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dorfblitz Dezember 2018

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20.12.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

12 REGION

Am Kreativ-Hobby-Markt in Brütten verdient sich der Frauenverein Brütten mit dem Kaffeehaus einen Zustupf für die Vereinskasse. (sg)

JUBILÄUMSKONZERT

Die Jodlergruppe «Swissair Kloten» feierte ihr 60-jähriges Bestehen. 200 Zuhörende liessen sich in Bassersdorf an einem von fünf Jubiläumskonzerten begeistern. Seite 39

BASSERSDORF GEMEINDEVERSAMMLUNG

Die rekordverdächtige Anzahl von 455 Stimmbürgern hiess die Einzelinitiative von Fabian Moser gut. Das Budget 2019 wurde ebenso bestätigt wie der Steuerfuss von unverändert 109 Prozent. Seite 13

BRÜTTEN PLANUNG GEHT WEITER

72 Ja-Stimmen für den Projektierungskredit «Alterswohnen an der Allmend» sicherten an der Gemeindeversammlung gegenüber 20 Nein-Stimmen die Weiterplanung. Seite 27

NÜRENSDORF LIEDER VERTONEN

Im Herbst wurde an der Oberstufe Hatzenbühl ein Bandworkshop ins Leben gerufen. Schweizer Mundart-, Kinder- und Volkslieder sollen neu vertont werden. Seite 34

Geballte Frauenkraft Die drei Frauenvereine, die in den dorfblitz-Gemeinden aktiv sind, übernehmen neben geselligen Zusammentreffen auch gesellschaftliche Aufgaben in ihren Gemeinden. Kämpfen müssen alle mit der Attraktivität ihrer Vereine für jüngere Frauen, die in allen drei Frauenvereinen noch in der Minderzahl sind. von Susanne Gutknecht

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ie Zahlen 153, 126, 57 markieren keine Eckwerte für die Rundungen einer Frau, sondern die Anzahl Jahre, seit es die drei Frauenvereine im dorfblitz-Gebiet bereits gibt. 153 Jahre ist der Gemeinnützige Frauenverein in Bassersdorf alt, vor 126 Jahren wurde der Frauenverein Oberwil-Birchwil gegründet und in Brütten setzen sich die Frauen ebenfalls seit 57 Jahren für ihre Belange ein. Die Historien der drei Vereine zeigen Parallelen: Zusammengeschlossen haben sich die Frauen dannzumal, um sich gegenseitig zu helfen und um die Frauen und Töchter mit Kursen, Vorträgen

und Exkursionen weiterzubilden. So war die Nachbarschaftshilfe ein grosses Anliegen der Gründerfrauen, ebenso wie die Verschönerung zahlreicher Gemeindefeste mit reichem Blumenschmuck, den die fleissigen Frauen beisteuerten. Daneben unterstützte man in Oberwil/Birchwil die Arbeitsschule mit Hemdentuch, Stoff und Strickkärtchen oder webte gemeinsam in alten Schulhaus Oberwil. Weitsicht bewiesen Die Frauenvereine haben mit vereinten Kräften gesellschaftliche Aufgaben angepackt und verwirklicht, die heute von der öffentlichen Hand angeboten werden und für viele als selbstverständlich erachtet werden.

Ein grosses Verdienst der Frauenvereine war die Gründung von Mütterberatungen, die auch heute noch bei jungen Müttern viel Wissen und Erfahrung weitergeben und bei Fragen helfen können. 1943 wurde die erste Beratungsstelle in Bassersdorf gegründet, 1963 in Brütten und 1965 folgte eine weitere in Oberwil. Ein weiteres Betätigungsfeld fanden die Frauen im Hauspflegedienst, der mittlerweile von den Spitex-Organisationen betrieben wird. Bereits 1947 gründeten die Bassersdorfer Frauen einen Hauspflegedienst, 1970 auch die Oberwiler Frauen, was für viele Familien ein Segen war. Fortsetzung auf Seite 2


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THEMA DES MONATS

20.12.2018, Nr. 12

ZUM JAHRESWECHSEL

Es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich Menschen in ihrem Denken, Fühlen und Handeln sind. Sind die einen von einer überaus angenehmen Höflichkeit,

Fiel die Hausfrau wegen Krankheit oder Unfall aus, boten die Frauenvereine Abhilfe und schickten für ein kleines Entgelt eine Hauspflegerin, die die Arbeiten im Haus und Garten erledigte. Eine wertvolle Hilfestellung, die von allen geschätzt wurde. Weg von Haushalt und Familie Neben den gesellschaftlichen Aufgaben war das Ziel der Frauenvereine jedoch auch, dass die Frauen ihre vier Wände einmal verlassen konnten und

sind sie meistens ebenso hilfsbereit wie empathisch. Andere wiederum zeigen sich in den unpassendsten Situationen als Egoisten erster Klasse, nehmen vieles – wenn nicht sogar alles – als selbstverständlich gegeben, von ihnen verdient und ihnen zustehend. Solche Individuen haben zumeist auch verlernt, «bitte» und «danke» in ihren Wortschatz einzubauen. Und selbstredend mangelt es ihnen auch an Antennen für andere. Es passiert immer wieder, dass ich für beleidigende Äusserungen von frustrierten Zeitgenossen am Telefon oder per Mail den Kopf hinhal-

ten muss. Ich nehme das nicht persönlich, kann das gut abstrahieren und in den richtigen Kontext stellen. Aber der Ton, mit dem mir manches mitgeteilt wird, stört mich manchmal. Ich stelle mir dann vor, dass dieser Mensch vielleicht erst kurz zuvor im selben kaltschnäuzigen, vielleicht sogar unanständigen Tonfall angeraunzt wurde. Bedauerlich, dass das dann so weitergegeben wird. Da freut es mich umso mehr, wenn mir der (sonst eher launische) Siebenjährige überraschend die Haustür aufhält und mir sogar noch «en Guete» wünscht. Oder der Verkaufsleiter in einem Laden

mir die lang gesuchte Weinflasche als spontanes Geschenk hinhält und «geniessen Sie ihn, frohe Festtage» sagt. Und erst recht freue ich mich über die Menschen in meinem Umfeld, die Krankheiten oder Leid mit positivem Denken aushalten und dennoch für jeden ein nettes Lächeln haben. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen frohe Weihnachtstage, Gesundheit im neuen Jahr und Begegnungen mit Menschen, die ein Lächeln auf Ihr Gesicht zaubern.

sich zum Austausch mit anderen Frauen trafen. Die Brüttener Präsidentin Rosmarie Dünki weiss zu berichten: «Absoluter Höhepunkt in früheren Jahren waren die Reisen. Lange im Voraus hatte man sich darauf gefreut – endlich mal weg vom Haushalt und der Familie, das haben viele unserer Mitglieder geschätzt.» Sehr oft wurde an geselligen Anlässen auch gestrickt, so stand in einer Einladung zur Generalversammlung 1970 in Brütten: «Anschliessend Zvieri und gemütliches Beisammensein – Sing-

buch und Lismete mitbringen.» Diese Tradition hat viele Jahrzehnte überdauert und ist noch heute bei vielen Frauenvereinen ein fester Bestandteil im Programm. Die Bassersdorfer Präsidentin Ulla Bosshard erzählt: «Wir wollten vor kurzem einen Lismi-Träff ins Leben rufen für alle, die gerne in der Gemeinschaft handarbeiten oder auch Tipps von anderen Frauen möchten, weil sie selbst keine geübten Handarbeiterinnen sind.» Allerdings hätte man sie ausgelacht, dass man heute in Youtube zu allem eine Anlei-

tung fände, so auch zu Strickmustern und ähnlichem. An Bazaren oder Märkten an den Ständen der Frauenvereine finden sich dennoch viel Selbstgestricktes: Babyfinkli, Pullover, Mützen und Handschuhe in allen Farben. Der Verkauf von Gestricktem oder auch selbstgemachten Broten und Süssigkeiten hat eine lange Tradition. Mit den Erlösen aus diesen Bazar-Verkäufen unterstützten die Frauenvereine seit jeher Projekte oder Dorfbewohner, die finanzielle Unterstützung

Produktionsleitung Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann

Redaktion Ursula Bryner Urs Burger Tim Ehrensperger Marianne Flotron Susanne Gutknecht Reto Hoffmann Tobias Jäger Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Chantal Neukomm Philipp Rahm Fabian Rahm Annamaria Ress Rosmarie Schmid Astrid Steinbach

Produktion Staffel Medien AG Binzstrasse 9 8045 Zürich E-Mail info@staffelmedien.ch Internet www.staffelmedien.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Annamaria Ress

IMPRESSUM Chefredaktion Annamaria Ress dorfblitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon Natel E-Mail

044 940 85 94 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch

Sekretariat: Inserate | Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon E-Mail Bürozeiten

044 836 30 60 inserate@dorfblitz.ch Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

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www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 31. Januar 2019.

Auflage 24. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement CHF 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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THEMA DES MONATS

20.12.2018, Nr. 12

Der Frauenverein Oberwil/Birchwil auf einem ihrer Ausflüge im Sommer. (zvg)

Ulla Bosshard (li.) und Regina Meier vom Gemeinnützigen Frauenverein Bassersdorf betreuen den Verkaufsstand am Chlausmärt. (rh)

benötigten. Der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf (GFV) hat über Jahre in seinem Lädeli «Jm Centrum» solche Artikel gut verkauft und teilweise haben Mitglieder des GFV auch auf Bestellung für einen Wolladen in Zürich gestrickt. Mittlerweile ist dieses Standbein der Frauenvereine auch ein Sinnbild für die Frauenvereine geworden. Jüngere Frauen trügen das Bild von kaffeetrinkenden und strickenden Frauen im Kopf und das Vorurteil geistere umher, dass Frauenvereine nur für ältere Frauen geeignet seien, sagen die drei Frauenvereinspräsidentinnen unisono. Wirft man jedoch einen Blick hinter die Kulissen, ist das Angebot der Frauenvereine vielfältig: von Firmenbesichtigungen, Mittagstischen, Secondhandbörsen, Besuche von kulturellen Veranstaltungen, Organisieren von Anlässen wie das Kerzenziehen, Wandergruppen, Vorträgen bis zur Strickgruppe ist vieles zu finden – auch für jüngere Frauen.

lenden Frauenverein Oberwil-Birchwil hat man nun einen Kinoabend gemeinsam ins Programm aufgenommen. «Wichtig ist, dass wir das vielfältige Angebot anderer Vereine oder von der Gemeinde her nicht konkurrenzieren.» Rosmarie Dünki hat den kommunikativen Weg eingeschlagen. Am jährlichen Kreativ-Hobby-Markt in der Mehrzweckhalle Chapf in Brütten spricht sie jüngere Frauen direkt an. So sind dieses Jahr vier neue Frauen zum rund 100 Mitglieder zählenden Verein dazugestossen. «Selbstverständlich sind nicht alle Aktivitäten für alle Mitglieder gleich attraktiv, aber man kann ja selbst entscheiden, wo man mitmachen will und wo nicht.» Auf den Internet-Seiten der drei Frauenvereine finden sich Terminpläne und allerlei Informationen. «Am einfachsten ist es, einfach mal vorbeizuschauen und sich ein Bild zu machen. Meistens sind die Besucher dann überrascht, wie vielfältig die Gespräche geführt werden. Der Austausch innerhalb des Dorfes ist wichtig, um sich in einer Gemeinde daheim zu fühlen.»

Frauenverein veraltet? Die drei Präsidentinnen, die Brüttenerin Rosmarie Dünki, Michèle Trüb von Oberwil/Birchwil und die Bassersdorferin Ulla Bosshard haben sich alle schon Gedanken darüber gemacht, ob das Wort Frauenverein noch zielführend ist oder gar die jüngere Generation abschreckt. Offensichtlich löst das Wort Frauenverein starke Bilder in den Köpfen aus und darunter seien auch mit Sicherheit altbackene Vorstellungen. «Wir haben schon über einen Namenswech-

sel diskutiert, aber noch nichts besseres gefunden», sagt Ulla Bosshard. Auch Michèle Trüb hat sich auf Namenssuche begeben, aber fand ebenfalls nichts Zündendes: «Wir wollen keinen englischen Namen, das passt nicht zu einem solchen Traditionsverein.» Der Spagat zwischen den traditionellen Werten und gut laufenden Aktivitäten sowie attraktiven, neuzeitlicheren Ideen, um jüngere Mitglieder anzuwerben, ist gross, wie alle drei Präsidentinnen bestätigen. Zudem sei es heute so, dass viele junge Mütter neben der Familie berufstätig seien und da bleibe wenig Raum für ein Engagement in einem Frauenverein. «Wir finden jüngere Frauen für einzelne, klar umrissene Aufgabengebiete», erzählt Ulla Bosshard, «aber Vorstandsarbeit als ein fortdauerndes Engagement ist nicht so beliebt.» Michèle Trüb fügt hinzu, dass die jungen Eltern auch oft von den Sportvereinen ihrer Sprösslinge zum Mithelfen aufgefordert werden und das Vorrang habe. Umfrage sucht Antworten 2017 hat der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf eine Umfrage gestartet bei seinen 450 Mitgliedern, was man verbessern könne oder was allenfalls fehle. «Eigentlich waren wir über das Resultat schon ernüchtert, wir hätten uns mehr Feedback erhofft», so Ulla Bosshard. Mehr kulturelle Anlässe wie ein Kinoabend oder Kurse seien am häufigsten genannt worden. Mit dem 250 Mitglieder zäh-

Geschätzt im Dorf Im gesellschaftlichen Kalender der drei Gemeinden sind die Frauenvereine nicht mehr wegzudenken. So sind sich alle drei Gemeindepräsidenten einig, dass das freiwillige Engagement gross sei und eine Lücke im Dorfleben fülle und wertvolle soziale Aufgaben verrichte. ■

ENGAGEMENT Doris Meier, Gemeindepräsidentin Bassersdorf «Der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf ist eine Institution, die aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Ich treffe auf engagierte Frauen aus allen Generationen, die freiwillig einen wichtigen Beitrag im gesellschaftlichen und Leben leisten.» Christof Bösel, Gemeindepräsident Nürensdorf «Vereine sind der soziale Kitt der Gesellschaft. Durch die Grösse und das Engagement sticht der Frauenverein Oberwil-Birchwil besonders hervor. Mit seinen Aktivitäten leistet er einen wertvollen und vielfältigen Beitrag für ein reges Dorfund Quartierleben.» Rudolf Bosshart, Gemeindepräsident Brütten «Der Frauenverein ist ein soziales Netzwerk, das seit über 50 Jahren in Brütten aktiv ist. In hoher Kadenz finden Veranstaltungen und Ausflüge statt. Am Dorfleben ist der Verein sehr engagiert.»


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MONATSINTERVIEW

20.12.2018, Nr. 12

«Gesunde Finanzen sind uns ein grosses Anliegen» Die neu gewählten Bassersdorfer Gemeinderäte im Gespräch Interview: Reto Hoffmann Am 20. Juni hat sich der neu gewählte Gemeinderat konstituiert und startete am 1. Juli offiziell die neue Legislatur. Wie haben Sie sich in diesem ersten halben Jahr eingelebt? Selina Stampfli: Für mich war es insgesamt ein gelungener Start. Ich freue mich jedes Mal auf die Gemeinderatssitzungen. Die ersten fünf Monate waren vom Kennenlernen geprägt, einerseits im Gemeinderat, aber auch in den Abteilungen, für welche ich zuständig bin. Christoph Isler: Auch ich bin gut gestartet. Natürlich hat es auch ein paar Herausforderungen gegeben, denen ich mir aber vorher schon bewusst war. Zum Beispiel war klar, dass ich nicht immer derselben Meinung wie der restliche Gemeinderat sein werde. In meinem Bereich, dem Sozialwesen, erlebe ich grosse Motivation. Ich bin beeindruckt, wie hier gearbeitet wird. Ein tolles Team, mit tollen Ergebnissen. Sie beide sind nun Personen des öffentlichen Lebens. Wie gehen Sie damit um? Isler: Wenn ich heute durchs Dorf laufe, werde ich von fremden Leuten mit Namen angesprochen. Früher grüsste man sich einfach. Das ist eine neue Erfahrung. Man wird auch oft direkt angesprochen. Es kommt zu Fragen und Diskussionen, welche vorher so nicht stattgefunden haben. Es gibt auch Leute, welche mir gegenüber ihre Meinung kund tun – was ich sehr schätze. Ich nehme mir die Zeit, denn ich finde es wichtig zu spüren, was die Leute bewegt. Stampfli: Und dennoch, dies sind Einzelmeinungen. Es ist zwar schön, wenn man angesprochen wird, das geschieht bei mir auch, doch oft sind es Anliegen einzelner Bürgerinnen und Bürger, mit denen man konfrontiert wird. Und da müssen wir aufpassen,

Christoph Isler (parteiunabhängig) und Selina Stampfli (SP) sitzen seit Juli neu im Gemeinderat von Bassersdorf. (Fotos: Reto Hoffmann)

nicht die grosse schweigende Masse zu vergessen. Dies ist mir ein grosses Anliegen, auch diesen grössten Teil der Bevölkerung mit unserer Arbeit zu erreichen, sie einzubeziehen und ihre Anliegen zu berücksichtigen. Was natürlich nicht ganz einfach ist.

«Wir müssen aufpassen, nicht die grosse schweigende Masse zu vergessen.» Wie steht es denn um Ihre eigenen Interessen zum Beispiel von der Partei, also SP oder von der IG Basi, der Sie nahestehen, Herr Isler? Stampfli: In meiner Partei, der SP, ist klar, dass ein Exekutivmitglied im Rat nicht die Parteimeinung 1:1 durchbringen kann. Ich finde es aber

vor allem sehr unterstützend, im Hintergrund meine Parteigenossen zu haben, welche kritische Mitdenker sind. Einerseits für mich als Person, anderseits in den Sachfragen. Doch es ist ein Spannungsfeld. Am Ende möchte und werde ich hinstehen und die Meinung vertreten, auf welche sich das Siebner-Gremium geeinigt hat. Isler: Bei mir ist es etwas anders. Die IG Basi hat es vor den Wahlen noch gar nicht gegeben. Sie ist aus einer losen Gruppierung von Gleichgesinnten und Freunden von mir entstanden, welche mich zu einer Kandidatur motivierten. Erst nach meiner Wahl wurde sie offiziell gegründet. Es ist auch nicht so, dass in dieser Gruppe schon eine Meinung existierte, welche ich nun vertreten muss. Die Meinungsbildung zu den Sach-

geschäften geschieht in der IG Basi aufgrund der aktuellen Problemstellungen, wie zum Beispiel die Initiative Brunner oder Moser. Ich bin mit meiner Meinung und meinen Anliegen in eine Gruppe von Leuten geraten, welche diese Meinung und Ansichten teilen. Das bedeutet deshalb nicht, dass ich damit in einen Interessenskonflikt geraten könnte. Für mich ist es allerdings sehr wertvoll, auf den Wissensfundus dieser zum grossen Teil alteingesessenen Bassersdorfer zurückgreifen zu können. Vor den Wahlen herrschte einige Unruhe im Gemeinderat. Wie erleben Sie die Stimmung heute? Stampfli: Bis jetzt empfinde ich die Arbeit im Gremium als sehr angenehm. Jeder der sieben Mitglieder bringt natürlich eine eigene Grund-


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MONATSINTERVIEW

20.12.2018, Nr. 12

haltung mit und es wird zum Teil zackig und gerade heraus diskutiert. Doch dies gefällt mir, so lange man die Fairnessregeln einhält. Wichtig ist, dass man sich die Zeit nimmt, um Dinge auszudiskutieren, um einen akzeptierten Kompromiss zu finden. Was uns bisher gut gelungen ist. Isler: Die bisherigen Mitglieder des Gemeinderates haben schon erkannt, dass in der Vergangenheit nicht alles so optimal verlaufen ist und das Vertrauen gegen aussen gelitten hat. Wir haben nun neue Gefässe geschaffen, um dem gemeinsamen Austausch mehr Bedeutung zu geben und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, was für die Gemeinde gut ist. Was ich bisher schon positiv erlebe. Ein grosser Kritikpunkt in der Vergangenheit war, dass die Leute an den Gemeinderat gelangten und mit einer eher beliebigen Antwort abgespeist wurden. Dadurch entstand der Eindruck, dass «am Volk vorbei politisiert» wurde. Die Leute fühlten sich nicht ernst genommen. Einer der Schwerpunkte unserer Legislatur muss es sein, dieses Vertrauen, auf allen möglichen Ebenen wiederherzustellen. Stampfli: Es muss uns gelingen, der Bassersdorfer Bevölkerung wieder eine Sicherheit zu vermitteln, dass der Gemeinderat die Anliegen der Bevölkerung im Auge hat und nach bestem Wissen und Gewissen, mit Sorgfalt und Augenmass handelt. Schauen wir nach vorne. Verschiedene grosse Themen stehen an. Stichwort dazu sind die Entwicklungsstrategie 2030, Gesamtrevision der Bauund Zonenordnung, Alter, Verkehr, Finanzen. Wo sehen Sie bei sich die Herausforderungen in diesen Bereichen? Isler: Im Sozialbereich sind wir derzeit sehr gut aufgestellt und ich werde mir Mühe geben, diese erfolgreiche Arbeit weiter zu führen. Dagegen sehe ich die grosse Herausforderung in diesem Bereich, dass die Ausgaben nur schwer budgetierbar sind, weil die Aufgaben im Sozialbereich auch von so vielen Gesetzen und Vorgaben

abhängen. Was die Finanzen generell anbelangt, befinden wir uns nach wie vor in einer angespannten Situation. Hier müssen mittel- bis langfristig Lösungen gefunden werden. Da müssen wir noch daran arbeiten und es ist wirklich ein Anliegen von mir, die Finanzen nicht aus den Augen zu verlieren. Ich sehe da eine Steuererhöhung als eine Möglichkeit. Stampfli: Auch ich erachte die Finanzen als ein wichtiges Thema. Wir dürfen nicht die gleichen Fehler machen, wie in der Vergangenheit. Moderate Investitionen und Werterhaltungsmassnahmen sind nötig. Die Steuern können deshalb nicht gesenkt, sondern müssten eher erhöht werden. Die grosse Kunst bei all diesen Themen wie auch bei der BZO oder der Weiterentwicklung des Altersheims wird sein, ob es dem Gemeinderat gelingt, die Überlegungen, welche gemacht werden, so zu kommunizieren, dass es nachvollziehbar wird, wie man zu einem Entscheid, einer Empfehlung oder zu einer Richtungsweisung kommt. Wir müssen Farbe bekennen. Isler: Für mich beginnt es jedoch schon früher, nämlich beim Prozess, der dazu führt, welche Haltung der Gemeinderat zu einem bestimmten Projekt hat. Früher hatte man fixfertige Lösungen präsentiert. Der Stimmbürger hätte aber viel lieber, man würde ihn früher ins Boot holen. Denn dies schafft meiner Meinung nach automatisch Transparenz.

«Bassersdorf soll vom Charakter, der Organisation und der Gesinnung her ein Dorf bleiben.» Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Bassersdorf? Isler: Bassersdorf soll vom Charakter, der Organisation und der Gesinnung her ein Dorf bleiben. Das heisst, vom Erscheinungsbild und der Struktur her, so wie sich das Dorf heute präsentiert. Ich will nicht Teil einer Stadt werden, sondern ländlich blei-

Selina Stampfli: «In der Vision sehe ich vielfältigere öffentliche Räume.»

ben und uns nicht um jeden Preis öffnen und alles anbieten, was es in der Stadt auch gibt. Auch brauchen wir bestimmt kein Parlament. Zudem würde ich mir wünschen, dass sich in Bassersdorf mehr Gewerbe ansiedelt, welches mehr Steuereinnahmen generiert. Massvolles Wachstum fände ich wichtig. Wir sollen die Landflucht besser nicht durch exzessiven Wohnungsbau unterstützen und die Pendlerströme fördern, sondern Arbeitsplätze im eigenen Dorf schaffen. Das ist ökologisch und ökonomisch erstrebenswert! Stampfli: Idealerweise bleibt das Dorf so wie es heute ist und es soll auch den dörflichen Charakter beibehalten. In der Vision sehe ich jedoch vielfältigere öffentliche Räume. Zum Beispiel lebendigere Spielplätze oder ein Begegnungszentrum

Christoph Isler: «Wir sollen die Landflucht besser nicht durch exzessiven Wohnungsbau unterstützen.»

in den bestehenden Strukturen mit kulturellen Veranstaltungsmöglichkeiten, einem Kaffee, wo sich Leute treffen können. Dazu Dorfteile, welche nach ökologischen und sozialen Kriterien moderner und urbaner gestaltet sind für Leute oder Gewerbe, welche so etwas suchen. Dies muss sich gegenseitig nicht stören, sondern kann sich eher befruchten und ergänzen. Wir befinden uns und leben zwischen Zürich und Winterthur und im Grossraum Flughafen. Wenn wir wollen, dass der Flughafen wächst, dann müssen wir auch bereit sein, Leute aufzunehmen, die hier arbeiten und wohnen. Wir können nicht nur wünschen und selber nichts dazu beitragen. ■


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20.12.2018, Nr. 12

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REVISION GEBÜHREN­REGLEMENT FRIEDHOFUND BESTATTUNGS­VERORDNUNG Im Zuge einer grundsätzlichen Überprüfung der Gebühren wurden die Kosten im Bestattungswesen ermittelt und Vergleichszahlen anderer Gemeinden beigezogen. Aufgrund der Erkenntnisse wurde das Gebührenreglement zur Friedhof- und Bestattungsverordnung revidiert. Das neue Gebührenreglement tritt per 1. Januar 2019 in Kraft.

ZUM 85. GEBURTSTAG

FRIEDHOFANLAGE am 2. Januar Walter Brunner Tagelswangerstrasse 45 am 9. Januar Renato Romanzina Wiesenweg 6 am 15. Januar Kurt Nützi Frohburgstrasse 7 am 25. Januar Maria Mäder-Venzi Steinligstrasse 45 am 28. Januar Ursula Thee Spranglenstrasse 46

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Aufgrund heutiger Platzverhältnisse wird der nördliche Friedhofbereich für die Belegung mit neuen Familiengräbern aufbereitet. Gleichzeitig werden die Zugangswege analog dem Gestaltungskonzept im mittleren Bereich weitergeführt. Ziel ist eine Wiederbelegung ohne umfangreiche Bodensanierung, sondern mit einer leichten Terrainanpassung.

TRINKWASSER­VERSO­RGUNG IN NOTLAGEN Die Gemeinde Bassersdorf ist verpflichtet, ein Konzept zur Beschaffung und Verteilung von Trinkwasser in Notlagen (TWN) auszuarbeiten. Das TWN-Konzept fokussiert auf die Bewältigung eines grossräumigen, länger andauernden Stromausfalls, welcher auch die Anlagen der Wasserversorgungen treffen würde. Der Gemeinderat genehmigte die entsprechenden Kosten von 20 439 Franken.

UNTERHALTSVEREIN­BARUNG BAHNHOFS­AREAL Der Gemeinderat stimmte der Abtretung der Bewirtschaftung der Kurzzeitparkplätze auf dem Bahnhofareal an die SBB Immobilien Bewirtschaftung zu. Dadurch reduziert sich die jährliche, vertragliche Entschädigung für die Bewirtschaftung der übrigen Flächen ab 1. Januar 2019 auf 22 880 Franken.

SCHULLIEGENSCHAFTEN – Die Kreditabrechnung für die Umnutzung des Psychomotorikraums in einen Kindergarten im Emmet sowie das Einrichten der neuen Räumlichkeiten für Psychomotorik im Schulhaus Geeren wurde genehmigt. Aufgrund von Optimierungen musste der bewilligte Kredit nicht ausgeschöpft werden.

– Dimic Silvia, aus Serbien; – Bllaca Admiron mit Sohn Leonik, aus Kosovo; – Kaya Gökhan, aus Türkei; – Iaconis Rodolfo, aus Italien. Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes. Gemeinderat Bassersdorf

– Die Sanierung der Schulhäuser Mösli und Steinlig hat auch Anpassungen in der Umgebungsgestaltung zur Folge. Der Gemeinderat hat dem Antrag der Fachkommission Landwirtschaft und Naturschutz zugestimmt, die Umgebungsgestaltung auf die Ziele einer naturnahen Siedlungsentwicklung mit ökologisch wertvollen, einheimischen Bepflanzungen auszurichten. Die entsprechenden Planungen erfolgen unter Begleitung des Naturschutzbeauftragten der Gemeinde.

BAUBEWILLIGUNGEN Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2018-0039, Dyconex AG, Neubau Vordach mit Hebebühne, Grindelstrasse 40, Bassersdorf; – BG-Nr. 2018-0043, Hörberatung Richter GmbH, Leuchtreklame an Fassade, Winterthurerstrasse 4, Bassersdorf; – BG-Nr. 2018-0032, Urs Buchenegger, Aufstockung Büro auf bestehendes Lagergebäude, Sagiweg 6, Bassersdorf; – BG-Nr. 2018-0046, Christoph Isler, Renovation Fassade und Vergrösserung Balkon, Rebhaldenstrasse 10, Bassersdorf.

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EINBÜRGERUNGEN Mit Beschluss vom 13. November 2018 hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Yassin Abier, aus Eritrea; – Yassin Abdalla, aus Eritrea;

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Wir wünschen Ihnen hell leuchtende Weihnachtstage und einen erfolgreichen Start ins 2019. Mit den besten Grüssen Doris Meier Kantonsratskandidatin und Gemeindepräsidentin Bassersdorf

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Offenes Weihnachtssingen

Am Freitag 21. Dezember um 17 Uhr sind Kinder und Erwachsene herzlich eingeladen zum offenen Weihnachtssingen in der Kirche Bassersdorf. Wir stimmen uns auf Weihnachten ein und singen während einer knappen Stunde Advents- und Weihnachtslieder aus dem Gesangbuch und dem vorbereiteten Liederbüchlein. Die Anwesenden dürfen ihre Lieblingslieder wünschen. Felix Sutter begleitet das Singen an der Orgel und am Piano. Offene Weihnachtsfeier mit Nachtessen Montag 24. Dezember von 19 bis 22.30 h im Kirchgemeindehaus Bassersdorf. Wenn Sie sich spontan entschliessen, kommen Sie einfach vorbei.

06.12.18 07:58

Kurrendesingen

Den Weihnachtsmorgen nicht verschlafen! Sondern gemeinsam durch die stillen Strassen von Bassersdorf ziehen und die frohe Botschaft singen. Gute Schuhe, warme Kleider und eine kleine Taschenlampe sind eine gute Ausrüstung. Anschliessend wärmen wir uns im Kirchgemeindehaus beim WeihnachtsZmorgen auf. Dienstag, 25. Dezember um 6 Uhr Treffpunkt beim alten Schulhaus Bassersdorf (beim Kreisel).

Seniorennachmittag Donnerstag,10. Januar um 14.30 Uhr, im Zentrumsbau Nürensdorf, 3. Stock Der kleine Buddha – auf dem Weg zum Glück Der kleine Buddha begibt sich auf eine Reise und trifft dort auf Menschen, die – jeder für sich – eine Antwort darauf gefunden haben, was im Leben wirklich zählt. Der Schauspieler Cornelis Rutgers erzählt eindrücklich diese Geschichte von Claus Mikosch und spielt Klaviermusik von Eric Satie. Begleitung: Pfarrer Clemens Bieler

Silvester-Apéro

Am Silvesterabend gemeinsam mit anderen Menschen aus der Gemeinde auf das neue Jahr anstossen! Wir laden Sie herzlich zum Silvester-Apéro vor der Kirche ein. Regula Hug wird wieder einen Apéro vorbereiten. Montag, 31. Dezember ab 23.50 h.

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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Ganz nach dem Motto: Was macht eigentlich die Polizei? – Teil 1 «Warum ist die Polizei nie da, wo man sie braucht?» Diesen Satz höre ich sehr oft. Meistens geht es dann um Dinge, welche das Gegenüber gerade in Rage bringen oder schon lange beschäftigen. Grundsätzlich kann die Frage wie folgt beantwortet werden: Die Polizei kann nicht zu jederzeit an jedem Ort sein. Die Aufgaben der Polizei sind derart breitgefächert, dass eine flächendeckende Präsenz unmöglich ist. Meiner Meinung nach wäre dies auch nicht gewünscht. Der Generalauftrag der Polizei ist die Aufrechterhaltung von Sicherheit, Ruhe und Ordnung. So viel Interpretationsspielraum wie dieser Auftrag lässt, so unterschiedlich ist der Anspruch der Bürger. Über jeglichem polizeilichen Handeln prangt aber das Gebot der Verhältnismässigkeit. Kommt die Polizei vor Ort und stellt sie einen Tatbestand fest, so handelt

sie auch entsprechend. Nun ist es aber oft so, dass ein Faktor, welcher den Bürger stört, noch lange keinen Tatbestand darstellt oder wenn es sich um einen solchen handelt, er nicht sofort zur vollsten Zufriedenheit des Bürgers abgehandelt werden kann. Patrouillentätigkeit Die polizeiliche Patrouillentätigkeit erfolgt zu Fuss oder mit dem Fahrzeug. Letztere ist wohl die sichtbarste Art der Polizeiarbeit. Jede Patrouille wird per Funk bei der Einsatzzentrale der KAPO Zürich angemeldet. Im Rahmen des Hardwalddienstes umfasst die Patrouillentätigkeit das Gebiet der Städte Kloten und Opfikon sowie die Gemeinden Dietlikon, Wallisellen und Bassersdorf. In diesem Gebiet sind zirka 80 000 Menschen beheimatet. Für dieses Gebiet ist die «Hardwaldpatrouille» für die polizeiliche Grundversorgung mitverant-

wortlich. Anlässlich eines solchen Einsatzes werden Verkehrsunfälle aufgenommen und Verkehrskontrollen durchgeführt. Es werden Fälle von häuslicher Gewalt oder wegen geistig auffälliger Personen bearbeitet. Allgemeine Kontrollen unter anderem die der «Hotspots» (Hotspot = Orte und Plätze, welche viele Personen anziehen, Treffpunkte von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Szenenbildung und ähnliches) und Personenkontrollen durchgeführt, Gerichts- und Betreibungsurkunden zugestellt, Kontrollschilder eingezogen, Bussendepositen erhoben und Rechtshilfeersuche anderer Amtsstellen erledigt. Es wird nicht selten bei medizinischen Problemen erste Hilfe geleistet und anderes mehr. Solche Einsätze können sich über Stunden hinziehen. Die Einsatzkräfte stehen dann für weniger vielschichtige Fälle nicht sofort zur Verfügung.

Die Ortspolizei ist selbstverständlich auch mit Patrouillen, welche sich ausschliesslich auf die eigene Gemeinde beschränken, unterwegs. Auch in diesem Fall ist die Patrouille bei der Einsatzzentrale angemeldet, sie wird dann nur für die Standortgemeinde eingesetzt. Ausnahmen bilden Unterstützungsaufträge zugunsten anderer Patrouillen. Bei rein kommunalen Patrouillen werden Kontrollen punktuell durchgeführt. Wird ein «Hotspot» leer angetroffen, so wird der nächste angepeilt. Die polizeilichen Möglichkeiten bei Ruhestörungen oder Littering werden in der nächsten dorfblitz-Ausgabe aufgezeigt. Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie an - ich stehe Ihnen gerne Rede und Antwort. Polizei Bassersdorf DC Thomas Rutz


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Augen öffnen für Altersarmut Informiert im Alter Laut Pro Senectute nehmen insgesamt rund 186 000 AHV-Berechtigte Ergänzungsleistungen und/oder Sozialhilfe in Anspruch. Nur mit Mühe können 7,5 Prozent der Rentner für die notwendigsten Ausgaben aufkommen. Die statistischen Werte vermögen weder die Tragweite der Altersarmut darzulegen, noch den einzelnen Schicksalen gerecht zu werden. Doch öffnen sie die Augen und sensibilisieren für die dahinterliegende strukturelle Thematik. So ris-

kieren Frauen aufgrund ihrer Erwerbsbiografien, Niedrigqualifizierte und Langzeiterwerbslose in die Altersarmut hineinzugeraten. Monika Stocker, frühere Sozialvorsteherin der Stadt Zürich, beschrieb Altersarmut: «darunter leidet eine Rentnerin, die sich an der Kasse überlegt, ob sie sich zu den billigsten Spaghetti auch noch die Butter leisten kann». Wie helfen? Es gilt die Scham abzulegen, über finanzielle Sorgen zu sprechen, die Sozialversicherungs-

ansprüche abzuklären und gegebenenfalls weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen. Die Fachstelle für Altersfragen der Gemeinde Bassersdorf, Esther Diethelm, Telefon 044 838 86 21, kann Sie dabei unterstützen. Vorausgesetzt Sie glauben, dass der soziale Frieden in unserem Land ein wichtiges Gut darstellt, können auch Sie einen Beitrag leisten. Beispielsweise durch direkte Hilfe an Betroffene aufgrund erhöhter Aufmerksamkeit in Ihrem Umfeld. Die

Zeichen der Armut sind oft versteckt. Schuhe, Kleider, Zähne, unbezahlte Vereinsbeiträge oder Absagen zu gemeinsamen Anlässen können Hinweise sein. Es braucht jedoch viel Fingerspitzengefühl, um sie wirklich zu erkennen und adäquate Hilfe anzubieten. Mathias Tschopp Redaktionsteam «Informiert im Alter»

SELTENE GÄSTE IM GEMEINDEHAUS Wer kennt sie nicht? Egal ob es stürmt oder schneit – täglich stehen sie mehrmals an verschiedenen Fussgänger-

querungen und sorgen dafür, dass die Kinder auf ihrem Weg zur Schule sicher über die Strassen kommen. Für einmal haben

sich die Lotsinnen im Gemeindehaus zu einem gemütlichen Chlaus-Kafi getroffen. Diese Gelegenheit wurde zu einem regen

Informationsaustausch genutzt. Ein herzliches Dankeschön an unsere wetterfesten Verkehrslotsinnen! (e)


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

AKTUELLES DER FACHSTELLE FÜR ALTERSFRAGEN Das neue Infobulletin «BasiviA» ist da! In der zweiten Ausgabe des Infobulletins «BasiviA» (Bassersdorf vernetzt im Alter) werden die Tätigkeiten von Marianne Zwinger, der neuen Pflegekoordinatorin der Gemeinde Bassersdorf, vorgestellt. Es gibt ein Kurzporträt von Helga Kaufmann, die sich mit viel Herz als freiwillige Besucherin im KZU Pflegezentrum Bächli engagiert. Informationen aus den Institutionen, Veranstaltungshinweise und ein kniffliges Rätsel runden die Ausgabe ab. Das Infobulletin ist auf www.bassersdorf.ch/basivia abrufbar. Gesprächsgruppe für betreuende und pflegende Angehörige Die Gemeinde Bassersdorf unterstützt betreuende und pflegende Angehörige, die sich um einen chronisch erkrankten Menschen kümmern, neu mit einer Gesprächsgruppe. In einem diskreten und vertraulichen Rahmen können Betroffene über anspruchsvolle Situationen sprechen, Erfahrungen und Verhaltenstipps austauschen und neue Kräfte sammeln. Die Gesprächsgruppe startet am Dienstag, 15. Januar 2019 um 19 Uhr im Aktionsraum Türmli, Klotenerstrasse 1 in Bassersdorf und findet nachfolgend einmal im Monat statt. Das Selbsthilfecenter Zürich unterstützt die Gemeinde beim Aufbau der Gesprächsgruppe. Das Angebot ist für Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 2. Januar 2019 erforderlich. Weitere Auskünfte erteilt Esther Diethelm, Fachstelle für Altersfragen, Telefon 044 838 86 21.

«UNDERWÄGS ZU DÄ LÜT» Nächste Station: Restaurant Löwen Ergänzend zum Angebot eines individuellen Gesprächstermins mit der Gemeindepräsidentin findet neu monatlich eine öffentliche Sprechstunde statt. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Verwaltungsdirektor Christian Pleisch stehen für Gespräche zur Verfügung. Spontan und ohne Anmeldung können Sie Ihre Fragen, Vorschläge oder Anliegen anbringen oder politische Themen diskutieren.

Die nächste öffentliche Sprechstunde wird am Dienstag, 15. Januar 2019 von 7.30 bis zirka 9 Uhr im Restaurant Löwen in Bassersdorf durchgeführt. Die weiteren Termine werden laufend auf der Webseite der Gemeinde unter www.bassersdorf.ch/politik/gemeinderat aufgeschaltet. Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Doris Meier-Kobler, Gemeindepräsidentin

Abteilung Soziales + Alter

WEIHNACHTSSTIMMUNG BEI DER UFMATTEN

«Basi – mir redet mit!» Im November durften Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren ihre Meinung zu den Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten in Bassersdorf mitteilen. Sie wurden befragt, wie sie die politische Bildung erleben, welche Formen sie bereits kennen und was sie selber als Mitwirkungsform interessiert. Über eine Online-Plattform war es möglich viele Jugendliche zu erreichen. Knapp 300 Jugendliche nahmen an der umfassenden Umfrage teil. Diese beinhaltete unter anderem Fragen zum Klassenrat in der Schule, ihrem

Engagement in Vereinen, politischem Allgemeinwissen und dem eigenen Befinden in Zusammenhang mit Politikern. Zudem hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, eigene konkrete Ideen zur Verbesserung und Veränderung von Bassersdorf einzubringen. Durch die Umfrage gewann die Gemeinde weitere Kenntnisse zu den politischen und gesellschaftlichen Interessen der Jugendlichen sowie ihrem Bedürfnis an Mitsprache und Mitverantwortung. Die eingereichten Anliegen werden am öffentlichen Event vom 2. Feb-

ruar im Schulhaus Chrüzacher diskutiert und in Arbeitsgruppen zu konkreten Projekten weiterentwickelt. Am Event sollen Begegnungen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen stattfinden, Kontakte geknüpft werden und es soll ein persönliches Anliegen werden, sich bei einem Projekt weiter zu engagieren. Abteilung Bildung + Familie Bereich Jugend

Mit Musik, Punsch und Guetzli wird am Samstag, 22. Dezember, bei der Wertstoffsammelstelle Ufmatten auf die Weihnachtstage angestossen. Die Ufmatten ist an diesem Tag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Sie! Details zum vielfältigen Entsorgungsangebot auf der Ufmatten, zur wöchentlichen Quartiertour vom Ökibus (Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr) und zu den neuen Öffnungszeiten der Sammelstelle finden Sie im Abfallkalender unter www.bassersdorf.ch/abfall. Wertstoffsammelstelle Ufmatten


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Kindergarten- und Schuleintritt 2019/20 Bereits jetzt starten die Vorbereitungen für die nächste Einschulung. Die Eintrittsformulare für den Kindergarten für Kinder, welche in der Zeit vom 16. Juli 2014 bis 31. Juli 2015 geboren sind, wurden verschickt. Ein Merkblatt mit Details zum Kindergartenund Schuleintritt sowie zum Übertritt in die 1. Klasse ist auf der Webseite www.bassersdorf.ch aufgeschaltet. Noch nicht einschulungsreife Kinder können vom obligatorischen Eintritt

in den Kindergarten um ein Jahr zurückgestellt werden. Gesuche mit einem entsprechenden medizinischen Bericht können bis spätestens am 27. März 2019 schriftlich an die Schul­ verwaltung eingereicht werden. Eine vorzeitige Einschulung für jüngere Kinder ist hingegen ab dem Schuljahr 2019/20 nicht mehr möglich. Der Übertritt in die 1. Klasse erfolgt automatisch. Eltern, deren Kinder den Kindergarten nicht in Bassers-

dorf besucht haben, melden sich für den Eintritt in die 1. Klasse in Bassersdorf bis zum 8. März 2019 bei der Schulverwaltung. Schulpflichtige Kinder aller Stufen, die eine Privatschule besuchen, müssen der Schulverwaltung durch eine Schulbestätigung der auswärtigen Schule gemeldet werden. An nachstehenden Daten finden jeweils um 19.30 Uhr im Schulhaus Chrüzacher Informationsabende statt:

– Montag, 21. Januar 2019 Infor­mation zum Stufenübertritt in die 1. Klasse – Donnerstag, 31. Januar 2019 Information zum Eintritt in den Kindergarten Für Fragen steht Ihnen die Schulverwaltung gerne unter Telefon 044 838 86 42 zur Verfügung. Abteilung Bildung + Familie

Wissenswertes aus der Bibliothek Weihnachtsferien

Bücherzwerge

Die Bibliothek bleibt von Montag, 24. Dezember 2018, bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2019, geschlossen.

Samstag, 26. Januar 2019, 9.30 bis 10 Uhr: Reime und Fingerspiele für Babys und Kleinkinder von ein bis drei Jahren. Weitere Infos unter www. winmedio.net/bassersdorf.

Letzte Ausleihe im 2018: Samstag, 22. Dezember, 9.30 bis 12 Uhr Erste Ausleihe 2019: Donnerstag, 3. Januar, 15 bis 19.30 Uhr Wir wünschen Ihnen friedliche und entspannte Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Globi-Comic-Workshop Mittwoch, 20. Februar 2019, 14 bis 16 Uhr: An die Stifte – fertig los! Wollt Ihr lernen, wie Ihr Globi selber zeichnen

könnt? Daniel Frick hat schon einige Globi-Bücher illustriert und zeigt euch, wie das geht. Für Kinder von sieben bis zehn Jahren. Eintritt: Fr. 8.-. Anmeldung unter bibliothek@bassersdorf.ch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist bis spätestens 13. Februar 2019 erforderlich. Bibliothek Bassersdorf

(Copyright © 2019 Globi Verlag Imprint Orell Füssli Verlag, Zürich)


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Mit seiner Initiative sprach Initiant Fabian Moser (rechts am Mikrofon) offen­bar vielen Bassersdorfern aus dem Herzen. (rh)

Schreckgespenst Hochhäuser vom Tisch Stimmbürger stimmten Einzelinitiative mehrheitlich zu von Reto Hoffmann An der Gemeindeversammlug vom 13. Dezember hiessen die Stimmbürger die Einzeliniative von Fabian Moser gut, der verlangte, dass im Rahmen der laufenden Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) sowohl auf den Bau von Hochhäusern wie auch auf die Einzonung des Gebietes «Bahnhof Süd» verzichtet wird.

E

s war ein Aufmarsch am Donnerstagabend vergangener Woche, den Bassersdorf noch selten an einer Gemeindeversammlung gesehen hatte. 455 Stimmberechtigte waren in die Turnhalle der bxa gekommen, um über diese brisante Vorlage zu befinden. Initiant Fabian Moser (SVP) hatte mit seinem Vorstoss offenbar den Nerv der Bassersdorfer getroffen, welche offensichtlich genug haben von der Bevölkerungsentwicklung, so wie sie in den vergangenen Jahren stattgefunden hat. Bereits im Vorfeld zu dieser

Gemeindeversammlung war es Gesprächsthema Nummer eins im Dorf. In ganzseitigen Inseraten und Flyern warnte das Initiativkomitee um Fabian Moser vor einem «Wachstumswahn» in Bassersdorf, wenn mit der Einzonung des Gebietes «Bahnhof Süd» und der Möglichkeit von Hochhäusern Platz für 3300 neue Einwohner geschaffen würde. Wachstum Einhalt gebieten «Ich möchte nach all den Jahren Entwicklung nun einen Marschhalt», sagte Moser in seinem Eintretensvotum. Die Bevölkerung in Bassersdorf

«Was wir jetzt brauchen, ist ein Marschhalt bei der Siedlungsentwicklung.»

sei in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Gemeinden überproportional gewachsen und dem gelte es nun Einhalt zu gebieten. Vordringlich sei es jetzt, die Verschuldung und Werterhaltung in den Griff zu bekommen. Andere Befürworter stiessen ins gleiche Horn. Bassersdorf sollte selber entscheiden können, was mit dem Dorf in Zukunft geschehe und sich nicht vom Kanton vorschreiben lassen, wie es sich entwickeln solle. Viele befürchteten auch, wenn eine Einzonung des Gebietes rund um den Bahnhof einmal in der neuen BZO festgehalten sei, dass keine Möglichkeit mehr bestünde, das Verkehrsproblem im Dorf mit einer Entlastungsstrasse zu lösen. Komplexes Thema Doris Meier, welche das Geschäft im Namen des Gemeinderates vertrat, warnte davor, das Thema Siedlungsentwicklung isoliert zu betrachten. Es sei ein komplexes Thema und es gebe viele Einflüsse und Vorgaben, welche hier hineinspielten. So etwa der kantonale und regionale Richtplan, das

Bauvorhaben des Brüttener Tunnels oder die Verkehrsproblematik. All diese Themen würden nun in der kürzlich ins Leben gerufenen, breit abgestützten BZO-Planungskommission aufgenommen, um dem Stimmbürger dann ein Gesamtkonzept vorlegen zu können. Unterstützung erhielt Meier von linker Seite, welche den Befürwortern vorwarfen, sie wollten sich einigeln. Bassersdorf dürfe nicht nur auf sich alleine schauen, man sei in die Flughafenregion eingebunden. Im neuen Zentrum Circle, welches am Flughafen derzeit gebaut würde, entstünden rund 6000 neue Arbeitsplätze und diese Menschen müssten vorzugsweise auch in der Nähe wohnen können. Doch im Laufe des Abends wurde klar, dass die Meinungen schon vor der Versammlung feststanden, denn keines der Argumente der Gegner konnte wirklich zünden. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Initiative wurde angenommen. Die Frage zu den Hochhäusern mit 289 Ja- zu 136 Nein-Stimmen, jene über die Einzonung des «Bahnhof Süd» mit 294 Ja- zu 127 Nein-Stimmen. Budgetrückweisung abgelehnt Bei der vorangegangenen Budgetdebatte drehte sich die Diskussion vor allem um die Umstellung der Rechnungslegung auf HRM2 und die damit verbundenen buchhalterischen Startschwierigkeiten. Auch wurde moniert, dass zwei Millionen Franken in finanzpolitische Reserven investiert werden und nicht dem Ertragsüberschuss von 372 000 Franken zugerechnet werden. Ein entsprechender Antrag, welcher das ändern wollte, wurde abgelehnt. Ebenfalls keine Mehrheit fand ein weiter Antrag, welche den Steuerfuss auf 105 Prozent senken wollte. Ein weiterer Votant wollte das Budget sogar zurückweisen, weil es wegen zu wenig Information nicht mehr nachvollziehbar sei. Diesem Begehren erteilte die Versammlung eine Abfuhr. So wurde das Budget 2019 und der Steuerfuss auf 109 Prozent genehmigt. ■


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Erfolgreiche Durchführung trotz Windböen Chlausmärt lockte viele Besucher auf den Dorfplatz von Reto Hoffmann Immer am Samstag vor dem zweiten Advent verwandelt sich Basserdorf in ein kleines Weihnachtsdorf: Es ist wieder Chlausmärt. Während im vergangenen Jahr Frau Holle weisse Flocken durch die Luft wirbeln liess, pfiff in diesem Jahr ein böiger Westwind zum Teil mit Regen durch die Stände und stellte die Standbetreiber vor allem beim Aufstellen vor Probleme. Wie sonst an Samstagen eilten die Leute für einmal nicht mit vollen Taschen des Wochenendeinkaufes über den Dorfplatz, sondern nahmen sich Zeit, entlang der Stände zu schlendern und sich von den dargebotenen (Kunst)-Handwerklichen Kostbarkeiten wie Schmuck, Glaswaren, Gestecken, Strickwaren oder Weih-

nachtskränzen inspirieren zu lassen. Der eine oder andere fand dabei auch schon ein passendes Weihnachtsgeschenk. Der Chlausmärt ist immer auch ein Ort der Begegnung, wo sich die Bevölkerung bei einem Becher duftenden Glühweins oder Punsch zum Austausch trifft. Zahlreiche Dorfvereine waren wiederum mit einem Stand vertreten und sorgten für ein reichhaltiges kulinarisches Angebot. Vom der obligaten Grillwurst, über Crêpes bis zum Stangen-Fondue und den traditionellen heissen Marroni war alles zu haben. Was zu einem echten Chlausmärt gehört, ist natürlich der Samichlaus. Zusammen mit dem Schmutzli mischte er sich unter die Besucher und verteilte aus einem kleinen Leiterwagen Nüsse, Mandarinen und Schokolade. Im Zelt der Bazzilismannli Bassersdorf sorgte am späteren Nachmittag auch ein kleines Kon-

zert für musikalische Attraktion. Die Flötenklasse der Musikschule Kloten-Bassersdorf-Lufingen unter der Leitung von Cyrilla Dudli-Zender war mit verschiedenen, heiteren aber auch besinnlichen Stücken für eine weihnächtliche Stimmung besorgt. Mit dem Ponyreiten und dem Karussell kamen auch die kleinen Besucher auf ihre Rechnung. Der Chef des OK Chlausmärt, Patrick Sonderegger, zeigte sich zufrieden über die Durchführung. Obwohl

er wegen den Sturmböen bis zuletzt zittern musste, ob der Anlass überhaupt durchgeführt werden kann. Auch wenn dieses Jahr sieben Stände weniger präsent waren, habe er viele positive Rückmeldungen der Standbetreiber und Besucher erhalten. «Am Wichtigsten für mich war es, dass der Chlausmärt wetterbedingt ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen konnte», so Sonderegger. ■

Eine vorweihnachtliche Stimmung verbreitete sich beim Eindunkeln auf dem Dorfplatz. (rh)

«Bewohner können Knallerei-Lärm nicht einordnen» Feuerwerk stört Schlafrhythmus von KZU-Bewohnenden von Annamaria Ress Bewohnerinnen und Bewohner des KZU (Pflegezentrum Bächli) werden an Silvester durch Neujahrsfeuerwerke und Knallkörper empfindlich in ihrem Schlaf gestört. Die Pflegeleitung macht sich Sorgen und trifft Vorkehrungen.

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on Tieren ist allgemein bekannt, dass sie sehr ängstlich auf Knallkörper oder Feuerwerk bei Silvester-Feierlichkeiten reagieren. Nicht umsonst verbringen zahlreiche Tierhalter diese Tage an ruhigen Orten, wo sie sicher sein können, dass ihre Tiere nicht gestört werden. Jedoch können auch Men-

schen bei starkem Lärm empfindlich oder unruhig, ängstlich oder sehr verunsichert reagieren. Gestörte Nachtruhe «Im letzten Jahr hat das SilvesterFeuerwerk und der damit einhergehende Lärm – zum Teil direkt neben dem Pflegezentrum Bächli – über Stunden gedauert und die Bewohnerinnen und Bewohner des KZU verunsichert und verängstigt», berichtet Rita Himmelhan, Kommunikationsmitarbeiterin des KZU. Die meisten Bewohner liegen im Bett und sind so der Knallerei und dem Lärm hilflos ausgeliefert. «Sie können diesen Lärm nicht einordnen, werden um ihre Nachtruhe gebracht und sind verängstigt», so Rita Him-

melhan. Um dem Problem so gut wie möglich entgegen zu wirken, werden alle möglichen Vorkehrungen getroffen, wie zum Beispiel Fenster und Türen schliessen sowie speziell abdichten, damit der Lärm möglichst eingedämmt wird. Wenn die Feuerwerke jedoch so lange dauern, wie es im letzten Jahr der Fall gewesen sei, sei es nicht mehr möglich, die Bewohner genügend zu schützen. Rita Himmelhan erklärt: «Tatsache ist, dass die Menschen hier in ihrem Schlafrhythmus erheblich gestört werden, immer wieder aufwachen und oft nicht mehr einschlafen können. Das hat dann auch negative Auswirkungen auf die Folgetage.» Es ist nicht möglich, die Feuerwerke zu verbieten, das ist auch den Mitarbeitenden im KZU klar.

«Wichtig ist, die Bevölkerung zu sensibilisieren, dass nicht nur Tiere, sondern auch Menschen ängstlich auf Knallkörper und übersteigerten Lärm reagieren. Eine Massnahme wäre sicher, das Zünden von Feuerwerken zeitlich zu beschränken.» Das wird jedoch kaum möglich sein, wie Aleksandra Milenkovic, Stabsmitarbeiterin Recht + Öffentlichkeitsarbeit bei der Gemeinde Bassersdorf bestätigt: «Die zeitliche Beschränkung von Feuerwerken ist praktisch nicht durchsetzbar und insbesondere nicht kontrollierbar. Für das Abbrennen von Feuerwerk an Silvester ist keine Bewilligung erforderlich. Deshalb ist die Sensibilisierung der Bevölkerung nötig und wichtig.» ■


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BASSERSDORF

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Geschichtslektion, Punsch und gratis Marroni Neuzuzügeranlass wird neu mit traditionellem Anlass verbunden von Reto Hoffmann Seit Jahren gehört es zur schönen Tradition, dass neu zugezogene Bewohnerinnen und Bewohner von der Gemeinde Bassersdorf zu einem Neuzuzügeranlass eingeladen werden. In diesem Jahr fand dieser in einem neuen Rahmen statt.

W

issenswertes über «Sitten und Gebräuche» in Bassersdorf erfahren, um sich in der Kleinstadt im Grünen schnell wohl und heimisch zu fühlen, das ist das Ziel des Neuzuzügeranlasses, welcher jedes Jahr durchgeführt wird. Bis anhin fand der Anlass im Oktober in der bxa statt, wo neben einem offiziellen Teil vor allem die Vereine Gelegenheit hatten, sich an Ständen zu präsentieren.

Einbinden in bestehenden Anlass Da die Teilnahme in der Vergangenheit eher bescheiden war, wie von Verwaltungsdirektor Christian Pleisch zu erfahren war, entschied man sich, neue Wege zu gehen. Das neue Konzept sieht vor, den Anlass im Rahmen

eines bestehenden traditionellen Bassersdorfer Anlasses durchzuführen. In diesem Jahr entschied man sich, den Chlausmärt zu nutzen, um die Neuzuzüger mit den zahlreichen Vereinen in Kontakt zu bringen, welche am vorweihnachtlichen Fest auf dem Dorfplatz präsent waren. Von den rund 500 eingeladenen Per­ sonen fanden sich dann am Chlausmärt-Samstag rund 30 Personen (darunter auch einige Familien) in der Gaststube des Restaurants Löwen ein, um der offiziellen Einführung zu lauschen. Nach den Begrüssungsworten durch Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler folgte eine kurze Vorstellungsrunde der Gemeinderatsmitglieder, welche in corpore anwesend waren. Nach einer allgemeinen Einführung in das Leben in Bassersdorf durch die Gemeindepräsidentin waren andere Institutionen wie die Bibliothek und die beiden Landeskirchen an der Reihe, den Anwesenden ihre Aktivitäten und Angebote vorzustellen. Geschichtlicher Abriss Den Hauptteil der Einführung bestritt danach der Präsident des Kultur-Net-

zes Bassersdorf, Markus Lienhart. In einer kurzweiligen Präsentation, gespickt mit allerlei Anekdoten, zeichnete er die spannende und ereignisreiche Ortsgeschichte von Bassersdorf nach. Dabei verstand er es, die noch heute bestehenden historischen Bauten und Plätze, wie die Schmitte oder die Sagi in einen historischen Zusammenhang zu stellen. Nach diesem geschichtlichen Abriss des Dorfes und eingedeckt mit Infor-

mationsmaterial der Vereine, machte sich die Gruppe mit einem warmen Punsch in einem mit dem Wappen verzierten Wärmebecher in der Hand auf, den Chlausmärt zu erkunden. Der Rundgang endete schlies­slich am Marronistand, wo es für alle noch eine von der Gemeinde offerierte Portion heisser Marroni gab. Ein gelungener Versuch, den Neuzuzügeranlass neu zu gestalten und hoffentlich damit auch zu mehr Attraktivität zu verhelfen. ■

Mit heissem Punsch im Becher erkundeten die Neuzuzüger den Chlausmärt und formierten sich noch zu einem Gruppenbild. (rh)

SCHULHAUS-SCHMUCK Am letzten Donnerstag im November fand im Schulhaus Geeren ein besonderer Schultag statt. Jede Klasse bastelte in ihrem Zimmer Sterne für das Weihnachtsbild, welches kurz vor Mittag die Fenster des Singsaales schmückte. «479 Kinder waren am Werk», gab Lehrerin Andrea Erny Auskunft, «gemeinsam mit knapp 40 Lehrerinnen und Lehrern sowie dem Kindergarten entstand das Motiv.» Die Fensterfront im Singsaal zeigt bis zu

Weihnachten ein Bild mit einem Rentierschlitten sowie einem Mädchen, das die Sterne in den Himmel schickt. Bevor die Schüler in die Mittagspause durften, sangen alle zusammen vor dem dekorierten Singsaal gemeinsam Weihnachtslieder. Dies und das gemeinsame Basteln fördere den Zusammenhalt in der Schule, so Erny, die Kinder würden sich so in dem Schulgebäude zu Hause fühlen. (mf)


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BASSERSDORF

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Musicalhits in der Kirche Der Musikverein Bassersdorf spielte zwei Konzerte von Tobias Jäger Melodien aus der Musicalwelt eignen sich besonders, um ein breites Publikum akustisch zu verwöhnen. So hat sich der Musikverein Bassersdorf dieses Jahr entschieden, seine beiden traditionellen Kirchenkonzerte unter dem Motto «Broadway in der Kirche» durchzuführen.

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lljährlich eröffnet der Musikverein Bassersdorf (MVB) in den ersten Dezembertagen die Vorweihnachtszeit mit einer Reihe Kirchenkonzerte. Wer nun aber glaubte, sich bereits auf musikalisch stille Nächte oder gar Tannenbäume einstellen zu müssen, lag falsch. Der MVB überraschte mit bekannten Musicalklängen aus der ganzen Welt. Dies gekonnt und sympathisch vorgetragen. Unter der nicht mehr ganz neuen Leitung von Arwed Peemöller konzertierte der lokale Musikverein je-

weils abends sowohl in der reformierten Kirche Brütten sowie am darauffolgenden Tag in der reformierten Kirche Bassersdorf, die einmal mehr den perfekten Rahmen für konzertante Unterhaltungsmusik boten. Traditionelle Konzerte Die Musikerinnen und Musiker spielten eindrücklich mit viel Motivation und Herzblut. Wenig energetisch, dafür unaufgeregt präzis führte Dirigent Peemöller sein Orchester durch die Welten der internationalen Showbühnen. Insbesondere das schön arrangierte Medley verschiedener Melodien aus «The Hunchback of Notre Dame» gehörte aufgrund seines kraft­vollen, eindrücklichen Volumens zu den Höhepunkten. Von Swing und dem Glöckner Was haben goldene Swingzeiten, Erinnerungen von Katzen und die dramatische Geschichte eines französischen Glöckners miteinander zu tun? Aus musikalischer Sicht relativ viel.

Es sind alles Titel von älteren, jedoch auch heute noch vielgehörten und bestbekannten Musicals. Melodien, die Millionen Menschen auf der Welt begeisterten und dies auch heute noch tun. So liess sich das Publikum gerne vom Phantom der Oper in die Pariser Unterwelt entführen oder lauschte dem weltbekannten und eingänglichen Trommelrhythmus von Ravel's Bolero nahezu atemlos.

likum angepasstes und für das eigene Orchester spielerisch umsetzbares Konzertprogramm zusammenzustellen. So wurden klassische (Meister-) Werke der Musicalwelt zu einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Ensemble kombiniert, welches beim sehr zahlreich erschienenen Publikum keinerlei Wünsche offen liess. Wer nach den erfolgreichen Konzerten die Kirchen ohne ein leichtes Lächeln auf den Lippen verliess, hatte vielleicht nicht richtig hingehört. ■

Musikgeschmack getroffen Es ist dem Musikverein Bassersdorf einmal mehr gelungen, ein dem Pub-

Der Musikverein Bassersdorf intonierte Musicalszenen. (tj)

EIN EINKAUF MEHR FÜR BEDÜRFTIGE Bereits das vierte Jahr in Folge hatte der Lions Club Kloten am ersten Samstag im Dezember zu seiner vorweihnachtlichen Spendensammlung für Menschen in Not aufgerufen. Gut gelaunt bezogen ein Dut-

zend Clubmitglieder ab acht Uhr morgens ihren Platz vor dem Eingang zur Migros auf dem Dorfplatz. Bis zum Nachmittag nahmen sie die zahlreichen Spenden dankbar und herzlich entgegen. Gesammelt

wurden haltbare Sachen, welche im Anschluss an die «Schwei­zer Tafel Region Zürich» übergeben und von dort an die Spendenempfänger weitergeleitet werden. «Die Aktion war sehr erfolgreich, 99 Kisten

wurden gefüllt», war von den Organisatoren zu erfahren. Und sie hat eindrucksvoll gezeigt, wie einfach es sein kann, Nächstenliebe zu zeigen und anderen zu helfen. (as)


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

Kulturkommission Programm 2019 Streichmusik Alder Sonntag 27. Januar 2019, 17 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 16 Uhr Originale Appenzeller Musik, traditionelles Talerschwingen, «schellenschötten», jodeln und urchige Appenzeller Witze vorgetragen von Hansueli Alder. Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.– www.streichmusikalder.ch Los Acuna Samstag, 23. März 2019, 20 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 19 Uhr Ob Tango, Chamamé, Zamba, Bossa Nova oder Samba brasileña, venezolanischer Joropo oder mexikanische Mariachilieder – die argentinischen Volksmusiker überzeugen zu jedem Zeitpunkt. Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.– www.losacuna.blogspot.com «Dr Muulwurf mit em Gagi ufem Chopf» Sonntag, 24. März 2019, 13.30 Uhr, Gemeindesaal

Ein Theaterstück mit Musik für Jung und Alt ab drei Jahren. Mit viel Humor und frechen Liedern spielen Livia Franz und Markus Maria Enggist die witzige Geschichte nach dem berühmten Kinderbuch «Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat» Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 5.–, Erwachsene Fr. 15.– www.enggist.at/auf-der-buehne/ muuwurf Michel Gammenthaler Samstag, 4. Mai 2019, 20 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 19 Uhr Michel Gammenthaler ist mit seinem sechsten Programm «Hä ...?» auf Tour. Mit seinen 98 Kilo nicht nur im wörtlichen Sinn ein Schwergewicht in der Schweizer Comedy Szene. Bekannt auch von Auftritten im Fernsehen und Träger diverser Auszeichnungen. Eintritt: Jugendliche ab 12 Jahren Fr. 10.-, Erwachsene Fr. 25.www.michel-gammenthaler.ch

Dave Ruosch Trio Donnerstag, 27. Juni 2019, 20 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 19 Uhr Dave Ruosch gilt europaweit als der Pianist für Boogie-Woogie, Blues, Stride und Swing. Zusammen mit dem Bassist Dani Gugolz und dem Drummer Peter Müller garantieren die drei einen unvergesslichen Abend. Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.– www.styxrecords.com Tim Krohn Dienstag, 1. Oktober 2019, 20 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 19 Uhr Tim Krohn schrieb unter anderem die Romane «Quatemberkinder», «Irinas Buch der leichtfertigen Liebe», «Vrenelis Gärtli» und vieles mehr. Er ist Preisträger von diversen Titeln und unglaublich wortgewandt. Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 5.–, Erwachsene Fr. 15.– www.timkrohn.ch

Kateryna Timokhina, «Weihnachtsfantasie» (von Bach bis Romantik) Kateryna Timokhina – Violine und Anna Artemenko am Piano. Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.– www.timokhina.ch Reservationen für alle Veranstaltungen nehmen wir gerne unter kultur@ bruetten.ch oder in Ausnahmefällen telefonisch unter 052 355 03 55 entgegen. Ein Sitzplatz ist Ihnen damit garantiert. Die Anmeldung gilt als verbindlich. Die Kulturkommission wird unterstützt von der Raiffeisenbank Ober-​ embrach-Bassersdorf.

Kateryna Timokhina Sonntag, 22. Dezember 2019, 17 Uhr, Kirche Brütten

GEBURTEN

ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER WEIHNACHTEN UND NEUJAHR Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben über Weihnachten und Neujahr wie folgt geschlossen: Montag, 24. Dezember 2018 bis Mittwoch, 2. Januar 2019 Ab Donnerstag, 3. Januar 2019 stehen wir Ihnen gerne wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Bei Todesfällen über die Festtage ist das Bestattungsamt am 24., 27., 29. und 31. Dezember 2018 jeweils von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter der Nummer 079 327 95 53 erreichbar.

Ihre Gemeinde Brütten

15. Oktober 2018 Joan Ilaya Paur Sohn von Andrea Asha und Thomas Paur Säntisstrasse 22 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten


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AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

NEUJAHRSAPÉRO AM DREIKÖNIGSTAG Sonntag, 6. Januar 2019 19 Uhr, auf dem Buck (bei jeder Witterung) Ansprache von Kantonsrat Martin Hübscher Alle Einwohner sind herzlich eingeladen Die SVP Brütten freut sich auf Ihren Besuch

FROHE FESTTAGE Die Bibliothek Brütten bleibt vom 23. Dezember 2018 bis zum 6. Januar 2019 geschlossen.

Wir wünschen allen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr voller spannender Geschichten!

Das Bibliotheks-Team

Streichmusik Alder

Trio Artemis

Sonntag, 27. Januar 2019, 17 Uhr Gemeindesaal Brütten, Apéro 16 Uhr

Samstag, 29. Dezember 2018, 17 Uhr Kirche Brütten

Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.– Die noch heute bestehende Original Appenzeller Streichmusik Alder aus Urnäsch im Kanton Appenzel-Ausserrhoden wurde 1884 von den Brüdern Ulrich und Johannes Alder gegründet. Die Brüder Alder riefen eine Musikrichtung ins Le-

ben, die heute im Appenzellerland weitverbreitet ist. Die typischen Instrumente einer Streichmusik sind das Hackbrett, die Geige, das Cello und die Bassgeige. Die Streichmusik Alder trat auch international auf und hatte viele Auftritte an Musikfestivals wie dem Jazz Festival Montreux, dem Musik Festival in Atlanta, dem OpenAir St. Gallen oder dem Gurtenfestival. 2003 erhielten sie den «Prix Walo» in der Sparte Volksmusik.

Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.–

ten Arrangements für das Klaviertrio. Ein buntes Kaleidoskop der Musik aus verschiedenen Jahrhunderten voller Klangreichtum und Ausdruckskraft.

Bekannte Miniaturen «von Bach bis Piazzolla». Der Bogen spannt von Klassik über Volksmusik, Oper, Musical, Filmmusik bis hin zum Tango Nuevo. Bekannte Miniaturen aus der Klassik von Bach bis Piazzolla mit raffinier-

Reservationen für die Veranstaltungen nehmen wir gerne unter kultur@bruetten.ch oder telefonisch unter 052 355 03 55 entgegen. Ein Sitzplatz ist Ihnen damit garantiert. Die Anmeldung gilt als verbindlich. Das Konzert wird unterstützt von der


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CHLAUSBESUCHE IN BRÜTTEN

VIER WERTE, DIE KINDER EIN LEBEN LANG TRAGEN

Auch dieses Jahr durfte der «Chlaus» wieder viele Kinder und Familien besuchen. Die «Spenden-Einnahmen» werden wir in diesem Jahr für die Stiftung Pigna in Kloten verwenden.

Allen Spende­rinnen und Spendern vielen herzlichen Dank.

Ein «familylab»-Vortrag mit ­Caroline Märki

Ebenfalls ein grosses Dankeschön allen Beteiligten für Ihren Einsatz!

Ein Vortrag für Eltern von Kindern jeden Alters und natürlich für alle, die sich für dieses Thema interessieren.

Chlausgruppe Brütten

Wann: Dienstag, 5. Februar 2019, 19.30 Uhr Ab 19 Uhr wird ein Apéro offeriert Wo: Sitzungszimmer UG, Hauptgebäude Schule Brütten Elternrat Brütten

Referentin: Caroline Märki, Leitung familylab.ch Familienberaterin nach J. Juul Eltern- und Erwachsenenbildnerin mit eidg. Fachausweis.

Verstaubtes Werk zu neuem Glanz erweckt Die Seniorenbühne Zürich präsentierte Komödienperle von Sandra Lanz Dank der Kulturkommission Brüt­‑ ten wurde die im Jahre 1836 in St. Petersburg veröffentlichte Komödie «Der Revisor» von Nikolaj Gogol durch die Laienschauspieler der der Seniorenbühne Zürich wiederbelebt.

A

n die 100 Theaterbesucher wurden persönlich vom hiesig ansässigen Laienschauspieler Hans Wehrli begrüsst. Die fünf Aufzüge spielten die Schauspieler der beiden Besetzungen in einem Stück durch. Das Lustspiel gilt als eines der meist aufgeführten. Der Autor Nikolaj Gogol wurde im Jahre 1809 als eines von fünf Kindern einer ukrainischen Gutsbesitzerfamilie geboren. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der russischsprachigen Literatur in der Ukraine. In einem russischen Städtchen nahe St. Peters­burg wurde einst die Nach-

richt verbreitet, ein Revisor sei inkognito auf dem Weg in die Stadt. Dies bereitete dem Stadt­hauptmann und seinem Beamtenstab Sorgen. Denn hat doch jeder «Dreck am Stecken». Der Zufall wollte es, dass «Chlestakow» aus St. Petersburg in einem Gasthof abstieg. Sofort kursierte das Gerücht, es handle sich um den befürchteten Revisor. Dieser konnte zwar seine Rechnung nicht bezahlen, sich jedoch aufgrund dieser Verwechslung aus der misslichen Lage mit Lügen befreien, bis hin zum Heiratsantrag an die Tochter des Stadthauptmanns. Doch während die Beamten die Verlobung feierten, machte er sich aus dem Staub und der Postmeister löste das Rätsel beim Vorlesen eines geöffneten Briefes von «Chlestakow» schlussendlich auf. Jedes Jahr erarbeiten die 30 Senioren/innen mit grosser Begeisterung ein unterhaltsames Theaterstück für jedermann. Ein grosser Stab an Bühnentechnikern, Souffleusen und der

Regisseur, Marius Leutenegger, machen die 60 bis 70 jährlichen Auftritte im Kantons Zürich erst möglich. Hans Wehrli aus Brütten konnte bereits in

vier Aufführungen mitmachen. «Ein intensives Hobby, das aber unglaublich Freude macht» sagt er. ■

Der gestikulierende Chlestakow (gespielt von Hans Wehrli aus Brütten) beeindruckt jeden einzelnen, Beamte wie auch die Frauen. (sl)


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Finanzplanung gemahnt Verwirrung um Wöschhüsli-Verkauf von Susanne Gutknecht Zur Kirchgemeindeversammlung anfangs Dezember fanden sich 66 Stimmberechtigte in der Mehr‑ zweckhalle Chapf ein. Die RPK rügte die Kirchenpflege für die fehlende Finanzplanung.

K

irchenpflegepräsident Martin Egli informierte zuerst über das Projekt «KirchGemeindePlus». Aufgrund der Gespräche in der Steuergruppe tendie‑ ren die Kirchenpflegen von Bassersdorf-Nürensdorf, Lindau und Brütten nach Abwägungen aller Vor- und Nach‑ teile auf eine Fusion und nicht wie bis anhin diskutiert einer Kooperation. Sie hätten eine Arbeitsgemeinschaft gebildet und mit Aufträgen betraut. Zudem informierte Egli über die Bildung einer Pfarrwahlkommission. Pfarrer Leonhard Jost werde Ende August 2019 pensioniert, was zeitlich in den Fusionsprozess falle. Da die

neuen Stellenprozente noch unklar seien, habe der Kirchenrat dazu angehalten, diese Zeit mit einer Vertretung zu überbrücken. Man habe bereits eine Vertretung gefunden: «Leonhard Jost vertritt sich selbst», verkündete Egli. Kirchenbeleuchtung in eigenen Händen behalten Anschliessend war die Reihe an Finanzvorstand Daniel Handschin, der das Budget 2019 erläuterte. Im Budget stehe dem Aufwand von 567 750 Franken in der Erfolgsrechnung einem Ertrag von 528 100 Franken gegenüber. Der Aufwandüberschuss von 39 650 Franken werde dem Eigenkapital entnommen und der Steuerfuss solle auf unverändert 13 Prozent bleiben. Investitionen sind mit 50 000 Franken beziffert. Belastet werde die Rechnung primär durch die Doppelbesteuerung, resultierend aus dem Wechsel der Vergangenheits- auf die Gegenwartsbesteuerung. Gerechnet wird mit je rund 100 000 Franken.

Urs Schöni fragte nach, warum die politische Gemeinde die LED-Beleuchtung bei den kirchlichen Liegenschaften nicht finanziere, die deshalb einen grossen Posten in den Aus­ lagen beziffern. «Kirche und Politische Gemeinde sind zwei getrennte Organe.» Es gab Diskussionen, aber die politische Gemeinde könne dann bestimmen, wann die Kirche beleuch­ tet werde, das sei nicht in ihrem Sinne. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart erklärte daraufhin, dass die Gespräche drei Jahre zurückliegen und im Budget nichts eingestellt sei. Schöni stellte daraufhin den Antrag, die Kirchgemeinde solle mit der Politischen Gemeinde nochmals darüber diskutieren. Der Antrag wurde jedoch mit 43  : 16 Stimmen abgelehnt. Urs Schöni verlas daraufhin den Abschied der RPK. Darin rügte er die Kirchenpflege, dass eine Finanzplanung erneut fehle. «Es ist ein wichtiges In­stru­ment, damit wir nicht im Nebel oder Blindflug unterwegs

sind.» Handschin versprach, die Finanzplanung bis Ende Januar 2019 nachzureichen. SVP-Präsident Urs Knecht forderte zusätzlich, den Abschied der RPK sowie die Investitionsrechnung ebenfalls im Weisungsbüchlein aufzuzeigen.

teressenlagen der Jugendlichen etwas im Angebot. Erika Schäpper, die diese Form der Jugendarbeit initiierte, sagte: «Das Echo war erstaunlich gross, die rund 150 jungen Teilnehmer hatten Spass und gleichzeitig wurde ihr Wissensbereich erweitert.» Dass die Jugend dies alles erleben dürfe, sei der aufgeschlossenen Haltung und der Bereitschaft vieler Brüttener zu verdanken, die etwas für das Wohl der Heranwachsenden beitragen wollten. Ein Erfolg sei das Projekt auch in finanzieller Hinsicht: «Die angefallenen Kosten sind bedeutend tiefer als früher. Es konnte rund ein Steuerprozent gespart werden», so Schäpper. Dies bestärkte den Vorstand darin, das Kursangebot zu erweitern. Für

neue Ideen aus der Bevölkerung sei man stets offen. Entstandene Kosten würden vom Verein übernommen und Lokalitäten stünden ebenfalls zur Verfügung. Informationen erhalten Interessierte jederzeit bei Silvan Frei, E-Mail frei.silvan@hispeed.ch oder unter seiner Natel Nummer 079 422 49 30. Initiantin Erika Schäpper ist zufrieden: «Diese Investition von Dorfbewohnern an ihre Jugend im Dorf ist ein exemplarisches Beispiel von gelebter Solidarität. Die Gesinnung einer Gemeinschaft mit starker innerer Verbundenheit; ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das in diesem Fall auch zu Handlungen geführt hat. Die Jugendarbeit soll nicht an Auswärtige delegiert werden.» ■

Zu viele Verträge fürs Wöschhüsli Martin Sichler (pgv) fragte nach, ob der Verkauf des Wöschhüslis, das im Budget 2018 drin sei, auch wirklich bis Ende Jahr über die Bühne gehe. Kirchenpflegepräsident Martin Egli erklärte daraufhin die Wirren um den Eigentumsvertrag des Wöschhüslis. Offenbar bestünden zwei Eigentumsverträge, die nun rechtlich gegeneinander abgewogen werden müssten. Kaufinteressenten habe es und eine letzte Bieterrunde sei nun gerade im Abschluss. Jedoch sei nicht nur der Preis entscheidend, sondern auch der Wohnort des Käufers. Das Budget 2019 wurde daraufhin einstimmig genehmigt ■

Gelebte Solidarität Jugendnetzwerk 8311 zieht erste Bilanz von Sandra Lanz Der Vorstand des vor einem Jahr gegründeten Vereins hielt Ende November im Gemeinde­ saal ihre erste Generalversammlung ab. Verschiedene Kursanbieter gaben ihren ersten Eindruck wieder. Unter der Leitung der Ressortvorsteherin Soziales, Erika Schäpper, und den Vorstandsmitgliedern Urs Knecht, Jonas Link, Silvan Frei und Pascale Stähli erfolgte eine erste Zusammenfassung aller Aktivitäten des «Jugendnetzwerkes 8311» im vergangenen Jahr. Die Initiatoren blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Dank einer engagierten Gruppe aus dem Dorf kam ein

abwechslungsreiches Programm zustande mit dem Zweck, den Brüttener Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten und ihnen verschiedene Einblicke in Aktivitätsbereiche zu ermöglichen. Vom polysportiven Tenniserlebnis bis hin zu selber gemachten Salben, der Neugestaltung des Jugendraumes, einem Spielabend in der Biblitohek oder einen Einblick in die Feuerwehrarbeit sowie das Musikprojekt 8311 - es hatte für verschiedenste In-

«Diese Investition von Dorfbewohnern an ihre Jugend im Dorf ist ein exemplarisches Beispiel von gelebter Solidarität.»


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Kritische Stimmen Planung Alterswohnungen kann weitergeführt werden von Susanne Gutknecht Eine reich befrachtete Traktandenliste liess auf eine lange Gemeindeversammlung schliessen – sie dauerte bis kurz nach 23 Uhr. 107 Stimmberechtigte fanden sich anfangs Dezember in der Mehrzweckhalle Chapf ein.

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as erste Geschäft war die Genehmigung des Budgets 2019 und die Festsetzung des Steuerfusses. Bei einem Gesamtaufwand von 11,138 Millionen Franken und einem Ertrag von 10,819 Millionen Franken resultiert ein Aufwandüberschuss von 318 775 Franken, bei Bruttoinvestitionen von 5,54 Millionen Franken im Verwaltungsvermögen. Der Steuerfuss soll bei 89 Prozent belassen werden. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart erläuterte detailliert die verschiedenen Aufwandposten und gab einen Einblick in die Finanzplanung und kommentierte: «Die finanzpolitischen Ziele sind dieselben wie früher. Wir präsentieren ein ausgeglichenes Budget.» Das ausgewiesene Defizit sei den Abschreibungen nach der Neubewertung des Verwaltungsvermögens geschuldet. Für 2018 rechne der Gemeinderat mit einem positiven Abschluss. Bei den folgenden Statements legten die Vertreter der RGPK als auch der Parteien offen, dass das Budget nach den neuen Vorgaben des HRM2-Modelles schwierig zu lesen und zu vergleichen sei. Alle hätten in ihren Sitzungen intensiv diskutiert und viele Fragen gestellt, die Unterlagen seien «vorbildlich aufbereitet worden von der Verwaltung» und man habe plausible Erklärungen erhalten. Ueli Ritter (FDP) erklärte: «Auf lange Sicht ist die finanzielle Lage stabil dargestellt worden trotz der Aufwertungs- und Abschreibungswirren um HRM2.» Die Abrechnung über den Kredit des Architekturwettbewerbs «Zent-

rumsplanung Brütten» mit Gesamtkosten von 243 534.90 Franken und Mehrkosten von 3534.90 Franken ging zügig durch und wurde einstimmig angenommen. Die RGPK erklärte beim Abschied, dass sie zuerst gestutzt hätten über den Gemeinderat, der in Eigenregie eine Wettbewerbsnachbearbeitung entschieden hätte. Ihre Abklärungen ergaben jedoch, dass dies erlaubt sei.

Vorgehen so empfohlen und diesem Rat sind wir gefolgt.» SVP-Präsident Urs Knecht ging einen Schritt weiter. Das Geld sei zwar vorhanden, aber der Bedarf für die Wohnungen sei noch nicht abschlies­ send geklärt, daher sei ein Marschhalt angesagt, ohne eine Pforte zu öffnen, die man nicht mehr schliessen könne. Er stellte den Antrag, alles an die Urne zu bringen, also den Projektierungskredit und die Gründung der Brüel AG. Rudolf Bosshart erklärte Planungskredit angenommen Der Projektierungskredit «Alterswoh­- daraufhin, dass der Projektierungsnen an der Allmend» für den Neubau kredit ausschliesslich für die sechs und die erste Etappe der Freiraumge- Wohnungen gedacht sei, für nichts staltung in der Höhe von 250 000 Fran­- anderes und habe auf die restliche ken gab mehr zu reden. Obwohl Rudolf Zentrumsüberbauung keinen Einfluss. Bosshart die Entstehungsgeschichte Der Gemeinderat wolle auf mehreren des Projektes und den Architektur- Schienen vorwärtskommen und nicht wettbewerb nochmals aufrollte und vier Monate verstreichen lassen bis die Pläne erläuterte, konnte er die Be- zur Urnenabstimmung. Ein nächster denken einiger Stimmberechtigten Votant zweifelte an, dass der genicht vollständig zerstreuen. RGPK-­ nannte Mietzins von 2000 Franken Präsident Niklaus Blaser unterstrich marktgerecht sei, es brauche jedoch im Abschied das komplexe Geschäft jetzt ein Reglement, das man einseund dass der Gemeinderat laufend hen könne, bevor klar sei, wo es hinden Detaillierungsgrad vertiefe. Sie gehe. FDP-Präsident Ueli Ritter empfahlen die Annahme. «fasste zusammen»: Wenn man die Gemeinde weiterarbeiten lasse, sei Urnenabstimmung gefordert die Vorlage für die UrnenabstimEin Stimmberechtigter störte sich an mung bereits wieder konkreter. «Das der Zusammensetzung des Verwal- schrittweise Vorgehen erachten wir tungsrates der geplanten Brüel AG als absolut richtig. Die grundsätzliund empfahl, auch Baufachleute zu chen Absichten kennen wir ja alle.» benennen. Andere störte, dass man Mit den hin- und herwogenden Vokeine Vollausnützung auf neun Woh- ten ging der Antrag der SVP fast unnungen ins Auge fasse, was kosten- ter. Man sprach sich jedoch in gegenmässig eine Entlastung bedeuten seitigem Einvernehmen für die diwürde. Richtig in Fahrt kam die Ab- rekte Abstimmung aus: 72 Ja-Stimstimmung dann mit einem Votanten, men für den Projektierungskredit der dem Antrag die fehlende gesetzli- gegenüber 20 Stimmen Gegenmehr che Grund­lage attestierte. Es fehle das besiegelten dieses Traktandum. grundsätzliche Einverständnis zum Projekt Alterswohnen von den Stimm- Diskussion um Schneetrottoirs bürgern. Wenn man jetzt den Kredit Trotz fortgeschrittener Zeit standen freigebe, habe man stillschweigend weitere gewichtige Traktanden an. Tief­auch das Projekt verabschiedet. Ru- bauvorstand Beat Lanz erläuterte das dolf Bosshart intervenierte, man habe Bauprojekt Steighofstrasse mit einem das gesamte Vorgehen bis hin zur ge- Kreditbegehren von 767 000 Franplanten Urnenabstimmung im März ken. Man wolle die Strassensanie2019 mit den kantonalen Fachstellen rungsprojekte möglichst einheitlich geprüft: «Der Kanton hat uns dieses angehen und habe darum mit der

Tiefbaukommission einen sogenannten Quartierstrassenstandard definiert, der Abläufe straffen helfe. Darunter fiel dann auch das viel diskutierte Thema der Schneetrottoire, was in einem Antrag der Pgv Brütten endete. Man müsse die Diskussion um die Schneetrottoire und deren Notwendigkeit ausklammern, da sonst ein Präjudiz geschaffen werde. Der Änderungsantrag wurde mit 24 Stimmen gegenüber 21 Stimmen angenommen. Dem Kreditantrag und dem Zusatz wurden anschliessend mehrheitlich zugestimmt. Auch das Kreditbegehren über 1,138 Millionen Franken für das Bauprojekt Wegacher mit umfassenden Sanierungsarbeiten war kein Selbstläufer. Die RGPK empfahl Annahme, Pgv-Präsident Guido Schärli sah das anders und stellte einen Rückweisungsantrag. Einiges sei nicht klar wie zum Beispiel die Bushaltestelle und das Trottoirkonzept. Zudem fehle dem Pgv eine Einbettung des Veloweges in den übergeordneten Veloweg Winterthur-­B rüttenNürensdorf. Der Antrag fand keine Zustimmung und der Kredit wurde angenommen. Die Teilrevision des privaten Ge­ staltungsplanes Harossen wurde einstimmig angenommen. Die Anfrage zum Glasfasernetz wurde von Gemeinderat Martin Kuhn beantwortet. Man habe ein Angebot geprüft, es sei jedoch zu teuer und noch nicht die beste Lösung. Die detaillierte Klärung der Voraussetzungen habe Zeit in Anspruch genommen, jetzt werde man Alternativ-Varianten ausarbeiten. Um 23 Uhr war noch Zeit für eine kurze Mitteilung: Rudolf Bosshart werde per Ende Jahr sein Amt als Stiftungsrats-Präsident der KöchliStiftung niederlegen und wird von Ulrich Arn als Präsident abgelöst. ■


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BRÜTTEN

20.12.2018, Nr. 12

Schulprofil geschärft Faltprospekt als Leitfaden entwickelt von Sandra Lanz Das Bedürfnis der Brüttener Schule Chapf, mit den Eltern von schulpflichtigen Kindern und Be­‑ wohnern besser ins Gespräch zu kommen und aufzuzeigen, wie die Schule Chapf arbeitet und funktioniert, wurde in Zusammenarbeit mit der Zürcher Pädagogischen Hochschule, Institut Unterstrass, ins Zentrum gerückt. Inklusion statt Integration, ein grundsätzliches Thema, welches an jeder Schule ausgearbeitet wird und zur Umsetzung gelangen soll. Ein farbiger, allumfassender Faltprospekt ist

das entstandene Resultat nach mehreren Sitzungen und intensiver Auseinandersetzung mit diesem und weiteren Themen. Eine Projektgruppe, wel­‑ che aus je einer Heilpädagogin und einer Lehrperson sowie der Schulleiterin Suzanne Thörig bestand, entwickelte mit zwei Dozenten und fünf Studenten und Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Unterstrass (PHU) einen nachvollziehbaren Leitfaden zu wichtigen Aufgaben, welche eine Schule zu erfüllen hat. Schlagwörter wie: «Inklusiv, zielorientiert, partizipativ, persönlich, individuell oder altersdurchmischt» wur­‑ den differenziert angegangen, zu Papier gebracht und erklärt. Eine genaue Definition dieser Schlagwörter

sowie eine These vonseiten der Forschung und letztendlich die Umsetzungsklausel der Schule Chapf «so machen wir es» wurden auf dem Wür­‑ fel-Faltprospekt widergegeben. Anspruchsvoller Prozess Die Schule Chapf setzte sich zum Ziel, die Verbindung von Theorie und Praxis aufzuzeigen. Sie fand die professionelle Unterstützung für dieses Projekt mit der PHU. «Eine fruchtbare Zusammenarbeit, welche im Januar 2018 ihren Anfang nahm und ohne zusätzliche Kosten ins Rollen kam», erklärte Schulleiterin Thörig. «Zuerst bestimmten wir die Kernbereiche und stellten uns die Frage, wie diese der Öffentlichkeit dargelegt und

verständlich erklärt werden können.» Gleichzeitig konnte auch der Elternrat seine Wahrnehmung schriftlich einbringen. So resultierte eine breit gefächerte Sicht, die in den Prozess einfloss. Schule mit Profil Das Leitbild der Schule Chapf wurde ebenfalls gleichzeitig überarbeitet. Wie dieses «Abbild des Lebens in der Schule» der Elternschaft und einem breiten Publikum weitervermittelt ■ wird, ist noch in Diskussion. Interessierte erhalten den Faltprospekt für weitere Informationen bei der Gemeinde Brütten wie auch in der Schule Chapf.

BUNTE KERZENKREATIONEN Die Pfadi-Waldmann-Meute-­ Nepomuk «Sioux» veranstaltete am ersten des Monats für alle Kinder ein vorweihnachtliches Kerzenziehen. Beim Betreten des Jugendraumes in Brütten roch es intensiv nach Wachs. Drei Behälter mit einer farbig brodelnden Flüssigkeit standen inmitten des Raumes bereit. Jedes Kind konnte kostenlos drei Kerzen ziehen. Eifrig wurden die Dochte in das flüssige Farbenmeer getaucht, danach rasch in den bereitge-

stellten Kaltwasserbehältern abgekühlt und mit einem Tuch getrocknet. Und dies immer fort bis die gewünschte Dicke erreicht wurde. Die Pfadileiter halfen dabei, der Kerze zu Standhaftigkeit zu verhelfen und die gewünschten Verzierungen anzubringen. Im Aussenbereich hingen die Kerzen anschliessen wie Salamis zum Trocknen auf. Freudestrahlend zogen die Kinder glücklich mit den tollen bunten Kreationen nach Hause. (sl)


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NÜRENSDORF

20.12.2018, Nr. 12

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

TEUERUNGSAUSGLEICH Aufgrund der aufgelaufenen Teuerung hat der Gemeinderat entschieden, per 1. Januar 2019 auf die Entschädigungen von Behörden, Kommissionen und Funktionären sowie auf die Besoldung des Personals einen Teuerungsausgleich von einem Prozent zu gewähren. Der Teuerungsausgleich fällt damit gleich hoch aus wie für die Kantons-Mitarbeitenden.

de Sachbe­­reich­srevision Liegenschaften durch. Der daraus resultierende Bericht konstatiert die korrekte Führung der Liegenschaftenverwal­ tung sowie die Bewirt­schaftung der Miet­erträge aus dem Finanz- und Verwaltungsvermögen. Er enthält keine Hin­weise oder Empfehlungen. Der Gemeinderat hat diesen positiven Bericht erfreut zur Kenntnis genommen und zu Handen des Bezirksrats verabschiedet. KATASTROPHENHILFEBEITRAG

ÖFFNUNGSZEITEN ZWISCHEN WEIHNACHTEN UND NEUJAHR Über die Feiertage gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, 24.12.2018 geschlossen Pikett Bestattungsamt von 8.30 bis 12 Uhr Telefon 044 838 40 65

SACHBEREICHSREVISION LIEGENSCHAFTEN

Dienstag, 1.1.2019 geschlossen Mittwoch, 2.1.2019 geschlossen

GEMEINDEPERSONAL Die Lehrstelle für einen kaufmännischen Angestellten mit Lehrbeginn Sommer 2019 wurde mit Alex Calia aus Bassersdorf besetzt.

Montag, 31.12.2018 geschlossen Pikett Bestattungsamt von 8.30 bis 12 Uhr Telefon 044 838 40 65

Der Gemeinderat hat am 23. Oktober 2018 der Glückskette einen Beitrag in der Höhe von 15 000 Franken für die Hilfe nach dem Tsunami vom 28. September 2018 in Indonesien gewährt. Seither hat sich zum Glück keine weitere Naturkatastrophe ereignet. Die im Budget 2018 noch enthaltenen 15 000 Franken wurden deshalb ebenfalls an die Glücks­kette überwiesen.

Dienstag, 25.12.2018 geschlossen Mittwoch, 26.12.2018 geschlossen Donnerstag, 27.12.2018 8 bis 11.30 Uhr Freitag, 28. Dezember 2018 7 bis 11.30 Uhr

Ab dem 3. Januar 2019 steht die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Gemeinderat Nürensdorf

Vom 13. bis 14. November führte die Firma Baumgartner & Wüst GmbH vor Ort eine umfassen­ - Gemeinderat Nürensdorf

ABSCHIED Keller Max geb. 18.1.1936 Hakabstrasse 41 verstorben am 6. Dezember Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

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SPIELNACHMITTAG IN DER BIBLIOTHEK MIT SONNTAGSAUSLEIHE Sonntag, 20. Januar 2019, 14 bis 17 Uhr für Spielinteressierte von 1 bis 99 Jahren Die Bibliothek verwandelt sich an diesem Nachmittag in eine Spiellandschaft. Frauen der Ludothek Nürensdorf stellen verschiedene Spielneuheiten vor. Das aufwändige Lesen von Spielanleitungen entfällt und Sie können gleich losspielen. Haben Sie Lust auf eine Runde «King Domino», «Dog» oder «Ice Cool»? Dann besuchen Sie uns und testen unsere Spielhits! Herzlich laden ein, Bibliothek und Ludothek Nürensdorf Bibliothek Nürensdorf

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NÜRENSDORF

20.12.2018, Nr. 12

AUS BEHÖRDE UND VERWALTUNG

JAHRESBERICHT 2018 ARBEITSGRUPPE «ÖKOLOGIE IN NÜRENSDORF» Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe «Ökologie in Nürensdorf» hat in die­‑ sem Jahr wieder einige Massnahmen umgesetzt. Am 16. März 2016 erhielt die Gemeinde den positiven Entscheid der Labelkommission zur erneuten Erteilung des Labels «Energiestadt». Die Gemeinde Nürensdorf erhält diese Auszeichnung für ihre nachweisbaren und vorbildlichen Resultate in der Entwicklung ihrer kommunalen Energie- und Klimapolitik. Die seit dem 1. Januar 2008 geltende Subventionierung von Solaranlagen konnte in diesem Jahr von acht Einwohner- / innen in Anspruch genommen werden. Neu bietet die Ge-

meinde das Förderprogramm «funktioniert meine Solaranlage» an. Dabei werden bereits erstellte Solar­‑ anlagen auf ihre Funktionalität überprüft. Die Überprüfung wird durch die Firma «Ingenieurbüro für Energietechnik Andrea Beck» auf Basis eines von Energie Schweiz verabschiedeten Prüfprotokolls für Solaranlagen durchgeführt. Im Prüfprotokoll werden Vorschläge zur Optimierung und Qualitätsverbesserung auf­‑ gezeigt und bewertet. Mit diesem äusserst beliebten Förderprogramm konnten dieses Jahr 18 Solaranlagen kontrolliert werden. Seit Ende November 2018 bietet die Gemeinde Nürensdorf für die Bevölkerung ein Elektrofahrzeug zur Miete an. Nähere Informationen

ADVENTSFENSTER-RUNDGANG 2018 Vielen herzlichen Dank! Ein herzliches Dankeschön für das Mitmachen, die grosszügige Gast­ freundschaft und das Besuchen der liebevoll gestalteten Fenster und Objekte am diesjährigen Adventsfenster-Rundgang. Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr. Monika Koch-Wanner mit Unterstützung der Kulturund Freizeitkommission Nürensdorf

dazu finden Sie unter der Adresse www.sponti-car.ch. Die Photovoltaikanlagen der Gemeinde auf der Turnhalle und dem Schulhaus Hatzenbühl, den Kindergärten Sunnerain und Ebnet laufen weiterhin hervorragend. Die Arbeitsgruppe konnte bereits viele ökologische Massnahmen, welche auch ökonomisch Sinn ergaben, erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist ein positives Feedback spürbar. Es bleibt in der Zukunft aber noch viel zu tun. Die Arbeitsgruppe «Ökologie» wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen.

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NÜRENSDORF

20.12.2018, Nr. 12

Die Lieder wurden unter professioneller Anleitung von Meri Tadic (rechts) in den Räumen des Jugi 51 in Nürensdorf interpretiert. (as)

Musikunterricht einmal anders Bekannte Mundartlieder erhalten modernen Klang von Astrid Steinbach Seit diesem Herbst hatten die Musiklehrerin der Oberstufe Hatzenbühl, Nadia D`Alessandro, und die Jugendarbeiterin der Ajuga Nürensdorf, Meri Tadic, einen Bandworkshop ins Leben gerufen. Idee des Workshops war es, Schweizer Mundart-, Kinder- und Volkslieder neu zu vertonen. Sicher erinnert sich der eine oder andere noch an endlose Musikstunden, die einfach nicht aufhören wollten. Für die Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarstufe Hatzenbühl kamen solche Stunden zum Jahresende nicht vor, denn sie erlebten in den letzten Wochen einen besonderen Musikunterricht. Musiklehrerein Nadia D`Alessandro hatte sich kurzerhand mit Meri Tadic

von der Ajuga Nürensdorf zusammengetan, die neben ihrer Arbeit als Jugendarbeiterin selbst Musikerin ist. Gemeinsam stellten die beiden ein Projekt der besonderen Art auf die Beine. «Wir sind auf die Idee gekom-

«Es gab Teams, die sehr dynamisch waren und andere wiederum eher schüchtern. Aber an Ideen mangelte es nie.»

men, im Rahmen des Musikunterrichts bekannte volkstümliche Mundartlieder durch die Schülerinnen und Schüler neu vertonen zu lassen», erzählt Meri Tadic, und fügt weiter hinzu, dass dafür neun Teams von sechs bis sieben Jugendlichen gebildet wurden. Aus einer Liste von Mund­‑ artliedern konnte jedes Team ein Stück für sich auswählen. Mundart ist gefragt «Wir haben uns für Mundartlieder entschieden, da viele Schweizer Inter‑ preten wieder Mundart singen», war von den beiden Initiatorinnen zu erfahren. Das Projekt erstreckte sich über drei Lektionen. In der ersten Lek­ ­tion entschieden die Teams die Musik‑ richtung der Neuvertonung. Neben Hip-Hop und Rock fiel die Wahl zumeist auf Rap. In der zweiten Lektion wurden die Musikstücke einzeln eingesungen. «Hier gingen die Gruppen

unterschiedlich vor. Es gab Teams, die sehr dynamisch waren und andere wiederum eher schüchtern. Aber an Ideen mangelte es nie», beschrieb Meri Tadic mit Begeisterung diesen Teil der Projektarbeit. Die dritte Lektion beinhaltete das Arrangieren der eingesungenen Stücke, die damit den letzten Schliff erhielten. Abschluss und zugleich Höhepunkt des Projekts war der 14. Dezember. An diesem Tag kamen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen zusammen, um in Form einer Hitparade erstmals die Stücke der anderen zu hören und ihr Voting für das beste Arrangement abzugeben. «Das Konzept wurde sehr gut von allen Schülerinnen und Schülern angenommen. Sie waren durchwegs mit Interesse und Begeisterung bei der Sache. Einige hatten bereits während des Workshops schon so viel Spass an der Sache gefunden, dass sie in ihrer Freizeit begonnen haben, eigene Tracks aufzunehmen», sagte Tadic zum Abschluss und erinnert daran, dass für alle, die auf den Geschmack gekommen sind, oder schon immer selber Musik machen wollten, der Treffpunkt Jugi 51 in Nürensdorf weiterhin zur Verfügung steht. Hier können Interessierte jeden Freitag am Nachmittag im eigenen Musikraum mit entsprechendem Equipment und unter Anleitung der Jugendarbeiter ihre Musiktracks ausprobieren. ■

ZVIERIKINO Am Sonntag, 27. Januar um 14 Uhr, findet im Saal im Zentrumsbau an der Lindauerstrasse 1 im 3. Stock das Zvierikino statt. Gezeigt wird der bezaubernde amerikanische Spielfilm «Ein Brief für Dich» (Regie: Christian Vuissa), aus dem Jahr 2012 in deutscher Version. Der Film dauert 85 Minuten, nach der Pause wird ein feines Zvieri angeboten. Der Eintritt ist gratis. Für weitere Informationen: Katharina Berweger, Sozialdiakonin, Lindauerstrasse 1, 8309 Nürensdorf; Telefon 044 888 73 55; katharina. berweger@basinueri.ch. (e)


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REGION

20.12.2018, Nr. 12

GEWERBEGEFLÜSTER «Wasser ist das wichtigste Lebensmittel», sagt Roger Meier. (rs)

Roger Meier übernahm 1994 die Firma Schäppi Heizungen aus Birchwil. Sie wurde seit 1966 von Gottfried Schäppi geführt. Roger Meier, Sanitärplaner mit höherer Fachprüfung, nennt sein Geschäft seit der Übernahme «Schäppi & Meier AG, Heizung und Sanitär». Zehn Mitarbeitende sind täglich im Einsatz, zudem werden Lehrlinge ausgebildet. Seit Kindesbeinen ist Meier vom Element Wasser fasziniert. «Es ist das wichtigste Lebensmittel», sagt er, zudem gehöre zu wenig Wasser zu trinken zur Volkskrankheit Nummer eins, was zur Übersäuerung des Körpers führe, genauso wie ungesundes Essen oder Stress. Folge davon

seien Erschöpfung, hoher Blutdruck, Arthrose, Cholesterin oder Übergewicht. Vor eineinhalb Jahren kam Meier dann auf das «Kangen Wasser». Kangen bedeutet «zurück zum Ursprung». Das ionisierte Wasser erhöhe die Aufnahme wichtiger Nährstoffe und den Abbau von Giftstoffen. Dafür wurde in Japan der «Enagic Wasserionisierer», die Kangen Wasser-Maschine entwickelt. Sie kann am Wasserhahn angeschlossen werden. Seit er das Kangen Wasser trinke, sei er von dessen positivem Einfluss auf den Körper überzeugt, sagt Meier. Er setzt es bei der Lebensmittelzubereitung ein, wo es Früchte und Gemüse von Pestiziden befreit. Bei

der Körperpflege wirke es entzündungshemmend und könne gegen Schuppenflechte oder schmerzende Knochen eingesetzt werden, sagt er. Für die unterschiedlichen Anwendungsgebiete werden verschiedene pH-Werte eingesetzt. Meier verkauft kein Wasser. Er bietet jedoch faszinierende Präsentationen an, wo er sein immenses Wissen weitergibt. Rosmarie Schmid Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

BILD DES MONATS Der Tannenbaum steht am Weihnachtsabend in vielen Häusern zusammen mit der Krippe im Mittelpunkt. Die Kerzen erleuchten den Raum, so wie Jesus Christus einst Licht ins Dunkel der Zeit und der Herzen brachte. Weihnachten ohne Tannenbaum können wir uns heute kaum noch vorstellen. Der Brauch, einen Weihnachtsbaum mit Kerzen zu schmücken, reicht mindestens bis ins 18. Jahrhundert zurück. Anfänglich wurde Öl in Nussschalen gefüllt. In späteren Zeiten gab es dann Wachs- und Kunstwachskerzen. 1912 soll der erste öffentliche Weihnachtsbaum in New York aufgestellt worden sein. Heute stehen unzählige leuchtende Weihnachtsbäume überall in den Gärten und auf öffentlichen Plätzen. In den 1970-er Jahren, mit der rasanten Verbreitung der Weihnachtsmärkte, hat ein regelrechter Weihnachts-Boom auf öffentlichen Plätzen eingesetzt. (bu)

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Unsere Öffnungszeiten

über die Feiertage

22.12.2018 8.00 – 16.00 Uhr geöffnet Weihnacht - Neujahr bleibt das Kafi geschlossen Am 3.01.2019 ab 8.00 Uhr sind wir gerne wieder für Sie da.

Danke

berta xaver anna

Wir wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und freuen uns, Sie auch im neuen Jahr als Gast begrüssen zu dürfen. Lienis Team LIENIS KAFI AG Dorfplatz 1 | 8303 Bassersdorf Tel. 044 833 01 01 | info@lienis-kafi.ch | www.lienis-kafi.ch

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REGION

20.12.2018, Nr. 12

Ein Ausschnitt mit Nicole Morf, Olivia Labhart, Franz Ernst, Heinz Lüthi sowie Köbi Nef. (rs)

Jubiläumskonzert mit lauter Höhepunkten Tosenden Applaus für Jodellieder und Appenzeller Streichmusik von Rosmarie Schmid Die Swissair ist längst Geschichte. Die «Jodlergruppe Swissair Kloten» jedoch feierte ihr 60-jähriges Bestehen. Eines von insgesamt fünf Jubiläumskonzerten erklang Ende November in der reformierten Kirche in Bassersdorf. Die erstklassig gesungenen Jodellieder begeisterten mehr als 200 Zuhörende.

K

aum waren die Kirchenglocken still, stimmte die Jodlergruppe Swissair Kloten ihr erstes Lied an. Als die Stimmen nach «Uf ä Wäg» verklungen waren, tönte es aus dem Publikum: «So schön!». Fast andächtig blieb es zunächst still, bis der Applaus durch die reformierte Kirche Bassersdorf wogte. Das beliebte Lied «S’Jodlerhärz» von Walter J. Stadelmann-Lötscher erzählt vom Heimatsinn, dem Brauchtum und der Freude am Singen. Von den drei Dingen, über welche die 15 Jodler und zwei Jodlerinnen am liebsten singen. Fünf Geschwister Die Original Appenzeller Streichmusik «Kalöi» wechselten sich mit den Jodlern ab. Die Geschwister Benz,

Bettina, Joseph, Maria, Anna und Theresia vom Oberstein im Gontenbad, Appenzell Innerrhoden sind Nichten und Neffe von Swissair-Jodler Köbi Nef. Sie traten in originaler Fünfer-Besetzung auf. Mit erster und zweiter Geige, Cello, Kontrabass und Hackbrett beeindruckten die jungen Menschen in ihren festlichen Innerrhoder Trachten mit Stücken, wie «Erinnerungen an Zirkus Renz». 60 Jahre gebührend feiern «Mit fünf kleineren Festen im November, erreichte die Jodlergruppe Swissair mehr Menschen, als nur mit einem einzigen grossen», resümierte Vereinspräsident Tiziano Rosa. Der 60. Geburtstag sollte ja gebührend gefeiert werden. «Als Geschenk für die Jodler und die Liebhaber ihrer Lieder haben wir die CD «60 Jahre Jodlergruppe Swissair» aufgenommen, sagte er. Im Chor gibt es kein Gründungsmitglied mehr. Im Anschluss an das Konzert, beim öffentlichen Aperitif im Kirchgemeindehaus, stellte sich aber heraus, dass es doch noch ein Gründungsmitglied von 1958 gibt. «Jack Sutter aus Weiach ist der Mann der ersten Stunde und unser Gönner», erklärte Tiziano Rosa. Er habe in der Motorenbude der Swissair gearbeitet,

erzählte der heute 93-Jährige. Weil er seine Stimme während der Rekrutenschule fast verloren hatte, war für ihn das Singen im Chor unmöglich. «Mein Herz gehört aber seit jeher der Jodlergruppe Swissair», betonte er. Dann erinnerte sich Sutter an die Gründungszeit. Damals habe es nur einen freien Samstag pro Monat gegeben, wo jeweils musiziert worden sei. Einer der Musiker habe dann zur Gründung einer Blasmusik aufgerufen. Erfolgreich. Als er aber nicht zum Präsidenten gewählt worden sei, habe er die Musik verlassen und im damaligen «Restaurant zur Post» in Kloten, kurzerhand die Jodlergruppe Swissair gegründet. Diese ist seit 1963 Mitglied beim Nordostschweizer Jodlerverband sowie beim Eidgenössischen Jodlerverband. Seit 52 Jahren dabei Im Januar 2019 wird Werner Illi 80 Jahre alt. Mani Schneider ist 77 Jahre alt. Beide arbeiteten bei Swissair und singen seit 52 Jahren im Chor. Anfangs sei das Repertoire sehr bescheiden gewesen, meinten die beiden. Der grosse Rutsch habe vor 25 Jahren mit Dirigentin Vreni Rubi stattgefunden. Sie erinnert sich, dass sie damals gute Register mit sicheren Stimmen angetroffen habe. Bereits ein Jahr

später erlangte die Gruppe am kantonalen Jodlerfest in der Lenk die Bestnote. Viele weitere Auszeichnungen folgten. 1998 kam Rubis damalige Gesangsschülerin, Olivia Labhart, mit ihrer herrlichen Sopranstimme dazu. «Wir geniessen die Kameradschaft und das gemeinsame Singen», sind sich Illi und Schneider einig. Längst sind nicht mehr alle ehemalige Swissairmitarbeiter. «Ich fühle mich pudelwohl im Chor und kann viel von Olivia lernen», meinte denn auch Nicole Morf, die neu als zweite Jodlerin mitsingt. Grosse Begeisterung «Aus der Kombination Streicher/Jodler resultierte ein feines Konzert», sagte Elisabeth Imhof aus Effretikon und Köbi Eisenhut aus Bassersdorf meinte, dass er ganz besonders die Stimme der Jodlerin Olivia liebe. Und so führte der Chor weiter von Höhepunkt zu Höhepunkt. Bei «Es treichelet heizue» erhob sich Olivia Labharts Stimme erneut glockenhell über jene der Männer und vereinigte sich wieder mit ihnen. «Abschied» hiess lediglich das letzte Lied, denn die Jodlergruppe Swissair wird mit ihrem Gesang viele weitere Bestnoten erringen. ■


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REGION

20.12.2018, Nr. 12

«DORFNEST» ERÖFFNET Nach über vier Jahren Bauzeit war es Ende September soweit. Seit diesem Zeitpunkt wird die neue Doppelspur- und Überwerfungsbrücke «Dorfnest» bei Kloten sowohl von Personen- als auch von Güterzügen täglich befahren. «Der Betrieb auf der neuen Anlage läuft einwandfrei», so Oli Dischoe von der SBB Pressestelle auf Anfrage. Nach den bereits getätigten Fertigstellungen der Baumeisterarbeiten sind jetzt

noch einige wenige, technische Arbeiten an der Bahnanlage notwendig. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte per Fahrplanwechsel am 9. Dezember. Dies im Rahmen der Einführung der dritten Etappe der vierten Teilergänzung Zürcher S-Bahn. Nach dem finalen Rückbau alter Kabel und Ersatzfahrleitungsdrähte im ersten Quartal 2019 wird die Wiederaufforstung mit anschliessender Erfolgskontrolle fortgeführt. (tj)

SOMMERFERIENPLAUSCH Zum fünften Mal bietet die Reformierte Kirche während den Sommerferien 2019, in der Woche vom 5. bis 9. August, den Kindern der Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf eine «Erlebniswoche daheim» an. Dieses konfessionsneutrale Angebot richtet sich an Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 6. Klasse. Die fünf Tage finden in Nürensdorf, hauptsächlich im und um den Zentrumsbau statt. Kinder aus Bassersdorf werden mit einem Bus von Bassersdorf aus hin- und zurück transportiert. In den Schulen werden im Januar Anmeldungen verteilt. Fragen und Anmeldungen bitte senden an: marlis.zweifel@basinueri.ch. (e)

LESERFOTO «Halloo zäme, s‘Jahr 2018 isch scho fascht verby, jetzt fangt das grossi Gschtürm aa, die fröhlichi Adväntszyt. Ich hoffe, au Ihr werded sie guet überschtah. Schöni Fäschttäg wünscht Eu de Peter Jost.» Illustration: Peter Jost, Birchwil

NBN KIDS EXKURSION Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN organisiert am Samstag, den 19. Januar 2019 für die zwei- bis sechsjährigen Kinder und ihre Eltern die Exkursion «Bewegter Winterwald». Was es im Winter alles zu entdecken gibt und welche Spiele sich in dieser Jahreszeit eignen, zeigen die beiden erfahrenen Waldkindergärtnerinnen Maya Risch und Monika Offner. Das Zvieri wird am offenen Feuer zubereitet. Der Anlass beginnt um 14.30 Uhr, Treffpunkt ist beim Aussichtspunkt Ratzenhalden in Bassersdorf, in der Nähe des Restaurants Chalet Waldgarten. Eine Anmeldung ist erforderlich (www.nbn.ch), da die Anzahl Plätze beschränkt ist. (e)


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SPORT

KURZNEWS UNIHOCKEY

20.12.2018, Nr. 12

Der EHC Bassersdorf steht momentan gut da. (fr)

UBN (1.Liga) Nico Scalvinoni wechselt zu UBN Der ehemalige Unihockeynationalspieler Nico Scalvinoni wechselt vom NLA-Team GC Unihockey zu UBN. Anhaltende Rückenprobleme des 31-jährigen Unihockeyspielers führten zum sofortigen Wechsel. Resultate Frauenfeld vs. UBN 3:10. UBN vs. InnerSchwyz 8:5. Zug vs. UBN 8:2. UBN vs. Bülach 6:7. Tabelle 1. Rang: Flames 16 (Spiele) / 39 (Punkte). 2. Bülach 15 / 33. 3. Zürisee 15/32. 6. UBN 16/25. Spielplan 23.12. (18.00): Jona-Uznach vs. UBN 05.01. (17:30): UBN vs. Zürisee Unihockey 12.01. (18.00): Bazenheid vs. UBN 19.01. (17:00): Luzern vs. UBN

FUSSBALL Fussball Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) FCB – Winterpause auf zweitem Rang Tabelle 1. Rang: Seen 13 (Spiele) / 33 (Punkte). 2. Bassersdorf 13 / 30. 3. Oerlikon 13/29. Spielplan 16.03.: FCB vs. Seen 24.03.: Oerlikon vs. FCB 30.03.: FCB vs. Schaffhausen

«Ein Höhenflug, nicht nur auf dem Eis» Der EHC Bassersdorf spielt vorne mit von Fabian Rahm Nach zwölf gespielten Runden steht der EHC Bassersdorf sehr überraschend auf dem ersten Tabellenrang in der zweiten Liga. Präsident Adrian Hofer ist glücklich, dass beim EHCB momentan viel zusammenpasst.

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ehn von zwölf Spielen gewonnen, die Rivalen aus Illnau-Effretikon zweimal besiegt – der EHCB wird für eine erfolgreiche Meisterschaftshälfte mit dem ersten Tabellenrang belohnt. «Die Jungs spielen konstant sehr gutes Eishockey mit viel Leidenschaft und Kampfgeist. Ein solcher Schritt gelingt nicht von heute auf morgen, das ist ein langer Prozess», lobt Präsident Adrian Hofer. Mindestens Rang sechs und somit Qualifikation für die Playoffs war das Saisonziel des EHCB. Nun passt der Verein die Ziele nach oben an, mindestens den Playoff-Viertelfinal soll der EHCB erreichen. Die Gründe für den plötzlichen Erfolg des Fanionsteams sieht Präsident Hofer

im guten Zusammenspiel des Vereins auf und neben dem Eis. Zusätzlich würde das neue Trainerduo mit Cheftrainer Patrick Meichtry und Christian Krähenbühl frische Impulse bringen und grosse Leidenschaft entfachen. Den Zürcher Unterländern stehen in dieser Saison auch zahlreiche neue Gegner gegenüber, darunter Engiadina St. Moritz oder der abgestiegene Erstligist Weinfelden. «Die neuen Mannschaften erfrischen die interregionale Liga. Etwas überrascht bin ich vom SC Weinfelden, hier hätte ich wesentlich stärkere Leistungen erwartet», so Hofer.

«Die Jungs spielen konstant sehr gutes Eishockey mit viel Leidenschaft und Kampfgeist.»

Gelungene Transfers «Unser Sportchef Willy Staiger hatte ein gutes Händchen für Neuzugänge, doch auch durch glückliche Zufälle konnten wir hervorragende Spieler gewinnen». Damit meint der Präsident beispielsweise Federico Giamboni, welcher in der Deutschschweiz ein Studium begonnen hatte und somit einen neuen Verein suchte. Kaum angekommen, erzielte er in den ersten elf Spielen gleich fünf Tore und ebenso viele Assists. Die grösste Herausforderung für das Team von Cheftrainer Patrick Meichtry sieht der Präsident in den anstehenden Playoffs: «In den letzten Jahren hatte der EHC Bassersdorf häufig Mühe in den Playoffs, dieses Jahr soll es hoffentlich besser werden.» «Es ist vieles möglich für den EHC Bassersdorf im Jahr 2019. Hoffentlich auch für unsere Damenmannschaft, welche schon oft um den Titel mitgespielt hat», sagt Hofer zuversichtlich ■


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SPORT

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EISHOCKEY EHCB (2. Liga, Gruppe Ost) EHCB verliert Spitzenkampf gegen St. Moritz Mit 4:2 gewann St. Moritz das Spitzenspiel gegen den Tabellenersten EHC Bassersdorf. Damit sind die Bündner punktgleich mit dem EHCB, dank einem besseren Torverhältnis stehen sie neu zuoberst in der Tabelle.

Die Aerobicgruppe des TV Bassersdorf in Frauenfeld. (ph)

TV Bassersdorf sorgt für Ausrufezeichen Erfolg an den Schweizer Meisterschaften im Aerobic Der Turnverein Bassersdorf zeigte an den Schweizer Meisterschaften im Aerobic eine ansprechende Leistung und begeisterte das Publikum in Frauenfeld. Mit der Note 9.22 wurde auch ein gutes Resultat erzielt.

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och nie war eine Bassersdorfer Turngruppe an einer Schweizermeisterschaft (SM) so erfolgreich wie am letzten November-Wochenende. Fünf Frauen und zwei Männer des TV

Bassersdorf reisten bei eisiger Kälte nach Frauenfeld, mit dem Ziel, ein positives Resultat zu erreichen. «Die Vorzeichen waren gut, denn unsere Gruppe war schon beim Einwärmen sehr motiviert und konzentriert», meint Präsident Patrik Spiess. Die gute Vorbereitung und das harte Training zahlten sich aus: Mit Note 9.22 wurde erstmals in der Geschichte des Turnvereins eine Benotung über 9 an einer SM erreicht. Trotzdem reichte es nicht ganz nach vorne, die Turngruppe klassierte sich im vorderen

Mittelfeld. Die Schweizer Meisterschaften bilden für die Aerobic-Turner jeweils den Saisonhöhepunkt, auf den sie sich mit mehreren Trainings pro Woche über ein ganzes Jahr vorbereiten. Präsident Patrik Spiess sieht die abgelieferte Aufführung als weitere wertvolle Erfahrung für die Zukunft: «Auf dieser bemerkenswerten Leistung lässt sich weiter aufbauen, wir werden sehen, was in den kommenden Jahren möglich ist.» ■

Resultate EHCB vs. Illnau 4:3. Dürnten vs. EHCB 4:3. EHCB vs. Kreuzlingen 2:1. St. Moritz vs. EHCB 4:2. Tabelle 1. Rang: St. Moritz 13 (Spiele) / 29 (Punkte). 2. EHCB 13 / 29. 3. Illnau 13/25. Spielplan 22.12.: EHCB vs. Weinfelden 05.01.: St. Gallen vs. EHCB 12.01.: EHCB vs. Küsnacht 19.01.: Schaffhausen vs. EHCB

Philipp Rahm

SPENDENKILOMETER Christof Aegerter sorgte Mitte Dezember für einen erfolgreichen Jahresabschluss seines Projekts Swim4Life. Am Zürcher SamichlausSchwimmen stieg er bei frostigen Temperaturen ins Wasser und schwamm die letzten Spendenkilometer im Jahr 2018. Im vergangenen Sommer hat er das Projekt ins Leben gerufen und sammelt seither mit jedem geschwommenen Kilometer

Geld für kognitiv und körperlich beeinträchtigte Menschen. Bis jetzt sind knapp 5000 Franken zusammengekommen. Im kommenden Jahr sollen die Aktivitäten seines Projektes weiter ausgebaut werden. «Zum Beispiel werden wir mit Kindern aus dem St. Michael Heim an der Pfäffikersee-Durchquerung teilnehmen», blickt Christof Aegerter voraus. (ph)


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TREFFPUNKT

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digital world

internet

apps and links

umzugshilfe

Der Dezember ist die Zeit des Neuanfanges. Im Hinblick auf das kommende Jahr werden neue Vorsätze gefasst, alte Laster aufgegeben und auch so mancher Umzug findet statt. Insbesondere Letzteres ist nicht nur mit Freuden verbunden. Der enorme organisatorische Aufwand, das Schleppen von zahlreichen Möbeln sowie das Erledigen von Unmengen an Papierkram kann die Freude am neuen Heim trüben. Helfen kann die Gratis-App «Lizzy», die gleich mehrere nützliche Funktionen und zahlreiche Tipps zum Thema Umzug enthält. Man kann sich beispielsweise in einem Chat beraten lassen, Versicherungen direkt Schäden melden und Mängellisten erstellen – einem reibungslosen Wohnungswechsel steht also nichts mehr im Wege! App «Lizzy», verfügbar für Android und iOS

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«Rise Up» ist ein Spiel, das unglaublich viel Fingerspitzengefühl benötigt. Dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Steuerung geschieht per Fingerspitze. Ziel ist es, einen Ballon sicher durch den Himmel schweben zu lassen und dabei verschiedene Hindernisse mit dem Finger aus dem Weg zu räumen. Die eingebauten Hürden sind zufällig angeordnet, sodass man auch bei einem Neustart nicht genau weiss, was man zu erwarten hat. Nebst der scheinbar unbegrenzten Anzahl an Leveln begeistert die App besonders durch ihr stilvolles Design. Man sollte sich aber nicht zu stark davon ablenken lassen, sonst platzt der unbeaufsichtigte Ballon am nächsten Hindernis. App «Rise Up», verfügbar für Android und iOS

rasantes schlitteln

Rechtzeitig zur Wintersaison kann man sich mit «Sledge Rider» auf die aktiven Tage im Schnee vorbereiten. Bei der Gratis-App steht das Schlitteln im Zentrum. In halsbrecherischem Tempo rutscht man einen steilen, eisigen Abhang hinunter, der von Felsen, Bäumen und Schneemännern übersät ist, denen man um jeden Preis ausweichen muss. Ist man nicht achtsam genug und kommt von der sicheren Piste ab, ist eine Kollision kaum mehr zu verhindern und das Spiel ist verloren. «Sledge Rider» ist nur auf dem iPhone verfügbar, es gibt jedoch für Android-betriebene Geräte eine Alternative: «Sledge Schnee Berg Rutsche» funktioniert nach demselben Prinzip. App «Sledge Rider», verfügbar für iOS

wunderbare symmetrie

Dass die App «Symmetrie» sich grosser Beliebtheit erfreuen muss, lässt sich sogar wissenschaftlich erklären. Wie verschiedene Versuche zeigen konnten, empfindet der Mensch Symmetrie als ästhetisch und zufriedenstellend. Da sich bei dem Puzzle-Spiel alles um die Ausgeglichenheit dreht, kann man es also nur mögen. Ziel des Spiels ist es, ein vorgegebenes Muster deckungsgleich zu spiegeln und dadurch Punkte zu sammeln. Zunächst scheinen die Aufgaben noch einfach, doch je weiter man in den über 75 Leveln voranschreitet, umso komplexer wird es. Da das Ganze auch noch auf Zeit gespielt wird, kommen auch Personen mit gutem Vorstellungsvermögen schnell ins Schwitzen. App «Symmetrie: Pfad zur Gipfel», verfügbar für Android und iOS

einzigartige bilder

Gibt es etwas Weihnachtlicheres als mit einem heiss dampfenden Glühwein durch die verschneiten Strassen zu stapfen und über die Lichterdekoration zu staunen? Diesen wunderbaren Moment möchte man natürlich gerne auf einem Bild verewigen. Doch die aufsteigenden Dampfschwaden, die glitzernden Lichter und der leicht rieselnde Schnee kann man einfach nicht auf einem Foto wiedergeben – oder etwa doch? Mit der App «Vimage» lassen sich Video und Foto kombinieren, was das Erstellen von einzigartigen Bildern ermöglicht. Es stehen über 50 Effekte zur Verfügung, um Fotos aufzubessern und beispielsweise die oben beschriebene Szene akkurat wiederzugeben. App «Vimage», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht / Fotos: www


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VERANSTALTUNGEN

20.12.2018, Nr. 12

GEMEINDE BASSERSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Mo – Mi

24.12. – 02.01.

Sa

22.12.

Do

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeindeverwaltung

Gemeindeverwaltung bleibt geschlossen

Gemeindeverwaltung

09.30 – 13.00

Sammelstelle Ufmatten

Anstossen auf die Weihnachtstage mit Musik, Punsch und Guetsli

Sammelstelle Ufmatten

03.01.

20.00

Kultur- u. Bibliothekskomm.

Neujahrskonzert mit der ungarischen Kammerphilharmonie (Türöffnung 19.30)

Ref. Kirche

Mi

09.01.

14.30 – 15.00 u. 15.30 – 16.00

Disch Simone & Klein Susanne

Chasperlitheater

Bungertstube

Sa

12.01.

18.00 – 23.30

Comitato Genitori scuole Bassersdorf

Festa della befana

MZH Ebnet, Nü

Di

15.01.

07.30 – 09.00

Gemeindepräsidentin, Verwaltungsdirektor

Öffentliche Sprechstunde mit Doris Meier-Kobler und Christian Pleisch

Restaurant Löwen

Di

15.01.

19.00 – 21.00

Abt. Soziales + Alter + Selbsthilfezenter

Gesprächsgruppe für betreuende und pflegende Angehörige

Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1

Sa

26.01.

09.30 – 10.00

Bibliothek

Buchstart - für Kleinkinder (von 1 bis 3 Jahren) in Begleitung

Bibliothek

xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge, Infos: www.afobasi.ch

M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. Stock, Gerlisbergstr. 2

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

www.frauenvereinbassersdorf.ch

Jeden Di und nach Bedarf

16.00 – 18.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf/veranstaltungen

GEMEINDE BRÜTTEN Einmalige Anlässe Tag

Datum

Fr

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

21.12.

Schule

Schulsilvester

Schulhaus Chapf

Mo Mi

24.12. – 02.01.

Gemeindeverwaltungund -betrieb

Büros bleiben geschlossen

Brütten

Sa

29.12.

17.00

Kultur Kommission

Klassisches Konzert «Trio Artemis»

Ref. Kirche

Do

31.01.

20.00 – 22.00

Politischer Gemeindeverein

PGV Generalversammlung

Gemeindesaal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek/bibliothek@ bruetten.ch

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00

Jeden Mo-Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30


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VERANSTALTUNGEN

Jeden Di/Mi/Do

20.12.2018, Nr. 12

Ursula Müller

Pilates (Di 18.30/19.45, Mi 07.45, Do 18.30)

Dachraum Gemeindezentrum www.pilatesbruetten.com

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch für Senioren und Erwachsene

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden Do

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Dachraum des Gemeindehauses

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo-Fr 08.00-09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

GEMEINDE NÜRENSDORF Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo

02.01.

13.00 – 17.00

Waldhüttenverein Br/Ha

Umtrunk in der Hütte für Einwohner/innen der Gemeinde Nürensdorf

Waldhütte Breite

Sa

12.01.

18.00 – 23.30

Comitato Genitori scuole Bassersdorf

Festa della befana

MZH Ebnet, Nü

Sa

26.01.

14.00 20.00

Guggenmusik Kookaburra

«Chuchichäschtli-Party» Fasnacht mit Kinderumzug und Maskenball

Start Umzug: Werkhof MZH Ebnet

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 38 38)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo – Fr

Sportclub Nürensdorf

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel 076 816 68 40) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben/Leitung Freya Utta, Auskunft Susanne Illi, Tel. 044 836 52 54

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden Di und nach Bedarf

Präsidentin ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Sprechstunde (tel. Anmeldung 079 129 49 94)

Zentrumsbau Nü ,od. Ref. Kirchgemeindehaus Gerlisbergstr. 4, Ba

Jeden Di, Mi, Do, Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü, Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/ Nü

Italienisch-Treff

Zentrumsbau, 2. Stock

Jeden Mi

13.30 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe) Luca Miethlich 079 939 85 06

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51


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VERANSTALTUNGEN

20.12.2018, Nr. 12

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge, Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden letzten Mi

12.00

ImpulsÖkumene (Ref./kath. Kirche)

Big-Tisch – Mittagstisch für alle. Anm. bis Fr-Nachm. vor dem Anlass an sekretariat@basinueri.ch od. Tel. 044 836 68 00 (ausser Schulferien)

Zentrumsbau, Lindauerstr. 1, 3. St. www.basinueri.ch/ big-tisch

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter-/Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich - Jesse Gerner 079 948 13 24

Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Jeden Fr

16.00 – 23.00

Proben/Leitung: Tabea Herzog, Auskunft: W. Tschannen. 044 836 76 30 xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx Offene Jugendarbeit Nü Jugi 51 (Oberstufe) - Jesse Gerner 079 948 13 24

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Männerchor Nü

Singsaal Ebnet Jugi 51, Hatzenbühlstrasse 51

ANDERE GEMEINDEN Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnenund Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur, (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

ÄRZTLICHER NOTFALLDIENST BASSERSDORF, BRÜTTEN, NÜRENSDORF

Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in der Region, an 365 Tagen im Jahr.

Notruf: 144, Tox-Zentrum: 145, Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Telefon 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


walder, werber

BEREIT FÜR DAS GROSSE FEST. UND EIN GROSSES 2019.

Die Festtage stehen vor der Tür. Der Samichlaus hat sein Buch parat und das Christkind fliegt sich schonmal warm für seinen Einsatz. Wir blicken zufrieden auf ein fleissiges 2018 zurück und freuen uns auf die spannenen Projekte, die uns im neuen Jahr erwarten. Frohe Weihnachten.

I40_BaugeschaeftHuber_204x290_farbig_Dez18_BACKSIDE.pdf (Seite: 1_von_1)

www.huberbaugeschaeft.ch


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dorfblitz Dezember 2018 by dorfblitz - Issuu