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NUMMER 02.2010 DEZ/JAN

DAS KOSTENLOSE SPORTMAGAZIN

FREERIDE

KAUFBERATUNG FREERIDE•BIG MTN•SLOPESTYLE | 5 GLETSCHER | COLORADO | UVM.


02 | KAUFBERTATUNG SKI


GORE-TEX Freeride Challenge © C. Margot

Freeriden. Hört man dieses Wort, schwingt immer etwas „Freiheit” mit. Freeriding bedeutet Freifahren. Freifahren bedeutet jedoch nicht, dass man frei ist von allen Pflichten und Zwängen. Ganz im Gegenteil: Macht man sich frei von den markierten und kontrollierten Pisten sowie den erschlossenen Skigebieten, dann macht man sich auch frei von der Mitverantwortung anderer. In einem erschlossenen Skigebiet garantiert der Betreiber einen gewissen Grad an Sicherheit. Es gibt dort Regeln, die uns nicht einfach nur einschränken, sondern uns auch davon befreien, gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, die man beim Freeriden niemals vergessen sollte. Freeriden bedeutet folglich einerseits Freiheit, andererseits aber auch erhöhte Verantwortung. Wer sich wie viele der in dieser Ausgabe der SkiPresse gezeigten Freerider abseits der Pisten wagt oder auf Tour geht, der sollte sich dieser Verantwortung ernsthaft bewusst sein – das heißt, die alpinen Gefahren kennen, die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen treffen (wie z.B. den Lawinenlagebericht abrufen und eine Tour genau planen), die entsprechende Ausrüstung inklusive LVS, Sonde und Schaufel mitführen, den Umgang damit beherrschen (die Alpenvereine, SAAC, viele Skischulen und andere bieten entsprechende Erstlings- und Auffrischerkurse an) und die Verhaltensregeln im Gelände kennen. Wenn wir Bilder wie dieses hier aus der GORE-TEX® Freeride Challenge 2010 mit Seb Michaud sehen, fühlen wir immer eine gewisse Faszination und wollen „genau das” auch erleben. Da nur die wenigsten wirklich jemals in ähnlichen Verhältnissen unterwegs sind, gilt es, sich von den faszinierenden Bildern der Profis einfach nur generell zum Skifahren animieren zu lassen. Egal, ob man Piste fährt, gerne einmal ein paar Meter daneben den Neuschnee durchpflügt, Touren oder Varianten geht oder wirklich auch in alpinere Gefilde vordringt. Hauptsache, man genießt es und hat Spaß dabei. Und ist verantwortlich sich selbst und den anderen gegenüber.

EDITORIAL |

Freiheit

Unsere Dezember/Januar-Ausgabe handelt fast ausschließlich vom Freifahren. Neben den neuesten Skiprodukten der Kategorien Freeride, Big Mountain und Slopestyle finden Sie Berichte über das Freeriden in den Bergen Tirols und Colorados, ein Interview mit den Mitgliedern des „Free Ski Mountaineering”-Teams von Salewa, ein Portrait der jungen deutschen Freeride World Tour-Fahrerin Pia Widmesser, einen Vorbericht zum ersten Ski Cross Weltcup, der in Deutschland stattfindet, sowie viele News und attraktive Verlosungen. Beachten Sie auch unsere Beiträge zur Alpinen FIS Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen, die noch vor Erscheinen unserer nächsten Ausgabe im Februar 2011 beginnen wird. Und das alles erhalten Sie wieder einmal kostenfrei in der SkiPresse. Auch das ist Freiheit – und wir hoffen, Ihnen damit eine Freude und Lust aufs Skifahren zu machen!

Viel Spaß im Schnee und einen angenehmen Jahreswechsel! Wolfgang Greiner & das Team der SkiPresse

03


04 | INHALT

18–19

28–31

56–58

20–21

32–34

60–64

TITEL: Rider: Martin Hesse, © Jessica Haupt

38–54

22–27

IMPRESSUM

Produktion

die denkbar Wolfgang Greiner, München

Herausgeber & Chefredaktion Wolfgang Greiner (wrg | V.i.S.d.P.)

Sollten diese gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen, ist die denkbar Wolfgang Greiner nicht verantwortlich, sondern die Urheber der jeweils verlinkten Seite. SportPresse, SkiPresse und ShowPress sind geschützte Titel von die denkbar

Druck

Wolfgang Greiner, München. © 2010 die denkbar Wolfgang Greiner.

Mitarbeiter dieser Ausgabe

Anzeigenverkauf

Astrid Schlüchter (as), Stefan Herbke, Petra Rapp, Martin Hesse, Katia Minville, Martin Fiala Fotografen

Stefan Herbke, Jessica Haupt, Martin Hesse, C. Margot, Yves Garneau, Hansi Heckmair, Jens Klatt, Sissi Richter, Brett Schreckengost, Tom Stilo, Tony Demin, PaulFoto.de, Chris McLennan, Tero Repo, Christian Stadler, Lars Bärenfänger, Magnus Lechner, Thomas Streubel, Hersteller, TVBs und wie im jeweiligen Bildnachweis angegeben Grafik, Layout und Illustrationen

Suny Mayer Redaktionsanschrift

SkiPresse c/o die denkbar Wolfgang Greiner Richard-Strauss-Str. 75, D-81679 München, eMail: info@skipresse.de

pva, Landau/Pfalz Leitung: Sandra Wilderer, mail@wilderer-marketing.de Florian Schlecht, florian@skipresse.de Muck Müller, muck@skipresse.de Konrad Heigl, konrad@skipresse.de

SportPresse wird in Deutschland, Österreich, Südtirol und in der Schweiz ausschließlich über den Sportfachhandel, Hotels, Tourismuspartner und Fitnessstudios kostenfrei vertrieben. Weitere Informationen unter www.skipresse.de.

Es gilt die Anzeigenpreisliste SkiPresse 2010-11, zu beziehen über die Redaktionsanschrift.

SkiPresse Ausgabe 2-2010 (Dezember 2010/Januar 2011) hat eine Verbreitung von rund 150.000 Stück. Die nächste SkiPresse mit dem Schwerpunktthema „Tour“ erscheint Anfang Februar 2011.

Das Kleingedruckte SkiPresse ist eine unabhängige, kostenfreie Zeitschrift und erscheint bei die denkbar Wolfgang Greiner, München. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle in SkiPresse veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers erlaubt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Für Preis-, Datums- und Produktangaben keine Gewähr. SkiPresse wird online unter www.skipresse.de / www. sportpresse-online.de auch als e-Paper angeboten. SkiPresse, www.skipresse.de und www.sportpresse-online.de sowie die denkbar Wolfgang Greiner übernehmen keinerlei Haftung für die im Magazin oder im Internet angegebenen Links.

www.skipresse.de

SkiPresse


INHALT |

03

| EDITORIAL

06–17

| AKTUELL

FREIHEIT

32–34

| INTERVIEW

FREE SKI MOUNTAINEERING Neues aus den Skigebieten, Gewinnspiele, Videos und die FIS Ski WM GAP2011.

17–1

| SPIEL & SPASS

+ UMWELT Drei Seiten rund um nachhaltig produzierte Produkte sowie Erklärungen zu Öko-Materialien, Öko-Labels und Umweltschutz.

20–21

| AUSPROBIERT

SICHER & WARM Sechs Produkte rund um Sicherheit, Wärme und besseren Komfort im Praxistest.

22–27

| ABENTEUER

DIE 5 GLETSCHER TIROLS Skifahren von Gletscher zu Gletscher – Stefan Herbke berichtet von einer außergewöhnlichen Tour.

28–31

| REISE

FREERIDEN IN ZWEI WELTEN Saalbach-Hinterglemm & Fieberbrunn

Das Climb2Ski-Team von Salewa erklärt, worum es beim Free Ski Mountaineering eigentlich geht.

38-54

| SKI-KAUFBERATUNG

FREERIDE, BIG MOUNTAIN UND SLOPESTYLE Eine Übersicht der neuesten Skimodelle und Tipps für den Neuskikauf.

56-58

| REPORTAGE

NIX FÜR WEICHEIER Der Ski Cross Weltcup kommt zum ersten Mal nach Deutschland. Wir erklären die Faszination dieser Disziplin.

60-64

| REISE

COWBOYS, CHAMPAGNER & COULOIRS Freeride-Geheimtipps in Colorado, USA.

66

| PEOPLE

„A GUADS GFUI” Pia Widmesser, 26 Jahre jung und die erste Deutsche, die bei der Freeride World Tour 2011 startet...

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06 | AKTUELL

PROGRAMM SNOW ICE & ROCK SUMMIT 11 PRESENTED BY MARMOT Sonntag, 06.02.2011 11:30 Uhr Top-Thema: Die Idee der endlosen Wiederverwertung 13:00 Uhr Outdoor Fashion Show 13:30 Uhr Bericht: Expeditionskader DAV 14:00 Uhr DAV Boulder Cup Zwischenrunde 16:00 Uhr Outdoor Fashion Show 16:30 Uhr Activity: DAV Kletterworkshop 17:30 Uhr DAV Boulder Cup Finale und Siegerehrung

ISPO 11 SNOW ICE & ROCK SUMMIT PRESENTED BY MARMOT

„Sehr gelungen!“ – so lautete das Feedback zum snow ice & rock summit – presented by Marmot auf der letzten ispo, der internationalen Sportfachmesse in München. Die Outdoor-, Ski- und Backcountry-Gemeinde darf sich auch zur ispo 11 auf ein informatives und erlebnisorientiertes Programm aus Show-Elementen, DAV Bouldercup, Präsentationen und Podiumsdiskussionen freuen. Der schon traditionelle Summit ist inzwischen ein fester Bestandteil des international führenden Sports-Business Netzwerks ispo. Erneut unterstützt neben Marmot und Polartec mit Tirol auch ein touristischer Partner den Summit und bietet den Vertretern der Sportartikelindustrie damit eine zusätzliche Networking-Plattform. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten auf dem snow ice & rock summit – presented by Marmot zählen 2011 die Themen Nachhaltigkeit und Sicherheit sowie die neuesten Entwicklungen im Skisegment. Eine Auswahl der Topthemen in der Übersicht: • Am ispo-Sonntag widmet sich die Diskussionsrunde „Cradle to Cradle – die Idee von der endlosen Wiederverwertung“ Fragen wie: Können Ski- und OutdoorArtikel ohne Qualitätsverlust endlos wiederverwertet werden und verbirgt sich hinter dem Prinzip die Zukunft der Outdoor-Industrie? • Am ispo-Dienstag erörtern die großen Player der Skibranche das Thema „Rocker-Ski – Evolution oder Revolution?“. Industrie, Händler und Experten sehen die Rocker-Technologie als wichtige Entwicklung im Skibereich, ob es sich jedoch um eine echte Revolution für die gesamte Skibranche handelt, wird auf dem Summit kontrovers diskutiert. • Am gleichen Tag demonstriert die Bergrettung Tirol in einer praxisnahen Show „Risiko, Sicherheit, Gefahr und Freiheit“ am Berg und die damit verbundenen Aufgaben der Bergrettung.

Montag, 07.02.2011 10:00 Uhr Outdoor Fashion Show 10:30 Uhr Polartec Pressekonferenz 12:00 Uhr Erlebnisbericht Polartec Expedition 13:00 Uhr Outdoor Fashion Show 14:30 Uhr Impro Fashion Show 15:00 Uhr Alix von Melle „8000 drunter und drüber” presented by Marmot 16:00 Uhr Outdoor Fashion Show 16:30 Uhr Gibbon Slackline Workshop 17:30 Uhr Impro Fashion Show Ab 18 Uhr ispo outdoor & ski get-together (presented by 3M™ Thinsulate™ Insulation)

Dienstag, 08.02.2011 09:30 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 13:00 Uhr 13:30 Uhr 14:30 Uhr 15:00 Uhr 16:00 Uhr 16:30 Uhr 17:30 Uhr Ab 18 Uhr

Impro Fashion Show Outdoor Fashion Show Tirol als Partner der Sportartikelindustrie Übertragung Ski-WM Super-G Damen presented by Tirol Top Thema: Rocker-Ski – Evolution oder Revolution Outdoor Fashion Show Show: Bergrettung Tirol Impro Fashion Show Bericht: Eco-extreme Outdoor Fashion Show World Slackline Federation – Contest Finale powered by Gibbon Brand New Award Marmot get-together

Mittwoch, 09.02.2011 Als Medienpartner begleiten BergundSteigen, Outdoor.Markt, Panorama sowie die SkiPresse den diesjährigen Summit. Durch ihre Kompetenz und ihr Mitwirken wird der snow ice & rock summit – presented by Marmot erst zu dem, was er ist: Der Branchentreff für Outdoor, Ski und Backcountry auf der ispo 11. Informationen zur ispo und zum snow ice & rock summit – presented by Marmot finden Sie unter www.ispo.com. Die ispo können leider für Fachbesucher besuchen, im Internet gibt es jedoch viele interessante Informationen für alle.

10:30 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 12:30 Uhr 13:30 Uhr 14:00 Uhr

Activity: DAV Kletterworkshop Übertragung Ski-WM Super-G Herren Impro Fashion Show Movie: Best-of Warren Millers presented by Moving Adventures Impro Fashion Show DAV Kids Cup


© Tero Repo (2)

AKTUELL |

07

© Danny Gohlke

JUGENDHERBERGEN URLAUB MIT DER FAMILIE

GORE-TEX® FREERIDE CHALLENGE MIT SEB MICHAUD NACH ARGENTINIEN Amateur-Freerider erhalten jetzt von Gore die einzigartige Chance, zwei Wochen lang mit den besten Fahrern der Welt im Gelände unterwegs zu sein. Und zwar auf einer unvergesslichen Reise zu den Top-Freeride-Spots in Argentinien. Zu diesem 15-tägigen Abenteuer lädt Freeride-Weltstar Seb Michaud (Bild unten) zum ersten Mal einen Amateur in seine Profitruppe ein. Wer dazugehören will, muss sich jetzt bei der „GORE-TEX® Freeride Challenge“ auf Facebook anmelden und dort in vier aufeinanderfolgenden Staffeln verschiedene theoretische Tests bestehen. Dabei geht es um Wissen, Taktik und natürlich Spaß. Wer alle Tests besteht und die Jury um Seb Michaud überzeugen kann, erhält die Gelegenheit, an der fünften Challenge teilzunehmen – dem „Grand Raid GORE-TEX®“ in Frankreich. Dort entscheidet sich dann in der Praxis, wer gut genug ist und an der Reise zu den Big Mountains in Argentinien teilnehmen darf! Nicht ganz so waghalsige Rider können sich unter dem gleichen Link auch als „Freeride-Fans“ bewerben und eine einwöchige Reise zum Grand Raid gewinnen – inklusive Meet & Greet mit den Größen der Freeride-Szene.

Infos und Anmeldung zur Freeride Challenge: www.facebook.com/ GORETEX.SnowsportsProducts Zusätzliche Infos unter www.grandraidgoretex.fr

Airboarden, Eisstockschießen, Snowtubing oder Skifahren, Rodeln und Wandern. Die Vielfalt an Wintersportarten, die Familien bei einem individuellen oder organisierten Aufenthalt in den Jugendherbergen Bayerns ausüben können, ist überwältigend. Jugendherbergen gibt es in den beliebtesten Skiregionen meist in traumhaften Lagen. Pisten, Loipen und Rodelbahnen für jeden Schwierigkeitsgrad beginnen oft vor der Tür. Service-Extras wie Ski-, Schlitten- und Schneeschuhverleih, Bustransfer, Rundumbetreuung für Kids, Vorverkauf von Skipässen, Abstellräume für Ski und Trockenräume für Kleidung gehören in den Jugendherbergen vielfach zum Standard. Zudem können Familien in unkomplizierter Atmosphäre komfortabel und besonders preiswert übernachten. Und es kommen stetig neue Programme und Angebote hinzu. Zu den begehrtesten Berghäusern gehört die JH Bayrischzell-Sudelfeld. Das Haus im urbayerischen Stil liegt in 1.200 Metern Höhe vor der einzigartigen Kulisse des Wendelsteingebirges. Der große Vorteil: Von der Jugendherberge ist man in nur fünf Minuten zu Fuß auf der Skipiste. Bei den „Weihnachtsferien in Garmisch-Partenkirchen“ finden in der Jugendherberge an Silvester u.a. ein gemütliches CandlelightDinner sowie eine kuschelige Märchenstunde für Kinder statt. Höhepunkt in Deutschlands bedeutendster Wintersportmetropole ist und bleibt jedoch die Zugspitze.

Familien-Wintersportprogramme 2010/11 der Jugendherbergen Bayerns, z.B.: „Weiße Pracht und Winterträume“ JH Berchtesgaden, z.B. 14.16.01.2011, 25.-27.02.2011, 11.-13.03.2011; 2 Ü/VP: 105 € „Weihnachtsferien in Garmisch-Partenkirchen“, JH Garmisch-Partenkirchen, z.B. 27.12.2010-02.01.2011, 02.08.01.2011; 6 Ü/VP, Kleinkinder (unter 6 Jahre) 13 €, Kinder (6-15 Jahre) 237 €, Jugendliche (ab 16 Jahre) 259 € „Fasching 2011 im Schnee – Juchee!“, JH Bayrischzell-Sudelfeld, 04.-08.03.2011, 4Ü/VP: 118 €, 08.13.03.2011, 5 Ü/VP: 147,50 € „Lawinensicherheitstraining in den Alpen“, JH Füssen, 04.-06.02.2011, 2 Ü/HP: 114 €, Erwachsene und Jugendliche ab 18 Jahre Infos und Buchung: DJH-Landesverband Bayern e.V., 089 / 92 20 98-555, www.jugendherberge.de/bayern.


08 | AKTUELL © Gulliver Theis

© Almliesl

© Almliesl

MIT DER ALMLIESL IN DEN FAMILIEN-WINTERURLAUB Am frühen Morgen in warme Kleidung und dicke Stiefel schlüpfen für eine Schneeschuhwanderung durch den Winterwald. Ein schönes Erlebnis für die ganze Familie. Oder Sie starten mit einer lustigen Rodelpartie in den Tag. Während die Kinder die Skipisten mit ihrer Lehrerin erobern, starten die Eltern mit Freunden zum Langlaufen. Mittags treffen sich alle auf der Hütte zu heißer Schokolade und österreichischen Schnmankerln. Eine extra Portion Glücksgefühl verspricht die Pferdeschlittenfahrt, die für den Abend vor der Abreise geplant ist. In warme Decken gehüllt und mit roten Nasen geht es durch die Winterlandschaft. So oder so ähnlich könnte Ihr nächster Familien-Winterurlaub mit „Almliesl“ aussehen. Almliesl bietet Alm-, Forst- und Jagdhütten für die schönsten Tage des Jahres an. Ob rustikale Selbstversorgerhütte oder komfortable Ferienwohnung, mitten im Dorf oder oben am Berg – es gibt für alle Bedürfnisse das passende Urlaubs-Zuhause. NEU: Almliesl ist über die Grenzen gegangen und bietet jetzt Feriendomizile auch in Südtirol an! Besuchen Sie die neue Website unter www.almliesl.com

BILLABONG AIR & STYLE 5.2.2011, INNSBRUCK DISKO, POGO, PARTY Der Billabong Air & Style Innsbruck Tirol 2011 lädt am 05. Feruar 2011 auch musikalisch zur großen Party. Während sich die besten Rider der Welt beim Swatch TTR-6-Star-Event artistisch über den Kicker werfen und um ein Preisgeld von 75.000 Euro kämpfen, wird auch auf der Showbühne schweres musikalisches Geschütz aufgefahren. Zusammen mit den kalifornischen Punkrockern von Pennywise bildet der Hamburger Jan Delay mit seiner markant nasalen Stimme den musikalischen Rahmen für Snowboardsport der Extraklasse. Was darf es sein? Hip-Hop, Funk, Reggae, Soul oder Disko – am Besten alles zusammen. Jan Phillip Eißfeldt aka Jan Delay begeistert das Publikum seit Jahren mit seinen immer neuen musikalischen Facetten. So hat er sich über alle Genregrenzen hinweg eine große Fangemeinde erspielt. Dass er auch live sein Publikum zu begeistern weiß, hat die Tour zu seinem Hitalbum „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ zusammen mit seiner Band Disko No.1 bewiesen. Auf dem Billabong Air & Style Innsbruck Tirol 2011 wird der charismatische Hamburger das Bergisel-Stadion als Headliner in eine Disko verwandeln, so dass keine Mütze trocken bleibt.

© SAAC

TERMINE 2010-11: SAAC'ND STEP SERIES IN WARTH-SCHRÖCKEN Gemeinsam mit dem Skigebiet Warth-Schröcken hat SAAC im Winter 08/09 mit den SAAC Series einen fullminanten Start hingelegt. Diese Serie an Camps in einem Ort geht nun in die dritte Saison. So haben Interessierte in Warth-Schröcken eine Reihe an Möglichkeiten, sich rund um das Thema alpine Gefahren und richtiges Verhalten im Gelände zu informieren. Unter anderem auch bei den Fortgeschrittenenkursen „SAACnd Step”. Hier die SAACnd Step Termine 10/11 in Warth-Schröcken: 16. bis 19. Dezember 2010 // 11. bis 16. Januar 2011 // 17. bis 20. März 2011 // 29. März bis 03. April 2011 Mehr Infos und das Gesamtangebot von SAAC unter www.saac.at

Um die Menge für den Disko-Abend mit Jan Delay auf Betriebstemperatur zu bringen, laden Pennywise schon vorher zum Tanz. Zum treibenden Gitarrensound der Punkrocker aus den USA wird das ganze Stadion Pogo tanzen. Die Band schafft es seit mehr als 20 Jahren, die Massen auf ihren Konzerten mitzureißen. Auf ihrer Europa-Tour werden sie auch im winterlichen Innsbruck gastieren und das Eis am Bergisel zum Schmelzen bringen.

Tickets für den Billabong Air & Style Innsbruck Tirol 2011 sowie weitere Informationen sind auf www.air-style.com erhältlich.


© Lars Bärenfänger

10 | AKTUELL

NICOLA THOST & NITRO FREESTYLE SEASON WARM- UP FÜR FRAUEN

Free Ski Mountaineering. In dieser Ausgabe der SkiPresse werden Sie noch mehr darüber lesen, doch kurz gesagt bedeutet dies: Nach oben durch hochalpines Gelände mit anspruchsvoller Seil- und Sicherungstechnik, nach unten in wilder, freier Fahrt. Climb To Ski, das Zusammenspiel von Berg, Mensch und Material. Die Schönheit der Bewegung. Die Freiheit der Linie. Speziell für diesen Sport bietet Salewa im Winter 2010/11 nun erstmals eine eigene Free Ski Mountaineering-Kollektion an, die in Zusammenarbeit mit den Athleten des Teams entwickelt wurde. Beim Kauf der Produkte profitiert der Kunde gleich doppelt: Neben funktionalen Kleidungsstücken in aktuellem Design erhält man die Möglichkeit, vergünstigt an einer Reise des Kooperationspartners DAV Summit Club teilzunehmen. Unter professioneller Anleitung gilt es bei „Climb to Ski“ unbeschreibliche Momente beim Gipfelsturm und der anschließenden Abfahrt im unverspurten Gelände zu erleben. Themen wie Sicherheit und Umweltbewusstsein sind ebenfalls Teil des Trips. Ein Hangtag an jeweils vier ausgewählten Produkten der Free Ski Mountaineering Kollektion für Damen und Herren dient dabei als Reisegutschein für eine solches Angebot des DAV Summit Clubs. Die Höhe gestaltet sich abhängig vom Produkt: EUR 100,- gibt es für den Kauf der Albonaska PTX Jacke und Skeena PTX Hose, EUR 50,- für die Primaloft Weste Magna und Polarlite Jacke Bare. Der Gutschein ist dann beim DAV Summit Club einzulösen und gilt nur in Verbindung mit dem Originalkaufbeleg. Bei Buchung des „Climb To Ski“- Angebots erhält der Kunde eine einmalige Ermäßigung auf den Reisepreis. Jeder Händler, der die Salewa Free Ski Mountaineering Kollektion führt, nimmt automatisch an dieser Aktion teil. Weitere Informationen unter: www.salewa.de/climbtoski und www.dav-summit-club.de

© Magnus Lechner

MIT SALEWA BEIM DAV SUMMIT CLUB SPAREN

Nicola Thost, Snowboard-HalfpipeOlympiasiegerin 1998 in Nagano, und Nitro Snowboards wollen mit dem „Nitro Girls Season Warm Up“ (SWUP) Mädels wie Frauen den Start in die Saison 2011 erleichtern und zu maximalem Spaß verhelfen. Vom 13. bis 16. Januar 2011 findet dazu das exklusive Women Freestyle-Snowboard Camp im Nitro Snowpark Leogang statt. In Zusammenarbeit mit dem Skizirkus Saalbach Hinterglemm-Leogang und dem Salzburger Hof/ Leogang erwartet die maximal 25 Teilnehmerinnen für 349,- Euro ein Rundum-Sorglos-Paket mit viel mehr als nur Snowboarden! Nicola Thost und Nitro Snowboards haben ein Camp auf die Beine gestellt, das es so bisher noch nicht gab und das die Teilnehmerinnen auf die Saison vorbereiten und fit machen wird. Dazu verhelfen die richtige Auswahl des Set-up mit Board und Bindung, ein Tuning-Workshop und zusätzlich Tipps zur Materialpflege. Die körperliche SaisonVorbereitung wird mit umfassenden Wellness-Angeboten, Stretching und Yoga gewährleistet. Der wichtigste Aspekt ist natürlich ein individuell abgestimmtes Freestyle-Coaching in kleinen Gruppen im Nitro Snowpark Leogang, der perfekt für die Teilnehmerinnen zum Saisonstart geshaped sein wird. Das Package umfasst 3 Üb/HP im Salzburger Hof Leogang, 3 Tage Liftticket, 3 Tage Coaching durch NitroTeamfahrer, Tuning-Workshop mit kostenlosem Nitro-Testmaterial (Board und Bindung), Wellness- und Yogaabend, Partyabend und jede Menge Spaß für einen Camppreis pro Person von 349,- Euro. Infos und Anmeldung (limitierte Teilnehmerzahl!) unter http://nitro.de/swup.


VIDEOS |

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THE WAY I SEE IT

PUNCH LINE

( SP) (M MSP liefert hier wieder einen richtig guten Film ab, der Lust auf Powdern, Powern und Winter macht. Beim International Freeski Film Festival IF3 gewann er Best Film, außerdem People's Choice und Best Editing – nicht ohne Grund! Mit dem Film fährt kommt man um die Welt (Japan, Kanada, USA, Schweiz) und lernt viel über das Level des heutigen Freeski-Sports. Die Abenteuer, die Fahrer wie Mark Abma, Henrik Winstedt, Ingrid Backstrom, Kaj Zackrisson, Phil Meier, JT Holmes und einige andere dabei erleben, sollte man nicht unbedingt nachmachen, aber aufgrund der gezeigten Begeisterung der Fahrer muss man danach auf jeden Fall in den Schnee! Was will man mehr? Vielleicht noch an jene Skifahrer denken, die bei ihrem Sport verunglückt sind – so auch Ingrid Backstrom's Bruder Arne, der dieses Jahr in Peru bei einer Expedition ums Leben kam. Ein Part des Films mit Fahrsequenzen ist ihm gewidmet...

(PVS) Man muss kein Frankreichliebhaber sein, um diesen Film anzusehen, aber die Akteure sind ausschließlich die Top-Freeskier unseres Nachbarlandes (Film ist auf Französisch mit englischen Untertiteln). In Punch Line begleitet man Fahrer wie Kevin Rolland, Xavier Bertoni, Richard Permin, Guerlin Chicherit, Sam Favret, Tom Barnier, Laurent Favre, Arnaud Rougier, Antoine Diet, Thomas Diet, Bat Causse, Adrien Coirier, Loic CollombPatton, Ane Enderud, Virginie Faivre, Kelly Sildaru oder Doud's Charlet in verschiedene Resorts und zu den X-Games, wo sie ihre Kunst demonstrieren. Acht Filmkapitel, jedes mit einem anderen künstlerischen Ansatz. Gute Action und auch ein paar Überraschungen! Ein durchaus lohnenswerter Film für Freunde des gepflegten französischen Freeskiings. Und das ist bekanntlich oft ziemlich furchtlos. Beide Filme auf DVD erhältlich bei: www.x-tremevideo.com.


12 | GEWINNEN

FIBERTEC UMWELTBEWUSSTES WASCHEN UND IMPRÄGNIEREN

ATEMBERAUBENDE BILDER IN HÖCHSTER QUALITÄT

GEWINNEN SIE EINE GOPRO HD HERO 1080 Die neuen Kameras und Komponenten von GoPro orientieren sich noch stärker am Feedback der User. So ist mit der HD HERO 960 eine Kamera entstanden, die sich auf die am meisten verwendeten Auflösungen und Aufnahmemodi konzentriert und dadurch zu einem unschlagbar günstigen Preis angeboten werden kann. Qualitativ gibt es dabei keine Unterschiede zur großen Schwester, der HD HERO 1080. Unterstützt werden Aufnahmen mit 960p, 720p und WVGA Auflösungen, sowie 5MP Standbilddaten. Im Set sind verschiedene Befestigungen, darunter auch die neue Helmfronthalterung, sowie das wasserdichte Kameragehäuse, der aufladbare 1100 mAh Lithium-Ion Akku und verschiedene Kabel zum Anschluss an den Fernseher oder Computer enthalten. Ein weiterer Kundenwunsch war eine natürlichere Perspektive für die Helmkamera und eine einfache Möglichkeit, das eigene Gesicht zu filmen. Mit der neuen Helmfronthalterung wurde beides realisiert. Wer noch mehr aus seiner GoPro herausholen möchten, kann dies nun mit dem 3D HERO Housing & Sync Cable. Mit Gehäuse und Kabelsatz lassen sich zwei HD HERO 1080 verbinden und somit 3D HD Videos aufnehmen. Eine Software zum Bearbeiten findet man ab Verkaufsstart 2011 als kostenlosen Download auf der GoPro Website.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann den ersten Schritt zum Actionfilm-Regisseur im Fachhandel machen oder aber bei unserem Gewinnspiel mitmachen: Wir verlosen auff www.skipresse.de eine GoPro HD HERO 1080! Einfach die Gewinnspielfrage beantworten und auf die Glücksfee hoffen. Mehr Infos zu GoPro gibt es unter www.grofa.com.

Fibertec® ist eine junge, in Deutschland ansässige Marke, die sich auf die Herstellung möglichst umweltfreundlicher Reinigungs- und Pflegemittel für Sport- und Outdoor-Ausrüstung spezialisiert. Mit ProWash hat Fibertec ein konzentriertes und zugleich umweltschonendes Spezialwaschmittel für wasserdichte, atmungsaktive Bekleidung entwickelt. Neben der wirksamen Reinigung gefällt bei ProWash die biologische Abbaubarkeit. Es besteht weitgehend aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Nach der Wäsche muss man imprägnieren. Viele derzeit erhältliche Nachimprägniermittel enthalten gesundheits- und umweltschädliche Wirkstoffe oder sind nicht biologisch abbaubar. Nicht so Fibertec GreenGuard. Dessen einzigartiger Wirkstoff ist in Wasser gelöst und biologisch abbaubar. Greenguard gibt es als Spray-On oder als GreenGuard Wash-In. Auf www.skipresse.de verlosen wir ab sofort drei Pakete aus Waschund Imprägniermitteln von Fibertec. Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie unter www.fibertec-waterproofing.de.

GAP 2011 TICKETS ZUM SKI-WM AM EVENT NATIONS TEAM N! ZU GEWINNEN! Im Rahmen der FIS Alpinen Ski-Weltme Ski-Weltmeieitenkirsterschaften in Garmisch-Partenkirchen 2011 (07.-20. Februar 2011)) verlost SkiPresse in Kooperatimion mit dem Organisationskomitee 6x 2 Karten zum Nations Team Event in der Kandahar Arena am 16. er kämpFebruar 2011. Beide Geschlechter hre Nation. n. fen gemeinsam im Team für ihre Pro Nation gehen maximal sechs Starter an den Start. Den ersten Titel in dieser Disziplin konnte Deutschland 2005 in Bormio gewinnen. Die ersten KO-Läufe starten um 11 Uhr, die Finaldurchgänge um 12 Uhr. Um an die begehrten Tickets zu kommen (3x 2 Karten wurden schon in unserer Oktober/November-Ausgabe verlost, weitere 3x 2 Karten können Sie jetzt hier gewinnen), gehen Sie bitte auf unsere Website www.skipresse.de in den Bereich „Gewinnspiele“. Dort haben Sie die Chance, nach korrekter Beantwortung einer Frage die Eintrittskarten zu gewinnen.


GEWINNEN |

YOUNG BLOOD CAMPS MIT CAJA ODER NICO GEWINNEN!! Die Marker Völkl Young Blood Freeski Camps sind von Freeskiern für Freeskier, von Profis wie Nico Zacek, Flo Wieser, Caja Schöpf u.a. für den Nachwuchs. Bei mehreren Stopps in den Alpen verbringen interessierte Kids und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren ein ereignisreiches Wochenende, hautnah mit ihren Vorbildern aus dem Marker Völkl Freeski Team. Dabei ist es egal, ob es sich um Jungs oder Mädels, Anfänger oder Fortgeschrittene handelt. Das Konzept kommt an und bietet jede Menge Spass – und das Thema Sicherheit ist ebenfalls wichtiger Bestandteil. Alles wird jedem Teilnehmer spielerisch von den erfahrenen Coaches vermittelt. Bei allen Camps besteht Helmpflicht, dazu wird das Tragen von Protektoren wärmstens empfohlen. Die letztes Jahr neu eingeführten Girls Camps von Caja Schöpf und die Young Blood Freeride-Variante von Flo Köfer gehen diese Saison in die zweite Runde. Neu im Programm ist ein Nachwuchs-Film-Contest, der aktuell auf der Young Blood Facebook-Fanpage stattfindet. Die Camps laufen insgesamt noch bis April 2011 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Alle Infos dazu gibt es auf www.youngbloodcamps.com. Auf www.skipresse.de verlosen wir ab sofort mit Marker Völkl eine Teilnahme (je nach Gewinnergeschlecht) an dem Young Blood Camp vom 28.-30. Januar 2011 am Arber bzw. einen Platz im Girls Camp vom 14.-16. Januar 2011 auf der Zugspitze. Viel Glück!

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© Young Blood Camps


14 | GAP 2011

„Festspiele im Schnee – natürlich bayerisch“ Passend zur Tradition von Garmisch-Partenkirchen verbinden die Ski-Weltmeisterschaften vom 7. bis 20. Februar 2011 Sport und Kultur. Garmisch-Partenkirchen, Heimatort von Maria Riesch und Felix Neureuther, richtet nach 1978 zum zweiten Mal FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften aus. Am 7. Februar 2011 um 18 Uhr beginnt die WM mit einer spektakulären Eröffnungsfeier bei freiem Eintritt. Bis 20. Februar stehen dann elf WM-Entscheidungen auf dem Programm. Die Anreise mit Bus und Bahn ist mit einem gültigen WM-Ticket aus Bayern und Tirol kostenlos. Die Kandahar-Arena ist Schauplatz für Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und den Nations Team Event. Die Herren freuen sich auf die neue Kandahar mit dem 92 Prozent steilen „Freien Fall“, die Damen starten im Vergleich zum Weltcup-Finale von weiter oben bei der Einfahrt in den Tröglhang. In der neuen Gudiberg-Arena, die Mitte Dezember eingeweiht wird, werden die Entscheidungen im Slalom und in der Super Kombination ausgetragen.

Das Programm 07.-20. Februar 2011

Der WM-Park bietet das idyllische Ambiente für stimmungsvolle Siegerehrungen am Abend und für ein reichhaltiges Kulturprogramm. In Garmisch-Partenkirchen sind Sport und Kultur zuhause. Deshalb lautet das Motto dieser WM: „Festspiele im Schnee – natürlich bayerisch“. Der Spagat zwischen Tradition und Moderne macht den Besuch in Garmisch-Partenkirchen besonders lohnenswert. Bereits 1978 fand in Garmisch-Partenkirchen eine SkiWM statt. Für Deutschlands Sportler ein voller Erfolg. Fünf Medaillen fuhren die DSV-Athleten ein. Gold im Riesenslalom ging an Maria Epple. 33 Jahre später zählen Deutsche Sportler wieder zu den Medaillenfavoriten. Felix Neureuther geht als Sieger des Weltcup-Slaloms 2010 in Garmisch-Partenkirchen an den WM-Start. Auch die tollen Erfolge bei den Olympischen Spielen 2010 geben Grund zur Vorfreude: Maria Riesch gewann Gold in Slalom und Super-Kombination, Viktoria Rebensburg Gold im Riesenslalom. Kathrin Hölzl holte sich bei der WM 2009 den Weltmeister-Titel im Riesenslalom und 2009/10 den Riesenslalom-Weltcup.

So kommen Sie zu Ihrem WM-Ticket Tickets gibt es an allen Vorverkaufsstellen von MünchenTicket oder online auf www.gap2011.com. Fan-Clubs und Gruppen ab 30 Personen erhalten Sonderkonditionen. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an tickets@gap2011. com oder per Post an das Organisationskomitee der SkiWM (Am Eisstadion 1, D-82467 Garmisch-Partenkirchen). Für Informationen über VIP-Tickets kontaktieren Sie bitte die TRIDEM SPORTS AG, Stefan Distel, unter sdistel@tridemsports.com oder +41 (0)44 224 690-0.

07.02.

18 Uhr

Eröffnungsfeier

Olympia-Skistadion

08.02.

11 Uhr

Super-G Damen

Kandahar

Kostenlose Anreise zur Ski-WM

09.02.

11 Uhr

Super-G Herren

Kandahar

13:30 Uhr

Training Abfahrt Damen

Kandahar

10 Uhr

Training Abfahrt Herren

Kandahar

12:30 Uhr

Training Abfahrt Damen

Kandahar

10/14 Uhr

Super Kombination Damen

Kandahar/Gudiberg

12:30 Uhr

Training Abfahrt Herren

Kandahar

Ein großartiges Angebot bieten die Macher der Ski-WM ihren Besuchern. Vom 7. bis 20. Februar können Inhaber eines WM-Tickets innerhalb Bayerns und Tirols kostenlos mit der Bahn anreisen (siehe auch rechte Seite). Im Landkreis und innerhalb Garmisch-Partenkirchens sowie aus Seefeld/Tirol und Ehrwald/Tirol verkehren zusätzlich Shuttle-Busse gratis zur WM.

11 Uhr

Abfahrt Herren

Kandahar

Online-Store auf www.gap2011.com

13:30 Uhr

Training Abfahrt Damen

Kandahar

11 Uhr

Abfahrt Damen

Kandahar

Pins, Anhänger, Schlüsselbänder, Mützen, Textilien und vieles mehr. Fans der Ski-Weltmeisterschaften können WM-Artikel – ideale Geschenke auch für Weihnachten – jetzt über den offiziellen Online-Store auf www.gap2011.com bestellen.

10.02.

11.02.

12.02.

13.02.

13:30 Uhr

Training Abfahrt Herren

Kandahar

14.02.

10/14 Uhr

Super Kombination Herren

Kandahar/Gudiberg

16.02.

11/12 Uhr

Nations Team Event

Kandahar

17.02.

10/13:30 Uhr

Riesenslalom Damen

Kandahar

10/13:30 Uhr

Quali Riesenslalom Herren

Horn

18.02.

10/13:30 Uhr

Riesenslalom Herren

Kandahar

19.02.

10/13:30 Uhr

Slalom Damen

Gudiberg

10/13:30 Uhr

Quali Slalom Herren

Horn

10/13:30 Uhr

Slalom Herren

Gudiberg

20.02.

Oliver Bierhoff enthüllt WM-Gedenkmünze Eine eigene Silber-Gedenkmünze, erstmals in Deutschland für eine Wintersportveranstaltung, und eine Sonderbriefmarke unterstreichen den hohen Stellenwert der Ski-WM. Münze und Marke wurden vom Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, und von Lokalmatador Felix Neureuther im Rathaus von GarmischPartenkirchen vorgestellt.


AKTUELL |

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FELIX NEUREUTHER MIT ZIENER AUF MEDAILLENJAGD Ganz im Sinne der Firmendevise „Made by Pros“ nahm Ziener zusätzlich zum Engagement als Handschuhausrüster der alpinen Nationalmannschaft des Deutschen Skiverbandes ab der Saison 2010/2011 nun auch den deutschen Top-Skirennläufer Felix Neureuther pünktlich zur Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen unter Vertrag. Das Familienunternehmen aus Oberammergau setzt schon seit Jahrzehnten auf die enge Zusammenarbeit mit Spitzensportlern. Deren kontinuierliches Feedback und die permanente Neuheitenentwicklung ermöglichen die stetige Verbesserung der Produkte und führen zu der außerordentlichen Qualität, die Ziener auszeichnet. Dieses sportliche Engagement machte Ziener zum Marktführer in Europa und zum perfekten Partner für Felix Neureuther, denn beide stehen für Familie, Tradition und unermüdlichen Einsatz.

© Christian Stadler

Felix Neureuther kann sich bald mit seinem eigenen Pro-Modell der internationalen Konkurrenz stellen, das sowohl funktionelle als auch optische Innovationen beinhaltet: „Ein Handschuh ist sehr wichtig: mit ihm hält man die Stöcke. Es ist wichtig, dass man an den Händen geschützt ist, weil wir mit den Händen viel im Schnee sind. Natürlich muss er dazu noch gut aussehen! Ziener Handschuhe sehen sehr gut aus und werden in Zukunft mit meinem Pro-Modell vielleicht noch besser aussehen.“ Mehr Infos zu Ziener unter www.ziener.de.

SKI-WM GAP 2011 KOSTENLOSE ANREISE MIT BUS UND BAHN Ein großartiges Angebot bieten die Macher der Ski-WM ihren Besuchern. Vom 7. bis 20. Februar können Inhaber eines WM-Tickets innerhalb Bayerns und Tirols kostenlos mit der Bahn anreisen. Im Landkreis und innerhalb Garmisch-Partenkirchens sowie aus Seefeld/Tirol und Ehrwald/Tirol verkehren Shuttle-Busse gratis zur WM. Eine gültige Eintrittskarte berechtigt am Tag des jeweiligen Events zur An- und Abreise in den Wagen der 2. Klasse der DB Regio, dem offiziellen Mobilitätspartner der alpinen Ski-WM. Durch die Integration der Bayerischen Regiobahn (BRB), der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) sowie auf Tiroler Seite der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) in das Transportkonzept ist Garmisch-Partenkirchen aus dem gesamten Umland per Bahn kostenlos zu erreichen. Täglich verstärken zwei Sonderzüge aus München sowie je einer aus Innsbruck und Reutte/Tirol das regelmäßige Zugangebot. Detaillierte Informationen und eine Übersicht des Geltungsbereiches unter www.gap2011.com.


16 | AKTUELL

alle Pics © Schultz-Gruppe

SKIFIDELITY: DIE BEST MOUNTAIN BRANDS „Best brands in the alps“: Sechs Skigebiete in Tirol, Osttirol und Kärnten gehören zur Schultz-Gruppe Skifidelity Mountains. Die Skiregion Ski-optimal Hochzillertal Kaltenbach (Tirol), das 2009 neu entstandene Großglockner Resort Kals-Matrei, das Skizentrum Hochpustertal bei Sillian (Osttirol), das Skizentrum St. Jakob im Defereggental, der Mölltaler Gletscher und der Ankogel (Kärnten). Betrieben werden die sechs Sikregionen seit 30 Jahren vom Familienunternehmen um die Geschwister Heinz und Martha Schultz. Die Schultz-Gruppe zählt damit zu den erfolgreichsten privat geführten Seilbahnund Tourismusbetrieben Österreichs. Ski-optimal Hochzillertal Kaltenbach (558–2.501 m) in Tirol ist die Haus- und HofSkiregion der Schultz-Gruppe. Die „Best Connection“ im Zillertal liegt auf den Ranglisten verschiedener Testläufe immer wieder mit Abstand vorn. Mit Gold bewertet werden Stephan Eberharters Hausberge durchwegs bei Pistenpräparierung, Service, Preis-Leistungs-Verhältnis und Familienfreundlichkeit. Zu den Highlights unter den 171 Kilometer Pisten zählen die zwei beschneiten Abfahrten bis ins Tal, darunter die Stephan-Eberharter-Goldpiste (zweimal pro Woche Nachtskilauf). Zudem hat sich die Skiregion einen Namen als eines der zehn schneesichersten Gebiete im gesamten Alpenraum gemacht. Zu den Schultz-Skiregionen zählt auch das seit 2009 zusammengeschlossene neue Großglockner Resort Kals-Matrei (975–2.621 m), das mit 110 Pistenkilometern die größte Skiregion Osttirols ist. Es zählt zu den Top Ten der Skiresorts der Welt. Zu den Dauer(b)rennern zählen die drei beschneiten Talabfahrten, jene auf Matreier Seite ist mit 11,3 km die längste Talabfahrt Osttirols. Richtung Kals gibt es zwei Abfahrten, darunter eine Carver-Genusspiste, die seit dem Vorjahr komplett beschneibar ist. Die traditionelle Osttiroler Skiregion St. Jakob im Defereggental (1.389–2.525 m), die von der NationalparkRegion Hohe Tauern Osttirol umgeben ist, wird wegen ihrer 52 Kilometer abwechslungsreichen und schneesicheren Pisten schon lange als Geheimtipp gehandelt. Die aussichtsreiche Höhenlage zwischen 1.400 und 2.525 Metern und die typische Osttiroler Gemütlichkeit ohne Wartezeiten an den Liften zeichnen St. Jakob aus. Ab diesem Winter gibt es hier neue Beschneiungsanlagen und erweiterte Pisten.

Das Osttiroler Skizentrum Hochpustertal (1.100–2.400 m) bei Sillian glänzt durch seine Höhenlage und die größte Beschneiungsanlage Osttirols den ganzen Winter über mit perfekt präparierten 55 Kilometern Pisten. Echte Renner sind die zwei Talabfahrten nach Sillian (11 km) und Außervillgraten (9 km). Für diesen Winter wurden die Beschneiung bis ins Tal komplettiert und die Abfahrten erweitert. Stehzeiten am Lift gibt es hier auch in Zukunft nicht, da in diesem Winter eine topmoderne beheizte 6er-Sesselbahn mit Wetterschutzhauben anläuft. Zusammen mit zwei 6er-Gondeln und zwei 4erSesselbahnen sorgt sie für den schnellen Aufstieg Richtung Gipfel. Der Mölltaler Gletscher zählt zu den beiden höchsten und schneesichersten Skibergen Kärntens. Kärntens einziges Gletscherskigebiet verlockt schon ab Ende September und bis Ostern zum Powdern auf feinstem Pulverschnee. Auf den 53 Pistenkilometern und 16 Kilometern Variantenabfahrten trainieren die weltbesten Ski-Nationalmannschaften. Zu den Hausstrecken zählt die sieben Kilometer lange FIS-Rennstrecke ins Tal. Wartezeiten an den Liften und Rush Hours auf den Pisten kennt man auf dem „Mölli“ nicht. Der Ankogel (1.267–2.636 m) liegt nur einige Kilometer Luftlinie vom Mölltaler Gletscher entfernt und gilt als PowderParadies für höchste Ansprüche. Pistencracks nehmen es mit den weiten Carving-Pisten unterhalb des AnkogelGipfels und der sieben Kilometer langen „Konditionsnagelprobe“ von der Mittelstation bis ins Tal auf. Unter seinen 35 Kilometer Toppisten hat der Ankogel außerdem herrliche Familienhänge unterhalb des Hannoverhauses und ein tolles Anfängerskigebiet im Tal zu bieten. Auch in der Gastronomie ist die Schultz-Gruppe aktiv. Zu ihren Betrieben gehören legendäre Kristallhütte (2.147 m) in Ski-optimal Hochzillertal und die Wedelhütte (2.350 m) auf dem höchsten Plateau des Skigebiets Ski-optimal Hochzillertal Kaltenbach. In der Adlerlounge (2.621 m) im Großglockner Resort Kals-Matrei kehren Bergfans wahrhaft abgehoben ein: Hier haben sie den höchsten Berg Österreichs und weitere 60 Dreitausender vor Augen. Hier kann in exklusiv eingerichteten Suiten genächtigt werden. Das Panoramarestaurant Eissee (2.800 m) liegt am Rand des Mölltaler Gletschers. Der „höchstgelegene Wintergarten Kärntens“ ist auch für Nichtskifahrer per Gletscher-Express und mit der EisseeGondelbahn erreichbar. Ebenso zur Schultz-Gruppe zählt das Familienwellnesshotel ****Dolomiten Residenz Sporthotel Sillian (1.103 m) direkt an der Talstation des Skizentrums Hochpustertal. Das 3.000 m2 große Wellnessrefugium „Heinfels“ schenkt Körper und Seele in der kalten Jahreszeit eine Extraportion Wärme. Das hauseigene Skizentrum Hochpustertal ist von der Hoteltür nur einen Schneeballwurf entfernt. Auf www.ski-optimal.at und www.schultz-ski.at findet sich die gemeinsame Reservierungs- und Buchungsplattform aller Skiregionen und Betriebe der SchultzGruppe. Hier sind Topangebote, Last-Minute-Schnäppchen, Skipässe, Leihski und Skikurse aller Skigebiete buch- und reservierbar.


SPIEL & SPASS |

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MIT GUTEM GEWISSEN …

... durch den Winter! SkiPresse zeigt aktuelle Accessoires für die kalte Jahreszeit, die nicht nur gut aussehen, sondern ausschließlich aus natürlichen Materialien hergestellt wurden oder recycelte Grundstoffe als Basis verwenden. 01 Powerbar, ca. 1,50 Euro // 02 snipe, ca. 150 Euro // 03 Haglöfs, 65 Euro // 04 Norrøna, ca. 350 Euro // 05 Zweydingers, Preis auf Anfrage // 06 Zimtstern, ca. 320 Euro // 07 Steiff Hase Hoppel, ca. 38 Euro // 08 O´Neill, ca. 300 Euro // 09 Atomic, ca. 300 Euro // 10 Bleed, ca. 30 Euro // 11 Kalkhoff, ca. 3.700 Euro // 12 Puya, ca. 460 Euro // 13 Mitsubishi MiEV, Preis auf Anfrage // 14 Carpe Diem, 0,5 L ca. 1,80 Euro // 15 Bleed, ca. 60 Euro // 16 K2 Bindung, ca. 220 Euro // 17 KleanKanteen, ca. 25 Euro // 18 Weleda, ca. 7 Euro // 19 Icebreaker Hose, ca. 70 Euro // 20 Pilot Pen, k.A. // 21 Hanwag, ca. 230 Euro // 22 Keen, ca. 50 Euro // 23 Arbor Snowboards, ca. 500 Euro // 24 EagleCreek, ca. 200 Euro // 25 Sony Ericsson, GreenHeart, ab ca. 140 Euro // 26 Zdar, ca. 250 Euro (as)


18 | UMWELT ÖKO-LABELS: Im Textilbereich gibt es verschiedene Öko-Labels, die anhand unterschiedlicher Prüf- und Vergabekriterien vergeben werden. Trotz allem sollte man sich von diesen sogenannten Ökosiegeln nicht unbedingt blenden lassen. Denn oft erhält man lediglich den Hinweis, dass das Produkt auf Schadstoffe hin überprüft wurde, eine Aussage über die verwendeten Rohstoffe oder die Arbeitsbedingungen bei der Produktion findet man anhand der Labels jedoch kaum. Trotz allem gibt es in der Zwischenzeit mehrere Ökolables, auf die man sich sehr wohl verlassen kann. Diese werden sogar regelmäßig von Experten überprüft und dementsprechend eingestuft und weiterempfohlen.

Eurropä äiscches Umweeltzzeicchen: Das Europäische Umweltzeichen wird von der Europäischen Kommission herausgegeben und von einer unabhängigen Stelle geprüft. Das Siegel darf nur zeitlich befristet genutzt werden, danach muss ein neuer Antrag gestellt werden. Bei der Herstellung von Textilien wird insbesondere auf die geringe Verschmutzung der Gewässer geachtet. Faiirtra ade Certiifi ified Coottoon: Ein Label, das von der Organisation Transfair ins Leben gerufen wurde. Hier geht es in erster Linie um fair gehandelte Produkte, die eine gerechte Bezahlung und genossenschaftliche Organisation der Kleinbauern gewährleisten und andere wichtige, soziale Kriterien erfüllen. DAS THEMAA NACH HHALTIGGKEIT HAT INSBESONDEERE IM SKKIBEEKLEIDUNGS LEIDUNGS-BEREICH IN DEN LEETZTEN N JAHREEN IMMER MEHR AN BEDEEUTUUNG GEWON-NEN. DOCH WAS ISTT EIGEN NTLICH NACHHALTTIG, WAAS SAGEN N DIEE EINZELNEN N ÖKOLLABBELS ÜBBER VEERAARBEEITUNG UNDD ÖKOSSTANDARRDS AUS UND WOO FÄNGT UMW WELTBEWUSSSTES DENKEN ÜBERRHAUPT AN??

Glooballe Organ nic Teextiile Standa ard/GOTS: Das internationale Siegel soll für die Verbraucher erkennbar machen, welches Kleidungsstück den Weg bis in den Schrank weitgehend ohne chemische Behandlung zurücklegt. Bei der Verarbeitung dürfen ausschließlich ökologisch unbedenkliche Stoffe und Methoden eingesetzt werden. Kinder- und Zwangsarbeit ist bei der Produktion verboten, dafür eine gerechte Bezahlung vorgeschrieben.

MITDENKEN N. ÖKO MATERIA ÖKO-MA ATE TERIALIEN: A IEN: Merrinow Merinow wolle: DDie ie ffeinste einste Wolle des Merinoschafs ist warm, weich und nd bei bei extrem extremer AAnstrengung nstrengu sogar geruchsneutral. Das haben in der Zwischenz Zwischenzeit zeitt auch viele vielle Un Unterwäschehersteller entdeckt, so achtet Icebreaker Icebrea r zum m Beispiel Beispieel im gesamt gesamten Produk Produktionsprozess auf einen nachhalt nachhaltigen en Umgang mgang mitit Umwelt, M Mensch ensch und u Tier. Die Merinofarmer nof farmer müssen bestimmte Schafhaltung Schafhaltungs-Kriterien gs-Kriterie einhalten und Hersteller He ersteller müs müssenn Umweltmwelt- undd Qualitätss Qualitätsstandards ndards aaufweisen, sowie ethische eth hische Richtlinien befolgen befolgen.

Orrganic ganic Cottoon: Bio Baumwolle mw ll wird ohne den Einsatz Einns z vonn cheemischen mi ischen Düng Düngernn undd Pest Pestiziden iden angeba angebaut aut und ebe ebenso umweltfreundlich verarbeitet. ver be . KbA is ist st eines der Gütesiegel Gü siegel für Bio-Baumwol-Baumwolle. Doch Vor le Vorsicht! Es E muss aber a r nicht im immerr Baumwolle aumw ll sein. Denn diee Stauden sind si extrem exxtrem wa wasserbedürftig: erbedürftig: Rund 2.0000 Liter Wass Wasser sind sin nd nötig, um genug flauschige a schige Samenfäden Samenffäden für ein T-Shirt zu ernten ernten. ern nten. Dass ge geht eehhhtt nic nich nicht ccht ht ohne ht ohnee künstli künstl künstliche ünstlich stllich i hee BBew Bewäs Bewä wäässeru ässe äs s ru se rung. uung An ndere dere Naturf Naturrfasern aseern:: Eine ne sinnvolle Alternative lternative zurr BioBio-Baumwolle bieten Naturfasern wie Kokosfaser, Hanf, Bambus Bambus, KKork, ork, Flachs oder Seide. Flac Flachs chs od oder der Hanf sind ind generell ssehr ehr umweltfre umweltfreundlich, eundlich, da sie in Anbau un und nd W Wachstum hstum wesentlich weniger Was Wasserr benötigen als Baumwolle.

Naturttexttill-Besst-Gü ütezzeiichen: Das vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) vergebene Siegel stellt sicher, dass bei der Verarbeitung ausschließlich ökologische Fasern verwendet wurden. Keine Zwangs- und Kinderarbeit sowie eine gerechte Bezahlungen sind hier Pflicht. Lam muL Lam mu: Hier geht es um Baumwollbekleidung, die nach ökologischen und sozialen Kriterien produziert wurde. Produkte mit diesem Label müssen aus Baumwolle bestehen, die zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau stammt und bei deren Verarbeitung die Bestimmungen der Internationalen Arbeitsorganisation eingehalten werden.

UMDENKEN. Reccycliing:: Die Mehrheit der Fasern für Kleidung sind Kunstfasern, im Skibekleidungsbereich werden hauptsächlich Funktionsmaterialien verarbeitet. Doch was passiert eigentlich mit dem riesigen Klamottenberg, der entsteht, wenn Jacke und Hose nicht mehr gebraucht werden? Grundstoffe wie PET, alte Autoreifen und Fahrradschläuche, industrielle Teppichreste, aber auch wiederverwertbare Jacken aus Sympatex, Polyester, Prima-


UMWELT |

Loft oder Gore-Tex können heute als recyceltes Material zu neuem Leben erweckt werden. Schuhhersteller arbeiten unter anderem mit biologisch abbaubaren Schuhsohlen. Bei Simple zersetzt sich dank einem Zusatz namens ECOPure das verwendete PET, EVA oder Kautschuk innerhalb von 20 Jahren rückstandslos.

NACHDENKEN. Sozziale Fairrness/V Veran ntwoortu ung: Nachhaltigkeit im Denken und Handeln ist die Grundvoraussetzung, wenn es um soziale Verantwortung und ökologisches Denken geht. Fair bedeutet, dass die Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen und unter hohen Umweltstandards produziert werden. Ebenso sollten Stoffe in eigener Verarbeitung hergestellt werden. Der Sportartikelhersteller Löffler zum Beispiel garantiert unter anderem, dass die Produktion in Österreich stattfindet, weil lange umweltbelastende Transporte durch die räumliche Nähe zu den Hauptmärkten damit entfallen. Fair sind auch die Arbeitsbedingungen. 200 motivierte Mitarbeiter aus dem näheren Einzugsbereich stehen hinter der Marke und leisten täglich ihren Anteil zum Erfolg der Marke. Fair ist auch das Preis-/Leistungsangebot. „Unsere Produkte sind langlebig, gesundheitlich unbedenklich und mit hoher sozialer Verantwortung hergestellt“, ergänzt Marketingleiter Reinhard Hetzeneder. Nacchha altigkkeit, umwelltbeewu usstes Denken:: Ökologische wie auch soziale Faktoren sollten im Vordergrund stehen, wenn es um Unternehmensstrategie und -entscheidungen geht. Als international operierendes Unternehmen ist es heutzutage unverzichtbar, verantwortlich gegenüber Gesellschaft, Umwelt und Mitarbeitern zu handeln. Nur so kann ein Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt bestehen. Der Skiexperte und Fashionspezialist Bogner zum Beispiel richtet sich schon seit Beginn der Marke strikt nach ökologischen, sozialen und qualitativen Gesichtspunkten, kontrolliert den Produktionsablauf und die Agenturen vor Ort und setzt zudem auf die Einhaltung des Öko-Tex Standards 100.

WEITERDENKEN. Diee Um mweeltt schoonen: Jeder einzelne, der im Winter wie auch im Sommer in den Bergen unterwegs ist, muss sich darüber im Klaren sein, dass Skifahren eigentlich zu einer der größten Umweltsünden zählt. Ökologische Schäden können jedoch reduziert werden, wenn man sein Verhalten auf dem Berg umweltfreundlicher gestaltet. Nach einer aktuellen Studie aus Davos liegen die Hauptverursacher für ökologische Schäden im Skisport vor allem in der An- und Abreise sowie in der Unterbringung der Skigäste. Pro Wintersaison strömen allein bis zu ca. 50 Millionen Wintersportbegeisterte in eines von 666 Skigebieten des größten innereuropäischen Gebirges, den Alpen. Etwa drei Viertel der C02-Belastung in den Alpen entstehen durch die Verkehrsbelastung. Also, weiterdenken und Fahrgemeinschaften bilden oder auf Bahn und Bus umsteigen. Leider kommt es durch die Unterbringung der Skigäste auch zu einem höheren Energieverbrauch. Der Einsatz von Schneekanonen tut sein Übriges, wobei in der Zwischenzeit bereits zahlreiche Skigebiete auf den schadstoffreichen, künstlichen Schnee verzichten. Deshalb: Nur ins Skigebiet, wenn genug Schnee gefallen ist, das schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch (as) am meisten Spaß!

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20 | AUSPROBIERT

) ) 5)

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) GUUT VORBERREITETT ZU SEIN, ISST SCCHON DIEE HALBEE MIETE. DAHER HABEN WIR UNSS FÜÜR DAS AKTTUELLLE AUSSPROBBIERTT PRODUKKTE HERRAUUSGESUCHT, DIE MAN SCHON N BEEI DEER VORRBEREEITUNGG AUF EINEN N SKITAGG NICHTT VEERGESSEN SOLLTEE. VON DER RICCHTTIGGEN HAUTPPFLEGE ÜBERR DASS ERSTE--HILFE-KKIT BIS HIN ZUM SICH HEREN HELLM. AUUSGEEWÄHLLTE PRRODUKKTE, DIE DAS SKIFAH HRERLEBEN N SICH HERER, WÄRRMER ODER BEESSEER MACCHEN – HEUUTE IM SKIPREESSE-PRAXISTESTT. (w wrg)


AUSPROBIERT |

DE EUTE ER FIR RST AID KIT TS SkiPresse-Redakteure tendieren grundlegend nicht zur Sebstverstümmelung, wie testet man also ein Erste-Hilfe-Kit? Nun, Trockenübungen und generelles Handling in eher komplizierten Situationen, wie zum Beispiel auf Tiefschneeabfahrt oder im Lift standen auf der Agenda. Das First Aid Kit in Größe S ist angenehm klein (12x10x6 cm) und hat dennoch einen riesigen Inhalt: Latexhandschuhe, Bandagen in M und L, Pflaster, Pflasterrolle, Dreieckstuch, Mullkompressen, Elastikbinde, Schere und Signalpfeife, dazu ein innen abgedrucktes SOS-Label mit Hinweisen zu den alpinen Notsignalen und mit den Notrufnummern. Alles gut und sicher aufgeräumt und schnell erreichbar. Fazit: Darf bei keinem Skitrip fehlen! Und wenn im Einsatz gewesen, Nachfüllen nicht vergessen. Preiis: EU UR 16,9 95 // www.deu uter.coom

ZIIPP PO DEL LUX XE HAND WAR RMER ER ZIPPO und Wintersport? Zugegeben, so richtig sieht da wohl keiner auf Anhieb eine Verbindung. Aber der Hersteller der kultigen Sturmfeuerzeuge hat auch Handwärmer im Programm. Greifen wir erst einmal voraus und bemerken, dass der Deluxe Hand Warmer tatsächlich richtig wärmt. Ein Traum für alle Verfrorenen. Allerdings gibt es ein paar Praxis-Nachteile: Der Handwärmer ist groß und passt und soll auch gar nicht in den Handschuh. Dafür kommt er mit einem eigenen Säckchen, das man auf jeden Fall benutzen sollte, um Überhitzung zu vermeiden. Dann wäre da der Befüllprozess: Traditionell wird auch dieses ZIPPO mit Benzin betrieben, entsprechend muss man es betanken. Und zum Anzünden braucht man ein Feuerzeug, das leider nicht immer jeder dabei hat. Fazit: Ein richtiger Handofen, dessen Leistung völlig überzeugt. Tanken und Handling dagegen sind nichts für die Piste, eher fürs Après Ski. Preiis: EU UR 35,- // ww ww..zippoo.de

PO OC REC CEP PTOR R BU UG Ein greller Käfer, dieser Helm von POC. Passt modisch perfekt zu den leuchtenden Outfits dieser Saison. Und wenn er auf dem Kopf sitzt, fällt auf, dass er eine sehr gute Passform hat und recht leicht ist. Die beiden Testtage konnten unterschiedlicher nicht sein: Erst Sonne und warm, dann Schneesturm und eisig. Beide Male gab es unter dem Doppelschalenhelm nichts zu meckern. Das Ventilationssystem funktioniert, der Kopf bleibt gut gekühlt oder wird warm gehalten. Das trifft auch auf die Lauscher zu, denn die wirklich sehr warmen Ohrenschützer kann man bei Bedarf abnehmen. Schön, dass POC einen Spoiler mitliefert. Der bewahrt nicht nur die Skibrille vor lästigen Kratzern, sondern sieht auch cooler aus. Wer also nicht als Calimero daher kommen will, der nutzt die so genannte Crossblende. Was den Schutz angeht, darf man POC voll und ganz vertrauen, denn leider oder glücklicherweise hatten wir keinen Test-Unfall, um es herauszufinden. Fazit: Ein stylischer, guter Helm, mit dem man auch noch Gutes tut: 1% der Einnahmen gehen an das Instituto Permacultura da Amazonia. Preiis: EUR 119, 9,- // www.poccsports ts.ccom

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NU UMIS S®M E D URE EA FUSS SPFL FL LEGE E Am Winter gibt es nicht viel auszusetzen, außer vielleicht die ständig trockene Haut. Wir jammern nicht, aber durch Zufall bekamen wir die Hautpflege-Serie numis®med UREA auf den Tisch. Nach einem ereignisreichen Sommer galt es vor allem, die Füße auf Vordermann zu bekommen, bevor sie wieder in die Skischuhe gezwängt werden. Trocken, gereizt, verhornt... Unangenehmes Thema, aber was soll's. Unangenehm erschien irgendwie auch der Wirkstoff Urea beim erstem Hinsehen: Dabei handelt es sich nämlich um synthetischen Harnstoff. Doch was soll man sagen? Die beiden Produkte Schrundensalbe und Fußbalsam von numis®med UREA erledigten den versprochenen Job. Schon nach kurzer, regelmäßiger Anwendung wurden die Füße weicher und die Haut definitiv entspannter. Wir werden den Praxistest den ganzen Winter weiterführen und auch die anderen Produkte wie Körpermilch, Handbalsam, Waschgel, Shampoo etc. näher testen und berichten! Fazit: Funktioniert! Preiis: ab b EU UR 4, 4,99 (Drrog ogeriee) // www.m mann-sch hroeder.d de

SALEW WA TRIIVOR R SW W M GLO OVE Geht es um Wärme und Sicherheit beim Skifahren, darf man die Handschuhe nicht außer Acht lassen. Wir nahmen den Trivor aus der Free Ski Mountaineering Kollektion von Salewa mit und wurden mit einem zuverlässigen und sehr funktionellen Handschuh belont. Die Mischung aus Synthetik und Leder an den richtigen Stellen macht Sinn, so hat man rutschfestes Ziegenleder für guten Griff und ansonsten wasser- und windichtes sowie atmungsaktives Material rundum. Innen im Handschuh sorgen leichtes Primaloft Sport, Microfleece und Powertex für Wärme und zuverlässigen Schutz vor all jenem, was das kommen mag. Richtig angenehm waren der leichte Sitz, der gute Grip und das flexible Material. Fazit: Der Trivor ist für Touren mit Schnee-, Eis- und Felskontakt sowie Tiefschneeabfahrten konzipiert, macht aber auch bei weniger extremen Abenteuern einen sehr guten Eindruck! Preiis: EU UR 99,9 95 // www w.saleewa.d de

SPYDE ER TIM MELE ESS DOLOM MITE DOWN N JACKE ET Grün ist die Hoffnung und grün war auch das getestete Timeless Dolomite Down Jacket von Spyder. Der Name weist auf Zeitlosigkeit hin, was der Retro-Stil deutlich unterstreicht. Oft muss man ja eine derart gänsedaunenbefüllte Jacke vor Wasser schützen, doch bei der Timeless Dolomite ist das anders: Spyder hat außen Taffeta® benutzt und somit den Federn eine wasserabweisende Schicht vorgesetzt. So bleibt das coole Retro-Jacket schön trocken und warm. Auch kann man ruhig mal etwas unvorsichtig sein: Verstärkungen an den generisch beanspruchten Stellen sowie abriebfestes Nylon Ripstop rundum machen die Jacke ausreichend widerstandsfähig. Fazit: Eine modische und coole Jacke mit Lieblingsteilpotential, warm und strapazierbar. Preiis: EU UR 230,- // www w. der.com w.spyd


Im Wannetjoch; ab hier geht’s bergab bis ins Kaunertal.

Das Aha!-Erlebnis kommt nach der letzten Stütze. Atemberaubend schwebt die Gondel an dem Gipfel der Gefrorenen Wand vorbei, der Ausblick auf die Zillertaler Alpen ist grandios – und oben bei der Bergstation öffnet sich der immer wieder begeisternde Traumblick auf den Olperer. Unter der markanten Pyramide ist der Pistenteppich perfekt ausgerollt und macht geradezu Lust auf schnelle Turns im griffigen Schnee. Doch dafür haben wir erstens die falschen Bretter dabei und zweitens bei der Bergfahrt verlockendes „Neuland“ entdeckt – frisch verschneit und unverspurt. Außerdem interessieren uns diesmal mehr die Möglichkeiten abseits der Pisten und des gesicherten Skigebietes. Wie Skitourengeher wollen wir unberührtes Gelände entdecken, wobei wir für das Bergauf soweit es geht auf Lifte zurückgreifen, ansonsten aber auch mit Fellen aufsteigen. Der Hintertuxer Gletscher ist für uns der Auftakt einer spannenden Durchquerung, die im Zillertal ihren Anfang nimmt und im Kaunertal endet. Dazwischen liegen mit Hintertux, Stubai, Sölden, Pitztal und Kaunertal die Skigebiete der fünf Tiroler Gletscher sowie großartige Abfahrten über unberührte Hänge inmitten einer faszinierenden Dreitausender- und Gletscherwelt. Wobei der Skipass „White5“ der Schlüssel zu unserem Erlebnis ist, denn das Skiticket gilt in allen Tiroler Gletscherskigebieten und erleichtert so die ungewöhnliche Durchquerung.

Neben der Piste beginnt das Abenteuer 1 Skipass, 5 Tiroler Gletscher – der Skipass „White5“ ist der praktische Türöffner für fünf Tiroler Gletscherskigebiete. Und das Ticket für ganz außergewöhnliche Tiefschneeabfahrten, die einen überaus spannend von Gletscher zu Gletscher führen.


ABENTEUER |

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Von Hintertux ins Stubaital

Wer morgens als erster auf dem Berg steht, der profitiert von mustergültig präparierten Pisten mit griffigem Schnee, reichlich Platz, um mit Speed seine Radien zu ziehen – und unverspurten Tiefschneehängen. Zumindest, wenn es über Nacht überraschend geschneit hat. War zwar nicht angekündigt, doch den frischen Powder nehmen wir natürlich mit. Also nichts wie runter, auf der Piste unter der Gefrorenen Wand vorbei, dann ein scharfer Turn nach rechts und rein in den steilen Hang, an dessen Rand der Wind den Schnee geradezu angehäuft hat. Mühelos gleiten wir durch den locker leichten Powder, der alle alten Spuren überdeckt – besser geht’s nicht. Oder doch? Klar, denn nach mehreren Runs und einem Abstecher zur Lärmstange nehmen wir den Olperer-Schlepper, wechseln bei der Wildlahnerscharte auf den Olpererferner – und lassen das Skigebiet hinter uns. Vor uns liegen eine einsame Hochgebirgslandschaft, unbekanntes Terrain – und alpine Gefahren. Doch der Gletscher mit seinen Spalten ist gut zugeschneit und die Lawinengefahr gering – ansonsten wäre die Abfahrt durch das von steilen Hängen eingerahmte Wildlahnertal nicht zu verantworten. Der Auftakt ist grandios: Die Querung unter einem imposanten Eiswulst bringt uns zu Traumhängen, die schier endlos talwärts führen. Platz gibt es mehr als genug, doch wir sind die einzigen, die hier ihre Spuren ziehen. Nach Lust und Laune suchen wir uns die schönsten Passagen aus und müssen erst am Schluss der 1.800 Höhenmeter langen Abfahrt die Ski ausziehen. Die letzten Meter laufen wir zur Bushaltestelle in Innerschmirrn, dann dürfen die Füße pausieren – mit dem Bus wechseln wir gemütlich ins Stubaital.

Vom Stubaital nach Sölden

Am nächsten Morgen stehen wir zeitig am Eisjoch, schauen fasziniert hinüber zur Wildspitze, unter der wir am vierten Tag vorbeilaufen, und freuen uns auf den Skitag am Stubaier Gletscher. Denn vor der langen Abfahrt nach Sölden bleibt noch Zeit für einige Schwünge. Vom Schaufelferner wechseln wir auf den Daunferner mit seinen sanften Schneewellen, machen einen kurzen Abstecher zur Daunscharte, testen unter dem Rotadlkopf die Schneeverhältnisse abseits der Pisten und landen schließlich am Schaufeljoch. Für den Fernauferner reicht die Zeit nicht mehr; Patrick, der junge Bergführer aus Neustift, der uns auf der Abfahrt durch das Windachtal begleitet, macht Druck und möchte endlich starten. „Wir müssen uns beeilen, damit wir auf den südseitigen Hängen im Warenkar noch gute Firnverhältnisse antreffen“, erklärt er und lässt die Einkehrstation Jochdohle einfach rechts liegen. Vielleicht ist es aber auch die Vorfreude auf das Unbekannte, denn die Abfahrt ins Windachtal ist auch für Patrick eine Premiere. Neben der Schlepplifttrasse am Windachferner lockt ein erster Tiefschneehang, schön, aber verspurt. Egal, für ein paar Schwünge ist er gut genug, und nach ein paar Schwüngen schaut schon alles ganz anders aus. Alle Spuren ziehen rechts raus zur Talstation, während wir uns geradeaus halten – und plötzlich allein sind. Keine Spuren mehr, dafür unberührte Hänge wohin man auch schaut, und dazu wieder einmal bester Powder. Was für ein Luxus. Wir suchen uns die schönsten Hänge aus, ziehen unsere Turns an der Licht-Schatten-Grenze, verschnaufen kurz auf einem Absatz und stechen begeistert in den nächsten Steilhang. Der Windachferner bietet Skigenuss pur und ist doch nur Auftakt einer nicht enden wollenden Abfahrt. Am Gletscherende ziehen wir nach rechts zu den Sonnenhängen und zur sanften Seitenmoräne, die geradezu zum Springen einlädt und zischen hinein in den südseitigen Kessel des Warenkars. Statt locker leichtem Pulverschnee treffen wir hier auf perfekten Firn – das Timing könnte nicht besser sein.

von oben nach unten: Eiswulst unter dem Olperer. Querung von der Wildlahnerscharte auf den Olpererferner. Mit Bergbahnen bequem bergauf wie in Hintertux. Mit breiten Latten rasant bergab wie im Windachtal.


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von oben nach unten: Einsame Spuren im Warenkar. Vorfreude am Stubaier Gletscher. Steiler Seitenausgang am Tiefenbachferner. Bester Powder am Linken Fernerkogel.

Wie in einem Hohlspiegel werden von den seitlichen Flanken die Sonnenstrahlen reflektiert, das Licht ist gleißend hell, die Strahlungswärme enorm. Patrick fährt voraus, nimmt einzelne Felsen inmitten der Schneewüste als Slalomstangen, zieht mit einem weiten Schwung nach rechts, springt über eine Geländekante und schießt schon wieder nach links zu einem Felsblock, der von hinten mit Schnee aufgefüllt ist und als Sprungschanze dient. Das Warenkar ist unser Spielplatz, in dem wir unsere Lines ziehen und dabei die Geländeformen integrieren, bis auf rund 2.300 Meter Höhe das Gelände kippt – und der Schnee Mangelware wird. Auf schmalen Schneezungen schwindeln wir uns talwärts, dann tauchen wir wieder ein in den Winter, schießen über flache Hänge hinaus ins Windachtal, schieben ein Stück bis zum im Winter geschlossenen Gasthaus Fiegl, nutzen dann die letzten Schneereste bis zur Windachalm und müssen dort erkennen, dass es ab hier nur noch zu Fuß weitergeht. Ringsum recken die Krokusse ihre Blüten in die Frühlingssonne, auf der Straße rinnt das Schmelzwasser, während über die Sonnenhänge ein warmer, nach Sommer und Wärme duftender Luftzug zu uns herauf streicht. Die Abfahrt vom Stubaier Gletscher ins Windachtal ist erst im Spätwinter möglich und daher eine Fahrt vom Winter in den Frühling – und genau deshalb so eindrucksvoll.

Von Sölden ins Pitztal

Wir haben Zeit. „Bei den kalten Temperaturen können wir die Abfahrt ins Pitztal problemlos noch nachmittags unternehmen“ meint Ewald, der uns auf den nächsten Etappen bis ins Kaunertal begleitet. Und das ist auch gut so, denn der Bergführer aus Längenfeld im Ötztal möchte uns erst einmal sein Haus-Freeridegebiet zeigen. Und so gondeln wir morgens erst einmal auf den Gaislachkogel, um uns in den nordseitigen Rinnen im Bereich Steinkarle und Hangender Ferner Richtung Rettenbachtal aufzuwärmen. Gut, die ersten sind wir hier natürlich nicht mehr, doch das kann man auch nicht erwarten, schließlich ist der Gaislachkogel der Hotspot für Freerider im Skigebiet von Sölden. Und außerdem, was soll’s, die ersten zwei Tage durften wir uns schon über einsame Traumabfahrten freuen und auch die nächsten Tage sollten wir noch genug unverspurtes Gelände finden. Und so ist es auch. Mittags gondeln wir rüber zum Gletscher und auf die Schwarze Schneid, wechseln auf den Tiefenbachferner, nehmen dort den Schlepplift Mutkogl und queren bei der Bergstation nach rechts in die Scharte. Dort öffnet sich ein großartiger Blick auf den Mittelbergferner und die Wildspitze – und ein unangenehmer Tiefblick in eine steile, steinige Rinne. Doch es hilft nichts, da geht’s runter. Also kurz Ski tragen, vorsichtig absteigen, und schließlich vorsichtig um die Steine herum fahrend auf den Gletscher. Geschafft. Und das Beste: Wir sind schon wieder allein. Das Gletscherskigebiet ist zum Greifen nah, doch gefühlt ganz weit weg. Ewald spurt langsam hinauf zum Linken Fernerkogel (3.278 m), auf den schon in einigen Jahren eine Gondelbahn führen soll. Wäre schade um das Skitourenziel, doch noch ist es nicht soweit. Wir genießen das Hier und Jetzt – und das bedeutet: Wir haben den Gipfel zwischen Pitztaler und Söldener Gletscherskigebiet für uns allein. Und auch bei der grandiosen Abfahrt über den Karlesferner, dessen steile Nordhänge nun wirklich keine Wünsche offen lassen, sind wir unter uns. Mit weiten Turns surfen wir durch den lockeren Powder, umfahren in einem weiten Bogen die Spaltenzonen und stechen mit Genuss in den nächsten Steilhang. Dann suchen wir einen Durchschlupf durch die Steilstufe über dem Mittelbergferner und lassen es schließlich laufen bis zu den Hotels im Talschluss des Pitztals.


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5 Tiroler Gletscher – Skifahren von Gletscher zu Gletscher

INFO Anreise

... coole Turns am Windachferner.

Mit dem Auto durch das Inntal zur Ausfahrt Zillertal und über Mayrhofen nach Hintertux. Zu überlegen ist auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit dem Zug bis Jenbach, mit der Zillertalbahn (www. zillertalbahn.at) nach Mayrhofen und mit dem Bus nach Hintertux. Vom Endpunkt Kaunertal mit dem Bus nach Landeck und – wer öffentlich angereist ist – mit dem Zug nach Hause oder nach Jenbach, um von dort mit der Zillertalbahn und/oder Bus nach Hintertux zu kommen.

Skipass Das Ticket „White5“ gilt an zehn beliebigen Tagen auf allen fünf Gletschern zwischen dem 1.Oktober und dem 15. Mai 2011. Preis: 317 Euro.

www.gletscher.tirol.at Etappen 1. Tag: Hintertuxer Gletscher (www.hintertuxergletscher.at) – Wildlahnerscharte (ca. 3.230 m) – Abfahrt über den Olpererferner und durchs Wildlahnertal nach Innerschmirn (ca. 1.700 Hm) – mit Bus ins Stubaital nach Neustift. (Fahrplan unter www.vvt.at) 2. Tag: Stubaier Gletscher (www.stubaiergletscher.com) – Jochdohle (3.150 m) – Abfahrt vom Windachferner ins Windachtal und – bei wenig Schnee oder im Frühjahr in der Regel zu Fuß – nach Sölden (ca. 1.800 Hm). 3. Tag: Gletscherskigebiet Sölden (www.soelden. com) – Tiefenbachferner – Schlepplift Mutkogl (3.220 m) – Abstieg auf den Mittelbergferner – Anstieg auf den Linken Fernerkogel (3.278 m) – Abfahrt über den Karlesferner zur „Talabfahrt“ aus dem Pitztaler Gletscherskigebiet und nach Mandarfen im Pitztal (1.580 Hm). 4. Tag: Skifahren am Pitztaler Gletscher (www.pitztaler-gletscher.at) – Mittelbergjoch – Anstieg über den Taschachferner auf die Petersenspitze (3.484 m) – Abfahrt Sexegertenferner – Anstieg ins Wannetjoch (3.110 m) – Abfahrt zur Kaunertaler Gletscherstraße (1.200 Hm) – mit dem Bus nach Feichten. 5. Tag: Skifahren am Kaunertaler Gletscher (www.kaunertaler-gletscher.at) – Nörderschartl (3.017 m) – Abfahrt zur Zunge des Gepatschferners und zur Kaunertaler Gletscherstraße – mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Hintertux.


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Vom Pitztal ins Kaunertal

von oben nach unten: U-Bahn ins Pitztaler Gletscherskigebiet. Beeindruckende Gletscherwelt am Taschachferner. Orientierung auf der Petersenspitze. Cool: Gepatschferner.

Dank der Pitztaler Gletscherbahnen ist die Skitour auf die Wildspitze, mit 3.770 Metern Höhe immerhin der höchste Punkt Tirols und gleichzeitig höchste Ötztaler Gipfel, auf die Länge einer Halbtagestour verkürzt. Entsprechend beliebt ist die Tour, die als krönenden Abschluss eine 2.000-Meter-Abfahrt über den Taschachferner bietet. Klingt gut, doch die Variante hinüber ins Kaunertal ist noch viel spannender. Allerdings auch lang, und so bleibt nur Zeit für einen kurzen Abstecher auf den Hinteren Brunnenkogel, um vom höchsten mit Lift erreichbaren Punkt Österreichs den traumhaften 360-Rundblick zu genießen. Beim Anstieg über den mächtigen Eisstrom des Taschachferners reihen wir uns ein in die Reihe der WildspitzAspiranten, genießen den Blick auf die imposanten Eisbrüche und Spalten – und biegen unter dem Hinteren Brochkogel rechts ab. Während links die Karawane weiter auf die Wildspitze zieht, müssen wir spuren. Die Querung des riesigen Gletscherbeckens ist zwar flach, dennoch kommen wir gehörig ins Schwitzen. Kein Lufthauch regt sich, gnadenlos brennt die Sonne vom blauen Winterhimmel, um uns in den warmen Skiklamotten regelrecht zu braten, zum x-ten Mal tragen wir eine dicke Schicht Sonnencreme auf, die doch nur mit den nächsten Schweißtropfen in die Augen läuft und brennt, dann geht es leicht ansteigend auf die Petersenspitze (3.484 m), wo ein leichter Luftzug für Kühlung sorgt. Hinter uns bietet sich ein guter Blick auf die Wildspitze, unter uns bricht die breite Taschwachwand ab, und vor uns wird der Blick frei auf die einsame Welt der Ötztaler Alpen. Ganz hinten ist mit dem Gletscherdom der Weißseespitze bereits zu erahnen, wo das Kaunertaler Gletscherskigebiet liegt, doch dazwischen liegen noch reichlich unberührte Gipfel und Hänge inmitten einer wilden Berglandschaft, faszinierend und irgendwie doch unheimlich. Schließlich sind die Verhältnisse perfekt – warum nur sind dann keine anderen Tourengeher unterwegs? Da bewegen wir uns in einem klassischen, Dank der Bergbahnen leicht zu erreichenden Skitourengebiet, und dann sind wir die einzigen hier, während auf der Wildspitze allein heute sicher hundert Tourengeher gen Gipfel laufen. Überaus spannend folgen wir dem Gratkamm, rutschen vorsichtig über den schmalen Gletscherrücken hoch über der Taschachwand ab, unter der wir einige Skifahrer bei der Abfahrt über den Taschachferner entdecken, queren kurz hinaus auf den Vernagtferner, nur um gleich wieder auf den nächsten namenlosen Dreitausender zu steigen. Die Etappe vom Pitztal ins Kaunertal bietet ausgesetzte Passagen, spaltige Gletscher, lawinengefährdete Hänge und ganz viel Einsamkeit – und ist damit die „Schlüsselstelle“ der 5-Gletscher-Tour. Das zeigt sich auch bei der ersten großen Abfahrt des Tages, die am Taschachjoch vorbei in den Urkundsattel führt, dort auf den Sexegertenferner wechselt und an Gletscherbrüchen vorbei über steile Hänge das Hochtal oberhalb des Taschachhauses erreicht. Rund 400 Höhenmeter beträgt der Gegenanstieg ins Wannetjoch, eigentlich nicht viel, doch auch hier gibt es keine Spuren, zudem ist das Schlussstück ausgesprochen steil. Umso schöner ist es, wenn man den schattigen Steilhang hinter sich hat und oben auf dem sonnigen Joch die ausgedehnten Schneefelder des Gepatschferners und das Kaunertaler Gletscherskigebiet sieht. Eine ungewohnte Perspektive, bei der man gnädig darüber hinweg sieht, dass die ersten Abfahrtsmeter ins Wannetkar etwas steinig sind. Doch dann folgen wieder einmal weite Traumhänge, über die wir mit großen Schwüngen talwärts rauschen. Eine kurze Stufe erfordert Vorsicht, dann stehen wir schon auf dem Gepatschferner mit seinen blau schimmernden Eisbrüchen und lassen es durch das Tal bis zur Kaunertaler Gletscherstraße laufen. Geschafft! Morgen kommen noch ein paar Runs am Kaunertaler Gletscher, ohne Anstiege, dafür wohl nicht mehr ganz so einsam wie die letzten Tage. Doch egal, wir sind einfach nur glücklich, in unmittelbarer Nähe zu den Skigebieten so viel Einsamkeit und Neuland entdeckt zu haben – sowie landschaftliche und skifahrerische Höhepunkte am laufenden Band.

TEXT & FOTOS Stefan Herbke


Anforderung Anspruchsvolle und auf der Etappe vom Pitz- ins Kaunertal konditionell anstrengende Durchquerung, für die man unbedingt lawinensichere Verhältnisse benötigt. Große Strecken führen über teils spaltige Gletscher, entsprechende Ausrüstung ist Pflicht! Bei schlechter Sicht schwierige Orientierung auf den weiten Gletscherflächen. Die Tour am besten mit einem lokalen Bergführer unternehmen! Beste Zeit: Mitte März bis Mitte/ Ende April.

Bergführer

Bergführer Zillertal, www.bergfuehrer-zillertal.at // Stubaier Bergführer, www.stubaialpin.com // Bergsteigerschule Stubai Tirol, www.bergsteigen-stubaital.at // Alpin Guide, www.alpin-guide.at // Alpin Sport Center Ötztal, www.bergfuehrer-oetztal. at // Alpine Adventure, www.gletscherstube. at // Berg- und Skiführer Kaunertal, www. kaunertal-bergfuehrer.com

Tourismusämter Hintertux, www.tux.at // Stubai, www.stubai.at // Ötztal, www.oetztal.com // Pitztal, www.pitztal.com // Kaunertal, www.kaunertal.com Karten Alpenvereinskarte 35/1, Zillertaler Alpen – Westiches Blatt, 1:25.000 // Alpenvereinskarte 30/2, Ötztaler Alpen – Weißkugel (mit Skirouten), 1:25.000 // Alpenvereinskarte 30/6, Ötztaler Alpen – Wildspitze (mit Skirouten), 1:25.000 // Alpenvereinskarte 31/1, Stubaier Alpen – Hochstubai (mit Skirouten), 1:25.000 // Alpenvereinskarte 31/5, Innsbruck/Umgebung (mit Skirouten), 1:50.000

Wetter- und Lawinenlageberichte AV-Wetterbericht: +43/512/291600 (persönliche Beratung Mo. bis Sa. 13-18 Uhr), +49/89/295070 (Band), im Internet unter www.alpenverein.de. // Lawinenlagebericht für Tirol: +43/512/581839 503 (Tonband), Faxabruf +43/512/580915, im Internet unter der Adresse www.lawine.tirol.gv.at/

Abfahrt vom Wannetjoch mit Blick auf Weißseespitze.


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Aus geografischem Blickwinkel sind die Gemeindegebiete von SaalbachHinterglemm und Fieberbrunn unmittelbare Nachbarn. Beim Après-Ski hingegen prallen zwei Welten aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Das, was beide Orte wieder verbindet, sind Vielseitigkeit in den Skigebieten, weite Hänge und Freeride-Areale der Extraklasse.

Der Schnee knirscht unter den Reifen, als wir die Glemmtal Bundesstraße von Maishofen in Richtung Saalbach entlang fahren. Fast 30 Zentimeter hat es hier im Osten der Kitzbüheler Alpen über Nacht geschneit. Das Powder-Wochenende im Grenzgebiet zwischen Salzburger Land und Tirol kann beginnen. Im Glemmtal hat man die Qual der Wahl, welche der zahlreichen Bahnen zwischen Jausern und Lengau man als Einstieg in den 200 Pistenkilometer zählenden Skizirkus Saalbach-Hinterglemm-Leogang wählt: Rechtsseitig laden die sonnigen Südseiten von Kohlmaiskopf über Bernkogel bis Spieleckkogel zum Cruisen auf breiten Pisten ein, linker Hand des Tals verstecken sich an den Hängen von Schattberg, Stemmerkogel und Zwölferkogel jede Menge Varianten abseits der markierten Pisten. Wir steuern das Zentrum von Saalbach an, denn der Schattberg ist das erste Objekt unserer Freeride-Begierde. Während die Sonne noch mit den schweren Schneewolken kämpft, machen wir uns bereit für den Skitag, kaufen eine ZweiTages-Kitz-Allstar-Card und überprüfen unsere Lawinenausrüstung. Um wirkliche First-Lines neben dem Limbach-Sessellift auf der Schattberg-Rückseite in den Schnee zu legen, sind wir eine Stunde zu spät dran. Nichtsdestotrotz finden wir genug Stellen, an denen uns das unberührte Weiß entgegenlächelt. Die vielen Kuppen und Bachläufe in diesem leicht zugänglichen Terrain lassen jeden Run unterschiedlich erscheinen.

Ein Highlight auf dieser Seite des Tals sind die Flanken des Stemmerkogels. Ruckzuck befestigen wir die Ski an den Rucksäcken und stapfen los. Der sonst oft ausgetretene Pfad ist heute noch nicht begangen worden. Schritt um Schritt kämpfen wir uns durch den Tiefschnee und erreichen nach fünfundzwanzig Minuten abwechselnder Führungsarbeit den Gipfel. Die umliegenden Berge verstecken sich noch immer hinter der dicken Wolkenschicht. Nach einigen Metern entlang des Südgrates nach unten, ziehe ich nach links und fahre in die steile Ostflanke ein. Der Schnee ist so fluffig! Zwei, drei vorsichtige Schwünge, dann lasse ich es laufen und surfe den Auslauf des Hanges in das Marxten Hochtal hinein. Was für ein Gefühl! Über die Hänge der Brandlalm cruisen wir hinunter in den Talboden und folgen dem Fahrweg talauswärts nach Jausern. Mit einem kurzen Fußmarsch zur Schönleitenbahn könnten wir nun auf die andere Seite hinüberwechseln. Doch unser Plan sieht anders aus. Schließlich sind wir nun richtig hungrig auf noch mehr Powder. Daher steigen wir in den Skibus und lassen uns bis nach Hinterglemm chauffieren. Wer im Glemmtal direkt von der Piste bis tief in die Nacht hinein feiern möchte, der sollte sich seine Unterkunft in Saalbach suchen. Mit den Ski fast bis an den Zapfhahn geht es in der oberhalb von Saalbach gelegenen Hinterhagalm. Nach einem Abste-


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cher in Bauers Skialm kann man in einer der zahlreichen Diskotheken seine überschüssige Energie loswerden. Heute nutzen wir unsere Kraft lieber zum Skifahren. Die Stoffenwand ist unser nächstes Ziel. Mit der Zwölferkogel Gondel und dem Seekarschlepplift gelangen wir in das 1.998 Meter hoch gelegene Seekar. Kaum verlassen wir die markierte Piste, sind wir wieder unter uns. Den Spuren zu Folge hat nur etwa ein Dutzend die Route am heutigen Tag bereits befahren. Dem Grat folgend steigen wir die einhundert Höhenmeter zum Ausgangspunkt der Route empor. Nun bin ich als Letzter an der Reihe und darf zusehen, wie meine Begleiter eine Staubwolke nach der anderen hinter sich herziehen. Wieder zurück am Gipfel des Zwölferkogels ist die Uhrzeit bereits recht weit fortgeschritten. Neben der schwarzen Abfahrt nehmen wir Kurs auf die Hochalmbahn im Ortsteil Kolling und steuern nun doch die Sonnenseite des Skizirkus an. Bei jedem Liftausstieg schielen wir kurz über die Bergkuppe nach Fieberbrunn, um zu sehen, was uns morgen wohl erwarten wird. Nun heißt es aber erst einmal Lift für Lift zum Bernkogel hinüber queren. Die letzte Abfahrt des Tages ist angesagt. Von der Bergstation Bernkogel folgen wir dem Kamm und pflügen über eine Lichtung hinunter zum Spielberghaus. Unsere Bleibe für die Nacht ist erreicht. Wie schon des Öfteren haben wir uns bewusst für eine Unterkunft auf dem Berg entschieden. Preis, Leistung und Hüttenflair sprechen einfach für sich. Nach einem ausgiebigen Bad im Freiluft Hot Pot, einem riesigen Berg Gulasch und unzähligen Nagel-Partien fallen wir todmüde ins Bett. Blauer Himmel lässt unsere Herzen gleich zu Beginn von Tag zwei höher springen. Offenbar meint es das Wetter gut mit uns. Kurz nach acht verlassen wir die warme Stube und steigen in die Bindungen. Die Rodelbahn entlang fahren wir ab nach Saalbach und sind an diesem Morgen tatsächlich die Ersten, die pünktlich um 8:30 Uhr in den Lift steigen dürfen. Die Verbindung nach Fieberbrunn ist für Variantenfahrer denkbar einfach. Von der Bergstation der Hochalmbahn ist nicht einmal ein Aufstieg nötig, um auf der anderen Seite der Landesgrenze die Hintertür des Saalbacher Skigebietes zu nutzen. 700 Höhenmeter pures Off-Piste-Vergnügen führen über die Gründe der Neualm in den Hörndlinger Graben. Fieberbrunn wir kommen! Der Aufstieg auf der Forststraße zur Reckmoos-Süd-Gondel ist nicht der Rede wert. Nun zahlt es sich aus, dass die AllstarCard als Skipass in sämtlichen Gebieten der Kitzbüheler Alpen gültig ist. Das Skigebiet von Fieberbrunn ist ein echtes Kleinod. Sowohl Familien als auch Freerider finden im östlichsten Zipfel Tirols alles, was das Herz begehrt. Liftschlangen und überfüllte Pisten sind im wohl am besten versteckten Skigebiet Österreichs, wie die Fieberbrunner ihr Revier titulieren, ein Fremdwort. Stattdessen haben die Fieberbrunner Hausberge Rabenkopf, Henne, Hochhörndlerspitze und Wildseeloder jede Menge Spielplätze für Groß und Klein.

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Für uns ist Marokka-Time. Der Marokka, wie diese Abfahrt genannt wird, ist jedes Jahr Schauplatz des Snow-Fevers, des wichtigsten Freeride-Contests im Land der Berge. Vom Ausstieg des Hochhörndllifts umrunden wir leicht ansteigend den Gipfelaufbau der Henne und fahren kurz darauf in den Sattel zwischen großer und kleiner Henne ein. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz erklimmen wir mit Ski auf der Schulter über den gesicherten Klettersteig. Eine herrliche Abfahrt liegt uns zu Füßen. Ein kleiner Jump über die ersten Felsen und in langen Turns geht es über die breite Rampe hinab. Jessi entscheidet sich mit der Kamera dafür, das Steilstück im unteren Teil links zu umfahren. Wir halten uns rechts, nehmen Anlauf für das mit Latschen überwucherte Cliff, springen ab und fahren die letzten Meter zum Reckmoos-Lift hinunter. Dieser alte Zweiersessellift verkörpert geradezu die Ruhe und Gelassenheit von Fieberbrunn. Auf den Pisten laden acht Hütten zum Verweilen ein. Nach dem letzten Schwung kann man zum Après-Ski noch in der Enzianhütte an der Talstation vorbeischauen. Das Abendprogramm fällt deutlich beschaulicher aus als im tobenden Saalbach. Trotzdem wird gemunkelt, dass auch in den Bars von Fieberbrunn während der Saison die eine oder andere Partie steigt. Es ist Mittagszeit und nach eineinhalb Tagen nahezu ohne Unterbrechung, haben wir uns eine Pause redlich verdient. Den besten Platz an der Sonne ganz Fieberbrunns bietet die Hochhörndler Hütte. Von der Sonnenterasse blicken wir in die tief verschneite Bergwelt und lassen uns das Tiroler Gröstl richtig schmecken. Natürlich fällt die Pause länger aus als geplant, wer könnte einem das wohl verübeln. Eine letzte schöne Abfahrt wollen wir dann aber doch noch absolvieren. Auf den weiten Osthängen der Hochhörndler-Spitze verbannen wir die Lethargie wieder aus unseren Beinen. Diesmal umrunden wir nicht die Henne, sondern fahren geradeaus zur Seenieder hinunter. Den Wildsee und das Wildseeloderhaus rechts liegen lassend nehmen wir auf den Südhängen des Wildseeloders das Joch der Jufenhöhe ins Visier. In der Regel lohnt sich der Aufstieg zum Hohen Mahdstein. Heute geben wir uns auch mit der direkten Variante zufrieden und schwingen über die sanften, kaum befahrenen Hänge in den Pletzergraben. Was für ein Abschluss für zwei gelungene PowderTage in zwei Bundesländern und in zwei scheinbar unterschiedlichen Freeride-Welten.

TEXT Martin Hesse FOTOS Jessica Haupt, Martin Hesse


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WIR BEFINDEN UNS IM JAHR 2010. DIE GANZE BERGWELT IST ÜBERSÄHT MIT STAHLSEILEN, AN DENEN GONDELN, SESSEL UND BÜGEL HÄNGEN. SURRENDE FLUGMASCHINEN STEUERN DIE GIPFEL AN, MOTORGETRIEBENE SCHLITTEN JAGEN IM EILTEMPO NACH OBEN, DIE GANZE WELT LÄSST SICH HINAUFBEFÖRDERN. DIE GANZE WELT? NEIN! EIN VON UNBEUGSAMEN ENTHUSIASTEN BESETZTES TEAM HÖRT NICHT AUF, DEM

FREE SKI MOUNTAINEERING

CLIMB 2 SKI TREND WIDERSTAND ZU LEISTEN. DIE ABENTEUER- UND GEHLUSTIGEN FREESKIER FÜRCHTEN SICH EIGENTLICH NUR VOR EINEM: DASS DER BERG IRGENDWO AUFHÖREN KÖNNTE. SIE BEWEGEN SICH ZU FUSS HINAUF, ERARBEITEN SICH IHRE GENÜSSLICHEN ABFAHRTEN UND WISSEN NOCH, WAS KARABINER, STEIGEISEN UND EISPICKEL SIND... SIE SIND BERGSTEIGER. NEIN, SIE SIND VIELMEHR NOCHFREESKIER. SIE SIND DAS TEAM „FREE SKI MOUNTAINEERING”. FOTOS: Yves Garneau und Hansi Heckmair für Salewa


INTERVIEW |

Zugegeben, diese Einleitung à la Asterix & Obelix klingt ein wenig überzogen. Aber es steckt auch Wahrheit darin: In einer Zeit, in der zwei völlig konträre Ansprüche wie einerseits Bequemlichkeit und andererseits die Suche nach adrenalingeladenen Hobbies einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert einnehmen, verwundert es nicht, wenn große Abenteuer, die vor wenigen Jahren noch Spezialisten vorbehalten waren, heute den Massen als Agenturleistung angeboten werden. Ob geführte Expeditionen auf die höchsten Berge der Welt oder Heliskiing in Alaska, oft scheint es nur noch eine Frage des Geldbeutels, sich auch die unmöglichsten Träume zu realisieren. Da ist es umso erfrischender, wenn sich eine Gruppe durchwegs zeitgemäßer, junger Bergsportler der ganz ursprünglichen Form des Skifahrens in alpineren Gefilden annimmt: Aufsteigen, um abzufahren. Auf Englisch: Climb to ski. Die Idee zur Gründung eines Teams, das sich genau dieser Variante des Sports widmet, hatte die Bergsportfirma Salewa. „Bei einem Brainstorming vor ungefähr zwei Jahren wurde eine Verjüngung der Marke als Ziel gesetzt, ohne dabei die Kernkompetenzen zu vernachlässigen”, weiß Teammitglied Björn Heregger. „Das war die Geburtsstunde von Free Ski Mountaineering oder Climb To Ski.” Den Anstoß gab Brandmanager und Visionär Reiner Gerstner. „Er lebt das Ganze”, sagt Eva Walkner und ergänzt: „Schön, wenn ein Manager auch von der Praxis Ahnung hat.” Die ersten Teammitglieder waren Martin „McFly” Winkler und Björn, gefolgt von Eva. Sehr stolz war man auch, die lebende Skilegende Glen Plake für das Projekt zu begeistern. „Skitourengehen war immer so etwas wie das Stiefkind des Alpinismus”, sagt Glen. „Salewas Free Ski Mountaineering ist ein lange nötig gewesenes Statement für eine Disziplin, die schon existiert.” Und Max Zipser, der neueste Zugang im Team und der einzige Snowboarder, ergänzt: „Für mich persönlich ist es einfach perfekt, von einer Firma unterstützt zu werden, die genau hinter dem steht, was ich sowieso am liebsten mache: Touren gehen und die Lines fahren, die mir ins Auge stechen.” Das Team ist sich einig, dass mit Climb To Ski keine neue Sportart erfunden wurde. Björn sieht es rational und sagt: „Die Grenzen zwischen klassischem Freeriden

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und Ski Mountaineering sind fließend und ich, für mich gesprochen, mache das, was jetzt unter der Bezeichnung Free Ski Mountaineering verkauft wird, schon seit ich dem alpinen Rennlauf Lebewohl gesagt und mit dem Freeriden begonnen habe. Und selbstverständlich haben das auch schon Generationen von Skifahrern vor uns gemacht!” Was sich mittlerweile schwerwiegend geändert hat, ist das Material. Einer, der schon länger in der Szene mitspielt und es wissen muss, ist Glen Plake: „Das Equipment ist viel leichter, effizienter einzusetzen und sieht auch besser aus. Das hat sicherlich auch viele Leute dazu bewegt, wieder mehr in die Berge zu gehen.” Zusätzlich zur modernen Ausrüstung ist und bleibt jedoch die mentale Stärke für extreme Sportarten außerordentlich wichtig. „Und wie”, bestätigt Eva und geht vor allem auf die frustrierenden Momente im Sportlerleben ein: „Vor allem nach Verletzungen ist es verdammt hart, wieder dort anzuschließen, wo man davor war. Aber man braucht auch extremes Selbstvertrauen in sich und sein Können, wenn man zum Beispiel in steilen Runs ohne Fall Zones ist.” Evas Aussage schlägt die Brücke zu den Gefahren bei dem, was sie und die vier Jungs machen. Björn: „Sportarten wie Freeriden, Bergsteigen, alpines Klettern, usw. sind voller Risiken, die man zwar einschätzen kann, letzlich aber nicht im Griff hat. Dessen muss man sich bewusst sein, sobald man das gesicherte Gelände verlässt. Know-How, Selbstund Situationseinschätzung sind Eigenschaften, die man nur durch sehr viel Übung bekommt. Und letztlich irrt man sich doch öfter als es einem lieb ist.” Max bestätigt dies und sagt: „Man versucht natürlich, das Risiko zu minimieren. Aber speziell in unserem Sport ist man selten auf der ganz sicheren Seite. Viele Gefahren wie Stein- oder Eisschlag lauern ständig. Es sind schon einige der besten Bergsteiger trotz ihrer Erfahrung ums Leben gekommen. Ich versuche nach bestem Wissen und Gewissen meine Erfahrung mit einzubringen, um am Berg gemeinsam mit meinen Partnern hoffentlich immer richtig zu entscheiden.” „Das stimmt”, ergänzt McFly. „Man muss sich gut vorbereiten, potentielle Gefahren kennen und – ganz wichtig – ‚damit leben’. Aber auch, wenn man immer fokussiert bleiben muss, darf man den Spaß nicht vergessen.” Glen ist der gleichen Meinung, außerdem meint Eva: „Je länger man diesen Sport ausübt, desto mehr Gespür bekommt man. Aber man lernt einfach nie aus. Der Sport bringt nun mal Risiken mit sich und ist

SALEWA CLIMB TO SKI CAMP Wer gerne einmal mit einem Teil des Free Ski Mountaineering Teams die Faszination „Climb To Ski” selbst erleben möchte, hat im April 2011 dazu die Möglichkeit. Maximal 14 Personen werden gemeinsam mit Eva Walkner und Björn Heregger legendäre Hot Spots abseits der Piste in St. Anton am Arlberg kennen lernen. Bewerber sollten sehr gut Ski fahren können und sich der alpinen Risiken bewusst sein. Das richtige Material inklusive Sicherheitsausrüstung ist dabei sebstverständlich. Der erste Schritt, um in die Seilschaft von Eva und Björn aufgenommen zu werden, ist eine Bewerbung über die Facebook-Seite von Salewa. Danach liegt es an den Teammitgliedern, die richtigen Mitfahrer für das Camp anhand der Bewerbungen auszuwählen.

Informationen Climb To Ski Camp 2011: 01.-03.04.2011, St. Anton am Arlberg, Hotel Lux Alpinae Teilnehmeranzahl: max. 14 in 2 Gruppen Bewerbungszeitraum: 11.10.2010 bis 11.02.2011 Jury: Salewa Free Ski Mountaineering Team Bewerbung: über Facebook auf www.facebook.com/SalewaTeam


34 | INTERVIEW deshalb vielleicht auch so spannend...” Von außen könnte das Salewa Free Ski Mountaineering Team unterschiedlicher nicht sein. Vier Männer, eine Frau; im Alter von Mitte Zwanzig bis, nun ja, „zeitlos”; vier Österreicher und ein Kalifornier, der in Chamoix lebt; vier Skifahrer und ein Snowboarder. Wie kommen die fünf miteinander aus und wer trifft die Entscheidungen? McFly: „Die Stimmung und der Umgang untereinander sind locker und freundschaftlich. Einige sind öfter miteinander unterwegs als andere. Da wir im Winter aber alle Nomaden sind, mischt es sich gut durch.” Björn meint, dass die Unterschiede das Team bereichern. „Natürlich kommt es hin und wieder auch zu Meinungsverschiedenheiten”, gibt er zu und fährt fort: „Würden wir aber immer derselben Meinung sein, wär's auch fad.” Jeder kann seine Ideen einbringen und ohne bestimmte Regeln werden dann Projekte umgesetzt, beschreibt McFly die nicht existente Hierarchie und gleichzeitig die Nichteinmischung des Sponsors in die Teamprojekte, was auch Eva zu schätzen weiß: „Salewa ist zunächst am wichtigsten,

kann. Und Max? Steht er als Snowboarder nicht ein wenig alleine da im Free „Ski” Team? „Ich weiß, dass ich von meiner Einstellung zum Freeriden genau ins Team passe und das bekomme ich auch zurück", sagt er auf die Frage. „Ob ich jetzt der einzige Snowboarder bin oder nicht, ist nicht wichtig. Wichtig ist mir, mit Gleichgesinnten am Berg unterwegs zu sein, egal ob auf Ski oder Snowboard. Eva, Björn, Martin und Glen kenne ich sowieso schon länger von der Freeride World Tour oder gemeinsamen Tagen beim Shredden.” Tatsächlich sind Max und Eva auch dieses Jahr für die Freeride World Tour (FWT) qualifiziert und McFly ist als Head Judge ebenfalls aktiv dabei. Glen ist Teil des Nissan Adventure Teams und da Nissan Titelsponsor der FWT ist, ist auch er immer vor Ort. Und Björn sammelte auch schon erfolgreich Erfahrungen in der FWT. Diese Verbindung aller Teammitglieder zur „Königsklasse” der Freerider beweist nur noch zusätzlich, dass sie ihren Sport nicht nur lieben, sondern auch leben und beherrschen. Und was denkt man im Team so über die anderen? Die Herren sehen

DAS SALEWA FREE SKI MOUNTAINEERING TEAM:

Eva Walkner Kuchl (A) Alter: gefühlte 25 Alltag: Sport, Fotografie und Film, Reisen Sponsoren: Salewa, Cébé, Rockstar Energy Drink, WhiteDot Freeride, One Big Park SalzburgerLand, Ortovox www.evawalkner.com

Björn Heregger Lienz (A) Alter: 28 Alltag: Studium der VWL, Musik, Lesen, Klettern, Outdoor Sponsoren: Salewa, Blizzard/Tecnica, Uvex, Leki, ABS, Headstart

Glen Plake Chamonix (F) und Kalifornien (USA) Alter: zeitlos Alltag: Pro Skier, Adventurer Sponsoren: Salewa, Dalbello, Elan u.a. Motto: „It's all because of you!”

dass wir viel als Team unternehmen. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.” Und der Altersunterschied im Team? Glen fühlt sich angesprochen und wirft ein: „Ich bin im Geist immer jung geblieben und habe einfach nur einen extrem breiten Background!” Na gut, dann möchten wir eben wissen, ob die Jüngeren von den Erfahreneren lernen können, und Eva gibt zu: „Glen ist der Hero unserer Jugend. Wer kennt ihn nicht und würde gerne mal mit ihm Ski fahren?” Dazu kommt, dass Glen noch einen anderen Skistil fährt als seine jüngeren Teamkollegen. Im Detail erklärt Eva das so: „Während es uns sehr oft um die Geschwindigkeit und den Spray oder hohe Cliffs geht, legt Glen immer Wert darauf, möglichst sauber und exakt am Ski zu stehen. Da spielt Geschwindigkeit oder das Reinlegen in die Kurve keine Rolle. Diese Technik ermöglicht es ihm aber auch, eisige Hänge über 55 Grad zu befahren.” Was zur Folge hat, dass sie Glen auch gerne zuhört, wenn er Ratschläge gibt. Björn und McFly holen sich die Skitechnik betreffend selten Tipps ab, wissen aber den Erfahrungschatz zu schätzen, der oft hilfreich sein

Martin „McFly” Winkler Innsbruck (A) Alter: 32 Alltag: Freeskier, Veranstalter, Filmproduzent (ZeroDivision), Surfen, Musik Sponsoren: Salewa, Kästle, Scott www.facebook.com/ martin.mcfly.winkler

Max Zipser Innsbruck (A) Alter: 26 Alltag: Sport, Studium der Pharmazie, Kochen Sponsoren: Salewa, Flow, Icetools, NXTZ, SHplus www.maxzipser.com

Eva als die immer Motivierte und Lächelnde, die mit den Männern leicht mithält und ein riesiges Potential mitbringt. McFly ist der Erfahrene, immer vielbeschäftigt und mit unendlichen Ideen. Björn ist der Ruhige, der aber nicht nur beim Skifahren richtig Gas geben kann. Max ist der Jüngste im Team, mit dessen Liste an Steilwandabfahrten jedoch nur ganz wenige mithalten können. Und Glen – er lebt in den Augen der anderen 100% fürs Skifahren, ist ein Idol, ein wenig ausgeflippt, aber ein „sauguter” Typ und absolut „echt”. „Climb To Ski” – das Team ist noch neu, der Sport selbst nicht. Wir sind uns aber sicher, dass wir noch jede Menge von den fünf Protagonisten hören werden, denn sie wollen eigentlich nur eines vermitteln: Dass man Spaß beim Sport und in der Natur hat, egal auf welchem Level man sich befindet. Und Glen sagt: „Wenn man einen schönen Hang sieht, darf man nicht daran vorbeilaufen. Geht rauf und fahrt (wrg) ihn!” In diesem Sinne...


REISE |

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© Chris McLennan für Völkl

38 | KAU AU F FB B ER E RTA ATUNG TU NG TU G SK KII Sinn Si nn mache nn acche h n. n Im Ve Verg erg rgle gleeiicch zuum Of Offf--pi p st s ee-Ei Eins nsatzb atzzbber at erei reich eiich ch,, in in dem dem e ein FFuull ei ull-R lll-RRock ocke oc kerkerr-Sk S i mi mit 200 mm AAuufb fbie iegung guungg ode der me mehr hr für ür zzus ussät ätzätzz liich lich che hen en AAuf uufftr triieeb un und be bess ssser eres es, kr kraf kraf afts tspaare rend endder eress Han andl dlin inng ssoorg rgt,t,, halten ha lttenn sic ichh di d e Au Aufb fbie fb iegu gunggen gu en bbei eii Pisstteensski k mitt wen e ig igeenn Milillilliim meetteern ern rn jed edoc och inn Greenzzenn. De Der Ro Rock cckkker er-SSkkiiauufbau er fbbau a mit der der e neggat a iv iven e en Vors Vo r pa pannu nnnun ung ko komm mmt urrssppprü rrüüng nglil cchh aus auss dem m Sur urfssppoortt. Wi W e bbeei ein ei ine nem Suurf rfbr bret ett wö et wöllbbt si wölb s ch ch die ie LLau auufflä fflflächhe in Ricchhttun ung Skkis ung ispi pitz pi tzee tz uunnd nd Sk Skie iend nde nnaach nd nde ch oobe ben. be n. DDie ie Rooccke ker-Te r--Te Tech c nolo nooloogi g e is istt im i Fre reerrid ide dee-uunnd Slop Slop Sl opeessty tyle le-BBerei erreeiicchh so we weit it ffooorrrtg tgesch tges tg esschri chhri ritt itten ttten en, da dass s Siee bei fast ss ast as jeede je dem de m He H rs rste telle llller er mit ittler ittl tller erweil weeililee enntspr tspr ts prec eche ec eche h ndde Moode delll e find n en wer wer erden. de n. Da al alllee „Innnneere reie iieenn““ eiinnes e Ski kis je jedo doch och iins nsge ns gessaamt mt rric icchttigg auf ufei fei ei-nnaand and ndeerr abg bges esti esti timmt timm mm mt se sein in müüssse sen, n, mac n, a ht ht es es w weeniig Siinnn, hi h er e nuurr auf RRoock ock cker-S err-SSki ki hin inzu zuwe zu weis we isen is en und nd kla lass ssis isch is sch chee Ba Bauw Bauw wei e se senn auusz szus usch us c liließ eßen eß ßen e . Am m Ende ndde de des Tage Tage Ta ges em mpfifiehhllt Ihhne n n di die Sk S iP iPre ress re ssse wied sse eder deerr ein inma mal:l: TTeest steenn Sie ie, ve verg rggle rgle l icche hen Si S e un u d en ents tsschhei e deen Si S e ssiichh dan annn fü für den für den de Ski,i, den Sk en Siiee mit it nac ach Ha Haus Haus u e ne nehm hhm men en..

TEIL 2: Freeride // Bi Big Mountain // Slopestyle NACH H TEI E L 1 (AALLPPIN IN,, ALLLL-MO MOUN U TA T IN N) UN U SERE RERR SK S I-KA KAUF U BERATU TUUNG IN DER E LET E ZTTEN EN AAUSSGGAABE B , GEHT ES NU N N AN NS EINGEMACHTE: E WER E SICH H UNG NGER ERN N AN N DIE IE PRÄ R PA PARIERTE T N PI P ST S EN H HÄL Ä T, DEN REIZE ZEN N EHER DIE MOD ODEL ELLE LEE AAUS DEN BEREICCHEN FRE R ERIDE, RE R E BIG M MOU OUNT NTTAI AN ODER SLO OPEST STYL Y E. YL E. AUF DEN EN FOLGEENDEN SEI EITTEN TE ERRFA FAHR HREN EN SIE AALS L LS WEGWEISER FÜÜR DE D N SKIKKAUF MEHR HR ÜBER DI DIEE NE NEUE UESTEN EN MOD ODEL ELLE L LE DER GROSSE SEEN SK S IH IHEERSTELLLE LER FÜRR POWDER ERR, PARK UND PIPPE. E

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LÄNGEN LÄNG ENWA WAHL WA HL FREE FR EERI EE RIDE D / BIG G MOU OUNTAIN: Die Wa Di Wahl dder Wahl er ric icht htigen Skilänge ri rich chte tet sich in erst ster er L Lin i ie n in nac achh d m Einsatzbbereich de ch,, de ch d r in diesem Seegm gmen ent auch ch gleeicchz h ei eiti tigg mitt de mi d m fa f hrerischen Kön önne n n einhergeht ne ht. Lääng nger erre Sk S i be bede deut uten en grundl dllegen dleg endd me en m hr h Laufruhe. D Das a ist beson onde ders rs bbei ei hhoh o em Tem oh empo po auf weiten, off ffene neen Hä H ngen von Vor Vorte teil eil.. Im Tie iefs fsch chhne neee bi biet eten en sie glei leich chze zeit itigg maximallen n Auftrieb. A Für ü W Wal alda al dabf bfah ahrt rtten oode d r en de enge gere re Coul Co uloirs sindd kü k rzere Skii voon Voort rtei eil,l,l, da hi hier er ddie ie Man növ övri rier erfä f fä higk hi gkeit be bess sser e ist. Ba Basislänge: g etw twaa Kö K rper errgr g öß ößee Freeri ride d -E Expperte errten/ n we n/ weit itee off o eene ne Hän änge ge: pl pluus 5--1 10 cm F ee Fr e ri r de d -A -Anf nfän ängge ger/Wa r//Wald ldd/R /Rin inne nen/ n/Fr Frreest F eestyl yle: e:: min inus us 5 5-1 -10 0 cm c Das nä Da näch chst ch stee wi wicch chtige chti ige K Kri rite ri t ri te rium um iist stt ddie i SSki ie kiibr breei eite te.. Je meh ehrr Ti T effschn sc hnee ee man uunt nter nt err ddem em Ski ki hhat at ((od odder er hhab abeen en möc öcht hte) e)), deest s o br breiterr solllllte so llte die Wahhl ausf ausfal au alle leen. n. E Ern rnst ster erren en Tie iefs fscchne chne neeaabe bent n euuer e n begegn g et gn m n am ma m bbeeste esteen mi mitt Brei Breite Br ten n abb 100 00 m mm m, Big m, ig Mouunt ntai a nai n Frreude d begi be ginn nn nt be beii 11 115 5 mm mm uunt nter er derr B Bin indu dun ng, die ng die Br di Brei eite te kkan a n abber fürr an Stra raig ight htli line ne-A -A Anh nhän änge gerr au auch ch ger e ne beii 140 4 mm li lieg eggen en.


KAUFBERTATUNG SKI |

SLOPESTYLE / PARK Erste Wahl für Freestyler sind TwinTip-Ski. Die Möglichkeiten dieser Ski, die als „echte“ TwinTips identisch aufgebogene Skispitzen und -enden haben, sind nahezu unbegrenzt. Ob bei Sprüngen, Tricks über Hindernisse oder Rückwärtsfahren – ohne die hintere Aufbiegung stößt man schnell an die Grenzen des Skis. Für Rotationen und andere Kunststücke sollte der Ski vor allem wendig und leicht sein. Auf der Piste entpuppt sich deswegen der Slopestyle-Ski zum vielseitigen Cruiser mit leichtem Handling. Für stabile Landungen sind Slopestyle-Ski in der Skimitte breiter als Carvingski (rund 80 mm). Das wiederum hat zur Folge, dass die Ski auch im Gelände gut gehen. Um bei Landungen mit der Kante nicht ungewollt zu verschneiden, sind Slopestyle-Ski moderat tailliert und verzeihen deswegen auch so manchen Fahrfehler gutmütig. Abgesehen von all diesen – wahrhaft vielfältigen – Eigenschaften, bestechen die Slopestyle-Modelle durch ihr junges, meist auffälliges Design.

LÄN NGEN NWAHL HL SLOPESTYL YLE Ausscchlaggebe ch end sindd bei Slope pest styl yle-Ski diee Körpeerggröße, nd das Fahrkön önnen. Jee kürzeer der der Einsatzbeereeich un ei Tricks auf der Piste und in Ski, desto weenddiger ist er bei durch wird err allerdings auch auf derr Piste der Luft. Daadu nruhigerr. Um ddas Gewichht am Bein und im Geläände un n, soollt llte maan auf jeden Fall für Tricks nieedrig zuu halten mtgewichht Ski ki+Bin ndung+ +Skischhuh auchh auf dass Gesam eestyle-M Modelle sin nd sowoohl beii den achteen! Speziiellle Free n im Ang ngebot. Binddungs- alls auch Schuhheerstellern 60-185 5 cm Basislsllänge: 160 Funppark/Einssteeiger: um 170 cm ahrer + 5 cm) Piste//Gelände:: etwa Körpergröße (gute Fah

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SOULCOUNTRY Y– SNOWWSTYLLE MAADE IN TIROOL Der Winter im Soulcountry hat bereits im Oktober begonnen und endet nicht vor Mai. Drei Viertel des Jahres sind in Tirol Ski und Snowboards die Bretter, die die Welt bedeuten. Dabei wird selbst Powderjunkies keinen Tag langweilig. Top-Spots mit vielen verlockenden Freeridemöglichkeiten machen es möglich, laufend neue unberührte Hänge zu entdecken. Auch Profis können den Versuchungen des Soulcountry nicht widerstehen. Aline Bock ist eine davon. Als Wahltirolerin hat die deutsche Snowboarderin und Freeride-Weltmeisterin 2010 ihre Lieblingsplätze im Herzen der Alpen längst gefunden. Hier hat sie nicht nur beste Trainingsbedingungen und gönnt sich mit Freunden zwischendurch regelmäßig genüssliche Powdertage, sondern macht auch mit der Freeride World Tour 10/11 Stopp: Vom 3. bis 7. Februar beim Qualifier in Hochfügen. www.alinebock.de

SOULCCOUNTR RY ACTIO ON IM M BILLD Die Online-Plattform Planet Tirol konserviert die ganze Action und das Powderfeeling des Soulcountry in digitaler Form und macht bereits zu Hause Lust auf mehr. In Form von Videos präsentieren Profis und Hobbyfilmer ihre Eindrücke vom Schneegeschehen in Tirol. Dank der zusätzlichen Kurzinfos zum Gebiet und einem attraktiven Pauschalangebot ist der nächste Trip ins Soulcountry somit nur einen Klick entfernt. www.planet-tirol.com

Mit dem QR-Code geht’s noch einfacher zu den buchbaren Angeboten auf www.planet-tirol.com/angebote.

SOULCCOUNTR RY TO OP-SSPOTTS Fieberbrunn, Pillerseetal // Sillian, Hochpustertal // Mayrhofen // St. Jakob im Defereggental // Westendorf, Kitzbüheler Alpen – Brixental // Hochfügen // Kaunertaler Gletscher

SOULCCOUNTR RY EV VENTSS 11.12.10 – Shred Season Opening Westendorf

DER NÄCHSTE SCHRITT: Nachdem Sie mit unserer Kaufberatung die neuesten Modelle kennen gelernt haben, sollten Sie im Idealfall Ihren Wunschski testen. Fragen Sie dazu den Fachhändler Ihres Vertrauens oder besuchen Sie eines der Skitestcenter in den Wintersportgebieten. Nur ein Test und der Vergleich zwischen unterschiedlichen Modellen kann sicherstellen, dass Sie mit Ihrer Wahl hundertprozentig zufrieden sein werden. Zusätzliche Beratung erhalten Sie natürlich vom Fachpersonal bei Ihrem Skihändler. Sobald Sie sich sicher sind, steht dem Kauf nichts mehr im Weg.

02.–06.02.11 – Mayrhofen Freeski Open 03.-07.02.11 – Big Mountain Hochfügen (Freeride World Tour Qualifier) 19.02.11 – Boarders Playground Jam (Slopestyle Challenge, Fotocontest), Westendorf 12.-13.03.11 – Yellowsnow Sulzseschn Hochpustertal 10.-18.03.11 – Big Mountain Fieberbrunn (Freeride World Tour) 16.04– 22.05.11 – Spring Classics Kaunertal

Wir wünschen einen erfolgreichen Skiwinter mit viel Neuschnee und gut geshapten Parks! Bitte vergessen Sie abseits der Pisten (wrg) und im Funpark nie die nötige Sicherheitsausrüstung.

Fotos © Daniel Zangerl, Fieberbrunn/Pillerseetal


40 | KAU A FBERTATUNG G SKI

ATOMIC

BENT CHETLER

BIG BIG MO MOUN UNTA TAIN IN

www..a attomic icsno ow.co om

LÄNGEN: 183 cm TAILLIERUNG: 140-123-134 mm RADIUS: 19 m

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PREIS: 749,95 EUR (mit FFG 16) Das 123 Millimeter breite und 183 Zentimeter lange Spitzenmodell ist eine Step Down Sidewall L3-Konstruktion mit extrem hochwertigem Holzkern. Der Power Rocker 20 garantiert beim Bent Chetler perfekten Auftrieb und optimale Drehfreudigkeit im Tiefschnee. Einzigartig ist das Design, das Chris Benchetler auch beim neuen Modell selbst entworfen hat.

PUNX

SLOP OPE ESTYLE LÄNGEN: 155 / 164 / 173 / 182 cm TAILLIERUNG: 110,5-82-110,5 mm (173) RADIUS: 18 / 19 / 20 / 21 m PREIS: 499,95 EUR (mit FFG 14) Der Punx ist die erste Wahl der X GamesMedaillengewinner Jossi Wells, Andreas Håtveit und Elias Ambühl. Der 100% symmetrische Twin ist einfach zu spinnen und aufgrund seiner Slanted SidewallKonstruktion mit Holzkern besonders schlagresistent. Für Stabilität im Park sorgt die Traditional Camber – so kann sich jeder Rider voll auf seine Tricks konzentrieren.

2 ACCESS

FRREE EER RIDE E

CENTURY

FREE EERIDE DAMEN N

BENT

CHETLER MINI

FR REEST EE TYLE E JU JUNI NIOR OR

LÄNGEN: 151 / 161 / 171 / 181 cm

LÄNGEN: 146 / 156 / 166 / 176 cm

LÄNGEN: 133 / 143 / 153 cm

TAILLIERUNG: 128,5-100-120,5 mm (171)

TAILLIERUNG: 128,5-100-120,5 mm (166)

TAILLIERUNG: 124-90-115,5 mm

RADIUS: 14 / 16 / 18 / 20 m

RADIUS: 14 / 16 / 18 / 20 m

RADIUS: 12 m

PREIS: 449,95 EUR (mit FFG 12) Der Access ist der perfekte Ski für Einsteiger und ein unkomplizierter Begleiter im Backcountry: Dank 100 Millimetern Mittelbreite und Power Rocker 10 lässt er sich mit geringem Kraftaufwand steuern und gibt sich in unberührten Powder-Hängen äußerst drehfreudig.

PREIS: 449,95 EUR (mit FFG 12) Der Century ist der erste Powder-Ski, den Atomic speziell für Damen entwickelt hat. Sein Step Down Sidewall L2-Aufbau sorgt für bessere Dämpfung und optimalen Grip. Die Power Rocker 10-Camber und satte 100 Millimeter Mittelbreite verleihen dem Century extra viel Auftrieb im Tiefschnee. Seine weiche Flex-Auslegung ermöglicht unkompliziertes Handling und ein besonders kraftsparendes Off-PisteErlebnis.

PREIS: 299,95 EUR (mit FFG 10) Der Bent Chetler Mini lässt bei kommenden Freeski-Stars keine Wünsche offen: 90 Millimeter Breite und Pop Rocker 5 geben ihm im Powder ultimativen Auftrieb und sorgen für unvergleichbares Fahrvergnügen. Das Design des Bent Chetler Mini ist identisch mit jenem des Pro-Modells und wurde von Freeski-Genie Chris Benchetler selbst entworfen.


KAUFBERTAT TU UN NG SKII |

THE STYLE

SLSLO SLOPES ESTY TYLE

LÄNGEN: 156 / 163 / 170 cm TAILLIERUNG: 121-86-110 mm RADIUS: 17,5 m (170) PREIS: ab 449,90 EUR (o. Bdg.) The Style ist gebaut für ultimative Freestyle-Action in Park, Pipe und auf Rails: Flat-, Holzkern- und Seitenwangen-Konstruktion garantieren stabile Performance und hervorragendes Airtime-Feeling.

THE ANSWER

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ORIGIN IQ

IQ-MAX

FRREE EEST TYL YLE E JU JUNI NIOR O

FR REERI EERID DE / F FRE REESTY TYLE LE

LÄNGEN: 109 / 119 / 129 / 139 / 149 cm

LÄNGEN: 171 / 184 / 191 cm

TAILLIERUNG: 104-70-92 mm

TAILLIERUNG: 135-110-125 mm

RADIUS: 9 m (129)

RADIUS: 28 m (185) PREIS: ab 899,90 EUR (mit IQ-MAX 14

TT CM, IQ-MAX 12 TT CM + 110 cm)

The Answer IQ-MAX ist der FreestyleSki für anspruchsvolle Freeskier, die sowohl im Backcountry als auch im Park unterwegs sind. Das IQ-MAX System sorgt für Stabilität und Verlässlichkeit im Backcountry, bei langen Turns oder bei großen Sprüngen.

PREIS: ab 169,90 (mit IQ 7; IQ 4.5) Der Origin IQ leitet sich aus der TheSearch-Line ab: Mit einer exzellenten Manövrierfähigkeit, extremer Leichtigkeit und außergewöhnlicher Stabilität ist der Freestyle-Ski das perfekte Tool für alle Park-Kids, die weder vor großen Kickern noch vor furchteinflößenden Rails weiche Knie bekommen.

TITAN ZEUS

IQ-MAX

BIG BI G MO MOUN NTA TAIN IN

LÄNGEN: 185 / 194 cm TAILLIERUNG: 140-120-125 mm RADIUS: 38 m (185) PREIS: ab 999,90 EUR (mit IQ-MAX 14 CM +

2

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130 mm; Zubehör: IQ-Slider, IQ-MAX 12 CM + 130 mm, Marker Duke s/l + Baron s/l) Die neue Taillierung gibt dem Titan Zeus das Maximum, Rocker und das IQ-MAX System schaffen einen unglaublich leistungsstarken Ski bei allen Pistenbedingungen und in jedem Terrain. Eine ultimative Powdermaschine.

ARGOS IQ-MAX

FREERIRIDDE

LÄNGEN: 172 / 179 / 186 cm TAILLIERUNG: 135-105-119 mm RADIUS: 26 m (186) PREIS: ab 849,90 EUR (mit IQ-MAX 14

CM, IQ-MAX 12 TT CM + 130 mm)

Vielseitig im Backcountry: Dieser Ski ist für Freerider, die etwas Kompromissloses suchen. Genug Auftrieb im Powder und Stabilität in wechselnden Schneeverhältnissen. Ohne Vorspannung gebaut, ist er perfekt für ambitionierte Freerider abseits der Piste. Die 25% breitere IQ-MAX Bindung sorgt für Stabilität und Performance, wenn es ruppig wird. Trotzdem ist er leicht zu drehen und fährt auch in wechselnden Bedingungen wie auf Schienen.

BLIZZARD www.bl blizza ard-s skii.com


42 | KAU A FBERTATUNG G SKI

DYNASTAR w w..dy ww ynas star.c com

6TH

SENSE SLICER

SLOP PESTY YLE

LÄNGEN: 161 / 169 / 175 / 181 / 187 cm TAILLIERUNG: 132-98-120 mm (181) RADIUS: 23 m (181) PREIS: 529,95 EUR (o. Bdg.) /

749,95 EUR (mit Pivot 14 Wide) Der Slicer ist ein drehfreudiger und leichtgängiger Ski für jedes Gelände. Seine außergewöhnlichen Off-Piste-Eigenschaften machen den ganzen Berg zu einer Spielwiese für butterweiche Turns.Und für diejenigen, die sich in luftigen Höhen wohl fühlen, ist er auch perfekt für Tricks geeignet. Mit Rocker-Tip 400x55 mm und Rocker-Tail 350x48 mm.

4

2 LEGEND

SULTAN 94

FR REERIIDE

EXCLUSIVE

LEGEND IDYLL

FREERI FR RIDE DAM AMEN EN

LEGEND

PRO RIDER 115

BIG MO BI OUNTA TAIN

LÄNGEN: 165 / 172 / 178 / 184 / 189 cm

LÄNGEN: 146 / 152 / 158 / 164 / 170 cm

LÄNGEN: 166 / 175 / 184 cm

TAILLIERUNG: 132-94-118 mm (178)

TAILLIERUNG: 124-78-106 mm (164)

TAILLIERUNG: 137-115-127 mm (184)

RADIUS: 18 m (178)

RADIUS: 14 m (164)

RADIUS: 32 m (184)

PREIS: 579,95 EUR (o. Bdg.) /

699,95 EUR (mit PX12 Lifter Wide)

Progressive 230 mm-Schaufel für guten Auftrieb im Powder, 3D-SandwichKonstruktion mit Holzkern und TitanalEinlagen sowie über die gesamte Skilänge laufende Seitenwangen: Dieser Ski hat alles, für alle Schnee- und Geländebedingungen. Dabei hat Dynastar auch der Haltbarkeit des Produkts besondere Beachtung geschenkt: Schaufelschutz aus Edelstahl, geschütztes Holzteil, seitliche 3D-PowerArme mit Narbenstruktur...

PREIS: 499,95 EUR (mit NX Exclusive Fluid+) Das neue Modell mit modernem Touch, der dem Vorgänger fehlte. Die Skimitte wurde verbreitert, um besseren Auftrieb außerhalb der Piste zu ermöglichen, und der Sidecut stärker tailliert, um mehr Vielseitigkeit auf der Piste zu gewährleisten. Eine neue Schaufelform verleiht ihm seinen All-Mountain-Touch (60% Piste / 40% Off-Piste). Dieser Ski brilliert in jedem Terrain und bei jeder Geschwindigkeit durch Drehfreudigkeit, Leichtgängigkeit und Leistungsstärke und ist das vielseitigste Modell der Damenkollektion.

PREIS: 679,95 EUR (o. Bdg.) /

799,95 EUR (mit PX12 JIB XXL) Auftrieb im Powder wird hier durch eine 400 mm-Rocker-Schaufel gewährleistet. Der Ski besticht vor allem durch seine flüssige Skiführung, die sich mit dem für die Legend-Serie typischen Hochleistungsniveau vereint. Die 3D-Sandwich-Konstruktion mit Holzkern und Titanal-Einlagen sowie über die gesamte Skilänge laufende Seitenwangen gewährleisten auch bei Speed Stabilität und Performance. Im Mittelbereich bewahrt der Ski eine leichte, natürliche Vorspannung für mehr Vielseitigkeit, Dämpfung und Beschleunigung.


KAUFBERTAT TU UN NG SKII |

BOOMERANG

BIIG MO MOUN UNTAIN IN

PUZZLE

POGO STICKS

Slo Slopesty tyle le

TEAM

LÄNGEN: 190 cm

LÄNGEN: 166 / 171 / 176 / 181 cm

TAILLIERUNG: 140-120-130 mm

TAILLIERUNG: 121-87-113 mm (176)

RADIUS: 27,7 m

RADIUS: 14,9 / 16,1 / 17,2 / 18,4 m

PREIS: 499,95 EUR (o. Bdg.) Der Boomerang ist elans Topski fürs Backcountry. Unter der stylischen Grafik steckt einiges an Technologie. Durch den Rocker Shape im Tip- und Tailbereich wird der Ski drehfreudiger und fühlt sich zugleich kürzer an. SST Seitenwangen und ein laminierter Holzkern machen den Ski äußerst stabil und torsionssteif.

DEEP

FR FREE ERI RIDE DAMEN N

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PREIS: ab 349,95 EUR (o. Bdg.) Der Puzzle ist ein waschechter Parkski für Freestyler, die ihr Trick-Repertoire spielerisch erweitern wollen. Ausgestattet mit Jib Rocker Profil, SST Seitenwangen, laminiertem Holzkern und lässiger Comic Grafik bietet dieser TwinTip alles, was einen Freestyle-Ski ausmacht.

FREE EE ESTYL YLE E JU JUNI NIOR OR

LÄNGEN: 135 / 145 cm TAILLIERUNG: 107-74-99 mm (145) RADIUS: 11,7 m (145) PREIS: ab 259,95 EUR (o. Bdg.) Der Pogo Sticks Team richtet sich an kleinere, leichtere Freestyler mit fortgeschrittenem Fahrkönnen. Grafik und Technologie entsprechen der des großen Bruders Pogo Sticks. Dies ist der perfekte Ski für Kids, die sich schnell verbessern wollen.

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LÄNGEN: 155 / 165 / 175 cm TAILLIERUNG: 130-105-122 mm (175) RADIUS: 23,8 / 24 / 25,1 m PREIS: 549,95 EUR (o. Bdg.) Dieses Modell setzt neue Maßstäbe für Vielseitigkeit im Powder. Der weite Shape garantiert ein Maximum an Auftrieb. Die vertikalen Seitenwangen und das BC Rocker Profile garantieren leichtes Handling in den schwierigsten Situationen.

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SPIRE

FR FREE ERI RIDE LÄNGEN: 175 / 181 / 187 cm TAILLIERUNG: 130-98-120 mm RADIUS: 21,8 / 23 / 24,2 m PREIS: 579,95 EUR (o. Bdg.) Der laminierte Holzkern unter dem Aluminium-Topsheet sorgt für einen progressiven Flex, der sich sowohl für unberührte Powderfelder als auch verspurte Hänge perfekt eignet. Zur weiteren Ausstattung gehören RST Seitenwangen, das Thin Alu Profile und der Resort Rocker. Die Skimitte von 98 mm macht ihn zu einem äußerst vielseitigen Freeride-Ski.

ELAN ww ww.ellansk kis s.com


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FISCHER

ADDICT TEAM

SLLOPRE REST STYL YLE E JU JUNI NIOR R

w w..fische ww erspo orts.c com

LÄNGEN: 101 / 111 / 121 / 131 cm TAILLIERUNG: 106-72-99 mm RADIUS: 10 m (131)

4

PREIS: 169,95 EUR (mit X 7 WIDE 90) Bereit für die ersten Tricks? Dieser Einstiegsski für Park & Pipe vereinfacht den Einstieg mit seinem Air Power Kern. Dieser Skikern mit verringerter Dichte resultiert in reduziertem Gewicht, was wiederum leichtes Handling und Kraft sparendes Skifahren ermöglicht.

KOA 78

FR FREE ERI RIDE DAMEN N LÄNGEN: 150 / 159 / 167 cm TAILLIERUNG: 122-78-107 mm RADIUS: 15 m (167) PREIS: 449,95 EUR (o. Bdg.) Immer für ein Abenteuer gut – das ist dieser sehr leichte Ladies Universalski für Piste und Powder. Die SandwichKonstruktion sorgt für höchste Stabilität, das ausgewogene Fahrverhalten ermöglicht die Sandwich-WoodCoreBauweise.

2 WATEA 114

WATEA 84

SLOP OPE ESTYLE E

LÄNGEN: 176 / 186 cm

LÄNGEN: 159 / 167 / 176 / 184 cm

LÄNGEN: 158 / 168 / 178 cm

TAILLIERUNG: 146-114-124 mm

TAILLIERUNG: 186-84-112 mm

TAILLIERUNG: 112-82-112 mm

RADIUS: 27 m (186)

RADIUS: 18 m (176)

RADIUS: 18 m (168)

FRREERIDE DE

PREIS: 799,95 EUR (o. Bdg.) Dieser Backcountry-TwinTip ermöglicht auch unter extremsten Bedingungen präzise Powerturns und spurgenaues Cruisen. Die Eigenschaften der bewährten Powder Hull-Schaufel werden durch die neue Early Rise Construction besonders hervorgehoben. Durch die langgezogene, hohe Schaufel entsteht fetter Auftrieb – unverzichtbar für geniales Feeling im Gelände.

FRREE EERIDE DE

PREIS: 499,95 EUR (o. Bdg.) Aller Anfang ist easy! Mit diesem leichten und stabilen Ski gelingt der Einstieg in die Welt des Freeridens perfekt. Mit I-Beam-Technologie und Sandwichkonstruktion; sowohl abseits der Piste als auch universell einsetzbar.

VILLAIN PRO

PREIS: 349,95 EUR (mit X 9 WIDE 90) Kompromissloser Ski für coole Rookies. Pro Rider-Material für Kicker und Rails mit Real TwinTip mit Sandwich 25° Sidewall Konstruktion für härteste Belastungen, speziell entwickelt für TwinTip-Ski mit flacher gefräster Seitenwange.


KAUFBERTAT TU UN NG SKII |

JERRY 104 SW

J.O. PRO SW

FRE FREEST STYL YLE JUNI NIOR OR

LÄNGEN: 171 / 181 / 191 cm

LÄNGEN: 161 / 171 / 176 / 181 cm

LÄNGEN: 131 / 141 / 151 / 161 cm

TAILLIERUNG: 130-104-120 mm

TAILLIERUNG: 121-84-110 mm

TAILLIERUNG: 116-81-106 mm

RADIUS: 26 m (181)

RADIUS: 20,2 m (181)

RADIUS: 11,8 m (141)

BIIG MO MOUN UNTAIN IN

PREIS: 799,95 (mit Mojo 15) Dankbarer TwinTip, der Big MountainFähigkeiten und technisches Skifahren vereint. Für Experten mit sehr guter Technik abseits der Piste und im Powder. Der Jerry kommt mit Sandwich-TwinTip-Konstruktion und ist der „BigLiner“ im Head-Programm.

SLO SLOPES EST TYLE

PREIS: 599,95 (mit Mojo 15) Extreme TwinTip-Performance trifft auf extremen TwinTip-Performer: „J.O.“ steht natürlich für Heads Freestyle-Star Jon Olsson – weil Geschwindigkeit das wichtigste ist, um einstudierte Tricks auch vor Publikum überzeugend zu stehen.

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MANGO-PLUM SW

PREIS: 329,95 (mit Mojo 11) Für Kids, die keine Grenzen kennen. Extrem haltbar für haarsträubende Tricks. Mamas und Papas, zieht Euch warm an – hier kommen schnelle Kids durch den Funpark, die einiges draufhaben!

WILD ONE SW

FR FREE ERI RIDE WOMEN N

LÄNGEN: 150 / 156 / 161 / 166 / 171 cm TAILLIERUNG: 121-81-107 mm RADIUS: 15,4 m (161) PREIS: 649,95 (mit Power 12 D Wide 88) 81 mm stehen bei Head dieses Jahr für die Traumtaille. Dieser „wilde“ AllMountain Freerider zeigt gerne seine Krallen, egal ob auf der Piste oder im Gelände. Geeignet für sehr gute Skifahrerinnen, die gerne schnell unterwegs sind.

2

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I.PEAK 82 FLR

SW PR PRO

FREE FR ERIDE RI E

LÄNGEN: 161 / 172 / 177 / 183 cm TAILLIERUNG: 122-82-108 mm RADIUS: 17,7 m (177) PREIS: 699,59 (mit Power 12 D Wide 88) Für technisch sehr gute Skifahrer, die nie in den Rückspiegel schauen: Im Pulver und in frisch verschneiten Hängen schreit dieser Ski vor Begeisterung. Mit Sandwich-Bauweise und PowerRail Pro.

HEAD www.head.com


46 | KAU A FBERTATUNG NG SKI

K2

BAD SEED

FR FREERI RIDE DE JUNIO OR LÄNGEN: 109 / 119 / 129 / 139 / 149 cm

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TAILLIERUNG: 113-85-104 mm RADIUS: 12 m (139)

2

PREIS: 269,95 EUR (mit K2/Marker M7.0 RTL) Dank 85 mm unter der Bindung wissen Kids mit dem Bad Seed endlich, wie locker und leicht es sich durch zerfahrenen Schnee und Powder pflügt. Im weichen Schnee ist der Ski lebhaft und leicht steuerbar. Dabei verfügt er aber über genügend Sidecut, um auch auf der Piste und im Park eine gute Figur zu machen. Fazit: Vielseitigkeit auf der ganzen Linie und bei allen Schneebedingungen. Der Bad Seed war Sean Pettits erste Wahl, bevor er auf eines unserer Erwachsenenmodelle umgestiegen ist.

REVIVAL

SLOP OPESTY YLE

LÄNGEN: 159 / 164 / 169 / 174 / 179 cm TAILLIERUNG: 121-90-115 mm RADIUS: 20 m (179) PREIS: 399,95 EUR (o. Bdg.) / 569,95 EUR

(mit K2/Marker Griffon SchizoFRANTIC)

4 OBSETHED

FREE EERIDE

MISSBEHAVED

FR FREERI RIDE DE DAME MEN N

Dank einer enorm stabilen Bauweise und ABSorb Seitenwangen ist dieser ContestPark-Ski robust genug, um in jedem Terrain Vollgas zu geben – egal ob vorwärts oder switch. Der brandneue Jib Rocker und der bidirektionale Sidecut sorgen für leichte Steuerbarkeit und optimieren das Handling und die Flexibilität in jedem Gelände und auf den verschiedensten Obstacles.

DARKSIDE

BIGG MOUNTAIN

LÄNGEN: 169 / 179 / 189 cm

LÄNGEN: 149 / 159 / 169 cm

LÄNGEN: 174 / 181 / 188 cm

TAILLIERUNG: 146-117-134 mm

TAILLIERUNG: 133-102-127 mm

TAILLIERUNG: 156-128-144 mm

RADIUS: 23 m (179)

RADIUS: 14 m (159)

RADIUS: 25 m (174)

PREIS: 679,95 EUR (o. Bdg.) / 879,95 EUR

PREIS: 579,95 EUR (o. Bdg., empfohlen: Baron oder Squire)

PREIS: 699,95 EUR (o. Bdg.,

(mit K2/Marker Griffon SchizoFRANTIC)

Ein Ski, der überall funktioniert – bei fetten Big Mountain Lines genauso wie auf der Piste. Der Powder Rocker optimiert den Auftrieb in weichem und das Fahrverhalten in verspurtem Schnee, während ein progressiver Sidecut und die Vorspannung unter der Bindung bei allen Bedingungen für eine Top-Performance sorgen. Der Ski bietet eine präzise Schwungeinleitung auf hartem Untergrund und lässt sich gleichzeitig in weichem Schnee geschmeidig drehen.

Dieser frauenspezifische Twin Tip kommt 2010/11 mit noch mehr Breite und einem All-Terrain Rocker in Schaufel und Skiende auf den Markt, um im tiefen Powder maximalen Auftrieb zu gewährleisten, ohne an Agilität und Flexibilität bei wechselhaften Bedingungen einzubüßen. Der bidirektionale Sidecut und der leichte BioFlex Holzkern sorgen für unerreichte Performance – egal ob bei Switch-Runs im Powder oder beim Einsatz auf harter Piste.

empfohlen: Duke oder Jester) Zuhause in schattigen Nordhängen und in steilen Rinnen. Beim diesjährigen Modell beginnt der Rocker gleich vor der Bindung. Das Heck wird dadurch zur Bremse als auch zum Gaspedal: Verlagert man das Gewicht auf die Schaufel, dreht der Ski leicht und schnell, dank einer normalen Vorspannung im Heck wird Geschwindigkeit herausgenommen. Verlagert man nach hinten, nimmt der Ski Geschwindigkeit auf und powert souverän durch jedes Gelände.


KAUFBERTATUNG SKI |

MX128

BIG MO MOU UNTAIN N LÄNGEN: 190 cm TAILLIERUNG: 146-128-134 mm RADIUS: 40 m PREIS: ab 949,- EUR (mit K12 CTI 130) Durch die spezielle Spannung und radikale Skibreite von 128 mm ist bei dem ProModell von Hugo Harrison ein enormer Auftrieb im Tiefschnee garantiert. Der MX128 liebt die Geschwindigkeit und bleibt dabei absolut spurtreu. Er wird als der radikalste Ski aus der MX-Serie bezeichnet, da er aufgrund seiner geringen Taillierung im Schaufelbereich und der gegensätzlich starken Taillierung am Ski-Ende für Tiefschnee-Abfahrten im Highspeed-Tempo prädestiniert ist. Die optimale Wendigkeit verspricht unvergesslichess Fahrvergnügen in jedem Gelände und gibt dem Sportler die notwendige Sicherheit. Die „Double-Hollowtech“-Technologie macht den Ski leichter und setzt ein zusätzliches Design-Highlight.

2 MX98

FREE EE ERID RIDE DAM AMEN N LÄNGEN: 158 / 168 / 178 / 188 cm TAILLIERUNG: 126-98-116 mm RADIUS: 18 / 21 / 24 / 27,5 m PREIS: ab 899,- EUR (mit K12 CTI) Der Tiefschnee-Profi. Der MX98 beweist auf seinem Lieblingsuntergrund wahre Stärke. Ruhig, stabil und dank seiner torsionalen Biegesteifigkeit ebenso ein ausgezeichneter Begleiter, wenn es zwischendurch mit Highspeed auf die Piste geht.

MX108

FREE EE ERID RIDE LÄNGEN: 177 / 187 / 195 cm TAILLIERUNG: 132-108-122 mm RADIUS: 28 / 32 / 35 m PREIS: ab 909,- EUR (mit K12 CTI) Der Radikale. Der MX108 ist der Backcountry-Profi, der sich abseits der Pisten am wohlsten fühlt. Seine Stärken entfaltet er nicht nur bei HighspeedAbfahrten im Tiefschnee, sondern auch im abwechslungsreichen, schwierigen Gelände.

KÄSTLE ww w ww. w ka kaes estl es tle tl e-sk sk ki. i.co co om

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48 | KAU A FBERTATUNG G SKI

KNEISSL www..k kn neiss sl.co om ROCK STAR

FLY STAR

FR FRE EERI RIDE DE

FR FREE EST STYLE

LÄNGEN: 163 / 173 / 183 cm

LÄNGEN: 179 / 189 / 191 cm

TAILLIERUNG: 116-83-106 mm (173)

TAILLIERUNG: 129-98-116 mm (189)

RADIUS: 17 / 19 / 21 m

RADIUS: 21 / 26 / 26 m

PREIS: 699,- EUR (o. Bdg.) / 849,- EUR

(mit Kneissl 614 Pro oder PowerRail Pro wide + Power 12D)

Hochwertiger leichter TwinTip-Ski mit exzellenter Kontrolle auf der Piste, im Tiefschnee oder in der Halfpipe. Park&Pipe-Ski mit erstklassigen Fahreigenschaften im Gelände und ausreichender Taillierung für harte Pisten.

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PREIS: 749,- EUR (o. Bdg.) / 849,- EUR (mit Kneissl 614 Pro oder PowerRail Pro wide + Power 12D) Hochqualitativer Freeride-Ski für alle Schnee- und Geländebedingungen. Perfekte Flex-Abstimmung hinsichtlich Stabilität und Führung bei schnellen Tiefschneeabfahrten und auf der Piste, kombiniert mit überzeugenden Auftriebseigenschaften im Schaufelbereich.


KAUFBERTAT TU UN NG SKII |

GIRISH

BIIG MO MOUN UNTAIN IN

LÄNGEN: 156 / 163 / 170 cm

TAILLIERUNG: 139-110-129 mm

TAILLIERUNG: 121-86-110 mm

RADIUS: 26 / 29 m

RADIUS: 16 / 17 / 18 m

PREIS: 599,95 EUR (o. Bdg.) Ein reiner Freerideski für ein noch besseres Surfgefühl. In seiner Taillierung noch breiter gehalten als sein kleiner Bruder der Enforcer. Für leidenschaftliche Powder-Freaks. Sehr sportlicher Aufbau, der für ein fantastisches Tiefschnee-Erlebnis sorgt.

ACE OF

DEAD MONEY

SPADES JR.

SLO SLOPES EST TYLE

LÄNGEN: 185 / 193 cm

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FREE EE ESTYL YLE E JU JUNI NIOR OR

LÄNGEN: 108 / 118 / 128 / 138 / 148 cm TAILLIERUNG: 109-76-99 mm (138)

PREIS: 399,95 EUR (o. Bdg.) Der Dead Money sorgt durch leichteres Gewicht für eine bessere Kontrolle in der Luft und durch seine Sandwich-Konstruktion für Präzision, Haltbarkeit und Beschleunigungsfähigkeit. Dabei lässt er sich sensationell auf der Piste carven und manövrieren. Duch die TwinTip-Konstruktion ist dieser Ski sehr leicht drehbar.

RADIUS: 8 / 9 / 11 / 12 / 14 m PREIS: 499,95 EUR (mit Bindung) Der kleine Bruder des Ace of Spades. Für die kleinen Park&Pipe-Kids, die schon mal üben und die Tricks der Großen nachahmen möchten. Der Ski für die zukünftigen Bene Mayers und TJ Schillers.

NEMESIS

FREEERIRIDE DAMENN LÄNGEN: 153 / 161 / 169 / 177 / 185 cm TAILLIERUNG: 135-98-125 mm (177) RADIUS: 15 / 16 / 17 / 19 / 21 m

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PREIS: 499,95 EUR (o. Bdg.) Kern und Schaufel sind brandneu beim Damenmodell Nemesis, das sich in jedem Terrain wohl fühlt. Die speziell für Tiefschnee gedachte Slow-Rise-Spitze macht ihn gemeinsam mit dem benutzerfreundlichen 98 mm-Sidecut zu einem extrem vielseitigen Ski.

ENFORCER

FRREE EERI RIDE DER R

LÄNGEN: 161 / 169 / 177 / 185 cm TAILLIERUNG: 135-98-125 mm (185) RADIUS: 16 / 17 / 19 / 21 m PREIS: 499,95 EUR (o. Bdg.) Dieser Ski wurde für leidenschaftliche Powder-Freaks entwickelt, die Kraft haben. Bei Tempo fühlt sich der stabile, laufruhige Enforcer am wohlsten, große Schwünge liegen ihm. Durch seine im Flex relativ weich gehaltene Schaufel gewährleistet er guten Auftrieb im Powder.

NORDICA ww ww.no nordic ica a.com


500 | KAU AUFBERTATUNG G SKI

ROSSIGNOL

S4 PRO JIB

FR FREE EST STY YLE JU YLE JUNI NIOR OR

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LÄNGEN: 118 / 138 / 148 / 158 cm TAILLIERUNG: 104-74-97 mm (138) RADIUS: 12,4 m (138)

2

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PREIS: 299,95 EUR (mit FKS 100 L open) Für künftige Freestyler, denen nicht leicht bange wird und die einen echten TwinTip-Ski wollen, um den Park zu rocken.

S7.117 OPEN

FREERIDE

BIIG MO OUNTAIN N

LÄNGEN: 168 / 178 / 188 /

195 (Super7.117) cm TAILLIERUNG: 140-110-118 mm (178) RADIUS: 14,8 m (178) PREIS: 729,95 EUR (o. Bdg.) / 929,95 EUR (mit FKS 140 XXL open); Super7.117 open Freeride: 849,94 bzw. 1.099,95 EUR (FKS 180 XXL open) Die Kombination aus invertierter Vorspannung für das Aufschwimmen sowie für Butters und Slashes im Tiefschnee und tiefer Taillierung („Amptek”) sorgt für eine größere Vielseitigkeit auf befahrenem Tiefschnee und auf der Piste. Das Modell Super 7 mit der Länge 195 ist mit 117 mm-Skimitte breiter und hat zusätzlich Metallverstärkungen.

S3.98 OPEN

FREERIDE

FR REERIIDE

LÄNGEN: 159 / 168 / 178 / 186 cm TAILLIERUNG: 124-70-112 mm (168) RADIUS: 11 m (168) PREIS: 429,95 EUR (o. Bdg.) / 499,95 EUR

(mit FREESKI 110 XL open)

Dank der Amptek-Technologie ist der S3 ein echter 2-in-1 Ski. Im Tiefschnee hat die Taillierung Directional-Qualitäten für perfekte Butters und Slashes. Auf der Piste ist die Taillierung ein echter TwinTip. Pop und progressiver Flex machen diesen spielerischen Ski zur perfekten Wahl für Piste und Snowpark.

S.80 W

FRE FREERI RIDE DE DAMEN EN LÄNGEN: 155 / 160 / 165 / 170 cm TAILLIERUNG: 120-80-108 mm (160) RADIUS: 12,2 m (160) PREIS: 449,95 EUR (o. Bdg.) / 469,95 EUR (mit FREESKI 100 L open)) Ein sehr vielseitiger Freeride-Ski für Frauen, der für Abstecher außerhalb der abgesteckten Pisten entwickelt wurde. Er ist optimal für 15-20 cm tiefen Pulverschnee geeignet und bietet auf der Piste trotzdem Sicherheit, Kraft und spielerisches Fahrvergnügen. FIT-Technologie für mehr Leichtigkeit und Wendigkeit. Skifahren bei allen Gelände- und Schneeverhältnissen.


KAUFBERTAT TUN U G SK KI |

EL DICTATOR

BIIG MO MOUN UNTAIN IN

SUSPECT

SHOGUN JR.

SLO SLOPES EST TYLE

FRREERIRIDE DE JJUN UNIO IOR R

LÄNGEN: 194 cm

LÄNGEN: 151 / 161 / 171 / 176 / 181 cm

LÄNGEN: 110 / 120 / 130 / 140 cm

TAILLIERUNG: 139-114-124 mm

TAILLIERUNG: 122-86-115 mm (171)

TAILLIERUNG: 106-80-98 mm (130)

RADIUS: 43,4 m

RADIUS: 17,6 / 19,7 / 21,9 m

RADIUS: 19,5 / 17 / 15 / 14 m

PREIS: 1.049,95 EUR (mit N STH 16 DRIVER) Dieser Big Mountain-Profiski wurde zusammen mit Cody Townsend und Kaj Zackrisson vom Salomon Freeski-Team entworfen. Der 300 mm Rocker Shape und der Vollholzkern bieten extreme Power und Stabilität.

51

PREIS: ab 579,95 EUR (mit N Z11) Der Referenzski von Salomon für tolle Performance in Park & Pipe. Extra haltbare und solide Konstruktion für Jumps.

PREIS: ab 229,95 EUR (mit N T5) Ein All-Mountain Juniorski mit progressiven, auf die jeweilige Skilänge abgestimmten Taillenbreiten. Der Shogun Jr. wächst mit dem Kind mit, um maximale Fortschritte zu gewährleisten.

2 GEISHA

FR FREE ERI RIDE DAMEN N LÄNGEN: 153 / 164 / 173 cm TAILLIERUNG: 126-97-116 mm (164)

4

RADIUS: 19,5 / 20,6 / 23,1 m PREIS: 829,95 EUR (mit N STH 12) Dieser Freeride-Ski mit Rocker Shape ist genau das Richtige für Mädels, die für alle Bedingungen gewappnet sein wollen.

SENTINEL

FR FREE ERI RID DE DE

LÄNGEN: 170 / 177 / 184 / 191 cm TAILLIERUNG: 129-95-121 mm (184) RADIUS: 17,8 / 19,8 / 21,1 / 24,3 m PREIS: 749,95 EUR (mit N STH 12) Extrem leistungsstarker Ski mit AllTerrain Rocker für Piste und Backcountry. Ideal für kraftvolle Skifahrer, die außerordentliche Stabilität in allen Bedingungen erwarten.

SALOMON www w.sa alomo on.com


522 | KAUUFBERTATUNGG SKI

SCOTT

P1

SLLOPESESTY TYL LE JUN UNIO IOR R

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LÄNGEN: 121 / 131 / 141 cm TAILLIERUNG: 106-70-99 mm

2

4

RADIUS: 8,2 / 10,3 / 12,8 m PREIS: 169,- EUR (o. Bdg.) Kompromissloser Junior-Freestyle-TwinTip für Kids unter elf Jahren mit Cap Sandwich Foam, TwinTip, Dual Radius und Factory Finish. Park 50% / Backcountry 50%.

PUNISHER

SLSLOPPESESTYLE

LÄNGEN: 162 / 172 / 182 / 191 cm TAILLIERUNG: 128-98-115 mm (182) RADIUS: 14 / 14 / 16 / 17 m PREIS: 479,- EUR (o. Bdg.) Der Punisher ist ein Ski für alle, die im Gelände zuhause sind, aber auch gern im Park shredden gehen. Sehr vielseitiger Ski, auch für Tricks im Park sehr gut geeignet. Mit Wood Core Triaxial Laminate für besten Flex und Torsionsverteilung. Tip Radius Freeride Progressive. TwinTip, Dual Radius, Factory Finish und Pro Tip 300.

PURE

FREE EER RIDE

ROSA

FRE FREERI RIDE DE DAMEN EN

STUNT

BIG BIG MO MOU UNTAIN

LÄNGEN: 188 / 193 cm

LÄNGEN: 158 / 168 / 178 cm

LÄNGEN: 176 / 186 / 196 cm

TAILLIERUNG: 135-101-119 mm (193)

TAILLIERUNG: 126-86-113 mm (168)

TAILLIERUNG: 144-113-115 mm (196)

RADIUS: 20,5 / 23,5 m

RADIUS: 12,8 / 13,2 / 14,7 m

RADIUS: 21,5 / 24 / 26 m

PREIS: 599,- EUR (o. Bdg.) Big Mountain Expert Freeride-Ski für Fortgeschrittene und erfahrene Freerider sowie Backcountry-Fahrer. Sandwich WoodCore mit Composite Triax Laminate und Slanted Sidewall, Progressive Sidecut 2 Radius, Dual Radius, Factory Finish, Pre Track, Pro Tip 350, Venturi Tail.

PREIS: 579,- EUR (o. Bdg.) Der Scott Rosa ist ein Freeride-Ski für Frauen, die nach Sicherheit, Spaß und Komfort im Off-piste- und Big MountainBereich suchen. Mit Wood Core Triaxial Laminate für bessere Flex- und Torsionsverteilung, Tip Radius Progressive 350 mm, Sidecut 2 Radius. Woman / Factory Finish, Dual Radius, Pro Tip 350.

PREIS: 649,- EUR (o. Bdg.) Big Mountain Pro Freeride-Ski für erfahrene und professionelle Fahrer mit Einsatzbereich Piste 10% / Off-Piste 90%. Sandwich WoodCore mit Composite Triax Laminate und Slanted Sidewall. Progressive Sidecut, Factory Finish, Pre Track, Venturi Tip & Tail und V-Rocker Tip.


KAUFBERTAT TU UN NG SKII |

STORMRIDER PRO

ROTOR TEAM

BIIG MO MOUN UNTAIN IN

SLO SLOPES EST TYLE

ROTOR 84

FRREESTTYL YLE E JU JUNI NIOR OR

LÄNGEN: 166 / 178 / 190 / 201 cm

LÄNGEN: 161 / 169 / 177 cm

LÄNGEN: 117 / 127 / 137 / 147 cm

TAILLIERUNG: 136-105-123 mm

TAILLIERUNG: 116-84-106 mm

TAILLIERUNG: 102-72-92 mm

RADIUS: 20,5 / 23,6 / 27,5 / 31,3 m

RADIUS: 17,4 / 19,5 / 21,8 m

RADIUS: 9 / 11 / 12,8 / 14,8 m

PREIS: 990,- CHF Freeride-Experten werden ihre helle Freude an diesem Fat Ski haben. Die breite Konstruktion bietet maximalen Auftrieb und sorgt für Tiefschnee-Vergnügen der besonderen Art. Die weiterenwickelte PITTechnologie sorgt für Flex und Torsion und lässt den Ski dennoch stabil bleiben.

53

PREIS: 790,- CHF Freestyler Christian Bieri hat klare Ansprüche, was „seinen“ Ski anbelangt. Als Mitglied des internationalen Quiksilver-Teams hat er sein Know-how bei der Entwicklung des Rotor 84 besonders tatkräftig mit eingebracht. Resultat: der „Tetris-Ski“ wird zum Hingucker in Park&Pipe, überzeugt zudem mit spielerischem Handling.

PREIS: 219 ,- CHF (o. Bdg.) /

259,- CHF (mit Bdg.)

Mit diesem Ski sind schnelle Kurvenwechsel und flinke Bewegungen ein Kinderspiel. Auf der Piste und in der Pipe überzeugt der Ski mit seiner Stabilität und sorgt bei coolen Sprüngen für eine präzise Landung.

STORMRIDER LXL

FR FREE ERI RIDE DAMEN N LÄNGEN: 154 / 162 / 170 cm TAILLIERUNG: 122-80-108 mm

2

4

RADIUS: 13,7 / 15,3 / 17 m PREIS: 820,- CHF Stöcklis Freeride-Gerät für die Damen. Die breite Konstruktion sorgt für viel Auftrieb. Gleichzeit verhilft die Softflex-Bauweise für eine Leichtgängigkeit auch bei Kurvenfahrten auf der Piste. Damit sorgt der Lady-Freerider für Fahrspass für Piste und Powder.

STORMRIDER XXL

FR FREERI FRE RIDE DE

LÄNGEN: 162 / 170 / 178 / 186 cm TAILLIERUNG: 122-80-108 mm RADIUS: 15,3 / 17 / 18,8 / 20,7 m PREIS: 820,- CHF Fernab der Piste gibt es mit dem Stormrider XXL keine Grenzen mehr – mit ihm lässt es sich über Klippen springen, Steilhänge hinunterbrausen und sicher durch harten wie weichen Schnee gleiten. Seine Pistenperformance ist stabil und präzise. Die transparente, lederartig strukturierte Oberfläche ist extrem widerstandsfähig und kratzfest.

STÖCKLI www. w.stoe eckli.ch ck


544 | KAU A FBERTATUNG G SKI

VÖLKL

LEDGE JR.

FR FREEST STY YLE JUNIIOR

w w..vo ww oelk kl.com m

LÄNGEN: 88 / 98 / 108 //

118 / 128 / 138 / 148 cm TAILLIERUNG: 96-66-89 //104 / 72 / 97 mm RADIUS: 4,6 / 6 / 7,7 // 8,4 / 10,2 / 12,3 / 14,4 m PREIS: 149,95 // 169,95 EUR (o. Bdg.; Marker Royal Family Bindungen empfohlen)

2

4

Ein cooler neuer Parkski für den Slopestyle-Nachwuchs. Idealer JibberPartner für alle Arten von Tricks. Extrem vielseitig und super robust. Sein hochwertiger Full Sensor Woodcore verleiht ihm ein kompaktes und stabiles Fahrgefühl. Der Ski ist bereits ab einer Skilänge von 88 cm erhältlich.

WALL

SLSLOPPESESTYLE LÄNGEN: 161 / 169 / 177 / 185 cm TAILLIERUNG: 115-87-115 mm RADIUS: 16,3 / 18,2 / 20,2 / 22,3 m PREIS: 449,95 EUR (o. Bdg.; Marker Royal Family Bindungen empfohlen) Robust und schnell und zugleich verspielt, wendig und spritzig, mit symmetrischem Seitenzug, feinfühliger Multilayer Woodcore plus Karbonverstärkung. Sein neuer StreetArt-Look wird als optisches Detail durch farbige Seitenwangen abgerundet.

KENDO

FR FREE ERI RIDE

KENJA

FRE FREERI RID DE DAMEN EN

KURO

BIIG MO MOUN UNTA TAIN IN

LÄNGEN: 163 / 170 / 177 / 184 / 191 cm

LÄNGEN: 149 / 156 / 163 / 170 cm

LÄNGEN: 175 / 185 / 195 cm

TAILLIERUNG: 127-88-109 mm

TAILLIERUNG: 129-86-105 mm

TAILLIERUNG: 164-132-139 mm

RADIUS: 18 / 19,9 / 21,9 / 24,1 / 26,2 m

RADIUS: 14,2 / 15,9 / 17,7 / 19,6 m

RADIUS: 22,3 / 26,3 / 30,4 m

PREIS: 579,95 EUR (o. Bdg.; Marker

PREIS: 579,95 EUR (o. Bdg.; Marker

PREIS: 799,95 EUR (o. Bdg.; Marker

Royal Family Bindungen empfohlen)

Der neue Kendo ist eine Off-Piste-Maschine für vollen Speed. Extra kompaktes Fahrgefühl und hohe Stabilität sowie Dämpfung. Er besticht durch Vielseitigkeit – ähnlich wie der etwas breitere Mantra. Dies macht den Neuling zu einem Freerider mit erstklassiger Pisten-Performance.

Royal Family Bindungen empfohlen) Das weibliche Pendant zum Kendo. Ein pistenorientierter Freerider für anspruchsvolle Damen. Ausgestattet mit der gleichen Hightech wie der Kendo, jedoch in Gewicht, Balance und Sidecut perfekt auf die Anatomie von Freeriderinnen ausgelegt – so macht der vielseitige Titanal-Ski jeden Geländeausritt zum Vergnügen.

Royal Family Bindungen empfohlen) Der mächtige Powder Rocker Shape mit dem darauf fein abgestimmten 3-SectionFlex ist so ausgelegt, dass nicht nur entspanntes Surfen zum Genuss wird, sondern auch schnelle, steile Backcountry-Ritte – Highspeed-Turns bei voller Kontrolle inklusive.


KAUFBERTATUNG SKI |

055


Š St. Johann


REPORTAGE |

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NIX FÜR WEICHEIER

ENDE JANUAR 2011 GASTIEREN DIE TOP-STARS DER SZENE BEIM WELTCUP IN GRASGEHREN / OBERMAISELSTEIN ERSTMALS IN DEUTSCHLAND TEXT: Petra Rapp

„DAS ZIELSTADION BEBT, MIR LÄUFT ES EISKALT DEN RÜCKEN RUNTER. NUR NOCH ZWEI HEATS UND ENDLICH WIRD ES LOSGEHEN. ALLE VORBEREITUNGSROUTINEN LAUFEN DURCH, DAS LAUTE ‚PROCEED TO THE STARTGATE… RACERS READY… ATTENTION… GO’ DES STARTERS UND DIE LAUTEN ZUSCHAUERSCHREIE BRINGEN MEINEN ADRENALINSPIEGEL AUF HOCHTOUREN. SCHNALLEN ZUKNALLEN, ALLES IST WIE ELEKTRISIERT, VIEL TESTOSTERON IN DER LUFT. ICH GEHE DIE ERSTEN PASSAGEN NOCHMAL IM GEIST DURCH UND DENKE KURZ: WIE GEIL, JETZT BIST DU ALSO WIRKLICH DA. ANDY MATT, ENAK CAVAGGIO, EIN SACKSTARKER HEAT – EGAL – ICH WEISS, ALLES IST DRIN. ‚PROCEED TO THE STARTGATE!’” Die geschilderten Eindrücke der Startatmosphäre bei der Ski Cross-Premiere bei den Olympischen Spielen in Vancouver am Cypress Mountain aus der subjektiven Sicht von Martin Fiala lassen es erahnen: Ski Cross bietet Emotionen pur. Martin war nach seiner aktiven Laufbahn als Weltcup-Abfahrer einer der ersten deutschen Protagonisten in der internationalen Ski Cross-Szene, erlebte die Sturmund-Drang-Zeit der jungen Disziplin und gewann die etablierte Profitour in den USA. Olympia war nach fünf Jahren ohne Ski Cross-Rennen und nach einem schweren Autounfall sein Ziel. Martin Fiala hat sich damit einen Traum erfüllt. Mit 42 war er der Oldie unter den Ski-Cross-Teilnehmern und zum ersten Mal bei den Olympischen Spielen. Er und Simon Stickl waren die einzigen Deutschen, die sich qualifiziert hatten. Im Viertelfinale schied er gegen den späteren SilbermedaillenGewinner Andy Matt knapp aus. Ski Cross ist nichts für Warmduscher. „Wenn Niki Lauda behauptet, in Monaco fliege man mit dem Hubschrauber durchs Wohnzimmer – dann fliegen wir mit dem Kampfjet durch die Besenkammer“, beschreibt Fiala die Sportart. Der Amerikaner Daron Rahlves, früher Weltmeister im Super-G und wie Fiala auch ehemals Weltcup-Abfahrer, sieht es ähnlich: „Ski Cross ist so, als würde man ein Taxi in Höchstgeschwindigkeit durch die überfüllten Straßen New Yorks steuern. Da kann es schon mal richtig krachen.“ Hat es dann auch bei ihm nach einem heftigen Zusammenstoß mit dem Franzosen Ted Picard im Viertelfinale. Aber wie gesagt, Ski Cross ist kein Sport für Weicheier. Und vielleicht gerade deshalb für immer mehr Zuschauer und Athleten so faszinierend. Die Ski Cross-Wettbewerbe waren eine der Attraktionen bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver und haben die TV-Einschaltquoten in die Höhe getrieben. Allein in Deutschland waren in der Spitze mehr als sechs Millionen Fernsehzuschauer von den packenden Rennen und dem direkten Kampf fasziniert. Mann gegen Mann. Frau gegen Frau. Und das vom Start weg gleichzeitig zu viert, auf einem gemeinsamen Kurs für Männer wie Frauen, mit fetten Sprüngen, Wellen und Kurven. Nur die beiden Erstplatzierten kommen weiter in die nächste Runde. Solange, bis am Ende die Sieger feststehen. Ski Cross ist archaisch, simpel und verständlich, kein Überschuss an unnötigen Regeln.

Am 29. Januar 2011 ist es nun auch in Deutschland so weit. Es wird die Luft knistern im Skigebiet Grasgehren in der Allgäuer Gemeinde Obermaiselstein, wenn dort das Startgate zur Weltcuppremiere aufgeht. „Wir haben uns wie die Kinder gefreut, als wir erfuhren, dass es im zweiten Anlauf geklappt hat und Grasgehren die Zusage für die Ausrichtung des ersten Ski-Cross-Weltcups in Deutschland erhalten hat“, sagt Berni Huber, ehemals einer der besten deutschen Abfahrer und Chef in Grasgehren. „Martin hat mir bereits vor fünf Jahren nach seiner Zeit in den USA vom Ski Cross vorgeschwärmt. Uns war beiden klar, dass die Piste in Grasgehren mit vielen natürlichen Wellen für ein Ski Cross-Rennen bestens geeignet ist. Diese träumerische Idee zu realisieren, hat dann aber doch noch ganze vier Jahre gedauert. Nach einem Europacup-Rennen im Winter 2008/2009 haben wir für die Wintersaison 2009/2010 zum ersten Mal versucht, einen Weltcup ins Allgäu zu holen. Die Zeit war jedoch noch nicht ganz reif dafür.“


In diesem Winter ist sie reif. Medien, Vermarkter und auch der DSV haben das Potential der Sportart erkannt. Bis die Sieger jedoch feststehen, müssen noch viele Aufgaben im Allgäu erledigt werden. Das Organisationsteam um Stefan Huber (Skisport- und Veranstaltungs GmbH) sowie Berni Huber und Martin Fiala (beide SC Obermaiselstein) arbeitet mit Vollgas auf eine erfolgreiche Premiere hin. Die Medienvertreter sind zuversichtlich. Achim Hammer vom ZDF, das mit einem großen Team und 16 Kameras aus Grasgehren berichten wird, sagt: „Ski Cross hat großes Potential, steckt fernsehtechnisch allerdings in Europa noch in den Kinderschuhen. Olympia hat aber gezeigt, was möglich ist. Ich meine, dass die Sportart sehr telegen ist und durchaus Zukunft hat, nicht nur bei jüngeren Zuschauern. Es ist das erste Mal, dass ein Ski Cross-Rennen in Deutschland derart aufwendig produziert wird.” Tobias Barnerssoi, ehemals erfolgreicher deutscher Riesenslalomfahrer, heute ARD-Kommentator, ist überzeugt, dass diese Sportart in Kürze ihren festen Platz auch in ARD-Wintersport-Übertragungen haben wird: „Die Spitzenleute werden so bekannt sein wie Maria Riesch und Felix Neureuther in Deutschland oder Herrmann Maier in Österreich.” Auch die Vermarker sind vom Ski Cross angetan. „Ski Cross hat bei den Olympischen Winterspielen 2010 für enormes Aufsehen und hervorragende Einschaltquoten gesorgt. Das dadurch erwachte Interesse bei den Zuschauern und den Medien bietet jetzt die Chance, diesen Sport für die Zukunft in Deutschland zu etablieren. Wenn das gelingt, wird Ski Cross seinen festen Platz in den Herzen der Wintersportfans und im Sportkalender der Fernsehanstalten finden“, so Robert Büchel von der Agentur Sportfive, die exklusiv sämtliche Werbe- und Marketingrechte an dem Ski-Event in Grasgehren vermarktet.

© www.PaulFoto.de

58 | REPORTAGE

Logisch, dass vor allem die deutschen Athleten die große Chance, die sich ihnen in Grasgehren bietet, nutzen wollen. Allen voran Simon Stickl. Er ist amtierender Deutscher Meister, siegte beim Ski Cross-Weltcup im Januar 2010 in St. Johann und erreichte bei den Olympischen Spielen 2010 das Achtelfinale. „Das ist natürlich der Hammer, einen Heimweltcup zu haben und dazu noch mit Fernsehübertragung. Hier haben wir die Chance, richtig auf uns aufmerksam zu machen! Die Strecke in Grasgehren ist prädestiniert für Ski Cross. Sie ist nicht zu flach und nicht zu steil, es gibt viele Chancen zum Überholen und es wird bestimmt die längste Strecke im Weltcupzirkus. Mein Ziel für Grasgehren ist es, auf jeden Fall ins Finale zu fahren – und dann ist alles möglich!“, meint der 23-jährige Draufgänger aus Bad Wiessee. Auch die bis dato erfolgreichste deutsche Ski Crosserin Alexandra Grauvogl vom SC Bad Wiessee ist für das Heimrennen hoch motiviert. „Der Weltcup in Grasgehren und die WM in Deer Valley kurz darauf sind die Höhepunkte in der kommenden Saison für mich! Da will ich auf dem Trepperl stehen und zeigen, dass man mich auch nach meinem dritten Kreuzbandriss noch lange nicht abschreiben sollte!” Die Motivation, der Einsatzwille stimmen also. Das Feuer für diese junge, wilde Sportart ist bei allen deutlich zu spüren. Auch die große Vorfreude auf den Augenblick, wenn es dann am 29. Januar endlich heißt: „Proceed to the startgate… racers ready… attention… GO!” Alle Infos zum Ski Cross Weltcup in Grasgehren gibt es unter www.skicrossweltcup.de oder bei Facebook unter http://www.facebook.com/pages/ Skicrossweltcup-Grasgehren/148465251834083.


060 | RREI EII SE E SE

COLORADO'S GEHEIME FREERIDE-ECKEN TEXT: Wolfgang Greiner

MÖCHTE MAN IM LAND DER UNBEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN SKI FAHREN, HAT MAN DIE QUAL DER WAHL: WESTKÜSTE, OSTKÜSTE, NORDEN, SÜDWESTEN, SIERRA NEVADA, ROCKIES... EIN BUNDESSTAAT, DER IMMER OBEN AUF DER WUNSCHLISTE STEHT, IST COLORADO. DOCH GIBT ES NEBEN DEN BEKANNTESTEN NAMEN ASPEN, VAIL UND BRECKENRIDGE AUCH NOCH ANDERE ZIELE? ES GIBT SIE! UND SKIPRESSE MACHTE SICH AUF, SIE FÜR SIE ZU ERKUNDEN. WILLKOMMEN BEI DEN GEHEIMTIPPS FÜR FREERIDER (UND ALLE ANDEREN SKIFAHRER) IN COLORADO!

© Tony Demin


RE R E IS SE |

Nach gut 15 Stunden Flugzeit von München über Frankfurt zieht der Flieger eine Kurve und setzt zum Landeanflug auf den Denver International Airport an. Die flache Ebene der von Osten her endlos scheinenden Great Plains nimmt ein jähes Ende – dort, wo sich im Westen die Rocky Mountains nicht unweit der Stadt aufbauen. Das Weiß der Berge schimmert in der Nachmittagssonne und bildet den Kontrast zum farblichen Mix aus Grün, Braun und Weiß des Stadtgebiets, das für viele Skiverrückte Ausgangspunkt lang erträumter Skireisen ist. Colorado – der Name des US-Bundesstaats zergeht auf der Zunge. Wer hat sich nicht schon längst den amerikanischen Skitraum erfüllen wollen, mit staubendem Tiefschnee, Cowboystädten und vielen frisch verschneiten Couloirs, die hier an jeder Ecke des San Juan-Gebirges oder der Sawatchkette lauern? Mehr als 50 Gipfel zählen die Colorado Rockies, viele davon sind über 4.000 Meter hoch. Dabei sind die Relationen etwas anders zu sehen: Das Flugzeug setzt in Denver schon auf 1.600 Metern Höhe auf. Angekommen! Es kann losgehen. An der Ausgabe des Sperrgepäcks warten zahlreiche Touristen auf ihre Ski. Die trockene Luft in der Ankunftshalle wird von einer deutlichen Prise Adrenalin durchzogen. Jeder, der hier heute angekommen ist, will nur noch auf die Piste. Wir erfahren, dass fast alle in die Gegend um Aspen und Vail, einige nach Breckenridge fahren. Auch wir schlagen zunächst diese Richtung ein, doch die bekanntesten Skigebiete Colorados sind dieses Mal nicht unser Ziel. Wir wollen die Geheimtipps besuchen, und so biegen wir kurz vor Breck nach rechts ab und fahren noch weitere 130 Kilometer.

Steamboat Springs Steamboat Springs ist eine echte Westernstadt im Norden des Bundesstaates. Wären da nicht die Errungenschaften der Moderne wie Autos, funkelnde Straßenbeleuchtung an den Abenden oder die einladenden Schaufensterfronten der Boutiquen auf der Lincoln Avenue, man könnte beim Anblick der vielen Cowboys fast meinen, in einer anderen Zeit gelandet zu sein. Nur in Steamboat Springs soll es den echten Champagne Powder® geben, den sich die Stadt offiziell als Marke hat schützen lassen.

Dasselbe gilt für „Skitown USA®”, die Bezeichnung, die sich Steamboat selbst gegeben hat, da zahlreiche US-Profiwintersportler im Ort leben. Einer der bekanntesten ist Weltmeister Billy Kidd, der mittlerweile „Director of Skiing” ist und – wie einige andere Locals auch – meist mit Cowboyhut zum Skifahren geht. Andere Berühmtheiten des Ortes sind die Olympiasiegerin (1984) Deb Armstrong, der Erfinder des Snowboardens Sherman Poppen oder die Snowboard-Bronzemedaillengewinnerin (Olympia 1998) Shannon Dunn, dazu gesellen sich noch rund 80 Einheimische, die in den letzten 75 Jahren an Olympia teilgenommen haben und Steamboat Springs somit zum von Olympioniken am dichtesten besiedelten Ort der Welt machen. Auch wenn Steamboat nicht unbedingt das größte Wintersportgebiet ist, bleibt kein Wunsch unerfüllt: Der Besucher hat die Wahl von Langlauf über Eisklettern und Reiten bis hin zum Snowmobil- oder Fesselballonfahren. Der alpine Skisport steht jedoch standesgemäß für das älteste Skigebiet Colorados, in dem der Norweger Carl Howelsen schon im Jahr 1913 mit einer Skisprungschanze den Grundstein für den Wintersporttourismus gelegt hatte, ganz im Vordergrund. In einem Interview gab Billy Kidd seine Lieblingsabfahrten preis: An Powdertagen die schwarz („black diamond”) markierte Shadows, die sich vom Sunshine Peak teilweise durch lichte Bäume nach unten neigt, an Pistentagen Buddy's Run, eine blaue Strecke vom Storm Peak, die sich genussvoll carven lässt. Auch der Rest des Gebiets bietet viel Abwechslung für jede Könnerstufe – von leichten Pisten über steile Rinnen und Buckelpisten bis hin zu den typisch amerikanischen Tree Runs. Die idealsten Verhältnisse herrschen in schneereichen Wintern, vor allem in jenen, die von den Einheimischen als „three wire winters” bezeichnet werden – wenn so viel Schnee liegt, dass alle drei Stacheldrahtreihen der Farmzäune unter der Schneedecke begraben sind. Und aufgrund der geographisch bedingten trockenen Luft genießt man dann natürlich auch den markenrechtlich geschützten Champagne Powder®. Kein Besuch in Steamboat Springs ist komplett, wenn man nicht die heißen Quellen besucht hat, die dem Ort seinen Namen gaben. Diese findet man zum Beispiel mitten im Ortszentrum in den Old Town Hot Springs

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© Steamboat Springs © Steamboat Springs

© Tom Stilo © Crested Butte

Oben: Der jährliche Cowboy Downhill (die Jungs sehen auch sonst so aus!) und WildwestFeeling in Steamboat Springs. Darunter: Powderträume in den Chutes von Crested Butte und Blick auf den historischen Ort.


62 | REEIISSEE oder aber etwa sieben Meilen außerhalb der Stadt (teilweise über eine ungeräumte „Dirt Road” – Allrad oder Ketten im Winter Pflicht!) bei den Strawberry Park Hot Springs. Letztere Anlage liegt wunderbar zwischen Wäldern und Bergen und ist mit ihren 65 Grad heißen Naturquellen eine wahre Oase für alle Erholungssuchenden.

Crested Butte

Das hochalpine Gelände der 4.000er Tellurides bietet Freeridern unzählige Möglichkeiten. Und in Old Town regiert der Western-Flair...

© Tony Demin © Brett Schreckengost

© Brett Schreckengost © Telluride

Unser nächstes Ziel auf der Suche nach den geheimen Ecken Colorados ist Crested Butte. Rund fünfeinhalb Stunden Autofahrt von Steamboat bzw. fünf Stunden von Denver liegt diese ebenfalls authentische Westernstadt im Südwesten Colorados im Gunnison National Forest und den Elk Mountains. Das Skigebiet liegt etwa drei Meilen außerhalb der gleichnamigen Stadt, die Colorados größten „National Historic District” besitzt und in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts als Vorratscamp für die umliegenden Minen gegründet wurde. In den letzten Jahren wurden insgesamt mehr als 315 Millionen US-Dollar in Verbesserungen des Crested Buttes Mountain Resorts investiert. Das Skigebiet wartet dementsprechend auch mit zahlreichen Attraktionen neben den Pisten auf: So gibt es seit vergangenen Jahr einen Adventure Park mit Eislaufbahn, Trampolinen und Kletterwand, ein Nordic Center mit 45 Kilometern Langlaufloipen, eine TubingPiste, Schneeschuhtouren, Hundeschlittenausfahrten, Ausritte durch die Winterlandschaft, Schneemobiltouren und vieles mehr. Ein perfektes Gebiet für Urlaube mit der Familie und die unterschiedlichen Geschmäcker der Liebsten. Selbstredend sind die Skifahrer in der Familie diejenigen, die den meisten Spaß haben werden – oder ist das nur eine berufsbedingt allzu selbstverständliche Annahme der SkiPresse-Redaktion? Nichtsdestotrotz, wer ins Skigebiet von Crested Butte einsteigt, muss sich zu allererst darüber im Klaren sein, dass die Talstation auf fast 2.900 Metern liegt und das Terrain bis auf über 3.700 Meter reicht. Akklimatisieren ist durchaus ratsam, vor allem wenn man kurz zuvor aus dem Flugzeug gestiegen ist. Auf den ersten Blick gibt der Pistenplan ein klar zweigeteiltes Bild ab: Einerseits die durch Lifte erschlossene Stirnseite des Berges mit hauptsächlich grünen (leicht) und

blauen (mittelschwer) Pisten, andererseits zerklüftete, steile Couloirs und Rinnen mit „double black diamond”-Wertung. Dazwischen scheinbar nichts. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Auffahrt mit dem längsten Lift, dem Silver Queen Express. Aus den breiten Pisten des unteren Bereichs werden im steileren Bereich sogleich Buckel, dann anspruchsvolle Hänge sowohl direkt unter dem Lift als auch in den abseits gelegeneren Bowls und Chutes. Da uns die leichten Pisten aufgrund der optimalen Schneelage nicht interessieren und dem Gebiet der Ruf der „Extreme Limits” vorauseilt, konzentrieren wir uns auf die schwarz markierte Hälfte. Wir testen den Schwierigkeitsgrad der Double Diamonds zunächst in der Skiroute Peel und ihren Varianten Banana und Funnel, die direkt vom Silver Queen Express aus erreichbar sind und zur Talstation zurückführen. Diese liegt jedoch gute 600 Höhenmeter weiter unten und gemeinsam mit der dünnen Luft zwingt schon die erste Abfahrt zu einer längeren Verschnaufspause. Aufgrund der guten Erreichbarkeit sind die genannten Hänge schnell zerfahren oder bucklig, daher wenden sich Freerider bald der Rückseite des Berges zu. Hier liegen die Teocalli Bowl und die Third Bowl, die nur Experten empfohlen werden und teilweise kurze Fußmärsche voraussetzen. Alternativ dazu bietet sich der Aufstieg zum Hauptgipfel des Crested Butte Mountain an. Bei schönem Wetter und gutem Schnee liegen die Skiträume inklusive wunderbarer Fernblicke dann in den Abfahrten Peak und Hall of Fame. Dem Entdeckerdrang werden – wie fast überall in den USA – übrigens klare Grenzen gesetzt: „Out of bounds”, also außerhalb der Skigebietsgrenzen Ski zu fahren ist strengestens verboten. Beachtet man dies nicht, droht der Entzug des Liftpasses und der Skitag nimmt ein jähes Ende. Aufgrund der Kompaktheit und dennoch unglaublichen Vielfalt des Crested Butte Mountain Resorts sollte man dies tunlichst vermeiden. Ach ja – und keine Angst, auch weniger geübte Skifahrer und Nicht-Freerider kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch das Après Ski ist in Crested Butte abwechslungsreich. Es gibt viel zu entdekken in der kleinen, historischen Stadt mit ihren viktorianischen Fassaden und vielen interessanten Menschen. Vieles erinnert an den Look und Flair von Steamboat Springs. Und doch ist diese Westernstadt auf ihre ganz eigene Art einmalig. Nimmersatte


© Brett Schreckengost

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64 | REISE EIS EI SE E können den Adventure Park oder die SnowcatSchule besuchen, in der man den Umgang mit einer Pistenwalze erlernt. Viel gemütlicher ist es aber, die Ruhe und Gelassenheit des Ortes bei einem guten Steak und einem Bier zu genießen und sich dabei auf den nächsten Skitag zu freuen...

Telluride Silverton ist ein Ausnahme-Skigebiet, wie man es sonst nur fernab der Zivilisation in Alaska oder Kamtchatka vermuten würde. Absolute FreerideSuchtgefahr!

© Silverton Mountain

© Silverton Mountain

Ist der nächste Geheimtipp wirklich ein Geheimtipp? Telluride ist mittlerweile so etwas wie das neue Aspen Colorados. Schauspieler und andere Berühmtheiten wie Jerry Seinfeld, Tom Cruise oder Ralph Lauren haben den alten Goldgräberort mittlerweile für sich als Winterdomizil entdeckt. Auch in diesem Ort – rund 600 Kilometer von Denver entfernt und einfacher von Grand Junction aus (ca. 200 km) erreichbar – spürt man den Geist des Wilden Westens und kann sich gut vorstellen, wie Butch Cassidy hier anno dazumal seine erste Bank überffallen hatte. Heute besteht Telluride aus zwei unterschiedlichen Ortsteilen – dem historischen Stadtkern im Wildwest-Look und dem Mountain Village mit seinen Hotels, Restaurants und Shops am Fuße des Skigebietes. Eine kostenlose Gondel hilft dabei, ohne Mühe von alt zu neu und andersherum zu gelangen. Absolut beeindruckend ist die spektakuläre Kulisse mit den über 4.000 Meter hohen Bergen rund um den Ort. Für diesen Winter wurden über 180 Projekte im Tal und auf dem Berg realisiert, die den Ort und das Skigebiet noch attraktiver gestalten sollen. Ähnlich einigen Projekten in unseren heimischen Alpen wurden unter anderem auch eine Brücke sowie eine Treppe hoch oben zwischen der Gold Hill Ridge und dem Palmyra Peak (4.060 m) installiert, die nun als Verbindung der beiden Gold Hill Chutes Nummer 8 und Nummer 9 dienen. Ein anderes Projekt bestand in der Pflege bestehender und der Schaffung neuer Tree Run-Gebiete, außerdem wurden neue Bowls erschlossen – 2009 z.B. die Revelation Bowl, die zuvor noch out-of-bounds lag und jetzt per Lift erreichbar ist. Die Revelation Bowl sowie die zehn Gold Hill Chutes (teilweise nur zu Fuß erreichbar) und die Black Iron Bowl im Schatten des mächtigen Palmyra Peak bilden den Spielplatz der Freerider. Wer weniger Adrenalin ausstoßen möchte, hält sich an die Pisten im vorderen Teil des Skigebietes mit direkten Liftverbindungen nach Old Town und ins Mountain Village.

Auch wenn mittlerweile die Prominenten Telluride entdeckt haben und vieles erneuert und verändert wird – es ist und bleibt eines der beeindruckendsten Skigebiete in Colorado. Die Szenerie und die hochalpinen Freeridemöglichkeiten machen diesen Ort zu einem offenen Geheimnis, das man auf jeden Fall einmal selbst lüften sollte. Wer noch höher hinaus oder weiter ins Hinterland möchte, kann hier auch Heliskiing buchen. Einen Vorgeschmack auf das Skierlebnis Telluride bietet übrigens ein Teil des neuen Warren Miller Film „Wintervention” (www.skitheworld.de).

Silverton Mountain Steamboat, Crested Butte, Telluride – die Skigötter waren gut aufgelegt, als sie diese Gebiete erschufen. Doch es geht auch noch ganz anders. Waren wir bisher in voll erschlossenen Skigebieten mit deutlichem Potential für FullService-Tourismus unterwegs, geht es nun in ein einmaliges Ausnahmegebiet: Silverton Mountain. Freerider aufgepasst, denn schon die nackten Fakten sprechen für sich: 100% extrem, 100% Black Diamond als Minimum, die leichteste Abfahrt mit 35% Gefälle, 1 Lift, höchster Punkt auf über 4.100 Metern. Unguided Skiing von 4. Dezember 2010 bis 9. Januar 2011 sowie 1. bis 17. April (Liftpreis US$ 49/ Tag). An diesen Tagen werden maximal 475 Skifahrer in das Gebiet gelassen. Ausschließlich Guided Skiing von 13. Januar bis 27. März 2011 (Tagespreis US$ 99 bis 139). In diesem Zeitraum dürfen sich pro Tag nur 80 Schneeverrückte in Silverton vergnügen. Bis 4. April kann man sich alternativ auch mit dem Heli ins Hinterland fliegen lassen (ab US$ 159/ Person per Drop). Auch Snowcat-Services sind im Angebot. Im Original klingt das Ganze zusammengefasst dann so: „Advanced and expert only riding, no groomers, no clearcut runs and a real mountain experience with plenty of adventure on tap. All thrills no frills.” Viel mehr kann und muss man zu Silverton nicht sagen. Vielleicht nur noch ein Wort: Suchtgefahr! Und dann wäre da noch der Ort Silverton, eine kleine Stadt mit Gold- und Silberminen, die erst sehr spät, nämlich in den 1990er Jahren, geschlossen wurden. Hier findet man alles, was man braucht, wenn man zum Skifahren kommt – allerdings auch nicht unbedingt mehr, aber genau das macht Silverton so speziell. Authentisch, pur und ein echter Geheimtipp für Freerider.


REISE |

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66 | PEOPLE © Jens Klatt

„A guads Gfui“ Pia Widmesser aus Kiefersfelden startet als erste Deutsche bei der Freeride World Tour 2011 Strahlend blaue Augen. Groß gewachsen und eine Figur, die mit ihren langen, schlanken Beinen eher an eine Langstreckenläuferin erinnert als an eine der besten Freeriderinnen der Welt. „Ja, ich hab' ziemlich viel trainiert in letzter Zeit, vor allem Ausdauer. Wir Freerider müssen ja auch sehr viel aufsteigen“, erzählt Pia Widmesser in ihrer ruhigen Art bei einem Termin ihres Sponsors W.L. Gore im Kaunertal. Ob Kondition und Kraft reichen, wird sich dann vom Januar bis März zeigen. Die 26-Jährige aus dem oberbayerischen Kiefersfelden ist auf Ski groß geworden. Zuerst als klassische alpine Rennläuferin im Skiverband Inngau, dann als Ski Crosserin, wo sie es bis ins Nationalteam schaffte. Und seit einigen Jahren, weil ihr Ski Cross zu gefährlich wurde, als Freeriderin. Wenn sie nicht Ski fährt, studiert sie in Rosenheim BWL. Dieses Semester hat sie sich frei genommen. Aus gutem Grund: Sie ist die erste deutsche Freeriderin, die sich durch ihren Sieg bei der Qualifier-Tour 2010 für die Freeride World Tour 2011 qualifizieren konnte. Wie die Herrenserie, wurde auch die Haupt-Tour der Damen für diese Saison erweitert. Auf Pia warten jetzt mit Chamonix-Mont-Blanc (FRA) und Kirkwood (USA) zwei Freeride World Tour-Events sowie drei 4-Star Freeride World Qualifier-Events in La Clusaz (FRA), Hochfügen (AUT) und Nendaz (SUI). Die besten vier Mädels dürfen dann am 19. März beim großen Finale, dem Nissan Xtreme Verbier 2011 by Swatch (SUI), antreten.

Pia Widmesser ist eine von acht internationalen Riderinnen, die bei der Tour um den Titel der weltbesten Freeriderin kämpfen werden. Pias Ziel: „Ich will es einfach nur genießen. Für mich ist es eine große Ehre, dabei zu sein.“ Ob sie Angst hat, wenn sie bei einem solchen Freeride-Contest mit vielen steilen Cliffs und engen Rinnen an den Start geht? „Na ja, am Start denk ich mir schon immer wieder: Warum tu' ich mir das eigentlich an? Aber dann, wenn ich im Ziel bin, dann ist das einfach schon ‚a unglaublich guads Gfui‘, ein riesiger Kick.“ Diesen Kick will sie gerne mitnehmen bis ins Ziel nach Verbier. Den Sprung dorthin zu schaffen, wäre ihr Traum. Pia hat übrigens letzten Winter gemeinsam mit Laura Bohleber (SUI), Lorraine Huber (AUT), Giulia Monego (ITA) und Melissa Presslaber (AUT) in den besten Backcountry-Terrains der Alpen den ersten europäischen Girls-Freeride-Roadmovie gedreht. In „As We Are“ kann man sehen, dass Pia es einfach hat – dieses „guade Gfui“ für den Powder. Ein Gefühl, das sie vielleicht bis nach (Petra Rapp) Verbier bringen wird. Infos: www.piawidmesser.de, www.freerideworldtour.com

Die sechs Etappen der Freeride World Tour 2011: 1. Nissan Freeride de Chamonix-Mont-Blanc 2011 by Swatch (FRA); Datum: 22. Januar 2011, Herren & Damen – Ski & Snowboard 2. Nissan Freeride Engadin St Moritz 2011 by Swatch (SUI); Datum: 30. Januar 2011, Herren – Ski & Snowboard 3. North American Championships Kirkwood 2011 by Swatch (USA); Datum: 25. Februar 2011, Herren & Damen – Ski 4. Nissan Russian Adventure Sotschi 2011 (RUS); Datum: 5. März 2011, Herren – Ski & Snowboard 5. Big Mountain Fieberbrunn 2011 by Nissan (AUT); Datum: 12. März 2011, Herren – Ski & Snowboard 6. Nissan Xtreme Verbier 2011 by Swatch (SUI); Datum: 19. März 2011 (Finale), Herren & Damen – Ski & Snowboard


068 | KAUFBERTATUNG SKI

Profile for die denkbar Wolfgang Greiner

SkiPresse Nr. 2 2010 Dez/Jan  

Das kostenfreie Sportmagazin, Ausgabe Dezember 2010/Januar 2011

SkiPresse Nr. 2 2010 Dez/Jan  

Das kostenfreie Sportmagazin, Ausgabe Dezember 2010/Januar 2011

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