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AAAAAAAA DIE CANNABIS-ZEITSCHRIFT SEIT 1985

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www.softsecrets.com | Jahrgang 13 • Nummer 4 - 2021

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AMAZON UNTERSTÜTZT CANNABIS-LEGALISIERUNG Onlinehändler will künftig nicht mehr auf THC testen Der Onlineshopping-Riese Amazon hat jetzt angekündigt, die Legalisierung von Cannabis in den USA voll zu unterstützen. So soll zum Beispiel in Drogenscreenings nicht mehr auf Cannabis getestet werden. Hintergrund ist die Entkriminalisierung bzw. vollumfängliche Legalisierung von Hanfpflanzen und -produkten in einzelnen Bundesstaaten der USA, derer es immer mehr werden. Die meisten der Staaten haben in den vergangenen Jahren auf Landesebene beschlossen, Cannabis für medizinische Zwecke oder gar für den Genusskonsum freizugeben. Auch die Neuerungen auf Bundesebene spielen bei der ganzen Sache eine Rolle – so zum Beispiel die Legalisierung von landwirtschaftlichem Hanf, die mit der Gesetzesänderung „Agriculture Improvement Act of 2018; U.S. Farm Bill“ etabliert worden war. Nun hat das Gebaren von Amazon nicht wirklich etwas mit Verständnis, Vernunft oder Menschenliebe zu tun. Damit der Onlinehändler als einer der größten Arbeitgeber der Vereinigten Staaten (und der Welt) nicht gegen Mitarbeiter, die sich im Rahmen des Gesetzes bewegen, vorgehen muss, bleibt dem kapitalistischen Boliden gar nichts anderes übrig, als die internen Regeln ebenfalls anzupassen – und entsprechend der gesetzlichen Neuerungen zu ändern. Das Haupt-quartier von Amazon ist übrigens in Washington beheimatet, wo Marijuana im Vergleich zu anderen Staaten schon recht früh entkriminalisiert worden ist, nämlich bereits 2012, basierend auf einem Volksentscheid (Initiative 502). Erst jetzt, neun Jahre später, zieht Amazon die Konsequenzen. So beispielsweise in

Sachen Mitarbeiterführung. Zum Hintergrund: Wer bei dem Versandunternehmen als Mitarbeiter beschäftigt ist oder dies anstrebt und sich bewirbt, muss sich regelmäßig umfassenden Drogentests unterziehen. Bisher war dies für Kiffer und Cannabis-Patienten eine Art „Räuber und Gendarme“-Spiel. Denn wer mit THC-Abbauprodukten im Urin erwischt wurde, musste mit der Kündigung rechnen. Das soll sich jetzt ändern – aber vorerst nur in den USA. Die geschäftsführende Ebene des Unternehmens hat mitgeteilt, dass im Rahmen von Drogenscreenings bei Angestellten, Arbeitern und Bewerbern, künftig nicht mehr auf Cannabis getestet werde. Lediglich Mitarbeiter, die unter die Aufsicht des Verkehrsministeriums fallen, also solche, die im Arbeitsalltag im Auto auf der Straße unterwegs sind und Pakete ausliefern, können im Zuge von Stichproben bzw. bei einem konkret vorliegenden Verdacht im Screening auch auf Cannabiswerte geprüft werden. Dazu der Amazon-CEO der Consumer Division, Dave Clark: „In der Vergangenheit haben wir, wie viele andere Arbeitgeber auch, Menschen von der Arbeit bei Amazon aus-

geschlossen, wenn sie positiv auf Marijuanakonsum getestet wurden. Angesichts der Entwicklung der staatlichen Gesetze in den USA haben wir jedoch unseren Kurs geändert. Wir werden Marijuana nicht mehr in unser umfassendes Drogenscreening-Programm für alle Positionen aufnehmen, die nicht vom Verkehrsministerium reguliert werden, und es stattdessen genauso behandeln wie den Konsum von Alkohol. Wir werden weiterhin Beeinträchtigungskontrollen am Arbeitsplatz durchführen und nach jedem Vorfall auf alle Drogen und Alkohol testen“ (www.aboutamazon.com). Außerdem will Amazons Public Policy Team „aktiv den Marijuana Opportunity Reinvestment and Expungement Act of 2021 (MORE Act) unterstützen – ein Bundesgesetz, das Marijuana auf Bundesebene legalisieren, Vorstrafen löschen und in betroffene Gemeinden investieren würde. Wir hoffen, dass andere Arbeitgeber sich uns anschließen werden und dass die politischen Entscheidungsträger schnell handeln werden, um dieses Gesetz zu verabschieden“ (ebd.). Quelle: www.rnd.de, www.aboutamazon.com Markus Berger

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DIE NEUE RUNTZ XL AUTO VON SWEET SEEDS ANBAUEN EISCREME, KEKSE UND DELIKATE FRÜCHTE!

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PFLEGE EINER OUTDOOR-PLANTAGE VON JORGE CERVANTES

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NACHRICHTEN Text: Markus Berger

MÜNCHEN: CANNABISPATIENTIN WIRD OPFER VON POLIZEIGEWALT Cannabispatientin von sechs Polizisten hinterrücks angegriffen: Alexandra S., Mutter einer Tochter und schwerkranke Person, die wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung auf Cannabis als Medizin angewiesen ist, ging am 22. Mai im Giesinger Grünspitz-Park spazieren, unter anderem, um ihr Medikament einzunehmen und vor allem, damit die Tochter nicht vom Rauch der Hanfzigarette gestört werde. Als sie diese anzündete, war sie von einer sechsköpfigen Gruppe des Unterstützungskommandos (USK) der bayerischen Polizei von hinten regelrecht angegriffen worden, wie der Deutsche Hanfverband in einer Pressemitteilung am 28. Mai 2021 berichtete. Im Krankenhaus wurde dann eine Prellung im Oberarm und im rechten Handgelenk nachgewiesen. Außerdem hat die Patientin ein psychisches Trauma erlitten und traut sich seitdem nicht mehr, in den Park zu gehen. Ein Passant, der den Vorfall mit dem Mobiltelefon gefilmt hatte, wurde von den Beamten genötigt, das Handy herauszugeben. Es wurde von der Polizei unrechtmäßig und gewaltsam eingezogen, der Zeuge abgeführt. Markus H., ein anderer Zeuge, sagte gegenüber dem Deutschen Hanfverband (DHV): „Anstatt Sie höflich auf Augenhöhe anzusprechen, wurde Sie von hinten attackiert und überrumpelt. Verständlich, dass man in so einer Situation erst mal Panik bekommt. Vom USK wurde sie stattdessen wie eine gefährliche Verbrecherin behandelt“. CannabisPatienten, die ebenfalls Opfer von Polizeigewalt geworden sind, mögen sich beim DHV melden und von ihrem Fall berichten. Quelle und Kontakt: hanfverband.de

BERLIN: TV-STARS INVESTIEREN IN WEED Fernsehmoderator Klaas Heufer-Umlauf investiert nach Angaben der deutschen Presse in das von Finn Hänsel gegründete Cannabis-Startup Sanity Group aus Berlin, das seit 2018 am Markt ist. Ebenfalls dabei sind Fußballprofi Mario Götze sowie einige andere Vertreter der deutschen und internationalen Prominenz, zum Beispiel der US-amerikanische Musiker und Rapper Will.i.am und das Model Stefanie Giesinger. Mit dieser finanzkräftigen Unterstützung hat das innovative Startup einige Millionen Euro mehr in der Tasche, die wiederum in die Internationalisierung der Firma sowie in die wissenschaftliche Forschung gesteckt werden sollen. Die Sanity Group hat heutzutage um die 90 Angestellte und ist nicht nur in der Sparte des medizinischen Hanfs gut aufgestellt, sondern auch im kosmetischen Bereich und in Sachen Lifestyle-Produkte unterwegs. Gründer Finn Hänsel genießt als erfolgreicher Unternehmer das Vertrauen der Geldgeber – nicht nur

CANNABIS NEWS DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND SCHWEIZ deshalb hat er kürzlich vom Bundesverband Deutsche Startups die Auszeichnung als „Gründer des Jahres“ erhalten. Quelle: www.sueddeutsche.de

MANNHEIM: MEDIZINISCHER CANNABIS SOCIAL CLUB Wenn es nach den Fraktionen der SPD, der Grünen und des Zusammenschlusses von Linken, Die Partei und der Tierschutzpartei im Mannheimer Gemeinderat geht, wird künftig für Cannabispatienten ein eigener Cannabis Social Club etabliert werden, in dem gesetzlich versicherte kranke Menschen, die unter Schmerzen und Krebs leiden, ihre Medizin organisieren können, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Dem Gesundheitsausschuss des Gemeinderats wurden kürzlich entsprechende Anträge der drei Fraktionen auf Einrichtung eines „Medizinischen Cannabis Social Club“ (MCSC) im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung gemäß Paragraf 3 Absatz 2 des Betäubungsmittelgesetzes vorgelegt. Mit einem solchen MCSC wären auch die überzogenen Preise für Medizinalcannabis aus der Apotheke Geschichte. Wer von seinem Arzt ein Privatrezept erhält und die Cannabisblüten aus eigener Tasche finanzieren muss, hat nicht selten mit Kosten von mehreren Tausend Euro pro Monat zu rechnen, weil Apotheker pro Gramm Medizinalmarijuanas bis zu 25 Euro verlangen dürfen. Die Versorgung über einen Social Club käme die Patienten deutlich günstiger. Quelle: www.aerztezeitung.de

SCHWEIZ: GRUNDLAGEN-

FORSCHUNG UND WIRTSCHAFTSFAKTOR Die Schweizer Firma Puregene hat sich auf Cannabis spezialisiert. Das in Zeiningen ansässige Unternehmen betreibt hinsichtlich der Pflanze und ihrer Inhaltsstoffe Grundlagenforschung, inklusive Gensequenzierung und Untersuchung sowie Entschlüsselung der unterschiedlichen Eigenschaften der diversen Hanfgewächse. Die mittlerweile etwa 400 Inhaltsstoffe, die in verschiedenen Cannabispflanzen nachgewiesen wurden, können in der Medizin, Lebensmittelbranche und in der Kosmetik eingesetzt werden – genau an diesem Punkt setzt die Firma Puregene mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit an. Die Ergebnisse der DNAForschung werden dazu genutzt, spezifisch wirksame Pflanzen für jeweils spezielle Einsatzgebiete zu entwickeln und zu züchten, so zum Beispiel besonders widerstandsfähige Gewächse, die Pilzerkrankungen trotzen. Wie der Schweizer Rundfunk berichtet, ist die Grundlagenforschung demnächst „abgeschlossen und Puregene bereit für einen Milliardenmarkt“. Quellen: srf.ch; puregene.pureholding.ch

ÖSTERREICH: ZWEI HANFMESSEN IN EINER Die bekannte österreichische Cannabismesse Cultiva, die bisher in der Eventpyramide Vösendorf veranstaltet wurde, hat sich jetzt mit einer anderen Messe zusammengeschlossen, nämlich mit der Wiener Hanf Expo, die 2019 zum ersten Mal ihre Pforten öffnete. Das erste Joint Venture der beiden Hanfmessen ist für den 19. bis 21. November dieses Jahres geplant und soll in der Wiener Marxhalle (Karl-Farkas-Gasse 19) auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern stattfinden. Besucher und Aussteller sollten sich allmählich auf der Website der Messe anmelden, um auch sicher an der Ausstellung teilnehmen zu können. Die neue Cultiva Hanfexpo ist laut des Organisationsteams die „exklusivste Fachmesse für Cannabis in Österreich und zählt nun mit über 220 Ausstellern in Europa zu einer der größten Hanfmessen“. Quelle und Info: www.cultiva.at


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GROW REPORT Text: Tommy L. Gomez Photos: Sweet Seeds

DIE NEUE RUNTZ XL AUTO VON SWEET SEEDS ANBAUEN EISCREME, KEKSE UND DELIKATE FRÜCHTE! Hin und wieder habe ich Lust, mit dem Anbau einer schnellen Marihuana-Sorte zu beginnen, die es ermöglicht, in nur zwei Monaten eine Ernte von hervorragender Qualität einzufahren. Aber keinesfalls sollen die Wirksamkeit und die Aromen beeinträchtigt werden. Ich kann mich nicht ohne Zögern dafür entscheiden, aufs Neue einen Anbau von AutofloweringCannabispflanzen zu starten, muss vorher eine Weile darüber nachdenken. Aber als Sweet Seeds die Markteinführung der neuen Runtz XL Auto (SWS88) ankündigte, hatte ich keine Zweifel. Diese Autoflowering-Sorte der 6. Generation mit Zkittlez- und Gelato-Genen scheint alle Voraussetzungen mitzubringen, zum Star der Saison 2021 zu werden, sowohl drinnen als auch draußen, also musste ich sie einfach ausprobieren. Hier ist mein Bericht über diese Granate unter den Cannabissorten. An dem Tag, als ich die Samen erhielt, legte ich sofort 9 von ihnen zwischen zwei feuchte Blätter Küchenpapier und ließ sie - an einem dunklen Ort im Haus - hermetisch verschlossen in einem Plastikbehälter. Etwa 24 Stunden später warf ich einen ersten Blick darauf, aber die schnellsten Samen begannen erst weitere 24 Stunden später zu keimen. Am vierten Tag waren sie alle soweit, dass man sie in die Erde pflanzen konnte. Für die ersten zwei Wochen benutzte ich kleine 300-ml-Tassen, um die Pflanzen darin unterzubringen. Sie wuchsen unter einer 18-W-CFL-Lampe in allen

9 Tassen schnell und sehr homogen. Ein Ventilator beförderte Luft direkt zu den kleinen Pflanzen, um ihre Stängel vom frühen Stadium des Wachstums an zu kräftigen.

DER ANBAU VON RUNTZ XL AUTO Etwa 16 Tage nach dem Hervorkommen der Keimblätter waren die Pflanzen bereit, in ihre Endtöpfe verpflanzt zu werden. Beim Umpflanzen war ich vorsichtig, denn das Letzte, was man den

Autoflowering-Pflanzen wünscht, ist, den Wurzeln Stress zu verursachen, was ihr Wachstum verlangsamen würde. Wer Autoflowering-Pflanzen anbaut und sich nicht sicher ist, ob sie gefahrlos in einen anderen Topf umgesetzt werden können, pflanzt sie am besten gleich in ihre Endtöpfe, lässt sie darin von der Keimung bis zur Ernte wachsen. Bei meinen Runtz XL Auto-Sämlingen hatten sich frühzeitig kräftige Stängel von beachtlicher Größe gebildet. Die jungen Pflanzen waren gesund und widerstandsfähig, sodass die Umsetzung optimal verlief.

Nach 17 Tagen befanden sie sich also bereits in ihren Endtöpfen. Diesmal verwendete ich 7-Liter-Töpfe. Normalerweise passen neun 11-LiterTöpfe in mein Ein-QuadratmeterGrowzelt. Aber dieses Mal war ich, was die Qualitäten dieser Sorte betrifft, ganz zuversichtlich, da sie einen kurzen Lebenszyklus hat (nur 8 Wochen vom Keimblattaustrieb bis zur Ernte). Es ist gut, die Pflanzen 17 Tage nach der Keimung in ihre Endtöpfe zu setzen, denn dann weiß man, dass sie genug Zeit haben, sich völlig an das


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neue Substrat anzupassen, bevor die Blühphase zwei Wochen später richtig losgeht.

In diesem Stadium wurden sie unter einer 600-W-NDL-Lampe platziert. Der Anbau von Pflanzen mitten im Winter und unter Verwendung eines RVK-Abluftventilators hilft, die Umgebungswärme zu beseitigen. In diesem Fall fielen die Tiefsttemperaturen nie unter 19 °C und die Höchsttemperaturen blieben immer unter 28 °C. Um die Luftzirkulation im Zelt zu verbessern, habe ich zwei kleine Ventilatoren genutzt, die Luft zu den oberen Pflanzenbereichen und zur Natriumhochdrucklampe bliesen, um so einen Teil der Wärme direkt wegzutreiben. Mit ein paar Zentimetern Leerraum unten zwischen den Töpfen profitierten die Pflanzen zweifellos von dem effektiven Luftaustausch und der Luftzirkulation in der Umgebung.

25 Tage nach der Keimung waren die Abstände zwischen den Nodien bei allen Pflanzen kurz und viele Seitenzweige schienen nun darauf vorbereitet, sich zu strecken und Knospen zu produzieren. Zu diesem Zeitpunkt zeigten sich an einigen Exemplaren Vorblüten. Zwischen Tag 25 und Tag 30 waren bereits einige, allerdings nicht sehr deutliche, Unterschiede in der Struktur der Pflanzen zu erkennen. Der Höhenunterschied zwischen der kleinsten und der größten Pflanze betrug nur 6 cm (26 cm bzw. 32 cm). Da ich mich entschieden hatte, die Bodenmischung mit organischen Nährstoffen anzureichern - unter anderem mit Regenwurmhumus und pulverisiertem Fledermausguano -, verzichtete ich auf jeglichen Flüssigdünger, während sich die Pflanzen streckten. Und sie wuchsen kräftig, in nur 12 Tagen von 30 cm auf mehr als 70 cm.

DIE BLÜHPHASE DER RUNTZ XL AUTO Tag 37 konzentrierten meine Runtz XL Auto-Pflanzen ihre ganze Energie auf die zentralen Blütenstände und die Seitenzweige. Viele Blütenknospen nahmen Form an und alles schien sehr vielversprechend. Die ersten süßen Aromen konnten wahrgenommen werden und es sah danach aus, als ob den Pflanzen jetzt ein wenig flüssiger organischer Dünger gut täte. Ich dachte an die Katalogbeschreibung dieser Sorte, nach welcher die ideale Reife voraussichtlich etwa 8 Wochen

nach der Keimung erreicht wird, so dass es wichtig ist, die Düngung der Pflanzen mindestens 14 Tage vor dem Ernteschnitt einzustellen. Wie auch immer, ich will mein Gras gut ausgereift genießen, also rechnete ich mit der Ernte nach etwa 60 Tagen. Letztendlich habe ich sie nur noch 3 Mal gedüngt: an den Tagen 37, 41 und 44. Dann habe ich die Wurzeln langsam durchgespült, mit doppelt so viel Wasser wie ich normalerweise gebe, und weiterhin nur mit reinem Wasser gegossen, etwa 5 Mal bis zur Ernte.

alle einen appetitlichen süßen Duft. Dies ist einer der Gründe, warum die Runtz-Sorte die kalifornische Cannabis-Szene revolutioniert hat - sie ist eine der aromatischsten und potentesten Genotypen der US-Westküste.

Fermentieren für 2 bis 3 Wochen in hermetisch verschlossene Gläser gelegt. Ich erhielt etwa 50 Gramm pro Pflanze, was auf einem Quadratmeter, mit 9 Pflanzen in 7-Liter-Töpfen, die nach 60 Tagen geerntet wurden, ein großartiges Ergebnis war. Sowohl der

Tag 60 waren alle 9 Pflanzen mehr als fertig, besser gesagt, an genau dem richtigen Punkt der Reife (soweit ich das sehen konnte), sogar schon ein wenig überreif, was für mich aufgrund meiner Cannabinoid-Profil-Präferenzen als Cannabiskonsument ein großes Plus bedeutet. Alle wurden am selben Tag geerntet und manikürt. Jeder Cannabisgrower weiß: Am Erntetag ist im Haus normalerweise ein so intensiver Geruch wahrzunehmen, dass es manchmal sogar ein bisschen unangenehm ist. Aber dieses Mal, mit dieser erstaunlichen Sorte aus der Sweet Seeds-Sorten-Kollektion, war dem nicht so. Das ganze Haus roch viele Stunden lang nach Süßigkeiten und Früchten. Die Blüten trockneten in etwa 12 Tagen und wurden zum

Rauch als auch der Dampf dieser Sorte sind vorzüglich, einfach köstlich. Die süßen fruchtigen Aromen, die das Haus in den letzten Wochen füllten, erwiesen sich als ein wunderbares organoleptisches Erlebnis. Beim Rauchen oder Dampfen ihrer harzigen Blüten halten sich die Aromen der Pflanze noch lange im Mund und in der Nase. Runtz XL Auto hat eine kräftige und doch ausgewogene Wirkung, die ruhige, entspannende Schwingungen erzeugt.

Obwohl Runtz XL Auto eine sehr gut ausbalancierte Indica-Sativa-Hybride ist, haben die Exemplare etwas mehr von einer Indica-Struktur, d.h. eine kompakte Form und viele kurze, aber kräftige Zweige, welche dicke, kompakte, doch nicht zu lange Blütenstände tragen. Normalerweise kann man einen sehr langen und kompakten zentralen Blütenstand erwarten, daneben 5-7 seitliche Blütenstände von beachtlicher Größe. Die 9 Pflanzen zeigten eine sehr homogene Struktur. Die größte Pflanze erreichte eine Höhe von 88 cm, die kleinste 76 cm. Das Calyx-Blatt-Verhältnis ist hervorragend, genau wie ich es mag, denn dies hat nicht nur den Vorteil, das Trimmen sehr zu erleichtern – für die Ernte wird auch ein viel höherer Prozentsatz an Blüten produziert als üblich. Die Blütenstände wurden von einer Vielzahl angeschwollener Blütenkelche gebildet und waren vollständig mit Harz überzogen. Wenn ich meine Joints drehe, habe ich die Geduld, all die kleinen Blätter und Stängel zu entfernen, was ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, aber mit den Blüten der Runtz XL Auto gelang mir dies etwa viermal schneller als sonst mit den meisten Sorten.

ERNTE UND KOSTPROBE DER RUNTZ XL AUTO Tag 54 waren die Pflanzen fast soweit. Zwei von ihnen konnten sofort geerntet werden, aber ich beschloss, sie alle am selben Tag zu ernten. Die Düfte und Aromen waren köstlich und erfüllten den ganzen Raum. Sie waren auch ganz gleichartig; als ich die Blüten mit meinen Fingern rieb, um ein terpenreiches Geruchserlebnis zu bekommen, war der bei allen recht ähnlich. Zweifellos hatten einige einen stärkeren fruchtigen Geruch als andere, aber sie verströmten

Aber das ist noch nicht alles... sie sorgt auch für eine gute kreative Zeit, indem sie auf wirksame Art und Weise die Fantasie anregt, und die Entscheidung liegt dann bei Ihnen, welche köstliche Sweet Seeds-Sorte Sie für Ihr nächstes Cannabis-Abenteuer nutzen werden.


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NACHRICHTEN Von Rich Hamilton

ZKITTLEZ GERICHTSPROZESSE ALS LEKTION Zkittlez ist eine der beliebtesten Cannabis-Sorten der letzten Jahre. Ursprünglich von "3rd Gen Family" und "Terphogz" gezüchtet, wurde das indicadominante fruchtige Kind von Grape Ape und Grapefruit zu einer "420"-Legende - nicht zuletzt wegen des gewagten Geschmacks, der intensiven Wirkung und ihrer zahlreichen Auszeichnungen. Allerdings scheint der Name Zkittlez - eine freche Hommage an die fruchtigen Süßigkeiten, die wir alle als Kinder genossen - beim SüßigkeitenMagnaten Mars Wrigley großen Unmut erregt zu haben. Und nun ist der Tag der Abrechnung gekommen!

Zkittlez ist nicht die erste CannabisMarke, die sich dieser Art von Maßnahmen gegenübersieht, und es ist unwahrscheinlich, dass es die letzte sein wird. Im Jahr 2014 schickte die Pfadfinderinnenorganisation Girl Scouts eine Unterlassungsverfügung an Apotheken, die die Sorte Girl Scout Cookies führten. Im selben Jahr reichte

Mars Wrigley hat vor Bundesgerichten in Kalifornien und Illinois gegen eine Handvoll Unternehmen Klage eingereicht, die ihrer Meinung nach Skittles und andere der ikonischen Marken- und Warenzeichen von Mars Wrigley verwenden, um mit THC versetzte Cannabis-Esswaren in den USA und Kanada zu verkaufen. Mars Wrigley klagt wegen einer Markenrechtsverletzung im Hinblick auf THC-Produkte, die unter den Namen einiger ihrer beliebtesten

Süßigkeitenmarken verkauft werden. "Medicated Skittles", "Life Savers Medicated Gummies" und "Starburst Gummies" sind allesamt und jederzeit in den USA und Kanada in Online-Shops zu haben. In einer Pressemitteilung erklärte das Unternehmen: "Mars Wrigley verurteilt aufs Schärfste die Verwendung bekannter Markenbezeichnungen von Süßigkeiten für die Vermarktung und den Verkauf von THC-Produkten, da dies

grob irreführend und unverantwortlich ist". Die Hauptsorge von Mars Wrigley ist, dass die infundierten Produkte, welche fast identische Namen wie ihre markenrechtlich geschützten Produkten aufweisen, vermarktet werden. Es stelle ein Risiko für die Allgemeinheit dar, weil diese essbaren Produkte leicht mit harmlosen Süßigkeiten verwechseln werden könnten. Mars Wrigley vertritt die Ansicht, die nicht autorisierte Verwendung von Markenzeichen würde zudem ihrem Firmennamen schaden und den guten Ruf demontieren, den sich das Unternehmen über Generationen hinweg aufgebaut hat und weswegen das Unternehmen so beliebt ist. Mars Wrigley erklärte, sie seien "sehr stolz darauf, lustige Leckerbissen herzustellen, die Eltern bedenkenlos ihren Kindern geben und welche die Kinder bedenkenlos genießen können". Zu den in diesem Fall Verklagten gehören die Besitzer der von Kalifornien aus betriebenen Webseiten ie420supply.com, 202ediblez.com und oc420collection. com. In Illinois sind gegen die Züchter "Terphogz" und fünf weitere Unternehmen, die in den Einkauf, die Vermarktung und den Verkauf eines Cannabisprodukts mit dem Namen

"Zkittlez" involviert sind, ebenfalls rechtliche Schritte eingeleitet worden. Mars Wrigley strebt ein permanentes Unterlassungurteil für Produkte an, die unter dem Markennamen "Zkittlez" verkauft werden und verlangt die Herausgabe aller Waren, welche momentan diesen Namen tragen. Sie fordern außerdem, dass Terphogz's Markenanmeldung unter der Bezeichnung "Zkittlez" rückgängig gemacht wird. Der Domain-Name wurde aufgegeben und alle zugehörigen SocialMedia-Accounts sind geschlossen. Nehmen wir als Beispiel die legendäre rote Skittles-Verpackung. Mars Wrigley konstatierte, die Zkittlez-Markengestaltung von Terphogz sei bezüglich des Aussehens, charakteristischen Sounds, Bedeutungsgehalts und der Werbewirkung nahezu identisch mit dem Branding von Wrigley's Skittles. Der Süßwarenriese reichte auch in Kanada Klage ein und fordert Schadensersatz in Höhe von 2 Millionen Dollar pro Markenrechtsverletzung für jede verkaufte Süßigkeitensorte. Außerdem beansprucht Mars die Gewinne aus allen bisher getätigten Verkäufen sowie die Vernichtung aller Restbestände.

der Schokoladenriese Hershey's eine Klage gegen "TinctureBelle"-Esswaren ein wegen Cannabis-inspirierter Versionen ihrer Schokoriegel. 2017 gab es auch den Streit um den Namen "Gorilla Glue". In diesem Fall erhoben die Hersteller des beliebten Haushaltsklebers Widerspruch gegen die berühmte Cannabis-Hybridsorte "Gorilla Glue No.4" von "GG Strains". In der Klage ging es hauptsächlich um die Verletzung von Markenrechten und die potenzielle Zerstörung des familienfreundlichen Rufes der Marke. In all diesen Fällen verloren die Cannabis-Unternehmen und wurden gezwungen, ihre Produktbezeichnungen und Praktiken zu ändern. Während legales Cannabis weiterhin in den Business-Mainstream eingeht, scheint es, als müssten manche in der Branche einige Lektionen auf die harte Tour lernen. Hier besteht die Lehre darin, dass sie bei der Markenbildung die gleichen Regeln des Fair Play einhalten müssen (und falls nicht, haftbar sind), die für alle Unternehmen gelten.


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VIP STONERS Von Olivier F

MARCUS GAD

In dieser rubrik interviewen wir Künstler oder Persönlichkeiten, die Cannabis konsumieren oder anbauen. Marcus Gad ist ein internationaler Reggae-Künstler aus Neukaledonien. Sein neues Album "Brave New World", dessen Titel sich auf das berühmte Buch von Aldous Huxley bezieht, wurde mit dem Produzenten Tamal aufgenommen und wird im September beim französischen Label Baco Records veröffentlicht.

Einheimischen es pur rauchen. Ich ziehe es vor, Joints mit ein wenig lokalem Gras zu drehen. Jedes Papier wird verwendet, aber mein Favorit ist definitiv RAWZigarettenpapier; Pappfilter, wenn ich Marihuana mit Tabak rauche; überhaupt kein Filter, wenn ich reines Marihuana rauche. Hast du jemals BHO oder Cannabisöl probiert? Ich bin ein großer Fan von Rosin.

In welchem Alter und unter welchen Umständen hast du deinen ersten Joint geraucht? Diesen ersten Joint werde ich nie vergessen! Damals war ich 14 und wir zelteten mit Freunden an einem abgelegenen Strand in Neukaledonien. Ich nahm meinen ersten Zug, während ich den Sonnenuntergang über dem Südpazifik beobachtete.

Und dein letzter Joint? Mein letzter Joint ist eigentlich schon ein paar Monate her! Ich höre immer wieder für längere Zeit mit dem Cannabisrauchen auf, wobei ich allerdings die Pflanze auf andere Art nutze und konsumiere.

Magst du lieber Haschisch oder Marihuana? Was für eine schwierige Wahl! Ehrlich gesagt mag ich beides und für mich hängt es wirklich von der Stimmung ab. In der Regel bevorzuge ich Marihuana, aber ich liebe die Kultur des veredelten Haschischs, die Jahrhunderte zurückreicht, und ich freue mich immer, wenn ich es genießen kann. Was ist deine Lieblingssorte?

Ich liebe alles mit einem kräftigen Aroma. Dies weckt Erinnerungen - ich verliebte mich gleich in Sour Diesel, als ich sie zum ersten Mal rauchte. Danach konnte ich wochenlang nichts anderes mehr rauchen! Seitdem haben die CaliZüchter so viele erstaunliche Sorten dieser Geschmacksrichtung entwickelt, dass es zu viele sind, um sie alle zu nennen! Stehst du mehr auf Indicas oder Sativas? Ich bevorzugte stets die inspirierende Wirkung von Sativas. Da ich auf einer Insel aufgewachsen bin, kam ich mehr mit Sativa-Sorten in Kontakt. Was hast du lieber - Pfeifen, Bongs, Verdampfer oder konventionelle Spliffs? Konventionelle Spliffs sind meine erste Wahl, aber ich liebe meinen MightyVerdampfer. Ich mag auch Dabbing. Rauchst du Ganja pur oder mit Tabak gemischt? Welche Art von Papier? Welche Art von Filter? Das hängt davon ab, wo ich gerade auf der Welt bin. In Neukaledonien drehen wir Joints normalerweise mit 90% Ganja und ein wenig Tabak. Ganja rauche ich pur, wenn ich an einem Ort bin, wo die

Hast du Space Cakes oder andere Esswaren probiert? Ich denke, dass Esswaren die effektivste Möglichkeit bieten, Marihuana zu sich zu nehmen - und um das ganze Potenzial der Cannabispflanze auszuschöpfen. Jede Art von Cannabis-Lebensmittel ist mir lieb. Hast du jemals deine eigenen Pflanzen angebaut? Ich warte immer geduldig auf den Frühling! Gerne baue ich alle Arten von Pflanzen an und meine Leidenschaft für Cannabis hat mich viel über Gartenarbeit und Lebensmittelproduktion gelehrt. Gibt es Bücher oder Filme über Cannabis, welche dir besonders gefallen haben? Das Buch "The Emperor is Naked" von Jack Herer sagt mir sehr zu. Was ist Dein Lieblings-GanjaMusikstück? Powaz ov Weed von Midnite. Warst du schon einmal in einem holländischen Coffeeshop? Ich war ein paar Mal in Amsterdam und habe mehr Coffeeshops besucht als ich mich erinnern kann. Mein Favorit ist De Graal, wegen der Atmosphäre und

der Authentizität des Ortes, abseits des Touristenrummels. Wo kann man deiner Meinung nach das beste Gras finden? Ich denke, dass der legale Status von Marihuana an der US-Westküste es ermöglicht, Blüten zu produzieren, welche zu den besten gehören, die ich je probiert habe. Persönlich mag ich auch altmodisches, traditionell angebautes Cannabis sehr, und einige meiner Lieblingssorten habe ich in Äthiopien geraucht. Das trockene Klima und ganzjährig sonniges Wetter im Hochland bieten ideale Anbaubedingungen. Ich mag auch das Gras aus meiner Heimat Neukaledonien. Die günstige mineralogische Zusammensetzung des Bodens lässt unglaubliche Terpene hervorbringen und der Geschmack ist einzigartig! Meiner Meinung nach hat der Boden einen riesigen Einfluss auf die Cannabispflanze und ich denke, dass jeder Boden seinen eigenen Geschmack und seine eigene Wirksamkeit hat, was wesentlich zur unglaublichen Vielfalt von Cannabis auf unserem Planeten beiträgt! Wird in Neukaledonien noch viel Cannabis angebaut? Auf der Insel leben über 300 eingeborene Stämme, die Cannabis vielerorts anbauen. Die Stämme haben einen besonderen Status und die meiste Zeit betreten die Gesetzeshüter ihr Land nicht und übersehen einfach die Plantagen; allerdings passiert es seit einigen Jahren immer häufiger, dass Felder geplündert werden. Cannabis wird noch überall auf der Insel angebaut und es ist nicht ungewöhnlich, durch ein weites Feld zu gehen, auf dem Tausende Pflanzen wachsen.


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CANNABISANBAU MIT JORGE CERVANTES Von Jorge Cervantes – jorge@marijuanagrowing.com

PFLEGE EINER OUTDOOR-PLANTAGE

Schädlingsbefall und Krankheiten beginnen in der Regel während des vegetativen Wachstums. Haben Sie ein wachsames Auge hinsichtlich Absonderlichkeiten beim Wachstum, Flecken auf Blättern oder kleinen Punkten unter Blättern. Bei heißem Wetter dürfte es erforderlich sein, täglich zu bewässern. Pflanzen verbrauchen dann viel mehr Wasser, besonders wenn sie den ganzen Tag über in der prallen Sonne stehen. In Töpfen gepflanzt verbrauchen sie bei großer Hitze ebenfalls mehr Wasser. Verwenden Sie einen Feuchtigkeitsmesser, um das Substrat zu kontrollieren und sicherzustellen, dass die Pflanzen richtig bewässert werden. Automatische Bewässerungssysteme liefern regelmäßig Wasser, die Pflanzen trocknen so nicht aus. Ein Laubbläser wirkt Wunder beim Abschlagen großer Regenwassertropfen. Mit Wasser vollgelaufene Blütenstände schütteln, damit es zersprengt wird. Immer an der Spitze der Pflanze beginnen, man wird wohl dabei nass werden. Dies ist bei wenigen Pflanzen eine gute Methode, um das Regenwasser abzuschütteln. Bei vielen Pflanzen wäre der Laubbläser eine einfache Lösung.

Cannabis-Grower, die im Voraus planen und demgemäß handeln, haben weniger Arbeit mit der Gartenpflege. Unvorbereitete Grower hingegen, die auf jede Planung verzichten, werden viel Zeit damit verbringen müssen, Probleme zu lösen, die hätten vermieden werden können. Das Seltsame an der Sache: Eine minderwertige Plantage zu betreiben nimmt ungefähr die gleiche Zeit in Anspruch wie eine hervorragende Cannabis-Plantage zu kultivieren.

Wind wird selten zum Problem, wenn die Pflanzen an einem Spalier gut befestigt sind. Ich bevorzuge es, mit einem horizontalen Gitterspalier zu beginnen. Diese Art von Spalier stützt die Zweige und gibt ihnen auch die Freiheit, sich zu bewegen und zu wachsen. Ungesicherte Pflanzen werden unter dem Zorn des Windes zu leiden haben. Wenn die Blütenstände nass und schwer sind, kann der Wind Zweige brechen.

Man richte sich bei der Pflege des Anbaus nach einem geregelten Plan und beobachte jede Pflanze genau, um zu sehen, wie sich jede einzelne Aktion auf das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen auswirkt. Ein Protokoll führen, darin die tägliche Wettertemperatur, Luftfeuchtigkeit und Tageslänge aufzeichnen. Bewässerungszeiten und die Wassermenge eintragen, jede Düngung vermerken. Die Aufzeichnungen für das folgende Jahr aufbewahren und dann ergänzen. Sie werden überrascht sein, wie hilfreich diese Informationen sind, um Probleme im Voraus zu bedenken und um größere, bessere Pflanzen anzubauen. Tragen Sie Mulch auf, wenn die Bodentemperatur im Frühjahr über 20 °C ansteigt. Sobald die Temperatur in der Erde zunimmt, leiden die Wurzeln. Eine Mulchschicht kühlt die Erde und schützt junge, zarte Oberflächenwurzeln. Mulch hält außerdem Feuchtigkeit zurück Untersuchen Sie die Pflanzen auf Krankheiten, Schädlinge und auf Probleme im Zusammenhang mit dem jeweiligen Anbauverfahren.

Stroh ist mein Lieblingsmulch für die Plantage. Es hält die Feuchtigkeit länger im Boden und überdauert Luzerneheu. Mulch kühlt die Erde und schützt die Oberfläche vor starkem Regen und intensiver Sonnenstrahlung, die die Erde erhitzt und austrocknet. Direkt unter dem Mulch bildet sich eine Oberflächenschicht voller Leben. Warten Sie mit dem Aufbringen des Mulchs, bis sich die Erde erwärmt hat.


13 zweiten Lieblingsmulch, Grasschnitt, hinzu, sobald dieser verfügbar ist. Mulch höher und tiefer schichten nenne ich die PHD-Methode. Aber man muss nicht PHD anwenden, um Wunder zu bewirken. Schichten Sie Strohmulch 15-30 cm hoch. Er "zerkocht" mit der Zeit und verwandelt sich in reichhaltigen Kompost. Luzerneheu als Mulch fügt Stickstoff und andere Nährstoffe hinzu. Es ist teurer als Stroh und zerkocht schneller.

Die Bodentemperatur steigt bei direkter Sonneneinstrahlung schnell an. Die Temperatur des nicht gemulchten Bodens beträgt nach einigen Minuten in der prallen Sonne um die 40 °C. Hohe Temperaturen des Substrats verlangsamen das Wachstum und erhöhen den Pflegeaufwand.

Die Beete der Plantage sind zum Überwintern mit einer dicken Mulchschicht abzudecken. Eine mindestens 30 cm dicke Mulchschicht hält die Bodenbestandteile intakt und zieht Feuchtigkeit an. Ist der Boden unbedeckt, gehen viele der nützlichen Organismen verloren, und während der Wintermonate büßt er durch Erosion die wertvolle Fruchtbarkeit des Oberbodens ein. Decken Sie die Plantage nach dem Mulchen mit einer schweren Plane oder Landschaftsgewebe ab, um sie unkrautfrei zu halten, bis die Zeit zum Umpflanzen gekommen ist. Nachdem sich die Erde erwärmt hat, eine Schicht Mulch drauflegen. Ich verwende gerne ein Laserthermometer, um die Oberflächentemperatur der Erde zu messen. Liegt sie zwischen 26-32 °C, trage ich eine dicke Schicht Strohmulch auf. Der Mulch zieht Feuchtigkeit an, hält den Boden kühl und verhindert Verdunstung. In der obersten Schicht der Erde unter dem Mulch entwickelt sich zudem ein Bereich voller Bodenleben.

Bei einer Mulchschicht, in diesem Fall Blähtonpellets, fällt die Oberflächentemperatur schnell ab. Unter dem Mulch bleibt es kühl, sodass optimale Bedingungen für die Wurzeln und ein schnelles Wachstum herrschen.

MULCH Mulch ist eine Schicht aus Stroh, Grasschnitt, Papier, Steinen usw., die um die Basis der Pflanzen herumgelegt wird. Er schützt die Bodenoberfläche, zieht Feuchtigkeit an, hält sie im Boden fest und erstickt Unkraut. Stroh ist mein Favorit für die OutdoorCannabisplantage. Im Frühjahr kaufe ich ein oder zwei Ballen Stroh, um die Plantage zu mulchen, und es hält das ganze Jahr über. Sobald sich die Oberfläche des Bodens auf etwa 27 °C erwärmt hat, bringe ich den Mulch auf. Während des Sommers füge ich meinen

Steine und Gesteinsmehl eignen sich hervorragend zum Mulchen. Verwenden Sie Gesteinsmulche, sofern sie leicht erhältlich sind. Selbst an sonnigen Tagen, bei glühend heißem Wetter, wenn Gesteinsmulch zu heiß zum Anfassen ist, beschattet er den Boden und bewahrt ihn vor Feuchtigkeitsverlust durch Verdunstung. Auf kleinstem Raum können dunkle Steine die Temperatur abmildern, indem sie die Hitze des Tages aufnehmen und dann langsam wieder abgeben, wenn die Temperatur am Abend abkühlt. Steine müssen sehr viel Sonnenlicht erhalten, um sich zu erwärmen. Zeitungspapier ist ein guter Mulch. Das Papier wird, nachdem es ausgelegt ist, befeuchtet und mit organischem Mulch bedeckt, um eine zusätzliche Schutzschicht zu bilden. Praktisch kostenlos und leicht verfügbar, sollte eine Zeitungsschicht mindestens sechs Seiten dick sein - besser ein Dutzend oder mehr - bevor man eine Erd- oder Mulchabdeckung darüber legt, um sie an ihrem Platz zu halten.

Schwarzer Plastikmulch ist bei Farmern, die CBD-Cannabis anbauen, sehr beliebt. Sie decken Gartenbeete mit schwarzer Plastikfolie ab und schneiden Löcher hinein, um Sämlinge und Stecklinge zu pflanzen. Zur Bewässerung kann ein Sickerschlauch unter das Plastik gelegt werden. Die Löcher müssen groß genug sein, damit die Pflanzenstängel die Folie nicht berühren. Schwarze Plastikfolie wird tagsüber sehr heiß, erwärmt aber den Boden tatsächlich nur sehr wenig. Die Pflanzenlöcher müssen groß genug ausgeschnitten werden, damit die zarten Pflanzenstängel mit der Folie nicht in Berührung kommen. Das heiße schwarze Plastik würde die Stängel am Boden buchstäblich kochen. Dunkelfarbiger Plastikmulch beschattet Unkraut, verhindert Feuchtigkeitsverlust und erhöht an einem sonnigen Tag die Temperatur der Bodenoberfläche.

Gewebte Unkrautsperren lassen das Wasser ablaufen, aber das Unkraut nicht durchwachsen. Decken Sie diese Barrieren mit Steinen oder Rindenspänen ab. Keine Streifen von alten Teppichen verwenden, da diese von Unkraut durchwachsen werden, was die Beseitigung erschwert.

Dies ist ein Auszug aus dem "Outdoors"-Kapitel der neuen unveröffentlichten 6. Auflage von Marijuana Horticulture (alias The Bible) von Jorge Cervantes. Die 6. Auflage von Marijuana Horticulture wird im Herbst 2022 erhältlich sein. Sämtliche Bücher von Jorge finden Sie weltweit bei allen Amazon-Händlern.


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NEUES Von Rich Hamilton

Cannabis Delta-8-THC Könnte es die nächste große Sache werden? Delta-8-THC ist wie der jüngere Bruder des bekannteren Delta-9-THC. Delta-9-THC nehmen wir beim Rauchen von Cannabis in unseren Körper auf und es ist vollgepackt mit dem weithin bekannten psychoaktiven Stoff. Delta-8-THC ist zwar nicht gänzlich ohne die berühmt-berüchtigte Wirkung, aber die Psychoaktivität ist von einer viel gemäßigteren Art. Dies bedeutet jedoch keinen Nachteil - schon jetzt wird es als die nächste großartige Sache angepriesen, als Cannabinoid gleichermaßen für den Freizeitkonsum und die medizinische Verwendung. Die bisherige Forschung zeigt: Delta-8-THC für sich genommen ist ein wertvolles, wirksames Cannabinoid, das eine Reihe besonderer eigener therapeutischer Eigenschaften aufweist und so Cannabis-Liebhabern oder neugierigen Personen einen weiteren Weg eröffnet, die positiven Eigenschaften dieser wunderbaren Pflanze zu erleben.

Drogentest entdeckt wird - und dies könnte den Ausschlag geben, wofür man sich entscheidet. Ist es zu kaufen? Ist es legal? Die niedrige Konzentration von natürlich vorkommendem Delta-8 (weniger als 1%) erweist sich als ein Problem, da die Extraktion schwierig und teuer ist. In letzter Zeit wurden Verfahren zur Umwandlung von CBD in Delta-8-THC entdeckt, und diese ebnen den Weg für einen breiteren Zugang und bessere Produkte mit höheren Konzentrationen. Die Wirkung von Delta-8-THC ist vernach-

Was ist Delta-8-THC? Delta-8-THC entsteht durch Oxidation von Delta-9-THC. Wie alle Cannabinoide geht es aus dem hervor, was als die "Cannabis-Stammzelle", als Elternteil aller Cannabinoide angesehen wird - aus CBGA, der als Säure vorliegenden Rohform des Cannabinoids CBG. CBGA erzeugt THCA, das nicht psychoaktiv ist; man muss es erhitzen oder decarboxylierenn, damit es zu Delta-9-THC aktiviert wird - die bekanntere und psychoaktive Substanz, welche wir mit Cannabis verbinden. Nach dieser Umwandlung in Delta-9-THC wird eine sehr kleine Menge davon, etwa 1% oder weniger, noch einmal durch Oxidation umgewandelt, zu Delta-8-THC. Dieses ist eine sehr stabile Substanz, welche für die pharmazeutische Verwendung und auch für den Cannabiskonsum als "Freizeitdroge" geeignet ist.

Worin besteht der therapeuthische Nutzen von Delta-8-THC? Delta-8-THC ist hinsichtlich der psychoaktiven Eigenschaften 50-75% weniger wirksam als sein Delta-9-Verwandter. Also selbst bei hohen Dosen ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass die wohlbekannten unerwünschten THC-Nebenwirkungen wie beispielsweise Angstzustände ausgelöst werden. Einfach gesagt: Delta-8-THC hat ebensolchen medizinischen Nutzen wie Delta-9THC, aber mit dem Vorteil, dass es einen nicht lahmlegt und man dann nicht mehr in der Lage ist, den Tag zu bewältigen. Es kann tatsächlich ein viel klareres High hervorrufen, das sogar die Sinne und die Wahrnehmung schärft, was alle Tätigkeiten, beispielsweise beim Sport oder Studium, angenehmer werden lässt, und man betreibt sie mit größerer Energie. Delta-8-THC hat sich auch als besonders effektiv bei der Linderung von Übelkeit und als Appetitanreger erwiesen, was es zu einem vielversprechenden Mittel für die Behandlung von Krebspatienten macht, die sich einer Chemotherapie unterziehen. Aufgrund seiner geringeren psychoaktiven Wirkung lässt es sich möglicherweise auch

bei der Behandlung von Kindern anwenden, die eine Chemotherapie durchmachen. Bisherige in beschränktem Rahmen durchgeführte Forschungen haben gezeigt, dass erwachsene Patienten nach der Einnahme von Delta-8-THC immer noch eine gewisse psychoaktive Wirkung verspürten; die damit behandelten Kinder hingegen vermeldeten keinerlei Symptome und schienen gegen diese Nebenwirkung immun zu sein. Worin besteht der Unterschied zu CBD? Während Delta-8-THC leicht psychoaktiv ist, ist es CBD definitiv nicht - es handelt sich also in chemischer Hinsicht um 2 völlig unterschiedliche Charaktere. Beide sind sehr nützlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden, aber es kommt ganz auf den persönlichen Lebensstil an, was zur jeweiligen Person besser passt. Delta-8-THC lässt sich als "Freizeitdroge" und Medizin verwenden, während CBD ausschließlich ein medizinisches Cannabinoid ist. Delta-8-THC bindet sich auch an mehr Cannabinoid-Rezeptoren im Körper, was bedeutet, dass es mehr Wirkung auf ihn haben dürfte; gleichzeitig ist es wahrscheinlicher, dass es aufgrund seiner THC-basierten Wurzeln bei einem

lässigbar, wenn man versucht, sie über das Rauchen normaler Blüten auszulösen; die in der Pflanze produzierte Menge ist selbstverständlich viel zu gering und derzeit ist es unmöglich, Sorten zu finden, die viel davon enthalten. Wegen der bahnbrechenden Entwicklungen, die in der Cannabisindustrie ständig vor sich gehen, werden Delta-8-THC-Produkte in Form von Vape-Produkten und Öltropfen leichter verfügbar. Der Verkauf von Delta8-"Wellness"-Produkten breitet sich aus; es ist mehr oder weniger legal - je nachdem, wo man versucht, sie zu kaufen, also am besten in Ländern oder Bundestaaten, in denen die Cannabisverordnungen gelockert wurden. Im Zweifelsfall sollten Sie sich über die jeweilige Situation im Land/in der Region informieren, da es hinsichtlich der Regelungen zum Umgang mit Cannabis viele Grauzonen geben kann. Hoffentlich wird sich - so wie es mit der Forschung und Aufklärung vorangeht - der Wandel in den Ansichten und Meinungen über Cannabis und sein wahres therapeutisches Potenzial fortsetzen. Dieses wunderbare Cannabinoid (samt den vielen anderen) sollte für alle, denen es zugute kommen könnte, leichter verfügbar werden.


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Mehr Licht auf dem Weg zu profitablen Erträgen mit Lucalox® HPS und Arize™ Licht ist ein entscheidender Faktor für den Ertrag und die Qualität jeder Cannabis-Kultur. Ganz gleich, ob Sie sich für ein HPS-Setup entscheiden oder auf energiesparende LEDs umsteigen, indem Sie eine Mischform (Hybride) aus beiden einsetzen – das Hochleistungssortiment von Current aus Lucalox® HPS-Lampen, ArizeTM-LEDs und HPS-Halterungen sorgt für eine optimale Belichtung in allen Phasen des Wachstumszyklus, eine deutliche Senkung ihrer Energiekosten und eine hellere, grünere und ertragreichere Zukunft. Erfahren Sie mehr auf agrotopgarden.com Oder in den sozialen Netzwerken auf: https://twitter.com/ArizeGrow https://www.facebook.com/arize.grow https://www.linkedin.com/showcase/arize.grow https://www.instagram.com/arize.grow/

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DROGENPROHIBITION IN DEN USA Text: Markus Berger

Psychedelisches Forschungsinstitut vom Staat Nimmt der Staat

New York weltweite Vorreiterstellung ein?

Wenn es nach dem Willen von New Yorks Gesetzgeber geht, führt der Bundesstaat ein eigenes Forschungsinstitut für psychedelische Forschung ein. Ein entsprechender Gesetzesentwurf (Bill Number A7928) wurde am 1. Juni eingebracht. Dieser würde den Staat New York verpflichten, eine öffentlich geförderte Einrichtung zur Erforschung des therapeutischen Potenzials von Psychedelika zu etablieren. Der Vorschlag für die neue Gesetzgebung wird unter anderem von der Abgeordneten Linda Rosenthal mitgetragen. Wird die Novelle offiziell, würde in New York ein staatlich sanktioniertes Forschungsinstitut aufgebaut werden, in dem das therapeutische Potenzial bestimmter Psychedelika untersucht werden soll. Darüber hinaus wären die Regulierungsbehörden angehalten und gesetzlich verpflichtet, Empfehlungen über den medizinischen Nutzen halluzinogener Substanzen bei der Behandlung von Erkrankungen wie Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Depressionen auszusprechen. Allmählich kommt auch in der Politik an, dass psychedelische Substanzen keine Suchtmittel sind und nicht in einen Topf mit Alkohol, Kokain, Opiaten und anderen Suchtbildnern geworfen werden dürfen. Es fehlt ihnen das Abhängigkeitspotenzial – außerdem lassen sich im klinischen Rahmen so gut wie keine Überdosierungen mit halluzinogenen Stoffen herbeiführen. Psychedelika kommen immer mehr zurück in die Medizin, weil sie sich eignen, vor allem psychische Störungen zu behandeln, zum Beispiel Angststörungen, Depression und Traumata. In einer Memo Linda Rosenthals heißt es: „Psychedelika bieten eine Vielzahl von Vorteilen ohne das gleiche Risiko einer Überdosierung oder Abhängigkeit, wie es bei anderen Medikamenten der Fall ist“. Im Gegenteil: Psilocybin und entsprechende Pilze, LSD, Ibogain, Ayahuasca und Meskalin können sogar in der

Behandlung von Abhängigkeitsstörungen eingesetzt werden, wie Mediziner und Therapeuten heute schon wissen. Dies betrifft insbesondere Personen, die von Opiaten/Opioiden, Amphetaminen, Alkohol, Nikotin oder anderen Substanzen abhängig geworden sind. Sollte der neue Gesetzesentwurf angenommen werden, wovon auszugehen ist, würde der Bundesstaat New York die Möglichkeit wie auch die Pflicht haben, die Verwendung von medizinisch wertvollen Halluzinogenen gründlich zu erforschen, um sie künftig in der Heilkunde einsetzen zu können. Überdies wären Wissenschaftler mit Einführung des geänderten Drogengesetzes in der Pflicht, klinische Studien zum therapeutischen Potenzial psychedelischer Substanzen und entsprechende Trainingsprogramme für Fachleute zu entwickeln, damit neue Erkenntnisse gesammelt werden können. Studien und Forschung lassen sich derzeit nur mühsam umsetzen. Mit einer aufgeweichten Prohibition würden sich für Fachleute ganz neue Optionen und Möglichkeiten auftun. Die psychedelischen Substanzen würden, wenn die Drogenkontrollbehörde Drug Enforcement Administration (DEA) nicht kooperiere, auch ohne DEA-Lizenz von Herstellern beschafft werden können. So koppeln sich die US-Bundesstaaten immer mehr von der Drogenprohibition auf Bundesebene ab; Gleiches war und ist schon bei der Re-Legalisierung von Cannabis in den Vereinigten Staaten zu beobachten.

Erst im März dieses Jahres war im Bundesstaat New York eine Reform der Rechtsprechung erfolgt, nach der die psychedelischen Inhaltsstoffe der Zauberpilze, Psilocybin und Psilocin, von der Liste der kontrollierten Substanzen entfernt und die Pilze entsprechend entkriminalisiert worden waren. Ein separater Vorschlag zur Entkriminalisierung des Besitzes aller derzeit kontrollierten Substanzen wurde ebenfalls in die New Yorker Legislative eingebracht. Andrew Yang, Bürgermeisterkandidat von New York City, veröffentlichte Ende Mai außerdem einen Plan für Veteranen, der einen legalen medizinischen Zugang zu heilsamen Psychoaktiva wie Psilocybin und MDMA (Ecstasy, Molly) fordert. In Sachen Drogen und Ende der Prohibition tut sich einiges in den Vereinigten Staaten. Wir haben in den vergangenen Ausgaben immer wieder über einzelne Vorstöße und Gesetzesänderungen in den USA berichtet. Als erstes wurden 2019 in Denver als erster Stadt in den USA der Besitz, Gebrauch und die Weitergabe von Eigenbedarfsmengen von PsilocybinPilzen entkriminalisiert, basierend auf einer erfolgreichen Bürgerinitiative. Die Entkriminalisierung ist keine Legalisierung, sie sieht lediglich vor, dass Behörden und Justiz von einer Strafverfolgung im Falle der psychoaktiven Pilze absehen. Weitere Städte zogen rasch nach – und weiteten die Entkriminalisierung auf andere natürliche Psychedelika aus. Heute sind es sieben Städte, die den Konsum und Besitz von

natürlichen psychedelischen Stoffen entkriminalisiert haben: Ann Arbor, Cambridge, Northampton, Oakland, Santa Cruz, Somerville und Washington, D.C. Auch in Oregon wurde im vergangenen Herbst eine entsprechende Initiative zur Duldung des Gebrauchs von pflanzlichen und pilzlichen Entheogenen von den Wählern angenommen. Doch damit nicht genug: Neueste Bestrebungen kommen aus Kalifornien, wo der Senat kürzlich einen Gesetzesentwurf verabschiedet hat, der nicht nur den Besitz von psychedelischen Substanzen legalisieren soll, so zum Beispiel von Psilocybin und Magic Mushrooms, Meskalin (das wegen Naturschutzbestimmungen nicht aus dem Peyote-Kaktus stammen darf), DMT und Ayahuasca sowie Iboga und Ibogain. Darüber hinaus sollen auch der Besitz geringer Mengen und der Konsum von synthetischen Drogen wie LSD, MDMA und Ketamin legalisiert werden. Damit wäre Kalifornien als erster US-Bundesstaat, der auch nicht natürliche Psychedelika und Entaktogene legalisiert, mal wieder die Avantgarde. Schon in puncto medizinischen Cannabis’ war Kalifornien 1996 der erste Staat, der den Gebrauch zu therapeutischen Zwecken gestattete. Der Gesetzgeber von Texas hat ebenfalls vor kurzem einen Gesetzesentwurf abgenickt, der den Bundesstaat dazu verpflichtet, das therapeutische Potenzial von Halluzinogenen und Verwandten zu untersuchen. Quelle: nyassembly.gov


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LEGALISIERUNG

Grass Is Greener Der Einfluss von Cannabis auf die US-amerikanische Black Community ist immens. Fred Brathwaite, den die meisten wohl eher als Fab 5 Freddy von MTV kennen, erzählt in seinem Dokumentarfilm "Grass Is Greener" sehr viel davon, was schwarze Musiker im letzten Jahrhundert trotz verbreitetem institutionellen Rassismus erreicht haben. Und das wäre ohne Cannabis nicht annähernd so gut geworden...

Nach dem Cannabis-inspirierten Jazz der 20er und 30er Jahre fror der Zweite Weltkrieg die drogenpolitische Entwicklung weitgehend ein, bis dann in den 50er Jahren auch immer mehr weiße "Beatniks" das Rauchkraut für sich entdeckten und Alan Ginsberg es schließlich als erster wagte, öffentlich

zu Wort (unter anderem Snoop Dogg, Cypress Hill oder Run DMC) die aus dem musikhistorischen Nähkästchen plaudern und dabei zum Beispiel auch darauf verweisen, dass die heutige (gewaltige) private US-Gefängnisindustrie von vollen Knästen lebt und immer noch Leute für Cannabis jahrelang einsperrt. Trotz der voranschreitenden CannabisLegalisierung in den USA kann man dort immer noch für den Besitz von einem einzigen Joint für acht Jahre und mehr im Gefängnis landen. Insbesondere, wenn man nicht weiß ist. Und so sitzen immer noch überdurchschnittlich viele Afro- und Lateinamerikaner wegen Cannabis in den US-Knästen, während die weißen Jungs das (in immer mehr Bundesstaaten) legale CannabisBusiness an sich gerissen haben, es dominieren und damit mittlerweile Milliarden machen. Gerecht ist das nicht, aber die neu entstandene CannabisIndustrie ist (von Ausnahmen wie Mike Tyson oder Snoop Dogg einmal abgesehen) vor allem von weißen Geschäftsleuten bevölkert, die noch nie für Weed im Gefängnis saßen oder sich aktiv für die Legalisierung einsetzten.

Es gibt Dokumentarfilme, die muss man einfach ausführlicher besprechen. "Grass Is Greener" ist so ein Film. In dem ebenso unterhaltsamen wie informativen Streifen enthüllt die HipHop-Legende Fab 5 Freddy (der hier auch die Regie führte) die Geschichte der US-amerikanischen CannabisProhibition von ihren Anfängen bis heute und zeigt dabei anhand von vielen konkreten Beispielen, wie eng sie mit der Musikgeschichte und staatlich etabliertem Rassismus verwoben ist. Die von NETFLIX produzierte Doku bewegt sich chronologisch durch die Zeit. Sie beginnt mit dem Jazz des frühen 20. Jahrhunderts und interviewt dazu Experten, die u. a. darüber sprechen, warum einige der hellsten Stars dieses Genres (wie Cab Calloway, Louis Armstrong, Count Basie, Dizzy Gillespie u.s.w.) nicht nur Gras rauchten, sondern auch viele Songs darüber schrieben. Obwohl Cannabis zu dieser Zeit noch nicht offiziell in den USA verboten war, wurde es damals aber schon kräftig dämonisiert. Der Film verfolgt akribisch die Anfänge der Bemühungen der US-Bundesregierung, Cannabis als Genussmittel zu verbieten, weil es die Menschen angeblich verrückt und mordlustig mache. Propagandafilme wie Reefer Madness versuchten, diese falsche Botschaft an die Bevölkerung zu senden. Tatsächlich bot die US-amerikanische Prohibitionspolitik aber eher die praktikable Möglichkeit, missliebige Afroamerikaner oder Mexikaner zu verhaften und einzusperren. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Text: M-Dog

für eine Legalisierung von Cannabis zu werben. In zahlreichen Interviews und mit reichlich Archivmaterial illustriert erläutert der Film auch die von Nixon in den 70er Jahren verschärfte US-amerikanische Drogengesetzgebung, bevor er sich der aufstrebenden (Cannabis zum heiligen Kraut erklärenden) Rasta-Culture der 70er Jahre und der Entstehung des HipHops in den 80er und 90er Jahren widmet. Während Fab 5 Freddy die Tradition von Cannabis und dessen Einfluß auf die Black Music durch den Aufstieg von Reggae und Hip-Hop aufzeigt, berichtet er auch darüber, wie eine Substanz, die nachweislich nicht süchtig macht und viel weniger schädlich ist als Alkohol, durch die Nixon-Regierung zu einem Betäubungsmittel der Liste 1 (Schedule 1) werden konnte. Spätestens seit Nixons geheime Audio-Tapes veröffentlicht wurden, haben wir erfahren, dass der von ihm begonnene

und von Ronald Reagan beschleunigte "Krieg gegen die Drogen" vor allem rassistisch motiviert war. Obligatorische Mindeststrafen und das umstrittene

Apropos Snoop Dogg: Wie der Film verrät, war er derjenige, der Dr. Dre vorgeschlagen hat, sein mittlerweile klassisches Soloalbum von 1992 "The Chronic" (ein Synonym für Cannabis) zu nennen. Aber Snoop erzählt auch davon, wie Cannabis die schwarze Kultur (und insbesondere deren Musik) beeinflusst hat. Und er sagt Sachen, wie: "Du könntest tausend Motherfucker in einen Raum stecken, die sich nicht mögen. Wenn du denen dann etwas Gras gibst, werden sie zusammen Selfies und alle möglichen coolen Sachen machen. Du kannst aber auch vier Leute in einen Raum stecken, die sich nicht mögen, und allen ein Glas Alkohol geben - dann wird bald jemand verdammt tot sein." "Grass Is Greener" ist ein gelungener Dokumentarfilm über die Entstehung

DER FILM VERFOLGT AKRIBISCH DIE ANFÄNGE DER BEMÜHUNGEN DER US-BUNDESREGIERUNG, CANNABIS ALS GENUSSMITTEL ZU VERBIETEN, WEIL ES DIE MENSCHEN ANGEBLICH VERRÜCKT UND MORDLUSTIG MACHE Drei-Strikes-Gesetz (zwei Verurteilungen und beim dritten Mal bekommt man zwangsläufig die Höchststrafe) sind Teil dieser unverhältnismäßigen Drogenverbotspolitik. In diesem Zusammenhang kommen auch viele namhafte HipHop-Pioniere

des Cannabis-Verbots in den USA, das einem tief verwurzelten (weißen) Rassismus entsprang, der Drogenpolitik als Mittel der Unterdrückung Andersdenkender und Anders(haut) farbiger einsetzt. Nicht nur für drogenpolitisch interessierte Historiker ist diese Doku empfehlenswert.


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SORTENPORTRAIT BARNEY’S FARM Text & Fotos: Green Born Identity – G.B.I.

Ayahuasca Purple: The Doc’s extravaganteste Indica aller Zeiten „Die muss ich unbedingt haben!“ - Meister-Grower The Doc hat in all den Jahrzehnten schon unzählige Sorten angebaut, und es kommt nicht allzu oft vor, dass er bei der Sichtung eines für ihn neuen Strains augenblicklich von derart ultimativem Besitzstreben befallen wird: Die namentliche und genetische Exotik der Barney’s Farm-Pflanze „Ayahuasca Purple“ hatte es ihm angetan. Seine Annahme, dass „Ayahuasca“ (ein psychedelischer Pflanzensud aus Südamerika) bei diesem Sortennamen auf südamerikanische Gene verweist, sollte sich jedoch als unzutreffend erweisen - überraschender Weise ist es eine Pflanze aus dem nordvietnamesischen Red River Delta, die Ayahuasca Purple ihre Exotik verleiht. Barney’s Farm erhielt sie vor Jahren als Geschenk und stellte beim Testanbau fest, dass sie mit ihren lila und rubinroten Farbtönen eine absolute Augenweide ist. Durch Kreuzung mit einer klassischen Master Kush entstand eine perfekte nahezu 100%ige Indica-Hybride mit einem THC-Gehalt von deutlich mehr als 20%, die das attraktive Farbenspiel der Red River Delta geerbt hat und dank einer Vielzahl von großen dichten Blütenständen imstande ist, exorbitant hohe Erträge von bis zu 650 g/m2 zu fabrizieren, wofür die Pflanzen 55-65 Tage benötigen. Da sie unter natürlichem Licht ihre Reife in der dritten bis vierten Septemberwoche erlangen, lassen sie sich auch sehr gut outdoors kultivieren. Wie es sich für eine exzellente Indica gehört, zeitigt Ayahuasca Purple eine zwar schön entspannende, sedierende Wirkung, doch gehört diese nicht zur Kategorie „Schachmatt“, sondern macht den Konsumenten gleichzeitig auch frohgemut bis hin zu euphorisch, was mit einer erhöhten Geselligkeit und Erleichterung sozialer Kontakte einhergehen kann. Dieser Strain serviert eine schillernde Palette verschiedener Aromen, beim Geschmack führt Barney’s Lavendel, Mango und Haselnuss auf, geruchlich soll sie an Papaya erinnern und zudem auch eine würzig-erdige Note aufweisen. Überraschend offene Wachstumsstruktur Also machte sich The Doc freudig an die Arbeit, als er seine Ayahuasca PurpleSamen erhalten hatte. Erst mal gab es Lob für Barney’s Farm: „Die Verpackung der Samen von Barney’s in diesen Blistern ist genial, super stabil und dennoch einsehbar.“ Die beiden zur Keimung angesetzten feminisierten Samen waren nach etwas weniger als drei Tage „geschlüpft“ und begannen gesund und munter zu wachsen. Nach zwei Wochen Wachstum notierte The Doc: „Sie sind bisher sehr wachstumsfreudig für eine 100%ige Indica, haben viele Zweigansätze und wachsen

nicht besonders dicht, was mich glücklich stimmt! Denn bei einer offeneren Wachstumsstruktur gelangt mehr Licht zu den Blüten in den Blattachseln der Zweige. Ebenfalls überraschend: Die Laubblätter sind deutlich schmaler, als ich es bei einer Indica erwartet hätte.“ Als drei Wochen Wachstum vorüber waren, regelte er den Lichtzyklus von 18/6 auf 12/12 herunter, um die Pflanzen bei Höhen von bereits 37 und 41 cm in Blüte zu schicken.

Die Blüte: Wie in den Farbtopf gefallene Pflanzen mit krasser Kristallbildung und außergewöhnlichem Geruch

Die Blüte dauerte drei Wochen an, als The Doc berichtete: „Ich bin absolut entzückt darüber, wie toll sich diese beiden Pflanzen machen. Auch in der Blüte sind sie sehr streckungsfreudig! Und eine wird jetzt schon purple, geil. Entlang der vielen langen Zweige sind dichte kleine Blütencluster aufgepoppt, die sich von Tag zu Tag weiter aufplustern.“ Drei Wochen später ging sein Bericht weiter: „Sie haben sich viereinhalb Wochen lang gestreckt als gäbe es kein Morgen, ihre Höhe dabei fast verdreifacht. Was für eine 100%ige Indica wirklich mehr als ungewöhnlich ist! Beide Pflanzen sind mittlerweile ‚in den Farbtopf gefallen‘ und tragen Blätter und Buds, deren Farben von rot bis violett changieren – da ist er wieder, mein geliebter Purple-Augenschmaus! Ayahuasca Purple hat also schon jetzt das Farbversprechen ihres Sortennamens eingelöst. Das Indica-untypische Wesen dieser Pflanzen manifestiert sich auch in ihren Buds, die anders als die allermeisten anderen reinen Indicas ein hohes Blüten/Blätter-Verhältnis aufweisen. Was die ganze Sache perfekt macht, ist die Tatsache, dass die Blüten und Blütenblätter schon jetzt randvoll mit Harzkristallen bepackt sind, und noch ist

die Erntereife nicht in Sicht, die Harzigkeit dürfte noch so richtig eskalieren… Aber nicht nur meinen Augen wird bei dieser Sorte einiges geboten, sie hält auch Sinnesfreuden für meine Nase bereit – von den Buds geht ein ungewöhnlicher, primär tropisch-fruchtiger Geruch aus, der von einer erdig-würzigen, leicht benzinigen Note unterfüttert wird.“

Sehr pünktliches Finish und „harzig wie doof“ Es „schneite“ dann in den verbleibenden Wochen wie vermutet immer heftiger eisig aussehende Kristalle auf die Buds herunter, bis The Doc nach 60 Tage Blüte – genau in der Mitte des angegebene Reifezeitfensters – die beiden Pflanzen für reif befand: „Ihre dicken harten Buds sind harzig wie doof geworden, einfach nur herrlich anzuschauen, vor allem auch im Kontrast zu den beim Finish nochmal intensiver gewordenen dunkelroten und dunkelvioletten Purple-Tönen! Nur manche der kleinsten Blütenblätter sind grün geblieben. Die sehr temperamentvolle Streckung hat die beiden Ayahuasca Purple-Pflanzen am Ende auf 90 und 115 cm hochgeschraubt, mit solchen Maßen


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hatte ich angesichts der Indica-Genetik nicht gerechnet.“

Nach der Trocknung: Ertragsmäßig im Hunderter-Club, eine Haselnuss-Note hat sich entfaltet Beim Ertrag löste Ayahuasca Purple nach der Blütentrocknung dann ein Ticket in den Hunderter-Club, denn beide Pflanzen wuchteten zusammen 203 Gramm auf die Waage, im Durchschnitt also etwas mehr als 100 Gramm pro Exemplar. Es verblüff-

te The Doc, dass der Duft der Blüten nun tatsächlich etwas von Haselnuss hatte – ein Aroma, das ihm bei Cannabispflanzen bisher noch nicht untergekommen war. Das Haselnussige war beim Trocknungsund Veredlungsprozess aus einer aromatischen Transformation der zuvor erdigbenzinigen Note entstanden, während das süße tropisch-fruchtige Element erhalten geblieben war. „Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie Papaya riecht, da müsste ich mir jetzt erst eine kaufen…

kann mir aber gut vorstellen, dass man dem deliziös exotischen Fruchtgeruch dieser Buds dieses Etikett durchaus anheften kann“, mutmaßte The Doc. Er hatte einige mittelgroße Blütenblätter beim Schnibbeln an den Buds gelassen, und diese legten sich nun wie violette Krallen um die spektakulär kristallstarrenden, wie massiv vereist aussehenden Blütencluster – diese Buds hatten definitiv das gewisse Extra!

Der Konsumtest: Ayahuasca Purple lullt The Doc wärmend ein und fungiert als Massage-Rolle Die Rauchwolke, die The Doc dann beim ersten Konsumtest durch seinen Mund zog, löste eine äußerst intensive zweiphasige Geschmacksempfindung aus, fruchtig-süß beim Inhalieren, nussig-würzig im lange währenden Nachgeschmack nach dem Ausatmen. „Sehr speziell! Und auch speziell lecker“, lobte The Doc den Flavour von Ayahuasca Purple. Die Wirkung klopfte nach drei Zügen aus seinem 0,5-Gramm Spliff erst sanft in seinem Hinterkopf an, gleich einer kleinen Blase eines wonnigen Gefühls, die nach einem weiteren tiefen Zug platzte und eine Woge der Euphorie freisetzte, die sein Gehirn flutete. Es war keine aktivierende Euphorie, sondern jenes herrlich einlullende, seelisch wärmende Gefühl, das einem hochklassige Indica-Sorten vermitteln. Der zweite Wirkungsschub war dann auch körperlicher Art, der Indica-Stone wälzte sich wie eine Massage-Rolle über The Doc’s Gliedmaßen und Muskeln und sorgte für eine Tiefenentspannung, die ihn angenehm erschlaffen ließ. Er fühl-

te sich aber nicht total abgeschossen, sondern einfach nur super-relaxed und happy, durchaus noch gesellschaftsfähig, so dass er spontan auf die Party eines Nachbarn ging, was ihm einen sehr spaßigen Abend bescherte. „Das ist die wohl extravaganteste Indica, die ich jemals angebaut habe“, bilanzierte er. „Wegen ihres sehr ungewöhnlichen,

enorm starken Streckungsvermögens in Kombination mit einem hohen Blüten/ Blätter-Verhältnis, diesen fantastischen Farben und dem besonderen, fruchtignussigen Aroma des Endprodukts. Dazu tolle Erträge und eine wunderbare Wirkung – Indica-Herz, was willst Du mehr?“ Green Born Identity – G.B.I.

Kulturdaten: Genetik

Ayahuasca Purple (Red River Delta x Master Kush)

Wachstumsphase

Drei Wochen (nach Keimung)

Blütephase

60 Tage / allgemein 55-65 Tage

Medium

Plagron Grow Mix-Erde, 11 Liter-Töpfe

pH

6,2-6,6

EC

1,2–1,8 mS

Licht

bis zu 8 x SANlight Q6W = 1720 Watt

Temperatur

19-28°C

Luftfeuchtigkeit

40-60%

Bewässerung

manuell

Düngung

Organic Bloom Liquid von Green Buzz Liquids

Zusätze/ Stimulanzien

Living Organics, More Roots, Humin Säure Plus, Big Fruits, Fast Buds und Clean Fruits von Green Buzz Liquids

Eingesetzte Geräte

CleanLight Pro zur Schimmelprävention

Höhe

90 und 115 cm

Ertrag

zusammen 203 Gramm


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LIFESTYLE Text: M-Dog

"CANNABIS ERWEITERT DEINEN HORIZONT..." TrommelTobi ist der Lieblingsschlagzeuger angesagter deutscher Acts wie Sido, Haftbefehl oder Eko Fresh. Mit "We'll Be Okay" stellt er nun sein zweites Solo-Album (siehe Medienseite) vor, welches in der Corona-Krise wie eine Prophezeiung wirkt. Wir sprachen mit ihm u. a. über seine Single "Kush O Clock" und seine Erfahrungen mit Cannabis. KANNST DU DICH NOCH AN DEINE ERSTE ERFAHRUNG MIT CANNABIS ERINNERN? Ja, das war mit 19, womit ich für meine Gegend eigentlich eher spät dran war. Vielleicht lag das auch an meinen Eltern, die sich immer konsequent gegen jeglichen Drogengebrauch aussprachen, dabei aber keinerlei Differenzierungen vornahmen. Für sie waren Heroin, Cannabis und alle sonstigen illegalen Drogen so ziemlich das Gleiche. Jedenfalls war ich mit 19 auf dem Pinkpop Festival in Holland, und meine Freunde hatten sich schon auf dem Weg zum Festival in irgendwelchen Coffee-Shops mit jeder Menge Gras eingedeckt, während ich mir nur eine Palette Bier besorgt hatte. Tatsächlich hatte ich damals noch ordentlich Schiss vor Cannabis - aber eben auch keine Ahnung davon.

alles zu viel wird. Zudem glaube ich, dass Cannabis auch meine Kreativität steigert und mich inspiriert. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass ich dank Cannabis kaum noch Alkohol trinke, was an sich ja schon positive gesundheitliche Auswirkungen hat. Alkohol benebelt dich, Cannabis erweitert deinen Horizont. So sehe ich das.

verqualmten Räumen beim Kampfkiffen mit riesigen Bongs zeigt. Dieses Bild wollte ich verändern und eher die Pflanze selbst in Szene setzen.

IM VIDEO ZU "KUSH O CLOCK" STEHST DU ALS KLEINE PLASTIKFIGUR INMITTEN FETTER HANFBLÜTEN - WAS SOLL DAS EIGENTLICH BEDEUTEN?

riesige Kush-Buds bewegt. Das gab es so noch nicht - und eine kleine Story wird auch noch erzählt.

Daher kam uns die Idee mit der kleinen TrommelTobi-Figur, die im Video wie auf Gullivers Liliput-Reisen daherkommt und sich in schönen Macro-Aufnahmen durch

ALSO AUCH KEINE PSYCHEDELISCHE DROGE. Das hast du natürlich recht, aber ich habe einfach nicht die Zeit und Energie, alle Promo-Texte bis ins Detail selbst zu verfassen und Korrektur zu lesen. Dafür habe ich eine Promo-Agentur, die verschiedene Mail-Outs und die ganze Pressearbeit übernommen hat. Manchmal schreiben die Dinge, die ich selbst so nicht geschrieben hätte - so zum Beispiel auch der immer wiederkehrende Verweis auf meine Kollaborationen mit Sido oder Haftbefehl. Aber Name-Dropping muss wohl sein, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen. So ist es vermutlich auch zu diesem inhaltlich nicht korrekten Satz gekommen. Denn tatsächlich habe ich noch nie etwas Psychedelisches erlebt, nachdem ich Cannabis geraucht habe. GLAUBST DU, DASS WIR BALD AUCH IN DEUTSCHLAND DIE LEGALISIERUNG VON CANNABIS ALS GENUSSMITTEL ERLEBEN WERDEN? Vermutlich wird sich erst etwas

Als dann der erste Festivalabend anbrach, fingen meine Freunde an, irgendwelche Kakaos anzurühren und Joints zu drehen, während ich mir aus meinem Zelt eine Dose lauwarmes Bier holte. Das schmeckte so übel, dass ich mir dachte "Scheiß drauf!" und dann doch einen Joint probierte. Rückblickend war das eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens, die auch direkt mit der Gewissheit daherkam, dass Weed nichts Gefährliches ist. Ich habe mich einfach großartig gefühlt, war kreativ drauf und gleichzeitig entspannt. Und eigentlich war mir auch gleich klar, dass das nicht meine letzte Cannabis-Erfahrung sein würde. IST CANNABIS FÜR DICH SEITDEM EHER FREIZEITDROGE ODER MEDIZIN? Ich würde schon sagen, dass es für mich eher eine Freizeitdroge ist, denn ich habe ja keine Schmerzen oder Krankheiten, bei denen es mir hilft. Zum Glück bin ich gesund und körperlich fit. Häufig rauche ich auch nur abends oder am Wochenende - und dann geht es mir schon ganz klar um mein Vergnügen und ein entspanntes Körpergefühl. Aber Cannabis trägt definitiv auch dazu bei, den Zappelphilipp in mir auszubremsen und mich mental und körperlich herunterzufahren, wenn mir mal wieder

Als ich "Kush O Clock" mit einem befreundeten DJ aus Wien produzierte, war schnell klar, dass es in dem Track um Weed gehen wird. Ist halt so ein KifferBeat (lacht). Bei dem Video ging es uns dann eigentlich nur darum, nicht das Gleiche zu machen, was man schon so oft gesehen hat. Also ein HipHop-Video, welches die verstrahlten Protagonisten in

DIESE STORY WIRD IM PROMO-TEXT ZUM VIDEO SO BESCHRIEBEN: "DAS VIDEO ZEIGT EINE PLASTIKFIGUR VON TROMMELTOBI, DIE DIE PSYCHEDELISCHEN AUSWIRKUNGEN DES GRASKONSUMS DURCHLEBT". DA DRÄNGT SICH NATÜRLICH DIE FRAGE AUF: WAR DAS GRAS VIELLEICHT MIT LSD BETRÄUFELT? CANNABIS IST SCHLIEβLICH KEIN HALLUZINOGEN -

bewegen, wenn die alten, weißen Herren, die bisher immer noch alles entscheiden, in den Ruhestand gehen. Inzwischen gibt es ja auch Umfragen, die belegen, dass ein Großteil der Bevölkerung einer Legalisierung positiv gegenübersteht. Seit Cannabis zu einer legalen, verschreibungsfähigen Medizin wurde und CBD-Produkte boomen, hat sich auch in Deutschland die Sicht der Menschen darauf verändert. Vielleicht braucht es ja keine zehn Jahre mehr, bis sich die jüngeren Köpfe durchsetzen und Cannabis auch bei uns legalisieren.


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CANNA NEWS Von Rich Hamilton

DAS ERSTE ZERTIFIZIERTE BIO-CANNABIS-SAATGUT DER WELT Die Humboldt Seed Company soll weltweit die ersten zertifizierten feminisierten Bio-Cannabis-Samen zum Verkauf an Eigenanbauer und kommerzielle Produzenten anbieten. Dies wird in Partnerschaft mit dem lizenzierten Produzenten Nymera (in British Columbia ansässig) geschehen.

Trotz Legalisierung in vielen Bundesstaaten ist es bis heute keinem Lizenzinhaber oder Saatgutunternehmen in den USA möglich, eine offiziell anerkannte "Bio"-Zertifizierung zu erhalten. "Organic" ist ein Begriff, der in den USA bundesstaatlich reglementiert ist. Und da Cannabis auf gesamtstaatlicher Ebene immer noch illegal ist, erkennt das USDA (United States Department For Agriculture) Cannabis nicht als legale Nutzpflanze an. Demnach kann für Cannabis "Bio" als beschreibende Vorsilbe nicht legal verwendet werden. Humboldt ist eine etablierte nordkalifornische Traditionsmarke, deren Name eng mit dem berühmten "Emerald Triangle" County verbunden ist. Sie liefern seit vielen Jahren Cannabissorten von bester Qualität sowohl an Eigenanbauer als auch an kommerzielle Produzenten. Nymera ist spezialisiert auf die Produktion ganzer, frischer, gefrorener, terpenreicher, extraktionsbereiter Blütenstände von höchster Qualität, womit sie derzeit den kanadischen Markt beliefern. Sie rühmen sich einer beeindruckenden Vielfalt an terpenreichen, biologischen, Pro-Certzertifizierten Sorten auf ihrer 35 Hektar großen Bio-Farm bei Westwold, British Columbia. Ein Canna-Traumpaar - die beiden Unternehmen haben sich zusammenge-

tan, um ihnen einen permanenten Zugriff auf traditionelle und brandneue Sorten zu ermöglichen. Das neue Bio-Saatgut ist von "Pro-Cert" zertifiziert. Pro-Cert ist von der CFIA (Canadian Food Inspection Agency) anerkannt und liefert Drittzertifizierungen für das Canadian Organic Regime (COR). Die Kompetenz, Markentradition und Erfahrung sowie das Engagement des Humboldt-Teams zahlen sich aus. Als Ergebnis der ganzen Selektion nach Phänotypen und der genetischen Weiterentwicklungen, die im Laufe der Jahre realisiert wurden, sind nun mehrere neue Sorten für die Allgemeinheit verfügbar. Dazu gehören Magic Melon, Apple Blossom Auto, All Gas OG, Royal Highness, Train Wreck und Blueberry Muffin. Die Samen sind sowohl für den Anbau im Freien als auch im Gewächshaus zugelassen. Zudem können die Nymera-Verkäufer bei der Auswahl der Sorten helfen, die den Absichten und Bedürfnissen der Grower am ehesten entsprechen. Ben Lind ist der wissenschaftliche Leiter des Humboldt Seed Unternehmens. Während seines gesamten Berufslebens hat er sich in Nordkalifornien auf die praktische Arbeit der Zucht und des Anbaus von Cannabis konzentriert. Da er eine tiefe Liebe zu "handgemachten" Cannabissorten empfindet, nutzt er die Genetik alter Züchtungen, um daraus die

neuen Sorten der Zukunft zu entwickeln. Herr Lind wurde mit den Worten zitiert: "Wir sind hellauf begeistert, ein Stück von Humboldts Cannabis-Zuchterbe mit der ganzen Welt zu teilen". Nymera freut sich, mit einem Saatgutunternehmen zusammenzuarbeiten, das über so einzigartige Talente verfügt und einen ausgezeichneten Ruf hinsichtlich der Professionalität und Sorgfalt bei der Herstellung ihrer Samen genießt. Humboldt ist nun wirklich in der Spitze angelangt und eine Marke, welche Nymera eines Tages nachzuahmen hofft. Der Vorstandsvorsitzende und Mitbegründer von Nymera, Rick Gill, kommentierte, dass "wir enorm stolz darauf sind, mit der Humboldt Seed Company eine Partnerschaft einzugehen, und dadurch beizutragen, ihre erstaunlichen Sorten an kanadische und internationale Cannabisanbauer zu bringen". ANC Cannabis wird sich um den Vertrieb und die Beziehungen zu den Provinzbehörden in ganz Kanada kümmern. 2017 gegründet, begann ANC als Genetikunternehmen, das danach strebte, die bestmöglichen Qualitätsprodukte zu entwickeln. Als Teil ihrer fortdauernden Expansion vertreiben sie nun aber auch Saatgut für die kommerzielle Produktion und den Eigenanbau.

ANC ist ein Unternehmen, das hochmotiviert ist, Qualitätsprodukte der gesamten Grower-Community zugänglich zu machen. Sie vertreten die Meinung, dass es jedem, unabhängig von seinem Background oder seiner Erfahrung, ermöglicht werden sollte, eigenes erstklassiges Cannabis anzubauen. Tairance Rutter, Vice President of Business Development bei ANC, sagte dazu Folgendes: "Das Saatgut von Humboldt Seed Company war das allererste, das ich gekauft habe" "Die sich nun bietende Möglichkeit, ihre traditionellen Sorten auf den legalen Markt zu bringen, bedeutet einen Höhepunkt meiner Karriere". Es ist nicht nur die Methode des Cannabisanbaus, die biologisch sein sollte. Es muss schon mit dem Saatgut beginnen. Bio-Cannabis ist gesünder für die Umwelt und den menschlichen Körper und hat einen unverfälschten natürlichen Geschmack. Die Menschen werden immer vorsichtiger hinsichtlich dessen, was sie in den Körper aufnehmen und der Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. Bei einer solch wachsenden Nachfrage nach biologisch angebauten Produkten warum sollte es mit Cannabis anders sein? Hoffen wir, dass dies der Beginn einer Entwicklung hin zu mehr zertifizierten BioCannabissamen und -produkten ist, denn dies schafft eine Wahlmöglichkeit, wie sie uns allen zusteht.


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LIFESTYLE

ROCKMUSIK & DROGEN

Musik und Drogen scheinen untrennbar zusammen zu gehören, ganze Musikgenres wurden durch das Erleben von Rauschzuständen geprägt. Nachdem wir uns in der letzten Ausgabe dem Reggae und seiner Verbindung mit Cannabis widmeten, geht es diesmal um die gute alte Rockmusik. Und da kommen nun auch andere Drogen mit ins Spiel...

Als in den 50er Jahren der Stern des "Kings" aufging, entdeckte der junge Elvis Presley auch Drogen, vor allem Pillen und Alkohol. "Als Elvis aus der Army kam, nahm er das Aufputschmittel Benzidrin – und zwar täglich. Es hieß dann immer: Wir machen die Nacht durch - brauchst du ein bisschen chemische Hilfe?" bekannte später Elvis’ Cousin. Und sein letzter Leibwächter gab zu: "Ab 1975 wurde es immer schlimmer. Als er anfing, mit starken Schmerzmitteln zu experimentieren, waren wir alle alarmiert. Es waren Mittel wie Demerol. Dir ist dann alles egal. Es ist synthetisch und fünfmal stärker als reines Morphium. Er nahm flüssiges Demerol ein - und die Ärzte gaben es ihm, wir konnten nichts dagegen tun." Am 16. August 1977 wurde Elvis tot in seinem Badezimmer gefunden. Die Obduktion stellte fest, dass er nicht an Drogen-, sondern an MedikamentenMissbrauch gestorben war. Was für ein (konstruierter) Unterschied! In den 60er Jahren gingen Rockmusik und Drogenkonsum jene enge

Verbindung ein, die bis heute viele Jugendkulturen prägt. Insbesondere auf Musikfestivals wurde die "freie Liebe" und der Drogenkonsum als Ausdruck einer Gegenkultur verstanden und gelebt. Zahlreiche Musiker unterstützten diesen Trend, wenn sie in ihren Liedern eigene Drogenerlebnisse verarbeiteten und damit (zumindest indirekt) zur Nachahmung aufriefen. Die erfolgreichste Band aller Zeiten bildete da keine Ausnahme: die Beatles waren auch in punkto Drogen Vorreiter einer ganzen Jugendkultur. Anfangs vergnügten sie sich noch mit Alkohol und Pillen, doch als Bob Dylan 1964 die "fabelhaften Vier" mit Cannabis bekannt machte, "hörten wir mit dem Trinken auf, einfach so", erklärte später John Lennon. Dieser besondere Augenblick fand zu Beginn der ersten US-Tour der Beatles in einem New Yorker Hotelzimmer statt. Dylan und die Beatles hatten sich gerade erst kennengelernt, also bot Dylan den Jungs erstmal einen Joint an, "um das Eis zu brechen". Doch mit Cannabis hatten die Vier noch

gar keine Erfahrungen gemacht. Also ließ John Lennon Ringo Starr erstmal "vorkosten", der den ganzen Joint alleine rauchte und danach nur noch kicherte. Nachschub war schnell organisiert und so wurde es auch für die Anderen ein lustiger Abend. Dylan konnte einfach nicht glauben, dass die Beatles zuvor noch nie Cannabis inhaliert hatten. Aber nachdem Dylan sie auf den Geschmack gebracht hatte, nahmen die Beatles fortan jede Gelegenheit wahr, Cannabis zu konsumieren. "Wir verdanken ihm viel", gab Lennon später zu, "Marihuana und LSD sickerten allmählich in alles ein. Uns wurde klar, dass es weit weniger Schranken gab, als wir uns bis dahin eingebildet hatten. Uns wurde klar, dass wir viele Schranken einfach einreißen konnten." So entwickelten sich die Beatles schließlich zu Kulturradikalen. Es ist heute unbestritten, dass die Katalysatoren, die die Entwicklung der

Text: M-Dog Pilzköpfe hin zu kritisch reflektierenden Rebellen beförderte, Cannabis und LSD waren. Viele Bands gingen aber noch (viel) weiter - in ihrer Kunst oder mit Drogen. Pink Floyd z. B. verarbeiteten musikalisch gleich ganze Weltraumausflüge und die New Yorker Band Velvet Underground schilderte in ihren Liedern, wie sie auf den Dealer warten und wie dann das frisch besorgte Heroin auf sie wirkt. Die unbekümmerten Drogensongs dieser frühen Ära verbanden den Konsum oft mit Freiheit und Selbstverantwortung. "I made a very big decision" heißt es in "Heroin" von Velvet Underground. Irgendwo zwischen Selbsterfahrung und Selbstzerstörung lag damals das Ziel. Viele Bands der Sechziger

gelten nichtsdestotrotz bis heute als stilprägend - auch in Hinblick auf das Image, wie ein berühmter Rockstar auszusehen und aufzutreten hat. Im August 1969 gaben sich die Stars jener Zeit auf dem "Woodstock Music and Art Festival" ein munteres Stelldichein. Cannabis, Meskalin und LSD wurden hier ganz offen verkauft, das Ereignis gilt als musikalischer Höhepunkt der US-amerikanischen FlowerpowerHippiebewegung und ist längst zur Legende geworden. Wie Janis Joplin war auch Jimmi Hendrix eine der ganz großen Nummern auf dem Woodstock Festival. Auch er hatte das Bedürfnis, hinter sämtliche Türen zu blicken. Doch genauso wie Janis Joplin (die später an einer Überdosis Heroin starb) verkraftete auch Hendrix seinen Erfolg nur sehr schwer und versuchte, sich mit Sex und Drogen abzulenken. Einmal zum Superstar hochstilisiert,


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verstand es der psychisch ohnehin nicht sehr Stabile kaum, die überzogenen Erwartungen seiner Fans zu bedienen. Er lieferte unter Drogeneinfluss teilweise katastrophale Konzerte ab und verfiel im Anschluss daran immer häufiger in Depressionen. Am 18. September 1970 wurde Hendrix tot in einem Londoner Hotelbett gefunden. Die Umstände seines Todes geben bis heute Rätsel auf. Fest steht aber, dass Alkohol und eine Überdosis Schlaftabletten mit im Spiel waren. Und auch Heroin konnte als Todesursache nie ausgeschlossen werden. Auch Jim Morrison experimentierte schon in jungen Jahren mit Drogen - oder besser gesagt: er nahm alles, was er in die Hände bekam. Für ihn stellten Drogen wie Cannabis, LSD und Meskalin ein Werkzeug dar, mit dem er seine "Pforten der Wahrnehmung" öffnen konnte. Er schrieb darüber viele Songs, kleidete sich in hautenges, schwarzes Leder und übte sexuell provokante Posen, die er bei seinen Auftritten mit "The Doors" einbaute. Als der Erfolg kam, gab die Band mehrere Auftritte pro Woche, oft ersetzte dabei der Drogenrausch den Schlaf. Morrison hatte bald alarmierende Alkoholprobleme; er versammelte bekannte und unbekannte Trinker um sich und besoff sich regelmäßig mit ihnen. Die anderen Bandmitglieder stellten ihm schließlich eine Art Aufpasser zur Seite, der Jim vor dem Gröbsten bewahren sollte. Vergeblich - am Morgen des 3. Juli 1971 fand man Morrison tot in seiner Badewanne. Zur Legendenbildung mag (wie bei Joplin und Hendrix) der frühe Tod des Sängers

beigetragen haben. Auch er war zum Zeitpunkt des Todes erst 27 Jahre alt und hatte damit das Klischee vom exzessiv lebenden Rockstar erfüllt. Doch nicht alle Drogen nehmenden Künstler starben an ihrer Maßlosigkeit, manche sind bis heute erfolgreich - so z. B. die Rolling Stones. Sänger Mick Jagger bekannte mehrfach, diverse Experimente mit LSD gemacht zu haben. Und gekifft wurde zu der Zeit ohnehin immer und überall. Auch BenzidrinTabletten führte Jagger damals stets in ausreichender Menge mit sich, denn "An Orten wie diesen würde ich sofort einschlafen, wenn ich die Pillen nicht hätte" erklärte er einmal in einem Nightclub. Natürlich wurde zu all dem auch noch kräftig gebechert. Es ist auch kein Geheimnis, dass Gitarrist Keith Richards jahrzehntelang "auf Koks" war. Er geriet dadurch immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz, 1978 wurde er z. B. in Toronto wegen Drogenbesitz zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Der Legende nach hat Richards mittlerweile chirurgisch erneuerte Naseninnenräume und daher auch keinen Bock mehr auf "eine kleine Line". Trotzdem: Die Rolling Stones sehen das Leben wie Bob Dylan, der einmal sagte: "Alle sollten einfach wagen, das zu tun, was ihnen Spaß macht: etwas über Sex lernen und Drogen und deinen Kopf. Es wird dich vielleicht durchrütteln aber wir alle brauchen etwas, das uns durchrüttelt." Durchrütteln wollte auch Iggy Pop, selbsternannter "Godfather of Punk" und ein wandelnder Skandal. Er schwankte permanent zwischen

Drogenexzess und Entzug, seine selbstzerstörerisch-aggressive Ader lebte er regelmäßig bei seinen Auftritten aus. Und wurde so zur Kultfigur. Dass eine andere Kultfigur des Punk in die Musikgeschichte einging, lag weniger an seinem musikalischen Talent, als an seinem tragischen Tod: Sid Vicious, Bassist der "Sex Pistols" stand unter Anklage, seine Freundin Nancy im Heroinrausch erstochen zu haben. 1979 wurde er nach 55 Tagen auf Kaution aus dem Gefängnis entlassen. Seine ebenfalls heroinabhängige Mutter Anne holte ihn ab und Sids erster Gedanke galt dem Stoff, den er sich direkt wieder gab. Ihn plagte aber auch der Gedanke, im Drogenrausch tatsächlich seine Freundin ermordet zu haben. Da er sich an nichts mehr erinnern konnte, musste er eine lebenslange Haftstrafe befürchten. Um der Haft zu entgehen injizierte Anne ihrem Sohn schließlich ganz bewusst eine tödliche Überdosis. So wie er es sich gewünscht hatte... Die Rockszene der Achtziger knüpfte nahtlos an die der 70er an, Bands wie U2, Guns'n'Roses oder Aerosmith wurden zu Superstars. Nach wie vor nahm man Drogen, doch es wurde zunehmend uncool, an der Nadel zu hängen oder sich tot zu saufen. Fast war man geneigt zu glauben, die Rockstars hätten aus ihren toten Vorbildern gelernt, doch da begannen auch schon die 90er und "Grunge" entstand. Die Band dazu kam aus Seattle und hieß Nirvana. Sänger Kurt Cobain bekannte schon ganz zu Anfang seiner (Drogen-)Karriere: "Ich habe mich für den absoluten Exzess entschieden: alles auf einmal und

zwar volle Kraft. Es ist doch besser hell auszubrennen, als in Dunkelheit dahinzuschwinden." Dementsprechend oft machte der Heroinabhängige Schlagzeilen durch drogenbedingte Festnahmen, Gefängnisstrafen und vergebliche Rehabilitationsversuche. Schließlich injizierte sich Cobain in seinem Haus in Seattle eine Überdosis und schoss sich ("sicherheitshalber") mit einer Schrotflinte in den Kopf. Auch Kurt Cobain ist ein "gutes" Beispiel dafür, dass Erfolg, Drogen und Geld nicht die wichtigsten Dinge im Leben sind. Lassen wir abschließend noch DEN Schock-Rocker zu Worte kommen: Marylin Manson, der jahrelang in einem seiner Ringe Valium versteckte: "Früher war ich Nihilist und habe ohne Ende Drogen genommen. Mittlerweile habe ich mein Leben viel mehr unter Kontrolle und bin tatsächlich positiver geworden. Valium nehme ich heute gar nicht mehr so oft. Wenn ich toure, habe ich allerdings immer etwas Absinth dabei. Das Härteste, was ich sonst noch nehme, sind Hasch-Kekse. Die sind echt der Knaller!" Und so scheint sich das Image der Rockmusik inzwischen nachhaltig geändert zu haben: Den vornehmlich jungen Fans versucht die heutige Musikindustrie zu verkaufen, dass Rockmusik inzwischen wieder eine "saubere Sache" sei. Wenn dann eine italienische Rockband den Eurovision Song Contest 2021 gewinnt und es für eine Sekunde so aussieht, als würde sich der Sänger irgendetwas in die Nase ziehen, dann wird das direkt ein internationaler Skandal.


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QUIZ

8. Wie bekommt man das meiste THC in seine Esswaren? A. Eine Cannabutter oder Cannabis infundiertes Öl herstellen. B. Decarbolixierte Blüten direkt dazugeben. C. Blüten kochen und als flüssige Zutat verwenden. D. Die im Rezept angegebene Kochtemperatur um 10 °C senken.

1. Vor dem Kochen müssen Sie das Marihuana... A. decarboxylieren. B. waschen. C. braten. D. zermahlen.

2. Was ist THCA? A. Ein Cannabinoid von geringerer Bedeutung. B. Ein anderer Name für CBD. C. Eine fürs Kochen verwendete Zutat. D. Die rohe, nicht psychoaktive Vorform von THC.

3. Was bewirkt Decarboxylierung? A. Tötet alle Bakterien ab. B. Verbessert den Geschmack. C. Aktiviert die Cannabinoide. D. Verbessert die Beschaffenheit. 4. Wie decarboxylieren Sie das Marihuana? A. Es für 1 Minute pro Gramm in der Mikrowelle erhitzen. B. Es bei 115-146 °C backen, 20-30 Minuten lang. C. Es bei 100 °C backen, 1 Stunde lang. D. Es 15 Minuten lang kochen.

5. Das Überschreiten einer Ofentemperatur von 150 °C wird... A. Cannabinoide abbauen und zerstören. B. dem Gras einen intensiveren Geschmack geben. C. mehr Cannabinoide aktivieren. D. keinen Schaden anrichten.

6. Welche Bestandteile kann ich decarboxylieren? A. Nur die Knospen. B. Die Knospen und Blätter. C. Nur die Graskrümel. D. Knospen, Blätter, Stängel und Krümel.

7. Wie lässt sich der Geruch bei der Decarboxilierung beseitigen? A. Eine Silikonbox mit Deckel verwenden. B. Mit einem starken Dunstabzug in der Küche. C. Durch Verwenden eines "Sous-Vide"- Gerätes. D. Es geht nicht, das ist unmöglich.

9. Wofür wird Sonnenblumenlecithin verwendet? A. Verbessert den Geschmack. B. Kocht das Essen schneller. C. Hält Nahrungsmittel länger frisch. D. Es erhöht die Aufnahme von THC in die Nahrung.

15. Warum sollte man Marihuana- Esswaren nicht über 180 °C kochen? A. Der Geruch erregt Aufmerksamkei. B. Die hohe Hitze verbrennt die Cannabinoide. C. Das Essen würde verbrannt schmecken. D. Das Essen wird gleichmäßiger gegart. 16. Was ist, wenn nach dem Rezept über 180 °C nötig sind? A. Es lässt sich nicht verwenden. B. Die doppelte Menge des Cannaöls/ der Cannabutter hinzugeben. C. Die Kochtemperatur senken und die Kochzeit verlängern. D. Kleinere Portionen bei niedrigeren Temperaturen kochen.

10. Warum eignet sich Kokosnussöl am besten für die Herstellung von Cannaöl? A. Es schmilzt leicht. B. Es hat einen hohen Anteil an Fetten, um die Cannabinoide zu binden. C. Schmeckt besser. D. Kann länger gelagert werden.

17. Wie kann man testen, wie stark die infundierte Substanz ist? A. Pro Portion 1/2-1 Teelöffel normales Öl/Butter durch die Infusion ersetzen. B. Die gesamte Menge der normalen Butter/des Öl durch das infundierte Öl/die Canna-Butter ersetzen. C. Hälfte gegen die Hälfte austauschen. D. 3/4 normales Öl/Butter, 1/4 infundiertes Öl/Butter.

11. Wie lange ist Canna-Öl haltbar? A. 6 Monate in einem dunklen Glas- behälter und bei Zimmertemperatur. B. 1 Woche, es muss frisch sein. C. 2 Wochen, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird. D. 3 Monate.

18. Was ist, wenn die infundierte Substanz zu stark ist?

12. Wie lange ist Canna-Butter haltbar? A. 1 Woche, sie muss frisch sein. B. 3 Monate im Kühlschrank, 6 Monate in der Tiefkühltruhe. C. 2 Wochen im Kühlschrank. D. 3-4 Tage.

13. Wie sollte man die infundierte Substanz in das Rezept einbeziehen? A. Sie zerreiben und dann gleichmäßig verteilen. B. In fester Form dazugeben. C. Zuerst pürieren, damit sie weich wird, darf aber nicht schmelzen. D. Die Butter/das Öl schmelzen und dazugeben (Kokosnussöl ist bei Zimmertemperatur in festem Zustand).

14. Warum sind Kaffee und Schokolade gute Geschmacksrichtungen? A. Weil leckere Süßigkeiten sich als Esswaren am besten eignen. B. Sie runden den Geschmack von Cannabis ab. C. Sie kaschieren den Geschmack von Cannabis. D. Sie sind sehr beliebt.

A. Wegschmeißen. B. Mehr normales Öl oder Butter der Infusion hinzugeben und erneut testen. C. Das Essen bei einer 20 °C höheren Temperatur kochen. D. Das Essen 30 Minuten länger kochen.

19. Was ist, wenn die infundierte Substanz zu schwach ist? A. Pro Portion normales Öl/Butter 1/2-1 Teelöffel mehr Infusion dazugeben. B. Eine neue Ladung Cannabutter/ Cannaöl mit mehr Cannabis herstellen. C. Größere Portionen essen. D. Pro Portion normales Öl/Butter 1/2-1 Esslöffel mehr Infusion dazugeben. 20. Was müssen Sie tun, wenn Sie anderen ein Gericht mit infundiertem Cannabis servieren? A. Fragen, ob sie irgendwelche Allergien haben. B. Es mit Getränken servieren. C. Fragen, ob sie mehrere Portionen haben wollen. D. Die Personen genau darüber aufklären, was im Gericht enthalten ist.

Die Antworten finden Sie auf Seite 46


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ANBAUEN MIT ROBERT B.

KRITISCH ÜBERDÜNGT IM SUPERSOMMER

HALBIERTE ERNTEMENGE VON UNTERIRDISCHER QUALITÄT Vor etlichen Jahren wurde der einstige Indoor-Grow während der Sommermonate von Erde auf CoGr-Matten umgestellt. Auch das Düngen war nun ganz anders – es kommen nicht mehr 3 bis 5 ml pro Liter ins Wasser, sondern soviel, bis der passende EC-Wert erreicht ist. Mit dem pH-Messgerät wird noch der pH-Wert abgepasst, der nicht mehr bei guten 6, sondern bei 5,5 bis 5,8 liegen soll. Damit die Werte stimmen, wird während des Anpassens mehrfach umgerührt, schon ist das Gießwasser für die halbautomatisierte Gießanlage vorbereitet. Für jedes Detail wird einem ein „grüner Bereich“ genannt. Wer sich in diesem bewegt, dem sollte auch eine perfekte Ernte bevorstehen. Die Realität ist immer wieder anders, weil sich diese Klimawerte nicht in jeder Situation perfekt einstellen lassen.

wird vom ersten Tag an mehrfach am Tag mit der Gießanlage etwas von der Nährstofflösung in die Matten geleitet. Von dem, was in die Matten gepumpt wird, sollen rund 20 % wieder rauslaufen. Genau so wurde es auch gemacht, rein technisch klappte alles. - Im Hochsommer waren die Temperaturen im Growraum grenzwertig hoch. Weil dieses Problem neu war, liefen die Lampen noch tagsüber, später während der kühleren Nachtphase. Zumindest lief die Ablüftung häufig auf hoher Stufe und zog sehr viel Luft durch die Growkammer. Warme Zugluft erhöht zwangsläufig die Verdunstung, weswegen mehr gegossen wird, damit noch 20 % des Wassers durchlaufen. Der eigentliche Nährstoffbedarf ist hingegen nicht höher. Wenn die Pflanzen grenzwertig strapaziert sind und deswegen langsamer wachsen, ist der Nährstoffbedarf sogar niedriger. - Die einst vitalen Setzlinge stehen also ab Tag 1 auf einem viel zu hohen EC-Wert in einem zu warmen Growraum und erhalten eine satte Nährstofflösung. Weil sie nicht richtig wachsen, wird diese bis zur Oberkante hochdosiert, wodurch die Pflanzen im Dünger stehen und nicht mehr wachsen können. Einzelnen Pflanzen sind sogar einige Blätter grünbleibend vertrocknet. Der Salzgehalt im CoGr

Vitale Jungpflanzen.

Zumindest lag der neu eingerichtete Growraum zur kühlen Nordseite, es liefen die einst typischen NDL-Lampen und ein groß dimensionierter Ablüfter. Doch was soll die Abluft noch kühlen, wenn die Frischluft bereits mit über 20 Grad reinkommt? Einstige Sommer waren weniger drückend, weil es wenigstens in den Nächten noch etwas auskühlte. Dennoch war es bereits ein Erfolg, dass die Temperatur im Hochsommer unter 30 Grad blieb. Die gesunden Setzlinge entwickelten sich kaum und waren sichtlich am Blühen – das Höhenwachstum ist damit schon durch. Also wird einem anderen erfahrenen Grower die Situation geschildert, der die Antwort kennt: „Zu wenig Dünger, die brauchen mehr!“ Es wurde bereits der obere Wert mit 2 bis 2,2 EC angepeilt. Dann also weiter mit 2,4. Im Nachhinein liegt das Problem an der typischen Denkblockade – im Hinterkopf schlummert eigentlich die Antwort, dass den Pflanzen in der Situation der Dünger zuviel wird und sie sich deswegen nicht entwickeln. Gemacht wird dennoch das Gegenteil: Die Nährlösung wird konzentriert, um den Erfolg zu erzwingen. Erstaunlich ist, dass jede Pflanze bis zur Ernte

Warm und trocken – Verdunstung steigt.

Bei Düngefehlern – Dünger rausspülen.

Diese komplett überdüngte Ernte wird jedoch zum Schlüsselerlebnis, mit der jede kommende Ernte sauber ausreift. Es folgte eine Fehleranalyse, in der mehrere Punkte aufeinandertrafen:

vorbereitet. Doch leider war die genaue Zusammensetzung der aktivierenden Zusatzstoffe in den Matten schwankend. Beim Aktivieren wird erst an einer Seite ein Loch geschnitten, um eine vorbereitete Wasserlösung hineinzugeben. Nach dem Einweichen wird am anderen Ende durch die Folie gestochen und dann auch mehrfach in die Unterseite. Dieses ablaufende Wasser lässt sich mit dem EC-Stab messen. Es lag bei einem EC-Wert über 3, es soll eher bei 2 oder darunter liegen.

- Die neuen CoGr-Matten wurden zwar nach Anweisung aktiviert und

- Die Zusätze, die CoGr aktivieren, sind keine Düngemittel. Genau deswegen

durchgehalten hat. Diese wurde durchaus um ein paar Tage vorgezogen und lag bei rund 50 % der erwarteten Menge. Das ist nur das kleinere Problem – die Qualität dieser Blüten war unterirdisch, das Raucherlebnis mit solchen „Düngerknollen“ ist zum Abgewöhnen.

war so hoch, dass die Wurzeln nicht mehr genug Wasser aufnehmen konnten, das Salz hält dieses fest. Der Dünger in den CoGr-Matten wird sogar noch nach der Ernte zur bösen Stolperfalle, wenn diese mehrfach verwendet werden. Auch andere Pflanzmatten oder Pflanzmedien werden häufig mehrfach verwendet. Wenn der Dünger sich in diesen anreichert, ist der EC-Wert an Tag 1 bereits wieder so hoch, dass die vitalen Setzlinge nicht richtig bewurzeln können. Das Problem geht also unabhängig zur Sommerhitze in die


30 nächste Runde: Zu viele Nährstoffe behindern das Bewurzeln der Jungpflanzen, die deswegen kleiner bleiben! Ob beim Aktivieren oder drei Tage vor der Ernte: Künftig wurde Wasser durch die Matten geleitet, bis der EC-Wert im rauslaufenden Wasser bei ca. 1,6 lag. Außerdem wurde der EC-Wert während der ganzen Wachstums- und Blühphase beobachtet. Ab Tag 1 ging dieser EC-Wert langsam hoch, erreichte im Verlauf des Grows einen Wert über 4 EC und wurde drei Tage vor der Ernte auf ca. 1,6 EC gesenkt. Die Pflanzen vertrugen viel, andere Strains sind empfindlicher. Es kommt aber auch auf das Wurzelmedium oder den Dünger an, wie viel Nährstoffe die Pflanze verträgt. In jeder Situation lässt sich das herauslaufende Wasser prüfen. Zu beachten bleibt, dass der EC-Wert beim kräftigen Herausspülen etwas höher als beim langsamen Herauströpfeln ist, weil das Herausspülen die Nährstoffe mitreißt. Zum besseren Verständnis: Einst lautete die Kritik, dass diese Aussagen nicht stimmen können, weil keine Pflanze einen EC-Wert von über 4 verträgt. Es geht bei diesem Wert um das Wasser, welches beim Spülen unten wieder rausläuft. Im Boden oder in Matten reichern sich die Nährstoffe an, solange nicht kritisch unterdüngt wird. Dieses Anreichern scheint bis zu einem gewissen Grad das Ernteergebnis zu verbessern. Niemals wurde hier mit einem EC-Wert von über 4 oben hineingegossen. Dieser Wert von über 4 EC wurde auf CoGr und zuvor schon auf Erde gemessen. Nur dass dieses Schlüsselerlebnis mit der anschließenden Erkenntnis erst im Supersommer im neu eingerichteten Growraum aufkam und fast 6 EC erreicht wurden. Um das überhaupt messen zu können, wird das Wasser 1 zu 1 mit Leitungswasser gemischt, die Formel lautet: gemessener EC-Wert

Ernte überdüngt? Wasserhasch machen!Ω

weniger des halben EC-Wertes des Leitungswassers und das mal 2. Selbst wer auf Erde anbaut, kann einen Topf entnehmen und so gießen, dass etwas Wasser herausläuft. Es lässt sich nicht nur der EC-, sondern auch der pH-Wert messen. Wenn der pH-Wert nicht passt, ist immer nur mit der Ober- oder Unterkante des grünen Bereichs entgegenzusteuern. Doch wie beim EC-Wert kann zur Not ordentlich etwas durchlaufen, um die „inneren Werte“ auszugleichen. Kritische Nährstofffehler lassen sich durch ein passendes Durchspülen retten. Wer die Werte durchgehend beobachtet, wird das Problem aber kaum noch haben. Anzumerken bleibt, dass auf vielen Wurzelmedien und selbst auf CoGr eine durchgehende Staunässe zu vermeiden ist. Ein zu häufiger Gießintervall oder ein ständiges Durchspülen auf Erde führt wegen Staunässe also zu Stagnation. „Und was, wenn ich kein EC- und pH-Messgerät habe?“ Wer die Werte nicht im herauslaufenden Wasser messen kann, um anschließend seine Nährlösung anzupassen, muss seine Pflanzen und den Growraum beobachten: Wenn es sehr warm ist und die Pflanzen bei gewohnter Düngung mager wachsen, haben sie vermutlich schon grenzwertig viele Nährstoffe im Boden. Ganz ohne Messgeräte lassen sich die Werte des herauslaufenden Wassers schätzen: Wer jede Woche einen Erdtopf herausnimmt und etwas drainierend gießt, sieht die Färbung des Wassers. Wird immer nach gleichem Muster angebaut, lässt sich die Färbung des herausgelaufenen Wassers zur Wachstumsphase einschätzen. Nach ein paar Ernten weiß man, wie die Färbung des Wassers in der jeweiligen Phase ist, wenn alles passt. Per Augenmaß lässt sich künftig also feststellen, ob vielleicht schon zu viele Nährstoffe im Boden sind. Wird die Anbautechnik jedoch

Steinwolle – vorsichtig düngen bei Hitze.

angepasst, können Änderungen auf dieses zurücklaufen. Außerdem gibt es Zusätze oder Düngemittel, welche Huminsäure beinhalten. Diese kann das herauslaufende Wasser einfärben, ohne dass eine nennenswerte Nährstoffmenge enthalten ist. Wenn die Lüftung im Supersommer hochfährt und es im Growraum kritisch warm ist, steigt die Verdunstung deutlich an, der Nährstoffbedarf hingegen nicht. Für dieselbe Nährstoffmenge ist deutlich mehr Gießwasser notwendig, ein großer Teil verdunstet, die Nährstoffe reichern sich hingegen an. Bis zu einem gewissen Grad sollen sich diese Nährstoffe während der Blüte sogar anreichern, mehr jedoch nicht. Bleiben diese Nährstoffe bis zum Erntetag im Boden, belastet das die Qualität der Blüten. Deswegen setzen viele den Dünger bereits ein oder zwei Wochen vor der Ernte ab. Im eigenen Fallbeispiel wurden die Nährstoffe drei Tage vor der Ernte herausgespült. Es gibt inzwischen verschiedene Zusätze, die vor der Ernte mit pH-Wertangeglichenem Wasser gegossen

werden und den Dünger herauslösen. Zurück zum einstigen Supersommer mit Überdüngung: Die Blüten wurden getrocknet und anschließend auch getestet – das hätte niemand freiwillig noch rauchen wollen. Für die komplett überdüngten Marijuanablüten wurde ein Ice-oLator gekauft, um diesen zu testen. Sicherlich, es waren nur ein paar Gramm Ice-o-Lator-Haschisch, vielen auch als Wasserhasch bekannt, aber diese waren von guter Qualität. Das bedeutet, dass selbst dieser offensichtliche Abfall noch zu einem lohnenden Rauchvergnügen reicht, weil die Veredelung durch Extraktion gelingt. Es lassen sich hier jedoch keine Aussagen treffen, welche Extraktionsverfahren alternativ zum Ice-o-Later funktionieren. Naheliegend ist, dass einige Extraktionsverfahren genau das mit herausfiltern, was das Konsumerlebnis belastet. Eine Sache ist jedoch ganz sicher: Wer sein Marijuana nicht überdüngt, hat nicht allein die hochwertigere, sondern auch schwerere Ernte und kann sich solche Rettungsversuche sparen.


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18/6/20

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The ‘BLING BLING’ for your plants! C

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STONER VIP Von Olivier F (Soft Secrets France)

SOFT SCRTS

Zigaretten und Joints rauchen. Es gibt in Berlin ein Kulturzentrum und einen Nachtclub namens "Panke" und ich schätze diese liberale Cannabis-Politik.

Dieser litauische Rapper und Cannabis-Aktivist ist ein großer Fan des Soft Secrets Magazins. Er wählte Soft Scrts als Künstlernamen für sein Solo-Trap-Musikprojekt. Seht euch die Soft Scrts-Videos auf YouTube an: "Saldu, Saldu" und "Soft Secrets".

Musik ist in meinem Leben von meinem sechsten Lebensjahr an. Als ich 11 war, ging ich zur Musikschule, wo ich Geige und Klavier spielte und im Chor sang. Zu der Zeit fuhr ich schon auf Hip-Hop ab und durch Zufall stieß ich auf einen wirklich talentierten Produzenten, der doppelt so alt war wie ich. Er war ein Genie in Sachen Musikprogrammierung und sein Spezialgebiet war das Schlagzeug. Wir, zwei befreundete MCs (America und Slam), dieser Produzent (Serumas) und ich (Liežuvis), gründeten die Gruppe "Ganja Cru".

WAS STECKT IN EINEM NAMEN? Ich liebe Cannabis und die Situation in Litauen macht mich wirklich traurig. Und ich lese jede Menge zu diesem Thema, denke natürlich viel darüber nach. Diese Texte beinhalten außerdem meine persönlichen Erfahrungen.

Du hast auch einen CannabisYouTube-Channel gegründet, "PUČ YT"...

Saldu, Saldu.video Screenshot.

Kannst du dich unseren Lesern vorstellen? Ich bin ein Rapper und Sänger aus Litauen, der an verschiedenen Gruppen und Projekten mitwirkt. Mein letztes Soloprojekt heißt Soft Scrts. Ich denke, das ist einer der Gründe, warum wir dieses Interview machen.

Wie hast du von der Zeitschrift Soft Secrets erfahren? Es muss so ungefähr 2011 in Berlin gewesen sein, als ich gerade aus Litauen angekommen war. In dem Kiez, in dem ich wohne (Wedding), gibt es einen kleinen Growshop, der von einer Stoner-Familie betrieben wird. Ich ging dorthin, um Bongs, Zigarettenblättchen etc. zu kaufen. Und nebenbei habe ich mir immer ein Exemplar der neuesten Ausgabe des Soft Secrets Magazins mitgenommen. Meine Deutschkenntnisse waren zu der Zeit ganz schlecht, und dieses Magazin war wirklich hilfreich beim Lernen der Sprache. Es ist so viel einfacher, über ein Thema zu lesen, das einen interessiert. Und natürlich hat mir auch die Rubrik mit den Mädchen und den Pflanzen gefallen!

Warum hast du dich für den Künstlernamen Soft Scrts entschieden? Vor einigen Jahren gab es in Litauen eine Online-MCs-Battle und ich wollte daran

teilnehmen. Aber ich wollte, dass meine Teilnahme geheim bleibt, weil ich in Litauen bereits als Rapper bekannt war und ich die Jury nicht beeinflussen wollte. Also brauchte ich einen neuen Künstlernamen und eine veränderte Stimme, um inkognito zu bleiben. Vielleicht lag euer Magazin gerade auf dem Tisch oder vielleicht hat das Wort "secret" etwas in meiner Seele ausgelöst. Ich dachte, MC Soft Screts wäre der ideale Name dafür.

"Soft Secrets" ist auch der Titel eines eurer Songs. Da wir kein Litauisch sprechen, kannst du uns sagen, worum es in dem Song Soft Secrets geht?

Ja, das ist eine Cannabis-Show, die ich vor 5 Jahren gestartet habe, als der litauische Gesundheitsminister Aurelijus Veryga mit einem breiten ironischen Lächeln im Staatsfernsehen behauptete, dass Cannabisrauchen niemals therapeutisch sei! Ich hatte einen Nachbarn und einen Freund hier in Berlin, die medizinisches Cannabis aus der Apotheke bekamen, bezahlt von der Krankenkasse. Und auf der Verpackung stand, dass es sich für einen Joint verwenden lässt. Ich dachte, ich sollte das meinen litauischen Landsleuten zeigen, damit sie die Wahrheit sehen. So hatte ich angefangen.

Du lebst seit seit 10 Jahren in Berlin. Warum hast du Litauen verlassen und bist nach Deutschland gekommen? Aus verschiedenen Gründen und einer davon war Cannabis. Hier in Berlin ist Cannabis eine ganz normale Sache und du kannst deinen Joint überall rauchen, wo du hingehst. Man kann sogar in Kneipen

Cannabis! Hauptsächlich um Rick-SimpsonÖl und den Kampf für medizinisches Cannabis.

Es scheint, als würde sich das ganze Album (erscheint am 20. April) um Cannabis drehen. Bist du selbst ein Cannabis-Raucher oder ein Grower? Ja, bei Soft Scrts geht es immer um Cannabis. Stoner und Hobby-Grower, würde ich sagen, aber vor allem ein Cannabis-Aktivist.

Warum hast du das ganze Album "Paklausyki gėlių" (Achte die Blüten) diesem Thema gewidmet?

Soft Secrets Videodreh.

Wann hast du angefangen, Musik zu machen?

Gibt es in Litauen viele Cannabiskonsumenten? Das Land hat 3 Millionen Einwohner und ich würde sagen, es gibt etwa 150.000 bis 200.000 Konsumenten. Cannabis wird größtenteils aus dem Ausland importiert. Vor zwanzig Jahren kam es hauptsächlich aus den Niederlanden, jetzt wird es meistens aus Spanien importiert. Nur wenige Leute bauen in Litauen an.

Wie viel kostet ein Gramm Gras in Litauen? Ungefähr 10 Euro. Aber die Corona-Krise hat die Preise in die Höhe getrieben. In einigen kleinen Städten kann es bis zu 12 oder sogar 15 Euro kosten, aber mit guten Connections kann es bis auf 6 Euro pro Gramm runtergehen.

Sind die Cannabisgesetze in Litauen sehr streng? Wir haben gerade ein neues Parlament gewählt, das bereit ist, etwas zu verändern. Sie beginnen bereits mit der Entkriminalisierung kleiner Mengen von Gras. Man müsste dann nur noch eine Geldstrafe von 100 Euro zahlen statt wie bisher eine Gefängnisstrafe zu riskieren.

www.instagram.com/soft_scrts/


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MEDICAL CANNABIS Text: M-Dog

BESTANDSAUFNAHME ZU CANNABIS ALS MEDIZIN ständig der Gefahr eines Regresses ausgesetzt. Zudem weisen Krankenkassen verordnende Ärzt*innen regelmäßig in Schreiben auf das in §12 Sozialgesetzbuch V festgeschriebene Wirtschaftlichkeitsgebot hin. Augenfällig ist dabei, dass dabei stets die Unwirtschaftlichkeit einer Verordnung von Cannabisblüten suggeriert wird. All dies führt dazu, dass nach wie vor die Mehrzahl der Vertragsärzt*innen vor einer Verordnung zurückschrecken. Die Kassenärztliche Vereinigung in BadenWürttemberg macht vor, dass es auch anders geht. Um die verordnenden Ärzt*innen von finanziellen Risiken zu entlasten, wurde 2019 kurzerhand entschieden, dass Cannabis-Verordnungen nicht mehr in das "Arzneimittelbudget" einfließen bzw. budgetneutral sind.

Ein Bündnis aus angesehenen Ärzten und Wissenschaftlern verfasste und veröffentlichte Anfang Mai diesen Jahres ein Positionspapier mit dem Titel "Cannabis als Medizin: Warum weitere Verbesserungen notwendig und möglich sind". Darin fordern sie und verschiedene Unterstützer aus Politik und Wissenschaft einschneidende Verbesserungen für die seit 2017 in Deutschland legalisierte Medizin Cannabis. Denn was 2017 gut klang, stellte sich in der Realität als längst nicht ausreichend heraus. Vier Jahre nach der offiziellen Legalisierung von Cannabis als Medizin in Deutschland zogen vier angesehene Wissenschaftler eine erste Zwischenbilanz und präsentierten ihre Erkenntnisse in einem gemeinsamen Positionspapier. Prof. Dr. Heino Stöver, Dr. Ingo Michels, Prof. Dr. Kirsten Müller-Vahl und Dr. Franjo Grotenhermen fanden für ihr Positionspapier auch Unterstützer aus Politik und Ärzteschaft, so zum Beispiel Dirk Heidenblut (SPD), Dr. Ellis Huber (ehemaliger Präsident der Berliner Ärztekammer), Dr. Kirsten Kappert-Gonther (GRÜNE), Niema Movassat (LINKE) und Dr. Wieland Schinnenburg (FDP). Über die festgestellten "Problembereiche" von Cannabis als Medizin schrieben sie: "Mehr als 4 Jahre nach Inkrafttreten des "Cannabis-als-Medizin-Gesetzes" fällt eine Bilanz gemischt aus. Neben den unstrittigen, zahlreichen positiven Entwicklungen sind verschiedene vom Gesetzgeber 2017 beabsichtigte Veränderungen nach wie vor nicht eingetreten: Noch immer müssen Cannabismedikamente, insbesondere Cannabisblüten und daraus hergestellt Extrakte, nach Deutschland importiert werden, anfangs ausschließlich aus den

Niederlanden, mittlerweile auch aus weiteren Ländern wie Kanada, Israel und Spanien. Die Kosten für Cannabisblüten sind seit Inkrafttreten des Gesetzes nicht etwa gesunken, sondern deutlich angestiegen, da Cannabisblüten nach Arzneimittelpreisverordnung wie Rezepturarzneimittel zu behandeln sind. Die Kosten liegen deutlich über den in zahlreichen anderen Ländern. So kosten die gleichen Produkte in Deutschland mehr als dreimal so viel wie etwa in den Niederlanden (20-24 Euro pro Gramm vs. 6-7 Euro pro Gramm). Dies führt zu einer erheblichen finanziellen Belastung nicht nur der Krankenkassen, sondern auch derjenigen Patient*innen, die die Kosten der Behandlung selbst tragen müssen. Einzig in Schleswig-Holstein werden Cannabisblüten wie Fertigarzneimittel behandelt, sodass der in der Arzneimittelpreisverordnung vorgeschriebene Aufschlag von 90 bzw. 100% entfällt. Verordnende Ärzt*innen sehen sich nicht nur einem hohen bürokratischen Aufwand gegenüber, sondern fühlen sich im Falle von Patient*innen mit einem hohen Bedarf wegen der Kosten für Cannabis-basierter Medikamente

Auch wenn die Zahl der verordnenden Ärzt*innen in den letzten vier Jahren zugenommen hat, fühlen sich nach wie vor viele Ärzt*innen nicht ausreichend qualifiziert, um eine Cannabis-basierte Therapie durchzuführen. Der Bedarf an Fortbildungen ist ungebrochen. Diese sollten idealerweise unabhängig von der Pharmaindustrie sein. Auch haben Grundlagen zur Funktion des Endocannabinoidsystems und der Wirkungsweise Cannabis-basierter Medikamente kaum Eingang in die Lehrinhalte an deutschen medizinischen Fakultäten gefunden. Ganz davon

abgesehen, dass bisher an keiner deutschen Medizinfakultät ein Lehrstuhl für "Cannabis als Medizin" eingerichtet wurde. Der im Gesetz verankerte Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen sollte nicht indizierte offoder no-label Verordnungen Cannabisbasierter Medikamente verhindern. Faktisch hat er aber dazu geführt, dass die gesetzlichen Krankenkassen eine Kostenübernahme nicht etwa nur "in begründeten Ausnahmefällen" ablehnen, sondern von Beginn an bis heute konstant

in ca. 40% aller Fälle. Dies kann vier Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes sicherlich nicht länger mit fehlerhaft gestellten Anträgen begründet werden. Vielmehr verfestigt sich der Eindruck, dass die Krankenkassen – und nicht wie sonst üblich und für richtig befunden die behandelnden Ärzt*innen - die Indikation für eine Cannabis-basierte Therapie stellen. So werden Kostenübernahmeanträge von Patient*innen mit bestimmten – beispielsweise psychischen - Erkrankungen praktisch ausnahmslos abgelehnt. Sogar Anträge von Patient*innen, die zuvor bereits eine Ausnahmeerlaubnis durch die Bundesopiumstelle erhalten hatten, wurden in großer Zahl abgelehnt. Wissenschaftler*innen wie auch Ärzt*innen und Politiker*innen sind sich darin einig, dass die externe Evidenz für eine Wirksamkeit Cannabis-basierter Medikamente in der Mehrzahl der diskutierten Indikationen nach wie vor gering ist. Einigkeit besteht auch darin, dass diesem Mangel ausschließlich mit Hilfe von großen kontrollierten klinischen Studien Abhilfe geschaffen werden kann. Umso erstaunlicher ist es, dass bis heute fast gar keine staatlich finanzierte Forschungsförderung erfolgte." Deshalb fordern die unterzeichnenden Wissenschaftler und unterstützenden Politiker unter anderem die Abgabepreise für Cannabisblüten in den Apotheken zu

senken, den Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen und Regressforderungen gegenüber verordnenden Ärzten abzuschaffen, die Einstellung strafrechtlicher Verfolgung von (offiziellen) Cannabispatienten, eine Gleichstellung von Cannabispatienten mit anderen (Medizin einnehmenden) Patienten im Straßenverkehr und eine staatlich geförderte klinische Forschung zur Wirksamkeit von Cannabis-basierten Medikamenten. Hoffen wir, dass ihre Forderungen Gehör finden.


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VON STONEY TARK Von Stoney Tark

8 TOP-TIPPS für

den Outdoor-Anbau in kühleren Klimaten Das Leben im nördlichen Europa geht oft mit unbeständigem Wetter einher, das einen kalten und nassen Winter mit sich bringt. Ein paar nützliche Tipps, die Cannabispflanzen bis zur Ernte durchzubringen, können eine große Hilfe im Kampf gegen die Elemente sein - wobei die Pflanzen draußen nicht auffallen. Nachfolgend meine 8 Top-Tipps, die euch in diesem Jahr einen Vorteil verschaffen und dabei helfen, schöne OutdoorBlüten zu erzeugen - ganz bequem im eigenen Gewächshaus, das im hinteren Garten steht. FOLIENTUNNEL ODER GEWÄCHSHAUS BAUEN! Ich lobe Folientunnel immer in den höchsten Tönen, besonders in Südspanien, aber auch in Großbritannien und anderen nördlichen europäischen Ländern sind sie eine große Hilfe. Ein gut

angelegter Folientunnel hat den Vorteil, dass die Temperaturen viel einfacher zu kontrollieren sind und beim Herannahen des Winters der rapide Abfall beim Übergang vom Tag zur Nacht nicht so abrupt erfolgt. Es ist auch einfach, einen Luftentfeuchter oder ein Heizgerät hinzuzufügen, je nachdem, was gerade gebraucht wird.

Manche Sorten sind kälteresistenter als andere.


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HEIZEN IN DER NACHT Wie oben erwähnt, kann ein Heizgerät im Gewächshaus oder Folientunnel lebensrettend sein, ohne zu viel Aufmerksamkeit beim Nachbarn zu erregen. Früher habe ich selber Petroleumbrenner benutzt, die mein Gewächshaus schön warm hielten, aber man muss dann aufpassen, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Einfach einen Hygrometer mit Sensor verwenden und im Gewächshaus hängen lassen. So hat man immer einen digitalen Messwert und mehr Kontrolle als durch Schätzungen.

DIE WURZELN ISOLIEREN Die Wurzelzone gut isoliert halten ist von Vorteil, sobald die kalten Nächte beginnen - und am einfachsten ist es, Stofftöpfe zu verwenden. Ich persönlich würde empfehlen, zwei davon zu benutzen und die Wurzelzone gut geschützt zu halten, unter ständiger Luftzufuhr. Eine kalte und nasse Wurzelzone stresst die Pflanzen und führt nur dazu, dass die Ernte - ungeachtet der Düngernährstoffe - sehr dürftig ausfällt. Die Stofftöpfe in einem Abstand über dem Boden platzieren, sodass ein Luftzwischenraum entsteht und die Wurzeln gut isoliert bleiben. Hier zahlt sich die Hilfe eines Heizgerätes so richtig aus.

LUFTENTFEUCHTER IN DER NACHT Einer der größten Erntekiller ist Schimmel und Mehltau, und manch britischer Grower muss Schlimmes durchmachen, wenn der Oktober beginnt. Es ist zuweilen schwierig genug, die Luftfeuchtigkeit in einem Anbauraum zu regulieren, draußen ebenfalls, aber es ist machbar. Ideal ist, wenn man einen Luftentfeuchter und ein Heizgerät im Gewächshaus installieren kann, um die Luftfeuchtigkeit unter 40% und die Temperaturen in den Nächten konstant zu halten.

GROSSE TEMPERATURSCHWANKUNGEN Auch wenn Cannabissorten unterschiedlich sind und jede ihre eigene Vorlieben hinsichtlich

der Anbauumgebung hat, sollte nach meinen Erfahrungen der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht etwa 6-8 Grad Celsius betragen. Was darüber hinausgeht, kann dazu führen, dass die Pflanzen groß und schlaksig werden, nur kleine Blütenknospen produzieren und Nährstoffmängel auftreten. Wer einen Hygrometer hat, kann ablesen, wie die Messwerte der höchsten und niedrigsten Temperatur sowie der Luftfeuchtigkeit sind.

SPÄTE DÜNGUNG VERMEIDEN Growern, die in einem heißen Klima wie in Südspanien leben, rate ich oft, ihre Pflanzen am frühen Morgen und späten Abend zu gießen. Wenn man in einem kälteren Klima wie in Großbritannien arbeitet, gilt das genaue Gegenteil. Der Grund, warum hier in der Mitte des Tages oder hoffentlich während der heißesten Tageszeit gegossen werden sollte, besteht darin, die Pflanzen nicht zu überwässern und die Wurzeln danach nicht in einer kalten Nährlösung sitzen zu lassen. Das Pflanzmedium soll morgens und nachts trocken sein, um zu verhindern, dass die Töpfe kalt und feucht werden, was schädliche Bakterien begünstigen würde.

ORDENTLICHER LUFTSTROM IST LEBENSWICHTIG Für viele Grower bedeuten die ersten Anzeichen von Regen, dass der britische Sommer endgültig vorbei ist und der Himmel wieder grau wird, mit gelegentlichen sonnigen Abschnitten. Das ist das Letzte, was Outdoor-Grower sehen wollen, die in den letzten 4-6 Monaten so sehr mit dem Anbau der Pflanzen beschäftigt waren. Falls die Pflanzen nicht in einem Gewächshaus oder Folientunnel stehen und dem Regen ausgesetzt sind, ist es nicht gut, Wasser auf den Blütenständen zuzulassen, weil sich daraus dieses üble Problem mit Schimmel ergeben könnte. Schütteln Sie, wenn nötig, alles Wasser von den Pflanzen, und stellen Sie sicher, dass es um die Unter- und Oberseite der Pflanzen herum einen gehörigen Luftstrom gibt. Wer im Gewächshaus anbaut, stellt ein paar

Die Sämlinge frühzeitig durch den Einsatz von Bakterien und Pilzen unterstützen.

6-Zoll-Schwenkventilalatoren hinein, damit die Luft bewegt wird und immer frisch ist.

NÜTZLICHE BAKTERIEN UND PILZE VERWENDEN Dem Pflanzmedium nützliche Bakterien und Pilze dazugeben ist eines der einfachsten Verfahren, die Outdoor-Cannabispflanzen aufzuwerten. Ist dies in früheren

Stadien möglich, umso besser; aber ein gutes Elixier aus nützlichen Mikroorganismen wird nicht nur die Menge an Nährstoffen und deren Verfügbarkeit erhöhen, sondern auch dabei helfen, die Widerstandskraft der Pflanzen gegen kaltes und nasses Wetter aufzubauen. Viel Glück mit dem Outdoor-Anbau in diesem Jahr... Bis zum nächsten Mal!


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CANNABISANBAU Mr. José / info@mrjose.eu

AUTOFLOWERING- ODER KLASSISCHE SORTEN? Denken Sie darüber nach, ob Sie Autoflowering- oder klassische Sorten anbauen sollen? Oder haben Sie schon beides ausprobiert und sind sich nicht sicher, was in ihrem Fall besser geeignet wäre? Hin und wieder stehe ich auch vor diesem Dilemma. Dabei habe ich Erfahrungen mit dem Anbau beider Arten, drinnen und draußen, und in diesem Artikel werde ich alle Erkenntnisse zusammenfassen, die für den Leser wichtig sein könnten, um eine qualifizierte Entscheidung zu treffen. Definition von Begriffen Damit eventuelle Unklarheiten vermieden werden, erkläre ich zunächst die grundlegenden Begriffe, die allerdings den meisten Lesern schon bekannt sein dürften. Unter klassischen Sorten verstehe ich Kurztagssorten. Sie beginnen erst zu reifen, d.h. Geschlechtszellen zu bilden, wenn sich die Dauer des Tageslichts auf etwa 13 Stunden verkürzt hat. Klassische Sorten fangen nicht früher an zu blühen. Die Tageslänge lässt sich beeinflussen - in einem Gewächshaus mit einer Vorrichtung zum Abdecken des Daches, im Anbauraum mit Hilfe künstlicher Beleuchtung. Im Freien sind wir auf den normalen natürlichen Zyklus angewiesen, was bedeutet, dass klassische Sorten erst im August mit der Blüte beginnen und zwischen Ende September und

Anfang November erntereif sind (auf der Nordhalbkugel). Die Autoflowering-Züchtungen sind tagesneutrale Sorten, d.h. sie beginnen von einem bestimmten Abschnitt ihres Lebens an zu reifen, unabhängig von der Länge des Tages/der Nacht. Ich weiß nicht genau, warum tagesneutrale Sorten "autoflowering" oder "automatisch" genannt werden - wahrscheinlich aus Marketinggründen. Der Begriff "tagesneutral" vermittelt wohl nicht den richtigen Eindruck, also dass der Anbau dieser Züchtungen keine großen Schwierigkeiten bereiten sollte. Hingegen suggerieren einem die Bezeichnungen Autoflowering- bzw. Automatik-Sorten sogleich, dass der Anbau solcher Sorten wie von selbst abläuft. Was nicht ganz richtig ist, aber darauf komme ich später noch zu sprechen.

Heute halten Indoor-Autos ohne weiteres den Vergleich mit Klassikern aus (Auto Lemon Skunk XXL).

Die allermeisten Samen von Autoflowering- Sorten sind in feminisierter Form erhältlich, sodass nur weibliche Pflanzen daraus heranwachsen. Dies ist nicht überraschend, denn feminisierte Samen haben die nicht-feminisierten (regulären) Samen im Lauf der Jahre verdrängt. Ich stelle diese Begriffe klar, damit die klassischen (feminisierten) Samen nicht mit den nicht-feminisierten Samen verwechselt werden. In diesem Artikel vergleiche ich also den Anbau von klassischen Kurztags- mit dem von tagesneutralen Sorten.

Autoflowering-Sorten kommen auf den Markt Die Hanfindustrie kennt die tagesneutralen Sorten schon seit geraumer Zeit. Sie sind genauso verbreitet wie einhäusige Sorten, die männliche und weibliche Sexualorgane in ein und derselben Pflanze produzieren. Allerdings waren tagesneutrale Sorten für Grower und Konsumenten, die auf einen hohen Cannabinoidgehalt fixiert sind, lange Zeit uninteressant, da Geschmack und Ertrag schlecht waren. Die erste und bekannteste Sorte mit besserem Geschmack und stärkerer Wirkung ist zweifellos Lowryder, die - soweit ich weiß - um 2005 erschien. Aber der wirkliche Boom bei Autoflowering-Sorten setzte etwa ein Jahrzehnt später ein. So um diese Zeit begannen die wirklich ertragreichen Auto-Sorten zu erscheinen; Geschmack und Aroma wurden nun so gut wie bei den klassischen Sorten. Outdoor-Grower in kälteren Gegenden oder an Orten, wo der Sommer früher endet, waren hellauf begeistert. Autoflowering-Sorten gaben ihnen die Gewissheit, dass ihre Pflanzen reif sein würden, bevor der Herbstregen und die Kälte kommen. Bei klassischen Sorten konnten sie sich dessen nie sicher sein, und nach fast sechs Monaten Anbauzeit mussten diese Outdoor-Grower ihre Pflanzen oft zu früh ernten, bevor sie voll ausgereift waren. Das war natürlich traurig, weil es sich negativ auf Gewicht und Qualität der Ernte auswirkte. Es dauerte nicht lange, bis auch IndoorGrower, die unter künstlicher Beleuchtung anbauen, auf den Autoflowering-Zug aufsprangen. Und der Hauptgrund? Der Anbau ist einfach. Plötzlich musste man nicht mehr überlegen, ab wann man die Anzahl der Lichtstunden reduziert und in die Blühphase wechselt. AutomatikSorten halten sich ausgezeichnet, wenn sie während des gesamten Anbaus 18-22 Stunden Licht pro Tag erhalten. Die schnellsten Sorten können schon 70 Tage nach der Keimung erntereif sein, außerdem sind sie in der Regel kleiner, was bedeutet, dass man sich im Anbauraum nicht mit riesigen Pflanzen herumplagen muss.

Vorteile und Nachteile In den vorigen Absätzen habe ich bereits eine Reihe von Vorteilen der Autoflowering-Sorten erwähnt. Wollen wir sie für das Protokoll zusammenfassen: 1) Draußen können sie auch unter kühleren Bedingungen reifen. 2) Sie können im Sommer die stärkste Sonnenstrahlung erhalten. 3) Beim Indoor-Anbau muss der Lichtzyklus nicht geändert werden. 4) Der Zeitraum zwischen Aussaat und Ernte ist kurz. 5) Die Pflanzen wachsen nicht zu hoch. Dennoch haben die klassischen Sorten einige Vorteile, oder - anders ausgedrückt – Autoflowering-Sorten weisen auch einige Nachteile auf. 1) Man kann von klassischen Sorten Stecklinge schneiden, aber von Autoflowering-Sorten nicht. 2) Aus Stecklingen gezogene Pflanzen können drinnen genauso früh geerntet werden wie Autoflowering-Sorten, aber die Stromkosten sind geringer. 3) Im Freien angebaut können klassische Sorten viel mehr Gramm pro Pflanze liefern als

Autos sind auch für Grower mit Balkon oder kleinen Gärten geeignet (CBD Auto White Widow). Autoflowering-Sorten. Das ist nur logisch, denn je länger die Pflanzen wachsen können, desto größer werden sie. Die Vor- und Nachteile müssen von jedem Grower nach den eigenen Präferenzen abgeschätzt werden. Ich selber baue Autoflowering-Sorten gern im Freien an. Dass sie so bald geerntet werden können, finde ich sehr erfreulich. Außerdem gefällt mir daran, nicht so viele Gedanken wegen Schimmel machen zu müssen ein Problem, mit dem ich beim Anbau klassischer Sorten in den regnerischen Herbstmonaten oft zu kämpfen habe. Beim Indoor-Anbau entscheide ich mich jedoch für die Klassiker, da ich allgemein lieber mit Stecklingen anbaue. Der Grund: Ich konzentriere mich auf eine standardisierte Produktion und da gäbe es beim Anbau mit Saatgut Probleme, denn bei Saatpflanzen kommt es immer zu einer gewissen Variabilität. Auch wenn viele kleine Eigenanbauer froh


37 Zwergpflanzen mit geringen Erträgen. Versuchen Sie daher bei AutofloweringSorten Stress so weit wie möglich zu vermeiden. Während klassische Sorten während der Wuchsphase problemlos zweimal umgesetzt werden können, pflanzt man die Samen von AutofloweringSorten am besten gleich in den (End) Behälter, in dem sie fortan ihr ganzes Leben verbringen werden. Ich selber bringe die Samen lieber erst zum Keimen, ziehe die Pflänzchen vor - damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. AutofloweringSämlinge pflanze ich in größere Töpfe, sobald die ersten echten Blätter auftauchen. In diesem Stadium sind in den kleinen Töpfen die Wurzeln noch nicht aus dem Substrat herausgewachsen. Beim Umpflanzen achte ich sehr darauf, dass das Substrat um die Wurzeln herum nicht auseinanderbricht oder abfällt. Geben Sie Ihren "Autos" Wärme, reichlich Dünger und gießen Sie die Pflanzen richtig. Je mehr Platz die Wurzeln erhalten, desto besser sind die Chancen auf eine reiche Ernte. Wird in Töpfen angebaut, sollten diese mindestens ein Fassungsvermögen von 12 Litern haben. Ich verwende für draußen 25-Liter-Töpfe und für drinnen 15-Liter-Töpfe. Autoflowering-Sorten mögen auch sehr viel Licht. Für den Indoor-Anbau haben bei mir täglich 20 Stunden Licht und 4 Stunden Dunkelheit am besten funktioniert. Was den Anbau

im Freien betrifft, meine ich, die beste Zeit für die Keimung ist die zweite Maihälfte. An den Pflanzen sind so etwa um den 20. Tag nach der Aussaat herum die ersten Anzeichen von Blütenknospen zu sehen und sie werden etwa 50 Tage lang blühen. Pflanzen, die in der zweiten Maihälfte gesät werden, genießen die längsten Tage, die höchste Lichtintensität und oft auch den heißesten Abschnitt des Jahres. Im Juni gesäte Pflanzen haben ebenfalls hervorragende Bedingungen (dies gilt für die nördliche Hemisphäre). Pflanzen, die später im Sommer ausgesät werden, belohnen einen mit einer schönen Färbung, die stärker ausgeprägt ist, weil sie dann erst im Herbst reifen. Obwohl der Anbau von AutofloweringSorten einige Nachteile hat, ist er in vielerlei Hinsicht einfacher und hat viele Vorteile. Ich glaube jedenfalls, dass Autos eine ausgezeichnete Wahl für OutdoorGrower sind. Aber auch wenn man sich für den Anbau unter künstlichem Licht entscheidet, sind mit ihnen erstaunliche Ernten zu erzielen - vorausgesetzt, man wendet die die richtigen Anbaumethoden an. Ich hoffe sehr, dass dieser Artikel Ihnen bei der Entscheidung geholfen hat, was als nächstes angebaut wird. Und ich freue mich darauf, einen neuen Artikel für die nächste Ausgabe Ihres Lieblingsmagazins Soft Secrets zu schreiben.

Beim Anbau im Freien können Klassiker viel größer werden als Autos. sind, verschiedene Phänotypen und Chemotypen einer Sorte zu erhalten (selbst bei einem Päckchen mit nur zehn Samen), ist diese Instabilität für eine kommerzielle, standardisierte Produktion nicht wünschenswert. Allerdings habe ich eine Abteilung mit Autoflowering- Pflanzen in meinem Test-Anbauraum. Wer sie noch nicht ausprobiert hat, dem empfehle ich, dies zu tun.

Einige Besonderheiten des Cannabisanbaus Während der Anbau klassischer Sorten heute sehr gut beherrscht wird und beschrieben ist, gibt es noch unterschiedliche Ansichten, was die Anbaumethoden mit "Autos" betrifft. Beispielsweise ist oft zu hören, Autoflowering-Sorten benötigten weniger Dünger. Dies hängt jedoch vom jeweiligen Standpunkt ab. Werden – im Freien angebaut - eine klassische und eine Autoflowering-Sorte miteinander verglichen, ist es sehr wahrscheinlich, dass in absoluten Zahlen gemessen die klassische mehr Nährstoffe benötigen wird. Der offensichtliche Grund: Bei klassischen Sorten ist der Lebenszyklus doppelt so lang und sie produzieren sehr viel mehr Biomasse. Meiner Erfahrung nach haben jedoch gut gedüngte Autoflowers nachweislich höhere Erträge als ihre weniger gedüngten Kolleginnen. In beiden Fällen ist es eine gute Idee, die Samen oder Sämlinge in ein etwas

vorgedüngtes, leichtes Kultursubstrat zu platzieren. "Light-Mix" beispielsweise ist eine ausgezeichnete Wahl. Diese Mischung kann von verschiedenen Herstellern gekauft werden. Meine Lieblingsmarken sind Plagron und BioBizz. Sobald an den Pflanzen das Wachstum deutlich wahrzunehmen ist und sie dabei voller Lebenskraft sind (etwa drei Wochen nach der Keimung), sollten sie zumindest ein wenig gedüngt werden. Für den Anbau in Erde würde ich organischen Dünger empfehlen, für Hydrokulturen mineralischen Dünger. Der kurze Lebenszyklus von Autoflowering-Sorten lässt wenig Spielraum, um mögliche Fehler und Schäden zu beheben. Stehen die Pflanzen irgendwie unter Stress, könnte deshalb das Ergebnis des gesamten Anbaus erheblich beeinflusst werden - und zwar im negativen Sinne. Man stelle sich etwa vor, die Pflanzen werden am Beginn der Wuchsphase zu stark gedüngt oder zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Häufig reagieren die Pflanzen darauf, dass sie für eine Woche, manchmal sogar länger, aufhören zu wachsen. Klassische Sorten hätten immer noch genügend Zeit, das Minus auszugleichen - vorausgesetzt, die Bedingungen verbesserten sich. Autoflower-Cannabispflanzen hingegen können deswegen völlig verkümmern, was bedeutet, dass sie nicht in der Lage sind, rechtzeitig das normale Wachstum wieder aufzunehmen. Die Folge sind

Alles was Sie schon immer über Cannabis Anbau wissen wollten…

Bestellen Sie bei www.mrjose.eu Mr. Jose, Autor dieser Artikels, ist sowohl Autor des Buches "INDOOR" Anbau, in dem ihr alle Informationen über den Anbau unter dem Kunstlicht erhalten. Mehr dazu findet ihr unter www.mrjose.eu


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CANNABIS IM STRASSENVERKEHR Text: Robert Brungert

CBD UND FÜHRERSCHEIN Synthetisches vs.

pflanzliches CBD

Immer mehr Menschen haben CBD-Extrakte oder CBDEdibles wenigstens schon einmal probiert. Wie läuft es in Kontrollen mit dem Führerschein? Das kommt ganz darauf an ...

davon eingenommen wird. Wer ein CBD-Öl mit 1 % CBD-Gehalt verwendet und 100 mg CBD einnehmen möchte, muss 10 ml aufnehmen. Bei 0,2 % THC wären das also 20 mg THC. Genau das würde bei regelmäßiger Einnahme mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen empfindlichen Drogenschnelltest reichen. Das Problem liegt in den Worten „mit hoher Wahrscheinlichkeit“. Wer gut Rechnen kann und weiß, wie viel CBD und THC in seinem CBD-Öl oder Edible enthalten ist, kann die Wirkstoffmengen durchaus abschätzen. Die Abbaukurve im Körper lässt sich nicht genau berechnen, es handelt sich nicht wie beim Alkohol um einen linearen Abbau. Wenn mehrere Personen ein exakt gleiches Konsummuster pflegen, kann der eine dennoch positiv und der andere negativ getestet werden. Im Normalfall sollte ein höher konzentriertes CBD-Öl mit maximal 0,2 % THC nicht zu einem positiven Drogentest führen. Ansonsten wäre mit Ergebnissen zu rechnen, die deutlich unter den Grenzwerten für einen Führerscheinentzug liegen. Viele CBD-Produkte enthalten wegen dieser Probleme oder der Kosten kein Phyto-CBD. CBD-Öle oder Edibles, die mit synthetischem CBD angereichert werden, enthalten kein THC, solange nicht zusätzlich Cannabis oder Cannabisauszüge zugefügt werden.

Decarboxylieren und THC über Wochen oxidieren lassen. Cannabidiol wirkt nicht psychoaktiv und löst damit keinen Rausch aus. Es hat jedoch eine medizinische Wirkung. Jemand, der sein Bewusstsein verändern will, wird also kein CBD verwenden. Wer es einnimmt, wird davon allein nicht high und bleibt fahrtüchtig. Dennoch kann es in Verkehrskontrollen zu Komplikationen kommen, wenn es sich um PhytoCBD beziehungsweise einen Cannabis-Vollauszug handelt. Dieser enthält viele weitere Wirkstoffe. In Hanfblüten ist immer auch etwas

THC beziehungsweise THC-Säure als Vorstufe enthalten. Dies wird mit den anderen Wirkstoffen im Extrakt oder Edible enthalten sein.

CANNABIDIOL WIRKT NICHT PSYCHOAKTIV

Je nach Extraktionsverfahren oder je nach Verarbeitung werden einige oder viele Wirkstoffe sehr gut aus den Hanfblüten extrahiert. THC gehört zu den Wirkstoffen, die sich im Normalfall gut herauslösen.

hat im Vollauszug geringe THCSpuren. Wer jedoch in der Schweiz lebt, kann ganz legal Hanfblüten oder Hanfprodukte bis 1 % THC erhalten. Schweizer müssen also mit einem vielfachen THC-Restwert rechnen.

Wer sein CBD-Öl aus Nutzhanfblüten mit maximal 0,2 % THC extrahiert,

Die nächste Frage lautet, wie hoch das CBD-Öl konzentriert ist und wie viel

Es wären also auch keinerlei Probleme mit dem Führerschein zu erwarten. Synthetisches CBD ist gleich dem CBD, das aus Pflanzen gewonnen wird. Phyto-CBD wirkt aber nie für sich allein, sondern immer mit allen anderen Wirkstoffen zusammen, solange das CBD nicht synthetisch als


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Reinstoff herausgetrennt wird. Geht es um den Führerschein, wäre synthetisches CBD definitiv sicherer. Wer jedoch medizinisch profitieren möchte, würde für die bessere Gesamtwirkung meistens ein Produkt mit Phyto-CBD wählen. Wer auf den Führerschein angewiesen ist, muss dann aber vorsichtig bleiben. Jeder kann sich auf Drogen testen. Im Onlinehandel gibt es DrogenSchnelltests für ein paar Euro, die sehr exakt anschlagen. Wer sich diese kauft und täglich oder wöchentlich testet, weiß nach kurzer Zeit, ob er ständig oder vielleicht gelegentlich positiv anschlägt. Es muss lediglich ein möglichst empfindlicher Drogenschnelltest gewählt werden. Wer in eine Verkehrskontrolle gerät, sollte generell nur das Allernötigste sagen und keine Reaktionstests oder

Auf THC positiv? Einfach selber testen!

JEDER KANN SICH AUF DROGEN TESTEN Schnelltests akzeptieren. Dann bleibt einem die Blutkontrolle häufiger erspart. In dieser wird neben dem aktiven THC auch das Abbauprodukt

THC-COOH (THC-Karbonsäure) festgestellt, um Rückschlüsse auf die Konsumhäufigkeit zu gewinnen. THC oxidiert nach und nach an der

Luft. In Marijuana, Haschisch und anderen Cannabisprodukten ist es als THCA enthalten, welches durch ein Erhitzen in THC umgewandelt wird. Wer sein CBD-Öl selber herstellt,

kann also seinen Hanfblütentee zuerst erhitzen und anschließend dünn geschichtet wochenlang an der Luft liegenlassen. Die anderen Cannabinoide oxidieren nicht wie

THC OXIDIERT NACH UND NACH AN DER LUFT THC an der Luft, doch einige Terpene werden sich verflüchtigen. Wer also bei seinem Selbsttest positiv war, kann es mit dieser Methode probieren. Der Vorgang der Decarboxylierung wird in Ausgabe 6/2018 auf Seite 20-21 erläutert. Anerkannte und als fahrtüchtig geltende Cannabispatienten können sich die Mühe sparen. Wenn sie eine Kopie ihres BTMRezeptes, ein Arztschreiben und zur Sicherheit die Kopie der Antwort zur kleinen Anfrage „Cannabismedizin und Straßenverkehr“ (Deutscher Bundestag, Drucksache 18/11701) vorlegen und nach Anweisung des Arztes konsumieren, dürfen sie selbst unter THC-Einfluss Auto fahren, solange sie keinen akuten Rauschzustand aufweisen.

CBD als Reinstoff – für den Führerschein sicherer.

Alle anderen, die ihren Führerschein zwingend benötigen, sollten auch nach einer Legalisierung sehr vorsichtig bleiben.


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CANNACOOKING Von Betty Green

7-MINUTEN MARIHUANAFRÜHSTÜCKSEIER Cannabis-infundiertes Kokosnussöl ist natürlich auf pflanzlicher Basis, milchfrei, vegan und allergikerfreundlich. Es kann in jedem Rezept, bei welchem normales Speiseöl oder Butter verwendet wird, als Ersatz dienen. Speiseöl hat auch eine lange Haltbarkeit, was es zu einer sehr ökonomischen Option hinsichtlich einer Canna-Infusion macht. Ähnlich wie bei Butter verbinden sich die Fette in Kokosnussöl gut mit den Cannabinoiden des Pflanzenmaterials, was eine hervorragende THC-Extraktion bewirkt. Um das Canna-Öl herzustellen, benötigt man zwei Zutaten: 0,5 Liter BioKokosnussöl (raffiniert oder unraffiniert) und 30 g decarboxylierte Cannabisblüten. Das decarboxyliertes Marihuana zermahlen. Es in ein Qualitäts-Einmachglas legen, welches sich besonders gut für Konservierung eignet, und das Kokosnussöl dazugeben. Das Glas in einen Topf mit Wasser stellen, zum Kochen bringen und 2-3 Stunden stehen lassen. Dann nehmen wir das Einmachglas heraus, seihen die Mischung mit einem Siebtuch in ein neues Einmachglas, lassen sie abkühlen und verschließen das Glas. Kokosnussöl ist bei Zimmertemperatur von fester Beschaffenheit. Bei Bedarf, d.h. wenn es als flüssige Zutat verwendet werden soll, lässt es sich leicht erwärmen. Es gibt keine einheitlichen Rezepte für Cannabis-Esswaren und -Infusionen, daher ist Vorsicht geboten. Falls Sie Canna-Öl zum ersten Mal verwenden - ersetzen Sie bei Ihrem Rezept einen Teelöffel normales Speiseöl oder Butter durch Canna-Öl und sehen Sie, was dabei herauskommt. Beim nächsten Mal können Sie mehr oder weniger Öl hinzugeben, abhängig von Ihrer Toleranz und der gewünschten Wirkung. Man kann beim Herstellen der nächsten Ladung auch mit dem Verhältnis Blüten/ Öl herumexperimentieren, falls allgemein eine stärkere oder schwächere Wirkung gewünscht wird. Ist der THC-Gehalt der gewählten Sorte bekannt, lässt sich die potenzielle Stärke des Öls mit Hilfe eines kostenlosen Online-Rechners für die Dosierung von Marihuana-Esswaren berechnen ("edibles dosage calculator"). Wir wissen nun, wie Cannaöl hergestellt wird - hier ein großartiges Rezept, das einen Vorgeschmack auf die Vielseitigkeit des infundierten Öls gibt und wie es zu allen möglichen Gerichten hinzugefügt werden kann. Wenn Sie 7 Minuten Zeit erübrigen können, wird Ihnen solch ein köstliches Frühstück viele Proteine, Kohlenhydrate und gute Fette liefern und am frühen Morgen eine ganz neue Möglichkeit des Marihuanakonsums bieten! ZUTATEN: Zwei mittelgroße Eier Sauerteigbrot

Canna-Kokosnussöl Sriracha-Sauce Mayonnaise Frischer Koriander Mohnsamen Zwei durchwachsene Speckscheiben Den Speck grillen, bis er schön knusprig ist. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, die Eier hineinlegen und 7 Minuten lang bei geringer Hitze kochen lassen. Eine dicke Scheibe Sauerteigbrot schneiden, auf den Grill legen und regelmäßig wenden, bis sie gut geröstet ist. Den frischen Koriander kleinhacken und einige Messerspitzen Mohn bemessen. Für die SrirachaMayonnaise 2 Esslöffel Mayo und 1 Teelöffel Sriracha-Sauce mischen. Geben

Sie mehr Sriracha bzw. Mayo hinzu, je nachdem, wie würzig und scharf Sie es wünschen. Nach 7 Minuten die Eier 30-60 Sekunden lang unter kaltem Wasser abschrecken und die Schalen abpellen. Die geröstete Brotscheibe reichlich mit Butter bestreichen, dann die SrirachaMayonnaise drauf. Die Eier in zwei Hälften schneiden und auf den Toast legen. Das Geheimnis dieses Rezepts besteht im richtigen Timing. Sieben Minuten sind die ideale Dauer, um dicke und schmackhafte Eier zu erhalten, die aber immer noch flüssig sind und nicht labbrig oder halbgar. Streuen Sie den Mohn über die Eier und den Toast. Und jetzt der alles entscheidende letzte Schliff. Nehmen Sie das infundierte Kokosnussöl und kreisen Sie damit über den Teller.

Wie viel dazugetan wird, bleibt einem selbst überlassen; aber sparsam damit sein, wenn man nicht sicher weiß, wie stark das Öl ist. Den Speck oben drauf legen, dann den Koriander und voila - wir haben ein köstliches Gericht, das garantiert gut schmeckt, nahrhaft ist und die Cannabinoide liefert! Dies ist nur eine Möglichkeit, mit Cannabis infundiertes Öl beim alltäglichen Kochen zu gebrauchen. Es ist eine so vielseitige Zutat, dass die Verwendungsmöglichkeiten unerschöpflich sind. Mit dem Canna-Öl kann man sogar frische Sriracha-Mayonnaise herstellen. In einem verschlossenen Einmachglas aufbewahrt bleibt diese im Kühlschrank bis zu einer Woche frisch und lässt sich zum Aufpeppen und "Verbessern" aller Arten von Gerichten verwenden.


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MEDIEN SEITE Text: M-Dog

WAS GIBT'S NEUES? THE GENTLEMAN Dieser rasante Gangsterfilm von Guy Ritchie dreht sich um Mickey Pearson, den erfolgreichsten Weed-Dealer Großbritanniens (gespielt von Matthew McConaughey), der sich mit Köpfchen und Gewalt an die Spitze der Unterwelt kämpfte und dabei immer nur Cannabis anbaut und verkauft, da dieses ("im Gegensatz zu dem weißen und braunen Pulver") noch nie jemanden getötet hat. Dabei schreckt er auch nicht vor Mord und Totschlag zurück, wenn ihm das notwendig erscheint, um den in Unterwelt-Kreisen so wichtigen Respekt einzufordern oder sich gegen gewaltsame Übernahmen zu wehren... Inzwischen ist der Film auf diversen Streaming-Portalen zu sehen, und wenn man sich diesen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Film noch nicht gegönnt hat, dann wird es jetzt aber allerhöchste Zeit!

EINE FRAU MIT BERAUSCHENDEN TALENTEN ist eine sehr unterhaltsame französische Krimikomödie, in der eine zunächst unscheinbar wirkende alleinstehende ältere Frau (Isabelle Huppert) in ihrem Job als Arabisch-Dolmetscherin für die Pariser Polizei mental versauert und sich daher (dank einer ausgesprochen günstigen Gelegenheit) für ein aufregendes Doppelleben entscheidet und so auf sehr amüsante Weise zur einer geheimnisvollen HaschGroßdealerin aufsteigt. Gerade für Frankreich ist es sicherlich von besonderer Bedeutung, dass hier mit Isabelle Huppert eine der größten Schauspielerinnen des Landes in einer drogenpolitisch brisanten Hauptrolle brilliert, die zwischen den Zeilen klar Stellung für das grüne Rauchkraut bezieht und förmlich "Legalize it!" schreit. Ein gelungener Film, der nicht nur höllisch Spaß macht, sondern auch die eigene (Hanf-)Weltsicht bestätigt.

IVE GOT FIVE ON IT 3 Der Film wirkt wie eine preiswerte Fernsehproduktion mit seltsam verschrobenen Charakteren, die fast alle das diskussionswürdige Motto "Money, Bitches & Weed" zu ihrem Lifestyle erkoren haben. Zum Inhalt: Die Kumpels Jimmy und Oscar betreiben in Oakland die Marihuana-Dispensary

"Bombalicious", die mittlerweile so beliebt ist, dass sich sogar das High Times Magazin um eine Coverstory bemüht. Gleichzeitig werden ein paar alte Widersacher (aus den ersten Filmen) aus dem Knast entlassen und sinnen nun auf Rache... Das extrem limitierte Budget des Films ist hier mehr als offensichtlich. Und so niedrig, wie das Budget war, so niedrig waren wohl auch die Fähigkeiten der Filmemacher, die hier vermutlich einen kultigen Stoner-Movie abliefern wollten, aber nur eine langweile Aneinanderreihung von weitgehend inhaltsfreien Szenen produzierten.

und können daher von jedem leicht und schnell umgesetzt werden. Neben einfachen Anbauverfahren wird auch auf die Herstellung von Marihuana, Haschisch, Haschöl und Liquids für elektrische Zigaretten eingegangen. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche Verfahren zur Veredelung der gewonnenen Produkte und Ratschläge für einen gesunden und effizienten Konsum.

CHUCK LORE: CANNABIS - ANBAU, ERNTE UND KONSUM Dieses neue Grow-Buch richtet sich an Liebhaber des psychoaktiven Hanfes, die sich unabhängig vom Schwarzmarkt versorgen möchten. Der Autor beschreibt darin Methoden, die gewährleisten, dass sich der Cannabiskonsument mit allen gängigen Hanfprodukten durchgängig selbst versorgen kann. Die vorgestellten Verfahren sind einfach und effizient

TROMMELTOBI: WE’LL BE OKAY Hinter dem Pseudonym TrommelTobi verbirgt sich der Tübinger Tobias Fröhlich. Der Wahlberliner ist schon seit vielen Jahren der Lieblingsschlagzeuger angesagter deutscher Acts wie Sido, Bausa, Haftbefehl, Eko Fresh, Audio88 & Yassin oder Suff Daddy. Aber auch Sänger und Songwriter wie Heinz Rudolf Kunze oder internationale Acts wie Yarah Bravo engagieren ihn gerne als Live-Drummer. Mit "We'll Be Okay" stellt er nun sein zweites Solo-Album vor, welches in der CoronaKrise wie eine Prophezeiung wirkt. Eine der VorabSingles heißt "Kush O Clock", wie alle Tracks des chilligen HipHop-Albums ist es ein Instrumental und das Video dazu besonders empfehlenswert. Auch ein Remix von Suff Daddy ist mit drauf - also checkt es aus!


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CBD IST NACH DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION NICHT ALS BETÄUBUNGSMITTEL EINZUSTUFEN Produzenten von Cannabis mit niedrigem THC-Gehalt können 2021 Europa als Exportmarkt auf ihrem Radar behalten, nachdem die Europäische Kommission von ihrer vorläufigen Bewertung abgerückt ist, dass CBD als Betäubungsmittel zu behandeln ist. In einer Stellungnahme, die Ende letzten Jahres an die European Industrial Hemp Association geschickt wurde, erklärt die Kommission, dass aus Hanf gewonnenes Cannabidiol nicht als Betäubungsmittel einzuordnen ist und demgemäß als Lebensmittel gelten kann. Diese Entscheidung bedeutet eine Erleichterung für die europäische Cannabisbranche, da die Hersteller von CBD-Lebensmitteln und -Ergänzungen nicht mehr mit der Aussicht auf ein generelles Verbot in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union konfrontiert sind. CBD war im Januar 2019 in den Novel-FoodKatalog der EU aufgenommen worden. Eingehende Tests des Cannabisextrakts und Genehmigungen seitens der Behörden für Lebensmittelsicherheit sind seither erforderlich, bevor er in der EU als Lebensmittel vermarktet werden kann. Die Europäische Kommission als Exekutive der EU vermeldete im Juli vergangenen Jahres, die Prüfung von Anträgen auf eine Vorabzulassung von CBD-Produkten sei gestoppt und entschieden worden, CBD

müsse als Betäubungsmittel reguliert werden. Die Kommission stützt sich bei ihrer Bekanntmachung (Ende 2020) auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom November 2020, in dem fünf Richter erklärten, dass CBD, welches aus der gesamten Hanfpflanze gewonnen wird, kein Betäubungsmittel im Sinne des UN-Einheitsübereinkommens über Suchtstoffe von 1961 ist und daher dem Gesetz der Europäischen Union auf freien Warenverkehr zwischen den EU-Mitgliedstaaten unterliegt. Hier ist die vollständige Stellungnahme der Kommission an die Antragsteller der NovelFood-Zulassung: "In Anbetracht der von den Antragstellern eingegangenen Stellungnahmen und des jüngsten Urteils des Gerichtshofs in der Rechtssache C-663/184 hat die Kommission ihre vorläufige Bewertung überprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass Cannabidiol nicht als Droge im Sinne des Einheitsübereinkommens der Vereinten Nationen über Suchtstoffe von 1961 zu betrachten ist, da es keine psychotrope Wirkung hat. Infolgedessen kann Cannabidiol als Lebensmittel eingestuft werden, sofern auch die anderen Bedingungen des Artikels 2 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 erfüllt sind." Source: mjbizdaily.com

ANTWORTEN ZUM QUIZ AUF SEITE 28

1. A 2. D 3. C 4. B 5. A 6. D 7. C 8. A 9. D 10. B

11. A 12. B 13. D 14. C 15. B 16. C 17. A 18. B 19. A 20. D

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17

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Kosmic Kitchen

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Bloomshop Gostar

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Miraculix 31

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Bloomtech 42/43

Near Dark

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1

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42/43

Planetarium 42/43

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KOLOPHON Soft Secrets wird herausgegeben von Discover Publisher BV Galvaniweg 11, 5482 TN Schijndel, Niederlande Telefon: +31(0)73 5498112 E-mail: info@softsecrets.nl Web: www.softsecrets.com Chef-Redakteur: Cliff Cremer Mitarbeiter: Jorge Cervantes, Robert B., Mr. Jose, Stoney Tark, Markus Berger, Martin Muencheberg, Rich Hamilton, Betty Green, Green Born Identity, Tricoma Team u.a. Übersetzungen: Helmut Schöffler Anschrift der Redaktion: E-Mail: readers@softsecrets.nl Anzeigen: info@softsecrets.nl Ein Wort des Herausgebers: Soft Secrets ist ein im Abstand von zwei Monaten erscheinendes kostenloses Magazin, das in den Niederlanden (dort als "Highlife"), Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Polen, der Tschechischen Republik und Chile erscheint. Weltweit erleben wir derzeit einen Prozess der relativen Liberalisierung hinsichtlich des Cannabiskonsums, sei es für medizinische oder Freizeitzwecke. Mehrere Länder haben Cannabis legalisiert, um weiche und harte Drogen voneinander zu trennen, wie es sich in Holland bewährt hat. Andere Länder haben die Verwendung von medizinischem Cannabis legalisiert, einschließlich des Rechts, Cannabispflanzen für

den eigenen Gebrauch anzubauen. Der Herausgeber möchte die Aufmerksamkeit verstärkt auf den Prozess der Normalisierung des Cannabiskonsums lenken. Hierbei wird vorausgesetzt, dass er nicht unbedingt mit allem einverstanden ist, was in Artikeln und Anzeigen erscheint. Der Verlag distanziert sich somit ausdrücklich von veröffentlichten Aussagen oder Darstellungen, die den Eindruck erwecken könnten, dass der Konsum oder die Produktion von Cannabis befürwortet wird. Es ist untersagt, ohne das vorherige Einverständnis des Herausgebers oder anderer Inhaber von Urheberrechten irgendetwas - gleich welchen Formats von diesem Magazin zu kopieren oder zu reproduzieren. Der Verlag ist nicht verantwortlich für den Inhalt von Anzeigen und/oder für Auffassungen, die darin zum Ausdruck kommen, auch übernimmt er keine Verantwortung für unaufgeforderte Einsendungen. Der Herausgeber ist bestrebt, alle Rechteinhaber von Fotos und/oder Abbildungen zu erreichen. Wer meint, noch Anspruch auf diese Rechte zu haben, kann sich an den Verlag wenden.

Die nächste Ausgabe erscheint am

24. September 2021


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Die Cannabis-Zeitschrift seit 1985

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