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9 / 2015

September 2015

Offizielles Organ des Schweizerischen Chemie- und Pharmaberufe Verbandes

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE CHEMIE- UND LABORBRANCHE

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EDITORIAL

Viel Zeit und noch mehr Geld Neue Wirkstoffe für Medikamente schüttelt man nicht einfach mal so aus dem Ärmel. In der Regel dauert es zwölf Jahre bis ein Wirkstoff gefunden, entwickelt, geprüft, zugelassen und als Präparat auf den Markt gebracht wird. Der Entwicklungsaufwand hierfür ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen, vor allem aufgrund der hohen gesetzlichen Anforderungen an die Sicherheit. Aber: Mit den richtigen Blockbustern lassen sich gigantische Gewinne einfahren. Das wird auch noch eine Weile so bleiben – erhöhter Aufwand hin oder her. Das zeigen alleine schon die Milliarden-Deals in der Branche, die einfach kein Ende nehmen wollen. Schnell denkt man bei dieser Thematik an die grossen namhaften Unternehmen aus der Schweiz, Europa und den USA. Man übersieht leider die Biotech-Start-ups, eben jene, die mit konkreten Ansätzen viel Potenzial für Erfolg haben. Interessant für die «Grossen» werden diese Firmen erst, wenn

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sie über die Gründungsphase hinaus sind und bereits konkrete Ergebnisse

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vorweisen können. In den meisten Fällen werden sie dann ge- oder verkauft, Trade Sale nennt sich das in der Branche. Aber bis junge Unternehmer überhaupt aus den Startlöchern herauskommen, bedarf es vieler kleiner Meilensteine. Dazu müssen die richtigen Kooperations-Partner und risiko-freudige Investoren gefunden werden. Der Verband Swiss Biotech Association kann hierbei helfen. Der Gründer und Geschäftsführer spricht mit der Redaktion hierzu über die Bedeutung für den Entwicklungsstandort Schweiz in einem Interview. Ist ein Medikament auf dem Markt, kann es innerhalb kurzer Zeit nachgeahmt oder gefälscht werden. Für mehr Sicherheit sorgen intelligente Verpackungen. Das ist aber nur ein Sicherheits-Aspekt. Ein weiterer ist die Festlegung der richtigen Wirkstoffdosis in der zu verabreichenden Einheit. Diese zu finden ist keine einfache Aufgabe. Spannend ist auch die Erfolgsgeschichte im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Ebola-Erkrankung. Berner Mediziner sind an der von der Weltgesundheitsorganisation WHO organisierten Impfstudie massgeblich beteiligt. Ich wünsche Ihnen eine positiv wirkende Lesefreude mit dieser Ausgabe der ChemieXtra!

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

04 FOKUS

18 NEWS

24 FIRMENREPORTAGE

Die Lust an der Innovation

Sicherheit und Service

Der Schweizer Verband Biotech Association kann Start-ups helfen, die richtigen Partner zu finden.

Zu Besuch bei der Labtec Services AG.

08 CHEMIE Die Verwandlung von Abgasen

Fälschungssichere Blister

Forscher können Kraftstoffe und Spezialchemikalien aus Abgasen herstellen.

12 BIOWISSENSCHAFTEN

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

44

LABOR

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MESSEN

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VERANSTALTUNGEN

Science oder Fiction?

Chromatographie-Tagung

Modulare Laborräume ermöglichen grösstmögliche Wandlungsfähigkeit.

46

VERFAHRENSTECHNIK

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ANALYTIK

Die Brechbühler AG begrüsste zahlreiche Gäste auf Schloss Lenzburg.

Qualitätskontrolle in Echtzeit

Mini-Quantenkaskadenlaser erfasst 1000 Spektren pro Sekunde.

50

WISSENSWERT

51

MEDIZIN

58

TERMINE

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VERBANDSSEITE Der SCV berichtet

62

PRODUKTE

73

LIEFERANTENVERZEICHNIS

Ansteckungskette unterbrechen

Erstmals Impfstoff gegen Ebola erfolgreich getestet.

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Geräte zugeordnet werden können. Um den KunSeptember 2015

den die Schutzwirkung nachzuweisen, wurde das Gerät nach den Vorgaben der Abzugsnorm EN

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Gemeinsam immer einen Schritt voraus

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Bilder: Astra Zeneca

F O R S C H U N G S W E LT

Wirkstoffentwicklung auf den Weg bringen

Die Lust an der Innovation Im Bereich der Arzneimittelentwicklung sind leistungsfähige Systeme zur Formulierungsentwicklung massgeblich für den medizinischen Fortschritt. Doch bevor ein Wirkstoffkandidat entwickelt werden kann, müssen die Entwicklungskosten abgesichert sein. Für grosse Pharmaunternehmen mit ausreichend Kapital und eigenem technischem sowie kaufmännischem Know-how stellt dies kein grosses Problem dar. Für kleine Biotech-Start-ups allerdings schon. Der Schweizer Verband Biotech Association kann jungen Unternehmen helfen, die richtigen Partner für eine erfolgreiche Wirkstoffentwicklung zu finden.

Georg Sposny Bis zu 1,3 Milliarden Franken muss ein Unternehmen nach Angaben der Unternehmensberatung CRA International an Kosten veranschlagen, um ein Medikament mit neuem Wirkstoff auf den Markt zu bringen. Rund zehn bis zwölf Jahre vergehen nach Angaben des international führenden Pharmaunternehmens Novartis durchschnittlich bis zur Zulassung. Allein in der Medizin sind derzeit nur gegen ein Drittel aller bekannten Krankheiten wirksame Medikamente verfügbar. Hinzu kommt, dass die Entwicklung sogenannter Orphan Drugs (Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen) sich erst in den Anfängen befindet. Der Bedarf an effizienten Verfahren für die Formulierungs4

entwicklung für die Pharmazie ist folglich voller Chancen für alle Beteiligten. Auch Neuentwicklungen und Produktentwicklungen in der Chemie und Biotechnologie sind aus Kostengründen zunehmend auf kurze Entwicklungszeiten angewiesen und profitieren von Vorteilen in der Formulierungsentwicklung.

Qualifizierte Entwicklungsund Servicepartner Konzerne wie beispielsweise die Evonik Industries AG und Spezialisten wie die Siegfried Holding AG bieten ein breites Portfolio an eigenen Laborkapazitäten und hoch qualifizierten Mitarbeitern, um insbesondere Kunden aus der Pharmazie bei der Formulierungsentwicklung zu un-

terstützen. So versteht sich die Siegfried Holding als «Integrated Supplier», der seinen Kunden massgeschneiderte Lösungen für die Formulierungsentwicklung zur Verfügung stellt – angefangen bei der Entwicklung und Produktion von Wirksubstanzen über Zwischenstufen bis hin zu komplexen Darreichungsformen und Produkten aus dem eigenen Portfolio. Mit derzeit elf ausgestatteten Anwendungs- und Servicelabors in allen wichtigen Pharmamärkten der Welt bietet der Konzern Evonik Industries ein umfassendes Serviceangebot für die Formulierungsentwicklung von Medikamenten zur oralen sowie zur parenteralen Gabe. Die Labors sind nach Angaben des Konzerns mit führenden Technologien und Infrastrukturen für die Formulierungsentwick9/2015


lung ausgestattet und mit erfahrenen Spezialisten besetzt. Darüber hinaus steht Evonik ein breites Spektrum an pharmazeutischen Grundstoffen für eine Vielzahl medizinischer Herausforderungen und Einsatzfelder zur Verfügung.

Von der Idee zur Firma Die Ressourcen, auf welche die grossen Konzerne bei der Wirkstoffentwicklung zurückgreifen können, fehlen den Biotech-Start-ups in der Regel. Die aus akademischen Kreisen gegründeten Spinoffs und GmbHs stehen am Anfang zunächst mit einer Idee. Diese manifestiert sich meist in einem Molekül, einem Wirkstoffkandidat mit Potenzial, der am Ende einer jahrelangen Grundlagenforschung steht. Aus dem Wirkstoffkandidat aus dem Labor soll aber ein in grossen Mengen herstellbares Medikament entwickelt werden. Doch wie? Die technischen und wissenschaftlichen Methoden alleine können ein solches Projekt nicht stemmen. Hierzu bedarf es eines soliden Businessplans, der richtigen Kooperationspartner und risikofreudige Investo-

Wirkstoffe zu entwickeln kostet Zeit und Geld.

ren. Dies alles unter einen Hut zu bringen, stellt die jungen Unternehmensgründer vor Hürden – und so manche Vision verschwindet im Laborbuch bevor sie gelebt werden konnte. Dabei sind Impulse von diesen Unternehmern wichtig für einen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort wie die Schweiz. Um im europäischen wie internationalen Wettbewerb die Nase vorne zu behalten, sind Fördermöglichkeiten gefragt. Netzwerke, Cluster, Verbände, Politik und Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen um die Potenziale in den Start-ups zu finden und zu heben. 9/2015

Innovation Day 2015 In Zug fand im August der «Swiss Biotech Innovation Day 2015» statt. Die Veranstaltung brachte junge und etablierte Biotech-Unternehmen mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Der Anlass wurde von der Swiss Biotech Association in Kooperation mit dem KTTSupport der KTI (Kommission für Technology und Innovation initiiert. Weitere Partner waren der Health Tech Cluster Switzerland, das Technologie Zentrum Zug, das akademische Netzwerk biotechnet Switzerland und das biopharmazeutische Unternehmen AbbVie AG. Ziel der Veranstaltung war es, jungen Start-up Unternehmen eine Präsentationsplattform zu bieten, um ihre Kooperationsprojekte aus dem Health Care und Biotech-Bereich zu zeigen. Damit wurde die Bedeutung der richtigen Förderung von solchen Unternehmen deutlich, die letztlich mit ihren Aktivitäten den Forschungs- und BiotechStandort Schweiz stärken. Diese Form der Kommunikation und Kooperation ist bedeutsam für die Biotechund Pharma-Branche in der Schweiz. Auf diese Weise wird zum einen das Entwicklungsfeld nicht allein den Grosskonzernen überlassen. Zum anderen findet die national geförderte Grundlagen- und Anwendungsforschung Anerkennung in der Ausgründung von Unternehmen. Ob diese ihre Entwicklungsarbeit am Ende der Wertschöpfungskette selbst weiterführen oder doch an einen anderen starken Interessenten verkaufen (Trade-Sale), bleibt dahingestellt. Wichtig ist doch, dass die Lust an der Innovation aufrechterhalten wird und die Schweiz weiterhin ein interessanter Standort für kluge Köpfe bleibt.

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FOKUS

Nachgefragt

Interview mit Domenico Alexakis Die Swiss Biotech Association unterstützt das Unternehmertum für Schweizer Biotechnologie-Firmen und erzeugt einen Mehrwert für sie. Eine Form der Unterstützung ist die Initiierung von Veranstaltungen wie dem Innovation Day 2015 in Zug als Netzwerk-Plattform für die Teilnehmenden. Der Direktor des nationalen Schweizer Verbandes fand sich am Rande der Veranstaltung zu einem Interview bereit und sprach klare Worte.

Bild: Georg Sposny

takt zu kommen. Das setzt Synergien frei und hilft den Biotech-Unternehmen ihre Errungenschaften zu präsentieren und ihre Visibilität in Industrie, Politik und Öffentlichkeit zu erhöhen oder überhaupt erst zu ermöglichen.

Domenico Alexakis, CEO der Swiss Biotech Association.

Herr Alexakis, wieso eine solche Veranstaltung «Innovation Day»? Ist die Schweiz nicht innovativ? Domenico Alexakis: Gerade weil es so viele innovative Unternehmen in der Schweiz gibt, veranstalten wir solche Events wie den Swiss Biotech Innovation Day. Das fördert den Austausch zwischen Akademie und Industrie, die vielen Möglichkeiten, generiert Wettbewerb und erhält somit die Lust an Innovation. Als Teil von nationalen und internationalen Industrieverbandes sehen wir die Möglichkeiten, junge aus den Akademien gegründete Unternehmen zu unterstützen ebenso die etablierten KMU‘s. Wir als Verband sind eher industriegetrieben, arbeiten gerne mit Akademiepartnern und zusätzlichen Netzwerken. Wir sehen win-win mit Life Science Clustern, wie z.B. Health Tech Cluster Switzerland und weiteren Initiativen zusammen. Auch gehen wir auf Förderagenturen des Bundes und der EU zu, um Finanzierungsmöglichkeiten für Biotech-Unternehmen auszuloten Wir holen alle mit ins Boot und schaffen damit Netzwerk-Plattformen des Wissens-Transfers. Daraus resultieren dann Veranstaltungen wie der Innovation Day, welche die Möglichkeit schaffen, miteinander in Kon6

Die Wertschöpfungskette eines Wirkstoffes ist lang. Wann beginnt aus Ihrer Sicht die Wirkstoffsuche? Domenico Alexakis: Typischerweise beginnt diese in der Forschung, in der Akademie (kann auch Industrie sein). Ein Jungforscher hat ein Molekül mit interessantem Wirkpotenzial gefunden und sein betreuender Professor rät ihm zur Weiterentwicklung und Ausgründung. Nach Sicherung der Patentfragen bei den Technologeitransferstellen folgt die Firmengründung. Der Professor selbst bleibt als Mentor üblicherweise dabei. In diesem Schritt gibt es dann viele kleine Meilensteine, die erreicht werden müssen. Und da können wir als Verband Unterstützung bieten. Wir helfen unseren Mitgliedern die kaufmännischen Anforderungen auf die Reihe zu bekommen, unterstützen diese bei nationalen und internationalen Regulatorien – Stichwort FDA/EMEA/ swissmedic – und wir bieten unser Netzwerk zu den industriellen, politischen und akademischen Partnern an. Letztlich kostet die Entwicklung eines Wirkstoffkandidates viel Geld und Zeit. Das muss von Anfang an mit den richtigen Partnern zusammen aufgegleist und koordiniert werden. Wie hoch schätzen Sie das Know-how-Potenzial, das in der Schweiz noch gehoben werden kann? Domenico Alexakis: Ich fasse das unter dem Begriff «Konversion» zusammen. Nehmen wir alle Disziplinen aus den Lebenswissenschaften sowie die IT als wichtigen

Faktor, dann ist das Potenzial sehr hoch – wenn man sich austauscht, zusammenarbeitet und Synergien schafft. Denn wir haben in der Schweiz gute Leute mit Ideen. Viele von ihnen denken mit und erfassen die innovativen Möglichkeiten. Andere wiederum erkennen die Chancen nicht, oder wollen sie aus politischen oder anderen Gründen nicht erkennen. Dieses Scheuklappenverhalten gilt es zu überwinden. Man muss auch Risiken eingehen, um etwas zu erreichen. Beispiel grüne Biotechnologie, die findet ja wegen des Moratoriums nicht mehr statt. Das führt dazu, dass viele gute wissenschaftliche Experten in anderen Ländern ihre Chancen suchen. Diese Haltung fördert den sogenannten «brain drain» und blockiert im eigenen Land Visionen für die Forschung – zur Freude anderer Länder, wie zum Beispiel Deutschland. Persönlich befürworte ich die Forschung auch zu gesellschaftskritischen Themen in der Schweiz – am Ende der Pipeline können die Ergebnisse und ggf. Lizenzen ja an andere Länder und Kontinente (Afrika z.B.) vergeben werden, die nicht so viel Know-how haben wie wir oder Deutschland. Wirtschaftsstandort Schweiz – wo liegen die Probleme, wo die Zukunft? Domenico Alexakis: Die Masseneinwanderungsinitiative mit der Einschränkung der Personenfreizügigkeit ist ein grosses Problem. Durch die Annahme sind wir von Horizon 2020 weitgehend ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass der Imageverlust beträchtlich ist. Ich bedaure dies sehr. Die Schweiz ist immer noch eines der Top 5-Länder weltweit, was die Pharma-Forschung und Wirkstoffentwicklung anbelangt. Das gilt es zu halten und weiter zu entwickeln. n 9/2015


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Bild: Dollarphotoclub/Vasily Smirnov

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Kraftstoffe und Spezialchemikalien aus Industrieabluft gewinnen

Die Verwandlung von Abgasen Kohlenmonoxidreiche Abgase aus Stahlwerken werden nur zu einem kleinen Teil als Strom oder Wärme zurückgewonnen. Fraunhofer-Forscher haben einen neuen Verwertungsweg für diese stofflich ungenutzte Kohlenstoffquelle aufgetan: Sie konnten im Labormassstab aus den Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien herstellen.

1 2 Sabine Dzuck , Iris Kumpmann 3 Stefan Tröster

Die Abgasmengen, die in Stahlwerken entstehen, sind gigantisch: Mehrere Millionen Tonnen Kohlendioxid treten beispielsweise allein aus den Schloten der Duisburger Stahlwerke aus. Fraunhofer hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus diesen Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien gewonnen werden können. Die Forscher fermentieren die Gase mit Hilfe genetisch veränderten Bakterienstämmen zu Alkoholen und Aceton, Sabine Dzuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fraunhofer IME 2 Iris Kumpmann, Abteilungsleiterin Public Relations, Fraunhofer UMSICHT 3 Dr. Stefan Tröster, Fraunhofer ICT

setzen beide Stoffe katalytisch zu einem dieselartigen Zwischenprodukt um und stellen daraus Kerosin sowie Spezialchemikalien her. Beteiligt sind die Fraunhofer-Institute für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME in Aachen, für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen sowie für Chemische Technologie ICT in Pfinztal. Die Technologie ist während eines Fraunhofer-internen Projekts der Vorlaufforschung und in Einzelprojekten mit Industriepartnern entstanden. Aktuell funktioniert das patentierte Verfahren im Labormassstab.

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Geschäftsmodell statt Problem «Allein die Mengen an Kohlenstoff, welche in Form von Kohlendioxid aus den

Duisburger Stahlwerken rauchen, würden aus unserer Sicht ausreichen, um den kompletten Kerosinbedarf einer grossen Airline zu decken. Natürlich sind wir von dieser Vision noch ein Stück entfernt. Aber dass die Idee funktioniert und wirtschaftlich interessant sein könnte, haben wir im Labormassstab gezeigt. Neben den Abgasen der Stahlherstellung können auch Synthesegas-ähnliche Gasgemische aus der Haus- und Industriemüll-Verbrennung für das entwickelte Verfahren genutzt werden», so Stefan Jennewein vom IME, der das Projekt koordiniert. Die Biochemiker am IME nutzen Synthesegas – ein Gemisch aus Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Wasserstoff – als Kohlenstoffquelle für die Fermentation. Mit Bakterienstämmen der Gattung Clostridi9/2015


Bild: Fraunhofer IME

CHEMIE

Fraunhofer stellt in seinen Fermentationsanlagen mit Synthesegas aus Stahlwerken Alkohol und Aceton her. Daraus lassen sich Kraftstoffe und Spezialchemikalien gewinnen.

um wandeln sie das Synthesegas entweder in kurzkettige Alkohole, wie Butanol und Hexanol, oder zu Aceton um. Das IME hat dafür neue genetische Verfahren zur effizienten Integration grosser Gencluster im Clostridien-Genom entwickelt. Gleichzeitig bauten die Forscher ihre Synthesegas-Fermentationsanlage weiter aus und nutzten sie für Versuche mit der Stahlund Chemieindustrie. Die Chemiker um Axel Kraft am UMSICHT verdampfen die noch restwasserhaltigen

Fermentationsprodukte und koppeln in einem kontinuierlichen katalytischen Prozess die Fermentationsmoleküle zu einem Zwischenprodukt, bestehend aus längeren Alkoholen und Ketonen. Dieses Zwischenprodukt erfüllt bereits die Schiffsdieselnorm und lässt sich durch Hydrieren, ähnlich wie Fette und Öle, in Dieselkraftstoff für Fahrzeuge und Kerosin für Flugzeuge umwandeln. Kristian Kowollik aus der Abteilung Umweltengineering am ICT gewinnt aus dem Zwischenprodukt im An-

schluss daran Spezialchemikalien, die erdölbasierte Produkte schon jetzt direkt ersetzen können. Amine beispielsweise kommen in der Pharmaindustrie oder beim Herstellen von Tensiden und Farbstoffen zum Einsatz. «Die von uns künstlich hergestellten Produkte können sowohl als Kraftstoffe als auch für Spezialchemikalien eingesetzt werden. Genau wie das bislang mit Erdöl als Rohstoffquelle funktioniert», so Jennewein. Im nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler zeigen, dass ihre Technologie auch mit grossen Volumen funktioniert. «In den nächsten eineinhalb Jahren wollen wir die Prozesse noch besser verstehen und optimieren. Unser Ziel ist es, die Kraftstoffe für Zertifizierungsprozesse anzumelden. Dort wird ihre Praxistauglichkeit von offizieller Seite bestätigt. Das dauert für Fahrzeugdiesel etwa ein und für Kerosin etwa drei Jahre», sagt Jennewein.

Kontakt Dr. Stefan Jennewein Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME Aachen, Deutschland stefan.jennewein@ime.fraunhofer.de www.ime.fraunhofer.de

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CHEMIE

Herstellung molekularer Archimedischer Körper

Schaltbare Käfige

Bild: Wiley-VCH

Regelrecht am Reissbrett entworfen haben Chemiker X-förmige organische Bausteine, die, von Metallionen zusammengehalten, die Form eines sogenannten archimedischen Kuboktaeders einnehmen. Durch Änderungen der Konzentration oder Austausch der Gegenionen konnte der Kuboktaeder zudem reversibel in zwei Oktaeder gespalten werden. Eine interessante neue Art eines Fusions-Fissions-Schaltprozesses.

Kuboktaeder aus X-förmigen Terpyridinliganden und 24 Metallionen lagern sich im Selbstorganisationsprozess zusammen.

1 George Newkome

Archimedische Körper sind eine Gruppe symmetrischer Körper mit regelmässigen Vielecken als Seitenflächen und gleichartigen Ecken. Der klassische Fussball mit seinen 12 Fünfecken und 20 Sechsecken zählt zum Beispiel dazu. Auch in der belebten Natur findet man solche Formen, so haben die starren Hüllen (Kapside) vieler Viren, aber auch bestimmter zellulärer Transportvesikel die Form archimedischer Körper. Sie entstehen in einem Selbstorganisationsprozess aus einzelnen ProteinBausteinen. Chemiker haben dieses Konzept immer wieder als Inspiration aufgegriffen, um grosse molekulare Käfige zu synthetisieren, die über Koordinationsbindungen zusammengehalten werden.

Kuboktaeder organisieren sich selbst Einem Team um Chrys Wesdemiotis und George R. Newkome ist es jetzt gelungen, einen etwa 6 nm grossen Kuboktaeder aus organischen Molekülen und Metallionen herzustellen. Ein Kuboktaeder hat ei1 George R. Newkome, University of Akron, OH (USA).

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ne Oberfläche aus 8 Dreiecken und 6 Quadraten. Gedanklicher Ausgangspunkt war ein X-förmiger organischer Baustein, der, auf die Oberfläche eines Kuboktaeders gelegt, die benötigten Winkel zwischen den Kanten, nämlich 60 ° bzw. 90 °, ergeben würde. Zudem sollte er als Ligand Metallionen binden, die für den nötigen Zusammenhalt sorgen sollten. Aus 12 nach diesen Vorstellungen massgeschneiderten X-förmigen Terpyridinliganden und 24 Metallionen – Zink bzw. Cadmium – konnten die Forscher dann in der Tat Kuboktaeder gewinnen, die sich in einem Selbstorganisationsprozess aus den einzelnen Bausteinen zusammenlagern. Der Nachweis der Struktur gelang dem Team von der University of Akron, der University of Chicago (Argonne), der University of South Florida (Tampa), der Florida Atlantic University (Boca Raton) sowie der Universität von Tokio (Japan) und der Tianjin University of Technology (China) anhand verschiedener spektroskopischer Verfahren, Modellrechnungen sowie Einkristallanalysen mit Synchroton-Röntgenbeugung. Unter dem Elektronenmikroskop liess sich zudem die Form einzelner Moleküle erkennen. Eine neuartige Beobachtung war, dass sich die Kuboktaeder bei einer Verdünnung der

Konzentration in zwei Oktaeder spalten. Wurde die Lösung wieder aufkonzentriert, fusionierten die Oktaeder wieder zum Kuboktaeder. Dieser Prozess liess sich ausserdem durch einen Wechsel zwischen verschieden grossen Gegenionen auslösen. Der neue Ansatz könnte Ausgangspunkt für die Herstellung einer Reihe weiterer nanoskaliger Bausteine für die Materialwissenschaften darstellen. Zudem könnten sich die Zink-Kuboktader als Transportsysteme für Wirkstoffe eignen. Originalpublikation T.-Z. Xie, K. Guo, Z. Guo, W.-Y. Gao, L. Wojtas, G. Ning, M. Huang, X. Lu, J.-Y. Li, S.-Y. Liao, Y.-S. Chen, C.N. Moorefield, M.J. Saunders, S.Z.D. Cheng, C Wesdemiotis, Prof. G. Newkome: «Precise Molecular Fission and Fusion: Quantitative SelfAssembly and Chemistry of a Metallo-Cuboctahedron.» Angewandte Chemie (2015). DOI: 10.1002/ange.201503609.

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BIOWISSENSCHAFTEN

Verfahren zu verbesserter Tumordiagnose

Molekularer Spion gegen Krebs Erstmals konnten Wissenschaftler eine neue Methode für die Tumordiagnose erfolgreich unter realitätsnahen Bedingungen testen. Bei dem Verfahren wird zunächst ein Antikörper als «Spion» vorausgeschickt, der die erkrankten Zellen aufspürt und an ihnen bindet. Dieser Antikörper zieht wiederum eine radioaktiv markierte Sonde an, die anschliessend verabreicht wird. Dadurch konnten die Forscher den Tumor mit einem tomographischen Verfahren deutlich visualisieren. Die Methode könnte in Zukunft die Krebsbehandlung durch innere Bestrahlung verbessern.

sche Krebsforschung am HelmholtzZentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). «Das hat zum einen den Nachteil, dass auch Organe, die nicht von der Krankheit betroffen sind, Strahlung abbekommen. Und zum anderen erschwert es die genaue Lokalisierung des Tumors im Körper, da die Bildgebung unschärfer wird.»

Bild: Dollarphotoclub/chrupka

Tumorzellen ausspionieren

1 Simon Schmitt

Antikörper bildet das menschliche Immunsystem, um sich gegen Krankheitserreger zu verteidigen. Im Labor lassen sich aber auch Antikörper herstellen, die präzise an Tumorzellen binden. Die Krebsforschung setzt sie ein, um bösar1 Simon Schmitt, Wissenschaftsredaktor, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

tige Tumoren zu entdecken und zu bekämpfen. So können Antikörper zum Beispiel als Transportmittel für Radionuklide dienen, mit denen sich die betroffenen Regionen visualisieren oder sogar schädigen lassen. Ein Stolperstein war allerdings bisher ihre grosse molekulare Masse. «Dadurch zirkulieren sie zu lange im Körper, bevor sie zu den erkrankten Zellen gelangen», erläutert Holger Stephan vom Institut für Radiopharmazeuti-

Gemeinsam mit Kollegen der Universität Zürich und der Ruhr-Universität Bochum wählten die Dresdner Forscher deshalb eine alternative Strategie. «Beim sogenannten Pre-Targeting teilt man die Aufgabe der Antikörper in zwei Schritte», beschreibt Kristof Zarschler, der zu Stephans Team gehört, den Prozess. «Im übertragenen Sinn senden wir zuerst Spione voraus, die den Feind – die Tumorzellen – über einen längeren Zeitraum auskundschaften. Deren Position teilen sie danach ihren Truppen, die wir später nachschicken, mit, sodass sie direkt mit den radioaktiven Stoffen dorthin gelangen.» Als Späher griffen die Forscher auf den Antikörper Cetuximab zurück, der gezielt an den Rezeptor des Epidermalen Wachstumsfaktors (epidermal growth factor receptor, EGFR) bindet. Bei verschiedenen Tumorarten wird dieses Mo-

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BIOWISSENSCHAFTEN

währt, könnten auf diese Weise auch therapeutisch wirksame radioaktive Substanzen zum Tumor transportiert werden, um ihn von innen zu bestrahlen und so zu schädigen.» Originalpublikation A. Leonidova, C. Foerster, K. Zarschler, M. Schubert, H. Pietzsch, J. Steinbach, R. Bergmann, N. Metzler-Nolte, H. Stephan, G. Gasser: «In vivo demonstration of an active tumor pretargeting approach with peptide nucleic acid bioconjugates as complementary system». Chemical Science (2015), DOI: 10.1039/c5sc00951k.

Bild: HZDR/Pfefferkorn

Kontakt

Die PNA-Antikörper stöbern die erkrankten Zellen (rot) auf und reichern sich im Tumor an. Im Anschluss binden radioaktiv markierte Sonden (blau) über spezifische Basenpaarungen an ihnen.

lekül verstärkt gebildet oder liegt in mutierter Form vor, was dazu führt, dass die Zellen unkontrolliert wachsen und sich vermehren.

Deutliche Visualisierung Den Antikörper kombinierten die Dresdner Forscher mit einem Derivat von Peptid-Nukleinsäuren (PNA), das der Schweizer Professor Gilles Gasser und der deutsche Professor Nils Metzler-Nolte mit ihren Arbeitsgruppen entwickelt hatten. «Es handelt sich dabei um eine sehr stabile, synthetische Variante der DNA», erläutert Holger Stephan. «Ähnlich wie ein DNAEinzelstrang ist sie durch ein Grundgerüst aufgebaut, an dem eine Abfolge der vier organischen Basen hängt. Komplementäre PNA mit passendem Gegenstrang bindet daran hochpräzise und stabil.» Bei ihren Experimenten injizierten die Wissenschaftler tumortragenden Mäusen zunächst den PNA-EGFR-Antikörper und liessen diesem «Spion» Zeit, um sich am Tumor zu sammeln. Anschliessend verabreichten sie das PNA-Gegenstück, das sie mit der radioaktiven Substanz Technetium-99 m markierten. «Aufnahmen, die 9/2015

wir mit der Einzelphotonen-EmissionsComputer-Tomographie gemacht haben, zeigen, dass sich die beiden Teile schnell gefunden haben», freut sich Zarschler über das Ergebnis. Der Tumor konnte so in kurzer Zeit deutlich visualisiert werden. «Darüber hinaus verschwanden die radioaktiv markierten Sonden schon nach 60 Minuten wieder aus dem Blutkreislauf», erklärt Stephan. «Das minimiert das Risiko einer Strahlenbelastung für gesundes Gewebe im Körper. Durch das Pre-Targeting können somit die Einschränkungen konventioneller, radioaktiv markierter Antikörper überwunden werden.» Bis die Kombination aus PNA-Antikörper und passendem PNA-Gegenstück zur Diagnose von Tumoren beim Menschen eingesetzt werden kann, wird nach Ansicht der Forscher allerdings noch einige Zeit vergehen. «Unsere Resultate zeigen jedoch, dass die untersuchten PNAs geeignete Kandidaten für weitere präklinische Studien sind», bilanziert Stephan. Letztendlich könnten sich dadurch nicht nur für die Visualisierung der erkrankten Zellen, sondern auch für ihre Bekämpfung neue Möglichkeiten ergeben. «Wenn sich die Methode be-

Dr. Holger Stephan Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), Deutschland h.stephan@hzdr.de www.hzdr.de Prof. Gilles Gasser Institut für Chemie Universität Zürich, Schweiz gilles.gasser@chem.uzh.ch www.chem.uzh.ch

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BIOWISSENSCHAFTEN

Schneller Zugang zu modifizierten Proteinen für Therapie und Diagnose

Proteinbausteine einfacher verknüpft Viele moderne Diagnostika und Therapeutika basieren auf Proteinen, die nur auf Grund bestimmter Modifikationen ihre komplexen Funktionen in unseren Zellen übernehmen können. Wiener Forschende haben eine neue Methode entwickelt, die den schnellen Zugang zu modifizierten Peptiden und Proteinen ermöglicht, die für die Behandlung und Diagnostik von Krebs eingesetzt werden können.

1 Stephan Brodicky

Solche Proteine – inklusive ihrer vielfältigen Modifikationen – werden meist aus Zellen isoliert und für die biomedizinische Verwendung mit hohem Aufwand vorbereitet. Die neuentwickelte Methode ermöglicht nun den schnellen Zugang zu modifizierten Peptiden und Proteinen.

«Uns gelang es, die Herstellung zuckertragender Peptide und deren Verknüpfung untereinander deutlich zu vereinfachen. Wir kombinierten dabei chemische mit enzymatischen Schritten», so Professor Christian F. W. Becker vom Institut für Biologische Chemie der Universität Wien. Dadurch wird der Zugang zu kleinen bis mittleren Proteinen ermöglicht, wie sie auch in der Krebsdiagnostik und Behandlung eingesetzt werden.

Durchbruch bei Synthese Die Kombination der enzymatischen Verknüpfung von Zuckern und Peptiden, mit der Möglichkeit die daraus entstehenden modifizierten Eiweissstücke gezielt und spurlos miteinander zu verbinden, stellt einen Durchbruch bei der Synthese solcher Zucker tragender Proteine dar. «Der Schlüssel zum Erfolg dieser Methode ist ein Molekül, das die effiziente enzymatische Modifikation der Peptide ermöglicht und anschliessend auch die Verknüpfung mit einem weiteren Peptid vermittelt», sagt Becker. Mit Hilfe dieser Methode 1 Stephan Brodicky, Öffentlichkeitsarbeit, Universität Wien.

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Bild: Universität Wien

Erfolg durch Kombination

Christian F. W. Becker bei seinen Laboruntersuchungen.

wurden in der Studie Mucin-Peptide – das sind etablierte Tumor-Marker – gezielt mit Zuckern modifiziert und dann miteinander verknüpft, um homogene Zuckermodifizierte Mucin-Peptide zu erhalten.

Herstellung wird leistbarer «Mit Hilfe dieses neuen Konzepts lassen sich nun unterschiedlich modifizierte Mucine in reiner Form und in ausreichenden Mengen generieren», erklärt der Professor: «Somit lässt sich auch der Einfluss verschiedener Zuckeranordnungen am Protein untersuchen und deren Rolle bei Krebserkrankungen besser verstehen». Darüber hinaus lässt sich die Methode direkt auf andere Proteine und Modifikationen übertragen und damit als generelles Konzept zur gezielten, enzymatischen Proteinmodifikation anwenden. Damit wird es möglich, auch komplexe therapeutische Proteine zu generieren und die

Herstellung solcher bisher sehr teurer Wirkstoffe zu vereinfachen. Originalpublikation C. Bello, S. Wang, L. Meng, K.W. Moremen, C.F.W. Becker: «A PEGylated Photocleavable Auxiliary Mediates the Sequential Enzymatic Glycosylation and Native Chemical Ligation of Peptides». Angewandte Chemie Intl. Ed., 2015. DOI: 10.1002/anie.201501517.

Kontakt Prof. Christian Becker Vorstand des Instituts für Biologische Chemie christian.becker@univie.ac.at www.univie.ac.at

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F O R S C H U N G S W E LT

Lab-on-a-Chip: DNA-Moleküle in 30 Minuten zählen

Tröpfchen für die Diagnostik

Auf der rotierenden Disk fliesst eine wässrige Flüssigkeit, getrieben von der Zentrifugalkraft, durch Kanäle in eine ölgefüllte Kammer. An der Mündung des Kanals reissen – ähnlich wie an einem tropfenden Wasserhahn – Tröpfchen ab. In diesen findet eine Bioreaktion zum Nachweis von DNA statt: Die Tröpfchen leuchten, sofern mindestens ein DNAMolekül darin vorhanden ist. Dadurch ist es möglich, die Moleküle besonders präzise zu zählen. Dies ist für viele klinische Anwendungen wie Krebsdiagnostik, Pränatal-Diagnostik, Diagnose von Blutvergiftungen oder Kontrollen von HIV-Patientinnen und -Patienten relevant.

Verfahren spart Zeit und Kosten

Bild: Hahn-Schickard

Da die Forscher in den Tröpfchen erstmals eine besonders schnelle Nachweisreaktion, die so genannte RekombinasePolymerase-Amplifikation, ablaufen lassen, gelingt es ihnen, die Zeit für das komplette Verfahren von üblicherweise mehr als zwei Stunden auf unter 30 Mi-

Bild: Dollarphotoclub/Jürgen Fälchle

Wissenschaftler am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg haben ein Verfahren entwickelt, das eine DNA-Probe in Tausende von winzig kleinen Tröpfchen aufteilt. Es ist im Vergleich zu bisherigen Methoden wesentlich einfacher zu bedienen. Damit können mehr als 10000 Tröpfchen von circa 120 Mikrometer Durchmesser besonders schnell erzeugt werden. Alles läuft auf einer Disk ab – einer sich drehenden Plastikscheibe von der Grösse einer DVD.

nuten zu senken. Ausserdem kann mit dem neuen Verfahren die gesamte Probenflüssigkeit auf die Tropfen verteilt werden, ohne dass Reste in Kanälen oder Schläuchen zurückbleiben. Das spart Kosten und Arbeitsaufwand für das Vorbereiten von Probenmaterial. «Die einfache Handhabung der Disks, in der alle Reaktionen automatisiert ablaufen, macht das Verfahren in der Anwendung attraktiv», sagt Friedrich Schuler, Doktorand von der Professur für Anwendungsentwicklung am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg. Die Disks können kostengünstig im Spritzgussverfahren hergestellt werden, eine Voraussetzung für Artikel in der Diagnostik, die nur einmal verwendbar sind. Die Forscher hoffen, dass das Verfahren bald die Abläufe in Forschungsund Kliniklabors beschleunigen und verbessern kann.

Forschung an Lab-on-a-Chip Schematische Darstellung der Tropfenbildung auf einem Lab-on-a-Chip-System: Durch Drehung der Disk lösen sich Wassertropfen aus den Kanalöffnungen. Eine Ölschicht sorgt dafür, dass sich die Tropfen nicht wieder verbinden.

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Die gemeinsame Forschungsgruppe «Lab-on-a-Chip» der Professur für Anwendungsentwicklung von Professor Roland Zengerle und der Forschungsgesellschaft Hahn-Schickard entwickelt und verbessert

Prozesse in der Analytik und Diagnostik für die Anwendungsfelder Gesundheit, Ernährung, Demographie und Lebenswissenschaften. In einer Fertigungsanlage im Freiburger Biotech-Park fertigt HahnSchickard Prototypen und Kleinserien solcher Lab-on-a-Chip-Systeme. Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Originalpublikation F. Schuler, F. Schwemmer, M. Trotter, S. Wadle, R. Zengerle, F. von Stetten, N. Paust: «Centrifugal step emulsification applied for absolute quantification of nucleic acids by digital droplet RPA». Lab Chip, 2015,15, 2759-2766, DOI: 10.1039/C5LC00291E. Kontakt Friedrich Schuler Institut für Mikrosystemtechnik – IMTEK Lehrstuhl für Anwendungsentwicklung Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Deutschland friedrich.schuler@imtek.uni-freiburg.de www.imtek.de

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F O R S C H U N G S W E LT

Forscher enträtseln, wie sich bei Suspensionen Tropfen lösen

Das Tropfverhalten lässt sich steuern Ihr Ergebnis kann dazu beitragen, Arzneimittel genauer zu dosieren, das Druckbild von Tintendruckern zu verfeinern oder Spezialbeschichtungen exakter aufzusprühen: Als weltweit erste haben Forscher der Universität des Saarlandes und der Pariser Hochschule für angewandte Physik und Chemie herausgefunden, wie und warum sich in Suspensionen Tropfen ablösen – also in Flüssigkeiten wie Tinte, in denen Feststoffe schweben.

Tintenstrahldrucker tropfen auf Knopfdruck; aus einer kleinen Düse spritzen viele winzige Tropfen auf das Papier. Hierbei ist wichtig, dass sich die Tröpfchen exakt ablösen, sonst gehen sie daneben und das Druckbild wird unscharf. Wie sich bei Suspensionen wie Tinte, aber auch Blut oder Saft, also Flüssigkeiten, in denen Festkörper-Teilchen schweben, Tropfen ablösen und warum, war bislang noch nicht geklärt. Erstmals ist es Wissenschaftlern jetzt gelungen, diese Frage zu beantworten: «Die einzelnen Festkörper-Teilchen spielen beim Ablösen von Tropfen in Suspensionen eine tragende Rolle. Sie bringen die Ablösung in Gang und beschleunigen diese», erklärt Professor Christian Wagner. Die Forschergruppe des Experimentalphysikers von der Universität des Saarlandes hat gemeinsam mit dem Team von Professor Anke Lindner von der Hochschule für angewandte Physik und Chemie (ESPCI), einer der Grande Écoles Frankreichs, das Tropfverhalten dieser komplex zusammengesetzten Flüssigkeiten untersucht.

Tropfen für Tropfen An der Saar-Universität wurden hierzu Tropfen-Experimente durchgeführt: Wagner und sein Team verdünnten eine Suspension und brachten diese zwischen zwei Platten. Anschliessend zogen sie die Platten auseinander, beobachteten mithilfe von Hochgeschwindigkeits-Kameras sowie hochauflösenden Mikroskop-Objekti1 Claudia Ehrlich, Pressestelle der Universität des Saarlandes.

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Bild: Dollarphotoclub/Gina Sanders

1 Claudia Ehrlich

ven, was sich hierbei abspielte und werteten die Ergebnisse im Anschluss aus. «Werden die Platten auseinandergezogen, bildet die Suspension dazwischen fadenförmige Gebilde vergleichbar einer Brücke. Die Festkörper-Teilchen schweben darin wie kleine Kügelchen», erläutert Wagner. «Wir konnten nachweisen, dass einzelne Partikel dabei die Oberfläche der Flüssigkeit stören und regelrecht ausbeulen. Das Teilchen behindert die Strömung der Flüssigkeit im Inneren des Flüssigkeitsfadens ebenso wie an seiner Aussenseite. Es beeinflusst aber gleichzeitig die Oberflächenkrümmung, der kapillare Druck erhöht sich, und der Ablöseprozess wird beschleunigt, denn die Oberflächenspan-

nung strebt an, die Oberfläche zu verkleinern. Schliesslich reisst der Tropfen ab», erklärt er.

Wichtig für industrielle Verfahren «Die Grösse und Verteilung der Teilchen in der Suspension haben demzufolge grossen Einfluss auf das Tropfverhalten. Indem diese Parameter geändert werden, lässt sich also auch das Tropfverhalten steuern», erläutert der Experimentalphysiker. Die neuen Erkenntnisse können Anwendung finden in einer Vielzahl industrieller Verfahren, bei denen Suspensionen zum Einsatz kommen wie bei der Arznei9/2015


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Aufnahmen: Arbeitsgruppe Christian Wagner

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Blick in ein Tropfen-Experiment: Die Forscher konnten erstmals belegen, dass Feststoff-Teilchen in Suspensionen den Tropfvorgang auslösen und beschleunigen. Unten: Silikonöl ohne Festkörper-Partikel. Die fünf Aufnahmen der Hochgeschwindigkeits-Kamera zeigen oben - von links nach rechts - einen Tropfvorgang: Das fadenförmige Gebilde entsteht, wenn die Platten mit der Suspension auseinandergezogen werden. Gut zu erkennen sind die Festkörper-Teilchen, die wie Kügelchen darin schweben. Sie stören die Oberfläche der Flüssigkeit, beulen sie aus und behindern die Strömung der Flüssigkeit innen wie aussen. Gleichzeitig beeinflussen sie die Oberflächenkrümmung, der kapillare Druck erhöht sich und der Ablöseprozess wird beschleunigt. Zum Vergleich zeigt das untere Bild das Experiment mit Silikonöl, das keine Festkörper-Teilchen enthält.

mittelherstellung, bei Beschichtungen, Druckverfahren bis hin zur Kosmetik und Lebensmitteltechnik. «Bei einfachen Flüssigkeiten war diese Frage in den vergangenen zwanzig Jahren bereits geklärt worden, bei komplexen Flüssigkeiten wie der Suspension hingegen waren die physikalischen Mechanismen bislang unbekannt», sagt Professor Wagner. Originalpublikation A. Lindner, J.E. Fiscina, C. Wagner: «Single particles accelerate final stages of capilla9/2015

ry break-up». EPL (Europhysics Letters) Volume 110 Number 6, DOI:10.1209/02955075/110/64002.

Kontakt Prof. Christian Wagner Universität des Saarlandes, Deutschland c.wagner@mx.uni-saarland.de agwagner.physik.uni-saarland.de

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Thomas Bachmann, Vorstandsvorsitz der Eppendorf-Gruppe.

tätig, als er die Gesamtleitung der global tätigen Tecan-Gruppe, mit Sitz in der Schweiz, übernahm. http://corporate.eppendorf.com

Roche übernimmt Geneweave Roche übernimmt das USamerikanische privat geführte Unternehmen Geneweave Biosciences. Damit erweitert der Schweizer Pharmahersteller seine Produktpalette in der klinisch-mikrobiologischen Diagnostik. Gemäss der Übernahmevereinbarung leistet Roche den Gesellschaftern von Geneweave eine Sofortzahlung von 190 Millionen US-Dollar – und wird bis zu 235 Millionen US-Dollar nach Erreichen produktbezogener Meilensteine zahlen. Nach erfolgtem Abschluss wird das Unternehmen in Roche Molecular Diagnostics integriert. Durch die Übernahme erhält Roche Zugang zur Smarticles Technologie, einer innovativen Klasse von molekularen Diagnostika zum schnellen Nachweis von multiresistenten Krankheitserregern und zur Bestimmung der Antibiotikaempfindlichkeit direkt aus

Bild: Roche

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Am 1. August 2015 übernahm Thomas Bachmann den Vorstandsvorsitz der EppendorfGruppe. Für einen Übergangszeitraum hatte Detmar Ammermann nach dem Ausscheiden des vorigen Vorstandsvorsitzenden zusätzlich zu seinen Aufgaben als Finanzvorstand auch die Funktion als Sprecher des Vorstands wahrgenommen. Thomas Bachmann (56) war zuvor Präsident der Bruker BioSpin Group, sowie seit 2013 Mitglied des EppendorfAufsichtsrats. In der Life Science Branche ist Thomas Bachmann bereits seit 2005

Bild: Eppendorf

Eppendorf-Gruppe mit neuem Vorstandsvorsitzenden

Roche erweitert seine mikrobiologische Diagnostik mit der Übernahme von Geneweave.

klinischen Proben ohne die üblicherweise erforderlichen Verfahren der Anreicherung, Kultur oder Probenvorbereitung. Das erste System, das Geneweave entwickelt, ist vivoDx – ein vollautomatisiertes Random-Access-System, das die Anforderungen von Labors an den Nachweis von multiresistenten Erregern und die Unterstützung bei der Wahl der richtigen Antibiotikatherapie erfüllt. Die neue Technologie wird zurzeit in zahlreichen Labors in den USA evaluiert. www.roche.com 9/2015


NEWS

17 Milliarden US-Dollar wechseln ihren Besitzer. Nachdem Merck alle kartellrechtlichen Genehmigungen von der brasilianische Wettbewerbsbehörde für die Sigma-AldrichÜbernahme erhalten hat, stehen der angekündigten Übernahme nur noch einige Auflagen der Europäischen Kommission im Weg. Diese sehen vor, dass Merck und Sigma-Aldrich Teile des europäischen Geschäftes für Lösungsmittel und anorganische Stoffe von Sigma-Aldrich verkaufen. Man zeigt sich aber zuversichtlich und strebt einen Abschluss der Transakti-

on im dritten Quartal 2015 an. Mit der Übernahme steigt Merck zu einem der führenden Anbieter in der weltweit 130 Milliarden US-Dollar grossen Life-Science-Industrie auf. Die Akquisition ist ein wichtiger Baustein im «Fit für 2018» Transformations- und Wachstumsprogramm von Merck, das darauf abzielt, die drei Wachstumsplattformen – Healthcare, Life-Science und Performance Materials – nachhaltig zu stärken. Nach erfolgreichem Vollzug verfügt das gemeinsame Unternehmen über eine effizientere Lieferkette, über die mehr als

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Bild: Merck

Nach Freigabe übernimmt Merck Sigma-Aldrich

Merck hat alle kartellrechtlichen Genehmigungen für Sigma-Aldrich-Übernahme erhalten.

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NEWS

Bild: ZHAW

Wissenschaft hautnah für 150 Jugendliche

Forschung hautnah für Jugendliche bei der zweiten Science Week.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr stiess auch 2015 die Science Week auf grosses Interesse: Rund 150 Teilnehmende besuchten vom 3. bis 7. August rund 300 Kurse an der ZHAW in Wädenswil. Die 12- bis 15-Jährigen stellten sich aus fünf ganztägigen Kursen ihr individuelles Programm zusammen und erforschten die Welt der Natur-

wissenschaften hautnah. Sie kamen aus der gesamten Deutschschweiz, etwa ein Drittel aus dem Kanton Zürich. Die Teilnehmenden sind zu 60 Prozent männlich, rund 40 Prozent weiblich.

http://project.zhaw.ch/de/ science/science-week.html

Kuchenfilter für die optimale Abscheidung Anwendungen für kuchenbildende Filter finden sich in unterschiedlichsten Branchen, wie der Rohstoff- und Mineralaufbereitung, Chemie, Pharmazie, Lebensmitteltechnik und Umweltschutz. Zur Bewertung und Auslegung derartiger Apparate muss das Bildungs- und Entfeuchtungsverhalten der abgetrennten Filterkuchen labortechnisch charakterisiert und die Daten einer Auslegungsrechnung

verfügbar gemacht werden. In Fortführung der Richtlinie VDI 2762 Blatt 2, in der die Bildung von Filterkuchen aus einer Suspension beschrieben wird, informiert die neue VDI 2762 Blatt 3 über Messverfahren zur Gewinnung quantitativer Aussagen über die mechanische Entfeuchtbarkeit inkompressibler Filterkuchen mittels Gasdifferenzdruck. Die kuchenbildende Vakuum- und Druckfiltration

repräsentiert eines der wesentlichen Verfahren zur Abscheidung und mechanisch weitgehenden Entfeuchtung von Partikeln aus Suspensionen. Hierfür werden Apparate, wie diskontinuierlich arbeitende Nutschen, Kerzen- und Blattfilter, sowie kontinuierlich arbeitende Trommel-, Band-, Scheiben oder Planfilter eingesetzt. VDI 2762 Blatt 3 beschreibt die zur Datenerfassung notwendigen Versuchs-

apparaturen, die experimentelle Vorgehensweise, die Auswertung und Darstellung der Messdaten. Die Richtlinie wendet sich in erster Linie an Verfahrensingenieure und dient der Beurteilung der Entfeuchtbarkeit von Filterkuchen hinsichtlich Entfeuchtungskinetik und -gleichgewicht.

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Bild: J. Schneider, J. Zahn/DKFZ

Das schnellste Nanoskop der Welt

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Ultraschnelle STED-Nanoskopie von EGFP-markierten Vesikeln im Neuron der lebenden Larve einer Drosophila melanogaster (Taufliege) mit 8 Millisekunden Zeitauflösung. Der rote Pfeil zeigt auf ein sich schnell bewegendes Vesikel (bis zu 1.8 µm/s), das ein anderes, ebenfalls mobiles Vesikel (weisser Pfeil) überholt. Skalenbalken: 1 µm.

Forscher um Stefan Hell am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben die Aufnahmegeschwindigkeit der hochauflösenden optischen STED-Nanoskopie extrem gesteigert. Ihre Ergebnisse zeigen erstmals, dass Aufnahmen mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde möglich sind. Damit sind hochauflösende

Videos mit Zeitschritten von Millisekunden möglich, zum Beispiel von Transportvorgängen in lebenden Nervenzellen oder von Viren, die vor dem Eintritt in die Zelle zunächst deren Oberfläche erkunden, wie die Forscher in ersten Anwendungsbeispielen zeigen. www.dkfz.de

Bild: Kubo Gruppe

Neuer CEO bei der Kubo Gruppe/Johannsen

Marco Steg, neuer CEO Kubo Gruppe/Johannsen.

Seit 1. August 2015 ist Marco Steg neuer CEO bei der Kubo Gruppe. Er übernimmt diese Funktion von Thomas Raible, der die Firmengruppe vor zehn Jahren zusammen mit einer Investorengruppe übernommen und seither als CEO geführt hat. Raible tritt aus Al9/2015

tersgründen zurück, bleibt vorerst jedoch weiterhin im Verwaltungsrat. Steg verfügt über langjährige Erfahrung als CEO in verschiedenen Schweizer Industriebetrieben im In- und Ausland und bringt dank seiner technischen Grundausbildung, seiner betriebswirtschaftlichen Weiterbildung und seiner langjährigen Führungserfahrung alle Voraussetzungen mit, um die Kubo Gruppe in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen. Die Kubo Gruppe besteht aus den Firmen Kubo Tech AG und Kubo Form AG, beide in Effretikon, Kubo Tech GmbH in Linz, AT sowie der Johannsen AG in Effretikon. www.kubo.ch

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NEWS

Bild: HKI/Anna Schroll

Wirkstoffsuche bündeln

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner (Mitte), beim Rundgang durch das Biotechnikum des HKI.

In Deutschland wollen fünf Leibniz-Institute ihre Expertisen aus den Bereichen Chemie, Biologie, Physik, Informa-

tik und Materialwissenschaften in einem Leibniz Research Cluster bündeln, um neue biotechnologische Methoden

zur Wirkstoffsuche zu entwickeln. Beteiligt am Cluster sind neben dem HKI das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) in Dortmund, das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle, das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) und das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken. Das Leibniz Research Cluster wird bis 2020 mit insgesamt 5,5 Millionen Euro gefördert. In der Förderzeit werden Nachwuchsforschungsgruppen an den einzelnen Instituten daran arbeiten, neue Wirkstoffe zu

finden, vor allem mit dem Ziel, diese Wirkstoffe durch biotechnologische Methoden künstlich nachzubauen. Die beiden lebenswissenschaftlichen Institute werden Erkenntnisse zur Produktion der Synthesebausteine aus Mikroorganismen und Pflanzen beisteuern. Die drei technologisch und materialwissenschaftlich ausgerichteten Institute schaffen hierzu die Grundlagen für eine neue Art der Herstellung der Bausteine, die ohne lebende Zellen auskommt, sowie die nachfolgenden Analysen. www.leibniz-hki.de

Heroin ist eine Droge mit einem sehr hohen Abhängigkeitspotenzial und ruft bei Süchtigen ein ausgesprochen starkes Suchtverlangen hervor. Ein Forscherteam um Marc Walter und Professor Dominique de Quervain von der Universität Basel hat nun die Wirkung des Stresshormons Cortisol auf das Suchtverlangen bei Heroinabhängigen untersucht. Die Basler Forscher

hatten in früheren Studien entdeckt, dass Cortisol den Gedächtnisabruf verringert – das Gehirn konnte also nach der Einnahme des Hormons Erinnerungen schlechter abrufen. Sie vermuteten, dass sich Cortisol auch auf das Suchtgedächtnis hemmend auswirkt und damit das Verlangen nach dem Suchtmittel reduzieren könnte. In der Studie mit 29 Teilnehmern führte die Corti-

soleinnahme bei den Süchtigen zu einer Abnahme des Suchtverlangens um durchschnittlich 25 % im Vergleich zum Scheinpräparat. Zu beobachten war diese Abnahme bei den Patienten, die von einer relativ niedrigen Dosis Heroin abhängig waren, nicht aber bei schwer abhängigen Patienten. www.unibas.ch

Bild: Universität Basel

Stresshormon vermindert Verlangen nach Heroin

Forscher der Universität Basel zeigen in einer Studie bei Heroinabhängigen, dass das Stresshormon Cortisol das Suchtverlangen reduzieren kann.

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NEWS

– IN KÜRZE E Z R Ü K N I – E KÜRZ IN KÜRZE – IN

n  R-Biopharm schliesst eine Forschungs- und Entwicklungskooperation mit Apogenix, ein auf die Immunonkologie spezialisiertes biopharmazeutisches Unternehmen. Das Ziel der Kooperation ist die Entwicklung von Companion Diagnostic (CDx) Tests für Apogenix‘ am weitesten fortgeschrittenen Wirkstoffkandidaten APG101, eine neuartige Krebstherapie. www.r-biopharm.com n  Die Investmentgesellschaft Ardian erwirbt die im österreichischen Linz ansässigen Geschäftsaktivitäten Exclusive Synthesis (ES) und Maleic Anhydride Intermediates & Specialties (IM) von DPx Holdings. Gemeinsam mit dem bestehenden Management will Ardian die beiden Geschäftsaktivitäten in die Eigenständigkeit führen und das Produktportfolio weiter ausbauen und internationale Wachstumspotenziale realisieren. www.ardian-investment.com n  Der belgische Chemiekonzern Solvay kauft für 5,5 Mrd. USD seinen US-Rivalen Cytec. Mit der Übernahme will Solvay eine stärkere Rolle bei der Materialzulieferung für die Flugzeug- und Autoindustrie spielen und sein Geschäft mit Chemikalien für den Bergbau stärken. www.solvay.com n  Im Zuge einer Nachfolgereglung für den altershalber ausscheidenden Geschäfts-

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führer Albert Isliker wurde die gleichnamige Firma in Zürich an Falcone Holding in Otelfingen verkauft. Diese betreibt mit Falcone Chemical Specialities (FCS) ein Geschäft in der Distribution von Spezialchemikalien in der Schweiz und im europäischen Ausland. www.falcone.ch n  Der starke Dollar und die schwächelnde AugenheilSparte Alcon haben bei Novartis für einen Gewinneinbruch im zweiten Quartal 2015 um ein Drittel auf knapp 1,9  Mrd. USD gesorgt. Der Umsatz des Arzneimittelherstellers sank gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 5 % auf 12,7 Mrd. USD. Wechselkurseffekte herausgerechnet ergab sich ein Umsatzplus von 6 %. www.novartis.com n  Die Konzernverkäufe von Roche erhöhten sich im ersten Halbjahr um 6 %. Hierzu trugen vor allem die Medikamente gegen Krebs und Autoimmunkrankheiten bei. Auch die Division Diagnostics erzielte starke Verkaufszuwächse, angeführt speziell von den Produkten für die Immundiagnostik sowie Tests für die Molekulardiagnostik. www.roche.com n  Clariant gab für das zweite Quartal 2015 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten in Höhe von 1,406 Mrd. CHF bekannt. Im Vergleichsquartal

des Vorjahres betrug der Umsatz 1,531 Mrd. CHF. www.clariant.com n  Im ersten Halbjahr 2015 haben hat Lonza ein starkes und verbessertes Ergebnis erzielt. Verglichen mit der Vorjahresperiode 2014 stieg der Umsatz um 6,1 % auf 1910 Mio. CHF in konstanten Wechselkursen gerechnet und das Kern-EBITErgebnis stieg in konstanten Wechselkursen um 8,3 % auf 261 Mio. CHF.  www.lonza.com n  Syngentas Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2015 um 3 %, mit Preiserhöhungen um 6 % und Rückgang der Absatzmengen um 3 %. Der Umsatz bereinigt um Glyphosat erhöhte sich um 6 %. Der ausgewiesene Umsatz ging um 10 % zurück. www.syngenta.com n  Im 2. Quartal 2015 wuchs der Umsatz der BASF-Gruppe im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 % auf 19,1 Mrd. EUR. Der Absatz nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2 % zu. www.basf.com n  Der Bayer-Konzern ist im 2. Quartal 2015 weiter gewachsen und hat das Konzernergebnis um 20,9 % auf 1,152 Mrd. EUR erhöht. Das Geschäft des Konzerns wird derzeit vor allem von fünf neueren Arzneien der Pharmasparte angetrieben. www.bayer.de

n  Lanxess wird im zweiten Quartal 2015 gegenüber den derzeitigen Markterwartungen bessere Ergebnisse erzielen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen für das zweite Quartal 2015 wird voraussichtlich 270 Mio. EUR betragen. www.lanxess.com n  AkzoNobel meldet für das 2. Quartal 2015 positive Entwicklungen in Bezug auf die Profitabilität in allen drei Business Areas. Das Betriebsergebnis stieg im 2. Quartal um 38 % auf 486 Mio. EUR. Der Umsatz von 3949 Mio. EUR stieg im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 6  % aufgrund günstiger Währungseffekte. www.akzonobel.com n  Sartorius hat das erste Halbjahr 2015 mit deutlich zweistelligem Wachstum bei Auftragseingang, Umsatz und Ertrag abgeschlossen. Der operative Konzerngewinn legte deutlich mit einem Plus von 42,8 % zu. www.sartorius.com n  Celanese hat für das zweite Quartal 2015 ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,58 USD berichtet (nach 1,47 USD im Vorjahresquartal und 1,72 USD im Vorquartal). Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 1,58 USD auf Rekordniveau für ein zweites Quartal – 7 % mehr als im Vorjahresquartal und 8 % weniger als im Vorquartal. www.celanese.com

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FIRMENREPORTAGE

Zu Besuch bei Labtec Services in Villmergen

Sicherheit und Service Die Labtec Services AG mit Sitz in Villmergen und einer Geschäftsstelle in der Romandie ist ein unabhängiger Dienstleistungsbetrieb in den Bereichen Labor und Verkehrstechnik. Laborwasser, Biomedical und Kryotechnik gehören neben Drugtesting-Produkten und speeddisplays zu den Hauptschwerpunkten der Firma. Das Thema Sicherheit ist in der Firma an der Tagesordnung. Sowohl in der Auswahl der Produkte und ihrer Einsatzgebiete als auch im After Sales Service.

«Wir schaffen Synergien zwischen Mensch, Umwelt und Technologien», sagt Beat Lüthy, Geschäftsführer der Labtec Services AG. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth Lüthy, die für die Finanzen zuständig ist, hat er vor gut 15 Jahren die Firma gegründet. Seitdem ist die Unternehmung ausschliesslich im Schweizer Markt präsent und als kompetenter Ansprechpartner für Laborwasser, Biomedical und Kryotechnik bekannt. Als zweites und drittes Standbein bietet das Unternehmen Produkte für Drugtesting und Verkehrssicherheit an. «Hier gehören wir zu den führenden Anbietern», sagt Lüthy. Vor knapp drei Jahren ist die Firma mit ihren 25 Mitarbeitern von Wohlen nach Villmergen umgezogen, weil es am alten Standort zu eng wurde. In Villmergen schliesst das Warenlager direkt an den Bürokomplex an und die Wege sind kurz. In den hellen und grosszügigen Büroräumen im Obergeschoss haben die Mitarbeiter nun mehr Platz. Hier sind Verkauf und Administration sowie die Geschäftsleitung untergebracht. Auf dieser Etage finden auch die Schulungen der Produkteanwender statt. Im Erdgeschoss befindet sich ei-

Im angeschlossenen Warenlager sind die Produkte fein säuberlich abgelegt.

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Bilder: Georg Sposny

Georg Sposny

ne modern eingerichtete Werkstatt, in der sich die Techniker vom Service-Team um Reparaturen und Wartungen kümmern, die nicht direkt vor Ort beim Kunden durchgeführt werden können.

Partner für die Kunden Gemäss dem Firmenleitspruch «Together is better» sind alle Mitarbeiter stets für die Kunden da, sie stehen im Mittelpunkt aller Tätigkeiten. «Wir legen grossen Wert auf verlässliche Partnerschaften, sowohl mit Lieferanten als auch mit Kunden», erläutert Lüthy. Dies schlägt sich für letztgenannte vor allem in den kostenfreien Geräte-Schulungen sowie dem zuverlässigen After Sales Service nieder. Laborgeräte müssen höchsten Anforderungen gerecht werden. Daher sind vier Mitarbeiter im Verkaufs-Aussendienst im

Einsatz und kümmern sich um die Anfragen der Kunden. Die sechs geschulten Servicetechniker beraten und schulen die Anwender vor Ort, kalibrieren die Geräte und sorgen für Ersatzgeräte, falls mal ein System ausfällt, oder längere Zeit gewartet werden muss. Die meisten Probleme lassen sich somit vor Ort lösen. «Wissenschaftler, Mitarbeiter und Laboranten schätzen diese Beratung durch unsere geschulten Mitarbeiter», sagt der Geschäftsführer und ergänzt: «Sollte beim Kunden keine Instandsetzung des Gerätes oder Systems möglich sein, dann bieten wir selbstverständlich auch Back-upSysteme an, vom -86 °C Gefrierschrank bis zur Laborwasseraufbereitungsanlage.» Gerätevalidierungen führt der Kunde selbst aus, weil jedes Labor hierzu seine eigenen Vorschriften zur Dokumentation hat. 9/2015


In Villmergen ist eine Wasseraufbereitungsanlage zur Veranschaulichung installiert. Hier kann der Besucher alles über die Funktionsweise erfahren.

Labortechnik ohne Kompromisse Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der gelieferten Anlagen sind ein zentrales Anliegen, denn die sensible Labortechnik lässt keine Kompromisse zu. Immerhin zählen zu den langjährigen Kunden viele private Unternehmen in Medizin, Pharma und Forschung sowie Universitäten, Hochschulen und Spitäler. Daher achtet Lüthy auf ständige Innovation und erste Qualität – «Unser Sortiment setzt sich ausschliesslich aus Produkten von erstklassigen, erfahrenen und kompetenten Partnern zusammen, die bei uns nötigenfalls den erforderlichen »swiss finish« erhalten», führt er aus.

Erfolgreiche Partnerschaften So arbeitet er im Bereich Kryotechnik erfolgreich mit der Firma Custom Biogenic

Auf Knopfdruck reines Laborwasser – im Bild das Tischgerät von Elga.

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Systems zusammen. Diese liefert patentierte Trocken- und Flüssigstickstoff-Lagerbehälter. Damit wird ein Temperaturbereich bis -190 °C abgedeckt. Lüthy ist überzeugt, dass in diesem Bereich die Trockenlagerung die zukunftsfähigste Methode ist, da sie eine hohe Sicherheit und Temperaturstabilität gewährleistet. Überdies bietet der Hersteller eine grosse Auswahl an Zubehör für die Arbeitssicherheit sowie Transport-, Lager- und Versorgungsbehälter. In der Sparte Biomedical bietet die Firma Tiefkältegeräte, Inkubatoren oder hochwertige Kühl- oder Blutlagergeräte: Die Zusammenarbeit mit führenden Herstellern (Panasonic, Termaks, Medilab) im Bereich Kälte, Klima und Wärme deckt das Spektrum von +200 °C bis -190 °C ab und lässt keine Wünsche offen. «Bei den Kältemitteln verlassen wir uns bezüglich Umweltverträglichkeit auf den jeweils aktuellen Stand der Technik.» Kein Labor ohne reines Wasser als meistverwendetes Lösungsmittel. Mit Pure-Water-Systemen des Herstellers Elga Labwater kann der Anwender zwischen kompakten Standgeräten für den Labortisch oder ganzen Wasseraufbereitungsanlagen für die Laborversorgung wählen. Egal, wie man sich entscheidet, die breitgefächerte Angebotspalette offeriert für jedes Bedürfnis die genau richtige Lösung – vom Tropfen bis zu 200 l/h. «Wir begleiten die Anwender fachkundig auf dem Weg, den korrekten Reinheitsgrad respektive die korrekte Wasserqualität für die gewünschten Verfahren oder Geräte aufzubereiten», sagt Lüthy und unterstreicht damit nochmals, wie wichtig die korrekte Beratung und Begleitung des Kunden ist. 25


FIRMENREPORTAGE

Drugtesting

Online-Auftritt

Nicht nur im Laborbereich steht die Kompetenz des Unternehmens ausser Frage. Auch im Vertrieb der Alkohol- und Drogentests verfügt das Unternehmen über eine langjährige Erfahrung. Mit den mobilen Mess- und beweissicheren Geräten, die Labtec Services unter anderem auch über den eigenen Webshop vertreibt, unterstützt die Firma Polizeikräfte, Zoll und therapeutische Institutionen bei Ihren Tätigkeiten. «Damit sorgen wir getreu unserem Slogan gemeinsam für eine hohe Anwendersicherheit», sagt Lüthy. Zum Angebot gehören auch jährlich mehrfach stattfindende Schulungen zum korrekten Einsatz der Geräte für polizeiliche sowie therapeutische Anwendungen.

Das Unternehmen geht mit der Zeit. Im Bereich Labor werden die Internetseiten überarbeitet um dem Kunden noch mehr Orientierung bei den Produkten zu geben – sowie die Möglichkeit, über einen integrierten Webshop einzukaufen. Aufbereitete Hintergrundinformationen – insbesondere rund um das Thema Laborwasser – sollen eine zusätzliche Dienstleistung bieten. «Wichtig ist uns, dass der Kunde über diesen Kanal noch mehr Informationen bekommt», sagt Lüthy. Beispiele aus der Praxis sollen den Anwendern helfen, Lösungsansätze und Ideen zu finden, denn Wasser ist nicht gleich Wasser. Dieses Angebot ersetzt natürlich nicht den Griff zum Telefon und die Beratung die hier durch die Techniker erfolgt. Das ist Lüthy wichtig. Denn getreu dem Leitspruch: «Together is better» kann die optimale Lösung nur im gemeinschaftlichen Gespräch gefunden werden.

Für Notfälle steht ein umfassendes Backup-Gerätelager für alle Laborbereiche zur Verfügung. Geschäftsführer Beat Lüthy zeigt im Bild ein Tiefkühlgerät.

Gut zu wissen Übrigens wird ab dem 1. Oktober 2016 im Strassenverkehr die beweissichere Atemalkoholprobe die Blutprobe ablösen. Das geht von einem Parlamentsbeschluss im Rahmen von «Via sicura» hervor. Eine Blutprobe wird nur noch bei Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum, auf Verlangen der betroffenen Person oder in Ausnahmefällen durchgeführt. Zur Feststellung der Fahrunfähigkeit kann bereits heute eine Atemalkoholprobe durchgeführt werden. Das Ergebnis ge-

nügt aber nur dann als Beweis, wenn der Wert unter 0,80 Promille liegt und die betroffene Person diesen mit ihrer Unterschrift anerkennt. In allen anderen Fällen ist für den Nachweis der Angetrunkenheit eine Blutprobe nötig. Für mehr Sicherheit im Strassenverkehr sorgen auch die speeddisplays, die das Produktesortiment abrunden. Aufgestellt am Strassenrand zeigen sie den Autofahrern die momentan gefahrene Geschwindigkeit an.

Kontakt Labtec Services AG Nordstrasse 9 CH-5612 Villmergen Telefon +41 (0)56 619 89 19 info@labtec-services.ch www.labtec-services.ch

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FIRMEN BERICHTEN

Schutz der Primärverpackung

Fälschungssichere Blister Die Romaco Group präsentierte auf der Achema in Frankfurt weltweit zum ersten Mal eine Lösung zur Fälschungssicherheit von Blisterverpackungen. Das neue System wurde exklusiv mit dem Partnerunternehmen Nano 4 U entwickelt und in die Blisterlinie 960 von Romaco Noack integriert.

Romaco ist einer der weltweit führenden Spezialanbieter von Verfahrens- und Verpackungstechnik für die pharmazeutische Industrie. Gegliedert in die Bereiche Processing, Tableting und Packaging entwickelt das Unternehmen Engineering- und Systemlösungen für die Pharmabranche und bedient darüber hinaus die Märkte Kosmetik, Lebensmittel und Chemie. Das Thema Fälschungssicherheit ist für weltweit operierende Pharmaproduzenten und Lohnverpacker von grosser Bedeutung. In exklusiver Partnerschaft mit dem Unternehmen Nano 4 U hat Romaco eine pharmagerechte Lösung zur Fälschungssicherheit von Blisterverpackungen entwickelt, die die EU-Fälschungsrichtlinie 2011/62/EU erfüllt.

Pharmagerecht und fälschungssicher

gramme mit Firmenlogos, Buchstabenoder Zahlenkombinationen weisen die Blister auf den ersten Blick als Originale aus. Darüber hinaus können unsichtbare Codes in der Hologrammstruktur hinterlegt werden, die schnell und leicht zu identifizieren sind. Zur Verifikation eines versteckten DataMatrix-Codes oder Firmenlogos genügt zum Beispiel ein einfacher Laserpointer.

Hohe Barriere gegen Fälscher Durch den Einsatz von fälschungssicheren und höchst präzisen Prägestempeln bietet die Technologie eine hohe Barriere gegen Fälscher. Gleichwohl ist die Implementierung der Hologrammstempel in die Codierstation einer Blistermaschine von Romaco Noack sehr einfach durchführbar. Die Applikation der Sicherheitsmerkmale erfolgt durch ein beheizbares Codierwerkzeug und ohne Einschränkung der Produktionsgeschwindigkeit Auf der

Die neue Lösung von Romaco zur Fälschungssicherheit von Blisterverpackungen basiert auf einem System zur Authentifizierung von Banknoten. Die Technologie wurde gemeinsam von den beiden Unternehmen weiterentwickelt. Das neue System zum Schutz der Primärverpackung von pharmazeutischen Feststoffen lässt sich in alle Blistermaschinen mit Codierstation integrieren. Ein individueller Hologrammstempel liefert dabei inline und ohne die Verwendung von zusätzlichen Materialien den eindeutigen Originalitätsnachweis. Zu diesem Zweck werden die einzelnen Blisterpackungen mit offenen und/oder versteckten Sicherheitsmerkmalen codiert. Sichtbare Holo1 Rolf Izsak, Project Engineering and R&D Coordinator, Romaco Group.

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Bilder: Romaco Pharmatechnik GmbH

1 Rolf Izsak

Identifikation eines versteckten Logos mit einem Laserpointer.

Fälschungssichere Blister mit HologrammCodierung.

Achema zeigte die Romaco Group die Blisterlinie Noack 960 erstmals bei der Produktion von fälschungssicheren Blisterpackungen mit Hologrammstempeln. Die neue Lösung greift zudem die zukünftigen Track & Trace-Standards zur lückenlosen Nachverfolgung von pharmazeutischen Produkten auf.

Kontakt Romaco Pharmatechnik GmbH Rolf Izsak Project Engineering and R&D Coordinator Am Heegwald 11 DE-76227 Karlsruhe Telefon +49 (0)721 4804 0 rolf.izsak@romaco.com www.romaco.com

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FIRMEN BERICHTEN

Bezahlbare Sicherheit für Downstream-Anwendungen

Flansch-Kugelhähne für mehr Wirtschaftlichkeit Der Downstream-Sektor der chemischen- und petrochemischen Industrie ist weltweit der grösste Anwender von Flansch-Kugelhähnen. Ständige Prozessoptimierungen sowie ein gewachsenes Sicherheitsdenken seitens der führenden Hersteller setzen für alle anderen Markteilnehmer Standards und stellen immer höhere Anforderungen an Anlagenkomponenten und somit auch an Kugelhähne. PTFE-Dichtsysteme eignen sich hierbei zwar für viele Einsatzbereiche, genügen jedoch nicht immer.

Bilder: A + R Armaturen GmbH

werden können, bezahlbar und kurzfristig verfügbar sind. Der Hersteller A + R Armaturen GmbH mit Sitz in Bad Salzuflen hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittels einer geschickten, konstruktiven Baukastensystematik auf Basis des ausgereiften zweiteiligen, PTFE-gedichteten Standardkugelhahns, eine flexible Auswahl an Sonderdichtsystemen anzubieten. Diese Systeme bestehen unter anderem aus Kombinationen von PTFEund Grafitdichtungen, um einerseits FireSafe-Eigenschaften nachzuweisen, aber andererseits das Produkt nicht mit Kohlenstoff zu kontaminieren. Dies spielt zum Beispiel bei der Produktion von HPPO-Hydrogen-Peroxiden eine ent-

Der Downstream-Sektor der chemischen- und petrochemischen Industrie ist weltweit der grösste Anwender von Flansch-Kugelhähnen.

1 Christopher Alexi

Die Anforderungen an Dichtsysteme im Downstream-Sektor steigen kontinuierlich. Reine PTFE-Dichtungen in FlanschKugelhähnen reichen zunehmend nicht mehr aus, um die erhöhten Anforderungen in Bezug auf Faktoren wie Temperatur/Druck, Stoffeigenschaften und Reinheitsanforderungen zu erfüllen. Spezialanfertigungen können einen Teil dieser Nachfrage abdecken. Diese sind jedoch nur in begrenztem Umfang, mit langen Lieferzeiten und zu exotisch teuren Preisen verfügbar. Sehr oft sind es auch die in den Sicherheitsgesprächen zwischen Betreiber, Behörde und Engineering-Part1

Christopher Alexi, RSB Design.

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ner herausgearbeiteten Havarie-Risiken, die den Einsatz eines Standard-Kugelhahns nicht mehr zulassen – obwohl sie jedoch im Normalbetrieb problemlos einsetzbar wären. Die Risiken werden sehr ernst genommen, um Störfälle auszuschliessen, die Mensch und Umwelt gefährden

Lieferzuverlässigkeit Dies gilt nicht nur für die sogenannte entwickelte Welt, sondern mittlerweile auch für alle Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern. Die veränderte Nachfrage der Downstream-Kundschaft geht eindeutig Richtung anforderungsgerecht angepassten Sonderkugelhähnen, die in hohen Stückzahlen produziert

Explosionsansicht der Einzelkomponenten eines Flansch-Kugelhahns vom Typ KHF 710.

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FIRMEN BERICHTEN

scheidende Rolle. Hierfür wurden mehrere Tausend Kugelhähne für Projekte nach Südostasien und nach Saudi Arabien geliefert.

Zuverlässigen Schutz bei Extrembelastungen Anhand des gleichen intelligenten Baukastensystems werden auch metallische Kugel-Dichtsysteme verbaut. Immer dort, wo Temperatur/Druck die PTFE-Beständigkeit übersteigt oder der Einsatzstoff für PTFE unverträglich ist, sind geschickte Lösungen gefragt. Dies gilt auch zunehmend für Stoffe wie Styrol, Butadien, Phenol, Polyol und die Nachverbrennung von Stoffen mit toxischen Anteilen, um nur einige der vielen Einsatzbereiche zu nennen. So wächst die Nachfrage nach metallischen Sitzabdichtungen für Kugelhähne sehr stark.

Schnelle Verfügbarkeit von Sonderausführungen A + R kann auf ein aussergewöhnlich umfangreiches Lager an Standardkomponenten wie zum Beispiel Gehäuseteile aus Stahl-und Edelstahl, Kugeln sowie metallische und weiche Kugelsitze zugreifen und daraus in kurzen Lieferfristen zahlreiche Sonderausführungen erzeugen. Marktgängige metallisch dichtende Kugelhähne sind bereits Lagerware und sofort verfügbar. «Die Aufgabe, bezahlbare Sonderkugelhähne für Downstream-Anwendungen, die in hohen Stückzahlen weltweit nachgefragt werden, zuverlässig und kurzfristig lieferbar bereitzustellen, haben wir damit perfekt gelöst», sagt Geschäftsführer Gerhard-Michael Decius. Markgerechtes Handeln, schnelle und flexible Produktion und Lieferung sowie die Nähe zum Kunden haben das Unternehmen in diesem Sektor erfolg-

reich gemacht. «Mit dieser Unternehmensphilosophie wollen wir schneller als der Wettbewerb sein und die Anforderungen und Wünsche unserer Kunden optimal erfüllen», schliesst Decius. Der Armaturenhersteller gehört heute zu den führenden Herstellern und Systemanbietern für IndustrieKugelhähne und beliefert Kunden in aller Welt. Die hohe Kompetenz im Bereich der Automatisierung von Armaturen und ein vielfältiges Produktportfolio für nahezu alle Einsatzbereiche tragen zum Erfolg bei.

Kontakt A + R Armaturen GmbH Altenhagener Strasse 4a DE-32107 Bad Salzuflen Telefon +49 (0)5208 9102 0 postoffice@ar-armaturen.com www.ar-armaturen.com

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FIRMEN BERICHTEN

B-drop – vom Mikrotropfen zum Durchfluss

Dosiertechnik im Mini-Format Mit dem Dosiersystem B-drop, das an der Fachhochschule in Burgdorf entwickelt wurde, können Bioprozesse verkleinert und vereinfacht werden. Beim vorliegenden Ansatz, der aus der Drucktechnologie stammt, werden die Flüssigkeitstropfen von einem elektromagnetischen Mikroventil dosiert. Neu daran ist, dass die Ventile durch ihren sehr einfachen Aufbau als Einwegprodukt verwendet werden können. Weiter übernimmt ein integrierter Durchflusssensor die bisher aufwändige Kalibrierung, was die Installation stark vereinfacht.

Bilder und Grafiken: ReseaTech GmbH

Die bei Kultivierungsversuchen benötigte kontinuierliche Dosierung wird durch Zugabe von Mikrotropfen in regelmässigen Abständen erzeugt. Das B-drop System wurde so ausgelegt, dass nicht die Tropfengrösse, sondern die Taktfrequenz variiert wird, um die Dosierrate zu verändern. Auf diese Weise sind auch exponentielle Dosierstrategien, die dem Wachstum der Mikroorganismen folgen, kein Problem. Besonders innovativ ist die integrierte Durchflussmessung, die sowohl Tropfenvolumen, wie auch Druck und Viskosität erkennt. Dadurch kann auf Druckregler und Kalibrierung der Flüssigkeiten verzichtet werden.

Geeignet für Anwendung mit Zellkulturen

Abbildung 1: B-drop montiert auf einem MiniBio Bioreaktor von Applikon Biotechnology B.V.

1 2 Simon Zumbrunnen , Dieter Eibl , 3 Nina Steiger

B-drop

Microvalve

Pumpe

2500

2300

700

Laufende Kosten pro Kultivierung

100

-

10

Materialkosten pro Kultivierung (bei 100 Kultivierungen)

125

23

17

Kalibrierung und Reinigung (Stundenansatz CHF 100.-)

-

150

100

Kosten total pro Kultivierung

125

173

117

Anschaffungskosten Das Ventil ist so konstruiert, dass im geöffneten Zustand ein Durchfluss von 10 bis 15 ml/min entsteht. Um kleine Mengen zu dosieren, wird das Ventil nur wenige Millisekunden geöffnet. So entstehen Tropfen im Bereich von 1 µl. Simon Zumbrunnen, ReseaTech GmbH, Burgdorf; 2 Prof. Dieter Eibl, Leiter Biotechnologie, Institut für Biotechnologie, ZHAW, Wädenswil; 3 Nina Steiger, ReseaChem GmbH, Burgdorf. 1

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Die Dosiereinheit B-drop wurde an der ZHAW im Institut für Biotechnologie in Wädenswil für mehrere FedBatch Kultivierungen mit CHO Zellen (abgekürzt von engl. «Chinese Hamster Ovary») eingesetzt. Die Kultivierungen wurden in zwei MiniBio 500 Bioreaktoren von Ap-

Tabelle 1: Kostenaufstellung in CHF der Dosiersysteme B-drop, Microvalve und der Peristaltikpumpe. Die Kosten pro Kultivierung ergeben sich aus 100 Kultivierungen. Die Dampfsterilisation ist in der Kalkulation nicht enthalten.

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LÖSUNGSANBIETER FÜR ANALYTISCHE LABORS

Abbildung 2: Schlauchquetschpumpe, Microvalve und B-drop.

plikon Biotechnology B.V. durchgeführt. Nach der Gammasterilisierung wurden die B-drop Ventile im Laminar Flow aseptisch auf dem Reaktordeckel des autoklavierten MiniBio 500 angebracht und mit einer sterilen Feed-Flasche über einen Luer-Lock Adapter verbunden. Danach wurde der B-drop an die zugehörige Steuereinheit angeschlossen und mittels Prime-Funktion die Schlauchverbindung von der Feed-Flasche zum Reaktor gefüllt.

«Im Gegensatz zu einer Pumpe oder einem autoklavierbaren Dosierventil benötigt der B-drop keine Kalibrierung, was eine enorme Zeitersparnis mit sich bringt.»  Nina Steiger

Die Kultivierung wurde am Tag 0 mit 200 ml (50 % des Totalvolumens) Kulturvolumen gestartet. Die Zugabe von ChoMaster HP-1 Medium über den

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Abbildung 3: Vergleich von Zelldichten und Vitalitäten in drei CHO FedBatch Kultivierungen. Die Zugabe erfolgte mittels B-drop (–•–), mittels Microvalve von Applikon (– o–) und Peristaltikpumpe ( o ). Abgebildet sind die gemessenen Werte inklusive Standardabweichung. Die graue Markierung zeigt die Phase in welcher Medium zum Prozess zudosiert wurde.

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FIRMEN BERICHTEN

B-drop erfolgte ab Tag 1 mit einem linearen Zufluss von 2,7 ml/h während drei Tagen bis zum Erreichen des Totalvolumens von 400 ml. Die Kultivierungen wurden nach einem weiteren Tag ohne Medienzugabe planmässig beendet. Mit regelmässigen mikroskopischen Kontrollen der Zellsuspension wurde zudem die Sterilität des Ventils über den gesamten Kultivierungszeitraum von fünf Tagen überprüft. Um die Resultate der Kultivierungen zu beurteilen, wurden weitere FedBatch Versuche mit CHO Zellen im Bioreaktor durchgeführt. Abgesehen von unterschiedlichen Dosiersystemen wurden die Prozesse identisch durchgeführt. Die Zugabe des Mediums erfolgte einerseits über eine Pumpe (Abbildung 2), (Medienzugaben über Systemintegrierte Peristaltikpumpen entsprechen dem State-ofthe-Art in biotechnologischen Prozessen), anderseits wurde das autoklavierbare Dosierventil Microvalve verwendet,

Abbildung 4: Arbeitsschritte verbunden mit den einzelnen Dosiersystemen B-drop, mittels Microvalve von Applikon und Peristaltikpumpe.

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welches von Applikon Biotechnology B.V. vertrieben wird und in der my-Control integriert werden kann.

Resultate und Diskussion Die Zelldichten und Vitalitäten der drei durchgeführten FedBatch Kultivierungen sind gut miteinander vergleichbar (Abbildung 3). Es wurden bei allen Kultivierungen maximale Zelldichten zwischen 4,27 und 4,7*106 Zellen ml -1 bei Vitalitäten über 90 % erzielt. Die Medienzugabe erfolgte jeweils zwischen Tag 1 und Tag 4 der Kultivierung. Basierend auf den erhobenen Daten, konnte zwischen den unterschiedlichen Dosiervarianten kein Unterschied festgestellt werden. Mit allen drei Methoden wurden vergleichbare Zelldichten und Vitalitäten erzielt. Die Sterilität des Systems konnte während der gesamten Versuchsdauer von 5 Tagen nachgewiesen werden. Um die Unterschiede im Nutzen des B-drops im Vergleich zu den beiden weiteren Dosiersystemen zu veranschaulichen, wurden in Abbildung 4 die Arbeitsschritte in Verbindung mit den einzelnen Dosiersystemen dargestellt. Es ist zu erkennen, dass bei der Anwendung des B-drops wesentlich weniger Arbeitsaufwand entsteht als mit dem Microvalve oder der Peristaltikpumpe. Pro Kultivierung können rund eine bis eineinhalb Stunden Arbeitszeit eingespart werden. In Tabelle 1 sind die Kosten der einzelnen Dosiersysteme in Schweizer Franken aufgeführt. Die Materialkosten pro Kultivierung ergeben sich basierend auf 100 durchgeführten Kultivierungen. Wird mit einer Pumpe gearbeitet, fallen für das Dosiersystem pro Kultivierung Materialkosten von 17 CHF.– an. Im Falle des Microvalves sind es CHF 23.– und im Fall des B-drops sind es CHF 125.–. Wird jedoch der Mehraufwand für Kalibrierung und Reinigung, bei einem Stundenansatz von CHF 100.– berücksichtigt, ergeben sich mit der Pumpe CHF 117.–, mit dem B-drop CHF 130.– und mit dem Microvalve 173.–. Die Pumpe ist noch immer das günstigste System, ist jedoch im Dosiervolumen beschränkt. Der B-drop ist nur unwesentlich teurer, bringt jedoch grosse Vorteile in der Dosierung von Kleinstmengen.

Mikroventile könnten noch kleiner Die im Experiment verwendeten Dosierraten von 2,7 ml/h entsprachen der kleinstmöglichen kontinuierlichen Dosierrate der eingesetzten Peristaltikpumpe. Für die beiden Mikroventile Microvalve und B-drop sind hingegen Mengen von 0,01 ml/h kein Problem. Quelle 1: Preis für Pumpe und Microvalve zu Minibio: Applikon Biotechnology B.V. 2015.

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*Beispiel: RSD-Wert von 3,5 % bei 2.400 Alprazolam-Proben in FemtogrammBereichen über einen Zeitraum von 6 Tagen, eingebracht in protein-präzipitierte menschliche Plasmaextrakte (über 400 Proben wurden jeden Tag injiziert).

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FIRMEN BERICHTEN

Modulare unterbaufähige Geräte mit leistungsstarker Spültechnik

Neue Laborspüler von Miele Professional Die neuen Laborspüler von Miele Professional sind so leistungsstark wie nie zuvor – und verbrauchen dabei weniger Wasser, Strom und Prozesschemie. Dafür sorgt ein neues intelligentes Spülsystem, das den Spüldruck in jeder einzelnen Programmphase der jeweiligen Anforderung anpasst. Zudem verfügen die Untertischgeräte über ein modulares Konzept verschiedener Beladungsträger zur Aufnahme von Laborglas unterschiedlichster Geometrie. Damit bieten sie ein Höchstmass an Flexibilität bei der Aufbereitung.

Effizientere Ressourcennutzung

Bilder: Miele AG

Neu bei Miele Professional ist eine patentierte, drehzahlvariable Umwälzpumpe, die den Wasserdruck in den verschiedenen Programmphasen der jeweiligen Anforderung anpasst. Dies spart Wasser und darüber hinaus Energie – und senkt, je nach Programm und Anforderung, bis zu 45 Prozent des Verbrauchs im Vergleich zur Vorgängergeneration. Alle Heizelemente sind in der Pumpe integriert und reduzieren so das Risiko von Ablagerungen im Spülraum. In Kombination mit den glatten, per Laser verschweissten Spülraumnähten setzt dies einen neuen Standard in punkto Hygiene. Ausserdem heizt die neue Pumpe das Wasser besonders schnell auf und verkürzt so die Programmlaufzeiten. Die Zuführung von Wasser und Trocknungsluft in die Beladungswagen wurde ebenfalls optimiert. Die Versorgung erfolgt nun aus der Geräterückwand. Die Spülflotte wird durch eine horizontale Sprüharmführung verlustarm zum Sprüharm geleitet und ermöglicht

Die Miele Professional Frischwasser Geschirrspüler sind abgestimmt auf individuelle Anforderungen beim Spülgut.

Kern der neuen Serie mit 60 und 90 Zentimeter breiten Geräten ist ein innovatives Spülsystem, das mehr Kapazität und noch bessere Aufbereitungsergebnisse bei gleichzeitig reduziertem Ressourcen34

einsatz bietet. Im Vergleich zur Vorgängergeneration können zum Beispiel beinahe vier Mal so viele Rundkolben und Flaschen (50 bis 100 Milliliter Inhalt) pro Charge gespült und desinfiziert werden.

In allen Geräten wird die Tür mit der neuen Funktion Autoclose automatisch zugezogen und sicher verschlossen.

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FIRMEN BERICHTEN

so eine effizientere Ressourcennutzung. Das Besondere: Die Ventile nicht verwendeter Korbankopplungen verschliessen sich automatisch, um einen Druckverlust im Spülsystem zu vermeiden und den Wasserverbrauch insgesamt zu senken. Eine automatische Sprüharm- und Spüldruckkontrolle überwacht den ordnungsgemässen Ablauf des Aufbereitungsprogramms und weist den Anwender frühzeitig auf gegebenenfalls auftretende Abweichungen hin.

möglichen, können die Laborspüler in das (Daten-)Netzwerk eingebunden werden. Alternativ lässt sich bei den neuen Geräten auch ein Drucker zur Datendokumentation nutzen. Die Funktion Remote Vision bietet dem Miele Service die Möglichkeit, bei einem unerwarteten Anwenderproblem aus der Ferne schnell helfen zu können. Miele Professional als Partner für die Aufbereitung von Laborbedarf: nicht nur leistungsstark, effizient und sicher – sondern auch servicestark. Die Miele Professional Frischwasser Geschirrspüler sind mit einer Vielzahl an Körben und Einsätzen erhältlich – perfekt abgestimmt auf individuelle Anforderungen beim Spülgut.

Schnelles Trocknen Bei der Trocknung von Laborglas kombiniert die neue Gerätegeneration Effizienz mit Bedienkomfort. Nach Abschluss der letzten Spülphase wird der Wasserdampf aus dem Spülraum in den Dampfkondensator an der Rückseite des Gerätes geleitet und kondensiert. In Geräten mit der Ausstattung Ecodry öffnet sich nach Programmende automatisch die Tür, sobald die Temperatur im Spülraum 70 °C unterschreitet. Dadurch entweicht die restliche heisse und feuchte Luft innerhalb kurzer Zeit aus dem Spülraum: Das Spülgut trocknet zuverlässig und kühlt schnell ab. In Modellen mit der Trocknungsfunktion Dryplus wird die im Spülraum verbleibende Feuchtigkeit von der aufgeheizten Trocknungsluft aufgenommen und durch den neuen, besonders wirtschaftlich arbeitenden Dampfkondensator nach aussen geführt. Dabei verhindert ein hocheffizienter HEPA-Luftfilter Klasse H13, dass Partikel aus der Umgebungsluft in das Trocknungssystem einströmen und sich auf dem Spülgut ablagern.

Die Tür zur Sauberkeit In allen Geräten wird die Tür mit der neuen Funktion AutoClose automatisch zugezogen und sicher verschlossen: Dazu genügt bereits ein leichtes Anlehnen der Gerätetür. Für zusätzlichen Komfort und ein Höchstmass an Ergonomie sorgt das neue, patentierte Salzgefäss, das sich in der Tür und nicht mehr unten im Spülraum befindet. Deshalb ist das Nachfüllen von Regeneriersalz jetzt bequem und rückenschonend im Stehen möglich. Das hochwertige neue Bedienpanel ist Tür9/2015

Quelle: Miele AG Professional

Ob Glaspipetten oder grosse Messzylinder – die Spülmaschine reinigt und trocknet sie mit sauberem Ergebnis.

griff und Bedienfeld zugleich und damit die perfekte Kombination von Design und Funktion. Die besondere Technik Touch-auf-Edelstahl ermöglicht eine sehr einfache Bedienung sowie eine leichte Reinigung. Mit kurzem Tastendruck werden die Programme ausgewählt, dazu informiert das Display über das gewählte Programm – in der jeweils gewünschten Sprache. Die drei am häufigsten benutzten Programme lassen sich als Favoriten speichern und per Kurzwahltaste besonders schnell anwählen.

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Platz für grosse Gefässe Für die neuen Geräte steht ein flexibles Konzept an Körben und Einsätzen zur Verfügung. Je nach Bedarf lassen sich die wenigen Module leicht und intuitiv zu einer Vielzahl von Kombinationen zusammenstecken. Neu ist ein besonderes Modul für die Aufnahme von grossvolumigen Messzylindern. Ihre Schrägstellung im Modul bewirkt, dass Wasserreste optimal aus den Standfüssen ablaufen können und somit ein gutes Trocknungsergebnis erzielt werden kann. Um eine lückenlose Dokumentation der Prozessdaten zu er-

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Bild: Dollarphotoclub/rcfotostock

Intelligente Verpackungen bieten mehr Schutz für Patienten

Produktsicherheit für sensible Arzneimittel Unternehmen entwickeln zahlreiche neue Präparate für Diagnostik und Therapie. Neue Medikamente mit ­neuen Wirkstoffen erfordern begleitend zu innovativen Entwicklungs- und Herstellungsverfahren auch eine Weiter­ entwicklung der Verpackungen. Insbesondere Primärpackmittel, die unmittelbar mit den Inhaltsstoffen der ­Präparate in Verbindung kommen, spielen für die Produktsicherheit eine zentrale Rolle.

Erste Hersteller versuchen bereits, bei der Entwicklung von Primärverpackungen und der Kontrolle von Abfüllprozessen neue Möglichkeiten der Qualitätssicherung zu etablieren. Einen wichtigen Trend bilden auch «intelligente» Verpackungen, die Zusatzfunktionen übernehmen, etwa fertig gefüllte Einwegspritzen oder Verpackungen mit integrierten Qualitätsdetektoren und Einnahmehilfen.

Schutzfunktion und Qualitätssicherung Schutz für hochwertige Inhaltsstoffe und Formulierungen, Qualitätssicherung und uneingeschränkte Funktionalität stehen 36

bei der Auswahl von Packmitteln für Arzneimittel an erster Stelle. Dies gilt auch für die wachsende Vielfalt an Biopharmazeutika, die nach aufwändigen Methoden hergestellt und in Anwendungsfeldern wie der Krebsbekämpfung eingesetzt werden. Darüber hinaus müssen Verpackungshersteller für pharmazeutische Präparate zahlreiche gesetzliche Richtlinien zu Fälschungssicherheit und Rückverfolgung einhalten. Ebenfalls zu berücksichtigen sind äussere Einflüsse bei Transport und Lagerung, darunter Temperatur, Lichteinwirkung, Erschütterung oder Gefahren für eine Kontamination. So hat die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AKM) im Jahr 2014 allein in

Deutschland insgesamt 8832 Spontanberichte zu Qualitätsmängeln und unerwünschten Wirkungen erhalten. Laut Angaben des Verbands handelte es sich dabei in 41,6 Prozent der Fälle um Verpackungsfehler, in 12,5 Prozent um mechanische Defekte sowie in 3,1 Prozent um Minderwirkung mit Verdacht auf Qualitätsmangel. Höhere Anforderungen an die Verpackungen stellen auch neue EUVerordnungen, die neben Sicherheitsmerkmalen wie Seriennummern und Siegeln einen zusätzlichen Öffnungsschutz vorsehen. Dieser soll Anwendern und Patienten auf den ersten Blick zeigen, ob eine Verpackung bereits geöffnet wurde oder nicht. 9/2015


Ein hohes Risiko für Qualitätsverlust besteht vor allem bei proteinhaltigen Medikamenten, da Proteine zur Entfaltung an Grenzflächen neigen und sowohl mit Glas als auch mit Kunststoff, Gummi oder Silikonkomponenten interagieren können. Die Folge kann sein, dass geringe Mengen der in der Formulierung enthaltenen Proteine durch Verpackungsmaterialien adsorbiert werden und damit die Wirksamkeit von Medikamenten vermindern oder verändern. Dieser Vorgang kann vor allem bei niedrig dosierten Wirkstoffen ein Qualitätsproblem darstellen. Auch thermische und mechanische Einflüsse bei Transport, Lagerung und Zubereitung können die Stabilität von Proteinen massgeblich beeinträchtigen. Viele innovative Biotech-Medikamente kommen als Injektionen auf den Markt, die bereits in passender Konzentration und Menge in vorgefüllten Spritzen erhältlich sind. Insbesondere für Proteinarzneistoffe ist die parenterale Gabe aufgrund der Molekularstruktur nach wie vor unverzichtbar. Wie die Erfahrung vieler Hersteller und Anwender zeigt, geraten jedoch vor allem die in Fertigspritzen gelagerten Arzneimittel mit mehr Materialien in Kontakt als in anderen Packmittelformen. Hinzu kommt, dass flüssige Arzneien eine höhere Wahrscheinlichkeit mitbringen, Wechselwirkungen mit Materialien aus den Primärverpackungen einzugehen als pulverförmige oder feste Inhaltsstoffe. Prinzipiell können flüssige Zubereitungen eher bedenkliche Substanzen aus Primärverpackungen lösen, als Pulver oder Tabletten. Wie der Fall des im Jahr 2001 zeitweise vom Markt genom9/2015

Neue Darreichungsformen Wirkstoffe in herkömmlichen Spritzen kommen mit allen Komponenten aus Glas, Kunststoff, Metall, Klebstoff und dem Gleitmittel Silikonöl in Berührung. Mit einem neuen Design reduziert der Hersteller Schott mögliche Wechselwirkungen zwischen Inhaltsstoff und Primärverpackung. Damit sollen ähnlich sichere Bedingungen für sensible Wirkstoffe wie in Pharmafläschchen entstehen. Bei den neuartigen Spritzen wird der Verbindungskanal zwischen Konus und Nadel aus flexiblem Kunststoff gefertigt. Ein Verschluss hält den Flüssigkeitsdurchgang während der Lagerung geschlossen. Somit kann das Arzneimittel während Transport und Lagerung weder mit der Metallnadel noch mit dem Klebstoff der Spritze in Kontakt kommen. Eine zusätzliche Qualitätssicherung soll der Originalitätsverschluss der Spritze bieten, der Anwendern auf den ersten Blick zeigt, ob die Spritze neu ist oder bereits verwendet wurde. Der Einfallsreichtum der Entwickler kennt kaum Grenzen: Für Kinder und ältere Patienten hat eine Tochterfirma von Harro

Entkopplung von Explosionen, Funken und Flammenfronten: das EXKOP® II System von Rembe ist eine sichere, kostengünstige und unkomplizierte Entkopplung für staubführende Anlagen.

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Qualitätssicherung im Prozess: Bosch Packaging hat mit der «AIM 8 inspection ­m achine» die Qualitätskontrolle von Glasampullen voll automatisiert.

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Anspruchsvoll: Proteine

Bild: Bosch

Bild: Edelmann

Für die Markteinführung des neuen Aspirin stattete der Verpackungsmittelhersteller Edelmann eine Teilauflage mit Miniatur-Bildschirmen aus.

menen Medikaments Eprex zeigt, können solche Interaktionen folgenschwere Konsequenzen haben. Hier ergab die Analyse, dass der von einem der Hersteller verwendete Stabilisator Polysorbat 80 während der Lagerung organische Bestandteile aus dem unbeschichteten Spritzenstopfen gelöst hatte. Die Folge war eine Präzipitation und Mizellbildung des Präparats, die teilweise schwere immunologische Reaktionen bei den Patienten verursachte.

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Bild: Romaco Group

PHARMA

Die mit Walzen- oder Plattensiegelung erhältliche Blistermaschine Noack 960 (Romaco Group) verpackt pharmazeutische Feststoffe in verschiedenen Grössen und Ausführungen.

bieten: So übernahm Romaco das Unternehmen Innojet Herbert Hüttlin, um die gesamte Engineering-Prozesskette zur Herstellung und Verpackung von pharmazeutischen Feststoffen abbilden zu können. Bosch Packaging kündigte im Dezember 2014 den Aufbau eines Joint Ventures mit Klenzaids an, um besonders den indischen Markt mit kompletten Linien bedienen zu können. Bosch Packaging Integration und Flexibilität bietet von der Prozesswasseraufbereitung Die grossen Trends der Prozessindustrie über die Fermentationsanlage bis zur Abmachen auch vor dem Packaging nicht füllung, Verpackung und Qualitätskontrolle halt. Lösungen statt Produkte heisst das alles aus einer Hand, Klenzaid ist SpeziaStichwort. Die Grundlage dafür: Die Her- list für Reinraum- und Prozesstechnik. steller müssen ein breites Portfolio an Ein zweiter wichtiger Trend: ModularisieTechnologien über möglichst weite Teile rung und Flexibilität. Besonders Generikader Wertschöpfungskette anbieten Hersteller und Auftragsproduzenten müsEine Reihe von Akquisitionen und Koope- sen ihre Linien auch für kleine Chargen rationen in den letzten Monaten belegen mit minimalen Umrüstzeiten und gleichdie Tendenz, alles aus einer 1Hand anzu-07:47zeitig auf das jeweilige Produkt einTOSOH_Ins_58x90_4c_Layout 20.12.12 Seitesicher 1 stellen können. Die Hersteller bieten deshalb Linien an, die sich nach Bedarf erweitern oder neu kombinieren lassen und so ein weites Spektrum an Anwendungen bedienen. Das gilt nicht nur für die Hardware, auch die Software muss mitspielen. Der Spezialmaschinenhersteller Groninger beispielsweise entwickelt dafür Benutzeroberflächen, die die Qualitätskontrolle über den gesamten Prozess ermöglichen – und das für durchschnittlich zwischen 25 und 100 hinterlegte Rezepturen.

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Höfliger einen Trinkhalm entwickelt, der den Wirkstoff, der verabreicht werden soll, in Form von Pellets enthält. Der Patient kann das Medikament so mit seinem Lieblingsgetränk aufnehmen. Die genaue Dosierung und ein Kontrollfilter sorgen dafür, dass die korrekte Dosis eingenommen wird.

standmessung bei 100 Prozent der pharmazeutischen Füllbehälter wie Flaschen, Taschen oder Beutel durch und verspricht damit eine neue Stufe der Qualitätssicherung. Die Echtzeitprüfung erfolgt nichtinvasiv mittels hochempfindlicher Wärmebildtechnologie in der Kappe der Behältnisse. Damit können künftig Defekte während der Induktionsversiegelung präzise lokalisiert und gezielter behoben werden. Das Verfahren ermöglicht nach Angaben des Herstellers einen hohen Durchsatz ohne Produktionsverlangsamung. Mit dem Verpackungsdesign «Self Expiring» führte ein Entwicklerteam aus Singapur einen Medikamentenblister ein, der die Nutzer automatisch auf das Ablaufdatum von Medikamenten hinweisen kann. Das Prinzip: Der Blister wird aus einem mehrlagigen Kunststoffverbund gefertigt, der in der untersten Lage mit aufgebrachten Verbotskreuzen ausgestattet ist. Die äussere Lage zeigt Basisinformationen, beispielsweise das Markenzeichen des Herstellers. Ist das Verfallsdatum überschritten, zerfällt das diffusionsfähige Material im Zwischenraum der Schichten, sodass die Warnkreuze sichtbar werden. Das System könnte sich unter anderem für ältere Patienten bewähren, die das klein aufgedruckte Verfallsdatum auf Verpackungen nicht lesen können. 

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Ein neuartiges Verfahren zur Verpackungsinspektion während der Induktionsversiegelung von Pharmabehältnissen bietet das Unternehmen DIR Technologies. Das System führt während des Versiegelungsprozesses eine Dichtungsinspektion und Füll-

Quelle: Dechema

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PHARMA

Medikamentenstudien besser planen

Die optimale Dosis finden Potenzielle neue Arzneimittel durchlaufen strenge Tests, bevor sie zugelassen werden. Die meisten fallen dabei durch, nur 0,01 bis 0,02 Prozent schaffen es bis zur Marktreife. Mit besseren statistischen Verfahren für die ­Dosisfindung könnte sich die Zahl der erfolgreichen Substanzen erhöhen.

Bilder und Grafiken: RUB

man die optimale Dosis? Bislang werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Phase 2 in mehrere gleich grosse Gruppen eingeteilt. Der mögliche Dosisbereich, etwa 0 bis 150 Milligramm, wird ebenfalls gleichmässig (oder gleichmässig auf einer logarithmierten Skala) aufgeteilt, so dass jede Gruppe eine bestimmte Dosis verabreicht bekommt. Die erste Gruppe erhält zum Beispiel 0 Milligramm Wirkstoff, also ein Placebo, die zweite Gruppe 30 Milligramm, die dritte 60 Milligramm, die vierte 90 Milligramm und so weiter.

Das passende Modell entwickeln 1 Julia Weiler

Einige Arzneimittel-Kandidaten werden zu Unrecht verworfen, weil die Pharmakonzerne die finalen Tests an Menschen nicht mit der optimalen Dosis durchführen. Dies vermutet Mathematiker Professor Holger Dette von der Ruhr-Universität Bochum. Gemeinsam mit Doktorandin Kirsten Schorning und der Biostatistikabteilung des Schweizer Pharmakonzerns Novartis hat er ein neues mathematisches Verfahren entwickelt, mit dem sich Dosisfindungsstudien effizienter planen lassen.

Testläufe vor der Zulassung Arzneistoffe durchlaufen vor ihrer Zulassung drei klinische Testphasen. In Phase 1 wird die Substanz zum ersten Mal an Menschen erprobt. Ziel ist es herauszufinden, wie verträglich sie ist, wie sie sich im Dr. Julia Weiler, RUBIN-Redaktion, Dezernat Hochschulkommunikation, Ruhr-Universität Bochum. 1

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Körper verteilt und wie dieser sie weiterverarbeitet und ausscheidet. In Phase 2 geht es darum, anhand von Versuchen mit ein paar Hundert Patientinnen und Patienten die Wirkung zu erforschen und die optimale Dosierung zu bestimmen. In der dritten Phase wird das potenzielle Medikament schliesslich mit der in Phase 2 bestimmten optimalen Dosis mit mehreren Tausend Patienten über längere Zeit getestet. Was aber, wenn in Phase 3 nicht wirklich die optimale Dosis zum Einsatz kommt, sondern das Medikament zu stark oder zu schwach dosiert ist? Im ersten Fall besteht die neue Substanz die Tests vermutlich nicht, weil sie zu starke Nebenwirkungen auslöst. Bei zu schwacher Dosierung hingegen bleibt die erhoffte Wirkung unter Umständen vollständig aus. Ziel von Phase 2 ist es stets, die minimale wirksame Dosis zu finden, also die Wirkstoffmenge, die den notwendigen Effekt erzielt, zum Beispiel den Blutdruck um einen bestimmten Betrag senkt, ohne dabei zu starke Nebenwirkungen zu verursachen. Aber wie findet

Aus Sicht des Statistikers Dette ist dieses Vorgehen suboptimal. Mit mehr Mathematik bei der Studienplanung könnte man die optimale Dosis wesentlich genauer bestimmen. Aber wie? Dazu muss

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PHARMA

man sich zunächst vergegenwärtigen, wie Dosis und Wirkung im mathematischen Modell zusammenhängen. Die pharma-

Verschiedene mathematische Modelle – hier zwei Beispiele – können den Zusammenhang zwischen Dosis und Wirkung eines Arzneimittels beschreiben. Würde man das Modell für eine Substanz mit allen Parametern (a, b, c) kennen, könnte man ablesen, welche Dosis (MED, minimal effective dose) man einsetzen muss, um eine ganz bestimmte erwünschte Wirkung zu erzielen (in diesem Beispiel einen Effekt von 0,6).

kokinetische Forschung hat gezeigt, dass es im Prinzip nur wenige verschiedene Funktionen gibt, mit denen sich alle Dosis-Wirkungsbeziehungen von Arzneistoffen beschreiben lassen. Die verschiedenen Funktionstypen lassen sich aus chemischen Reaktionsgleichungen mithilfe der Theorie der Differentialgleichungen bestimmen, einem klassischen Teilgebiet der Mathematik. Ein Beispiel für ein solches Modell ist das EMAX-Modell: f(x)=a+bx/(c+x) Die Funktion f(x) ordnet dabei jedem Dosiswert x eine bestimmte Wirkung zu; a, b und c sind wirkstoffspezifische Parameter. Würde man die Dosis-Wirkungsfunktion und die Parameter a, b und c für das neue Medikament kennen, könnte man die minimale wirksame Dosis leicht anhand des Grafen ablesen oder anhand der Formel ausrechnen. Das Problem: Bei der Entwicklung eines neuen Arzneimittels kennt man weder das Modell noch die Parameter, die die Dosis-Wirkungsbeziehung beschreiben. Also müssen die

Mit neuen statistischen Verfahren wollen Prof. Holger Dette und Kirsten Schorning medizinische Studien besser planbar machen.

Pharmafirmen durch die Tests in Phase 2 gute Modelle für die Beschreibung der Dosis-Wirkungsbeziehung entwickeln, um sich möglichst nah an die optimale Dosis heranzutasten. Alle Probandinnen und Probanden gleichmässig auf sechs Dosisstufen aufzuteilen, ist aber nicht der beste Weg dafür, sagt das Bochumer Team vom Lehrstuhl für Stochastik. Anhand eines vereinfachten Beispiels erklärt Dette, warum es nicht egal ist, wie viele Probanden man mit den jeweiligen Dosisstufen

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PHARMA

Extremwerte von konkaven Funktionen finden Eine Funktion f(x) ist eine Vorschrift, die jedem x-Wert genau einen Wert zuordnet. Konkave Funktionen haben eine besondere Eigenschaft: Wählt man zwei beliebige Punkte auf dem Grafen der Funktion und verbindet sie durch eine Gerade, liegt diese immer unterhalb des Grafen. Wenn ein Extremwert vorliegt, handelt es sich dabei also immer um ein Maximum. Um das Maximum einer konkaven Funktion zu finden, bildet man zunächst nach fest vorgeschriebenen Regeln ihre erste Ableitung f‘(x). f(x)= -4x 2+4x f'(x)= -8x+4 Das Maximum der konkaven Funktion liegt dann in dem x-Wert, an dem die erste Ableitung gleich null ist. Die erste Ableitung gibt die Steigung der Funktion an. 0 = -8x+4 8x= 4 x= 0,5 Die Beispielfunktion hat bei x = 0,5 einen Extrempunkt. Die dazugehörige Tangente hat die Steigung 0. Da es sich um eine konkave Funktion handelt, ist sichergestellt, dass es sich bei dem Extrempunkt um ein Maximum handelt.

untersucht: Nehmen wir vereinfacht an, die Wirkung unseres Medikaments hinge linear von der Dosis ab, das heisst, wir können die Abhängigkeit durch eine Gerade beschreiben. Wir erheben eine Reihe von Messwerten, durch die wir eine Ausgleichsgerade legen, um das zugrunde liegende Modell zu bestimmen. Wenn wir alle Messwerte bei nur einem x-Wert, also einer Dosisstufe, erheben, kann unsere Ausgleichsgerade jede beliebige Steigung annehmen, und wir können keine Aussage zur minimalen wirksamen Dosis machen. Messen wir bei zwei x-Werten, sieht die Lage besser aus. Wenn wir die Dosisstufen allerdings zu dicht beieinander wählen, sind immer noch Ausgleichsgeraden mit vielen verschiedenen Steigungen denkbar. Besser wird es, wenn wir die Dosierungen möglichst unterschiedlich wählen. Dosis und Wirkung von Arzneistoffen hängen aber nicht linear voneinander ab;

komplexere Modelle beschreiben die Beziehung. Das RUB-Team hat eine Möglichkeit gefunden zu berechnen, wie viele Patienten am besten mit welcher Dosis behandelt werden sollten, ohne die zugrunde liegende Funktion genau zu kennen. Gewisse Kenntnisse über die möglichen Modelle reichen für die Methode aus: Zum einen hat die jahrelange Pharmaforschung ergeben, dass es nur wenige prinzipiell unterschiedliche Modelle gibt, um die Dosis-Wirkungsbeziehung zu beschreiben; zum anderen liefert Phase 1 der klinischen Studien bereits erste Infor-

Komplexe Kurvendiskussion «Für unsere Methode müssen wir im Prinzip ein Extremwertproblem lösen», sagt Dette. «Im Grunde machen wir das Gleiche wie bei einer Kurvendiskussion in der Schule – nur mit anderen Funktionen. Die Funktionen haben dabei eine weitere wichtige Eigenschaft: Sie sind konkav.» Um die Maximalstellen einer konkaven Funktion zu finden, bildet man ihre erste

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PHARMA

Um ein Modell anhand von Messwerten zu bestimmen, ist es wichtig, die Messpunkte geschickt zu wählen.

Ableitung und setzt diese gleich null (Info). Die RUB-Mathematikerinnen und Mathematiker hantieren allerdings mit abstrakteren Funktionen als die Schulmathematik, aber das Prinzip ist ähnlich. Sie lösen ein unendlich dimensionales Extremwertproblem. Eine spezielle Versuchsanordnung beschreiben sie mithilfe einer Matrix: ξ=((d1,d2,…,dn)¦(P1,P2,…,Pn)) Die Variable n gibt an, wie viele verschiedene Dosierungen getestet werden sol-

len. d1,d2,…,dn bezeichnen die zu berechnenden Dosierungen und P1,P2,…,Pn die zu bestimmenden relativen Anteile der Patienten, die die jeweilige Dosierung erhalten sollen. Um die Genauigkeit der Schätzung für die minimale effektive Dosis in Abhängigkeit des Versuchsplans zu ermitteln, bestimmt das Team mithilfe von Methoden aus der mathematischen Statistik eine Funktion f(ξ), die die Genauigkeit der Schätzung in Abhängigkeit

der Versuchsanordnung beschreibt. Setzt man Zahlenwerte für die Variablen ein – zum Beispiel 0 Milligramm Wirkstoff für ein Achtel der Patienten, 80 Milligramm Wirkstoff für ein Viertel und so weiter – erhält man einen Wert, der angibt, wie genau man mit dieser Versuchsanordnung die optimale Dosis schätzen könnte. Durch die Maximierung dieser Funktion bestimmen Dette und Schorning dann den bestmöglichen Versuchsplan. Die

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PHARMA

Eine konkave Funktion. Eingezeichnet sind ausserdemvzwei Sekanten, die unterhalb des Grafen liegen (rot), und die Tangente an ihr Maximum bei x = 0,5 (grün).

dellen funktioniert und nicht versagt, wenn man die falsche Dosis-Wirkungskurve zugrunde legt. Trotzdem muss die Skepsis erst einmal überwunden werden. «Denn wenn etwas schief geht, verursacht das natürlich riesige Kosten», so Dette. Schliesslich entscheidet am Ende nicht der Kliniker, ob das Medikament auf den Markt kommt oder nicht, sondern eine Behörde – in den USA die «Federal Drug Administration», kurz FDA. Dette: «Wenn wir Glück haben, nimmt die FDA die Methode eines Tages in ihre Regeln auf.» Dann könnten Ärztinnen und Ärzte

sie einsetzen, ohne Sorge zu haben, dass die Behörde ihre klinischen Tests nicht akzeptiert. Kontakt Prof. Holger Dette Lehrstuhl für Stochastik Fakultät für Mathematik Ruhr-Universität Bochum DE-44780 Bochum Telefon +49 (0)234 32 28284 holger.dette@rub.de www.rub.de

mathematische Herausforderung besteht darin, dass man keine obere Schranke für die Anzahl der verschiedenen Dosierungen angeben kann. Dadurch wird das Extremwertproblem unendlich dimensional. Mit der neuen Bochumer Methode könnte man in Phase 2 der klinischen Studien potenziell eine genauere Schätzung der minimalen wirksamen Dosis erzielen als mit dem bislang eingesetzten Verfahren. Das klingt einfach, aber noch ist diese Mathematik nicht in der Praxis angekommen – dabei arbeitet Dette bereits seit 2008 an dem neuen Verfahren. Für das Zögern gibt es zwei Gründe. «Das sind zum einen logistische Restriktionen», erklärt er. «Bei dem bislang eingesetzten Verfahren nehmen die Testpersonen vielleicht zwei, drei oder sieben Tabletten. Mit unserem Verfahren rechnen wir aus, sie sollen 3,78 Tabletten nehmen.» Die Methode haben Dette und Schorning mittlerweile erweitert, so dass sie logistische Restriktionen berücksichtigen können. «Es dauert trotzdem, bis sich so etwas durchsetzt», weiss der RUB-Forscher. «Denn es ist nicht leicht, die Klinikerinnen und Kliniker davon zu überzeugen, das Altbewährte aufzugeben. Wir sagen zum Beispiel: Um die minimale wirksame Dosis zu finden, sollen sie nur drei verschiedene Dosisstufen testen, falls die DosisWirkungsbeziehung mithilfe des EMAXModells beschrieben wird. Und sie sagen: Ja, aber vielleicht verwenden wir ja gar nicht das richtige Modell.» Dette und Schorning haben ihr Verfahren daher weiterentwickelt und es so angelegt, dass es für eine grosse Klasse von möglichen Mo9/2015

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LABOR

Laborwelten der Zukunft

Science oder Fiction?

Bild: Dollarphotoclub/Syda Productions

Der Wandel in der Labornutzung, neue Trends im Laborbau und zukunftsfähige Laborplanung sind Themen, die aktuell heftig diskutiert werden. Erklärtes Ziel eines jeden Laborbetreibers ist es, sein Labor so intelligent auszustatten, dass es möglichst allen künftigen Anforderungen gerecht werden kann.

Gebraucht werden Experten, die Visionen haben und das Labor von morgen neu denken – so wie das Team um Christian Kern, Leiter der Abteilung «Modulare Laborwelten» bei Waldner Laboreinrichtungen. Ein Laborkonzept ist nur dann zukunftsfähig, wenn es Entwicklungspotenzial enthält und flexibel an die Bedürfnisse der darin arbeitenden Menschen angepasst werden kann. Forschungsprojekte werden immer häufiger in grossen Teams aus unterschiedlichsten Experten durchgeführt – vom Ingenieur über den Grundlagenforscher bis hin zum Spezialisten, z.B. in der Biogenetik oder -analytik. Das hat zur Folge, dass der Arbeitsplatz Labor für die darin arbeitenden Menschen den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden muss. Die Laborbetreiber ihrerseits möchten optimale Forschungsergebnisse erzielen. Dement44

Bild: Waldner

Das Labor von morgen bietet optimale Arbeitsplätze für alle darin arbeitenden Experten.

sprechend versuchen sie, jeweils die besten Forscher-Teams für ihre Labore zu gewinnen. Dazu benötigen sie moderne Arbeitsplätze, die von den unterschiedlichsten Nationalitäten und Berufsgruppen als attraktiv betrachtet werden. Der Wohlfühlfaktor für die Menschen soll so hoch wie möglich sein. Damit nimmt der «Human Factor» einen hohen Stellenwert ein. Gleichzeitig soll die Laborarbeit möglichst effizient gestaltet werden können. Für einen innovativen Arbeitsplatz im Labor ist dabei längst nicht mehr nur die Laboreinrichtung ausschlaggebend. Vielmehr sind der gesamte Raum, ja das gesamte Laborgebäude, die Technik und die Möglichkeiten für Interaktionen Indikatoren für einen attraktiven und effizienten Arbeitsplatz. Natürlich dürfen auch Aspekte wie Bau- und Betriebskosten, Energieeffizienz, «Time-toMarket» und Integration unterschiedlichster Berufs- bzw. Forschergruppen nicht ausser Acht gelassen werden.

Blick in ein Labor der Universität Luxemburg.

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LABOR

Raums. Das kann vor allem dann gewährleistet werden, wenn von Anfang an im Engineering-Prozess mehrere Partner an einem Tisch sitzen: Nicht nur der Planer und der Auftraggeber, sondern auch z.B. die Monteure oder Installateure am Bau, die Zuständigen für die Technische Gebäudeausrüstung und der Laboreinrichter. Für einen zukunftsfähigen Laborentwurf ebenso unabdingbar sind die Planungserfahrung, ein aktives Netzwerkmanagement und entsprechende Lösungen für die Gestaltung des Laborraums.

Bild: Waldner

Frühes Visualisieren der Konzepte

Die Konzepte werden bereits in einem frühen Stadium visualisiert.

Labordesign ganzheitlich gedacht Deutlich wird, dass das Labordesign eine immer wichtigere Komponente im Laborbau ist. Je durchdachter das entsprechende Laborkonzept ist, desto ökonomischer kann das Labor betrieben werden. Eine gute Planung berücksichtigt alle Gewerke, aber auch die Individualisierbarkeit der Arbeitsplätze und die Variabilität des

«Wir erfüllen alle diese Voraussetzungen, denn wir verfügen in allen Bereichen über eine hohe Expertise», ist Kern überzeugt. «Wenn wir so früh wie möglich in ein Projekt miteinbezogen werden, können wir mit unserer Erfahrung in der Gestaltung und Realisierung von Laborbauten und unseren Möglichkeiten in der Laborraumgestaltung wertvolle Arbeit für den Auftraggeber leisten. Bereits in einem frühen Stadium visualisieren wir unsere Realisierungsideen und -konzepte, um so gemeinsam mit unserem Kunden eine fundierte Diskussionsbasis für die weitere Umsetzung zu haben.» Waldner möchte seinem Projektpartner nicht nur die Kompetenz der Laboreinrichtung anbieten, sondern ein Systemlieferant sein,

der dem Auftraggeber von der Projektidee über die Planung bis hin zur Ausführung zur Seite steht. «Wir sind überzeugt, dass Laborbau in Zukunft nur so sinnvoll gestaltet werden kann. Es geht nicht mehr nur um den Laborraum. Es geht vielmehr um eine Laborwelt, die wir für unseren Auftraggeber schaffen», so der Wirtschaftsingenieur. Waldner verfügt sowohl über bestens ausgebildete Fachkräfte als auch über langjährige Erfahrung im Laborbau, um die Anforderungen, die internationale Auftraggeber wie z.B. L‘Oreal, Pfizer, Siemens oder Eli Lilly an einen Systemlieferanten herantragen könnten, zu erfüllen.

Flexibel durch modulare Laborräume Mit der Mediendecke von Waldner lassen sich alle Anforderungen eines zukunftsfähigen, weil modularen Labors realisieren. Nicht nur, dass der Laborbetreiber mit dieser Raumlösung maximal flexibel und ausbaufähig bleibt, auch das Konzept, das dahinter steckt, ist viel umfassender. Mit der Mediendecke, die einen modularen Laborraum am einfachsten und sinnvollsten ermöglicht, ergibt sich für den Nutzer eine grösstmögliche Flexibilität in seinem Laboralltag. Ein Büro im Labor zu integrieren ist damit ebenso leicht möglich, wie zusätzliche Trennwände einzuziehen, ganze Laborzeilen an einer anderen Stelle zu platzieren oder neu zu strukturieren. Aber nicht nur zweckmässigen Überlegungen wird die Mediendecke gerecht, sie erfüllt auch höchste Design-Ansprüche. Denn das Raumerlebnis eines so erschlossenen Labors ist wesentlich grosszügiger und übersichtlicher.

Bild: Waldner

Kontakt WALDNER AG Technocenter Stephan Helbling Tunnelstrasse 5 CH-8732 Neuhaus (SG) Telefon +41(0)55 653 50 00 info@waldner-ag.ch www.waldner-ag.ch Die modularen Laborräume von Waldner ermöglichen grösstmögliche Wandlungsfähigkeit.

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VERFAHRENSTECHNIK

Neuen Zeolith-Katalysator entwickelt

Effiziente Umwandlung von Erdgas Ein neuer, Enzymen nachempfundener Zeolith-Katalysator könnte die Umwandlung von Erdgas zu Kraft- und Ausgangsstoffen für die chemische Industrie wesentlich erleichtern. Entwickelt wurde er von einem internationalen Team. Bei der eingehenden Untersuchung des Mechanismus der selektiven Oxidation von Methan zu Methanol identifizierten die Forschenden ein Kupfer-Oxo-Cluster als das aktive Zentrum in den Mikroporen des Zeoliths.

Bild: Andreas Battenberg/TUM

bar. Für die wirtschaftliche Verarbeitung von Methan aus kleineren Quellen an entfernten Standorten steht trotz vieler Forschungsanstrengungen derzeit keine Gas-to-Liquid-Chemie zur Verfügung. Von allen konzeptionell vielversprechenden Verfahren zur direkten Umwandelung von Methan in kleinerem Massstab scheint die partielle Oxidation zu Methanol die praktikabelste zu sein. Aufgrund der niedrigeren Betriebstemperaturen ist das Verfahren sicher und energieeffizienter als andere.

Bio-inspirierter Katalysator Das eingebaute Kupfer verleiht dem Zeolith eine bläuliche Farbe.

1 Ulrich Marsch

In einer Zeit schwindender Mineralöl-Reserven rückt Erdgas als Ressource in den Fokus. Doch das Gas ist schwieriger zu transportieren und nicht leicht in die bestehende industrielle Infrastruktur zu integrieren. Eine der Lösungen dafür sind Gas-to-Liquid-Technologien. Diese wan-

Robotik

Abfülltechnik

deln Methan, den Hauptbestandteil von Erdgas, zu sogenanntem Synthesegas um. Aus diesem werden anschliessend Methanol und Kohlenwasserstoffe hergestellt, die an chemischen Anlagen oder Kraftstoffunternehmen in der ganzen Welt ausgeliefert werden können. Dieser Ansatz ist jedoch bisher nur in sehr grossen Anlagen effizient durchführ-

Ein Forscherteam um Professor Johannes Lercher (Technische Universität München und Pacific Northwest National Laboratory), Maricruz Sanchez-Sanchez (Technische Universität München), Professorin Moniek Tromp (Universität Amsterdam), Evgeny Pidko und Emiel Hensen (Technische Universität Eindhoven) konzentriert sich derzeit auf ein Verfahren zur partiellen Oxidation von Methan, das die enzymatische Umwandlung in einem Protein nachahmt.

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VERFAHRENSTECHNIK

Bild: Guanna Li und Evgeny Pidko/TU Eindhoven

ihrer katalytischen Aktivität. Dies macht den Zeolith zu einem «mehr als vielversprechenden» Material, um das Ziel einer mit enzymatischen Systemen vergleichbaren katalytischen Aktivität und Selektivität zu erreichen.

Kupfer-Oxo-Cluster in einem Zeolith mit Mordenit-Struktur (Cu: türkis; O: rot).

Im Fokus des Teams steht ein modifizierter Zeolith. Nach einem in der Arbeitsgruppe von Johannes Lercher entwickelten Verfahren werden in diesem extrem porösen Material Kupferatome eingebaut. Diese kupferhaltigen Zeolithe mit Mordenitstruktur imitieren die Reaktivität des Enzyms Methan-Monooxygenase (MMO), das Methan effizient und selektiv zu Methanol oxidiert.

munications, 6, 7546. DOI: 10.1038/ ncomms8546.

Originalpublikation S. Grundner, M.A C. Markovits, G. Li, M. Tromp, E. A. Pidko, E.J.M. Hensen, A. Jentys, M. Sanchez-Sanchez, J.A. Lercher: «Single-site trinuclear copper oxygen clusters in mordenite for selective conversion of methane to methanol». Nature com-

Kontakt: Prof. Johannes Lercher Technische Universität München Lehrstuhl für Technische Chemie II Lichtenbergstrasse 4 DE-85748 Garching Telefon +49 (0)89 289 13540 johannes.lercher@ch.tum.de www.tc2.ch.tum.de

Dedizierter Rohstoff-Analysator BRAVO - Eine neue Ära der tragbaren Raman-Spektroskopie

Hoch selektiv Durch die Kombination kinetischer Untersuchungen in München, moderner spektroskopischer Analysen in Amsterdam und theoretischer Modellierungen in Eindhoven konnten die Forscher zeigen, dass die Mikroporen des Zeoliths eine perfekte Umgebung für die hochselektive Stabilisierung des aktiven Kupferzentrums bieten. Sie identifizierten dreikernige KupferOxo-Cluster, die die Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen in Methan lockern und damit dessen Umwandlung in Methanol fördern. «Der entwickelte Zeolith ist eines der wenigen Beispiele eines Katalysators mit klar definierten aktiven Zentren, die gleichmässig im Zeolith-Gerüst verteilt sind», sagt Professor Lercher. «Dies ermöglicht eine wesentlich höhere Effizienz bei der Umwandlung von Methan in Methanol, als es bisher mit Zeolith-Katalysatoren möglich war.» Darüber hinaus zeigt die Forschungsarbeit die eindeutige Verknüpfung der Struktur der aktiven Zentren mit

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1 Dr. Ulrich Marsch Pressesprecher, Technische Universität München.

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A N A LY T I K

Mini-Quantenkaskadenlaser erfasst 1000 Spektren pro Sekunde

Qualitätskontrolle in Echtzeit Die Qualität muss präzise stimmen – das gilt insbesondere für Produkte der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Wird die Zusammensetzung und die Güte bei der Herstellung mitunter noch manuell kontrolliert, könnte dies künftig ein laserbasiertes System übernehmen. Statt Stichproben erlaubt der Laser eine kontinuierliche Überprüfung in Echtzeit.

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Pharmaindustrie, Lebensmittelherstellung oder industrielle Fertigung – ständig werden neue Produkte auf den Markt gebracht, mit verbesserten Wirkstoffen oder verträglicheren Zusammensetzungen. Ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung stofflicher Zusammensetzungen, wie beispielsweise Tabletten, Kapseln und Co.: Ihre Qualität muss stimmen. Um zu überprüfen, ob die chemische Reaktion wie gewünscht abläuft, nehmen Laboranten Proben aus den Reaktionsgefässen und untersuchen sie im Labor per Chromatografie oder Spektrometer. Eine aufwändige und langwierige Angelegenheit, die nur eine stichprobenartige Untersuchung erlaubt.

Ein neuer Mini-Laserdetektor kann sofort erkennen, ob es sich hier im Bild um Kartoffelstärke oder Drogen handelt.

Kontinuierliche Analyse in Echtzeit Mit einem speziellen Infrarot-Laser könnte das künftig weitaus einfacher gehen. Entwickelt wurde er von Forschern an den Fraunhofer-Instituten für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg und für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden. «Unser Quantenkaskadenlaser ermöglicht eine neue Art der Spektroskopie», erläutert Ralf Ostendorf, Projektleiter am Fraunhofer IAF. «Der Verlauf chemischer Reaktionen, zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Pharmazeutika, könnte bald in Echtzeit

20.02.13 13:43

kontinuierlich verfolgt werden, statt wie bisher nur in Form einzelner Stichproben.» Das Prinzip: Der Laser strahlt Infrarotlicht in das Reaktionsgefäss. Die darin enthaltenen Substanzen absorbieren einen Teil des Lichts, der Rest wird wieder zurückgeworfen und in einem Detektor analysiert. Jede Substanz «verschluckt» dabei das Licht unterschiedlicher Wellenlängen. Das Ergebnis ist ein Absorptionsspektrum, über das sich die jeweilige Substanz präzise bestimmen Ines Bott, Pressearbeit Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg. 1

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A N A LY T I K

Substanzen schnell und einfach überprüfen können. Handelt es sich um etwas Unbedenkliches wie Mehl oder doch um Drogen? Um diese Frage zu beantworten, müssten die Einsatzkräfte einfach nur den Laserstrahl auf die Substanz richten. Der Detektor analysiert das aufgenommene Spektrum, eine dahinter liegende Software gleicht es mit den zahlreichen gespeicherten Vergleichsspektren ab – und in Sekundenschnelle haben die Beamten Klarheit über die untersuchte Substanz. Ein erster Labordemonstrator des Quantenkaskadenlasers ist bereits fertig. Einen Prototyp wollen die Forscher bis Ende 2015 entwickeln.

Bild: Fraunhofer IAF

Kontakt

Künftig lässt sich der Verlauf chemischer Reaktionen in Echtzeit verfolgen.

lässt – so ähnlich, wie bei der Identifikation eines Menschen anhand seines Fingerabdrucks. Mit einem solchen Spektrometer kann man künftig genau angeben, wie hoch die Konzentration der Ausgangsstoffe im Reaktionsbehälter ist und welche Mengen bereits in das Produkt umgesetzt wurden – und zwar zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Reaktion.

Tausend Spektren pro Sekunde Der Laser muss dazu verschiedene Voraussetzungen erfüllen: Er darf jeweils nur Licht einer bestimmten Wellenlänge aussenden. Diese muss sich allerdings kontinuierlich verändern lassen – und zwar über einen grossen spektralen Bereich. Das Laserlicht hat also anfangs eine sehr kleine Wellenlänge, die stetig bis zu einem festgelegten Wert zunimmt – bevor das Prozedere wieder von vorn beginnt. Der Detektor bestimmt dann für jede Wellenlänge, wie viel Licht die Probe zurückwirft. Eine weitere Herausforderung: Der Laser muss seine Wellenlänge auch möglichst schnell ändern. Bislang brauchte der Laser einige Sekunden, um alle Wellenlängen durchzustimmen und so eine Aussage darüber zu treffen, wie es um die zu analysierende chemische Reaktion steht. Die Forscher vom IPMS konnten diese Geschwindigkeit nun um den Faktor 1000 steigern: Mit einem von ihnen entwickelten mikromechanischen Scannerspiegel. Statt eines Spektrums pro Sekunde können sie nun tausend Spektren pro Sekunde aufnehmen.

Dr. Ralf Ostendorf Projektleiter KompLas Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF Tullastrasse 72 DE-79108 Freiburg Telefon +49 (0)761 5159 638 ralf.ostendorf@iaf.fraunhofer.de www.iaf.fraunhofer.de

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WISSENSWERT

Basilikum verscheucht futtersuchende Wespen

Bloss nicht pusten Diesen Sommer, so hat man den Eindruck, schwirren besonders viele Wespen durch die Luft. Die Störenfriede sind dabei nützliche Helfer – ein Plädoyer für das gelb-schwarz-gestreifte Insekt von der Deutsche Wildtier Stiftung.

Bild: Dollarphotoclub/pixelnest

Wespe oder Biene?

Bild: Dollarphotoclub/jd-photodesign

Die «Gemeine Wespe» (Vespula vulgaris) ist eine «Naschkatze»: Sie fliegt auf Kuchen, Eis und süsse Säfte. Hin und wieder schneidet sie sich mit ihren Mundwerkzeugen ein Stückchen vom Steak ab; es ist für den Nachwuchs, der Proteine braucht und deshalb mit Fleischfasern gefüttert wird. «Wespen sind auf keiner Gartenparty gern gesehene Gäste», sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Doch wie hält man die fliegenden Störenfriede fern? «Bloss nicht pusten, wenn eine Wespe im Anflug ist», rät Goris. «Denn das Kohlendioxid in der Atemluft macht die hungrigen Insekten erst recht aggressiv.» Es gilt: Ruhe bewahren und gewaltfrei zurückschlagen.

Wespen mögen kein frisches Basilikum und bleiben fern.

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Zum Beispiel mit einem Sträusschen Basilikum: «Den Duft von Basilikum finden Wespen widerlich – und so bleiben sie der Kaffeetafel fern!»

Einladen statt ärgern Oder drehen Sie den Spiess um: Laden Sie Wespen ganz gezielt ein. Wenn Sie in gebührendem Abstand einen WespenTisch decken, lenken Sie die Insekten ab und haben ihre Ruhe. «Wespen lieben Weintrauben», sagt Goris. «Damit lassen sie sich friedlich stimmen.» Beim Anflug von Wespen sind generell drei Grundregeln zu beachten: 1. Nicht nach Wespen schlagen. 2. Keine hektischen Bewegungen machen. 3. T iere nicht zerquetschen! Denn auch tote Wespen können stechen: Durch einen Reflex wird das Gift noch aus dem Stachel gepumpt. Ihr schlechtes Image haben Wespen übrigens zu Unrecht. Wer weiss schon, dass Wespen dem Menschen viele Plagegeister vom Leib halten. So schleppen sie viele tausend Insekten, zum grössten Teil Fliegen, Blattläuse und andere Schädlinge, als Nahrung ins Wespennest. Ausserdem helfen sie bei der Bestäubung von Blüten und sind bei Vögeln als Futter beliebt. Deshalb fordert die Deutsche Wild-

– Die berühmte Wespen-Taille ist ihr Erkennungsmerkmal; Bienen und Hummeln sind eher rundlich, die schlanke Wespe ist in der Körpermitte besonders schmal. Sie hat eine richtige «Taille». – Wespen sind farblich deutlich definiert und schwarz-gelb, das Gelb der Bienen ist dagegen eher ein sattes Braun. –  Bienen sind «Pelzträgerinnen»; ihr Körper ist behaart, der Wespenkörper dagegen sehr glatt und haarlos. –  Bienen sind Pollen- und Nektarsammlerinnen; auf Kaffeetafeln finden sie nicht, was sie suchen. –  Bienen stechen nur im absoluten Notfall, denn der Stich kostet ihr eigenes Leben. Der Stachel hat Widerhaken und wird ihren beim Stechen aus dem Hinterleib gerissen. Wespen hingegen überstehen einen Stich in die menschliche Haut ohne weitere Folgen.

tier Stiftung mehr Toleranz und Solidarität mit den Arbeiterinnen, deren Lebensende schon im Herbst naht. Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung

Kontakt Eva Goris Pressesprecherin Deutsche Wildtier Stiftung Christoph-Probst-Weg 4 DE-20251 Hamburg Telefon +49 (0)40 970 7869 13 e.goris@deutschewildtierstiftung.de www.deutschewildtierstiftung.de

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Bild: Dollarphotoclub/ChiccoDodiFC

WISSENSWERT

Erstmals Impfstoff gegen Ebola erfolgreich getestet

Ansteckungskette unterbrechen Ein in Westafrika erstmals im Feldversuch getesteter Impfstoff gegen das Ebola-Virus hat sich als wirksam erwiesen. Geimpft wurden Personen, die engen Kontakt zu einem neu Infizierten hatten und besonders gefährdet sind. Berner Mediziner sind an der von der Weltgesundheitsorganisation WHO organisierten Impfstudie massgeblich beteiligt.

1 Nathalie Matter

Obwohl die Fallzahlen von Ebola in Westafrika seit Jahresbeginn markant zurückgegangen sind, ist die Epidemie noch nicht besiegt. Ein einzelner Erkrankungsfall in den betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann die Seuche wieder ausbrechen lassen. Deshalb wurden unter Hochdruck zwei Impfstoffe entwickelt und bereits an Menschen erprobt. Einer davon mit der Bezeichnung «rVSV-ZEBOV» wurde nun erstmals in einer Impfstudie im westafrikanischen Guinea getestet. An dieser «Ebola ça suffit» Nathalie Matter, Corporate Communication, Universität Bern. 1

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genannten Studie ist auch Professor Matthias Egger vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) beteiligt, zusammen mit PD Sven Trelle sowie weiteren Mitarbeitenden der Clinical Trials Unit CTU Bern des klinischen Studienzentrums der Universität und des Inselspitals Bern. Die ersten Ergebnisse der Tests zeigen, dass der eingesetzte Impfstoff die weitere Ausbreitung des Ebola-Virus wirksam eindämmen kann.

Basierend auf einer Ring-Schutzimpfungsstrategie, die bereits in den 1970er in Westafrika eingesetzt wurde, um die Pocken auszumerzen, wurden in einem ersten Schritt Personen identifiziert, welche innerhalb der vergangenen 21 Tage en-

Schutzringe gegen Ebola Die internationale Forschergruppe setzte ein mehrstufiges Vorgehen ein, um die Wirksamkeit des Impfstoffes zu testen. 51


MEDIZIN

Bild: Dollarphotoclub/jaddingt

te, Kinder, Schwangere sowie stillende Mütter, Schwerkranke sowie Personen mit Immunschwächen oder allergischen Reaktionen auf Impfstoffe. So konnten 90 Ringe im Zeitraum von April bis Juli 2015 bestimmt und untersucht werden. Die Ringe bestanden aus insgesamt 7651 Kontaktpersonen, von denen 5415 für die Impfung in Frage kamen. Von diesen wiederum konnten 3512 (65 Prozent) geimpft werden.

Das Ebola-Virus.

gen Kontakt zu einer frisch an Ebola erkrankten Person hatten und deshalb direkt von einer Ansteckung gefährdet waren – darunter Angehörige und Mitbewohner, oder Krankenpfleger. In einem zweiten Schritt wurden indirekt gefährdete Personen ausgemacht wie zum Beispiel die Nachbarn oder Arbeitskollegen einer direkt gefährdeten Person. Diese Kontaktpersonen werden auch als «Ring» bezeichnet. Daraus wurden diejenigen ausgewählt, welche für die TestImpfung in Frage kamen, und deren Einwilligung eingeholt. Von der Studie ausgeschlossen waren früher an Ebola Erkrank-

100 Prozent Schutz Die Ringe wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei gleich grosse Gruppen unterteilt: Die einen wurden sofort geimpft, die anderen erst nach einer Wartezeit von 21 Tagen, der Inkubationszeit des EbolaVirus. Bei Personen aus der zweiten Gruppe wurde also erwartet, dass einige an Ebola erkranken würden. «Leider kann nur so geprüft werden, ob der Impfstoff auch wirklich wirkt», sagt Egger dazu. Die Ergebnisse zeigten, dass bei den sofort Geimpften nach zehn Tagen keine Ansteckung mehr erfolgte, wohingegen bei der

Gruppe mit verzögerter Impfung 16 Ebolafälle auftraten. Diese Fälle traten alle entweder vor oder bis maximal sechs Tage nach der verzögerten Impfung auf. Danach kam es auch in der zweiten Gruppe zu keinen neuen Krankheitsfällen mehr. «Wir können also sagen, dass der Impfstoff nach etwa einer Woche zu 100 Prozent vor einer Ebola-Ansteckung schützt», sagt Trelle. Insgesamt betrug die Schutzwirkung innerhalb der Ringe, in denen sich auch nicht Geimpfte befanden, immer noch 76 Prozent; das heisst, die Ansteckungskette konnte in vielen Fällen unterbrochen werden. «Nicht nur die Wirksamkeit des Ebola Impfstoffes ist nun belegt, sondern auch die der Impfstrategie mit der Bildung von Schutzringen», sagt Egger erfreut. «Dies könnte endlich das Ende der Ebola-Epidemie in West Afrika einleiten und auch in Zukunft für die Bekämpfung dieser Krankheit nützlich sein.»

Originalpublikation Henao, Longini, Egger et al.: «Efficacy and effectiveness of a rVSV-vectored vaccine expressing Ebola surface glycoprotein: interim results from the Guinea ring vaccination cluster-randomized trial». Lancet, 31.7.2015, DOI: 10.1016/S01406736(15)61117-5.

Bild: ISPM

Kontakt

Geimpft wurden Personen, die engen Kontakt zu einem neu Infizierten hatten und besonders gefährdet sind.

Prof. Dr. med. Matthias Egger Direktor Institut für Sozialund Präventivmedizin Universität Bern Finkenhubelweg 11 CH-3012 Bern Telefon +41 (0)31 631 35 11 matthias.egger@ispm.unibe.ch www.ispm.ch

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Bilder: ILMAC

MESSEN

Schweizer Leitmesse mit marktgerechtem Konzept

ILMAC führt zusammen, was zusammengehört ! Bis heute zur 20. Jubiläumsausgabe hat sich die ILMAC zur führenden Schweizer Industriemesse für Pharma und Chemie entwickelt, die in Basel alle Glieder der Wertschöpfungsketten aus über zwanzig verschiedenen Industriezweigen zusammenführt. Ein neues Konzept und ein moderner Auftritt lassen die Messe in neuem Licht erstrahlen.

Eine Ebene – eine ILMAC Die ILMAC bildet alle Anwendungen der Prozess- und Labortechnologie ab. Trotz der grossen Vielfalt an Themen ist die ILMAC ausgesprochen übersichtlich, nah und bildet den Schweizer Markt komplett ab. Auf dieser anwenderorientierten Plattform finden die Messebesucher schnell und übersichtlich die richtigen Ansprechpartner und Informationen. Hier treffen Experten aus Prozesstechnik, Anlagenbau, Reinraumtechnik, Analytik und Forschung zusammen, beleuchten die Herausforderungen der Branchen und nutzen Synergien. Die Ausstellungsfläche der

ILMAC liegt neu auf einer Ausstellungsebene. Das Publikum erfasst die Angebote auf Anhieb in ihrer Gesamtheit. 2016 werden erstmals Labor- und Prozesstechnologie in den Messehallen Basel auf einer räumlichen Ebene zusammengeführt, anstatt wie bisher auf zwei Ebenen. Dieses moderne Konzept erhöht die Präsenz für die Aussteller, die damit ihre Kompetenzen und Lösungen als Gesamtpaket darstellen können. Sie erzielen mit dieser Anordnung grössere Aufmerksamkeit bei einer wachsenden Zahl jener Fachbesucher, die ihre Unternehmensprozesse nicht getrennt, sondern ganzheitlich planen und umsetzen.

Ob Onlineplattform oder App: Im Ausstellerverzeichnis ilmac24 werden Aussteller und Produkte schnell gefunden: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Für Aussteller als auch für die Besucher ist die Schweizer ILMAC 2016 ein Gewinn. Seien auch Sie dabei! Kontakt MCH Messe Schweiz (Basel) AG ILMAC 2016 CH-4005 Basel Telefon +41 (0)58 206 23 70 info@ilmac.ch www.ilmac.ch

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Bild: Composites Europe

MESSEN

Messen und grössere Veranstaltungen im Herbst 2015

Knotenpunkte für Innovation und Know-how Im September und Oktober finden noch einige für Chemie und Pharma wichtige Veranstaltungen statt. Wir haben Ihnen die interessantesten Messen mit jeweils einem Kurzprofil zusammengestellt, so dass Sie sich vielleicht noch für den einen oder anderen Besuch entscheiden können.

gefasst werden. Zu sehen gibt es auf den Sonderflächen komplexe Prozesse sowie die Highlights aus der Composites-Welt. Damit werden sie erneut zu Besuchermagneten auf der Fachmesse. www.composites-europe.com

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Hier treffen Top-Unternehmen und Forschungsinstitute auf den beiden Sonderflächen «Product Demonstration Area» und «Industry meets Science» zusammen. Die Product Demonstration Area feiert in diesem Jahr, ebenso wie die Fachmesse für Verbundwerkstoffe, ein Jubiläum: Zum inzwischen zehnten Mal darf hier getestet, erforscht und vor allem an-

MipTec 2015: 22.–24.09.2015, Basel Die MipTec ist eine der führenden europäischen Veranstaltungen für Medika9/2015


MESSEN

mentenforschung auf der innovative Ansätze für hochqualitative Wissenschaft und Technologie zur Medikamentenforschung zusammengefasst werden. Die Messe will Wissenschaftler aus allen Bereichen mit pharmazeutischen und Biotec Firmen, Laboren und Technologieanbietern in einer Atmosphäre zusammenbringen, in der Ideen und Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden. Diese Atmosphäre wird durch ein wissenschaftliches Programm geschaffen, das alle Hauptthemen und die neusten Innovationen aus dem Bereich der Medikamentenforschung umfasst. www.miptec.com

Biotechnica und Labvolution: 6.10.–8.10.2015, Hannover Erstmals veranstaltet die Deutsche Messe AG zwei Formate parallel. Zur etablierten Biotechnica kommt die neue Labvolution hinzu. Während die erstgenannte Messe klassisch Biotechnologie und die Life Sciences abbildet, kommt mit dem neuen Format zum bestehenden Feld der Labortechnik für die Biotechnologie nun die ganze Welt der Labortechnik für Branchen wie Chemie, Pharma, Medizintechnik, Umwelttechnik, Qualitätskontrolle oder Lebensmittelindustrie hinzu. Eines der grossen Themen im Zusammenhang mit beiden Veranstaltungen in Hannover ist der Trend zu Biologisierung und Digitalisierung. www.biotechnica.de 9/2015

CPHI Worldwide: 13.–15.10.2015, Madrid

Cleanzone: 27.–28.10.2015, Frankfurt

Die CPhI worldwide ist die wichtigste Messe in der pharmazeutischen Industrie und findet einmal im Jahr an wechselnden Orten weltweit statt. der weltweit grössten und bedeutendsten Messen für die pharmazeutische Industrie. Sie vereint alle wichtigen Lieferanten und Abnehmer in der chemischen und pharmazeutischen verarbeitenden Industrie. Aussteller haben auf der CPhI die Möglichkeiten potenzielle neue Kunden und Partner zu treffen und bestehende Geschäftsbeziehungen zu stärken. Aber auch neue Märkte können durch die internationale Präsenz erreicht werden. Durch die Kooperation mit den Messen ICSE, InnoPack und P-MEC, die gleichzeitig mit der CPhI stattfinden, wird die komplette Pharmaindustrie erreicht und so enorme Synergien hinsichtlich Ideen- und Informationsaustausch in der Branche geschaffen. www.cphi.com

Die Reinraumtechnologie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Industriezweige, die bisher nichts mit dieser Technologie zu tun hatten, entdecken jetzt die Vorteile und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Die Messe Frankfurt gibt diesem Zukunftsmarkt mit der internationalen Fachmesse und Kongress für Reinraumtechnologie eine eigenständige und anwendungsübergreifende Plattform mit kurzen Wegen. Die Cleanzone erwartet dieses Jahr rund 80 Aussteller, wobei etwa ein Drittel von ihnen aus dem Ausland kommt. Mit dabei sind unter anderem Hersteller aus Finnland, Grossbritannien, Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich. Das Produktangebot der Fachmesse umfasst Bau und Planung, Klima- und Lüftungstechnik, Verbrauchsmaterialien und Bekleidung, Monitoring und Qualitätskontrolle sowie Aus- und Weiterbildung. http://cleanzone.messefrankfurt.com

PharmaProcess Forum: 27.–28.10.2015, Barcelona Barcelona ist Gastgeber der zweiten Ausgabe des Internationalen Kongresses mit Begleitausstellung PharmaProcess Forum. Die Veranstaltung ist ein internationaler Benchmark für Experten mit dem Ziel, pharmazeutische Prozesse zu optimieren und effizienter zu gestalten. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen wertvolle Innovationen in den folgenden vier Bereichen: Regulatory and Development, Good distribution practices, Operations sowie Business Development. Treffen auch Sie die Experten und Ingenieure, die die Zukunft der Pharmaindustrie ausmachen. www.pharmaprocessforum.com

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V E R A N S TA LT U N G E N

Chromatographie-Tagung der Brechbühler AG

Voller Erfolg auf dem Schloss Über hundert Gäste folgten der Einladung der Brechbühler AG zur mittlerweile traditionellen ChromatographieTagung, die seit den 90ern alle drei Jahre stattfindet. Das Ambiente auf dem Lenzburger Schloss und das sommerliche Wetter bereiteten für alle Teilnehmer eine perfekte Kulisse rund um die informativen Vorträge über Chromatographie-Methoden. Highlight war die Orbitrap-Technologie für die Gaschromatographie.

Bilder: Georg Sposny

Seit 45 Jahren ist die Brechbühler AG in der Chromatographie-Community ein fester Bestandteil. «Im Bereich der Chromatographie stellen wir innovative Produkte her und repräsentieren namhafte Analysegeräte- und Zubehörhersteller», sagte CEO Peter Pichler zur Eröffnung der Tagung im grossen Rittersaal des Schlosses. Das Unternehmen ist in der Branche für sein spezialisiertes Know-how in Service und Support bekannt.

Georg Sposny Es war ein herzliches Willkommen an die Gäste, am 25. August auf Schloss Lenzburg im Aargau. 116 Teilnehmer aus dem Bereich der Chromatographie hatten sich zu dem kostenfreien Event der Brechbühler AG angemeldet. Die Erwartungen an die Qualität der Vorträge, die fachliche Betreuung durch den Gastgeber, die Location und die kulinarische Versorgung wurden mehr als erfüllt. Das Wetter spielte mit und es gab ausreichend Zeit für den gegenseitigen Gedankenaustausch, sowie die Vorstellung der im Freien präsentierten Geräte und der entsprechenden Verbrauchsmaterialien.

Das Labor im Schloss «Die Chromatographie-Tagung versteht sich nicht nur als eine Veranstaltung mit Vorträgen, sondern auch als ein Ort der Begegnung für interessante Gespräche – ein Social Event mit dem gewissen Etwas vor der besonderen Kulisse eines Rittersaales und Schlossgartens», erklärte Peter Pichler. «Wir geben den Gästen genügend Raum und Zeit für den Austausch von Erfahrungen und Tipps.»

Bühne frei So bot man den Referenten die Gelegenheit, ihre Entwicklungen vorzustellen. Besonders hervorzuheben ist das Highlight rund um die Orbitrap-Technologie für die Gaschromatographie, die Anfang Juni mit Q Exactive, dem GC Orbitrap Gerät von Thermo Scientific, lanciert wurde. Inge de Dobbeleer von Thermo Scientific Europe erläuterte in ihrem Vortrag «A new frontier in GCMS: introducing the GC Orbitrap» die analytischen Möglichkeiten der Technologie und des neuen Gerätes.

GC kombiniert mit Orbitrap-MS Das neue GC-MS/MS-Gerät Thermo Scientific Q Exactive GC Hybrid-QuadrupolOrbitrap ist das erste kommerzielle System, welches eine Kombination aus Gaschromatographie und Orbitrap-Massenspektrometrie (HRAM) bietet. Es wurde

Scientific Analytical Solutions Der diesjährige Anlass stand unter dem Thema «Methodenentwicklung und Highlights in GC (MS) und (U)HPLC». Redner aus Deutschland, England und der Schweiz deckten ein breites Spektrum ab und berichteten über Applikationen, Methodenentwicklung und Geräteinnovationen (siehe Infokasten). Durch die Veranstaltung führten souverän Robert Stoop und Patrick Kugel von Brechbühler. 56

Im grossen Rittersaal fanden die Vorträge vor über hundert Teilnehmern statt.

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V E R A N S TA LT U N G E N

Referenten und Themen – – – –

Applikationsspezialist Urs Hofstetter stand einem Teilnehmer bei Fragen zur Seite.

entwickelt, um eine umfassende ProbenCharakterisierung in einer einzigen Analyse zu ermöglichen und dabei die Leistung bei der Ermittlung, Identifikation und Quantifizierung von Verbindungen zu verbessern. «Wissenschaftler auf der ganzen Welt haben in den letzten zehn Jahren mit der Orbitrap-basierten Massenspektrometrie in der Flüssigkeitschromatographie einen enormen wissenschaftlichen Fortschritt erzielt», sagte Inge de Dobbeleer und ergänzte in ihrem Vortrag: «Nun steht die Leistung der Orbitrap-Technologie für die Gaschromatographie zur Verfügung. GCMS-Anwendern werden eine hohe Auflösung und Massengenauigkeit geboten, die es ermöglichen, die eigenen Proben so tiefgreifend wie noch nie zuvor zu untersuchen.» Sie zeigte Anwendungsbeispiele und zitierte namhafte Wissenschaftler, wie zum Beispiel Professor Joshua Coon, PhD, von der University of Wisconsin in Madison, USA. Er wendet GC-MS bei MetabolomikUntersuchungen an, um die komplexen biologischen Systeme zu verstehen. «Im Bereich LC-MS wurden in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht, grösstenteils ist dies dem Orbitrap-Massenanalysator zu verdanken. Die GC-MS konnte keine vergleichbare Massenauflösung und -genauigkeit bieten», so Coon. «Die Einführung des Q Exactive GC-Systems in diesem Bereich ist wirklich bahnbrechend. 9/2015

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Peter Pichler, CEO, Brechbühler AG «Brechbühler-Lösungen für die Probenvorbereitung und -analyse» Maurus Biedermann, Kantonales Labor Zürich «Umfassende Analyse zur Bestimmung von gesundheitlich relevanten Komponenten in Migraten aus Lebensmittelverpackungen: – on-line HPLC-GC Fraktionierung (LCxGC) – umfassende zweidimensionale GCxGC TOF MS» Matthias Frübis, Phenomenex Deutschland «Methodenentwicklung in der LC mittels Core Shell Technologie» Dr. Alexander Schwahn, Thermo Scientific «Ich sehe was, was du nicht siehst – Charged Aerosol Detection zur universellen Erweiterung Ihrer Detektionsmöglichkeiten jenseits von UV/Vis» Inge de Dobbeleer, Thermo Scientific Europe «A new frontier in GCMS: introducing the GC Orbitrap» Urs Hofstetter, Applikationsspezialist, Brechbühler AG «Softwareunterstützte Methodenentwicklung für GC MS/MS mittels Auto SRM»

Die Kombination aus schnellen, vorhersagbaren GC-Trennungen mit genauen Massebestimmungsfunktionen resultieren in einer erweiterten Möglichkeit, ganze Metabolome zu profilieren.»

GC MS/MS mittels Auto SRM Applikationsspezialist Urs Hofstetter schloss die Vortragsreihe mit seinen Ausführungen über die softwareunterstützte Methodenentwicklung für GC MS/MS mittels Auto SRM (Scheduled Selected Reaction Monitoring). Die Software verbessert zusammen mit der neuen Triple Quadrupol GC-MS/MS von Thermo Fisher Scientific die Nachweisegrenzen von beispielsweise Dioxinen, PCBs, Pestiziden, Steroiden oder andere anspruchsvolle Analyten in unterschiedlichen Matrizes wie Lebensmitteln, Boden, Sedimenten, Wasser und Biota. «Die integrierten Software Tools ermöglichen Ihnen den schnellsten Weg zur Routine und verkürzen die Messzeiten für Übergänge und ermöglichen dadurch kürzere Probenanalysenzeiten», führte Hofstetter aus. Der dynamische Ionenausstoss der neuen Evo Kollisionszelle erlaubt die Messung von hunderten SRM-Übergängen pro Sekunde. «In Kombination mit der timedSRM Funktionalität ermöglicht Ihnen das TSQ 8000 Evo die Analyse von hunderten Analyten mit jeweils mehreren Übergängen auch bei kurzen GC-Laufzeiten»,

Die Chromatographie-Tagung bot Anlass zum professionellen Gedankenaustausch.

sagte der Applikationsspezialist. Auto SRM, TSQ 8000 Evo GC-GC/MS Instrument Method und Thermo Scientific TraceFinder Software erleichtern die Routineaufgaben im Labor und schliessen manuelle Fehlerquellen nahezu aus. Die Veranstaltung war letztlich ein voller Erfolg. Dem Gastgeber gelang es zum wiederholten Male, Chromatographie mit der richtigen Mischung aus Information, Präsentation und Zeit zum Austausch zu zelebrieren.

Kontakt Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3 CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 www.brechuehler.ch

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TERMINE

Termine NOVEMBER 02. – 03.11.

03.11.

03.11.

03.11.

06.11.

Heikle Probleme, falsche Dogmen und Irrglauben in der GC/MS Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 kurse@brechbuehler.ch, www.brechbuehler.ch

10.11.

Einführung in die OberflächenplasmonenResonanz Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 infodas@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

10.11.

Sonderabfallentsorgung Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

Enantioselektive chromatographische Trennmethoden Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 infodas@eawag.ch, www.scg.ch/kurse

10.11.

pH Elektroden Troubleshooting Ort: Zofingen Veranstalter: Metrohm Schweiz AG Bleiche West, CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 745 28 28 info@metrohm.ch, www.metrohm.ch

IC Troubleshooting – Training Ort: Zofingen Veranstalter: Metrohm Schweiz AG Bleiche West, CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 745 28 28 info@metrohm.ch, www.metrohm.ch

10.11.

GMP im Labor: Kalibrierung, Qualifizierung und Validierung Ort: Bad Soden/Ts. (D) Veranstalter: Novia GmbH, Industriepark Höchst Gebäude B 845, DE-65926 Frankfurt Telefon +49 (0)69 305 43843 info@provadis-novia.de, www.provadis-novia.de

10. – 11.11.

Einspritztechniken in der Gaschromatographie Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 kurse@brechbuehler.ch, www.brechbuehler.ch

10. – 12.11.

Chemical Development and Scale-Up in the Fine Chemical and Pharmaceutical Industries Ort: Frankfurt am Main (D) Veranstalter: GDCh Postfach 90 04 40, DE-60444 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 791 73 64 fb@gdch.de, www.gdch.de

11.11.

LC-Analytik im GMP-Bereich Ort: Bad Soden/Ts. Veranstalter: Novia GmbH, Industriepark Höchst Gebäude B 845, DE-65926 Frankfurt Telefon +49 (0)69 305 43843 info@provadis-novia.de, www.provadis-novia.de

11. – 12.11.

Verlängerung Schulungsnachweis für Gefahrgutbeauftragte Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

Säulen, Phasen- und Trennoptimierung in der HPLC – Ergänzungskurs Ort: Dübendorf Veranstalter: Eawag Überlandstrasse 133, CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 52 00 infodas@eawag.ch, www.scg.ch/kurse Kompakt: GMP Ort: Olten Veranstalter: PMC-support in Kooperation mit PTS Training Service Winkelweg 3, CH-5034 Suhr Telefon +41 (0)44 450 19 20 info@pmc-support.ch, www.pts.eu

03. – 04.11.

GC/MS Spektren-Interpretation Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 kurse@brechbuehler.ch, www.brechbuehler.ch

04.11.

Gefahrgutbeförderung Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

04. – 05.11.

HPLC-Fortgeschrittenenkurs Ort: Bad Soden/Ts. (D) Veranstalter: Novia GmbH, Industriepark Höchst Gebäude B 845, DE-65926 Frankfurt Telefon +49 (0)69 305 43843 info@provadis-novia.de, www.provadis-novia.de

05.11.

Interpretation von Massenspektren & Strukturaufklärung mittels NIST Browser Software Ort: Schlieren Veranstalter: Brechbühler AG Steinwiesenstrasse 3, CH-8952 Schlieren Telefon +41 (0)44 732 31 31 kurse@brechbuehler.ch, www.brechbuehler.ch

05.11.

Sichere Chemikalienlagerung Ort: Buchs Veranstalter: Ecoserve International AG Pulverhausweg 13, CH-5033 Buchs Telefon +41 (0)62 837 08 10 info@ecoserve.ch, www.ecoserve.ch

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VERBANDSSEITE

n Infostelle SCV n Präsident n Höhere Fachprüfung n Termine Schweizerischer ChemiePatrick Merkofer alle Termine online Chemietechnologe Siegfried AG, Daniel Müller und Pharmaberufe Verband Breiten 5 anschauen: Untere Brühlstrasse 4 Postfach 509 CH-5082 Kaisten www.cp-technologe.ch CH-4800 Zofingen CH-4005 Basel Mobile +41 (0)79 688 08 91 Telefon +41 (0)62 746 19 77 Mobile +41 (0)79 688 08 91 praesident@cp-technologe.ch weiterbildung@cp-technologe.ch info@cp-technologe.ch www.cp-technologe.ch

Sektion Nordwestschweiz

Kraftwerkführung – Flusskraftwerk Birsfelden

Da die Energiefrage immer einen höheren Stellenwert einnimmt, setzten wir in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die Gewinnung und den sparsamen Umgang damit. Das Flusskraftwerk Birsfelden liegt oberhalb der Stadt Basel am Rhein und ist nicht zuletzt aufgrund seiner wegweisenden Architektur (Hans Hoffmann) weitherum bekannt. Es ist das zwölfte Rheinkraftwerk

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zwischen dem Bodensee und der Landesgrenze bei Basel, und zugleich das grösste der Schweiz. Das Kraftwerk Birsfelden wurde 1954 in Betrieb genommen und kommt mit vier Kaplanturbinen auf eine maximale Leistung von 100 Megawatt. Pro Jahr werden durchschnittlich 565 Gigawattstunden Strom produziert, die von den Energieversorgern IWB, EBM

und EBL abgenommen werden. Mit der Abwärme der Stromproduktion werden nahezu 1200 Haushalte mit Warmwasser und Heizwärme versorgt. Nähere Infos unter folgendem Link: www.kv-birsfelden.ch Datum: 25.09.2015 Treffpunkt: Kraftwerk Birsfelden AG Hofstrasse 82, CH-4127 Birsfelden Beginn Führung: 16:30 Uhr Dauer: etwa 90 Min. Kosten: Frei Wie bisher sind Lernende herzlich willkommen.

Anschliessend werden wir den Abend in einer Weinhandlung bei einer Degustation ausklingen lassen. Anmeldung wie üblich bis zum 18.09.2015 an: Andreas Schläpfer Riehenring 189 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 534 22 38 GSM +41 (0)78 697 70 71 andreas.schlaepfer@asfinance.ch

Für den SCV Sektion Nordwestschweiz Andreas Schläpfer

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VERBANDSSEITE

Sektion Fricktal

Event September: Besichtigung Atomkraftwerk Leibstadt Die Anmeldung sollte baldmöglichst erfolgen. Termin: 23.09.2015, um 16:00 Uhr Treffpunkt: vor dem Kraftwerk in Leibstadt

Dauer: rund drei Stunden Programm: 1. Begrüssung, Einführungsshow 2. Besichtigung der Ausstellung

Anmelden bei: Daniel Giebson D.Gipsy@t-online.de Telefon +49 (0)7761 57898 Oder bei: Dieter Brunner dieter.brunner@dsm.com Der Vorstand

Sektion Fricktal

Event Oktober: Familienausflug zum Zoo in Zürich

Der Ausflug enthält eine exklusive Führung durch den Re-

genwald Masoala (Abendführung dauert bis 19 Uhr). Termin: 17.10.2015 Treffpunkt und Uhrzeit: Werden nach Anmeldung bekannt gegeben Kosten: Eigenanteil Mitglieder

beträgt für Erwachsene CHF 10.–, Kinder bis 16 Jahre sind frei. Begrenzte Teilnehmerzahl! Jetzt anmelden bei: Daniel Giebson

D.Gipsy@t-online.de oder +49 (0)7761 57898 Oder bei: Dieter Brunner dieter.brunner@dsm.com Der Vorstand

Sektion Nordwestschweiz

Salz erleben – Führung durch die Saline Schweizerhalle des» von der Sole bis zum Salzkristall direkt vor Ort mitverfolgen. Dabei erhalten Sie auch einen Einblick in den Abfüllbetrieb für Paketsalze wie JuraSel oder Reosal und besuchen das beeindruckende Hochregallager.

Diesen Herbst werden wir eine Führung durch die Salinen Schweizerhalle und Riburg organisieren. Haben Sie sich auch schon gefragt, wie das Salz auf Ihren Teller kommt? Bei einem Besuch in der Saline Schweizerhalle erfahren Sie, wie das tief unter der Erde liegende Salz durch die Auflösung in Wasser an die Oberfläche gefördert wird und wie mit Hilfe moderner Technik aus der gewonnenen Sole (Salzwasserlösung) reines Salz kristallisiert. Seit 1837 fördert die Saline 60

Schweizerhalle Salz für die verschiedenen Bedürfnisse der Menschen. Da Salz als Rohstoff in der Chemie eine wichtige Rolle spielt, siedelten sich in der Region Basel schon früh verschiedene Chemieunternehmen an. In der Saline Schweizerhalle können Sie die Förderung des «weissen Gol-

Nähere Infos unter folgendem Link: www.salz.ch/de/salzerleben/saline-schweizerhalle Datum: Freitag, 2.10.2015 Treffpunkt: Schweizer Salinen AG Rheinstrasse 52 CH-4133 Pratteln Beginn der Führung: 17 Uhr

Dauer: 2 Stunden Kosten: CHF 8.– / Lernende sind kostenfrei Wie bisher sind Lernende herzlich willkommen. Anmeldung wie üblich bis zum 22.09.2015 an: Andreas Schläpfer Riehenring 189 CH-4058 Basel Telefon +41 (0)61 534 22 38 GSM +41 (0)78 697 70 71 andreas.schlaepfer@asfinance.ch Für den SCV Sektion Nordwestschweiz Andreas Schläpfer 9/2015


VERBANDSSEITE

Termine Event / Anlass

Veranstalter

Ansprechpartner Ort / Zeit

Bemerkung

23.09.15

Besichtigung Atomkraftwerk Leibstadt

Sektion Fricktal

Daniel Giebson Dieter Brunner

16 Uhr vor dem Kraftwerk in Leibstadt

Anmelden bei: Daniel Giebson d.gipsy@t-online.de Dieter Brunner dieter.brunner@dsm.com

25.09.15

Kraftwerkführung: Flusskraftwerk Birsfelden

Sektion Nordwestschweiz

Andreas Schläpfer

16:30 Uhr Kraftwerk Birsfelden AG Hofstrasse 82, CH-4127 Birsfelden

Anmelden bis zum 18.09.2015 bei: Andreas Schläpfer andreas.schlaepfer@asfinance.ch

02.10.15

Führung Saline Schweizerhalle

Sektion Nordwestschweiz

Andreas Schläpfer

17 Uhr Schweizer Salinen AG Rheinstrasse 52, CH-4133 Pratteln

Anmelden bis zum 22.09.2015 bei: Andreas Schläpfer andreas.schlaepfer@asfinance.ch

17.10.15

Familienausflug zum Zoo in Zürich

Sektion Fricktal

Daniel Giebson Dieter Brunner

Anmelden bei: Treffpunkt und Uhrzeit werden nach Anmeldung Daniel Giebson d.gipsy@t-online.de bekannt gegeben Dieter Brunner dieter.brunner@dsm.com

07.11.15

SCV Klausur

Zentralvorstand

Patrick Merkofer

9:30 bis 17 Uhr Ort wird noch bekannt gegeben

Details folgen

25.11.15

Sitzung ZV

Zentralvorstand

Patrick Merkofer

17 bis 19 Uhr PanGas AG, Muttenz

Details folgen

Bild: Fotolia.com / werbefoto-burger.ch

Datum

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NOVIA-Analytiktage 2015

NOVIA Anwenderforen

Die Veranstaltung für Anwender in der Analytik im neuen Design! 16.11.-19.11.2015, Bad Soden/Ts. (bei Frankfurt/Main)

Aseptisches Edelstahl Regelventil für kleine Mengen Sterile Prozesse werden häufig durch aseptische Membranventile geregelt. Dies ist bei kleinen Mengen aber nur mit unzureichender Genauigkeit oder überhaupt nicht möglich. Dafür hat Gemü nun das Ventil Gemü 567 BioStar control entwickelt. Dieses ist ein 2/2-Wege Sitzventil mit Regelnadel bzw. Regelkegel für hohe Regelgüte und eine exakte Dosierung. Die Abdichtung am Ventilsitz erfolgt bei beiden Varianten über eine weichdichtende Sitzdichtung. Der Antrieb wird über eine FDA-konforme PTFE-Membrane vom medienberührenden Bereich getrennt. Diese gewährleistet eine dauerhafte temperaturunabhängige Abdichtung und erfüllt somit die hohen Anforderungen der Pharma- und Lebensmittelbranche. Im Vergleich zu Faltenbalgventilen ermöglicht die hygienege-

rechte und totraumarme Konstruktion eine signifikant bessere Reinigung des Ventils. Eine Reinigung und Sterilisation mit CIP-/SIP-Verfahren ist ebenfalls möglich. Damit im Reinigungsprozess die für die restliche Anlage erforderlichen Strömungsgeschwindigkeiten erreicht werden können, ist das Ventil auch mit integriertem Bypass lieferbar. Auf Kundenwunsch kann 567 BioStar control in einen Mehrwege-Ventilblock integriert werden. Dies stellt eine weitere Besonderheit dar, da somit nicht nur der Platzbedarf in der Anlage, sondern auch der Montageund Schweissaufwand erheblich reduziert werden. Alle produktberührenden Oberflächen werden feingedreht oder poliert. Durch zusätzliches Elektropolieren kann ausserdem eine hohe Oberflächengüte bis Ra 0,25 µm

erreicht werden. Momentan sind eine EHEDG-Zertifizierung und eine Prüfung nach 3A in Vorbereitung. Lieferbar ist das Regelventil 567 BioStar control als Eckausführung in den Nennweiten DN 8, DN 10 und DN 15. GEMÜ-Vertriebs AG Schweiz Lettenstrasse 3 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 799 05 55 vertriebsag@gemue.ch www.gemue.ch

Informieren Sie sich fokussiert und konzentriert zu den neuesten Entwicklungen und Trends der Analytik. Nutzen Sie die Chance zum Informationsaustausch und prägnanter Wissensvermittlung. Schwerpunkt Kopplungstechniken 16.11.2015 Erfahren Sie mehr zur Methodenentwicklung im Zusammenhang mit der Entwicklung LC-gekoppelter Methoden. Schwerpunkt HPLC 17.11.-18.11.2015 Tag 1 beschäftigt sich mit der Entwicklung und Optimierung flüssigkeitschromatographischer Methoden, Tag 2 mit der routinierten Praxisanwendung. Schwerpunkt Qualität 19.11.2015 Erfahren Sie mehr über den „richtigen“ Umgang mit Fehlern im Labor und Abweichungen vom Soll.

Weitere Informationen unter www.provadis-novia.de/chemiextra

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Neue Generation Massedurchflussregler EL-Flow Prestige ist die neue Generation der Bronkhorst-Massedurchflussmesser/-regler für Gase. Es wurden nahezu alle Kernkomponenten wie Sensor, Ventil und Strömungsteiler nach aktuellsten Erkenntnissen und Erfahrungen neu entwickelt und viele Verbesserungen und Innovationen eingebracht. Das Ergebnis ist eine verbesserte Performance hinsichtlich Geschwindigkeit, Genauigkeit und Langlebigkeit, verbunden mit einer hochgradigen kundenfreundlichen Bedienung. Mit dieser neuen Generation wird die neueste Sensortechnologie «Differential Temperature Balancing» integriert. Mit dem neuen Verfahren wird eine bis dato unerreichte hohe Genauigkeit und überragende Sensorstabilität gewährleistet. Neue energieeffiziente Mikroprozessoren mit innovativen mehrstufigen Regelkreisen verbessern das dynamische Verhalten und damit die Reglergeschwindigkeit. Das neue Metallgehäuse ist in robuster, aber kompakter Bauweise gehalten. Eine vollkommene 1:1 Kompatibilität zur Select-Baureihe wurde damit erreicht. Mit der

erstmals verwendeten und neu entwickelten aktiven On-BoardKonversionsberechnung für Gase ist der EL-Flow Prestige noch genauer und temperaturunabhängiger als alle bisherigen thermischen Massedurchflussmesser. Die Temperatur wird online gemessen und aus einer Datenbank die dynamischen Gaseigenschaften und Daten verwendet. Die Signalaufbereitung wird auf die aktuellen Bedingungen berechnet. Es stehen vielfältige Feldbusoptionen mit anpassbaren und programmierbaren I/OFunktionen zur Verfügung. Die Handhabung und die Möglichkeiten sind sehr einfach und anwendungsfreundlich. Die Regelperformance von Massedurchflussreglern der Serie EL-Flow Prestige ist werkseitig universell so eingestellt, dass sie sehr

schnell und ohne Überschwingen auf Sollwertänderungen reagiert. Optional können die Massedurchflussregler je nach Notwendigkeit des Prozesses individuell für besonders schnelle Regelzeiten (weniger als 500 Millisekunden) oder für eine sanfte Regelung eingestellt werden. Darüber hinaus sind die Regler und die Ventile sehr robust und widerstandsfähig gegenüber mechanischen Stössen und Druckschlägen. Auch das dynamische Verhalten kann unkompliziert in montiertem Zustand vom Kunden individuell festgelegt werden, indem die Regelungsgeschwindigkeit über FlowTune angepasst oder das im Internet downloadbare Programm FlowPlot verwendet wird. Diese kostenlose Software kann auch für die Gerätediagnose, -optimierung oder für die Einstellung der Alarm- und Zählfunktion benutzt werden. BRONKHORST (SCHWEIZ) AG Nenzlingerweg 5 CH-4153 Reinach Telefon +41 (0)61 715 90 70 info@bronkhorst.ch www.bronkhorst.ch

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IntellIgent

Temperieren Berstscheibe zur Über- und Unterdruckabsicherung Bei der Zwei-Wege-Berstscheibe BT-ZW-F von Rembe werden die bewährten Funktionsprinzipien der Dreiteil-Berstscheibe und Der Knickstab-Umkehr-Berstscheibe kombiniert. Unterschiedliche Ansprechdrücke in Über- und Unterdruckrichtung können so realisiert werden. Die BT-ZW-F übernimmt somit die Funktion von zwei Berstscheiben, benötigt aber nur einen Einbausitz. Die BT-ZW-F bietet selbst bei niedrigsten Ansprechdrücken Robustheit, Zuverlässigkeit

en. Drucklose Lagertanks mit geringen Festigkeiten sind bevorzugte Einsatzgebiete. Die Berstscheibe ist in den Grössen DN 50 bis DN 300 erhältlich. Eine integrierte Signalisierung mittels Näherungsschalter ist möglich.

und Wartungsfreiheit. Die Berstscheibe öffnet in beide Richtungen fragmentationsfrei. Sie eignet sich für flüssige und gasförmige Medi-

Paliwoda AG Im Chapf 2 CH-8703 Erlenbach Telefon +41 (0)44 910 50 05 info@paliwoda.ch www.paliwoda.ch

Optimierte Simulationsschränke mit Drucklufttrockner

In der modernen Automobilindustrie begleiten Normen zur Gewährleistung der Sicherheit und Qualität den gesamten Fertigungsprozess. Spezielle Umweltsimulationsschränke mit Drucklufttrocknung ermöglichen komplexe Materialbelastungsprüfungen, die notwendig sind, um die von der Automobilindustrie geforderten Normen zu erfüllen. Gerade im Bereich der Automobilindustrie ist die gesamte Produktions- und Lieferkette von Normen bestimmt und standardisierte Prüfvorschriften geben die Testverfahren für Funktionalität und Sicherheit vor. Alle Fahrzeugkomponenten müssen auch unter härtesten Bedingungen perfekt funktionieren; diese sind im täglichen Gebrauch vielfach schweren klimatischen und mechanischen Belas-

tungen ausgesetzt. Die Binder GmbH, einer der führenden Experten für Simulationsschränke für das wissenschaftliche und industrielle Labor, hat nun auf die stetig wachsenden Anforderungen in diesem Bereich reagiert und sein Produktangebot erweitert. Bereits seit Anfang 2014 sind die Umweltsimulationsschränke der Serien MKF und MKFT in allen Grössen optional mit der Funktion der geregelten Drucklufttrocknung mit erweitertem Klimabereich erhältlich. Ab Juni ist ein weiterer Schrank, der MKFT 240, mit der Option Drucklufttrocknung neuerdings auf die gängigsten Automobilnormen optimiert und unterstützt somit Automobilhersteller und -lieferanten in ihren Entwicklungs- und Testabläufen. Der erweiterte Klimabereich ermöglicht Klimawerte wie beispielsweise 10 °C und 5 % r.F. oder 0 °C und 10 Prozent r.F. Dies ist möglich, da Taupunkte von bis zu -28 °C realisiert werden können. Die vorgegebenen Feuchtewerte werden schnell erreicht und präzise gehalten. Das Gerät ist dadurch besonders gut geeignet, um die gerade im Bereich der Automobilindustrie oftmals schwierigen Prüfszenarien problemlos abzufahren. Zur Ermittlung der Beständigkeit von Materialien und Formteilen gegenüber Witte-

rungseinflüssen, Temperatur und Temperaturwechsel werden die Fahrzeugteile anspruchsvollen Materialbelastungsprüfungen unterzogen. Die Prüflinge werden zyklischen Klimawechseltests oder auch beschleunigten Kurzzeittests mit Zeitrafferwirkung zur Ermittlung der Lebensdauer ausgesetzt. Mögliche Schwachstellen können so bereits in einem frühen Produktstadium erkannt und dadurch kostenintensive Ausfälle oder gar imageschädigende Rückrufaktionen vermieden werden. Die Tests sind zudem jederzeit reproduzierbar. Der Hersteller führt neben den Umweltsimulationsschränken mit Drucklufttrockner weitere Spezialisten für Wechselklimaprofile in unterschiedlichen Temperaturbereichen. Die Geräte sind auch ohne Befeuchtungssystem erhältlich. Zusätzlich können Geräte aller Produktgruppen bei speziellen Anforderungen auf Kundenseite von Binder angepasst werden. BINDER GmbH Dorothea Fichter-Fechner Im Mittleren Ösch 5 DE-78532 Tuttlingen Telefon +49(0)7462 2005 632 dorothea.fichter-fechner@ binder-world.com www.binder-world.com

Bad- und Umwälzthermostate • Arbeitstemperaturen: -90°C bis +300°C • Modelle für internes und externes Temperieren • Heiz- und Kälteleistungen bis 7 kW • Leistungsstarke Umwälzpumpen, regelbar • Funktionserweiterung per E-grade • MPC- oder Pilot ONE-Regler • Natürliches Kältemittel Propan R290

-125.. +425°C Bad- und Umwälzthermostate von Huber sind für zahlreiche Aufgaben im Labor bestens geeignet. Sie sind prädestiniert für die Probentemperierung und Materialprüfungen oder für das externe Temperieren von Messgeräten und Versuchsaufbauten. Die Geräte überzeugen mit einer hohen Temperaturkonstanz und -homogenität.

Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH Werner-von-Siemens-Straße 1 Telefon +49 (0)781 9603-0

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Konstantklima-Schränke von BINDER

Beste Testergebnisse

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CONTAINERRÜHRWERK PROMl CON 600 ist die ideale Rühreinheit für alle wässrigen bis hochviskosen Medien in allen standardisierten IBCContainerausführungen von 600 – 1000 Liter. Das optimierte BecherKlapprührorgan lässt sich einfach in die Containeröffnung (144 mm) einbringen, rührt gleichzeitig kraftvoll, schonend und im gesamten Containerbereich. Durch die leichte Demontage der Rührorgan-Arme ist eine Reinigung einfach durchzuführen.

Allround-Schutz für universelle Einsätze Komfortabel, leicht und in vielen Bereichen einsetzbar – der Hersteller von Schutzoveralls zum begrenzten Mehrfacheinsatz Microgard stellt sein neues Multitalent vor: den Microgard 2300 Comfort. Hier legte man vor allem Wert auf zwei Komponenten: zum einen ist das hochwertige Material so ausgerichtet, dass es eine zuverlässige Barriere gegen Harze, Fasern und andere Gefährdungen bei der Fertigung von Verbundsstoffen bietet. Zum anderen stellt es gleichzeitig sicher, dass bei einem Kontakt kein Risiko der Delaminierung besteht, sollte der Träger mit der klebrigen Oberfläche in Berührung kommen. Vor allem die hervorragende Stärke der Kappnähte sichert die Barriere gegen Flüssigkeiten und Partikel. Der Anzug ist antistatisch und silikonfrei, was gerade bei LackierAnwendungen eine wichtige Eigenschaft ist. Bei manchen Produktionsschritten wie zum Beispiel der Aushärtung von Harzen, ist es unablässig, dass der Mitarbeiter zusätzlich Atemschutz trägt. Entsprechend ist der neue Schutzoverall kompatibel mit entsprechenden Atemschutzmasken, durch Gummizüge an der Kapuze passt er sich optimal an. Der Microgard 2300 Comfort verfügt über eine optimale Passform, die eine erhöhte Bewegungsfreiheit erlaubt, da der Anzug mit Gummizügen an der Taille und den Hand- und Fussgelenken ausgestattet ist: Einen weiteren Vorteil bietet das atmungsaktive SMS Rückenteil, des Overalls, welches den Hitzestress bzw. das Überhitzungsrisiko minimiert. Weitere Pluspunkte sind die Fingerschlaufen die ein Verrutschen des Ärmels bei Überkopfarbeiten verhindern.

Auch das Zweiwege-Reissverschluss-System mit der verschliessbaren Abdeckleiste sorgt für eine einfache Handhabe und zusätzlichen Schutz. Der Kopf ist durch die 3-teilige Kapuze ebenfalls bestens geschützt. Der Overall steht in den Grössen S-5XL in Weiss zur Auswahl. Normen Microgard 2300 Comfort im Überblick: Typ 5: Schutzkleidung gegen Partikel Typ 6: Bedingt sprühdichte Kleidung EN1149-5 Antistatische Eigenschaften EN1073-2 Schutzkleidung gegen Kontamination fester, radioaktiver Partikel

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Synergy Neo2 High Performance Multi-Mode Microplate Reader

BioTek announces the release of the new Synergy Neo2 Multi-Mode Reader. With improved performance and new features, Synergy Neo2 is now the most advanced, high-performance, high-speed plate reader on the market today. Synergy Neo2 is designed for speed and ultra high performance, incorporating BioTek’s patented Hybrid Technology, with its independent optical paths that ensure uncompromised performance. Continuously variable bandwidth quad-

ruple monochromators, sensitive high transmission filter-based optics and up to 4 PMTs provide ultra-fast measurements with excellent results. Advanced environment controls, including CO2/O2 control, incubation to 65 °C and variable shaking support live cell assays; cell-based detection is optimized with direct bottom illumination. Barcode-labeled filter cubes help streamline workflows and limit errors, and the available BioStackNeo plate stacker is the fastest on the market – ideal for high throughput requirements. Powerful Gen5 Data Analysis Software is included, and features designed for 21 CFR Part 11 compliance are available in Gen5 Secure.

BioTek Instruments GmbH Switzerland Zentrum Fanghofli 8 CH-6014 Luzern Phone +41 (41) 250 40 60 info@biotek.ch www.biotek.ch

Atago Hybrid-Serie Repo – Fusion von Refraktometer und Polarimeter

Das weltweit erste Hybrid Refraktometer/Polarimeter-Repo, macht das Unsichtbare sichtbar. Die tragbaren und kompakten Geräte sind ein nützliches Werkzeug für Messungen in Produktion und Laboratorien. Brix allein zeigt nur die Gesamtmenge an gelösten Feststoffen in einer Lösung. Die neue Repo-Serie ermöglicht zusätzlich die Messung der optischen Drehung. Ist die Probe verfälscht, stellen Sie schnell eine Abweichung des Drehwinkels gegenüber der reinen, optisch aktiven Lösung fest.

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Neben der Möglichkeit Brix und Drehwinkel zu messen, haben die Geräte fest programmierte Ausgabewerte für unterschiedlichste Anwendungen. Einige der Vorteile: – Ein Magic–Adapter hilft bei flüchtigen Substanzen. – Keine Probenvorbereitung (ausser einer Verdünnung der Probe, wo es nötig ist). – Geringes Probenvolumen wird benötigt. – A bwaschbar unter fliessendem Wasser, spart aufwändige Reinigungszeit. – Günstig in der Anschaffung und im Unterhalt.

ZUSCH Experimente GmbH Schalchengässli 9 CH-8212 Neuhausen a. Rhf. Telefon +41 (0)52 670 17 44 Telefax +41 (0)52 670 17 45 info@zusch.ch www.zusch.ch

Der Radarsensor für Schüttgüter Schüttgüter messen, wo’s bisher nicht möglich war: Modernste Radartechnik und ein Frequenzbereich von 79 GHz machen den neuen VEGAPULS 69 zu dem Radarsensor für die Schüttgutbranche. Er misst selbst schlecht reflektierende Schüttgüter in hohen, schlanken oder auch segmentierten Behältern.

▪ Messbereich bis 120 m

▪ Sehr gute Fokussierung vereinfacht die Inbetriebnahme ▪ Gekapselte Antennen: sichere Ergebnisse auch bei anhaftenden Produkten ▪ Ein Sensor für alle Schüttgüter www.vega.com/vegapuls69

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PRODUKTE

Neue Meter für die pH- und Leitfähigkeitsmessung Metrohm stellt das 912 Conductometer, das 913 pH-Meter und das 914 pH-/Conductometer vor, eine neue Generation von Präzisionsinstrumenten für die pH- und Leitfähigkeitsmessung. Die neuen Meter sind «Metrohm» in jeder Hinsicht: zuverlässig, extrem robust und genial einfach in der Anwendung. Die neuen Metrohm-Meter sind beides zugleich: Präzisionsinstrumente für das Messen im Labor und robuste Begleiter für den mobilen Einsatz im Feld und am Prozess. Der Akkubetrieb macht die neuen Meter unabhängig von der Steckdose; Aufladen ist mit einem Adapter sogar unterwegs am Zigarettenanzün-

der im Auto möglich. «Two in one» – das gilt auch für Leistung der neuen Meter: Mit dem 914 pH-/ LF- Meter lassen sich pH-Wert und Leitfähigkeit parallel messen, mit dem 913 pH-Meter können parallel zwei pH-Werte aufgenommen werden. Beide Geräte geben zudem jeweils die Temperatur(en) der Probe(n) an. Das 912 Conductometer misst neben der Leitfähigkeit die Salinität und die Temperatur der Probe. Unterwegs begleiten die neuen Meter den Anwender, wohin er möchte. Alle Varianten liegen komfortabel in einer Hand. Jede Taste auf der übersichtlichen Bedien-

Anforderungen an IP67. Sind die Messungen draussen oder im Prozess beendet, wird das Meter im Büro einfach an den USB-Port PCs angeschlossen; die Daten werden automatisch ausgelesen und direkt ins LIMS oder Excel exportiert, können aber auch bequem in tiBase, der Metrohm Titrationssoftware verwaltet werden. oberfläche verfügt über einen sicheren Druckpunkt. Dadurch lassen sich die Meter intuitiv mit dem Daumen bedienen. Die andere Hand bleibt frei und hält die Elektrode in das Medium, in welchem gemessen wird. Die neuen Meter sind extrem robust und erfüllen die

Metrohm Schweiz AG Bleiche West CH-4800 Zofingen Telefon +41 (0)62 745 28 28 service@metrohm.ch www.metrohm.ch

Ideale Bodensysteme für GMP-Bereiche Sowohl in der pharmazeutischen als auch in der medizintechnischen Industrie ist die Qualitätssicherung von grosser Bedeutung. Die Anforderungen an Böden in diesen Fertigungsbereichen sind geringe Partikelemissionen, Freiheit von Rissen und offenen Fugen sowie sehr gute Reinigungs- und Desinfektionseigenschaften. Ausgewählte nora Bodensysteme aus Kautschuk wurden dahingehend vom Fraunhofer Institut (IPA) geprüft und ihre Eignung für GMP-A-Bereiche sowie

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Bereiche nach ISO 14644-1 bis zur Klasse 2 zertifiziert. Mit ihrer hohen Beständigkeit gegen biologische Kontaminationen, Chemikalien und

Desinfektionsmittel sind nora Böden die ideale Lösung für GMPBereiche. In Abhängigkeit von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort können Planer und Nutzer aus einer Reihe von nora Böden in verschiedenen Designs, Abmessungen und technischen Eigenschaften auswählen. Auch das Erstellen von detaillierten Berechnungen des spezifischen Raddrucks der eingesetzten Flurförderzeuge und verschiedene Tests zur Medienbeständigkeit, entweder im nora

Technikum oder direkt im Objekt, gehören zum Betreuungsumfang – ein Service, den Nutzer und Produktionsverantwortliche weltweit zu schätzen wissen.

nora flooring systems ag Gewerbestrasse 16 CH-8800 Thalwil Telefon +41 (0)44 835 22 88 info-ch@nora.com www.nora.com/ch

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PRODUKTE

Berstscheibe als wirtschaftlichste Form der Druckabsicherung

Im Bereich Öl, Petrochemie und anderen Sekundärindustrien wird heute die Druckabsicherung von Anlagen vor allem durch elektronische und pneumatische Sicherungs- und Kontrollsysteme, unter Einsatz von Sicherheitsventilen, gewährleistet. Zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist dabei die Berstscheibe – obwohl diese das wichtigste Sicherheitselement einer Anlage darstellt, denn sie ist me-

chanisch und dadurch 100 % ausfallsicher. Während Elektronik und Pneumatik versagen können, funktionieren Berstscheiben immer und schützen so Menschenleben und komplette Anlagen. Sie sichern somit auch den wirtschaftlichen Fortbestand der Unternehmen. Durch ihre vergleichsweise einfache Bauart stellt die Bestscheibe – auch in der sinnvollen Kombination mit einem Sicherheitsventil – die wirtschaftlichste Form der Druckabsicherung dar. Als führender Spezialist von Berstscheiben in Deutschland baut die Askia GmbH mit einer bedeutenden Personalergänzung ihre Kompetenz in diesem wichtigen Bereich weiter aus. Als verlässlicher Partner für Prozesssicherheit liefert Askia neben hochwertigen, auf den jeweiligen Prozess perfekt abgestimmten Berstscheiben und Sicherheitsventilen

auch umfassende Serviceleistungen. So bietet das Unternehmen wichtige Seminare und Schulungen sowohl in der Firmenzentrale als auch vor Ort an und eine professionelle Unterstützung bei der Auslegung und Berechnung von ganzen Anlagen anhand modernster Software-Tools. Die hochqualifizierten Mitarbeiter stehen den Kunden stets beratend zur Seite und über eine spezielle Hotline, die 24 Stunden erreichbar ist, kann schnelle Hilfe angefordert werden. Jetzt gehört auch Thomas Münstermann, anerkannter Spezialist für Berstscheiben und Prozesssicherheit, zum Askia Kompetenzteam. Er ist national und international bekannt durch Gremienarbeit, Seminare und Schulungen. «In Deutschland steht Askia für Kompetenz in Armaturen und Sicherheitstechnik. Das Unternehmen bietet genau die

hochwertigen und zuverlässigen Produkte, die der Kunde für seine individuelle Anwendung benötigt», sagt Münstermann. Das Unternehmen legt grossen Wert darauf, dass stets direkte Beziehungen zu den Herstellern bestehen. Dies gewährleistet kurze Lieferzeiten, kurze Wege zum Kunden, direkte Ansprechpartner sowie massgeschneiderte, lösungsorientierte und gleichzeitig kostenoptimierte Produkte. So ist Askia stets in der Lage, auf besondere Kundenwünsche schnell zu reagieren.

ASKIA GmbH Hanns-Martin-Schleyer-Strasse 43 DE-47877 Willich Telefon +49 (0)2154 954 97 66 24h-Hotline +49 (0)1575 5929568 info@askiagmbh.de www.askiagmbh.de

Weltpremiere in Paris, ausgestellt an der ACHEMA in Frankfurt Sicheres Arbeiten mit pulverförmigen Substanzen im Wägeabzug AKKURAT. Unser neuer Wägeabzug AKKURAT wurde am 31. März 2015 auf der Forum LABO & BIOTECH in Paris mit überwältigendem Erfolg erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert. Das Modell AKKURAT IONIC war auf der ACHEMA, vom 15.–19. Juni 2015 in Frankfurt auf dem Ausstellungsstand bei der Firma Waldner ausgestellt. Das Echo für den AKKURAT auf diesen internationalen Fachmessen war sehr positiv und hat uns bestätigt, genau das richtige Produkt für Wäge-Arbeiten mit hochempfindlichen Mikrowaagen entwickelt zu haben.

Der neue Wägeabzug AkkuRAT: Der neue Wägeabzug AkkuRAT: Sicherheit, Präzision und Ergonomie Sicherheit, Präzision und Ergonomie

Der AKKURAT ist für den German Design Award 2016 nominiert worden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne auch bei Ihnen vor Ort. www.waegeabzug.ch

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PRODUKTE

Reinraum Laminarflow-Arbeitsplätze

Die Reinraumarbeitsplätze CleanProCel von Schilling Engineering sorgen mit optimierten Luftströmungen und dem Einsatz von Hochleistungsfiltern der Ulpa Klasse U15 für abgegrenzte Reinstluftbereiche bei besonders sensiblen Fertigungsprozessen und Messvorgängen. Die kompakten Systeme entsprechen der ISO-Reinraumklasse 5 und bieten hohen Produkt- und Personenschutz auf kleinem Raum. Durch die flexible Bauweise und den Einsatz verschiedener Materialien und Filtergrössen sind die Arbeitsplätze in

Grösse und Leistung variabel und werden den Kundenwünschen und räumlichen Bedingungen optimal angepasst. Die Arbeitstischhöhe kann elektrisch stufenlos eingestellt werden, so dass sitzende und stehende Tätigkeiten auch bei unterschiedlicher Körpergrösse ergonomisch durchgeführt werden können. Glatte, desinfektionsmittelbeständige Oberflächen aus Melamin oder Aluminium sorgen für eine leichte Reinigung. Das «Plug and Play»-System ist sofort einsatzbereit und überzeugt durch einen energieeffizienten und wartungsarmen Betrieb. SCHILLING ENGINEERING Schweiz GmbH Dorfstrasse 60 Postfach 35 CH-8219 Trasadingen Telefon +41 (0)52 212 789 0 info@schillingengineering.ch www.SchillingEngineering.ch

Sputtering und Coating ohne Argon leicht gemacht

Der neue Coxem SPT-20 Ion Coater vereinfacht das Beschichten von Proben für die Elektronenmikroskopie (REM), so dass auch nicht REM Experten mit einem simplen Knopfdruck ihre Proben in hoher Qualität vorbereiten können. Durch den variablen Strom von 1–9 mA und die Beschichtungszeit lässt sich die Schichtdicke beliebig variieren. Die einfache integrierte Steuerung er-

möglicht auch ungeübten Benutzern ein schnelles Handling. Da das System ohne Argon arbeitet, entfallen die hohen Betriebskosten verursacht durch den Gasverbrauch. Durch seine kleinen Dimensionen von 410x220x220 mm passt er auf jeden Labortisch. Je nach Wunsch sind Gold (Au), Platin (Pt) oder Platin-Palladium (Pt-Pd) Targets erhältlich, welche benutzerfreundlich selbst gewechselt werden können. Wer einen einfachen, kostengünstigen aber effizienten Sputter für seine Proben braucht, ist mit einem SPT-20 gut bedient.

Portmann Instruments AG Gewerbestrasse 18 CH-4105 Biel-Benken Telefon +41 (0)61 726 65 55 info@piag.net www.portmann-instruments.ch

Sie benötigen dringend Form- und Flachdichtungen? Wir liefern schnell und zuverlässig. Im Notfall innert 24 Stunden.

Franz Gysi AG, Bachstrasse 34, Postfach, CH-5034 Suhr Tel6 +41 (0)62 855 00 00, Fax +041 (0)62 855 00 09, fgysi.ch, info@fgysi.ch 8

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LABORAPPARATE

Wir vertreten:

werden so der Platzbedarf im Schaltschrank und damit auch die Kosten deutlich minimiert. Da die ultraschlanken Module perfekt in die bewährten Backplanes von Pepperl+Fuchs passen, können vorhandene Installationen schnell und kostengünstig modifiziert werden. Das neue LED-Konzept zeigt den Status jedes Kanals und macht Störungen auf den ersten Blick erkennbar. Die vereinfachte Diagnose spart Zeit und Kosten bei der Wartung vor Ort. Mit einem weiteren Update gewährleistet der Hersteller, dass Module mit hohem Datendurchfluss, wie das Universalmodul 7x04, jetzt noch besser unterstützt werden. Möglich macht es die neue, verbesserte Version des Profibus Gateways, denn es ist im Da-

Pepperl+Fuchs AG Sägeweg 7 CH-2557 Studen Telefon +41 (0)32 374 76 80 info@ch.pepperl-fuchs.com www.pepperl-fuchs.ch

Plasma Auftaugerät Beratung

Die High-Density Module von Pepperl+Fuchs überzeugen durch ultraschlankes Design und sind damit das kompakteste System auf dem Markt der Prozessautomation. Optimal unterstützt werden sie jetzt durch neue Profibus GatewayVersionen mit deutlich erweitertem Datenbereich. Die LB Remote I/O Module sind ultraschmal und sparen Platz. Dank ihres innovativen Designs messen die High-Density Module lediglich 16 Millimeter und sind damit nur halb so breit wie die Vorgängermodelle. Das macht sie zum kleinsten System in der Prozessautomation. Darüber hinaus verringert ein intelligentes Energiemanagement die Verlustleistung der Module und ermöglicht maximale Packungsdichte. Insgesamt

tenbereich für zyklische Daten doppelt so leistungsfähig wie die Vorgängermodelle. Insgesamt 480 Bytes stehen für den Austausch der Prozessdaten zur Verfügung. Und auch bei azyklischen Diensten für die Übertragung weniger zeitkritischer Daten wird nach dem Update eine höhere Datenbreite unterstützt. Durch Erweiterung der Nutzdaten ist das Gateway in der Lage, die doppelte Anzahl Module zu unterstützen. Ein Mehr an Leistung, das mit hohem Einsparpotenzial verbunden ist: Es sind weniger Gateways und somit weniger Backplanes notwendig, was zugleich Platz im Schaltschrank spart und den Verkabelungsaufwand deutlich reduziert. Je nach Gateway-Version erfolgt die Konfiguration DTM basiert oder über GSD-Parameter aus dem Leitsystem.

Produkte

Mehr Leistung, weniger Platzbedarf

– Hettich Zentrifugen – Memmert Schränke und Bäder – Helmer Blutbeutelauftausysteme

Die Anforderungen an die Restentleerung veränderten sich in den letzten Jahren ziemlich. Besonders die Möglichkeit einer aseptischen und totraumfreien Restentleerung steht im Mittelpunkt des Interesses. Dies blieb auch der Sawa Pumpentechnik AG nicht verborgen. Heute ist sie in der Lage, eine interessante Lösung anbieten zu können. Das im

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eigenen Hause entwickelte Restentleerungsventil wird aus dem massiven Edelstahlblock 1.4435 gefertigt und kann bei sämtlichen Sawa Zentrifugalpumpen und selbstansaugenden Kreiselpumpen direkt am Pumpendeckel angebaut werden. Die Abdichtung des Ventilsitzes erfolgt an der Innenseite des Pumpenkörpers über einen angespülten, totraumfrei angeordneten O-Ring. Durch die Art der Konstruktion kann der Totraum zwischen Pumpe und Restentleerungsventil vollständig eliminiert werden. Der Ventilblock kann in einer handbetätigten oder einer automatischen Ausführung bestellt werden. Die letztgenannte Version wird über Druckluft angesteuert und verfügt über eine

optische oder elektronische Stellungsanzeige inklusive vier LEDs. Das Restentleerungsventil garantiert eine einfache Funktionsweise. Die verschiedenen O-Ring Qualitäten wie EPDM, FEP, FFKM und PTFE sind mit allen handelsüblichen Zertifikaten erhältlich. Die Oberflächenrauheit an der Innenseite des Pumpenkörpers kann sich je nach Kundenwunsch, im Bereich von Ra ≤ 0.8 µm bis Ra ≤ 0.4 µm, bewegen.

SAWA Pumpentechnik AG Taastrasse 40 CH-9113 Degersheim Telefon +41 (0)71 372 08 08 info@sawa.ch www.sawa.ch

Kundendienst

Totraumfreie Restentleerung

Hoher Sicherheitsstandard

In nur 10 – 15 Minuten sind bei – 30 °C gefrorene Plasmen aufgetaut. Jedes Gerät verfügt über ein akustisches und optisches Alarmsignal und eine Übertemperatursicherung, welche im Alarmfall die Beutel aus der Wasserkammer heraushebt. Ein undichter Plasmabeutel stellt keine Kontaminationsgefahr mehr dar, da sich das FGP während des Auftauprozesses in einem Schutzbeutel befindet. Das Plasma Auftaugerät ist in verschiedenen Grössen erhältlich und somit sowohl für Labors und Blutbanken, wie auch für Operationsabteilungen, Notfallstationen etc. geeignet. Das mühsame Warten auf aufgetaute Blutbeutel entfällt. Unterlagen sind erhältlich unter folgender Adresse:

Hettich AG Seestrasse 204a CH-8806 Bäch Telefon 044 786 80 20 Telefax 044 786 80 21 E-Mail: mail@hettich.ch www.hettich.ch Succursale Suisse Romande CH-1357 Lignerolle Téléphone 079 933 6269 07 Téléfax 044 786 80 21


Öle und Fette fordern die Pumpentechnik

Vision. Innovation. Expertise. 27. + 28. 10. 2015 Frankfurt am Main

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Aus Qualitäts- und Kostengründen sucht die Öle und Fette verarbeitende Industrie kontinuierlich nach immer effizienteren Prozessabläufen. Maximale Ölausbeute, minimale Ölverluste und Energieeinsparungen sind dabei die relevanten Zielgrössen. Gesundheitsaspekte kommen hinzu: Nur eine präzise und sensible Veredelung (Raffination, Hydrierung) stellt sicher, dass keine unerwünschten Reaktionsprodukte entstehen. In allen Prozessschritten der Raffination von Pflanzenölen und Pflanzenfetten werden Pumpen benötigt: Im Primärbereich, den einzelnen Prozessschritten der Raffination, ebenso wie zur Bereitstellung von Prozesswasser, Kühlwasser und zur Aufbereitung/Entsorgung der Abwässer. Die Herausforderung im Primärbereich sind Temperaturen bis zu 280 °C, Drücke zwischen Vakuum und 80 bar, die zumeist hohe Viskosität des Mediums und die im Rohöl noch enthaltenen Feststoffe. Nicht zuletzt fordert der Einsatz von Lösemitteln (Hexan, Aceton) sowie aggressiven Laugen bzw. Säuren konstruktiv wie werkstofftechnisch besondere Lösungen. Das bedeutet konkret: – Die in Anlagen zur Raffination von Pflanzenölen und Pflanzenfetten installierten Pumpen müssen aus abrasionsfesten Werkstoffen gefertigt sein. – Gleitringdichtungen sind zumeist als SiC/SiC-Einzeldichtung im Einsatz; vielfach sind auch Tandemoder Back-to-back-Ausführungen erforderlich. – Pumpen in der Lösemittel-Extraktion müssen ATEX-konform ausgelegt sein. Leckagefreie Pumpen (Spaltrohrmotor- und Magnetkupplungs-Pumpen) gewinnen an Bedeutung. – Weil die Öle recht aggressiv sind, sollten die zum Einsatz kommenden Elastomere eine hohe Qualität aufweisen (in aller Regel: Viton). Konstruktiv kommen klassische Spiralgehäusepumpen und – falls der Feststoffgehalt nicht zu hoch ist – auch mehrstufige Hochdruckpumpen zum Einsatz. Grundfos hat seine Spiralgehäusepumpen in Norm- bzw. Blockbauweise NK(E) und NB(E) - das «E» steht für die drehzahlvariablen Aus-

führungen – für Einsätze mit hohen Leistungsanforderungen hinsichtlich Fördermenge und Förderhöhe entwickelt. Für viele solcher besonders anspruchsvollen Anwendungen (wie das Fördern von Ölen und Fetten bei hohen Temperaturen) sind die Varianten NKG(E) und NBG(E) gemäss Chemienorm DIN EN 22858 konzipiert. Diese Pumpen zeichnen sich durch eine noch robustere Bauart aus, u.a. mit verstärkten Lagern für eine längere Lebensdauer. Zudem gibt die DIN EN 22858 für einen entsprechenden Betriebspunkt grössere Saugund Druckstutzen an – das führt zu geringeren Geschwindigkeiten im Saugstutzen und infolge dessen sinkt der erforderliche Vordruck (kleinerer NPSH-Wert). Auch ATEXAusführungen stehen zur Verfügung. NKG(E)-Pumpen kann der Betreiber wegen der grosszügigeren Platzverhältnisse im Lagergehäuse mit Doppeldichtungen ordern, hervorzuheben sind die Doppeldichtungen in Tandem-Bauweise. Diese Tandem-Dichtungen bewähren sich bei schwierigen Medien, die beispielsweise auskristallisieren oder zum Verkleben neigen. Doppeldichtungen sind auch beim Fördern von Pflanzenölen bei hohen Temperaturen die Technik der Wahl.

GRUNDFOS Pumpen AG Bruggacher Str. 10 CH-8117 Fällanden Telefon +41 (0)44 806 8111 info_ch@grundfos.com www.grundfos.ch

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Unified Chromatography – Allzweck-Tool der Analytik

Shimadzu, weltweit eines der führenden Unternehmen in der Instrumentellen Analytik, stellt die neue SFE/SFC/MS-Plattform Nexera UC vor. Sie führt die schnelle und einfache online-Probenextraktion mit modernster chromatographischer Trennung und hochempfindlicher Detektion zusammen. Die Nexera UC ist weltweit das erste System, das vollautomatisierte SFE-Probenaufbereitung und anschliessende Analyse durch Flüssig- oder überkritische Flüssigchromatographie verknüpft. Die Nexera UC erfüllt die messtechnischen Anforderungen einer Vielzahl von Anwendungen. Hierzu gehören u.a. die Überwachung von Pestiziden in Lebensmitteln, Erforschung von Biomarkern, Additive in Polymeren, pharmazeutische und biopharmazeutische Forschung, Umweltanalytik oder Reinigungsvalidierung. Dank des onlineSFE-SFC-Ansatzes der Nexera UC gehört eine langwierige manuelle Probenvorbereitung der Vergangenheit an. Alle Proben werden lichtgeschützt unter anaeroben Bedingungen extrahiert, was höchst reproduzierbare Analysen selbst dann ermöglicht, wenn instabile Komponenten vorhanden sind, die bei gängiger Flüssigkeitsextraktion leicht oxidieren oder abgebaut werden. Ins­besondere die Analyse von Pestiziden in Lebensmitteln erfordert mit der Nexera UC und der Probenvorbereitung in der SFE-Einheit nur einen Bruchteil der Zeit, die bei Einsatz der traditionellen QuEChERSMethode («Quick, Easy, Cheap, Effective, Rugged, and Safe») benötigt würde. Darüber hinaus liefert das vollauto­matisierte Nexera UC-System erheblich höhere Wiederfindungsraten der Zielanalyte, während gleichzeitig das Risiko mensch-

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licher Fehler im Rahmen der Probenvorbereitung sinkt. Besonderheiten der Nexera UC: 1. Weltweit erstes Unified-Chromatography- und vollautomatisiertes System, das überkritische Flüssigextraktion (SFE) mit überkritischer Flüssigchromatographie (SFC) verknüpft. 2. Industrieweit führender Probendurchsatz bei der Hochdruckextraktion ermöglicht die kontinuierliche automatisierte Verarbeitung von bis zu 48 Proben. 3. Höchste Empfindlichkeitswerte durch splitlose Injektion des gesamten Eluentenvolumens in das Massenspektrometer. Das neuartige Nexera UC-System bietet zusätzlich zur herkömmlichen LC- und GC-Analytik eine chromatographische Technik, die eine Trennung einer noch grösseren Bandbreite von nichtpolaren bis zu sehr polaren Analyten ermöglicht. Automatisierte Extraktion und Chromatographie wird durch die mobile Phase von flüssigem Kohlendioxid erreicht, das die Lösungseigenschaften einer Flüssigkeit mit den Diffusionseigenschaften eines Gases verbindet. Die Stärke des Lösungsmittels lässt sich durch Hinzufügen eines polaren Co-Lösungsmittels steigern. SFE und SFC sind daher schneller, effizienter, preiswerter und umweltfreundlicher als andere Methoden, die grosse Mengen toxischer Lösungsmittel verbrauchen. Shimadzu Schweiz GmbH Römerstrasse 3 CH-4153 Reinach Telefon +41 (0)61 717 93 33 info@shimadzu.ch www.shimadzu.de/nexera-uc www.shimadzu.ch

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PRODUKTE

Neues Schloss zur Absicherung von automatisierten Armaturen Gerade in Wartungsperioden stellen insbesondere automatisierte Armaturen ein ständiges Sicherheitsrisiko dar, da sie aus der Ferne betätigt werden können. Das neue IML-Schloss von Smith Flow Control löst dieses Problem mit einer mechanischen Sperre zwischen pneumatischem Antrieb und Armatur. Es nutzt einen Schlüsselmechanismus, um den Antrieb in der gewünschten Stellung (offene oder geschlossene Armatur) zu verrie-

geln. Eine Betätigung der Armatur ohne Schlüssel vor Ort oder aus der Ferne ist somit ausgeschlossen. Das IML-Schloss nutzt die standardisierte Schnittstelle nach ISO 5211 und deckt die Montagedimensionen F05 bis F16 ab. Das maximal unterstützte Drehmoment liegt bei 1500 Nm. Die einfache Montage kann vor Ort von den Kunden oder durch einen Servicetechniker der CEA in Ludwigshafen durchgeführt werden. Bei dem

Komplettanbieter CEA können zudem ganze Einheiten bestellt und als Einheit in die Rohrleitung eingebaut werden.

CEA Chemie- und Energie-Armaturen GmbH Am Herrschaftsweiher 43 DE-67071 Ludwigshafen-Ruchheim Telefon +49 (0)621 57 92 87 0 peter.berg@cea-lu.de www.cea-lu.de

Onixline Drehkolbenpumpe garantiert hohe Energieeffizienz Zum 40-jährigen Firmenjubiläum präsentierte die Börger GmbH auf der Achema die neue Drehkolbenpumpe Onixline. Die Pumpe wird es zunächst in vier Baugrössen mit Förderleistungen bis zu 100 m³/h geben. Eingesetzt werden soll das neue Flaggschiff des Pumpenspezialisten vor allem zur Förderung sehr anspruchsvoller Medien. Der Hersteller verspricht hervorragende Wirkungsgrade auch bei hohen Drücken. Herzstück der Pumpe sind die vollkommen neuartigen Drehkolben. Sie wurden mit Hilfe modernster Strömungssimulationstechnik und der Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten Drehkolbenpumpenbau entwickelt und sorgen für eine schonende, nahezu pulsationsfreie

Förderung bei höchsten Wirkungsgraden. Um die Vorteile der neuen Drehkolben vollends nutzen zu können, wurde das Pumpengehäuse strömungsoptimiert an die Drehkolben angepasst. Ein sehr robustes Träger- und Gleichlaufgetriebe ermögliche kleinste Spaltmasse zwischen Drehkolben und Pumpengehäuse. In Kombination mit den passgenauen Drehkolben im strömungsoptimierten Pumpengehäuse erreiche man so hervorragende Wirkungsgrade selbst bei hohen Drücken. Die Hightech-Pumpe wird individuell für den jeweiligen Einsatzfall konfiguriert und gebaut. Der grossvolumige Dichtungsraum und die im Pumpengehäuse integrierten Kanäle für ein Dichtungs-Zirkulati-

onssystem ermöglichen die Verwendung der unterschiedlichsten Dichtungssysteme. Bei der Förderung chemisch anspruchsvoller Medien ist die Wahl des richtigen Dichtungssystems sehr wichtig. Auch hier bietet der Hersteller höchste Flexibilität und kann für nahezu jedes Fördermedium das am besten geeignete Dichtungssystem einset-

zen. Durch die einseitige Lagerung der Pumpe können die von den geförderten Medien strapazierten Verschleissteile durch den Schnellschlussdeckel der Pumpe ausgetauscht werden. Börger nennt dieses Konzept «Maintenance in Place» (MIP), da sämtliche Wartungsarbeiten ohne eine Rohrleitungs- und Antriebsdemontage vom Betreiber der Pumpe selbst vorgenommen werden können. Börger GmbH Benningsweg 24 DE-46325 Borken-Weseke Telefon +49 (0)2862 9103 165 mei@boerger.de www.boerger.de www.onixline.de

4…20mA Ausgangssignal für Schwebekörper-Durchflussmessgeräte

Für das Schwebekörper-Durchflussmessgerät VA40 ist mit der neuen Option «WIM» ein elektrisches Ausgangssignal 4…20mA verfügbar. Wurde der Durchflusswert bei diesen Geräten mit Glaskonus bisher

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ausschliesslich lokal abgelesen, bietet die neue Ausführung zusätzlich die Option eines elektrischen 4…20mA Ausgangs zur Übertragung des Messwertes für Regeloder Auswertezwecke. In der Ausführung VA40 WIM wird die Höhenstellung des Schwebekörpersüber eine Hall-Sensorkette in ein elektrisches Signal umgesetzt. Dieses Signal kann z.B. für die Steuerung einer SPS eingesetzt werden, oder um das Messsignal für Auswertezwecke über einen längeren Zeitraum mit einem Datenlogger aufzuzeichnen. Zu jedem VA40 WIM Messgerät liefert Krohne die Kalibrierkurve mit, sodass der Kunde jedem Stromwert den genauen Durchflusswert zuordnen kann.

VA40 Schwebekörper-Durchflussmessgeräte werden für die Volumen-Durchflussmessung von Flüssigkeiten oder Gasen eingesetzt. Der Messkonus aus Glas ermöglicht dabei die direkte Sicht auf das Medium um Eigenschaften wie Blasenfreiheit oder Färbung bewerten zu können. Typische Anwendungsbereiche sind Spülvorgänge oder Inertisierungsgasmessung, Kühlund Heizkreisläufe, Gasmessung an Industrieöfen, oder andere Basisapplikationen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Prozessindustrie, wo sich das rein mechanische Messprinzip seit annähernd 100 Jahren bewährt hat. Alle Anschlussvarianten des VA40 sind auch für die WIM Option ver-

fügbar. Das Gerät wird mit der robusten Armatur aus Edelstahl direkt in die Rohrleitung mittels Flansch-, Schraub-, Clamp- oder Schlauchanschluss montiert und ist praktisch wartungsfrei. Eine Installation in explosionsgefährdeten Bereichen nach ATEX II2G Ex ia IIC T6 Gb und ATEX II2D Ex ia IIIC T85°C Db ist möglich. Eine Nachrüstung der WIM Option für bestehende Geräte ist nicht möglich.

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«KursefürdieChromato- graphie?FürmehrWissen, mehrErfolgundvor allemnochmehrFreude imLabor!» Urs Hofstetter ist Applikationsspezialist und Kursleiter bei Brechbühler AG. Sein Wissen über Chromatographie stellt er seinen Kunden gerne zur Verfügung.

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9/2015


Chemiextra 09 2015 low