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NUMMER 02.2011-12 DEZ/JAN

DAS KOSTENLOSE WINTERSPORTMAGAZIN

DIE NEUESTEN

FREERIDE-SKI ZILLERTALARENA ZWEI MAL SÜDAMERIKA

SOULTRIP ARGENTINIEN LUXUS-HELISKIING CHILE AUSPROBIERT & JEDE MENGE ZU GEWINNEN

FREERIDE VERLOSUNG:

THULE DACHBOX!


FreeRIDEN dAS WAHRE SKIFAhren Der Winter hatte noch nicht einmal begonnen, schon musste die Wintersportszene einen Lawinentoten beklagen: Jamie Pierre, der Freeski-Pro, der einst ein rekordverdächtiges 72-Meter-Cliff sprang, wurde am 13.11.2011 im Little Cottonwood Canyon in Utah (USA) von einer Lawine mitgerissen und erlag seinen schweren Verletzungen, bevor Hilfe eintraf. Zugegeben, das ist kein schöner Einstieg in eine neue Ausgabe der SkiPresse. Aber es spiegelt die Realität wieder, denn jeden Winter verunglücken Menschen am Berg, Profis wie auch Amateure. So mancher zeigt mit dem Finger auf die Medien, denn wir zeigen ja die Bilder endloser Schneefelder oder propagieren das unvergleichbare Gefühl des Tiefschneefahrens und Freeridens. Und ja, wir machen wirklich dafür Werbung, denn es ist einfach ein wunderbares Gefühl, steht für Freiheit, das wahre Skifahren. Als die Menschen lernten, sich auf Brettern fortzubewegen, war das freie Fahren im Gelände sogar die einzig existierende Form des Skifahrens... Natürlich wurden damals weder 4.000er mit Helis beflogen, Megaskischaukeln quer durch die Alpen betrieben, noch Vulkane erstiegen, geschweige denn hohe Cliffs gesprungen oder Freeride-Contests gefahren. Aber bis heute hat sich nichts daran geändert, dass es am reizvollsten ist, querfeldein frische Spuren in den Berg zu zeichnen. Und derartige Bilder sollen einfach Lust darauf machen, dass man überhaupt nach draußen und Ski fahren geht, auf den Pisten oder auch daneben – mit dem entsprechenden Können und unter Beachtung der Regeln, die am Berg nun einmal gelten. Dass Unfälle dennoch passieren, ist unvermeidbar, denn Mutter Natur ist unberechenbar. Umso wichtiger, dass man sich an gewisse Regeln hält... Gewisse Regeln befolgen wir bei der SkiPresse auch, wenn es darum geht, was wir in unsere Ausgaben packen: Produkte, Destinationen, Leute und Veranstaltungen sind dabei die vier Hauptbestandteile. Immer mehr Wert legen wir auf unsere Rubrik „Ausprobiert“, in der wir ohne wissenschaftlichen Anspruch Produkte testen, die uns interessant, neu oder verrückt genug erscheinen, einmal unter Realbedingungen zum Einsatz zu kommen. Ein weiteres wichtiges Thema sind unsere Reisegeschichten. In dieser Ausgabe sind das unter anderem zwei Trips nach Südamerika, die völlig konträr sind. In der einen besteigen ein paar Jungs aus eigener Muskelkraft Vulkane in Argentinien und schlafen in einem alten Bus und in Schutzhütten. In der zweiten Story lassen sich die Protagonisten per Heli auf die höchsten Gipfel fliegen und nächtigen in einer Luxus-Lodge im chilenischen Hinterland. Unterschiedlicher kann es nicht sein, daher entschlossen wir uns, beide Geschichten direkt hintereinander zu zeigen. Ebenfalls wichtig sind uns unsere Gewinnspiele – und pünktlich zu Weihnachten hatten wir selten so viele wertvolle Preise in der Lostrommel wie dieses Mal! Sollten Sie übrigens Anregungen haben, was Sie gerne in der SkiPresse sehen oder lesen würden, dann schreiben Sie uns doch einfach (info@skipresse.de) oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht auf unserer Facebook-Seite. Wir würden uns freuen! Viel Spaß mit unserer Freeride-Ausgabe. Wir wünschen Ihnen außerdem frohe Festtage und einen guten, aber immer sicheren Rutsch ins neue Jahr! Wolfgang Greiner & das SkiPresse-Team


IMPRESSUM Herausgeber & Chefredaktion Wolfgang Greiner (wrg | V.i.S.d.P.) Redaktionelle Mitarbeit Petra Rapp, Martin Hesse, Michael Neumann, Martin McFly Winkler, Max Zipser, Björn Herregger, Katia Minville, Stefan Zeman, Otto Greiner Fotografen Michael Neumann, Jessica Haupt, Tero Repo, Pierre Amoudry, Salewa, Petra Rapp, Hersteller, TVBs und wie im jeweiligen Bildnachweis angegeben Grafik, Layout und Illustrationen Suny Mayer Redaktionsanschrift SkiPresse c/o die denkbar Wolfgang Greiner Richard-Strauss-Str. 75, D-81679 München, eMail: info@skipresse.de Produktion die denkbar Wolfgang Greiner, München Druck pva, D-Landau/Pfalz

06-22 | AKTUELL

Interessantes, Wissenswertes & viele tolle Gewinnspiele, nicht nur für Freerider!

24-28 | AUSPROBIERT

Ob auf dem Rücken, auf dem Kopf oder auf dem Auto: SkiPresse probiert alles aus, was neu, sinnvoll oder schön erscheint.

34-45 | HIGHLIGHTS

Die neuesten Freeride-, BigMountain- und Slopestyle-Ski der wichtigsten Hersteller in der Übersicht & Tipps zum Einkauf.

48-53 | REISE

SoulTrip Argentinien

Muskelkraft, Freundschaft, Seele: Freeriden in Südamerika mit McFly, Björn und Max vom Freeski-Mountaineering Team.

54-60 | REISE

Luxus-Heliskiing in Chile

Mehr Luxus geht nicht: Die Puma Lodge lädt zu einem unvergesslichen Aufenthalt ein – wenn man es sich leisten kann.

62-65 | REISE

Zillertalarena

Anzeigen Ltg.: Sandra Wilderer, mail@wilderer-marketing.de Florian Schlecht, florian@skipresse.de Muck Müller, muck@skipresse.de Es gilt die Anzeigenpreisliste SkiPresse 2011-12, zu beziehen über die Redaktionsanschrift. Das Kleingedruckte SkiPresse ist eine unabhängige, kostenfreie Zeitschrift und erscheint bei die denkbar Wolfgang Greiner, München. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle in SkiPresse veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers erlaubt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Für Preis-, Datums- und Produktangaben keine Gewähr. SkiPresse wird online unter www.skipresse.de / www.sportpresse-online.de auch als e-Paper angeboten. SkiPresse, www.skipresse.de und www.sportpresse-online. de sowie die denkbar Wolfgang Greiner übernehmen keinerlei Haftung für die im Magazin oder im Internet angegebenen Links. Sollten diese gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen, ist die denkbar Wolfgang Greiner nicht verantwortlich, sondern die Urheber der jeweils verlinkten Seite. SportPresse, SkiPresse und ShowPress sind geschützte Titel von die denkbar Wolfgang Greiner, München. © 2011 die denkbar Wolfgang Greiner.

SportPresse wird in Deutschland, Österreich, Südtirol und in der Schweiz ausschließlich über den Sportfachhandel, Hotels, Tourismuspartner und Fitnessstudios kostenfrei vertrieben. Weitere Informationen unter www.skipresse.de. SkiPresse Ausgabe #2/2011-12 (Dezember 2011/Januar 2012) hat eine Verbreitung von rund 150.000 Stück. Die nächste SkiPresse mit dem Schwerpunktthema „Touren“ erscheint Anfang Februar 2012.

www.skipresse.de, www.issuu.com SkiPresse ist auf Facebook! Jetzt Fan werden und exklusiven Content genießen unter: www.facebook.com/SkiPresse

Bekannt und trotzdem noch ein Secret Spot.

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Kurzportrait Christoph Blankertz (10), Mitglied im Paralympic Future Team

AUF DEM TITEL: Christian Reichenberger, Foto © Michael Neumann


AKTUELL |

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06 | AKTUELL

iSPo SnoW ice & rock SuMMit 12 PreSented by MArMot

BRANCHENTREFF FÜR OUTDOOR, SKI UND BACKCOUNTRY

Aktuelle Trends, kontroverse Diskussionen und emotionale Berichte von Top Athleten suchen und finden die Besucher der ISPO MUNICH 2012 auf dem ISPO Snow Ice & Rock Summit – presented by Marmot.

© SAAC

SAAc

lAWinencAMPS FÜr gehÖrloSe Das Ziel von SAAC ist es, möglichst viele Skifahrer und Snowboarder über die Gefahren abseits der markierten Pisten aufzuklären. Daher werden nach dem großen Erfolg des Vorjahres im kommenden Winter auch wieder zwei Basic Camps für gehörlose Tiefschneefans angeboten. Neu im Programm ist außerdem ein SAACnd Step Camp mit Gebärdensprachdolmetscher. Am 17./18. Dezember 2011 in der Axamer Lizum und am 21./22. Januar 2012 in der Wildschönau haben interessierte gehörlose Tourengeher und Freeridefans die Möglichkeit, an einem kostenlosen zweitägigen SAAC Basic Camp teilzunehmen. Die Beratungsstelle für Gehörlose und Dolmetschzentrale für Gebärdensprache in Innsbruck organisiert dafür zwei GebärdensprachdolmetscherInnen. Neu ist die Möglichkeit für Gehörlose, ihr Basiswissen in Sachen Lawinenkunde bei einem SAACnd Step Camp zu vertiefen. In Gebärdensprache gedolmetscht werden gemeinsam mit dem Bergführer Touren geplant, Gefahren und Gefahrenstellen analysiert und weiterführende Punkte in der Risikominimierung erarbeitet. Je zehn Gehörlose pro Basic Camp-Termin und sechs beim SAACnd Step in Praxmar (24.-26. Feb. 2012) können diesen Winter mit dabei sein. Die Teilnahme beim SAAC Basic Camp ist gratis (Liftkarte EUR 17,-). Das SAACnd Step Camp gibt es zum Packagepreis inklusive Unterkunft für EUR 305,- (ÜF) bzw. EUR 340,- (HP). Infos und Anmeldung bei Martina da Sacco, Beratungsstelle für Gehörlose und Dolmetschzentrale für Gebärdensprache, eMail: martina.dasacco@gehoerlos-tirol.at, SMS: +43 / 676 / 7828063.

Die Outdoor-, Ski- und Backcountry-Gemeinde darf sich auch zur ISPO MUNICH 2012 auf ein informatives und erlebnisorientiertes Programm aus Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Showelementen und dem DAV Bouldercup freuen. Der schon traditionelle Summit ist inzwischen ein fester Bestandteil auf der international führenden Sport Business Plattform. Mit neuem Erscheinungsbild wird die unabhängige Themenplattform auch in diesem Jahr von Titelsponsor Marmot und Top-Partner Polartec unterstützt. Überdies konnte dier Tirol Werbung ebenfalls wieder als Partner gewonnen werden. THEMEN DES ISPO SNOW ICE & ROCK SUMMIT – PRESENTED BY MARMOT SIND U.A. NACHHALTIGKEIT UND DER WACHSTUMSMARKT OUTDOOR. EINE AUSWAHL DER TOPTHEMEN: Am Sonntag, den 29. Januar 2012, widmet sich die Diskussionsrunde dem „Comeback der Naturfaser“. Nach einem regelrechten Wettrüsten um Funktionen bei Sporttextilien zeichnet sich nun ein neuer Trend in der Sportartikelindustrie ab: Naturfasern wie Baumwolle, Daunen oder Merinowolle kehren verstärkt zurück in die Bekleidung. Denn Sportler möchten während des Tragens von Sporttextilien bei aller Funktionalität auf den Tragekomfort nicht verzichten. Auch das Thema Nachhaltigkeit, das zunehmend vom Konsumenten gefordert wird, beeinflusst diesen Trend. Am Dienstag, den 31. Januar 2012, erörtern die großen Player der Outdoor-Schuhbranche das Thema „Wachstumsmotor Outdoor-Schuhe“. Der Markt wächst. 2010 stehen in der Branche 18 % Umsatzsteigerung zu Buche, während SportScheck sogar 25 % Wachstum verzeichnen konnte. Für 2012 erwarten die Experten nun einen regelrechten „Boom“. Die Themen der Branche sind wachsende Vielfalt, ständig wechselnde Trends und die Nachfrage nach Multifunktionsschuhen. Die Organisatoren danken an dieser Stelle auch den Medienpartnern Outdoor.Markt, Freizeitalpin.at, SkiPresse sowie dem Panorama. Durch ihre Kompetenz und ihr Mitwirken wird der ISPO Snow Ice & Rock Summit – presented by Marmot erst zu dem, was er ist: Der Branchentreff für Outdoor, Ski und Backcountry auf der ISPO MUNICH 2012. Die Partner des ISPO Snow Ice & Rock Summits 12 – presented by Marmot:


AKTUELL |

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08 | AKTUELL

© MSR

MSR SchnEESchUhE

RocES

MitWAchSender kinder-boot Das Problem ist Eltern gut bekannt: Kinder wachsen zu schnell aus ihren Skisachen. Das kostet nicht nur Geld, auch die Suche nach geeignetem Material ist aufwändig. Umso vorbildlicher folgende „Idee“: Warum nicht einen Skistiefel entwickeln, der mitwächst? Und so ist der Roces „Idea“ entstanden, ein KinderBoot, der um bis zu sechs Skischuhgrößen mitwachsen kann. Gleichzeitig erfüllt der Schuh alle Anforderungen an Sicherheit und Funktionalität. Dank eines einfachen Drehmechanismus lässt sich die Außenschale des Skiboots mühelos verlängern. Der Innenschuh passt sich dieser Verlängerung automatisch wie bei einer Ziehharmonika an. Das geschmeidige Innenschuhmaterial sorgt für hohen Tragekomfort und ermöglicht Kindern leichtes Einsteigen, dank „Snowstopper“ dringt hierbei kein Schnee in den Schuh ein. Die ebenso simple Höhenverstellung sowie die versetzbaren Schnallen sorgen für Halt und Stabilität am Knöchel. Der „Idea“ ist in drei verschiedenen Anfangsgrößen für Kinder ab 2½ bis 15 Jahren und in den Farben rot, schwarz, weiß und rosa ab EUR 99,- erhältlich.

koMFort und PerForMAnce in Jeder SituAtion Bergprofis, Alpinisten, Freizeitwanderer – sie alle vertrauen seit den 1990er Jahren auf Schneeschuhe von MSR. Innerhalb von 14 Jahren gelang es den Ingenieuren der Marke aus Seattle, zahlreiche preisgekrönte Schneeschuh-Innovationen zu entwickeln. So zum Beispiel 1995 den aus einem Stück gefertigten spritzformgepressten UniBody™ Deck Rahmen mit aufsteckbaren Modular Flotation Tail Verlängerungen; oder 2004 den extrem leichten Lightning Frame Rahmen, der eine unvergleichliche 360°-Traktion bietet. Mit der neuesten Kollektion macht MSR einen weiteren, großen Schritt. Diese beinhaltet die drei Linien Explore für den alltäglichen Einsatz, Ascent für Sportler und Trek für Freizeitwanderer. In jeder der Linien hat man die Wahl zwischen einem erweiterbaren, leichten „Lightning“-Modell aus Aluminium und der robusten „Evo“-Ausführung mit UniBody™ Deck Rahmen. Zu den technischen Neuerungen zählen die neuartige SpeedLock™ Bindung, die verbesserte, ernergiesparende Ergo Televator Steighilfe und die gefrierbeständige neue PosiLock™ AT Bindung.

Lightning™ Ascent Das Nonplusultra an leichter, aggressiver Performance für jedes Gelände.

Lightning™ Axis™ Eine Revolution in Sachen Schneeschuh-Effizienz und Komfort.

www.roces-snow.com

Evo™ Essentielle Performance und -Vielseitigkeit auf hügeligem Gelände.

Egal für welche Anforderungen und Einsatzbereiche, MSR bietet mit den neuesten Modellen die optimalen Schneeschuhe! Dabei kann man sich auf Qualität, Performance und Komfort voll verlassen. Mehr Infos unter http://cascadedesigns.com/MSR


AKTUELL | 09 Dynafit

Skitour, Mond und Sterne Diesen Winter organisiert Skitourenspezialist Dynafit zum dritten Mal das Nachtspektakel. Gemeinsam mit Fachhändlern und Hüttenwirten sind Skitourenabende für alle Tourengeher geplant, die nach Feierabend die Ski anschnallen möchten. Im Rahmen der Kooperation stehen alpenweit Routen und Hütten für den gemütlichen Ausklang des Abends auf dem Programm. Im deutschen Alpenraum wird das Nachtspektakel ab Dezember auf insgesamt 16 Hütten stattfinden. Je nach Wetter und Schneelage gibt es an unterschiedlichen Wochentagen bis zu 16 Skitourenrouten mit 500 bis 1.000 Höhenmetern. So wird fast jeden Tag irgendwo zum gemeinsamen Aufstieg eingeladen. Auch für Einsteiger bieten sich die Skitourenabende an, denn Dynafit kooperiert an fast allen Orten mit lokalen Fachhändlern, die Testmaterial bereit stellen. Zusätzlich organisiert Dynafit einmal pro Saison einen Filmabend auf den Hütten.

© Dynafit

Kurzfristige sowie laufend aktualisierte Informationen über alle Skitourenabende gibt es auf www.dynafit.com und auf Facebook unter www.facebook.com/dynafit.


10 | AKTUELL

© Kitzsteinhorn

SAFety FirSt: Freeride XXl Powderfelder, Cliffjumps, kupierte Hänge und natürliche Pipes: Die insgesamt fünf Freeride-Routen am Kitzsteinhorn mit den Namen Westside Story, Left Wing, Jump Run, Pipe Line und Ice Age haben alles, wovon Freerider träumen. Seit das Kitzsteinhorn die neuen Routen unter dem Slogan „Freeride XXL“ ausgewiesen und mit einem informativen Beschilderungssystem versehen hat (so wie es uns z.B. auch schon vom Kaunertaler „Check Your Line“-Infotafelsystem her bekannt ist), sind die Tiefschneehänge noch beliebter geworden. Umfassende Aufklärung über alpine Gefahren und der Appell an die Eigenverantwortung stehen dabei im Vordergrund. Mit der Freeride Info Base beim Alpincenter und den Freeride Info Points am Einstieg der Routen gibt man den Freeridern alle Möglichkeiten an die Hand, um sich über die Gefahren abseits der gesicherten Pisten zu informieren. Denn wer sich in den Powder wagen will, sollte schon vorher die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen treffen. Neben der notwendigen Fahrtechnik benötigt er vor allem die richtige Ausrüstung sowie Kenntnisse über die örtlichen Gegebenheiten in den Bergen, das Wetter und die Schneeverhältnisse. Bei der Info Base finden Freerider aktuelle Infos zu den geöffneten Freeride-Routen, Wetter-, Schnee- und Lawinenlage sowie einen LVS-Geräte-Checkpoint, Ausrüstungstipps und vieles mehr. An den Info Points kann sich der Rider dann mittels einer topografischen Karte letzte Informationen holen, z.B. die Steilheit des Hanges, Gefahrenstellen, die schönste Linie, Sicherheitshinweise und Tipps. Das hochmoderne PIEPS-Lawinensuchfeld gleich neben dem ICE CAMP bietet allen Powderfans optimale Bedingungen, um den Umgang mit ihrem LVS-Gerät, Sonde und Schaufel jederzeit kostenlos zu trainieren. Das Freeride-Gelände am Kitzsteinhorn ist diese Saison auch erstmals Schauplatz eines Qualifiers der Freeride World Tour: Beim „X OVER RIDE Kitzsteinhorn“ kämpfen nationale und internationale Top-Rider und Riderinnen auf Ski und Snowboard vom 22.-25. März 2012 um wertvolle Punkte für das Ranking der weltweit wichtigsten Freeride-Serie. www.kitzsteinhorn.at und www.x-over.at

© Vaude

KITZSTEInhoRn PoLARTEc nEoShELL

hArd- und SoFtShell in eineM Mit Polartec® NeoShell® präsentiert Polartec die neueste Innovation im Bereich Wetterschutz: Polartec® NeoShell® ist der erste Stoffe, der die hohe Atmungsaktivität, Ventilation, und Dehnbarkeit eines Softshells mit der wasserdichten Leistung eines Hardshells so kombiniert, dass von beiden Kategorien nur die besten Eigenschaften übrig bleiben. Indem Polartec® NeoShell® Wetterschutz mit extremer Atmungsaktivität kombiniert, verbessert es das Klima auf der Innenseite des Bekleidungsstückes beträchtlich. Auch bei starker körperlicher Anstrengung bleibt die Innenseite der Bekleidung trocken – ideal also für Athleten. Mit Polartec® NeoShell® kann mit einem Bekleidungsstück eine noch größere Bandbreite an Wetterbedingungen und Aktivitäten abgedeckt werden. Ein Beispiel für die Verarbeitung von Polartec® NeoShell® ist zum Beispiel das neue Vaude Alpamayo Jacket. Es vereint die besten Eigenschaften von Hard- und Softshell und bietet perfekten Schutz vor den Elementen, ist wasserdicht und atmungsaktiv. Das bi-elastische Material in Verbindung mit dem ergonomischen Schnitt garantiert optimale Bewegungsfreiheit. Die Fleece-Innenseite ist angenehm weich und sorgt für eine gute Wärmeisolation. Die Ultrasonic-verschweißten Nähte unterstreichen die dynamische Schnittführung, die Reißverschlüsse sind wasserabweisend, die Armbündchen lassen sich verstellen. Eine Ärmeltasche für Skipass und Konsorten ist äußerst praktisch. Kurz: Mit der innovativen und extrem atmungsaktiven Jacke aus dem brandneuen Polartec® NeoShell® sind Mann und Frau bestens gerüstet für Skitour, Freeride oder Winterbergsteigen – und das bei wirklich jedem Wetter. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei EUR 379,-. Mehr Infos: www.polartec.com und www.vaude.com.


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UVEX coRE RAnGE

Verbier heliSki conteSt Der „uvex Freeride Trip“: Hinter diesem Titel verbirgt sich derzeit eine Facebook-Aktion von uvex Core Range, bei der man einen Trip zum Finale der Freeride World Tour nach Verbier gemeinsam mit Freunden gewinnen kann. Bis zum 1. Februar 2012 muss man dafür auf Facebook ein eigenes Team gründen und eintragen. Danach rekrutiert man Team-Mitglieder aus dem Freundeskreis, die ihre Teilnahme bestätigen müssen – und schon ist man beim Gewinnspiel dabei. Je mehr Teams man angehört, desto höher sind die Chancen auf einen Gewinn, vielleicht sogar den Hauptpreis – den Trip zum Finale der FWT 2012 vom 22. bis 25. März 2012. Dort geht es dann mit Core Range Teamrider Basti Hannemann zum Heliskiing rund um die Hänge des legendären Bec de Rosses. Während der gesamten Laufzeit der Aktion verlost uvex außerdem nagelneue Goggles, Helme, Sonnenbrillen, Shirts und Beanies aus der uvex Core Range. Mitmachen lohnt sich also. www.facebook.com/uvexcorerange

RURoc

FuturiStiScher SkihelM Ruroc ist eine englische Helmmarke für Snowboarder und Freeskier. Derzeit kann man den futuristisch angehauchten RG1 Helm bei uns ausschließlich über die Website des Herstellers bestellen, Händler in Deutschland oder Österreich werden damit noch nicht beliefert. Futuristisch? Ja, denn das komplette „Kopf-Outfit“ besteht aus dem genannten Helm, der passenden HG1 Goggle und – last, but not least – einer Maske, die über Kinn, Mund und Nase an den Helm gesteckt wird und dem Träger eine Art Darth Vader-Aussehen verpasst. Derart ausgerüstet, kann man sich sicher sein, aufzufallen und aus der Reihe zu tanzen. Alle Bestandteile des Sets sind aufeinander abgestimmt und entsprechen den gängigen Sicherheitsbestimmungen. Der Preis beträgt derzeit rund 215,- Euro für das komplette Set, dazu kommen 5,- Euro Versandkosten. Sollte der Helm nicht passen, bietet Ruroc eine unkomplizierte Rücknahmeabwicklung an. www.ruroc.com


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© Spyder

© Salewa

JULIA MAncUSo

WeltcuP-StAr, Freeriderin, deSignerin Obwohl sie den meisten als Rennläuferin bekannt ist, gehört Julia Mancuso zu den bekanntesten Freeriderinnen weltweit – gerade wegen ihrer starken öffentlichen Präsenz im Weltcup. Zwei Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver und gerade mal drei Wochen später der dritte Rang beim Verbier Xtreme beweisen, dass Mancuso keine „normale“ Rennfahrerin ist, sondern beim Skifahren vor allem das Extreme sucht.

SALEWA

cliMb to Ski Mit dAV SuMMit club und AlS cAMP! Climb To Ski, das heißt ohne motorisierte Hilfsmittel nach oben. Nur mit Muskelkraft und Technik. Die Belohnung: Das Abfahrtserlebnis. Der einzige Maßstab ist dabei das Zusammenspiel von Berg, Mensch und Material. Salewas Philosophie des Freeridens wird nun auch vom DAV Summit Club im neuen Winterprogramm aufgegriffen. Der Summit Club bietet erstmals eine Reise für Freeski-Fans an, die sich ihre Abfahrten gerne „by fair means“ verdienen. Die Climb To Ski-Reise powered by Salewa entführt den Skifahrer nach Chamonix in Frankreich. Auf dem Kursprogramm stehen kurze Aufstiege und lange, steile Abfahrten sowie anspruchsvolle Freeski-Reviere rund um den Montblanc. Mehr Infos zum Kursangebot Climb To Ski beim DAV Summit Club unter www.dav-summit-club.de. Im Frühjahr 2012 (30.3.-1.4.) gibt es übrigens auch das 2. Salewa Climb To Ski Camp 2012 in St. Anton am Arlberg. Bewerben kann und sollte man sich ab sofort bis 03.02.2012! Einen Videotrailer zum Camp 2012 gibt es auf Youtube, Suchbegriff „Salewa - Climb To Ski“. www.salewa.de/climbtoski

So oft die 26-Jährige kann, tauscht sie Rennski und Stangen gegen Fatties und Steilhänge. Beide Disziplinen verlangen dem Skifahrer alles ab, und beide Facetten des Skifahrens haben für die Amerikanerin ihren ganz besonderen Reiz. Beim alpinen Rennsport liebt sie es, Gas zu geben. Die damit verbundenen Risiken sind für sie jedoch kalkulierbarer als beim BigMountain-Freeriden: „Beim Freeskiing musst Du mit viel Geschick und Erfahrung an die Sache herangehen, um die perfekte Linie zu finden und große Cliffs zu springen. Aber das Allerwichtigste beim Powdern ist einfach der Fun – und der enorme Adrenalinkick. Ohne Freeriden würde mir Skifahren nur halb so viel Spaß machen“, so Mancuso. Freeride-Contests haben für sie allerdings nicht oberste Priorität: „Ich träume von einem eigenen Filmsegment in einem der ganz großen Skivideos.“ Neben ihren sportlichen Aktivitäten wirkt die sympathische Athletin auch in der Produktentwicklung der Skibekleidungsmarke Spyder mit. So designte sie nun Teile der neuen Women’s Outerwear und liefert wichtigen Input bei technischen Details. Durch ihre Erfahrungen als Profi weiß sie genau, worauf es ankommt und welche technischen Details sinnvoll sind. Wer aber denkt, dass Mancuso nur auf Funktion aus ist, der irrt: Design ist genauso wichtig. Beweis dafür ist in diesem Winter wohl vor allem das Spyder Crown Jules Jacket aus der Legend-Linie. Die Jacke ist ein echtes LuxusModell: Hochwertige und extrem funktionelle Materialien werden mit exklusiven Details kombiniert. Von allem nur das Beste – in Funktion, Style und Detail. Wer diesen Anspruch mit Julia teilt, kann diesen Winter schon mal die gleichen Klamotten tragen wie sie. Was Stil und Können beim Skifahren angeht – das muss frau selbst mitbringen!


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ZIEnER UnTERSTÜTZT

deutScheS PArAlyMPic SkiteAM Vor kurzem wurde Gerd Schönfelder, der „König der Paralympics“, Markenbotschafter für Blizzard und Tecnica, Unterstützung erhält er nun auch noch gemeinsam mit der gesamten alpinen Nationalmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes und dessen Nachwuchsteams vom oberbayerischen Traditionsunternehmen Ziener, das ab dieser Saison die Renn- und Teambekleidung stellt. Mit 22 Paralympics-Medaillen, darunter 16 Mal Gold, ist Schönfelder der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Paralympics. Hinzu kommen 14 Weltmeistertitel und acht Mal der Gewinn des Gesamt-Weltcups in seiner 20-jährigen Karriere. Als er 1989 bei einem Unfall seinen rechten Arm verlor, hat ihn das nicht daran gehindert, seinen Sport neben seiner Vollzeitbeschäftigung als Elektrotechniker weiterhin auf Spitzenniveau auszuüben. Im November 2006 hatte die SkiPresse ein Portrait über den Ausnahmeathleten veröffentlicht, das unter www.skipresse.de weiterhin verfügbar ist. Obwohl Schönfelder – wie auch Martin Braxenthaler – jetzt seine aktive Karriere beendet hat, blickt das junge Deutsche Paralympic Skiteam (DPS), bestehend aus zwei Frauen und drei Männern (Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber, Franz Hanfstingl, Thomas Nolte, Georg Kreiter) sowie drei Nachwuchssportlern, hoffnungsvoll und mit großer Motivation in die kommende Saison und möchte an die vergangenen Erfolge von Sestrière (14 Medaillen) anknüpfen. Schönfelder und Braxenthaler stehen dem Team als Trainer und Berater zur Seite.

Meine neue Modefarbe ist POWDER-WEISS.

Ziener setzt schon seit Jahrzehnten auf die enge Zusammenarbeit mit Spitzensportlern. Neben den Athleten des alpinen Paralympic Skiteams statten die Oberammergauer bereits zahlreiche Nationalmannschaften, Sportverbände und Einzelathleten im Bereich Ski Alpin, Ski Cross und Ski Nordisch aus. „Die Leistung der Sportler des Behindertensportverbandes kann man gar nicht hoch genug einschätzen“ so Teamwear Manager Dominic Fenkl. „Die Anforderungen an Rennbekleidung unterscheiden sich zum Teil stark in puncto Passform und Schnittwahl gegenüber nicht behinderten Skifahrern. Die Rennläufer bekommen von uns speziell zugeschnittene Oberteile, die über Ihr Mono-Skigerät passen, um den Luftwiderstand verringern.“ Wichtige Erfahrungswerte bezüglich des Luftwiderstands konnte sich Ziener im August diesen Jahres im Windkanal der Technischen Universität Hamburg verschaffen, wo sich das Team einer Reihe von Windtests stellte. Während für die stehenden DPS-Athleten die Erkenntnisse größtenteils aus den Untersuchungen von Athleten ohne Handicap übernommen werden können, sind für die sitzenden Athleten die Untersuchungen innovativ, hochinteressant und absolut relevant für die zukünftige Entwicklung der Rennbekleidung. Justus Wolf, Bundestrainer des DPS-Teams, ist von der neuen Kooperation überzeugt: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Firma Ziener. Wichtig für uns ist es, dass auch individuell auf die Bedürfnisse der Sportler eingegangen wird und die Funktionalität der Bekleidung stimmt. Diese beiden Eigenschaften wurden von Ziener von Anfang an zu 100 % erfüllt.“

FACTS … + 40 % MEHR PISTE … Kindertarif bis 18 Jahre

TOP ANGEBOT 7 ÜF + 6 Tages Skipass Ski-Hit ab € 369,00 / Person

© Bernd Schönfelder

Infobüro Mölltaler Gletscher

A-9831 Flattach / Tel. +43 / 4785 / 8110 - 0 www.gletscher.co.at


14 | BUCH & FILM

RODELFÜHRER

NEUE DVDS

Es muss nicht immer Skifahren sein – auch Rodeln liegt voll im Trend. Schon seit einigen Jahren erlebt der Traditionssport eine regelrechte Renaissance. Immer mehr Skigebiete runden ihr Angebot durch eine oder mehrere Rodelbahnen ab, wobei vor allem Nachtrodeln sehr beliebt ist – und das nicht nur wegen der Hütten. Im Gegensatz zu den Pisten, bei denen genau geregelt ist, wie eine Absicherung auszuschauen hat, gibt es bei den Rodelbahnen bis jetzt keine verbindlichen Vorschriften. Das zeigte sich auch beim ADAC-Test Rodelbahnen, bei dem letzten Winter viele Strecken unter die Lupe genommen wurden. Einige davon inklusive der Testergebnisse sowie viele zusätzliche Strecken findet man in diesem neuen Führer, der seit Anfang Dezember erhältlich ist. Rodeln – Die 50 schönsten Strecken der Alpen. Von Stefan Herbke, Bergbild-Verlag, ISBN 978-3981440003, EUR 12,95. Bestellung über www.bergbild.info.

Winterzeit, Weihnachtszeit, Videozeit! Wer sich jetzt schön auf dem Sofa einkuscheln und den Profis beim Spinnen, Powdern, Jibben und Sliden zusehen will, der hat wieder einmal die Qual der Wahl. Hier drei der neuesten Ski-DVDs von Xtreme Video in der SkiPresse-Kritik:

Weight Trailer: http://vimeo.com/27987428 Auf den ersten Blick: East Coast Ski Homies auf Urban Jibbing Tour, vorrangig in Boston. Was für viele vielleicht erst einmal zu sehr nach Industrial Rail Slide Orgie klingt, entwickelt sich auf den zweiten Blick aufgrund ausgezeichneter Bilder, gutem Schnitt und coolem Soundtrack zu einem Film, der beim Zuschauer etwas bewegt. Von Anfang an denkt man bei den massiven Tricks im städtischen Umfeld, dass das nicht lange gut gehen kann, und so wird das Thema Verletzungen im Laufe des Films dann auch entsprechend ernst behandelt. Wir sehen Weight eher als Doku mit Tiefgang, nicht als reinen Jibflick. Ein bisschen Powder ist dann übrigens auch noch dabei... Mit Clayton Vila, Sean Jordan, Shea Flynn, Nick Martini, Cam Riley, Alex Martini u.a. Bewertung? Machen wir nicht, aber wenn doch, dann wären es 7 aus 10! (Stept Productions) EUR 19,90

AniMuS Trailer: http://vimeo.com/27524024 HEIMATKRIMI Die SkiPresse rezensiert Krimis? Tja, dieser Roman ist a) das Erstlingswerk eines guten Bekannten und hat b) einen Realbezug zur Olympiabewerbung Münchens und spielt somit in der Landeshauptstadt und, Insider haben es am Titel erkannt, in Garmisch-Partenkirchen. Die Story: Während die Diskussion um Olympia für Wirren und Unruhe sorgt, wird ein Franziskanerpater auf dem heiligen Josefibichl erdrosselt aufgefunden. Aufgrund einer lange zurückliegenden Sache zwischen dem Helden des Romans, Karl-Heinz Hartinger, und dem damaligen Kaplan des Orts, fällt der Verdacht gleich auf den Ex-Polizeireporter (übrigens potentieller Serienheld, denn weitere Hartinger-Romane sollen folgen). Kann er entlastet werden? Wer war der Täter? Wer aus der Gegend stammt, erkennt in Ritters Roman viele Schauplätze wieder, fiebert, schmunzelt und leidet live und direkt mit. Ein gelungenes Erstlingswert, intelligent und flüssig mit amüsanten Spitzen in die richtigen Richtungen geschrieben. Perfekt für die Feiertage. Ähnlichkeiten mit realen Personen und Vorkommnissen sind natürlich rein zufällig! Josefibichl – Kriminalroman. Von Marc Ritter, Piper, ISBN: 978-3-492-27290-2, EUR 9,99. Im Buchhandel, bei amazon und als eBook bei iTunes. www.piper-verlag.de

Das neue Werk von PVS aus Frankreich: Wem Punchline letztes Jahr zu flach war, der kommt dieses Jahr mit Animus auf seine Kosten. Die Story um ein mysteriöses Haus, in dem ein kleiner Junge auf seltsame Gestalten und Situationen trifft, die ihn in die Welt des Skifahrens entführen, ist sehr gut gelungen und wirklich einen Abend vor der Glotze und ein bisschen Gänsehaut wert. Üblicher Nachteil sind lediglich die englischen Untertitel zur französischen Originalfassung. Wer mitliest, verpasst einige der sehr coolen Bilder aus den Alpen, USA, Kanada, Libanon und Norwegen. Insofern: Zweimal ansehen und das zweite Mal einfach nur die Bilder genießen!! Mit Enak Gavaggio, Phil Meyer, Baptiste Causse, Virginie Faivre, Anne-Flore Marxer, Antoine Diet, Arnaud Rougier, Laurent Favre, u.v.m., außerdem mit dabei auch wieder Ausnahmekiddo Kelly Sildaru sowie ein paar Bilder vom Nine Queens Event von Nico Zacek! Würden wir eine Wertung vergeben: 9 von 10 Sternen! (PVS) EUR 19,90

AFter dArk Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=ys7T0ir5QX8 Traum oder Realität? Wenn das Licht ausgeht, erwacht die Fantasie. After Dark macht seinem Namen alle Ehre und bringt zunächst jede Menge Nacht-Action in Stadt und Hinterland, bevor es dann auch tagsüber in den fetten Powder Japans, der USA und Kanadas geht. Die außergewöhnlichste Urban Jib Action seit langem kommt in diesem Film aus Moskau, wo sich die Jungs zwischen Kreml und Ladas so richtig über die Geländer lassen. Unter dem Strich ist der neue Level 1-Film ein guter Mix aus Powder und Concrete mit einem coolen Soundtrack. Also dann: Nicht einschlafen, sondern AUFWACHEN und After Dark ansehen! Mit Parker White, Ahmet Dadali, Tom Wallisch, JF Houle, Wiley Miller, Tanner Rainville, Alex Bellemare und sehr vielen anderen! (Level 1 Productions) EUR 24,90 Diese und viele weitere DVDs gibt es bei www.x-tremevideo.com!


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NEUES BACKCOUNTRYMAGAZIN Mit Backline kommt diesen Winter ein hochwertiges Fotostory-Magazin auf dem Markt, das sich auf 100 Seiten ganz und gar der Welt des Backcountry-Freeskiing widmet. Der Inhalt umfasst zehn persönliche Geschichten von bekannten Skifahrern wie Daron Rahlves, Axel Naglich, Cody Townsend, Eva Walkner, Phil Meier und einigen anderen, festgehalten durch außergewöhnliche Aufnahmen von Profifotografen wie Yves Garneau, Beat Kammerlander, Sverre F. Hjørnevik oder Anton Brey. Zehn Sichtweisen auf einmalige Momente im tiefen Weiß, abseits der Skigebiete in Kaschmir, Alaska, den Anden, Kanada, Japan, den Lofoten, im Allgäu und anderswo. Bilder und Stories, die durch Schweiß, Geduld und Mut zum Verzicht entstanden sind. Zehn unterschiedliche Perspektiven auf Skifahren ohne Lifte oder Helikopter. Backline soll Sehnsüchte wecken – und schafft dies definitiv! Die erste Ausgabe dieses neuen Magazins für Liebhaber gepflegter Freeski-Kultur ist ab sofort im Bahnhofsbuchhandel und online unter www. backline-magazin.com für EUR 10,- erhältlich.

TIEFSCHNEEKALENDER 2012 Knietiefer Neuschnee – mindestens – von Januar bis Dezember. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Nun, zumindest in gedruckter Form lässt sich diese Sehnsucht auch 2012 wieder stillen. Mit seinen 13 Motiven im XXL-Format ist der Powder-Kalender die Fototapete zum Umblättern schlechthin und perfekte Seelenstütze in der schneearmen Sommerzeit – es sei denn, man lässt sich vom Titelbild inspirieren, denn das entstand am 15. August im chilenischen Termas de Chillan. Auch die restlichen Bilder spannen einen weiten Bogen um den Planeten. Ob steilste Rinnen auf Baffin Island, bei denen der Betrachter erst beim zweiten Blick erkennt, wo oben und unten ist, meterhoch verschneite Lawinenverbauungen in Japan, durch die Ausnahmetalent Sean Pettit seine Tricks zwirbelt, oder eine Wechtendrop in den Lyngen Alps, der Mittsommernachtssonne entgegen um halb eins in der norwegischen „Nacht“ – die Jagd nach dem perfekten Tiefschnee ist ein globales Phänomen. Erhältlich ist der in einer limitieren Auflage erschienene Powder-Kalender online unter www.mountainelements.de zum Preis von 27,90 Euro zuzüglich Versandkosten. Aber bitte Beeilung bei der Bestellung, denn mit dem Powder-Kalender ist es wie mit dem Tiefschnee selbst: Wer zu spät kommt, schaut in die Röhre.

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© www.katschi.at

LUnGAU / SALZBURGERLAnD

Viel neueS FÜr den Winter © Freeride College

FREERIDE coLLEGE

Freeride dAyS in diSentiS Vom 18.-22.1.2012 dreht sich im schweizerischen Freeride-Mekka Disentis alles um die besten Lines, die spektakulärsten Couloirs und jungfräuliche Hänge. Egal ob Einsteiger oder erfahrener OffpisteFahrer, geprüfte Bergführer sorgen in unterschiedlichen Gruppen für Spaß und Sicherheit. Dies ermöglicht bestmögliche Lernerfolge und größtmöglichen Fahrspaß bei maximaler Sicherheit. Basic Camps für Einsteiger (von der Piste ins Gelände), Advanced Camps für alle, die schon mal im Gelände waren, und Expert Camps für Gelände-Freaks! Außerdem gibt es eine Boarder-only-Gruppe. Geniale, unverspurte Hänge zwischen Oberalpstock und dem Gemsstock in Andermatt warten auf die Offpiste Freaks. In dem Rhäto-Romanischen Dorf im Rheintal scheint die Zeit still zu stehen und Hektik ist ein Fremdwort. Und auch das Hotel Montana mit den Wirtsleuten Ursina und Giancarlo, die relaxte Stimmung im ganzen Gebiet, unglaubliche Hänge mit allen Schwierigkeitsgraden und der besonders entspannte Après garantieren perfekte Tage. Morgens direkt am Hotel die Ski anschnallen, am Nachmittag bis zum Skistadl abfahren... Für die Freeride Days werden nur begrenzt Plätze angeboten, der Preis liegt bei rund EUR 589,- inkl. Übernachtung (HP), Kurs und Guiding. Mehr Information und ein Gewinnspiel gibt es unter www.freeride-college.com.

Der Lungau, das südlichste Skigebiet des SalzburgerLandes, gilt als familiäre und gleichzeitig sportlich orientierte Destination. Für diesen Winter wurde intensiv in die Lift- und Hotelinfrastruktur investiert, um für noch mehr Genuss auf den Pisten und noch mehr Wohlfühl-Komfort bei der Unterbringung zu sorgen. Die Skischaukel Katschberg-Aineck, im Grenzbereich zwischen dem SalzburgerLand und Kärnten auf bis zu 2.200 Höhenmetern gelegen, erhält mit dem Silverjet II eine 8er-Kabinenbahn und beseitigt damit das letzte Nadelöhr im Skigebiet Aineck. Die Bahn erspart die Auffahrt mit den bisherigen Schleppliften (Branntweiner- und Ainecklift), ist 2.250 Meter lang und überwindet in sieben Minuten eine Höhendifferenz von 520 Metern. Von der Bergstation gibt es eine direkte Anbindung an die Talabfahrt A1, die wahrscheinlich schönste und längste Talabfahrt Österreichs mit 6 km Länge. Alternativ kann man die Almenabfahrt zur Gipfelbahn nehmen. In dem bis auf 2.400 Meter hoch gelegenen Skigebiet Grosseck-Speiereck hat der alte Doppel-Sessellift ausgedient und macht der sonnengelben 8er-Kabinenbahn Platz. 60 Komfort-Gondeln sind bei der Sonnenbahn insgesamt im Einsatz. Die Bergfahrt reduziert sich von bisher 20 auf flotte sieben Minuten. Wintersportler kommen hier in den Genuss einer fast 9 km langen Abfahrt. Mit den Neuerungen im Seilbahnbereich verfügt der Lungau nun über 32 Liftanlagen, die 147 km Pisten bedienen und mit einem gemeinsamen Skipass der Skiregion Lungau befahren werden können. Beinahe grenzenlos Skifahren lässt sich mit dem LUNGO-Skipass, der die Skigebiete vom Katschberg über den Lungau bis nach Obertauern zusammenschließt und Skifreuden auf 300 Pistenkilometern eröffnet. Auch im Hotelbereich gibt es attraktive Innovationen. So eröffnet Anfang Dezember in St. Margarethen nahe der Talstation Aineck das Grizzly Sport- und Familienresort, das Erwachsenen und Kindern gehobenen 4-Sterne-Luxus bietet. Mehr dem Wellness-Gedanken widmet sich das 4-Sterne Vital- und Relaxhotel AlmGut in St. Margarethen. Das Haus wurde nach Umbau und Erweiterung bereits im Sommer wieder eröffnet. Bei allen Neuerungen ist und bleibt der Lungau ein sehr preiswertes Wintersportziel. So gibt es sieben Übernachtungen in einer Pension mit Frühstück, 6-Tages-Skipass der Skiregion Lungau, vielen Zusatzleistungen und Preisreduktionen bei Skiverleih und Skischule schon ab EUR 300,- pro Person im Doppelzimmer. Mehr Infos unter www.lungau.at


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Das neueste Skigebiet

Südtirols! K2 School of Rockers

Die beste Schule der Welt

16 Lifte 33 Hütten 44 Pistenkilometer

Seit Oktober ist es interessanter als je zuvor, zur Schule zu gehen. Denn in der „K2 School of Rockers“ geht es nicht um Mathematik oder Chemie, sondern um die ersten Sprünge über den Kicker, Switchfahren oder diverse Jib-Tricks. In insgesamt drei Episoden erklären die Profis des K2 Teams, was im Snowpark beim Freestyle Skiing alles möglich ist. Die dritte geht am 15. Dezember online! Das europaweite Projekt „K2 School Of Rockers” ist eine umfassende und methodische Anleitung zum Erlernen des FreeskiSports und richtet sich sowohl an Einsteiger, als auch an fortgeschrittene Fahrer und umfasst drei Episoden mit einer Dauer von jeweils etwa zehn Minuten. Angefangen bei der notwendigen (Schutz-)Ausrüstung über die grundlegenden Basics wird Schritt für Schritt die Herangehensweise an das Erlernen neuer Tricks demonstriert. Im Laufe der drei einzelnen Episoden wird der Schwierigkeitsgrad immer weiter angehoben. So erfahren dann auch fortgeschrittene Fahrer, worauf es bei anspruchsvollen Tricks wie etwa dem Cork 7 Tail besonders ankommt. Auf der Website www.k2schoolofrockers.com kann die gesamte Serie angesehen werden, außerdem ist dort auch bald exklusives Bonusmaterial (zusätzliche Tricks, Outtakes, etc.) zu finden. Es gibt auch eine komplette DVD-Version, die bei allen teilnehmenden Händlern beim Kauf eines K2 TwinTips kostenlos erhältlich ist. Die Lehrstunden wurden unter Mitwirkung der K2 Teamfahrer Felix Wiemers, Maria Bagge, Flo Geyer, Silvan Jäger, Pius Schneider, Maxine Böhme, Torge Nagel, Lucas Mangold, Miguel Blasenbrey, Aleksander Aurdal, Anna Hagspiel, Stefan Schenk, Chris Fischer und Severin Guggemos realisiert. Gedreht wurde auf der Zugspitze, auf dem Kaunertaler Gletscher und in Laax. www.k2schoolofrockers.com

Finde uns!

all Pics © K2 Skis

Carving@motion days – Einen Urlaubstag geschenkt! Carving@wellness days Einen Skitag und eine Wellnessleistung geschenkt!

www.skigebiet-gitschberg-jochtal.com


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© B. Koumanov © Tourismusverband Wipptal

WIPPTAL / TIRoL

einZigArtige SchneeSchuh- und Skitouren Über viele Jahre hinweg unter Insidern als heißer Geheimtipp in punkto Wintersporterlebnisse jenseits des Mainstreams gehandelt, erliegen immer mehr Winter-Outdoor-Enthusiasten den sportlichen und stillen Reizen, die ihnen das Tiroler Wipptal zu bieten hat. Ständig „Grüß Gott“ zu sagen, kann auf Dauer auch einmal gewaltig auf den Nerv gehen, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Im Wipptal schonen Tourengeher und Schneeschuh-Wanderer diesen Nerv: Denn Einsamkeit und Eins werden mit der Natur sind hier Trumpf! Die schönsten Touren zwischen Stubaier und Zillertaler Alpen warten nur darauf, unter die Füße genommen zu werden. Von der Familientour bis zum Gipfelsturm – das Wipptal mit seinen Seitentälern zieht alle in seinen Bann. „Grüß Gott“ und „Servus“ sagt man hier erst wieder bei einer zünftigen Einkehr mit Hüttengaudi. Wo es die besten Touren-, Schneeschuh-, Wander-, Alpin-, Hütten- und andere Spots gibt, erfährt man am besten direkt von den Info-Spezialisten des Tourismusverbandes: Tourismusverband Wipptal, Tel. +43 / 5272 / 6270, eMail: tourismus@wipptal.at oder im Internet unter www.wipptal.at.

TIRoLWEST

grAtiS WinterWochen FÜr kidS „Wir waren vom Erfolg der ersten Gratis-Kinderskiwochen, die wir im vergangenen Winter veranstalteten, selbst überrascht“, meint Ingrid Wohlfarter, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes TirolWest. Sie führt den guten Start des Angebotes auf die Tatsache zurück, dass die Region nicht nur wie andernorts üblich den Skikurs gratis gibt, sondern auch den Skipass und die Skiausrüstung gleich mit dazu. „Grund genug für uns, mit diesem familienfreundlichen Arrangement ab Januar 2012 in die Fortsetzung zu gehen“, ergänzt Frau Wohlfarter. Im Detail umfassen die „Kinderskiwochen am Venet“ folgende Gratisleistungen: 5 Tage Skipass, 5 Tage Skikurs, 5 Tage Skiausrüstung (Ski, Schuhe, Stöcke, Helm) 5 Tage Betreuung in Tobi’s Kindergarten, ein Überraschungsgeschenk für jedes Kind und, zusätzlich auf Wunsch, tägliches Kindermittagessen in Tobi’s Kindergarten zum Vorzugspreis von 10,- Euro. All diese Leistungen können Eltern mit einem oder mehr Kindern ab Jahrgang 2005 und jünger in der Zeit vom 14. bis 28.01. und vom 10. bis 17.03.2012 kostenlos in Anspruch nehmen, wenn sie sich mindestens sechs Nächte in TirolWest aufhalten. Dazu gibt es auch preiswerte Familienpauschalen: 6 Übernachtungen in einer Ferienwohnung (2 Erwachsene + 2 Kinder) mit einem 5-TagesSkipass für 2 Erwachsene gibt es bereits ab EUR 531,-. Das Skizentrum Venet gilt als besonders familienfreundliches Skigebiet mit vielen leichten bis mittelschweren Abfahrten. Darüber hinaus ist der Venet auch ein grandioser Aussichtsberg. Der Blick reicht von den Pitztaler und Ötztaler Bergriesen bis zum Arlberg und südlich bis weit hinein nach Südtirol. Wer mehr Ski-Abwechslung will, kann diese Skiregionen von TirolWest aus in bequemen Tagesfahrten erreichen. Alle Informationen zu den Gratis-Kinderskiwochen gibt es beim Tourismusverband TirolWest auf www.tirolwest.at.


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SEB MIchAUD

inVitAcion 2011: FilM-highlight iM Web Im vergangenen Sommer fand in Argentinien die dritte Auflage des „Seb Michaud Invitacion“ statt. Zwei Wochen machten dabei einige der weltbesten Freerider auf Einladung des Franzosen Sebastien Michaud die schönsten Tiefschneehänge Argentiniens unsicher, darunter auch die beiden, uns gut bekannten Freeriderinnen Pia Widmesser aus Deutschland und Eva Walkner aus Österreich. Die schönsten Eindrücke dieses großartigen Abenteuers in Südamerika sind jetzt kostenlos im Internet als Film in zwei Teilen (insgesamt 26 Minuten) auf Zapiks zu bewundern. Das Besondere: Der Trip wurde nicht nur auf Video und Foto festgehalten, sondern von Pierre Amoudry zusätzlich mitgezeichnet. Das Ergebnis ist eine wunderbar ungewöhnliche Montage aus Skizzen und Filmsequenzen von perfekten Tiefschneehängen und dem Leben im argentinischen Backcountry. Also: Den Rechner anwerfen, zurücklehnen und genießen! Unter www.zapiks.com nach Mi3 Part1 und Part 2 suchen, und schon geht es los...

Foto © Tero Repo; Illus © P. Amoudry


20 | GEWINNEN K2 Rolling Stones Ski Collection Rock’n Roll! K2 Skis und The Rolling Stones bringen diesen Winter eine limitierte Rolling Stones Skikollektion auf den Markt. Der Anlass für diese Kooperation ist das 50-jährige Bestehen sowohl der Firma K2 als auch der Stones. Das Ergebnis: Eine Kollektion mit insgesamt vier verschiedenen Tribute-Skimodellen. Das erste davon ist seit November 2011 im Handel erhältlich und basiert auf dem vielseitigen K2 SideShow, erhältlich in den Längen 174 und 181 cm.

SPORT 2000

ski will rock you Fans der Rocker-Ski wird in diesem Winter von SPORT 2000 der Rockerski-Tester Stephan an die Seite gestellt. Auf seiner Homepage www.stephan-rockt.de kann man tiefer in die Rocker-Welt einsteigen – inklusive zahlreicher Erfahrungs- und Testberichte. Die innovativen Rockerski-Modelle erlauben ein harmonisches, kraftsparendes und damit sicheres Skifahren mit mehr Wendigkeit bei optimaler Führung und gutem Halt auf allen Unterböden. Vielseitigkeit und Fahrspaß sind garantiert, egal ob auf der Piste, im Tiefschnee oder im zerfahrenen Gelände. Ergänzend dazu bietet der SPORT 2000 Rockerski-Tester Stephan auch auf www.facebook.de/stephanrockt zahlreiche Erfahrungs- und Testberichte. Neu an seiner Seite: Stephanie, die Rockerski-Modelle für die Mädels testet. Wer Fan von Stephan und Stephanie wird, kommt auch in den Genuss von regelmäßigen, attraktiven Gewinnspielen. Auch auf www.sport2000.de gibt es regelmäßig Rocker-News, alles rund um die Rocker-Technologie und aktuelle RockerskiModelle im Test. Wir empfehlen einen regelmäßigen Blick auf diese Seiten, es lohnt sich! Lohnenswert ist auch unser Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit SPORT 2000: Denn zur Rocker-Ausrüstung fehlt noch das passende Skigebiet. Gewinnen Sie exklusiv mit SkiPresse 10 x 1 Tageskarte für das Skigebiet Sölden (A) im Wert von je EUR 45,-. Bei 150 Kilometern Piste, 27 Skiliften und Schneegarantie von Oktober bis Mai ist Abwechslung garantiert. Ab sofort mitmachen auf www.skipresse.de!

Für die vier unterschiedlichen Designs, die nach und nach herauskommen, hat K2 eng mit der Band zusammengearbeitet. Die vier Grafiken beinhalten einzigartige Details verschiedener Fundstücke aus der Bandgeschichte, wie eine Original-Konzertsetlist, Songtext-Originalmanuskripte und seltene Fotos der Band. Die Lauffläche zieren die legendäre Stones Lippe mit der Zunge und das K2-Logo. „Die Rolling StonesSki sind nur der Auftakt zu einer ganzen Reihe von außergewöhnlichen Produkt- und Promotion-Aktionen, mit denen K2 sein 50-jähriges Bestehen feiern wird“, sagte Jeff Machura bei der Präsentation der Ski im Hard Rock Café. „Gleichzeitig mit den Rolling Stones 50 zu werden und mit der Band zu diesem Geburtstag zusammenzuarbeiten, ist genau der richtige Startschuss für eine laute und spaßige K2 Party, die noch das ganze Jahr 2012 andauern wird.“ Da die Ski sicher schnell vergriffen sein werden, verlost die SkiPresse diesen Monat gemeinsam mit K2 ein Paar des exklusiven Rolling Stones LTD Skis im Wert von EUR 779,95. Auf www.skipresse.de findet Ihr die Teilnahmebedingungen und die Gewinnspielfrage. Stones- und K2-Fans, it’s time to Rock’n Roll!!


GEWINNEN |

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AbS PoWder lAWinenAirbAg WASSerdichte dAunenJAcke Von PoWderhorn Der Schweizer Skibekleider Powderhorn mit Wurzeln in Jackson Hole, WY (USA), überzeugt in dieser Wintersaison mit frischen Styles, einer außergewöhnlichen Farbwelt und einer überraschenden Produktinnovation: Wasserabweisende Daune. Den Produktentwicklern gelang es als einer der ersten Firmen weltweit, die Daunenfeder an sich durch ein aufwändiges DWR Verfahren wasserdicht zu machen, ohne dass es einer zusätzlichen Membran bedarf. Die Atmungsaktivität ist dadurch wesentlich verbessert worden, außerdem kann die Jacke auch bei Regenund Schneefall getragen werden. Die neuartige Daune wird beim Herrenmodell Gunpowder und beim Damenmodell Powdersmoke eingesetzt. www.powderhornworld.com

Da wir nun auf Schneemassen hoffen, ist es auch an der Zeit, an die richtige Ausrüstung zu denken. Neben LVS-Gerät, Sonde und Schaufel ist dabei der ABS Lawinenairbag äußerst ratsam. Der „Powder“ ist die optimale Lösung für den vielseitigen Wintersportler. Mit dem Powder hat man den potentiellen Lebensretter, das ABS-System, nämlich immer mit der passenden Rucksackgröße dabei. Das Airbagsystem mit Auslöseeinheit und den neuen, leichteren und besonders reißfesten Woven Airbags ist in die Base Unit integriert. Daran können in unterschiedlichen Größen erhältliche Packsäcke angezippt werden. Der 15-Liter-„Powder Zip-On“ z.B. hat ein Notfallfach für sekundenschnellen Zugang zu Schaufel und Sonde, ein SOS Label mit Notrufnummern, eine komfortable XL-Öffnung zum Hauptfach, praktische Wertsachenfächer, Ski-, Snowboard-, Pickelund Helmhalterung und vieles mehr. www.abs-airbag.com

Wer gerne selbst eine wasserdichte Daunenjacke von Powderhorn sein Eigen nennen möchte, geht jetzt einkaufen oder macht einfach bei unserer Verlosung auf www.skipresse.de mit. Mit etwas Glück und nach Beantwortung der dort gestellten Gewinnspielfrage winkt ein warmes und trockenes Gunpowder oder Powdersmoke Jacket!

SkiPresse verlost diesen Monat ein ABS Komplettsystem, bestehend aus Powder Base Unit, 15 Liter Powder Zip-On in gelb/grün sowie Auslöseeinheit mit Notfallgriff. Das Gewinnpaket hat einen Wert von rund 900,- Euro – und die Sicherheit damit ist unbezahlbar! Jetzt mitmachen auf www.skipresse.de.

oAkley SethMo JAcketS und the ordinAry Skier Seth Morrison ist eine lebende Legende des BigMountain Skiings und präsentiert diesen Winter gemeinsam mit Oakley nicht nur seinen autobiografischen Film „The Ordinary Skier“, sondern auch seine eigene modular aufgebaute Bekleidungslinie. Alle Teile sind vor allem aufgrund ihrer intelligenten Detaillösungen extrem empfehlenswert, die auf Seths langjähriger Erfahrung basieren. Sowohl die Premiere seines Films als auch die Vorstellung der neuen SethMo-Linie sind Anlass genug, dass wir diesen Monat gemeinsam mit Oakley (www.oakley.com) ein paar sehr attraktive Preise verlosen: 1. Preis: Ein SethMo Jacket in Cinder Orange, Wert: EUR 500,- � 2. Preis: Ein SethMo Softshell in Cinder Orange, Wert EUR 250,- � 3. Preis: Eine DVD The Ordinary Skier Ab sofort auf www.skipresse.de!


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VÖlkl MAntrA: der AlleSkÖnner Der Name dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, vor allem in Freerider-Kreisen: Jetzt kommt der Völkl Mantra mit einem neuen Tip-RockerShape und beglückt alte wie neue Fans. Völkl spricht in Verbindung mit dem neuen Mantra von „Fifty-fifty“ – 50% Piste, 50% Offpiste – einer Ausrichtung, mit der der Ski einfach der geniale Alleskönner ist und für alle in Frage kommt, die an ihrem Hausberg auch einmal ohne hüfthohen Powder auskommen müssen, aber das spielerische Freeride-Fahrgefühl nicht missen möchten. Durch sein torsionssteifes Titanal-Deck ist der Mantra so straff, dass er neben seiner OffpisteTauglichkeit auch eine superstabile Pistenperformance mit zuverlässigem Eisgrip zu bieten hat. SkiPresse verlost diesen Monat einen Mantra in Länge 177 cm (Achtung: Für dieses Gewinnspiel steht keine andere Länge zur Verfügung!). Geht einfach auf www. skipresse.de, beantwortet die Gewinnspielfrage und hofft auf die Glücksfee! Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Viel Erfolg.

eine Woche SchneeSchuhurlAub Wie an anderer Stelle in dieser Ausgabe zu lesen ist, haben die über 70 Europa Wanderhotels der 3- bis 5-Sterne Kategorie im Alpenraum diesen Winter besonders für Freunde des Schneeschuhwanderns ganz besondere Angebote im Programm. Aber auch diejenigen, die diese Sportart „auf leisen Sohlen“ noch nicht kennen und gerne einmal ausprobieren möchten, sind dazu herzlich bei den Europa Wanderhotels eingeladen. Wer jetzt auf www.skipresse.de bei unserer Verlosung mitmacht, der kann mit ein bisschen Glück sogar eine ganze Woche auf leisen Sohlen gewinnen. Unser Kooperationspartner Europa Wanderhotel spendiert dazu sieben Übernachtungen für zwei Personen inkl. Halbpension, geführte Schneeschuhwanderungen mit einem staatl. gepr. Wanderführer, Ausrüstungsverleih (Wanderstöcke, Schneeschuhe, usw.) und Benützung der Freizeit- und Wellnesseinrichtungen. Ein Woche Urlaub? Wir denken: Mitmachen lohnt sich!!

www.wanderhotels.com

thule Motion dAchboX Wer keinen langen Kombi hat oder den guten alten Dachskiträger einfach nicht mag, hat die Option, sich eine Thule Dachbox aufs Auto zu packen. Darin sind dann gleich mehrere Paar Ski gut, sauber und trocken aufgehoben, außerdem ist eine aerodynamische Box im Vergleich zum Skiträger um Längen besser für den Spritverbrauch. Mit der gerade neu erschienenen Motion bietet Thule nun ein wahres Raumwunder an. Und neben viel Platz bietet sie innovative Funktionsmerkmale wie z.B. das Schnellbefestigungssystem Power-Click oder die beidseitige Öffnung (Dual-Side). Thule nimmt seit mehr als vier Jahrzehnten beim Design von Gepäckboxen eine Pionierrolle ein – die Motion ist wieder einmal Beweis dafür. Mehr Infos übrigens in unserer Rubrik „Ausprobiert“, denn wir konnten eine der ersten Motion-Boxen testen, die das Thule-Werk im November verließen!

Wer eine Dachbox von Thule haben möchte, sollte auf www.skipresse.de bei unserem Gewinnspiel mitmachen. Dort winkt dem Gewinner eine Motion 800 mit 520 Liter Volumen (ca. 5-7 Paar Ski) im Wert von 549,- Euro. Die Farbe (silber oder schwarz) kann vom Gewinner frei gewählt werden. www.thule.com


powderhornworld.com

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PAcSAFE

C35L STEALTH-TASCHE

Gerne nimmt man mal den Helm und die Goggle ab, zieht die Handschuhe aus und lässt sie liegen, während man Essen holt, dem verdienten Après-Bier an der Bar entgegenfiebert oder selbiges nur kurz wieder entleeren geht. Was soll's, wer wird die feuchten, gebrauchten Sachen schon klauen? Nun ja, genanntes Equipment kostet zusammen locker 250 Euro aufwärts, da stört ein bisschen Schweiß vom rechtmäßigen Besitzer doch nicht... Und tatsächlich, der Klau geht um, immer mehr, immer öfter, immer unerwarteter. Waren es früher die Ski oder die Stöcke, ist heute alles, was herrenlos herumzuliegen scheint, im Fadenkreuz der Langfinger. Nicht selten landet die Beute dann als „neuwertig“ oder „kaum gebraucht“ in Online-Auktionen. Wer will es schon nachprüfen: Helme, Brillen, Handschuhe – alles ohne Seriennummern, hundertfach im Umlauf. Und so können alle, die vorbeugen möchten, per Pacsafe Stealth-Tasche (C35L) auf Nummer sicher gehen. Die Tasche wurde ursprünglich zur Absicherung von Kamerazubehör entwickelt, eignet sich aber hervorragend für des Skifahrers Kleinteile. Vor allem auch, da sie aus wasserabweisendem Nylon mit verschweißten Nähten gefertigt ist und somit auch noch Schnee und Schmutz abweist. Das unsichtbar eingearbeitete Edelstahlnetz ist absolut schnittfest und lässt sich mit dem abschließbaren Befestigungskabel an unbeweglichen Gegenständen fixieren und absperren. Die Welt wird immer schlechter – Pacsafe dafür immer besser! 94,95 Euro PREIS www.pacsafe.com InFoS

nUTcASE

SNOW HELMET Nicht vom Nutcase, Englisch für Psychofall, ist hier die Rede, sondern von einer Helmschmiede aus Portland, Oregon. Wer die letzte Ausgabe der SkiPresse aufmerksam gelesen hat, der weiß, dass wir dort waren; und wie es sich für die Heimatstadt eines Produkts gehört, sahen wir auf Portlands Straßen auch jede Menge Nutcases. Helme, nicht Irre. Gegründet wurde das Label Anfang des aktuellen Jahrtausends vom ehemaligen Nike Creative Director Michael Morrow, älterer Bruder von Rob, der den Snowboardern unter unseren Lesern bekannt sein dürfte. Morrow wollte Helme mit „Attitude“; Helme, die nicht nur Schutz für den Kopf, sondern auch Ausdruck der Gedanken darin sein würden. Sichtbar, künstlerisch. Ob Superstar, Blackdana, Urban Caution, Tattoo Olive oder Orange Check: Die Helme der Snow Kollektion sind auffällig – ebenso wie die der Street, Water oder Moto Kollektionen, fürs Biken, Skaten, Rollerfahren... Für jeden das passende Design – sofern man nicht zu jenen Menschen gehört, die es etwas zurückhaltender mögen. Typisch für Nutcase ist die Skatehelmform – etwas eckiger als der herkömmliche Skihelm. Unser Testhelm, ein Orange Check, war außerordentlich bequem und angenehm zu tragen, wenngleich man sich an die Außenform erst etwas gewöhnen muss. Bei Passform, Komfort und Ventilation gab es nichts zu meckern. Große, weiche Innenpolster, elf Lufteinlässe, Textilkinnriemen mit Klickverschluss, abnehmbare Ohrenpads.... und das Ganze zertifiziert nach CE EN 1077 und mit TÜV. Unser Urteil: Nutcase ist eine extrem interessante Alternative für Leute, die nach Abwechslung bei der Sicherheit am Kopf suchen. Ideal für Jibber und Parkgänger, oder alle, die gerne Skate-Optik tragen. Funktion top, Design irre abgefahren – Geschmackssache! PREIS 99,90 Euro GRÖSSEn S/M (53-57 cm); L/XL (58-61 cm) InFoS www.nutcase-europe.com


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VARIO LINE AIRBAG

oUTDooR RESEARch

TRANSCENDENT BEANIE

Als allererstes gleich einmal vorausgeschickt: Dieses Beanie ist wirklich sauwarm! Aber jetzt von Anfang an: Man erinnere sich kurz an die ersten Skihelme. Damals propagierten wir, dass sie Leben retten können, auch wenn sie zum Großteil nicht gerade attraktiv aussahen; oder besser: auch dann, wenn man mit einem Helm am Kopf aussah wie eine Mischung aus Soldat des Todesplaneten, Kalimero und WC-Schüssel. Wie wir alle wissen, haben sich Anblick und eigenes Gefühl Skihelme betreffend mittlerweile etwas geändert. So, und warum diese kurze philosophische Einlage? Nun, das Transcendent Beanie ist auf den ersten Blick nun mal nicht die attraktivste Kopfbedeckung. Eher eine Mischung aus Badehaube und Schlafsack. Letzteres ist aber auch genau das, mit was man diese Kopfbedeckung von Outdoor Research am besten vergleichen kann: Ein mollig warmer, weicher, leichter Schlafsack, aus dem man eigentlich gar nicht mehr heraus möchte, wenn man einmal drin ist. Wenn es richtig zapfig kalt draußen ist. Hier die Risiken und Nebenwirkungen: Man wird belächelt werden. Blicke ernten. Aber man muss stark bleiben, die Blicke als puren Neid werten. Sich überweltlich geben. Denn das heißt „Transcendent“ übersetzt. Stehen Sie drüber – und genießen Sie den wärmsten Kopf und die wärmsten Ohren, die sie je hatten! Dafür sorgt echte Daune mit 650er Füllkraft, eingepackt in federleichtes Ripstop-Material. Das Transcendent Beanie passt in einen winzigen, in die Mütze innen eingenarbeiteten Packsack. Klein, leicht, ultrawarm, kuschlig... darauf kommt es am Ende doch auch an, oder? Wie sagen wir immer, wenn es gerade passt? „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechtes Equipment!“ Und dazu zählt dieses Beanie sicherlich nicht. Auch wenn es nicht gerade das hübscheste Beanie auf Erden ist: Wie auch immer dieser „Kopfschlafsack“ aussieht, wir müssen ihn an dieser Stelle „wärmstens“ empfehlen! 39,50 Euro PREIS www.outdoorresearch.com InFoS

Gerade der Tiefschnee verführt uns immer wieder dazu, die gesicherten Pisten zu verlassen. Man kann nie zu oft betonen, dass man dabei nie auf die notwendige Sicherheitsausrüstung verzichten darf, die grundlegend erst einmal aus LVS-Gerät, Sonde und Schaufel besteht. Darüber hinaus gibt es mit dem ABS Lawinenairbag seit vielen Jahren einen zusätzlichen Ausrüstungsgegenstand, der sich abseits der Piste für die persönliche Sicherheit empfiehlt. Wir konnten für Ausprobiert ein Modell der aktuellen Vario Line mit Carbon-Auslöseeinheit mitnehmen und testen. Der Basisrucksack mit dem ABS Twin-Airbag System lässt sich hier genialerweise durch verschieden große Packsäcke ergänzen, die kinderleicht aufzuzippen sind. So kann man je nach Anspruch und Einsatz einen 15, 18, 25 oder 40 Liter großen Rucksack aufspannen. Neben ABS bieten jetzt auch andere Hersteller wie z.B. evoc passende AufzipPacksäcke an. Bemerkenswert ist das extrem geringe Gewicht des gesamten Systems. Unser Testrucksack mit 15-Liter Zip-on und Carbonpatrone brachte gerade einmal 2,8 kg auf die Waage. In dem sehr ansprechend designten Packsack fand dazu alles für die Tagestour – Sicherheitsausrüstung sowie Snack und Trinksystem – bequem Platz. Das Tragesystem war sehr komfortabel (inklusive Brust- und breitem Hüftgurt), sicher und gut zu verstellen. Die Rückenplatte (erhältlich für unterschiedliche Körpergrößen) ist stabil, gleichzeitig aber gut gepolstert und bequem. Wasserdichte Reißverschlüsse sorgen dafür, dass alles im Rucksack trocken bleibt. Für die Außenbefestigung von Ski, Stöcken etc. sind zahlreiche Schlaufen und zwei mitgelieferte Gurte vorgesehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften wir es, auch die ganz fetten Freerideski relativ fest an den kleinen Zip-on Packsack zu schnüren. Der Umgang mit dem Airbag-Auslösegriff, der ergonomisch gut an der linken Brust sitzt, sollte geübt und einverleibt werden, damit man im Notfall auch wirklich weiß, was zu tun ist. Vor der Auslösung selbst muss man übrigens keine Angst haben: Im allerersten Trockentraining erschrickt man noch, wenn die Airbags aufgehen, aber im Notfall dürfte man davon nichts mitbekommen. Für viele ist der größte Kritikpunkt am ABS Airbag der Preis. Aber ganz ehrlich: Funktion, Qualität und Design sind das Geld auf jeden Fall wert, ganz zu schweigen vom Sicherheitsaspekt. Wir sagen: Beide Daumen hoch!! Bis Ende Januar 2012 gibt es von ABS übrigens die Sonderaktion Upgrade Carbon, mit der auch zu einem Wintercheck animiert werden soll, damit man sich wieder mit dem System vertraut macht: Gegen eine leere Stahlpatrone kann eine volle Carbonpatrone zum Sonderpreis von EUR 119,- getauscht werden. PREIS: ab 679,- Euro INFOS: www.abs-airbag.com


PRIMALoFT®

ISOLIERUNG

PrimaLoft® ist eine synthetische Alternative zur Daune: Ein Isoliermaterial, das weich, leicht und atmungsaktiv ist und richtig schön warm hält. Im Gegensatz zur Daune ist es zusätzlich wasserabstoßend. Feuchtigkeit macht der Wattierung nichts aus, daher ist es der Daune auf dem Papier deutlich überlegen. „Ausprobiert“ wäre nicht, was es ist, wenn wir dies nicht in der Praxis ausprobieren würden, bevor wir es wirklich glauben. Bei der Recherche geeigneter Produkte entdeckten wir, dass von zahlreichen Marken so ziemlich jeder Bekleidungsgegenstand mittlerweile mit PrimaLoft® angeboten wird: Oberbekleidung, Handschuhe, Schuhe, natürlich auch Schlafsäcke, sogar Socken und Unterwäsche – also alles, was entweder auch mit Daune existiert oder aber einfach – unbeeindruckt von Nässe und Feuchtigkeit – gut isolieren muss. Für unseren Praxiseinsatz im Kaunertal im November bei wechselnden Temperaturen zwischen –10° bis +10° Celsius entschieden wir uns für folgende PrimaLoft®-Produkte: Einen Lederhandschuh von Ziener, einen Synthetikhandschuh von Roeckl, eine Norrøna-Jacke und eine Hose von Pyua. Derart hochwertig ausgestattet ging es auf den Gletscher... Der Giovanni GTX XCR PR von Ziener fiel beim Auspacken sogleich durch den feinen Ledergeruch auf. Das ultraweiche Schafleder ist mit einer wasserdichten und atmungsaktiven Gore-Tex® XCR® Membran versehen, darunter schlummert die PrimaLoft®-Wattierung. Die Passform der ausprobierten Größe 8,5 bot keinen Grund zum Meckern. Zum An- und Ausziehen sowie Anpassen des Sitzes dienen ein reibungslos laufender Reißverschluss an der Stulpe und ein Klettverschluss. Die Taktilität ist sehr gut, Schnitt und Material schränken nicht ein, der Stock ist nah an der Hand, der Handschuh sehr leicht. Die Verarbeitung zeigte keinerlei Schwachstellen. Bei minus 10 Grad am Morgen blieben

die Hände mollig warm, am Nachmittag bei plus 10 Grad schafften es Membrane und Wattierung, das Handklima gut zu regulieren. Auch beim Versuch, den Handschuh nass zu machen, konnte die Performance nicht spürbar eingeschränkt werden. Zwar nahm das Leder äußerlich etwas Wasser auf, das Innere blieb jedoch warm und trocken. Insgesamt entstand der Eindruck, dass Ziener mit dem Giovanni GTX® XCR PR einen nahezu vollkommenen Fingerhandschuh anbietet, der aufgrund GoreTex®-Membrane und PrimaLoft®-Isolierung auch in extremen Situationen niemals überfordert ist. Zweifelsohne ein sehr empfehlenswerter und hochwertiger Handschuh, der als Unisex-Modell in den Größen 6,5 bis 11,0 angeboten wird. Den Roeckl Sion wählten wir als zweiten Handschuh, um PrimaLoft® nicht nur in Verbindung mit Leder wie beim Giovanni, sondern auch in einem Textilhandschuh auszuprobieren. Auch der Sion kommt mit Gore-Ausstattung, allerdings mit Windstopper®. Als wasserdichte Membrane wird auf das hauseigene Roeck-Tex vertraut. Die Innenhand ist mit wasserdichtem Duradero beschichtet. Zunächst fiel auf, dass der Roeckl bei identischer Größe (8,5) kleiner ausfällt als der Ziener: Die Finger waren etwas zu kurz. Zu eng ist schnell auch zu kalt – nicht so bei unserem Sion, aber allein des Komforts wegen empfehlen wir, dass man beim Kauf eine halbe Größe nach oben geht. Anund Ausziehen ist beim Sion aufgrund des weichen, dehnbaren Materials extrem einfach und komfortabel, der Handschuh wird dann per Klettverschluss fixiert, die Stulpe per Kordel enger gemacht. Die Taktilität des synthetischen Außenmaterials war außerordentlich gut, wenn auch subjektiv etwas weniger direkt als beim Lederhandschuh. Wasser perlte an der Außenhand komplett ab, das Innenhand-Duradero zog etwas Feuchtigkeit, allerdings nur oberflächlich. Die Hand blieb staubtrocken! Extrem wirksam zeigte sich das PrimaLoft® in Verbindung mit Windstopper®. Diese Kombination trotzt jedem Kälteangriff. Als es nachmittags wärmer wurde, war dieser geballte Schutz fast ein wenig zu warm. Da das Gros der Skifahrer jedoch unter zu kalten Fingern leidet, sei der Sion all jenen uneingeschränkt empfohlen, die einen verlässlich warmen und wasserdichten synthetischen Fingerhandschuh suchen, der in allen Le-

CLIMB TO SKI

CAMP 2012

St. Anton am Arlberg – 30.03.-01.04.2012 Bewerbung: 01.12.2011 – 03.02.2012


AUSPROBIERT |

benslagen funktioniert und vom Design her zeitlos ist. Im Norrøna Lofoten GTX® Performance Shell PrimaLoft® Jacket arbeitet ebenfalls Gore-Tex® Hand in Hand mit PrimaLoft®, um den Träger möglichst warm, komfortabel und leistungsfähig zu halten. Nur rund ein Kilogramm bringt diese vollausgestattete, zweilagige Jacke auf die Waage. Verstellbare helmtaugliche Kapuze, Schneefang, Ärmel mit Daumenschlaufe, Ventilation unterm Arm, Brillentuch, viele Innen- und Außentaschen: Die Details stimmen. Wie sieht es mit Komfort und Performance in der Praxis aus? Die knackigen minus 10 Grad hinterließen keinen bleibenden Eindruck, wobei dazu gesagt werden muss, dass sich im Versuch nur eine Lage Merinounterwäsche unter der Jacke befand. Dies nicht zuletzt in weiser Voraussicht, denn ein Second Layer wäre bei plus 10 Grad am Nachmittag sicher zu warm geworden. Auch so erhöhte sich die Temperatur im Inneren der gefütterten Jacke nachmittags deutlich, allerdings wurde das Gefühl aufgrund der Atmungsaktivität der Materialien nie feucht oder unangenehm. Bei der Liftfahrt und im Schatten isolierte die PrimaLoft®-Isolierung wiederum umgehend. Die Wasserdichtigkeit testeten wir im Strahl einer Schneekanone im vollen Sonnenlicht: Der schlabbrig-nass-schwere Kunstsumpf, dem die Jacke gut drei Minuten ausgesetzt war, machte der Lofoten nichts aus. Eine überdurchschnittlich gute, kuschlig weiche Freeride-Jacke für schlechte wie auch gute Tage, die natürlich ihren Preis hat, aber sicherlich lange Zeit Freude und Schutz bietet! An den Beinen kam eine Climate Ski Pant von Pyua mit integrierten RECCO®-Reflektoren und PrimaLoft® zum Einsatz. Die Membrane: Dieses Mal von Sympatex®. Pyua ist bemüht, ökologische korrekte Bekleidung herzustellen, deswegen finden sich auf technischer Seite mit PrimaLoft® und Sympatex® zwei bluesign® System Partner in dieser Pant, die zusätzlich voll recycelbar ist. Im Praxisversuch

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trugen wir sie mit einer Löffler Transtex warm ¾-Funktionsunterhose darunter. Selbst minus 10 Grad und Fahrtwind konnten dabei nicht beeindrucken, am deutlich wärmeren Nachmittag sorgten Isolierung und Membran ebenfalls gemeinsam für ausgeglichenes Klima. Der Schneekanonentest wurde von der Pyua-Hose ebenso ohne Abzüge bestanden. Der Schnitt der Climate Pant ist modisch entspannt, ohne zu weit oder zu eng zu sein. Die Klettverstellung im Bund erspart einen Gürtel. Die zwei Front- und zwei Gesäßtaschen sind gut erreichbar und haben leichtgängige, wasserdichte YK-Reißverschlüsse. Die Ventilationsöffnungen an den Oberschenkeln dürften nach unserem Geschmack gerne größer ausfallen und weiter in den Schritt verlaufen. Unser Urteil: Funktion, Look und ÖkoBilanz der Pyua sind vorbildlich, was dann vielleicht auch den zunächst extrem hoch angesetzten Preis erklärt. Pyua ist aber nun mal keine Massenware. Persönlich würden wir eine andere Farbe als das eher lilafarbene „Blueprint“ wählen – das wiederum ist dann reine Geschmackssache! FAZIT: PrimaLoft® ist mehr als nur ein synthetischer Daunenersatz. Vor allem in Verbindung mit leistungsstarken Membranen trotzt damit ausgestattete Bekleidung nicht nur jedem Schmuddelwetter inklusive Kälte und Nässe; auch bei warmen Verhältnissen haben die hier ausprobierten Teile tadellos funktioniert und den Körper so gut wie immer und ohne Verzögerung auf angenehmer Temperatur und trocken gehalten. „Warmer, drier, softer“ mit PrimaLoft®? Nach dieser Ausprobiert-Session sei dies bestätigt. Ziener Giovanni GTX XCR PR, Preis EUR 129,99 • www.ziener.com Roeckl Sion, Preis EUR 79,95 • www.roeckl.de Norrøna Lofoten GTX® Performance Shell PrimaLoft® Jacket, Preis EUR 449,- • www.norrona.com Pyua Climate Men’s Ski Pants, Preis EUR 320,- • www.pyua.de www.primaloft.com

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In Kooperation mit:


ThULE

MOTION 800 Wer sich für eine Dachbox entscheidet, der erweitert das Gepäckvolumen seines Fahrzeugs deutlich, vor allem wenn es sich dabei, wie bei uns, um einen Mini Clubman handelt. Da unsere 185er Freerider in keinem Fall in den Mini gehen, der gute alte Skiträger auf dem Dach unansehnlich ist und die Ski darauf sowieso nur Salz, Split, Nässe und Dreck ausgesetzt wären, lag es nahe, eine Box anzuschaffen. Wer ebenfalls einen Clubman ohne Dachreling sein eigen nennt, der sei hier bereits gewarnt: Derzeit (Stand Redaktionsschluss Mitte November) passt nur der original Mini-Grundträger auf das Dach dieses Minis – und der ist nicht gerade kooperativ, wenn es um die Montage geht. In unserem Fall musste sogar die Mini Fachwerkstatt eingreifen, und dennoch hinterließ das Vorhaben ein paar unschöne Kratzer im Dach. Dass die Dachträgerlösung von Mini keine „Lösung“ ist, bestätigte dann sogar der Werkstattmeister. Besserung ist nicht in Sicht, und so bleibt zukünftigen ClubmanFahrern nur der wohl gemeinte AusprobiertRat, gleich beim Autokauf die Dachreling mitzubestellen... Aber nun zurück zur Box: Eine Thule sollte es sein. Thule ist Marktführer auf diesem Gebiet, außerdem sind die Boxen – und das wissen die wenigsten, da die Marke sehr stolz auf ihr Heimatland Schweden ist – made in Germany, nämlich in Neumarkt in der schönen Oberpfalz. Da stand früher einmal das Werk des Konkurrenten Jetbag, der 1991 kurzerhand aufgekauft wurde. Und jetzt ist das einstige Jetbag-Werk das Thule-Werk für viele, viele Boxen jährlich, die in die ganze Welt geliefert werden – außer auf die britischen Inseln und Nordamerika, dort gibt es noch zusätzliche Fertigungsstätten. Aufgrund der Tatsache, dass die schönen Standfüße und aerodynamischen WingBars von Thule (noch) nicht auf unseren Mini passen, fand eine nagelneue Thule Motion 800 ihr neues Zuhause auf dem OriginalMini-Grundträger. Die 800er ist die zweitgrößte von insgesamt vier

Motion-Modellen (200, 600, 800, 900). Sie fasst 520 Liter und kann mit 75 kg beladen werden, wobei unser Mini mit 70 kg maximaler Dachlast die Grenze bereits vorher definiert. Und wie viele Paar Ski gehen in die Motion 800? So lange das zulässige Gewicht nicht überschritten wird, fünf bis sieben Paar, inklusive 185er Freeride-Ski, denn die maximale Skilänge ist 190 cm. Das bedingt Außenmaße von 205 x 84 x 45 cm, was wiederum gut auf das kleine Dach des Clubman passt. Die größte Motion (900) ist 235 cm lang und fasst bis zu acht Paar Ski, passt aber definitiv besser auf Autos wie einen Touring, Avant oder SUV. Die Montage der Box verlief problemlos. Die gerade einmal 27 kg Gewicht heben zwei Personen in Windeseile auf das Dach. Mit dem Power-Click Schnellbefestigungssystem werden die Greifer unter der Box schnell fündig und krallen sich um den Grundträger. Gerade ausrichten, festdrehen (man kann nicht mehr überdrehen, ein Klickgeräusch signalisiert das Drehmomentende), fertig. Im Inneren der Box sorgen mitgelieferte Spanngurte dafür, dass die Ladung nicht verrutscht – noch besser wird es mit zusätzlichen Innenträgern, die ebenfalls in fünf Minuten montiert sind und für die innere Ordnung sorgen. Im tägliche Gebrauch ist die Thule Motion

auch extrem komfortabel: Man kann sie von beiden Seiten öffnen und be- oder entladen und ein zentrales Sicherheitsschließsystem sorgt für kinderleichtes, sicheres Verschließen. Der Spritverbrauch steigt natürlich mit einer Dachbox, allerdings ist die Motion sehr aerodynamisch designt, was auch dazu führt, dass sich Windgeräusche in Grenzen halten. Unser Urteil: Wir finden keine Nachteile an der neuen Thule Motion 800. Groß, leicht, formschön, einfach zu bedienen und sicher. Der höhere Spritverbrauch, ok – aber der lässt sich nicht vermeiden, außer man fährt ohne Gepäck in Urlaub. Der Preis von rund EUR 550,- ist gerechtfertigt, dafür gibt es fünf Jahre Garantie. Thule bietet einen umfangreichen Kundenservice und nimmt alte Boxen sogar für Recyclingzwecke zurück. Ach ja, wer das alles einmal selbst ausprobieren will: Wir verlosen eine Thule Motion in dieser Ausgabe! Wer suchet, der findet! PREIS: 549,- Euro (Thule Motion 800) GRÖSSEn: 4 Größen, 450-670 Liter Volumen InFoS: www.thule.com


www.tegernsee-schliersee.de | |

www.tegernsee.com

T +49(0)8022 9273890

T +49(0)8022 927380

AKTUELL |

Weiße Wochen in den Alpen Plus-Skigebieten

Das Motto der Weißen Wochen lautet „Pistenzeit“. Sie bezahlen lediglich die Übernachtungen in einer der teilnehmenden Partnerunterkünfte und bekommen den Skipass für die fünf Alpen Plus-Skigebiete gratis dazu! Innerhalb von sechs Tagen können Sie sich vier Mal dem Pistenvergnügen hingeben und sich dabei frei aussuchen, in welchem der Alpen Plus-Gebiete Sie den Skipass nutzen möchten. Dieses Angebot wird Ihnen den Winter versüßen!

14. bis 21. Januar sowie 10. bis 17. März 2012 ■ ■

7 Übernachtungen im DZ inkl. Frühstück oder in einer Ferienwohnung Alpen Plus-Skipass für 4 aus 6 Tagen in den Skigebieten Brauneck-Wegscheid, Spitzingsee-Tegernsee, Sudelfeld, Wallberg und Zahmer Kaiser eine kleine regionale Überraschung

ab 129,– Euro pro Pers. (zzgl. örtl. Kurtaxe) Alpenregion Tegernsee Schliersee

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30 | PRODUKT

SETH MORRISON & dAS oAkley MODULAR SYSTEM Harte Arbeit, Hingabe und das richtige Material... Für Seth Morrison ist Skifahren viel mehr als einfach nur ein Sport oder ein Beruf – es ist eine Lebenseinstellung. Seth ist bereits zu Lebzeiten eine Legende des BigMountain Skiings, aber er entwickelt sich nach wie vor weiter, verbessert und erfindet sich immer wieder neu – wie auch in seinem neuesten Film „The Ordinary Skier“ zu sehen. Seth verfügt über eine in der Skiwelt unübertroffene Fähigkeit, das Gelände zu lesen und zu seinem Vorteil zu nutzen. Er erhebt keinerlei Ansprüche, sondern ist nur still auf der Suche nach der ultimativen Strecke und diesem perfekten Moment, in dem es sich so anfühlt, als sei er der einzige Mensch auf diesem Planeten. Seth wandte sich mit einem einfachen Wunsch an seinen Partner Oakley: Entwickelt die beste Technical Outerwear, die es je gegeben hat! Das Ergebnis ist eine komplette Linie, die am Ende unter der aktiven Mitarbeit von Seth entstand, am Berg wie auch in der Designabteilung: z.B. das SethMo Jacket und die SethMo Pant aus Gore-Tex® 3-Layer ProShell-Material. Neben Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität, vollständig verschweißten Nähten und Zwei-Wege-Reißverschlüssen als Standards haben alle Teile der Kollektion viele intelligente, von Seth beigesteuerte Detaillösungen, die seine lange Erfahrung am Berg und im Schnee wiederspiegeln. Dazu zählen z.B. die Goggle Linkage, die die Schneebrille und die Kapuze miteinander verbindet, um freie Sicht in alle Richtungen zu gewährleisten. Oder der Cobra Safety Button – ein Druckknopf an der Hose, der bei starker Belastung nicht aufspringen kann. Auch kommt man von der äußersten Schicht durch eine Durchgangstasche bis zur nächsten Schicht... Und das sind nur einige der smarten Details! Das Wichtigste: Das richte Lagensystem. Und deswegen zeigen wir hier einmal Seths brandneue Oakley-Kollektion, die für alle Lagen das richtige Teil bietet. Und die richtige Goggle, die Seth Morrison Signature Crowbar, rundet das Outfit natürlich ab!


PRODUKT |

PROTECTION: SCHUTZ

Die äußerste Schicht ist das Schutzschild gegen den Ansturm der Elemente. Der atmungsaktive Wetterschutz optimiert die Körpertemperatur. Eine Barriere für Kälte, Wind, Regen und Schnee; Hitze und Schweiß können aber dennoch in Form von Dampf entweichen. Deine Leistungen bleiben dadurch auch unter den härtesten Bedingungen immer auf Spitzenniveau. Seth setzt für diese Lage das SethMo Jacket und die SethMo Pant ein, die er gemeinsam mit den Designern von Oakley entwickelt hat.

SOFTSHELL

Ein Softshell muss schützen und gleichzeitig extrem atmungsaktiv sein. Dank einem eng gewebten, sehr flexiblen Stretchmaterial und einer speziellen Verarbeitung ist das SethMo Softshell Jacket selbst bei widrigem Wetter besonders robust. Absolute Bewegungsfreiheit und uneingeschränkter Komfort auch bei intensiven Ausdaueraktivitäten sind garantiert. Anstieg und Abfahrt inbegriffen!

THERMOSCHICHT: WÄRME

Während die anderen Schichten Kälte fernhalten, hält diese Schicht wertvolle Wärme am Körper. Die leichte SethMo Down Jacket dient als Thermoschicht unter der Shell-Jacke. Das innovative Kleidungsstück zeichnet sich durch eine Füllung aus reiner Gänsedaune aus. Außerdem lässt sich die Jacke problemlos in einer der Reißverschlusstaschen auf der Vorderseite verstauen.

THERMOSCHICHT: WÄRME

Als Thermoschicht kann auch ein enstprechender Pullover eingesetzt warden, bei extremer Kälte sogar zusätzlich. Der Pro Rider Series Polartec® Stretch Fleece Pullover ist kein typischer schlichter Fleecepulli. Auf störende Nähte unter den Armen wurde völlig verzichtet. Dazu gibt es ein praktisches Lycra-Daumenloch an den Ärmelabschlüssen und eine Brusttasche mit Reißverschluss.

BASISSCHICHT

© Oakley

Der SethMo Baselayer sorgt für unmittelbaren Hautkomfort. Die Polartec® Pure-Wool™-Merinowolle transportiert Feuchtigkeit nach außen. Die natürliche, feine Faser kratzt nicht und hält den Körper immer wohl temperiert. Ein weiterer Vorteil der Naturfaser ist die minimale Geruchsentwicklung. Details wie Lüftungslöcher unter den Armen, Lycra-Daumenloch am Ärmelabschluss und ein gesticktes Logo geben den letzten Schliff.

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32 | AKTUELL

Winterurlaub auf leisen Sohlen ...mit den Europa Wanderhotels ganisierten Wanderungen führen die Hoteliers, allesamt begeisterte Natur-, Berg- und Landschaftsführer, die Gruppe an.

Mehr und mehr entdecken große und kleine Naturabenteurer auf Trapper-Art den Reiz der alpinen Winterlandschaften abseits der Piste. Tendenz steigend, heißt es bei der Outdoor-Sportart Schneeschuhwandern, und das ganz ohne Ski- und Tourenkenntnisse. Die Europa Wanderhotels sind insgesamt 72 Adressen der 3- bis 5-Sterne-Kategorie in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz, die diesem Trend mit perfekt geschneiderten Angeboten entgegenkommen. Sie bieten mindestens zweimal pro Woche geführte Schneeschuhtouren mit ausgebildeten Snow-Trekkern. Die Ausrüstung und Stöcke kann man sich im Hotel ausleihen. Tourentipps und ein Jausenpaket nimmt man mit auf die Wanderung. Und bei den or-

Und schon geht es in unberührte Winkel, auf sonnige Gipfel und zu Landschaften, die man mit Ski oder Langlaufbretteln wohl kaum zu sehen bekommt. Auf den superleichten Bärentatzen oder Biberschwänzen – so nennt man die modernen Schneeschuhmodelle je nach Form – sieht man die glitzernde Winterwelt in ganz neuen Perspektiven. Danach wird bei einer gemütlichen Jause, einem köstlichen Abendmenü oder in den Wellness-Stuben der Europa Wanderhotels nachbesprochen. Zum Wintergenuss auf leisen Sohlen gehört auch die „sanfte Mobilität“: Die Europa Wanderhotels holen ihre Gäste natürlich vom Bahnhof oder Flughafen ab. Die meisten Europa Wanderhotels organisieren auch mehrmals pro Woche „lawinensichere“ Touren für Einsteiger ebenso wie für Alpinisten. Die Wirte kennen ihre Berge wie die eigene Westentasche, empfehlen die schönsten Tourengipfel und die ideale Zeit für den Aufstieg. Von manchen Wanderhotels starten die Touren zu aussichtsreichen Gipfeln in Begleitung geprüfter Ski- und Bergführer direkt vor der Hoteltür. Zu den Angeboten zählen unter anderen und je nach Hotel auch Langlaufen, Alpinski, Mondscheinwanderungen oder Rodeln.

Ab Dezember NEU: Der Wanderhotels-Katalog 2012 mit Top-Angeboten

Jetzt KOSTENLOS anfordern: Tel. +43 / 4710 / 2780 oder info@wanderhotels.com oder www.wanderhotels.com


© Tubbs-Snowshoes

Gesund auf den Beinen:

Wellness-Wandern in den Alpen „Gut drauf und gesund durchs Leben“: Beim Wandern besinnt man sich auf die Urform der Bewegung und erdet sich durch die Kraft und Schönheit der Natur. Mehrere Studien zur Effektivität von Bewegung in mittleren Höhenlagen (7002.500 m) bestätigen die positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Allgemeinbefinden. Seit erwiesen ist, dass natürliche Bewegungsarten, so genannte „Soul Sports“, als ganzheitliches Training ideal für jeden Bewegungstyp sind, sind Wandern, Nordic Walking und Laufen wieder ganz im Trend. Nicht Leistungsspitzen, sondern das Naturerlebnis und der Gesundheitsaspekt stehen auch in den Europa Wanderhotels zwischen Deutschland und Südtirol, Schweiz und Österreich im Vordergrund. Die Alpen als größter Naturraum Mitteleuropas sind geschaffen zum Auftanken und Zurückschalten um einen Gang. Die weiten Naturräume und die sprichwörtliche Freiheit in den Bergen erweisen sich als Balsam für Körper und Seele. Nach dem Freiluftgenuss locken die gemütlichen Europa Wanderhotels mit regionalen Spezialitäten sowie einem charmanten Wellness-Angebot: Relaxing in Sauna und Dampfbad, Massagen und Bäder bringen neue Energien und sprudelnde Lebensfreude. Viele Europa Wanderhotels setzen beim Wohlbefinden den Schwerpunkt auf „bodenständige“ Hausmittel: Bei Latschenkiefer-Kuren, Heubädern, Moorpackungen und in der Schwitzstube sorgt die Heilkraft der Natur für spürbares Wohlbefinden.

HIGHLIGHTS:

• „ Wie auf Rosen gebettet“ – Alpine Kuschelträume im Wanderhotel Cyprianerhof am Rosengarten (Südtirol/St. Zyprian) • „ Wellness & aktiver Genuss“ im Tauber's Unterwirt am Tor der Dolomiten (Südtirol, Feldthurns) • „ Traumskitage“ im Wanderhotel Jägeralpe am Arlberg (Vorarlberg, Warth) • „ Schneeschuh-Wanderwochen“ im Wanderhotel Jägerhof im Passeiertal (Südtirol) mit HEUKRAXENBAD und SPRUDELBAD für jede Dame GRATIS, die über die SkiPresse auf das Hotel aufmerksam wurde •„We are Family“ im Rauriserhof (SalzburgerLand)


34 | FREERIDE-HIGHLIGHTS IN DER LETZTEN AUSGABE ZEIGTEN WIR IHNEN DIE NEUESTEN SKIMODELLE FÜR DEN PISTENEINSATZ. JETZT GEHT ES HINAUS INS GELÄNDE UND IN DEN FUNPARK: AUF DEN FOLGENDEN SEITEN SEHEN SIE ALS INSPIRATION FÜR DEN SKIKAUF DIE NEUESTEN MODELLE DER GROSSEN SKIHERSTELLER FÜR POWDER, PARK UND PIPE.

FREERIDE / BIGMoUnTAIn

Abseits der Piste geht es vor allem um eines: Auftrieb. Ist der Schnee so richtig tief, darf sich der Ski weder einbohren noch untergehen. Wer aber denkt, dass die langen, breiten, gerockerten Powder-Bretter ausschließlich bei Traumbedingungen funktionieren, der sei eines Besseren belehrt: Moderne Freerider sind durchaus pistentauglich, so mancher „Fattie“ fährt sich sogar überraschend gut auf der Kante. Das mag auch der Grund sein, warum diese Ski immer beliebter werden. Ist ein Pistenski oft abseits nur begrenzt einsetzbar, macht der Freerider meist überall am Berg Spaß. Vergleichen Sie das einmal mit einem tiefergelegten Sportwagen und einem SUV mit guter Bodenfreiheit. Der Flitzer ist im Feld nicht ganz so gut einsetzbar, der SUV macht aber auch auf Asphalt eine gute Figur. Ähnlich ist es heute bei den entsprechenden Skimodellen... Der sichtbarste Unterschied zu Pistenski ist die Form der Freeride-Modelle: Breiter, weniger tailliert, an Spitze und Heck stärker aufgebogen. Dies alles verbessert den nötigen Auftrieb im unpräparierten Gelände. In seinem Inneren ist ein guter Freerider einerseits aufgrund seiner Breite in Längsrichtung verwindungssteifer (Torsionssteifigkeit), im Schaufelbereich dagegen weicher als der sportlichere Carvingski. So lässt er sich gut lenken, zieht weiche Kurven und verschneidet nicht im Tiefschnee. Ein weiterer innerer Wert, der von außen deutlich zu sehen ist, ist der Rocker. Die verschiedenen Hersteller haben diesbezüglich ihre eigenen Philosophien und Formen entwickelt, generell vermögen es jedoch alle gängigen Variationen von Aufbiegung und Vorspannung, einen Ski noch geländetauglicher und vielseitiger zu machen. Eine wahre Bereicherung des Skisports, vergleichbar mit der einst revolutionären Taillierung des „Carvingskis“. Im FreerideBereich ist der Rocker eigentlich zuhause, auch wenn nun auch Pistenski mit negativer Vorspannung angeboten werden. Im Vergleich zum Offpiste-Einsatzbereich, in dem ein Full-Rocker-Ski mit 20 mm Aufbiegung oder mehr für zusätzlichen Auftrieb und besseres, kraftsparenderes Handling sorgt, sind die Aufbiegungen bei Pistenski auf wenige Millimetern begrenzt. Der Rocker-Skiaufbau mit der negativen

Vorspannung kommt ursprünglich aus dem Surfsport. Wie bei einem Surfbrett wölbt sich die Lauffläche in Richtung Skispitze und Skiende nach oben. Die Rocker-Technologie ist im Freeride- und SlopestyleBereich so weit fortgeschritten, dass sie jetzt alle Hersteller im Programm hat. Welche Bauart und Formphilosophie am Ende am besten ist, können Sie nur selbst herausfinden: Wir empfehlen wie immer, dass Sie jede Möglichkeit zum Skitest nutzen, bevor Sie sich endgültig für ein Modell entscheiden. Ihr Geld soll gut und richtig angelegt sein, nur so haben Sie eine Garantie auf nachhaltigen Spaß im Schnee. In unserer Highlight-Übersicht präsentieren wir Ihnen nun die wichtigesten Modelle der großen Hersteller für Freeride (Unisex- sowie Damenmodelle), Slopestyle bzw. Park/Pipe, BigMountain und einige Juniorenmodelle. Für jede Kategorie haben wir eine Doppelseite reserviert, auf der Sie alle Highlights auf einmal inklusive der wichtigsten Daten sehen. Die extremsten Freeridelatten finden Sie in der Kategorie „BigMountain“. Diese überdurchschnittlich breiten und langen Ski sind fast ausschließlich für den Geländeeinsatz gedacht. Ab über 25 Metern Radius geht es hier dann auch nur noch um die eine Sache: Steile, unberührte Powderhänge, die nicht selten mit viel Speed und wenigen Schwüngen gefahren werden. Wir empfehlen diese Ski als klassische Zweitski, außer Sie sollten regelmäßig am Arlberg, in B.C. oder Alaska unterwegs sein.

LÄNGENWAHL FREERIDE / BIGMOUNTAIN:

Die Wahl der richtigen Skilänge richtet sich in erster Linie nach dem Einsatzbereich, der in diesem Segment auch gleichzeitig mit dem fahrerischen Können einhergeht. Längere Ski bedeuten grundlegend mehr Laufruhe. Das ist besonders bei hohem Tempo auf weiten, offenen Hängen von Vorteil. Im Tiefschnee bieten sie gleichzeitig maximalen Auftrieb. Für Waldabfahrten oder engere Couloirs sind kürzere Ski von Vorteil, da sie besser bzw. agiler zu manövrieren sind. Basislänge: etwa Körpergröße Freeride-Experten/weite offene Hänge: plus 5-10 cm Freeride-Anfänger/Wald/Rinnen/Freestyle: minus 5-10 cm Das nächste wichtige Kriterium ist die Skibreite. Je mehr Tiefschnee man unter dem Ski hat (oder haben möchte), desto breiter sollte die Wahl ausfallen. Ernsteren Tiefschneeabenteuern begegnet man am besten mit Breiten ab 100 mm, Big Mountain-Freude beginnt bei 115 mm unter der Bindung, die Breite für Straightline-Anhänger kann auch gerne bei 140 mm liegen.

FREERIDE

highlightS FÜr Freeride, SloPeStyle


AKTUELL | SLoPESTyLE / PARK / PIPE

Erste Wahl für Freestyler sind TwinTip-Ski. Die Möglichkeiten dieser Ski, die als „echte“ TwinTips identisch aufgebogene Skispitzen und -enden haben, sind nahezu unbegrenzt. Ob bei Sprüngen, Tricks über Hindernisse oder Rückwärtsfahren – ohne hintere Aufbiegung würde man schnell an die Grenzen des Skis stoßen. Für Rotationen und andere Kunststücke sollte der Ski möglichst leicht sein. Auf der Piste sind Slopestyle-Ski deswegen auch angenehme, leicht steuerbare Cruiser. Für stabile Landungen sind Slopestyle-Ski in der Skimitte breiter als Carvingski (rund 80 mm). Das wiederum hat zur Folge, dass die Ski auch im Gelände gut gehen. Um bei Landungen mit der Kante nicht ungewollt zu verschneiden, sind Slopestyle-Ski moderat tailliert und verzeihen deswegen auch so manchen Fahrfehler gutmütig. Abgesehen von all diesen – wahrhaft vielfältigen – Eigenschaften, bestechen die Slopestyle-Modelle durch ihr junges, meist auffälliges Design.

LÄNGENWAHL SLOPESTYLE

Ausschlaggebend sind bei Slopestyle-Ski die Körpergröße, der Einsatzbereich und das Fahrkönnen. Je kürzer der Ski, desto wendiger ist er bei Tricks auf der Piste und in der Luft. Dadurch wird er allerdings auch auf der Piste und im Gelände unruhiger. Um das Gewicht am Bein für Tricks niedrig zu halten, sollte man auf jeden Fall auch auf das Gesamtgewicht Ski+Bindung+Skischuh achten! Spezielle Freestyle-Modelle sind sowohl bei den Bindungs- als auch Schuhherstellern im Angebot. Basislänge: 160-185 cm Funpark/Einsteiger: um 170 cm Piste/Gelände: etwa Körpergröße (gute Fahrer + 5 cm)

DER nÄchSTE SchRITT:

Testen Sie, wo und was Sie können!! Fragen Sie dazu den Fachhändler Ihres Vertrauens oder besuchen Sie eines der Skitestcenter in den Wintersportgebieten. Nur ein Test und der Vergleich zwischen unterschiedlichen Modellen kann sicherstellen, dass Sie mit Ihrer Wahl hundertprozentig zufrieden sein werden. Zusätzliche Beratung erhalten Sie natürlich beim Skihändler. Wir wünschen viel Spaß, viel Schnee und einen langen, genussvollen Winter. Bitte vergessen Sie abseits der Pisten und im Funpark nie die nötige Sicherheitsausrüstung.

-SKI

und bigMountAin

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36 | AKTUELL FREERIDE-HIGHLIGHTS


AKTUELL | 1 AToMIc BENT CHETLER

5 FISchER WATEA 101

Längen: 183 / 192 cm

Längen: 172 / 182 / 192 cm

Taillierung: 144,5-123-136.5 mm (192)

Taillierung: 134-101-124 mm

Radius: 20 m (192)

Radius: 23 m

Preis: 699,95 EUR Freeski-Pro Chris Benchetler hat sich mit diesem Ski einen Traum erfüllt. Einerseits sorgt er mit massiver 123 mm Mittelbreite und Rocker in Tip und Tail für satten Auftrieb im tiefen Powder. Andererseits bietet er dank Vorspannung und Seitenwange auch auf härterem Untergrund stabilen Kantengriff. Die Upgrades diese Saison: Neues Design, Tailbereich für noch mehr Fahrperformance um 25 % versteift. Der Bent Chetler eignet sich für geübte Backcountry-Skifahrer, die für jeden Trick mit bestem Freeski-Material ausgerüstet sein wollen.

Preis: 649,95 EUR Begeisterung für Belastung. Dieser Freeski lässt mit Powder Hull-Technologie der Freude freien Lauf. Der Freeski Rocker sorgt für optimalen Auftrieb, beste Schneeverdrängung und perfektes Steuerverhalten. Weitere Features: Sandwichbauweise mit I-Beam für alle Rides. Die Ski Clip Fixation bietet Tourengehern die Möglichkeit zur Fellmontage.

Längen: 163 / 170 / 177 / 184 cm

2 BLIZZARD COCHISE

Radius: 16,1 m (170)

Längen: 177 / 185 / 193 cm Taillierung: 135-108-123 mm (185) Radius: 28,5 m (185) Preis: 649,90 EUR Der Cochise ist in steilen Rinnen ebenso zuhause wie bei Highspeed-Turns und Cliffdrops. Dabei zeigt der BigMountain-Allrounder extreme Laufruhe. Durch den Einsatz der Flip Core-Technologie mit Bambusholz im Kern bringt er durch den Natural Rocker-Shape massiven Auftrieb im Powder mit und bleibt auch bei einer Mittelbreite von 108 mm unglaublich agil. Ein Ski für BigMountain-Junkies, die auf der Suche nach der ultimativen Kombination aus Powdertauglichkeit, Stabilität und Spritzigkeit in jedem Gelände sind.

3 DynASTAR

LEGEND PRO RIDER 105 Längen: 166 / 175 / 184 / 192 cm Taillierung: 132-105-122 mm Radius: 24 m Preis: 749,95 EUR mit PX 12 XXL Kompromissloser Freeride-Ski mit All Snow-Rocker (Schaufel), Sandwichkonstruktion, Holzkern, Titanalbeschichtung und geraden Holzseitenwangen über die gesamte Länge. Eine lange, progressive Schaufel sorgt für besseren Auftrieb, das flache Ende für viel Grip und optimales Landeverhalten nach Sprüngen. Für erfahrene und anspruchsvolle Freerider.

4 ELAn OLYMPUS MONS Längen: 176 / 183 / 190 cm Taillierung: 140-110-130 mm Radius: 23,9 m (183) Preis: 599,95 EUR mit EFS 18 WB Der Olympus Mons aus der elan Summit Serie ist nach dem höchsten Berg auf dem Planeten Mars benannt. Der Freeride-Ski ist der ganze Stolz des elan Team Green, der in Sachen Technologie nichts auslässt: SST Seitenwangen, Thin Alu Profile und laminierter Holzkern. Aluminium-Topsheet und Resort Rocker gehören ebenfalls zur Ausstattung dieses Modells.

6 hEAD I.PEAK 90 Taillierung: 132-89-115 mm (170) Preis: 699,95 EUR mit LX 12 wide 88 Tempo und Kontrolle auf und neben der Piste waren schon immer Peak-Domänen. In dieser Saison präsentiert Head die neuen, breiteren Modelle Peak 90 und Peak 84, bei denen die sonst schon schnittigen Sidecuts noch einen Tick schärfer geschliffen sind. Der i.Peak 90 ist der breiteste Ski in der Linie und der Liebling des Head Freeride-Teams. Ideal für flockige Einsätze bei besten Tiefschneeverhältnissen durch Tip- und Tail-Protektoren, Sandwichbauweise und Flow Ride Technologie.

7 K2 SIDESTASH Längen: 167 / 174 / 181 / 188 cm Taillierung: 138-108-127 mm Radius: 25 m (181) Preis: 599,95 EUR Beim SideStash für 2011/12 wurde der All-Terrain Schaufel-Rocker noch etwas länger gemacht als zuvor. Er bietet dadurch noch mehr Auftrieb und ist in schwierigem Gelände noch besser zu kontrollieren. Und wenn der Schnee alt und verspurt ist, sorgt die leistungsfähige Metall-Laminat-Konstruktion für präzise und stabile Fahrt.

8 noRDIcA GIRISH Längen: 185 / 193 cm Taillierung: 139-110-129 mm (185) Radius: 26 m (185) Preis: 699,95 EUR Der Girish bietet Vielseitigkeit für jedes Gelände und jeden Schnee. Mit der Nordica Camrock-Technologie und einem Early Rise Profil erfüllt er alle Anforderungen für Spaß in den Big Lines. Mit seiner Energy Double Titanium Konstruktion ist dieser Freeride-Ski auch für extrem hohe Geschwindigkeiten geeignet.

9 RoSSIGnoL SUPER 7 Längen: 188 / 195 cm Taillierung: 145-117-127 mm (195) Radius: 22,5 m (195) Preis: 999,95 EUR mit FKS 140 XXL

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Der neue Super 7, der große Bruder des S7, kommt mit zwei zusätzlichen Titanschichten. Die Rocker Powder Turn-Technologie des Super 7 kombiniert eine weiche Vorspannung unter der Sohle mit einem starken Rocker an Schaufel und Skiende. Die Folge: Extremer Auftrieb, superleichte Schwungauslösung und Tempokontrolle.

10 SALoMon SHOGUN Längen: 164 / 173 / 182 / 191 cm Taillierung: 130-101-120 mm (182) Radius: 25,9 m (182) Preis: 649,95 EUR Ein breiter Ski für jeden Tag. Die super vielseitige 100 mm breite Taille kombiniert Auftrieb mit Stabilität und verspieltem Handling. Spritzig, agil und schnell – auch auf der Piste. Der Shogun ist für gute Skifahrer gedacht, die ans Fahren mit breiten Ski in allen Schnee- und Geländebedingungen gewöhnt sind.

11 ScoTT VENTURE Längen: 168 / 178 / 188 cm Taillierung: 134-96-121 mm (178) Radius: 16 m (178) Preis: 599,- EUR Der Venture verbindet Rocker- und Scott VenturiTechnologie zu einem hervorragenden Freeride AllCondition Ski für Skifahrer, die auf Fahrkomfort und verlässliche und fortschrittliche Technologie setzen.

12 STÖcKLI STORMRIDER 95 Längen: 166 / 174 / 183 / 192 cm Taillierung: 128-95-117 mm Radius: 19,7 m (174) Preis: k.A. Ein All-Mountain-Ski für Powder und Piste. Sein progressives Design wird durch die sublimierte Polyamid-Oberfläche mit Diamond-Cross-Struktur zusätzlich verstärkt und ist somit sehr widerstandsfähig. Ebenfalls von großem Wert sind die enorm robusten und schlagfesten 3AX-Seitenwangen. Die SandwichKonstruktion (Fiberglas - Titanal - Holzkern) verleiht dem Ski die nötige Dynamik auf und neben der Piste.

13 VÖLKL SHIRO Längen: 173 / 183 / 193 cm Taillierung: 151-119-135 mm (183) Radius: 26,4 m (183) Preis: 699,95 EUR Der Shiro, japanisch für „Weiß“, ist der Brückenschlag zwischen Kuro und Gotama und ein echtes Highlight in der aktuellen Range. Ein Traumgleiter für Traumtage. Wer den Ski das erste Mal unter den Füßen hat, wird überrascht sein, wie locker er sich in allen Bedingungen fahren lässt, trotz der beeindruckenden Größe. Ausgestattet mit Carbon-Bauweise und hohem Full Rocker Shape lässt der Shiro in allen Bedingungen die Augen leuchten, sogar auf der Piste.


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AKTUELL | 1 AToMIc CENTURY Längen: 146 / 156 / 166 / 176 cm

5 FISchER KOA 84 Längen: 150 / 159 / 167 cm

Taillierung: 129,5-100-121,5 mm (176)

Taillierung: 126-84-112 mm

Radius: 20 m (176)

Radius: 14 m

Preis: 449,95 EUR Top-Powderski mit extra Power Rocker 10 und 100 mm Mittelbreite für optimalen Auftrieb. Die Step-Down-2L-Seitenwange und der durchgehende Holzkern dämpfen Schläge und harte Landungen. Dank ausgeprägter Vorspannung im Bindungsbereich garantiert der Ski auch auf hartem Schnee verlässlichen Kantengriff und präzise Skikontrolle. Dies spart Kraft und erleichtert die Kontrolle.

Preis: 429,95 EUR Dieser Ski lässt mit Powder Hull-Technologie der Freude freien Lauf. Der Freeski-Rocker sorgt für optimalen Auftrieb, beste Schneeverdrängung und perfektes Steuerverhalten. Weitere Features: Sandwich-Bauweise mit I-Beam und eine Ski Clip Fixation zur Tourenfellmontage.

2 BLIZZARD BLACK PEARL

Längen: 149 / 156 / 163 / 170 cm

Längen: 159 / 166 / 173 cm Taillierung: 123-88-108 mm (166) Radius: 17 m (166) Preis: 499,90 EUR Dieser Freerider präsentiert sich als starker Allrounder mit Natural Rocker-Shape. Eine weichere Abstimmung und das geringere Gewicht werden perfekt durch die Blizzard Flip Core Technologie ergänzt, die Auftrieb, Fahrstabilität und Spritzigkeit mit optimierten Drehverhalten und verringertem Kraftaufwand kombiniert. Der Black Pearl funktioniert sowohl beim BigMountain-Riding als auch bei verspielten TreeRuns oder beim Pisten-Cruising.

3 DynASTAR

EXCLUSIVE LEGEND PARADISE Längen: 161 / 169 / 175 cm Taillierung: 132-98-120 mm Radius: 20 m Preis: 649,95 EUR mit PX 12 Wide Breiter Damen-Freerider, der jeder Skifahrerin das Gefühl gibt, auf Wolken zu gleiten. Skibreite und doppelter Rocker erleichtern den Auftrieb und verringern die Muskelermüdung im Tiefschnee. Für gute und sehr gute Skifahrerinnen, die sich gerne im Pulverschnee herumtreiben.

4 ELAn BLISS Längen: 155 / 165 / 175 cm Taillierung: 124-102-114 mm (165) Radius: 24 m (165) Preis: 579,95 EUR mit ELW 11.0 WB Schon mal auf einem Wellenreiter gestanden? Ein ähnliches Feeling wie beim Surfen verspricht Elan, wenn man mit dem Bliss unberührte Powderhänge fährt. Maximaler Auftrieb und ein sensationell leichtes Handling zeichnen den Ski aus. Ausgestattet mit: BC Rocker, SST Seitenwange, Vollholzkern und Fiberglasverstärkungen.

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6 hEAD MYA NO. 8 Taillierung: 127-83-111 mm (163) Radius: 14 m (163) Preis: 649,95 EUR mit 12 wide 88 Der Mya N° 8 ist ein moderner und hochleistungsstarker Freeride-Ski für athletische Frauen, der im Pulver richtig aufblüht, sich aber speziell auf Pisten sehr wohl fühlt. Mit FLR Flow Ride, Intelligence Technology und Sandwich Konstruktion. Zielgruppe: Expertinnen.

7 K2 SIDEKICK Längen: 153 / 160 / 167 / 174 cm Taillierung: 139-108-127 mm Radius: 21 m (167) Preis: 599,95 EUR Bei einer 108 mm breiten Taille kann man Kraft und Souveränität an Powder-Tagen erwarten. Aber dieser Ski ist dazu auch noch verdammt schnell. Das liegt am All-Terrain Rocker™, der bis zur Bindung reicht und den Sidekick sehr verspielt und wendig macht. Diese einzigartige Mischung aus Kraft und Wendigkeit ergibt einen extrem spaßigen, ausgeglichenen Ski zum Verlieben.

8 noRDIcA NEMESIS Längen: 161 / 169 / 177 / 185 cm Taillierung: 135-98-125 mm (169) Radius: 17 m (169) Preis: 599,95 EUR Die kleine Schwester des Nordica Girish, die mit einer Energy Ca Konstruktion und Slow Rise Camrock Profil jeder Lady Spaß im Poweder garantiert!

9 RoSSIGnoL S7 WOMAN Längen: 168 / 178 cm Taillierung: 140-110-118 mm (178) Radius: 14,8 m (178) Preis: 599,90 EUR mit AXIAL² 120 XXL Mit dem S7 ist Tiefschneefahren einfacher, weniger anstrengend und macht noch mehr Spaß. Die Rocker Powder Turn-Technologie des S7 Woman kombiniert eine weiche Vorspannung mit einem starken Rocker an Schaufel und Skiende und sorgt so für fantastischen Auftrieb und einen wirksamen Angriffswinkel, um Line und Speed jederzeit kontrollieren zu können.

10 SALoMon GEISHA Längen: 153 / 164 / 173 cm Taillierung: 126-97-116 mm (164) Radius: 20,6 m (164) Preis: 599,95 EUR mit STH Oversize Das Geheimnis seines perfekten Fahrverhaltens abseits der Pisten ist der Powder Rocker. Für das Andrehen brauchen Skifahrerinnen dadurch deutlich weniger Kraft. Im Gelände ist der Ski überaus drehfreudig und spritzig – auch dann, wenn die Verhältnisse nicht ideal sind. Im Powder schwimmt der Ski dank der reduzierten Vorspannung bei jedem Schwung auf.

11 ScoTT LOLA Längen: 165 / 175 cm Taillierung: 131-98-127 mm (175) Radius: 15,7 m (175) Preis: 549,– EUR Der neue Scott Lola ist ein Damenski für Freestyleorientierte Teens und Frauen, die gerne im Park und im Backcountry unterwegs sind. Der Alleskönner kommt mit vielseitigem TwinTip-Rocker mit spezieller Holzkernlaminierung, um für geringes Schwunggewicht und optimale Kontrolle zu sorgen.

12 STÖcKLI STROMRIDER LXL Längen: 154 / 162 / 170 cm Taillierung: 122-80-108 Radius: 17 m (170) Preis: k.A. Das Modell Stormrider LXL ist ein All-MountainSki für Powder und Piste. Das feminine Design ist angelehnt an den Stormrider 95. Es wird durch die sublimierte Polyamid-Oberfläche mit DiamondCross-Struktur zusätzlich verstärkt und ist somit sehr widerstandsfähig. Von großem Wert sind die 3AX-Seitenwangen. Sie sind enorm robust und schlagfest. Die Sandwichkonstruktion (Fiberglas - Titanal - Holzkern) verleiht dem Ski die nötige Dynamik auf und neben der Piste.

12 VÖLKL KIKU Längen: 154 / 162 / 170 / 178 cm Taillierung: 139-107-123 mm (162) Radius: 20,3 m (162) Preis: 699,95 EUR Breit, universell und ein echter Hinkucker. Der Kiku ist ein großer Ski für Mädels mit großen Ansprüchen. Da bekommt der Begriff Flower Power eine völlig neue Bedeutung. Mit moderatem Full Rocker, Titanium Oberdeck und Multi Layer Holzkern bietet der Kiku einen enorm großen Einsatzbereich. Andrea Binning ist beinahe ausschliesslich auf dem Ski unterwegs und selbst Slalom Star Julia Mancuso fährt in ihrer Freizeit Kiku.


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1 AToMIc ATLAS Längen: 182 / 192 cm Taillierung: 150-125-132 mm (192) Radius: 28 m (192) Preis: 699,95 Der Lieblingsski von Daron Rahlves. 125 mm Mittelbreite sorgen gemeinsam mit Powder Rocker Shape für massiven Auftrieb, harte Landungen werden vom durchgehenden Holzkern und der dreilagigen Step-Down-Seitenwange gedämpft. Passagen auf hartem Schnee meistert er aufgrund der Vorspannung unter der Bindung ebenfalls mit Bravour – und mit verlässlichem Kantengriff. All dies beschert im Powder absolute Stabilität und maximalen Auftrieb.

2 BLIZZARD BODACIOUS Längen: 186 / 196 cm Taillierung: 142-118-132 mm (186) Radius: 32 m (186) Preis: 699,90 EUR Dank Flip Core Sandwich Konstruktion, dreifach Titanal-Verstärkung und CNC 3D-Holzkern mit Bambusholz ist der Bodacious voll auf Angriff getrimmt und die ultimative Waffe für die wirklichen Big Days im Gelände. Auftrieb und Stabilität dank Natural Rocker Konstruktion sowie heimliche Reserven für viel Power in hartem Gelände zeichnen den Bodacious aus. So wird selbst der tiefste Powder zum Spielplatz für jeden Shredder.


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3 DynASTAR

8 hEAD KISS OF DEATH 110

AKTUELL 13 SALoMon ROCKER 2|

Längen: 171 / 181 / 191 cm

Längen: 170 / 180 / 184 / 192 cm

Längen: 192 cm

Taillierung: 130-110-120 mm (181)

Taillierung: 142-122-132 mm (184)

Taillierung: 142-120-132 mm

Radius: 32 m (181)

Radius: 26 m (184)

Radius: 38 m

Preis: 749,95 EUR mit Mojo 15 Der Kiss Of Death 110 ist dann fällig, wenn die steilsten Hänge tief verschneit sind. Sein Alaska-erprobter Flow Rise Shape und die Sandwich-TwinTipKonstruktion gewährleisten optimale Kontrolle bei höchsten Geschwindigkeiten in steilstem Terrain und tiefstem Schnee. Für Spitzenskifahrer.

Preis: 749,95 EUR mit STH 16 „Dreidimensionales Skifahren“: Das bedeutet, Freestyle-Tricks in den BigMountain-Bereich übertragen. Vor diesem Hintergrund hat Salomon mit dem Rocker 2 einen besonders wendigen und leicht manövrierbaren Ski entwickelt. Der Twin Rocker ist besonders drehfreudig und leicht zu steuern – ob vorwärts, rückwärts oder seitwärts, für Sprünge und Spins. Zudem wurden an Skispitze und -ende ein Kern aus extraleichter Honeycombwabe verarbeitet und auf die Kanten verzichtet. Dies reduziert das Gewicht um rund 400 g/Paar, was die Drehfreudigkeit und den Auftrieb nochmals verbessert.

LEGEND BIG DUMP

Preis: 999,95 EUR mit Pivot 14 XXL Der Big Dump kommt mit All Snow-Rocker (Schaufel), ultrabreiter Taillierung für herausragende Tragfähigkeit im Powder und sehr großem Radius. Außerdem hat er ABS-Seitenwangen über die gesamte Länge und eine Sandwich-Konstruktion aus Holzkern, Glasfaser und Titanal-Beschichtung. Für hervorragende Skifahrer und Profi-Rider.

4 ELAn BOOMERANG Längen: 168 / 181 / 190 cm Taillierung: 140-120-130 mm Radius: 27,7 m (190) Preis: 599,95 EUR Unter der stylischen Grafik des Boomerang steckt einiges an Technologie. Durch den Rocker Shape im Tip- und Tailbereich wird der Ski drehfreudiger und fühlt sich zugleich kürzer an. SST Seitenwangen und ein laminierter Holzkern machen ihn äußerst stabil und torsionssteif.

5 FISchER WATEA 120 Längen: 179 / 189 cm Taillierung: 141-120-128 mm Radius: 32 m Preis: 799,95 EUR Ein Ski für kompromisslose Experten. Mit Freeski Rocker-Technologie für beste Fahreigenschaften. Kombiniert mit der Powder Hull Schaufelkonstruktion werden so immer optimaler Auftrieb und Schneeverdrängung erreicht.

6 hEAD ROCK'N ROLL 94 Längen: 152 / 159 / 166 / 173 / 180 / 187 cm Taillierung: 132-94-119 mm (180) Radius: 19,5 m (180) Preis: 599,95 EUR mit Mojo 15 Wide 97 Alle Freerider, die zwischen Powderhängen auch mal die Piste überqueren, sind mit dem Rock’n Roll 94 ideal bedient. Der Shape des carvefähigen und mit Sandwich-TwinTip-Konstruktion und Flow Rise ausgestatteten BigMountain-Skis ist mit extra langlebigen Seitenwänden bestückt.

7 hEAD BONESHAKER 125 Längen: 191 cm Taillierung: 146-125-135 mm

9 hEAD INFERNO 104 Längen: 171 / 181 / 191 cm Taillierung: 130-104-120 mm (181) Radius: 26 m (181) Preis: 699,95 EUR mit Mojo 15 Für heiße Sessions an etwas feuchteren TiefschneeTagen. Mit seiner heavy-duty TwinTip- und Flow RiseKonstruktion ist er bei gleichzeitiger Alltagstauglichkeit für jede Backcountry-Überraschung bestens gewappnet. Seine Breite bietet nach hohen Cliff Drops extrem viel Landungsauftrieb. Für Experten.

10 K2 PON2OON Längen: 169 / 179 / 189 cm Taillierung: 157-132-122 mm (179) Radius: 30 m (179) Preis: 649,95 EUR Der komplett neue Pon2oon mit Tip- und Tail-Rocker führt Shane McConkeys Vision weiter fort: Noch leichter, schneller und kraftsparender durch den Powder pflügen. Der Ski hat eine neu designte PowderSchaufel und ein Progressive Powder Tail, ist also kein TwinTip. Er ist damit ebenso drehfreudig wie sein Vorgänger, bietet aber nun eine optimierte Schwungeinleitung und bessere Kraftübertragung.

11 noRDIcA RADICT Längen: 185 cm Taillierung: 157 - 127 - 146 mm Radius: 18 m Preis: 699,95 EUR Mit High-Rise Camrock Profil stecken in diesem Ski alle Fähigkeiten, die für Big Lines und BackcountryJibbing nötig sind – selbst für perfekte Landungen im Pulverschnee. Die Kombination der Energy Ca Konstruktion mit dem Nordica Rocker Profil macht diesen Ski zum idealen Spielgerät für alles, was der Berg hergibt.

12 RoSSIGnoL SOUL 7 Längen:: 188 cm

Radius: 32,3 m

Taillierung: 145-120-126 mm

Preis: 749,95 EUR mit Mojo 18 X Mit einer Breite von 125 mm ist der Boneshaker 125 der fetteste der Head BigMountain-Skilinie. Dank der Flow Rocker-Konstruktion mit sehr geringer Vorspannung und extra langem Front Rocker bietet der Boneshaker viel Auftrieb im Tiefschnee. Gleichzeitig sorgt ein kürzerer Heck Rocker für mehr Stabilität bei Landungen. Mit Sandwich-TwinTip-Konstruktion und langlebigen ABS-Seitenwänden. Für Spitzenskifahrer und superschnelles Tempo.

Radius: 29,9 m Preis: k.A. Die Big Mountain Version des Super7 – breiter, flachere Schaufel und Skiende, mehr Fläche für mehr Auftrieb. Eine auf lediglich 100 Paar weltweit limitierte Produktion, echte Handarbeit aus dem Rossignol Race-Department. Mit diesem Ski ist alles möglich: Dicke Slashes, unglaubliche Beschleunigung, hoher Speed, Geschmeidigkeit und cooles Gleiten.

14 ScoTT MEGA DOZER Längen: 175 / 185 / 195 cm Taillierung: 146-124-138 mm (195) Radius: 16,5 m (195) Preis: 599,- EUR Der Mega Dozer verkörpert einen neuen Typ Rockerski fürs das Backcountry, der gerne auch einmal in Park und Pipe entführt wird. Fahrer, die perfekten Auftrieb und Kontrolle in Tief- und Harschschnee suchen und dazu noch sicher und weich nach allen Sprüngen landen wollen, liegen mit diesem robusten BigMountain-Ski richtig.

15 STÖcKLI STORMRIDER 110TT Längen: 174 / 183 / 192 cm Taillierung: 136-110-124 mm Radius: 27 m (183) Preis: k.A. Dieser „fette“ TwinTip ist einer der leichtesten auf dem Markt dank Titanal-Aufbau. Er lässt keine Wünsche offen und ist durch sein geringes Gewicht, sein 110 mm breites Mitteilteil und die Rocker-Technologie extrem wendig. Ein Ski, der ein geniales FreerideFeeling verspricht. Die 3AX-Glasverstärkten Kunststoff-Seitenwangen sind äußerst widerstandsfest und robust.

16 VÖLKL KATANA Längen: 177 / 184 / 191 / 198 cm Taillierung: 143-112-132 mm Radius: 28,2 m (191) Preis: 799,95 EUR Der BigMountain-Wettkampfbolide. Mit einem dezentem Full Rocker, dafür aber mit TitaniumOberdeck ausgestattet, ist der Katana nach wie vor die erste Wahl der Völkl Teamrider bei allen Contests. Selbst bei höchsten Geschwindigkeiten im widrigsten Gelände glänzt er durch enorm hohe Laufruhe und reagiert bei Bedarf sofort und ohne Widerspruch. Speziell bei den größeren Längen sollte man ein gewisses Gewicht oder entsprechendes Fahrkönnen mitbringen. Dann spielt der Katana sein ganzes Potenzial aus.


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6 hEAD J.O. PRO

11 SALoMon SUSPECT | AKTUELL

Längen: 155 / 164 / 173 / 182 cm

Längen: 161 / 171 / 176 / 181 cm

Längen: 151 / 161 / 171 / 176 / 181 cm

Taillierung: 110,5-82-110,5 (172)

Taillierung: 121-84-110 mm (181)

Taillierung: 122-86-115 mm

Radius: 20 (172)

Radius: 20,2 m (181)

Radius: 17,3 m (171)

Preis: 449,95 EUR Jedes Detail dieses Skis dient dem Gelingen schwieriger Tricks. Zu den Stärken zählen der 100 % symmetrische Shape, der die Kontrolle über den Ski maximiert – egal, ob die Landung normal oder switch erfolgt –, das geringe Gewicht, das schnelle Spins erleichtert, sowie der hochwertige Holzkern, der ihn extrem robust und langlebig macht. Der Punx ist X-Games-erprobtes Profimaterial für Pipe und Park.

Preis: 599,95 EUR mit Mojo 15 Der J.O. Pro ist einer der leichtesten und am schnellsten drehenden Park- und Pipe-Setups. Jon Olsson hat dafür gesorgt, dass sein Signature-Modell seine Handschrift trägt. Der hochtransparente UHM Belag sorgt für noch mehr Geschwindigkeit beim Anfahren. Trotz super-agilem Handling bleibt er dank extra widerstandsfähiger Seitenwände auch bei extremer Kompression stabil. Mit Sandwich-TwinTip-Konstruktion. Für Experten.

Preis: 399,95 EUR mit Z11; 429,95 EUR mit STH 12 Oversize Widerstandsfähiger, bewährter High PerformanceSki für Park und Pipe mit tollem Allmountain-Fahrverhalten. Der Suspect erhielt eine verbesserte Kantentechnologie für Rails und Boxen. Ein vielseitiger Ski für den ganzen Berg, der für Landungen mit einer besonders guten Dämpfung ausgestattet wurde.

2 DynASTAR

7 hEAD SBC 79

Längen: 167 / 173 / 179 / 185 cm

Taillierung: 112-79-106 mm (172)

Taillierung: 120-87-110 mm

Radius: 19,1 m (172)

1 AToMIc PUNX

6TH SENSE DISTORTER Radius: 20 bis 24 m Preis: 579,95 EUR mit PX12 JIB Medium Der vielseitige Ski besticht mit Springblade-Technologie und abgestufte Mechanik durch Glasfaser, gerade ABS-Seitenwangen an der Kufe, Caps-Zone an den Enden und Rocker an Schaufel und Skiende. So ist er perfekt geeignet für höchsten Fahrgenuss in Parks, auf Pisten und im Tiefschnee. Für alle Skifahrer, die gerne ihr Übungsgelände variieren.

3 ELAn PUZZLE Längen: 156 / 166 / 171 / 176 / 181 cm Taillierung: 120-86-112 mm (171) Radius: 16,1 m (171) Preis: 449,95 EUR mit EFS 15.0 WB Der Puzzle ist ein waschechter Parkski für Freestyler, die ihr Trickrepertoire spielerisch erweitern wollen. Ausgestattet mit Jib Rocker Profil, SST Seitenwangen, laminiertem Holzkern und lässiger Comic-Grafik bietet dieser TwinTip alles, was einen ambitionierten Freestyle-Ski ausmacht.

Längen: 154 / 163 / 172 / 181 cm

12 ScoTT PUNISHER JIB Längen: 158 / 168 / 178 / 184 cm Taillierung: 118-82-110 mm (178) Radius: 16 m (178)

Preis: 399,– EUR Preis: 349,95 EUR mit Mojo 12 Wide 88 Speziell für Teamrider und Park-Cracks, die einen Aufstrebenden Rookies empfiehlt Head den SBC 79. Ski für Tricks ohne Ende und höchste Performance Ein echter Performance-Freeski für geschmeidige suchen. Absprünge und fehlerverzeihende Landungen. Mit extra widerstandsfähiger Heavy-Duty-Konstruktion. STÖcKLI ROTOR 84

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8 K2 RECOIL Längen: 159 / 164 / 169 / 174 / 179 cm Taillierung: 121-90-115 mm

Längen: 161 / 169 / 177 cm Taillierung: 116-84-106 mm (169) Radius: 19,5 m (169)

Preis: 429,95 EUR Der brandneue Recoil ist ein robustes HochleistungsAll-Mountain-Tool, das auch auf heftigstem Parkterrain einiges wegsteckt. Gleichzeitig ist er kraftvoll genug, um im gesamten Resort zu rippen. Der All-Terrain Rocker™ macht ihn wendig, und dank 90 mm-Taille räumt er alles beiseite, was ihm in den Weg kommt.

Preis: k.A. mit Salomon STH 12 Dieser TwinTip für Park und Pipe verspricht auch Spaß auf der Piste. Beim Rotor 84 wurde auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet, was junge Freestyler schätzen werden. Er besticht durch seine Leichtigkeit und Stabilität beim Jibben. Konzipiert als vielseitiger Ski, lässt er kaum Wünsche offen. Die Cap-Sandwich-Holzkonstruktion verleiht ihm Spritzigkeit und garantiert gute Performance.

9 noRDIcA ACE OF SPADES

14 VÖLKL WALL

Radius: 20 m (179; bidirektionaler Sidecut)

Längen: 163 / 170 / 177 / 184 cm

Längen: 161 / 169 / 177 / 185 cm

Taillierung: 113-86-113 mm (177)

Taillierung: 115-87-115 mm

Radius: 19,5 m (177)

Radius: 20,2 m (177)

Preis: 229,95 EUR mit X7 wide 90 Neuer TwinTip mit Freeski Rocker-Technologie, perfekt geeignet für schnelle Flips und Drehungen, identische Fahreigenschaften vor- und rückwärts, extrem robust dank Full Sidewall-Konstruktion.

Preis: 599,95 EUR Mit seiner Energy Double Titanium Konstruktion ist dieser Ski besonders stabil. Der Vollholzkern sorgt für Präzision. Durch das Twin Pop Profile der Nordica Camrock Konstruktion lässt der Ace jeden Sprung und jede Landung zum Genuss werden. Symmetrische Geometrie und zentrale Bindungsmontage ermöglichen eine harmonische Gewichtsverteilung. Leistung, Gewicht und Strapazierfähigkeiten erfüllen alle Ansprüche.

5 hEAD GP 84

Preis: 449,95 EUR High-End Park- und Pipe-Ski und erste Wahl der Völkl-Teamrider im Wettkampf. Der symmetrische TwinTip in Camber-Bauweise ist dafür ausgelegt, mit höchster Spurtreue sowohl bei Anfahrt als auch Landung zu glänzen, egal ob in der Pipe oder über den Kicker. Carbon-Gelege und ein Multi Layer-Holzkern ermöglichen die erforderliche Sprungkraft des Skis sowie die notwendige Belastbarkeit für Airs der Marke XXL.

10 RoSSIGnoL SCRATCH

4 FISchER PRODIGY Längen: 135 / 145 / 155 cm Taillierung: 110-80-104 mm Radius: 12 m

Längen: 171 / 176 / 181 cm

Längen: 160 / 167 / 174 / 181 cm

Taillierung: 121-84-110 mm (181)

Taillierung: 116-84-109 mm (181)

Radius: 20,2 m (181)

Radius: 21,4 m (181)

Preis: 449,95 EUR mit Mojo 12 Wide 88 Mit dem GP 84 bedient Head moderne Skifahrer, die uneingeschränkte Performance verlangen. Mit seiner TwinTip-Performance ist er komplett auf New School eingestellt. Mit extra langlebigen ABS-Seitenwänden. Der Ski mit uneingeschränkten Park-Fähigkeiten fühlt sich auch bei kurzen Backcountry-Einsätzen wohl.

Preis: 549,95 EUR mit AXIAL² 120 L Ob in der Pipe, im Park oder beim Slopestyle – der Scratch hat mehr Medaillen bei den X-Games geholt als alle anderen und ist eine feste Größe im Wettkampf geworden. Und doch wurde er nicht nur für eine Wettkampfelite geschaffen: Er wird auch mittelgute bis hervorragende Freeski-Freaks faszinieren, die sich mit besonders schwierigen Tricks vertraut machen wollen.


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44 | FREERIDE-HIGHLIGHTS


1 AToMIc BENT CHETLER MINI Längen: 133 / 143 / 153 cm

5 hEAD CV 81 Längen: 131 / 141 / 151 / 161 cm

Taillierung: 124-90-115,5 mm (143)

Taillierung: 116-81-106 mm (141)

Radius: 12 m (143)

Radius: 11,8 m (141)

Preis: 299,85 EUR Das Junior-Modell des Bent Chetler kommt ganz nach dem Original. Einzigartig macht diesen Ski nicht nur das Design, sondern auch die Vielzahl seiner Stärken: Pop Rocker in Tip und Tail und 90 mm Mittelbreite bringen satten Auftrieb und Fahrspaß in Powder und weichem Terrain. Harte Landungen werden von der Step-Down-Seitenwange wirkungsvoll gedämpft. Dieser Ski wurde für Kids gebaut, die nicht nur Chris Benchetlers Begeisterung für Powder teilen, sondern auch mit seinem Material unterwegs sein wollen.

Preis: 329,95 EUR mit Mojo 11 Wide 88 Extrem haltbar für haarsträubende Tricks. Mit Sandwich-TwinTip-Konstruktion und extra langlebigen ABS-Seitenwänden für kleine Experten im Funpark.

2 BLIZZARD ORIGIN IQ JUNIOR Längen: 99 / 109 / 119 / 129 / 139 cm Taillierung: 104-70-92 mm (129) Radius: 9 m (129) Preis: 169,– EUR Für die Anpassung der Bindungseinstellung beim IQ Junior System sind keine Befestigungsschrauben mehr notwendig. Die Bindung ist über eine Führungsschiene und einen Einrastmechanismus befestigt und quasi stufenlos verstellbar. Das macht den Ski wesentlich leichter, dünner und damit weicher und leichter zu handhaben. Damit ist der Origin IQ das perfekte Tool für alle Park-Kids, die weder vor großen Kickern noch vor furchteinflößenden Rails weiche Knie bekommen.

6 hEAD OM 74 Längen: 133 / 142 / 151 / 160 cm Taillierung: 109-74-98 mm (142) Radius: 12,5 m (142) Preis: 329,95 EUR mit Mojo 7.5 Wide 90 Dank Aircoat-Technologie liefert der OM 74 die höchste Performance bei noch weniger Rotationsgewicht. Ein Ski so leicht wie eine Feder. Für kleine (gute) Draufgänger im Park.

7 K2 BAD SEED Längen: 119 / 129 / 139 / 149 cm Taillierung: 113-85-104 mm Radius: 12 m (139)

3 DynASTAR

Preis: 214,95 EUR Mit 85 mm unter der Bindung rauschen Junior-Ripper überall am Berg auch durch ungünstigste Schneebedingungen. Der All-Terrain Rocker™ glänzt bei allen Bedingungen auf und neben der Piste. Und wenn sie Big Air-Luft schnuppern möchten, bewältigt der Bad Seed auch mühelos jeden Parkausflug. Ein echter All-Mountain-Ski für den vielseitigen Mini-Shredder!

Längen: 138 / 148 / 158 / 168 / 178 cm

8 noRDIcA ACE OF SPADES JR

Taillierung: 110-80-103 mm

Längen: 108 / 118 / 128 / 138 / 148 cm

Radius: 15 m

Taillierung: 109-76-99 mm (138)

Preis: 279,95 EUR mit NX 11+ Dieser Ski überzeugt durch seine Zuverlässigkeit. Vor allem in Park und Pipe beweist er Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit. Für junge Freestyler.

Radius: 12 m (138)

6TH SENSE SERIAL

4 ELAn PUZZLE PRO Längen: 136 / 146 cm Taillierung: 112-81-102 mm (146) Radius: 13,9 m (146) Preis: 349,95 EUR mit EL 7,5 Der Elan Puzzle Pro ist der perfekte Partner für Park und Pipe-Freestyler und garantiert jede Menge Spaß. Neben seinem extrem belastbaren und langlebigen Aufbau verfügt er über SST-Seitenwangen, einen laminiertem Holzkern sowie Fiberglasverstärkungen und richtet sich in erster Linie an junge, talentierte Kids, die voll auf ihre Kosten kommen wollen.

Preis: 289,95 EUR mit M 7.0 Fastrak WB Optisch steht der Ace of Spades Jr dem großen Bruder in nichts nach. Auch die Performance entspricht der seines Vorbildes. Mit einer Energy Frame Ca Konstruktion mit partiellen Seitenwangen ist er besonders stabil und robust. Durch das Twin Pop Profile lässt er neben allen Turns auch jeden Sprung und jede Landung zum Vergnügen werden.

9 RoSSIGnoL S7 PRO Längen: 140 / 150 / 160 cm Taillierung: 120-90-113 mm (150) Radius: 14,6 m (150) Preis: 349,95 EUR mit AXIUM 110 XL Der S7 Pro ist die Juniorausgabe des FreerideSkis S7, der sich bei seinen großen Brüdern den modernen und robusten Shape abgeguckt hat, aber einen geschmeidigeren Flex und spezielle Größen für junge Freerider zwischen 10 bis 15 Jahren bietet. Teenager mit dem Freeride-Feeling im Blut werden ganz verrückt sein nach dem fantastischen Auftrieb, der ihn so handlich, leicht lenkbar und tolerant macht und das sowohl auf großen Hängen als auch, um zwischen den Bäumen durchzuhuschen.

10 SALoMon SHOGUN JR Längen: 110 / 120 / 130 / 140 / 150 cm Taillierung: 106-80-98 mm (130) Radius: 15.5 m (130) Preis: 179,95 EUR Dieser All-Mountain-Juniorski mit progressiven, auf die jeweilige Skilänge abgestimmten Taillenbreiten besticht durch Vielseitigkeit und sehr gute Manövrierfähigkeit in Park und Pipe. In Pulver- und Weichschnee bietet er mehr Auftrieb, auf der Piste mehr Kantengriff. Der Shogun Jr wächst mit dem Kind mit, um maximale Fortschritte zu gewährleisten.

11 ScoTT ROOK Längen: 142 / 152 / 162 cm Taillierung: 126-88-114 mm (152) Radius: 12 m (152) Preis: 349,– EUR Scotts Freeride-Ski für Kids, Teens und leichte Fahrer. Die breite Konstruktion und der moderate Sidecut machen den Rook mit Pro Tip Rocker 350 zum idealen, so gut wie überall einsetzbaren Ski für den Nachwuchs.

12 STÖcKLI ROTOR TEAM Längen: 125 / 135 / 145 / 155 cm Taillierung: 112-81,5-107 mm (135) Radius: 10,9 m (135) Preis: k.A. mit Salomon-Bindung Dieser Juniorenski ist sehr vielseitig und dank TwinTip auch superleicht zu fahren. Die CapKonstruktion bietet einen Ski, der äußerst leicht ist und viel Spaß verspricht beim Ausprobieren der neusten Tricks. Das eigenständige Design lehnt sich an das Erwachsenenmodell Rotor 72, das sowohl Mädels wie Jungs gefallen wird!

13 VÖLKL SHIRO JR. Längen: 143 / 153 / 163 cm Taillierung: 132-100-116 mm Radius: 17,5 m (153) Preis: 349,95 EUR Der neue Shiro Jr, gefertigt mit Multi Layer-Holzkern in einem moderaten Full Rocker-Shape, ermöglicht auch dem Nachwuchs völlig neue Perspektiven im weichen Schnee. Wenngleich der Fokus sicher auf den Offpiste-Tagen liegt, haben die Kids – ein gewisses Maß an Technik vorausgesetzt – mit dem Shiro Jr aber auch auf der Piste mächtig Spaß. Durch den Rocker wird der Ski trotz seiner Breite beeindruckend drehfreudig, gleichzeitig hält die Kante bei entsprechendem Aufkantwinkel trotz 100 mm Mittelbreite auch in rasanten Carving-Turns.


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GITSchBERG JochTAL

Zwei Gebiete, ein Vergnügen Das sich über zwei Täler erstreckende Skigebiet Gitschberg Jochtal bietet Schneehungrigen jeden Könnens und Alters top Voraussetzungen. Skifahrer, Snowboarder, Freestyler, Snowkiter, Rodler, Langläufer, Schneeschuhwanderer, Eisläufer, Paraglider, Wanderer – in einem Areal ab 1.300 und bis über 2.500 Meter lässt sich für jeden das Passende finden. Die Pfunderer Bergwelt und die angrenzenden Zillertaler Alpen bieten ein unvergleichliches Panorama mit herrlichem Ausblick auf die Dolomiten, die Südhänge garantieren Sonnengenuss pur. Fünf 8er-Kabinenbahnen, ein 6er-Sessellift, drei 4er-Sessellifte, sechs Schlepplifte, eine Seilbahn und 44 Pistenkilometer verbinden nicht nur die Dörfer Mühlbach, Meransen und Vals miteinander, sondern lassen die Herzen sowohl von Anfängern als auch Profis höher schlagen.

Während erfahrene Skifahrer die anspruchsvollen Hänge in Meransen schätzen und ihre Grenzen ausloten können, lieben Anfänger und Kinder vor allem die Pisten in Vals. Nicht umsonst wurden diese mit dem Preis „Top für Anfänger“ ausgezeichnet. Die staatlich geprüften Skilehrer der beiden Skischulen helfen Neueinsteigern ebenso wie Kindern sich auf den „Brettlan“ wohl zu fühlen. Spiel und Animation verbunden mit einem professionellen Unterricht lassen Kinder das Ski- und Snowboardfahren in der „Zwergele Winterwelt“ und im „Kinderland“ spielerisch erlernen, im Yeti Club und dem bambinoClub werden die kleinen Pistenhasen ganztätig betreut. Die Prämierung mit Gold als spezialisierte Kinderskischule Vals spricht für sich.


AKTUELL |

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WOCHENPROGRAMM WINTER 2011/2012 ab 26.12.2011 bis Saisonsende

JEDEN MONTAG: Vals: FACKELWANDERUNG, Gehzeit ca. 1 Stunde, Treffpunkt 21 Uhr beim Infobüro Vals – KOSTENLOS Meransen: Fackelwanderung zur Großberghütte Fackel, Glühwein, Rückfahrt mit dem Motoschlitten. Preis Erw. EUR 8,- Kinder EUR 6,-. Erste Rückfahrt mit dem Motorschlitten um 22.30 Uhr JEDEN DIENSTAG: Meransen/Rodenecker Alm: SCHNEESCHUHWANDERUNG; Treffpunkt 10 Uhr (Orte wechseln sich ab). Es braucht keine Vorkenntnisse, Schneeschuhe werden zur Verfügung gestellt. Teilnahme: min. 5 bis max. 10 Personen; Teilnahmegebühr EUR 18,Vals: TANZ DER VAMPIRE, Disco Fieber auf 2.000 m Höhe, die Kabinenbahn fährt von 20 bis 23 Uhr (EUR 5,- inkl. Getränk) Meransen: „MERANSNER DUATHLON“ Rodelrennen auf der KunsteisStartbahn und Eisstockschießen. Treffpunkt: 20.00 Uhr Tennishalle Meransen, Rodelbahn. (EUR 5,- inkl. Gratisglühwein). Teilnahme: min. 8 Personen. Anmeldung unter Tel. +39 / 333 / 4534746

Die schwarzen Pisten in Vals und die Übungshänge in Meransen komplettieren das Angebot eines einzigartigen Skigebietes das auch als Mitglied im Eisacktaler Seilbahnverband und dem Dolomiti Superski punktet. Auch angehende Luftakrobaten kommen auf ihre Kosten, im leichteren Easy-Park in Meransen und im mittelschweren FunPark in Vals können Freestyler ihr Können unter Beweis stellen, Snowkiter ziehen in Vals ihre Runden, Paraglider genießen die Höhenluft auf dem Gitschberg.

JEDEN MITTWOCH: Meransen: PFERDESCHLITTENFAHRT durch die verschneite Winterlandschaft. Treffpunkt um 14 Uhr bei der Tennishalle, Teilnahmegebühr Erwachsene EUR 7,-, Kinder EUR 5,-. Die Kutschfahrten können an jedem beliebigen Tag auch direkt bei der Pension Kircherhof unter Tel. +39 / 320 / 3114413 gebucht werden Vals: FLUTLICHTRODELN auf der Rodelbahn Fane Alm. Hütten nur auf Vorbestellung geöffnet! Meransen: NACHTSKILAUF beim Brunnerlift von 20 bis 22 Uhr (EUR 6,- inkl. Getränk) JEDEN DONNERSTAG: Vals: Geführte Skitour mit staatlich geprüften Bergführern! Dauer 4 bis 5 Stunden; Teilnahmegebühr: EUR 50,- pro Person, Anmeldung und Information Skischule Jochtal Tel. +39 / 0472 / 547210, info@skischule-jochtal.com Meransen: Preisverteilung der Skischule Gitschberg in der Tennishalle ab 20.15 Uhr – KOSTENLOS (Hauptsaison) Vals: UNTERHALTUNGSABEND mit Livemusik in der Bar zur Mühle ab 20.15 Uhr – KOSTENLOS Alle schnee- und wetterabhängigen Veranstaltungen können nicht garantiert werden. Bei der Schneeschuhwanderung und der Pferdeschlittenfahrt ist eine Anmeldung in allen Infobüros der Almenregion, oder unter Tel. +39 / 0472 / 886048 notwendig.

Für jene, die einen gemütlichen Winterurlaub dem sportlichen vorziehen bieten 13 urige Hütten und zwei Bergrestaurants kulinarische Köstlichkeiten im heimeligen Ambiente. Beschauliche Wanderwege in verträumter Winterlandschaft des Altfasstales oder ins Almendorf Fane laden zu romantischen Spaziergängen ein. Die Panoramaplattformen auf dem Stoanermandl und dem Gitschberg lassen das traumhafte Bergpanorama in vollen Zügen genießen. Après-Ski, Live Musik, Diskoabend auf 2.000 m, urtiroler Hüttenabende, Tanz oder Gaudi – informieren Sie sich über die Veranstaltungen! Kontakt Gitschberg Jochtal: Jochtal Nr. 1, 39037 Vals/Mühlbach (BZ), Italien Tel.: +39 / 0472 / 886048 info@gitschberg-jochtal.com


Text: Martin McFly Winkler, Bjรถrn Heregger, Max Zipser, Wolfgang Greiner; Fotos: Salewa


REISE |

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Spätsommer 2010. Während in Europa von Schnee noch weit und breit nichts zu sehen ist und der Sommer eher verregnet ausfällt, machen sich Martin „McFly“ Winkler, Björn Heregger und Max Zipser aus dem FreeskiMountaineering Team von Salewa auf den Weg nach Südamerika. Sie wollen einen Film drehen, Bilder einfangen, die den Bauch ansprechen. Erzählen von einem Land, in dem die Natur noch über den Menschen herrscht. Ein Land, in dem Du im Schnitt zwei Menschen pro Quadratkilometer triffst. Drei Wochen Berge, Skifahren und Snowboarden, Weite und Unabhängigkeit.

Nach dem langen Flug von Europa über Buenos Aires nach Santiago, geht es für die drei Athleten des Freeski-Mountaineering Teams per Flugzeug noch eine Stunde weiter ins chilenische Landesinnere. Hier treffen sie André und Bondi. André ist ein alter Freund von McFly, verbringt viele Monate im Jahr in Südamerika und kennt sich aus. Bondi, das ist sein treuer Begleiter: Ein ausrangierter Linienbus, der als rollende Basis dient, ein Zuhause auf vier Rädern. André entführt das Team direkt in die chilenische Variante der berühmten Pampas. Braune Steppenlandschaft und karge Hügel. Freier Blick für neugierige Augen. Dahinter im Dunst die ersten Berge. Langsam, der Straße angemessen, rollt Bondi Richtung Pucón. Der 14-Tonner bietet in seinem zweiten Leben als XXL-Wohnmobil alles, was man für einen Trip durch das chilenisch-argentinische Grenzgebiet braucht. Platz für Schlafsäcke und Isomatten. Eine Nasszelle. Sogar eine kleine Küche. Und unzählige Kilometer Erfahrung mit Schotterpisten, Sturmattacken und anderen Eigenheiten der patagonischen Infrastruktur. André ist Freerider. Er weiß, dass die angesagten Ski- und Snowboardfilme in Kanada oder Alaska gedreht werden. Dort, wo der Schnee aufgrund seiner einzigartigen Konsistenz auch in Hängen jenseits der 50 Grad hält. Dort, wo der Heli Dir innerhalb weniger Minuten die exponiertesten Gipfel serviert; die steilsten Runs, die tiefsten Drops. Und das so oft, wie es Oberschenkel und Budget aushalten. Fragend sieht André die drei Jungs an: „Ihr wollt hier im südamerikanischen Frühling Ski fahren und einen Film darüber machen? Bei unberechenbarem Wetter, höllischem Wind und ziemlich sicher ohne Pulverschnee?“ Stille, Blicke, Pause. Schließlich nickt er. Sein rechter Mundwinkel zieht nach hinten. Die Augen blitzen. Der Bauch versteht. „Genau. Warum muss ein Skifilm immer auf immer steiler, immer höher, immer krasser abzielen? Adrenalin ist nicht der einzige Botenstoff, den der Bergwinter freisetzt...“ Worum geht es bei diesem Projekt? McFly: „Die Idee ist, eben mal etwas anderes zu erzählen als das Übliche. Ich meine, wir alle lieben Sonne und Powder Days, steile, unendlich wirkende Runs und bequeme Aufstiegshilfen. Aber ist es das, was uns und unseren Sport

Chillen auf der Fahrt in Andrés Bondi: Mit über 40 Jahren ältestes Crewmitglied, das Heim auf vier Rädern – und immer sehr „tranquillo“...

wirklich weiterbringt? Freeski-Mountaineering heißt für uns, frei und fair zu sein. Fair mit dem Land und seiner Natur umgehen. Frei unsere eigenen Ansprüche und Ziele reflektieren. Sich öffnen für Widrigkeiten, für Scheißwetter. Erleben, was in Dir passiert, wenn Du nicht hoch kannst. Heute nicht, morgen nicht. Und wenn dann übermorgen vielleicht der Himmel aufreißt, musst Du aus eigener Kraft da hoch! Nur mit Fellen, Brettern und Stöcken bewaffnet.“ Würdet Ihr in einen Heli steigen, wenn Ihr NUR damit Euren Traum-Run, also den „Epic Run“ erwischen würdet? Björn: „Nicht, dass ich einen Alaska Heli-Trip ausschlagen würde, aber für mich ist es nicht DAS Ding, das man machen muss. Ich verweise immer gerne auf den ‚Spielplatz‘ vor unserer eigenen Haustüre – die Alpen. Auch denke ich, dass DER Epic Run eine Illusion ist. Das würde nämlich bedeuten, dass ich nach diesem Run keine Line mehr fahren würde die ebendiesen Run das Wasser reichen kann und mit diesen Gedanken möchte ich mich nicht abfinden. Jeder Run hat etwas ganz Besonderes und Unvergleichbares.“ Max: „Naja, diese Frage ist fast etwas unmoralisch: ‚NUR damit‘. Ich bin sicher keiner, der einen Heli-Lift generell ablehnt, es gibt eben Situationen und Gegebenheiten, in denen es keine andere Möglichkeit gibt, und natürlich kann man viel mehr Höhenmeter machen – runter! Mit unserem Argentinien-Projekt hätte sich


Links: Genuß pur. Mit dem mobilen Heim ließ sich der faszinierende Kontinent so richtig genießen. Sonnenuntergang mit Mate-Tee auf Bondis ‚Balkon‘ nach einem langen Tag im Backcountry von Chapelco bei San Martin de los Andes.

Rechts oben und unten: Je nach Gelände und Schneebeschaffenheit ging es mit Fellen oder zu Fuß und mit Steigeisen nach oben – durch karge Vulkangeröllfelder, vorbei an mystischen Felsformationen.


REISE | das aber nicht vereinbaren lassen, und das ist auch gut so. An einen Heli hab ich dort nie gedacht.“ Von Pucón sieht man den Villarrica, das erste Ziel, den ersten geplanten Gipfel. Der 2.840 Meter hohe Vulkan liegt in einem wunderschönen Nationalpark, mitten im Grenzgebiet. Wie eine fette Friedenspfeife pafft er genüsslich vor sich hin. Aktiv ist er bis heute. Der Villarrica ist es dann aber auch, der unseren Abenteurern richtig Probleme bereitet. „Gefühlte 120 km/h Gegenwind sind einfach zu viel“, sagt McFly und berichtet weiter: „Doch wenn sich das Wetter nicht bewegt, musst Du es tun.“ André und Bondi bringen Björn, Max und McFly in den Parque Nacional Lanín in Argentinien. In der Hoffnung, dem Wind zu entkommen. Dort wartet der Volcán Lanín mit rund 3.700 Metern Höhe, einem zweitägigen Aufstieg und freundlicheren Wettervorhersagen... Wie wurde aus Eurem Vorhaben eigentlich ein Soultrip? Max: „In einem Land wie Argentinien ist es einfach, sich in die Kultur fallen zu lassen. Mit dem Bus, unserem mobilen Haus, unterwegs zu sein, trägt sein Übriges dazu bei. Es macht viele Sachen einfacher und die Zeit zum Genießen wird länger, weil man sich einfach nicht um Sachen wie ‚Wo schlafen wir‘ etc. kümmern muss. Man lebt einfach, hat Spaß, plant die nächste Bergtour! Ziemlich einfach, das Ganze.“ Hattet Ihr Kontakt zu Einheimischen und welche Eindrücke habt Ihr mit nach Hause genommen? Björn: „Wir alle kennen natürlich den einen oder anderen Argentinier, der bei uns in Europa die Wintersaison verbringt. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass die Argentinier ein sehr lebenslustige Völkchen sind. Sehr hilfsbereit, freundlich und ganz gerne feiern – so habe ich das in Erinnerung. Die Grillfeste (Asados) sind legendär und Happening, die zelebriert werden. Wahrscheinlich schmeckt darum das Rindfleisch so wie es schmeckt – nämlich sauguat!“

Björn Heregger im Aufstieg, auf den letzten Metern zum Kraterrand.

Der Aufstieg auf den Volcán Lanín wird begleitet von vielen Eindrücken, die sich im Kopf und in der Seele festsetzen. Ein wuseliges Flussbett, kristallklares Wasser. Schwemmholz, das sich scheinbar seit Jahrzehnten an dem großen Felsblock ausruht. Eine kleine Hütte am Ufer. Eine Feuerstelle. Dahinter: Weite. Stille. Frische Luft und rauer Friede. Kein Gedanke an Flusslaufbegradigung. Keine Anwohner, die sich bei der Behörde über unzureichende Hochwasservorsorge beschweren.... Aber der Wind ist es dann wieder, der die Bilder davonweht. Selbst die Daten der Wettervorhersage können sich bei den Böen nicht mehr halten. „Wie weit ist es noch bis zum Refugio?“, schreit McFly Richtung Max. Bewundernswert, wie der mit seinem Splitboard unter den Füßen bei diesen Bedingungen mit den beiden Skifahrern McFly und Björn Schritt hält, immer wieder sogar die Führung übernimmt. Freeski-Mountaineering funktioniert eben auch für Snowboarder. Vor allem, wenn sie zu den Top Ten der Freeride World Tour 2010 gehören. Max hat einen Riecher fürs Gelände. Auch, wenn er noch nie am Volcán Lanín war. „Nimma lang, do nauf!“, durchschneidet seine Stimme den klirrend kalten Wind. Kann man auch als „normaler“ Mensch derartiges erleben? Wie kann sich jeder seinen eigenen Soultrip verwirklichen? Björn: „Ich denke, dass es nicht darauf ankommt, WAS man WO macht, sondern vielmehr WIE. Und diese Frage muss ich mit einem eindeutigen JA beantworten. Jeder kann sich seinen eigenen Soultrip gönnen bzw. erleben. Jede

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Reise beginnt letzten Endes mit dem ersten Schritt. Das mag jetzt zwar kitschig oder klugscheißerisch klingen – doch ich denke, das jeder, der schon einmal eine größere Reise unternommen hat, das bestätigen kann. Und gerade an diese ersten Schritte erinnert man sich dann immer wieder gerne!“ Was denken Eure Familien über Eure Reisen und Abenteuer? Max: „Meine Eltern haben natürlich auch immer ein wenig Angst, wenn ich unterwegs bin. Sie machen aber auch selbst viele Reisen und verstehen daher genau, was mich ständig antreibt. Wenn ich ihnen dann die Fotos oder ein Video zeige, freuen sie sich mit mir oder bekommen selbst Lust und Inspiration, das eine oder andere Land zu bereisen. Sie haben mich immer unterstützt.“ Björn: „Natürlich machen sich die Leute zuhause Sorgen, wenn man sich zum Beispiel länger nicht meldet. Ich bin bei Reisen in Ländern, in denen es unter Umstände etwas länger dauern kann, bis man im Notfall in einem Krankenhaus eincheckt, immer sehr vorsichtig. Ich denke aber, dass vielmehr das Gefühl der Freude des Wiedersehens überwiegt. Und wenn man dann den ‚Output‘ der Reise präsentieren kann, mischt sich mitunter ein bisschen Stolz darunter.“

ren durch kristallklares Ursprung: „Du siehst gedankenverlo und jede einzelne Faser es Wasser auf den Grund eines Fluss rten umgestürzten Baumes unde Jahrh oder n ehnte eines vor Jahrz ren. Das ist einer der verlo geht ist erkennbar. Jedes Zeitgefühl in diese Gegend ziehen er wied er imm mich es alb Momente, wesh wird.“ (McFly)

Der Aufenthalt in der Schutzhütte Volcán Lanín ist besser als erwartet. Warme Suppe und dicke Daunenschlafsäcke erweisen sich als gutes Nachtrezept. Und am nächsten Morgen sind alle Sorgen sprichwörtlich weggeblasen. Kalter blauer Himmel, 1.400 Aufstiegshöhenmeter und ein gefriergetrockneter Schneedeckel locken das Team sehr früh aus der Gänsedaune. Die Abfahrt nach Erreichen des Kraterrandes gehört zum Besten, was Björn, Max und McFly je am Berg erleben durften. Trotz des hart gepressten Schnees. Eine schier endlose Linie, eine unglaubliche Aussicht, ein Ritt zwischen den Welten – vom Wintervulkan in die Steppensavanne. Ride on... Warum sollte jeder den Film sehen, der aus dieser Reise entstanden ist? Björn: „Ich denke, jeder sollte den Film sehen, der Spaß an stimmungsvollen, ausdrucksstarken Bildern hat und sich für einen Abend gerne in eine etwas andere Welt entführen lässt. Ich persönlich schaue mir den Film gerne an, da er mich an eine schöne Zeit erinnert, und ich denke, dass der Film die Lust auf ein klein wenig Abenteuer weckt.“ Wie lange werdet Ihr jetzt mit der Promotion für den Film bzw. den Screenings beschäftigt sein? Max: „Ich freue mich, bei einigen Filmpräsentationen dabei zu sein, und hoffe, der Film kommt gut an. Für mich steht aber eindeutig der kommende Winter bereits wieder im Vordergrund, und ich werde so viel wie möglich mit dem Snowboard auf den Bergen unterwegs sein. Das macht mir Spaß und davon kann ich nicht genug bekommen!“ Genug der Worte... Mittlerweile lief der Film erfolgreich auf einigen Veranstaltungen und steht ab Februar 2012 auf der Salewa Homepage zum Download zur Verfügung. So kann jeder teilhaben an diesem Trip von McFly, Max, Björn, André und Bondi und sich selbst ein wenig Inspiration für die eigene Seele holen... www.salewa.de


ick nach e Ferne, der Bl Der Blick in di er und nt an tsp en rkt oben. „Alles wi n eine ge ge s Planen man tauscht da Berge ie D . ein t neitä gewisse Sponta Rolle. de en tscheid spielen eine en hren, fa be zu i Sk f e au Aktive Vulkan jörn) (B r.“ eren Flai hat einen besond

Max macht erste Schwünge im windverblasenen Schnee. „Hier geht es nicht um den perfekten Powdertag – hier geht es darum, wahre Entschleunigung zu erleben...“


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Text und Fotos: Michael Neumann

Mehr geht kaum: wer im September nach Chile jettet und sich in der PumaLodge einbucht, kommt dem Skifahrerhimmel verdammt nah. Möglich macht es der stets einsatzbereite Hubschrauber, der einen direkt vom Frühstückbuffet in fünf Minuten von 1.300 auf über 4.300 Meter bringt. So kann man sein Avocado-Omelett gleich mit dem unvergleichlichen Powder der Anden runterspülen – wohl bekomm's!


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Die besten Geschichten beginnen selten auf einer vollgekackten Kuhweide. Diese schon. 8. September 2011, 80 Kilometer südlich von Santiago de Chile. Wir sind eigens um die halbe Welt geflogen, um dem endlosen Winter zu frönen. Während die Freunde daheim in Flipflops ins Freibad schlurfen, freuen wir uns auf eine Extraportion Powder – am besten bis über beide Ohren. Um den Ertrag zu maximieren und das Vergnügen auf die Spitze zu treiben, haben wir zudem bei Unterkunft und Fortbewegung auf die ganz große Lösung gesetzt und uns in der Puma Lodge eingebucht, dem derzeit wohl exklusivsten Heli-Vergnügen weltweit. Für sieben Millionen Dollar von einem chilenischen Investor auf 1.300 Meter in die Anden gestellt, verfügt die Puma Lodge über sagenhafte 3.000 Quadratkilometer Terrain – das entspricht in etwa der Gesamtfläche Vorarlbergs plus des gesamten Bodensees. Nur dass der Bodensee eher flach ist, während die Topographie rund um die Lodge Berge mit über 5.000 Meter Höhe beinhaltet. Wer bietet

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mehr? Da man allerdings nicht den ganzen Tag im Heli verbringen, sondern zwischendrin auch Ski fahren will, begnügen sich die Guides derzeit noch mit einem Flugradius von nicht einmal 30 Kilometern. Die ersten davon legt man schon bei der Anreise zurück, denn im Hochwinter ist die Puma Lodge nur aus der Luft erreichbar – fly in, fly out . Als „Flugplatz“ für die Abholung dient besagte Kuhweide, aufgewertet mit Windsack und ein paar Holzpflöcken, hinter denen man zu warten hat, wenn der Heli mit seinem charakteristischen Grundgetöse ums Eck biegt. Fünf Minuten später, nachdem wir ein großes Flusstal hochgeflogen sind, in dem derzeit ein großes Wasserkraftwerk samt Stausee errichtet wird, biegen wir ab und lassen auf einen Schlag alle Zeichen der Zivilisation hinter uns. Vor uns beginnen die Anden gen Himmel zu steigen, unter uns liegt die stattliche und nach ökologischen Kriterien errichtete Puma Lodge. Mit einem zackigen One-eighty schwenkt der Pilot zur Landung.


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Keine drei Minuten später stehen wir in der prächtigen Lobby im Blockhausstil, deren raumhohe Fenster den Blick auf zwei wunderschöne Täler freigeben. 24 Einzelzimmer warten auf den Gast, alle mit XXL-Flatscreen und W-Lan. Wozu man so was braucht? Keine Ahnung. Uns reicht jedenfalls der Blick aus den Panoramafenstern und die Aussicht auf die nächsten Tage. Und wenn es dunkel wird, locken Sauna, Dampfbad, Massage, Outdoor-Hot Tub, Fitnessstudio, Gymnastikraum und eine Runde Billard. Winter um die Ecke Nur vom Schnee keine Spur. Rund um die Lodge beginnen bereits die Bäume zu blühen und die Arbeiter, die die Außenanlagen der erst vor wenigen Wochen eröffneten Lodge herrichten, tragen Shorts und blanke Brust. Dafür sind wir jetzt 16 Stunden hergeflogen? Doch Mark H. Jones, der kanadische Head Guide, beruhigt schnell die Gemüter. Die Lodge liege auf 1.300 Meter, das Skigelände jetzt im September, dem Ende der Sai-

son, zwischen 3.000 und 4.500 Meter, wir sollten uns also keine Sorgen machen, der Winter beginne gleich um die Ecke. Wenig später verzieht sich zudem die zuvor noch aus allen Knopflöchern scheinende Sonne hinter dicken Gewitterwolken. Die vom Wetterbericht prognostizierte „kleine Störung“ wächst sich zu einem echten Unwetter aus und bleibt zu unserer Freude in den umliegenden Bergen hängen. Die ganze Nacht rumpelt es draußen aufs Fürchterlichste, Blitze zucken, während wir selig in unseren Federbetten schlummern. Wir genießen das Spektakel bei geöffnetem Fenster, darauf vertrauend, dass der Puma, dem die Lodge den Namen verdankt, bei solch einem Schietwetter auch in seinem Bettchen bleibt. Der nächste Morgen ist dann wieder einer zum Einrahmen. Letzte Nebelschwaden umarmen die nun weiß gezuckerten Bergflanken, der Vollmond verblasst zusehends, eine leichte Brise in den höheren Luftschichten drückt letzte Wolkenreste Richtung Argentinien. Um 7.30 Uhr sitzen wir


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Darf's ein bisschen mehr sein? heliskiinG À la puma loDGe

Die Puma Lodge sucht weltweit ihresgleichen. Auf der Südhalbkugel gibt es ohnehin keine Entsprechung, und selbst die etablierten Heliski-Basislager im Outback Nordamerikas bieten nicht diesen Komfort und diese großzügigen Räumlichkeiten. Zudem ist das Gelände, das exklusiv beflogen wird, beinahe grenzenlos, und viele Gipfel sind bisher weder bestiegen, geschweige denn befahren worden. Wer also immer schon mal der Erste sein wollte, bitte sehr!

beste Zeit

Mitte August, wenn bei uns die Skipause in etwa Halbzeit hat, sind laut Statistik und persönlichen Erfahrungen die Chancen auf regelmäßige Neuschneefälle auf einer bis dahin ordentlichen Unterlage am größten. Dank der enormen Höhe und der freien Wahl der Expositionen beginnt die Saison in der Puma Lodge aber bereits Ende Juni und endet je nach Schneelage zwischen Ende September und Mitte Oktober. Downdays sind zwar jederzeit möglich, doch die Region ist nicht – anders als die Skigebiete an den Vulkanen im Süden – für tagelange Schlechtwetterperioden bekannt. Meist ziehen pro Winter vom Meer her sechs bis zehn Schlechtwetterfronten durch, die dann binnen weniger Stunden oder auch Tage ordentlich abladen. Spätestens an Tag drei nach dem Blizzard sollte wieder die Sonne scheinen.

voraussetZunGen

Eine hohe Fitness und eine starke Gruppe sind der Schlüssel für ein Maximum an Erlebnis. Im Idealfall kommt man zu viert (oder zu acht oder zwölft), fährt auf dem gleichen Level und macht einen Heli voll. Als einzige Unbekannte bleibt so nur der Guide, und von dem kann man annehmen, dass er weiß, wir man fährt, ohne einen Yard Sale* zu veranstalten. *Yard Sale: überall im Gelände verstreute Ausrüstung nach einem Sturz

anreise

Mit der Air France geht es von zahlreichen deutschen Flughäfen via Paris nach Santiago de Chile. Wer ganz früh bucht, sitzt schon ab EUR 800 im Flugzeugsessel. Besser noch, man bucht die Klasse Premium Voyageur ab etwa EUR 1.400. Schnellerer Check-in, mehr Platz, Strom für den Laptop und vor allem die Mitnahme von 2 x 23 kg (statt 1 x 23 kg) machen die Reise um einiges angenehmer. Spätbucher bekommen zu diesem Preis höchstens noch einen Platz in der Economy. Zudem sticht die Air France mit der kürzesten Gesamtreisezeit (16 Stunden 50 von München nach Santiago) viele andere Fluglinien aus.

transport

Wer im Anschluss an die Puma Lodge noch ein paar Skigebiete abklappern will, nimmt einen geländegängigen Mietwagen und besorgt sich je nach Witterung noch Schneeketten, da Chiles Mietwagen gern auf abgefahrenen Sommerreifen daherkommen. Pflicht ist dann auch ein kartenfähiges GPS mit der entsprechenden Straßenkarte (zu bestellen bei www.trekkingchile.com), denn die Ausschilderung naher wie überregionaler Ziele ist oftmals nicht existent. Wer nur die Puma Lodge im Sinn hat, wird natürlich vom Veranstalter am Flughafen von Santiago abgeholt – per Auto oder Heli.

beim Frühstück, um 8 Uhr im Heli. Glückskinder allesamt. Hinten grinsen Stefan Joller, unserer Bergführer aus der Schweiz, und die Ski Pros Christian Reichenberger, Roman Rohrmoser und Marc Hartinger um die Wette. Ich als Fotograf darf neben dem Piloten Platz nehmen, der mit Nachnahmen Horst heißt, aber Chilene ist und auch nicht so fliegt, wie er heißt. Binnen weniger Minuten entschweben wir wie auf einem Zauberteppich von der warm in der Sonne liegenden Lodge bis hinauf auf 4.300 Meter, mitten hinein ins Winter-Wonderland. Geschätzte 30 Zentimeter feinste Ware hat das gestrige Gewitter abgeladen, noch dazu ohne große Windverfrachtungen. Bereits der erste Schwung von Roman auf einer fotogenen Licht-Schatten-Grenze hinterlässt ein Haus aus Schnee, dass noch Sekunden später in der Luft steht, während Roman bereits 200 Höhenmeter tiefer mit einem Lustschrei abschwingt. Das haben wir schon schlechter erlebt.


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Den ganzen Tag lang erkunden wir bei strahlendem Sonnenschein die umliegenden Berge. Dass die Nullgradgrenze dabei um ungewöhnlich hohe 3.000 Meter pendelt, tut der Freude keinen Abbruch, konzentrieren wir uns eben auf die höchsten Peaks. Dass unser Heli-Pilot neben deutschen Vorfahren auch deutsche Tugenden hat, merken wir an der Präzision seiner Landungen und der Vorsichtsmaßnahme, dass er bei besonders hohen Gipfeln immer erst zwei Mann aussteigen lässt, um das Fluggewicht zu reduzieren. Sicher ist sicher. Nicht, dass wir so enden wie die Passagiere von Flug 571 der Uruguayan Air Force am 13. Oktober 1972. Dieser sollte das Rugby-Team des Landes zu einem Freundschaftsspiel nach Santiago de Chile bringen, zerschellte jedoch in dichtem Schneetreiben einige Kilometer südlich von der Puma Lodge auf rund 4.000 Meter Höhe. Von 45 Passagieren überlebten zunächst 28. Konfrontiert mit Temperaturen bis zu minus 40 Grad und enormen Schneemengen, diente ihnen der heil gebliebene

Rumpf der Maschine als notdürftiger Schutz vor den Elementen. Die sofort losgeschickten Suchmannschaften konnten die Absturzstelle in der unzugänglichen und von Gletschern durchzogenen Hochgebirgsregion nicht lokalisieren, und auch sämtliche Versuche der Abgestürzten, selbst die Zivilisation zu erreichen, schlugen aufgrund fehlender Orientierung, lauernder Gletscherspalten und völlig unzureichender Ausrüstung fehl. So begann ein über zwei Monate dauernder Überlebenskampf, den die am Ende 16 Überlebenden nur gewinnen konnten, indem sie von den Leichen aßen. Wer sich dafür interessiert, wie es ist, wenn der Heli mal nicht wiederkommt, dem sei der 1993 erschienene Film „Überleben“ empfohlen. Darin schildert Regisseur Frank Marshall das schier unüberwindbare Dilemma, wochenlang Menschenfleisch zu essen, noch dazu von Freunden und Bekannten, um sich selbst zu retten. Für Zöpfchenflechter und Klippenspringer Am zweiten Tag geht die Erkundung möglicher Abfahrten weiter. Während


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kosten

Kommen wir zur Kehrseite der Medaille. Die Tür in Freeriders Paradise öffnet sich erst ab US$ 3.850 fürs Backcountry-Paket. Dafür gibt es vier Tage Unterkunft und einen Heliflug pro Tag, der einen auf einen der umliegenden Berge bringt. Den Rest des Tages und die Rückkehr zur Lodge bestreitet man dann aus eigener Kraft auf Tourenski. Weiter geht es bei US$ 7.609 für vier Tage Lodge und drei Tage Heli. Und wer vorab US$ 13.539 überweist, bekommt eine Bleibe für sieben Tage und sechs Helitage mit bis zu 10 Flugstunden. Allen Offerten gemein ist das Einzelzimmer und die Abholung in Santiago, mindestens zwei warme Mahlzeiten am Tag, Lawinenausrüstung und der Bergführer. Die Heliskier bekommen darüberhinaus eine weitere warme Mahlzeit, Leihski und eine abschließende Nacht in einem Fünf-Sterne-Hotel in Santiago.

ausrüstunG

LVS-Ausrüstung von Mammut, Rucksäcke von Snowpulse und breite Powderski von Head oder Scott sind in der Lodge vorhanden und Teil des Preises. Ansonsten wichtig: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Labello mit UV-Schutz, Skibrille plus Helm, Sonnenbrille für etwaige Aufstiege und Pausen, Camelbak oder robuste Wasserflasche. Etwas davon vergessen? Ein kleiner Shop in der Lodge hilft weiter.

alternativen Folgende Skigebiete locken alternativ mit ordentlich Anden-Powder: Termas de Chillan: 400 km südlich von Santiago. Landschaftlich sehr schönes Gebiet mit der längsten Piste Chiles (13 km), besteigbaren Vulkanen, etwas Tree Skiing und tollen Offpiste-Möglichkeiten. Und nicht wundern: Nach einem Besitzerwechsel firmiert Termas auch als Nevados de Chillan. Infos: www.termaschillan.cle Corralco: Skitourengehers Darling mit hauseigenem Vulkan. Wegen des mickrigen Liftangebots verirrt sich niemand dorthin, wohl aber wegen der tollen Lodge am Straßenende und der zahllosen Skitourenmöglichkeiten. Infos: www.corralco.com Valle Nevado: Bildet zusammen mit La Parva und El Colorado das größte Skigebiet Südamerikas. 60 km vor den Toren Santiagos gelegen. Die besten Pisten, die besten Lifte, ein buntes Publikum und die beste Variantenabfahrt der Anden: Santa Teresa. Infos: www.vallenevado.cl Portillo: Exklusives Resort an der Grenze zu Argentinien. Fest in amerikanischer Hand und Treffpunkt der Skiprominenz. Das Variantenangebot steht und fällt mit dem Lago de Inca. Ist dieser gefroren, verdreifacht sich der freie Skiraum. Infos: www.portillo.cl Ski Arpa: Catskiing at its best. Gegründet und geleitet von einem 1959 nach Übersee ausgewanderten Skilehrer aus Österreich. Tolles Terrain, abenteuerliche Anreise, fabelhafte Ausblicke. Infos: www.skiarpa.com

infos

Unter www.chileanheliski.com gibt es weitere Infos zu Buchungsmodalitäten und Konzept des Veranstalters. Die Lodge selbst wirbt unter www.pumalodge.cl mit ihren Reizen. Deutsche Skireise-Veranstalter haben Südamerika und speziell die Puma Lodge noch nicht als Destination entdeckt, einzig Aeroski (www.aeroski.com) bietet Trips in Kooperation mit Heliskianbieter Powdersouth an. Wer zusätzlich zum Heliskiabenteuer noch Rat und Tat in Sachen Skifahren braucht, richtet sich an Brian Pearson von www.santiagoadventures.com. Eine gute allgemeine Infoquelle ist www.southamericaski.com oder das Portal von Tourism Chile: www. chile.travel. Über die aktuelle Schneelage nicht nur in Chile informiert www.snow-forecast.com.

Mark mit einer Gruppe Kanadier bekanntes Terrain befährt und so Abfahrt an Abfahrt reiht, probieren wir mit Stefan Neues aus. Beinahe fühlen wir uns wie die Skistars aus dem großen Filmproduktionen, wenn wir den Heli ganz nach Gusto die Felswände hochdirigieren und zwischendrin Fotos schießen, um oben angekommen auch wieder runterzufinden. Schade nur, dass aus 100 Metern Entfernung aufgenommene Fotos auf dem Minidisplay einer Digiknipse wenig mit dem Blick von oben über rollende Geländekanten gemein haben. Welche Rinne war doch gleich die ohne das Zehnmeter-Cliff? Doch keine Bange, das Gelände rund um die Puma Lodge bietet für jeden etwas. Sanfte 30-Grad-Hänge zum gepflegten Zöpfchenflechten über 1.500 Höhenmeter wechseln sich ab mit spektakulären Gletscherabfahrten vorbei an meterhohen Seracs. Wer mag, kann sich auch an steilere Rinnen heranwagen, die aufgrund der meist geringen Lawinengefahr und dem hoffentlich großzügigen Auslauf auch mal steiler als in den Alpen


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gewohnt ausfallen dürfen. Viele Landeplätze verfügen zudem über verschieden schwere Abfahrten, die oft nur wenige Meter auseinanderliegen. Wer will nochmal, wer nicht? Und zum Staunen gibt es schneebepackte Felswände mit Spines im Alaska-Stil, die zumindest theoretisch ... Kurzum: Noch auf Jahre hinaus kann man hier Neuland entdecken, das Potenzial scheint endlos. Einzig verwunschene Waldabfahrten und versteckte Pillow-Runs sind mangels Baumbestandes Fehlanzeige. Auch mit der Höhe kommen wir gut klar. Zumindest wenn auf das Aussteigen auf über 4.000 Meter sogleich die Abfahrt folgt. Aber wehe, wenn man von dort noch aufsteigen muss. Ohne Akklimatisierung beginnt nämlich sofort die persönliche Todeszone und man fühlt sich wie Gerlinde Kaltenbrunner kurz vorm K2-Gipfel. Obwohl wir jeden Tag acht bis neun Stunden draußen in den Bergen verbringen, bleibt abends noch genügend Zeit für Pläsier und Bier. Was nicht wundert, denn beim Helifliegen muss man weder irgendwo Anstehen, noch

irgendwelche Öffnungszeiten beachten, noch irgendwelche Tranfers mit dem Auto zurücklegen. Und im Vergleich zum Variantenfahren im Skigebiet verbringt man auch nicht den halben Tag im Lift. Da wir viel Zeit mit Fotografieren verbringen, reichen uns drei Flüge pro Tag, bei denen wir etwa 5.000 Höhenmeter sammeln. Die andere anwesende Gruppe dagegen ist jeden Abend fünfstellig – und dass, obwohl sie sich mittags immer zum Lunch in die Lodge haben fliegen lassen. Fehlt nur noch, dass sie einen Mittagsschlaf einlegen ... Beim letzten Absacker am offenen Kamin – unsere drei Tage sind um und morgen werden wir per Heli zurück zur Kuhweide ausgeflogen – sind sich aber alle einig. Besser kann man eine Skisaison nicht verlängern als mit einer Portion Powder im September auf der Südhalbkugel. Oder beginnen, ganz nach Sichtweise. In jedem Fall genießt man dabei das seltene Privileg, daheim skitechnisch absolut nichts zu verpassen – vom Sandskifahren am fränkischen Monte Kaolino einmal abgesehen.


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UNKNOWING Built for Jess McMillan. “Spyder is my ANTIDOTE to unknowing.”

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Text: Martin Hesse; Fotos: Jessica Haupt


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Mittendrin aber irgendwie vernachlässigt. Eine Vielzahl an Runs und doch so wenig befahren. Unglaublich bekannt und trotzdem noch ein Secret Spot. Das ist die Zillertalarena. Ein Powder-Weekend reichte aus, um uns von dem Revier an den östlichen Flanken des Zillertals zu überzeugen.


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ünchen im Januar 2011. Okay, Anfang Dezember hat es einen Meter geschneit, doch seit dem scheinen Petrus und Frau Holle gemeinschaftlich in Urlaub gegangen zu sein. In den kommenden Tagen scheint endlich Besserung in Sicht. Heute Nacht sollen die ersten Flocken vom Himmel kommen, morgen wird laut Wettervorhersage ein richtiger Dump folgen. Also Ski ins Auto in der Früh können wir immer noch entscheiden, welches Skigebiet wir für das Wochenende ansteuern. Während wir beim Frühstück noch einen Kaffee schlürfen, checken wir die Wettersituation in Tirol. Die beste Kombination aus Neuschnee und Sonne bietet laut Snow-Forecast.com das Zillertal. Kurz nachgedacht: Hochfügen und Mayrhofen werden als Freeride-Mekkas häufig hoch gerühmt. Nachteil: Harte Konkurrenz um die first Lines. Hintertux klingt bei angesagten zwanzig Grad minus wenig attraktiv. Aber ein Gebiet bleibt da ja noch: Die Zillertalarena. Oberhalb von Zell am Ziller, Gerlos und Königsleiten gelegen haben dieses Gebiet nur echte Insider auf dem Radar. Früher waren wir des Öfteren in dieser Region, damals noch in drei einzelnen Skigebieten. Dank der Verbindung über das Kreuzjoch soll es dem Internet zufolge inzwischen viele Varianten mit kurzen Zustiegen geben. Das wollen wir ausprobieren. Pünktlich um halb neun stehen wir an der Gondelstation in Zell am Ziller. Ausgestattet mit der Alpenvereinskarte Kitzbühel West stapfen wir los. Denn geografisch gesehen gehören die Berge nördlich der Gerlospassstraße nicht zu den Zillertalern, sondern noch zu den Kitzbüheler Alpen. Noch ist von Sonnenschein nicht viel zu sehen. Eine dicke Wolkenschicht hängt knapp über den Gipfeln. Zeit genug, uns auf den Pisten oberhalb der Rosenalm kurz einzufahren. An für sich kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Sonne durchsetzt. Mit festem Glauben an den Wettergott fahren wir auf direktem Wege zum Übergangsjoch, mit 2500 Metern höchster Liftpunkt zwischen Zell und Gerlos. Eine Abfahrt in Richtung Gerlos genügt und just in dem Moment, als wir im Krimml-Express sitzen, schieben sich die Wolken beiseite. Was unsere Augen rechter Hand zu sehen bekommen, kön-

nen wir zunächst kaum glauben. Ein prächtiger unverspurter Hang, felsdurchsetzt mit zahlreichen Cliffs jeder Größenordnung.Ein richtiger Spielplatz. Skifahrer sind um diese frühe Uhrzeit noch wenige unterwegs. Lediglich eine Filmcrew des Fischer Freeride Teams ist dabei, einige Sequenzen auf Video festzuhalten. Zügig queren wir hinaus zur Wilden Krimml und stürzen uns hinein ins Vergnügen. Bei 18 Grad unter Null ist der Schnee weich wie Federn. Bei jedem Turn spritzen die 50 Zentimeter Neuschnee ins Gesicht. What a Feeling! Wie lange hatten wir diese Saison auf solch einen Tag warten müssen. Und jetzt ist er da, hier oben in der Zillertalarena. Zurück am Krimml-Grat blicken wir die Westseite hinunter. Noch so ein gigantischer Hang. Nur noch größer, breiter, länger und weitläufiger. Spätestens nach zwei Schwüngen sind wir in einem rauschähnlichen Zustand. Anhalten kommt nicht in Frage. Stattdessen lassen wir es laufen und laufen und laufen. Selbst das Zuschauen, wie die anderen durch den Schnee pflügen, bringt die Glückshormonproduktion auf Hochtouren. Mühelos könnten wir den ganzen Tag an den beiden Krimml-Flanken verbringen, doch die Neugier auf weitere Lines lässt uns keine Ruhe. Diesmal steige ich von der Bergstation des Krimml Expresses einige Meter in Richtung Kreuzjoch auf. Jessi hat an der oberen Steilpassage einen Foto-Spot ausgemacht. Zweimal tief Luft holen, hinein in den steilen Gipfelhang. Und ja, es ist wirklich ein wunderschöner Shot. Rosis Schnitzelhütte serviert die wahrscheinlich größten Schnitzel, die uns je auf einer Skihütte begegnet sind. Auch der Kaiserschmarrn ist nicht von schlechten Eltern. Frisch hausgemacht eben. Umso schwerer tun wir uns, erneut die Ski zu schultern und zum Kreuzjochgipfel empor zu steigen. Dieses Mal fahren wir nicht in den Gipfelhang, sondern traversieren weiter auf dem Grat Richtung Gamsköpfl. Der nach Südwesten geöffnete Kessel wirkt breit, freundlich und offen und wird lediglich von vereinzelten Felsriegeln durchsetzt. Vorbei an der Karhüttenalm folgen wir der logischen Linie bis wir nahe der Außerertensalm auf den Forstweg stoßen. Eine gute Viertelstunde Fußmarsch,

dann sind wir zurück im Skigebiet. Der vordere Teil der Zillertalarena hat uns mehr als nur überzeugt. Umso besser schmeckt das Bier beim Après-Ski an der Talstation. Mal sehen, was uns morgen im hinteren Teil des Skigebiets erwarten wird. Für die Nacht haben wir den Innerhofer Hof unmittelbar neben der Isskogel Bahn in Gerlos auserkoren. Perfekte Location, um die Knochen in der Sauna regenerieren zu lassen und morgens rechtzeitig auf den Berg zu kommen. Sonnenschein erwartet uns bereits früh am Sonntagmorgen. Es ist nicht mehr ganz so kalt wie gestern. Von gerademal -15 Grad spricht das Berg-TV. Über den Isskogel nehmen wir Kurs auf Königsleiten. Der Hang zwischen Falschriedel und Königsleitenspitze winkt schon aus der Ferne. Hier sind wir zwar nicht alleine, angesichts der enormen Breite des Hanges finden wir aber noch unverspurte Flecken. Die fünfzehn Minuten Aufstieg haben sich definitiv gelohnt. An der Falschalm vorbei folgen wir dem Fahrweg und gelangen problemlos an die Talstation des Fussalm Express. Bei der zweiten Bergfahrt steigen wir ganz hinauf zum Gipfelkreuz der Königsleitenspitze. Vor uns erstreckt sich der Gipfelgrat des Müllachgeiers in Richtung Nordosten. Dahinter recken sich Salzachgeier und Tristkopf gen Himmel. Mit Ski auf dem Buckel stapfen wir den Grat entlang. Vom Gipfelkreuz aus erwartet uns kein besonders langer, dafür aber trotzdem ein durchaus lohnender Südhang hinunter zur Königsleiten 2000 Bahn. Nachmittags zieht es uns dann doch noch einmal hinüber an die Krimml-Flanken. Zu schön waren diese am Vortag und sind es glücklicher Weise auch noch heute. K.o. von zwei langen Freeride-Tagen lassen wir uns auf der Terrasse der Panoramaalm nieder. Der Blick auf das Display von Jessis Kamera spricht Bände: Die Zillertalarena steht den anderen Gebieten des Zillertals in rein gar nichts nach. Steilhänge, Rinnen, Cliffs, weite Almwiesen und trotz Neuschnee und Wochenende nur wenige Off-PisteFahrer. Prädikat Weltklasse.


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Königsleiten Orte: Zell am Ziller, Gerlos, Ziller am l Zel : Nächste Bahnstation ck sbru Inn : fen gha Flu Nächster 50 1 Tages-Skipass: EUR 42, kipass): EUR 205,6 Tage (Zillertaler Supers ht, 114 km mittel, 166 km Piste: 42 km leic n age anl 10 km schwer; 57 Lift mml, Freeride Runs: Wilde Kri schriedel, Müllachgeier Fal , alm tten rhü -Ka Kreuzjoch 34/1 arte nsk erei Landkarte: Alpenv 0.000 1:5 i), (Sk st We en Alp r Kitzbühele elhütte Hüttentipp: Rosis Schnitz Turbo Bar, Little London Après-Ski in Gerlos: Luigis Unterkünfte: ertaler-Hof, 4 SterneKomfortunterkunft: Inn el, Gerlos ond l-G Hotel an der Isskoge (www.finsingerhof.at), of erh sing Fin t: dge Low Bu ab EUR 18,Ü/F s, Jugendhotel in Udern www.zillertalarena.com

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DER ZEHNJÄHRIGE CHRISTOPH BLANKERTZ AUS RAUBLING IN BAYERN IST LEIDENSCHAFTLICHER SKIFAHRER UND MITGLIED IM „PARALYMPIC FUTURE TEAM“ Sein Körper ist für sein Alter sehr klein, aber geistig ist Christoph hochbegabt. Das merkt man schnell, wenn man sich mit ihm unterhält. Der Zehnjährige denkt viel nach, hat in vielen Dingen schon einen ganz eigenen Weg für sich gefunden, zum Beispiel, wenn es darum geht, an Bruder Alexander oder anderen gleichaltrigen Jungs dranzubleiben. Christoph und Alexander Blankertz sind Zwillinge und kamen als Frühchen zur Welt. Während Alexander sich normal entwickelte, erlitt Christoph eine Gehirnblutung und leidet seither unter der Lähmung seiner linken Körperhälfte. Fußball, Tennis, Klettern, Trampolin springen und vor allem Skifahren machen ihm trotzdem extrem viel Spaß. Seine Augen leuchten, wenn er von seinen sportlichen Vorbildern Riesch, Schweinsteiger und Nadal erzählt. Und davon, dass er Mitglied im „Paralympic Future Team“ ist und später einmal unbedingt als Skifahrer bei den Paralympics dabei sein will. „Schnell fahren und Rennen fahren macht mir nämlich vor allem Spaß“, sagt er. Seit zwei Jahren ist Christoph schon Mitglied im Deutschen ParalympicTeam, trainiert jetzt im „Paralympic Future Team“ in Berchtesgaden. Diese Einrichtung des BVS-Bayern (Behinderten- und RehabilitationsSportverband Bayern e.V., www.bvs-bayern. com) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche mit körperlicher Behinderung sportlich zu fördern. Seit Dezember 2010 gibt es für die, die sich wie Christoph für den alpinen Skisport als Hauptsportart entschieden haben, einen Landeslei-

stungsstützpunkt in Berchtesgaden am Götschen. In den Oster- und Sommerferien war Christoph jeweils eine Woche lang mit dem Team auf einem Sport- und Konditionslehrgang im Berchtesgadener Land. „Über neue Wege erreicht man auch neue Ziele und Fähigkeiten“, sagt Landesstützpunkttrainer Karl Lotz, der mit seinen Schützlingen, die die unterschiedlichsten körperlichen Behinderungen mitbringen, eine Art „experimentelle Trainingsforschung“ betreibt. So lernen die Kinder beim Bogenschießen, Klettern, einer Radtour mit unterschiedlichsten Gerätschaften oder beim Gerätetraining mit speziell ausgebildeten Sporttherapeuten, dass sie mit Hilfe richtiger Anleitung viel mehr können, als sie sich selbst meist zutrauen. Sport als Therapie für Körper und Seele. Dass Christoph ein so guter Skifahrer wird, damit hatte niemand gerechnet. Für seinen Zwillingsbruder Alexander war von Anfang an klar, dass er auf zwei Brettern möglichst schnell den Berg runter fahren möchte. Deshalb ging er zur Skiabteilung beim TUS Raubling und landete schnell bei den Rennkindern. Christoph hatte die Wahl zwischen mitkommen/zuschauen oder mitkommen/selbst versuchen. „Es waren verdammt harte Jahre mit vielen Einzelstunden, bis er überhaupt fahren konnte. Durch seine Behinderung hat sein linkes Bein ja so gut wie keine Muskulatur und er macht alles über rechts. Er hat aber immer weiter gekämpft, weil er es unbedingt lernen wollte“, erzählt seine Mutter Karin. Und er wollte immer mehr, was aber der normale Skiverein nicht mehr abdecken konnte. So folgten spezielle Behindertenskikurse beim Paralympic-Verband, wo er einmal auf einem Lehrgang in Oberammergau von einer ehemaligen Paralympic Olympia-Athletin betreut wurde, die ihm viel von Olympia erzählte und so seinen Ehrgeiz weckte... Heute ist er einer der Besten, im letzten Jahr wurde er Bayerischer Meister. Er geht seinen eigenen Weg und wartet sehnsüchtig, dass es endlich losgeht mit dem regelmäßigen Schneetraining. Sein Höhepunkt in dieser Saison: Vom 3. bis 7. Januar findet am Götschen (Bischofswiesen) erstmalig der „Youngster-Cup“, eine Renn- und Trainingswoche ausschließlich für behinderte Kinder und Jugendliche, statt. Im Anschluss daran will Christoph seinen Titel bei der Bayerischen Meisterschaft für Behinderte verteidigen. Körperbehinderte Kinder und Jugendliche, die ebenfalls sportlichen Ehrgeiz haben und eventuell auch im Behindertenskisport aktiv werden möchten, können sich unter www.bvs-bayern.com über alle Möglichkeiten informieren oder sich direkt mit Stützpunktleiter Karl Lotz unter lotz@bvs-bayern.com in Verbindung setzen. Text: Petra Rapp, Fotos: privat


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www.salewa.com

Pic: Hansi Heckmair

Athlete: Eva Walkner, Max Zipser


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SkiPresse 2011-12 Dezember/Januar