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dorfblitz Mai 2018

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31.5.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

5 REGION NEUE PROJEKTE

Der Verein Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten informierte an seiner 23. GV über das vergangene Vereinsjahr. Mit neuen Dienstleistungen und elektronischen Kundendos­siers sind sie gut aufgestellt. Seite 35

BASSERSDORF SCHLAGABTAUSCH

Im Kampf um die Wählerstimmen für das Gemeindepräsidium stellten sich die amtierende Präsidentin Doris Meier-Kobler und der Herausforderer Richard Dunkel an einem Podium den Bassersdorfern.

Marcel Felchlin, Leiter Medientechnik und Polygraf bei Staffel Medien AG in Zürich, kontrolliert das Layout mit wachsamen Augen. (zvg)

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BRÜTTEN KUNSTWERKE GEFLICKT

Rund eineinhalb Monate dauerte die Restauration des grossen Fensters in der Kirche Brütten, das einsturzgefährdet war. Die Restauratoren bewiesen viel Fingerspitzengefühl. Seite 21

NÜRENSDORF GEGENSEITIGE HILFE

Daniel Neukomm installierte auf dem Hausdach eine Solaranlage. Allerdings liess er sie nicht installieren, sondern legte mit Mitgliedern einer Genossenschaft selber Hand an. Seite 31

Farben führen gezielt durch den dorfblitz Von Zeit zu Zeit gönnen sich Zeitschriften und Zeitungen ein neues Äusseres. Um sich dem veränderten Zeitgeist anzupassen, aber auch, um Erkenntnisse aus der Leserforschung umzusetzen. Dies und eine Modernisierung in der Produktion haben zu einer Veränderung im Auftritt des dorfblitz geführt. von Annamaria Ress

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iebe Leserin, lieber Leser Was für eine Überraschung! Sie halten heute die erste Ausgabe des neuen dorfblitz (man beachte auch die neue, modernisierte Schreibweise) in den Händen. Sie werden sich wundern, etwas unsicher die ersten Seiten umblättern, sich in dieser ersten Ausgabe vielleicht noch nicht ganz zurecht finden. Aber schon in der nächsten Ausgabe fühlen Sie sich wieder wie zuhause – versprochen.

Eine Modernisierung und Auffrischung unseres Auftrittes stand schon einige Jahre auf unserer Wunschliste. Diverse Erkenntnisse haben uns dazu bewogen, das Layout nun zu modernisieren, aber auch leserfreundlicher zu gestalten. Farben für Gemeinden Klar und frisch wollten wir unsere Zeitung haben, die Leserschaft wird neu durch Farben durch die Publikation geführt. Die drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf haben eine eigene Erkennungsfarbe

erhalten: Bassersdorfer-Beiträge sind künftig erkennbar durch rote Balken im Seitenkopf, für Nürensdorf kommt Grün ins Spiel, für Brütten haben wir uns für Orange entschieden. Regionsseiten, Sport, Alltag und dergleichen – also Seiten mit regionalem Inhalt – sind in Blau gekennzeichnet. Auch der Veranstaltungskalender auf den jeweils letzten Seiten ist in den gleichen Farben gehalten, so dass Sie «Ihre» Gemeinde auf Anhieb finden werden. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

31.5.2018, Nr. 5

SPITZE FEDER

Diesen Monat habe ich einen weiteren Meilenstein des Lebens erreicht – den Führerausweis! Ich freue mich, endlich ohne Lehrer und endlose Instruktionen Auto

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ntwickelt wurde der Auftritt zusammen mit der Visuellen Gestalterin Annegret Jucker aus Stäfa (siehe auch Box). Mit dem neuen Erscheinungsbild wechseln gleichzeitig unsere Partner. Für die Vorstufe (also Layout der Seiten sowie Inserate-Herstellung) wird ein Team der Staffel Medien AG in Zürich verantwortlich sein, gedruckt wird der dorfblitz künftig beim Zofinger Tagblatt. Sie werden sich vielleicht wundern «was das wohl wieder kostet!». Wir

zu fahren. Doch über etwas bin ich viel mehr erfreut, nämlich das blaue «L» endlich los zu sein. Eigentlich sollte mir diese Kennzeichnung am Auto mehr Respekt und Toleranz der anderen Verkehrsteilnehmer verschaffen, ich empfand jedoch das pure Gegenteil. Mit waghalsigen Überholmanövern und aggressiven Gesten zeigen mir diese die Machtverhältnisse auf. Ein übervorsichtiges Einfahren in den Kreisel wird sofort mit einem Hupkonzert quittiert. Seitdem ich selber am Steuer sitze, beobachte ich gerne als Beifahrer die Lenker. Wenn ich ihnen dabei

etwas von «Innenspiegel, Aussenspiegel und Seitenblick» vor jedem Abbiegen erzähle, ernte ich grosses Gelächter. Bei erlaubten 80 Stundenkilometern sehe ich Fahrer im dritten Gang, also nicht wirklich umweltfreundliches Fahren. Wenn dann bei der Ausfahrt im Kreisel kein Blinker gesetzt wird, frage ich mich, ob das «L» wirklich nur Lernfahrer nötig haben. Ich verstehe nicht, dass ich an der Geschwindigkeitsgrenze trotzdem überholt werde. Andere Fahrer brechen also das Gesetz, um einem Lernfahrer zu zeigen, dass die genaue Einhaltung der Geschwindig-

keit zu langsam ist? Klar werde auch ich ab und zu ungeduldig, aber ich kann mir keinen Reim darauf machen, warum solche Manöver auch noch via Gegenfahrbahn erfolgen müssen. Liebe Verkehrsteilnehmer, auch Ihnen ist am Anfang der Motor abgestorben oder es war Ihnen etwas mulmig, als Sie die ersten Male in einen Kreisel einfuhren. Etwas Respekt für Lernfahrer wäre schön, denn das «L» steht für «Lernfahrer» und nicht für «langsam» oder gar «Löli».

haben über viele Monate Offerten eingeholt, verglichen, diskutiert, Tabellen mit Vergleichen erstellt, Gespräche geführt, abgewogen und uns schliesslich für den Anbieter entschieden, der unsere Anforderungen und unsere Abläufe verstand, das richtige Redaktionssystem anbieten konnte und das alles erst noch bei nicht grösseren Kosten als bisher. Das erachten wir als Lokalzeitung, deren Produktion von den Inserenten-Beiträgen getragen wird, als zwingende Bedingung unseren Kunden gegenüber.

Kosten im Griff gehalten Die Inserenten sind ein wichtiger (wenn nicht sogar der wichtigste) Partner für die Herstellung unserer monatlichen Publikation. Ohne sie wäre es nicht möglich, Monat für Monat ein Qualitätsprodukt herzustellen, in dem sie sich von ihrer besten Seite präsentieren können und wir über das berichten können, was vor den Haustüren unserer Leserinnen und Leser Tag für Tag interessantes, überraschendes, menschliches oder politisches geschieht.

Gemeinden kaufen Platz Auch die drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf sind in der Reihe neben unserem lokalen Gewerbe als die besten und treuesten Kunden aufgeführt. Sie kaufen bei uns Inserateplatz ein, den sie mit ihren Mitteilungen, Informationen, Gratulationen oder Ankündigen für diverse Anlässe füllen. Der Inhalt dieser Seiten steht den drei Gemeinden frei. Das heisst, dass die dorfblitz-Redaktion darauf keinen Einfluss hat.

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Susanne Beck (sb) Urs Burger (ub) Tim Ehrensperger (te) Marianne Flotron (mf) Susanne Gutknecht (sg) Reto Hoffmann (rh) Tobias Jäger (tj) Kevin Knecht (kk) Sandra Lanz (sl) Daniela Melcher (dm) Philipp Rahm (pr) Fabian Rahm (fr) Annamaria Ress (ar) Rosmarie Schmid (rs) Astrid Steinbach (as)

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Fabian Rahm

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Juni 2018.

Auflage 23. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

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ir nehmen – in Absprache mit den dafür Verantwortlichen in den Gemeinden – einzig Korrekturen vor. Sie finden die jeweiligen Gemeindeseiten in der entsprechend farbig gehaltenen Rubrik «Aus Behörde und Verwaltung», gekennzeichnet oben in der Seite. Kein «Je-ka-mi»-Blatt Die Redaktion erhält immer wieder Mails mit verschiedensten Inhalten, ergänzt mit Wünschen nach Publikationsdatum einer bestimmten Ausgabe. Oft handelt es sich um Vereine oder Gruppierungen, die wegen ihres begrenzten Budgets nicht in der Lage sind, ein Inserat zu schalten. Diese eingesandten Texte publizieren wir gerne, sofern wir genügend Platz dafür haben. Das ist leider nicht immer der Fall, denn natürlich haben unsere eingeplanten und aktuellen Beiträge absoluten Vorrang. Ebenso verfahren

wir mit Einsendungen von Berichten, die ein Vereinsmitglied verfasst hat. Das können Berichte über Versammlungen, Ausflüge oder andere Veranstaltungen sein. Es ist ganz einfach: Der dorfblitz ist eine Publikation im Zeitungsformat, kein «Je-ka-mi»Blatt. Eine Publikation, die sich an die Regeln hält, die für Tages- und Wochenzeitungen üblich sind. Und gleichzeitig können wir nicht nach Lust und Laune mehr oder weniger Seiten produzieren – die totale Anzahl der Seiten muss auf die Druckproduktion abgestimmt sein.

(wie bei uns jeweils auf den Seiten 4 und 5), dort die meist nur als Zitat in einem Bericht aufscheinenden, kurzen «Recherche-Interviews». Üblicherweise werden Interviews vorgelegt. Die Befragten dürfen jedoch nur ihre eigenen Aussagen präzisieren/ korrigieren. Bei allen anderen Texten verhält es sich ähnlich: Einzig auf das, womit ein Auskunftgeber in direkter oder indirekter Rede zitiert werden soll, haben die Befragten ein Einsichtsrecht. Nicht aber auf die Veränderung von Textpassagen durch die Journalisten.

Gegenlesen von Texten Ein anderes Thema sorgt immer wieder für Denkarbeit auf beiden Seiten: das Gegenlesen von verfassten Texten. Hier verweisen wir jeweils auf das geltende Recht. Der Schweizerische Presserat unterscheidet zwei Typen. Einerseits die formellen, meist ausführlich «gestalteten Interviews»

Tiefer ins Thema rein Die Arbeit für eine Lokalzeitung ist spannend, fordernd, erlebnis- und lehrreich. Die «Sonntagszeitung» schrieb Ende April: «Es sollten gerade die Kleinen mehr denn je in den Fokus rücken. In Zeiten, in denen überall gejammert wird, dass in allen Medien dasselbe drinstehe, könnten

die Lokalmedien nun besonders auftrumpfen.» Das sehen wir vom dorfblitz auch so und geben weiterhin unser Bestes, um die Leser zu informieren, zu überraschen und zu unterhalten. Unser Nachteil ist vielleicht, dass wir – im Vergleich mit den Tageszeitungen – nicht immer brandaktuell sein können. Unser Vorteil dafür, dass wir näher an Menschen und tiefer in ihre Geschichten gehen, ausführlicher über Projekte, Anlässe oder politische Vorstösse berichten. Seit einiger Zeit sind wir aktiver in den sozialen Medien (Facebook, Instagram) geworden und informieren dort in Kurzform über Themen und Neuigkeiten, die wir dann in der nächsten Ausgabe angehen. Wir hoffen, uns sei mit der Mai-Ausgabe in neuem Kleid und neuem Namensschriftzug eine Überraschung gelungen, die Sie, liebe Leserin, lieber Leser, positiv entgegen genommen haben. ■

Altbewährtes mit Neuem kombiniert Annegret Jucker, Sie sind als Visuelle Gestalterin HFG tätig. Was hat Sie an der Aufgabe, dem dorfblitz einen neuen Auftritt zu geben, gereizt? Ein Redesign einer Dorfzeitung machen zu dürfen, ist eine sehr interessante Arbeit für eine Gestalterin. Es ist eine komplexe Aufgabe und hat mich vor viele schwierige Herausforderungen gestellt: Altbewährtes mit Neuem zu kombinieren, die Vorgaben ernst zu nehmen, einiges in Frage zu stellen und kurzerhand über den Haufen zu werfen. Aber alles in allem war es eine wunderbar schöne Aufgabe, die ich mit viel Freude gemacht habe. Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Zeitungsund Zeitschriften-Gestaltung? Der Unterschied ist sicher, dass eine Zeitung aktuelle Informationen vermittelt, hier beim dorfblitz, auf Gemeindeebene und der Region. Bei einer Zeitschrift wird ein spezielles

Thema zur allgemeinen Unterhaltung aufgegriffen. Bei der Zeitung geht es oft um Reportagen, das Bild hat Info-Charakter und ist sicher schnelllebiger. Bei einer Zeitschrift wird vieles inszeniert und sorgfältig ausgewählt. Die Bilder sind ebenso wichtig wie der Text. Man arbeitet oft mit Models und wählt gute Locations für die Fotoaufnahmen. Worauf haben Sie besonders geachtet? Beim neuen dorfblitz ist auffällig, dass ich mit Farben gearbeitet habe. Dies dient der Lesbarkeit und zur Unterscheidung der drei Gemeinden und dem allgemeinen Teil «Region». So weiss man immer, welche Gemeinde es betrifft. Dazu habe ich den Titel «dorfblitz» einfacher und zeitgemässer gestaltet. Generell sollte alles etwas klarer, poppiger und frischer daherkommen. Auch Weissflächen unter Bildern geben Luft und verbessern die Lesbarkeit. Bei der Bildsprache (Fotos) wird darauf geachtet, dass

diese auch mal Ausschnitte enthalten dürfen oder eher ruhig, nicht zu wild daherkommen. Die Schriftarten habe ich zum Beispiel belassen. Sie hatten ja auch Vorgaben aus der Redaktion. War es schwierig, diese mit Ihren eigenen Vorstellungen in Einklang zu bringen? Die Vorgaben waren sehr verständlich formuliert, nämlich ein sanftes

Redesign zu erarbeiten und alles ein wenig zu modernisieren. Sicher könnte man noch monatelang am Design herumfeilen, aber ich denke, wir haben zusammen einen tollen Auftritt geschaffen. Nun bin ich natürlich gespannt, ob das Design sich auch bewährt. Die Redaktion war sehr offen für Neues, was natürlich toll für mich als Gestalterin war! Ich wurde nicht gebremst mit meinen Ideen. Und zu guter Letzt: Wie gefällt Ihnen persönlich der neue Auftritt? Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf den neuen dorfblitz! Es ist immer ein spezielles Gefühl, etwas Druckfertiges in den Händen zu halten, aber auch mit Wehmut verbunden, weil die Arbeit jetzt abgeschlossen ist. (ar)

Annegret Jucker. (zvg)


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MONATSINTERVIEW

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«Solange man redet, kann man eine Lösung finden» Daniel Scheitlin ist seit drei Jahren Friedensrichter in Bassersdorf Interview: Reto Hoffmann Daniel Scheitlin, Sie sind Friedensrichter. Darin sind die Worte «Frieden» und «richten» enthalten. Ist das nicht ein Widerspruch? Wenn man das Wort an sich betrachtet, vielleicht schon, es sind zwei widersprüchliche Begriffe. Dies kommt unserer Tätigkeit jedoch sehr nahe. Es geht um den Frieden. Frieden herrichten, zu Lösungen vermittelnd beitragen. In der heutigen Zivilprozessordnung ist es auch tatsächlich so, dass wir als Einzelrichter endgültig über zivilrechtliche Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von 2000 Franken entscheiden: das ist «richten» und ein Urteil fällen. Sie sind seit drei Jahren gewähl­ ter Friedensrichter. Wie war Ihr Werdegang und was hat Sie an diesem Amt interessiert? Von Beruf bin ich als Treuhänder/­ Revisor als Partner in einer Treuhandgesellschaft tätig. Basierend auf einer kaufmännischen Ausbildung mit verschiedenen Weiterbildungen, mit Fachausweis und Nachdiplomstudium komme ich aus dem Finanzund Rechnungswesen. Durch meine über 30-jährige Berufstätigkeit, bei der ich mit sehr vielen Menschen und Kulturen zu tun hatte und dabei auch oft Konflikte lösen musste, begann mich dieses Amt zu interessieren. Das Arbeiten mit Menschen hat mir immer gefallen. Für mich ist das ­Friedensrichteramt Berufung und Affinität zugleich.

«Das Arbeiten mit Menschen hat mir immer gefallen» Welches Anforderungsprofil braucht es für dieses Amt? Das Amt erfordert Sozialkompetenz, Generalistenwissen, Führungserfahrung, eine schnelle Auffassungsgabe,

psychische Belastbarkeit und Kenntnisse von Verhandlungstechniken. Vom beruflichen Hintergrund gibt es keine eigentlichen Vorgaben oder Kriterien, die als Bedingung genannt werden könnten. So kommen meine Friedensrichter-Kollegen aus der Umgebung aus ganz verschiedenen beruflichen Bereichen. Wer nimmt einen Friedensrichter in Anspruch? Das sind grundsätzlich Leute, die mit einer Konfliktsituation konfrontiert sind. Diese kann aus einer Forderung aus unterschiedlichen Rechtsge­ bieten bestehen: zum Beispiel eine Rechnung wurde nicht bezahlt und diese Person wurde betrieben. Dann wurde Rechtsvorschlag erhoben. Um diesen zu beseitigen und letztlich durch einen erfolgreichen Schlichtungsprozess auch die Löschung des Betreibungseintrages erwirken zu können, kommt sie zu mir. Dann gibt es aber auch arbeitsrechtliche Streitigkeiten. Jemand erhält beispielsweise kein Zeugnis oder erhält sein Gehalt, seine Grati oder seinen Bonus

Friedensrichter Daniel Scheitlin in seinem Büro: «Man kann sich nicht vorstellen, mit welchen Problemen die Leute manchmal kämpfen.» (Fotos: Reto Hoffmann)

nicht. Dann geht es auch um Erbteilungen, Testamentsanfechtungen, unterlassene Unterhaltszahlungen, welche ich zur Vorladung/Schlichtung eingereicht bekomme. Oder die bekannten Nachbarschaftsklagen, wie zum Beispiel die Hecke, die auf das andere Grundstück wächst, oder der Baum, der zu viel Schatten wirft oder Probleme innerhalb der Stockwerkeigentümergemeinschaft. Ich nehme an, dass nicht jedermann geeignet ist, sich mit solchen Problemen zu beschäftigen. Welches Persönlichkeitsprofil ist dafür hilfreich? Neben der genannten Sozialkompetenz müssen Sie grundsätzlich viel Geduld haben und gut zuhören können. Manchmal braucht es zudem starke Nerven, wenn schwierige Par-

teien vor ihnen sitzen, bei denen sie, bis diese das Büro betreten haben, nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben. Man muss mit Spannungsfeldern umgehen können. Zum Bespiel sitzen Familien mit Kindern, welche sich schon lange nicht mehr gesehen haben, wegen ausstehenden Unterhaltszahlungen bei mir auf engstem Raum gegenüber und es knistert vor Spannung. Oder wenn es um die Auflösung einer Partnerschaft geht. In diesen Situationen braucht es Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und Fingerspitzengefühl, diese Probleme zu managen. Wie gehen Sie persönlich mit solchen emotionalen Situationen um? Der Grundsatz gilt, sich persönlich abzugrenzen, obwohl man selber ja


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MONATSINTERVIEW

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durch die Gesprächsführung direkt an der Konfliktbewältigung beteiligt ist. Es ist manchmal schwierig, den Abstand zu wahren und sich emotional nicht zu involvieren. Denn es fliessen oft auch Tränen oder jemand rastet aus. Da gilt es, kühlen Kopf zu bewahren. Der beste Ausgleich nach der Sitzung ist im Wald joggen zu gehen oder mich ans Piano zu setzen, um mich so von dieser Situation wieder zu lösen. Weniger emotional ist es dagegen, wenn es um reine Geldangelegenheiten geht. Da wird eigentlich rationaler gehandelt und man findet meistens ohne grosse Emotionsausbrüche eine Lösung.

«Denn es fliessen oft auch Tränen oder ­jemand rastet aus» Sie haben ja oft mit negativen Ereignissen und Problemen zu tun. Was reizt Sie dennoch an Ihrer Tätigkeit? Die Befriedigung und Herausforderung bei dieser Amtsausübung ist letztlich, dass ich den Leuten helfen und zu einer gütlichen Einigung oder anderen Lösung vermittelnd beitragen kann. Nicht selten bedanken sich die Parteien bei mir und verlassen sichtlich erleichtert und von Problemen erlöst mein Amt. Dies sind besondere Momente, die sehr wertvoll für mein Wirken sind, mich motivieren und mir die Gewissheit geben, auf dem für mich richtigen Weg und auf dem richtigen Posten zu sein. Sie handeln nach dem Grundsatz: «zuerst schlichten, dann richten». Welches überwiegt? Ich würde sagen, dass zirka 90 Prozent meiner gelösten Fälle mit einer Schlichtung enden. In wenigen Fällen ist es wirklich so, dass ich gestützt auf meine Entscheidungskompetenz bei zivilrechtlichen Streitigkeiten bis 2000 Franken ein Urteil fälle, dem Rechtskraft erwächst. Dazwischen gibt es oft und viele Fälle, bei denen ich aufgrund der unsicheren und unklaren Rechtslage einen sogenannten Urteilsvorschlag unterbreite, der ohne

Ablehnung innert 20 Tagen ebenfalls in Rechtskraft erwächst. Nicht selten realisieren die am Tisch sitzenden Parteien, dass ihnen anlässlich der Schlichtungsverhandlung die «einzigartige» Möglichkeit geboten wird, ihren Fall ohne weitere Folgen und nach ihrem persönlichen Empfinden selber lösen zu können. Dies im Gegensatz zur Rechtssprechung beziehungsweise zum richterlichen Entscheid anlässlich einer Gerichtsverhandlung am Bezirksgericht. Sie sind in der Halbzeit Ihrer Amtsdauer angelangt. Welches Fazit ziehen Sie? Es hat mich überrascht und ich bin immer wieder erstaunt, mit welchen Problemen die Menschen in unserer Gesellschaft zu kämpfen haben. Wenn man sich für dieses Amt bewirbt, ist man sich zwar bewusst, dass man sich hier mit Problemen und Konflikten auseinandersetzen muss. Doch das Ausmass an so verschiedenartig gelagerten Schwierigkeiten hat mich doch überrascht. Manchmal denke ich, es würde jedem Mitbürger guttun, sich einmal mit Problemen anderer in dieser Vielseitigkeit beschäftigen zu müssen. Da ist es fast unmöglich, die Bodenhaftung zu verlieren beziehungsweise abzuheben. In einigen Fällen tun mir die Leute/ Parteien ganz einfach leid, was ihnen widerfahren ist und in anderen kann ich in keiner Art und Weise deren Reaktionen auf bestimmte Ereignisse verstehen oder nachvollziehen. Etwas, was ebenfalls auffällt ist, dass die Parteien immer mehr mit ihren Anwälten erscheinen, aber erstaunlicherweise nicht zwingend bei den komplexen Fällen, sondern ebenfalls bei den einfacheren Problemen. Für mich als Friedensrichter gestalten sich Fälle mit Anwesenheit von Rechtsvertretern insofern anders, als wohl die rechtliche Seite kompetenter vertreten ist, sich die Komplexität aber oft auf zähere und langatmigere Verhandlungsführung und Vermittlung konzentriert. Wer bezahlt, wenn jemand Ihre Dienste in Anspruch nehmen muss?

In meinem Fall ist es so, dass ich von der Gemeinde Bassersdorf für jedes Schlichtungsverfahren eine fixe Fallpauschale erhalte, also quasi nach effektivem Aufwand entschädigt werde. Es gibt aber auch Gemeinden, die ein monatliches Honorar, abhängig von einer durchschnittlichen Anzahl von Fällen, bezahlen. Verfahrensseitig ist es so, dass die Parteien eine Gebühr entrichten müssen, die sich grundsätzlich nach dem Streitwert orientiert und vom Obergericht des Kantons in einer Gebührenverordnung festgehalten wird. Diese Gebühren zu fakturieren und mittels Inkasso für die Bezahlung zu sorgen sowie diese Erträge letztlich

an die Gemeinde weiterzuleiten, gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben. Audienzen, Auskünfte und Beratungen, die ich regelmässig telefonisch oder auch persönlich erteile, sind dagegen kostenlos. Für diese Dienstleistungen werde ich auch von der Gemeinde nicht gesondert entschädigt. Was ist das Wichtigste, um einen Konflikt zu lösen? Für mich ist einer der wichtigsten Faktoren die Kommunikation. Solange man noch miteinander reden, diskutieren, verhandeln kann, besteht die grundsätzliche Möglichkeit und Basis für eine Lösungsfindung. ■

Das Büro des Friedensrichters Daniel Scheitlin befindet sich an der Klotenerstrasse 1 im Dorfschulhaus.


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GENEHMIGUNG DES PROTOKOLLS

SUBVENTIONIERTE KRIPPENPLÄTZE

Unter der Geltung des alten Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 war das Protokoll der Gemeindeversammlung durch den Gemeindepräsidenten und die Stimmenzählenden zu genehmigen. Im neuen Gemeindegesetz, welches per 1. Januar 2018 in Kraft trat, ist die Protokollgenehmigung nicht mehr detailliert geregelt (§ 6 Gemeindegesetz). Im Kommentar zum Zürcher Gemeindegesetz wird dazu ausgeführt, dass die Genehmigung mangels einer einschlägigen Regelung an der nächstfolgenden Sitzung des betreffenden Gremiums zu beschliessen sei. Diese Regelung überzeugt in der Praxis nicht, da es oft bis zu sechs Monate dauern würde, bis das GV-Protokoll genehmigt würde. Alternativ sieht der Kommentar zum Zürcher Gemeindegesetz vor, dass die Gemeinden mit einem Behördenerlass die Genehmigung des GV-Protokolls durch einen Zirkularbeschluss vorsehen können. Der Gemeinderat genehmigte die entsprechende Ergänzung des Geschäftsreglements. Das Protokoll wird weiterhin – in Übereinstimmung mit der bisherigen Handhabung – von der/ dem Gemeindepräsidentin/-präsidenten, dem/der Protokollführer/in und zwei Stimmenzählenden unterzeichnet.

Per Mitte Oktober 2017 eröffnete die «Kids and more GmbH» in Bassersdorf das Kids House. Es handelt sich dabei um eine bilinguale Kindertagesstätte, die nach der Montessori-Pädagogik geleitet wird. Das Gesuch der «Kids and more GmbH» für subventionierte Krippenplätze wurde in Anwendung der Rabattverordnung/-reglement vom Gemeinderat gutgeheissen.

ZWECKVERBAND FRIEDHOF Der Zweckverband Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf wurde per 31. Dezember 2017 aufgelöst und die Zusammenarbeit ab 1. Januar 2018 mittels einem Anschlussvertrag festgelegt. Bei der ordentlichen Prüfung der Jahresrechnung 2017 haben die beauftragten Revisionsdienste einzelne Präzisierungen des Vertrages von den beiden ehemaligen Verbandsgemeinden verlangt. Die entsprechenden Ergänzungen wurden vom Gemeinderat genehmigt. Gleichzeitig wurde auch die Jahresrechnung 2017 des Zweckverbandes genehmigt.

KEHRICHTVERBRENNUNG Der Vertrag über die thermische Verwertung von Siedlungsabfällen mit der Stadt Winterthur läuft am 31. Dezember 2018 aus. Künftig werden die Siedlungsabfälle zur thermischen Verwertung nach Zürich in die Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz geliefert. Der Gemeinderat genehmigte den entsprechenden Vertrag mit der Stadt Zürich.

WEITERE MITTEILUNGEN AUS DEM GEMEINDERAT – Die Einzelinitiative betreffend struktureller Herauslösung des Altersheims Breiti aus der Gemeindeverwaltung wurde für gültig erklärt und zuhanden der Urnenabstimmung vom 10. Juni 2018 verabschiedet; – Das Konzept Ruftaxi/Rufbus, dessen Erarbeitung durch die Einreichung einer Initiative veranlasst wurde, wird aufgrund eines ungenügenden Kosten-/Nutzen-Verhältnisses nicht weiter bearbeitet; – Die Umnutzung eines Schulzimmers in ein Naturkundezimmer im Schulhaus Mösli B wurde genehmigt; – Der Gemeinderat hat einen Kredit von gesamthaft Fr. 28 130.15 für die Instandstellung «Unterer Hombergweg» genehmigt. Die Kosten gelten als unvorhergesehene, gebundene Ausgaben.

BAUBEWILLIGUNGEN Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2017-0058, Sennhütte Basi AG c/o Universa Treuhand, Abbruch bestehendes Gebäude / Neubau Wohnhaus mit Tiefgarage, Gerlisbergstrasse 7, Bassersdorf; – BG-Nr. 2018-0010, Früh Immobilien AG, Ersatzneubau, Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Geerenstrasse/Opfikonerstrasse, Bassersdorf; – BG-Nr. 2017-0046, Gockimmo AG, Verlegung Erschliessungsstrasse Industrie, Hardstrasse, Bassersdorf.

EINBÜRGERUNGEN Mit Beschluss vom 17. April 2018 hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Kariharan Abinaya, aus Sri Lanka – Kariharan Anujan, aus Sri Lanka – Hani Gentiana, aus Mazedonien – Dahlbüdding Sarah Stefanie, aus Deutschland – Kastrati Blerta, aus Kosovo, mit Kind – Tschasang Namgo, aus China – Mustafi-Ziberi Beglije, aus Mazedonien, mit Kind.

GRATULATION WIR GRATULIEREN! zum 98. Geburtstag am 14. Juni Ingegrethe SteinerSörensen KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit zum 85. Geburtstag am 2. Juni Werner Meier Altersheim Breiti am 17. Juni Johann Künzli Brunnenstrasse 34 am 26. Juni Elisabeth Peverelli-Hauser Schinenbüelstrasse 15 am 30. Juni Elsbeth Rupp-Schwab Hubring 57

Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes.

zum 80. Geburtstag am 4. Juni Arthur Bereuter Sennpüntstrasse 6

Gemeinderat Bassersdorf

am 10. Juni Hanspeter Wolf Hubring 55 am 11. Juni Marie Thérèse BrunnerGerschwiler Äussere Auenstrasse 2 am 19. Juni Rosa Cavaliere-Iannotti Auenring 31


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Abwechslungsreiche Projektwoche – Fit for life Die zehn Kindergarten- und Primarschulklassen der Schuleinheit Steinlig erlebten Mitte April eine abwechslungsreiche Projektwoche mit verschiedenen Workshops an den Vormittagen und einem viel­ seitigen Sportangebot an den Nachmittagen. Zum Thema «Hund, mein Freund und Helfer» lernten die Kinder den artgerechten Umgang mit Hunden. Sie lernten einen Therapiehund und dessen Aufgaben kennen. Auf dem Trainingsgelände des Hundesports Bassersdorf konnten sie einer «SpassSport-Trainingsstunde» beiwohnen und zusehen, wie die Tiere Übungen und Kunststücke erlernten. Heute bin ich Koch In diesem Workshop wurde den Schülerinnen und Schülern viel Wissenswertes rund ums Thema Ernährung vermittelt. Durch eine spielerische Blinddegustation konnten die Kinder die Gerüche verschiedener Gewürze kennenlernen. Mit Messer und Schneidebrett ausgerüstet, durften sie anschliessend aus Früchten und Gemüse ihren eigenen Znüni kreieren. Im zweiten Teil erfuhren die Kinder anhand einer 3D-Ernährungspyramide, welche Lebensmittel Teil eines ausgewogenen und gesunden Lebensstils sind.

Ein Morgen am Bach Mit Gummistiefeln und Regenhosen wurde am Sagi-Bach bestaunt, was es da alles an Tieren zu entdecken gab. Die Kinder lernten, die Fliessgeschwindigkeit des Baches zu berechnen, und einige machten bei der Bestimmung des Wasserpegels die praktische Erfahrung, dass der Bach tiefer ist als die Höhe der eigenen Gummistiefel… Nachdem sich die Kinder bei Spiel und Rätsel Knabber-Goldfischli verdient hatten, erfuhren sie auch noch Spannendes über den Mechanismus des SagiWasserrades. Das vierte Thema war dem Abfall gewidmet: Unglaublich, wie viel Abfall die 3. bis 6.-Klässler im Wald ein-

sammelten, von Plastik, Getränkedosen, Bierflaschen bis zur WC-Brille, einem Turnschuh und einer Gartenschere. Die jüngeren Kinder haben sich mit dem Material «Kork» auseinandergesetzt und konstruierten aus Korkzapfen verschiedene Figuren. In altersdurchmischten Gruppen wurden schliesslich verschiedenste tolle Tiere aus Abfallmaterialien gebastelt. Sportliche Aktivität Das vielseitige Nachmittagsprogramm stand ganz im Zeichen der körperlichen Fitness. Zu den Kurs­angeboten gehörten ein OL, Tischtennis, Breakdance, Bouldern sowie Smolball und ein Selbstverteidigungskurs. Ein weiterer Höhepunkt war der Kurs «Rund-umsVelo», bei dem die Kinder ihre Geschicklichkeit im Velofahren unter Beweis stellen und die Technik des Velos besser kennenlernen konnten. Unter fachkundiger Anleitung wurden Velos kontrolliert, repariert und gereinigt. Zudem brachten die Mitglieder des Veloclubs Bassersdorf-Nürensdorf den Kindern den Radball-Sport näher. Zum Abschluss für die jüngsten Kinder bis zur 2. Klasse konnten die Eltern dem emsigen Treiben in den verschiedenen Kursen beiwohnen. Der Abschluss für die 3. bis 6.-Klässler fand am Nachmittag auf dem Pausenplatz statt, wo über 80 Kinder auf

Spielfeldern diverse Varianten des Bewegungsspiels Street Racket spielten – ein würdiger Abschluss für eine tolle Projektwoche! Ein grosses Dankeschön geht an alle, die zu dieser spannenden Woche beigetragen haben, speziell an die Eltern, die unterstützend als Begleitpersonen dabei waren. Schulleitung und Lehrerteam Schulhaus Steinlig


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEWINNANTEIL FÜR GEMEINDE BASSERSDORF Die Zürcher Kantonalbank erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Konzerngewinn von 782 Millionen Franken (plus drei Prozent zum Vorjahr). Die Bank beteiligte den Kanton und die Gemeinden mit einer Dividende von rund 363 Millionen

FREIWILLIGE HELFEN BEIM TEXTEN

Franken an ihrem Gewinn. Mit einer Bevölkerungszahl von 11 593 Personen per Ende 2017 erhält die Gemeinde Bassersdorf einen Gewinnanteil von rund 889 000 Franken. Gemeinderat Bassersdorf

GRATULATION

MERKBLATT PFLEGE­-FINANZIERUNG 2018

WIR GRATULIEREN!

Ältere Menschen sind vermehrt auf Unterstützung im Alltag und professionelle Hilfe angewiesen. Viele Seniorinnen, Senioren und Angehörige sind unsicher, welche Kosten für die Betreuung und Pflege zuhause oder im Heim anfallen und wie sich die Hilfe finanzieren lässt. Mit dem Merkblatt «Pflegefinanzierung 2018» informiert die Fachstelle für Altersfragen über den gesetzlichen Auftrag der Gemeinde im Bereich der ambulanten und stationären Pfle-

zum 80. Geburtstag am 22. Juni Hannelore Jacobi-Müller Obstgartenstrasse 30

geversorgung. Sie stellt die Leistungen und Tarife der subventioniert ambulanten und stationären Betreuungs- und Pflegeangebote dar und geht auf deren Finanzierung ein. Das Merkblatt ist auf www.bassersdorf. ch/alter abrufbar und kann bei der Fachstelle für Altersfragen bestellt werden. Abteilung Soziales + Alter

am 23. Juni Michele Telesca Bachstrasse 2 am 24. Juni Rudolf Stadler Hubring 64 am 24. Juni Antonia Frey Bahnhofstrasse 9

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GEMEINDE­VERSAMMLUNG DIENSTAG, 19. JUNI 2018, 19.30 UHR dorfplatz | zentrum bassersdorf

TRAKTANDEN 1. Politische Gemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2017 inklusive Sonderrechnungen 2. Privater Gestaltungsplan «Brunner», Zürichstrasse 70, Bassersdorf Festsetzung gemäss § 86 des Planungsund Baugesetzes 3. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes Die Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Berechtigung zur Stimmabgabe einer Person verlangt werden.

Die Weisungsbroschüre wird auf der Webseite der Gemeinde publiziert. Auf Wunsch wird sie in gedruckter Form oder per E-Mail zugestellt. Bestellung unter Telefon 044 838 86 00 oder gemeinde@bassersdorf.ch. Im Anschluss an die Versammlung wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen die Mitglieder des Gemeinderats sowie der Verwaltungsdirektor für allgemeine Fragen oder Anregungen gerne zur Verfügung. Gemeinderat Bassersdorf

Ein Team von Freiwilligen bietet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde jeweils montags an der Klotenerstrasse 1 einen Schreibdienst für die Bevölkerung an. Qualifizierte Freiwillige bieten Unterstützung beim Verstehen und Verfassen wichtiger Dokumente und beim Ausfüllen von Formularen. Gesucht werden weitere Personen, die ein bis zwei Mal pro Monat, jeweils am Montagabend von 17 bis 19 Uhr, das bestehende Team verstärken. Sie werden durch die Leitung eingearbeitet und unterstützt. Zudem findet ein regelmässiger Erfahrungsaustausch und jährlich eine Weiterbildung statt. Anforderungsprofil • Gute PC-Anwenderkenntnisse • Administratives Flair • Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit • Hohe Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen • Interesse an der Begegnung mit Menschen aller Kulturen und jeden Alters • Speditives Arbeiten Sind Sie an dieser spannenden, aber auch herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert? Die Leiterin Elsbeth Moser informiert Sie gerne mündlich und detailliert. Kontakt: Telefon 044 836 72 95 oder schreibdienst-bassersdorf@ outlook.com.

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31.5.2018, Nr. 5

Diskussion ohne Ecken und Kanten: Doris M ­ eier-Kobler und Richard Dunkel stellten sich den Fragen des Publikums. (rh)

Herausforderer gegen Amtierende­ Zweiter Wahlgang um das Gemeindepräsidium am 10. Juni von Reto Hoffmann Am Abstimmungswochenende vom 10. Juni kommt es in Bassersdorf zu zwei gewichtigen Entscheidungen an der Urne. Einerseits geht es um eine Grundsatzabstimmung über die Teilprivatisierung des Altersheims, andererseits wer in den nächsten vier Jahren die Gemeindeexekutive leitet.

SVP per Communiqué jedoch mit, dass sich Pfaller für die Präsidiumswahl nicht zur Verfügung stellen werde. Er wolle damit auch einen Beitrag zur besseren Zusammenarbeit in der Exekutive von Bassersdorf leisten, hiess es weiter.

m 10. Juni muss sich Doris Meier-Kobler einem zweiten Wahlgang stellen. Ihr offizieller Herausforderer ist ihr Amtskollege, der parteiunabhängige Richard Dunkel, der im ersten Wahlgang mit dem schlechtesten Resultat als Gemeinderat wiedergewählt und ebenfalls am absoluten Mehr für das Präsidium scheiterte.

Dossiers entzogen Damit spielt die Mittelstandspartei auf die Tatsache an, dass es im Siebnergremium zu internen Reibereien gekommen war. In der Folge wurde Richard Dunkel in seiner Funktion als Vorsteher des Ressorts Gesellschaft + Kultur das Altersdossier entzogen und auf die anderen Mitglieder aufgeteilt. Eine damit verbundene Kürzung seiner Behördenentschädigung liess Dunkel jedoch nicht auf sich sitzen und reichte eine Beschwerde beim Bezirksrat ein, wo er recht bekam.

SVP ohne Ambitionen Zusätzliche Anwärter aus dem Gemeinderat auf das Präsidium sind bis jetzt nicht portiert worden. Bereits am Wahlabend war allerdings spekuliert worden, dass Christian Pfaller (SVP) von seiner Partei zusätzlich noch ins Rennen geschickt werden könnte. Einige Tage später teilte die

Rededuell blieb aus Damit sich die Stimmberechtigten noch ein besseres Bild von den Ideen und Visionen der beiden Kandidierenden machen konnten, hat die kürzlich ins Leben gerufene Interessengemeinschaft «IG Basi» Anfang Mai eine Podiumsveranstaltung organisiert. Das erste und einzige öffentliche

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Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten fand vor rund 50 Stimmbürgern im reformierten Kirchgemeindehaus statt. Zuerst mussten sich die Kandidaten gemeinsam den Fragen aus einem vorbereiteten Fragekatalog stellen und beantworteten dann im zweiten Teil Fragen aus dem Publikum. Doch wer an diesem Abend ein Rededuell zwischen den beiden Präsidiumsbewerber erwartet hatte, wurde eher enttäuscht. Dies mag zum einen an der wenig kritisch geleiteten Moderation von Pfarrer Pierre-Louis von Allmen gelegen haben, aber auch an den Kandidaten selbst, welche es vermieden, sich aus der Reserve locken zu lassen. Diesen Eindruck gewann auch ein Podiumsbesucher mit seinem Votum: «Es braucht frischen Wind im Dorf, doch was ich spüre ist nur ein Säuseln. Wo sind die Visionen?» Bei verschiedenen Fragen, welche die Zukunft von Bassersdorf betreffen, waren die beiden sogar gleicher Meinung. So wollen beide beispielsweise den Steuerfuss bei den jetzigen 109 Prozent belassen, obwohl sie die kritische finanzielle Situation von Bassersdorf betonten. Allerdings dürfe man sich nicht zu Tode sparen, meinte Doris Meier-Kobler. Es stün-

den nun mal, gerade im Hochbau, weitere verschiedene Werterhaltungsprojekte an. Richard Dunkel ist es wichtig, die Ausgaben im Griff zu haben. Denn diese könne man kontrollieren, die Steuereinnahmen nur bedingt. Auch bei der aktuellen Frage der Führung des Altersheims Breiti sprachen sich beide für die Auslagerung an einen externen Betreiber aus. Vieraugen-Gespräche Eine Frage schliesslich zielte noch auf das Klima im Rat ab, das ja mit den neuen Mitgliedern und den Chargenwechseln Veränderungen mit sich bringt. Doris Meier-Kobler sieht die Strategietagung des Gemeinderates als gutes Instrument, um die Gesprächskultur zu thematisieren, aber auch neues auszuprobieren. Um die Neuen kennenzulernen, werde sie auch Vieraugen-Gespräche führen, so die amtierende Gemeindepräsidentin. «Jeder muss wollen» Richard Dunkel seinerseits will sich Zeit geben, damit der Rat zusammenwachsen kann. Wichtig aber sei: «Jeder muss wollen», so der Ressortleiter Gesellschaft + Kultur. ■


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BASSERSDORF

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«Gemeinde bleibt mit Altersheim verknüpft» Gemeinderat informierte über seine Altersstrategie von Reto Hoffmann Der Gemeinderat hat die Bevölkerung noch einmal über seine Altersstrategie und seine Argumente für eine «strukturelle ­Herauslösung des Altersheims Breiti aus der Gemeindeverwaltung» orientiert.

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as Thema Alter war eines der wichtigsten Leitthe­men des noch amtierenden Ge­meinde­rates in dieser Legislatur. Um für die demographischen Veränderungen in der Zukunft gerüstet zu sein, hat der Gemeinderat die «Alters­strategie 65+» zusammen mit der Bevölkerung erarbeitet. Ein wichtiges Puzzleteil, neben verschiedenen

anderen Massnahmen, ist die Überführung des Altersheims Breiti in eine private Betreibergesellschaft. Die Vorbereitungsarbeiten und die Evaluation eines solchen Betreibers sind weit fortgeschritten und hätten der Bevölkerung schon bald zur Abstimmung vorgelegt werden sollen. Nun hat jedoch der Bassersdorfer Stimmbürger Adolf Kellenberger mit einer Einzelinitiative erreicht, dass die Stimmbürger am 10. Juni an der Urne zuerst grundsätzlich über eine vom Gemeinderat vorgesehene Auslagerung befinden müssen. Professionelles Know-how Nun ist der Gemeinderat seinerseits kurz vor der Abstimmung in die Offensive gegangen und hat an einer Orien-

tierungsversammlung letzte Woche nochmals seine Gründe dargelegt, warum er diese Überführung als sinnvoll und wichtig erachtet. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler, Finanzund Liegenschaftsvorsteher Christoph Füllemann und Sozialvorstand Bruno Muff stellten sich dabei den Fragen der rund 60 Anwesenden. Christoph Füllemann betonte, dass das Altersheim derzeit gut laufe und man nicht zu einer Krisensitzung zusammengekommen sei. Ebenso werde

Man wolle mit dieser neuen Form der Führung lediglich sicherstellen, dass diese Instit­ution auch in Zukunft gut laufe.

das Altersheim auch nicht verkauft. Man wolle mit dieser neuen Form der Führung lediglich sicherstellen, dass diese Institution auch in Zukunft gut laufe. Mit dieser Form erhalte man viel professionelles Know-how, das für die zukünftige Generation von Altersheimbewohnern wichtig sei, versicherte Bruno Muff. «Mit dem Unterhalt der Liegenschaft, die im Gemeindebesitz bleibt und den Sozialleistungen, welche nach wie vor über die Gemeinde laufen, bleibt das Altersheim eng mit der Gemeinde verknüpft», so Muff. Er versuchte damit, die noch starken Bedenken der Anwesenden zum Vorgehen aus dem Weg zu räumen. Ob ihm das gelang, wird sich am 10. Juni weisen. ■

Fadegrad, «höndergröndig» und mit «Saft im Ranze» Simon Enzler erstmals solo unterwegs Lachen der Anwesenden hallt den ganzen Abend durch das Franziskuszentrum. Gleich zu Beginn seines Auftritts bekommt das Publikum Enzlers Zynismus zu spüren. Wie er sich das erklären müsse, dass sich bei sonnig-mildem Frühlingswetter der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt habe. Ob er sich sorgen müsse? Simon Enzler begeisterte mit seinem neuen Programm. (zvg)

Der Kabarettist und Satiriker Simon Enzler spricht in seinem Programm «Primatsphäre» über das Leben in seiner Appenzeller Heimat, über Familie, über Freunde und wagt gleichzeitig den Blick in die helvetische Befindlichkeit. Geschont wird bei seinem Auftritt Anfang Monat im Franziskuszentrum niemand.

Bitterböse ist Simon Enzler, wenn er mit seinem schwarzen Humor die Befindlichkeit in seiner Heimat, dem katholisch geprägten Kanton Appenzell Innerrhoden, ortet. Aber auch, wenn er den Blick über die Kantonsgrenze hinaus wagt und dort, im urchigen Appenzeller Dialekt, die Eigenheiten der Eidgenossenschaft und seiner Bewohner aufzeigt. Das

Neuer Weg Nach über 15 Jahren Bühnenpräsenz tritt der Appenzeller erstmals alleine auf. Ohne den mürrischen Basskünstler Daniel Ziegler, seinem Begleiter in den letzten Bühnenprogrammen. Simon Enzler ist ein Appenzeller, wie man ihn sich vorstellt. Urchig, immer wieder cholerisch fluchend und politisierend. Und irgendwie ist er auch ein Bünzli, den man aber sofort ins Herz schliesst. Der 42-Jährige schafft es auch solo, das Publikum in den Bann zu ziehen. «Diese Widersprü-

che, die ich einbaue, sind wie Fallgruben. Ich will, dass man da reinfliegt und ich will, dass man sich bewusst wird, dass es eben ein Widerspruch ist.» Widersprüche würden zum Lachen animieren. Ganz alleine steht Simon Enzler doch nicht auf der Bühne. In seinem Programm «Primatsphäre» baut der Kabarettist und Satiriker immer wieder überraschend seinen Techniker ein. Mit diesem streitet er über dessen angebliche Unzulänglichkeit bei der Steuerung der Saaltechnik. Eine gelungene Idee, sehr zur Freude des Publikums, welches begeistert Applaus spendet. Simon Enzler arbeitet bereits an seinem neuen Programm, welches er im kommenden Januar dem Schweizer Publikum präsentieren will. Filipo Aubort


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Aus Schulräumen wurden Filmstudios Grosse Begeisterung nach drei Jahren Pause

BILDGALERIE: dorfblitz.ch

von Rosmarie Schmid Im Schulhaus Geeren verwandelten sich Mitte Mai Schulräume in Werkstätten, Filmstudios oder Spielzimmer. Während einer Projektwoche zum Thema «Spiel» lernten rund 400 Kinder nicht nach Büchern, sondern erweiterten ihr Wissen beim Besuch von 24 verschiedenen Kursen ihrer Wahl.

D

as Schulzimmer A101 hatte sich in ein Filmstudio verwandelt. Kinder gestalteten in verschiedenen Gruppen passende Kulissen für ihre Filmsequenzen. Lionel und Gian Luca rückten eben ihre in der Science-Fiction-Welt positionierten Lego-Figuren einen Schritt weiter. Eine Kontrolle von Kameramann Pablo, dann hielt er die kleine Veränderung mit dem fixierten Tablet als Foto fest. Einen Namen müssen die drei Schüler noch für ihren Stop-Motion-Film finden. Stop-Motion ist eine Filmtechnik, bei der einzelne Bilder von unbewegten Motiven aneinandergereiht werden. Marina und Silja produzierten den Film «Lilli und die Pferde», wozu sie den Titel mit Knetmasse formten. «Das Thema ist total aktuell, denn die fertigen Filme können auch bei YouTube hochgeladen werden», sagte Zorica Sisljagic, die normalerweise Zweitklässler unterrichtet. Das Equipment habe sie beim Schulhaus Chrüzacher ausleihen können. Die Geschichten würden anhand mitgebrachter Gegenstände, Knetmasse oder Lego in Szene gesetzt, erklärte sie. Vorher mussten die Schüler jedoch ein Drehbuch und ein Storyboard erstellen sowie das Set vorbereiten. Alles erforderte eine exakte Planung, damit am Ende ein fertiger Film von etwas mehr als einer Minute gezeigt werden konnte. Pro Sekunde Film brauche es zwischen fünf bis neun Fotos, verriet Sisljagic. «Die

Viel Spass hatten Lionel (links), Gian Luca sowie Kameramann Pablo beim Drehen. (rs)

Kinder sind sehr motiviert, denn alle wollen den besten Film präsentieren. Dafür bleiben sie sogar am Abend länger», freute sich die Lehrerin. Gut durchdacht Alle rund 400 Schülerinnen und Schüler im Schulhaus Geeren waren topmotiviert. Während einer Woche galt es für einmal nicht den obligatorischen Schulstoff zu pauken, sondern fürs Leben dazu zu lernen. Die Projektwoche finde seit 1980 alle drei Jahre statt, erklärte Karin Burgermeister, die dem OK aus vier Lehrpersonen angehört. So begann jeder Tag mit einem Line Dance auf dem Pausenplatz, bevor die Mädchen und Buben zu ihren Kursen stürmten. Nach einem ausgeklügelten Verfahren durften sie jeden Abend für den Folgetag einen neuen

«Die Kinder sind sehr motiviert, denn alle wollen den besten Film präsentieren. Dafür bleiben sie sogar am Abend länger.»

wählen. Dafür hatten sich die gegen 50 Lehrpersonen ganz schön ins Zeug gelegt mit je zwölf Kursen für die Unterstufe und Mittelstufe. Die Wahl fiel den Kindern nicht leicht. Mit viel Elan am Werk Bei der Deutschlehrerin Monika Hardegger lockten Geschicklichkeitsspiele aus der Ludothek. Mit Feuereifer frönten die Kinder den Spielen. Bei Unterstufenlehrerin Sabine Egli ging es laut zu und her. Beim «Speed Stacking» wollten alle die Becher schneller stapeln als die Lehrerin. Viel ruhiger war es bei Manfred Federer, der sonst die Sechstklässler unterrichtet. Die Kartonage-Arbeiten zur Herstellung eines Dame-/Mühlebrettes erforderte höchste Konzentration. «Ich weiss wohl, wie auf dem Brett Schach gespielt wird, aber nicht, wie das Mühlespiel geht», verriet Robin während der Arbeit. Die Schnitzeljagd bei der Mittelstufenlehrerin Denise Baur liess den Adrenalinspiegel der Jäger steigen. Denn um die Schatzkiste zu finden, mussten Aufgaben, wie ein Sudoku lösen oder ein Buch auf dem Kopf tragen,

gelöst werden, um an weitere Informationen zu gelangen. ■

SPIELZEUG­ FREIES SPIELEN Auch die zur Schuleinheit gehörenden Kindergärten Geeren und Auenring beteiligten sich mit eigenem Programm an der Projektwoche. Die rund 90 Kindergartenkinder besuchten das spielzeugfreie Spielen, wo sie mit Eierschachteln hohe Türme bauten oder mit Zeitungen Zaubertüten falteten. «Die Projektwoche war einfach cool», schwärmte die kleine Helena. Am Mittwoch wurden die Kleinsten in die Projektwoche der Schüler mit einbezogen. Im Schulhaus standen attraktive Spielangebote sowie ein Kuchenbuffet der Eltern bereit. (rs)


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Wissen auffrischen und ­ergänzen Hilfsbereitschaft, ein Attribut für ausgebildete Samariter Uwe Kretschmer erläutert Vreni Hofmann (l.) und Piera Fankhauser, wie eine Gefahrensituation beurteilt wird. (sb)

von Susanne Beck Beim Feuerwehrgebäude Ufmatten trifft sich der Samariterverein Bassersdorf-Nürensdorf monatlich zur Auffrischung ihres Wissens, wie Erste Hilfe geleistet wird. Präsidentin Vreni Hofmann freute sich, dass Uwe Kretschmer, Kursleiter aus Dietlikon, Rettungsvorgänge mit bekannten und neuen Massnahmen erläuterte.

Mit den Samaritervereinen Kloten und Dietlikon hat der Verein Bassersdorf-Nürensdorf ein gutes Einvernehmen. Einer der Gründe, die verbinden, ist die Knappheit an Mitgliedern. Woran es liegen mag, kann man nur erahnen. Elena Etter, die sich in Bassersdorf als Tagesmutter engagiert, meinte dazu: «Mir hilft das Wissen, das hier vermittelt wird. Es gibt mir Sicherheit und ich bin so immer auf dem neusten Stand. Ich konnte schon öfters im Privatleben

eine gute Ersthelferin sein.» Auf der Internetseite des Samaritervereins gibt es Informationen zu Kursangeboten und die Mitglieder würden sich über neue Interessenten freuen, die sich ebenfalls für die Allgemeinheit als wichtige Helfer in Not einbringen würden. Gefahren erkennen Worauf man achtet, wenn man auf ein Ereignis trifft, egal ob es sich um einen Autounfall, einen Hausbrand, eine Sportverletzung oder einen Arbeitsunfall handelt, wurde in Gruppen an diesem Abend besprochen. Uwe Kretschmer leitete den Kurs so, dass jeder selbst seine Ideen und Aufmerksamkeit für spezielle Situationen äussern konnte und Probleme wurden zusammen theoretisch und auch praktisch gelöst. Wichtig ist bei allen Situationen, dass man sich erst einmal einen guten Überblick verschafft, wo, wer, was, wann geschehen ist, und dass man sich selbst nicht in Gefahr bringt.

Hilfe leisten Bei grossen Anlässen gibt es immer Samariterposten. Präsidentin Vreni Hofmann freut sich jeweils sehr auf grössere Einsätze, da man viele verschiedene Menschen kennenlerne. Die Fasnacht ist auch für diesen Verein eine Herausforderung, die gerne gemeistert wird. Die Samariter kümmern sich um Verletzungen, um die Folgen von zu viel Alkohol oder auch Drogenmissbrauch. Ruhige Nächte gibt es auch Hofmann erinnert sich: «Einmal mussten wir in einer ganzen Nacht mit nur mit einem Pflaster helfen, das war aussergewöhnlich ruhig, absolut atypisch.» Bei den kommenden Sportveranstaltungen werden die blau-gelben Kleider der Helfer wieder auffallen und der eine oder andere Besucher wird froh sein, wenn beim verstauchten Fuss oder einem Bienenstich fachlich richtige Hilfe geleistet wird. ■

Valetparking nicht generell verbieten Bundesgericht fällte ein wegweisendes Urteil von Reto Hoffmann Das Bundesgericht hat in einem Rechtsstreit mit der Stadt Kloten entschieden, dass Valet-Parkings nicht grundsätzlich verboten werden können. Dies hat Auswirkungen auf Bassersdorf.

D

er Hintergrund sind zwei Baugesuche für Valet Parkings, welche die Stadt Kloten abgelehnt hatte. Eine Klage gegen den abgewiesenen Entscheid ist bis vor Bundesgericht weitergezogen worden. Bereits zuvor hatte das Verwaltungsgericht gegen die Stadt Kloten entschieden. Nun hat auch die

oberste Instanz eine Klotener Beschwerde abgewiesen. Auch wenn die Planung des Bundes und der kantonale Richtplan Bewilligungen «nur sehr zurückhaltend» erlauben würden, seien Valet Parkings nicht generell zu verbieten, halten die Richter in ihrem Entscheid fest. Da in den meisten Gemeinden eine rechtliche Grundlage fehlt, muss nun die Bauund Zonenordnung vielerorts angepasst werden. Handlungsbedarf erkannt Auch Bassersdorf ist von diesem wegweisenden Entscheid betroffen, wie Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler sagt. Bereits 2012

musste sich die Gemeinde mit diesem Thema beschäftigen. An drei Standorten im Dorf wurden solche Off-Airport-Parkings eingerichtet, ohne entsprechende Bewilligung. Nach Einwänden aus der Bevölkerung hatte der Gemeinderat diese Anlagen genauer untersucht. In der Folge verzichtete der Betreiber an der Bergstrasse 2 freiwillig auf eine Weiterführung seines Valet Parkings. Das Airport-Parking Grindelstrasse, auf dem heutigen Gelände des Strassenverkehrsamtes, musste wegen verfahrensformellen Gründen aufgehoben werden. Einzig die Anlage Pöschen, südlich des Bahnhofes, wurde mit Auflagen bewilligt. Es sei

jedoch bis heute nie davon Gebrauch gemacht worden, das Geschäft zu etablieren, wie Doris Meier-Kobler bestätigte. Seither seien aber auch keine weiteren Gesuche eingegangen. Nach diesem Bundesgerichtsentscheid bestehe auch in Bassersdorf Handlungsbedarf, Rechtssicherheit zu schaffen. Die Grundlage sei die Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung, welche in den nächsten zwei Jahren ausgearbeitet werde. Ob in Bassersdorf jedoch Valet Parkings betrieben werden könnten, hänge letztlich vom politischen Willen des Souveräns ab, der über die Bau- und Zonenordnung an der Gemeindeversammlung abstimme, stellte Meier-Kobler fest. ■


Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Frauenapéro in Bassersdorf am Freitag, 22. Juni 19 Uhr Apéro / 20 Uhr Vortrag «Unsere Füsse» Obwohl unsere Füsse die Basis unserer Haltung und Fortbewegung sind, fristen sie ein wenig beachtetes Dasein. Zusammen wollen wir sie in den Fokus rücken und uns damit beschäftigen, wie wir ihnen gerecht werden, damit sie noch lange ihren Dienst ungehindert tun können. Zur Referentin: Brigitte Gerber-Zaugg ist Physiotherapeutin in Hittnau. Stadtführung zum Konzil und Jan Hus in Konstanz Am Samstag, 7. Juli ab 11 Uhr begleitet Pfarrer Pierre-Louis von Allmen eine Spezialführung zum Thema «auf den Spuren des Konzils» und «Jan Hus als Wegbereiter der Reformation», die von «Tourismus Konstanz» angeboten wird. Das Konstanzer Konzil und die Verbrennung von Jan Hus als Ketzer vor rund 600 Jahren sind noch heute in der Stadt präsent. Bei dieser Stadtführung werden Teilnehmende ihre Geschichte erfahren und Originalschauplätze erkunden. Besammlung ist am Bahnhof Bassersdorf um 9.30 Uhr. Nach der zweistündigen Führung besteht die Möglichkeit, zusammen zu Mittag zu essen. Kosten für die Führung werden von unserer Kirchgemeinde bezahlt. Ausführlichere Infos und das Anmeldungsformular finden Sie bei den Auslagen unserer Kirchgemeinde oder auf unserer Internetseite. Anmeldeschluss ist Freitag, 29. Juni.

ChinderchorKonzert Der Chinderchor Basi-Nüri gibt am Sonntag, 3. Juni um 17.00 Uhr in der Kirche Bassersdorf fröhlich-nachdenklichlustige Lieder von Andrew Bond zum Besten. Seniorenferien 2018 Diese finden vom Samstag, 8. bis 15. September in Davos Platz statt. Das vielseitige SUNSTAR ALPINE HOTEL DAVOS**** ist ein grosszügiges Ferienhotel in Davos Platz, unweit der Promenade. Nähere Auskunft über den Aufenthaltsort, das freiwillige Programm und über das Leiterteam erhalten Sie am Info-Anlass, Donnerstag 31. Mai um 14.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Bassersdorf. Nacht ohne Dach Unsere JuKis der Kirchgemeinden Bassersdorf-Nürensdorf, Brütten und Lindau sammeln gemeinsam für peruanische Slumkinder. Am Nachmittag starten wir mit dem Verkauf von Getränken und Snacks. Die Mädchen von roundabout werden tanzen und vieles mehr wird Ihnen geboten. Im Laufe des Abends geniessen wir eine warme Suppe am Lagerfeuer und beginnen mit dem Bau der Behausungen, in welchen die Jugendlichen dann schlafen werden. Die Nacht wird nicht sehr komfortabel werden: Nur im Schlafsack, mit Licht, Strassenlärm, Wind und Wetter. Die Jugendlichen können so für eine Nacht nachempfinden, wie Gleichaltrige im Slum Huaycan in Peru leben. Es sind alle ganz herzlich eingeladen, uns am Samstag, 9. Juni ab 15 Uhr auf dem Dorfplatz Bassersdorf zu besuchen und am Sonntag, 10. Juni um 10.00 Uhr am Gottesdienst in der reformierten Kirche Bassersdorf teilzunehmen.

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Gerlisbergstrasse 4 8303 Bassersdorf www.basinueri.ch I25_RefKirche_204x143_farbig_Mai_neu.pdf (Seite: 1_von_1)

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Doris Meier - unsere Gemeindepräsidentin Weil Leistung zählt Familie Marc und Michela Bertschy, Dani Bleuler, Ulla und Guido Bosshard, Nina und Didier Brunner, Ruth und Paul Brunner, Jo und Rosa Feierabend, Kevin Feierabend, Marianne und Michael Fenaroli, Andreas Künzli, Bruno Früh, Armin Fürst, Nicole und David Fürst, Christoph Füllemann, Peter Gmeiner, Elisabeth und Hannes Graf, Markus Grob, Marlies und Paul Häuptli, Gabi Hugentobler, Peter Lämmli, Kuno Ledergerber, Roger Meier, Eve Moser, Hans Moser, Suzanne Ronner, Hans Stutz, Marianne und Franz Wyss, Rolf Zemp und weitere


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BASSERSDORF

31.5.2018, Nr. 5

EIN STADTZÜRCHER IN BASSERSDORF Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

«Alles neu macht der Mai» heisst es so schön im Volksmund, aber so wirklich «neu» machte uns vor zwei Jahren der Wegzug aus der Stadt aufs Land, nicht nur hinsichtlich der Postleitzahl, sondern vielmehr auch wegen unserer Wahrnehmung der kleinen Dinge im Leben. Ja – in der Stadt geschieht so einiges mehr an kulturellen, sportlichen und auch politischen Anlässen – so zumindest gemäss jeder «ZüriTipp»-Ausgabe. Das Landleben bietet aber auch so einiges: Sei es fürs Auge, Gemüt, Gehirn und das Herz.

Ein Städter, vor allem in jüngeren Jahren, kann auf den ersten Blick dem, was das Land zu bieten hat, wenig abgewinnen. Er kann aber auch gar nicht wissen, was er verpasst. Aus dem einfachem Grund, dass er sein reizüberflutetes Wesen dem atemberaubenden Angebot des ländlichen Lebens nicht öffnet – oder eben – nicht öffnen kann. In-Partys, Szenenlokale, Clubs der Stunde und neuerdings vermehrt zahlreiche trendige Internetplattformen diktieren die Blickrichtung. Wenig beliebt ist bei den Millenials,

was nicht als retromodern angepriesen wird – man nehme Cupcakes oder Grooming als Beispiel. Oder das ominöse Urban Farming: Man lechzt nach der Natur und dem selbst Hergestellten, wohlgemerkt mitten im Beton. Doch dann kommt der Tag, an dem man gänzlich unbefangen seine Füsse in den Wald setzt und eine neue Schönheit entdeckt und lieben lernt. Man kann abschalten, in sich kehren, sich an kleinen Dingen erfreuen und sich selber erfahren, ohne jegliches Diktat eines Bloggers

oder Instagram-Gurus, und einfach Freude am Simplen wirken lassen. Das geschieht auf dem Land viel, viel einfacher – und ironischerweise – natürlicher. Dreimal umfallen und wir sind im schönen Grünen! Und wenn wir schon bei der elektronischen Infiltration der Menschheit sind: Was sich die Urbanen vom Land in die Stadt holen, hat man hier in Basi ohne grossen Aufwand, portofrei und ohne Mindestkaufpreis innert Minuten zuhause auf dem Küchentisch, ganz ohne Internet, einfach vom lokalen Bauer.

Melodien für alle Mamis Musikalischer Muttertagsgruss auf dem Dorfplatz von Tobias Jäger Dem kühlen Wetter trotzend konzertierte der Musikverein Bassersdorf zusammen mit dem Männerchor Nürensdorf auf dem Dorfplatz. Einige Bassersdorfer liessen die Chance nicht ungenutzt, am Muttertag ein musikalisches Festtagsständchen zusammen mit ihren Liebsten zu geniessen. Es gehört schon fast zur Tradition wie ein farbiger Frühlingsblumenstrauss – das Konzert des Musikvereins Bassersdorf zusammen mit dem Männerchor aus Nürensdorf. Nicht nur Mütter gönnten sich an diesem zweiten Sonntag im Mai ein Konzert an der frischen Luft. Auch viele Väter und Grossväter lauschten trotz des

Windes, der ziemlich zügig über den Dorfplatz wehte, den Klängen. Das Publikum liess sich vom Wetter nicht beeindrucken. Zumal im Anschluss an die musikalischen Vorführungen ein von der Gemeinde Bassersdorf offerierter Apéro lockte. Unterhaltsames Repertoire Der Musikverein Bassersdorf unterhielt die anwesende Zuhörerschaft mit einem abwechslungsreichen Potpourri aus traditionellen Märschen, über klassische Orchesterarrangements bis hin zum individuellen Geburtstagsständchen für den Musikanten in den eigenen Reihen. Im regelmässigen Wechsel mit dem Männerchor Nürensdorf wussten auch die Herren dieser Combo mit amüsanten

Ein Ständchen für alle Feiernden dem Dorfplatz. (tj)

und solid vorgetragenen Gesangsstücken zu gefallen. Eine gute Stunde

lang wurde das Publikum so bestens unterhalten. ■


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BRÜTTEN

31.5.2018, Nr. 5

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BETREUUNG ASYLBEWERBER Das Zürcher Stimmvolk hat am 24. September 2017 die Teilrevision des Sozialhilfegesetzes angenommen, wonach vorläufig aufgenommene Ausländer (Ausweis F) wieder nach den gleichen Ansätzen wie Asylsuchende unterstützt werden. Am 25. Oktober 2017 hat der Regierungsrat beschlossen, die Änderungen des Sozialhilfegesetzes auf den 1. März 2018 in Kraft zu setzen. Gleichzeitig hat er die zur Umsetzung notwendigen Änderungen der Asylfürsorgeverordnung beschlossen. Für die Umsetzung bleibt eine Übergangsfrist von vier Monaten. In Brütten sind von diesen Änderungen vier Fälle von vier Familien und 18 Personen betroffen. Die Asylsuchenden (N-Ausweis) werden heute von der Stadt Winterthur betreut, die vorläufig Aufgenommenen (F-Ausweis) durch die Sozialen Dienste Seuzach. Der Gemeinderat hat auf Antrag der Sozial- und Gesundheitsbehörde beschlossen, die Betreuung und Unter-

stützung der Brüttener Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen der Institution AOZ (Asylorganisation Zürich) zu übergeben. Eine Zweigniederlassung in Wetzikon wird die Asylbewerber betreuen.

GASTWIRTSCHAFTSPATENT RESTAURANT SONNENHOF Für die Betriebsaufnahme des Restaurants Sonnenhof, Unterdorfstrasse 48, hat der Gemeinderat dem Gesuchsteller und Betreiber des Restaurants ein Patent zur Führung einer Gastwirtschaft mit Alkoholausschank erteilt.

VERGABE VON STRASSENNAMEN Im Zusammenhang mit der neuen Verordnung über das Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) hat das kantonale Amt für Raumentwicklung den Gemeinderat mit der Vergabe von Strassennamen für die Gebäudeadressen in der amtlichen Vermessung beauftragt. All diejenigen Strassen, die noch über keinen Namen verfüg-

ten, aber ein Gebäude ohne Wohnnutzung erschliessen, mussten noch benannt werden. Der Gemeinderat vergab dabei drei Strassennamen und eine Nebenadresse. Die Strassennamen wurden aufgrund der bestehenden Flurnamen gewählt und heissen Rainweg, Mühlbergstrasse und Unterdorfweg. Der Situationsplan mit der Lage der betroffenen Strassen kann auf der Homepage der Gemeinde Brütten eingesehen werden.

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Gemeinderat Brütten

ABFALLSACK-MARKEN Die Firma FO-Security informierte, dass der Lagerbestand der Winterthurer Abfallmarken in der «alten» Ausführung in wenigen Wochen aufgebraucht sein wird. Danach werden nur noch die neuen Sperrgutmarken lieferbar sein. Deshalb bitten wir Sie, die Umstellung möglichst rasch vorzunehmen und keine Abfallsäcke mehr zu kaufen, für die Sie noch Marken benötigen.

zum 95. Geburtstag am 14. Juni Klara Erb-Kessler Alterszentrum im Geeren Kirchhügelstrasse 5 8472 Seuzach zur goldenen Hochzeit am 1. Juni Annemarie und Rudolf Siber-Höpken Ankengasse 5 Bahnhofstrasse 9

Gemeindeverwaltung Brütten

ABSCHIED Margrit Elsener-Moll verstorben am 6. Mai 2018 Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Das Foto wurde anlässlich eines Behördenanlasses aufgenommen. (zvg)

Gemeinde Brütten

DANK FÜR BEHÖRDENARBEIT Der Gemeinderat dankt allen Behörden für die gute Zusammenarbeit in den letzten vier Jahren und die geleistete Behördenarbeit.

Er freut sich, auch in der neuen Legislatur auf eine intensive und funktionierende Zusammenarbeit mit Mitgliedern aus allen Behörden. Viele

Projekte wurden umgesetzt, einige grössere gehen in die neue Legislatur über. Gemeinderat Brütten


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BRÜTTEN

31.5.2018, Nr. 5

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

kennen wir keine Querfinanzierung, die Bewohnenden bezahlen die effektiven Hotelleriekosten aufgrund des offiziellen Verteilschlüssels von Curaviva!»

Jahresrechnung 2017: Eigener Finanzhaushalt zahlt sich aus Der Wunsch von Jürg Allenspach, Präsident der Delegiertenversammlung des Alterszentrums im Geeren, Seuzach (Azig), er hoffe angesichts des schönen Frühlingsabends am Donnerstag, 19. April auf einen zügigen Verlauf, erfüllte sich vollumfänglich, stimmten doch die anwesenden 22 Delegierten aus den zwölf Verbandsgemeinden sämtlichen Geschäften einstimmig zu. Die von Marcel Knecht, in der Betriebskommission zuständig für den Bereich Finanzen, präsentierte Jahresrechnung 2017 weist bei einem Aufwand von 13,778 Millionen Franken und einem Ertrag von 14,716 Millionen Franken ein positives Ergebnis von 938 489 Franken aus. Ein unerwarteter Zustupf von rund 120 000 Franken resultierte für die bisher noch nicht geltend gemachten Subventionen für die Küchenrenovation in den Jahren 2006 bis 2008. Das Gesuch war seinerzeit zwar eingereicht und bewilligt, die Abrechnung aber nie erstellt worden. «Dank der akribischen Aufarbeitung der Finanzzahlen im Hinblick auf die Umstellung zum eigenen Finanzhaushalt durch den Finanzverantwortlichen Stefan Callegher konnten wir den Betrag im letzten Moment noch erfolgreich einfordern!» Seit dem 1. Januar 2017 gehören die Liegenschaften ins Azig-Eigenkapital, welches per Ende 2017 mit 9,348 Millionen Franken ausgewiesen ist. Musste vorher den Zweckverbandsgemeinden eine (höhere) Miete entrichtet werden, sind in die Jahres-

rechnung 2017 erstmals die gesetzlich vorgeschriebenen Abschreibungen von 627 500 Franken eingeflossen. Durch die Verzögerungen beim Projekt «Erweiterung und Teilsanierung» kann der genehmigte Projektierungskredit von 3,85 Millionen Franken erst 2018 definitiv abgerechnet werden. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass die Ausgaben deutlich unter dem an der Urne genehmigten Betrag zu liegen kommen. Späte Eintritte Sorgen bereitet die Tatsache, dass die Eintritte von Bewohnenden immer später und mit höherer Pflegebedürftigkeit erfolgen. Dadurch werden die Gemeinden mit einem immer höheren Normdefizit belastet, was auch aus der Versammlung kritisch moniert wurde. «Den Letzten beissen die Hunde – Bund und Kantone delegieren immer mehr Kostentreiber an die Gemeinden.» Auch wurde die Frage in den Raum gestellt, ob das Azig die vollen Normkosten bei den Gemeinden einfordern müsse. Mit dem späteren Eintritt verbunden ist, dass die Aufenthaltsdauer der Bewohnenden immer kürzer und der administrative Aufwand dafür immer höher wird. Geschäftsführer Urs Müller: «Es wird zuhause gepflegt, bis es einfach nicht mehr geht!». Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die Quersubventionierung der Pflegekosten durch überhöhte, von den Bewohnenden zu bezahlenden Hotelleriekosten, versicherte Marcel Knecht: «Im Azig

Kostenproblem MiGelMaterialien Nach der Genehmigung des Geschäftsberichtes 2017 und der Kompetenzerteilung an die Betriebskommission, die für das Projekt «Erweiterung und Teilsanierung» notwendige Fremdfinanzierung von insgesamt 34,6 Millionen Franken an die Hand zu nehmen, informierte Geschäftsführer Urs Müller über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, dass von Pflegeheimen verwendete MiGel-Materialien wie Verbands- und Inkontinenzmaterial nicht mehr von den Krankenkassen, sondern ab 1. Januar 2018 durch die Herkunftsgemeinden der Bewohnenden zu bezahlen sind. Zudem prüfen die Krankenversicherungen, ob sie für die Jahre 2015 bis 2017 die von ihnen bezahlten MiGel-Materialien sogar zurückfordern wollen. Auch wenn Bestrebungen laufen, im Gegenzug die bisherigen Beiträge der Krankenversicherungen pro Pflegestufe zu

erhöhen, werden die Gemeinden zumindest temporär einmal mehr zur Kasse gebeten. RPK-Mitglieder gesucht Die nachfolgend beantragte, moderate Erhöhung der Entschädigungen für die RPK-Mitglieder war unbestritten. Nach einer kurzen Diskussion, ob für die anstehenden Wahlen von DV-Präsidium/Vizepräsidium, Betriebskommission und RPK für die nächste Amtsperiode 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2022 eine ausserordentliche Delegiertenversammlung anfangs Juli notwendig sei, einigte man sich, darauf zu verzichten und die Wahlen an der Delegiertenversammlung vom 21. November zu traktandieren. Die Gemeinden sind nun gefordert, ihre Delegierten zu bestimmen. Zudem treten von den fünf RPK-Mitgliedern deren vier zurück, einzig Richard Frei stellt sich als Mitglied und Präsident für die nächste Amtsperiode wieder zur Verfügung. «Wir suchen darum vier in ihren Gemeinden als RPK-Mitglieder gewählte Kandidierende, die sich zusätzlich für die Arbeit in der RPK des Azigs interessieren.» Walter Minder

Einladung zum SommerBegegnungsnachmittag am Samstag, den 23. Juni | von 11 Uhr bis 16 Uhr im Alterszentrum im Geeren, Seuzach Was Sie von uns erwarten dürfen: Kulinarisches: • Feine Grilladen und Sommersalate • Hausgemachte Dessertvariationen • Feines Brot, Zopf und Gebäck • Degustation Smoothies Attraktionen: • Rundfahrten mit Ross und Wagen • Floristische Kleinigkeiten • Kreative Clownin • Selbergemachtes aus dem Tagesheim Auf einen fröhlichen Begegnungsnachmittag freut sich das ganze Team des Alterszentrums im Geeren. Alterszentrum im Geeren, Seuzach


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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Ausflug an den Walensee Mit den Senioren am Donnerstag, 14. Juni 2018 unterwegs Liebe Brüttenerinnen, liebe Brüttener Dieses Jahr reisen wir zusammen via Turbenthal–Wald–Kaltbrunn und Schänis zum Walensee, der auf 419 Meter Höhe liegt und 145 Meter tief ist. Das Wasser wird auch im Sommer selten über 20 Grad warm, im Winter bleibt der See eisfrei. Bei Sporttauchern ist er wegen seines klaren Wassers sehr beliebt. Auf der Walenseebühne werden im Sommer beliebte Musicals aufgeführt. Im Winter locken die Flumserberge zum Skifahren. Die Überfahrt nach Quinten ist sehr reizvoll und im malerischen Dörf-

chen wähnt man sich fast wie im Tessin. Die Südlage unter den steilen Wänden der Churfirsten beschert dem Ort ein mildes Klima, das Trauben, Feigen und Kiwis reifen lässt. Im Restaurant Seehus werden wir von der Wirtefamilie Gassner zu einem erfrischenden Umtrunk erwartet. Auf der schönen, gedeckten Terrasse wird uns ein feines Fisch- oder Fleischmenu serviert. Wir haben Zeit, die zauberhafte Landschaft zu geniessen und schliessen den Aufenthalt mit Dessert und Kaffee ab. Später bringt uns der Schiffsbetrieb Walensee zum Reisecar zurück. Gemütlich fahren wir weiter über den Ricken

Alpenblick 17

nach Wattwil. Im Restaurant Toggenburgerhof in Kirchberg machen wir nochmals eine Pause und löschen unseren Durst oder geniessen eine feine Glacé. Dann bringt uns Knöpfel-Reisen auf direktem Weg nach Brütten

zurück. Ein Böckli steht zum Einund Aussteigen bereit und Mineralwasser kann im Car gekauft werden. Altersforum Brütten Lotti Mettler und Anette Wälti

Kosten: Fr. 55.– Datum: Donnerstag, 14. Juni Abfahrt: 9.15 Uhr beim Parkplatz Gemeindehaus Rückkehr: zirka 18 Uhr Anmeldung: bitte bis spätestens Montag, 11. Juni an: Lotti Mettler Telefon 052 345 29 63, lotti.mettler@bluewin.ch Anette Wälti Telefon 052 345 24 16, anette.waelti@gmx.ch

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BRÜTTEN

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Mit viel Fingerspitzengefühl entfernt Beat Scheiwiller einzelne Glassegmente. (sg)

Leuchtende Kostbarkeiten Kirchenfenster erstrahlen im neuen Glanz von Susanne Gutknecht Viel knifflige Handarbeit und Sachverstand lassen die Kirchenfenster in der Kirche Brütten wieder wie neu erscheinen. Gerade rechtzeitig vor den Konfirmationen konnten die aufwendigen Reparaturarbeiten an den Kirchenfenstern abgeschlossen werden. Nachdem man im letzten Jahr bemerkte, dass die Vorfenster von 1970 undicht waren und zu Schäden führten, zog die Kirchenpflege einen Spezialisten hinzu, der ein Gutachten erstellen sollte. Daraufhin kam der Ball ins Rollen: Der Spezialist bemerkte, dass sich die Buntglasfenster der Kirche fast bis zu 15 Zentimeter gegen innen wölbten und dank sofortiger Sicherung der einsturzgefährdenden Fenster konnten sich die Brüttener in der Weihnachtszeit trotzdem in den Kirchenbänken sicher fühlen. Bedeutende Kunstwerke Wer in den vergangenen zwei Monaten einen Blick in die Kirche geworfen hat, fand drei Glaskünstler am

Werk. Die Gebrüder Beat und Urs Scheiwiller sowie dessen Sohn Manuel, die mit dem Auftrag der Fensterrenovation betraut wurden, sind ausgewiesene Spezialisten in ihrem Fach, die auch im Ausland für solch speziellen Renovationen aufgeboten werden. «Die Brüttener Kirchenfenster sind spezielle Kunstwerke», erklärt Urs Scheiwiller. «Diese opaleszenten Gläser findet man nicht oft in Europa, sie kommen mehrheitlich in Amerika vor.» Auch die einzelnen Glassegmente beurteilen die Experten als schöne Malereien, die man nicht oft so sieht. Schnell war den beiden Brüdern klar, dass man die Gläser nicht mehr in die Fassungen zurückdrücken kann, da sonst die Gläser zersplittern. Ziel war es jedoch, die bisherigen Glassegmente möglichst zu erhalten. Mit Malerklebband wurden die einzelnen Segmente vollständig abgeklebt, um sie dann sorgfältig aus dem grossen Glasfenster zu entfernen und die einzelnen Gläser zu ergänzen oder aus dem Glasfundus der Spezialisten zu ersetzen – Stück für Stück. Eine Sisyphos-Arbeit, die viel Fin-

gerspitzengefühl und Geduld verlangte. Stabile Eisen Die Kunstglaser lenkten ihr Augenmerk auch auf die Verstrebungen: «Die Fläche des dreiteiligen Fensters ist sehr gross, daher haben wir zusätzliche Windeisen eingesetzt und Profile benutzt, um die Fläche zu stabilisieren.» Zurzeit, als die Brüttener Kirchenfenster gebaut wurden, war die Hinterlüftung der Fenster noch kein Thema. Bei starkem Sonnenschein werden die bleigefassten Fenster jedoch sehr heiss und beginnen sich auszudehnen. «Diesen Bewegungen können wir mit den Windeisen entgegenwirken.» Die Verstrebungen wurden entlang der Rahmen gesetzt und stören das Gesamtbild nicht. Budget eingehalten Kondenswasser, das am unteren Ende in die Mauer tropfte, führte zu zusätzlichen Schäden am Mauerwerk. Auch hier legten die Spezialisten Hand an und haben kaum sichtbare Lüftungslöcher im Fenster eingebaut und Kondenswasserfänger installiert, die im

Stil zu den alten Fenstern passen. «Die Arbeit hier in der Kirche war herausfordernd, aber mit unserer Erfahrung durchaus machbar. Das Budget haben wir eingehalten und waren sogar schneller fertig als ursprünglich geplant», erklärt Beat Scheiwiller erfreut. Im Budget lag auch noch die Sanierung der beiden Fenster beidseitig der Orgel mit drin. Die seitlichen Kirchenfenster werden aus Budgetgründen erst nächstes Jahr saniert. «Leider haben wir bis heute noch keinen Fonds oder ein sonstiges Kässeli gefunden, welches uns mit den hohen Kosten der Renovation unterstützen könnte. Daher sind wir froh, dass der Verkauf des Wöschhüslis ansteht in diesem Rechnungsjahr», erklärt Kirchenpflege■ präsident Martin Egli.

Neben Elementen im Tiffany-Stil sind auch die Gläser und Farben speziell und zeugen von hoher Kunstfertigkeit.


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BRÜTTEN

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Endlose Weiten und viel Sand bei der Fahrt durch die Sahara. (zvg)

Spenden-Tour durch die Wüste Brüttener meistert seine erste Charity-Rallye nach Afrika von Astrid Steinbach Der Brüttener Matthias Kleefoot schaut positiv zurück auf seine Teilnahme an der 25. Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Das Ergebnis lässt sich auf einen einfachen Punkt bringen: Die Tour war ein voller Erfolg! Ein halbes Jahr intensiver Vorbereitung lag hinter Matthias Kleefoot, als am 3. März der Startschuss für die Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul fiel. Sponsoren waren gefunden sowie ein VW T4 flott gemacht. Dieser sollte am Ziel meistbietend versteigert werden, um den Erlös der DBO-Foundation zukommen zu lassen, die damit soziale Hilfsprojekte vor Ort unterhält. Ein 18-tägiges Abenteuer lag vor den Teilnehmern, das sie von Europa über Marokko, Mauretanien, den Senegal und schliesslich zum Ziel nach Banjul in Gambia führte. Im Auto schlafen «Der spannendste Streckenabschnitt war die Fahrt durch die Sahara. Ab

Mauretanien ging es drei Tage im Konvoi durch die Wüste. Hier gab es nur Wind, Sand und keine Zivilisation. Geschlafen wurde in den Autos», erzählt der 34-Jährige und fügt hinzu: «Wir mussten fast die gesamte Luft aus den Reifen lassen, um nicht im Sand stecken zu bleiben. Geführt wurden wir von einheimischen Beduinen, denn Strassen wie wir sie kennen, gibt es in der Wüste nicht. Dieser Teil der Reise war einer der Höhepunkte und die Etappe mit dem grössten Spassfaktor», fügt er lachend hinzu. 100 Fussbälle Zudem hatte Kleefoot 100 Fussbälle in den Dach-Boxen an Bord, die er ab Marokko an Kinder verteilte. «Es ist

«Hier gab es nur Wind, Sand und keine Zivilisation.»

einfach nur eine riesige Freude mit anzusehen, wie sehr sich diese Kinder, in deren Leben es meist am Elementarsten fehlt, über so etwas Einfaches wie einen Fussball freuen konnten.» Gefährliche Situationen gab es keine. «Die Organisation der Tour war hervorragend und zu keinem Zeitpunkt gefährlich.» Spendengelder verdoppelt Nach knapp drei Wochen hatten die Teilnehmer 48 der gestarteten 50 Fahrzeuge ans Ziel gebracht. Am 25. März – den Tag, auf den alle hingearbeitet hatten – fand die Versteigerung der Fahrzeuge für den guten Zweck vor dem Nationalstadion in Banjul statt. Eine Stunde hatten die Fahrer Zeit, ihre Fahrzeuge anzupreisen. «Ich war anfangs sehr nervös, ob ich soviel Geld erhalten werde, wie ich mir vorgestellt habe, da vorher derselbe Autotyp nur für 1500 Franken weggegangen war», sagte Kleefoot. Aber er hatte Glück. Drei Interessenten hatten den Preis für sein Auto hochgeboten bis auf 3500 Franken. «Das hat meine Erwartungen

dann doch übertroffen, da das Auto in der Schweiz nur die Hälfte gekostet hat.» Mit zusätzlichen 1380 Franken gesammelten Spendengeldern konnte er somit einen Spendenbetrag von fast 5000 Franken für die DBO-Foundation generieren. Einzelschicksalen helfen Fünf der 13 Projekte der Hilfsorganisation hat er sich vor Ort selbst angesehen und sie haben ihn allesamt überzeugt. Darunter war auch der Besuch der Kobisala-Schule in Sanyong (Gambia). «Die Kinder sind extra an einem Samstag zur Schule gekommen, um uns zu begrüssen und für uns zu singen», berichtet Kleefoot. «Natürlich kann man mit solchen Projekten nicht das grosse Ganze ändern, aber man kann Einzelschicksalen helfen und dafür hat sich die Reise gelohnt.» ■


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BRÜTTEN

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Blick hinter die Kulissen Besuchstag als kleines Brüttener Dorffest von Susanne Gutknecht Die seit 71 Jahren in Brütten ansässige Meili Schreinerei AG organisiert anfangs Juni eine kleinere Hausmesse an der Unterdorfstrasse. «Wir brauchen uns nicht zu verstecken», sagt Geschäftsführer Fabian Meili selbstbewusst. Um der Bevölkerung die Vorteile des regionalen Gewerbes aufzuzeigen, öffnet er am 2. Juni die Schreinerei für eine Besichtigung. Zudem hat Fabian Meili mit weiteren Handwerksbetrieben

aus der Gegend, mit denen er zusammenarbeitet, zusätzliche Gesprächspartner für die Besucher eingeladen und präsentiert somit eine «kleinere Hausmesse», wie Meili erklärt. «Wir haben uns auf Renovationen in der Region spezialisiert und können hier massgeschneiderte Arbeiten bieten wie Küchen- und Badezimmer-Umbau, Dachausbauten oder auch das Ersetzen von Fenstern.» Gute Planung Meili fühlt sich wohl im Renovationsgeschäft. «Es ist anspruchsvoll, aus bestehenden Räumen das Beste

herauszuholen. Da ist gute Planung sehr wichtig, da viele Bauherren Ferien nehmen oder ihren Terminplan nach den Arbeiten richten. Daher müssen alle Partner an einem Strick ziehen.» Oft werde er gefragt, ob sie die Bauleitung übernehmen könnten oder andere Handwerker, die benötigt werden, empfehlen könnten. «Wir arbeiten mit allen Partnern zusammen, aber mit denjenigen der Hausmesse haben wir aus anderen Projekten bereits gute Erfahrungen gesammelt.» Das erleichtere die Arbeit für alle und bringe Vorteile für die Bauherrschaft.

Meili’s Grossvater hat die 1947 die Zimmerei und Schreinerei gegründet, Sohn Kurt führte den Betrieb weiter, bis 2014 nun Fabian Meili den Betrieb mit neun Mitarbeitern in der dritten Generation führt. Daneben bildet er zwei Lernende aus, die «in unserer Schreinerei anspruchsvolle Arbeiten vorfinden und bei Flickarbeiten auch Ideen bringen müssen.» Der Besuchstag mutet fast wie ein kleines Brüttener Dorffest an, stehen doch neben der Besichtigung der Schreinerei auch Livemusik, Kinderattraktionen und einen WC-Schüssel-Weitwurf auf dem Programm. ■

BÜCHERNACHLASS VERSCHENKT Der Brüttener Altgemeinderat Peter Merz war zu Lebzeiten ein belesener Mann. Über 1000 Bücher zählte sein Besitz. Seine Sammlung umfasste neben Belletristik auch viele Sachbücher, vom Kochbuch über Kunstbücher, Kinderbüchern bis zu Werken über Alpinismus, seinem grossen Hobby. Im Januar dieses Jahres verstarb Merz in seinem 87. Altersjahr. Nach seinem Tod stellte sich die

Frage, was mit all seinen Büchern in seinem Haus an der Hagenstrasse, wo er bis zuletzt gelebt hatte, geschehen sollte. Seine Tochter Kathrin Schenk-Merz (im Bild rechts) kam zusammen mit Nadja Waser auf die Idee, die Bücher nicht einfach in ein Brockenhaus zu geben oder wegzuwerfen, sondern an Bücherfans zu verschenken. Sie veranstalteten deshalb Anfang Mai ein so genanntes «Bücher-

kaffee» im Haus des Verstorbenen. Interessenten konnten dort in aller Ruhe im umfangreichen Bücherfundus stöbern. Zahlreiche Leseratten nutzen die Gelegenheit, sich mit neuem Lesestoff einzudecken und manches Werk fand dabei einen neuen glücklichen Besitzer. Wer den ersten «Bücherkaffee» verpasst hat, hat am 16. Juni nochmals Gelegenheit, ein Buch zu ergattern. (rh)


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Schriftsteller Arno Camenisch liest mit grosser Mimik aus seinem Buch vor. (sl)

Der letzte Schnee trotz Sommertemperatur Poetisch-spritzige Lesung in vielen Sprachen von Sandra Lanz Zuhörer genossen Ende April bei sommerlichen Temperaturen einen Umtrunk auf dem Gemeindeplatz. Danach las ihnen Arno Camenisch aus seinem neusten Werk «Der letzte Schnee» im Gemeindesaal etliche Episoden vor. Die Kulturkommission Brütten offerierte den lesefreudigen Gästen einen speziellen Kultur-Leckerbissen. Arno Camenisch, geboren in Tavanasa in der bündnerischen Surselva, jetzt in Biel heimisch, ist Preisträger etlicher Auszeichnungen wie dem eidgenössischen Literaturpreis sowie Kenner der Traditionen und der möglichen Öde in den Bergen. Er vermittelt in seinen Büchern einen Einblick in eben diesen ereignislosen Alltag. Wunderbar melodiöse Texte in einer wahrlichen Sprachvielfalt sind zu lesen, genauso wie das Rattern eines Schleppliftes, welcher Bügel für Bü-

gel vorbeiziehen lässt. Ein Erklingen von Tönen aus gelesener Sprache. Auf dem Bänkli vor dem Hüttli Georg und Paul sind die zwei Protagonisten aus seinem im Januar diesen Jahres erschienene Buch mit dem Titel «Der letzte Schnee». Die beiden geben beim Warten auf Touristen beim Schlepplift einen Einblick in das alpine Warten auf Godot. Pünktlich jeden Morgen wird in der Kasse das Geld gezählt, die Fahrtickets nach Farben sortiert: «Diese hier, die blauen, sind für die Erwachsenen, die grünen voilà für die Kinder und die rosaroten hier für die Senioren». Warten auf den Ansturm Die Tafel vor dem Hüttli wird aufgestellt, das Reglement bereitgelegt und dann gewartet auf den Ansturm, welcher einfach nicht eintreten will. Georg, der stille Zuhörer der gesponnenen Geschichten von Paul, welcher auf irgendein Thema immer etwas zu erzählen weiss. Geschichten aus dem

Dorf, währenddem sich die Welt in anderen Dimensionen dreht und doch nicht ganz verschieden ist. Es gilt pflichtbewusst, Altes zu bewahren, was es eigentlich nicht mehr gibt und doch Heimat bedeutet. Wie Musik in den Ohren Die wunderbaren Einlagen in schweizerdeutsch, rätoromanisch und italienisch geben dem Werk eine fast musikalische Note. Arno Camenisch liest die Zeilen in ebenso singender Gleichmässigkeit, welche eine Me-

«Diese hier, die blauen, sind für die Erwachsenen, die grünen voilà für die Kinder und die rosaroten hier für die Senioren».

lancholie der Bergwelt auf den Zuhörer zu transferieren vermag, wie das gleichmässige Vorbeiziehen der Bügel. Zwischendurch werden die Bügel gezählt und im Journal eingetragen, der Ernstfall von eventuell Verletzten geprobt. Und sich immer wieder die Frage gestellt: Wohin mit all den Touristen, wenn der Schnee nicht mehr wie früher fällt? Bildreiche Sprache Wieviel Reichtum in den auch noch so banal scheinenden Geschichten liegen, zeigt die Assoziation mit dem Verschwinden des Schnees, dem Strukturwandel auch in den Bergen, dem Verschwinden von so vielem. Arno Camenisch verabschiedete sich mit einer Aufzählung des im letzten Jahr gelerntem. Ein persönlicher Einblick: «Dass es schön ist, am Morgen mit müden Händen aufzuwachen.» ■


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ORTSPLANUNG Für die nächsten Phasen der Ortsplanungsrevision hat der Gemeinderat zwei Kredite in der Gesamthöhe von 95 000 Franken bewilligt. Damit soll die Vorlage soweit vorbereitet werden, dass sie dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht werden kann. Nach erfolgter Vorprüfung kann über die weiteren Schritte erneut entschieden werden. Der Auftrag für die Vorbereitung der Vorlage und die Durchführung der Vorprüfung geht an die Firma Planpartner AG, Zürich, für 72 700 Franken. Die Arbeiten für die Festlegung des Gewässerraums an die Zobrist & Räbsamen AG, Zürich, für Fr. 15 169.55.

DORFSTRASSE Die Bauarbeiten für die Erneuerung der Dorfstrasse im Abschnitt zwischen der Oberwilerstrasse und der Neuwiesstrasse wurden im April gestartet. Die Arbeiten verliefen bisher nach Plan. Falls die Arbeiten gemäss Plan fortgesetzt werden können, steht einem Abschluss bis Mitte Juli 2018 nichts im Wege. Davor ist mit einer Totalsperrung während je einem Tag für den Einbau der Tragschicht und

des Deckbelags zu rechnen. Die betroffenen Grundeigentümer werden direkt informiert.

bisherigen Flurnamen Steichelstrasse, Mülberg- und Büechliweg benannt.

SANIERUNG WERKHOF

FINANZEN

Auch das Projekt der Sanierung des Werkhofs verläuft wie geplant. Anfang April konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Werkbetriebe haben sich im gegenüberliegenden Schopf provisorisch eingerichtet. Die Containerstandorte für die Entsorgung wurden angepasst, ebenso das Verkehrsregime. Während der ganzen Bauzeit, voraussichtlich bis Ende September 2018, ist mit Einschränkungen und Umstellungen bei der Entsorgungsstelle zu rechnen. Die Werke bitten dafür um Verständnis.

Der Gemeinderat hat die letzte Jahresrechnung des Zweckverbands Friedhof Bassersdorf Nürensdorf genehmigt. Sie schliesst mit einem Nettoaufwand überschuss von insgesamt Fr. 334 376.19. Der Anteil der Gemeinde beläuft sich auf total Fr. 107 525.55.

STRASSENNAMEN

Für eine Handänderung wurden Grundsteuern im Betrage von total Fr. 597.50 veranlagt. In drei Grundsteuerfällen traf der Gemeinderat einen Einspracheentscheid. In neun Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.

Im Zusammenhang mit dem Gebäuderegister sind auch für Gebäude ohne Wohnnutzung Adressen zu definieren. Dazu gehört auch ein Strassenname. In Nürensdorf liegen solche Gebäude an insgesamt drei Strassen, welche bisher nicht über einen offiziellen Strassennamen verfügten. Der Gemeinderat hat diese nach den

Der Gemeinderat hat mit Freude vom Revisionsbericht über die Jahresrechnung 2017 des Zweckverbands Feuerwehr Altbach Kenntnis genommen. Die Revision bestätigt eine korrekte Rechnungsführung und macht keine Bemerkungen zur Jahresrechnung.

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Installation der Anlage. Wenn aber Material Schaden nimmt oder sich ein Unfall auf der Baustelle ereignet, dann haftet der Hauseigentümer. Für Daniel Neukomm war ein sicheres und fachmännisch aufgestelltes Gerüst daher die Grundvoraussetzung für sicheres Arbeiten. Weiter war ihm wichtig, dass Arbeiten auf seinem Dach nur ausgeführt wurden, wenn das Wetter es zuliess und das Dach trocken war. «Es ist sicher nicht jedermanns Sache, auf steilen Hausdächern herum zu klettern», meinte der Bauherr. «Die Helfer auf meinem Hausdach waren geübt und erfahren, sodass ich keine kritischen Situationen befürchten musste.»

Die fertig montierten Solar­ panels auf der Ost-, Südund Westseite des Hausdaches produzieren Strom während des ganzen Tages. (Chantal Neukomm)

Mithilfe beim Solardach Gegenseitiges Helfen ist das Prinzip der Gesellschaft Um ökologisch Strom herzu­ stellen und so die Umwelt zu schonen, installierte der Nürens­dorfer Daniel Neukomm in Zusammenarbeit mit der «Energie­ wende-Genossenschaft» Solarzellen auf seinem Hausdach. Dabei halfen sich die Genossenschafter gegenseitig beim Bau. Das Ziel der Energiewende-Genossenschaft Region Winterthur (ERW) mit Sitz in Seuzach ist die Förderung und Realisierung von Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie für seine Mitglieder und zwar in gemeinsamer Selbsthilfe. Dadurch will sie erreichen, dass sich möglichst viele Personen solche Energiesysteme leisten können. «Die Genossenschaft soll dazu beitragen, die Ziele der Energiestrategie 2050 zu verwirklichen», sagt der Nürensdorfer Daniel Neukomm, der 2017 mit ge-

nossenschaftlicher Arbeit sein Solardach verwirklichte. Gegenseitige Hilfe Wer über die ERW eine Photovoltaik-Anlage baut, wird automatisch Mitglied der ERW. Das bedeutet, dass der Bauherr in einen Pool von Selbstbauern aufgenommen wird, die kostenlos arbeiten. Die Stunden, die ein Bauherr von Mitgliedern des Selbstbau-Pools für sein eigenes Projekt bezogen hat, muss er selber bei anderen Projekten wieder abarbeiten. Daniel Neukomm ist vom Einsatz «seiner» Selbstbauer begeistert. Die Mitarbeit in einer Selbstbaugruppe setze Interesse an der Technik und der Funktionsweise einer Solaranlage und natürlich auch handwerkliches Geschick voraus, meint er. Nicht abgearbeitete Stunden werden zu einem Stundensatz von 70 Franken verrechnet. Dabei wird die Selbstbaugruppe

von einem erfahrenen Planer koordiniert. Dieser berät zudem den Bauherrn und stellt die fachgerechte Ausführung des Projektes sicher. Der Einkauf des Materials wird zentral organisiert und dafür eine kleine Marge erhoben. Übernahme bei Haftungsfall Bei dieser Arbeitsweise dürfe man Haftungsfragen nicht ausser Acht lassen, erkannte Neukomm. Die Genossenschaft übernimmt die Garantie für das Material und die fachmännische

Unterstützung durch die Gemeinde Nicht nur die Genossenschaft hilft, die Energiestrategie 2050 umzusetzen, auch die Gemeinde Nürensdorf setzt sich für die Umwelt ein. Dabei kann ein Bauherr bei der Gemeinde Fördermittel beantragen, die im Rahmen des jährlich vom Gemeinderat bewilligten Budgets bis zu einem Maximalbetrag von 15 000 Franken pro Jahr zugesichert werden. Aus­ genommen sind Solaranlagen zur Schwimmbadbeheizung. Die Förderbeiträge betragen pauschal 1000 Franken für Kleinanlagen bis 100 Quadratmeter Fläche beziehungsweise zehn Franken pro Quadratmeter für grössere Anlagen, maximal jedoch 2000 Franken. Der Gemeinderat beauftragt die Bauabteilung mit der Prüfung und Abwicklung von Gesuchen, der Festsetzung der Beiträge sowie der Qualitäts- und Umsetzungskontrolle Chantal Neukomm Energiewende Genossenschaft www.ewg-winterthur.ch

Die Gemeinde Nürensdorf erhielt im Jahr 2012 das Label «Energiestadt». Es handelt sich um eine Auszeichnung des Bundesamtes für Energie und des Trägervereins «Label Energiestadt» und wird jenen Gemeinden verliehen, die ausgesuchte energiepolitische Massnahmen realisiert oder beschlossen haben.


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GEWERBEGEFLÜSTER In der hauseigenen Werkstatt von Optik B in Bassersdorf werden die Gläser direkt in die gewählte Fassung eingepasst. (mf)

Als Barbara Weber 2007 das 25-Jahr-Jubiläum der «Optik  B AG» in Bassersdorf feierte, war der jetzige Inhaber nicht dabei. Markus Urbanitzky (Foto) kam nach seinem Einsatz von 1997 bis 2001 als Partner von Weber zurück. Seit 2016 ist er alleiniger Inhaber des Geschäfts und beschäftigt zurzeit drei Mitarbeiterinnen und eine Lehrtochter. Im knapp 95 Quadratmeter grossen Ladenlokal bietet das Team viele Dienstleistungen an: Brillenglasbestimmung, Augendruckmessungen, Kontaktlinsenanpassungen, Brillenservice. «Unseren

grossen Vorteil sehe ich darin, dass wir die Möglichkeit haben, in der hauseigenen Werkstatt die Gläser selber in die gewählte Fassung einpassen zu können», ist der Inhaber stolz. «Dadurch bieten wir unseren Kunden einen schnelleren Service». Dank der zweiten diplomierten Augenoptikermeisterin Caterina Zürn sei gewährleistet, dass zu jeder Zeit ein Sehtest gemacht und Kontaktlinsen angepasst werden können. Im Ladenlokal gibt es über 500 Brillenmodelle und rund 200 Sonnenbrillen zur Auswahl. «Unsere neueste An-

schaffung», ist Urbanitzky stolz, «ist eine Spaltlampe mit Digitalkamera. Damit haben wir die Möglichkeit, Verletzungen und den Verlauf von Augenproblemen aufzunehmen. Ebenfalls kann dem Kunden mittels Fluorfotos aufgezeigt werden, dass das Auge bei zum Beispiel zu häufigem Tragen von Kontaktlinsen leidet.» Neu wird ein Hausservice oder Termine nach Feierabend­angeboten. Marianne Flotron Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

DORF-DROGERIE HAFEN Bei der Bio-Partner-Messe anfangs Mai präsentierten rund 100 Produzenten von biologischen Lebensmittel, Naturkosmetik und ökologischen Haushaltsartikeln ihre Produkte. Eine gute Gelegenheit, auch die Menschen hinter den Produkten kennen zu lernen. Zu erfahren, weshalb ein bestimmtes Produkt auf diese Weise produziert wird, war für uns alle lehrreich und spannend. Verschiedenste Tofu- und Saitan-Variationen als Proteinlieferant, Hanfgetränke, Guarana-Shots und weiteres wurde angeboten. Die Liste könnte noch weitergeführt werden. Unser Sortiment wurde natürlich um besonders leckere Artikel erweitert. In Dietlikon wie in Bassersdorf steht nun ein Kühlschrank, in dem wir auch gekühlte Nahrungsmittel anbieten können. Besuchen Sie unsere «Genussvoll und Fleischfrei»-Woche vom 9. bis 16. Juni. Täglich bieten wir verschiedene Nahrungsmittel zum Probieren an.

PROBLEMPFLANZEN AUSREISSEN Ausländische Problempflanzen bedrängen die einheimische Pflanzenwelt und bedroht die Insektenvielfalt. Aus diesem Grund sollen diese Pflanzen ausgerissen und vernichtet werden. Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) organisiert am 9. und 16. Juni

jeweils von 14 bis 16 Uhr eine Ausreissaktion in den kommunalen Schutzgebieten der Gemeinde Bassersdorf. Am 9. Juni ist der Treffpunkt bei der Sammelstelle Ufmatten in Bassersdorf, am 16. Juni bei der Kreuzung Tagelswangerstrasse/Schinenwiesenweg in

Baltenswil. Getränke und ein Zvieri werden vom NBN offeriert. Sofern vorhanden, sind Gartenhandschuhe und Pflanzenstecher empfohlen. Für weitere Informationen: www. nbn.ch oder Beatrice Tschirky (b.tschirky@gmx.ch oder Telefon 079 763 80 44). (e)

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Das Phänomen der Selbstüberschätzung in der Anlegerpsychologie: Immer besser als der Durchschnitt. Yves Buffi Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf

Eine der häufigsten Problemstellungen in der Anlegerpsychologie sei das Phänomen der Selbstüberschätzung, so die Verhaltensforschung. Dem übermässigen Selbstvertrauen werden drei Ausprägungen zugeordnet. Bei der klassischen Überschätzung beurteilt der Mensch seine Fähigkeiten, seine Leistung oder Gewinnchancen schlicht und einfach als zu hoch ein. Die Überpräzisierung schildert das übertriebene Selbstvertrauen bei der Beurteilung der Genauigkeit eigener Schätzungen. Der «Bes-

ser-als-der-Durchschnitt-Effekt» am Ende beschreibt, dass sich Menschen konsistent besser einordnen als der Durchschnitt. Die vielen Castingshows und Talentwettbewerbe im Fernsehen sind Beispiele für dieses Phänomen. Im Anlagegeschäft führt diese Selbstüberschätzung dazu, dass Anleger ihre Risiken unterschätzen und möglicherweise eine suboptimale Vermögensallokation eingehen. Der Anleger geht mit Blick auf seine Risikobereitschaft und -fähigkeit tendenziell ein zu hohes Risiko

ein und überschätzt die zu erwartende Rendite. Zur Minimierung der eigenen Selbstüberschätzung könnte man sich fortlaufend selbstkritisch hinterfragen: Stimmen meine Anlagen mit meiner tatsächlichen Risikobereitschaft und -fähigkeit überein? Ist mein Portfolio genügend breit diversifiziert? Langfristig erfolgreich investieren ist weniger eine Kunst als vielmehr eine Frage der Disziplin. Dafür stehen wir bei der Umsetzung Ihrer persönlichen Anlagestrategie mit Rat und Tat zur Seite.

«BABA SHRIMPS» AM PIGNA FEST Das Pigna Fest findet am Samstag, 9. Juni von 10 bis 22 Uhr statt und hat sich in den letzten Jahren zu einem Begegnungsort für Menschen mit und ohne Behinderung etabliert. Auf der Bühne im Glashaus und im Pigna Park finden über den Tag verteilt insgesamt fünf musikalisch verschiedene Konzerte statt. Um 19 Uhr wird die schweizweit bekannte Band Baba Shrimps im Glashaus auftreten. Mit ihrer jüngsten Single «Hurry Hurry» stellten sie die offizielle SRF-Hymne zu den olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Die kleinen Gäste können sich unter anderem auf einen Streichelzoo mit Eseln, Pony und Ziegen freuen oder sich im Kinderschminken das Gesicht bunt bemalen lassen. Es gibt Kutschenfahrten und der bekannte Chocolatier Fabian Rimann verwöhnt die Gäste im Choco-Atelier. Das Fest findet an der Graswinkelstrasse 52 in Kloten statt. Der Eintritt und die Konzerte sind gratis. Weitere Informationen unter www.pigna.ch oder auf Facebook unter Stiftung.Pigna. (e)

WO ZWERGE UND WICHTEL WOHNEN

ERFRISCHENDER SPATENSTICH Anfangs Mai erfolgte in Winkel bei Bülach der Spatenstich für den Ausbau der Tagesschule der Heilpädagogischen Schule Bezirk Bülach (HPS), in deren Zweckverband die Schulgemeinden Bassersdorf und Nürensdorf sind. Durch den Ausbau und den anschliessenden umfassenden Umbauten der be-

stehenden Räumlichkeiten können auf Beginn des Schuljahres 2020/21 das heutige Provisorium in Bülach aufgehoben und die Maximalzahl verfügbarer Plätze von heute 68 auf 80 angehoben werden. Für einmal war der Spatenstich nicht mit langen Reden geschmückt, sondern war auf die Kinder ausgerichtet. Beat Berli, Präsident des

Zweckverbandes HPS (links auf dem Bild), hielt eine kurze Ansprache im Beisein der Bauherrschaft und Mitarbeitenden der Schule. Ein Apfelbaum wurde mit der ausgehobenen Erde gepflanzt und soll den Umbau und die kurzzeitige Ausquartierung der Schüler in ein Externat begleiten. (sg)

Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) organisiert am Samstag, 2. Juni, für die Zwei- bis Sechsjährigen und deren Eltern die Exkursion «Wo Zwerge und Wichtel wohnen». Die beiden Waldkindergärtnerinnen Maya Risch und Monika­ Offner zeigen den Interessierten, was sie im Wald alles unternehmen können. Der Anlass dauert von 14.30 bis 16.30 Uhr. Das vom NBN offerierte Zvieri wird auf dem Feuer zubereitet. Wer will, kann seine eigene Wurst mitnehmen. Treffpunkt ist beim Aussichtspunkt Ratzenhalden in Bassersdorf. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Franken pro Kind, für die NBN-Mitglieder ist es gratis. Bitte anmelden unter www.nbn.ch. (e)


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Präsident André Riedel (l.) verabschiedete Finanzvorstand Otto Schneider. (sb)

Die Spitex auf gutem Weg mit neuen Dienstleistungen Konkurrenz fördert Vereinsleistung von Susanne Beck Im Saal der Katholischen Kirche St. Franziskus fanden sich über hundert Gäste zur 23. Generalversammlung der Spitex Bassers­dorf-Nürensdorf-Brütten ein, davon waren 45 Personen stimm­berechtigt. Der ganze Abend wurde von positiven Ergebnissen und guten Aussichten für die Zukunft des gemeinnützigen Vereins begleitet.

Weitere Lehrstelle Die Gelder der Spitex werden auch für Ausbildung und Weiterbildung im Gesundheitswesen genutzt. Dieses Jahr wurde eine zusätzliche Lehrstelle zur Fachfrau Gesundheit besetzt. Somit werden nächstes Jahr drei Lernende beim Verein ausgebildet. Be-

D

er Präsident André Riedel begrüsste die Gäste an der Generalversammlung des Vereins und ging die zehn Traktanden zügig durch. Er machte darauf aufmerksam, dass immer mehr kommerzielle Institute das Angebot zur Verbesserung für eine selbstbestimmte und optimale Lebensqualität bei gesundheitlichen Problemen anböten. Dies belebe den Markt und gebe den Vereinsverantwortlichen auch Antrieb, das eigene Angebot immer wieder zu überdenken und anzupassen.

Die Kundendossiers seien nun digital erfasst und die Spitex-Mitarbeiterinnen könnten nun jederzeit von überall her auf die Verlaufsberichte zugreifen.

triebsleiterin Claudia Rabadzijev freute sich ganz besonders darüber, dass das Projekt mit dem Notrufknopf gut angelaufen sei. Auch im Spitex-Alltag gab es Erleichterung: Die Kundendossiers seien nun digital erfasst und die Spitex-Mitarbeiterinnen könnten nun jederzeit von überall her auf die Verlaufsberichte zugreifen. Der neu eingeführte tägliche Mahlzeitendienst sei nach ein paar sogenannten Kinderkrankheiten ebenfalls gut unterwegs. Die Kosten für Verbands- und Inkontinenzmaterial wird nicht mehr im gleichen Masse von Krankenkassen übernommen, daher werde auch hier nach einer Verbesserung Ausschau gehalten. Exakte Budgets Der 77-jährige Bassersdorfer Otto Schneider hat sich als Finanzexperte von seinem Vorstandsamt dieses Jahr verabschiedet. Der Zeitpunkt sei für ihn gut getroffen, so Schneider. Als Nachfolger steht Jann Rehli bereit, der an der letzten GV als Stellvertreter des Ressorts Finanzen gewählt

wurde und während des vergangenen Jahres bereits einen guten Einblick in seine Arbeit erhielt. Dank der Finanzkenntnisse von Otto Schneider konnte das Budget, das nicht wie üblich auf ein Jahr, sondern auf zwei Jahre hinaus geplant werden muss, gut eingehalten werden. Beim Abschluss 2017 konnte den drei Gemeinden 85 000 Franken, einen grossen Teil der erhaltenen Bevorschussung, zurückbezahlt werden. Dienst jeden Tag im Jahr Claudia Rabadzijev wie auch Vereinspräsident André Riedel bedankten sich besonders herzlich bei den An­gestellten des Vereins: «Sie erfüllen ihren Dienst rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Ohne diese Frauen, welche ‹Hilfe zur Selbsthilfe› leisten, könnte dieser Verein nicht so wun­derbar funktionieren.» Beim abschlies­­senden Apéro wurden von allen Fachleuten Fragen beantwortet und Erfahrungen ausgetauscht. ■


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REGION

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Traktoren auf Blustfahrt Knatternde Maschinen zu Besuch Frühlingszeit ist die Zeit, in der die Motorradfahrer sich wieder auf die Sättel ihrer schweren Maschinen schwingen und die Cabrioletfahrer ihre Wagen auf Hochglanz polieren. Aber auch die Freunde alter Landmaschinen Zürich und Schaffhausen holen ihre Raritäten, welche sie über den Winter sorgfältig gepflegt haben aus der Scheune, um damit auf Blustfahrt zu gehen. Einmal im Jahr, meist im Mai, treffen sie sich mit ihren Gefährten zum Tagesausflug. 36 Männer und drei Frauen machten sich dieses Jahr am 5. Mai von Bülach aus auf ihre Tour. Als Konvoi im Schritttempo fuhren die Traktorenliebhaberinnen und -Liebhaber mit ihren «Bührer», «Meili», «Lanz»

Als Konvoi im Schritttempo fuhren die Traktorenliebhaberinnen und -Liebhaber mit ihren «Bührer», «Meili», «Lanz» oder «Fordson» bis nach Nürensdorf.

oder «Fordson» via Weinberg, Nussbaumen, Rüebisberg, Lufingen, Eggenswil, Gerlisberg bis nach Nürensdorf. Die teils mit Blumen bunt geschmückten Fahrzeuge zogen unterwegs natürlich die Blicke vieler Zaungäste, die sich am Strassenrand aufgestellt hatten und ihnen fröhlich zuwinkten, auf sich. Im Dorfteil Oberwil angekommen, wartete im Gasthof Linde ein zünftiges Zmittag auf sie und ein geselliges Beisammensein, bevor es dann am späteren Nachmittag individuell wieder nach Hause ging.

Text und Fotos: Reto Hoffmann


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REGION

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KZU erreicht gute Bewertung «Im Bächli» mit Label ausgezeichnet

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Mit einem hervorragenden Resultat von 191 bei maximal 195 Punkten sind alle Pflegegruppen des KZU Kompetenzzentrum Im Bächli mit dem Label «Qualität in Palliative Care» ausgezeichnet worden.

as Auditteam, ausgewählt von «qualitépalliative» (Schweizerischer Verein für Qualität in Palliative Care) überprüfte in einem straffen Tagesprogramm insgesamt elf Qualitätskriterien wie die ärztliche Behandlung, die interprofessionelle Zusammenarbeit, die Abschiedskultur sowie der Einbezug von Angehörigen. Von maximal 195 Punkten erreichte das KZU Im Bächli hervorragende 191 Punkte. Im Auditbericht ist zu lesen: «Die sehr hohe Bewertung weist auf eine kontinuierliche Arbeit an der Qualität von Palliative Care hin, auf eine gute Durchdringung des Grundverständnisses und der praktischen Vorgehensweisen bei den Mitarbeitenden und ein selbstbewusstes Angebot von

allgemeiner Palliative Care im ganzen Haus und für die Trägergemeinden.» Dieser hohe Qualitätsstandard in der Palliative-Care-Arbeit lässt sich auf die sehr gute interprofessionelle Zusammenarbeit, die starke Präsenz des internen Ärzteteams im KZU Kompetenzzentrum, den fortschrittli-

chen Umgang mit interkulturellen Herausforderungen und nicht zuletzt einer breiten Öffentlichkeitsarbeit zurückführen. Eine weitere Stärke, aber auch Herausforderung, sieht das Audit-Team im Mittelfristziel des KZU, Prozesse und Abläufe durch regelmässige Überprüfung weiter zu optimieren und zu verdichten. Das erreichte Qualitätsniveau im Bereich Palliative Care gilt es nun zu halten und auszubauen. Eine Verpflichtung, zu der das Kompetenzzentrum auch in Zukunft steht. (e)

Das erreichte Quali­tätsniveau im Be­reich Palliative Care gilt es nun zu hal­ten und auszubauen.

EINGESCHRÄNKTE ZUFAHRT

BILD DES MONATS Die beigefarbenen Steinquader auf dem Bassersdorfer Postplatz haben im vergangenen Sommer wie bekannt zu hitzigen Diskussionen bei der Bevölkerung geführt. Zurzeit stehen die Steine des Anstosses schön aufgereiht am Rande des Dorfplatzes, um das wilde Parkieren auf eben diesem Platz zu verhindern. Optisch wahrlich kein schöner Anblick auf dem ohnehin schon kargen und von Asphalt und Beton dominierten Zentrumsplatz. Doch beim näheren Hinschauen zeigt sich ein erster Lichtblick: Eine einzige rosarote Tulpe trotzt der Steinwüste. Selbstbewusst und kräftig entfaltet sie ihre Blätter und Blüten. Ob das wohl ein erster Vorbote ist für den bepflanzten Grünbereich, welcher dereinst zwischen den neu projektierten Parkplätzen und der Apotheke entstehen soll? (rh)

Das Bundesamt für Strassen (Astra) nimmt zwischen der Verzweigung Zürich-Nord und dem Anschluss Effretikon bis voraussichtlich Mitte 2021 umfangreiche Instandsetzungsarbeiten vor. In diesem Rahmen werden auch an der Einfahrtsrampe von der A53 in Fahrtrichtung A1 Bern/Zürich diverse Erhaltungsmassnahmen ausgeführt, sodass die Rampe ab diesem Zeitpunkt für breite Fahrzeuge gesperrt wird. Für die betroffenen Verkehrsteilnehmenden (insbesondere Busse, Lastwagen) wird während der Bauzeit eine Umleitung signalisiert. Unter anderem werden an der Einfahrtsrampe Belag und Abdichtung sowie Fahrbahnübergänge, Entwässerung und Fahrzeugrückhaltesystem ersetzt, ausserdem werden die Brückenlager instandgesetzt und verstärkt. (e)


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REGION/LESERFORUM

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700 Übertretungen registriert Autofahrer missachten Fahrverbot im Eigental

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m Eigental herrschte seit März nachts zwischen Oberembrach und Birchwil/Nürensdorf ein Fahrverbot. Dies, weil das Naturschutzgebiet über eine der grössten Amphibienpopulationen des Kantons Zürich verfügt. Erdkröten und Grasfrösche wandern jährlich an den Eigentalweiher, um sich zu paaren und Eier abzulegen. Danach kehren sie wieder in ihre Sommerquartiere zurück.

1000 Bussen erteilt Die an den beiden Eingängen des Schutzgebietes aufgestellten «Catchcan-Kameras», die die Kennzeichen

von fehlbaren Autofahrern erfassen, waren eine erfolgreiche Massnahme: Zwischen dem 8. März und dem 19. April wurden total 700 Missachtungen des Fahrverbots registriert, wie die Tagespresse Anfang Monat berichtete. Nun werden diese mit je 100 Franken Strafe gebüsst, wurde Marc Osterwalder, Bereichsleiter Lebensraum und Sicherheit der Stadt Kloten, zitiert. Schon im vergangenen Herbst, zur Zeit der Rückwanderung der Amphibien, sei die Sperrung massiv missachtet worden. Rund 1000 Autofahrer seien gebüsst worden.

LESERFORUM

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Regeln für Leserbriefe Das dorfblitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat dorfblitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (db)

Investitionen amortisiert Gemäss Marc Osterwalder sei geplant, die Eigentalstrasse mit automatischen Barrieren zu sperren. Dann müssten die derzeit mobilen Abschrankungen nicht immer abends und morgens auf- respektive abgeräumt werden. Derzeit sind jedoch noch technische Abklärungen im Gang, ob die Barrieren mit Solarstrom betrieben werden können. Das letzte Wort habe der Stadtrat von Kloten. Finanzierbar seien die Barrieren allemal, weil die Busseneinnahmen die Investitionen bereits amortisiert hätten.

Eigentalstrasse gesperrt Ab Freitag, 1. Juni bis Dienstag, 31. Juli 2018, ist die Strassenverbindung Oberembrach-Nürensdorf für den motorisierten Verkehr gesperrt, wie die Stadt Kloten mitteilt. Das Fahrverbot auf der Eigentalstrasse wird mit einer automatischen Verkehrsüberwachung kontrolliert. Aus- und Einfahrten über die Eigentalstrasse werden mit Bussen geahndet. Die Sperrung erfolgt unter der Leitung der Stadt Kloten. Daran beteiligt sind auch die Fachstelle Naturschutz der Baudirektion Kanton Zürich sowie die Gemeinde Nürensdorf. Annamaria Ress

Fragwürdige Baubewilligung Als Nachbar bin ich mit einer Baubewilligung durch die Gemeinde Bassersdorf konfrontiert. Im Juni 2016 wird im Anzeigeverfahren das Erstellen für zwei Parkplätze auf einem aufgeschütteten Kiesplatz erteilt. Am 27. Oktober 2017 wird anstatt der Aufschüttung der Aushub für einen Unterstand mit darüberliegenden Parkplätzen erstellt. Dabei wird das Fundament der Gemeindestützmauer abgespitzt und massiv geschwächt, dies ohne Bewilligung der Behörde! Nachdem ich beim Bausekretär darüber Auskunft verlangt habe, ob jetzt etwas anderes geplant sei, wird mir erklärt, dass ein Baustopp verfügt worden sei. Am 1. Dezember 2017 wird ein Baugesuch publiziert mit dem Titel (Gartenwohnzimmer, Lukarnen Hubstrasse 4. Das darin auch das Erstellen des Unterstandes und die Parkplätze gemeint sind, ist für mich nicht nachvollziehbar! Bei der Besprechung am 11. April auf dem Bausekretariat wird mir erklärt, dass die Baubewilligung und Baufreigabe auf Ende April erteilt sei. Dass eine

Bewilligung im Anzeigeverfahren auch ein späteres Bewilligen eines anderen massiven Zustandes zulässt, hinterlässt beim Verfasser einen höchst fragwürdigen Geschmack. Werner Keller, Bassersdorf Verkehrskonzept Postplatz Es ärgert mich sehr, dass der Gemeinderat von Bassersdorf für die Sperrung des Dorfplatzes sich nicht stärker eingesetzt hat, sondern von dem Vorhaben abgekommen ist. Kein Bürger von Bassersdorf kann glauben, dass das vorgesehene Konzept etwas bringt. Die Autos werden sich nach wie vor in der Reihe anstellen um zu warten, bis ein Parkplatz frei wird. Sie versperren den Fussgängern und Velofahrern den Weg und das ist auch gefährlich. Auf dem Platz bei der Apotheke und Post ist der Ab- und Aufgang in die Unterniveau Garage. Sie wurde gebaut, um dort zu parkieren. Es war von Anfang an ein Fehler, für Autos oben Plätze zu schaffen Monika Waser, Bassersdorf


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trittsichere und nervenstarke Pferd ist ein richtiges Multitalent in unterschiedlichsten Reitsportarten. Eine absolute Leistungsbereitschaft und Loyalität sind weitere Kennzeichen dieser aparten Rasse. Judith Diethelm hatte denn auch einige mentale Kämpfe auszutragen, wurde jedoch mit einer absoluten Zuverlässigkeit belohnt. So konnte sich ihr Pferd mit Namen Kara (dunkel) Merdjen (Perle) in Dressurklassen bis GA07 beweisen. Die beiden konnten in unterschiedlichsten Disziplinen Erfolge feiern wie zum Beispiel in der Dressur und Distanzrennen, sie hatten aber auch viel Spass bei «Offroad Skijöring», Zirkuslektionen, «Cattle Drive» (Rindertreiben) oder Horseagility. Hierbei stand stets die Partnerschaft zwischen der Reiterin und ihrem Pferd im Vordergrund.

Mele Rijahin entstammt einer seltenen Rasse. Die sichelförmigen Ohren erinnern an die indischen Marwari-Pferde. (zvg)

Eine Passion fürs Leben Nachwuchs einer seltenen Pferderasse von Sandra Lanz Ein bewegender Moment für viele Pferdefreunde ereignete sich auf einem Hof in Oberwil/ Nürensdorf. Ein Fohlen einer seltenen Pferderasse wurde im April geboren. Die Liebe zur aussergewöhnlichen Pferderasse Achal-Tekkiner begann vor 25 Jahren. Frisch in den Kanton Zürich gezogen, suchte sich Judith Diethelm, Pferdefreundin von Kindesbeinen an, einen Pferdehof für Reitstunden und landete auf einem Achal-Tekkiner-Gestüt im Zürcher Oberland. Seither liess diese Pferderasse sie nicht mehr los und vertiefte sich mit ihrem ersten Teke-Wal-

lach «Mele». Mit der Gründung des Vereins «Freunde der Achal-Tekkiner Pferde Schweiz» 1996 begann auch die aktive Zeit als Stutbuchführung und, nach deren Abgabe 2008, übernahm sie schon bald das Amt der Vereinspräsidentin. Während dieser Zeit begegnete Judith Diethelm dank einer befreundeten Züchterin der zweieinhalbjährigen Stute «Kara Merdjen», welche sie selber zuritt. Seltene Pferderasse Zu finden ist die in der Schweiz seltene Pferderasse im Staatswappen von Turkmenistan, das in der Mitte einen Achal-Tekkiner zeigt. Eine Jahrtausend alte und mit Stolz gezüchtete Pferderasse der Turkmenen. Nur noch ungefähr 3500 Exemplare

werden weltweit gezählt. In der Schweiz existieren deren 50. Turkmenistan liegt in Zentralasien, wo nahezu 95 Prozent der Landfläche von der Wüste Karakum bedeckt ­werden und ein extrem heisses und trockenes Sommerklima und kalte Winter herrschen. Der Achal-Tekkiner ist eine der Wüste angepasste Pferderasse. Die Tiere sind widerstandsfähig und weisen als besondere Merkmale das Fehlen üppiger Haarpracht, das seidene Fell und den windhund­ ähnlichen Körper auf. Aussehen und Profil Im fernen Turkmenistan wird der Achal-Tekkiner vor allem für Pferderennen eingesetzt. Das enorm

Schwangerschaft und ­Geburt Den Wunsch von Judith Diethelm, ihrer Stute eine weitere Lebensaufgabe zu stellen und sie «Mutter» werden zu lassen, erfüllte sie mit der herausfordernden Auswahl eines in Frage kommenden Hengstes. Die Wahl traf auf «Real», einen russischen, hochrangigen Zuchthengst. Die Samen besorgte sich Judith Diethelm im französischen Orléans und nach bereits zwei Versuchen nahm die Stute auf. Seither verfolgte sie mit Spannung die rund elf Monate dauernde Schwangerschaft von Kara Merdjen. Geburtstag von Mele Rijahin Am 14. April um 22.45 Uhr ist das Hengstfohlen Mele Rijahin nun nach geduldigem Warten direkt ins Stroh gerutscht. Die Geburt verlief ohne Komplikationen und mit einer Dauer von einer Viertelstunde auch ziemlich schnell. Das Finden der Milchbar von Seiten des Hengstlis, respektive der Empfindlichkeit der Mutter, gestaltete sich zu Anfang schwierig. Doch nur einen Tag später genossen die beiden den ersten kleinen Ausflug in den Auslauf. Woher Mele Rijahin allerdings die sichelförmigen Ohren der orientalischen Vorfahren hat, bleibt unbeantwortet. ■


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SPORT

KURZNEWS UNIHOCKEY

31.5.2018, Nr. 5

Frischer Wind und neue Ideen Gianni Lavigna ersetzt Marco Tanner

UBN (1.Liga)

von Fabian Rahm

Erste Cuprunde überstanden

Der FC Bassersdorf hat einen neuen Trainer für die kommende Saison mit Gianni Lavigna gefunden. Der 46-Jährige steht zurzeit noch beim FC Oberwinterthur unter Vertrag und wird nach Saisonende das Traineramt von Marco Tanner übernehmen.

Nach dem erfolgreichen Aufstieg in die 1. Liga stand für das Team von Trainer Samuel Eberle bereits die nächste Aufgabe an. Nur wenige Wochen nach Beginn des Sommertrainings fand die erste Cuprunde (1/128-Final) statt. Gegner war das 1. LigaTeam aus Bäretswil. Das UBNTeam siegte klar mit 14:5 gegen die Zürcher Oberländer. Das nächste Cupspiel folgt Ende Juni gegen die Glattal Falcons II.

FUSSBALL Fussball Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Resultate FCB vs. Veltheim 2:0 Unterstrass vs. FCB 2:0 FCB vs. Rümlang 1:3 FCB vs. Oerlikon/Polizei ZH 1:1 Gossau vs. FCB n. Red.schluss Tabelle 1. Rang: Uster 25 (Spiele)/ 60 (Punkte). 9. Bassersdorf 24/31. Spielplan 2.6. (18.00): Phönix Seen vs. FCB 9.6. (17.00): FCB vs. Greifensee (ph)

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«Mit dem FC Bassersdorf verbinde ich viele Freundschaften, Erfolge und einmalige Momente. Mein Abgang vom FCB tut mir weh, da ich in der Region Bassersdorf stark verwurzelt bin», erzählt der bisherige Trainer der ersten Mannschaft, Marco Tanner. Seine Zukunftspläne sind noch nicht konkret, jedoch möchte Tanner weiterhin dem Fussball treu bleiben. Letztes Jahr erlangte er erfolgreich das UEFA A-Trainerdiplom, womit für ihn nun auch Vereine von höheren Ligen in ganz Europa in Frage kommen. Auch ein zukünftiges Amt als Funktionär in einem Fussballverein zieht Marco Tanner in Betracht. Primär möchte er eine neue Herausforderung wahrnehmen und so weitere Erfahrungen im Fussball sammeln. Der 46-jährige Trainer Gianni Lavigna aus Bachenbülach übernimmt den Trainersitz von Tanner. Ein Kreuzbandriss beendete vor einigen Jahren Lavignas Karriere als Fussballspieler. Durch seine Verbundenheit zum Fussball wollte er sich weiterhin engagiert einsetzen und so verschlug es ihn durch Zufall an die Seitenlinie. Bis Ende Saison bleibt Lavigna Cheftrainer des FC Oberwinterthur, danach steigt er dort vorzeitig aus dem laufenden Vertrag aus. «Ich träumte schon immer von einem Traineramt bei einem Fussballverein in meiner Nähe. Die bxa-Sportanlage liegt zehn Minuten mit dem Auto von meinem Wohnort entfernt, so bin ich viel näher am Fussballgeschehen», erzählt Gianni Lavigna.

Gianni Lavigna auf dem Bassersdorfer Kunstrasen. (fr)

Erfolgreiche Zeiten Gianni Lavigna trainierte vor dem FC Oberwinterthur den FC Wiesendangen, wo er den Aufstieg in die zweite Liga feiern durfte. Er etablierte sein Team in dieser Liga und empfahl sich so für weitere Aufgaben. Mit dem Ziel, die schweizweit beste 3. Liga-Mannschaft zu werden, formierte er den FC Oberwinterthur neu und gewann bis anhin 16 von 17 Meisterschaftsspielen. Die Rückkehr der Winterthurer in die zweite Liga ist somit schon beinahe besiegelt. Lavigna dürfte damit in der nächsten Saison mit dem FC Bassersdorf gegen seine früheren Arbeitgeber FC Wiesendangen und FC Oberwinterthur antreten. Während sich der FCB auf den neuen Cheftrainer freut, trauern die Vereinsmitglieder des FC Oberwinterthur ihrem bisherigen Trainer nach: «Mit Gianni Lavigna haben wir einen wahrhaften Erfolgstrainer gefunden. Wir bedauern es sehr, dass er nächste Saison den Verein wechselt, denn sein Leistungsausweis spricht für sich», erzählt Urs Gmür, Präsident des FC Oberwinterthur. Weiter fügt er an: «Gianni Lavigna hat jedoch schon im Vorfeld oft den Wunsch geäussert, zu

einem Verein nahe seinem Wohnort zu wechseln. Deshalb können wir seinen Entscheid auch gut verstehen.» Vor einem Jahr war Lavigna auch beim FC Bülach im Gespräch für den Trainerposten der ersten Mannschaft, doch zu diesem Zeitpunkt wollte er in der Fussballregion Winterthur bleiben. Grosse Vorfreude Das Gespräch mit dem FCB-Vorstand sowie deren Visionen in Bezug auf die Nachwuchsförderung überzeugten den neuen Trainer,. «Ich kann hier in Bassersdorf eine taktisch und technisch gut ausgebildete Mannschaft erwarten. Eventuell kann ich meinem neuen Team noch ein Stück Winterthurer Kampffussball beibringen», so Gianni Lavigna. Neben dem Erfolg steht auch eine gute Mannschafts-Chemie in Lavignas Pflichtenheft. Er hat bereits diverse Gespräche mit Spielern vom FC Bassersdorf geführt und sich auch im Dorf selber gut vernetzt, denn die persönliche Beziehung zu jedem Spieler ist Lavigna wichtig. «Ich freue mich ausserordentlich auf meine Zeit beim FC Bassersdorf», meint der 46-Jährige mit einem Lächeln im Gesicht. ■


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SPORT

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Die mallorquinische Bucht «Cala Mesquida».

Filzbälle, Schweiss und «All Inclusive» Tennisferien mit der Sportlerfamilie Ehrat

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elten fällt mir das Ferien buchen so schwer wie bei diesem Urlaub. Ich entscheide mich nicht zwischen Strand oder Stadt, Norden oder Süden, sondern zwischen Ferien oder purer körperlicher Anstrengung. Der momentane Tennisschweizermeister Sandro Ehrat aus Schaffhausen organisiert ein Tenniscamp in Mallorca. Das Programm schreibt mindestens drei Stunden Tennis sowie eine Stunde Konditionstraining pro Tag vor. Unser Strandhotel in der östlichen Bucht «Cala Mesquida» soll dabei für die nötige Erholung sorgen. ■ Anstatt wie gewohnt Badehosen, Sonnenbrille und Sonnencreme bereitzulegen und bereits vom Strand zu träumen, bin ich verzweifelt. Reichen mir zehn Sporttrikots und fünf Tennishosen? Was passiert, wenn die Saiten meines Tennisschlägers reissen? Etwas übereifrig kaufe ich noch isotonisches Pulver, Griffbänder und ein weiteres Ersatzracket. Der böse Blick am Check-In verrät mir, dass ich mit meinem Gepäck an die zulässige Limite herankomme. Die Anzeige zeigt 22.6 Kilogramm an, erlaubt sind 23 Kilogramm. ■ Über 30 Teilnehmer haben sich für dieses sportliche Abenteuer angemeldet und freuen sich, endlich im Hotel

angekommen zu sein. Da Sandro Ehrat in Bassersdorf Tennisstunden gibt, sind auch zahlreiche Sportler aus der dorfblitz-Region dabei. Ich erkunde die riesige Hotelanlage und den Strand. Das Meer erinnert beinahe an die Karibik mit dem türkisblauen Wasser. Wie traumhaft – warum bin ich bloss zum Tennisspielen hier? ■ Bereits am Tag nach der Ankunft beginnen die Trainingseinheiten. Um acht Uhr beginnt mein Konditionstraining bei Jürg Ehrat, dem Vater von Sandro und sein Leben ist ebenso geprägt vom Sport. Seine Schwester ist Ariane Ehrat, die bekannte Schweizer Skirennfahrerin. Jürg Ehrat war selbst auch unter den Top 300 Skirennfahrern der Welt. «Ich kenne mich mit Konditionsübungen gut aus, da ich diese selbst seit vielen Jahren aktiv ausübe. Die Einheiten sind wichtige Bestandteile für ein nachhaltiges Tennistraining», erklärt er uns. ■ Das Tennistraining ist genauso anstrengend wie die Konditionsübungen von zuvor. Ich bin sehr froh um die Rückmeldungen der Tennistrainer Sandro Ehrat und Yannick Zürn und versuche, diese gleich in mein Spiel zu integrieren. Eine Person fällt

mir besonders auf, denn sie spielt eine schöne Technik und macht wenig Fehler. Ich traue meinen Augen kaum: die Person ist doch nicht wirklich Ida Ehrat? Sie ist die Grossmutter von Sandro und die Mutter von Jürg. Mit 79 Jahren steht sie wacker auf dem Tennisplatz und kämpft um jeden Ball. Nach dem Training lobe ich ihre Einstellung und Spielstil. Sie verrät mir, dass sie mal die zehntbeste Senioren-Tennisspielerin der Welt war. Heute ist sie in ihrer Altersklasse unter den besten 200 Spielerinnen. ■ Zum Mittagessen haben wir nur kurz Zeit, denn in wenigen Minuten beginnt das nächste Training. Wir nutzen das «All Inclusive»-Angebot und bestellen zu unserem Essen Cola, Sprite oder Eistee. Plötzlich höre ich

Die Teilnehmer nach einer Trainingseinheit.

jemanden einen Tequila bestellen. Zum zweiten Mal überrascht mich Ida Ehrat. ■ Anstatt Tennistraining ist heute Nachmittag ein Ausflug nach Alcúdia geplant. Das kleine Städtchen mit knapp 20 000 Einwohnern liegt in Norden Mallorcas. Mit einer alten Stadtmauer, engen Gässchen und kleinen Souvenirläden hinterlässt Alcúdia einen einzigartigen Eindruck. Ich bin froh, dass die Distanzen in der Stadt überschaubar sind und es zur Abwechslung keine Anstrengungen gibt. ■ Vier Tage später rückt das Ende immer näher. Noch die letzten Bälle schlagen, noch ein letztes Mal den Strand geniessen und sich noch ein letztes Mal ein Eis holen, die Ferien sind leider bald wieder um. Mit der Zeit habe ich mich an die hohe Trainingsintensität gewöhnt und meine Ferien entwickelten sich doch noch zu «echten» Ferien. «Es war eine unvergessliche Zeit hier in Mallorca. Die Trainingswoche war ein voller Erfolg, hoffentlich können wir nächsten Jahr wieder etwas in dieser Art organisieren», meint Sandro Ehrat. Auch ich bin sehr zufrieden. Neben viel Schweiss gab es auch zahlreiche tolle Ballwechsel, Bekanntschaften und wunderbares Essen. Obwohl ich vor diesen Tennisferien nicht daran geglaubt hätte, bereue ich keine Sekunde von dieser «Ferienwoche». Text und Fotos: Fabian Rahm


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TREFFPUNKT

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apps and links

spiel mit überraschung

Bei der untenstehenden Internetseite handelt es sich um ein unterhaltsames Browser-Spiel mit einer kleinen Überraschung zum Schluss. Diese soll hier nicht verraten werden, da sonst einiges an Spass verloren ginge. Es sei jedoch versichert, dass es sich um eine positive Überraschung handelt und es nicht etwa darum geht, jemanden zu erschrecken. Im Spiel selbst gilt es, ein kleines Figürchen auf dem Bildschirm in möglichst kurzer Zeit zu einer offenen Tür zu manövrieren. Gesteuert wird das Männchen mit den Pfeiltasten und es müssen verschiedenste Hindernisse überwunden werden. Hat man alle Level erfolgreich absolviert, offenbart sich die verborgene Überraschung. Ausprobieren lohnt sich! www.ncase.me/door/

alles über gebärdensprache

Der Mensch ist ein kommunikatives Wesen und schätzt den zwischenmenschlichen Austausch sehr. In den meisten Fällen erfolgt dieser Austausch über das gesprochene Wort. Doch nicht alle Menschen ­kommunizieren auf diese Weise. So ist für viele gehörlose Menschen die Gebärdensprache die natürliche Sprache. Rund 10 000 Personen in der Schweiz sind vollständig gehörlos, und um die 600 000 sind in ihrer Hörfähigkeit stark eingeschränkt. Dennoch beherrschen nur sehr wenige der «Hörenden» die Gebärdensprache. «visuelles-denken.de» ist eine sehr hilfreiche Seite, auf der man spannende Informationen rund um das Thema Gehörlosigkeit findet und sogar etwas Gebärdensprache lernen kann! www.visuelles-denken.de

bücher finden

Gibt es etwas Schöneres, als es sich an einem verregneten Tag mit einer warmen Tasse Tee und einem guten Schmöker auf dem Sofa gemütlich zu machen? Ein Buch, das genau dem eigenen Geschmack entspricht, ermöglicht ein Abtauchen in eine andere Welt und hinterlässt beim Erreichen der letzten Seite das süsslich-bittere Gefühl eines Abschiedes. Ein solches Buch zu finden ist jedoch alles andere als einfach. Hier hilft «gnooks.com» weiter. Mithilfe eines Algorithmus sucht die Seite nach Schriftstellern, die einem gefallen könnten. Man braucht lediglich drei seiner Lieblingsautoren aufzulisten, und schon liefert die Seite Vorschläge, die den eigenen Interessen entsprechen. Der Regen kann also kommen! www.gnooks.com

tricks für jedermann

Ob Bastler, Naturheilkundler, Öko-Fan, Hobbykoch oder Gesundheitsfanatiker: «smarticular.net» hält für fast jeden etwas bereit. Die Seite beschreibt sich selbst als ein Ideenportal für ein einfaches und nachhaltiges Leben und besteht aus Artikeln, die in verschiedene Kategorien eingeteilt sind. Diverse Rezepte und Anleitungen beschreiben beispielsweise Schritt für Schritt, wie man aus Abfällen wieder Nützliches basteln kann, oder wie man einfache Naturheilmittel herstellt. Gärtner finden Dutzende von Tipps fürs naturnahe Anbauen, und eine ganze Rubrik ist Anregungen gewidmet, mit denen sich Zeit sparen lässt. Ein kleiner Rundgang durch die spannenden Ideen, die auf der Webseite aufgeschaltet sind, lohnt sich auf jeden Fall! www.smarticular.net

virtuelles reisen

Auch wenn die USA zurzeit hauptsächlich aus politischen Gründen in aller Munde sind, so ist das Land nicht nur deswegen weltberühmt. Aufgrund der atemberaubenden Natur, die ihre Schönheit in vielseitigen Facetten zur Schau stellt, sind die USA auch ein äusserst beliebtes Reiseziel. Bei wem das Feriengeld zurzeit etwas knapp ist oder wer dem Land aus anderen Gründen lieber fernbleiben möchte, der kann dank «utah3d.net» dennoch einen Eindruck von der Landschaft erhalten. Die Website ermöglicht eine virtuelle 3D-Reise durch den Staat Utah und enthält eine ganze Reihe an Highlights. Eindrückliche Canyons, zauberhafte Waldstücke oder phantastische Sternenhimmel, hier kommt jeder auf den Geschmack. www.utah3d.net Texte: Kevin Knecht / Fotos: www


47

REISEN

31.5.2018, Nr. 5

Wo man «Moin» sagt, egal um welche Tageszeit Ostfriesen lieben das «Bosseln» mit anschliessendem Grünkohl-Schmaus

I

m Nordwesten unseres Nachbarlandes Deutschland liegt Ostfriesland, wo wir die winterlichen Feiertage nach Weihnachten 2017 verbringen. Wir lernen äusserst nette Menschen, den Freiluft-Wettkampf «Bosseln» und eine schmackhafte Küche kennen. Immer ist alles begleitet von einer wechselhaften Wetterlage, wie es im Norden fast normal ist. Hätte ich eine Jacke mit Kapuze in den Norden mitgenommen, so hätte ich keine neue kaufen müssen. Ich hatte eine Kappe dabei, die jedoch nach einer halben Stunde bereits tropfnass auf dem Kopf hing – der Regen wollte nicht mehr aufhören. Dazu wehte eine äusserst frische Bise. Das Wetter allein hatte uns also nicht nach Hagerwilde gelockt, ein Städtchen nahe Hage im Landkreis Aurich in Niedersachsen. ■ Kaum sind wir im gemieteten Häuschen angekommen, werden wir schon von den Nachbarn zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Es geht nicht lange und Nachbar Jens, der in einem wunderschönen Haus mit Reetdach nebenan wohnt, fährt hupend vorbei. Er stellt fest, dass wir alle da sind und kommt ganz unkompliziert auch auf ein Bier herein. Abends findet eine «Nach-Weihnachts-Party» in Jens Garagen-Werkstatt statt. Die Schweizer kochen italienisches Risotto, während die Einheimischen immer mal wieder einen Schnaps, Eierlikör-Punsch oder weissen wie roten Glühwein anbieten. Nicht immer verstehe ich alles, was hier zum Teil in ostfriesischem Plattdeutsch gesprochen wird. Aber mit ein bisschen Fantasie und gutem Willen verständigen wir uns alle sehr gut. ■ Die Sommer sollen in dieser Gegend angenehm mit rund 22 Grad Celsius sein, die Winter häufig mild mit sieben Grad. Diesen Winter aber zeigt sich das Wetter von seiner wilden Seite, es weht ununterbrochen ein starker Wind (der dann mit dem Sturmtief Burglind seinen Höhepunkt

Wunderschön verändert sich die Landschaft an der Nordsee bei Ebbe und Flut.

erreicht), zaghafte Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke wechseln sich mit Regengüssen ab. Trotzdem fahren wir mit der Fähre von Norddeich aus auf die Insel Norderney. Die Fahrgäste lassen sich auf ein Bier oder einen Tee nieder. Ich lerne schnell, dass in Ostfriesland eine ausgesprochen bekannte Teekultur herrscht. Im Durchschnitt trinkt jeder Ostfriese rund 300 Liter Tee jährlich. Damit haben die Ostfriesen den weltweit grössten Teeverbrauch pro Kopf. ■ Am nächsten Tag fahren wir nach Greetsiel. Ein Fischerdorf, das mit historischen Giebelhäusern aus dem 17. Jahrhundert besticht. Durch die malerischen Gassen erreicht man den über 600 Jahre alten Fischerhafen, den Krabbenkutter regelmässig ansteuern. Abends sitzen wir – wie jeden Abend – mit Freunden und Nachbarn zusammen. Gesellig sind sie, die Ostfriesen, humorvoll und schlau. Keine Minute vergeht ohne einen Witz, eine Bemerkung oder eine Fopperei. Aber so dumm, wie sie in den 70er- und 80er-Jahren in den Ostfriesenwitzen dargestellt wurden, sind sie keinesfalls. Und der Austausch

über Wirtschaft, Politik und lokale Eigenheiten ist für alle interessant. ■ Am meisten freuen sich die Ostfriesen aber, wenn sie uns etwas über ihre Heimat erzählen oder zeigen können. Und deshalb erfolgt am Neujahrstag das übliche «Bosseln», mit dem auch Meisterschaften abgehalten und wofür ganze Strassen gesperrt werden. Ein Sport, der nur auf flachem Gelände gespielt werden kann. Allerdings ist das in Ostfriesland auch nur ein frommer Wunsch. Denn bei diesem Boccia ähnlichen Spiel wird eine Kugel auf dem ebenen Weg geworfen. Die Wege sind aber meistens auf beiden Seiten abfallend und von Kanälen eingefasst. Die Kugel verschwindet nicht nur einmal im Kanal und muss mit einer Art Kescher an einem langen Stiel wieder herausgefischt werden. Bosseln wird auch als Einzelwerfen ausgetragen, zum Beispiel bei den nationalen Meisterschaften. Echte Bossler spielen mit einer Holzkugel, die vorgängig gewässert wird, damit sie beim Aufprall nicht bricht. Wer am Schluss von den zwei Mannschaften, die abwechslungsweise werfen, weiterkommt, hat gewonnen. Wichtig beim Bosseln ist

auch der sogenannte Bollerwagen, der gut gefüllt ist, mit allerlei Trinkbarem – mit und ohne Alkohol. ■ Zum Abschluss gibt es bei Jens und Silke das typische Hauptgericht zur Winterzeit, Grünkohl mit Pinkel. Pinkel ist eine geräucherte, grobkörnige Grützwurst. Der Grünkohl wird traditionell erst geerntet, nachdem er mindestens einem Tag Frost ausgesetzt war. Dadurch erreiche er erst seinen unverwechselbaren Geschmack, lernen wir. Dazu werden Brat- und Salzkartoffeln gereicht. Ein fettes Essen, das aber im Winter sicher seine Berechtigung hat, besonders nach einem Bossel-Spiel. ■ Es war eine schöne Zeit mit diesen wunderbaren norddeutschen Menschen zusammen. Denen sagt man zwar nach, sie seien wortkarg und verschlossen. Sind sie aber einmal von einem Menschen überzeugt, werden sie ihm alles zu Füssen legen, ihre Geschichten, ihre kulinarischen Spezialitäten, ihr Sport und ihr Bier. «Moin» also, bis auf ein nächstes Mal! Text und Foto: Annamaria Ress


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VERANSTALTUNGEN

31.5.2018, Nr. 5

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

31.05.

19.00 – 21.00

Fachkomm. Landwirtschaft + Naturschutz

Jahresexkursion «Natur im Wandel»

Waldhütte Heidenburg

Fr

01.06.

18.00 – 20.00

Schützengesellschaft Ba

Eidg. Feldschiessen, Schiessplatz Bettensee

Kloten

Sa

02.06.

08.00 – 16.00

OK Flohmarkt

Flohmarkt

Dorfplatz

Sa

02.06.

14.30

Naturschutz NBN NBN Kids

Ausflug «Wo Zwerge und Wichtel wohnen» für Kinder 2 – 6 J. mit Erwachsenem, Anmeldung www.nbn.ch

Aussichtspunkt Ratzenhaldenweg

Do

07.06.

18.00 – 21.00

Gemeinn. Frauenverein

Sommer-Apéro

Lädeli «Jm Centrum»

Sa

09.06.

10.00 – 12.00 14.00 – 16.00

Schützengesellschaft Ba

Eidg. Feldschiessen, Schiessplatz Bettensee

Kloten

Sa

09.06.

14.00 – 16.00

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion Trockenwiese auf Lärmschutzwall Ba

Treffpkt: Sammelstelle Ufmatten, Ba

Sa

09.06.

14.00 u. 16.00

KIMI Kindertagesstätte Geeren

Chasperli-Theater für gross und klein

Kimi Geeren, ­ Opfikonerstr. 27

Sa

09.06.

17.00

FC Bassersdorf

50 Jahre FC Bassersdorf

Festzelt bxa

So

10.06.

08.30 – 09.30

Pol. Gemeinde

Abstimmungen/Wahlen, eidg./kantonal/kommunal

Gemeindehaus B

So

10.06.

09.00 – 11.00

Schützengesellschaft Ba

Eidg. Feldschiessen, Schiessplatz Bettensee

Kloten

So

10.06.

17.00

Kirchgemeindeorchester Schwamendingen

Konzert: «Klangdelikatessen»

Ref. Kirche

Do

14.06.

14.00 – 16.30

Gemeinn. Frauenverein

Jubilarenfest auf persönliche Einladung

Franziskuszentrum

Fr – So

15.06. – 17.06.

OK Chilbi

Chilbi mit Warenmarkt und Lunapark

Dorfzentrum

Sa

16.06.

14.00 – 16.00

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion Ried Schinenwiesen, Baltenswil (www.nbn.ch)

Kreuzung Tagelswangerstr./Schinenwiesenweg

So

17.06.

16.00

Jubla Montezuma Ba/Nü

Lagertreff, Infoabend Sommerlager

Saal Franziskuszentrum

Di

19.06.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Dorf-Platz

Fr

22.06.

18.00 – 20.00

Schützengesellschaft Ba

Obligatorische Übung, Schiessplatz Bettensee

Kloten

Fr – So

29.06. – 01.07.

FC Bassersdorf

Dorf- und Schülerturnier Bassersdorf

bxa

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeinde­präsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

www.frauenvereinbassers­dorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Nach Bedarf Jeden 1. Mi

Jeden 1. Sa

16.00 – 18.00

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen


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VERANSTALTUNGEN

31.5.2018, Nr. 5

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

01.06.

09.00 – 11.00

Bibliothek

Neuheiten vom Büchermarkt präsentiert von Daniela Binder

Bibliothek

Sa

02.06

10.00 – 22.00

Meili Schreinerei AG

Schreinerei-Fest

Unterdorfstrasse 10

Mi

06.06.

13.00

Frauenverein

Rosenschau im Gartencenter Hauenstein, Rafz

Abfahrt mit PW 13.00 ab Zentrum Brütten

Mi

06.06.

19.30 – 20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung (ref. Kirchgemeinde 19.30, pol. Gemeinde 20.15)

Mehrzweckhalle Chapf

Sa

09.06.

08.30 – 17.00

Samariterverein

e-Nothelfer-Kurs, Anmeldung samariterverein.bruetten@gmail.com

Schulhaus Chapf

Sa

09.06.

10.00 – 12.00

Schiessverein

Obligatorische Übung 2 + Jungschützenkurs

Schiessstand

Sa – So

09.06. – 10.06.

14.00 – 12.00

Verein Jugendnetzwerk 8311

Nacht ohne Dach (zus. mit der jungen Kirche Ba)

Dorfplatz Ba Anm. susy.egli@bluewin.ch

So

10.06.

08.30

Schiessverein

Feldschiessen in Pfungen

Treffpkt. beim ­Gemeindeparkplatz

So

10.06.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Do

14.06.

09.00 – 18.00

Lotti Mettler und Anette Wälti

Senioren-Ausflug nach Quinten am Walensee

Anm. bis 4.6.18 an lotti.mettler@bluewin.ch

Sa

16.06

10.00 – 17.00

Nadja Waser

Bücherkaffee Nachlass Peter Merz

Hagenstrasse 13, Brütten

So

17.06.

18.00 – 01.00

Restaurant Sonnenhof

Fussball WM-Party Schweiz-Brasilien

Unterdorfstrasse 48

Mi

20.06.

14.00 – 16.00

Verein Jugendnetzwerk 8311

Beginn Tenniskurs (weitere Daten: 27.6., 4.+ 11.7.)

Anm. bis Mo 14.00 an ueli.arn@sunrise.ch

Fr

22.06.

20.00 – 24.00

Restaurant Sonnenhof

Fussball WM-Spiel Schweiz-Serbien

Unterdorfstrasse 48

Sa

23.06.

11.00 – 16.00

AziG

Sommer-Begegnungsnachmittag

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Mi

27.06.

20.00 – 24.00

Restaurant Sonnenhof

Fussball WM-Spiel Schweiz-Costa Rica

Unterdorfstrasse 48

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo-Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach, Abfahrt ab Brütten 14.00

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: ­chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum ­Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo–Fr 08.00–09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch

Jugendnetzwerk 8311

Diverse Kurse für Mittelstufen-Schülerinnen und Schüler

www.bruetten.ch/de/soziales/jugendnetzwerk8311/

Diverse


50

VERANSTALTUNGEN

31.5.2018, Nr. 5

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

31.05.

20.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Schreib-Tipps von Autorin Sabine Meisel

Bibliothek

Sa

02.06.

14.30

Naturschutz NBN NBN Kids

Ausflug «Wo Zwerge und Wichtel wohnen» für Kinder von 2 – 6 J. mit erwachsener Begleitperson

Aussichtspunkt Ratzenhaldenweg, Anm. www.nbn.ch

Di

05.06.

13.30 – 15.30

Tandem Nü + Gemeinde

Café international – Treffpunkt

Jugi 51, beim Fussballplatz ­Längimoos

Mi

06.06.

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichte mit Bär Otto für Kinder ab 4 Jahren

Bibliothek

Fr

08.06.

20.15

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sommerserenade

Kapelle Breite

Sa

09.06.

17.00

FC Bassersdorf

Jubiläumsfest 50 Jahre FC Bassersdorf

Festzelt bxa

Sa

09.06.

14.00 – 16.00

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion, Trockenwiese auf Lärmschutzwall

Treffpkt: ­Sammelstelle Ufmatten, Ba

So

10.06.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Do

14.06.

19.00 – 21.00

Jugendarbeit

Gourmet-Plausch – Abschluss Apéro

Jugi 51

Sa

16.06.

14.00 – 16.00

Naturschutz NBN

Neophyten-Ausreissaktion Ried Schinenwiesen, Baltenswil

Treffpkt: Kreuz.Tagelswangerstr./Schinenwiesenweg

Mi

20.06.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Mehrzweckhalle Ebnet

Sa

23.06.

09.00 – 20.00

ASV Ob

Volksschiessen

Armbrustschützenhaus Ob

Sa/So

23.06. – 24.06.

07.30 – 18.00

Kavallerieverein Kloten u. Umg.

Concours Complet

Im Säget, Bi

Do

28.06.

13.30 – 15.30

Tandem Nü + Gemeinde

Café international – Treffpunkt

Jugi 51, beim Fussballplatz ­Längimoos

Do

28.06.

15.00 – 19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: Kick-off WM «Paninitauschbörse» und Fussballnachmittag mit Spielen für Gross und Klein

Bibliothek

Fr

29.06. – 01.07.

FC Ba

Dorf- und Schülerturnier Bassersdorf

bxa

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo – Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel./Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2, www.volleynueri.ch

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Italienisch-Treff

Zentrumsbau, 2. Stock

Jeden Mi

13.30 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe), Jesse Gerner 079 626 45 10

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/­ -innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51


51

VERANSTALTUNGEN

31.5.2018, Nr. 5

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), A ­ nmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnh. Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

17.30. – 19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen , 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Do

20.00 – 22.00

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

ANDERE GEMEINDEN Jeden Mi

14.30

Regionaler ­Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer  0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp./Min.)

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Tel 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Unbeschwert Reisen wir haben das passende Zahlungsmittel dazu. Gerne beraten wir Sie.

Ihre Raiffeisenbank in Bassersdorf, Effretikon, Oberembrach, Wallisellen Tel. 044 888 66 55


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