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25.7.2019 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

7 SPORT LEGENDEN

Neu werden regelmässig Persönlichkeiten in der Serie «Legenden» vorgestellt, die in ihren Sport-Vereinen als «Legenden» gelten. Alle haben sie sich durch ihre Begeisterung im Verein verdient gemacht. Seite 38

BASSERSDORF TROTTOIR

98 Quadratmeter Land tritt Hans Isler dem Kanton definitiv ab. Der Verkauf wird nötig, damit ein neuer Trottoir-Abschnitt an der Winterthurerstrasse entstehen kann. Seite 13

BRÜTTEN LETZTER FLECK

Der private Gestaltungsplan Brüelgass liegt derzeit öffentlich auf. Ein Startschuss für die Planung auf dem letzten, nicht überbauten Grundstück im Zentrum.

Brenzlige Situation vor dem Tor.

Teure Beine kickten am Grümpi Das traditionsreiche Bassersdorfer Dorf- und Schülterturnier lockte 120 Teams sowie zahlreiche Zuschauer auf das Gelände der Sportanlage bxa. Für Aufsehen sorgte die Teilnahme von Eishockeyprofi Sven Andrighetto, welcher nicht zum ersten Mal am Bassersdorfer Grümpi mit dabei war.

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von Fabian Rahm (Text) und Tobias Jäger (Fotos)

NÜRENSDORF

ven Andrighetto ist sich eigentlich eine grössere Kulisse gewohnt, wenn er Sport treibt. Statt vor rund 18 000 Zuschauern bei Heimspielen in der NHL, zeigte der Spitzensportler am Grümpi-Wochenende sein Können vor wenigen Dutzend Zuschauern auf der Bassersdorfer Sportanlage bxa. «Das Grümpi machte mir unheimlich Spass. Es war schön, zusammen mit der Familie und Verwandten um die Wette zu kicken», sagt Sven Andrighetto. Er ver-

NAHRUNGSQUELLEN

Das Mähen der Borde entlang von Strassen sorgt bei vielen Menschen auf Unmut. Damit werden Nahrungsquellen für Insekten vernichtet. Seite 32

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brachte seine Kindheit in Bassersdorf und startete seine sportliche Laufbahn beim EHC Dübendorf. Im Dezember 2014 debütierte er in der NHL, der weltbesten Eishockey-Liga in Nordamerika, für die Montreal Canadians und schoss dabei im ersten Spiel ein Tor. Mehr Teilnehmer 120 Mannschaften oder rund 1200 Spieler fanden dieses Jahr den Weg ans Bassersdorfer Dorf- und Schülterturnier von Ende Juni. Insgesamt nahmen vier Mannschaften mehr als im letzten Jahr teil. «Damit trotzt un-

ser Dorfturnier dem Trend vom Teilnehmerschwund zahlreicher anderer Dorf- und Stadtturniere. Das Organisationskomitee ist glücklich, dass unser Angebot weiterhin so grossen Anklang findet», freute sich Präsident Serge Caminada. Neben dem Turnier für Schüler teilt sich das Turnier auf die Kategorien Plausch, Dorf und Open auf. Insbesondere die Kategorie Plausch, welche nur einen lizenzierten Fussballer erlaubt sowie mit Zusatzspielen verbunden ist, stiess auf reges Interesse. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

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SPITZE FEDER

Trottinett, Kickboards oder «Kickis» begegnet man auch bei uns auf den Trottoirs, Wegen und Plätzen. Die zweirädrigen Gefährte sind ein äusserst beliebtes

Die Kategorie Open erlaubt dagegen mehr lizenzierte Spieler und stellt damit die passende Turnierform für ambitionierte Fussballer dar. Hier verzeichnet das Turnier leicht sinkende Teilnehmerzahlen, wofür Serge Caminada als Erklärung findet: «Viele Fussballer haben bereits eine lange Saison hinter sich und kommen nicht ans Grümpi, um unbedingt zu gewinnen.» Wie im letzten Jahr war es während des Grümpi-Wochenendes Ende Juni sehr heiss. Das Bassersdorfer Fuss-

Fortbewegungsmittel vor allem bei Kindern. Dutzende von solchen Flitzern stehen jeweils in den Ständern vor den Schulhäusern. Sie sind leicht, wendig und brauchen wenig Platz. Auch für kleine Kunststücke und Tricks aller Art eignen sich die kleinen Dinger gut, wie oft auf dem Skater Park neben dem Fussballplatz Acherwies zu beobachten ist. Ein ideales Fortbewegungsmittel und Freizeitgerät für Kinder und Jugendlich also. Doch vermehrt, besonders in den Sommermonaten, ist zu beobachten, dass auch die Erwachsenen diese Roller für sich entdecken. Doch

nicht etwa, um ihren Sprösslingen bei ihren Kunststücken nachzueifern, sondern um damit zur Arbeit zu fahren. Oder zumindest den Weg von Zuhause zur Haltestation eines öffentlichen Verkehrsmittels und von dort ins Büro zurückzulegen. Dies ist praktisch, spart Zeit und ist im Rahmen der laufenden Klimadebatte eine kleine Massnahme zur Verminderung des CO2-Fussabdrucks. Neuerdings sind Trottinetts auch als E-Version immer häufiger im Stadtund Ortsbild zu sehen. So schafft man auch die letzte Steigung auf dem Nachhauseweg. Soweit so gut. Doch das einzige, was mir dabei et-

was die Fremdscham ins Gesicht treibt, ist die Beobachtung, wenn mir Männer im edelsten Businessanzug und mit auf Hochglanz polierten Schuhen und Ledermappe mit einem solchen Minitrotti begegnen. Für mich passt das irgendwie optisch nicht zusammen und hat einen Hang zum Lächerlichen. Ist es der Drang krampfhaft im Trend zu sein, echtes Umweltbewusstsein oder der Traum von ewiger Jugend, was diese vorwiegend Männer mittleren Alters antreibt? Es wird wohl etwas von allem sein.

ballturnier ist bekannt für Extremwetter, in den letzten Jahren gab es entweder starken Regen oder unausweichbare Hitze. Umso länger können dann den Spielern die Pausen zwischen den einzelnen Spielen am Grümpi vorkommen.

FC Bassersdorf, mit dem Schülerturnier die Talente von morgen zu gewinnen, versichert der FCB-Präsident.

Neue Turnierform? «Noch ist es zu früh, um konkrete Pläne zu kommunizieren. Doch wir stellen Überlegungen an, das Turnier bezüglich Wartezeiten und Spielform noch attraktiver zu gestalten», so Ca-

minada. Beispielsweise könnten die Spiele der Kategorien Dorf, Open und Plausch samstags später beginnen, dafür aber schneller aufeinander und näher am Finale stattfinden. Die Spiele vom Samstagmorgen könnten nun von den Schülern absolviert werden, welche meist erst sonntags zum Fussballspielen kommen. Primär soll das Schülerturnier den Schülern die Möglichkeit geben, zusammen mit den Klassenkameraden ausserhalb der Fussballvereine zu spielen. Es sei nicht oberstes Ziel des

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Urs Burger Tim Ehrensperger Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Tobias Jäger Sandra Lanz Daniela Melcher Chantal Neukomm Philipp Rahm Fabian Rahm Annamaria Ress Astrid Steinbach

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Reto Hoffmann

Positives Fazit Insgesamt ist der Verein sehr zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe des Turniers. Nur wenige Verletzte, trockenes Wetter sowie positive Rückmeldungen stimmen die Organisatoren positiv. Nur die Festwirtschaft verzeichnete trotz vieler Zuschauer und Spieler besonders am Sonntag

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Natel E-Mail

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Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon E-Mail Bürozeiten

044 836 30 60 inserate@dorfblitz.ch Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

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www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am Donnerstag, 29. August 2019.

Auflage 24. Jahrgang | 9450 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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THEMA DES MONATS

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Hitze! Eine Abkühlung konnten viele Teilnehmer gebrauchen.

Viel Unterstützung von der Seitenlinie aus.

keinen grossen Umsatz. «Viele Teilnehmer des Schülerturnieres nehmen ihr Essen und Trinken mit und konsumieren es in den aufgebauten Zelten zwischen den Spielen. Diesen Trend können wir schon seit Jahren beobachten. Mit einem vielfältigen und qualitativ guten Angebot im Festzelt wollten wir diesem Trend etwas entgegenwirken, doch es ist sehr schwierig», konstatiert Serge Caminada. Auch Sven Andrighetto hatte Freude

Vertrag, zukünftig werden seine Kufen auf russischem Eis fahren. Kommende Saison wird er für den Playoff-Finalisten «Awangard Omsk» der Russischen Liga KHL spielen. Wäh-

«Damit trotzt unser Dorfturnier dem Trend vom Teilnehmerschwund zahlreicher anderer Dorf- und Stadtturniere.»

am Dorfturnier: «Die Stimmung war perfekt und die Gegner jeweils fair.» Der 26-jährige Eishockeyspieler stand bis vor kurzem bei den Colorado Avalanches in der NHL unter

Der Torhüter rettet in letzter Sekunde.

WAS HAT DICH AM DIESJÄHRIGEN GRÜMPI AM MEISTEN GEFREUT? Sven Andrighetto, Eishockeyprofi und Teilnehmer «Gemeinsam mit meiner Familie und Verwandten spielte ich in der Kategorie Plausch. Sport mache ich ja bekanntlich gerne, doch neben dem Eishockey spiele ich zwischendurch sehr gerne auch Fussball. Wir waren ein gutes und faires Team. Das Grümpi kenne ich schon aus meiner Kindheit, hier zurückzukehren war mir eine grosse Freude.» Zari Christen, Schülerin, Jahrgang 2007 «Ich bin schon zum fünften Mal beim Dorfturnier dabei und es hat auch dieses Jahr grossen Spass gemacht. Die Stimmung war sehr cool. Obwohl es einige Mannschaften vielleicht ein bisschen zu ernst genommen haben, stand der Spass im Vordergrund. Vor allem hat es mir gefallen, als Team aufzutreten. Super waren bei dieser Hitze die regelmässigen Abkühlungen auf dem Kunstrasen. Wir hatten aber auch selbst Sprühflaschen dabei.» Marc Sauser, Teilnehmer Kategorie Plausch «Ich spielte in der Kategorie Plausch mit und alle von unserem Team arbeiten am gleichen Ort. Es war eine spannende Erfahrung, zusammen mit den Arbeitskollegen auf dem Rasen zu stehen und unser Können gemeinsam unter Beweis zu stellen. Die Stimmung im Team wie auch bei unseren Gegnern war entspannt, der Spass stand klar im Vordergrund. Das Grümpi war dieses Jahr einmal mehr ein voller Erfolg, gerne nehme ich nächstes Jahr wieder teil.» (fr/tj)

rend seiner Zeit auf dem Bassersdorfer Fussballrasen hatte Andrighetto noch keinen Vertrag in der Tasche, eine Verletzung des Stürmers hätte teure Folgen gehabt. Andrighetto war entsprechend vorsichtig und versuchte, potenziellen Verletzungen aus dem Weg zu gehen. «Ich halte mich teilweise etwas zurück, denn es ist schnell etwas passiert», sagte er. Zum ersten Mal seit seinen Teilnahmen als Schüler am Bassersdorfer Grümpi spielte er beim Dorfturnier in der Kategorie Plausch mit. Passiert ist glücklicherweise nichts, doch sicherlich hätte der unscheinbare grüne Rasen des FCB ein paar Franken, oder nun wohl russische Rubel, verschlucken können. ■


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MONATSINTERVIEW

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«Ich sehe sehr viel Initiative und Engagement» Andrea Gut weiss, dass Menschen die gleichen Integrations-Bedürfnisse haben Interview: Annamaria Ress Andrea Gut, seit wann sind Sie bei der Gemeinde Bassersdorf als Bereichsleiterin Jugend/Integration angestellt? Seit März 2018. Ich bin Jugendbeauftragte und Verantwortliche Integration. Das heisst, ich leite die Schulsozialarbeit und die offene Jugendarbeit sowie den Bereich der Integration. Haben Sie nie Ermüdungserscheinungen in dieser verantwortungsvollen Aufgabe? Nein, überhaupt nicht. Durch die ständige Beziehungsarbeit kommt auch immer wieder etwas zurück. Ich glaube, so kann man gar nicht verschleissen. Wenn man Menschen gerne hat, an Entwicklung und an Lernfähigkeit glaubt, dann ist man immer von neuem motiviert.

«Durch die ständige Beziehungsarbeit kommt auch immer wieder etwas zurück.» Was ist Ihre Rolle in diesem Prozess? Ich arbeite mehrheitlich strategisch und konzeptionell und begleite Teamund Gruppenprozesse. Dazu gehört Probleme erkennen, Lösungen finden, Menschen ermutigen. Eines meiner Projekte und Aufgaben ist die neu entstandene Internationale Plattform Bassersdorf. Sie wurde geboren aus den Bedürfnissen der Einwohner. Dabei geht es um das Zusammenleben zwischen Menschen, die schon lange hier sind und anderen, die neu zuziehen. Die Themen und Gefühle dahinter sind meistens gleich: ich möchte gesehen werden, ich brauche Anerkennung, möchte selber eine Wirkung haben und auch etwas beitragen können. Es ist dabei völlig irrelevant, ob ich alteingesessene Schweizerin bin oder Neuzuzüger. Die Plattform wirkt hier als Brückenbauer.

Wie kam man dabei auf die verschiedensten Themen? Wir haben im Mai 2018 in einem Workshop die Themen erarbeitet. Ausgegangen sind wir von der Ausgangsfrage: Was braucht es, damit man sich in Bassersdorf zuhause fühlt? Zufälligerweise waren es nur Frauen, die etwas dazu beitragen wollten, aber natürlich sind Männer ebenso willkommen. Die Frauen kommen aus der ganzen Welt: Honduras, Indien, Polen, Kamerun, Brasilien, Slovakei, Holland, Schweiz, Albanien. Alle sprechen Deutsch. Es war auch ein spannender Austausch, aufgrund der verschiedensten Berufsgattungen von Physikerin über Hortmitarbeiterin zu Zahnärztin oder Pädagogin. Wichtigste Erkenntnis dabei: In Bassersdorf gibt es sehr viele Vereine. Doch Zugezogene müssten zuerst einmal wissen, welche dies sind und wie man in einen Verein eintreten kann. Zum Beispiel der Turnverein, ein grosser und wichtiger Verein. Je nachdem, woher die Menschen kommen, gibt es dort keinen Turnverein und kein Pendant dazu. Wie also sollen sie wissen, was möglich ist und geboten wird? Also braucht es hier Menschen, die eine Übersetzungs- oder Erklärungsarbeit machen – sogenannte Brückenbauer. Das ist einer der Grundpfeiler des Integrationsprojektes. Man muss nicht Neues schaffen, sondern die bestehenden Angebote erkennen und Brücken dazu bauen.

«Man muss nicht Neues schaffen, sondern die bestehenden Angebote erkennen.» Und wie steht es mit den Angeboten, die die Plattform bietet? Menschen entwickeln sich auch besser, haben mehr Lebensfreude und mehr Engagement, wenn sie spüren, sie werden gebraucht und haben eine

Andrea Gut öffnet die Türen für alle, die an Integration interessiert sind und im Freiwilligen-Team mitarbeiten möchten. (Fotos: Annamaria Ress)

Wirkung. Deshalb ist der zweite Pfeiler der Plattform dazu da, Veranstaltungen selber anzubieten. Ganz niederschwellig. Zum Beispiel Handyoder Computerunterstützung, zwei Mal im Monat. Jemand hat die Möglichkeit zum Gospelsingen für Kinder und Erwachsene geschaffen. Moderierte Gesprächszirkel zu ganz bestimmten Themen gibt es auch. Das zivile Engagement wächst, wenn man sich kennt. Es ist vieles im Entwicklungsprozess, basiert auf Freiwilligenarbeit und ist offen für alle. Wo finden die Anlässe statt? Man muss einen Ort haben, wo man sich trifft. Hier bietet die Gemeinde Bassersdorf die Möglichkeit des Türmli-Treffs. Dieser ist fast jeden Tag offen, man kann sich ungezwungen treffen. Dort liegen Unterlagen

auf, mit denen man sich aus erster Hand über die Möglichkeiten in Bassersdorf informieren kann.

«Mich berührt extrem, was hier in Bassersdorf passiert.» Hat das auch mit dem Wohnort Bassersdorf als solches zu tun? Ja sicherlich, denn Bassersdorf ist alles andere als eine Schlafgemeinde. Es wohnen viele Menschen hier, die ihren Wohnort sehr schätzen und etwas beitragen möchten. Ich sehe sehr viel Initiative und Engagement und finde Basi eine tolle Wohngemeinde, wo vieles möglich ist. Wir bieten einfach die Plattform, aber natürlich wird vieles aus der Initiative der Menschen geboren, die hier mitma-


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MONATSINTERVIEW

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Die Deutschkurse sind nicht Teil des Projekts, werden aber auch von der Gemeinde angeboten. Sie werden von einer äusserst versierten Deutschlehrerin, Christine Hammer, geführt. Daneben bieten wir gleichzeitig auch Kinderbetreuung, damit die Eltern den Kurs besuchen können. Unsere Lehrerin schafft jeweils eine sehr wohlwollende Atmosphäre, die das Gefühl vermittelt, alle können lernen, was den Spracherwerb enorm erleichtert und bei der Integration hilft.

chen und sich engagieren. So entstehen durch neue Vernetzungen auch immer wieder neue Ideen. Mich berührt extrem, was hier in Bassersdorf passiert. Kennen Sie alle Personen persönlich? Ich versuche immer wieder, die Anlässe der verschiedenen Arbeitsgruppen zu besuchen. Aber natürlich kann ich nicht alle Teilnehmer persönlich kennen. Es handelt sich zudem um selbst organisierte Gruppen, da muss ich nicht kontrollieren oder mich einbringen. Das Konzept steht, das kennen alle unsere Mitwirkenden. Wir haben es aufgrund einer Ausschreibung zusammen erarbeitet und eingereicht bei der Fachstelle für Integration und Gelder dafür erhalten. Nur zwei Gemeinden im ganzen Kanton haben sich darum beworben und wir können mit Stolz sagen, Bassersdorf gehört dazu. Dieses erste Jahr ist eine so genannte Projektphase, für die wir ein Reporting gegenüber dem Kanton abgeben müssen. Die Gemeinde steht sehr stark dahinter und bietet uns Hand mit den Räumlichkeiten zum Beispiel. Welches Angebot wird am meisten genutzt? Am meisten wird ganz klar der Türmli-Treff genutzt. Das ist der Ort, wo man sich persönlich trifft, austauscht, wo Begegnungen stattfinden. Dort passiert enorm viel an Vernetzung. Was ich ganz schön finde ist, dass wir neu noch zusätzliche Räumlichkeiten nutzen dürfen. Da hat es auch eine Küche, die gerne in Betrieb genommen werden darf. Im Erdgeschoss des Gebäudes, also auch gut zugänglich für ältere Menschen, die vielleicht nicht mehr so gut gehen können. Ich könnte mir zum Beispiel ein offenes Kafi für Senioren vorstellen. Es wäre schön, wenn sich noch Personen melden würden, die hier freiwillig mitarbeiten möchten. Unsere digitale Plattform ist unsere Homepage, die auch in intensiver Freiwilligenarbeit durch Mitarbeitende entstanden ist Wie laufen die Deutschkurse?

www.internationaleplattformbassersdorf.ch Wollen Sie mitmachen? Melden Sie sich bitte bei andrea.gut@bassersdorf.ch ■ Die Bassersdorfer Bereichsleiterin Jugend/Integration Andrea Gut ist stolz auf alle Mitwirkenden, die im Bereich Integration verschiedenste Angebote bereitstellen.

WAS IST IHRE MOTIVATION, SICH FÜR ANDERE MENSCHEN EINZUBRINGEN? Manon Vegter (Holland): «Mir ist es wichtig, dass ich ein Teil des Projekts bin. Ich lerne viele neue Menschen kennen und fühle mich verbunden und wertgeschätzt. Diese Wertschätzung kann ich anderen weitergeben.» Ewa Rutkowska (Polen): «Die Freiwilligenarbeit macht mich glücklich. Ich kann anderen aus meiner eigenen Erfahrung helfen und vieles zurückgeben, das ich auch bekommen habe.» Annalia Gallo (Italien): «Die IPB ist für mich eine Plattform, welche die Kommunikation zwischen den Generationen fördert. Dies ist sehr wichtig, denn wir lernen alle voneinander.» Viola Snophan (Indien): «Es ist viel einfacher, Dinge gemeinsam zu machen. Wenn ich zu einer Gruppe dazugehöre, dann fühle ich mich schon zu Hause.» Martina Majorošová (Slovakei): «Es war für mich nicht einfach, als ich neu in die Schweiz und nach Bassersdorf gekommen bin, deshalb möchte ich anderen bei diesem Start helfen.» Jessica Lachnit (Honduras): «Ich fühle mich da zu Hause, wo es eine Gemeinschaft gibt, die die Solidarität schätzt. Damit wir ein besseres Leben haben, braucht es Verbundenheit und Dankbarkeit.» Kasia Zuberbühler (Polen): «Ich finde, dass das Projekt wie eine Brücke zwischen meinem alten Berufsleben und meinem aktuellen Leben ist. Das Projekt ist für mich wie eine Türe, die ich nur selbst öffnen muss und schon gehöre ich dazu.» Vaide Velija (Nordmazedonien; Nationalität Albanien): «Hier fühle ich mich wohl, zugehörig und wertgeschätzt. Dieses Gefühl möchte ich bei der Freiwilligenarbeit weitergeben.» (ar)


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

RÜCKZUG INITIATIVE UND ABSAGE GEMEINDEVERSAMMLUNG Am 13. Juni 2019 zog der Initiant Adolf Kellenberger die Initiative zur Änderung der Vereinsunterstützungsverordnung zurück. Die Behandlung der Initiative war für die Gemeindeversammlung vom 17. September 2019 vorgesehen. Aufgrund des Wegfalls dieses Traktandums und mangels weiterer Geschäfte findet die Gemeindeversammlung vom September nicht statt.

BAUBEWILLIGUNG

EINBÜRGERUNGEN

Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

Mit Beschluss vom 3. Juli 2019 hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Felismina Inês Lopes Teixeira aus Portugal; – Luis Miguel Lopes Teixeira aus Portugal; – Angelos Panagiotidis und Eftimia Tsourekis mit Söhnen Georgios, Alexandros, Christos und Panagiotis; – Wael und Carola Ali aus Ägypten / Deutschland; – Piergiorgio Lombardo aus Italien.

– BG-Nr. 2019-0009, Politische Gemeinde Bassersdorf, Abbruch altes Garderoben- und Materialgebäude und Erstellung Ersatzneubau mit Containern, Acherwisweg 1, Bassersdorf; – BG-Nr. 2019-0021, Bauherrengemeinschaft Thurnheer / Feierabend, Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Doppeleinfamilienhaus, Hubstrasse 38, Bassersdorf.

GENEHMIGUNG GV-PROTOKOLL Der Gemeinderat genehmigte das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2019.

Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes. Gemeinderat Bassersdorf

REVISION DER BAUUND ZONENORDNUNG

HERZLICHE GRATULATION

INFORMATIONSVERANSTALTUNG

Ein Meilenstein ist geschafft!

Am Mittwoch, 28. August, informieren der Gemeinderat und die Planungskommission über den Stand der Arbeiten zur Revision der kommunalen Nutzungsplanung. In der anschliessenden Diskussion und den nachfolgenden Planungssprechstunden erhalten die Bevölkerung sowie die Vertretungen von Parteien, Gewerbe und Vereinen die Gelegenheit, sich am Revisionsprozess zu beteiligen. Wir laden alle Interessierten gerne dazu ein.

Loriana Quintieri und Tijana Vidicevic haben ihre Lehre als Kauffrau EFZ erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich und wünschen für die Zukunft viel Erfolg und einen guten Start ins Berufsleben!

Informationsveranstaltung Mittwoch, 28. August 2019, 19 bis 21.30 Uhr, Sportanlage bxa, Grindelstrasse 20, grosse Halle. Planungssprechstunden im Sitzungszimmer Gemeindehaus C, 2. OG – Dienstag, 3. September 2019, 16 bis 19 Uhr – Montag, 9. September 2019, 16.30 bis 19.30 Uhr.

Fragen zum Verfahren und den Inhalten beantwortet Ihnen Patrik Baumgartner, Abteilung Bau + Werke, Telefon 044 838 85 51, patrik.baumgartner@bassersdorf.ch. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.bassersdorf.ch/ gemeindeentwicklung. Gemeinderat und Planungskommission BZO-Revision

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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Mutig trotz Einsamkeit im Alter Informiert im Alter Spätestens, wenn man am Grab des Lebenspartners steht, wird einem bewusst, dass sich eine grosse Lücke aufgetan hat. Man realisiert, dass das eigene Beziehungsnetz mit zunehmendem Alter kleiner geworden ist. Die Kinder und Enkel sind weit weg. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, weil man nicht mehr so mobil ist, oder weil man freiwillig oder gezwungenermassen den Fahrausweis abgegeben hat. Man ist deshalb gut beraten, frühzeitig an das persönliche Netzwerk zu denken, neue Kontakte zu knüpfen oder vernachlässigte aufzufrischen, zum Beispiel an einer Klassenzusammen-

kunft. Dazu gibt es Webseiten wie beispielsweise www.stayfriends.ch. Alternative Kontaktmöglichkeiten gibt es auch vor Ort: Die beiden Landeskirchen bieten gesellige Programme für Senioren und Seniorinnen an. Die Fachstelle für Altersfragen unterhält den Besuchsdienst «va bene». Das Altersforum Bassersdorf führt am ersten Freitag im Monat den Freitagstreff mit interessanten Vorträgen durch. Wollen Sie lieber mit einer Gruppe gemeinsam Kochen und Gemütlichkeit geniessen? Dann schliessen Sie sich einer Tavolata an oder besuchen Sie den Mittagstisch des Gemeinnützigen Frauenvereins.

Dies sind alles gute Gelegenheiten, um mit anderen in Kontakt zu treten. Es liegt in Ihrer Verantwortung, sich um Kontakte zu bemühen. Wagen Sie den ersten Schritt? Mein Tipp: Besuchen Sie den Anlass des Nüeri-Netz im Rahmen der Vortragsreihe «Hohes Alter BasiNüeri» zum Thema «Mutig und zuversichtlich zwischen Alleinsein und Einsamkeit». Treffen wir uns doch am Donnerstag, 22. August um 14 Uhr im Zentrumsbau, Lindauerstrasse 1, in Nürensdorf? Hans Rudolf Egli Redaktionsteam «Informiert im Alter»

FREIWILLIGE FÜR REDAKTIONSTEAM GESUCHT Das freiwillige Redaktionsteam «Informiert im Alter» berichtet seit fünf Jahren monatlich im dorfblitz über aktuelle Entwicklungen in der Altersarbeit und greift Themen von Senioren/-innen auf. Das Team trifft sich quartalsweise unter der Leitung der Altersbeauftragten. Es sammelt interessante Themen und koordiniert die Beiträge. Wenn Sie in Bassersdorf leben, sich für Altersthemen interessieren, redaktionelle Erfahrung besitzen, die Zusammenarbeit im Team schätzen sowie Lust und Zeit haben auf freiwilliger Basis zwei bis drei Artikel pro Jahr zu verfassen, dann sind Sie unser neues Teammitglied. Esther Diethelm, Altersbeauftragte, Telefon 044 838 86 21, esther.diethelm@bassersdorf.ch, freut sich über Ihre Kontaktaufnahme.

«UNDERWÄGS ZU DÄ LÜT» Nächste Station: Gemeindeverwaltung Bassersdorf Donnerstag, 22. August, 18.30 bis zirka 20 Uhr Im Rahmen der Veranstaltung «Spielstadt Bassersdorf» laden Sie Gemeindepräsidentin Doris MeierKobler und Verwaltungsdirektor Christian Pleisch ein, Ihre Fragen, Vorschläge oder Anliegen anzubringen oder politische Themen zu diskutieren. Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin

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Abteilung Soziales + Alter

ZUM 85. GEBURTSTAG

Todesanzeige

am 21. August Margaritha SchläfliAbächerli Gerlisbergstrasse 24

Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Mitarbeiter

Daniel Gafner Er ist am 13. Juli 2019 im Alter von 37 Jahren viel zu früh verstorben. Daniel Gafner war seit 2016 als Strassenmitarbeiter für den Unterhaltsdienst der Gemeinde Bassersdorf tätig. Wir verlieren einen engagierten Mitarbeiter und fröhlichen, liebenswerten Kollegen und Freund, den wir sehr vermissen werden. Wir werden Dani ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen der Trauerfamilie unser aufrichtiges Beileid aus. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bassersdorf

ZUM 80. GEBURTSTAG am 12. August Marie-Madeleine GmeinerCattin Breitistrasse 38 am 22. August Rosa Caduff-Böni Stiegweg 16a am 27. August Emilie Stohler-Babacek Hubring 26


Bildungs- und Gesprächsabend «Vorsorge» Was verstehen wir unter Vorsorge? Warum und gegen was sorgen wir heute vor? Wie sieht eine gute Vorsorge aus und wie verändert sich die Ausgangslage in absehbarer Zeit? Wir laden Sie herzlich ein, am Donnerstag, 15. August von 18 bis 19 Uhr im Kirchgemeindehaus Bassersdorf in einem ungezwungenen Rahmen über diese Fragen nachzudenken. Ein biblischer Input kommt von Pfarrer Pierre-Louis von Allmen und ein Kurzreferat von Prof. Dr. Lukas Müller, Hochschule St. Gallen. Durch den Abend begleitet Edi Hofmann. Gottesdienst beim Bassersdorfer Mittelaltermarkt Im Rahmen des zweiten Bassersdorfer Mittelaltermarktes findet am Sonntag, 18. August um 10.30 Uhr ein Gottesdienst beim alten Schulhaus am Kreisel statt. Der Grund dafür ist, dass die Kirche im Mittelalter im Alltag der Menschen sehr präsent war und eine wichtige Rolle spielte. Thema des Gottesdienstes werden einerseits verschiedene Zeiten und Situationen im Leben sein, und andrerseits christliche Feiern und Rituale, die es noch heute dafür gibt. Der Gottesdienst wird mit mittelalterlicher Musik umrahmt.

«Hohes Alter BasiNüeri» Das «Nüeri-Netz» öffnet seinen Treff in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri» und lädt ein zum Anlass: «Mutig und zuversichtlich zwischen Alleinsein und Einsamkeit» am Donnerstag, 22. August um 14 bis 16 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1, Nürensdorf (Saal im 3. Stock). Jede Lebensphase hat ihre eigenen Grenzen und Chancen. Menschenwürdig zu altern ist eine persönliche und anspruchsvolle Aufgabe. Ein guter Umgang mit dem immer kleiner werdenden Beziehungsnetz ist wichtig. Wie gelingt es, dem Angstvollen und Depressiven zu trotzen – und Veränderungen zuversichtlich zu begegnen? Referentin: Beatrix Böni, Individualpsychologische Beraterin Kontakt und Fahrdienst: Esther Saurenmann, Vorstand NüeriNetz: Tel. 044 836 41 32 Schulanfangsgottesdienst Aller Anfang ist schwer. Nicht nur in der Schule sondern auch sonst im Leben. Für alle, die vor einem grossen oder kleinen Neuanfang stehen ist dieser Gottesdienst. Beschwingte Lieder und Musik, eine Mutmachgeschichte und der persönliche Zuspruch tun einfach gut. Am Sonntag, 25. August um 10.30 Uhr, in der reformierten Kirche Bassersdorf

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BASSERSDORF

25.7.2019, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

FRIEDHOF BACHTOBEL/GRABRÄUMUNG Grabräumung der Erdreihengräber Nr. 981 bis 1013 und der Urnenreihengräber Nr. 196 bis 225 der Bestattungsjahre 1991 bis 1993 Nachdem die gesetzliche Ruhefrist abgelaufen ist (siehe § 38 der kantonalen Bestattungsverordnung und Art. 21 der Friedhof- und Bestattungsverordnung der Gemeinde Bassersdorf) hat die Gemeinde Bassersdorf die Räumung der Gräber der Klasse A (Erdreihengräber), Nummern 981 bis 1013 und der (Urnenreihengräber) Klasse C, Nummern 196 bis 225, der Bestattungsjahre 1991 bis 1993 angeordnet. Die verfügungsberechtigten Angehörigen der Verstorbenen werden gebeten, die Grabdenkmäler und Pflanzen bis am 31. August 2019 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgen diese Arbeiten durch den Friedhofsgärtner. Bei Nichteinhaltung der Abräumfrist durch die Angehörigen wird über das zurückgelassene Material verfügt. Jegliche Entschädigung wird abgelehnt. Ansprüche können nach der gesetzten Frist somit keine mehr erhoben werden. Friedhofvorsteherin Bassersdorf

gemeinde bassersdorf

1. August 2019 Offizieller Festakt auf dem Dorfplatz 10.30 Uhr

Eröffnung Musikverein Bassersdorf

10.45 Uhr

Begrüssung durch Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler Festrede zum ersten August Dieter Kläy, Kantonsratspräsident

anschliessend

EINGESCHRÄNKTE ÖFFNUNGSZEITEN VERWALTUNG Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, geschlossen.

1. August

und

Notfallnummern Todesfall Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich

Freitag,

2. August

2019

044 838 86 70 044 838 85 28 0800 359 359 044 655 57 65

Gemeindeverwaltung Bassersdorf

RÄUMUNG DER FAHRRADUNTERSTÄNDE BEIM BAHNHOF BASSERSDORF Erfreulich viele Nutzer der Bahn fahren mit ihrem Zweirad, in der Regel dem Fahrrad, zum Bahnhof Bassersdorf. An Bahnhöfen sind Veloparkräume bald ebenso selten wie Parkplätze in der City. Leider findet so manches defekte, demolierte und fahrunfähige Fahrrad in einem der Unterstände seine letzte Ruhestätte und verunmöglicht somit anderen Radfahrern die ordnungsgemässe Nutzung der raren Fahrradparkplätze. Um den Zweiradfahrern wieder genügend Veloparkraum zu bieten, werden die alten, defekten, liegengebliebenen und schon lange ungenutzten Zweiräder per 30. August 2019 aussortiert und bei Nichtabholung per 1. März 2020 definitiv der Verschrottung zugeführt. Zu diesem Zweck werden alle betroffenen Zweiräder speziell markiert. Deren rechtmässigen Besitzer haben die Möglichkeit ihre Zweiräder bis zum 29. August 2019 aus den Fahrradunterständen beim Bahnhof Bassersdorf zu entfernen. Übriggebliebene, markierte und nicht abgeräumte Zweiräder werden am 30. August 2019 entfernt.

Schweizerpsalm Alphorn-Darbietung ng

Deren Besitzer haben die Möglichkeit, ihr Eigentum bis zum 1. März 2020 bei der Polizei Bassersdorf abzuholen. Im Anschluss werden diese der Verwertung zugeführt.

Wurst, Brot und «öppis z‘Trinke»

Polizei Bassersdorf

Die Feier findet bei jeder Witterung statt


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LEHRABSCHLUSS Wir gratulieren Dominick Altorfer Yannick Altorfer Yves Isler zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und sind stolz auf den hervorragenden 2. Platz im Kanton Zürich von Dominick Altorfer.

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Die Filiale Bassersdorf gratuliert Nikola Milosavljevic ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung.

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Wir gratulieren unseren beiden Lernenden Jara Gnepf und Luca Maranini ganz herzlich zu ihrem erfolgreichen Lehrabschluss. Auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg wünschen wir ihnen viel Erfolg, Freude und Erfüllung. www.spaltenstein-gartenbau.ch

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BASSERSDORF

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Grünstreifen muss Trottoir weichen Bau eines neuen Trottoir-Abschnittes entlang der Winterthurerstrasse von Annamaria Ress Der Kanton Zürich kauft Hans Isler 98 Quadratmeter Land ab, um ein neues Trottoir entlang der Winterthurerstrasse zu erstellen. Dafür wird die bestehende Hecken-/Sträucherbepflanzung im Grünstreifen vor dem Haus «zum Adler» abgeholzt. Hans Isler möchte nichts gegen dieses Vorhaben unternehmen, sieht aber noch weitere Sicherheitslücken. «Es gehe nicht um die reine Sicherheit oder ähnliche Argumente, es gehe ums Prinzip, sagten sie beim Kanton», erzählt Hans Isler, der vor seinem Haus steht. 1789 wurde es erneuert und danach als Poststelle, Pferdestation und Taverne betrieben. Es war bis ins 19. Jahrhundert ein Gasthaus und steht heute als kantonale Schutzbaute unter Denkmalschutz. Rodung erforderlich Vor dem Haus führt ein Weg parallel zur Winterthurerstrasse durch, den

Ein neuer Trottoir-Abschnitt soll entstehen, die Grünfläche (rechts) wird dafür gerodet. (ar)

Fussgänger und Velofahrer häufig benutzen. Dieser Weg hat Hans Isler seinerzeit dem Kanton verpachtet, der auch für die Bewirtschaftung zuständig war. Jetzt soll das ändern und die 98 Quadratmeter ins Eigentum des Kantons wechseln, damit eine «fahrbahnanliegende Trottoirverbindung» erstellt werden kann. «Machen kann ich da nicht viel, sonst riskiere

SOMMERLICHES CHRIESISTEINSPUCKEN Anfang Juli fand erneut das traditionelle Chriesifäscht auf dem Äntschberghof statt. Der Hof unter der Leitung der Familie Brunner präsentierte sich in festlichem Gewand. Die 35 Helferinnen und Helfer sorgten für einen geordneten Ablauf der Festaktivitäten. Eröffnet wurde das Fest mit dem morgendlichen Gottesdienst. Neben den Chriesi sorgte die selbstproduzierte Verpflegung für volle Mägen. Die Hofführung entpuppte sich als Höhepunkt des Anlasses

und bot den rund 1000 Besuchern einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Äntschberghofes. Während sich die jüngsten Besucher am Ponyreiten, an den grossen Schaukeln und den weiteren grosszügig eingerichteten Kinderattraktionen erfreuten, kämpften die älteren beim Chriesisteinspucken um Punkte. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Konzert vom Singtreff Kirchberg aus St. Gallen. (Flavio Ryffel)

ich eine Enteignung», sagt Isler betrübt lächelnd. Das geplante, zwei Meter breite Trottoir erfordert die Rodung der Grünfläche und eine Abholzung der Sträucherbepflanzung. Zudem müssen zwei Kandelaber und ein Hydrant versetzt werden, da sie sich im geplanten Trottoirbereich befinden, wie Hans Isler bestätigt.

Nadelöhr nicht ausschliessen «Ich kann mir vorstellen, dass die Ein- und Ausfahrt zu unserer Liegenschaft etwas übersichtlicher und damit sicherer wird. Das begrüsse ich», sagt der Bassersdorfer. «Jedoch gäbe es andere Ecken, die fast wichtiger wären punkto Sicherheit.» Dann zeigt er auf die Hausecke des ehemaligen «Freihofs», um den ein äusserst schmales Trottoir-Abschnittchen führt. «Dieses Nadelöhr sollte man in der Planung beim Kanton doch nicht ausschliessen!» Wenn es auch sicher nicht einfach zu lösen sei, resümiert Isler. «Hier ist es sehr gefährlich, besonders wenn grosse Lastwagen, teils mit Anhängern, die Strasse vorbei brettern.» Die Bauarbeiten für den neuen Trottoir-Abschnitt sind laut Terminplan des kantonalen Tiefbauamtes für das dritte Quartal 2019 vorgesehen. ■


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BASSERSDORF

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LEHRABSCHLUSS Herzliche Gratulation Sara! Zu deinem super Abschluss als Kosmetikerin EFZ auf dem 3. Rang gratulieren wir dir ganz herzlich. Wir freuen uns alle mit dir und wünschen dir für deine Zukunft nur das Allerbeste. Herzlichst, Dein Beauty Corner-Team Beauty Corner | Ihr Wellness- und Health-Center Gerlisbergstr. 3 | 8303 Basserdorf | Tel. 044 836 61 80 | www.beautycorner.ch

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BASSERSDORF

25.7.2019, Nr. 7

Baubewilligung Unterdorf liegt vor Spatenstich nicht vor Frühjahr 2020 von Reto Hoffmann Das Projekt zur Überbauung des Gebietes Ecke Klotener-/ Opfikonerstrasse ist einen wichtigen Schritt weiter. Anfang Juli hat die Bassersdorfer Baukommission das Projekt von Bauherr Urs Brunner bewilligt. Folgen nach der 30-tägigen Frist keine berechtigten Einsprachen mehr, kann die Baufreigabe erteilt werden.

auf zwei insgesamt 3100 Quadratmetern grossen Bauparzellen von Urs Brunner zwei modern gestaltete, fünfrespektive sechsstöckige Wohnhäuser mit 36 (altersgerechten) Kleinwohnungen zu bauen, grundsätzlich nichts änderte, liegt bekanntlich der Teufel im Detail. Grösster Knackpunkt für die Verzögerungen waren (wie der dorfblitz bereits berichtete) Auflagen im Zusammenhang mit dem Altbach. Die

kantonalen Vorgaben des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) sahen neu vor, dass der Altbach, welcher die beiden Baugrundstücke trennt, zum Hochwasserschutz als offenes Bachbett geführt werden muss. Dies bedingte Anpassungen an den Eigentumsrechten und Verantwortlichkeiten und auch am Projekt selbst. Auch habe die Ausarbeitung einer so genannten Unterhaltsvereinbarung (also die Pflege dieses Bach-

V

iele Bassersdorfer fragten sich, nachdem am 4. August 2018 in der Abbruchliegenschaft auf diesem Grundstück ein Brand ausgebrochen war, ob es mit dem Bauprojekt überhaupt noch weitergehen wird. Obwohl die Umgebung in der Zwischenzeit verwilderte, war man hinter den Kulissen intensiv an der Arbeit, um dem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Obwohl sich am ursprünglichen Vorhaben,

abschnittes) seine Zeit gedauert, wie von Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke, auf Anfrage zu erfahren war. Die Bewilligung des Awel liege bereits seit März vor. Anfang Juli wurde nun das Projekt auch von der Baukommission der Gemeinde formell bewilligt und die Unterlagen dem Eigentümer, dem Architekten und einigen so genannten Begehrenstellern, welche sich in einem früheren Verfahrensschritt meldeten, zugestellt. In einer 30-tägigen Rekursfrist haben die Parteien ein letztes Mal die Möglichkeit, eine Einwendung gegen das vorliegende Projekt zu tätigen. Falls keine Rekurse eintreffen, würde der Realisierung nichts mehr im Wege stehen. Dass mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden kann, ist jedoch eher unrealistisch, wie vom Architekten Ulrich Wagner zu erfahren war. «Noch müssen planerische Detailarbeiten erledigt und dann auch die Aufträge ausgeschrieben werden. Deshalb dürfte im besten Fall kommendes Frühjahr realistischer sein», schätzt Wagner. ■

Der Altbach darf aus Hochwasserschutz-Gründen auf diesem Abschnitt nicht mehr kanalisiert werden. (rh)

Trotz Sehbehinderung den Alltag bewältigen Um alltägliche Arbeiten wieder verrichten zu können, braucht es Unterstützung Nur schon kleine Arbeiten im Alltag mit einer Sehbehinderung auszuführen, ist für viele Betroffene, ohne die richtige Schulung oder Unterstützung, gar nicht mehr möglich. Mit grossem Interesse haben über 80 Personen Anfang Juli am Vortrag der Zürcher Sehhilfe teilgenommen In der Schweiz leben um die 325 000 Menschen mit einer Sehbehinderung. Davon sind schätzungsweise 10 000 Personen blind. Daniel Rey, Geschäftsleiter der Zürcher Sehhilfe, und Martin Guldimann, Rehabilitationsfachmann für Low Vision und Informatik, informieren die Veranstaltungsteilnehmenden detailliert über

die verschiedenen Erkrankungen der Augen im Alter und über die möglichen Hilfsmittel. «Wir reden hier nicht von einer normalen altersbedingten Sehschwäche», erklärt Rey im Gespräch. «Unsere Beratung setzt erst dann ein, wenn gewohnte Korrekturen mit Brillen nicht mehr genügen». Sehbehinderung sei keine Fehlsichtigkeit, sondern eine Augenerkrankungen. Nebst den gängigen Augenerkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) und der Grüne Star (Glaukom), ist heutzutage die Hauptursache für schwere Sehbehinderung die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Diese Krankheit macht es den Betroffenen unmöglich, Gesichter und Personen zu erkennen oder etwas zu fi-

xieren und sie können auch sehr rasch nichts mehr lesen. Zurechtfinden im Alltag Für eine Jahrespauschale von 100 Franken erhalten sehbehinderte Personen und ihre Angehörigen bei der Zürcher Sehhilfe eine umfassende Beratung. Durch spezialisierte Fachberatung und Unterstützung geschulter Mitarbeiter werden sehbeeinträchtigte Menschen auf ihrem Weg zurück in die Selbständigkeit begleitet. «Meistens werden die Betroffenen von ihrem Augenarzt oder Optiker an uns verwiesen», informierte Guldimann die Zuhörer am Anlass, der vom Altersforum Bassersdorf in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe «HohesAlterBasiNüeri» durchge-

führt wurde. «Wir helfen den Betroffenen individuell auf der Suche nach dem geeigneten Hilfsmittel», so Guldimann. Neben der Bewältigung des Sehverlustes ist es für Sehbehinderte auch wichtig, Erfahrungen mit anderen auszutauschen. Dazu bietet die Zürcher Sehhilfe verschiede Anlässe an. Für die Beratung und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung wie Haushalt, Körper- und Kleiderpflege, beim Erkennen von Ordnungssystemen und Markierungen, gehen die Mitarbeiter zu den Betroffenen nach Hause. ■ Yvonne Müller


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BASSERSDORF

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EIN STADTZÜRCHER IN BASSERSDORF Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

In der Sommerhitze schreibe ich gemütlich meine neuste Kolumne im Bassersdorfer Schatten! Der ist angenehmer als der in der Stadt olfaktorisch dominierende, durch Beton hervorgerufene Sonnenschutz. Aber lassen wir es bei den meteorologischen Unterschieden und widmen uns den medizinischen: Arztpraxen und Apotheken in Basi gegenüber jenen in Downtown Zürich. Meine Krankheit hat mich jahrelang durch Zürich begleitet und auch in Basi ist sie noch präsent.

Was das Leben einfacher macht, ist die Nähe, die das Dorfleben so mit sich bringt, sind doch Apotheke und Hausarztpraxen hier einfacher zu erreichen. Abgesehen davon kennt man sich mit der Zeit persönlicher. Es ist nicht so, dass ich keine gute Hausärztin gehabt hätte in Zürich. Ich bin ihr sogar als Patient erhalten geblieben, als sie ihren Arbeitsplatz in einer Gesundheitspraxis verlassen und ihre eigene eröffnet hat. Verlassen habe ich sie erst, als wir nach Bassersdorf umgezogen sind.

Mehr oder weniger war das gut, vor allem sicher transporttechnisch, brauchte ich doch für jeden Besuch in Zürich ein Tixitaxi, das mich holte und hinfuhr, meistens zu verkehrsreichen Zeiten. Diese sind zwischen Basi und Züri Montag bis Freitag zahlreich und je nach Baustellensituation um einiges intensiver. Mein Arzt war dank Doktor Google schnell gefunden. Zwar waren die ersten Besuche eher unpersönlich – ob’s an mir lag, am Arzt oder der gegenseitigen Wahrnehmung? Beim dritten

Mal haben wir uns dann endlich gefunden und ich wollte dem Ganzen mehr Vertrauen schenken. Nur, das Schicksal meinte es anders. Auf einmal stand ich ohne Arzt da (möge er in Frieden ruhen!). Interimistisch stellte mir die Praxis neue ärztliche Unterstützung zur Seite. Sowas habe ich in Zürich noch nicht erlebt. In Basi machte Not erfinderisch. Im wahrsten Sinn des Wortes, denn als Mann hatte ich meine erste ärztliche Behandlung bei einem Gynäkologen!

GRATIS WASSERBÄLLE UND GLACE AUF DEM DORFPLATZ Die Farben Gelb, Weiss und Schwarz dominierten an einem Samstag im Juli auf dem Dorfplatz. Das Baugeschäft Huber hatte sich für diesen Tag eine spezielle Goodwill-Aktion einfallen lassen. Die Mitarbeitenden verteilten rund 600 Was-

serbälle in den Firmenfarben und gegen 500 gelbe Vanilleglaces. «Wir wollten uns einfach mal bei der Bevölkerung für die Treue bedanken», sagte Geschäftsführer Dani Bleuler. Als Kulisse für die Aktion diente ein Teleskopstapler, an

dessen Haken ein aufblasbares Wasserspielgerät aus dem Hallenbad Geeren hing. Ein solches möchte die Firma im nächsten Jahr dem Freibad Hasenbühl schenken. Die Challenge dabei ist: je zahlreicher Ferienselfies mit diesen Wasser-

bällen bis Ende Sommerferien auf Instagram mit #huberferiengrüsse gepostet werden, desto grösser wird das Wasserspielzeug. (rh)


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Kultur der Begegnung mitten im Dorf Ende August präsentiert sich der lokale Detailhandel als «Spielstadt» von Annamaria Ress Das Gewerbe, Handwerker sowie Dienstleister werden sich am Donnerstag, 22. August von einer ganz neuen Seite präsentieren. Von 17 bis 22 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich mit einer spielerischen Auseinandersetzung besser über die Anbieter zu informieren. Im Sinn einer Begegnungskultur findet die «Spielstadt Bassersdorf» statt.

D

er Anlass «Spielstadt Bassersdorf» wurde von der Ladengruppe des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) in Zusammenarbeit mit cdg Beratungen geplant. Im Dorfzentrum präsentieren sich der lokale Detailhandel, das Handwerk, aber auch Dienstleis-

ter aller Art. Geschehen soll dies aus einer neuen, hauptsächlich spielerischen Perspektive. Ziel ist es, Besucherinnen und Besuchern einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und die in Bassersdorf beliebte und erprobte Kultur des Begegnens und des Zusammenhaltes zu fördern. Geboren wurde die Idee aus dem Umstand, dass der lokale Detailhandel nur schwach vom Bevölkerungswachstum profitiert, wie schon an der Generalversammlung des Gewerbevereins zu erfahren war. So soll ab diesem Sommer jährlich ein Anlass stattfinden, der Bassersdorf bereichert und erlebbar machen soll. Verschiedene Spielfelder Bis Ende Juni haben sich rund 34 Gewerblerinnen und Gewerbler für die «Spielstadt Bassersdorf» angemeldet. Diese möchten mit den erwarte-

ten gegen 2000 Besuchern ins Gespräch kommen, vielleicht bei einem Spiel. Bassersdorf wird aus insgesamt sieben verschiedenen sogenannten Spielfeldern bestehen. Diese Spielfelder orientieren sich an unterschiedlichen Themen und Mottos. Obschon der Gewerbeverein auch den Nürensdorfern dient, konzentriert sich der diesjährige Anlass auf Bassersdorf. «Geschäfte in umliegenden Orten können jedoch Teil des Geschehens werden», wie Jasmin Kern von cdg Beratungen verrät. Essen für einen guten Zweck Wie üblich wird von den Organisatoren empfohlen, zu Fuss oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Beruhigend für alle, die zu diesem Zeitpunkt zum Teil vom Arbeitstag zurückkehren: An etlichen Orten wird es etwas zu essen und trinken

Mutig rütteln an Lebensthemen Engagierter Aufruf zum Handeln von Sandra Lanz Der von der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf durchgeführte Frauenapéro lud Ende Juni Monika Stocker als Gastreferentin zum Thema «Ethisches Handeln im Alltag» ein. Die frühere Zürcher Stadträtin zog als Rednerin viele Frauen zum Anlass. Wer kennt sie nicht: Monika Stocker, die Nachfolgerin von Emilie Lieberherr, welche einen langjährigen Sitz im Zürcher Stadtrat innehatte, im Nationalrat ihre Frau stand und sich als Sozialpolitikerin einen Namen machte. Da stand sie nun inmitten einer Schar von Frauen, die allesamt im gesetzten Alter waren und ihre eigene Geschichte vom Frausein mitbrachten. Was heisst ethisches Handeln im All-

tag denn nun? Monika Stocker erläuterte, dass Ethik ein Tätigkeitswort werden müsse und die eigene Handlungsebene angeschaut werden solle. «Geredet wurde bis heute vieles», sagte sie. Begonnen wurde vor 50 Jahren und es sei jetzt an der Zeit, aufzuwachen und laut zu werden. So plädierte die Referentin, dass in der

heutigen Zeit, in der Schlagwörter wie Hunger und Krieg, Katastrophen, Klimawandel und Hass, Gleichgültigkeit und die Vergiftung der Natur jedem auf der Seele brennen würden, solle sich keine verzweifelte Angst breitmachen. Es sei Handeln angesagt und zwar bei jedem selbst. Das Thema der Autonomie bis ans Le-

Monika Stocker rüttelt mutig und engagiert an Lebensthemen und inspiriert die Frauen in der zweiten Lebenshälfte. (sl)

geben. Der gesamte Gewinn aus dem Verkauf von Getränken und Esswaren soll an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden. Auf dem Dorfplatz selbst wird zudem eine grossen Handwerkerlounge zum Verweilen einladen. Der ganze Anlass wird mit einem Wettbewerb abgedeckt, bei dem unterschiedlichste Preise von einigen teilnehmenden Geschäften zu gewinnen sind. Die diesjährige «Spielstadt Bassersdorf» wird von der Bank Raiffeisen (Hauptsponsor), dem TSM Grindel sowie dem Flughafen Zürich, dem GVBN und der Migros unterstützt. ■

bensende, Ganzsein und Ganzbleiben im Alter stünden den heutigen Forderungen von Sparbemühungen bei Pflegeheimen, der Spitex oder bei Alterswohnungen gegenüber. Als Mitglied der Grossmütterrevolution ist dies ein wichtiges Anliegen von Monika Stocker. «Der ökonomische Geist steht in der heutigen Zeit der Menschlichkeit hintenan.» Jeder Mensch sei bedürftig und habe ein Recht darauf, dass man dies anerkenne, wie es auch in der Bundesverfassung stünde: «Das Wohl des Volkes misst sich am Recht des Schwächsten». Frauen sollen ihre Anliegen und Meinungen äussern und Bedürfnisse klar und laut definieren. Dazu brauche es Mut, eine persönliche Haltung und Verantwortungsbewusstsein. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Lebensqualität, Wohlstandsgesellschaft und Zukunftsängste wecke den Mut, tätig zu werden, so Monika Stocker. ■


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BRÜTTEN

25.7.2019, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

REVISIONSBERICHT KVG 2018 Die PROVIDA Wirtschaftsprüfung AG hat am 26. Juni 2019 die finanztechnische Prüfung der KVG-Abrechnung durchgeführt. Der Gemeinderat hat den Bericht zur Kenntnis genommen.

GASTWIRTSCHAFTSPATENT MIT ALKOHOLAUSSCHANK Lesvy Gattorno Pérez erhält vom Gemeinderat das Patent zur Führung der Gastwirtschaft «Stars and Stripes American Bar and Restaurant».

IDEEN-WETTBEWERB – GEWINNVERWENDUNG Die Zürcher Kantonalbank feiert im Jahr 2020 ihr 150-jähriges Bestehen. Der Bankrat hat sich entschieden, eine ausserordentliche Jubiläumsdividende im Gesamtbetrag von 150 Millionen Franken an Kanton und Gemeinden auszuschütten. Der Betrag wird im Verhältnis zur Einwohnerzahl festgesetzt. Die Gemeinde Brütten wird damit etwas über 60 000 Franken erhalten. Der Bankrat wünscht sich, dass die Gemeinden diesen ausserordentlichen Ertrag für besondere Projekte verwenden. Der Gemeinderat lanciert einen Ideen-Wettbewerb in der Bevölkerung, zwei Projektideen hat er bereits selbst auf die Liste gesetzt: • •

Aussichtsplattform auf dem Buck Brunnen auf dem Gemeindehaus-Spielplatz

Gemeinderat Brütten Haben Sie weitere originelle und nachhaltige Ideen? Dann melden Sie diese mittels eines kurzen Beschriebs und Skizzierung bis zum 31. August dem Gemeinderat, Brüelgasse 5, 8311 Brütten oder verwaltung@bruetten.ch. Der Gemeinderat freut sich über Ihre Mitwirkung. Gemeinderat Brütten

LESESOMMER IST IN VOLLEM GANGE!

ÖFFNUNGSZEITEN BUNDESFEIERTAG Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben am Donnerstag, 1. August, den ganzen Tag geschlossen. Bitte wenden Sie sich bei einem Todesfall an den beigezogenen Arzt. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 327 95 53 erreichbar. Wir wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Feiertag! Gemeinde Brütten

Agentenzentrale Die Agentenzentrale wird rege genutzt. Komm auch Du vorbei, lies oder schreibe verschlüsselte Botschaften, teste den Lügendetektor oder finde das verborgene Alphabet mit Hilfe einer Schnitzeljagd. Rückgabe der Lesepässe Die Lesepässe müssen während der Öffnungszeiten in der Bibliothek zurückgegeben werden. Bitte wirf Deinen Lesepass nicht in den Medienkasten, sonst kannst Du nicht an der Verlosung teilnehmen. Der allerletzte Termin zur Rückgabe Deines Passes ist der 13. August von 16 bis 19 Uhr. Schlussfest Das Schlussfest des diesjährigen Lesesommers findet am 14. August, um 14.15 Uhr in Winterthur statt. Moderiert wird das Fest von Anna Zöllig, Snowboarder Iouri Podlatchikov wird die Preise ziehen und es finden gleich zwei tolle Kinderkonzerte statt. Du bist herzlich eingeladen, mit uns zu feiern. Komm vorbei und schau, ob Du einen der Hauptpreise gewonnen hast!

GRATULATION WIR GRATULIEREN! ZUM 92. GEBURTSTAG am 16. August Anna Zanivan-Baltensperger Hofackerstrasse 14

ZUR GOLDENEN HOCHZEIT am 19. August Christiane und Samuel Vogt-Hügli Unterdorfstrasse 52B

ÖFFNUNGSZEITEN GEMEINDEVERWALTUNG Die Gemeindeverwaltung reduziert während der Schulsommerferienzeit ihre nachmittäglichen Öffnungszeiten. Montag bis Donnerstag: 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr Freitag: 7 bis 14 Uhr Auch der Betrieb schliesst nach Möglichkeit ebenfalls um 16 Uhr. Die Mitarbeiter verlegen ihren Arbeitsstart in die frühen Morgenstunden. Selbstverständlich können Sie nach telefonischer Vereinbarung auch ausserhalb dieser Öffnungszeiten einen Termin vereinbaren. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Brütten

Das Detailprogramm findest Du unter www.lesesommer.ch Bibliothek Brütten


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BRÜTTEN

25.7.2019, Nr. 7

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

«Tag der offenen Tür» Verkehrsstützpunkt Winterthur

Samstag, 24. August 2019, von 10 bis 16 Uhr Mit Festwirtschaft und spannendem Programm, siehe Rückseite >>

In Zusamm

enarbeit m

it:

Es erwarten Sie: > Festwirtschaft > Verschiedene Demonstrationen der mitwirkenden Partner > Vorführung des Diensthundewesens der Kantonspolizei > Auftritt der Korpsmusik > Einsatzfahrzeuge der Kantonspolizei inkl. alte Dienstfahrzeuge > Informationen zu Wasserwerfer und Sperrgitter Ordnungsdienst > Persönliche Einsatzausrüstung

Erreichbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab Bahnhof Winterthur bis Haltestelle Schützenhaus mit Bus 3.

> Informationen zu Waffen/Sprengstoff > Stand mit Unfallfotodienst und Geschwindigkeitsmessanlagen > Stand mit Trendfahrzeugen > Mobile Einsatzzentrale > Seepolizeizug > Forensisches Institut Zürich > Kinder- und Jugendinstruktion > Tiefbauamt GE VII–NSU > Rettungsdienst Winterthur

Ausfahrt Ohringen

Parkmöglichkeiten für PW in Ohringen an der Schaffhauserstrasse in Richtung Unterohringen; mit Gratis-Shuttlebetrieb. Behindertenparkplätze beim Eingang in den Werkhof. Zweiradparkplätze ausserhalb des Werkhofs. Mitwirkende Partner:

Bushaltestelle Schützenhaus

Kantonspolizei Zürich, Verkehrsstützpunkt Winterthur, Schaffhauserstrasse 215, 8400 Winterthur

DEUTSCHKURS FÜR FREMDSPRACHIGE ERWACHSENE NIVEAU B1 Wo:

Schulhaus Chapf, Brütten

Wann:

Montag 9.15 bis 11.05 Uhr , Pause während den Schulferien, Neustart am 16. September 2019

Wer:

Fremdsprachige Erwachsene ca. Niveau A2 abgeschlossen, Probelektionen möglich

Was:

Texte lesen und diskutieren, Konversation, Grammatik lernen und repetieren

Wieviel:

Fr. 180.00 für 6 Doppellektionen

ÖFFNUNGSZEITEN SOMMERFERIEN

Auskunft und Anmeldung: Beatrix Reutimann unter Telefon 052 345 02 46 oder Email an beatrix.reutimann@hispeed.ch oder Gemeinde Brütten unter Telefon 052 355 03 55.

Vom 15. Juli bis 18. August ist die Bibliothek neu jeweils freitags von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Aufgrund des Lesesommers ist die Bibliothek zusätzlich am Dienstag, 13. August von 16 bis 19 Uhr geöffnet (letzter Abgabetermin für die Lesepässe).

Gemeinde Brütten

Wir wünschen schöne Ferien! Bibliotheks-Team Brütten

HERZLICHE GRATULATION Wir gratulieren unserer Lernenden Inês Sousa zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung (Profil M). Für die berufliche und private Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg. Wir freuen uns, dass sie uns als ausgelernte Kauffrau noch ein paar Wochen erhalten bleibt. Gemeinderat und Mitarbeitende der Gemeinde Brütten


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Letzter Fleck wird überbaut Projekt für «Rossweide» in Vernehmlassung von Susanne Gutknecht Das letzte, nicht überbaute Grundstück im Zentrum von Brütten soll überbaut werden. Für die Baulücke zwischen Unterdorfstrasse und Brüelgasse besteht ein privater Gestaltungsplan, dessen Ablösung zurzeit öffentlich aufliegt. In seiner Sitzung von Mitte Mai hat der Gemeinderat Brütten den privaten Gestaltungsplan Brüelgasse zur öffentlichen Auflage verabschiedet. Damit ist der Startschuss gegeben für eine neue Planung auf dem letzten Grundstück im Zentrum von Brütten an der Ecke Unterdorfstrasse und Brüelgasse, im Dorfjargon auch «Rossweide» genannt. Bis anfangs dieser Woche konnten die Einwohner die Pläne begutachten, Einwendungen gab es gemäss Hoch- und Tiefbausekretär Nicolas Berger keine. Auch der Kanton wurde zur Vorprüfung eingeladen, dessen Rückmeldung steht allerdings noch aus.

Ursprünglich war das Gebiet in der «Grundeigentümerbauordnung Brüel» von 1974 eingeschlossen und unterstand deren Bedingungen. In den vergangenen Jahren hat sich rund um die Rossweide jedoch einiges geändert, vor allem durch die Zentrumsplanung. Die heutigen Bedürfnisse und Umstände sowie die übergeordneten Zielsetzungen für die Dorfmitte von Brütten, zum Beispiel verdichtetes Bauen oder Garagenplätze haben sich in den 45 Jahren seit der Festsetzung der Grundeigentümerbauordnung geändert, so stehen heute altersgerechte Wohnungen im Fokus. Der Eigentümer des Grundstücks, Dieter K. Baltensperger, hat sich mit Fachplanern, der Baubehörde der Gemeinde und dem Kanton bemüht, eine für alle Parteien gute Lösung zu finden und der öffentlich aufgelegt private Gestaltungsplan ist nun ein erster Teil der Umsetzung.

regelmässigen Struktur den Charakter des Dorfkerns übernehmen sollen. Die einfach gehaltenen Gebäudevolumen entsprechen in Grösse und Geometrie der Typologie der umliegenden Häuser und sollen dreigeschossig gebaut werden. Zugunsten der Umgebungsgestaltung wird auf eine Freilegung des Untergeschosses und damit rund 20 Prozent zusätzlicher Nutzfläche verzichtet. Im Unterschied zum ursprünglichen Projekt erlaube die neue Anordnung der Gebäude Zwischenräume mit Durchblick und schaffe einen Bezug von der Brüelgasse in das Quartier, steht

in den Erläuterungen zum Gestaltungsplan geschrieben. Gemeinderat Fritz Stähli sagt dazu: «Nach diversen Besprechungen zwischen dem Eigentümer, den Spezialisten für Siedlung und Städtebau und der Hochbaukommission ist es nun gelungen, eine dörflich verträgliche und zeitgemässe Lösung für die letzte grössere Baulücke im Dorfzentrum zu erarbeiten.» Nach Ablauf der öffentlichen Auflage wäre der Wunsch der Bauherrschaft, den Gestaltungsplan an der Gemeindeversammlung im Dezember 2019 genehmigen zu lassen. ■

Dorfkern-Stil übernehmen Geplant sind drei unterschiedliche kleinere Baukörper, die mit ihrer un-

Abtauchen in eine musikalische Rarität Musiker von Weltklasse erneut zu Besuch von Sandra Lanz Die Kulturkommission Brütten hiess Ende Juni im Gemeindesaal das «Dave Ruosch Trio» willkommen. Dave Ruosch lässt die Zuhörerschaft stets im Rhythmus mitziehen. Die drei Musiker überraschten auch diesmal das zahlreich erschienene Publikum. Zu Beginn wurden die Gäste allesamt auf dem Dorfplatz bewirtet, bis sie sich in den kühleren Gemeindesaal begaben. Es erwartete sie Dave Ruosch (Piano), der trotz der Hitze im stilechten weissen Anzug auf die

Bühne trat und seine beiden Mitspieler vorstellte. Peter Müller (Drummer), der gebürtige Wiener, welcher mit Charme das swingende, tragende Fundament zusammen mit Dani Gugolz bildet, dem Wahl-Wiener, dem zupfenden Profi-Kontrabassist. Virtuos rhythmische Welt Der Einstieg gelang mit einer Mischung aus Blues, Boogie Woogie, Swing und Jazz. Einer der letzten bekannten Pianisten dieses Stils, Jay McShann, ist kürzlich 90-jährig gestorben. Gekonnt wechselte das Trio von Stück zu Stück und verwandelte diese in hinreissende hitzige Tonfol-

gen. Trotz der heissen Temperaturen vermochten die Vollblutmusiker den Zuschauern noch zusätzlich Feuer zu entfachen und die Publikumsbegeisterung wuchs. Ohren wie Augen wurden gefordert, der Rhythmus war sprudelnd mit fliessend schwimmender Stimmung (Groove). Alte Boogies wie «The Rock» des Urvaters des Boogies Jimmy Jancey, dem ultraschnellen «The boogie rocks» von Albert Ammons, der die Schweissperlen nicht nur beim Trio forderte, bis hin zu einem Abstecher nach Hollywood. «Penny from heaven», 1936 von Bing Crosby vorgestellt, wo Geld hörbar wie Tropfen vom Himmel fielen. Improvisationen von Mo-

zart bis zum Allerneusten vom Jazz folgten. Dave Ruosch, inzwischen ohne Jackett, jagte seine Finger auf der Tastatur auf und ab. Die sichtbaren Hämmerchen schlugen auf die Klaviersaiten und das Auge kam kaum mit. Alsdann folgte ein meisterhafter Solopart von Peter Müller am Schlagzeug. Dieser sog das Publikum förmlich in den Mittelpunkt eines Kreises hinein. Langsam startend, ständig an Geschwindigkeit zunehmend bis zum absoluten Höhepunkt. Dani Gugolz am Kontrabass zeigte, wie brillant dieses Instrument eingesetzt werden kann und steuerte den swingenden Drive bei. ■


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Katharina Bohlhalder, Angelina Kees und Gabriela Schweizer (v.l.) bildeten das OK für die Projektwoche Zirkus.

Zirkuszelt bebt Projektwoche der Schule ist Erfolg Der Lärmpegel im Zirkuszelt ist am Donnerstag vor den Sommerferien hoch: alle Zuschauer sind begeistert von den Darbietungen und applaudieren kräftig. Auch den Kindern macht die Zirkusvorstellung sichtlich Freude. «Eifach megacool!» Dies ist zusammengefasst der Tenor der Schüler, Lehrerschaft und der Eltern zum Zirkus-Projekt, das die Schule Brütten in der letzten Schulwoche vor den Ferien durchgeführt hat. Angeleitet von drei Zirkuspädagogen des Zirkus Luna, haben Katharina Bohlhalder, Gabriela Schweizer und Angelina Kees eine aktionsreiche Woche gezimmert. Aus 13 Zirkusressorts wie Jonglieren, Vertikaltuch, Raubtiere oder Clowns konnten die Kinder ihren Favorit wählen und wurden dann in altersdurchmischte Gruppen eingeteilt. Die Zirkuspädagogen stellten einige Hilfsmittel zur Verfügung, die Lehrerschaft teilte sich in die Ressorts auf und die Kinder – die hatten einfach Spass beim Ausprobieren und Einstudieren ihrer Nummern. «Wir gaben nichts vor, sondern liessen sie selbst ausprobieren», erzählt Katharina Bohlhalder. «Was sie dabei in so kurzer Zeit erarbeiteten und lernten, ist definitiv eindrücklich», sagt Angelina Kees. «Die

Kids waren Feuer und Flamme und steckten mit ihrem Enthusiasmus auch gleich die Eltern an. Wir waren überwältigt von der Hilfsbereitschaft und dem Engagement», so Gabriela Schweizer. Rund 40 Helfer aus den Reihen der Eltern stellten sich für allerlei Hilfsaufgaben zur Verfügung und die Männerriege übernahm die Verpflegung am Abend der zwei Vorführungen. Das Zelt war rammelvoll, die Stimmung hervorragend und die Eltern stolz. So stolz, dass ein Spendengeld von rund 3000 Franken zusammenkam – als Abschluss eines Schuljahres «eifach megacool.» ■ Text und Bilder: Susanne Gutknecht


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Keiner zu klein, ein Musiker zu sein.

Ein musikalisches Live-Erlebnis Perfekter Mix für das ganze Dorf Das Stallrock Festival, welches heuer in «Summer im Dorf» umbenannt wurde, bot anfangs Juli auf dem Dorfplatz ein Fest für die ganze Familie. Es präsentierten sich Musiker und Bands verschiedener Musikstilrichtungen wie auch ein Zauberkünstler dem grossen und kleinen Publikum.

D

er verhangene Himmel am Nachmittag hinderte die Brüttener anfangs Juli nicht daran, auf den Dorfplatz zum «Summer im Dorf»-Fest zu kommen. Die vor der Bühne aufgestellten Bänke füllten sich rasch. Die Jungmann-

schaft in vorderster Reihe verfolgte aufmerksam jeden Trick des Zauberkünstlers Dominic Bernath. Er zog nicht nur die Kinder mit seiner Magie in den Bann, auch die Erwachsenen reagierten verblüfft beim Verschwinden einer Damenuhr. Vielseitiges Rahmenprogramm Die Organisatoren erfüllten viele Wünsche. Bei der Pfadi Brütten konnten Kinder Mohren kopfSchiessen und Batik-T-Shirts selbst kreieren. Den Jüngsten wurde Abwechslung mit dem Sandkasten, der Minitraktoren-Rundfahrt, dem Schminkatelier und dem Karussell geboten und den Eltern wurden viel-

Die Kinder eiferten bei jedem Kunststück des Zauberers Dominic Bernath mit.

Die in Brütten wohnhaften Musiker Christian Frei (l.) und Graham Egerton (r.) spielten vor Heimpublikum.

fältige Musikkonzerte präsentiert. Die Freilichtbühne wandelte sich in eine Konzertbühne, auf welcher der 14-jährige Eric C. Blue mit seinem Auftritt begeisterte. Seine Interpretation des Hits von Lady Gaga «Shallow» hinterliess Hühnerhaut. Auch die Brüttener Gitarristen Christian Frei und Graham Egerton spielten Stücke ihres Repertoires. Der Auftritt der wohl jüngsten Band mit Walo Hungerbühler am Piano und Moritz Egli an der E-Gitarre gab Einblick in das Schaffen junger Talente. Nach dem Auftritt des Trios Tino Zortea mit ruhigen, jazzigen Tönen heizte Funtonic dem Publikum mit ihrer «funkigen» Bühnenpräsenz heftig ein und Tanzstimmung kam auf. Der letzte Act, Fabian Anderhub mit seiner Band, war der Höhepunkt des

Abends. Wer wusste, dass Tia Siller, mehrfache Grammy-Gewinnerin, mitwirkte? Sie rockten kraftvoll die Bühne bis Veranstaltungsschluss. Ein Ab- und Eintauchen in die reich dargebotenen Musikstile machte das Festival zum Sommer-Erlebnis mit privater Ambiance. Geselliges Beisammensein Auch für das kulinarische Wohl standen zahlreiche Helfer enthusiastisch im Einsatz. Die Organisatoren vom Verein Stallrock verstehen es, die Brüttener Bevölkerung zusammenzurufen und ihnen einen geselligen und gleichzeitig musikalischen Sommerabend zu bescheren. Text und Fotos: Sandra Lanz


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

GEMEINDEVERSAMMLUNG Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2019 wurde vom Gemeinderat genehmigt. Die provisorisch auf den 18. September terminierte Gemeindeversammlung wurde mangels entscheidungsreifer Geschäfte abgesagt.

GEMEINDEPERSONAL Bereits seit einiger Zeit ist die Schulverwaltung knapp mit Personal dotiert. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen und den vielen Veränderungen im Bildungsbereich sind die Aufgaben in den letzten Jahren vielfältiger und umfangreicher geworden. Wiederholt mussten Ende Jahr Mehrstunden entschädigt werden. Der Gemeinderat hat deshalb auf den 1. August 2019 das Pensum der Leitung der Abteilung Bildung um 15 Prozent auf neu 75 Prozent erhöht.

KREDITBEWILLIGUNG Für den Umbau der bisherigen Wohnung im 1. Stock des alten Gemeindehauses in Büroräumlichkeiten für die Verwaltung der Abteilung Bildung hat der Gemeinderat einen Kredit von 120 000 Franken bewilligt. An diesem Standort sollen die bisher dezentral arbeitenden Mitarbeitenden, die schulanlagenübergreifend tätig sind, zusammengefasst werden. Auf Anfrage der Flurgenossenschaft hat der Gemeinderat einen Beitrag von 3750 Franken an die Sanierung eines Teils des Flurwegs zwischen der Bühlhof- und der Steichelstrasse bewilligt. Dieser Flurweg wird auch als Wanderweg genutzt.

BUNDESFEIER 2019 Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundes­ feier herzlich eingeladen. Die Feier findet um 20.45 Uhr in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt.

WIR GRATULIEREN! Ansprache:

Daniel Neukomm, Gemeinderat Musikalische Umrahmung: Musikverein Bassersdorf Dorffest des Knabenvereins: Ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse Gratisbus: Innerhalb der Gemeinde (siehe Flugblatt) Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden

GRATIS? NEIN, NOCH GÜNSTIGER: PROJEKTIDEEN GESUCHT! Im Jahr 2020 wird die Zürcher Kantonalbank 150 Jahre alt und spendiert Kanton und Gemeinden eine Sonderdividende. Für Nürensdorf sind rund 200 000 Franken vorgesehen. Der Gemeinderat möchte mit diesem Geld Ideen umsetzen, die der gesamten Bevölkerung zusagen. Um dies durchzuführen, brauchen wir die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Gemeinde!

Ideen für dieses Vorhaben, sollten folgenden Kriterien erfüllen: Nutzen für die gesamte Bevölkerung; nachhaltige Wirkung; im Budget umsetzbar.

Bis zum 31. August 2019 sind Ideen aller Art schriftlich zu stellen an: Gemeinderat Nürensdorf, Kanzleistrasse 2, 8309 Nürensdorf. Nebst der Projektbeschreibung ist eine Kosten­ einschätzung ein «nice­to­have»! Ein Ausschuss aus dem Gemeinderat wird die Projekte über­ prüfen und dem Gemeinderat zur Weiterverarbeitung unter­ breiten.

FINANZEN Gemeinderat Nürensdorf In fünf Grundstückgewinnsteuerfällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub.

GRATULATION

ZUM 90. GEBURTSTAG Am 2. August Ida Rüegg-Lehnherr Alte Winterthurerstrasse 49 Am 18. August Werner Baur Sunnerainstrasse 2

ZUR DIAMANTENEN HOCHZEIT Am 1. August Edith und Adolf Lehmann-Schmidlin Untereichenstrasse 20

ABSCHIED Zinsli geb. Fausch, Karin geb. 21.1.1963 Aufenthalt in der Sonnweid Wetzikon verstorben am 16.6.2019 van der Mark geb. Moran, Maria Luisa geb. 1.5.1939 Roswiesenstrasse 43 verstorben am 1.7.2019 Brunner, Peter Heinrich geb. 27.2.1950 Lebernstrasse 17, verstorben am 7.7.2019 Den Angehörigen spre­ chen wir unser herzliches Beileid aus.

Gemeinderat Nürensdorf

Bestattungsamt Nürensdorf


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Seit 25 Jahren wurden keine Investitionen in das Gebäude Kanzleistrasse 4 und 6 vorgenommen. (zvg)

Volksabstimmung vom 1. September 2019 Bewilligung eines Objektkredites von 3,57 Millionen Franken Das Gebäude an der Kanzleistrasse 4 und 6 ist in einem desolaten Zustand. Bereits seit rund 25 Jahren sind die oberen Stockwerke des Wohnteils Kanzleistrasse 4 einsturzgefährdet und gesperrt. Seither wurden keine weiteren Investitionen in das Gebäude Kanzleistrasse 4 und 6 vorgenommen. Da der Wohnteil Kanzleistrasse 4 weiterhin vermietet werden konnte und der Wohnteil Kanzleistrasse 6 von der Fachstelle Soziales genutzt wurde, hat der Gemeinderat entschieden, vorläufig auf den Umbau und die Erneuerung zu verzichten, so lange als das Gebäude noch genutzt werden konnte. Die Liegenschaft ist seit Mitte 2018 aufgrund von technischen Mängeln an den Elektroinstallationen komplett unbewohnbar und steht seit anfangs November 2018 leer. Die Stromzufuhr wurde gekappt. Der Gemeinderat hat vorher entschieden, dass die Realisation des Umbau-/Erneuerungsprojekts in Frage kommt, sofern ein überzeugendes Projekt vorliegt. Die weiteren Möglichkeiten, Leerstand mit den hohen Kosten eines angemessenen Unterhalts für das Denkmalschutzobjekt oder notdürftige Sanierung und Verkauf der Liegenschaft inklusive Vorprojekt, wurden verworfen. Insbesondere spricht die unmittelbare

Nähe zum Gemeindehaus und die bei einem Verkauf zu erwartenden zukünftigen Konflikte bei einer vielfältigen Nutzung der Gemeindehausarena klar gegen einen Verkauf des Gebäudes. Selbst wenn die Realisation von Renditeobjekten nicht zur Kernaufgabe einer Gemeinde zählt, ist die Gemeinde für den werterhaltenden Unterhalt und die mittel- bis langfristige Investitionsplanung der gemeindeeigenen Liegenschaften zuständig. Lösungsansätze Für die Erstellung eines Vorprojekts wurden verschiedene Varianten ausgearbeitet. Nach Abwägung der Vorund Nachteile der Vorprojekte beantragt der Gemeinderat, das Vorprojekt der Altorfer Architekten AG zu realisieren. Es überzeugt aufgrund der intelligenten Raumaufteilung mit attraktiven und grossen Wohnungen mit optimaler Erschliessung. Zudem ermöglicht dieses Vorprojekt anzahlmässig die meisten Wohnungen. Das Projekt sieht die Erstellung von drei Viereinhalb-Zimmerwohnungen, einer Dreieinhalb-Zimmerwohnung sowie drei Eineinhalb- Zimmerwohnungen vor. Die Wohnungen mit den Sitzplätzen, Terrassen und Loggia, den grosszügigen Abstellräumen

(Keller und Estrich) sowie den intelligenten Grundrissen im geschützten Heimatschutzobjekt sind sehr attraktiv. Bei einem positiven Ausgang der Urnenabstimmung sieht der Terminplan einen Bezug ab Ende 2021 vor. Die Baukosten fallen infolge der Auflagen des Heimatschutzes zwangsläufig höher aus als bei einem Neubau. Die Kostenschätzung des Architekten rechnet mit Baukosten von total 3,57 Millionen Franken. Die Realisation des Projekts bringt den werterhaltenden Unterhalt und mittel- bis langfristige Investitionsplanung der gemeindeeigenen Liegenschaft auf eine optimale Weise in Einklang. Im Zentrum von Nürensdorf entstehen attraktive Wohnungen und die eigenen Raumbedürfnisse

der Gemeinde werden berücksichtigt. Gleichzeitig ist der Unterhalt der Liegenschaft gesichert und durch die externe Vermietung eines Teils oder gar des ganzen Gebäudes wird eine Rendite generiert, ohne dass die Liegenschaft aus der Hand gegeben wird. Der Gemeinderat ist überzeugt, den Stimmberechtigten ein in allen Teilen ausgereiftes Projekt unterbreiten zu können, welches dank genügend Eigenkapital problemlos finanzierbar ist, eine Rendite generieren und zu keiner Erhöhung der Steuerbelastung führen wird. Er empfiehlt den Stimmberechtigten mit Überzeugung, ein Ja in die Urne zu legen. Gemeinderat Nürensdorf


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

ÖFFNUNGSZEITEN FREITAG 23. AUGUST 2019

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Freitag, 23. August 2019, den ganzen Tag geschlos­ sen, da sich das gesamte Personal auf dem Geschäftsausflug befindet.

«SommerLeseClub» für Schüler 24. August 2019 letzter Abgabetermin in der Bibliothek

Betreffend Pikettdienst des Bestattungsamts und der Ge­ meindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) Auskunft.

VERANSTALTUNGEN

Während den Sommerferien vom 15. Juli bis 17. August ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Gemeindeverwaltung Nürensdorf Bibliothek Nürensdorf

BESICHTIGUNG SOLARANLAGE HATZENBÜHL Sehr geehrte Nürensdorferinnen und Nürensdorfer Wir sind erfreut, die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde dieses Jahr zu einem Anlass der Arbeitsgruppe Öko­ logie einzuladen auf den Samstag, 24. August, von 10 Uhr bis 14 Uhr auf dem Parkplatz bei der Turnhalle im Hatzenbühl.

Nebst den Besichtigungen findet noch ein Gewinnspiel statt. Die Preise bestehen aus drei SBB­Gutscheinen von je 200 Franken. Zwischen 12 und 14 Uhr spendieren wir Würste mit Brot und ein Getränk. Auf einen Anlass mit zahlreichen Besuchern freuen wir uns. Ihre Gemeindeverwaltung

Zum Anlass gehört die Besichtigung der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Turnhalle und die Ausstellung unseres Gemein­ deautos, dem Elektroauto Zoe von Renault.


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FREIZEITKURSE FÜR ERWACHSENE 2019/20 Kurs 1 Relief und Schale aus weichem Arvenholz schnitzen Aus weichem, fein duftendem Arvenholz lernen Sie eine Schale oder ein Relief zu schnitzen. Die Schale kann oval, rund, eine Stern­ oder Herz­Form sein, das Relief kann ein Tier oder Symbol etc. sein. Als gelernte Steinbildhauerin zeige ich Ihnen die Grundtechniken des Schnitzens mit Schnitzmeissel und Hammer. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Kurskosten:

Vera Hasler 2x Montagabend, 19 bis 22 Uhr 16.9 und 23.9.2019 Werkraum, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 60.00 exkl. Material ca. Fr. 30.00

Kurs 2 5 Bilder malen, Wege in die Abstraktion – Mischtechnik Für Anfänger und Fortgeschrittene mit Freude am Experimentieren. Unter fachkundiger Anleitung wird Ihnen in diesem Workshop gezeigt, wie unterschiedliche Strukturen/Brüche/Risse/überlap­ pende Farbschichten ins Bild gebracht werden. Dies kann mit verschiedenen Spachtelmassen auf Natur­ und Kunststoffbasis, mit flüssigen und pastosen Farben erreicht werden. Es wird auf jeden einzelnen Teilnehmer individuell eingegangen. Bilder: 2x 40/40, 2x 40/50, 1x 40/60 (diese können gut einzeln, senkrecht oder quer platziert oder auch kombiniert werden.) Kursleitung: Marianne Fritschi und Annegret Johannismann Kursdauer: 1x Freitagabend 18 bis 22 Uhr, 1x Samstag 10 bis 17 Uhr und 1x Sonntag 10 bis 17 Uhr (1 Std Pause über Mittag) Kursdaten: 18.10, 19.10 und 20.10.2019 Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf

Kurskosten: Fr. 160.00 exkl. Material Fr. 100.00 (für 5 Lein­ wände inkl. Farben und Malutensilien) Mitbringen: Malkleidung, Putzlappen, Haushaltpapierrolle, kleine Plastikbecher z.B. Joghurtbecher, grosses Wasserglas, Föhn Kurs 3 Originelle Explosionsbox basteln Möchten Sie etwas Spezielles verschenken und sind Ihnen nor­ male Glückwunschkarten zu langweilig? Falls ja zeige ich Ihnen gerne meine neuste Kreation. Dabei han­ delt es sich um eine 3D­Karte, welche keine Wünsche mehr offen lässt. Diese 3D­Karte nennt sich «Explosionsbox» und lässt alle Bastelherzen höher schlagen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gerne zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie man diese Box erstellt. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen und mit Ihnen Ihre persönliche Box zu basteln. Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:

Violeta Ehrler 9.30 bis 14 Uhr 26.10.2019 Schulhaus Hatzenbühl, Naturkundezimmer Fr. 35.00 exkl. Material ca. Fr. 10.00

Kurs 4 Kleidernähen (Winterkurs) Nähen unter fachkundiger Leitung der Handarbeitslehrerin. Schnittmuster erstellen, Kleider nähen, wie Sie es wünschen. Individuell für Anfänger oder Fortgeschrittene. Es stehen mo­ derne Näh­ und Overlockmaschinen zur Verfügung. Kursleitung: Gaby Heidecke, Handarbeitslehrerin Kursdauer: 6x Montagabend, 19 bis 21.50 Uhr Kursdaten: 28.10, 11.11, 25.11, 9.12.2019


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13.1, und 27.1.2020 Handarbeitszimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 170.00 exkl. Material Kursort:

Kurs 5 Einführung- und Grundtraining in der Faszienrollmassage und Schmerzfreiübungen nach Liebscher und Bracht Die einfach zu erlernenden Übungen helfen die verklebten Fas­ zien und verkürzten Muskeln durch Bewegen, gezieltes Dehnen und Rollen auszugleichen. Achtsamkeitsübungen helfen, sich wie­ der besser wahrzunehmen und Körpersignale deuten zu lernen. Das Faszien­Training mit Bewegung ermöglicht jedem, egal wel­ chen Alters, ob trainiert oder untrainiert – täglich und überall den Körper geschmeidiger zu halten. Ziel ist es, dass Sie sich bewusster, leichter und schmerzfreier bewegen können und dass Sie sich überall und jederzeit selber helfen können! Wollen Sie mehr Le­ bensqualität, Beweglichkeit, Achtsamkeit und Lebensfreude? Re­ gelmässigkeit ist erforderlich für den Erfolg und gemeinsam macht es viel mehr Spass als alleine! Kursleitung: Sandra Waldspurger, Körpertherapeutin und Coach Kursdauer: 7x Montagabend, 19 bis 20 Uhr Kursdaten: 28.10, 4.11, 11.11, 18.11, 25.11, 2.12 und 09.12.2019 Kursort: Spiegelsaal, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 70.00 exkl. Material

seine wahre Freude haben an den vielen Gestaltungsmöglich­ keiten mit diesem Material. Diese weiche Silbertonmasse kann man modellieren, prägen, auswallen und ausstechen. So hat man fast unbegrenzte Möglichkeiten, sein ganz persönliches Schmuck­ stück zu gestalten. Mit Perlen, Zirkonien und Edelsteinen kann man diesem auch noch ein Highlight setzen. Während einem feinen Mittagessen wird das fertige Schmuckstück bei ca. 800 Grad gebrannt, wobei das Bindemittel und das Wasser verdamp­ fen und das reine Silber zurück bleibt. Zum Schluss noch gut po­ lieren und fertig ist Ihr individuelles Schmuckstück und Sie können ein Schmuckstück aus 99 Prozent Silber mit nach Hause nehmen. Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Mitbringen: Kurskosten:

Claudia Anliker Samstag 9 bis 14.30 Uhr 2.11.2019 Werkraum, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Mittagessen Fr. 55.00 exkl. Material ca. Fr. 80.00 bis 100.00

Weitere Kurse unter: www.schule­nuerensdorf.ch/kursauschrei­ bungen1718.html Anmelden per Mail: Kursname, Name, Adresse, Emailadresse und Tel. Nr. an hf@schule­nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Doris Salzmann, Tobelwiesstrasse 25, 8309 Nürensdorf oder über www.schule­nuerensdorf.ch/kursauschreibungen1718.html Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn

Kurs 8 Silberschmuck selber gestalten Art Clay ist eine weiche Masse aus Silberstaub, Bindemittel und Wasser. Wer gerne Silberschmuck trägt und gerne kreativ ist, wird

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Gegen die Schlegelund Absaug-Vorrichtungen der Mähmaschinen haben Bienen keine Chance. (zvg)

Keine Chance für Bienen Gemähte Wiesenborde sorgen für Aufregung von Susanne Gutknecht Das Mähen der Borde entlang der Nürensdorfer Strassen sorgt bei vielen dorfblitz-Lesern für Unverständnis und Unmut. Die farbig blühenden Strassenborde sind Nahrungsquellen für die Bienen und Schmetterlinge – der Kanton und die Gemeinden scheinen dafür keinen Nerv zu haben.

O

bst und Rapsblüten sind vorbei und die Bienen suchen nach neuen Nahrungsquellen. In den warmen Juni-Tagen sind Skabiose, Wiesensalbei und Flockenblume in voller Blüte und werden eifrig angeflogen. Viele Nürensdorfer erfreuen sich an der Blumenpracht auf diesen Ökostreifen zwischen Strasse und Radweg. Umso grösser ist der Schock, dass diese Blumenstreifen bereits frühzeitig von

einer grossen Mähmaschine abgeschnitten wurden. Ernst Schär ist Imker und sein Frust sitzt tief. «Der Ökostreifen wird abgeschlegelt, abgesaugt und in den Anhänger geblasen. Keine Chance für Bienen und Wildbienen. Sie werden alle mit dem Gras entsorgt. Eine saubere Arbeit!», echauffiert er sich. Ernst Schär schreitet ein und fragt die Arbeiter, wer dafür verantwortlich sei. Der Maschinenführer antwortet, dass

er im Auftrag der Gemeinde handle. Schär spricht bei der Gemeinde vor und fragt nach. «Die Gemeinde sagte mir, sie habe diese Arbeiten vergeben, über den Schnittzeitpunkt könnten sie keinen Einfluss nehmen. Schön, da ist ja jeder fein raus!» Ernst Schär ist auch Landwirt und versteht nicht, warum Gemeinden – auch in anderen hat er dieses Vorgehen beobachtet – solch wichtige Ökoflächen während dem Bienenflug abschlegeln dürfen. «Jeder Landwirt hat gesetzliche Vorgaben, wann und wie eine Ökofläche gemäht werden kann. Hält er sich nicht daran, werden ihm die Beiträge gekürzt oder gestrichen.» Aber anscheinend seien Biodiversität und Ökologie nur leere Worte, mutmasst er. Früher hätten die Gemeinden mit einem Balkenmäher diese Flächen geschnitten. Das gebe den Bienen die Chance, wegzufliegen. «So werden sie nicht zerschlagen und das Gras bleibt liegen und kann sich versamen. Dies ist natürlich mehr Arbeit, wäre aber ein sinnvoller Beitrag zur Biodiversität.» Als Imker erfreut sich Ernst Schär jeden Tag an seinen Bienen, besucht Vorträge, um genügend informiert zu sein und so seinen kleinen Beitrag zu leisten. «Da erwarte ich halt auch Unterstützung und Rücksichtnahme von Seiten der Gemeinden – der Natur zu liebe.» ■

GROSSER EINSATZ – WENIG ANERKENNUNG Ende Juni begrüsste Gemeinderätin Edith Betschart zum Tag der offenen Tür des Nürensdorfer Asylwesens, an dessen Organisation auch das Freiwilligenteam «Tandem» und die Asylsuchenden selbst beteiligt waren. Nihat Halis, Asylkoordinator seit Anfang Jahr, wurde bei dieser Gelegenheit ebenso vorgestellt. Eine Vielfalt an köstlichen Le-

ckerbissen und eigens geröstetem und aufgebrühtem Kaffee mit Spezialitäten aus Afghanistan, Äthiopien, Eritrea sowie Syrien, Tibet und Türkei wartete auf die Besucher. Leider war das Interesse gering, nur gerade rund 15 Interessierte wagten – allenfalls wegen dem Dauerregen – eine Besichtigungstour zur Asylunterkunft an der Eigen-

talstrasse. Danach durften sie sich an den bereitstehenden Delikatessen bedienen. Das grosse Engagement war auch auf die Asylsuchenden selbst zurückzuführen, die vieles für diesen Tag geleistet hatten. Wie zum Beispiel Abdullah Ahmadi (Afghanistan) mit Juliette (Syrien) und Christian (Eritrea), die sich die Laune nicht verderben liessen. (ar)


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REGION

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GEWERBEGEFLÜSTER DORF-DROGERIE HAFEN Das Ehepaar Holzer setzt sich seit vielen Jahren für fachgerechte Elektrokontrollen ein. (fr)

Abgebrannte Elektrogeräte, Eisenspäne in der Steckdose, Wasser in den Elektroutensilien oder gar lebensgefährliche Basteleien – alles hat die Holzer Elektrokontroll AG aus Wallisellen bereits erlebt. «Das kann sehr schnell gefährlich, sogar lebensgefährlich werden. Wir haben uns darum den Erhalt von fachgerechten, qualitativ hochstehenden und intakten Elektroinstallationen unserer Kunden zum Ziel gesetzt», erklärt Geschäftsinhaber Markus Holzer. Bei den Kontrollen stehen jeweils der Personenschutz

und der Erhalt von Sachwerten an erster Stelle. Die Holzer Elektrokontroll AG aus Wallisellen blickt auf eine über 30-jährige Firmengeschichte zurück. 1985 wurde die Firma im alten Gemeindehaus in Wallisellen gegründet und wird seit 2005 vom Ehepaar Markus und Brigitte Holzer geführt. Um sich stärker auf die Kernkompetenz zu konzentrieren, hat das Ehepaar die jahrelang geführte Elektroinstallationsabteilung Ende 2017 verkauft. Sie konzentrieren sich

vollständig auf die Bereiche Elektroinstallationskontrolle, Sicherheitsberatung oder Elektro-Thermografie. «Auf fachliche Kompetenz sowie speditive Erledigung der erteilten Kontrollaufträge können sich Kunden bei der Holzer Elektrokontroll AG verlassen», versichert Markus Holzer. Fabian Rahm Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

BILD DES MONATS Genuss eines Sommerabends kann sich auf vielfältige Weise zeigen. Während die einen in ihrem Garten oder auf dem Balkon die Sonnenstrahlen geniessen und grillieren, ziehen andere die freie Natur draussen vor. Sehr zum Leidwesen vieler dorfblitz-Leser häufen sich jedoch wieder die Littering-Fälle in der Natur. Was ein Brüttener beim Spaziergang mit seinem Hund an einem Juni-Wochenende beim Grillplatz «Franzosenbrünneli» vorfand, hat er schlicht als «Sauerei» betitelt. Dieser Grillplatz befindet sich auf der Wanderroute «Rundweg Winterthur» und sollte als Ruheort zu einer Rast einladen. Mit all den Umwelt- und Klimaschutz-Demonstrationen, die zurzeit das Thema in den Fokus vieler rücken, gehören auch solche Vergehen im Kleinen. Denn Umweltschutz beginnt direkt vor der eigenen Haustüre. (sg)

Sorge zur Umwelt tragen Umweltschutz, Klimawandel und Nachhaltigkeit ist in aller Munde! Jung und Alt gehen dafür auf die Strasse. Das werden wir am 24. August auch tun! Nein, wir demonstrieren nicht, sondern zeigen Ihnen am Dorfmärt in Dietlikon unseren bescheidenen Beitrag zu diesem Thema. Kosmetische Produkte wie Shampoos oder Duschmittel der Firma Vogt und Vitamar, quasi um die Ecke in Dietlikon produziert. Diese sind bei uns erhältlich und können immer wieder aufgefüllt werden. Sie sparen beim Auffüllen einen Franken und zusätzlich mindestens 22 Gramm Plastik. Bei den Produkten des täglichen Gebrauchs, wie zum Beispiel Geschirrspülmittel und Waschmittel, verkaufen und füllen wir Sonett nach. Hier verzichtet man auf Rohstoffe aus Erdöl und setzt auf nachwachsende Rohstoffe, es ist vollständig biologisch abbaubar. Werden auch noch Menschen mit einem Handicap beschäftigt, wie dies Sonett tut, ist auch unser soziales Herz im Lot. Weiter setzen wir auf Tragtaschen, die kompostierbar sind. So kann das Säckli nach dem Einkaufen weiterverwendet werden. Damit erfüllt es zwei Aufgaben, statt nur Müll zu produzieren. Unser Beitrag ist bescheiden, aber wenn jeder ein wenig auf unsere Ressourcen achtet, können wir gemeinsam etwas erreichen. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen, Drogist HF, dipl. Naturheilpraktiker TEN


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REGION/LESERFORUM

25.7.2019, Nr. 7

26 bis 66 Kilometer auf dem Pferderücken Am Sonntag, 11. August, wird ausgehend von Oberembrach bereits zum zweiten Mal ein offizieller Distanzritt über Distanzen von 26 bis 66 Kilometer durchgeführt. Start und Ziel ist

beim Reiterhof Hueb und der Ritt führt insgesamt durch sieben Gemeinden. Dieser wettkampfmässige Ritt führt auf befestigten Wald- und Wiesenwegen von Oberembrach nach Embrach,

Pfungen, Brütten, Nürensdorf, Kloten, Lufingen und wieder nach Oberembrach. Rund 70 Reiter und Reiterinnen aus der ganzen Schweiz (auch aus der dorfblitz-Region) werden mit ihren Pferden am Start sein. Geritten wird in verschiedenen Distanz-Kategorien, in der Regel in Zweiergruppen, und nach einer vorgegebenen Zeit. Beim Oberembracher Reiterhof Hueb wird ganztägig eine Festwirtschaft geführt und für die Zuschauer gibt es einiges zu sehen. Interessant ist zum Beispiel der Veterinär-Check vor und nach dem Wettkampf. Gestartet wird gestaffelt ab 8.30 Uhr und die Preisverteilung findet um 16.30 Uhr statt. Mehr Informationen über diesen Distanzritt und die Distanzreiterei allgemein sind im Internet unter www.distanzreitverein. ch. ersichtlich. (e)

LESERFORUM

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Regeln für Leserbriefe Das dorfblitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument zuzustellen. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat dorfblitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (red)

NEUER BESUCHER-REKORD 540 Gäste nahmen am 5. Immobilien-Summit der Organisation Flughafenregion Zürich (FRZ) Anfang Juli teil. Das ist neuer Rekord und übertrifft die Marke von 450 Gästen im vergangenen Jahr um 20 Prozent, wie die FRZ mitteilt. Damit hat sich das Gipfeltreffen definitiv zu einem der wichtigsten Events in der Schweizer Immobilien-Branche hochgeschwungen. Die Flughafenregion Zürich wächst überdurchschnittlich. Über ein Dutzend Referenten sprechen unter anderem jeweils über Trends, die dank der digitalen Transformation zu neuen Effizienzgewinnen führen. «Dass es 540 Teilnehmende sein würden, hat selbst uns überrascht und unsere Erwartungen übetroffen», erklärte Christoph Lang, Geschäftsführer der Flughafenregion Zürich. (e)

Durchfahrende Schnellzüge Der Bahnhof Bassersdorf liegt an einer der meist befahrenen Bahnstrecken der Schweiz. Wer am Perron auf die S-Bahn wartet, erlebt öfter, dass in kürzester Zeit mehrere Schnellzüge in vollem Tempo durchfahren. Das ist nicht besonders angenehm. Immer wieder erschrecken wartende Passagiere, die nicht darauf gefasst sind. Wir wohnen unweit des Bahnhofs, und wir hören fast jeden Tag, dass durchfahrende Schnellzüge das Warnhorn einsetzen müssen! In vielen Bahnhöfen der Schweiz wird jeder durchfahrende Zug über Lautsprecher angekündigt: «Vorsicht Zugsdurchfahrt!». Es wäre sehr wünschenswert, wenn die SBB diese Warnung auch in Bassersdorf installieren, bevor es zu einem Unfall kommt! René Gyr, Bassersdorf


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SPORT

25.7.2019, Nr. 7

Das Wasser im Freibad Hasenbühl war für alle Teilnehmenden angenehm kühlend. (tj)

Fische schwimmen im Dorf Beste Rahmenbedingungen für «Basi-Fisch»-Anlass In insgesamt 13 Jahrgangskategorien schwammen Bassersdorfer Kinder am diesjährigen Basi-Fisch im bxaFreibad Hasenbühl um die Wette. Die Jüngsten unter ihnen waren gerade mal sieben Jahre alt und vermochten sowohl mit tollkühnen Sprüngen vom Startblock als auch mit bemerkenswerten Schwimmlaufzeiten das anfeuernde Publikum zu begeistern. Dieses befand sich an diesem letzten, heissen Mittwochnachmittag im Juni

entweder im Schatten eines grossen Baumes, im kühlen Nass des angrenzenden Nichtschwimmerbeckens oder mit bester Aussicht auf dem Sprungturm. Ob nun eine halbe oder eine ganze Länge über fünfzig Meter im grossen Schwimmbecken zurückgelegt wurde; das Wasser war für alle kleinen Teilnehmer angenehm kühlend. Während die einen Sportfische nahezu olympisch anmutend ihre Bah-

SPANNENDE REIT-PRÜFUNGEN Der vielseitige Concours Complet in Birchwil fand auch dieses Jahr nicht bei strahlendem Sonnenschein statt. Die Vielseitigkeitsprüfung, welche aus drei Teildisziplinen (Dressur, Springen und Geländeritt) besteht, fand Ende Juni bei strömendem Regen statt. Das tat der Stimmung aber keinesfalls einen Abbruch. Den Zuschauern boten sich spannende Prüfungen in allen Fachgebieten. Besonders beeindruckte die Disziplin Cross

auf einer Länge von 2570 Metern und mit 22 Hindernissen bestückt auf dem überaus rutschigen Gelände. Imposante Sprünge, welche Reiter und Pferd zu einer Einheit verschmelzen liessen, zeigten das gegenseitige Vertrauen, ohne welches dieser Parcours kaum zu meistern gewesen wäre. Die Organisatoren haben diesen Event zu einem sportlich herausragenden Erlebnis gemacht und Herausforderungen mit Bravour gemeistert. (sl)

nen zogen, kämpften andere Kinderfische doch eher mit den Tücken des nassen Elements. Allgemein trugen die hervorragenden Rahmenbedingungen rund um das routinierte Organisationskomitee zum erfolgreichen Gelingen dieses Breitensportanlasses bei. Und so standen am Schluss verdiente Siegerinnen und Sieger in Badehosen und Bikini auf dem Podest. Neben den obligaten Ehrungen erhielt jeder «Fisch» nach erfolgrei-

chem Absolvieren der entsprechenden Schwimmdistanz ein tolles, blaues Duschtuch. Manch ein BasiFisch schlief später an diesem Abend sicherlich noch mit letzten Wassertropfen in den Ohren zufrieden ein. ■ Tobias Jäger www.basi-fisch.ch


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SPORT

25.7.2019, Nr. 7

Tag X der Gymnaestrada Turnerinnen des TV Brütten begeistern in Dornbirn von Philipp Rahm An der 16. Weltgymnaestrada nahmen 17 Turnerinnen vom TV Brütten teil. Sie durften mit ihren einstudierten Vorführungen Tausende Zuschauer im österreichischen Dornbirn begeistern.

A

nfang Monat reisten 17 Turnerinnen des TV Brütten mit einem Extrazug nach Dornbirn an die 16. Weltgymnaestrada. Der Tag X war da, die langer-

sehnte Gymnaestrada-Woche konnte beginnen. Am Sonntag erkundete die Gruppe noch das Messegelände und das «Schweizer-Dorf» Lustenau, doch bereits am Montag ging es für die Turnerinnen aus Brütten mit dem Schweizerabend los. Neben verschiedenen anderen Attraktionen sind die Länderabende an der Gymnaestrada ein ganz besonderer Leckerbissen für die Zuschauer. «Die Schweizer Delegation hat sich in den letzten Jahrzehnten einen Namen gemacht, qualitativ und choreographisch hochstehende Darbietungen zu zeigen», er-

klärt Katharina Egli vom TV Brütten. Dieser ausgezeichnete Ruf sei der Grund dafür, weshalb beide Vorstellungen des Schweizerabends bereits im Vorfeld ausverkauft waren. Der TV Brütten hatte zusammen mit dem TV Stein die Ehre, ein Teil dieser Veranstaltung zu sein und durfte so zweimal vor rund 5000 Zuschauern auftreten. Zahlreiche Proben Frühmorgens um acht Uhr ging es bereits mit den Proben los. Auf die Stellprobe folgte am Nachmittag die

Hauptprobe. Dazwischen musste sich die Gruppe auch äusserlich auf die Show vorbereiten. Die originellen Frisuren benötigten doch einige Zeit, damit sie unbeschadet zwei Shows standhielten. Um 18 Uhr war es soweit und der Auftritt, für welchen die Gruppe ein Jahr geprobt hatte, konnte beginnen. Nach dem letzten Aufwärmen und Fokussieren ging es raus auf die Vorführfläche, im Kopf das Motto «Power – Präzision – Performance». Wirkungsvolle Choreografie Als «ZweiSteiner GmbH» zeigte die Truppe zweimal eine grossartige, ausdrucksstarke Show. Mit den zweifarbigen Anzügen überzeugte sie mit ihrer Synchronität, den wirkungsvollen Bildern und Formationen sowie der Ausstrahlung der 36 Turnenden. «Das Publikum liess sich sofort mitreissen und applaudierte uns mehrmals spontan. Dies brachte unsere Gruppe umso mehr dazu, mit ganzer Leidenschaft zu tanzen», blickt Egli zurück. Jeder Gymnastin werde der überwältigende Schlussapplaus wohl für lange Zeit im Herzen bleiben. ■

VEREINS-LEGENDE Manu Strässle Schaffner Unihockey Bassersdorf Nürensdorf Mitglied seit 1985

Das bedeutet der Verein für mich: Zu Beginn der Ära UHC Bassersdorf war der Verein für mich eigentlich die grosse Familie. Ich kannte alle Mitglieder und verbrachte den grössten Teil meiner Freizeit mit Unihockey. Nach der «Familiengründungs-Pause» bin ich nun wieder dabei, da meine eigenen Kinder diese Sportart auch kennen und lieben gelernt haben. Das war mein schönster Moment im Verein: Das war, als die ersten meiner Junioren, die ich zu Beginn ihrer Unihockeykarriere begleiten konnte, in den Verein eingestiegen sind und Verantwortung übernommen haben. Als Trainer,

Schiedsrichter, Vorstandsmitglied oder sogar als Präsident. Nun führen wir die Kinder dieser treuen Vereinsmitglieder an unsere Sportart heran. Es geht weiter… Das hat sich im Verein verändert: Durch den Zusammenschluss mit dem UHC Fireball Nürensdorf und UBN zu Unihockey Bassersdorf Nürensdorf hat sich einiges verändert. Neue Kräfte tragen und prägen mit. Sie helfen, dass wir die Herausforderungen als Grossverein mit etwa 450 aktiven UnihockeyanerInnen stemmen können. An unserem Ziel, den Sportbegeisterten das Unihockeyspielen zu ermöglichen, hat sich nichts geändert. (ph)


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ALLTAG

25.7.2019, Nr. 7

Elsbeth Haslinger studiert vor einem Lauf genau die OL-Karten. (sg)

Ohne Laufen geht es nicht Elsbeth Haslinger betreibt Orientierungslauf von Susanne Gutknecht Die Brüttenerin Elsbeth Haslinger braucht den Orientierungslauf wie andere Menschen die Luft zum Atmen. Mit 77 Jahren nimmt sie noch regelmässig an Orientierungsläufen und Weltmeisterschaften teil. «Ich bin nicht süchtig nach Orientierungsläufen», erklärt Elsbeth Haslinger lachend, «es ist einfach ein grosses Vergnügen für mich.» Die 77-jährige Brüttenerin fröhnt ihrem Hobby an rund 50 Läufen pro Jahr – also fast jedes Wochenende einer. «Mir gefällt es einfach, mich in der freien Natur zu bewegen. Zudem lerne ich so sehr viele Gebiete in der Schweiz und überall auf der Welt kennen, die ich sonst nie besuchen würde», erklärt die zierliche Frau. Wären es immer dieselben Läufe, ginge sie mit Sicherheit nicht hin. Gerade zurück von einem OLMeisterschaftsrennen Ende April in Litauen, zeigt Haslinger mit Begeisterung die verschiedensten Kartenausschnitte von ihren OL-Läufen. «Ich habe von 64 Jahren Orientierungslauf natürlich bereits sehr viele Karten gesammelt. Da gibt es grosse

Unterschiede, einige Karten sind sehr detailliert, andere wiederum zeigen die Sperrgebiete zu wenig, so dass man sich im Gelände orientieren muss und entscheiden, welchen Weg man zum nächsten Posten wählt.» Elsbeth Haslinger ist vor allem in der Stadt eine starke Läuferin: «Meine Gegnerinnen sagen immer wieder, dass ich sehr schnell die Richtung erkenne nach einem Posten und bereits wieder weg sei, bis sie sich orientiert hätten.» Regelmässiges Training Wichtig sei natürlich, dass man Karten lesen könne. Genauso wichtig sei jedoch auch die Lauftechnik. Daher trainiert Elsbeth Haslinger auch nach so vielen Jahren regelmässig und auf Zeit. «Ich habe eine fixe Runde in Brütten, die ich jeweils fünfmal renne und die Zeit messe. Dann sehe ich, wo ich in etwa stehe.» Daneben geht Haslinger ins Fitnesstraining für den Muskelaufbau und joggt mit der Weste im Wasser, im Sommer im Freibad, im Winter im Hallenbad. Einmal pro Woche gönnt sie sich eine Pause, allerdings: «Für mich ist der wöchentliche Einkauf von Lebensmitteln anstrengender als der Sport, der eine Herzensangelegenheit ist.»

Dank ihrer Passion für den Orientierungslauf, die ihr Lebenspartner teilt, kommen sie in der Welt herum: Schweden, Finnland, Littauen, Tasmanien… die Liste ist mittlerweile lang und die Karten und Medaillen stapeln sich im Keller. «Je nach Anreisezeit, hängen wir jeweils noch eine Woche Ferien dran oder gehen früh genug, um uns zu akklimatisieren. Als Rentner haben wir die Zeit dazu.» Bei Rennen ausserhalb der Schweiz kann Elsbeth Haslinger auch in anderen Kategorien starten – in der Schweiz gibt es ab 75 Jahren nurmehr eine Kategorie. Zudem kennen sich die Teilnehmer mittlerweile untereinander, vor allem diejenigen aus der Schweiz, so dass sie auch Freunde über den Sport gefunden haben. Verschiedene Terrains fordern In anderen Ländern sind die Läufe jeweils alle ein wenig anders: «In Schweden gibt es fast keine Wege in den Wäldern, wie wir sie kennen. Das Terrain ist flacher, wo in Finnland viel mehr Sümpfe zu finden sind. Wir waren auch schon in Litauen in Dünen – das war sehr anstrengend. Solche Bedingungen müsste man mehr trainieren können.» Ihr Lieblingsland ist Finnland. Vor Wettkämpfen könne

man zwar das Gelände erkunden und dürfe sich auf nahen OL-Strecken auch mit den Eigenheiten vertraut machen, jedoch: «Das Gebiet, in dem der OL stattfindet, ist gesperrt vor Läufen und ebenso ist es verboten, sich mit einer Karte dort aufzuhalten.» Das sei ein Ehrenkodex, den niemand in der Szene breche. Eiserner Wille Den OL in Dänemark wird Elsbeth Haslinger kaum je vergessen, hatte sie doch während des Laufes einen Herzinfarkt. Ihrem Willen und ihrer Konstitution verdankt sie es, dass sie bereits sieben Wochen später wieder an einem Lauf teilgenommen hat. Auch eine künstliche Hüfte oder ein Kniegelenk sind kein Grund, keine Rennen mehr zu laufen. «Mit dem nötigen Aufbau und einem massvollen und zielgerichteten Training kann ich das gut kontrollieren», sagt die Läuferin. Zudem ernähre sie sich gesund. Ein grosses Ziel wäre, mit 80 Jahren an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Man weiss zwar noch nicht, wo die WM stattfinden wird in drei Jahren, aber Haslinger hofft, gesundheitlich noch fit zu sein. Ziele hat sie bereits: nicht nur dabeisein – sondern auch gewinnen! ■


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VERANSTALTUNGEN

25.7.2019, Nr. 7

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

01.08.

10.30

Gemeinde

1. August-Feier – offizieller Festakt

Dorfplatz

Do-Fr

01.08.– 02.08.

Gemeinde

Büros bleiben geschlossen – Notfallnummern siehe Info im Gemeindeteil

Do–Sa

15.08.– 17.08.

19.00

Balti-Openair-Kino

Balti-Openair-Kino (Do: Death Wish, Fr: Mamma Mia 2, Sa: Heidi)

Altes Schützenhaus Baltenswil, tickets@baltiopenairkino.ch

Fr–So

16.08. 17.08. 18.08.

17.00–22.00 10.00–02.00 10.00–20.00

Mittelaltergilde zu Basselstorff

2. Mittelaltermarkt zu Basselstorff

Sechsiläuten-Wiese und Sagi

Sa

17.08.

10.00–12.00

Genossenschaft «pro Sagi»

Jahres-Bott

Sagi-Weg 11

Do

22.08.

14.00–16.00

Hohes Alter BasiNüeri Nüeri-Netz

Vortrag: «Mutig und zuversichtlich zwischen Alleinsein und Einsamkeit»

Zentrumsbau Nü, 3. Stock, Anm. Esther Saurenmann 044 836 41 32

Do

22.08

17.00–22.00

GVBN

Spielstadt Bassersdorf

Geschäfte im Dorfzentrum

Do

22.08.

18.30–20.00

Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor

Öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch

Gemeindeverwaltung

Sa

24.08.

10.00–12.00

Elternforum

Kinderflohmarkt

Dorfplatz

Mi

28.08.

19.00–21.30

Planungskommission

Infoveranstaltung Revision der Bau- und Zonenordnung

bxa

Do

29.08.

Polizei

Letzter Termin zur Räumung der Fahrradunterstände

Bahnhof Bassersdorf

Sa

31.08.

Naturschutz NBN

Edel- und Steinkrebse im Schein der Taschenlampe

PP bei Eigentalweiher

21.15–22.15

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Basi

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/ Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ref. Kirchgemeindehaus, Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1

Jeden 1. Mi

16.00–18.00

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeden 2.3.4.5. Do

14.00–16.00

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung

Spitexzentrum Breitipark, Breitistrasse 38

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./ 4. Do)

www.frauenvereinbassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April–November)

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Jeden 1. Sa

10.00–12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen


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VERANSTALTUNGEN

25.7.2019, Nr. 7

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Do

01.08.

Mi

14.08.

Sa

24.08.

Do

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Schiessverein

1. August-Feier

Chapf

14.15

Bibliothek

Schlussfest «Lesesommer»

Winterthur, Infos: www.lesesommer.ch

10.00–16.00

Kantonspolizei

Tag der offenen Tür, Verkehrsstützpunkt Winterthur

Schaffhauserstr. 215, Winterthur

29.08.

Beatrice Breslaw + Claudia Wobmann

Ausflug des Altersforums nach Sempach und an den Hallwiler-See

Sa

31.08.

Tennisclub

Tennis Clubmeisterschaft Doppel

Tennisclub

Sa

31.08.

Naturschutz NBN

Edel- und Steinkrebse im Schein der Taschenlampe

PP bei Eigentalweiher

21.15–22.15

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo / Di / Do / Sa

15.00–19.00 10.00–12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach, Abf. Brü 14.00

Ursula Müller

Pilates (Di 18.30 / 19.45, Mi 07.45, Do 18.30)

Dachraum Gemeindehaus Dachraum Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr Jeden 1. Mo

14.30–16.30

Jeden Di / Mi / Do Jeden Di

08.45–11.15

Christine Bachmann

Indoor-Spielgruppe «Zwärgehüsli» Infos: zwaergehuesli8311@gmail.com

Jeden Di

12.00–13.30

Altersforum Brü

Mittagstisch für alle (ausser Sommerschulferien)

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00–15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen / Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30–17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden Do

16.00–16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Dachraum Gemeindehaus

Jeden 2. + 4. Do

09.30–11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindehaus

Jeden 2. Fr

14.00–16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo–Fr 08.00–09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00–17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch


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VERANSTALTUNGEN

25.7.2019, Nr. 7

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mi

31.07.

20.00

Knabenverein Bi

Barbetrieb

Dröschschopf, Ob

Do

01.08.

20.45

Gemeinde Nü, Knabenverein Bi, Holzkorporation Ob

Bundesfeier in Oberwil mit Dorffest

Dröschschopf, Ob (ab 18.00)

So

04.08.

14.15

Ref. Kirchgem. Ba/Nü

Gottesdienst

Kapelle Breite

Do

08.08.

18.30

Nüeri-Netz

Nordic Walking

Treffpunkt Volg Nü

Mi

14.08.

15.00

Frauenverein Ob/Bi

Coupe Essen

Rest. Zur Linde, Ob

Di

20.08.

09.00

Nüeri-Netz

Wandern

Infos www.nüeri-netz.ch

Do

22.08.

14.00–16.00

Hohes Alter BasiNüeri Nüeri-Netz

Vortrag: «Mutig und zuversichtlich zwischen Alleinsein und Einsamkeit»

Zentrumsbau Nü, 3. Stock, Anm. Esther Saurenmann 044 836 41 32

Do

22.08.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Rest. Bären, 1. Stock

Sa

24.08.

10.00–14.00

Gemeindeverwaltung, Arbeitsgruppe Ökologie

Besichtigung Solaranlage Hatzenbühl

Turnhalle Schulhaus Hatzenbühl

Sa

24.08.

09.30–12.00

Bibliothek

Letzter Abgabetermin «Lesesommer»

Bibliothek

Mi

28.08.

12.00

Impuls Ökumene

Big-Tisch-Mittagstisch für alle, Anm. bis 24.5. an sekretariat@basinueri.ch, Tel. 044 836 68 00

Zentrumsbau, 3. Stock www.basinueri.ch/big-tisch

Do

29.08.

15.30

Nüeri-Netz

Boccia-Plauschturnier

Bocciodromo, Winterthur

Sa

31.08.

21.15–22.15

Naturschutz NBN

Edel- und Steinkrebse im Schein der Taschenlampe

PP bei Eigentalweiher

Sa–Mo

31.08.– 02.09.

Gem. Chor Ob/Bi

Vereinsreise

Tschierv im Münstertal

Sa–Mo

31.08.– 02.09.

Dorf-Chilbi

Hinterdorfstrasse

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclubnuerensdorf.ch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien

Hort Ob, altes Schulhaus Hort Nü, Weiherstrasse 1

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr

12.00–13.00

Mittagstisch Luftballon

Jeden Mo

16.45–17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren

Turnhalle Ebnet

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben/Leitung Freya Utta, Auskunft Susanne Illi, Tel. 044 836 52 54

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü od. Ref. KGH Gerlisbergstr. 4 Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jeden Mo

20.00–22.00

Jeden Di

20.00–22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Italienisch-Treff

Jeden Mi

13.30–18.30 18.30–21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelst.) Betrieb nach Bedarf (Oberst.) L. Miethlich 079 939 85 06

Zentrumsbau, 2. Stock Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51


43

VERANSTALTUNGEN

25.7.2019, Nr. 7

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00–19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / -innen und Lehrlinge, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00–23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21) (ausser Sommerferien)

Altes Schulhaus Ob

Jeden letzten Mi

12.00

ImpulsÖkumene (Ref. / kath. Kirche)

Big-Tisch – Mittagstisch für alle. Anm. bis Fr-Nachm. vor dem Anlass an sekretariat@basinueri.ch od. Tel. 044 836 68 00 (ausser Schulferien)

Zentrumsbau, Lindauerstr. 1, 3. St. www.basinueri.ch/big-tisch

Jeden 1. Do

09.30–11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00–19.30

Offene Jugendarbeit Nü

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45–09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00–10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Easy-Dance (ausser Schulferien)

SH Hatzenbühl Spiegelsaal

Jeden Do

17.30–19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Turnhalle Hatzenbühl Singsaal Ebnet

Jeden Do

20.00–22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen. 044 836 76 30

Jeden Fr

16.00–23.00

Offene Jugendarbeit Nü

Jugi 51 (Oberstufe), Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass (ausser Sommerferien)

Restaurant Bären, 1. Stock

ANDERE GEMEINDEN Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur, (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00–17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr.

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


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TREFFPUNKT

25.7.2019, Nr. 7

digital world

internet

apps and links

wo ist es?

In diesem Onlinespiel landet der Benutzer auf einer zufälligen Stelle auf der Weltkugel. Nun soll der Spieler herausfinden, wo genau dieser Ort ist. Dabei kann er sich wie bei «Google Street View» auf der Strasse oder dem Gelände auf und ab bewegen. Vielleicht liefern Ortstafeln, Linksverkehr oder bekannte Gebäude Hinweise zum gesuchten Ort. Je näher der Spieler die Stecknadel auf der Weltkarte an den gesuchten Ort steckt, desto mehr Punkte landen auf seinem Konto. Das Spiel ist kostenlos, jedoch mit teilweise langen Werbesequenzen zwischen den Raterunden versehen. Auch gibt es verschiedene Spielmodi, beispielsweise kann der Spieler die gesuchten Orte nach Europa oder nach bekannten Orten der Welt eingrenzen. www.geoguessr.com

welt des fussballs

Gerade in den Sommermonaten versuchen die Fussballclubs die besten Talente zu sichern. Dabei läuft die Gerüchteküche oft heiss, viele spekulieren über mögliche Transfers und deren Ablösesummen. «transfermarkt.ch» ist eine Fussballdatenbank, welche auch für Spieler in Schweizer Ligen zuverlässige Daten liefert. Ehemalige Vereine, Anzahl Karten, Entwicklung des Marktwertes und zahlreiche andere Fakten liefert dabei das Fussballportal. Besonders interessant finden viele Sportbegeisterte die Rubrik «Transfergerüchte», denn die Website hat schon zahlreiche Transfers vor der offiziellen Bekanntgabe als Gerücht veröffentlicht. www.transfermarkt.ch

«wow»-effekt

Ob in der Schule oder bei der Arbeit: Präsentationen sind ein beliebtes Mittel, um bestimmte Themen näher zu bringen. Um die Präsentation visuell zu begleiten, greift man oft auf eine «PowerPoint»-Präsentation zurück. Eine interessante Alternative zur klassischen Präsentation bietet «prezi.com». Der Ersteller einer sogenannten «Prezi» hat gute Chancen, während seiner Präsentation keine gelangweilten Blicke zu erhalten. Denn «Prezi» bietet viele Werkzeuge, die Präsentation dynamisch zu gestalten. Die Basisversion ist kostenlos, dabei wird die Präsentation gleich im Internetbrowser erstellt. Die Erstellung einer Präsentation mittels «prezi.com» dauert in der Regel etwas länger, jedoch sind zahlreiche «Wow-Effekte» garantiert. www.prezi.com

umwelt browser

«Ecosia» gehört zu den Suchmaschinen. Neben schnellen und effizienten Suchresultaten möchte «ecosia. org» auch einen Beitrag zur Verhinderung des Klimawandels leisten. Die Gewinne aus Werbeanzeigen werden für Bäume verwendet, welche an verschiedensten Orten der Welt gepflanzt werden. Im Schnitt braucht es etwa 45 Suchanfragen, bis «Ecosia» einen Baum pflanzen kann. Gemäss der Website pflanzten die Betreiber der Suchmaschine bereits über 60 Millionen Bäume. Wer in der aktuellen Klimadebatte seine Bilanz etwas aufbessern möchte, kann die nächste Internetrecherche via «Ecosia» starten. www.ecosia.org

suchmaschine des himmels

Wer den Flug in die Sommerferien noch nicht gebucht hat, dem könnte die Website «skyscanner.ch» helfen. Daten von hunderten Fluggesellschaften und Reisebuchungsportalen werden auf der Website verarbeitet. Der Reisende kann das Reisedatum, den Ziel- und Startflughafen eingeben und erhält danach diverse Flugvorschläge. Sparer können nach Preis sortieren, während Vielbeschäftigte mit dem Menü «kürzeste Reisezeit» die Reise optimieren können. Doch aufgepasst: Ein Flug von Zürich nach New York für 400 Schweizer Franken kann zwar verlockend wirken, doch dann sieht man die Reisedauer von 22 Stunden... www.skyscanner.ch

Texte: Fabian Rahm/Fotos: www.pixabay.com

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dorfblitz Juli 2019  

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

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