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Dorf-Blitz September 2011

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Nr. 9 29.09.2011 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

«s’Baltifäscht» wird für alle unvergesslich bleiben

Im Überblick Pflege im Alter Annette Hefti ist in Nürensdorf aufgewachsen; die Pflegefachfrau AKP mit Zusatzausbildungen leitet seit dem 1. Mai das Basserdorfer Altersheim Breiti. Seiten 4/5

Neuer JAM-Standort Weil das alte Bahnhofgebäude abgebrochen wird, erhält der Jugendtreff JAM im ehemaligen Feuerwehrgebäude einen neuen Standort; der Umbaukredit ist gesprochen. Seiten 7 und 11

«Wir rückten noch etwas näher» Weil viel mehr Besucher als ursprünglich erwartet «s’Baltifäscht» besuchten, wurde auf den Sitzbänken getreu dem Festmotto zusammengerückt. Gefeiert wurde 80 Jahre Zugehörigkeit zu Bassersdorf und fünf Jahre Dorfverein. Bereits am Vorabend der Festivitäten hatte das «Pfannenstil Chammer Sexdeet» im rappelvoll gefüllten Zelt gehörig gute Stimmung verbreitet. von Susanne Reichling

Schule damals Man hilft sich gutnachbarlich immer mal gegenseitig, öfters ist wohl der Fall, dass der knapp 1000 Seelen-Vorort Baltenswil von der fast städtisch angehauchten grossen «Mutter»-Gemeinde Bassersdorf (rund 11 000 Einwohner) profitiert. Am zweiten September-Wochenende war die umgekehrte Situation der Fall. Die Kultur- und Bibliothekskommission Bass-

ersdorf KuBiKo hatte um Mitbenützung der Infrastruktur angefragt und am Freitagabend dem Publikum mit dem Engagement des Pfannenstil Chammer Sexdeets im Baltenswiler Festzelt einen unterhaltsamen Leckerbissen beschert.

Unterhaltsam komödiant War der Vorverkauf der Tickets anfänglich harzig gelaufen: Am Abend der Vorstellung strömten immer mehr Leute zum Festzelt im Steinacher-Quartier. Ein Glück, hatten die Organisatoren weitere Festbänke und -Tische sowie noch mehr Plastiktischdecken und Klebroller griffbereit in der Nähe. Beste Laune verbreiteten nicht nur die bunt gemischte Gästeschar, sondern ab Bühne auch die Musikkabarettisten Lisa Gretler (Gesang, Perkussion, Piano und Posaune), Reto Baumgartner (Gesang und Kontrabass) sowie Res Wepfer (Gesang und

Gitarre). «Quitt – aber hallo», grandios intoniert, mit atemberaubend geschliffenem Mundwerk dargeboten und in unterhaltsam-komödianter Mimik inszeniert, begeisterte und riss die Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder zu Applaus hin. Das Künstler-Trio alberte über den Bundesrat, der im Bundeshaus «Tschau Sepp» spielt, beschwerte sich rhythmisch akzentuiert über «Yoghurt, Gala-Chäsli und Butter – alles hät es Datum» und steigerte sich samt Publikum alsbald zum Stimmungsmacher «Min chliine Partygrill». Zum Schluss des zweistündigen witzig-frechen Programms verabschiedeten die drei Musiker sich mit eingeforderten Zugaben.

Aktivitäten übers Jahr Am Samstagmorgen, dem eigentlichen «Baltifäscht»-Tag, wurde um 11 Uhr zu Fortsetzung auf Seite 2

Mitglieder der ortsgeschichtlichen Kommission Nürensdorf haben Dokumente vergangener Schulzeiten zusammengetragen und in einer Ausstellung zugänglich gemacht. Seite 37

15-Jahr-Jubiläum Aus Anlass seines 15-JahrJubiläums erhält der DorfBlitz mit der vorliegenden Ausgabe einen neuen WebAuftritt und beschenkt dadurch seine Leserschaft sowie auch Inseratekunden mit einem Mehrnutzen. Künftig kann man im Dorf-Blitz auch virtuell blättern. Seite 43

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf

ab Seite 7

Brütten

ab Seite 27

Nürensdorf

ab Seite 35

Am zweiten September-Wochenende war der Bassersdorf-Weiler Baltenswil ist Feststimmung. Am Nachmittag konnten Kleinkinder und Jugendliche die zahlreichen spielerischen Angebote geniessen. Auf dem Foto: Farbige Spielbällchen drehen sich und hüpfen über Luftdüsen. (Bilder: Mano Reichling)


Spitze Feder – eine positive Sache. Inzwischen haben wir aber auch ein Jahr Frauenmehrheit im Bundesrat. Und da sieht es doch eher trübe aus. Frauen sind die besseren Politiker? Wer’s glaubt…

Christian Weiss

40 Jahre haben wir nun das Frauenstimmrecht. Gut so! Gleichberechtigung der Geschlechter ist – auch ohne Frauenwehrpflicht und gleiches Rentenalter Fortsetzung von Seite 1 einem Eröffnungsapéro begrüsst. Präsident Christian Casserini bedankte sich im Namen seiner rund einhundert Vereinsmitglieder bei den Helfern aus befreundeten Gruppierungen für ihre Unterstützung. Die offizielle Grussbotschaft der Gemeinde Bassersdorf überbrachte Christian Pfaller. Der Vorsteher Bau und Werke lobte die Bewohner des Weilers Baltenswil für ihre regelmässig übers Jahr organisierten Aktivitäten. «Es ist nicht selbstverständlich, dass Leute sich in ihrer Freizeit für das Allgemeinwohl einsetzen und dadurch gute Nachbarschaftsbeziehungen fördern, diese ermöglichen und erst richtig angenehm machen.» Der Dorfverein organisiert jährliche beispielsweise die Bundesfeier,

Impressum

ww.dorfblitz.ch erate@dorfblitz.ch daktion@dorfblitz.ch

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch susanne.reichling@dorfblitz.ch

Die aktuellen Bundesrätinnen zeichnen sich vor allem durch blinden Aktivismus aus. Das wichtigste Gut, die Freiheit, wird zu Gunsten staatlicher Bevormundung geopfert. Die Damen haben Vorstösse lanciert, die sich wie ein sozialistisches Umerziehungsprogramm anhören. Widmer-Schlumpf wollte, dass Eltern ihre Kinder nur noch an staatlich geprüfte Göttis abgeben dürfen. Eine neue Alkoholsteuer sollte den Spass an Bier und Beiz verderben. Die angedachte ökologische Steuerreform soll vermutlich Kasperlitheater, Wanderungen, Räbeliechtli-Umzug und Adventsfenster. Seit einigen Jahren ist er zudem für die Verwaltung und Vermietung des ehemaligen Schützenhauses auf der aussichtsreichen Anhöhe und des alten Schulhauses an der Bassersdorferstrasse zuständig.

Vergnügungsparadies Vor dem Festzelt wartete insbesondere auf die Kinder und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Vergnügungsparadies. Nach Lust und Laune durfte bei herrlich warmen Temperaturen in der Hüpfburg herumgetobt werden, bei der Feuerwehr waren Zielübungen mit der handbepumpten Eimerspritze in Richtung brennende Flammenatrappen zu absolvieren, man konnte TorwandSekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Sandra De Vito Reto Hoffmann Kevin Knecht Daniela Melcher Lisa Neukom

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dazu führen, dass wir nur noch homöopathisch, biologisch abbaubar und ohne Atome und Gene (sicher aber ohne eigene Industrie) leben. Leuthard sinniert währenddessen über eine Wohnflächensteuer, die dafür sorgen soll, dass Herr und Frau Schweizer Platz sparend hausen – vorzugsweise wohl im DDR-Plattenbau. Während die BDPlerin und die CVPlerin «Sozialdemokrätlis» spielen, können sich die offiziellen SP-Damen ihrer Profilierungsneurose oder der Umgehung des Volkswillens widmen: Calmy-Rey weibelt für den UN-Menschenrechtsrat, wo nun Schurkenstaaten den Demokratien Noten in Sachen Menschenrechte erteilen. Dann hilft sie dem organisierten Verbreschiessen, beim Elternforum Mohrenköpfe schleudern und dieselben auch verspeisen oder sich mit einem Airbrush-Tattoo verschönern. Ebenfalls begehrt war das Balancieren auf einem Band, das zaghafte Berühren der auf Luftdüsen tanzenden buntfarbenen Bälle, das Chasperlitheater, Ponyreiten und die Kinderdisco. Beim Einnachten meinte ein Mitglied des Elternforums zufrieden: «Wie haben 120 Tattoos gemacht und 110 Mohrenköpfe verkauft.»

Sinnvolle Investition Während die Festbänke sich am Abend wieder bis auf den letzten Platz füllten, machte der Musikverein Bassersdorf den Festauftakt. «Wir sind halt etwas näher gerückt», meinte dazu ein Festbesucher lachend. Für gute StimMarianne Oberlin Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Konrad Schwitter Simon Städeli Christian Weiss Webmaster

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chen im Kosovo bei der Gründung eines eigenen Staates. Bezüglich Nahost findet sie, dass man auch mit Terroristen wie der Hamas verhandeln sollte, die Frauen nur beim Tragen eines Bombengürtels als gleichberechtigt ansehen. Sommaruga wiederum sieht die Flüchtlingswelle gelassen («Wir haben keine Asylkrise»). Die Gewehre einwandfrei beleumundeter Schweizer stören sie mehr, weshalb sie noch am Tag des Neins zur Waffenverbotsinitiative eine Verschärfung des Waffenrechts ankündigte. Es gibt gute Exekutivpolitikerinnen. Die vier in Bern gehören meiner Meinung nach nicht dazu. Christian Weiss mung sorgten auch die Guggenmusik Kookaburra und das Duo PopAlpine. «Neben unzähligen Portionen Gehacktem mit Hörnli und Apfelmus gingen 600 Würste und Steaks, 650 Flaschen Bier und Most sowie 1700 Halbliterflaschen Mineral über unsere Verkaufstheke. Dieser Erfolg entlöhnt uns für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit für die Vorbereitungen und während dem Fest selbst. Das macht extrem Freude», war von Vereinsaktuarin Marianne Gleixner am «Tag danach» auf Anfrage zu erfahren. Ist ein Reinerlös erwirtschaftet, plant der Dorfverein Baltenswil, das Geld sinnvoll zu investieren: Im Schützenhaus sollen die schon lange als düster bemängelte Beleuchtung und nach Möglichkeit auch einige Küchengeräte er setzt werden. Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 15. Jahrgang, 8900 Exemplare

Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 ISDN (Leonardo): 071 910 04 61/62 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 27. Oktober 2011.


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Thema des Monats

Stimmung mit (v.l.) Reto Baumgartner, Res Wepfer und Lisa Gretler.

Bei den Samaritern wurden furchterregende «Wunden» präpariert.

Gemeinderat Christian Pfaller überbrachte Grüsse aus Bassersdorf.

Essritual mit Mohrenkopf.

Balance auf der «Slackline».

Mit der Eimerspritze und Zieldruck schon bald «Herr der Flammen».

Am Stand des Elternforums wurden rund 120 Airbrush-Tattoos gesetzt.

Der Dorfverein-Vorstand; nicht im Bild Hans-Rudolf Brunner.

Die kleinsten Besucher hatten ihren Spass im grossen Sandhaufen.

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Monatsinterview

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Annette Hefti leitet das Alters- und Pflegeheim Breiti in Bassersdorf

«Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt» Während acht Jahren arbeitete Annette Hefti im Alters- und Pflegeheim Breiti in Bassersdorf als Pflegedienstleiterin; per 1. Mai des laufenden Jahres hat sie die Gesamtleitung übernommen. Zusammen mit ihren 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet sie den 52 Bewohnern eine angenehme Wohn- und Lebensmöglichkeit, soweit die Umstände des Alters- und Pflegeheim dies zulassen. von Marianne Oberlin Per 1. Mai haben Sie die Heimleitung im Alters- und Pflegeheim Breiti übernommen. Wie kam es dazu? Bereits in Kinderjahren verkleidete ich mich für Fasnachtsumzüge gerne als Krankenschwester und ich habe schon immer gerne geholfen (lacht) – da war der berufliche Weg in das Gesundheitswesen vorprogrammiert. Im Ernst, ich interessierte mich immer schon für die Medizin, ich wollte jedoch kein Arztstudium

«Wir anerkennen das Recht jedes Menschen im Heim auf grösstmögliche Selbstbestimmung» machen. So absolvierte ich nach der Volksschule, welche ich in Birchwil und Nürensdorf besuchte, die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau AKP und arbeitete anschliessend während mehreren Jahren in diversen Spitälern in Zürich und Winterthur auf den chirurgischen Abteilungen. Zur Klink Lindberg in Winterthur) gehörte auch eine Altersresidenz, und so kam ich vermehrt in den Kontakt mit chronischen Krankheitsbildern wie Altersdemenz und Multiple Sklerose, also mit Patienten, welche einen Langzeitaufenthalt in dieser Klink brauchten. Die Altersmedizin machte mich neugierig und so beschloss ich, meine Berufsrichtung zu ändern. Führen, fördern, fordern, Entscheidungen treffen, die Betriebswirtschaft und Verantwortung überneh-

Die Heimleiterin hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohner und der Mitarbeitenden. (Bilder: Marianne Oberlin)

men, all diese Arbeiten faszinieren mich schon sehr lange. Das war eine perfekte Gelegenheit, die gelernten Theorien in die Praxis umzusetzen. Wie sehen ihre beruflichen Qualifikationen aus? Den Grundstock für meine neue Arbeit legte ich bereits in meiner Berufsvergangenheit. Ich hatte bereits Mitte der 1990er Jahre eine erste Führungsausbildung absolviert, vor vier Jahren machte ich das Nachdiplomstudium Management in Gesundheitsorganisation und hängte im 2010 noch die Heimleiterausbildung «Führen und Managen 3» an. Im Mai 2011 konnte ich die Stelle der Heimleitung übernehmen, zum Abschluss der Heimleiterausbildung fehlt noch die Diplomarbeit, welche ich plane, im nächsten Jahr zu schreiben. Ich wollte mich jedoch zuerst in meine neue Aufgabe einarbeiten und hier richtig Fuss fassen. Mein Lebensmotto lautet: «Wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg.» Wie sieht ein normaler Arbeitstag im Alters- und Pflegeheim aus? Einen «normalen» Arbeitstag gibt es bei mir nicht. Klar stehen regelmässig gewisse Arbeiten an, aber mein Tagesablauf wird auch bestimmt

«Mein Lebensmotto lautet: Wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg» durch die Bewohner, Angehörige, meine Mitarbeiter, die Gemeindeverwaltung oder Aussenstehende. So steht meine Bürotür jeden Tag während einer gewissen Zeit offen, es darf eingetreten werden, Anliegen können besprochen werden. Klar darf man auch bei geschlossener Tür anklopfen, doch bin ich der Meinung, eine bereits geöffnete Tür birgt eine kleinere Hemmschwelle. Für mich stehen die Bewohner des Heimes im Mittelpunkt unserer Arbeit. Eine ganz wichtige Arbeit sehe ich auch in der Bearbeitung der Anmeldeliste. Wir führen keine Warteliste, sondern nehmen Anmeldungen jederzeit entgegen. Regelmässig nehme ich mit diesen Personen Kontakt auf und erkundige mich, ob ihr Interesse an einem Zimmer bei uns noch aktuell sei. Haben wir eine Vakanz, frage ich den ersten auf meiner Liste an, ob er einziehen möchte. Sagt er nein, folgt der zweite, dann der dritte. Einen spontanen Eintritt in unser Altersund Pflegeheim können wir eher selten anbieten.

Im Alters- und Pflegeheim wohnen 52 Personen. In was für einer Beziehung stehen Sie zu den Bewohnern? Ich mache täglich einen Rundgang durch den Betrieb und zeige mich den Bewohnern. Mal schaue ich beim Mittagessen vorbei, mal in der Cafeteria, auf Einladung besuche ich die Bewohner in ihren Zimmern, dies geschieht immer situativ. Es ist eine Gewohnheit und dient der Beziehungsarbeit, soll aber nicht als Kontrolle aussehen, weder den Bewohnern noch meinen Mitarbeitern gegenüber. Ich versuche auch, häufig mit allen Beteiligten zu sprechen und so auf ihre Probleme und Bedürfnisse aufmerksam zu werden. Wichtig ist natürlich auch, dass meine Mitarbeitenden den Kontakt mit den Bewohnern pflegen und mich bei Bedarf immer mit einbeziehen können. Die Veränderungen in den letzten 30 Jahren im Heimbereich waren enorm. Welches sind ihrer Meinung nach die hauptsächlichen Änderungen? Unsere Bewohner sind durchschnittlich um einiges älter als vor 30 Jahren, wenn sie in ein Altersheim eintreten. Früher war die Bewohnerschaft eher nur betagt, heute sind sie älter und kränker.


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Wie muss man das verstehen? Wir sind heute ein Alters- und Pflegeheim. Unser Auftrag besteht darin, den Bewohnern, unabhängig von ihrem Gesundheitszustand, ein Zuhause zu bieten. Sie sollen sich bei uns wohl fühlen und ihre Bedürfnisse ganzheitlich und professionell von unserem Personal abdecken lassen können. So bieten wir von wenig Unterstützung bis zur höchsten Pflegestufe alle Dienstleistungen an. So sprechen wir je nach Fall von Pflege oder Betreuung. Wo liegen da die Unterschiede? Die Bewohner bezahlen einen Pensionspreis und erhalten als Gegenwert eine Unterkunft, gesunde und ausreichende Ernährung, Reinigungsservice und die Besorgung der Wäsche. Diese Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Dann gibt es die Betreuungsleistungen, so zum Beispiel kann die Rufanlage im sämtlichen Zimmern jederzeit betätigt werden. Wir sind 24 Stunden präsent. Wir sind auch das Schnittstellenmanagement und machen die Koordination zwischen den verschiedenen an der Betreuung involvierten Dienste und den Pensionären, wie Ärzte, Kirchen, Therapien, Kundendienste, Wäscherei, Technischer Dienst, freiwillige Helfer. Ebenso bieten wir Begleitung in der Tagesstruktur und Tagesgestaltung. Diese Kosten werden den Bewohnern verrechnet. Die Kosten für die pflegerischen Leistungen tragen die Bewohner zu einem Teil selbst, ein Teil übernimmt die Krankenkasse, ein Teil die Gemeinde im Sinne der Vorgaben zur «Neuen Pflegefinanzierung». Es liegt in der Sache der Natur, dass wir Menschen sterben. Wie verarbeiten Sie den Tod eines Bewohners? Wird das im Laufe der Zeit zur Gewohnheit? Nein, ganz sicher nicht, es wird nie zur Gewohnheit. Alle Abschiede gehen mir nahe. Bereits in der Ausbildung zur Pflegefachfrau lernte ich in jungen Jahren mit dem Tod umzugehen. Jeder Mensch muss hier seine eigene Verarbeitungsstrategie entwickeln. Für mich ist es daher auch sehr wichtig, dass ich immer den Kontakt zu den Bewohnern habe und teilnehmen kann an ihrem Leben. Wenn ich höre, dass es einem Bewohner sehr schlecht geht, besuche ich ihn. Wenn ein Bewohner gestorben ist, halte ich

Monatsinterview «Jeder Mensch muss hier seine eigene Verarbeitungsstrategie entwickeln» geistig inne und lasse Erinnerungen an diesen Menschen aufkommen. Ich stelle mir verschiedene gemeinsame Situationen vor, welche wir mit diesem Menschen erlebt haben und kann dann gut abschliessen. Zuhause sitze ich gerne auf den Balkon und lasse meine Augen in den Himmel schauen und hänge noch einige Minuten meinen persönlichen Gedanken nach. Es ist natürlich richtig, dass der Tod in unserem Alltag immer präsent ist. Ich lege auch grossen Wert auf die Begleitung von jungen oder neuen Angestellten, welche eine solche Situation zum ersten Mal erleben. Unser Team steht den Betroffenen zur Seite und erklärt ihnen verschiedene Wege, ein solches Erlebnis zu verarbeiten. Es gibt keine Patentlösung – jeder muss seine eigene Bewältigungsstrategie finden. Gelegentlich hört man, dass alte Menschen in ein Heim abgeschoben werden und selten Besuch erhalten. Erwarten Sie bei der Betreuung oder Pflege ihrer Bewohner Unterstützung der Verwandten? Nein, das erwarten wir nicht. Sicher freut es uns, wenn ein Bewohner Besuch bekommt – es freut uns für diese

Person. Wir führen keine Strichliste und zählen, wie häufig jemand seine Verwandten besucht. Die Menschen, welche bei uns wohnen, kommen aus eigenem Willen zu uns. Vor einem Einzug in unser Haus führen wir Gespräche mit den Betroffenen selbst und begrüssen natürlich auch, wenn die Angehörigen mit dabei sind. Bei diesen Gesprächen klären wir die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner ab und müssen im Gegenzug auch unsere Möglichkeiten und Grenzen bekanntgeben. Wir anerkennen das Recht jedes Menschen im Heim auf grösstmögliche Selbstbestimmung. Stellen wir fest, dass sich eine Person merklich verändert, nehmen wir umgehend Kontakt mit den Angehörigen auf und erarbeiten eine Lösung, welche der neuen Situation angepasst ist.

«Die Angehörigen sind immer willkommen» Welche Möglichkeiten hat ein Bewohner, seinen Alltag im Heim zu gestalten? Unsere Bewohner dürfen sich frei bewegen, das heisst, sie können unser Alters- und Pflegeheim jederzeit verlassen und an Aktivitäten ausserhalb teilnehmen. Im Haus selber bieten wir diverse Angebote an, so finden Ausflüge statt, wir haben hin und wieder einen Kino-Abend, es kann gemalt und gewerkt werden und wir organisieren auch Turnstunden.

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«Wir sind bemüht, dass unsere Dienstleistungen jeder Art auf einem Niveau angeboten werden, das dem jeweiligen Stand der Praxis und Wirtschaft entspricht» Wichtig ist, dass Gewohnheiten und Hobby weitergeführt werden können, egal wo, was und wie. Wir sind bemüht, dass unsere Dienstleistungen jeder Art auf einem Niveau angeboten werden, das dem jeweiligen Stand der Praxis und Wirtschaft entspricht. Bis vor kurzem konnten auch Personen aus Nürensdorf im Altersund Pflegeheim Breiti wohnen. Neu beherbergen das «Breiti» nur noch Einwohner aus Bassersdorf. Wie finanzieren Sie sich? Wir sind öffentlich-rechtlich organisiert und gehören der Gemeinde Bassersdorf. Bis Ende 2009 existierte mit der Gemeinde Nürensdorf ein Anschlussvertrag. Heute treten hauptsächlich ältere Menschen aus Bassersdorf ins Altersheim Breiti ein, aber auch Auswärtige können weiterhin aufgenommen werden. Wir sind natürlich bestrebt, den Betrieb künftig kostendeckend zu führen, bis anhin hat die Gemeinde für allfällige Defizite aufzukommen. 

Annette Hefti auf ihrem täglichen Rundgang; im Bild anlässlich eines Besuchs beim Mittagessen.


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Jugendhaus JAM

Gemeinderat bewilligt Kredit für Ersatzstandort Das Jugendhaus muss aufgrund der Zentrumsentwicklung an einen anderen Standort ausweichen. Die Jugendlichen sollen im alten Feuerwehrgebäude eine neue «Heimat» finden. Der Gemeinderat hat den notwendigen Kredit für die Gebäudesanierung bewilligt. Mit der Umsetzung der Zentrumsentwicklungsplanung (Neubauten Coop, Migros und Dorfplatz) muss das heutige Jugendhaus JAM im ehemaligen Bahnhofsgebäude weichen. Als alternativer Standort wurde das leer stehende alte Feuerwehrgebäude an der Klotenerstrasse auserkoren. Für die Umnutzung dieses Gebäudes sind neben den Instandstellungs- und Sanierungsmassnahmen auch weitere Ergänzungen wie

eine Innen-Wärmedämmung, zusätzliche Sanitäreinrichtungen und spezielle Vorkehrungen hinsichtlich der Einhaltung des Brandschutzes erforderlich. Das Jugendhaus verfügt nach dem Umbau über unterschiedliche Funktionsräume (Gruppenraum, Aufenthaltsraum, Discoraum und Büro) auf zwei Etagen und wird einer vielfältigen Angebotsstruktur gerecht. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf total 195 000 Franken. Die Baueingabe für das Projekt ist erfolgt. Ziel ist, die vorgesehenen Massnahmen noch in diesem Jahr umzusetzen. Zusammen mit Jugendlichen wird die Jugendarbeit Bassersdorf so viel wie möglich aktiv bei der Sanierung mithelfen.

Hier entsteht das neue JAM. (Bild: Susanne Reichling)

Zudem werden in dieser Dorf-Blitz-Ausgabe Sponsoren gesucht, die dem neuen Jugendhaus Mobiliar zur Verfügung

stellen (siehe redaktionellen Beitrag auf Seite 11). Gemeinderat Bassersdorf

Fluglärm

Stellungnahme zur Revision des Zürcher Fluglärmindex (ZFI) Die Berechnung des Zürcher Fluglärmindex (ZFI) und die Voraussetzungen für Staatsbeiträge bei Verdichtungen sollen angepasst werden. Dies fordern 22 lärmbelastete Gemeinden in einer gemeinsamen Stellungnahme zur Teilrevision der Verordnung zum ZFI. Die Teilrevision der Verordnung zum ZFI (ZFI-VO) sieht vor – gestützt auf das Flughafenkapitel im kantonalen Richtplanentwurf – langfristig alle Wohnungen in der Flughafenregion mit hochwertigen Schallschutzmassnahmen auszustatten. Dies wird von den betroffenen Gemeinden durchwegs begrüsst.

Lärmreduktion Die Forcierung von Schallschutzmassnahmen bewirkt vor allem eine Reduktion der im Schlaf vom Fluglärm stark gestörten Personen und hat damit eine deutliche Verbesserung der Wohnqualität zur Folge. Diese Tatsache wird aber bei der Berechnung des ZFI-Monitoringwertes,

Gebäuden vorhanden führen, nicht für Staatsbeiträge berechtigt sind. Verdichtungen sollten nach Ansicht der Gemeinden konsequenterweise ebenfalls im Rahmen der ZFI-VO unterstützt werden. Für die Berechnung von Staatsbeiträgen soll massgebend sein, wie und ob sich die Zahl der stark gestörten Personen verringert. In einer sanierten Liegenschaft werden dank Schallschutz und trotz zusätzlicher Wohnungen insgesamt weniger Personen vom Fluglärm gestört. Die Berechnung des Zürcher Fluglärmindex (ZFI) soll angepasst werden. (zvg)

welcher die vom Fluglärm stark gestörten Personen erfasst, nicht beachtet. Die vom Fluglärm betroffenen Gemeinden fordern deshalb in ihrer gemeinsamen Stellungnahme eine Anpassung der Berechnungsmethode. Darin soll zwingend berücksichtigt werden, wenn dank Schallschutzmassnahmen weniger Personen gestört werden. Gleichzeitig dürfen Verbesserungen im Lärmschutz nicht dazu führen, dass den betroffenen Bewohnern mehr Lärm,

beziehungsweise mehr Flugbewegungen, zugemutet werden.

Staatsbeiträge Gemäss kantonalem Richtplanentwurf zum Flughafenkapitel setzt sich der Regierungsrat für Verdichtungsmöglichkeiten in gut erschlossenen Gebieten ein. Die vorgelegte ZFI-VO bestimmt hingegen, dass Sanierungsvorhaben, die zu mehr Wohneinheiten als in den bestehenden

Gemeinsame Stellungnahme Die Vernehmlassung, die vom Gemeinderat Bassersdorf und den meisten Gemeinden rund um den Flughafen unterstützt wird, enthält zudem den Hinweis, dass die Anpassung der ZFI-VO den Regierungsrat nicht davon entbindet, sich weiterhin für betriebliche Massnahmen zur Reduktion des Lärms an der Quelle einzusetzen.

Gemeinderat Bassersdorf


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Petition Tempo 30

Über weiteres Vorgehen entschieden Aufgrund der eingereichten Petition und weiteren Anträgen aus der Bevölkerung kommt der Gemeinderat auf einen früheren Entscheid zurück und lässt die Einführung von Tempo-30-Zonen grundsätzlich prüfen. Ein dafür notwendiges Konzept wurde in Auftrag gegeben. Anfang 2012 kann über die nächsten Schritte Beschluss gefasst werden. Die Anwohner der Bassersdorfer Quartiere «Nord-Ost» sind im April 2011 mit einer Petition, unterschrieben von 1059 Personen, an den Gemeinderat gelangt. Die Petitionäre verlangen, dass in ihrem Quartier, begrenzt durch die Winterthurerstrasse im Westen und der Baltenswilerstrasse im Süden, eine flächendeckende Tempo-30-Zone eingeführt wird. Im 2005 hat der Gemeinderat mit einem Grundsatzentscheid festgelegt,

dass von der Einführung von Tempo30-Zonen abgesehen wird. Im Vorfeld des Entscheids wurden in verschiedenen Strassen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die gemessenen Werte zeigten mehrheitlich tiefe Durchschnittsgeschwindigkeiten. Des Weiteren wurde argumentiert, dass alleine schon die kurz vorher eingeführten Blaue-Zone-Parkplätze eine verkehrsberuhigende Wirkung haben und den Schleichverkehr von den Quartieren abhalten werden.

verlangt. Darin werden die Einführung, Umsetzbarkeit und Kosten eines Tempo-30-Zonen-Konzeptes für das ganze Gemeindegebiet geprüft. Anfang September wurde ein externes Planungsbüro mit den entspre-

chenden Arbeiten beauftragt, die Resultate werden gegen Ende 2011 erwartet. Der Gemeinderat wird somit Anfang 2012 über die weiteren Schritte befinden können. Gemeinderat Bassersdorf

Aufgrund der eingereichten Petition und weiteren Anträgen aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat am 22. August nun beschlossen, auf seinen damaligen Entscheid zurückzukommen und die Einführung von Tempo-30-Zonen grundsätzlich zu prüfen. Basis dazu ist ein zu erstellendes Gutachten, wie es die eidgenössische Gesetzgebung als Grundlage für die Umsetzung von Tempo-30-Zonen

Schulhaus Geeren

Sanierung Pausenplatz Der schwarz betonierte Pausenplatz beim Schulhaus Geeren wird Instand gestellt und teilweise neu strukturiert. Der Gemeinderat hat einen entsprechenden Kredit genehmigt. Der Pausenplatz Geeren blieb in den letzten Jahren unverändert gestaltet. Die Schülerzahlen nehmen stetig zu, somit wird der Begegnungsraum auf dem Pausenplatz immer enger. Der schwarze Hartplatz der Schulanlage Geeren wird nebst sportlichen Aktivitäten durch Schülerinnen und Schüler gerne auch von der Bevölkerung benützt. Im Laufe der Zeit entstanden Belagsbeschädigungen, die auf die starke Abnützung und auf Wettereinflüsse zurückzuführen sind.

Drehung der Spielfeldmarkierung Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Lehrkräften, Hauswarten, Schulso-

zialarbeiter und der Schulleitung hat Die Einführung von Tempo 30 wird geprüft. (zvg) sich intensiv mit der Frage auseinander gesetzt, wie Pausenplätze aus der Sicht von Experten aussehen sollten. Mögliche Veränderungsvorschläge wurden anschliessend ausgearbeitet. Das nun vom Gemeinderat genehmigte Projekt sieht neben den eigentlichen Sanierungsmassnahmen auch ▼ Umbauten eine Drehung der Spielfeldmarkie▼ Wohnbauten rung um 90 Grad vor. Die so nebeneinander entstehenden drei Felder ▼ Industriebauten ermöglichen mehreren Kindergrup▼ Renovationen pen gleichzeitig zu spielen. Die Spiel▼ Fassadengerüste felder werden zusätzlich mit einem Zaun/Ballfangnetz ausgestattet, die ▼ Kernbohrungen Kletterstangen rückgebaut und die defekte Basketballanlage und die weiTannenstrasse 89 Tel.: 044 865 04 02 teren Spielgeräte ersetzt. Die Kosten 8424 Embrach Fax: 044 865 50 10 für dieses Projekt belaufen sich auf 115 000 Franken. Die Massnahmen Tannenstrasse 89 Tel.: 044 865 04 02 sollen noch in diesem Jahr ausgeführt 8424 Embrach Fax: 044 865 1086 TannenstrasseTannenstrasse 89 89 Tel.: 044 865 04 Tel.: 02 50 044 werden.

Hch. Albrecht-Klöti AG AG Hch. Hch. Albrecht-Klöti Hch.Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG Baugeschäft, Baugeschäft,Embrach Embrach Baugeschäft, Baugeschäft, Embrach Embrach ▼ ▼ ▼ ▼ ▼ ▼

▼ Umbauten Umbauten ▼ Umbauten ▼ Wohnbauten Wohnbauten ▼ Wohnbauten ▼ Industriebauten Industriebauten ▼ Industriebauten ▼ Renovationen Renovationen ▼ Renovationen ▼ Fassadengerüste Fassadengerüste ▼ Fassadengerüste ▼ Kernbohrungen Kernbohrungen ▼ Kernbohrungen

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Gemeinderat Bassersdorf

Fax: 044 865 50 Fax: 10 044 86


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Aus Behörde und Verwaltung

Aus dem Gemeindehaus: In Kürze Infoveranstaltung

Tixi-Fahrdienst

Der Gemeinderat führt am Montagabend, 21. November 2011, um 19.30 Uhr im Franziskanerzentrum eine Informationsveranstaltung zum Thema «Gemeindefinanzen» durch. Ziel dieser Orientierung ist, den Stimmberechtigten die Steuerung eines öffentlichen Haushaltes sowie die Auswirkungen von künftigen Investitionsvorhaben und neuen Gesetzesbestimmungen (unter anderem kantonaler Finanzausgleich) aufzuzeigen. Weiter legt der Gemeinderat seine finanzpolitischen Zielsetzungen dar, analysiert die vergangenen Rechnungsjahre und vollzieht einen Ausblick auf die Finanzund Investitionsplanung der kommenden Jahre. Aus Sicht des Gemeinderates wird an der Budget-Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011 nicht genügend Zeit zur Verfügung stehen, um die oben beschriebenen Themen in ausreichender Tiefe präsentieren zu können. Reservieren Sie sich deshalb diesen Termin schon heute; eine detaillierte Einladung in alle Haushaltungen folgt.

Der Verein Tixi betreibt mit über 400 Freiwilligen einen Fahrdienst für dauerhaft mobilitätsbehinderte Menschen, welche die öffentlichen Verkehrsmittel nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen benutzen können. Im vergangenen Jahr wurden für zirka 100 Fahrdienstkundinnen und -kunden aus Bassersdorf insgesamt 1480 Einzelfahrten (Hin- respektive Rückfahrten) geleistet. Der Gemeinderat hat die seit vielen Jahren bestehende finanzielle Unterstützung des Vereins wiederum für das Jahr 2012 verlängert. Die Kosten belaufen sich auf 7500 Franken.

Kreditbewilligungen Im Rahmen der Werterhaltung von Hoch- und Tiefbauten sind folgende Kredite bewilligt worden: • Gemeindehaus B Ersatz der Beleuchtung in den Verkehrsbereichen sowie der Lüftungsanlage, 80 000 Franken • bxa Sport- und Freizeitanlage Ersatz der Wärmeerzeugung, 70 000 Franken • Fussgängerbrücke Innere Auenstrasse Sanierung, 87 500 Franken • Strassenbrücke Innere/Äussere Auenstrasse (die seit längerem für den Autoverkehr gesperrt ist) Rückbau und Wasserleitungsersatz, 66 000 Franken • Ersatz des Fussgängersteges Altbach/Bachstrasse, 41 600 Franken.

Gruppenwasserversorgung Vororte + Glattal, Opfikon; Neubau Wasser-Verbundleitung Zürich-Winterthur, Abschnitt Hardstrasse (Bassersdorf) bis Schacht Müliberg (Lindau) Hanselmann Andreas und Margrit, Bassersdorf; Einbau Asia Take Away Restaurant, Winterthurerstrasse 12 T-Link Land AG, Freienbach; Neubau Gewerbe-/Bürogebäude, Grindelstr. Hangartner Planungs AG, Zürich; Neubau Bürogebäude mit Lager, Grindelstrasse Modellflugverein Bassersdorf; Ersatz Geräteschuppen durch Lagercontainer, Gerstenacher/Guggenbüel

Der Tixi-Fahrdienst in Aktion. (zvg)

Einbürgerungen Folgenden Personen wurde das Bassersdorfer Bürgerrecht verliehen: Hohl-Vashchenko Kristina, russische Staatsangehörige, Huppertz van der Stroom Beate, deutsche Staatsangehörige, Petrovic Jelena, serbisch-montenegrinische Staatsangehörige, Petrovic Nikola, serbisch-montenegrinischer Staatsangehöriger, Rogers Paul Brian, amerikanischer Staatsangehöriger, Samardzic Kristian, kroatischer Staatsangehöriger, van der Stroom Sandra, deutsche Staatsangehörige, van der Stroom Yvonne, deutsche Staatsangehörige. Die Einbürgerungen erfolgten unter dem Vorbehalt, dass die zuständigen Behörden die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung sowie das

Rigenach Tatiana und Felix, Bassersdorf; Neubau Dachlukarne und Fenstervergrösserung, Branziring 1. kantonale Bürgerrecht erteilen werden.

Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Baubewilligungen In den vergangenen Wochen wurden die folgenden Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: A & F Climbing AG, Bassersdorf; Einbau Kletterhalle und Unterrichtsräume in Lagerhalle, Grindelstrasse 12 Roland Knöpfli, Bassersdorf; Antennenanlage für den Amateurfunkdienst, Winterthurerstrasse 42 Parel Georg, Bassersdorf; Neubau Aussenparkplätze, Hubring 57 Ulrich Brunner, Andelfingen; Energetische Sanierung Aussenhüllen sowie Balkonerweiterungen, Im Rietli 1, 3 und 5 Sommerhaus AG, Steinhausen; Neubau vier Einfamilienhäuser, Schönisteig/Gerlisbergstrasse BW Generalbau AG, Winterthur; Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage, Chrüzacherstrasse

en

tion Gratula Wir gratulieren

zum 85. Geburtstag am 8. Oktober Hansruedi Eichholzer Frohburgstrasse 7 am 10. Oktober Theresia Schmid-Rainer Dietlikonerstrasse 10 zum 80. Geburtstag am 13. Oktober Rosa Erb-Schneiter Breitistrasse 25


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Aus Behörde und Verwaltung Der Herbst und seine neuen Bücher

Erzählnacht für Gross und Klein

Bücherpräsentation in der Bibliothek

Geschichtenpirat zu Gast

Die Buchhändlerin Daniela Binder hat für die Bibliothek Bassersdorf für die Präsentation am 25. Oktober aus den vielen Herbstneuheiten 2011 eine tolle Auswahl an spannender Literatur getroffen. Sie wird ihre Favoriten am Dienstagabend um 20 Uhr in der Bibliothek an der Klotenerstrasse 1 vorstellen.

Das Thema der Erzählnacht 2011 führt in Sagen-, Märchen- und Geschichtenwelten, zu fabelhaften Wesen und wundersamen Erlebnissen. Mit dem Übergang vom Spätherbst zum Winter kommt wieder die Zeit des Erzählens und Vorlesens. Matthias Stahl, der Geschichtenpirat, wird am Freitag, 4. November, um 18 Uhr grosse und kleine Zuhörer mit auf seine Abenteuerreise nehmen.

Mit dem Einzug des Herbstes werden auch die Tage wieder kürzer und die Lust grösser, das Eindunkeln mit einem spannenden Roman zu verbringen. Dies ist mit ein Grund, weshalb zurzeit viele Neuerscheinungen in den Buchhandlungen aufliegen und auf ein lesebegeistertes Publikum warten. Der Bücherherbst verspricht vielfältig und attraktiv zu werden. Die Bibliothek aktualisiert ihren Bestand laufend und das Team freut sich, zusammen mit der Fachfrau aus Winterthur den Leserinnen und Lesern den einen oder anderen Tipp für eine lange Lesenacht mit auf den Weg geben zu können. Egal ob Krimi, anspruchsvolle Unterhaltung, Familiengeschichten oder Romane zu anderen Themen; Lesen bedeutet stets Abtau-

chen in eine andere Welt, entspannen und geniessen. Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro serviert. Dies gibt Gelegenheit, in den Büchern zu schmökern und auch gleich nach Lust und Laune das eine oder andere Buch auszuleihen. Selbstverständlich stehen noch weitere Neuheiten und lesenswerte Romane, Sachbücher und andere Medien zur Ausleihe bereit.

Bibliothek Bassersdorf

Daniela Binder präsentiert literarische Herbstneuheiten. (zvg)

Der Geschichtenpirat erhält eine Flaschenpost. So ein Glück. Er kommt gerade noch rechtzeitig. Dann heisst es «Anker lichten» und los geht die Reise ins Abenteuer mit Liedern und Geschichten. Natürlich kommt es zum Kräftemessen. Wer kann im Wettkampf mit dem Piraten wohl ein Goldstück gewinnen und was verbirgt sich in der Schatztruhe? Die Schiffsratte Richi lüftet zusätzlich noch diverse Geheimnisse. Und was der Pirat wohl noch alles hervorzaubert? Matthias Stahl ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Neben dem Geschichtenerzählen hat er noch eine weitere Passion: Er ist leidenschaftlicher Hobbymusiker (Flöte und Gitarre). Anmeldung – während den Öffnungszeiten in der Bibliothek – ist

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erwünscht; das Ticket für Kinder ab fünf Jahren und Erwachsene kostet fünf Franken.

Bibliothek Bassersdorf Vorschau: Erzählnacht für Erwachsene am Freitag, 11. November, um 20 Uhr. Weitere Informationen sind unter www.bassersdorf.ch/bibliothek erhältlich.

Mit dem Geschichtenpiraten auf Abenteuerreise gehen. (zvg)

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Jugendliche dürfen beim Umbau mitplanen und sollen bei der Sanierung aktiv mithelfen

«Unsere Wunschvorstellung zum Bezug ist Januar» Am bisherigen Standort des JAM sind die Tage gezählt; schon bald muss das 1877 erstellte und seit 1980 stillgelegte ehemalige Bahnhofgebäude am Postplatz einem Wohn- und Geschäftshaus der Firma Halter AG weichen. Der Umzug des Jugendtreffs in die neue Bleibe im alten Feuerwehrgebäude hinter dem Zentrumskreisel ist in Vorbereitung. von Susanne Reichling Seitdem bekannt ist, dass das Jugendhaus an ein neues Domizil umziehen muss (der Dorf-Blitz hat bereits mehrmals berichtet), laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungsarbeiten auf verschiedenen Ebenen. Wie von Felix Goldinger, Jugendbeauftragter der Gemeinde, auf Anfrage zu erfahren ist, werden die Jugendlichen in den Planungsprozess mit einbezogen. Dazu erzählt er: «Wir treffen uns mit den sich am Umzugsprojekt engagierenden Jugendlichen einmal monatlich zu einer Sitzung; primäre Themen sind die Planungsarbeiten. Wir erstellen Konzepte über die Räumungs- und Entsorgungsarbeiten am jetzigen Standort, erarbeiten Ideen und treffen Entscheide bezüglich einer möglichst sinnvollen Nutzung der bestehenden Räumlichkeiten am neuen Domizil. Unsere Wunschvorstellung bezüglich Bezug ist Januar 2012; wir hoffen, dass sich dies

realisieren lässt und betreffend Ausstattung hoffen wir auf Unterstützung von Firmen und aus der Bevölkerung.»

Mietbare Räume Insbesondere die Gespräche mit den verantwortlichen Planern und Architekten seien besonders motivierend, ist weiter zu erfahren. Für den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Feuerwehrgebäudes hat der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung einen Kredit von knapp 200 000 Franken gesprochen (siehe Bericht in dieser Ausgabe auf Seite 7). Im Rahmen dieser Arbeiten wird das neue JAM entsprechend den vorgängig ermittelten Bedürfnissen einer sinnvollen Nutzung zugeführt: Im Erdgeschoss entstehen ein Aufenthalts- und ein Disco-Raum sowie ein Nebenzimmer (Abstellraum). Im Obergeschoss sollen ein Aufenthaltsraum mit Küche sowie zwei Büros und die sanitären Räumlichkeiten entstehen.

Auf der Aare von Solothurn nach Biel

Seniorenreise mit Schifffahrt 117 erwartungsvolle Seniorinnen und Senioren stürmten dem «alten Schulhaus» entgegen und stiegen in einen der drei wartenden Busse. Im Konvoi ging’s über den Mutschellen, dem in sonniger Höhe gelegenen «Rütihof» entgegen. Nach dem Kaffeehalt mit frischen Gipfeli führte die Reise durch eine herrliche Landschaft via Zofingen, Herzogenbuchsee nach Solothurn, wo die Aare-Schifffahrt nach Biel begann. Im Unterdeck des Schiffes standen 117 Tellerchen bereit, wo sich die hungrigen Gäste gleich davor niederliessen und des «Essens harrten», das da kommen sollte. Inzwischen wurde die Natur der Aare entlang bewundert. An einer Vielfalt unterschiedlicher Bäume, an träumerischen Buchten, wo sich, an steinigen Ufern Fischreiher, Schwäne und Vögel tummelten, glitt das Schiff auf türkisfarbenem Wasser vorbei. Die-

ses Panorama entschädigte das längere Warten auf das Essen. In der Schleuse des Nidau-Büren-Kanals musste eine Höhe von 2,5 Metern überwunden werden. In der Ferne Magglingen, dazwischen grüne Rebberge über dem silberglitzernden See, so kam schon bald der Hafen Biel in Sicht, wo die Busse warteten. Das nächste Ziel war die Storchensiedlung Altreu. Leider konnten keine Störche im Segelflug beobachtet werden, weil sie auswärts auf Futtersuche waren. Nach der kurzen Pause wurde deshalb schon wieder die Heimreise angetreten. Ein herrlicher Tag mit vielen Eindrücken, mit neu geknüpften Kontakten, mit Plaudern und Lachen fand sein Ende. Dem Gemeinnützigen Frauenverein Bassersdorf, besonders der Organisatorin Maja Brunner, gebührt ein grosses Dankeschön für diesen unvergesslichen Tag. (e)

Da wo Felix Goldinger hinzeigt wird in die rückwärtige Hausmauer des ehemaligen Feuerwehrlokals eine Zugangstüre eingebaut. (sr)

Wie bereits am jetzigen Standort im alten Bahnhofgebäude sollen künftig auch die Räume im Feuerwehrgebäude der breiten Öffentlichkeit zur Miete für diverse Benutzungen offen stehen.

Garten gerodet «Anfang September haben fünf JAMJugendliche hier an der Klotenerstrasse 1 zusammen mit Jugendhausleiter Luciano dell’ Anna den gänzlich verwilderten Garten in mehrstündiger Arbeit gerodet und den Gartenabraum weggeführt. Es ist toll mit diesen Jugendlichen zusammenzuarbeiten, die gerne anpacken», meint Goldinger erfreut. Nun biete der rund 1000 Quadratmeter grosse Garten Platz für die Ablagerung von Baumaterialien in den kommenden Wochen; ab dieser südlichen Rückwand der Liegenschaft werde ein Hauszugang in die Mauer eingebracht. Es sei Ziel, dass Jugendliche so viel wie nur möglich und in allen Bau- und Bezugsphasen in die anstehenden Arbeiten mit eingebunden werden sollen. «Das trägt auch zur Identifikation jedes Einzelnen bei und fördert zudem das Verantwortungsgefühl», ist Goldinger überzeugt.

Abschied in Vorbereitung Wenn nach 31 Jahren am alten Standort geräumt und das Domizil definitiv verlassen werden muss, wird dies nicht in Ruhe und Abgeschiedenheit geschehen. «Die Jugendlichen sind am Ideen sammeln und planen; sie wollen dem JAM-Gebäude am Postplatz einen ‹ehr-

würdigen› Abschied bereiten, mit einem ihrem Alter entsprechenden ‹Event›. Auch die breite Bevölkerung sowie Vereine, ehemalige JAM-Verantwortliche und Jugendliche sollen an der ‹Abriss-Party› mit einbezogen werden. Das Ganze wird wohl nicht ohne Wehmut über die Bühne gehen», verrät der Jugendverantwortliche. Voraussichtlich wird am selben Tag – das Datum steht noch nicht fest – am neuen Standort ein Eröffnungsfest organisiert. Läuft alles nach Plan, kann im Oktober mit den Sanierungsarbeiten im ehemaligen Feuerwehrgebäude begonnen werden; sie dauern voraussichtlich zwei bis drei Monate.  Wunschliste Umbau JAM → → → → → → → → → → → → → →

Eck-, Einer- und Ledersofas Gastro-Geschirrspülmaschine Grosser Spiegel ca. 35/40m2 Boxsack/Boxhandschuhe► Liegestühle, Hängematten Salon- und Esstische Mikrowelle, Toaster Leinwand, Video-Beamer PS3-Station und Spiele 2 Festtischgarnituren Grosser Sonnenschirm Gartenschlauch, -werkzeug Basketballkorb, Federballsets Plastikstühle

Bitte nur gut erhaltene und funktionstüchtige Gegenstände (werden abgeholt) anbieten an: Felix Goldinger, Jugendbeauftragter der Gemeinde Bassersdorf; Telefon 044 838 85 72 oder E-Mail felix. goldinger@bassersdorf.ch. (sr)


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Der Geschichtspfad Baltenswil zeigt Aufschwung und Niedergang eines Dorfes

Kleines Wirtschaftswunder dauerte nur 30 Jahre Der zweite Teil des Bassersdorfer Spazier- und Wanderwegtests nimmt den Geschichtspfad Baltenswil ins Visier. Der Pfad eignet sich hervorragend für einen gemütlichen Sonntagsspaziergang. Um etwas über die Baltenswiler Ortsgeschichte zu erfahren, sollte man auf der Internetseite des Kultur-Netzes Bassersdorf den Beschrieb herunterladen. von Christian Weiss Der Startpunkt des Baltenswiler Geschichtspfades liegt beim Dorfbrunnen im vor einigen Jahren neu gebauten Steinacher-Quartier. An diesem Brunnen selbst ist noch wenig geschichtsträchtig, wurde er doch erst im Jahr 2000 erstellt. Dafür kann man

hier seine allenfalls mitgeführte Getränkeflasche noch auffüllen. Tatsächlich aber wird der bevorstehende Geschichtspfad kaum zu einer körperlichen Herausforderung, die akribischer Vorbereitung bedürfte: Der Weg ist weitgehend flach, lediglich fünf Kilometer lang und offiziell als kinderwagentauglich ausgewiesen. Gerade für die vielen Neuzuzüger in Baltenswil bietet sich der Weg an, um sich ihr Dorf etwas genauer anzuschauen und kennenzulernen. Doch leider löst der Geschichtspfad zuerst etwas höhere Erwartungen aus, als er erfüllen kann. Einige der im Routenplan verzeichneten Gebäude hätten tatsächlich eine interessante Geschichte zu erzählen. Doch weder ist auf der Internetseite der Gemeinde

Beim Dorfbrunnen im Steinacherquartier beginnt der Geschichtspfad. (Bilder: Christian Weiss)

Das «Milchhüsli» wird schon lange Zeit nicht mehr genutzt.

eine Begleitbroschüre zu finden, die man herunterladen könnte und wo die wichtigsten Eckdaten zu den historischen Gebäuden stehen. Noch gibt es an den Gebäuden selbst Anschlagtafeln, die dem geschichtsinteressierten Spaziergänger weiterhelfen würden. Nach einigem Suchen finde ich allerdings auf der Internetseite des Kultur-Netzes Bassersdorf einen Beschrieb zu den Sehenswürdigkeiten.

Schulhaus wurde Mehrzwecksaal Vom Dorfbrunnen führt der Weg zuerst zum alten «Milchhüsli», das unweit der Bushaltestelle Baltenswil heute vor allem als Anschlag für die Publikationen von Gemeinde und Militär dient. Seine eigentliche Bestimmung erfüllt es schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Auch das alte Schulhaus, das ebenfalls an der Bassersdorferstrasse etwa 100 Meter weiter in Richtung Bassersdorf steht, wird nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion genutzt. Erbaut wurde das Schulhaus schon 1825, als Baltenswil noch eine eigenständige Gemeinde war, und diente bis 1900 seinem eigentlichen Zweck. In den 1950er-Jahren wurde wegen Schulraumknappheit hier nochmals unterrichtet. Heute dient das kleine Häuschen als mietbarer Mehrzwecksaal für private und gemeinnützige Anlässe. Vom alten Schulhaus geht es weiter zum heutigen Landheim Brüttisellen,

genauer zum ehemaligen Gasthof «Schwanen». Dieser Gasthof hat eine durchaus bewegte Geschichte hinter sich, worüber die Broschüre des Kultur-Netzes Auskunft gibt. Zusätzlich habe ich Erika Zweifels Heimatband «Bassersdorf im Wandel der Zeit» und Ernst Morfs «Dorf an den Strassen» zur Hand genommen, um mehr über das Gebäude zu erfahren. Mit dem Bau der neuen Winterthurerstrasse, die ab den 1840er-Jahren von Zürich durch Baltenswil, Tagelswangen und Kemptthal nach Winterthur führte, gelangte Baltenswil in eine Blütezeit, während Bassersdorf, einst an der Hauptverkehrsachse zwischen den grossen Städten gelegen, in die Bedeutungslosigkeit abtauchte und beinahe die Hälfte seiner Einwohner verlor. 1836 hatte Bassersdorf noch 1792 Einwohner, 1850 waren es noch 959 und der Tiefststand war noch nicht erreicht.

Es kam anders Zuvor hatten Bassersdorf und Nürensdorf den Bau der neuen Strasse zu verhindern versucht und sogar einen Gegenvorschlag beim Regierungsrat in Zürich eingereicht, der den steilen Hubrank umgehen und die alte Winterthurerstrasse über die Sagi Bassersdorf führen wollte. Zudem sollte die Strasse in Nürensdorf statt nach Breite und Brütten nach Lindau umgeleitet werden. Es kam anders. Der Regierungsrat wollte vom Vorschlag der Bassersdorfer und Nürensdorfer nichts wissen. Die neue

Das alte Schulhaus, heute Mehrzwecksaal, kann gemietet werden.


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Strasse durch Baltenswil wurde gebaut. 1844 wurde schliesslich der «Schwanen» in Baltenswil als Gasthof eröffnet. 1882 richtete der Zürcher Seidenhändler Caspar Appenzeller dann dort eine Erziehungsanstalt für – heute würde man wohl sagen «verhaltensauffällige» – Jugendliche ein. 1943 erhielt die Anstalt den heutigen Namen «Landheim Brüttisellen». Vom «Schwanen» führt der Geschichtspfad Baltenswil weiter zum «Pöstli». Auch dieses Haus profitierte einst von der neuen Strassenführung. Im Gegensatz zum «Schwanen» ist es heute noch ein Gasthof. Früher war es Post- und Pferdewechselstation für die Postkutsche, die zwischen Winterthur und Zürich verkehrte. Vom Postbüro aus wurde die geschriebenen Nachrichten für Baltenswil, Wangen, Dietlikon, Bassersdorf, Nürensdorf, Oberwil und Birchwil verteilt. Die Zeit, in denen «Schwanen» und «Pöstli» und mit ihnen Baltenswil aufblühte währte übrigens nur kurz: Als 1877 die Bahnlinie von Winterthur nach Zofingen über Bassersdorf eröffnet wurde, verlor die neue Winterthurerstrasse an Bedeutung und Baltenswils kleines Wirtschaftswunder war vorbei.

Beim «Polizist-Wäckerli-Huus» Von der neuen Winterthurerstrasse geht die Wanderung nun zurück an die Bassersdorferstrasse zum alten Feuerwehrdepot, das unmittelbar bei der Bushaltestelle steht und ab welchem früher noch die Feuerwehr für Löscheinsätze ausrückte. Auf dem Geschichtspfad ist zwar an dieser

Bassersdorf Stelle nur das Feuerwehrhäuschen verzeichnet, doch auch sein Nachbargebäude an der Bassersdorferstrasse 20 hat durchaus historische Bedeutung: Das Haus wurde früher auch «Polizist-Wäckerli-Huus» genannt, da zwischen 1944 und 1953 der damals bekannte Schauspieler Schaaggi Streuli dort wohnte, dessen berühmteste Filmrolle eben jener Polizist Wäckerli ist. Vom Feuerwehrdepot führt der Weg nun hinauf zum alten Wasserreservoir und zum alten Schützenhaus von Baltenswil. Der Schiessbetrieb ist dort schon seit 1989 eingestellt, die Räumlichkeiten können aber beim Dorfverein Baltenswil für Veranstaltungen gemietet werden. Vom Schützenhaus führt der Geschichtspfad Baltenswil jetzt eher in die Nähe des Ortes Bassersdorf. Es geht hinunter zur Tagelswangerstrasse, jener Schotterstrasse, die das Bassersdorfer Brunnenstrassenquartier mit Tagelswangen verbindet. Darauf führt der Pfad an der Waldhütte Rindelen vorbei hinauf bis zum Anfang der Langen Tannen, das Waldstück, das beim Schatzackerquartier liegt. Von dort geht es schliesslich hinunter zur stillgelegten Kiesgrube der Firma Dübendorfer, die etwas versteckt in einer Waldlichtung liegt und von welcher der alte Kiesverladeturm noch besteht. In den 1930er-Jahren wurde dort mit dem Kiesabbau begonnen bis 1952 der Turm abbrannte, wieder aufgebaut wurde und fortan als Wintersplit-Silo für den Strassendienst diente. Die Kiesgrube ist die letzte Station auf dem Geschichtspfad von Baltenswil. Von hier geht es zurück zum Ausgangspunkt beim Dorfbrunnen.

Der «Schwanen» ist seit 1882 Teil eines Jugenderziehungsheimes.

Der Geschichtspfad Baltenswil ist verglichen mit dem Halbmarathon rund um Bassersdorf besser beschildert. Unsicherheiten treten nie auf. Nicht ortskundige sind vielleicht zuweilen nicht ganz sicher, welches historische Gebäude gemeint ist, das auf dem Plan verzeichnet ist. Die einfache To-

13 pographie lädt zu einem gemütlichen und problemlos machbaren Spaziergang ein, der auch mit Kinderwagen oder Gehhilfen zu bewältigen ist. Auch Personen, die nur durchschnittlich gut zu Fuss sind, brauchen nicht länger als eineinhalb Stunden für den Rundgang. 

Auch die Baltenswiler Schützen schiessen heute auswärts.

Feuerwehrdepot mit im Hintergrund das «Wäckerli-Huus».

Das «Pöstli» war um 1850 Pferdewechselstelle für die Postkutsche.


KONZERT ZIRKEL BASSERSDORF Für den Konzertzirkel Bassersdorf beginnt eine neue Konzertsaison. Wir als Konzertzirkel möchten auch dieses Jahr Ereignisse möglich machen. Wir wollen das Hören, das Sehen fördern. Gehörtes, Gesehenes, Erlebtes, darauf gründen Erfahrungen. Erfahrungen machen reich, vor allem wenn sie in der Gemeinschaft erlebt werden.

Werden Sie Mitglied des Konzertzirkel Bassersdorf Jahresbeitrag inkl. Konzerte Einzelmitglieder Fr. 60.– Paarmitglieder Fr. 110.– Einzeleintritt Fr. 30.– Schüler und Studierende mit Ausweis haben freien Eintritt

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Konzertprogramm 2011/12

ZÜRCHER KONZERT- UND VOKALENSEMBLE Werke von: J.S. Bach, J. Haydn, W.A. Mozart, B. Smetana Freitag, 25. November 2011, 20 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

LIEDERABEND Ruben Drole, Bariton/Bass Lieder von: F. Schubert, R. Schumann, J. Brahms am Klavier begleitet Simone Keller Freitag, 10. Februar 2012, 20 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

ZUGER SINFONIETTA «Russische Seele» Werke von: I. Strawinsky, D. Schostakowitsch, P.I. Tschaikowski Freitag, 23. März 2012, 20 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

Schmerzt der Rücken beim Aufstehen? Wenn Sie sich am Morgen wie «gerädert» fühlen, liegt es oft am ungeeigneten Bettinhalt. Die beiden RLS-zertifizierten Fachleute und Spitzenberater Beat Rüedi und Stefan Hertach sind ausgebildet, um Ihnen mit der bestmöglichen Lösung zur Seite zu stehen, damit Sie in Zukunft schmerzfrei liegen und schlafen können. Herr Rüedi und Herr Hertach, welches sind die Symptome und Auswirkungen von Liegeproblemen? Beat Rüedi: Wenn nach dem Auf­ stehen am Morgen der Nacken, der Rücken oder die Schultern schmerzen, ist es höchste Zeit, wirksam dagegen zu vorzugehen. Stefan Hertach: Menschen mit ernsthaften Liegeproblemen wen­ den sich deshalb vertrauensvoll an zertifizierte Liegeberater. Was bedeutet Ihre Ausbildung zum RLS-Liegeberater? Beat Rüedi: RLS steht für RICH­ TIG LIEGEN und SCHLAFEN.

Dank dieser sehr intensiven Aus­ und Weiterbildung kennen wir die wichtigsten Ursachen für Hals­, Nacken­, Schulter­ und Rücken­ schmerzen. Stefan Hertach: Für die Anschaf­ fung der richtigen Schlafstätte sind folgende Kriterien wichtig: der Gesundheits­ oder Krank­ heitszustand, die Konstitution, der Körperbau, das Bettklima, die Arbeitssituation, das Freizeit­ verhalten, die Muskulatur, das Entspannungsverhalten und noch viele andere.

der Verlauf einer Krankheit später eine neue Veränderung und die Anpassung der Liegeposition. Mit den von uns empfohlenen Bettsys­ temen ist diese Möglichkeit immer garantiert. Beat Rüedi: Wenn ein von uns vorgeschlagenes Bett keine Ver­ besserung bringt, nehmen wir es bis zu 10 Wochen nach der Lie­ ferung zurück und erstatten den Kaufpreis zurück.

Für ein Beratungsgespräch nehmen wir uns mindestens 1 Stunde Zeit. Die Vereinbarung eines Termins ist deshalb unerlässlich.

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Gibt es eine bestimmte Bettenmarke, die Sie empfehlen? Stefan Hertach: Nein. Wir ver­ kaufen eine Lösung für Ihr Liege­ problem. Können Sie richtiges Liegen und Schlafen garantieren? Stefan Hertach: Es kann vorkom­ men, dass wir unsere Beratung und Betreuung erst dann beginnen, wenn keine medizinische Ursachen für Verspannungen und Schmerzen finden lassen. Manchmal erfordert

Stefan Hertach (links) und Beat Rüedi (rechts)


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Zusammen 50 Jahre im Dienste der Kundschaft

Gewerbler luden zum Sommerfest Was haben das Reisebüro Royal Reisen, die Dorfmetzg Steinmann und das Restaurant Storchen gemeinsam? Alle drei feiern dieses Jahr einen runden Firmengeburtstag. Grund genug, die Bevölkerung zu einem kleinen Sommerfest einzuladen. von Reto Hoffmann 20 Jahre Dorfmetzg Steinmann, 20 Jahre Restaurant Storchen und 10 Jahre Royal Reisen. Die drei Bassersdorfer Gewerbetreibenden begehen in diesem Jahr je ein rundes Firmenjubiläum. Statt dass jeder Betrieb diesen Anlass alleine feiert schlossen sich die drei Unternehmen zusammen und veranstalteten Ende August ein gemeinsames Fest, mit Einladung an Kundschaft und Bevölkerung.

Spezialitäten und Unterhaltung Mittelpunkt der Festivitäten war an diesem Samstagnachmittag ein Zelt auf dem Platz vor der «Sechseläutenwiese». Dort servierte Martina Auf der Maur, Wirtin des Restaurants Storchen und ihr Team, den Gästen erfrischende Getränke, Kaffee und Kuchen. Auf der Bühne spielte eine Zwei-Mann-Band unterhaltsame Gute-Laune-Musik. Und nebenan brutzelten Walter Steinmann und seine Mitarbeitenden gluschtige Dorfmetzg-Spezialitäten. Zur Auswahl gab‘s Calabrese-Bratwürste, Downunder-Rindsspiesse oder saftige

Steaks. Lotti Schütz, Geschäftsführerin von Royal Reisen, hatte sich zusammen mit Geschäftspartnern in Ständen daneben eingerichtet. Hier gab es einen Einblick in die breite Angebotspalette an Reisen aller Art. Zwischendurch erfreute DidgeridooSpieler Francesco Bettamin das Publikum mit musikalischen Kostproben und beim Torwandschiessen konnten die grossen und kleinen Festbesucher ihr fussballerisches Talent beweisen.

Rückblicke Lotti Schütz blickte auf spannende zehn Jahre zurück. Sie arbeite für Royal Reisen seit der ersten Stunde, wie sie erzählte. In dieser Zeit habe sich viel verändert, vor allem seit dem Aufkommen des Internets und der damit verbundenen Möglichkeit, Reisen selbst online zu buchen. Doch bei Ereignissen und Krisen im Ausland, wie etwa der Vulkanausbruch in Island im vergangenen Jahr, seien die Kunden wieder froh, kompetente Beratung im Reisebüro zu erhalten, was das Internet nicht bieten könne. Viel passiert ist auch bei Martina Auf der Maur, seit sie vor 20 Jahren das Restaurant Storchen übernommen hat. Zwar seien die «goldigen Zeiten» im Gastgewerbe längst vorbei, doch fühle sie sich im Dorf sehr gut integriert. Sie zählt auf viele Stammgäste welche ihr Lokal frequentieren. Auch hat sie in dieser Zeit ihr Speiseangebot stark ausgebaut. Der «Storchen» habe sich vom einstigen Jugendtreff-

Sportlicher Spass beim Torwandschiessen.

Zusammen haben sie 50 Jahre Geschäftserfahrung (v.l.n.r.): Lotti Schütz (Royal Reisen), Walter Steinmann (Dorfmetzg und «Storchen»-Gastgeberin Martina Auf der Maur. (Bilder: Reto Hoffmann)

punkt (damals noch mit Spielautomaten) zur Begegnungsstätte für die Bassersdorfer Vereine gewandelt. Auch Walter Steinmann von der Dorfmetzg blickt auf ereignisreiche 20 Jahre zurück. Am meisten fällt ihm auf, dass die Zeit immer schnelllebiger werde. Hätten die Kunden früher die Waren jeweils einige Tage im Voraus bestellt, müsse man heute alles und jedes immer gleich sofort verfüg-

bar haben. Was das Angebot betreffe müsse man heute immer innovativer werden. Ein 08/15-Sortiment zu haben, genüge heute nicht mehr, meint Steinmann. Eines haben die drei Gewerbetreibenden gemeinsam: Mit Herzblut, Leidenschaft und Freude an der Arbeit und persönlichem Einsatzwillen lasse sich ein eigener Betrieb erfolgreich führen,  wie die drei bewiesen haben.

Australien-Feeling mit dem Didgeridoo-Virtuosen Francesco Bettamin.


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glow-Bewegungswoche in Bassersdorf

Mädchenriegenstunde, Tai Ji und Line Dance Vom 10. bis am 19. September fand in Bassersdorf die vierte glow-Bewegungswoche statt. Auch heuer war das Angebot an Schnupperkursen sehr vielfältig. Die Entscheidung fiel nicht leicht, über welche Bewegungsarten der Dorf-Blitz berichten wollte. Möglichst kunterbunt, lautete dann das Motto. von Monica Plüss Als sanfter Einstieg beginne ich mit Zuschauen bei der Mädchenriege. Zu den wöchentlich trainierenden Mädchen gesellen sich drei neue Gesichter, die schnuppern. Was ja auch Zweck der glow-Bewegungswoche ist. Alexandra Hartmeier und Patricia Eisenhut begrüssen die Kinder und starten das Aufwärmen mit dem Spiel «Lueged nöd ume, de Fuchs gaht ume». Da auch gleichzeitig für das Rangturnen Ende September trainiert wird, begibt sich diese Gruppe ins Freie, um Weitsprung zu üben. Den Mädchen wird erklärt, wie wichtig der energiegeladene Absprung an der richtigen Stelle ist, und dass man bei der Landung nach vorne fallen sollte, da ja immer der hinterste Punkt gemessen wird. Mit viel Elan springen die Kinder in den Sand. Nach einigen gemessenen Sprüngen findet das Training mit Ballspielen seinen Ausklang. Nach 90 intensiven Minuten waren einige Wangen rot und die Gesichter glücklich.

Tai Ji wirkt wie ein Jungbrunnen. (Bilder: Monica Plüss)

spannend, ist aber in der Umsetzung gar nicht so einfach. Bald spüre ich, dass vor allem Konzentration gefördert ist, und nicht wie beim Sport die Kondition. Diese Übungen in Cantienica-Therapie verbessern sportliche Leistungen, lindern Schmerzen oder lassen diese gar ganz verschwinden. Eines ist klar, in einer Lektion lernt man das nicht, dafür braucht es mehrere Stunden. Aber die erste Erfahrung damit ist eindrücklich.

Umarme den Tiger Mein nächster Termin führt mich in die Tanzschule Marciano zu einer Tai Ji-Probelektion, erteilt durch Myrta de Nia, mit bürgerlichem Namen Myrta Schorer. Nebst Tai Ji ist die Bewegungsform Nia ihre grosse Passion; ein Tanz über Körper, Geist und Seele. Eine Frau voller Power und Lebensfreude. Deshalb nimmt man ihr sofort ab, was sie über die Philoso-

Vernetzung einmal anders In der Trainings-Methode für Körperform und Haltung bin ich dann selber gefordert. Weil ich diese nicht kenne, nehme ich an der Einführungslektion teil, in der Sibylle Rathgeb erklärt, dass die Übungen von Benita Cantieni, die selber an einer Wirbelsäulenverkrümmung litt, entwickelt wurden. Diese Bewegungsform schult in einer anatomisch logischen Präzision die Körperwahrnehmung, und wie ich dann schnell in der darauffolgenden Trainingsstunde bemerke, vor allem jene der Sitzbeinhöcker und des Beckenbodens. Ein weiterer Fokus liegt darauf, das Skelett optimal auszurichten und die Tiefenmuskulatur zu vernetzen. Aha, das tönt

Line dance für jedes Alter.

Ballspiel zum Abschluss der Mädchenriegen-Lektion.

phie von Tai Ji erzählt. Alles kommt authentisch rüber, dass ich mich freue, bis es losgeht. Und schon ist die Frau in Bewegung, führt uns die Abläufe der fünf Elemente vor: Feuer, Wasser, Holz und Wind, Gold, Erde; ein Tanz der Langsamkeit. Aufforderungen zu den Bewegungen lauten beispielsweise «Umarme den Tiger und komm wieder zurück auf die Spitze des Berges.» Die Gesten sind harmonisch, einfach, fliessend und jede der Teilnehmerinnen kann sich so tief darauf einlassen oder aus sich herausgehen, wie sie mag. Myrta de Nias Versprechen, dass dieses Training die Lebenskraft im Körper zum Fliessen bringt, Freude im Herzen weckt und den Geist weitet, bewahrheitet sich. Gestärkt, beflügelt und energievoll verlasse ich den Raum, offen für die Herausforderungen des Alltags.

Tanzen ohne Partner «Tanzen ohne Partner in einer Gruppe, getanzt wird zu Countryoder moderner Musik.» So etwa war dieser Anlass ausgeschrieben. Für mich als Anti-Tanz-Talent braucht es ein wenig Mut, an dieser von den «Country-Birds» organisierten Lektion teilzunehmen. Damit ich outfitmässig nicht gerade aus der Reihe tanze, staube ich meine CowgirlBoots ab und ziehe eine Bluse mit Karos zu Jeans an. Allerdings bin ich mit diesem Aufzug die Einzige unter elf Frauen und einem Mann, aber ist ja egal. Martina Lenherr begrüsst uns. Schon stehen wir in einer Reihe nebeneinander und üben die ersten Schrittkombinationen ein. Dies erfordert eine gute Portion Konzentration und Taktgefühl, bald ist daher die Reihe nicht mehr als solche erkennbar. Gut, dass ich auch noch die Aufgabe zum Fotografieren habe, denn schnell bin ich mit den Schrittkombinationen überfordert, andere haben den Dreh schnell raus und schon bald sieht es ganz ordentlich aus, fast wie am Country-Festival. Übrigens gibt es von diesem Tanzstil weltweit Wettkämpfe, soweit haben wir es an diesem Abend nicht gebracht, dafür hat es allen Spass gemacht. 


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Thedi Brunner und Kevin Feierabend sind sich einig

Brunner GmbH bekommt einen neuen Chef Seit 1890 ist der Eisenwarenhandel Brunner in Bassersdorf ansässig. Nunmehr 32 Jahren hat Thedi Brunner das Fachgeschäft geführt. Ende 2011 ist es soweit: Kevin Feierabend übernimmt die Geschäftsführung und freut sich auf seine Selbständigkeit mit einem eingespielten Verkaufsteam. von Susanne Beck Seine Lehre hat Thedi Brunner 1967 im Familienbetrieb als Detailhändler begonnen. Ein Sprachaufenthalt von einem halben Jahr in Genf war seine längste Auszeit von seinem Geschäft, das er seit 1979 als Inhaber leitet. Zusammen mit Gattin Maja hat er die vergangenen mehr als drei Jahrzehnte viel Elan und Energie in sein Lebenswerk gesteckt. Nun freut er sich, dass er ab kommendem Jahreswechsel nur noch in Beraterfunktion tätig sein wird. Dann soll endlich die Zeit für Reisen, Radtouren, Wanderungen und Skifahren grosszügiger genutzt werden können. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger stellte sich als Knacknuss heraus. Denn: Es sollte jemand sein, der vom Fach mehr als nur Grundkenntnisse hat, auch sollte der Nachfolger sicher zwei Jahrzehnte jünger sein als der diplomierte Detailhandelskaufmann.

Kompromisse und Einigkeit Der in Bassersdorf aufgewachsene Kevin Feierabend entpuppte sich als idealer Kandidat. Heute 31-Jährig hat er die Ausbildung in Kloten bei der Firma OPO Oeschger AG absolviert. In seiner Zeit beim erfolgreichen Handelsunternehmen für Beschläge, Werkzeuge und Befestigungstechnik arbeitete er in verschiedenen Bereichen und absolvierte auch diverse berufsbegleitende Weiterbildungen. So ist er nun mit solidem Fachwissen ausgerüstet. Seit Anfang des laufenden Jahres arbeitet Feierabend nun bei der

Brunner GmbH. Die Verkaufsverhandlungen für den geplanten Führungswechsel erwiesen sich als recht spannend und forderten von beiden Seiten Kompromissbereitschaft.

Schwerpunkt Qualität Wie bis anhin möchte «der Neue» das Credo der Firma beibehalten: Qualität bezüglich Beratung, Verkauf erstklassiger Artikel und Service sollen wie bis anhin den Unterschied zu den Baumarktketten verdeutlichen. Thedi Brunner hat in den vergangenen Geschäftsjahren 19 Lehrlinge ausgebildet. Im 2010 hat er aus Gründen des bevorstehenden Geschäftsführerwechsels die Lehrstelle jedoch nicht mehr besetzt. Kevin Feierabend plant, nach einem Übergangsjahr Lehrlingen wieder eine Chance zu bieten. 

Thedi Brunner (l.) und Kevin Feierabend freuen sich auf die per Jahreswechsel bevorstehende Geschäftsübergabe. (sb)

«Musik Werk Kloten» eröffnet

Herzenslieder Zu seinem zehnjährigen Bestehen beschenkt der in Ossingen beheimatete Chor Salz und Pfeffer sich selbst mit Lieblingsstücken unter dem Motto «Herzenslieder» und verwöhnt mit diesem Konzert am 2. Oktober ab 17 Uhr auch die Zuhörerschaft in der reformierten Kirche Bassersdorf. Mit viel Herzblut hat der Chor seine bevorzugten Melodien aus dem Repertoire der vergangenen Jahre – von Money, Money bis Ave Verum – ausgesucht, um damit beim Publikum einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Dirigiert wird das Konzert von Monika Bohe und am Piano begleitet Alexander Popert die rund zwei Dutzend Sängerinnen und Sänger. Zwischen den Melodien moderiert der Ossinger Schauspieler Mischa Niedermann; im Anschluss an das Konzert wird zu einem gemütlichen Apéro eingeladen. (e)

Mit einem Fest wurde Ende August im ehemaligen Zivilschutzzentrum «Dorfnäscht» zwischen Kloten und Bassersdorf das «Musik Werk Kloten» eingeweiht. Es ist ein neues Zuhause für rund 650 Kinder der Musikschule Kloten-Bassersdorf-Lufingen, die bis anhin in den Schulhäusern der drei Partnergemeinden ihre Proben hielt. Acht Klotener Musikvereine üben im «Dorfnäscht» an der Grubenstrasse schon seit Längerem.

Mit mehreren Kurzkonzerten und Führungen durchs Haus wurden die neuen «Bewohner» willkommen geheissen. Auf einem Instrumentenparcours konnten Kinder und Erwachsene in den einzelnen Zimmern verschiedene Instrumente kennenlernen und auch testen. Im Bild: Einblick in den Raum der Streicher, in welchem Mitglieder des Kammerorchesters Kloten eine Kostprobe gaben. (rh)


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Schulanlage Steinlig

Sponsorenlauf in eigener Sache Im «Steinlig»-Schülerrat wurden Projekte gesucht, welche von Kindern zum Wohl der ganzen Schuleinheit durchführen können. In Gruppenarbeiten haben sich die Klassendelegierten Gedanken gemacht und in einer anschliessenden Abstimmung im Schülerrat wurde die Idee für die Durchführung eines Sponsorenlaufs zur Finanzierung der Projekte genehmigt. von Monica Plüss Die Idee und Durchführung eines Sponsorenlaufs ist durch Initiative des Schülerrats Steinlig entstanden. Dabei war im Vordergrund: Die Kinder möchten Anschaffungen tätigen, um ihr Schulumfeld optimaler, zweckmässiger und schöner zu gestalten. Oder beispielsweise: Die Schulglocke sollte so laut sein, dass sie auf der Mösliwiese ebenfalls noch hörbar ist. Über einigen Keller-Abdeckschachtgittern wäre ein Fangnetz sinnvollund auf dem Fussballfeld müssten die Spielfeldmarkierungen besser erkennbar gemacht werden. Als weitere Ideen brachten die Kinder ein, den Schulhausplatz durch den Einsatz von mehr Farbe optisch ansprechender zu gestalten.

Heisser Startschuss

Zweitklässler Tim Bühler vor dem Start. (zvg)

Im Vorfeld des Sponsorenlaufes wurde allen Kindern des Schulhauses eine Liste mit nach Hause gegeben, um Sponsoren zu suchen, die einen gewissen Betrag pro Runde leisten möchten. Eltern, Göttis, Grosseltern,

Verwandte und Bekannte wurden angegangen, dabei gab es keine Unterund keine Obergrenze für den Runden-Beitrag. Am 21. Juni fiel dann der «heisse Startschuss»; die Sonne gab ihr bestes und schon am Vormittag lagen die Temperaturen hoch, so dass die Schüler gewaltig ins Schwitzen kamen. Klassenweise umrundeten sie die Mösliwiese, und jeder Umgang wurde auf einer Liste erfasst.

Erwartungen übertroffen Die Kinder gaben alles und so kam am Schluss ein stattlicher Betrag zusammen: 10 991.30 Franken. Mit diesem Ergebnis wurden die Erwartungen aller Beteiligten übertroffen. Dies wurde mit einem Brief an die Sponsoren verdankt. Wie auf Anfrage zu erfahren ist, will der Schülerrat in Zusammenarbeit mit der Schule die Eltern auf dem Laufenden halten und informieren, wann und wie die nächsten Schritte erfolgen. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Finanzen + Liegenschaften hat Ende August bereits eine erste Sitzung zur Planung über das weitere Vorgehen stattgefunden. Die Gemeinde klärt in diesen Tagen und Wochen nun ab, welche Projekte sich realisieren lassen und holt Offerten ein, um die Wünsche der Schülerinnen und Schüler soweit als möglich zu erfüllen 

Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte

«Würste-Bräteln» am «Sechseläuten» wird abgeschafft Die letztmalige Austragung des Bassersdorfer Sechseläutens im vergangenen April war zwar ein grosser Publikumserfolg. Dennoch hinterliess der Anlass bei den Verantwortlichen einen schalen Nachgeschmack. Aus bis heute nicht geklärten Gründen hat sich rund zwei Stunden nach der Entfachen des Böögges ein unbekanntes Sprengmittel im Feuer entzündet. Da zu diesem Zeitpunkt das BööggFeuer bereits zum Bräteln der Würste freigegeben war, standen einige Kinder und Erwachsene nahe bei der Feuerstelle, als der Sprengkörper sich entzündete. Zum Glück

für alle Beteiligten kamen die am Feuer stehenden Personen mit dem Schrecken davon. An der kürzlich durchgeführten 5. ordentlichen Zoifterversammlung des für die Austragung des Sechseläutens verantwortlichen Zentralkomitees der Bassersdorfer Zünfte wurde der Vorfall nochmals eingehend diskutiert. Der verantwortliche Böögg-Ingenieur Werner Hermann beteuerte, es sei höchst unwahrscheinlich, dass der Sprengkörper aus dem Böögg stammte. Da deshalb vermutet werden muss, dass der Sprengkörper von Dritten ins Feuer

geworfen wurde, wäre eine lückenlose Überwachung des Feuers nötig. Da die personellen Ressourcen jedoch nicht vorhanden sind und selbst dann noch ein Restrisiko bleibt, will Hermann das «WürsteBräteln» am Feuer künftig nicht mehr durchführen. Die an der Zoifterversammlung vertretenen Zünfter äusserten zwar ihr Bedauern über den Entscheid, unterstützten den Entschluss jedoch einstimmig und vollumfänglich. Ab der nächsten Austragung des Bassersdorfer Sechseläutens am 16. April 2012 müssen die Festbesucher somit auf das Grillieren am Feuer verzichten. (cw)

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Sportartikelbörse Für Outdoorbegeisterte findet in der Turnhalle Geeren am 28. und am 29. Oktober die vom Gemeinnützigen Frauenverein jährlich im Herbst veranstaltete Ski- und Sportartikelbörse statt. Entgegengenommen werden Skis, Boards, Schlitten, Helme und Schuhe jeder Sportart. Auch Regen- und Sportbekleidung, Bälle sowie zeitgemässe und gut erhaltene Damen-, Herren- und Kinderartikel finden jeweils sehr schnell neue Besitzer. Der Erlös geht zu Gunsten «Elternnotruf Zürich». Annahme der Artikel ist am Freitag von 18 bis 20 und am Samstag von 9 bis 10 Uhr. Der Verkauf findet am Samstag von 11 bis 12.30 Uhr statt. Die Auszahlung erfolgt am Samstag von 14 bis 15.30 Uhr. (e)

Singen mit Don Kosaken Die «Chorgemeinschaft Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen» wird am Mittwoch, 9. November um 20 Uhr im Brüttiseller «Gsellhof» gemeinsam mit den «Bolschoi Don Kosaken» auftreten. Dieser berühmte Männerchor knüpft an die Tradition des kosakischen Gesanges an. Er ist der einzige Chor, der ausschliesslich aus Opernsolisten besteht. Das Repertoire besteht aus sakralen Gesängen sowie Kosaken- und russischen Volksliedern. Der Chor befindet sich im November auf Schweizertournee mit zwölf Stationen. In Ermangelung eines Saales in Bassersdorf findet der Anlass vom 9. November im benachbarten Brüttisellen statt, organisiert durch die Männerchorgemeinschaft, welche auch einige Begrüssungslieder zum Besten geben wird. Für diese Darbietung sucht die Chorgemeinschaft nun Gastsänger, welchen das Mitsingen bei dieser einmaligen Gelegenheit Freude bereiten würde. Interessenten melden sich bei Helmut Hitz unter Telefon 044 810 92 72 oder bei Emil Engler unter Telefon 044 836 66 84. (e)


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Aktion «bike to work»

Geeren-Lehrerteam gewinnt Hauptpreis Kurz vor den Sommerferien wurde im Lehrerzimmer des Schulhauses Geeren gejubelt: Schulleiter Christian Trüb konnte die Lehrerschaft über den Gewinn des ersten Preises am «bike to work»-Preisausschreiben von Pro Velo Schweiz informieren. Der Hauptgewinn umfasst eine Velotour für 2800 Franken für die ganze Gruppe. Die Aktion «bike to work» soll dazu motivieren, dass möglichst viele Pendlerinnen und Pendler auf ihrem Weg zur Arbeit mindestens für eine Teilstrecke das Velo benützen. Die Aktion mit den Kategorien Einzel, Team und Betrieb fand auch dieses Jahr im Monat Juni statt

Der dritte Anlauf führte zum Sieg Bereits zum dritten Mal meldete Janine Poussot ihre Geeren-Kolleginnen und Kollegen zu diesem alljährlich durchgeführten Event an. Einige der Teilnehmer kostete es manchmal Überwindung, nicht ins Auto, sondern am frühen Morgen aufs Fahrrad zu steigen. Doch die stimmungsvollen Fahrten mit sportlicher Ertüchtigung oder oft auch das fröhliche Hallo eines Kollegen, der ebenfalls zufrieden im Geeren angekommen war, liessen die Strapazen schnell vergessen. Ganz beachtlich war auch die Zahl der abgestrampelten Kilometer: Ob Regensdorf, Steinmaur, Winterthur, Uster oder Illnau, kein Weg war der engagierten Lehrerschaft zu weit. Die gegenseitigen Ermunterungen, die Bildung von Fahrgemeinschaften und die speziell für diesen Anlass von Janine Poussot selbst gestalteten Leibchen zeugten vom tollen Teamgeist. So wurde auch von den Schülerinnen und Schülern die Aktivität der Lehrpersonen wahrgenommen und es entstanden sinnvolle Gespräche über Fitness, Gesundheit oder Umweltbewusstsein. Weitere Informationen über die gesamtschweizerisch durchgeführte Aktion (Gesamtteilnehmerzahl 2011: 51 697 Personen und 1352 Betriebe) sind unter www.bike-to-work. ch nachzulesen. (e)

Das Gewinnerteam aus dem Schulhaus Geeren freut sich über den Hauptpreis der Kategorie Betriebe: Velotour für 65 Personen inklusive Besenwagen. (zvg)

«Mexican Fiesta» ist neuer Tenue-Sponsor

Zum Auftakt der Meisterschaftssaison präsentierte der FC Bassersdorf einen neuen Leibchensponsor. Neben dem langjährigen Partner Raiffeisen ziert für die kommenden drei Jahre nun auch das Logo des Bassersdorfer Restaurants Mexican Fiesta die Trikots der ersten und der

Nachwuchsmannschaft. Heinz Krammer (l.), «Mex»-Geschäftsführer und als ehemaliges B-Kadermitglied der Schweizer Skinati selbst ein Sportfan, möchte damit einen Beitrag zum aktiven Vereinsleben und zur Jugendförderung leisten, sowie zudem sein Restaurant auch

über die Gemeindegrenze hinaus bekanntmachen. FC-Präsident Athanasios Michos (r.), Claude Blank, Captain der ersten Mannschaft und Fabio Furrer, Captain des Nachwuchses (Mitte, v.l.n.r.), zeigten sich erfreut über die neue Partnerschaft. (rh)


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Lange vor dem Frauenstimmrecht in die Schulpflege gewählt

Erste Frau im Bezirk in einem öffentlichen Amt Die im Emmental aufgewachsene und seit 1956 in Bassersdorf wohnhafte Margrit Tuggener war nach Abschluss der Schule für soziale Arbeit als Sozialarbeiterin tätig und hatte stets mit Kindern zu tun. 1962 wurde sie von der Präsidentin des Frauenvereins angefragt, ob Sie bereit wäre, sich in die Schulpflege wählen zu lassen. Und so wurde Margrit Tuggener in jenem Jahr die erste Frau im Bezirk Bülach, die in eine öffentliche Behörde gewählt wurde.

mündlich. Man gab diesen Rapport direkt an den Lehrer weiter und an das Büro der Schulpflege.

Der Ausländeranteil war gering

von Monica Plüss Dieser Entscheid zur Wahlbereitschaft bedeutete einen grossen Schritt in der damaligen Zeit, denn das Frauenstimmrecht war noch nicht eingeführt. So durfte Margrit Tuggener zwar an den Sitzungen teil-

Margrit Tuggener war die erste Frau in der Schulpflege der Gemeinde Bassersdorf. (mp)

nehmen und wurde auch gleich zur Aktuarin gewählt. Sie schrieb die Protokolle, abstimmen durfte sie aber nicht. Die eigentliche Aufgabe der

Schulpflege war damals wie heute, die Lehrer in ihren Schulstunden zu besuchen und anschliessend einen Bericht zu erstellen, jedoch meist

Kinder helfen beim Gestalten des Kletterblocks

Zu jener Zeit zählte Bassersdorf 3400 Einwohner, Margrit Tuggener kannte einen grossen Teil der Familien und auch der Lehrer. Der Ausländeranteil in den Klassen war verschwindend klein. Probleme, wie sie heute zum Teil vorhanden sind und wo die Weiterleitung an den Schulpsychologischen Dienst angezeigt ist, gab es damals keine. 1974 wurde das Schulsekretariat gegründet; das Schulpräsidium bestand schon früher aus den drei Ressorts Schulpräsidium, Finanzbereich und dem Departement Bauten. Sitzungen gab es wenige, vieles wurde untereinander direkt geklärt, gerade das Team der Schulpflege war sehr eingespielt. Heute möchte Margrit Tuggener diese Tätigkeit auf keinen Fall mehr ausüben; zu multikulturelle Klassen, zu viele Sitzungen und zu schwerwiegende Probleme würden sie davon abhalten.

Im Vergleich zu heute

Im Oktober wird im Industriequartier Grindel eine der grössten Boulderhallen der Schweiz eröffnet (der DorfBlitz berichtete). Neben den erwachsenen Kletterern wollen die beiden Initianten Florian Roth und Alejandro Miquel auch Kinder der Region für

diesen attraktiven Sport begeistern und ihnen einen eigenen Kletterblock zur Verfügung stellen. Wie dieser aussehen soll, konnten die künftigen Jungkletterer gleich selber mitbestimmen. Eine Gruppe der Jungschar Bassersdorf hatte sich gemeldet und wurde

eingeladen, vor Ort mit Zeichnungen verschiedene Vorschläge für die Gestaltung der Kletterwand zu machen. Das beste Sujet wird umgesetzt und die Kinder dürfen sich bei der Eröffnung dann mit einem farbigen Handabdruck darauf verewigen. (rh)

Vergleicht man mit der Gegenwart liegt der Hauptunterschied darin, dass heute viel strategischer als operativ gearbeitet wird. Die Schulpflege, bestehend aus dem Schulpräsidenten und acht Schulpflegern, ist nach wie vor in drei Ressorts aufgeteilt: Präsidiales, Personal- und Schulentwicklung und Schülerbelange. Alle Ressorts haben in sich schon neun bis zwölf Sitzungstermine pro Jahr, nebst den bis zu zehn bereichsübergreifenden Konferenzen. Zwei Besuche pro Lehrer und Schuljahr stehen heute auf dem Programm, und die Berichte werden schriftlich formuliert. Die Hauptprobleme liegen in der Sicherung der vielfältigen Qualitätsansprüche von Eltern, Lehrern, Schülern und Beteiligten. Wegen der Überforderung von Schülern, die dann zu Folgeproblemen führen können, ist man heute froh darüber, den schulpsychologischen Dienst gleich im eigenen Dorf zu wissen. 


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Samariterverein und Rettungshunde

Den erweiterten Ernstfall realitätsnah geprobt Am letzten Freitag im August lud der Bassersdorfer Samariterverein zu einer grossangelegten Übung rund ums Pfadiheim Kloten ein. Als Gäste waren zwei Hundeführerinnen des Vereins für Rettungshunde ReDog, zusammen mit ihren vierbeinigen Rettern, eingeladen.

den und so zusätzlich verwirrende Spuren legten. Dennoch gelang es den ReDog-Teams dank der grossen Routine der Führerinnen, wie auch ihrer vierbeinigen Freunde, die Vermissten schnell zu lokalisieren und den Samaritern den Weg zu weisen. Am Unfallort zeigten die Teams des Samaritervereins, was sie über die Symptome

der verschiedenen Szenarien wussten und übernahmen die Erstbetreuung, wie auch die weitere Alarmierung von zusätzlichen Rettungskräften. Beim Pfadiheim wurden zum Schluss unter kompetenter Führung, Grundübungen der Hunde gezeigt, die der beeindruckenden Leistung der «Retter auf vier Pfoten» lange vorangegangen waren.

Es wurde vorgeführt, dass wohl auch hier gilt: Ohne Fleiss kein Preis. Zum Schluss konnte beim gemütlichen Beisammensein das Erlebte noch einmal diskutiert werden, wobei der Samariterverein Bassersdorf für das leibliche Wohl verantwortlich zeichnete und eine gelungene Veranstaltung ihren krönenden Abschluss fand. (e)

In der Übung, welche in Gruppen absolviert wurde, übernahmen die Hunde das Aufspüren der Vermissten, welche sich mit verschiedenen Verletzungen präsentierten. Da war die verunglückte Pilzsucherin mit einem offenen Knöchelbruch, der gestürzte Biker mit Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma ebenso vertreten, wie der Waldarbeiter nach einem Unfall mit der Motorsäge und eine desorientierte Spaziergängerin mit akuter Unterzuckerung. Die Situationen waren aufgrund der schauspielerischen Leistung der Figuranten zum einen, wie auch dank der Schminkleistung der Übungsleitung zum andern sehr realitätsnah, was den Beübten noch zu zusätzlichem Ansporn verhalf.

Teils schwierige Suche Den ersten Teil übernahmen die Hunde. Die Suche der Vermissten gestaltete sich zum Teil schwierig, aufgrund der doch grossen Anzahl von Personen, welche sich im Wald befan-

Wechsel im FDP-Präsidium Die FDP Bassersdorf hat an ihrer Generalversammlung Michela Bertschy einstimmig als neue Präsidentin gewählt. Bertschy ist Mitglied der RPK Bassersdorf und seit fünf Jahren auch Vorstandsmitglied der Ortspartei. Deren Mitglieder sind überzeugt, dass mit Michela Bertschy eine engagierte, gut vernetzte und mit den politischen Dossiers bestens vertraute Persönlichkeit neu nun die Partei-Führung übernimmt. Der bisherige Präsident Kuno Ledergerber zieht sich nach einem langjährigen politischen Engagement in der Kommunalpolitik in die zweite Reihe zurück. (e)

Eine Pilzsucherin mit offenem Knöchelbruch wurde in dieser Ernstfallprobe vom zuverlässig arbeitenden Vierbeiner erfolgreich aufgespürt. (zvg)

Vortrag im Franziskuszentrum

Schere weit geöffnet: Reichtum und Armut Besteht ein Feudalsystem, wenn 1 Prozent der privaten Steuerpflichtigen gleich viel Vermögen besitzen wie die restlichen 99 Prozent? Was sind die kurz- und langfristigen Folgen einer Schere, die täglich weiter geöffnet wird zwischen Reich und Arm? Kürzlich

Engagierter Redner: Professor Ueli Mäder. (zvg)

wurde sogar vorgeschlagen, dass «nur wer Eigentum hat, soll wählen und stimmen dürfen.» Auf diese Fragen ist Ueli Mäder, Professor am Institut für Soziologie der Universität Basel und Verfasser des Buches «Wie Reiche denken und lenken» in seinem Referat im Franziskuszentrum eingegangen. Etwas mehr als drei Dutzend Personen besuchten die öffentlich zugängliche Veranstaltung der SP-Ortspartei. Mit der Marktliberalisierung 1972 habe sich die Schweiz vom Sozialstaat als gesellschaftliches Ziel verabschiedet, meinte der Referent. 1989 habe das Vermögen der Reichsten in der Schweiz 86 Milliarden und im 2009 bereits 449 Milliarden Franken betragen. Von 1000 Milliardären weltweit würden 10 Prozent in der Schweiz leben, erklärte Mäder weiter. Gemäss dem CS Global Wealth Data-

book werde die Schweiz in der Rangliste der Vermögensungleichheit nur noch von Namibia und Singapur übertroffen, dicht gefolgt von Simbabwe. Mäder erklärte, in 100 Interviews mit Superreichen habe er teilweise Verständnis zu dieser Besorgnis erregenden Entwicklung, aber auch vollständige Gleichgültigkeit feststellen können. Es sei ein erbärmliches Zeichen wenn Niedriglöhne heute nicht mehr ausreichen würden zum Leben, jährlich aber als «Reichtum ohne Leistung» 40 Milliarden an Millionäre weiter vererbt würden, gab er zu bedenken. Eine eidgenössische Erbschaftssteuer könnte die schlimmsten Auswüchse korrigieren, meinte Ueli Mäder und zeigte sich überzeugt, dass mit gutem Willen von allen Seiten eine friedliche Lösung gefunden werden könnte. (e)


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Dorf-Blitz

Brütten

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bauabrechnung Friedhofanlage

Druck und Verpackung Stimmunterlagen

Die Gemeindeversammlung hat am 8. Juni 2010 einen Kredit von 65 000 Franken für die Neugestaltung der Friedhofanlage (Baumgrab) bewilligt. Die Arbeiten sind zwischenzeitlich abgeschlossen. Die Bauabrechnung beläuft sich auf Fr. 61 001.30. Gegenüber dem bewilligten Bruttokredit ergeben sich somit Minderkosten von Fr. 3998.70. Die Abrechnung wird der Gemeindeversammlung im Dezember vorgelegt. Die Kosten für die Erarbeitung des Gestaltungskonzeptes belaufen sich auf Fr. 30 067.75. Gegenüber dem vom Gemeinderat genehmigten Kredit von 20 500 Franken ergeben sich Mehrkosten von Fr. 9567.75. Die Kosten für die Unterhaltsarbeiten und die Neubepflanzung belaufen sich auf Fr. 94 361.80. Dies sind Mehrkosten von Fr. 17 361.80, die vom Gemeinderat nachträglich genehmigt wurden. Während den Unterhaltsarbeiten wurde festgestellt, dass die Wege (ab altem Gemeinschaftsgrab und ab neuem Plattenweg bis Eingangstor) der Friedhofsanlage erneuert werden müssen. Die Wege waren mit sehr viel Unkraut befallen und die oberste Schicht mit viel organischer Substanz durchsetzt. Demzu-

Der Gemeinderat hat entschieden, den Druck der Stimmrechtsausweise sowie das Verpacken des sämtlichen Stimmmaterials auszulagern. Er hat damit die Stiftung Pigna (Kloten) beauftragt und dafür einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 7500 Franken genehmigt. Die Gesamtkosten können von Abstimmung zu Abstimmung leicht höher oder tiefer ausfallen. Das hängt von der Anzahl Stimmzettel und Zeitungen ab. Pro Jahr sind in der Regel vier bis sechs Abstimmungs- respektive Wahlsonntage geplant.

folge wurden diese Wege erneuert und die Rabatten gereinigt. Die Kosten dafür, Fr. 19 144.20, sind demzufolge auch in diese Schlussabrechnung eingeflossen.

«Wohnen im Alter» Der Gemeinderat hat im Frühling 2011 die Sozial- und Gesundheitsbehörde beauftragt, sich mit dem Thema «Wohnen im Alter» zu befassen. Die Sozialbehörde beantragte dem Gemeinderat eine Projektgruppe ins Leben zu rufen, die in einer ersten Phase eine Standortbestimmung mit Zukunftsperspektiven ermittelt. Der Gemeinderat begrüsst eine solche Arbeitsgruppe, die den Bedarf bei der Bevölkerung abklärt und ver-

schiedene Modelle zum Thema «Wohnen im Alter» prüft. Die Arbeitsgruppe wurde vom Gemeinderat beauftragt, ein strategisches Konzept zu erarbeiten und einen ersten Zwischenbericht im Januar 2012 vorzulegen. Die Projektgruppe besteht aus folgenden Mitgliedern:

hörden, Spitex und Arzt sollen punktuell beigezogen werden. Der dafür notwendige Kredit wird im Voranschlag 2012 eingestellt.

Erneuerung Kundenparkplatz Volg-Laden Die Bauabrechnung für die Erneuerung des Kundenparkplatzes des Volg-Ladens inklusive Sanierung der Hauszuleitung für Strom und der Grünrabatte wurde mit Gesamtkosten von Fr. 36 158.60 abgenommen. Gegenüber dem vom Gemeinderat bewilligten Kredit von 45 800 Franken ergeben sich Minderkosten von Fr. 9641.40.

Weihnachtsbeleuchtung

• Ursula Krebs, Projektleitung und Sekretariat • Walter Bärtschi, Vertreter Sozialund Gesundheitsbehörde • Karin Schäuble, Sozial- und Gesundheitsvorsteherin • Beizug von Fachpersonen der Pro Senectute

Die bestehende Weihnachtsbeleuchtung rund um den Gemeindeplatz wird erweitert. Ab Weihnachten im laufenden Jahr werden auch die Fenster des Gemeindesaals mit einem Lichtvorhang (analog Gemeindehaus) ausgestattet. Für die Beleuchtung hat der Gemeinderat einen Kredit von 3400 Franken bewilligt.

Weitere Vertreter von Gruppen, Be-

Gemeinderat Brütten

Band statt Rand Information des Gemeinderates Brütten zur Verbesserung der Verkehrswegsicherheit im Bereich der Dorfstrasse Die Vorgeschichte - Arbeitsgruppe Schulwegsicherheit hat 2009/2010 Handlungsschwerpunkte definiert - Information der Bevölkerung im April 2010

on

ti Gratula

Wir gratulieren zum 80. Geburtstag am 9. Oktober Elisabeth Turra-Saible Säntisstrasse 11

Das Projekt (Umsetzung ca. Ende September 2011) - Verbreiterung Gehbereich vom Schmittenplatz bis zum Kindergarten mit einem hellgrauen Band - Abschnittbildung auf der Dorfstrasse mit punktuellen streifenartig markierten Platzbereichen - Temporäre Massnahmen bis Strasse saniert wird Die Ziele - Verbesserte Situation für schwächere Verkehrsteilnehmer - Erhöhung der Aufmerksamkeit und der gegenseitigen Rücksichtnahme - Reduktion der Geschwindigkeit auf der Strasse auf diesem sensiblen Abschnitt


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Aus Behörde und Verwaltung

Information der Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter in Brütten» Die Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter in Brütten» wird in einer ersten Phase in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute eine Standortbestimmung durchführen und die Bedürfnisse ermitteln. Als erste Schritte werden im November 2011 verschiedene Schlüsselpersonen aus Behörden und Vereinen, sowie Spitex und Arzt eingeladen und zu diesem Thema befragt. In einem zweiten Schritt soll im Frühjahr 2012 eine öffentliche Veranstaltung stattfinden, an der alle Mitbürger der Ge-

meinde die Möglichkeit haben, ihre Gedanken, Wünsche und Fragen einzubringen. Sobald die Resultate dieser beiden Veranstaltungen vorliegen, wird die Arbeitsgruppe weiter informieren und dem Gemeinderat eine Empfehlung für das weitere Vorgehen abgeben. Kontaktpersonen der Arbeitsgruppe sind Ursula Krebs (Telefon 052 345 14 31) oder Walter Bärtschi (Telefon 052 345 25 95). Die Arbeitsgruppe

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann (Profil E/M) Auf August 2012 ist bei der Gemeindeverwaltung Brütten eine Lehrstelle als Kaufmann/ Kauffrau neu zu besetzen. Wir bieten einer/einem aufgeweckten, motivierten und begeisterungsfähigen Schulabgänger/in (Gegliederte Sekundarschule E/Sekundarschule Niveau A) die Chance, eine dreijährige Ausbildung zu absolvieren. Dich erwartet eine kurzweilige und lehrreiche Ausbildung in den Abteilungen Einwohnerkontrolle, Sozialamt, Bauamt/Kanzlei, Steueramt und Finanzamt. Interessiert? Deine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Foto, sowie Zeugniskopien und Multicheck sendest du bis spätestens 21. Oktober 2011 an die Gemeindeverwaltung Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten. Fragen beantwortet dir gerne unsere Ausbildungsverantwortliche, Doris Jenny, unter Telefon 052 355 03 53. Informationen über unsere Gemeinde erfährst du auch unter www.bruetten.ch. Wir freuen uns, dich kennen zu lernen.

Vereine

Brütten

Gemeindeverwaltung Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttener Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Ortspartei Brütten Das Wahlpodium in Brütten am 3. Oktober 2011

Nächster Nothilfekurs im Schulhaus Chapf

Wer sind wir?

Die1. FDPTeil: Brütten pflegt und fördert das liberale Gedankengut in diesem Freitag, 28. Oktober 2011 von 19 und bisnimmt 22 Uhr Sinne zu aktuellen politischen Fragen der Gemeinde Stellung.

Teil:Eigenverantwortung Samstag, 29. Oktober 2011Regelungen von 08:30 bissprechen 12/13 bis 17 Uhr Wir2.ziehen einschränkenden vor. Wir nicht nur vor den Wahlen über Politik, sondern übernehmen seit Jahren aktiv politische Verantwortung.

Der Nothilfekurs richtet sich an alle, die nach einem Unfallereignis nicht taten-

Markus Hutter Nationalrat FDP

Marlies Bänziger Nationalrätin Grüne

Jürg Stahl

Nationalrat SVP

Verkehr – wie weiter? in der Schweiz, im Kanton Zürich und in den Gemeinden Vorträge und Diskussion 3. Oktober 2011 um 20.00 Uhr Gemeindesaal Brütten Die Veranstaltung ist öffentlich. Anschliessend wird ein Apéro serviert.

zusehen Wirlossetzen unsmöchten. ein für: Zur Erlangung des Führerausweises für Lenker von Motorfahrzeugen und Motorrädern ist der Nothilfekurs obligatorisch. Er ist

- eine lebendige zukunftsorientierte Gemeinde mit hoher Lebensqualität - fürnotwendig, Jung und Alt weil das richtige Verhalten gelernt wird, welches - eine qualitativ erstklassige Schule scheiden kann. Umgang mit unseren Steuergeldern und einen - einen haushälterischen - attraktiven Steuerfuss - eine intakte Natur und ein verbessertes Dorfbild - mehr Verkehrssicherheit - Eine Notfallsituation richtig einschätzen

über Leben ent-

- Weitere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern Gerne senden wir Ihnen unverbindlich Informationen zu unserer Ortspartei und laden Sie zu einer unserer nächsten Veranstaltungen ein. Schreiben Sie uns oder - Die lebensrettenden Sofortmassnahmen situationsgerecht einsetzen. rufen Sie uns einfach an: André Imhof Wegacher 16 Anmeldungen Telefon: 076 393 21 41

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Brütten


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Gewerbegruppe ggb feiert das 25-jährige Bestehen mit Ausstellung und Jubiläumsfeier

Aus Unmut erwuchs konstruktive Zusammenarbeit Aus einer Unzufriedenheit einiger Gewerbetreibenden im Dorf mit der Baupolitik des damaligen Gemeinderates heraus entstand die Gewerbegruppe Brütten ggb. Heuer feiert sie das 25-jährige Bestehen mit einer zweitägigen Gewerbeausstellung und Jubiläumsfest. von Mano Reichling «Ein erster Versuch, die Gewerbetreibenden Brüttens zu einer Interessengemeinschaft zusammen zu bringen, versuchten am 18. Januar 1978 Hugo Baltensperger und Heinrich Meili», erzählt der heutige ggb-Präsident Hans Baltensperger. Die beiden Initianten luden damals zu einem Informationsabend ein. «Das war aber dumm gelaufen, weil die SVP Ortspartei am gleichen Abend ihre Versammlung durchführte», weiss Baltensperger weiter zu berichten. Und weil die Mehrheit

der Gewerbler in dieser Partei vereint war, sei der Zulauf zur Informationsveranstaltung nur schlecht gewesen. Trotzdem wurden damals Beschlüsse gefasst. Zum einen wollte man mit einer schriftlichen Umfrage bei allen Gewerbetreibenden über eine Gewerbegruppe und deren Auftrag durchführen, zum anderen wurde auch das Datum für die erste Versammlung bestimmt. «Ob die jemals stattgefunden hat, entzieht sich unserer Kenntnis», sagt Hans Baltensperger.

Mitglieder im Gemeinderat

Der bereits langjährig amtierende ggb-Präsident Hans Baltensperger bei den Vorbereitungsarbeiten für die Jubiläumsveranstaltung. (re)

Sieben Jahre gingen durchs Land, ehe wieder ein Vorstoss kam, eine Gewerbegruppe ins Leben zu rufen. Im Dezember 1985 fand eine Aussprache statt zwischen delegierten Gewerbetreibenden und dem Gemeinderat, der die Gewerbler in ihrem Willen be-

stärkte, eine eigene Gemeinschaft zu gründen. Auch beschlossen sie, sich im Hinblick auf die anstehenden Gemeindewahlen im Frühling 1986 zu organisieren. Am 16. Januar 1986 schliesslich fand die Gründungsversammlung der ggb statt, welche sich zum Leitsatz

«Neuzuzüger beleben Dorfgemeinschaft»

machte, «weder die bestehenden Ortsparteien (FDP, PGV und SVP) zu konkurrenzieren, noch als Oppositionspartei den Behörden gegenüberstehen, sondern zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zur Verfügung zu stehen.» Hermann Ochsner stellte sich als Kandidaten zur Verfügung und wurde prompt in den Gemeinderat gewählt. «Seit diesem Zeitpunkt gehört mindestens ein Gemeinderatsmitglied – in den letzten neun Jahren gar zwei Mitglieder – auch der ggb an», erzählt Hans Baltensperger, nicht ohne Stolz. So kann die ggb ihr Ziel der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat seit 1986 tatsächlich umsetzen.

Ungezwungene monatliche Treffen

Alljährlich im September lädt die Gemeinde Brütten ihre neu zugezogenen Dorfbewohner zu einem «Kennenlern»-Apéro in die Bibliothek ein, welche Gastrecht in gemütlichem Rahmen gewährt. Gemeindepräsident Martin Graf zeigte sich hoch erfreut, dass in den vergangenen

zwölf Monaten rund 70 Zuzügerinnen und Zuzüger aller Altersstufen – darunter auch der kleine Knirps in der Bildmitte – die Dorfgemeinschaft neu beleben. Traditionsgemäss berichteten in kurzen Wortmeldungen Mitglieder des Gemeinderates, von Behörden und Landeskirchen – so-

wie später beim Nachtessen im «Antonio» auch Vereinsangehörige und Parteimitglieder – über ihre Tätigkeitsgebiete und Angebote. Für Unterhaltung sorgte auch eine Bilderpräsentation mit Dorfansichten aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven. (re)

Heute zählt die ggb rund 60 Mitglieder. «In den letzten zehn Jahren sind einige Frauen und Kleinst-Unternehmen zu uns gestossen», berichtet Baltensperger weiter. Einmal im Monat werden die Gewerbler zum traditionellen Apéro eingeladen, zu dem jeweils ein Unternehmer oder eine Unternehmerin die ggb einlädt und sich so bei den anderen Gewerbetreibenden vorstellen kann. Ausserdem findet alle vier oder fünf Jahre eine Gewerbeausstellung statt. Diese Jubiläumsveranstaltung zum 25. Bestehen der ggb am kommenden Wochenende findet auf dem Gelände des Gartencenters der Firma Garte-Händsche AG an der Säntis strasse 51 statt.


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Sport-Spiel-Fun-Tag der Jugendsportriege des TV Brütten

«Wer dabei gewesen ist, hat den Plausch gehabt» Beim Sport-Spiel-Fun-Tag der Jugendsportriege des TV Brütten TVB blieb der ganz grosse Andrang aus. Die Teilnehmer hatten aber trotz mässigem Wetter Spass am vielseitigen Wettkampf mit teilweise exotischen Disziplinen. von Christian Weiss Schon seit ein paar Jahren führt die TVB-Jugendsportriege jeweils Ende August ihren Sport-Spiel-Fun-Tag durch. Ziel des Kinder- und Familienwettbewerbs ist es unter anderem auch, neue Kinder für den Turnsport und für das Mitmachen in Brüttens grösstem Dorfverein zu begeistern. An der diesjährigen Austragung am letzten Samstag im August beteiligten sich 26 Kinder und 6 Familien. Auch wenn die Verantwortliche Tina Huber, Leiterin des Kinderturnen beim TVB, sich einen grösseren Andrang erwünscht hätte – «Es hätten ein paar Kinder mehr sein dürfen» – ist sie grundsätzlich sehr zufrieden mit dem Anlass. Sie meint weiter: «Jene Kinder und Erwachsene, die an diesem SportSpiel-Fun-Tag dabei waren, hatten den Plausch.»

Kindergärtler im Sechskampf Unter den Teilnehmern, die sich in einem speziellen Sechskampf massen, waren ausschliesslich Kindergärtler und Primarschüler. Die älteste Teilnehmerin war 12 Jahre alt. Oberstufenschüler im Alter von 12 bis 16 Jahren haben gefehlt, obwohl sie auch zum Wettkampf zugelassen wären. Dafür konnte die Jugendsportgruppe auch Kinder und deren Eltern begrüssen, die neu in Brütten sind. Kinder aus Nürensdorf und Bassersdorf tauchten hingegen nicht auf, auch wenn sie ebenfalls teilnahmeberechtigt gewesen wären. Der Sechskampf beinhaltete als Disziplinen unter anderem einen Hochweitsprung, einen Hindernisparcours, einen FussballZielwurf, einen Lauf über 60 Meter und Klettern. Wegen des eher durchzogenen Wetters fand der Anlass mehrheitlich in der Turnhalle Chapf statt.

Beim «schnällschte Brüttemer» massen sich die Schulkinder im Sprint. (zvg)

Wer hat die schnellsten Beine? Neben dem Einzelwettkampf fand auch ein Familienwettkampf statt. Dieses Jahr massen sich sechs Familien in fünf Disziplinen. Als Teilnahmebedingungen müssen minimal ein Erwachsener und maximal zwei Erwachsene sowie mindestens zwei Kinder in einem Team mitmachen.

Zu den Disziplinen gehörten unter anderem ein Schubkarrenlauf, ein Frisbeegolf und Blinde Kuh. Zudem mussten die Teilnehmer mit einer Wasserpistole Tischtennisbälle herunterschiessen. Weiterer Höhepunkt des Spiel-SportFun-Tages war «dä schnällschti Brüttemer». Bei diesem Laufwettkampf wurde per Stoppuhr ermittelt, wel-

ches Brüttener Schulkind die schnellsten Beine hat. Dass der Andrang dieses Jahr eher etwas dürftig war, führt Huber auch darauf zurück, dass viele Mitglieder des Turnvereins selber anderswo beschäftigt waren. Es ist darum möglich, dass intern über ein künftig anderes Austragungsdatum gesprochen wird.

Grosse Gewerbeausstellung mit Jubiläumsfest • 30 Aussteller der Gewerbegruppe Brütten • Diverse Verkaufsstände • Barbetrieb bis 01.00 Uhr • Gratis-Risotto (Samstag) • Grosser Wettbewerb mit attraktiven Preisen • Swiss Magic Entertainment: Der junge Brüttemer Künstler, Dominic Bernath, zeigt seine Zauber-Show • Festgottesdienst mit Pfarrer L. Jost • Singgruppe 2011 und Instrumentalisten präsentieren die Toggenburgermesse «Juchzed und Singed» von Peter Roth • Zürcher Jodlerfründe mit der Jodlerin Helga Schmid, sowie dem Brüttemer Urs Knecht • Gym Team des TV Brütten: 3-fache Schweizermeisterinnen im Vereinsturnen Kategorie 35+ Hauptsponsor

Samstag, 1. Oktober 10.00 bis 18.00 Sonntag, 2. Oktober 11.00 bis 18.00 in den Gewächshäusern der «Garte-Händsche AG»

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Begeisterung vom ersten bis zum letzten Ton

LAMPEN Grosse Auswahl in den Ausstellungsräumen Licht in vielen Variationen

Gemütliche Atmosphäre sicherte die Kulturkommission Brütten schon mit der Bestuhlung im Gemeindesaal für den «Piano-JazzCocktail» mit dem Dave Ruosch Trio. An Tischen und bei einem Getränk lässt sich einfach besser Musik geniessen als in der engen Konzertbestuhlung. Swing, Blues und Boo-

gie Woogie war angesagt am zweitletzten Dienstag im September. Pianist Dave Ruosch, Bassist Dani Gugolz und der Drummer Peter Müller braucht man hier nicht mehr vorzustellen, schon oft bewiesen sie ihre grosse Spielfreude im kleinen Dorf: Zum siebten Mal bereits durften die drei Top-Musiker in Brütten

auftreten. Dies vor allem dank einer der grössten Fans des Dave Ruosch Trios, Philip T. Bellamy, der auch dieses Jahr als grosszügiger Sponsor aufgetreten ist. Vom ersten bis zum letzten Ton – darunter auch drei Zugaben – vermochten die Musiker den mit 130 Besuchern voll besetzten Saal hinzureissen. (re)

Aufrichtfest in der Familiensiedlung Harossen

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Nach acht Monaten Bauzeit konnte auf der Brüttener Wohnsiedlung Harossen-Ost das Aufrichtfest gefeiert werden. Der grösste Teil der insgesamt 16 Einfamilienhäuser in zwei Reihen ist im Rohbau fertiggestellt. Geschäftsführer und Betriebsinhaber Beat Baltensperger von der gleichnamigen Baufirma aus Seuzach konnte gegen 100 am Bau be-

teiligte Arbeiter und die fast vollzählig erschienene Käuferschaft zu einem gemeinsamen Mittagessen im Freien begrüssen. Architekt Oliver Erb (BDE Architekten Winterthur) strich noch einmal die Vorzüge der dreigeschossigen Landhäuser hervor, welche eine Neuinterpretation der klassischen Form durch Abstraktion gefunden habe: Dach

und Fassade kommen möglichst nahe zusammen. Die zentrale Wohnküche im Mittelgeschoss bildet das Herz der Häuser, während im Erdgeschoss Bad sowie Zimmer und das Dachgeschoss individuell ausgestattete Wohnfläche bieten. Die ersten Familien können voraussichtlich bereits im Dezember dieses Jahres in ihr neues Haus einziehen. (re)


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Mathias Brühwiler feiert Jubiläum

Zehn Jahre im Dienst der Jugend Am 1. Dezember 2011 jährt sich der Dienstantritt von Mathias Brühwiler als Jugendarbeiter der Ajuga (Aufsuchende Jugendarbeit) in Nürensdorf zum zehnten Mal. Zeit für einen Rückblick und eine Bestandesaufnahme der Jugendarbeit von Nürensdorf und Brütten. Ende 2001 unterschied sich der Auftrag und die Arbeit der Ajuga noch wesentlich vom aktuellen Angebot. Die heutige Plattform Glattal hiess zu jenem Zeitpunkt Verein DDmG (Dezentrale Drogenhilfe mittleres Glattal) und war ein Auffangangebot der Gemeinden nach der Schliessung der offenen Drogenszene in der Stadt Zürich. Die Ajuga bildete neben Angeboten im Bereich Wohnen und Arbeit als drittes Standbein die Präventionsarbeit bei Oberstufenschülern. Dementsprechend waren bei der Ajuga auch eher Psychologen anstelle von Jugendarbeitenden tätig; der ursprüngliche Ajuga-Bus hatte Beinamen wie «Problembus» oder «Beratungsmobil» und die Zielgruppe waren klar Jugendliche in Schwierigkeiten mit Defiziten.

Sinnvolles Freizeitangebot Dies hat sich über die Jahre markant geändert: Die Ajuga arbeitet heute mit Kindern und Jugendlichen ab der vierten Klasse und versucht negativen Entwicklungen schon frühzeitig vorzubeugen, indem sie mit einem sinnvollen Freizeitangebot den Jugendlichen Alternativen zu Alkoholund Drogenkonsum sowie Vandalismus bietet. Mathias Brühwiler fühlte sich in Nürensdorf schnell «heimisch» und genoss die herzliche Zusammenarbeit mit seinen damaligen Ansprechpersonen Ruth Meyer und Heinz Bosshart im Dorf. Als Meilenstein stellte sich die Integration des Jugendtreffs Nürensdorf in die Plattform Glattal im Herbst 2005 heraus. Seither sind sowohl die aufsuchende wie auch die offene (treffbezogene) Jugendarbeit unter dem

gleichen Dach angesiedelt, was zu einer engeren Zusammenarbeit und vielen erfolgreichen gemeinsamen Projekten führte. Nach den Sommerferien 2008 startete Brühwiler mit der Ajuga zusätzlich in der Nachbargemeinde Brütten, was weitere Synergien ermöglichte, da seit der Verlegung der Oberstufe Brütten von Winterthur nach Nürensdorf eine grosse Fluktuation unter den Jugendlichen der beiden Gemeinden herrscht. In Brütten wurde als Pionierleistung innerhalb der Ajuga zum ersten Mal gezielt Präsenzen auf Primarschüler ausgerichtet um die Zielgruppe früher abzuholen und längerfristig tragfähige Beziehungen aufbauen zu können.

Angebot erneuert Im September 2009 übernahm Brühwiler zusätzlich zu den beiden AjugaMandaten die Leitung des Teams des Jugendtreffs Nürensdorf und wurde somit zur Ansprechperson der gesamten Jugendarbeit in Nürensdorf und Brütten. Unter seiner Leitung wurde das Angebot komplett erneuert und auf einen zeitgemässen Stand der Jugendarbeit gebracht. Neben Veranstaltungen für die Oberstüfler bestehen nun auch erfolgreiche Angebote für Primarschüler («Gourmetplausch» und «Kidstreff»). Zusammen mit dem ebenfalls unter der Leitung der Ajuga geführten teilautonomen Jugendtreff Brütten und den geschlechterspezifischen Angeboten für Mädchen wird nun für beide Gemeinden ein umfassendes Angebot für Kinder ab der vierten Klasse bis hin zu jungen Erwachsenen angeboten.

Dynamisches Team Ein junges und dynamisches Team unterstützt Mathias Brühwiler bei der Umsetzung der mit den Gemeinden vereinbarten Ziele der Jugendarbeit. Als besonderes Highlight seiner Tätigkeit bei der Ajuga nennt er das erfolgreiche Musikprojekt Ajugastars, welches im August 2009 lanciert

Jugendarbeiter Mathias Brühwiler hat in seinen zehn Jahren für Ajuga einen grossen Bekanntheitsgrad erreicht und ein effizientes Netzwerk aufgebaut. (zvg)

wurde und aus welchem bis heute nicht weniger als neun Bandprojekte aus Nürensdorf und Brütten entstanden sind. Verschiedene Konzerte, zuletzt bei der Eröffnung des neuen «Bären»-Zentrums und die Produktion einer eigenen CD zählen zu den bisher realisierten Erfolgen. Brühwi-

ler konnte bei diesem Projekt auf sein Netzwerk in Nürensdorf zurückgreifen und junge erwachsene Musiker rekrutieren, die früher selber Besucher der Ajuga gewesen waren und ihr Know-how bereitwillig an die jüngere Generation weitergaben. Über die vergangenen zehn Jahre war es dem Jugendarbeiter möglich, zahlreiche junge Nürensdorfer auf ihrem Weg langfristig zu begleiten und die Entwicklung ihrer teils spannenden Biografie zu verfolgen. Die erste Generation seiner Ajuga-Besucher ist nun Mitte Zwanzig und mit vielen von Ihnen ist Brühwiler – als Kontaktperson für Vereine, als Musiker bei den Ajugastars, als Designer für Flyer und Plakate oder ehrenamtliche Mitarbeitende bei der Jugendarbeit – noch immer in Kontakt. Kontakt Mathias Brühwiler: E-Mail: mathias.bruehwiler@plattformglattal.ch, Telefon 079 758 74 25, Facebook Ajugastars TheProject.

Informationsanlass Flughafenabstimmung Am 27. November 2011 kann das Zürcher Stimmvolk über einen Ausbaustopp der Pisten abstimmen. • Was würde ein Pistenausbau für Nürensdorf bedeuten? Mehr Lärm? • Was würde dies kosten und wer bezahlt einen weiteren Ausbau? • Schafft ein Pistenausbau neue Arbeitsplätze? Der Gemeinderat Nürensdorf und der Verein Bürgerprotest Fluglärm Ost laden Sie ein, sich aus erster Hand über diese Fragen aufklären zu lassen und über die Eckwerte der Flughafenabstimmung vom 27. November 2011. Ebnetsaal, 8309 Nürensdorf Mittwoch, 12. Oktober um 20 bis ca. 21.30 Uhr Einführung: Wieso schon wieder eine Abstimmung? Franz Brunner, Gemeindepräsident Was bedeutet diese Abstimmung für Nürensdorf? Ralph Weidenmann, BFO Diskussion Wir freuen uns auf Ihre rege Beteiligung und eine angeregte Diskussion.

Gemeindeverwaltung Nürensdorf


Nürensdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Voranschlag 2012 Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2012 zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Dieser rechnet in der Laufenden Rechnung bei einem Aufwand von Fr. 31 339 400 und einem Ertrag von Fr. 30 649 900 mit einem Aufwandüberschuss zu Lasten des Eigenkapitals von 689 500 Franken. Die Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens plant Nettoinvestitionen im Umfange vom Fr. 3 906 000. Die Investitionen im Finanzvermögen zeigen einen Nettoerlös von 5,5 Millionen Franken. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, auf Grund des erneut hohen Investitionsvolumens sowie dem erwarteten Buchgewinn aus dem Verkauf von Gemeindegrundstücken zusätzliche Abschreibungen im

Umfang von 5 Millionen zu tätigen. Der Gemeinderat beabsichtigt damit, die einmaligen Sondererträge vollständig für zusätzliche Abschreibungen einzusetzen. Der Steuerfuss der Gemeinde soll bei 92 Prozent stabil bleiben. Die Details zum Voranschlag 2012 können wie immer der Broschüre entnommen werden, welche rechtzeitig vor der Gemeindeversammlung (23. November) in alle Haushaltungen zugestellt wird.

Genehmigung Tarifordnung Der Gemeinderat hat die Tarifordnung für die Pflegewohnungen im Zentrum Bären, welche ab 1. Oktober 2011 in Betrieb gehen, genehmigt.

Die Tarifordnung entspricht den in den übrigen Pflegezentren des KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit gültigen Tarifen, das heisst es gelten für die Anwendung der Tarifpositionen jeweils dieselben Regeln wie für das Krankenheim Bächli.

90 114.95 Minderkosten von Fr. 14 885.05 entstanden.

Wasserversorgung Die Bauabrechnung über die Sanierung des Reservoirs Chapf (Brütten) schliesst mit Gesamtkosten von Fr. 325 077.95. Der Kostenanteil zu Lasten der Gemeinde Nürensdorf beträgt Fr.120 994. Der Gemeinderat genehmigte die Abrechnung, welche gegenüber dem bewilligten Kredit um Fr. 18 576 günstiger ausgefallen ist.

Strassen Der Gemeinderat genehmigte die Bauabrechnung für die Beleuchtung des Fussweges Ebnetstrasse, Teilstück Hakberg bis Rebweg. Gegenüber dem bewilligten Kredit sind bei Gesamtaufwendungen von Fr.

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Dorf-Blitz

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Nürensdorf

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Ortsmuseum: Ausstellung «Schule im Wandel der Zeit»

Einst wurde im Wohnzimmer unterrichtet Zusammengepfercht

«Schule im Wandel der Zeit» hiess eine Ausstellung im Ortsmuseum Nürensdorf, welche Ende August Vernissage feierte. Die Mitglieder der ortsgeschichtlichen Kommission haben zahlreiche Dokumente, Fotos und Gegenstände zusammengetragen, die zeigen, wie vor über 100 Jahren Schule gehalten und unter welchen Bedingungen damals unterrichtet wurde. von Reto Hoffmann Die Vernissage-Gäste blieben bereits im schmalen Eingangskorridor des Ortsmuseums stecken. Denn: Auf den zahlreichen Klassenfotos, welche dort aufgehängt waren, erblickten sie ehemalige Klassenkameraden aus früherer Zeit und gerieten ins Schwärmen. «Weisch no?», war einer der meistgehörten Satzanfänge an diesem Morgen.

«Weisch no?»: Viele der Besucherinnen und Besucher erblickten auf den zahlreichen Klassenfotos ehemalige Schulkameraden. (Bilder: Reto Hoffmann)

Fehlende Schulräume

Mädchen zusammengepfercht in der überheizten Stube sassen, um zu Lesen, zu Schreiben, zu Singen oder zu Beten (damals offizielles Schulfach). Rechnen war nur den Begabten vorbehalten.

Im ersten Stock des Museums sitzt mitten im Raum eine Puppe eines Schulmeisters mit Brille, Stirnglatze und gestrengem Gesichtsausdruck an einem Tisch. Darauf Schulhefte, eine Schiefertafel und Pausenäpfel. Es ist sein Stubentisch, der symbolisieren soll, dass wegen fehlender Schulräume die Kinder früher bei den Lehrern zuhause im Wohnzimmer unterrichtet wurden. Wie beispielsweise bei Lehrer Jakob Leimbacher in Oberwil, bei dem zeitweise 65 Buben und

In den Glasvitrinen sind Schulmaterialien der damaligen Zeit zu sehen. Schulhefte, Stifte und auch die bekannten Schulranzen aus Fell. Ein besonders rares Stück ist ein Thek aus Holz. «Viele dieser Gegenstände hatten wir bereits in unserem Fundus. Zahlreiche Gegenstände haben wir aber auch im Dorf zusammengesucht oder von ehemaligen Lehrern erhalten», erzählt Ruth Meyer, Präsidentin der ortsgeschichtlichen Kommission.

Probesitzen: Die beiden Zweitklässlerinnen Gloria Casella (l.) und Corinna Peter drücken die historische Schulbank.

Schwierige Schulzeit «Eigentlich wollten wir auch Erlebnisberichte von damaligen Schülerinnen und Schülern dokumentieren, doch leider liess sich niemand finden, der über seine Schulzeit reden wollte», sagt Meyer weiter. Viele hätten wohl eine nicht einfache Schulzeit gehabt, berichtet die Kommissionspräsidentin, welche sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigt. Viele Leute würden nur ungern auf diese oft schwierige Lebensphase zurückblicken. Sie selber sei jedoch immer gerne zur Schule gegangen und sei fleissig gewesen, erinnert sie sich. Das sei auch von ihr erwartet worden, als Tochter eines Schulpflegers, meint Ruth Meyer mit einem Schmunzeln.

Der Dachstock des Ortsmuseums (er wurde in diesem Sommer zu einem weiteren Ausstellungsraum ausgebaut), ist als Schulzimmer hergerichtet. Eine enge hölzerne Schulbank zeigt, wie die Schüler zusammengepfercht sitzen mussten. In der Ecke ist ein Lehrer am Stehpult zu sehen, in weissem Hemd und dunklem Gilet. So wie man sich ein Schulmeister der damaligen Zeit vorstellt. Der Bambusstab in der Hand war zum Zeigen an Wandtafel oder Landkarte gedacht, oft aber auch als gefürchtetes Instrument missbraucht, um unartige Schüler zu züchtigen. Schön hergerichtet ist der Tisch mit den Utensilien des Hauswirtschaftsunterrichts. Eine rostige Raffel und ein Wallholz erinnert an den Kochunterricht und eine alte Nähmaschine an die «Handsgi».

Dauerausstellung Schule Nach Beendigung der bis vor zwei Wochen durchgeführten Sonderausstellung soll der neu ausgebaute Dachstock permanent dem Thema Schule gewidmet und durch weitere Sammelstücken ergänzt werden. So soll der Lausbub, welcher das Einladungsplakat der Ausstellung zierte, einst als lebensgrosse Nachbildung die Schulbank drü cken.

«Handsgi» damals: Auf diesem Tisch ist zu sehen, mit welchen Hilfsmitteln einst der Hauswirtschaftsunterricht erteilt wurde.


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Verhaltener Start an der dreitägigen «Dorf-Chilbi»

Zwischen Stilleben und Rambazamba Am Samstag startete die alljährliche «Chilbi» ruhig und beschaulich. Die regionalen Produkte wurden am Morgen anfänglich zaghaft verkauft. Gegen Abend jedoch brachte die Guggenmusik Kookaburra mit ihren Klängen Bewegung in die Besucherscharen und bis am Montagabend waren zahlreiche gesellige Runden anzutreffen. von Susanne Beck Am Samstagmorgen wurden Obst, Wein, Zöpfe, Brot, Honig, um nur einige Lebensmittel zu nennen, die in der Umgebung gewachsen oder hergestellt werden, auf dem Chilbiareal verkauft. Der Streichelzoo wurde auch von einigen kleineren Kindern besucht und ein scheuer Kontakt zu den vorwitzigen Ziegen aufgebaut. Märchenhaft ruhige Stimmung herrschte auf dem Chilbiplatz. Die heissen Nachmittagstemperaturen liessen die Besucherinnen und Besucher erst gegen Abend zu geselligen Runden zusammenfinden. Mit der Guggenmusik Kookaburra kam dann richtig Bewegung in die Abendstimmung, an der auch der einsetzende Regen nichts anhaben konnte. Die Abwechslungen hielten in jeder Hinsicht die ganzen drei Tage an; spon-

Nostalgische Karussellfahrt. (Bilder: Susanne Beck)

tane und flexible Entscheide waren gefragt, wie man die Zeit zusammen verbringen mochte.

pers», der Steelband «Pantaloni» oder auch das Handharmonikaorchester aus Kloten hören.

Hoch hinaus

Üblicher Montagsabschluss

Das Karussell bot für die Kleinsten eine seit Jahrzehnten beliebte Abwechslung. Die grösseren Kinder erfreuten sich an der Schiffsschaukel, am Harassen stapeln, das von der Meitlipfadi durchgeführt und betreut wurde, und am AltbachSkiclub-Kletterbaum. So konnten die Kletterer für einmal ab hoch oben über dem Platz die Menschen beobachten sowie die verschiedenen Musikklänge der Westernbar, der Dixieband «Bauchnuschti Stom-

Ballone bringen Kinderaugen immer wieder zum Leuchten.

Am Neuzuzüger- und Jungbürgeranlass, welcher wie immer am Montag der Dorf-Chilbi seinen Platz hat, begrüsste Gemeindepräsident Franz Brunner die geladenen Gäste. Nach dem Wettbewerb für die Jungbürger wurden Verpflegungsgutscheine verteilt. So konnte der Abend in gemütlicher Runde bei der vielfältigen Auswahl an Speisen und Getränken beendet werden. 

Barfuss am Kletterbaum.

Der Streichelzoo war Attraktion für die kleinen Besucher.


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Baukommission ist wieder vollständig Am ersten Septemberwochenende war schweizweit Abstimmungstermin. In Nürensdorf hat unter anderem auch die Ersatzwahl in die Baukommission stattgefunden. Nicht unerwartet setzte sich dabei der durch die SVP unterstützte Kandidat Roman Roger gegen den unabhängig kandidierenden Beat Habegger durch. Roman Roger erreichte 322 Stimmen, während Beat Habegger 19 Stimmen auf sich vereinigte. Mit der Wahl von Roger als Nachfolger für den im Januar unerwartet verstorbenen Daniel Jost ist die Baukommission nun wieder vollständig. (sr)

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Nürensdorf

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Die Schwanenfamilie muss sich trennen

Der Leserbrief im letzten Dorf-Blitz von Willi Schweizer, «Natur pur vor der Haustüre», hat auch die Redaktion «gwundrig» gemacht. Ein Besuch beim Weiher unterhalb des Golfclubs Breitenloo im Weiler Kleinhaus Nürensdorf wurde von Martin Küng arrangiert, der dem schwarzen Schwanenpaar das Nisten ermöglicht hatte. Die fünf jungen Schwäne

werden gemäss Ausführungen ihres Besitzers Alexander Morf an verschiedene Plätze umgesiedelt. Denn die aus Neuseeland stammenden und auch in Australien heimischen Trauerschwäne nisten dreimal im Jahr; das Schwanen-Paar aus Nürensdorf hat dies (noch) nicht verlernt. So wird vor Ort demnächst abermals ein neuer Wurf von Schwä-

nen ausgebrütet werden. Einen Teil der Schwanenkinder konnte Alexander Morf bereits platzieren, für andere sucht er aber noch Interessenten mit einer geeigneten Infrastruktur, sprich Teich, in dem sich die Schwäne tummeln können. Allfällige Interessenten können sich unter Telefon 079 451 66 57 direkt bei Alexander Morf melden. (re)

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Einmal mehr dürfen sich die Mitglieder des Armbrustschützenvereins Nürensdorf (ASV) und natürlich insbesondere die Juniorentrainer über die Leistungen ihres Nachwuchses freuen. Mit einem rasanten letzten Durchgang am Final von Mitte Sep-

tember in Embrach haben Angelina und Marcelina Häringer, Martin Raschle, Pascal Schmid und Tobias Schneiter (im Bild mit eine Ersatzschützen) dank unglaublicher Aufholjagd den kantonalen Wettkampf für sich entschieden. Mit 922 Punk-

ten haben die Jugendlichen des ASV Nürensdorfer an der diesjährigen Nachwuchs-Gruppenmeisterschaft den begehrten Podestplatz geschafft. Auf dem Foto die Siegergruppe aus Nürensdorf mit Nachwuchsleiterin Beatrice Häringer. (zvg/e)


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Geschenk an die Leserschaft zum 15-Jahr-Jubiläum

Der Dorf-Blitz mit neuem Webauftritt Im Oktober feiert der Dorf-Blitz sein 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass offeriert die DorfBlitz-Redaktion ihrer Leserschaft einen komplett neu gestalteten Internetauftritt. Neu kann der Dorf-Blitz ab der Folgewoche seines Erscheinens auf www.dorfblitz.ch zusätzlich als elektronische Komplettversion zum Blättern genutzt werden.

anzupassen und zu modernisieren. Mit der Umsetzung der Neuerungen mit Mehrwert für die interessierte Leserschaft – und ebenso die Inseratekunden – wurde Redaktionsmitglied und gleichzeitiger DB-Webredaktor Reto Hoffmann beauftragt.

Was ist neu?

von Reto Hoffmann Monat für Monat erscheint der DorfBlitz als unabhängige Monatszeitung und wird in sämtliche Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf gratis verteilt. Und das nun schon seit 15 Jahren. Als Initiant und erster Chefredaktor lancierte 1996 der ortsansässige Journalist Raoul Schwinnen das neue Mitteilungsblatt. Die erste Ausgabe erschien am 12. Oktober. Damals noch unter dem Titel «Nueri-Blitz» und mit redaktionellem Schwerpunkt vor allem in der Gemeinde Nürensdorf.

Die Startseite des neuen «Dorf-Blitz»-Internetauftritts. (Screenshot)

Doch schon bald zeigte auch Bassersdorf Interesse an der neuen, attraktiv gemachten Monatszeitung. Ab Januar 1999 wurde das Berichterstattungsgebiet deshalb nach Bassersdorf aus-

www.dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Wir suchen neue

Redaktionsmitglieder Wollten Sie schon lange Journalist/in werden? Ist Reporter Ihr Kindheitstraum? Beim Dorf-Blitz (www.dorfblitz.ch) bietet sich die optimale Gelegenheit dazu. Bei uns können Sie weiterhin in Ihrem Beruf arbeiten und/oder Ihrem aktuellen Studium nachgehen und trotzdem Erfahrungen in der Medienwelt sammeln. Der Dorf-Blitz ist eine monatlich erscheinende Gratiszeitung mit Berichterstattungen aus den Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Sie entscheiden selbst, wieviel Zeit Sie investieren wollen. Journalistische Erfahrung ist nicht notwendig. Wir erwarten: – ein reges Interesse am Journalismus – die Lust, mit Schreibblock und Kamera unterwegs zu sein – die Bereitschaft, regelmässig an den monatlichen Sitzungen (abends in Bassersdorf) teilzunehmen – Umgang mit Computer sowie Digitalkamera Wir bieten: – ein überdurchschnittlich motiviertes und engagiertes Team – ein professionelles Umfeld (wir offerieren ein Coaching) – die Chance, in den Journalismus einzusteigen – eine hohe Selbständigkeit und die Möglichkeit, den Aufwand selbst zu bestimmen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich bitte per Telefon oder E-Mail bei Redaktionsleiterin Susanne Reichling auf 079 258 55 79 oder susanne.reichling@dorfblitz.ch; wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme.

geweitet und der «Nueri Blitz» in «Dorf-Blitz» umbenannt. Seit Januar 2005 schliesslich wird auch die Einwohnerschaft von Brütten jeden Monat mit der unabhängigen Monatszeitung bedient; sie löste die damalige «d‘Sichle» ab. Seit August 2008 leitet Susanne Reichling die Geschicke der Dorf-Blitz-Redaktion.

Internetauftritt seit 2000 Seit bereits mehr als elf Jahren ist der Dorf-Blitz auch mit eigenem Internetauftritt präsent. Der damalige Redaktor Thomas Iseli hatte die erste Homepage gestaltet und am 1. Januar 2000 aufgeschaltet. Ein Jahr später wurde die Homepage komplett überarbeitet und dank neuer Internettechnologie noch funktioneller. Seither sind die wichtigsten Artikel als PDFs verfügbar und auch der beliebte Veranstaltungskalender und die Notarztliste sind jederzeit online abrufbar.

Auf der Homepage sind – wie bisher gewohnt – die wichtigsten Artikel der aktuellen Dorf-Blitz-Ausgabe aufgeschaltet, nun aber mit übersichtlicherer und mit Bildern angereicherter Präsentation. Neu auf der Startseite zu finden ist ein Link zur lokalen Wetterstation von www. wetter-bassersdorf.ch sowie der Zugang zur kompletten Online-Version des DorfBlitz. Die aktuelle Ausgabe ist (inklusive Inserateseiten) künftig jeweils in der Folgewoche nach Erscheinen der gedruckten Ausgabe im Internet verfügbar. Eine Bildergalerie, ein Gästebuch und ein Online-Kontaktformular ergänzen das neue Angebot. Auch der Link zu einer eigenen Facebook-Seite wurde eingebaut. Die drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf sind neu direkt verlinkt und deren Daten sowie aktuelle Informationen somit umgehend zu finden. Eine eingebaute Google-Map schliesslich zeigt das geografische Einzugsgebiet. Wie gefällt Ihnen der neue Dorf-BlitzWebauftritt? Die Redaktion freut sich auf Rückmeldungen und wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spass beim Surfen auf www.dorfblitz.ch. 

REPORTERTELEFON

Kostenloser Mehrwert Mit dem Aufkommen der Nachrichtenportale und der immer stärkeren Nutzung der Social Media-Plattformen hat der Vorstand des Vereins Dorf-Blitz im Hinblick auf das 15-JahrJubiläum im Oktober 2011 entschieden, die Dorf-Blitz-Webseite den zeitgemässen Nutzungsgewohnheiten

Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden? Dann rufen Sie uns bitte an:

079 258 55 79


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Dorf-Blitz

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Sieben Personen aus dem Dorf-Blitz-Gebiet kandidieren für den Nationalrat

Echte Wahlchancen hat nur einer der Kandidaten Zweimal BDP und je einmal FDP, EDU, EVP, SD und SVP, stehen den Wählern zur Verfügung, die eine in Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf

wohnhafte Kandidatin oder einen Kandidaten nach Bern schicken wollen. Bei den nachfolgenden Porträts ist der Christian Dunkel (BDP) nicht

dabei. Der 58-jährige Unternehmer aus Nürensdorf verzichtet, da er sich als reinen Listenfüller sieht und lediglich aus Sympathie und zur Unter-

stützung auf der Wahlliste seiner Partei steht.

Umfrage: Christian Weiss

Helen Freiermuth, FDP, Bassersdorf/Yantai (China) Die Freisinnige Helen Freiermuth kandidiert als Auslandschweizerin für den Nationalrat. Sie ist zur Zeit in Yantai in China wohnhaft, hat aber nach eigener Aussage immer noch eine enge Bindung zu ihrer ehemaligen Wohngemeinde Bassersdorf, wo sie von 1981 bis 1990 wohnhaft war, von 1986 bis 1990 in der Schulpflege sass und dort die Kindergartenkommission präsidierte. Zudem ist sie immer noch Mitglied der FDP Bassersdorf. Die ExilBassersdorferin hat in den vergangenen 16 Jahren, in denen sie in China, den USA und Kanada gelebt hat, die

Schweizer Politik weiter mitverfolgt. Sie ist durch ihre Arbeit beim Vorstand der FDP International nach eigenen Aussagen eng damit vertraut. Ihre Wahl in den Nationalrat stuft sie als eher unwahrscheinlich ein. Sie steht auf dem 20. Listenplatz einer Partei, die zuletzt noch vier Zürcher Vertreter nach Bern schickte. Würde sie trotz dieser wenig hoffnungsreichen Ausgangslage in den Nationalrat gewählt, möchte sich die 53 Jahre alte Diplom-Kauffrau für einen hohen Lebensstandard, eine gute Beschäftigungslage sowie eine starke Wirtschaft einsetzen. Dies möchte

sie erreichen, indem sie sich für eine exzellente Ausbildung auf allen Stufen stark macht und mithilft, die Schweizer Wirtschaft auf die «Märkte der Zukunft» wie Asien und Südamerika auszurichten. Zudem möchte sie die Rolle der Schweiz in internationalen Organisationen stärken. Freiermuth sieht sich sowohl in gesellschaftlichen wie auch in wirtschaftlichen Fragen als Liberale im Sinne der FDP. Ein besonderes Bedürfnis ist ihr eine sparsame Finanzpolitik, ein möglichst unbürokratischer Rechtsstaat und eine aussenpolitische Öffnung.

Thomas Lamprecht, EDU, Bassersdorf Der 45-jährige Schreinermeister Thomas Lamprecht ist verheiratet und lebt seit Geburt in Bassersdorf. Er war einige Zeit Mitglied der Bassersdorfer Baukommission. Sich selbst räumt Lamprecht, der auf dem Listenplatz 27 der EDU figuriert, keine Wahlchancen ein. Er will aber seine Partei unterstützen, damit nach den nächsten Wahlen wieder ein Zürcher EDU-Vertreter im Nationalrat sitzt, was zuletzt von 2003 bis 2007 mit Markus Wäfler der Fall war. Lamprecht selber vertritt die Ansicht, dass christliche Wertmassstäbe wieder vermehrt gefördert und die Familie gestärkt werden

soll. Überdies will der Kleinunternehmer mit eigener Schreinerei wieder mehr Eigenverantwortung für die Bürger. Der Staat soll zudem eine gesunde Finanzpolitik mit niedrigen Gebühren und Abgaben betreiben. Lamprecht stellt sich hinter die Werte und Positionen seiner Partei, die dem christlichen Glauben grosse Bedeutung beimisst und die Ehrfurcht vor Gott als ein zentrales Element ihrer Politik sieht. Im Nationalrat gehört der zurzeit einzige Vertreter der EDU, Andreas Brönnimann, der SVPFraktion an. Wie die SVP steht die EDU einer europäischen Integration sowie

einer ungehemmten Migration sowie dem Islam sehr kritisch gegenüber, weshalb auch die EDU in der Vergangenheit die Ausschaffungsinitiative und die Minarettinitiative unterstützt und die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien bekämpft hat. Ihre betont bibeltreue Haltung zeigt sich in der Unterstützung der eidgenössischen Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache», welche verhindern will, dass der Schwangerschaftsabbruch weiterhin von der Grundversicherung der Krankenkassen übernommen wird.

Jürg Stahel, BDP, Nürensdorf BDP-Kandidat Jürg Stahel wohnt seit März 2010 in Breite. Der bald 45-Jährige ist verheiratet und arbeitet bereits seit 1989 als Disponent und Kalkulator bei der Paul Larcher AG in Lufingen. Laut Stahel hat ihn seine Schwester Rosmarie Quadranti-Stahel, die ebenfalls für den Nationalrat kandidiert, dazu motiviert, für die noch junge Partei zu kandidieren. Da er lediglich auf Platz 26 seiner Partei fungiert, sieht er seine Wahlchancen eher als gering an. Doch wichtiger ist für den Neu-Breitener sowieso die Unterstützung seiner Partei. «Frag nicht, was deine Partei für dich tun kann,

sondern frage, was du für deine Partei tun kannst», sagt Stahel in Anlehnung an ein Zitat von John F. Kennedy. Er sieht sich als mehr oder weniger linientreues Mitglied seiner Partei. Die BDP selbst bezeichnet Stahel als Partei der Mitte, die fair in der Sache politisiert. Würde es Stahel tatsächlich doch gelingen, nach Bern gewählt zu werden, würde er sich dort «lösungs- und konsensorientiert den Sachgeschäften annehmen.» Um die Interessen des Zürcher Volkes im Nationalrat möglichst gut vertreten zu können, will er dafür sorgen, dass «die Züri-Schnorre nicht polemisiert, sondern

anpackt und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird.» Im weiteren will Stahel auch die Bedürfnisse der weniger begüterten Kantone ernst nehmen. Er will auch dafür sorgen, dass der Kanton Zürich nicht allein zur Lösung von Problemen beitragen muss. Bisher hat der Disponent noch kein politisches Amt bekleidet, bezeichnet sich aber als seit langem politikinteressiert. In seiner Unerfahrenheit auf der politischen Bühne sieht er nicht nur Nachteile: «Mit unverbrauchten Augen wird eventuell auch rascher ein blinder Fleck sichtbar.»


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Nationalsratswahlen 2011 Jürg Stahl, SVP, Brütten Jürg Stahl ist der einzige Kandidat aus der Dorf-Blitz-Region, der schon einen Sitz im Nationalrat inne hat. Beruflich ist der gelernte Drogist inzwischen Mitglied der Direktion der Groupe Mutuel Versicherungen. Mit dem Listenplatz 10 bei der wählerstärksten Partei, die zuletzt zwölf Zürcher Vertreter in die Bundeshauptstadt schickte, sind seine Wahlchancen gut. «Wahlen haben aber immer eigene Gesetze. Es muss erst gemacht sein», gibt sich Stahl zurückhaltend. Würde er wieder gewählt, würde sich der Brüttener weiterhin für seine Kernthemen Gesundheit, Bildung und Sport stark machen. Insbesondere

eine starke Berufslehre ist dem SVPMann ein wichtiges Anliegen, da er in ihr einen nötigen Wettbewerbsvorteil für unsere Volkswirtschaft sieht. Was seine gesellschaftspolitische Ausrichtung angeht, sieht sich Stahl als konservativ und weltoffen zugleich. Das langjährige Mitglied des Grossen Gemeinderates (Stadtparlament) in Winterthur hält Schweizer Werte und Tugenden hoch und ist der Überzeugung, «dass die Familie als wichtigste und kleinste Zelle das Prägendste für ein eigenständiges Leben ist.» Als Vertreter des Kantons Zürich in Bern erachtet es Stahl als

wichtig, dass Zürich selbstsicher, aber nicht arrogant auftritt. Der Brüttener ist damit einverstanden, dass finanzstärkere Kantone den schwächeren helfen, doch hat die Hilfe seiner Ansicht nach Grenzen, und die strukturschwachen Kantone dürfen nicht zu sehr bevorzugt werden. «Es kann nicht sein, dass der Kanton Zürich für seine Verkehrsinfrastruktur selber aufkommen und die täglichen Engpässe im Strassenund Schienenverkehr erdulden muss, während der Bund Luxusstrassen in der Peripherie bezahlt», so Stahl, der für einen massvollen Umgang mit den Bundesmitteln kämpfen will.

Edgar Urech, EVP, Nürensdorf Der Nürensdorfer Edgar Urech sieht sich als klassischen Mittepolitiker, dessen politische Haltung weitgehend mit seiner Partei übereinstimmt. In Wirtschaftsfragen steht er nach eigenen Angaben aber deutlicher auf der Seite der Wirtschaft als seine Parteikollegen. Der 47-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist seit 20 Jahren im Bankwesen tätig. Urech stuft seine Wahlchancen als gering ein. Er steht auf der Liste der EVP erst an 29. Stelle, wobei seine Partei bei den letzten Wahlen lediglich einen Vertreter aus dem Kanton Zürich nach Bern entsenden konnte. Die Hauptmotivation in Urechs Kandidatur

liegt denn vor allem darin, die EVP in ihrem Wahlkampf zu unterstützen. Weiter will er seinen Bekanntheitsgrad steigern. «Schwerpunkt meiner politischen Arbeit bleiben aber die Gemeinde und der Kanton», sagt Urech, der von 1994 bis 2010 Mitglied der Sozialbehörde Nürensdorf war und von 2006 bis 2010 als Vizepräsident in der Jugendkommission der Gemeinde sass. Sollte der Nürensdorfer wider erwarten den Sprung nach Bern trotzdem schaffen, würde er sich für die Weiterführung der bilateralen Verträge und den Schuldenabbau stark machen. Zudem möchte Urech eine glaubwürdige

Sicherheitspolitik mit einer starken Armee. Die Interessen des Kantons Zürich möchte er dadurch wahrnehmen, dass er in Abstimmungen die Bedürfnisse des öffentlichen Verkehrs und des Wirtschaftsstandorts unterstützt. Bei Parlamentariern aus anderen Kantonen möchte er im persönlichen Gespräch auf die Bedeutung des Kantons Zürich hinweisen. Dennoch will Urech auch ein offenes Ohr für die Anliegen anderer Kantone haben. Er weist aber darauf hin, dass der neue Finanzausgleich die Bedürfnisse strukturschwacher Kantone gut abdeckt.

Robert Wenger, SD, Bassersdorf Robert Wenger ist 66-jährig, verheiratet und Vater dreier erwachsener Kinder und führt in Bassersdorf den Malerbetrieb «Fadegrade Maler». Wenger sass von 1998 bis 1999 bereits einmal im Kantonsrat. Die Wahlchancen für den Nationalrat stuft er als gering ein. Der Schweizer Demokrat bezeichnet sich selbst als Fan von James Schwarzenbach, der in den 1970er-Jahren mit der Nationalen Aktion die so genannte Schwarzenbach-Initiative lancierte, die eine Beschränkung des Ausländeranteils in der Schweiz auf zehn Prozent vorsah. Der vergleichsweise hohe Ausländeranteil der Schweiz ist denn auch ein Kernthema in

WengerspolitischenAnliegen.Erbefürwortet sowohl die Ausschaffungsinitiative und auch steht er der Personenfreizügigkeit entschieden ablehnend gegenüber. Die Personenfreizügigkeit sieht Wenger als grossen Nachteil für die heimischen Kleingewerbler. Der Maler sieht eine Konkurrenz auf sich zukommen, die nicht mit gleich langen Spiessen auf dem schweizerischen Markt unterwegs ist: «Wir haben hier viel höhere Lebenshaltungskosten, deshalb kann ich nie zu den niedrigen Preisen offerieren wie ein Maler, der sein Geschäft auf der anderen Seite der Grenze hat.» Auch

wenn Wenger der Zuwanderung in die Schweiz sehr skeptisch gegenüber steht, möchte er betonen, dass er Ausländer nicht per se ablehnt: «Wenn sich jemand gut integriert, dann soll er auch hier leben dürfen.» Ein weiteres Anliegen ist Wenger der Umweltschutz: Er befürwortet den Ausstieg aus der Kernenergie und sieht insbesondere bei der Wasserkraft noch Potenzial. Umweltbewusstes Verhalten will er aber auch beim Einzelnen einfordern und dabei mit gutem Beispiel vorangehen: «Auch wenn ich bei der Arbeit auf ein Auto angewiesen bin: In der Freizeit nehme ich den Zug.»


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Unter uns

Dorf-Blitz

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Bild des Monats

Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Alfred Hader aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ich bin seit vielen Jahren ein Aviatik-Fan und fotografiere bereits seit vier Jahrzehnten immer wieder Flugzeuge und bin selbst oft am Flughafen Kloten. Mich freut es, dass es in letzter Zeit zum Glück etwas ruhiger geworden ist seitens der Fluglärm-Gegner und dass sich anscheinend doch einige Leute auch damit abgefunden haben, dass es in der Nähe eines internationalen Flughafens halt eben auch der dazugehörige Lärm entsteht. Schliesslich bietet die Nähe zum Flughafen ja eine Vielzahl von Vorteilen. Was hat Sie geärgert? Beim Projekt der neuen Dorfkerngestaltung von Bassersdorf stören mich vor allem zwei Dinge ganz besonders: Einerseits, dass diesem Vorhaben einige Leute nur zugestimmt haben, weil sie dachten, dass sonst die Migros-Filiale nicht vergrössert würde, was ja tatsächlich schon lange nötig ist. Im Weiteren ärgert mich dieses geplante Wasserbecken, das doch keinen wirklichen Zweck erfüllt und somit nur eine Energie- und RessourcenVerschleuderung darstellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Wasserkanal zu einem schöneren Dorfbild beitragen soll. Viele Projekte der Gemeinde sollte man wirklich hinterfragen, so auch die Verbreiterung des Radweges nach Baltenswil, war der bisherige meiner Ansicht nach doch völlig ausreichend. (mp)

Hanspeter Menzi, Landwirt und Weinbauer aus Nürensdorf, freut sich über eine ertragreiche Traubenernte. Im einzigen grossen Rebberg der Dorf-Blitz-Region bewirtschaftet er 115 Aren Reben der Sorten Garanoir, Blauburgunder und Riesling x Sylvaner. Rund 14 Tage früher als üblich haben Menzi und seine gut 20 Helferinnen und Helfer (im Bild) mit der «Wümmet» begonnen, geerntet werden gegen zwölf Tonnen Trauben. Sowohl bei den weissen wie auch bei den roten Trauben wurden sehr hohe Oechslegrade gemessen. Die Vinifizierung erfolgt bei der Kelterei Kümin in Freienbach SZ, der Verkauf ab Hof startet im nächsten Sommer. (re)

Nationaler Spitex-Tag

Tag der offenen Tür im Breitipark Der siebte nationale Spitex-Tag ersten Samstag im September stand unter dem Motto «Sie pflegen. Wir helfen». Dem Spitex-Zentrum Bassersdorf-NürensdorfBrütten bot er Gelegenheit, die Türen des neu bezogenen Standortes in Bassersdorf zu öffnen.

sammenlaufen. Man erhielt Einblick ins Ambulatorium, in dem ambulante Pflege angeboten wird und in die Räumlichkeit der Mütter- und Väterberatung, die ebenfalls hier eingemietet ist.

Seit gut drei Monaten befindet sich das Spitex-Zentrum Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten an der Bassersdorfer Breitistrasse 38 im Breitipark gegenüber dem Altersheim.

War ein Rundgang beendet, konnten sich die Gäste in der Cafeteria

Wettbewerb

Breites Angebot Die Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, Einblick in den Betrieb zu erhalten und sich vorzustellen, wie sich die Spitex-Mitarbeiterinnen an einem normalen Arbeitstag für Pflege- und Hauswirtschaftseinsätze vorbereiten. Zu sehen waren am neuen Spitex-Domizil auch die vielerlei Hilfsmittel, die zur Miete oder zum Verkauf angeboten werden und wo im Sekretariat die Fäden zu-

Gemütliches Beisammensein. (zvg)

an einem Wettbewerb beteiligen. Bei Kaffee und Süssigkeiten liessen sich die Antworten auf die gar nicht so einfachen Fragen finden. Vertieftes Wissen über die Organisation Spitex war mittels Info-Plakaten und Prospekten herauszufinden; es galt zudem eine Anzahl Ballone im Spitex-Fahrzeug zu rätseln. (e)


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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2011 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Die Singgruppe Brütten probt den baldigen Auftritt

«Agnus Dei» und ein verlorener Tenor Mit vollem Einsatz probt die Singgruppe Brütten für ihren Auftritt an der Gewerbeausstellung Brütten am 2. Oktober. Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht war dabei und versuchte sich als Tenor. Mit mulmigen Gefühlen betrete ich an einem kühlen Mittwochabend das Pfarrhaus Brütten. Ich stehe im Begriff, mich als Chorsänger zu versuchen, obwohl singen nun wirklich nicht eine meiner Stärken ist. Mir fehlt schlicht die Gabe, einen Ton auf Anhieb zu treffen und diesen dann zu halten.

Aller Anfang ist schwer

übungen. Wir dehnen unsere Gesichtsmuskeln, strecken uns nach allen Seiten und entspannen uns. Danach wird eingesungen. Die Chorleiterin singt verschiedenste Tonfolgen vor, die wir nachsingen sollen. Die restlichen Chormitglieder haben damit auch überhaupt kein Problem, nur ich scheitere bereits an den ersten Tönen. Meine Stimmbänder weigern sich, auch nur annähernd stimmige Laute von sich zu geben. Ich tausche verzweifelte Blicke mit Eva Rüegg.

Toggenburger Messe

Die freundliche Begrüssung durch die «Offiziellen» der Singgruppe lindert meine Nervosität etwas. Eva Rüegg, die Chorleiterin, drückt mir gleich ein Notenheft in die Hand und fragt nach meiner Stimmlage. Ich antworte mit «Tenor», obwohl ich keine Ahnung habe, ob ich das akustische Spektrum eines Tenors überhaupt abzudecken vermag. Dann weist mir Hans Baltensperger, der Präsident der Singgruppe, einen Platz im Stuhlhalbkreis zu und stellt mich den restlichen Chormitgliedern vor, die mir alle freundlich die Hand schütteln.

Nach dem Einsingen werden einzelne Lieder aus dem aktuellen Programm geübt, der «Toggenburger Messe» von Peter Roth. Wir beginnen mit «Lobet unsres Schöpfers Kraft». Zuerst wird nur gesummt. Jede Stimmlage übt einzeln, erst sind die Bassisten an der Reihe, dann die Sopranistinnen, die Altistinnen und schliesslich die Tenöre. Ich summe leise mit und versuche meine Stimme den anderen anzupassen. Anfangs liege ich kreuzfalsch, doch allmählich finde ich einzelne Töne und kann den Noten folgen.

Schliesslich eröffnet Eva Rüegg die Probe mit verschiedenen Lockerungs-

Wieder und wieder wird das Lied gesummt. Irgendwann kommt der Text

Die Altistinnen im Vordergrund singen die tiefere der beiden Frauenstimmen Alt und Sopran. (Bilder: Kevin Knecht)

dazu, und schliesslich singen alle zusammen. Manchmal habe ich immer noch Mühe, die richtige Tonlage zu finden, doch grösstenteils bin ich zufrieden. Gleichzeitig hoffe ich, dass mir mein Gehör keine Streiche spielt und das, was in meinen Ohren richtig klingt, auch richtig ist. Immer mehr verflechten sich die vier Stimmlagen zu einem Ganzen, das sanft und erhebend durch den Raum schwingt. Ich habe nun richtig Freude an der Sache, ich fühle mich als Teil des Chors, als Teil dieser schönen Musik, die da erklingt.

«Agnus Dei» Eva Rüegg feilt noch etwas an der Aussprache und der Betonung und ist dann irgendwann zufrieden. Wir gehen nun noch ein zweites, schwereres Lied an: «Agnus Dei». Zuerst gilt es, das Appenzellerdeutsch ins «Züridütsche» zu übersetzen, wobei manchmal Uneinigkeit darüber herrscht, wie gewisse Wörter denn nun in der hiesigen Mundart ausgesprochen werden. Dann wird auf dieselbe Art und Weise auch dieses Lied eingeübt. Da die Melodie nun komplizierter ist und einige sehr hohe Töne darunter sind, habe

ich wesentlich mehr Mühe als beim Vorherigen. Ich gebe jedoch mein Bestes und versuche, mich von den vielen falschen Tönen nicht entmutigen zu lassen.

Kirchenmusik bis Gospel Nach der Probe erzählt mir Hans Baltensperger noch einige Dinge über die Singgruppe Brütten, die in ihrer jetzigen Form erst seit Beginn dieses Jahres existiert. Vorher gab es in Brütten zwei Gesangsvereine: Den Singkreis Brütten und die Gospelgruppe Brütten. Aufgrund eines allmählichen Mitgliederschwundes wurden die beiden Vereine schliesslich zur Singgruppe Brütten zusammengelegt: «Wir sind nun 22 aktive Mitglieder und haben ein sehr breites, für den Zuhörer attraktives Repertoire, das von Kirchenmusik bis hin zu Gospel reicht», erklärt der 64-jährige Brüttener. Das nächste Mal tritt die Singgruppe am Festgottesdienst der Brüttener Gewerbeausstellung am 2. Oktober auf, unterstützt von fünf Instrumentalisten. «Danach werden wir vier bis fünf Mal im Jahr in Gottesdiensten der reformierten Kirche auftreten. Die reformierte Kirchengemeinde, welche unsere Singgruppe finanziert, soll schliesslich auch in den Genuss unserer Musik kommen!»

Kevin Knecht

Die drei Bassisten der Singgruppe Brütten bilden das gesangliche Fundament; rechts Singgruppe-Präsident Hans Baltensperger.


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Ornithologische Exkursion mit NBN

Unscheinbarer und anpassungsfähiger Spatz Barbara Würth und Marc Weiss, zwei begeisterte Hobbyornithologen, führten die Handvoll interessierter Teilnehmer durch die Umgebung von Nürensdorf. Auch den heimischen Vögeln schien es zu heiss zu sein; es liessen sich nur wenige blicken. Die von den beiden NBN-Referenten vermittelten Informationen liessen die Exkursionsteilnehmer jedoch zufrieden nach Hause gehen. von Susanne Beck

Die Verbreitung der Spatzen hat sich über den Mittelmeerraum beinahe über den ganzen Erdball ausgeweitet. Der Spatz ist sogar auf 4500 Metern in der Nähe des Himalayagebietes, und als Gegensatz im Death Valley, 86 Meter unter dem Meeresspiegel anzutreffen. In grossen Teilen von Südafrika und Südamerika konnte er die dort heimischen Vögel jedoch nicht vertreiben. Der unglaubliche Verbreitungsdrang und seine Anpassungsfähigkeit machen den quirligen unscheinbar aussehenden Gefiederten zur häufigsten Vogelart in unmittelbarer Nähe des Menschen. Europäische Auswanderer nahmen den Hausspatz teils aus sentimentalen Gründen mit, teils aber auch im da-

Anhand von Bildern erklärten Marc Weiss und Barbara Würth die Merkmale der heimischen Vögel. (Bilder: Susanne Beck)

maligen Irrglauben, mit ihm einen tüchtigen Schädlingsbekämpfer in der Landwirtschaft dabei zu haben.

Unscheinbar und laut Anhand von Bildern erläuterten die Referenten interessante Details über die gefiederten Tiere, auch Sperlinge genannt. Der Hausspatz hat eine rotbraune Kopfplatte mit grauem Scheitel, eine grosse Partie ist bei ihm über der Brust schwarz gefärbt. Beim Feldsperling sind beide Geschlechter gleich gefärbt, und im Gegensatz zum Hausspatz hat er keinen schwarzen Wangenfleck, dafür ist bei ihm das Kinn schwarz gefärbt. Insgesamt ist ein Feldsperling etwas kleiner als ein Haussperling, aber wenn der direkte Vergleich der Vögel fehlt, ist das etwas schwierig abzuschätzen. Und wie es oft in der ornithologischen Welt üblich ist, ist das Männchen farbenprächtiger im Gefieder. Die Vogelstimmen hatte Marc Weiss auf seinem

Smartphone aufgenommen. So konnten die verschiedensten Melodien und Rufe abgehört werden. Der Spatz hat sehr viele Elemente für seine Gesänge, seine Geselligkeit zeigt er auch in gemeinsamen Konzerten.

Dreckspatz «Sprichwörter und Redensarten um den Sperling gibt es einige», erklärte Barbara Würth. Der Ausdruck «Dreckspatz» passt auf diese Vogelart recht gut. Sein Nestbau ist recht chaotisch, obwohl er zwei bis drei Mal pro Jahr seinen Nachwuchs aufziehen muss. Es spielt beim Nestbau kaum eine Rolle, welche Materialen zusammen-

Raubvogel Anlässlich der samstäglichen Exkursion liess sich kaum ein Vogel durch die mitgebrachten Ferngläser erspähen. Als Ersatz dafür tanzten einige Schwalben hoch am Himmel und eine am Wellenflug erkennbare Bachstelze ihre Kapriolen. Nur gerade ganz kurz zeigten sich wenige Sperlinge, die sich dann aber gleich zu verstecken schienen. Fünf Minuten bevor sich die Gruppe auflöste, konnte ein Mäusebussard gut mit blossem Auge beobachtet werden, wie er am Himmel seine Kreise zog. 

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Die hohen Sommertemperaturen lockten am ersten Samstag im September nur wenige Personen an die Exkursion des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN). Zum Auftakt vermittelte Marc Weiss informative Details, die auf das eine oder andere Gesicht eine erstaunte Mimik zauberte.

getragen werden. Und wenn es «die Spatzen schon von den Dächern pfeifen», dann bedeutet dies, dass es kein Geheimnis mehr ist, sondern beinahe eine Tatsache. Genau so ist es auch mit der unerklärlichen Tatsache, dass der Bestand dieser Vogelart massiv zurückgegangen ist. Erst war man von der Verbreitung der Spatzen mehr als nur begeistert. Wenige Jahrzehnte später schlug die Stimmung um, denn die sie richteten im Getreidebau erhebliche Schäden an. Die Population des Sperlings wurde daher energisch bekämpft. In den letzten Jahren haben die Bestände in Europa jedoch teilweise stark abgenommen, was Vogelschützer teilweise bereits Alarm schlagen lässt.

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Die Bibliotheken der Region rüsten für jetzige und künftige Kunden auf

Bibliotheken – Dynamik und Blick in die Zukunft Die Bibliotheken Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf haben ein aktuelles Medienangebot und Kenntnis der Vorlieben ihrer Nutzer. Man findet Belletristik-Highlights, aktuelle Filme, Kinder-, Jugend-, Sach- und Hörbücher bei kompetenter Beratung. Ein Einblick in diese Begegnungsorte und wie sie sich den Trends stellen.

passionierte Krimifans, Liebhaber anspruchsvoller Literatur, Klassik-Fans und Leser von Biographien und Sachbüchern. Ebenfalls in den Ausleihen sind Bilderbücher für noch nicht lesefähige Kleinkinder.

Zielgruppe junge Leser

von Sandra De Vito Die Zukunft ist in den Bibliotheken bereits angekommen. Annemarie Helfenberger, Leiterin der Bibliothek Nürensdorf, bringt es auf den Punkt: «Die Bibliothek ist kein Antiquariat.» In allen Bibliotheken zu finden sind die Klassiker der Literatur. Sie spielen in den übersichtlich geordneten und ansprechend beschrifteten Regalen jedoch eine eher kleine Rolle. Aktuelle Rock-, Pop- und Klassik CDs, Bestseller-Romane, DVDs von Filmen, die vor Kurzem noch im Kino liefen, CD-Roms, Fantasy-Jugendliteratur, Kinderecken mit thematisch geordneten Büchern und Spielen, gemütliche Leseecken mit Zeitschriften und Comics, und ein immer grösseres Sortiment an Hörbüchern dominieren das Bild. Die Medien können selbstverständlich online bestellt und die Ausleihzeiten auf diese Weise auch verlängert werden. Schulklassen schwärmen durch die Jugendbuchabteilungen und Autorenlesungen, Buchpräsentationen sowie Events locken ein interessiertes Publikum in die Bibliotheken. Veranstaltungen wie der

Das Bibliothekarinnen-Team von Bassersdorf (v.l.n.r): Bea Roth, Suzanne Ronner Klingler, Barbara Denzler, Doris Renner; nicht im Bild ist Trudi Kaufmann. (sd)

Lesesommer, Erzählnächte oder etwa Kamishibai, welche den Kindern das Lesen näher bringen sollen, finden regelmässig statt. E-Books, also elektronische Bücher, sind zwar noch nicht erhältlich, jedoch klären die Verantwortlichen der Bibliotheken bereits den potentiellen Bedarf ab und engagieren sich im entsprechenden Projekt des Kantons.

Gegenseitige Hilfe Die Bibliothek Brütten ist mit rund 6000 Medien und 600 registrierten Nutzern (die Nur-Leseecke-Nutzer und Besucher nicht eingerechnet) die kleinste unter den Ausleihstätten. Ihr Pendant in Nürensdorf, welches in neue, rollstuhlgängige und ebenerdige Räumlichkeiten ziehen wird, zählt rund 1400 aktive Nutzer und einen Gesamtbestand von rund 13 500 Medien. Bassersdorf, mit rund

Teilnehmer am diesjährigen Lesesommer in Nürensdorf; der Knabe rechts im Bild hat per Los einen Fussball gewonnen. (zvg)

1800 aktiven Nutzern bildet die grösste unter den drei erwähnten Bibliotheken. Alle drei folgen dem gleichen Credo: Aktualität, individuelle sowie kundengerechte Betreuung und Effizienz. «Wir haben fast keine Medien, die älter sind als zehn Jahre», weiss Ursula Wyss, Leiterin der Bibliothek Brütten, die gleichzeitig auch Schul-Bibliothek ist. Seit dem letzten Sommer verwenden alle drei Bibliotheken dieselbe Software, was die Online-Erschliessung der Bibliothekskataloge ermöglichte. Weitere Synergien können beim Austausch von Medien genutzt werden. Die Bibliotheken bemühen sich, für alle Besucher etwas Aktuelles im Angebot zu haben. Entsprechend gemischt ist auch das Publikum: Kinder, Pensionierte, junge Mütter und Berufstätige. In allen Altersklassen und über sämtliche Schichten finden sich

Unter Kindern und Jugendlichen ist der Bibliotheksbesuch eine Institution. Suzanne Ronner Klingler, Leiterin der Bibliothek Bassersdorf, ist stolz darauf, dass rund 33 Klassen fast monatlich eine Schulstunde in der Bibliothek durchführen. Den Mitarbeiterinnen in den Bibliotheken macht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders Spass. Wenn in Brütten im Lesesommer die Jugendlichen gesamthaft 1011 Bücher gelesen haben und gleichviele gesponserte Franken für die Stiftung «Wunderlampe» sammeln konnten, ist dies ein Zeichen, dass die heutige Jugend viel liest. In der Bibliothek Nürensdorf hängen 74 Fotos der Kinder, die am Lesesommer teilgenommen haben, der zum siebten Mal stattgefunden hat. Trotzt schrumpfender Medienbudgets und teilweise etwas engen Platzverhältnissen bleiben die Bibliotheken in der Region technisch und bei der Auswahl der Medien am Ball. Dank ihrer Kundenorientierung ist der Rückhalt in der Bevölkerung und in den Gemeinden stark. Als kulturelle Zentren und Begegnungszonen sind sie unersetzlich. 

Zum Abschluss des Brüttener Lesesommers kamen die «Tiger Flizzer» auf die Bühne. (sd)


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Airbus mit «Zürich» getauft

glow. das Glattal

Neues Wirtschaftsnetzwerk entsteht Die wirtschaftliche Förderung der Region glow. das Glattal wird künftig ausgegliedert. Noch diesen Spätherbst entsteht ein neuer Verein namens «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung». In einem neuen Verein sollen Wirtschaftskapitäne und Politiker gemeinsam den boomenden GlattalDampfer steuern. Gemeinsam mit glow-Präsident René Huber stellte Projektleiter Thomas Peter (Klotener Verwaltungsdirektor) Mitte September vorerst im engeren Kreise die Organisation «Flughafenregion Zürich» näher vor. Dieser Verein soll bis Ende November gegründet werden und die bisherige operative Standortförderung durch Christoph Lang bis Frühling 2012 in die neue Struktur überführt werden. Der traditionelle Gemeindezusammenschluss glow. das Glattal werde auf allen anderen Ebenen wie bis anhin weiter geführt.

Mehr Mitspracherechte «Die ansässigen Wirtschaftslenker brauchen mehr Mitspracherechte

bei der Förderung ihrer Region. Nur so kann die Standortentwicklung den sich stetig verändernden Bedürfnissen angepasst werden», begründete Peter den ehrgeizigen Schritt, diese regionale Marketingorganisation ins Leben zu rufen. Sie werde von der Wirtschaft und von den Städten und Gemeinden etwa hälftig getragen und sei politisch neutral und unabhängig. Das Netzwerk dürfe sich durchaus auch ein Stück weit über die bisherigen geografischen Grenzen von glow. das Glattal hinaus entwickeln.

Positives Feedback Dass zeitgemässes und intensiviertes Standortmarketing im Sinne des Gewerbes ist, zeigte das positive Echo aus wirtschaftlichen Kreisen auf die Standortentwicklungsorganisation «Flughafenregion Zürich». Namhafte Firmen und Verbände haben bereits ihre Beitrittserklärung ausgefüllt und eingereicht. Es sei eine klassische Win-Win-Situation zwischen Unternehmen jeder Grösse sowie den Städten und Gemeinden. (e)

Mitte September hat die Zürcher Regierungspräsidentin Ursula Gut auf dem Flughafen Kloten einen Airbus A380 der Lufthansa auf den Namen «Zürich» getauft. Bei strahlendem Sommerwetter hatte der Riesenvogel per Sonderflug von Frankfurt kommend auf Zürcher Boden aufgesetzt. Neben Swiss-CEO Harry Hohmeister war bei der Taufzeremonie auch der Lufthansa-Chef Christoph Franz anwesend. In ihrer Ansprache bemerkte Finanzdirektorin Gut, es sei ungewohnt, dass sie zu ihrem Patenkind hoch schauen müsse und dass es in so zartem Alter bereits ein Gewicht von umgerechnet 110 ausgewachsenen Elefanten aufbringe. Die Wahl von Zürich zum Namensträger des A380 sei eine grosse Wertschätzung und ein Vertrauensbeweis für den Wirtschaftsstandort Zürich sowie zugleich eine Referenz an die Lufthansa-Tochter Swiss. (e)

Einladung zur Informationsveranstaltung

Bassersdorf Dietlikon Nürensdorf Opfikon Wallisellen Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU

Einladung zur 2. Delegiertenversammlung 2011

Agglomerationsprogramme des Kantons Zürich – Handlungsfelder, Zukunftsbild und Schlüsselprojekte in der Stadt Zürich und im GIattal Die Agglomerationsprogramme der zweiten Generation des Kantons Zürich wurden von den Städten, Regionen und Gemeinden unter der Federführung des Kantons erarbeitet und werden im Oktober/November 2011 in die Vernehmlassung gegeben. Während der Mitwirkungsphase wird in jeder Agglomerations-Region (Stadt Zürich-GIattal, Limmattal (Kantone ZH und AG), Zürcher Oberland, Winterthur und Umgebung) eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Die Veranstaltungen sind öffentlich und richten sich an Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, regionalen Planungsgruppen und die interessierte Bevölkerung der vier Regionen. Weitere Informationen: www.afv.zh.ch/aggloprogramm Die Veranstaltung für die Stadt Zürich und das GIattal, zu der Sie herzlich eingeladen sind, findet wie folgt statt:

Montag, 3. Oktober 2011, 19.30 Uhr

(Türöffnung 18.45 Uhr, keine Anmeldung erforderlich)

Hotel Restaurant Landhus, Katzenbachstrasse 10, 8052 Zürich

Datum: Zeit: Ort:

Donnerstag, 6. Oktober 2011 19.00 Uhr Foyer Mehrzweckhalle Wallisellen

Traktanden 1. Begrüssung 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 25. Mai 2011 3. Mitteilungen des Zweckverbandes 4. Abnahme Voranschlag 2012 / Bericht der Rechnungsprüfungskommission 5. Bericht des Försters 6. Verschiedenes 7. Termine Die Versammlung ist öffentlich. Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Der Präsident: Urs Remund Der Sekretär: Mike Grendelmeier


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Eishockey-Junior Sven Andrighetto berichtet aus Kanada*

Fotowettbewerb

Hartes Training Camp Seit dem 10. August bin ich nun hier in Rouyn-Noranda in der kanadischen Provinz Quebec Canada. Es gefällt mir sehr. Vom 12. bis 21 August hatten wir das sogenannte Trainings-Camp. Teilgenommen haben 45 Spieler, daraus wurde dann am Ende des Camps das Team gebildet. Jeweils jeden zweiten Tag gab es sogenannte Cuts, da flogen zwei bis fünf Spieler raus und sie mussten ihre Koffer packen.

Wo befindet sich diese Naturschönheit? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 10. Oktober, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte die Sitzgelegenheit vor dem Altersheim Breiti in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Elisabeth Isler-Hofmann aus Bassersdorf. (dm)

Wild

Ab sofort aus einheimischer Jagd z.B. Rehrücken-Medaillon oder ein feines Rehschnitzel, Wildschwein-, Hirsch- oder Rehpfeffer

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Peter & Liliane Mändli und s`Sterne-Team

Dieses Trainings Camp war sehr hart, wir standen pro Tag bis zu sechs Stunden auf dem Eis. An einem Tag hatten wir sogar ein Training und zwei interne Spiele. Nun ist das Team bereits geformt und wir unternehmen viel miteinander, um uns besser kennenzulernen. Wir gingen zum Beispiel an einem schönen Nachmittag Baseball spielen. Es macht Spass mit den neuen TeamKollegen. Ich wohne bei einer Gastfamilie und hatte wirklich grosses Glück, denn ich fühle mich richtig wohl hier zu Hause. Im Moment bin ich gerade auf der Road nach Blainville (Montreal). Dies bedeutet sieben Stunden

Fahrt; wir haben heute unser letztes Vorbereitungsspiel. Wir hatten bereits vier Pre-Season-Games, ich spielte drei der vier Spiele und erzielte vier Tore und zwei Assists in drei Spielen. Am 9. September hat dann – lange ersehnt und endlich – die Saison begonnen. Der Unterschied zum Eishockey in der Schweiz liegt klar beim Körperspiel. Hier wird wird viel mehr mit dem Körper gespielt und jeder Check wird fertig gemacht. Da das Eisfeld ein wenig kleiner ist, wird das Spiel automatisch auch schneller und man hat viel weniger Zeit. In den Trainings wird sehr viel Wert auf Details gesetzt. Alle Details müssen stimmen. Die Stadt Rouyn-Noranda hat gegen 50 000 Einwohner, keine unglaublich grosse Stadt aber wirklich schön; es hat auch zwei Seen. Die Bewohner hier sind Eishockey-verrückt, alle verfolgen die Resultate jeweils am Morgen bereits im Radio, wenn über das Team berichtet wird. Auch in den Zeitungen ist viel über Eishockey zu lesen. Sven Andrighetto

*Sven Andrighetto (18) aus Bassersdorf wurde gedraftet (der Dorf-Blitz berichtete in seiner Juli-Ausgabe) und spielt in dieser Saison nun mit den weltbesten Junioren der Quebec Major Hockey League bei den «Rouyn Noranda Huskies».

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Sport

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EKZ Züri-Metzgete und die Tortour in den Händen von Tatjana Ruf

Bassersdorferin zweimal auf dem Siegerpodest Die 37-jährige Tatjana Ruf aus Bassersdorf fährt mit ihrem Rennvelo von Sieg zu Sieg. Nachdem sie im August das mehrtägige TortourRennen überlegen gewann, überquerte sie anfangs September auch an der Züri-Metzgete die Ziellinie als Erste. Dass sie als erst zweite Frau die 1000 Kilometer lange Tortour gewinnen konnte, überraschte sie selber auch.

Durchschnittstempo von 21,83 Stundenkilometer entsprach.

Das Heimrennen

von Marianne Oberlin Bereits als junges Mädchen trat Tatjana Ruf dem Veloclub Steinmaur bei und fuhr unter diesen Farben Kinderrennen. Das Velo-Gen habe sie von ihrem Grossvater Otto Schärer geerbt, lacht die Bassersdorferin. Nach einer längeren Sportpause begann sie mit 25 Jahren wieder zu trainieren. «Wenn immer möglich, fahre ich mit dem Velo zur Arbeit, auch im Winter. Natürlich nur, wenn es nicht allzu viel Schnee und Glatteis hat», erzählt Ruf. Zuerst fuhr die sportliche Frau mit dem Mountainbike an Bikemarathons mit und wechselte dann wieder auf das Rennvelo. An den Wochenenden kann sie nicht ruhig sitzen und fährt dann kurz mal ins Tessin, um ihre Schwester zu besuchen. «Meistens fahre ich diese langen Distanzen alleine, denn ich finde selten jemanden, der so viele Kilometer zurücklegen will,» sagt die Hobbysportlerin.

1000 Kilometer und 13 000 Höhenmeter So war es für sie auch keine grosse Umstellung, die Tortour alleine zu bestreiten. «Zu Beginn erklärten mich viele meiner Kollegen als verrückt, und dabei muss ich ihnen ja Recht geben.» Das mehrtägige Rennen führt einmal um die Schweiz und beinhaltet 1000 Kilometer Distanz und führt über 13 000 Höhenmeter. Tatjana Ruf nahm bereits zweimal am Non-StoppRennen teil, aber immer einem Dreieroder Vierer-Team. «Eigentlich liegen mir 24 Stunden Rennen besser. 2010 gewann ich ein solches Rennen im luzernischen Schötz mit fünf Runden Vorsprung. Das gab mir Mut, mich für Solo-Tortour anzumelden», gibt Ruf Auskunft. Ebenfalls wollte sie die

Tatjana Ruf kann gut lachen: Innerhalb von zwei Monaten hat die Bassersdorferin zwei Velorennen gewonnen. (mo)

zweite Frau sein, welche dieses Rennen beenden würde. Das Hauptziel war, die gesamte Strecke innerhalb der geforderten Zeit von 53 Stunden zu absolvieren. Bevor das Rennen gestartet wurde, mussten alle Teilnehmer in Neuhausen einen Prolog abfahren und aufgrund dieser Resultate wurde die Startliste erstellt. «Ich war etwas überrascht, dass ich als Erste an den Start gehen durfte. Klar waren wir nur drei Teilnehmerinnen, aber mit Shanna Armstrong war doch eine der besten Velofahrerinnen der Welt mit dabei. Ich nahm mir vor, gleich zu Beginn ein forsches Tempo anzuschlagen, damit ich den anderen beiden zeigen konnte, dass mit mir zu rechnen ist», betont die Bassersdorferin. Der schnelle Start rächte sich dann aber nach etwa 700 Kilometern, die Beine wurden schwer und der fehlende Schlaf machte sich bemerkbar. «Aber Dank meinem grandiosen Betreuungsteam überstand ich diese Krise und konnte mich nochmals mächtig motivieren, die letzten Kilometer trotz schmerzendem Knie durchzubeissen», umschreibt Ruf die Strapazen.

bloss eine Karte mit der eingezeichneten Strecke, während des Rennens sind die Strassen nicht markiert. Wir müssen während dem Rennen selber wissen, wo die Streckenführung verläuft. Ich fuhr das gesamte Rennen in Etappen als Training ab und machte mir Notizen, wo ich abbiegen muss oder wann es zu einer engen Kurve kommt. Das war sicher ein riesiger Vorteil, gerade der Weltklassefahrerin Shanna Armstrong gegenüber. Sie verpasste einige Abzweigungen, musste mehrmals wenden, verlor dadurch viel Zeit und zum Schluss auch die Motivation und gab auf», äussert sich die Siegerin. Im Ziel zeigte die Uhr für Tatjana Ruf eine Zeit von 46 Stunden und 5 Minuten an, was einem

Nach einigen Wochen Velopause stand am 4. September die EKZ Züri Metzgete auf dem Terminkalender. «Für mich ist das mein Heimrennen und ganz klar Pflicht, daran teilzunehmen. Eigentlich sollten alle Hobbyfahrer sich zum Ziel setzen, hier mindestens eine Runde zu absolvieren», findet die Sportlerin. Im Gegensatz zur Tortour betrug die Strecke hier nur106 Kilometer und es durfte der Windschatten des Vordermannes ausgenutzt werden. Tatjana Ruf konnte auch hier ihre Dominanz zeigen und gewann das Rennen mit klarem Vorsprung. «Eigentlich rechnete ich nicht damit, auch hier zuoberst auf dem Podest zu stehen, waren meine Beine doch immer etwas müde», gibt sie zu. Aber es sei trotzdem schön gewesen, schon wieder einen Blumenstrauss zu erhalten, schmunzelt Ruf.

Wenig Zeit für Hobbies In der spärlichen Freizeit, welche neben dem Velofahren bleibt, geniesst Tatjana Ruf gerne ein feines Thai-Curry oder eine Pizza und hört gerne Latino-Musik. Als unverzichtbar in ihrem Leben gibt sie Schokolade an. «Die brauche ich einfach für alles, sie gibt Energie und hilft auch über schlechte Laune hinweg», lacht die Radsportlerin. Da sie als Hobbyfahrerin ihre ganzen Aktivitäten selbst finanzieren muss, arbeitet sie vollzeitig als Buchhalterin bei einem  Velogrossist in Uster.

Perfekte Vorbereitung Auch war ihre Vorbereitung ein Teil des Erfolges. «Die Fahrer erhalten

Die Siegerin der Tortour vor Start und Ziel im August in Neuhausen. (zvg)


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Sport

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Sport

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Die neu sanierte Turnhalle Hatzenbühl (Nürensdorf) hielt dem ersten Ansturm stand

Zehn Jahre «Zürcher Unterländer Cup» gefeiert Kurz vor dem Saisonstart findet seit zehn Jahren das mittlerweile bekannte Vorbereitungsturnier «Zürcher Unterländer Cup» für Unihockey Grossfeld-Teams statt. Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf UBN liess sich für das diesjährige zweitägige

Jubiläumsturnier von Mitte September etwas Besonderes einfallen: Die früheren Rivalen der beiden ehemaligen Nationalliga-Vereine Bassersdorf und Nürensdorf aus der Zeit von 1990 bis 2000 trafen sich am Sonntagnachmittag vor dem Herren-Finalspiel

zum «Old-Star-Derby», für das unter anderem der einstige finnische Söldner in den Farben Nürensdorfs, Marko Sompa, eigens aus Finnland anreiste. Neben Sompa spielten aber auch ehemalige Grössen wie Mario Scherrer, Thomas Muggli oder Michael Lerch. Die beiden einstigen Rivalen-Teams sind heute im Dachverein Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf vereint, der das Turnier auch organisierte. Und dem «ZU-Cup» war es vorbehalten, die neu sanierte Nürensdorfer Turnhalle Hatzenbühl einzuweihen. *** Während am Samstag neben dem Heimteam weitere fünf Mannschaften um den Cup der U21 kämpften, spielten am Sonntag die Herren um den silbernen Pokal. Im Finalspiel der U21-Kategorie konnten die KlotenBülach-Jets den letztjährigen Sieg

verteidigen. Die Jets besiegten UHC Lenzburg hoch mit 7:4. Das JuniorenHeimteam von UBN konnte sich nach dem Unentschieden im Startspiel nur bis zum zweiten Gruppenspiel Hoffnung auf das Finale machen; gegen Lenzburg verlor UBN klar. *** Im Finalspiel der Herren standen sich am Sonntagabend überraschend der starke 1. Liga-Aufsteiger Winterthur United und Unihockey LangenthalAarwangen ULA aus der Nationalliga B gegenüber. Der Liga-Unterschied war aber doch zu gross und ULA konnte den «ZU-Cup» zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt in den Kanton Bern entführen. Das UBNHeimteam verlor beide Gruppenspiele knapp.

Text und Bilder: Mano Reichling


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Wirtschaft und Gewerbe

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Stockwerkeigentum: Was beachten? allen gemeinsam. Die Nutzung dieser Bereiche wird von der Gemeinschaftsordnung in einem Reglement und in einer Hausordnung geregelt.

Unruhige Zeiten Die Angst und die Unsicherheit an hen Wachstumsraten nahe Null den Kapital- und Aktienmärkten oder negativ. gehen seit geraumer Zeit um. Kein Wunder, denn Hiobsbotschaften Erstaunlich ist, dass die Unternehwie die Schuldenproblemensgewinne teilweise matik in Ländern diesgehalten oder noch geseits und jenseits des steigert werden konnAtlantiks prägen den ten. Nicht zu vergleichen Alltag. Viele Anleger mit den vorherigen Krilassen ihre liquiden Mitsen, wo die Firmen umteln auf dem Konto parstrukturieren und Koskiert und warten an der ten sparen mussten. Die Seitenlinie auf den geLage der Branchen ist Daniel Kaufmann eigneten Einstiegszeitjedoch sehr unterschiedpunkt. lich. Banken, Detailhändler und Ölfirmen leiden. Unternehmen der Die Hauptwährungen zum Schwei- Chemiebranche sowie Luxusgüterzer Franken wiederspiegelten bis und Lebensmittelproduzenten wavor kurzem eine beispiellose ren dagegen weniger betroffen. Schwankungsbreite. Trotz Anbin- Vielleicht ist der Moment gekomdung des Frankens an den Euro men, um risikofreudigere Anleger durch die Schweizerische Natio- mit entsprechendem Appetit nach nalbank bei einer Untergrenze von Rendite auf den Plan zu rufen. Di1.20 macht die Lage auch nicht videnden von bis zu 10 Prozent spürbar einfacher. Der EU-Raum locken. Ihre Anlagebank berät Sie bleibt weiterhin unruhig und der gerne auch in diesen turbulenten weitere Ausgang ist noch unklar. Zeiten. Die Märkte der Industrieländer preisen vorab eine Wachstumsverlangsamung in 2012 ein. Droht der Schweiz dadurch eine Rezession? Bis dato sind die Zeichen noch Ihre Raiffeisenbank nicht so düster für die hiesige Oberembrach-Bassersdorf Wirtschaft. Anderen Länder blü- Daniel Kaufmann

Michael Fenaroli

«Meine Partnerin und ich wollen eine Eigentumswohnung kaufen. Worauf müssen wir bei Stockwerkeigentum achten?» Eigentumswohnungen sind heute gefragter denn je. Oft sprechen die finanziellen Vorteile für den Erwerb von Stockwerkeigentum. Geschätzt wird, dass sich eine Verwaltung um die anfallenden Unterhaltsarbeiten kümmert. Wenn Sie eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus erstehen, erwerben Sie einen Anteil an einem Gesamtgrundstück und am Gebäude. Der Anteil der Liegenschaft, der Ihnen zusteht, ist die so genannte Wertquote, die auch im Grundbuch eingetragen wird. Die Quote berechnet sich in der Regel aufgrund der Wohnungsfläche sowie der zugehörigen Nebenräume im Sonderrecht wie Garage oder Keller. Auf eigene Faust handeln dürfen Sie nur innerhalb Ihrer eigenen vier Wände. Der Rest des Hauses wie Treppenhaus, Tiefgarage, Heizung und Grundstück gehört

Meistens gibt es jährlich eine Eigentümer-Versammlung, an der Vorhaben rund um die Liegenschaft beschlossen werden. Für solche Abstimmungen sehen die meisten Reglemente pro Eigentümer eine Stimme vor, einige gewichten nach Wertquoten. Aber nicht nur die Entscheide werden zusammen gefällt; auch die Kosten für gemeinschaftliche Lasten zum Betrieb, Unterhalt und zur Verwaltung der Liegenschaft tragen alle Eigentümer. Normalerweise basiert der Kostenschlüssel auf den Wertquoten. Solche kollektiven finanziellen Leistungen sind etwa Gebühren, laufende Unterhaltsarbeiten, Versicherungsprämien und Einlagen in den Erneuerungsfonds für grössere Renovationsvorhaben. Bedenken Sie also, dass Sie in einem Mehrfamilienhaus Teil einer Gemeinschaft sind. Es kann im Zusammenleben schon mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Wenn Sie bereit sind, auch Kompromisse rund um Ihr Wohneigentum einzugehen, ist Stockwerkeigentum sicherlich das Richtige für Sie.

Michael Fenaroli ZKB Bassersdorf

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Alltag im Dorf

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Beliebte Bassersdorfer Internetseite liefert genaue Meteo-Daten

Wetterbeobachter: Kindheitstraum wird erwachsen Spannender Austausch

In seiner Sekundarschulzeit brachte Daniel Ehrenmann, nicht gerade zur Freude seiner Mutter, immer mal wieder Radio- und Fernsehgeräte nach Hause. Sorgfältig zerlegte er sie in ihre Einzelteile, ersetzte defektes Material und brachte die Mediengeräte meist wieder zum Funktionieren. Heute erweitert Ehrenmann immer wieder seine Wetterstation; der Tüftler steckt noch immer in ihm. von Susanne Beck «Mein Berufswunsch war schon als Schuljunge klar: Ich wollte ein Erfinder, ein Tüftler werden», lächelt Daniel Ehrenmann schelmisch. Die Ausbildung des Bassersdorfers zum Radiound Fernsehelektroniker bei der Firma Rediffusion war aufgrund der Reparaturarbeiten in der Teenagerzeit erst einmal ein wichtiges Etappenziel. Berufsbegleitend erweiterte er später seine Ausbildung mit dem Hochschulabschluss in Elektrotechnik. Auch die Familie ist in diesen Jahren nicht zu kurz gekommen. Seine Frau, die zwei Söhne und die Tochter, halten Ehrenmann in seiner Freizeit ganz schön in Atem. Sein jüngster Sohn Simon hat sich mit seinen 13 Jahren der Astronomie verschrieben. Ausgerüstet mit einem professionellen Teleskop ist auch er schon ein interessierter Beobachter. Der Vater nimmt sich Zeit, mit seinem Sohn die verschiedenen Planeten zu beobachten, zu bestimmen und Veränderungen zu beschreiben.

Traum und Wirklichkeit Im Jahr 2005 besuchte Daniel Ehrenmann sein Elternhaus in Seegräben. Dort hatte sein jüngerer Bruder kurz zuvor eine Wetterstation montiert. Sofort fühlte sich der heute Mittvierziger an seinen Kindheitstraum erinnert. Er hatte damals von einer eigenen Anlage geträumt, die es ihm ermöglichen könnte, genaue Temperaturmessungen. Luftdruckunterschiede, Windstärke und -Richtung sowie Niederschlagsmengen zu messen und automatisch aufzuzeichnen.

Daniel Ehrenmann mit seiner Frau Silvia und Sohn Simon unter der alten (r.) und der neuen Messstation für Temperatur und Luftfeuchtigkeit. (sb)

Nun wurden verschiedene Wettermessgeräte rund ums Haus in Bassersdorf aufgestellt. Zum Beispiel ist es wichtig, dass der Temperaturfühler nicht die gestaute Wärme misst, sondern gut belüftet wird, um einen möglichst genauen Wert zu messen. Seit drei Jahren hat Daniel Ehrenmann eine zweite professionelle Messstation dazugekauft. So kann er jetzt die beiden Anlagen parallel laufen lassen. Die Daten gelangen mittels Funk auf den internen PC und werden dort automatisch in die Statistiklisten aufgenommen. Auch die UVBelastung und die Solarstrahlung werden gemessen. Und seit ein paar Jahren träumt der Bassersdorfer Wetterbeobachter von einem nicht allzu teuren Gerät, mit welchem auch die Radioaktivität und der CO2-Gehalt gemessen werden kann.

pumpt werden muss, Abwasserschächte mit dem Abfluss überlastet sind und der Altbach über die Ufer treten kann. Eine Statistik auf der Bassersdorfer Wetterinternetseite bringt interessante Details zum Vorschein. Die durchschnittlich grössten Regenmengen fallen seit Jahren jeweils an Wochenenden. Am besten eignen sich nach der gleichen Statistik der Donnerstag oder der Freitag für einen gemütlichen und meist trockenen Grillabend. Die Ursache dafür liege in der Luftverschmutzung, die sich während der ganzen Woche ansammelt und dann gegen Ende der Woche mit Niederschlägen säubert, ist von Ehrenmann zu erfahren.

An Peter Wick, Chef von «Meteo News» und Wettermoderator von «Tele Züri», liefert der Bassersdorfer die Wetterdaten welche zur genauen Erstellung der TV-Wetterprognosen nützlich sind. Das eine oder andere Mal sind auch Bilder, die Ehrenmanns Webcam liefert, in den Wetternachrichten zu sehen. Im Gegenzug hat er auf seiner Internetseite www.wetterbassersdorf.ch die aktuellen Wetterprognosen für die Region, die zwei bis drei Mal von den Wetterpropheten aktualisiert werden. Ehrenmann ist sich im Klaren: «Ich bin kein Wetterprophet. Ich bin ein Beobachter; das ist ein grosser Unterschied.» Silvia Ehrenmann benützt die Wetterdaten ihres Mannes ebenfalls gerne, zum Beispiel wenn sie die Wäsche im Freien trocken lassen möchte oder auch, um herauszufinden, wann Gartenarbeiten optimal auszuführen sind. Auf der Website www.wetter-bassersdorf.ch können selbst statistische Werte gesichtet werden. So erfährt man, dass im laufenden Jahr der 26. August mit 34 Grad Celsius der heisseste Tag war. Mit Statistik-Laufzeit bis Ende August wurde am 24 Januar mit minus 9 Grad Celsius der kälteste Tag gemessen. In diesem Jahr, so kann man weiter herausfinden, hat es total 603,8 Liter pro Quadratmeter geregnet, am Stärksten am 13. Juli mit 51,8 Litern pro Quadratmeter. 

Regenmenge Die Wassermenge ist auch für die Feuerwehr Bassersdorf sehr wichtig. Wenn ein Platzregen fünf Liter Wasser (immer pro Quadratmeter) in fünf Minuten liefert, oder wenn während einer Stunde 20 Liter gemessen werden oder 40 Liter innerhalb von 24 Stunden fallen, erhalten etwa zehn Leute der Freiwilligen Feuerwehr Bassersdorf automatisch per SMSNachricht gemeldet, dass möglicherweise mit einem Einsatz gerechnet werden müsse. Umstände treten dann ein, wenn Wasser aus den Kellern ge-

Dieser Ausblick auf Bassersdorf ist bei Wetterberichten von «Tele Züri» öfters zu sehen. (zvg)


Gesundheit

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Jiaogulan – Kraut der «Unsterblichkeit» Wäre es Ihr Wunsch 140 Jahre alt zu werden? Die meisten würden diese Frage wohl mit einem Lächeln quittieren. In den Bergen des chinesischen Südens gibt es jedoch anscheinend Gegenden, in denen die Bewohner aussergewöhnlich alt werden. Dabei erfreuen sie sich bester Gesundheit. Man führt diesen Umstand darauf zurück, dass dort täglich eine bestimmte Wildpflanze eingenommen wird. Ihr Name lautet Jiaogulan oder «Kraut der Unsterblichkeit». Jiaogulan, ausgesprochen «Dschi- OhGu- Lähn», heisst wörtlich übersetzt «Gewundene Ranken-Orchidee». Sie gehört, wie Gurken und Melonen, zur Familie der Kürbisgewächse, ohne jedoch deren typischen Früchte zu entwickeln. Früheste Erwähnungen

von Jiaogulan als Heilmittel gehen in das Jahr 1578 zurück. In den vergangenen drei Jahrzehnten ist diese Pflanze intensiv erforscht worden. Dabei bestätigt sich auch der seit Jahren in China weit verbreitete Übername «Ginseng des Südens». Man stellte fest, dass Jiaogulan in seiner Wirkung dem Ginseng stark ähnelt, ihm aber in vielerlei Hinsicht weit überlegen zu sein scheint. Ähnlich wie der bekannte Ginseng unterstützt Jiaogulan die Fähigkeiten des Organismus sich an körperliche und psychische Stresssituationen anzupassen. Die Pflanze scheint sich zudem positiv auf den Blutzucker-, Cholesterin- und Fettstoffwechsel auszuwirken. Bei sport-

licher Betätigung erhöht Jiaogulan die Kraft und Ausdauer und verbessert die Regeneration. Selbstverständlich sind schon viele Pflanzen als «Lebenselixiere» entdeckt worden. Nicht zuletzt die heute hochgeschätzte Kaffeebohne. Ein «Unsterblichkeitskraut» wurde jedoch bis zum heutigen Tag nicht gefunden. Umso wichtiger scheint es darum, Pflanzen wie Jiaogulan da einzusetzen wo sie von Nutzen sind: Um gesund, vital und voll Lebensfreude zu altern. Ganz nach dem Motto: Nicht dem Leben mehr Jahre geben, sondern den Jahren mehr Leben. Wir beraten Sie gerne.

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Reisen

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Der Star unter den USA-Nationalparks

Unvergessliche Kulisse: Steinbrücken im «Arches» Während unserer Amerikareise fuhren wir verschiedene Stationen an und viele waren sehr eindrücklich. Eine aber hat uns ganz besonders in ihren Bann gezogen: Der «Arches National Park» im Norden des Colorado-Plateaus am Colorado River, nördlich der Stadt Moab im Bundesstaat Utah.

haltig prägt sich dieser imposante Anblick in unsere Erinnerungen ein.

Die Entstehung der Arches

von Monica Plüss Auf dem Freeway nähern wir uns dem Colorado River. Unseren Augen präsentiert sich eine Kulisse wie im Wildwest Film und schon bald gelangen wir in die Kleinstadt Moab. Hier gibt es diverse einladende Hotels zu vernünftigen Preisen; die von uns ausgesuchte Unterkunft ist sogar mit Swimmingpool, was nach der langen Anreise und bei 35 Grad im Schatten eine willkommene Erfrischung bietet. Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg zum «Arches National Park», von dem bestimmt schon jeder einige Bilder gesehen hat. Umso erwartungsvoller sind wir zu erblicken, wie die berühmten Steinbrücken (Arches) in Natura aussehen. Beim Parkeingang wird das Eintrittsgeld kassiert, wir erhalten Informationen und werden mit einer Karte des Parks ausgerüstet. Zu den wichtigen Mitteilungen gehört , dass man sich an die markierten Hauptrouten des grossen Parks halten und immer genügend Trinkwasser mitnehmen

Majestätisch und eindrücklich: «The Delicate Arch». (Bilder: Monica Plüss)

solle, da es im Park keine Möglichkeit gebe, Getränke einzukaufen. Da und dort gebe es Wasserbrunnen, an denen Trinkflaschen aufgefüllt werden könnten. Als Übernachtungsmöglichkeit stehe ein Campingplatz in der Nähe des «Devil Gardens» zur Verfügung.

«Stones» soweit das Auge reicht Das Durchqueren des Parks mit dem Auto gestaltet sich sehr einfach: Durch den Park führt eine Hauptstrasse, von der aus immer wieder kleinere Seitenstrassen abzweigen und später wieder in die Hauptroute einmünden. Kürzere Gehwege führen zu besonders sehenswerten Gebieten. Eine der ausgiebigeren Wande-

Steintürme in unendlicher Vielfalt und soweit das Auge reicht.

rungen ist etwa zehn Kilometer lang und führt in den «Devils Garden», wo es zahlreiche markante Steinbögen und Gesteinsformationen zu bestaunen gibt. Hier in der Nähe ist der Campingplatz angelegt. Schon von der Autostrasse aus gibt es immer wieder wunderschöne Steintürme und Felsformationen zu entdecken. Nach fast jeder Kurve hat man das Gefühl, gerade eben eine noch schönere Aussicht zu haben als zuvor. Man kann sich kaum sattsehen an diesen Naturwundern in unvergesslicher Kulisse. Und jedes Foto hätte es verdient, zum Poster vergrössert zu werden, obschon es «nur Steine» sind.

Die über 2000 Steinbrücken, wegen derer dieses Gebiet unter Schutz gestellt wurde und die Hauptattraktion des Nationalparks ist, sind Öffnungen in Felsrippen, die durch Erosionen – ohne Beteiligung von fließendem Wasser – entstehen. Der «Arches National Park» umfasst die weltweit grösste Konzentration an natürlichen Steinbögen, die durch Erosion und Verwitterung ständig neu entstehen, aber auch wieder vergehen. Natürlich spielt auch das extreme Klima eine entscheidende Rolle. Von der erwähnten Hitze im Sommer können die Temperaturen im Winter bis zu minus zehn Grad fallen; 25 Grad Temperaturunterschied am selben Tag sind somit keine Seltenheit. Sich Zeit gönnen und dem Erstaunen ob solchen Naturwundern hingeben können ist als wahrhaftig lohnenswertes Vorhaben einzustufen. 

«The Delicate Arch» Um den wohl berühmtesten aller Arches zu besuchen sind wir früh morgens schon unterwegs, denn heute soll es über 40 Grad heiss werden. Entlang der Fusswegroute sucht man vergeblich nach Kühle spendendem Schatten. Ein steiniger Weg führt über rötliche Felsen, immer leicht ansteigend, bis man ihn dann entdeckt, den weltberühmten «Delicate Arch». Mit seiner majestätischen Höhe von 14 Metern steht er alleine in einer wunderschönen Landschaft. Gut verständlich, dass der Bundesstaat Utah dieses Mysterium als Signet für die Autokennzeichen auserwählt hat. Die etwa einstündige Wanderung hat sich mehr als gelohnt: Unglaublich nach-

Faszinierend geformter Steinturm.


Reisen

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Ferien auf dem Kreuzfahrtschiff, mit Velotouren an Land

Leinen los in Richtung Ostsee und Baltikum Während zehn Tagen geniessen wir Ferien auf einem Kreuzfahrtschiff. Unser temporäres Zuhause beherbergt 2000 Passagiere und auf 14 Decks finden wir alles, was wir zur Erholung benötigen: Mehrere Restaurants, ein grosses Sport- und Wellnesscenter, ein Theater und ein Sonnendeck. von Marianne Oberlin Kurz nach unserem Boarding ertönt auch schon die Sirene und wir legen ab. Bei einem gemütlichen Nachtessen geniessen wir die vorbeiziehende Landschaft. Dies wird eine der wenigen Mahlzeiten sein, die wir im Innern des Schiffes zu uns nehmen. Wir haben enormes Wetterglück und so geniessen wir die Mahlzeiten draussen auf Deck. Die Mittagessen fallen aus, da wir tagsüber mit unseren Fahrrädern unterwegs sind und die selbstgemachten Sandwiches während unseren kurzen Mittagspausen in den jeweiligen Städten verschlingen werden.

Täglich mehrere Stunden im Velosattel Den ersten Tag jedoch geniessen wir auf See und liegen gemütlich in der Sonne. Tag zwei beginnt hingegen bereits um 5.30 Uhr, wir laufen durch die wunderschöne Schärenlandschaft in Stockholm ein. Wir finden unsere Velogruppe, schwingen uns auf die Sättel und strampeln entlang des Mälarsees zum Wahrzeichen von Stockholm, zum Rathaus. Weiter geht es Richtung Gamla Stan, der Altstadt. Jeden Tag verbringen wir zwischen fünf und sechs Stunden im Sattel. Die nächste Fahrradtour führt uns nach Tallin. Fast dieselben Velofreunde wie am Vortag radeln mit uns durch die verwinkelten Gassen der Unterstadt in Richtung Domberg. Hier geniessen wir den Ausblick über die gesamte Stadt, welche im 1997 zum UnescoWeltkulturerbe erklärt wurde. Vor der Alexander-Newski-Kathedrale steigen wir für unsere Mittagspause von den Rädern und fahren anschliessend weiter zur Ostseeküste und bis zum Olympiahafen. Zur Abwechslung gönnen wir uns in einem bedienten

Eindrückliche Schärenlandschaften beim Einlaufen in Richtung Stockholm. (Bilder: Marianne Oberlin)

Restaurant ein währschaftes Stück Fleisch.

Auf den Spuren von Peter dem Grossen Die beiden folgenden Tage liegen wir vor Anker in St. Petersburg. Mangels Genehmigung für einen Veloausflug steigen wir in den Bus, welcher uns zu einer vierstündigen Stadtrundfahrt mitnimmt. Wir sehen grossartige Paläste, welche Peter der Grosse erbauen liess. Die Blutskirche begeistert uns und auch der Winterpalast ist einmalig. St. Petersburg war 200 Jahre lang die Hauptstadt von Russland, bevor 1918 Moskau diese Ehre bekam. Am Nachmittag machen wir eine Kanalfahrt und fühlen uns wie in Venedig. Am Montag besichtigen wir den Peterhof, welcher die Zarenfamilie bis 1917 als Sommerresidenz nutzte. Die einmalige Gartenanlage beherbergt über 150 Brunnen und Fontänen und bietet einen grandiosen Anblick. Am Nachmittag erkunden wir auf eigene Faust die Innenstadt. Der Bus bringt uns zum Newski-Prospekt, mitten ins Zentrum. Speziell sind auch die «weissen Nächte», welche zu dieser Jahreszeit vorkommen. Die untergehende Sonne berührt gegen Mitternacht knapp den Horizont und beginnt dann sofort wieder aufzugehen. Dies bringt mich auf die Idee, die folgende Nacht auf

dem Balkon zu verbringen – ruhig und mit traumhafter Aussicht vor dem Einschlafen.

Muskeln lockern mit Tanzen Die nächsten drei Tage sind wieder dem sportlichen Geschehen gewidmet und wir radeln durch die traumhafte Seenplattenlandschaft von Finnland und besichtigen die Sehenswürdigkeiten von Helsinki. Tag 7 verbringen wir in Riga, der lettischen Hauptstadt. Abends lockern wir unsere Muskeln beim Tanzen auf und sind traurig, weil morgen bereits die letzte Velotour ansteht. Leider spielt heute das Wetter nicht mit und beim Verlassen des Schiffes regnet es in Strömen. So krempelt unser Bikemaster das Tourprogramm um und wir

fahren mit dem Zug von Gdingen nach Danzig. Die Stadtbesichtigung fällt etwas mager aus, aber die Gruppe beschliesst, lieber Richtung Ostseebad Sobot zu radeln als sich in der Innenstadt durch die Touristenmassen zu kämpfen. Die letzten Kilometer auf unsern Rädern geniessen wir noch mehr mit dem Wissen, dass unsere Auszeit schon bald zu Ende ist. Den Abschlusstag verbringen wir wiederum auf dem Schiff und sind froh, dass die Sonne zurückgekehrt ist. Die benötigte Erholung hatten wir und nun freuen wir uns auch wieder auf die Heimreise. Bevor wir nochmals kräftig in der Disco mit unseren Velofreunden feiern, stellen wir unser Gepäck vor die Kabinentür und fallen weit nach Mitternacht erst zum letzten Mal in unsere Betten. 

Die Blutskirche in St. Petersburg, auch Auferstehungskirche genannt.


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Veranstaltungen

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

So Sa Sa Di

02.10. 08.10. 22.10. 25.10.

15.00 18.00 18.00 20.00

FC Ba FC Ba FC Ba Bibliothek

Anlass

Heimspiel: FC Ba1 - FC Beringen 1, 2. Liga Heimspiel: FC Ba1 - FC Dübendorf 1, 2. Liga Heimspiel: FC Ba1 - FC Uster 1, 2. Liga Bücherpräsentation mit Daniela Binder Ski- und Sportartikelbörse Fr/Sa 28.10. - 29.10. 11.00 - 12.30 Gemeinn. Frauenverein (Annahme: Fr 18-20, Sa 9-10, Verkauf: Sa 11-12.30) Sa 29.10. UHC Papiersammlung Interessen-Gemeinschaft Mo 31.10. 20.30 - 22.00 Delegiertenversammlung der IGPVB Pro Vereine Bassersdorf

Ort/Kontakt bxa bxa bxa Bibliothek Turnhalle Geeern Bereitstellung vor 8 Uhr Altes Schützenhaus

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum

Zeit

Veranstalter

Jeden 1. Mo 17.30 Gemeindepräsidentin Jeden 1. Mo 19.30 - 21.00 Philatelisten-Club Swissair Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Mi 15.00 - 17.00 Elternforum Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein Jeden 1. Sa 10.00 - 12.00 Sagi und Schmitte

Anlass

Ort/Kontakt

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Briefmarken-Tauschabend für jedermann/jedefrau Regelmässige Spaziergänge/Wanderungen Vorträge Muki-Höck für Mütter mit Kleinkindern Bassersdorfer Wochen-Frischmarkt mit Markt-Café Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do) Öffentliche Vorführungen (April-Oktober)

Gemeindehaus C bxa Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Bungertstube Vorplatz Migros Details unter www. Frauenverein-bassersdorf.ch Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Do 29.09. 19.30 - 22.00 Fr 30.09. 20.15

Veranstalter

Anlass

Komm. Suchtprävention & Gesundheitsförderung Kulturkommission

Workshop Teil 1:«Zivilcourage: Wann greife ich ein? Wie schütze ich mich?» Konzert: «Bait Jaffe» Klezmer Orchestra Grosse Gewerbeausstellung mit Jubiläumsfest Fr - So 30.09. - 02.10. Gewerbe Gruppe Br (ggb) 25 Jahre ggb So 02.10. 10.00 Kirchenpflege Erntedankgottesdienst im Garte-Händsche Wahlpodium: Verkehr, wie weiter? Mit Nationalräten Mo 03.10. 20.00 FDP Ortsgruppe Markus Hutter, Eveline Bänziger u. Jürg Stahl Komm. Suchtprävention & Workshop Teil 2: «Zivilcourage: Do 06.10. 19.30 - 22.00 Gesundheitsförderung Wann greife ich ein? Wie schütze ich mich?» Do 06.10. 20.00 Samariterverein Samariterübung Do 06.10. 22.00 Männerriege Turnstand Fr 07.10. Aktiv- und Damenriege Turnstand Sa 08.10. Skiclub Jassabend Sa 08.10. 13.30 - 16.00 Schiessverein Jungschützenkurs 8 - Gewehre putzen Do 13.10. Turnveteranen Herbstausflug Altersnachmittag: Musiklotto mit Do 20.10. 14.00 Kirche Brütten Radiofrau Verena Speck Fr 28.10. Skiclub Generalversammlung 19.00 - 22.00 Samariter-Verein Nothilfe-Kurs Fr - Sa 28.10. -29.10. 08.30 - 17.00 Sa 29.10. Tennisclub Frondienst - Abräumen Sa - So 29.10. - 30.10. Frauenverein Kreativ-Hobby Markt

Ort/Kontakt Gemeindesaal Kirche Verkaufs- u. Gewächshäuser des «Garte-Händsche» Garte-Händsche Gemeindesaal Gemeindesaal Schulhaus Chapf

Klewenalp Schützenhaus Gemeindesaal Rest. Kreuzstrasse, Bi Schulhaus Chapf (Anm. Ruth Gerber, Tel. 052 345 23 60, ruthgerber@hispeed.ch) Tennisplatz Gemeindesaal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo Jeden Di Jeden Di

19.30 - 21.00 ab 12.00 14.00 - 15.00

Turnverein Brü Altersforum/Pro Senectute Altersforum/Pro Senectute

Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) Anm. bei: Tina Huber 052 345 08 85 Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeindesaal

Turnhalle Chapf

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Männerriege Altersnachmittag (Oktober bis März)

Turnhalle Chapf Gemeindesaal

Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü Jeden Di 18.00 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Di und 19.30 - 21.45 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Mi 18.15 - 19.45 Jeden Mi und 20.00 - 21.30 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 Jeden Do 20.00 - 21.45 Turnverein Brü Jeden 2. Do 14.00 Altersforum/Pro Senectute

Turnhalle Chapf


Veranstaltungen

62

Dorf-Blitz

9/2011

Fortsetzung regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden 2. Do Jeden 2. + 4. Do Jeden letzten Do

20.00 09.30 - 11.00 14.00 - 17.00

Samariterverein MuKi-Team Altersforum/Pro Senectute

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen Seniorinnen-Spielnachmittag (ausg. Dezember) MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren, (zwischen Herbst- und Frühlingsferien) Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal

Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk

Datum

Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Mehrzweckhalle Chapf

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

09.30 Gemischter Chor Ob-Bi Mitwirkung Gottesdienst So 02.10. 11.00 19.00 - 20.00 Juniorenschach Schachclub Nü/Ba Mo 03.10. 20.00 - 23.00 Clubmeisterschaft Do 06.10. 08.45 Frauenverein Ob/Bi Besuch des Schuhmuseums Sa 08.10. Skiclub Altbach Jassabend Mo 10.10. 14.00 Nüeri-Netz Nüeri-Netz-Treff Mo 10.10. 20.00 - 23.00 Schachclub Nü/Ba Freie Partien Mi 12.10. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Gemeinde Nü, Informationsanlass Flughafenabstimmung Mi 12.10. 20.00 - 21.30 Bürgerprotest Fluglärm Ost Mo 17.10. 20.00 - 23.00 Schachclub Nü/Ba Clubmeisterschaft Mi 19.10. 10.00 Nüeri-Netz Halb-Tageswanderung So 23.10. Pol. Gemeinde Abstimmungstermin 18.35 - 19.45 Schülerschachkurs Schachclub Nü/Ba Mo 24.10. 20.00 - 23.00 Freie Partien Mi 26.10. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Fr 28.10. Skiclub Altbach Generalversammlung

Reformierte Kirche, Ba Katholische Kirche, Ba

Sa So

Schachplausch (Jugend/Junioren) Schachplausch (Erwachsene) Juniorenschach Clubmeisterschaft Häcksel-Service

Singsaal Ebnet Singsaal Ebnet

Anlass

Ort/Kontakt

29.10. 30.10.

12.30 - 17.30 Schachclub Nü/Ba 08.30 - 17.00 Schachclub Nü/Ba 19.00 - 20.00 Schachclub Nü/Ba Mo 31.10. 20.00 - 23.00 Mo-Do 31.10.-03.11. Werkabteilung Nü

ref. Pfarreisaal Nü Schönenwerd Klewenalp Rest. Kreuzstrasse, Bi ref. Pfarreisaal Nü Rest. Bären Ebnetsaal Ref. Pfarreisaal Nü

ref. Pfarreisaal Nü Rest. Bären Rest. Kreuzstrasse, Bi

ref. Pfarreisaal Nü

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum

Zeit

Jeden Mi

abwechselnd Jugendtreff Authentic 17.00 - 21.00 Jeannine Kummer 079 773 10 55 19.00 - 24.00

Jeden 2. Do Jeden Fr

Veranstalter

Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage)

authentic@plattformglattal.ch

Jugendtreff

Tel. 044 836 31 88

Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21.00 Uhr,

Jeden Mo, Di, Do, Fr 11.30 - 14.00 Mittagstisch

Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di

10.00 - 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Ob. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo

15.15 - 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern

Ref. Kirchgemeindesaal

Jeden Mo

17.15

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk. 044 836 45 63)

Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 - 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden 1. Mo

17.00

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 63)

Gemeindehaus

Sprechstunde Schulpräsident

Jeden 1. Mo 18.30 - 19.30 Schulpflege Nü

(Tel. Anmeldung: 044 838 40 72)

19.00 - 20.00 Schachklub Nü/Ba

Jeden 1. Mo

20.00 - 23.00

Jeden Di

14.00 - 16.00

Jeden Di/Mi

Juniorenschach

Kath. Frauenverein Ba-Nü

Clubmeisterschaft Kafi-Franz (ausser Ferien)

Gemeindehaus Ref. Pfarreisaal, Nü Kath. Kirchenzentrum, Ba Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe

Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi Ludothek Ping Pong Frauenverein Nü/Br/Ha

Jeden Di

18.00 - 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 - 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

19.00 - 23.00 Töffair Nü 19.00

Jeden letzten Fr

Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung (ausser Dez.) Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

www.ludopingpong.ch

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27 Schulhaus Ob

Jeden 1. + 3. Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 - 16.00

Kleinkindberatung Kt. Zürich

Mütter-/Väterberatung

Neu: Zentrum Bären

Jeden Mo/Mi/Do/Fr Frauenverein Ob/Bi Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Ausk. 044 836 51 21, Eveline Bänziger) Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann 044 836 69 22)

Schulhaus Ob Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 - 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 - 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 - 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 - 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

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Andere Gemeinden Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Klotener Musikvereine und Musikfesttage Wallisellen - Glow Musikfestival 01. - 09.10. Musikschulen Kl/Ba/Lu Universitäre Vorlesungen Jeden Mi 14.30 Reg. Senioren-Verb. W’thur für Seniorinnen und Senioren Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30 Kulturkommission Kloten Tanznachmittag für ältere Menschen

Gemeindesaal, Alte Winterthurerstr. 31, Wallisellen (www.musikfesttage.ch) Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Zuständigkeiten und Pikettzeiten im hausärztlichen Notfalldienst. Über die Telefonnummer des/eines Hausarztes Ihrer Wohngemeinde erhalten Sie jederzeit Auskunft über den jeweiligen Dienstarzt. Tageszeit

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag/Feiertag

08 - 12 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

12 - 22 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

Notfallarzt der Region gem. Liste

22 - 08 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

SOS-Ärzte

Hausarzt

SOS-Ärzte

SOS-Ärzte

Do Sa So Do Sa So Do Sa

29.09. 01.10. 02.10. 06.10. 08.10. 09.10. 13.10. 15.10.

Montag

Dr. Christoph Willi Dr. Christoph Willi Praxis Hartmeier Dr. Christian Moelter Dr. Christian Moelter Dr. Hans F. Baumann Dr. Holger Voigt Dr. Holger Voigt

Illnau Illnau Bassersdorf Effretikon Effretikon Bassersdorf Illnau Illnau

Tel. 052 346 17 11 Tel. 052 346 17 11 Tel. 044 838 60 38 Tel. 052 343 66 88 Tel. 052 343 66 88 Tel. 044 836 75 22 Tel. 052 346 10 40 Tel. 052 346 10 40

So Do Sa So Do Sa So

16.10. 20.10. 22.10. 23.10. 27.10. 29.10. 30.10.

Dr. Hanna Bialowons Praxis Bozzone Praxis Bozzone Dr. Beatrice Tschirky Dr. Jens Nackenhorst Dr. Jens Nackenhorst Dr. Reinhold Huber

Dietlikon Wangen Wangen Bassersdorf Bassersdorf Bassersdorf Effretikon

Tel. 044 833 42 21 Tel. 044 835 25 00 Tel. 044 835 25 00 Tel. 044 838 68 00 Tel. 044 836 76 35 Tel. 044 836 76 35 Tel. 052 343 27 20

Wichtige Nummern: SOS Ärzte Zürich 044 360 44 44, SOS Ärzte Winterthur 052 213 43 44, Notruf ☎ 144, Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex-Dienste Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Breitistrasse 38, 8303 Bassersdorf, Tel. 044 836 55 43, E-Mail: info@spitex-bassersdorf.ch

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Coupon für KLEINANZEIGEN für Private

Grösse: 48x45 mm, Preis: Fr. 87.–, farbig Fr. 109.– (Preise exkl. MwSt.) gewünschtes Erscheinungsdatum: Name/Vorname Strasse

PLZ/Ort

Telefon Coupon einsenden an: Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, E-Mail: inserate@dorfblitz.ch Datum und Unterschrift:


Treffpunkt

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Dorf-Blitz

9/2011

kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

für verdeckte kunstliebhaber

Erst vor kurzem haben zwei Schweizer «artoogle.ch» lanciert. Damit wollen sie die Kunstwelt vom elitären Ruf losreissen und auch «Otto-Normal-Kunstliebhabern» näher bringen. Jeder, ob Kenner oder Laie, kann auf «artoogle.ch» durch mehrere hundert Gemälde, Fotografien oder Skulpturen stöbern, ohne im realen Leben den Schritt in eine Kunstgalerie wagen zu müssen. So funktionierts: Der Künstler lädt ein Foto seines Werkes hoch und legt mit den Machern der Seite einen Preis fest. Der Kunstinteressierte kann sich nun durch die Werke klicken. Er kann zudem mit der Funktion «virtuelles Wohnzimmer» das passende Kunstwerk für zuhause finden: Dazu ein Foto des eigenen Wohnzimmers hochladen und dann das Lieblingswerk virtuell über das heimische Sofa hängen. Passt alles zusammen, steht das Kunstwerk innert kürzester Zeit vor der Wohnung bereit.

für gute links

Im Internet findet man heute praktisch alles. Wer in Suchmaschinen nach einem Thema recherchiert, wird mit Tausenden von Treffern bombardiert. Neben viel «Humbug» gibt es auch einige sehr nützliche Seiten: Ohne helfende Tipps kann die Suche kann «zur Nadel im Heuhaufen» ausarten. «linker.ch» hilft, diese Suche zu vereinfachen. Die Seite bietet eine redaktionelle Vorauswahl der besten Links zu fast allen Themen des täglichen Lebens. «linker.ch» beurteilt nach Inhalt, Design und Benutzerakzeptanz die besten Seiten pro Sparte und öffnet den gewünschten Link direkt in einem neuen Fenster.

für eishockey-statistiker

www.linker.ch

«hockeymanager.ch» ist ein Muss für alle Hockeyfans und Kenner der Szene. Das Managerspiel funktioniert nicht mit Fantasiespielern, sondern mit realen Spielern der National Hockey League. Mit 125 «Chicci d‘Oro»-Punkten darf man zu Beginn sein Team zusammenstellen, wobei Stars wie Petr Sykora oder Damien Brunner bis zu 18 Punkte kosten. Deshalb müssen auch weniger bekannte Spieler eingekauft werden, die sich während der Meisterschaft möglichst zu Torgaranten entwickeln sollten. Nun erhält der Manager für jedes Tor 15, jeden Assist 10 oder für jeden Shut-Out des Goalies 25 Punkte gutgeschrieben. Strafen oder Eigentore zählen hingegen minus. Nach den Playoffs wird abgerechnet und die besten der über 10 000 Teilnehmern erhalten Preise.

für verbraucher

www.artoogle.ch

www.hockeymanager.ch

«digitec.ch» ist in der Schweiz der Nummer eins Online-Shop für IT-Zubehör und Unterhaltungselektronik. Ob von PCs über Handys bis hin zu Kameras oder Konsolen: Digitec bietet eine riesige Auswahl. Anders als bei Mediamarkt oder Saturn läuft das Hauptgeschäft über das Internet ab. Damit kann die Firma viel Kosten sparen und so die Margen auf die Produkte klein halten. Die Seite ist sehr benutzerfreundlich aufgebaut und dank der guten Suchfunktionen lässt sich für jeden das individuell passende Gerät finden. Die Ware kann direkt per Internet und mit Kreditkarte bestellt oder auch in den Läden abgeholt und bar bezahlt werden.

www.digitec.ch

für wg-bewohner

Wer in einer Wohngemeinschaft lebt, kennt das Problem: Lukas zahlt die Einkäufe, Patrick den Strom und Raffael hat das neue Sofa ersteigert. Jeder bezahlt für die anderen Rechnungen und niemand möchte dabei finanziell zu kurz kommen, Streitigkeiten sind also oft vorprogrammiert. Genau diesen Zwist versucht «iou.ch» zu verhindern. Zu Beginn muss ein WG-Bewohner auf der Webseite einen «Pott» erstellen. Danach kann jeder direkt seine Ausgaben in die Tabelle einfügen und den Verteilschlüssel festlegen – also gleichmässig, prozentual oder als Fixbetrag. Nun rechnet das System direkt aus, wer wem wieviel schuldet. Was vorher in wilder Rechnerei mit Taschenrechner ausgeartet ist, funktioniert dank «iou.ch» per Knopfdruck.

www.iou.ch

Texte: Simon Städeli/Fotos: www


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Dorf-Blitz September 2011 by dorfblitz - Issuu