Frühstück rundum verwöhnen zu lassen. „Bei uns sind Sie da genau richtig, denn wir lassen keine Wünsche offen“, sagt Klaus Müller. Nur allerbeste Lebensmittel von regionalen Lieferanten wie Bio-Eier aus Julbach, Schinken von

der Fleischerei Bitter in Aigen-Schlägl, Käsevariationen, selbstgemachte Aufstriche, Biobutter, Marmelade und natürlich das hausgemachte Müller-Gebäck werden aufgetischt. Julius Meinl sorgt für den besten Kaffee, der bei den Frühstücksangeboten bereits enthalten ist. Lassen Sie sich verwöhnen und schlemmen Sie sich durch die neue Müller-Frühstückskarte. Müller bietet alles, was Sie für einen guten Start in den Tag brauchen – inklusive guter Laune! Bei größeren Frühstücksrunden freuen wir uns über jede Anmeldung im Vorfeld.

Cafe Konditorei Müller Hauptstraße 6 4160 Aigen-Schlägl Tel.: 07281 / 6257 mueller@meinbaecker.at www.meinbaecker.at


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„Ich möchte andere Frauen vor den Vorhang holen“ Unternehmerinnen wie auch Arbeitnehmerinnen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen sowie Einzelunternehmerinnen mehr in den Kreis der Unternehmerinnen einzubinden, sind die nächsten Ziele, die Vera Groiss als Bezirksvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ umsetzen möchte.

Unternehmerinnen mit Kindern

35% keine Kinder 35% Kinder über 15 Jahre 30% Kinder bis 15 Jahre

Gemeinsam mit ihrem Team will die 35-jährige Unternehmerin und Mutter einer einjährigen Tochter selbständige Frauen im Bezirk auf ihrem Weg unterstützen. Die Architektin und Juniorchefin bei Groiss Wohnkultur in Aigen-Schlägl weiß, mit welchen täglichen Herausforderungen Unternehmerinnen wie auch Arbeitnehmerinnen konfrontiert sind. Warum wolltest du dich bei „Frau in der Wirtschaft“ engagieren und damit viele Mitstreiterinnen unterstützen? Vera Groiss: Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass es diese Institution gibt, denn Frauen brauchen tatsächlich eine gemeinsame Stimme und eine Plattform. Es ist sehr wichtig, dass die Frauen vertreten sind, vor allem im Bezirk. Es ist vielen nicht klar, wie viele Unternehmerinnen es in Oberösterreich gibt. Bevor ich die Zahlen kannte, hätte ich mir selbst nicht gedacht, dass es so viele sind. Wie siehst du die Situation der Unternehmer­ innen hinsichtlich Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Wir bekommen das Aufwachsen unserer Tochter viel intensiver mit, weil wir auch während der Arbeit ständig vor Ort sind. Mir wäre es wichtig, dass es hinsichtlich Kinderbetreuung viele unterschiedliche Modelle gibt, sodass es für möglichst viele Bedürfnisse gute Lösungen gibt – und zwar nicht nur für Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist sicher auch eine Frage, mit der ich

Zeitpunkt der Selbständigkeit 22% vor Geburt der Kinder 78% nach Geburt der Kinder

mich jetzt mehr auseinandersetze, wie eine gute Lösung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussehen könnte. Gerade in Bezug auf die Sommermonate oder gewisse Überbrückungszeiten sollte nachgedacht werden. Es gibt sicher Möglichkeiten, um vor allem die Mitarbeiterinnen zu entlasten. Eine Vielzahl an Modellen ist natürlich mit einem hohen Aufwand verbunden, das ist mir klar. Mir persönlich ist es ganz wichtig, meine Tochter in meiner Nähe zu wissen. Wo siehst du im Bezirk Rohrbach noch Bedarf? Es wäre meiner Meinung nach ganz wichtig, dass sich ein paar zusätzliche, private Initiativen bilden würden. Die Aus- und Weiterbildung der PädagogInnen sollte immer zu den Schwerpunkten gehören. Unternehmensübernahmen in OÖ im Jahr 2018; Frauenanteil in %

37,4%

Wie sehen deine nächsten Ziele bei „Frau in der Wirtschaft“ aus? Was möchtest du für die Unternehmerinnen im Bezirk erreichen? Ich bin gerade dabei, für mein Team ein Programm zusammenzustellen, welches auf die Bedürfnisse der Unternehmerinnen abgestimmt sein wird. Wichtig ist mir, dass auch Einzelunternehmerinnen keine Scheu haben, zu den Veranstaltungen zu kommen und auf uns zuzugehen. Es soll sich jeder herzlich willkommen fühlen in einer Runde, wo man Antworten auf Fragen finden kann, indem man sich mit anderen austauscht. Die Veranstaltungen sollen genutzt werden als Informationsmedium und es soll unterhaltsam sein, unter Gleichgesinnte zu kommen, die ähnliche Probleme im Alltag haben. Ich glaube, dass jemand, der ein größeres Unternehmen führt, genauso vom Einzelunternehmer profitieren und lernen kann wie umgekehrt.


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Einsicht, dass eine Frau genauso fähig ist wie ein männlicher Part. Es muss auch in den Köpfen der Frauen ankommen, dass sie fähig sind und alles schaffen können, was sie sich vorstellen. An den geistigen Grenzen muss noch ein gearbeitet werden. Mehr Selbstbewusstsein bei den Frauen wäre notwendig. Wenn eine Frau selbstbewusst ist, ist das oft noch mit Schuldgefühlen behaftet. Man kann ruhig dazu stehen, was man ist, was

Top-Branchen der weiblichen Gründungen 1. Personalberatung und Personenbetreuung 2. Persönliche Dienstleister 3. Direktvertrieb 4. Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure 5. Kunsthandwerke 6. Werbung und Marktkommunikation 7. Mode und Bekleidungstechnik

Was sollte speziell im Bezirk in Zukunft für Frauen im Beruf gemacht werden? Es wäre sehr wichtig, der Frau an sich noch mehr Respekt zukommen zu lassen. Die Gleichberechtigung ist noch nicht überall angekommen, die

Was war die schönste Erfahrung, als du von Wien nach Aigen-Schlägl gekommen bist? Es ist sehr schön, zu spüren, dass es Menschen gibt, die an einen glauben und da sind – dann kann auch etwas Gutes entstehen.

+ 115%

Warum ist die Selbständigkeit aus deiner Sicht vor allem für Frauen eine gute Möglichkeit, ihren Beruf auszuüben? Da ist an erster Stelle definitiv die Flexibilität der Arbeitszeiten. Aber besonders Frauen fühlen sich sehr häufig zu kreativen Berufen hingezogen und diese stehen ganz oft im Zusammenhang mit einer Selbständigkeit.

Sollte die Ausbildungsmöglichkeiten verbessert werden? Die Ausbildung kann prinzipiell immer verbessert werden und die Vermittlung von dem Begriff „Lebenslanges Lernen“. Auch finanzielle Aspekte sind wichtig, wie etwa der wichtige Schritt, dass Kinderbetreuungszeiten als Pensionszeiten angerechnet werden. Es ist aus meiner Sicht nicht ganz fair, dass es in der Karenz Zuverdienstgrenzen gibt. Diesbezüglich werden von „Frau in der Wirtschaft“ auch immer wieder zu verschiedenen Themen Forderungen an die Regierung gestellt.

Anstieg Akademikerinnen

man kann und wer man ist. Es geht auch sehr viel um Berufsausbildung. Junge Frauen sollten ruhig auch in Branchen vorstoßen, die jetzt nicht per se als klassische Frauenberufe ausgewiesen sind.

+ 3,54%

Neugründungen im Bezirk Rohrbach Frauen: 74 | Männer: 66

Zahlen – Daten – Fakten Unternehmerinnen in Oberösterreich Quelle: www.wko.at/site/fiw-oberoesterreich/ wirueberuns/Die_Wirtschaft_ist_weiblich_.html Stand: 31.12.2018

+ 5,88%

Unternehmens­ gründungen 2018 Frauenanteil 55,4%

Einzelunternehmen im Bezirk Rohrbach

36.394 Frauen 40.368 Männer

+ 8,59%

Wie sah dein Weg in die Selbständigkeit aus? Für mich war schon immer klar, dass ich ein Freigeist bin und ich war auch ohne meinen Mann schon selbständig tätig. Gemeinsam haben wir uns dann für den Schritt entschieden, das Familienunternehmen seiner Eltern zu übernehmen und weiterzuführen. Wir haben uns diese Übernahme gut und lange überlegt. Irgendwann trifft man Entscheidungen, wie das Leben weitergeht. Wir haben die Verantwortung für das Unternehmen, für die Tradition gespürt und wir sind jetzt glücklich, diesen Schritt gegangen zu sein.

Einzelunternehmen in OÖ (natürliche Personen)

Mädchen in technischen Lehrberufsgruppen (2002 vs. 2018) Chemie Elektrotechnik Maschinen Kunststoff Elektronik Fahrzeuge/Metall

Der gegenseitige Austausch soll also im Mittelpunkt stehen? Ich bin jemand, der extrem an Gemeinschaft glaubt, daran, dass man gemeinsam mehr erwirken und bewirken kann. Das ist auch der Grund, warum ich diese Funktion als Bezirksvorsitzende ausübe. Es gibt bestimmt viele Frauen, die sich nicht trauen, ihr Wissen anderen mitzuteilen und zu präsentieren. Es ist mein erstes Ziel, diese Hemmschwelle abzubauen. Bei unseren Veranstaltungen werden Unternehmen besichtigt, aber in erster Linie geht es darum, unter die Leute zu kommen und miteinander zu reden. Es ist mir wichtig, andere Frauen vor den Vorhang zu holen.

37 Jahre

Vera Groiss, Bezirksvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“

Durchschnittsalter bei Neugründungen oberösterreichweit

Gewerbe & Handwerk: 58,9% Tourismus & Freizeit: 40,3% Handel: 33,4% Information & Consulting: 24,5% Transport & Verkehr: 14,4% Industrie: 7,3%

1.173 Frauen 1.405 Männer

Spartenmitgliedschaft Frauenanteil


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Seit 90 Jahren gibt ein Unternehmen den Ton an KÖLBL European Tonewood GmbH stellt bereits in der dritten Generation Tonholz her. Tradition und Innovation sind gleich wichtig – und über allem steht der Wert der persönlichen Kundenbeziehungen. „Erfahrung kommt mit der Zeit – wir haben lange dafür gearbeitet.“ Christoph Kölbl

Das Unternehmen, das vor kurzem sein 90-jähriges Bestehen feierte, beliefert mittlerweile die Märkte in Europa, China, Japan und Nordamerika.

Die Familie Kölbl stammt ursprünglich aus den ehemals deutschsprachigen Gebieten im heutigen Tschechien und siedelte sich 1947 in AigenSchlägl an, wo das Unternehmen aufgebaut wurde.

Zeitreise 90 Jahre KÖLBL European Tonewood „Tradiertes Wissen, besondere Handgriffe sowie ein genau abgestimmter und auf höchste Qualität ausgerichteter Verarbeitungsprozess haben uns dahin geführt, wo wir heute sind“, sagt Firmenchef Christoph Kölbl. Nach der Vertreibung aus dem Dorf Sarau, siedelte sich die Familie Kölbl 1947 im nur fünf Kilometer entfernten Aigen an und baute den Betrieb neu auf. In den 70er-Jahren wurde zur Steigerung der Produktion ein Sägewerk angemietet und das Sortiment um Kanteln für Holzblasinstrumente erweitert. 1980 wurde die erste größere Lagerhalle gebaut. 1990 übernahm Christoph Kölbl den Betrieb von seinem Vater. Seit der Übernahme haben sich das Produkt­ sortiment sowie das Werk verändert und das Unternehmen ist stetig gewachsen. Mit dem EU-Beitritt 1995 öffnete sich eine Tür nach Europa. Kurz darauf – im Jahr 1998 – folgte der Markteintritt in China und ein Vertriebsbüro in Shanghai wurde eröffnet. Diese Ereignisse waren ausschlaggebend für den Erfolg von KÖLBL

European Tonewood GmbH in den letzten Jahren. „Langfristige und enge Kundenkontakte sind seitdem Tradition und wichtig für unseren Erfolg.“ Am 29.9.2019 feierte die Firma mit über 200 Gästen diesen Erfolg der letzten 90 Jahre bei einem stimmungsvollen und gelungenen Fest am Firmengelände. Weitere Investitionen in die Zukunft am Standort Aigen-Schlägl sind geplant und werden gerade umgesetzt.


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The Sound of the Alps „Es braucht ein Auge für den Klang. Erst ab einer gewissen Höhe wachsen die alpinen Fichten, die wir für unser Tonholz auswählen. Manchmal wird nur einer von 100 Stämmen unseren Ansprüchen gerecht“, erklärt Christoph Kölbl. Neben der alpinen Fichte finden auch Weißbuche, Bergahorn oder Birnbaum Verwendung im Instrumentenbau. Nur wenn das Holz sehr langsam wächst, zeichnet es sich durch feine Jahresringe aus. Den Blick für geeignete Bäume haben Jahrzehnte der Erfahrung geschärft und das für die Verarbeitung notwendige Handwerk wird seit drei Generationen gepflegt und perfektioniert. „Als Kind war mir nicht bewusst, wie besonders der Werkstoff Holz ist – noch dazu wo Holz bei uns nicht irgendein Holz ist, sondern vielleicht später in einem Konzertsaal erklingt“, erzählt Christoph Kölbl. Seitdem er 1990 den Betrieb übernommen hat, investierte er rund 8,8 Millionen Euro in modernste Anlagen, Gebäude, Technik und Nachhaltigkeit. 700.000 Teile und Zuschnitte für Musikinstrumente verlassen jährlich das Werk. Der Exportanteil liegt bei über 95 Prozent und die Produkte werden vor allem nach China, Japan, Europa und Nordamerika geliefert. Nichts kommt von ungefähr Hinter den Erzeugnissen von KÖLBL European Tonewood GmbH steht enorm viel menschliches Know-how. „Es gib in unserem Bereich Dinge, die nur der Mensch sieht. Wir nutzen modernste Technik, aber die letzte Entscheidung trifft immer der Mensch, der qualifizierte Mitarbeiter“, betont Christoph Kölbl. Von den Mitarbeitern wird viel Know-how und Erfahrung gefordert. Dies wird im Unternehmen mit Sorgfalt weitergegeben. Dieses Wissen und die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern wird honoriert und mündet unter anderem in diversen Betriebsausflügen (Jubiläumsreise 2019: 12 Tage China) und Festen während des Jahres.

Auch Gesundheit am Arbeitsplatz ist wichtig. Im Zuge des Projekts Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), das in Zusammenarbeit mit der OÖGKK sowie in enger Abstimmung mit Bettina Kölbl-Fuchs MSc. – der Frau des Chefs und studierte Ernährungsmedizinerin – durchgeführt wurde, gab es am Betriebsstandort in Aigen-Schlägl zahlreiche Neuerungen, Workshops und Aktionen. Bettina Kölbl-Fuchs berät auch gerne Unternehmen aus der Region zu diversen

Jährlich verlassen 700.000 Teile und Zuschnitte für Musikinstrumente das Werk.

Gesundheitsthemen am Arbeitsplatz. Neugestaltete Pausen- und Aufenthaltsräume laden zum Rasten ein. Ein wöchentlicher Obstkorb – das ganze Jahr hindurch – rundet das Angebot für die Mitarbeiter ab. Qualifizierte Mitarbeiter werden übrigens immer gesucht. Gefragt sind gerne auch Quereinsteiger, die einen handwerklichen Beruf erlernt haben. Bei Interesse finden Sie weitere Informationen unter www.koelbl.co.at

KÖLBL European Tonewood GmbH Karl-Zeller-Weg 5 A-4160 Aigen-Schlägl T: +43 7281 6317-0 F: +43 7281 6317-7 office@koelbl.co.at www.koelbl.co.at


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20 Jahre Kunst im Kinosaal Am 22. November lädt das KIKAS ab 21 Uhr zur großen Jubiläumsparty ein.

KIKAS Kunst im Kinosaal Marktplatz 27 4160 Aigen-Schlägl 07281 62 97 40 office@kikas.at www.kikas.at

Hunderte Veranstaltungen mit mehr als 100.000 Zuschauern haben die Besucher in den letzten 20 Jahren im KIKAS begeistert. Kabarettisten wie Stermann&Grissemann, Alfred Dorfer, Roland Düringer, Thomas Maurer, Josef Hader, Thomas Stipsits und viele mehr haben das Publikum erheitert. Musiker und Bands wie Juli, Wir sind Helden, Fettes Brot, 4Lyn, Sepultura und viele mehr sind im KIKAS aufgetreten. Gegründet wurde der Kulturverein, welcher aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, im Herbst 1999. Veranstaltet wurde im alten Kinosaal in Aigen-Schlägl. Ziel war es, im oberen Mühlviertel ein Veranstaltungszentrum für zeitgenössische Kultur zu schaffen. Zur großen Jubiläumsparty am Freitag, 22. November, ab 21 Uhr sind alle eingeladen, die letzten 20 Jahre Kultur im KIKAS

Revue passieren zu lassen und zu feiern! Nach dem von Stermann&Grissemann moderierten Rückblick heizen euch „MAX THE SAX“ und „Pat Poree“ auf der Hauptbühne kräftig ein. Auf der zweiten Bühne sorgen „De Strawanza“ für Unterhaltung und in der KIKAS LOUNGE spielt „Jack the Busch“ für euch. Die Jubiläumsparty startet nach der Kabarettvorstellung von Stermann&Grissemann „Gags, Gags, Gags“, die um 19 Uhr beginnt. Kabarettbesucher haben freien Eintritt zur Party. Karten sind an der Abendkassa erhältlich. Eine Karte kostet 10 Euro, wobei 3 Freigetränke inkludiert sind.

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Adventsausstellung in der Blumenwerkstatt Bei Margit und Gitti finden Sie alles – von trendig bis traditionell. Von Freitag, 22., bis Samstag, 23. November, findet die vorweihnachtliche Ausstellung jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr statt. Am Sonntag, 24. November, ist die Ausstellung in der Blumenwerkstatt von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Bei unserer Adventsausstellung erwarten Sie wieder viele trendige und traditionelle Dekoideen und Accessoires, die Ihr Zuhause verschönern. Bis Weihnachten ergänzen wir unsere Ausstellung immer wieder mit neuen Werkstücken. Stimmen Sie sich gemeinsam mit uns auf eine besinnliche Adventszeit ein!

Workshop-Termine: Montag, 25. November, und Dienstag, 26. November, jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr. Wir bitten um telefonische Vor­ anmeldung unter der Nummer 0664 53 93 596. Wir freuen uns auf kreative Stunden in gemüt­ licher Atmosphäre! Margit und Gitti mit Lehrling Isabella.

NEU: Gestalten Sie unter fachmännischer Anleitung Ihren Adventskranz selber! Wir laden Interessierte herzlich zu unserem weihnachtlichen Kreativ-Workshop in die Blumenwerkstatt ein!

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Haus Sonnenwald steht für Menschlichkeit und Verwurzelung Die neue Wohneinrichtung in Aigen-Schlägl wurde Anfang Mai 2019 bezogen. Am 9. September 2019 war die feierliche Eröffnung und Segnung des Hauses. Thomas Bräuer, Einrichtungsleiter des Haus Sonnenwald, erzählt von der neuen Wohneinrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung, von Herausforderungen und von den schönen Momenten seiner Tätigkeit.

Thomas Bräuer leitet das Haus Sonnenmann, eine neue Einrichtung in Aigen-Schlägl für Menschen mit Beeinträchtigung, das im September feierlich eröffnet wurde.

Herr Bräuer, Anfang Mai 2019 sind die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ins Haus Sonnenwald eingezogen. Anfang September war die offizielle Eröffnung. Wie waren die letzten Monate für Sie? Thomas Bräuer: Mir ist es ein großes Anliegen, den Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus Sonnenwald nicht nur einen Wohnplatz, sondern ein neues Zuhause zu bieten. Ein Zuhause, an dem sie gerne sein wollen, wo sie sich wohlfühlen und wo sie auch für ihr weiteres Leben Perspektiven entwickeln können. Deswegen war der Tag, an dem die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ins Haus Sonnenwald eingezogen sind, etwas ganz Besonderes für mich. Die Vorbereitungen haben zwar viel Zeit und Mühe in Anspruch genommen, aber wenn man sieht, wie wohl sich die Bewohnerinnen und Bewohner inzwischen in ihrem neuen Zuhause fühlen, ist das ein gutes Gefühl und jede Mühe wert. Die feierliche Eröffnung am 9. September war dementsprechend auch ein besonderer Tag für uns alle. Was zeichnet das Haus Sonnenwald aus? Thomas Bräuer: Einerseits konnten wir durch das Haus Sonnenwald dringend benötigte Betreu-

Haus Sonnenwald Grüner Weg 6 4160 Aigen-Schlägl Tel: +43 7281 80280 sonnenwald@ arcus-sozial.at

ungsplätze schaffen. Durch die neue Wohneinrichtung können wir den Betroffenen und den Angehörigen auch ein Gefühl von Sicherheit geben. Die Sicherheit, dass eine gute Betreuung in der Umgebung gewährleistet ist. Gerade dezentrale Einrichtungen wie das Haus Sonnenwald sind wichtig, weil sie den Betroffenen ein Leben in der gewohnten Umgebung ermöglichen. Außerdem konnten wir schon beim Bau des neuen Wohnhauses – besonders in Hinblick auf die Barrierefreiheit – einiges umsetzen, was in anderen Einrichtungen oder teilweise bei den einzelnen Bewohnerinnen und Bewohnern zuhause gar nicht möglich wäre: Das Wohnhaus ist komplett barrierefrei, alle Zimmer sind rollstuhlgerecht, bieten ausreichend Platz und auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Welche Bedeutung hat der Name der neuen Wohneinrichtung „Haus Sonnenwald“? Bräuer: Der Name Haus Sonnenwald bezieht sich einerseits auf Martin Greysing, den „Sonnenmann“. Abt Martin Greysing hat im 17. Jahrhundert das Martinsspital für alte, schwache und kranke Menschen gegründet. Außerdem bezieht sich der Name auf den Wald, den Böhmerwald. Der Name Haus Sonnenwald ist die Kombination beider Wertigkeiten: Menschlichkeit und Verwurzelung. Er steht dafür, dass das Wohnhaus zur neuen Heimat wird. Er steht für die Verwurzelung der neuen Einrichtung in der Region, für die Verwurzelung in den Herzen der Menschen.


Die Unternehmerin Bettina Blahnik-Wöss wurde von der WKOÖ im Zuge der Initiative „g’lernt is g’lernt“ vor den Vorhang geholt.

Spengler- und Dach­deckermeisterin steckte sich stets hohe Ziele Bettina Blahnik-Wöss wollte schon als Kind hoch hinaus. Nun führt sie das Traditionsunternehmen ihres Vaters in 4. Generation weiter. Bereits als Kind wusste Spengler- und Dachdeckermeisterin Bettina Blahnik-Wöss, dass sie den elterlichen Betrieb übernehmen möchte. Nach der Pflichtschule begann sie daher zunächst eine Lehre als Industriekauffrau, um für die spätere Bürotätigkeit gerüstet zu sein. Im Anschluss erlernte die Unternehmerin die Lehrberufe Spengler und Dachdecker. „Dazu habe ich mich bewusst nicht für den eigenen Betrieb entschieden, um auch Einblick in ein anderes Unternehmen zu bekommen“, sagt Blahnik-Wöss. „Der Beruf des Spenglers und Dachdeckers ist vielseitig. Keine Baustelle ist wie die andere. Die Herausforderung, in die Fußstapfen meines Vaters zu treten, war jedoch groß – speziell als Frau. Umso mehr möchte ich mich bei meinen Eltern für die große Unterstützung bedanken.“ Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter hat oberste Priorität Als Frau und Chefin ist Bettina Blahnik-Wöss seit mehr als 20 Jahren nicht nur für die Bürotätigkeit zuständig, sondern sie gibt seither auch das Fachwissen sowie das handwerkliche Können an die Mitarbeiter weiter. „Es ist etwas Besonderes für mich, die Tradition unseres Handwerkes als Meisterbetrieb nun schon in 4. Generation weiterführen zu können“, sagt die Unternehmerin, die den Standort in Aigen-Schlägl gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang erweitert und modernisiert hat. Viel Wert legt Bettina Blahnik-Wöss auf die Zufriedenheit der Kunden und der Mitarbeiter. „Ohne unsere qualifizierten Mitarbeiter wäre es nicht möglich, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen.“ Für fachmännisch durchgeführte Arbeiten braucht es Fachkräfte. „Handwerk hat goldenen Boden. Diese Redewendung ist sehr alt, verliert jedoch bis heute nicht an Gültigkeit“,

sagt Blahnik-Wöss. „Ich finde es ganz wichtig, den Lehrberuf von Grund auf zu lernen – Step by Step – im besten Fall vom Lehrling zum Meister“, betont die Unternehmerin, die momentan fünf Mitarbeiter beschäftigt und einen Lehrling ausbildet. „Handwerker zu sein, ist viel mehr als Arbeit“, weiß Bettina Blahnik-Wöss aus Erfahrung. „Ein gut ausgebildeter Handwerker verdient ehrliches Geld und ist am Arbeitsmarkt hochbegehrt. Auch aktuell suchen wir eine Hilfskraft, einen Lehrling oder eine Fachkraft.“ Ebenso wichtig sind Kunden, die Wert auf regionale Qualität und Handwerk legen. „Für das Vertrauen unserer Kunden möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken“, sagt die Spengler- und Dachdeckermeisterin. Nun steht der Winter vor der Tür. Im Frühjahr ist die Dachdeckerei und Spenglerei Wöss wieder mit tollen Angeboten rund um Neubauten oder Reparaturarbeiten im Einsatz.

Bettina Blahnik-Wöss im Wordrap Eine Leistung, auf die ich besonders stolz bin, ist … dass ich mit 22 Jahren jüngste Spenglermeisterin gewesen bin. Eine meiner Stärken ist … dass ich selbstbewusst und stets optimistisch bin. Die größte Herausforderung in meiner Selbständigkeit war … die Mitarbeitersuche Frauen, die von der Selbständigkeit träumen, sollten auf jeden Fall … ihr Ziel verfolgen, machen und umsetzen!

Wöss Spenglerei GmbH Paul-Jauker-Straße 3 + 4 4160 Aigen-Schlägl Tel.: +43 (0)7281 / 6473 b.woess@aon.at www.woess-spenglerei.at

Die Dachdecker- und Spenglermeisterin möchte jungen Menschen zeigen, dass es möglich ist, mit einer Lehre Karriere zu machen.


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Goldene Weihnachten bei Wofsik Ganz im Zeichen des Glanzes stehen die Festtage auch heuer bei Ihrem Juwelier Uhren Schmuck Wofsik in Aigen-Schlägl.

Uhren Schmuck Pokale Wofsik Hauptstraße 7 4160 Aigen-Schlägl 07281 62 68 wofsik@aon.at

Welches Geschenk macht Frauen zu Weihnachten besonders viel Freude? Ganz genau! Ein Schmuckstück. Schmuck kommt deshalb am besten an, weil er mit Emotionen verbunden ist und einen besonderen Wert sowie einen gewissen Luxus verkörpert. Vielen Männern treibt die Suche nach dem passenden Geschenk Schweißperlen auf die Stirn. Was sollte „Mann“ beachten, wenn er vorhat, seine Liebste mit einem funkelnden Geschenk zu überraschen? „Wichtig ist, im Vorfeld bereits genau herauszufinden, welcher Typ von Frau die zu Beschenkende ist, was ihr gefällt und welche Art von Schmuck sie schon besitzt“, rät die Schmuckexpertin Eva Wofsik. Zu einem bereits vorhandenen Lieblingsstück raten wir, dieses zu einem Set zu kombinieren. So lässt sich zum Ohrschmuck bestimmt ein passender Ring finden und umgekehrt. Der Trend geht wieder hin zu echtem Gold- und Silberschmuck. Zarte Ketten und

PERSÖNLICH

Armbänder mit Farbsteinen führen die weihnachtliche Schmuck-Hitliste an. Übrigens: Auch Männer freuen sich über ein Geschenk unter dem Christbaum. Zur Auswahl stehen Armbänder, Gravur-Anhänger, Geld- und Krawattenspangen sowie Funkuhren mit Multifunktion.

Lassen Sie sich inspirieren! Peter und Eva Wofsik laden Sie gerne zu einem vorweihnachtlichen Bummel in ihr Geschäft in Aigen-Schlägl ein, wo sie sich gerne Zeit nehmen, Sie persönlich zu beraten.

Was zählt, sind die Menschen.

Gemeinsam abheben glaubandich sparkasse.at/smw

Es sind die Menschen, die die Sparkasse Mühlviertel-West zu etwas Besonderem machen. Mit Freude kümmern wir uns um Ihre Wünsche und Träume. Gestern, heute und morgen.


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Ein starkes Team: Zusammenhalt und Wertschätzung werden hier im Arbeitsalltag gelebt.

Neues aus dem Hause Groiss Insgesamt drei neue Gesichter verstärken das Team von Groiss Wohnkultur. Ein neuer Handelspartner bringt jede Menge neue Trends. Gleich zwei neue Mitarbeiter verstärken seit August das Team in der Werkstatt bei Groiss Wohnkultur. Ronny Öller aus Baureith hat eine Lehre als Tischler angetreten. Jonas Falkner aus Peilstein hat nach Absolvierung des Wehrdienstes als ausgelernter Tischler begonnen. In der Zwischenzeit darf sich die karenzierte Gudrun Felhofer mit ihrer Familie über ihre Tochter Rosa Sophie freuen. Nach fast elf Jahren müssen wir uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge für eine Weile von unserer lieben Tanja Höller verabschieden, da sie und ihr Mann ebenfalls Nachwuchs erwarten. Wir freuen uns sehr, Renate Barth aus St. Martin bei uns begrüßen zu dürfen, die ab jetzt in den Bereichen Sekretariat und Assistenz der Geschäftsführung tätig ist. Neben zahlreicher Neuigkeiten, die es im Schauraum in Baureith zu bestaunen gibt, sei an dieser

Stelle auch auf die heurige Messe Haus und Wohnen in Linz von 15. bis 17. November hingewiesen, wo Groiss Wohnkultur erstmals den Messestand seiner langjährigen Handelspartner Anrei und ewe Küchen sowie erstmals einen eigenen Stand von Muuto betreiben wird. Seien Sie gespannt! Das Team von Groiss Wohnkultur freut sich über Ihren Besuch. In diesem Sinne: Bis bald bei Groiss Wohnkultur!

groiss wohnkultur e.U. Baureith 5 4160 Aigen-Schlägl 07281 63 26 office@groiss.at www.groiss.at

Links: Tanja Höller übergibt ihren Arbeitsbereich in die Hände von Renate Barth. Rechts: Ronny Öller und Jonas Falkner verstärken seit August das Team in der Werkstatt. Erstmals neben Anrei und ewe durch Groiss Wohnkultur exklusiv bei der Messe „Haus und Wohnen“ in Linz vertreten: Muuto – der Top-Hersteller für trendige skandinavische Möbel und Accessoires.


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Ruhig in Bewegung bleiben Das Angebot im und rund um das Stift Schlägl ist auch jetzt im Herbst und im Winter so vielfältig und bunt, wie das Blütenmeer während der letzten Monate war. Zur „Einkehr“ in die warme Stube laden der Stiftskeller und heuer erstmals auch das „In’s Stifterl“ ein.

Mit seinen besonderen Räumen und dem festlichen Ambiente bietet der Stiftskeller den perfekten Rahmen für eine gelungene Weihnachtsfeier.

Ereignisreiche Monate liegen hinter uns. In den 150 Tagen Landesgartenschau brachten wir den vielen Besuchern unsere Gastfreundschaft, unseren Auftrag der Seelsorge, unsere Geschichte, die kulinarischen Köstlichkeiten und die 400 Jahre alte Brautradition näher. Nun ist es an der Zeit, Danke zu sagen – für dieses besondere Jahr. Wir möchten uns bedanken für die vielen Begegnungen, das positive Feedback und dafür, dass wir mitten im Geschehen sein durften. Die kommende Zeit wird nun wieder ruhiger. Es bleibt uns mehr Zeit für den kulinarischen Genuss und jeden einzelnen unserer Gäste. Wir freuen uns darauf! Die Stiftskirche erstrahlt in neuem Glanz Nehmen Sie Platz in der Kirche und feiern Sie mit uns den Gottesdienst. Oder blicken Sie hinter unsere Mauern und entdecken Sie das Kloster in der Welt von heute. Erleben Sie die

Geschichte und die Gegenwart des Stifts Schlägl und besichtigen Sie Bibliothek, Krypta, Kirche, Orgel, Klostermarkt und Bildergalerie. Der Stiftskeller lädt ein zum Genießen in gemütlicher Atmosphäre Wenn es kühler wird im Herbst und die Tage kürzer werden, ist eine gemütliche Einkehr genau das richtige. Bei einem Herbstspaziergang rund um das Stift Schlägl lässt sich die Natur noch riechen und die frische Luft genießen. Danach warten die warme Stube und kulinarische Köstlichkeiten aus der Region sowie ein herrlicher „Schluck Heimat“ im Stiftskeller. Mit seinen besonderen Räumen – dem alten Sudhaus, dem Fasslraum und dem MartinGreysing-Saal – bietet der Stiftskeller den perfekten Rahmen für verschiedenste Anlässe. Auch Einheimische entdecken immer wieder Neues in der eigenen Heimat und regionale Unternehmen nutzen das festliche Ambiente gerne für Weihnachtsfeiern. „In’s Stifterl“ lädt zu Punsch und Weihnachtsstimmung Ein Highlight ist heuer das „In’s Stifterl“ – ein kleines Gebäude direkt neben dem Stiftskeller. Hier können Sie vor der Weihnachtsfeier gemütlich zusammenwarten und sich mit Orangenpunsch, Prosecco und Schlägl Bier auf einen schönen Abend einstimmen. Ab 5. Dezember bis zum Silvesterabend ist das „In’s Stifterl“ jeden Freitag und Samstag von 17 bis 21 Uhr und jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Bei Orangenpunsch und hausgemachter Weihnachtsbäckerei können Sie sich perfekt


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auf Weihnachten einstimmen. Auch am 31. Dezember ist das „In’s Stifterl“ von 14 bis 17 Uhr geöffnet. In Kombination mit einer Führung durch die Stiftsbrauerei, die ab 8 Personen immer von Dienstag bis Samstag gebucht werden kann, wird ein genussvoller Abend garantiert zu einem Highlight. Erleben Sie den Mythos Stiftsbrauerei Schlägl und lassen Sie sich von unseren Bierexperten durch die moderne, innovative Stiftsbrauerei führen. Bier ist nicht nur einfach ein Getränk – es verbindet Menschen und Regionen. Wir laden Sie ein, genussvolle Momente einer gelebten Bierkultur zu erleben. Wem die Kostproben im neuen Brauerei-Shop besonders zusagen, kann möglicherweise schon einen Teil der Weihnachtseinkäufe erledigen. Menschen, die gerne Bier trinken, freuen sich immer über einen ganz besonderen „Schluck Heimat“, der an den Festtagen noch besser schmeckt und edel verpackt – etwa im Mühlviertler Bierkistl, im Schlägl Bierkorb, im 2-Liter-Siphon oder in einer eigens kreierten Bierhandtasche – auch dem Auge schmeichelt. Speziell zu dieser Jahreszeit ist ein Gang rund um den wunderbaren Stiftsteich – direkt beim

Bier ist nicht einfach nur ein Getränk – es verbindet Menschen und Regionen. Erleben auch Sie den Mythos Stiftsbrauerei Schlägl und erfahren Sie mehr darüber.

Stift Schlägl Zentralverwaltung Schlägl 1, 4160 Aigen-Schlägl Tel.: 07281 88 01 221 zv@stift-schlaegl.at www.stift-schlaegl.at

neuen Eingang zur Stiftsbrauerei – ein wahres Erlebnis für alle Sinne. Sehen, riechen, schmecken und fühlen Sie am besten selbst und genießen Sie die Ruhe, die uns nicht davon abhält, dennoch in Bewegung zu bleiben.


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Mit der Spenglerei werden fast alle Bereiche rund ums Dach abgedeckt. Josef Hartl arbeitet termingerecht und kundenorientiert.

Eine Spenglerei, die alles abdeckt Jungunternehmer Josef Hartl arbeitet gerne an der frischen Luft, wo er den Kopf frei hat, um eigene Ideen umzusetzen und für seine Kunden handfestes Handwerk zu schaffen.

Hartl Spenglerei e.U. Hauptstraße 36a 4160 Aigen-Schlägl Tel.: 0664 2748069 www.hartl-spenglerei.at

Einen Aufstieg auf das Dach der Berufswelt hat Josef Hartl aus Aigen-Schlägl gewagt, als er sich heuer im Frühjahr als Spenglermeister selbständig gemacht hat. Der 29-Jährige, der zuvor schon Erfahrungen als Bauleiter eines größeren Unternehmens sammeln konnte, legt Wert auf Qualität, arbeitet kundenorientiert und termingerecht. „Ich möchte jetzt vor allem eigene Ideen umsetzen und wieder herauskommen aus dem Büro“, sagt der passionierte Handwerker. „Das Handwerk lebe ich – das freut mich durch und durch“, stellt sich der Tüftler auch gerne schwierigen Herausforderungen. Der Spenglermeister bietet sämtliche Leistungen rund um Dach und Fassade. Dazu gehören Spenglerei, (Metall-)Fassaden, Steildächer, Flachdächer, Terrassenabdichtungen, Reparaturarbeitenund Wartungsservice, Sturmschäden, Schäden durch Schneedruck und Dachsanierungen. Für

Steckbrief Name: Josef Hartl

dern, Snowboarden

Beruf: Spenglermeister

Zukunftswünsche: Das nächste Ziel wäre, weiteren Menschen in der Region einen Arbeitsplatz zu bieten und auch Lehrlinge auszubilden.

Alter: 29 Wohnort: Aigen-Schlägl Interessen: Radfahren, Wan-

Privat- und Firmenkunden deckt der 29-Jährige Dächer neu ein – bei neuen Gebäuden sowie bei Altbauten. Qualitative individuelle Beratung und Detailplanung machen es möglich, auf Kundenwünsche einzugehen. Die Verwendung hochwertiger Materialien und Produkte in Kombination mit fachmännisch ausgeführten Arbeiten garantieren für hohe Qualität aus Meisterhand. Mit der Region für die Region arbeiten Mit viel Elan, Energie und Optimismus geht er an seine Arbeit heran und möchte auch ins Abseits gerückte Arbeiten wieder in den Vordergrund stellen. „Ein Sturmschaden wird bei mir schnellstmöglich abgewickelt. In so einem Fall kann es nicht sein, dass es wochenlange Wartezeiten gibt“, setzt der Jungunternehmer auf eine kundenorientierte Zukunft. Momentan beschäftigt der Spenglermeister einen Mitarbeiter. „Ich möchte sobald wie möglich weiteren Menschen aus der Region einen Arbeitsplatz in der Region anbieten und auch selbst Lehrlinge ausbilden.“ Die Tätigkeit in luftiger Höhe macht dem sportlichen Allrounder Spaß. Gearbeitet wird bei (fast) jedem Wetter. Gerade aber die Arbeit draußen macht dem jungen Unternehmer Spaß. „Die Arbeit an der frischen Luft ist eine ganz besondere Lebensqualität. Man hat bei allem viel mehr Freude – speziell wenn auch noch die Sonne scheint. Es gehört zu meinen täglichen Aufgaben, auch bei schwierigen Detailfragen immer die optimale Lösung zu finden.“


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Einmalige Augenblicke Die Firma Feuerwerk Lang veranstaltet am neuen Betriebsgelände einen Vorverkauf – von 13. bis 14. Dezember gibt es 25 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Ein neu errichtetes Betriebsgelände in AigenSchlägl (An der Mühl 17) wird der neue Hauptstandort der Firma Feuerwerk Lang. Gegründet im Jahr 1987 von Anton Lang, hat die Firma mittlerweile 12 Verkaufsstandorte – unter anderen zwei Standorte in Wels, einen in Steyr und einen in Freistadt. Längst ist ein Feuerwerk nicht nur beim Jahreswechsel ein Knaller – vor allem für Hochzeiten werden spezielle Pakete angeboten. Aber auch bei Jubiläumsfesten erfreuen sich Feuerwerke immer größerer Beliebtheit. Brennende Herzen, Herzraketen oder auch Bengalfackeln, Rauchfackeln sowie ein speziell abgestimmtes Feuerwerk sind immer wieder gern gesehene „Festgäste“.

Riesen-Sortiment. Das neu errichtete Betriebsgelände im Gewerbepark An der Mühl 17 ist in zwei Hallenhälften unterteilt. Ein Hallenbereich im Ausmaß von 140 m2­ bzw. 235 m2 sowie ein Freilagerbereich im Ausmaß von 900 m2 werden ab sofort vermietet! Für den Verkaufszeitraum von 27. bis 31. Dezember werden noch engagierte Verkäufer für den Raum Oberösterreich gesucht. Infos unter: 0664 92 07 898

Erstmalig findet heuer am 13. Dezember, von 10 bis 20 Uhr, und am 14. Dezember, von 9 bis 18 Uhr, ein Vorverkauf statt. Für Freibier und Snacks ist gesorgt. Zudem gibt es an diesen beiden Tagen 25 Prozent Rabatt auf das gesamte

Feuerwerk Lang An der Mühl 17 4160 Aigen-Schlägl Tel.: 0664 92 07 898 Tel.: 0664 49 39 580

Von 13. bis 14. Dezember gibt es bei uns 25 % Rabatt auf alles!

Adventmarkt in der FREUDE AN PFLANZEN

30.11.–1.12. und 7.12.–8.12. • Sa. 9-17 Uhr, So. 10-17 Uhr Wechselnde Aussteller mit Kunsthandwerk und regionalen Natur-Produkten – Buntes Rahmenprogramm (Pony reiten, WeidenflechtChristbaumverkauf ab 30. Nov.: Mo - Fr: 9.00 - 16.30, Sa: 9.00 - 12.00 Gartenwelt Reitinger GmbH&CoKG • Krenbrücke 8 • A-4160 Aigen-Schlägl • 07281 / 6236-22

Workshops) und schmackhafte Gastronomie!

www.gartenwelt-reitinger.at


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Firmenreportage Hochzeitszentrum

Meierhof Schlägl – wo Tradition und Moderne verschmelzen Hochzeiten, Firmenevents, Bälle, Messen und Feste aller Art – gefeiert wird seit vielen Jahren gut und gerne im Meierhof. Mit dem neuen Betreiber Benjamin Reischl zogen nicht nur neue und modernste Ausstattung, sondern auch frischer Wind ein. Organisieren, managen und große Veranstaltungen auf die Beine stellen – das hat Benjamin Reischl aus Aigen-Schlägl immer schon gerne gemacht. Als örtlicher JVP-Obmann konnte der junge Unternehmer in diesem Bereich schon länger Erfahrungen sammeln – mit der Organisation der „Nacht der Tracht“. Als ein neuer Betreiber für den Meierhof Schlägl gesucht wurde, war mit Benjamin Reischl der optimale Nachfolger gefunden. „Reizvoll an dieser Aufgabe ist für mich die Kombination aus Veranstaltungsmanagement und Gastronomie. Diese beiden Bereiche lassen sich toll verbinden“, sagt der Quereinsteiger. Ob für Firmenfeiern, Hochzeiten oder andere

Veranstaltungen im größeren Stil – der Meierhof in Schlägl lädt zum Feiern in traditionellen Mauern mit modernstem Ambiente. Mit der Neuübernahme durch Benjamin Reischl Anfang des Jahres wurde im Meierhof erneut renoviert und umgebaut. Unter anderem wurden der Boden und die WC-Anlagen erneuert und auch der Schankbereich sowie das Beleuchtungskonzept wurden komplett neu gestaltet. Investiert wurde zudem in die Dekoration sowie in Sessel, Tische und Hussen. Weitere Maßnahmen zur Neugestaltung sind bereits für das kommende Jahr geplant. „Unser Gesamtkonzept kommt sehr gut an und daher möchten wir viele weitere Events im Meierhof organisieren“, hat Benjamin Reischl noch viel vor mit der Nummer eins der Veranstaltungslocations im Bezirk Rohrbach.


21 Benjamin Reischl findet an seiner Tätigkeit speziell die Kombination aus Veranstaltungsmanagement und Gastronomie interessant und herausfordernd. Neben dem Meierhof Schlägl betreibt er den Stoareich Eventsteinbruch sowie das S´Leben Pub in Aigen-Schlägl.

Hochzeiten – der schönste Tag perfekt organisiert Das Team rund um Benjamin Reischl zaubert im Meierhof die perfekte Traumhochzeit. Mit vielen regionalen Partnern bietet der Meierhof ein Rundum-Paket für jede Hochzeit an. Im Saal ist Platz für 100 bis 400 Hochzeitsgäste und kann je nach Größe der Gesellschaft abgeteilt werden. Die Besonderheiten des Meierhofs – und auch die optimale Lage – machen den Ort zu einer perfekten Location für eine gelungene Hochzeitsfeier. Im schönen Innenhof treffen die Gäste zur Agape ein. Ausreichend Parkplätze und Schlafmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Meierhof. Die traumhaft schöne, direkt gegenüberliegende Stiftskirche bietet sich perfekt für die Trauung an. Auch Kinder kommen nicht zu kurz – am angrenzenden Spielplatz können sie sich während der Feierlichkeiten im Meierhof nach Herzenslust austoben. Firmenevents – professionell, repräsentativ und gemütlich Begrüßen Sie Ihre Gäste beim nächsten Firmenevent im Meierhof. Die Lokalität bietet neben viel Platz für Ihre Mitarbeiter einen großen Parkplatz auf dem gesicherten Meierhof-Gelände. Technische Hilfsmittel für Präsentationen sind ebenso vorhanden. Auf Wunsch organisiert das Meierhof-Team die gesamte Veranstaltung – vom Catering bis hin zur Dekoration. Professionelle Organisation und ein traumhaftes Ambiente machen Firmenfeiern wie Betriebsjubiläen oder Weihnachtsfeiern garantiert zu einem Erfolg. Fest(e) feiern … wie es gefällt! Wenn viele Menschen zusammenkommen, steckt dahinter meist ein besonderer Anlass. Ein Anlass, der auch einen besonderen Rahmen verdient. Dank charmantem Ambiente und der großartigen Ausstattung eignet sich der Meierhof bestens für Events aller Art. Bestuhlung, Bühne, Tische und

Die neue moderne Ausstattung macht den Meierhof Schlägl zum perfekten Ort für Ihre Traumhochzeit.

Servicepersonal stehen vor Ort bereit. In den vergangenen Jahren konnte sich der Meierhof bei zahlreichen Großveranstaltungen bereits unter Beweis stellen. „Unsere professionelle Abwicklung durften wir unter anderem bei der Eröffnungsfeier der Landesgartenschau mit rund 400 Personen, bei der 100-Jahrfeier des Bauernbundes OÖ mit 1000 Personen oder bei der Benediktion von Abt Lukas Dikany mit rund 1000 Gästen unter Beweis stellen“, sagt Benjamin Reischl. Bälle und Messen Der Meierhof Schlägl ist außerdem die perfekte Location für Bälle aller Art und Messen. Es wurden unter anderem der Musikball, der Obermühlviertler Maskenball sowie die Weinmesse im Meierhof veranstaltet. Weitere Information finden Sie auf der neuen Website unter: www.meierhof-events.at Bei Interesse für einen freien Termin für die perfekte Hochzeitsfeier, für ein persönliches Beratungsgespräch oder eine Veranstaltung einfach unter feiern@meierhof.at anfragen oder telefonisch unter 0664 53 93 599 melden.

Meierhof Schlägl Schlägler Hauptstraße 2 4160 Aigen-Schlägl Tel.: 0664 / 53 93 599 feiern@meierhof.at www.meierhof-events.at


Zivildienst in der Böhmerwaldwerkstatt Das Angebot wird besonders gerne von jungen Männern genutzt, die schon zuvor in einem handwerklichen Beruf tätig waren. Im Bild: Manuel Wohlschlager.

ALOM Böhmerwal­d­ werkstatt Dreisesselbergstraße 1 4160 Aigen-Schlägl 07281/8010 www.alom.at/bww miesbauer@alom.at

Das Projekt ALOM bietet jungen Männern aus der Region die Möglichkeit, in unterschiedlichen Bereichen handwerklich zu arbeiten. Am 1. Oktober 2012 hat der erste Zivildiener im Verein ALOM (Verein für Arbeit und Lernen Oberes Mühlviertel) seinen Zivildienst angetreten. Insgesamt zehn junge Männer haben in den vergangenen sieben Jahren hier ihren Ersatzdienst geleistet. Der Verein ALOM unterstützt mit seinen Geschäftsbereichen und Projekten Menschen aus der Region beim Einstieg in den Arbeitsmarkt und bietet professionelle Unterstützung bei einem Arbeitsplatzwechsel oder beruflicher Neuorientierung. Beim Projekt ALOM Böhmerwaldwerkstatt haben Zivildiener die Möglichkeit, mit langzeitbeschäftigungslosen Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen zu arbeiten – in der Grünraumpflege, der Tischlerei, der Gastronomie, Zimmerei oder der Altwarensammlung und -aufbereitung. Die Zivildiener unterstützen

den Fachanleiter in den einzelnen Tätigkeitsbereichen. Das Angebot wird besonders gerne von jungen Männern genutzt, die zuvor eine Lehre in einem Handwerksberuf absolviert haben. Der Verein möchte auch in Zukunft zahlreichen Zivildienstleistenden diese Möglichkeit bieten. Die nächste freie Zivildienststelle offeriert der Verein ALOM ab 1. Jänner 2021. Interessierte können nach einem Schnuppertag (Anmeldung dazu bei Projektleiter Andreas Miesbauer) einfach direkt bei der Stellung oder auch danach angeben, dass sie Zivildienst leisten möchten. Der Verein ALOM fordert die Bewerber dann in Folge an. Wer generell Auskünfte über die Rahmenbedingungen für den Zivildienst bei ALOM – beispielsweise zur Dauer oder Grundvergütung – erhalten möchte, wird gerne beraten.

Wintersport für die ganze Familie Ein Skitag am Hochficht macht sich in vielerlei Hinsicht bezahlt. Skispaß auf höchstem Niveau gibt’s für Kinder und Jugendliche zu einem besonders günstigen Tarif.

Hochficht Bergbahnen GmbH Hauptstrasse 2 A-4160 Aigen-Schlägl Tel. +43 7281 6361 info@hochficht.at www.hochficht.at

Eine moderne 10er-Gondelbahn, drei 4er-Sesselbahnen, zwei Schlepplifte und zwei Zauberteppiche im Kids Park und im Junior Park warten auf Wintersportler aller Altersgruppen. In der Zwischenstation ist einer der beiden großen Anfängerparks bequem erreichbar. Die Bergstation befindet sich am Reischlberg. Diese bietet einen herrlichen Panoramablick bis zu den Alpen. Höhenverstellbare Einstiegshilfen bei den Sesselbah-

nen erleichtern Familien mit jüngeren Kindern die Fahrt auf die weiteren Gipfel. 20 Kilometer attraktive Pisten in allen Schwierigkeitsgraden erstrecken sich über die 3-Berge-Skischaukel mit einer Höhe von 1338 Metern. Eine leistungsstarke Beschneiungsanlage garantiert optimale, lawinensichere Pistenbedingungen im größten österreichischen Skigebiet außerhalb der Alpen. Für Fun und Action sorgen der weltweit erste Comic Slalom, der Fun Park mit Rails Boxen und Kickern, die attraktiv gestaltete Fun Slope mit Steilkurven, Sprüngen und einem Tunnel sowie die im gesamten Skigebiet verteilten Wellenbahnen. Eine Rodelpiste bietet Spaß für die ganze Familie. Gemütliche Hütten, wo regionale Schmankerl angeboten werden, runden das attraktive Angebot am Hochficht ab. Attraktiv sind auch die Tarife. Kinder unter 10 Jahren zahlen 4 Euro pro Tag. Jugendliche bis 19 fahren zum Kindertarif, Studenten bis zum Jahrgang 1994 fahren zum JUKI-Tarif.


Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Wirtschaftsforum Aigen-Schlägl, Schlägler Hauptstraße 14, A-4160 Aigen-Schlägl. Für den Inhalt verantwortlich: Obmann Mag. Maximilian Jauker, Schlägler Hauptstraße 14, A-4160 Aigen-Schlägl. Konzept, Grafik, Layout: www.fredmansky.at, Druckfehler vorbehalten. Titelfoto: Thomas Keplinger

G a s t h a u s

Auerhahn Fam. Hörschläger

MARKTGEMEINDE AIGEN-SCHLÄGL

Gerüstverleih GEBA Ges.m.b.H.

DER MASSIVE UNTERSCHIED

TRANSPORTE / TAXI BARTH

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Sonnenmann November 2019  

Das Magazin des Wirtschaftsforums Aigen-Schlägl, Ausgabe Herbst 2019

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