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Dorf-Blitz September 2017

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Nr. 09 28.09.2017 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Der grosse FCZ zum zweiten Besuch in Bassersdorf

Gemeinsames Verständnis

Einmaliges Dorf- und Fussballfest Einen Tag lang richten sich alle Augen auf den FC Bassersdorf: Nach 2013 hatte er wieder Losglück und empfängt den Superligisten FC Zürich. Die Fussballstars sind für einmal zum Greifen nah und die Hobbyfussballer schlagen sich wacker. von Tim Ehrensperger

Karin Compagnoni und Isabelle Niederhauser haben im neu gebauten Schulhaus Chrüzacher ihre Arbeit als Schulleiterinnen aufgenommen. Jetzt sind sie daran, mit dem vielen Neuen eine funktionierende Schulgemeinschaft zu bilden. Seiten 4 / 5

Geplante Demenzstation An der Bassersdorfer Gemeindeversammlung gaben die Pläne für die geplante geschlossene Demenzstation im Altersheim Breiti zu vielen Wortmeldungen und angeregten Diskussionen Anlass. Seite 11

Ja zur Gemeindeordnung

Eigentlich ist der Weg vom Fussballplatz zur Garderobe auf der Sport- und Freizeitanlage bxa nicht allzu lang. Doch an diesem denkwürdigen 16. September warten kleine Fans auf die Autogramme der grossen Stars aus Zürich. Sie wollen Fotos und fragen nach Trikots oder sogar Fussballschuhen – müssen sich aber meist mit einer schweissigen Umarmung zufriedengeben. Die Profis kennen keine Berührungsängste und nehmen sich Zeit für die vielen Wünsche, um später in den Garderoben zu verschwinden, wo sich normalerweise die Bassersdorfer Bevölkerung um-

zieht. Für die Kleinen aber ist ein Hobbyfussballer der Grösste: Bassersdorf-Goalie Pasquale Caruso. Der Torhüter hat an diesem Nachmittag viel zu tun, muss sich aber nur dreimal bezwingen lassen und kann sich mit einigen schönen Paraden auszeichnen. Er geniesst die Aufmerksamkeit der Junioren und fühlt sich «wie in einem Traum.»

Lob für Torhüter Für seine Leistung bekommt er sogar Lob von FCZ-Trainer Uli Forte: «Bassersdorf hat das sehr, sehr gut gemacht und kann sich auch beim Torhüter bedanken. Er hat wahrscheinlich seinen Match

des Jahres gezeigt.» Am Ende des Tages sind deshalb alle glücklich. Der FC Zürich, weil er 3:0 gewinnt und sich für die Cup-Achtelfinals qualifiziert. Und der FC Bassersdorf, weil er aus seinem Losglück zum zweiten Mal nach 2013 ein Dorf- und Fussballfest veranstaltet hatte. Trainer Marco Tanner, vor vier Jahren noch als Spieler gegen den FCZ dabei, weiss: «Eigentlich ist das eine einmalige Angelegenheit, wir haben sogar zweimal Glück gehabt. Ich habe es beide Male unheimlich genossen: Als Spieler ebenso wie jetzt als Trainer.»

Holpriger Rasen Sportlich ist es eine klare Sache, die sieben Ligen Unterschied sind immer spürbar, auch wenn beim Fortsetzung auf Seite 2

Sie gab bereits im Vorfeld viel Arbeit und zu Reden. Jetzt wurde die neue Gemeindeordnung am vergangenen Sonntag an der Urne angenommen. Die Brüttener stellten sich klar hinter den Vorschlag des Gemeinderates. Seite 29

Feuerwehr Altbach Nach intensiven Abklärungen und Diskussionen um die beste Organisationsform für den Zweckverband Feuerwehr Altbach nach neuem Gesetz, schlagen die Gemeinden Nürensdorf und Brütten einen Zusammenarbeitsvertrag vor. Seite 47

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 25 ab Seite 35

Der viel gelobte Basserdorfer Torhüter Pasquale Caruso war für die FCZ-Stürmer mehrmals eine unbezwingbare Hürde. (Fotos: Reto Hoffmann)


Thema des Monats

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Spitze Feder

Susanne Gutknecht Was für ein toller Vorschlag! Das Bundesamt für Strassen will Personen, die mit einem Auto mit Automatikgetriebe die Fahrprüfung absolviert haben, auch ans Steuer von

FCZ auf einigen Positionen Stammkräfte geschont wurden und Forte den Rasen als «etwas holprig» befindet. Trotzdem kassiert der FCB nur halb so viele Tore wie noch vor vier Jahren. Beim Stand von 0:1 hat Julien Barbey gar die Chance auf den Ausgleich, später darf Bassersdorf gleich fünf Corner hintereinander treten und die 3200 Zuschauer machen richtig Stimmung. Die Plätze auf der eigens für das Spiel errichteten Tribüne sind ausverkauft. Hier sitzt das Dorf, das seine besten Fussballer sehen will, dort singen die FCZ-Fans der «Südkurve» das ganze Spiel hin-

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten

Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

geschalteten Autos lassen, wie sie unlängst kundgetan haben. Die Getriebeart falle kaum mehr ins Gewicht neben den einzelnen Automarken und Fahrzeugklassen mit verschiedensten Bedienelementen und Assistenzsystemen, lässt uns das Astra wissen. Was wie ein Witz anmutet, scheint keiner zu sein, war es doch im August und nicht am 1. April vermeldet worden. Jeder Fahrer weiss, dass es sehr wohl ein grosser Unterschied ist, ob man ein Auto mit Schaltgetriebe fährt mit Kupplungspedal oder sich «nur» auf Gas- und Bremspedal konzentrieren muss. Haben wir nicht alle zu Beginn unserer Fahrerkarriere viele Stunden genau das geübt – anfahren, ohne das Auto abzuwürgen. Wie wa-

durch und sind Teil dieses friedlichen Fussballfests. Grossen Anteil am Festfieber hatten auch unzählige Helfer, die vor, während und nach dem Event hunderte freiwillige Arbeitsstunden leisteten. Einige davon werden den Tag wohl nie mehr vergessen: Bassersdorf-Junioren, die mit den Stars vor dem Spiel auf den Platz laufen dürfen. Oder Balljunge Marc Schwendemann, der nach dem 0:3 durch FCZ-Stürmer Michael Frey auf einmal mitten im Kreis jubelnder Zürcher steht. Der FC Bassersdorf ist als letzter verbliebener regionaler Zweitli-

ren wir froh, als wir das Ausnivellieren mit Gaspedal drücken und Kupplung sanft kommen lassen im Griff hatten. Wie gerade das Bundesamt auf diese Idee verfallen kann, ist mir schleierhaft. Meine Tochter lernt zurzeit Autofahren. Somit kann ich auch rund 35 Jahre später mit gutem Gewissen attestieren, dass sich an dieser Lernkurve nichts geändert hat. Nicht, weil meine Tochter unbegabt wäre fürs Autofahren, sondern weil es fürs Schalten ganz einfach Übung braucht. Gleichzeitig sollte man dann meistens blinken, den Verkehr im Auge behalten, den toten Winkel ausschliessen und zu guter Letzt noch anfahren – für Neulinge nicht zu unterschätzen.

gist im Wettbewerb ein guter Gastgeber. Präsident Serge Caminada sieht nur «glückliche Gesichter, und das ist alles, was zählt.» Trainer Tanner nimmt seine Spieler nach dem Spiel in einem Kreis zusammen, sagt ihnen, sie sollen stolz auf sich sein. «Wir haben über ein Jahr gebraucht, um uns diesen Event zu verdienen.» Er spricht damit die acht gewonnenen Cupspiele in Serie an, darunter die Aufholjagd gegen Wallisellen (nach 0:3-Rückstand) und der Sieg in der ersten Hauptrunde in extremis gegen den AC Taverne. Damals glich man in der Nachspielzeit noch

Dorf-Blitz 09/2017

Dass bei dieser «Bieridee» einige Fahrlehrer Alarm schlugen, kann ich gut nachvollziehen. Ich finde es grobfahrlässig, einen solchen Vorschlag in die Runde zu werfen. Mir graut, wenn ich mir vorstelle, wie viele solche Autofahrer auf der Strasse herumfahren und ihr Auto schlicht nicht im Griff haben werden. Klar, auch die werden es baldmöglichst lernen – learning by doing – aber bis dahin wird es garantiert Unfälle geben. Auch mit Assistenzsystem des Autos ist es immer noch so, dass SchaltgetriebeNeulinge den Motor abwürgen oder hoppelnd-fahrend unterwegs sind. Susanne Gutknecht

aus und schoss auch den Siegtreffer in der Nachspielzeit der Verlängerung. Einziges Manko gegen den FCZ ist, dass Bassersdorf wieder kein Tor erzielt hat. Den Abend nach dem Spiel verbringen die Teams wiederum gemeinsam. Uli Forte muss seine Mannschaft zum Nachtessen einladen, er hat in der letzten Saison eine Wette gegen das Team verloren. Und Marco Tanners Bassersdorf «feiert» in den Festzelten bis tief in die Nacht – «Sagen wir mal geniessen», antwortet er und schmunzelt. ◾

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann ·

Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Beck ·  Urs Burger ·  Tim Ehrensperger ·  Marianne Flotron ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Rosmarie Schmid ·  Astrid Steinbach

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Oktober 2017.

Auflage 22. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz 09/2017

Thema des Monats

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Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

Reaktionen auf das Cupspiel FCB - FCZ

«Es war wie in einem Traum»

Marco Tanner Trainer FC Bassersdorf

«Wir haben uns gut verkauft, meine Mannschaft hat das hervorragend gemacht. Wir konnten dem FC Zürich während 90 Minuten Paroli bieten und sind nicht eingebrochen. Mit dem Resultat sind wir zufrieden, denn wir haben sehr gut verteidigt.» (ph)

Stefan Keller Captain FC Bassersdorf

«Das Resultat ist sehr gut und ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben während des ganzen Spiels gekämpft und hatten sogar die Chance zum 1:1 Ausgleich. Rundum war es ein gelungenes Fest mit vielen Zuschauern.» (ph)

Pasquale Caruso Torhüter FC Bassersdorf

«Mir fehlen die Worte. Ich fühle mich noch immer wie in einem Traum und kann es kaum realisieren. Es war schon immer ein Kindheitstraum von mir, vor so einer Kulisse spielen zu können. Trotz der Niederlage bin ich nicht enttäuscht über unsere Leistung, denn die war richtig gut.» (ph)

Michael Frey Stürmer FC Zürich

«Der FC Bassersdorf hat das Ganze perfekt organisiert. Auf der Tribüne herrschte eine gute Stimmung und auf dem Feld war es nicht einfach für uns. Sie spielten ein gutes Match und machten es so lange spannend. Wir hatten zu beissen, aber schlussendlich haben wir unsere Pflicht erfüllt.» (ph)


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Monatsinterview

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Die neuen Schulleiterinnen des Bassersdorfer «Chrüzacher» über ihren Alltag

«Wir mussten ein gemeinsames Verständnis entwickeln» Beim Einzug von 300 Schülern in das neue Bassersdorfer Schulhaus Chrüzacher vor den Sommerferien haben auch die beiden Schulleiterinnen Karin Compagnoni und Isabelle Niederhauser ihre Arbeit aufgenommen. Wie sie die ersten Wochen erlebt haben und wie sie die Schule in Zukunft gestalten wollen, erzählen die beiden ausgebildeten Pädagoginnen im Interview. von Reto Hoffmann Am 9. September wurde das Schulhaus Chrüzacher offiziell eingeweiht. Wie haben Sie diesen Tag erlebt? Karin Compagnoni: Ich habe ihn total spannend erlebt. Auch die Rückmeldungen der Besucher waren sehr positiv. Wir waren überrascht, wie viele Leute gekommen sind trotz des schlechten Wetters. Es herrschte eine gute, friedliche Stimmung. Isabelle Niederhauser: Ich bin froh, dass der Eröffnungstag vorbei ist. Ich bin zwar glücklich über das Ergebnis, doch selber habe ich nicht so viel mitbekommen, da ich, zusammen mit einer Gruppe von Lehrpersonen, für den Ablauf verantwortlich war und den ganzen Tag am Organisieren war. Aus meiner Sicht hat dieser Tag genau so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Vor den Sommerferien haben Sie als neues Schulleiterinnen-Duo im Chrüzacher angefangen. Können Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang erzählen. Isabelle Niederhauser: Ich bin Primarlehrerin und habe acht Jahre lang im Zürcher Unterland als Mittelstufenlehrerin gearbeitet. Danach absolvierte ich die Schulleiterausbildung und habe vor drei Jahren dann auch eine Stelle als Schulleiterin angenommen. Dies zusammen mit einem Co-Schulleiter, welcher die Schule jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen hat. Ich bekam dann eine Springerin an meine Seite – Karin Compagnoni. Nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit in Fällanden haben wir uns beworben, um miteinander die Leitung des Chrüzachers in Bassersdorf zu übernehmen.

Die Schulleiterinnen Karin Compagnoni (links) und Isabelle Niederhauser haben sich gut in «ihrem» Schulhaus eingelebt. (Fotos: Reto Hoffmann)

Karin Compagnoni: Ich habe schon eine etwas längere berufliche Karriere hinter mir. Ich war zwölf Jahre Sportund Zeichnungslehrerin an einer Oberstufenschule. Ich habe parallel dazu in der Schulpflege politische Erfahrung gesammelt und mich besonders mit dem Bereich Sonderpädagogik auseinandergesetzt. Daneben habe ich Führungsausbildungen absolviert und war danach an verschiedenen Stellen als Schulleiterin tätig, bis ich dann eben als Aushilfe nach Fällanden gekommen bin. Zusammen wollen wir nun etwas Neues aufbauen. Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um eine solche Schulleitertätigkeit auszuüben? Karin Compagnoni: Auf dem Papier ist die Voraussetzung eine Schulleiterausbildung oder gleichwertige Führungsausbildung. Früher war ausserdem die Bedingung, dass man auch eine pädagogische Ausbildung mitbringen musste. Das ist heute nicht mehr nötig. Persönlich braucht es den Willen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheide fällen zu wollen und zu können und auch die Grösse zu haben, hinzustehen, wenn einmal etwas nicht so läuft, wie es sollte. Man muss ausserdem Freude haben an Personalführung und -entwicklung.

Isabelle Niederhauser: Ein wichtiger Punkt ist für mich, dass einem die Anliegen der Kinder am Herzen liegen und dass man an pädagogischen Fragen und Fragen zum Unterricht interessiert ist. Dass man nahe am Geschehen ist und weiss, was in den Schulzimmern passiert und seine Arbeit nicht einfach als administrativen Posten sieht. Bei mir jedenfalls schlägt das Primarlehrer-Herz noch immer mit. Karin Compagnoni: Wichtig ist auch, dass uns die Kinder kennen und nicht nur, wenn es Probleme gibt. Deshalb sind wir regelmässig auch in den Schulzimmern unterwegs, auf so genannten «Classroom Walk Through’s». Das heisst, wir gehen mehrmals im Jahr auf einen Rundgang durch alle Klassenzimmer, um so einen Überblick über das gesamte Schulhausspektrum zu erhalten.

«Die Kinder sollen uns kennen, nicht nur, wenn es Probleme gibt» Isabelle Niederhauser: Ganz wichtig ist uns ebenso der regelmässige Austausch mit den Kindern, den Lehrpersonen, den Eltern und den Behörden.

Welches sind denn konkret Ihre Tätigkeiten, Zuständigkeiten und Kompetenzen? Karin Compagnoni: Auf den Punkt gebracht heisst unser Jobbeschrieb: Das Führen der Schule in pädagogischen und personellen Belangen. Isabelle Niederhauser: Wir rekrutieren die Lehrpersonen, führen Bewerbungsgespräche durch oder begleiten die Lehrpersonen in der Probezeit. Wir machen Mitarbeitergespräche und –beurteilungen. Also alles rund um die personelle Führung der Schule. Wir führen Elterngespräche, wenn es Probleme gibt. Ausserdem haben wir die finanzielle Verantwortung für den uns übertragenen Bereich. Dann sind wir für die ganze sonderpädagogische Betreuung der Schüler zuständig, also für Kinder, welche Therapien brauchen. Schliesslich sind wir Aufsichtspersonen für integrierte Sonderschüler. Dabei ist der Betrieb natürlich mit viel administrativen Tätigkeiten verbunden. Karin Compagnoni: Wir sind im Schulhaus gewissermassen ˂Mädchen für alles˃ (lacht).

«Wir sind im Schulhaus Mädchen für alles»


Dorf-Blitz 09/2017 Vor den Sommerferien sind die Kinder mit grossem Klamauk im neuen Schulhaus eingezogen. Wie haben Sie sich auf diesen Tag vorbereitet? Isabelle Niederhauser: Wir haben dafür ein Mini-OK gegründet, welches diesen Tag organisierte. Viele Aktivitäten lagen jedoch nicht drin, denn wir hatten daneben alle Hände voll zu tun mit den eigentlichen Zügelaktivitäten. Innerhalb von zwei Sitzungen haben wir das Ganze auf die Beine gestellt. Die Vorgabe war, dass auch die Bevölkerung erfährt, dass die Schüler ins neue Schulhaus umziehen. Deshalb haben wir uns für den gemeinsamen Marsch vom Dorfplatz zum Schulhaus entschieden. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl zusätzlich zu stärken, haben alle ein gelbes T-Shirt getragen. Karin Compagnoni: Mit diesem Anlass haben wir mit wenig Aufwand eine grosse Wirkung erzielt. Auch von den Kindern selber haben wir tolle Rückmeldungen erhalten. Die Anerkennung gilt aber auch den Anderen. Das Zügeln, Packen, Keller entrümpeln und Zimmer ausräumen haben die Schulleitungen und Lehrer der anderen Schulhäuser organisiert und dabei sehr viel gearbeitet und organisiert. Es galt allein 1500 Kisten ein- und dann auch wieder auszuräumen. Dank der guten Vorbereitung ist das alles reibungslos verlaufen.

«Es galt allein 1500 Kisten ein- und auszuräumen»

Monatsinterview Isabelle Niederhauser: Für viele Lehrer war es neben dem Organisatorischen auch noch ein sehr emotionaler Moment. Wir haben Lehrpersonen, welche seit 25 Jahren in der alten Schuleinheit gearbeitet haben. Da galt es, Abschied zu nehmen. Auch für viele Kinder war der Wechsel ins neue Schulhaus teilweise auch ein trauriger Moment, denn sie mussten sich von ihren Gspändli im alten Schulhaus verabschieden. Wie hat sich die Chrüzacher-Familie in der Zwischenzeit eingelebt? Karin Compagnoni: Es war erstaunlich – nach dem Einzug ist der Schulbetrieb einfach weitergelaufen, wie wenn nichts gewesen wäre. Abgesehen von einigen technischen Problemen im Haus mit Rollläden, welche sich ˂verselbständigten˃ oder die Heizung, welche plötzlich spukte, herrschte schon ab dem ersten Tag in den Schulzimmern Normalbetrieb. Isabelle Niederhauser: Was das Zusammenleben im Schulhaus selber betrifft, da wussten wir nicht, was uns erwarten wird. Es kamen zwei Teams aus unterschiedlichen Schulhäusern zusammen, mit verschiedenem Background, Vorstellungen und Ideen. Und diese mussten und müssen wir in den folgenden Tagen und Wochen auf einen gemeinsamen Nenner bringen, ein gemeinsames Verständnis entwickeln. Karin Compagnoni: Ein Thema beispielsweise war die Regelung der Pausen. Da es im Schulhaus verschiedene Aufenthaltsmöglichkeiten gibt, musste bis nach den Sommerferien gemeinsam festgelegt werden,

Die beiden Schulleiterinnen wurden anlässlich der Schulhauseinweihung von Schulpflegepräsident Hans Stutz zu ihren ersten Erfahrungen befragt.

wo und wie sich die Kinder in der Pause bewegen können, was erlaubt ist und was nicht. Isabelle Niederhauser: Grundsätzlich war ich positiv überrascht, mit welcher Gelassenheit die Lehrerschaft an diesen Teambildungsprozess herangegangen ist. Auch mit welcher Seriosität diskutiert wurde, als es herauszufinden galt, wie wir hier im Chrüzacher Schule halten wollen. Wir haben extrem offene, engagierte und zuversichtliche Lehrer. Einfach eindrücklich!

«Wir haben extrem offene, engagierte und zuversichtliche Lehrer.» Was ist Ihnen denn wichtig beim Zusammenleben in dieser Schule? Karin Compagnoni: Wir haben einen Auftrag als Schule, welcher durch den Lehrplan definiert wird. Daneben sind wir aber auch eine Schulgemeinschaft in diesem Haus. Unser Ziel ist es, ein Klima zu schaffen, in dem sich die Kinder wohl fühlen. Denn nur so lernen sie am besten. Und da sind wir mit unserem Team eingetaucht, um herauszufinden, was es heisst, eine gute Schulgemeinschaft zu haben. Zum Beispiel beschäftigte uns die Frage, wie wir uns in den Gängen begegnen, welche Anlässe wir organisieren. Isabelle Niederhauser: Wichtig ist jedoch, nicht in Aktionismus zu verfallen und dutzende Events in den Jahreskalender aufzunehmen, sondern zu überlegen, was wollen wir den Kindern mitgeben und welche Anlässe und Aktivitäten unterstützen dieses Ansinnen. Wir wollen nicht die berühmte grüne Wiese, auf der wir uns befinden, schon voll bepflanzen und dann den Grossteil der Ernte wieder auf den Kompost werfen. Welche Aktivitäten sind schon konkret geplant? Karin Compagnoni: Bis zu den Weihnachtsferien werden wir ein Göttisystem zwischen den Erstund den Fünftklässlern etablieren. Dann planen wir eine Feier im Advent mit einem gemeinsamen Singen, so dass die Kinder spüren, dass wir eine Gemeinschaft sind.

5 Der Lehrplan 21 ist ein grosses Thema. Worum geht es dabei und was läuft diesbezüglich in Bassersdorf? Karin Compagnoni: Beim Lehrplan 21 geht es um die Harmonisierung des Lehrplanes in den deutschsprachigen Kantonen, eine Angleichung der verschiedenen föderalistischen Schulsysteme zu haben. Der Kanton Zürich ist da natürlich auch betroffen, insbesondere bei der Änderung der Stundentafeln. Bis jetzt hatten die Schüler Englisch schon in der zweiten Klasse. Mit dem neuen Lehrplan erst ab der dritten Klasse. Es wird weniger Handarbeitsstunden geben, dafür ein zusätzliches Fach Informatik und Medienbildung. Im neuen Lehrplan erhalten die überfachlichen Kompetenzen viel mehr Gewicht als bis anhin. Zum Beispiel Zusammenarbeit, Teamfähigkeit, Probleme erkennen oder Wissensmanagement. Diese Themen sollen in der Schule neu speziell trainiert werden. Isabelle Niederhauser: Der Lehrplan ist neu in Zyklen eingeteilt. Kindergarten bis zweite Klasse ist der erste Zyklus, dritte bis sechste Klasse der zweite und siebte bis neunte Klasse der dritte Zyklus. Karin Compagnoni: In Bassersdorf haben für diese Umstellung bereits die ersten Weiterbildungstage stattgefunden. Ab dem Schuljahr 2018/19 hat die Primarschule vier Jahre Zeit, den Lehrplan 21 umzusetzen. Gibt es weitere Themen, welche Sie in den kommenden Jahren beschäftigen werden? Karin Compagnoni: Ein Thema ist der Schülerzuwachs, mit welchem sich Bassersdorf auch nach der Eröffnung des neuen Schulhauses beschäftigen muss. Desweitern auch Tagesschulen, wo derzeit bereits eine Arbeitsgruppe tätig ist. Isabelle Niederhauser: Ein Thema, mit dem sich die Schule Bassersdorf in Zukunft ebenfalls beschäftigen wird, ist Frühförderung. Das heisst, Kinder mit Migrationshintergrund sollen schon viel früher Unterstützung zum Erlernen der deutschen Sprache erhalten als es bis anhin ab der ersten Klasse der Fall war. Auch hier ist eine Arbeitsgruppe bereits am Lösungen erar◾ beiten.


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Aus Behörde und Verwaltung Stellungnahme des Gemeinderates Übergabe der Petition «Parkplätze in Gefahr» Am 8. September nahm Verwaltungsdirektor Christian Pleisch die Unterschriftenbogen der Initianten der «Parkplätze in Gefahr» entgegen. Diese werden dem Gemeinderat zur Behandlung weitergeleitet. Gegen die am 25. August 2017 publizierte Verkehrsanordnung wurde das Rechtsmittel ergriffen. Bis der Bezirksrat einen Entscheid in dieser Sache gefällt hat, betrachtet der Gemeinderat die Angelegenheit als laufendes Verfahren. Deshalb kann er zu Eingaben und Anregungen derzeit keine Stellung beziehen. Gemeinderat Bassersdorf

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

zum 90. Geburtstag am 13. Oktober Friederika Aerne Branzistrasse 14a zum 85. Geburtstag am 5. Oktober Guido Ruckstuhl Hinteracherweg 11 am 25. Oktober Erich Dübendorfer Im Lindenacher 25 zum 80. Geburtstag am 5. Oktober Margrit Sprenger-Bähler Bungertweg 9 am 16. Oktober Rosa Simmler Ufmattenstrasse 10

Beleuchtungsprojekt Auenweg/Häuliweg Am 8. Dezember 2016 wurde an der Gemeindeversammlung dem Projektierungs- und Ausführungskredit über 350 000 Franken (inklusive MwSt.) für das Beleuchtungsprojekt Auenweg–Häuliweg zugestimmt. Die Arbeitsvergabe der Tiefbauarbeiten für den Neubau der Beleuchtung Gleisweg erfolgt an die Cellere Bau AG, Zürich. Die Projektierung und Bauleitung werden dem Ingenieurbüro F. Preisig AG, Zürich, vergeben. Für die Beleuchtung sowie die Verkabelungsarbeiten wird die EKZ, Seuzach, beauftragt.

Der private Gestaltungsplan «Brunner», Bassersdorf, wird verabschiedet, die Unterlagen werden dem kantonalen Amt für Raumentwicklung zur Vorprüfung eingereicht. Es erfolgt eine öffentliche Auflage gemäss § 7 des kantonalen Planungsund Baugesetzes.

– BG-Nr. 2017-0019, Ruedi und Silvia Aschwanden, Sichtschutzwand Branzistrasse 19, Bassersdorf;

Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

– BG-Nr. 2017-0018, Halil Ramnobaja, Sanierung und Ausbau Wohnhaus mit Atelier Dorfstrasse 3, Bassersdorf; – BG-Nr. 2017-0025, Politische Gemeinde Bassersdorf, Erstellen von Parkplätzen und Materiallager mit Modul-Container Grindelstrasse 20, Bassersdorf;

Weitere Mitteilungen: Das gemäss kommunalem Vernetzungsprojekt vom Frühjahr 2016 überarbeitete Beitragsreglement «Naturschutzleistungen und Biodiversitätsförderflächen – Reglement über kommunale Bewirtschaftungsbeiträge» wurde vom Gemeinderat genehmigt. Es tritt per 1. Januar 2018 in Kraft.

– BG-Nr. 2017-0009, Geschwister Brunner, Neubau Verladerampe für gewaschene Rohware, Zürichstrasse, Bassersdorf;

– BG-Nr. 2017-0008, Hilary Blackwell, Erstellen von 3 Aussenparkplätzen, Chlupfgasse 8, Bassersdorf;

– BG-Nr. 2017-0013, Sarah und Mevljudin Hodza, Ausbau OG, Anbau Sonnendach, Erstellen einer zusätzlichen Garage und einer Lärmschutzwand Winterthurerstrasse 54, Bassersdorf. Gemeinderat Bassersdorf

Kostenlose Laubentsorgung

Einladung zum Bevölkerungsanlass

In den Monaten Oktober und November kann das herbstliche Fall-Laub gratis entsorgt werden.

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19 bis 21 Uhr im Franziskuszentrum, äussere Auenstrasse 3, Bassersdorf

Erste Möglichkeit: Im transparenten Spezialplastiksack. Am Schalter der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus C kann ein mehrfach verwendbarer Plastiksack zum Preis von Fr. 2.50 bezogen werden. Dieser darf mit reinem Fall-Laub bis zu einem Gewicht von maximal 20 Kilogramm gefüllt und an den Grüngutabfuhrdaten offen an den üblichen Ort gestellt werden. Er wird geleert und zur Wiederverwendung zurückgelegt. Zweite Möglichkeit: In offenen Behältern. Die Behälter können ebenfalls bis maximal 20 Kilogramm mit reinem Fall-Laub gefüllt und an den Grüngutabfuhrtagen bereitgestellt werden. Für alle übrigen Grün- und Gartenabfälle gilt die gewohnte Entsorgung und Gebührenpflicht mit Vignetten. Weitere Auskünfte sind unter Telefon 044 838 85 23 erhältlich.

Abteilung Bau + Werke

Die Gemeinde Bassersdorf lädt alle Interessierten zum nächsten öffentlichen Anlass zum Thema «Älterwerden in Bassersdorf» ein. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet Sie: Altersarbeit mit Wirkung Engagierte Freiwillige und Institutionsvertreter/-innen haben sich in den letzten Jahren intensiv mit den Themen Kommunikation, Generationenprojekte, Sicherheit im öffentlichen Raum, Wohnen im Alter und Mobilität auseinandergesetzt. Dabei wurden zahlreiche Ideen realisiert oder Vorstösse an die Politik und die Verwaltung herangetragen. Wir stellen Ihnen die Erfolgsbilanz vor und gehen auf die Herausforderungen in der Zusammenarbeit und das weitere Vorgehen ein. Informiert im Alter Weiter lernen Sie neue Dienstleistungen der Spitex Bassersdorf und der Pro Senectute Kanton Zürich kennen. Zudem informieren wir Sie über den Stand der Einzelinitiative «Rufbus/-taxi». Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Auskünfte erteilt Esther Diethelm, Fachstelle für Altersfragen, Telefon 044 838 86 21, fachstelle.alter@bassersdorf.

Abteilung Soziales + Alter


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Aus Behörde und Verwaltung

Demnächst startet das Erzählcafé wieder … Endlich ist es soweit! Pro Senectute Kanton Zürich lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Hohes Alter BasiNüeri» zur zweiten Serie des Erzählcafés ein. Das Winterhalbjahr startet am Donnerstag, 12. Oktober um 14 Uhr im Aktionsraum «Türmli» im alten Primarschulhaus, Klotenerstrasse 1, in Bassersdorf. Einmal pro Monat, während zwei Stunden, tauschen sich Seniorinnen und Senioren angeregt mit Gleichgesinnten zu einem vereinbarten Thema aus. Die Freude am Erzäh-

len und das Zuhören stehen dabei im Vordergrund. Es werden neue Bekanntschaften geschlossen, alte leben wieder auf und manchmal entwickeln sich daraus auch

Aktivitäten ausserhalb des Erzählcafés.

rien und Vereinsanlässe werden dabei lebendig.

Moderatorin Veronika Eggenberger kümmert sich um eine anregende Atmosphäre und das leibliche Wohl der Gäste. Die offene Art der Seniorinnen und Senioren und ihr reicher Erfahrungsschatz beeindrucken sie stets aufs Neue. Das Aufwachsen im selben Zeitgeist verbindet. Man «weiss», wovon das Gegenüber erzählt. Erinnerungen an gemeinsame Anlässe, Festtage, politische Höhepunkte, Schulerlebnisse, Fe-

Das erste Erzählcafé nach der Sommerpause sei dem Thema «Höhepunkte» gewidmet, verrät Veronika Eggenberger. Die Treffen sind offen und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Bedarf wird ein Fahrdienst organisiert. Elsa Zaugg, Pro Senectute Kanton Zürich, Telefon 058 451 53 00, beantwortet gerne weitere Fragen. Esther Diethelm Redaktionsteam «Informiert im Alter»

Bücherkaffee mit Herbstneuheiten Am Dienstag, 24. Oktober, ist die Buchhändlerin Daniela Binder in der Gemeindebibliothek Bassersdorf zu Gast. Die Fachfrau aus Winterthur stellt ab 9 Uhr bei Kaffee und Gipfeli eine Vielzahl an nationalen und internationalen Neuerscheinungen vor. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Bibliotheksteam Bibliothek Bassersdorf

Buchstart Veranstaltung Buchstart ist ein gesamtschweizerisches Projekt für Kinder bis eineinhalb Jahren zur frühsprachlichen Förderung und für erste Begegnungen von Kleinkindern und Büchern. So erfahren Kinder schon früh, wie viel Spass in Bildern und Büchern stecken. Es werden kurze Geschichten erzählt, Versli und Liedli oder Fingerspiele gemeinsam eingeübt.

Mittwoch, 27. September sowie am 25. Oktober, jeweils um 15.30 Uhr Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Bibliothek veranstaltet zahlreiche Anlässe zum Thema Literatur und Medienkompetenz. Möchten Sie über unsere aktuellen Veranstaltungen informiert werden? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter via bibliothek@bassersdorf.ch oder melden Sie sich am Schalter der Bibliothek. Während der Herbstferien vom 9. bis 20. Oktober sind wir jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr für Sie da.

Füchse in Wohnquartieren Immer häufiger leben Füchse im Siedlungsraum, weil sie da einfach Nahrung finden. Die einen freuen sich über das Wildtier im eigenen Garten, doch viele haben Respekt oder gar Angst und ärgern sich spätestens dann, wenn Schuhe und ähnliches vom Fuchs verschleppt und zerbissen werden. Um zu verhindern, dass sich immer mehr Füchse in Wohnquartieren niederlassen, ist es wichtig, den Tieren möglichst keine Nahrung zu bieten. Das heisst, es soll kein Katzenfutter und dergleichen im Freien bereitgestellt werden, ebenso dürfen Abfallsäcke erst am Morgen des Abfuhrtages an die Strasse gestellt werden. Wenn sich ein Fuchs im Privatgarten angesiedelt hat, wenden sich Bürger oftmals an den Jagdaufseher und verlangen einen Abschuss. Doch das ist im Siedlungsraum schwierig und umstritten. Bevor eine Falle aufgestellt oder ein Abschuss vor Ort versucht wird, ist eine Mithilfe der Bevölkerung nötig. Mit Vertreibungsmassnahmen, wie den Fuchs mit Wasser abspritzen oder mit dem Besen verscheuchen, kann versucht werden, das Tier zum Wegzug zu bewegen. Auf bassersdorf.ch wurde ein Merkblatt «Fuchs im Siedlungsraum» im Bereich «Jagd» aufgeschaltet.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Buchhändlerin Daniela Binder stellt Neuheiten vor. (zvg)

Ihr Bibliotheksteam

Abteilung Bau + Werke


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Jubiläum für die Kantonspolizei Zürich Seit 25 Jahren ist die Kantonspolizei Zürich nun schon mit ihrem Posten «Im Baumgarten 6» in Bassersdorf zuhause. Auch zuvor war die Polizei bereits in Bassersdorf präsent und zwar seit dem 1. März 1863. Bis 1982 befand sich die Polizeistation an der Kirchgasse 1, hinter dem Gasthaus Löwen. Nach dem Neu- und Umbau des Gemeindehauses und des danebenliegenden alten Pfarrhauses konnte die Kantonspolizei dort Räume für einen neuen Polizeiposten anmieten. 1992 meldete die Gemeinde Bassersdorf jedoch für diese Räumlichkeiten Eigenbedarf an, sodass ein neues Domizil gesucht werden musste. Schliesslich bezogen die Stationierten am 1. Mai 1992 den gut ausgebauten Posten am heutigen Standort, gegenüber dem Bahnhof. Bei der Wahl des Postenstandortes spielt nicht nur die Infrastruktur, sondern vor allem auch die Lage eine wichtige Rolle. Die Kantonspolizei Zürich will es der Bevölkerung einfach machen, mit ihr in Kontakt zu treten. Daher sind Standorte in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten oder im Dorfzentrum ideal, weil die Menschen die Polizei dort leicht finden können, um Anzeigen zu machen, Auskünfte zu verlangen und Hilfe zu erhalten.

Der Posten der Kantonspolizei Bassersdorf in der Nähe des Bahnhofs. (zvg)

Bewährte Zusammenarbeit mit Gemeindepolizei Die Polizeistationen in den verschiedenen Regionen des Kantons Zürich, so auch in Bassersdorf, gehören zur Abteilung der Regionalpolizei. Diese ist die eigentliche Frontpolizei der Kantonspolizei Zürich. Sie leistet mit etwa 600 Polizistinnen und Polizisten rund um die Uhr ihren Dienst für die Bevölkerung des ganzen Kantons. So stellt die Kantonspolizei die kriminalpolizeiliche Grundversorgung sicher, leitet und koordiniert mit ihrer Sicherheitspolizei bei Grossereignissen die Einsätze und ist zuständig bei schwereren Verkehrsunfällen. Ergänzt wird das breite Einsatzspektrum durch die bewährte Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei, die insbesondere für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung besorgt ist. Vom Bassersdorfer Posten aus wird neben der Standortgemeinde auch noch die Gemeinde Nürensdorf betreut. Dazu arbeiten vier Mitarbeitende im Polizeiposten und halten diesen unter der Woche zu Bürozeiten für die Anliegen der Bevölkerung offen (Telefon 044 838 30 20). Zudem sind rund um die Uhr Patrouillen im Unterland unterwegs. Damit – so ist die Kantonspolizei Zürich überzeugt – wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in den Gemeinden geleistet.

Kantonspolizei Zürich

In die Diskussion um Postplatzsperrung kommt Bewegung

Gemeinderat hat Verkehrsplaner beigezogen Im Streit um die Aufhebung der zwölf Parkplätze am Postplatz und der Sperrung der Dorfstrasse scheint Bewegung zu kommen. Die Gemeinde hat einen Verkehrsplaner eingesetzt, welcher Lösungen aufzeigen soll. Zudem wurde die Einbahnregelung wieder aufgehoben. von Reto Hoffmann Seit Anfang Juli versperren grosse Steinquader den Zugang zum Postplatz und verunmöglichen so das Parkieren auf den zwölf Parkplätzen vor der Apotheke. Das wird trotz anhaltendem Unmut in der Bevölkerung noch weitere vier Monate so bleiben. Denn der Gemeinderat hat nach Ablauf der dreimonatigen Frist am 25. August eine weitere Sperrung um vier Monate publiziert. Gleichzeitig hat er allerdings, auf Empfehlung der Polizei, das

harte Regime gelockert und den Einbahnverkehr in der Stieg- und Poststrasse wieder aufgehoben. Dies vor allem wegen den Anwohnern, welche bisher einen beträchtlichen Umweg bei Weg- und Zufahrt in die dortige Tiefgarage nehmen mussten, wie es aus dem Gemeindehaus heisst. Nun sind die beiden Strassenabschnitte wieder Wohnzone, die mit Tempo 20 befahren werden müssen.

ordnung wegen den laufenden Verfahren und Abklärungen von der Agenda gestrichen hatte, war die PostplatzSperrung an diesem Abend kein Thema (siehe auch Seite 6).

Die Stieg- und Poststrasse ist nun wieder eine Wohnstrasse. (rh)

Beschwerde beim Bezirksrat Gleichzeitig hat sich aber auch der Unmut in der Bevölkerung weiter akzentuiert. Derzeit ist beim Bezirksrat Bülach eine Einsprache hängig, welche die Rechtmässigkeit des gemeinderätlichen Vorgehens untersuchen soll. Am 8. September hat auch das aus Gewerbekreisen auf Facebook gegründete Komitee «Strassensperre BasiDorfplatz – NEIN» der Gemeinde eine

Petition mit rund 2000 Unterschriften überreicht, welche sich gegen das Vorgehen wendet. Sie wurden im Gemeindehaus von Verwaltungsdirektor Christian Pleisch empfangen, der die Petition entgegennahm. Auf Facebook wurde ausserdem aufgerufen, an der Gemeindeversammlung vom 19. September teilzunehmen, um Fragen zu stellen. Da jedoch der Gemeinderat das Traktandum über eine neue Parkver-

Der Gemeinderat selber hat in einer Mitteilung vom 4. September informiert, dass er einen Verkehrsplaner beigezogen hat, um die Verkehrssituation rund um den Postplatz zu analysieren. Dabei erhoffe er sich Anhaltspunkte, wie die derzeit noch offenen Fragen im Interesse aller Beteiligten vorteilhaft gelöst werden können, wie es in der Mitteilung heisst. Wann diese Lösung kommt, ist allerdings offen. Erst wenn die Studie sowie der Bezirksratsentscheid vorliegen, könne über eine definitive Lösung entschieden und auch kommuniziert werden, heisst es im Gemeindehaus auf Anfrage. Bis dahin bleiben die Steinquader. ◾


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Konzertprogramm 2017/18 MUSIK – EIN GESCHENK AUS ANDEREN WELTEN Unsere Konzerte sollen Hilfe sein die Kultur in unserem Dorf zu beleben. Erleben Sie die Nähe zu den Musikern, hören Sie den wundervollen Klang und das Zusammenspiel der Instrumente. Besuchen Sie eines unserer Konzerte. Werden Sie Mitglied des Konzertzirkel Bassersdorf. Nebenbei treffen Sie auf weitere Musikbegeisterte.

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Konzert zum Frühlingsanfang Yuka Tsuboi, Violine Masako Ohashi, Klavier Werke von Ludwig van Beethoven Georg Gershwin, Igor Strawinsky

Freitag, 23. März 2018, 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf

Freitag, 17. November 2017, 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf Kontaktadresse: Paul Buol, Präsident, Rebhaldenstrasse 20a, 8303 Bassersdorf Tel. 044 836 51 08, E-Mail: psj.buol@bluewin.ch


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Gut besuchte Gemeindeversammlung

Altersdemenz bewegte die Gemüter Das Altersheim Breiti erhält eine geschlossene Demenzstation. Die 168 Stimmberechtigten folgten einem Antrag des Gemeinderates. Darüber hinaus haben sie die Sanierung von Turnhalle und Hallenbad des Schulhauses Geeren zuhanden der Urne vorberaten und eine überarbeitete Personalverordnung der Gemeinde genehmigt. von Reto Hoffmann Es war ein Grossaufmarsch am Dienstag vergangener Woche in der bxa. 168 Stimmberechtigte waren erschienen, um über die anstehenden Geschäfte zu befinden. Viele von ihnen, so darf vermutet werden, waren gekommen, um vom Gemeinderat mehr zu erfahren über die derzeit brodelnde Geschichte rund um die Aufhebung der Parkplätze auf dem Postplatz, obwohl dieses Traktandum, nämlich die Genehmigung einer überarbeiteten Parkplatzverordnung, aus aktuellem Anlass von der Traktandenliste gestrichen worden war. Doch zum Erstaunen vieler war weder von Seiten des Gemeinderates noch aus dem Plenum eine diesbezügliche Wortmeldung zu hören.

Schleichende Krankheit Dagegen hielt ein anderes Traktandum die Gemeindepräsidentin Doris Meier und ihre Amtskollegen an diesem Abend in Atem. Dabei ging es um Investitionen zum Bau einer geschlossenen Demenzabteilung im Erdgeschoss des Altersheims Breiti inklusive Demenzgarten in der Höhe von 490 000 Franken. Zudem die Möglichkeit zum Ausbau des Obergeschosses zur Erweiterung der Demenzstation bei ausgewiesenem Bedarf mit Kosten von 430 000 Franken. Christoph Füllemann, Vorsteher des Ressorts Finanzen + Liegenschaften, betonte bei der Vorstellung des Geschäftes mehrfach die Dringlichkeit dieses Ausbaus. Demenz sei eine schleichende Krankheit, welche verschiedene Formen der Ausprägung kenne und diese Menschen bedürften einer speziellen Betreu-

So soll die Demenzstation im Erdgeschoss dereinst aussehen. (zvg)

ung. Die derzeitige Infrastruktur im Altersheim Breiti sei für die Demenzkranken als auch für das Pflegepersonal nicht mehr genügend für eine optimale Betreuung. Dass man diese Krankheit ernst nehmen müsse und die nötige Infrastruktur bereitstellen, darüber waren sich auch die anschliessenden zahlreichen Votanten in der über zweistündigen Debatte einig. Uneins war man sich jedoch, ob jetzt der richtige Zeitpunkt sei, dieses Vorhaben zu realisieren. Denn derzeit läuft auch die Ausschreibung für eine neue Betriebsleitung des Altersheims Breiti. Und in diesem Zusammenhang wurde befürchtet, dass der neue Betriebsleiter ein anderes Konzept verfolgen könnte. Füllemann entkräftete dieses Argument mit dem Hinweis, dass das Pflichtenheft der Betriebsleitung von der Gemeinde vorgegeben werde und sich ein Anbieter entsprechend auf die Situation einstellen müsse.

Gefürchtete Zweckentfremdung Andere Stimmberechtigte fürchteten, dass das Altersheim vom ursprünglichen Zweck, ein Wohnheim für gesunde alte Menschen zu sein, entfremdet würde und nur noch zu

einer reinen Demenzstation werden könnte. Darüber hinaus ereiferte man sich auch an planerischen Details, wie einem 1,8 Meter hohen Zaun um den Demenzgarten, der wie ein Käfig wirke oder einem Schotterweg, welche das Befahren mit einem Rollator verunmögliche oder die nutzbare Fläche des Gartens pro Bewohner. Christoph Füllemann entgegnete den Votanten leicht genervt, man möge es doch den Fachleuten überlassen, was die besten baulichen Massnahmen für einen solchen Garten seien. Am Schluss der Diskussion kam es zu einer Reihe von Änderungsanträgen. Doch einzig jener von Edi Hofmann mochte sich durchzusetzen. Er verlangte, dass auch der Teil im Obergeschoss gleichzeitig mit dem Erdgeschoss ausgebaut würde. Mit 84 Ja gegen 72 Nein wurde dieser Antrag angenommen. Der erste Antrag des Gemeinderates über den Bau der Demenzabteilung im Erdgeschoss inklusive Demenzgarten passierte mit 117 Ja- zu 24 NeinStimmen.

Hallenbad ist in die Jahre gekommen Weit weniger emotional diskutiert wurde das erste Geschäft des Abends.

Es war die Vorberatung zu einer Urnenabstimmung über einen Kredit von 5,6 Millionen Franken für die Sanierung des Hallenbades und der Turnhalle Geeren. Die Genehmigung des Bauprojektes und die Kreditbewilligung hätte am 26. November den Stimmberechtigten an der Urne vorgelegt werden sollen. Da jedoch keine kantonalen und eidgenössischen Vorlagen anstehen, hat der Gemeinderat entschieden, diese erst im kommenden Frühjahr am 4. März 2018 vorzulegen. Verschiedene Bereiche und Anlagen von Hallenbad und Turnhalle hätten das Ende der Lebensdauer erreicht und müssten ersetzt werden, sagte Liegenschaftsvorsteher Christoph Füllemann. Es sei eine dringend nötige Sanierung, um vor allem den Schwimmbetrieb der Schule weiterhin gewährleisten zu können.

RPK konnte sich durchsetzen Beim dritten Geschäft des Abends ging es um die Genehmigung der überarbeiteten Personalverordnung. Die derzeit gültige Personalverordnung stamme aus dem Jahr 2007 und entspreche in verschiedener Hinsicht nicht mehr den aktuellen Verhältnissen, sagte Gemeindepräsidentin Doris Meier in der Einführung. Auch hier wurden einige Änderungsanträge aus der Versammlung gestellt, namentlich von der RPK, welche verlangte, einen gestrichenen Artikel über die Lohnbänder wieder in die Verordnung aufzunehmen. Dieser schreibt vor, dass sich die Lohnbänder an den Lohnklassen des Kantons Zürich orientieren sollen. Der Artikel war im neuen Vorschlag gestrichen worden, da sich die Gemeinde offenbar an einem alternativen Lohnsystem orientiere, wie von Verwaltungsdirektor Christian Pleisch zu erfahren war. Während andere kleinere Änderungsanträge von der Versammlung verworfen wurden, stimmte eine Mehrheit der Stimmberechtigten den Anträgen der RPK zu. Die Verordnung wurde in der Schlussabstimmung mehrheitlich genehmigt. ◾


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Parlament schreitet bei Schliessung von Drittverkaufsstellen ein

Protest zeigt Wirkung An der Ständeratssitzung von Mitte September haben die Parlamentarier eine Motion angenommen, die Schliessung der Drittverkaufsstellen der SBB zu bremsen. Jetzt ist der Bundesrat gefordert. von Susanne Gutknecht Bis Ende 2017 sollen 52 Drittverkaufsstellen der SBB geschlossen werden, kommunizierten die SBB im Herbst 2016, darunter auch der Verkauf im Avec-Shop Bassersdorf. Die Gemeinde erhielt daraufhin rund 40 Reaktionen aus der Bevölkerung. Im März dieses Jahres überreichte der VCS eine Petition, die von 1300 Personen unterschrieben wurde, mit der Forderung, die 52 Drittverkaufsstellen weiterzuführen. Auch wenn sowohl Verkehrsministerin Doris Leuthard als auch der Kommissionssprecher des Ständerates,

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Olivier Français darauf hinwiesen, dass es sich bei der zu behandelnden Motion um eine operative Kompetenz der SBB handle und keine parlamentarische Aufgabe, hat der Ständerat an seiner Sessionssitzung vom 13. September ebenfalls wie bereits der Nationalrat im Juni die Motion «Moratorium für den Serviceabbau bei den SBB-Drittverkaufsstellen» angenommen. Somit wird der Bundesrat beauftragt, die Entwicklung der Schliessung von Drittverkaufsstellen der SBB mit einem Moratorium zu bremsen: Die SBB soll bis 2020 keine Drittverkaufsstellen mehr schliessen dürfen. Bei den Voten der Ständeräte wurde nicht in Abrede gestellt, dass sich die Kundenbedürfnisse wandelten aufgrund der Digitalisierung und daher auch klassische Verkaufsstellen weniger genutzt würden. So hatte die SBB im Herbst 2016 ihren Entscheid

begründet. Dennoch wurde die Geschwindigkeit, mit der die SBB diese Verkaufskanäle eliminieren wolle, als auch der Serviceabbau für Personen, die nicht mit dem Smartphone eng verbunden seien, kritisiert.

Verhältnisblödsinn Verkehrsministerin Doris Leuthard gingen die Voten zu weit und sie erklärte, dass es «schon ein bisschen Verhältnisblödsinn ist, was wir hier diskutieren. Es ist eben wirklich so, dass die meisten Menschen sich anders verhalten. Die SBB machen das nicht, um jemanden zu plagen, sondern weil das Kundenverhalten sich geändert hat.» Trotz der angeregten Stellungnahmen fiel der Entscheid am Ende mit 28 zu 17 Stimmen für die Motion. Jetzt sind der Bundesrat und die SBB gefordert. Diese teilte in einem

Interview mit Alberto Bottini, Leiter Vertrieb und Services bei SBB Personenverkehr, mit: «Wir werden prüfen, was uns der Bundesrat vorschlägt und mit unseren Partnern die konkrete Umsetzung besprechen.»

Klares Signal Auch Matthäus Schulz, Leiter des betroffenen Avec-Shops in Bassersdorf, ist in Lauerstellung. «Ich habe mit Freude den Entscheid des Parlamentes zur Kenntnis genommen.» Jetzt sei er gespannt, wie die Vorgaben des Bundesrates seien und die Umsetzung der SBB, die konkrete Schritte einleiten müsse. «Für mich war das grosse Engagement der Bassersdorfer Bevölkerung mit der Unterschriftensammlung ein klares Signal für einen bedienten Schalter.» Daher werde er sich weiter ein◾ setzen.

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Fakoba braucht Helfer für die nächste Fasnacht

Fakoba schlägt Alarm Obernarr Rolf Zemp von der Fasnachtsgesellschaft Bassersdorf (Fakoba) hat erkannt, dass die Arbeit für die Basserdorfer Fasnacht auf mehr Schultern verteilt werden muss. Bereits letztes Jahr war der Aufwand für das Fakoba-Team am Rande des Möglichen – jetzt ist es genug.

Zusammenhalt bei einem solchen Hilfsjob begleiten einem auch weiterhin. Man sieht sich im Dorf, schwatzt miteinander und freut sich über das Wiedersehen.» Auch wird der Kinderumzug vom Gemeinnützigen Frauenverein vollständig organisiert – «eine grosse Hilfe!», erklärt Zemp.

von Susanne Gutknecht

Die Bassersdorfer Fasnacht wartete bei der letzten Durchführung mit Neuerungen auf, zum Beispiel dem Nachtumzug. Ist dies kein Widerspruch – sich noch mehr Aufwand aufzuhalsen, obwohl alle bereits am Limit sind? Rolf Zemp verneint: «Der Nachtumzug wird von den Maskengruppen Phoenix und Bazzilsmannli organisiert. Die Beiz ist sowieso in Betrieb, daher ist es ein Gewinn für den gesamten Anlass mit minimalstem Aufwand für uns.» So scheint es ein stetes Abwägen zwischen Mehrarbeit und Gewinn für die Fasnacht. «Die einzelnen Teile der Fasnacht sind alle ineinander verschachtelt, daher ist es auch sehr schwierig, Teile davon sterben zu lassen», erklärt der Obernarr.

Obernarr Rolf Zempp schlägt Alarm: «Wir konnten an unserer ersten Arbeitssitzung keinen Beschluss fassen, ob wir die Fasnacht 2018 durchführen werden. Der Entscheid wurde vertragt.» Eine Hiobsbotschaft, lockte doch die Fasnacht, eine feste Grösse im Eventkalender Bassersdorfs, jedes Jahr Tausende Besucher an. Aber: «Unsere Leistungsgrenze ist definitiv erreicht und wir müssen nun handeln.» Bereits letztes Jahr hätte man sich durchgemogelt und die aktiven Fakoba-Mitglieder bis aufs Äusserste belastet. Nachdem nun noch vier Personen ihren Austritt gaben, ist das Fass übergelaufen. «Wir müssen die Lehren jetzt ziehen. Diese Austritte sind ein klarer Hinweis.» Gesucht werden Helfer für die Vorbereitung und für Aufgaben an den Fasnachtstagen. Damit schaufeln sie Ressourcen der Fakoba frei, die an anderen Stellen eingesetzt werden könnten.

Keine Vereinszugehörigkeit In Gesprächen hat Rolf Zemp herausgefunden, dass einige zwar nicht abgeneigt wären zu helfen für zwei bis drei Stunden, aber auf keinen Fall einem Verein beitreten und sich fix für ein Amt verpflich-

Obernarr Rolf Zemp möchte auch nächstes Jahr eine Bassersdorfer Fasnacht durchführen. (rh)

ten wollen. Jetzt macht er aus der Not eine Tugend: Die Fakoba-Mitglieder haben eine Liste erstellt mit einzelnen «Jobs», die man ausführen kann, ohne in die Verantwortung eines OK-Mitglieds der Fasnacht eingebunden zu sein. «Arbeiten gibt es viele», sagt Zemp. Verkehrstafeln aufstellen, Zelte aufbauen und schmücken, Plaketten verkaufen, am Buffet helfen – es habe für alle Fertigkeiten eine Aufgabe, die passe. Zemp verhehlt nicht, dass sie auch noch Personen suchen, die sich als Verantwortliche für einen grösseren Aufgabenblock melden, so zum Beispiel als Bauchef Mösli, der Material bestellt, die Koordination übernimmt, den Schlüssel holt. Oder die Stelle für den Verkauf der Plaketten: Plaketten und den Ver-

kauf organisieren und die Abrechnung erstellen. «Das sind keine Wahnsinns-Aufgaben, aber sicher mehr als zwei Stunden Aufwand.» Hilfestellung sei kein Problem, da das Know-how vorhanden sei. «Wir geben gerne Support. Das ist am Ende weniger Aufwand als wenn wir es selber machen müssten.» Aber klar ist: Es sind 21 Ressorts und diese Arbeiten könnten nicht einfach so von heute auf morgen in neue Hände übergehen. «Das Know-how ist entscheidend, darum müssen wir geordnet vorgehen.»

Fremde Hilfe Letztes Jahr hat sich das Fakoba kurzfristig Hilfe bei den Asylsuchenden geholt, die tatkräftig mitgearbeitet hätten. «Die Kontakte und der

Für die Helfersuche scheut das Fakoba keinen Aufwand. So ist am 28. Oktober eine Aktion geplant, bei der die Helferjobs angepriesen werden und die Organisatoren Rede und Antwort stehen. «Selbstverständlich werden wir uns erkenntlich zeigen mit einem Helferfest», sagt er schmunzelnd. Unter der Telefonnummer 044 836 35 24 kann man Fragen stellen oder man meldet sich sogleich als Helfer unter bindabei@fakoba.ch! ◾ bindabei@fakoba.ch www.fakoba.ch Telefon 044 836 35 24

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Bestseller-Autorinnen stellen in der Bibliothek ihr neues Buch vor

Gelungene Lesung von Petra Ivanov und Mitra Devi Spannende Erzählform

Die beliebten Autorinnen Petra Ivanov und Mitra Devi präsentierten ihren gemeinsamen Psychothriller «Schockfrost» in der Bibliothek Bassersdorf. Dabei begeisterten sie mit einer äusserst lebhaften Lesung viele Zuhörer. von Fabian Rahm Neben der Gemeindeversammlung fand am Abend des 19. September noch eine kleinere Versammlung in der Bibliothek Bassersdorf statt. Rund 50 Interessierte trafen sich für die Lesung von Petra Ivanov und Mitra Devi. Die Bibliotheksleiterin Ruth Kerin stellte die beiden Autorinnen mit witzigen Eckpunkten aus ihren Leben vor.

und Weise, wie die Autorinnen aus dem Buch erzählt haben. Ich schätze es sehr, dass sie miteinander interagiert haben anstelle einfach nur daraus vorzulesen», erzählt Zuhörerin Iris Rimann aus Baltenswil. Das Buch «Schockfrost» handelt von der alleinerziehenden Psychiaterin Sarah Mar-

ten, welche mit immer grösseren Problemen zu kämpfen hat. Beispielsweise verschwindet plötzlich ihr 15-jähriger Sohn und die Suche nach ihm beginnt. Ausserdem behauptet ein Patient von Sarah Marten, dass sie sich in Lebensgefahr befände – so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

walder, werber

Danach lasen Petra Ivanov und Mitra Devi aus ihrem neuen Buch «Schockfrost» vor und begeisterten das Publikum. «Ich bin beeindruckt von der Art

Petra Ivanov und Mitra Devi erzählen aus ihren neuen Buch «Schockfrost» (Foto: Fabian Rahm)

Den Handlungsplot des Psychothrillers erzählten Petra Ivanov und Mitra Devi in ähnlichem Stil, wie das Buch geschrieben ist. Wenig überraschend stoppten sie an spannendster Stelle des Buches ihre Erzählung, um nicht gleich die Katze aus dem Sack zu lassen. Die grosse Frage, wer am Schluss der Geschichte stirbt, blieb somit unbeantwortet. Die Lesung hatte es dem Publikum regelrecht angetan, denn beinahe jeder Besucher der Lesung kaufte das Buch oder setzte sich zumindest auf die Reservationsliste. Auch Petra Ivanov und Mitra Devi blicken auf eine erfolgreiche Lesung zurück. «Wir schätzten sehr das aktive und aufmerksame Publikum. Wir würden sehr gerne wieder in die Bibliothek Bassersdorf für die Vorstellung zukünftiger Werke zurückkehren», er◾ klärten beide Autorinnen.

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«Chrüzacher» mit einem Tag der offenen Tür offiziell eingeweiht

Grosses Interesse am neuem Schulhaus Nach sechs Wochen Schulbetrieb im neuen Schulhaus Chrüzacher wurde das Gebäude anfangs September mit einer kleinen Einweihungsfeier offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Bassersdorfer nutzten die Gelegenheit, die topmodernen Unterrichtsräume in Augenschein zu nehmen. von Reto Hoffmann Der offizielle Teil fand im Beisein von Behörden-, Schulvertretern und weiteren am Bau beteiligten Personen in der voll besetzten Aula statt. Die beiden hauptverantwortlichen Gemeinderäte, Schulpflegepräsident Hans Stutz und Finanz- und Liegenschaftsvorsteher Christoph Füllemann, liessen an diesem Morgen noch einmal die Planungsund Bauphase Revue passieren. Vor 19 Monaten sei der Spatenstich auf dem einstigen Maisacker erfolgt «und jetzt können wir ein topmodernes Schulhaus offiziell seiner Bestimmung übergeben», meinte Stutz. Das sei nur möglich gewesen dank des vollen Engagements aller am Bau Beteiligten. Stutz richtete den Dank auch an den Souverän, der aus heutiger Sicht richtig entschie-

den habe und für dieses neue Schulhaus gestimmt hatte. Baukommissionspräsident Füllemann seinerseits lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Generalunternehmer und Architekten. Seine zu Beginn aufgestellten Prinzipien wie Transparenz, Kosten- und Qualitätsbewusstsein und Termintreue, sei von allen Beteiligten beherzigt und eingehalten worden. Auch Architekt Mario Wagen vom Architekturbüro Horisberger Wagen, welche seinerzeit den Projektwettbewerb gewonnen hatten, ist erfreut zu sehen, dass das Schulhaus «genau dem entspricht, was wir ursprünglich geplant haben.» Denn in 23 Kommissionssitzungen und hunderten von bilateralen Besprechungen sei noch über viele Details diskutiert worden. Doch man habe sich dabei immer gefunden, stimmte auch Christoph Füllemann zu.

«Rollläden machten, was sie wollten» Doch was sagen die Bewohner selber über ihr neues Zuhause? Stellvertretend gaben die beiden 5.- und 6.-Klässler Erik und Joel auf der Bühne Auskunft. Sie freuten sich na-

türlich über die moderne Infrastruktur. Man könne gut arbeiten und besonders auch der Aussenbereich gefalle ihnen sehr. Doch es habe am Anfang auch noch kleinere Probleme gegeben, erzählten sie. So seien die Rollläden plötzlich rauf- und runtergefahren, ohne dass jemand den Schalter betätigt hätte, oder die Whiteboards hätten zu Beginn noch nicht so funktioniert, wie sie müssten. Das «Allerschlimmste» sei jedoch gewesen, dass man die Pausenglocke in den Zimmern nicht gehört hätte und man die Pausen per Durchsage hätte ausrufen müssen, meinten die beiden Schüler mit einem Schmunzeln.

Rundgang durchs Haus Symbolisch übergab Christoph Füllemann nach den Ausführungen einen grossen Schlüssel in Form eines Riesenbrownies an Schulpräsident Hans Stutz für einen weiterhin reibungslosen Schulbetrieb im «Chrüzacher». Für den musikalischen Rahmen des offiziellen Teils hatte Enrico Lenzin gesorgt, der mit seinen Alphorn- und Perkus-

Eine Schülerin zeigt das Arbeiten im Werkraum. (Fotos: Reto Hoffmann)

sionseinlagen für spannende Zwischentöne sorgte. Im Anschluss an den offiziellen Teil hatte die Bevölkerung die Gelegenheit, das Innere des Gebäudes zu erkunden. Von den verschiedenen Schulzimmern und Gruppenräumen, Handarbeits- und Werkzimmern bis zur Haustechnik oder den Sporträumen konnte alles besichtigt werden. Rote Füsschen aus Papier, welche auf den Boden geklebt waren, leiteten die Besucher durchs Haus. Ein kleines Quiz animierte vor allem die Kinder auf dem Rundgang genau hinzuschauen, damit sie die entsprechenden Fragen beantworten konnten.

Die Schüler Erik (links) und Joel werden von Schulpflegepräsident Hans Stutz zu ihren Erfahrungen befragt.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen von Spiel und Spass. Verschiedene Aktivitäten wie ein Tanz- oder Musikworkshop oder ein Spielparadies in der Turnhalle wurden angeboten. Verschiedene Verpflegungsstände im Eingangsbereich sorgten ausserdem für das kulinarische Wohlergehen der Besucher. ◾


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Gaukler, Händler, altes Handwerk, Musik und Spielvertrieb

Ins Mittelalter zurückversetzt Das Versprechen des Landherrn der Mittelaltergilde wurde Realität: Es war ein unvergessliches Fest am letzten Augustwochenende. Für einmal schien Bassersdorf einige Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzt worden zu sein und wurde zu Basselstorff. Die Schnelllebigkeit wich der Gemütlichkeit, verschiedenstes Handwerk und Muse genossen ungeteilte Aufmerksamkeit. Die Begeisterung über das überaus gelungene Fest war sowohl bei den

Besuchern als auch den Händlern und den Organisatoren spür- und sichtbar. Auch die Sponsoren freuten sich an den Werbebannern, welche auf Leinentücher gemalt wurden. Die Stimmung war durchwegs friedlich, was nicht selbstverständlich ist mit so vielen Besuchern und Waffen, welche viele Gewandete mit sich trugen. «Es ist nicht immer so, dass wir unsere Standgebühren und unseren Aufwand an einem solchen Anlass einbringen, aber hier ist es uns allen sicher gelungen», liess sich ein Händler erfreut vernehmen.

Gemächlich und gemütlich Bei den verschiedenen Standbetreibern, ausser bei den Verpflegungsständen, ging es gemächlich zu und her. Man konnte sich die ausgestellten Waren erklären lassen, wie sie noch heute so ursprünglich wie möglich hergestellt werden. Wahrsagerinnen lasen aus den Händen die Vergangenheit und Zukunft; kräftige Männer drehten die Kinder auf einem hölzernen Riesenrad mit Muskelkraft, eine kleine Maus wurde mit einem speziellen Applaus dazu animiert, sich für eines der

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Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

verschieden Häuschen zu entscheiden. Die Freude der Kinder und Erwachsenen war riesig, wenn der kleine Nager das Tor auswählte, auf welches man zuvor einen kleinen Halbedelstein gesetzt hatte und dadurch ein Gewinn winkte. Manch kleiner Besucher stolzierte mit einer hölzernen Armbrust auf dem Gelände umher und schien sich als Wilhelm Tell zu fühlen.

Urrezepte und Feuer Die Musikband Koenix faszinierte Gross und Klein. Am Abend zeigten


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sie ihre Feuershow auf dem Festplatz und spielten einige Stücke ihres neuen Tonträgers «Dürs Füür». Die Zuschauer bei der Bühne tanzten dazu, bei den Festbänken trank man aus Tonbechern Met, Wein, ein Bier – nach einem alten Rezept hergestellt – oder auch etwas Alkoholfreies. Dazu gab es Wildschwein vom Spiess, Würste nach einem uralten Rezept hergestellt oder eine Art Flammkuchen, der ebenfalls mittelalterlich zubereitet wurde. «Koenix» freute sich sehr, den beinahe 3000 Besu-

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chern ihren feurigen Bühnenauftritt zu zeigen. Eine solche Bühne, wie sie es an diesem Fest erhielten, wünschen sie sich künftig immer.

Kutschenfahrt zur «Sagi» Zwischen den beiden Standorten beim Kreisel und der alten Sagi verkehrten zwei Pferdekutschen, welche bei den hochsommerlichen Temperaturen gerne genutzt wurden. Basteln für Kinder, Bogen- und Armbrustschiessen wie auch der Betrieb

der alten, mit Wasserrad betriebenen Sagi, faszinierten die Gäste. Am Sonntag massen sich die Bogenschützen und jeder wollte sich gerne einmal mit der Sagengestalt des Robin Hood in Gedanken messen. Wenn in zwei Jahren dieses Fest mit mittelalterlicher Sprache wieder stattfindet, werden es sich einige nicht nehmen lassen, als Akteure oder Zuschauer wieder dabei zu sein Text und Bilder: Susanne Beck und Reto Hoffmann

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Taufkinder gesucht! Für den Taufgottesdienst vom 3. Dezember der 3. KlassUnti-Kinder aus Bassersdorf suchen wir Eltern, welche ihr Kind gerne an diesem Gottesdienst taufen möchten. Interessierte melden sich bitte bei Pfarrer Clemens Bieler unter clemens.bieler@basinueri.ch oder 043 266 01 61. Die 3. Klass-Unti-Kinder würden sich sehr darüber freuen!

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Bassersdorf

Dorf-Blitz 09/2017

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Unterschiedliche Angebote auf dem Dorfplatz

Ein Flohmarkt und der nationale Spitex-Tag Trotz zweifelhafter Wetterprognosen am Vortag wurde der traditionelle Flohmarkt im Dorfzentrum abgehalten. Neben zahlreichen Schnäppchen in den Auslagen, nutzte der lokale Spitex-Verein diesen Anlass für einen grossen Informationsstand und lud die Bevölkerung zum Gespräch ein.

schien hell durch die lichten Standreihen. Als Standbetreiber kennt man sich bestens, ist man doch oftmals selbst gegenseitig Kundschaft. Mit dem Duft von frischem Kuchen und feinen Kaffeebohnen liess es sich darum gut und gemütlich durch die Stände schlendern und auf Schnäppchenjagd gehen.

von Tobias Jäger

Gebraucht, nicht kaputt

Einmal mehr machte das Wetter dieses Jahr einem Anlass im Freien einen Strich durch die Rechnung. Am letzten Samstag im August traf es diesmal den traditionellen Spätsommer-Flohmarkt auf dem Bassersdorfer Dorfplatz. Lediglich ein Bruchteil der gemeldeten Standbesitzer bot letztlich seine Ware feil, was der schlechten Wetterprognose zuzuschreiben war. Ironischerweise tat sich am Morgen kurz nach Marktbeginn der Himmel auf und die Sonne

Neben den unzähligen gebrauchten Spielwaren und Dekorationsgegenständen gab es zudem auch das eine oder andere wirkliche Bijou zu erstehen. Flohmarktprofis wissen, dass meist frühmorgens die besten Schnäppchen zu ergattern sind. Die Preise fallen oft erst gegen Ende des Markttages, weil viele Anbieter ihre Ware ungern wieder ins parkierte Auto tragen möchten. Leider kommt es aber auch vor, dass defekte oder nicht mehr funktionierende Artikel

Angeregte Gespräche in der Spitex Flohmi-Lounge. (tj)

angeboten werden. «Dem heute für die Enkelin gekauften rosa Plüschpony konnten wir trotz neuer Batterien leider kein Leben mehr einhauchen. Es war bereits vor dem Kauf kaputt!», erzählt etwa ein enttäusch-

tes Grossmami. Mit solchen oder ähnlichen Fällen kämpfen leider viele Flohmärkte. Gerade, weil die Idee eines Marktes für gebrauchte Dinge eine lobenswerte und sinnvolle sei, müsse gebrauchte, aber dennoch funktionierende Ware angeboten werden, sind sich die Marktbetreiber einig. Jeder Markt könne nur durch die Qualität der Stände und die unermüdliche Arbeit der Organisatoren erfolgreich bestehen, sind sich die Leute am Kuchenstand einig.

Nationaler Spitex-Tag

Verhaltene Kauflust Die frühen Stunden des letzten Samstags im August nutzten Primarschüler mit ihren Eltern, um sich auf dem Dorfplatz am Kinderflohmarkt des Elternforums mit ihren gebrauchten Spielsachen und Büchern einzurichten und diese bis zum Mittag zu verkaufen.

Einige Kinder hatten ganz klare Vorstellungen, welchen Gegenwert sie für ihre gesammelten Schätze gerne hätten, andere schienen beinahe planlos. Je länger der Morgen dauerte, um so heisser wurde es und die wenigen, welche sich einen Sonnenschirm mitnahmen, verkro-

chen sich darunter. Die Kauflust schien recht verschlafen bei den Besuchern. Bei dem einen oder anderen Kind blieb jedoch die Freude, sich doch noch einmal mit den lieb gewonnen Dingen auf den Heimweg zu machen, und sie von neuem (sb) selber zu erkunden.

Im Rahmen des Flohmarkts informierte die Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten zum nationalen Spitex-Tag 2017, welcher in diesem Jahr unter dem Motto «Überall für alle – für Jung und Alt» gestanden hatte. «Wir betreuen sowohl ältere als auch junge Patienten, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen», erzählt Claudia Rabadzijev, Betriebsleiterin der lokalen Spitex. Der 1996 gegründete, gemeinnützige Verein lud nicht nur vorbeiflanierende Flohmarktbesucher in die sympathisch und liebevoll aufgebaute «Flohmi-Lounge» auf dem Dorfplatz ein. Auch diverse Einkaufskunden blieben interessiert stehen, um sich bei den engagierten Spitex-Mitarbeiterinnen über die weitreichende Arbeit dieses Pflegeberufes sowie der gesamten Non-Profit-Organisation zu informieren. ◾


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Dorf-Blitz 09/2017

Bassersdorf

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Informationen zur Medikamentenabgabe im Alter

Arzneimittel richtig dosieren erfordert Achtsamkeit Der Saal im Pflegezentrum Bächli füllte sich bis über die Hälfte. Wie sich die Wirksamkeit der Medikamente im Alter verändert, interessierte offensichtlich viele Damen und Herren in der zweiten Lebenshälfte. Marlies Petrig, Leiterin des KZU, begrüsste die Besucherinnen und Besucher wie auch die Referenten herzlich. von Susanne Beck Zu Beginn erklärte die gelernte Pharmaassistentin Tugba Sunli, wie genau zwei Mal wöchentlich die Medikamentenbestellung im KZU Bächli durchgeführt wird. Die Produkteliste werde immer wieder angepasst, da einige Medikamente aus dem Handel genommen würden. Weiter werde mit Ärzten besprochen, mit welchen Mitteln – mit ähnlicher Wirkung – der Vorrat wieder aufgestockt werde. Das Kontrollieren der Rechnungen und Lieferscheine ist weiter eine wichtige Aufgabe: monatlich entspre-

bald eine Tablette nicht richtig eingenommen wird.

Wichtiges Vieraugenprinzip

Viel Informationen vermittelten die vier Referenten: (v.l.) Marlies Petrig, Miriam Lüchinger, Marcel Amstutz und Tugba Sunli. (sb)

che der Warenwert der Medikamente rund 30 000 Franken.

Blutverdünner und Insulin Chefarzt Marcel Amstutz zeigte auf, dass die Spitaleintritte ab 65 Jahren oft wegen Nebenwirkungen von Medikamenten zur Blutverdünnung oder zur Einstellung des Blutzuckers nötig werden. Kollektive Studien, welche vor der Einführung eines Medikamentes durchgeführt werden, zeigen, dass

die Medikamente mit jungen und gesunden Menschen getestet würden. Ab 50 Jahren sind die Organe wie zum Beispiel Nieren, Leber und Galle immer weniger leistungsfähig. Daher müsse genauestens darauf geachtet werden, wann, wie und womit die Medikamente eingenommen würden. Mit Holzklötzen machte der Arzt den Besuchern auch klar, wie sich die Halbwertszeit eines Medikamentes bemerkbar macht und wie schnell das Fliessgleichgewicht gestört wird, so-

Pflegefachfrauen wie Miriam Lüchinger sind darauf bedacht, dass die Patienten ihre Medikamente richtig einnehmen – das Vieraugenprinzip ist dabei eine wichtige Regel. Auch wird darauf geachtet, dass Tabletten mit der richtigen Flüssigkeit eingenommen werden, zum Beispiel mit einem Glas Wasser eine halbe Stunde vor dem Frühstück anstelle mit Milchprodukten. Oder Eisenpräparate würden optimal mit einem Glas Orangensaft eingenommen, da Vitamin C die Aufnahme begünstige, erklärte Lüchinger. Nicht nur Wissen über Medikamente wurde den Besucherinnen und Besuchern vermittelt, auch ein farbenfroher und frisch zubereiteter Apéro wurde angeboten. So konnten die Informationen gut verdaut werden und weitere Fragen wurden von den zwei Referentinnen und dem Chef◾ arzt beantwortet.

Erste Aufführung nach der Spielpause lockte viele Besucher an

Kinder warnen Kasperli lautstark vor Gefahren Anfangs September war es in der Bungertstube in Bassersdorf für alle Kasperli-Fans endlich wieder soweit. Mit dem Stück «Der Kasperli uf em Zauberberg» eröffneten Simone Disch und Susanne Klein die neue Spielsaison. von Astrid Steinbach Kleine Stühle in den ersten drei Reihen und grosse Stühle in den hinteren Reihen. So empfing das Kasperli-Theater seine Besucher zur neuen Spielsaison, die bis März nächsten Jahres dauert. 64 Besucher kamen zum Auftakt und verteilten sich auf die beiden Vorstellungen. Pünktlich ging es dann los: Das Licht erlosch und sofort trat erwartungsvolle Stille ein. Sobald Kasperli in Erscheinung trat, wurde er mit begeistertem Hallo von den Kindern begrüsst. Sofort waren alle von der verzauberten Stimmung gefangen genommen und es wurde beim Öffnen des Vorhangs geholfen und gemeinsam gesungen.

Aufatmen und Freude Dann hiess es jedoch «Mund zu, Augen auf und Ohren spitzen.» Kasperli und sein Freund Micheli hatten ein Abenteuer zu bestehen, dass sie auf den Zauberberg führte. Hier traf zuerst Micheli auf den Zauberer, der jeden in eine kleine Maus verwandelte, sobald man etwas von ihm annahm. Nachdem dieses Schicksal auch den Micheli ereilt hatte, machte sich Kasperli ebenfalls auf den Weg. Mit Hilfe der Kinder, die ihn jedes Mal lautstark vor den Gefahren warnten, widerstand dieser dann jeglicher Versuchung. Diese Standhaftigkeit führte dazu, dass sich die schöne Prinzessin «Sidehöörli» aus der verzauberten Gestalt zurückverwandeln konnte. Aufatmen und Freude war das Ergebnis bei den kleinen Besuchern, nachdem das Gute gewonnen hatte. Nachdem der letzte Vorhang geschlossen wurde und die Akteure den verdienten Applaus erhielten, konnten die Kinder

Figurentheaters erlernt und das Kasperli-Theater ins Leben gerufen.

Ensemble mit Tradition

Zwischenzeitlich ist den beiden das Puppenspiel-Theater ebenso ans Herz gewachsen wie schon zuvor Greth Dübendorfer. «Das Schönste ist, wenn die Kinder einen riesigen Plausch haben und mitmachen. Und natürlich, wenn alles geklappt hat», erzählt Susanne Klein nach der Veranstaltung sichtlich zufrieden. «Das Theater wird plötzlich lebendig mit der Intervention der Kinder. Das animiert uns auch immer zu spontanen Improvisationen», fügt Simone Disch mit einem strahlenden Lachen hinzu.

Seit vier Jahren betreiben sie nun bereits zusammen das «Zwei-Frauen-Ensemble». Übernommen hatten sie das Puppentheater samt den Figuren und meisten Geschichten von Greth Dübendorfer aus Bassersdorf. Diese hatte seinerzeit bei der international bekannten Puppenspielerin Therese Keller die Kunst des

Einmal im Monat öffnen Disch und Klein nun wieder regelmässig bis März 2018 den Vorhang. Wer Geschmack bekommen hat oder einfach nur nach dem Datum der nächsten Aufführung sucht, kann sich jederzeit auf der eigenen Hompage www.kasperli-bassersdorf.ch informieren. ◾

Susanne Klein (li.) und Simone Disch nach der gelungenen Aufführung. (as)

dem Kasperli und den anderen Puppen die Hand schütteln, dafür nahmen sich Simone Disch und Susanne Klein viel Zeit.


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Erektionsprobleme, frühzeitiger Samenerguss, Unfruchtbarkeit:

Wie Mann wieder kann – Wie Mann länger kann Viele Fragen und Unklarheiten, Wünsche und Tabus beschäftigen den Mann von heute. Wir Männer tun uns schwer, nach Hilfe zu fragen. In der heutigen Zeit verfügen wir zum Glück über verschiedene Möglichkeiten, uns zu diesen Themen Hilfe zu verschaffen. Über Sex reden? Kein Problem, solange es funktioniert. Was jedoch, wenn nicht? Dann herrscht in der Regel Schweigen. Und häufig drücken sich die betroffenen Männer dann vor der schönsten Sache der Welt. In der Schweiz leiden zwischen 300‘000 – 400‘000 Männer an Erektionsstörungen – auch erektile Dysfunktion (ED), oder früher schlicht und einfach Impotenz, genannt. Das Leiden der Männer (und Frauen) geht aber noch weiter. Ungefähr jeder fünfte Mann ist von frühzeitigem Samenerguss (Ejaculatio praecox) betroffen. Sprechen die Betroffenen nicht rechtzeitig mit ihren PartnerInnen über ihre Sexualprobleme und gehen nicht zu einer Fachperson, kann dies häufig zu persönlichem Stress und zu Problemen in der Partnerschaft führen. Sprechen Sie diese Themen in Ihrer Partnerschaft offen und ohne Angst an. Häufig sind Erektionsprobleme auch ein Warnzeichen für ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes, Arteriosklerose oder Herz-KreislaufErkrankungen. Ist einmal geklärt, welche Massnahmen oder Therapien im Einzelfall am besten geeignet sind, findet sich meist rasch der Weg zurück auf die Fahrbahn eines befriedigenden Sexuallebens. Lassen Sie sich deshalb von einer Fachperson zu den Therapiemöglichkeiten beraten. Zudem empfehle ich allen betroffenen Männern und ihren PartnerInnen den Besuch auf der Informationsplattform www.speedisthekey.ch. Sie erhalten da erste nützliche Tipps und Hilfestellungen, um allfällige Scheu und Scham zu überwinden und den geeigneten Weg zur Konsultation mit einer Fachperson zu finden. Bei diesen sehr privaten und schwierig ansprechbaren Themen stehe ich Ihnen mit meinem Team der Rosengarten Apotheke gerne beratend zur Seite.

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Bassersdorf

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Auenstube misst sich in «Mini Beiz – dini Beiz»-TV-Sendung

Von Stammgast empfohlen Das Restaurant Auenstube in Bassersdorf hat intensive Stunden hinter sich. Für das TV-Format «Mini Beiz – dini Beiz» von SRF wurden der Wirt und das Servicepersonal intensiv getestet. Jetzt warten sie gespannt auf die Wertung.

Beiz – dini Beiz» vorgeschlagen wurden. Jetzt gehen sie reihum zu jedem Restaurant und lassen sich beköstigen. Dann müssen sie entscheiden, welches der Restaurants sie am meisten überzeugt hat und somit den Gewinner der Serie küren.

Spannende Erfahrung von Susanne Gutknecht Pascal Jacky wirkt müde einen Tag nach den Dreharbeiten, während Sabine Draxler eher aufgekratzt scheint. Das Wirtepaar hat am Tag zuvor vom Mittag bis spät abends die Gäste bewirtet, die im Dreh von Fernsehen SRF für das Format «Mini Beiz – dini Beiz» nach Bassersdorf in die Auenstube gekommen waren. Dabei kurvten sie gekonnt zwischen der Crew von SRF, grossen Lampen, Kameras und Mikrofonen hindurch. Bereits im Vorfeld wurde das Menü festgelegt, zur Wahl hatte Koch Pascal Jacky zwei Menüvorschläge einreichen müssen. Keine Fantasiegerichte, sondern solche Menüs, die auch sonst auf der Karte zu finden sind. Die Fernseh-Gäste waren Stammgäste jener Restaurants, die von ihnen zum Wettstreit im «Mini

«Es war schon speziell», sagt Pascal Jacky rückblickend. So wurde ein Tisch im Restaurant inmitten der Gaststube platziert, damit die Kameraleute ungehindert aus jeder Richtung Zugang zum Filmen hatten. Sabine Draxler musste mehrmals die Gerichte aus der Küche servieren, bis die Kameraleute zufrieden waren. Geduld war gefragt. Und dennoch: «Es war schon sehr spannend, einmal den Aufwand für eine solche Sendung zu sehen und Teil davon zu sein», sagt Sabine Draxler. «Wir waren ja noch nie im Fernsehen, daher eine sehr coole Erfahrung.» Erfahren haben die beiden von der Empfehlung ihres Stammgastes Jörg durch einen Telefonanruf der Projektleiterin von SRF «Ich bin aus allen Wolken gefallen», erklärt Draxler, «aber natürlich haben wir sofort zu-

Die Jury von «Mini Beiz – dini Beiz» beim Essen und Beurteilen des Auenstuben-Menüs. (zvg)

gesagt, mitzumachen.» Das junge Wirtepaar hat erst letztes Jahr die Auenstube übernommen und jede freie Minute eingesetzt, damit ihr Lebenstraum Bestand hat und zum Fliegen kommt. «Wir wurden auch von unseren Stammgästen an diesem Tag unterstützt und es kamen einige an diesem Abend zu uns zum Essen.» Eine würdige Kulisse für den Drehabend, aber auch zusätzliche Arbeit für den Koch.

Automatismen gestört In der Küche wurde es definitiv eng beim Kochen und Drehen. «Ich bin sehr konzentriert beim Kochen», erklärt Pascal Jacky. Er musste jedoch für den Dreh seine Arbeitsschritte umstellen und zusätzlich kommentieren. Auch die Gewürze und Teigwaren durften im Dreh nicht zu sehen sein und mussten an andere Orte gestellt werden. «Meine Handgriffe sitzen sehr automatisch – da musste ich doch zwischendurch auch mal Lachen, wenn ich ins Leere griff.» Was wiederum ein Wiederholen der Szene nach sich zog. Jacky ist ein Perfektionist und man merkt, dass ihn vor allem das Anrichten der Menüs nicht glücklich machte. «Das rote Licht der Wärmelampe störte beim Drehen, daher musste ich ohne sie auskommen und sehr schnell anrichten.»

Das Wirtepaar hat beim Dreh für die TV-Sendung viel Spannendes erlebt . (sg)

Jetzt bleibt den Gastgebern nur noch, auf die Ausstrahlung der Sendung zu

warten, die im November erfolgen sollte, und das Resultat abzuwarten. Sabine Draxler ist nervös: «Natürlich wollen wir gewinnen», sagt sie lachend. «Wir investieren sehr viel an Zeit und Energie in die Auenstube, da käme uns der Gewinn und die Aner◾ kennung sehr gelegen.»

Herbst- und Wintermode Die Secondhand-Börse des Gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf für Herbst- und Wintermode findet vom 29. September bis zum 3. Oktober in der Bungertstube statt. Wie üblich gilt: Schuhe werden keine angenommen, Annahme bis Samstagmittag und ein Unkostenbeitrag von 5 Franken. Es werden gut erhaltene, saubere und noch modische Damenkleider, Taschen, Foulards, Modeschmuck und Accessoires angenommen und verkauft (maximal 30 Artikel). Die Börse ist geöffnet am Freitag, 29. September, von 10 bis 21 Uhr; am Samstag, 30. September, von 10 bis 16 Uhr; am Montag, 2. Oktober von 9 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 20 Uhr sowie am Dienstag, 3. Oktober von 9 bis 11.30 und von 14.30 bis 18 Uhr. Die Rückgabe nicht verkaufter Artikel und die Auszahlung (50 Prozent des Verkaufserlöses) finden am Mittwoch 4. Oktober von 17 bis 19 Uhr statt. Der Erlös geht an: Angel Dog’s Kloten und an die Stiftung Monikaheim. (e)


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Aus Behörde und Verwaltung HRM2 Der Kantonsrat hat am 20. April 2015 das neue Gemeindegesetz sowie am 7. November 2016 die neue Gemeindeverordnung beschlossen. Das neue Gemeindegesetz tritt dadurch auf den 1. Januar 2018 in Kraft. Mit dem neuen Gemeindegesetz wird auch eine neue Rech­ nungslegung, bekannt unter der Bezeichnung «HRM2» (Harmonisiertes Rechnungsmodell 2) eingeführt. Diese neuen Rechnungslegungsvorschriften bedeuten eine Annäherung an die Privatwirtschaft und kommen per 1. Januar 2019 zur Anwendung.

Aktivierungs- und Wesentlichkeitsgrenze Die Aktivierung bezeichnet generell die Verbuchung eines Vermögensgegenstands auf der Aktivseite der Bilanz. Diese Verbuchung ist oft an verschiedene Bedingungen geknüpft, wo­ von eine die Aktivierungsgrenze ist. Die Aktivierungsgrenze stellt den Grenzbetrag dar, ab welchem eine Investitionsausgabe in der Bilanz im Verwaltungsvermögen verbucht werden muss. Unter der Aktivierungsgrenze liegende Inves-

titionsausgaben werden der Erfolgsrech­nung belastet. Massgebend für die Beurteilung sind die Gesamtkosten eines Projekts oder Beschaffungsgeschäfts.

die Bilanz aufgenommen werden kann. Rückstellungen, die betragsmässig unter die Wesentlichkeitsgrenze fallen, dürfen nicht bilanziert werden.

Für die Aktivierung ist entscheidend, ob es sich bei einer Ausgabe um Konsum oder eine Investition handelt. Konsum und Investition sind begrifflich wie folgt voneinander abgegrenzt:

Bei der Bestimmung der Höhe der Aktivierungsgrenze gilt es, das Kriterium der Wesentlich­ keit zu berücksichtigen. Die Gemeinden werden vom Kanton aufgefordert, die Aktivierungsgrenzen in Abhängigkeit der Gemeindegrösse festzulegen. Der Gemeinderat hat die Aktivierungsgrenze bei 10 000 Franken festgelegt.

Investition: Investitionen sind Ausgaben, die Vermögenswerte mit mehrjähriger Nutzungsdauer schaffen. Dabei kann es sich um Ausgaben für den Erwerb, die Erstellung sowie die Verbesserung von dauerhaften Vermögenswerten für öffentliche Zwecke handeln.

Anwendung von Anlagekategorien

Konsum: Beim Konsum handelt es sich entsprechend um Ausgaben, die nicht die Schaffung dauerhafter Vermögenswerte zum Zweck haben. Es handelt sich also um Ausgaben für Güter, welche unmittelbar oder innerhalb einer begrenzten Periode verzehrt werden.

Mit der Einführung des HRM2 wird das Verwaltungsvermögen neu für den gesamten Ge­meindehaushalt linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei gelten die vorge­ Anlagekategorien schriebenen grundsätzlich für den steuerfinanzierten Gemeindehaushalt wie auch die gebührenfinanzierten Ver- und Entsorgungsbetriebe.

Die Wesentlichkeit ist ein Kriterium bei der Beurteilung, ob eine Verpflichtung als Rückstel­lung in

Mit der Umstellung auf HRM2 sollen die Investitionen der Bereiche Wasserversorgung und Abwasserentsor-

Einladung Informationsveranstaltung der Sozialbehörde unter Mitwirkung des Kjz Winterthur zum Thema

gung nach den Vorgaben der Branche abgeschrieben werden. Dies aus fol­genden Überlegungen heraus: In den gebührenfinanzierten Bereichen stehen regelmässig grössere Investitionen an, welche sich relativ rasch auf die Festsetzung des Gebührentarifs auswirken. Die erstmalige Anwendung erfolgt ab dem Umstellungszeitpunkt auf das HRM2 per 1. Januar 2019. Mit der Anwendung der Branchenrichtlinien ist die Refinanzierung der Investitionen sicherge­stellt. Dem Gebührenzahler kann eine transparente Gebührenkalkulation präsentiert werden, die verrechneten Gebühren sind kostendeckend.

Informationsveranstaltung Der Gemeinderat macht auf die Informationsveranstaltung vom 11. November 2017, 9.30 Uhr, im Gemeindesaal aufmerksam. Es werden die Geschäfte der Gemeindeversammlung und der Urnenabstimmung vom 26. November 2017 präsentiert. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung. Gemeinderat Brütten

Abschied

«Arbeit mit Kindern und Jugendlichen» Der neu gegründete Verein «Jugendnetzwerk 8311» setzt sich zum Ziel, unseren Kindern und Jugendlichen im Dorf Angebote verschiedenster Art zu unterbreiten. Wir wollen unsere jungen Mitglieder der Gemeinde besser im Dorf vernetzen. Diese Arbeit ist sehr spannend, kann aber auch Fragen aufwerfen. Damit die Kursleiterinnen und Kursleiter mit diesen Fragen nicht alleine gelassen werden, steht uns das Kinder- und Jugendhilfezentrum Winterthur (Kjz) beratend zur Seite. Diese Einladung richtet sich an alle Personen, die sich mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen und die Angebote und Hilfestellungen des Kjz noch nicht kennen.

ist am 2. September 2017 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Erika Schäpper Trüb wird das Konzept des Vereins vorstellen. Regula Kupper, Leiterin des Kjz Winterthur, wird ihre Arbeit erläutern.

Dienstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Die Sozialbehörde und das Kjz Winterthur freuen sich auf reges Interesse.

Hulda Preindl-Bühler

Sozialbehörde Brütten

Das Kjz gehört zum AJB (Amt für Jugend- und Berufsbildung) des Kantons Zürich.


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Aus Behörde und Verwaltung

Aus der Schule Brütten Ausblick aufs neue Schuljahr Das neue Schuljahr hat begonnen, wir heissen besonders unsere neuen Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler ganz herzlich willkommen! Die Lerngruppen sind neu organisiert und bereits wurden erste Grundsteine fürs gemeinsame, wie auch das individuelle Lernen gesetzt. Auch im Team durften wir vier neue Kolleginnen begrüssen. Es sind dies Alexandra Vetsch (Kindergarten), Angelina Kees (Mittelstufe), Fabia Walser (Kindergarten DaZ und IF) und Marta Meisterhans (Psychomotorik). Die Schwerpunkte der Schule Brütten im Schuljahr 2017/18 lauten: • Vorbereitungen zur Einführung des Lehrplans 21 Hinter den Kulissen beginnen wichtige Vorarbeiten, damit ab Schuljahr 18/19 die «Version Kanton Zürich» des Lehrplans 21 reibungslos eingeführt werden kann. • Unterricht in heterogenen Lerngruppen In diesem Schuljahr möchten wir mit einem Konzept nach aussen treten, welches die verschiedenen Elemente der Unterrichtsgestaltung an unserer Schule beleuchtet und - auch wissenschaftlich - begründet. • Internetauftritt Die Neugestaltung unserer Website soll allen Interessierten die Schule Brütten näherbringen und einen besseren und aktuelleren Einblick ins Schulgeschehen ermöglichen. • Leitbild Das Leitbild – als wegweisender Kompass für die Schule – wird reflektiert und aktualisiert. Im Vordergrund steht jedoch die tägliche Arbeit mit den 159 Schülerinnen und Schülern in den sechs verschiedenen Lerngruppen der Primarschule und den zwei Kindergarten-Abteilungen. Auch in diesem Schuljahr finden Anlässe statt, an welchen alle Kinder unserer Schule gemeinsam etwas erleben dürfen (Clean-up-day, Herbstbummel, Adventssingen, …). Desweitern stehen ein Schneesportlager, das Frühlingseinläuten und eine Sternwanderung im Jahresprogramm. Auch ein Projekt zur Weiterführung des Themas «friedliches Zusammenleben» ist in Planung. Und zu guter Letzt, im Juni 2018, während der Fussball-WM, möchten Mittelstufenkinder eine sogenannte «Turnierwoche» organisieren. Was genau dahinter steckt, wird Gegenstand von Diskussionen und Planungsarbeiten sein.

Wir freuen uns auf ein lehrreiches, fröhliches und kurzweiliges Schuljahr! Natalie Bründler


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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine

Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Hitziger Appenzellerabend Samstag, 30. September, 20 Uhr Mehrzweckhalle Chapf Türöffnung und Aperitif 19 Uhr Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.– Der Hitziger Appenzeller Chor steht nun seit genau zehn Jahren auf der Bühne. Die Zukunftsfrage «Wie weiter?» beschäftigte die Hitzigers schon längere Zeit. Nach reiflicher Überlegung beschlossen sie, sich im Januar 2018 von der Bühne zu verabschieden. In Brütten geben die Hitzigers mit ihrem ersten Programm «Joli-Yo» nochmals richtig Vollgas. Die Unterhaltung wird zudem mit den besten Ausschnitten aus dem «Joli-zwo»Programm ergänzt. Lassen Sie sich überraschen! Das Konzert wird unterstützt von der:

Kulturkommission Brütten

Stimmungsvolle Räbeliechtli sorgen für leuchtende Augen. (zvg)

Räbeliechtli-Umzug Der Brüttemer Räbelichtli-Umzug des Kindergartens und des Kinderhauses Chrüsimüsi findet schon bald wieder statt!

Handwerkskunst in Brütten

Donnerstag, 2. November 17.30 Uhr, Schulhaus Chapf Wir bitten die Eltern und Geschwister der Krippen- und Kindergartenkinder, sich nach dem gemeinsamen Start im Schulhaus Chapf entlang der Route zu verteilen. Die Route verläuft entlang des Hintergässlis – Säntisstrasse – Brühlstrasse – Hagenstrasse – Brühlstrasse – Alpenblick bis zum Werkhof. Im Werkhof werden im Anschluss Wienerli, Kuchen und Getränke verkauft. Alle Kinder erhalten ein Paar Wienerli mit Brot und einem Getränk gratis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Kindergarten Brütten Kinderhaus Chrüsimüsi Elternrat

Samstag und Sonntag, 4. und 5. November von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Chapf Am neunten Kreativ-Hobby-Markt präsentieren rund 50 Personen ihre von Hand gefertigten Objekte. Ein kunterbuntes Allerlei an Kunstwerken aus verschiedenen Materialien wird angeboten: bewundernswert, variantenreich und farbenfroh. Für Ihr kulinarisches Wohl sorgen der Frauenverein Brütten und «d’Chelläschwinger». Wir freuen uns über Ihren Besuch. Frauenverein Brütten


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Aus Behörde und Verwaltung

Bücher auf Reisen Sommeraktion der Bibliothek Brütten

Teamausflug Gemeindeverwaltung Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben am Freitag, 29. September 2017 infolge eines Teamausflugs den ganzen Tag geschlossen. Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am Freitag unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter der Telefonnummer 079 327 95 53 erreichbar. Ab Montag, 2. Oktober, stehen wir Ihnen wieder zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihre Gemeinde Brütten

«Wohin reisen unsere Bücher in den Sommerferien?» Das haben wir unsere Kundinnen und Kunden gefragt und bunte Zettel als Buchzeichen mitgegeben, mit der Bitte, das Land oder den Ort ihrer Ferienreise anzugeben. Zurück kamen viele ausgefüllte Zettel, die jetzt unsere Bücher verzieren. Von der Türkei über Tschechien, Österreich, Deutschland, Holland, England, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal bis nach Amerika reisten die Bücher. Und natürlich sorgte unser Lesestoff auch in der Schweiz für Entspannung und Unterhaltung. Jetzt stehen alle Bücher wieder in unseren Regalen und warten auf lesehungrige Kundschaft. Schauen Sie vorbei und stöbern Sie ungestört in unserer Bibliothek. Das Team freut sich auf Ihren Besuch! Bibliothek Brütten

Freude beim Gemeinderat zur Annahme

Klares Ja zur Gemeindeordnung Am vergangenen Abstimmungswochenende kam in Brütten die neue Gemeindeordnung an die Urne. Mit 724 Ja-Stimmen gegenüber 86 NeinStimmen wurde die Gemeindeordnung deutlich angenommen.

miert. Rudolf Bosshart erklärte, dass Brütten früh sei mit der Revision, aber man hätte nicht nochmals vier Jahre warten wollen, um das Schulpräsidium in den Gemeinderat einzubinden. Brütten hat mit einer Schulpräsidentin und einem Gemeinderat, der zuständig ist fürs Ressort Bildung, eine spezielle Konstellation.

von Susanne Gutknecht Die Erleichterung war Gemeindeschreiberin Claudia Oswald sehr deutlich ins Gesicht geschrieben. Sie hatte sich in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr intensiv mit der neuen Gemeindeordnung befasst und war daher daran interessiert, dass ihre Arbeit mit einem Ja «honoriert» wurde. «Ich bin sehr erfreut!», sagt sie. «Zu Beginn der Auszählung hatte ich einige Nein-Stimmenzettel in der Hand und dachte schon, das kann doch nicht wahr sein, dass diese Gemeindeordnung abgelehnt wird.» Vor allem, da die Bürger mehrere Male die Möglichkeit hatten, sich einzubringen und Änderungswünsche offen zu legen.

Claudia Oswald und Rudolf Bosshart freuen sich über die Annahme. (sg)

724 zu 86 Stimmen Auch Gemeindepräsident Rudolf Bosshart wertete das Ergebnis an der Urne als «sehr positiv» und dies bei einer «guten Stimmbeteiligung» von 55,33 Prozent. «Es ist eine eindeutige Mehrheit und jetzt können wir vorwärtsschauen und weitermachen.» Einziger Wermutstropfen sei jeweils bei Urnenabstimmungen, dass man nicht wisse,

was die 86 Personen zu einer NeinStimmabgabe bewogen habe. «Es wäre für uns interessant zu erfahren, welche Punkte und Argumente zu diesem Nein geführt haben.» Bereits an der Informationsveranstaltung anfangs September im Foyer des Schulhauses Chapf hatten sich rund 40 Personen über die Änderungen der Gemeindeordnung infor-

Gegen die angenommene Vorlage sind nun die Rekurs- und Beschwerdefristen am Laufen. Dann gilt die Genehmigung der totalrevidierten Gemeindeordnung als rechtlich bindend. Claudia Oswald und dem Gemeinderat wird die Arbeit nicht ausgehen, stehen nun als nächstes die Vorbereitung der Entschädigungsverordnung an, die der Gemeindeversammlung vorgelegt werden müssen sowie die Festlegung der Organisationsreglemente mit den Verfügungsund Entscheidungskompetenzen der Kommissionen. ◾


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Ein Zeichen gegen Littering setzen

Schüler räumen gründlich auf Zum fünften Mal wiederholte sich der jeweils im Monat September stattfindende nationale Clean-UpDay. Der Elternrat der Schule Brütten organisierte eine gemeinsame Dorf-Putzaktion mit allen Kindern der Schule Chapf. Das Thema Recycling erarbeiteten die Schüler bereits eine Woche zuvor in einer Lektion.

(vom Dorfgebiet bis zum Entenweiher und Franzosenbrunnen) entsandt. Ausgestattet mit drei spezifizierten Abfallsäcken – Pet, Hauskehricht und allgemeiner Plastik – sowie Plastikhandschuhen strömten die altersdurchmischten Suchtrupps zu ihren Gebieten aus. Mit viel Eifer wurde jegliches Weggeworfene aufgesammelt. Das am Häufigsten fortgeworfene Utensil war wohl der Zigarettenstummel gefolgt von Plastikabfällen jeglicher Art. Auch ganz ungewöhnliche Teile wie eine metallene Bürokasse, Fussbälle, Gartenhaken oder gar Scheren und Feuerzeuge gehörten zu den Fundstücken.

von Sandra Lanz Der Clean-up-Day wird auf der ganzen Erdkugel durchgeführt – so auch in Brütten. Gemeinsam macht stark und verbindet. Diese Teambildung kommt den Leitsätzen der Schule Brütten nahe und sensibilisiert die Schüler zusätzlich für die Aspekte des Litterings.

Schwieriges Sortieren

Aufteilung der Dorf-Gebiete Der Wettergott zeigte sich gnädig mit den aufräummotivierten Schülern. Trotz grau bedecktem Himmel hielt er die Regenwolken in Schach. Die Schülerschar versammelte sich auf dem Pausenplatz, wo die Mitglieder des Elternrats verschiedene Posten aufgestellt hatten. Die Kindergar-

Gründliche Abfalltrennung mit Hilfe von Schulhauswart Berni Koch. (Fotos: Sandra Lanz)

ten- und Unterstufenkinder wurden auf dem Pausenplatz in näher gelegene Ge-

biete eingeteilt, die Schüler der Mittelstufe dagegen in entlegenere Gebiete

GymTeam an den Schweizermeisterschaften Als amtierender Schweizermeister nahm das «GymTeam Brütten» an den diesjährigen Schweizermeisterschaften im Vereinsturnen anfangs September in der Kategorie «Bühne 35+» teil. Unter der Leitung von Katharina Egli zeigten die 18 Turnerinnen am Samstag mit ihrem neuen Bühnenprogramm in Schaffhausen einen soliden Durchgang (siehe Bild zvg). Der Finaleinzug war das erklärte Ziel, wusste man doch, dass die Konkur-

renz stark ist und das neue Programm noch nicht bis ins Detail sass. Mit der dritthöchsten Note von 9.53 erreichte das GymTeam verdient den Finaldurchgang. Eine volle Zuschauertribüne an Sonntag spornte zusätzlich an, es lief gut und so hofften alle auf einen Podestplatz. Mit «Harmonie und Ausdruck» sicherten sich die Damen den dritten Rang von zehn Vereinen mit

der tollen Note von 9.60. Das ganze Team war glücklich, auch mit der neuen Gymnastiknummer weiterhin ganz vorne mitmischen zu können. Die Damenriege Brütten wagte dieses Jahr ebenfalls die Teilnahme an den Schweizermeisterschaften in der Kategorie «Bühne Aktive» und erreichte mit ihrer Gymnastikvorführung die Note 9.15, was ihnen den guten 20. Rang von 34 Vereinen (nb) sicherte.

Jedes aufgelesene Stück wurde anschliessend auf dem Recyclingplatz sortiert. Hierfür standen grosse blaue Abfallkübel für Glas, Metall, Plastik und Pet bereit. Schulhauswart Berni Koch half den Schülern, die richtige Zuordnung zu finden, was nicht immer offensichtlich war. Aufgrund der guten Vorbereitung, welche durch die Firma Frei AG geleistet wurde, konnten die Kinder ihr Recycling-Wissen anwenden. Nach der Abfalltrennung trafen sich alle Mitwirkenden beim Apfelbaum. Unterstufenlehrperson Susanne Bär dankte allen für das tolle Engagement, ein sauberes Brütten zu schaffen. Um den Schülern die Thematik noch näher zu bringen, wurde ein Holzkistchen mit einer Bananenschale, einem Apfelgehäuse, einer Alu-Dose sowie einer PETFlasche vorbereitet und neben dem Apfelbaum eingegraben. Was aus diesen Abfällen geworden ist, werden die Kinder erfahren, wenn der Schatz wieder gehoben wird. Danach wurde ein feiner z’Nüni offeriert, bevor die Pausenglocke ◾ wieder zum Unterricht rief.

Delia und Gabriel nehmen ihre Aufgabe gründlich war.


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Verschiedenste Wettkämpfe zum Jubiläum

150 Jahre Schiessverein Brütten Der Schiessverein Brütten feierte das 150-jährige Jubiläum und lud an zwei Wochenenden im August zu Schiesswettkämpfen und vielen Festlichkeiten ein. Jeder Besucher hatte die Möglichkeit, in Kategorien mit oder ohne Lizenz seine Schiessfertigkeiten unter Beweis zu stellen. von Nadja Bächi Im März 1867 wurde der Schiessverein Brütten durch eine Anzahl junger Männer gegründet. Die Grundidee war, sämtliche Wehrpflichtige zu guten Schützen heranzubilden. Gründer und erster Präsident war Johan Jakob Baltensberger. Bruno Egli, der 28. und heutige Präsident des SV Brütten, hat sich für diese Jubiläumsfeier richtig ins Zeug gelegt. Schliesslich sind 150 Jahre eine Riesenleistung, wenn man sieht, wie viele Schützenvereine – unter anderem auch Nürensdorf – ihren Betrieb wegen Mitgliederschwund einstellen mussten. Auch Nationalratspräsident Jürg Stahl, der in Brütten wohnt, betonte: «Wenn ein Verein 150 Jahre alt wird, dann haben Generationen von Verantwortlichen vieles richtig gemacht.» Aus diesem Grund wurde das Jubiläum gebührend gefeiert und zu verschiedenen Schiesswettkämpfen und Festlichkeiten für die ganze Familie ins Brüttener Schützenhaus eingeladen.

«Guet Schuss» für alle Schützen mit Lizenz und auch Hobbyschützen wurden zum Schiessen animiert. Beim Jubiläums-Stich zeigten 257 Schützen mit Lizenz ihr Können. Ohne Lizenz versuchten je nach Stich zwischen 25 bis 60 Schützinnen und Schützen aus Brütten ihr Glück. Beim beliebten Truthahn-Stich, bei welchem auf eine Zielscheibe mit einem aufgemalten Truthahn geschossen wird, zeigten 76 Schützen mit SSV Lizenz und 25 nichtlizenzierte Brüttener und Brüttenerinnen ihr Können. Naturalgaben sowie getrocknetes Trutenfleisch vom benachbarten Hof gab es als Auszeichnung.

Live Musik und Tombola Nebst den Schiesswettkämpfen kam das Feiern nicht zu kurz. Am Samstag. 26. August, spielte die Gugge «Turtalia Guggers» aus Turbenthal und war gleichzeitig für den Barbetrieb zuständig. Die Band «Pianobeat» spielte live und eine grosse Tombola mit tollen Preisen erfreute gross und klein. Der Hauptpreis, ein Rundflug für zwei Personen, ging an Sandra und Thomas Trutmann aus Turbenthal. Am Sonntag fand der Sponsorenapéro für geladene Gäste statt. Nationalratspräsident Jürg Stahl, Vereinspräsident Bruno Egli sowie Gemeindepräsident Rudolf Bosshart

Der Familien-Plausch-Wettkampf an verschiedenen Posten machte allen Spass. (Fotos: Nadja Bächi)

hielten eine Festansprache. Alle zeigten sich sehr stolz und erfreut über das 150-jährige Bestehen des Schiessvereins Brütten und die erfolgreiche Vergangenheit.

Familien Plauschwettkampf Anschliessend fand ein grosser Familien Plausch-Wettkampf statt. Die ganze Familie konnte sich an verschiedenen Geschicklichkeitsspielen messen, welche in Form von Posten für viel Spass sorgten. Es gab unter anderem eine Mohrenkopfschleuder, Fischen, Ringwerfen sowie eine «Gumpiburg» für die kleinsten Besucher. Der prognostizierte Regen wurde durch die wohlgesinnten Brüttener Winde weggeblasen, so dass sämtliche Aktivitäten draussen stattfanden. Den ersten Preis, einen Europaparkbesuch für vier Personen, holte sich Familie Schnellmann aus Brütten.

geistern – das wäre toll.» Er ist aber überzeugt, dass der SV Brütten weiterhin auf Mitglieder zählen kann, welche die Tradition aufrechterhalten würden und trotzdem mit dem Geist der Zeit mitgingen. Ein Dank gebühre allen Helfern und Sponsoren, welche diesen tollen Anlass möglich gemacht hätten. Alle Schiessresultate sind auf www.sv-bruetten.ch ersichtlich. ◾

Zufriedener Vereinspräsident

Vereinspräsident Bruno Egli bei seiner Festansprache mit Fähnrich Walter Morf im Hintergrund. (zvg)

Präsident Bruno Egli zeigte sich nach der Jubiläumsfeier zwar müde, aber sehr zufrieden. Er hoffe sehr, dass der Schiesssport in Zukunft wieder mehr Popularität erlange. «Ein paar Jungschützinnen und Jungschützen mehr, welche sich für den Schiesssport be-

Die Gewinner des Tombola-Hauptpreises freuen sich über den Flug.


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Brütten

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Zusammenschluss zweier Abteilungen mit Festakt

Die Hochzeit vom Nepomuk und dem Waldmann Trauakt mit Pfarrer Die Kinder vertrieben sich die Zeit bis zum Trauakt mit Wald- und Wiesenspielen, liessen Ballone in den Himmel steigen, während die Erwachsenen in Erinnerungen an ihre Pfadizeit schwelgten und die Kameradschaft pflegten.

Die Pfadi Abteilungen Nepomuk und Waldmann gaben sich Mitte September das Ja-Wort, um einen gemeinsamen Weg zu beschreiten. Das grosse Hochzeitsfest wurde mit allen Trupps in der Pfadihütte im Brühlbergwald ausgiebig gefeiert. Dazu musste man sich für einmal keine Gedanken zur Kleiderauswahl machen. Von Sandra Lanz Der Wetterfrosch meinte es gut mit der Pfadischar und all seinen zahlreich erschienenen Gästen. Dieser Samstag verwöhnte die Geladenen mit Sonnenschein, gerade recht für eine Hochzeit. Viel

Die «Verliebten»: Der Waldmann (li.) mit Nepomuk bei der Begrüssung. (Fotos: Sandra Lanz)

Pfadi-Hochzeitsambiente Der Abteilungsleiter der Pfadi Waldmann, Manuel Juon, mit Pfadinamen Kumulus, begrüsste an der Seite von

Das Zusammenlegen des neuen Foulards nach Pfadiregeln will gelernt sein.

Vorbereitung und Arbeitseinsatz war gefordert, um dieser Hochzeit einen abwechslungsreichen, eindrücklichen Rahmen zu verleihen. Die Waldschenke im Brühlbergwald verwandelte sich in einen Tummelplatz von Spiel, Spass, Kameradschaft, Erinnerungsaustausch und der einzigartigen Trauung der beiden Pfadiabteilungen.

Nepomuk die Gäste und erklärte den Festablauf und die diversen aufgebauten Spielposten. Die Verbindung der beiden Abteilungen rufen nicht nur ein neues Logo ins Leben, sondern auch die farbliche Vereinigung von Bordeaux und Gelb auf dem neuen Foulard wurde vorgestellt. Zahlreiche dieser Foulards wurden dann an alle anwesenden Aktiven verteilt. Es standen zwei Nähmaschinen zur Verfügung, welche den Pfadinamen auf das neue Pfadituch stickten. Alsdann wurde das Buffet eröffnet und die vielen gesponserten Würste wurden auf den grossen Grill über dem Lagerfeuer grilliert. Ein reiches Salatbuffet und Schlangenbrot gehörten ebenso zum Lagerambiente wie die Gitarrenklänge einzelner Pfader. Die Pfadikinder genossen eine abwechslungsreiche Zeit mit viel Spielen, Bräteln und Zeichnen im Gästebuch.

Am späten Nachmittag war es dann endlich soweit: Die TrauZeremonie stand bevor. Nepomuk, Hand in Hand mit dem Waldmann, schritten zum Traualtar, wo der Pfarrer den beiden das Ehegelübde abnahm. Ein Kuss besiegelte die getroffene Vereinbarung und die Gäste wischten sich manche Träne aus den Augen. Der Waldmann überreichte Nepomuk seinen Hut und Wanderstock als Symbol der Vereinigung. Das neu kreierte Logo ist denn auch der Waldmann-Drache.

Abschluss mit Elternabend Die Abteilungsleiterin (Waldmann) Alexandra Tinner (Fera) erklärte anhand einer Diapräsentation die neuen Strukturen der fusionierten Abteilungen. Teils wurden die Meutenamen geändert und Wechsel der Leitpersonen vorgenommen. Pfaderin Fera verdankte die Arbeit von Abtretenden und dem OK für den Einsatz zum Gelingen des Hochzeitfestes. Die abschliessenden Diabilder mit Eindrücken des Pfadilebens aller Meuten erfreuten die Eltern beim Anblick ihrer glücklichen Sprösslinge. Mit einem gemeinsamen Nachtessen schloss ◾ der Hochzeitstag.

Jetzt aktuell: Herbstzeit = Düngerzeit! • Um den Rasen ohne Schäden durch den Winter zu bringen, braucht dieser im Herbst noch einmal Pflege • Die ideale Zeit für eine Herbstdüngung ist Anfang September bis Mitte Oktober • Falls der Rasen stark verfilzt ist, kann man vor der Düngung noch einmal vertikutieren

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Voranschlag 2018 Der Voranschlag 2018 wurde vom Gemeinderat mit einem Aufwandüberschuss von CHF 33 900 zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet.

Behörden Als Folge des Ausscheidens von Raphael Bühler aus der Baukommission ist seine Nachfolge als Delegierter in der Regionalplanung Zürcher Unterland (RZU) neu zu regeln. Der Gemeinderat hat als neuen Delegierten Rocco Carpignano und als neuen Ersatzdelegierten Christian Schwendener bestimmt.

Gemeindepersonal Michèle Sterchi hat ihre Stelle als Sozialsekretärin per 30. September 2017 gekündigt. Der Gemeinderat

bedauert diese Kündigung. Die Neubesetzung der Stelle ist in die Wege geleitet, auch eine Übergangslösung konnte bereits gefunden werden.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Für die Sanierung des gemeindeeigenen Abschnitts der Gerlisbergstrasse hat der Gemeinderat einen Kredit von 115 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firma Cellere AG, Zürich vergeben. Zeitgleich wird die Stadt Kloten den auf Stadtgebiet liegenden Abschnitt ebenfalls sanieren. Für die Nachführung der Ausgleichsgebietsplanung für Zivilschutzbauten hat der Gemeinderat einen Kredit von 7000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich, vergeben.

Kreditabrechnungen Die Abrechnung über den nicht ausgeführten Bau der Tiefgarage Zentrum Süd mit Kosten von Fr. 40 685.18 und Minderkosten von Fr. 1 389 314.82 gegenüber dem bewilligten Kredit von 1 430 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

Finanzen Für sieben Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von Fr. 539 680.25 veranlagt. In sechs Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In fünf Fällen behandelte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern. In einer Revision gelangten Grundsteuern in der Höhe von Fr. 50 727.60 zur Rückzahlung.

Gemeinderat Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren. Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 6. Dezember, 14 bis 14.30 Uhr Donnerstagstreff: 28. September, 20 Uhr Craniosacral-Therapie, Vortrag von Dunja Stragiotti, Nürensdorf

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

Zum 90. Geburtstag am 25. Oktober Rosa Schmutz-Haug c/o Gertrud Kaufmann-Spring Sägetstrasse 12 8303 Bassersdorf Zum 95. Geburtstag

Donnerstagstreff: 26. Oktober, 18 bis 20 Uhr «Natur pur: Naturschönheiten im Eigental und in Nürensdorf» Vernissage Fotoausstellung Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf

am 21. Oktober Bertha Morf-Baltensperger Hakabstrasse 11 8309 Nürensdorf

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

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Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Bibliothek Nürensdorf

am 5. Oktober Bertha und Fridolin Grünenfelder-Brülisauer Alte Winterthurerstr. 49 8309 Nürensdorf

Abschied Condreia Stieger Kunigunde Maria Ursula geb. 14.8.1949 Alte Bühlhofstr. 10 verstorben am 25. August 2017 Antonietti-Steinhoff Elly Emilie geb. 15.4.1919 Morgenackerstr. 21 verstorben am 27. August 2017 Abplanalp, Peter Walter geb. 24.11.1943 Spitzackerstr. 27 verstorben am 2. September 2017 Lenggenhager-Kägi, Ruth geb. 12.2.1934 Tobelwiesstr. 6 verstorben am 6. September 2017


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf für Erwachsene Grossmutters Eintöpfe

Yoga bei Brigitte (Winterkurs)

Verstaubte Rezepte in neuem Glanz!

Yoga, eine uralte und zugleich moderne Übungspraxis, die den Menschen auf vielfältigen Ebenen anspricht. Auf der körperlichen Ebene gewinnst Du Kraft und Beweglichkeit, die Atemübungen schenken Ausgleich und neue Energie und meditative Übungen führen zur Ruhe!

Kursleitung: Yvonne Feuerstein, Mangeria Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.15 – 22 Uhr Kursdatum: 15.11.2017 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Fr. 30.00 exkl. Material, ca: Fr. 30.00 Kurskosten:

Die verflixten Emotionen Sind Emotionen gut oder schlecht? Sind Sie lähmend oder beflügelnd? Sind wir ihnen willenlos ausgeliefert oder können wir sie beeinflussen? Sind immer nur die anderen emotional? Lassen Sie uns gemeinsam diesen Fragen auf den Grund gehen. Lassen Sie uns die Macht unserer Emotionen erkennen und nutzen – in der Kommunikation, in unseren persönlichen und geschäftlichen Beziehungen, im Leben «mit uns selbst.» Kursleitung: Sandra Waldspurger, Körpertherapeutin und Coach, Dr. med. Chris tina Ebert, Internistin, Palliativmediziner und Coach. Kursdauer: 1 x Samstag, 10 – 16 Uhr Kursdatum: 18.11.2017 Kursort: Singsaal Schulhaus Sonnenrain, Birchwil Kurskosten: Fr. 55.00 exkl. Material, ca: Fr. 5.00 für Unterlagen und Zwischenverpflegung Mitnehmen: kleiner Lunch zum Mittagessen

Betonkugeln Eher rustikal und doch sehr edel, wirken die zwei betonierten Kugeln, die wir in diesem Kurs herstellen. Sie eignen sich bestens als Mitbringsel, als Blickfang im Garten oder in der Wohnung. Kursleitung: Susi Wild und Claudia Coray Kursdauer: 1 x Samstag, 9 – 12 Uhr Kursdatum: 18.11.2017 Werkraum, Schulhaus Sunnerain, Birchwil Kursort: Fr. 48.00 exkl. Material, ca: Fr. 27.00 Kurskosten:

Tortendekorationskurs Im Kurs lernst Du an der Seite der fachkundigen Leitung diverse Techniken wie Biskuit füllen, richtiges Überziehen, formen und verzieren der Torte. Kursleitung: Annabella Bogner, Wiener Zuckerbäckerin Kursdauer: 1 x Dienstagabend, 18 – 22 Uhr Kursdatum: 05.12.2017 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 40.00 exkl. Material

Weitere Kurse unter: http://www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html

Kursleitung: Kursdauer Kursdaten: Kursort: Mitbringen: Kurskosten:

Brigitte Bühlmann Pastori, dipl. Ayur-Yogalehrerin und Yogatherapeutin in Ausbildung 13 x Donnerstagabend, 19.15 – 20.15 Uhr ab 30.11.2017 – 29.03.2018 (wöchentlich, ausgenommen Schulferien) Raum für Yoga, Jakob-Spaltensteinstrasse 12, 8303 Bassersdorf Bequeme Kleider, evtl. Tuch Fr. 130.00 exkl. Material

Dinkelbackkurs Die Vorteile des UrDinkels erkannten schon unsere Vorfahren wie Hildegard von Bingen. Wissenswertes rund um die Verarbeitung von UrDinkel sind Schwerpunkte des Kurses. Eine Gelegenheit, um diverse UrDinkel-Gebäcke zu degustieren und kennenzulernen. Kursleitung: Susanne Schaad Kursdauer: 1 x Samstag, 14 – 19 Uhr Kursdatum: 20.01.2018 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 40.00 exkl. Material, ca: Fr. 30.00

Raku Die ersten zwei Abende werden je nach Idee Grundformen hergestellt. Am dritten Abend werden sie gebrannt. Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:

Stefan Jakob, Werklehrer 2 x Dienstagabend, 18.30 – 22 Uhr 1 x Dienstagabend, 16 – 21 Uhr 20.03, 27.03, und 10.04.2018 Werkraum C9 Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Fr. 100.00 exkl. Material Fr. 10.00/kg

5 Tibeter Einführungskurs Die Fünf »Tibeter«® sind fünf Bewegungsabfolgen und eine besondere Form des HathaYogas, das seine Wurzeln im Tibet hat. Sie sind eine wunderbare Möglichkeit, die Energie im Körper zum Fliessen zu bringen und eine starke Mitte zu erhalten. Mit der Zeit wird so das eigene Energieniveau erhöht. Mit dieser entstandenen Harmonie können wir auch kranke Körperteile sowie seelisches Ungleichgewicht wieder ins Lot bringen. Kursleitung: Lydia Graf, Erwachsenenbildnerin und Trainerin 5 Tibeter Kursdauer: 1 x Samstag 10.00 – 14.00 Uhr Kursdatum: 14.04.2018 Kursort: Pfarrhaussaal, Lebernstrasse 10, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 50.00 exkl. Material Mitbringen: Gymnastikmatte und bequeme Kleidung

Anmelden per Mail: Kursname, Name, Adresse, Emailadresse und ­Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 N ­ ürensdorf oder über Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html

Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn


Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Die Baukommission orientiert

Fotoausstellung in der Bibliothek

An der Sitzung vom 3. Juli 2017 wurden neben der Genehmigung von Revisionsplänen folgende baurechtliche Bewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

«Natur pur: Naturschönheiten im Eigental und in Nürensdorf»

– Baltensperger Werner, Abbruch und Ersatzbau MFH samt Tiefgarage, Neuwiesstrasse 22; – Barzilay Benjamin und Andrina / Dietrich Silvan und Kölliker Brigitte, Neubau Doppel-EFH Baumgarten strasse 9a und 9b. An der Sitzung vom 14. August 2017 wurde neben der Genehmigung von Revisionsplänen folgende baurechtliche Bewilligung im ordentlichen Verfahren erteilt: – Wagner Edmund und Ulrich, Abbruch EFH und Neubau MFH samt Tiefgarage, untere Chilenzelg 10

Baumkommission Nürensdorf

Vorpubertät die Ruhe vor dem Hormongewitter Referent: Henri Guttmann

Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) organisiert in der Bibliothek Nürensdorf die Fotoausstellung «Natur pur: Naturschönheiten im Eigental und in Nürensdorf» Vor der Haustüre finden sich unzählige Naturschönheiten. Einwohner und Einwohnerinnen der Gemeinde Nürensdorf und Umgebung haben Tiere, Blumen, Pflanzen, Landschaften und Bäume vor die Linse geholt. An der Fotoausstellung werden qualitativ hochwertige Bilder aus der heimischen Natur gezeigt.

(Fotos: Beatrice Hitz)

Die Vernissage findet am Ein Vortrag für Eltern von Kindern zwischen 8 und 12 Jahren und natürlich für alle, die sich für dieses Thema interessieren.

Mittwoch, 25. Oktober, 19 Uhr Sekundarschule Hatzenbühl Nürensdorf, Aula

An diesem Abend bekommen Sie einen Einblick in die Themen. • Wie gehen wir mit dem Entwicklungsabschnitt der Vorpubertät positiv um? • Wie können wir als Eltern unsere Kinder in dieser Zeit unterstützen? • Halt geben und Grenzen setzen ohne einzuengen? • Zwischen Barbie und Kajal – zwischen Lego und Rollbrett • Wie sollen Eltern in der Vorpubertät reagieren – mit Verständnis und Geduld? Oder eher mit Strenge und neuen Regeln? Lassen Sie sich überraschen. An diesem Vortrag erhalten Sie ermutigende Antworten und Hintergrundwissen zur Vorpubertät, damit aus Erziehung Beziehung wird. Unser Referent ist kein anderer als «DER» Henri Guttmann, Psychologe SBAP, Familientherapeut mit Praxis in Winterthur und Vater von zwei Töchtern. Wir freuen uns auf Sie und auf einen spannenden Abend! Der Eintritt ist kostenlos. Der Elternrat Ebnet

Donnerstag, den 26. Oktober von 18 bis 20 Uhr statt. Die Bilder werden vom 28. Oktober 2017 bis 31. Januar 2018 während den regulären Bibliotheksöffnungszeiten (siehe dazu www.winmedio.net/nuerensdorf) zu sehen sein.

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

Schlosskonzert mit Walt’s Blues Box Freitag, 20. Oktober Konzertbeginn 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr) Walt’s Blues Box besticht durch ihre Musikalität, Spontanität, Kompaktheit auf der Bühne und durch ihre Ausstrahlung, welche die Musiker ungefiltert an das Publikum weitergibt. Sie präsentieren ein spannendes, bluesiges und grooviges Programm, bestehend vor allem aus eigenen, ergänzt mit einigen fremden Kompositionen, dessen Inhalt jedem Blues- und Musikliebhaber in die Beine, den Bauch und die Seele kriecht. Die Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf freut sich, Sie im Schlosskeller zu diesem musikalischen Höhepunkt begrüssen zu dürfen. Der Eintritt ist frei (Kollekte zur Deckung der Unkosten).

Symbiose von anspruchsvoller Musik und amüsanten Geschichten

Besonderer Tagesausklang in der Kapelle Bei der Herbstserenade verzauberten die Musiker Patrick Gasser und Christoph Schönenberger die Besucher. Passend zum Thema «Von Hörnerklang und Jägerlatein» flocht Pfarrer Clemens Bieler lustige Geschichten ein.

Nr. 3 in Es-Dur KV 447 faszinierte besonders durch den zweiten der drei Sätze: Die Romanze. Bei den Geschichten rundete «Der Verkäufer und der Elch» von Franz Hohler den Abend ab; er erklärt, dass erst jener ein guter Verkäufer sei, der einem Elch eine Gasmaske verkaufen könne.

von Rosmarie Schmid

Konzert auf hohem Niveau Die beiden Glocken waren eben verklungen, als die Melodie von Canzon 13 «La gallina» die Kapelle St. Oswald in der Breite Nürensdorf erfüllte. Christoph Schönenberger interpretierte an der Orgel das von Giovanni Paolo Cima anfangs des 17. Jahrhunderts geschriebene Stück mit viel Einfühlungsvermögen. Damit eröffnete er am zweiten Freitag im September an der kleinen Orgel die Herbstserenade unter dem Titel «Von Hörnerklang und Jägerlatein». Und was passte da besser dazu, als die Lügengeschichten des Freiherrn von Münchhausen von Gottfried August Bürger. Pfarrer Clemens Bieler verstand es, die Geschichten packend

Christoph Schönenberger am Piano, Patrick Gasser am Waldhorn und Pfarrer Clemens Bieler mit wortgewaltigem Rezitieren. (rs)

zu rezitieren. Atemlos verfolgten die Zuhörenden die haarsträubenden Geschichten. Auf Münchhausens hanebüchene Abenteuer entführten der Profimusiker Patrick Gasser aus Baar mit seinem Waldhorn und Schönenberger am E-Piano mit Sinfonia II in vier Sätzen in die Welt des italienischen Komponisten Allesandro Stradella. Gasser ist ein Virtuose auf seinem Instrument und unter anderem bei der Zuger Sinfonietta zu hören.

Gasmasken an Elche So wie Christoph Schönenberger die Orgel beim Intermezzo aus der Sonate IV von Joseph G. Rheinberger spielte, hätte sich der Komponist gefreut. Alsbald spann Bieler den roten Faden mit der packenden Geschichte «Die Wölfe» von Selma Lagerlöf. Zu den bekannteren Komponisten zählten an diesem Abend Camille Saint-Saëns und Wolfgang Amadeus Mozart. Sein Konzert

Die beiden Musiker harmonierten perfekt und machten die Serenade zum Erlebnis. Insgesamt präsentierten die beiden Musiker eine bemerkenswerte Vielfalt an Klang und Melodie auf hohem spielerischem Niveau. Seit dreieinhalb Jahren organisiert Organist Christoph Schönenberger die Serenade in der Kapelle Breite. Dabei ist es ihm wichtig, zu einem Motto ganz verschiedene Stile von alter Klassik bis hin zum Jazz zu präsentieren. «Die Konzerte sind auf hohem, aber nicht akademischem Niveau», betont er. ◾


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Nürensdorf

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Dorf-Chilbi Nürensdorf feierte Jubiläum

«Chilbi-Trail» zum 200-jährigen Bestehen Am ersten Septemberwochenende fand im Dorfzentrum in Nürensdorf die traditionelle Chilbi statt. Neben den üblichen Attraktionen fand zum ersten Mal ein Postenlauf, der «Chilbi-Trail» der DorfVereine statt. Dies zum 200-JahrJubiläum der Nüeri-Chilbi.

Die Chilbi gehört in Nürensdorf zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders – und das schon seit 200 Jahren. Obwohl die Gemeinde eigentlich gar keine Chilbi veranstalten dürfte. Denn die Tradition will es, dass eine Chilbi oder Kirchweih, wie es früher hiess, nur dort durchgeführt werden darf, wo auch eine Kirche im Dorf steht. Dass Nürensdorf ohne Kirche trotzdem zu ihrer Chilbi kam, hat sie der Gemeinde Lindau zu verdanken, wie in alten Chroniken nachzulesen ist.

bruch, welcher im fernen Indonesien stattgefunden hatte. Dieser veränderte durch seinen Ascheausstoss auch hierzulande das Klima. Die Folge waren lange Kälte- und Regenperioden, welche die Ernte vernichtete. 1817, als die Not am grössten war, gelang es der Landesregierung, Mais aus Amerika zu importieren. Doch dieser wurde nur bis Genf geliefert und musste von den Gemeinden dort abgeholt werden. Nürensdorf hatte Glück und konnte ihre Ration mit zwei Hungerfuhren nach Hause bringen. Weniger Glück hatten dagegen die Lindauer, welche es offenbar nicht schafften, rechtzeitig einen Transport zu organisieren. So kam es zwischen den beiden Gemeinden zu einem «Chilbihandel». Die Lindauer traten den Nürensdorfern die Kirchweih ab und erhielten im Gegenzug dringend benötigte Lebensmittel. Und Nürensdorf hatte von nun an ihre eigene Chilbi.

Tausch mit Lindau

Besonderer Postenlauf

Damals vor 200 Jahren herrschte eine grosse Hungersnot im Land, bedingt durch einen gewaltigen Vulkanaus-

Die Nürensdorfer setzten auch dieses Jahr wieder auf ihren bewährten Mix aus Attraktionen, Flohmarkt,

von Reto Hoffmann

41 Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

Chilbi-Trail-Attraktion am Stand des Samaritervereins. (Fotos: Reto Hoffmann)

Festwirtschaft und Unterhaltung. Nicht fehlen durfte natürlich das historische Rösslikarussell und die Schifflischaukel. Neu im Angebot war dieses Jahr «Bullriding», das vor allem die Jungmannschaft magisch anzog. Wie immer spielten die Dorfvereine eine wichtige Rolle bei der Organisa-

Full House in der Festwirtschaft des Armbrustschützenvereins, Livemusik inklusive.

tion. Mit ihren Festwirtschaften, Barbetrieben und Attraktionen verleihen sie der Chilbi den unvergleichlichen Charakter. Zum Jubiläum hatte sich das OK jedoch noch etwas Besonderes einfallen lassen. Ein so genannter «ChilbiTrail» oder Chilbi-Postenlauf. 19 Vereine von A wie Armbrustschützenverein bis U wie Unihockey Bassersdorf Nürensdorf beteiligten sich an der Durchführung. Verschiedene Gruppen oder Einzelpersonen wanderten von Posten zu Posten und mussten knifflige Aufgaben lösen. Von Geschicklichkeit über Denksport bis zu einer Gesangseinlage waren viele originelle Aufgaben dabei. Wer alle Posten absolviert hatte, kam in eine Verlosung. 32 Gruppen und Einzelteilnehmer reichten eine Karte ein und jeweils die ersten drei, die gezogen wurden, durften an der Rangverkündigung am Sonntagnachmittag aus den Hände von Gemeindepräsident Christof Bösel einen tollen Preis in Empfang nehmen, welcher von der Gemeinde offeriert war. Während am Samstag und Sonntag auch viele Auswärtige der Chilbi einen Besuch abstatteten, waren die Nürensdorfer am Chilbimontag mehrheitlich unter sich und konnte ihre 200ste Chilbi gemütlich ausklingen lassen. ◾


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Ältere Menschen brauchen nicht auf sich alleine gestellt zu bleiben

Leben erleichtern, Fähigkeiten austauschen Die Mitglieder des Vereins «NüeriNetz» in Nürensdorf sind in der Regel ältere Menschen. Diese helfen sich nach Möglichkeit gegenseitig, sei dies im Haushalt oder beim Lösen von PC-Fragen. Gemeinsame Zeit verbringen sie beim Spielen, bei interessanten Vorträgen oder wie kürzlich auf Reisen. von Rosmarie Schmid Die «Sauschwänzlebahn» ist ein Museumszug im süddeutschen Raum. Auf den 25 Kilometern von Blumberg-Zollhaus nach Weizen überwindet der Bummelzug 231 Höhenmeter. Dabei wird die «Grosse Stockhalde» in einem Kehrtunnel überwunden, der einem Schweineschwänzchen ähnlich sieht und der Strecke den Namen gibt. Unlängst genossen die Mitglieder des «Nüeri-Netzes» in Nürensdorf eine solche Fahrt. Am alljährlichen Tagesausflug Mitte September nahmen mehr als 70 Personen teil. «Bei den Jahresausflügen wie auch bei anderen Veranstaltungen sind nur Mitglieder zugelassen», betonen Edith Betschart, Präsidentin vom Nüeri-Netz und Einsatzleiterin Esther Saurenmann. Wer künftig an den verschiedenen Anlässen wie Wanderungen, Spiel- und Jass-Nachmittagen oder einem Bocciaturnier teilnehmen will, meldet sich mit Vorteil als neues Mitglied an. Denn es

gibt noch viele weitere Anlässe, wie beispielsweise einmal im Monat den Kochplausch für Männer, dann treffen sich jeden Donnerstag Tanzfreudige beim Everdance, einer Tanzform ohne Tanzpartner, oder es werden viele interessante Vorträge für ältere Menschen organisiert. Alljährlich stehen so mehr als einhundert Veranstaltungen auf dem Programm. Auch der «Morgekafi» gehört dazu, wo Geschichten aus der Gemeinde, Legenden oder lustige Geschichten vorgelesen oder erzählt werden.

Warten auf Einsätze Der private Verein wurde 2009 gegründet und sieht sich in der Gemeinde Nürensdorf als Selbsthilfeorganisation. Er zählt zurzeit rund 320 Mitglieder. «Wir vernetzen ältere Menschen aus Nürensdorf, indem wir Veranstaltungen organisieren und die Mitglieder bei verschiedenen Arbeiten zu Hause unterstützen», erklären die beiden Vorstandsmitglieder. Dazu gehören beispielsweise leichte Hausarbeiten oder Fahrdienste, sofern sie vom Rotkreuz-Fahrdienst nicht übernommen werden. «Für Hilfe im Garten fehlt mir jedoch zurzeit jemand, den ich einsetzen könnte», erklärt Saurenmann. Hingegen warten 40 bis 50 Leute auf andere Einsätze. Sie helfen beispielsweise beim Bedienen von technischen Geräten oder einfach beim

Gemeinsame Unternehmungen und Hilfeleistungen an Mitglieder stützen den Vereinszusammenhalt. (zvg)

Reges Interesse zeigten die Mitglieder des «Nüeri-Netzes» bei ihrem alljährlichen Tagesausflug nach Süddeutschland. (zvg)

Erledigen der monatlichen Zahlungen. Regelmässig wiederkehrende Arbeiten oder solche, die von Firmen oder Handwerksbetrieben erledigt werden können, gehören jedoch nicht dazu. 2016 wurden 602 Einsätze geleistet, wofür 906 Stunden aufgewendet wurden. Neben PCHilfe, Näharbeiten oder Einkäufen gehörte auch das Ausfüllen von Steuererklärungen dazu.

nicht mehr Leute Hilfe beim NüeriNetz holen», sagt Neidhart. «Die meisten wollen niemandem zur Last fallen oder haben Hemmungen, sich zu melden», ist er überzeugt. Vor seiner Pensionierung sei die Arbeit im Mittelpunkt gestanden, jetzt habe er sein soziales Netz auf diese Weise aufbauen können, denn bei regelmässigen Fahrten würden oft gute Beziehungen geknüpft, sagt er.

Soziales Netz aufbauen

Nur Mut!

Jemand, der es schätzt, beim NüeriNetz Hilfe zu finden, ist Vreni Höfliger. Sie ist 72 Jahre alt. Vor elf Jahren erlitt sie einen Hirnschlag, weshalb sie nicht mehr selbst Auto fahren kann. Zum Einkaufen oder für einen Besuch beim Coiffeur ist sie deshalb froh, durch das Nüeri-Netz eine Fahrgelegenheit zu bekommen. Kürzlich sei sie sogar zu Besuch bei Bekannten in Zürich gewesen, wohin Christoph Neidhart sie gefahren und auch wieder abgeholt habe, schwärmt Höfliger. «Meistens fährt er mich. Er ist ein toller, sicherer Fahrer und wir haben immer gute Gespräche», betont sie.

«Mit unseren Angeboten möchten wir verhindern, dass ältere Menschen vereinsamen», sagen Betschart und Saurenmann, «zudem können sie mit unseren Dienstleistungen länger selbstständig bleiben». Hilfe anzunehmen würde vielerorts das Leben vereinfachen, sind die beiden überzeugt. «Deshalb ist es schade, dass sich nicht alle aus ihrem Schneckenhaus heraustrauen.»

Christoph Neidhart ist 71 Jahre alt und fährt auch für den RotkreuzFahrdienst. Sehr gerne würde er noch mehr Fahrten für das Nüeri-Netz übernehmen. «Es ist eine sehr dankbare Aufgabe, nur schade, dass sich

Edith Betschart ist Gemeinderätin des Ressorts Soziales. Sie könne auch bei heiklen Anfragen einiges in die Wege leiten, räumt sie ein, während Esther Saurenmann betont, dass sie über viele wichtige Adressen verfüge, um Fragensteller weiterzuleiten. «Nur etwas Mut, rufen Sie an», fordern Betschart und Saurenmann, «unter Telefon 079 914 74 13.» ◾ www.nueri-netz.ch


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Mit dem Fahrrad auf dem Schulweg

Geschicklichkeit auf zwei Pneus An den Velofittagen werden die neuen Viertklässler jeweils für den Schulweg, den sie neu mit dem Fahrrad bestreiten, eingefuxt. An mehreren Posten können sie neben ihrer Geschicklichkeit auch wichtige Hinweise zum Strassenverkehr lernen. von Susanne Gutknecht «Ich heb ab!», tönt es laut aus dem kleinen Lautsprecher auf dem Schulhausplatz des Hatzenbühls Ende August. Dort brettern gerade die Viertklässler mit ihren Fahrrädern über schmale Hindernisse, meistern Schanzen und enge Radien, die es zu fahren gilt. Jedes Jahr organisiert der Elternrat Sunnerai und Ebnet diesen Veloparcours für die Viertklässler, die nicht mehr mit dem Schulbus zur Schule fahren, sondern mit den eigenen Fahrrädern. Offensichtlich nehmen einige den Songtitel zu ernst und heben mit hoher Geschwindigkeit über die Schanze ab – schon ist eine Hilfsperson bereit und hilft beim Aufsteigen.

Hohes Niveau Vor dem Geschicklichkeitsparcours steht Roman Gschwend bereit für die Kontrolle der Fahrräder. Anhand einer Checkliste prüft er die wichtigsten Funktionalitäten und gibt als Fachmann auch gleich sein Urteil über die Fahrtüchtigkeit ab. Die Schüler dürfen seine schriftlichen Hinweise mit nach Hause nehmen. Gschwend attestiert den meisten Fahrrädern ein «hohes Niveau» und sieht sofort, wer auch wirklich Fahrrad fährt in der Freizeit und wer nicht. Gschwend betreibt den «Velolade Nüeri» und ist mit Freude an diesem Anlass mit dabei. Es sei ein Geben und Nehmen für ihn. Generell seien die Kinder eher mit zu kleinen Fahrrädern unterwegs, attestiert er und die Velohelme seien meistens auch bereits von mehreren Kindern getragen. «Velohelme leiden über die Jahre – da schaue ich genau hin.»

Toter Winkel Die Seite wechseln und die Sicht der Verkehrsteilnehmer auf die Fahrradfahrer einnehmen, können die Kinder beim Lastwagen der Firma Eberhard. Grosse Absperrbänder zeigen verschiedene Zonen, in denen jeweils ein paar Schüler stehen, während die anderen als Fahrer hinter dem Steuer Platz nehmen und sehen – dass sie eben ihre Kameraden nicht sehen! «Auf den toten Winkel müssen alle Autofahrer aufpassen, wir Lastwagenfahrer aber noch viel mehr», erklärt der Nürensdorfer Robert Jaeggi. Die Kinder sind nachdenklich geworden, haben sie doch vorher vom Polizisten in Theorie dies bereits gehört. «Wenn sie es dann einszu-eins sehen, werden die meisten nachdenklich», sagt Jaeggi. Die Kinder beginnen zu diskutieren, bringen Ideen von Weglaufen oder neben das Fahrzeug stehen. Robert Jaeggi diskutiert die Ideen gewissenhaft und gibt den Kindern Tipps aus seiner reichen Erfahrung im Strassenverkehr.

Wackeliges Gleichgewicht

Mit viel Gefühl auf schmalem Grat.

Beim Radball in der Halle wird erneut die Geschicklichkeit auf die Probe gestellt. Was so einfach aussieht bei der

Robert Jaeggi erklärt den Schülern den toten Winkel und die Gefahren für sie. (Fotos: Susanne Gutknecht)

Leiterin Sharon Reiser, erweist sich als wackeliges Gefährt für die Neulinge so ohne Bremsen und nur einem Gang. Auch wenn die Tore fürs Fussball spielen bereitstehen, so kämpfen doch die meisten mit dem Gleichgewicht auf dem Fahrrad und müssen für diese Aufgabe passen. Bei brütender Hitze ist der Abschluss das Fahren um Hindernisse, während gleichzeitig ein Ball aus einem Korb gefischt werden muss oder ein Tor geschossen werden mit einem Fuss. Marissa Damerau, eine der Hauptorganisatorinnen vom Elternrat Sunnerai, ist zufrieden mit dem Anlass. «Es waren 32 Schüler, wieder fast alle Viertklässler, obwohl es freiwillig ist», zeigt sie sich erfreut. Zudem bitten sie auch die Eltern um ein Feedback, so dass sie Korrekturen anbringen könnten, falls nötig. Wichtig ist den Elternräten, dass immer auch neue Aspekte miteingebracht werden, so wie den

«toten Winkel». «Wichtig ist, dass die Kinder lernen, sich und ihre Fahrradkünste einzuschätzen im Verkehr und doch auch Spass haben an dieser spielerischen Schulung.» ◾

Hilfestellung beim wackeligen Fahrgefühl.


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Dorf-Blitz 09/2017

Robuste Märkte trotz Nordkoreakrise

Aufforderung zum Pflanzenrückschnitt an Strassen und Fusswegen Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und des maschinellen Strassen­unterhaltes sind jährlich die in den Strassenbereich hinein­ ragenden Pflanzen zurückzuschneiden. Dabei ist folgendes zu beachten: – Der Rückschnitt hat senkrecht zur Strassen- oder Fussweggrenze zu erfolgen. – Das Lichtraumprofil ist nach den Vorschriften der Strassenabstands­ verordnung bis 4.50 Meter Höhe bei Gemeindestrassen (beziehungs­ weise 4.80 Meter bei Staatsstrassen) und 2.50 Meter Höhe bei Fuss­ wegen einzuhalten.

– Beim Rückschnitt ist die Schneelast auf den Pflanzen während des Winters angemessen zu berücksichtigen. Im Weiteren ist darauf zu achten, dass auch Strassenschilder und Signaltafeln sowie Strassen­ lampen nicht durch Pflanzen verdeckt sind. – Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten müssen die Sichtbereiche (Pflanzen maximal 80 Zenti­ meter Höhe) freigehalten werden. Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, ihre Bereiche zu überprüfen und den nötigen Rückschnitt bis spätestens 31. Oktober 2017 auszuführen. Im Namen aller Verkehrsteilnehmer/innen sowie der Strassenunterhaltsund Schneeräumungs-Equipen danken wir bestens. Nürensdorf Speziell für die Gemeinde Nürensdorf verweisen wir auf den Gratis-Häck­ seldienst vom Montag, 6. November, bis Donnerstag, 9. November 2017. Bassersdorf In der Gemeinde Bassersdorf können die Einwohner einen Termin mit dem Häckselservice der Firmen Spaltenstein Gartenbau AG, Schild ­Gartenbau AG oder H.U. Schmid Gartenbau in Bassersdorf vereinbaren. Diese Dienstleistung ist kosten­pflichtig. Brütten Die Grüngutcontainer und Grüngutbündel sind jeweils am Montag­ morgen bis 7.30 Uhr mit der notwendigen Plombierung an den Strassen­ rand zu stellen. Die letzte Grüngutsammlung in diesem Jahr wird am­ 27. November durchgeführt. Eine Grüntour-Zusatzfahrt findet am Mon­ tag, 18. Dezember statt. Bei grösseren Mengen wenden Sie sich direkt an einen privaten Unternehmer. Abteilung Bau + Werke Bassersdorf, Gemeindewerke Nürensdorf und Brütten

Nach der jüngsten, weitgehend positiv überraschenden Berichtssaison ist an den Aktienmärkten etwas Gegenwind aufgekommen. Der Grund dafür liegt vor allem in der Nordkoreakrise, nachdem eine kurze Phase der Deeskalation durch einen erneuten Raketentest abrupt beendet wurde.

ros nachteilige Währungseffekte durch die weiterhin stabile und breit abgestützte Erholung überkompensiert. Ein ähnliches Bild zeigt sich für Schweizer Aktien, welche trotz der teuren Bewertung von einem soliden Fundament profitieren dürften. Auch die Wall Street hält sich stabil und gewinnt dank überraschend guten KonjunkPhilippe Kaufmann turdaten.

Mit seinen neuerlichen Provokationen sorgte der «irre Kim» für Fluchttendenzen aus risikoreichen Anlagen und für eine verstärkte Nachfrage nach sicheren Häfen wie Gold, den Schweizer Franken oder den japanischen Yen. Doch gerade bei den Menschen in Japan dürfte das Sicherheitsgefühl nach dem Überflug der nordkoreanischen Rakete und dem morgendlichen Sirenengeheul etwas gelitten haben. Stabile Märkte in Europa Abgesehen von der NordkoreaKrise besitzen die Märkte allerdings genügend konjunkturelle Puste, um sich nach unten abzusichern. In der Eurozone werden aufgrund der Erstarkung des Eu-

Asien stimmt positiv Ein Blick nach Osten zum bereits eingangs erwähnten Japan ist ebenfalls von positiven Signalen geprägt. Die Wirtschaft konnte trotz des unberechenbaren Nachbarn im zweiten Quartal deutlich zulegen und die Aktienmärkte werden durch den ultraexpansiven Kurs der Bank of Japan weiter gestützt. Insgesamt dürften angesichts dieses Umfeldes die Anleger dem historisch gesehen schwierigen Oktober doch mit nicht allzu grosser Nervosität entgegenblicken. Ihre Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf Philippe Kaufmann

GV und Vortrag Fluglärmsolidarität

Treffen der Aviatikfreunde

Am Donnerstag, 26. Oktober, treffen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität (FLS) im Saal des Franziskuszentrums der katholischen Kirche in Bassersdorf um 19 Uhr zu ihrer bereits 16. ordentlichen und öffentlichen Generalversammlung.

Am 26. November treffen sich Luftfahrt-Interessierte und Sammler in der bxa Freitzeitanlage in Bassersdorf zur vierzehnten Aviatikbörse. Rund 50 Aussteller präsentieren verschiedenste Angebote aus der gesamten Luftfahrt.

Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Im Anschluss an die Vereinsgeschäfte folgt um zirka 20.15 Uhr der Vortrag von Thomas Hardegger, Nationalrat und Präsident des Schutzverbandes der Bevölkerung um den Flughafen Zürich, zum Thema «Das Wachstum am Flughafen muss bezahlt werdenam Ende durch uns.» (e)

Ein Sammelsurium und Treff für Fans und Sammler von Artikeln der ehemaligen Swissair. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche gratis, Erwachsene bezahlen fünf Franken. Weitere Informationen findet man unter www.aviatikboerse.ch oder erhält sie per Email an: (e) info@aviatikboerse.ch.


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Zusammenarbeitsvertrag soll Zweckverband ablösen

Kein administrativer Wasserkopf Der Feuerwehrzweckverband Altbach möchte mit einem Zusammenarbeitsvertrag in einer schlanken Organisationsform ab 1. Januar 2018 arbeiten. Damit reagieren die Verantwortlichen der beiden Gemeinden frühzeitig auf die Veränderungen, die das neue Gemeindegesetz vorschreibt.

wehrkaders nehmen an den Sitzungen mit beratender Stimme teil. Die zentrale Administration führt die Gemeinde Nürensdorf und somit ist die Rechnungsführung in der Buchhaltung der Gemeinde Nürensdorf integriert. Der Kostenschlüssel bleibt weiterhin die Versicherungssumme jeder Gemeinde und die Einwohnerzahl.

von Susanne Gutknecht

Marco Demarmels ist stolz darauf, dass man «diese Gelegenheit, eine vernünftige Lösung zu erarbeiten ohne unnötigen administrativen Wasserkopf» beim Schopf gepackt hat. Jetzt wird die Zweckverbandsauflösung vor die Gemeindeversammlungen der beiden Gemeinden im November respektive Dezember gebracht. «Wir sehen keine Angriffspunkte für dieses Geschäft», sind beide Gemeinderäte Demarmels und Lanz überzeugt. So wurde der Vertrag auch bereits von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich als übergeordneter Behörde genehmigt. Sollte das Geschäft durch die Gemeindeversammlung unterstützt werden, muss die Auflösung des Zweckverbandes dem Regierungsrat mitgeteilt werden und die neue Organisationsform kann dann ab 1. Januar ◾ 2018 in Kraft treten.

Das neue Gemeindegesetz, das ab 1. Januar 2018 eingeführt wird, hat auch auf Zweckverbände grössere Auswirkungen. Der Zweckverband soll dann als Organisation mit eigener Rechtspersönlichkeit bestehen und hat somit die Pflicht zur Rechnungslegung nach HRM2 sowie der Prüfung durch eine RPK und muss Änderungen an der Urne verabschieden. Für Marco Demarmels, Präsident des Feuerwehrzweckverbandes Altbach (FZVA) und Gemeinderat in Nürensdorf, «ein absoluter Overkill für die heutige Feuerwehr Altbach.» Es mache Sinn für grössere Zweckverbände wie zum Beispiel der Bereich Abwasser, aber nicht für die Feuerwehr. Nachdem die Gemeindeschreiber der beiden Gemeinden Brütten und Nürensdorf diese Thematik anfangs Jahr angetönt hatten, wurde die Feuerwehrkommission mit den Gemeindeschreibern und zuständigen Gemeinderäten Marco Demarmels und Beat Lanz sowie dem Kommandanten Mario Winiger aktiv. Sie bildeten Arbeitsgruppen, um die Vor- und Nachteile verschiedener Formen der Zusammenarbeit herauszuschälen. Die bestmögliche Variante sahen alle im Zusammenarbeitsarbeitsvertrag. «Damit können wir auch die Gleichbehandlung beider Gemeinden abbilden.» Auch Mario Winiger unterstreicht, dass die FZVA schon lange als eine Einheit agiere, die Gemeinden seien verschmolzen und wichtig sei die sachorientierte Arbeit.

Einfaches Konstrukt Daraufhin haben die Gemeindeschreiber einen Zusammenarbeitsvertrag aufgesetzt, der vom Gemeinderat beider Gemeinden abgesegnet wurde. Beat Lanz dazu: «Wir haben in der

Die Verantwortlichen der Feuerwehr Altbach und die Gemeindeschreiber hoffen auf Zustimmung zum Zusammenarbeitsvertrag. (sg)

Feuerwehrkommission die Paragraphen detailliert angeschaut und den heutigen, gut funktionierenden Ablauf in ein einfaches, rechtliches Konstrukt umgewandelt.» Der Vertrag basiert auf zivilrechtlicher Basis und die Parteien hätten so grösstmögliche Freiheit, die wichtigen Punkte gemeinsam zu vereinbaren, ohne Umwege über kantonale Behörden. Gemeindeschreiber Andreas Ledermann betont, dass man mit dieser Lösung eine schlanke Bürokratie lebe und das eigentliche Feuerwehrhandwerk für die

Bevölkerung unverändert lasse, was auch Mario Winiger als wichtigsten Punkt unterstreicht: «Das operative Geschäft wird nicht zusätzlich tangiert, der Budgetprozess und die Abrechnung wird einfacher anstelle des aufwändigen Rechnungsmodelles, das den neuen Zweckverbänden blüht.» Die Feuerwehrkommission wird auch weiterhin paritätisch zusammengesetzt aus je zwei Vertretern beider Gemeinden. Der Feuerwehrkommandant sowie ein Mitglied des Feuer-

Rundgang auf der «The Circle» am Flughafen

Imposante Grossbaustelle Der dritte CEO-Talk Mitte September des Vereins «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung» (FRZ) fand auf der Klotener Grossbaustelle «The Circle» statt. Rund 80 geladene Gäste aus der Flughafenregion liessen sich die Chance nicht entgehen, die momentan wohl spektakulärste Baustelle der Schweiz zu besuchen. Mit Gummistiefeln, Helm und Leuchtweste ausgerüstet, ging es auf eine interessante Führung auch in schwindelerregende Höhen. Gemeindevertreter von Bassersdorf und Nürensdorf konnten sich direkt vor Ort über das ehrgeizige Projekt informieren. Das ehrgei-

zige Projekt umfasst zwei Hotels, zwölf Restaurants, 30 ambulante Kliniken des Universitätsspitals Zürich, Shops, ein Fitnesszentrum sowie Platz für rund 6500 Arbeitsplätze und ein Park sollen bis etwa 2020 hier entstehen.

Keine Konkurrenz für Spital Bülach Interessant für die Gemeindevertreter waren auch die Informationen von Gregor Zünd, CEO des Universitätsspitals Zürich: «Wir gehen mit der Medizin zu unseren Patienten. Darum werden wir am besterschlossenen Standort der Schweiz vertreten sein», erklärte er den Entscheid für

ambulante Kliniken im «The Circle». Obschon das Gesundheitswesen ebenso einem Konkurrenzkampf unterworfen sei, werde die ambulante Tätigkeit des Uni-Spitals für das Spital Bülach nicht zum direkten Wettbewerb. Zu verschieden seien die spezialisierten Fachgebiete, so dass es eher als Ergänzung anzusehen sei. Diese Information war für die Gemeindevertreter bestimmt, gehören doch einige der Gemeinden zu den Aktionären des Spitals Bülach. Nach den Referaten gab René Huber, FRZPräsident und Klotener Stadtpräsident, seine Freude über die Errichtung des Bauwerks Ausdruck und sprach von «einem weiteren Leucht(sg) turm für unsere Region».


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Knecht Reisen setzt Meilenstein

Die neue Travel Boutique in Kloten ist eröffnet Viele Interessierte kamen zur Einweihung und besichtigten die mit viel Geschmack umgebauten Räumlichkeiten und informierten sich gleichzeitig über die neuesten Reisetrends. Dabei genossen sie Leckeres vom Grill und Getränke und versuchten sich am Glücksrad. Innerhalb von wenigen Wochen erfolgten der Umbau und die Neugestaltung des Reisebüros an der Schaffhauserstrasse. «Alles lief in bestens abgestimmter Zusammenarbeit und wie am Schnürchen», unterstrich Filialleiter Simon Ammann beim Rundgang. Zum rundum gelungenen Eröffnungsfest hatte das Team alle eingeladen, die Lust zum Mitfeiern hatten und neugierig waren auf die mit viel Kreativität neu gestaltete Travel Boutique. Die Kundschaft aus Bassersdorf durfte sogar in einem historischen London-Doppeldecker-Bus anreisen. Mit der Zusammenlegung der beiden Standorte in Kloten dürfen die Bassersdorfer in Zukunft ihre Reisepläne in der renovierten Geschäftsstelle schmieden. Das etablierte Reisebüro firmiert neu als knecht reisen. Bereits seit 2009 gehört es zur Knecht Reisegruppe, dem viertgrössten Schweizer Reiseveranstalter mit 15 spezialisierten Marken und über 250 Mitarbeitenden an 30 Standorten. Der Umbau war erforderlich, um den stets steigenden Anforderungen der Zeit gewachsen

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HEV-Ratgeber rund um Ihr Eigenheim Ist Wohneigentum in der Region Winterthur noch attraktiv? Öffentliche Veranstaltung am 5. Oktober, freier Eintritt In der Schweiz träumen noch viele vom Wohnen in den eigenen vier Wänden. Trotzdem hat die Schweiz mit rund 40 Prozent die tiefste Wohneigentumsquote in Europa. Die hohen Immobilienpreise und die verschärften Finanzierungsrichtlinien machen es immer schwieriger, den Traum vom Eigenheim zu realisieren. Viele stellen sich auch die Frage: Steigen die Immobilienpreise weiter oder droht eine Immobilienblase? Der Immobilienmarkt in der Region Winterthur ist sehr heterogen. Während in Winterthur und Effretikon Eigentumswohnungen dominieren, sind es im Zürcher Oberland und im Weinland dagegen Einfamilienhäuser mit Umschwung. Wir zeigen die unterschiedlichen Preisentwicklungen. Mit dem Eintritt ins Rentenalter wird die Finanzierung von Wohneigentum komplizierter. Die meisten Menschen verdienen im Pensionsalter deutlich weniger als während der Berufstätigkeit. Spätestens wenn die Erneuerung der Hypothek ansteht, müssen sich die Eigentümer einer Überprüfung der Tragbarkeit unterziehen. Die diesjährige Veranstaltung des HEV Region Winterthur widmet sich der Frage: Ist Wohneigentum in der Region Winterthur noch attraktiv? Experten zeigen auf, welche politischen Entwicklungen sich beim Wohneigentum abzeichnen, wo sich der Kauf von Wohneigentum noch lohnt und wie Wohneigentum nach der Pensionierung finanziert werden kann. In der Podiumsdiskussion wird die Frage beantwortet, ob Wohneigentum in der Region Winterthur immer noch attraktiv ist. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Anmeldung unter www.hev-winterthur.ch.

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GEWERBEGEFLÜSTER Was als Gruppe von Liebhabern der klassischen Musik begann, wurde am 11. November 1960 in einen Verein umgewandelt. Die Gründung des Konzertzirkels Bassersdorf war eine gute und erfolgreiche Tat. Die Bassersdorfer Bevölkerung soll durch berufene Interpreten wertvolle Musik kennenlernen. Kultur ins Dorf bringen und jene auch pflegen, war ebenfalls ein Leitmotiv des Konzertzirkels. «Diese Worte stehen in den Statuten unseres Vereins», erzählt der amtierende Präsident Paul Buol. In den Anfängen des Konzertzirkels war das Zürcher Kammerorchester häufig zu Gast in Bassersdorf. «Wir profitierten von den Subventionen des Kantons Zürich, welcher die Auftritte des Kammerorchesters auf dem Land unterstützte», stellt Buol klar. Mit der heutigen Mitgliederzahl von 172 und deren Beiträgen könne sich der Verein solche Vorstellungen nicht mehr leisten, so der Präsident. Das Ziel, wertvolle und sehr gute Interpreten nach Bassers-

dorf zu bringen, ist immer noch dasselbe wie in den Anfängen. «Es wird jedoch immer schwieriger, solche Musiker zu finden», weiss der Präsident aus Erfahrung. «Die Gagen steigen und unser Budget ist begrenzt.» Die Konzerte finden jeweils in der reformierten Kirche statt, da hier die Musiker eine gute Tonakkustik vorfinden. Bei der Auswahl des Jahresprogrammes legt der Vorstand Wert darauf, dass neben zwei klassischen Abenden auch etwas Neues, Modernes mit dabei ist. Nicht immer zufrieden ist der Vorstand mit den Besucherzahlen. Meist seien gegen 130 Mitglieder anwesend, die Zahl der restlichen Zuhörer sei jedoch sehr bescheiden, so Buol. Gespannt ist der Präsident auf die nächste Generalversammlung, auf welche drei Vorstandsmitglieder ihren Rücktritt bekannt gegeben haben. «Wir suchen musikbegeisterte Personen, die unsere langjährige Arbeit weiterführen möchten», hofft Buol fest. Marianne Flotron

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Seit Halloween auch in Europa als Event immer beliebter wird, erleben Kürbisse ein regelrechtes Comeback. In den verschiedensten Formen, Farben und Grössen lassen sich die Kürbisse als Dekoartikel, Schnitzkürbis vor dem Haus oder für zahlreiche pfiffige Gerichte verwenden. Am verbreitetsten ist sicherlich die feine Kübissuppe in den unterschiedlichsten Kreationen. Insgesamt gibt es mehr als 850 Kürbissorten. Vom winzigen Zierkürbis bis hin zum 300 Kilogramm schweren Rekordkürbis. Der Kürbis zählt zu den kalorienarmen Gemüsesorten. Ähnlich wie Gurken oder Melonen besteht der Kürbis zu 90 Prozent aus Wasser. Kürbiskerne und Öle sind hingegen Kalorienbomben, in denen viel Gutes steckt. Der Kürbis als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde ernährte den Menschen schon seit Jahrtausenden. Prähistorische Funde von Kürbissamen lassen sich sogar auf die Zeit um 10 000 vor Christus zurückverfolgen. Ab September können die herbstlich bunten Kürbisse überall gekauft werden. Viele Bauern in der Region haben Kürbisstände aufgebaut, an denen jeder sein Wunschexemplar auslesen und via Kässeli bezahlen kann. (nb)


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Gut besuchtes Konzert der Jodlergruppe

Standing Ovations und Gänsehaut Mitte September verzauberte die «Jodlergruppe Swissair Kloten» das Publikum. Beim hochstehenden Konzert in der reformierten Kirche in Bassersdorf erzeugten die engagierten Männer mit ihren gefühlvollen Liedern, gemeinsam mit der brillanten Jodlerin Olivia Labhart, sogar Gänsehaut. von Rosmarie Schmid Kaum hatten am Samstagabend die Kirchenglocken der reformierten Kirche aufgehört zu läuten, erklangen die fünfzehn warmen, harmonischen Männerstimmen der «Jodlergruppe Swissair Kloten». Mit dem Lied «Uf e Wäg» erzählten sie von der Suche nach dem Sinn des Lebens. Als sich dann der Jodelgesang von Olivia Labhart glockenklar über jenen der Männer erhob und alsbald mit ihnen verschmolz, schien es klar; das Leben ist wunderschön. Sehr authentisch, nämlich in den Dialekten der Kantone, von wo die Lieder stammen, kündigten die Sänger die Titel an. «Ich bin im bernischen Eriz als Bauernbub aufgewachsen und deshalb wohl am authen-

tischsten», meinte Hans Reusser, als er das Lied «Chilchli Jutz» von Söpp Zihlmann vorstellte. Und wie bei allen Liedern zeichnete sich auch hier die Hingabe und Freude am Gesang der Männer an ihren Gesichtern ab. Für die Zuhörenden rückten Alltag und Sorgen mehr und mehr in den Hintergrund: Die Natur, die Berge und der Glaube jedoch in nächste Nähe. Jedes Lied war aufs Neue ein Genuss. Das Sahnehäubchen aber war sicher das Schlusslied «Das cha nur Liebi si» von Ueli Zahnd. Dabei waren abwechselnd der Chor aber auch die einzelnen Stimmlagen zu hören. Wie die herrlich beseelten vier vollen Bassstimmen, das Trio, das die Geschichte von den Schmetterlingen im Bauch erzählte, oder Solist Peter Hippenmeier. Kein Wunder, dass die zahlreichen Zuhörer in der Kirche dem Gesang mit stehenden Ovationen huldigten und applaudierten, bis zwei Zugaben gesungen wurden.

Bestnote «1» Das Konzert bewies, dass die Juroren am eidgenössischen Jodlerfest

Hans Reusser, Franz Ernst und Heinz Lüthi singen von Schmetterlingen im Bauch.

im Juni in Brig die Jodlergruppe zu Recht mit der Bestnote «1» bewerteten. «Wir sind sehr zufrieden und glücklich mit unserer Dirigentin Vreni Rubi, ohne sie wären wir nicht so weit», betonte der zweite Tenor Wädi Volkart. «Es war ein einmaliges Erlebnis, wo ich beim letzten Lied Gänsehaut bekam und die Tränen flossen, weil es so schön war», schwärmte Nicole Morf während Erika Burri und ihre Tochter Pia Bill sich einig waren, dass der Chor den Text gut verständlich und zwischendurch so herzergreifend

singe, dass es Hühnerhaut hervorrufe. «Ich hörte die Jodlergruppe zum ersten Mal, sie verfügt über gute Stimmen und die Jodlerin ist super», sagte Leandro Pernici, der in einem Männerchor singt. Bei der dritten Ausgabe des Kirchenkonzerts 2018 werde er wieder dabei sein, sagte er. Vorher stehe aber das Adventskonzert in der katholischen Kirche in Kloten am 10. Dezember um 17 Uhr auf dem Programm, verkündete Präsident Tiziano Rosa.

Jodlerin Olivia Labhart (li.), neben ihr Dirigentin Vreni Rubi und die Jodlergruppe überzeugen. (Fotos: Rosmarie Schmid)

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Region

Dorf-Blitz 09/2017

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Postenlauf durch den Wald

Waldfeen und Kobolde im Eigental Der Verein Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) lud Mitte September Interessierte zu einem sonntäglichen Familienplausch ein. Ein durch den Wald führender Postenlauf mit allerlei Wissensfragen übers Naturschutzgebiet endete auf dem Hof Eigental. von Sandra Lanz Nach der Begrüssung und mit einem leeren Antwortbogen und Stift ausgestattet, machten sich die Familien zuerst daran, ihren Wissensstand anhand der Informationstafel beim Parkplatz gegenüber dem Weiher aufzupeppen. Insgesamt wurden acht Posten mit kindergerechten Wissensfragen, Tast- und Zählspielen errichtet. Je genauer und ausführlicher die Antworten ausfielen, desto mehr Punkte konnten die Naturfreunde absahnen und sich einen Gewinn bei der Preisverleihung erhoffen.

Informativer Postenlauf Jede Familie bildete eine Gruppe, welche sich nacheinander auf den kinderwagengängigen Weg machte. Die Wanderer folgten der Beschilderung, welche dem Weiher entlang durch den Wald führte. Der erste Posten setzte Wissen zu einem Naturschutzgebiet voraus, gefolgt von Tierwissen, Feen- und Koboldzählung. Die Kinder genossen das Rätselraten, welches auch das Sammeln von Naturmaterialien oder das Erspähen von achtlos Weggeworfenem beinhaltete. Spielerisch gelernt haben die Kinder und Erwachsenen, dass eine seltene Orchidee – die «Spinnen-Ragwurz» – wieder im Eigental heimisch ist.

Die Welt der Fabelwesen Über Kobolde oder Waldfeen wurde nichts erzählt, die konnten die Teilnehmer nur spüren. Die seltsam stille

Theorie- und Fragestunde anhand der Informationstafel im Eigental. (Bilder: Sandra Lanz)

Stimmung und üppige Flora liessen manchen guten Geist aber erahnen. Gemütlich zogen die Kleinen und Grossen Richtung Oberembrach zum Hof Eigental, wo sie von Heike Nie-

Morgen mit Brunch – am Nachmittag zum Tanz Mitte September lud die Altersgruppe «Hohes Alter BasiNueri» zum zweiten Mal zu ihrem jährlichen Anlass im Rahmen des «Tages der älteren Menschen». Das bewährte Konzept des Vorjahres wurde beibehalten. Am Vormittag wurde zu Brunch mit Musik ins Franziskuszentrum Bassersdorf geladen, und am Nachmittag zum

Zvieri mit Tanz in den Zentrumsbau Nürensdorf. Für die musikalische Begleitung sorgte in diesem Jahr als Nachfolger der «Musikmamsell» Verena Speck, der «Nostalgie DJ» Alexander Näpflin. Auch er entführte die Besucher mit seinen Schallplatten in die Welt der Musik aus früherer Zeit. Die Krönung war dann am Nachmittag das

Tanzen mit den «Taxi-Tänzern und -Tänzerinnen». Bei ausgelassener Stimmung wurde ordentlich das Tanzbein geschwungen. Auf vielfachen Wunsch hatten die Organisatoren zu den vorjährigen beiden Tänzern zusätzlich zwei Tänzerinnen organisiert, so dass auch die Männer auf ihre Rechnung ka(as) men.

mand (NBN Kids) und Sylvia Heider in Empfang genommen wurden. Dort stellten die beiden Organisatorinnen wiederum diverse Angebote für die Jungen bereit. So verwandelten sich die gesammelten Steine in einen grünen Frosch oder die Stecken in ein Froschstimmen-Musikinstrument.

Die Feen wurden für Kinderaugen sichtbar gemacht.

Die Gastgeber offerierten nach dieser gelungenen Streiftour durchs Eigental Kaffee und Kuchen sowie eine fabelhafte Bowle mit schwimmenden Blütenblättern. Die mitgebrachte Wurst brutzelte auf dem bereitgestellten Grill und die Mamis und Papis liessen den Sonntagnachmittag gemütlich ausklingen, während ihre Sprösslinge sich weiterhin austoben konnten. ◾


Sport

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Nachrichten Fussball FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Resultate Diessenhofen vs. Bassersdorf 1:1 (0:1) Bassersdorf vs. Schwamendingen 3:3 (1:2) Wetzikon vs. Bassersdorf 1:1 (1:0) Bassersdorf vs. Rafzerfeld 1:1 (1:0) Tabelle

1. Rang: Uster 6 (Spiele)/ 18 (Punkte). 8. Bassersdorf 6/7

Dorf-Blitz 09/2017

Segelflieger Sven Sprunger über sein aussergewöhnliches Hobby

Tagessieg an der Junioren-WM im Segelfliegen Der Bassersdorfer Sven Sprunger ist zurück von der Segelflug-WM in Litauen und berichtet über seine Erlebnisse im Nordosten Europas. Für den 25-Jährigen ist Segelfliegen die beste Möglichkeit, von seinem Alltag im Büro und als Student abschalten zu können.

Spielplan

28.09 (20.15): Veltheim vs. Bassersdorf 07.10 (18.00): Bassersdorf vs. Unterstrass 15.10 (11.00): Rümlang vs. Bassersdorf 21.10 (18.00): Bassersdorf vs. Gossau 29.10 (15.00): Oerlikon Polizei vs. Bassersdorf Cup Aktive 2. Runde (Qualifikation für Cup-Hauptrunde von 2018/2019)

03.10 (20.15): Effretikon vs. Bassersdorf

Unihockey Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (2. Liga, Gruppe 4) Resultate

Grabs-Werdenberg vs. UBN 7:4 UBN vs. Laupen 5:4 n.V. Tabelle

1. Rang: Appenzell 2 (Spiele)/ 6 (Punkte). 7. UBN 2/2 Spielplan

01.10 (17.30): UBN vs. Uster II 08.10 (16.00): Appenzell vs. UBN 14.10 (17.30): UBN vs. Bronschhofen 21.10 (14.00): Domat-Ems vs. UBN

Eishockey Eishockey Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe Ost)

von Philipp Rahm «Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein». Sven Sprunger erhebt sich in seiner Freizeit oft und gern in die Lüfte, um auf andere Gedanken zu kommen. Er hat sich das Lied von Reinhard Mey zu Herzen genommen und findet beim Fliegen den Ausgleich zu seinem stressigen Alltag. Mit seinem Segelflieger wird Sprunger von einem Kollegen mit einem Motorflieger in die Höhe gezogen und dann in einigen hundert Metern Höhe ausgeklinkt. Wenn die aufsteigenden warmen Luftmassen ideal sind, kann das Segelflugzeug bis zu neun Stunden in der Luft sein – ganz ohne Benzin. So können an Tagen mit guten Bedingungen und mit genügend Erfahrung problemlos bis zu 700 Kilometer zurückgelegt werden. «Ohne Energie zu verbrauchen durch die Luft zu segeln und die Welt von oben zu betrachten, ist ein unbeschreibliches Gefühl», findet Sprunger. Auch die Aerodynamik, die das Fliegen mit der bereits in der Luft vorhandenen Energie ermöglicht, fasziniert ihn.

Resultate

24.09 (14.15): EHCB vs. Bellinzona 1:2 n.V. (1:0, 0:0, 0:1) Tabelle

1. Rang HC Luzern 1 (Spiele) / 3 (Punkte). 6. EHCB 1/1. Spielplan

30.09 (16.45): Sursee vs. EHCB 08.10 (20.30): EHCB vs. Illnau-Effretikon 14.10 (18.00): Chiasso vs. EHCB 21.10 (20.00): EHCB vs. Zug

Golf Breitenloo triumphiert im Interclub

Die Interclub-Frauen des Golf Clubs Breitenloo gewannen im August den Schweizer Meistertitel. Auf dem eigenen Platz sicherten sich die besten Golferinnen des Vereins dank einer Steigerung am zweiten Finaltag den ersten Titel in der 54-jährigen Clubgeschichte. (te)

Mit der WM in Litauen ging für Sprunger ein Traum in Erfüllung. Er durfte mit den besten Nachwuchspiloten der Welt «um die Wette» fliegen. Doch die Konkurrenz ist gross. «Es ist spannend, sich mit absoluten Profis zu messen, aber grosse Chancen habe ich mir nicht ausgerechnet», erklärt er. Der Start in die Weltmeisterschaft misslang ihm aufgrund immer schwächer werdenden Aufwinden. So musste er in Polen auf einem gemähten Feld aussenlanden. Dieses befand sich gut drei Autostunden vom Startflughafen entfernt und ausser einem Bauernhof war weit und breit nichts zu sehen. «Es wurde langsam dunkel und ich beschloss, mit den Bauern Kontakt aufzunehmen, weil ich keine

Sven Sprunger investiert viel Zeit und Geld in sein Hobby Segelfliegen. (zvg)

Ahnung hatte, wie meine Rückholerin über die schlechten Strassen samt Anhänger zu diesem Ort namens Polkowo gelangen sollte», blickt Sven Sprunger zurück. Die polnischen Bauern waren aber nur schwer von ihrem Wodka zu trennen und zudem sprach niemand Englisch. Der Bassersdorfer wurde dann mitten in der Nacht von seiner Rückholerin mit dem Auto abgeholt und konnte so die WM fortsetzen.

Fliegen mit GPS Bei einem Segelflugwettkampf bekommen alle Piloten dieselbe Aufgabe mit einer vorgegebenen Strecke, die sie mithilfe von GPS-Signalen abfliegen müssen. In der Rangliste steht derjenige zuoberst, der den höchsten Stundenkilometerschnitt über die ganze Aufgabe aufweist oder im Falle, dass alle aussenlanden, die weiteste Strecke geflogen ist. Am Ende jeden Tages werden dann Punkte verteilt, welche aufgrund einer Formel errechnet werden. An dieser WM konnte an acht Tagen geflogen werden, wodurch sich die Endrangliste aus den über diese acht Tage erreichten Punkte zusammensetzt. Für Sven Sprunger resultierte am Schluss ein Rang in der hinteren Ranglistenhälfte, was für ihn aufgrund der Aussenlandung am ersten Tag wenig überraschend war. Für ein Ausrufezeichen konnte der 25-Jährige beim zweiten Flug sorgen: Er flog völlig unerwartet zum Tagessieg und liess die starke Konkurrenz hinter sich.

«Das war eine sehr schöne Erfahrung, denn ich hatte wirklich nicht damit gerechnet», resümiert Sven Sprunger. Der Bassersdorfer Pilot hat sich schon früh für die Fliegerei interessiert. Als Kind flog er mit kleinen Modellflugzeugen und beobachtete diese vom Boden aus. Doch er hatte grössere Ziele. Er strebte eine Ausbildung als Militärpilot an. Aufgrund der beschränkten Anzahl Plätze und der strengen Selektion der angehenden Piloten musste er diese Idee schnell wieder begraben und finanzierte sich selber eine Ausbildung zum Segelflieger. Dies war zu Schulzeiten seine einzige Möglichkeit, in die Luft zu kommen, da eine Segelflugausbildung mit ungefähr 4000 Franken im Vergleich zur Motorflugausbildung relativ günstig ist. Bereits 2011 startete er während des Gymnasiums mit dem Segelfliegen und entdeckte seine Leidenschaft. Noch heute fliegt er bei der Segelfluggruppe Winterthur und wird nächstes Jahr die Ausbildung zum Fluglehrer beginnen. «Um Pilot zu werden, braucht man neben viel Zeit, dem Bestehen der nötigen theoretischen Prüfungen auch die nötigen medizinischen Nachweise und das Flair zum Fliegen», erklärt Sven Sprunger. Er sieht das Segelfliegen nicht als gefährlichen Sport an. Man sei bewusst sehr konzentriert und daher sei die Fehlerquote geringer als zum Beispiel beim Autofahren, wo ein kleiner Fehler auch schnell fatal enden könne. ◾


Sport

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Leandro Riedi über sein grosses Ziel

Bassersdorfer Tennistalent will hoch hinaus Leandro Riedi aus Bassersdorf gewann den U16-Schweizermeistertitel im Tennis nach zahlreichen Silber- und Bronzemedaillen in den Vorjahren. Im Finale setzte er sich klar mit 6:3 und 6:0 durch. Er träumt nun von der ganz grossen Bühne und setzt sich klare Ziele. von Fabian Rahm Zuschauer schätzten Leandro Riedi beim Turnierbeginn zwar als Finalisten ein, der Schweizermeistertitel war jedoch für Jeffrey von der Schulenburg bestimmt. Jeffrey hatte Leandro in den Vorjahren in manchen Finalen geschlagen und sich so zum Erzrivalen gemacht. Dieses Jahr wollte sich Leandro für die vielen ärgerlichen Niederlagen revanchieren und Schweizermeister werden. Siebenmal reichte es bis jetzt zum dritten oder zweiten Platz an den Schweizermeisterschaften, gewinnen konnte Leandro noch nie. Die beiden Juniorentalente wären sich erst im Finale gegenübergestanden. Zum

Leandro Riedi spielt immer mit vollem Einsatz. (Fabian Rahm)

ganz grossen Showdown kam es nicht, denn Jeffrey von der Schulenburg schied im Halbfinale überraschend aus. Leandro Riedi packte diese Chance und sicherte sich im Finale gegen Ben Abdennibi mit 6:3 und 6:0 den hochangesehenen Schweizermeistertitel.

Potential assestiert

Entscheidende Jahre

Reicht seine Spielstärke auch für erstklassige Resultate auf internationaler Ebene aus? Momentan gehört er zu den 800 besten Tennisjunioren der Welt. Seine Saisonbilanz liest sich wie die einer Nummer eins. Mehrere internationale Turniersiege, Schweizermeister und nur wenige Niederlagen. Durch viele Turnierteilnahmen möchte er sein Ranking weiter verbessern und zu den besten 90 Junioren der Welt aufschliessen. Seit Jahren kämpft er an internationalen Turnieren um wichtige Punkte in der Weltrangliste. Sein nächstes Ziel ist die Teilnahme am sogenannten «Junior Grand Slam». Dort stehen sich die grössten Ausnahmetalente der Welt gegenüber. Zahlreiche Sponsoren glauben an das Potential von Leandro Riedi und übernehmen einen Teil der Kosten für Turnierteilnahmen und dazugehörige Reisen. Dazu gehören sogar milliardenschwere Unternehmen wie Nike oder Wilson, die ihn im Ausland an Turnieren entdeckt und lukrative Ausrüsterverträge angeboten haben.

Das 15-jährige Tennistalent absolviert momentan die dritte Sekundarstufe in einer besonderen Tennisschule in Biel. Sein Tagesprogramm besteht hauptsächlich aus Trainingseinheiten, zwischendrin finden noch Schulstunden statt. Am Abend bleibt dann noch eine kurze Zeit für Hausaufgaben oder Prüfungsvorbereitungen. Nach diesem Jahr möchte er sich vollständig auf den Sport konzentrieren. «Ich möchte alles daran setzen, jeden Tag besser, schneller und stärker zu werden», erzählt Leandro Riedi. Sein grosses Idol ist dabei nicht Roger Federer, sondern Rafael Nadal. «Er ist ein grosser Kämpfer und immer mit vollen Herzblut dabei», schwärmt Leandro von ihm. Denn es sind winzige Details, die den Unterschied zwischen einer Nummer 1000 und einer Nummer 100 ausmachen. Keine Frage: Zur Top 100 der Welt soll der Weg von Leandro Riedi hinführen. ◾

Der ZU-Cup als letzter Formtest vor der Meisterschaft

Heimturnier mit ungewisser Zukunft Unter dem neuen Vereinslogo fand der ZU-Cup in Nürensdorf statt. Während die Zweitligamannschaft das Turnier gewann, konnte die U21-Auswahl sportlich noch nicht überzeugen. von Tim Ehrensperger Da hatten sie ihren ersten Auftritt, die Spieler von UBN in ihren neuen Trikots und unter neuem Logo. Seit Mai laufen die ehemaligen Vereine Unihockey Bassersdorf Nürensdorf, UHC Bassersdorf und Fireball Nürensdorf nur noch unter dem Namen UBN auf. Eine Woche vor Saisonstart anfangs September testeten die erste Mannschaft und die U21-Auswahl ihre Form am heimischen Zürcher Unterland Cup (ZU-Cup). Die Zweitliga-Mannschaft UBNs konnte den Titel am ZU-Cup erfolg-

reich verteidigen. Bei der 15. Ausgabe des Saisonvorbereitungsturniers nahmen aber nur drei Teams teil. Jeder spielte gegen jeden, am Ende entschied die Tordifferenz zugunsten des Heimteams. Nach einem 6:2 gegen den UHC Elch spielte UBN 2:2 gegen Baden-Birmensdorf. Weil diese «nur» mit 5:2 gegen Elch gewannen, reichte UBN eine um ein Goal bessere Tordifferenz für den Sieg. Simon Schneider, Organisator des ZUCups, hatte aber – wie schon in den Jahren zuvor – Probleme, Mannschaften zu finden, die am Vorbereitungsturnier teilnehmen wollten. «Über 20 Anfragen standen nur zwei Zusagen gegenüber. Für Erst- und Zweitligamannschaften ist der Termin nicht ideal, da das Turnier eine Woche vor Saisonstart stattfindet.» Viele Teams hätten die Vorbereitung da bereits abgeschlossen und würden ein spiel-

Voller Einsatz noch vor dem Saisonstart: Die U21-Junioren beim ZU-Cup im Hatzenbühl. (te)

freies Wochenende bevorzugen. Deshalb komme ab nächstem Jahr auch ein reines Juniorenturnier in Frage. Denn bei den U21-Junioren konnte das Feld am Samstag mit sechs Mannschaften gut gefüllt werden. UBN stiess bis

in den Final vor, verlor dort aber klar mit 1:5 gegen die Rivalen der KlotenBülach-Jets. Auch in der Meisterschaft wird die U21 auf diesen Gegner treffen und hat nun Anhaltspunkte sammeln können, wie sie den Spiess beim nächsten Match umdrehen können. ◾


Gesundheit

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Dorf-Blitz 09/2017

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Veranstaltungen

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

28.09.

19.00

Gemeinde

Informationsveranstaltung für Fremdsprachige

Singsaal Schulhaus Steinlig

Fr - Mi

29.09. – 03.10.

Gemeinn. Frauenverein

Second-Hand-Börse für Herbst-/Wintermode

Bungertstube

Sa

30.09.

Papiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Mi

04.10.

14.30 – 15.00

Disch Simone & Klein Susanne

Chasperlitheater

Bungertstube (NEU)

Do

05.10.

19.00 – 21.00

Abt. Soziales + Alter

Bevölkerungsanlass: «Älterwerden in Bassersdorf»

Franziskuszentrum

Do

12.10.

14.00

Team «Informiert im Alter»

Erzählcafé zum Thema «Höhepunkte»

Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1 Bibliothek

Di

24.10.

09.00

Bibliothek

Bücherkaffee mit Herbstneuheiten, vorgestellt von Daniela Binder

Mi

25.10.

15.30

Bibliothek

Buchstart für Kinder bis 18 Monate

Bibliothek Bibliothek Nü

Do

26.10.

18.00

NBN

Fotoausstellung Vernissage, Ausstellung danach geöffnet bis Ende Jan. 18

Do

26.10.

19.00 – 21.15

Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität

GV + Vortrag Nationalrat Hardegger

Franziskuszentrum

Sa

28.10.

09.00 – 14.00

Gemeinde

Neuzuzügeranlass

Gem. Einladung

Sa

28.10.

Papiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa

28.10.

09.30 – 12.30

Elternforum

Kochen mit Papi für Kinder ab 6 Jahren

Schulküche Mösli B

Sa

28.10.

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba (Anm. erforderlich)

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April-November)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Gemeindeverwaltung Gemeindebetrieb

Teamausflug – Büros von Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb bleiben geschlossen

Ort/Kontakt

Fr

29.09.

Sa

30.09.

09.00 – 11.00

Sylvie Kessler

Kinderkleider- und Spielwarenbörse Bibliotheksverkauf

Gemeindesaal

Sa

30.09.

20.00

Kulturkommission

Konzert «Hitziger Alpenzeller Chor» Apéro ab 19.00

Mehrzweckhalle Chapf

Do

05.10.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Sa

07.10.

19.00

Schiessverein

Schützenabend mit Absenden

Do

19.10.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Sa

21.10

10.00

Bibliothek

Geschichtenmorgen für 2- bis 4-Jährige in Begleitung, Bibliothek Herbstgeschichte «De Gschichte-Joe»

Di

24.10.

19.30

Sozialbehörde Kjz Winterthur

Vorstellung/Infoveranstaltung: Verein «Jugendnetzwerk 8311»

Gemeindesaal

Fr

27.10.

Skiclub Altbach

Generalversammlung

Rest. Sonnenhof

Dachraum Gemeindezentrum


Veranstaltungen

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Dorf-Blitz 09/2017

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Aufsuchende Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt Bibliothek

Do

28.09.

20.00

Bibliothek

Donnerstags-Treff: Vortrag Craniosacral-Therapie von Dunja Stragiotti

Fr

29.09.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Di

03.10.

09.30

Nüeri-Netz

Wanderung

www.nueri-netz.ch

Fr

20.10.

20.00

Kultur- u. Freizeitkommission Schlosskonzert mit «Walt’s Blues Box»

Schlosskeller

Mi

25.10.

14.00

Nüeri-Netz

Jassturnier

Rest. Bären Aula Schulhaus Hatzenbühl Rest. Bären, 1. Stock

Mi

25.10.

19.00

Elternrat Ebnet

Vortrag von Henri Guttmann «Vorpubertät, die Ruhe vor dem Hormongewitter»

Do

26.10.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Do

26.10.

18.00 – 20.00

Bibliothek

Donnerstags-Treff: Vernissage Fotoausstellung des NBN «Natur pur: Naturschönheiten im Eigental und in Bibliothek Nürensdorf»

Do

26.10.

19.00 – 21.15

Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität

GV + Vortrag Nationalrat Hardegger

Franziskuszentrum, Ba

Fr

27.10.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Sa

28.10.

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba (Anm. erforderlich)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Turnverein Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)

Altes Schulhaus Oberwil


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 09/2017

59

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Seniorenverband Winterthur Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Stadtsaal Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Ort/Kontakt

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Treffpunkt

60

Dorf-Blitz 09/2017

digital world

internet apps and links auf sauriersuche

Die Tatsache, dass vor rund 65 Millionen Jahren riesige Echsen unseren Planeten besiedelten, ist manchmal nur schwer zu glauben. Der Bestand an fossilen Funden, die deren Existenz belegen und unsere Erdgeschichte bezeugen, ist enorm und dank «paleobiodb.org» auch jedem zugänglich. Die von einer Non-Profit-Organisation geführte Seite beinhaltet Daten von verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und zeigt global verzeichnete Funde auf. Man kann ganze Kontinente oder auch einzelne Städte in verschiedenen Zeitaltern nach Funden durchforsten und die wichtigsten Daten kostenlos herunterladen. Die Seite ist daher nicht nur für Laien, sondern auch für Fachpersonen interessant.

www.paleobiodb.org

drink zur musik

Nach einem anstrengenden Tag gönnt man sich gerne mal ein gutes Glas, sei es nun Wein, Whisky oder Bier. Zur Entspannung darf natürlich auch gute Musik nicht fehlen. Wer beides optimal kombinieren möchte, sollte unbedingt einmal «drinkify.com» einen Besuch abstatten. Die schlichte Webseite schlägt für jeden beliebigen Musiker einen passenden Drink vor. Für Queen eignet sich der Seite nach scheinbar eine Flasche Rotwein am besten, für Britney Spears ein Glas Wodka mit Club Soda und für Michael Jackson ein Red Bull mit Eis und Muskatnuss. Nach welchen Kriterien die Drinks genau zusammengestellt werden, ist nicht ersichtlich, Spass macht die Seite aber dennoch.

kettenreaktion

www.drinkify.org

Das Spiel «Chain Reaction» ist zugleich entspannend und enorm nervenaufreibend. Wie der Name andeutet, geht es darum, eine Kettenreaktion auszulösen. Dies erfolgt durch das optimale Platzieren einer Blase, die dann mit möglichst vielen anderen Blasen in Berührung kommen soll. Je nach Level variiert die Anzahl an Kettenreaktionen, die erforderlich sind, um weiterzukommen. Die Blase dehnt sich zunächst immer etwas aus, bevor sie dann nach einigen Sekunden verschwindet. Kommt sie nicht vor dem Verblassen mit einer anderen Blase in Berührung, ist die Kettenreaktion zu Ende und das Spiel verloren. Entspannend, wenn man den neu entstehenden Blasen zusieht – nervenaufreibend, weil jede die Letzte sein könnte!

www.yvoschaap.com/chainrxn/

runenschrift

In der heutigen, digitalisierten Welt ist es selten geworden, einen Text von Hand zu schreiben. Postund Geburtstagskarten sind noch einige der wenigen Ausnahmen. Die sollen beide eine persönliche Note haben und besonders bei Geburtstagskarten ist manchmal Kreativität gefragt. Wer einmal eine ganz aussergewöhnliche Karte schreiben möchte, könnte diese in Runenschrift verfassen. So ist es einerseits nicht jedem ersichtlich, was geschrieben wurde, andererseits wird die Karte einzigartig. Mit «ooos.de/runen/» ist es zudem auch ganz einfach. Auf der Seite kann man jeden eingegebenen Text in Runenschrift übersetzen lassen, und muss ihn anschliessend nur noch zu Papier bringen.

www.ooos.de/runen/

faszinierende mandalas

Mandalas und Ausmalbücher erfreuen sich momentan grosser Beliebtheit, besonders bei Erwachsenen. Sie werden als kreativitätsförderndes Anti-Stress-Programm angepriesen und sollen einen guten Ausgleich zum hektischen Alltag schaffen. Es überrascht daher kaum, dass es auch eine passende Internetseite dazu gibt. Auf «weavesilk.com» kann man mit einfachen Zeigerbewegungen und dem Vermischen von Farbtönen einzigartige Kunstwerke erschaffen. Die Seite ist intuitiv verständlich und tatsächlich irgendwie entspannend. Die Mandalas können zudem gratis heruntergeladen werden, und wer nicht genug bekommen kann von der Seite, wird auch im App-Store fündig.

www.weavesilk.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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