Issuu on Google+

DRESDNERWOCHE Digital Edition

14. Jahrgang Ausgabe 18/2014 30. April 2014

ISSN 1862 - 2755

Namen sind Nachrichten

Leinen los in den Sommer

Klemens Deider. 32-jähriger Journalist, bisher Redakteur bei der “Sächsischen Zeitung” für Politik- und Wirtschaftsthemen, ist neuer Pressesprecher der Handwerkskammer Dresden. Peter Simmel, investiert in die Sanierung des Hochhauses am Albertplatz rund 30 Millionen Euro und will es Ende März 2015 mit einem daneben gelegenen Edeka-Markt eröffnen. Herta Lohel feierte vergangene Woche im Seniorenheim „Am Müllerbrunnen“ ihren 103. Geburtstag. Sie legt immer noch Wert auf ein modisches Outfit. Rainer König, der kürzlich seinen 60. Geburtstag beging, will jetzt auch 30 Jahre Bühnenarbeit feiern. Seine Paraderolle „Hexe Baba Jaga“ sahen bisher in 450 Vorstellungen 275.000 Zuschauer. Elke Daemmrich, in Dresden geborene Künstlerin, die jetzt allerdings in Südfrankreich lebt, bekam von der Adolph & Esther Gottlieb Foundation of New York eine mit 25.000 Dollar dotierte Auszeichnung für ihre Arbeit mit Druckgrafik. Christian Freitag, 28-jähriger ehemaliger Biathlet, studierte nach seiner sportlichen Karriere Hotel- und Tourismusmanagement in Italien und ist jetzt Restaurantleiter im „Italienischen Dörfchen“ am Theaterplatz. Wiktor Starodubtsew, 43-jähriger Ukraniner, hat am Sonntag die 17. Auflage des OberelbeMarathons gewonnen und brauchte 2:25:58 Stunden, 58 Sekunden über dem Streckenrekord. 30. April 2014

Kurz notiert Die Wohnungsgenossenschaft Glückauf Süd hat in der Liebigstraße den Bau eines Mehrfamilienhauses für neun Familien begonnen. Die Stadt hat für dieses Jahr 70 neue Stellen als Kita-Erzieherinnen ausgeschrieben und dafür über 400 Bewerbungen bekommen.

Am 1. Mai startet die Dampferflotte um 10 Uhr zur traditionellen Flottenparade in Richtung Pillnitz. Foto: PR

Am Samstag startet die Sächsische Dampfschiffahrt mit dem Sommerfahrplan. Dieser bedient das gesamte Fahrtgebiet, d. h. von Seußlitz über Dresden bis Bad Schandau. Mehrmals täglich legen die Schiffe zu Linien- und Veranstaltungsfahrten ab. Neu ins Programm aufgenommen wurden unter anderem die Linienfahrten von Pirna nach Decin (Tschechien) im Juli und August. Die Vorsaison, eingeschlossen das Osterfest, lief für die Sächsische Dampfschiffahrt gut. Allein zu Ostern konnten 11.200 Passagie-

re befördert werden, im Vorjahr waren es 4.000 Passagiere. Aufgrund des tollen Wetters und Foto: PR durch einen flexiblen Fahrplan wurden zusätzliche Schifffahrten angeboten. Traditionell startet am 1. Mai die Flottenparade. Neun historische Schaufelraddampfer und zwei moderne Salonschiffe fahren in Formation in Richtung Pillnitz und zurück. Start ist um 10 Uhr am Dresdner Terrassenufer. Die Paradefahrt ist fast ausverkauft. Bei schönem Wetter werden zusätzliche Tickets angeboten. www.saechsische-dampfschiffahrt.de

Zu Ostern waren die historischen Dampfer gut besetzt. Foto: SachsenGAST

Foto:PR PR Foto:

Zum „Tag des Bieres“ bekräftigte Radeberger die über 100-jährige Partnerschaft. Foto: SachsenGAST

Heiraten an Bord ist auch in diesem Jahr wieder möglich. Termine vergibt das Standesamt. Foto: PR

DRESDNER WOCHE

Der Kartenlesesaal der SLUB verwandelte sich am Montag für zwei Monate in einen „Makerspace“, eine Kreativwerkstatt mit 3D-Drucker, Laserschneider und andere Hightech-Geräte. Unter dem Thema „Wroclaw/ Breslau und Dresden - Wie gehen wir mit Erinnerung um?“ spricht anlässlich des polnischen Tages der Verfassung am 3. Mai, 16 Uhr, im Kulturrathaus, Königstraße 15, Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Willy-Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau. Für die Erweiterung des wichtigsten Freizeit-Areals in der Dresdner Neustadt, dem Alaunpark, liegt jetzt ein aktualisierter Entwurf vor, der sich unter anderem an einer Einwohnerbefragung orientiert. Ein Ergebnis: Die Parkbesucher wünschen sich ein bisschen Wildnis in der Stadt. Wiesen und Spiellandschaften, Grillplätze, Rückzugsorte, Sportflächen, mehr Müllbehälter und Toilettenanlagen: Die Liste an Wünschen zur Gestaltung des ehemaligen Russensportplatzes im Alaunpark war lang. Fast 3000 Besucher, Anwohner und Jugendliche hatten sich bei einer Umfrage der Stadt dazu geäußert. Seite 1


UMSCHAU

Neues Weingut in Radebeul

Foto: PR

Bernd Kastler (l.) und Enrico Friedland lassen sich ihren neuen Wein einschenken. Foto: SachsenGAST

Die Radebeuler Winzer Bernd Kastler und Enrico Friedland bieten jetzt ihre Weine gemeinsam unter der Bezeichnung „kastler friedland – Winzer“ an. „Wir wollen dem sächsischen Wein eine weitere Facette hinzufügen und dem Wein-Entdecker Elbtalweine aus allen Radebeuler Lagen anbieten“, sagten die Winzer. Zugleich stellten sie vorige Woche ihre abgefüllten Weine des Jahrgangs 2013 vor. Es handelt sich um fünf Weißweine (Müller-Thurgau –trocken, Silvaner – trocken, Bacchus, Weißburgunder, Kerner – jeweils halbtrocken). Die Weine stammen aus den drei Radebeuler Einzel-

lagen Goldener Wagen, Steinrücken und Johannisberg. Bernd Kastler und Enrico Friedland bewirtschaften insgesamt Weinberge in der Größe von ca. einem Hektar. Erhältlich sind die Weine im Weingut Coswiger Straße 23, sie stehen auf der Weinkarte im Radebeuler Restaurant Charlotte K. und werden bei Gräfe‘s Wein & fein, Hauptstr. 19, verkauft. Zum Dresdner Weinfrühling vom 9. bis 11. Mai werden sie auf dem Dresdner Altmarkt und zum Radebeuler Weinfrühling am 17. und 18. Mai am Kulturbahnhof Radebeul-Ost am eigenen Stand präsentiert.

Sonnenhof feiert 20. Geburtstag Geschäftiges Treiben war im Hotel und Restaurant Sonnenhof Hinterhermsdorf in Gang. Gäste konnten Hotelbetreiber Steffen Gebhardt öfters mit dem Pinsel in der Hand sehen. Der 58-Jährige hatte ein Mission: Zum 20-jährigen Jubiläum seines Hotels am 1. Mai soll alles frühlingsfrisch und schick aussehen. Zum festlichen Anlass lädt er am Maifeiertag ab 18 Uhr zum Grillbuffet ein. „Das Gebäude ist zwar schon wesentlich älter, aber am 1. Mai vor 20 Jahren haben wir es als Hotel und Restaurant in Betrieb genommen“, erzählt der Wirt. Er erinnert sich an die wechselvollen Anfangsjahre: „Damals, mit Öffnung der Grenze, kamen in Dresden viele Gaststätten unter den Hammer, das Fachpersonal wurde arbeitslos. Viele – auch wir – wollten sich nicht unterkriegen lassen und wagten einen Neuanfang.“ So gingen Steffen Gebhardt und seine Frau Christina in der Sächsischen Schweiz auf die Suche und wurden im Räumichttal fündig. Der Entschluss, das Objekt als Hotel auszubauen, war zwar schnell gefasst, aber die Umsetzung erwies sich schwierig.

Sonnenhof-Wirt Steffen Gebhardt legt neben der Sonnenuhr den Farbroller für die letzten Feinheiten zur Geburtstagsfeier an. Foto: MEDIENKONTOR / Märtig

Zunächst musste ein Betreiberkonzept erstellt werden. Viele Behördenwege und Kreditanfragen bei den Banken folgten. Nach etlichen Tiefschlägen übernahm eine Bank die Finanzierung. 1993 wechselte das Objekt den Besitzer und zum Jahresende begannen Arbeiten. Mit der tatkräftigen Unterstützung der gesamten Verwandtschaft konnten das Restaurant und das Hotel Anfang Mai 1994 eröffnet werden.

Leuchtturm Moritzbur g besteigen Die Anmeldefrist ist leider schon vorbei

Aufgrund der ungebrochen großen Nachfrage öffnet Sachsens einziger und zugleich Deutschlands ältester Binnenleuchtturm in diesem Jahr wieder regelmäßig seine Türen. Von Mai bis 2. November (Saisonbetrieb am Fasanenschlösschen) haben Besucher an jedem Sonntag von 11 bis 16 Uhr die Möglichkeit, die 74 Stufen in geführten Aufstiegen zu erklimmen. Dabei erfährt man Wissenswertes über Bau und Historie der außergewöhnlichen Hafenanlage und der umliegenden Kulturlandschaft. Foto: Wikemedia 30 April 2014

DRESDNER WOCHE

Seite 2


WEINWOCHE

Wo Trollinger und Lemberger den Wein-Ton angeben Vom Taubertal bis zur Schwäbischen Alb reicht Deutschlands viertgrößtes Weinbaugebiet: das Weinland Württemberg. Seine landschaftliche Vielfalt bringt eine einmalige Vielfalt an Weinsorten hervor: Bei den Roten geben frische Trollinger und kraftvolle Lemberger den Ton an. Weine, die es so nur in Württemberg gibt, und die man auf der Weinmesse „bw classic“ in Dresden probieren kann. Die Württemberger Weinstraße von Markelsheim bis Metzingen , die auf 511 Kilometer durch Hohenlohe mit Jagst- und Kochertal, ins Weinsberger Tal und Neckartal mit dem Weinzentrum Heilbronn, über den Heuchelberg ins Zabergäu und zum Stromberg, ins Schozach-, Bottwar-, Murrund Remstal, durch die Landeshauptstadt Stuttgart bis ins Obere Neckartal und auf die Schwäbische Alb führt, ist das rot-weiße Band für vielfältige Erlebnisse in einer Landschaft mit viel Freizeitwert, in der wir nicht ohne Grund auch eine Lage mit dem viel sagenden Namen „Paradies“ finden.

Fotos (3): SachsenGAST

Der „Vaihinger Löwe“ wurde am 25. April als Preis im Lemberger-Wettbewerb vergeben. Foto: PR

Überall stehen Wirtshäuser mit einladenden Schildern. „Seliges Land! Kein Hügel in dir wächst ohne den Weinstock.“ Diese Verse von Friedrich Hölderlin gelten für jedes Tal und für jede Hügelkette im Bereich der Württemberger Weinstraße. Mühelos kann ein Mensch mit Sinn für Kultur, Landschaft und Wein einige Wochen von einem Ende der Württemberger Weinstraße zum anderen auf „Tour de Wein“ unterwegs sein. Zum Weinbauverband Württemberg: http://bit.ly/1lZY6J4

Auf dem Wein-(Rad-)Wanderweg, auf Weinlehrpfaden, in Weinbaumuseen, auf Weinfesten, bei Weinproben, in der herausragenden Gastronomie erlebt und genießt man die Vielfalt der Weinlandschaft und der Erzeuger. Moderne Genossenschaften arbeiten ebenso erfolgreich wie traditionsreiche Weingüter in den verschiedenen Gruppierungen: Prädikatsgüter gehören ebenso dazu wie Öko-Wengerter, Mitglieder des Barrique-Forums ebenso wie Kellereien.

Spargel-Buffet bei Maritim Über 500 Weine aus dem sonnigen Süden Deutschlands können die Dresdner Weinfreunde am 24. und 25. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr, im Internationalen Congress Center probieren. Dann gastiert die renommierte Weinmesse „Baden-Württemberg Classics“ zum vierten Mal in Dresden. Rund 40 Winzer und Genossenschaften entkorken an diesen beiden Tagen ihre besten Tröpfchen. Das Maritim Hotel möchte die Vorfreude auf die Weinvielfalt aus dem sonnigen Süden schon wecken und hat für die Spargelwochen bis 30. Mai passende Weinempfehlungen aus Sachsen, Baden und Württemberg zusammen gestellt.Außerdem bekommt jeder Gast in der Spargelzeit mit der Rechnung zwei Gutscheine, mit denen er nur fünf statt zehn Euro Eintritt zur Weinmesse zahlt. Besonderer Tipp ist das große Freitagsbuffet „Spargel satt“ für 29 Euro mit fantasievollen Spar30. April 2014

Küchenchef Thomas Linke und F&B Manager Peter Windhagen laden bis zum 30. Mai im Maritim Hotel zu Spargelwochen und Spargelbuffet, kombiniert mit Weinen aus Sachsen, Baden und Württemberg ein. Foto: Zänker

gelvariationen vom Süppchen über Spargelwrap bis zum Spargelrisotto. Es wird bis 30. Mai immer von 18 bis 22 Uhr angeboten. Reservierungen unter Telefon 0351 - 216-0. DRESDNER WOCHE

Seite 3


WOCHENBLI CK

Gesichter der Woche

Dr. Guang-Ping Hao ist Chemiker aus China. Er forscht ab Mai mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für Postdoktoranden an der TU Dresden. Gastgeber ist Stefan Kaskel, Professor für Anorganische Chemie. Mit den Stipendien ermöglicht die Stiftung überdurchschnittlich qualifizierten jungen Wissenschaftlern aus dem Ausland Forschungsaufenthalte in Deutschland. Der 29-Jährige Guang-Ping Hao ist Spezialist auf dem Gebiet der porösen Funktionsmaterialien auf Basis von Hydrogelen. Nanoporöse Kohlenstoffmaterialien sind entscheidende Komponenten für die Anwendung in der industriellen Gasreinigung, für Batterie-Materialien und als Katalysatoren für die Energieumwandlung.

Mathias Körner ist 36-jähriger Rettungssanitäter und Gorbitzer. Er forschte über drei Jahre zu den Gorbitzer Kunstwerken, sprach mit den Künstlern und Architekten, die ab 1981 für Neu Gorbitz tätig waren. Zutage kam eine imposante Bilanz an Kunstwerken, die als Kunst im öffentlichen Raum, zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und kostenfrei zugänglich seine Betrachter findet. Daher sind in Gorbitz Werke der bekanntesten Größen der sächsischen Kunstgeschichte zu finden, deren Werke teilweise schon in Museen zu finden sind. Dieter Graupner, Vincent Wanitschke, Dietmar Gubsch oder Peter Makolies sind nur einige. Am 3. Mai, 16 Uhr, lädt er mit Treff am Märchenbrunnen (Amalie-DietrichPlatz) zu einer Führung ein.

Unser Wochenblick Der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften hatte in Dresden zur Jahrespressekonferenz gerufen und Verbandschef Axel Viehweger versuchte den Widerspruch aufzulösen, dass immer noch Wohnungen abgerissen werden und der Staat 50 Euro Subventionen pro Quadratmeter bezahlt. Es würde sich um ungeliebte Bauten handeln, in die niemand einziehe. Er will nicht mehr komplette Häuser abreißen, sondern nur Teile und dafür 80 Euro pro Quadratmeter bekommen. Mit dem Geld könnte man aber vielleicht besser diejenigen unterstützen, die sich steigende Wohnungsmieten nicht mehr leisten können. Auf 252 Meter Höhe schlagen derzeit die Wellen in Dresden. Das ist exakt die architektonische Höhe des Fernsehturms. Über 12.000 Menschen haben in einer Online-Petition für eine Wiedereröffnung des 1991 geschlosse30 April 2014

nen Telespargels ausgesprochen und denken schwärmerisch an die Zeit, als man in luftiger Höhe auf das Elbtal blicken konnte oder seinen Kaffee genoss. Die Sanierung würde allerdings zehn Millionen Euro kosten. Irgendwie muss das Geld eingespielt werden, und ein Kaffee dürfte dann wohl Preise wie auf dem Markusplatz in Venedig haben. Parteienstreit gibt es um nicht verbuddelte Millionen. Die Linken haben recherchiert, dass man 2013 wohl zehn Millionen Euro mehr für die Sanierung hätte ausgeben können, das Geld aber in überdimen sionierte Großprojekte fließe und die Schlaglöcher auf anderen Straßen immer größer werden. Und dann ist da noch Katrin Eisold. Die 31-Jährige ist nach sechs Monaten Kenia zurückgekehrt. Sie half dort bei der Bekämpfung von Malaria, HIV und Tuberkulose.

Termin der Woche Vom 3. bis zum 11. Mai findet deutschlandweit die Europawoche statt. Sie will über die Geschichte der europäischen Integration, die aktuelle Entwicklung sowie über die künftigen Herausforderungen für die Europäische Union informieren. Auch in Dresden ist ein umfangreiches Programm für diese Europawoche vorbereitet. Am 3. Mai, 16 Uhr laden die Deutsch-Polnische Gesellschaft und die Landeshauptstadt Dresden zum Vortrag "Breslau und Dresden - Wie gehen wir mit der Erinnerung um?" in das Kulturrathaus ein. Am 5. Mai diskutieren ab 18 Uhr Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft zum Thema "Visafrei ins Paradies!? - Zwischen Reisefreiheit und Missbrauch: Herausforderungen durch Roma/SintiMigrationen für Sachsen" in der Galerie Treibhaus, Katharinenstraße 11. In der Volkshochschule heißt es am 9. Mai, 17:30 Uhr, „Alles außer Pizza - Italiens Gourmetküche“ Es wird ein Menü gekocht, wie es typischer für Italien nicht sein kann. Gleichfalls am 9. Mai werden um 19:30 Uhr im Umweltzentrum, Schützengasse im Vortrag „Europäisches Engagement in Afrika“ verschiedene Aktivitäten Europas in den Blick genommen, von militärischen Einsätzen über humanitäre Hilfe bis zu Wirtschaftsverträgen. Komplettes Programm: http://bit.ly/1nyHjRq

Zum Haare raufen...

... dass unsere Stadt wieder mit Plakaten zugekleistert ist, die von Narrenhänden „behandelt“ werden.

Wir dürfen wieder unser Bestes, was die Politiker an uns schätzen, die Stimme abgeben. Am 25. Mai wählen wir das Europaparlament und unseren Stadtrat. Seit Karfreitag hängen die werbenden Plakate in der Stadt. Ist Ihnen auch aufgefallen, dass diesmal weniger Köpfe zu sehen sind. Dafür mehr markige Sprüche. „Für die Befreiung der Frau“ und die „30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich“ meint die MLPD voller Illusion. Die SPD wählen heißt „Keine Nazis in die Parlamente“. Ist ja richtig, aber dafür kann ich auch andere Parteien wählen. Den Vogel abgeschossen haben derzeit wohl die Piraten. Sie brachten Männiken Piss aufs Plakat und sagen „Ich kann nicht, wenn jemand zusieht“. Was das mit der Wahl zu tun hat, wissen sie wohl selbst nicht. Nun hängen die Plakate bis zum 25. Mai und ich habe mich daran gewöhnt. Schlimm ist aber, dass Narrenhände daran rummachen oder sie zerstören.

Unser Top der Woche Vergangenen Samstag konnte man sich in der Kita am Alaunpark über die städtische Klimaschutzstrategie und die Nutzung Erneuerbarer Energien informieren. Dabei wurde die neu entwickelte Dachmarke der Dresdner Klimaschutzstrategie vorgestellt. Künftig wirbt diese Marke für Projekte der Stadt und ihrer Partner, die Energie einsparen, Energieeffizienz steigern und erneuerbare Energien ausbauen. „Unsere Klimaschutzideen kommen unseren Kindern zugute. Deshalb freut es mich, dass wir

DRESDNER WOCHE

in diesen neu gebauten Kitas zeigen, wie erneuerbare Energien effizient genutzt werden können“, so der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert. In der Kinderkrippe am Alaunplatz 6 wird Bioenergie genutzt. Ein Pelletkessel erzeugt Wärme, indem Holzpellets verbrannt werden. So vermeidet die Stadt gegenüber der Verbrennung von Gas jährlich 9,8 Tonnen Treibhausgase. Im Kindergarten am Alaunplatz 4 wird mithilfe einer Luftwärmepumpe die Energie der Umwelt genutzt. Seite 4

.


WOCHENS CHAU

Bauendes, Hörendes, Spielendes und Geniessendes

In der Dresdner Neustadt feierte USD am Freitag Richtfest. Foto: USD/PR

Der Hörtest bietet ein objektives Bild vom eigenen Hörvermögen. Foto: Geers

Ein großes Fest gab es für Dresdner Familien am Freitag beim Richtfest in der Dresdner Neustadt. Bis März 2015 entstehen unweit des Neustädter Bahnhofes drei Häuser mit insgesamt 36 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 37 Stellplätzen. Die familienfreundlichen Wohnungen liegen in einem der beliebtesten Dresdner Stadtviertel – der Inneren Neustadt. „Quasi vor der Haustür finden die zukünftigen Bewohner alles, was sie im Alltag benötigen: Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Apotheken sowie Kitas und Schulen“, erklärt Arndt Anger, Projektleiter der USD Immobilien GmbH (USD). Bei den Eigentumswohnungen handelt es sich um 3- bis 5-Raumwohnungen, die alle über großzügige Terrassen, Balkone oder sogar eigene Gärten verfügen. Beim Baubeginn im August 2013 befand sich dort lediglich eine Brache.

Wie sehr Lärm den Alltag prägt, darauf macht der 17. Internationale Tag gegen Lärm am heutigen Mittwoch aufmerksam. Das Motto lautet in diesem Jahr: Die Ruhe weg. „Auch in Dresden nimmt die Verlärmung der Umwelt stetig zu“, erklärt Hörgeräteakustik-Meisterin Birgit Jasef von Geers Hörgeräte in Dresden. So schaffe der wachsende Straßenverkehr einen Lärmteppich, der für eine stetige Belastung des Gehörs sorge. Gleichzeitig steigt die individuelle Lärmbelastung durch Musikhören oder bei der Arbeit. Am Tag gegen Lärm wirbt Birgit Jasef dafür, sich persönliche Ruheinseln zu schaffen, damit sich das Gehör erholen kann. Auch empfiehlt sie einen Hörtest, um ein objektives Bild vom eigenen Hörvermögen zu bekommen. Die Folgen der täglichen Lärmbelastung für das Gehör werden oft unterschätzt. Dabei macht das Gehör nie Pause.

Schwergewichtsnacht in Dresden

Die gelben Westen gehören auch für Julian und Max zur Grundausstattung der Naturgruppen-Kinder. Mittagessen gibt es „open air“. Foto: Mutschke

Das Mittagessen kommt mit dem Bollerwagen, und geschlafen wird unter freiem Himmel. So verbringt eine Gruppe 5- bis 6jähriger Kinder aus der ASB-Kita „Am Lehmberg“ vier Tage pro Woche im Zschonergrund. Ein ausrangierter Bauwagen dient als Basis, hier werden Materialien gelagert, aber auch die Schlafsäcke für den Mittagsschlaf unter Bäumen. Das Mittagessen wird vom Caterer direkt an den Waldrand gebracht und von dort mit dem Bollerwagen zur Projekthütte geholt. „Wir möchten die Kinder zu einem respektvollen Umgang mit der Natur erziehen“, erklärt die Leiterin der Kita Heike Hessou den Ansatz. „Dieser Respekt wiederum bildet die Grundlage für Naturschutz und für ein kindgerechtes Verständnis von Nachhaltigkeit und ökologischen Zusammenhängen.“ Derzeit befindet sich das Projekt in der Probephase.

Martina Schuh (l.) vom Weinhaus Schuh und Stefanie Walther (Rosenschänke). Foto: SachsenGAST Fünf Wochen lang durfte bei den „Kochsternstunden“ in 30 Restaurants in und um Dresden geschlemmert werden. In dieser sechsten Auflage des Wettbewerbs bestellten die Gäste 4.940 Menüs und gaben der Küche sowie dem Service ihre Noten. Der Initiator der Testwochen, Clemens Lutz, zeichnete am Montag die Sieger aus. Das Sörnewitzer „Weinhaus Schuh“ bekam die besten Bewertungen der Testesser. Als beste Servicekraft erhielt Stefanie Walther von der „Rosenschänke“ in Kreischa die Auszeichnung. Die Küche des Restaurants leitet ihr Lebensgefährte Sebastian Probst, der das familiengeführte Gasthaus auf Rang zwei kochte. „Es war der beste ‘Kochsternstunden’-Jahrgang“, schätzte Lutz ein. Auch unter den Testessern wurden Sieger gekürt. Allerdings per Los. Und da hatte die Nr. 214, Torsten Wick, das ganz große Glück. Er darf eine AchttageReise nach Sansibar antreten.

Die Woche in Dresden

Am 30. Mai wird Dresden wieder zum Mittelpunkt im deutschen Boxsport. SES Boxing veranstaltet mit der Schwergewichts-Nacht wieder eine große Box-Gala in der Energieverbund Arena. Dabei setzen vier Schwergewichtler zum Angriff auf die Weltspitze an. Francesco Pianeta will den WBOEuropatitel, Michael Wallisch verteidigt seinen Gürtel als Deutscher Meister, Steffen Kretschmar will mit der Internationalen Deutschen Meisterschaft wieder oben anklopfen, und Tom Schwarz geht mit seinen 19 Jahren den Weg als „KoKönig“. Vergangene Woche stellten sich die Akteure mit ihren Trainern und dem SES-Promoter Ulf Steinforth (Bildmitte) im Maritim Hotel vor. Foto: SachsenGAST 30. April 2014

Heute: Um 15 Uhr beginnt die Saisoneröffnung auf dem Alaunplatz in der Dresdner Neustadt unter dem Thema „Sauberkeit“. Donnerstag: Die Flottenparade der Sächsischen Dampfschiffahrt startet um 10 Uhr am Terrassenufer. Freitag: Das Johann-StraussFestival der Staatoperette (bis 11. Mai)) beginnt um 19.30 Uhr mit der Premiere „Die verkaufte Braut“. Samstag: Ein Trödelmarkt findet von 11 bis 17 Uhr im Lingnerschloss statt. Angeboten werden ältere Hausratsgegenstände, Bo-

DRESDNER WOCHE

den- und Kellerfunde, gespendet von Freunden des Lingnerschlosses. Der Erlös dient der Schlosssanierung. Sonntag: Um 15 Uhr beginnt eine öffentliche Stadionführung durch das Glücksgas-Stadion. Montag: In der Semperoper beginnt 19 Uhr „Schwanensee“ Dienstag: Im Museumscafé des Stadtmuseums findet um 18 Uhr Dresden ein Podiumsgespräch „Mitten in Europa – Dresden vor dem Ersten Weltkrieg“ statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Hans-Peter Lühr, dem Herausgeber der Dresdner Hefte. Seite 5


S E H E N , H Ö R E N, L E S E N

DRESDENEINS im Stadtarchiv Chinesische Schriftzeichen und Abwandlungen sind noch bis zum 2. Mai in einer Ausstelung des Ma-ler und Grafikers Heinz Ferbert im Stadtarchiv Dresden, Eli-sabeth-Boer-Straße 1 zu sehen. Gezeigt werden grafische und malerische Blätter mit Schriftzeichen als Bildmotiv, ausgehend von der Tiefdrucktechnik, der Aquatinta, mit Übermalungen, Mischtechniken mit Prägungen, Bearbeitungen mit Sand und erfundene Bildzeichen. Immer sind es verdichtete BildSchrift-Bilder.

Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie den Bericht von DRESDENEINS über die Ausstellung.

Ergänzend zeigt diese sehenswerte Ausstellung in der asiatischen Rakutechnik gebrannte Keramiken von Erzsébet und Heinz Ferbert.

Dresden spielt 1. Liga Unter dem Titel „Die schönsten City-Trips für den Frühling“, wird Dresden neben Paris, Barcelona, Rotterdam, Madrid, Basel und Neapel empfohlen. „Wir freuen uns sehr, dass Dresden sichtbar unter den europäischen TopStädterreisezielen wie Paris oder Barcelona auftaucht“, sagte Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH. Im Beitrag „Barock und Bürgerpower“ wird Dresden in der Vielfalt der Stadt gezeigt, die neben attraktiven Sehenswürdigkeiten auch eine dynamische Bürgerschaft aufweist.

Beim Cover der Mai-Ausgabe der GEO Saison spielt Dresden in der 1. Liga europäischer Reiseziele.

„Die „Schadenfreundinnen“ präsentiert von DRESDENEINS Als Carly (Cameron Diaz) feststellt, dass ihr Liebster Mark (Nikolaj Coster-Waldau) bereits verheiratet ist, versucht sie ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Durch einen Zufall lernt sie die betrogene Ehegattin (Leslie Mann) kennen und die Frau, in der sie ihre größte Feindin

gesehen hat, wird ihre beste Freundin. Doch dann erfahren die beiden, dass es da noch eine weitere "Affäre" (Kate Upton) gibt und die drei Frauen schließen sich zusammen und schmieden einen gemeinsamen Plan um sich an Mark zu rächen.... Ab 1. Mai im UFA-Palast

Eltern sind. eher peinlich In der am Montag erschienenen Ausgabe des Jugendmagazins SPIESSER dreht sich alles um das leidige Thema Eltern. Da im Heft und ebenso auf spiesser.de junge Leute für junge Leute schreiben, muss man bei der Lektüre mit der ungeschminkten Wahrheit rechnen. Und Jan Böhmermann gibt in der „Vertretungsstunde“ Tipps für den Start einer Karriere als Star. Für den SPIESSER schreibt das größte Netzwerk junger Autoren in Deutschland. Sie haben nachgefragt, welche Themen im Beisein der Eltern zu Stress führen und was das Peinlichste ist, das Eltern vor Freunden sagen können. Die spannende Frage, welches Verhalten sie vielleicht doch schon selbst von ihren Eltern übernommen haben, wird ebenso beantwortet. Auf S. 10 wird es dann ernst: Im SPIESSER-Zukunftstest können die Leser herausfinden: „Welcher Elterntyp bist du?“. In der SPIESSER-Vertretungsstunde hat Moderator, Fernseh30 April 2014

Was tut man(n) nicht alles, um bei Männern zu landen! Beim Klick auf das Foto macht Sie DRESDENEINS neugierig.

Unsere Bücherecke

produzent und erfolgreicher Stefan Raab-Veräppler Jan Böhmermann, Bremer Schülern erzählt, was man braucht, um in Deutschland als Star so richtig durchzustarten. Was haben Teebeutel, BHs und der SPIESSER gemeinsam? Richtig – sie kommen alle aus Sachsen! Was man sonst noch über den Freistaat im Osten wissen sollte, steht ab S. 11 des aktuellen Heftes in der SPIESSER-Zutat. Der SPIESSER liegt kostenlos an über 10.000 Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland aus.

„Der See“, Roman, Banana Yoshimoto, 19,90 Euro, Diogenes Verlag, ISBN 978-3-257-06897-9. www.diogenes.ch Abend für Abend steht er am Fenster, eine fast körperlose Silhouette. Seine Nachbarin von schräg gegenüber fühlt sich zu ihm hingezogen. Zwei junge Menschen in der Großstadt Tokio. Eine Annäherung beginnt. Chihiro, Kunststudentin, genießt es, als ihr Nachbar Nakajima, Medizinstudent, immer häufiger über Nacht bei ihr bleibt, sie fühlt sich bei ihm aufgehoben. Sie ist Kind einer glücklichen, aber nie legalisierten Liaison zwischen einer Bardame und einem reichen was ihn lähmt. Eines Tages bittet Geschäftsmann, hat viel erlebt und er sie, ihn zu begleiten: zu zwei ist eine Frau, die mit dem Körper Freunden an einen einsamen, gedenkt. Daher spürt sie umso deutheimnisvollen See. Dort scheint licher, dass Nakajima mit seinem er etwas zu suchen, was ihn von Körper nicht zurechtkommt. einer unheilvollen Vergangenheit Dass er etwas erlebt haben muss, befreien könnte

DRESDNER WOCHE

Seite 6


KULTUR WOCHE

„Medlz“ mit neuem Plattenprojekt

Tanz in den Landesbühnen

Foto: Gammert Am Freitag endete die Crowdfounding-Aktion der Dresdner A Cappella Band medlz. Auf der Plattform startnext.de warb die Band für eine Schwarmfinanzierung ihres neuen Doppelalbums „medlz - Bekannt Aus Film Und Fernsehen“. Für die Produktion und Promotion wurden 12.520 Euro benötigt. Mit einem Ergebnis von 17.121 EUR haben die Fans das Projekt mit 137 Prozent deutlich überfinanziert. Durch die Überfinanzierung wird aber nicht nur die Produktion des neuen Albums abgesichert, sie kommt auch einem guten Zweck zugute, denn 5 Prozent des erwirtschafteten Überhangs gehen als Spende an AKIFRA (www.akifra.org). Der Verein engagiert sich gegen Beschneidungen an kleinen Mädchen und leistet enorme Aufklärungsarbeit. Foto: PR

Kultur in einem Satz Das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates ist vom 20. bis 25. Mai erstmals zu Gast an der Staatsoperette Dresden, und im Rahmen einer Dirigierwerkstatt erarbeiten vier junge Dirigenten ein Opernprogramm. Der Liedermacher Wolf Biermann eröffnet am 8. Mai den Reigen der diesjährigen Veranstaltungen in der Gedenkstätte Bautzener Straße.

Elbhangfest (27. bis 29. Juni) dem Publikum präsentieren. Zum 450. Geburtstag von Shakespeare führt das Semperoper Ballett am 1. Mai noch einmal Stijn Celis’ beliebte Choreografie von »Romeo und Julia« zur hinreißenden Musik von Sergej Prokofjew auf.

Der Choreograf Carlos Matos, ein glühender Verehrer von Jaques Brel, verwandelt die berühmten Geschichten, die der Sänger in seinen französischen Chansons erzählt, in sinnliche Szenen: Auf der Flucht vor Einsamkeit treffen in einem Tanzpalast die unterschiedlichsten Menschen aufeinander. Das lebenshungrige Mädchen, das am liebsten überall zugleich wäre, der junge Mann, der seinem verstorbenen Freund „Fernand“ nachtrauert oder eine Gruppe Männer, die auf die verführerische „Madeleine“ wartet. Zwischen den Protagonisten entspinnt sich ein feines Netz aus Gefühlen von der Liebe bis zum Hass – ganz im Sinne von Jaques Brel: „Was im Leben zählt, ist die Intensität des Lebens, nicht seine Dauer“. Premiere des Tanzabends ist am 3. Mai, 19 Uhr, in den Landesbühnen Sachsen. Foto: König

Dracula und die Bäckerin Dracula hat Hunger und begibt sich auf die Suche nach einer schnuckeligen Braut mit gut gefüllten Blutbahnen... Vor der Sommerpause ist die romantischmusikalische Comedyshow, umrahmt von transsilvanisch-kulinarischen Genüssen, am Freitag und Samstag vor der Sommerpause noch einmal in Merlins Wunderland zu erleben. www.merlins-wunderland.de

Draculas Hochzeit am Wochenende in Merlins Wunderland mit Rainer König. Foto: PR

Die Dresdner Philharmonie hat in Spanien (Zaragoza,Alicante und Murcia) drei begeistert aufgenommene Konzerte gegeben. Der Dresdner Chor Vario Vocale wird jetzt von der Deutsch-Französin Eva Meitner geleitet und will sich mit neuen künstlerischen Impulsen zum IMPRESSUM: Die „Dresdner Woche“ ist eine Zeitung in der Digital Edition für Dresden und das Umland. Die Bezieher dürfen Vervielfältigungen nur von der kompletten Zeitung herstellen und sie im eigenen Bereich weitergeben. Alle Angaben sind mit journalistischer Sorgfalt geprüft, für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Redaktion: Renate Ruhnau (V.i.S.d.P.) E-Mail: redaktion@dresden-report.de Verlag und Vertrieb: Ruhnau Verlag Dresden, Münchner Straße 29, 01187 Dresden, Inhaberin: Renate Ruhnau Tel.: 0351 - 471 23 62, Fax: 0351 - 471 23 21, E-Mail: verlag@sachsengast.com

30. April 2014

DRESDNER WOCHE

Seite 7


Ausgabe 2014 04 30