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NUMMER 8 | DEUTSCHSPRACHIGE AUSGABE | OKTOBER/NOVEMBER 2007

SKI-TEST TEIL 1: Mehr als 100 Race-Ski, Pistencarver und Allrounder

SKIMODE 07/08

Der Winter wird weiß!

KAUFBERATUNG

Helme und Brillen

FIT IN DEN WINTER

DIE NEUE SERIE | Fit werden und bleiben LESERREISE: mit SkiPresse zum Spezialpreis nach Breckenridge! (S. 52) Und: Doug Coombs | Wallis | Dubai | High-tech | Black Magic u.v.m. NO.

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Einige mögen damit vielleicht gar nicht einverstanden sein – nach diesem eher durchwachsenen Sommer, der eigentlich nur im Frühjahr richtig stattfand und dann hauptsächlich mit Überschwemmungen und Gewitterstürmen Schlagzeilen machte. Und so passen auch die Meldungen Anfang September, als diese neue Ausgabe der SkiPresse entstand, gut ins Bild: Schneefall in den Höhenlagen ab 1.200 Metern, Schneekettenpflicht unter anderem auf der Planaistraße bei Schladming am 5. September, Lawinenwarnung für Hochtouren, Almabtriebe, die wortwörtlich in den Schnee fielen und zum Beispiel in Oberstdorf mit der Seilbahn abgewickelt werden mussten. Ungewöhnlich, verrückt könnte man sagen. Der Winter meldet sich früh, da bleibt nur zu hoffen, dass er es sich nicht wieder anders überlegt. Denn für die neuen Skimodelle, die wir Ihnen im ersten Teil unseres großen Ski-Tests vorstellen, wünschen wir uns allen die besten Bedingungen – einen ganzen, langen Winter lang. Diese hatten wir bei unserem internationalen Test in Kanada – für Pistenski in Mt. Saint-Anne in der Provinz Québec und für Freerider (im Teil 2 des Ski-Tests im Dezemberheft) in Whistler in British Columbia. Als im März/April 2007 hierzulande schon die Biergärten geöffnet waren und das Mountainbikegeschäft auf vollen Touren lief, fanden unsere Tester perfekte Schnee- und Wetterbedingungen vor, die dem entsprechen, was die Skientwickler bei ihrer Arbeit als Voraussetzung im Hinterkopf hatten. Und so kamen wir Ende April mit den Testergebnissen im Gepäck in das warme München zurück und machten uns an die allererste Ausgabe unseres neuen Sommermagazins „SportPresse“. Die Premiere des neuen Outdoor-Sportmagazins kam bei Lesern und Industrie sehr gut an, und wir nutzten die restlichen Sommermonate, um auf der ganzen Welt Geschichten zu recherchieren, Touren zu machen und Menschen zu treffen, die Sie dann im Sommer 2008 in insgesamt drei Ausgaben der SportPresse erwarten werden. Lassen Sie sich ab April 2008 überraschen! Aber zurück zum eigentlichen Thema, denn jetzt wollen wir endlich wieder die Ski oder das Snowboard auspacken! Doch wohin und wann? Die aktuellsten Schneeberichte finden Sie ab sofort auf unserer neu gestalteten Website www.skipressworld.com/eu/de; und die eine oder andere Entscheidungshilfe entdecken Sie natürlich auch im Netz oder den drei Magazinen, die wir für Sie zusammenstellen – wie das Fernziel Colorado, das Sie im April 2008 per Leserreise von Stumböck Club und Vail Resorts für eine Woche zum Spezialpreis erkunden und genießen könnten. Das Angebot gibt es zu diesen Spezialkonditionen nur über die SkiPresse. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 52. Genug der Worte. Willkommen zurück bei der SkiPresse! Tauchen Sie ein in unser Winter-Wunderland. Wir wünschen einen guten Saisonbeginn und viel Spaß auf den Brettern, die uns die Welt bedeuten! Ihr SkiPresse Team und Wolfgang Greiner, Chefredakteur


testgebiet GletscherTestival 24.-28. Oktober 2007 Der größte Materialtest in den Alpen Über 3.500 Testartikel Stubaier Gletscher/Neustift Infos auf www.sportscheck.com

Unser Dankeschön an Sie: Am Mittwoch, 24.10.2007, bieten wir Ihnen den Tagesliftpass für nur € 20,- an! Rahmenprogramm: –Materialtest mit über 30 Herstellern der Ski- und Snowboardindustrie –Anfängerintensiv-Skikurs mit der SportScheck Skischule am Mittwoch für nur € 45,- inkl. Liftpass und Skileihausrüstung (begrenztes Kontingent) –Schnupperkurse mit der SportScheck Skischule –Tägliche Après Party von Mittwoch bis Samstag ab 16 Uhr vor dem Dorfpub in Neustift –LVS Schulungen (Lawinen-Verschütteten-Suche) –Exklusive Damenskilounge –Chill Out Area –Wachs "Rundumservice" von Toko –Trampolintraining –Geführte Skitouren Livekonzert am Samstag, 27. Oktober

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Besuchen Sie die SkiStation. In allen SportScheck Filialen und auf

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INHALT

INHALT SkiPresse Nr. 8 8–9 NACHWUCHSFÖRDERUNG | WORLDCUP

| 10–17 | 18–41 | 42–44 | 46–52 | 54–55 | 56–57 | 56–65 | 66–70 | 72–73 | 74–75 | 76–79 | 80–81 | 82–84 | 86–88 | 90 | 92 | 94 |

Die Suche nach dem Renn-Star von morgen.

NEWS Neuigkeiten über Produkte, Events und Services.

SKI-TEST 2007/08 | TEIL 1 Die besten Race-, Carving- und Allroundski.

REISE | DREI JUWELEN IM WALLIS Martin Hesse besucht drei Geheimtipps im Wallis.

LESERREISE | ALLES EASY American Dream Colorado – inklusive Spezialangebot für Sie!

SERVICE | AUSBESSERN VON KANTE & BELAG Holen Sie Ihre Ski aus dem Sommerschlaf.

NOSTALGIE | LITERARISCHE SPURENLESE Über die Lust am Leben und Schreiben in den Bergen.

FASHION | ABSOLUT WEISS Dieser Winter wird weiß! Die neue Skimode.

KAUFBERATUNG | HELME UND SKIBRILLEN Funktioneller und modischer Schutz für Kopf und Augen.

WEARABLE TECHNOLOGIES | FUNKTION AM KÖRPER High-tech-Produkte für die Piste.

HOTELTIPPS | WELLNESS-GUIDE Empfehlungen für die Flucht vor dem Alltag.

PORTRAIT | DOUG COOMBS Ein Nachruf auf einen besonderen Menschen und Skifahrer.

REISE | WINTERSPORT IN DER WÜSTE Stippvisite bei „Ski Dubai“ in der Mall of the Emirates.

FITNESS | STUDIOS UND PERSONAL TRAINER Fit werden und bleiben mit hochkarätigen Expertentipps.

BLACK MAGIC | TURNSTUNDE FÜR FREESTYLER Das Team lernt Ballettstange und Schnitzelgrube kennen.

MEDIEN Neue Musik für zu Hause und unterwegs.

DSLV Traumjob am Berg: Schneesportprofi beim DSLV.

KALENDER Termine für Oktober und November 2007

95 | IMPRESSUM 96 | HERSTELLERVERZEICHNIS 98 LETZTE SEITE | 9 FRAGEN AN … TITELFOTO: Powdern in Vail, © Jack Affleck

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… Bertrand Denervaud, Ex-Snowboardprofi aus der Schweiz.


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NACHWUCHSFÖRDERUNG

von Wolfgang Greiner, Foto: Rossignol

DIE SUCHE GEHT WEITER

WER WIRD DER WELTCUP-STAR VON MORGEN?

Im vergangenen Winter kündigten wir es an, nun geht es mit unseren Partnern Rossignol und Reichmann Skiservice-Maschinen richtig los: Wir suchen einen oder eine junge SkiläuferIn aus Deutschland mit dem Potential, in naher Zukunft im Weltcup Furore zu machen. Das Nachwuchsförderprojekt beinhaltet unter anderem Equipment, Serviceleistungen und Öffentlichkeitsarbeit mit den Partnern Rossignol und Reichmann. Ein attraktives Paket, das sich ambitionierte junge Ski-Cracks nicht entgehen lassen sollten ...!

„Wie heißt es so schön: Der Erfolg hat viele Väter!“, so Matthias Beck, Marketing-Manager von Reichmann. „Auch im Ski-Rennsport gilt dieser Grundsatz schon lange. Wer erfolgreich sein will, benötigt ein optimal aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem, bestehend aus vielen hochwertigen Komponenten.“ Um eines Tages im Weltcup zu starten und in die Fußstapfen der Tombas, Paersons oder Millers dieser Welt zu treten, reicht es nicht, gut auf dem Ski zu stehen. Talent, Training, Disziplin, gutes Material, entsprechende finanzielle Unterstützung und viele Helfer im Hintergrund sowie das gewisse Quäntchen Glück sind mitunter die wichtigsten Bausteine auf dem Weg zum Traumjob „Weltcupstar“. Auch wenn der Nachwuchs immer wieder kurzzeitige Überraschungen liefert, ist die Erfolgsquote der deutschen Alpinen im internationalen Vergleich seit einiger Zeit doch eher gering. Um einen Jugendlichen in seinen Bemühungen zusätzlich zu motivieren, haben sich die Partner Rossignol und Reichmann Skiservice-Maschinen gemeinsam mit der SkiPresse dazu entschlossen, ein zunächst einjähriges Förderpaket zu schnüren, das einige, für den Nachwuchs äußerst wertvolle Komponenten beinhaltet, die den Trainings- und Vereinsalltag deutlich erleichtern. Seit der Gründung von Rossignol vor 100 Jahren hat der Rennlauf in dem Unternehmen Tradition. Im vergangenen Winter wurde durch hervorragende Leistungen von Weltcup-Rennläufern wie Lindsey Kildow und Ted Ligety an vergangene Erfolge angeknüpft. 2007 holte Rossignol bei den Weltmeisterschaften sieben Medaillen und hat damit die Erwartungen für die Zukunft hoch gesteckt. Im Hinblick auf die alpine Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen sind der Rennlauf und die Unterstützung der jungen Nachwuchsläufer deutlich in den Vordergrund gerückt. Rossignol Deutschland betreibt seit Jahren intensive Nachwuchsförderung im alpinen Rennsport und ist mit dem Race-Verantwortlichen Stephan Dür ständig auf der Suche nach jungen Talenten: „Unsere Produkte im Schüler- und Jugendbereich sind an unsere Top-Weltcupski angelehnt und

verhelfen den Stars von morgen zu Top-Ergebnissen.“ Rossignol bietet bereits spezielle Föderprogramme für Nachwuchsrennläufer, die in Kooperation mit dem Fachhandel bestimmt werden. Ein weiterer Kooperationspartner von Rossignol sind die Skiclubs, die aktiv den alpinen Nachwuchs in Deutschland fördern. Mit diesem Aufruf wendet sich SkiPresse gemeinsam mit seinen Partnern an Eltern, Trainer oder Vereinsleiter, die eine Nachwuchshoffnung zusätzlich von kompetenten Profis unterstützen lassen möchten. Sollten Sie sich angesprochen fühlen, senden Sie bis zum 5. November 2007 eine aussagekräftige Bewerbung an die Redaktion der SkiPresse. Vertreter von Reichmann, Rossignol und SkiPresse werden alle Einsendungen sichten und anhand der vorliegenden Informationen fünf Finalisten auswählen. Nach einem persönlichen Gespräch mit den Finalisten und ihren Betreuern werden die Partner dann den Newcomer 2007 bestimmen. Die Bekanntgabe findet auf den Internetseiten aller Partner und in der nächstmöglichen Ausgabe der SkiPresse statt.


www.skipressworld.com

DIE LEISTUNGEN IM DETAIL • Der Newcomer/die Newcomerin wird mit Material der Saison 08/09 von Rossignol ausgestattet: 2 Paar SL-Rennski Radical RS Worldcup I-Box, 2 Paar RS-Rennski Radical RX Worldcup I-Box, 1 Paar Skischuhe Radical Pro Carbon, Stöcke und Rennanzug. Gesamtwert rund 3.000 Euro. • Ein Weltcup-Servicespezialist von Reichmann präpariert die gestellten Ski für Trainingszwecke und Rennen auf den neuesten Servicemaschinen – PROFI S200 für die Belagstrukturen sowie DTS-U Pro für das einzigartige KantenTuning. Gesamtwert rund 2.500 Euro pro Saison. • SkiPresse begleitet den Newcomer/die Newcomerin bei ausgewählten Aktivitäten und dokumentiert seine bzw. ihre Entwicklung über das Internet und das Magazin. Mediawert rund 5.000 Euro/Saison.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE BEWERBUNG • Alpiner Skinachwuchs (m/w) Jahrgänge 1992–1995, Mitglied in einem Skiverein in Deutschland • Nachweis für die Teilnahme an mindestens 10 Rennveranstaltungen inkl. Platzierung in den letzten 3 Jahren • Schriftliche Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten, an der Förderung teilzunehmen • Name, Anschrift und Telefonnummer des Trainers, Landestrainers etc. • Fotomaterial (Portrait, Fahraufnahmen, Trainingsfotos etc.)

SENDEN SIE DIE BEWERBUNG bitte bis spätestens 5. November 2007 (Poststempel) an: Rocket Medien GmbH & Co. KG | „SkiPresse Newcomer 2007“, Richard-Strauss-Str. 75 | 81679 München oder per eMail an: newcomer2007@rocket-medien.de DISCLAIMER | Eingesandtes Material kann nicht zurückgeschickt werden, senden Sie also bitte keine Originale (Leistungsnachweise, Urkunden, Foto-Negative etc.)! Sollte anhand nicht erfüllter Kriterien oder anderer Umstände bis zum 14. Dezember 2007 kein „Newcomer 2007“ ausgewählt werden können, wird die Aktion zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. Die Auswahl obliegt ausschließlich den an das Projekt angeschlossenen Partnern. Der Rechtsweg bei dem Förderprojekt „Newcomer 2007“ von SkiPresse, Rossignol und Reichmann & Sohn ist ausgeschlossen.

www.rossignol.de | www.reichmann-skiservice.de | www.skipressworld.com/eu/de

Heli-Skiing Skisafari Skireisen Kanada & USA

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„Mit dieser Aktion möchten wir – wie mit unseren anderen Förderprogrammen – vor allem auf die WM in GarmischPartenkirchen 2011 hinarbeiten. Es wäre wünschenswert, dort ein paar junge wilde deutsche Fahrer zu sehen, die in die Medaillenränge fahren.“ Stephan Dür, Rossignol Deutschland

„Wir möchten mit diesem Projekt junge, engagierte Rennläufer zum ‚Durchhalten‘ motivieren. Wir wissen, wie aufwendig und anstrengend der Weg nach oben sein kann, und hoffen, dazu beitragen zu können, dass ein ausgewähltes Talent am Ball bleibt, um später einmal richtige Schlagzeilen zu liefern.“ Wolfgang Greiner, Chefredakteur SkiPresse

„Reichmann will Talente schon in der Entwicklungsphase unterstützen und das umfassendes Know-how aus mehr als 50 Jahren Skiservice-Erfahrung in das Gesamtsystem mit einbringen. Die Unterstützung der deutschen ‚Rennläufer von morgen‘ ist für uns ein Mosaikstein der langfristig angelegten Strategie zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden.“ Matthias Beck, Reichmann & Sohn


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NEWS

elan |

Red Dot Award für Speedwave-Serie

Für das außergewöhnliche Design der Speedwave-Serie (entwickelt von der Agentur Gigodesign) wurde elan mit einem der international anerkanntesten Design-Preise, dem renommierten „Red Dot Design Award“, ausgezeichnet. Der Red Dot Award wird jedes Jahr für außergewöhnliche Produkte vergeben und gilt als Indikator für innovatives Design. Die Produktauswahl des Red Dot Design Awards wurde 2007 von einer internationalen Fachjury aus anerkannten Designexperten getroffen. Im Mittelpunkt standen dabei Bewertungskriterien wie Innovation, Funktionalität, Dauerhaftigkeit, Ergonomie, Umweltverträglichkeit und funktionelle Klarheit. Dieses Jahr wurden insgesamt 2.548 Produkte aus 43 Ländern eingereicht. Die Gewinner inklusive der Speedwave-Serie wurden am 25. Juni im Essener Aalto-Musiktheater vor mehr als 1.000 Gästen prämiert. Alle Gewinnerprodukte erhalten einen festen Platz im Red Dot Design Museum, einem der größten Museen im Bereich zeitgenössischer Kunst weltweit. Luka Grilc, Produkt Manager elan Ski: „Speedwave ist die Revolution in Technik, Performance und Skidesign, wie die zahlreichen Auszeichnungen mit dem ‚ispo European Ski Award‘ für Innovation, der ‚Medal of Excellence‘ in der Kategorie Performance und dem ‚Red Dot Design Award‘ eindrucksvoll demonstrieren. Wir setzen somit ein weiteres Mal den Standard in der Skientwicklung – und das auf allen drei Ebenen.“ www.elanskis.com

www.skigebiete-test.de | Skigebiete Down Under im Test Vor drei Jahren begannen Studenten der Universität Passau damit, Testberichte über Skigebiete in Österreich und Deutschland ins Netz zu stellen. Heute ist skigebiete-test. de auch Partner der SkiPresse und eine der meistbesuchten Ski-Webseiten im deutschsprachigen Raum. Doch die Jungs wollen noch mehr erreichen: Während im vergangenen Sommer die meisten Lifte in Europa stillstanden, haben sich Bernhard und Martin (zwei der Gründer der Internetplattform) auf den Weg nach Australien und Neuseeland gemacht, wo in den Skigebieten von Juni bis Oktober Hochbetrieb herrscht. „Ich hätte nie geglaubt, dass man in Australien, einem der trockensten Kontinente der Welt, so gut Skifahren kann!“, erzählt Bernhard, nachdem die beiden die Skigebiete in den Snowy Mountains in Australien besucht haben. In der ersten SportPresse 2008 (April) berichten wir dann ausführlich über das Abenteuer „Skifahren Down Under”. Wer bis dahin nicht warten kann, der findet unter www.skigebiete-test.de schon jetzt die Berichte über die Skigebiete am anderen Ende der Welt.

The North Face | Ski Challenge Tour 2007/08 Die „The North Face® Ski Challenge Tour“ ermöglicht es Kindern und Jugendlichen aus Europa, an Freestyle- und Freeride-Events teilzunehmen. Die Tour ist für alle Europäer, Mädchen wie Jungen, zwischen 12 und 18 Jahren offen. Das Final steigt in Val Thorens. Jede Veranstaltung besteht aus zwei Disziplinen (Freeriden und Freestyle), wobei beides in der Wertung kombiniert wird. Alle Kategoriesieger erhalten Ausrüstungspreise von The North Face. Den Gesamtsiegern bei den Frauen und Männern der Kategorie 16 bis 18 Jahre winkt ein zweijähriger „Ski Pro“-Vertrag mit The North Face. Die Termine: 16./17.11.2007 Landgraaf (NL), SnowWorld 30.11./1.12.2007 Manchester (GB) 12./13.1.2008 Zermatt (CH) 19.1.2008 St. Anton (A) 26.1.2008 Garmisch (D) 16./17.2.2008 Livigno (I) 23./24.2.2008 Åre (SWE) 1.3.2008 Ruka (FIN) 5.3.2008 Chamonix (F) 12./13.4.2008 Val Thorens (F): Finale Anmeldung zum Event unter: www.thenorthface.com\skichallenge

Timbuk2 |

Taschenkult zu gewinnen!

Sicherheit |

SAAC Basic Camp

Beim SAAC Basic Lawinencamp informieren staatlich geprüfte Berg- und Skiführer in zwei Tagen über alpine Gefahren, Risikomanagement, Ausrüstung und die richtige Verhaltensweise abseits der gesicherten Pisten. Das Camp beginnt mit einer zirka dreistündigen Theorieeinheit am ersten Tag – locker präsentiert mittels PowerPoint und Videos. Am zweiten Tag geht es in kleinen Gruppen ab ins Gelände. Dort wird die Theorie in die Praxis umgesetzt, gelernt, Gefahren einzuschätzen und wichtige Verhaltensregeln zu beachten, und für den Notfall eine Verschüttetensuche geübt. Natürlich soll der Spaß nicht zu kurz kommen, und so wird selbstverständlich auch der Pulver genossen. Mitmachen kann jeder und jede SnowboarderIn/SkifahrerIn ab 14 Jahren. Teilnahme und Leihnotfallausrüstung sind kostenlos, bei einigen Camps ist sogar das Liftticket gratis. Infos, Termine und Anmeldung unter www.saac.at. Achtung – limitierte Teilnehmerzahl!

Ursprünglich als robuster Begleiter für die Fahrradkuriere in San Francisco entworfen, hat sich die Timbuk2 Messenger Bag zum echten Klassiker für Bike-Begeisterte und Fashion-Fans entwickelt. Unverwechselbar sind die Strapazierfähigkeit, kleine, sinnvolle Details sowie das typische Drei-Panel-Design. Für die Herbst/Winter-Kollektion 2007/08 gibt es den Klassiker mit einigen kleinen Detailverbesserungen in einer Vielzahl neuer Farbkombis. Fünf verschiedene Größen, je nach Funktionsbereich, lassen die Qual der Wahl – if you can’t have just one, then have five! Damit der Herbst auch bei Ihnen einkehren kann, verlost SkiPresse zwei Messenger Bags in den neuen Herbstfarben Darkbrown/ Sand/Copper (Größe M) und Graphite Green/Moss/Graphite Green (Größe L). Wer gerne stolzer Besitzer eines echten Kultobjekts sein möchte, der wirft in Kürze einen Blick auf unsere Webseite www.skipressworld.com/eu/de www.timbuk2.com


www.skipressworld.com

ProRider |

Biathlon WM 2008 |

Heli Freeride Week mit Martin Hesse

Pures Freeride-VergnĂźgen ist das Motto der Heli Freeride Week in Tignes, die Spezialreiseveranstalter ProRider mit SkiPresse-Autor Martin Hesse als Coach ausrichtet. Von 19. bis 26.1.2008 wird er gemeinsam mit weiteren Freeride-Profis die Teilnehmer durch die schĂśnsten Ecken des Skigebietes Espace Killy fĂźhren, das Tignes und Val dâ&#x20AC;&#x2122;Isère miteinander verbindet.

Den HĂśhepunkt der Heli Freeride Week bildet ein Tag Heliskiing/-boarding mit Drop-Offs auf zwei verschiedenen Gipfeln der Region. Daneben stehen je nach Schneesituation Tagestouren nach Les Arcs/La Plagne oder auch in den Secret Spot St. Foy mit auf dem Programm. Während der gesamten Woche kann Topmaterial der Marken Nordica und Ortovox getestet werden. Das Angebot wendet sich an alle Skibegeisterten und Snowboarder, die sicher auf dem Ski/Snowboard stehen und neue Herausforderungen und Erlebnisse abseits der Pisten suchen. Neben Tipps zur Technik geht es um die richtige Beurteilung von alpinen Gefahren sowie den adäquaten Umgang mit LawinenverschĂźttetensuchgeräten. Aber auch fĂźr Freeride-Einsteiger oder absolute Off-Piste-Cracks werden Martin Hesse und seine Kollegen die richtigen Tipps und Tricks parat haben. Als Unterkunft stehen je nach Kategorie in Tignes verschiedene Appartements zur VerfĂźgung. Besonders schĂśn ist die neue Residenz â&#x20AC;&#x17E;Le Nevadaâ&#x20AC;&#x153; mit Wellnessbereich. Die Heli Freeride Week wird präsentiert von SkiPresse und ist inklusive Skipass, Heliskiing/-boarding, Guiding, Testmaterial (Ski) und Unterkunft ab 999 Euro buchbar unter www.pro-rider.de. Das FreeridePaket mit einem Hubschrauberrundflug statt Heliskiing gibt es bereits ab 649 Euro.

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8.â&#x20AC;&#x201C;17. Februar in Ă&#x2013;stersund

Biathlon hat sich gerade in Deutschland aufgrund der groĂ&#x;artigen Erfolge von Michael Greis, Kati Wilhelm, Magdalena Neuner und Co. als äuĂ&#x;erst beliebte Sportart etabliert. Auch Schnupperangebote fĂźr OttoNormalverbraucher hatten im vergangenen Jahr Hochkonjunktur (siehe SkiPresse No. 7). Nach der erfolgreichen vergangenen Saison fiebert nun die deutsche Fangemeinde den kommenden Weltmeisterschaften im schwedischen Ă&#x2013;stersund entgegen. Vom 8. bis 17. Februar ist es soweit â&#x20AC;&#x201C; und Ă&#x2013;stersund, nahe Ă&#x2026;re, ist gut gerĂźstet. Mit 87 Kilometern neuem, gut präpariertem Spursystem proďŹ liert sich das Skistadion des 60.000-Einwohner-Ortes als perfekte Biathlonarena. Hier wird alles geboten, was man fĂźr eine hervorragende Weltmeisterschaft braucht â&#x20AC;&#x201C; und das in einer atemberaubenden Kulisse am Ostufer des StorsjĂśn, dem fĂźnftgrĂśĂ&#x;ten See Schwedens. Wer die WM nicht nur vor dem Fernseher erleben will, dem empfehlen wir eine Reise nach Ă&#x2013;stersund und in die Region Jämtland. Erreichbar ist der Ort per Flugzeug Ăźber Stockholm, per Auto in vier Stunden von Trondheim (Norwegen) oder in sechs Stunden von Stockholm. Mehr Informationen zur Biathlon-WM 2006 unter www.ostersund2008.se Informationen zu Ă&#x2013;stersund und Gesamtschweden unter visitsweden.com

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NEWS

Vertical Extreme |

FIS Weltcup |

Anfang März in der Axamer Lizum

Jetzt ist es offiziell: Das FreerideFestival der Alpen für Skifahrer und Snowboarder „Vertical Extreme“ findet kommenden Winter, am 1./2. März 2008 in der Axamer Lizum nahe Innsbruck statt. Natürlich ist SkiPresse dieses Jahr wieder als Partner mit an Bord. Beim Contest bringt die actionreiche Mischung aus Cross und Big Mountain Contest abseits der Piste den richtigen Kick. Gestartet wird der „freerideX“ sowohl bei den Snowboardern als auch bei den Freeskiern in Durchgängen zu je acht Fahrern. In Elimination Rounds steigen aus jedem Heat die schnellsten vier Fahrer in die nächste Runde auf. So geht es Runde für Runde, bis im Finale nur noch die besten acht übrig bleiben. Neben dem freerideX machen zahlreiche Side-Events das Vertical Extreme-Wochenende zu einem aufregenden und unvergesslichen Erlebnis für alle. Mehr Informationen zu der Veranstaltung, zur Anmeldung und zum Programm des Wochenendes im März gibt es in Kürze auf der offiziellen Website und in der nächsten www.vertical-extreme.de Ausgabe der SkiPresse.

Opening in Sölden

Geschafft! Sommerpause ade! Vom 26. bis 28 Oktober fallen einige Startschüsse für den alpinen Weltcupwinter 2007/08. Austragungsort des ersten Kräftemessens der Saison ist bereits zum zehnten Mal das österreichische Gletscherskigebiet Sölden – an den Start geht das Who-is-Who der internationalen Skiszene. Traditionell eröffnen die Damen die FIS Saison mit dem Riesenslalom am Samstag (1. Durchgang: 09.45 Uhr, 2. Durchgang: 12.45 Uhr), gefolgt von der Herrenkonkurrenz am Sonntag zur selben Zeit. Vor allem für die heimischen Athleten nimmt Sölden einen besonderen Stellenwert ein, kehrt der Skizirkus doch nicht vor Ende des Jahres aus Übersee zurück. Wer alpinen Spitzensport am Fuße des Rettenbachgletschers einmal live erleben möchte, der kann sich Karten u.a. online unter www.shop.soelden.com besorgen. Das sportliche Highlight inklusive eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms mit Liveacts, Partys und Oktoberfest lockt außerdem mit attraktiven Packages für Skifahrer und Nichtskifahrer. Grundsätzlich sind auch am Rennwochenende alle Anlagen und Pisten am Gletscher für den Publikumsskilauf geöffnet.

DIE EISBÄR LÖSUNG: GEGEN DIE KÄLTE ISOLIERTE TATZEN, DIE TROTZDEM SO SENSIBEL SIND, DASS ER DAMIT BEUTE DURCH DICKES EIS ERSPÜREN KANN.

Eisbären sind ihrem Leben in der Arktis perfekt angepasst. So besitzen sie eine bis zu 11 cm dicke Fettschicht unter der Haut, die sie wirksam vor Kälte schützt. Trotzdem sind gerade die Vordertatzen extrem sensibel. So erspürt der Eisbär eine tauchende Robbe selbst durch dickes Eis. Allein beim Gedanken an ein Leben in der arktischen Tundra bekommen wir Menschen erstmal kalte Füße. Aber zumindest unsere Hände bleiben warm – und trotzdem sensibel. Dank GORE-TEX® Handschuhen mit GORETM 2 in 1 Technologie. Hier werden die eigentlich gegensätzlichen Eigenschaften Kälteschutz und Taktilität in einem Handschuh kombiniert – durch zwei Kammern, in die man wahlweise schlüpfen kann. Eine, die stark isoliert und warm ist. Und eine, die nur leicht isoliert ist und dafür mehr Fingerspitzengefühl bietet. Um einen Reißverschluss zu öffnen – oder vielleicht eine Robbe zu fangen. gore-tex.com

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Schneehoehen.de |

Neuer Partner von SkiPresse „Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe“ erkannte der Nobelpreisträger für Literatur, Sinclair Lewis, schon 1930. Wie auch immer das damals gemeint war, heute ist es nicht anders. Während sich die Wintersaison 07/08 in aller Gemütlichkeit einschleicht, rackern emsige Köpfe schon seit Monaten. So auch wir und unser neuer Partner, die „Schneemenschen“. Mit ihren vier Internetportalen www.schneehoehen.de, www.alpen-guide.de, www.staedte-reisen.de und www.wellness.info haben sich die Schneemenschen vor allem im Bereich der touristischen Wintersportinformationen profiliert. Mit schneehoehen.de sind sie bereits deutscher Marktführer, und täglich nutzen tausende Urlaubssuchende das Informationsangebot. Seien es die tagesaktuellen Pistenberichte oder Meldungen aus dem Alpenraum – eine gewaltige Datenbank liefert die wichtigsten Informationen in höchster Qualität. Und nun dürfen auch unsere User dieses Angebot nutzen. Auf unserer Website www.skipressworld.com/eu/de helfen die Schneeberichte bei der Reiseplanung und ergänzen den Skiatlas der vergangenen Saison durch Aktualität. Sie können sich also in aller Ruhe auf den Herbst einlassen – und wenn es dann kühl wird, cool bleiben. Wir haben uns für Sie auf den Winter vorbereitet und sind mit Schneemenschen auch beim Wetter in festen Händen. Der Winter, eine Aufgabe? Vielmehr eine Passion!

Kitzsteinhorn | „Mellow Park“ weiter ausgebaut Am Kitzsteinhorn wird das Angebot für Freestyler auf Snowboards und Twin Tips weiter ausgebaut. Nachdem die drei neuen Parks – „DC Central Park“, „Roxy Glacier Park“ und „Easy Park“ – mit 30.000 Quadratmetern Gesamtfläche in der vergangenen Saison begeistert aufgenommen wurden, gibt es hier nun noch mehr Obstacles des Teams „Mellow Constructions“ aus Innsbruck. Internationale Events wie die „Roxy Chicken Jam“ (14.–16.12.07) oder das Finale der „Snowpark-Tour“ (15./16.3.08) runden das Package ab. Bereits ab Oktober können die Rider auf dem Roxy Glacier Park auf 2.900 Metern Seehöhe die Kicker und Rails rocken. In dem 250 Meter langen Areal stehen dann bis zu 23 Obstacles mit elf Jumps sowie zwölf Rails und Boxen für Fahrer aller Könnensstufen. Den aktuellen Zustand der drei Parks erfahren Neugierige auf der neuen Website www.snowpark.kitzsteinhorn.at. Dort gibt es interaktive Karten der Parks mit Fakten und Fotos der Obstacles sowie aktuelle News und Fotos, die direkt von den Shapern geliefert werden. Videos aus den Parks, Event-Informationen und Wissenswertes wie Wettervorhersage, Ticketpreise oder Anfahrt vervollständigen die Homepage.

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NEWS

SportScheck GletscherTestival | 20 Jahre Testen vom Feinsten

Von innovativer Ski- und Snowboardausrüstung über moderne Telemarker bis zu hochfunktioneller Wintersportbekleidung – seit 20 Jahren läutet das SportScheck GletscherTestival mit dem größten Materialtest der Alpen die neue Wintersaison ein. Vom 24. bis 28. Oktober 2007 heißt der Event Wintersport-Enthusiasten zur ersten Probefahrt des Winters auf dem Stubaier Gletscher willkommen – erneut mit mehr als 3.000 Produkten von mehr als 30 Herstellern, Testpreisen, einem JubiläumsDankeschön und einem attraktiven Rahmenprogramm. Ob echte Profis, blutige Anfänger oder coole Kids, das SportScheck Expertenteam hält für Jedermann gute Tipps und Tricks zu Equipment und Bewegungsabläufen bereit. Für alle Wintersport-Novizen etwa bietet die SportScheck Skischule ein Anfängerpaket inklusive Ausrüstung, Tagespass und Intensivkurs für 45 Euro an. Ein weiteres Preis-„Schmankerl“ gibt’s am ersten GletscherTestivalTag: Für nur 20 Euro darf den ganzen Tag quer durch das Skigebiet geheizt werden. Dazu gibt es einige günstige Jubiläums-Specials inklusive Bustransfer aus einigen deutschen Städten. Wer Sport treibt, braucht Erholung. Dafür steht die auf 3.000 Metern gelegene Chill-Out-Lounge zur Verfügung. Gefeiert wird am Samstagabend in Neustift bei der großen GletscherTestival Party. Weitere Infos zum GletscherTestival gibt’s unter www.sportscheck-reisen.de. Dort und in allen SportScheck-Filialen sind die Angebote jetzt buchbar.

SnowTrex Wintersportreisen | Eine Woche gratis Skifahren für Zwei! Ob Pistencruiser, Powderfans oder Park & Pipe-Freaks – Frankreich ist mit seinen endlosen Schneehängen und traumhaften Pisten für jeden Skifahrer das Eldorado. Dafür aber meist überlaufen und kostenspielig. Es gibt jedoch noch einige wenige Regionen wie das Maurienne-Tal in Savoyen, das zwar geographisch nur in kurzer Distanz zum allseits bekannten Trois Vallées liegt, vom großen Wintersporttourismus jedoch bislang verschont geblieben ist. Dennoch bietet die Region gleich drei Pistenreviere: Durch die Verbindung der Orte Valmeinier und Valloire entstand oberhalb des Maurienne-Tals das fünftgrößte Skigebiet Savoyens mit 150 Kilometern zusammenhängender Pisten. Ein paar Kilometer weiter liegt Valfréjus – wegen seiner unzähligen Tiefschneeabfahrten ein Eldorado für Abseits-Fans. Dank seiner hohen Lage zwischen 1.500 und 2.737 Metern Höhe ist es zudem äußerst schneesicher. Am Ende des Tals wartet das moderne Wintersportdorf Val Cenis mit 80 Pistenkilometern verschiedenster Schwierigkeitsstufen auf 1.400 bis 2.800 Metern Höhe. Mehr als ein Grund für den größten deutschen Spezialanbieter für Wintersportreisen, diese Region in sein Reiseangebot aufzunehmen. SkiPresse verlost gemeinsam mit SnowTrex eine Woche Skiurlaub für zwei Personen im schönen Bergdorf Valfréjus inklusive Skipass. Auf weitere 99 Gewinner wartet ein Reisegutschein im Wert von 50 Euro, einzulösen bei SnowTrex. Weitere Informationen zum Gewinnspiel in Kürze auf www.skipressworld.com/eu/de

Sollten Sie nicht den Skiurlaub gewinnen, haben wir einen Tipp: SnowTrex hat sein Angebot um 50 Orte erweitert und bietet nun rund 500 Unterkünfte in den Alpen und den USA an. Infos zu SnowTrex gibt es im Internet unter www.snowtrex.de. Außerdem erfahren Sie mehr über die Skiregion Maurienne-Tal sowie weitere Skiresorts aus dem Angebotskatalog des Wintersportreisenanbieters in der nächsten Ausgabe der SkiPresse im Dezember.


SkiYo |

Sonnengruß auf der Piste Skifahren und Yoga? Zwei Sportarten, die kaum gegensätzlicher sein könnten und eigentlich nicht zusammenpassen. Doch warum eigentlich? Diese Frage stellte sich auch Sonnia Höffken, die mit „SkiYo“, einem neu entwickelten Sportkonzept, der Zeit auf den Zahn fühlt und ihre Vision von der Kombination des Skifahrens und Yogasports verwirklicht hat. Ausgangspunkt aller effizienten Sportarten ist die Kraft aus der Mitte. Einfache und effektive Elemente aus dem Yoga werden auch während des Skifahrens mit entsprechendem Techniktraining kombiniert, ergänzt durch Atem- und Konzentrationsübungen. So unterstützt SkiYo die Grundfitness, erhöht die Sauerstoffaufnahme durch Vergrößerung des Lungenvolumens und das Training der Atemmuskulatur, stärkt die Muskeln entlang der Wirbelsäule und der Gelenkbänder, trainiert die Rumpfmuskulatur, steuert Krafteinsatz und Kraftdosierung, schult Koordination und Konzentration, reduziert Kälteempfindlichkeit, schärft die Wahrnehmung für Umgebung und Natur und bringt damit mehr Genuss durch mehr Leichtigkeit und mehr Abfahrten am Tag. Im Vordergrund steht das harmonische Zusammenspiel von Skifahren und Yoga; so beginnt ein SkiYo-Tag mit Sonnia mit einem Yoga-Übungsset, das den Körper sanft, aber kraftvoll auf einen Skitag vorbereitet. Danach geht es mit vollem Körperbewusstsein auf die Piste. Während des Skiunterrichts fließen Elemente aus dem Yoga in unterschiedliche Technik-Übungen, aber auch ins freie Fahren mit ein. Eine Kurseinheit dauert in der Regel zwei bis drei Stunden, danach sollte auch genug Gelegenheit bestehen, das Neue in Fahrten ohne Anleitung und Korrektur zu verinnerlichen. Also, nicht erschrecken, sollten im kommenden Winter „Hund“, „Kamel“ oder „Kranich“ die Piste regieren. SkiYo – feel the flow. www.skiyo.de

VERLOSUNG | Für alle Yoga-Anhänger und die, die es noch werden wollen, verlosen wir in diesem Heft fünf Kombinationen eines USA PRO Yoga-Bags mit einem USA PRO Buff. Die Tasche ist perfekt für den Transport der Yogamatte, und der atmungsaktive Buff kann als Mütze, Stirnband oder Halstuch eingesetzt werden. Jedes Paket (Bag + Buff von USA PRO) hat einen Wert von rund 45 Euro. Die Gewinnspielfrage finden Sie wie gewohnt unter www.skipressworld.com/eu/de unter „Gewinnspiele“! Viel Glück!

Powderhorn |

Comeback mit Appenzeller Cowboy Fashion Die Skigeneration aus den 70er Jahren wird sich an den Namen Powderhorn noch erinnern können. 1972 erblickte das Urgestein unter den Skibekleidungsmarken erstmals in Jackson Hole, Wyoming, das Licht der Welt. Damals galt Powderhorn noch als Nischenmarke, bis sich das Label schließlich Mitte der 80er zum absoluten Szeneprodukt entwickelte. 1986 verunglückte der damalige Besitzer bei einem tragischen Unfall, und das Label verschwand leider schnell von der Bildfläche. Zur kommenden Wintersaison wird Powderhorn erstmals auf den Pisten wieder Furore machen. So ganz verabschiedetet hat sich die Marke nie aus den Köpfen nostalgieverliebter Skifetischisten, und so findet man in den großen Internetauktionshäusern heute noch Produkte von Powderhorn. Unter dem Motto „Appenzeller Cowboy Fashion out of Jackson Hole, Wyoming“ wird mit Powderhorn pünktlich zur Skisaison eine Marke wiederbelebt, deren Produkte zeitlos in ihrer Funktionalität sind, deren Design jedoch so up to date ist, dass es in jedem Saloon Tumulte auslösen wird. Die Kollektion interpretiert den Begriff „Fashioned Skiwear“ vollkommen neu, mit zahlreichen Western-Details und einem Schuss Selbstironie. Mit je 23 Styles für Sie und für Ihn beinhaltet die Kollektion alles für einen guten Tag im Schnee und bürgt mit Schweizer Qualitätsstandards für eine hervorragende Verarbeitung und Passform. www.powderhorn-world.de


Air & Style | 1. Dezember in München

Schraube locker? Egal ! Hauptsache Deine Knochen bleiben heil

Viel Air, noch mehr Style und jede Menge Snowboards: Am 1. Dezember 2007 drehen im Münchner Olympiastadion wieder die Topstars mit ihren Brettern auf und ab. Denn der „Air & Style“ steht auf dem Programm. 15 Fahrer sind bereits bestätigt, lediglich von einem Snowboard-Ass steht die verbindliche Zusage noch aus. Das Feld wird angeführt vom Vorjahressieger Travis Rice. David Benedek, Risto Mattila und der Zweite der TTR-Weltrangliste Antti Autti wollen ihre Niederlage im Superfinale des vergangenen Jahres wettmachen. Die skandinavische Fraktion wird vervollständigt von Torstein Horgmo, Heikki Sorsa, Hampus Mosesson, Mikkel Bang und Andreas Wiig, dem Gewinner der X-Games 2007. Nicht fehlen dürfen natürlich der amtierende FIS-Doppelweltmeister Mathieu Crepel und der Schweizer Superstyler Nicolas Müller. Auch die USYoungsters wie Chas Guldemond, Kevin Pearce und Danny Davis kommen über den großen Teich geflogen, um in München richtig abzuheben. „Das Starterfeld garantiert Snowboarden der Extraklasse. Die Rahmenbedingungen werden von unserer Seite aus auf alle Fälle so sein, dass der Air & Style auch diese Saison wieder das Maß aller Dinge ist. Eigentlich muss nur noch das Wetter mitspielen“, meint Andrew Hourmont, Gründer und Veranstalter des Air & Style. Neu im Programm ist der Snowmobile-Freestyle-Contest. Und damit den erwarteten 30.000 Zuschauern auch garantiert keine Verschnaufpause gegönnt wird, heizen ihnen Top-Music-Acts, unter anderem die schwedische Kultband „The Hives“, ordentlich ein. Nähere Infos dazu in Kürze auf www.air-style.com! Kartenvorverkauf unter www.muenchenticket.de

SkiPresse |

Die neue Website

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Rucksack mit integriertem

Rückenprotektor

TUV geprüft!

Vor rund vier Jahren startete SkiPresse in Deutschland – und ging zunächst im Internet an den Start. Seither hat sich unsere Website zu einem Informationsportal rund um den weißen Sport gemausert. Und spätestens seit dem Start unseres Sommermagazins „SportPresse“ erhalten Sie dort auch in den warmen Monaten interessante News und Meldungen aus Sport, Reise und Freizeit. Ab Oktober geht nun die nagelneue Website von SkiPresse online. Vorbeisurfen lohnt sich! Noch in diesem Herbst ist es so weit: Die neue SkiPresse-Website informiert Sie täglich aktuell über alles, was Sie wissen möchten. Dank neuester technischer Möglichkeiten wird das SkiPresse-Web multimedial und so benutzerfreundlich wie noch nie zuvor! Außerdem ist die gesamte SkiPress-Familie wieder unter einem gemeinsamen Dach: die deutsche Ausgabe, zwei kanadische (auf englisch und französisch) sowie die US-amerikanische – „global snow culture“ eben, von uns im Sommer noch ergänzt durch die Inhalte und Informationen des Sommerhefts „SportPresse“. Unsere Angebote im Netz beinhalten unter anderem: • Neuigkeiten rund um alle Wintersportarten, im Sommer ergänzt durch Outdoor-Aktivitäten • News und Meldungen aus den Ferien- und Sportdestinationen weltweit • Event-Berichte und Portraits bekannter Sportler • Aktuelle Schneehöhen • NEU: SkiPress-TV mit Clips und Videos rund um unsere Lieblingsthemen • Die neue SkiPress-Community – finden Sie Gleichgesinnte rund um den Globus und tauschen Sie sich aus! • Auf Wunsch wöchentliche Newsletter, um nichts zu verpassen • Ständig neue Gewinnspiele und Sonderaktionen • Alle Magazine und Sonderausgaben online abrufbar – inklusive Ski Test! • Informationen zu allen Partnern der SkiPresse und interessante Weblinks • ... und vieles mehr

protect your back Alle Informationen zu den Protektor -Rucksäcken unter w w w. d e u t e r. c o m o d e r Te l . + 4 9 / 8 21 / 4 9 8 7 - 3 27

Alles neu, bis auf die Adresse: SkiPresse erreichen Sie unter www.skipressworld.com/eu/de. Noch diesen Herbst!


Tirol | 5 Gletscher – 1 Skipass Kaunertal, Pitztal, Sölden-Ötztal, Stubai oder Hintertux – bisher wurden Wintersportler vor die Qual der Wahl gestellt, für welches der fünf Tiroler Gletscher-Skigebiete sie ihre Tages-, Wochen-, wenn nicht sogar Saisonkarte kaufen. Mit den „White5“ heißt es nun an zehn Tagen die Bretter schwingen – egal wann und egal wo. Erstmals teilen sich „die Fünf auf über 3.000 Metern“ einen gemeinsamen Skipass, der in der Zeit vom 1. Oktober 2007 bis 12. Mai 2008 zehn Tage lang zum Befahren aller fünf GletscherSkigebiete Tirols berechtigt. Der Gast wählt so seine Gletscherziele selbst aus, wechselt beliebig zwischen den Gebieten und genießt die einzigartige Skipassvariante. Der Skipass wird auf einer Key Card (mit Foto) ausgegeben und kostet 290 Euro. Ab 1. Oktober ist White5 bei allen fünf Tiroler Gletscherbahnen erhältlich. Tipp: Mit der Initiative „Fly Winterdreams“ sind die fünf Gletscherskigebiete nun durch noch mehr Direktflugverbindungen nach Innsbruck erreichbar: von Hamburg, Köln/Bonn, Berlin, Frankfurt und Hannover direkt ins Skigebiet. Passende Kombis mit einem Pauschalpaket finden Sie unter www.flywinterdreams.com. So ist ein Gletscher-Kurztrip bereits ab 269 Euro inklusive Flug Köln – Innsbruck, Transfer in die Unterkunft, 3 Übernachtungen im Zimmer mit Dusche/WC, Frühstück und 3-Tages-Skipass buchbar. Als Alternative pendelt natürlich nach wie vor der Schnee-Express (www.schnee-express.com) mit Start in Hamburg in die Alpenregion.

www.gletscher.tirol.at

Erwischt |

elan WaveFlex bald auch im Rennski?

Anfang August dieses Jahres erwischte einer unserer Mitarbeiter den Ex-Weltcup-Profi Christian Mayer im Mölltal mit einem bisher unbekannten Ski unter den Füßen. Allerdings verriet das verräterisch gewellte Äußere, dass es sich um einen Ski mit WaveFlex-Technologie handelte – der Ski selbst ein reinrassiger Raceski. Mayer selbst verriet noch nichts zu seinen offenbar frisch aus der Presse stammenden Prototypen, doch wir sind uns sicher, dass uns spätestens 2008/09 ein WaveFlex-Rennski von elan ins Haus steht.


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SKI-TEST 2007/08

alle Fotos © Christian Tremblay

von Wolfgang Greiner

SKI-TEST 2007/08

DIE QUAL DER WAHL

Welcher Ski soll es diesen Winter werden? SkiPresse hilft bei der Kaufentscheidung – mit dem Ski-Test in zwei Teilen. Dieses Mal: Pistenski und Allrounder.

Neuer Winter, neues Material. Wie jedes Jahr bieten die Skihersteller wieder eine Vielzahl von neuen Modellen an, um uns die Stunden und Tage auf den Pisten zu versüßen. Doch welcher Ski soll es sein? Wieder sind die Tester des internationalen SkiPresseNetzwerkes im vergangenen Frühjahr auf die Pisten gegangen, um die neuesten Ski zu testen und ihre Erfahrungen und Urteile nun an Sie weiterzugeben. Im ersten Teil lesen Sie alles über die aktuellen Race- und Pistencarver sowie über die Allroundmodelle. Warum werden Ski von Testern getestet? Ganz einfach – um Käufern beim Kauf zu helfen. Das ist die grundlegende Absicht des SkiPresse Ski-Tests, der seit 1992 in Kanada durchgeführt wird und seit vier Jahren nun auch hier in der deutschen Ausgabe der SkiPresse bei der richtigen Kaufentscheidung hilft. Seither ist der SkiPresse Ski-Test einer der größten international durchgeführten und anerkannten Tests, bei dem die Tester sorgfältig aus den Reihen erfahrener Skifahrer ausgewählt werden. Die meisten davon sind Skilehrer und Ausbilder, die jährlich mehr als 100 Tage auf Schnee verbringen. Für einige Modelle, zum Beispiel die „Allrounder Sport“, wurden zusätzlich Freizeitskifahrer hinzugezogen und nach ihren Eindrücken gefragt. So wurden umfangreiche Testdaten eingeholt – von insgesamt 171 Testern und 308 Skimodellen (aller Kategorien –Teil 1 in diesem und Teil 2 im nächsten Heft) an insgesamt sieben Testtagen in

SO LESEN SIE DIE TESTBERICHTE: ➊ Name des Herstellers. ➋ Name des Modells. Kursiv dargestellt: entsprechendes reines Damenmodell.

➌ eVrfügbare Längen, zum Ski mitgelieferte Bindung, Preis in Deutschland, Österreich, Schweiz.

➍ Ausformulierter Testbericht. Kursiv dargestellt: Bericht der weiblichen Testerinnen, entweder zum Unisexmodell (wenn kein Damenmodell vorhanden) oder zum separat getesteten Damenmodell.

➎ GEEIGNET FÜR | Ski erreichte bei männlichen und/ oder weiblichen Testern mehr als 70 Prozent bei der numerischen Bewertung.

➏ Kraftaufwand | Fühlbarer Kraftaufwand beim Schwingen. „Leicht“ bedeutet einfache Schwungauslösung mit schnellerem Richtungswechsel. „Hoch“ bedeutet einen aggressiveren Ski mit längerer Carving- oder Schwungphase. Anfängern seien Ski mit leichterem Kraftaufwand empfohlen. Gewicht | Wie leicht oder schwer fühlt sich der Ski bei der Fahrt an? Flex | Die Steifigkeit des Skis während der Fahrt. Ein weicher Ski wird Geländeunebenheiten besser absorbieren, ein steifer Ski gibt die Energie direkt an den Fahrer weiter. Testskilänge | Länge des getesteten Modells Breite | des getesteten Skis an der Skispitze, unter der Bindung und am Skiende in Millimetern. Bestimmt die Taillierung des Skis. Radius | Der dem Ski vorgegebene Schwungradius. Größere Radien für weite und lange Schwünge, kleinere Radien für kurze und schnelle Schwünge.

➐ ERGEBNIS | Die von den Testern bewerteten technischen Details, auf einer Skala von 1 (schlechteste) bis 10 (beste): Stabilität | Der Ski liegt ruhig und wird von Unebenheiten wenig abgelenkt. Drehfreude | Wie gut und flüssig wird ein Schwung eingeleitet? Kantengriff | Wie gut greift die Kante auf hartem Schnee oder Eis? Gutmütigkeit | Wie fehlerverzeihend ist der Ski? Energie | Die Lebendigkeit des Skis und die direkte Kraftübertragung von Schwung zu Schwung. Kurzschwung | Wie gut verhält sich der Ski bei rhythmischen, schnellen Kurzschwüngen? Langschwung | Wie gut verhält sich der Ski bei längeren, kraftvollen Schwüngen? Vielseitigkeit | Wie gut verhält sich der Ski bei unterschiedlichen Kurvenradien, Schneearten und Geschwindigkeiten?

➑ GESAMT | Das gerundete Endergebnis aller Kriterien unter Punkt 7 in Prozent.

➒ URL | Die Internetadresse des Herstellers.


Das deutsche Test-Team wurde unterstützt von:

R E T N E C G RACIN

EXKLUSIVE SWIX WACHS-WORKSHOPS

zwei Skigebieten bei idealen Verhältnissen, was am Ende mehr als 3.500 einzelne Testberichte bedeutete. Dabei wurden manche Modelle je nach Kategorie und Einsatzbereich insgesamt 30-mal, andere sogar bis zu 80-mal einer Testabfahrt unterzogen. Die Testberichte, die nach jeder Fahrt ausgefüllt werden mussten, sind in zwei Bereiche unterteilt: insgesamt acht technische Features (z.B. Stabilität, Drehfreude, Kantengriff oder Vielseitigkeit) und deren Bewertung auf einer Skala von 1 bis 10 sowie eine freie Bewertung, in der die Tester ihre persönlichen Eindrücke ausformulieren konnten. Beide Bewertungsbereiche finden Sie analog in unseren Berichten wieder. Alle Ski, die bei den von 1 bis 10 bewerteten technischen Details einen Durchschnitt von mehr als 70 Prozent der maximal erreichbaren 8 x 10 = 80 Punkte erreicht haben, sind im Magazin veröffentlicht. Die ausformulierten Beschreibungen spiegeln den Querschnitt der subjektiven Testermeinungen dar und geben Ihnen einen detaillierteren Eindruck des jeweiligen Modells, inklusive besonderer Eigenschaften für eine bessere Zielgruppenbestimmung. So viel zur generellen Information. Im Kasten links erfahren Sie, wie Sie die Testberichte im Detail lesen und interpretieren können. Doch wie geht es dann weiter? Bevor Sie einen Ski wählen, sollten Sie herausfinden, was für ein Skifahrer Sie sind – ihr bevorzugtes Terrain (Race, Piste, Allround – in dieser Ausgabe – oder Freeride, Freestyle – in der SkiPresse-Ausgabe Dezember) und Ihr Können. Letzteres kategorisieren wir wie folgt: „High Performance“Ski sind für Könner/Experten, „Performance“-Ski für Fortgeschrittene und „Sport“-Ski für Anfänger oder Genuss-Skifahrer gedacht. Daraufhin können Sie in den entsprechenden Kategorien unseres Tests suchen ... und finden! Vor einem Kauf empfehlen wir immer, dass Sie Ihr anvisiertes Lieblingsmodell nach Möglichkeit in einem der in fast jedem Skigebiet angebotenen Testcenter selbst noch einmal „testfahren“. Nur so können Sie den letzten subjektiven Eindruck gewinnen und sicher sein, dass Ihre Investition in neues Material auch den gewünschten Effekt haben wird: genussvolles, Spaß bringendes, Ihrem Können und Ihren Vorlieben entsprechendes Skifahren im Winter 2007/08! Ein Tipp noch zum Schluss: Wie nie zuvor sind die diesjährigen Ski auch zum Lifestyle-Produkt geworden. Die Designs und Namen drücken immer öfter auch ein Lebensgefühl aus oder passen zu angesagten Modetrends. Es bleibt ... die Qual der Wahl!

Hier finden Sie die Kategorien: Racecarver SL, Seite 22 | Racecarver GS, Seite 24 | Pistencarver Performance, Seite 26 | Pistencarver Sport, Seite 30 Allrounder High Performance, Seite 34 | Allrounder Performance, Seite 38 | Allrounder Sport, Seite 40 Im Dezemberheft | Freeride Midfat, Freeride Fat, Freeride Supersize, Freestyle Twintip, Freestyle Fat Twin, Freestyle Big Fat Twin.

Auch in diesem Winter wird SWIX, norwegischer Weltmarktführer für alpine und nordische Waxe und Tools in Zusammenarbeit mit dem Sportfachhandel eine Vielzahl an kompetenten Wax-Workshops durchführen. Geplant sind deutschlandweit mehr als 90 Termine zum Thema nordisches und alpines Wax-Knowhow. Unser 40-köpfiges SWIX-Experten-Team wird diese praxisnahen Workshops bei einem Sportfachhändler in Ihrer Nähe durchführen und gibt Tips & Tricks zum Thema Waxen, Ski-, Belags- und Kantenpräparation, basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Loipe und auf (oder abseits) der Piste. Wir werden diese Termine ab Oktober anbieten. Ab Ende September publizieren wir die schon feststehenden Termine und deren ständige Aktualisierung auf unserer neuen Webpage www.swix.de. Dann einfach ein Klick rechts auf das Logo RACING CENTER. Schaut rein, es lohnt sich. Auch sonst bietet die Swix-Site jede Menge Infos zum Thema Waxen.

RESPECT THE ELEMENTS! Uhrzeiten und Termine auf www.swix.de


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KAUFBERATUNG RACE- UND PISTENCARVER

© Head

von Christian Penning und Wolfgang Greiner

CARVEN AUF RENNKURS UND PISTE

SUPERSPORTLER

Ob zwischen Torstangen oder beim sportlichen Carven auf freier Piste – mit diesen Modellen kratzen Sie richtig rasant die Kurve. Die besten Ski der Kategorien GS Race, SL Race und Pistencarver Performance und Sport. So finden Sie ihr Traummodell.

GS Race und SL Race – Rennmaschinen für Hobby-Racer Beinhart präparierte Piste, plötzliche Wechsel in fiese Steilpassagen, Tore, die den Fahrer immer wieder zum Rhythmuswechsel zwingen – wer schon mal Rennluft geschnuppert hat, der weiß: Im Kampf um Sekundenbruchteile zählt neben dem eigenen Können vor allem eines: ein Ski, auf den bedingungslos Verlass ist. Bretter

mit Biss, mit einem Maximum an Spurstabilität, Kantengriff, Laufruhe. So spendieren die Konstrukteure den rassigen Rennmaschinen alles, was gut und teuer ist: computergefräste Vollholzkerne, Einlagen aus Carbon und Titanal, sogar Elektronik-Chips und „intelligente“ Fasern. Die Ski der Kategorie GS Race (Riesenslalom) und SL Race (Slalom) unterscheiden sich nur minimal in Härte und Shape von den Waffen der Weltcup-Stars. Damit sind sie erste Wahl für ambitionierte Hobbyrennfahrer, die zum Beispiel bei DSV-Punkterennen oder Städte-FIS-Rennen an den Start gehen. Wer mit solch hochkarätigen Rennski liebäugelt, sollte nicht nur exzellent am Ski stehen. Um diese Waffen sauber auf Idealkurs zu halten, ist ordentlich „Schmalz“ in den Beinen nötig, schließlich sind die Ski wie ein Formel-1-Renner eher hart abgestimmt und auch nicht gerade tolerant gegenüber Fahrfehlern.

Pistencarver Performance und Sport – für alle Carving-Liebhaber Immer noch recht sportlich, aber ein bisschen weniger aggressiv geht’s bei den Performance Pistencarvern zu. Die ideale Wahl für alle Pistenfahrer, die mit Rennen nichts am Hut haben, aber trotzdem beim Carven gerne die Kante glühen lassen. GS-Modelle stehen für weite Vollgas-Turns in RiesenslalomManier, SL-Modelle für kleine Schwungradien mit radikaler Schräglage. Die Ski dieser Kategorie sind deutlich weicher – sprich kraftsparender – abgestimmt als die der Race-Kategorie. So lässt sich auch am Ende des Skitages ohne dicke Oberschenkel die Kurve kratzen. Einige Hersteller bieten diesen Winter Modelle mit etwas breiterer Skimitte (70 Millimeter) an. Das schadet der Spritzigkeit nicht, macht die Ski aber vielseitiger. Bei weichen Pistenverhältnissen wie Neuschnee oder Firn „gräbt“ der Ski in Kurven weniger stark und lässt sich leichter führen. Für Einsteiger gibt’s die Sport-Kategorie.


LANGE SCHWÜNGE | GS Race WAS KÖNNEN DIE SKI? Speed-Waffen für engagierte Hobby-Racer. Ideal für RiesenslalomSchwünge auf harter Piste. Enormer Kantengriff und sehr hohe Laufruhe. Harter Flex und super Torsionssteifigkeit. Verzeihen keine Fahrfehler. Limitierter Einsatzbereich: Rennen und hohes Tempo auf freier Piste. Entsprechen den FIS-Regeln. WAS KÖNNEN SIE? Sie sind Beni Raich, Bode Miller & Co. hart auf den Fersen: Mit exzellenter Fahrtechnik und topfit starten Sie bei Hobbyrennen oder haben noch Rennerfahrung von früher. Sie wissen, mit einer Race-Waffe am Fuß umzugehen und jammern nicht, wenn’s anstrengend wird. ALTERNATIVEN: Ski der Kategorie SL Race für Slalom-Piloten. Für sportliche, weniger rennorientierte Fahrer: Performance Pistencarver.

Draußen seit 1908

LANGE SCHWÜNGE | PISTENCARVER GS WAS KÖNNEN DIE SKI? Pistencarver mit großem Radius für überwiegend weite bis mittlere Schwünge und hohes Tempo. Bissig, hoher Kantengriff und prima Laufruhe. Weicher abgestimmt als die GS-Race-Modelle. Dadurch fehlerverzeihender und weniger kraftraubend. Ideal für präparierte, nicht zu weiche, griffige Piste. WAS KÖNNEN SIE? Sie stehen sicher am Ski. Ihn sauber auf der Kante zu steuern, ist kein Problem. Sie sind fast ausschließlich auf der Piste unterwegs und geben gerne mal richtig Gas. ALTERNATIVEN: SL-Pistencarver-Modelle für eher enge, kurze Schwünge. Allround High Performance für Abstecher abseits der Piste.

KURZE SCHWÜNGE | SL Race WAS KÖNNEN DIE SKI? Kurvenspezialisten für engagierte Hobby-Racer. Ideal für aggressive Slalom-Turns auf harter Piste. Sehr hoher Kantengriff, wendig und trotzdem laufruhig. Eher harter Flex und super Torsionssteifigkeit. Verzeihen kaum Fahrfehler. Einsatzbereich: Rennen und aggressives Carven. Je kürzer, desto aggressiver in der Kurve. Entsprechen den FIS-Regeln. WAS KÖNNEN SIE? Geschnittene Turns fahren Sie im Schlaf, am liebsten aber zischen Sie reaktionsschnell und motiviert durch Slalom-Rennkurse. Ihre Oberschenkel halten auch extremen Kurvenkräften Stand. ALTERNATIVEN: Ski der Kategorie GS Race für Riesenslalom-Racer. Sportliche, weniger rennorientierte Fahrer: Performance Pistencarver.

KURZE SCHWÜNGE | PISTENCARVER SL WAS KÖNNEN DIE SKI? Sehr sportliche Pistencarver für mittlere und eher kleine Kurvenradien. Sportliches, aber entspanntes Carven. Erlauben extreme Schräglagen in der Kurve. Sehr guter Kantengriff. Wegen der Kürze weniger laufruhig als GS-Modelle. Verzeihen Fahrfehler. Weniger aggressiv abgestimmt als die SL Race-Modelle, dadurch kraftsparender. Ideal für präparierte, nicht zu weiche, griffige Piste. WAS KÖNNEN SIE? Sie stehen sicher am Ski. Am liebsten steuern Sie in eng gecarvten Turns die Piste hinab. Mehr als absolute Geschwindigkeit zählt das Kurvenerlebnis. ALTERNATIVEN: GS-Modelle für eher weite Schwünge. Allround High Performance für Abstecher abseits der Piste.

WAHL DER SKILÄNGE BEI RACE-SKI Für Rennski, die in FIS- oder DSV-Rennen gefahren werden, gelten Mindest- und Maximalmaße. Das Reglement im Überblick: DISZIPLIN SKILÄNGE RADIUS Riesenslalom Damen: 175/WC 180 cm (min.) Damen: 21 m (min.) Herren: 180/WC 185 cm (min.) Herren: 21 m (min.) Slalom Damen: 155 cm (min.) Herren: 165 cm (min.) MAXIMALE HÖHE BINDUNG-PLATTE-SKI: 55 mm MAXIMALE HÖHE SCHUHSOHLE: 45 mm Wer keine Rennen fährt, kann einen kürzeren oder längeren Ski wählen. Generell gilt: für große, schwere Fahrer, die sehr schnell unterwegs sind: eher etwas länger. Für kleine, leichte Fahrer oder geringeres Tempo: eher etwas kürzer.

NORDKAPP JACKET Scandic Outdoor GmbH

Tel. +49-4105-6813-0 - Fax +49-4105-6813-50

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SKI-TEST 2007/08 LÄNGEN

PREIS

CARVER | RACE UND PISTE

elan

Bessere Bedingungen konnten sich die Tester nicht wünschen – das Wetter und der dazugehörige Schnee im kanadischen Mt. Sainte-Anne waren einfach sehr, sehr gut. Beste Voraussetzungen für einen umfangreichen und aussagekräftigen Test im Bereich der Carver. Insgesamt vier Kategorien standen auf dem Prüfstand: die Rennski-Kategorien „Racecarver SL“ und „Racecarver GS“ (die zusammen die eigentliche Kategorie „Pistencarver High Performance“ vertreten) sowie die „Pistencarver Performance“ und „Pistencarver Sport“.

Die Racecarver High Performance erklären sich fast von selbst: Hierbei handelt es sich um Riesenslalom- (GS) und Slalomski (SL), die auf der Piste zu Hause und durchaus auch für den Renneinsatz geeignet sind. Diese „Race-Versionen“ sind hart zu bändigen und nur Könnern zu empfehlen. Die RacecarverKategorie könnte alternativ auch den Namen „Pistencarver High Performance“ tragen. Die Kategorie „Pistencarver Performance“ wurde von Profis und Freizeitfahrern getestet. Diese Modelle treten nicht ganz so extrem auf und rasen nicht ganz so schnell und furchtlos über Eis und Schnee. Ambitionierte Pistenjäger und gute Skifahrer sind hier besonders gefragt. Auch hier gibt es – je nach Radius des Ski – Slalom- und Riesenslalom-orientierte Modelle, also für Kurz- oder Langschwünge.

GEEIGNET FÜR

150/155/160/165 150/155/160/165

BINDUNG Neox 412 | Neox 412

Dynastar

Atomic

RACECARVER SL HIGH PERFORMANCE

Atomic SL 12pb | ST 12pb

D: 799,95 € | 699,95 € AUT: 799,95 € | 699,95 € CH: 1.299 sFr. | 1.229 sFr.

Schnell, wild und äußerst dynamisch – der „SL 12“ rast durch den Stangenwald. Egal wie eng die Tore auch stehen. Hinzu kommen guter Kantengriff und gute Stabilität, die unglaubliche Beschleunigung und Energie bringen. Lange Schwünge sind kein Problem, aber nicht seine Berufung. Und so sollte man auf den Ski von Atomic einfach aufspringen und in vollem Galopp losreiten. Ein starkes Stück Ski ist der „ST 12“ von Atomic – ein Kraftpaket für die Frau. Dieser Ski weiß genau, was und wohin er will. Steif und wuchtig rauscht er über die Piste. Wenn man ihn am Boden hält und ihm genügend Tempo bietet, springt er sauber in jeden Schwung. Eine angriffslustige Rennmaschine, die sich nur schwer bremsen lässt.

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Kraftaufwand

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Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.9 8.8 8.9 8.0 9.1 9.3 8.4 8.2

8.9 8.8 9.0 8.0 8.9 9.1 8.9 9.0

87.1

87.9

www.atomicsnow.com

Dynastar Omeglass LÄNGEN 155/165

GEEIGNET FÜR

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BINDUNG PX 12 PREIS

D: 699,95 € | AUT: 749,95 € CH: 1.249 sFr.

Dieser Ski fordert volle Aufmerksamkeit. Während er ohne Probleme die Schwünge ansetzt, schießt er förmlich wie eine Rakete aus ihnen heraus. Wer dabei nicht zentral auf dem „Omeglass“ von Dynastar steht, wird ganz schnell abgeworfen. Aber wer mit dieser überschüssigen Energie zurechtkommt und sie unter Kontrolle bringt, der wird seine wahre Freude an diesem Ski haben. Denn dann überzeugt er durch Stabilität und Speed auf jedem harten Rennkurs. Sanft, leicht und vielseitig gleitet der Omeglass dahin. Damen loben dieses kleine Leichtgewicht, das nicht unbedingt viel Kraft und Power benötigt, um seine Stärken und Vorzüge rauszulassen. Ein Ski, der vor allem als Allterrain-Ski überzeugt und jede Menge Spaß bringt, ob nun bei kurzen oder langen Schwüngen.

Kraftaufwand

mittel/hoch Gewicht mittel Flex mittel/steif Testskilänge 165 cm Breite 116/64/100 Radius 12 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

mittel/hoch leicht/mittel weich/mittel 155 cm 116/64/100 12 m

ERGEBNIS

~

8.7 8.9 8.9 7.7 8.7 8.4 8.1 8.0

8.5 9.0 8.6 8.6 8.4 9.0 8.5 8.9

84.2

86.2

www.dynastar.com

elan SLX Race Green Fusion Pro LÄNGEN 155/160/165/170

Die „Pistencarver Sport“ sind nicht unbedingt für Rennpisten und Bestzeiten geeignet, dafür aber für jeden Geschmack gebaut und können von Einsteigern bis Experten gefahren werden. Ski, die einfach nur Spaß machen, in der Regel Fehler verzeihen und wunderbar zum Cruisen und Genießen einladen.

~

hoch hoch Gewicht mittel/schwer mittel Flex steif mittel Testskilänge 165 cm 155 cm Breite 120/65/104 118/55/101 Radius 12 m 11 m

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG ELD 12.0 Fusion Pro PREIS

D: 699,95 € | AUT: 699,95 € CH: 1.199 sFr.

Kurze, schnelle und bissige Schwünge sind das Element des „SLX Race Green Fusion Pro“ von elan – darin geht er förmlich auf und steigert sich zur Höchstform. Ein leichtgewichtiger Slalom-Profi, der besonders bei den eher schwergewichtigen Skitestern überzeugen konnte. Je mehr Speed er bekommt, desto mehr Biss und Stabilität liefert er. Auch die Damen loben die kurzen Schwünge des SLX Race Green Fusion Pro. Er ist ein treuer Partner auf der Piste, solange man ihn nicht unnötig treibt und reibt. Zuviel Power kann den eher leichten Ski von elan aus dem Gleichgewicht bringen. Und auch allzu große Bögen liegen ihm nicht so gut. Ein enger Stangenwald versetzt ihn in Bestform.

Kraftaufwand

~

mittel mittel Gewicht leicht/mittel mittel/leicht Flex mittel mittel Testskilänge 165 cm 155 cm Breite 116/66/106 114/66/104 Radius 12 m 11,7 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.6 8.6 8.2 8.6 8.3 8.7 7.7 7.9

8.3 9.0 8.8 8.6 8.6 9.0 8.8 8.4

83.0

86.8

www.elanskis.com


www.skipressworld.com Fischer RC4 Worldcup SC Flowflex

Head iSupershape

LÄNGEN 150/155/160/165/170

hoch mittel mittel mittel steif steif 165 cm 155 cm 118/66/99 118/66/99 13 m 11 m

Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.3 8.1 9.0 7.4 8.9 8.8 7.4 7.8

8.3 8.4 8.4 8.1 8.1 8.6 8.3 8.1

82.5

81.8

LÄNGEN 155/160/165/170/175 BINDUNG FF+ 14 | FF+ 11 PREIS

D: 699,95 € / 649,95 € AUT: 649,95 € | 579,95 € CH: 1.160 sFr. | 1.070 sFr.

Locker, lässig und leicht kommt der „iSupershape“ daher – ein echter Easyrider! Kurze und aggressive Schwünge sind für diesen Ski von Head nicht so angesagt wie schönes und schnelles Carven. Darin entfaltet er seine ganze Kraft und Dynamik. In der Ruhe liegt die Kraft! Locker und leicht, hart und wuchtig – der iSupershape von Head lässt sich von den Damen nur schwer in eine feste Form pressen. Manche Testerinnen empfanden ihn als kraftvoll und steif, andere eher als sanft und geschmeidig. Ein Ski, der viele Stärken und wenig Schwächen besitzt, der mit angenehmem Flex und relativ wenig Gewicht daherkommt. Eines ist sicher: Wer den Sweet-Spot des iSupershape findet, der hat sehr viel Spaß.

GEEIGNET FÜR

Kraftaufwand

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

Kraftaufwand

~

hoch hoch Gewicht mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 165 cm 155 cm Breite 120/67/103 120/67/103 Radius 13 m 11,5 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

9.0 9.0 9.0 8.9 9.1 9.1 8.3 8.1

9.0 9.3 9.1 8.9 8.9 9.3 8.8 9.0

86.8

90.5

Salomon Equipe SC Race

84.7

LÄNGEN 150/158/165/173

GEEIGNET FÜR

BINDUNG Axium 120 TPI² PREIS

D: 699,95 € | AUT: 699,95 € CH: 1.230 sFr.

Dieser Ski ist alles andere als radikal. Dieser Ski ist einfach eine Wucht. Der „Radical 9S Oversize“ setzt so spielerisch, locker und leicht jeden Schwung an, dass man bloß daran denken muss, und schon bewegt er sich nach rechts oder links – so, als ob Ski und Fahrer intuitiv miteinander verbunden wären. Bestnoten erreicht der Ski von Rossignol auch im Bereich Vielseitigkeit. Außerdem verzeiht er gerne und jederzeit Fehler. Ein Traum! Ein langer und leichter Ski, der nicht jede Frau überzeugen konnte. Der Radical 9S Oversize von Rossignol überragt mit 158 cm die meisten Bretter in dieser Kategorie, dazu kommt sein geringes Gewicht – Faktoren, die besonders leichten Skifahrerinnen entgegenkommen und Freude bereiten. Denn dann rast er wie von selbst die Piste herunter.

Kraftaufwand

|

~

mittel/hoch mittel Gewicht mittel leicht/mittel Flex mittel mittel Testskilänge 165 cm 158 cm Breite 118/66,5/104 118/66,5/104 Radius 12,6 m 12,6 m (165)

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.7 9.4 9.1 9.0 8.7 9.0 8.6 9.1

8.1 8.2 7.9 8.0 7.9 8.1 7.9 7.9

89.2

80.7

www.rossignol.com

Völkl Racetiger SL Racing

LÄNGEN 148/156/164/172

GEEIGNET FÜR

BINDUNG K Z12 B75

Ein Leichtgewicht ist der „Equipe SC Race“ von Salomon. Ein Ski, den man allerdings nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denn: Er kämpft sich mühelos durch harten und eisigen Untergrund. Seine Kanten sind äußerst ansprechend und bevorzugen schnelle Wechselspiele. Sein geringes Gewicht und sein Biss verleihen ihm Beweglichkeit und Sicherheit. Dieser Ski überraschte einige Testerinnen. Denn der Equipe SC Race von Salomon ist äußerst vielseitig, leicht und fühlt sich auf weichem Untergrund sehr wohl. Und so kommt er mehr wie ein Allmountain-Ski als ein Racecarver über die Piste. Ein Ski, der flüssig, flink und raffiniert seine Schwünge in den Schnee zieht.

85.8

www.head.com

www.nordica.com

D: 599,95 € | AUT: 599,99 € CH: nicht erhältlich

8.7 8.7 8.6 8.6 8.6 9.0 8.4 8.6

Kraftaufwand

|

~

mittel mittel Gewicht leicht leicht Flex mittel/steif mittel Testskilänge 164 cm 164 cm Breite 122/65/101 122/65/101 Radius 12,2 m 12,2 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

8.0 7.9 8.6 8.1 7.9 8.3 7.9 7.6

8.0 8.1 7.9 8.3 8.0 8.5 7.8 8.1

80.3

80.1

www.salomonski.com

LÄNGEN 150/155/160/165/170 BINDUNG Motion iPT 14.0 D | Motion iPT 12.0 PREIS

k.A.

Blankes, hartes Eis schrecken diesen Ski nicht ab. Im Gegenteil: Der „Racetiger SL Racing“ zieht seine Schwünge unbeirrt, als ob statt blankem Eis samtweicher Pulverschnee unter seinen Kanten liegen würde. Ein wahrer Genuss auf zwei Brettern. Je mehr Power man ihm gibt, desto mehr fährt er seine Krallen aus. Dabei ist er allerdings immer noch so gütig, dass er den einen oder anderen Fehler vergibt. Präzision und Perfektion loben Damen an diesem Ski von Völkl. Denn: Der Racetiger SL Racing Motion schneidet wie ein Skalpell durch den Schnee. Er verfügt nicht nur über großartigen Kantengriff, sondern überzeugt ebenso durch seinen ausbalancierten Flex. Damit nimmt er kleine wie große Schwünge mit Leichtigkeit und entpuppt sich als ein starker und feiner Allrounder.

GEEIGNET FÜR

Kraftaufwand

|

~

hoch mittel Gewicht mittel mittel Flex mittel/steif mittel Testskilänge 165 cm 155 cm Breite 119/66/102 115/66/99 Radius 12,8 m 12 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

8.6 8.8 9.0 8.3 8.6 9.1 8.3 8.4

9.3 8.9 9.2 8.8 9.0 9.1 9.0 9.0

86.9

89.5

www.voelkl.com

Nordica

GEEIGNET FÜR

Vielseitigkeit

PREIS

~

8.7 8.7 8.4 8.3 8.6 8.7 7.7 8.0

Fischer

Der „Dobermann Pro SL“ ist ein starker und schwungvoller Partner. Gemütliche Rutschpartien sind nicht sein Ding. Er braucht und er liebt einen Partner, der mit ihm ans Limit geht. Nur so kann dieser Ski von Nordica seine volle Stärke ausspielen und demonstrieren – ein Schwung-Spezialist mit Biss ohne Ecken und Kanten. Dieser Ski lässt Frauenherzen dahinschmelzen. Der Dobermann Pro SL von Nordica überzeugt auf der ganzen Linie. Er löst unglaublich schnell, präzise und spielerisch Schwünge aus, zeigt sich äußerst vielseitig und verzeiht zudem auch noch Fehler. Ein sehr angenehmer und aufmerksamer Weggefährte, auf den man sich voll und ganz verlassen kann. Sowohl bei engen und kurzen Slalomschwüngen, als auch bei längeren Schwungeinlagen.

ERGEBNIS

Rossignol Radical 9S Oversize

LÄNGEN

155/165/170 BINDUNG 03-12 PREIS D: 799 € | AUT: 799 € | CH: 1.300 sFr.

~

mittel/hoch mittel Gewicht mittel leicht Flex mittel mittel Testskilänge 165 cm 155 cm Breite 121/66/106 120/65/105 Radius 11,4 m 10 m

www.fischer-ski.com

Nordica Dobermann Pro SL

|

Völkl

Ein anspruchsvoller Ski für anspruchsvolle Skifahrer. Er verzeiht keine Fehler und besitzt unbändige Energie. Wer den „RC4 Worldcup SC Flowflex“ von Fischer auch nur falsch anschaut, riskiert einen Abwurf. Dieser Ski weiß, was er will – und das sind jede Menge Power und Speed! Wer den Mumm und Mut hat, diesem Ski alles abzuverlangen, der bekommt alles zurück für einen wilden, unvergesslichen Ausritt. Der RC4 Worldcup SC Flowflex verlangt auch den Testerinnen einiges ab. Schnelle, enge und rasante Schwünge bringen ihn auf sauberem und hartem Terrain zum Tanzen. Sobald man sich etwas abseits der Piste bewegt und lange Schwünge einbaut, verliert das Kraftpaket seinen Rhythmus.

Kraftaufwand

~

Head

D: 749,95 € | --AUT: 749,95 € | 799,95 € CH: 1.299 sFr. | 1.349 sFr.

|

Salomon

PREIS

GEEIGNET FÜR

Rossignol

BINDUNG RC4 Z13 FF | RC4 Z17 FF

| 23


24

|

SKI-TEST 2007/08

RACECARVER GS HIGH PERFORMANCE

Atomic GS 12pb | LT 12pb

Dynastar Course

LÄNGEN 165/170/175/180/185

GEEIGNET FÜR

162/169/176/183 BINDUNG Neox 412 | Neox 412 PREIS

D: 799,95 € | 699,95 € AUT: 799,95 € | 699,95 € CH: 1.299 sFr. | 1.229 sFr.

Wie ein wildes Pferd galoppiert der „GS 12“ über die Piste. Nichts und niemand kann ihn stoppen – für diesen Ski gibt es nur schnell und schneller. Aber er braucht viel Raum, um seine Stärken voll zu entfalten. Enge und kurze Schwünge liegen dem GS 12 nicht – die bringen das Wildpferd zum Bocken. In diesem Ski schlagen zwei Herzen. Eines für die Rennpiste, das andere für die Strecken abseits der Tore. Der „LT 12“ überzeugt die weiblichen Tester durch seine Stabilität und exzellenten Kantengriff. Diesen Ski bringt nichts aus der Ruhe– wie eine Lokomotive rauscht er unbeirrt durch den Schnee, ohne dabei an Spritzigkeit zu verlieren. Der LT 12 überzeugt auf der ganzen Linie.

Kraftaufwand Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

~

hoch hoch mittel mittel mittel/steif mittel/steif 175 cm 162 cm 110/66/93 113/68/97 18,5 m 15 m

|

ERGEBNIS

~

8.5 8.0 8.6 8.3 8.8 7.1 9.0 7.6

9.4 8.8 9.3 8.3 9.0 8.3 8.9 8.6

86.2

89.1

LÄNGEN 158/165/172/178/182

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG PX 12 PREIS

D: 699,95 € | AUT: 749,95 € CH: 1.299 sFr.

Tanzen auf höchstem Niveau – das bietet der „Course“ von Dynastar. Ein Ski, der Wert auf Finesse und Feingefühl legt. Mit reiner Power und Muskelmasse kann er nichts anfangen. Nur wer mit diesem Ski über die Piste tanzt, bekommt alles. Dann rast der Course auch gekonnt mit Power und Top-Speed über harten Schnee und lässt es krachen. Der Course überrascht die Damenwelt mit Dynamik, Energie, Stabilität und dem nötigen Kantengriff eines echten Rennskis. Er verbindet dies jedoch mit einer ungeahnten Portion an Toleranz, wenn es um das Verzeihen von Fehlern geht. So ist er ein äußerst schneller und komfortabler Partner, der nicht nur für ein paar Rennminuten seine Stärken zeigt. Mit diesem Ski kann man den ganzen Tag Spaß und Freude haben.

Kraftaufwand

~

mittel mittel Gewicht mittel/schwer mittel Flex mittel mittel Testskilänge 178 cm 165 cm Breite 112/67/98 112/67/98 Radius 17 m 15 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

www.atomicsnow.com

ERGEBNIS

~

8.2 8.3 8.2 7.8 8.3 7.6 8.4 7.9

8.8 9.0 8.8 8.6 8.8 8.6 8.5 8.6

84.8

86.7

www.dynastar.com

elan GSX Race Green Fusion Pro LÄNGEN 164/170/178

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG ELD 12.0 Fusion Pro

D: 699,95 € | AUT: 699,95 € CH: 1.199 sFr.

Dieser Ski hat besondere Vorzüge, die ihn in eine besondere Klasse erheben. Grundlegend braucht und verlangt der „GSX Race Green Fusion Pro“ vor allem eines – und das ist Speed. Je schneller, desto besser. Kurze Schwünge liegen dem Flitzer von elan weniger, allzu vielseitig ist er auch nicht. Aber wenn man die richtige Kombination aus Tempo, hartem Schnee und langen Turns findet, gibt es nichts besseres und schnelleres. Dieser Ski führt „SIE“ auf Wolke sieben. Allerdings nur dann, wenn man dem GSX Race Green Fusion Pro zeigt, wo es langgeht. Nur mit viel Kraft und Power und dem richtigen Gefühl für den Sweet-Spot hebt dieser Ski so richtig ab – dann ist ihm kein Berg zu hoch oder zu steil. Verschnaufpausen sollte man sich sparen, sonst wird der elan-Ski faul und träge.

elan

Dynastar

Atomic

PREIS

Kraftaufwand

~

mittel/hoch mittel Gewicht mittel/schwer mittel Flex mittel/steif steif Testskilänge 178 cm 170 cm Breite 107/66/95 109/66/95 Radius 18,3 m 15,4 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

9.1 8.1 8.9 8.0 8.6 7.3 9.0 7.9

8.8 8.1 8.8 8.1 8.3 8.3 8.8 8.5

85.2

84.6

© Agence Zoom

www.elanskis.com

Entdecke, dass alles nur eine Frage der Perspektive ist.

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www.skipressworld.com Head iSupershape Speed | Power Thang

Fischer RC4 Worldcup RC Flowflex LÄNGEN 170/175/180/185

Flex Testskilänge Breite Radius

mittel/hoch hoch mittel mittel mittel steif 175 cm 170 cm 112/66/96 112/66/96 16 m 15 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.6 8.4 8.4 8.1 8.4 7.9 8.8 8.2

9.0 8.8 9.5 8.5 8.9 8.4 9.1 9.0

86.1

88.9

LÄNGEN 156/163/170/177/184

GEEIGNET FÜR

156/163/170/177 BINDUNG FF+ 14 | Gold Thang PREIS

D: 699,95 € | 619.95 € AUT: 649,95 € | 579,95 € mit LD 12 wide brake CH: 1.160 sFr. | 1.070 sFr.

Bei dem „iSupershape“ ist Balance gefragt. Wer hier das Gleichgewicht zwischen RacePerformance und Vielseitigkeit findet, wird allergrößten Spaß mit diesem Head-Modell haben. Er überzeugt als Rennski, gibt allerdings auch abseits der Rennpiste eine sehr gute Figur ab – mit leichter Schwungauslösung und guter Kontrolle. Ein wahres Kraftpaket ist der „Power Thang“ von Head, das allerdings nichts an Beweglichkeit und Dynamik vermissen lässt. Solange Tempo und Power konstant hoch bleiben, setzt er spielerisch jede Art von Schwung und demonstriert Vielseitigkeit. Bremsen sollte man bei diesem Ski nicht.

Kraftaufwand Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

Kraftaufwand Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

~

mittel/hoch hoch mittel mittel mittel/steif mittel 181 cm 176 cm 111/67/97 111/67/97 18 m 16,5 m

|

Stabilität

8.6 8.7 8.9 8.6 8.6 7.6 9.0 7.9

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

87.7

ERGEBNIS

~

9.4 8.6 9.0 8.3 8.5 8.0 9.1 8.1

LÄNGEN 160/167/174/181 PREIS

D: 699,95 € | AUT: 699,95 € CH: 1.230 sFr.

So radikal ist der „Radical 9X Oversize“ von Rossignol gar nicht. Er lässt sich relativ locker und leicht auf die Erfolgsspur bringen und überzeugt dabei mit ausgewogenen Qualitäten. So ist der Radical 9X ein sehr vielseitiger Ski, der Fehler verzeiht und sich trotz seiner Rennqualitäten an jedem Tag und bei jedem Schnee in Bestform befindet. Auf den Radical 9X Oversize von Rossignol kann Frau sich voll und ganz verlassen. Dieser Ski folgt einem auf Schritt und Tritt, egal wie schnell man fährt und wo man fährt. Er spricht auf jeden Kantenwechsel unbeschwert an und lässt sich mit etwas Finesse zu Höchstleistungen anspornen. Besonders für Leichtgewichte ein sehr ansprechender und vertrauensvoller Partner auf der Piste.

Kraftaufwand

|

~

mittel/hoch mittel Gewicht mittel mittel Flex mittel/steif mittel Testskilänge 174 cm 167 cm Breite 116/68/100 116/68/100 Radius 15,9 m 15,9 m (174)

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.6 8.4 8.1 8.2 8.3 7.8 8.8 8.2

8.8 8.9 8.3 8.7 8.6 8.2 8.6 8.6

86.8

86.2

www.rossignol.com

Völkl Racetiger GS Racing

LÄNGEN 154/162/170/178

GEEIGNET FÜR

BINDUNG K Z12 B75

Einerseits bewegt sich der „Equipe GC Race“ wie ein Schmetterling und fliegt förmlich durch den Schnee. Dann zieht er unbeschwert seine Kreise und Schwünge, sowohl bei hohem Tempo, als auch bei eher geringeren Geschwindigkeiten. Doch wenn er sich durch enge, kurze Turns quetschen soll, fährt er plötzlich seinen Stachel aus und sticht zu. Mit 162 cm Testlänge erschien der Equipe GC Race den Testerinnen relativ kurz für einen Riesenslalom-Ski. Und so lässt er es auch etwas an Stabilität vermissen, wenn das Tempo steigt. Ansonsten ist der Salomon-Ski aber ein gerissener Pistengefährte, der locker jeden Schwung ansetzt und ausführt – und der auch auf Eis über genügend Power verfügt, um die Linie zu halten.

84.5

GEEIGNET FÜR

BINDUNG Axium 120 TPI²

87.9

Salomon Equipe GC Race D: 559,95 € | AUT: 499,99 € CH: 890 sFr.

84.5

www.head.com

www.nordica.com

PREIS

7.9 8.6 8.4 8.4 7.9 8.4 8.4 8.4

Kraftaufwand Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

|

~

mittel mittel leicht/mittel leicht/mittel mittel mittel/steif 170 cm 162 cm 115/69/98 115/68/97 16,1 m 14,2 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

8.2 8.7 8.3 8.4 8.3 7.6 8.4 7.6

8.1 8.7 8.4 8.3 8.0 8.0 8.3 8.0

85.5

82.0

www.salomonski.com

LÄNGEN 165/170/175/180/185

GEEIGNET FÜR

BINDUNG Motion iPT R 14.0 D

Motion iPT 12.0 PREIS

k.A.

Dieser Tiger zeigt seine Krallen – und was für Krallen. Scharf, schnell und packend rast er über die Piste. Er nimmt lange, harte Schwünge mit Bravour auf jedem Untergrund – brennt sein Zeichen in den Schnee. Der „Racetiger GS Racing Motion“ von Völkl lässt sich dabei gut lenken und kontrollieren – wenn der Speed im oberen Bereich liegt. Schnell, schneller, GS Racing Motion. Der Racetiger von Völkl verzückt die Damen als absoluter und purer Rennski. Er braucht Speed, er verlangt Speed, und er ist einfach Speed. Ohne jede Kompromisse. Seine Kanten machen aus eisigem Schnee samtweichen Untergrund. Und so schießt er durch die Tore mit der Bestzeit im Nacken. Abseits der Rennpiste sollte man diesen Flitzer nicht unbedingt anschnallen.

Kraftaufwand

|

~

mittel/hoch mittel/hoch Gewicht mittel/schwer mittel Flex mittel/steif steif Testskilänge 175 cm 165 cm Breite 108/67/94 108/67/94 Radius 19 m 16,6 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

8.8 8.3 8.7 8.0 8.6 7.6 9.0 7.9

9.2 8.4 9.2 8.1 8.7 7.9 8.9 8.4

84.4

87.0

www.voelkl.com

Nordica

Wie ein friedvoller und äußerst mächtiger Diktator präsentiert sich der „Dobermann GS Pro“ auf der Piste. Er verfügt über ungeheuer viel Energie, die er bestimmt und souverän zum Ausdruck bringt. Allerdings nur, wenn man diesen Ski von Nordica auch entsprechend fordert. Dann löst er spielerisch jeden Schwung aus und vergibt auch gerne den einen oder anderen Fehler. Power und Dynamik verlangt der Dobermann GS Pro von Nordica, der so kompakt und kraftvoll wie ein Männerski über die Piste kommt und die Frauen mit seinen Stärken verführt. Denn er passt sich dem Stil jeder einzelnen Fahrerin an. Er rast zwar wie ein Rennauto über die Piste, gibt jedoch nur dann richtig Vollgas, wenn Frau möchte und mit nur leichten Griffen am Lenkrad die Rennspur hält.

~

8.1 8.6 8.3 8.2 7.9 7.6 8.3 8.0

Fischer

GEEIGNET FÜR

BINDUNG 03-12

D: 799 € | AUT: 799 € CH: 1.300 sFr.

ERGEBNIS

Rossignol Radical 9X Oversize

LÄNGEN 171/176/181/186 PREIS

~

mittel mittel mittel leicht mittel mittel 177 cm 163 cm 113/67/99 111/66/97 16,6 m 14,2 m

www.fischer-ski.com

Nordica Dobermann GS Pro

|

Völkl

Konstanz und Berechenbarkeit findet man bei Rennskiern eher selten. Ihre Power und Energie lassen das oft nicht zu. Der „RC4 World Cup RC Flowflex“ von Fischer verbindet beides – er fährt sich bei jedem Tempo konstant und ruhig, ohne jedoch an Speed und Spontanität zu verlieren. So viel Kraft und Power hat kaum ein anderer Ski – der RC4 Worldcup RC Flowflex von Fischer rast mit seiner Reiterin wie ein wilder Stier über die Piste. Ein schwerer und steifer Weggefährte, der über einen sehr guten Kantengriff verfügt. Er kommt mit weichem und hartem Schnee zurecht, ebenso wie mit blankem Eis. Diese Bretter verlieren nicht die Kontrolle, sie brauchen nur eines: eine Skifahrerin, die ebenfalls über jede Menge Kraft und Power verfügt.

Gewicht

~

Head

D: 749,95 € | --AUT: 749,95 € | 799,95 € CH: 1.299 sFr. | 1.349 sFr.

Kraftaufwand

|

Salomon

PREIS

GEEIGNET FÜR

Rossignol

BINDUNG RC4 Z13 FF | RC4 Z17 FF (Abb.)

| 25


26

|

SKI-TEST 2007/08

PISTENCARVER PERFORMANCE

Atomic SX10 B5c | Super B LÄNGEN

BINDUNG Neox 310 | 4tix 412 PREIS

D: 599,95 € | 649,95 € AUT: 599,95 € | 649,95 € CH: 1.049 sFr. | 1.049 sFr.

Diese Kanten schneiden sich erbarmungslos durch jede Art von Untergrund. Der „SX10 B5c“ von Atomic verleiht damit jedem Fahrer automatisch großes Selbstvertrauen und Sicherheit – egal wie schnell man fährt, egal wie lang der Schwung auch ist und ob unter den Kanten blankes Eis funkelt. Allerdings braucht man für diesen äußerst schneidigen Ski relativ viel Kraft. Hier sind Frauen mit Muskeln gefragt – denn der „Super B“ von Atomic steht auf große Schwünge und hohes Tempo. Aber das bedeutet nicht, dass er sich schwer lenken lässt. Trotz seiner Stabilität hat er keine Probleme, locker und leicht einen neuen Schwung zu setzen.

|

Kraftaufwand mittel/hoch Gewicht

mittel mittel/steif Testskilänge 173 cm Breite 115/68/98 Radius 16,5 m Flex

Blizzard CMX Pro IQ | Passion Vega IQ LÄNGEN

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

Fischer

elan

Atomic

Blizzard

PREIS

D: 699,90 € | 499,90 € AUT: 699,90 € | 499,90 € CH: 1.149 sFr. | 849 sFr.

Der „CMX Pro IQ“ von Blizzard sprüht förmlich vor Leben. Ein wahres Energiebündel, das ständig neu seine Power und Kraft entlädt. So rast er unermüdlich über die Piste, verfügt dabei über eine sehr ausgewogene Balance. Gewicht und Flex bewegen sich im angenehmen Bereich. Ein Ski, der keine großen Ansprüche hat, der einfach nur seiner Energie freien Lauf gibt. Viel Kraft und Power ist beim „Passion Vega IQ“ nicht nötig. Der Ski von Blizzard bevorzugt kurze Radien und flinke Schwünge. Dabei sieht er auch noch gut aus, fährt sich gut und lenkt sich gut. Solange man nicht aufs Tempo drückt. Ein Ski mit angenehmem Flex, relativ wenig Gewicht und sehr viel Spaß.

|

Kraftaufwand

mittel Gewicht mittel Flex mittel Testskilänge 173 cm Breite 119/70/98 Radius 14,5 m (166)

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

mittel leicht weich/mittel 159 cm 119/70/98 14,5 m (166)

ERGEBNIS

~

8.8 8.7 8.8 8.2 8.3 8.5 8.6 8.7

8.0 8.6 8.3 8.5 8.3 8.3 7.9 8.5

86.4

85.2

LÄNGEN 158/165/172/178 BINDUNG PX 12 Fluid | NX Exclusive Fluid PREIS

D: 699,95 € | 599,95 € AUT: 749,95 € | 599,95 € CH: 1.099 sFr. | 999 sFr.

Zwei Bretter für anspruchsvolle Skifahrer. Der „Contact 10“ überzeugt bei langen und kurzen Schwüngen. Er kommt mit verschiedenen Fahrstilen zurecht. Der Ski von Dynastar ist ein guter Denker und Lenker, der einen sicher über die Piste führt. Wer Rennluft schnuppern möchte und volles Tempo geht, wird auch hier seine Freude haben. Aber Vorsicht! Er schießt schon mal übers Ziel hinaus. Elastisch und lebendig bei kurzen Schwüngen, zuverlässig und kontrolliert bei langen Bögen – der „Exclusive Fluid Limited“ hat viele Vorzüge. An Stabilität fehlt es ihm allerdings, wenn das Tempo immer höher und die Schwünge immer härter werden.

Kraftaufwand

|

mittel Gewicht leicht/mittel Flex weich/mittel Testskilänge 168 cm Breite 116/70/105 Radius 10–16 m

|

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

87.8

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

mittel mittel mittel 158 cm 116/70/105 10–16 m

ERGEBNIS

~

7.9 8.3 7.9 8.3 7.7 7.9 8.1 8.2

8.9 8.9 8.6 8.8 8.8 8.7 8.6 8.6

80.7

87.1

www.elanskis.com

~

mittel leicht mittel 163 cm 120/68/102 12 m

ERGEBNIS

~

7.9 8.2 8.4 8.4 8.2 8.6 8.6 8.5

8.3 8.6 8.0 8.3 8.1 8.0 8.3 8.5

84.3

83.3

www.dynastar.com

LÄNGEN 160/165/170/175/180

GEEIGNET FÜR

Stabilität

87.9

mittel Gewicht mittel Flex mittel Testskilänge 172 cm Breite 122/72/102 Radius 15 m

Fischer RC4 Progressor Flowflex

Reinlegen und sich wohl fühlen – der „Speedwave 14“ von elan ist wie eine Hängematte. Dabei verlangt er gar nicht nach Speed, sondern zieht viel lieber locker und lässig seine Schwünge über die Piste. Ein Ski der nichts fordert, aber viel gibt. Einen ganz gewissen Zauber strahlt der „Speed Magic“ von elan aus. Denn dieser Ski setzt bereits zum Schwung an, bevor man ihn überhaupt ausgelöst hat. So kommt es auch zu einem völlig unbeschwertem Ski-Vergnügen – und das sowohl für Fortgeschrittene als auch für Hobbyfahrerinnen. Viel Energie, Wendigkeit und Stabilität verzaubern jede Frau.

8.9 8.9 9.2 8.5 8.5 8.4 9.0 8.7

GEEIGNET FÜR

LÄNGEN 152/160/168/176 | 152/158/166

AUT: 749,95 € | 599,95 € CH: 1.149 sFr. | 999 sFr.

~

9.3 8.6 9.3 8.3 8.9 8.1 9.1 8.5

|

148/153/158/163/168

elan Speedwave 14 Fusion | Speed Magic Fusion Kraftaufwand

ERGEBNIS

www.atomicsnow.com

www.blizzard-ski.com

BINDUNG ELD 12.0 Fusion | ELD 11.0 Fusion PREIS D: 749,95 € | 599,95 €

~

hoch leicht/mittel mittel 162 cm 113/68/97 15 m

Dynastar Contact 10 | Exclusive Fluid Limited GEEIGNET FÜR

159/166/173/180 152/159/166/173

|

Stabilität

© Samo Vidic / elan

BINDUNG IQ 4.12 | IQ 3.10

Dynastar

GEEIGNET FÜR

152/159/166/173/180 162/169/176

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG FX 12 FF / RX Z 13 FF (Abb.) PREIS

D: 599,95 € | – AUT: – | 649,95 € CH: 1.149 sFr. | 1.199 sFr.

Kraft und Ausdauer fordert der „RC4 Progressor Flowflex“ von Fischer von seinem Piloten. Ein Traum für anspruchsvolle und starke Skifahrer, besonders wenn es um lange, ausgedehnte Schwünge geht – dann kommt er auf Hochtouren und tobt sich voll und ganz aus. Kurze Schwünge verlangen etwas Arbeit. Ein Ski voller Power, der für Sonntagsfahrer nicht sehr viel übrig hat. Höher, schneller und weiter – mit diesem Ski fliegt Frau förmlich über die Piste. Der RC4 Progressor Flowflex von Fischer braucht dafür allerdings jede Menge Antrieb. Mit dem nötigen Speed und der richtigen Power lässt er es bei langen Schwüngen richtig krachen. Aber auch weniger aggressive Ausritte liegen dem Überflieger.

Kraftaufwand mittel/hoch Gewicht

mittel mittel Testskilänge 170 cm Breite 117/70/100 Radius 15 m Flex

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

mittel/hoch mittel steif 170 cm 117/70/100 15 m

ERGEBNIS

~

8.1 8.3 8.2 8.1 8.4 8.1 8.6 8.4

8.6 8.1 8.4 8.0 8.3 7.8 8.6 7.7

83.5

83.7

www.fischer-ski.com


Rider: Jochen

Reiser Xhan GT 2in1


28

|

SKI-TEST 2007/08 K2 Apache Crossfire | T9 Burnin Luv

Head iXRC 1200 SW LÄNGEN 149/156/163/170/177

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG RFD 12 PREIS

D: 649,95 € | AUT: 629,95 € CH: 1.170 sFr.

Eisiger Schnee und hohes Tempo sind für den „iXRC 1200 SW“ von Head nicht die Bedingungen, die er bevorzugt. Dieser Ski will einfach nur spielen und tanzen, bei jedem Schwung auf der Piste. Je leichter und lockerer das Spiel läuft, umso besser für Ski und Fahrer. Dann ist Spaß garantiert! Über diesen Ski braucht man nicht viel zu sagen – der iXRC 1200 SW überzeugt auch die weiblichen Testfahrerinnen durch seine konstant guten Werte. Es gibt keine einzelnen herausragenden Merkmale und Besonderheiten. Dieser Ski überzeugt einfach in jeder Hinsicht, in jedem Bereich. Ein Ski, der mit Eleganz, Kompetenz und Kontrolle schnell jede Skifahrerin für sich gewinnen kann.

Kraftaufwand

mittel Gewicht leicht Flex weich/mittel Testskilänge 170 cm Breite 115/68/101 Radius 14,3 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

mittel/hoch mittel mittel 163 114/68/100 13,1 m

ERGEBNIS

~

8.2 8.4 8.0 8.6 8.2 7.8 8.3 8.3

8.2 8.1 8.5 8.2 8.1 8.2 8.3 8.3

82.5

84.3

LÄNGEN 160/167/174/181

GEEIGNET FÜR

BINDUNG Marker M1 12.0

Marker M1 11.0 Ti PREIS

D: 629,95 € | 549,95 € AUT: 629,95 € | 549,95 € CH: 1.099 sFr. | 999 sFr.

Harter oder softer Schnee – das macht für den „Apache Crossfire“ überhaupt keinen Unterschied. Er verbindet beides mit unglaublicher Eleganz und Leichtigkeit. Ein sehr guter All-Mountain-Ski, der einem viel Spaß und Freude bereitet – ohne dass man viel dafür arbeiten muss. Der „T9 Burnin Luv“ von K2 überzeugt, allerdings nicht als stürmischer Liebhaber. Er ist ein sehr stabiler und solider Gefährte, der lange und ausgedehnte Schwünge liebt, aber auch sonst locker von Schwung zu Schwung zieht und über einen guten Kantengriff verfügt.

Kraftaufwand

mittel Gewicht mittel Flex mittel Testskilänge 174 cm Breite 117/70/101 Radius 16 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

www.head.com

Nordica Dobermann Spitfire GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG 03-11 Ti

Nordica Völkl

K2 Salomon

Head Rossignol

D: 599 € | AUT: 599 € CH: 1.100 sFr.

Der „Dobermann Spitfire“ ist einfach ein Allround-Genie – egal wer auf dem Ski steht, egal welche Schneeverhältnisse herrschen. Dieser Ski von Nordica ist ein wahres Vergnügen. Er ist unglaublich vielseitig, kommt spielerisch mit jeder Art von Kurve klar. Ihm ist kein Schwung zu eng, zu lang, zu kurz oder zu schnell. Es gab lediglich vereinzelt leichte Beschwerden, dass der Spitfire bei hohem Tempo etwas unruhig wird. Power und Finesse werden laut den weiblichen Testerinnen beim Dobermann Spitfire völlig unbeschwert kombiniert. Volle Power und Speed bringen den Ski von Nordica ebenso in Bestform und machen ihn einerseits zu einem Racer, andererseits kommt er auch mit dem Feingefühl einer Ballerina klar. Ein perfekter Allround-Ski, der keinerlei Zweifel aufkommen lässt.

Kraftaufwand mittel/hoch Gewicht

leicht Flex mittel Testskilänge 170 cm Breite 122/70/105 Radius 14 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

hoch mittel mittel 162 cm 122/70/105 13 m

ERGEBNIS

~

8.5 8.9 8.6 9.0 8.9 8.9 8.9 8.9

9.1 8.9 9.2 8.8 8.9 8.9 8.8 8.9

88.9

89.5

LÄNGEN 155/165/175/185

GEEIGNET FÜR

BINDUNG K Z12 ZI B75

Dieser Ski hat mehrere Gesichter. Auf manche Tester wirkte der „Aero X“ von Salomon eher sanft und angenehm. Andere hingegen empfanden ihn eher als aggressiven und anspruchsvollen Ski. Ein Ski, der auf jeden Fall überzeugt, wenn man eines dieser Gesichter mag und sich auf die speziellen Fahreigenschaften des Aero X einstellen kann und will. Testerinnen konnte der Aero X von Salomon weniger überraschen – im Gegenteil: Dieser Ski ist ein treuer, solider und sehr zuverlässiger Partner. Er schießt über die Piste und lässt sich dabei durch nichts bremsen. Egal wie Schnee oder Terrain beschaffen sind: Er zieht souverän seine Schwünge. Besonders geeignet für Leichtgewichte.

~

8.5 8.4 8.6 8.4 8.0 7.8 8.6 8.3

8.1 8.1 7.6 7.7 8.0 7.9 7.8 7.7

83.5

79.5

LÄNGEN 150/158/165/173

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG Axium 120 TPI² PREIS

D: 579,95 € | AUT: 579,95 € CH: 1.070 sFr.

Easy Rider ist ein Hardrocker gegen den „Radical 8S“ von Rossignol. Es ist unglaublich, wie locker, leicht und lässig dieser Ski auf jeden Schwung anspricht und ihn dann mehr als spielerisch ansetzt und umsetzt. Lange wie kurze Schwünge bringen den Radical 8S immer und überall zum Tanzen. Man kann diesem Ski voll und ganz vertrauen – wie einem besten Freund.

Kraftaufwand mittel/hoch Gewicht

leicht/mittel mittel Testskilänge 165 cm Breite 118/67/104 Radius 12 m Flex

|

Stabilität

ERGEBNIS

8.6 9.1 8.5 8.3 8.6 8.5 8.5 8.5

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

86.9

www.rossignol.com

Völkl Tigershark 10 Foot | Attiva Fuego

Salomon Aero X D: 799,95 € | AUT: 799,99 € CH: nicht erhältlich

ERGEBNIS

www.k2skis.com

www.nordica.com

PREIS

~

mittel leicht/mittel mittel 160 cm 115/68/99 13 m

Rossignol Radical 8S

LÄNGEN 154/162/170/178 PREIS

|

146/153/160/167

Kraftaufwand

|

hoch Gewicht mittel Flex mittel Testskilänge 170 cm Breite 115/69/98 Radius 16,1 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

mittel mittel mittel 162 cm 115/68/97 14,2 m

ERGEBNIS

~

8.6 8.5 8.8 8.3 8.7 8.5 8.8 8.5

7.9 7.9 7.9 7.8 7.6 7.9 7.9 7.7

86.6

79.6

www.salomonski.com

LÄNGEN

BINDUNG Motion iPT 11.0 TC

Motion iPT 11.0 PREIS

GEEIGNET FÜR

154/161/168/175/182 147/154/161/168

k.A.

Wie eine Rakete zischt der „Tigershark 10 Foot“ durch den Schnee. Sein Kantenspiel ist anspruchsvoll und sein Kantengriff extrem. Egal wie hart das Eis unter seinen Brettern auch ist, der Tigershark bringt es zum Schmelzen. Gerade bei langen Schwüngen zeigt er seine ganze Stärke. Wenn man dieses wilde Raubtier bändigen kann, ist großer Spaß garantiert. Gas, Gas, Gas! Der „Attiva Fuego“ von Völkl ist ein sehr kraftvoller Ski, der sich flink, schnell und leicht von Schwung zu Schwung katapultiert. Er braucht und verlangt viel Power. Ein sehr ansprechender Ski, der sehr viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Und: Durch seine tiefere und kürzere Skispitze spart er auch noch Gewicht – das bringt noch mehr Power!

Kraftaufwand

|

hoch Gewicht mittel Flex mittel Testskilänge 168 cm Breite 123/73/105 Radius 14,3 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

~

mittel/hoch mittel mittel 161 121/73/105 12,9 m

ERGEBNIS

~

8.7 8.2 8.9 8.2 8.8 8.3 8.7 8.6

8.9 8.5 8.8 8.6 8.6 8.6 8.8 8.6

85.8

87.3

www.voelkl.com


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www.kjus.com


30

|

SKI-TEST 2007/08

PISTENCARVER SPORT

Atomic SX9 ppl | Cool Minx LÄNGEN

BINDUNG 4tix 310 | 4tix 310 PREIS

GEEIGNET FÜR

146/154/162/170/178 132/141/150/159/168 D: 429,95 € | 329,95 € AUT: 399,95 € | 299,95 € CH: 799 sFr. | 380 sFr.

Konstanz, Sicherheit und Zuverlässigkeit – der „SX 9“ ist der Schwiegersohn, von dem Mütter träumen. Er will mit seinen Stärken nicht angeben, sondern zeigt sie, wenn sie verlangt werden. Auch abseits der Piste überzeugt der SX 9. Buckel, Eis und Dreck bringen ihn nicht aus dem Gleichgewicht. Ein sehr guter Allround-Ski und Schwiegersohn. Hohes Tempo, lange Schwünge und Kanten, die schnell und fest beißen, wenn es darauf ankommt – der „Cool Minx“ von Atomic erfüllt diese Kriterien. Ein Ski für Frauen, die mehr auf Speed und Power stehen als auf Finesse und Eleganz. Kleine, feine Schwünge liegen diesem coolen Flitzer eher weniger. Riesenslalom-Tore sind sein Element.

©Dynamic

Kraftaufwand Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

|

~

mittel/hoch mittel leicht leicht mittel weich/mittel 170 cm 159 cm 112/67/97 112/68/96 16 m 15 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

9.0 9.0 9.2 8.8 9.0 9.2 9.0 9.0

8.7 8.5 8.7 8.2 8.8 8.3 9.0 8.2

88.4

86.1

www.atomicsnow.com

Blizzard CMX 11 IQ | Passion 10 IQ LÄNGEN

BINDUNG IQ 3.10 | IQ 3.10

Fischer

elan

Dynastar

Atomic

Blizzard

PREIS

Dynastar Contact 9 | Exclusive Fluid GEEIGNET FÜR

152/159/166/173 149/156/163/170 D: 499,90 € | 469,90 € AUT: 499,90 € | 469,90 € CH: 849 sFr. | 699 sFr.

Schnell, schneller, Blizzard „CMX 11 IQ“! Dieser Ski verlangt nicht viel, aber das dafür umso stärker – und zwar Speed. Er fühlt sich dabei natürlich auf sauberen, glatten Pisten am wohlsten. Aber das heißt nicht, dass er abseits der Piste ins Schleudern kommt. Doch große, breite, lange Schwünge mit höchstem Tempo sind einfach sein Ding. Dieser Ski bereitet Frau keine Sorgen. Der „Passion 10 IQ“ löst locker und leicht jeden Schwung aus, bewegt sich sehr vielseitig und ausgewogen auf der Piste. Und so bringt ihn geringes Tempo genauso wenig aus der Ruhe wie hohe Geschwindigkeiten. Er bleibt stabil und wendig, egal wie hart oder weich der Schnee unter seinen Brettern ist.

Kraftaufwand Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

|

~

hoch mittel mittel mittel mittel weich 166 cm 163 cm 119/70/98 114/69/99 14,6 m 14,5 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

9.0 8.8 8.7 8.5 8.7 8.7 8.8 7.3

8.0 8.8 8.5 7.8 7.8 8.3 8.5 8.3

83.4

80.7

LÄNGEN

GEEIGNET FÜR

158/165/172/178 148/153/158/163/168

BINDUNG

NX 12 Fluid Nova Exclusive AFC Fluid

PREIS

D: 599,95 € | 499,95 € AUT: 649,95 € | 549,95 € CH: 999 sFr. | 899 sFr.

Voller Energie steckt der „Contact 9“. Er rast unbeirrt und unaufhaltsam über die Piste. Damit er nicht ins Wanken gerät, sollte man ziemlich zentral auf ihm stehen. Dann kann er seine Stärken ausspielen und ist zum Touchdown bereit. Besonders geeignet für kräftige und kompakte Fahrer. Der „Exclusive Fluid“ – nichts und niemand kann ihn aus dem Rhythmus bringen. Denn er verfügt über eine große Vielseitigkeit und noch größere Leichtigkeit, setzt jeden Schwung sicher und spielerisch an. Fehler vergibt er mit einem Augenzwinkern.

Kraftaufwand

Locker und leicht, sportlich und anspruchsvoll bewegt sich der „Wave Magic“ (WS) von elan durch den Schnee. Ein Ski, der auf jedem Untergrund seine Vielseitigkeit ausspielt und keinerlei Probleme mit langen und kurzen Schwüngen bekommt. Der Wave Magic ist allerdings nicht nur ein guter Begleiter und Spaßmacher, er überzeugt auch fordernde und anspruchsvolle Skifahrerinnen. Einfach zauberhaft!

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.0 8.4 8.4 8.2 8.4 8.4 8.2 8.4

8.8 8.5 8.3 9.0 8.3 8.3 8.5 9.0

79.9

86.5

www.dynastar.com

Fischer RX 8 Fire FTI

LÄNGEN

152/158/166 BINDUNG ELW 9.0 Fusion PREIS D: 449,95 € | AUT: 449,95 € CH: 749 sFr.

~

mittel mittel Gewicht mittel mittel Flex mittel weich Testskilänge 172 cm 158 cm Breite 122/68/102 120/68/102 Radius 12 m 12 m

www.blizzard-ski.com

elan Wave Magic Fusion

|

GEEIGNET FÜR

~

Kraftaufwand Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

mittel mittel weich/mittel 158 cm 115/70/103 10–16

ERGEBNIS

~

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

8.3 9.0 8.3 8.3 8.0 9.0 9.0 9.0 88.7

www.elanskis.com

LÄNGEN

155/160/165/170/175 BINDUNG FS 11 RF | FX 12 RF (Abb.) PREIS D: 499,95 € | 529,95 € AUT: – / 529,95 € CH: 999 sFr. | 1.049 sFr. Leicht, vielseitig und äußerst tolerant – der „RX 8 Fire FTI“ von Fischer bläst nicht unnötig seine Backen auf und besitzt auch keinen neumodischen und unnötigen Schnickschnack. Dieser Ski will einfach nur eines – die Pisten runter rasen. Und das mit solider Zuverlässigkeit und großer Konstanz. Ein Ski, der auch gerne mal einen Fehler vergibt und jede Menge Spaß bringt. Testerinnen spürten jede Menge Feuer im RX 8 Fire FTI. Er kommt wie ein ausgedientes Vollblut über die Piste, das immer noch über viel Power und Kraft verfügt und wie ein Rennski losgaloppiert. Lange Schwünge auf hartem Schnee sind sein Element. Aber auch sonst zieht er sicher seine Bahnen über den Berg.

GEEIGNET FÜR

Kraftaufwand

|

~

mittel mittel/hoch Gewicht leicht/mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 170 cm 160 cm Breite 116/65/98 116/65/98 Radius 14 m 12 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

8.6 8.7 8.6 8.7 8.1 8.4 8.4 8.6

8.6 8.6 9.0 8.2 8.4 9.0 8.6 8.6

82.8

82.8

www.fischer-ski.com


www.skipressworld.com K2 Apache Ranger | T9 True Luv mittel/hoch mittel Gewicht mittel mittel Flex weich/mittel weich Testskilänge 170 cm 163 cm Breite 118/68/104 117/68/103 Radius 13,2 m 12,1 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.8 9.0 9.0 8.8 8.3 8.7 8.7 8.8

8.2 8.2 8.8 8.2 8.0 8.6 9.2 8.4

85.9

84.2

LÄNGEN

GEEIGNET FÜR

153/160/167/174 146/153/160/167

BINDUNG Marker M2 10.0 | Marker M2 10.0 PREIS

D: 399,95 € | 359,95 € AUT: 399,95 € | 359,95 € CH: 749 sFr. | 699 sFr.

Leichtgewichte werden auf diesen Ski voll abfahren. Der „Apache Ranger“ zieht unbeirrt durch den Schnee und legt saubere Übergänge hin – von langen Schwüngen in kurze Schwünge und zurück. Ein Alleskönner, der solide und stabil über die Piste gleitet. Schwünge setzt er locker und leicht, hält mit wenig Aufwand die Kante und überzeugt durch seine Gelassenheit – ob nun bei kleinen oder großen Kurven. Der „T9 True Luv“ zieht souverän und sicher seine Bahn, auf unterschiedlichstem Untergrund. Ein äußerst angenehmer und freundlicher Pistengefährte, der immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Hohes Tempo und sprunghafte Schwünge reizen diesen Ski nicht so.

|

Kraftaufwand

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

www.head.com

84.2

83.1

www.k2skis.com

Rossignol Zenith Z3 Oversize | Attraxion III LÄNGEN

PREIS

03-11 Ti | 03-11 Ti D: 599 € | 499 € AUT: 599 € | 499 € CH: 1.000 sFr. | 850 sFr.

Skifahren kann so schön und einfach sein – besonders mit der „Speedmachine Mach 2 XBI“ von Nordica. Kein anderer Ski löst so schnell und leicht jeden Schwung aus. Auch in Kurven überzeugt er auf der ganzen Linie. Topspeed ist nicht notwendig. Bestechend ist das zuverlässige und traumhafte Kantenspiel von Schwung zu Schwung. Er ist sehr freundlich, verständnisvoll, hilfsbereit und hört einem auch noch zu, wenn man ein Problem hat – die Rede ist vom „Olympia Speed“ (WS). Kantengriff, Vielseitigkeit und Schwungauslösung sind vom Feinsten.

~

mittel/hoch hoch Gewicht leicht mittel Flex mittel mittel Testskilänge 170 cm 162 cm Breite 116/70/102 116/70/102 Radius 15,4 m 13,8 m

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Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.8 9.6 9.2 9.2 9.0 9.4 9.4 9.2

9.2 9.0 9.2 9.2 9.2 9.0 9.2 9.4

90.3

90.1

154/162/170/176 146/154/162

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BINDUNG Axium 110 TPI² | Saphir 110 TPI² PREIS

D: 429,95 € | 449,95 € AUT: 429,95 € | 449,95 € CH: 810 sFr. | 840 sFr.

Der „Zenith Z3 Oversize“ von Rossignol ist einfach gut. Er besitzt einen guten Kantengriff, läuft gut bei kurzen wie langen Schwüngen, verfügt über einen guten Drehpunkt und guten Flex. Ein guter Ski, der in allen Bereichen und bei allen Kriterien überzeugen konnte. Wer diesen Ski kauft, macht nichts falsch. Solide und souverän zieht der „Attraxion III“ seine Schwünge über die Piste. Ein zuverlässiger Weggefährte und angenehmer Partner, der keinen Sinn für stürmische Ausflüge hat. Er verfügt über genügend Kantengriff, bleibt auf jedem Terrain standfest – ungeliebte Überraschungen sind nicht zu befürchten. Dieser Ski weiß genau, was er tut.

www.nordica.com

Salomon Aero GT | Rush LÄNGEN

PREIS:

D: 529,95 € | 499,95 € AUT: 499,99 € | 499,99 € CH: 890 sFr. | 850 sFr.

Der „Aero GT“ tut fast alles – er springt wie von selbst in jeden Schwung, hält die Linie, egal wie lang und breit der Schwung auch ist – je länger, desto besser! Sein geringes Gewicht spricht besonders leichte Fahrer an. Ein echter Cruiser, der völlig uneigennützig aus jedem einen besseren Skifahrer macht. So viel Energie wie der „Rush“ von Salomon besitzt kaum ein anderer Ski in diesem Test. Ein Kraftpaket, das stabil und sicher über die Piste rauscht, wenn es genügend Schwung und Power bekommt. Aber selbst bei geringerem Tempo überzeugt der Rush und verliert nichts von seinem Enthusiasmus. Ein Ski, der in der Ideallinie richtig Gas gibt, aber auch bei kleinen, kurzen Schwüngen glänzt.

Kraftaufwand

~

mittel/hoch mittel/hoch Gewicht leicht/mittel mittel Flex weich/mittel mittel Testskilänge 170 cm 162 cm Breite 121/72/100 121/72/100 Radius 14,8 m 14,8 m (170)

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Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.1 8.4 8.3 8.7 8.1 8.1 8.4 8.4

8.0 8.0 8.0 7.8 7.8 7.2 8.0 7.4

82.5

77.7

www.rossignol.com

Völkl Tiger Twenty | Attiva Sol GEEIGNET FÜR

144/152/160/168 154/162/170/178

BINDUNG K Z10 B75 | K Z10 TI B75

GEEIGNET FÜR

|

Head

BINDUNG

Kraftaufwand

|

~ 8.6 8.8 9.0 8.6 8.0 8.8 8.8 8.6

LÄNGEN

GEEIGNET FÜR

ERGEBNIS

8.8 8.4 8.6 8.6 8.6 8.8 8.8 8.6

Nordica Speedmachine Mach 2 XBI | Olympia Speed 154/162/170/178 146/154/162/170/178

~

mittel mittel Gewicht mittel leicht Flex mittel mittel Testskilänge 167 cm 160 cm Breite 119/72/103 119/72/103 Radius 14 m 13 m

Kraftaufwand

|

~

mittel/hoch mittel/hoch Gewicht leicht/mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 170 cm 160 cm Breite 117/68/100 112/65/95 Radius 14,8 m 13,3 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

8.8 8.8 8.5 8.8 9.3 8.5 9.5 8.5

9.3 8.8 8.8 8.5 9.0 8.8 8.8 8.8

86.9

87.1

www.salomonski.com

LÄNGEN

BINDUNG 3 Motion 10.0

|

3 Motion 10.0 Attiva PREIS

GEEIGNET FÜR

154/161/168/175 148/154/161/168

k.A.

Dieser Ski macht alles und kann alles. Der „Tiger Twenty“ spielt mit langen und kurzen Schwüngen, kommt mit hartem und weichem Untergrund klar, bleibt stabil und verliert nichts an Energie. Ein Ski zum Wohlfühlen. Außerdem ist er lebendig und leicht. Man braucht allerdings viel Kraft, um dieses Raubtier in der Spur zu halten Der „Attiva Sol“ gleitet über die Piste – und zwar elegant und sicher von Schwung zu Schwung. Er spielt mit dem Schnee unter seinen Brettern und bringt einfach gute Stimmung – wie Sonnenschein. Beste Werte erreicht er bei langen, ausgedehnten Schwüngen. Aber auch bei kurzen Radien überzeugt er voll und ganz, löst jeden Schwung spielerisch leicht aus.

|

Kraftaufwand

~

hoch mittel Gewicht leicht leicht/mittel Flex mittel mittel Testskilänge 168 cm 161 cm Breite 115/69/100 115/69/100 Radius 15,2 m 13,8 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

9.3 9.1 9.1 8.6 9.5 8.8 9.3 9.0

8.7 9.0 8.5 9.0 8.8 8.8 8.8 8.8

90.9

88.4

www.voelkl.com

Nordica

Kraftaufwand

~

Völkl

|

K2

Wer den „iXRC 800“ von Head sauber auf der Kante fährt und einfach durch den Schnee schneiden und schießen lässt, der wird ins Schwärmen geraten. Denn dieser Ski übernimmt alles – egal wie hart oder weich der Schnee auch ist, egal wie lang der Schwung ausfällt. Mit unglaublicher Kontrolle, viel Komfort und Kompetenz zieht er seine Bahn. Ein Partner, auf den man sich immer verlassen kann. Brilliant bei langen Schwüngen und hartem Untergrund – Damen finden wahren Gefallen an diesem Cruiser. Allerdings verlangt er nach Geschwindigkeit, sonst wird er unruhig und verliert von seinen unglaublich sicheren und harmonischen Laufeigenschaften. Kurze Schwünge machen ihm nicht so großen Spaß, aber auch diese zieht er mit dem richtigen Tempo souverän durch.

GEEIGNET FÜR

Salomon

LÄNGEN

Rossignol

Head iXRC 800 149/156/163/170/177 BINDUNG RF 11 PREIS D: 499,95 € | AUT: 479,95 € mit RFD 12 | CH: 920 sFr.

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KAUFBERATUNG ALLROUND-SKI

© Chris Lennan, Völkl

von Christian Penning

ALLROUND-SKI

VOLL DER SPASS! Mal staubender Pulverschnee, mal perfekt gewalzte „Autobahn“ – heute eine genussvolle Pistensafari, morgen dann ein aufregendes Skiabenteuer off-Piste. Abwechslung macht Spaß – und immer mehr Ski machen diesen Spaß auch mit. Vielseitige Allrounder sind der Renner.

Allround – ein Ski für alle Fälle Ein typischer Spätwintertag in den Alpen: Eine Kaltfront ist durchgezogen. Über Nacht hat es 20 Zentimeter geschneit. Yipiiieeh! Ab in den Neuschnee! Am nächsten Morgen überzieht ein tückischer Bruchharschdeckel die Hänge. Also besser auf präpariertem Terrain bleiben. Gegen Nachmittag ist der Südhang, der eben noch einem kurzflorigen Teppichboden glich, kaum wiederzuerkennen. Buckel aus Sulzschnee türmen sich auf. Um wirklich perfekt gerüstet zu

sein, bräuchte man für die unterschiedlichen Verhältnisse mindestens zwei bis drei Paar unterschiedliche Ski – mal ein Freeride-orientiertes Modell, mal einen Carver. Doch wie Umfragen der Skiindustrie ergeben haben, kann oder will sich die Mehrzahl der Skifahrer nicht mehr als ein Paar Ski leisten. Also was tun? Die aktuelle Generation Allround-tauglicher Skimodelle bietet einen prima Kompromiss. Diese Ski sind ausreichend tailliert, um wie per Servolenkung durch die Kurve zu steuern. Gleichzeitig ist der Shape aber auch breit genug, um ohne Mühe durch Neuschnee oder Sulz zu gleiten. Natürlich gibt es auch bei den Allround-Ski Unterschiede.

High Performance – für Könner on- und off-Piste Die Modelle der Kategorie High Performance sind durchwegs sportlich abgestimmt. Ihr Flex ist im Schnitt etwas härter als bei den Modellen der beiden anderen Kategorien. Dies bedeutet, dass hier gute bis sehr gute Fahrer gefragt sind, die den Ski und die jeweilige Fahrtechnik auf und abseits der Pisten beherrschen. Generell gilt: Je breiter der Ski, desto besser sind seine Qualitäten im Tiefschnee und abseits der Piste. Je schmäler, desto wohler fühlt er sich auf der Piste.

Für Einsteiger, Genießer und Lernwillige Die Ski der Kategorien Performance und Sport sind im Grenzbereich nicht mehr ganz so stoisch laufruhig und bringen auf harter Piste einen Tick weniger Druck auf die Kante. Dafür lassen sie sich einfacher fahren. Mit ihnen kommen auch Einsteiger problemlos zurecht und können das „off-Piste-Fahren“ sogar erlernen oder verbessern. Doch auch fortgeschrittene Fahrer, die tempomäßig nicht unbedingt ans Limit gehen, haben damit ihre Freude, denn sie lassen sich genussvoller durch alle Geländearten steuern und fordern den Skifahrer weniger heraus. Außerdem bieten sie in der Regel ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.


www.skipressworld.com

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FÜR SEHR GUTE FAHRER | ALLROUND HIGH PERFORMANCE

SKILÄNGE

WAS KÖNNEN DIE SKI? Sehr vielseitige, sportliche Ski für mittlere bis weite Schwünge. Sehr guter Kantengriff und gute Laufruhe. Je nach Länge sind die Ski wendiger (kurze Länge) oder spurstabiler (größere Länge). Universelle Ski mit breitem Einsatzbereich, von der Piste bis zu Abstechern in den Tiefschnee. Auch klassisch gerutschte Schwünge sind kein Problem. WAS KÖNNEN SIE? Sie lieben es, flott und sportlich zu fahren. Mehr als die Bestzeit zählt für Sie jedoch der Spaß. Ob gewalzte Piste, Buckel, Neuschnee, enge oder weite Schwünge – Sie fühlen sich überall zu Hause. ALTERNATIVEN: Ski der Kategorie Pistencarver High Performance für Fahrer, die nur auf der Piste unterwegs sind. Allround Performance für Genießer, denen geringer Kraftaufwand wichtig ist.

Bei der Wahl der richtigen Skilänge zählt nicht allein die Körpergröße. Entscheidend sind vielmehr Fahrkönnen, Tempo und Körpergewicht. Je nach Fahrkönnen sollten Sie zu etwas kürzeren oder längeren Ski greifen. Auch bei den Allroundern gilt: slalomorientierte Ski (kurze Schwungradien) wählt man kürzer (155–165 cm) als Ski für weitere Schwünge (160–180 cm). Je nach Länge können die Fahreigenschaften der Ski von wendig und weniger laufruhig (kürzere Ski) bis hin zu spurtreu und sehr laufruhig (längere Ski) variieren. Abseits der Piste gilt: je länger und je breiter, desto mehr Auftrieb bei Neuschnee. BASISLÄNGE: 160–170 cm EINSTEIGER UND/ODER SEHR LEICHTE FAHRER: minus 5–10 cm SPORTLICHE UND/ODER SCHWERE FAHRER: plus 5–10 cm

FÜR GUTE FAHRER | ALLROUND PERFORMANCE WAS KÖNNEN DIE SKI? Leicht zu beherrschende, gutmütige Ski für Ein- und Aufsteiger. Mittlere und kleine Schwungradien gelingen ohne großen Kraftaufwand. In erster Linie für mittleres Tempo geeignet, breiter Einsatzbereich. WAS KÖNNEN SIE? Ob Carving oder gerutschte Schwünge, Sie arbeiten noch an dem einen oder anderen Defizit in der Fahrtechnik. Sie suchen einen Ski, mit dem Sie ihr Können verbessern oder einfach nur Spaß haben. Dabei nutzen Sie den gesamten Berg. ALTERNATIVEN: Ski der Kategorie Pistencarver Performance, wenn die Welt abseits der Pisten doch nicht so die Ihre ist.

EXPERTENTIPP „Allround-Modelle mit breiterer Skimitte liegen voll im Trend. Dadurch sind die Ski wesentlich fahrstabiler und fehlerverzeihender. Dank der größeren Auflagefläche gleiten sie off-Piste auch prima durch Neuschnee oder weichen Firn.“ Dominik Heigemeier, Marketing-Manager elan

FÜR EINSTEIGER BIS GUTE FAHRER | ALLROUND SPORT WAS KÖNNEN DIE SKI? Sehr wendige, mittelleichte bis leichte Ski. Lassen sich mit geringem Kraftaufwand steuern. Sehr fehlerverzeihend. On-Piste am besten auf präparierten, griffigen und weichen Pisten, off-Piste in leichterem Gelände, am besten bei kürzeren Abstechern direkt neben erschlossenen Pisten und bei unkomplizierten Schneebedingungen. Werden bei hohem Tempo unruhig. In der Regel hervorragendes Preis-LeistungsVerhältnis für den Einstieg oder Skifahrer mit weniger Skitagen pro Jahr. WAS KÖNNEN SIE? Sie feilen gerade noch an Ihrer Fahrtechnik, haben die ersten Schwünge auf Ski gerade hinter sich oder wollen die Faszination des Tiefschneefahrens zum ersten Mal entdecken. Sie suchen einen Ski, der Ihnen dabei hilft, möglichst schnell Fortschritte zu machen. ALTERNATIVEN: Ski der Kategorie Allround Performance für fortgeschrittene Fahrer, oder Ski der Kategorie Pistencarver Sport für Fahrer, die nicht unbedingt abseits der Pisten unterwegs sein wollen und das Erlebnis auf der präparierten Piste vorziehen. © Nordica


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SKI-TEST 2007/08 LÄNGEN 152/162/172 | 150/157/164 BINDUNG Neox 412 | 4tix 310 PREIS D: 879,95 € | 499,95 €

AUT: 849,95 € | 479,95 € CH: 1.599 sFr. | 899 sFr.

ALLROUND | ALLESKÖNNER

FÜR PISTE UND GELÄNDE

elan

Wer nicht nur auf, sondern auch abseits der Pisten grenzenlosen Spaß haben möchte, der sollte sich die Allround-Ski genauer ansehen. Diese Alleskönner bieten und bewegen einiges. Ob in feinstem Pulver, auf unberührten Steilhängen oder blankem Eis, die Ski in dieser Kategorie hinterlassen überall ihre Spuren – nichts scheint sie zu stoppen, nichts kann sie bremsen. In drei Kategorien sind die Allrounder aufgeteilt: „Allround High Performance“, „Allround Performance“ sowie „Allround Sport“.

Blizzard

Atomic

ALLROUND HIGH PERFORMANCE

Atomic MB5 i | Foxy Mama

Fangen wir mit den „High Performance“-Modellen an: Sie sind für sehr gute Skifahrer ausgelegt, die jedes Terrain, Tempo und jeden Schnee meistern. Damit können abenteuerlustige Männer wie Frauen auch abseits der Piste richtig Gas geben. In der zweiten Kategorie der Allrounder standen die „Performance“Bretter im Blickpunkt der Testfahrer. Diese Ski bieten ein ähnliches Potential wie die High-Performance-Modelle: Sie liefern ebenfalls ein rasantes Abenteuer, sind dabei allerdings nicht ganz so aggressiv abgestimmt und bieten auch weniger perfekten Fahrern den richtigen Spaß und alle Möglichkeiten. In der Kategorie „Allround Sport“ geht es nicht unbedingt so rasant zu. Diese Ski haben viel Ruhe und Gelassenheit, verzeihen Fehler und sind ideal für Fahrer, die ihr Können verbessern oder genussvoll in jedem Terrain cruisen wollen. Sie sollen Spaß bringen – egal wie schnell oder langsam man ist. Und so versprechen alle drei Kategorien ungebremstes Fahrvergnügen in weißen Berglandschaften, auf und abseits der Pisten.

Mit viel Kraft und Technik kann man diesen Bullen auf der Piste bändigen. Dann wird aus dem „MB5“ von Atomic ein mitreißender Partner, dem keine Abfahrt zu schnell, zu steil oder zu hart sein kann. Nur wenn man ihn bei den Hörnern packt, schenkt er einem seine große Energie und setzt sie in Qualität und Stärke um. Ansonsten wirft er einen beim kleinsten Fehler erbarmungslos ab. Die „Foxy Mama“ lässt sich nichts vormachen – sie verfügt über so viel Power und Energie, dass man diesen Ski kaum bremsen kann. Durch den starken Kantengriff klebt man förmlich auf der Piste – egal ob man über Eis oder weichen Schnee gen Tal schießt. Einfluss auf die Wendigkeit hat das allerdings nicht.

GEEIGNET FÜR Kraftaufwand

|

~

hoch mittel Gewicht mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 172 cm 164 cm Breite 133/76/116 125/74/109 Radius 12 m 12,5 m

ERGEBNIS Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

~

8.5 8.1 8.8 7.4 8.4 7.7 8.6 7.7

8.9 8.7 9.0 8.2 8.5 8.6 8.8 8.6

83.7

87.4

www.atomicsnow.com

Blizzard IQon 7900 Magnum | Emoción 7900 Rage GEEIGNET FÜR

LÄNGEN 158/165/172/179

151/158/165/172 BINDUNG IQ 3.10 | IQ 3.10 PREIS D: 599,90 € | 599,90 €

AUT: 599,90 € | 599,90 € CH: 999 sFr. | 999 sFr.

Raum und Freiheit liebt der „IQon 7900 Magnum“ – eine sportliche Limousine in Form von zwei Brettern, die äußerst kraftvoll, komfortabel und kontrolliert durch den Schnee rauscht. Lange und schnelle Turns bringen den Magnum in Höchstform. Enge Schwünge bringen ihn ins Schleudern. Mit Krallen wie bei einer Raubkatze erregt der „Emoción 7900“ Aufsehen. Krallen in Form seiner scharfen Kanten, die jeden Untergrund in die Klauen nehmen. Lange, ausgedehnte Schwünge machen dem Emoción am meisten Spaß, allerdings sollte man dabei nicht zu viel Gas geben.

Kraftaufwand

|

~

mittel mittel Gewicht leicht/mittel leicht/mittel Flex mittel mittel Testskilänge 172 cm 165 cm Breite 120/79/105 118/79/103 Radius 17,5 m 16 m

ERGEBNIS Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

~

8.4 8.5 8.3 7.5 8.3 8.0 8.7 8.0

8.0 8.1 8.2 8.1 7.7 7.8 8.2 7.8

83.7

80.3

www.blizzard-ski.com

elan Magfire 14 Fusion | Wave Spice Fusion LÄNGEN 152/160/168/176/184

GEEIGNET FÜR

152/158/166 BINDUNG ELD 12.0 Fusion WB

|

ELD 11.0 Fusion WB PREIS

D: 799,95 € | 699,95 € AUT: 799,95 € | 699,95 € CH: 1.249 sFr. | 1.049 sFr.

Groß, größer – der „Magfire 14“ von elan ist eine Bombe, die mit voller Wucht durch den Schnee schießt. Allerdings nur bei großen, langen Schwünge. Er ist ein extrem kraftvoller und schneller Cruiser, der mit engen, kurzen Schwüngen nicht zurechtkommt. Ein Ski für Fortgeschrittene. Ein Energiebündel ist der „Wave Spice“ nicht gerade. Aber das muss er auch gar nicht sein. Der Ski von elan überzeugt durch sein leichtes Kantenspiel und sein kraftvolles, stabiles Fahrvermögen bei langen Schwüngen. Darüber hinaus tanzt er angenehm und kontrolliert über jede Art von Untergrund.

Kraftaufwand

|

~

mittel mittel Gewicht mittel/schwer mittel Flex mittel mittel Testskilänge 176 cm 158 cm Breite 126/82/109 126/80/109 Radius 17,2 m 13,4 m

ERGEBNIS Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

~

8.1 7.7 7.9 7.7 7.5 7.4 8.1 7.6

7.6 7.5 7.7 7.5 7.3 7.3 7.7 7.3

79.5

76.4

www.elanskis.com


36

|

SKI-TEST 2007/08 K2 Apache Recon | T9 Lotta Luv

Head iSupershape Magnum GEEIGNET FÜR

LÄNGEN 156/163/170/177 BINDUNG FF+ 14 | FF+ 11 PREIS D: 699,95 € | 649,95 €

AUT: 649,95 € | 579,95 € CH: 1.160 sFr. | 1.070 sFr.

Der „iSupershape Magnum“ von Head ist eine großartige Mischung aus Power, Performance und Toleranz. Ein perfekter All-Mountain-Ski, der lange wie kurze Schwünge, harten wie weichen Schnee, hohes wie niedriges Tempo, Hindernisse und Buckel mit Bravour meistert. Außerdem vergibt er auch noch Fehler und verfügt über unglaubliche Balance. Was für ein Ski! Vielseitig, flink und raffiniert präsentiert sich der iSupershape Magnum der Damenwelt. Wer diesen Ski mit Finesse fährt, wird seinen Spaß haben. Wer ihn allerdings mit absoluter Power die Piste heruntertreibt, wird in einen wahren Freudenrausch geraten. Hohes Tempo, Aggressivität und Wendigkeit zeichnen diesen Ski aus.

|

Kraftaufwand

~

mittel/hoch hoch Gewicht mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 177 cm 163 cm Breite 122/71/108 120/71/106 Radius 14,7 m 12,4 m

ERGEBNIS

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

~

8.6 8.4 8.6 8.1 8.3 8.3 8.5 8.4

8.6 8.4 8.6 8.1 8.5 8.5 8.6 8.3

85.9

84.5

GEEIGNET FÜR

LÄNGEN 160/167/174/181 BINDUNG Marker M1 12.0

|

Marker M1 11.0 Ti PREIS

D: 649,95 € | 599, 95 € AUT: 649,95 € | 599, 95 € CH: 1.179 sFr | 1.049 sFr.

Der „Apache Recon“ könnte auch bei einem Riesenslalom-Rennen auftrumpfen und der Konkurrenz zeigen, wo es lang geht. Der Ski von K2 bevorzugt lange und schnelle Schwünge, liebt hohes Tempo und löst mit gutem Kantengriff auf eisigem Grund Zuversicht und Vertrauen aus. Je mehr Speed er bekommt, desto mehr trumpft er auf. Stabil, leicht und angenehm – der „T9 Lotta Luv“ von K2 ist kein großer Draufgänger. Er ist ein zuverlässiger Partner, der durch viel Komfort und viel Kontrolle überzeugt. Heiße Liebesstürme hat er nicht in sich stecken, dafür aber jede Menge Sicherheit.

Kraftaufwand

ERGEBNIS Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

BINDUNG –

Movement Völkl

K2 Salomon

Head Nordica

k. A.

Mit Finesse und Feingefühl sollte man diesem Ski begegnen. Der „Yaka“ von Movement ist nichts für radikale Pistenjäger, die nur Tempo und Power im Kopf haben. Leicht und locker gleitet er von Schwung zu Schwung, schwebt durch seine Eleganz und Präzision fast schon über den Schnee. Ein Leichtgewicht, das ohne jede Anstrengung stundenlang tanzen kann und dabei niemals aus dem Rhythmus gerät.

Kraftaufwand

|

Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

LÄNGEN 154/162/170/178

CH: 1.300 sFr.

ERGEBNIS

Drehfreude

| 7.7 8.3 7.8 8.1 7.4 7.9 7.9 7.9

Ein starkes Stück Ski steckt in der „Speedmachine Mach 3 Power“. Schwäche ist ein Fremdwort für diese Bretter. Wer lieber ruhig und solide im Schnee seine Kreise zieht, wird ebenso seine Freude haben wie ein ambitionierter Tempojäger. Allerdings: Je mehr Power die Speedmachine bekommt, desto schneller befördert sie einen auf Wolke sieben. Eine absolute Nummer eins ist die Speedmachine Mach 3 bei den Fahrerinnen. Egal was man von ihm verlangt, er setzt es um – schnell und zuverlässig. Er verfügt über eine sehr gute Balance: So ist er einerseits steif genug, um guten Kantengriff und Stabilität zu garantieren. Andererseits ist er so soft, dass er ganz leicht von Schwung zu Schwung tänzelt. Ein echter Herzensbrecher mit viel Speed.

80.9

Salomon X-Wing Tornado | Origins

82.5

77.3

154/162/170 Kraftaufwand

|

~

mittel/hoch mittel Gewicht mittel leicht/mittel Flex mittel mittel Testskilänge 170 cm 162 cm Breite 124/75/107 124/75/106 Radius 14,5 m 12,9 m

ERGEBNIS Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

Kraftaufwand

~

mittel/hoch mittel/hoch Gewicht leicht/mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 170 cm 162 cm Breite 119/72/104 119/72/104 Radius 15 m 14,5 m

ERGEBNIS Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

~

8.2 8.5 8.4 7.9 8.4 8.3 8.3 8.0

8.8 8.8 8.8 8.5 8.6 8.5 8.8 8.7

84.4

87.6

www.nordica.com

Völkl Tigershark 12 Foot Power Switch GEEIGNET FÜR

LÄNGEN 146/154/162/170/178

Lange und schnelle Turns bringen den „X-Wing Tornado“ zum Schwärmen. Dann wirbelt er sicher und souverän durch den Schnee von Schwung zu Schwung. Aber er kann auch ein paar Gänge runterschalten, ohne an Kraft und Kontrolle zu verlieren. Ein perfekt ausbalancierter Ski, der mit Finesse und Feuer bestens klarkommt. Ausdauer, Stärke und Spaß – der „Origins“ verbindet alles in einem Paar Ski. Er löst schnell und sicher Schwünge aus und behält auch auf schwierigem Untergrund die Kontrolle. Zu seiner vollen Entfaltung gelangt er allerdings bei großen, weiten Schwüngen.

7.9 8.0 7.6 7.9 7.4 7.4 7.6 7.8

GEEIGNET FÜR

www.movementskis.com

AUT: 699,99 € | 799,99 € CH: 1.190 sFr. | 1.290 sFr.

~

8.5 7.9 8.4 7.8 8.3 7.5 8.5 7.9

www.k2skis.com

BINDUNG 03-12 XBI PREIS D: 799 € | AUT: 799 €

mittel Gewicht leicht Flex mittel Testskilänge 175 cm Breite 126/75/107 Radius 13–15 m

Stabilität

BINDUNG K Z12 TI B80 | K Z10 TI B80 PREIS D: 699,95 € | 799,95 €

|

Nordica Speedmachine Mach 3 Power XBI GEEIGNET FÜR

LÄNGEN 157/166/175 PREIS

~

mittel mittel Gewicht mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 174 cm 160 cm Breite 119/78/105 119/78/105 Radius 18 m 15 m

www.head.com

Movement Yaka

|

146/153/160/167

|

~

8.3 8.5 8.5 8.0 8.3 7.9 8.6 8.3

8.2 8.3 8.3 8.2 7.9 7.9 8.5 8.1

83.9

82.7

www.salomonski.com

GEEIGNET FÜR

LÄNGEN 161/168/175/182 BINDUNG Motion iPT 12.0 Tigershark PREIS k. A. Dieser Ski hat es in sich – und zwar in Form eines speziellen und verstellbaren Power-Switch-Systems. Je nach Piste und Fahrstil lässt sich der Flex des „Tigershark 12 Foot Power Switch“ von Völkl einstellen und individuell auf jeden einzelnen Fahrer abstimmen. Dann frisst er alles ohne jegliche Probleme und gibt einem ein sicheres und wohliges Gefühl auf harten wie weichen Pisten.

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Kraftaufwand

mittel mittel Flex mittel Testskilänge 175 cm Breite 124/79/108 Radius 17,1 m Gewicht

ERGEBNIS

|

Stabilität

8.5 8.3 8.3 8.1 8.0 7.9 8.4 7.9

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

83.1

www.voelkl.com


GENERAL STORES DEUTSCHLAND: BERLIN - DÜSSELDORF - KEMPTEN MÜNCHEN - ROSENHEIM - STUTTGART GENERAL STORES ÖSTERREICH: ST.ANTON - WIEN

SKIER HENRIK WINDSTEDT PHOTOGRAPHED IN ARLBERG, AUSTRIA. PEAKPERFORMANCE.COM


38

|

SKI-TEST 2007/08 Blizzard IQon 7400 | Emoción 7400

ALLROUND PERFORMANCE

Atomic Metron 9 ppm LÄNGEN 150/157/164/171/178

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG 4tix 310 PREIS

D: 429,95 € | AUT: 399,95 € CH: 799 sFr.

Der „Metron 9“ von Atomic ist ein echter Überflieger. Er ist lebendig, vielseitig, wendig und äußerst zuverlässig. Wer es lieber etwas ruhiger mag, der kommt mit diesem angenehmen Pistengefährten bestens klar. Wer mehr auf höher, schneller und weiter abzielt, landet mit dem Metron 9 ebenso einen Volltreffer. Ein Ski, der einfach alles kann und jeden zum Abheben bringt. Die Testerinnen sind überzeugt: Der Metron 9 von Atomic liebt Hochgeschwindigkeit wie ein ICE auf der Strecke von München nach Berlin. Allerdings ist er nicht auf gerade und glatte Pisten angewiesen. Der Metron 9 kommt mit jeder Art von Untergrund bestens klar. Ein sehr guter All-Mountain-Ski, der allerdings auch ohne Probleme mal bremsen und zwei Gänge zurückschalten kann.

Kraftaufwand

~

hoch hoch Gewicht leicht/mittel leicht/mittel Flex mittel mittel Testskilänge 171 cm 157 cm Breite 126/74/110 124/74/108 Radius 13,5 m 11,5 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.8 8.7 8.9 8.5 8.9 8.8 8.8 8.6

9.2 8.9 8.9 8.6 8.8 8.7 8.9 8.8

87.2

87.3

LÄNGEN 156/163/170/177 /

GEEIGNET FÜR

149/156/163/170 BINDUNG IQ 3.10 | IQ 3.10 PREIS

D: 499,90 € | 499,90 € AUT: 499,90 € | 499,90 € CH: 849 sFr. | 849 sFr.

Komfortabel, äußerst freundlich und wohlerzogen gleitet der „IQon 7400“ durch den Schnee. Er ist nicht wild, unberechenbar oder stürmisch – dieser Ski gehorcht aufs Wort. Auf Eis und harte Pisten sollte man ihn allerdings nicht führen – das bringt den treuen Gefährten aus dem Gleichgewicht. Abschalten und anschnallen – der „Emoción 7400“ von Blizzard übernimmt den Rest. Er setzt mit Energie und gutem Kantengriff jeden Schwung sicher und souverän. Ein Ski, der bei moderatem Tempo seine Qualitäten deutlich zeigt – ein echter Cruiser und Easy Rider. Geübte Skifahrerinnen geraten bei so viel Gelassenheit und Kontrolle ins Schwärmen.

Kraftaufwand

mittel mittel Gewicht mittel leicht/mittel Flex mittel weich/mittel Testskilänge 170 cm 163 cm Breite 125/74/106 123/74/104 Radius 14 m 13 m

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

elan

Blizzard

Atomic

Sanft und seidig zieht der „Mag Spice“ von elan seine Spur in den Schnee. Ein Ski, der einfach Spaß macht und durch seine Vielseitigkeit überzeugt: Er ist sowohl stabil als auch wendig, locker und aggressiv, elegant ebenso wie kraftvoll. Der Mag Spice vermittelt einem einfach in jeder Situation und bei jedem Schnee ein gutes Gefühl.

ERGEBNIS

~

7.8 7.6 7.1 7.8 7.6 7.6 7.9 7.6

8.2 8.3 8.1 8.0 8.1 8.3 8.3 8.1

75.6

80.8

www.blizzard-ski.com

Fischer RX Cool Heat Flowflex SP | Vision Vapor

LÄNGE

152/158/166 BINDUNG ELW 9.0 Fusion PREIS D: 499,95 € | AUT: nicht erhältl. CH: 799 sFr.

|

Stabilität

www.atomicsnow.com

elan Mag Spice Fusion

~

|

GEEIGNET FÜR

~

Kraftaufwand

mittel mittel weich/mittel 158 cm 125/75/109 11,9 m

Gewicht Flex Testskilänge Breite Radius

ERGEBNIS

~

Stabilität

8.7 8.6 8.8 8.6 8.4 8.4 8.6 8.5

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

84.2

LÄNGEN

BINDUNG FX 12 RF | V9 RF Vision PREIS

GEEIGNET FÜR

155/160/165/170/175/180 155/160/165/170 D: 499,95 € (inkl. FS 11 RF) | nicht erhält. AUT: 549,95 € | 529,95 € CH: 1.099 sFr. | 1.049 sFr.

Harter Untergrund und lange, ausgedehnte Schwünge sind die klaren Vorlieben des „RX Cool Heat Flowflex“ von Fischer. Dann verfügt er über gute Stabilität und entsprechende Wendigkeit. Wer diesen Fischer allerdings in weichen Schnee und kurze Turns treibt, der wird schnell merken, dass er an seine Grenzen stößt. Ein Ski, der besonders Schwergewichten große Freude bereiten kann. Lange und weite Schwünge liebt der „Vision Vapor“ von Fischer – dann präsentiert er sich stabil, flink und elegant. Ein Ski, der zuverlässig und souverän auf die Befehle seiner Partnerin reagiert, mit einer Portion Aggressivität. Enge, kleine Schwünge bereiten dem Fischer aber nicht gerade Freude.

www.elanskis.com

Kraftaufwand

~

|

mittel/hoch mittel Gewicht mittel leicht/mittel Flex mittel/steif weich/mittel Testskilänge 170 cm 160 cm Breite 117/76/103 118/76/102 Radius 16 m 15 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.2 8.2 8.4 7.8 8.2 7.9 8.3 7.6

8.3 8.5 8.3 8.4 8.3 8.2 8.5 8.3

80.8

82.0

www.fischer-ski.com

Heliski weltweit

Kanada - Asien - Südamerika - Europa

z.B. Usbekistan 08.-16.02.2008

inkl. Reisebegleitung ab/bis Wien € 3.430,-

Heliski - Informationsabende Österreich: Wien 19.11.2007 Graz 20.11.2007 Kitzbühel 21.11.2007 Anmeldung unter www.goheliski.at

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den umfangreichsten Heliskikatalog Österreichs!

Zwerchäckerweg 30/B/13, 1220 Wien, Tel: +43 1 / 958 99 58 office@xdreamholidays.at www.goheliski.at Foto: © Randylincks.com / Last Frontier Heliskiing B.C.


www.skipressworld.com Head Xenon Xi 9.0 / Every Thang

K2 Stryker | T9 One Luv GEEIGNET FÜR

|

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.5 8.6 8.5 8.4 8.4 8.2 8.6 8.4

8.4 8.7 8.4 8.1 7.9 8.1 8.1 8.1

83.9

81.8

BINDUNG Marker M1 12.0

|

Marker M2 10.0 PREIS

D: 499,95 € | 399,95 € AUT: 499,95 € | 399,95 € CH: 899 sFr. | 799 sFr.

Skifahren steht auch für Urlaub, für die Suche nach Ruhe und Entspannung. Genau das bekommt man, wenn man sich auf den „Stryker“ von K2 stellt. Stress sowie zu viel Power und Kraft bringen ihn aus dem Gleichgewicht. Flinke und schnelle Kantenwechsel liegen diesem Ski ebenso wenig – für den Stryker gilt: In der Ruhe liegt die Kraft. Wenn eine Frau Spaß sucht, sollte sie sich mit dem „T9 One Luv“ anfreunden. Er spielt mit jedem Untergrund, mit Eis und softem Schnee, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Außerdem besitzt er gute Balance, bissige Kanten und sehr viel innere Ruhe. Man sollte ihn dabei nur nicht zu sehr hetzen.

Kraftaufwand

mittel Gewicht mittel Flex mittel Testskilänge 167 cm Breite 118/74/103 Radius 16 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

www.head.com

LÄNGEN 154/162/170/178

|

PREIS

D: 699 € | AUT: 699 € | CH: 1.100 sFr.

Enge Schwünge und harter Untergrund bringen diesen Ski in Höchstform. Der „Speedmachine Mach 3 XBI“ von Nordica ist ein sehr lebendiger und wendiger Ski, der sich spielerisch auf engstem Raum und eisigem Schnee durchsetzt und sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Ein Ski mit jeder Menge Selbstbewußtsein. Wer sich auf die Speedmachine stellt, wird den ganzen Tag über Spaß haben. Der Speedmachine Mach 3 XBI von Nordica ist den Damen ein sehr folgsamer Gefährte auf der Piste, in dem unglaublich viel Potential und Klasse steckt. Diese zeigt er aber nur dann, wenn er entsprechend gefordert wird. Und so schlummern in diesem soften Riesen jede Menge Power, Energie und Biss. Ein Ski, der einem hilft, seine eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen.

Kraftaufwand

~

mittel/hoch mittel Gewicht mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 170 cm 162 cm Breite 119/72/104 119/72/104 Radius 15 m 14,5 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.4 8.4 8.6 8.3 8.2 8.7 8.5 8.6

8.7 8.9 8.8 8.4 8.6 8.6 8.9 8.6

84.6

85.6

Salomon X Wing 10 | Topaz BINDUNG PREIS

Kleine und enge Slalom-Schwünge sowie mittelmäßiger Speed sind für den „X Wing 10“ von Salomon nichts. Er tritt sehr kompakt und massiv in Erscheinung, bevorzugt hohes Tempo und viel Raum, um seine Stärken voll zum Tragen zu bringen – und zwar große und weite Bögen. Außerdem besitzt er einen recht starken Willen und ist relativ schwer von seinem Kurs abzubringen. Ein winterlicher Vertreter der „Flower-PowerGeneration“ ist der „Topaz“ von Salomon. Sein Design vermittelt einem zumindest das Gefühl von Strand, Palmen und Freiheit. Freiheit, für die man kämpfen muss. Denn: Für Leichtgewichte kann der Topaz steif wirken. Sonst aber kraftvoll, stabil und bissig.

79.2

80.4

LÄNGEN 154/162/170/176

GEEIGNET FÜR

BINDUNG Axium 120 TPI² PREIS

D: 629,95 € | AUT: 629,95 € CH: 1.140 sFr.

Kaum ein anderer Ski in dieser Kategorie löst leichter und direkter Schwünge aus. Der „Zenith Z9“ von Rossignol bewegt sich unglaublich wendig und komfortabel über die Piste, vertreibt jedes Gefühl von Angst oder Unsicherheit. Ein Ski, mit dem man sofort Freundschaft schließen möchte, der immer und überall für einen da ist. Ein All-MountainStar mit keinerlei Starallüren. Souverän und zuverlässig rast der Zenith 9 von Rossignol mit „IHR“ über die Piste. Er löst locker und leicht Schwünge aus, händelt ohne Probleme hohes Tempo und kommt mit jedem Untergrund und Gelände zurecht. Große wie kleine Schwünge zieht er ohne große Anstrengung durch. Der Zenith 9 ist in jeder Hinsicht ein Gewinner, ein sehr guter All-Mountain-Ski .

Kraftaufwand

|

mittel/hoch Gewicht leicht/mittel Flex mittel Testskilänge 170 cm Breite 126/74/105 Radius 14,8 m

~

mittel/hoch leicht/mittel mittel 162 cm 126/74/105 14,8 m (170)

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.3 8.8 8.4 8.6 8.3 8.3 8.5 8.4

8.4 8.5 8.4 8.4 8.6 8.7 8.6 8.6

83.8

83.0

www.rossignol.com

Völkl Unlimited AC 20 | Attiva Viento GEEIGNET FÜR

140/150/158/166/174 140/150/158/166/174 K Z10 B80 | K Z10 TI B80 D: 529,95 € | 479,95 € AUT: 499,99 € | 449,99 € CH: 790 sFr. | 690 sFr.

8.2 8.4 8.1 8.2 7.7 8.0 8.1 8.1

www.k2skis.com

www.nordica.com

LÄNGEN

~

8.2 8.1 8.2 7.9 7.8 7.7 8.2 8.2

Rossignol Zenith Z9 Ti Oversize GEEIGNET FÜR

BINDUNG 03-12 XBI

ERGEBNIS

Fischer

Nordica Speedmachine Mach 3 XBI

~

gering/mittel leicht/mittel weich/mittel 160 cm 118/74/103 14 m

Kraftaufwand

|

~

hoch mittel/hoch Gewicht mittel mittel Flex mittel mittel Testskilänge 174 cm 158 cm Breite 118/74/102 118/72/100 Radius 16,9 m 13,2 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

8.5 8.2 8.7 8.2 8.2 7.9 9.0 7.9

8.5 8.1 8.5 8.0 7.9 8.1 8.3 8.1

82.0

82.4

www.salomonski.com

LÄNGEN

BINDUNG 3 Motion 10.0

|

3 Motion 10.0 Attiva PREIS

GEEIGNET FÜR

156/163/170/177 142/149/156/163/170

k.A.

Mit diesem Ski werden Grenzen versetzt: Der „Unlimited AC 20“ erkundet mit seiner Energie, Power und seinem Vermögen Neuland. Besonders bei hohem Tempo spielt er seine große Klasse aus – bester Kantengriff sowie feinste Kontrolle. Er kommt mit jedem Schwung, jeder Art von Kurve, jedem Fahrstil und jedem Tempo zurecht. Ein Ski, der Frauenherzen höher und schneller schlagen lässt: der „Attiva Viento“ von Völkl. Speziell auf die Belange der Frauen zugeschnitten, tanzt er durch jede Art von Untergrund und Gelände. Ein Herzensbrecher, der nicht nur flink, lebendig und wendig ist, sondern auch stabil, kraftvoll und angenehm jeden Schwung ansetzt und auslöst.

Kraftaufwand

|

~

mittel/hoch mittel/hoch Gewicht leicht/mittel leicht Flex mittel weich Testskilänge 170 cm 163 cm Breite 118/74/103 117/72/103 Radius 16,1 m 13,9 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

~

9.0 8.8 8.9 8.5 8.7 8.8 8.9 8.7

8.9 9.3 9.1 8.8 8.3 8.9 8.9 9.0

86.8

87.6

www.voelkl.com

K2

Frei wie ein Vogel schwebt man mit dem „Xenon Xi 9.0“ von Head über die Piste. Ein Ski, der auf engstem Raum über genug Spiel und Wendigkeit verfügt. Lange und weite Schwünge nimmt er ebenso locker und leicht. Ein Ski, der für jeden Geschmack etwas zu bieten hat – mit Hochgenuss. Äußerst effizient und angenehm ist der „Every Thang“ von Head. Seine Kanten greifen sauber und kontrolliert. Viel Kraft und Power braucht dieser Ski nicht. Er lässt sich locker und leicht lenken, nimmt Bodenwellen sanft und elegant, um entspannt durch den Schnee zu cruisen. Gute Balance ist allerdings wichtig, da er am Ende eines Schwungs gerne etwas herauskickt.

GEEIGNET FÜR

|

146/153/160/167

Völkl

D: 529,95 € | 439,95 € AUT: 529,95 € | 429,95 € CH: 970 sFr. | 810 sFr.

mittel/hoch mittel Gewicht leicht leicht Flex weich/mittel weich Testskilänge 177 cm 163 cm Breite 128/76/113 123/72/107 Radius 13,9 m 12,1 m

LÄNGEN 153/160/167/174/181

Salomon Head

PREIS

Kraftaufwand

~

Rossignol

149/156/163/170

Nordica

LÄNGEN 149/156/163/170/177 BINDUNG RFD 12 | Sure Thang

| 39


40

|

SKI-TEST 2007/08

ALLROUND SPORT

Atomic Nomad Highnoon | Royal Minx LÄNGEN 150/157/164/171/178

|

141/150/159/168 BINDUNG 4tix 310 | 4tix 310 PREIS

D: 429,95 € | 489,95 € AUT: 399,95 € | 449,95 € CH: 849 sFr. | 849 sFr.

Dieser Ski frisst einfach alles, was ihm unter die Kante kommt. Blankes Eis, weicher Schnee – selbst Steine dürften dem „Nomad Highnoon“ keine Probleme bereiten. Er steckt bis zu den Skispitzen voll Energie – nichts und niemand kann ihn bremsen und schon gar nicht stoppen. So schießt er in und durch jede Kurve, nimmt jeden Schwung. Das einzige, was man bei diesem Energiebündel braucht, ist gute Muskelkraft. Der „Royal Minx“ weiß genau, was er will und wo es langgeht – er verfügt über sehr viel Kraft, noch mehr Kantengriff und eine gehörige Portion an Aggressivität. Egal wie weich oder hart der Schnee auch ist, der Royal Minx boxt sich durch.

Blizzard IQon 7200 | Emoción 7200 GEEIGNET FÜR

Kraftaufwand

~

mittel/hoch mittel Gewicht leicht/mittel mittel Flex mittel/weich mittel Testskilänge 171 cm 159 cm Breite 119/76/103 114/72/101 Radius 16,5 m 16 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.9 9.1 9.3 8.6 9.3 8.7 8.7 8.7

8.9 9.0 8.7 8.9 9.0 8.9 8.1 8.9

83.8

87.2

LÄNGEN 143/151/159/167/175

GEEIGNET FÜR

BINDUNG IQ 3.10 | IQ 3.10 PREIS

D: 469,90 € | 469,90 € AUT: 469,90 € | 469,90 € CH: 699 sFr. | 699 sFr.

Ein wahrer Verwandlungskünstler ist der „IQon 7200“ von Blizzard. Er stellt sich voll und ganz auf jeden Fahrertypen ein – egal ob dieser nun hart oder herzlich auf dem Ski steht. Er fließt förmlich durch die weißen Kristalle, lässt sich gut auf weichem wie hartem Untergrund bewegen und lenken. Nicht nur optisch überzeugt der „Emoción 7200“ von Blizzard die Damen auf der ganzen Linie. Dieser Ski steckt voller Energie, Temperament und Leidenschaft. Er ist stabil, besitzt Biss und liebt kurze wie lange Schwünge. Im Klartext: ein Ski, der Frauen im Ski-Umdrehen den Kopf verdreht.

Kraftaufwand

LÄNGEN 152/160/168/176

|

BINDUNG EL 10.0 Fusion | ELW 9.0 Fusion

Head Blizzard

Fischer Atomic

elan

PREIS

D: 429,95 € | 429,95 € AUT: 429,95 € | 429,95 € CH: 699 sFr. | 699 sFr.

Wie ein Surfbrett schwebt der „Magfire 8“ von elan durch den Schnee. Passend dazu sein einzigartiges Design. Ansonsten überzeugt er durch progressiven Flex, der auch auf hartem Untergrund Bodenkontakt hält und besonders bei kurzen Schwüngen zum Tragen kommt. Ein sehr leichter, starker und lebendiger Ski, der seine Turns flüssig und souverän durch das weiße, eisige Meer zieht. Wenig Gewicht, softer Flex und ein unglaublich friedliches Gemüt besitzt der „Black Magic“ von elan. Behutsam, verständnisvoll und nachgiebig verzeiht dieser Ski wirklich jeden Fehler. Er bevorzugt moderates Tempo, lockere Turns und ein nicht allzu stürmisches Temperament.

Kraftaufwand

~

mittel gering/mittel Gewicht leicht leicht Flex mittel weich Testskilänge 168 cm 158 cm Breite 123/73/104 113/70/113 Radius 14,1 m 11,8 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.7 9.3 9.2 8.7 8.8 9.2 8.8 9.0

8.8 8.8 8.8 8.8 8.6 8.8 9.0 8.8

85.3

83.9

Head Xenon XI 7.0 GEEIGNET FÜR

BINDUNG RF 11

Ein Ski für jedes Wetter und jeden Untergrund. Der „Xenon XI 7.0“ von Head liefert gute Werte ab, wenn es um Pistenausflüge geht, die besonders eines sein sollen: komfortabel! Egal welcher Schnee unter seinen Brettern knirscht, egal wie eng oder lang eine Kurve auch ist – dieser Ski ist ein echter Easy Rider.

~

8.4 8.6 8.4 8.3 8.2 8.6 8.6 8.3

8.9 9.1 9.1 8.9 8.4 8.6 9.0 8.9

81.0

87.3

LÄNGEN 150/155/160/165/170/175

GEEIGNET FÜR

|

160/155/150/145 BINDUNG FS10 RF | V9 RF Vision PREIS

D: 399,95 € | 399,95 € AUT: 399,95 € | 399,95 € CH: 849 sFr. | 849 sFr.

Komfort und Kontrolle zeichnen den „RX Red Heat RF SP“ aus. Seine Kante findet auf jedem Untergrund Halt, egal wie hart oder eisig der Schnee auch ist. Dieser Ski behält völlige Ruhe und Stabilität. Schwünge löst er ebenfalls locker und leicht aus. Ein Ski, der sehr viel Selbstvertrauen ausstrahlt und unsicheren Fahrern jede Angst nimmt. Optisch passt der „Vision Breeze RFVI“ eher an einen endlosen Strand mit Palmen. Aber auch im Schnee macht er eine gute Figur, solange das Tempo passt. High-Speed bringt den Fischer aus dem Gleichgewicht. Lange Schwünge mit moderatem Tempo machen ihn zu einem gutmütigen, stabilen Ski.

Kraftaufwand

~

mittel/hoch gering Gewicht leicht/mittel mittel Flex weich/mittel weich/mittel Testskilänge 170 cm 160 cm Breite 117/74/103 118/71/104 Radius 17 m 15 m

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

9.0 8.8 9.2 8.5 8.3 8.7 8.7 8.3

7.3 7.8 7.5 7.8 7.3 7.7 8.2 7.8

83.6

76.7

www.fischer-ski.com

K2 Apache Raider

LÄNGEN 149/156/163/170/177

D: 439,95 € | AUT: 429,95 € CH: 820 sFr.

ERGEBNIS

www.blizzard-ski.com

www.elanskis.com

PREIS

|

Fischer RX Red Heat RF SP | Vision Breeze RFVI

GEEIGNET FÜR

146/152/158/166

~

mittel mittel Gewicht leicht/mittel mittel Flex mittel weich Testskilänge 167 cm 158 cm Breite 122/72/105 122/72/105 Radius 14,2 m 13 m (159)

www.atomicsnow.com

elan Magfire 8 Fusion | Black Magic Fusion

|

143/151/159/167

Kraftaufwand

|

mittel/hoch leicht/mittel Flex mittel/weich Testskilänge 171 cm Breite 119/76/103 Radius 16,5 m

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

GEEIGNET FÜR

|

BINDUNG Marker M2 11.0 Ti PREIS

Gewicht

|

LÄNGEN 153/160/167/174

ERGEBNIS

8.4 8.4 8.5 8.5 7.9 8.3 8.5 8.1

81.3

www.head.com

D: 449,95 € | AUT: 449,95 € CH: 849 sFr.

Festhalten! Dieser Ski galoppiert wie ein wildes Pferd über die Piste. Das hat jedoch keinen negativen Einfluss auf Sicherheit und Kontrolle. Denn so wild der „Apache Raider“ von K2 auch ist, er lässt sich auch gut zähmen und vergibt gerne Fehler. Sein Element ist jedoch Speed, Speed und nochmals Speed. Dann bekommt man auf jeden Fall einen unvergesslichen Ausritt geboten.

Kraftaufwand

mittel/hoch mittel Flex weich/mittel Testskilänge 167 cm Breite 119/78/105 Radius 17 m Gewicht

|

Stabilität

ERGEBNIS

8.8 8.7 8.7 9.0 9.0 8.8 8.8 8.7

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

82.9

www.k2skis.com


www.skipressworld.com Nordica Hot Rod Modified | Olympia Drive LÄNGEN 154/162/170/178

|

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

9.5 9.0 9.0 9.0 9.0 8.5 9.2 9.2

8.3 8.4 8.3 8.3 8.0 8.0 8.3 8.3

86.9

81.4

PREIS

D: 499,95 € | 529,95 € AUT: 499,95 € | 529,95 € CH: 1.000 sFr. | 1.000 sFr.

Ein sehr ausgewogener, vielseitiger und kraftvoller Pistengefährte ist der „Zenith Z5“ von Rossignol. Er strahlt viel Energie aus, die er allerdings nicht unkontrolliert herausschießt. Er verfügt über genügend Toleranz, um den einen oder anderen Fehler zu verzeihen – bei jeder Geschwindigkeit. Ein Ski, der locker und leicht über die Piste kommt, ohne an Leistung einzubüßen. Kaum ein anderer Ski ist leichter und lockerer zu lenken – der „Attraxion V“ von Rossignol ist ein sehr anspruchsloser Partner auf der Piste. Sehr vielseitig, leichtgängig und ansprechend zieht er seine Schwünge durch den Schnee. Das Tempo sollte nicht zu hoch sein. Besonders optisch erregt er Aufsehen.

Kraftaufwand

mittel gering/mittel Gewicht mittel leicht/mittel Flex weich/mittel weich Testskilänge 170 cm 162 cm Breite 121/72/100 121/72/100 Radius 14,8 m 13,3 m

Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

D: 429,95 € | 329,95 € AUT: 399,99 € | 329,99 € CH: 690 sFr. | 550 sFr.

So flink und geschickt wie Zorro gleitet der „X Wing 8“ über die Piste. Der Ski spielt mit Eis und Schnee, während er elegant von Kante zu Kante springt. Bei kurzen Schwüngen kommt ihm besonders seine Wendigkeit zugute, bei langen Schwüngen macht er fast eine ebenso gute Figur. So setzt er seine Zeichen im Schnee – macht hier und da noch einen Schnörkel, jedoch ohne dabei an Energie und Kraft zu verlieren. Bodenwellen, Eis und Sulz – der „Crystal“ verliert nichts von seinem Glanz. Egal wie hart oder weich der Untergrund auch ist, er hält die Spur, setzt die Kante und behält volle Energie – flüssig und flink.

~

8.7 9.0 8.4 8.4 8.4 8.6 8.4 8.7

7.4 8.6 7.4 8.0 8.4 8.2 8.0 8.2

83.2

76.1

www.rossignol.com

Kraftaufwand

|

~

mittel/hoch mittel leicht/mittel mittel Flex mittel gering/mittel Testskilänge 166 cm 154 cm Breite 118/73/101 114/70/102 Radius 14,9 m 11,7 m Gewicht

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

ERGEBNIS

~

8.6 9.3 8.6 8.9 8.7 9.1 8.6 8.7

8.9 8.9 9.0 8.6 8.5 8.9 8.9 8.6

84.7

86.5

www.salomonski.com

LÄNGEN 149/156/163/170/177

GEEIGNET FÜR

BINDUNG 3 Motion 10.0 PREIS

k.A.

Mit vielen Bestnoten wurde der „AC 3Motion“ von Völkl überhäuft. Seine Fahreigenschaften sprechen einfach für sich – herausragend dabei seine Stabilität und sein Kantengriff, kombiniert mit unglaublicher Leichtigkeit und Gelassenheit. Wer auf diesem Ski einen Fehler macht, muss mit keinerlei Konsequenzen rechnen. Ein Ski, der vor allem geübte Skifahrer begeistert und zu neuen Höchstleistungen treibt.

Kraftaufwand

|

hoch leicht/mittel Flex mittel Testskilänge 170 cm Breite 117/72/103 Radius 15,4 m Gewicht

K2

GEEIGNET FÜR

138/146/154/162/170/178 PREIS

ERGEBNIS

Völkl AC 3Motion

LÄNGEN 140/150/158/166/174 BINDUNG K 711 B80 | J 609 TI B80

|

Stabilität

www.nordica.com

Salomon X Wing 8 | Crystal

~

|

Stabilität Drehfreude Kantengriff Gutmütigkeit Energie Kurzschwung Langschwung Vielseitigkeit

GESAMT IN %

|

ERGEBNIS

9.5 9.3 9.5 9.0 9.3 9.5 9.3 9.2

89.7

www.voelkl.com

© Salomon

Rossignol

Einfach lässig! Der „Hot Rod Modified“ von Nordica hat es in sich. Für große, gemütliche Schwünge hat er eine Vorliebe, aber das heißt nicht, dass dieser Ski ein langweiliger Pistengefährte ist. Im Gegenteil: Wer dem Hot Rod Modified viel Power gibt, der bekommt viel zurück – einen lebendigen, kraftvollen, rasanten Gefährten. Und: Selbst bei niedrigem Tempo überzeugt er durch Komfort. Komfort, Kontrolle, keine Überraschungen: Der „Olympia Drive“ von Nordica ist ein stabiler, souveräner und solider Ski. Er hat guten Kantengriff, angenehme Power und landet immer auf seinen Brettern – ins Wanken oder Stolpern kommt der Olympia Drive eigentlich nie.

GEEIGNET FÜR

BINDUNG Axium 110 TPI² | Saphir 110 TPI²

Nordica

D: 699 € | 499 € AUT: 699 € | 499 € CH: 1.200 sFr. | nicht erhältlich

hoch hoch Gewicht leicht mittel Flex mittel weich/mittel Testskilänge 170 cm 162 cm Breite 119/74/104 119/74/104 Radius 16 m 14,2 m

LÄNGEN 154/162/170/176 | 146/154/162

Völkl

PREIS

Kraftaufwand

~

Salomon

BINDUNG 03-12 Ti XB | 03-10 Ti XB

Rossignol Zenith Z5 Oversize | Attraxion V

GEEIGNET FÜR

154/162/170/178

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GEHEIMTIPP

Martin hebt über St. Luc ab

von und mit Martin Hesse, Fotos: Jessica Haupt

DREI JUWELEN IM WALLIS

EIN ROADTRIP IN DER SCHWEIZ

Wir schreiben Ende Februar 2007, und noch immer hat es in unseren Breiten kaum geschneit. Wo also hin, um die innerste Sucht nach pulvrigem Weiß zu stillen? Etliche Telefonate und eine ausgiebige Recherche ergeben, dass im Wallis – siehe da – sehr wohl eine solide Schneebasis vorhanden ist. Also rein ins Auto und los! Der Freitagmittags-Stau auf der Autobahn zwischen München und Zürich kündigt bereits an, dass wir nicht die einzigen sind, die das Faschingswochenende in der Schweiz verbringen wollen. Da die großen Skigebiete sicherlich überlaufen sein werden, stehen auf unserer Liste einige kleine Secret Spots. Unser erstes Ziel heißt: Zinal.

Zinal | Gelegen im hintersten Winkel des Val d’Anniviers, hat sich Zinal in den letzten Jahren einen extrem guten Ruf in der Freeride-Szene erarbeitet. Die Höhe und die Lage am Fuße des Weißhorns bescheren Jahr für Jahr überdurchschnittlich viel Schnee. Als wir am Morgen von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden, ist uns klar, dass sich die Fahrt nun tatsächlich lohnen wird. Da wir richtig heiß sind, nehmen wir uns nur kurz Zeit, um das reichhaltige

Frühstücksbuffet im Hotel „Europe“ zu genießen. Klare Sache: Uns ist wichtig, mit der ersten Gondel auf den Berg zu kommen. Schnell schultern wir unsere Ski und laufen die paar Meter hinüber zur Liftstation. Mit der Gondel geht es hinauf nach Sorebois. Der Gondel-Chauffeur spricht auf der Fahrt bereits eine Warnung aus: „Seid vorsichtig! Gestern sind zwei von einer Lawine verschüttet worden.“ Selbstverständlich nehmen wir diese Warnung ernst. Langsam tasten wir uns zunächst an die weiten Hänge des Moiry und des Corne de Sorebois heran. Tatsache, Pulverschnee!!! Aufgrund der Lawinensituation verbringen wir den Vormittag in der speziell ausgewiesenen Freeride-Area neben dem Combe-Durand-Lift, die von der Pistenwacht freigegeben worden ist. Zinal nahm vor einigen Jahren bei der Einrichtung dieser Freeride-Area eine Vorreiterrolle ein. Hinein darf nur, wer Schaufel, Sonde und Pieps bei sich trägt. Selbstverständlich haben wir das nötige Equipment im Rucksack und am Leib. Somit kann es losgehen. Lange genug haben wir gewartet, doch nun ziehen wir endlich mit einem Grinsen im Gesicht die lang ersehnten Powderturns in den Schnee. Was für ein Gefühl! Das Skigebiet von Zinal hat in der Tat einiges zu bieten: 70 Kilometer Piste und vermutlich das Doppelte an Off-Piste stehen zur Verfügung. Wie in vielen Skigebieten ist auch


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Ski-“Bowl“-ing im Backcountry von St. Luc

in Zinal die Backside der wahre Höhepunkt. Am Gipfel des Corne de Sorebois müssen wir uns entscheiden: Entweder geht es in westlicher Exposition hinunter zum Lac de Moiry oder aber nördlich in Richtung Mottec. Endpunkt beider Routen ist der Nachbarort Grimentz. Der Schnee verspricht nordseitig besser zu sein, da sich die intensive Sonne schon über die Westhänge hergemacht hat. Somit ist unsere Entscheidung gefallen. Zwei riesig lange Hänge öffnen sich uns, als wir die schwarze Piste nach links verlassen. Vor uns sind hier schon einige gefahren. Nichtsdestotrotz finde ich noch genug Platz, um meine Spur genüsslich in den Schnee zu legen. Über Almwiesen und schließlich durch den Wald geht es hinunter nach Grimentz. Im Ort angekommen, überlegen wir kurz, ob wir noch eine Stippvisite in das dortige Skigebiet unternehmen sollten. Da es jedoch schon drei Uhr am Nachmittag ist, beschließen wir, doch lieber den Bus zurück nach Zinal zu nehmen, um dort ein wenig durch den urigen Ort zu schlendern und mit den Locals Karneval zu feiern.

St. Luc – Das Puppendorf | Für den nächsten Tag steht St. Luc auf unserem Plan. Mein jahrelanger Skipartner Jochen Reiser verbringt hier schon seit einigen Jahren

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Grandiose Ausblicke in die Bergwelt von Zinal

seine Winter und freut sich bereits darauf, uns ein wenig das Skigebiet zu zeigen. Das Wetter ist heute wortwörtlich auf unserer Seite. Während in Zinal die Wolken den ganzen Morgen über dem Berg hängen, liegt das weiter vorne im Val d’Anniviers gelegene St.Luc in der Sonne. Mühsam arbeitet sich unser Auto die steile Straße hinauf auf die 1.650 Meter hoch gelegene Sonnenterasse von St. Luc. Die traditionellen, für das Wallis typischen Holzhütten erinnern an ein Puppendorf. Doch es ist Realität, und die Lage auf der Westseite des Berges macht St. Luc zu einem der sonnenreichsten Plätze der Schweiz. Statt den Funiculaire von St. Luc aus zu nehmen, fahren wir weiter ins benachbarte Chandolin, wo wir Jochen am Lift treffen. Schon die ersten Eindrücke von diesem Ort zeigen uns, dass wir hier an der richtigen Adresse sind. Denn überwiegend sind es Familien, die auf den Hängen oberhalb der zwei Orte Ferien machen. Freerider sehen wir nur wenige, wodurch uns an diesem Tage das Gelände abseits der Pisten nahezu alleine gehört. Den Vormittag verbringen wir an den Hängen des 3.026 Meter hohen Bella Tola. Steile Rinnen mischen sich hier mit breiten Schneefeldern. Alles in allem ist St. Luc eines der besten Skigebiete für all diejenigen, die sich das erste Mal ins offene Gelände wagen. Kaum ein anderes Skigebiet verfügt über ähnlich viele flache und mittelsteile Schneefelder unmittelbar neben oder gar zwischen den Pisten. Mittags wechseln wir hinüber an die Steilflanke, die die beiden Teilgebiete voneinander trennt. Diese Flanke ist jedes Jahr Austragungsort des „First Tracks Freeride Contests“ und ist bekannt dafür, dass sie Dank ihrer nördlichen Ausrichtung den Schnee einige Tage pulvrig hält. Während Jochen und ich uns über einige Cliffs freuen, bevorzugt Jessi es, sich auf die Sonnenterasse des Restaurants „Le Tsape“ zu legen. Und auch wir lassen uns nach zwei weiteren Runs gerne dort nieder, um hinüberzublicken auf die andere Seite des Rhônetals, wo sich Crans-Montana und Leukerbad an den Hang schmiegen. Nach einem erfüllten Skitag treffen wir uns noch in einem Café in Chandolin. Lagebesprechung ist angesagt. Wir haben noch einen Tag, und das Wallis ist groß. Wo also sollen wir hinfahren? Vor kurzem haben wir von der Existenz des kleinen Ortes Ovronnaz am Eingang des Wallis erfahren.


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GEHEIMTIPP

Die Tatsache, dass dieser Ort nicht einmal in den gängigen Ski-Atlanten gewürdigt wird, hat ihn für uns umso interessanter gemacht. Ein Telefonanruf genügt, um zu erfahren, dass im dortigen Kurzentrum für den nächsten Tag noch ein Zimmer frei ist. Für heute geht es zunächst zurück nach Zinal ins Hotel Europe. Und da wir uns nun schon zwei Tage im Land der Eidgenossen aufhalten, wird es Zeit für ein Käsefondue. Hierfür scheint uns die gemütliche „Auberge Alpine“ der richtige Ort. Das kleine schnuckelige Restaurant am Ortsausgang serviert jede Menge Walliser Spezialitäten und entpuppt sich als wahrer Volltreffer.

Skifahren & Wellness in Ovronnaz | Früh stehen wir am Tag drei unserer Reise auf, um rechtzeitig

INFORMATIONEN IM INTERNET

hinüberzukommen nach Ovronnaz. Dass der Ort nicht einmal auf dem Autobahnschild an der Ausfahrt vermerkt ist, macht die Situation immer ominöser. Was wird uns hier erwarten? Vielleicht doch nur ein Mini-Skigebiet? Gespannt fahren wir durch die Weinberge hinauf und erreichen mit dem Ortsschild die Schneegrenze. Das Ortsbild teilt sich auf in sehr schöne, moderne Chalets und in das gut in die Landschaft integrierte Kurzentrum. Der neue Baustil weist darauf hin, dass ein Großteil des Ortes erst in den vergangenen Jahren entstanden ist. Bereits am Ortschild zeigt sich, dass es sich hier oben auf 1.350 Metern neben dem Skisport in erster Linie um Wellness dreht. Neben Leukerbad ist Ovronnaz der einzige Ort des Kantons, der ein Skigebiet und gleichzeitig ein Thermalbad vorweisen kann.

www.myswitzerland.com • www.zinal.ch • www.saint-luc.ch • www.ovronnaz.ch • www.tele-ovronnaz.ch

Das Skigebiet von Ovronnaz liegt äußerst versteckt am oberen Ende des Ortes. Der Blick auf die Pistenkarte verspricht insgesamt sieben Skilifte. Was sich zunächst klein anhört, wird uns kurze Zeit später gehörig ins Staunen versetzen. Denn durch geschickte Anordnung der Lifte wird ein durchaus beachtliches Skigebiet erschlossen, welches Runs in alle vier Himmelsrichtungen erlaubt. Mittelpunkt des Skikarussells ist der markante Felsklotz der Six Armaille, an deren Flanken sich die meisten Pisten befinden. Und auch die weiteren prägnanten Bergformationen erinnern uns vom Landschaftsbild her stark an das französische La Clusaz. Gierig wie wir nun mal sind, machen wir uns auf die Suche nach den schönsten Ecken des Gebietes. Auf der Vorderseite rund um das Hochplateau von Jorasse gibt es etliche Treeruns, die vor allem bei schlechter Sicht noch jede Menge Skispaß garantieren. Die südwestlich ausgerichtete Rückseite ist mit der Hütte „Buvette de Petit Préder“ der richtige Platz für alle Sonnenanbeter. Lift um Lift erschließen wir das Skigebiet. Und immer, wenn wir denken, dass wir nun den Endpunkt erreicht haben, tauchen neue Hänge auf. Kaum zu glauben, dass dieses Kleinod der Skiliteratur bisher verborgen geblieben ist. K.o. von diesem Skitag nehmen wir die Talabfahrt nach Ovronnaz. Check-in im Hotel und Wellness im Kurzentrum für unsere geschundenen Freeriderknochen stehen nun auf dem Programm. Neben einem Schwimmbad mit Innen- und Außenbereich, Whirlpool und Sauna bietet ein Masseur seine Dienste an. Auch die weiteren Wellness-Angebote lassen auf ein perfekt geführtes Kurzentrum schließen. Bei einem Glas Vin Rouge lassen wir uns schließlich das Abendessen im Restaurant des Kurzentrums richtig schmecken. Morgen wird unser Kurztrip zu Ende gehen. Wie immer trauern wir, dass wir nicht länger bleiben können. Doch wir sind zufrieden – haben wir doch ein paar fast geheime, versteckte Orte im Wallis entdeckt, zu denen wir sicher bald zurückkehren werden ...

ANREISE | über Bern und Martigny ins Rhonetal / Val d’Anniviers: Um ins Val d’Anniviers zu kommen, fährt man auf der A 9 bis zum Autobahnende bei Sierre. Kurz hinter dem Kreisel biegt die Straße nach rechts ab. Die Straße ins Val d’Anniviers wurde in den vergangenen Jahren renoviert und lässt sich inzwischen bequem befahren. Ovronnaz: Verlassen Sie die Autobahn an der Abfahrt Riddes. Die Straße nach Ovronnaz ist gut ausgebaut. UNTERKUNFT | Zinal / Hotel Europe, ****-Hotel mit Fitnessbereich, Sauna und Jacuzzi, 6 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstück und 5 Tage Skipass, ab 810 sFr. (500 Euro). CH-3961 Zinal (Valais), Tel.: +41/27/475 44 04, Fax: +41/27/475 44 14, www.europezinal.ch Ovronnaz / ****-Hotel mit Zimmern und Apartments, 6 Nächte im Studio mit 2 Personen, 6 Tage Skipass, freier Eintritt zum Thermalbad, ab 680 sFr. (420 Euro) pro Person. www.thermalp.ch Skipasstipp | Der Skipass Val d’Anniviers gilt in insgesamt vier Skigebieten: Zinal, St. Luc-Chandolin, Grimentz und Vercorin. 1 Tag kostet 45 sFr. (28 Euro), 6 Tage kosten 225 sFr. (139 Euro). RESTAURANTTIPP | Im Restaurant der „Auberge Alpine“ in Zinal werden landestypische Gerichte in gemütlicher Atmosphäre serviert. REISEVERANSTALTER | Der Deutsche Reiseveranstalter Höfer Reisen bietet den gesamten Winter über Unterkünfte in St.Luc und Chandolin an. www.hoefer-reisen.de

Klein, aber sehr fein: Unverspurte Hänge direkt über den Liftanlagen von Ovronnaz


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REISE

Hoch hinaus: Freeriden zwischen 3.000 und 4.000 Metern.

Ein Hike auf den fast 4.000 Meter hohen Peak 8 in Breckenridge ist im wahrsten Sinne atemberaubend. Text und Fotos von Christian Penning

LESER-CHECK | AMERICAN DREAM IN COLORADO

Staubender Pulverschnee, kein Drängeln am Lift, Pisten mit so viel Platz wie auf den weiten Prärien am Rande der Rockies – was ist wirklich dran am Mythos des „American Dream“ für Skifahrer? Wir begleiteten die Gewinnerinnen des SkiPresse „Fit for Colorado“-Contests auf ihrem ersten Trip in den Wilden Westen. Ein Blick in Irenes und Resis Tagebuch ...


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1. TAG | 23.30 Uhr. Great Divide Lodge, Breckenridge „Geschafft!“ – im doppelten Sinne: Wir sind angekommen, aber auch fix und foxi. Start in Innsbruck vor 26 Stunden. Per Bus zum Flughafen München. Vor dem Einchecken schnell noch die nagelneuen Fotoklamotten von Helly Hansen, Nørrøna und Oakley anprobiert. (Wow, echt schick, das Zeug ...!) Noch ein Kaffee, dann in den Flieger nach Washington. Umsteigen nach Denver. Von dort im Ski-Shuttle nach Breckenridge. Der Chevy-Bus ist zum Bersten voll. „Any seats left?“ Ah, dort! Den Burger zwischen den Zähnen, die Pommes unterm Arm, mit Rucksack und Cola jonglierend, quetschen wir uns auf die Rücksitzbank. „Hey Guys, it’s my first drive up to Breckenridge“, warnt John, der Fahrer. „But we will make it.“ Na hoffentlich ... Drei Stunden später ... endlich! John fährt vor unserem Hotel, der „Great Divide Lodge“, vor. Angekündigt hatte er eineinhalb Stunden. Aber immerhin: „We made it.“ Jetzt nur noch einchecken, auspacken – und dann Tiefschlaf! Check 1 – Anreise | Ein langer Weg. Von Tür zu Tür waren wir 26 Stunden unterwegs. Das steckt dir auch am nächsten Tag noch ein bisschen in den Knochen. Aber schlimmer, als bei uns einen Tag lang auf der Autobahn im Stau zu stehen, ist es auch nicht. Tipp: Direktflug und Mietwagen buchen. Und dann den ersten Skitag locker angehen lassen.

2. TAG | 12.00 Uhr. Breckenridge, Peak 9, „Bonanza“-Run Wo sind die anderen? Ich muss sie wohl an einer der Pistenabzweigungen verloren haben? Kein Wunder, denn ein Lift erschließt hier nicht nur eine Abfahrt links und eine rechts davon. Als hätte ein riesiger Rasierer seine Spuren in der Landschaft hinterlassen, ziehen sich zu beiden Seiten der Lifte oft fünf bis zehn Schneisen durch den Wald. Die Hauptabfahrten sind breit wie Autobahnen, so gut präpariert wie meine frisch gebügelte Cordhose und – hey, wo sind all die Leute? – fast menschenleer. Also, Vollgas! Vielleicht treffe ich die anderen ja unten am Lift ... In weiten Schwüngen dahinheizen – hier macht Pistenfahren noch richtig Spaß. Und sogar das Anstehen am Lift! Auch wenn sich am Zubringer-Lift im Tal mal eine kleine Schlange bildet, Gedränge ist hier ein Fremdwort. Kein Stress, alles easy! Während des letzten Skiwochenendes in den Alpen rammte mir mein netter Nachbar beim aktiven Anstehen den Ellbogen in die Rippen, dass mir die Luft wegblieb – hier undenkbar. Und dass mir der Liftboy ein Kompliment für meine neue Skijacke macht und mir noch einen schönen Tag wünscht, passiert mir zu Hause auch nicht jeden Tag. Check 2 – Pisten und Lifte | Relax! So sollte Skifahren immer sein – absolut entspannt. Keine überfüllten Pisten, freundliches Liftpersonal und kein Stress in der Liftschlange. Falls es die überhaupt mal gibt. Tipp für Newcomer: die kostenlosen „Mountain Orientation Tours“ – eine zweistündige Einführungsfahrt mit Guides durchs Skigebiet.

Wo ist John Wayne? Wild, wild West in Breckenridge.


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REISE

13.00 Uhr. Bergenhof Restaurant Blauer Himmel, Sonne – Zeit für einen Stop auf der Terrasse des Bergenhof Restaurants direkt an der Piste. Wir fläzen uns in die Liegestühle – in Piz-Buin-Stellung. Aus den Boxen am Sun-Deck tönt gedämpfter Reggae-Sound. Leichter Wind trägt ein appetitliche Duftwolke vom Grill herüber – Steaks oder frisch gebratene Burger? Kaiserschmarrn gibt’s hier jedenfalls keinen. Dafür Nudeln, Pizza und Burritos bis zum Abwinken. Check 3 – Hütten | Kleine, urige Almhütten wie in den Alpen? – Fehlanzeige. Die Hütten im Skigebiet sind allesamt perfekt durchorganisiert, moderne Food-Stationen. Wohlfühlen kann man sich trotzdem, auch wenn der letzte Funken Charme fehlt.

17.00 Uhr. 02 Lounge Breckenridge Village Puhh, die letzten Runs gingen ganz schön auf die Pumpe. Kein Wunder, der „Imperial Chair“-Sessellift endet erst auf 3.962 Metern. Und die Powder-Bowls der Kategorie „Double Black Diamond“ am Peak 7 waren auch nicht gerade ohne. Jetzt noch Après-Ski mit Skistiefel-Tanz und „Anton aus Tirol“? No, thanks! Der Barkeeper hat eine bessere Idee. „Das wirkt Wunder“, verspricht er. Er schiebt eine Cola über den Tresen, „verkabelt“ meine Nase mit zwei dünnen Plastikschläuchen – und schon beginnt die Sauerstoff-Dusche. Kein Witz, in der „O2 Lounge“ an der Hauptstraße gibt’s das tatsächlich. Und die eMails kann ich hier auch gleich abrufen. Das Wetter zu Hause? 14 Grad und Regen – die Armen! Check 4 – Après-Ski | Lokalitäten für ein Après-Bierchen gibt’s in Breckenridge, Vail, Beaver Creek und Keystone genügend. Wer aber Remmidemmi à la Schirmbars sucht, tut sich in Colorado hart. Tipp: Ein gemütlicher Drink am offenen Kamin oder im Whirlpool unterm Sternenhimmel – beim Après-Ski beweisen die Amerikaner Stil. Nachtschwärmer kommen vor allem in Breckenridge und Vail auf ihre Kosten.

3. TAG | 9.00 Uhr. Keystone, Dercum Mountain Alan, unser Guide am heutigen Tag, macht keinen besonders glücklichen Eindruck. „Sorry guys, no cat-skiing today!“ Unser Powder-Trip mit der Pistenraupe zu den Tiefschnee-Hängen der „Bergman Bowl“ und „South Bowl“ fällt aus. Denn die Sonne der letzten Tage hat den schönen Pulverschnee unter einem fiesen Harschdeckel versiegelt. „Aber ihr werdet heute trotzdem noch Pulver unter die Ski bekommen“, verspricht Alan. Nach ein paar Aufwärm-Runs auf wieder fast leeren Pisten nehmen wir den Vierersessel „Outback Express“ zum Wapiti Peak. Die Bäume reichen hier fast bis zum Gipfel. Hier liegt tatsächlich noch Pulver. „The Trap“ – die Falle – lautet der treffende Name der Variantenabfahrt. Denn wer nicht schnell genug reagiert, steuert zwangsläufig auf einen der Kiefernstämme zu und ist ruckzuck gefangen in einem Labyrinth aus Bäumen. Grinsend wartet Alan am Ende des Runs. „Ich weiß noch was Nettes“, sagt er, was wohl soviel heißen soll wie: „Es gibt noch mehr Gemeinheiten, um euer Skikönnen zu testen.“ Am Einstieg in den „Wolverine“-Run wird die Ahnung zur Gewissheit: Eine Buckelpiste, länger als das Auge den Berg hinabreicht, gespickt mit Bäumen. Der Rodeo-Ritt kann beginnen ... yipiiieeeh! Check 5 – Landschaft | Die Rockies in Colorado unterscheiden sich deutlich von den Alpen. Meist liegt die Baumgrenze nur knapp unterhalb der Gipfel. Obwohl die Skigebiete bis auf fast 4.000 Meter reichen, wirken sie weniger hochalpin als viele Resorts in den Alpen. Denn schroff aufragende Felsmassive gibt es deutlich weniger. Dafür reizt bei Neuschnee Treeskiing mit Märchenwald-Charme.

INFO VAIL RESORTS

12.30 Uhr. Keystone, Alpenglow Stube Nobel, nobel: Streicheleinheiten für die Zehen am Eingang der „Alpenglow Stube“ auf dem Sattel des North Peak. Sie dürfen raus aus den harten Skistiefeln und schlüpfen in flauschig weiche Schaffell-Pantoffel. Es wäre auch zu schade um das gute Parkett! Im offenen Kamin knistert das Feuer. Der Küchenchef präsentiert jede Delikatesse des Mittagsmenüs persönlich. Als Hauptgericht: Büffel- oder Lammsteak. Serviert mit kalifornischem Rotwein. Zuvor wartet ein Büffet mit erlesenen Salaten und Seafood. Bon appétit! Check 6 – Gastronomie | Ei, Bratkartoffeln und Schinken zum Frühstück; Pommes, Steaks und Burger am Mittag oder Abend – Cowboys mögen’s deftig, auch beim Skifahren. Aber es geht auch anders. Ob im Ort oder am Berg, die Vail Resorts bieten eine große Auswahl an Gourmet-Restaurants. Vorsicht beim Italiener: Mediterrane Küche interpretieren amerikanische Köche anders als europäische.

5. TAG | 8.30 Uhr. Interstate Highway 70, Richtung Beaver Creek Ski und Rucksäcke in den Geländewagen – nix wie los nach Beaver Creek! Dort hat es in der Nacht kräftig geschneit. Die Bäume wirken wie mit dickem Zuckerguss glasiert – ein Wintermärchen. Die samtweich präparierten Pisten lassen wir heute links liegen. „Stone Creek Chutes“ heißt das neue Freeride-Paradies am Rande des Skigebiets. Wir stauben im lichten Wald steile Schneisen und Rinnen hinab.

Mal keine Burger: Gourmet-Lunch in der „Alpenglow“-Stube in Keystone


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Endlose Weiten: Präriepanorama auf der Piste.

LIFTPASS /// Am günstigsten sind Komplett-Packages inklusive Unterkunft (z.T. auch mit Flug). Summit Ticket (Breckenridge, Keystone Arapahoe Basin plus Hälfte der Tage Vail oder Beaver Creek): Early Season (Saisonbeginn bis 21.12.), 14 Tage zum Preis von 7: 279 US-Dollar. Colorado Ticket (alle 5 Gebiete), 14 Tage zum Preis von 10 (gültig 6.1. bis 15.2.): 469 US-Dollar. UNTERKUNFT /// Alle Orte bieten eine breite Auswahl an Hotels aller Kategorien. SPARTIPP /// Apartments (Condos), meist sehr geräumig und mit Küche. ANREISE /// Denver International Airport (144 km von Keystone, 166 km von Breckenridge, 193 km von Vail, 210 km von Beaver Creek). Von Denver per Shuttle-Bus oder Mietwagen ins Skigebiet. Flug: zum Beispiel ab Frankfurt mit United, www.united.com. Direktflüge: München – Denver mit Lufthansa, www.lufthansa.com, www.flydenver.com

Mobil bleiben: Für Ausflüge in die benachbarten Skigebiete empfiehlt sich ein Mietwagen.

KONTAKT /// Vail Resorts Deutschland, Tel.: 02 21/923 56 92, www.snow.com; Buchung über Spezialreiseveranstalter, etwa Stumböck Club Reisen, Tel.: 080 35/966 00, www.stumboeck.com Hagen Alpin Tours, Tel.: 083 66/98 88 93, www.pulver-schnee.de Faszination Ski, Tel.: 062 01/59 29 76, www.skireisen-vail.de Canusa Touristik, Tel.: 040/227 25 30, www.canusa.de

Gold gibt es im Gegensatz zum Schnee für alle Suchenden heutzutage nicht mehr in „Breck“.


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REISE

Könnern bieten die Felsen immer wieder spektakuläre Absprungrampen. Jeder Run ist mit einem „Double Black Diamond“-Schild prämiert – for experts only. Nach zwei Abfahrten hat Irene immer noch nicht genug. O.k., weiter! In großen Schwüngen über die legendäre „Birds of Prey“-Piste, auf der Bode Miller vergangenen Dezember die Weltcup-Abfahrt gewonnen hat, dann hinüber zum Grouse Mountain. „Talons“ heißt dieser Teil des Skigebietes – erste Adresse für Treeski-Fans. „Hey, Irene!“ „Hey Resi!“ „Wo bist du?“ Immer wieder verlieren wir uns aus den Augen. Kein Wunder, bei so viel Bäumen und meterhohen Buckeln. Doch am Ende spuckt ein Ziehweg alle verlorenen Waldgeister wieder aus. Check 7 – Off-Piste | Bei Neuschnee ist Colorado ein Paradies: Kein Whiteout in konturlosem Weiß. Die Bäume schaffen Kontrast. Und Verbote, im Wald zu fahren, gibt es im Gegensatz zu Europa innerhalb der Skigebietsgrenzen kaum. Doch auch wer offene, hochalpine Hänge sucht, der kommt in den Bowls von Vail, Breckenridge, Keystone und Arapahoe Basin auf seine Kosten.

6. TAG | 11.00 Uhr. Breckenridge, Peak 8, Cucumber Bowl Powder-Day! Mit Helm, Neopren-Gesichtsmaske und Skibrille bewaffnet, rücken wir aus. Denn „Breckenfridge“, wie die Locals ihren Berg auch gerne nennen, macht seinem Namen mal wieder alle Ehre. Es stürmt und schneit, was das Zeug hält. Rüber zum Rand der „Cucumber-Bowl“: noch keine Spur. Sekunden später wirbelt der Pulverschnee bis zur Hüfte. „Wer heute hierher kommt, muss Skifahren wirklich lieben“, meint eine der wilden, verschneiten Gestalten am T-Bar Lift, bevor er in der nächsten Böe des Schneesturms verschwindet. „Meinen Hund würde ich bei diesem Schneesturm nicht vor die Tür schicken.“ Trotzdem fährt er immer und immer wieder hoch. Dieses weiße Pulver macht einfach süchtig! Check 8 – Schneequalität | Die Chancen auf den legendären „Champagne Powder“ stehen in Colorado gut. Die große Entfernung zum Meer bewirkt, dass die Luft sehr trocken ist. Aber: Eine echte Powder-Garantie gibt es selbst hier nicht. Die ersten Tage unseres Trips hatten wir fast frühlingshaftes Wetter. Das heißt: auf den Richtung Süden gelegenen Sonnenhängen morgens harten Schnee und später Firn. Trotzdem: Dank der Höhenlage hält sich der Pulverschnee auf den Nordseiten selbst im Frühling noch lange. Tipp: Freeride-Ski oder zumindest breitere All-Mountain-Ski gehören auf jeden Fall in den Skisack.

7. TAG | Rückblick, Abschied und Wiedersehen Unser letzter Skitag in „Breck“ geht zu Ende. Die Beine hochgelegt, sitzen wir vor dem offenen Kamin in der Hotel-Lounge. Gleichzeitig begeistert und traurig klicken wir am Laptop durch die Bilder der vergangenen Tage. Irene spricht aus, was alle denken: „Mann, wir sollten noch eine Woche verlängern!“ Auch wenn das ein Wunschtraum bleibt, sind wir uns einig: Wir kommen wieder. Denn Skifahren in Colorado ist vor allem eines: unglaublich „relaxed“.

VAIL RESORTS AUF EINEN BLICK | COLORADO-MIX Ein Skipass, fünf Gebiete – das Colorado-Ticket ermöglicht jeden Tag ein neues Skiabenteuer. Die fünf Gebiete Vail, Beaver Creek, Breckenridge, Keystone und Arapahoe Basin im Überblick.

WILDER WESTEN | BRECKENRIDGE (2.926–3.962 m) www.breckenridge.com Rodeo-Ritte in der Buckelpiste, Mutproben an Monster-Kickern im Funpark, Tiefschnee-Abfahrten mit gigantischen Blicken in die endlose Weite der Rockies. Oder auf perfekt gepflegten Pisten im Treck der anderen Skifahrer ins Tal und hinterher auf ein Bier in den Saloon – das Westernstädtchen Breckenridge ist nicht nur wegen seiner Höhenlage atemberaubend. PISTEN /// 146 Abfahrten (14 % Einsteiger, 31 % Fortgeschrittene, 55 % Könner) TIPP FREESTYLE /// Freeway Terrain Park (Experten) und Superpipe. Insgesamt fünf Funparks (alle Könnensstufen). TIPP OFF-PISTE /// Mit dem Imperial Express auf fast 4.000 Meter (höchster Sessellift Nordamerikas). Von dort zu den Bowls am Peak 8 und Peak 7.

www.beavercreek.com LUXUS PUR | BEAVER CREEK (2.255–3.488 m) First-Class-Hotels, noble Skihütten, beheizte Fußwege, Rolltreppen zum Lift und Pisten, die in der Mittagspause schnell noch mal glatt gestreichelt werden – Beaver Creek ist die Top-Adresse für Genießer. Aber auch wer sportlich hohe Ansprüche stellt, wird bedient: Auf der „Birds of Prey“ WM-Downhill-Strecke oder auf den selektiven Buckelpisten. PISTEN /// 162 Abfahrten (31 % Einsteiger, 35 % Fortgeschrittene, 34 % Könner) TIPP FREESTYLE /// Super Pipe am Beaver Creek Mountain. TIPP OFF-PISTE /// Stone Creek Chutes (neues Freeride-Gebiet).


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Das rockt: Carven in den Rockies.

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Strahlendes Wetter: Mit 300 Sonnentagen pro Jahr ist Colorado ideal fĂźr Sonnenanbeter.

TYROLIAN STYLE | VAIL (2.475â&#x20AC;&#x201C;3.527 m) www.vail.com 193 Pisten, die legendären Back Bowls zum Tiefschneefahren â&#x20AC;&#x201C; Vail ist das grĂśĂ&#x;te Skigebiet Nordamerikas. Ob Cruisen auf breiten â&#x20AC;&#x17E;Autobahnenâ&#x20AC;&#x153;, Buckelpiste, Funpark oder Pulverschnee â&#x20AC;&#x201C; hier kommt jeder auf seine Kosten. Auch Nachtschwärmer. Und selbst die vertraute Tiroler Architektur fehlt hier nicht. PISTEN /// 193 Abfahrten, davon 18 % Einsteiger, 29 % Fortgeschrittene, 53 % KĂśnner TIPP FREESTYLE /// Log Rail Park mit Holzhindernissen im Northshore-Style. Insgesamt fĂźnf Funparks (alle KĂśnnensstufen), eine Superpipe. TIPP OFF-PISTE /// Blue Sky Basin (Treeskiing).

LEBENDE LEGENDE | ARAPAHOE BASIN (3.286â&#x20AC;&#x201C;3.978 m) www.arapahoebasin.com Arapahoe Basis zählt zwar nicht zu den groĂ&#x;en Resorts, genieĂ&#x;t in Amerika aber Kultstatus â&#x20AC;&#x201C; als hĂśchstgelegenes und eines der ältesten Skigebiete auf dem nordamerikanischen Kontinent. Die Bowls oberhalb der Baumlinie ziehen vor allem Freerider an. Die Saison dauert von Oktober bis Juni. PISTEN /// 103 Abfahrten TIPP FREESTYLE /// Treeline Terrain Park, High Divide Progressive Park TIPP OFF-PISTE /// Pallavicini und neues Gebiet Montezuma Bowl.

C M. Pilstand // D. Ferrer

GROSSER SPASS | KEYSTONE (2.829â&#x20AC;&#x201C;3.782 m) www.keystoneresort.com Ob Carving auf samtglatten Pisten oder ein switch gelandeter Five-Fourty im Funpark, ob StoĂ&#x;dämpfertest fĂźr die Kniegelenke in der Buckelpiste oder entspanntes Gleiten durch unverspurten Pulverschnee â&#x20AC;&#x201C; in Keystone hat jeder SpaĂ&#x;. Der dauert im grĂśĂ&#x;ten Nachtskigebiet Amerikas sogar bis 21 Uhr. PISTEN /// 116 Abfahrten (12 % Einsteiger, 34 % Fortgeschrittene, 54 % KĂśnner) TIPP FREESTYLE /// A 51 Terrain Park (Experten), A 51 Incubator (Einsteiger) TIPP OFF-PISTE /// North Bowl und South Bowl am Wapiti Peak (Sessellift Outback Express). Cat-Skiing am Keystone Peak.

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LESERREISE BRECKENRIDGE | Eines der höchstgelegenen Skigebiete weltweit. Die Bergstation liegt hier auf 3.963 Meter! Ein riesiges Pistennetz, verteilt auf vier nebeneinander liegende Skiberge, bietet Abfahrten für jeden Geschmack und jeden Fahrtyp – vom Anfänger bis zum Experten. Das restaurierte Goldgräberstädtchen ist ein echtes Schmuckstück, mehr als 170 denkmalgeschützte Gebäude im viktorianischen Stil schaffen ein ganz besonderes Flair. Besonders beliebt ist Breckenridge auch wegen seines Apres-Ski-Lebens. Nicht umsonst wird es als das Après-Zentrum des Summit County bezeichnet. KEYSTONE | Hier geht es in erster Linie ums Skifahren. Perfekte Pistenpflege, ein ausgeklügeltes Pistensystem ohne Ziehwege steigert den Skispaß, ein effizientes Liftsystem verhindert Wartezeiten. Was will man mehr als Skifahrer? Das Skigebiet erstreckt sich über drei Skiberge bis hinauf auf über 3.600 Meter. Auch hier ist Schneesicherheit keine Frage. Laute Après-Partys sucht man hier vergebens. Hektik und Stress sind Fremdwörter. Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten sind aber dennoch genug vorhanden. KÜCHE | Rund 34 teils sogar hochklassige Restaurants bieten selbst für anspruchsvolle Gäste das entsprechende Ambiente. OUTLET-SHOPPING | Eine riesige Auswahl von Marken und Designerware von Hilfiger, Calvin Klein und Co. zu supergünstigen Factory Preisen findet man im „Silverthorne Factory Outlet Center“ in mehr als 100 Shops. Nicht vergessen: Der günstige Dollarkurs macht es noch günstiger. (Das SkiPresse-Plus: Organisierter Shopping-Ausflug zum Outlet inklusive!) GREAT DIVIDE LODGE BRECKENRIDGE | Lage/Ausstattung: Ein heißer Tipp für preisbewusste Gäste mit Anspruch. Eines der Top-Häuser und einziges Full-Service-Hotel in Breckenridge. In wenigen Schritten auf die Piste und ins Zentrum. Moderne Hotelanlage. Lounge mit offenem Kamin, Restaurant, Bar, Spielezimmer, Sauna, Massageraum, Fitnesscenter, Whirlpool, Schwimmbad. Skiraum, Shuttle-Service, Business-Center. Zimmer: komfortable, moderne Einrichtung. Bad/Dusche/WC, TV, Telefon, Mini-Kühlschrank, Kaffeemaschine, Fön, Bügeleisen, Bademäntel (auf Anforderung), Internetzugang. LEISTUNGEN GRUNDPAKET LESERREISE KEYSTONE BRECKENRIDGE • Nonstop-Flug* mit United Airlines/Lufthansa von München nach Denver und

EINE WOCHE SKIFAHREN IN COLORADO FÜR UNTER 1.500 EURO! VON SKIPRESSE, STUMBÖCK CLUB UND VAIL RESORTS Höher geht es kaum. Amerikas höchstgelegene Skigebiete bieten Skispaß bis fast in den Sommer. Bestens gepflegte Pisten, weit und gediegen in Breckenridge und etwas anspruchsvoller in Keystone, ergeben ein Skimenü für Feinschmecker. Abgerundet wird es durch etliche Zutaten wie ein Gourmetrestaurant auf 3.600 Metern Höhe. Erleben Sie diesen Skigenuss jetzt mit einer exklusiven SkiPresseLeserreise Anfang April 2008! © Vail Resorts/Jack Affleck

alle Fotos © Vail Resorts

zurück • Zubringerflüge innerdeutsch, zzgl. Flughafensteuern/Gebühren (ca. € 65,) • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer • 6 Skipässe** • Transfer in Shuttlebussen oder gegen Aufpreis mit Mietwagen • telefonische Stumböck-ClubHotline USA • Informationsmaterial • Welcome-Reception • 1 Tag Guiding/Skigebietsorientierung mit Vail Resorts Guides am 2. April 2008 • Reisebegleitung durch einen SkiPresse-Mitarbeiter • Stumböck Ski-/Reiserucksack und nützliche SkiPresse Give-Aways vor Abreise • Flughafensteuern, Sicherheitsgebühr, Kerosinzuschläge (Stand Juni 07) Linienflüge werden von uns nur vermittelt und gelten als Fremdleistung. (im Preis enthalten) Skipässe: Keystone/Breckenridge (kann zur Hälfte in Vail und Beaver Creek gefahren werden)

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TERMIN | Abreise 1. April 08, Abreise 8. April 08 (Ankunft Deutschland: 9. April) PREIS | Pro Person 1.498 Euro (Einzelzimmeraufschlag 397 Euro) BUCHUNG | Fordern Sie unter info@skipresse.de oder information@stumboeck.com das spezielle Anmeldeformular für dieses Angebot an oder fragen Sie bei Stumböck Clubreisen nach der Leserreise „SkiPresse“, Tel.: +49 (0)80 35/96 60-0, www.stumboeck.com


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number one with passion


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SERVICE

SERVICE | AUSBESSERN VON KANTE UND BELAG

Eine Anleitung für das Ausbessern von Kante und Belag Der Sommer ist vorbei, und wir gehen wieder auf die Suche nach unseren geliebten Brettern, die die meisten von uns im letzten Frühjahr in Keller oder Garage, im Speicher, unter dem Bett oder sonstwo in den Sommerschlaf versetzt haben. Der Blick auf die Ski oder das Snowboard verheißt meist nichts Gutes. Sind das Falten vom Sommerschlaf – oder doch eher die Wunden des letzten Winters, die man eigentlich noch ausbessern wollte, es dann aber doch nicht getan hat? Kratzer, Risse, Beschädigungen im Belag: Jetzt heißt es handeln! Für einen guten Start in den Winter sollte man nicht nur im Sinne des Fahrverhaltens dafür sorgen, dass der Belag der Ski oder des Snowboards von Beschädigungen befreit wird. Eigentlich wäre das Ende des Winters der richtige Zeitpunkt, den Ski so herzurichten, dass er die trocken-warmen Monate unbeschadet ruhen kann. Doch meist bleibt es beim guten Vorsatz, und so ist der Herbst sicherlich auch noch bestens geeignet, die Lieblinge einer kleinen Operation zu unterziehen, die im Endeffekt ein Verjüngungsprogramm darstellt. Wer sich dagegen entscheidet, dies von einem Fachmann im Sportgeschäft machen zu lassen, der kann mit Hilfe unserer Anleitung auch selbst Hand anlegen. BILD 1 UND 2 Zunächst sollte man sich um die Kanten kümmern. Wenn die Kante Verhärtungen aufweist, wird sie mit einer Diamantfeile (z.B. Holmenkol „blue“) oder mit der Holmenkol „EdgeTrick“ mit Aluoxidstein vorbehandelt und anschließend mit einer Diamantfeile gefinisht. Für ein komplettes und exaktes maschinelles Kantentuning oder bei größeren Schäden an der Kante empfehlen wir den Besuch einer Fachwerkstatt oder eines Shops mit entsprechender Ausrüstung. Angebote findet man mit Beginn des Winters so gut wie an jedem Ort oder direkt in den Skigebieten. Für Heimwerker empfehlen wir die detaillierteren Anleitungen von Holmenkol unter

www.holmenkol.com

BILD 3 Nun den Belag reinigen und gegebenenfalls vom alten Wachs befreien (Wachsentferner, Reinigungstuch, bei Bedarf zuvor mit einer Plexiglasklinge größere Wachsrückstände entfernen). Bei manchen Beschädigungen ist freistehendes Belagsmaterial zu sehen – dieses ebenfalls vorsichtig entfernen. Die vorhandenen Beschädigungen (also Kratzer) mit Repairsticks (z.B. Holmenkol FolitStrips) ausgießen. RepairSticks (erhältlich für schwarze und transparente Beläge) werden angezündet und sollten dann waagerecht gehalten werden. Abtropfen lassen, bis das Material nicht mehr rußt und die Flamme sauber brennt. Die flüssig abtropfende Reparaturmasse auf die beschädigte Stelle auftropfen – dies nennt man „Ausgießen“. Das Material erkaltet schnell. BILD 4 Jetzt das überschüssige Material der RepairSticks mit einer Feile (z.B. Holmenkol CrossFile) … BILD 5 … oder einer Nirosta-Klinge entfernen. Der Belag sollte an der beschädigten Stelle ohne überstehendes Material oder übrig gebliebene Löcher oder Kratzer vollständig ausgefüllt und relativ plan sein. BILD 6 Zum Schluss den Belag an der Reparaturstelle mit einer Bürste ausbürsten oder mit Schleifpapier – oder den grünen Holmenkol SkiPads – glätten. Fertig. Dieses Prozedere dann an allen beschädigten Stellen wiederholen. Um den Ski komplett für die neue Saison vor- oder wieder aufzubereiten darf natürlich im Anschluss das Wachsen nicht fehlen. Eine detaillierte Anleitung finden Sie in der SkiPresse Nummer 5 des vergangenen Winters (September/Oktober 2006) oder unter www.holmenkol.com.


alle Fotos © Holmenkol

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Einige Produkte von Holmenkol, die das Ausbessern von Kante oder Belag erleichtern

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1) Diamond File blue (325er Körnung): Ski-Diamantfeile zum Bearbeiten der Stahlkanten. Verschiedene Diamantgrößen zum Entfernen von Verhärtungen bis hin zum professionellen Nacharbeiten neu geschliffener Kanten (alternativ: EdgeTrick PRO Diamond). 2) FolitStrips black bzw. FolitStrips transparent: Spezialkerzen (RepairSticks) für kleine Skibelagsreparaturen. 3) Nirosta-Metallklinge: Spezial-Wachsabziehklinge 112,5 x 60 mm. 4) Pad-Set: Spezialschleifpads zum Glätten und Polieren der Belagsfläche. ohne Abbildung) CrossFile Maxi: Skikarosseriefeile 300 x 30 mm. SkiPresse wünscht einen guten Start in die neue Saison! Und mit gepflegten oder gut reparierten Ski oder Snowboards gelingt das ganz bestimmt ...


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NOSTALGIE

von Roland Grill

Über die Lust am Leben in und Schreiben von den Bergen. Eine literarische Spurenlese.

Es ist schon lange her, da wanderte Goethe durch die Schweizer Alpen. Man schrieb die Jahre 1775/76 und 1797. Das war so eine Art Selbstversuch, Klarheit über sich selbst zu gewinnen und leben zu lernen. Nachzulesen in „Schweizer Reisen“. Viele berühmte Schriftsteller folgten ihm nach. Selten waren sie gute Wanderer. „Bummel durch Europa“ erzählt von Mark Twains Erlebnissen am Vierwaldstätter See. Die Lichterstadt Luzern wollte er vom 1.800 Meter hohen Rigi aus sehen. Er scheitert beinahe kläglich: „Wir benötigten drei Tage zum Gipfel“ – ein Aufstieg, den Baedeker mit einer Dreiviertelstunde angibt. Unaufgeregt verbringt Robert Musil 1928 seinen Sommerurlaub in Ötz. „Im guten alten Posthotel Kassl“, mit Blick auf die Ötztaler Berge, schreibt er ein 2.000 Seiten dickes Jahrhundertwerk. „Der Mann ohne Eigenschaften“ ist ein gewaltiges Buch für Liebhaber des geistigen Abenteuers, das dem Aufbruch zu einer Weltreise gleicht. Mit dem einen Ziel – zum Schluss noch näher bei sich selbst anzukommen.


www.skipressworld.com © Robert Schoenbaec hler

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Heidis Welt als Symbol für das Gute Wie viele seiner Kollegen kam Thomas Mann den Bergen nur bis zu einem bestimmten Punkt nahe. 1912 zwang seine Frau eine Krankheit zu einem längeren Sanatoriumsaufenthalt in Davos. Die Alpenatmosphäre und die Schilderungen seiner Frau inspirierten ihn zu „Der Zauberberg“. Im Sanatorium begleitet er seine Hauptfigur vom Leben zum Tod. Wo sonst, als an der Grenze zwischen Wildnis (am Rand der Berge) und einer Stadt könnte dies besser gelingen? Der Topos von der heilen Bergwelt, konterkariert bei vielen Literaten mit dem Bösen, das im roten Cabriolet aus der Stadt inmitten der unverdorbenen Alpenwelt heranbraust, wie beim Alpen-Kitsch-Klassiker „Heidi“. Im Heidiland, beim Großvater in Graubünden, ist die Welt noch in Ordnung. Häufig verlegten die Literaten Handlungsstränge in die Alpen, um ihre Geschichten als Parabel zu erzählen, wie Max Frisch in „Der Mensch erscheint im Holozän“. Durch einen Bergrutsch von der Außenwelt abgeschnitten, erlebt der Erzählende das einsame Dahingehen aus der Welt – ein Meisterwerk sprachlichen Doppelsinns. Das Subjekt ist auf sich selbst zurückgeworfen und verliert sich peu à peu, wird klein und unbedeutend. Seit Stefan Zweig im „Riffelalp Resort“ 1926 in Zermatt lebte, hat sich der fantastische Ausblick auf das Hörnli kaum verändert. Oder etwa doch? Fragt man die Damen im Tourismusbüro nach Stefan Zweig, kommt man nicht weit: „Noch nie von ihm gehört“. Zu fern ist Zweig. Sonst ist alles nah am Damals, als Zweig schwärmte: „Wahnsinn, überhaupt von hier wegzugehen – eine Sonne wie hier, 3.000 Meter hoch ist unvergleichlich“. Er liebte es, im Riffelalp Resort zu sitzen, zu beobachten. „Rausch der Verwandlung“ ist eine Beschreibung von Pontresina, inspiriert von der Begegnung mit jenen „ignoranten Zeitgenossen, die sich in den feinen Orten der Hochgebirge nicht vom 2. Weltkrieg stören lassen wollen“. Diesen Zeitgenossen stellt er in seinem Roman die bürgerliche Christine, eine modernere Heidi, gegenüber, die durch die Ballsäle tanzend den „fruchtigen Duft der Alpen“ einsaugt und mit „begeisterten Blicken granitene Hänge hinauf hastet“.

Höchste Höhen und tiefste Abgründe – real und mental Den „schwarzen, Schnaps trinkenden Jesus“, nannten die Einheimischen die Gestalt des damals hohlbäuchigen Hemingway. 1924 entdeckte er seine Liebe zum Skilauf im vorarlbergischen Schruns. Er verbrachte die Zeit mit dem verbotenen Pokerspiel, Enzian, Wein und unheimlichen Mengen Forellen: „Wir liebten Schruns.“ Kirschwasser gab es in solchem Überfluss, dass man es ihm und seinen Freunden zum Abreiben gab, wenn sie von einem Geländelauf mit Seehundfellen im „Madlenerhaus“ einkehrten. Schruns war für ihn ein guter Platz zum Arbeiten. Nachzulesen in „Short Stories“ und „Fiesta“, das Hemingway dort umschrieb. Wie er erlebte auch der am liebsten nackt kletternde Hermann Hesse die Berge als eine körperliche und geistige Welt. Neuere Literaten wie James Salter mit „In der Wand“ oder Cristoph Ransmayer in „Der fliegende Berg“ wollen genau dies. Sie wollen fühlen, leiden, Lust spüren und selbst erleben, was einst schon Nietzsche vor ihnen auf seiner ersten Reise ins Engadin 1879 tat – die höchsten Höhen und tiefsten Abgründe im realen wie im geistigen Leben erfahren. Nietzsche schickte Zarathustra für zehn Jahre in die Berge. Gefüllt mit Weisheit, will er diese danach mit den Menschen teilen. Eine schwierige Aufgabe, nachzulesen in „Also sprach Zarathustra“, einem zeitlosen Schatz der Philosophie. Und mehr wird heute nicht verraten. Denn all diese Werke und noch mehr sind nur einen Gang in den Buchladen entfernt und eröffnen teilweise eine völlig andere Bergwelt, die vielen von uns mittlerweile völlig unbekannt ist ... Literaten von links: Max Frisch © Andrej Reiser | Mark Twain © Piper Verlag SV-Bilderdienst | Hermann Hesse © Suhrkamp Verlag | Robert Musil © Rowohlt Verlag | Ernest Hemingway © Rowohlt Archiv

Wohnen in kreativer Umgebung und sportlich aktiv sein? Hier waren unsere Literaten unter anderem untergebracht:

Robert Musil

Posthotel Kassl, Oetz, Tel.: +43/52 52/63 03, Zimmer 57 Euro, Aktiv: Ski & Langlauf, Bergtouren.

Ernest Hemingway

Madlenerhaus, Silvretta, Tel.: +43/55 58/42 34, Bett 8 Euro. Aktiv: Langlaufloipe und Skilift vor der Haustür, Skitour zum Piz Buin oder SilvrettaDurchquerung. Im Sommer Biken und Wandern.

Mark Twain

Rigi Kulm-Hotel, Rigi-Kulm, Tel.: +41/41/855 03 03, Zimmer 110 sFr, Aktiv: Sonnenaufgang auf 1.800 Meter genießen, Wandern, Seminare und Tagungen.

Thomas Mann

Waldhotel Davos, Davos, Tel.: +41/81/415 15 16, Zimmer 170 Euro, Aktiv: Golf, Ski und Wellness.

Stefan Zweig

Riffelalp Resort, Zermatt, Tel.: +41/27/966 05 55, Zimmer 270 Euro. Aktiv: Matterhorn besteigen oder anschauen, Ski – und Skitouren, Hundeschlittenfahrten, Curling. Anreise mit dem IC 742 „Stefan Zweig“ ab Wien.


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WEISS WE ISS


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DIESE SEITE | Viktoria n Jacke ca. 299 Euro, Brille ca. 169 Euro, alles von Oakley | Ski von Dynastar, ca. 349 Euro LINKE SEITE | Viktoria n Jacke ca. 179 Euro, Hose ca. 129 Euro, Handschuhe ca. 65 Euro, alles von Ziener | Brille von Freudenhaus ca. 195 Euro | Schuhe von Dalbello ca. 160 Euro, Ski ca. 649 Euro, Stรถcke ca. 69 Euro, alles von K2 | Steve m Jacke ca. 179 Euro, Hose ca. 129 Euro, alles von Ziener | Goggle von Oakley ab ca. 119 Euro, Helm von Uvex ab ca. 89 Euro | Schuhe von Lange ca. 399 Euro, Ski ca. 649 Euro, Stรถcke ca. 69 Euro, von K2


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DIESE SEITE | Viktoria n Jacke ca. 499 Euro, Hose ca. 369 Euro, Handschuhe ca. 89 Euro, alles von Kjus | Goggle von adidas eyewear ca. 165 Euro, Helm von Marker ca. 69 Euro | Skischuhe von Atomic ca. 349 Euro, Ski von Nordica ca. 599 Euro, Stöcke von Leki ca. 79 Euro | Steve m Jacke ca. 499 Euro, Hose ca. 349 Euro, alles von Head Sportswear | Goggle ca. 119 Euro, Helm ca. 139 Euro, alles von Alpina, Handschuhe von Leki ca. 69 Euro | Skischuhe ca. 299 Euro, Ski ab ca. 579 Euro, Stöcke ca. 34 Euro, alles von Head RECHTE SEITE | Viktoria n Jacke ca. 299 Euro, Hose ca. 239 Euro, alles von Powderhorn | Brille von Alpina ca. 49 Euro, Mütze ca. 59 Euro, Tasche ca. 49 Euro, Moonboots ca. 69 Euro, alles von Barts | Steve m Protektoren-Weste ca. 159 Euro, Protektoren-Short ca. 79 Euro, alles von Komperdell | Goggle von Cratoni ca. 39 Euro, Helm von Giro ca. 139 Euro, Socken von X-Socks ca. 49 Euro


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DIESE SEITE | Viktoria n Jacke ca. 249 Euro, Hose ca. 229 Euro, alles von Völkl | Brille von Alpina ca. 69 Euro | Skischuhe von Tecnica ca. 399 Euro, Stöcke von Komperdell ca. 49 Euro | Steve m Jacke ca. 399 Euro, Hose ca. 239 Euro, alles von Völkl | Brille von Carrera ca. 89 Euro, Rucksack von Ortovox ca. 119 Euro, Schuhe von PF Flyers ca. 80 Euro | Snowboard ohne Bindung von Völkl ca. 699 Euro LINKE SEITE | Viktoria n Jacke von Bergans ca. 439 Euro, Hose von X-Bionic ca. 100 Euro | Mütze von Peak Performance ca. 35 Euro, Rollkragen ca. 15 Euro, Handwärmer ca. 17 Euro, alles von Barts | Stöcke von Völkl ca. 29 Euro | Steve m Jacke ca. 399 Euro, Hose ca. 250 Euro, alles von Berghaus | Goggle von Giro ca. 74 Euro | Skischuhe von Head ca. 299 Euro, Stöcke von Leki ca. 79 Euro


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DIESE SEITE | Viktoria n Jacke ca. 700 Euro, Hose ca. 480 Euro, alles von Peak Performance | Goggle ca. 119 Euro, Helm ca. 139 Euro, alles von Alpina | Skischuhe von Nordica ca. 199 Euro, Ski von Blizzard ca. 599 Euro, Stöcke von Komperdell ca. 39 Euro | Steve m Overall von Peak Performance ca. 560 Euro | Brille von Alpina ca. 49 Euro, Mütze von Peak Performance ca. 50 Euro, Schuhe von Merrell ca. 90 Euro RECHTE SEITE | Viktoria n Jacke ca. 390 Euro, Longsleeve ca. 65 Euro, alles von Chiemsee | Brille von Smith ca. 126 Euro, Helm von Alpina ca. 149 Euro | Steve m Jacke ca. 190 Euro, Hose ca. 100 Euro, Fleecerolli ca. 80 Euro, alles von Chiemsee | Goggle von Alpina ca. 89 Euro | Skischuhe von Atomic ca. 499 Euro


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Underwear: Herrlicher, triaction by Triumph, X-Socks

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Fotografie | Matthias Garvelmann, www.garvelmann.de Fotoassistenz | Sveinn Baldvinsson Haare & Make-up | Nadja Kaiser Styling | Astrid Schl端chter Produktionsleitung | Astrid Schl端chter, Ralf Jirgens Models | Viktoria Glaub, Steve Pucker


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KAUFBERATUNG

© K2 Sports/Alex O‘Brien

von Roland Grill, Fotos: Roland Grill & Tanja Krauß / Location: Schmiedewerk Robert Gockner, München

KAUFBERATUNG HELME UND SKIBRILLEN

Kühler Kopf und freie Sicht

Allein in der Schweiz, dem Mekka des Skisports, gab es 2006 im Winter 6.700 Kopfverletzungen auf den Pisten. Gut ein Drittel davon hätte sich – laut einer Hochrechnung – durch das Tragen eines Helms vermeiden lassen. Grund genug, den harten Deckel aufzusetzen? Nicht für alle. Doch es gibt zum Glück noch weitere Argumente: Die Helme der neuen Saison sehen cool aus – und sind total angesagt. SkiPresse hat die besten Modelle für unterschiedliche Ansprüche ausgewählt.

Damit ein Helm beim Sturz richtig schützt, muss er gut sitzen, darf nicht drücken oder wackeln. Und schließlich werden nur bequeme Helme auch gerne getragen. Kleine Kommunikationslöcher in der harten Schale erlauben den Hörkontakt zur Außenwelt. Mittlerweile werden fast alle Helme mit der „In-Mold“-Technologie gefertigt, bei der Schale und Hartschaum ineinander verpresst werden. Diese vollständige Verbindung erhöht deutlich die Stabilität gegenüber gewöhnlichen, nur punktuell verklebten Helmen, belastet die Umwelt weniger (keine Klebstoffe) und reduziert das Helmgewicht. In Kombination mit der passenden Skibrille (Helm-kompatibel und mit Brillenband auf der Außenseite), schützen Helme bei schlechtem Wetter gegen Eis, Wind und Kälte, und bei heißen Temperaturen vor allem gegen Sonnenbrand – ohne dass man ins Schwitzen gerät. Dass die Skihelme der neuen Saison nicht nur leichter, cool belüftet, sondern mit der optimalen Skibrille auch total angesagt sind, zeigt unsere Kaufberatung – eine Auswahl der besten Modelle in vier Gruppen.


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KREUZVERHĂ&#x2013;R â&#x20AC;&#x201C; KOPF & AUGE

Š K2 Sports/Christian Stadler

â&#x20AC;˘ Alle hier vorgestellten Helme entsprechen der internationalen PrĂźfnorm CE, und alle Skibrillen verfĂźgen Ăźber Doppelscheiben und absoluten UV-Schutz. â&#x20AC;˘ Nach einem Crash im Schnee die Brille mit dem Handschuh oder gar mit den Fingern sauber kratzen? Lieber nicht! Dadurch wird erstens die empďŹ ndliche Anti-Beschlagschicht im Inneren zerstĂśrt und zweitens die Feuchtigkeit nicht beseitigt. Nach kurzer Zeit wird die Brille erneut beschlagen. Nur austupfen! Ein spezielles Brillentuch nimmt die Feuchtigkeit auf und verhindert, dass sich ein SchmierďŹ lm auf den Gläsern bildet. Beim Boxen-Stopp im nächsten Ruheraum die Brille trocknen lassen! â&#x20AC;˘ 80 Prozent der StĂźrze ohne Fremdeinwirkung resultieren aus Wahrnehmungsfehlern â&#x20AC;&#x201C; die oftmals durch schlechtes Sehen provoziert werden. Gute Sicht ist unabdingbar fĂźr ein gutes Gleichgewicht. â&#x20AC;˘ Zum Schutz gegen UV-Strahlung werden Helme und Skibrillen am besten in SchutzhĂźllen in dunklen, kĂźhlen und trocknen Räumen aufbewahrt. â&#x20AC;˘ Je hĂśher es hinauf geht, umso stärker mĂźssen die Brillen die Blendstrahlung abschotten. Normalerweise reicht in unseren Breiten die Kategorie S2. Damit kommen nur noch 18 bis 43 Prozent der Strahlung durch. In den Bergen und im Hochgebirge sollte Kategorie S3 mit 8 bis 18 Prozent Durchlässigkeit und Stufe S4 mit 3 bis 8 Prozent verwendet werden. â&#x20AC;˘ Wichtig: Blendschutz und UV-Schutz sind zwei Paar Stiefel! Nicht die dunkelsten Brillen schĂźtzen am besten, sondern die hochwertigsten. UV-Schutz ďŹ ndet innerhalb des Kunststoffglases statt und nicht auĂ&#x;erhalb. Aus SicherheitsgrĂźnden bestehen Skibrillen aus Kunststoffgläsern. â&#x20AC;˘ Wie fĂźr Motorradhelme gilt auch fĂźr Skihelme: nach drei bis acht Jahren austauschen. UV-Strahlung macht das Material porĂśs. Wer viel fährt und seinen Helm ruppig behandelt, der sollte nach drei Jahren einen neuen kaufen. Die maximale Haltbarkeit sind acht bis zehn Jahre. Nach einem harten Sturz im Couloir gilt sowieso: ab in die MĂźlltonne und nicht zum SperrmĂźll! â&#x20AC;˘ Die Lichtverhältnisse sind auf der Skipiste generell sehr kontrastarm. Nebel und Wolken verstärken diesen Zustand noch. Kontraststeigerungen ermĂśglichen â&#x20AC;&#x17E;Blue Blockerâ&#x20AC;&#x153;, das sind TĂśnungsscheiben in Gelb, Blau und Hellbraun. Deswegen gilt beim Kauf: Wechselscheiben besorgen. â&#x20AC;˘ Ein weites Sichtfeld garantiert mehr Sicherheit. Je weiter die Augen umschlossen werden, umso wichtiger ist aber auch das BelĂźftungssystem â&#x20AC;&#x201C; andernfalls beschlagen die Gläser. â&#x20AC;˘ Gläser reinigen? Niemals mit PapiertaschentĂźchern! Diesen sind mikroskopisch kleine, mineralische FĂźllstoffe beigemengt. Mit solchen TĂźchern wird lediglich der Staub auf der Brille verteilt und das Glas blind geschliffen. MikrofasertĂźcher, BrillenputztĂźcher oder ein frisches GeschirrspĂźltuch mit Wasser, Seife oder GeschirrspĂźler verwenden. Glasreiniger sind zu scharf.

Hochinnovative Waxe fĂźr Anspruchsvolle.

WorldCupMix "ASIS UND4RAININGSWAXE DER3PITZENKLASSE

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KAUFBERATUNG

HELM | K2 Moxie BRILLE | Dr Zipe Mistress 3

HELM | Uvex X-Ride BRILLE | Uvex Onyx Cristal

HELM | Cebe Ripper Artzy BRILLE | Cebe Fenix

LEISTUNG | Einziges Modell mit echtem Ponyport. So werden die Haare nicht am Helmrand verwurstelt. Die Helmeinlagen sind abnehmbar. Für Frostbabes gibt es zusätzlich warme Ohreneinlagen. Die Luftluken lassen sich zweifach getrennt schließen. In Kombination mit der Brille der Saison von Dr Zipe garantiert das Paket echten Saver-Sex. „Mistress 3“ schützt die Augen mit Filterkategorie S3 und zeigt der Frau mit ihrem weiten Sichtfeld, wo die besten wilden Kerle fahren. PREIS | Helm 109,95 / Brille 69 Euro

LEISTUNG | Gute Belüftung ohne Regulierung. Sehr gute Passform, die dank dem hohen Nackenanschnitt auch „dickste Pferdeschwänze“ niemals einschränkt. Fein verarbeitet, orientiert sich „X-Ride“ bequem gepolstert in seiner Optik an den Rennhelmen. „Onyx Cristal“, die Brille mit glitzerndem Strass und Antifog-Beschichtung, sitzt einfach immer gut und hält, was sie verspricht: kristallklare Sicht auch bei Nebelsuppe. PREIS | Helm ab 69,95 Euro / Brille 117 Euro

LEISTUNG | Kuscheliger Frauenhelm, der sich durch das Felldesign von allen anderen abhebt. Die Belüftung ist nicht verstellbar, doch der Kopf bleibt beim „Ripper“ auch bei Eiseskälte warm genug. Wird es zu warm, lassen sich die Ohrenschützer abnehmen. Passend dazu: die Brille „Fenix“ mit praktischer Clipöffnung und gummiertem Halteband. Mit Wechselscheiben lassen sich die Blendschutzkategorien von S1 bis S3 abdecken. PREIS | Helm 159,90 Euro / Brille 139,90 Euro

www.k2sports.com / www.drzipe.com

www.uvex-sports-de

www.cebe.com

HELM | Smith Variant Brim BRILLE | Smith Prodigy Turbo Fan

HELM | Salomon Foil Audio BRILLE | Oakley A-Frame Persimon

HELM | Giro Omen BRILLE | Adidas Yodai

LEISTUNG | Sein Cross-Schirm zeigt, wo es lang geht. Ab durchs Gestrüpp, denn der „Variant“ ist eine echte Rampensau – für Funpark oder Waldslalom. Technisch perfekt löst eine zweifach einstellbare Luftzufuhr ihre Aufgabe. Abnehmbar sind Ohrenmuscheln und Innenpolster. Mit der „Prodigy Turbo Van“ lassen sich schweißtreibende Fahrten mit gleichbleibend klarer Aussicht bewältigen. Bei zu viel Hitzeentwicklung einfach die Brillenbelüftung einschalten, und schon wird beste Aussicht bei allen Verhältnissen sichergestellt. Blaue Tönung für hohen Kontrast mit optimalen 25 Prozent Lichtdurchlässigkeit. PREIS | Helm 169,95 Euro / Brille 179,95 Euro

LEISTUNG | Außen cool, innen warm – abnehmbare Ohrenschützer mit Kunstfell. Das Audioset mit Regler liefert astreinen Sound. Kompatibel mit allen MP3-Playern von iPod bis Sony. Die „A-Frame“ von Oakley ist beachtlich gut belüftet. Gummistreifen am Brillenband haften gut am Helm. Wechselscheiben von Blendschutzkategorie S1 bis S3 lösen alle Lichtprobleme bei guter und schlechter Sicht. PREIS | Helm 99,95 Euro / Brille ab 105 Euro, je nach Scheibe

LEISTUNG | Der „Omen“ von Giro glänzt mit der überzeugendsten Brillenbefestigung und der am besten zu bedienenden Lüftungsregulierung aller Modelle. Die Audioversion ist luxuriös und technisch perfekt: Bei eingehenden Telefongesprächen wird die Musiklautstärke automatisch gedrosselt. Das Meisterwerk „Yodai“ hat alles: breite Sicht, kontraststarke LST-Trail-Scheiben und eine hautfreundliche Schaumstoffauflage. Mit dem schnellsten Scheibenwechselsystem. Mehr Brille geht zur Zeit einfach nicht. PREIS | Helm 229,95Euro, mit Audiosystem 399,95 Euro / Brille 165 Euro

LADYCRACKER Ein Pferdeschwanz, der zwickt und im Nacken nervt? Nicht mit diesen Helmen. Lange Haare werden beim „Wipping“ über die Buckelpiste bestens aufbewahrt.

TANZBÄREN Leicht und geschmeidig gleiten sie über jede Piste und lassen den Ski runterjodeln. Für Genießer, die technisches Zubehör wie Audiosystem, Brillenbelüftung oder Handyanschluss mitsamt Sound-System lieben. Hier kommen die Superstars der Szene.

www.smithoptics.com

www.salomonsports.com / www.oakley.com

www.giro.com / www.adidas.com


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KAUFBERATUNG

HELM | Alpina Downhill BRILLE | Alpina Tyrox

HELM | Carrera Fireball BRILLE | Carrera Kimerik OTG

HELM | Casco SP-1 Carbon BRILLE | Casco Snowpilot SP

LEISTUNG | Hart, noch härter geht’s nimmer – der „Downhill“ ist der Ferrari der Helme. Perfekte Passform mit nur 400 Gramm Gewicht in Rennform. Wie eingeschweißt schmiegt sich die Brille „Tyrox“ an die Ränder – damit hat Zugluft keine Chance. Hoch verdichteter Lüftungsschaum macht rasante Abfahrten zum puren Genuss. Polarisierende Gläser reduzieren die UV-Strahlung auf quasi Zero. Mit höchster Kratzfestigkeit und den kontraststärksten Quatroflex-Scheiben. Ein Machtwerk für beste Fahrer. PREIS | Helm 400 Euro / Brille 109,95 Euro

LEISTUNG | Mehr Rennhelm für weniger Geld gibt es gar nicht, Anja Paersons Favorit. Rennstyling gepaart mit bombenfestem Sitz. Nicht nur für den Kopf – auch für die Brille. Die „Kimerik“ gehört zur extremen Kategorie mit C-Polarisationsfilter und hoher Kontraststeigerung. An der Innenscheibe mit SandwichPolarisationsfilter wird die Antibeschlagbeschichtung im Vakuumverfahren aufgetragen. Am Limit fahrbar! PREIS | 159 Euro / 99,95 Euro

LEISTUNG | Die elegante Carbonverarbeitung zieht einen langen Kinnschutz bis um die Kieferpartie nach vorne – beim Ausziehen wird es manchmal eng. Hervorragende Verarbeitung und sehr guter Sitz. Brillen-Fakten: Panorama-Blickfeld, 16 Millimeter dicker Schaum, eine Safety-Protect-Scheibe und das beste Anti-Rutsch-Brillenband aller Modelle sprechen für sich. Die dicht angepasste Brille verliert durch die exakte Einpassung etwas an Belüftung. Das relativiert sich jedoch bei hohen Geschwindigkeiten. PREIS | Helm 249,95 Euro / Brille 149,90 Euro

www.carrerasport.com

www.alpina-eyewear.de

www.casco-helme.de

RENNSEMMEL Nicht die Pistensau beherrscht die Abfahrt, sondern der kontrollierte Renner. Im Ski-Weltcup werden diese Helme von den Profis Anja Paerson, Didier Cuche oder Giorgio Rocca getragen.

HELM | Scott Jeremy Jones BRILLE | Scott Verdict Boogey

HELM | Casco Airwolf SP BRILLE | Casco Airwolf

HELM | Julbo Quartz BRILLE | Julbo Enak Excel

LEISTUNG | Abnehmbare Ohrendeckel hat der „Jey-Jo“ ebenso wie eine automatische Kinnriemenregulierung. Mit gut 625 Gramm kein Leichtgewicht, aber bequem zu tragen. Die Brillenhalterung ist um einen halben Zentimeter zu schmal. Die „Verdict“ punktet vor allem durch fantastische Aussicht und eine sanfte Schaumauflage. Sie kann als einzige Brille mit einem Clip zweifach, und damit voll optimiert, an den jeweiligen Helm angepasst werden. PREIS | Helm 90 Euro/ Brille 150 Euro

LEISTUNG | Nach seinem großen Vorbild, dem TV-Kampfhubschrauber „Airwolf“, wurde dieser Helm in seiner Neuauflage schlank gebaut und mit einem neuen Luftzirkulationssystem aufgerüstet. Der ohnehin schon exzellente Sitz wird durch ein Top-Regulierungssystem präzisiert. Sehr gute Verarbeitung und mit Sicherheit einer der Top-Five-Helme der Saison. Für Freerider und Pulverabräumer. Insgesamt zehn Luftschleusen blasen bei der Airwolf-Brille jede Feuchtigkeit in die Flucht. Mit Anti-Rutsch-Band. PREIS | Helm 139,95 Euro / Brille 69 Euro

LEISTUNG | Aggressives Design paart sich beim „Quartz“ mit effizienter Belüftung. Komfortabel ist auch der Kinnriemen gepolstert. Die Brillenbefestigung sieht sehr gut aus, ist aber etwas unpraktisch (ohne Helm ab geht gar nix). Sensible Piloten können die Ohrmuscheln abnehmen. Nach den Vorschlägen von Enak Gavaggio, dem französischen Freecrosser, gestylt, ergänzt Enak die Gesamtkomposition zum Helm mit orangefarbenen Gläsern der Blendschutzkategorie S3. Das Air-WaySystem garantiert beschlagfreie Sicht. PREIS | Helm 79,95 Euro / Brille 79,95 Euro

www.casco-helme.de

www.julbo.fr

www.scott-sports.com

PULVERSTÜRMER Die Königsklasse der wilden Bande. Ob Freeskier oder Snowboarder – ihre Leidenschaft ist das Spiel.


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WEARABLE TECHNOLOGIES

Cratoni von Astrid Schlüchter und Tanja Krauß

WEARABLE TECHNOLOGIES Therm-ic

FUNKTION AM KÖRPER Innovative technische Errungenschaften erobern nicht erst seit gestern unser tägliches Leben. Vielmehr wäre ein Leben ohne all die kleinen elektronischen Helfer gar nicht mehr denkbar. Ob Handy, iPod, GPS, Digicam, Bluetooth oder Wireless: Technologie bestimmt unseren Alltag, im Job, in der Freizeit, zu Hause oder beim Sport. Wieso also nicht die aktuellen Trends der Elektronikbranche in die Bekleidung integrieren und eine Verbindung von Sport, Fashion, Lifestyle und technischen Innovationen schaffen …?

Uvex

Polar Falke

Immer mehr Sportartikelhersteller beschäftigen sich mit der Entwicklung intelligenter Funktionen, die der Verbraucher üblicherweise seiner Bekleidung nicht zutraut. Die „tragbaren Technologien“ schlagen gekonnt eine Brücke zwischen Bekleidungs- und High-tech-Industrie und verbinden Elektronik und Consumer Electronics mit den Bereichen Sport, Mode und Lifestyle. Eine Milliarde Euro Umsatzvolumen für intelligente Textilien – diesen Wachstumsmarkt prognostizierte im Jahre 2004 die „Venture Development Corporation“-Studie für das Jahr 2007. „Nicht mehr nur Technik für ‚Techies‘ – schon bald werden solche Produkte so selbstverständlich sein wie ein Handy,“ sind sich die Experten Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo Veranstaltungs GmbH, und Christian Stammel, CEO der Navispace AG, einig. Vom Skihelm mit integrierter Kamera über Jacken und Funktionsshirts mit textilen Touchpads, die etwa die iPodSteuerung ermöglichen, bis hin zum beheizbaren Handschuh – die Facetten des Wearable-Technologies-Marktes sind ebenso vielseitig wie ihre elektronischen Innovationen; Bandbreite und Anwendungsspektrum der tragbaren Elektronikwunder sind quasi unendlich: Skispaß wird mit Musikgenuss und Handyfunktion kombiniert. Handschuhe werden von selbst warm, und die schönsten Fotos können noch während der Abfahrt auf ein Display im Ärmel projiziert werden.

Halti

Von Kopf bis Fuß in High-tech. SkiPresse zeigt die wichtigsten tragbaren Technologie-Innovationen 2007/08, die den Tag auf der Piste zum vollkommenen Erlebnis machen.

Cratoni Color Sports Camera – Kamera on Tour Der Kameramann kann ab sofort zu Hause bleiben, denn ab dieser Saison kann jeder selbst zum Filmemacher werden. Mit Hilfe eines Adapters, der am Helm befestigt wird, trägt der Sportler die Kamera einfach auf dem Kopf. Das nur 24 mm x 74 mm große und 100 Gramm schwere, wasserfeste Gerät (Effective Pixels: PAL 512 (H) x 582 (V),


Signal-System: PAL) wird mittels eines mitgelieferten Batteriepacks betrieben, das eine Stunde handfreien Filmspaß verspricht. Benötigt wird ein entsprechendes Aufnahmegerät – etwa ein MP4-Player. Die Vorrichtung kann auf beinahe jedem Ski- oder Fahrradhelm angebracht werden, selbst eine Lampe für Tourengeher passt in die Halterung. Für 169 Euro (empf. VK) heißt es: Ab in die Pipe! www.cratoni.de

Therm-ic Glove Max+ – Unsichtbare Handschuhheizung

Integriertes Trainingssystem Polar RS 800 mit G3 – Training ohne Grenzen Gemeinsam mit dem „RS 800“-Armbandempfänger, dem Laufsensor „s3“ und dem weltersten Textil-Sender „WearLink“ präsentierte Polar erstmals ein integriertes Trainingssystem in Zusammenarbeit mit adidas. Erstmals kann der Sender in ein Laufshirt (z.B. „adiStar Fusion“) integriert werden. Maschinenwaschbare Textil-Elektroden arbeiten so mit der WearLink-Sendeeinheit zusammen. Kein Brustgurt, kein Einstellen, kein Zusatzzubehör. High-tech bietet auch die codierte WIND-Übertragungstechnologie, die Störungen durch elektromagnetische Felder verhindert. Neu dazu: der „G3“-Sensor, ein leichtes und kompaktes GPS-Modell. Er kann an Hüfte, Arm oder Rucksack getragen werden und misst Distanz, Geschwindigkeit und Position, z.B. bei OutdoorSportarten wie Skilanglauf. Selbst die Batterien können selbständig gewechselt werden. Für 129,95 Euro / 479,95 Euro (im Set mit RS 800; empf. VK) im Handel erhältlich. www.polar.fi

Das beste Material für Ihren perfekten Urlaub: Wir bieten Ihnen eine Top-Auswahl an neuesten Markenprodukten sowie Service direkt vor Ort! SKI BOARDS

Uvex Magic Goggle – Magische Scheiben Hell, dunkel, hell, dunkel – so rasch wie das Wetter auf der Piste manchmal umschlägt, so lästig ist das oft komplizierte Scheibenwechseln der Skibrille. Die Lösung kommt per Knopfdruck: Die „Magic Goggle“, neueste Innovation von Uvex, verdunkelt oder erhellt so automatisch ihre Scheiben. Für uns ein Grund, das magische Stück hier neu vorzustellen, obwohl sie bereits seit vergangenem Winter auf dem europäischen Markt zu kaufen ist. Entwickelt wurde die Brille in Zusammenarbeit mit einer Spezialfirma für Liquid-CrystalMaterialien in den USA. Über Flüssigkeitskristalle funktioniert der Umstellungsprozess in Millisekunden. Je nach Wahl ist in einem der beiden Zustände nicht einmal mehr Energie nötig. Preis auf Anfrage. www.uvex.de

BOOTS FUN GERÄTE ACCESSOIRES

Halti Ai Jacke – Mobiles Soundsystem Ai bedeutet „Audio integrated“ – das heißt Musikhören und mobil Telefonieren inklusive. Die multifunktionale Wintersportjacke ist sowohl iPod- als auch Bluetooth-kompatibel, dabei verschwinden iPod oder Handy geschickt im Schutz des Jackeninneren. Die Steuerung erfolgt über ein so genanntes Soft-Patch-Bedienfeld, eine Art textile Fernbedienung auf dem linken Ärmel. So können jederzeit Anrufe angenommen und Musiktitel ausgewählt werden. Lästiges An- und Ausziehen war gestern. Headset und Mikrofon verschwinden unauffällig und sicher im Jackenkragen. Das mobile Soundsystem, das natürlich über alle wichtigen Features einer Skijacke verfügt, ist für 999 Euro (empf. VK) im ausgewählten Sportfachhandel erhältlich. www.halti.fi

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Kalte Hände – nicht nur die weiblichen Wintersportfans wissen, worum es geht. Schnee von gestern! Voll elektronisch, einfache Bedienung und 100 Prozent Komfort – und dabei halten die neuen Therm-ic Handschuhe die Hände nicht nur mollig warm, sondern gewähren jegliche Fingerfreiheit. Während frühere Heizsysteme mit sperrigen, externen Akkus zu kämpfen hatten, sieht der „Therm-ic Glove Max+“ von außen aus wie ein konventioneller Handschuh. Die unsichtbaren Heizelemente, Nickel-Metallhydrid-Akkus, sind handlich und dreifach regulierbar. Bis zu acht Stunden Wärme und integriertes Impuls-Control für zusätzliche Blutzirkulation in den Fingern – so schön kann Winter sein. Die Therm-ic Gloves sind als Damen- und Herrenmodelle in Schwarz für 169,95 Euro (empf. VK) zu haben. www.therm-ic.com

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Falke Ergonomic Sport System – Zum Reinhören Multimediafans aufgepasst: Hier kommt die Lösung für baumelnde iPods und taschenbeulende Handys: Wer auf seinen iPod oder sein Handy beim Sport nicht verzichten möchte, der steckt sie einfach und kompakt in das aufgenähte Täschchen am Ärmel des neuen Falke Seamless Pocket-Shirts. Die relativ starke Kompression des atmungsaktiven Materials garantiert perfekten Halt der Geräte, eine eingearbeitete Schlaufe am Halsausschnitt, die die Kopfhörerkabel geordnet nach außen führt, verhindert Kabelsalat. Das High-tech-Shirt, das in Material und Passform der Linie „Athletic Light“ entspricht, ist bereits in allen größeren Fachgeschäften und Sportabteilungen für 49,95 Euro (empf. VK) erhältlich. www.falke.de

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HOTELTIPPS

JAGDHOF SPA HOTEL

TRAVEL CHARME FÜRSTENHAUS AM ACHENSEE

W hlf hlfüh hhlfü lflfüh lfühl lfü ffüühhhll „Wellness Heaven Resort & Hotel Guide“ ist der größte deutschsprachige Wellness-Hotelführer im Internet. Die Hoteltester von Wellness Heaven haben für Sie exklusive Wellnesshotels getestet und schon mal „vorgefühlt“, wie sich ein Urlaub dort anfühlen könnte. Nur die besten der besten Wellnesshotels an den schönsten Flecken der Erde werden auf Herz und Nieren geprüft und mit umfassenden Testberichten in den Guide aufgenommen. So wird das Wellness-Heaven-Portal lediglich für Wellnesshotels der 4- oder 5-Sterne-Kategorien geöffnet. An dieser Stelle präsentiert SkiPresse ab sofort regelmäßig Auszüge der Test-Reports. Die kompletten Wellness-Heaven-Testberichte sowie weiterführende Informationen finden Sie im Web unter www.wellness-heaven.net

Jagdhof SPA Hotel A-6167 Neustift im Stubaital | Tirol | Österreich | Tel.: +43/(0)52 26/266 61 11 Ausgezeichnet mit der „Relais & Châteaux Spa Trophy 2005“ überrascht das RelaxRefugium des „Jagdhof SPA Hotels“ im Stubaital mit seinem vielfältigen Angebot selbst routinierte Wellness-Fans. Die Hubertus-Stube des Wellnesshotels ist für kulinarische Höhenflüge bekannt und verdient zu Recht zwei Gault-Millau-Hauben. Freunde des Wintersports kommen im Stubaital voll auf ihre Kosten. Ein Loipennetz mit mehr als 100 Kilometern Länge bietet Langlaufvergnügen der besonderen Art. Geübte Skifahrer können sich auf dem Stubaier Gletscher hochalpinen Herausforderungen stellen und genießen dabei einen atemberaubenden Blick über die Dreitausender des Alpenhauptkamms.

Travel Charme Fürstenhaus am Achensee

Wellness-Hotel Helvetia

A-6213 Pertisau am Achensee | Tirol | Österreich | Tel.: +43/(0)52 43/544 20

D-88131 Lindau im Bodensee | Bayern | Deutschland | Tel.: +49/(0)83 82/91 30

Faszination der Elemente. Vor Ihnen der kristallklare See, umrahmt von den wilden Felsformationen der Berge. Sie atmen tief die würzige Luft ein – und genießen die Faszination der Elemente Wasser, Erde und Luft. Unmittelbar am Ufer des Achensees liegt das neue „Travel Charme Fürstenhaus am Achensee“ mit seinen anspruchsvollen Zimmern und der einzigartigen Wellness-Oase. Ideal, um bei einem laaangen Blick über diesen grandiosen Fjord der Alpen zu entspannen oder die eindrucksvolle Natur Tirols aktiv bei einer Berg-, Golf- oder Segeltour zu erleben.

Nur wenige Meter vom Bodenseeufer entfernt liegt das „Hotel Helvetia“ direkt an der Seepromenade der romantischen Inselstadt Lindau. Mit direktem Blick auf den Hafen, den Bodensee und die Berggipfel der Schweizer Alpen besticht das Haus gerade durch seine unvergleichliche Lage. Inspirationen aus der ganzen Welt machen den Spa-Bereich des Helvetia so einzigartig. Denn hier müssen Sie nicht lange Fernreisen unternehmen, um nach balinesischer Manier zu entspannen. Exquisit eingerichtete Zimmer, edelste Themen-Suiten und hervorragendes Essen bieten den Gästen außerdem ein Wohlfühl-Ambiente der Superlative.


WELLNESSHOTEL HELVETIA

THERESA SPORT- UND WELLNESSHOTEL

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HOTEL KLOSTERBRÄU

SPORTHOTEL NEUSTIFT SP

ALPENRESORT SCHWARZ

Theresa Sport- und Wellness-Hotel

Hotel Klosterbräu

A-6280 Zell im Zillertal | Tirol | Tel.: +43/(0)52 82/228 60

A-6100 Seefeld | Tirol | Österreich | Tel.: +43/(0)52 12/262 10

Verzaubernde Düfte, knisterndes Kaminfeuer, Musik, die zum Träumen einlädt und eine großzügige Sauna- und Badelandschaft charakterisieren die 1.500 Quadratmeter große Wohlfühl-Oase des Hauses. In dem liebevoll geführten Familienbetrieb fühlt man sich wie bei Freunden. Jeder Mitarbeiter ist um das Wohl der Gäste bemüht, und es gilt die Devise: Der Kunde ist König. Im Bereich Kulinarik vereinen sich erlesener Genuss und ernährungswissenschaftliche Kompetenz zu perfekter Harmonie und bescheren den Gästen lukullische Genüsse auf höchstem Niveau. Nahe des Alpenhauptkamms im wunderschönen Zillertal gelegen, liefern herausfordernde Berge und zauberhafte Loipen Skivergnügen der Extraklasse.

500 Jahre Tradition in ehrwürdigen Klostermauern, herzliche Gastfreundschaft und bester Service – so präsentiert sich das „Hotel Klosterbräu“ in Seefeld. Seit sechs Generationen verwöhnen die Gastgeberfamilie Seyrling und Ihre Mitarbeiter anspruchsvolle Gäste aus allen Ländern. Der ausgezeichnete Ruf des Hauses in Sachen Gastfreundschaft, Gaumengenuss, Romantik und einzigartigem Ambiente ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Ob an der gemütlichen Pianobar, in der Beauty-Kuschel-Oase, in den erstklassigen Restaurants (zwei Gault-Millau-Hauben) oder in den geschmackvollen Zimmern – hier kann man sich in der Geborgenheit der alten Klostermauern erholen. Und das wussten ja bereits die Augustinermönche.

Sporthotel Neustift

Alpenresort Schwarz

A-6167 Neustift im Stubaital | Tirol | Österreich | Tel.: +43/(0)52 26/25 10

A-6414 Mieming | Tirol | Österreich | Tel.: +43/(0)52 64/521 20

Das von Familie Pfurtscheller mit persönlichem Einsatz und einem Stab motivierter und geschulter Mitarbeiter geführte Haus darf zu Recht als Geheimtipp der Tiroler Hotellerie gehandelt werden. Hier gibt es nicht nur hochwertig eingerichtete Zimmer und Suiten in typischem Tiroler Verwöhn-Ambiente mit ausgezeichnetem gastronomischen Angebot. Das „Sporthotel Neustift“ besitzt eine großzügige Wellness- und Beauty-Oase, die keinen aquatischen Wunsch offen lässt. Die einzigartige Lage im malerischen Stubaital mit seiner Vielzahl an Wintersport-Möglichkeiten perfektionieren den Wellness-Urlaub im Schnee.

Das „Alpenresort Schwarz“ ist ein wahres Alpen-Wellness-Paradies für Körper, Geist und Seele. Hier erleben Sie Aktiv- und Erholungsurlaub mit allen Sinnen im 4.000 Quadratmeter großen „SunWelly“-Spa, das neben Whirl- und ganzjährig beheiztem Gartenpool eine großzügige Saunalandschaft bietet. Starten Sie vom Alpenresort, 35 Kilometer westlich von Innsbruck, zu ungeahnten Winterfreuden bei geführten Schneeschuhwanderungen, Rodeln, Ski- und Langlaufsafaris in die schönsten Skigebiete Tirols. Stärkung finden Sie in der ausgezeichneten Gastronomie des Hauses, die auch kalorienreduzierte Vitalmenüs sowie vegetarische Gerichte offeriert.


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PORTRAIT

von Sebastian Schulke, Fotos: J. Raynne

Doug Coombs „Er war ein wundervoller Schneetänzer“

Frisch gemähte Rasenflächen. Ihr Grün sticht hervor und umschließt Einfamilienhäuser, die geordnet und teilnahmslos den grauen Schwüngen einer Straße folgen. Eine frische Brise vom Atlantik zieht vorüber und streicht durch die alten, wuchtigen Bäume, die hier in Bedford überall unbekümmert in den Himmel ragen. Eine kleine, verträumte Stadt im Nordosten Amerikas – 15 Meilen von Boston entfernt. Nichts scheint dieses amerikanische Idyll stören zu können. Vor einem Haus spielt ein Junge. Er trägt ein SupermanKostüm, läuft und springt herum. „Mom“, ruft er und lacht: „Mom, ich will dahin gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor war.“ Und der kleine Superman tut es – ohne das Kostüm. Das streift Douglas Brown Coombs im Laufe der Zeit ab und schnallt sich dafür zwei Ski unter die Füße. Mehr als 30 Jahre lang zieht er seine Spur in die steilsten und eisigsten Berghänge der Welt – und in die Herzen unzähliger Menschen. Aus dem Jungen wird ein Vorbild, ein Held – ein Superman aus Fleisch und Blut. Geboren am 24. September 1957 in Boston, verunglückt er am 3. April 2006 tödlich – bei dem Versuch, einen Freund zu retten, der während der Befahrung des Polichinelle Couloir in La Grave (Frankreich) abgestürzt war …


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Dabei werde ich nie seinen Humor vergessen, seine unermessliche Lebensfreude und unsere glückseligen Abfahrten durch funkelnden Tiefschnee.“ Und er betont: „Ich konnte mit Doug auf unseren gemeinsamen Touren in Alaska oder Montana so viel lachen wie mit kaum einem anderen Menschen.“ Scott Schmidt und Doug Coombs lernen sich auf der Montana State University kennen. In Bozeman kämpfen sich beide Anfang der 80er Jahre mit rostigen Äxten und alten Steigeisen die unberührten Berge hoch, um die Couloirs in der Fairy-Lake-Region zu erreichen. So findet Dougs große Leidenschaft ihren Anfang. In den sechs Jahren, in denen er Geologie studiert, nutzt er jede freie Minute, um entweder für das Skiteam seiner Uni zu fahren oder auf entlegene Berggipfel zu steigen. Gut 20 Jahre zuvor, 1960, hatte der kleine Supermann mit drei Jahren das Skifahren angefangen: Im Nashoba Valley in New England setzt er seine ersten Schwünge, lernt später die eisigen Hänge von Vermont und New Hampshire kennen. „Doug spielte gerne Cowboy oder zog sich sein Superman-Kostüm an, da war er vier oder fünf Jahre alt. Schon damals wollte er Wege gehen, die sonst niemand gehen konnte“, erinnert sich Nancy Coombs, Dougs Mutter, an die Zeit in Bedford. „Und das Schöne dabei ist: Er hat es wirklich getan.“ Nach seinem Hochschulabschluss in Geologie werden die Abfahrten, Hänge und Couloirs immer schneller, steiler und eisiger. Doug zieht es von der Montana State University nach Jackson in Wyoming. Dort arbeitet er zunächst im Sommer als Geologe, im Winter als Skitechniker – und beginnt 1986 seine Karriere als Heli-Ski-Guide. Doug ist 29 Jahre alt, und niemand ahnt, dass aus dem jungen, stürmischen Mann einer der großartigsten und beliebtesten Extremskifahrer werden könnte. Fünf Jahre später gewinnt er die ersten „World Extreme Skiing Championships“ in Valdez, Alaska. Sein unglaublich gewagter und dennoch ruhiger und lockerer Fahrstil beeindruckt die Jury. Langsam aber sicher wird sein Name bekannt. Nicht nur im Jackson Hole Mountain Resort ist er in aller Munde. Ihn selbst scheint das nicht im Geringsten zu interessieren. „Ich traf damals einige gute Leute wie Dean Cummings, Jim Conway oder die Gute-Brüder in Alaska“, sagt Steve Casimiro, damals Redakteur des „Powder Magazines“. „Doch Doug war eine Klasse für

K2 und David Gonzalez helfen!

Profi in allen Bereichen: Doug Coombs übernahm am Berg viele Aufgaben.

Ein grauenvolles Schicksal, das auch nach mehr als einem Jahr noch tiefe Betroffenheit weckt – nicht nur in der hochalpinen Skiwelt. Doch das ist nicht alles. Der tragische Unfall von Doug Coombs setzt vor allem besondere Erinnerungen frei, die die wahren Erfolge und Stärken dieses Ausnahmeskifahrers hervorbringen. „Ein Mensch, denke ich, sollte sich in seinem Leben einer großen Leidenschaft verschreiben sowie der Erfüllung eines großen Traums. Nur so kann er den wahren Wert des Lebens finden und sein Leben mit Freude erfüllen“, sagt Scott Schmidt (46) aus den USA, einer der ersten professionellen Extremskifahrer, dem kein Cliff zu hoch und kein Berg zu steil ist. „Doug hat sich diesem Streben voll und ganz verschrieben“, meint Schmidt, „er hat mehr Leidenschaft für seine Träume aufgebracht, als irgendein anderer Mensch, den ich kenne.

Fast 20 Jahre lang hat K2 Doug Coombs auf seinen unglaublichen Wegen begleitet und unterstützt. Der amerikanische Skibauer will nun helfen – und zwar mit dem Skimodell „Coomba“, das 2007 auf den Markt gekommen ist und eine Hommage an Coombs sein soll. Nach mehr als zweijähriger Entwicklungsarbeit mit Doug lag es mehr als nahe, den Ski nach ihm zu benennen. Das Herzstück dieser Neuentwicklung ist ein spezifischer Tip-Shape, der sich in den unterschiedlichsten Schneeverhältnissen als äußerst verlässlich und fehlerverzeihend erweist. Hinzu kommt ein ausgewogener Flex, eine 102 Millimeter breite Taille für viel Auftrieb im Powder und ein progressiver Sidecut für Biss in schwierigem Gelände. Kurz gesagt: ein Ski für alle Bergführer, Backcountry-Freaks und fürs Heli-Skiing. Ein Teil des Verkaufserlöses des Coomba geht an Doug Coombs’ Familie und die amerikanischen Bergführervereinigung für Ausbildungsmaßnahmen. Damit nicht genug: K2 hat sich dazu entschlossen, eines seiner beeindruckendsten Poster neu aufzulegen, um damit Geld für seine Familie zu sammeln. Das Doug Coombs „Upon this rock, I build my church“-Poster kann über www.k2skis.com geordert werden. Außerdem hat David Gonzalez, ein guter Freund und Weggefährte, eine spezielle Homepage unter www.dougcoombsmemorialfund.com eingerichtet, im Gedenken an Doug Coombs und um seine Frau Emily und Sohn David zu unterstützen.


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PORTRAIT rechtes Bild: Doug Coombs-Poster von K2

sich. Er war kein Angeber, sondern versprühte Freude und Enthusiasmus wie ein kleines Kind. Doug wollte auch nichts davon wissen, dass er der beste Skifahrer sein sollte.“ Doch er ist der Beste: 1993 reist er erneut in die Eiswüste, um seinen WM-Titel in Valdez zu verteidigen. Dieses Mal allerdings nicht allein. Das Geld reicht für zwei Tickets, und so begleitet ihn seine Freundin Emily Gladstone, die ein Jahr zuvor den Titel bei den Frauen holte. Doug gewinnt erneut, zur großen Freude von Emily. Die beiden nutzen die Tage in Alaska, um mit Freunden aus Jackson ein paar unberührte Berggipfel in der Chugach-Region per Helikopter

anzufliegen und abzureiten. Doug und Emily verlieben sich in diese bizarre, brutale Welt aus Schnee, Eis, Kälte und endlosen Bergketten, die allerdings schwer erreichbar ist. Außer dem „Alaska West Air Taxi“ hebt kein anderes Flugobjekt ab. Zudem gibt es keine Guides, die die Skifahrer bei ihren gewagten Ausflügen begleiten. Und so gründen Doug und Emily in Kooperation mit Air Taxi noch im selben Jahr das Unternehmen „Valdez Heli-Ski Guides“ (VHSG). Bald kreisen zwölf Guides und drei Helikopter in Valdez um die Berge. „Ich bin in Chugach aufgewachsen, habe dort Skifahren gelernt und bin ein Teil der Eiswüste von Alaska“, erklärt Theo Meiners, der als Guide und Projektmanager für Doug und Emily arbeitete. Er betont: „Doug war es, der mich auf die Gipfel gebracht und geführt hat. Er hatte ein unglaubliches Empfinden für seine Umwelt und seine Mitmenschen. Und er hatte eine unersättliche Sehnsucht danach, Grenzen zu brechen und neues Land zu entdecken. Der Chugach war wie ein geheimnisvolles Königreich für ihn, in dem er der König war. Allerdings nicht wie Henri IV. oder Elvis Presley. Doug war mehr wie Artus, der die Ritter der Tafelrunde zusammenbrachte und nach dem Heiligen Gral suchen ließ. Kaum einer hat die Welt des Extremskifahrens so bewegt und beeinflusst wie Doug. Sein Charisma, seine Technik, seine Energie waren einzigartig. Ich liebe ihn.“ Aber nicht nur in Alaska bringt Doug Coombs Bewegung in die Sportart. Nach Valdez gründen Emily und er noch im selben Jahr in Jackson die „Steep Skiing Camps Worldwide“. Wirbel in den Kinos macht der Film „Aspen Extreme“, bei dem Doug zusammen mit Scott Schmidt als Stunt-Double agiert. Etwas Ruhe kehrt 1994 ein: Mister Coombs und Miss Gladstone heiraten, und Jackson Hole mit knapp 9.000 Einwohnern

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wird ihre Wahlheimat. 1997 kommt es zwischen Doug und der Bergführer-Vereinigung vom Jackson Hole Mountain Resort zu einem heftigen Streit – mit Folgen: Doug darf dort nicht mehr länger als Guide arbeiten. Emily und Doug behalten zwar in Jackson ihren Wohnsitz, verlegen aber den Hauptsitz der „Steep Skiing Camps Worldwide“ nach La Grave in Frankreich. Das verursacht zunächst relativ viel Aufruhr, bremst die beiden aber nicht im Geringsten. Die Camps laufen gut, und Doug ist gefragter denn je. Er reist quer über den Globus – in Europa, Neuseeland, Kirgisien, Südamerika und der Antarktis stehen Contests, Filmdrehs, Foto-Shootings, Camps und Expeditionen auf dem Programm. Verschnaufpausen gibt es kaum, bis 2004 sein Sohn David geboren wird. „Sein ganzer Stolz“, sagt Victor Roy, ein alter Freund der Familie, und erzählt eine Geschichte über Davids erste Schritte auf zwei Brettern: „Der kleine David saß auf Papas Schultern und rief: ‚Schneller Papa, schneller!‘ Doug hielt an, setzte seinen Sohn mit seinen kleinen Ski auf die Piste, gab ihm ein paar Tipps und fuhr los. David hinter ihm her, zwei perfekte Kurven als allererste Schwünge – und dann direkt in die Arme des Vaters. Da funkelten Dougs Augen vor Freude und Stolz. Ein wundervoller Moment.“

Das drückte sich auch in seinem Fahrstil aus. Er dachte beim Skifahren immer ein paar Schwünge voraus, konnte blitzschnell reagieren und wusste genau, was er tat. Das verlieh ihm diese Leichtigkeit. So zog er locker und leicht seine Schwünge, egal wie steil die Berge in den Alpen oder Alaska auch waren. Ich habe ihn nie verlieren sehen.“ Am 3. April 2006 verliert Doug Coombs sein Leben: Am frühen Morgen spielt er noch mit seinem Sohn David in der Wohnung. Das Wetter in La Grave ist traumhaft. Berge wie der Téléphérique de la Meije funkeln im Sonnenlicht. Nicht eine Wolke verdeckt den stahlblauen Himmel. Emily lacht. Nichts scheint dieses Idyll in den französischen Alpen stören zu können. Nichts. Doch dann ist plötzlich alles anders, alles aus. „Aber es hat keinen Zweck, sich über Warum, Wieso und Weshalb den Kopf zu zerbrechen“, hatte Doug Coombs anlässlich einer Gedenkfeier für Heather Paul im Grand Teton National Park im Juli 2005 selbst gesagt. „Es war einfach ein Unfall. Man kann es nicht ändern und dabei sollte man es auch belassen. Die Natur ist unberechenbar und hat ihre eigenen Gesetze.“

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Wundervolle Momente gab es viele. Für Doug Coombs, wenn er mit seiner Frau Emily einsame Bergwelten entdeckte und durch den weißen Pulver schoss oder mit seinem Sohn David spielte. Aber auch für die Menschen, die mit ihm kurz oder lang in Berührung kamen. „Doug hat mir durch seine Art zu leben die Freude in mein Leben zurückgebracht“, sagt David Gonzalez, ein guter Freund und Weggefährte. Ebenso John Cooley: „Doug hat mich gelehrt, was ich längst verlernt hatte: einfach mit dem Schnee zu spielen. Er war ein wundervoller Schneetänzer.“ Das faszinierte auch Mark Newcomb – ein guter Freund, der mit Doug zusammen den als unbefahrbar geltenden Otter Body am Grand Teton (4.197 m) in Wyoming bezwang. „Einen 900 Meter langen, senkrecht nach unten verlaufender Berghang mit einem Gefälle zwischen 45 und 50 Grad ist er wie eine normale Skipiste runtergefahren. Unglaublich“, meint Newcomb. „Aber Doug war nicht nur einer der größten Skifahrer, er war ein toller Vater, guter Freund und spielte verdammt gut Schach.

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REISE

Alles drin, alles dran: Blick von der Mittel- zur Talstation

Majestätisch wie der Rest der Architektur in Dubai: Die Skipiste von außen Das Avalanche Café lädt zur Rast ein

Fast wie in den Alpen: Ausblick aus der Wüsten-Mall ins Winterparadies

von Jo Beckendorff, Fotos: Dieter Wertz

NICHTS IST UNMÖGLICH | WINTERSPORT IN DER WÜSTE

Ski Dubai

Mashallah – oh Gott, ist das heiß. Zu heiß. Es ist erst März, aber die Sonne brennt. Anstatt uns heute in die Fluten des Persischen Golfs zu schmeißen, wollen wir uns einmal ganz anders abkühlen. Und zwar beim Skifahren. Indoor-Skifahren bei minus vier Grad Celsius in der Wüste: Willkommen in Dubai!

Zwischen Shopping, Food Court und Skihalle: Mall of the Emirates


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Dubai – mit einer Fläche von 3.885 Quadratkilometern nach Abu Dhabi das zweitgrößte der insgesamt sieben Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Gelegen auf der Arabischen Halbinsel. 1,4 Millionen Einwohner, davon mehr als 80 Prozent Ausländer. Der Motor des Emirats sind Arbeitsemigranten aus 120 Nationen. 65 Prozent aus asiatischen Billiglohn-Ländern (davon zirka 60 Prozent aus Indien), 13 Prozent aus der arabischen und vier Prozent aus der westlichen Welt. Für 2010 geht man von einer Gesamtbevölkerung von zwei Millionen aus. Fast täglich entstehen neue Wolkenkratzer der Superlative. Und Shopping Malls – die weltweit größten außerhalb der USA. Ein Viertel der sich zur Zeit im Einsatz befindlichen Baukräne der Welt steht in Dubai. Fünf Millionen Besucher landen jährlich am Drehkreuz Dubai Airport. Wer diesen verlässt, geht shoppen, baden und auf Wüstensafari mit BBQ. Oder zum Skifahren oder Snowboarden – sagt zumindest Fuad Al Najjar. Fuad al Najjar ist Geschäftsführer von „Ski Dubai“, der bisher einzigen Indoor-Skihalle im Mittleren Osten. Die Skihalle ist Teil der „Mall of the Emirates“, der derzeit mit mehr als 430 Stores größten Shopping Mall außerhalb Nordamerikas. Integriert ist auch ein Kempinski Hotel, das unter anderem Chalets mit Blick in die Skihalle anbietet. Araber finden es cool, beim Öffnen der Gardinen statt in die brennende Wüstensonne in eine Schneelandschaft zu schauen. Gebaut wurde der gesamte Komplex von der Majid Al Futtaim Group of Companies, die sich neben Shopping Malls auch auf Tourismus spezialisiert hat. Im November 2005 wurde die Skihalle fertiggestellt. Im Januar 2007 wurde bereits der millionste Besucher empfangen. Es brummt.

Schwarze Indoor-Piste Ski Dubai bietet eine Schneefläche von 22.500 Quadratmetern, laut Al Najjar „ungefähr die Fläche dreier Fußballfelder“. Der Bau: ein Kunstwerk. 85 Meter hoch (denn Berge gibt es nicht), 80 Meter breit. Fünf Abfahrten, die längste: 400 Meter. Auch dabei: „Die einzige schwarze Indoor-Piste.“ Zudem ein Freestyle-Park. Ein Vierersessel bringt die Wintersportler nach oben. Da die Halle einen Knick hat, haben die Araber an der Mittelstation auch eine Skihütte errichtet: Das „Avalanche Café“. Auf dessen Terrasse werden wir später eine Heiße Schokolade trinken. Doch dazu später … Wir treffen Fuad Al Najjar in seinem Büro. Er erzählt uns vom Energiesparen: „Die gesamte Anlage ist mit neuesten Dämmungstechnologien isoliert.“ Im Hochsommer steigt die Außentemperatur schon mal auf plus 50 Grad. Die Temperatur in der Halle wird tagsüber zwischen minus einem und minus vier Grad gehalten. Nachts wird bei minus sieben Grad beschneit: „Zuerst wird die alte Schneeoberfläche entfernt und dann mit zwei bis sieben Zentimetern neu beschneit. Insgesamt können wir pro Tag 30 Tonnen Schnee produzieren. Aber soviel brauchen wir nicht für die tägliche Pistenpflege.“ Der alte Schnee wird der Kühlanlage der Mall of the Emirates zugeführt und kühlt die Wasserrohre. Tatsächlich ist die Kühlanlage der Mall anstelle einer Aircondition sehr angenehm: Beim Betreten der Shopping Mall muss man nicht gleich den Pullover rausholen. Natürlich kann der alte Schnee nicht die komplette Mall kühlen – aber immerhin. Laut Al Najjar schluckt die Kühlung von Ski Dubai nur etwa zehn Prozent der Gesamtkosten: „Der größte Kostenfaktor für Ski Dubai ist das Personal – 250 Mitarbeiter aus 28 Ländern.“

„All inclusive“ Die Eingangshalle von Ski Dubai betritt man durch die Mall. Man hat an alles gedacht. Die gesamte Ausrüstung kann gemietet werden – denn wer hat schon sein Equipment im Dubai-Koffer? Einzige Ausnahme: Handschuhe und Mütze. Im nahe gelegenen Sportgeschäft gibt es aber alles, was der Wintersportler braucht. Hier stehen auch arabische Kids und Frauen, um einfach mal einen echten Winterhandschuh anzuprobieren und abzuchecken, wie sich das anfühlt. Wir betreten die Halle frühmorgens, eine Stunde vor Öffnung der Hall. Faid Al Najjar will uns das Gefühl „einer Tiefschnee-Fahrt“ geben. Oben angekommen begrüßt uns Juan aus den Philippinen. Er findet die minus vier Grad an seinem Arbeitsplatz Lift „einfach spitze“. Einen besseren Job? Für ihn nicht vorstellbar. Selbst in seiner Heimat sei es „immer so verdammt heiß“. Nach einigen Neuschnee-Abfahrten in der Wüste treffen wir Kim aus Korea. Warum er hier nach Dubai gekommen ist? „Wir hatten in diesem Jahr in Korea keinen Winter. Und ich bin begeisterter Skifahrer! Da habe ich von dem günstigen Angebot von Emirate Airlines und der Skihalle gehört. Ich habe sofort gebucht und bisher keine Sekunde bereut.“ Denn: „Mann, bei uns in Korea fährst Du ein paar Minuten und musst dann eine Stunde anstehen. Und hier? Wenn Du früh genug startest, hast Du die Piste für Dich!“ Im nächsten Jahr will Kim seinen Sohn

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mitbringen. Die schönen Strände von Dubai scheinen ihn weniger zu interessieren. Später treffen wir noch Rainer und Peter aus Mülheim an der Ruhr. Sie strahlen. Klar gibt es auch Skihallen im Ruhrgebiet. Aber Skifahren in der Wüste? „Das muss man mal gemacht haben,“ grinst Rainer in seinem schicken Ski-Dubai-Overall. Wie sie nach Dubai gekommen sind? Rainers Sohn Tim hat in Indien geheiratet. Da waren die ganze Familie und der Freundeskreis vor Ort. „Emirate Airlines hatte das günstigste Angebot. Kleiner Haken: zwei Übernachtungen in Dubai. Da haben wir das Beste draus gemacht. Ein bisschen Strand und jetzt praktisch als Krönung etwas Skifahren“, erklärt Rainer.

Einmal Schnee fühlen Faid Al Najjar lädt uns auf eine Heiße Schokolade ein – „die beste in der Arabischen Welt“. Wir fahren zum Avalanche Café an der Mittelstation. Mit der Heißen Schokolade sitzen wir auf der Terrasse in der Kälte und bestaunen den künstlichen Winterhimmel. Unten „im Tal“ schauen leicht bekleidete Mall-Besucher durch riesige Scheiben in die Halle. Dick eingepackte Ski-DubaiBesucher schauen fröhlich in die Shopping Mall zurück. 70 Prozent der Besucher sind laut Al Najjar keine Wintersportler, sondern Einheimische, die einmal persönlich die Kälte spüren wollen. Araber, Inder, Pakistani, Afghanen, Iraner, Philippiner und Co. besuchen den 3.000 Quadratmeter großen Schneepark mit Eishöhle, Eisbar und Rodelbahn. 30 Prozent sind Wintersportler. Die „Ski Dubai Ski School“ beschäftigt 25 Ski- und Snowboardlehrer aus aller Herren Länder, darunter nur ein Araber: Mohammed aus Marokko. „Mehr und mehr Leute nehmen Unterricht. Sie haben eingesehen, dass es so viel schneller geht,“ weiß Al Najjar. Die Hälfte der Wintersportler sind Touristen, die es einfach spaßig finden, sich zwischen Wüstensafari, Baden und Shoppen auf die Bretter zu stellen. Wem es draußen zu heiß wird, der genießt die Kühle der Mall – und wenn das nicht reicht, dann geht es einfach in „die Kältekammer“ Ski Dubai. Letztendlich gibt uns Faid Al Najjar mit auf den Weg: „Wir sehen Ski Dubai als Ressort-typische Anlage mit Bergthema. Das erkennen Sie schon am realistisch gestalteten Himmel, mit dem wir uns viel Mühe gegeben haben. Finden Sie nicht?“ Einmal aus den Wintersport-Klamotten heraus, gehen wir durch die Mall of the Emirates direkt in den Innenhof. Über uns: der Ski Dome. Es hat 30 Grad – plus! Uff. Nach der Heißen Schokolade werfen wir uns jetzt erst einmal einen Eistee ein.

INFO | Informationen zu Ski Dubai gibt es unter www.skidxb.com. Beste Direkt-Flugverbindungen inklusive attraktiver Package-Touren bietet Emirate Airline (www.emirates.com/de). Ebenfalls beste Direkt-Flugverbindungen über Lufthansa (www.lufthansa.com).


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FITNESS

© Goran Nitschke

von Wolfgang Greiner

Teil 1 der neuen Fitness-Serie mit Tipps hochkarätiger Fitnessexperten

FITNESSSTUDIOS UND PERSONAL TRAINER Kraftaufbau, Gewichtsreduktion, Shaping, Wettkampfvorbereitung, Reha, Wohlbefinden ... Es gibt viele Beweggründe, um ins Fitnessstudio zu gehen oder regelmäßig Sport zu treiben. Egal was man sich zum Ziel setzt: Bewegung ist gesund für Körper und Geist. Viele Wintersportler aber ertappen sich zu Beginn der neuen Saison oft dabei, dass es nicht gerade gut bestellt ist um Kraft und Ausdauer. Hier wollen wir ab sofort in verstärktem Maße nachhelfen und unseren Lesern Grundlagen, Hintergründe und Tipps rund um das Thema Fitness bieten. Für diese neue Serie in unseren Magazinen SkiPresse (Winter) und SportPresse (Sommer) haben wir hochkarätige Experten an unsere Seite geholt, die alle zwei Monate wertvolle Tipps zu den verschiedensten Arten des Fitnesstrainings geben und viele Fragen beantworten können. Mit dabei: Susan Malekpur Shirazi, Fitness-Weltmeisterin und Miss Fitness Universum, Dirk Ostertag, Physiotherapeut, aktiver Bergsportler und Triathlet, sowie unser bewährter Studiopartner INJOY Fitness- und Wellnessclubs.

ine „Miss Fitness“ trifft man nicht alle Tage. Nicht nur Susan Malekpur Shirazis Name klingt geheimnisvoll, auch ihr Beruf und das, was sie Fitnessinteressierten vermittelt, ist für viele leider immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Denn hinter „Fitness“ steckt mehr als Kraftaufbau, Ausdauer und Wettkampfambitionen. Und so ist Susan nicht nur in der in der WFF (World Fitness Federation) und der NABBA (National Association of BodyBuilding) aktiv, bei deren Wettkämpfen sie Miss Fitness Universum und Fitness-Weltmeisterin wurde, sondern auch als Personal Trainerin in und um München sowie seit einigen Jahren europaweit. Die gebürtige Mannheimerin mit persischem Vater lebt und liebt ihren Sport und gibt ihre Erfahrungen und ihr Wissen über einen gesunden Körper und Geist an Kunden weiter, darunter ein wachsendes prominentes Klientel. Diese geballte Kompetenz fließt auch in die Kooperation mit ihren Partnern ein, darunter Asics, Compex, Suunto und PowerBar. Die Partnerschaften wählt sie gezielt aus, sie müssen zu ihrer Philosophie passen, und gehen somit über reines Athletensponsoring hinaus. Zum Beispiel perfektionierte Susan gemeinsam mit Hauptsponsor Asics ihr eigenes ganzheitliches Fitness-Konzept „BodyForce“ (passend dazu Name und Philosophie von Asics: „Anima sana in corpore sano“). Damit tritt sie nicht nur in den Dienst der Fitness selbst, sondern vermittelt auch das „wahre“ Bild des Sports – denn gerade, wenn es darum geht, dass Fitness auch als Wettkampfsport ausgetragen wird, haben viele noch eine falsche Vorstellung: „Es geht bei meinem Sport nicht um Bodybuilding in der Form, überdimensionierte Massen an Muskeln aufzubauen, sondern in erster Linie um die Funktionalität, die Gesundheit und die Pflege, also den Erhalt unserer Leistungsfähigkeit“, so Susan. „Dass wir dabei dem Körper auch einen gewissen Schliff verpassen können, ist eigentlich nur eine angenehme Nebenwirkung.“ Body-Force ist Susans eigenes Erfolgsprogramm, das sie durch ihre Erfahrung in verschiedensten Sportarten (Turnen, Handball, Tischtennis, Schwimmen, Leichtathletik etc.) entwickelt hat. Über die Jahre hat sie ihr Konzept in Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Hochleistungssportlern immer weiter perfektioniert. Es hilft, eine ausbalancierte Mitte aufzubauen, die gesunder Ausgangspunkt für alle körperlichen Aktivitäten ist. Denn nur ein gesunder Körper ist ein leistungsfähiger Körper. Man bekommt ein gesteigertes Bewusstsein für Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit, verbessert und erhält es. Beste Voraussetzungen für jeden, der „besser“ leben möchte, also gesünder, bewusster und intensiver. Dies beinhaltet auch die Ernährung, und somit ist Susans Konzept perfekt für jeden Ski- und Outdoorsportler. Susan wird eng mit SkiPresse zusammenarbeiten, um Grundlagen zu schaffen, Unbekanntes bekannt zu machen, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und bei vielen zu bewirken, dass sie jenes sagenumwobene Tier namens „innerer Schweinehund“ besser unter Kontrolle bekommen, wenn es darum geht, sich körperlich zu betätigen. Denn nicht dieser lästige Mitbewohner im Kopf soll sich wohler fühlen, sondern der Mensch.


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SkiPresse Fitness Teil 1: Fitnessstudio und Personal Training Was würden wir heute ohne Fitnessstudios machen? Zeitnot, Mangel an Geräten und Fachwissen, ein Quäntchen Bequemlichkeit – gerade in der urbanen Gesellschaft stellt sich vielen die Frage, wann und wo sie Sport machen können, ohne organisatorische Meisterleistungen zu vollbringen. Das Fitness-Center um die Ecke bietet alles, was man braucht – ohne großen Aufwand. Maschinen, Gewichte, Trainer, Duschen, Saunas, Solarien. Zusätzlich bieten heute viele Studios Sportartikel zum Verkauf, Ernährungsprodukte, Kinderbetreuung, Massagen und sogar sportärztliche Beratung. Im 19. Jahrhundert wurde mit der „medico-mechanischen Therapie“ einer der Grundsteine für die uns heute bekannten Fitnessstudios gelegt. Apparatengestützte, vom Arzt geleitete Trainingstherapien waren das Angebot des 1868 vom schwedischen Arzt Dr. Gustav Zander gegründeten Instituts, 1873 folgte die industrielle Herstellung der notwendigen Apparaturen. Was ursprünglich für Krankengymnastik gedacht war, entwickelte sich über die Jahre zum Sport. Vor allem in den USA entstanden schnell „Health Clubs“, „Gyms“ oder „Exercise Center“, die den Sport- und Gesundheitsgedanken in den Vordergrund stellten. Im Zuge des Aerobic-Trends der 80er Jahre und des Bodybuilding-Booms explodierten die Angebote. Der moderne Trend geht eher in andere Richtungen, darunter Yoga, Pilates, Wellness oder „Modern Fitness“. Letzteren Weg schlägt Susan Malekpur Shirazi ein, die in Kürze in München ein eigenes Institut eröffnet und unter anderem „Medical Wellness“ anbietet (wir werden berichten). Doch wer geht ins Fitnessstudio? Für wen ist welches Studio geeignet? Für wen bietet sich ein Personal Trainer an und wie sieht es mit den Kosten aus?

Studio … Fitnessstudios bieten viele Vorteile. Doch sie setzen eines voraus: Disziplin. Hat man ein Abonnement abgeschlossen, ist man selbst dafür verantwortlich, es auch zu nutzen. Der Mitgliedsausweis ist entgegen landläufiger Praxis kein automatischer Fitmacher oder Garant für ein gutes Gewissen. Das in der Regel stattfindende erste Probetraining ist nicht zum Kennenlernen des Studios gedacht, sondern um im Beisein eines Trainers den Stand der persönlichen Fitness zu bestimmen, einen Trainingsplan zu erstellen (der in Folge auch überwacht wird) und darauf aufbauend Erfolge sichtbar zu machen. Während der Trainingseinheiten selbst ist immer ein Trainer im Studio anwesend und ansprechbar, steht dem Kunden aber nicht konstant zur Seite. Viele Fitnessstudios wie unser Fitnesspartner INJOY bieten umfangreiche Kursprogramme an, bemühen sich um ganzheitliche Konzepte und halten sich, ihre Trainer und Einrichtungen immer auf dem neuesten Stand. Fit werden kann man nur selbst, die hervorragenden Angebote der Studios bieten Grundlage und Infrastruktur, um dies auch zu verwirklichen. Wobei wir wieder beim inneren Schweinehund wären. Ein gemütliches Sofa, ein verlockendes Abendessen oder Überstunden im Büro – Ausreden, um sich zu drücken, gibt es viele. Und das, obwohl jeder das Glücksgefühl kennt, das man nach vollbrachtem Training spürt. Kein Sofa, kein Abendessen und kein Job können dies vermitteln – nur beim Sport und körperlicher Anstrengung und den dann sichtbaren Ergebnissen werden Körper, Geist und Ego aufgebaut. Und der schmerzende Muskelkater ist lediglich ein Zeichen dafür, dass hier zu lange nichts getan wurde ... FAZIT | Perfekt, um den Sport in den Alltag einzubauen. Das Studio bietet alles, was man zu Hause für das Training nicht anschaffen kann oder möchte. Problem: die eigene Disziplin. Erfolgschancen: bei konsequenter Einhaltung des Trainingsplanes sehr gut.

... oder Personal Trainer Ist es um die eigene Fitness-Disziplin nicht so gut bestellt und will man seinen Sport komplett unter Anleitung machen, kommt der Personal Trainer ins Spiel. Die Berufsbezeichnung ist Programm: Man erhält persönliche Betreuung, der Trainer erstellt angepasste Programme und setzt in der Regel Termine, die eingehalten werden müssen. Entscheidet man sich für einen Personal Trainer wie Susan Malekpur Shirazi, dann steht vor dem Training zunächst einmal die sogenannte Anamnese. Der Coach durchleuchtet das Leben des Kunden, um alle Lebensumstände und den sportlichen und gesundheitlichen Status Quo zu bestimmen. Danach folgt die Zielsetzung, die wie ein Navigationsgerät funktionieren sollte, denn ohne Ziel kann man keinen Weg einschlagen. Aufbauend auf dem Optimierungsplan stellen sich schnell erste Erfolge ein, die zu weiteren Leistungen motivieren. Der größte Unterschied zum Studiotraining: Der Personal Trainer leitet jede Trainingseinheit persönlich, überwacht Einhaltung, Erfolge und Anpassung des Trainingsplans, motiviert und kann jederzeit eingreifen oder auf sich verändernde Lebensumstände eingehen. Dies hat natürlich seinen Preis, doch dazu später mehr. Bei Susan ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings übrigens die Ernährung. Nicht nur im Training ist „Optimierung“ die zentrale Intention, sondern auch bei der Nahrung – ein Fokus, den die meisten Fitnessstudios nur schwer vermitteln oder vor allem nicht überwachen können. FAZIT | Perfekt, um den Alltag in den Sport einzubauen. Besser leben unter konsequenter Anleitung. Problem: Kosten. Erfolgschancen: bei entsprechender Bereitschaft und Offenheit, dass der Personal Trainer den Alltag bestimmt und eventuell „umkrempelt“, sehr gut.

© Goran Nitschke

• Nationalität: deutsch/persisch • Sportlehrerin, Fitness Consultant, Ausbilderin, Personal Fitness Coach • Seit 1994 Fitness-Athletin der NABBA und WFF • Fitnessprofi, Aufbau des eigenen Trainings- und Erfolgkonzeptes „BodyForce“ • 2002: Gründung der Firma BodyForce®, Sport & Trainer Agency • 2002: Wahl zur Sportlerin des Jahres NABBA, WFF • 2003: Asics-Athletin, PowerBar Challenger Team • Kooperation mit der Firma Asics, Gründung Asics-BodyForce® • Ausbilderin IFAA (Internationale Fitness und Aerobic Akademie), Pure Emotion und DTU (Dt. Triathlon Union) • Ambassador Asics, Compex, Suunto, PowerBar; PowerBar Challenger Team/Team Elite • 2007: Expert PowerBar Nutrition Team • Aktuell im Oktober/November 2007: Eröffnung des Body Balance Medical Institut in München WETTKÄMPFE UND BESTE TITEL • 1996: Deutsche Meisterin und Gesamtsieg „Fitness Leistung“ • 1996: 3. Miss World • 2001/2002: Vizeweltmeisterin „Athletic“ • 23.6.2002: Miss Fitness Universe und Gesamtsieg „Performance“ • 12/2002: Weltmeisterin und Gesamtsieg “Fitness“ • Sportlerin des Jahres 2002 • 12/2003: Fitness-Weltmeisterin und Gesamtsiegerin • 19.6.2004, Hannover: Miss Fitness Universum WFF • Mai 2005: Qualifikation 2. Platz • 3.12.2005, Erfurt: Fitness-Weltmeisterin WFF • 3.6.2006, Österreich: Vize Miss Universum WFF • Weltrangliste, Stand August 2007: Platz 3 • Derzeit Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft und Qualifikation für die WM am 20.10.2007 • WM in Fulda Nov. 2007 • World Cup in Bulgarien November 2007

© Goran Nitschke


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FITNESS

LITERATUR UND WEB-LINKS • „Du siehst super aus“ von Susan Malekpur Shirazi, 160 Seiten, Knaur Verlag München (2004), 14,90 Euro (D) • „The top ten all around fitness“ (Arbeitstitel) von Susan Malekpur Shirazi (Veröffentlichung August 2008) • „Das richtige Muskeltraining“. Anatomie für Fitness-, Kraft- und Muskeltraining. Von Mark Villa, 148 Seiten, Riva Verlag München (2006), 19,90 Euro • „Supertrainer Bauch. Die effektivsten Übungen“ von Wend-Uwe Boeckh-Behrens, Wolfgang Buskies, 189 Seiten, Rowohlt (2002), 9,90 Euro • „Supertrainer Schultern, Arme, Brust“ von Wend-Uwe Boeckh-Behrens, Wolfgang Buskies, 160 Seiten, Rowohlt (2005), 12,90 Euro • „Supertrainer Beine und Po“ von Wend-Uwe Boeckh-Behrens, Wolfgang Buskies, 176 Seiten, Rowohlt (2003), 9,90 Euro • „Supertrainer Rücken“ von Wend-Uwe Boeckh-Behrens, Wolfgang Buskies, Rowohlt (2004), 9,95 Euro • „Fitness-Krafttraining. Die besten Übungen und Methoden für Sport und Gesundheit“ von Wend-Uwe Boeckh-Behrens und Wolfgang Buskies, 478 Seiten, Rowohlt (2000), 15,90 Euro © INJOY

www.injoy.de | www.body-force.de | www.asics.de

Woran erkenne ich ein gutes Fitnessstudio? Ein gutes Fitnessstudio ist nicht unbedingt über den Preis auszumachen. Die Bandbreite der Angebote ist hier fast unendlich und orientiert sich in vielen Fällen tatsächlich am Umfang und der Qualität des Angebotes. Oft jedoch spielen hier auch andere Faktoren eine Rolle wie die Lage, die Konkurrenzsituation, „Promi-Faktor“, Zusatzangebote oder unterschiedliche Trainingszeiten und Abo-Laufzeiten. Ein gutes Studio glänzt vielmehr durch Ausstattung, Kompetenz der Mitarbeiter, Trainingsmethoden, Programmangebot, Hygiene, Kapazität und Atmosphäre. Neben den Möglichkeiten der körperlichen Betätigung ist das persönliche „Wohlfühlen“ extrem wichtig. Nutzen Sie also den ersten Besuch im neuen Studio auch, um diesen Wohlfühlfaktor zu bestimmen. Denn eine angenehme Umgebung macht auch das Training angenehmer. Dazu zählt auch das zwischenmenschliche Gefühl – Trainer und Trainierende gleichermaßen betreffend. Unser Partner INJOY zum Beispiel garantiert hier neben der Qualität des Personals und der Ausstattung auch, dass seine Studios keine „anonymen Massenbetriebe“ sind. Charakter, Individualität und Wellness sind fester Bestandteil des Konzepts und machen sich dementsprechend auch bei den Trainingserfolgen der Kunden bemerkbar. Zusätzlich sollten Sie bei der Studiowahl die örtliche Lage hinterfragen (wie weit ist der Club von zu Hause/der Arbeit entfernt), nach persönlichen Vorlieben (z.B. Sauna und Ruhezonen) fragen, die Öffnungszeiten beachten und „Gefahren“ ausschließen (schlechte Verkehresanbindung, fehlende Parkplätze, unzureichende Klimatisierung etc.), die vielleicht nach kurzer Zeit der Bequemlichkeit wieder die Oberhand über- und ihr Fitnessabo zum Gewissensabo werden lassen.

Wie teuer ist ein Personal Trainer? In der Regel ist ein persönlicher Betreuer teurer als ein Studiovertrag. Das erklärt sich von selbst. Doch auch hier ist das Preisangebot – besonders nach oben – offen. Denn Personal Trainer ist nicht gleich Personal Trainer. Ein Blick über den großen Teich nach Hollywood lässt dies schnell klar werden: Gewisse Stars und Sternchen leisten sich hier gerne mal einen fest angestellten Trainer oder lassen sich den „favorite coach from Europe“ wöchentlich einfliegen, um vor den Film- und Paparazzikameras immer das beste Bild abzugeben. Doch von diesen Extremen sprechen wir hier natürlich nicht. Je nach Zielsetzung und Frequenz des betreuten Trainings (auch hier kann und sollte man bestimmte Trainingseinheiten natürlich selbstverantwortlich durchführen) muss man tiefer in die Tasche greifen, zusätzlich hat eine gewisse Exklusivität à la Hollywood natürlich ihren Preis. Doch in der Regel stimmt hier das PreisLeistungs-Verhältnis. Einen Tarifrechner können wir nicht anbieten, empfehlen jedoch ein unverbindliches Informationsgespräch mit einem Trainer – entsprechende Angebote finden sich in jeder Stadt oder werden etwa über den Bundesverband Deutscher Personal Trainer e.V. (www.bdpt.org), die Internationale Fitness und Ausbildungsakademie (IFAA, www.ifaa.de) oder auch die asics BodyForce (www.body-force.de) vermittelt. Susan und ihr Team stehen ebenfalls gerne mit Rat und Tat zur Seite, unter info@bodyforce.de

BEI INJOY WIRD BETREUUNG GROSS GESCHRIEBEN. Sport, Entspannung, Balance, Beweglichkeit, eine stabile Gesundheit und einen trainierten Körper ... Welches ehrgeizige Ziel Sie in puncto Fitness, Gesundheit und Wellness auch verfolgen – INJOY steht Ihnen mit hochmodernen Geräten, gut ausgebildetem Personal, gesundheitsorientiertem Training und einem einzigartigen, umfassenden Betreuungskonzept zur Seite. INJOY bietet ein optimales Konzept zur individuellen und professionellen Begleitung ihrer Mitglieder – und ist ein fester Bestandteil der mehr als 170 inhabergeführten Clubs. Das Tolle an diesem System: Es bietet mehr als 170.000 Mitgliedern im Alter von 18 bis mehr als 70 Jahren eine eindeutige Orientierung im Rahmen des INJOY Fitness- und Wellnessangebotes und gewährleistet eine Betreuung auf hohem Niveau. www.injoy.de

SCHREIBEN SIE UNS! Unter fitness@skipresse.de beantworten wir Ihre Fragen zu Fitness, Fitnessstudios und Personal Training. Die interessantesten Fragen werden im Heft veröffentlicht!

IM NÄCHSTEN HEFT: Vorstellung unseres Experten Dirk Ostertag sowie eine Übersicht mit Erklärungen zu „Alternative und ausgefallene Trainingsmethoden“ wie Powerplate, Body Transformer, Yoga etc. Außerdem: wichtige Fitnessgrundlagen für Frauen mit Susan Malekpur Shirazi.

© INJOY


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TURNSTUNDE MIT DEM BLACK MAGIC TEAM

TROCKENTRAINING FÜR FREESTYLER von und mit Rainer Higgelke (32), Sportphysiotherapeut, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät für Sportwissenschaften der TU München, Fotos: Johannes Graf Sommer, Sonne, Ski und Schnee. Zwei Welten prallen aufeinander. Oder auch nicht?! Der ambitionierte Wintersportler plant voraus. Den kommenden Winter fest im Blick, hält er sich fit mit allem, was Spaß und irgendwie Sinn machen könnte. Für die Ausdauer ein bisschen Schwimmen bzw. „Crossen“ (einen See seiner Breite nach durchschwimmen) oder auch mal Laufen gehen!! Zur Angstbewältigung eine Route am Fels klettern oder eine Mehrseillängentour in Angriff nehmen, und als Belohnung den lange ersehnten Bootstrip mit einer Handvoll Freunde irgendwo in Indonesien. Ist eine derartige Saisonvorbereitung wirklich optimal und für die heutige Zeit mit all ihren Ansprüchen an den Sportler noch ausreichend?

In den renommierten Wintersportarten (Ski Alpin, Ski Nordisch etc.) sind ausgeklügelte Sommertrainingspläne, Biomechaniktests, Leistungsdiagnostiken und Koordinationstraining ein alter Hut. In den so genannten Trend-, Fun-, Extrem-, oder „Wie auch immer man Sie nennen mag“-Sportarten werden sie jedoch kaum praktiziert. So kann man sich fragen: Wie ist den oftmals auf sich selbst gestellten Freeridern (zunächst egal, ob auf ein oder zwei Brettern) durch ein Trainingskonzept in der schneefreien Zeit geholfen? Was muss der Körper für unseren geliebten weißen Sport mitbringen, und wie muss ein Koordinationstraining für Individualsportler aussehen? Eine für die meisten unerwartete Antwort: Turnen gehen!! Okay, viele assoziieren damit muffige Hallen, sinnloses Auf- und Abschwingen an schmerzhaften Metallstangen oder den gnadenlosen Sportlehrer aus der 5. Klasse, der einen ein ums andere Mal über den Turnbock hetzte. Nicht gerade schöne Erinnerungen, die Lust machen. Aber es geht auch anders.


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Turnen ist eine Grundsportart, von manchen Hardlinern sogar als die Mutter aller Sportarten bezeichnet. In kaum einer anderen wird die kĂśrperliche und geistige Vielseitigkeit in einem so hohen MaĂ&#x; trainiert wie im Turnen. Bewegungs-Koordination, insbesondere Orientierung, Gleichgewicht, Rhythmisierung, Reaktion und Differenzierung sowie Eleganz und Beweglichkeit, sind die Grundbausteine des Geräteturnens. Was SprĂźnge mit Ă&#x153;berkopfdrehung betrifft, steht das Turnen mit seiner langen Geschichte wohl auf Platz eins der Sportarten mit den meisten Erfahrungswerten und methodischen Ă&#x153;bungsreihen zum Erlernen komplexer Bewegungsabläufe in der Luft. Sucht man die Verbindung zum Freeriden, lassen sich diese oben genannten sportwissenschaftlichen DeďŹ nitionen fĂźr beide Sportarten nahezu eins zu eins austauschen. Gerade deswegen stellt das etwas zweckveränderte Turnen eine hervorragende Basis zur Optimierung verschiedenster Bewegungsabläufe dar, besonders fĂźr den Funpark und das Backcountry. Lange Airtime, Flips und Spins lassen sich hervorragend in speziell ausgestatteten Turnleistungszentren umsetzen. Der grĂśĂ&#x;te Vorteil besteht in der MĂśglichkeit, komplizierte ManĂśver zum einen Schritt fĂźr Schritt zu erarbeiten, zum anderen die Verletzungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren. Ein Blick in eine Turnhalle mit feststehenden Geräten und Hilfsgeräten, gepaart mit etwas VorstellungsvermĂśgen â&#x20AC;&#x201C; schnell ergreift einen das kindliche GefĂźhl, auf einem Spielplatz fĂźr â&#x20AC;&#x17E;Luftakrobatik-Junkiesâ&#x20AC;&#x153; zu stehen. GroĂ&#x;e Trampolins und Trampolinbahnen mit anschlieĂ&#x;ender Schnitzelgrube (eine bis zu zwei Meter lange Grube mit unzähligen Schaumstoffschnitzeln), ein Haufen verschiedenster Absprunghilfen und SuperweichbĂśden, die all nur danach schreien, die ersten Double BackďŹ&#x201A;ips oder Rodeos der bevorstehenden â&#x20AC;&#x17E;Saisonâ&#x20AC;&#x153; mĂśglich zu machen. Gemeinsam mit dem Black Magic Team ist es uns gelungen, ein Sommertraining gezielt auf die BedĂźrfnisse der Jungs und Mädels â&#x20AC;&#x201C; und somit auch all derjenigen, die viel Zeit in der Luft verbringen â&#x20AC;&#x201C; in Angriff zu nehmen. Nach ein paar Telefonaten war schnell ein Termin gefunden, um das erste Training durchzufĂźhren und zu dokumentieren. An einem sonnigen Montagmorgen im August trafen sich alle Beteiligten im Landesleistungszentrum des Bayerischen Turnverbandes in MĂźnchen.

Ein Teil des Black Magic Teams absolvierte im August unter der Anleitung des Autors Rainer Higgelke ein ungewohntes, jedoch sehr effektives und hilfreiches â&#x20AC;&#x17E;Trockentrainingâ&#x20AC;&#x153;. Im Folgenden einige der Ă&#x153;bungen, die auf dem Programm standen. Rainer erklärt uns, worum es dabei geht, und wofĂźr die Ă&#x153;bungen gut sind. Wer mehr Fragen zum Thema hat oder mehr von Rainer Higgelke zum Turnen und Sommertraining erfahren mĂśchte, kann ihn direkt anschreiben: rainer.higgelke@sport.tu-muenchen.de

BALLETTSTANGE | Links: â&#x20AC;&#x17E;Beine in exakt definierten Achsen und Ebenen durch eigene Muskelspannung halten zu kĂśnnen, erfordert Zeit und viel Korrektur. Diese â&#x20AC;&#x161;aktive Beweglichkeitâ&#x20AC;&#x2DC; hilft bei stylishen, extrem gegrabten Airs.â&#x20AC;&#x153; Rechts: â&#x20AC;&#x17E;Klassisches Stretching mit Hilfsmitteln oder Hilfestellung (â&#x20AC;&#x161;passive Beweglichkeitâ&#x20AC;&#x2DC;) ist eine Voraussetzung fĂźr das aktive Halten maximaler Gelenkwinkel. Durch verschiedene Dehntechniken, die unsere Nervenmuskelbahnen etwas austricksen, stellen sich verhältnismäĂ&#x;ig schnell Erfolge ein. Die dargestellten Arten der aktiven und passiven Beweglichkeit sind ideales Trockentraining und senken vor allem das Verletzungsrisiko.â&#x20AC;&#x153;

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BLACK MAGIC

Beim ersten kurzen Smalltalk mit den vier Jungs und Theresa hatte wohl keiner so richtig Ahnung davon, was ihn oder sie erwartet. Aber schon mit dem ersten kurzen Blick in die Turnhalle wurden weitere Worte überflüssig. Jedem wurde schnell klar, was mit dem angekündigten Koordinationstraining gemeint war. Besonderes Highlight: ein großes Trampolin mit anschließender Schnitzelgrube, das besonders Marinus ins Schwärmen versetzte. Switch Frontflips, Double Backflips, Kork 720° – kein Problem!! Und so war es dann auch. Aber eins nach dem anderen. Wie üblich (sollte man meinen) begann der Trainingstag mit vernünftigem Aufwärmen. Beweglichkeit schien nicht die allergrößte Stärke des Teams, aber durch eindringliches Zureden und viel Überzeugungsarbeit, wie wichtig aufgewärmte und vorgedehnte Muskeln zur Verletzungsminimierung sind, haben letztlich alle ohne zu mucken die verschiedenen Arten von Beweglichkeitstraining über sich ergehen lassen. Der Ehrgeiz wurde dank kleiner Teilerfolge nach kürzester Zeit geweckt, und selbst das Quälen an der Ballettstange wurde für Theresa, Marc, Marinus, Bartosz und JoJo schnell erträglicher. Sicherlich wird schon alleine die neu erlernte „Aufwärm-Performance“ des Teams beim nächsten Contest ziemlich viel Aufsehen erregen ... Hauptziel dieses zunächst ersten Projekts war es, grundlegende allgemeingültige Schlüsselfertigkeiten, zum Beispiel das richtige Abspringen und Landen, zu schulen. Theresa fand es vor allem erstaunlich, wie hilfreich die Arme beim Absprung sein können, und wie die Impulserhaltung letztlich biomechanisch funktioniert. JoJo sprang anfänglich nur über seine Schulter ab, was natürlich den einen oder anderen sauber gesprungenen Kork 720° zur Folge hatte. Aber die immer gleiche Art des Absprungs macht zum Beispiel perfekte Front- und Backflips unmöglich. Nach ein paar bewusst gesprungenen Frontflips in die Schnitzelgrube konnte er zwischen den verschiedenen Achsen unterscheiden – Erfahrungswerte, die selbst noch so versierte Rider weiterbringen. Marinus setzte alsbald sein Vorhaben eines ersten Double Backflip in die Tat um. Natürlich erst einmal in die Schnitzelgrube. Wenn er die Grube nicht gehabt hätte, wäre er vermutlich eines Tages vor einem Kicker irgendwo auf einem Gletscher gestanden und hätte es einfach darauf ankommen lassen müssen. Ohne Vorerfahrung. Wahnsinn! Bartosz musste durch sein aggressives Absprungverhalten ständig seine herumfliegenden Kopfbedeckungen in der Grube suchen und erntete von der ab und zu vorbeischauenden Hallenwärterin verdutzte Blicke. Sonst benutzen ja nur die so bodenständigen und adretten Turner und Turnerinnen das Leistungszentrum. Und die kämen nie auf die Idee, immer mit Stirnband, Cap oder Mütze zu springen. Nach einigen Stunden und mehreren hundert Fotos waren sich alle mit ihren ausnahmslos verschwitzten und lachenden Gesichtern einig: Das Training war ein voller Erfolg und sicherlich keine einmalige Veranstaltung. Durch die Kombination verschiedenster Koordinationsübungen konnte jeder einzelne die eine oder andere neue Erfahrung machen, die hoffentlich in der kommenden Saison helfen wird, aber auf alle Fälle den persönlichen Horizont erweitert hat. Besonders für die jungen aufstrebenden Fahrer muss „Airtime-Training“ unbedingt forciert werden. Die Erfahrungswerte, die das Black Magic Team an diesem Tag sammeln konnte, sind in der Natur und insbesondere im hochalpinen Gelände Gold wert. Fortsetzung folgt …

GLEICHGEWICHTSSCHULUNG VON BALKEN ZU BALKEN | „Das Gleichgewichtsgefühl wird gefördert, indem man auf einer schmalen Fläche (10 cm, z.B. Balken) entlangläuft, sich darauf dreht oder von Balken zu Balken 180er oder 360er springt.“

„Das Landen nach komplexen Sprüngen will geübt sein. Das weiche und gleichmäßige Abfedern in Sprung-, Knie- oder Hüftgelenk erfordert viel Bewegungserfahrung. Die zusätzliche Anweisung, nach dem Sprung vom Balken drei Sekunden in einer kompakten Position stehenzubleiben, stellt vor allem Ungeübte vor eine schwierige Aufgabe.“

ABSPRUNG- UND LANDESCHULUNG | Links: „Auch das richtige Abspringen ist schwierig, ebenso das Einspringen – beispielsweise in eine Quarterpipe. Durch häufiges Training an unterschiedlich harten Sprungbrettern lernt man, den Absprung im Schnee besser einzuschätzen.“ Rechts: „Der Anlauf auf das Minitramp simuliert die Anfahrt auf den Kicker, der leicht federnde Sprungtisch (kurzer Kontakt) gewährt längere Airtime (hier JoJo mit Kork 540°). Die dahinter liegende Superweichbodenmatte ist eine hervorragende psychologische Unterstützung.“

VOM TRAMPOLIN IN DIE GRUBE | Links: „Für das Erlernen von Sprüngen in den verschiedenen Achsen benötigt man viel Zeit in der Luft, ohne sich um die Landung kümmern zu müssen. Jede Aktion, ob mit dem Kopf, mit den Schultern, aber auch mit Armen und Beinen, ruft andere Reaktionen hervor. Das Einleiten von ‚verdrehten‘ Flips bedarf gut ausgebildeter Körperkoordination. Gerade das Eindrehen über die Schulter muss automatisiert sein.“ Rechts: „Jede Form von Längs-/Breitenachsendrehungen oder Kombinationen daraus müssen anfänglich separat trainiert werden, um kein Chaos im Kopf zu fabrizieren. Erst dann sollte man sich an Double oder Triple Backflips – wie hier Marinus – wagen. Hier liegen die größten Gefahren, wenn es später in den Schnee geht.“

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MEDIENSEITE

50 Cent „Curtis“

Vanessa Paradis „Divine Idylle“

The Dogs „Tall Stories From Under The Table“

Gewiss hat sich Mr. Jackson, besser bekannt als 50 Cent, bereits alle erdenklichen Fragen zu seiner Person anhören müssen. Die aktuelle Standardfrage dürfte lauten: Wie schafft es ein Superstar und Multiunternehmer wie er, nach 25 Millionen verkauften Alben – im Zeitalter von Downloads und kontinuierlich dahinschwindenden Verkaufszahlen – noch einen draufzusetzen? Easy: Er wirft einen Blick zurück in die Vergangenheit, begibt sich an den Punkt, an dem vor fünf Jahren alles anfing und ist einfach nur 50 Cent. Gemeinsam mit Dr. Dre und Eminem ging es ins Studio und mit 17 brandheißen Tracks wieder heraus; Hip-Hop at its best. Schon die erste Nummer, „Amusement Park“, rotiert in den Staaten bereits auf sämtlichen Frequenzen und Tanzflächen und dürfte sich auch hier mit ihren pumpenden Beats schnell durchsetzen. Sehr empfehlenswert ist auch der Track „Ayo Technology“, bei dem sich 50 Cent mit Timbaland und Justin Timberlake ins Studio gesetzt hat. Und auch die weiteren Gäste des Albums klingen wie ein Who Is Who der aktuellen Black Music Hit-Garanten: Mary J. Blige, Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls oder Robin Thicke. Rund um die Veröffentlichung des Albums Anfang September startete 50 Cent auf eine siebenmonatige Welttournee und liefert heiße Konzerte. Nicht nur, weil dieses Album vielleicht sein bestes und ehrlichstes ist. Auch weil er nichts, gar nichts zu verlieren hat. „Ich habe Millionen verdient, ich mache Musik nicht, weil ich es nötig habe, sondern weil ich es liebe, neue Songs zu kreieren. Und genau dieses Gefühl will ich auch mit Curtis transportieren – die Leute sollen daran teilhaben.“ FAZIT /// Bestens geeignet für all jene, die auch beim Skioder Snowboardfahren eher baggy unterwegs sind.

Vanessa Paradis, was fällt uns dazu ein? „Joe Le Taxi“, ihr erster Hit von 1987, die Frau an der Seite von Johnny Depp. Sonst noch was? Frau Paradis ließ sich nicht nur 1992 ihr drittes (und bisher erfolgreichstes) Album von ihrem Part-time-Lover Lenny Kravitz produzieren, sie taucht auch in ausgesuchten Filmproduktionen und eben mit immer wieder neuen CD-Veröffentlichungen auf. Man(n) kann Frau Paradis ein nach wie vor attraktives Äußeres bescheinigen, und auch ihre Stimme ist einzigartig in der Welt so austauschbarer Popsternchen. Aber auch die musikalischen Basics stimmen und werden beim aktuellsten Audiowerk des ehemaligen Chanel-Models herausgearbeitet. Die meisten der elf Songs hat sie selbst geschrieben und anschließend mit ihrer musikalischen Familie ausgearbeitet. Die Texte sind französisch. Die Musik – nun, stylistisch wurden sowohl der Ärmelkanal als auch der Atlantik überquert, ohne dabei jemals auch nur einen Fuß außerhalb der Stadtgrenzen von Paris zu setzen. Die Single „Divine Idylle“ beginnt mit einem Echo der Temptations: Händeklatschen, dicker, runder Bass, dazu eine treibende Gitarre – verbunden zu einem zeitgemäßen RNR-Song, der in drei Minuten drei Dekaden Musikgeschichte dokumentiert. Der Song „Les Piles“ wiederum erinnert an Iggy Pops „The Passenger“ – und quirlt auf durch Vanessas einzigartige, laszive Stimme. Und genau dieses Element sticht auf der gesamten Albumlänge immer wieder heraus. Ihre Stimme ist mehr als zuckersüß, mehr als „erotique“... Sie gibt den Songs ein Wasserzeichen, das fälschungssicher ist. „Divine Idylle“ ist ihre Interpretation von kraftvollem und energetischem Pop. FAZIT /// Bestens geeignet für den lauschigen Abend mit dem Après-Skihaserl.

„We are the dogs, we are the dogs!“ Kennern der britischen Gitarrenmusik dürfte der Schlachtruf nicht unbekannt vorkommen. Doch während Mod-Sein mehr Mode denn Haltung ausdrückt, machen sich fünf Herren daran, das Erbe von The Jam oder The Clash und den Beatles in das neue Jahrtausend zu transferieren. Dabei räumen die Dogs alle Plagiatsvorwürfe kompromisslos aus dem Weg, auch wenn Johnny Cookes Stimme der von Paul Weller zum Verwechseln ähnlich klingt. Das Quintett verfolgt einen eigenen Ansatz auf den Pfaden des Rock’n’Roll. Zu Beginn des neuen Jahrtausends finden sich die Mitglieder zusammen und spielen sich und ihren Mix aus Post-Punk und Brit-Pop engagiert durch die Kneipen Londons; vorwiegend im Hipster-Stadtteil Camden. Die Band: Johnny Cooke (Gesang), Rikki Mehta (Lead-Gitarre), Luciano Vargas (Gesang, Gitarre), Duncan Timms (Bass) und Rich Mitchell (Schlagzeug). Sie werden schnell vom einem Major Label gesignt, die The Dogs jedoch mit ihrer verkrampften Suche nach dem nächsten großen Ding in die falsche Richtung schicken. Inzwischen sind sie von einem kreativen Indie-Label unter Vertrag genommen und haben schnellstens ihr zweites Album „Tall Stories From Under The Table“ produziert. Zwölf knackige Songs, die die Dogs nun absolut sicher in die Herzen aller Freunde der „1,2-aufdieZwölf“-Gitarrenmusik katapultieren werden. Wer die Stereophonics mochte und The Jam geliebt hat, wird hierin die Zukunft des britischen Rock’n’Roll sehen. Und bei „Let It Lay“ haut sogar Edel-Fan und Kumpel Paul Weller von The Jam in die Tasten. Er hat die Jungs auch schon mal als legitime Nachfolger seiner ersten Combo geadelt. FAZIT /// Twangguitar at its best. Und bestens geeignet für lockere Beine.

The Rolling Stones „The Biggest Bang“ (DVD) 2005 begannen die Rolling Stones die bis dahin aufwändigste und größte Tour ihrer mehr als 40-jährigen Bandgeschichte und stellten, was Größe der Bühnen und Aufmachung der Shows betrifft, selbst die Superlativen der vorangegangenen Tourneen in den Schatten. Mit einem Einspielergebnis von fast einer halben Milliarde (!) Dollar ist die „A Bigger Bang“-Tour schon jetzt die erfolgreichste Rock-Tournee aller Zeiten. Einer solchen Größenordnung kann eine einzelne DVD nicht gerecht werden, deswegen der hier empfohlene Tourmitschnitt „The Biggest Bang“ als Box mit vier DVDs. „The Biggest Bang“ enthält die zwei kompletten Konzerte aus Austin, Texas und Rio De Janeiro, bei dem mehr als eine Million Fans am berühmten Strand von Copacabana dabei waren, sowie Höhepunkte der Shows aus Japan, Argentinien und China, wo die Stones zum ersten Mal in ihrer Karriere spielen durften. Neben zahlreichen Klassikern wie „Sympathy For The Devil“, „Start Me Up“ oder „Satisfaction“ enthält die DVD auch einige bisher nie auf CD oder DVD erschienene Live- und Coverversionen wie „Night Time Is The Right Time“ oder „Get Up, Stand Up“. Prominente Unterstützung erhalten die Stones durch Gastauftritte u.a. von Bonnie Raitt, Dave Matthews oder Eddie Vedder von Pearl Jam. Abgerundet wird die DVD-Box durch diverse Aufnahmen hinter den Kulissen und den Auftritt während des „Super Bowl“-Finales 2006. FAZIT /// Mit mehr als 55 Songs und einer Gesamtspielzeit von mehr als sieben Stunden kann dieses Produkt allen alten und neuen Stones-Fans ans Herz gelegt und mit bestem Gewissen empfohlen werden.

Die neue SkiPresse-Medienseite wird Ihnen präsentiert von Oliver Frehse, frehse@rocket-medien.de


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DSLV

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DSLV Schneeprofis bieten Fahrsicherheitstraining für die Piste

TRAUMJOB ZWISCHEN PERFEKTER SHOW UND VERANTWORTUNG AUF DEM BERG Kein Schreibtisch, kein Telefon, kein Chef in Sichtweite. Stattdessen weite Hänge, Berggipfel und Wintersportler, die gespannt auf die nächsten Übungen warten. 13.500 Mitglieder im Deutschen Skilehrerverband (DSLV) haben sich diesen Traum erfüllt und das Hobby zum Beruf gemacht. Doch die Ansprüche an Ski- und Snowboardkurse haben sich verändert. Der Erlebnischarakter steht im Vordergrund. Dabei ist der Schneesportlehrer nicht nur Entertainer, sondern herausragender Athlet, kundiger Geländeführer und Vorbild für sicheres und verantwortungsvolles Verhalten am Berg. „Wir wollen unsere Gäste für den Schnee begeistern und ihnen gleichzeitig verantwortungsvollen Umgang mit Berg und Sportgerät vermitteln“, erklärt Christian Lechner, Präsident des Deutschen Skilehrerverbandes. „Dabei erwartet der Gast immer eine perfekte Show.“ Der braungebrannte Sunnyboy-Skilehrer und die Après-Ski-Bar sind Schnee von gestern. Naturverbundenheit, Outdoor-Erlebnis, Sportlichkeit, Lebensfreude und Mehrwert sind Begriffe, die heute den Arbeitsalltag eines Schneesportlehrers prägen. Diese können innerhalb von wenigen Stunden oder über eine komplette Woche, individuell zugeschnitten oder in der Gruppe vermittelt werden. „Diese Tätigkeit erfordert neben einer entsprechenden Begabung und Ausbildung auch viel Idealismus und die Fähigkeit, Menschen im Schnee und für den Schnee zu begeistern“, so Lechner zu den Herausforderungen. Nur wer selbst die Begeisterung für den Wintersport in sich trägt, kann etwas von dieser Faszination an seine Gäste weitergeben.

Hilfe zur Selbsthilfe – Verantwortung übernehmen und Fahrkönnen verbessern Jeder Schneesportler sollte seine Verantwortung auf dem Berg wahrnehmen und bei der eigenen Sicherheit beginnen. „Die Experten der Profi-Schulen im DSLV können helfen, die eigene Sicherheit zu erhöhen. Denn wer sich sicher im Gelände bewegt, steigert auch die Sicherheit für alle anderen auf oder neben der Piste“, so Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer des DSLV. Im Hinblick auf immer stärker frequentierte Skigebiete und den unaufhaltsamen Trend zum Freeriding ein wichtiger Ansatz. Themen wie Sicherheit auf und neben der Piste gehören genauso zum Repertoire des Schneesportprofis wie die Einschätzung verschiedener Schneesituationen und das Aufgreifen aktueller Trends. Mit kreativen Konzepten werden alle Zielgruppen angesprochen. Damit ist der DSLV ein unersetzlicher Ideen- und Ratgeber für seine 254 Profi-Schulen und ein kompetenter Ansprechpartner für alle Schneesport-Interessierten.

Nordic: Jib-Skating spricht neue Zielgruppen an Jib-Skaten gehört zu den neuesten Trends, die der DSLV ab der kommenden Wintersaison 2007/08 anbietet. Langlaufen präsentiert sich dabei einer völlig neuen, jungen Zielgruppe. In Anlehnung an Snowboarden und Freeskiing springen Jib-Skater über Schanzen, machen Saltos und fahren über Geländer. Eigens dafür geeignete Ski gibt es ab diesem Winter. Klaus Häger, staatlich geprüfter Skilanglauflehrer und Mitglied im Ausbilderteam, Langlaufschule Oberallgäu, will gemeinsam mit der Ersten Skischule Oberstdorf im Skistadion Oberstdorf einen Park speziell für Jib-Skater bauen. Ein neues Angebot, das mit dem DSLV sicheren Langlaufspaß garantiert.

Ski- / Snowboard-Freestyle Das Springen nimmt eine immer bedeutendere Rolle ein, und deshalb bieten die Profi-Schulen des DSLV auch hier sichere Wege, um das Können zu verbessern. Die Hauptfehlerquellen für unkontrollierte Sprünge hat Christian Reinke, staatlich geprüfter Snowboardlehrer und Mitglied im Snowboard-Ausbilderteam, hauptsächlich in Anfahrt, Absprung und Schanzenbeschaffenheit ausgemacht. Dass hinter jedem Sprung eine ganze Menge Physik steckt, bekommen die Gäste je nach Alter und Interesse in unterschiedlicher Dosis präsentiert. Gut zu wissen ist, dass auch freestyle-orientierter Unterricht mit professionellem Know-how des Deutschen Skilehrerverbandes sicher gestaltet wird und zu mehr eigener Sicherheit und dadurch zu mehr Spaß führt.

Funktionelle Leichtigkeit für jede Situation Mehr Spaß versprechen sich die Schneesportprofis unter dem Qualitätssiegel des Deutschen Skilehrerverbandes auch von der neuen Fahrphilosophie. Die Kurzformel lautet: „Optimale Kurvenqualität in jeder Situation, mit Leichtigkeit bewegen und funktionell fahren.“ Dahinter verbergen sich ausführliche Konzepte, die alle eines zum Ziel haben: Spaß und Sicherheit durch mehr Fahrkönnen. Alle Wintersportler stehen da in der Verantwortung, viel befahrene Pisten und weite Hänge mit geschulten Fahrkenntnissen zu einem sicheren Spielplatz zu machen, nicht nur für Kinder. Die ProfiSchulen des Deutschen Skilehrerverbandes sind dabei nicht nur kompetenter Ansprechpartner in Sachen Wintersport, sondern auch Partner für die „perfekte Show“ im Schnee.

www.skilehrerverband.de


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KALENDER OKTOBER/NOVEMBER

„AUDI” FIS SKI ALPIN WELTCUP OKTOBER 2007 27.10.2007 28.10.2007 NOVEMBER 2007 10.11.2007 11.11.2007 24.11.2007 25.11.2007 24.11.2007 25.11.2007

„VIESSMANN” FIS WORLDCUP CROSS-COUNTRY

DISZIPLIN Giant Slalom Damen Giant Slalom Herren DISZIPLIN Slalom Damen Slalom Herren Giant Slalom Damen Slalom Damen Downhill Herren Super G Herren

ORT Sölden WC Opening (AUT) Sölden WC Opening (AUT) ORT Levi (FIN) Levi (FIN) Panorama (CAN) Panorama (CAN) Lake Louise (CAN) Lake Louise (CAN)

„NOKIA” FIS SNOWBOARD WORLDCUP OKTOBER 2007 7.10.2007 12.10.2007 12.10.2007 20.10.2007 21.10.2007 NOVEMBER 2007 2.11.2007 2.11.2007 17.11.2007

DISZIPLIN Big Air Herren Parallel Slalom Damen Parallel Slalom Herren Parallel Giant Slalom Damen Parallel Giant Slalom Herren DISZIPLIN

ORT Rotterdam (NL) Landgraaf (NL) Landgraaf (NL) Sölden (AUT) Sölden (AUT) ORT Saas Fee (SUI) Saas Fee (SUI) Stockholm (SWE)

Halfpipe Damen Halfpipe Herren Big Air Herren

„TICKET TO RIDE” (TTR) WORLD SNOWBOARD TOUR DEZEMBER 2007 2.12.2007

EVENT Nokia Air & Style

DISZIPLIN Slopestyle

OKTOBER 2007 27.10.2007 27.10.2007 NOVEMBER 2007 24.11.2007 25.11.2007 DEZEMBER 2007 1.12.2007 1.12.2007 2.12.2007 2.12.2007

DISZIPLIN Sprint Damen Sprint Herren DISZIPLIN 10 km Damen / 15 km Herren 4 x 5 km Damen / 4 x 10 km Herren DISZIPLIN Sprint Classic Damen Sprint Classic Herren 10 km Classic Damen 15 km Classic Herren

ORT Düsseldorf (GER) Düsseldorf (GER) ORT Beitostölen (NOR) Beitostölen (NOR) ORT Kuusamo ( FIN) Kuusamo ( FIN) Kuusamo ( FIN) Kuusamo ( FIN)

SONSTIGE EVENTS OKTOBER 2007 24.–28.10.07 12.–14.10.2007 NOVEMBER 2007 9.–11.11.2007 16.–18.11.2007 24.–25.11.2007

DISZIPLIN ORT SportScheck GletscherTestival, Stubaier Gletscher (AUT) Tests, Rahmenprogramm Back on Snow Tour 2007/ Kaunertal (AUT) Kaunertal Opening mit Snowboard- und Freestyle-Contest DISZIPLIN ORT Freeride Opening mit Freeride Test Sölden 7. Stubaier Telemark Festival mit Materialtest Stubaier Gletscher Back on Snow Tour 2007/Kitzsteinhorn Kaprun (AUT)

BIATHLON WELTCUP ORT München (GER)

NOVEMBER 2007 29.–2.12.2007

DISZIPLIN Biathlon-Weltcup Opening

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SkiPresse Nummer 8 â&#x20AC;&#x201C; Oktober / November 2007 HERAUSGEBER | Rocket Medien GmbH & Co. KG, MĂźnchen VERLAGSLEITUNG | Florian Schlecht CHEFREDAKTEUR | Wolfgang Greiner REDAKTION | Christian Penning (Senior Editor), Astrid SchlĂźchter, Tanja KrauĂ&#x;,

Sebastian Schulke, Roland Grill, Matthias Beldzik, Oliver Frehse (Medienseite) MITARBEITER DIESER AUSGABE | Susan Malekpur Shirazi, Jo Beckendorff, Martin Hesse, Rainer

Higgelke, Dirk Ostertag, Stefan Zeman, www.wellness-heaven.net, INJOY FOTOGRAFEN | Jessica Haupt, Roland Grill, Christian Penning, Matthias Garvelmann, Goran

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Barts www.barts.nl | S. 61, 62 Bergans www.bergans.de | S. 21, 62 Berghaus www.berghaus.com | S. 62 Blizzard www.blizzard-ski.com | Skitest S. 18-41, 64

Oakley www.oakley.com | S. 58, 59, 68 Orage www.orageski.com | S. 35, 95 Ortovox www.ortovox.com | S. 63

Carrera www.carrerasport.com | S. 63, 70 Casco www.casco-helme.de | S. 68, 70 Cébé www.cebe.com | S. 68 Chiemsee www.chiemsee.com | S. 65 Cratoni www.cratoni.com | S. 61, 72-73 Cross www.cross.eu | S. 71 Dalbello www.dalbellosports.com | S. 58 Dare2be www.dare2be.de | S. 51 Deuter www.deuter.com | S. 16 Dr Zipe www.drzipe.com | S. 68 Dynastar www.dynastar.com | Skitest S. 18-41, 51, 59 elan www.elanskis.com | S. 2-3, 10, Skitest S. 18-41 event www.eventfabrics.com | S. 95

Falke www.falke.de | S. 72-73 Fischer www.fischer-ski.com | S. 16 Freeland www.carusofreeland.com | S. 44 Freudenhaus www.freudenhaus.com | S. 58 Giro www.giro.com | S. 61, 62, 68 Gore-Tex www.gore-tex.de | S. 12-13

3 Übernachtungen im Appartement (Belegung ab 4 Personen)

3-in-4-Tages-Skipass Kaunertaler Gletscher 3x Eintritt ins Hallenbad Preis/Person/Aufenthalt

ab 1

29,00

Hagen Alpin Tours www.pulver-schnee.de | S. 94 Halti www.halti.fi | S. 72-73 Head www.head.com / www.headsportswear-europe.com | Skitest S. 18–41, 60, 62, 91 Herrlicher www.herrlicher.de | Fashion S. 58–65 Hochpustertal www.hochpustertal.info | S. 14 Holmenkol www.holmenkol.com | S. 54–55, 67

www.kaunertal.com

PF Flyers www.pfflyers.com | S. 63 Peak Performance www.peakperformance.com | S. 37, 64 Polar www.polar.fi | S.72-73 Powderhorn www.powderhorn-world.de | S. 15, 61 Prorider www.pro-rider.de | S. 11 Rossignol www.rossignol.com | S. 7, Skitest S. 18–41

SAAC www.saac.at | S. 10 Salomon www.salomonski.com | Skitest S. 18–41, 68, 69 Schneehoehen.de www.schneehoehen.de | S. 13 Scott www.scott-sports.com | S. 70 shimano www.shimano.com | S. 89 Smith www.smithoptics.com | S. 65, 68 SnowTrex www.snowtrex.de | S. 14, 33 SportScheck www.sportscheck.de | S. 5, 14 Sport2000 Rent www.sport2000rent.at | S. 73 Stumböck Club www.stumboeck.com | S. 9, 52 Sun Valley www.sun-valley.fr | S. 78 Suunto www.suunto.com | S. 87 Swix www.swix.de | S. 19 Tatonka www.tatonka.com | S. 24 Tecnica www.tecnica.it | S. 99 The North Face www.thenorthface.com/eu | S. 10 Thermic www.therm-ic.com | S. 72-73 Timbuk2 www.timbuk2.com | S. 10 Triaction www.triaction.de | Fashion S. 58–65 USA PRO www.usapro.de | S. 15 Uvex www.uvex.de | S. 58, 68, 72-73

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X-Bionic www.x-undergear.com | Fashion S. 62 X.DREAM www.goheliski.at | S. 38 X-Socks www.x-socks.com | Fashion S. 61

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Zillertaler Gletscherbahnen www.hintertuxergletscher.at | S. 79

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27–30 jan 08

loc: myrdalsjökull glacier (iceland) pic: © richard walch

www.ispo.com


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DIE LETZTE SEITE

9 FRAGEN AN BERTRAND DENERVAUD Einen vielseitigeren Snowboarder gab es noch nie und wird es auch wohl nie wieder geben. Er fügte Superstar Terje Hakonsen (Norwegen) in der Halfpipe eine seiner wenigen Niederlagen zu, raste „X-Games“-Seriensieger Shaun Palmer (USA) beim Boardercross davon und setzte sich beim Dual-Slalom gegen Doppelweltmeister Martin Freinademetz (Österreich) durch. Acht Weltmeistertitel gehen auf sein Konto. Und auch abseits der Piste erregte er als Präsident der PSA (Pro Snowboarders’ Association) sowie der ISF (International Snowboard Federation) Aufsehen. Die Rede ist von Bertrand Denervaud (37) aus der Schweiz. Ein absoluter Überflieger – auch ohne Snowboard.

© Martin Wehren

SkiPresse: Herr Denervaud, sind Sie auch ohne Brett unter den Füßen immer noch so vielseitig wie zu ihren großen Snowboard-Zeiten? Bertrand Denervaud: Ich muss sogar noch vielseitiger sein. Denn es dreht sich nicht mehr nur um Snowboarden. Ski spielt mittlerweile auch eine wichtige Rolle in meinem Leben. Sind Sie umgestiegen auf zwei Bretter? Natürlich habe ich, wie jeder Schweizer, als kleines Kind Skifahren gelernt. Aber nachdem ich 1985 in einem Windsurfmagazin ein Snowboard erblickt hatte, war es um mich geschehen. Daran hat sich sechs Jahre nach meinem Abschied von der Snowboard-Bühne nichts geändert. Ich muss jedoch als Marketing Manager von Scott auch im Skisport alle Seiten kennen. Nur so kann ich verstehen, welche Bedürfnisse der Sport, die Athleten und die entsprechende Zielgruppe wirklich haben. Da hilft mir meine Vielseitigkeit und Erfahrung von damals sehr weiter. Der Gewinn von acht Weltmeistertiteln brachte Ihnen viel Respekt und Ehre, im Rampenlicht der Öffentlichkeit standen allerdings andere wie Reto Lamm oder Terje Hakonsen. Dafür bin ich wohl zu viele Rennen gefahren und stand einfach zu selten vor einer Kamera. Videodrehs und Foto-Shootings waren nicht so mein Ding. Aber darüber bin ich ganz froh. Ich habe auch so sehr viel Spaß gehabt. Würden Sie jetzt auch noch so viel Spaß haben? Anfang der 90er war alles viel einfacher. Snowboarden war noch relativ jung und angesagt. Sponsoren und Medien sind voll auf uns abgefahren. Und so gab es viel Geld und kaum Grenzen. Wir hatten einfach nur Spaß. Das ist heute vollkommen anders. Snowboarden ist ein Hardcore-Sport geworden. Die Konkurrenz, der Leistungsdruck und die Sponsoren sind knallhart. Das fing schon vor den Olympischen Winterspielen in Nagano 1998 langsam an … … als sich aus dem Funsport ein Leistungssport entwickelte? Ich habe Nagano live und direkt miterlebt – es war toll, aber trotzdem ein Schritt in die falsche Richtung, gerade was die alpinen Snowboarder betraf. Denn wir haben damals nicht nur den Machtkampf gegen den Ski-Weltverband FIS um die Nominierung für die Winterspiele verloren, sondern auch einen Teil unserer Wurzeln. Die

alpinen Snowboarder hatten sich dem Skisport sehr angepasst. Mit dem „Banked Slalom“, der Hindernisse, Tore und Sprünge verbindet, wollten wir zurück zum Snowboard-Gefühl. Doch das interessierte viele Fahrer plötzlich nicht mehr. Drei Jahre später gab es den Welt-Snowboardverband ISF nicht mehr. Schwere Zeiten für mich als ISF-Präsident und alle anderen. Neben dem endlosen FIS-Streit verursachten fehlende Strukturen in unserer Vereinigung Chaos und Probleme, besonders was Sponsoren und TV-Rechte anbelangte. Nach dem Börsencrash 2000/01 verloren wir schließlich unseren Hauptsponsor. Das war’s! Auch für Sie. Warum? Ich hätte noch FIS-Rennen fahren können, aber ich wollte nicht mehr und war auch verletzt – ein Ellenbogenbruch. Da habe ich mich lieber zurückgezogen und bin zwei Jahre lang mit Kamera und Brett durch die Welt gereist. Als dann plötzlich von Scott ein Angebot im Briefkasten lag, brauchte ich nicht lange zu überlegen. Das war die Chance, meine Erfahrungen voll einzubringen. Würden Sie die Präsidentschaft eines neuen Snowboard-Weltverbands übernehmen? Die Zeiten sind vorbei. Snowboarden steht an dem gleichen Punkt wie vor knapp zehn Jahren. Die besten Freestyler tummeln sich bei der „Ticket To Ride“-Tour und den „X-Games“, freuen sich über jede Menge Sponsoren, Preisgelder und tausende Fans. Die Racer fristen bei ihren Weltcups ein ziemlich einsames Dasein und überleben durch die Unterstützung der FIS. Wir hatten damals bei der ISF die Vision von einem Profisport, bei dem Kontrolle und Organisation bei den Athleten liegen. Aber davon ist das Snowboarden weit entfernt. Stattdessen spielen Lifestyle und Fashion eine immer größere Rolle. Schade nur, dass dadurch für meinen Geschmack der Nachwuchs zu kurz kommt. Was ist bei Ihnen abseits von Schnee und Brettern gefragt? Ich wohne mit Freunden in einem alten Bauernhaus in der Nähe von Fribourg. Da kann ich bestens abschalten. Aber viel Ruhe kann ich und will ich meinem Körper gar nicht zumuten. Ich bin fast immer unterwegs. Neben dem Snowboarden ist das Wellenreiten meine große Leidenschaft. Ich brauche Bewegung, sonst tut mir alles weh.


Marker Tecnica Völkl GmbH - Europaring 8 - 94315 Straubing Tel.: 09421-320-0 - Fax: 09421-320-186 - email: info@voelkl.de www.voelkl.com

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SkiPresse Nr. 8  

SkiTest Teil 1: Mehr als 100 Race-Ski, Pistencarver & Allrounder, Skimode 07/08: Der Winter wird weiß! Kaufberatung: Hemle & Brillen, Fit in...