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dorfblitz Oktober 2018

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25.10.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

10 REGION SCHATZKISTE GEÖFFNET

Am Tag der älteren Menschen gab Erika Zweifel eine beeindruckende Rück­schau auf ihr Leben und Tipps, wie sie mit Veränderungen umgeht. Seite 41

BASSERSDORF GEMEINDEPARLAMENT

Drei Bürgerinnen und Bürger aus Bassersdorf prüfen erneut die Machbarkeit eines Gemeindeparlamen­ tes und gründen dafür eine Arbeitsgruppe. Training bei Sonnenuntergang – aber ohne Flutlicht: Weil es im Win­ter früh dunkel wird, fallen viele Felder wie der Nebenplatz auf der Bassersdorfer Acherwis als Trainingsplätze weg. (te)

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BRÜTTEN AUF TUCHFÜHLUNG

Eine neue Gesprächsrunde, initiiert von Ramona Bartosch, geht mit gezielten Fragen Persönlichkeiten aus dem Dorf auf die Spur. Der erste Gast war Jürg Stahl. Seite 27

NÜRENSDORF POST IM VOLG

Die Post hat entschieden: Die Poststelle in Nürensdorf wird geschlossen. Postdienstleistungen werden ab 25. Februar in der Volg-Filiale angeboten. Seite 36

Die Babys beim FC Bassersdorf In der Region wollen zu viele Kinder Fussball spielen von Tim Ehrensperger Der FC Bassersdorf hat ein Luxusproblem. Die Plätze in den Nachwuchsteams sind derart beliebt, dass Wartelisten geführt werden müssen. Das geht so weit, dass einige Eltern ihre Kinder noch im Babyalter für einen späteren Clubbeitritt anmelden.

B

esmir Morina ist noch nicht einmal zwei Jahre alt. Täglich spielt er mit seinem grossen Bruder Lion (sechs Jahre). Ihr Lieblingsspielzeug: Bälle. Die Familie Morina wohnt in Bassersdorf, Vater Besnik sagt: «Ich bin überzeugt,

dass später einmal beide mit viel Freude Fussball spielen werden.» Und Besnik Morina hat vorgesorgt. Er hat seine beiden Söhne beim FC Bassersdorf bereits jetzt auf die Anmeldeliste gesetzt, damit sie ohne Probleme in den Club eintreten können – im Sommer 2019 (Lion) und 2023 (Besmir). Besmir ist damit das jüngste Kind, das beim FC Bassersdorf auf der Anmeldeliste steht. Club-Sekretärin Gabi Caminada führt diese Listen für jeden Jahrgang. Sie unterscheidet zwei Arten von Listen: Zum einen führt sie eben diese Anmeldelisten für noch zu junge Kinder, die dann im Alter von sieben Jahren jeweils am ersten Montag nach den Sommerfe-

rien für das erste Training aufgeboten werden. Zum anderen gibt es Wartelisten für bereits bestehende Teams. Zu wenig Fussball-Felder Wer Einblick in die Listen hat, sieht: Das Problem ist akut. In diesem Sommer starteten 30 Kinder mit Jahrgang 2011 ihre Fussballer-Laufbahn als F-Junioren. Weitere 15 Kinder wären auch gerne dabei, fanden aber nur noch auf der Warteliste Platz. Auch die Jahrgänge mit Eintrittsterminen in den nächsten zwei Jahren sind bereits voll oder übervoll – vorausgesetzt, alle angemeldeten Kinder haben noch immer Interesse. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

25.10.2018, Nr. 10

SPITZE FEDER

Jeden Morgen drängen sich die Autos auf der Klotenerstrasse in Bassersdorf. Die Lenkerinnen und Lenker sind voller Tatendrang und jede Sekunde zählt, um möglichst

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elix Pfister, Leiter Junioren beim FCB, ist demnach für gut 300 aktive Junioren und Juniorinnen verantwortlich, 40 weitere stehen auf den verschiedenen Wartelisten, fast 100 Namen zählen die Anmeldelisten. Pfister erklärt: «Der limitierende Faktor ist die Anzahl Fussballfelder in unseren Gemeinden.» Mehr als 30 Junioren pro Jahrgang lässt der Trainings- und Matchbetrieb nicht zu. Im Sommer hätte der FCB aufgrund der Lichtverhältnisse mehr Kapazität, im Winter

schnell am Arbeitsort anzukommen. Gegen Abend spielen sich die gleichen Szenen richtungsverkehrt ab. Die Gedanken hinter dem Steuer sind noch der Arbeit gewidmet und zugleich im Meditationsmodus mit entsprechender Musik. Die Automobilistinnen und Automobilisten setzen alles daran, möglichst schnell wieder zu Hause zu sein, um vom anstrengenden Arbeitstag abschalten zu können. Es macht den Eindruck, dass Sekunden in diesem Rennen über den Sieg entscheiden. Noch schnell vor den wartenden Fussgängern den Zebrastreifen queren oder die Fuss-

gängerinnen und Fussgänger zum schnelleren Gang über den Zebrastreifen zu motivieren, sind täglich zu beobachten in dieser gelbgestreiften Kampfzone. Die schnellen unscheinbaren Elektrovelos beleben die Kampfarena zusätzlich und flitzen zwischen den Fussgängern und den Autos durch. Der Stier in der Arena ist der Fussgänger. Er kann diesen Kampf nur verlieren, denn er ist offensichtlich unterlegen. Sind die verlorenen Sekunden Wartezeit am Fussgängerstreifen für Menschen hinter dem Steuer wirklich so entscheidend für einen erfolgreichen Tag? Die mei-

stens sehr kurze Zeit, die fürs Warten am Fussgängerstreifen draufgeht, wäre bestimmt sehr gut investierte Zeit. Ein verschuldeter Unfall würde den Fahrerinnen und Fahrern wohl mehr Zeit im Leben rauben als eine Wartezeit von ein paar Sekunden am Fussgängerstreifen. Investieren wir doch diese Sekunden. Es ist sinnvoll aufgewendete Zeit und ermöglicht dem Stier, die Arena ohne Blutvergiessen und Kampf wieder zu verlassen.

aber ist es früh dunkel. Am Abend fällt deshalb zum Beispiel der SBBPlatz in Bassersdorf in der Nähe der Bxa als Trainingsfeld weg. Es fehlt das Flutlicht.

den. Wie der Wartelisten-Tabelle zu entnehmen ist, wartet momentan ein Kind mit Jahrgang 2010 am längsten: Seine Anmeldung erfolgte im April 2017, nun steht es zuoberst auf der Warteliste.

Abwanderung zu Nachbarvereinen – oder anderen Sportarten Wartelisten führt der FC Bassersdorf bis zu den elfjährigen Kindern. Danach gibt es weniger Neuanfänger und genügend Rücktritte. Die Sieben- bis Elfjährigen, die warten müssen, suchen sich oft eine andere Frei-

zeitbeschäftigung oder aber sie «weichen vorübergehend auf Nachbarclubs wie Effretikon aus», erklärt Pfister. Per Telefon können sich Eltern oder Kinder über den Platz auf der Warteliste informieren. Massgebend dabei ist das Anmeldedatum. Tritt eines der 30 aktiven Kinder pro Jahrgang aus dem Verein aus, wird sofort das nächste auf der Warteliste kontaktiert. Die gute Nachricht für alle Wartenden ist: Es hören immer wieder Kinder auf, Rotation ist also vorhan-

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Urs Burger (ub) Tim Ehrensperger (te) Marianne Flotron (mf) Susanne Gutknecht (sg) Reto Hoffmann (rh) Tobias Jäger (tj) Kevin Knecht (kk) Sandra Lanz (sl) Daniela Melcher (dm) Philipp Rahm (pr) Fabian Rahm (fr) Annamaria Ress (ar) Rosmarie Schmid (rs) Astrid Steinbach (as)

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Philipp Rahm

Keine Lösung in Sicht Wie überall gibt es Ausnahmen. Pfister hat keine Probleme, diese öffentlich zu kommunizieren. «Erstens: Wenn ein Elternteil einen Trainerjob übernimmt oder Funktionär wird, ist das Kind sofort im Club. Zweitens:

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 29. November 2018.

Auflage 24. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

25.10.2018, Nr. 10

Wenn eine Familie neu hierhin zieht und das Kind bereits am alten Wohnort eine Fussball-Lizenz hatte, nehmen wir es wenn immer möglich auf. Drittens: Wenn ein Kind auf der Warteliste steht, auf einen anderen Club ausgewichen ist und sich dort als grosses Talent erweist, suchen wir eine Lösung.» Für die grosse Mehrheit der Kinder ist also entscheidend, wann ihre Eltern sie anmelden. Chancengleichheit herrscht dabei nicht, das weiss auch der FCB-Verantwortliche Felix Pfister. Die Leistung als massgebenden Faktor will man beim FC Bassersdorf aber auch nicht. Eine zeitnahe Lösung für alle interessierten Kinder scheint nicht in Sicht. Besnik Morina weiss das: «Ich wollte keine Zeit verlieren und auf Nummer sicher gehen, damit meine Söhne später ein Hobby betreiben können, das ihnen Spass macht.»

Besmir (1 Jahr) und Lion (6 Jahre) sind verrückt nach Fussball und stehen beim FC Bassersdorf auf der Anmeldeliste. (zvg)

«Wartelisten bei den Kleinsten»

«Alle Kinder sind willkommen»

«Brüttener bevorzugt»

Tinu Gast, Sportchef Junioren Unihockey Bassersdorf Nürensdorf

Patrik Bärtschi, Sportchef Nachwuchs EHC Kloten/Koordinator Young Flyers

Tina Huber, Präsidentin Jugendsportriege Brütten

Beim FC Bassersdorf sind Wartelisten im Juniorenbereich zur Normalität geworden. Wie sieht es bei UBN aus? Die Lage ist bei uns weniger ausgeprägt, aber wir führen auch eine Warteliste. In der sogenannten Unihockeyschule für Kinder ab fünf Jahren müssen wir jeweils in Bassersdorf und Nürensdorf zwischen fünf und zehn Kinder auf das nächste Jahr vertrösten. Diese werden dann kontaktiert und ins erste polysportive Training nach den Sommerferien eingeladen.

Der EHC Bassersdorf ist in Kloten heimisch geworden. Bei den Junioren ist die Lage noch etwas komplizierter. Können Sie kurz erklären? Der EHC Bassersdorf ist im Juniorenbereich beim EHC Kloten integriert. Dieser bildet zusammen mit dem EHC Winterthur, dem EHC Bülach und dem EV Dielsdorf-Niederhasli die Young Flyers. Dieser Verbund arbeitet eng zusammen, über 700 Nachwuchs-Spieler sind Teil davon.

Wie lange müssen die Kinder maximal warten? Dass jemand länger als ein Jahr warten musste, ist in meiner Laufbahn noch nie vorgekommen. Für uns als Verein ist die Ausgangslage aber schön. Wir müssen keine Werbung machen und haben genug interessierte Kinder. Aber es ist natürlich nicht in jedem Jahrgang gleich. Bei den E- und D-Junioren haben wir momentan noch einige Plätze frei – dort ist ein Clubbeitritt sehr schnell möglich. Unsere U16 dagegen ist ziemlich voll. Das traurige Gegenteil dazu ist die U18. Wir mussten die Mannschaft wegen eines zu kleinen Kaders zurückziehen. Wie können Eltern ihre Kinder anmelden? Die Kontaktdaten finden sie für die jeweiligen Teams auf unserer Website uhbn.ch. Grundsätzlich kann man sich zu jedem Zeitpunkt melden, spätestens im nächsten Sommer sollten die Kinder ihre ersten Trainings absolvieren können. Die meisten Kinder zeigen nach dem traditionellen Schülerturnier im April Interesse – danach häufen sich die Anmeldungen.

Trotzdem suchen Sie aktiv nach neuen Mitgliedern in den Juniorenteams. Ist Eishockey bei den Kindern nicht beliebt? Wir sind tatsächlich froh um jedes begeisterte Kind, bieten Schnuppertrainings an (verein.ehc-kloten.ch) und helfen bei Fragen gerne weiter. Ich bin erst seit dieser Saison in meiner Funktion tätig und sehe grosses Potential, wieder mehr Kinder für unseren Sport zu begeistern. Auch Familien ohne Bezug zum Eishockey sind herzlich willkommen. Sie selbst wurden 2012 mit den ZSC Lions Schweizer Meister und spielten im Nationalteam. Dürfen Ihre Junioren von einer ähnlichen Karriere träumen? Grosse Träume sind wichtig. Dank der Zusammenarbeit der Vereine ist bei uns später vieles möglich: Vom Profisport beim EHC Kloten oder Winterthur bis zum Eishockey als Hobby, wie es die Spieler des EHC Bassersdorf in der 2. Liga betreiben. Das Eishockey ist ausserdem eine super Lebensschule, wir vermitteln Werte wie Kollegialität, Teamgedanke und Fairness.

Ab welchem Alter darf man beim TV Brütten mittun? Bei uns können die Kinder bereits im Alter von drei bis vier Jahren zusammen mit den Eltern starten, im Eltern-Kinder-Turnen. Weitere Anschlussangebote starten mit fünf bis sechs Jahren (Kinderturnen) und mit sechs Jahren (Jugendsportriege, Mädchen/Knaben getrennt). Gibt es auch beim TV Brütten Wartelisten? Das Interesse ist gross, trotzdem versuchen wir frühzeitige Anmeldungen zu vermeiden, um möglichst vielen Kindern die Chance für einen Platz zu bieten. Beim Elki- und Kitu-Turnen kann man sich jeweils bei der Ausschreibung auf das neue Schuljahr hin anmelden. Bei der Jugi und der Mädchenriege darf man vorbeikommen, schnuppern und bei Gefallen eintreten. Im Elki- und auch im Kinderturnen gab es in den letzten Jahren starke Jahrgänge, darauf haben wir mit je zwei Gruppen reagiert. In der Mädchenriege mussten wir zwischen den Erst- und Viert-Klässlerinnen einen Stopp für Auswärtige verhängen, damit alle Brüttener Platz finden. Ist der Verein bei älteren Jahrgängen ähnlich stark aufgestellt? Da spüren wir den Konkurrenzkampf mit den anderen Sportarten. Gerade in der Altersgruppe zwischen 15 und 20 Jahren suchen wir aktiv Nachwuchs. Sobald sich die Kinder spezialisieren, bleibt kaum mehr Zeit für unser polysportives Angebot. Wir spüren auch einen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen, tendenziell zieht es Knaben früher in eine Spezialisierung. ■


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MONATSINTERVIEW

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«Die Region durch Netzwerk im Wettbewerb zu stärken» Christoph Lang ist Geschäftsführer des Vereins Flughafenregion Zürich Interview: Susanne Gutknecht Christoph Lang. Womit beschäftigt sich der Verein Flughafenregion Zürich? Der Verein Flughafenregion Zürich ist das grösste Wirtschaftsnetzwerk für Unternehmen und die Politik im Grossraum des Flughafens Zürich. Im Verein sind rund 500 Firmen, elf Städte und Gemeinden sowie 14 Verbände oder Vereine Mitglied. Das Ziel unseres Vereins ist es, Entscheidungsträger aus diesen drei Bereichen zusammenzubringen und ihnen Plattformen zu bieten, um sich auszutauschen. Mit welchen Zielsetzungen? Ganz einfach: Das führende Netzwerk für Unternehmen und Politik in der Flughafenregion Zürich zu sein und dauerhaften Mehrwert durch Vernetzung und Standortentwicklung im attraktivsten Wirtschaftsraum der Schweiz für Wirtschaft und Politik zu schaffen. Der Verein Flughafenregion Zürich scheint ein Erfolg zu sein, Ihre Mit­ gliederzahlen steigen jährlich – worauf führen Sie das zurück? Primär auf zwei Dinge. Erstens ist die Flughafenregion mit dem starken Antriebsmotor Flughafen Zürich eine Region, die bestens erschlossen ist und zudem auch wirtschaftlich eine der attraktivsten Regionen der Schweiz darstellt. Rund eine Million Quadratmeter Bürofläche wurden in den letzten zehn Jahren jährlich gebaut, das zieht natürlich Firmen aus allen Branchen an, die hier ideale Rahmenbedingungen vorfinden. Rund 11 000 Unter­­­nehmen, über 125 000 Beschäftigte und gegen 140  000 Einwohner bilden das Rückgrat dieser Region. Damit übertreffen wir viele Kantone in der Schweiz und auch die Stadt Winter­ thur, die beispielsweise nur 52 000 Ar­beitsplätze anbietet. Man muss niemandem erklären, warum er hier ideale­ Bedingungen vorfindet.

Christoph Lang ist Geschäftsführer des Vereins Flugha­fen­region Zürich, bei der die Gemeinden Bassersdorf, Nürens­dorf und auch Unternehmen aus dem dorfblitz-Gebiet Mitglied sind. (Fotos: Susanne Gutknecht)

Was ist der zweite Grund? Der Dialog untereinander. Der Mensch ist grundsätzlich ein soziales Wesen und sucht Kontakte. Die bieten wir in unserem Verein auf vielfältige Weise. In Gesprächen hören wir immer wieder, dass unser Verein den Mitgliedern einen Mehrwert bietet und uns so viele weiterempfehlen. Davon profitiert unser Netzwerk natürlich, was uns freut.

Man muss niemandem erklären, warum er hier ideale Bedingungen vorfindet. Was schätzen Ihre Mitglieder? Wir bieten eine Dialog-Plattform und die Möglichkeit zur Vernetzung auf hohem Niveau. Mit vielfältigen Mitgliederanlässen wie dem Immobilien-­ Summit, dem Wirtschaftsforum, dem Chlaus-Zmorge, dem Herbstanlass und den zwölf sehr gut besuchten Business Lunches sprechen wir unsere Mitglieder und auch Auswärtige mit

fachlichen Inputs an und geben ihnen die Möglichkeit, neue Impulse zu ­erfahren. Unsere Speaker an diesen ­Anlässen sind hochkarätig und regen allein durch ihre Referate zum Denken und miteinander Diskutieren an. Wie wählen Sie Ihre Redner aus? Ganz einfach – indem ich sie meistens vorher einmal gehört habe. Ich engagiere selten Redner, die ich nicht kenne oder nur vom Hörensagen. Die Qualität kann ich nur aufrechterhalten, wenn ich weiss, was ich von den Rednern erwarten kann. Damit bin ich immer gut gefahren. Dazu sind die Inhalte nicht nur über Wirtschaftsthemen, sondern auch aus der Wissenschaft oder lebensnahen Themen. Neben den Anlässen für alle Mitglieder gibt es noch spezielle Gruppen? Warum das? Wir betreiben auch einen Unternehmenscircle. Darunter verstehen wir, dass wir interessierte und geeignete Mitglieder – Unternehmer und CEOs – zusammenbringen und ihnen eine

Plattform geben, Herausforderungen miteinander zu erörtern und allenfalls mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Es macht Sinn, solche Situa­­­­ tionen oder Fragen in vertraulichem Kreis zu diskutieren und nicht in gros­ sen Gruppen. So ist der Unternehmer-­ Circle entstanden. Aus der Standortentwicklung sind weitere Vernetzungs­ideen entstanden – so zum Beispiel Airport City Zurich oder das Start-Up-Center «glaTec». Welcher Gedanke steckt dahinter? Die Flughafenregion ist nicht nur Wirt­schaftsraum, sondern ebenso ein Wohnraum und birgt ein sehr grosses Entwicklungspotential. Dazu gibt es verschiedene Fragen wie die Verkehrsbelastung, der Fluglärm der Ent­wicklungsdruck beispielsweise, die alle Akteure rund um den Flughafen beschäftigen. Zurzeit diskutieren die Städte Kloten und Opfikon, der Kanton und die Gemeinde Rümlang sowie der Verein Airport City Zurich (ein Zusammenschluss von fünf grös­


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MONATSINTERVIEW

25.10.2018, Nr. 10

seren Grundeigentümern) in welche Richtung die Entwicklung in diesem Raum weitergehen soll. Wir können in einem so dicht besiedelten Raum kein «Gärtlidenken» pflegen, es braucht ein Miteinander, um konstruktive Lösungen für alle Parteien zu finden, die zum Wohle aller sind. Das sind etwa Themen wie die Mobilität, die Parkierung, der Langsamverkehr. Wir sind sehr zuversichtlich, dass in der Flughafenregion Zürich als eine Lösung die erste «Flyline» (eine Fuss­gänger- und Veloschnellverbindung zwischen Glattbrugg und dem Flughafen) der Schweiz gebaut wird.

Wir können in einem so dicht besiedelten Raum kein «Gärtlidenken» pflegen. Was kann Ihr Verein Flughafenregion Zürich zu solchen Lösungen beitragen? Wir kennen viele Akteure im Grossraum des Flughafens, sind vernetzt mit ihnen durch den Verein oder persönlich und können so als Türöffner agieren. Wenn ich mit einem Mitglied spreche, höre ich des Öfteren wichtige Einzelheiten, die mir hel­­fen, Leute zu vernetzen oder auch mit der Politik und der Verwaltung zu sprechen. Da kann ich vermitteln, eine Hub-Funktion übernehmen und diesem Mitglied beispielsweise sagen: Du solltest Dich unbedingt einmal mit der Person xy kurzschlies­sen. Ich bin seit 1984 im Bereich der Standortförderung und -entwicklung (Christoph Lang war der erste Standförderer der ort- und Wirtschafts­ Stadt Winterthur) sowie später in der Exportförderung und als Unternehmer tätig und kenne viele Persön­ lichkeiten. Mein Wissen kann ich ein­setzen, um Firmen und Personen zusammen­zubringen und sie in einen Dialog überführen. Vielfach ergeben sich da­­raus konstruktive Lösungen und Ergebnisse, die zu gegenseitigen Mehr­werten führen. Das freut mich immer sehr. Ein Teil Ihrer Aufgaben sind die Immobilienberatung und Un-

terstützung bei Ansiedlungen – gibt es nicht bereits genügend Immobilienberater? Wir sind keine Immobilienberater im eigentlichen Sinne. Da gibt es eine Vielzahl an hochquali­fizierten Immobilienvermittlern. Wir erhalten Anfragen von Firmen sowohl aus anderen Kantonen wie aus dem Ausland, die das Gebiet um den Flughafen wenig kennen. Wir können den Interessenten grössere verfügbare Büro- oder Produktionsflächen anbieten und können einschätzen, ob dies ein geeigneter Standort für die entsprechende Firma sein könnte. Unsere Stärke ist: Wir wissen, wen wir fragen müssen und können die Verbindung herstellen. Allerdings gibt es auch Anfragen, wie zum Beispiel die Suche nach Büroflächen für 200 Franken pro Quadratmeter möglichst direkt beim Flughafen – solche Anfragen sind absolut unrealistisch und die können wir nicht lösen. Oder grössere Firmenansiedlungen, die möglichst bald über die Bühne gehen sollen und mit Bauvorkommen verknüpft sind, bei denen zuerst ein Gestaltungsplan erstellt werden muss. Da müssen wir einfach passen. Wir können nicht zau­ bern und solche raumplanerischen Mittel der öffentlichen Hand brauchen halt in der Schweiz ihre Zeit. Das ist für ausländische Firmen nicht immer einfach zu verstehen.

sere qualitative Arbeit mit unseren Veranstaltungen und Events erreicht. Jetzt geht die Reise weiter mit der Umsetzung verschiedener Massnahmen wie zum Beispiel der Stärkung des Brands und des Images, damit dieses noch gezielter nach aussen geIhrem Geschäftsbericht ent- tragen werden kann. nimmt man, dass Sie ein neues Ferner wollen wir wirtschaftlich-wisStandortentwicklungskonzept senschaftlichen Austauschgefässen erarbeitet haben. Was ist neu anbieten, um damit unser Innovations­ potential stärken zu können. So hoffen an diesem Konzept? Mit dem neuen Konzept wollen wir, wir sehr als Flughafenregion Zürich, dass die Flughafenregion Zürich als dass wir mit dem Innovations­park in Wirtschaftsnetzwerk und als Standort Dübendorf in der Lage sind, damit in stets attraktiv bleibt. Wir wollen nicht die europäische und global höchste nur die beste Wirtschaftsnetzwerk-­ Liga der Innovation aufzusteigen. Plattform sein, sondern auch der beste Standort. Das möchten wir lau- Mit Kommunikation meinen fend nach innen und aussen kommu- Sie die Entwicklung der Werbenizieren. Das Konzept zeigte uns viele marke Flughafenregion Zürich? neue Ideen, Ansätze und Massnah- Genau. Wir haben uns bei der Grünmen, die uns sehr helfen, unsere Vi- dung sehr genau überlegt, welchen sion weiter umzusetzen. Wichtig war, Namen wir wählen und auch die seit der Gründung vor sieben Jahren, Worte «Wirtschaftsnetzwerk & Stand­­­­eine gewisse Mitglieder-Grösse zu ortentwicklung» im Logo stehen nicht erreichen. Das haben wir durch un- rein zufällig dort, sondern unterstrei-

Christoph Lang ist seit 1984 im Bereich der Standortförderung und -entwicklung tätig und ist bestens vernetzt.

chen den Anspruch unserer Dienstleistungen. Ist in überregionalen Medien von unserer Gegend die Rede, kommt immer häufiger der Begriff Flughafenregion Zürich vor. Genau das wollen wir sein: die Flughafenregion – und zwar so, dass jeder weiss, wo sie sich befindet und dass sie ein Sinnbild für das Gütesiegel dieser Region ist. Das könnte sein: Grösste Dichte an qualifizierten Mitarbeitern, ideale Anbindung an Ziele in der ganzen Welt, weitreichendes Netzwerk von Wirtschaftsbranchen oder ein innovativer Standort. Wie stark soll der Verein noch wachsen? Wir sind nicht der klassische Verein für alle Firmen und Gewerbetreibenden im Grossraum der Flughafen­ region, aber für sehr viele. Wir streben ein qualitatives Wachstum an, wollen nicht unendlich wachsen. Die hohe Qualität unserer Dienstleistungen in allen Bereichen ist die wichtigste Leitplanke unseres Tuns. ■


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Wir diskutieren anhand eines konkreten Falls über:

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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

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GENEHMIGUNG BUDGET 2019

WEITERE MITTEILUNGEN AUS DEM GEMEINDERAT

Der Gemeinderat genehmigte den Voranschlag 2019 der Politischen Gemeinde Bassersdorf. Der Gemein­ deversammlung vom 13. Dezember 2018 wird die Genehmigung des Vor­ anschlages beantragt.

– Der Gemeinderat genehmigte das Protokoll der Gemeindeversamm­ lung vom 18. September 2018; – Der Vergabe für den Kanalunterhalt 2019 bis 2022 wurde zugestimmt. Die Kanalunterhaltsarbeiten wur­ den an die Aweka AG, Nürensdorf, zum Betrag von Fr. 203 121.05 in­ klusive MWST vergeben.

FLUGHAFENPLANUNG Vom 3. September bis 2. Oktober la­ gen das Betriebsreglement des Flug­ hafens Zürich, die neue Festlegung der zulässigen Fluglärmimmissionen in der Nacht und der Sicherheitszo­ nenplan öffentlich auf. Der Gemein­ derat nahm die jeweiligen Inhalte sowie die zugehörigen Erwägungen zur Kenntnis. Er beauftragte die Ab­ teilungen Präsidiales und Bau + Werke, zusammen mit einer externen Rechtsvertretung, eine allfällige Ein­ sprache zu prüfen und gegebenenfalls zuhanden des Bundesamtes für Zivil­ luftverkehr (BAZL) einzureichen.

BAUBEWILLIGUNGEN Es wurden folgende Baubewilligun­ gen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2018-0037, Elisabeth und René Mattle, Ersatz Dachflächen­ fenster auf Nordseite durch Schleppgaube mit Dachfenstern, Branzistrasse 12, Bassersdorf; – BG-Nr. 2018-0035, Christian Gmür, Erstellen eines Zugangstors zur Auffahrt, Rigistrasse 5, Bassers­ dorf.

ZUM 85. GEBURTSTAG

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am 10. November Hans Wegmann Bodenacherring 33

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am 13. November Maria Zambiasi Im Baumgarten 8 am 15. November Erna Disch-Anderegg Weingasse 7 Lorna HollensteinBlackmore c /o Altersheim Breiti

ZUM 80. GEBURTSTAG am 3. November Ursula Walti Emmetstrasse 20 am 6. November Elsa Scheitlin-Wismer Gerlisbergstrasse 70

EINBÜRGERUNGEN Mit Beschluss vom 25. September hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Mahendran Gasigan, aus Sri Lanka; – Mahendran Gasiga, aus Sri Lanka; – Yarochkina Alexandra, aus Russ­ land; – Semere Gabriel, aus Eritrea; – Gashi Enolida, aus Kosovo; – Tanyolavuc-Duman Sedef, aus Türkei; – Yildiz Sena Sefanur, aus Türkei. Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbe­ willigung und des Kantonsbürger­ rechtes. Gemeinderat Bassersdorf

Wie in der August-Ausgabe angekündigt, findet ergänzend zum Angebot eines individuellen Gesprächstermins mit der Gemeindepräsidentin neu monatlich eine öffentliche Sprechstunde statt. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Verwaltungsdirektor Christian Pleisch stehen für Gespräche zur Verfügung. Spontan und ohne Anmeldung können Sie Ihre Fragen, Vorschläge oder Anliegen anbringen oder politische Themen diskutieren. Die zweite öffentliche Sprechstunde wird am Dienstag, 20. November von 13 bis ca. 14.30 Uhr im Restaurant Barone in Bassersdorf durchgeführt. Die weiteren Termine werden laufend auf der Webseite der Gemeinde unter www.bassersdorf.ch/politik/gemeinderat aufgeschaltet. Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Doris Meier-Kobler, Gemeindepräsidentin

START DER GESPRÄCHSGRUPPE für betreuende und pflegende Angehörige Ab Dienstag, 15. Januar 2019, bietet die Gemeinde Bassersdorf in Zusam­ menarbeit mit dem Selbsthilfecenter Zürich eine Gesprächsgruppe für be­ treuende und pflegende Angehörige an. Angesprochen sind Personen, die sich um Angehörige kümmern, die unter einer chronischen Krankheit leiden.

Die neue Gesprächsgruppe soll Be­ troffenen ermöglichen, sich in ei­ nem diskreten und vertraulichen Rahmen auszutauschen und neue Kräfte zu sammeln. Sie trifft sich einmal monatlich am Dienstag­ abend von 19 bis 21 Uhr im Akti­ onsraum Türmli an der Klotener­ strasse 1 in Bassersdorf.

Die Kosten des Angebots werden durch die Gemeinde Bassersdorf und das Förderprogramm Socius getra­ gen. Weitere Auskünfte erteilt Esther Diethelm, Fachstelle für Altersfra­ gen, Telefon 044 838 86 21. Anmel­ dungen nimmt das Selbsthilfecenter unter 043 288 88 88 entgegen Abteilung Soziales + Alter


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GRATULATION WIR GRATULIEREN! ZUM 80. GEBURTSTAG am 14. November Alfred Spaltenstein Steinligweg 2

Einladung zur Feuerwehr-Hauptübung Samstag, 3. November, 14 bis 16.30 Uhr Wollten Sie schon immer mal den Feuerwehrmännern und -frauen bei der Arbeit über die Schulter blicken und hautnah miterleben, wie mit viel Feingefühl grosse Maschinen und das dazu passende Werkzeug einge­ setzt werden? Dann sind Sie an der öffentlichen Hauptübung der Feuer­ wehr Bassersdorf genau richtig. Ab 15 Uhr sind alle herzlich einge­ laden, die Feuerwehrübung bei der

Adolf Unger Im Waldacher 57 am 17. November Elena Giannini-Del Prete Chrüzacherstrasse 20 am 22. November Irene Scheidegger Dorfplatz 5

Einfahrt zur Zürichstrasse 46/50 un­ ter der fachmännischen Moderation des Kommandanten mitzuerleben. Bereits ab 14 Uhr haben Sie die Möglichkeit, am Informationsstand der Feuerwehr Ihr Feingefühl zu tes­ ten und Ihr Können unter Beweis zu stellen. Wir freuen uns über Ihren ■ Besuch.

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Feuerwehr Bassersdorf

Wir suchen (ehrenamtlich)

INTERESSIERTE FÜR DIE NEUGESTALTUNG DES KINDERSPIELPLATZES «TANZBUCK» in Bassersdorf Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und erteilen Ihnen gerne weitergehende Informationen zu diesem Projekt.

WISSENSWERTES AUS DER BIBLIOTHEK Bücherzwerge Samstag, 27. Oktober 9.30 bis 10 Uhr Reime und Fingerspiele für Babys und Kleinkinder von ein bis drei Jahren. Weitere Infos unter www.winmedieo. net/bassersdorf.

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Bibliothek Bassersdorf


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

schritte begleiten. Ein wichtiger Mei­ lenstein für die Kommission wird die fachliche und politische Bewertung der im Rahmen der Mitwirkung ein­ gegangenen Einwendungen sein.

Planungsverfahren und Beteiligungsformen der Bevölkerung. (Quelle: Gemeinde)

Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) Verfahren und Einbezug der Bevölkerung Im Anschluss an die Ausführungen in der letzten Ausgabe des dorfblitz erhalten Sie an dieser Stelle Informationen zu den nächsten Schritten der BZORevision und zu den Instrumenten der Bevölkerungsmitwirkung.

D

ie Mitglieder der Planungs­mission und das Pla­ kom­ nungsbüro sind definiert, die Verfahren zur Erstellung des kommunalen Richtplans sowie zur Revision der BZO können im No­ vember 2018 unter Einbezug von Be­ völkerung und Gewerbe starten. Für beide Planungsverfahren bestehen rechtlich bindende Vorgaben betref­ fend Bevölkerungsmitwirkung. Gleichzeitig mit der Vorprüfung durch das kantonale Amt für Raumentwick­ lung liegen die erarbeiteten Unterla­ gen während 60 Tagen öffentlich zur Einsicht auf. Vorgängig zur festset­ zenden Gemeindeversammlung wer­ den die bereinigten Dossiers öffent­ lich bekannt gemacht. An der Gemein­deversammlung kann der Souverän die einzelnen Inhalte diskutieren und Anpassungen beantragen. Schluss­endlich werden der Festsetzungsbe­ schluss der Gemeindeversammlung

und die anschliessende Genehmi­ gung der Baudirektion während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Formelle Planungsverfahren mit vielfältiger Beteiligung Bedeutsam sind die rechtlich vorge­ schriebenen Mitwirkungsrechte der Bevölkerung. Während der Auflage­ frist kann sich jedermann zu den Plan­inhalten äussern. Die Einwen­ dungen sind durch die Planungskom­ mission und den Gemeinderat zu be­ urteilen. Werden Einwendungen nicht berücksichtigt, ist die Rückwei­ sung in einem gesonderten Bericht zu begründen, welcher auch Basis für die Diskussion an der Gemeindever­ sammlung bildet und eine wichtige Rechtsgrundlage für Rekurse im Rahmen der abschliessenden Publi­ kation der Festsetzungs- und Geneh­ migungsbeschlüsse ist. Zusätzlich zu den rechtlich vorge­ schriebenen Auflagen sind weitere Formen des Einbezugs der Bevölke­ rung vorgesehen. Wichtige Zwi­ scheninformationen über den Stand der Arbeiten werden auf der Webseite der Gemeinde veröffentlicht. Seitens des Gemeinderats und der Verwal­ tung werden öffentliche Planungs­ sprechstunden angeboten, in denen

Anliegen direkt vorgebracht werden können. An Ortsumgängen und Pla­ nungswerkstätten mit interessierten Personen werden Inhalte erörtert und diskutiert. Vorgesehen ist zudem, auf dem Dorfplatz eine Wechselausstel­ lung mit Erläuterung der Planungsan­ liegen einzurichten. In regelmässigen Zeitabständen werden im dorfblitz Ziele, Verfahrensschritte und wich­ tige Inhalte des kommunalen Richt­ plans sowie der Bau- und Zonenord­ nung dargelegt. Planungskommission mit ­Antragsrecht Für die Begleitung der planerischen Arbeiten hat der Gemeinderat eine Planungskommission mit stimmbe­ rechtigten Vertretungen der Orts­ parteien, der Bevölkerung, des Ge­ werbevereins und des Gemeinderats bestellt. Beratend stehen der Kom­ mission Personen aus den Fachkom­ missionen und Verwaltungsabteilun­ gen der Gemeinde sowie der externe Fachplaner zur Verfügung. Die Pla­ nungskommission wird zuhanden des Gemeinderats Anträge stellen. Sie wird das gesamte Verfahren von der Analyse der Sachlagen, den Ent­ wurfs- und Bereinigungsarbeiten der Unterlagen und die Festsetzungs­

Kommunaler Richtplan als wichtiges Planungsinstrument Mit dem kommunalen Richtplan wird die räumliche Strategie der Ge­ meinde behördenverbindlich festge­ legt, er ist somit Vorgabe für die Tä­ tigkeiten von Gemeinderat und Ver­ waltung. Der Richtplan zeigt auf, wie die Anforderungen an eine qualitäts­ volle räumliche Entwicklung erfüllt werden, die durch das mögliche Wachstum innerhalb und ausserhalb der heutigen Zonierung in den Berei­ chen Siedlung, Verkehr, Freiraum, Versorgung und Erholung notwendig werden. Wichtige Grundlagen dazu sind die übergeordneten Planungen von Kanton und Region sowie die Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 des Gemeinderats. Der Richt­ plan ist durch den Souverän festzu­ setzen. Wichtige Inhalte der Entwick­ lungsstrategie, wie die Verdichtung der bestehenden Gebiete oder die andiskutierte Einzonung des Gebiets Bahnhof Süd, können nochmals ver­ tieft diskutiert und gemeinsam fest­ gelegt werden. Gemeinderat und Planungskommis­ sion sind sich der grossen Verantwor­ tung für die Inhalte dieser beiden wichtigen Steuerungsinstrumente der räumlichen Entwicklung bewusst und freuen sich auf eine gute und zielführende Beteiligung von Bevöl­ kerung, Gewerbe und politischen Vertretern in den wichtigen Pla­ nungsfragen. Die Unterlagen sämtlicher Planungs­ ebenen können auf dem Bauamt oder im Internet eingesehen werden. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und beant­ worten diese gerne. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns unter doris. meier@bassersdorf.ch oder patrik. baumgartner@bassersdorf.ch unter Telefon 044 838 85 51. ■ Gemeinde Bassersdorf


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Am Sonntag, 4. November spielen Masako Ohashi und Felix Sutter im Rahmen des Jahresthemas «Musik» in der reformierten Kirche Bassersdorf um 17 Uhr Werke für Orgel und Klavier. Die beiden Bassersdorfer Organisten präsentieren einen bunten musikalischen Strauss mit Werken aus drei Jahrhunderten. Die ungewöhnliche Kombination perlender Klaviermusik und festlicher Orgelklänge verspricht ausserordentliche Hörerlebnisse.

Regionaler Gottesdienst zum Reformationssonntag in Bassersdorf

Im Zusammenhang mit dem Prozess von immer engerer Kooperation unserer Kirchgemeinde mit den Kirchgemeinden Brütten und Lindau findet am Reformationssonntag ein regionaler Gottesdienst in der Kirche Bassersdorf statt. Er wird von Pfarrer Leonhard Jost (Brütten) und Pfarrer Pierre-Louis von Allmen (Bassersdorf-Nürensdorf) geleitet. Alle drei Kirchgemeinden sind dazu herzlich eingeladen. Der regionale Gottesdienst mit Abendmahl beginnt am Reformationssonntag, 4. November um 9.30 Uhr in der Kirche Bassersdorf. In Lindau und Brütten finden keine Gottesdienste statt.

Seniorennachmittag

Am Donnerstag, 8. November um 14.30 Uhr, im Zentrumsbau in Nürensdorf, Lindauerstrasse 1, (3. Stock) findet der erste Nachmittag mit dem Thema «Schöne Melodien aus früheren Zeiten» statt. Musik zum Schwelgen, Mitsingen und Tanzen. Erneut mit den Nyffeler Oldies aus Hinwil. Geniessen Sie den kurzweiligen, musikalischen Nachmittag. Bei gemütlichem Beisammensein gehört ein Zvieri mit Kaffee/Tee dazu. Wir freuen uns auf Sie!

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BASSERSDORF

25.10.2018, Nr. 10

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BASSERSDORF

25.10.2018, Nr. 10

Erneuter Anlauf für Gemeindeparlament lanciert Bassersdorfer Arbeitsgruppe will Machbarkeit prüfen von Reto Hoffmann Würde ein Gemeindeparlament in Bassersdorf für die politische Arbeit nicht mehr Sinn machen als die jetzige Form der Gemeindeversammlung? Diese Frage stellten sich kürzlich drei Bürgerinnen und Bürger und riefen eine Arbeitsgruppe ins Leben, welche die Machbarkeit eines solchen Vorhabens konkret abklären will. Die Idee die Gemeindeversammlung durch ein vom Volk gewähltes Ge­ meindeparlament zu ersetzen ist nicht neu in Bassersdorf. Bereits 2005 wurde mit der Initiative Kappeler ein solches Vorhaben angestossen, an der damaligen Urnenabstimmung aber mit einer Dreiviertel-Mehrheit bachab geschickt. 2013 wurde ein neuer Anlauf genommen, einer sol­ chen Idee zum Durchbruch zu verhel­ fen. Ebenfalls ohne Erfolg. Arbeitsgruppe nimmt sich dem Thema an Die Bassersdorfer Ruth Eckhardt, Beat Finkbeiner und Fritz Kauf stel­ len sich nun erneut die Frage, ob ein proportional zur Parteienstärke auf­

gestelltes und mit Vertretern von weiteren Interessengruppen durch­ mischtes Parlament die zukünftig anstehenden Geschicke der Ge­ meinde nicht professioneller und vo­ rausschauender lenken könnte, als oft willkürlich zusammengewürfelte und mager besuchte Gemeindever­ sammlungen. Auslöser für diese Idee war die Gemeindeversammlung vom 19. September 2017, als es um die Frage ging, ob das Altersheim Breiti in Zukunft durch eine private Betrei­ bergesellschaft geführt werden sollte. Diese Abstimmung, welche ihrer Ansicht nach von zufällig an­ wesenden Stimmberechtigten ent­ schieden worden war, habe bei den drei Mitbürgern «negativ nachge­ wirkt», wie Fritz Kauf gegenüber dem dorfblitz meinte. Nun wurde konkret eine unabhängige Arbeits­ gruppe gebildet. Die Grundsatzfrage eines gros­sen Gemeinderates kommt insofern nicht

Es soll nun ein Kernteam gegründet werden, das sich aus verschiedenen Exponenten zusammensetzt.

ganz quer, als dass der Gemeinderat in nächster Zeit basierend auf dem neuen Gemeindegesetz ohnehin eine neue Gemeindeordnung aus­arbeiten und verabschieden muss. Dies könnte nun Auswirkungen auf diese Arbeit haben. Kernteam gründen Dass es der Arbeitsgruppe ernst ist mit ihrem Vorhaben zeigt die Tat­ sache, dass sie bereits einen groben «Fahrplan» für die Evaluierung und Umsetzung aufgestellt hat. Demnach soll bereits bei den Gesamt­ erneuerungswahlen in vier Jahren die Wahl eines «Stadtrates» beziehungs­ weise eines Gemeindeparlamentes möglich sein. Als erstes, so ist von Fritz Kauf zu erfahren, soll nun ein Kernteam gegründet werden, das sich aus verschiedenen Exponenten zu­ sammensetzt, für das noch nicht part­ eigebundene, aber politisch interes­ sierte Mitstreiter gesucht werden. Das Kernteam soll dann im nächsten Jahr die Machbarkeit im Detail ab­ klären, sodass Ende 2019 eine kon­ krete Vorlage präsentiert werden kann. Diese solle dann bis Ende 2020 auch breit diskutiert werden können und entsprechende Vorberatungen und eine Urnenabstimmung überste­

hen. 2021 stünde dann bei einem «Ja» die Kandidatensuche und Organisa­ tion der Wahlen für das erste Quartal 2022 im Vordergrund. Parteien signalisieren Interesse Erste Gespräche mit Gemeinde und den Parteien haben gemäss Fritz Kauf bereits stattgefunden. Zumin­ dest die FDP und die SP hätten be­ reits zugesichert, dass sie in der Kern­ gruppe mitmachen wollen. Für die SVP und EVP sei die Zeit nicht reif für ein Parlament und die Nachteile würden nach Ansicht der SVP über­ wiegen. Von Seiten der Gemeinde­ verwaltung stehe man dem Vorhaben neutral beratend zur Seite, wie von Verwaltungsdirektor Christian Pleisch zu erfahren war. Man werde jedoch nicht aktiv in diesen Prozess eingrei­ fen. Wichtig sei lediglich, dass bis Ende Jahr Klarheit darüber herrsche, ob man die Idee konkret zur Abstim­ mungsreife bringen wolle, denn dies hätte Auswirkungen auf die anste­ hende neue Gemeindeordnung mit deren Ausarbeitung man einstweilen noch zuwarte. Was sich aus dieser Idee entwi­ ckelt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Interessenten kön­ nen sich bei Fritz Kauf melden. ■

«OFFEN ­REDEN» In der friedlichen Umgebung der Kartause Ittingen fanden sich die Bassersdorfer Gemeinderäte Ende August zu ihrer ersten Klausur in der neuen Besetzung zusammen. Dabei wurden die Finanzplanung und das Budget 2019 eingehend besprochen. Eben­so standen das Altersheim Breiti und die Herausforderungen der demographischen Entwicklung auf der Agenda sowie die Bau- und

Zonenordnungs-Revision. Einen halben Tag widmete sich der Gemeinderat dem Thema Zusammenarbeit. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler dazu: «Wir haben einen Konsens gefunden, wie wir als Team miteinander umgehen und auch gegen aussen auftreten wollen. Klar ist, wir wollen noch offener miteinander kommunizieren als bis anhin.» (sg)


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BASSERSDORF

25.10.2018, Nr. 10

Die Situation auf dem Post­platz bleibt einst­weilen wie sie ist, ausser dass die Steinquader (im Vordergrund) in nächster Zeit durch demontierbare Begrenzungspfosten ersetzt wer­den. (rh)

Längsparkierung – Kompromiss, der nicht überzeugte Nachlese zum Gemeindeversammlungsentscheid «Postplatz» von Reto Hoffmann An der Gemeindeversammlung Mitte September haben die Stimmberechtigten mit grossem Mehr den gemeinderätlichen Vorschlag für ein neues Parkplatzregime auf dem Postplatz bachab geschickt. Teilnehmer des «Runden Tisches» nehmen Stellung dazu. Initiant Olav Brunner hatte verlangt, dass das heutige Parkplatzregime so bleibt, wie es ist und nicht zu Gunsten einer Reduktion der bestehenden Parkplätze und einer Längsparkie­ rung entlang der Dorf- und Breiti­ strasse angepasst wird, wie es der «Runde Tisch» ausgearbeitet hatte. Dieses Verdikt des Souveräns gegen den gemeinderätlichen Gegenvor­ schlag erstaunt trotz allem, wurde doch dieser Vorschlag von einem offi­ ziell breit abgestützten Gremium aus­ gearbeitet, an dem sich neben Vertre­ tern der Gemeinde und der Polizei auch die politischen Parteien, der Ge­ werbeverein, Anwohner, Gewerbe­ treibende und sonstige Inputgeber beteiligten. Kleinster gemeinsamer Nenner Fragt man jetzt bei den Teilnehmen­ den des Runden Tisches nach, wird klar, dass sich die meisten mit dem damals verabschiedeten Kompromiss­ vorschlag nie wirklich hatten anfreun­

den können. Die Ortsparteien etwa lassen auf Nachfrage durchblicken, dass der Ausgang der Abstimmung nicht weiter erstaune. Panagiotis Pso­ mas von der SP bemängelte unter an­ derem die «Unausgewogenheit des Runden Tisches». Ausserdem sei es der SP «ein Rätsel», dass alle ausser die SP für die Vorlage der Gemeinde stimmten, an der GV dann aber dage­ gen waren. Man hätte sich am Runden Tisch auch mehr Mut der Anwesenden gewünscht, so der SP-Präsident. Deutliche Worte findet auch Dieter Scheuermeier von der SVP: «Wir ha­ ben mit Freude konstatiert, dass sich die Bevölkerung kein Aufzwingen eines in einer Nacht- und Nebelaktion getätigten Verbotes aufzwingen lässt.» Man habe zwar mit dem Ausgang der Abstimmung gerechnet, doch sei man über die «Kanterniederlage» des Gemeinderates mit geschätzten 90 Prozent der Anwesenden gegen ihn doch überrascht gewesen, so der Parteipräsident. Auch Thomas Rutz, Dienstchef der Bassersdorfer Polizei, gibt zu verste­ hen, dass die Lösung, welche der Runde Tisch präsentierte, der kleinst­ mögliche gemeinsame Nenner gewe­ sen sei. Zu viele Eigeninteressen hät­ ten mitgewirkt und es habe nur eine geringe Kompromissbereitschaft ge­ herrscht. Heftige Reaktion überraschte Offen erfreut über den Ausgang der

Abstimmung zeigt sich der Gewerbe­ verein. Für das Gewerbe vor Ort sei die bestehende Situation die beste Variante, meint Roger Bösch, Präsi­ dent des Gewerbevereines. Der Vor­ schlag des Runden Tisches sei zwar ein Kompromiss gewesen, mit dem das Gewerbe auch hätte leben kön­ nen, «besser als eine Totalsperrung», so Bösch. Mit dem jetzigen Ausgang hätte jedoch schon aufgrund der Kos­ ten, respektive des gesunden Men­ schenverstandes gerechnet werden müssen. Was für den Gewerbeverein jedoch eher überraschend war, sei die Tatsache, wie heftig Konsumenten auf eine Änderung der Parkplatz-­ Situation reagiert hätten. Der Gemeinderat selbst zeigt sich zufrieden über den Ausgang der Ab­ stimmung. Mit dem Entscheid könne man sehr gut leben, meinte Christian Pfaller, Ressortvorsteher Bau + Werke. Dass die Versammlung gegen den ­Vorschlag des Runden Tisches ent­ schieden habe, sieht er nicht als Prob­ lem. Im Gegenteil, mit der Initiative und dem Gegenvorschlag hätten die Stimmberechtigten die Wahl gehabt über zwei Varianten zu entscheiden. Das sei eben gelebte Demokratie, so Pfaller. Somit habe der Runde Tisch dennoch durchaus Sinn gemacht. Wie geht es weiter Bei den meisten Befragten besteht derzeit kein unmittelbarer Hand­ lungsbedarf. Man akzeptiere den Ge­

meindeversammlungsentscheid und es seien keine weiteren Schritte ge­ plant, heisst es von Seiten des Gewer­ bevereines. Auch die SVP lässt ver­ lauten, dass die Partei bei diesem Thema nicht mehr aktiv werde. Dis­ kutiert werden könne höchstens, ob die Begegnungszone wieder aufge­ hoben werden sollte, damit ein Ein­ bahnregime möglich wäre. Für die SP ist das Thema Verkehrs­ sicherheit jedoch noch nicht vom Tisch. Sie hatte ja mit einem Antrag an der Versammlung eine Aufhebung aller oberirdischen Parkplätze ver­ langt. Ob dieses Thema weitergeführt werde, sei Gegenstand der nächsten Mitgliederversammlung, meint Pso­ mas. Von Seiten der Polizei würden keine weiteren flankierenden Mass­ nahmen ergriffen, ausser dass – im Rahmen der personellen Möglichkei­ ten – der Kontrolldruck erhöht werde, so Thomas Rutz. Die Verkehrsregeln innerhalb der Begegnungszone seien klar. Verstösse würden geahndet und Bussen ausgesprochen. Die IG Basi schliesslich meint, dass die heutige Ausgangslage eine Mög­ lichkeit offenlasse, zukünftig eine bessere Lösung für die Gestaltung der Begegnungszone im Zent­ rums-Postplatz zu realisieren. «Wie wäre es mit einem Gestaltungswett­ bewerb mit öffentlicher Beteiligung», fragt Eduard Hofmann in der Stel­ lungnahme. ■


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«Der Tod ereilt uns alle oft ganz plötzlich» Grosser Publikumsandrang für wichtiges Thema von Annamaria Ress Anfang Oktober hatte die Gemeinde Bassersdorf im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Hohes­Alter BasiNüeri» zu einem öffentlichen Vortrag über «sieben Dinge, die Sie vor Ihrem Todesfall vorbereiten sollten» eingeladen. Das Thema stiess auf grosses Interesse, der Saal im Zentrum St. Franziskus war voll besetzt.

D

ass Fragen rund um die Vor­ sorge zu Lebzeiten und zum Vorgehen im Todesfall auf so grosses Interesse stossen würde, hätten die Organisatoren wohl nicht erwartet. Umso wichtiger und im Thema bestätigt sahen Esther Diet­ helm, Altersbeauftragte der Ge­ meinde Bassersdorf und Corina Son­ cini von der Firma Dimovera, spezia­ lisiert auf solche Themen, diesen

«Sich frühzeitig Gedanken zu machen über den Tod ist sicherlich gut und geht uns alle an»

Nachmittag. Zusammen mit Verant­ wortlichen des Bestattungsamtes und den Landeskirchen moderierten sie den Anlass. Wünsche niederschreiben «Sich frühzeitig Gedanken zu ma­ chen über den Tod ist sicherlich gut und geht uns alle an», meinte Esther Diethelm. Jedoch ereile einen der Tod oft ganz plötzlich und da sei es entlastend für die Angehörigen, wenn schon einiges vorbereitet, respektive geregelt sei. Dies bestätigte auch Co­ rina Soncini. «Rund 100 teilweise anspruchsvolle Aufgaben sind nach einem Todesfall zu erledigen», sagte sie. Auf sieben Punkte, die vorgängig geregelt werden können, ging sie in ihren Ausführungen ein. Die Patientenverfügung sei unbe­ dingt zu verfassen, denn diese sei ein schriftliches Dokument und beziehe sich auf medizinische Massnahmen für den Fall, dass der eigene Wille nicht mehr erklärt werden könne. ­Zudem empfehle sich ein Notfallaus­ weis, in dem auch Informationen ent­ halten seien, wo die Patientenverfü­ gung zu finden sei. Als zweites ging Corina Soncini auf die Betreuungs­

verfügung ein, welche die betreueri­ schen Massnahmen regelt. «Vollmach­ten sind übrigens nur so lange gültig, wie ein Mensch urteils­ fähig ist, danach ist es wichtig, dass ein Vorsorgeauftrag vorhanden ist», erklärte Fachfrau Corina Soncini. Ein Vorsorgeauftrag sei dann nötig, wenn man im Konkubinat lebe, ledig oder verwitwet sei und nicht wünsche,

16 Übersetzungen des Korans ausgestellt

Mit einer Ausstellung in Bassersdorf wollte die Muslim-Gemeinde Ahma­ diyya Muslim Jamaat den Islam und ihren Glauben einer breiteren ­Bevölkerung bekannt machen. Die Wahl des Lokals, die katholische

Pfarrei St. Franziskus, sei ein Zufall. Die freiwilligen Helfer und Imam Wafa Mohammed von der Moschee Mahmud in Zürich, leisten in Bass­ ersdorf wie auch in anderen Dörfern der Schweiz Aufklärungsarbeit. Der Imam ist Schweizer Bürger und hat Theologie in Deutschland studiert. Er wies darauf hin, dass der Islam vielfach für finanzielle und machtpolitische Zwecke missbraucht würde. Sie würden versuchen, den wahren, friedlichen Islam zu präsen­ tieren und die vorherrschenden Miss­

Nach dem Todesfall Antonia Leal, Bestattungsbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf sowie die Landeskirchenvertreter Pierre-Louis von Allmen und Lioba Heide stellten nach einer Pause ihre Dienstleistun­ gen vor. Soncini ging zum Schluss auf die Absicherung des Ehepartners, die Anordnungen im Todesfall, Lis­ ten und Verzeichnisse und das Testa­ ment mit Willensvollstreckung ein. ■

Corina Soncini (l.) und Esther Diethelm zeigten sich erfreut über den grossen ­Publikumsandrang. (ar)

Wenig Interesse an Islamausstellung Unter dem Titel «Entdecke den Islam» fand Mitte Oktober eine Koran- und Bücherausstellung der Muslim-Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat Schweiz in der Pfarrei St. Franziskus in Bassersdorf statt.

dass die Kesb (Kinder- und Erwach­ senenschutzbehörde) einen Beistand ernenne.

verständnisse auszuräumen. In Bass­ ersdorf wurden 2500 Flyer verteilt und Politiker und Persönlichkeiten schriftlich eingeladen. Von den weni­ gen Besuchern wollte keiner Aus­ kunft erteilen, weshalb sie die Aus­ stellung besuchten. Die kleine Teil­ nehmerzahl enttäuschte die Muslime nicht, sondern sie argumentierten, dass sie ihre Aufgabe erfüllt hät­ ten,indem sie den Frieden verkündig­ ten. Weltweit gibt es 75 Übersetzun­ gen des Korans, 16 davon waren in

der Pfarrei St. Franziskus ausge­ stellt. Im Freitagsgebet in der Mo­ schee sind wie überall die Gebets­ räume für Männer und Frauen ge­ trennt. Auf die Frage, weshalb das so sei, antwortete Awais Tahir schmunzelnd: «Wären alle Männer Heilige und würden sich nicht von Frauen ablenken lassen, bräuchten wir keine getrennten Gebetsräume.» Gegründet wurde die Ahmadiyya Muslim Jamaat 1889 in Indien und ist seit 1946 in der Schweiz aktiv. In der Schweiz zählt die Gemeinschaft rund 800 Mitglieder, weltweit sind es 200 Millionen. Ursula Bryner


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Neues Logistikzentrum in der Industrie Grindel Emil Egger AG plant Neubau für schwere Güter und Pneukräne von Reto Hoffmann In der Industrie Grindel siedelt sich ein neues Unternehmen an. Die Emil Egger AG mit Hauptsitz in St.  Gallen plant dort eine grosse Logistikhalle für schwere Güter und Pneukräne. Im vergangenen März hat die Ost­ schweizer Firma das Grundstück samt Liegenschaft an der Grindelstrasse 5 gekauft mit dem Ziel, im Zürcher ­Unterland als Ablöse von provisori­ schen Standorten in Oberhasli und Otelfingen ein weiteres Unterneh­ mensstandbein aufzubauen. Fünf Jahre lang hätten sie in der Region nach einem geeigneten Grundstück gesucht, erzählt Mitaktionär und Ge­ schäftsleitungsmitglied Michael Eg­ ger. Die Lage sei wegen den nahen Autobahnanschlüssen interessant.

20 bis 50 neue Arbeitsplätze Das Unternehmen plant auf dem jet­ zigen Parkplatz des ehemaligen Nike Schweiz-Sitzes ein rund 20 Meter hohes Gebäude mit zwei grossen La­ gerhallen für schwere Güter. Ausser­ dem soll dort zukünftig auch der Fuhrpark von Schwertransportern und Pneukränen untergebracht werden. Die jetzigen Parkplätze werden in eine dreigeschossige Tiefgarage unter den Neubau verlegt. Zum Kerngeschäft der Firma gehö­ ren Spezialtransporte, Industrieum­ züge und Logistikaufträge. Befürch­ tungen, dass viel Mehrverkehr durch den Neubau entstehe, entkräftet Eg­ ger. Es werde nicht sehr viele Fahrten geben, da die Firma an diesem Stand­ ort nicht in der fahrtenintensiven Stückgutlogistik tätig sei. Im Gegen­ teil, mit dem neuen Logistikzentrum sei man sogar näher beim Kunden.

In der neuen Zweigniederlassung sollen später bis zu 50 Mitarbeitende beschäftigt werden. Die Räumlich­ keiten im Gebäude Grindelstrasse 5 würden weiterhin fremd vermietet, erklärt M ­ ichael Egger. Derzeit sind Teile davon von der Firma Würth und weiteren Untermietern belegt. Das Projekt liegt derzeit auf dem Bassersdorfer Bauamt zur Einsicht auf. Ein entsprechendes Baugespann gibt einen Eindruck der Dimensio­ nen. Nach Erteilung der Baubewilli­ gung und ohne Einsprache-Verzöge­ rungen soll mit dem Bau bereits im Februar 2019 begonnen werden, hofft Egger. Bezugsbereit wäre die neue Zweigniederlassung im Mai 2020. Zwar sei es etwas schwieriger, als Auswärtiger an einem neuen Standort ein Projekt zu realisieren, doch den Kontakt zu den Nachbarunternehmen hätte man schon aufgenommen und

dieser stimme zuversichtlich, so Mi­ chael Egger. ■

Hohe Profilstangen weisen auf das Projekt hin. (rh)

«Caregiver» leisten psychologische Nothilfe Extreme Erlebnisse verlangen nach spezialisierter Betreuung Der Samariterverein Bassersdorf-Nürensdorf organisierte anfangs Oktober im Feuerwehrgebäude Ufmatten im Rahmen des monatlichen Trainings den Kurs «Psychologische Nothilfe». Dieser durfte von allen interessierten Personen kostenlos besucht werden und stiess auf reges Interesse.

tungskräfte bei Schutz und Rettung Zürich sowie für die Notfallseelsorge des Kantons Zürich (NFSZH). Zu­ dem ist Roger Müller verantwortlich für die Flughafenkirche und das Bun­ desasylzentrum. Um diese verant­ wortungsvollen Aufgaben wahrneh­ men zu können, hat er eine Care-Wei­ terbildung absolviert.

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Helfer in Krisensituation Der Referent gab interessante Einbli­ cke über das Geschehen im Innern des Menschen, wenn er ein plötzli­ ches, ausserordentlich negatives Er­ eignis erlebt. Menschen zeigten bei traumatischen Ereignissen unter­ schiedlichste Reaktionen. Es sei die Aufgabe der «Caregiver» - Personen, die in Nothilfesituationen zur Be­ treuung eingesetzt werden - Sicher­ heit für die Betroffenen zu schaffen.

n jenem Dienstagabend fan­ den sich verschiedene Al­ tersklassen für das Referat über psychologische Nothilfe in der Ufmatten ein. Die meisten Besucher waren Mitglieder des Samariterver­ eins, doch gab es auch einige Neu­ linge, die sich für den Verein oder das Thema interessierten. Referent war Roger Müller, Theologe und Pfarrer. Er arbeitet als Seelsorger für Ret­

Sie lassen sie erzählen, hören ihnen zu und geben Informationen. Die «Caregiver» sprechen die Betroffe­ nen darauf an, was hilfreiche Hand­ lungen in den nächsten Stunden und Tagen sein könnten. Man will mit den Betroffenen herausfinden, wie sie Stress abbauen können und wann ärztliche Hilfe in Anspruch genom­ men werden soll. Betroffene Perso­ nen sollten nach einem traumatisie­ renden Ereignis nicht allein gelassen werden. Darum helfen die «Caregi­ ver», Mitmenschen ausfindig zu ma­ chen, welche sich um die Betroffe­ nen kümmern könnten. Informative Fragerunde Nach einer kurzen Pause illustrierte Roger Müller das theoretische Wis­ sen an interessanten Beispielen. Zu­ dem nutzte das Publikum die Gele­

genheit, Fragen zu stellen. Was tun, wenn eine Person gar keine Hilfe annimmt? Wie geht man am besten mit Gaffern um? Können nicht auch Helfer wie Sanitäter, Polizisten, Feu­ erwehrleute und «Caregiver» selbst durch das Miterlebte traumatisiert werden? Mittlerweile war jedem bewusst, dass die Aufgabe des «Caregiver» viel Fingerspitzengefühl verlangt und eine anspruchsvolle Aufgabe dar­ stellt. Begeistert von der Vorlesung erwägten einige Besucher, eine sol­ che «Caregiver» Ausbildung zu ab­ solvieren. Andere sind dankbar für das erlangte Wissen, denn es wird ihnen vielleicht in der einen oder an­ deren Situation als Samariter oder im Privatleben weiterhelfen. Chantal Neukomm


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Interessantes Klangbild «Pipes’n Drums» einmal anders präsentiert von Tobias Jäger Wenn ein Schlagzeugset neben eine Kirchenorgel gestellt wird, darf man auf das akustische Erlebnis gespannt sein. Diese nicht alltägliche Instrumentenkombination faszinierte die Zuhörer in der reformierten Kirche Bassersdorf.

delsackklänge, ergänzt durch sowohl hohen als auch dumpfen Trommel­ wirbel. Dem war am letzten Sonntag im September in der reformierten Kir­ che Bassersdorf nicht so. Anstatt dem schottischen Nationalinstrument sorgte die heimische Kirchenorgel zu­ sammen mit einem klassischen Schlagzeugset sowie zwei Kesselpau­ ken für ein interessantes Klangbild.

Unter «Pipes’n Drums» versteht die Musikszene eigentlich klassische Du­

Kunst mit Hand und Fuss Die musikalisch hohe Kunst des Or­

ganisten ist durchaus mit dem Kön­ nen eines Schlagzeugers zu verglei­ chen. Beide Musiker müssen über aussergewöhnlich gute, koordinative Einsätze von Händen und Füssen ver­ fügen. Während an der Orgel sowohl die Fusspedale als auch die Tasten unabhängig voneinander gespielt werden müssen, koordiniert der Schlagzeuger das Fusspedal für das Hi-Hat als auch die Fusspauke takt­ genau. Dazu kommen die Hände, welche auf unterschiedlichen Instru­

Das Trio gab sowohl den Takt als auch die Harmonie an. (tj)

menten dann jeweils noch gegenläu­ fige Synkopen intonieren können. Choraler Rhythmus Christoph M. Schönenberger an der Orgel, Borut Gracej am Schlagzeug sowie Romina Peter an den Timpani liessen die Synchronisation von rhythmischen und choralanmutenden Harmonieklängen auf die zahlrei­ chen Zuschauer niederklingen. Bis auf eine Ausnahme stammten alle vorgetragenen Rock- und Popstücke aus der musikalischen Feder des Ber­ liner Musikers Michael Schütz, der sich unter anderem sowohl in der Po­ pular- als auch in der Kirchenmusik einen Namen gemacht hat. Interessantes Hörstück Die Musikvorträge klangen teilweise improvisiert, hatten aber allesamt durchaus kernige, themenartige Komponenten, die das Gesamtstück zu einem wahren Hörerlebnis zusam­ menfügten. Einige Unsicherheiten beim Tempo und der Dynamik waren auszumachen, was sicherlich auch am ungewohnten Konzertumfeld und der entsprechenden Tonresonanz für diese Combo lag. Das Publikum lauschte dem gelungenen Auftritt ge­ bannt und war von der musikalischen Leistung, insbesondere des Organis­ ten, sehr angetan. Die abschliessende «standing ovation» war gerechtfer­ ■ tigt.

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NEU EINGEKLEIDET Ende September hatte sich das Nachwuchsteam Herren 2 des FC Bassersdorf nicht auf dem Sportplatz, sondern in der Dietliker Filiale des McDonalds eingefunden, um ihre neuen Trainingskleider zu beziehen. Nach Ansprachen von Trainer Dave Bücheler und Roger Lüscher, Leiter der Mc-Donalds-Filiale Dietlikon (r.), durften die Fussballer die Produktionsseite in einem

30-minütigen Rundgang näher kennenlernen sowie Fragen stellen. Kurz darauf wurden die neuen Trainingsutensilien verteilt und das erste Bild in neuem Tenue gemacht. Roger Lüscher dazu: «Es ist mir ein grosses Anliegen und eine Herzensangelegenheit, eine Sportmannschaft wie den FCB-Nachwuchs entsprechend zu unterstützen.» (e)

An der ausserordentlichen Generalver­ sammlung anfangs Oktober wurde Pe­ ter Lämmli einstimmig als neuer FDP-Präsident der Ortspartei Bassers­ dorf gewählt. Der 62-jährige Peter Lämmli wohnt seit zehn Jahren mit seiner Lebenspartnerin in Bassersdorf. Aufgewachsen ist er in Walli­sellen, wo er auch seit 20 Jahren bei der Migros Bank arbeitet. Dort bekleidete er wäh­ rend über zehn Jahren die Funktion des CFO und ist heute als Leiter Tresorerie für Themen wie Liquiditäts- und Ei­ genmittelplanung sowie Risikomana­ gement verantwortlich. (e)


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Bäume fällen nützt Natur und Mensch Jetzt startet wieder eine neue Holzerei-Saison. Gezielte Holzschläge und Pflegemassnahmen sorgen für gesunde, stabile Wälder und ökologisch wertvolles Holz. Aber Vorsicht! Wo Bäume gefällt werden, lauern Gefahren. Mengenmässig wird diesen Winter wohl etwas weniger geholzt als in anderen Jahren. Nach den Winterstürmen und dem Borkenkäferbefall im trockenen Sommer wartet bereits mehr als genug Holz auf die Verarbeitung. Trotzdem sind da und dort Holzschläge geplant, sei es zur Verjüngung und Pflege im Schutzwald, zur Beseitigung kranker Bäume, zum Heizen oder für den Bedarf von hochwertigem Frischholz. Nach dem heissen Sommer hoffen die Forstleute auf einen kalten Winter mit gefrorenen Böden. Nur so können sie ihre Maschinen einsetzen, ohne den Waldboden übermässig zu belasten. Ihre Arbeit ist wichtig. Denn der Wald, wie wir ihn wollen, braucht pflegende Eingriffe und regelmässige Verjüngung. Schliesslich soll er nicht nur den Rohstoff Holz liefern, sondern auch Gebäude, Bahnlinien und Strassen vor Lawinen oder Steinschlag bewahren, für sauberes Wasser sorgen, das Klima schützen und für Erholungssuchende stets gut zugänglich sein. Auch wenn mancher Stapel Baumstämme am Wegrand riesig oder der Eingriff nebenan heftig erscheinen mag: Der Schweizer Wald wird keinesfalls übernutzt. Unser Land verfügt im internationalen Vergleich über eine der strengsten Gesetzgebungen. Die Waldfläche ist geschützt, und es darf nicht mehr Holz geerntet werden, als nachwächst. Jeder Holzschlag ist bewilligungspflichtig und grossflächige Eingriffe sind verboten. Aktuell werden landesweit jährlich etwa 4,5 Millionen Kubikmeter Holz geerntet, während etwa zehn Millionen Kubikmeter nachwachsen. Und der Wald wird seit Jahrzehnten so naturnah bewirtschaftet, dass er

heute auf einem Drittel der Landesfläche über 40 Prozent unserer Tierund Pflanzenarten beherbergt. Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Pflege braucht Fachpersonen, die alle Zusammenhänge kennen. Die über 6000 Forstleute in der Schweiz sind bestens ausgebildet. Sie machen einen hervorragenden, aber mitunter gefährlichen Job für uns alle. Auch während der Holzerei-Saison sind unsere Wälder meist frei zugänglich. Waldeigentümer und Gemeinden weisen Besucherinnen und Be­ sucher aber dringend darauf hin, Abstand von den Gefahrenzonen im Bereich von Holzschlägen zu halten – um sich selbst nicht in Lebensgefahr zu bringen und das Forstpersonal konzentriert arbeiten zu lassen. Konkret heisst das:

– Ein Warndreieck bedeutet «Durch­gang erlaubt, aber Vorsicht ist geboten» – Den Anweisungen des Forstpersonals in jedem Fall Folge leisten – In Schlagflächen lauern auch ­Gefahren, wenn nicht gearbeitet wird, durch instabiles oder unter Spannung stehendes Holz. Hier gilt «Betreten verboten – auch an Wochenenden» – Holzbeigen sind keine Kletter­ gerüste, das Besteigen kann zu schweren Unfällen führen

– Absperrungen unbedingt respektieren. Sie bedeuten «Weg gesperrt, Lebensgefahr»

Revierförster Felix Holenstein Forstrevier Brütten

Für weitere Auskünfte steht Ihnen der zuständige Revierförster bei Bedarf gerne zur Verfügung. Sie erreichen ihn vom Montag bis Freitag zu den gängigen Arbeitszeiten unter Telefon 044 932 60 18 / 079 420 32 06.

EHEMALIGER QUARTIERPLAN HOFACKER Der Gemeinderat hat zustimmend von einer angekündigten Rückzahlung des Restvermögens aus dem Quartierplan Hofacker im Betrage von 14 181 Franken Kenntnis genommen. Das Geld soll zweckgebunden für die Spielplatz-Erneuerung im Zentrum eingesetzt werden. Gemeinderat Brütten

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ABSCHIED Albert Lyner verstorben am 19.9. Diana Sophia Prader verstorben am 5.10. Pascual Soler verstorben am 7.10.

Achtung Forstarbeit! Wo Bäume gefällt werden, kann es schnell gefährlich werden. Halten Sie sich an Anweisungen und Absperrungen – auch am Wochenende. Illustration: Max Spring/Waldknigge der Arbeitsgemeinschaft für den Wald

Unser herzliches Beileid. Gemeinde Brütten


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Herzlich willkommen zum Advents-Café im Alterszentrum im Geeren, Seuzach Freuen Sie sich auf das beliebte und traditionelle Advents-Café am Samstag, 24. November, von 11.30 bis 16.30 Uhr im Alterszentrum im Geeren. Dieses Jahr wollen wir Sie mit einem Adventsmarkt verzaubern, der zu kreativen handwerklichen ­«Kostbarkeiten» einlädt. Die regionalen Anbieter der Verkaufsstände freuen sich auf ein reges Stöbern, Schmökern und Staunen. Ein feines Raclette, gluschtige hausgemachte Dessertvariationen und ein vorweihnachtliches Ambiente runden diesen Nachmittag ab. Beginnen Sie mit uns gemeinsam die Adventszeit und lassen Sie sich vorweihnachtlich einstimmen. Auf ein zahlreiches Erscheinen freuen sich die Bewohnenden und das gesamte Team des Alterszentrums im Geeren.

Bruno Hächler

Four for the Blues

Bruno unterwegs – Lieder zum Mitsingen

Sonntag, 28. Oktober, 17 Uhr Gemeindesaal Brütten, Apéro 16 Uhr

Sonntag, 28. Oktober, 13.30 Uhr Gemeindesaal Brütten Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 5.–, Erwachsene Fr. 15.– Seit vielen Jahren schreibt und singt Bruno Hächler für Kinder und die ganze Familie. Noch immer treibt ihn die Lust an, sich neue Lieder und Geschichten auszudenken. Bruno Hächler gelingt wie keinem

anderen die Verbindung von musikalischem Einfallsreichtum und ebenso lustigen wie poetischen Texten. Mit den Alben «Stadtfüchs», «Zwei Streife» und «Best of – Finn» schaffte er den Sprung in die Schweizer Hitparade. Zu den Liedern ist Bruno Hächler über die Kinderbücher gekommen – fünfzehn sind es inzwischen. Sie wurden in dreizehn Sprachen – darunter Japanisch und Chinesisch – übersetzt.

Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.-, Erwachsene Fr. 20.Die Liveband «Four for the blues» präsentiert stilvolle Unterhaltungsmusik erster Güte mit einem abwechslungsreichen Programm von Jazz und Bossa Nova bis Soul Music. Gespielt werden die beliebtesten Kompositionen und Perlen der Musikgeschichte.

Im Mittelpunkt steht die Sängerin Janet Dawkins, die schon als Solistin mit Bo Katzman und Pepe Lienhard auf der Bühne stand. Begleitet wird sie von Stefan Stahel oder Greg Galli am Piano, Felix Zindel am Schlagzeug und Ralph Zöbeli am Kontrabass und Tenorsax. Lassen Sie sich entführen in die Welt des Jazz und Swing von Frank Sinatra und Ella Fitzgerald, und geniessen Sie die stimmungsvollen Soul-Klassiker von Aretha Franklin und Amy Winehouse. Ein Vergnügen für Auge und Ohr!

Reservationen für die Veranstaltungen nehmen wir gerne unter kultur@bruetten.ch oder telefonisch unter 052 355 03 55 entgegen. Ein Sitzplatz ist Ihnen damit garantiert. Die Anmeldung gilt als verbindlich. Das Konzert wird unterstützt von der


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Räbeliechtli-Umzug Der Brüttener Räbelichtli-Umzug des Kindergartens und des Kinderhauses Chrüsimüsi findet schon bald wieder statt! Donnerstag, 8. November 17.30 Uhr, Schulhaus Chapf

Wir bitten die Eltern und Geschwister der Krippen- und Kindergartenkinder, sich nach dem gemeinsamen Start im Schulhaus Chapf entlang der Route zu verteilen.

ANMELDUNGEN FÜR SAMICHLAUS-BESUCH Im Werkhof werden im Anschluss Wienerli, Kuchen und Getränke verkauft. Alle Kinder erhalten ein Wienerli mit Brot und ein Getränk. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Route verläuft entlang des Hinter­gässlis – Säntisstrasse – Brühlstrasse – Hagenstrasse – Brühlstrasse – Alpen­blick bis zum Werkhof.

Schule und Kindergarten Brütten

Dä Samichlaus chunnt am 5., 6. und 7. Dezämber wieder zu dä Brüttener Chind! Amälde cha me sich bis am 11. Novämber jewiils am Morge vo 10 bis 12 Uhr und vo 13 bis 15 Uhr bi de Christina Rechsteiner uf Telefon 052 345 00 19. Dä Reingwünn vo de Spände gaht wieder ane wohltätigi Organisation. Eui Chlausgruppe Brütte

MITHILFE ROTKREUZFAHRDIENST Für den Rotkreuz-Fahrdienst suchen wir 2 bis 3 aktive Fahrerinnen oder Fahrer Von Montag bis Freitag fahren wir Brüttener und Brüttenerinnen zum Arzt, zur Therapie oder ins Spital. Die Fahrten sind vorwiegend in der Region Winterthur, falls nötig auch nach Zürich. Sind Sie interessiert an diesen sehr geschätzten Freiwilligeneinsätzen? Dann nehmen Sie Kontakt auf. Infos bei Heinz Waser unter Telefon 079 816 05 66 oder 052 347 18 08. Altersforum Brütten

Spielen in der Bibliothek Spielen, wetteifern, plaudern, lachen, ... ...das alles können spielbegeisterte Kinder und Jugendliche bei uns erleben. Unterstufe: am Mittwoch, 7. November von 14 bis 16 Uhr Mittel- und Oberstufe: am Freitag, 23. November von 19 bis 21 Uhr (zusammen mit dem Jugendnetzwerk83011) Herzlich laden wir zu einem unterhaltsamen Spielabend in die Bibliothek Brütten ein. Wir freuen uns sehr auf Spiel und Spass! Um Anmeldung wird gebeten Unterstufe: bis Montag, 5. November Mittel-/Oberstufe: bis Mittwoch, 21. November, direkt in der Bibliothek oder per Mail bibliothek@bruetten.ch

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GROSSE AUSWAHL AN MEDIEN Die Blätter werden gelb und die Tage wieder kürzer. Dies ist die ideale Zeit, um abends ein Buch oder eine Zeitschrift zu lesen, sich einen interessanten Film anzuschauen, ein spannendes Hörbuch oder eine gute CD zu hören sowie ein unterhaltsames Spiel zu spielen. All diese Medien finden Sie bei uns in der Bibliothek. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bibliothek Brütten


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HELFER FÜR MITTAGSTISCH

HANDWERKSKUNST IN BRÜTTEN Samstag und Sonntag, 3. und 4. November von 10 bis 17 Uhr Mehrzweckhalle Chapf Bereits zum zehnten Mal organisiert der Frauenverein Brütten den beliebten Kreativ-Hobby-Markt. 55 Personen bieten hier ihre handgefertigten Kunstwerke zum Verkauf an. Präsentiert wird ein kunterbuntes Allerlei an Objekten aus verschiedenen Materialien. Für Ihr kulinarisches Wohl sorgen die Herren des Kochclubs «Chelläschwinger» mit Currywürsten, Hamburgern und Pommes frites. Die Damen unseres Vereins verwöhnen Sie mit feinen Kuchen und Torten sowie Kürbissuppe und «Chnoblibrot».

Für die Mithilfe am Mittagstisch für Erwachsene, welcher jeden Dienstagmittag stattfindet, werden noch Helferinnen und Helfer gesucht. Die Mittagessen finden jeweils im Gemeindesaal statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Beatrice Breslaw unter Telefon 052 345 36 74. Gemeinde Brütten

Frauenverein Brütten

Ausgabe vomBEI 25.10.201 TV BRÜTTEN HILFT STAFETTE­ Ausgabe vom 25.10.201

Inserat Dorfblitz Inserat Dorfblitz

Inserat Dorfblitz

148 Mannschaften waren an der diesjährigen Übergabe zwischen den Läufern und für deren «Winti-Sola» am Start. Die Teams absolvierten im Verpflegung», so Silvan Frei, aktiver Turner beim Rahmen einer Stafette zwölf verschiedene Stre- Turnverein Brütten. Bei der dritten Ausgabe der cken rund Winterthur. Für den reibungslosen «Winti-Sola» war die Strecke von Wülflingen Ausgabe vomum 25.10.201 Inserat Ausgabe vom 25.10.201 Ablauf des Anlasses standen über 300 HelfenachDorfblitz Brütten mit 420 Höhenmetern die anrinnen und Helfer im Einsatz. Der Streckenposten spruchsvollste Strecke, zugleich auch distanzZum Gedenken an Charly Hobi Inserat Dorfblitz Ausgabe vom 25.10.201 im Schulhaus Chapf in Brütten wurde vom an­ mässig herausfordernd. Gesamthaft legten die Zum Gedenken an Charly Hobi 18.02.1937 – 18.07.2018 betreut. «Zusammen mit Teilnehmenden in knapp 85 Kilometer rund 1500 sässigen Turnverein 18.02.1937 – dem Zivilschutz sorgten wir für eine18.07.2018 reibungslose Höhenmeter zurück. (ph)

Orgelkonzert Orgelkonzert

Orgelkonzert

erat Dorfblitz Zum Gedenken Ausgabeanvom 25.10.201 Charly Hobi 18.02.1937 – 18.07.2018

Orgelkonzert

Zum Gedenken an Charly Hobi Orgelkonzert 18.02.1937 – 18.07.2018

Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr an Charly Hobi Zum Gedenken Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr 18.02.1937 – 18.07.2018 Kirche Brütten Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr Orgelkonzert Kirche Brütten Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr Kirche Brütten

Zum Gedenken an Charly Hobi

Kirche Brütten

Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr 18.02.1937 – 18.07.2018 Kirche Brütten Nolwenn Bargin, Flöte Nolwenn Bargin, Flöte Nolwenn Bargin, Flöte Nolwenn Bargin, Flöte Soloflötistin Musikkollegium Winterthur Soloflötistin Musikkollegium Winterthur Soloflötistin Musikkollegium Winterthur Soloflötistin Musikkollegium WinterthurNolwenn Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr Bargin, FlöteOrgel Tobias Frankenreiter, Tobias Frankenreiter, Orgel

Tobias Frankenreiter, Orgel OrganistMusikkollegium an der Stadtkirche Winterthur Soloflötistin Winterthur Frankenreiter, Organist an der Stadtkirche Orgel Winterthur

KircheanBrütten Organist der Stadtkirche Winterthur Tobias

Tobias Frankenreiter, Orgel Organist an der Stadtkirche Winterthur

Werke von Nolwenn Bargin, FlöteJohann Sebastian Bach, Johann C. Kittel, Carl Phillip E. Bach, Christian H. Rinck, Chaminade Soloflötistin MusikkollegiumCécile Winterthur

Organist an der Stadtkirche Werke von Winterthur Johann C. Kittel, Carl Phillip E. Bach, Johann Sebastian Bach, Christian H. Rinck, Cécile Chaminade

Werke von Werke von Werke Johann C. Kittel, Carl Phillip E. von Bach, Johann Sebastian Bach,E. Bach, Eintritt Johann C. Kittel, Carl PhillipFreier Johann Sebastian Bach, Tobias Frankenreiter, Orgel Freier Eintritt Johann C. Kittel, Carl Phillip E. Bach, Johann Sebastian Christian H. Rinck, Cécile Chaminade Kollekte fürBach, die SOS-Kinderdorf Schweiz Christian H. Stiftung Rinck, Cécile Chaminade Organist anfür der Winterthur Schweiz Kollekte dieStadtkirche Stiftung SOS-Kinderdorf Christian H. Rinck, Cécile Chaminade Freier Eintritt

In Zusammenarbeit mit der Kultur Kommission Brütten . Freier EintrittKollekte für die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz In Zusammenarbeit mit der Kultur Kommission Brütten . der Freier Eintritt Werke von Kollekte für die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Johann C. Kittel, Carl Phillip E. Bach, Johann Sebastian Kollekte fürBach, die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz In Zusammenarbeit mit der Kultur Kommission Brütten .

Christian H. Rinck, Cécile Chaminade


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BRÜTTEN

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terthur nach Bern habe er sich eingelassen, wenn er nicht gerade bei der vorbeiziehenden Landschaft etwas reflektierte. Stark beeindruckten ihn die Werke «Olympisches Feuer» von Liza Marklund, welches er auch auf eine einsame Insel mitnehmen würde, sowie die Geschichten aus der Gegend wie das Buch von Jacques Kuhn «Nachsuche. Ein Tösstal Krimi».

Der intellektuelle, reflektierende ­Gedankenaustausch zwischen Ramona Bartosch und Jürg Stahl fand im engsten Rahmen statt. (sl)

berühmter Zeitgenossen. Dieses überaus geschickt geführte Zwiegespräch gab den Zuhörern einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von Jürg Stahl. Offen stellte er sich den tiefgründigen Fragen. Bücher bedeuten Jürg Stahl viel. Nicht nur politisch akzentuierte Werke, sondern Kriminalgeschichten – besonders von weiblichen Autorinnen – und Biografien lese er. Auch auf Hörbücher auf den über 3000 Zugfahrten von Win-

Blick in die Zukunft «Lieber Träume statt Ziele» – dazu sagte der «Jungvater im fortgeschrittenen Alter» (wie er sich selber betitelte: «Es ist ein Glück, Verantwortung übernehmen zu können. Aber es ist genauso schön, diese Verantwortung wieder abgeben zu dürfen». Doch freue er sich ebenso auf, neue Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Als Präsident von Swiss Olympic und Vorsteher des Sittener Organisationskomitees böten sich genügend Gelegenheiten, sich wieder voll und ganz in spannende Projekte einzulassen, ist Stahl sicher. Ein kurzes Fragespiel bildete den Abschluss dieses eindrucksvollen und aufschlussreichen Zusammentreffens, bevor die Zuhörer in einen persönlichen Austausch mit Jürg Stahl am Apéro treten konnten. ■

gehaltene Konzept sieht dabei ein behördenverbindliches Richtkonzept über den gesamten Planungsperimeter vor. Für den Zentrumsbau und das Haus am Brüelplatz, beim heutigen Volg, empfehle sich ein eigentümerverbindlicher Gestaltungsplan, da sich diese Bauten in verschiedenen Bauzonen befänden, so Stähli. In einem dritten Schritt müsse für die Nutzung des Lehrerhauses eine Zonenplanänderung anvisiert werden. Der nächste Schritt sei nun ein Projektierungskredit für den Allmend-Alterswohnbau über 250 000 Franken, der an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember vorgelegt werde. Ebenfalls weiter ist der Gemeinderat mit der Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft, der Brüel AG, die mit einem Ausgliederungserlass für den Bau und den Be-

trieb von Alterswohnungen für die Gemeinde Brütten zuständig sein soll. Nötig war dies, weil die Köchli-Stiftung gemäss ihren Statuten der Gemeinde direkt keine finanziellen Mittel geben darf. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart informierte detailliert über diese Rechtsform. Die Gesellschaft könne mit Dienstleistungen im Bereich der Unterstützung betagter Menschen betraut werden, allerdings seien keine Pflegeleistungen vorgesehen. Geplant ist die Gründung der Brüel AG auf Februar 2019. In der anschliessenden Fragerunde störten sich die Interessierten primär an der fehlenden Transparenz der Kostenübersicht über das Projekt der Wohnung. Die Gemeinde versprach, über die Baukostenschätzung Stand Vorprojekt in geeigneter Form zu informieren. (sg)

Ganz «persönlich» mit Jürg Stahl Die Bibiliothek auf Tuchfühlung mit Brüttener Politiker von Sandra Lanz Ende September lieferten sich im Gemeindesaal der wohl bekanntesten Dorfbewohner Jürg Stahl und die Bibliotheks-Mitarbeiterin Ramona Bartosch ein interessantes Zwiegespräch. Der in den Gemeindesaal versetzte «Literaturclub» fand auf Initiative von Ramona Bartosch statt. Sie möchte

den Interessierten die Möglichkeit geben, Persönlichkeiten, welche unmittelbar mit ihnen im Dorf leben, näher kennenzulernen. Dies fand heuer zum ersten Mal mit Jürg Stahl, dem ehemaligen Nationalrats­präsidenten, statt. Entlocken literarischer Zitate Das Kennenlernen basierte nicht auf dem Ausplaudern von Privatem, sondern auf dem Entlocken persönlicher Gedanken mittels literarischer Zitate

Erste Etappe vorgestellt Zentrumsplanung schreitet voran Ende September veranstaltete der Gemeinderat eine Informationsveranstaltung über die bisher erfolgten Schritte der Zentrumsüberbauung. Das Thema des Informationsanlasses Ende September war der Bau der ersten Etappe der Zentrumsüberbauung und interessierte doch einige Brüttener. Nach einem kurzen Rückblick über die bisherige Planungsphase erläuterten Hochbauvorstand Fritz Stähli und Architekt Jonathan Roider das ausgearbeitete Vorprojekt der Alterswohnungen an der Allmend. Vorgestellt wurde ein Vorprojekt mit einem Haus mit sechs altersge-

rechten 3,5-Zimmerwohnungen mit Wohn­flächen von 72 bis 79 Quadratmetern, die sich einen Gemeinschaftsbereich im Erdgeschoss teilen. Eingeteilt sind sie in einem zweigeschossigen Bau in Laubenwohnungen und Hallenwohnungen. Zu liegen kommt die Alterswohnungsbaute direkt nördlich neben dem Gemeindehaus. Anschliessend erklärte Fritz Stähli, dass parallel zum Vorprojekt für die weiteren Etappen zusammen mit einem Raumplanungsbüro ein Vorgehenskonzept erarbeitet wurde. Es gehe darum, die Hauptidee der Zentrumsplanung für die Zukunft zu sichern. Das möglichst einfach


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BÜRGERRECHT Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Parkin Kaitlan Hope, von den Vereinigten Staaten von Amerika und Cassella Maria Maddalena, von Italien sowie Schmutzler Nico mit seiner Ehe­frau Schmutzler-Papke Sandra mit ihren Kindern Schmutzler Rafael und Zoe Estelle, alle von Deutschland, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

FLUGHAFEN Gegen die Betriebsreglementsänderung 2017 und gegen die Änderung des Sicherheitszonenplans des Flughafens Zürich hat der Gemeinderat je eine Einsprache eingereicht.

GEMEINDEPERSONAL Die langjährige Leiterin Finanzen, Hildegard Hofmann, möchte etwas kürzer treten und hat deshalb die Lei-

tung der Abteilung Finanzen abgegeben. Der Gemeinderat möchte sich an dieser Stelle für den langjährigen Ein­satz zu Gunsten der Gemeinde bedanken. Erfreulicherweise konnte ihre Nachfolge intern geregelt werden. Mit dem bisherigen Stellvertreter Andreas Herrmann konnte ein geeigneter Nach­folger gefunden werden.

KREDITBEWILLIGUNG/ ARBEITSVERGABEN Der ehemalige Kindergarten Hauswiese muss energetisch saniert werden. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 29 000 Franken gesprochen. Die Arbeiten wurden wie folgt vergeben: • Ersatz der Haupteingangstüre an die Firma Wittweiler & Müller AG für Fr. 20 689.10 • Ersatz von zwei Innentüren an die Firma Weiss Küchen + Innenausbau AG für Fr. 7051.10 Für die Projektierung der Umsetzung des Massnahmenplans Hochwasser

hat der Gemeinderat einen Kredit von 15 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten gehen an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich, für Fr. 14  921.85. Für die Neumöblierung des Werkhofs hat der Gemeinderat einen Kredit von 26 500 Franken bewilligt. Die Arbeiten gehen dabei für Fr. 26 243.22 an die Firma Büro Sona AG.

veranlagt. In zwei Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Gemeinderat Nürensdorf

GRATULATION

KREDITABRECHNUNGEN WIR GRATULIEREN! Die Abrechnung über den Einbau einer automatischen Bewässerungsanlage auf dem Sportplatz Längimoos mit Kosten von Fr. 60 202.85 und Mehrkosten von Fr. 202.85 gegenüber dem bewilligten Kredit von 60  000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

ZUR DIAMANTENEN HOCHZEIT am 7. November Alis und Walter Blaser-Rohrer Baltenswilerstrasse 2

FINANZEN Für eine Handänderung wurden Grundsteuern im Betrag von 83 973 Franken

DIE BAUKOMMISSION ORIENTIERT An der Sitzung vom 13. August wurden neben der Genehmigung von Revisionsplänen die folgenden baurechtlichen Bewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: − Wegmann Christoph und Sonja, baurechtliche Bewilligung für die Erstellung eines Autounterstandes, Geisshügelstrasse 17, Nürensdorf; − Burkhardt Antje, baurechtliche Bewilligung für Abbruch Gebäude Assek.-Nr. 734 und Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Rainstrasse 17, Nürensdorf; − Gemeinde Nürensdorf, baurechtliche Bewilligung für die Erstellung einer Entsorgungsanlage (Alu/Dosen, Glas, Batterien, Kleider und Speise-/Mineralöl) mit Parkplätzen, Eigentalstrasse bei 11, Nürensdorf; − Jucks Uwe und Claudia, baurechtliche Bewilligung für die Erstellung eines beheizten Wintergartens und gedeckter Sitzplatz, Hakabstrasse 8, Nürensdorf. An der Sitzung vom 24. September wurden folgende baurechtlichen Bewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: − Einfache Gesellschaft Oberwil 3 c/o R. Fuchs AG, baurechtliche Bewilligung für Teilabbruch und Ersatzbau Gebäude Assek.-Nr. 167/Abbruch Gebäude Assek.-Nr. 169 und Neubau Mehrfamilienhaus, Alte Bühlhofstrasse 9+11, Nürensdorf; − W. Schmid Development AG, baurechtliche Bewilligung für den Abbruch Gebäude Assek.-Nrn. 904 und 11 und Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern, Eigentalstrasse 53 und 55, Nürensdorf. Baukommission Nürensdorf

ABSCHIED Hügli-Herger «Frieda» Hilda geb. 21.11.1926 Aufenthalt Pflegezentrum Bächli verstorben am 17. September Meier-Zürcher Ernst geb. 17.3.1933 Brüttenerstrasse 10 verstorben am 17. September Morf-Hagen Alfred geb. 31.8.1939 Alte Lindauerstrasse 4 verstorben am 6. Oktober Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

FREIZEITKURSE ERWACHSENE

Die sogenannten «Geburtsherrscher» und die Signaturenlehre Paracelsus behauptete, dass die schon seit der Antike bekannten sieben Himmelskörper (Sonne, Mond, Merkur, Mars, Venus, Jupiter und Saturn) einen Einfluss auf alles im Sonnensystem haben. Dieser Einfluss wird «Signatur» genannt. Weitere Infos auf der Homepage. Kursleitung: Serge Hafen, Drogist HF & dipl. Naturheilpraktiker TEN 1 x Samstag 10.00 - 13.30 Uhr Kursdauer: Kursdatum: 03.11.2018 Kursort: Dorf-Drogerie Hafen, Klotenerstrasse 8, Bassersdorf Kurskosten: Fr. 32.00 exkl. Material ca. Fr. 20.00 inkl. kleiner Imbiss Spezielles: Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihr Geburtsdatum sowie Ihren Geburtsort bekannt.

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Flurina Poltéra 8 x Montag, 18.30 – 19.30 Uhr 14.01. bis 18.03.2019 ausser Schulferien Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 80.00 exkl. Material

Faszientraining Grundkenntnisse Faszien sind trainierbar. Die Übungen können von jedem schnell erlernt werden. Was sind Faszien, ihre Beschaffenheit, ihre zahlreichen Funktionen. Wie arbeite ich mit der Blackroll?

Raku Die ersten zwei Abende werden je nach Ideen Grundformen hergestellt. Am dritten Abend werden sie gebrannt.

Kursleitung: Dora Hofer Kursdauer: 1 x Samstag, 09.30 – 11.30 Uhr Kursdatum: 10.11.2018 Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 20.00 exkl. Material bequeme Turnkleider, Handtuch Mitnehmen:

Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Kurskosten:

Gleicht dein Leben einer «To-do-Liste?» Ist Stress dein Feind? Lerne Stress neu zu verstehen und erhalte die besten Tipps für mehr Gelassenheit, Gesundheit und Lebensfreude. Tagesworkshop mit theoretischer Wissensvermittlung und einfachen, wirkungsvollen Wahrnehmungsübungen. Freue dich auf einen lebendigen und spannenden Austausch mit uns und anderen Teilnehmern; viel Lachen, Bewegung und Musik.

Tavola Italianità pur! Gerichte, die bei uns nicht bekannt sind.

Sandra Waldspurger, Körpertherapeutin und Coach, Dr.med. Kursleitung: Christina Ebert, Internistin, Palliativmediziner und Coach. Kursdauer: 1 x Samstag, 10.00 – 15.00 Uhr Kursdatum: 10.11.2018 Kursort: Singsaal Schulhaus Sonnenrain, Birchwil Kurskosten: Fr. 50.00 exkl. Material, ca. Fr. 5.00 für Unterlagen Mitnehmen: kleiner Lunch zum Mittagessen

Es weihnachtet sehr! Wir «guetzlen» zusammen – im Team macht das Guetzlen mehr Spass. Yvonne Feuerstein, Mangeria Kursleitung: Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 05.12.2018

Stefan Jakob, Werklehrer 2 x Dienstagabend, 18.30 – 22.00 Uhr 1 x Dienstagabend, 16.00 – 21.00 Uhr 19.03., 26.03., und 09.04.2018 Werkraum C9 Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Fr. 100.00 exkl. Material Fr. 10.00/kg

Kursleitung: Yvonne Feuerstein, Mangeria Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 27.03.2019 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material, ca: Fr. 30.00

Weitere Kurse unter: www.schule-nuerensdorf.ch/kursauschreibungen1718.html Anmelden per Mail mit Kursname, Name, Adresse, Emailadresse und Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder per Post an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 Nürensdorf oder online www.schulenuerensdorf.ch/kursauschreibungen1718.html. Anmeldeschluss ist vier Wochen vor Kursbeginn.


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Klimaneutrale Mobilität für Nürensdorfer Die Gemeinde Nürensdorf und das Start-up «Sponti-Car» bieten ab Oktober ein Elektrofahrzeug an, welches den Bürgern mehr individuelle Mobilität bietet. Das Projekt fördert die grüne Mobilität in der Gemeinde, ohne dass die Bürger selbst Autos sowie Parkplätze kaufen oder mieten müssen. Ausserdem ist es eine vorausschauende Massnahme für eine klimaneutrale Mobilität. «In kaum einem anderen Bereich wie in der Mobilität erwartet uns in den nächsten Jahren eine so grosse Veränderung», erklärt Gemeindepräsident Christoph Bösel. «Das wird sich nicht nur auf die neuen Elektrofahrzeuge beziehen. Es werden auch Mobilitätsformen wie das Car-Sharing stark an Bedeutung gewinnen», so Bösel weiter. Der Gemeinderat von Nürensdorf hat daher beschlossen, diesem Trend einen Schritt voraus zu sein und bietet allen Einwohnern von Nürensdorf ein Car-Sharing-Angebot mit modernsten Elektrofahrzeugen an. Innovative und nachhaltige Lösungen Der heisse Sommer und die extreme Trockenheit haben allen gezeigt, dass es jetzt zu handeln gilt, als Energiestadt-zertifizierte Gemeinde sind wir in der Pflicht, hier neue Wege zu gehen, wenn wir die Reduktion der CO2-Emmissionen vorantreiben wollen. Die Massnahmen, bei allen öffentlichen Gebäuden konventionelle Heizungen mit fossilen Energieträgern durch Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien zu ersetzen, soll bis 2022 umgesetzt werden. Die Solarfarmen auf dem Kindergarten Sonnenrain und Ebnet sowie Schulhaus und Turnhalle Hatzenbühl sind ebenso wegweisende Projekte für eine nachhaltige Energiewirtschaft. Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen Ein Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen, welche mit dem eigenen produzierten Solarstrom betrieben werden, ist eine weitere Umsetzung der konsequenten Energiestrategie in Nü-

rensdorf. Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen vereint zwei der grossen Trends dieser Zeit, die Sharing Economy sowie die Elektromobilität. Beides sind elementare Bausteine für die Zukunft unserer Gesellschaft. Das teilen von Ressourcen, sowie die Befreiung dieser von Besitz und Status, ermöglicht eine wesentlich effizientere Gestaltung der Güter. Die Elektromobilität bringt eine massive Reduktion der CO2-Emmission, da für den Betrieb keine fossilen Energieträger notwendig sind. Christian Meierhans, Leiter Abteilung Bau, ist massgeblich an der Realisation der Energiestrategie beteiligt. Er erklärt: «Sponti-Car als spezialisierter Anbieter von Car-Sharing ausserhalb der städtischen Gebiete hat den Gemeinderat mit seinem Angebot überzeugt und von uns den Zuschlag für die schnelle Umsetzung des Angebots erhalten». Wie funktioniert Sponti-Car? Der Zugang zum Car-Sharing ist denkbar einfach: Man lädt die App auf dem Smartphone herunter und nach Registration auf www.sponti-car.ch kann man umgehend die Fahrzeuge nutzen. Mit der App können die Fahrzeuge geöffnet werden und man kann sofort losfahren. Nach der Nutzung wird das E-Mobil wieder an dem zur Verfügung gestellten Parkplatz vor dem Gemeindehaus parkiert und an den Strom angeschlossen. Das individuelle Tarifsystem zeigt den Preis für die Dauer der Nutzung sofort an. Bezahlt wird bequem per Monatsrechnung. Es sind keine Grundgebühren oder Mitgliederbeiträge fällig. Bei Sponti-Car bezahlt man nur, wenn man eines der Fahrzeuge nutzt. Ein Gewinn für die Gemeinde, die Einwohner und die Umwelt!

Für weitere Informationen Sponti-Car GmbH Gewerbestrasse 2 8634 Hombrechtikon www.sponti-car.ch Gemeinde Nürensdorf Sara Sebastiano Kanzleistrasse 2 8309 Nürensdorf 044 838 40 58 sara.sebastiano@nuerensdorf.ch Arbeitsgruppe Ökologie

Adventsfenster IN NÜRENSDORF, BREITE, BIRCHWIL UND OBERWIL Dieses Jahr wird in unserer Gemeinde wieder ein Adventsfenster-Rundgang organisiert. Die Fenster/Objekte müssen keine Meisterwerke sein, sie sollen vielmehr allen Freude bereiten und auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen.

Es sind spezielle Infoblätter mit ausführlichem Beschrieb im Gasthof Bären, Volg und in der Bäckerei Bosshart Nürensdorf aufgelegt.

Es wird zwischen offenem und geschlossenem Fenster unterschieden: – offenes Fenster mit Gästebewirtung – geschlossenes Fenster ohne Gästebewirtung.

Mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

Interessenten melden sich bitte bis am 8. November mit Wunschdatum direkt bei Monika Koch unter Telefon 079 755 05 01.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF Veranstaltungen

RÄBELIECHTLIUMZUG

Mittwoch, 31. Oktober, 14 und 16 Uhr Halloween-Geschichte für Kinder ab vier Jahren

Mittwoch, 7. November mit dabei: Guggenmusik Kookaburra

Mittwoch, 5. Dezember, 14 Uhr Vorlesegeschichte mit Bär Otto für Kinder ab vierJahren

Besammlung: 18.30 Uhr beim Volg Oberwil Der Umzug startet um 18.45 Uhr und findet bei jeder Witterung statt.

Donnerstag, 1. November, 20 Uhr Büchervorstellung mit Daniela Binder

Umzugsroute: Brüttenerstrasse – Sunnerainstrasse – Rainstrasse – Bergstrasse – Brunnackerstrasse – Sunnerainstrasse – Schulhaus Sunnerain Wir freuen uns über eine grosse Teilnahme von Kindern aus Nürensdorf, Birchwil, Oberwil, Breite und Hakab. Nach dem Umzug gibt es Tee und Wienerli für alle Teilnehmenden.

Donnerstag, 29. November, 20 Uhr Adventsgeschichten mit Kerzenlicht und Musik Sonntag, 2. Dezember, 14 bis 17 Uhr Offenes Adventsfenster mit Sonntagsausleihe mit dem Rainbow-Chor Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www. winmedio.net/nuerensdorf.

Die Eltern haften für ihre Kinder. Auf dem Pausenplatz gilt ein striktes Rauchverbot!

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Schulpflege Nürensdorf/Arbeitsgruppe Schule und Eltern

Bibliothek Nürensdorf

NEUES ANGEBOT «BIG TISCH» Was gibt es Schöneres als gemeinsam zu essen? Menschen kennenzulernen, über Gott und die Welt miteinander zu reden und gemütlich zusammenzusitzen? Beginnend mit dem Mittwoch, 31. Oktober um 12 Uhr, wird monatlich ein gemeinsames Essen «Big Tisch» angeboten. Es soll Familien, junge und ältere Einzelpersonen, Jugendliche und Kinder (unter zwölf Jahren in Begleitung eines Erwach­senen) ansprechen. Angeboten wird ein Mittagessen mit Dessert, Getränke und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Der Mittagstisch findet im Zentrumsbau, Lindauerstrasse 1 in Nürensdorf statt. Bitte melden Sie sich bis am Freitagnachmittag vor dem «Big Tisch» bei sekretariat@basinueri.ch oder per Telefon 044 836 68 00 an, genauere Infos www.basinueri.ch/big-tisch. (e)

MARTINIMÄRT NÜRENSDORF Samstag, 10. November 10 bis 17 Uhr Schlosspark (Neuhofstrasse, Zentrum) Zirka 30 Marktstände mit folgendem Angebot warten auf Sie: Adventsgestecke, Gestricktes, Modeschmuck, Babysachen, Genähtes, Alpkäse, Glückwunschund andere Schreibkarten, Nürensdorfer Bier, Wein, Liköre, Kinderkleider, Kinderspielzeug, Geschenkartikel, Taschen aus Recyclingmaterial, Betonschalen, Steinfiguren, Papierarbeiten, Mitbringsel, Kunsthandwerk, Socken, Schals, Bauernbrot, Eingemachtes, Konfitüren, Bienenhonig, verschiedene Senfsorten, holzgeschnitzte Pfeffermühlen, Kerzen, Kosmetik, Kerzenständer, Taschen, Märchenbücher, Türschmuck, Kaschmirschals und vieles mehr. Im Schloss-Saal wird vom Nüeri-Netz eine Kaffeestube betrieben. Zum Essen und Trinken gibt es: Würste, Suppen, Kuchen, süsse Waffeln, Glühwein, Nüeri-Bier. Schlosspark und Schloss-Saal sind rollstuhlgängig! Attraktion: Messerschmied Cyrill Hamm schmiedet vor Ort. Hinweis: Die «Päckliaktion» der reformierten Kirche findet wieder vor dem Volg statt. Auf viele Besucher freuen sich die Märtler sowie das OK Martinimärt.

Im Auftrag der Kultur- und Freizeitkommission


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Ab 25. Februar 2019 bietet der Volg-Laden auch Postgeschäfte an. (ar)

Ab Februar Postgeschäfte im Volg erledigen Die Poststelle Nürensdorf wird per Ende Februar im Volg-Laden integriert Was der dorfblitz bereits im Juli 2017 berichtete, wird nun umgesetzt: Die Poststelle in Nürensdorf wird geschlossen. Neu werden Postgeschäfte im Volg-Laden erledigt werden können, also im selben Gebäude wie die heutige Post-Filiale.

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och im Februar letzten Jahres teilte die Post mit: «Die Nutzung der Poststelle Nürensdorf ist rückläufig und bewegt sich auf einem tiefen Niveau. Die Post hat deshalb das Gespräch mit

den Behörden von Nürensdorf gesucht, um gemeinsam neue Lösungen für die Postversorgung in der Gemeinde zu prüfen. Entscheide sind noch keine gefallen.» Das «alternative Angebot», wie die Post das nennt, wurde zur Tatsache. Auch ein Informationsabend für die breite Bevölkerung brachte nicht viel mehr Sympathien für die neue Lösung ein. Laden-Öffnungszeiten Mitte Oktober nun teilt die Post mit: «Die Post hat in den vergangenen Monaten eine neue Lösung für ihr

Angebot in Nürensdorf gesucht. Sie hat dazu auch Gespräche mit den Behörden der Gemeinde geführt. Die Post hat nun entschieden, Postdienstleistungen in Nürensdorf künftig in Zusammenarbeit mit der Landi Züri Unterland in einer Filiale mit Partner im Volg-Laden anzubieten.» Postdienstleistungen an der Lindauerstrasse 2 sollen künftig während den Öffnungszeiten des Volg-Ladens erhältlich sein. Bis zur Eröffnung des neuen Angebotes am 25. Februar 2019 bleibe die bisherige Postfiliale unverändert in Betrieb.

Zum Angebot der Post am Standort Nürensdorf gehören auch in Zukunft eine Postfachanlage sowie ein Postomat. Dazu baut die Post im Bereich der Postfächer einen neuen Postomaten ein, der rund um die Uhr zugänglich sein wird. Der bisherige Postomat wird abgebaut. Es könne aufgrund der notwendigen Umbauarbeiten zu einem Betriebsunterbruch kommen, teilt die Post weiter mit. Annamaria Ress

AUSFLUG AUF DEM WALENSEE 58 Seniorinnen und Senioren folgten im September der Einladung des Vereins «Nüeri-Netz» zum Tagesausflug an den Walensee. Alle freuten sich über die schöne Fahrt Richtung Osten. Eine erste Überraschung gab es beim Kaffeehalt in Benken – der Besuch des Bäckereimuseums und die Ausstellung. Mit Interesse erkundeten die Ausflügler alte Teigknetmaschinen, unzählige Bäckerei-, Konfiserie- und

Konditoreigeräte, über 100 Osterhasenformen sowie Tirggelmodel. Der Inhaber und Bäcker Paul Wick erzählte mit viel Humor über frühere Zeiten und seine Sammelleidenschaft. Weiter ging die Fahrt nach Weesen und ab hier mit dem Schiff nach Quinten. Natürlich durfte auch ein feines und üppiges Mahl nicht fehlen und manch einer beobachtete durch die Glasfassade des Restaurants den geheimnis-

vollen tiefen Walensee. Ein kleiner Verdauungsspaziergang war für einige ein Muss sowie der Besuch des Lädelis mit seinen hübschen Dekorationsgegenständen. Auf der Schiffsreise zurück wurden die Seniorinnen und Senioren zügig vom Winde verweht und genossen die Sonne und das spezielle Licht über dem Wasser. Anschliessend wurden sie per Car wieder sicher nach Hause gefahren. (e)


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spüren uns Interessierte und stellen schnell fest, ob die Chemie stimmen würde», sagt Renate Gottet. Ebenfalls präsentiert sich der Verein Ende Sommerferien auf dem Dorfplatz in Bassersdorf und spricht die Bevölkerung direkt an. Nicht nur die Auftritte im November gehören zu den Aufgaben der Schauspieler, sie kümmern sich auch selber um die Kostüme, die Utensilien für das Bühnenbild und investieren unzählige Stunden ins auswendig lernen der Texte. Auch die Werbung liegt bei den Vereinsmitgliedern. Das diesjährige Titelbild wurde auf der Vereinsreise ins Wallis auf einem Stück Notizpapier erstmalig aufgezeichnet.

Luisa, Meret, Isabelle und Mrs. Kennedy üben eine Szene aus der neuen Vorstellung. (mf)

Wiedersehen auf Bora-Bora Alle Jahre wieder – im November ist Drami-Zeit von Marianne Flotron Im November finden neun Vorstellungen des Vereins Theater Drami Nüeri im Ebnetsaal statt. Das diesjährige Stück stammt aus der Feder von Claudia Gysel und spielt auf der Terrasse einer Luxusvilla. Die Proben für das neue Stück laufen bereits seit Monaten. Gemäss Aus-

kunft von Renate Gottet, welche in der Stückwahlkomission mitarbei­tet, wurde dieses Jahr das erste Mal ein Stück auf Anhieb für gut befunden. «Normalerweise müssen wir über zehn Drehbücher lesen, bevor wir uns einigen können. Wir sind eingeschränkt, da wir nur eine kleine Anzahl Schauspieler einsetzen können, vor allem die Männerrollen sind in der Unterzahl», erklärt Gottet. «Erste Priorität hat bei der Stückwahl die An-

zahl der Schauspieler, welche gerne auftreten möchten», so Gottet. Es werde darauf geachtet, dass möglichst alle Rollenwünsche berücksichtigt werden können. Im neuen Stück spielen drei Männer und fünf Frauen mit. Der Verein Theater Drami Nüeri sucht trotz einigen Neuzugängen im letzten Jahr noch mehr Mitglieder. «Die beste Plattform für Eigenwerbung ist unser Stand an der Chilbi in Nürensdorf», ist zu erfahren. «Hier

Die Ausgangslage Der reiche Hausherr David Sommer wird seit einem Jahr vermisst und seine Angehörigen buhlen um dessen Nachlass. Isabelle, die Witwe, geht entspannt mit dem Verlust ihres Mannes um; seine Schwester Meret trauert sehr und Tom, Davids Geschäftsführer, mischt ebenfalls mit, wenn es um die Finanzen geht. Luisa, die Haushälterin und die neugierige Nachbarin Mrs. Kennedy wollen sich auch ein Stück des grossen Vermögens sichern. Genau ein Jahr nach dem Verschwinden von David findet die Polizei sein Auto auf dem Grund des Sees – von der Leiche jedoch fehlt jede Spur. ■

HERBSTFEST BÄREN Nach dem Motto «leben, lieben und lachen» feierten die Bewohnerinnen und Bewohner des Zentrums Bären sowie der Pflegewohnungen des KZU im farbenfroh dekorierten Foyer das traditionelle Herbstfest. Am letzten Freitag im September wurde der jährlich stattfindende Anlass bereits zum siebten Mal durchgeführt. Für das leibliche Wohl sorgte ein reichhaltiges Grillbuffet, sowie eine breite Aus-

wahl an Desserthäppchen. Der Anlass wurde musikalisch von einer Band aus Jamaika begleitet, die mit ihrer stimmungsvollen Musik für eine heitere Atmosphäre sorgte. «Wir konnten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein paar schöne Stunden ermöglichen und wir freuen uns bereits auf das kommende Jahr», bilanziert Mitorganisatorin Antonella Liniger. (ph)


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Marion Arnold präsentierte zu jedem Buch eine ­spannende Kurzzusammenfassung. (sl)

Wie Leseförderung in der Familie gelingt Elternweiterbildung in der Bibliothek von Sandra Lanz Auf der Agenda der Bibliothek stand Ende September «Weiterbildung». Der Donnerstagstreff lud Eltern von Kindergarten- und Schulkindern ein, Marion Arnolds Anregungen beizuwohnen, wie eine Leseförderung in der Familie aussehen könnte. Marion Arnold begeisterte sich schon immer für Sprache und Literatur. Als ausgebildete Buchhändlerin und nach etlichen Weiterbildungen mit Akzent auf Kinderbücher und Pädagogik ist es ihr ein besonderes Anliegen, Kindern aller Altersklassen die Begeisterung für die geschriebene Sprache zu vermitteln. Parallel zu ihrer Arbeit in einem Kinderbuchladen hält sie Referate über die Leseförderung in Schulen wie in öffentlichen Gremien und startete ihr eigenes Projekt «Leseleiter». Entfachen der Leselust Diese Freude zu entfachen, beginnt

bereits in den ersten Entwicklungsphasen des Kindes. Wichtige Punkte der Vermittlung des Lesens sind Ri­ tuale, Atmosphäre, Spass und Freude sowie Zeit. Marion Arnold erklärte, dass das Vorlesen einer Gutenachtgeschichte ein toller Anfang für das Wecken einer Leselust sei und mit dem Alter ausgeweitet werden könne. Es gebe etliche Möglichkeiten, Ri­tuale zu leben, sei dies die Vorlesestunde stets am gleichen Tag zu halten, gemeinsam die Bibliothek zu besuchen oder das Erzählen von Geschichten an einem bestimmten Ort durchzu-

Wichtige Punkte der Vermittlung des Lesens sind Rituale, Atmo­ sphäre, Spass und Freude sowie Zeit.

führen. Der Fantasie seien keine Grenzen gesetzt. Die Kinder sollen selbst ihre bevorzugte Lektüre auswählen können, um Neugier auf weitere Geschichten zu erzeugen. Entscheidende Atmosphäre Kinder sind sehr sensibel auf das Umfeld. Deshalb empfiehlt Marion Arnold, eine entspannte Umgebung zu schaffen. Eine gemütliche Kuschelecke einzurichten oder einen Märchensessel zu definieren. Vielleicht eine einzigartige Leselampe anzuzünden, um der Geschichte eine besondere Note zu geben. Ein sonntägliches Vorlesen im Elternbett nach dem Frühstück könne auch seinen festen Platz im Familienalltag einnehmen. Wichtig sei, Zeit zu haben und in dieser Zeit aktiv mit dem Kind in Geschichten einzutauchen. Da bereits in der Schule das Lesenlernen viel Geduld und Übung erfordere, soll das Kind zu Hause mit Vorlesen verwöhnt werden. In einer Zeit, in der die digitalen Medien immer mehr an Raum im All-

tag von Kindern und Jugendlichen einnähmen, sei die Leseförderung auch in den Schulen ein wichtiges Thema und verlange Überzeugungskraft. Mit spannenden Workshops in Schulklassen und Kursen für Lehrpersonen versucht Marion Arnold, die Passion fürs Lesen erneut zu erwecken. Und trotz allen Bemühungen gibt es auch Büchermuffel, bei denen vielleicht ein Abreisskalender mit Kurztexten von den unterschiedlichsten Themen Abhilfe schaffen können. Zum Abschluss stellte Marion Arnold den Interessierten Bücher-Lecker­ bissen für jedes Lesealter vor. Zahlreiche Exemplare dieser Auswahl stehen in den Regalen der Bibliothek Nürensdorf zum Ausleihen bereit. Lesen lernen sei ein Prozess und erfordere viel Geduld, so die Expertin, der Beginn mit Bilderbüchern sei die Pforte für das Öffnen einer wunderbaren, mannigfaltigen Welt, die niemandem verwehrt sein solle. Dazu erhielt jeder Besucher eine liebevoll ■ eingepackte Buchstabensuppe.


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Erika Zweifel (links) und Lioba Heide beim Podiums­gespräch im voll besetzten Treffpunkt Breitipark. (as)

Eine Schatzkiste voller Lebenserfahrungen Erika Zweifel gab eine beeindruckende Rückschau auf ihr Leben von Astrid Steinbach Die Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri» hatte am Ende September Interessierte eingeladen, zusammen den «Tag der älteren Menschen» zu feiern. Am Vormittag stand ein Podiumsgespräch auf dem Programm und am Nachmittag konnte bei einem Zvieri und Musik aus früheren Zeiten, das Tanzbein geschwungen werden.

I

n Zeiten des demographischen Wandels gibt es ein immer stärkeres Bedürfnis für Seniorinnen und Senioren nach Orientierung im Alter. Unter der Überschrift «Kraftquellen im Alter» hatten die Organisatoren die Bassersdorferinnen Erika

Zweifel und Ruth Frey am Vormittag zu einem Podiumsgespräch im Breitipark in Bassersdorf eingeladen, um diesem Thema nachzugehen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Pastoralassistentin Lioba Heide. Leider musste die 93-jährige Ruth Frey ihr Kommen kurzfristig ab­ sagen, so dass Erika Zweifel ihre Schatzkiste an Lebenserfahrungen alleine öffnete und eine spannende

«Ich habe immer ein wenig vorausgeschaut und mich gefragt, was kommt auf mich zu?»

sowie inspirierende Rückschau auf ihr bewegtes Leben gab. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen, welche Herausforderungen von der 88-Jährigen, die im Jahr 2005 zur Ehrenbürgerin der Gemeinde Bassersdorf ernannt wurde, in ihrem langen und bewegten Leben gemeistert wurden. Was ihr in schweren Situationen in der Vergangenheit und aktuell Kraft gebe und somit ihre eigenen Kraftquellen seien. Vorausschauen hilft Die 70 Besucherinnen und Besucher hörten ihren Ausführungen gespannt zu. Als Fazit brachte Erika Zweifel es dann auch mit eindeutigen Worten auf den Punkt, indem sie sagte: «Das Alter ist keine Krankheit. Ein bisschen vorausschauen und organisieren erleichtert vieles im Leben. Ich

habe immer ein wenig vorausgeschaut und mich gefragt, was kommt auf mich zu? Das hat mir Zeit gegeben, mich auf die Veränderungen einzustellen». Ihren Rat an alle jüngeren Senioren formulierte sie, unter amüsiertem Lächeln der Anwesenden, mit den «Vier-L-Worten»: Laufen, lernen, ­lachen, lieben. Am Nachmittag gab es für alle, die noch weiter feiern wollten, im Zentrumsbau Nürensdorf das zwischenzeitlich schon traditionell gewordene Zvieri mit Tanz. Mit DJ Roberto und den «Taxi-Tänzern und Tänzerinnen» wurde nach Herzenslust das Tanzbein geschwungen oder einfach in der Gemeinschaft das Zvieri bei Evergreens und Hits aus früheren ■ Zeiten genossen.


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Musik auf dem Hof Buffalo Band Bassaville spielt auf von Susanne Gutknecht

WARUM WIRD ALLES IMMER KLEINER? Plötzlich ist es da. Das Gefühl, dass viele Produktaufschriften plötzlich kleiner geworden sind. Die Augenlinse verliert ab dem Kindesalter kontinuierlich an Flexibilität. Dadurch nimmt deren Fähigkeit, auf verschiedene Distanzen präzise scharf zu stellen, im Laufe des Lebens ab. Meist bemerkt man das jedoch erst ab dem vierzigsten Lebensjahr. An dieser Stelle empfiehlt es sich, eine Analyse des Sehbedarfes durchführen zu lassen. Die verschiedenen Optionen sind sehr vielfältig – von einfachen Lesebrillen bis zu massgeschneiderten Lösungen für den PC-Arbeitsplatz, personalisierten Gleitsichtbrillen oder multifokale Kontaktlinsen. Hier gilt es, den Überblick zu ­behalten und die für Sie richtige Lösung zu finden. Durch unsere grosse Erfahrung und unsere gezielte Sehanalyse werden Sie bei uns optimal beraten. Zusätzlich bie­ ten wir unseren Vorsorge-­Check an, bei dem Ihre Augen durch ein Screening auf medizinische Veränderungen geprüft werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch für eine professionelle Beratung. Lukas Baltensperger Inhaber, Optometrist M.Sc. www.baltensperger-optik.ch

Die Musikformation Buffalo Band Bassaville hat Ende September die Scheune der Familie Illi in einen Konzertsaal umgewandelt. Der Brunch der Buffalo Band Bassaville erinnert an die beliebten Puure-Zmorge: Ungezwungen sitzen sich beim Musikbrunch die Leute an Festbänken gegenüber und geniessen neben dem reichbeladenen Frühstücksbuffet auch die Musik der Band. Drei Sets von 30 Minuten Länge spielen die Musiker unter der Leitung des seit Anfang Jahr bei der Band dirigierenden Fortunat Häfliger. Er ist zwar das zweitjüngste Mitglied der Formation und hat doch seine Band bereits gut im Griff, so scheint es. Der Hof der Familie Illi im Säget ist Anziehungspunkt für diesen Sonntag, auch für viele Familien. Während die Eltern dem Konzert lauschen, können die Kinder die Pferde anschauen. Anders als in Konzertsälen ist der Geräuschpegel in der Scheune lauter als gewohnt und niemand stört sich an den umherziehenden Kindern.

Fabian Illi, der Sohn der Besitzerfamilie des Hofes, trägt die Hauptverantwortung für diesen Anlass, hat im Vorfeld die Scheune ausgeräumt, mit anderen Bandmitgliedern die Bühne aufgebaut und Sitzgelegenheiten aufgestellt. Es ist ein aufwändiger Anlass für die Band: Bereits am Vortag wird Kuchen gebacken, um acht Uhr morgens geht’s los mit den Vorbereitungen – alle helfen mit. Abwechslungsreiches Musikprogramm Bei den Auftritten der Band ist die Scheune von Musik erfüllt: Swing, groovige Rockstücke – die Band gibt

sich vielseitig und überzeugt musikalisch bei den Konzertreihen. Die Sängerin Nadine Wietlisbach, seit anfangs Jahr mit dabei, ist eine hochstehende gesangliche Ergänzung mit ihrer tollen Stimme und rundet das Musikerlebnis ab. So füllt sich der Saxophonkoffer, der als Kässeli für den Anlass aufgestellt wird. «Wir verlangen keine festen Eintrittspreise und haben unseren Saxkoffer», so Vorstandsmitglied Barbara Claus, «die Kosten können wir damit decken.» Nach den Musikeinlagen wechselt jeweils das Publikum, zum Teil kommen neue Besucher, dennoch ist das Scheunenkonzert immer ■ gut besucht.

Mit viel Herzblut spielen die Musiker der Buffalo Band Bassaville am Brunchkonzert. (zvg)

KONZERTZIRKEL BEGINNT

PORTRÄT EINER MUSLIMIN

FLUGLÄRMSOLIDARITÄT

Der Bassersdorfer Konzertzirkel lädt zum ersten Konzert der Saison am 16. November um 20 Uhr in die reformierte Kirche ein. Das Zürcher Konzert Ensemble, bestehend aus Atsuko Murata (Sopran), Igor Morosow (Bariton), Paul Haemig (Flöte), Nora Peterhans (Violine), Midori Dummermuth (Gitarre), Kiyomi Higaki (Klavier), interpretiert die schönsten Arien von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Gioacchino Rossini sowie russische Lieder und Instrumentalwerke.Der Vorverkauf findet über Rita’s Papeterie in Bassersdorf, Telefon 044 836 53 11, statt. Die Abendkasse ist ab 19.30 Uhr geöffnet. (e)

Am Freitag, 23. November, ab 19 Uhr findet im Kirchgemeindehaus Bassers­dorf an der Gerlisbergstrasse 4 ein weiterer Frauenapéro statt. Die Referentin Rifa’at Lenzin, selbstständige Islamwissenschaftlerin aus Zürich stellt Fatima Mernissi vor. Eine Muslimin, die sich aktuell mit der Rolle der Frau im Islam beschäftigt. In den letzten Jahrzehnten gab es auch in der islamischen Welt eine Reihe von Denkerinnen, die sich mit dem Verhältnis der Geschlechter und der Rolle der Frau in ihren Gesellschaften auseinandersetzten. (e)

Am Donnerstag, 8. November, treffen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität im Saal des Franziskuszentrums der katholischen Kirche in Bassersdorf um 19 Uhr zur 17. ordentlichen und öffentlichen Generalversammlung. Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Im Anschluss an die Vereinsgeschäfte folgen um zirka 20.15 Uhr die Vorträge von Nationalrätin Priska Seiler aus Kloten mit dem Titel «Nächte ohne Fluglärm» und Patrick Hofstetter, Leiter Klima und Energie WWF Schweiz, zum Thema «Luftfahrt CO2 und Klimapolitik». (e)


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GEWERBEGEFLÜSTER «Grundsätzlich können wir natürlich alle Blumen ­organisieren», sagt Andreas ­Zweerus. (mf)

Blumen sind seit Generationen in der Familie Zweerus präsent. Bereits Grosseltern und Eltern des heutigen Besitzers von Blumen Zweerus, Andreas Zweerus, besassen Gärtnereien und Blumen­ läden. 1983 übernahm der Junior das Geschäft in Bassersdorf und eröffnete 1991 eine Filiale in Nürensdorf. Ein Jahrzehnt später schloss er diese und baute den Gärtnereibetrieb an der Bachtobelstrasse 5 in Bassersdorf aus. Hier werden die Blumen aufgezogen, welche später im Blumengeschäft an der Klotenerstrasse 11 oder in der Gärtnerei verkauft werden.

Zweerus beschäftigt sechs Festangestellte, zwei Aushilfen und eine Lehrtochter. Ein weiteres Standbein ist sein Betrieb für den Friedhofunterhalt. Auf Wunsch wird das Grab zwei Mal jährlich neu bepflanzt, natürlich mit selbstgezogenen Schnittblumen. Das Credo von Blumen Zweerus ist es, nur eigene Produkte zu verwenden. «Aber gerade in der Floristik, also der eigentlich Blumenbinderei, kommen auch wir nicht an Zukäufen vorbei», so der Inhaber, «grundsätzlich können wir natürlich alle Blumen organisieren.» Ebenfalls im Angebot von Blu-

men Zweerus ist auch der Dienst, Aussenpflanzen im Gewächshaus überwintern zu lassen. Das Weihnachtsgeschäft ist ebenso ein wertvolles Standbein, dieses beginnt mit der Ausstellung Ende November. Damit die Tradition weitergeht, arbeitet Tochter Cornelia im Betrieb mit und ist die geplante Nachfolgerin von Andreas Zweerus. Marianne Flotron Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

BILD DES MONATS Dieser Kürbis kann die nächste Woche kaum erwarten und bricht schon einmal aus seinem Zuhause aus. Er steht sinnbildlich für seine vielen Artgenossen, die nächste Woche ihren gros­sen Auftritt haben werden. Mit Halloween steht am 31. Oktober ein Brauchtum vor der Tür, welches unsere Gesellschaft spaltet. Von faszinierten Brauchanhängern bis zu Menschen, die an diesem Tag weit weg von zuhause sein wollen, gibt es beinahe alles. Irrtümlicherweise stempeln viele Menschen den 31. Oktober als amerikanischer Brauch ab, obwohl die Anfänge aus Irland stammen. Wohl deswegen, weil die Amerikaner das irische Fest ein wenig abge­ ändert haben und anstatt von Rüben, Kürbisse genommen haben. In diesem Sinne: Happy Halloween! (ph)

DORF-DROGERIE HAFEN Stress und Sorgen! Die Stimmung fällt in den Keller, die Nerven liegen blank. Das muss nicht sein. Beugen Sie vor, indem Sie richtig essen und zusätzlich ganz­heitliche Massnahmen einsetzen. Normalerweise sollten Sie Ihrem Körper täglich die Energie und Nährstoffe zuführen, die er braucht, um stressresistent zu bleiben. So können Sie in aller Ruhe den täglichen Aufgaben nachgehen, ohne in Stress, Panik oder Hysterie zu verfallen. Profitieren Sie von 20 Prozent Rabatt auf Vitango Chronischer Stress führt zu einem erhöhten Stresshormonpegel, was den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel steigen lässt. Somit steigt das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislaufprobleme. Die Ver­dauung wird blockiert, was zu einer schlechten Nahrungsverwertung und damit langfristig zu einem Vitalstoffmangel führt. Die Stresshormone drosseln ausserdem das Immunsystem und machen anfälliger für Infektionen. Die Schilddrüse wird zu einer vermehrten Ausschüttung ihrer Hormone angeregt, was zu einer Senkung der Libido führt. All dies muss nicht sein, wenn das Problem frühzeitig erkannt und eingegriffen wird. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen Drogist HF, dipl. Naturheilpraktiker TEN


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REGION/LESERFORUM

25.10.2018, Nr. 10

LESERFOTO Der schöne Herbst verführt dazu, verschiedene Stimmun­ gen an unterschiedlichen Tages­zeiten zu entdecken. So ist das Leserfoto bei einer frühmorgendlichen Fahrradtour zwischen Oberwil und Brütten bei Sonnenaufgang entstanden. Der vierzehnjährige Robin Suter hat mit seinem Handy diese herbstliche Impression eingefangen. Foto: Robin Suter, Birchwil

Wertschätzung für Freiwilligenarbeit (zu «Betreuungsangebot verursacht Unruhe», September 2018) Mich ärgert, wie der Gemeinderat mit dem Frauenverein Oberwil-Birchwil umspringt. Seit Jahrzehnten trägt der Frauenverein mit seinen vielfältigen Angeboten ganz entscheidend zum gesellschaftlichen und sozialen Leben unserer Gemeinde bei. All diesen Damen gebührt für ihr freiwilliges Engagement ein grosses Dankeschön. Und nun soll der Frauenverein das alte Schulhaus in Oberwil plötzlich nicht mehr für seine Angebote wie Senioren-Zmittag und Spielgruppen benützen können, weil die Gemeinde für neue Angebote Platz be-

LESERFORUM Die aktuellen Regeln für die Publikation der Leserbriefe finden Sie unter www.dorfblitz.ch/redaktion-1/.

nötigt? Und das alles ohne vorgängiges Gespräch mit dem Frauenverein? Wo bleibt hier die Wertschätzung des Gemeinderates für die Freiwilligenarbeit? Ist dem Gemeinderat bekannt, dass Freiwilligenarbeit ein Herzstück des gesellschaftlichen Zusammenhalts bildet (vgl. Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts von 2018)? Und noch etwas: Die Gemeinde beruft sich darauf, dass kein schriftlicher Belegungsplan vorliege. Ich gehe davon aus, dass dem Gemeinderat bekannt ist, dass mündliche Absprachen und/oder Gewohnheitsrecht (über Jahre hinweg wurde die Nutzung der Räume durch den Frauenverein vom Gemeinderat akzeptiert) die gleiche Verbindlichkeit haben wie ein schriftlich festgelegter Plan. Ich hoffe der Gemeinderat überdenkt sein Vorgehen nochmals und trägt zu einer Lösung bei, die dem Frauenverein Oberwil-Birchwil weiterhin ermöglicht, seine Angebote im alten Schulhaus in Oberwil anzubieten. Beatrice Eggmann, Nürensdorf In der Zwischenzeit sind nach einem Treffen der Betroffenen für die bisherigen Angebote für alle Seiten befriedigende Lösungen gefunden worden, wie die Gemeindeverwaltung mitteilte. (Redaktion dorfblitz)

Offene Glassammelstelle in Bassersdorf Da die Öffnungszeiten der Wertstoffsammelstelle Ufmatten zeitlich sehr limitiert sind, stellt sich die Frage, wann die Abfallbewirtschaftung ­Bassersdorf endlich auch eine offene Glas-Recycling-Anlage schafft? In allen Nachbargemeinden ist das längst Standard: In Kloten gibt es drei solcher Einrichtungen – in Wallisellen, Dietlikon, Brüttisellen oder Opfikon mindestens eine! Dort wurden alles zeitgemässe, hygienische Unterflursysteme erstellt, ästhetisch für das Ortsbild, zudem geruchs- und emis­ sionsarm. Die Ausrede mit der Lärmbelästigung zählt damit auch nicht mehr. René Gyr, Bassersdorf

Von Hund umgerannt Vorweg – ich liebe Hunde und war selbst Hundebesitzerin. Auch bin ich nicht für den Leinenzwang, sofern der Hund gehorcht und der Hunde­ besitzer weiss, wie mit dieser Freiheit richtig umzugehen ist. Ich bin Jog­ gerin. Bereits zum zweiten Mal wurde ich am Wochenende von einem Hund umgerannt, dieses Mal mit Sturz auf dem Boden, was Schürfungen und Prellungen zur Folge hatte. Kein schönes Erlebnis. Als Hundebesitzer ruft man den Hund zu sich, wenn andere Leute/Jogger entgegenkommen und zwar aus Vorsicht, aber vor allem auch aus Respekt und Rücksichtnahme. An dieser Stelle danke ich all den Hundebesitzern, die täglich beweisen, dass das sehr gut geht. Übrigens spielt es keine Rolle, ob Sie Ihren Hund für brav und lieb halten, denn es geht nicht um Sie, sondern um die andere Person und was passieren kann. Ich würde mir wünschen, dass mehr Hundebesitzer in Nürensdorf dieses Thema ernster nehmen würden. Mit kleinem Aufwand können so viel Ärger, Kosten oder gar eine Anzeige erspart werden. Claudia Hufschmid, Nürensdorf


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ALLTAG

25.10.2018, Nr. 10

Nadine Novak gibt Regieanweisungen: «Applaus – jetzt!» (tj)

Zwischen Puck und Kamera Von der Privatbank ins TV-Produktionsgeschäft von Tobias Jäger Als kleines Mädchen war für Nadine Novak bei der Vorbeifahrt am Fernsehstudio schon klar: «Hier werde ich einmal arbeiten.» Die Idee war mutig, hat Novak ihre kaufmännische Grundausbildung doch auf einer Bank absolviert. Ihr Weg zeigt eindrücklich auf, was mit Fleiss und Wille erreicht werden kann.

Die eigene Sendung Schon bald kam bei Nadine Novak aber der Wunsch auf, mehr redaktionelle Beiträge allein zu gestalten und durchzuführen. Als Redaktorin, Produzentin und gleichzeitig Moderatorin bei «Tele M1» konnte sie eine wöchentlich ausgestrahlte Gesundheitssendung produzieren. «Der Druck

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hre Fernseh-Karriere hat Nadine Novak kurz nach ihrem Lehrabschluss bei einer Zürcher Privatbank beim damals neuen Fernsehsender TV3 als Produktionsassistentin begonnen. Hier schrieb sie ganze Sendungsabläufe und war beispielsweise bei der Produktion von «Fohrler Live» für deren genaue Einhaltung mitverantwortlich. Kein leichtes Unterfangen. Gerade bei Livesendungen ist immer eine gewisse Dosis Flexibilität gefragt. «Einmal mussten wir Pu­blikum für eine Live-Sendung beim Bahnhof spontan zusammensuchen und sie dann mit dem Bus ins Fernsehstudio transportieren», erläutert Novak.

«Der Druck war enorm und Freinächte an der Tagesordnung.»

war enorm und Freinächte an der Tagesordnung», so Novak rückblickend. Die wachsende Erfahrung, in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren, machte aus Novak einen TV-Profi. «Es geht immer irgendwie», meint sie heute schmunzelnd. Vor und hinter der Kamera Mit dem angeeigneten Know-how zog es Novak zurück zu TV3, wo sie ihren Traumredaktionsjob annahm und für eine bekannte Überraschungssendung arbeitete. Leider war diese Freude nur von kurzer Dauer, weil der Fernsehsender kurz darauf seinen Betrieb einstellen musste. Zurück bei «Tele M1» war Novak wieder mit Mikrofon und Kamera als Videojournalistin und «ihrem» Gesundheitsmagazin unterwegs. Als Nadine Novaks Ehemann ein Auslandengagement in Zell am See in Österreich einging, begann Novaks einziges Jahr ohne TV-Arbeit. Zurück in der Schweiz, trat Richard Novak eine Stelle im Nachwuchs des Eishockeyclubs HC Davos an. Ab da war das Pendeln für Nadine eine regelmässige Herausforderung. Beim Schweizer Fernsehen in Zürich arbeitend, war sie unter anderem für die

Sendung «Musicstar» zuständig. Der Bezahlsender Teleclub suchte zufälligerweise genau zu dieser Zeit Produzenten vor Ort in Davos. Und so kam es, dass sie jeweils für die Liveübertragung der HC Davos-Spiele verantwortlich wurde. Die Arbeit als Aufnahmeleiterin war für Novak die gesuchte Balance zum Familienleben, war diese Art von Tätigkeit dank der fixen Arbeitszeiten doch besser unter einen Hut zu bringen als dies als tagesaktuelle Beitragsproduzentin gewesen war. Bei vielen Sendern tätig Nadine Novak ist noch heute als TV-Freelancerin tätig. Dies sowohl beim Schweizer Fernsehen, bei Tele­ club als auch bei «My Sports». Was ihre Engagements grundsätzlich gemeinsam haben, ist der direkte Bezug zum Sport, in dem auch ihr Ehemann stark verankert ist. Seien es EishockeyLiveproduktionen, Champions-LeagueStudiosendungen oder das sonntägliche Sportpanorama – Novak hat so ziemlich jede Arbeit beim Fern­seh­sender gemacht, die es gibt. Doch eines steht für Novak fest: «Ohne die grosse Unterstützung meiner Familie hätte ich diesen Weg nie gehen können.» ■


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SPORT

25.10.2018, Nr. 10

KURZNEWS EISHOCKEY EHCB (2. Liga, Gruppe Ost) Auf dem Vormarsch Der EHC Bassersdorf scheint in dieser Saison Torspektakel zu garantieren. Er gewann seine Spiele überzeugend und musste in fünf Partien nur eine Niederlage einste­cken. Der Spitzenkampf zu Hause gegen das punktgleiche St. Moritz ging 5:7 verloren. Spektakulär, eben. Resultate EHCB vs. Dürnten 4:1. EHCB vs. St. Gallen 4:1. EHCB vs. St. Moritz 5:7. Weinfelden vs. EHCB 1:7.

Nathaniel Köhler in ­seiner BMX-Montur. (fr)

Grosse Bühne für kleine Räder Nathaniel Köhler will an die BMX-Weltspitze von Fabian Rahm

Tabelle 1. Rang: St. Moritz 5 (Spiele)/ 12 (Punkte). 2. EHCB 5/12. 3. Kreuzlingen 5/9. Nächste Spiele 30.10. (20.00): Effretikon vs. EHCB. 03.11. (19.30): Küsnacht vs. EHCB. 17.11. (20.00): EHCB vs. Schaffhausen. 24.11. (19.30): Engadin vs. EHCB. 29.11. (20.15): EHCB vs. Effretikon.

FUSSBALL FCB (2. Liga, Gruppe 2) Überraschender FCB Drei Spiele vor der Winterpause steht der erstaunlich starke FC Bassersdorf auf Rang 2. Dies, obwohl der Oktober nicht nur erfolgreich verlief: In vier Spielen gab es je zwei Siege und Niederlagen. Vorne weg zieht das noch verlustpunktlose Phönix Seen. (te)

Nathaniel Köhler aus Nürensdorf fährt mit sieben Jahren bereits an internationalen Bicycle MotoCross (BMX) Wettkämpfen an der Spitze mit. Seine bisherigen Leistungen lassen ihn von Weltmeistertiteln träumen.

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aghalsige Überholmanöver, viele Stürze und pure Emotionen zeichnen den Sport des siebenjährigen Nathaniel Köhler aus. Das Spektakel spielt sich auf Velos mit kleinen 20-Zoll-Rädern ohne Gangschaltung, sogenannten BMX, ab. Jeweils acht Fahrer treten auf einer rund 400 Meter langen Strecke voller Hügel und Steilwandkurven gegeneinander an. Dabei sind wie im Skirennsport alle Strecken einzigartig und jede Strecke birgt neue Herausforderungen. Seine Ausbeute aus der diesjährigen Saison: 29 Rennen – 29 Pokale oder Medaillen. «Seine Bilanz lässt sich wirklich sehen. Er hat eine hervorragende Saison hinter sich», erzählt seine Mutter Anett Köhler. Zwischen Februar und September absolvierte der junge Sportler zahlreiche Rennen in der Schweiz und im Ausland. Seine Erfolgsliste ist nahezu

endlos und reicht von der Deutschschweizer Meisterschaftsserie bis zum dritten Rang an der «BMX UEC Europameisterschaft». Frisch aus dem Waldkindergarten besucht Nathaniel nun die erste Primarschulklasse. Zweimal wöchentlich trainiert er in Winterthur, um die Strecken noch schneller und geschickter zu bewältigen. Die Primarschule unterstützt Nathaniel mit Freitagen für Wettkämpfe und deren Vorbereitungen. Für die Wettkämpfe in Europa reist die Familie meistens mit dem Auto an. Dort angekommen, schlägt er freundschaftlich die Faust mit seinen Rennfahrkollegen aus aller Welt zusammen. Danach geht es ins Schweizer Zelt, wo die letzten Vorbereitungen stattfinden. Sein Vater Matthias Egli begleitet ihn durch den Vorbereitungsprozess. «Auch Reparaturen kurz vor dem Start können vorkommen. Ich versuche ihm vor dem Start Sicherheit und Zuversicht mitzugeben», sagt sein Vater. Harter Wettkampf «Vor und nach dem Rennen sind wir alle Freunde, doch während des Rennens sind wir echte Konkurrenten», erzählt Nathaniel. BMX ist eine Kontaktsportart – einander hinausdrängen und die Ellbogen ausfahren ge-

hören zur Tagesordnung. Nathaniel bewahrt stolz alle seine kaputten Helme, Rennbekleidung sowie Handschuhe auf. «Stürze kommen in diesem Sport sehr oft vor», erzählt seine Mutter etwas besorgt. Seine Leidenschaft für den BMXSport entdeckte er bei seinem älteren Bruder Timon. Im Alter von vier Jahren schwang Nathaniel sich das erste Mal auf den Sattel, mit fünf Jahren dann der ersehnte Höhepunkt: Das erste Rennen. Bei seinem Einstand fuhr Nathaniel auf den dritten Platz und nahm vom ersten Rennen gleich einen Pokal mit heim. «Dieser erste Pokal machte mich süchtig nach weiteren Trophäen und motivierte mich riesig», erinnert sich der Sportler. Wegweisende Zukunft Für Nathaniel geht es in den nächsten Jahren darum, weiterhin fokussiert zu trainieren. Seinen grössten Traum, die Welt- und Europameisterschaften zu gewinnen, möchte er engagiert verfolgen. «Glücklicherweise ist Nathaniel noch sehr jung, der Sportoder Berufskarriere-Entscheid liegt noch in weiter Ferne. Trotzdem bin ich überzeugt, dass seine Begeisterung für den Sport weit reichen wird», erzählt seine Mutter. ■


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SPORT

25.10.2018, Nr. 10

KURZNEWS Als junger Spieler soll Julian Mettler die ­Offensive der Klotener verstärken. (zvg)

FUSSBALL FCB (2. Liga, Gruppe 2) Resultate FCB vs. Schwamendingen 4:2. Wiesendangen vs. FCB 3:2. FCB vs. Brüttisellen-Dietlikon 3:1. Veltheim vs. FCB 2:1. Tabelle 1. Rang: Seen 10 (Spiele)/30 (Punkte). 2. FCB 10/21. 3. Greifensee 10/20. Nächste Spiele 27.10. (18.00): FCB vs. Gossau. 03.11. (17.30): Oberwinterthur vs. FCB. 08.11. (20.00): Wiedikon (3. Liga) vs. FCB (3. Cup-Runde). 11.11. (14.00): FCB vs. Unterstrass.

Bassersdorfer Nachwuchs überzeugt Julian Mettler spielt bei den Eishockey-Profis von Philipp Rahm Der EHC Kloten kämpft in der Swiss League um den Wiederaufstieg in die höchste Schweizer Eishockeyliga. Mit jungen Eigengewächsen wie dem 18jährigen Julian Mettler aus Bassersdorf soll es wieder nach oben gehen. Keine vier Minuten sind in der neuen Saison gespielt und das erste Tor für den EHC Kloten ist Tatsache: Julian Mettler trifft gegen Winterthur in die Maschen. Der Bassersdorfer wurde erst im vergangenen Monat 18-jäh­rig und bestreitet derzeit seine erste ­Profisaison. «Es ist fantastisch, vor so vielen Fans zu spielen. Ich merke aber auch, dass die Gangart sehr körperbetont ist, die Gegner sind ­ schliesslich Erwachsene», erklärt ­Julian Mettler. Seit seinem dritten ­Lebensjahr steht er regelmässig auf den Schlittschuhen und dies immer

nur für seinen Herzensclub. Bis vor wenigen Jahren besass Mettler eine Saisonkarte für die Stehplätze in der Swiss Arena, jetzt sorgt er für Musik auf dem Eis. «Es ging alles sehr schnell. Ich war schon sehr überrascht, als mich Sportchef Felix Hollenstein anrief und mir einen Profivertrag anbot», sagt Mettler. Es sei sehr speziell mit erfahrenen Spielern wie Romano Lemm oder Steve Kellenberger auf dem Eis zu stehen, denn er könne jeden Tag viel von ihnen profitieren. Abstieg als Chance Der Abstieg des EHC Kloten vom vergangenen April hat auch Julian Mettler tief getroffen. «Ich war schon damals nahe beim Team und war mir sicher, dass wir den Abstieg noch in letzter Sekunde abwenden können», blickt er zurück. Der schmerzhafte Abstieg war jedoch die grosse Chance für Julian Mettler, denn teure Spieler mussten abgegeben und

durch ehemalige Junioren ersetzt werden. Trotz Profivertrag in der Tasche, macht J­ ulian Mettler neben den täglichen Eishockeytrainings die Lehre als Kaufmann. «Die Ausbildung ist mir wichtig, aber mein Fokus liegt auf meiner Karriere als Eishockeyprofi.» Wohin seine Karriere führen wird, werde sich in den nächsten Jahren zeigen, das Ziel sei die NHL. In der besten Eishockeyliga der Welt zu spielen, ist sein grosser Traum, doch zuerst muss er in der Profimannschaft des EHC Kloten Fuss fassen. «Ein Aufstieg mit dem Team zurück in die National League würde sicherlich auch meine Karriere vorantreiben, doch wir sind erst am Anfang der Saison», meint Julian Mettler. Zuerst steht Ende Jahr die U20-Weltmeisterschaft in Vancouver an, eine Chance für den 18-Jährigen, seine Fähigkeiten auch auf internationaler Bühne zeigen zu ■ können.

UNIHOCKEY UBN (1. Liga, Gruppe 2) UBN hat nach überraschend starkem Start in die Saison die letzten vier Spiele verloren – allesamt nur knapp. UBN ist damit auf Rang 10 abgerutscht, von Platz 4 trennt sie aber nur 1 Punkt. Resultate UBN vs. Zuger Highlands 8:10. Bülach vs. UBN 8:6. UBN vs. Jona-Uznach Flames 4:5 n.V. Tabelle 1. Rang: Flames 6 (Spiele)/14 (Punkte). 2. Bülach 6/13. 3. Zürisee 6/12 –10. UBN 6/8. Nächste Spiele 27.10. (17.00): Zürisee vs. UBN. 03.11. (17.30): UBN vs. Bazenheid. 10.11. (17.30): UBN vs. Luzern. 11.11. (19.30): Limmattal vs. UBN. 17.11. (17.30): UBN vs. Herisau. 24.11. (17.30): UBN vs. Rheintal. (te)


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TREFFPUNKT

25.10.2018, Nr. 10

digital world

internet

apps and links

kunst für alle

Sogenannte «digitale Ausmalbücher» gibt es eine ganze Reihe und auch in dieser Kolumne wurde bereits die eine oder andere vorgestellt. «Recolor» hebt sich jedoch von allen bisherigen Apps ab. Zum einen verfügt dieses Malbuch nicht nur über viele inspirierende Vorlagen und Farbpaletten, sondern ermöglicht zudem, eigene Fotos oder Zeichnungen zu importieren und zu kolorieren. Zum anderen ist es auch möglich, die fertigen Kunstwerke auf vielseitige Art und Weise aufzubessern, beispielsweise mit Filter- oder Kontrast­ einstellungen. Damit aber noch nicht genug: «Recolor» verfügt zudem über eine Galerie, in welche man seine Kreationen posten und jene der anderen Nutzer bestaunen kann.

App «Recolor», verfügbar für Android und iOS

gruselige geräuschkulisse Auch wenn der Name anderes vermuten lassen würde, so hat «Big Bang Peitsche» nichts mit der Entstehungsgeschichte der Erde zu tun; mit Peitschen jedoch schon. Die Applikation hat nur ein Ziel: Unterhaltung durch eine einzigartige Geräuschkulisse. So kann man sich neben dem Geräusch von insgesamt zehn verschiedenen Peitschen noch 370 weitere kuriose Klänge anhören. Die App kommt bezüglich Design zwar etwas altertümlich daher, die Inhalte enttäuschen aber nicht. Neben den Geräuschen von Fahrzeugen, lautem Gelächter oder tosendem Applaus gibt es auch eine Reihe von Halloween-Tönen. Sei es nun ein gruseliger Geist, eine hämische Hexe oder aber das Jaulen eines Werwolfes – für jedes Ohr ist etwas dabei.

App «Big Bang Peitsche», verfügbar für Android und iOS

geschicklichkeit im all Die App «Orbia» vereint auf wunderbare Weise ein stilvolles Design mit einem einfachen Spielprinzip. Die Applikation kommt ohne laute Musik, grosse Hektik und mit wenig Sprache aus und ermöglicht dadurch einen angenehmen Spielfluss. Zu Beginn des Spiels gibt es auch keine Einführung, die Regeln werden während des Spiels ganz von alleine erklärt. Als kleiner, undefinierbarer Fellknäuel springt man durch Galaxien und fantastische Welten und versucht dabei einer Art «Schattenmonster» auszuweichen. Mit jedem Sprung kommt man dem nächsten Level näher und sammelt gleichzeitig wertvolle Kristalle und Gegenstände, die das Spiel vereinfachen können. Die kostenlose App verfügt über 1500 Level und weitere sind in Planung.

App «Orbia», verfügbar für Android und iOS

abstraktes denken «Blackbox» ist ein Logik-Spiel, wie es kein Zweites gibt. Es ist nur schwer zu beschreiben, worum es genau geht, aber eines ist gewiss: man muss um die Ecke denken können. In vielen Fällen scheint es gar keine Möglichkeit zu geben, irgendetwas zu beeinflussen, und dann plötzlich kommt eine verrückte Idee auf, bei der man sich fragt, ob das wirklich die Lösung sein kann. Meistens ist dann tatsächlich das scheinbar Abwegige das korrekte Vorgehen. Es ist dabei wichtig, dass man das Smartphone als Ganzes betrachtet und nicht nur den Touchscreen verwendet. Zudem sind grundlegende Englischkenntnisse von Vorteil. Die Rätsel sind zwar sprachunabhängig, aber alle Erklärungen und Tipps sind nur auf Englisch verfügbar.

App «Blackbox», verfügbar für iOS

entspannung pur «TaoMix2» ist die perfekte App für einen grauen Herbsttag. Sie eignet sich besonders gut zum Meditieren, hilft aber auch beim Einschlafen oder beim konzentrierten Lesen eines Buches. Mit verschiedenen Geräuschen wie dem Geplätscher von Regentropfen, dem fröhlichen Gezwitscher von Vögeln oder dem beständigen Rauschen des Windes erzeugt die App eine entspannende Klangatmosphäre, die zum Innehalten anregt. Dabei kann man selbst entscheiden, welche Geräusche man miteinander kombinieren möchte und wie lange man diesen zuhören will. Die kostenlose Version der App beinhaltet 15 verschiedene Klänge, möchte man über alle 150 verfügen, so muss man diese für sechs Franken freischalten. Texte: Kevin Knecht / Fotos: www

App «TaoMix 2», verfügbar für Android und iOS


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REISEN

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Fünf Tage Rückenwind – und viel Spass Mit dem Fahrrad von Salzburg nach Wien Fühlen sich all diese Hobby-Velofahrer und Tour-de-France-Profis nicht immer ein bisschen wie Babys? Ich komme mir auf dem Sattel auf alle Fälle wie ein Kleinkind mit Windeln vor. Aber diesen Kompromiss muss ich eingehen. Zur Schonung des Allerwertesten darf die Mode auch einmal zweitrangig sein: Um es von Salzburg nach Wien zu schaffen, ziehe ich gleich zwei Velohosen übereinander an – und komme gut ohne grosse Schmerzen durch. Gut 400 Kilometer lege ich in fünf Tagen zurück. Das ist keine Tortur, besonders weil es praktisch keine Steigungen zu bewältigen gibt, aber es darf ja auch noch ein bisschen Spass machen. ■ Mit dem Bus geht es über Nacht nach Salzburg, das Velo ist hinten am Car befestigt. Salzburg ist ein wunderbares Städtchen, perfekt, um 48 Stunden zu bleiben. Zu Fuss habe ich dann fast alles gesehen und weiss, dass sie hier in Österreich besonders stolz sind auf einen 1791 verstorbenen Mann. Wolfgang Amadeus Mozart prägt das Stadtbild. Kaffees, Hotels, Coiffeur-Salons, Schokoladenkugeln mit Marzipan, fast alles ist nach dem bekannten Komponisten klassischer Musik benannt. Auch ein Fahrradweg. ■ Dieser führt mich aus der Mozartstadt, die ich vor allem bei Regen erkunden musste. Doch ab dem Moment, als ich mich auf das Velo setze, wird mich kein einziger Tropfen mehr stören. Anfang September herrscht perfektes Velowetter, mit dem Gepäck in den zwei Seitentaschen radle ich los. ■ In zwei Etappen geht es bis nach Linz. Unsere östlichen Nachbarn haben ein gutes Radwegnetz aufgebaut, wenn ich einmal auf eine Autostrasse ausweichen muss, dann ist sie meist nur wenig befahren. Und ich kurve gerne durch Wohnquartiere. Ich liebe es, einige Sekunden fremden Lebens zu erhaschen – um die Orte und Per-

Velo und Donau: Die besten Freunde bei einer Velotour in Österreich.

sonen danach nie wiederzusehen. Hier putzt ein 40-Jähriger mittwochs um 11 Uhr seinen Porsche vor seiner Villa, dort hängt die hoffentlich pensionierte Frau auf ihrem engen Balkon Wäsche auf. ■ Nach schönen Landschaften, kleinen Dörfchen und Seen erreiche ich die Industriegebiete von Linz. Kilometerlang sind sie, belohnt werde ich mit einer schönen Altstadt – und der Donau. Diesem Fluss entlang fahre ich in weiteren drei Tagen bis nach Wien. Die Donau ist Handelsweg (Frachter) und Erholungsoase, ausserdem wird durch Wasserkraftwerke Energie gewonnen. Doch wegen der Schiffe und der nur schwachen Strömung ist das Wasser eher dreckig und das Schwimmen nicht empfohlen. ■ Nur 60 Meter Höhenunterschied liegen zwischen Linz und Wien, doch der Wind ist fast immer auf meiner Seite. Und kommt er mal nicht von hinten, mache ich dies mit stärkerem strampeln wett – ich habe richtig

Freude am Velofahren gefunden, täglich sitze ich vielleicht vier Stunden auf dem Sattel. ■ Getrübt ist die Stimmung nur nach dem Besuch des ehemaligen KZ in Mauthausen. Ich habe alles, was den dort Inhaftierten während des zweiten Weltkrieges fehlte: Freiheit und Zeit, die Gegend zu geniessen. Ich kann mir trotz der noch stehenden Baracken nicht vorstellen, wie es gewesen sein muss, ich will es auch gar nicht. Gaskammer, Krematorium, Toiletten, die diesen Namen nicht verdienen, erinnern an die Grausamkeiten, die allein ganz in der Nähe der Donau über 100 000 Menschen das Leben kosteten. Die Österreicher erinnern sowieso viel stärker an die Zeit des Nationalsozialismus als wir in der Schweiz, sie waren nach dem «Anschluss» ans Deutsche Reich ja auch mittendrin. ■ Fröhlicher wird es wieder in den hübschen Dörfchen der Wachau kurz vor Krems, Rebberge dominieren die

Landschaft. Auf den letzten Kilometern vor Wien gleicht der Radweg dann einer Ameisenstrasse, die Velos bilden hier am schönen Sonntag eine fast ununterbrochene Einerkolonne. Und dann bin ich plötzlich mittendrin in dieser Millionenstadt. ■ Auch im Stadtrummel ist die österreichische Gastfreundschaft und Offenheit zu spüren. Ich bade (endlich!) in der Alten Donau, die sauber genug ist, besuche das Hundertwasser-Museum oder drehe mich am Prater auf 95 Metern Höhe auf dem Karussell. Am besten gefallen mir aber kleine Restaurants, die in dieser kunsthistorischen Stadt auch selber immer ein Stück aktueller Kunst darstellen. Wien erkunde ich meist mit meinem neuen besten Freund: dem Velo. Nach drei Tagen geht es zurück in die Schweiz – mit dem Zug, natürlich. Text und Foto: Tim Ehrensperger


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VERANSTALTUNGEN

25.10.2018, Nr. 10

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Fr – Di

26.10. 30.10.

Sa

27.10.

Sa

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeinn. Frauenverein

Damen-Second-Hand Kleiderbörse Infos: www.frauenverein-bassersdorf.ch

Bungertstube

09.30 – 10.00

Bibliothek

Buchstart - für Kleinkinder (von 1 bis 3 Jahren) in Begleitung

Bibliothek

27.10.

14.30 – 16.30

Naturschutz NBN NBN Kids

Zauberstecken – für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Ratzenhaldenweg Anm. erf. www.nbn.ch

Di

30.10.

09.00 – 11.00

Gemeinde

BasiviA 2018 – Gipfeltreffen für Angehörige

Franziskuszentrum

Fr

02.11.

19.00 – 21.00

Dorfverein Baltenswil

Räbeliechtli-Umzug

KiGa Baltenswil

Sa

03.11.

11.00 – 14.00

Gemeinn. Frauenverein

Spaghetti-Essen

Franziskuszentrum

Sa

03.11.

14.00 – 16.30

Feuerwehr

Öffentliche Hauptübung Feuerwehr

Zürichstrasse 46/50

Sa

03.11.

10.00 – 14.00

Sekundarschule

Tag der offenen Tür im sanierten Sekundarschulhaus Mösli A

Start Singsaal Mösli A

So

04.11.

18.00

Elternforum

Räbeliechtli-Umzug

Dorfplatz

Di

06.11.

16.00 – 21.00

Gemeinn. Frauenverein

Winter-Apéro

Lädeli «Jm Centrum»

Di

06.11.

19.30

Bibliothek

Lesung und Apéro mit Julia Onken

Bibliothek, Anm. ­bibliothek@bassersdorf.ch

Di

06.11.

20.00

IG pro Vereine

Generalversammlung

Altes Schützenhaus Ba

Mi

07.11.

14.30 – 15.00 u.15.30 – 16.00

Disch Simone & Klein Susanne

Chasperlitheater

Bungertstube

MI

07.11.

19.00

Palliative Care + KZU

Podiumsveranstaltung «Unser Versorgungsnetz in Palliative Care im Zürcher Unterland»

Cafeteria, KZU – Pflegezentrum Bächli

Do

08.11.

19.00

Verein ­Fluglärmsolidarität

Generalversammlung + Vorträge (öffentlich)

Franziskuszentrum

Fr

09.11.

17.30 – 19.30

Bibliothek

Schweizer Erzählnacht für Kinder von 4 bis 10 Jahren, mit oder ohne Eltern, Motto: «In allen Farben»

Bibliothek, Anm: bibliothek@bassersdorf.ch

Sa – So

10.11. 11.11.

20,00 17.00

Rainbow Chor

Rainbow Chor singt Gershwin Melodien zusammen mit der BigBand Konservatorium Winterthur

Kath. Kirche

Fr

16.11.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «Züricher Konzert Ensemble»

Ref. Kirche

Sa – Sa

17.11. 24.11.

Gemeinn. Frauenverein

Kerzenziehen / Infos: www.frauen­verein-bassersdorf.ch

Bungertstube

Di

20.11

13.00 – 14.30

Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor

Öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch

Pizzeria Barone

Sa

24.11.

09.30 – 10.00

Bibliothek

Buchstart – für Kleinkinder (von 1 bis 3 Jahren) in Begleitung

Bibliothek

So

25.11.

08.30 – 09.30

Pol. Gemeinde

Abstimmungen/Wahlen

Gemeindehaus B

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ref. Kirchgemeindehaus,Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden Di und nach Bedarf Jeden 1. Mi

Jeden 1. Sa

16.00 – 18.00

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen


53

VERANSTALTUNGEN

25.10.2018, Nr. 10

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

26.10.

19.00

Kulturkommission

Orgelkonzert zum Gedenken an Charly Hobi

Ref. Kirche Brütten

Fr

26.10.

19.00

Rest. Sonnenhof

Konzert Blues & Rock Live mit «Purple Lights»

Rest. Sonnenhof Mehrzweckhalle Chapf

Sa

27.10.

14.00 – 23.00

Skiclub Altbach

50-Jahr-Jubiläum Skiclub Altbach: Jubiläums GV mit anschliessendem Jubiläumsakt

Sa

27.10.

14.30

Naturschutz NBN NBN Kids

Zauberstecken – für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Ratzenhaldenweg, Ba Anm. erf. www.nbn.ch

So

28.10.

13.30

Kulturkommission

Kinderprogramm mit Bruno Hächler

Gemeindesaal

So

28.10.

17.00

Kulturkommission

Konzert: «four for the Blues»

Gemeindesaal

Sa - So

03.11. – 04.11.

10.00 – 17.00

Frauenverein

Kreativ-Hobby-Markt

Mehrzweckhalle Schulhaus Chapf

Do

08.11.

20.00 – 22.00

Samariterverein

Vereinsübung: Wickelkurs

Schulhaus Chapf

Fr

09.11.

19.00 – 23.30

Rest. Sonnenhof

Schwyzerörgeli Stubete

Rest. Sonnenhof

Sa

10.11.

08.30 – 16.30

Samariterverein

Kurs: Notfälle bei Kleinkindern

Schulhaus Brütten Mehrzweckhalle Chapf

Sa

10.11.

14.00 – 20.00

TV Brütten

Abendunterhaltung «Total TV» + Nachmittagsvorstellung (Türöffnung 13.15 resp. 18.45)

Sa

17.11.

20.00

TV Brütten

Abendunterhaltung «Total TV» (Türöffnung 18.45)

Mehrzweckhalle Chapf

Do

22.11.

20.00 – 22.00

PGV

PGV-Höck

Gemeindesaal

Fr

23.11.

19.00 – 21.00

FDP Brütten

Fondueabend mit Vorbesprechung Gemeindeversammlung

Gartencafé Blätzwisen

Sa

24.11.

11.30 – 16.30

Alterszentrum im Geeren

Advents-Café mit Adventsmarkt

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Fr

30.11.

18.30 – 22.00

Frauenverein

Adventsabend für Mitglieder

Gemeindesaal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo-Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach, Abfahrt ab Brütten 14.00

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: ­chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo–Fr 08.00–09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch


54

VERANSTALTUNGEN

25.10.2018, Nr. 10

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

25.10.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Rest. Bären, 1. Stock

Fr

26.10.

20.00

Kultur- und Freizeitkommission

Schlosskonzert «The Mojo Swamp»

Schloss-Keller

Sa

27.10.

14.30 – 16.30

Naturschutz NBN NBN Kids

Zauberstecken – für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Ratzenhaldenweg, Ba Anm. erf. www.nbn.ch

Sa

27.10.

14.00 – 23.00

Skiclub Altbach

50-Jahr-Jubiläum Skiclub Altbach: Jubiläums GV mit anschliessendem Jubiläumsakt

Mehrzweckhalle Chapf

So

28.10.

14.00

Ref. Kirche

Zvierikino

Zentrumsbau

Mi

31.10.

14.00

Nüeri-Netz

Jassturnier

Restaurant Bären

Mi

31.10.

14.00 – 16.00

Bibliothek

Halloween-Geschichte für Kinder ab vier Jahren

Bibliothek

Do

01.11.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Sa

03.11.

14.30 20.00

Drami Nüri

Theateraufführungen «Wiedersehen auf BoraBora» (Nachmittagsvorführung + Première)

Mehrzweckhalle Ebnet

Mi

07.11.

18.45

Schule Nü

Räbeliechtliumzug (Besammlung 18.30)

Volg Oberwil

Do

08.11.

19.00

Verein Fluglärmsolidarität

Generalversammlung + Vorträge (öffentlich)

Franziskus-Zentrum Ba

Fr / Sa

09.11. – 10.11.

20.00

Drami Nüri

Theateraufführung «Wiedersehen auf Bora-Bora»

Mehrzweckhalle Ebnet

Sa

10.11.

10.00

Nüeri-Netz

Martinimarkt

Schlosssaal (Kaffeestube)

Sa

10.11.

10.00 – 16.00

Ludothek

Tag der offenen Tür

Ludothek

Do

15.11.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Sa

17.11.

Werkabteilung

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Fr / Sa

16.11. – 17.11.

20.00

Drami Nüri

Theateraufführung «Wiedersehen auf Bora-Bora»

Mehrzweckhalle Ebnet

Di

20.11.

19.00 – 21.00

Elternrat

Vortrag von Marissa Damerau: «Resilienz – die innere Widerstandskraft»

Singsaal Schulhaus Hatzenbühl Anm. anbeakabosch@yahoo.com

Mi

21.11.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Mehrzweckhalle Ebnet

Do - Sa

22.11. – 24.11.

20.00

Drami Nüri

Theateraufführung «Wiedersehen auf Bora-Bora»

Mehrzweckhalle Ebnet

Sa

24.11.

12.00 – 16.30

Frauenverein Ob/Bi

Suppenzmittag

Schulhaus Sunnerai

So

25.11.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo – Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel./Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü, od. Kirchgemeindehaus Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob


55

VERANSTALTUNGEN

25.10.2018, Nr. 10

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2, www.volleynueri.ch

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Italienisch-Treff

Zentrumsbau, 2. Stock

Jeden Mi

13.30 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach ­Bedarf (Oberstufe), Jesse Gerner 079 626 45 10

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/­-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), ­ Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnh. Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

17.30. – 19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen , 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit ­Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

ANDERE GEMEINDEN Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule ­Winterthur(www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

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