WETzeitung moment 01/2022

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Ausgabe 01 2022

Die Zeitung der Mit vielen Info s und für besseres W Tipps ohnen und Leben

NACHHALTIGKEIT SICHERT UNSERE ZUKUNFT ... und bietet facettenreiche Möglichkeiten

02 TOP-THEMA Nachhaltiger Umstieg 04 Mobilität › Grüne Parkoasen › Auf die Pedale, fertig, los! 06 Tipps Klimafreundlich durch den Alltag 08 Leben › Die Seele BAUM-eln lassen › Zurück zur Natur 10 Wohnen Ihr Wohn(t)raum in ganz Niederösterreich 12 News › Neues aus der WETgruppe › Schöner wohnen, schneller surfen 14 Intern Eine Top-Bilanz 16 Blitzlicht Spatenstiche, Wohnungsübergaben und Projektvorstellungen


top-thema

NACHHALTIGER UMSTIEG

Die WETgruppe setzt einen aktiven grünen Beitrag, um Österreich bis 2040 klimafit zu trimmen: In den kommenden Jahren sollen alle Neubauten mit mehr als 36 Wohneinheiten mit umweltfreundlichen Mobilitätskonzepten punkten. Der Startschuss für die nachhaltige Initiative fiel im Herbst 2021 mit dem Pilotprojekt „Regionales E-Carsharing“ in Wieselburg, das in Kooperation mit dem ÖAMTC durchgeführt wurde.

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eit Ende September 2021 punktet die vom Land Niederösterreich geförderte Wohnhausanlage in der Furtgasse 10 in Wieselburg mit einem bemerkenswerten Service: Alle Bewohner der Anlage haben – direkt vor der Haustür – die exklusive Möglichkeit, das E-Sharing Fahrzeug VW ID.3 inklusive einer ÖAMTC ePower Ladestation zu nutzen und damit klimafreundlich auf Österreichs Straßen zu rollen.

menarbeit zwischen der WETgruppe und dem Mobilitätsclub ÖAMTC zu verdanken. Mit dem Projekt, das seine Vorstellungspremiere im Rahmen der Kommunalmesse am 15. September 2021 in Tulln feierte, wurde eine Wohnhausanlage der WETgruppe erstmals mit einem modernen E-Carsharing-Angebot aufgewertet. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das bis Mitte 2023 – also knapp zwei Jahre – getestet wird. Laden und losfahren

Diese nachhaltige und kostengünstige Initiative unter dem Titel „Regionales ECarsharing“ ist der intensiven Zusam-

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Die Handhabung ist dabei ganz unkompliziert: Einfach die kostenlose ÖAMTC

easy way App herunterladen, mit dem persönlichen Code registrieren, das Fahrzeug auswählen, die Miete starten und losfahren! Der Miettarif beträgt 35 Cent pro Minute; fürs Parken werden 15 Cent pro Minute verrechnet – damit sind die Kosten nicht nur marktkonform, sondern sogar besonders günstig.

Plus: Das Auto steht den Bewohnern der Wohnhausanlage nicht nur exklusiv, sondern zusätzlich rund um die Uhr zur Verfügung und kann auch übers Wochenende geliehen werden – selbst wenn Auslandsfahrten angedacht sind. Das Aufladen des E-Autos ist für die Nutzer ortsunabhängig und im ÖAMTC ePower Lade- oder Partner-

Einfach kostenlose ÖAMTC easy way App herunterladen, mit persönlichem Registrierungscode registrieren, Fahrzeug auswählen, Miete starten und losfahren! Alle Infos unter www.oeamtc.at/easy-way-wieselburg

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top-thema

netz mit österreichweit mehr als 3.000 Ladepunkten sogar kostenlos möglich. Abhängig vom Fahrstil oder der Verwendung von Heizung bzw. Klimaanlage bietet der VW ID.3 eine Reichweite von bis zu 360 Kilometer. Sämtliche Instandhaltungskosten wie zum Beispiel die Servicierung oder der saisonal bedingte Reifenwechsel werden von der WETgruppe und dem ÖAMTC übernommen. Die Kunden zahlen ausschließlich für die Zeit, in der sie mit dem E-Auto unterwegs sind.

aus einer Hand – von der maßgeschneiderten Ladelösung bis zum E-Carsharing Konzept. Wir entwickeln Lösungen individuell mit Gemeinden und Unternehmen wie zum Beispiel Wohnbauträgern. Der ÖAMTC übernimmt in diesen Projekten sowohl die umfassende Beratung und das Management als auch die Administration und laufende Kundenbetreuung durch unser kompetentes Callcenter. Dass mit der WETgruppe ein großer und renommierter Bauträger auf unser Service vertraut, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Von dem tollen und umweltfreundlichen Angebot konnten sich die Wieselburger Bewohner schon vorab vor Ort überzeugen: Am 2. November 2021 präsentierte die WETgruppe gemeinsam mit dem ÖAMTC das grüne Projekt und stand für alle Fragen und Anliegen zu dieser zukunftsweisenden Innovation zur Verfügung.

„Mit diesem Pilotprojekt verfolgen wir sowohl ein soziales als auch ein ökologisches Ziel“, sind sich das Vorstands-Duo Christian Rädler und Michael Kloibmüller einig. „Einerseits wollen wir mit dieser Initiative allen Bewohnern, die sich kein Auto leisten können, eine nachhaltige und günstige mobile Alternative bieten. Andererseits reduzieren wir mit dem ,Regionalen E-Carsharing‘ den Bedarf an Parkplätzen und wirken damit der zunehmenden Versiegelung entgegen. So bleibt auch Raum für die Gestaltung von mehr Grünflächen.“

Florian Kronberger, ein Bewohner der Wohnanlage, hat die Chance bereits wahrgenommen, klimafreundlich unterwegs zu sein, und ist begeistert: „Das E-Sharing Fahrzeug VW ID.3 ist ein toller Ersatz für ein Zweitauto. Mit der ÖAMTC easy way App ist die Handhabung noch dazu sehr einfach.“ Auch bei Bewohnerin Ricarda Schönbichler ist das nachhaltige Mobilitätsangebot sehr gut angekommen: „Ich war überrascht, wie unkompliziert man das Auto nutzen kann. Auch die Abrechnung hat völlig problemlos funktioniert.“

Seitens der Landesregierung werden solche Projekte begrüßt. Bernhard

Dem erfolgreichen Pilot-Projekt in Wieselburg sollen in den nächsten Jahren alle größeren Neubauten der WETgruppe folgen.

Heinreichsberger, NÖ Landtagsabgeordneter: „Ich bin sehr stolz, dass in Niederösterreich ein solch soziales und umweltfreundliches Projekt starten darf. Es liegt in der Historie beider Partner, Traditionund Innovation zu verbinden – ins-

bilitätskonzepten und einer Umsetzung von E-Carsharing Projekten bei allen Neubauten mit mehr als 36 Wohneinheiten. Deklariertes Ziel ist, alle Wohnprojekte ab 2022 mit dem Modell des „Regionalen E-Carsharings“ auszustatten.

Fazit

gesamt ein wertvolles und notwendiges Signal in Richtung Forcierung von nachhaltiger Mobilität.“ Weitere Projekte in der Pipeline Der Fokus der WETgruppe liegt in den nächsten Jahren auf nachhaltigen Mo-

Mit diesem Pilotprojekt wird ein Schritt in Richtung klimafittes Österreich gesetzt. Der WETgruppe ist es besonders wichtig, mit dieser Initiative ein klares und kräftiges Signal für eine emissionsarme und damit klimafreundliche Zukunft zu senden. Weitere Wohnprojekte mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten befinden sich bereits in der Pipeline.

Zukunftsweisende Lösungen Bonus: Dank der einmaligen App-Registrierung für das E-Auto ist es den Wieselburger Bewohnern auch möglich, E-Mopeds in Wien, Klosterneuburg und Graz zu nutzen. Somit steht ihnen ein weiteres Sharing-Produkt auf der Plattform zur Verfügung. Ernst Kloboucnik, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland: „Der ÖAMTC möchte Menschen in ihrem mobilen Alltag begleiten und unterstützen. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung bieten wir neue und zukunftsweisende Mobilitätslösungen

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(v.l.) Anton Erber, Abgeordneter zum NÖ Landtag, zwei Mieter der Wohnhausanlage Wieselburg, Herbert Hörmann, Stadtrat, Karl Wilfing, Präsident des NÖ Landtags, Ernst Kloboucnik, ÖAMTC Landesdirektor W/NÖ/BGLD und Christian Rädler, WETgruppe, bei der Übergabe des E-Autos.

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mobilität

GRÜNE PARKOASEN Das Land Niederösterreich unterstützt ab sofort ökologisch errichtete Abstellflächen für Autos und will damit der zunehmende Flächenversiegelung – nicht zuletzt verantwortlich für urbane Überhitzung – vorbeugen. Ein Beitrag für ein besseres Klima.

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er kennt das nicht: Aus Mangel an Alternativen stellt man sein Auto in der prallen Sonne ab, um Zeit im Schwimmbad zu verbringen oder den Wochenendeinkauf zu erledigen. Nach zwei, drei Stunden entpuppt sich das Blechfahrzeug als Sauna auf vier Rädern, der man gerade im Sommer so wirklich gar nichts abgewinnen kann. Ärgerlich heißt es dann, Fenster und Türen auf und die Klimaanlage soll bitte all ihre Register ziehen – Verkühlung und CO2-Belastung inklusive. Aber eigentlich muss das gar nicht sein, denn: Parkplätze können auch klimafit gestaltet werden. Entsprechende Gestaltungsrichtlinien fanden nun Einzug in die NÖ Wohnbauförderungsrichtlinien. Demnach müssen gemeinnützige Bauträger wie beispielsweise die WETgruppe ab sofort darauf achten, Parkplätze im Freien nach technischer Möglichkeit ökologisch und klimaschonend zu errichten. Und das ist wohl notwendiger denn je: Die Wetteraufzeichnungen der Vergangenheit lassen darauf schließen, dass die extremen Hitzetage in den nächsten Jahren noch zahlreicher werden. „Wir müssen uns dem Klimawandel anpassen. Ein erster und rasch wirksamer Schritt ist die Verhinderung der Versie-

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gelung von Flächen. Mit der Änderung der NÖ Wohnbauförderungsrichtlinien tragen wir zu einer Reduktion der Versiegelung von Naturflächen bei“, betont Wohnbau-Landesrat Martin Eichtinger. „Parkplätze müssen klimafit werden“, ist auch das Vorstands-Duo der WETgruppe, Christian Rädler und Michael Kloibmüller, überzeugt. „Wir freuen uns, dass wir mit ‚grünen‘ Maßnahmen nicht nur den aktuellen Richtlinien entsprechen, sondern damit auch einen entscheidenden Beitrag zur Förderung nachhaltiger Bauweisen leisten.“

versickerungsfähigen Beläge wie Filter- und Porensteine, Pflastersteine mit aufgeweiteten Fugen bzw. Naturstein-/ Kunststeinpflaster gewählt werden. Der Vorteil: Sie können Niederschläge direkt auf der Fläche aufnehmen und durch verringerte Oberflächenabflüsse die Kanalisation entlasten. Je geringer der Boden versiegelt ist, desto besser kann Regenwasser versickern. Außerdem entsteht dadurch eine Lebensgrundlage für diverse Pflanzen, die entweder bewusst gesetzt werden oder mit der Zeit von selbst wachsen und dank Verdunstung für ein angenehmes Kleinklima sorgen.

Klimafit unterwegs Doch woran wird hier konkret gedacht? Um der sommerlichen Überhitzung gerade in urbanen Gebieten entgegenzuwirken, wurden schon einige Maßnahmen wie die Pflanzung von Bäumen, die Errichtung von Sprühnebel-Anlagen, Trinkwasser-Brunnen und Wasserspielplätzen oder die Begrünung von Gebäuden umgesetzt. Grünes Potenzial birgt aber auch die umweltfreundliche Gestaltung von KfzAbstellflächen. Anstatt Parkplätze klassisch zu asphaltieren, also mit einer wasserundurchlässigen Schicht abzudecken, sollten

Zu den natürlichen Klimaanlagen auf Parkplätzen zählen neben Pflanzen und Sträuchern aber selbstverständlich auch Bäume – insbesondere Laubbäume –, die nicht bloß als Schattenspender dienen, sondern auch Unterschlupf, Nahrung und Nistmöglichkeiten für

zahlreiche Insekten, Vögel und Säugetiere bieten. Sollen bestimmte Tierarten bewusst gefördert werden, können im Geäst noch zusätzlich Brutkästen für Vögel oder Quartiere für die bedrohten und geschützten Fledermäuse angebracht werden. Baumarten, die sich besonders gut für die Gestaltung von Parkplätzen eignen, sind – laut den Experten der österreichischen Initiative „Natur im Garten“ – z. B. der Feldahorn, die Italienische Erle, die Hainbuch oder die Japanische Zelkova. Sinnvoll ist immer eine Mischung an Baumarten, um mehr Biodiversität zu etablieren. Für ein besseres Klima Die Änderung der Wohnbauförderungsrichtlinien basiert auf den Ergebnissen des Projekts „Klimafitte Parkplätze – durch Entsiegelung der sommerlichen Hitze entgegensteuern“, welches in Kooperation zwischen der Natur im Garten Service GmbH und der grünplan gmbh erarbeitet und von der Wohnbauforschung Niederösterreich unterstützt wurde. Aufbauend auf den Recherche-Ergebnissen zu den rechtlichen Grundlagen der unterschiedlichen versickerungsfähigen Oberflächenbefestigungen wurden konkrete Handlungsempfehlungen für Wohnbauträger, Immobilienentwickler und Hausverwaltungen erarbeitet. Eichtinger: „Die Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt und die nunmehrige Umsetzung in den Richtlinien der NÖ Wohnbauförderung werden einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur besseren und klimagerechten Lebens- und Umweltqualität in Städten und Ballungszentren in Zeiten des globalen Klimawandels leisten.“

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mobilität

AUF DIE PEDALE, FERTIG, LOS!

Kostenlos – telefonisch, via App oder über die Website – registrieren, Fahrrad ausleihen und ab in die Pedale.

Wer nachhaltig mobil sein will, nutzt am besten die eigenen „EnergieTanks“ und leiht sich eines der über 900 „nextbike“-Räder, die an 205 Stationen in 62 niederösterreichischen Gemeinden zur Verfügung stehen, aus. Damit leistet man nicht nur einen Beitrag fürs Klima und stärkt auch Körper und Geist, sondern schont auch sein Geldbörsel: Pro Stunde kostet das weltweit verbreitete Fahrradverleihsystem, das in Niederösterreich von der Radland GmbH betrieben wird, lediglich einen Euro.

Nutzt man den Drahtesel den ganzen Tag, fallen Gebühren von zehn Euro an. Wer eine ÖBB-Vorteilscard oder eine VOR-Jahreskarte besitzt, kommt besser weg, denn die erste Stunde jeder Fahrt ist damit gratis.

Gute Nachrichten auch für all jene, die in der kalten Jahreszeit nicht aufs Radeln verzichten möchten: Auch im Winter stehen 465 „nextbikes“ in Niederösterreich bereit. Das attraktive mobile Angebot kann ganzjährig in St. Pölten, Wr. Neustadt, Tulln, Krems, Region Mödling (ausgenommen Biedermannsdorf, Brunn am Gebirge, Campus 21), Korneuburg und Leobendorf genutzt werden. In den restlichen niederösterreichischen Gemeinden stehen die Fahrräder ab 20. März 2022 wieder zur Verfügung.

Über Details zum Verleih und regionale Vergünstigungen informiert man sich am besten unter www.nextbike.at. Weitere Informationen zum Alltagsradeln finden Sie auch unter www.radland.at

Auf Vertrauen kann man bauen. Mit den Wohnbaukrediten und Finanzierungen der Volksbank kommen Sie Ihrem Traum ein großes Stück näher. Erfolg fängt an, wo man vertraut. VOLKSBANK. Vertrauen verbindet.

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tipps

KLIMAFREUNDLICH DURCH DEN ALLTAG Österreichs CO2-Emissionen sollen bis 2030 um ein Drittel gesenkt werden; bis 2040 möchte die Alpenrepublik sogar mit Klimaneutralität punkten. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, bedarf es eines Konglomerats an umweltfreundlichen Maßnahmen, an denen wir uns alle sehr einfach beteiligen können. Am besten gleich heute!

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gal, ob beim Heizen, Kochen oder Autofahren – viele unserer Alltagsaktivitäten, die durch die Gewinnung von Energie ermöglicht werden, verursachen die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid, besser bekannt unter seiner chemischen Formel CO2. In den letzten Jahrzehnten ist sein Anteil in der Atmosphäre übermäßig angestiegen, sodass natürliche Mechanismen wie beispielsweise die Fotosynthese der Pflanzen nicht ausreichen, um das Molekül natürlich zu binden. Die unerfreulichen Folgen: Erderwärmung, Temperaturveränderungen und steigende Meeresspiegel, die wiederum u. a. in Hitzeperioden oder extremen Wetterereignissen münden und nicht zuletzt für die Verbreitung von Krankheitserregern mitverantwortlich sind. Grund genug also, um gegenzusteuern und zu handeln: Das internationale Ziel ist es, die Erderwärmung auf 1,5° C ein-

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zudämmen und gemeinsam „unserem Planeten einen Neustart zu ermöglichen“, wie Gabriele Homolka, Klimabeauftragte von DIE UMWELTBERATUNG betont. Das Gute: Jeder von uns kann dazu einen aktiven Beitrag im Alltag leisten. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Bewusst heizen und lüften

ratur und dem richtigen Lüften Hand in Hand“, so Homolka. „Ein Grad Celsius weniger spart sechs Prozent Energiekosten ein.“ Plus: Steigen Sie auf Energieanbieter um, die erneuerbare Energiequellen nutzen, achten Sie dabei auf nachhaltige Gütesiegel und isolieren Sie als Eigenheimbesitzer Ihre eigenen vier Wände. Plus: Mehrmals täglich stoßlüften ist effektiver und verbraucht weniger Energie als die Fenster stundenlag gekippt zu halten. Zudem wird damit der Bildung von Schimmel vorgebeugt.

Elektrogeräte unter der Lupe

„Die Senkung des Energieverbrauchs geht mit der Senkung der Raumtempe-

Tauschen Sie alte Haushaltsgeräte erst um, wenn sie tatsächlich irreparabel oder älter als zwölf Jahre sind. Schließlich müssen neue – auch energieeffiziente – Modelle unter hoher Energieaufwendung hergestellt werden. Für

alle Geräte, die gerade nicht benutzt werden, gilt: abschalten und nicht im Standby-Modus laufen lassen. „Am besten funktioniert das mit einer Steckerleiste, die über einen Kippschalter abgedreht werden kann“, weiß Homolka. Auch interessant: Reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit Ihres Computers oder TV-Geräts, um die Lebenszeit der Geräte zu erhöhen und Strom zu sparen.

Beim Kühlen Energie sparen Der Kühlschrank gehört zweifelsohne zu den größten Stromfressern. Achten Sie daher auf eine ideale, d. h. nicht zu „kalte“ Temperatur. Im Inneren eines Kühlschranks beträgt sie zwischen +4° C und +6° C, bei Gefriergeräten bis –18° C. Stellen Sie das Gerät nicht neben Heizkörper, Herd oder Geschirrspüler und rücken Sie es etwas von der Wand weg, damit der Rückkühler optimal

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tipps

platten und Backrohr, beim Kochen mit Deckel oder dem Erhitzen von Wasser im elektrischen Wasserkocher. „Achten Sie auch darauf, die passende Topfgröße für die jeweilige Herdplatte zu verwenden“, weist Homolka hin.

Abfall richtig trennen arbeiten kann. „Lässt sich die Kühlschranktür leicht öffnen, ist die Dichtung kaputt und muss ausgetauscht werden“, ergänzt Homolka. Und nicht vergessen: Gefrierfach bzw. Gefrierschrank regelmäßig abtauen!

zu waschen bzw. zu spülen, spart Energie. Und die Wäsche wird am Wäscheständer gut trocken, ein elektrischer Wäschetrockner frisst unnötig Strom“, meint die Klimabeauftragte.

Klimaschutz beim Essen

Immer voll beladen Ob beim Geschirrspüler oder bei der Waschmaschine – die Devise lautet: Geräte nicht halbleer laufen lassen, sondern erst einschalten, wenn sie voll sind! „Auch bei niedriger Temperatur

Auch eine ausgewogene Ernährung mit mehr pflanzlichen, regionalen (Bio-)Produkten trägt zum Klimaschutz bei. Und sogar bei der Zubereitung können wir Energie sparen – zum Beispiel durch das Nutzen der Restwärme von Koch-

Wertstoffe wie Plastik, Glas oder Papier voneinander zu trennen, kommt unserem Klima entgegen. Schließlich ist für die Wiederaufbereitung – im Vergleich zur Neuerzeugung – nur ein Bruchteil an Energie nötig. Kaufen Sie selbst auch nur Recycling-Papier und vermeiden Sie Verpackungsmüll.

Licht sparen Drehen Sie den Lichtschalter ab, sobald Sie einen Raum verlassen und steigen Sie auf LED-Lampen um. Sie sind langlebiger und arbeiten effizienter.

Bauen lassen.

Satteln Sie um Reduzieren Sie Flüge, machen Sie sich über alternative Zugreisen schlau und steigen Sie im Alltag so oft wie möglich vom Auto auf den Drahtesel oder die öffentlichen Verkehrsmittel um und nutzen Sie Treppen anstatt des Aufzugs. „Wer radelt, zu Fuß geht oder die Öffis nutzt, hält sich fit und schont das Klima“, so Homolka.

Weitersagen hilft Last, but not least: Geben Sie CO2-Spartipps an Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannte weiter. Viele praktische Tipps zum klimaschonenden Handeln gibt DIE UMWELTBERATUNG auf ihrer Website www.umweltberatung.at/klima und über die Hotline 01/803 32 32.

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leben

Der Waldviertler Tee- und Gewürzspezialist SONNENTOR hat sein Erlebnis-Angebot im Kräuterdorf Sprögnitz um das spannende „Wald-Reich“ erweitert und bietet damit ein ganzjährig geöffnetes, naturnahes Ausflugsziel für die gesamte Familie. Der Eintritt ist frei.

DIE SEELE BAUM-ELN LASSEN Reich“ führt. Nur zehn Minuten vom SONNENTOR Haupteingang in Sprögnitz entfernt öffnen sich das ganze Jahr über die Pforten für ein Naturparadies, das mit allen Sinnen entdeckt werden darf.

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er ist der trommelnde Zimmermann des Waldes? Können Bäume sprechen und wer bitteschön ist einfach nur „tierisch auf Zack“? Die Antworten finden große und kleine Spürnasen auf ihrer Erkundungstour, die zu 19 Erlebnis-Stationen im zwei Hektar großen „Wald-

Der kreativ konzipierte Waldweg befindet sich in einem Waldstück, das SONNENTOR Gründer Johannes Gutmann vor einigen Jahren erworben hat: „Wir wollen mit unserem ,Wald-Reich‘ das Interesse für eine natürliche Waldwirtschaft wecken, den Wald als Naturparadies wertschätzen, Spiel, Spaß und Sinn verbinden und gemeinsam erleben. Denn ich vergönne allen einen Wald, wie ich ihn

seit meiner Kindheit erleben durfte“, so Gutmann, dessen Unternehmen seit über 30 Jahren mit einem nachhaltigen Teeund Gewürzsortiment, Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen und CO2-neutralem Wirtschaften als Pionier in der Bio-Branche bekannt ist.

Zusatzplus: Der Wald ist unter anderem Luftfilter, Sauerstoffproduzent und Klimaregulator. Allein in Österreich speichert er jährlich 985 Millionen Tonnen CO2 und ist ein wichtiger Helfer gegen die Erderwärmung.

Entschleunigen im Wald Das neue Ausflugsziel hat seit letztem Sommer geöffnet und soll ein Ort zum Krafttanken, Erleben und Lernen sein: Mit Eindrücken, die in der Natur gesammelt werden, schärft man seine Sinne und trainiert den Geist. „Der Aufenthalt im Grünen hat zudem eine enorme Wirkung auf unseren Körper und Geist.“ Im „Wald-Reich“ warten kostenlose Fußmassagen auf weichen Waldteppichen und Anleitungen für Yoga-Übungen sowie Märchen- und jede Menge Rätselstationen für Groß und Klein. „Olympische“ Spiele wie „Zapfenzielwurf“, „Tierisch auf Zack“ oder „Waldhüpfer“ runden das facettenreiche Angebot bewegungsfreudig ab. Ein Waldfoto mit Zapfenbart und Waldperücke erinnert noch lange an das gemeinsame Abenteuer.

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Neugierig geworden? Dann nichts wie hin ins „Wald-Reich“ von SONNENTOR. Infos unter: www.sonnentor.com/wald-reich

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leben

Wer gesund und fit durch die nasskalten Monate kommen möchte, sollte bewusst seine Abwehrkräfte stärken. Das gelingt mit erprobten Hausmitteln, die man noch dazu selber herstellen kann,

Petra Regner-Haindl

besonders gut! So kann man beispielsweise

lebt im südlichen Weinviertel.

die hochwirksamen Sanddornbeeren

Sie ist Referentin der Weinviertler Kräuterakademie, der Vitalakademie, der Lfi-NÖ Kräuterpädagogen-Ausbildung und im Ausbildungsteam für Angewandte Pflanzenheilkunde (Traditionelle Europäische Heilkunde) in Steinakirchen am Forst.

auf verschiedene Arten verarbeiten.

ZURÜCK ZUR NATUR U

rsprünglich kommt der Sanddorn aus dem Himalaya. Von dort aus hat er sich nach der letzten Eiszeit vor rund 17.000 Jahren in ganz Europa ausgebreitet. Neben seinem natürlichen Vorkommen an den europäischen Küsten der Nord- und Ostsee, in den Alpen und Karpaten wird er weltweit angebaut. Sanddorn benötigt einen sonnigen Standort mit viel Platz. Es sollten mindestens zwei Pflanzen gesetzt werden, da der Strauch zweihäusig ist, d. h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen und weibliche tragen die orangenen Früchte. Ab Ende August kann die Ernte beginnen.

Kräftigt und schützt Nur wenige Teelöffel Sanddornsaft decken den Tagesbedarf an Vitamin C.

Architekt DI Helmut Stefan HAIDEN 3100 St.Pölten Linzerstraße 22 office@architekt-haiden.at www.architekt-haiden.at

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Außerdem haben schon zahlreiche Studien bewiesen, dass die Pflanze ein hohes antioxidatives Potenzial besitzt, das jenes vieler anderer Früchte und pflanzlicher Stoffe sogar übertrifft. Diese Antioxidantien schützen aber auch das Vitamin C selbst vor Zerstörung. Im Sanddorn ist das Vitamin E außergewöhnlich hoch vorhanden. Vitamin E schützt unsere Zellen und verlangsamt so den Alterungsprozess. Es fördert auch die Elastizität des Bindegewebes und erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Darüber hinaus ist Sanddorn ein wertvoller Vitamin-A-Lieferant. Das sogenannte Beta-Karotin ist ausschlaggebend für die leuchtend-orange Farbe der Sanddornbeeren. Es kann das Entstehen freier Radikale reduzieren und stärkt unsere Abwehrkräfte.

Doch wie isst man Sanddorn? Aufgrund des sauren Geschmackes wird Sanddorn nur selten roh verzehrt. Am häufigsten ist er in verarbeiteter Form erhältlich. Gängige Zubereitungen sind Sanddornsaft, Mus, Tee, Sanddornöl, Marmelade oder Gelee und Sirup. Diese Produkte lassen sich beispielsweise in einzigartige Desserts einarbeiten und verleihen ihnen damit eine besondere Note.

Sie gibt ihr Kräuterwissen und ihre Liebe zur Wildkräuterkulinarik nicht nur in Kursen, sondern auch auf ihrem Blog www.genusswelten.wordpress. com weiter.

Sanddornsirup

Zutaten 1 kg reife Sanddornbeeren 1,5 kg Kristallzucker 3 TL Zitronensaft 0,25 l Flaschen (max. 0,5 l Flaschen)

Zubereitung Die gewaschenen Beeren zerdrücken und mit 3/4 Liter kochendem Wasser übergießen. Das Gefäß luftdicht verschließen und 24 Stunden kühlstellen. Danach abseihen und den Saft mit Zucker und Zitronensaft verrühren. In einem Topf auf 70° C erwärmen. So lange rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. In der Zwischenzeit Flaschen mit kochendem Wasser ausspülen. Den Sanddornsaft in die Flaschen füllen und diese mindestens 20 Minuten bei 70° C im Wasserbad (Einkochtopf) pasteurisieren. Danach gut verschließen. Vor Gebrauch gut schütteln!

Achtung: Der Sanddornsaft sollte nicht über 70° C erhitzt werden, so kann man den höchstmöglichen Vitamin-C-Gehalt bewahren.

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„WIR GEHEN IN DIE VERLÄNGERUNG“ Ende 2020 fiel der Startschuss für die Kooperation zwischen der WETgruppe und dem FC Flyeralarm Admira. Die engagierten Vereinsspieler liefen mit dem Logo der WETgruppe am Trikot dem Tor entgegen und sorgten dafür, dass Niederösterreichs größter gemeinnütziger Bauträger auch virtuell und im Fernsehen „ein Leiberl“ hatte. Erfreulich: Der SponsoringVertrag wurde nun bis 2022/2023 verlängert. Die Krönung am Rasen: Rekord-Teamspieler Andreas Herzog (52) kehrt als neuer Cheftrainer – mit einem langfristigen Vertrag in der Tasche – zurück zu seinen Wurzeln. Schließlich startete der ehemalige Werder- und Bayern-Legionär im Nachwuchs der Südstädter, ehe er

den Sprung zu Rapid vollzog. Andreas Herzogs Fokus wird zukünftig ganz klar auf Nachwuchs-Arbeit liegen. Damit schwingt der neue Fußball-Boss auf einer Wellenlänge mit der WETgruppe, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst ist und daher nicht zuletzt auf junges und

Bleiben gemeinsam am Ball: (v.l.) Thomas Drabek, MA, Geschäftsführer FC Flyeralarm Admira; Christian Rädler, Vorstandsvorsitzender WETgruppe; Patrick Pauli, MA, Direktor Sponsoring & Marketing FC Flyeralarm Admira

leistbares Wohnen setzt. Sie wird sich als strategischer Wohnpartner weiterhin um das häusliche Wohlbefinden der

Profis und Nachwuchsspieler kümmern bzw. bei der Suche nach den perfekten vier Wänden kompetent zur Seite stehen.

25.000 EURO FÜRS LERNEN Freude am Lernen sollen alle Kinder haben. Davon ist das Österreichische Rote Kreuz, das u. a. in Niederösterreich – zusammen mit dem Verein Kurier Aid Austria – sechs „Lernhäuser“ für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren aus der Taufe gehoben hat und qualifiziert betreut, überzeugt. Hauptberufliche Pädagogen und freiwillige Lernpaten helfen Schülern mit mangelnden Deutschkenntnissen bzw. schulischen Schwächen und deren Familien sich einen adäquaten Nachhilfeunterricht nicht leisten können. Das karitative Projekt kann dank Sponsorund Spendengeldern finanziert werden. Hier werden Lerninhalte in Ruhe wiederholt, Wissenslücken geschlossen, Hausaufgaben verständlich erledigt, Schularbeitsstoff erarbeitet und die Freizeit

dank eines vielseitigen Aktivitätenangebots genossen werden. Die Aufnahme erfolgt ausschließlich nach Vermittlung durch die jeweilige Schule, welche

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auch die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Ziel ist der erfolgreiche Abschluss des Schuljahres bzw. der Pflichtschule. Recht auf Bildung Begeistert von dieser Idee hat die WETgruppe vor Kurzem insgesamt 25.000 Euro an das Projekt „Lernhäuser“ in Niederösterreich gespendet. Mit diesem Betrag soll den Standorten in Bruck an der Leitha, Gänserndorf, Herzogenburg, Mödling, Neunkirchen und Tulln unter die Arme gegriffen und für die nötige Infrastruktur, die Anschaffung geeigneter Lernutensilien und die Organisation von gemeinsamen Ausflügen gesorgt werden. „Die WETgruppe möchte weiterhin ihrer sozialen Verantwortung nachkommen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, allen Kindern ihr Recht auf Bildung zu ermöglichen“, so Vorstandsvorsitzender Christian Rädler. www.roteskreuz.at

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EINE TOP-BILANZ Präzision und Pünktlichkeit prägen den Arbeitsalltag der 34 Mitarbeiter der Abteilung „Rechnungswesen“ rund um Teamleiter Frank Maurer. Sie bewahren selbst in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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ährend viele noch daheim beim ersten Kaffee sitzen oder noch am Weg in die Arbeit sind, herrscht hier schon reger Betrieb: Für zahlreiche Mitarbeiter der insgesamt 34-köpfigen Rechnungswesen-Abteilung der WETgruppe beginnt der Büroalltag bereits um sieben Uhr morgens. Vor der Freischaltung der Telefone können noch einige administrative Tätigkeiten in Ruhe finalisiert werden. Danach werden Kundenoder Lieferantenanfragen erledigt. Um die laufende Arbeit kümmert sich das Team zwischen den Anrufen. Sein „Werkzeug“ ist der PC. Die Digitalisierung aller Bereiche ist in der Abteilung weit fortgeschritten; es

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gibt nur mehr wenige Abläufe, die noch Papier benötigen. Doch: Welche Aufgaben werden hier tagtäglich eigentlich bewältigt?

Engagiert und freundlich „Das Rechnungswesen ist in zwei große Abwicklungsbereiche untergliedert – in die Finanzbuchhaltung (FIBU) und das Hausverwaltungsrechnungswesen (HVRW)“, erläutert Prokurist Frank Maurer, der Leiter der Abteilung. Die Finanzbuchhaltung besteht aus sechs Mitarbeitern, die für die drei gemeinnützigen Kapitalgesellschaften der WETgruppe (WET

GmbH, Austria AG und GNB GmbH) und eine Tochtergesellschaft unter anderem folgende Tätigkeiten abwickeln: die Erstellung von Quartalsberichten, Budget- und Mittelfristplanung, Erstellung von Jahresabschlüssen und des Konzernabschlusses sowie die laufende Finanzbuchhaltung. Zudem ist die FIBU die Schnittstelle zu Wirtschafts- und Verbandsprüfern und managt die liquiden Mittel. Im Hausverwaltungsrechnungswesen wiederum werden von 28 Mitarbeitern rund 23.000 Wohnungen betreut. Die HVRW gliedert sich dabei in folgende Arbeitsgruppen:

Objektbuchhaltung jährliche Neukalkulation und Versendung der Vorschreibung für 1.200 Wohnhausanlagen, Betriebskosten- und Heizkostenabrechnung, Anlage und Vorschreibung neuer Objekte, Jahresumsatzsteuererklärungen für die betreuten Wohnungseigentümergemeinschaften etc. Bestandnehmerbuchhaltung Bestandnehmerwechsel, Abwicklung der Finanzierungsbeiträge und Kautionen, Mahnwesen, Ratenvereinbarungen, Kundenanfragen etc. Kreditorenbuchhaltung Abwicklung des Kreditorenzahllaufs für Tausende Kreditoren, Abstimmung von Banken, Kontenabstimmung, Bearbeitung von Mahnungen etc. Darlehensbuchhaltung Abwicklung der Darlehensfälligkeiten, Übereignung von Objekten, Abwick-

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WETintern intern

lung vorzeitiger Tilgungen, Erstkalkulation, Zahlungsverkehr, Saldenbestätigungen etc. Darüber hinaus ist ein Mitarbeiter im Kundendienst mit der laufenden Beantwortung von Kundenanfragen und ein Mitarbeiter mit der Verwaltung von Gemeindeobjekten und Sonderimmobilien betraut. Kunden können sich fachlich professionelle Antworten und Lösungen von einem freundlichen Personal erwarten. Da viele Kollegen selbst Familien und Kinder haben, können sie die meisten Anliegen und Wünsche sehr gut nachvollziehen.

Stressresistent bis zur letzten Minute Zu den größten Herausforderungen zählt die enorme Arbeitsmenge, die präzise und fehlerfrei bearbeitet werden muss. „Wir betreuen rund 23.000 Wohnungen und Reihenhäuser sowie deren Bewohner und Tausende Lieferanten und Vertragspartner. Die Arbeit im Rechnungswesen wird wesentlich von der Einhaltung von Terminen – bei-

spielsweise die pünktliche Fertigstellung des Jahresabschlusses oder die Umsatzsteuererklärungen – bestimmt. Vor den Terminen kann es daher auch ziemlich stressig werden“, betont der Prokurist. Außerdem ist die Abteilung „Rechnungswesen“ auch Schnittstelle zu allen anderen Abteilungen im Unternehmen. Da viele Prozesse hier enden, ist man nicht zuletzt auf die qualitätsvolle Arbeit der anderen Kollegen angewiesen.

angefallenen Arbeit von den Gruppenmitgliedern erledigt wurde.

Alles unter einen Hut bringen „Die Einhaltung der vielen Termine ist uns dank der hohen Leistungsbereitschaft

und der effizienten Arbeitsweise bisher immer gelungen“, so Maurer. Infolge des pandemiebedingten ersten Lockdowns im März 2020 konnten sämtliche komplexen Tätigkeiten gerade aufgrund dieses organisatorischen Talents der Mitarbeiter in kürzester Zeit und problemlos auf Home-Office umgestellt werden.

Trotz der vielen Arbeit genießen die engagierten Mitarbeiter ein angenehmes Arbeitsklima. „Wir gehen nicht nur mit den Kunden, sondern auch untereinander wertschätzend um und versuchen dieses Verhalten vor allem in Spitzenzeiten – z. B. vor und nach der Betriebskostenabrechnung sowie vor Erstellung der Jahresabschlüsse – beizubehalten“, ist Maurer stolz. Auch nicht selbstverständlich: Sollte ein Kollege urlaubsoder krankheitsbedingt nicht im Büro sein, kann er aufgrund der kooperativen Arbeitseinteilung davon ausgehen, dass nach seiner Rückkehr ein Großteil der

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blitzlicht Im Beisein von Landesrat Martin Eicht inger und Bürgermeister Bernhard Karnthale r wurde am 18. August 2021 in Lanzenkir chen (Föhrenauerstraße 18 und 20) die Anla ge der WETgruppe/Gebau-Niobau und Gebös mit 32 Wohneinheiten, die allesamt mit Freif lächen ausgestattet sind, überg eben. Von der Gebau-Niobau wurden 17 Mietwohn ungen im Modell „Junges Wohnen“ errichtet.

In Ober-Grafendorf (Mühlweg 24 und 26) wurden am 28. September 2021 28 modern errichtete Mietwohnungen (mit Kaufoption) in Anwesenheit von Landesrat Martin Eichtinger und Bürgermeister Rainer Handlfinger übergeben. Die Wohnhausanlage punktet mit einer Wärmepumpe mit Photovoltaik-Anlage, die für die Beheizung und Warmwasseraufbereitung des Objekts verantwortlich ist.

age be des zweiten Bauabschnittes der Wohnhausanl Am 4. August 2021 fand die symbolische Überga igen damal seiner in , Karner d Gerhar von im Beisein in St. Pölten-Hart (Kreuzfeldstraße/Trogergasse) ias Stadler Landtags, und Bürgermeister Matth Funktion als Zweiter Präsident des NÖ 2 bis 93 m2 dazu. m 50 en zwisch n Größe in ngen Wohnu 26 statt. Mit Haus 5 und 6 kamen weiter

IMMER IN BEWEGUNG In den letzten Monaten wurden wieder zahlreiche Objekte fertiggestellt und konnten ihren neuen Bewohnern übergeben werden. Weitere Projekte

Am 16. Juli 2021 wurde in der Ungargasse 24 in Wiener Neustadt ein künftiges Bauprojekt vorgestellt: Es soll eine Wohnhausanlage mit 2 2 27 Wohneinheiten zwischen 55 m und 60 m für junge Menschen errichtet werden. Bei der Präsentation waren u. a. Bürgermeister und LAbg. Klaus Schneeberger, Jugend-Stadtrat Philipp Gruber und Jugend-Gemeinderat Clemens Stocker mit dabei.

sind in Planung oder befinden sich derzeit im Bau.

Die Übergabe für die Wohnhausanlage in Gänserndorf (Oed Aigenstraße 48) mit insgesamt zwölf Wohneinheiten im Modell „Junges Wohnen“ fand am 20. Oktober 2021 im Beisein von Bürgermeister und Abgeordneter zum NÖ Landtag, René Lobner, statt. Die Beheizung der jeweils rund 57 m2 großen Wohnungen erfolgt mittels biogener Nahwärmeanlage (Biogas).

el Wolf-Gasse/ ge mit 16 Wohneinheiten in der Samu Der Spatenstich für die Reihenhausanla Landeshauptvon in Beise im 2021 mber Septe 30. am Am Mühlbachdamm in Bad Erlach ging e. Bühn die über inger Eicht esrat Martin frau Johanna Mikl-Leitner und Land

Bei dem Bauvorhaben in Großrust, FranzWeidlich-Straße, war am 8. Oktober 2021 die Dachgleiche für den ersten Teil der Reihenhausanlage. Mit dabei waren u. a. Martin Micha litsch, Abgeordneter zum NÖ Landtag, und Bürger meisterin Daniela Engelhart. Für den restlichen Teil des Projekts konnte am selben Tag der Spatenstich erfolgen.

IMPRESSUM Herausgeber: „Wohnungseigentümer“ Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H., Bahnhofplatz 1, 2340 Mödling Redaktion: „Wohnungseigentümer“ Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. Produktion: Buchdruckerei Ernst Becvar, Lichtgasse 10, 1150 Wien Fotos: Shutterstock, WETgruppe, Stefan Seyfert Herz & Auge, Natur im Garten, Lukas Lorenz, Architekturfotografie Romana Fürnkranz, Sonnentor, nextbike.de, Volkmar Otto, A1, FC Flyeralarm Admira, NMPB Architekten ZT GmbH, Format Plus ZT-GmbH, Planungsbüro BESTA GmbH, HB*A ZT GmbH, Baumeister Josef Panis GmbH, Architekturbüro Dollfuß, VONWALD Plan- und Baumanagement GmbH, Gutstein GmbH, Maurer & Partner ZT GmbH, Sam-architects, Architekturbüro Mag. Tauber Medieninhaber: „Wohnungseigentümer“ Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H., Offenlegung nach §25 Mediengesetz sowie Datenschutzerklärung siehe www.wet.at Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verzichten wir auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung von Wörtern wie Mieter, Eigentümer, Besucher, Leser, Mitarbeiter, Gewinner, Teilnehmer etc. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung geschlechtsneutral und schließen somit selbstverständlich alle Formen ein.

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