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BERGMARATHON | KOSTER-INSELN | KAUFBERATUNG UND PRODUKTE RUND UMS LAUFEN

TRAILRUNNING

DAS KOSTENLOSE SPORTMAGAZIN | NR 03 / SOMMER 2010


SALOMONRUNNING.COM

XT WINGS 2

“THE VAST MAJORITY OF THE WORLD’S TRAIL RUNNING SHOE DESIGNS ORIGINATED ON PAVEMENT. OURS COME FROM RUNNING IN THE MOUNTAINS.” - FREDERIC CRETINON PRODUCT DEVELOPER - SALOMON TRAIL RUNNING FOOTWEAR

ALSO AVAILABLE, XT WINGS GTX,® WITH THE HIGH-TECH FUNCTIONALITY OF

LOCATION: HAUTES-PYRENEES, FRANCE. PHOTOGRAPHER: SCOTT MARKEWITZ. PRODUCT PHOTOGRAPHY: SEMAPHORE.


INHALT

IMPRESSUM HERAUSGEBER

die denkbar Wolfgang Greiner, München CHEFREDAKTEUR

Wolfgang Greiner (V.i.S.d.P.) REDAKTION

Philipp Radtke, Astrid Schlüchter, Wolfgang Greiner MITARBEITER DIESER AUSGABE

Michael Raab FOTOGRAFEN

wie im Bildnachweis angegeben GRAFIK, LAYOUT UND ILLUSTRATIONEN

Suny Mayer REDAKTIONSANSCHRIFT

die denkbar Wolfgang Greiner, Richard-Strauss-Str. 75, D-81679 München, eMail: greiner@skipresse.de PRODUKTION

die denkbar ANZEIGENVERKAUF

Sandra Wilderer, mail@wilderer-marketing.de Florian Schlecht, flo@skipresse.de Muck Müller, muck@skipresse.de Konrad Heigl, konrad @skipresse.de

Es gilt die neue Anzeigenpreisliste 3/2010, zu beziehen über die Anzeigenleitung (Redaktionsanschrift). DAS KLEINGEDRUCKTE SportPresse ist eine unabhängige, kostenfreie Zeitschrift und erscheint bei die denkbar Wolfgang Greiner, München. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle in SportPresse oder SkiPresse veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers erlaubt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Für Preis-, Datums- und Produktangaben keine Gewähr. SportPresse und www.sportpresse-online.de sowie die denkbar Wolfgang Greiner übernehmen keinerlei Haftung für die im Magazin oder im Internet angegebenen Links. Sollten diese gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen, ist die denkbar Wolfgang Greiner nicht verantwortlich, sondern die Urheber der jeweils verlinkten Seite. SportPresse, SkiPresse und ShowPress sind geschützte Titel.

Die SportPresse wird als ePaper auf den Webseiten www.sportpresse-online.de und www.issuu.com veröffentlicht.

Gehen Sie regelmäßig auf www.sportpresse-online. de, um die neuesten ePaper oder vergangene Ausgabe der SportPresse und SkiPresse zu lesen. Wir freuen uns, wenn Sie uns dieses Jahr auch online treu bleiben. Im Winter 2010/2011 kommt unser Magazin auch gedruckt in den Sportfachhandel zurück.

Laufherbst.

Ist der schönste Teil des Sommers schon vorbei? Wir hoffen es nicht und präsentieren Ihnen unser letztes Sommer-ePaper der SportPresse mit dem Schwerpunktthema Laufen. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf jede Menge neues Material, dass dem Läufer und Trailrunner nützlich sein kann. Mit Michi Raab begaben wir uns auf einen Bergmarathon im Ländle und unser Reisebericht führt uns diesmal nach Westschweden in den neuen Meeresnationalpark Kosterhavet. Dort kann man auch Laufen, Joggen, Rennen und Wandern, unser Bericht handelt aber mehr von Natur und Umgebung dieser traumhaften maritimen Gegend. Wir hoffen, Sie ab Mitte/Ende Oktober auch wieder als Leser unserer Printausgabe der SkiPresse begrüßen zu dürfen. Wir arbeiten nach wie vor unter Hochdruck an der Finanzierbarkeit unseres kostenfreien Magazins, sind aber optimistisch, dass wir Ihnen drei volle Ausgaben über den Winter 2010-11 präsentieren können. Insofern: Gehen Sie zu Ihrem Sportfachhändler und fragen Sie nach der SkiPresse! Wir wünschen einen wunderbaren (Lauf-)Herbst,

Ihr Wolfgang Greiner & das SportPresse-Team

www.sportpresse-online.de www.skipresse.de

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NEWS Events, News, Produkte aus der Welt des Laufsports.

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AUF DIE PLÄTZE...! Die kalifornische Lifestyle-Marke K-Swiss steigt in den Laufsport ein.

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TRAINING UND VERLETZUNG Vor dem Training ist nach dem Training: Die häufigsten Laufverletzungen. Verletzungsprophylaxe mit MBT-Schuhen.

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KAUFBERATUNG LAUFSCHUHE

Wer braucht welchem Schuh zu welcher Laufdisziplin?

TITEL: © istockphoto / Eva Serrabassa

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ÜBER DEN BERG... Der Montafon Arlberg Marathon: Eine Reportage.

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NATUR UND ENTSPANNUNG Die Koster-Inseln in Schwedens erstem maritimen Nationalpark.


NEWS KOMFORTABLER LAUFHERBST MIT ICEBREAKER Ab diesem Herbst können sich Läuferinnen und Läufer mit der technischen „GT“-Linie von Icebreaker ausstatten, und zwar von Kopf bis Fuß. High-Performance Base Layer, Kurz- und Langarmshirts und wärmende Mid Layer finden sich ebenso in dem Sortiment wie viele nützliche Accessoires. Komplett wird das aus Merino hergestellte Outfit dann noch mit speziellen Laufsocken. Das Material, Merinowolle, ist natürlich funktional und geeignet für jedes Wetter. Sie besitzt temperaturregulierende Funktionen und kühlt an warmen Tagen, hält aber auch bei kühlerem Wetter warm. Dazu kommt, dass es geruchsabweisend und atmungsaktiv ist. Für eine optimale Passform sorgen drei Prozent Lycra im GT-Gewebe. Spezifische Designdetails sorgen für Komfort. Mehr Informationen zu den Produkten der GT-Linie für Männer und Frauen gibt es unter www.icebreaker.com.

SOHLEN FÜR SKYRUNNER Was ist denn nun schon wieder „Skyrunning“? Diese Frage darf man sich natürlich stellen, kommen doch alle Nase lang neue Bezeichnungen für Sportarten auf. Hinter dem Begriff steht nichts anderes als Berglaufen über 2.000 Meter Höhe, das Ganze bis zum Schwierigkeitsgrad II und nicht steiler als 40 Grad. Haben wir wieder etwas dazugelernt! Der Sport wird sogar von einem Verband organisiert, der ISF, International Skyrunning Federation (www.skyrunning.com). Und gemeinsam mit genau diesem Verband hat Vibram jetzt eine Sohle entwickelt, die den Anforderungen in den „Sky“Regionen angepasst ist. Auch die „normalen“ Trailrunner profitieren natürlich davon. Das neue Produkt kombiniert den verlässlichen Grip der Vibram-Sohlen mit einem ultraleichten Carbonfaser-Rahmen. Sprich: Zusätzlich zu Trittsicherheit auf so gut wie jedem Untergrund hat man damit auch noch wenig Gewicht unter dem Fuß sowie bessere Stabilität – und man fühlt auch noch genau, auf was man gerade läuft. Die neue Sohle findet man derzeit an Schuhmodellen wie dem Garmont Adventure (mit Vibram G-Speed) oder dem Mammut Cyclone DLX (mit Vibram Reptilia). www.vibram.com

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CRUNCHY FRUITS Der neue Snack „Crunchy Fruits“ des Hamburger Unternehmens Frutero ist eine ganz neue Art, Obst zu essen. Durch das besondere Gefriertrocknungsverfahren sind die Obststücke crunchy wie Chips, aber mit originalem Obstgeschmack, so gut wie keinem Fett und ohne künstliche Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker. Der ideale Snack für alle OutdoorSportler – klein, knusprig, kompakt und gesund. Wer beim Sport zwischendurch den Akku wieder aufladen will, der weiß, dass Obst ein idealer Energie- und Vitaminlieferant ist. Allerdings kann man nicht immer gleich eine Banane, einen Apfel oder gar eine Ananas mitnehmen. Gerade beim Outdoorsport muss man das Gepäck auf das Minimum reduzieren. Die Lösung sind jetzt die Crunchy Fruits von Frutero – mit wenig Gewicht, aber 100 Prozent Frucht. Für die Sportler, die auf ein wenig Schokolade nicht verzichten wollen, gibt es außerdem die „Crunchy Crumbles“ mit leckeren und knusprigen Schokoladenkrümelchen. Der Clou: die Schokolade schmilzt nicht, weil auch sie gefriergetrocknet ist. Im Gegensatz zu anderen Trocknungsverfahren bleibt bei der Gefriertrocknung der sonnengereiften Früchte kein Wasser enthalten – die Früchte werden knusprig und leicht, die wertvollen Vitamine und Mineralien bleiben nahezu komplett erhalten. 25 Gramm Crunchy Fruits Mango entsprechen zum Beispiel 385 Gramm oder zwei frischen Mangos, 25 Gramm Crunchy Fruits Ananas sind 625 Gramm oder eine halbe Ananas. Die Crunchy Fruits gibt es auch in der kleineren 13 Gramm Packung als „Crunchy Fruits klein“ mit halb so viel Inhalt, aber dem gleichen vollen Obstgeschmack. Crunchy Fruits gibt es in den Sorten Mango, Ananas, Banane und Physalis. Crunchy Crumbles sind in den Sorten Schoko-Banane, SchokoAnanas, Schoko-Maracuja und Schoko-Tropische Brombeere erhältlich. www.frutero.de

SALOMON KEEP ON RUNNING IN ST. WENDEL Trailrunning vor den Toren der Stadt – wer will dieses Ereignis nicht mal hautnah erleben! Für Anfänger und Gelegenheitsläufer bis hin zu den Profis ist beim Trailrun-Wochenende in St. Wendel vom 1.-3.10.2010 alles geboten. Es gibt drei verschiedene Distanzen, die sowohl einzeln als auch als Triple-Trail zu bewältigen sind. Jeder kann also gemessen seiner Fitness an den Start gehen und die vielen Trails in herbstlicher Stimmung testen. Mehr Infos zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es unter: www.keep-on-running.com © sportograf

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GORE-TEX® TRANSALPINE RUN 2010 Der Startschuss zum 6. Gore-Tex® Transalpine Run fällt am Samstag, den 4.9. um 11.00 Uhr. Der Event ist mittlerweile natürlich ausverkauft, allerdings kann man ihn bis zum 11. September live im Netz oder vor Ort verfolgen. Rund 500 Läufer aus über 25 Ländern stellen sich wieder der Herausforderung Alpencross, wenn in Ruhpolding gestartet wird. In acht Tagen müssen die Teilnehmer in Zweier-Teams 305 Kilometer und 13.500 Höhenmeter zurücklegen, bevor sie im Ziel im italienischen Sexten das begehrte Finisher-Shirt überstreifen dürfen. Der Gore-Tex® Transalpine Run gilt seit seiner Premiere 2005 als eine der größten Herausforderungen für Berg- und Trailläufer und hat sich dabei den Ruf einer international besetzten, hoch professionellen und für alle Teilnehmer emotional intensiven Veranstaltung erworben. Die Strecke führt über bis zu 3.000 Meter hohe Bergpässe und durch wunderschöne Täler quer über den Alpenhauptkamm und wird den Teilnehmern alles abverlangen. Der Event richtet sich an alle naturbegeisterten Läufer, Bergläufer, Marathonläufer, Nordic Walker, Triathlon und Trailrun Läufer. www.transalpine-run.com

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COLUMBIA GEHT TRAILRUNNING Im Sommer 2010 brachte Columbia einen hochleistungsfähigen Trailrunning-Schuh und einen leichtgewichtigen Rucksack für abenteuerlustige Läufer auf den Markt. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „Greater Outdoors“-Marke und setzt dabei nicht auf Wettkampf oder extreme Gipfeltouren, sondern auf die Leidenschaft, die jeden Sportler antreibt. Insofern will Columbia innovative Lösungen für die speziellen Anforderungen von Outdoorbekleidung bieten. Trends werden neu definiert, um dem Kunden genau das zu geben, was er benötigt, damit er komfortabel in jedes Outdoor-Abenteuer starten kann. Unter genau diesen Gesichtspunkten entstand auch der neue RavenousTM Trail Schuh. Technisch wird hier das neue 3D Techlite Fersensystem für angepassten Halt und Stabilität in anspruchsvollem Gelände eingesetzt.

Dazu kommt die vorgeformte Techlite Zwischensohle für dämpfende Stützung, eine Außensohle aus nicht-schwärzender Omni-Grip Gummiverbindung für Trittfestigkeit, Contour Comfort und geruchshemmendes Fußbett für Dämpfung, Komfort und Stützung sowie eine fixierte Zunge, die Schmutz aus dem Schuh hält. Zusätzlich zum Schuh empfiehlt Columbia allen Trailrunnern den neuen MobexTM Trail Pack, einen funktionellen Rucksack, der dank OmniShieldTM wasser- und schmutzabweisend ist und viele praktische Organisationsdetails hat. Der Rucksack ist nicht nur sehr leicht, die atmungsaktiven Schulterriemen lassen zusätzlich auch noch eine Luftzirkulation zu, die den Läufer vor Überhitzung schützt. Wer sein Trailrunning-Outfit bei Columbia vervollständigen will, der findet in der aktuellen Kollektion viele funktionelle Bekleidungsstücke für das nächste Abenteuer... www.columbia.com

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NICHT NUR BEI SCHLECHTEM WETTER: SAUCONY © Salomon

VERBLEIBENDE TERMINE DES SALOMON TRAIL RUNNING CUPS 2010 Seit April 2010 ist er schon unterwegs: Der Salomon Trail Running Cup 2010. Auf insgesamt 13 unterschiedlichen Laufstrecken sind im Rahmen der Serie insgesamt 256,4 km und etwa 10.000 Höhenmeter zu absolvieren. Ob ein Marathon an der Oberelbe oder ein Berglauf in den Bayerischen Alpen, die Teilnehmer können auf landschaftlich reizvollen Routen durch die Natur ihre Fitness unter Beweis stellen. Dabei erstrecken sich die verschiedenen Etappen über ganz Deutschland. Die einzelnen Veranstaltungen werden zu einer Cup-Wertung zusammengefasst. Um für die Laufserie gewertet zu werden, muss ein Läufer an mindestens zwei der 13 Veranstaltungen teilnehmen. Von Sportlern, die mehrere Läufe absolvieren, gehen die sechs besten Ergebnisse in die Gesamtwertung ein. Derzeit bei den Frauen ganz vorne dabei: Kerstin Straub vor Heike Wagner und Ulrike Mayer-Tancic. Bei den Herren führt Frank Schouren vor Thomas Drechsler und Carsten Hahn (Stand August 2010). Die restlichen Termine des Sommers: 09.10.2010 Harzgebirgslauf Distanz: Halbmarathon (21,1 Km) 16.10.2010 Kernberglauf Distanz: 27,0 Km 16.10.2010 Rothaarsteiglauf Distanz: Marathon (42,2 Km) Mehr Infos unter www.salomonrunning.com.

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Für alle, die es nicht in der Ebene und auf befestigten Wegen hält, hat Saucony ein paar Modelle im Programm, die es sich anzusehen lohnt. Zunächst ist der Trailrunningschuh Razor erwähnenswert, denn auf den ersten Blick sieht er eher wie ein Langlaufschuh aus. Das hat einen guten Grund, denn er ist dafür konzipiert, auch bei schlechtestem Wetter die Füße trocken und komfortabel zu halten. Der bereits mit dem red dot design award ausgezeichnete und ca. 160 Euro teure Laufschuh ist durch seine wasserdichte eVent™-Membrane der Hightech-Schuh im Trailsegment. Seine Vibram™ Außensohle gibt den notwendigen Halt auf losem Untergrund und schützt zugleich vor Steinen. An weniger schlechten Tagen ist der Hurricane 12 das Premiumprodukt von Saucony unter den stabilen Laufschuhen: Er verbindet besten Tragekomfort mit herausragender Stabilität. Das ProGrid sorgt für die notwendige Dämpfung vom ersten bis zum letzten Trainingskilometer. Eine stabile Pronationsstütze ermöglicht trotz Überpronationstendenzen beim Läufer eine optimale und sichere Abrollbewegung. Das mediale Stützelement wurde im Vergleich zum Vorgängermodell verlängert. Das Arch Lock System erhöht die Stabilität des Obermaterials und damit den Halt sowie die Passform. Den Tragekomfort des Schuhs (Kostenpunkt rund 145 Euro) unterstützt zudem das neue, nahtlose Innen-Mesh. www.saucony.de


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MULTIFUNKTIONSSCHUH VON TEVA TEVA, bekannt für Outdoor-Sandalen, bietet einen neuen Highend-Multifunktionsschuh: Der „Forge Pro“ ist eine gelungene Mischung aus leichtem Wander- und Trailrunningschuh. Mit ihm kann man zum Wandern, Nordic Walken, Laufen oder sogar Mountainbiken gehen. Dabei hält sich das Gewicht des Schuhs in Grenzen: Gerade einmal 415 Gramm wiegt der Herrenschuh, das Damenmodell sogar nur 335 Gramm. Die innovative MXT (Mountain Cross Trainer)-Sohlenkonstruktion ist stabil wie die der gängigen Wanderschuhmodelle. Das Obermaterial des Schuhs besteht aus einer Kombination von Synthetik-Leder und Mesh. Mit der durchgehenden Sohle – es gibt keine Aussparungen zwischen Vorderfuß und Ferse – erhält der Läufer festen Halt am Boden. Die vergrößerte Kontaktfläche zum Boden stabilisiert den Schuh. Darüber hinaus besitzt der Schuh stützende und stoßdämpfende Eigenschaften und schont so die Gelenke. Auch das Abrollen des Fußes wird durch den Schuh optimiert, mittels des ergonomisch angeschrägten Fersenbereichs sowie der Vorbiegung im Zehenbereich. www.teva.tatonka.com

TRAILRUNNING À LA MOUNTAIN HARDWEAR Der amerikanische Bersportexperte Mountain Hardwear hat speziell für den Berglauf eine Reihe von Produkten im Angebot, die nicht nur wie üblich sehr leicht (Condition Shirt in Größe M: 71 Gramm) und funktionell sind – also vor allem atmungsaktiv und schnell trocknend – sondern einige Teile bieten auch noch Sonneschutz UPF 25. So kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen und man ist auf jede Situation gut vorbereitet. Highlights aus der aktuellen Kollektion für Trailrunner sind z.B. für Damen das Conditioning Shirt, die Pacer Advance Short (mit eingearbeitetem Sonnenschutz) oder die Might Power Capri, für Herren das Threshold Shirt, die Refueler Short (Sonnenschutz) und die Mighty Power 3/4-Tight (siehe Foto). Das Geist Jacket (siehe Foto) aus Ghost Ribstop Stretch mit hochreflektivem Print für extreme Sichtbarkeit, Stretchmaterial für bessere Bewegungsfreiheit, Frontzipper mit Kinnschutz, Vordertaschen mit Kopfhörerausgang und extrem kleinem Packvolumen ist für Damen und Herren erhältlich. Das 100% winddichte Ghost Ripstop mit Stretchanteil hält dank der robusten DWRBeschichtung auch Regenschauer ab. Entweichen kann Feuchtigkeit aber leicht – schnell trocknende Mesh-Einsätze sorgen für beste Atmungsaktivität. Das Geist Jacket ist in den Farben Red oder Titanium für 120 Euro im Outdoor- und Running-Fachhandel erhältlich. Und wer einen Schattenspender am Kopf benötigt, der holt sich das gut belüftete Running Cap mit 70 leichten Gramm und Rundum-Meshkonstruktion für Feuchtigkeitstransport und schnelle Trocknung. www.mountainhardwear.com

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NEWS © Pierluigi Benini

SEISER ALM/SÜDTIROL: TRAINIEREN WIE EIN ARATHONSTAR Laufen in atemberaubender Kulisse: Im Juli eröffnete der „Running Park“ auf Europas größter Hochalm offiziell seine Pforten. 22 ausgewogene, bestens beschilderte Rundstrecken in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden mit einer Gesamtlänge von rund 150 Kilometern laden dort zum Laufen ein. Zwischen dem 3. und 24. Juli bot die Seiser Alm anlässlich des Trainingslagers der kenianischen Marathon-Elite dazu noch ein besonderes Erlebnis: Während der Laufwochen hatten Hobbysportler die Möglichkeit, eine Woche lang mit den Betreuern des „Rosa Nike Teams“ ein professionelles Höhentraining zu absolvieren. Höhepunkt der Laufwochen war dann noch der „Seiser Alm Running 2010“, bei dem sowohl Amateure als auch Profiläufer teilnehmen konnten.

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Die Möglichkeit, sowohl auf Feldwegen als auch auf asphaltierten Straßen zu laufen, im flachen Gelände, aber auch über die hügelige Landschaft, zeichnet die Seiser Alm als ideales Trainingsgebiet aus. Der Running Park besteht aus acht Strecken auf der Alm in einer Höhenlage zwischen 1.800 und 2.200 Metern und 14 Strecken rund um die Dörfern Kastelruth, Seis und Völs am Fuß des Schlern. Ob der lange 18,4 Kilometer lange „Paul-Tergat-Track“ oder der leichte „Beginners Run“ – die Region bietet für jeden Läufertyp den passenden Trainingsweg. Eine kostenlose Broschüre informiert über Verlauf, Länge und Schwierigkeitsgrad der einzelnen Strecken und enthält unter anderem ein Lauf-ABC, Tipps für Einsteiger sowie ein Trainingstagebuch. Der Laufguide ist in allen Hotels und bei den örtlichen Tourismusbüros sowie online mit den entsprechenden GPS-Daten auf www.seiseralm.it zum Download erhältlich. Alle Preise und Unterkünfte sowie weitere Informationen zum Thema Laufen auf der Seiser Alm gibt es unter www.seiseralm.it.


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AUF FÜNF FINGERN ÜBER DEN TRAIL Man sieht sie immer öfter, auch wenn sie immer noch belächelt werden: Die Vibram FiveFingers-Schuhe. Dieser Handschuh für den Fuß baut auf die Philosophie des Barfußgehens und ist für viele Einsatzbereiche geeignet. Ab Herbst gibt es ihn nun auch für Trailrunner. Der KSO Trek wird in zwei Versionen angeboten (Leder bzw. Kokosnussfaser) und hat eine spezielle Sohle für steiles Gelände. Der gesamte Vorderfuß wird von verstärktem Material gegen Einwirkungen von außen geschützt. Wer es immer noch nicht glauben will, der sollte es einfach einmal ausprobieren, denn man ist dem Untergrund näher und außerdem werden nebenbei auch noch Körperhaltung und Bewegungen positiv beeinflusst. www.vibramfivefingers.com

IMMER ALLES IM BLICK Trailrunning – querfeldein, über schmale Pfade, Wurzeln, Steine und Wiesen. Neben richtigem Schuhwerk und Bekleidung ist dafür auch eine hochwertige Runningbrille wichtig, um die Augen zu schützen und den Durchblick zu bewahren. Denn nur wer gut sieht, läuft im Gelände und bei wechselnden Lichtverhältnissen sicher über Unebenheiten und Hindernisse. Professionelle Runningbrillen wie z.B die adiZERO und die supernova von adidas eyewear schützen bei unterschiedlichsten Wetterverhältnissen vor UV-Strahlung, gleichen extreme Lichtschwankungen aus und verstärken die Kontraste. Zudem dienen sie als Schutz vor Insekten, Schmutzpartikeln oder herunterhängenden Ästen. Die beiden Runningbrillen wurden speziell auf die Bedürfnisse von Ausdauersportlern abgestimmt und garantieren eine optimale Passform. Neben einem 100% UVA, -B und -C Schutz bieten adiZERO und supernova eine breite Filterauswahl. Die hochwertigen Filter der Güteklasse 1 bestehen aus robustem Polycarbonat, das besonders leicht und kratzfest ist. Der klassische LST™ active Filter wirkt beispielsweise aufhellend bei gleichzeitig hoher Lichtabsorption und Kontrastwirkung. Ebenfalls wichtig ist, dass die Brillen stabil und trotzdem sehr leicht sind, was bei adidas eyewear durch das verwendete SPXTM Material garantiert wird. Für ein unbeschwertes Tragegefühl sorgen weitere Einstellmöglich-

keiten wie die dreistufige Winkeljustierung der Bügel und die zweifache Positionierung des Nasenstegs. Der patentierte Auslösemechanismus Quick-Release Hinge™ löst die Bügel bei zu großem Druck, die Bügel lassen sich anschließend leicht wieder am Rahmen fixieren. Und wie steht es um Träger optischer Brillen? Durch den RXready-Adapter lässt sich die adiZERO für Brillenträger auch mit einer Direktverglasung versehen. Einmal vom Optiker angepasst, können die Filter einfach am Brillenrahmen befestigt und wieder entfernt werden. Wer die klassische Variante auf dem Trail bevorzugt, kann sowohl in die adiZERO als auch in die 21 Gramm leichte supernova den optischen Einsatz von adidas eyewear (Performance Insert™) einclippen. www.adidas.com/eyewear

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WINDSTOPPER® TRAILRUN WORLDMASTERS 2010

Eine Gesamtstrecke von fast 68 Kilometern und mehr als 1.300 Höhenmetern auf den schönsten und härtesten Trails des Ruhrgebiets müssen die Teilnehmer während der drei Tage überwinden, bevor am Sonntag, den 7. November 2010, der Titel des Trailrun Worldmasters vergeben wird. Profis und Amateure gehen auf allen drei Strecken gemeinsam an den Start dieser in Deutschland einzigartigen Laufveranstaltung. Auch wenn am Ende Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro winken, eine Topzeit ist für die meisten Starter nicht die Hauptsache bei diesem Wettkampf. Die Topographie der Strecke, die urbane Industriekulisse und die Kombination der verschiedenen Distanzen machen die Windstopper® Trailrun Worldmasters zu einer Veranstaltung, die es so bisher in Deutschland noch nicht gab. Die Wettkämpfe haben Start und Zieleinlauf jeweils auf dem Phoenixgelände in Dortmund Hörde vor der Kulisse des restaurierten alten Hochofens des ehemaligen Hoeschgeländes. Der Start zur ersten Etappe, dem Phoenix-Sprint über 5,0 Kilometer, fällt am Freitagnachmittag um 15 Uhr. Am Samstag folgt die Langdistanz, der Ruhrklippen-Trail über 39 Kilometer auf Trails rund um Dortmund. Die dritte und letzte Etappe am Sonntag, der Bittermark-Run, führt noch einmal über 24 Kilometer und 340 Höhenmeter. Damit sind alle läuferischen Qualitäten während der drei Tage gefragt. Die Teilnehmer starten in vier Wertungsklassen: Men, Master-Men (über 50 Jahre) Women und Master-Women (über 50 Jahre). Der Preis für alle drei Rennen inklusive Strecken- und Zielverpflegung, hochwertigem Starterpakkage, allabendlicher Pastaparty und Rahmenprogramm beträgt 149 Euro. Mehr Informationen unter www.trailrunworldmasters. de.

© Armin Schirmaier

Dortmund ist auch in diesem Jahr für ein Wochenende das Mekka der nationalen und internationalen Trailläufer. Die zweiten Windstopper® Trailrun Worldmasters vom 5.-7. November 2010 sind für viele Teilnehmer Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss der Laufsaison 2010. „Dortmund freut sich auf die Veranstaltung: Damit wird eine hoffentlich lange währende Tradition begründet. In einzigartiger Industriekulisse und vielfältiger Natur lassen sich Strapazen und Glücksmomente wundervoll durchleben“, so Ullrich Sierau, Stadtdirektor der Stadt Dortmund.

PETZL NIGHT ON TRAIL Im Rahmen der zweiten Windstopper® Trailrun Worldmasters findet am 5. November 2010 in Dortmund auf dem Phoenix-West Gelände ein Nachtlauf für Jedermann, der „Petzl Night on Trail“ statt. Bei dem Lauf, der um 18 Uhr startet, können alle Läufer jeden Alters und egal welchen Fitnesslevels teilnehmen und das alte Hoeschgelände bei Nacht kennenlernen. Für alle, die keine eigene Stirnlampe besitzen, bietet Petzl ein begrenztes Kontingent an Leihlampen an. Diese sind vor dem Lauf am Stand von Petzl auf dem Expogelände gegen ein kleines Pfand abzuholen. Die Expo ist ab 12 Uhr geöffnet. Die Strecke beträgt 5 Kilometer in Hochofenatmosphäre. Die Starterkategorien decken sich mit denen der Trailrun Worldmasters, außerdem gibt es eine Jugendlichen-Kategorie (bis 17 Jahre) und eine Teamwertung. Die Startgebühr pro Person beträgt 15 Euro, die bar vor Ort in der Akkreditierung entrichtet wird. Mehr Infos zur Veranstaltung und zur Anmeldung unter http:// trailrun-worldmasters.com/petzl_not.htm

© Armin Schirmaier

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SALOMON ZUGSPITZ ULTRATRAIL 2011 Leider findet er erst im nächsten Jahr statt: Der Salomon Zugspitz Ultratrail. Vom 24.-26. Juni 2011 gibt es dann im Zugspitzdorf Grainau zum ersten Mal für alle ambitionierten Trail, Marathon-, Berg-, Triathlon-, Langstrecken- und Hobbyläufer das neue Trailrun-Highlight Europas. Im August startete allerdings schon die Online-Anmeldung!

etwas kürzeren Supertrail-Strecke mit 62 km und 3.715 Höhenmetern an den Start gehen. Start und Ziel ist jeweils im Zugspitzdorf Grainau. Eine Ausweichroute für extreme Wetterbedingungen wird es in jedem Fall geben, sodass die Läufe auch bei widrigem Wetter statt finden können. Trailrunning in alpiner Atmosphäre hinauf auf die Zugspitze verspricht ein einzigartiges Bergerlebnis. Updates und Anmeldung unter www.zugspitz-ultratrail.com

Das weltbekannte und landschaftlich reizvolle Zugspitzmassiv bildet die Kulisse für einen einzigartigen Berglauf. Die Zugspitze gilt von jeher als eine ganz besondere Herausforderung für Bergsportler. Mit 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands, erleben Gipfelstürmer dort über den Wolken ein atemberaubendes Bergpanorama. Auf fantastischen Trails können alle naturbegeisterten Läufer, Bergläufer, Marathonläufer, Nordic Walker, Triathleten und Trailrunner die Herausforderung Zugspitze laufend in Angriff nehmen. Die eigenen Grenzen erfahren, Ziele erreichen, die Natur erleben – das ist der besondere Reiz beim diesem Event. Zwei unterschiedliche Strecken führen bei dem Wettbewerb zum Gipfel. Die Ultratrail-Runde ist mit 100 km Länge und 6.002 Höhenmetern für alle erfahrenen Läufer ein absolutes Highlight. Für alle ambitionierten Läufer, die sich diese extreme Strecke nicht zutrauen, aber das Wettersteingebirge ebenfalls reizt und sich an der Höhe ausprobieren wollen, können auf der

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NEUE TRAILMODELLE VON SALOMON Eine nicht wegzudenkende Größe im Trailrunningsport ist Salomon. Das Unternehmen hat die Kategorie mitbegründet und bemüht sich erfolgreich seit längerem, den Sport in der Breite zu etablieren. Dafür sprechen vor allem die zahlreichen Events, die von Salomon jedes Jahr unterstützt und ins Leben gerufen werden, aber auch das Angebot an TrailrunningSchuhen ist sowohl beeindruckend als auch kompetent. Diesen Sommer präsentiert der Bergsportspezialist unter anderem drei Topmodelle: Der XT Wings 2 ist der Nachfolger des erfolgreichen letztjährigen Schuhs und ein Top-Laufschuh, der herausragende Dämpfung und Stabilität mit Beweglichkeit verbindet. Das Modell wurde überarbeitet und verbessert und bietet neben Zehenschutzkappe aus Gummi, Schlammschutz und Gummiriemen auch ein schnelltrocknendes, atmungsaktives Mesh-Gewebe, das von strategisch platzierten Textileinsätzen unterbrochen wird. Der Sohlenbereich kombiniert non-marking Running Contagrip® vorgeformtes EVA-Fußbett, geformtes EVA und OrthoLite®. Zusätzlich wird der Läu-

fer durch eine Pronationsstütze untersützt. Wem der XT Wings 2 mit 380 Gramm zu schwer ist, weil er gerne etwas schneller über Stock und Stein unterwegs ist, der erhält mit dem SpeedCross 2 einen ultraleichten Rennschuh. Auch hier kommen die bekannten Schutz- und Stützfunktionen zum Einsatz, dazu kommt ein Mesh-Einsatz für Geröllschutz und für hohe Geschwindigkeiten im unwegsamen Gelände ein spezielles Dämpfungssystem sowie Winter Contagrip®geformtes EVA, ein vorgeformtes EVA-Fußbett und OrthoLite® im Sohlenbereich. Ein weiteres echtes Highlight ist der SLab 2 CT Wings, der gemeinsam mit Spitzenathleten entwickelt wurde. Mittels protektiven Zehen- und Fersenpartien, wasserabweisenden Obermaterialien sowie dem bei Salomon exklusiven Dämpfungssystem 3D Advanced Chassis™ hilft dieser Schuh effektiv, Dysbalancen im Bewegungsapparat der Trailrunner auszugleichen. Aus zahlreichen Testberichten ist zu entnehmen, dass dieser Schuh wie eine Softschelljacke am Fuß sitzt – SensifitTM heißt das Zauberwort, dazu kommt das QuicklaceTM mit Gummizug, und schon passt der SLab wie angegossen für Trail-Performance ohne Ende. www.salomonrunning.com/de/


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NEUE EKG-GENAUE HERZFREQUENZMESSER-UHREN Ab November wird es in Deutschland einen neuen Anbieter im Bereich der Herzfrequenzmessung geben: Sportline. Im Besonderen darf man auf die neue „Duo“-Serie gespannt sein. Die neuen Herzfrequenzmesser dieser Serie können wahlweise mit oder ohne Brustgurt verwendet werden. Dadurch entstehen völlig neue Möglichkeiten der Trainingskontrolle: Im aktiven Ausdauertraining garantiert der angelegte Brustgurt eine permanente Herzfrequenzmessung im herkömmlichen Sinne. In Trainings- und Regenerationspausen kann dann auch ohne Brustgurt die genaue Herzfrequenz ermittelt werden: Die „Any-Touch Technologie“ von Sportline sorgt dafür, dass durch das bloße Berühren der Uhr der Stromkreislauf geschlossen und die Herzfrequenz einmalig gemessen wird. Der „3Beat Sensor“, der auf einem patentierten Filtersystem beruht, misst mit ca. drei Schlägen die exakte Herzfrequenz und ist dadurch das schnellste- und einfachste Herzfrequenz-Messgerät auf dem Markt. Um den wissenschaftlichen Beweis anzutreten, wurde eigens eine kardiologische Studie durchgeführt. Das Ergebnis belegt, dass die Technologie der Duo-Serie eine Herzfrequenzmessung gewährleistet, die ein dem EKG vergleichbares Genauigkeitsniveau erreicht. Die Modelle Duo 1060, 1025 und 1010 kosten zwischen EUR 69,95 und 99,95. Die gleiche Technologie wie bei der Duo-Serie kommt in einem weiteren nennenswerten Produkt von Sportline zum Einsatz: Bei der „TQR“ Herzfrequenzuhr, der einzigen analogen Uhr mit EKG-genaue Herzfrequenzmessung. Anders als gewöhnliche Herzfrequenzuhren sieht sie nicht wie ein „Handgelenk-Computer“, sondern wie eine normale Uhr aus und kann so zu jedem Outfit auch im Alltag getragen werden. Erst durch das Aktivieren der Herzfrequenzmessung wird auf dem normalen Ziffernblatt die digitale Herzfrequenz angezeigt. Die Herrenuhr kostet EUR 149,95, das Damenmodell EUR 149,95. www.so-europe.eu

MULTITALENT VON NEW BALANCE Der neue New Balance Trailrunningschuh „749“ ist ein leicht gestütztes Multitalent, das dank seiner Profilierung sowohl auf als auch neben der Straße eingesetzt werden kann. Das Medial Post genannte, von der Ferse bis zum Mittelfußbereich härter aufgeschäumte Material dient bei dem ab Herbst angebotenen Modell als Überpronationskontrolle. Das Abzorb® Dämpfungssystem im Rück- und Vorfuß gewährleistet optimale Schockabsorption und Verteilung der Aufprallkräfte. In der Zwischensohle kommt Acteva Lite zum Einsatz, das 24% leichter als herkömmliches EVA, dabei aber wesentlich belastbarer ist. Den 749 gibt es für Damen und Herren und schlägt mit 100 Euro zu Buche. www.newbalance.de

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© David Ravanel

MOUNTAIN ACADEMY BLÄST ZUM ZWEITEN GIPFELSTURM Nach ihrer erfolgreichen Premiere geht die Mountain Hardwear Mountain Academy nun in die zweite Runde. Mit dem Event kehrt Mountain Hardwear zu den Wurzeln des Bergsports zurück und ermöglicht einem ausgewählten Team leidenschaftlicher, nichtprofessioneller Bergsportler ein ganz besonderes alpines Abenteuer. Die Bewerbungsphase läuft bis Ende Dezember 2010. Mit der Mountain Academy haben die Kalifornier ein einzigartiges Event geschaffen, das seine Teilnehmer zurück zu den Wurzeln des Alpinismus, zu seinem abenteuerlichen Kern bringt. Die Mountain Academy 2 baut auch in diesem Jahr ein echtes Team aus Kameraden auf, die dieselbe Leidenschaft am Berg teilen. Dieses Team besteht aus Sportlern, die große Erfahrung besitzen, aber keine Profis sind, sondern ihrer Passion in ihrer Freizeit nachgehen. Es geht dabei nicht um Wettkampf und Siege, sondern um Leidenschaft und das gemeinsame Erlebnis. In der Mountain Academy 2 erhalten die Teilnehmer die Mittel und Unterstützung, die normalerweise Profis vorbehalten sind. Sie werden komplett von Mountain Hardwear und Black Diamond ausgestattet (in Deutschland unterstützt durch Sport Schuster) und nehmen im Verlauf eines Jahres an sechs mehr-

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tägigen Touren teil, die sie in verschiedenste europäische Gebirgsmassive entführen. Betreuung und Coaching übernehmen professionelle Bergführer und Athleten – so kann jeder Teilnehmer seine persönlichen Ziele und noch mehr verwirklichen. Und: All das ist kostenlos. Mountain Hardwear und seine Partner übernehmen sämtliche Kosten inklusive Reise und Unterbringung. Die verschiedenen Touren haben jeweils unterschiedliche Themen wie z.B. Adventure Routes, Eisklettern, Big Walls, historische Routen, künstliche Routen etc. – die sechste und letzte Etappe bleibt bis zum Schluss geheim. Die Bewerbungsphase hat bereits begonnen. Interessierte Bergsportler können sich noch bis 31. Dezember 2010 unter www.themountainacademy.com bewerben. Die Bedingungen: Maximal 33 Jahre alt (aber volljährig), erfahren am Berg und vor allem voller Begeisterung für den Sport. Am Ende werden acht bis zehn Teilnehmer aus allen europäischen Ländern ausgewählt. Los geht es dann mit der ersten Stage im April 2011. Wer sich schon einmal mit Impressionen aus der ersten Mountain Academy einstimmen will, findet im Blog unter http://blog.mountainhardwear.com/themountainacademy/ Berichte, Bilder und Filme.


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LAUFEN WIE AUF WOLKEN „Das fühlt sich an wie auf Wolken“, ist eine häufig gehörte Reaktion, wenn jemand zum ersten Mal einen Schuh von On trägt. Die On AG ist ein junges Schweizer Sportunternehmen mit Sitz in Zürich und wurde für den neuen Laufschuh auf der vergangenen ispo mit dem Hauptpreis des BrandNew Awards ausgezeichnet. Das Gefühl der Leichtigkeit mit dem On-Schuh wird ausgelöst von 13 einzelnen, ringförmigen Dämpfungselementen, die bei jedem Schritt den Körper stimulieren. Dadurch werden vernachlässigte Muskelgruppen gestärkt und Verspannungen in der Muskulatur gelöst. Gleichzeitig wird die stützende Tiefenmuskulatur so angeregt, dass Läufer auf die Stütz- und Führungsfunktion von herkömmlichen Laufschuhen verzichten können. So entwickeln sie ein viel feineres Gefühl für das Laufen und fühlen sich gleichzeitig wacher und animiert: Nach wenigen Schritten ist der Körper im idealen Leistungszustand. On ist der erste Schuh mit 3D-Dämpfung: Anders als herkömmliche Dämpfungstechnologien absorbieren die CloudTec™-Elemente nicht nur die vertikalen, sondern auch die horizontalen Schläge, die beim Laufen entstehen. Trotz der starken Dämpfung macht On keine Kompromisse bei der Geschwindigkeit. Die CloudTec™-Elemente verschließen sich unter Belastung und ermöglichen so einen optimalen Transfer der Abrollenergie in Vorwärtsgeschwindigkeit. Die Vorteile von On spüren Ausdauerläufer noch stärker auf hartem Untergrund: Nach einem einstündigen schnellen Lauf auf Asphalt fühlt sich die Muskulatur deutlich frischer an, so als wäre man bloss locker durch den Wald gejoggt. Man muss es ausprobieren...! www.on-running.com

ADIDAS MICOACH PERSONAL TRAINER ER Der elektronische Personal Trainer „miCoach Pacer“ vonn adidas misst nicht nich cht nur Herzfrequenz und verbrauchte Kalorien, sondern gibt auch Auskunft über Schrittfrequenz, Schrittfrequennz, Geschwindigkeit und mehr. Ein digitaler Trainer, interaktive Trainingsprogramme ogramme und Analysef Analysefunktionen e unktionen für geleistete Trainingseinheiten unterstützen jeden Läufer er bei der Verbesserung dder er persönlichen Leistungen. Dazu trägt unter anderem das Audio Feedback eedback bei, das je nach Lauf Laufsituation ufsisitu tuat a ion Anweisungen gibt. So wird man entweder aufgefordert,t, schneller zu laufen, oder aber man wird ausgebremst, wenn man sich dem kritischen Bereich nähert. Diese Trainingsanweisungen kommen in Echtzeit, das Gerät funktioniert iert mit jedem mp3-Player. Ähnlichkeiten zum Nike+ System sind hier nicht zu übersehen. ersehen. Wer jedoch ohne mp3-Gerät auskommen möchte, der erhält mit „miCoach ch Zone“ ein Armband, das über eine LED-Anzeige Feeback gibt. Zuguterletzt kann man mit der miCoach Mobile App iPhones und Blackberrys in persönliche nliche Trainer verwandeln, wobei hierbei auch noch das GPS des jeweiligen gen Gerätes mit genutzt wird. Auf einer interaktiven Trainingsplattform können alle Daten verwaltet werden. www.adidas.com/de/micoach/


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HI-TECH FÜR LÄUFER ER VON X-BIONIC Einen echten Läufer schrecken weder Wind noch Wetter davon ab, das Lauftraining durchzuziehen, doch bei ei den derzeit herrschenden Witterungsverhältnissen ist man froh, wenn man dennoch Ausrüstung parat hat, die es einem etwas leichter macht, wenn es dauerregnet oder der der Winter schon im August anzurollen scheint. Abhilfe lfe schafft hier zum Beipiel die X-BIONIC Running SpheereWind Jacket mit perfekter Passform für jeden Laufstil. stil. Inspiriert durch die Hautatmung des Lurches, behältt die bionische symbionicTM Membrane selbst bei hoherr Luftfeuchtigkeit ihre Atmungsaktivität und sorgt für eine trockene Innenseite: Angetrieben durch die Körperwärme transportiert ansportiert sie Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf und Schweißtropfen weißtropfen nach außen ab. Außerdem steigt feucht-warme Luft uft über den im Jackeninneren entstehenden Kamineffekt zum Kragen auf und kann dort durch die Diffuserkonstruktion entweichen. n. X-BIONIC setzt mit dem 3D-BionicSphere® System am Rücken die natürliche rliche Klimaanlage in Bewegung und sorgt für eine optimale Be- und Entlüftung im Inneren der Jacke. Dafür nutzt es den Schweiß zur Kühlung des Sportlers. Durch die Kanalstruktur entsteht eine vergrößerte Oberfläche, welche die Verdunstungsleistung erhöht. Da das System nicht flächig auf dem Trikot auf-

liegt, kann es in den Hohlräumen warme Luft speichern und isoliert den Läufer in seinen Pausen beziehungsweise nach dem Run. Und wer sich um Schmutz und Dreckwasser sorgen macht, für den gilt Entwarnung: Beides kann leicht und einfach von der winddichten Membrane abgewischt werden. Und last but not least: Weitere praktische Details der Running SphereWind für rund 250 Euro sind Reflektoren für die Sicherheit bei Nacht und eine Rückentasche mit ausreichend Platz für Schlüssel und Geld. Ein weiteres empfehlenswertes Produkt für Läufer ist die neue Run Energizer Socke von X-SOCKS®. Mit ihrer Smart Compression Zone im Schaft optimiert sie die Blutzitkulation und sorgt so für mehr Energie. Patentierte Stütz- und Polsterdetails sowie innovative Klimatiserungslösungen bieten zusätzlichen Komfort und tragen zu einem einmaligen Laufgefühl bei. Immerhin laufen wir auf unseren Füßen, also sollte ein wenig Hi-Tech für 24,95 Euro da unten schon sein! Mehr Infos unter www.x-bionic.com bzw. www.x-socks.de

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LEICHTE TRAIL-BEKLEIDUNG AUS NORWEGEN Die Laufkollektion Bitihorn von Norrøna ist nach einem bekannten Trailrunning-Gebiet in Norwegen benannt und zeichnet sich durch ihr geringes Gewicht und ihren angenehmen Tragekomfort aus. In erster Linie fürs Trailrunning konzipiert, ist die farbenfrohe Produktpalette aber auch für alle anderen Laufaktivitäten oder als Notfalljacke für sommerliche Bergtouren geeignet. Die Designphilosophie Norrønas basiert hier wie bei allen Produkten auf „Loaded Minimalism“, das heißt funktioneller Bekleidung, die alles hat, um selbst extremsten Bedingungen zu trotzen, aber frei von unnützen Gimmicks ist. Der papierdünne Windbreaker Aero™100 ist das Highlight-Produkt dieser Serie: Die Jacke wiegt gerade einmal 75 Gramm (Damenmodell; Herren: 80 Gramm) und lässt sich selbst in kleinsten Taschen gut verstauen. Trotz des dünnen Stoffes transportiert die winddichte und wasserabweisende Jacke sehr gut die Feuchtigkeit von innen nach außen. Der ergonomische Schnitt

bietet dem Wind wenig Angriffsfläche und unterstützt die Bewegungsabläufe. Das Aero™100 Jacket besticht nicht nur durch hohe Funktionalität und Leichtigkeit, sondern auch durch das Design und die auffälligen Farben und ist für 119 Euro zuhaben. Das EqualiserTM Shirt ist ideal für Trailrunning bei wechselnden, milden Temperaturen geeignet. Dank seiner elastischen Eigenschaften bietet Polartec® Power-Dry® angenehmen Tragekomfort und viel Bewegungsfreiheit. Direkt auf der Haut getragen transportiert das Material Feuchtigkeit nach außen und hält so zuverlässig trocken. Das extrem schnell trocknende Material gewährt außerdem Schutz vor UV-Strahlen. Die eingearbeiteten Silberfasern wirken antibakteriell und vermeiden so die Entstehung unangenehmer Gerüche. Der extra lange Reißverschluss garantiert optimale Belüftung, die praktische Brusttasche bietet Stauraum für kleinere Dinge. Außerdem schützt der hohe Kragen des Equalisers vor Wind und Kälte. Das Shirt wiegt 179 (Damen) bzw. 234 Gramm (Herren). www.norrona.com

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BIKESAISON-AUSKLANG MIT „MOUNTAIN BIKE HOLIDAYS“ Während nördlich der Alpen schon herbstlich kühle Temperaturen dominieren, genießt man am Gardasee noch sommerliches Flair. Das macht Lust auf Bewegung. Silvio, Hotelier des Aktivhotels Santalucia (www. mtb.aktivhotel.it) und selbst begeisterter Mountainbiker, und seine Guides beraten zum Beispiel bei der Tourenauswahl und geben nützliche Hinweise. Nach einer geführten Tour gibt es dann an der Bar viel zu erzählen, fachzusimpeln und auch zu lachen. Für alle bikebegeisterten Gäste gibt es zum Saisonausklang interessante Angebote wie zum Beispiel die Lady-MTB-Tage oder ein Roadbike-Profi Training mit Gilberto Simoni – bis November kann man diese Highlights am Gardasee genießen. LADY-MTB-TAGE IM HERBST Ein tolles Programm mit Frauen für Frauen: Kerstin Brachtendorf, FiatRotwild Teamfahrerin und ausgebildeter MTB-Guide, wird sich um alle Bedürfnisse rund ums Biken kümmern. Die Termine für das Lady-Angebot sind: 06.10.-10.10., 22.10.-26.10. und 26.10.-30.10.2010 . Im Preis (318 Euro pro Person im Doppelzimmer) sind enthalten: 4 Übernachtungen im DZ inkl. Frühstück, Willkommensgruß und Willkommensdinner mit regionalen Gerichten, zwei geführte MTB-Touren mit Fahrtechniktraining, eine geführte Downhill-Tour zum legendären Tremalzo-Pass, täglicher Energy-Snack und After-Bike-Snack, Relax-Paket, Ganzkörpermassage, Solarium und ein T-Shirt Bike Arena Gardasee. Viele weitere herbstliche Angebote für Biker gibt es unter www.bike-holidays.com.

ROADBIKE HOLIDAYS JETZT ALS GANZJAHRESPRODUKT Hat „Roadbike Holidays” bisher den Ton in den Alpen angegeben, geht die Gruppe der schmalen Reifen nun einen internationalen Weg. Um das Rennradangebot auf ein Ganzjahresprodukt auszudehnen, werden starke Partner aus südlichen Urlaubsdestinationen mit ins Boot geholt. Roadbike Holidays kooperiert ab 2011 mit Radstationen auf Mallorca und Lanzarote. Perfekter Service, kompetente Leistung und sportlicher Roadbike-Spirit werden bei Roadbike Holidays ab jetzt das gesamte Jahr über in und südlich der Alpen geboten. Ganz egal, ob in den sommerlichen Alpen oder im winterlichen Süden, die Erfolgsfaktoren bleiben die Hoteliers und Guides, die ihre Gäste individuell beraten, bei der Tourenplanung helfen und auch selbst die Touren begleiten. Durch Angaben über Schwierigkeit, Streckenlänge, Weg- bzw. Straßenbeschaffenheit, Höhendifferenz, Verpflegungsmöglichkeiten und andere individuelle Besonderheiten wird jeder Roadbike-Urlaub zum Erlebnis. Training und Leistung oder Genuss und Entspannung, Roadbike Holidays bietet „Emotions on the Road“ – ganz nach dem Wunsch des Gastes.

© Mandl

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www.roadbike-holidays.com


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MAXIMALER EFFEKT BEI MINIMALEM GEWICHT Haglöfs' hochwertige „Intense“ Series ist konzipiert für ambitionierte HighPulse-Outdoorsportler, zu denen zum Beispiel auch Trailrunner zählen. Diese Sportler suchen das Abenteuer und laufen dort, wo normalerweise keiner läuft. Keine Strecke ist dabei wie die andere, und der Läufer weiß nie genau, was ihn erwartet. Jedes Gramm zuviel bedeutet unnötigen Ballast, weshalb Haglöfs die ultraleichte Intense Funktionsbekleidungsserie um einige Produkte erweitert hat, um größtmöglichenr Nutzwert bei geringstem Gewicht für optimalen Wetterschutz anzubieten. Im Programm ist zum Beispiel die neue Shield Q Damenjacke, die ultraleicht sowie windund wasserabweisend bei maximaler Atmungsaktivitätist. Mit flexiblen Einsätzen an Rücken und Unterarmen für optimalen Bewegungsfreiraum sowie gezielt platzierten Vorder- und Rücktaschen präsentiert sich diese Outdoor-Jacke in zwei trendigen Farbkombinationen. Ist das Leichtgewicht von 155 Gramm (Größe M) wetterbedingt nicht mehr von Nöten, reduziert sich die Neuheit auf kleinstes Packmaß. Die Herren-Version Intense Shield gleicht sich natürlich ebenfalls den speziellen Bedürfnissen der Freiluft-

Athleten an, praktisch wie optisch. Besondere Aufmerksamkeit gilt bei intensiven Sporterlebnissen natürlich der maximalen Bewegungsfreiheit der Beine. Getreu dem Prinzip der gesamten Intense Serie ist auch die Shield Pant federleicht und besonders wind- und wasserabweisend. Dank vorgeformter Knie und Reißverschlüssen an der Wade lässt sich die Funktionshose komfortabel an- und ausziehen und sorgt für besonders gute Passform. Die Shield Pant passt genau in die integrierte Gesäßtasche, die bei Bedarf einfach zum Kleiderbeutel umfunktioniert werden kann. Ein weiterer Glanzpunkt der ist das neue Intense Zip Top. Aus dem recycelten, geruchsbindenden Dryskin Polygene® Material ist das Oberteil als ultraleichte Damen- und Herrenvariante ein perfektes Pendant zur Intense Shield Jacke und Hose. Extralange, flache Reißverschlüsse sorgen für gute Ventilation und angenehmes Tragegefühl auf der Haut. www.haglofs.se

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Š Andreas Raelert

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AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, LOS! Eigentlich kennt man die kalifornische Schuhmarke K-Swiss aus dem Lifestyle-Bereich. 1966 kam erstmals der berühmte Ledertennisschuh „Classic“ in Wimbledon zum Einsatz. Heute, über 40 Jahre später, steht er noch immer hoch im Kurs – nicht nur auf dem Tennisplatz, sondern auch in der sportiven Mode. Doch seit diesem Frühjahr mischen die Kalifornier neuerdings auch im Laufzirkus mit: K-Swiss präsentiert erstmals eine eigene, umfassende Laufschuhkollektion in Deutschland. Los Angeles, März 2010: Der Startschuss zum 25. Los Angeles Marathons fällt pünktlich um 7:48 Uhr. 25.000 Laufsportenthusiasten aus 43 Ländern haben sich für das diesjährige Rennen angemeldet. So viele wie nie zuvor. Als erster des stark besetzten Teilnehmerfeldes überquert der Kenianer Wesley Korir die Ziellinie der neuen Streckenführung. Er benötigt insgesamt 02:09:19 Std. und bestätigt damit seinen Vorjahrestriumph. Bei den Frauen siegt die Kenianerin Edna Kiplagat mit einer Zeit von 02:25:38 Std. Keine Frage: Der L.A. Marathon ist ein Rennen der Superlative. Gerade auch wegen der neuen Streckenführung, die das Rennen noch attraktiver gestaltet. Früher ein Rundkurs durch die Stadt, führt die neue Strecke die Läufer vom Stadium bis zum Meer. So bekommen die Teilnehmer während der 42,2 km das kalifornische Lebensgefühl hautnah vermittelt. Zum ersten Mal seit Bestehen des L.A. Marathons trat K-Swiss als offizieller Sponsor auf. 1966 ist das Geburtsjahr der kalifornischen Schuhmarke, die ihren Ursprung eigentlich im Tennis und Lifestyle findet. Dass man nun in Los Angeles bei einer der wichtigsten Marathonveranstaltungen auftritt, hat viele Gründe. So ist K-Swiss durch und durch eine „California Sports Company“. Das findet auch David Nichols, die Vizepräsident: „Gerade wir, als ein in Kalifornien ansässiges Unternehmen, sind sehr stolz darauf, der offizielle Partner dieser international bedeutenden Veranstaltung zu sein. Wir freuen uns, mithelfen zu dürfen, dass kalifornische Lebensgefühl weiterzutragen und den Laufsport voranzutreiben. Heute ist ein großer Tag für Los Angeles.“

Vorangetrieben wird Laufen jetzt auch in Deutschland: Seit diesem Jahr bietet K-Swiss auch hierzulande eine umfassende Laufsportkollektion an. Doch was hat eine coole, alteingesessene Lifestyle-Marke dazu veranlasst, in den so hart umkämpften Laufsportmarkt einzutreten? Die Beweggründe für diesen Schritt erklärt Produktmanager David Bond: „Das besondere im Laufsportbereich ist, dass die Glaubwürdigkeit des Produkts im Wesentlichen von drei Faktoren abhängt: Der Innovation, der Qualität und dem Wettkampf. Genau in diesen Bereichen liegt unsere Stärke, das können wir.“ Den langen Weg in die kompetenten Running-Shops hat sich K-Swiss bewusst nicht leicht gemacht. Um höchstmögliche Qualität zu gewährleisten, hat man sich für einen Produkt-Härtetests entschieden, den Ironman, denn Triathlon nimmt eine zentrale Rolle bei der Positionierung im Laufsportbereich ein, da er die gewünschte Markenidentität schafft: „Ein wichtiges Merkmal von K-Swiss besteht darin, eine kalifornische Sportmarke zu sein. Da auch der Ursprung des Triathlons in Kalifornien liegt, haben wir es als eine Art positive Verpflichtung angesehen, diesen Sport weiter voranzutreiben und zu unterstützen“, so Bond. Zudem eignet sich der Triathlonsport bestens dafür, die Produkte unter härtesten Bedingungen zu testen. K-Swiss sponsert mehrere WeltklasseTriathleten/innen, deren Feedback und Erfahrungen aus Training und Wettkampf konsequent in die Weiterentwicklung der Produkte mit einfließen. Um die Ernsthaftigkeit ihres Vorhabens deutlich zu machen, ist man für die nächsten vier Jahre eine offizielle Partnerschaft mit der World Triathlon Corporation (WTC) eingegangen. Andy Diancola, Director of Sponsorship and Licensing bei Ironman: „Dieses Unternehmen hat die nötigen Ressourcen, um eine herausragende Produktreihe zu entwerfen.“ Diese Meinung teilt auch der dreimalige Ironman-Sieger Chris Lietho. Er sagt: „Ich bin mir sicher, dass spätestens in zwei Jahren jeder gute Laufshop KSwiss Produkte anbieten wird, weil sie einfach so gut sind.“ Im Rahmen der Kooperation werden ausgesuchte Performance-Produkte exklusiv mit dem Ironman-Logo versehen, gleichzeitig stattet K-Swiss mit seiner Performance-Kollektion einen Kader an Triathleten/innen aus. Dazu gehören unter anderem: Chris Lieto, Terenzo Bozzone, Matt Reed, Andreas Realert, Gina Ferguson, Belinda Granger und andere. Zudem eröffnete zum Jahreswechsel 2009/2010 in Santa Monica, Kalifornien , der erste reine Running-

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PRODUKTE: K-ONA/Ironman: Stabiler und leichter Laufschuh, der sich besonders gut für den höheren Tempobereich, für Wettkämpfe und für Triathlons eignet. Highlights: Anatomische Flex-Kerben, Stützrahmen aus direkt eingespritztem Urethan, TPU-Mittelfußschaft, Flow Cool-System, SUPERFOAMTM-Technologie, nahtlose Schaftkonstruktion, die sich auch besonders gut zum Barfußlaufen eignet. Weltklasse-Triathleten haben bereits mehrfach den K-Ona als Sieger über die Ziellinie getragen – darunter der dreimalige Ironman-Champion Chris Lieto und der Weltmeister über die Halbdistanz Terenzo Bozzone.

Shop von K-Swiss. Angeboten wird die komplette Laufsportkollektion, die unter anderem aus funktionaler Laufsportbekleidung und Accessoires besteht. Eric Vervloet, K-Swiss Director of Sports Marketing, sagt dazu: „Wir wollen möglichst alle Produkte zur Verfügung stellen, die ein Läufer oder eine Läuferin im Training oder im Wettkampf benötigt.“ Dabei vereint die neue Laufkollektion 42 Jahre Sportschuhtechnologie mit den Erfahrungswerten von denjenigen Athleten, die K-Swiss auf der Laufstrecke tragen. Natürlich richtet sich die neue Running-Kollektion nicht nur an Profisportler – auch Hobbyathleten wird das passende Equipment zur Seite gestellt. In der Sport-Lifestyle-Kollektion zeigt K-Swiss diverse Sneaker-Interpretationen zum Thema „California Heritage“ sowie überarbeitete Varianten der bereits erstmals im Jahr 1966 in Wimbledon eingesetzten TennisSchuhe, den so genannten „Classics“. Daneben präsentiert die Marke im Segment „California young“ eine neue Modellreihe, die von Einflüssen der Skaterszene der U.S.-Westküste geprägt ist. In der PerformanceKollektion präsentieren sich die Ironman-Modelle sowie diverse Herrenund Damen-Running Styles für die unterschiedlichsten Ansprüche unter Trainings- und Wettkampfbedingungen p g g mit teilweise austauschbaren Sohleneinsätzen. en.

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Run One miSoul Tech: Vielseitig einsetzbarer Laufschuh. Highlights: Austauschbares Sohlensystem (miSoul Technologie) mit sechs verschiedenen Sohlen, die je nach Anlass und Anforderung in den Schuh gelegt werden können, außenliegende Fersenkappe aus TPU, Stützrahmen aus Urethan, formstabile Mittelfußschaft, Flow Cool-Feuchtigkeitsmanagement. Blade-Light Run: Leichter, neutral gedämpfter Trainingsschuh aus dem Natural Running-Bereich, auch als Einsteigermodell perfekt geeignet. Ein Highlight ist die ultraleichte Sohlentechnologie: Die Dämpfung wird durch eine Reihe von „Blades“ ausgelöst, die an den Auftrittswinkel angepasst sind. Beim Aufsetzen des Fußes wird das Lamellensystem proportional zu den beim Lauf wirkenden Auftrittskräften zuerst entspannt und dann gespannt. Durch das Spannen der Blades erfolgt eine Art Kraftrückstoß, der nicht nur für die Dämpfung, sondern auch für eine perfekte Kraftübertragung verantwortlich ist. Nach dem Auftreten, wenn der Schuh den Boden wieder verlässt, richten sich die Blades automatisch wieder auf – es handelt sich also um eine Art dynamische Sohle. K-Ruuz: Ein perfekter Wettkampfflitzer, geeignet für Triathleten, wie z.B. Andreas Realert, der bei der diesjährigen Ironman Europameisterschaft als Erster über die Ziellinie gelaufen ist. Highlight: Ein FeuchtigkeitsSystem, das den Schuh keine unnötige Nässe aufnehmen und speichern lässt. Durchgängige Öffnungen in der Sohle sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit ablaufen kann. Dadurch entsteht kein zusätzliches Gewicht und der Schuh bleibt genauso leicht wie zu Beginn des de Wettkampfs.


Š P. A. Ruh

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VOR DEM TRAINING IST NACH DEM TRAINING Über die Hälfte aller Läufer kämpft mindestens einmal pro Jahr mit Verletzungen. Trainingsausfälle von bis zu acht Wochen sind oft die Folge. Eine der häufigsten Ursachen ist eine zu schwache Muskulatur, die einer Überbeanspruchung durch das Laufen oft nicht standhält. Sportmediziner empfehlen daher als Prophylaxe eine regelmäßige, dehnende und kräftigende Gymnastik. Laufen darf zurecht als Volkssport bezeichnet werden. 17 Mio. Läufer sind laut einer GfK-Studie in Deutschland regelmäßig unterwegs. Und auch die Zahl der Lauftreffs liegt bereits bei über 3.500, so der deutsche Leichtathletikverband. Auch wenn Laufen als wenig gefahrenträchtiger Sport angesehen wird: Rund 65% aller Läufer verletzten sich ein Mal pro Jahr. Umgerechnet bedeutet das, dass in ca. jeder 150. Laufstunde eine Verletzung auftritt. Aufgrund von Verletzungen müssen Läufer so über das Jahr gesehen rund 5-10% ihres Trainings ausfallen lassen. Das ist schon für Freizeitläufer ärgerlich – für Wettkämpfer bedeutet das oft das Aus für die ganze Saison. Ursache für Laufverletzungen ist oft eine zu schwache oder

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nur einseitig trainierte Beinmuskulatur. Nach Ansicht führender Sportmediziner könnten bis zu 25% dieser Verletzungen vermieden werden, wenn Läufer ihre Trainingspläne verfeinern und dabei unter anderem routinemäßig ihre Muskeln und Gelenke stärken würden. Besonders bei Hobbyläufern wird das Thema Muskelkräftigung oft vernachlässigt. Schafft man es gerade noch, seine wöchentlichen Trainingsrunden in den Zeitplan zu packen, ist meist kein Platz mehr für ergänzendes Muskeltraining. Deswegen raten Mediziner und Sportler zu Vorsorgemaßnahmen, damit es gar nicht erst zum Ernstfall kommt. Ein Weg zur Kräftigung der Muskulatur ist zum Beispiel das Training mit den Physiological Footwear-Modellen von MBT. Die patentierte Sohlenkonstruktion simuliert das Barfußgehen auf weichen, unebenen Naturböden und aktiviert so die kleinen, aber wichtigen Muskeln im unteren Beinbereich, vor allem rund um Sprunggelenk und Schienbein. Das als „Anti-Schuh“ bekannte Modell mit der ausgeprägten Sohle sollte vor und nach dem Training, in der Freizeit oder im Büro und an den lauffreien Tagen getragen werden. Extra Trainingszeit muss also nicht eingeplant werden. Zusätzlich führt die spezielle Sohlenkonstruktion zu einer Dehnung der oft verkürzten Wadenmuskulatur und der oft verkürzten Hüftstrecker. Da sich MBT hervorragend als Verletzungsprophylaxe eignet, steigert dieses Aus-


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gleichstraining auf legalem Wege die Leistung. Denn Trainingspausen aufgrund von Verletzungen können vermieden werden. Zusätzlich kann MBT die Regeneration nach dem Sport und die nach Sportverletzungen fördern. MBT IM EINSATZ GEGEN DIE FÜNF HÄUFIGSTEN RUNNING-VERLETZUNGEN: Runners Knee (25-30%): Oberbegriff für Knieschmerzen hinter oder rund um die Kniescheibe, die durch das Laufen hervorgerufen werden. Die Kniescheibe ist in die Sehne des Oberschenkelmuskels eingebettet und gleitet bei Bewegung am Oberschenkelknochen entlang. Läuft die Kniescheibe nicht gerade, reibt der Knorpel bei unrunder Bewegung am Knochen und verursacht durch den Verschleiß Schmerzen bis hin zu Entzündungen. Ursache für ein Runners Knee ist oft eine muskuläre Dysbalance, durch die die Kniescheibe nicht in ihrer richtigen Position gehalten werden kann. Auch eine falsche Laufhaltung wird als Ursache diskutiert. Neben Ruhe sowie entzündungs- und schmerzhemmenden Medikamenten raten Ärzte und Physiotherapeuten zum Aufbau der vorderen Oberschenkelmuskulatur, um ein erneutes Auftreten zu vermeiden. Als ideales Muskeltraining für die unteren Extremitäten gilt der patentierte MBT, so dass er hier ideal als Trainingsmittel zur Prophylaxe eingesetzt werden kann. Zudem stärkt regelmäßiges Tragen die Muskeln im Bereich des Sprunggelenks. Das wiederum kann sich positiv auf die Laufhaltung auswirken. Shin Splints = Schienbeinkantensyndrom (ca. 20%): Oberbegriff für Schmerzen im Bereich des Schienbeins. Oft hervorgerufen durch eine Reizung/Entzündung des vorderen Schienbeinmuskels oder der Knochenhaut des Schienbeins. Selten steckt eine Stressfraktur dahinter. Das Schienbeinkantensyndrom ist der dritthäufigste Sportschaden aktiver Leichtathleten der Disziplinen Sprint, Sprung und Lauf und tritt in der orthopädischen Sprechstunde in bis zu 2,5% der Fälle auf. Ursachen sind unter anderem Überbelastung durch Wechsel des Bodenbelages im Frühjahr und Herbst, Training auf hartem Belag, intensives Lauftraining sowie Vorfußbelastung. Neben Akutmaßnahmen zur Abheilung empfehlen Physiotherapeuten die Kräftigung der Schienbeinmuskulatur, beispielsweise durch abwechselndes Gehen auf Hacken und Ballen. Eine Stärkung des in erster Linie betroffenen Muskels kann sehr gut durch das regelmäßige Tragen von MBT erreicht werden.

da durch das regelmäßige Tragen die Muskulatur des Sprunggelenks nachweislich gestärkt werden kann. Achillessehnen-Entzündung (ca. 8-10%): Die Achillessehne leitet die Kraft der Wadenmuskulatur an den Fuß weiter. Sie muss besonders beim Laufen die hohen Kontraktionskräfte dieser Muskelgruppe abfangen. Folge der Überlastung sind Mikrotraumen, die zu Vernarbungen und bei fortdauernder Fehlbelastung zum Riss führen können. Neben einer Schonung der Region bei akuten Beschwerden ist eine Dehnung und Kräftigung des Wadenmuskels empfohlen, um Rezidive zu verhindern. Als Übung hierfür wird von Physiotherapeuten unter anderem ein Wippen des Fußes abwechselnd auf die Ferse und Zehen empfohlen. Eine Bewegung, die während des Tragens von MBT ganz automatisch ausgeführt wird. Plantar Fascitis (ca. 10%): Diese Reizung oder Entzündung im Bereich der plantaren Sehnenplatte an der Unterseite des Fußes äußert sich mit Fersenschmerzen oder brennenden Fußsohlen. Sie entsteht in der Regel durch eine chronische Überlastung, wenn der Läufer einen Senkfuß hat. Hilft eine Fußmassage oder eine Kühlung der Fußsohle nicht mehr, wird es Zeit, die Sehnenplatte des Fußes zu dehnen, um weiteren Problemen vorzubeugen. Neben Übungen mit Massageigel oder Tennisbällen empfehlen Physiotherapeuten, viel barfuß zu laufen, zunächst auf Rasen und später wenn möglich im Sand. Wer nicht gerade auf Hawaii lebt, kann das natürlich nur eine kurze Zeit im Jahr beherzigen. Der MBT kann hier helfen, denn dank der patentierten Sohlenkonstruktion wird das Barfußgehen imitiert und die Sehnenplatte des Fußes gedehnt.

Iliotibiales Bandsyndrom – ITBS (ca. 20%): Das ITB verläuft an der Außenseite des Oberschenkels von der Hüfte bis zum Wadenbeinköpfchen knapp unterhalb des Knies. Es stabilisiert das Kniegelenk und nimmt einen beträchtlichen Teil der Stoßbelastung beim Laufen auf. Bei ungewöhnlicher oder übermäßiger Beanspruchung reibt das ITB am äußeren Bereich des Kniegelenks, was Schmerzen und im schlimmsten Falle Entzündungen zur Folge hat. Auch beim ITBS wird als Akutmaßnahme die PECH-Regel angewendet. Sie besteht aus den Säulen Pause, Eis, Kompression und Hochlegen. Zusätzlich verordnen Sportmediziner oft Medikamente. Als eine Ursache des ITBS wird, wie beim Runners Knee, eine zu starke Einwärtsdrehung aufgrund einer Sprunggelenksschwäche vermutet. Daher ist auch bei dieser Verletzung ein gezielter Muskelaufbau das Mittel erster Wahl, um eine erneute Verletzung zu vermeiden. Hierfür eignet sich MBT hervorragend,

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XXXXXXX KAUFBERATUNG

WELCHER

SCHUH

FÜR WEN? DIE SPORTPRESSE LAUFSCHUH-KAUFBERATUNG Trailrunning ist nur eine Spielart des Laufsports. Wer sich auf eigenen Beinen fit halten möchte, der kann Walken, Laufen, Rennen, Sprinten und vieles mehr unternehmen. Doch welcher Schuh passt zu welchem Sport? Und welcher Fuß in welchen Schuh? Und auf was muss man achten, wenn man einen Laufschuh kauft? Der erste Tipp: Gehen Sie in den Sportfachhandel und lassen Sie sich beraten, probieren Sie den Schuh ausgiebig an und lassen Sie sich Zeit. Und bitte kaufen Sie ihn dann auch bei Ihrem beratenden Händler, denn Fachberatung will bezahlt sein, und im Internet kauft man nach wie vor nur auf Distanz und läuft Gefahr, dass der bestellte Schuh trotz virtuellem „Schuhkonfigurator“ einfach nicht der richtige ist...

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KAUFBERATUNG

Š Salomon

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XXXXXXX © Salomon

KAUFBERATUNG

RUNNING/ JOGGING: NEUTRALE SCHUHMODELLE Das Gros des Angebots an Runningschuhen, landläufig auch gerne „Joggingschuhe“ genannt, findet sich bei den neutral ausgelegten Modellen. Wenn Sie einen flexiblen Schuh für das regelmäßige Joggen im Park oder durch die Nachbarschaft suchen, der über eine gute Dämpfung und hohen Tragekomfort verfügt, dann sollten Sie sich in dieser Kategorie umsehen. Aber Vorsicht: Diese Schuhe sind nur dann die richtigen, wenn Sie beim Laufen neutral abrollen oder verstärkt die Außenseite des Fußes belasten. Die neutrale Abrollbewegung nennt sich in der Fachsprache „Pronation“, die Außenkantenbelastung „Supination“. Wie Sie beim Laufen tatsächlich abrollen, zeigt Ihnen eine Laufbandanalyse im Fachgeschäft. Ob per Video oder per Betrachtung Ihres Fußabdrucks, der Spezialist verrät Ihnen mehr über Ihren Laufstil und die geeigneten Schuhmodelle.

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KAUFBERATUNG

RUNNING/ JOGGING: FÜR ÜBERPRONIERER Wenn die Laufanalyse ergibt, dass Sie bei der Abrollbewegung eher nach innen abknicken (die Bewegung verläuft von der Außenseite diagonal zur Innenseite des Fußes), dann zählen Sie zu den „Überpronierern“ und sollten einen Runningschuh wählen, der an der Schuhinnenseite speziell für diese Abrollbewegung verstärkt ist. Schmerzen im Knie oder auch an der Achillesferse können ein Indiz für Überpronation sein. Dies lässt den Spaß am Running schnell verfliegen, daher lohnt es sich doppelt, sich nach speziell hierfür aufgebauten Laufschuhen umzusehen, die die Bewegung ausgleichen. In Ihrem Fachgeschäft finden Sie zahlreiche Modelle für Überpronierer, die ebenso komfortabel und gut gedämpft für den Joggingeinsatz sind, wie die neutral aufgebauten Modelle der ersten Kategorie.

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KAUFBERATUNG

WALKINGSCHUHE Im Gegensatz zum Running, bei dem die Laufbewegung aus kurz aufeinanderfolgenden Lande-, Stand- und Abdruckphasen besteht und zeitweise kein Bodenkontakt besteht, ist beim Walking immer mindestens ein Fuß auf dem Boden und der Fuß rollt über die ganze Ferse bis zum Fußballen ab. Aufgrund dieser Bewegung und des reduzierten Aufpralldrucks benötigen Sie beim Walking auch andere Schuhe. Eine Beratung sei auch hier dringend ans Herz gelegt – zu groß sind Auswahl und unterschiedliche Features für alle Ansprüche. Zusätzliche Trainingseffekte ergeben sich aus Spezialschuhen wie zum Beispiel von MBT oder Chung Shi: Innovative Sohlenformen beeinflussen die Abrollbewegung, was für ein zusätzliches Muskeltraining sorgt, den Rücken oder die Gelenke entlastet oder für physiotherapeutische Zwecke nützlich sein kann. Fazit: Walker können sich über eine große Auswahl an Schuhwerk freuen und sollten sich beim Kauf ebenso eingehend beraten lassen wie ihre Running-Kollegen.

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KAUFBERATUNG

REGELN FÜR DEN SCHUHKAUF REGEL NUMMER 1: Beim Laufen dreht sich primär erst einmal alles um den Fuß und somit den Schuh. Lassen Sie sich daher immer kompetent beraten und nutzen Sie die – meist kostenfreien – Serviceangebote Ihres Fachhändlers. Kostenpflichtige Zusatzangebote wie Einlegesohlen können ebenfalls sinnvoll sein. Kaufen Sie Ihren Laufschuh daher nie unter Zeitdruck. Gut Schuh will Weile haben!

REGEL NUMMER 2: Ihr Fuß braucht Platz! Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen ein Schuh empfohlen wird, der zu groß erscheint. Durch Druck und Bewegung beim Laufen beansprucht Ihr Fuß mehr Platz als in einem Alltagsschuh. Viele Händler besitzen ein Laufband, das sie nützen können, um den Fuß entsprechend „in Form zu bringen“. Zusätzlich hilft es, den Schuhkauf für den Nachmittag oder Abend einzuplanen, wenn Ihre Füße schon einiges geleistet haben.

REGEL NUMMER 3: Ihre letzten Laufschuhe waren die besten, die sich wünschen können? Bringen Sie sie mit! Ein Fachverkäufer kann aus den Abnutzungsspuren lesen und die Auswahl potentieller Modelle eingrenzen.

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RUNNING: WETTKAMPFSCHUHE Wenn Sie den Laufsport ernsthafter betreiben, ausgesprochen leistungsorientiert trainieren oder an Wettkämpfen teilnehmen, dann bieten sich für Sie entsprechende Wettkampfschuhe an. Diese Modelle sind zunächst um einiges leichter und extrem flach aufgebaut. Das geringe Gewicht hat jedoch den Nachteil, dass Dämpfung und Stützfunktion ebenfalls auf ein notwendiges Minimum reduziert sind. Für den Otto-Normal-Läufer – grundlegend aber abhängig vom Gewicht des Läufers, etwaigen Fehlstellungen und dem persönlichen Laufstil – sind diese Schuhe nicht geeignet. Der Handel bietet ambitionierten Athleten Modelle für jeden Einsatz an, zum Beispiel für Marathon, Sprint (mit Spikes in der Sohle), Mitteldistanz oder auch Triathlon.

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TRAIL RUNNINGSCHUHE Wer lieber abseits geteerter Straßen, gepflegter Parkwege oder ebener Pfade läuft und unwegsames oder gar bergiges Gelände bevorzugt, der sollte auch das Schuhwerk den Umständen anpassen und zu robusten Geländelaufschuhen greifen. „Trailrunning“ erfuhr in den letzten Jahren einen stetigen Zulauf, entsprechend etablierte sich eine vollständige Materialkategorie in den Läden. Allerdings sollte auch hier genau unterschieden werden, wie und wo man läuft. Die bereits erwähnte Laufanalyse definiert zunächst, welche Stützfunktionen notwendig sind. Danach geht es an das bevorzugte Terrain: Leicht unebene Pfade, „echte“ Trails über Stock und Stein, querfeldein, steile Abhänge, Felsen, Matsch, Eis oder Schnee... Das Angebot ist vielfältig und unterscheidet sich vor allem in Dämpfungs- und Stützeigenschaften, Stabilität, Gewicht, Sohlenaufbau und Obermaterial. Sogar Vibram FiveFingers gibt es mittlerweile für Trailrunner (siehe News). Optimale Trailrunningschuhe schützen Fuß und Gelenke vor dem Umknicken, haben festen Grip, eine gute Dämpfung, halten den Fuß trocken und sind dennoch nicht zu schwer.

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NORDIC WALKINGSCHUHE Walking- und Nordic Walking-Schuhe unterscheiden sich nicht? Könnte man meinen, denn Geschwindigkeit und Bewegung sind sehr ähnlich. Ein Blick auf die korrekte Nordic Walking-Technik zeigt jedoch: Zwar wird wie beim stocklosen Gehen auch hier beim Auftreten die ganze Ferse aufgesetzt und dann bis zum Fußballen abgerollt, allerdings übernehmen nicht nur die Füße, sondern auch die Arme bei korrekt ausgeführter Bewegung über Stockeinsatz einen Großteil des „Vortriebs“. Die Industrie liefert eine Vielzahl an spezifischen Modellen, von Walking-, Running-, Trekking oder auch Spezialschuhen wie von MBT sei hier abgeraten. Da Nordic Walker häufiger im Gelände unterwegs sind, sollten die Sohle gröber und das Obermaterial robuster sein. Im Winter und an Regentagen empfiehlt sich eine wasserdichte Membrane.

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PIMP MY

LAUFSCHUH Das Angebot an Laufschuhen – egal für welche Disziplin, ob für Pronierer, Überpronierer, Supinierer, Schmal- oder Breitfüßler, mit unterschiedlichen Sohlen, Schnürsystemen oder in wetterfesten, superleichten oder robusten Versionen – ist mehr als umfangreich, dennoch findet nicht jeder den perfekten Schuh. Wer das ultimative Schuhwerk sucht, dem sei eine individuell angepasste Einlegesohle empfohlen. Per detaillierter Laufbandanalyse und Fußvermessung (unter Einbeziehung der Fuß- und Zehenform sowie der Knöchelstellung) kann so der Schuh von der Stange noch weiter optimiert werden. Eine äußerliche Customizing-Methode, die ebenso einfach wie ungewöhnlich ist, befasst sich übrigens mit den Schnürsenkeln. Hier bietet zum Beispiel die Firma Mr. Lacy (www. mr-lacy.com) witzige Modelle in allen möglichen Farben an – bis hin zu fluoreszierenden Bändern. So fällt man auf und ist auch nachts noch ein bisschen sicherer unterwegs!

UND NACH DEM LAUFEN? Nach dem Laufen sollte man seine Füße verwöhnen. Klar, barfuß in die Sauna oder aufs Sofa... aber oft ist man nicht in den eigenen vier Wändenn und sollte seinen Füßen dennoch eine Ruhepause gönnen. Die Lösung ist ultrabequemes, sportliches Schuhwerk für das „Après”, oft auch „Mocs” genannt. enannt. So hat zum Beispiel Salomon diesen Sommer ein innovatives Schuhkonzept vorgestellt, das Athleten nach dem Sport bei ihrer Erholung unterstützt und optimal auf den nächsten Lauf auf vorbereitet: Die neue RX Linie. Sie umfasst drei verschiedene Modellvarianten, die höchsten Komfort garantieren. Das elastische Mesh-Obermaterial des Schuhs ist überaus atmungsaktiv. Das integrierte Agile Chassis System besteht aus einer Drei-Komponenten-Zwischensohle, die in ihrer Funktion den Eigenschaften des menschlichen Körpers ähnelt. Eine rutschfeste Contagrip-Außensohle komplettiert dieses stabile und besonders leichte Schuhkonzept. Auch andere Hersteller wie z.B. Merrell bieten Mocs oder Après-Schuhe an, der freundliche Laufschuhhändler hilft auch hier gerne weiter!

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MONTAFON ARLBERG MARATHO

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ON

REPORTAGE

Autor: Michi Raab // Fotos: TVB St. Anton

ÜBER DEN BERG VOM MONTAFON ZUM ARLBERG MARATHON UND GENUSSWANDERUNG DURCHS SILBERTAL UND ÜBERS WINTERJÖCHLE „Der malerische Ferienort Silbertal liegt auf 890 Metern Höhe und die Berge laden zu einer Vielzahl an Möglichkeiten ein, egal ob Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken oder Trekking“, schwärmt die Internetseite dem Besucher vor. Wer nicht in dieser Idylle übernachten möchte, für den fährt um 6.30 Uhr ein kostenloser Shuttlebus von St. Anton hinüber zum Start. Allerdings nicht durch den Arlbergtunnel, sondern kurvenreich über den Pass. Vor Ort geht es dann tatsächlich beschaulich vor, nichts ist von der Hektik eines Stadtmarathons zu spüren, die Atmosphäre wohltuend familiär.

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REPORTAGE

WANDERN ODER LAUFEN Punkt acht Uhr starten die Wanderer auf ihre 32 Kilometer lange Tour von Vorarlberg nach Tirol, die Läufer hingegen um neun Uhr und in entgegengesetzter Richtung. Zunächst führt sie die Strecke zwei Kilometer zum Einlaufen auf Asphalt talabwärts Richtung Schruns. Auf der anderen Bachseite kommen die Schnellsten bereits wieder zurück zum Ausgangspunkt und der ersten Verpflegungsstelle am Feuerwehrhaus. Nach einem kleinen Zuschauerspalier und dem Abklatschen fröhlicher Kinder, die ihren Lauf bereits hinter sich haben, beginnt für die Teilnehmer der 18 Kilometer lange Anstieg durch das hintere Silbertal. Größtenteils moderat auf einem gut zu laufenden Forstweg und nur selten unterbrochen durch ein paar steilere Passagen, vorbei am berühmten Filmdrehort von „Schlafes Bruder“.

BERGPARADIES Fellimännli, Gafluna Alpe, Untere und Obere Freschalpe bieten den Läufern aber keine Tollkirschen, sondern gute Verpflegung und vor allem reichlich Getränke, damit sie bei den heißen Temperaturen ihren Flüssigkeitshaushalt im grünen Bereich halten können. Von der letztgenannten Versorgungsstation aus sind es nur noch 55 Höhenmeter hinauf zur Hochebene und einem anspruchsvollen Trail rund um den idyllischen Langer See. An dessen hinteren Ende zeigt eine Tafel die Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol und damit auch die Hälfte des Marathons an.

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REPORTAGE

HALBZEIT Schon von weitem sind die Alphornbläser drüben vom Winterjöchle, dem mit 1.945 Metern höchsten Punkt der Strecke, zu hören. Als Belohnung gibt es dort einen Schluck alkoholfreies Bier und die Gewissheit, dass es nun fast nur noch bergab geht. Durch das Verwalltal rollt der Weg hinunter zur Konstanzer Hütte. Ein giftiger Gegenanstieg zum Bildstöckli signalisiert bei Kilometer 28, dass es zwar nur noch 14 Kilometer bis ins Ziel sind, aber die Kräfte aufgrund der gesammelten Höhenmeter und Hitze schon arg strapaziert wurden.

FAST IM ZIEL Nach leicht zu laufenden und schattigen Asphaltkilometern quert die durch die Gendarmerie gesicherte Strecke die von St. Anton heraufführende Bundesstraße. Nach dem Ortsteil Moos beginnt ein Wettlauf mit dem Mann mit dem Hammer über 60 Höhenmeter hinauf zur Rodelhütte und von dort aus hinunter nach St. Jakob. Die letzten beiden Kilometer führen wieder leicht ansteigend über Nasserein durch die Au in die Fußgängerzone von St. Anton. Wie bereits am Start erwartet den Finisher eine entspannte Stimmung, zu der sich nun noch gegenseitiger Respekt mischt.

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REPORTAGE

FAZIT Auch wenn das Streckenprofil nur einen großen Zacken aufweist, so zehren die kleinen Anstiege in der zweiten Rennhälfte an der Substanz. Gerade für den Höhenweg um St. Anton sollte man sich deshalb noch ein paar Motivationskörner aufheben. Mit insgesamt 1.271 Höhenmetern im Auf- und 871 im Abstieg auf guten Wegen und ausreichend Verpflegungsstellen eignet sich dieser Lauf bestens für Einsteiger in die Bergmarathonszene. Damit bei Erfahrenen keine Langeweile aufkommt, geizt die Bergwelt nicht mit abwechslungsreichen Eindrücken. Außerdem wird 2011 der Zielbogen auf der zweiten Etappe beim Transalpine Run wieder genau an der gleichen Stelle stehen und damit einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf das härteste Etappenrennen der Alpen geben. Im Frühbucher-Nenngeld von 35,- Euro sind ein Finisher-Shirt, die Teilnahme an der Pasta-Party sowie der kostenlose Eintritt in das Schwimmbad des ARLBERGwell.com enthalten, ein vergleichsweise mehr als fairer Preis für Natur, Lauf und perfekte Organisation. Alle Informationen zum Lauf finden sich unter www. montafon-arlberg-marathon.com ebenso wie die interaktive Karte, Laufberichte auf marathon4you.de.

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2 LÄNDER - 1 RENNEN: DIE GESCHICHTE DES MONTAFON ARLBERG MARATHONS Im Sommer 2002 hatte man in der Gemeinde Silbertal die Idee, im Gebiet des Montafons einen Marathonlauf zu veranstalten. Aufgrund der Gebirgsgegend war schnell klar, dass es sich dabei nicht um einen klassischen Straßenmarathon handeln würde, sondern dass dies ein BerglaufMarathon sein muss. Dieser in West-Österreich wohl einmalige Marathon verläuft abseits jeglichen Autoverkehrs hauptsächlich auf Forst- und Wanderwegen. Die Strecke gliedert sich auf wie folgt: ca. 11 km Asphalt (26,07%) ca. 4,5 km Bergpfad (10,67%) ca. 26,7 km Forstwege (63,26%)

* Im Durchschnitt 93,3%-96,7%

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NATUR UND ENTSPANNUNG PUR Die Koster-Inseln in Westschweden: Autofreier Urlaub inmitten eines Meeresnationalparks Ich sitze im Restaurant „Trädgårdar“ und genieße nach einem Paddel-Tag auf dem Wasser den letzten Bissen meiner hausgemachten, ökologischen Pasta. Ein Schluck schwedisches Öko-Bier, den Blick hinaus durch die alten Treibhausfenster, die in dem in Eigenarbeit nur aus Holz und Lehm gebauten Gebäude eingesetzt und somit zweckdienlich recycelt wurden. Es regnet. Aber selbst das kann die Idylle hier auf Sydkoster nicht trüben. Die beiden Koster-Inseln befinden sich inmitten des ersten Meeresnationalparks Schwedens, Kosterhavet, mit einer Gesamtfläche von rund 400 Quadratkilometern, wovon 390 nur aus Wasser bestehen. Da passt das Wasser von oben doch irgendwie dazu, spielen sich das Leben und die Aktivitäten zum Großteil doch sowieso im nassen Element ab...

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Nachhaltigkeit, Ökologie, Umweltbewusstsein... all das wird einem hier erst so richtig bewusst. Nicht nur die Tatsache, dass an Schwedens Westküste letztes Jahr ein neuer Nationalpark eröffnet wurde, der erste maritime des Landes noch dazu, ist Zeichen dafür, dass hier etwas für den Erhalt der Umwelt und das Leben im Einklang mit derselben getan wird. Inmitten dieses Kosterhavet Meeresnationalparks befinden sich zwei kleine Inseln, Syd- und Nordkoster, auf denen man bewusst Urlaub machen und sowohl sportlich als auch entspannt die Angebote des Meeres und des Festlands nutzen kann.

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Gleich zu Anfang fällt auf, dass die Koster-Inseln autofrei sind. Das bedeutet, das Auto bleibt im Hafen von Strömstad stehen, viel besser noch wäre, man reist mit dem Zug über Göteborg an. Apropos Strömstad. Das Städtchen in der schwedische Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Bohuslän befindet sich nahe an der Grenze zu Norwegen. In den Hauptreisezeiten und an Wochenenden kann es ganz schön voll werden, kommen die Nachbarn doch gerne scharenweise hierher, um einzukaufen (die Preise in Schweden liegen deutlich unter den norwegischen) oder Party zu machen. Deswegen ist es nur bedingt empfehlenswert, in dem eigentlich malerischen Fischerstädtchen zu verweilen, auch wenn der Hafen, die Restaurants und Wellnessangebote locken. Bevor man sich jedoch mit dem Boot auf den Weg zu den Kosterinseln macht (Dauer der Überfahrt ca. 45 Minuten), sollte man sich bei Interesse im Sven Lovén Center auf der Insel Tjärnö, etwas südlich von Strömstad, über den Kosterhavet und seine Fauna erkundigen. Dort geben die Wissenschaftler dieses Forschungs- und Lehrzentrums gerne Auskunft über das, was sich vor allem unter der Wasseroberfläche befindet. Auch über Entstehung und Weiterentwicklung des Nationalparks wird hier einiges erzählt, was für Groß und Klein interessant ist und später beim Aufenthalt auf den Inseln nützlich sein kann.

Der Nationalpark Der Koster-Väderöfjord liegt in Schwedens artenreichstem Meeresgebiet, mit einzigartigen Tier- und Pflanzenarten, die sonst nirgendwo im Land zu finden sind. So gibt es zum Beispiel ein Riff der Glaskoralle Lophelia Pertusa, Armfüßer, Meeresgurken oder seltene Schwämme. Auf dem Meeresboden im Fjord findet man in mehr als 200 Metern Tiefe sowohl harten als auch weichen © Wolfgang Greiner

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Untergrund und flache Gründe in Richtung Skagerrak. Der Fjord ist mit der Norwegischen Rinne verbunden, die sich wiederum dem Atlantik anschließt. Dadurch herrschen nahezu ozeanische Verhältnisse. Tiere, die sonst an den Hängen des Kontinentalsockels leben, fühlen sich hier wohl, Fische und Schalentiere nutzen das Gebiet als Laich- und Aufwachsgebiet. Der Koster-Väderöfjord liegt innerhalb der Schleppnetzgrenze, aber für den Krevettenfang, der in dieser Region eine jahrhundertealte Tradition hat, macht man eine Ausnahme. Seit der Eröffnung des Nationalparks im September 2009 gibt es für die ansässigen Fischer festgeschriebene Anhaltspunkte, die es ihnen ermöglichen, ihrem Beruf weiter nachzukommen, wenn auch auf behutsame Art und Weise. So ist zum Beispiel die Zucht von Miesmuscheln und Austern gestattet, solange die Umwelt nicht darunter leidet.

Die Inseln: Nord- und Sydkoster Die Inseln Kosteröarna, die aus Nord- und Sydkoster bestehen, sind Schwedens westlichste bewohnte Inseln und größtenteils selbst ein Naturreservat. Die beiden Inseln machen in Fläche gerade einmal um die 2,5% des Nationalparks aus, auch wenn sie selbst nicht zum Park gehören, da das Land zum Großteil in Privatbesitz ist. Das heißt umgerechnet: Kosteröarna stellt nur insgesamt 12 Quadratkilometer für Landaktivitäten. Die größere der beiden Inseln, Sydkoster, hat mehr Einwohner, dazu ein größeres Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten und vor allem unzählige Leihfahrräder für die Fortbewegung über das Eiland. Das kleinere Nordkoster, in etwa halb so groß wie die Südinsel, erscheint dagegen etwas weniger touristisch erschlossen, auch wenn hier der große Campingplatz liegt, der als gute Alternative zu Hotel, Hütten und Privatwohnungen in Frage kommt. Fahrräder sucht man hier jedoch umsonst, zur Fortbewegung sind die Füße

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gefragt oder aber der Seeweg. Die Inseln sind mit einer kleinen, per unterirdischem Seilzug verbundenen und kostenpflichtigen Fußgängerfähre verbunden. Im Koster-Väderöfjord findet man dazu noch viele weitere kleine, zum Großteil unbewohnte Inseln. Sie sind zumeist Teil des Nationalparks, was auch bedeutet, dass die Parkregeln hier greifen (siehe Informationskasten am Ende des Artikels). Außerdem sind einige der Schäreninseln Tierschutzgebiete, andere sogenannte „Silent Zones“. Wer sich also auf den Weg zu den verlassenen Felsen im Meer macht, sollte sich vorher genau erkundigen, was erlaubt oder verboten ist.

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Aktiv oder entspannt? Wer Entspannung sucht, ist auf den beiden Koster-Inseln gut aufgehoben. Das Leben ist deutlich ungezwungener und entspannter als man es aus dem Alltag gewohnt ist. Hierfür ist vor allem das (fast) gänzliche Fehlen motorgetriebener Fahrzeuge verantwortlich. Lediglich ein paar Mofas und von Zeit zu Zeit Traktoren oder ein Lkw, der die Leihfahrräder von A nach B oder die wichtigsten Versorgungsgüter bringt, sind auf den Inseln unterwegs. Aber auch die Natur der Inseln mit ihren Badestränden, Heideland, kleinen Wäldern, großen Blocksteinfeldern mit deutlichen Spuren aus der Eiszeit und natürlich das Meer helfen dabei, vollkommen abzuschalten. Gleichzeitig kann man auch einiges an Sport machen, wenn auch in begrenztem Umfang. Am beliebtesten sind zweifelsohne Kajaken, Schwimmen und Fahrradfahren, aber auch Taucher und Jogger oder Wanderer finden ihr Plätzchen. Der höchste „Berg“ ist der Valfjäll, eher ein Hügel, aber mit wunderbarem Ausblick über das Koster-Archipel und Ursholmen, einer der wenigen bewohnten Nachbarinseln und gleichzeitig Heimat das westlichsten Leuchtturms in Schweden. Die volle Schönheit der Koster-Inseln und ihrer Umgebung erkundet man aber am besten vom Wasser aus, vorzugsweise im Seekajak. Einzeln oder zu zweit kann man damit die Inseln umpaddeln, in abgelegene Buchten gelangen, sich lautlos seltenen Tieren nähern oder an einer der Schäreninseln in der Umgebung anlanden. Sehenswert ist der Artenreichtum im gesamten Nationalpark, egal ob auf und unter dem Wasser oder an Land: Im Meer sollen bis zu 6.000 Arten an Tieren, Algen und Pflanzen zuhause sein, ebenso viele Arten seien auch an Land zu finden, heißt es. Zu den wohl hier vom Besucher am wenigsten erwarteten Meeresbewohnern zählen Robben und kleine Walarten, die man mit viel Glück zu Gesicht bekommt. Die Artenvielfalt macht sich

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auch auf den Speisekarten der Restaurants auf Koster bemerkbar. Nichts übertrifft den direkten Einkauf und den Verzehr frisch gefangener Garnelen an einem der Häfen der Inseln. Wer weniger auf Fisch, dafür aber absolut nachhaltige und ausschließlich selbst angebaute Produkte steht, dem sei das „Kosters Trädgårdae“ auf Sydkoster empfohlen. Hier kommt auf den Tisch, was die Inseln und die eigenen Treibhäuser und Beete hergeben. Dazu gibt es abends immer wieder Live-Musik lokaler Künstler, Kunstausstellungen und viele interessante Gespräche mit den Betreibern und Gästen.

Zelt, Zimmer, Haus oder Kajüte? So klein die Koster-Inseln auch sein mögen, das Angebot an Unterkünften kann sich sehen lassen. Fast jeder der 300 ständigen Insulaner bietet ein Bett oder eine andere Unterkunft an. Dazu kommen Hotels, Pensionen, Hütten oder der Campingplatz. Wer mit dem Segelboot anreist, der bekommt in einem der zahlreichen Häfen einen preiswerten Liegeplatz. So ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das Passende dabei. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, vor Reisebeginn eine Unterkunft anzufragen, vor allem in den Hauptreisezeiten, zu denen die (temporäre) Inselbevölkerung um ein Vielfaches anwächst.

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Mehr Sport in der Umgebung Wer einmal in Westschweden ist, sollte es nicht verpassen, auch andere Küstenorte und -regionen aufzusuchen. Wem das Sportangebot auf den Inseln zu begrenzt ist, der kann auf dem Festland in der Region Bohuslän zum Beispiel exzellente Kletter-Spots finden. Die felsige Schärenküste wie auch viele der Inseln bieten perfekten Granit in Wänden zwischen fünf und 100 Metern Höhe. Bohrhaken sucht man oft vergeblich, auch wenn die gesamte Region bei einheimischen wie auch ausländischen Kletterern mittlerweile sehr beliebt ist. Die Spots sind meist gut im Wald versteckt oder direkt am Wasser, wer lieber etwas Hilfe beim Auffinden hat, der kann sich das Buch „Klätterguide Bohüslan“ (nur auf Schwedisch) besorgen oder wendet sich

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an den Autor Joakim Hermanson selbst, der in seinem Klettershop „Upplevelse Bolaget“ auch Guiding anbietet. Ihn kann man auch buchen, wenn es um Fahrradfahren, Kajaken und andere Aktivitäten in Bohuslän und auf den Koser-Inseln geht.

Fazit „Natur pur“ ist sicherlich die beste Zusammenfassung, wenn es um die Koster-Inseln geht. Autofrei, in einem jungen Nationalpark gelegen, mit vielen Angeboten, die auf Nachhaltigkeit und Ökologie bauen. Und doch ist der Urlaub auf den Inseln keine Reise in die Vergangenheit. Schweden ist als eines der modernsten Länder der Welt bekannt, so kommt man zum Beispiel in allen Unterkünften leicht ins Internet. Der Spagat zwischen Moderne und Nachhaltigkeit gelingt hier ausgesprochen gut. Ob für Familien, Paare, Sportler oder ausgebrannte Workoholics, Koster ist einfach nur empfehlenswert, um abzuschalten und Energie zu tanken. Empfehlenswert ist eine ausgedehntere Tour durch Westschweden mit mindestens drei Tagen auf den Inseln, inklusive einer langen Seekajaktour mit Guide und dem Kauf von frischen Meeresfrüchten direkt vom Boot. Und wen es nicht schreckt, dass es kalt und unwirtlich werden kann, der sollte den Winter auf den Koster-Inseln ausprobieren. Mit ein wenig Glück kann man dann auf Schlittschuhen von Insel zu Insel skaten...

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INFOS KOSTERHAVET / KOSTER-INSELN UND UMGEBUNG ANREISE: Strömstad liegt rund 170 Kilometer nördlich von Göteborg direkt am Skagerrak. Von dort (Hafen Norra Hamnen) geht es mit dem Boot nach Syd- oder Nordkoster (Überfahrt ca. 45 Minuten, 60 SEK). Bahn: täglich mehrere Verbindungen von Göteborg, Fahrplan und Infos unter www.vasttrafik.se (Englische Seite). Auto: Von Göteborg auf der E6 Richtung Oslo 152 km bis zur Abzweigung Strömstad. // Von Oslo auf der E6 Richtung Göteborg 130 km bis zur Abzweigung Strömstad. Von dort 10 km bis zum Hafen. Flugzeug: Flugverbindungen aus Deutschland z.B. mit Lufthansa (www.lufthansa.com ) oder SAS (www.flysas.com), dann per Bahn oder Auto.

UNTERKUNFT (Webseiten meist Schwedisch): Hotel Ekenäs, Sydkoster www.sydkoster.se Hotel Pensionat Bergdalen, Sydkoster www.bergdalen.com Hütten („Stuga“) auf Sydkoster www.kosterturist.se/show_ list.php Kostergården (Hütten), Sydkoster www.kostergarden.se Appartements KosterHusen, Nordkoster www.kosterhusen.se Hütten Nordkoster www.bastevikenstugby.se Camping Nordkoster www.reservatet.nu Wohnungen auf den Koster-Inseln zur Miete/Verkauf (Seite auf Deutsch) www.solkoster.se Ferienhäuser in Schweden (Seite auf Deutsch) www.stugnet.de

VERPFLEGUNG (AUSWAHL): Supermarkt auf Sydkoster und Nordkoster Ökologisches Restaurant und Gemüseanbau Kosters Trädgårdar, Sydkoster www.kosterstradgardar.se Sundets Skaldjurscafé, Sydkoster www.kostersundet.se Kostergården Café, Restaurant und Bar, Sydkoster www.kostergarden.se Kosters Rökeri mit Fischgeschäft und Räucherei, Sydkoster www.kostersrokeri.com Hotel Ekenäs, Sydkoster www.sydkoster.se Restaurant Strandkanten, Nordkoster www.strandkanten.se Restaurant Galejen, Nordkoster www.gostases.com

SPORT/AKTIVITÄTEN/GUIDING: Fahrradverleih: An etlichen Häfen auf Sydkoster, Verleih meist gegen Einwurf der Verleihgebühr in eine Art Briefkasten. Kajakverleih, Radtouren, Klettern am Festland und vieles mehr bei www.upplevelsebolaget.com Kajakwochenende (inkl. Material und Verpflegung) mit www.upplevelsebolaget.com ab 3.900 SEK/Person Wanderwochenende inkl. Unterkunft, Frühstück und Mittagessen und mehr über Resö Gamla Skola, www.resogamlaskola.se ab 4.495 SEK/Person Krebsfangsafari über Hotel Ekenäs Unterwassersafari über Sven Lovén Center Hummerfang-Wochenende inkl. Übernachtung, Frühstück etc. über Resö Gamla Skola, ab 4.195 SEK/Person Robbensafari auf der M/S Sara über Selin Charter, www.selincharter.se Meeresbiologische Tour am Strand der Insel Resö mit viel Wissenswertem über den Nationalpark über www.marinpedagogik.se, ab 450 SEK/Person Leuchtfeuer auf der Nachbarinsel Ursholmen, www.ursholmen.se

REISE

VERHALTENSREGELN IM MEERESNATIONALPARK: Man darf an ausgewiesenen Plätzen zelten und Feuer machen. Man darf seinen Hund mitbringen, es besteht Leinenzwang. Man darf Boote nicht auf Sandstrände ziehen. Man darf auf ausgewiesenen Pfaden und Wegen radeln und reiten. Man darf Steine weder mitnehmen noch an andere Plätze bringen. Man darf max. für zwei Tage in Naturhäfen anlegen und ankern. Man darf ausgewiesene Wege mit motorisierten Fahrzeugen benutzen.

LITERATUR: Stefan Edman: „Koster Sea, The First Marine National Park in Sweden“, Gullers Förlag Jürgen Röthig: „Bohuslän“, Karisma Verlag Ohlsen & Bonetto: Lonely Planet „Sweden“, Lonely Planet Publications G. und H. Claußen: „ Naturhäfen und Ankerplätze WestSchweden“, Delius Klasing Verlag Europarc Federation: „Living Parks: 100 Years of National Parks in Europe“, Oekom Verlag Joakim Hermanson/Klätterklubb Bohuslän: „Klätterguide Bohuslän“ (schwedisch), erhältlich in Uddevalla bei Upplevelse Bolaget (Klettershop)

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MEHR INFOS IM INTERNET: www.kosterturist.se www.stromstad.se www.vastsverige.com/de/westschweden-goteborg/

MEERESBIOLOGISCHES ZENTRUM: Sven Lovén Centers (Insel Tjärnö) www.loven.gu.se

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