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dorfblitz Februar 2019

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28.2.2019 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

2 REGION KANTONSRATSWAHLEN

Auf vier Seiten stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten aus dem dorfblitz-Verteilgebiet für die Kantonsratswahlen vom 24. März vor. Seite 38

BASSERSDORF JUGEND REDET MIT

Jugendliche und der Gemeinderat diskutierten Ideen, welche die jungen Gemüter in Bassersdorf beschäftigen. Der Dialog zeigte der Politik, wo bei der Dorfjugend die Bedürfnisse liegen.

Die Garderobenbaute auf dem Fuss­ball­platz Acherwis wurde 1971 erstellt und genügt den zeitgemässen Anforderungen an einen geordneten Spielbetrieb nicht mehr. Fotos: Reto Hoffmann

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BRÜTTEN URCHIGE STREICHMUSIK

Die Appenzeller Streich­ musik Alder begeisterte das Publikum in Brütten in angestammter Tracht, mit Geige, Handorgel, Bass und Hackbrett.

Neue Garderoben für Fussballplatz Der Garderobenbau auf dem Fussballplatz Acherwis in Bassersdorf entspricht schon lange nicht mehr dem heutigen Standard. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, etwas an der Infrastruktur zu verbessern, hat nun der Bassersdorfer Business Circle (BBC) zusammen mit der Gemeinde eine Projektvorlage ausgearbeitet, die im Juni der Gemeindeversammlung präsentiert wird.

Seite 25 von Reto Hoffmann

NÜRENSDORF WOHNEN IM ALTER

Seit acht Jahren besteht in Nürensdorf das Zentrum Bären. Es gibt den Bewohnern die Möglichkeit, bis ins hohe Alter selbständig in gewohntem Umfeld im Dorfzentrum zu wohnen. Seite 33

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er Fussballclub Bassersdorf ist der grösste Sportverein im Dorf. Er zählt über 750 Mitglieder, darunter 320 Junioren und noch immer sind 100 Interessenten auf der Warteliste. Die Trainings und Spiele benötigen eine zeitgemässe Infrastruktur. Diese ist jedoch beim Fussballplatz Acherwis schon lange nicht mehr gegeben. Vor allem die Garderoben, die im Jahr 1971 errichtet wurden, sind in einem schlechten Zustand und renovationsbedürf-

tig. Auch fehlt es an genügend Garderoben und Duschen, damit der reguläre Betrieb mit den Junioren­mann­schaften von Knaben und Mädchen nach den heutigen Regeln der Geschlechtertrennung durchgeführt werden kann. Schulhausbau hatte Vorrang Pläne, den Fussballplatz Acherwis in die bxa zu verlegen und das Gelände wieder der Landwirtschaft zurückzugeben, wurden bisher aus finanziellen Gründen immer wieder zurückgestellt. Die knappen finanziellen Mittel der

Gemeinde wurden vordringlich für den Bau des neuen Schulhauses Chrüzacher und die Sanierung der Schulhäuser Mösli und Steinlig eingesetzt. Verhandlungen zwischen der Gemeinde und dem FC Bassersdorf über eine Erneuerung der Infrastruktur auf der Acherwis verliefen bisher erfolglos. Nun hat sich der Bassersdorfer Business Circle (BBC) eingeschaltet.

Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

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SPITZE FEDER

Die Gesundheitskosten steigen unentwegt, das ist täglich in der Schweizer Presse zu lesen. Auch ich trage dazu bei, hatte ich doch in den vergangenen Jahren gesund-

Dieser wurde 2014 ins Leben gerufen mit dem Zweck, Sportclubs und Sportvereine finanziell und moralisch zu unterstützen und insbesondere Sport­möglichkeiten junger Menschen sicherzustellen, wie es auf der Webseite heisst. Der BBC hat im vergangenen Jahr ein OK unter dem Vorsitz von Daniel Bleuler von der Huber Baugeschäft AG formiert, das sich dem Garderobenproblem angenommen hat. Dieses Gremium ist breit abgestützt. Neben Mitgliedern des BBC sind auch Gewerbetrei-

heitlich etwas Pech. Dazu kommen die steigenden Kosten für die Krankenkasse, die ich wie alle anderen mittrage. Nun ja, das sind Tatsachen, die viele Mitmenschen betreffen. Mich ärgert dennoch, dass sämtliche Versuche, als Privatperson etwas zur Senkung dieser Kosten beizutragen, ganz schnell im Sand verlaufen. Zum Beispiel die allseits gerühmten Sparmodelle der Krankenkassen. Das Hausarztmodell, für das wir uns vor vielen Jahren schon entschieden hatten, ist ein Bumerang. Wenn der Patient etwa ein Hautproblem hat (zuständig wäre der Hautarzt) oder ein Fussproblem (zuständig wäre der

Orthopäde), also eine vermeintlich klare Sache, muss trotzdem zuerst der Hausarzt aufgesucht werden, der einen dann an die Spezialisten überweist. Dem aber nicht genug. Ist man dann mal beim Spezialisten angelangt, wird man für einen klitzekleinen Eingriff rund fünf Mal für weitere «Kontrollen» aufgeboten, bis alles soweit «erledigt» ist. Häufig ein Unsinn, denn zum Beispiel den Verband (über einer Gipsschiene) hätte man auch locker selbst entfernen und entsorgen können. So bezahlen die Patienten nochmals mehrere Konsultationen. Vom

«Aktenstudium in Abwesenheit des Patienten» gar nicht erst zu reden. Mit jedem Mittel wird also versucht, die Patienten möglichst lange an eine Praxis zu binden. Dafür schickt mir dann die Krankenkasse nach Einsenden der Apotheker-Quittung für die Grippeimpfung den lapidaren Bescheid, diese Kosten würden nicht übernommen ohne Überweisung des Arztes (zusätzliche Konsultation, erinnern Sie sich?). Wie also soll ich Kosten einsparen, wenn hier niemand mitmachen möchte?

bende, der Geschäftsführer der bxa, ein Architekt und von Seiten der Gemeinde Christoph Füllemann, Vorsteher der Abteilung Finanz + Liegenschaften, vertreten. Damit ist es gelungen, den FC Bassersdorf und die Gemeinde wieder an einen Tisch zu bringen, um nach konkreten Lösungen zu suchen.

platz und den darauf erstellten Garderoben mit Nebengebäuden zurück in die Landwirtschaftsnutzung fallen.

Kein einfaches Vorhaben Gemeinsam wurde nun ein Projekt ausgearbeitet, das der desolaten Garderobensituation auf dem Fussball-

platz Abhilfe schaffen soll. Doch das Vorhaben gestaltete sich nicht ganz einfach. Die Acherwis liegt nämlich in der Landwirtschaftszone. Eine Renovation der bestehenden Garderobe erfüllt die Anforderungen nicht, es braucht einen Ersatzbau. Und dieser wird vom Kanton nur bewilligt, wenn die Gemeinde eine Verpflichtung eingeht, alle Container und Bauten in spätestens15 Jahren wieder zu entfernen, wie Gemeinderat Christoph Füllemann erzählt. Nach diesen 15 Jahren soll das Land mit dem Fussball-

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Urs Burger (ub) Tim Ehrensperger (te) Susanne Gutknecht (sg) Reto Hoffmann (rh) Tobias Jäger (tj) Kevin Knecht (kk) Sandra Lanz (sl) Daniela Melcher (dm) Chantal Neukomm (cn) Philipp Rahm (ph) Fabian Rahm (fr) Annamaria Ress (ar) Astrid Steinbach (as)

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Annamaria Ress

Mobiles Containerensemble Deshalb wurde beschlossen, die bestehende Baute aus dem Jahr 1971 abzubrechen und durch insgesamt sieben mobile Metallcontainer zu ersetzen. Eine weitere Nutzung der sieben Container nach diesen 15 Jahren kann danach beispielsweise durch die bxa auf deren Sportanlage erfolgen, so der Plan. Vorgesehen sind vier Con­-

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. März 2019.

Auflage 24. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

dorfblitz online


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THEMA DES MONATS

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sicherstellen, ohne uns schämen zu müssen. Wir werden unsere Junioren nun guten Gewissens weiterhin dort spielen lassen können.» Und der FC wolle auch seinen Beitrag dazu leisten. Das so genannte Kickerstübli ist ebenfalls renovationsbedürftig, ist aber nicht Bestandteil des Projektes. Hier wollen die Klubmitglieder selber mit Freiwilligenarbeit Hand anlegen und ihr Klublokal (das ebenfalls im Besitz der Gemeinde ist) auf Vordermann bringen.

Der in die Jahre gekommene Massivbau wird komplett abgebrochen und durch eine mobile Lösung ersetzt.

tainer mit Garderoben und Duschen für je zirka 20 Personen, ein Container für zwei Schiedsrichter (Garderobe mit Dusche und Arbeitsraum) sowie zwei geschlechtergetrennte Aussen­toiletten und zwei Container für Materiallagerung und die Haustechnik. Die Container werden auf Einzelfundamente versetzt. Die Anordnung wird u-förmig erfolgen. Langjähriger Ersatzbau Aufgrund der Tatsache, dass der Ersatzbau voraussichtlich zehn bis fünfzehn Jahre bestehen bleibt, macht es Sinn, auch eine energieeffiziente Warmwasseraufbereitung und Heizung zu installieren, schreibt der Gemeinderat in seinem Beschluss. Als Standard wird bei den Metallcontainern jeweils eine Elektroheizung mitgeliefert; statt total sieben einzelne Geräte für die Raumbeheizung und um einen Wassererwärmer für die Duschen zu betreiben, wird der Einbau einer zentralen Heizung mit Solarpanels und Wärmepumpe geprüft. Mit dieser soll das Brauchwarmwasser und Wasser für die Heizung erzeugt werden. Ein entsprechendes Konzept sei noch in der Ab-

klärung, wie von Christoph Füllemann zu erfahren war. Das vorliegende Projekt erfülle die Anforderungen in allen Punkten und zeige mittelfristige Lösungen, dass ein geordneter Spielbetrieb auf der Acherwis möglich sei, schreibt der BBC in seinem Argumentarium. Ebenso sei das Projekt mit dem Kanton abgesprochen und gebe somit Antworten auf die Herausforderung, dass in der Landwirtschaftszone ein Umbau stattfinde. Im Weiteren sei auch mit den unmittelbaren Nachbarn Kontakt aufgenommen worden, um die Möglichkeit eines Näherbaurechts – einer weiteren Hürde – zu sondieren. Ein entsprechender Entwurf eines Vertrages sei durch das OK bereits erstellt worden. Kosten: 640 000 Franken Das konkrete Projekt wurde noch Ende des vergangenen Jahres dem Gemeinderat eingereicht und dieser hat mit Beschluss vom 4. Dezember entschieden, den neuen Garderobenkomplex auf dem Fussballplatz zu erstellen. Eine Baueingabe ist derzeit in Ausarbeitung und das Projekt wird in Kürze mit Profilstangen ausge-

steckt. Die Kosten für diesen Garderobeneubau belaufen sich auf rund 640 000 Franken. 450 000 Franken sind bereits vorsorglich in die Investitionsrechnung 2019 eingestellt worden. Die Mehrkosten von 190 000 Franken werden ausserhalb des Budgets 2019 zusätzlich in die Investitionsrechnung aufgenommen. Da es sich bei diesen Ausgaben um nicht gebundene Kosten handelt, muss das Projekt von der Gemeindeversammlung bewilligt werden. Ein entsprechender Antrag wird der Versammlung vom 18. Juni vorgelegt. Wird der Antrag vom Souverän genehmigt und erfolgen keine Einsprachen gegen das Projekt, könnte schon nach Saison­ende im kommenden Oktober mit dem Bau begonnen werden, damit im März 2020 die Junioren die neuen Garderoben und Duschen nutzen könnten. «Geordneter Betrieb» Serge Caminada, Präsident des FC Bassersdorf, zeigte sich erfreut, dass sich auf dem Fussballplatz Acherwis endlich eine Lösung für die unbefriedigende Situation abzeichnet. «Wir können so einen geordneten Betrieb

Spende von 50 000 Franken Daniel Bleuler vom Bassersdorfer Business Circle freut sich ebenfalls, dass dieses Projekt auf gutem Wege ist. «Uns ist es wichtig, etwas für unsere Jugend im Dorf zu tun», meint er. Als weiteren Beweis, dass es dem BBC ernst ist mit seinem Vorhaben, hat die Mitgliederversammlung des BBC noch im Januar einstimmig einen Betrag von 50 000 Franken zur Unterstützung dieses Projektes gesprochen. Ein starkes Zeichen vom BBC zu Gunsten der Jugend und dem Sport innerhalb der Gemeinde. Der gesamte Betrag fliesse voll und ganz in die geplante Sanierung des Garderobengebäudes und solle somit auch die Gemeindekasse entlasten, so Bleuler. Er ist denn auch zuversichtlich, dass der Antrag an der Gemeindeversammlung durchkommt. «Ich kann mir nicht vorstellen, wer gegen ein solches Projekt für die Jugend sein soll.» Einsatz für alle Sportvereine Dass sich der BBC nur für den FC Bassersdorf einsetzt, dem er offensichtlich nahe steht, dementiert Bleuler. «Jeder Sportverein kann sich mit einem konkreten Antrag an uns wenden. Wir werden diesen dann entsprechend prüfen.» Doch akute Probleme bei anderen Vereinen stellten sich derzeit nicht, wie er sagt. Zahlreiche andere Vereine, wie beispielsweise der lokale Unihockeyclub könnten auf die Sport​infrastruktur der Schu■ len zurückgreifen.


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MONATSINTERVIEW

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«Eine Medaille hat immer zwei Seiten» Die Gemeinde Brütten lagert den Bau und Betrieb der Seniorenwohnungen aus Interview: Susanne Gutknecht Warum lagert die Gemeinde den Bau und den Betrieb der Alterswohnungen in die Brüel AG aus? Rudolf Bosshart, Gemeindepräsident: Der Auslöser für diese Auslagerung ist die Köchli Stiftung. Der Stiftungszweck ist, Brüttenern das Wohnen im Alter im Dorf zu ermöglichen. Sie darf aber gemäss ihren Statuten der Gemeinde nicht direkt Geld geben. Daher haben wir uns gemeinsam um eine andere Lösung bemüht. Stiftungsaufsicht ist der Bezirksrat Winterthur, dem man diese Lösung vorgelegt hat und der daraufhin schriftlich zugesichert hat, dass mit der Brüel AG den Stiftungsbestimmungen Genüge getan werde. Warum eine AG und keine ­andere Gesellschaftsform? Rudolf Bosshart: Wir haben uns für eine gemeinnützige AG entschieden, weil sie eine grosse Sicherheit für die eingeschossenen Gelder bietet, auch diejenigen von der Gemeinde. Da die AG nach Anteilen abstimmt, behält die Gemeinde 100 Prozent des Aktienkapitals in ihren Händen und stellt drei Gemeinderäte für den Verwaltungsrat.

«Die Nähe der Brüel AG zur Gemeinde ­garantiert, dass die Gemeinderäte Ver­ antwortung übernehmen müssen.» Ist es das Bestreben, weitere Aktionäre mit ins Boot zu ­holen? Rudolf Bosshart: Für weitere Aktionäre wäre eine Gemeindeabstimmung nötig und müsste auch eine Logik aufzeigen mit nahen Interessenvertretern. Aber selbstverständlich könn­te der Verwaltungsrat in zehn Jahren auch jemand anders sein. Wir wollen den Bau unbedingt mit den aktiven drei Gemeinderäten fertigstellen, da

Die drei Gemeinderäte Rudolf Bosshart (v.li.), Peter Ball und Erika Schäpper Trüb werden auch die Verwaltungsräte der Brüel AG. (sg)

sie viel Know-how vereinen zu diesem speziellen Projekt. Als Hauptaktionärin sind Sie Finanzgeber, stellen zu 100 Pro­zent den Verwaltungsrat und geben Aufträge an die Gemeinde. Machen Sie sich hier nicht angreifbar für Vorwürfe den Trennung der ungenügen­ und Mauschelei? Rudolf Bosshart: Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Die Nähe der Brüel AG zur Gemeinde garantiert, dass die Gemeinderäte Verantwortung übernehmen müssen. Alle vier Jahre müssen sie sich einer Wahl stellen und der Bürger hat dann die Möglichkeit, diese Arbeit zu reflektieren und zu bewerten. Als Verwaltungsrat müssen sie dies nicht. Die Brüel AG wird organisatorisch handeln wie eine AG, obwohl die Eigentumsverhältnisse

klar bei der Gemeinde sind. Das Aktienkapital ist «nur» 100 000 Franken, aber die Gemeinde wird zukünftig auch noch Darlehen geben, die ver­ zinst werden. Die Kontrolle liegt jedoch zu 100 Prozent bei der Gemeinde. Ob dies sinnvoll ist oder nicht, wird sich zeigen und kann auch durch einen Aktienverkauf korrigiert werden. Sehr wichtig ist mir, dass auch nächste Generationen dieses Konstrukt jederzeit überprüfen und Änderungen daran vornehmen können. Die Rechtsform der AG lässt dies eben zu, Aktien zu verkaufen. Dies zwingt uns als Verantwortliche wiederum, plausibel zu erklären und den Mehrwert aufzuzeigen. Stellt die Brüel AG Mitarbeiter an? Rudolf Bosshart: Nein, das ist zurzeit nicht geplant. Wir werden es mit ei-

nem Zusammenarbeitsvertrag lösen und dem Ressort Liegenschaften der Verwaltung übergeben. Da gibt es auch noch weitere Aufgaben wie die Buchhaltung, Vermietung und Umgebungspflege. Wir beobachten, wie sich der Arbeitsaufwand entwickelt und würden notfalls das Liegenschaftensekretariat aufstocken. Wann ist die offizielle Gründung ­geplant? Rudolf Bosshart: Die Abstimmung findet am 24. März statt, dann folgt eine Rekursfrist von 30 Tagen. Erst dann könnten wir eine Gründung vornehmen. Ein Entwurf eines Vertrages würde frühestens im Laufe Mai aufgelegt. Parallel würden wir das Organisationsreglement erarbeiten. Der Text des Erlasses hat uns bereits einige Monate beschäftigt – es war eine Riesenübung, bei der wir intensiv mit


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MONATSINTERVIEW

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einem Winterthurer Rechtsanwalt für die privatrechtliche Seite und dem Gemeindeamt des Kantons für die Gemeindeseite zusammengearbeitet haben. Da wurde viel Vorarbeit geleistet, so dass wir die definitiven Prozesse eigentlich recht problemlos meistern sollten. Wie betten sich diese geplan­ ten Alterswohnungen in die Altersstrategie der Gemeinde ein? Erika Schäpper, Ressortleiterin So­ ziales und Gesundheit: Wir haben mit dem Alpenblick 17 bereits einige Zweieinhalbzimmer-Wohnungen zu bieten, die jedoch alle vermietet sind. Auch Brütten hat immer mehr Einwohner zu verzeichnen, die über 65 Jahre alt sind. Daher ist es wichtig, dass wir Alterswohnungen anbieten können. Der Trend, zuhause in der gewohnten Umgebung alt zu werden, ist klar ersichtlich. Im Alterszentrum im Geeren Seuzach (Azig) bieten wir nach dem Neubau zusätzlich Pflegezimmer und eine Spezialabteilung für Demenzkranke. Brütten hat viele Einfamilienhaus-Quartiere und wenige Wohnungen. Hatte das einen Einfluss auf die Planung? Erika Schäpper: Das ist richtig und wir haben die Wohnungen so geplant, dass alles auf einem Boden ist und man komfortabel leben kann. Rudolf Bosshart: In Brütten stehen so viele Krane wie noch nie. Es werden viele marktgerechte Wohnungen gebaut und dies ist mit ein Grund, weshalb wir unsere Angebotsanzahl nach unten korrigiert haben. Viele ältere Personen können sich eine Wohnung mieten, wenn sie keine Lust mehr auf Gartenarbeit haben oder der Renovationsaufwände ihres Hauses müde sind. Die neueren Wohnungen werden heute alle altersgerecht gebaut, haben aber vielleicht kein Zusatzangebot. Wir sind uns bewusst, dass Brütten ein attraktiver Wohnort für ältere Personen ist. Daher sind die neuen Alterswohnungen explizit mit der Bestimmung zu vermieten, dass man bereits zehn Jahre in Brütten ge-

bestmögliche Leistungsvereinbarungen treffen und ein Leistungspaket schnüren, das für möglichst viele Brüttener Sinn macht und nutzbar ist. Dieser Bereich wird sich sicher in den nächsten Jahren noch wandeln und fordert Flexibilität, um nicht laufend ins Hintertreffen zu geraten und nur zu reagieren. Mit dem Zentrums­ projekt, dem Alpenblick 17 und dem Azig haben wir ein flexibles Modell, davon bin ich überzeugt.

lebt haben muss und sicher über 65 Jahre alt ist.

«Wir bieten eine gute Ergänzung zum herrschenden Marktangebot.» Peter Ball, Liegenschaftsvorstand: Wir bieten eine gute Ergänzung zum herrschenden Marktangebot, der Standard ist eher ein wenig bescheidener und die Privatsphäre eingeschränkter. Andersherum ist man mitten unter den Leuten; eine Kombination, die Private nicht bieten. Zu den Alterswohnungen ist auch ein Gemeinschaftsraum vorgesehen. Wird dieser belebt – gibt es hier Pläne? Erika Schäpper: Dies ist zurzeit eine grosse Diskussion. Der Raum ist eben­erdig zur Allmend hin, nicht sehr gross, aber sicher für zirka 20 bis 30 Personen ausgelegt. Die Idee eines multifunktionalen Raumes ist angedacht, allenfalls für einen Mittagstisch oder auch Sitzungen – einfach eine Möglichkeit eines Treffpunktes für verschiedenstes Zielpublikum. Das möchten wir auch mit verschiedensten Akteuren der Alterspolitik

Im Modell sieht man die Einbettung des Gebäudes der Alterswohnungen auf der Allmend. (zvg)

Rudolf Bosshart: Sie sehen, wir haben die Möglichkeit, in der zweiten Etappe zu korrigieren, was sich aufgrund von Trends anders entwickelt, als wir uns das heute vorstellen können. Nachfolgegenerationen von uns – auch in den Ämtern – sollen hier noch Entscheidungsspielräume offen haben.

besprechen. Zudem ist es kein Geheimnis, dass viele Restaurants zugehen und auch von Seiten der Vereine Wünsche vorhanden sind. Aber eben, dies ist zurzeit noch sehr offen in der Diskussion.

Rechnen Sie bei der Urnen­ abstimmung mit einer sicheren Annahme? Erika Schäpper: Es hat erklärte ­Gegner dieses Projektes, die man ernstnehmen sollte. Aber wir haben transparent informiert mit vielen Infoveranstaltungen und Diskussionsrunden.

Peter Ball: Dieser Raum ist aber definitiv nicht dafür gedacht, hier zu wirten. Das müssten wir in einem nächsten Bauschritt in einem anderen Gebäude vorsehen. Da zeigt sich auch der grosse Vorteil der Etappierung. Wir können solche zukünftigen Nutzungen auch noch in weiteren Etappen vorsehen und allfällige «Fehler» beheben. Die Brüel AG hat genau diese Aufgabe, das Gebäude zu betreiben und Erfahrungen zu sammeln, so ist es in der Eigentümerstrategie klar formuliert. Könnte dieser Raum auch für weitere Dienstleistungen offenstehen? Erika Schäpper: Könnte er, ja. Ein Pflegeangebot ist jedoch nicht möglich. Der Trend nach erweiterten Spitexleistungen für Bewohner ist zurzeit in aller Munde und viele Spitexen im Kanton machen sich Überlegungen, welche Dienstleistungen sie ausbauen könnten. Wir müssen in die Zukunft schauen: wo können wir

Rudolf Bosshart: Mit dem Erlass werden mehrere Themen miteinander behandelt. Einerseits die Auslagerung, auch der Kredit über die 4,04 Millionen Gesamtkosten, die Gründung mit den Statuten sowie die Eigentümerstrategie. Diese müssten wir nicht vors Volk bringen, es wäre eigentlich Sache der AG und der Gemeinde. Aber alle diese Facetten legen dar, wie die Gemeinde mit der AG umgehen will. Ein weiterer Faktor ist, dass man im Gegensatz zur Gemeindeversammlungsabstimmung keine Änderungsanträge stellen oder sich mündlich einbringen kann. Dafür ist vielleicht die Beteiligung auch höher. Wenn es abgelehnt wird, dann gehen wir zurück auf Feld eins und können nicht bauen. Zudem geht viel Geld, das zugesprochen wurde, verloren. Das wäre natürlich bedauernswert. ■


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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

NEUBEPFLANZUNG ZENTRUMSKREISEL

gen in einer der nächsten dorfblitz-Ausgaben.

der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen:

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag der Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz zu, den Kreisel im Zentrum aufzuwerten und die Raumbildung zu optimieren. Die Aufwertungsarbeiten werden der Firma Artenreich Bolinger Gärten AG, Lufingen, gemäss deren Gestaltungskonzept vergeben.

WEITERE MITTEILUNGEN AUS DEM GEMEINDERAT

– Woywod Raphael mit Sohn Elias aus Deutschland; – Azimi Vahid aus Afghanistan; – Zerit Diana aus Eritrea; – Zerit Yordanos aus Eritrea; – Hammann Sven aus Deutschland; – Harbouch-El Idrissi Maâroufi Lalla Soumia und Söhne Idriss und Walid aus Marokko; – Hoxhaj Erdon aus Kosovo; – Morawek Tina-Marie aus Deutschland; – Giuga Mario Sebastiano aus Italien.

PHOTOVOLTAIK-ANLAGE SCHULE STEINLIG-MÖSLI Auf dem Schulhaus Steinlig A wird eine Photovoltaik-Anlage realisiert. Daran angeschlossen werden alle Gebäude der Schulanlage Stein­ lig-Mösli. Die Realisierung erfolgt im Rahmen der laufenden Renovationsarbeiten. Weitere Informationen zu diesem wegweisenden Projekt fol-

– Der Gemeinderat genehmigte die Schlussabrechnung des Kredits für die Submissionsleistungen zur BZO-Revision im Betrag von Fr. 23 310.30 (Kostenunterschreitung von Fr. 9689.70). – Für das Werterhaltungskonzept der Gemeinde Bassersdorf müssen noch einige Bauwerke erfasst werden. Der Kredit für die Zustandsaufnahme der einzelnen Gebäude über 12 600 Franken wurde genehmigt.

EINBÜRGERUNGEN Mit Beschluss vom 5. Februar 2019 hat der Gemeinderat das Bürgerrecht

Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes.

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ZUM 98. GEBURTSTAG am 11. März Marianna SchmidDübendorfer Alters- und Pflegezentrum Breiti

ZUM 97. GEBURTSTAG am 25. März Luzia Schärer-Schormüller Bahnhofstrasse 2

Gemeinderat Bassersdorf

ZUM 95. GEBURTSTAG

KEINE GEMEINDEVERSAMMLUNG IM MÄRZ 2019

«UNDERWÄGS ZU DÄ LÜT»

Der als Reserve eingeplante Gemeindeversammlungstermin vom 21. März wird nicht beansprucht. Die nächste ordentliche Gemeindeversammlung findet am 18. Juni auf dem Dorfplatz statt.

Nächste Station: Restaurant Auenstube

Gemeinderat Bassersdorf

ÖFFNUNGSZEITEN WÄHREND DER FASNACHT Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Fasnachtsmontag, 4. März, den ganzen Tag geschlossen. Notfallnummern Todesfall Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich

044 838 86 70 044 838 85 28 0800 359 359 044 655 57 65

Ab Dienstag, 5. März sind wir gerne wieder für Sie da. Gemeinde Bassersdorf

Die nächste öffentliche Sprechstunde mit Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Verwaltungsdirektor Christian Pleisch findet am Dienstag, 26. März von 17 bis zirka 18.30 Uhr im Restaurant Auenstube in Bassersdorf statt. Spontan und ohne Anmeldung können Sie Ihre Fragen, Vorschläge oder Anliegen anbringen oder politische Themen diskutieren. Die weiteren Termine werden laufend auf der Webseite der Gemeinde unter www.bassersdorf.ch/politik/gemeinderat aufgeschaltet. Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin

am 22. März Odette Oppliger-Gfeller Grundhaldenstrasse 56

ZUM 90. GEBURTSTAG am 30. März Max Hediger Frohburgstrasse 2

ZUM 85. GEBURTSTAG am 11. März Heiner Gut Alters- und Pflegezentrum Breiti

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BASSERSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Lebensübergänge im Alter gut meistern Informiert im Alter Wie gelingt das? Es gelingt. Sonst würde Sie, liebe ­Leserin, lieber Leser, dieser Artikel nicht interessieren. Sie haben schon viele Übergänge gut gemeistert. Sei dies in jungen Jahren den Übergang ins Erwachsenenalter oder mit der Gründung einer Familie respektive einem Leben ohne Kinder. Im mitt­leren Alter wurden Sie vielleicht Grosseltern, kamen ins Pensionsalter und haben darin Ihre Freude entdeckt. Im höheren Alter haben Sie

Ihre Wohnbedürfnisse überprüft, sind in eine kleinere Wohnung gezogen oder in ein Pflegeheim. Alle diese Veränderungen gelingen bei aktiver Auseinandersetzung mit der jeweils neuen Lebenssituation besonders gut. Als mögliche theoretische Erklärung, wie Veränderungsprozesse (un)bewusst gut bewältigt werden, verweise ich auf das SOK-Modell, welches häufig am Beispiel des Pianisten Arthur Rubinstein erklärt wird: Rubin-

stein war bekannt für sein virtuoses und rasantes Klavierspiel. Mit zunehmendem Alter reduzierte sich seine Fingerfertigkeit. Anstatt aufzugeben, entschied er sich, nur noch wenige Stücke aus seinem Repertoire (S = Selektion) zu spielen. Diese übte er gründlich ein (O = Optimierung), indem er sein Tempo vor schnellen Passagen so verlangsamte, dass die nachfolgenden Läufe im Kontrast besonders schnell wirkten (K = Kompensa-

tion). So konnte er bis ins hohe Alter seiner Begabung mit Freude folgen. Dieser kleine Exkurs bestätigt, dass Sie intuitiv das Richtige tun. Sie anerkennen veränderte Lebenssituationen, setzen sich damit auseinander und passen sich an, um daraus das Beste zu machen. Kompliment! Ursula Krebs Redaktionsteam «Informiert im Alter»

BESUCHSDIENST «VA BENE» Einladung zum Informationsabend Bei «va bene» handelt es sich um einen freiwilligen Besuchs­ dienst für ältere Menschen und betreuende Angehörige, die ihr Beziehungsnetz erweitern möchten (siehe auch Interview dorfblitz 1/2019). Das Kooperationsprojekt wird getragen von der Gemeinde ­Bassersdorf, der Reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf, der Katholischen Pfarrei

St. Franziskus, Pro Senectute Kanton Zürich und der Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten. Sie alle setzen sich für starke soziale Netze ein und möchten mit dem Besuchsdienst «va bene» die Sorgekultur in der Gemeinde fördern. Möchten Sie mehr darüber erfahren, was hinter der Idee des Besuchsdienstes steckt, wie er organisiert ist, wie Sie mitmachen und profitieren können? Unter Mitwirkung des Instituts Neumünster, das

diese besondere Art von Besuchsdiensten im Kanton Zürich aktiv fördert, informieren Sie die Trägerinstitutionen über das neue Angebot und den Einführungskurs für die freiwilligen Besucher/-innen. Der Anlass findet am Dienstag, 26. März von 19 bis 20.30 Uhr im Franziskuszentrum in Bassersdorf statt. Eine Einladungskarte liegt dem dorfblitz bei. Abteilung Soziales + Alter

Die Mähtechnik mit der Sense braucht kaum Kraft und freut die Nachbarn: Der störende Lärm von maschinellen Mähverfahren entfällt.

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DER UMWELT ZULIEBE: SENSENKURS Am 10. und 11. Mai findet in Bassersdorf der Kurs «Mähen mit der Sense» statt. Diese in einem Tag erlernbare Mäh-Technik ist aus ökologischer Sicht allen anderen Verfahren überlegen. Flüchtende Kleintiere können dem Tod entrinnen und beobachtet werden. Da das Schnittgut nicht wie mit dem Motormäher zerstückelt wird, kann es ein paar Tage liegen bleiben und erhält so die Chance zur Samenreifung. Dadurch wird die Wiese mit der Zeit immer artenreicher.

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Kursleiter: Jürg von Känel, «Sensenwerkstatt Mammern», bringt für alle TeilnehmerInnen eine Sense, einen Dägelstock und Hammer mit. Weitere Informationen zum Kurs und zur Anmeldung er­fahren Sie auf der Homepage der Gemeinde Bassersdorf ­(Veranstaltungskalen­der), des Waldvereins Bassersdorf Nürens­ ­dorf oder direkt bei johannes.graf@bluewin.ch sowie Telefon 044 836 71 52.

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BASSERSDORF

28.2.2019, Nr. 2

Die Themen der Jugend werden angeregt und ernsthaft diskutiert. (tj)

«Basi – mir redet mit» ... und setzen um Ideenreicher Dialog zwischen Politik und Jugend von Tobias Jäger Jugendliche und der Gemeinderat diskutierten Ideen, welche die jungen Gemüter in Bassersdorf beschäftigen. Der Dialog zeigte der Politik, wo genau bei der Dorfjugend die Bedürfnisse liegen. Den Jugendlichen wurden im Gegenzug die Hindernisse aufgezeigt, welche bei der Realisierung solcher Ideen auftreten können.

I

m Gemeinderatsbeschluss vom 12. April 2016 wurde festgehalten, dass die politische Beteiligung von Jugendlichen gestärkt werden soll. Als Teil der Strategieplanung 2030 entschloss sich die lokale Gemeindepolitik, beim Modellvorhaben zur gemeindegerechten Kinder- und Jugendpartizipation mitzumachen. In Zusammenarbeit mit «okaj», der kantonalen Kinder- und Jugendförderung, startete das Gesamtprojekt bereits im Herbst 2018 mit einer Onlineumfrage bei der Bassersdorfer Jugend. Der aktive Austausch zwischen den Jugendlichen und der Politik fand am ersten Samstag im Februar in der Aula des Schulhauses Chrüzacher statt.

Angeregte Diskussionen Zu Beginn der Veranstaltung informierte Andrea Gut, Jugendbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf und Projektleiterin, über den Ablauf und die diversen Themengebiete. Jeder Bereich wurde mit mindestens einem Vertreter der Gemeindepolitik ergänzt. Zusammen mit gut 20 Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren diskutierten sie daraufhin rege, debattierten und konstatierten. Insbesondere der praktisch vollzählig erschienene Gemeinderat half den Jugendlichen, den auf effektiven Bedürfnissen beruhenden zahlreichen Entwicklungsideen realistische Schritte in der Projektplanung aufzuzeigen. «Es war sehr spannend zu erleben, wie die Ideen mit viel Enthusiasmus und Vehemenz verfochten wurden», beschreibt ein Gemeinderat seine Eindrücke.

«Wenn Jugendliche merken, dass sie ernstgenommen werden, dann geben sie auch Gas.»

Jugendliche ernst nehmen Beim Anlass traten zwei Schwerpunktanliegen der Jugend hervor. Zum einen wünschen sich die Jugendlichen, dass ihre Anliegen ernsthaft aufgegriffen werden. «Wenn Jugendliche merken, dass sie ernstgenommen werden, dann geben sie auch Gas», so Christoph Vecko, Projektleiter bei «okaj». Zum anderen fordern sie, nach der eigenen Meinung gefragt zu werden. Dies zeigt auf, dass die Jugend das Bedürfnis hat, ihre Zukunft aktiv mit zu gestalten. Zudem wünscht man sich Möglichkeiten einer aktiveren Freizeitgestaltung – ausserhalb von Vereinen und dem eigenen Zuhause. Der Eindruck, sich von der Politik verstanden zu fühlen, haftete an. Fünf Projektideen Insgesamt wurden fünf Projekte zur konkreten Ausarbeitung ausgewählt. Neben dem Vorschlag, den Ausbau einer Rundrennstrecke um die Mösliwiese voranzutreiben, wird die Idee der Kreation eines geheizten, selbstbestimmten Raumes für Jugendliche weiter geschärft. Zudem wird in einem nächsten Schritt die Möglichkeit geprüft, einen Ort zu schaffen, an dem sich die Jugendlichen für Sport

und Spass treffen können, ohne die Erwachsenen zu stören. Als viertes Projekt hat es das Zukunftsbüro in die nächste Runde geschafft, welches zukünftig die Chance bieten könnte, den Dialog zwischen Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern und so eine aktive Zukunftsgestaltung in der Gemeinde zu ermöglichen sowie ein Aktionstag der Schule zum Thema «Klimawandel». Eine Runde weiter Die Idee der Initiatoren, diesen Anlass in zwei bis drei Jahren erneut durchzuführen, dürfte gemessen am positiven Feedback aller befragten Beteiligten, eine Tatsache werden. «Es herrschte eine sehr schöne Stimmung. Ich bin sehr zufrieden», so Andrea Gut. Gespannt sein darf die Gemeinde jedoch zuerst, ob und was sich aus den gewählten Projekten in Zukunft ergibt. Alle Finalprojekte werden nun in einer weiteren Runde detailliert geprüft. Bereits in zwei Monaten treffen sich die Verantwortlichen wieder, um über den Stand der Dinge zu informieren. So wird sichergestellt, dass die Projekte aktiv weiterverfolgt werden und die Jugendlichen erkennen: nur beim Mitreden wird es nicht bleiben. ■


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EIN STADTZÜRCHER IN BASSERSDORF Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

So, nachdem ich letzten Monat ein bisschen vom Thema «Bassersdorf im Vergleich zu Zürich» abgekommen bin und den Fokus auf den Unterschied zwischen Stadt und Land gerichtet habe, komme ich nun wieder auf Stig­ma Basi/Züri zurück. Ich bleibe aber beim Thema Shopping. Was macht das Shoppen in Bassersdorf anders als jenes in Zürich? Auf den ersten Blick nicht

viel. Gleich drei grosse Ketten mit einem Angebot für den alltäglichen Gebrauch sind hier ansässig – nicht nennenswert. Es sind die kleinen Geschäfte, die ins Auge stechen: Eine Bäckerei, ein Haushalt- und Werkzeugspezialist, eine Papeterie, ein Florist, Apotheke und Drogerie, verschiedene Dienstleister und Ärzte – alles auf einen kleinen Quadrathektometer.

Zu guter Letzt folgender Gedanke: was hat Bassersdorf, was Zürich nicht bieten kann? Ich nenn hier gerne den Verkaufsautomaten. Ja klar, beide Ortschaften kennen die langweiligen Selecta-Maschinen. So einer schmückt auch unseren SBB-­ Perron in Bassersdorf. In Zürich muss man aber lange (bis allenfalls erfolglos) suchen, bis das Auge auf die Auswahl von Le-

ckereien des Automaten beim Metzger fällt. Das gibt es in der Stadt nicht. Zu später Stunde ein Fondue oder eine Bratwurst (lokale Produkte wohlgemerkt) kaufen, auf das muss man in der Stadt verzichten. Dafür gibt es in der Stadt viel aus dem Automaten, was man auf dem Land dann nicht wirklich braucht.

Was tun gegen die Abfallberge? Verein «Zero Waste Switzerland» lud zur Informationsveranstaltung von Reto Hoffmann «Glücklich und ohne Abfall ins 2019»: Unter diesem Motto lud der gemeinnützige Verein «Zero Waste» auf Einladung der Grünliberalen Partei des Bezirks Bülach Ende Januar ins Reformierte Kirchgemeindehaus in Bassersdorf, um Interessierte auf das Thema Abfall und vor allem dessen Verminderung zu sensibilisieren. Rund 50 Personen waren an diesem Abend erschienen, um sich mit dem Thema Abfall zu beschäftigen. Refe­ rentin war Aline Erne vom Verein «Zero Waste Switzerland». Diese gemeinnützige Institution, welche 2015 in Lausanne gegründet wurde, hat

sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung für das Thema Abfall zu sensibilisieren. Rund 700 Mitglieder zählt der Verein mittlerweile. Sogenannte Botschafter engagieren sich freiwillig mit Vorträgen und Workshops. Die Initianten wollen mit ihrer Arbeit, so die Referentin, «Denkanstösse zum Konsumverhalten und Anregungen zur Abfallreduktion geben», um den ökologischen Fussabdruck zu minimieren. «Das Ziel ist nicht, auf alles zu verzichten, sondern Verantwortung zu übernehmen und die aktuellen Gewohnheiten in Frage zu stellen, um intelligenter zu konsumieren.» Verschwenderische Schweiz Mit 2,61 Kilogramm Siedlungsabfall pro Tag stünde die Schweiz im internationalen Vergleich nicht besonders

gut da. «Wir verursachen pro Kopf und Tag sogar mehr Abfall als die USA», sagte Erne. Pro Jahr macht das 703 Kilo Siedlungsabfall pro Schweizer Einwohner aus. Davon wird etwa die Hälfte der Menge rezykliert, der Rest verbrannt, wovon jedoch 30 Prozent kompostierbar wäre. 5R-Regel als Leitfaden Was nun konkret tun, um den Abfall zu reduzieren? Die Referentin, empfahl den Anwesenden, die sogenannte 5R-Regel anzuwenden. Refuse (verweigern, was wir nicht haben wollen), Reduce (reduzieren, was wir nicht brauchen), Reuse (wiederverwenden), Recycle (rezyklieren) und Rot (kompostieren). Wer sich an diese einfachen Grundsätze halte, könne schon einen wesentlichen Beitrag zur Ab-

fallreduktion leisten. In diesem Zusammenhang empfahl Erne, so genannte Unverpackt­ läden zu besuchen, welche ein grosses Sortiment von Produkten ohne Verpackung anbieten würden. So könne man gleichzeitig auch einen grossen Beitrag zum zweiten wich­tigen Thema, dem Food Waste (Lebensmittelverschwendung) leisten, so die Co-Referentin Melissa Näf-Doffrey von den Grünliberalen. Denn in diesen Läden könne man immer nur so viel einkaufen, wie man auch effektiv konsumieren wolle und müsse danach nichts wegwerfen. Entsprechende Informationen zum Ladenangebot auch in der Region gibt es auf der Webseite https://zerowasteswitzerland.ch. ■


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Kritische Haltung zu Forstwirtschaft Schilder-Aktion soll zum Umdenken bewegen

SPRECHSTUNDENERKENNTNISSE

von Astrid Steinbach

Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler im Interview

Alle fünf Jahre führt das Forstrevier Hardwald Umgebung in den umliegenden Wäldern umfangreiche Baumfällarbeiten durch. In diesem Jahr war es im Gebiet Bassersdorf wieder soweit und die Forstarbeiter sahen sich erneut Beleidigungen und Beschimpfungen für ihre Arbeit ausgesetzt.

Kommt die Sprechstunde «Un­der­wägs zu dä Lüt» gut an? Doris Meier-Kobler: Ja, ich denke schon. Christian Pleisch und ich haben es jetzt fünf Mal durchgeführt und hatten sehr spannende Gespräche mit verschiedenen Bürgern. Es waren noch nicht viele Personen dort, aber ein solches Gefäss braucht Zeit, um sich zu etablieren.

W

er jüngst im Wald von Bassersdorf unterwegs war, kann auf ein Informationsschild des Forstreviers Hardwald Umgebung getroffen sein, mit dem sich die Verantwortlichen des Forstreviers «Im Namen des Waldes» an die Besucher wendet. Eine Nachfrage bei Revierförster Güst Erni gab Aufschluss zu dieser bisher einmaligen Aktion. Alle fünf Jahre werden im Revier Baumfällarbeiten durchgeführt und die Forstarbeiter sehen sich vermehrt Beschimpfungen und Beleidigungen sogenannter «Baumanwälte» ausgesetzt. «Hierbei handelt es sich zwar nur um einen sehr kleinen Personenkreis, aber diese Intoleranz unserer Arbeit gegenüber ist unbegreiflich», erklärt Güst Erni. «Wenn Bäume gefällt werden, dann hat das seine Richtigkeit. Entweder sind sie krank, eine Gefahr für Wege und Waldbesucher oder das Holz wird als Rohstoff benötigt. Hauptsächlich für die Möbelindustrie, die natürlich kein krankes Holz verarbeiten kann.» Unberechtigte Kritik falle auch zum Totholz, das im Wald liegen bleibe. Vor ein paar Jahrzehnten habe der Wald aufgeräumter ausgesehen. Güst Erni dazu: «Das lag daran, dass alles Holz gebraucht wurde. Heute können wir uns den Luxus leisten, Holz liegen zu lassen, denn das ist es genau, was die Natur zur Regeneration braucht.» Wer die Waldarbeiter beschimpft und beleidigt, weil Bäume gefällt werden, Absperrungen missachtet

Welche Themen diskutieren Sie an diesen Treffen? Sehr verschiedene! Es gab sowohl konkrete Fragen beispielsweise zur Weihnachtsbeleuchtung oder zum Littering, aber auch ganz offene Diskussionen zu politischen Themen wie der BZO-Revision oder anderen, bei denen die Fragesteller unsere Haltung ausloten wollten. Für uns spielt das jedoch keine Rolle: wir nehmen jedes Thema ernst und klären im Notfall offene Fragen ab, wenn wir etwas nicht direkt vor Ort beantworten können.

Baumfällungen treffen immer wieder auf Kritik, sind für eine fachgerechte Waldbewirtschaftung jedoch notwendig. (as)

oder gar mitnimmt, ist dem Schild nach ebenso ein «Schädling» für den Wald. Neophytenbekämpfung «Was dem Wald wirklich zu schaffen macht und worüber sich die Bäume beschweren würden – könnten sie denn reden – sind die zahlreichen Neophyten aus den umliegenden Gärten. Sie breiten sich unkontrolliert aus und führen zum Sterben der einheimischen Vegetation. Die Bekämpfung wird immer aufwendiger und teurer», resümiert der Re-

vierförster nachdenklich und auch verärgert gegenüber dem Missachten von Regeln. Forstwirtschaft ist eine umfangreiche Wissenschaft. Forstarbeiter haben lange Ausbildungen absolviert und viel Erfahrung gesammelt. Vertrauen in ihre Arbeit ist somit durchaus angezeigt. Und wenn doch einmal Fragen aufkommen sollten – auch kritische – könne man sich jederzeit an die Forstarbeiter wenden oder an den Revierförster und bekomme kompetente plausible Ant■ worten, so Güst Erni.

Ist «Underwägs zu dä Lüt» ein fester Wert, um den Puls der Bassersdorfer zu fühlen? Das ist offen. Fakt ist, dass wir es sechs Mal durchführen und dann ein Fazit ziehen werden. Was uns bisher aufgefallen ist: Die Besucher und Besucherinnen mussten sich jeweils einen Ruck geben, um ihre Fragen zu stellen. Schwellenangst wäre zu viel gesagt, aber doch eine kleine Hürde. Es gibt keine dummen Fragen, daher können alle ungeniert vorbeikommen und fragen. Aus den Gesprächen haben wir bereits Anregungen mitnehmen können. (sg)


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BASSERSDORF

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Ara Eich wird mit Solaranlage ausgerüstet Ein Viertel des Strombedarfs kann dadurch gedeckt werden von Reto Hoffmann Die Abwasserreinigungsanlage Ara Eich gehört zu den moderns­ ten Anlagen der Schweiz. Vor einem halben Jahr wurde eine Ozonierungsanlage in Betrieb genommen, nun folgt eine weitere Innovation. Eine Solaranlage über den Klärbecken soll bis zu einem Viertel des Strombedarfs decken. Bereits vor zwei Jahren war Solar­ energie im Rahmen des Ausbaus der Anlage ein Thema, sagt Klärwerkmeister Patrick Sonderegger. Damals wurden die Pläne jedoch aus Kostengründen wieder zurückgestellt. Das

Thema habe ihm aber keine Ruhe gelassen, gesteht Sonderegger. «Die Lage der Kläranlage mit ihrer offenen Umgebung eignet sich bestens für eine Solarenergienutzung.» Mehr durch Zufall sei er dann auf ein Start-up-Unternehmen in Chur gestossen, welches ein neues und viel kostengüns­tigeres Solaranlagen-Konzept entwickelt habe. Es sind flexible, faltbare Solarpannels, welche an Stahlseilen über die Klärbecken gespannt werden. Eine erste solche Anlage ist bereits in der Kläranlage Chur in Betrieb. Diese Idee ist so bestechend, dass das Unternehmen DHP in Chur, welches das Faltsystem entwickelt hat, kürzlich mit dem vom Bundesamt für Energie (BFE) verliehenen

Preis «Watt d'Or» in der Kategorie erneuerbare Energien ausgezeichnet wurde. Zweite Anlage in der Schweiz «Es freut uns deshalb doppelt, dass diese Anlage – als zweite in der Schweiz – auf der Ara Eich installiert werden kann», sagt Sonderegger. Die drei Betreibergemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Lindau haben dafür einen entsprechenden Baukredit von 990 000 Franken bewilligt. Die Solarpanels, welche über dem Biologiebecken und dem Nachklärbecken installiert werden, können laut Berechnungen zirka 30 Prozent des eigenen Strombedarfs von rund 1,2 Millionen KWH decken. Die

anderen 30 Prozent kommen aus ­ dem eigenen Bockheizwerk, welches Gase, die in der Kläranlage entstehen, in elektrische Energie und Heiss­wasser umwandelt. Die Überdachung verringert auch die direkte Sonneneinstrahlung der Becken. Dies kann zu einem gerin­ geren Algenwachstum führen, was zusätzlich Unterhaltskosten spart. Ausserdem können die Panels bei Sturm, Schnee oder Hagel eingezogen werden, um sie zu schützen. Derzeit ist auf dem Gelände das Baugespann ausgesteckt. Wenn alles gut laufe, so Sonderegger, könne im August mit dem Bau begonnen und die Anlage im Oktober in Betrieb genommen werden. ■

VELOBÖRSE AUF DEM DORFPLATZ Am Samstag, 23. März, findet von 9 bis 12 Uhr die 27. Ausgabe der traditionellen Velobörse der SP Bassersdorf auf dem Dorfplatz statt. Wie jedes Jahr trifft man sich auf dem Dorfplatz, um alte Velos abzugeben und passend zum Frühlingsbeginn neue Velos zu finden. Die Veranstaltung eignet sich besonders für junge Familien, die ein kleines Kinder-Velo gegen ein grösseres Modell tauschen möchten. An der Börse finden sich aber auch Raritäten wie Retro-Bikes oder schlichte «Bahnhofvelos» zum Pendeln. (e)

Die faltbaren Solarpanels werden über dem Biologiebecken (Bild) und dem Nachklärbecken montiert. (rh)


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Ökumenischer Fasnachtsgottesdienst Sonntag, 3. März, um, 11.11 Uhr im Zelt des Fasnachtskomitees Bassersdorf «Alle an einem Strick.» Unter diesem Motto steht der diesjährige ökumenische Fasnachtsgottesdienst. Wenn es nur immer so einfach wäre – das «Alles an einem Strick». Was macht man/ frau, wenn der Strick verknotet ist und/oder es auf einmal mehr als zwei Enden gibt? Was führt überhaupt zu Verknotungen von Stricken in unserem Leben. Dieser Frage gehen wir, die Mitglieder des ökumenischen Konvents auf lebensnahe, lust- und humorvolle Art und Weise mit Ihnen nach. Was uns bewegt, tragen wir dazu mit Gebet und Gesang vor Gott. Wir freuen uns auf Sie und die Guggenmusik, die mit uns an einem Strick ziehen und den Gottesdienst musikalisch mitgestalten wird. Für die Mitglieder des ökumenischen Konvents Impulsökumene Paul Zimmerli (ref. Pfarrer) Ute van Appeldorn (kath. Gemeindeleiterin) PS: Wer jetzt gerade einen Knoten hat und nicht weiss, was der ökumenische Konvent in Bassersdorf ist und/oder wer alles dazu gehört, dem versprechen wir: Bei Teilnahme an diesem besonderen Gottesdienst wird sich dieser Knoten mit Sicherheit lösen.

Theaternachmittag für Senioren Am Mittwoch 6. März um 14 Uhr im Mehrzwecksaal Ebnet in Nürensdorf führt das Seniorentheater St. Gallen das Stück «Feminine Charme» von Frieder Handschin auf. Anschliessend geselliges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang gibt es eine Kollekte zur Deckung der Unkosten. Kunst in der Kirche Unter diesem Titel werden wir fünf Mal im 2019 ein Bild ins Zentrum des Gottesdienstes stellen. Das Bild bleibt dann jeweils für ungefähr einen Monat in der Kirche, so dass es immer wieder betrachtet werden kann. Am ersten Sonntag teilt die Künstlerin ihre Gedanken mit uns und wir werden eine Bilderpredigt dazu halten. Beim anschliessenden Chilekafi ist Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Der erste Bildergottesdienst ist am 10. März um 9.30 Uhr in der Kirche Bassersdorf mit Pfarrer Paul Zimmerli und Werken von Myrtha Rutelli. Frauenapéro Am 22. März im Kirchgemeindehaus, ab 19 Uhr gibt es feinen Apéro, um 20 h startet das Referat. Wie präge ich meinen Stil Ziel des Abends ist eine Sensibilisierung für die eigene Schönheit, denn wenn man die eigenen Pluspunkte kennt und sie betont, dann fühlt man sich besser und selbstsicherer. Zoë Bee ist eidg. dipl. Farb- und Stilberaterin, Personal Shopperin und Ausbilderin. Sie ist seit über 30 Jahren beruflich selbständig und lebt ihren Beruf mit grosser Begeisterung aus.

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«Voces Suaves» b ­ ezauberten in der reformierten Kirche ­Bassersdorf mit himmlischem ­Gesang. (as)

Eintauchen in die Zeit der Renaissance «Voces Suaves» bezauberte mit himmlischem Gesang von Astrid Steinbach Der Konzertzirkel Bassersdorf hatte anfangs Februar das einzigartige Vocalensemble «Voces Suaves» aus Basel eingeladen. Auf dem Programm standen Madri­ galen von Giaches de Wert und Claudio Monteverdi.

M

inutenlang brandete der Applaus nach dem rund eineinhalbstündigen Kon­zert in der reformierten Kirche Bassersdorf auf. Die etwa 120 Zuhörer hatten sich von ihren Plätzen erhoben und feierten das Ensemble mit stehenden Ovationen, Bravo-Rufen und dem Wunsch nach einer Zugabe. Mit ihrem Programm unter dem ­Titel «In der Nähe einer kristallklaren Quelle» hatte die elfköpfige Formation eine Auswahl von Madrigalen präsentiert, die durch das gemeinsame Thema der Natur und ihrer

Elemente miteinander verbunden waren und so für das Konzert eine eindrucksvolle arkadische Szene entstand. Vom ersten Ton an waren die Zuhörer von den glockenklaren Stimmen der Sängerinnen und kraftvollen Stimmen der Sänger gefangen genommen und in eine zauberhafte Welt entführt, die zum Träumen und Loslassen bewegte. Beim musikalischen Madrigal handelt es sich um ein mehrstimmiges Vokalstück. Es war die bedeutendste weltliche Musikform seiner Zeit, ­deren Blütezeit in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts fiel. Bedeutende Vertreter waren neben den aufgeführten Giaches de Wert und Claudio Monteverdi zudem Orlando di Lasso, Andrea Gabrieli, Luca Marenzio. Ensemble ohne Leitung Das 2012 gegründete Ensemble «Voces Suaves» besteht aus einem

Kern von acht professionellen Sängerinnen und Sängern und wurde zunächst von Francesco Saverio geprägt. Seit 2016 arbeitet es je­doch ohne musikalische Leitung, so dass zum Erreichen des jeweiligen künstlerischen Ergebnisses der Gestaltungswille jedes Einzelnen unentbehrlich ist. Je nach dem jeweiligen Programm variiert die Besetzung und bei Bedarf werden Instrumentalisten hinzugezogen. Beim aktuellen Konzert in Bassersdorf erfolgte Unterstützung durch Harfe, Gambe (bei uns auch Kniegeige genannt) und Theorbe. Die Theorbe gehört zu den Lauten-Instrumenten, hat jedoch einen langen Hals für die langen Basssaiten, die nur gezupft und nicht gegriffen werden. Dem Konzertzirkel Bassersdorf ist es mit diesem Anlass erneut gelungen, einen musikalischen Höhepunkt in die Gemeinde zu bringen. ■

KEIN WELTGEBETSTAG-­ GOTTESDIENST Der Weltgebetstag-Gottes-­ dienst vom Freitag, 1. März, fällt aus, da die Fasnacht genau an diesem Wochenende stattfindet, noch Schul­ferien sind zu dieser Zeit, nicht genug Helferin­nen gefunden werden konn­ten und das Vorbereitungsteam das Datum des Gottesdienstes nicht verschieben will. Das neue Vorbereitungsteam möchte den Weltgebetstag-­Gottesdienst ab 2020 gerne weiterführen in den Kirchen, dazu sind sie aber dringend auf Hilfe angewiesen. Für Anmeldungen und Fragen wende man sich an Monika Baltens­ perger unter Telefon 044 837 04 22. (e)


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beim Bestehen seiner Abenteuer zu versorgen.

Susanne Klein (links) und Simone Disch mit den Akteuren der Geschichte. (as)

Kasperli im Doppelpack Der kleine Kerl mit Zipfelmütze besiegt erneut das Böse von Astrid Steinbach Das Kasperlitheater um Susanne Klein und Simone Disch machte am anfangs Februar Station in der Bungertstube und verzauberte in zwei Aufführungen an diesem Nachmittag die kleinen und grossen Besucher.

B

ereits die erste Aufführung an diesem Nachmittag war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Es herrschte reges Treiben. Die vorderen Reihen waren für die kleinen Zuschauer reserviert, die ungeduldig auf den Theaterbeginn warteten. Da wurde gelacht, gekichert und gerufen. Dann löschte endlich das Licht und mit dem obligatori-

schen «Tri, Tra, Trallala» erschien Kasperli auf der Bildfläche. Die Kinder stimmten sogleich mit ein in das bekannte Lied und wurden von Beginn an in die Geschichte einbezogen. Bereits beim Öffnen des Vorhangs wurde lauthals geholfen. Immer wieder hörte man die Kleinen die Szenerie kommentieren und Kasperli mit vielen nützlichen Tipps

Glücksvogel befreien Das Geschehen drehte sich an diesem Nachmittag um die Geschichte vom Glücksvogel, der von der Hexe in ihr Hexenhaus entführt wurde. Die Hexe erhoffte sich von ihrer Aktion endlich mehr eigenes Glück, da sie beim Fliegen mit dem Hexenbesen immer auf die Nase fällt. Ohne den Glücksvogel gab es jedoch für Kasperli und die Kinder kein Glück mehr, so dass dieser sich zusammen mit den kleinen Besuchern auf den Weg machte, den Glücksvogel zu befreien, damit alle wieder Glück haben. Am Ende siegte natürlich das Gute, der Glücksvogel konnte befreit werden und es herrschte grosse Erleichterung. Nachdem der Vorhang gefallen war, durften alle Kinder den Puppen die Hand schütteln. Insgesamt 96 kleine und grosse Besucher folgten an diesem Nachmittag den beiden ■ Aufführungen.

Sicher stehen – sicher gehen Wissenswertes über Mobilität und Sturzprävention im Alter von Astrid Steinbach Das Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU) organisierte in Zusammenarbeit mit dem «Hohen Alter BasiNüeri» anfangs Februar ein Referat zur Sturzprävention. 157 Teilnehmende kamen ins Pflegezentrum Bächli in Bassersdorf und machten den Anlass zu einem unerwarteten Erfolg. Mit zunehmendem Alter nehmen Muskelkraft und Gleichgewichtsfähigkeit immer mehr ab. Das hat zur Folge, dass sich jährlich 88 000 Seniorinnen und Senioren bei einem Sturz verletzen. In diesem Alter haben Sturzverletzungen jedoch oft schwerwiegende gesundheitliche, aber auch sozial prägende Auswirkungen, die

vermieden werden könnten. Mit einem gezielten kontinuierlichen Training liessen sich Stürze vermeiden. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), Pro Senectute und die Gesundheitsförderung Schweiz haben daher mit zwei Fachpartnern die landesweite Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen» lanciert. Ziel der Kampagne ist es, älteren Erwachsenen mit Trainingsprogrammen die Möglichkeit zu geben, länger mobil und damit unabhängig zu bleiben. Training unabdingbar Als kompetente Referentin konnten die Organisatoren des Vortrages Daniela Frehner gewinnen. Frehner hat bei der bfu selbst aktiv als Mitglied im Fachbeirat «Training und Ausbildung» mitgearbeitet. Zudem ist sie als Leiterin Physio- und Ergotherapie

stationär im Kompetenzentrum KZU beschäftigt. Selbstvertrauen leidet Ihr einstündiger Vortrag behandelte als Hauptschwerpunkt die Unfallanalyse. Hier wurden Fragen beantwortet: Wie kommt es zum Unfall? Was kann ich dagegen tun? «Denn bei einem Sturz brechen nicht nur die Knochen, sondern auch das Selbstvertrauen. Damit beginnt der Teufelskreis, da die Angst vor einem neuen Sturz uns unbeweglich werden lässt», so die gelernte Physiotherapeutin. Ein weiteres Augenmerk richtete Daniela Frehner auf die Sturzprävention. Sichere Gestaltung des Wohnraums und regelmässiges körperliches und mentales Training seien unabdingbar. Vier Übungen wurden gleich vor Ort mit den Teil-

nehmenden trainiert. Fazit und Ratschlag der Referentin: «Mindestens drei Mal pro Woche 30 Minuten ein Training absolvieren». Im Anschluss wurden die Besucher zu einem reichhaltigen Apéro eingeladen. Hier konnten Fragen gestellt werden und es bot sich die Möglichkeit, mit dem Fachpersonal drei Therapieposten im KZU zu besichtigen. Wer mehr über die Kampagne der bfu «Sicher stehen – sicher gehen» erfahren möchte, kann sich auf der Homepage www.bfu.ch informie■ ren.


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BRÜTTEN

28.2.2019, Nr. 2

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

REVISIONSBERICHT STEUERAMT Der Gemeinderat Brütten hat an einer letzten Sitzung den Revisionsbericht des Steueramtes zur Kenntnis genom­ men.

ABSCHLÜSSE STAATS- UND GEMEINDESTEUERN Der Gemeinderat Brütten hat die Ab­ schlüsse Staats- und Gemeindesteu­ ern abgenommen. Diese umfassen die pauschale Steueranrechnung 2018, Quellensteuerabrechnung I und II 2018, Nachsteuern 2018, Steu­ erausscheidungen 2018, Grundstück­ gewinnsteuern 2018, Jahresrechnung 2018 sowie die Abnahme der Sollän­ derungen und Restanzen 1998 bis 2017.

MOBILITY ELEKTROAUTO IN BRÜTTEN Samstag 2. März, 10 Uhr Präsentation und Information im Gemeindesaal Beantwortung von offenen Fragen, Kaffee und Abgabe eines kleinen Präsents in Form eines Fahrtengutscheins.

3.12.2018 Luan Alen Mehmeti Sohn von Erduan Mehmeti und Djeljana Jašari

Gemeinde Brütten

AKTUELLE EINWOHNERZAHLEN Einwohner per

31.12.2018

31.12.2017

1865

1876

Schweizerbürger

GEBURTEN

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Ausländische Staatsangehörige Total

144 140 2009 2016

Gemeinderat Brütten Todesfälle

21 13

Geburten

18 16

ABSCHIED

Gemeinde Brütten

Steuererklärungsverfahren im Jahre 2019 Alle Steuerpflichtigen werden zur Abgabe einer Steuererklärung 2018 für die Staats- und Gemeindesteuern und für die direkte Bundessteuer auf­ gefordert. Die Aufforderung zur Ein­ reichung von Steuererklärungen und Verrechnungsanträgen wurde im Amtsblatt Nr. 2 vom 11. Januar 2019 veröffentlicht. Die Gemeindesteuerämter haben die Formulare den Personen, deren Steu­ erpflicht bekannt ist, bereits zuge­ stellt. Wer kein Formular erhalten hat, muss von sich aus ein solches beim Steueramt der Wohngemeinde verlangen. Zusammen mit diesen Formularen haben Sie auch ein Wertschriftenund Guthabenverzeichnis erhalten. Damit können Sie die Rückerstat­ tung der Verrechnungssteuer bean­ tragen.

Termin 31. März 2019 Die Steuererklärung und das Wert­ schriftenverzeichnis sind bis Ende März einzureichen. Erstellen Sie Ihre Steuererklärung möglichst bald. An­ dernfalls werden Sie immer wieder daran denken müssen, dass Ihnen diese Aufgabe noch bevorsteht. Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie über sämtliche benötigte Hilfsformu­ lare verfügen. Fehlende Formulare können unter www.steueramt.zh.ch heruntergeladen oder beim Gemein­ desteueramt verlangt werden. Sollten Sie aus irgendwelchen Grün­ den die Steuererklärung mit den er­ forderlichen Unterlagen nicht innert Frist einreichen können, so stellen Sie bitte vor Ablauf dieses Termins beim Gemeindesteueramt ein be­ gründetes Gesuch um Fristerstre­ ckung.

Ob bereits eine Fristerstreckung be­ willigt ist, sehen Sie im Originalfor­ mular auf Seite 1 (rotes Kästchen «Von Steuerpflichtigen nicht auszu­ füllen», Feld «Frist erstreckt bis»). Wegleitung mit nützlichen Tipps Wegleitungen zur Steuererklärung gehören für viele Bürgerinnen und Bürger nicht zur bevorzugten Lek­ türe. Unsere Wegleitung verdient je­ doch Ihre Aufmerksamkeit. Mit Far­ ben, Beispielen und vielen nützlichen Tipps führen wir Sie Schritt für Schritt durch die Formulare. Auf Seite 5 der Wegleitung finden Sie nützliche Hinweise, mit welchen Hilfsmitteln Sie Ihre Steuererklärung erstellen können. Ihr Gemeindesteueramt

Ernst Trachsel ist am 2.2.2019 verstorben Unser herzliches Beileid. Gemeinde Brütten

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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

MUKI/VAKI-TREFF 2019 Wann: Wie oft: Zeit:

Donnerstagmorgen zirka zweimal im Monat 9.30 bis 11 Uhr

Wo:

Dachraum des Gemeindezentrums

Daten 2019

Wer: Alle Mütter/Väter mit ihren bis 4-jährigen Kindern/bis Kindergarten Eintritt

Januar: Februar: März: April: Mai: Juni:

17.1. + 24.1. 7.2. + 21.2. 7.3. + 21.3. 4.4. + 18.4. 9.5. + 23.5. 6.6. + 20.6

Juli: August: September: Oktober: November: Dezember:

4.7. + 18.7. 8.8. + 22.8. 5.9. + 19.9. 3.10. + 17.10. + 31.10 7.11. + 21.11. 5.12.

Erlebnisse: spielen, singen, tanzen, kneten, Spass haben! Beitrag:

Wir freuen uns auf eine lustige Kinderschar und tolle Erlebnisund Spielstunden.

Fr. 2.– pro Familie

Spezielles: Es sind auch auswärtige Familien willkommen! Keine Anmeldung erforderlich Kleiner Znüni wird bereitgestellt

«Dr Muulwurf mit em Gagi uf em Chopf» Sonntag, 24. März, 13.30 Uhr Gemeindesaal Brütten Eintritt: Kinder Fr. 5.–, Erwachsene Fr. 15.– Mit viel Humor und frechen Lie­ dern wird die witzige Geschichte nach dem berühmten Kinderbuch «Vom kleinen Maulwurf, der wis­

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sen wollte, wer ihm auf den Kopf ge­ macht» gespielt. Das Stück wurde 24-mal in restlos ausverkauften Vor­ stellungen in Bern gezeigt. In diesem Jahr exklusiv in Brütten und in Zü­ rich.

Samstag, 23. März, 20 Uhr Gemeindesaal Brütten Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.-, Erwachsene Fr. 20.Das Publikum begibt sich auf eine musikalische Reise, die von Argenti­ nien (Tango, Chamamé und Zamba)

über Brasilien (Bossa Nova und Samba brasileña), Peru (Vals peru­ ano), Mexico (Bolero) nach Vene­ zuela (Joropo) bis nach Kuba (Gu­ ajira) führt. Mit Gitarren, Cha­ rango, Panflöte, Quena, Piano und Gesang entsteht eine gefühlsstarke Musik. Ein Ohrenschmaus!

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BRÜTTEN

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Reges Interesse am Umbauzeitplan Ende Januar lud die Geschäftsleitung die Bewohnenden und Angehörigen des Alterszentrum im Geeren Seuzach (Azig) zu einem Informations-Apéro ein. Rund 70 Interessierte fanden sich an diesem Abend im Festsaal ein. Geschäftsführer Urs Müller infor­ mierte über den Zeitplan und die Etappierung beim Bauprojekt und erklärte, dass nach dem offiziellen Baustart im Juni 2019 zuerst das neue Restaurant in Betrieb genommen und die Gartenanlage Rösslipark fertig­ gestellt werde. Von Sommer 2020 bis Herbst 2022 wird der Neubau Trakt C erstellt und nachdem die Bewohnen­ den in den Neubau umgezogen sind, werden die Bestandesbauten saniert, so dass im Dezember 2023 das Bau­ projekt fertig ist. Die Fragen aus dem Publikum bezo­ gen sich vor allem auf die Zimmer und die Infrastruktur während der Bauphase und nach Fertigstellung des Neubaus, um die flexible Durch­ mischung von Altersheimzimmern und Pflegeplätzen und den Ablauf des Umzugs nach Fertigstellung des Neubaus. Auf die Frage nach der Parkplatzsituation informierte Urs Müller kurz über das Parking-Kon­ zept, das ab Sommer 2019 teilweise und ab Fertigstellung Neubau voll­

ständig umgesetzt werden soll, was von den Anwesenden positiv aufge­ nommen wurde. Befragung der Zufriedenheit Anschliessend wurde über die Aus­ wertung der Befragung informiert, die die gemeinnützige «terzStiftung» im Sommer 2018 bezüglich Zufrie­ denheit der Bewohnenden und Ange­ hörigen durchgeführt hatte. Das Azig freue sich über die beiden Zertifikate der terzStiftung, die eine hohe Zufrie­ denheit bescheinigen, so Müller. Neben den vielen positiven Rückmel­ dungen gab es auch einige Punkte, die Verbesserungspotential aufwei­ sen und vom Betrieb angegangen

Geschäftsführer Urs Müller erläutert die Umbaupläne. (zvg)

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werden möchten. Diese bezogen sich vor allem auf Mängel bei der Infra­ struktur, die mit dem Bauprojekt be­ hoben werden. Zu den anderen Punk­ ten der Befragung, die allenfalls ver­ bessert werden könnten, bat Urs Müller um Konkretisierungen, was gemeint war oder wo mehr erwartet würde. Dazu gab es keine Äusserun­ gen seitens der Anwesenden, die Fra­ gen bezogen sich ausschliesslich auf das Bauprojekt. Geschäftsleitung Alterszentrum im Geeren, Seuzach


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BRÜTTEN

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Urchige Appenzeller Streichmusik Die Multitalente der Streichmusik Alder von Sandra Lanz Liebhaber traditioneller lüpfiger Streichmusik kamen Ende Januar im Gemeindesaal Brütten voll und ganz auf ihre Rechnung. Die Alder Streichmusiker in angestammter Tracht mit Geige, Handorgel, Bass und Hackbrett begeisterten das zahlreich erschienene Publikum. Die Appenzeller Streichmusik hat eine jahrhundertalte Tradition, ebenso wie die Musiker der Alder Streichmusik eine mehr als 134 Jahre alte Geschichte erzählen können. Sie spielen bereits in der dritten, vierten und fünften Gene­ ration in verschiedenen Formationen. Musik, Gesang und Einlagen Bereits mit dem Auftakt mit «Min Vater isch än Appezöller» zogen sie das Publikum in ihren Bann. Gezupft, gestrichen, urchig lüpfig und be­

schwingt zeichnete sich das Pro­ gramm der Fünferformation. Das ­gebräuchliche Talerschwingen, «schel­ lenschötten», jodeln und ungeschönte Appenzeller Witze verliehen dem Konzertnachmittag eine abwechs­ lungsreiche Note. Hansueli Alder führte das Publi­ kum mit seinen Erzählungen leger und charmant in die Welt des Appen­ zellerlandes und ihrer eigenen Bio­ grafie ein. Kaum zu glauben, dass einige von ihnen keine N ­ oten ­lesen ne Instrumente können, verschiede­ aber meisterlich zu spielen vermö­ gen. Nach den amüsanten Ausführun­ gen der Auftritte im Vergnügungs­ park «Dollywood» in den USA, spielten sie die Komposition «Hei­ weh nach der Osteregg». Nur Heim­ weh hatten sie alle nie. Mitreissendes Repertoire Angefangen mit «Dä Sänn uf em Tanzbode», eine Komposition der

dritten Generation, über den überlie­ ferten Polka in E-moll, dem Zäuerli mit Geige, oder dem Schottisch «Dä Emil spillt Hackbrätt», einer Kompo­ sition von Emil Zimmermann (lang­ jähriges Mitglieder der Alder Streich­ musik). Die Ur-Komposition «Im Pöschtli z’Appezöll» zeigte, dass bereits vor 130 Jahren exzellente Musi­ ker am Werk waren.

Gemeinsames Singen Der Abschlussakt war das gemein­ same Singen. Ein wärmendes Hei­ matgefühl alter Gepflogenheiten kam auf. «Lueget vo Berg und Tal», «Gang rüef dä Brune», «Berewegge, Chäs und Brot». Schön war es, das Schwel­ gen in altbekannten Tönen, zu denen die ältere Generation noch jede Stro­ phe auswendig mitsingen konnte. ■

Die Fünferformation der Alder Streichmusik, ein jeder ein Erbe des musikalischen Talentes seiner Vorfahren. (sl)

Erziehung durch Beziehung Vortrag über Werte, die Kinder ein Leben lang tragen von Sandra Lanz Der Elternrat des Schulhauses Chapf organisierte anfangs Feb­ ruar einen Vortrag zum Thema Beziehungskompetenz der Eltern. Familienberaterin Caroline Märki unterstrich ihre Thesen mit Beispielen aus dem Familien­alltag.

F

amilienberaterin Caroline Märki (familylab.ch) hielt ei­ nen informativen Vortrag, wie Eltern ihre Beziehungskompetenz leben und verbessern können. Der Elternrat organisierte diesen zur Er­ mutigung und Stärkung von Eltern anfangs Februar im Schulhaus Chapf. Die Referentin berät aktiv Eltern und hält Vorträge an Schulen.

Vollwertige ­Menschen Jeder kennt das: viele Bücher geben Eltern Ratschläge auf ihrem Erzie­ hungsweg. Mit jedem Buch wächst jedoch auch die Verunsicherung. Zudem hat sich der Wertekonsens ­ im Laufe der Zeit stark verändert. Vor Jahrzehnten waren die Familienstruk­ turen noch alle gleich, was den Eltern auch Sicherheit gab. Heute ist der Frei­ raum viel grösser, diverse Familien­ strukturen – als Alleinerziehende oder Patchworkfamilien – prägen den All­ tag und eine Orientierung geht ein Stück weit verloren. Caroline Märki betonte in ihrem Vor­trag, dass es sich bei den auf Jesper Juuls beruhenden Grundsätzen nicht um eine Erziehungsmethode, sondern eher um eine Erziehungshaltung han­ delt. Jesper Juul, dänischer Famili­

entherapeut und Autor, ist der ­ berzeugung, dass Kinder vollwertige Ü Menschen sind. Es brauche weder Strafen noch Verbote, sondern die ak­ tive Gegenwart der Eltern. Das Kind sei durch den wechselseitigen Aus­ tausch kein Objekt, sondern ein Sub­ jekt und lasse die Kompetenz wach­ sen. Von diesen Erfahrungen profitier­ ten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen. Vier Werte für eine Beziehung Märki, selbst Mutter von drei Kindern, erklärte den dreizehn Anwesenden vier Werte, welche für die Kompetenz­ entwicklung jedes Kindes von Nutzen seien: Integrität, Gleichwürdigkeit (nicht Gleichwertigkeit), ­Authentizität und persönliche Verantwortung. Sie erzählte aus ihrem Familienalltag und

schilderte konkrete Begebenheiten mit ihren Kindern. Durch die Erklärung der vier Werte vermittelte sie den An­ wesenden eine klare Struktur der An­ forderungen, wie die Beziehung zum Kind entstehen kann. Es gehe darum zu lernen, wofür ein jeder stehe, statt den Kindern vermitteln zu wollen, wie sie sein sollten. Persönlichkeit sein und trotzdem seine Pläne, Werte und Wünsche klar zum Ausdruck bringen. Aber ohne den Willen, sein eigenes Ziel durchzusetzen. Die Botschaft müsse von Herzen kommen, plädierte Märki, und in der Stimme zu hören sein. «Geduld und Vertrauen brauchen wir Eltern – Leitwölfe und Vorbilder ■ brauchen die Kinder.»


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NÜRENSDORF

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

BÜRGERRECHT Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positi­ ven Antrag des Bürgerrechtsaus­ schusses Frits Doornekamp, von den Niederlanden ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

GEMEINDEPERSONAL Durch die Beförderung des bisheri­ gen Stellvertreters der Leiterin des Steueramts zum Leiter Finanzen fehlte diese Stellvertretung im Gebiet ordentliche Steuern. Tabitha Muji­ arto, bisherige Mitarbeiterin Steuer­ amt, konnte diese Funktion überneh­ men und wird deshalb per 1. April 2019 zur Stellvertreterin der Steuer­ sekretärin im Gebiet ordentliche Steuern befördert. Ronnie Kunz, Bereichsleiter Werke, hat in den vergangenen Jahren immer mehr Aufgaben im Bereich der Was­ serversorgung übernommen. Zudem hat er die Ausbildung zum Wasser­ wart absolviert und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Übernahme der Verantwortung für die Wasserver­ sorgung. Per 1. April 2019 wird er zum Brunnenmeister befördert.

KREDITBEWILLIGUNG/ ARBEITSVERGABEN Aufgrund des neuen Gemeindegeset­ zes muss in einer Übergangsfrist bis am 31. Dezember 2021 die Gemein­ deordnung revidiert werden. Der ­Gemeinderat hat dafür eine Arbeits­ gruppe eingesetzt und für die Be­ gleitung des Prozesses einen Kredit von 25 000 Franken bewilligt. Der Auftrag dafür geht an die CDS Consulting, Wetzikon.

KREDITABRECHNUNGEN Die Abrechnung über das Abfallkon­ zept der Schulanlagen Ebnet und Sunnerai mit Kosten von Fr. 34 402.65 und Minderkosten von Fr. 3597.35 gegenüber dem bewilligten Kredit von 38 000 Franken wurde vom Ge­ meinderat genehmigt. Die Abrechnung über den Umbau des Serverraums im Gemeindehaus mit

Kosten von Fr. 9642.95 und Minder­ kosten von Fr. 357.05 gegenüber dem bewilligten Kredit von 10 000 Fran­ ken wurde vom Gemeinderat geneh­ migt. Auch die Abrechnung über die Ma­ lerarbeiten an der äusseren Holzkon­ struktion der Turnhalle Hatzenbühl mit Kosten von Fr. 29 360.20 und Minderkosten von Fr. 5639.80 gegen­ über dem bewilligten Kredit von 35 000 Franken wurde vom Gemein­ derat genehmigt.

ABSCHIED

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ZUM 90. GEBURTSTAG

Kunz-Meyer, Sonja geb. 30.6.1926 Alte Winterthurerstrasse 49 verstorben am 6. Februar 2019

am 23. März Ruth Ghilardi-Bühler Bohnackerstrasse 23

FINANZEN Für 41 Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrag von Fr. 2 176 422.40 veranlagt. In 26 Fällen gewährte der Gemeinderat Steuer­ aufschub. In sieben Fällen behan­delte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern. Zu­ sätzlich wurde ein Revisionsent­ scheid getroffen.

GESCHWINDIGKEITSKONTROLLEN Die Kantonspolizei Zürich hat am 12. Januar auf der Alten Winterthur­ erstrasse in Fahrtrichtung Winterthur Geschwindigkeitskontrollen durch­ geführt. Von insgesamt 243 kontrol­ lierten Fahrzeugen fuhren drei zu schnell. Die gemessene Höchstge­ schwindigkeit bei Tempo 50 inner­ orts betrug 61 Stundenkilometer. Auch am 22. Januar 2019 hat die Kantonspolizei Zürich auf der Alten Winterthurerstrasse, dieses Mal in Fahrtrichtung Nürensdorf, Geschwin­ digkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 593 kontrollierten Fahr­ zeugen fuhren 30 zu schnell. Die ge­ messene Höchstgeschwindigkeit bei Tempo 50 innerorts betrug 69 Stun­ denkilometer. Gemeinderat Nürensdorf

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Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

Am 9. März Selina SturzeneggerWittmer Untereichstrasse 14

am 24. März Hans LehmannBaumgartner Oberwilerstrasse 51

ZUR GOLDENEN HOCHZEIT Am 28. März Elisabeth und Ernst Joost-Zürcher Brüttenerstrasse 2

AUS DER GENOSSENSCHAFT ZENTRUM BÄREN Mobiliar zu verkaufen Die Möblierung im Saal und Stübli des Restaurants Bären muss abnutzungsbedingt ersetzt werden. Da besonders das Stübli vielen Nürensdorfern ans Herz gewachsen ist, fiel dem Vorstand der Entscheid, dort die Möbel zu ersetzen, nicht leicht. Eine Restauration der Möbel wäre jedoch sehr teuer und das schwere alte Mobiliar verhindert eine optimale Nutzung des Raumes für unterschiedliche Gegebenheiten. Die alten Schiefertische und Stabellenstühle können von Interessierten erworben werden. Vorstand Genossenschaft Zentrum Bären


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NÜRENSDORF

28.2.2019, Nr. 2

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

NACHHILFE-UNTERRICHT FÜR SCHÜLER AB 1. KLASSE BIS OBERSTUFE

KINDERKLEIDERBÖRSE ­FRÜHLING-SOMMER

Der Elternrat Ebnet organisiert Nachhilfe-Unterricht für Schüler ab der 1. Klasse bis zur Oberstufe. In den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch erklären Nachhilfelehrer (Lehrer, Studenten oder Pensionierte) den Schülern, was sie wissen müssen. Sie lösen Blockaden, üben und repetieren mit den Kindern. Die Nachhilfe (50 Minuten eine Lektion) findet bei den Schülern zu Hause statt, die Preise für die Nachhilfe orientieren sich an den Lehrpersonen (je nach Ausbildung).

Der Elternrat Ebnet Nürensdorf organisiert eine Kinderkleider­ börse Frühling/Sommer.

Die Vermittlung von Nachhilfeunterricht wird durch den Verantwortlichen aus dem Elternrat Ebnet koordiniert. Weitere Informationen erhalten Sie von Sandra Knecht, sandra. knecht@bluewin.ch oder unter Telefon 079 425 5449.

Datum: Ort:

16. März, 9 bis 13 Uhr Mehrzweckhalle, Schulhaus Ebnet, Nürensdorf

Tische stehen zur Verfügung (Unkostenbeitrag 5 Franken pro Tisch). Die Platzzahl ist beschränkt. Weitere Auskünfte und Anmeldungen unter pinar_demir@web.de oder Telefon 079 397 06 11. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen. Elternrat Ebnet Nürensdorf

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SCHLOSSKONZERT Freitag, 22. März 2019 Konzertbeginn: 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr) Diesmal entführen wir Sie in eine ganz andere Welt der Musik: Feurige, lateinamerikanische Rhythmen begleiten uns durch den Abend. Die Gruppe «Los Toneros» stammt aus Süd- und Mittelamerika. Mit typischen Instrumenten wie der Harfe und der Gitarre interpretieren sie authentische süd- und mittelamerikanische Folklore sowie internationalisierten lateinamerikanischen Rhythmen wie Cha-cha-cha, spanische Rumba, Salsa, Pasodoble, Bolero. Die Formation wurde im Jahre 1989 von Luis Alvarenga ins Leben gerufen. Die Bandmitglieder setzen sich aus professionellen Musikern, die hierzulande etabliert sind, zusammen. «Los Toneros» treten hauptsächlich in der Schweiz auf. Die Kultur und Freizeitkommission freut sich, Sie im Schlosskeller mit «Los Toneros» begrüssen zu dürfen. Der Eintritt ist frei (Kollekte zur Deckung der Unkosten). Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

BIBLIOTHEK NÜRENSDORF

Es ist wieder soweit! Der Chasperli aus Birchwil besucht uns und bringt zwei Geschichten mit.

Veranstaltungen

Samstag, 16. März 14.00: «De Chasperli hät frei» 15.30: «De Chasperli und de Schlossgeischt» Eintritt pro Vorstellung Fr. 2.–. Hol dir jetzt die Tickets in der Bibliothek!

Mittwoch, 6. März, 14 Uhr Vorlesegeschichte mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren. Samstag, 16. März, 14 und 15.30 Uhr Birchwiler Chasperlitheater Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio. net/nuerensdorf.

Der Chasperli und das Bibliotheks-Team freuen sich auf viele Kinder.

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Bibliothek Nürensdorf

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Mitteilung Liebe Gäste Nach 20 Jahren als Pächter der Linde Oberwil, möchten wir uns von Ihnen, am 17. März 2019, verabschieden. Wir bedanken uns von ganzem Herzen für Ihre entgegengebrachte Treue. Es war uns stets eine Freude, Sie kulinarisch verwöhnen zu dürfen. Wir sind auf der Suche nach einem kleineren Objekt in der nahen Umgebung, worüber wir zu gegebener Zeit informieren werden.

Ihr Schreiner für alle Fälle, seit 1916 in Nürensdorf.

Auf ein Wiedersehen freuen sich Pascal und Mira Buschor Urs und Milica Felber

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Herr Dr. Schmid, Sie kandidieren für die ­Kantonsratswahlen am 24. März auf der FDP-Liste 3. Wer sind Sie? 37 Jahre jung, ledig und wohne in Nürensdorf. Mein Stu­ dium habe ich an der ETH Zürich absolviert und zwar in Neurowissenschaften Diplom und Master gemacht und in Schlafforschung doktoriert. Beruflich bin ich im Gesund­ heitswesen (Heilmittelgesetz) tätig. In meiner Freizeit bin ich gerne draussen am Wandern oder Biken und höre gerne Musik. Ist dies Ihr erstes politisches Mandat? Nein, ich bin bereits seit über 13 Jahren politisch aktiv, mit Start in der Sozialbehörde Nürensdorf. Dort war ich bis zur Teil-Ablösung durch die damals neu entstandene KESB. Kantonsratskandidat Dr. Marc Schmid aus Nürensdorf

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Wie ging es danach weiter? Das Engagement in der Gemeinde hat mein Interesse an weiteren Mandaten geweckt. So wurde ich Mitte 2017 als Ersatzmitglied im Bezirksrat Bülach gewählt. Da bin ich für Heimvisitationen zuständig und komme zudem bei Ausfall eines Mitglieds bei Gemeinde-Visitationen zum Einsatz. Sind dies ideale Voraussetzungen als Kantonsrat? Ja, natürlich. Dieses sehr abwechslungsreiche Mandat auf Bezirksebene gibt mir nun auch beste Voraussetzungen und Erfahrungen für den Kantonsrat. Mein Ziel ist es, in diversen Punkten entscheidende Verbesserungen für Re­ gion und Kanton beitragen zu können.

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Publireportage Was meinen Sie konkret? Bildung, Wirtschaft und Lebensqualität! Gute Ausbil­ dung und sichere Arbeitsplätze liegen mir besonders am Herzen. Für einen wettbewerbsfähigen Wirtschafts­ standort braucht es zudem faire Rahmenbedingungen und ein gut erschlossenes Verkehrsnetz. Arbeit und Freizeit besser miteinander vereinbaren und so die Le­ bensqualität verbessern, z.B. Förderung von mobilen Arbeitsmöglichkeiten, aber auch Nachtruhe beim Flug­ hafen, denn als ehemaliger Schlafforscher weiss ich, wie wichtig erholsamer Schlaf ist…(lacht) Kommen wir zum Dauerbrenner «Gesundheitswesen». Ein Thema, das vielen Personen wegen den ständig stei­ genden Kosten Sorgen bereitet. Um hier eine bezahlbare Versorgung zu erhalten, braucht es Mut zu Neuerungen. Es braucht dringend die aktive Beteiligung aller Akteure von Apotheken, über Spitäler, Hausärzten und Spezialis­ ten, hin zu Grossverteilern und Pharmafirmen. Warum sollte man gerade Sie wählen? Als Bürger von Nürensdorf möchte ich – mit Herzblut – einen aktiven Beitrag zu unserer schönen Region beitragen. Deshalb freue ich mich über jede Stimme – gerne zweimal auf die Liste. Herzlichen Dank für das Vertrauen! Interview geführt von Willi Kobel, Birchwil


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NÜRENSDORF

28.2.2019, Nr. 2

Zentrum Bären ist ein kleines Dorf Zentrum für selbständiges Wohnen im Alter von Marianne Flotron Das 2011 eröffnete Zentrum Bären in Nürensdorf ist ein kleines Dorf in sich selbst und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, bis ins hohe Alter selbständig und im gewohnten Umfeld wohnen zu bleiben. Schwinden die Kräfte, stehen am gleichen Standort Plätze in zwei Pflegewohnungen zur Verfügung.

B

ereits 1996 wurde in Nürens­ dorf eine Alterskommission gegründet mit dem Ziel ab­ zuklären, welche Wohn-­Bedürfnisse die Nürensdorfer im Alter hätten. Dass Alteingesessene gerne im Dorf wohnen bleiben würden, war als Vor­ aussetzung gegeben. Die Umfrage ergab, dass damals hauptsächlich Eineinhalb- bis Zwei-Zimmerwoh­ nungen gewünscht waren.

Soziales Vorausdenken Der Gemeinderat befasste sich mit der Frage «Wohnen im Alter» und defi­

nierte früh einen Standort: in Birchwil beim alten Milchhüsli, was die Al­ terskommission jedoch als ungeeignet taxierte. Es gab keine Infrastruktur wie Busanbindung, Post oder Volg in der Nähe. Man tendierte auf eine Lösung in Nürensdorf. Der damalige Gemeinde­ rat ergriff die Gelegenheit und erwarb die Liegenschaften an der Alten Win­ terthurerstrasse 49 bis 53. Die Lage schien perfekt für ein solches Projekt. Viele Genossenschafter Das Zentrum Bären wird als nicht ge­ winnorientierte Genossenschaft ge­ führt und umfasst 258 Mitglieder, wo­ von die Gemeinde Nürensdorf mit ei­ nem 50 Prozent-Anteil das grösste ist. Als Präsident steht Gemeinderat Da­ niel Neukomm dem fünfköpfigen Vor­ stand vor, welcher die Geschäfte der Genossenschaft leitet. Mieter müssen im Besitz von mindestens einem An­ teilschein sein. «Wichtig aus Sicht der Gemeinde ist es», erklärt Edith Bet­ schart, Gemeinderätin Ressort Sozia­ les und Mitglied im Vorstand Zentrum Bären, «dass sich die Bewohner im

Das Zentrum Bären bietet den Einwohnern von Nürensdorf im Alter eine gute Infrastruktur. (mf)

Zentrum wohlfühlen». Bis vor der Wahl von Susan Porchet in den Vor­ stand, stellte Betschart ihre persönli­ che Telefonnummer zur Verfügung, damit die Mieter eine direkte An­ sprechperson für ihre Anliegen hatten. Ein kleines Dorf Betritt man das Zentrum Bären steht man in einer grossen Empfangshalle, in der an der Rezeption die Anliegen der Bewohner aufgenommen werden. Im hinteren Teil ist eine kleine Küche vor­ handen und am Nachmittag treffen sich die Bewohner zu interessanten Gesprä­ chen und bei Geburtstagen oft zu Kaf­ fee und Kuchen. In den drei Gebäuden

VOLG-LADEN IN NEUEM GLANZ Seit dem 21. Februar haben die Nürensdorfer «ihren Dorfladen» zurück. Nach rund dreieinhalbwöchiger Umbauzeit erstrahlt der Volg wieder im neuen Glanz. Hell, übersichtlich und frisch präsentiert sich das Ladenlokal nach dem Umbau. Die Nürensdorfer finden dort alles, was sie für den täglichen

Gebrauch benötigen, und das schon ab sechs Uhr morgens. Einzig die Käsetheke wurde zugunsten von mehr Ladenfläche auf eine Vitrine mit frisch geschnittenem Käse reduziert. Dafür kann man im Volg künftig neben dem Einkauf auch gleich seinen Brief oder das Päckli aufgeben. Seit dem 25.

Februar ist der Postverkehr in Nürensdorf nur noch an der im Laden integrierten Postecke möglich. Im Bild das achtköpfigen Volg-Team unter neuer Filialleitung von Nicole Trütsch (hintere Reihe, dritte von link) und Michael Guidara, dem Bereichsleiter der Landi Zürcher Unterland. (rh)

sind 29 Wohnungen untergebracht, von Zweieinhalb- bis Viereinhalb-Zim­ mern gross und mit einem Notfallknopf ausgerüstet. Im Haus A sind zudem zwei Pflegewohnungen mit total 16 Pflegeplätzen vorhanden. «Zurzeit sind alle Betten belegt», ist auf Anfrage zu erfahren. Betreut werden die Bewohner durch das KZU Pflegezentrum Bächli in Bassersdorf im Auftrag der Ge­ meinde Nürensdorf. Bewohner, die mit zunehmendem Alter mehr Betreuung brauchen, können oft direkt in ein Zim­ mer der Pflegewohnungen wechseln. Umfassende Infrastruktur Im Zentrum Bären werden diverse Dienstleistungen angeboten, jedoch nicht nur für die Bewohner, sondern teilweise auch für Auswärtige. Dane­ ben werden die Räume belebt durch verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel das Seniorenturnen oder zwei Mal im Monat die Mütter- und Väterberatung. Das Restaurant Bären ist ebenfalls Teil der Genossenschaft. Hier steht den Interessierten ein Mit­ tagstischangebot zur Verfügung. Ein­ ziger Wermutstropfen ist, dass immer wieder Renovationskosten anfallen, welche vollumfänglich von der Genos­ senschaft getragen werden müssen. Nürensdorf hat mit dem Zentrum Bären eine zukunftsgerichtete Infra­ struktur gebaut. Da die Notwendig­ keit weiterer altersgerechten Wohn­ einheiten absehbar ist, hat die Ge­ meinde vorausschauend das Grund­ stück Lüssihaus gekauft, um für eine allfällige Erweiterung des Zentrums ■ gerüstet zu sein.


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REGION

28.2.2019, Nr. 2

Verbundfahrplanprojekt – öffentliche Auflage

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Der Zürcher Verkehrsverbund teilt mit, dass die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojektes für die Fahrplanjahre 2020 und 2021 vom 11. bis 29. März 2019 stattfindet. Die Auflage erfolgt nur auf der ZVV-Homepage (www.zvv.ch). Die Eingabe von Änderungswün-

Trotz widriger und windiger Wetterumstände ist es dem Kiwanis Club Zürich Glattal am Bassersdorfer Weihnachtsmarkt gelungen, von den lokalen Marktbesuchern 2500 Franken Spendengeld für die Stiftung Theodora zu sammeln. Die Stiftung Theodora

schen durch die Bevölkerung muss bis 29. März 2019 schriftlich an die Wohngemeinde erfolgen. Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme. Ihre Gemeinden

verfolgt das Ziel, den Alltag von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen aufzuheitern. Als Dank erhielten die Spender in Bassersdorf ein Säcklein selbst gebackener Spitzbuben. (e)

DIE BUFFALO BAND BITTET ZU TISCH

AMPHIBIEN-­EXKURSIONEN DES NBN

Die Buffalo Band Bassaville, die in klassischer Big Band-Be­ setzung spielt, bereitet sich auf das alljährliche Dinner vor. Das musikalische Programm erstreckt sich von klassischen ­ Swing-Nummern wie «St. Louis Blues» über Jazz-Standards wie «Autumn Leaves» bis zu Rock-Perlen wie «Don’t Stop Believing». Der Abend steht unter der muskalischen Leitung von Fortunat Häfliger; Nadine Wietlisbach wird mit ihren Gesangs­nummern den musikalischen Genuss abrunden. Zwischen den Musik-Blöcken wird ein festliches Vier-

Es ist jedes Jahr ein beeindruckendes Schauspiel: die Wanderung der Frösche und Kröten von den Wiesen und Wäldern an den Teich. Am Freitag, den 15. März führt der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN im Eigental die Amphibienexkursion «Wenn die Frösche und Kröten die Wanderlust packt» durch. Um 19.30 Uhr können jüngere Kinder und ihre Eltern mit dem Exkursionsleiter Thomas Maag und der Waldkindergärtnerin Gisela Kläui-Schaub die Amphibien im Eigental besuchen. Um 21.30 Uhr fin­det die seit vielen Jahren stattfindende Abendexkursion für Erwachsene und

MUSIK AM TAG DER KRANKEN Am Sonntag, 3. März, ist wieder Tag der Kranken, nunmehr bereits zum 80. Mal. Dieser Tag wird vom gleichnamigen gemeinnützigen Verein veranstaltet, der 1939 gegründet wurde und soll einmal im Jahr die Beziehung zwischen Kranken und Gesunden fördern,

Gang-Menü serviert, sodass auch kulinarisch alle auf ihre Kosten kommen. Die Dinnerabende finden am Freitag, 8. März, 20 Uhr und am Samstag, 9. März, 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Ebnet Nürensdorf statt. Reservationen können unter Telefon 044 209 90 58 (Montag bis F ­ reitag 8 bis 17 Uhr) vorgenommen werden oder unter tickets@buffaloband.ch. (e)

aber auch Verständnis für die Bedürfnisse von Kranken oder Behinderten schaffen. Der Kantonalverband Zürich des Verbandes Schweizer Volksmusik (www.vsv-ch.ch), der schweizweit 12 000 Mitglieder zählt, unterstützt den Verein, in dem er wieder musikalische Auftritte in den regionalen Spitälern und Heimen im Kanton an über 60 Standorten organisiert. Dank der unent-

geltlichen Auftritte der Musikformationen kommen so alle in den Genuss einer musikalischen Aufmunterung, um den manchmal schwierigen Alltag etwas zu verschönern. Auf der Homepage www.tagderkranken.ch sind Informationen und weiteren Aktivitäten zum Tag der Kranken in der Schweiz abrufbar. In den dorfblitz-Gemeinden finden die Darbietungen wie folgt statt:

ältere Kinder statt. Bei den Exkur­ sionen können die Erdkröten und Grasfrösche aus nächster Nähe beo­ bachtet werden. Treffpunkt ist beim Parkplatz der Landi bei der Kreuzstrasse in Birchwil. Empfohlen ist der Witterung entsprechende Kleidung, gutes Schuhwerk und eine starke Taschenlampe. Die Teilnahme an den Exkursionen ist kostenlos. Sie werden mit grosser Wahrscheinlichkeit durchgeführt (witterungsabhängig). Weitere Informationen und Hinweis zur Durchführung: www.nbn.ch. (e)

Pflegezentrum Bächli Bassersdorf: Cafeteria 14.30 bis 15.30 Uhr, Trio fiin und gemütli; Altersheim Breiti Bassersdorf: Cafeteria 14.30 bis 16 Uhr, Trio Dreispitz; Alterswohnungen Nürensdorf: Aufenhaltsbereich 15.30 bis 16.30 Uhr, Duo Viva Varia. (e)


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REGION

28.2.2019, Nr. 2

GEWERBEGEFLÜSTER

Sanja Geisser zeigt ihre Palette an Herzen der Schokoladen­ manufaktur Confiserie Mathys 1946 AG. (sg)

Beim Betreten des Fabrikladen der Confiserie Mathys 1946 AG ist der Schoggi-Duft allgegenwärtig. Auf Regalen sieht der Käufer bereits erste Kreationen der Confiserie-Kunst in vielen Farben leuchten. Die Confiserie-Manufaktur ist in unscheinbaren Räumlichkeiten inmitten von Nürensdorf untergebracht und kreiert dort umso auffallendere Schokoladengenüsse von hoher Qualität. 60 verschiedene Praliné-Kreationen hat Geschäftsführerin Sanja Geisser mit ihren zwölf Mitarbeitern im Angebot. «Wir beliefern hauptsächlich Confise-

rien, Konditoreien und Bäckereien im In- und Ausland», erklärt sie. Begonnen hat die Geschichte bereits 1946, als Hans Mathys mit Likör-gefüllten Praliné-Stängeli seine Nische fand. 1960 zog das Unternehmen von Zürich nach Nürensdorf und nahm zusätzlich Pralinen ins Sortiment auf. Ein besonderer Renner sind bis heute die Schoggi-Herzen, klein bis gross, die in leuchtende Farbfolien eingepackt sind. «Wir sind eines der wenigen Schweizer Unternehmen, welche die Wickeltechnik noch beherrschen»,

sagt Geisser stolz. So sind auch die farbenfrohen Glückskäfer in verschiedenen Grössen einer der Hauptprodukte des kleinen Unternehmens. Gerade diese Produkte – zusammen mit den saisonalen Spezialitäten wie Osterhasen – werden in der kleinen Manufaktur noch von Hand hergestellt. «Bei uns ist alles von Hand gemacht, auch die Likör-Produkte, wie man an der Zuckerkruste im Innern erkennt. Diese finden sie bei maschinell hergestellten Produkten nicht», erklärt Geisser. Auch die Verpackungsverzie-

rungen werden von Hand zusammengestellt aus vielen kleinen Einzelteilen und geben den Köstlichkeiten den letzten Schliff. Im Fabrikladen oder über die Homepage schoggi.ch können auch Private die Schokoladenerzeugnisse erwerben, nicht als einzelne Herzen, aber für Schleckermäuler dafür in 500 Gramm-Verpackungen zu einem günstigen Preis. Susanne Gutknecht Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

BILD DES MONATS Offensichtlich wurde der Fahrradweg in Richtung Breite wohl auch schon öfters genutzt als in diesem Monat. Auch wenn es nur ein paar Tage waren, in welchen Frau Holle bis ins ­Zürcher Unterland ihre Daunendecken ausschüt-

telte, der Schneefall sorgte für eine win­ terliche Stimmung. Die Auto­fahrer konnten diese Stimmung meistens weniger geniessen, denn es war Vorsicht auf den Strassen geboten, um mit dem Auto heil anzukommen. Für jene Menschen,

die Zeit gefunden haben, diese Stimmung anfangs Monat zu geniessen, blieb im Kopf sicherlich ein traumhaftes Bild in Erinnerung. Für die anderen sorgt das aktuelle Bild des Monats im dorfblitz für Wintergefühle. Skifahren in unse­

ren Gemeinden wird wohl in den nächsten Jahren kein Thema sein, aber für ein paar Wintergefühle reicht es auch zu Hause ganz gut. (ph)


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Ausgangslage zu den Kantonsratswahlen von Annamaria Ress 16 Kandidierende steigen ins Rennen, am 24. März wird gewählt. Der Kanton Zürich erhält ein neues Parlament und einen neuen Regierungsrat.

Im Kantonsrat sind 180 Sitze neu zu besetzen, die Wahl erfolgt in 18 Wahlkreisen, darunter aus dem dorfblitz-Verteilgebiet Bülach und Winterthur Land. Auf 13 Parteilisten stellen sich 1734 Kandidierende zur

Wahl. Darunter auch 16 aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Das Durchschnittsalter der Kandidierenden beträgt dieses Jahr 46,4 Jahre. Im Bezirk Bülach 45,7 und im Wahlkreis Winterthur Land 48 Jahre.

Auch interessant: Im Bezirk Bülach, zu dem auch Bassersdorf und Nürensdorf gehören, bewerben sich 175 Kandidaturen auf 10 Listen um 18 Sitze. Somit soll es 84 049 743 189 147 081 510 888 260 Möglichkeiten (eine

Balmer-Bühler Sascha, Bassersdorf

Dettwiler Bernhard, Bassersdorf

Doko Ylli, Bassersdorf

Lamprecht Thomas, Bassersdorf

BDP, neu, Unternehmer, 1975, verheiratet, Familienvater

EVP, neu, Dr. Chem-Ing. ETH/ dipl. Wirtschafts-Ing./Geschäftsführer, 1961, verheiratet, drei erwachsene Kinder

FDP, neu, Hochbauzeichner/Versicherungsberater, 1992, verheiratet

EDU, bisher, Schreinermeister/ Unternehmer, 1966, verheiratet

Ich nehme mein Schicksal gerne selber in die Hand. Deshalb möchte ich auch auf die politische Entwicklung Einfluss nehmen; in einer kommunalen oder kantonalen Behörde und natürlich als Stimmbürger.

Da ich erst im März 2018 als Kantonsrat vereidigt wurde, möchte ich mich gerne weiterhin im Kantonsrat engagieren und mich zum Wohl für die Gesellschaft einsetzen.

Schon als Jugendlicher habe ich mehrfach an der Jugendsession in Bern teilgenommen. Als KMU kenne ich die Sorgen und Wünsche der Wirtschaft, als Bassersdorfer die Probleme der Flughafenregion.

Mein Verantwortungsbewusstsein, meine Erfahrungen als Unternehmer in der Schreinerbranche, als Präsident in Vereinen und als Wahlkampfleiter der kantonalen Partei. Zudem bin ich seit meiner Jugend an politischen Themen interessiert.

Wir machen Lösungen – lautet mein persönliches Motto. Aber diese Lösungen sollen die Freiheit des Bürgers möglichst wenig einschränken und die Kosten müssen durch den Nutzen gerechtfertigt sein.

Als Kantonsrat werde ich mich weiterhin für die Erhaltung der guten Werte in unserem Land einsetzen. Die zahlreichen Kleinst- und Kleinunternehmen sollen als Stütze unserer Volkswirtschaft gestärkt werden.

Weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat? Unsere Region liegt mir sehr am Herzen. Ich wohne und arbeite seit über 15 Jahren hier. Es ist mir wichtig, dass sich unsere Kinder mit unserer wirtschaftlich profitablen Region identifizieren können.

Gerne möchte ich die Zürcher Politik mitgestalten. Dabei ist es mir wichtig, die Mitte zu stärken, dort wo tragfähige Lösungen geschmiedet werden, auch wenn sich diese nicht immer lautstark kommunizieren lassen.

Was qualifiziert Sie für dieses Amt? Mein grundsätzliches Interesse an Mensch und Leben, mein Interesse am Kanton Zürich, an der Schweiz sowie mein Interesse an der Politik. Meine berufliche und politische Erfahrung bilden mein Fundament.

Ich interessiere mich für politische und gesellschaftliche Fragen. Werte sind mir dabei wichtig. Ich diskutiere gerne mit Leuten vielerlei Couleur. Politische Erfahrung habe ich als RPK-Mitglied und -Präsident gesammelt.

Welches ist Ihr wichtigstes politisches Anliegen? Die Erinnerung an Werte wie Familie, Gemeinsamkeit, Wertschöpfung, Arbeit, Traditionen. Ausserdem Gemeinschaft, Selbstbestimmung, Wettbewerbsfähigkeit des Gewerbes sowie tiefe Gebühren und Steuern.

Zürich soll lebenswert bleiben. Für Familien, für unsere Kinder. Darum müssen wir Sorge tragen zu Umwelt und Landschaft. Es braucht Rahmenbedingungen für Siedlung, Wirtschaft und Arbeit, damit dies finanzierbar bleibt.


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26-stellige Zahl!) geben, verrät der Kanton Zürich auf seiner Homepage. Im Wahlkreis Bülach bewerben sich aus Bassersdorf und Nürensdorf 15 Frauen und Männer, aus Brütten eine Frau. Sechs Kandidierende bewerben

sich zum zweiten oder sogar dritten Mal. Einer der bereits im Kantonsrat sitzt und gerne wieder gewählt werden möchte, ist der Bassersdorfer Thomas Lamprecht (EDU). Als die stärkste Partei kristallisiert sich aus den beiden

Wahlkreisen die FDP heraus, die mit vier Kandidaturen antritt. Mit je drei Kandidatinnen und Kandidaten gehen die BDP und die EDU ins Rennen, gefolgt von SVP (2) und EVP (2). Die SP und die GLP treten mit je einer Kandi-

datur an. Diese Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen und betreffen nur unsere Kandidaten-Vorstellung. Es gibt fast auf jeder Liste noch sogenannte «Listenfüller», die sich nicht ■ präsentieren lassen wollten.

Meier Doris, Bassersdorf

Näf-Doffey Melissa, Bassersdorf

Pfaller Christian, Bassersdorf

Psomas Panagiotis, Bassersdorf

FDP, neu, dipl. Arch ETH/SIA/ Unternehmerin, 1967, geschieden, drei Kinder (1996/1997/2002)

GLP, neu, Politische Analystin, 1990, verheiratet

SVP, neu, Maler/Unternehmer, 1976, verheiratet

SP, neu, Informatiker/Uni-Student, 1994, ledig

Unsere Region, Bassersdorf und Nürensdorf liegen mir sehr am Herzen. Im Kantonsrat werden wichtige Weichen gestellt, es geht um Infrastruktur, Finanzen und Bildung. Ich möchte meine Erfahrungen für die Region einbringen.

Junge Menschen sind im Zürcher Kantonsrat massiv unterrepräsentiert. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass auch die Stimme meiner Generation in der kantonalen Politik gehört wird.

Neben Exekutiverfahrungen und Erfahrungen als Unternehmer arbeite ich in Verbänden mit und engagiere mich gerne in Kommissionen. Ich kenne meine Ziele, bin dossierfest und lösungsorientiert.

In meiner Arbeit als Informatiker habe ich gelernt, mich schnell in komplexe Probleme einzudenken. Weiterhin studiere ich Politikwissenschaften an der Uni Zürich und bringe so viel Fachwissen mit.

Unsere Region braucht Gehör. Das gilt besonders für Infrastrukturprojekte und ihre Umsetzungen. Ich will dafür sorgen, dass der Kantonsrat nicht am Zürcher Unterland vorbeiplant.

Es braucht in unserer Gesellschaft mehr soziale Gerechtigkeit. Ich möchte mich im Rahmen meines Engagements als Kantonsrat unter anderem für mehr Chancengleichheit und faire Löhne engagieren.

Weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat? Als amtierende Gemeindepräsidentin der fünftgrössten Gemeinde im Bezirk und als Vorstandsmitglied der Flughagenregion möchte ich meine politisch kommunale Erfahrung und die Interessen der Unternehmer vertreten.

Es braucht heute mehr denn je eine starke politische Mitte, die tragfähige Lösungen sucht, anstatt zu polemisieren. Dazu möchte ich im Kantonsrat beitragen, mit Verstand und Herz.

Was qualifiziert Sie für dieses Amt? Ich kenne als Architektin die wichtigen Themen der Raumplanung, als Gemeindepräsidentin kann ich die Anliegen der Region aktiv einbringen und als Mutter weiss ich, was Vereinbarkeit von Familie und Beruf heisst.

Durch meinen Beruf beschäftige ich mich täglich mit den Auswirkungen von Gesetzen. Ich erlebe dabei hautnah, dass Fingerspitzengefühl und Dialog gefragt sind. Diese Erfahrung kann ich in die Politik einbringen.

Welches ist Ihr wichtigstes politisches Anliegen? Es stehen wichtige Infrastrukturprojekte im Bezirk an, diese müssen weiterhin mit Sorgfalt geplant und die Anliegen der betroffenen Gemeinden von Anfang eingebracht werden, dafür werde ich mich aktiv einsetzen.

Nachhaltigkeit. Wir müssen umdenken, wie wir produzieren, bauen, uns fortbewegen. Wir brauchen die politischen Voraussetzungen, damit die Schweiz diesen Prozess mitgestalten und davon profitieren kann.


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Ausgangslage zu den Kantonsratswahlen

Rüedi Karin, Bassersdorf

Weber Samuel, Bassersdorf

Kessler Sylvie, Brütten

Bösel Christof, Nürensdorf

EDU, neu, Expertin Intensivpflege NDS, 1970, verheiratet, vier Kinder

EDU, neu, Motorgerätemechaniker, 1994, ledig

FDP, neu, Betriebsökonomin FH/ Familienfrau, Mitglied Schulpflege Brütten, 1978, verheiratet

SVP, neu, Unternehmer, 1967, in Partnerschaft

Unsere Dörfer sind unsere Heimat! Ländliche Gebiete werden oft vernachlässigt. Deshalb engagiere ich mich für eine erstklassige kommunale Infrastruktur, starkes Gewerbe und mehr Arbeitsplätze in den Gemeinden.

Mein Primäranliegen gilt der Unterstützung der Liste 1 des SVP Bezirks Bülach. Ich möchte mich tatkräftig für die Anliegen unserer Region einsetzen.

Als Betriebsökonomin habe ich Erfahrungen in der Privatwirtschaft gesammelt: Ich war in nationalen wie auch internationalen Firmen tätig. Seit 2014 konnte ich mein Wissen auch auf kommunaler Ebene erweitern.

Meine 20-jährige Erfahrung in politischen Ämtern, davon 13 Jahre im Gemeinderat und 5 Jahre davon als Gemeindepräsident, geben mir das richtige Rüstzeug.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ein gutes Bildungswesen sind enorm wichtig. In diesen beiden Bereichen möchte ich mich einsetzen und mein Know-how sowie meine persönlichen Erfahrungen einbringen.

Einerseits wird die Gemeindeautonomie immer weiter eingeschränkt, andererseits die Gemeindebudgets immer mehr belastet. Gegen diesen Trend werde ich mich einsetzen.

Weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat? Mit meiner Kandidatur unterstütze ich Thomas Lamprecht, weil ich möchte, dass das auch so bleibt. Ich kenne Thomas Lamprecht schon lange und finde es sehr gut, dass er im Kantonsrat politisiert.

Mit meiner Kandidatur will ich vor allem unterstützen. Ich bin sehr daran interessiert, dass unsere Partei wieder eine Sitz im Kantonsrat bekommt. Mein Ziel ist es, dass die EDU wieder aktiv mitreden kann.

Was qualifiziert Sie für dieses Amt? Ich bin Familien-und Berufsfrau aus Leidenschaft und weiss wie es sich anfühlt, in der heutigen Zeit vier Kinder grosszuziehen. Ich bin lebenserfahren, im Dorf verwurzelt und engagiert. Die Anliegen meiner Mitmenschen sind mir wichtig.

Meine Erfahrungen als Leiter in der Jungschar, mein Verantwortungsbewusstsein und mein Denken für den Nächsten. Ausserdem sammelt man als Leiter auch Erfahrungen, um mit Niederlagen umzugehen.

Welches ist Ihr wichtigstes politisches Anliegen? Ich setze mich für die Stärkung der Familie ein, als Basis unserer Gesellschaft. Ich möchte eine Welt hinterlassen, in der Kinder frei und in gesundem Verhältnis zu anderen aufwachsen können. Dazu gehören für mich christliche Werte.

Dass wir uns weg vom Egoismus und der Geldgier hin zur Nächstenliebe wenden, dies würde ein gutes Zusammenleben fördern. Ich weiss aber, dass mein Anliegen bei jedem einzelnen anfängt.


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Schmid Marc, Nürensdorf

Stahel Jürg, Nürensdorf

Stahel Yvonne, Nürensdorf

Urech Edgar, Nürensdorf

FDP, neu, Neurobiologe/Produktemanager, 1981, ledig

BDP, neu, Disponent, 1966 Jahre, verheiratet, zwei Kinder

BDP, neu, kaufm. Angestellte/ Hausfrau, 1972, verheiratet, zwei Kinder

EVP, neu, Kaufmann, 1964, verheiratet

Aus Interesse an der Politik.

Politik interessiert mich seit langem, da mein Vater im Gemeinderat war. Auch ich möchte mich für unsere Zukunft und Gegend einbringen. Dabei will ich wichtige Projekte mitgestalten, wie den Brüttener Tunnel.

Meine Teamfähigkeit sowie meine zuverlässige und sorgfältige Arbeitsweise.

Ich bringe Erfahrung in der Behördentätigkeit mit. Ich war in der Sozialbehörde und in verschiedenen Gremien auf Bezirksebene. Beruflich bin ich ebenso bestens vorbereitet, um die Verwaltung auf offene Punkte hinzuweisen.

Familienpolitik.

Aktuell ist mir die Ausarbeitung des Sozialhilfegesetzes sehr wichtig. Mein Anliegen ist unter anderem, dass auch in Zukunft alle die Möglichkeit haben, weiterhin am sozialen Leben teilnehmen zu können.

Weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat? Nach Mandaten für Gemeinde und Bezirk möchte ich nun auf kantonaler Ebene aktiv werden und die Attraktivität unserer Region weiter fördern. Dies erfordert mein entsprechendes Engagement im Kantonsrat.

Weil ich mich schon immer für Politik interessiert habe.

Was qualifiziert Sie für dieses Amt? Ich bin im Bezirksrat als Ersatzmitglied aktiv und war davor acht Jahre in der Sozialbehörde. Das sind wertvolle Grundsteine für den Kantonsrat, wo ich mich lösungsorientiert und innovativ engagieren werde.

Die Fähigkeit, selbständig und auch im Team nach Lösungen zu suchen und diese auch gegen Aussen zu vertreten.

Welches ist Ihr wichtigstes politisches Anliegen? Ich setze mich für zahlreiche Themen ein, unter anderem für einen gesunden, wettbewerbsfähigen Bezirk Bülach, ein gut erschlossenes Verkehrsnetz und ein zahlbares Gesundheitswesen unter Einbezug aller Akteure.

Familienpolitik und die immer höheren Kosten im Gesundheitswesen.


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REGION/LESERFORUM

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NBN SOMMERLAGER IN S-CHANF Das beliebte Sommerlager des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN findet dieses Jahr w ­ iederum in S-chanf statt. Vom 13. bis 20. Juli werden die 9- bis 12-jährigen Kinder (4. bis 6. Klasse) im Engadin Ausflüge machen, Tiere beobachten und Pflanzen entdecken können. Auch Spiel und Spass werden nicht zu kurz kommen. Das Lager richtet sich an Kinder, die sich gerne in der freien Natur bewegen und Interesse an Tieren und Pflanzen haben. Unterstützt wird das Lager von Jugend + Sport, von Pro Natura und der Reformierten Kirchgemeinde ­Bassersdorf-Nürensdorf. Weitere Informationen zum Lager und die Anmeldung finden Interessierte auf www.nbn.ch oder bei Beatrice Tschirky, beatrice.tschirky@nbn.ch oder Telefon 079 763 80 44. (e)

LESERFORUM

Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken. Regeln für Leserbriefe Das dorfblitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat dorfblitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (db)

PRIVAT ODER ÖFFENTLICH? Scheinbar fragen sich einige Bürger, was die Polizei eigentlich macht. Dies kann ich nur unterstützen und frage mich, wofür die Gemeinde Bassersdorf eigentlich eine Polizeiverordnung hat. So sind sämtliche Übertretungstatbestände aufgeführt wie Art. 30 Singen, Musizieren und dergleichen, Art. 31 Lautsprecheranlagen, Verstärker und ähnliche Geräte. Thomas Rutz, Dienstchef der Gemeindepolizei Bassersdorf, findet aber immer Ausreden, um nichts unternehmen zu müssen. So spielt es doch überhaupt keine Rolle, ob Lärm­emissionen von öffentlichem oder privatem Grund ausgehen. Denn dann könnte ja auch nicht eingeschritten werden, wenn aus einer Wohnung (privat) Lärm ertönt. Peter Schaffner, Bassersdorf

DORF-DROGERIE HAFEN Fasten; abnehmen oder ­entschlacken Zu dieser Jahreszeit fasten viele Personen aus unterschiedlichen Gründen. Religion, Übergewicht, Nahrungsmittelunverträglich­ keiten oder anderes. Einen dieser Gründe kennen vielleicht viele von uns: Die Hose von letztem Jahr spannt und drückt an einigen Stellen und die Waage zeigt schon wieder mehr an! Im Moment ist Fasten sehr hoch im Kurs. Darum möchte ich Sie darüber informieren. Intervallfasten, Buchinger-Heilfasten, Schroth-Kur, Basenfasten sind nur einige Beispiele. Beim Fasten verzichtet man teilweise oder vollständig auf feste Nahrung. Oder man verzichtet auf etwas ganz anderes. Besuchen Sie unseren kostenlosen Vortrag am 7. März um 19.30 Uhr in der Drogerie und lassen Sie sich von den diversen Fastenangeboten überraschen. Im Körper passiert beim Verzicht auf Nahrung folgendes: Bei längerem Verzicht stellt er auf den Hungerstoffwechsel um. Zur Energiebereitstellung wird auf die Fettreserven zurückgegriffen. Muskeln werden abgebaut, um Proteine zu erhalten. Bei längerem Fasten stellt sich der Fettabbau ein, und der Körper schüttet Endorphine aus. Nicht bei allen Kuren kommt es zu diesem Phänomen. Wenn es ums Thema Abnehmen geht, ist eine grundlegende Umstellung der Ernährungsgewohnheit und des Lebensstils zu empfehlen. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen, Drogist HF, dipl. Naturheilpraktiker TEN


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ALLTAG

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Schlangenhaltung An der Gerlisbergstrasse bekam seine Boa ein sechs Quadratmeter grosses selbstgebautes Terrarium. Der Wintergarten sei beim Neubau des eigenen Hauses sogar draufgegangen, meint der stolze Schlangenbesitzer. «Ich möchte die Schlange artgerecht halten, möglichst wie in der Wildnis.» Futter bekommt die Boa alle ein bis zwei Monate. «Ich mache es so nach meinem Ding», erzählt er gelassen. Die Fütterung findet in einer separaten Kiste statt. Grünig muss die Schlange immer erst aus dem Terrarium herausnehmen, was nicht ganz einfach sei. Eine direkte Beziehung bestehe nicht zu dem Tier, er könne jedoch gut im Terrarium arbeiten, ohne dass sich die Boa bedroht fühle. Das Züngeln der Schlange diene zu ihrer Orientierung, weil die Schlangen nicht hören können. «Die Boa ist jetzt bereits 18-jährig und ich will danach keine weitere mehr haben, weil eine Schlange gut 30 Jahre alt werden kann», sagt Erich Grünig.

Erich Grünig präsentiert seine Boa. (bu)

«Ich brauche eine Herausforderung» Bassersdorfer Rentner mit ungewöhnlicher Beschäftigung von Ursula Bryner Erich Grünig, ursprünglich aus Zürich, wohnt seit 1967 in Bassersdorf und ist heute 76 Jahre «jung». An der Gerlisbergstrasse beherbergt er in einem stattlichen selbstgebauten LuxusTerrarium eine zwei Meter lange Boa. In seiner freien Zeit bastelt er kleinere und grössere Metallkunstwerke aus Messing.

N

ach der Rekrutenschule wählte Erich Grünig den Beruf des Isoleurs im Bereich und Heizungen. Mitte der Sanitär 70iger-Jahre konnte er aus der Verwandtschaft ein Isolationsgeschäft übernehmen und arbeitete bis zu seinem 69. Lebensjahr. Grünig arbeitete gerne, mit hohen Zielen und viel Ehrgeiz. «Ich wollte immer schon selbst-

ständig sein, unabhängig und ehrliche Werte vertreten. Meine Frau Ingrid musste da tapfer mitmachen und mich unterstützen, denn am Anfang waren die Zeiten noch hart. Ich habe eine gute Frau, die würde ich wieder nehmen, denn wenn die Partnerin nicht mitmacht, geht nichts», dies sind Worte, die Grünig bestimmt und klar äussert. Faszination Reptilien Erich Grünig wollte immer schon einmal in den Urwald, hatte jedoch als 18-Jähriger kein Geld dazu. Ein Kollege riet ihm zur Anschaffung einer Schlange, welche er dann auch erwarb. «Meine erste Schlange war eine Anakonda, die ich im selbstgebastelten Terrarium zuhause in Schwamendingen im Zimmer hielt», erzählt der Schlangenhalter. Schon als Kind war Erich Grünig vernarrt in Reptilien. Er erinnert sich, dass man

in der Migros für einen Fünfliber eine Schildkröte kaufen konnte. So bastelte er schon früh aus Wolldecken und Regenschirm ein Zelt für seine Schildkröte Vreneli. In der Wohnung im Bassersdorfer Auenring fertigte Grünig sein Terrarium als eher kleines Stubenmöbel. Damals gab es noch keine Vorschriften vom Tierschutz. Eine Boa und eine Python hausten darin. Keine der Schlangen war je giftig oder sei entwischt. «Sie sind Einzeltiere und kommen nur zur Paarung zusammen.» Die Schlangen wurden früher, als es noch keine entsprechende Gesetze gab, lebendig gefüttert, mit Ratten und Mäusen. Heute müssen diese Futter-Tiere tot sein. Es gab eine Zeit, da habe er fünf Schlangen gehabt und sogar einmal 34 Junge. 20 Stück habe er sofort an einen Zoohändler verkauft und die Restlichen privat.

Metallkunstwerke Grünig ist gleichzeitig ein Bastler und ein Tüftler. Er ist fasziniert von Baumaschinenmodellen und hat einige davon in seinem Bastelzimmer ausgestellt. Sein Ehrgeiz veranlasste ihn, eigene Kreationen zu entwickeln. Er musste von der Pike auf alles neu lernen: Löten, Fräsen und mit der Drehbank arbeiten. Kollegen sagten ihm oft, dass dies oder jenes gar nicht zu bewerkstelligen sei. Das motivierte Grünig umso mehr zu zeigen, dass er es schaffen könnte. So baut er massstabgetreu Lastwagen nach, welche im Original 2.50 Meter breit sind und acht Achsen haben. Im Augenblick arbeitet er an einem ­ «Seilbähnli» mit Masten im Massstab 1:220 für eine Eisenbahnanlage eines Kollegen. Erich Grünig sagt: «Ich brauche eine Herausforderung und darf nicht rosten, ein wenig mehr Bewegung wäre gut. Solange ich jedoch immer ein Projekt habe, muss dies warten.» Auch rät er jedem, sich frühzeitig um ein Hobby zu bemühen, damit im Alter eine Beschäfti■ gung da sei.


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TREFFPUNKT

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digital world

internet

apps and links

spielerisch lernen

«Anton» ist eine der beliebtesten Lern-Apps im deutschsprachigen Raum. Gestaltet ist sie für Kinder im Grundschulalter und es ist einfach zu sehen, weshalb sie so erfolgreich ist. Die App ist kostenlos, frei von jeglicher Werbung und verfügt über ein vielseitiges Lernangebot. Zwar sind die Inhalte auf den Lehrplan in Deutschland ausgerichtet, sie eignen sich aber durchaus auch als Lehrmittel in der Schweiz. Die App beinhal­ tet viele übersichtlich strukturierte Kurse in den Fächern «Mathematik», «Deutsch», «Sachunterricht» und «Musik» auf verschiedenen Schulstufen. Sie ist zudem so aufgebaut, dass sie sowohl von Schülern als auch von Lehrpersonen genutzt werden kann. App «Anton», verfügbar für Android und iOS

knifflige rätsel

Seit einigen Jahren erfreuen sich sogenannte «Escape-Rooms» grosser Beliebtheit. Wie der Name bereits andeutet, geht es bei den Spielen darum, aus einem realen Raum zu fliehen. Dies gelingt allerdings nur, wenn man knifflige Rätsel löst und sich so Stück für Stück durch den Raum vorkämpft – meist unter Zeitdruck. Diesen gibt es in der App «The Room» nicht, ansonsten erinnert das Spiel jedoch stark an die beliebten Fluchtspiele. Auch hier geht es darum, verschiedenste Rätsel zu lösen, Gegenstände zu Sammeln und der Freiheit Stück für Stück näher zu kommen. Mit einer innovativen 3D-Welt, der realistischen Grafik und kniffligen Aufgaben ist die App ihre Kosten von einem Franken dabei allemal wert. App «The Room», verfügbar für Android und iOS

psychische gesundheit

Die psychische Gesundheit wurde in den letzten Jahren immer mehr zu einem öffentlichen Thema und viele Vorurteile wurden ausgemerzt. Dabei wurden auch verschiedene Apps entwickelt, um Betroffene zu unterstützen. Eine davon ist Moodpath: Die Applikation wurde mithilfe verschiedener wissenschaftlicher Institutionen ausgearbeitet und soll dabei helfen, Depressionen frühzeitig zu erkennen und Strategien für den Umgang mit der Krankheit zu entwickeln. Zunächst beantwortet man täglich kurze Fragen zu seinem Befinden und erhält nach 14 Tagen einen vertieften Einblick in sein Innenleben. Die App verfügt zudem über einen grossen Fundus an Kursen und Übungen zum Thema «psychisches Wohlbefinden». App «Moodpath», verfügbar für Android und iOS

tägliches quizzen

Quiz-Spiele und -Sendungen erfreuen sich seit jeher grosser Beliebtheit. Sei es nun das «Quizduell», auf dem Handy oder «1 gegen 100» im Fernsehen – die tägliche Dosis Wissen darf in vielen Haushalten nicht fehlen. Mit der Gratis-App «Blick Live Quiz» lässt sich nicht nur dieser Wissensdurst stillen, sondern es besteht auch jeden Abend die Chance, etwas Geld für die Haushaltskasse zu gewinnen. Alles was man hierfür tun muss, sind elf Fragen in jeweils zehn Sekunden richtig zu beantworten. Dabei stehen immer drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Einfach ist das Quiz aber dennoch keinesfalls. Die zehn Sekunden sind schneller um, als man denkt und bei manchen Fragen hilft nur noch raten. Spass macht das Quizzen aber allemal! App «Blick Live Quiz», verfügbar für Android und iOS

Autorennen

«Real Racing 3» ist ein preisgekröntes Mobil-Rennspiel vom Videospiel-Hersteller «Electronic Arts (EA)», das besonders durch die einfache Handhabung und die hochqualitative Grafik überzeugt. Die App hebt sich zudem durch ihre Realitätsnähe von ähnlichen Rennspielen ab. So sind nicht nur die Rennstrecken, sondern auch die zu fahrenden Autos und die Gegner real. Diese Aspekte führen dazu, dass man voll und ganz in das Spiel eintauchen kann, auch wenn es sich «nur» um ein Rennspiel handelt. Die App ist zudem kostenlos, auch wenn man sich gewisse Upgrades zusätzlich kaufen kann. Diese sind besonders für eingefleischte Autofans von Interesse, denn mit einem Ferrari startet man im Spiel nicht. App «Real Racing 3», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht / Fotos: www


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REISEN

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Im eigenen Land ist’s doch am Schönsten! Am ersten Tag stehen für mich die beiden türkisblauen Seen Blausee und Oeschinensee im Berner Oberland auf dem Programm. Der Blausee liegt in Spazierdistanz und ist gerade einmal so gross wie ein Fussballfeld, doch er fasziniert mit seiner blauen Farbe und seiner Klarheit. Da er nicht besonders tief ist, sieht man bis auf den Grund. Eine Besonderheit ist die Frauenskulptur im See, die wie eine Galionsfigur aus der Schifffahrt aussieht. Sie ragt im See der Oberfläche entgegen und erinnert an die Sage des Sees: Ein Mädchen solle sich aus Trauer um den Tod ihres Geliebten in den See gestürzt haben. Ihren himmelblauen Augen habe der See heute seine Farbe zu verdanken. Der Blausee lädt zum Verweilen ein und nach dessen Umrundung genehmige ich mir im Restaurant direkt am Ufer ein Dessert. Obwohl es einige Besucher hat, strahlt der See eine Ruhe aus, die ich sehr geniesse. ■ Keine Viertelstunde vom Blausee entfernt, stehe ich in Kandersteg bei der Talstation der Gondelbahn, die mich hoch hinaus zu meinem nächsten Ziel bringt. Von der Bergstation aus führt ein breiter Kiesweg hinab bis zum Oeschinensee, den ich nach rund zwanzig Minuten erreiche. Schon von weitem sehe ich den türkisfarbenen See und dahinter die steil aufragende Felswand. Diese imposante Kulisse beeindruckt mich und die Farben wirken fast kitschig. Ich spaziere am Ufer entlang und mache es mir dann auf einer Holzbank be-

Der Stellisee ist wellenlos und zeigt den gespiegelten Zwilling des Matterhorns

quem. Von hier aus habe ich eine gute Sicht auf die Umgebung. Auf dem See fahren einige Ruderboote und am Ufer sitzen die Leute vereinzelt im Schatten. Langsam ziehen Wolken auf und ich beschliesse, mich auf den Weg ins Hotel nach Brig zu machen. ■ Einmal im Leben das Matterhorn sehen, war schon immer auf meiner Liste. Denn jedes Jahr strömen Tausende Besucher nach Zermatt, um den bekanntesten Schweizer Berg und sein idyllisches Vorzeigedorf zu besuchen. Ich breche früh am Morgen auf, da die Zugfahrt von Brig nach Zermatt knappe eineinhalb Stunden dauert. In Zermatt angekommen, spaziere ich vom Bahnhof zur

Der Oeschinensee bietet eine einmalige Landschaft.

Rothornbahn. Das verschneite Matterhorn ist schon von weitem zu sehen. Erhaben steht es im Hintergrund und zieht die Aufmerksamkeit aller auf sich. Mit der Rothornbahn fahre ich bis zur Station Blauherd und starte von dort den Fünf-Seen-Weg. Wie schon erwartet, hat es auf der Strecke einige ausländische Touristen, deren Weg ich im Verlaufe der Wanderung einige Male quere. Doch auch so ist diese Wanderung wunderschön und friedlich. Mit freudiger Erwartung erblicke ich etwas weiter hinten den ersten See. Die Sonne scheint und der Stellisee hat eine spiegel­glatte Oberfläche, in der sich das Matterhorn spiegelt. Eine wunderschöne Landschaft mit diesem speziell geformten Berg. Meine Wanderung führt mich knappe zehn Kilometer lang durch die Bergregion über Zermatt, vorbei an vier weiteren Seen, die alle komplett anders aussehen. Einer ist grün, ein anderer eisblau vom Gletscherwasser und zwei dienen als Naturpool. Der letzte ist sogar mit Liegestühlen und einem Kinderspielplatz ausgestattet. Am Ende der Wanderung angekommen, gehts wieder hinunter nach Zermatt. ■ Dann spaziere ich durch dieses malerische Dorf mit den dunklen Holz-

häusern und den farbigen Blumen davor. Zermatt ist autofrei und es verkehren lediglich kleine Elektrowagen. So wirkt das Dorf wie eine Filmkulisse und entschleunigt das Leben in den hübschen Gässchen. Ab und zu hört man das Hufgetrappel der Pferde, die für die teuren Hotels glänzend schwarze Kutschen ziehen, um die Gäste vom Bahnhof abzuholen. Eine Idylle, die sich auch im Preis niederschlägt. Vom Kaffee über das Abendessen, bis hin zu den Kleidern und Accessoires – Zermatt wird seinem Ruf gerecht, denn hier ist vor allem die höchste Preisklasse vertreten. Um meine Schweizer-Reise komplett zu machen, runde ich meinen Ausflug mit dem obligaten Fondue in einer klassischen Walliser Stube ab. Ich glaube, selten hat mir dieses Nationalgericht so gut geschmeckt! Aber vielleicht habe ich mir dies auch nur eingebildet… ■ Abschliessend finde ich meine Reise sehr gelungen und ich nehme mir vor, in der nächsten Zeit noch weitere schöne Ecken der Schweiz zu erkunden. Zermatt war jedoch wirklich eine Reise wert! Text und Fotos: Philipp Rahm


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SPORT

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KURZNEWS UNIHOCKEY UBN (1. Liga, Gruppe 2) Das Halbfinal-Derby UBN überrascht weiter: Im entscheidenden Viertelfinal-Spiel in Urdorf bezwang BassersdorfNürensdorf die Limmattaler dank einer unglaublichen Wende. Aus einem 0:4 machte der Aufsteiger ein 9:4. «Wir mussten viel riskieren, haben Mut bewiesen und sind nun dank einem wahnsinnigen Teamgeist eine Runde weiter», sagte Trainer Samuel Eberle. Im Halbfinal kommt es nun zum Duell mit Bülach Floorball. UBN ist auch im Derby der Aussenseiter – aber was heisst das schon?

02Für einen Weltmeister­titel hat Pasqual Baumann viele Stunden in den Salsa-Tanz investiert. (ph)

Nürensdorf hat einen Weltmeister Salsatänzer Pasqual Baumann überzeugt an WM von Philipp Rahm

Playoff-Viertelfinal Limmattal vs. UBN 6:4. UBN vs. Limmattal 8:6. Limmattal vs. UBN 4:9. Playoff-Halbfinal Sonntag 03.03.: Bülach vs. UBN. Samstag 09.03.: UBN vs. Bülach. Evtl.: Sonntag 10.03.: Bülach vs. UBN. Bekanntgabe der Anspielzeiten nach Red.-Schluss.

FUSSBALL FCB (2. Liga, Gruppe 2) Wichtiger Rückrunden-Start Der FC Bassersdorf muss nach der Winterpause hellwach sein: Der Zweitplatzierte trifft im März zum Start der Rückrunde auf die direkten Konkurrenten aus Seen (Rang 1) und Oerlikon (Rang 3). FCB-Tabelle 1. Rang: Seen 13 (Spiele)/ 33 (Punkte). 2. FCB 13/30. 3. Oerlikon 13/29. 4. Wallisellen 13/23.

Pasqual Baumanns grosse Leidenschaft ist der Salsatanz. Der 37-Jährige siegte zusammen mit seiner Tanzgruppe an der Weltmeisterschaft in Miami. Hinter dem Erfolg steckt viel Fleiss und Schweiss. «Die Kulisse war gewaltig – der ganze Saal war gefüllt mit Salsa-Fans aus der ganzen Welt», schwärmt Pasqual Baumann, während er auf seinem Handy nochmals seinen Auftritt anschaut. «Wir waren schon nervös, aber sobald wir auf der Bühne standen und die Musik hörten, konnte ich mich auf die Choreografie konzentrieren.» Für den amtierenden Schweizermeister war der WM-Titel vom letzten Monat eine Genugtuung für eine intensive und anstrengende Vorbereitungsphase. Während eines Jahres trainierte er mit seiner Tanzpartnerin Kathrin Ulmer und den anderen Tanzpaaren jeden Tag bis zu zweieinhalb Stunden, dazu kamen mehrere Zusatztrainings. Die Choreo mit den anderen fünf Tanzpaaren müsse perfekt zusammenpassen, es werde auf jedes Detail geachtet. «Der Auftritt in Miami dauerte weniger als drei Minuten, die Vorbereitung musste umso

sorgfältiger sein. Wir überlegten uns jedes Detail, wie wir die Hände bewegen oder den Blick richten sollen», erklärt Pasqual Baumann. «Um solche Details auch im Gesamtbild analysieren zu können, hat unser Trainer Mauro Iacoviello mit uns intensives Videostudium betrieben.» Liebe zum Salsa Aufgewachsen ist Pasqual Baumann in Birchwil. Nach verschiedenen Hobbies wie Schlagzeug oder Eishockey spielen, packte ihn das Salsa-Fieber. Durch einen Kollegen kam er zu Salsa People, der grössten Tanzschule der Schweiz. Salsa People gehört Mauro Lacoviello und Maria Gugliotta, die die Showteams gründeten und auch regelmässig trainieren. Baumanns Schwester schenkte ihm ein Schnupperabo über acht Wochen und während dieser Zeit packte es ihn. «Salsa ist so eine Sache – ent-

«Salsa ist so eine Sache – entweder nimmt es einen mit oder man hört schnell wieder auf.»

weder nimmt es einen mit oder man hört schnell wieder auf», sagt der Tänzer. Viele Komponenten seien im Salsa kombiniert: Ausdauer, Kraft und Ausdruck. Ein grosses Ziel hat er mit dem WM-Titel erreicht, aber Baumann hat bereits neue Ambitionen: «Ich will meinen Schweizermeistertitel im Mai verteidigen und auch ein weiterer Auftritt an einer Weltmeisterschaft wäre sehr schön.» In Miami haben er und sein Team in der Amateurklasse gewonnen und sofern er eine geeignete Tanzpartnerin findet, will er es bei den Halbprofis versuchen. Der Tanzsport ist Pasqual Baummanns grosser Lebensinhalt, Platz für eine Freundin hätte er momentan nicht wirklich, denn er würde sie aufgrund der vielen Trainings kaum sehen. Ganz auf den Tanzsport setzen will er aber nicht. Zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester betreibt er einen Online-Bekleidungsshop für Kaschmirschals, nebenbei ist er noch in der Finanzbranche als selbständiger Unternehmer tätig. «Ich bin darauf angewiesen, dass ich meine Arbeit möglichst von zuhause und während des Tages erledigen kann, denn am Abend bin ich im Tanzstudio und gehe meiner Leidenschaft nach», erklärt Pasqual Baumann. ■


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SPORT

28.2.2019, Nr. 2

FCB-Spiele März 16.03. (18.00): FCB vs. Seen. 24.03. (15.00): Oerlikon vs. FCB. 30.03. (18.00): FCB vs. Schaffhausen II

EISHOCKEY EHCB (2. Liga, Gruppe Ost)

Noch genug Kraft für ein Posing nach ­spannendem Winter-Fit-Training.

Weckruf aus dem Winterschlaf-Modus TV Brütten bietet Winter-Fit-Training an

T

urn dich fit mit Winter-Fit»: Diese Schlagworte erreichten mich per Mail vom Turnverein Brütten. Wegklicken? Wenn ich ehrlich bin, war ich schon mit dem Finger auf «delete», hielt dann doch inne, denn ich fand den Anhangbrief motivierend geschrieben. Auf der Homepage www.winterfit.info wurde mir dann die Notwendigkeit eines Besuches erst so richtig bewusst. ■ Je älter ich werde, desto mehr ist dem Einrosten vorzubeugen. Eine regelmässige körperliche Aktivität ist von Nöten. Nur mit diesem guten Zureden und Bewusstsein stellte ich also den Wecker am Samstag auf – wohlbemerkt – acht Uhr! Um neun Uhr ist bereits Trainingsbeginn, um halb elf Uhr ist Trainingsschluss. ■ Das Trainingsprogramm «Winter-Fit» wird seit 2013 durch den STV in Kooperation mit der SUVA entwickelt und ständig neu angepasst. Die Sportvereine können von fertigen Trainingsprogrammen profitieren, die sie kostenlos beziehen und umsetzen können. Der TV Brütten bietet der Bevölkerung diese Aktivität ebenfalls kostenlos an. Ein Beitrag in die Pizzakasse ist freiwillig.

■ Acht Uhr. Rein in den Sportdress und noch schnell ein Glas Wasser trinken, bevor ich mich mit meiner Sporttasche auf den Fussweg mache. Praktisch, wenn man für sportliche Unternehmungen nicht ins Auto steigen muss, denke ich mir. Gespannt, wen ich alles in der Garderobe der Turnhalle antreffen werde, laufe ich frohgemut ins Chapf. Und wirklich: Eine Hand voll bekannte Gesichter hatten dieselbe Idee an diesem Morgen. Erstaunlich, dass auch Turnbegeisterte von Winkel, Embrach und Nürensdorf dabei sind. ■ Die vom TV Brütten gestellten Instruktoren wechseln jeden Samstag, diesmal treffe ich auf Manuela D’Arsié. Nach dem Aufwärmakt erklärt sie uns jeden Posten, welcher stets drei Leistungsstufen beinhaltet. Sie zeigt uns vor, wie jede Übung in korrekter Haltung ausgeführt werden soll. Das Programm ist ganzheitlich aufgebaut und hat für jeden etwas mit dabei: Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Dehnen. ■ Dann geht’s los: four, three, two, one – go! 60 Sekunden hat man Zeit für jede Übung an jedem Posten. Weiter

geht’s mit 30 Sekunden Erholungspause, Springseilen oder Joggen erlaubt. Anschliessend weiter zum nächsten Posten. Bereitmachen und los geht’s. So machen wir Samstagsturnerinnen zwei bis drei Durchgänge. ■ Uff, ich bin ausgelaugt! Zum Abschluss werden Bänder und Muskeln noch gedehnt – wie tut das gut. Und ich fühle ich mich frischer und leistungsfähiger denn je; und das am Samstagmorgen vor 12 Uhr. Die zwölf Samstage reserviere ich mir jetzt in der Agenda. Wenn ich auch nicht jedes Training absolviert habe, so hat es letztendlich für eine Anmeldung in der Frauenriege gereicht. Sport ist nicht Mord – musste ich feststellen. Text und Foto: Sandra Lanz

Wie im Rausch Mit so einer Saison konnte niemand rechnen. Doch Qualifikationssieger Bassersdorf ist bisher auch in den Playoffs eine Macht. Zug und Seetal waren in den Best-of-5-Serien chancenlos, der EHCB gewann jeweils alle drei Spiele. Auch wenn es eng wurde, bewahrten die Bassersdorfer kühlen Kopf. Das erste Halbfinalspiel gegen Kreuzlingen-Konstanz fand am Dienstag nach Redaktionsschluss statt. Playoff-Resultate Achtelfinal: EHCB vs. Zug 5:3. Zug vs. EHCB 3:4. EHCB vs. Zug 3:1. Viertelfinal: EHCB vs. Seetal 4:3. Seetal vs. EHCB 1:3. EHCB vs. Seetal 5:3. Playoff-Halbfinal 26.02. (20.15): EHCB vs. Kreuzlingen-Konstanz (nach Red.Schluss). 28.02. (20.00): Kreuzlingen-Konstanz vs. EHCB. 02.03. (19.45): EHCB vs. Kreuzlingen-Konstanz. Evtl. 05.03. (20.00): Kreuzlingen-Konstanz vs. EHCB. Evtl. 07.03. (20.30): EHCB vs. Kreuzlingen-Konstanz. (te)


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VERANSTALTUNGEN

28.2.2019, Nr. 2

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Do–Di

28.02.– 05.03.

So

03.03.

Mo

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fakoba

64. Bassersdorfer Dorffasnacht

Details www.fakoba.ch

14.30

Verein Tag der Kranken

Tag der Kranken mit musikalischen Auftritten

Pflegezentrum Bächli, Altersheim Breiti

04.03.

08.30–12.00

Hohes Alter BasiNüeri Pro Senectute

Beginn Kurs «Autobiografisches Schreiben» für Senioren/innen – weitere Daten: 11./18./25.3.

Franziskuszentrum, Kath. Kirche Anm. Angela Zweifel, 058 451 53 00

Mi

06.03.

14.30–15.00 u. 15.30–16.00

Disch Simone & Klein Susanne

Chasperlitheater

Bungertstube

Sa

09.03.

09.30–10.00

Bibliothek

Buchstart - für Kleinkinder (von 1 bis 3 Jahren) in Begleitung

Bibliothek

Di

12.03.

19.00–21.00

Abt. Soziales + Alter + Selbsthilfezenter

Gesprächsgruppe für betreuende und pflegende ­Angehörige

Aktionsraum Türmli, ­Klotenerstr. 1

Fr

15.03.

19.30

Naturschutz NBN, NBN Kids (Kiga – Mittelstufe)

Familienexkursion im Eigental (Ausw. Datum 29.3. – Durchführung: www.nbn.ch)

PP Landi Birchwil

Fr

15.03.

21.30

Naturschutz NBN

Amphibien-Nacht-Exkursion im Eigental (Ausw. Datum 29.3. – Durchführung: www.nbn.ch)

PP Landi Birchwil

Sa

16.03.

09.00–17.30

Gem. Frauenverein + Elternforum

Kinder-Secondhand-Börse

Turnhalle Geeren

Sa

23.03.

09.00–12.00

SP Bassersdorf

Bassersdorfer Velobörse (Annahme 9 – 9.30)

Dorfplatz

Sa

23.03.

14.00

Meitli-/Buebepfadi

Pfaditag

Dorfplatz

Di

26.03.

17.00–18.30

Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor

Öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch

Restaurant Auenstube

Di

26.03.

19.00–20.30

Abteilung Soziales + Alter

Informationsabend «va bene» Besuchsdienst und Einführungskurs

Franziskuszentrum

Fr

29.03.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «Trio Vadane»

Ref. Kirche

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeinde­präsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Ref. Kirchgemeindehaus,Ba od. Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1

Jeden 1. Mi

16.00–18.00

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Jeden 2.3.4.5. Do

14.00–16.00

kiz-Kloten

Mütterberatung

Breitistr. 38

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

www.frauenvereinbassers­dorf.ch

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen


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VERANSTALTUNGEN

28.2.2019, Nr. 2

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

02.03.

10.00

Gemeinde

Mobility Elektro Auto in Brütten – Präsentation und Information

Gemeindesaal

Sa

09.03.

16.00–18.00

FDP Brü, Sylvie Kessler

Wahlapéro

Gemeindesaal

Fr

15.03.

19.30

Naturschutz NBN, NBN Kids (Kiga – Mittelstufe)

Familienexkursion im Eigental (Ausw.Datum 29.3. – Durchführung: www.nbn.ch)

PP Landi Birchwil

Fr

15.03.

21.30

Naturschutz NBN

Amphibien-Nachtexkursion im Eigental (Ausw.Datum 29.3. – Durchführung: www.nbn.ch)

PP Landi Birchwil

Sa

16.03.

19.00

Rest. Sonnenhof

Brasil Feijoada und Musik

Rest. Sonnenhof

Do

21.03.

08.30

Kindergarten

Frühlingseinläuten Kindergarten

Im ganzen Dorf

Sa

23.03.

19.00

Rest. Sonnenhof

Konzert: «crazy chicks and the roosters»

Rest. Sonnenhof

Sa

23.03.

20.00

Kultur Kommission

Konzert «Los Acuña» – argentinische Volksmusiker (Apéro ab 19.00)

Gemeindesaal

So

24.03.

13.30

Kultur Kommission

«Dr Muulwurf mit dem Gagi ufem Chopf» Theaterstück mit Musik für Jung und Alt ab 3 Jahren

Gemeindesaal

Pol. Gemeinde

Erneuerungswahlen des Kantons- und Regierungsrates Urnenabstimmung über den Ausgliederungserlass für den Bau und Betrieb von Alterswohnungen durch die Brüel AG Brütten

So

24.03.

Fr

29.03.

19.00

Rest. Sonnenhof

Schwyzerörgeli Stubete «Örgeler vom Zürisee»

Rest. Sonnenhof

Sa

30.03.

10.00

Rest. Sonnenhof

Uustrinkete

Rest. Sonnenhof

Sa

30.03.

20.00

Musikverein

Frühlingkonzert

Ebnet-Saal, Nü

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo/Di/Do/ Sa

15.00–19.00 10.00–12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach, Abf. Brü 14.00

Ursula Müller

Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 07.45, Do 18.30)

Dachraum Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr Jeden 1. Mo

14.30–16.30

Jeden Di/Mi/Do Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch für Senioren und Erwachsene

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00–15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht)

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30–17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden Do

16.00–16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Dachraum Gemeindehaus

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. + 4. Do

09.30–11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindehaus

Jeden Fr

16.00–16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00–16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo-Fr 08.00-09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00–17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

www.pfadinepomuk.ch


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VERANSTALTUNGEN

28.2.2019, Nr. 2

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Sa

02.03.

Sa/So

02.03.– 03.03.

So

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Werkabteilung

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

07.00–20.00

FC Bassersdorf

Hallenturnier (Sa C-Junioren, So D-Junioren)

Turnhalle Hatzenbühl

03.03.

15.30

Verein Tag der Kranken

Tag der Kranken mit musikalischen Auftritten

Alterswohnungen Nü, Aufenthaltsbereich

Mo

04.03.

08.30–12.00

Hohes Alter BasiNüeri Pro Senectute

Beginn Kurs «Autobiografisches Schreiben» für Senioren/innen – weitere Daten: 11./18./25.3.

Franziskuszentrum, Kath. Kirche Anm. Angela Zweifel, 058 451 53 00

Mi

06.03.

14.00–14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten mit Bär Otto für Kinder ab 4 J.

Bibliothek

Mi

06.03.

14.00

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Senioren-Nachmittag: Theater «Feminine Charme» von Frieder Handschin

Ebnet-Saal

Do

07.03.

09.30

Nüeri-Netz/Bibliothek

Morgekafi

Bibliothek

Do

07.03.

13.30–15.30

Tandem/Gemeinde

Café International – Treffpunkt für alle

Jugi 51, beim Fussballplatz Längimoos

Fr

08.03.

20.15

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Frühlingsserenade

Kapelle Breite

Fr/Sa

08.03.– 09.03.

20.00 19.00

Buffalo Band Bassaville

Big Band Dinner

MZH Ebnet, tickets@buffaloband.ch

Di

12.03.

19.00

Nüeri-Netz

Mitgliederversammlung

Singsaal Hatzenbühl

Mi

13.03.

14.30

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Bibelstunde

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Mi

13.03.

19.00

Frauenverein Ob/Bi

Generalversammlung

Linde Oberwil?

Fr

15.03.

19.30

Naturschutz NBN, NBN Kids (Kiga – Mittelstufe)

Familienexkursion im Eigental (Ausw. Datum 29.3. – Durchführung: www.nbn.ch)

PP Landi Birchwil

Fr

15.03.

21.30

Naturschutz NBN

Amphibien-Nacht-Exkursion im Eigental (Ausw. Datum 29.3. – Durchführung: www.nbn.ch)

PP Landi Birchwil

Sa

16.03.

09.00–13.00

Elternrat Ebnet

Kinderkleiderbörse Frühling/Sommer

MZH Ebent

Sa

16.03.

14.00 u. 15.30

Bibliothek

Birchwiler Chasperlitheater

Bibliothek

So

17.03.

14.15

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Gottesdienst

Kapelle Breite

Fr

22.03.

20.00

Kultur- u. Freizeitkomm.

Schlosskonzert mit «Los Toneros» – Lateinamerikanische Musik

Schloss-Keller

Sa

23.03.

14.00

Meitli-/Buebepfadi

Pfaditag

Dorfplatz Ba

So

24.03.

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin Zentrumsbau, 3. Stock www.basinueri.ch/big-tisch

Mi

27.03.

12.00

Impuls Ökumene

Big-Tisch-Mittagstisch für alle, Anm. bis 24.5. an ­sekretariat@basinueri.ch, Tel. 044 836 68 00

Mi

27.03.

14.30

Ref. Kirchengem. Ba/Nü

Bibelstunde

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Mi

27.03.

19.00

Tennisclub Ba/Nü

Generalversammlung

Singsaal Hatzenbühl

Sa

30.03.

20.00

Musikverein Ba

Frühlingkonzert

Ebnet-Saal

So

31.03.

14.30

Musikverein Ba

Sonntagskonzert

Ebnet-Saal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo–Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclubnuerensdorf.ch

Mittagstisch Luftballon

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien

Hort Ob, altes Schulhaus Hort Nü, Weiherstrasse 1

Nach Bedarf

Jeden Mo, Di, Mi, Do, Fr

12.00–13.00

Veranstalter


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VERANSTALTUNGEN

28.2.2019, Nr. 2

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo

16.45–17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren

Turnhalle Ebnet

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben/Leitung Freya Utta, Auskunft Susanne Illi, Tel. 044 836 52 54

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü od. Ref. KGH Gerlisbergstr. 4 Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1

Jeden Mo

20.00–22.00

Jeden Di

20.00–22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü Italienisch-Treff

Jeden Mi

13.30–18.30 18.30–21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelst.) Betrieb nach Bedarf (Oberst.) L. Miethlich 079 939 85 06

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00–19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00–23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden letzten Mi

12.00

ImpulsÖkumene (Ref./kath. Kirche)

Big-Tisch – Mittagstisch für alle. Anm. bis Fr-Nachm. vor dem Anlass an sekretariat@basinueri.ch od. Tel. 044 836 68 00 (ausser Schulferien)

Zentrumsbau, Lindauerstr. 1, 3. St. www.basinueri.ch/ big-tisch

Jeden 1. Do

09.30–11.30

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winter​thurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00–19.30

Offene Jugendarbeit Nü

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45–09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00–10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

17.30–19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00–22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen. 044 836 76 30

Singsaal Ebnet

Jeden Fr

16.00–23.00

Offene Jugendarbeit Nü

Jugi 51 (Oberstufe), Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Zentrumsbau, 2. Stock

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer  0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr.

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


IN DEN KANTONSRAT

e t s i L e r h I 2 x au f

— —

Christian Thomas Pfaller Lamprecht

b ish e r

gemeinsam für Basi&Nüeri

GEWERBEVEREIN BASSERSDORF NÜRENSDORF


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dorfblitz Februar 2019 by dorfblitz - Issuu