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Nr. 11 24.11.2011 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Strassenraum in Nürensdorf soll aufgewertet werden

Im Überblick Vorweihnachtszeit

Pfarrer Leonhard Jost, seit eineinhalb Jahren als reformierter Pfarrer in Brütten tätig, erläutert Sinn und Bedeutung der vorweihnachtlichen Adventszeit. Seiten 4/5

Hauptübung

Verkehrskreisel statt Lichtsignal Die stark befahrene Kreuzung im Zentrum von Nürensdorf muss dringend saniert werden, inklusiv Lichtsignalanlage. Der Gemeinderat möchte bei dieser Gelegenheit das Dorfzentrum aufwerten, wünscht sich einen Kreisel mit zusätzlichen Fussgängerbereichen. Ob die Wunschvorstellung mehrheitsfähig ist, darüber wurde an der gestrigen Gemeindeversammlung entschieden. von Reto Hoffmann

Das von der Feuerwehr Bassersdorf in einer Hauptübung supponierte Grossereignis beinhaltete einen Brandfall im Kindergarten mit spektakulärer Personenrettung sowie einen zeitgleichen Verkehrsunfall am Zentrumskreisel. Seiten 10/11

Das Dorfbild im Zentrum von Nürensdorf hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren stark verändert. Mit der Eröffnung des Alterszentrums Bären (es wurde im vergangenen Juni eingeweiht) und dem Zentrumsgebäude (es ist bereits im Rohbau fertig),

hat der Dorfkern ein neues Gesicht bekommen. Doch nun soll auch noch das Strassenbild zum Charakter eines zeitgemässen Dorfzentrums beitragen und die Dorfteile dies- und jenseits der Alten Winterthurerstrasse wieder zu einer Einheit zusammenschliessen.

Kreisel mit Begegnungszonen Geht es nach dem Willen des Gemeinderates, soll die Lichtsignalanlage durch einen Kreisel ersetzt werden, welcher künftig die Alte Winterthurerstrasse, die Hinterdorf-, und die Lindenstrasse erschliesst. Die Fussgängerbereiche vom Kreisel bis hinüber zu den Gebäuden sollen grossflächig gepflastert sein und der Umgebung dadurch einen platzartigen Charakter verleihen.

Die Idee eines solchen «Freiraumund Strassenprojektes», wie es der Gemeinderat nennt, ist nicht neu. Bereits 2007 wurde dieses den Stimmberechtigten zusammen mit dem Neubau Zentrumsgebäude und der Tiefgarage Volg in einem Gesamtpaket vorgelegt. Nach Ansicht der Nürensdorfer überspannte dieses Vorhaben jedoch den finanziellen Bogen; das Stimmvolk verweigerte eine Zusage und hat damals den Rahmenkredit von 8,476 Millionen Franken an der Urne bachab geschickt.

Einmalige Gelegenheit Nachdem das Zentrumsgebäude im Jahr 2009 die Hürde im zweiten Anlauf schaffte und jetzt realisiert wird, Fortsetzung auf Seite 2

Abendunterhaltung Die Mitglieder der Brüttener Turnerfamilie haben mit ihrer Abendunterhaltung in jeweils vollbesetztem Saal dem Publikum unterhaltsame Stunden beschert. Seite 24/25

«Nailcup» Die beiden Bassersdorfer Gymnasiastinnen Gabriela Fernandes und Jessica Messerli lancieren mit Schulkollegen das einjährige Wirtschaftsprojekt «Nailcup» und hoffen auf gute Verkaufszahlen. Seite 49

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf

ab Seite 7

Brütten

ab Seite 21

Nürensdorf

ab Seite 31

So einladend könnte dereinst das Nürensdorfer Dorfzentrum (Blick aus Richtung Lindauerstrasse) aussehen, falls die Stimmberechtigten dem Vorhaben am 23. November (nach Drucklegung dieser Zeitung) zugestimmt haben. (Visualisierung: SNZ Ingenieure und Planer AG)


Spitze Feder lichkeiten zum Verkauf bereit. Neun Wochen vor dem ersten Advent müssen die Mitarbeitenden der Grossverteiler die Regale frei machen für Weihnachtsdekorationen. Im warmen Oktober hatte ich alles andere als Lust auf winterliche, zum Teil sehr synthetische Zimt-, Anis- oder Mandarinen-Düfte. Das Einkaufen beschränkte sich bei mir nur noch auf einen Marathon zwischen den Regalen, denn die noch immer angenehm warmen Sonnenstrahlen lockten mich ins Freie. Susanne Beck

Ende September lagen in verschiedenen Einkaufsläden bereits die ersten Adventskalender, Weihnachtsschmuck und andere Christfest-KöstFortsetzung von Seite 1 zieht der Gemeinderat auch das Strassenprojekt wieder aus der Schublade. Die Zeit scheint diesmal günstig, da der Kanton – in dessen Hoheit sich die Alte Winterthurerstrasse und die Lindauerstrasse ist befinden – das Strassenbett, die darunter liegenden Werkleitungen, sowie die Lichtsignalanlage dringend sanieren, respektive ersetzen muss. So trägt er auch den Löwenanteil der Kosten dieses Vorhabens; für die Gemeinde Nürensdorfer eine einmalig sich bietende Gelegenheit. Denn: Für einen vergleichsweise geringen Betrag hat die Gemeinde die Möglichkeit, die zusätzlichen Verbesserungen nun zu verwirklichen und «aus der heute verkehrsbetonten Strassenkreuzung wieder einen Dorf-

Impressum

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch  susanne.reichling@dorfblitz.ch

Für mich grenzt es beinahe an Nötigung, wenn ich in spätsommerlicher Stimmung auf ein immer wiederkehrendes Fest getrimmt werde, das ein ganzes Vierteljahr später erst stattfinplatz mit guter Aufenthaltsqualität für alle zu schaffen», wie Gemeindepräsident Franz Brunner an einer Orientierungsversammlung erklärte.

Dorfzentrum mit Lebensqualität Nachfolgend die Details des vorgelegten Vorprojektes: Das Herzstück ist ein so genannter Minikreisel mit einem Durchmesser von 24 Metern. Er soll die Alte Winterthurerstrasse mit der Lindauerstrasse und der Hinterdorfstrasse verbinden. Laut Stephan Salm, Projektverfasser des Büros SNZ Ingenieure und Planer AG, vermag der Kreisel die derzeitige pro Stunde gemessene Abendspitze von 685 Fahrzeugen aus Richtung Bassersdorf und 288 Fahrzeuge aus RichSekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch  sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Sandra De Vito Reto Hoffmann Kevin Knecht Daniela Melcher Lisa Neukom

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det. Die Stil- und Dekorationsberater verdienen sich wohl wieder eine goldene Nase, wenn sie uns aufschwatzen wollen, in welchen Farben wir dieses Jahr unseren Edeltannenbaum schmücken und mit welchem neuen Firlefanz heuer Akzente gesetzt werden sollen. Mir graut es jetzt schon, wenn ich nur daran denke, dass anfangs Februar wohl bereits wieder die Schokoladenhasen, Zucker- oder Nougat-Eier und farblich veränderte Deko-Artikel in den Regalen liegen, weil Mitte April das Osterfest vor der Türe steht. Vielleicht ist es ja nur meine traumatisierte Eifersucht aufs Weihnachtsfest. Wenn man wenige Tage vor Christi Geburt seinen Geburtstag feiert, dann ist tung Brütten zu schlucken, plus eine prognostizierte Zunahme um zehn Prozent bis ins Jahr 2030. Ein gepflasterter Ring in der Mitte soll ermöglichen, dass auch grosse Sattelschlepper oder Gelenkbusse problemlos im Kreisel zirkulieren können. Die Fussgängerstreifen bei den Strasseneinmündungen sollen mit einer Mittelinsel versehen werden, um ein sichereres Überqueren zu garantieren.

Einladende Note Die Fussgängerbereiche und Vorplätze der angrenzenden Gebäude sollen eine Pflästerung erhalten, um den Dorfplatzcharakter optisch zu betonen. Die ganze Zone soll niveaufrei begehbar sein. Das heisst, dass Marianne Oberlin Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Konrad Schwitter Simon Städeli Christian Weiss Webmaster

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man in seiner Kindheit einfach immer etwas zu kurz gekommen. Meine Schwester konnte im Juni ihre Freunde einladen, wenn sie ein Jahr älter wurde. Wie oft erhielt ich aber ein Geschenk für Geburtstag und Weihnachten zusammen; dies erleben zu müssen war stets schlimm und enttäuschend für mich. Es würde mir reichen, wenn nach Halloween im November die Weihnachtsdekorationen, Backmischungen und Duftkerzen erhältlich wären. Nichts desto Trotz werde ich mich letztlich doch aufs Weihnachtsfest mit meinen Liebsten freuen, denn das erste Mal ist mein kleiner Enkel mit dabei. Susanne Beck zu diesem Zweck die Alte Winterthurerstrasse auf diesem Abschnitt bei der Sanierung abgesenkt wird. Dies bedeutet, dass beispielsweise die Treppenstufen vor dem Restaurant Bären zu diesem Zeitpunkt dann wegfallen werden und der Eingang problemlos auch mit einem Kinderwagen oder Rollator zugänglich ist. Die Trottoirs und Fahrbahnen sollen schliesslich nicht mit einem Bordstein, sondern mit einer Rinne voneinander getrennt werden. In den Fussgängerbereichen rund um den Kreisel ist ausserdem vorgesehen, Bäume zu pflanzen, um dem Dorfzentrum auch eine einladende Note zu verleihen. Welcher «Schmuck» den Kreisel in der Mitte einst zieren soll, wolle man mit einem Gestaltungswettbewerb bestimmen, war Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 16. Jahrgang, 8900 Exemplare

Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 ISDN (Leonardo): 071 910 04 61/62 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 22. Dezember 2011.


Dorf-Blitz

11/2011

Thema des Monats

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strasse auf dem Abschnitt Kreuzung bis Baltenswilerstrasse eine Aufwertung erfahren. Die Fahrbahn soll schmaler, das Trottoir auf der westlichen Seite hingegen verbreitert werden. Es soll einer Mischverkehrszone ähneln, wie es der Fachmann nennt, den Verkehr verlangsamen und den Fussgängern die Strassenquerung erleichtern.

Kosten und Zeitplan

Eine weitere Möglichkeit zur Aufwertung des Zentrums wäre gemäss Projektstudie die Offenlegung des Dorfbaches vor dem zukünftigen Zentrumsgebäude. (Visualisierung: SNZ Ingenieure und Planer AG)

von Gemeindepräsident Brunner zu erfahren.

Offener Dorfbach Ein weitere Raffinesse, den Strassenraum im Zentrum aufzuwerten, so zumindest sieht es die Projektstudie vor, ist eine Führung des Dorfbaches entlang dem neuen Zentrumsgebäude. Dies sei jedoch noch nicht definitiv entschieden, liess Franz Brunner verlauten, da noch die genauen Auflagen des Awel (kantonales Amt für Wasser, Energie und Luft) bezüglich des Hochwasserschutzes in Erfahrung zu bringen seien.

trumsgebäude, wo dereinst neben dem Coiffeur Silvano auch eine Bäckerei-Konditorei mit einem Café einziehen wird. So bleiben auch das lokale Gewerbe und die Dorfläden in Nürensdorf attraktiv, ist Gemeindepräsident Brunner überzeugt. Schliesslich soll auch die Lindauer-

Dieses Strassen- und Freiraumprojekt wird mit insgesamt 4,69 Millionen Franken veranschlagt; davon trägt der Kanton 2,8 Millionen Franken. Für die Sanierung der Gemeindestrassen muss Nürensdorf 1,4 Millionen Franken aufbringen. Die Massnahmen zur Attraktivitätserhöhung des Dorfzentrums (zum Beispiel Pflästerung bis zu den Gebäuden) sind mit 490 000 Franken eingeplant. Dafür seien, so Gemeindepräsident Brunner an der Orientierungsversammlung, bereits entsprechende

Rückstellungen (Vorfinanzierungen) getätigt worden. Wenn die Gemeindeversammlung von gestern Mittwochabend, 23. November – also nach Drucklegung des Dorf-Blitz – grünes Licht für dieses Vorhaben gegeben hat, kann mit der Ausarbeitung des definitiven Projektes nun gestartet werden. Der Baubeginn könnte dann im März 2013 erfolgen. Bei einer Ablehnung hiesse das «zurück zum Start», wie es der Vertreter der kantonalen Baudirektion nannte. Das Projekt würde mindestens ein Jahr zurückgeworfen. Doch um eine Sanierung der «Bären»-Kreuzung komme man ohnehin nicht herum, so seine Einschätzung der Situation. 

Kreisel-Sanierung auch in Bassersdorf Bei den Bauarbeiten an der Alten Winterthurerstrasse in Nürensdorf ist es zu Bauverzögerungen gekommen (siehe Bericht auf Seite Nürensdorf in dieser Ausgabe). Wie die kantonale Baudirektion weiter mitteilte, wird voraussichtlich am 21. Februar 2012 zudem mit der Sanierung des Kreisels in Bassersdorf begonnen. Verkehrskonzept und detailliertes Bauprogramm werden die Gemeinde und der Kanton gemeinsam der Bevölkerung vorstellen und erläutern. Die öffentliche Informationsveranstaltung ist am Dienstag, 31. Januar 2012, um 19.30 Uhr im Franziskuszentrum geplant. (rh)

Neue Bushaltestelle Mit dem Neubau des Kreisels soll auch ein neues Busregime eingeführt werden. Gemäss diesem Projekt wird die Bushaltestelle «Sennhütte» an der Alten Winterthurerstrasse umgebaut und zur zentralen Bushaltestelle des Dorfes aufgewertet. Die Busse sollen dort aus beiden Richtungen auf gleicher Höhe auf einer Fahrbahnhaltestelle anhalten. Die Bus-Bucht auf der westlichen Fahrspur soll durch ein breiteres Trottoir ersetzt und die Haltestellen «Post», «Lindauerstrasse» und «Hinterdorfstrasse» zu diesem Zeitpunkt dann aufgehoben werden.

So soll der geplante Nürensdorfer Kreisel im Detail aussehen. (Plan: SNZ Ingenieure und Planer AG) www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Der nächste Dorf-Blitz m erscheint a , g Donnersta er 2011. 22. Dezemb Der Inserate- und

Mischverkehrzone Durch die Öffnung des Raumes und die Pflästerung bis zu den Hausfassaden soll Raum für einige Parkplätze (Kurzparkierer) entstehen. Beispielsweise direkt vor dem Zen-

Redaktionsschluss ist aus Gründen der Vorverlegung bereits am Donnerstag, An der Orientierungsversammlung, Mitte November, hatten die Bewohner von Nürensdorf Gelegenheit, die Detailpläne des Vorprojektes zu studieren. (rh)

8. Dezember 2011.


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Pfarrer Leonhard Jost (Brütten) zur Bedeutung der Vorweihnachtszeit

«Vermehrt seelsorgerisch tätig im Herbst» Seit anderthalb Jahren wirkt Pfarrer Leonhard Jost in der Reformierten Kirchgemeinde Brütten. Seine Gottesdienste werden gut besucht und mit «Bild-WortKlang» hat er eine Gottesdienstform entwickelt, welche die Menschen über die Gemeindegrenze hinaus anzieht. von Mano Reichling Das evangelische wie auch das katholische Kirchenjahr beginnt mit der ersten Vesper zum ersten Adventsonntag. Warum ist das so? Es gibt neben dem astronomischen Kalender auch den Kirchenkalender. Die beiden unterscheiden sich insofern, als im vierten Jahrhundert nach Christus die Idee auftauchte, Weihnachten als die Feier der Geburt Jesu, auf die Tage des tiefsten Sonnenstandes zu legen. Gleichzeitig setzte man eine Vorbereitungszeit fest, den Advent. Das Lukas-Evangelium schildert in den ersten beiden Kapiteln ausführlich die Ankündigung sowie die Geburtsgeschichte Jesu. Mit dem ersten Sonntag nach dem Ewigkeitssonntag, an dem die Reformierten ihrer Verstorbenen gedenken, beginnt die vierwöchige Adventszeit. Als Zeichen des verheissenen Lichts, dass durch Jesu Geburt in diese Welt gekommen ist, wird mit jedem Adventssonntag eine Kerze mehr entfacht bis der Weihnachtsbaum in der Christnacht alles Dunkel in Licht verwandelt. Und so feiern wir an Weihnachten den, der von sich gesagt hat: «Ich bin das Licht der Welt.» Dies zum geschichtlichen und heilsgeschichtlichen Hintergrund. Der Spruch Jesu «Ich bin das Licht der Welt» gehört demnach zur Weihnachtsgeschichte? Im Johannes-Evangelium macht Jesus diese Selbstaussage. Dieses Evangelium kennt jedoch keine Geburts- und Kindheitsgeschichte Jesu. Der Satz «Ich bin das Licht der Welt» meint: Ich bin in diese Welt gekommen, um die Mächte der Finsternis zu überwinden. Für Lukas, den Erzähler der Weihnachtgeschichte stand fest, dass mit Jesu Geburt das göttliche Licht in diese Welt eigezogen ist.

Pfarrer Leonhard Jost an seinem Arbeitsplatz im Pfarrhaus Brütten. An trüben Herbst- und Wintertagen gehen mehr Anfragen seelsorgerischer Natur bei ihm ein als sonst. (Bilder: Mano Reichling)

Diese beiden Evangelien erzählen also die Weihnachtsgeschichte? Das Lukas-Evangelium ist das Weihnachts-Evangelium der klassischen Art, so wie wir es jährlich verkünden: Mit den Hirten und Engeln, dem geschichtlichen Bezug auf den Kaiser Augustus, der eine Volkszählung anordnete und so weiter. Das JohannesEvangelium arbeitet mit der Metapher des Lichts, um die Heilsbotschaft von Jesus Christus den Menschen nahe zu bringen. Die Licht-Metaphorik übrigens finden wir in fast allen Religionen, meistens in Bezug auf die Sonne, der Spenderin allen Lebens. Die alten Ägypter trieben ab Pharao Echnaton einen ausgeprägten Sonnenkult, und auch die Römer verehrten ihre Gottheiten am Tag der Sonne, dem Sonntag.

«Die Masslosigkeit überdeckt und verfremdet das Eigentliche, um das es geht»

Advent beinhaltet aus meiner Sicht viel zu viel kommerziellen Rummel um Weihnachtseinkäufe. Was bedeutet Ihnen als Pfarrer die Adventzeit? Für mich findet genau das Gegenteil statt von dem, was meiner Meinung nach stattfinden müsste: Statt noch mehr Aufzuhäufen müssten wir uns in dieser Zeit ganz bewusst leer machen und leer werden. Eigentlich kon-

Hat das Schenken eine kirchliche Bedeutung? An Weihnachten empfangen wir Gott als Geschenk. Gemeint ist damit ein Geschenk, das unser Herz in umfassendem Sinne zu erfüllen vermag. Wenn die drei Könige der Weihnachtgeschichte dem göttlichen Kind ihre Geschenke darbringen, dann bedeutet dies die Verneigung der weltlichen vor der geistlichen Macht. Die Herren

terkariert die Art, wie wir Weihnachten feiern, den Gehalt und die Substanz dieses Festes. Dass wir uns etwas schenken, finde ich schön und muss seinen Platz haben. Aber die Art und Weise, in der wir das heute tun, geht mir in seinen Auswüchsen wider den Strich. Die Masslosigkeit überdeckt und verfremdet das Eigentliche, um das es geht. Der Advent sollte uns dazu bringen, das wahre Geschenk von Weihnachten zu erkennen und die Zeit so zu begehen, dass sie das Kind in uns jedes Jahr neu zu verzaubern vermag.

der Welt kommen und verneigen sich vor dem Kind in der Krippe, weil ein Stern sie darauf hingewiesen hat, dass dort etwas ganz Grosses geschehen ist. Das Ganze muss man in mythologischem Sinne verstehen, sonst ist das Geheimnis verloren. Es muss innerlich verstanden werden. Wir sind mit nichts weniger beschenkt worden, als mit dem Christkind. Aus Dankbarkeit darüber beschenken wir uns an Weihnachten. Sie wirken nun bereits über ein Jahr in Brütten, und Sie kennen ihre Gemeinde mittlerweile. Fühlen Sie sich wohl hier im Unterland? Ich bin zwar im Bündnerland aufgewachsen, aber schon seit 25 Jahren in «tieferen» Gefilden tätig. Vor meiner Anstellung in Brütten amtierte ich als Pfarrer und Spitalseelsorger im Kanton Zug. Brütten ist eine Kirchgemeinde mit deftiger Geschichte. Meine Berufskollegen lassen scherzenderweise keine Gelegenheit aus, mich zu fragen, ob und wie lange ich denn noch in Brütten sei. Nun, ich habe hier zu wirken begonnen ohne alte Gamellen hervorzukramen und noch einmal «aufzuköcheln». Man muss frei sein von Altem, um neu be-


Dorf-Blitz

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ginnen zu können. Und so wollte ich der Gemeinde neue Türen für etwas Neues öffnen. Nach anderthalb Jahren des Wirkens werde ich nur noch von den ewig Gestrigen auf das Gestrige angesprochen. Ich spüre, dass sich die Wogen zwischenzeitlich geglättet haben und eine Konsolidierung stattgefunden hat. Das Echo, das ich auf meine Arbeit erhalte, ist jedenfalls grossmehrheitlich positiv.

«Man muss frei sein von Altem, um neu beginnen zu können» Man hört, dass die Brüttener ihren Pfarrer sehr schätzen; was ist ihr Erfolgsrezept? Ich habe keines, aber es freut mich natürlich, das so zu hören. Ich bin nun ja seit etlichen Jahren als Seelsorger tätig und habe dabei viel Erfahrung im Umgang mit Menschen in allen möglichen Lebenslagen sammeln können. Als Kind einer Pfarrersfamilie habe ich die Kirche schon früh kennengelernt und ich weiss von daher in etwa, worauf man achten und welche Sorgsamkeiten man pflegen sollte. Ich bereite meine Gottesdienste theologisch immer sehr sorgfältig vor, versuche eine verständliche Sprache zu sprechen und die Kasualhandlungen, sprich Taufen, Trauungen und Abdankungen, mit Spürsinn und Liebe zu gestalten. Auch glaube ich, den Leuten weder mit pfarrherrlichem Gehabe noch mit Berührungsängsten zu begegnen. Andererseits gehöre ich aber auch nicht zu jenen Zunftgenossen, die meinen, sich bei jeder «Hundsverlochete» zeigen zu müssen. Bild-Wort-Klang ist eine Form, wie Sie ihre Gottesdienste gestalten. Wie oft brauchen Sie diese offensichtlich beliebte Form? Jährlich fünf bis sechs Mal. Es soll ein Gottesdienst sein, der den riesigen kulturellen Schatz des Abendlandes fruchtbar macht, welcher aus der Auseinandersetzung bedeutender Maler, Schriftsteller, Musiker und Architekten mit dem christlichen Gedankengut hervorgegangen ist. Diese künstlerischen Annäherungen möchte ich in Verwendung starker Bilder, guter Texte und ausdrucksstarker Musik an die Gottesdienstbesucher herantragen und dabei auch aufzeigen, wie sehr die

Monatsinterview abendländische Kultur von der geistigen Auseinandersetzung mit dem Christentum geprägt ist. Von diesen speziellen, ziemlich zeitaufwändigen Gottesdiensten fühlen sich offenbar auch Leute aus anderen Gemeinden angesprochen. Die Idee habe ich nicht nach Brütten mitgenommen, sondern hier entwickelt. Die bisher gute Resonanz auf das neue Angebot ermuntert mich natürlich weiterzumachen. Müssen Sie in der Adventzeit vermehrt seelsorgerische Tätigkeiten ausüben? Die sichtbar kürzer werdenden Tage machen vielen Menschen in den Monaten November und Dezember seelisch arg zu schaffen. Auch sterben in diesen Monaten meistens mehr Menschen als üblich. Nicht umsonst begehen Katholiken wie Protestanten in dieser Zeit an Allerheiligen und am Totensonntag die Feste für ihre Verstorbenen. Die grossen Herbststürme

«Die grossen Herbststürme entreissen oft die Äste, welche im Frühling nicht mehr austreiben wollen» entreissen oft die Äste, welche im Frühling nicht mehr austreiben wollen. In der dunklen Jahreszeit sind Depressionen tatsächlich häufiger.

Auf diesem Hintergrund versteht es sich, dass in diesen Tagen vermehrt Anrufe und Anfragen seelsorgerischer Natur bei mir eingehen. November und Dezember sind in einem Pfarramt in mehrfacher Hinsicht die beiden aufwändigsten Monate des Jahres Zurück zum Advent: Was bedeutet das Wort eigentlich? «Adventus» heisst Ankunft und meint die Vorbereitungszeit auf die Ankunft des Jesuskindes in dieser Welt und in unserem Herzen. Uns soll bewusst werden, dass Gott nicht einfach ein abstrakter metaphysischer Gedanke ist, sondern dass Gott in Jesus konkrete menschliche Gestalt angenommen hat. Auf die Ankunft dieses Kindes hin sollen wir uns im Advent vorbereiten und danach ausstrecken. Woher stammt eigentlich der Adventskalender? Der Adventskalender ist erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein fester Bestandteil des adventlichen Brauchtums. Die zu öffnenden Türchen erinnern an das bekannte Kirchenlied «Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit!» welches wir in der Adventzeit singen. Mit den Türchen sind die Tore unseres Herzens gemeint: Sie sollen wir öffnen, damit das Jesuskind auch in uns drin ankommen und in unserer inneren Krippe neu geboren werden kann. Eigentlich müsste der Ad-

5 ventskalender so gestaltet sein, dass die Türchen mit jedem Tag eine Stufe weiter nach innen führten, bis uns am 24. Dezember das Geheimnis selbst entgegenlacht. Eines ist sicher: Es gibt keine andere kirchliche Festzeit, die traditionell derart stark verankert ist. Offensichtlich drückt sich in ihr eine tief verwurzelte Sehnsucht des Menschen nach Wandlung, Erfüllung und Neugeburt aus. Was hat der Adventskranz für eine Bedeutung? Zum einen ist der Kranz in Anlehnung an den Ring seit Urzeiten das Symbol der Vollkommenheit. Anfang und Ende gehen in ewiger Bewegung ineinander über. Gesalbte wurden mit Lorbeer bekränzt, Könige mit Kronen. Der Adventskranz symbolisiert die Krone, die aus dem Laub des Lebensbaumes gefertigt ist. Dabei erscheint Christus als der eine wahre König. Die vier Kerzen zeigen die verschiedenen Kräfte und Strebungen auf, die unser Leben bestimmen. Die Vierung spielt übrigens in der Tiefenpsychologie C.G. Jungs eine zentrale Rolle und weist dort auf die Einheit der Gegensätze hin. Sind diese integriert, kann Christus auch in uns geboren werden. Insofern sagt der Mystiker Angelus Silesius zu Recht: «Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, und nicht in dir, so bleibst du dennoch tausendmal verloren». 

Jährlich fünf bis sechs Mal gestaltet der Brüttener Pfarrer die «Bild-Wort-Klang»-Gottesdienste; sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und werden auch von Auswärtigen gerne besucht.


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Bassersdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

glow.das Glattal

Neuausrichtung der Standortförderung Die Standortförderung von glow. das Glattal wird verselbständigt. In diesen Tagen ist ein neuer Verein namens «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung» gegründet worden. Mit dabei ist auch die Gemeinde Bassersdorf. Nachdem im Jahr 2000 die acht Gemeinden Dübendorf, Kloten, Opfikon, Wallisellen, Dietlikon, Rümlang, Wangen-Brüttisellen und Bassersdorf den Verein glow.das Glattal gegründet hatten, bildete die Standortförderung ein wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit. Im November 2002 konnte dieses Anliegen mit dem in einem 40

Prozent-Pensum beauftragten glowStandortförderer Christoph Lang umgesetzt werden. Seither hat sich glow. das Glattal enorm entwickelt. Vertreter aus Wirtschaft und Politik haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Frage auseinander gesetzt, wie glow.das Glattal weiter entwickelt, gestärkt und die Standortförderung breiter abgestützt werden kann. Als Folge ist nun die wirtschaftliche Förderung der glow-Region ausgegliedert worden. Der neu gegründete Verein «Flughafenregion Zürich» versteht sich als regionale Marketingorganisation, welche gemeinsam von

der Wirtschaft und von den Städten und Gemeinden der Region getragen wird. Die Aktivitäten werden durch eine professionelle Geschäftsstelle mit 150 bis 200 Stellenprozenten gesichert. Der Verein hat zum Ziel, neue Unternehmen für die glow-Region zu gewinnen aber auch eine intensive Beziehungspflege zur Sicherung der ansässigen Unternehmen zu betreiben. Weiter soll er den Transfer von Bedürfnissen in die lokale Politik gewährleisten, den Standort promoten und eine gute Zusammenarbeit mit den neben- und übergeordneten Stellen der Standortförderung betreiben. Der Verein setzt sich weiter ein für reibungslose und effiziente Abläufe

Aus Behörde und Verwaltung

zwischen Unternehmen, Politik und Verwaltung. Der bestehende Verein glow.das Glattal wird als Kooperationsplattform für die beteiligten Gemeinden und Städte weiterbestehen. 

Gemeinderat Bassersdorf

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tion a l u t a r G Wir gratulieren

Weihnachten! Geschenke! Keine Ideen? Die Kultur- und Bibliothekskommission hat sich etwas Humorvolles und sicherlich Erfolgversprechendes einfallen lassen: Ab 1. Dezember 2011 sind die Billette für

Claudio Zuccolinis «Erfolgsprogramm» Auftritt am Freitag, 9. März 2012, um 20 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf

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im Vorverkauf erhältlich. Die Tickets zu 40 Franken können in der Bibliothek (Klotenerstrasse 1) oder in der Drogerie Hafen (Klotenerstrasse 8) bezogen werden.

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am 9. Dezember Otto Glückler Baltenswilerstrasse 30 Zum 80. Geburtstag am 21. Dezember Thérèse Genier-Kapfer Obstgartenstrasse 28 am 22. Dezember Sonja Haug-Fäs Im Rietli 3 am 29. Dezember Karl Allemann Im Bächli 1


Bassersdorf

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Dorf-Blitz

11/2011

Aus Behörde und Verwaltung

EINLADUNG der Schule Bassersdorf zum

1. Schulbesuchsmorgen im Schuljahr 2011/12

Der erste Schulbesuchsmorgen des laufenden Schuljahres findet am Mittwoch, 30. November 2011 (Unterricht gemäss Stundenplan) statt. Sie sind herzlich willkommen, einen Blick in unsere Kindergärten und in unsere Klassenzimmer zu werfen. Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitenden gewähren Ihnen gerne einen Einblick in den Schulalltag.

Wir freuen uns darauf! Schulpflege Bassersdorf

Jugendliche gestalten Gemeinde mit Im November gestalten Jugendliche ihre Gemeinden im glow. das Glattal mit. Gemeinsam führt die Arbeitsgruppe Jugend einen Partizipationsmonat durch und Jugendliche selbst stellen etwas auf die Beine. Eines der vielen Ziele des Gemeindezusammenschlusses glow. das Glattal ist, dass junge Leute in ihren Wohngemeinden aktiv Projekte kreieren und diese dann durchziehen. Die Jugendbeauftragten oder -arbeitenden von sechs glow-Gemeinden führen darum im November spezielle Mitgestaltungsanlässe durch.

Mit dabei ist auch Bassersdorf: Am kommenden Mittwochnachmittag, 30. November, findet im Restaurant Frieden von 14 bis 15 Uhr erstmals ein Jugendstammtisch statt. Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren können dabei ihre Vorstellungen und Ideen einbringen, was in ihrer Umgebung verändert oder angepackt werden sollte. Jugendbeauftragte sind dabei und interessieren sich für die Jugendlichen, wollen ihre Meinung hören und helfen, deren Ideen zu verwirklichen. Weitere Informationen sind unter www.glow.ch nachzulesen. (e)

Die etwas andere Weihnachtslesung mit Musik

«Frisch gemischt» Kaum eine Zeit wird – wie die Weihnachtszeit – mit so viel Vorfreude erwartet und kaum eine Zeit beinhaltet im Vorfeld soviel Stress. Wann wird es denn wirklich Weihnachten? Wenn die Wohnung geputzt, die Geschenke gekauft, Guetsli gebacken und alles geschmückt ist?

den muss. Geschenke, die Freude machen müssen her, die Abendgarderobe ausgesucht und die Familie pünktlich zum Weihnachtsabend auf froh und munter getrimmt werden. Denn das Fest der Liebe will ja richtig gefeiert werden, fröhlich, mit viel Gelassenheit, Ruhe und Besinnlichkeit. Aber, wie macht man das?

In 30 Tagen ist es soweit: Würde nicht bereits in allen Kaufhäusern und Geschäften mit Weihnachtsdekorationen, Adventsgebäck, haufenweise Kerzen und Lichterketten auf Weihnachten hingewiesen, hätten die langen milden Herbsttage uns dies beinahe vergessen lassen. Auch in den Buchhandlungen und Bibliotheken liegen die Bücher mit Bastel- und Geschenkideen, Samichlaus- und Weihnachtsgeschichten, Gedichten und Versli schon lange bereit.

Die beiden Schauspieler versuchen es jedes Jahr aufs Neue. Am 14. Dezember um 20 Uhr zeigen sie in der Bibliothek Bassersdorf in einer szenischen und musikalischen Weihnachtslesung unter dem Titel «Frisch gemischt» allen, die ungeduldig auf das kommende Weihnachtsfest warten und hoffen, der festliche Zauber möge endlich vorbei sein, wie das geht.

Von all dem Stress werden auch Rahel Valdivieso und Martin Imhof nicht verschont. Sie sind der Meinung, dass jedes Jahr schrecklich viel in schrecklich kurzer Zeit für die ach so fröhliche Weihnachtszeit vorbereitet wer-

Mit anschliessendem Apéro; Eintritt: Freiwilliger Unkostenbeitrag. Anmeldung während der Öffnungszeiten in der Bibliothek oder unter Telefon 044 838 86 60 oder per E-Mail auf bibliothek@bassersdorf.ch. 

Bibliothek Bassersdorf

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Weihnachtslesung mit Rahel Valdivieso und Martin Imhof. (zvg)


Dorf-Blitz

Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Aus dem Gemeindehaus: In Kürze Kommandowechsel Markus Zaugg, Kommandant der Feuerwehr Bassersdorf, zieht aus der Gemeinde weg und hat demzufolge seinen Rücktritt per Ende 2011 erklärt. Der Gemeinderat konnte in der Person von Adrian Grimm einen Nachfolger wählen. Adrian Grimm hat seit 2006 das Amt des Ausbildungschefs inne und fungiert seit 2010 als stellvertretender Kommandant. Adrian Grimm wird das Kommando der Feuerwehr am 1. Januar 2012 übernehmen.

Teilrevision der Gemeindeordnung Der Gemeinderat hatte im Juli beschlossen, die Gemeindeordnung einer Teilrevision zu unterziehen. Auslöser dafür sind Neuorganisationen in den Bereichen Bau, Planung und Werke sowie bei der Schule. Weiter wird die Teilrevision der kommunalen Verfassung zum Anlass genommen, einzelne Artikel an neue übergeordnete Gesetzesbestimmungen anzupassen. In der

Verschiebung der Mädchentage Seit der Einführung der Mädchentage vor neun Jahren wurden diese jeweils zwischen Weihnachten und Neujahr durchgeführt. Da in diesem Jahr die Feiertage für die Durchführung der Mädchentage ungünstig liegen, hat das Organisationskomitee entschieden, sie im 2012 später zu terminieren. Sobald das Datum feststeht wird es im Dorf-Blitz angekündigt.

Zwischenzeit hat eine Vernehmlassung stattgefunden, deren Resultate den Gemeinderat bekräftigen, das Geschäft unverändert der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011 zu unterbreiten. Der Schlussentscheid obliegt der Urnenabstimmung vom 11. März 2012.

Ausklangsfest für den alten Bahnhof Bis 1980 führte die Bahnlinie durch Bassersdorf am heutigen Postplatz vorbei. Als Bahnhof diente das heutige Jugendhaus JAM. Durch die neue Zentrumsgestaltung wird dieses Gebäude im Frühjahr 2012 abgerissen. Für das Dorfbild von Bassersdorf stellte der Bahnhof über 100 Jahre ein prägendes Gebäude dar. Grund genug, dessen Verschwinden am Samstag, 21. Januar 2012, gebührend zu würdigen. Die Kultur- und Bibliothekskommission lädt für diesen Anlass zwei bekannte Bassersdorfer Persönlichkeiten ein. Gerold Naegeli kennt die Bahn «wie sie früher war» aus der eigenen Berufspraxis. Er wirkte bereits als Organisator des Nationalbahnjubiläums (1977) und der «Bassersdorfer Bahnhofzüglete» (1980) mit. Erika Zweifel-Sidler be-

fasst sich seit Jahren mit der hiesigen Lokalgeschichte; die Bassersdorfer Ehrenbürgerin war Mitverfasserin der Dokumentation «Von der Nationalbahn zur Flughafenlinie» (Herausgabe 1977). Beide werden über die bahnhistorischen Hintergründe berichten und auf das Geschehen von damals zurückblicken. Das detaillierte Nachmittagsprogramm wird in der nächsten Ausgabe des Dorf-Blitz veröffentlicht.

bereit und die Bibliothekarinnen freuen sich, Klein und Gross für kurze Zeit ins Land der Geschichten zu entführen.

Um der Nachwelt ein möglichst lebendiges Bild über die «Zeit von damals» erhalten zu können, werden Menschen gesucht, welche besondere Geschichten mit dem alten Bahnhof erlebt haben oder im Besitz von alten Fotos sind. Geschichtenerzähler sowie auch Fotobesitzer können sich deshalb bis zu den Weihnachtstagen beim Jugendbeauftragten Felix Goldinger unter Telefon 044 838 85 72 oder E-Mail felix.goldinger@bassersdorf.ch melden.

• D’Souza Elton, portugiesischer Staatsangehöriger,

Kamishibai-Geschichten Am 30. November und am 7. Dezember gibt es in der Bibliothek, jeweils um 17.30 Uhr, aus dem KamishibaiKoffer eine Geschichte zur Adventsund Weihnachtszeit zu hören. Der Kamishibai-Koffer steht schon bald

Einbürgerungen Folgenden Personen wurde das Bassersdorfer Bürgerrecht verliehen: • Büchel Werner, liechtensteinischer Staatsangehöriger,

• Karaarslan Cumali, mit Ehefrau Nimet und den Kindern Furkan und Büsra, türkische Staatsangehörige • Lena Menderes, mit den Kindern Albulena und Drilon, mazedonische Staatsangehörige • Premakumar Brinthan, srilankischer Staatsangehöriger. Die Einbürgerungen erfolgten unter dem Vorbehalt, dass die zuständigen Behörden die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung sowie das kantonale Bürgerrecht erteilen werden.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt: • HUWAG Immobilien AG, Effretikon; Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage, Bahnhofstrasse • Gemeinde Bassersdorf, Bassersdorf; Umnutzung altes Feuerwehrdepot zu Jugendraum, Klotenerstrasse 3 • dreiplus Werbearchitekten GmbH, Bassersdorf; Aufstellen von sechs Fahnenmasten, Grindelstrasse 19 • Joost Beat, Bassersdorf; Erweiterung bestehende Remise, Neubau Silo, Vorbuchenstrasse 30.

Das 1877 erstellte und 1980 stillgelegte ehemalige Bahnhofgebäude diente in den letzten 31 Jahren als Jugendhaus; vor dem Rückbau wird am 21. Januar 2012 zum Ausklangsfest eingeladen. (zvg)

 Gemeinderat + Gemeindeverwaltung


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Grosse und im Dorfzentrum angelegte Hauptübung der Ortsfeuerwehr

23 Kindergartenschüler mussten evakuiert werden

Einsatz an allen Fronten: Während sich ein Teil der Feuerwehrleute um den Verkehrsunfall kümmerte, evakuierten andere die eingeschlossenen Kindergärtler mit einer Autodrehleiter aus dem Schulhaus.

Kommandowechsel per Ende Jahr

Ende Oktober wurden die Angehörigen der Feuerwehr Bassersdorf zu ihrer jährlichen Hauptübung aufgeboten. Dabei ging es primär darum, das Zusammenspiel der Züge und der Spezialisten bei einem supponierten Grossereignis zu testen, aber auch der Bevölkerung einen Einblick in die Arbeit der Dorffeuerwehr zu geben. Manch ein Passant, der an diesem Freitagabend im Zentrum von Bas-

sersdorf unterwegs war, dachte an einen Notfalleinsatz, so realistisch hatten die Verantwortlichen die diesjährige Hauptübung angelegt. Übungsleiter Stefan Vogler hatte sich folgendes Szenario für seine Kameradinnen und Kameraden ausgedacht: Nach einer Meinungsverschiedenheit beim Friedensrichter im dritten Stock des alten Primarschulhauses hatte ein aufgebrachter Bürger im Treppenhaus des Gebäudes ein Feuer gelegt und somit den im zweiten Stock liegenden beiden Kindergärten den Fluchtweg abgeschnitten. Die 23 «Chindsgi»-Schüler und ihre zwei Kindergärtnerinnen konnten nur noch von aussen gerettet werden. Ausserdem befanden sich im rauchgefüllten Treppenhaus drei Personen, welche geborgen werden mussten. Erschreckt durch den gewaltigen Rauch, welcher aus dem Gebäude austrat, ist ein auf der Klotenerstrasse herannahender Automobilist in das vor ihm fahrende Fahrzeug geprallt und hat dieses auf den «Löwenkreisel» geschoben und so zusätzlich einen Verkehrsunfall verursacht.

Die richtigen Prioritäten setzen Einsatzleiter Andreas Müller hatte nun die Aufgabe, seine Mannschaft, welche mit 54 Männern und Frauen (inklusive Jugendfeuerwehr) auf den Schadenplatz ausrückte, richtig einzusetzen und die entsprechenden

Im Anschluss an die Hauptübung gab Gemeinderat Bruno Muff in seiner Funktion als Vorsteher des Ressorts Sicherheit noch einen wichtigen Personalwechsel bekannt. Nach insgesamt 23 Jahren bei der Feuerwehr gibt der bisherige Kommandant Markus Zaugg (l.) sein Amt per Ende Jahr ab. Grund dafür ist sein Wegzug mit seiner Familie in den Kanton Thurgau. Neu wird ab Januar 2012 sein bisheriger Stellvertreter Adrian Grimm die Geschicke der Feuerwehr Bassersdorf leiten. Gemeinderat Muff bedankte sich bei Markus Zaugg vor versammelter Mannschaft für das langjährige Engagement und den selbstlosen Freiwilligeneinsatz bei der Feuerwehr und überreichte ihm die traditionelle Wappenscheibe und einen gut gefüllten Früchtekorb. (rh) Die Kinder mussten von aussen via Fenster in Sicherheit gebracht werden.


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Prioritäten zu setzen. Als erstes wurde der Atemschutztrupp vom Hintereingang ins Gebäude entsandt,

um die Personen im Treppenhaus zu retten, sowie Feuer und Rauch zu bekämpfen. Verkehrszug und Sanitäter

kümmerten sich derweilen um den Verkehrsunfall, leiteten den Verkehr um und versorgten die Verletzten im Fahrzeug. Doch das Hauptaugenmerk richtete sich auf die Rettung der eingeschlossen Kinder im zweiten Stock. Dafür kam eine lange Autodrehleiter zum Einsatz, mit welcher die Kinder in kleinen Gruppen über ein Fenster aus 20 Metern auf sicheren Boden gebracht wurden. Dies unter den Augen der fasziniert zuschauenden Eltern und geladenen Mitgliedern des Gemeinderates und weiteren Zaungästen, welche sich mittlerweile am Ort des Geschehens eingefunden hatten.

Gut auf das Ereignis vorbereitet Erstversorgung der Fahrzeuginsassen durch die Feuerwehrsanitäter.

Der verletzte Autofahrer wird aus dem Fahrzeugwrack geborgen.

Erleichtert erreicht dieses Mädchen wieder den sicheren Boden.

Für die 23 Kindergartenschüler war die Teilnahme an dieser Hauptübung der abenteuerliche Abschluss zum Thema Feuerwehr, welches in den Wochen zuvor im Unterricht behandelt worden war. Gemäss Erzählungen de beiden Kindergärtnerinnen Mariella Ingrassia und Alessandra Crameri waren vor den Sommerferien Angehörige der Feuerwehr im Kindergarten zu Besuch gewesen und hatten den Sprösslingen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr vermittelt. «Für uns war es wichtig, die Kinder mit diesem Thema vertraut zu machen, um in

11 einem Ernstfall besser gerüstet zu sein.» Auch die Eltern, welche für das Mitwirken an dieser Übung ihre Zustimmung gegeben hatten, fanden es gut, dass sich ihre Kinder auch solchen Situationen beschäftigen. «Mein Sohn wollte freiwillig mitmachen und er hatte auch noch Spass daran», meinte Marta Leka, die Mutter des viereinhalbjährigen Dario Christian. Übungsleiter Stefan Vogler zeigte sich nach Abschluss der Übung zufrieden mit dem ganzen Ablauf des Einsatzes. Er meinte: «Ich bin froh, dass vor allem mit den Kindern alles gut gegangen ist. Für mich war es wichtig, diese Aufgaben mitten im Dorf durchzuführen, um Visibilität für die Arbeit der Feuerwehr zu schaffen und unsere Einsatzbereitschaft unter Beweis zu stellen.» 

Bilder und Text: Reto Hoffmann

Froh, wieder bei der Mutter zu sein.


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8. Bubentage Mannomania

Buben machen Buben-Sachen Die Bubentage der politischen Gemeinde und der Bassersdorfer Kirchen werden immer beliebter. 87 Knaben zwischen 9 und 16 Jahren haben dieses Jahr mitgemacht. Um das Angebot auszuweiten, wäre mehr Geld nötig.

ten, in dem sie genau auf die gleiche Stelle schiessen. Das Vorhaben misslingt zwar, doch die Wucht der Schüsse ist enorm. «Ein paar schiessen so gut, die könnten eine Kuh auf der Weide abschiessen», sagt Immler. Damit die Versuchung nicht zu gross wird, ermahnt er am Abend bei der Präsentation im Franziskuszentrum die Eltern eindringlich, die Kinder nicht unbeaufsichtigt mit dem Bogen spielen zu lassen. Und auch seinen temporären Schützlingen spricht er nochmals ins Gewissen.

von Christian Weiss «Männermässig männlich» lautet das Motto der Bassersdorfer Bubentage Mannomania, die am 21. und 22. Oktober stattgefunden haben. Buben sollen richtige Buben-Sachen machen dürfen, umschreibt der Jugendbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf, Felix Goldinger, eines der Ziele. Es solle Spass machen, eine spannende Freizeitaktivität bieten und auch eine Möglichkeit sein, andere Knaben kennen zu lernen, mit denen man sich sonst vielleicht nicht unbedingt trifft. Letzteres soll durchaus der Konfliktbewältigung dienen, falls es mal Streit geben sollte. Ein Besuch vor Ort zeigt: Nach Streit unter den Jungen sieht es wirklich nicht aus. Motiviert und konzentriert gehen die Heranwachsenden ihren Beschäftigungen nach. Das Angebot haben sie auch zu einem weiten Teil selber bestimmt: Klettern, Skateboarden, Breakdance, Graffiti-Sprayen, Modellflugzeugbau, Pfeilbogenbau, Filmen und Schweissen stehen zur Auswahl. Jeder Junge sucht sich ein Angebot aus und widmet sich an einem Freitag und einem Samstag voll und ganz seiner Aufgabe.

Talentierte Schweisser In den Werkstätten des Schulhauses Mösli beispielsweise sind neun Knaben damit beschäftigt, aus Altmetall Kunstwerke, Gebrauchsgegenstände oder Modelle zu schweissen. Wie Kunstgiesser Samuel Bischof, der den Lehrgang leitet, erklärt, müssen die Kinder zuerst einen Plan ihrer Konstruktion zeichnen, bevor es ans eigentliche Schweissen geht. Dort sind natürlich Disziplin und Verantwortungsgefühl der Knaben gefordert. Immerhin ist die Schweissflamme über 3000 Grad Celsius heiss. Doch auch die jüngsten Teil-

Grenze erreicht

Mit Hilfe von Samuel Bischof lernen die Schüler den Umgang mit der heissen Schweissflamme. (Bilder: Christian Weiss)

nehmer, die neun Jahre alt sind, zeigen sich der Sache gewachsen. Manche sind etwas ängstlich und erschrecken gelegentlich, wenn es beim Schweissen knallt. Andere legen bereits nach dem zweiten Tag erstaunliche Routine an den Tag. «Bei manchen könnte ich mir vorstellen, dass sie einst die Erfüllung finden, in dem sie tausende von Kilometern Pipelines zusammenschweissen», sagt Bischof und lacht. Die Erfüllung zu finden, ist nicht unbedingt das zentrale Ziel der Bubentage, aber eine Möglichkeit: «Vielleicht findet tatsächlich einer hier seine berufliche Bestimmung», so der Kunstgiesser. Talente hat er zumindest ausgemacht. Andere wiederum seien wohl eher für den Ingenieur- als den Schlosserberuf geeignet. Durch die zusätzlich erworbenen Fähigkeiten wächst auf jeden Fall das Selbstvertrauen: «Das kann mein Papi nicht», habe ein Knabe am Vortag zu ihm gesagt, weiss Samuel Bischof zu berichten.

haben sie aus einem Stück Holz einen Bogen gebaut und einen Pfeil dazu. Am Samstagnachmittag sind sie bereits mit Zielübungen auf der Mösliwiese beschäftigt. «Den Bogen erst spannen, wenn niemand mehr zwischen euch und dem Ziel ist», ermahnt Juanes das runde Dutzend Schüler. Bei richtiger Handhabung haben die Bogen eine erstaunliche Reichweite: Über 100 Meter weit zu schiessen, ist auch für die Knaben kein Problem. Auch hier zeigen einige schon eine erstaunliche Geschicklichkeit mit dem Bogen und versuchen gegenseitig à la Robin Hood die Pfeile im Ziel zu spal-

Dank der kompetenten Leitung – für jedes Teilgebiet stehen Spezialisten bereit – können sich die Knaben austoben und lernen dabei auch, dass man mit entsprechend verantwortungsvollem Verhalten auch nicht ganz ungefährliche Tätigkeiten sicher ausüben kann. Jugendarbeiter Goldinger ist begeistert über den Erfolg der Bubentage; 87 Teilnehmer seien Rekord. Doch mit den jetzigen finanziellen Mitteln dürfte die Kapazitätsgrenze erreicht sein. Die Eltern zahlen einen Unkostenbeitrag und eine vierstellige Summe stellen die drei Gemeindegüter (politisch, reformiert, katholisch) zur Verfügung. Grosse respektive grössere Sprünge als aktuell lassen sich damit laut Goldinger nicht machen. 

Grosswildjäger Auch die Knaben aus der Pfeilbogengruppe gehen einer nicht ganz ungefährlichen Tätigkeit nach. Die Gruppenleiter und Erlebnispädagogen Marcos Juanes und Felix Immler bringen den Heranwachsenden darum nicht nur bei, wie man einen Bogen baut, sondern auch, wie man ihn sicher handhabt. In eineinhalb Tagen

Über eine Distanz von mehr als 100 Meter weit schiessen ist mit den selbst gebastelten Pfeilbogen kein Problem.


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Fasnachteröffnung durch das Fakoba

Vier Guggenmusiken und eine Hochzeit Da man Feste bekanntlich feiern soll, wie sie fallen, hat das Fasnachtskomitee Bassersdorf Fakoba sein 55-jähriges Bestehen als Anlass genommen, um die Fasnachtseröffnung einmal etwas anders zu gestalten. Erstmals wurde so der 11.11. auch in Bassersdorf öffentlich und unter reger Teilnahme der Dorfbewohner gefeiert. von Christian Weiss Schon um 10.45 Uhr, als der Autor dieser Zeilen den Festplatz hinter dem alten Schulhaus betrat, hatten sich die Mehrheit der fasnächtlichen Honoratioren eingefunden. Die Grossnarren, die 21er-Räte, die Novizen und die Anwärter des Fakoba und natürlich der Chef des ganzen Brimboriums, Obernarr Rolf Zemp. Die Guggenmusik Kookaburra und ihre Kollegen der Formation Notentschalper Wallisellen setzten pünktlich um 11.11 Uhr zum so genannten «Monsterkonzert» an.

Rund 200 Zuschauer Es war nicht ganz so eindrücklich wie auf dem Hirschenplatz in Zürich, wo die beiden sich an diesem Tag üblicherweise mit weiteren zwei Dutzend Guggenmusiken treffen, aber gefallen hat es den zu diesem Zeitpunkt rund 200 Zuschauern gut. Um zirka 11.30 Uhr ratterten auf einmal an allen Ecken die Mobiltelefone. Grund für das Natelgesurre war ein RundSMS, das der Obernarr zur allgemeinen Überraschung und Freude an etwa 150 Freunde verschickt hatte: Es war eine Einladung für einen Hochzeitsapéro gleichentags im «RütliPub». Tatsächlich hatten sich seine Lebenspartnerin Sandra Spiss, Mundschenk des Zentralkomitees der Bassersdorfer Zünfte ZBZ, und er um 10 Uhr morgens im Standesamt Kloten trauen lassen. In der Kurzmitteilung war denn auch von einer Vermählung zwischen Fakoba und ZBZ die Rede. Die Überraschung ob der freudigen Mitteilung war gross, und wie Rolf Zemp versicherte, bildete die Heirat keinen Schnellschuss oder gar dummen Fasnachtsscherz; die Sache war

entsprechend lange vorbereitet worden. Nur eine Handvoll Eingeweihte war jedoch über das Vorhaben der beiden informiert.

Chreisel bleibt ein Thema Kurz vor 12 Uhr betrat Säckelmeister Daniel Vogler die Bühne und präsentierte die neue Fasnachtsplakette. Nach 20 Jahren ist der Kreisel im Dorfzentrum zum zweiten Mal das Sujet des Faboka-Abzeichens. Dieser soll unmittelbar nach der Fasnacht 2012 den Baumaschinen des Kantons Zürich zum Opfer fallen. Für Vogler ist die Aussage der Plakette klar: «Wir wollen damit unseren Standpunkt bekanntgeben: Der Kreisel muss nach der Sanierung wieder zurück wie er war. In den bald 20 Jahren seines Bestehens ist er eine Art Wahrzeichen Bassersdorfs geworden und wird regelmässig für die Ankündigung von Dorfanlässen genutzt. Gelegentlich haben darauf auch Aktivitäten zweifelhafter Legalität stattgefunden, beispielsweise Grillfeste und Böögg-Verbrennungen.»

«Gässlen» Nach Voglers Auftritt gelangte der Zeitplan des Fasnachtsanlasses ein erstes Mal ins Stocken. Die anarchistisch angehauchte fünfköpfige Formation «No Ma’am» liess offenbar in Ermangelung genügend flüssiger Verpflegung noch etwas auf sich warten. Der einigen Freunden der Bassersdorfer Fasnacht bekannte Hornist der Truppe, Roland «Dölf» Sandona «Zamponi» kommentierte lapidar: «Es ist wie am Flughafen. Die fliegen erst, wenn auch der letzte da ist.» Als die fünf Männer dann doch noch zu ihren Instrumenten fanden, konnten sich die Zuhörer davon überzeugen, dass ziemlich viel musikalische Qualität in der Truppe steckt. Nach dem Auftritt begaben sich zahlreiche Festbesucher an etwas wärmere Orte. Die verschiedenen Guggenmusiken – auch «XLarge» aus Wiesendangen kam später noch nach Bassersdorf – zogen in der Folge ähnlich der Veranstaltung in Zürich durch Bassersdorfs Gassen. Sie «gässleten» zu verschiedenen Gewerbetreibenden und Gastwirten, die

Das «Monsterkonzert» der «Notentschalper» mit den einheimischen Kookaburras begeisterte die Zuschauer. (cw)

sich bereit erklärten, die Formationen bei sich spielen zu lassen.

Gemeinde erhielt Fahne Um die 360-Tage-Übergangsregierung, wie Obernarr Zemp sie nennt, gütlich zu stimmen, erhielt der Gemeinderat am Abend eine Fahne des Kantons Bassersdorf geschenkt, mit der Auflage, diese während der Fasnacht wehen zu lassen. Als Gemeindepräsidentin Doris Meier darauf hinwies, dass man dazu ja einen neuen Mast benötige, machte ihr Zemp – der auch Landammann des Kantons Bass-

ersdorf ist – unmissverständlich klar, dass dafür im Gegenzug die Fahne des Kantons Zürich zu entfernen sei. Dieser habe seine Hoheitsrechte bereits anlässlich der Fasnacht 2010 verloren, argumentierte Zemp. Am Abend, als auch jene Fasnächtler eintrafen, die tagsüber nicht hatten arbeitsfrei nehmen können, nahm die Besucherzahl gegenüber dem Vormittag natürlich deutlich zu. Ob der 11.11. tatsächlich eine einmalige Sache bleibt, wie Rolf Zemp im Vorfeld angekündigt hatte, bleibt abzuwarten. 

Neues Schulhaus breit abstützen An der Urnenabstimmung von Mitte Mai 2011 hat der Souverän dem Bau eines neuen Bassersdorfer Schulhauses auf dem Areal Chrüzacher im Grundsatz zugestimmt. Aktuell befasst sich nun ein Steuerungsausschuss, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates und der Schulpflege, mit der konkreten Umsetzung dieses Projektes. In einem ersten Schritt geht es darum, die Grundlagen und Rahmenbedingungen für den Bau zu erarbeiten. Neben der Schule werden auch diverse andere Anspruchsgruppen – so beispielsweise Vereine, politische Parteien, Elternvertretungen und betroffene Anwohner – frühzeitig mit

einbezogen. Ziel ist, die Betroffenen zu Beteiligten zu machen. Am vergangenen Samstag fand deshalb in der bxa eine «Werkstatt Schule 2030» statt. Rund 60 Vertreter der genannten Gruppierungen fanden sich zu dieser Veranstaltung ein, um einen Tag lang in verschiedenen Workshops ihre Anliegen und Wünsche, aber auch Bedenken, auszutauschen und zu diskutieren. Moderiert wurde der Tag von Dozenten der Pädagogischen Hochschule Zürich und dem Büro emerga (Winterthur). Das Material wird nun in einem Bericht ausgewertet und den Teilnehmenden Mitte Dezember präsentiert. (rh)


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Aktiver Verkehrs- und Verschönerungsverein Bassersdorf (VVB)

Die neuen Feuerstellen sind hart im Nehmen Beinahe unverwüstlich

Der VVB wirkt im Stillen. Trotzdem üben Teile der 300 Gönner und somit Vereinsmitglieder eine rege Tätigkeit aus: Neben der Pflege der an 67 Standorten aufgestellten Sitzbänken, Heckenpflanzungen und weiterem mehr gehören auch die Feuerstellen zum Tätigkeitsfeld des VVB. Heuer wurden drei vandalensichere Objekte platziert. von Mano Reichling «Der VVB hat nichts zu bieten ausser Unterhaltsarbeiten», klärt Präsident Karl Muggli gleich zu Beginn auf. Rund 300 Gönnerinnen und Gönner spenden jährlich Geld und sind damit eigentlich Vereinsmitglieder, aber nur wenige nehmen an den Anlässen teil. Hans Wepfer und seine Lebensgefährtin Lina Schenk sind zwei der tatkräftigen Mitglieder. Sie und ei-

Hans Wepfer kocht für seine Helfer auf der neuen Feuerstelle beim Aussichtspunkt oberhalb dem «Châlet». (re)

nige Kameraden der Männerriege können mit ihrer Arbeit das Kässeli der Männerriege aufstocken. Denn

der VVB bezahlt die Arbeiten, wenngleich auch in bescheidenem Ausmass.

JAM durfte grosszügige Gabe in Empfang nehmen

Wepfer und seine Mannen haben ganze Arbeit geleistet. Dies zeigt sich an der kleinen Einweihungsfeier der zweiten vandalensicheren Feuerstelle oberhalb dem «Châlet» beim Aussichtspunkt. Zuerst musste der Unterbau vorbereitet werden mit einem kleinen Aushub und dem Giessen der Betonplatte. Darauf konnte der beinahe unverwüstliche, weil aus starkem Stahlblech gefertigte Rahmen mit dem integrierten Grillrahmen angeschraubt werden. «Die Kosten pro Feuerstelle belaufen sich auf rund 2200 Franken. Die vandalensichere Ausführung ist jedoch unterhaltsfreundlich und zeigt zudem ein angenehmes Erscheinungsbild auf», klärt Präsident Muggli auf. Die Feuerstellen sind allgemein beliebte Treffpunkte zum Feiern, sind aber teils aus Altersgründen nicht mehr schön, durch unsachgemässe Feuerung defekt oder auch mutwillig demoliert worden. Vier Anlagen weisen nun bereits den neuen Feuerstellentyp auf, im kommenden Jahr will der VVB drei weitere Anlagen erneuern.

Dankeschön an Helfer Insgesamt sind neun Feuerstellen auf Bassersdorfer Gemeindegebiet aufgestellt. Die erste vom VVB in dieser vandalensicheren Ausführung installierte Feuerstelle ist seit nunmehr bereits drei Jahren in Betrieb und immer noch intakt. Anlässlich der kleinen Feier als Dankeschön für die Helferinnen und Helfer feuerte Hans Wepfer die neue Anlage tüchtig ein; der feine Zmittag entschädigte die Beteiligten für ihren uneigennützigen, aber wichtigen Einsatz für die Allgemeinheit. 

Rosa Feierabend, ihres Zeichens Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf, kam mit einem grosszügigen – und auch grossformatigen – Geschenk zum JAM am neuen Standort, dem ehemaligen Feuerwehrlokal. Nicht weniger als 2000 Franken spendete der Gemeinnützige Frauen-

verein dem Jugendhaus. Der Aufruf in der September-Ausgabe des Dorf-Blitz, dem Jugendhaus nicht mehr verwendete Einrichtungsund Haushaltgegenstände sowie weitere Utensilien zu spenden, lieferte dem Frauenverein die Idee, dem JAM zum Umzug Geld zu spenden. Wie das Spendengeld

eingesetzt wird, konnte das JAMTeam mit Luciano dell‘ Anna (links neben Rosa Feierabend) und Jugendarbeiterin Simone Hefti (r.) an der Spitze, noch nicht nennen. Der grosse Dank für den äusserst willkommenen finanziellen Zustupf war der Überbringerin des Checks aber gewiss. (re)

Ich bin ein kleiner lustiger Hund und möchte gerne bei jedem Wetter laufen gehen. Wer hat Freude mit mir unregelmässige Spaziergänge im Raum Bassersdorf zu unternehmen? Weitere Auskunft gebe ich gerne. R. Schmid 056 666 17 88


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Andere Welten: Erzählnacht in der Bibliothek

Wundersam spannungsgeladene Stimmung An einem Freitagabend anfangs November lud die Bibliothek Kinder und Erwachsene zum Eintauchen in eine Erzählnacht des Geschichtenpiraten Matthias Stahl ein. Das Multitalent aus Effretikon entführte die kleinen und grossen Zuschauer in eine mannigfaltige Welt von Geschichten, Zaubereien, Tanz, Theater und Musik. von Sandra Lanz Kinder drängeln sich ungeduldig neugierig vor dem geschlossenen Portal und warten auf Einlass. Endlich werden die Pforten zur Wunderwelt aufgetan. Mit Augenklappe ausgerüstet und einem Stempel auf der Hand suchen die kleinen Zuhörer ihren Platz direkt vor der geheimnisvollen Kulisse: Vor ihnen aufgestellt sind eine Palme, eine gefüllte Schatzkiste und zahlreiche Musikinstrumente. Kerzen verleihen dem Bibliotheksraum eine mystische Atmosphäre und man fühlt sich bereits umgarnt von einer wundersam spannungsgeladenen Stimmung.

Wunderbares Talent Dann endlich huscht ein vermeintlicher Pirat im Strampelanzug und mit Schnuller im Mund durch die Menge. Eilig kehrt er jedoch mit verlegener

Die ganze Bibi-Belegschaft präsentierte sich im Piratenlook. (Bilder: Sandra Lanz)

Miene in die Garderobe zurück, um sofort im Piratenlook wieder zu erscheinen. Mit einem gemeinsam gesungenen Lied löst sich der Bann zwischen Erzähler und Publikum im Nu gänzlich auf. Der Pirat aus dem Land zwischen Nord- und Ostsee nimmt sein Publikum mit auf eine Reise voller Abenteuer. Erst ist da die Geschichte der drei Geschwister, zwei Jungen und einem Mädchen, die von ihrem Vater zu einem Wettkampf aufgerufen sind. Wer die meisten Schätze bringen kann, wird zum neuen König der sieben Nordseeinseln ernannt. Die Jungs – ausgerüstet mit Muskelkraft und

Auch Ratte Richi war mit von der Partie.

Kampfkunst – scheinen anfänglich im Vorteil zu liegen. Doch die Geschichte nimmt ein überraschendes Ende: Das Mädchen gewinnt den Titel dank ihrem wunderbarem Talent, dem lieblichen Flötenspiel.

Kichern und Lachen Unglaubliche Zaubereien verwandeln das konzentrierte Zuhören des Publikums in entspanntes Staunen. Der Geschichtenpirat Stahl ermutigt die Kinder zum Mitzaubern; dazu werden sie nach vorne gerufen. Eheringe verschwinden und tauchen alsbald wieder auf. Zwei mit Sirup gefüllte Zinnbecher werden herumgeschoben, vertauscht und über Kinderköpfe umgekippt. Zum Glück ist der Inhalt aber weggezaubert – da ist nichts mehr drin. Mit von der Partie sind auch die Ratte Richi und Frau Hatschinata; immer wieder bringen sie die grossen und kleinen Zuhörer mit unterhaltsamen Witzen und Bemerkungen zum Kichern und oft auch lautem Lachen. Die Schlussgeschichte entführt das Publikum nach Japan; der Geschichtenpirat verwandelt sich in zwei japanische Männer. Einer ist fröhlich, zufrieden und freundlich, der andere böse, unzufrieden und griesgrämig. Beide müssen mit einer unansehnlichen Warze auf der Wange durchs Leben gehen. Wie der zufriedene glückliche Mann seine Warze los wird und weshalb der Unzufriedene plötzlich zwei Warzen hat, sei hier nicht verraten.

Spürbare Leidenschaft Immer wieder wird die Erzählnacht mit Einlagen japanischer Papierfaltkunst (Origami), mit faszinierenden Zaubereien unter Einbezug der Kinder und durch Gitarrenklänge aufgelockert. Als Höhepunkt des Abends lüftet der Geschichtenpirat das Geheimnis seiner Schatztruhe. Der grösste Schatz, so Stahl, sei der Funke der Begeisterung; er empfiehlt seinem Publikum, danach stets Ausschau zu halten. Matthias Stahl versteht es vorzüglich, Kinder und Erwachsene in seine Darbietungen mit einzubeziehen und zu begeistern. Eine seiner weiteren Passionen ist das Musizieren mit Flöte und Gitarre. Theater spielen macht er mit spürbarer Leidenschaft, er kann Bauchreden, er singt und zaubert. Seit bereits drei Jahren nun ist der zweifache Familienvater nebenberuflich mit seinem Programm unterwegs; weitere Informationen sind unter www.geschichtenpirat.ch nachzulesen. 

Der Geschichtenpirat Matthias Stahl.


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Der kleine Dorfrundgang ist auch für ältere oder gehbehinderte Menschen geeignet

An der Vergangenheit und auch der Zukunft vorbei Im vierten Teil der Wanderwegserie geht es um den kleinen Dorfrundgang. Die rund 2,5 Kilometer lange Strecke führt durch jenen Teil Bassersdorfs, der jetzt und in Zukunft grosse Veränderungen erfahren wird. Da kann man dann beim Spazieren auch mal über das Woher und Wohin der Gemeinde sinnieren. von Christian Weiss Wie alle Gemeindewanderwege mit Ausnahme des Geschichtspfades Baltenswil und des Halbmarathons startet auch der kleine Dorfrundgang bei der Bassersdorfer Schmitte. Von hier geht es über die Baltenswilerstrasse zur Migros, und dort stellt sich dann auch schon der erste grosse Kontrast ein. Zur Linken das alte Pfarrhaus, in dem das Sozial- und Bauamt untergebracht sind und schon fast 500 Jahre dort steht, zur Rechten stehen aktuell die diversen Baugespanne, welche auf die grossen Baupläne der Gemeinde im Dorfzentrum hindeuten. Ein erstes Mal kommt der Wanderer oder viel mehr Spaziergänger hier ins Grübeln: Haben wir uns an der Gemeindeversammlung richtig entschieden, als wir uns auf diese Hochbauten einliessen? Die Baugespanne recken sich doch ziemlich weit in die Höhe, obwohl doch die Migros beim Gestaltungsplan noch auf ein Stockwerk verzichtet hat. Werden die neuen Gebäude das Ortsbild nicht zu stark prägen und die historischen

Bauwerke in ihrer Nähe in den Hintergrund drängen?

Veränderungen erzeugen auch Wehmut Nach ein paar weiteren Schritten kommt dann schon so etwas wie Wehmut auf: Der alte Bahnhof, wo das Jugendhaus JAM bisher untergebracht war, wird bald dem Gebäude weichen müssen, in welchem Coop sein Domizil eröffnen wird. Damit weicht hier auch ein Stück Verkehrsgeschichte und mit ihm eine Eselsbrücke an eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen, als noch der Zug mitten durch unser Dorf fuhr. Aber so ist das Leben. Es ist immer auch Veränderungen unterworfen. Weiter vorne sind diese ja bereits vollzogen. Seit einigen Monaten ist die Alters- und Familiensiedlung Breitipark fertig gestellt. Vorsichtiger Optimismus stellt sich bei mir ein. Auch der Breitipark hat zu Kontroversen im Dorf und an der Gemeindeversammlung geführt. Die Teilnehmer dürften sich auch in diesem Fall an Dölf Kellenbergers Hellraumprojektor-Folien erinnern. Ich finde den Breitipark jedenfalls annehmbar, wenn nicht – entsprechend meiner persönlichen Empfindungen eingestuft – sogar ziemlich gut gelungen. Und den alten Werkhof, der hier einst stand, vermisse ich nicht wirklich. Vielleicht geht es mir mit dem alten Bahnhof ja mal ebenso?

Bei der Schmitte startet der kleine Dorfrundgang. (Bilder: Christian Weiss)

Kunst am und um den Bau Der kleine Dorfrundgang führt nun entlang der Breitistrasse am Lindenacher vorbei. Kurz vor dem Abzweiger in Richtung Brunnenstrasse geht es nach rechts weg auf einen kleinen Fussweg. Auf ihm gelangt man zum

Pflegeheim Bächli. Die Wegführung scheint hier auf den ersten Blick recht originell, geht durch den kleinen Park des Pflegeheimes. Ich bin recht früh morgens unterwegs, treffe aber auf keine Bettflüchter. In einem kleinen Teich schwimmen Stockenten ihre Runden. Um den Teich herum ist eine

Der ehemalige Bahnhof wird bald dem Zentrumsbau weichen müssen.

Beim Pflegezentrum Bächli gibt es einen Ententeich.


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Galerie mit Wandmalereien zu entdecken. In irgendeiner Form wollen die Bilderdie Entwicklung des Menschen darstellen. Eines zielt beispielsweise auf die biologische, ein anderes auf die kulturelle Evolution ab. Darstellungen des römischen Alltags gehören ebenso dazu. Auf gemütlichen Gartenbänken kann man hier auch mal eine Sitzpause machen. Es gibt nämlich noch weitere Kunstwerke zu betrachten: Ein Rahmen hängt hier frei in der Galerie. Als eher praktischer Denker gehe ich beim Betrachten desselben davon aus, dass sich der Künstler bei dessen Installation ja sicherlich etwas überlegt hat. Die Kunst am und um den Bau, die hier gezeigt wird, ist jedenfalls als eine interessante Parkgestaltung einzustufen und macht das Ganze abwechslungsreicher.

Ferienhaussiedlung? Dass der Rundgang an den beiden Pflegeheimen vorbeiführt, ist sicher eine gute Wahl. Wegen seiner kurzen Distanz, der einfachen Topographie und den ganz wenigen Metern Schotterweg, die bewältigt werden müssen, eignet sich der kleine Dorfrundgang

besonders auch für Senioren. Die Gemeinde selber deklariert den Weg zudem als rollstuhlgängig, was sicher zutrifft. Nach dem Pflegeheim führt der Rundgang weiter durch das Bächli-Quartier, jene Siedlung aus kleinen Reihenhäusern, die auf mich immer ein wenig den Eindruck einer spanischen Ferienhaussiedlung macht. Nach dem Bächli-Quartier führt der Weg zum alten Bahnwärterhäuschen, das – wie der alte Bahnhof – noch ein Relikt aus der Vor-Flughafenlinien-Zeit ist. Hier gibt es einen ganz kurzen Schotterstrassenabschnitt. Der dürfte aber auch mit Gehhilfen problemlos zu bewältigen sein. Nun führt der Rundgang über die Brunnenstrasse zurück ins Dorfzentrum. Auch hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. Die Hänge wurden teilweise mit neuen Häusern besiedelt. Von hier aus haben die Bewohner einen grosszügigen Blick über das Tal und bei schönem Wetter ein einmalig schönes Alpenpanorama. Zurück an der Breitistrasse betrachte ich dann mit einer gewissen Belustigung die Verkehrsberuhigungsmassnahmen. Mancher Autofahrer scheint hier doch

gelegentlich etwas spitz zu kalkulieren: Gerade Pfosten sehen anders aus.

Neue Häuser, neue Einnahmen Wie der interessierte Leser weiss, ist die Gemeinde Bassersdorf finanziell nicht eben auf Rosen gebettet. An der Breitistrasse gibt es vielleicht Abhilfe gegen das Finanzproblem, denn: Neue Einwohner bringen auch neue Steuern. Mit den dortigen Neubauten ist nun bald die letzte Wiese in der Kernsiedlung überbaut. Unbebaute Wiesen gibt es aktuell nur noch bei der katholischen Kirche, beim Schulhaus Geeren und gegenüber vom al-

17 ten Coop. Aber verdichtetes Bauen wird ja propagiert und erscheint mir beim Sinnieren über die Siedlungsproblematik im Zürcher Unterland auch logisch. «Es ist halt irgendwie der beste Platz zum Leben, darum wollen auch alle Menschen hier hin», denke ich über die Kehrseite des Erfolges nach. Inzwischen bin ich wieder bei Post und Kantonalbank angelangt. Natürlich könnte man sich auf dem kurzen Spaziergang auch unterwegs im «Breiti» oder im «Bächli» verpflegen, das Restaurant Frieden erscheint mir aber irgendwie naheliegender. Vielleicht ergibt sich ja am Stammtisch noch eine Diskussion darüber, wie denn der Dorfplatz schliesslich aussehen soll. 

Auch das Bahnwärterhäuschen erinnert an die frühere Bahnlinie.

Kunst am Bau: Bilderrahmen im Nirgendwo.

Originelle Skulpturen laden beim Bächli zum Verweilen ein.


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Bassersdorf

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Singen in der Chorschule

Adventsfenster 2011 in Baltenswil

Die «Chorgemeinschaft Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen» bietet ab 10. Januar 2012 interessierten Personen neu eine Chorschule an. Die regelmässigen Treffen unter Leitung des Dirigenten Dario Viri finden jeweils am Dienstagabend um 20 Uhr statt. Wie der Name verrät, ist der Männerchor-Dirigent italienischer Herkunft; er stammt aus einer römischen Musikerfamilie. Sein Erststudium als Musiker hat Viri am «Conservatorio S. Cecilia» in Rom abgeschlossen. Nach seinem Umzug in die Schweiz hat er an der Musikhochschule Zürich Gesang, Violine und Bratsche studiert und das Diplom als Dirigent erworben.

Auch dieses Jahr erstrahlen in Baltenswil in der Vorweihnachtszeit wieder Adventsfenster, vom Dorfverein organisiert. Bei den Adventsfenstern mit offener Türe wird ein Apéro angeboten, zu welchem alle herzlich eingeladen sind; hier bitte die im Plan (unten) aufgeführten Zeitangaben beachten. Nutzen Sie diese Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen, auch wenn sie dieses Jahr nicht aktiv mitmachen. Im Zentrum steht die Begegnung von Menschen in unserem Dorf. Die Adventsfenster bleiben bis am 2. Januar beleuchtet. Möchten sie mehr über den Dorfverein Baltenswil erfahren? Besuchen Sie die Homepage www.dvbaltenswil.ch.

Datum Name

Offene Türe (mit Apéro)

01.12.11

Fam. Sand, Im Waldacher 51

keine offene Türe

02.12.11

Fam. Rizzo, Holzacherweg 31a

ca. 19-21 Uhr

03.12.11

Fam. Wettstein,

ca. 17-19 Uhr

Neue Winterthurerstrasse 16

04.12.11

Fam. Büschlen, Im Waldacher 12

ca. 17-19 Uhr

05.12.11

Fam. Crosara, Holzacherweg 17

ca. 19-21 Uhr

06.12.11

S. Meier Flückiger, / D.Flückiger,

keine offene Türe

Eine Chorschule ist die Lehrstätte, in der eine Gesangsausbildung stattfindet. Ziel der Ausbildung ist das gemeinsame Singen. Solche Schulen existieren seit dem Mittelalter. Heute werden die Chorschulen meist von privaten Trägern gefördert. Die Chorgemeinschaft Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen eröffnet diese Schule für musik- und singbegeisterte Männer aller Altersstufen. Anfänglich wird ohne Noten gesungen; Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Schulung ist gratis und findet in Bassersdorf oder Brüttisellen statt.

Höhenstrasse 8

07.12.11

Frau B. Häfeli, Im Waldacher 38

ca. 17-20 Uhr

08.12.11

Fam. Lachnit, Im Waldacher 34

keine offene Türe

09.12.11

Fam. Kobel, Holzacherweg 4

ca. 19-21 Uhr

10.12.11

Fam. Bartsch, Holzacherweg 16b

ca. 17-19 Uhr

11.12.11

Frau B. Weiss, Bassersdorferstr. 28

ca. 17-19 Uhr

12.12.11

Fam. Rüegg, Holzacherweg 16a

keine offene Türe

13.12.11

MuKi-Treff, altes Schulhaus,

ca. 16-18 Uhr

Bassersdorferstrasse 45

14.12.11

Fam. Parillo, Holzacherweg 23

ca. 19-21 Uhr

15.12.11

Fam. Hangartner, Im Waldacher 8

ca. 19-21 Uhr

16.12.11

Fam. Wettstein, Bassersdorferstrasse 53

keine offene Türe

17.12.11

Fam. Gisiger, Schinenbüelstrasse 6

ca. 17-19 Uhr

Der Männerchor Bassersdorf feiert im Juni 2012 das 175-Jahr-Jubiläum. Zur Verstärkung dieses Anlasses sucht die Chorgemeinschaft in diesem Rahmen nun Gast- und Mitsänger. Interessenten melden sich bei Emil Engler unter Telefon 044 836 66 84 oder bei Helmut Hitz unter (e) Telefon 044 810 92 72.

18.12.11

Fam. Bölsterli, Im Waldacher 36

ca. 17-19 Uhr

19.12.11

Fam. Kelly, Schinenbüelstrasse 5

keine offene Türe

20.12.11

Fam. Serrano, Im Steinacher 45

keine offene Türe

21.12.11

Martin Meier, Bassersdorferstrasse 31

keine offene Türe

22.12.11

Fam. Kunz, Im Waldacher 9

keine offene Türe

23.12.11

Fam. Müller-Wettstein, Unt. Rütiweg 2

ca. 19-21 Uhr

24.12.11

Fam. Widmer, Im Waldacher 49

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Boulderhalle eröffnet

Die Eröffnung hat stattgefunden: Die zweitgrösste Boulderhalle der Schweiz an der Grindelstrasse 12 hat den Betrieb aufgenommen. Viele Interessenten besichtigten an den zwei Eröffnungstagen am letzten OktoberWochenende die Kletterhalle und konnten dort auch die verschiedenen Anlagen testen. Überwiegend Jüngere, aber auch einige Junggebliebene überzeugten sich direkt vor Ort vom grossen Angebot in der rund 700 Quadratmeter grossen Halle. Aufgeteilt für Anfänger und Fortgeschrittene können alle, von der Familie bis zum Kletterprofi, im Grindelboulder trainieren, ohne sich dabei in die Quere zu kommen. Neben dem Freien Klettern bieten die Betreiber unter anderem auch ein grosses Event- und Kursprogramm an. (re)


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Brütten

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Baumgrab In der Bauabrechnung vom 23. August 2011 wurden 50 Prozent der Kosten für die Sandsteinmodule respektive Fr. 5669.30 als Vorinvestitionen betrachtet und in die Laufende Rechnung gebucht. Die Rechnungsprüfungskommission hat diesbezüglich dem Gemeinderat empfohlen, keine Vorinvestitionen zu tätigen, da die Einheit der Materie dadurch nicht mehr gegeben wäre. Die definitive Bauabrechnung für die Neugestaltung der Friedhofanlage beläuft sich demnach auf Fr. 66 670.60. Gegenüber dem bewilligten Bruttokredit von 65 000 Franken ergeben sich Mehrkosten von Fr. 1670.60. Die Abnahme der Bauabrechnung wurde für die Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011 traktandiert.

Personal Gemeindeverwaltung Der Gemeindeschreiber René Britschgi ist seit anfangs Jahr krankheitshalber 100 Prozent arbeitsunfähig. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes ist es ungewiss, ob er je wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren wird. Er ist zwecks Genesung zeitweise in der Rehabilitationstherapie. Seine Krankheit erlaubt es ihm, sich frei bewegen zu können. Die Stelle des Gemeindeschreibers ist seit anfangs Jahr durch Vertretungen innerhalb der Verwaltung sowie Springereinsätze sichergestellt worden. Zudem wurden teilweise die Aufgaben in der Kanzlei neu zugeteilt. Seit 1. August 2011 teilen sich Monja Cecca und Doris Jenny die Aufgaben des Gemeindeschreibers ad interim. Zudem ist Monja Cecca für die Bereiche Soziales- und Gesundheit und Doris Jenny für die Bereiche Hochund Tiefbau zuständig. Die bisherige Finanzverwalterin, Christiane Peter, wird die Gemeindeverwaltung per Ende Jahr verlassen. Die Folgen ihrer Krankheit haben leider dazu geführt, dass das Arbeitsverhältnis aufgelöst wird. Der Gemeinderat sowie das gesamte Verwaltungs- und Betriebsteam bedauern ihren Abschied ausserordentlich und danken ihr für ihre Dienste und die

im Schulbereich mit sich und wird ihre Arbeit in der Gemeindeverwaltung am 1. Januar 2012 beginnen. Der Gemeinderat wie auch das Team der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebes freuen sich auf die neue Mitarbeiterin. Der ehemaligen Stelleninhaberin, Loredana Donau, welche ihre Anstellung per Mitte Oktober 2011 gekündigt hat, werden ihre Dienste bestens verdankt.

In Kürze Die neu gestaltete Friedhofanlage mit dem Baumgrab. (zvg)

gute Zusammenarbeit. In der Folge wird es in der Finanzverwaltung zu einer Rotation kommen; die seit 1. Oktober 2011 angestellte Sachbearbeiterin Suzana Preinsperger wird per Anfang 2012 zur Leiterin befördert. Für die Mithilfe in der Finanzverwaltung sowie für den Liegen-

schaftenbereich wurde eine 50 Prozent-Stelle geschaffen. Der Gemeinderat befindet sich diesbezüglich noch im Auswahlverfahren. Für die Schulverwaltung konnte Frau Barbara Schweizer gewonnen werden; sie bringt einige Jahre Erfahrung

Künftige Schulraumnutzung Der Gemeinderat Brütten hat beschlossen, für die künftige Nutzung der Schulliegenschaften eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Die Arbeitsgruppe soll überprüfen, ob eine Integration respektive ein Umzug des Kindergartens ins Schulhaus Chapf sowie ein Umzug des Kinderhorts und des Mittagstisches ins alte Schulhaus möglich und sinnvoll wäre. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Liegenschaftenvorstand Beat Lanz (Gemeinderat) und Fritz Stähli (Gemeinderat, Schulpfleger), Sya Tiziani (Schulleiterin) und Berni Koch (Hauswart der Schulliegenschaften) wurde beauftragt, sich mit den folgenden Themen zu befassen und Lösungen vorzulegen: • Wie kann der Kindergarten samt Aussenspielplatz im Schulhaus Chapf integriert werden? • Wie können der Mittagstisch, die Tagesstrukturen und der Verein Chrüsimüsi im alten Schulhaus an der Brüelgasse 2 sinn- und effektvoll betrieben werden? Hierfür hat der Gemeinderat einen Projektierungskredit von 7000 Franken gesprochen.  Gemeinderat Brütten

Weiter hat der Gemeinderat den Auftrag für die Markierungsarbeiten auf Dorfstrasse und auf dem nördlichen Teil der Brüelgasse an die Firma Labosin Markierungs AG (Winterthur) zum Preis von Fr. 24 499.80 inklusive Mehrwertsteuer vergeben. Genehmigt wurde auch die definitive Bauabrechnung für die Erneuerung des Kundenparkplatzes Volg-Laden inklusive Sanierung der Hauszuleitung für Strom und Grünrabatte mit Gesamtkosten von Fr. 39 415.25 (Minderkosten gegenüber dem genehmigten Kredit Fr. 6384.75). Der Gemeinderat hat auch die Termine für die Gemeindeversammlungs-Termine im kommenden Jahr festgelegt: Die Versammlungen finden am 5. Juni 2012 und am 6. Dezember 2012 statt. 

Gemeinderat Brütten

Umzug Schulverwaltung Die Schulverwaltung ist umgezogen und befindet sich seit Mitte November 2011 in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses. Die neue Anschrift lautet: Schulverwaltung Brüelgasse 5 8311 Brütten Telefon: Direktwahl 052 345 24 60 E-Mail: schulverwaltung@bruetten.ch Die Schulverwaltung ist analog den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung geöffnet.

Eine Arbeitsgruppe prüft, ob eine Integration respektive ein Umzug des Kindergartens ins Schulhaus Chapf sinnvoll wäre. (zvg)



Gemeindeverwaltung


Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine

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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttener Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Dorf-Adventskalender 2010 Herzlichen Dank allen Mitwirkenden am diesjährigen Dorf-Adventskalender! Der Dorfkalender kann bis zum 26. Dezember betrachtet werden. Die Fenster sind jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. Das Muki-Team wünscht allen eine wunderschöne Adventszeit!

on ratulati

G

Wir gratulieren zum 85. Geburtstag am 12. Dezember Agatina Amoroso-Milazzo Chätzlerweg 6A

Adventsmotetten Die Brüttener Konzertreihe findet ihren festlichen Abschluss am Samstag, 3. Dezember um 20.15 Uhr in der reformierten Kirche.Unter dem Titel «Hodie Christus natus est» interpretieren das Winterthurer Vokalensemble und das Viola da gambaConsort Winterthur unter der Gesamtleitung von Beat Merz mehrstimmige Advents- und Weihnachtsmotetten franko-flämischer Meister. Der Eintritt ist frei; ein angemessener Kollektenbeitrag zur Kostendeckung wird erbeten.  (e)

Name Adresse 1 Do A.+P. Büchli Dorfstrasse 6 2 Fr Bibiliothek Brütten Brüelgasse 7 3 Sa E. + B. Dürmüller Ifang 4 So Chiletreff Brütten Pfarrgasse 3 5 Mo I.+G. Glanzmann Hotz Chätzlerweg 8b 6 Di Kinderhaus Chrüsimüsi Unterdorfstrasse 38 7 Mi A.+W. Bänninger Harossenstrasse 24e 8 Do Schule + Kindergarten Schulhaus Chapf 9 Fr S.+S. Kessler Brühlstrasse 14a 10 Sa B.+H. Zihlmann Unterdorfstrasse 73 11 So N.+M. Dürsteler Tüfistrasse 36c 12 Mo M. Strehler / J. Wegmann Steinlerstrasse 6 13 Di P. Etzensperger Unterdorfstrasse 3 14 Mi Restaurant Sonnenhof Unterdorfstrasse 48 15 Do A.+B. Meier Uetlibergstrasse 6 16 Fr I.+R. Graven Hagenstrasse 6 17 Sa B.+A. Caflisch Vogt Unterdorfstrasse 20 18 So S.+R. Bühler Strehlgasse 4 19 Mo C.+F. Meili Unterdorfstrasse 8 20 Di Volg Brüelgasse 8 21 Mi C.+C. Weber Säntisstrassse 28 22 Do A.+D. Suter Harossenstrasse 39a 23 Fr J.+R. Meyer Steidl Chätzlerweg 2a 24 Sa D.+A. Kappeler Tüfistrasse 30a

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Aus Behörde und Verwaltung

Mütter- und Väterberatung Neue Daten im ersten Halbjahr 2012 Jeden zweiten Freitag des Monats, 14 bis 16 Uhr im Gemeindesaal an der Brüelgasse 7, mit Mütterberaterin Barbara Portmann:

• 13. Januar 2012

Die sehr schön gelegene Gemeinde Brütten mit knapp 2000 Einwohnern grenzt an die Stadt Winterthur. Schätzen Sie die abwechslungsreiche und selbständige Arbeit in einem kleinen Team? Für unseren Liegenschaftenbereich suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n initiative/n und teamfähige/n

• 10. Februar 2012 • 09. März 2012 • 13. April 2012 • 11. Mai 2012

Liegenschaftenverwalter/in (50 %)

• 08. Juni 2012 

Gemeindeverwaltung Brütten

Die Integrierte Suchthilfe Winterthur (Tösstalstrasse 19/53, Telefon 052 267 59 59) ist für alle Fragen und Probleme im Zusammenhang mit Suchtmitteln und Abhängigkeitserkrankungen da – für die Stadt wie auch die Bezirksgemeinden Winterthur. Sie beraten und begleiten direkt Betroffene und Angehörige. Weitere Informationen zu der Fachstelle finden Sie unter www.sucht.winterthur.ch. Sozial- und Gesundheitsbehörde Brütten

Rücktritt aus der Kirchenpflege Die Bezirkskirchenpflege Winterthur hat, ebenso wie die Kirchenpflege Brütten, dem Wunsch von Edith Fäsi entsprochen, sie hat aus gesundheitlichen Gründen ihren sofortigen Rücktritt eingereicht. Edith Fäsi war seit Februar 2009 Mitglied der Kirchenpflege und als Vorsteherin des religionspädagogischen Konzepts (rpg) für dessen Umsetzung zuständig. Ab Mai 2011 hatte sie die Verantwortung der Finanzen von ihrer Vorgängerin Andrea Hoffmann übernommen. Edith Fäsi hat im Team ausserordentlich gute und zuverlässige Arbeit geleistet, wofür ihr die Kirchenpflege im Namen der reformierten Kirchgemeinde auch auf diesem Weg nochmals herzlich dankt. Das Kirchenpflegeteam wünscht baldige Gene-

sung und viel Kraft für die kommende Zeit. Die Kirchenpflege Brütten hat sich aus diesem Grund neu konstituiert. Das Amt des Vizepräsidenten übernimmt ab sofort Alfred Reich, die Finanzen werden an die Aktuarin und Sekretärin Doris Ring übertragen. Damit ist ein Platz in der Kirchenpflege Brütten frei geworden. Wer sich dieser interessanten Aufgabe stellen oder sich unverbindlich darüber informieren möchte, ist eingeladen, sich mit dem Präsidenten Martin Egli (Telefon 052 345 31 11) oder mit jedem anderen Mitglied der Kirchenpflege Brütten in Verbindung zu setzen. Die weiteren Kontaktdaten sind auf www.kirchebruetten.ch zu finden. 

Kirchenpflege Brütten

Ihr Aufgabenbereich im Wesentlichen: - allgemeine Liegenschaftenbewirtschaftung - Zusammenarbeit mit der Liegenschaftenkommission bei Projekten sowie in operativen Tätigkeiten - Brieflicher sowie telefonischer Kontakt zu Mietern, Interessenten und Ämtern - Organisation und Teilnahme inkl. Protokollführung sowie Nachbearbeitung der Sitzungen - Überwachung der Beschlussvollzüge - Erstellen von Mietverträgen, Erledigung der Administration - Pflege von Mieter- und Objektdatenbanken - Vergabe von kleineren Aufträgen an Handwerker - Heiz- und Nebenkostenabrechnungen - Korrespondenz in eigener Kompetenz und nach Vorgabe des Liegenschaftenvorstehers - Wohnungsübergaben - Mithilfe in der Finanzverwaltung (ca. 20 % des Pensums) Anforderungsprofil: - kaufmännische Berufsausbildung mit Erfahrung in der Immobilien Bewirtschaftung sowie in einer zürcherischen Gemeindeverwaltung - gute EDV-Anwenderkenntnisse - gute organisatorische Fähigkeiten - Persönlichkeit mit angenehmen Umgangsformen - Flexibilität sowie selbständige, effiziente Arbeitsweise - initiativ und teamfähig Wir bieten Ihnen eine interessante und vielseitige Tätigkeit mit fortschrittlichen Arbeitsbedingungen, eine zeitgemässe Besoldung, einen modern eingerichteten Arbeitsplatz sowie ein angenehmes Klima in einem überschaubaren Team. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 30. November 2011 an den Gemeinderat Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten einzureichen. Ergänzende Auskünfte erteilt Ihnen gerne Monja Cecca, Gemeindeschreiberin a.i., Telefon 052 355 03 63. Mehr über die Gemeinde Brütten erfahren Sie unter www.bruetten.ch.


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Abendunterhaltung der Brüttener Turnerfamilie (TVB): «Tratsch im Stägehus»

«Ich mues da chli luege, dass g’luegett wird» Im Unterschied zu früher besteht der erste Teil der Abendunterhaltung im Brüttener Mehrzwecksaal Chapf aus einer Abfolge der Turnnummern aller TVB-Riegen und des Kinderturnens. Nach der Pause, in welcher die Gäste wieder mit Esswaren und Getränken bedient werden und flinke Losverkäufer ihre Glückszettelchen unter die Leute bringen, wird die Theateraufführung dann «en bloc» über die Bühne gehen. Nach einem Willkommensgruss von Rolf Schmid, Präsident der Aktivriege, wird der Saal verdunkelt, die Vorhänge gleiten lautlos zurück. Mit musikalischer Unterstützung von Shakira, Geier Sturzflug («Ja, ja, dann wird wieder in die Hände gespuckt»), DJ Bobo’s Ohrwurm «Chihuahua», Bligg’s «Manhattan – Style söttmer ha» sowie unzähligen anderen musikalischen Hitparadenstürmern zei-

gen die Gruppe Kinderturnen, die kleine und die grosse Jugi, sechs Riegen und das ruhmreiche GymTeam (Schweizermeister) ihre zum Thema «Stägehuus» oder sinnesverwandt zum Familienleben einstudierte Darbietungen. Spontan und oft überrascht ein Szenenapplaus die attraktiv Staub wedelnden Hausfrauen, die auf Spielzeugtraktoren einfahrenden Männerriegler, die mit breitrandigen Hüten UV-geschützten Sonnenanbeterinnen und dann auch die Aktivriegler bei ihrer durch Muskelkraft atemberaubenden Vorführung. Hinter der Bühne ermöglichen fleissige Hände reibungslos und flink die jeweiligen Szenenwechsel; die Fäden der diesjährigen Abendunterhaltung laufen bei OK-Chef Bashar Gebbory zusammen. In der Maske sind Susy Egli und Jeannette Keller mit Schminkutensilien im Einsatz. Für Ton und

Technik zeichnet Alain Ehrsam, für das Licht Silvan Hollenstein und für die Scheinwerfer Matthias Gross verantwortlich. Bezüglich Requisite haben sich Fabian Meili und Thomas Schnyder und beim Bühnenaufbau Emanuel Vogt einiges einfallen lassen. Zu Beginn des Theaterstücks wird scheinbar spielerisch eine Holztreppe montiert und verschraubt. Und schon bald stampft hier die Abwartsfrau Beck (Angie Bigler) meist im Eilzugstempo mal herauf und dann wieder herunter. Schnaubend und lauthals beschwert sie sich über sämtliche Hausbewohner. Ätzend vor Neugierde, obwohl schwerhörig, «chiflet» sich auch die Älteste unter ihnen – die schrullige Parterrebewohnerin Schrull (Petra Etzensperger) – durch den Tag. «Ich mues da chli luege, dass glueget wird» ist ihre Lebensdevise. Hausabwart Josef (Yves Ehrsam) würde ach so gerne in Ruhe und Frieden leben;

sogar über die Wohngemeinschaft mit zwei jungen Männern (Guido Baltensperger und Sven Strehler) und einer jungen Frau (Carina Meili) kann der gutmütige und etwas naive Kerl nichts Nachteiliges erkennen; er mag ja nicht mal drüber nachdenken. Als dann die aufgedonnerte Amerikanerin Pam (Karin Dürmüller) einzieht, ist für Tratsch, Reibereien, Eifersüchteleien, Turbulenzen und Knatsch gesorgt. Wirbel verursacht auch das verhätschelte Hündchen, der Trostspender der rabiaten und streitsüchtigen Abwartsfrau Beck. Die für den kleinen – in einer WC-Schüssel eingeklemmten – Vierbeiner inszenierte Rettungsaktion, ebenso wie die skurrilen Verwirrungen betreffend die Hausbesitzer, bescheren dem Publikum einen unterhaltsamen und erheiternden Abend.  

Susanne Reichling (Text) und Mano Reichling (Fotos)


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Ausstellung der Handwerkskunst

Vielfältig und vor allem kreative Artikel Bereits zum dritten Mal organisierte der Frauenverein unter dem Motto «Handwerkskunst in Brütten» einen Kreativ-Hobby-Markt. An der zweitätigen Ausstellung am letzten OktoberWochenende im Gemeindesaal konnten die Besucherinnen und Besucher eine vielfältige Auswahl selbst kreierter und von Hand gefertigter Artikel bestaunen und natürlich auch kaufen.

terre und im Obergeschoss ihre mit viel Herzblut geschaffenen Einzelstücke. Die Liste der verschiedenen

Schaffensbereiche ist lang: Allerlei Gestricktes und Genähtes, Holzschnitzereien, Schmuck in allen Va-

Zwei Dutzend Aussteller Gemäss Auskunft von Rosmarie Dünki, Präsidentin des Frauenvereins, beteiligen sich jedes Jahr mehr Aussteller am beliebten Herbstanlass; dieses Mal waren es zwei Dutzend im Dorf oder der Umgebung ansässige Hobby-Künstler. Gezeigt wurden neben filigraner Handwerkskunst auch imposante Eisenplastiken, mehrheitlich Wesen aus der Tierwelt. Walter Klöti (Lufingen) lässt mit viel Fantasie aus landwirtschaftlichem Alteisen neue Formen entstehen und wusste den Besuchern zu fast jedem in seiner Werkstatt kreierten Gegenstand auch noch eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Viel Beachtung fanden auch die handgefertigten Gepäck- und Handtaschen aus gereinigten und sauber gewaschenen ehemaligen Zement- und Fischfuttersäcken aus Kambodscha.

riationen, Artikel aus Stoff, Filz oder Ton; dazu Kerzen in unzähligen Formen und Grössen, Karten, Taschen und vieles mehr. Hin und wieder wurde dem Ausstellungspublikum die originell konstruierte «Chügelibahn» vorgeführt. Erwachsene und Kinder verfolgten mit Spannung die Metallkugel, welche auf verworrenen Umwegen ihr Ziel letztlich – zur grossen Freude aller Zuschauer – dann doch erreichte. Mit Vergnügen wurde auch das vom organisierenden Frauenverein geführte Kaffee- und Kuchen-Beizli besucht; wer Hunger verspürte, verköstigte sich mit der obligaten Gerstensuppe oder mit frisch zubereiteten Hot-Dogs. 

Sandra Lanz

Farbenfroh gefilzte Einzelstücke für jeden Geschmack (Bilder: Sandra Lanz)

Schmuckstücke in vielen Varianten.

Verworrene Umwege Farbenfroh und vielfältig präsentierten die Ausstellerinnen und Aussteller an den Verkaufsständen im Par-

Taschen aus Kambodscha; jede ein handgefertigtes Unikat.

Unterwegskissen laden Kinder zum Erzählen und zum Träumen ein.

Engel, Zwerge und kleine Nippes.

Aus alt mach neu: Fabelwesen von Walter Klöti.


Dorf-Blitz

Brütten

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27

Zehn Jahre Betreuung im Kinderhaus Chrüsimüsi – eine Erfolgsgeschichte

Für viele Familien ein unentbehrliches Angebot Mit Kinderbetreuung angefangen hat Sabine Egli vor genau zehn Jahren; zuerst bei sich zu Hause in der eigenen Privatwohnung. Damals ahnte noch niemand, dass wenige Jahre später die Gemeinden bezüglich ausserfamiliärer Betreuung in die Pflicht genommen werden. Heute ist das «Chrüsi» für 58 verschiedene Kinder im Alter zwischen einem und zwölf Jahren ein Ort der Geborgenheit, ein Zuhause und eine Wohlfühloase zugleich. von Susanne Reichling Übermorgen Samstag, 26. November, feiert das Chrüsimüsi an der Unterdorfstrasse 38 sein zehnjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür von 12.30 bis 16 Uhr. «Wir können interessierten Besuchern unsere teilweise optimierten oder umgestellten und insbesondere im Dachgeschoss erweiterten Räumlichkeiten zeigen; genau zum richtigen Zeitpunkt sind die Arbeiten fertiggestellt worden», freut sich Sabine Egli. Das von ihr geleitete Kinderhaus (www.kinderhaus-chruesimuesi.ch) kann nun seine Kapazität steigern. «Statt wie bis anhin 10 können wir neu 15 Ganztagesplätze und auch noch 5

Mittagstische zusätzlich anbieten.»

Grosse Nachfrage Die Nachfrage sei derart gross, dass seit der Erweiterung des Angebotes anfangs November bereits schon wieder fast alles ausgebucht sei. Etwas Platz habe es einzig noch am Freitag. Dass alles jetzt geräumiger und übersichtlicher sei, mache sich bezahlt: Das Chrüsimüsi habe als Ganztagesbetreuungsstätte ebenso wie als Aufenthaltsort für Randstundenbetreuung und Mittagstisch mittlerweile einen guten Namen. «Viele Neuzugänge kommen auf Grund von Mundpropaganda, meist auf Empfehlung von Eltern, die ihre

Dank dem unentwegten Engagement der ausgebildeten Kinderbetreuerin Sabine Egli kann das von ihr ins Leben gerufene «Chrüsi» heute ein umfassendes Angebot als Ganztagesstätte anbieten. (sr) Kinder bei uns haben oder hatten», berichtet Egli. Die Stube mit Gruppenraum verfüge über 36 Quadratmeter, das Prunkstück im Dachgeschoss – der Bewegungsraum – sei mit seinen 41 Quadratmetern geradezu paradiesisch gross. «Auch die verschiedenen Büros, die diversen Bastel-, Gruppen- und Schlafräume sowie das Aufgabenzimmer sind

Der «Sonnenhof» ist wieder geöffnet

zweckmässig eingerichtet. Gesamthaft haben wir in dieser Liegenschaft, welche die Gemeinde uns stellt, 155 Quadratmeter reinen Wohnraum zur Verfügung, sanitäre Einrichtungen und Küche oder Keller nicht eingerechnet», präzisiert die Betreuungsfachfrau.

Verein gegründet Im Sommer komme ja noch der Garten mit Umgelände dazu; bei schönem Wetter spiele sich ein grosser Teil der Betreuung im Freien ab. In diesem Zusammenhang erinnert sich Sabine Egli an die Anfangszeiten mit Kinderhütedienst in ihrer privaten Mietwohnung und am 30. August 2001 dann der Vereinsgründung. Mit Unterstützung der Gemeinde durch eine mittlerweile wiederkehrende Defizitgarantie, welche manchmal mehr und manchmal gar nicht beansprucht werden müsse, habe sich das «Chrüsi» optimal und mittlerweile oft auch fast annähernd kostendeckend entwickeln können. 

Haushaltauflösung Das Restaurant Sonnenhof an der Unterdorfstrasse 48 ist am 11. November wieder geöffnet worden. Franz Wyss (mit rotem Gilet) hat das längere Zeit geschlossen gewesene Dorfbeizchen in Pacht übernommen und ist damit – wie er beteuert – gut gestartet. Im

nun rauchfreien Restaurant bietet Wyss einige Spezialitäten an, beispielsweise Egli-Chnuschperli oder auf verschiedene Arten zubereitete Schnitzel. Jassabende mit Partnerschieber wechseln sich ab mit «Rutishauser Preisjassen». Neben Karten

spielen kann aber auch gekegelt werden, verschiedene Säli bieten sich an für Sitzungen oder Familientreffen. Der «Sonnenhof» hat von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 23 Uhr geöffnet, am Samstag von 10 bis 19 Uhr. Am Sonntag ist Ruhetag. (re)

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Nürensdorf

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Schulraumplanung 2011 Der Gemeinderat hat für die längerfristige Ausrichtung seiner Investitionsplanung, und um Fehlinvestitionen zu vermeiden, mit dem externen Büro (Landis AG, Bauingenieure + Planer, Geroldswil) die Schulraumplanung 2011 erarbeitet. Die Bau- und Schülerprognose umfasst den Zeitraum bis 2021 und berücksichtigt auf Grund detaillierter Erhebungen sämtliche verfügbaren Daten. Der Bestand aller Schulbauten wurde den Schulbaurichtlinien gegenüber gestellt, und sodann die Defizite, aber auch die Überkapazitäten aufgelistet. Schulpflege, Schulleitungen und Gemeinderat haben den umfangreichen Bericht analysiert. Die involvierten Stellen stimmen bezüglich der Schlussfolgerungen überein. Bei den Schulhäusern wird es bis 2021 praktisch keinen Handlungsbedarf geben. Die Anlagen genügen und können durch laufende Unterhalts- und kleinere Anpassungsarbeiten ihren Zweck gut erfüllen. Dagegen besteht bei den Kindergärten grösserer Erneuerungsbedarf. Die Schulraumplanung legt die Fokussierung der Kindergärten auf zwei Standorte nahe, nämlich im Sunnerain (Birchwil) und im Ebnet (Nürensdorf). In einem ersten Schritt wird 2012 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche die Sanierung/Umbau des Doppelkindergartens Sunnerain oder dessen Ersatz durch einen Neubau prüft. In einem zweiten Schritt sollen die Defizite durch Umbau oder Ersatz des Doppelkindergartens Ebnet in Angriff genommen werden. Die Schulpflege setzt als ehrgeiziges Ziel, die Verfügbarkeit des neuen Doppelkindergarten Sunnerain per Schuljahr 2014/15 zur Diskussion. Dem kann der Gemeinderat beipflichten. Über den Objektkredit dürfte an der Urne entschieden werden.

muss bei einem allfälligen späteren Abbruch respektive Ersatzbau des Ökonomieteils vollständig kompensiert werden. Diese Auflage wird als öffentlich rechtliche Eigentumsbeschränkung im Grundregister angemerkt. Für die Gewährung der Ausnahmebewilligung sprechen die baubiologische Konstruktion des Gebäudes, die Wärmeisolierung aber auch die Statik beziehungsweise die Erfüllung von Erdbebensicherungsvorschriften.

Bibliothekseinrichtung Für die Einrichtung der Gemeindebibliothek inklusive Empfangskorpus sind im Kostenvoranschlag Neubau Zentrumsgebäude 142 000 Franken budgetiert. Gestützt auf die Vorabklärungen und Offerten hat der Gemeinderat für einen Teil der Einrichtung die erforderliche Ausgabe von 74 000 bewilligt und den Auftrag der Firma SBD.bibliotheksservice ag vergeben.

Führungsorganisation Am 1. Juli 2008 ist das kantonale Bevölkerungsschutzgesetz in Kraft getreten, welches unter anderem die Handlungsfähigkeit der Behörde und der öffentlichen Verwaltung in ausserordentlichen Lagen sicher stellen soll. Der Gemeinderat hat das geforderte Gemeindeführungsorgan bestellt und dieses Gremium bewusst klein gehalten. Die Spezialisten, wie etwa Feuerwehrkommandant und Zivilschutzkommandant werden situativ jeweils beigezogen, sollte sich einmal eine Ausnahmesituation einstellen. Dem Gemeindeführungsorgan gehören an:

sowie 25 000 Franken Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen genehmigt. Auf die Gemeinde Nürensdorf entfällt mutmasslich ein Aufwandanteil von 95 994 Franken. Der Anteil an der Nettoinvestition beträgt voraussichtlich rund 8000 Franken. Gemäss Revisionsbericht Sachbe-

reichsprüfung Lohnadministration und Entschädigungen wird der Finanzverwaltung die einwandfreie Abwicklung der Vorgänge bescheinigt. Der Gemeinderat hat den Bericht zuhanden des Bezirksrates Bülach abgenommen.  Gemeinderat Nürensdorf

Verwendung der Preisgelder Alterskonzept Bekanntlich wurde das zukunftsweisende Alterskonzept der Gemeinde mit insgesamt 80 000 Franken prämiert. Der Gemeinderat hat im Februar 2009 beschlossen, die Preisgelder für eine projektbezogene Ausrüstung des Neubaus Zentrum Bären zu verwenden, etwa für künstlerischen Schmuck am Bau oder eine andere geeignete Ergänzung. Inzwischen ist das Bauwerk fertig gestellt. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Betrag für eine Weihnachtsbeleuchtung, einen künstlerischen Schmuck, sowie einen Beitrag an die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Ausrüstungen zu verwenden. Für eine Weihnachtsbeleuchtung, welche auch als erste Etappe der Weihnachtsbeleuchtung im Ortskern einen neuen Akzent setzen wird, hat der Gemeinderat einen Kredit von 25 000 Franken bewilligt. Hauptsächlich ist vorgesehen, zehn Bäume entlang der Alten Winterthurerstrasse mit LED-

Strings zu beleuchten. Auch an der Fassade des Zentrums werden einige Lichtkörper platziert. Der Auftrag wurde an die Firma Zwiwo AG im freihändigen Verfahren vergeben. Die Zwiwo AG hat die Werkabteilung fachlich beraten. Nach der geplanten Umgestaltung wird der Gemeinderat über die Ergänzung der Weihnachtsbeleuchtung im Dorfkern Nürensdorf wieder befinden, sodass diese als ganzheitlich erlebt werden kann. Des Weiteren liegt ein Vorschlag des ortsansässigen James Licini für einen künstlerischen Schmuck am Bau vor. Es ist vorgesehen, beim Hauptzugang zum Zentrum Bären eine Eisenskulptur des Künstlers zu realisieren. Vorerst wird der künstlerische Schmuck als Modell angefertigt. Wird das Projekt vor Ort realisiert, gehört das Modell dem Besteller. Andernfalls würde dieses durch den Künstler an eine Kunstgallerie veräussert werden. Die Kosten für das Kunstwerk sind mit 25 000 Franken veranschlagt.

Franz Brunner, Stabschef GFO Christof Bösel, Stabschef Stv GFO Heinz Stauch, Information/ Administration Esther Holzer, Ordnungsdienst/ Sicherheit Reto Beurer, Technische Betriebe.

Bauwesen

Finanzen

Für einen Ersatzbau im Weiler Hakab hat der Gemeinderat eine Ausnahmebewilligung für die Überstellung des Baubereiches A der Kernzone erteilt. Die so gewonnene Grundrissfläche

Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2012 des Zweckverbandes Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf mit einem Aufwandüberschuss in der Laufenden Rechnung von 361 400 Franken

Die für das zukunftsweisende Alterskonzept erhaltenen Preisgelder werden projektbezogen eingesetzt. (zvg)


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

GOSPELKONZERT am Freitag, 9. Dezember, um 20.15 Uhr im Singsaal Hatzenbühl in Nürensdorf Leitung: Ueli Vollenweider

Im Rahmen der Schlosskonzerte lädt die

wie mit einigen Jazzliedern auf die Ad-

Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

ventszeit ein. Auffallend ist die Vielfältig-

zum Gospelkonzert am Freitag, 9. Dezem-

keit des einstudierten Programms des

Solisten: Erika Brunner

ber (20.15 Uhr) im Singsaal Hatzenbühl ein.

Chores. Der Wechsel von Acapella-Lie-

Lise Catalano

Mit seinem Programm «This Little Light»

dern zu jazzigen oder rockigen Arrange-

Charlotte Visetti

singt Sie der Gospelchor Dübendorf in Ad-

ments verleihen der Musik abwechs-

ventsstimmung.

lungsreiche Facetten, die für den Zuhörer

Band:

Roger Näf, Piano

zum Genuss werden. Begleitet wird der

Richard Lipiec, Saxophon

Gospelchor Dübendorf: Der seit bald 25

45-köpfige Chor von ausgezeichneten,

Marcel Benedict, Bass

Jahren bestehende Gospelchor stimmt

professionellen Musikern, die viel Erfah-

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Sie mit leisen, besinnlichen, aber auch

rung aus verschiedenen musikalischen

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Dorf-Blitz

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Kampf um den König

Verstand anstelle von Therapie

Traditionsgemäss hat am letzten Oktoberwochenende das Schachfest stattgefunden. Trotz wunderbaren Herbstwetters trafen sich im Schulhaus Ebnet 18 Schachbegeisterte zum Schachplausch und lieferten sich im «Kampf um den König» spannende Partien. Ein junger Spieler prägte das vom Schachclub Nürensdorf-Bassersdorf zum 21. Mal organisierte Turnier: Stefan Zollinger. Der Klotener gilt aufgrund seiner hohen Punktezahl in der offiziellen Klassierung als Favorit. In der Schlussrangliste nach sieben Partien befand er sich an der Spitze. Einzig Ignaz Kutej, Mit-

Der Samichlaus raubt Verkaufsläden aus, die reiche Witwe Bast lässt wertlose Sachen mitgehen und die Arztgehilfin Engel verliebt sich in die Urlaubsvertretung ihres Arbeitgebers. Bei so viel Chaos verwundert es nicht, dass in der neusten Komödie des Vereins Drami Nürensdorf (im Bild) auch noch ein Psychiater die Hände im Spiel hat. Auf seiner Flucht landet der Samichlaus in einer psychiatrischen Praxis und wird dort als vermeintli-

glied des veranstaltenden Schachclubs, konnte ihn in einem harten Kampf bezwingen. Kutej jedoch verlor seinerseits zwei Partien und belegte letztlich den dritten Platz. Zweiter wurde Ernst Marte aus Dietikon. Am Turnier der unter 16-jährigen beteiligten sich 22 Mädchen und Buben. Vorjahressieger Glenn Petr gewann mit 6.5 Punkten aus sieben Partien und holte sich das begehrte Goldvreneli. Hinter ihm lieferten sich Gilda Thode und Boran Temizsoy (Bassersdorf) einen harten Kampf um Platz zwei, den schliesslich Temizsoy knapp für sich entschied. (e)

Suppenzmittag

Elternbildung: Konsum und Finanzkompetenz

Umgang mit dem Geld frühzeitig vermitteln Welches ist der beste Weg, Kindern einen respektvollen Umgang mit Geld beizubringen? Wo werden Freiräume und Grenzen gesetzt? Mit Tipps und Erfahrungsberichten vermittelten die Referenten nicht nur Wissen, sondern zeigten auch mögliche Konsequenzen auf, wenn Eltern ihrer Vorbildfunktion in Geldfragen nicht gerecht werden. von Sandra De Vito Wohl nur wenige der zum Vortrag «Umgang mit Geld» erschienenen rund 50 Eltern wussten, dass dieses Thema mit der Jungmannschaft bereits im Kindergartenalter systematisch angegangen werden sollte. Zum Vortrag im Nürensdorfer Singsaal Hatzenbühl eingeladen hatte der Elternverein Sunnerain. Die meisten Fragen aus dem Plenum betrafen das Verhalten von Kindern im Primarschulalter

und von Jugendlichen. Die beiden Pro Juventute-Referenten, Vera Weirich und Urs Abt, zeigten jedoch auf, dass ein frühzeitiger und bewusster Umgang mit Wünschen und Grössenordnungen mithelfen könne, Probleme zu vermeiden. Die Referenten stellten weiter fest, dass in ihrem Beratungsalltag mit Jugendlichen in Gewalt- oder Suchtpräventions-Situationen oft der falsche Umgang mit Geld als Ursprung der Problematik zu erkennen sei. Oft würden verzweifelte Eltern anrufen, weil ihre Kinder Kleider und Elektronik besitzen, die sie aus eigenen Finanzmitteln unmöglich selbst hätten finanzieren können und deren Quellen unbekannt seien. In solchen Fällen sei leider meist nur noch Schadensbegrenzung möglich.

Auf Wünsche hin sparen Nebst Empfehlungen für Taschengeldsätze, für die Gestaltung von

cher Stellverteter von den Patienten sofort in Beschlag genommen. In einer Zeit, in welcher alle nur reden wollen und niemand mehr zuhören kann, gelingen dem «Psychiater-SamichlausNeurosen-Kavalier» auch ohne absolviertes Studium erstaunliche Erfolge. Er lässt einfach seinen gesunden Menschenverstand walten, hört zu und ermöglicht mit guten Ratschlägen seinen Patienten die Rückkehr ins normale Leben. (mo)

Jugendlohn und Hilfen zur Vermittlung, wie Kinder ihr Geld einteilen könnten, gab es auch zahlreiche nach Alter der Sprösslinge zusammengefasste praktische Tipps. Fragen während des Vortrags und im Anschluss zeigten, dass Eltern beim Thema Geldfragen oft verunsichert sind. Dies erstaune nicht, meinten die Referenten, denn die Problematik des vermeintlichen Überflusses und der relativ leichten Geldbeschaffungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche sei ein Phänomen der heutigen Zeit. Viele Eltern seien in einer Zeit aufgewachsen, wo es üblich war, auf Wünsche hin zu sparen. Jugendliche müssten sich im heutigen Spannungsfeld von Sein und Schein, von Geld haben und Geld zeigen, zurechtfinden. Auch in diesem Erziehungsbereich gelte, dass die Vorbildfunktion der Eltern eines der wichtigsten Erziehungsinstrumente sei. 

Wieder neigt sich das Jahr seinem Ende zu und es ist Zeit, dass der Frauenverein Oberwil-Birchwil die Tische im Schulhaus Sunnerain in Birchwil deckt. Am 26. November trifft man sich um 12 Uhr zum gemütlichen Zusammensein und Jung und Alt geniessen die feine Gerstensuppe oder etwas anderes von der kleinen Speisekarte. Zum Dessert gibt es wiederum selbstgebackene Torten und Kuchen, zum Verkauf stehen frische Zöpfe und diverse Brote. Im Kasperlitheater kommt Prinzessin Lilia zu Besuch und freut sich auf viele leuchtende Kinderaugen. Im Foyer werden Adventskränze verkauft und nebenan können die Kinder Päckli fischen und in der Ludo-Ecke spielen. Der Erlös des diesjährigen Suppenzmittags geht an den Behinderten-Transport Winterthur. Diese Organisation wird am SuppenzmittagAnlass vor Ort präsent sein und ein Auto mitbringen, welches zur Besichtigung bereitsteht. Der Vorstand des Frauenvereins freut sich über einen grossen Besucheraufmarsch. (e)


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Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Zum letzten Mal ein Zmorgeträff

Ein fröhlich-nostalgischer Abschluss Die Organisatorinnen des ZmorgeTräffs Nürensdorf haben auch bei der Wahl des Mottos für die letzte Begegnung eine glückliche Hand und Gespür bewiesen. Zum Thema «Märchen zum Träumen, Nachdenken und Schmunzeln» klang der beliebte Anlass mit einer fröhlich-melancholischen Note aus.

fanden. Als der Zmorge-Träff bis ins Jahr 2004 noch einen Kinderhütedienst anbot und auch von vielen jungen Müttern besucht wurde, waren Themen rund um die Erziehung Publikumsmagnete. Auch Vorträge, bei denen Bekannte aus dem Dorf oder aus der Region referierten, wurden sehr gut besucht.

von Sandra De Vito

Treff weiterhin

Rund ein Dutzend Frauen fanden sich im Begegnungszentrum Dünamo ein, um der Erzählerin Barbara Hebeisen zu lauschen und bei Harfenklängen in eine andere Welt einzutauchen. Die Atmosphäre war heiter, auch unter den Organisatorinnen, obwohl das letzte Mal eingeladen wurde, sich beim gemeinsamen Frauenträff-Frühstück zu treffen.

Das eingespielte Frauenteam, das die Anlässe ehrenamtlich organisierte und mit viel Engagement, Energie und Fingerspitzengefühl stets neue Referenten, Veranstaltungsorte und Budgets herbeizuzaubern wusste, zieht sich nun zurück. Leider seien keine Nachfolgerinnen gefunden worden, welche bereits gewesen wären, den Anlass weiterzuführen. Lilly Altwegg jedoch meint: «Die bisherigen Organisatorinnen werden sich in privatem Rahmen weiterhin treffen; unsere schönen Etrinnerungen werden also nicht so schnell verblassen.» 

Vom Frauen-Zmorge zum Zmorgeträff Ins Leben gerufen wurde der damalige Frauen-Zmorge 1996 von der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf, als Anlass für Begegnung und kulturellen Austausch mit Bildungsangebot. Weitere Trägerschaften, beispielsweise

Das Organisations-Team des Zmorge-Träffs: Von links Esther Saurenmann, Barbara Villa, Erica Keller, Lilly Altwegg und Barbara Gutmann. (sd)

die Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf sowie die katholische Kirche Bassersdorf-Nürensdorf kamen mit der Zeit dazu. Der Frauenanlass wurde später zum Zmorgeträff umbenannt, und dadurch offiziell auch für männliche Interessenten geöffnet. Der Fraueträff entwickelte sich zu einer kulturellen Institution im Dorf, welche von Mitgliedern der Gemeinde mitgestaltet wurde.

den letzten 15 Jahren geprägt. Gefrühstückt wurde auch zum Vortrag über Polarity, zur Vorstellung des HBZürich-Projektes, zur Analyse von Paarbeziehungen und zu Fragen über die Alzheimer-Krankheit. Lilly Altwegg, seit 1999 im Organisationsteam, erinnert sich, dass bis zu 50 Anwesende keine Seltenheit waren, und, dass insbesondere Beiträge zum Thema Gesundheit grossen Anklang

Breitgefächerte Themenwahl Nicht nur Märchen und Musik haben die breitgefächerte Themenwahl in

Zwei attraktive Firmenzugänge

Mehr Werkleitungen ersetzt als geplant

Bauverzögerung bis Frühsommer Die Bauarbeiten auf der Westseite der Alten Winterthurerstrasse, im Abschnitt Kanzleistrasse bis zur Ortsausfahrt Hatzenbühlstrasse, konnten bis Ende Oktober abgeschlossen werden. Momentan läuft die dritte von insgesamt vier Bauetappen. Gemäss Mitteilung der kantonalen Baudirektion haben die bisherigen Arbeiten länger gedauert als ursprünglich vorgesehen. Die Ursache: Es mussten mehr Werkleitungen ersetzt werden als ursprünglich geplant. «Aus diesem Grund werden wir die Bauarbeiten nicht per Ende Jahr abschliessen können. Mit den Bauarbeiten der vierten Bauetappe (Abschnitt Lebernstrasse bis Ortsausfahrt Hatzenbühlstrasse ostseitig) kann – je nach Witterung – erst im Januar oder Februar 2012 begonnen werden», wird

präzisiert. Der Abschluss der Arbeiten ist auf Ende März 2012 vorgesehen. Danach beginnt die Belagssanierung im Ausserortsbereich, Abschnitt Hatzenbühlstrasse bis Ortseingang Breite. Für die abschliessenden Deckbelagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen der Kanzleistrasse bis zum Ortseingang Breite zu gegebenem Zeitpunkt komplett gesperrt werden. Der Einbau erfolgt an einem Wochenende. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich im Juni 2012 statt; das genaue Datum steht noch nicht fest. Das Verkehrsregime mit Einbahnverkehr von Bassersdorf Richtung Breite wird beibehalten. Für den Durchgangsverkehr von Brütten nach Bassersdorf ist eine grossräumige Umleitung signalisiert; die Buslinien 660 und 767 verkehren regulär. (e)

An der Adresse Alte Winterthurerstrasse 11 B in Nürensdorf sind kürzlich zwei Firmen eingezogen, die vorher ihren Sitz in Zürich hatten: Zum einen ist es die Firma Puressence Würsten AG, anderseits die Firma Blackstick GmbH. Beide Unternehmen werden von Michael und Florian Würsten geleitet. Damit ist das Gebrüderpaar auch zurück zu seinen Wurzeln gekommen, da beide in Birchwil ihren Wohnsitz haben. Puressence AG ist eine Firma, die sich auf den Handel und die Produktion ätherischer Öle spezialisiert hat und von Vater Würsten gegründet wurde. Parfums oder Aromen für verschiedene

Lebensmittel und Backwaren runden das Angebot ab. Die Firma Blackstick GmbH produziert erfolgreich preisgünstige Karbon-Eishockey-Stöcke (der Dorf-Blitz berichtete) und bietet am neuen Geschäftsdomizil der Kundschaft nun die Gelegenheit an, die Sticks vor dem Kauf auf synthetischem Eis im hauseigenen Testcenter (im Bild) zu prüfen. Blackstick GmbH ist neu auch Vertreterin der Superglide-Produkte für die Schweiz. Die beiden Firmen Puressence AG und Blackstick GmbH sind räumlich getrennt auf einer Etage untergebracht; die Öffnungszeiten sind unter www.blackstick.ch nachzulesen. (re)


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Dorf-Blitz

Region

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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2011 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Karnivoren verteilen Wienerli am Bassersdorfer «Räbeliechtli»-Umzug

Fleischfresser mit einem Herz für Kinder Das Karnivoren-Grüppchen Bassersdorf verteilt jedes Jahr Wienerli, Brot und Tee an alle Kinder, die am «Räbeliechtli»-Umzug teilnehmen. Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht half dieses Jahr mit. «Verein zur Volksaufklärung in Sachen Fehlernährung durch zu viel pflanzliche Kost» - so beschreibt sich das Karnivoren-Grüppchen Bassersdorf KGB im Vereinsverzeichnis der Gemeinde. Mehr weiss ich vor meinem Besuch nicht über diesen Verein der Fleischfresser, der jedes Jahr sämtliche Kinder des «Räbeliechtli»Umzuges mit Wienerli versorgt.

Vorladung Bevor gekocht wird, begleite ich Fabian Moser, den Präsidenten des KGB, zu einer Vorladung im Gemeindehaus. Unterwegs erfahre ich, worum es geht: Die Karnivoren haben einen Brief mit einigen Forderungen an Doris Meier-Kobler geschrieben. «Wir verlangen beispielsweise einen Kuss von der Gemeindepräsidentin. Ausserdem soll der Musikverein beim «Räbeliechtli»-Umzug in Uniform und bei jedem Wetter marschieren», erklärt der Bassersdorfer. Einige Minuten später schüttle ich Doris Meier-Kobler die Hand und Moser erhält seinen Kuss. Es folgt eine

kurze Sitzung, an der auch der Dirigent des Musikvereines, Beat Möckli, teilnimmt. Die Gemeindepräsidentin ist voll des Lobes für das Engagement des KGBs und geht humorvoll auf die schalkhaften Forderungen ein. Beat Möckli erklärt derweil, weshalb der Musikverein bei starken Niederschlägen nicht marschieren kann (gewisse Instrumente nehmen Schaden) und dass der Musikwunsch des KGB (Ecstasy of Gold von Ennio Morricone) so kurzfristig nicht eingeübt werden konnte.

In der Küche Von Doris Meier-Kobler mit einem Schnaps beschenkt eilen wir hinüber zur Küche der Metzgerei Steinmann. Dort warten bereits die anderen Mitglieder des KGBs, die sich nach einem kurzen Sitzungsbericht ihres Präsidenten sogleich an die Arbeit machen. Die Wienerli werden in heisses Wasser gelegt, das Brot wird geschnitten. Ganze Packungen von Teebeuteln werden in drei riesige Milchkannen gegeben. Dann kommt der Zucker dazu. Leider verliert Fabian Moser beim Zuschütten der Kilopackungen die Übersicht, der Tee schmeckt aber trotz ungleicher Zuckerverteilung gut.

In drei riesigen Milchkanne wird für die Teilnehmer am Räbeliechtli-Umzug heisser Tee angesetzt; Fabian Moser (l.) und Christian Weiss diskutieren über das Süssen des Getränks. (Bilder: Kevin Knecht)

Schliesslich werden die Wienerli mit einer riesigen Kelle aus dem Wasser geschöpft und in isolierte Kisten verpackt. Etwas schwieriger ist es, die Teebeutel wieder aus den Milchkannen zu klauben, denn ein Sieb findet sich nicht. Mit viel Einsatz, Kreativität und einigen verbrannten Fingern gelingt aber auch dies.

Fast zu wenig Wienerli Die drei Tische auf dem Dorfplatz, an denen Wienerli, Brot und Tee verteilt werden, sind schnell aufgebaut. Mittlerweile ist es schon fast 19 Uhr und die mehr als 600 Teilnehmer des Umzuges kommen immer näher. Schon bald treffen die ersten Kinder ein. Fleissig helfe ich mit, die Wienerli zu verteilen. Die meisten Kinder beginnen zu strahlen, sobald sie ihren «Znacht» in den Händen halten. Irgendwann ist der grösste Andrang vorüber, aber auch die 300 zubereiteten Wienerli gehen zur Neige. Letztlich reicht es genau für die Kinder, nicht aber für die mittlerweile hungrigen Karnivoren. Sie müssen ironischerweise ohne Fleisch auskommen und sich mit Brot und Senf begnügen.

Leuchtende Kinderaugen Nachdem die Kindermeute versorgt ist, beginnen die Karnivoren gemächlich mit dem Aufräumen. Gleichzeitig wird geplaudert und gelacht. «Heute haben nicht nur Vereinsmitglieder mitgeholfen», erzählt Fabian Moser. Roman Lasaracino helfe beispielsweise jedes Jahr mit, einfach so, weil er eben «ein guter Typ» sei. Wie aber stehen die Fleischfresser nun zum Vegetarismus? «Es gibt gute Argumente für den Vegetarismus – wir teilen sie einfach nicht!», meint jemand aus der Runde. Das Grüppchen hat sich also nicht einem ideologischen Kampf verschrieben, es geht ums Zusammensein. Moser ist seit diesem Jahr Präsident des 1999 gegründeten KGB. Er will das Vereinsleben wieder aktiver pflegen, nachdem einige Jahre nicht mehr viel los war. «Neben traditionellen Anlässen wie Generalversammlung, Sommer- und Wintergrillplausch wollen wir neu auch Bier-Symposien durchführen und die Wirtschaften von Bassersdorf bezüglich ihrer Gastfreundschaft den Karnivoren gegenüber testen. Natürlich werden wir auch im nächsten Jahr wieder Wienerli verteilen, nur schon der leuchtenden Kinderaugen wegen», schmunzelt Moser.  Kevin Knecht

Jedes Jahr verteilen die Karnivoren – im Bild Andy Enz – auf dem Dorfplatz insgesamt 300 Wienerli an die Kinder; für die Fleischfresser-Gruppe blieben nur noch Brot und Senf übrig.


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Eishockey-Junior Sven Andrighetto berichtet aus Kanada*

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Der Inserate- und Redaktionsschluss ist aus Gründen der Vorverlegung bereits am Donnerstag, 8. Dezember 2011.

HEV Kloten

Die Energiewelt, in der wir leben Rund 90 Personen folgten der öffentlichen Herbstveranstaltung des HEV Kloten, das heisst des Hauseigentümerverbandes Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf. Rolf Hartl, Präsident der nationalen Erdölvereinigung und des Schweizerischen Energierates, verstand es, ein Bild über die heutigen Energieträger zu vermitteln und die Zukunftsperspektiven ins richtige Licht zu rücken. Im Klotener Schluefwegsaal kam der Referent gleich auf die aktuellen Energieträger zu sprechen. Über ein Drittel macht weltweit das Erdöl aus. Es folgen Kohle mit fast 30 und Erdgas mit 24 Prozent. Der Anteil der Wasserkraft beträgt 6,5 und derjenige der Nuklearenergie 5,5 Prozent. Die Verwendung von Holz falle kaum ins Gewicht; der Verbrauch von Kohle und Erdgas hin"Offenes Adventsfester" Winkel 7. Dez. 2011 (18.30 bis 21.30 Uhr) Weihnachtsausstellung von handgefertigten, finnischen Produkten und handgedrechselten deutschen Geschenkartikeln. Wir begrüssen und verwöhnen Sie mit "Piparkakku" und finnischen "Glögi", Kaffee und Getränke. Wir heissen Sie herzlich Willkommen. Postweg 1, 8185 Winkel Eingang: Die Rampe neben Haupteingang, benützen, nach ca. 10m rechts.

gegen sei auf lange Sicht deutlich im Steigen begriffen, war zu erfahren. Interessant sind die Prozentanteile in der Schweiz. Sie betragen 54,2 für das Erdöl, 23,6 für den Strom und 12,7 Prozent für das Erdgas. Nur etwas mehr als ein Zehntel stammt aus nichtfossilen Energiequellen. Solarenergie, Windkraft, Biotreibstoffe und Erdwärme haben mit etwas über 10 Prozent nur eine geringe Bedeutung. Seit dem zweiten Weltkrieg ist der Energieverbrauch rasant in die Höhe geschnellt. Der Nordamerikaner verbraucht pro Kopf 1,8 Mal mehr Energie als ein Europäer, der Rest der Welt nur drei Zehntel des europäischen Mittels. China und Indien werden künftig voraussichtlich in grossem Masse mehr Energie konsumieren. Die Schweiz importiert rund 40 Prozent des Erdöls aus Libyen und beträchtliche Mengen aus Nigeria und Algerien. Im Gebiet von China und Indien ist der grösste Erdölverbrauch zu verzeichnen. Was die Erdölvorkommen (Ressourcen) anbelangt, so der Referent, werde in nächster Zeit kein Engpass eintreten. Die Erdölproduktion dürfte gemäss seinen Aussagen aber einiges teurer werden. (e)

Wir steckten in einer kleinen Krise Wir stecken nun mitten in der Saison, bereits 22 Spiele haben wir bestritten, konnten aber aus den letzten neun Partien nur gerade eine gewinnen. Und eine verloren wir erst im Penaltyschiessen. Wir steckten also in einer kleinen Krise. Doch letzten Sonntag konnten wir endlich wieder gewinnen und wir hoffen, dass dies uns einen Aufschwung gibt. Mir persönlich läuft es gut, ich konnte in 21 Spielen 12 Tore und 15 Assists, insgesamt also 27 Punkte, gutschreiben lassen. Somit bin ich momentan der Führende im Scorerwert in unserem Team und drittbester Rookie der ganzen Liga. Ich konnte bis anhin nur bei einem Spiel nicht mitmachen, da ich vor drei Wochen in einen Check lief und dabei eine leichte Hirnerschütterung davontrug. Es war aber nicht allzu schlimm, bereits vier Tage später stand ich wieder auf dem Eis. Wir spielen unsere Heimbegegnungen immer noch in einer «ReservenHalle», da unser eigentliches Stadion immer noch im Umbau ist. Doch am 24. November sollten wir planmäs-

sig unser erstes Spiel in der neu renovierten Halle bestreiten. Wir gingen das neue Stadion schon mehrmals besichtigen, es wird wirklich schön. Nun beginnt hier langsam der Winter, wir hatten schon einmal Schnee. Es werde manchmal bis zu minus 30 Grad kalt, wurde mir gesagt. Darum ging ich schon frühzeitig warme Schuhe, eine warme Jacke und Handschuhe einkaufen. Meine Familie ist seit zwei Wochen nun wieder zu Hause in der Schweiz, ich habe die 13 Tage mit ihr sehr genossen und es hat Spass gemacht, wieder einmal die ganze Familie bei mir zu haben. Hier unternehme ich sehr viel mit meinen Teamkollegen, wir stehen pro Tag zwei Stunden auf dem Eis und trainieren zudem eine Stunde im Kraftraum, doch danach haben wir noch Zeit, um Playstation zu spielen, einen Film zu schauen oder zusammen etwas essen zu gehen. 

Sven Andrighetto

*Sven Andrighetto (18) aus Bassersdorf wurde gedraftet (der Dorf-Blitz berichtete) und spielt in dieser Saison nun mit den weltbesten Junioren der Quebec Major Hockey League bei den «Rouyn Noranda Huskies».

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«Garte-Händsche» als Mekka der Dekorationsfans

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Jodlersonntag Am Sonntag, 4. Dezember ab 13.30 Uhr findet im Ebnetsaal ein «Jodlersunntig» statt; ab 11.30 Uhr ist Türöffnung und Mittagessen. Als Gastchor tritt am diesjährigen Chränzli das Jodelchörli Läbäsfröid Rafzerfeld auf; die Formation besteht aus vier Sängern und zwei Sängerinnen. Ebenfalls im Programm angekündigt sind das Schwyzerörgeliduo KäppelibergBuebe (Gersau), die Jodlerfamilie Herger (Buochs NW), der Handörgeler Dani Sägesser sowie der organisierende Jodelklub Bärgarve (OpfikonGlattbrugg) und die Theatergruppe mit dem Schwank «Lieber ledig und frei». In einer Festwirtschaft ist für Speise und Trank gesorgt und es darf getanzt werden. (e)

Sie kamen von nah und fern nach Brütten. Begeisterte Liebhaberinnen und Anhänger von Weihnachtsdekorationen überrannten die beliebte Adventsausstellung in den Gewächshäusern der Firma Garte-Händsche. Mindestens 2500, eher wohl 3000 Personen besuchten die Ausstellung, in der

Dekorationsmaterial, Kerzen, Adventskränze und weiteres mehr die Vorfreude auf die nahenden Festtage ankurbelten. Im Angebot waren fertig gesteckte Gegenstände oder Rohmaterial für die Umsetzung verblüffend origineller Ideen, von denen Bastler einige mit nach Hause nehmen konn-

ten: Mit Schwemmholz aus Bächen zusammengefügte Adventskränze oder aus vermoosten Ästen gestaltete Weihnachtsbäume könnten und sollten dazu anregen, aus einfachsten Materialien ganz in der eigenen Familie Entstandenes in den Mittelpunkt der Weihnachtsfeier zu stellen. (re)

Volleyball in Nürensdorf

Wahlen Am 11. März 2012 finden im Kanton Zürich Bestätigungswahlen für Pfarrerinnen und Pfarrer für die Amtsdauer 2012 bis 2016 statt. Die reformierte Kirchenpflege der Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf hat an ihrer Sitzung vom 1. November einstimmig beschlossen, Pfarrer Clemens Bieler und Pfarrer Pierre-Louis von Allmen zur Wiederwahl vorzuschlagen. Für Pfarrerin Barbara Rickenbacher Gubler liegt ein Wahlvorschlag der Kirchgemeindeversammlung vom 11. Januar 2011 zuhanden der Urnenwahl vom 12. März 2012 vor. Bezüglich Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformieren Kirchenpflege Bassersdorf-Nürensdorf für den Rest der Amtsdauer 2010/14 wurde per Mitte November im stillen Wahlverfahren die einzige Kandidierende, Elisabeth Grossglauser (Jahrgang 1959), gewählt. (e)

Nationalliga A-Match in der «Hatzi»-Turnhalle Im Normalfall werden die Heimspiele des Nati A-Volleyballclubs Züri Unterland in Kloten gespielt. Weil die dortige Halle jedoch belegt ist, findet die Begegnung VBC ZU gegen Pallavolo Lugano am 4. Dezember in der Nürensdorfer Turnhalle Hatzenbühl statt. Der VBC Züri Unterland ist im Jahre 2006 aus der Fusion des VBC Kanti Bülach und dem VC Kloten hervorgegangen. Beide Klubs waren bekannt für ihre gute Nachwuchsarbeit.

Herrenteam in der NLA Um Synergien nutzen zu können beschlossen beide Vereine, im Zürcher Unterland gemeinsam den Volleyballsport zu fördern. Mit 18 Teams, darunter 11 im Nachwuchsbereich, ist der VBC ZU der grösste Volleyball-

club in der Region Zürich. Am Ende der vergangenen Saison ist das erste Herrenteam in die Nationalliga A aufgestiegen. Dieser höchsten Spielklasse in der Schweiz gehören zehn Teams an. Sechs dieser Vereine betreiben Profisport und sind ausnahmslos mit ausländischen Spielern verstärkt. Sie kämpfen um den Titel des Schweizer Meisters.

Ligaerhalt im Fokus Die übrigen vier Teams, darunter auch der VBC Züri Unterland, betreiben reinen Amateursport und haben den Ligaerhalt im Fokus. Bereits ein Satzgewinn gegen einen der «Grossen» wird als Erfolg verbucht. Im Verlauf der bisherigen Meisterschaft hat sich Pallavolo Lugano auf dem vierten Platz etabliert. Züri Unterland konnte ein Spiel mit 3:1 gegen Münchenbuchsee und überraschend einen Satz gegen das übermächtige Lau-

sanne UC gewinnen und liegt aktuell auf dem neunten Rang.

Spielbeginn um 18 Uhr Die Heimspiele des VBC Züri Unterland finden normalerweise in der Sporthalle Ruebisbach in Kloten statt. Am 4. Dezember jedoch ist die Halle durch einen anderen Anlass belegt. Das Spiel des VBC Züri Unterland gegen Pallavolo Lugano wird deshalb mit Spielbeginn 18 Uhr in der Turnhalle Hatzenbühl in Nürensdorf ausgetragen. Wer dieses Meisterschaftsspiel der höchsten Spielklasse gerne live erleben möchte, erhält gegen Abgabe des Inserates in dieser DorfBlitz-Ausgabe einen Gratiseintritt. Ebenfalls im «Hatzi» finden am Wochenende 18./19. Februar 2012 die Schweizermeisterschaften der U 23 Nachwuchsteams statt. Weitere Informationen sind unter www.vbczu.ch erhältlich. (e)


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Ein Bassersdorfer auf der Tonspur seines Lebens

Prägende Melodien: Die Welt ist Klang Der seit 1981 in Bassersdorf wohnhafte Erhard Mätzener geht den Klängen seines Lebens auf die Spur. Unscheinbare, nebensächliche Sequenzen seines Daseins verbindet er mit prägenden Melodien der damaligen Zeit. Seine klangliche Rückschau in Buchform ist mit «Auf der Tonspur meines Lebens» betitelt.

aus zu seinen Gefühlen; er mag dabei gespürt haben, dass Schilderungen dieser Art leicht in Nostalgie abdriften können. Dieser Gefahr tritt er jedoch mit präzisem, sachlichem und unaufdringlichem Ausdruck und Stil entgegen. Am Anfang des klingenden Lebenslaufes stehen fromme Lieder. Volkstümliche Melodien vernimmt der Autor sonntags aus den überlauten Radios der bäuerlichen Nachbarschaft. Gängige Schlager bilden den Soundtrack erster, unschuldiger Verliebtheit. Später folgen heisse Cha-Cha-ChaRhythmen, zu denen er in der Nervenheilanstalt seine Tanzschritte einübt.

Persönliche Erlebnisse sind oft eng mit Musik verknüpft. Diesem Phänomen anhand seiner eigenen Erfahrungen nachzuspüren, hat sich Erhard Mätzener zur Aufgabe gemacht und ist in seinen Erinnerungen auch fündig geworden.

Ein farbenfroher Klangteppich

In seinem Buch verdichtet Erhard Mätzener musikalische Erinnerungen zu einer klingenden Autobiografie. (zvg)

In seinem «autobiografischen Potpourri» schildert der in Meiringen im Haslital aufgewachsene Mätzener diese Koppelung von Erlebnis

und Klang auf kurzweilige und erfrischende Art. In klaren Worten und Bildern umschreibt er in seinem Buch anschaulich und glaub-

haft die Stationen seines vielseitigen Lebens und verwebt sie mit Liedern zu einem farbenfrohen Teppich. Er bekennt sich dabei durch-

Bild des Monats

Wie in vielen anderen Gemeinden findet alljährlich auch in Brütten ein Räbeliechtli-Umzug statt. Traditionsgemäss organisieren der Kindergarten und der Verein Kinderhaus Chrüsimüsi den von den Kindern ersehnten Umzug mit den selbst geschnitzten Herbstrüben, der letzten geernteten Feldfrucht. Der lange und von vielen Eltern begleitete stimmungsvolle Umzug durch das dunkle Dorf begann beim Kindergarten und endete auf dem Platz vor dem Gemeindehaus. Dort durften die kleinen Umzugsteilnehmer Würstchen und Getränke entgegennehmen: Ein Festessen, wie zwei Knirpse dem Dorf-Blitz verraten haben. (re)

«Auf der Tonspur meines Lebens» ist ein ganz persönliches Buch und kann durchaus als «Partitur einer Lebensmelodie» umschrieben werden. Musikalische Erinnerungen verdichtet der Bassersdorfer in episodenhaften Erzählungen zu einer fragmentarischen Autobiografie. Die Geschichten sind Miniaturen und richten sich an jenen Kreis von Leserinnen und Lesern, die einen Bezug haben zum Haslital oder nach Zürich, deren Jugend in die Nachkriegszeit fällt, oder die beim Rauschen eines Bergbaches, bei Mozarts Requiem oder beim geheimnisvoll nachhallenden Klang eines Windgongs aufhorchen.  (e) Erhard Mätzener (Jahrgang 1942) ist in Meiringen aufgewachsen und hat auf der Bezirksverwaltung Oberhasli in Meiringen eine Verwaltungslehre absolviert. Nach seinem Umzug nach Zürich besuchte er die Schauspielschule, holte die Matura nach und studierte an der Universität Volkswirtschaftslehre. Bevor er 2002 in den «Unruhestand» trat, arbeitete er bei einer Zürcher Privatbank. Seit 1981 ist Mätzener in Bassersdorf wohnhaft. Sein Buch «Auf der Tonspur meines Lebens» ist bei Books on Demand erschienen, ISBN 978-3-842-32709-2. Paperback in jeder Buchhandlung, Preis Fr. 24.80. (e)


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Region

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Oberstufenschüler erhielten erste Einblicke in verschiedene Berufe

Der Berufserkundungsparcours ist sehr beliebt Seit über zehn Jahren wird in Bassersdorf der Berufserkundungsparcours (BEP) für die Oberstufenschüler der zweiten Sekundarschule durchgeführt. Dieses Jahr nahmen 106 Jugendliche die Gelegenheit wahr, sich ein Bild zu machen, wie ein Berufsarbeitstag aussehen kann. Knapp 30 Betriebe aus Bassersdorf, Brütten, Nürensdorf und der näheren Umgebung stellten Mitarbeiter zur Verfügung, um den Jugendlichen einen Einblick in ihren Beruf zu gewähren. von Marianne Oberlin In der Bäckerei Bosshart in Brütten wurden sechs Mädchen vom Berufsbildner Flavio Vitali herzlich empfangen. Nach einer gründlichen Handwäsche erklärte Vitali den interessierten jungen Frauen die diversen Maschinen und Geräte in der Backstube. Anschliessend bereiteten sie zusammen einen Zopfteig zu, um ihn nach dem Aufgehen zu kleinen Zopftieren zu verarbeiten. In der Zwischenzeit durften die Mädchen die bereits gebackenen Lebkuchenherzen mit Zuckerguss verzieren. Auf Anfrage war von Geschäftsinhaber Daniel Bosshart zu erfahren, dass aus dem BEP-Projekt in früheren Jahren bereits einmal ein Lehrling rekrutiert worden sei. «Dies und die Tatsache, dass wir den Jugendlichen unser Handwerk zeigen können, mo-

erfordert bereits etwas mehr Fingerspitzengefühl. Obwohl die Mädchen motiviert mitmachen, können sich alle drei nicht vorstellen, einen handwerklichen Beruf zu erlernen. «Leider hat unser Lehrer uns erst spät über diesen BEP-Anlass informiert; und so waren die begehrten KVPlätze bereits ausgebucht, als wir uns bewarben», geben sie dazu Auskunft. «So blieb uns noch dieser Beruf, aber nun wissen wir ganz sicher, dass er nicht in Frage kommt für uns», ziehen die Mädchen dennoch eine positive Bilanz aus dem informationsreichen Morgen. Emna poliert unter der Mithilfe von Rolf Kern eine Metallplatte.

tiviert uns, an diesem Anlass mitzumachen», gibt Bosshart Auskunft.

Eher ein Bürojob In der Werkstatt der Urech Metallbau GmbH in Bassersdorf dürfen die drei Mädchen Emna, Nadine und Jelena an den Maschinen arbeiten. Rolf Kern, Mitarbeiter in der Firma, zeigt ihnen, wie sie ein Metallnamensschild erstellen können. Zuerst bohren die Jugendlichen in ein Metallstück mehrere Löcher für die Schrauben. «Hier müsst ihr gut auf eure Finger aufpassen, der Bohrer dreht sich schnell und wird dadurch sehr heiss», erklärt Kern. Auf der Rückseite wird anschliessend die Vertiefung für die Schraube gemacht, dies

Flavio Vitali bereitet den Zuckerguss für die Lebkuchenherze zu; kritisch – aber interessiert – beobachtet von sechs Mädchen. (Bilder: Marianne Oberlin)

Lehrlinge informieren Schüler Bei der Rotronic AG im Bassersdorfer Grindelquartier werden zwei Mädchen und fünf Knaben von Lehrlingen in die Geheimnisse ihres Berufes eingeweiht. Das Handels- und Produktionsunternehmen bietet kaufmännische sowie InformatikAusbildungsplätze an. Die heutigen Rotronic-Lehrlinge stellen den Sekundarschülern ihre Berufe anhand von Power-Point-Präsentationen vor und helfen den Interessierten anschliessend, einen Fragebogen auszufüllen. «Wir müssen zu allen Berufen, welche wir am heutigen Tag kennenlernen, Fragen beantworten und Informationen sammeln». Dies kann uns dann bei den Entscheidungen im nächsten Jahr für eine Lehr-

stelle helfen», erklären die Jugendlichen. Auf einem Rundgang durch den Betrieb und im angegliederten Verkaufsladen können sie die Büros und diverse Produkte, welche die Firma in die ganze Welt exportiert, besichtigen. Die Rotronic AG bietet Produkte für Messungen von Feuchtigkeit und Temperaturen, IT-Zubehör und Vernetzungstechnik sowie Lösungen im Bereich 19-Zoll-Technik in der Stromversorgung und alle Arten von Messgeräten an.

Mehr Knaben Zum Zahntechniker Rieser in Bassersdorf ist Belana eingeteilt worden. Eigentlich möchte sie einen anderen Beruf kennenlernen, aber bereits war alles andere belegt. «Da ich früher eine Zahnspange trug, interessiert es mich schon, wie solche Sachen hergestellt werden. Aber diesen Beruf zu erlernen, das kann ich mir nicht vorstellen», sagt Belana und trägt ihre Erkenntnisse im Fragebogen ein. Auf Anfrage bei der Bassersdorfer Schule war zu erfahren, dass der diesjährige BEP eher knabenlastig war. Dass insbesondere der Beruf Fachangestellte Gesundheitswesen (FaGe) nicht im Angebot war sei bedauert worden; man setze aber alles daran, dass dieser Beruf im 2012 dann ebenfalls wählbar sein werde.  

Am KV und an Informatik interessierte Jugendliche beim Ausfüllen ihrer Fragebogen bei der Rotronic AG.


Region/Leserbriefe Region

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Zuschauerterrasse wird eröffnet

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Skiclub Altbach

Yvonne Wiesmann neue Präsidentin

Am Donnerstag, 1. Dezember, können nach rund zweijährigem Umbau des Docks B erstmals wieder Besucher die rund 250 Meter lange und neu umgebaute Terrasse des Flughafens Zürich begehen. Dank des begehbaren und auf der ganzen Welt einmaligen Vorfeldtowers sind Aviatikfans hier – mit direkter Blickmöglichkeit in Cockpits – dem Fluggeschehen näher als bisher. In der Statistik der meistbesuchten Ausflugsziele nimmt die Zuschauerterrasse des Flughafens Zürich seit Jahren einen Spitzenplatz ein. Insbe-

sondere die neu installierten «Airport Scopes» (im Bild) werden das Publikum faszinieren: Die Ferngläser erlauben, fixe und mobile Punkte (auch Linienflugzeuge) anzupeilen und per Zoomtaste weitere Informationen virtuell abzurufen. Der Umbau des Docks B wurde nicht primär für die Besucher der Terrasse notwendig. Grund dafür war vielmehr die Gewährleistung der Abfertigungsmodalitäten respektive der Warteräume für Schengen- und Nicht-Schengen-Passagiere im Gebäude Dock B. (e)

Ende Oktober mussten anlässlich der diesjährigen Generalversammlung die Mitglieder des Skiclubs Altbach SCA ihren langjährigen Präsidenten Jürg Wegmann (Brütten) aus seinem Amt ve r a b s ch i e d e n , nicht aber als Mitglied. Er hatte bereits vorab seinen geplanten Rücktritt angekündigt und mitgeteilt, er wolle – nach 19 Jahren unter seiner Führung - einen Generationenwechsel aufgleisen und einer jungen Kraft Platz machen. An seiner Stelle wurde Markus Baltensperger neu in den Vorstand gewählt; seine Charge innerhalb der Vereinsleitung wird zu einem späteren Zeitpunkt defi-

niert. Zur neuen SCA-Präsidentin und als Nachfolgerin von Jürg Wegmann wurde mit grossem Applaus Yvonne Wiesman-Sommer (Bild) gewählt. Die junge Brüttenerin mit Jahrgang 1977 ist seit Oktober 2001 Vo r s t a n d s m i t glied; sie betreute das Ressort Materialwart sowie Jugend&Sport. Der 1968 gegründete Skiclub Altbach (Vereinssitz: Bassersdorf) zählt zur Zeit 119 Aktiv- und 71 Gönnermitglieder; als Highlights im Jahresprogramm zählen unter anderem der Skiclub-Riesenslalom, die Vereinsmeisterschaft, das Clubjassen und das sommerliche Spielderby. (sr)

Blitzableiter

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Lichtervorhang: Ist das wirklich nötig? Brauchen wir wirklich noch einen weiteren Lichtervorhang auf dem Gemeindeplatz? Und auch der Gemeindesaal soll noch mit einem Lichtervorhang erweitert werden? Vor einigen Wochen löste die Atomkraftwerk-Katastrophe in Japan Angst aus. Anschliessend beschloss die Schweiz den Ausstieg aus der Atomkraft. Eigentlich sollten wir uns deshalb sehr bemühen, Strom zu sparen, und nicht noch zusätzliche Lichtervorhänge montieren. Das ist wirklich ein etwas unerklärliches Geschenk von unserem Gemeinderat an die Bevölkerung. Strassen- und Weglaternen sind für die Sicherheit der Bevölkerung aufgestellt. Unser Quartier-Fussweg von der Hofacker- hinauf zur Sonnenhaldenstrasse war bis vor kurzem gut beleuchtet. Nun sind ohne jegliche Informationen an die Benützer zwei Laternen am «Eingang» des Fussweges zu drei Vierteln seitlich abgedeckt. Weshalb? Fussgänger müssen sich nun völlig im Dunkeln dem Gartenhag entlang tasten. Sicherheit besteht keine mehr; im Gegenteil. Die

Tritte sind allesamt eine Stolperfalle. Wir Quartierbewohner sind sehr an einer Stellungnahme unseres Gemeinderates interessiert.  Paul und Lilly Salzmann, Brütten

Regeln für Leserbriefe Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden

Nationalratswahlen Die Eidgenössischen Wahlen gehören seit einem Monat der Vergangenheit an. Der mit Spannung erwartete Wahlsonntag hat sich für Brütten von der Sonnenseite gezeigt. Einerseits dürfen wir stolz sein auf die überdurchschnittliche Wahlbeteiligung in unserem Dorf. Nimmt doch Brütten innerhalb der Bezirks Winterthur mit 63,3 Prozent den ersten Rang ein. 763 Bürgerinnen und Bürger haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht; der kantonale Durchschnitt betrug 49.76 Prozent. Andererseits haben wir mit Jürg Stahl einen direkten Draht ins Bundeshaus; der SVP-Nationalrat wohnt seit mehr als drei Jahren in unserer Gemeinde. Er hat in Brütten mit 412 Stimmen ein Spitzenresultat vor allen anderen Mitbewerbern um einen Nationalratssitz erzielt.  Anette und Max Wälti, Brütten

Vorgaben beachten:

• Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.

• Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankes­abstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden.

• Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Dorf-Blitz

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Martin Feierabend aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Gerade heute freue ich mich besonders darüber, dass ich spontan einen «Papi-Tag» habe und ich die ganze Zeit mit meinem kleinen Sohn Jonas verbringen darf. Es hat sich organisatorisch so ergeben und ich konnte im Geschäft zum Glück frei machen. Nun waren wir bei schönstem Herbstwetter im Bruderhaus in Winterthur und haben den schönen Morgen genossen. Heute Nachmittag werden wir sicherlich noch mit dem Velo unterwegs sein. Es ist für mich eine wertvolle Erfahrung, den Alltag mit meinem Junior allein zu bestreiten und das Zeitmanagement im Griff zu haben mit Essen zubereiten, Mittagsschlaf und allem was dazu gehört. Was hat Sie geärgert? Ärgern ist vielleicht etwas stark ausgedrückt, aber im Moment finde ich es halt schon extrem, wie man bei dem milden Herbstwetter schon seit Wochen in den Einkaufsläden mit Weihnachtsmusik berieselt wird, überall Weihnachtsschmuck, Geschenke und festliches Gebäck angeboten werden, so, als ob nächste Woche schon gefeiert würde. Das führt zu einem Konsumzwang und wenn dann Weihnachten wirklich vor der Türe steht, ist die Freude gar nicht mehr so da, weil man schon über zwei Monate mit dem Thema konfrontiert war. Das finde ich schade für die gesamten Feierlichkeiten. (mp)

Region Exkursion der NBN Kids

Medizinische Notfalldienste organisieren sich neu

Wer lebt in den Nistkästen?

Einheitliche Notfallnummer rund um die Uhr

Der nächste Anlass der Jugendgruppe Kids des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf NBN findet am Samstag, 26. November, statt. Die Exkursion trägt den Titel «Was findet sich in Nistkästen? Schau hinein!». Im Sommer dienen die Nistkästen den Vögeln zur Aufzucht der Jungen, jetzt im Herbst finden sich darin Nester, Eierschalen und andere Hinterlassenschaften. Die Kinder werden mit Leitern auf Bäume sowie in Bäche steigen, um die Nistkästen zu erreichen und deren Inhalt zu bestimmen. Der Anlass richtet sich an Kinder der dritten bis sechsten Klasse aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf und ist öffentlich. Treffpunkt und Start zur Exkursion ist um 14.10 Uhr bei der Alten Sagi in Bassersdorf (Sagiweg, nahe der Bushaltestelle Rietli), wo der Anlass um 16 Uhr auch endet (auf ÖV abgestimmt). Die Kinder sollten dem Wetter entsprechend gekleidet sein und gutes Schuhwerk (idealerweise Gummistiefel mit warmen Socken) tragen. Die Teilnahme ist kostenlos und ein Zvieri wird vom (e) NBN organisiert.

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Der ärztliche Notfalldienst in den Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf wird ab 1. Januar 2012 neu geregelt. Tritt ein medizinischer Notfall auf, rufen Betroffene nach erfolgloser Kontaktnahme mit ihrem Hausarzt künftig die Nummer 0848 99 11 22 an. Der Verein der 1A-Hausärzte der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf (dazu gehören auch die Gemeinden Dietlikon, Illnau-Effretikon, Lindau und Wangen-Brüttisellen) hat den Notfalldienst für die Region neu geregelt. Ab 1. Januar 2012 gilt für medizinische Notfälle die Telefonnummer 0848 99 11 22. In einer Medienmitteilung wird kommuniziert, dass bei einem medizinischen Notfall betroffene Personen sich zunächst mit ihrer Hausarztpraxis in Verbindung setzen sollen. Sofern dort niemand erreichbar ist, wählen Hilfesuchende die Notfallnummer und gelangen so rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zu einer kompetenten Hausarztpraxis in einer der oben genannten Gemeinden. Der Service (Telefonauskunftsdienste) kostet acht Rappen pro Minute. Im Dezember schaltet die Ärzteorganisation unter www.1A-Hausaerzte.ch eine weitere Informationsmöglichkeit auf. (e)

Fotowettbewerb

Wo befindet sich diese Mostpresse? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 5. Dezember, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte das Haus an der Winterthurerstrasse 23 in Bassersdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Werner Schunk aus Bassersdorf. (dm)


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Alltag im Dorf

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Wirtschafts-Schulprojekt an der Kantonsschule Oerlikon

Kreativ, durchdacht und startbereit für den Markt Marketing

Zwei Gymnasiastinnen aus Bassersdorf, Gabriela Fernandes und Jessica Messerli, haben mit drei Schulkollegen zusammen ein Aluminiumdöschen, den sogenannten Nailcup, entworfen und jetzt auch produziert. Ein Jahr lang dauert das Wirtschaftsprojekt, mit dem sie beweisen wollen, dass Wirtschaftlichkeit theoretisch und praktisch durchsetzbar ist. von Susanne Beck Für das Projekt hat sich die gemischte Gruppe als Jungunternehmer zusammengetan. Sie besuchen alle die sechste Klasse der Kantonsschule in Oerlikon und haben das Wahlpflichtfach Wirtschaft belegt. Dieses fördert das unternehmerische Denken und Handeln, einmal nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Sozialkompetenz und Teamarbeit wird damit gefördert. Von der Idee einer klar definierten Geschäftspräsentation bis hin zu einer Vermarktung des Produktes, wird alles gemeinsam besprochen.

Produkt finden Die Idee, ein gut vermarktbares Produkt zu erfinden, hat sich recht harzig gestaltet. Die Interessen der zwei Kantonsschülerinnen und drei Kantonsschüler sind doch recht verschieden. Am Schluss der Suche jedoch hat man sich geeinigt und sich für ein

Die beiden Bassersdorfer Gymnasiastinnen verstehen ihr Marketing und zeigen, wie der Nailcup angewendet wird. (Bilder: Susanne Beck)

trendiges Produkt in der Kosmetik entschieden. Die Beweggründe: Jede Frau kennt die mühsame Prozedur der Nagellackentfernung. Der Nailcup erlaubt es in einem Arbeitsgang, die Nägel ohne Aufwand vom Lack zu befreien. Es braucht keine Vo r b e reitung von verschiedenen Produkten. Der Name verrät, dass alles ist in einem «Cup» (Töpfchen) vorhanden ist. Pascal Gehri, CEO des Jungunternehmens, kann hinter dieser Trendidee stehen und erhofft sich, mit seinen Partnern zusammen den Artikel mit der Preisvorstzellung zehn Franken pro

Die Jungunternehmer von links: Leonard Helfenberger, Arblind Sadrijaj, Jessica Messerli, Gabriela Fernandes und CEO Pascal Gehri.

Stück gut an die Frau bringen zu können.

Patronat YES Unterstützung erhalten alle Projektteams von Young Enterprise Switzerland (YES), einer Non-Profit-Organisation, welche Wirtschaftsbildungsprogramme entwickelt und betreut. YES entstand im Mai 2006 durch die Fusion der bestehenden VereineJunior Achievement Switzerland und Young Enterprise Switzerland. Die Miniunternehmungen werden während eines Schuljahres geführt; ein Produkt wird entwickelt, produziert und anschliessend vermarktet. In Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und Wirtschaftspaten begleitet und betreut die YES-Projektleitung die Jungunternehmer während ihres Geschäftsjahrs und fordert regelmässige Berichterstattung wie Businessplan und Geschäftsbericht. An Workshops geben ehemalige Projektteilnehmer wertvolle Erfahrungen weiter. Ein Auftritt an einer regionalen Handelsmesse ist obligatorisch, alle Miniunternehmungen stehen zudem in einem nationalen Wettbewerb. Ende des Geschäftsjahres wird ein Jungunternehmen zum nationalen Gewinner ernannt und für den internationalen Wettbewerb qualifiziert.

Gabriela Fernandes (Marketing) und Jessica Messerli (Design und Produktion) sind seit ihrer Primarschulzeit in Bassersdorf befreundet. Sie präsentieren «ihr Produkt» mit sichtlicher Begeisterung. Der Nailcup besteht aus einem Schwämmchen in einer Aluminiumdose, welches mit einem acetonfreien Nagellackentferner getränkt ist. Jessica steckt ihren Finger in das Döschen respektive den Schwamm, welcher in der Mitte ein Loch hat, und zeigt, wie mühelos und einfach der Nagellack sich mit wenigen Drehbewegungen vollständig von Nagel und Haut löst: «Wir haben ein Döschen sicher zwei Wochen intensiv genutzt, und die verschiedensten Nagellacke lösten sich auch nach mehreren Anwendungen gut und sauber ab.» Da der Schwamm nach langem Gebrauch wieder mit Nagellackentferner getränkt werden kann, ist das Ganze ökologischer und ökonomischer. Dank seiner kleinen Grösse findet er genauso Platz in der Handtasche wie ein Lippenstift. Auch am Flughafen ist es kein Problem, mit dem Nailcup die Sicherheitskontrolle zu passieren, da er weniger Flüssigkeit enthält als erlaubt.

Finanzen und Internet Die Kontoführung haben die Jungunternehmer von einer Grossbank für ein Jahr kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Finanzchef Arblind Sadrijaj zeigt stolz die Zugangskarte für Internetbanking. Sie verkaufen ihren Freunden und Bekannten Firmen-Anteilscheine zu 15 und 30 Franken. Sobald alle vorgängigen Auslagen bezahlt sind und die Jungunternehmer einen Gewinn erzielen, werden die kleinen Darlehen zurückbezahlt. Falls es ganz gut laufen sollte, erhalten alle eine einmalige Gewinnbeteiligung in Form einer Dividendenausschüttung. Webmaster Leonard Helfenberger hat die Internetseite www.nailcup.ch übersichtlich gegliedert aufgesetzt; hier können die Döschen auch bestellt werden. Ebenso wie das Produktlogo ist die Webseite schlicht in schwarzweiss gehalten. 


Wirtschaft und Gewerbe

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Hypothek erneuern: Wie vorgehen? Zinssätzen gerechnet, empfiehlt es sich, eine Festhypothek abzuschliessen. Dieses Modell ermöglicht eine genaue Budgetierung und sichert einen tiefen Zinssatz auf Jahre hinaus. Eine Staffelung der Laufzeiten senkt das Risiko, dass der gesamte Hypothekarbetrag in einer Periode hoher Zinsen fällig wird.

Wie weiter im Krisenstrudel? Nachdem die Banken nach harten steigen werden und gleichzeitig Verhandlungen zumindest teil- die Ausgaben heruntergefahren weise eingewilligt haben, auf die werden müssen, was mit einem Hälfte ihrer Forderungen gegen- Abbau von Staatspersonal einherüber dem Staat Griegeht. Grössere soziale chenland zu verzichten, Unruhen sind weiterhin stellt sich die Frage, wie nicht auszuschliessen. es mit den anderen angeschlagenen Staaten Das Fazit für den Anleder EU weitergehen soll. ger ist, dass nebst den Dem Anleger wird mittbekannten Markt-, Zins-, lerweile vor Augen geWährungs- neu auch führt, dass StaatsanleiStaatsrisiken in der VerDaniel Kaufmann hen europäischer Länder anlagung zu berücksichdoch nicht so sichere Anlagen sind, tigen sind. Trotz diesen noch bewie manch einer glaubte. Eine vorstehenden Herausforderungen Wende zum Besseren ist noch und den nach wie vor sehr tiefen nicht vollständig in Sicht. Auch Ita- Zinsen in der Schweiz, bieten sich lien, Spanien und Portugal stehen nach Abwägung des Chance-/Risinahe am Rand des Abgrundes. koverhältnisses interessante Möglichkeiten am Markt anzulegen. Der Schuldenschnitt Griechen- Ihre Anlagebank wird Sie gerne in lands, welche die Banken und vor- der Entscheidungsfindung unteraussichtlich auch die privaten An- stützen. leger zu tragen haben, hat noch Ihre Raiffeisenbank andere Schattenseiten. Noch ist  Oberembrach-Bassersdorf nichts gewonnen, da vorerst die  Daniel Kaufmann Staatseinnahmen aus Steuern an- 

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Michael Fenaroli

«Mitte nächstes Jahr läuft der Hypothekarvertrag für mein Einfamilienhaus aus. Worauf muss ich achten, wenn es um die Erneuerung der Hypothek geht?» Oft kümmern Eigenheimbesitzer sich nur wenig oder erst sehr spät um die Regelung der auslaufenden Hypothek. Eine ideale Gelegenheit wird verpasst, Sparpotenzial zu nutzen. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über die Anschlussfinanzierung. Holen Sie Informationen über den Hypothekarmarkt ein. Zum Beispiel: Welche Zinssituation herrscht aktuell? Wie sind die Zins- und Konjunkturprognosen für die Zukunft? Welches Produkt eignet sich für die momentanen persönlichen Umstände am besten? Meist erweist sich für den Spareffekt die Wahl der richtigen Hypothekarstrategie als noch wichtiger als der Zinsvergleich. Ist das Zinsniveau tief und wird mit steigenden

Interessant ist auch die Möglichkeit, Festhypotheken bis zu 24 Monate im Voraus zu fixieren. So lässt sich die Neuregelung einer auslaufenden Hypothek noch früher angehen und das Risiko eines Zinsanstiegs an die Bank übergeben. Dafür beinhalten Zinssätze dieser so genannten Forward-Hypothek einen finanziellen Zuschlag. In Phasen ungewisser Zinsentwicklung ist möglicherweise eine Geldmarkthypothek (Libor) die richtige Lösung; damit lässt sich rasch von sinkenden Zinssätzen profitieren. Um sich vor einem Zinsanstieg zu schützen, lässt sich hier eine Zinsobergrenze, ein sogenannter «Cap», fixieren. Eine weitere Möglichkeit das Risiko zu begrenzen, bietet die Option, während der Laufzeit der Libor-Hypothek auf eine Festhypothek umzusteigen. Am besten lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.  

Michael Fenaroli, ZKB Bassersdorf

RolandSINGERS Fink

Blumen

A Christmas in Wales Weihnachtliches Benefizkonzert zugunsten der Stiftung «Pigna» Samstag, 10. Dezember 2011 um 19:30 Uhr in der ref. Kirche Kloten

Eigenkomposition von Roland Fink nach einer poetischen Erzählung des walisischen Dichters Dylan Thomas (1914 bis 1953). Begleitung: Marimba und Streichquintett, Erzähler: Hans Peter Treichler Weitere Aufführungsorte: Andelfingen: 11. 12. 2011; 17:15 Uhr ref. Kirche Fluntern: 17. 12. 2011; 18:00 Uhr ref. Kirche Bülach: 18. 12. 2011; 17:00 Uhr ref. Kirche

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Dorf-Blitz

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Sport

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«16. Effretiker-Stadt-OL» kommt nach Bassersdorf

Orientierungslauf-Sprint-Final mit GPS-Tracking Eineinhalb Dutzend Mal hat ein fast unverändert bleibendes Organisationskomitee den «Effretiker Stadt-OL», unter Leitung des Illnauers Hansruedi Schafflützel, organisiert. Amtsmüde geworden, hat die Truppe den Grossanlass nun abgegeben. Deshalb kommt der Orientierungslauf (OL) am 15. Januar 2012 nun nach Bassersdorf. Den Anlass übernommen hat der OLC Kapreolo (Orientierungslaufclub Region Glattal), der in Bassersdorf gut vertreten ist. Was am 2. Januar 1997 mit rund 200 Teilnehmenden klein begonnen hat, ist mittlerweile zur Erfolgsgeschichte geworden. Laufleiter Peter Mohn erwartet knapp 1000 Läuferinnen und Läufer zum «16. Effretiker Stadt-OL», der nun auch als «1. Bassersdorfer OL» durchgeführt wird.

Bisher für Trainings Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Stadt-OL «auswärts» neues Terrain erschliesst. Der Anlass hatte in früheren Jahren auch schon Gastrecht in Pfäffikon, Opfikon und Uster. Die Bassersdorfer Dorfkarte ist nicht ganz neu, wurde sie doch schon für Trainings eingesetzt. Doch die Grosszahl der Wettkämpfer kennt sie nicht. Die Struktur der Quartiere von Bassersdorf erlaubt zahlreiche Routenwahlprobleme. Es gilt in kürzester Zeit zu entscheiden, welcher Weg am vielversprechendsten ist. In einigen Kategorien wird die Aufgabe zusätzlich durch einen Kartenwechsel auf Schulhauskarten (Mösli und Steinlig) erschwert, die einen anderen Massstab haben.

Mit Qualifikationslauf Der «Effretiker Stadt-OL» war in den letzten Jahren regelmässig Treffpunkt für das OL-Kader. Der OLC Kapreolo will an dieser Tradition festhalten und hat sich etwas Besonderes ausgedacht. In Anlehnung an Wettkampfformen aus dem Weltcup wird am 15. Januar in Bassersdorf beim Elite- und Juniorensprint ein Qualifikationslauf ausgetragen. Die ersten

sechs in der Rangliste erreichen das Finale und werden so ausgerüstet, dass im Wettkampfzentrum ihr Lauf per GPS-Tracking auf einer Projektion live verfolgt werden kann. Die Verfolgungsjagd endet dann unter der Leinwand. Eröffnet wird damit eine für den Schweizer OL-Sport wichtige Saison: Im Juli 2012 finden

die Weltmeisterschaften in Lausanne statt.

Einladung zur Teilnahme

Der OLC Kapreolo (www.kapreolo.ch) lädt die Einwohner von Bassersdorf, aber auch jene von Brütten und Nürensdorf ein, am Anlass mitzumachen. Dazu werden spezielle Kategorien mit einfachen Bahnen (Offen kurz, Offen mittel, Offen lang, Familien, Sie+Er sowie Kids; Start ist auch in Gruppen möglich) angeboten. Mit einer Teilnahme können der eigene Wohnort oder eine Nachbargemeinde aus einer ganz neuen Perspektive erlebt werden. Das WettKartenausschnitt mit mehreren Posten (rote Kreise) von einem Trainingslauf im 2009. (Bilder: zvg) kampfzentrum,

wird bei der Sportanlage bxa an der Grindelstrasse eingerichtet und ab 8.30 Uhr geöffnet. Anmeldungen sind auch am Wettkampftag selbst vor Ort möglich. Die Sprintfinals, bei denen die besten Schweizer OL-Läufer, darunter voraussichtlich auch Simone Niggli beobachtet werden können, beginnen ab 12.30 Uhr. Die Siegerehrung ist um 14 Uhr eingeplant.  Beat Meier, Brütten

Daniel Hubmann, Weltcupsieger und Sprint-Weltmeister, wird im Januar in Bassersdorf ebenfalls erwartet.

Liste der in Bassersdorf und Nürensdorf wohnhaften Orientierungsläufer Larissa Lienhard Die 13-Jährige ist in Bassersdorf wohnhaft und hat in diesem Jahr elf von zwölf Läufen der Zürcher OLJugendmeisterschaft bestritten. Sie vermochte dabei einen Lauf zu gewinnen und klassierte sich in der Gesamtwertung im fünften Rang. Die vor ihr rangierten Läuferinnen steigen alle altershalber eine Kategorie auf. Dieser Umstand eröffnet Lienhard in der kommenden Saison neue Perspektiven und gute Aussichten auf den Meistertitel. Ein Stadt-OL am eigenen Wohnort bedeutet für Lienhard sicherlich zusätzliche Motivation.

verlief ihre Zeit beim Nachwuchs nicht wie erhofft; Pfister musste immer wieder Rückschläge in Kauf nehmen. Erst in ihrer letzten Saison bei den Juniorinnen schaffte sie den Anschluss wieder einigermassen. Als Ersatzläuferin reichte es jedoch nicht für die Juniorinnen-Weltmeisterschaft. Beim Sprint in Bassersdorf startet die Nürensdorferin erstmals bei der Elite – voraussichtlich gegen Simone Niggli. Wie Pfisters OL-Karriere weiter gehen wird, ist zur Zeit noch nicht entschieden; die heute 20-Jährige hat im vergangenen September an der ETH zu studieren begonnen.

Mirjam Pfister Mit16 Jahren wurde die Nürensdorferin Jugend-Europameisterin (der Dorf-Blitz berichtete). Danach

Bruno Steinegger Vom OL-Senior aus Bassersdorf wird nur wenig – oder wenn, dann nur am Rande – Notiz genommen. Je-

doch: Steinegger gilt als renommierter und erfahrener OL-Techniker, der Trainings organisiert und dabei unter anderem immer wieder neue Ideen entwickelt. Als Bahnleger ist er unübertroffen: Beim BahnlegerWettbewerb von Swiss Orienteering überzeugt er immer wieder mit seinen Konzepten. Fritz Maurer Der 71-jährige Bassersdorfer bezeichnet sich selbst als «OL-Stift im vierten Lehrjahr». Er ist erst sehr spät in diese Sportart eingestiegen. Dies hindert ihn nicht daran, sehr aktiv zu sein. Maurer ist Initiant der OL-Karte Bassersdorf, ohne die es den OL im Januar 2012 nicht geben könnte. Er sorgte einst dafür, dass die OL-Karte in die Bassersdorfer Schule getragen wurde. (me)


Gesundheit

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Dorf-Blitz

11/2011

Den Viren die kalte Schulter zeigen Wie lange ist es her, seit Sie mit einer Grippe das Bett hüten mussten? Oder war die vermeintliche Grippe doch eher ein grippaler Infekt? Die Abgrenzung dieser in den Herbst- und Wintermonaten alljährlich wiederkehrenden Krankheiten ergibt sich aus der Art der Erreger und der Heftigkeit der Beschwerden. Eine Grippe, verursacht durch Influenza-Viren, kann von sieben Tagen bis vier Wochen dauern. Eine Impfung gegen Grippe ist seit längerer Zeit möglich. Gegen einen grippalen Infekt, dessen Symptome einer leichten Grippe ähnlich sind (Fieber, Husten, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen) schützt eine Impfung aber leider nicht.

Doch genau in diesem Fall bieten sich ausserordentlich wirksame Pflanzen an, welche unser Immunsystem aufbauen und stärken. Beispielsweise Echinacea purpurea, roter Sonnenhut: Die Forschung hat Alkylamide als wichtige aktive Inhaltsstoffe von Echinacea identifiziert und ihren Wirkmechanismus entschlüsselt. Die Substanzen docken an den Endocannabinoid-Rezeptor von Immunzellen an und aktivieren so das Immunsystem. Oder Eupatorium perfoliatum (Wasserdost) vermindert die Ansiedelung aggressiver Bakterien auf der Atemwegsschleimhaut. Eleutherococcus senticosus, die Taigawurzel, wirkt als Adaptogen, denn sie besitzt eine

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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr Sa Mi Mi

25.11. 26.11. 30.11. 30.11.

20.00 14.10 14.00 - 15.00 17.30

Konzertzirkel Naturschutz Ba/Nü NBN glow. das Glattal Bibliothek

Konzert Zürcher Konzert- und Vokalensemble Was findet sich in Nistkästen? Schau hinein! 1. Jugendstammtisch (Jugendliche 12-16 J.) Kamishibai-Geschichten

Ref. Kirche Ba Treffpunkt alte Sagi, Restaurant Frieden Bibliothek Anm. bei Dorf-Drogerie Hafen, ab 14.11. Bibliothek Franziskuszentrum Bibliothek Bereitstellung vor 8 Uhr

Mo - Di 05.12. - 06.12. Männerchor Ba Samichlaus-Hausbesuche Mi 07.12. 17.30 Bibliothek Kamishibai-Geschichten Do 08.12. 19.30 Pol. Gemeinde Gemeindeversammlung Mi 14.12. 20.00 Bibliothek Weihnachtslesung mit Musik Sa 17.12. 08.00 Fussballclub Papiersammlung

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum

Zeit

Veranstalter

Jeden 1. Mo 17.30 Gemeindepräsidentin Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Mi 15.00 - 17.00 Elternforum Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein

Anlass

Ort/Kontakt

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge Muki-Höck für Mütter mit Kleinkindern reduzierter Wochenmarkt Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

Gemeindehaus C Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Bungertstube Vorplatz Migros Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Do 24.11. 20.00 PGV Fr 25.11. Tennisclub Fr 25.11. 19.00 FDP Ortsgruppe Fr 02.12. 08.30 - 12.00 Gemeinde Fr 02.12. 18.30 Frauenverein Sa 03.12. 20.15 Kulturkommission Mi 07.12. 17.00 - 19.00 Gemeinde Mi 07.12. Juspo Do 08.12. 20.15 Pol. Gemeinde Do 08.12. Samariterverein Sa 10.12. TV - alle Riegen Mo 12.12. Frauenriege Mi 15.12. Kirche Brütten Sa 17.12. 17.00 Ref. Kirche Sa 17.12. Beat Morf

Anlass

Ort/Kontakt

PGV-Höck Bowling-/Fondue-Abend FDP-Fondue-Abend Sammlung Sonderabfälle Adventsüberraschung «Advents- und Weihnachtsmotetten» mit dem Viola da gamba-Consort Winterthur und dem Winterthurer Vokalensemble Sammlung Altmetall und Grubengut Chlausturnen Budget-Gemeindeversammlung Chlausabend Chlausabig Schlussbummel Altersnachmittag Gemeindeweihnachten Hofparty

Rest. Sonnenhof Waldhütte Hakab Werkstoffsammelstelle Gemeindesaal Kirche Brütten Werkstoffsammelstelle Mehrzweckhalle Chapf

Gemeindesaal Kirche Hof Eichhölzli

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo

19.30 - 21.00

Turnverein Brü

Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser 19.12.) Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) Anm. bei: Tina Huber 052 345 08 85 Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Turnhalle Chapf

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Männerriege Altersnachmittag Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren, (zwischen Herbst- und Frühlingsferien) Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Di ab 12.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden Di 14.00 - 15.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü Jeden Di 18.00 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Di und 19.30 - 21.45 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Mi 18.15 - 19.45 Jeden Mi und 20.00 - 21.30 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 Jeden Do 20.00 - 21.45 Turnverein Brü Jeden 2. Do 14.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden 2. Do 20.00 Samariterverein Jeden 2. + 4. Do 09.30 - 11.00 MuKi-Team Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk

Gemeindesaal Gemeindesaal Turnhalle Chapf

Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch


Veranstaltungen

54

Datum

Do 24.11. Fr. 25.11. Sa. 26.11. Sa 26.11.

11/2011

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Dorf-Blitz

Zeit

Veranstalter

Anlass

20.00 Theater: «De Neurose-Kavalier» 20.00 Theater Drami Nüeri (Türöffnung Do/Fr. 19.00, Sa 18.30) 20.00 12.00 Frauenverein Ob/Bi Suppenzmittag

Sa 26.11. 14.10 Naturschutz Ba Nü (NBN Kids) Was findet sich in Nistkästen? Schau hinein! Sa 26.11. 15.00 Männerchor Nü Singen im Krankenheim So 27.11. Pol. Gemeinde Abstimmungstermin 18.35 - 19.45 Schülerschachkurs Schachclub Nü/Ba Mo 28.11. 20.00 - 23.00 Freie Partien Mi 30.11. 14.00 Nüeri-Netz Spielnachmittag Fr 02.12. 20.15 Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Winterserenade Fr 02.12. ASV Nü Jubiläumsabend Holzkorporation Samichlaus Sa 03.12. 17.15 Frauenverein Ob/Bi Jodlersonntag mit dem Jodelclub So 04.12. 13.30 Jodelclub Bärgarve Glattbrugg Bärgarve Glattbrugg und Gästen Volleyball Meisterschaftsspiel NLA So 04.12. 18.00 VBC Züri Unterland VBC Züri Unterland - PV Lugano Mo 05.12. 19.00 - 23.00 Schachclub Nü/Ba Chlausturnier Mi 07.12. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag Fr 09.12. 20.15 Kultur- und Freizeitkommission Nü Gospelkonzert: Gospelchor Dübendorf Mo 12.12. 14.00 Nüeri-Netz Nüeri-Netz-Treff Mo 12.12. 19.00 Schachclub Nü/Ba Chlausessen Do 15.12. 20.00 Männerchor Nü Geburtstagssingen, 2. Halbjahr Mo 19.12. 19.30 Gemischter Chor Ob-Bi Winternachts-Schmaus Mi 21.12. 14.00 Nüeri-Netz Jassnachmittag

Ort/Kontakt MZH Ebnet, Vorverkauf: Blumen Zweerus www.drami.ch Schulhaus Sunnerain, Bi Treffpunkt: Alte Sagi (Sagiweg, Nähe Bushaltestelle Rietli) Ba Krankenheim Bächli, Ba ref. Pfarreisaal Nü Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10, Nü Kapelle Breite MZH Ebnet Waldhütte Oberwil Schulhaus Ebnet (Türöffnung und Mittagessen ab 11.30) Turnhalle Schulhaus Hatzenbühl ref. Pfarreisaal Nü Rest. Bären Singsaal Hatzenbühl Rest. Kreuzstrasse, Bi Rest. Sternen Breite Kapelle Breite SH Oberwil Rest. Bären

Wir wünschen eine schöne Adventszeit!

Ihr Dorf-Blitz-Team

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum

Zeit

Jeden Mi

abwechselnd Jugendtreff Authentic 17.00 - 21.00 Jeannine Kummer 079 773 10 55 19.00 - 24.00

Jeden 2. Do Jeden Fr

Veranstalter

Jeden 11.30 - 14.00 Mittagstisch

Mo, Di, Do, Fr Jeden Mo

09.15 - 10.15

Jeden Di

10.00 - 11.00

Muki-Turnen Bi

Anlass

Ort/Kontakt

Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage)

authentic@plattformglattal.ch

Jugendtreff

Tel. 044 836 31 88

Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21.00 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Altes Schulhaus Ob Unt.. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo

15.15 - 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern

Ref. Kirchgemeindesaal

Jeden Mo

17.15

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk. 044 836 45 63)

Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 - 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden 1. Mo

17.00

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 63)

Gemeindehaus

Jeden 1. Mo 18.30 - 19.30 Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 838 40 72)

Jeden 1. Mo

20.00 - 23.00

19.00 - 20.00 Schachklub Nü/Ba

Clubmeisterschaft

Jeden Di

14.00 - 16.00

Kafi-Franz (ausser Ferien)

Jeden Di/Mi

Kath. Frauenverein Ba-Nü

Juniorenschach

Gemeindehaus Ref. Pfarreisaal, Nü Kath. Kirchenzentrum, Ba Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe

Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi Ludothek Ping Pong Frauenverein Nü/Br/Ha

Jeden Di

18.00 - 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 - 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27,

Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

www.ludopingpong.ch

Schulhaus Ob

Jeden 1. + 3. Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 - 16.00

Kleinkindberatung Kt. Zürich

Mütter-/Väterberatung

Neu: Zentrum Bären

Jeden Mo/Mi/Do/Fr Frauenverein Ob/Bi Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Ausk. 044 836 51 21, Eveline Bänziger) Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann 044 836 69 22)

Schulhaus Ob Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 - 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 - 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 - 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 - 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

11/2011

55

Andere Gemeinden Datum

Zeit

Veranstalter

Do 24.11. 09.30 - 15.30 Jagdgesellsch. Wallisellen

Anlass

Ort/Kontakt

Strassensperrung Hardwald zwischen Wallisellen und Kloten wegen Jagd

Info Telefon 079 893 47 83 Alterszentrum im Geeren, Kirchhügelstr. 5, Seuzach Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten

Sa 26.11. 10.00 - 16.00 Alterszentrum im Geeren Bazar Universitäre Vorlesungen für Jeden Mi 14.30 Reg. Senioren-Verb. W’thur Seniorinnen und Senioren Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30 Kulturkommission Kloten Tanznachmittag für ältere Menschen

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Zuständigkeiten und Pikettzeiten im hausärztlichen Notfalldienst. Über die Telefonnummer des/eines Hausarztes Ihrer Wohngemeinde erhalten Sie jederzeit Auskunft über den jeweiligen Dienstarzt. Tageszeit

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag/Feiertag

08 - 12 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

12 - 22 Uhr Hausarzt

Hausarzt

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

Hausarzt

Notfallarzt der Region gem. Liste

Notfallarzt der Region gem. Liste

22 - 08 Uhr Hausarzt

Hausarzt

SOS-Ärzte

Hausarzt

SOS-Ärzte

SOS-Ärzte

Do Sa So Do Sa So Do Sa So

24.11. 26.11. 27.11. 01.12. 03.12. 04.12. 08.12. 10.12. 11.12.

Montag

Hausarzt

Dr. Niklaus Buchegger Dr. Niklaus Buchegger Dr. Daniel Müller Dr. Christian Moelter Dr. Christian Moelter Dr. Jutta Spangenberg Dr. Hanna Bialowons Dr. Hanna Bialowons Dr. Michael Canonica

Nürensdorf Nürensdorf Dietlikon Effretikon Effretikon Effretikon Dietlikon Dietlikon Brüttisellen

Tel. 044 836 56 56 Tel. 044 836 56 56 Tel. 044 835 20 28 Tel. 052 343 66 88 Tel. 052 343 66 88 Tel. 052 343 20 19 Tel. 044 833 42 21 Tel. 044 833 42 21 Tel. 044 833 11 33

Do Sa So Do Sa So Mo Do Sa

15.12. 17.12. 18.12. 22.12. 24.12. 25.12. 26.12. 29.12. 31.12.

Dr. Christoph Willi Dr. Christoph Willi Dr. Daniel Müller Praxis Bozzone Dr. Jakob Riediker Dr. Franz Baumann Praxis Hartmeier Dr. Kaspar Baumann Dr. Adrian Siegrist

Illnau Illnau Dietlikon Wangen Effretikon Brütten Bassersdorf Effretikon Effretikon

Tel. 052 346 17 11 Tel. 052 346 17 11 Tel. 044 835 20 28 Tel. 044 835 25 00 Tel. 052 343 46 86 Tel. 052 345 26 33 Tel. 044 838 60 38 Tel. 052 343 77 55 Tel. 052 343 81 21

Achtung: neue Notfalldienstregelung ab 1. Januar 2012: Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis? Unter der Nummer 0848 99 11 22 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.)

Wichtige Nummern: SOS Ärzte Zürich 044 360 44 44, SOS Ärzte Winterthur 052 213 43 44, Notruf ☎ 144, Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex-Dienste Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Breitistrasse 38, 8303 Bassersdorf, Tel. 044 836 55 43, E-Mail: info@spitex-bassersdorf.ch

Glückwünsche 2012

Farbige Sonderseiten im Dorf-Blitz Nr. 12/2011 Erscheinungsdatum: Do. 22. Dezember 11 Anzeigenschluss: Do. 8. Dezember 11

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Unterschrift


Treffpunkt

56

Dorf-Blitz

11/2011

kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

für präsentationen

Egal ob an Versammlungen, Sitzungen oder bei Vorträgen, «Powerpoint»-Präsentationen sind allgegenwärtig. Dutzende von Folien werden in monotoner Abfolge durchgeklickt und die Präsentationen unterscheiden sich nur noch im Inhalt. «prezi.com» bietet eine abwechslungsreiche Alternative. Statt auf viele Folien setzt dieses Tool auf eine einzige Präsentationsfläche, auf der Texte, Bilder oder Videos platziert werden. Grenzen sind kaum gesetzt. «prezi.com» funktioniert ähnlich wie ein Brainstorming, Aufzählungspunkte wie bei «Powerpoint» fehlen gänzlich. Der Betrachter reist schliesslich mittels Kamerafahrten durch die erstellten Informationen, von Station zu Station. Für Details zoomt die Kamera auf Elemente, auf der Fahrt dreht sie sich. Die Präsentationen werden online via «prezi. com» kreiert und anschliessend heruntergeladen. 

für sport-begeisterte

«Die Flyers machen Druck auf das gegnerische Tor, Wick passt zu Liniger, der schiesst und trifft», so oder ähnlich tönt es seit Mitte Juli auf «sportradio1.ch». Sportbegeisterte Nachwuchs-Journalisten kommentieren online Schweizer Fussball- und Eishockeyspiele. Die Seite richtet sich vor allem an Fans, die den Weg ins Stadion aus diversen Gründen nicht auf sich genommen haben. Vorerst konzentrieren sich die Macher auf die beiden beliebtesten Teamsportarten, später wollen sie dann auch Ski oder Rad ins Programm aufnehmen. Dank einer Zusammenarbeit mit dem deutschen Sportradio «90elf» können sogar Bundesliga-Spiele kostenlos verfolgt werden. 

für vorurteile

www.sportradio1.ch

Der «Alphadesigner», ein bulgarischer Grafikdesigner, sucht auf der ganzen Welt Vorurteile und druckt sie angereichert mit ätzender Ironie auf Karten ab. Das Projekt «Mapping Stereotypes» auf «alphadesigner.com» zählt so schon über ein Dutzend Karten. Eine der neuesten ist «Europa aus Sicht der Schweiz», welche die Einheimischen schlicht für die «Welt» halten. Die Türkei kennen wir als Minarette, Belgien macht schlechte Schokolade, Italien zählen wir zur dritten Welt und im Balkan hat es nur Betrüger und Gauner. Doch keine Angst, auch die «Amis» werden auf die Schippe genommen: Über Afrika steht «Aids», Mexiko gilt als «Land der Hausmädchen und Gärtner» und die Russen sind einfach «Kommunistenschweine». Auf der Webseite gibt es die Weltkarten der Vorurteile übrigens auch gedruckt auf Shirts und Kalendern zu kaufen. 

für korrekte korrekturen

www.prezi.com

www.alphadesigner.com

«Deutsche Sprache, schwere Sprache», eine Redewendung, die es in sich hat. Sogar geübten Schreiberlingen stellt die deutsche Sprache regelmässig Hindernisse in den Weg. Heisst es nun der oder das Bleistift, galoppiert oder gallopiert das Pferd und wie lautet eigentlich die Mehrzahl von Lapsus? Auf diese und viele weitere Fragen weiss «duden.de» die richtige Antwort. Auf der Homepage lassen sich nicht nur einzelne Wörter überprüfen, auch ganze Texte können auf die richtige Rechtschreibung und Grammatik kontrolliert werden. Die Seite wird regelmässig an die neusten Regeln angepasst.

www.duden.de

für vereine

Wer kommt nächste Woche in die Probe, ins Training oder ans Spiel? Mit dem Team-Planbuch lässt sich ein Verein einfacher organisieren. Auf «teamplanbuch.ch» kann man für seinen Verein ein eigenes Konto erstellen. Sobald alles eingerichtet ist, erhält jedes Mitglied per Mail seine Zugangsdaten und kann sich damit einloggen. Im Team-Planbuch erkennt man auf einen Blick, wie viele Personen bei einem Anlass dabei sind. Zahlreiche weitere Features wie Umfragen, Adressbuch oder Aufgabenliste lassen sich in den Account integrieren. Das Teamplanbuch kostet den Verein 80 Franken für ein Jahr. 

www.teamplanbuch.ch

Texte: Simon Städeli/Fotos: www


Dorf-Blitz Ausgabe November 2011  

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

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