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Dorf Blitz Oktober 2017

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Nr. 10 26.10.2017 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

36 Kleinwohnungen mit Concierge Service geplant

Gemeinsames Verständnis

«Schandfleck» verschwindet Geht es nach dem Willen des Bauherrn Urs Brunner, auch bekannt als «Tännli Brunner», soll Bassersdorf schon bald um ein zweites kleines Dorfzentrum reicher sein. Auf seinem Grundstück an der Ecke Klotener-/Opfikonerstrasse plant der Senior zwei Wohnkomplexe mit 36 Kleinwohnungen, Gewerberäumen und einem kleinen Park. Damit würde der berüchtigte Schandfleck im Ortskern endlich aufgehübscht.

Nicht für alle Fussballfans war der Match des FC Bassersdorf gegen den FC Zürich nur ein Freudenfest. Heinz Anderwert hat mit dem Organisationsteam zusammen harte und arbeitsreiche Wochen hinter sich. Seiten 4 / 5

Postplatz offen Nach der Analyse der Verkehrsplaner zur Situation auf dem Postplatz, hat der Bassersdorfer Gemeinderat entschieden, die Quader wegräumen zu lassen. Das hat bei vielen für Reaktionen gesorgt. Seite 11

Ausflug ins Bundeshaus

von Reto Hoffmann Seit Jahren ärgern sich die Bassersdorfer über das vergammelte Bauernhaus mit überwuchertem Umschwung an der Klotenerstrasse inmitten des Dorfzentrums. Auswärtige Durchreisende reiben sich ob dem Dorfschandfleck oft ungläubig die Augen. Nun stehen die Chancen besser als nie, dass sich das Ortsbild an dieser Stelle bald zum Besseren verändert. Seit dem 14. September ragen nämlich auf dem Grundstück lange Profilstangen in den Himmel und künden Grosses an. Es sind die Eckbegrenzungen und Höhenmarkierungen zweier Gebäudekomplexe, welche

dort zu stehen kommen sollen. Interessierte konnten sich bis am 12. respektive bis am 19. Oktober im Rahmen der öffentlichen Auflagefrist auf dem Bauamt der Gemeinde in die Details der geplanten Wohn- und Gewerbehäuser «am Altbach» vertiefen.

Altbach als Knackpunkt Ausgearbeitet hat das Projekt das Architekturbüro Wagner Architekten + Partner AG in Volketswil. Auf den zwei insegsamt 3100 Quadratmeter grossen Bauparzellen von Urs Brunner sollen zwei modern gestaltete, fünf- respektive sechstöckige Wohnhäuser mit 36 Kleinwohnungen von

eineinhalb bis dreieinhalb Zimmern entstehen. Zudem sind im Erdgeschoss Gewerbelokale vorgesehen. Darunter befindet sich je eine Tiefgarage. Ins Bauvorhaben integriert wurde auch ein drittes Grundstück von 479 Quadratmetern, das derzeit noch der Gemeinde gehört, das aber bei Zustandekommen des Bauvorhabens von dieser an den Bauherrn abgetreten würde. Anstelle des öffentlichen Parkplatzes soll ein kleiner Park das Bauprojekt abrunden. Knackpunkt bei der Planung, so war von Architekt Ulrich Wagner zu erfahren, war der Altbach, welcher mitten durch den Perimeter führt. Deshalb kann auch nicht die ganze Fläche überbaut werden. Das Bauvohaben ist nun in ein «Baufeld Nord» und «Baufeld Süd» unterteilt. Während der Altbach im ersten Projektentwurf noch in Fortsetzung auf Seite 2

Die diesjährige Jungbürgerfeier führte die Brüttener Delegation nach Bern. Dank Nationalratspräsident Jürg Stahl erhielten die Brüttener Jugendlichen eine neue Sicht auf die Politik. Seite 25

Wiedereröffnung Bären Nach intensiver und schwieriger Suche übernimmt Annamaria Meszaros den Gasthof Bären in Nürensdorf. Die traditionelle Schweizer Küche möchte sie mit ungarischen Spezialitäten ergänzen. Seite 37

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 21 ab Seite 33

Diese Visualisierung zeigt, wie die Überbauung an der Ecke Opfikoner- / Klotenerstrasse dereinst aussehen soll. Im Vordergrund der geplante Park auf dem heutigen Parkplatz. (Illustration: Wagner Architekten)


Thema des Monats

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Spitze Feder

Reto Hoffmann Sie heissen Flyer, Raleigh, Kettler oder Grace und tragen exotische Zusatznamen wie Urbanic Expert, Evo City, Wave Pro oder Evo Jet Pro. Die Rede ist von E-Bikes. Sie erleben seit

zwei hohen Mauern kanalisiert wurde, veränderten sich in der Zwischenzeit die kantonalen Vorschriften zum Hochwasserschutz und dem Altbach muss nun gemäss den neuen Bestimmungen des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) ein offenes Bachbett von neun Metern Breite zugestanden werden. Diese Öffnung bedeutet zwar für die Aussengestaltung der Überbauung eine Aufwertung. Hiess aber für den Projektverfasser Wagner, seine Pläne entsprechend anzupassen, was zu Verzögerungen bei der Baueingabe führte. Eine besondere Herausforderung waren in diesem Zusammenhang die neuen Voraussetzungen für den Gebäudeschutz,

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten

Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

einigen Jahren auch in der Schweiz einen regelrechten Boom. 2016 wurden hierzulande rund 75 000 E-Bikes verkauft. Es gibt mittlerweile City Bikes, Mountainbikes, Cargo Bikes und sogar Faltvelos, die mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet sind. So beflügelnd und kräfteschonend es ist, mit einem solchen modernen und umweltfreundlichen Gefährt unterwegs zu sein, so offensichtlich ist es leider auch, dass die E-Bikes für neue Gefahren im Strassenverkehr sorgen. Mit einer Tretunterstützung zwischen 25 km/h und 45 km/h sind die herkömmlichen Fahrräder mit einem Elektroantrieb zu wahren Raketen mutiert. Haben sich in der Vergangenheit besonders in den Städten Fussgänger

sowie die Planung der kleinen Fussgängerbrücke, welche die beiden Gebäudeteile verbinden soll, so Wagner.

Concierge Service geplant Wie die beiden Wohnkomplexe dereinst genutzt werden sollen, steht noch nicht definitiv fest. Der Grösse der Wohnungen entsprechend könnte sich die Überbauung vor allem für Singles, kinderlose Paare oder als Alterswohnungen eignen. Gemäss Architekt Wagner hat der Bauherrr vor allem letztere Gruppe im Auge. Dies käme natürlich auch der Gemeinde entgegen. Steht doch derzeit die Altersstrategie zuoberst auf der Agenda des

und Passanten über die rücksichtslosen Velo-Rowdies geärgert, welche Trottoire queren, Rotlichter überfahren und sich – ohne nach links und rechts zu schauen – ihren Weg im Stadtverkehr bahnen, regen sich viele nun über die neuen «Velotorpedos» auf. Geräuschlos brausen sie auf Rad- und Gehwegen von hinten an uns vorbei und haben damit schon manchen Fussgänger fast zu Tode erschreckt. Auch mich hat ein solches Gefährt einmal beinahe «abgeschossen», als ich auf einem Radweg mit meinen InlineSkates gemütlich vor mich hin rollte und mich ein E-Biker mit hohem Tempo ohne Klingelzeichen unvermittelt überholte.

Gemeinderates. Darin geht es auch um die Frage des Wohnens im Alter. Urs Brunner schwebt für seine Überbauung auch ein spezielles Konzept vor, das vor allem in den Städten in jüngster Zeit vermehrt Einzug gefunden hat. Der so genannte «Concierge Service». Das heisst, das den Mieterinnen und Mietern der Kleinwohnungen verschiedene Dienstleistungen wie Wohnungsreinigung, Einkaufsservice, Cateringservice, Kleiderreinigung, Limousienenservice, Balkonpflege oder ein Fitnesscenter zur Verfügung stehen, welche individuell in Anspruch genommen werden können. Je nachdem, wer

Dorf-Blitz 10/2017

Viele E-Biker habe ihr Tempo nicht im Griff, auch weil der Bremsweg unterschätzt wird. Dabei kann es schnell zu unschönen oder gar gefährlichen Situationen kommen. Solche E-Bike-Rowdies brauchen wir nicht auf unseren Velowegen, geschweige denn auf Trottoiren und Plätzen! Nicht umsonst ermahnt auch der TCS in seiner EBike-Broschüre die Elektrovelofahrer, vorausschauend und defensiv zu fahren. Um- und Rücksicht sind also angesagt, damit die an sich löbliche Alternative zum Auto nicht in Kürze durch zusätzliche gesetzliche Vorschriften eingeschränkt wird.

Reto Hoffmann

dereinst in diesen Wohnungen einziehen wird, werden auch die Gewerberäume einer entsprechenden Nutzung zugeführt. Deshalb sind die Details im vorliegenden Bauprojekt noch nicht enthalten.

Gestaltungsplan gibt Spielraum vor Das Interesse an diesem Bauvorhaben scheint gross zu sein. Zahlreiche Personen hätten die 30-tägige Auflagefrist denn auch genutzt, um sich die Pläne und den Projektbeschrieb genauer anzusehen, wie von Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke der Gemeinde Bassersdorf zu

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Beck ·  Urs Burger ·  Tim Ehrensperger ·  Marianne Flotron ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Rosmarie Schmid ·  Astrid Steinbach

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Produktion ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Telefon 071 913 47 68 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 30. November 2017.

Auflage 23. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz 10/2017

Thema des Monats

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Blick auf das Grundstück von Urs Brunner. Die Profilstangen zeigen, wo die beiden Gebäude zu stehen kommen sollen. (Fotos: Reto Hoffmann)

erfahren war. «Die Meinungen über das Projekt sind allerdings geteilt, den einen gefällts, die anderen stören sich vor allem an der Höhe der Gebäude», meint Baumgartner weiter. Doch Baumgartner gibt zu bedenken, dass an der Ausnützung dieser Grundstücke nicht mehr gerüttelt werden könne. Denn, und da würden sich viele Bassersdorfer offenbar nicht mehr so genau erinnern, sei vor genau zehn Jahren für diese Bauparzellen der Gestaltungsplan Unterdorf von der Gemeindeversammlung gutgeheissen worden, welche genau

diese Baumöglichkeiten festhält, so Baumgartner. Und dabei hat Grundbesitzer Brunner tatsächlich viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten zugesprochen bekommen, als sonst in der Kernzone möglich ist. Dass es nun zehn Jahre gedauert hat, bis ein konkretes Bauprojekt öffentlich aufliegt, habe mit verschiedenen Faktoren zu tun, so Ulrich Wagner. Man habe unter anderem wegen verschiedener Gesetzesänderungen immer wieder neu planen müssen, dabei habe schon einmal ein fast fertiges Projekt vorgelegen, das dann

Der Altbach soll wegen der neuen Hochwasserschutzbestimmungen mehr Platz erhalten. Das Bachbett wird auf neun Meter verbreitert und offen gelegt.

wieder in der Schublade verschwand. Zuletzt wurde man nun durch die neuen Bestimmungen des Hochwasserschutzes im Projektzeitplan weiter zurückgeworfen.

Wenig Chancen für Einsprachen «Doch erstmals bin ich richtig zuversichtlich, dass das vorliegende Projekt realisiert werden kann», meint Wagner gegenüber dem Dorf-Blitz. Auch möglichen Einsprachen blickt er gelassen entgegen. Der bewilligte Gestaltungsplan lassen etwaigen

Gegnern wenig Spielraum für irgendwelche Einwendungen. Auch auf Seiten der Gemeinde ist man froh, nun endlich ein baureifes Projekt auf dem Tisch zu haben, damit der Schandfleck im Dorfzentrum endlich verschwinde, sagt Patrik Baumgartner. Auch die Chancen auf eine Baubewilligung stünden gut, da die Vorprüfung bereits positiv verlaufen sei. So ist zu hoffen, dass das halb zerfallene Bauernhaus nun hoffentlich bald einer gepflegten Überbauung weichen wird. ◾

So hat das Grundstück im Jahr 1947 ausgesehen. Damals standen darauf drei Bauernhäuser. (Foto: ETH Bildarchiv)


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Monatsinterview

Dorf-Blitz 10/2017

OK-Chef Heinz Anderwert blickt auf das Cupspiel zurück

«Gerne ein Fussballfest ohne Zwischenfälle» Heinz Anderwert ist der starke Mann hinter dem vergangenen Cupspiel gegen den FC Zürich. Nach etwas mehr als einem Monat zieht er über den Cup-Höhepunkt Bilanz und spricht von einer fast perfekten Organisation.

Organisationkomitee hatte sehr grosse Freude am Gesamtanlass.

Was haben Sie für Rückmeldungen von den Zuschauern erhalten?

von Philipp Rahm

Heinz Anderwert, Sie kommen aus den Ferien. Brauchten Sie Erholung nach dem Cupspiel gegen den FC Zürich? Ich habe gemerkt, dass ich eine Pause brauche. Erst bei einer Nachbetrachtung wurde mir bewusst, dass ich psychisch und körperlich am Limit war. Ich suchte mir bewusst einen Ort, an dem ich Ruhe finde und so gut wie keinen Aktivitäten nachgehen musste. Im ägyptischen Hurghada habe ich mich das erste Mal in meinem Leben mehrere Tage einfach nur erholt, gelesen und so gut wie nichts gemacht. Ich konnte so optimal abschalten und mich von den energiezehrenden Wochen und Monaten erholen.

Mitte August fand die Auslosung für die zweite Cuprunde statt. Was haben Sie gedacht, als der FC Zürich als Gegner gezogen wurde? Ich habe sofort gewusst, dass ein grosser Aufwand auf den ganzen FC Bassersdorf und auf mich zukommen wird. Natürlich überwiegt die Freude bei so einem Hammerlos und es braucht einige Minuten, bis man realisiert, dass wirklich der grosse FC Zürich in die bxa kommt. Ebenso war ein gewisser Respekt vorhanden; mir war aber von der ersten Sekunde an klar, dass ein Anlass dieser Grössenordnung nur in einem gut funktionierenden Team auf die Beine gestellt werden kann. Aus diesem Grund war es der wichtigste Schritt überhaupt, so rasch wie möglich ein Organisationsteam zu bilden. Glücklicherweise konnten sämtliche relevanten Ressorts mit qualifizierten und engagierten Bereichsverantwortlichen besetzt werden.

Wie haben Sie die Zeit nach der Auslosung bis zum Cupspiel erlebt?

Heinz Anderwert blickt erfreut auf das Cupspiel zurück. (Fotos: Philipp Rahm)

Es war eine sehr intensive Zeit für mich. Nach der Auslosung war das Interesse der Medien riesig. Da wir im Cup-OK entschieden haben, dass ich in der ersten Phase für sämtliche Medienanfragen verantwortlich bin, wurde ich bereits im Juniorentrainingslager in Zuchwil richtiggehend mit Anfragen bombardiert. Das ganze Cup-OK und ich verspürten auch einen Druck, denn es sollte schliesslich alles perfekt ablaufen. Mein persönlicher Anspruch war es aber auch, die Erwartungen von der Gemeinde, dem Verein, der Bevölkerung und nicht zuletzt von mir selber erfüllen zu können.

Wie war die Zusammenarbeit mit dem Gegner FCZ? Die Zusammenarbeit war perfekt. Die Verantwortlichen des FC Zürich verhielten sich zu jeder Zeit sehr hilfsbereit und kooperativ. Die Kommunikation der beiden Vereine verlief auf einer sehr guten Ebene und ich spürte, dass sich der FCZ auf den FC Bassersdorf freute. Wir konnten jederzeit auf die Unterstützung unseres Gegners zählen.

Der Verband wollte das Cupspiel eigentlich am Sonntag abhalten, wieso Ihr nicht? Wir wollten mehr als nur ein Fussballspiel organisieren, in Bassersdorf sollte ein Fussballfest entstehen. An einem Sonntag wäre eine Party bis in die Nacht hinein nicht möglich gewe-

sen und deshalb waren wir uns rasch einig, dass wir das Spiel auf Samstag ansetzen wollen.

Eine Zeit lang war unklar, ob das Spiel wie 2013 in Bassersdorf stattfindet. Was hat schlussendlich für ein Heimspiel gesprochen? Ja das stimmt, wir kommunizierten den Spielort erst nach ein paar Tagen, weil wir zuerst organisatorische Abklärungen machen mussten. Für den FC Bassersdorf war aber schon bei der Auslosung klar, dass wir das Heimrecht ausnutzen und nicht auf ein anderes Stadion ausweichen wollten.

«Alles hat sehr gut zusammengepasst und es war ein richtiges Fussballfest» Mittlerweile ist mehr als ein Monat seit dem Cupspiel vergangen. Was bleibt Ihnen in Erinnerung, wenn Sie an den 16. September zurückdenken? Ich kann mit sehr grosser Zufriedenheit und Genugtuung auf das Cupspiel zurückblicken. Alles hat sehr gut zusammengepasst und es war ein richtiges Fussballfest. Normalerweise erlebt man es einmal im Leben, wir durften es zweimal erleben. Das ganze

Ich habe überwältigende Rückmeldungen erhalten, die Zuschauer waren rundum begeistert. Es gab nur ganz wenige Reklamationen, unter anderem auch ein paar Stimmen, dass die Tickets zu teuer seien. Durch das Einbringen von klärenden Argumenten konnten diese Einwände fast vollumfänglich aus der Welt geschaffen werden. Ansonsten konnten wir die Erwartungen grossmehrheitlich erfüllen. Vom Schweizerischen Fussballverband wurden wir gelobt für die perfekte Organisation und als Vorzeigebeispiel für künftige Cuporganisatoren bezeichnet. Auch Thomas Bickel, der Sportchef des FC Zürich, hat sich bei mir für die angenehme Zusammenarbeit bedankt.

Welches Lob hat Sie am meisten gefreut? In der Nachbetrachtung habe ich alle Medienberichte nochmals angeschaut und es wurde mir bewusst, dass wir Träume erfüllen konnten. Torhüter Pasquale Caruso und ein Balljunge haben in Interviews gesagt, dass für sie ein Traum in Erfüllung gegangen sei. Was gibt es Schöneres für einen OK-Chef, denn sportliche Anreize waren von meiner Seite nie vorhanden.

Unmittelbar nach der Partie konnten die Spieler im DorfBlitz Interview das Spiel nur schwer in Worte fassen. Hat der FC Bassersdorf das Spiel mittlerweile verarbeitet? Wenn man die aktuellen Resultate ansieht, könnte man meinen, die Mannschaft sei ab und zu noch etwas am Träumen. Spass beiseite, die Umstellung ist für einen Breitensportler sicherlich sehr schwierig, weil es ein wahnsinnig faszinierendes Erlebnis war. Der Fokus liegt nun aber definitiv nicht mehr auf dem Cupspiel und der Alltag im Verein steht wieder an.

Das Ziel, ein Tor zu schiessen, hat der FC Bassersdorf verpasst. Ärgert es Sie rückbli-


Dorf-Blitz 10/2017 ckend, dass eine der wenigen Chancen nicht genutzt wurde? Überhaupt nicht. Ich freue mich über die gute Leistung und trauere dem verpassten Tor auf keinen Fall nach. Ich hätte es sicherlich schön gefunden, weil die Chancen da waren, aber das 0:3 ist ein gutes Resultat. Vor vier Jahren gab es ein 0:6 und dieses Mal waren es doch drei Gegentore weniger. Nächstes Mal gibt es ein 0:0.

Als Zuschauer hatte man das Gefühl, dass alles geordnet und ohne Pannen ablief. Täuscht dieser Eindruck? Nein, der Eindruck stimmt. Es gab ganz wenige und kaum spürbare technische Probleme wie zum Beispiel die Zeitangabe auf der Matchuhr, die nach einem Ausfall nicht mehr stimmte. Ansonsten würde ich von einem problemlosen Event sprechen, der die Note 6 verdient hätte.

Bezüglich Sicherheit wurde im Vorfeld der Partie vor allem über die FCZ-Fans diskutiert. Ist alles friedlich abgelaufen? Eigentlich schon. Während des Spiels wurden unnötigerweise zwei bis drei Petarden aus dem FCZ-Fanblock gezündet. Die entsprechenden Chaoten wurden von den eigenen Anhängern aber sofort zur Rechenschaft gezogen und so war ein Einschreiten der Sicherheitskräfte nicht notwendig. Allgemein zeigten sich die Fans vom FC Zürich in Festlaune und haben massgeblich zu einem tollen Event beigetragen. Der Fanmarsch vor dem Spiel führte am Bahngleis entlang, so dass mögliche Eskalationen im Dorfkern gar nie zur Diskussion standen.

«Dieses Mal konnten wir im Vergleich zu 2013 vieles optimieren und verbessern»

Monatsinterview Wie haben Sie die Medienpräsenz wahrgenommen? Es waren doch einige Medien vor Ort und haben über den FC Bassersdorf berichtet. Die Medienpräsenz im Vorfeld und während des Spiels war überwältigend. Ich persönlich war beinahe auf sämtlichen Radio- und TV Stationen in der Region Zürich zu hören und zu sehen. Ebenso standen weitere Personen aus dem OK sowie natürlich auch aus der Mannschaft immer wieder im Fokus verschiedener Medien. Wir haben es als spannende Aufgabe angesehen und haben uns auch sehr gerne damit auseinandergesetzt.

«Wir haben weniger Werbung für den Verein gemacht, mehr für den Standort Bassersdorf» Der kleine FC Bassersdorf für einen Tag ganz gross in den Medien. Wie wichtig waren diese Berichterstattungen für das Image? Falls die Gemeinde Bassersdorf eine Tourismusabteilung hätte, müsste diese uns ein Kränzchen winden. In meinen über 25 Jahren in Bassersdorf habe ich unsere Gemeinde noch nie so präsent in den Medien gesehen. Ich denke, dass wir nicht nur Werbung für den Verein, sondern auch für den Standort Bassersdorf gemacht haben.

Erhofft man sich durch die Werbung für den Verein auch einen Zuwachs bei den Junioren? Oh nein. Es war sicherlich eine gute Werbung für unseren Verein, aber es war nie das Ziel, mehr Mitglieder zu gewinnen. Wir haben schon eine

lange Warteliste im Juniorenbereich, aber ich hoffe, dass wir viele Sympathien im Dorf und in der nahen Umgebung gewinnen konnten.

Kommen wir zum Thema Finanzen. Vor vier Jahren resultierten rote Zahlen. Wie sieht es dieses Jahr aus? Wir wussten von Anfang an, dass wir mit diesem Anlass nicht reich werden. Das Ziel war ganz klar, mit schwarzen Zahlen abschliessen zu können. Bis jetzt sind wir auf Kurs, es ist aber noch ein Posten ausstehend.

«Wir wussten von Anfang an, dass wir mit diesem Anlass nicht reich werden» Um welchen offenen Betrag handelt es sich? Die Wiese hinter der Bocciabahn bis zum hinteren Trainingsfeld, auf der die Zuschauern sich bewegten, ist in einem schlechten Zustand. Sie wurde abgenutzt und muss erneuert werden. Da in dieser Angelegenheit noch einige Abklärungen und Gespräche laufen, ist es mir zum heutigen Zeitpunkt leider nicht möglich, eine verlässliche Zahl zu nennen.

Der Cup ist für den FC Bassersdorf für dieses Jahr Geschichte. Angenommen, nächstes Jahr würde wieder ein grosser Gegner nach Bassersdorf kommen. Wer dürfte es am liebsten sein? Einfach nicht mehr der FC Zürich. Auch wenn wir uns mittlerweile fast schon gewohnt sind, gegen ihn zu spielen, wäre eine Abwechslung wünschenswert. Am liebsten würde ich den FC Winterthur in Bassersdorf

Vor vier Jahren kam es genau zur selben Cup-Affiche. Wo sehen Sie die grössten Unterschiede zwischen den beiden Anlässen? Die Erfahrungswerte fehlten vor vier Jahren komplett. Wir haben damals Konzepte bei anderen Vereinen abgeholt und wurden total ins kalte Wasser geworfen. Dieses Mal konnten wir im Vergleich zu 2013 vieles optimieren und verbessern.

Heinz Anderwert war nach dem Cupspiel physisch und psychisch müde.

5 begrüssen; dies wäre sozusagen ein Regionalderby, die Auflagen von Seiten Verband und natürlich auch Gemeinde wären ein Vielfaches kleiner und persönliche Kontakte zum Verein bestehen ebenfalls. Aus der Super League fände ich den FC St. Gallen interessant, dies aufgrund der geografischen Lage sowie seiner stimmungsvollen Fankultur.

«Aus organisatorischer Sicht wäre eine Pause wünschenswert» Wäre der FC Bassersdorf überhaupt in der Lage, jedes Jahr einen solchen Event auf die Beine zu stellen? Der FC Bassersdorf ist ja bereits wieder auf Kurs und hat die ersten Runden in der Vorausscheidung überstanden. Wenn es soweit kommen würde, wären wir sicher wieder bereit und würden alles Mögliche machen. Aus organisatorischer Sicht wäre eine Pause wünschenswert. Für einen Verein unserer Grösse ist der Aufwand doch riesig und es ist fast unmöglich, die notwendigen personellen und infrastrukturellen Ressourcen jedes Jahr sicher zu stellen.

Würden Sie wieder alles gleich machen oder gibt es Dinge, die Verbesserungspotential haben? Es klingt jetzt blöd, wenn ich es selber sage, aber ich meine es war vieles perfekt. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit, Dinge anzupassen oder zu verbessern, aber wir haben aus unseren Ressourcen das Bestmögliche herausgeholt.

Sie haben an der letzten Generalversammlung Ihren Rücktritt als Vizepräsident und Juniorenobmann gegeben. Haben Sie genug? Die Arbeit im Verein macht mir nach wie vor viel Freude. Nun bin ich aber seit über 20 Jahren im Fussball, in Führungs- und Entscheidungsfunktionen tätig und es ist Zeit, eine Pause einzulegen. Der Zeitpunkt ist aus meiner Sicht ideal, da die Strukturen im Verein so wie die Finanzen stabil sind. Dem FC Bassersdorf werde ich aber sicher erhalten bleiben, denn nach wie vor bin ich in kleineren Gremien vertreten und stehe bei einem allfälligen weiteren Cup-Höhepunkt sicherlich ◾ auch wieder zur Verfügung.


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Dorf-Blitz 10/2017

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Aus Behörde und Verwaltung Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017

Ersatzwahl Kultur- und Bibliothekskommission

Erneuerungswahlen 2018/22

Der Gemeinderat hat nebst dem Budget 2018 diverse weitere Geschäfte zuhanden der nächsten Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Weisungsbroschüre mit den Detailangaben zu den verschiedenen Traktanden wird Mitte November auf der Webseite der Gemeinde publiziert und an die Abonnenten verschickt.

Für den Rest der Amtsdauer 2014/18 wurde die frühere Bibliotheksleiterin Suzanne Ronner-Klingler als Mitglied in die Kultur- und Bibliothekskommission gewählt.

Der Bassersdorfer Gemeinderat stellt sich am 15. April 2018 fast vollzählig zur Wiederwahl. Nicht mehr kandidieren wird lediglich Bruno Muff, im Amt seit 2005. Fürs Gemeindepräsidium stellt sich Doris Meier-Kobler für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Die Schulpflege verzeichnet zwei Rücktritte: Bettina Bär und Nicole Schlüssel werden nicht zur Wiederwahl antreten. Aus der Sozialbehörde wird Brigitte Scholler zurücktreten, aus der RPK Georg Fallegger, Daniel Oswald und Ralph Weber. Noch nicht entschieden haben sich Sascha Balmer, Bernhard Dettwiler, und François Fardel. Von der reformierten Kirchenpflege sind zurzeit die Rücktritte von Vreni Hofmann, Elisabeth Grossglauser, Janine Leimbert sowie Jürg Zürcher bekannt. Schliesslich stellt sich Pascal Hensch, Notar, zur Wiederwahl.

Dienstbarkeitsverträge Astra Die Nationalstrasse N01 soll in den nächsten Jahren zwischen den Abschnitten Zürich Ost und Effretikon umfassend saniert werden. Im Rahmen dieses Projekts müssen zur Sicherung der Baugruben Erdanker ins Erdreich der benachbarten Grundstücke vom Bundesamt für Strassen (Astra) und der Gemeinde Bassersdorf Kat.-Nr. 1829 und Kat.-Nr. 5130 eingebracht werden. Der Gemeinderat hat dem Abschluss der unbefristeten Dienstbarkeitsverträgen für die im Boden verbleibenden, ungespannten Erdanker, zugestimmt.

Statutenrevision Zweckverband Forstrevier Mit dem neuen, per 1. Januar 2018 in Kraft tretenden Gemeindegesetz, sind alle Zweckverbände zu einer Statutenrevision verpflichtet. In Zukunft werden Zweckverbände über einen eigenen Finanzhaushalt verfügen. In diesem Zusammenhang müssen sich die Verbandsgemeinden entscheiden, ob sie ihre Investitionsbeiträge als Beteiligungen oder Darlehen dem Zweckverband gewähren wollen. Der Gemeinderat hat die Vor- und Nachteile der beiden Varianten diskutiert und ist zum Entschluss gekommen, dass in der laufenden Statutenrevision des Zweckverbandes Forstrevier Hardwald Umgebung die Umwandlung der Investitionsbeiträge in Beteiligungen der Verbandgemeinden erfolgen soll.

on

Gratulati

Wir gratulieren

zum 85. Geburtstag am 27. November Josef Vock c/o Altersheim Breiti Breitistrasse 25 zum 80. Geburtstag am 10. November Manuel Balseiro Sabio Brunnenstrasse 56 am 28. November Christine Lienhart-Racine Brunnenstrasse 11 am 28. November Hildegard Flammer-Flörsheimer Schatzackerstrasse 6

Gemeinderat Bassersdorf

«Gebietsplanung mittleres Glattal» Einladung zur Informationsveranstaltung Auf dem Gebiet der Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen plant der Bund mit dem Brüttenertunnel und der Glattalautobahn grosse Infrastrukturvorhaben. Der davon betroffene Raum ist nicht nur ein Schwerpunktraum für die Siedlungsentwicklung, sondern auch von grosser Bedeutung für Erholung, Landwirtschaft und Naturschutz. Das mittlere Glattal ist ein wichtiger Wachstumsraum mit grosser wirtschaftlicher Bedeutung für den Kanton Zürich. Dies hat zur Folge, dass sich die vielfältigen Raumansprüche in den Bereichen Siedlung, Verkehr und Landschaft teilweise konkurrenzieren. In besonderem Mass kommt dies bei den geplanten grossen Infrastrukturvorhaben des Bundes zum Ausdruck. Dabei handelt es sich einerseits um die Glat-

essierte Bevölkerung herzlich zu einem Informationsanlass zum Stand der Planung ein. Termin: Montag, 6. November 2017, 19 bis 21 Uhr Ort: Sportanlage bxa Grindelstrasse 20 8303 Bassersdorf

talautobahn, andererseits um die Bahnverbindung Brüttenertunnel. Diese Infrastrukturvorhaben und ihre absehbaren Auswirkungen waren der Auslöser für eine umfassende Gebietsplanung im Raum Bassersdorf-Dietlikon-Wangen-Brüttisellen. Nebst der Volkswirtschaftsdirektion und der Baudirektion waren auch die drei Standortgemeinden, die Planungsgruppe Glat-

tal sowie das Bundesamt für Verkehr (BAV) und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) beteiligt. Alle Parteien hatten im Juli 2017 ein Zielbild und ein Handlungsprogramm für die weitere Umsetzung der Gebietsplanung für das mittlere Glattal vereinbart. Die kantonalen Ämter für Verkehr und Raumentwicklung sowie die drei direktbetroffenen Gemeinden laden die inter-

Die Anzahl Parkplätze ist begrenzt. Besucher werden gebeten, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die einladenden Stellen freuen sich auf eine grosse Besucheranzahl und auf einen regen Austausch. Amt für Verkehr und Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich Gemeinderäte Bassersdorf, Dietlikon u. Wangen-Brüttisellen


Bassersdorf

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Dorf-Blitz 10/2017

Aus Behörde und Verwaltung

Mobilität im Alter Im Dorf-Blitz vom August erschien ein spannender Artikel zum Thema «Führerausweis abgeben – niemals?». Von heute auf morgen den Ausweis abzugeben, ist für viele ein Schock. Das Leben muss neu organisiert werden. Plötzlich soll man sich auf alternative Fortbewegungsmittel einstellen. All unsere lieb gewordenen Selbstverständlichkeiten wie Einkaufen, Freunde besuchen, die «Blueschtfahrt», rasch jemanden irgendwo hinbringen oder abholen, müssen neu überdacht werden. Sogar unsere Wertvorstellungen von

einem rassigen Schlitten, von Eigenständigkeit, Freiheit und Ungebundenheit werden plötzlich in Frage gestellt.

Die gute Nachricht ist: In den seltensten Fällen muss der Ausweis plötzlich und ohne Vorwarnung abgegeben werden. Wir haben genügend Zeit, uns darauf vorzubereiten. Wir wissen, dass im Alter Einschränkungen auf uns zukommen. Autofahren ist nur eine davon. Wenn wir uns frühzeitig damit befassen, während wir noch flexibel genug sind, um Neues auszuprobieren und wenn wir noch genügend Energie haben, unser Leben an Unumgängliches anzupassen, dann schaffen wir uns die notwendige Freiheit, auch

im Alter möglichst unabhängig zu bleiben. Schaffen Sie sich heute Alternativen zum Auto. Probieren Sie, sich im öffentlichen Verkehr zurecht zu finden. Ziehen Sie, solange Sie noch mögen, in die Nähe von gut erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten. Die Freiheit beginnt heute. Loslassen und sich auf das einstellen, was ist, verschafft Lebensqualität. Mathias Tschopp Redaktionsteam «informiert im Alter»

Tag der betreuenden und pflegenden Angehörigen «Ich kümmere mich gerne um meine Mutter. Familie, Job und Betreuung unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach.» Wussten Sie, dass am Montag, 30. Oktober 2017 der Tag für betreuende und pflegende Angehörige begangen wird? Der Entlastungsdienst Schweiz hat diese wertvolle Initiative vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Mit weiteren Partnern macht er auch im Kanton Zürich auf die Leistungen und die Anliegen betreuender und pflegender Angehöriger

aufmerksam und organisiert jeweils eine interessante Impulsveranstaltung in Zürich. Dieses Jahr geht es ums Thema «Berufstätig sein und Angehörige betreuen. Wie geht das?». Weitere Informationen finden Sie auf www.angehoerige-pflegen.ch.

Dank für Arbeit Betreuende und pflegende Angehörige sind auch für die Gemeinde Bassersdorf wichtige und wertvolle Partner in der

Gesundheitsversorgung. Söhne und Töchter, Partnerinnen und Partner, weitere Familienangehörige, Nachbarn und Freunde – sie alle leisten praktische und emotionale Unterstützung im Alltag und sind für die hilfsbedürftigen Menschen wichtige Stützen. Der Gemeinderat hat als Teil einer umfassenden Altersstrategie im Frühling 2017 ein Massnahmenpaket zur Unterstützung von betreuenden und pflegenden Angehörigen beschlossen. Die Fachstelle für Altersfragen (Tel. 044 838 86 21) informiert Sie

gerne über die geplanten Aktivitäten. Zudem ist sie die Anlaufstelle für betreuende und pflegende Angehörige und hat ein offenes Ohr für deren Anliegen und Sorgen. Auf Wunsch hilft sie, geeignete Unterstützungs- und Entlastungsangebote zu organisieren. Der Gemeinderat bedankt sich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich um Angehörige, Freunde und Nachbarn kümmern, für ihre wertvolle ArGemeinderat Bassersdorf beit.

Les trois Suisses – «Tandem»

Ladies Night – Ins Glück gebloggt

Verpassen Sie nicht das in der August-Ausgabe angekündigte Musik-Kabarett von und mit Pascal Dussex & Resli Burri am

Dienstag, 21. November, 19.30 Uhr

Donnerstag, 2. November, 20 Uhr, im Franziskuszentrum Bassersdorf. Türöffnung 19 Uhr, Eintritt Fr. 40.-Vorverkauf: Bibliothek Bassersdorf, Drogerie Hafen. Informationen unter: kultur@bassersdorf.ch. Pascal Dussex und Resli Burri mit ihrem Musik-Kabarett. (zvg)

Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf

Lesung & Diskussion & Prosecco & Schokolade Eine bittersüsse Komödie über die Welt von Frauen über vierzig. Witzig, traurig und voller Lebensenergie. Familiäres Chaos, Schokoladensucht mit Folgen und der Club der 45+ im «Café Totenbeinchen» – das sind die Herausforde- Gabriela Kasperski liest aus ihrem rungen, die Protagonistin Nina in Ga- Roman «Ins Glück gebloggt». (zvg) briela Kasperskis neuer Frauenkomödie meistern muss. Die Autorin erzählt eine humorvolle Geschichte über das wahre Leben, das man niemals zu ernst nehmen sollte. Ins Glück gebloggt – alles, was es braucht, ist Mut und etwas Schokolade. Der Anlass findet in der Bibliothek, Klotenerstrasse 1, Bassersdorf statt. Eine Anmeldung per E-Mail an bibliothek@bassersdorf.ch ist erwünscht, Eintritt: 15 Franken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Zutritt für Männer: erlaubt!

Bibliothek Bassersdorf


Bassersdorf

Dorf-Blitz 10/2017

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Aus Behörde und Verwaltung gemeinde bassersdorf gemeinde bassersdorf

Einladung Feuerwehr-Hauptübung Samstag, 4. November 14 bis 16.30 Uhr Wollten Sie auch schon immer mal den Feuerwehrmännern und -frauen über die Schulter blicken und hautnah miterleben, mit wieviel Feingefühl grosse Maschinen und das dazu passende Werkzeug eingesetzt werden? Dann sind Sie an der kommenden Hauptübung der Feuerwehr Bassersdorf genau richtig!

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Ab 15 Uhr sind Gross und Klein herzlich eingeladen, die Feuerwehrübung beim alten Primarschulhaus (Klotenerstrasse 1), unter der fachmännischen Moderation des Kommandanten mitzuerleben.

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Bereits ab 14 Uhr besteht die Möglichkeit, am Informationsstand der Feuerwehr Bassersdorf Ihr eigenes Feingefühl zu testen und Ihr Können unter Beweis zu stellen.

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Die Feuerwehr Bassersdorf freut sich über Ihren Besuch.

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Die Kultur- und Bibliothekskommission lädt ein zum

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Unter der Leitung von Antal Barnás gibt die ungarische Kammerphilharmonie Werke der Straussdynastie zum Besten. Wir freuen uns, dass das Orchester mit seiner Neujahrskonzerttournee durch Österreich, Deutschland und der Schweiz Halt in Bassersdorf macht:

Donnerstag, 4. Januar 2018 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr) Reformierte Kirche Bassersdorf Billette sind ab sofort in der Bibliothek erhältlich (Eintritt Fr. 30.–).

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Dorf-Blitz 10/2017

Bassersdorf

Der Gemeinderat hat Totalsperrung aufgehoben

Postplatz wieder für Autoverkehr offen Die Kontroverse um die Totalsperrung des Bassersdorfer Postplatzes hat vorläufig ein Ende. Der Gemeinderat hat Anfang Oktober entschieden, die Quader wegräumen zu lassen und die Durchfahrt und die Benützung der Parkplätze wieder freizugeben. Dies nachdem ein Verkehrsplaner die Situation analysiert hatte.

der Polizei und den unterschiedlichen Anspruchsgruppen zusammensetzt. Die Arbeitsgruppe soll mit fachlicher Unterstützung von Verkehrsplanern eine definitive Lösung erarbeiten, welche auch den Ansprüchen und Bedürfnissen der Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der Gewerbetreibenden möglichst gerecht werde, erklärt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung.

von Reto Hoffmann

Gemeinderat räumt Fehler ein Am Montag, 5. Oktober, fuhr ein Hubstapler der Gemeindewerke vor und räumte die tonnenschweren Steinquader von der Breitistrasse weg. Allerdings wurden sie nicht abtransportiert, sondern am Rande des Dorfplatzes aufgereiht, um ein Halten oder Parkieren in dieser Zone zu verhindern. Dies ist denn auch eine der flankierenden Massnahmen, welche der Gemeinderat im Zusammenhang mit der Öffnung angeordnet hatte. Als zweite Massnahme wurde beschlossen, dass das Parkieren auf dem Postplatz schon ab der ersten Minute kostenpflichtig ist. Dass noch weitere Massnahmen folgen werden, um die gemäss Gemeinderat «chaotische und gefährliche Verkehrssituation» deutlich zu verbessern, ist zu erwarten. Der Gemeinderat wird noch im laufenden Jahr eine Arbeitsgruppe einsetzen, welche sich aus Vertretern des Gemeinderates, der Verwaltung,

Dass sich der Gemeinderat nun zu einer plötzlichen Kehrtwende hat bewegen lassen, hat viele im Dorf überrascht. Dass dies jedoch auf Druck aus der Bevölkerung geschehen sein soll, wollten die drei Gemeindevertreter, die am 4. Oktober frühmorgens zu einer kurzfristig anberaumten Medienorientierung eingeladen hatten, nicht bestätigen. Ausschlaggebend sei der Abschluss der Erhebungen der eingesetzten Verkehrsplaner gewesen, welche die in Aussicht gestellte Dauer von vier Monaten nicht in Anspruch nehmen mussten, sagte Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler. Natürlich sei man von den heftigen Pro- und Kontra-Reaktionen in der Bevölkerung überrascht worden, gesteht Sicherheitsvorsteher Michael Fenaroli. Man habe das nicht erwartet. Bauvorsteher Christian Pfaller räumt ausserdem ein, dass die Kommunikation seitens des Gemeinderates

nicht optimal verlaufen sei. Hier seien Fehler passiert.

Positive Reaktionen in der Bevölkerung Vor allem beim lokalen Gewerbe hat man die Aufhebung der Totalsperrung mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Dass die 2000 eingereichten Unterschriften ihren Beitrag dazu geleistet haben, ist man überzeugt. Auf der von Gewerbekreisen eigens dafür eingerichteten Facebook-Seite «Strassensperre Basi-Dorfplatz – NEIN» schreibt das Komitee noch am selben Tag: «Wir begrüssen den Entscheid und das geplante Vorgehen sehr. Selbstverständlich bieten wir auch an, an der Lösung konstruktiv mitzuwirken». Auch die Kommentare blieben nicht aus: «Schildbürgerstreich hat ein vorläufiges Ende», heisst es etwa. Doch auch Befürchtungen werden geäussert. «Bin ja mal gespannt, wie es weitergeht! Vielleicht sehen wir ja mal einen Dorfpolizisten, der Bussen verteilt, ansonsten das Chaos bald wieder losgeht», schreibt ein anderer User auf der Facebook-Seite des Dorf-Blitz. In der Tat sollen Kontrollen verstärkt werden, bestätigt Michael Fenaroli. Eben sei eine 100 Prozent-Stelle bei der Kommunalpolizei Bassersdorf ausgeschrieben worden. Diese zusätzliche Stelle erlaube dann sicher mehr fokussierte Kontrollen zu den kritischen Zeiten. ◾

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Konzert Trio Rafale Mit einem Kammermusikkonzert beginnt der Bassersdorfer Konzertzirkel die neue Saison. Am 17. November um 20 Uhr gastiert das Trio Rafale in der reformierten Kirche. Daniel Meller (Violine), Flurin Cuonz (Violoncello) und Maki Wiederkehr (Klavier) spielen Werke von Ludwig van Beethoven, David Philip Hefti und Antonin Dvorak. Sowohl als Solisten wie auch als Trio gewannen die drei Musiker mehrere erste Preise. Der Vorverkauf findet über Rita’s Papeterie in Bassersdorf, Telefon 044 836 53 11 statt. Die Abendkasse ist ab 19.30 Uhr geöffnet. (e)

Mittagsschmaus für jedermann Im Lädeli «Jm Centrum» findet am 31. Oktober der beliebte WinterApéro statt mit einem reichhaltigen Sortiment an Weihnachts- und Geschenkartikeln. Zudem führt der Gemeinnützige Frauenverein am Samstag, 4. November das traditionelle Spaghettiessen für Jung und Alt im Katholischen Kirchgemeindehaus Bassersdorf durch. Angeboten werden Spaghetti mit drei verschiedenen Saucen. Der Reinerlös geht dieses Jahr an die Pro Sagi, Bassersdorf und an das Frauenhaus (e) Zürcher Oberland.

Kerzenziehen

Mit vereinten Kräften werden die Steinquader von der Breitistrasse entfernt und entlang des Dorfplatzes platziert.(sb)

Vom 18. bis 25. November können unter kundiger Anleitung in der Bungertstube wunderschöne farbige sowie Bienenwachskerzen gezogen und gestaltet werden. Der Gemeinnützige Frauenverein bittet interessierte Lehrpersonen, sich für Reservationen an die neue Leiterin Susanne Knoblauch-Meyer, Telefon 079 387 09 90, zu wenden. Der Reinerlös wird der Kinderschutzgruppe Kinderspital Zürich und der Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder gespen(e) det.


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Dorf-Blitz 10/2017

Bassersdorf

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Viele Angebote und Vorschläge für ein Älterwerden in Bassersdorf

Bevölkerungsanlass stiess auf grosses Interesse Im Franziskuszentrum wurden einige Themen betreffend Alter aufgegriffen. Allfällige Alterswohnungen auf dem Land des «TännliBrunner», das Projekt «Ruf-BusTaxi» und das Thema Sicherheit gaben Spielraum für Ideen und Überlegungen der rund 70 Anwesenden. von Susanne Beck Am Bevölkerungsanlass anfangs Oktober fanden sich gegen 70 Personen ein, die über Themen rund ums Alter mehr wissen wollten. Altersbeauftragte Esther Diethelm und Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler informierten über verschiedenste Projekte. «Auch wenn einige der Besucher regelmässig kommen, hat es doch immer auch neue Gesichter an diesen Anlässen», freute sich Esther Diethelm.

Das Thema Sicherheit stiess auf viele interessierte Zuhörer. (sb)

Im ersten Teil des Abends würdigten Esther Diethelm und Doris MeierKobler die Leistungen der einzelnen Arbeitsgruppen der letzten Jahre. Anhand der kurzen Berichte einzelner Arbeitsgruppen erhielten die Besucher einen Einblick in die Erfolge und Herausforderung dieser Art der Bevölkerungsbeteiligung.

Einen Erfolg konnte die Arbeitsgruppe Sicherheit vermelden: Der Gleisweg erhalte zu einem grossen Teil eine schon länger nötige Beleuchtung. «Die Gespräche mit der SBB verliefen leider nicht zur Zufriedenheit», einem Geländer in der Mitte der Treppe wurde keine Chance eingeräumt – die Handläufe links und rechts müssen genügen.

Grosse Träume könnten mit den eingereichten Plänen des Architekten Ueli Wagner für einige ältere Bewohner wahr werden. Das Projekt an der Klotener-Opfikonerstrasse, im Volksmund «Tännli-Brunner-Areal» genannt, mit den eingeplanten Gewerberäumen unterhalb der 44 hindernisfreien Mietwohnungen, könnte das soziale Leben fördern, wenn die körperliche Mobilität durch altersbedingte Gebrechen eingeschränkt wird. Dass die anwesenden Rentnerinnen und Rentner noch sehr klare Vorstellungen und Träume haben, welche sie gerne umsetzen möchten, war den ganzen Abend spür- und hörbar. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler wies darauf hin, dass die Versorgungssicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohnern gewährleistet sein müsse, damit alle so lange wie gewünscht in den eigenen vier Wänden wohnen könnten.

Neuer Mahlzeitendienst

Handläufe müssen genügen Roger Hardmeier berichtete über die Arbeit der Redaktorengruppe, die im Dorf-Blitz die Rubrik «Informiert im Alter» mit Inhalt füttert. Doris MeierKobler versprach ihm, in der Rubrik in der Lokalzeitung mehr Zeichen zur Verfügung zu stellen, damit er die Plattform noch besser nutzen könne.

Gabriela Finkbeiner von der Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten stellte neue Dienstleistungen vor, darunter einen Mahlzeitendienst ab November, bei dem die älteren Personen am Mittag eine ausgewogene Mahlzeit in einer Warmhaltebox bestellen können. Für Esther Diethelm ist der Bevölkerungsanlass eine ideale Plattform, um solche Neuigkeiten direkt dem Zielpublikum vorzustellen und Fragen zu beantworten. «Wir fragen vorher jeweils am Runden Tisch Alter, ob es Neuigkeiten gibt, die von Interesse sein könnten.» Die Spitex sucht noch Freiwillige für die Verteilung der Mahlzeitenboxen.

Rufbus / Ruftaxi-Initiative Grosse Diskussionen löste die Idee aus, dass mit einer abgespeckten Ver-

sion eines Ortsbusses, dem sogenannten «Rufbus/Ruftaxi», die Anbindung der Bevölkerung zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten, Arztbesuchen oder auch dem Besuch des Friedhofs gewährleistet werden kann. Verwaltungsdirektor Christian Pleisch erklärte daraufhin die Sicht

der Gemeinde dazu und wie sich ein finanziell tragbares Projekt realisieren lassen würde. Abklärungen seien im Gange. Die Stimmung der Anwesenden deutete darauf hin, dass sich der Zeitplan zu lange hinziehe und man eigentlich mit konkreteren Vorschlägen gerechnet hätte. ◾

Ruftaxi/Rufbus-Initiative Verwaltungsdirektor Christian Pleisch im Interview: Woher stammt die Idee mit dem Ruftaxi/Rufbus? Christian Pleisch: Anfangs 2017 wurden elf identische Einzelinitiativen eingereicht mit dem Wunsch nach einem Ruftaxi/Rufbus, so dass die Mobilität in Bassersdorf noch verbessert wird.

Sind die Initiativen jetzt einfach ein abgespeckter Ortsbus, wie er an der Urnenabstimmung Ende November 2016 abgelehnt wurde? Es geht in diese Richtung, sicher aufbauend auf diesen Erkenntnissen. Wir nehmen es ernst, dass fast zwei Drittel Nein gesagt haben bei der Urnenabstimmung. Jedoch ist die Idee Ruftaxi/Rufbus etwas anderes. Die Gemeinde prüft jetzt, was es für Möglichkeiten gibt.

Die Stimmung deutete darauf hin, dass man bereits konkretere Vorschläge erwartet hätte … Die Leute vergessen manchmal, dass wir solche Initiativen sehr genau abklären müssen. Diese Abklärungen brauchen jedoch Zeit. Wir waren nicht untätig, sondern sind mit den Initianten zusammengesessen und haben uns deren Bedürfnisse angehört, haben andere Gemeinden angefragt und Gespräche geführt mit Verkehrsfachleuten. Jetzt gilt es, diese Erkenntnisse zusammenzutragen und ein vernünftiges Konzept zu erstellen. Dazu müssen auch Offerten unter anderem von Taxiunternehmen eingeholt werden, was wir bereits veranlasst haben.

Was ist für die Gemeinde entscheidend? Diese Lösung muss breit getragen sein, verhältnismässig und nachhaltig finanzierbar. Die Nutzer sollen für Fahrten – ob in einem Rufbus oder Ruftaxi - auch etwas bezahlen müssen, um die Finanzierbarkeit sicherzustellen. Es gibt viele Projektwünsche in Bassersdorf, die Geld kosten und daher müssen wir mit Augenmerk vorgehen. Wir versuchen, den grössten gemeinsamen Nenner für alle Interessengruppen zu erreichen. (sg)


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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Bassersdorf-Nürensdorf Männerapéro Menschen besser verstehen dank Transaktionsanalyse Mit Daniel Neukomm, Pfr. C. Bieler Am Donnerstag, 30. November um 19.30 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1. Spannungen und Stresssituationen erschweren die Kommunikation und Zvierikino Am Sonntag, 12. November wird um 14 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf, Ger- Verständigung. Warum verhält sich Ihr Gesprächspartner so emotional, lisbergstrasse 4, der mit dem Publikumspreis ausgezeichnete französische Spielfilm «Birnenkuchen mit Lavendel» gezeigt. Diese romantische Komödie (97 Minuten) ist ein obwohl Sie doch «sachlich» diskutieren möchten? Juwel aus der Provence, farbenfroh, voller Lebenslust und Balsam für die Seele; in deutDie Transaktionsanalyse zeigt Persönscher Version. Nach dem Film erwartet Sie ein feines Zvieri im Kirchgemeindehaus. Der lichkeitskonstellationen und daraus Eintritt und Zvieri sind gratis. Eingeladen sind Ehepaare und Einzelpersonen. Anmeldung bis 9. November an: Katharina Berweger, Telefon 044 888 73 55 oder an das resultierende Verhaltensmuster. So können Sie Menschen und Emotionen Sekretariat 044 836 68 00. Freiwilliger Unkostenbeitrag. Ein Fahrdienst wird angeboten. differenzierter wahrnehmen und HandEngel-Begegnungen lungsoptionen besser erkennen. Am Donnerstag, 23. November um 19.30 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, LindauerNach dem Gesetz von Aktion und strasse 1. Mit Pfarrer Peter Schuthess und Pfarrer Clemens Bieler. Reaktion ist die Wahrscheinlichkeit In der Bibel wird häufig von Begegnungen mit Engeln berichtet. Meist erscheinen sie an gross, dass, wenn Sie Ihr Verhalten Wendepunkten im Lebenslauf von Menschen. Doch was erleben heutige Menschen? ändern, Sie auch eine veränderte ReWerden auch in unserer Zeit Engel wahrgenommen? Wenn ja, wie, wann und wo erscheinen aktion bei Ihrem Gegenüber erhalten, sie? Seit vielen Jahren sammelt Pfarrer Peter Schulthess Erlebnisberichte, in denen Men- nicht gleich beim ersten Mal aber oft schneller als Sie denken. Wie immer schen erzählen, wie sie das Wirken von Engeln erfahren haben. Aus dem gesammelten mit Gelegenheit zur Diskussion und Material zeigt er auf, wie Engel begleiten und warum wir manchmal sagen: «Du kommst einem Apéro mit Nürensdorfer Bier gerade wie ein Engel.» Da er in der Notfallseelsorge tätig ist, kommt auch die Frage zur und anderen Männergetränken. Sprache, warum Engel nicht immer schützen. «Es ist Zeit, dass wir Heublumen hineinsäen» Johann Peter Hebels christliche Gedicht- und Geschichtenkunst Am Donnerstag, 9. November findet um 14.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf der Seniorennachmittag statt mit Dr. theol. Niklaus Peter, Pfarrer, Fraumünster Zürich. Johann Peter Hebel (1760 – 1826) zählt zu den wunderbar menschlichen Schriftstellern. Unter anderem sind seine «Kalendergeschichten» geschliffene sprachliche Edelsteine. Ein Zvieri ermöglicht auch die Geselligkeit und den Austausch.

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Dorf-Blitz 10/2017

Bassersdorf

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Alte Sommerlinde muss wegen Krankheit gefällt werden

Blitz und Pilzbefall machen einen Baum krank Eine stattliche Sommerlinde auf dem Areal des Landheims in Baltenswil muss voraussichtlich Mitte November gefällt werden. Grund dafür sind Schäden, die den Baum krank machten, wie etwa Blitz und Pilzbefall. Ersetzt werden soll der 20 Meter hohe Baum in zeitnaher Frist.

hätten sich dann vielschichtige Schäden entwickelt, wie etwa Pilzbefall, der nicht behandelt werden könne. Mit entsprechenden Massnahmen hätte die Linde nur noch eine mittelfristige Lebenserwartung von 10 bis 20 Jahren, wie Guido Wagner, Baumsachverständiger und Baumpflegespezialist in seinem Gutachten ausführt.

von Annamaria Ress

Der Stiftungsrat des Landheims hat deshalb beschlossen, die Sommerlinde aus Risikogründen und zur Vermeidung von möglichen Unfällen fällen zu lassen und durch eine grosse Winterlinde zu ersetzen. «Gross ist allerdings relativ, denn höher als sechs Meter mit einem Stammumfang von 55 Zentimeter wird sie kaum sein, weil sonst das Anwachsen nicht garantiert werden kann. Das aber ist immerhin realistisch», sagt der Leiter des Landheims. Die Fällung der kranken Sommerlinde ist auf Mitte November geplant. Die neue, etwas robustere Winterlinde wurde in der Baumschule bereits ausgewählt und soll nach der Fällung eingepflanzt werden, damit sie noch vor Winterbeginn anwachsen kann. ◾

Das Landheim Brüttisellen in Baltenswil bei Bassersdorf ist ein fast 150-jähriges Jugendheim, das durch die Caspar Appenzeller-Stiftung getragen wird. Auf dem Areal des Landheims befinden sich mehrere sehr alte Bäume, die vermutlich bald nach dem Bau des Haupthauses um das Jahr 1844 herum gesetzt wurden. Die Bäume sind sehr gross und prägen das Bild des Areals des Landheims und damit auch Baltenswil wesentlich mit. Auch für die Öffentlichkeit, Fussgänger, Velo- und Autofahrer sowie Anwohner sind die grossen und alten Bäume ein wesentlicher Teil der Umgebung.

Die optisch auffällige Sommerlinde beim Landheim Baltenswil muss wegen Krankheit gefällt werden. (zvg)

«Umso grösser könnte das Unverständnis sein, wenn wir die Sommerlinde beim Haupthaus und unmittelbar neben der Hauptstrasse fällen», befürchtet Landheim-Gesamtleiter Chris Clausen. Die Fällung werde jedoch nötig, weil die Linde krankheitsbedingt ein Risiko darstelle.

Winterlinde als Ersatz Der markante Baum, der gefällt werden muss, ist rund 20 Meter hoch. Schon länger wies er Auffälligkeiten auf, die auf Krankheiten hinwiesen. «Besonders stark hat er wohl durch einen Blitzeinschlag in der Krone gelitten», erklärt Chris Clausen. Daraus

Neu Behandlungen für Dermatologie und Venerologie

Moderne Grundversorgung Die Praxis Rebhalden GmbH ist kürzlich von der Rebhaldenstrasse 9 an die Gerlisbergstrasse 3 in Bassersdorf umgezogen. Als Ergänzung im Team wird eine Fachärztin für Dermatologie und Venerologie zusätzlich Hautkrankheiten behandeln. Die Praxis Rebhalden GmbH gibt es seit 2012. Damals übernahm der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Furkat Davronov, aus dem deutschen Solingen die Praxis Rebhalden von René und Judith Hartmeier. Als erstes suchte er nach einem Allgemeinarzt, worauf sich Janusz Swistowski, Arzt für Allgemeinmedizin sowie Ekaterina Darman, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, meldeten. Damals wurde die Gynäkologie ausgebaut. Von Beginn weg gehörte auch Andreas Krüger, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie zum Team. Alles wurde erweitert und gleichzeitig in neue Geräte investiert. Einzig

tig geplant und weil wir einen Ärzte-Pool haben, können wir die Grundversorgung der Patientinnen und Patienten in Bassersdorf mit modernen und innovativen Behandlungsmethoden abdecken, ohne die anderen Hausärzte zu konkurrenzieren», erklärt Guidon. Die Ärzte und Praxisassistentinnen sind am neuen Domizil bereit für Behandlungen. (zvg)

die Praxisräume waren inzwischen 40 Jahre alt. Deshalb wurde nach fünf Jahren ein neuer, moderner Standort im Zentrum gesucht. «An der Gerlisbergstrasse 3 wurden wir fündig», verrät Praxismanager Mischa Guidon. «Von den Eigentümern der neuen Liegenschaft wurden wir unterstützt und durften die Raumeinteilung selbst gestalten», sagt Guidon. Jetzt ist das Behandlungszentrum mit seinen 220 Quadratmetern in der ersten Etage eingerichtet. Dazu gehören fünf Behandlungsräume,

ein neues Digitalröntgen-Zimmer, ein EKG-Raum sowie ein grosses Labor.

Neue Behandlungsmethoden Die Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, Chiara Dessi Fulgheri, ist neu im Team. Sie wird künftig Hautkrankheiten behandeln. Zur Unterstützung von Janusz Swistowski praktiziert seit kurzem auch die Allgemeinmedizinerin Andrea Stern in der Gemeinschaftspraxis in Bassersdorf. «Wir haben langfris-

«Der Name ‹Rebhalden› wird trotz des neuen Standorts der Praxis beibehalten, weil uns viele bereits seit 30 Jahren unter diesem Namen kennen», sagt der Praxismanager. Am 12. September war es so weit und Patienten konnten erstmals in den neuen, hellen Räumen behandelt werden. «Das allerwichtigste am neuen Ort ist die moderne Infrastruktur und die zentrale Lage im Dorfkern, damit wir auch in Zukunft unseren Patienten qualitativ hohe Rundumbetreuung bieten könne», sagt Guidon. «Alle Daten sind zudem doppelt gesichert», ergänzt er. Die Öffnungszeiten (rs) bleiben unverändert.


Immer da, wo Zahlen sind.

und

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Dorf-Blitz 10/2017

Bassersdorf

Mit vereinten Kräften wurde die Bungerstube renoviert

Neue Farbe fürs Vereinslokal Mehrere Jugendliche haben in der ersten Oktoberwoche die Fassade der Bungertstube aufgefrischt und neu bemalt. Die Verantwortlichen des Gemeinnützigen Frauenvereins freuten sich über die tatkräftige Hilfe der jungen Menschen. von Susanne Gutknecht Präsidentin Ulla Bosshard war erstaunt, dass die Jugendarbeit JAM und die Jugendarbeit der katholischen Kirche so viele Jugendliche für diesen Hilfsanlass zusammentrommeln konnten. So standen am Montag der ersten Ferienwoche vier Jungs und sieben Mädchen bereit. Die Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins Basserdorf hatte im Vorfeld Zweifel und darum auch bei Asylbetreuerin Gabriele Bauer angefragt, ob jemand Hilfe leisten könnte. Sie bot Hand und am Ende wurde die jugendliche Schar durch zwei Asylbewerber tatkräftig unterstützt.

Fachlicher Rat «Die rund 60 Jahre alte Bungertstube war in einem lausigen Zu-

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Zweisprachige Kindertagesstätte Im ehemaligen Bassersdorfer Restaurant Freihof startete am 16. Oktober die zweisprachige Kindertagesstätte «Kids House» ihren Betrieb. Das Kinderhaus besteht aus einer Krippe und einem Kindergarten, umsorgt werden Kleinkinder im Alter von 2,5 Jahren bis zum Schulübertritt und dies in Englisch und Deutsch. Pädagogisch orientiert sich die Tagesstätte an Maria Montessori, die stärker zur Selbstständigkeit ermuntert. Den kleinen Gästen steht zum Spielen hinter dem Haus an der Winterthurerstrasse 21 eine grosse Grünfläche zur Verfügung. Darüber hinaus plant die Inhaberin Eveline FruehMey einen Pflanzengarten. Weitere (e) Infos auf www.kids-house.ch.

stand und durch Sprayereien verunziert», erklärt Bosshard die Motivation zur Renovation. Obwohl sie der Gemeinde gehört, kann Bosshard verstehen, dass man nicht mehr viel Geld investieren will und hat deshalb das Heft in die Hand genommen. Das Malergeschäft Pfaller & Söhne stellte das Material wie Pinsel und Leitern zur Verfügung und ein Lehrling stellte sicher, dass die Renovation auch fachlich gut durchgeführt wurde. Ulla Bosshard dazu: «Ich muss den Jugendlichen ein Kränzli winden. Es waren teilweise mühsame und schmutzige Arbeiten zum Beispiel beim Abschleifen, aber die jungen Burschen und Mädchen haben richtig angepackt, so dass wir bereits am Mittwochabend einen Grossteil der Arbeiten erledigt hatten.»

Begeistertes Engagement

Die jungen Frauen waren ebenso tatkräftig beteiligt.

Teilweise mussten Ulla Bosshard und ihr Mann die Begeisterung sogar ein wenig dämpfen: «Wenn sie dann auf den Leitern zur Musik fast noch zu tanzen begannen, sind wir eingeschritten», sagt Bosshard lachend. Aber alle Beteiligten hätten

grossen Spass gehabt und sie seien über die Unterstützung der jungen Menschen sehr froh gewesen. «Jetzt macht die Bungertstube wieder ‹e Gattig›!» ◾

Lesung Spurensuche Am Frauenapéro der reformierten Kirchgemeinde liest die bekannte Publizistin Klara Obermüller aus ihrem neuen Buch «Spurensuche». Der Anlass findet am Freitag, 3. November, im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf statt und beginnt mit einem Apéro ab 19 Uhr. Das Buch ist keine Autobiografie, es sind keine Memoiren, sondern Bruchstücke von Erinnerungen, die Klara Obermüller (e) vorlegt.

Börse für Sportartikel

Die Jugendlichen haben der Bungertstube einen neuen Anstrich verpasst. (Bilder: zvg)

Der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf organisiert am letzten Oktober-Wochenende, 27. und 28. Oktober, die Sportartikel-Börse in der Turnhalle Geeren. Am Freitagabend ab 18 Uhr können alle Wintersportgeräte abgegeben werden. Am Samstag findet dann der Verkauf von 11 bis 12.30 Uhr statt. 70 Prozent des Erlöses gehen an die Überbringerin. Ein Reinerlös kommt der Theodora Stiftung zugute. Weitere Informationen sind auf www.frauenverein-bassersdorf.ch (e) zu finden.


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Bassersdorf

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Naturwissenschaften mit Alltagsprodukten entdecken

Experimentierkoffer weckt Begeisterung Einige Lehrer der Oberstufe Bassersdorf haben sich an einem Mittwochnachmittag im Oktober mit dem Experimentierkoffer zur Nanotechnologie befasst. Jetzt wollen sie mit spannenden Experimenten auch das Interesse ihrer Schüler wecken. von Susanne Gutknecht Silvan Küttel, Sekundarlehrer im Schulhaus Mösli, ist begeistert: «Ich fand den Kurs super.» Als Naturkundelehrer scheint seine Begeisterung für einen Kurs mit dem Thema Nanotechnologie logisch. Küttel präzisiert: «Ich habe bereits in einem ersten Kurs das Lehrmittel Nano-Koffer kennengelernt und finde es wirklich sehr nützlich. Es beinhaltet einfache Experimente, die jedoch einen starken Bezug zum Alltag haben.» So hätten sie eine normale BabyWindel aufgeschnitten und die Kügelchen darin für ein Experiment benutzt, das die enormen Saugeigenschaften

Sekundarlehrer Silvan Küttel vertieft sich in ein Experiment. (zvg)

sehr deutlich gezeigt hätte. «Genau solche Experimente wecken das Interesse der Jugendlichen für Naturkunde und brauchen keine grossen Fertigkeiten.»

Teures Lehrmittel Der Experimentierkoffer «SimplyNano 2» wird von der SimplyScience-Stiftung, einer Non-Profit-Organisation, welche bei Kindern und Jugendlichen das Verständnis und Interesse für wissenschaftlich-technische Fragen fördern

will, angeboten. Damit hat sie offensichtlich in Bassersdorf ein interessiertes Lehrergremium gefunden. Ein Wermutstropfen dieses Nano-Koffers ist jedoch der Preis. Silvan Küttel dazu: «Der Nano-Koffer ist sehr teuer und sprengt unser Naturkunde-Budget massiv. Natürlich könnte man sich die einzelnen Experimentierteile auch selber anschaffen, aber das wäre ein Riesenaufwand.» Zudem biete das Projekt bereits gute Dokumentationen und Arbeitsblätter – eine Seltenheit in den Naturkunde-Fächern. «Normalerweise muss ich die Arbeitsblätter für die Schüler selber erstellen, was zeitaufwändig ist. Daher hätten wir hier auch eine Arbeitserleichterung.» Neben dem kurzen Anfahrtsweg, wie Küttel lachend erklärt, hatte der Kurs ein weiteres grosses Plus: Jeder Teilnehmer erhielt einen Nano-Koffer. «Da doch mehrere Lehrer teilgenommen haben, haben wir jetzt eben auch einige Experimentierkoffer an der Schule und können sie einsetzen.»

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Vielfältige Naturkunde Ein weiteres Plus: Die SimplyNanoExperimentierkoffer erfüllen die Anforderungen des neuen Lehrplans 21. Silvan Küttel führt aus: «Wir haben im Unterricht auch bereits anhand von einfachen Experimenten wie Seilziehen Kräfte analysiert. Genau daran haben die Schüler erfahren, wie vielfältig das Thema Naturkunde sein kann und wie oft sie ihm auch im Alltag immer wieder begegnen.» Das wecke die Faszination und die Neugierde darauf. Jetzt ist es an den Lehrern, die den Kurs besucht haben, die Experimentierkoffer auch im Schulalltag einzusetzen. «Dies ist unsere Grundaufgabe: Wie bauen wir es ein, wie greifen wir es auf im Unterricht. Gut ist eben, dass auch andere Kompetenzen beim Experimentieren gefragt sind wie zum Beispiel genau beobachten, spüren und beschreiben, was geschehen ist», sagt Silvan Küttel. ◾


Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung Projekt gemeindeeigene Jugendarbeit Der Gemeinderat hat vom Verein Jugendnetzwerk 8311 Kenntnis genommen, der unter der Leitung der Sozialvorsteherin entstanden ist. Der Verein wird im Oktober gegründet, mit der Gemeinde wird eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Der Verein wird vollumfänglich durch die Gemeinde finanziert. Er hat ein Kostendach von 18 000 Franken pro Jahr festgelegt.

Archivierung/Digitalisierung historischer Dokumente Um die Archivierung und Digitalisierung historischer Dokumente und Gegenstände weiter zu bearbeiten,

hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Ruedi Bosshart, Erika Schäpper und der Historikerin Annina Sandmeier eingesetzt. Für das Jahr 2018 sind 10 000 Franken vorgesehen, um sich dem Thema vertiefter anzunehmen. Es sollen hunderte Fotos über das Dorf digitalisiert werden. Die Arbeitsgruppe soll sich auch Gedanken machen, die Brüttener Geschichte in geeigneter Form fortzuschreiben.

Wasserleitungsersatz Steighofstrasse Am 28. September 2017 erlitt die Wasserversorgungsleitung entlang der Steighofstrasse drei grössere Leitungsbrüche, verteilt über einen Abschnitt von zirka 260 Meter Länge.

Die Wasserversorgung der Gemeinde Brütten konnte zwischenzeitlich Noteinspeisungen für die betroffenen Gebäude verlegen. In absehbarer Zeit ist jedoch mit Frost zu rechnen, was die oberirdisch verlegten Noteinspeisungen beeinträchtigen könnte. Vor diesem Hintergrund sollten die Provisorien zeitnahe durch eine neue Wasserleitung entlang der Steighofstrasse ersetzt werden. Da es sich um einen betriebsnotwendigen Ersatz einer beschädigten, nicht mehr funktionstüchtigen Leitung handelt, hat der Gemeinderat beschlossen, die Leitung umgehend zu ersetzen. Die nicht budgetierten Aufwendungen in der Höhe von Fr. 81 616.95 werden der Investitionsrechnung 2017 belastet. Gemeinderat Brütten

Geburten 3. September 2017 Vera Gebbory Tochter von Bashar Gebbory und Eva Malan Gebbory Harossenstrasse 22

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Architekturwettbewerb

Zentrumsplanung Brütten Mit Beschluss vom 5. Dezember 2016 genehmigte die Gemeindeversammlung den Kredit zur Durchführung eines Architekturwettbewerbs auf den gemeindeeigenen Grundstücksparzellen im Zentrum von Brütten. Es wurde ein umfassendes Programm zur Präqualifikation erstellt, auf dessen Basis sich total 44 Planungsbüros zur Teilnahme am Architekturwettbewerb beworben haben. Das Preisgericht, zusammengesetzt aus Sachpreisrichtern aus dem Gemeinderat Brütten und externen Fachpreisrichtern, bestimmte Ende März 2017, welche sechs Planungsbüros sich für die Eingabe eines Wettbewerbsprojekts qualifiziert haben. Qualifiziert

hat sich dabei auch ein Nachwuchsbüro. Am 25. August 2017 war Eingabeschluss für die sechs berücksichtigten Planungsbüros. Das jeweilige Gipsmodell wurde dann am 8. September nachgereicht. Das Preisgericht jurierte die eingegebenen Projekte am 25. September und 3. Oktober anhand der vorgegebenen Eignungskriterien und befand das Projekt der Roider Giovanoli Architekten in Zusammenarbeit mit Linea Landschaftsarchitektur einstimmig als Siegerprojekt. Die Projekte wurden anonym eingegeben und jeweils mit einem Kennwort versehen. So stellte sich im Nachgang heraus, dass das Nachwuchsbüro den Archi-

tekturwettbewerb Zentrumsplanung Brütten gewonnen hatte. Gemeinderat Brütten

Vernissage Sämtliche am Architekturwettbewerb interessierten Personen erhalten am Samstag und am Sonntag, 18. und 19. November 2017 jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr die Gelegenheit, alle sechs Projekte im Gemeindesaal Brütten, Brüelgasse 7, zu besichtigen. Die Arbeitsgruppe und das Preisgericht freuen sich auf reges Interesse.


BrĂźtten

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Aus BehĂśrde und Verwaltung

Vereine

Brßtten Die in dieser Spezialrubrik Vereine Brßtten platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brßttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Herzlich willkommen zum Advents-CafÊ im Alterszentrum im Geeren, Seuzach Wie jedes Jahr wird das beliebte und traditionelle Advents-CafÊ am Samstag, 25. November von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Alterszentrum im Geeren durchgefßhrt. Dieses Jahr wollen wir Sie mit einem Adventsmarkt verzaubern, der zum Erwerb von kreativen, handwerklichen Kostbarkeiten einlädt. Die regionalen Anbieter der Verkaufsstände freuen sich auf ein reges StÜbern, SchmÜkern und Staunen. Hausgemachte Dessertvariationen und ein vorweihnachtliches Ambi-

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ente runden diesen Nachmittag ab. Beginnen Sie mit uns gemeinsam die Adventszeit und lassen Sie sich einstimmen.

Auf ein zahlreiches Erscheinen freuen sich die Bewohnenden und das gesamte Team des Alterszentrums im Geeren.

Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet

Die Kantonspolizei ZĂźrich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung

­Zßrich auf dem Gemeindegebiet von Brßtten eine Geschwindigkeits­ kontrolle durchgefßhrt hat: Messort: 8311 Brßtten Unterdorfstrasse HÜhe Garage Bachmann Turnhalle Chapf, 8311 Brßtten (14 - 99 jährige) Turnhalle Chapf, 8311 Brßtten (14 - 99 jährige) 9.00 bis 10.30 Uhr

Fahrtrichtung: NĂźrensdorf Samstag 4.11.,25.11.,2.12.,9.12.,16.12.,13.1.18 9.00 bis 10.30 Uhr Datum und Zeit der Messung: 14.08.2017, 16.47 bis 18.41 Uhr 20.1.,27.1.,3.2.,24.2.,3.3.,10.3.,17.3.,24.3.18 Samstag 4.11.,25.11.,2.12.,9.12.,16.12.,13.1.18

Signalisierte HÜchstgeschwindigkeit: 50 km/h Turnhalle Chapf, 8311 Brßtten (14 - 99 jährige)

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Gemessene HĂśchstgeschwindigkeit: 64 km/h bis 10.30 Uhr 20.1.,27.1.,3.2.,24.2.,3.3.,10.3.,17.3.,24.3.18 9.00 Gemessene Fahrzeuge: 114 Samstag 4.11.,25.11.,2.12.,9.12.,16.12.,13.1.18

Anzahl Ăœbertretungen: 8 Turnhalle Chapf, 8311 BrĂźtten (14 -Chapf, 99 jährige) Turnhalle 8311 - 99 jährige) www.tvbruetten.ch Es BrĂźtten ist fĂźr(14jedermann GRATIS. 20.1.,27.1.,3.2.,24.2.,3.3.,10.3.,17.3.,24.3.18 Sicherheitssekretariat BrĂźtten 9.00 bis 10.30 Uhr 9.00 bis 10.30 Uhr

Samstag 4.11.,25.11.,2.12.,9.12.,16.12.,13.1.18 Samstag 4.11.,25.11.,2.12.,9.12.,16.12.,13.1.18 Es ist fĂźr www.tvbruetten.ch jedermann GRATIS. 20.1.,27.1.,3.2.,24.2.,3.3.,10.3.,17.3.,24.3.18 20.1.,27.1.,3.2.,24.2.,3.3.,10.3.,17.3.,24.3.18

Geschichtenmorgen in der Bibliothek BrĂźtten

www.tvbruetten.ch Es ist fĂźr jedermann GRATIS. www.tvbruetten.ch Es ist fĂźr jedermann GRATIS.

Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährigen Kinder in Begleitung zum ZuhÜren und Mitmachen in die Bibliothek ein.

Traditioneller Raclette-Abend Am 28. Oktober feiern wir wieder unseren traditionellen Raclette-Abend im Gemeindesaal BrĂźtten.

Herbstgeschichte:

Von 18 bis 24 Uhr verwÜhnen wir Sie mit einem feinen, frisch zubereiteten Raclette, diversen Desserts und Getränken.

ÂŤDe Gschichte-JoeÂť erwartet Euch am Dienstag, 31. Oktober, von 10 bis 11 Uhr.

Der ErlÜs kommt vollumfänglich dem Samariterverein Brßtten zugute und wird wieder fßr neues Kurs- und Arbeitsmaterial verwendet.

Wir freuen uns auf Euch! Das Bibliotheks-Team

Wir freuen uns, Sie wieder begrĂźssen zu dĂźrfen.

Samariterverein BrĂźtten


Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Vereine

Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Konzert «Echoes Of Swing» Zwei Bläser, ein Schlagzeug und ein Piano. Diese einzigartige, kompakte und wendige Formation, welche diverse internationale Auszeichnungen erzielte, erlaubt grösste harmonische Flexibilität und bietet Freiraum für agiles, feinnerviges Zusammenspiel. Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz.

Brüttener Dorf-Adventskalender

Sonntag, 12. November, 17 Uhr Gemeindesaal Brütten Türöffnung und Aperitif 16 Uhr Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.–

Es ist noch nicht Winter, aber die Organisation des diesjährigen Adventskalenders hat begonnen. Wer dieses Jahr gerne ein Adventsfenster dekorieren möchte, kann sich ab sofort anmelden unter: Telefon 052 347 13 00.

Das Konzert wird unterstützt von der

Die Anmeldefrist läuft bis 10. November 2017! Die Liste der Fenster erscheint in der NovemberDorf-Blitz-Ausgabe. Ich hoffe auf viele Beteiligte und es gilt wie jedes Jahr… «dä Gschnäller isch dä Gschwinder». Edith Fäsi

Handwerkskunst in Brütten Samstag und Sonntag, 4. und 5. November von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle beim Schulhaus Bereits zum neunten Mal organisiert der Frauenverein Brütten den beliebten Kreativ-Hobby-Markt. 50 Personen bieten hier ihre handgefertigten Kunstwerke zum Verkauf an. Präsentiert wird ein kunterbuntes Allerlei an Objekten aus verschiedenen Materialien. Für Ihr kulinarisches Wohl sorgen die Herren des Kochclubs «Chelläschwinger» und Damen unseres Vereins. Wir freuen uns, wenn Sie unser ehrenamtliches Engagement mit einem Besuch belohnen. Frauenverein Brütten

AMÄLDIG: SAMICHLAUS 2017 Dä Samichlaus chunnt am 5., 6. und 7. Dezämber wieder zu dä Brüttener Chind! Amälde cha me sich bis am 12. Novämber jewiils am Morge vo ­ 9 bis 12 Uhr bi de Christina Rechsteiner uf Telefon 052 345 00 19. Dä Reingwünn vo de Spände gaht wieder ane wohltätigi Organisation. Eui Chlausgruppe Brütte


Brütten

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Das Jugendprogramm nimmt Gestalt an

Interview mit Silvan Frei:

Breit aufgestellt für die Jugend Der Verein «Jugendnetzwerk 8311» ist gegründet, einige Brüttener haben ein Angebot formuliert, Termine vereinbart und die Sozialbehörde die rechtlichen Fakten geklärt. Jetzt kann es losgehen mit der «offenen Jugendarbeit» in Brütten. Gefordert sind auch die Jugendlichen, die das Angebot nutzen müssen. von Susanne Gutknecht Per 1. Januar 2018 wird in Brütten die aufsuchende Jugendarbeit, die bis anhin von der Organisation «Plattform Glattal» angeboten wurde, durch ein eigenes Projekt abgelöst. Dafür hat der Gemeinderat ein Kostendach von 18 000 Franken pro Jahr gesprochen. Sozialvorsteherin Erika Schäpper dazu: «Wir wollen nicht, dass die Personen, die etwas für unsere Jugend anbieten, gratis arbeiten müssen. Dieses Engagement wollen wir entlöhnen.» Nach Gesprächen mit dem Kinder- und Jugendhilfezentrum Winterthur (Kjz), das dem Amt für Jugend- und Berufsbildung des Kantons Zürich angegliedert ist, hat die Sozialvorsteherin einen Verein «Jugendnetzwerk 8311» gegründet. «Diese Stellen haben ein breites Wissen über solche Projekte und konnten uns über Entlöhnung und Versicherungsfragen beraten. Ein Verein schien uns die richtige Rechtsform zu sein.»

Junge Leute – neue Ideen Mit einer Leistungsvereinbarung regelt die Gemeinde die Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Verein, dessen Präsidentin die Sozialvorsteherin ist. Somit sind alle Eckpfeiler organisiert und die Jugendarbeit Brütten kann starten. Erika Schäpper und ihr Team sind zuversichtlich: «Mit dem Einbezug auch von jüngeren Personen in die Organisationsarbeit haben wir uns breit abgestützt und nicht über die Köpfe hinweg entschieden.» Schäpper lobt die gute Zusammenarbeit und die Ideen der Koordinatoren Silvan Frei und Jonas Link. Sie hätten sich bereits ins Zeug gelegt, Projekte angerissen und sich um die Kommunikation zu den jungen Brüttenern bemüht. So können sich die Jugendlichen die Angebote gegen Ende November auf der Brüttener Homepage in einem Kalender ansehen und sich dort auch gleich mit einem Klick anmelden. Auch die Schule leistet ihren Beitrag, kommuniziert in einem Elternbrief über die neue Jugendarbeit und gibt den Initianten ein Zeitfenster, um das Angebot in der Klasse vorzustellen.

Prävention in Reinkultur Die Vereinsverantwortlichen sind zuversichtlich, dass diese Art der Ju-

Dorf-Blitz 10/2017

gendarbeit Früchte tragen wird. Erika Schäpper dazu: «Die Kurse schaffen einen Zusammenhalt im Dorf. Die Vernetzung der Jugendlichen im Dorfgefüge ist essentiell und enorm wertvoll. Für mich ist dies Prävention in Reinkultur.» So sei das Angebot an Kursen noch gewachsen und breit aufgestellt: «Vom Feuerwehrnachmittag, über Rock n‘ Roll-Tanzen bis zu Blumenbinden und beim Bäcker backen ist alles mit dabei. Auch die Vereine bieten einzelne Kurse an.» Dennoch sei man nicht blauäugig und habe im Budget auch Beiträge für Securitaspersonen eingestellt, die «Hotspots» in Brütten kontrollieren könnten. Ebenso hat der Verein mit der Schule und mit dem Kjz Gespräche geführt, um Problemkreise abzustecken und Optionen zu diskutieren. «Am Kjz sind Sozialarbeiter auch für die Gemeinden als Ansprechpartner vorhanden, die bei unvorhergesehenen Fällen Hilfestellung leisten können», sagt Schäpper. Erika Schäpper stellt abschliessend klar fest: «Ab 1. Januar liegt die Verantwortung aber auch bei der Jugend, dieses Angebot zu nutzen und Feedback zu geben.» Ein solches Projekt lebe vom Wandel, es sei wichtig zu erfahren, wie Kurse ankämen und welche Themen interessieren. So entstehe eine lebendige Jugendarbeit. ◾

Silvan Frei, Sie haben sich als Koordinator zur Verfügung gestellt. Warum?

Ich bin angehender Sekundarlehrer und Erfahrungen mit solchen Projekten sind wertvoll und helfen mir sicher auch später im Beruf weiter. Früher war ich auch ein Teil der Jugendarbeit und habe im Verein mit den Jugendlichen gearbeitet. Ich bin also «vorbelastet».

Können Sie die Zeit für ein solches Amt aufwenden neben dem Studium?

Ja, ich kann meine Einsätze gut planen und nehme den Zeitaufwand gerne in Kauf. Zudem kann ich sicher mal etwas zwischen den Vorlesungen erledigen, so dass nicht alles auf den Abendstunden liegt.

Wie schätzen Sie die Chancen für einen Erfolg dieses Projektes ein? Natürlich gut, sonst wäre ich nicht dabei. Die Jugendlichen der Mittelstufe haben noch keinen ausgeprägten Drang, sich möglichst weit weg von Brütten zu bewegen. Normalerweise sind sie gern im Dorf und jede Vernetzung in einer Dorfgemeinschaft gibt ihnen ein Gefühl des Halts. Wir haben Ressourcen im Dorf und können somit eine gute Dorfkultur fördern. Die Vorbildfunktion ist hier aktiv gelebt. (sg)

Schule glänzt mit neuer Website Verschwunden ist die veraltete Website der Schule Brütten – aus blaugrauem Farbmuster wurde ein frischer und freundlicher Auftritt. Die modern gestaltete Website ist übersichtlich gegliedert und glänzt mit grossformatigen Farbfotos. Bezüglich Informationsgehalt verspricht die Schule: «Keine Sorge, die gewohnten Informationen sind alle noch da…» Intuitiv findet der Benutzer die gewünschten Informationen, ansonsten kann über den Suchbutton per Stichwort die Unterseite angepeilt werden.

Wer sich kurz über etwas von unterwegs informieren will, kann über verschiedenste mobile Geräte eine ansprechende Darstellung erwarten. So ist die Website für mobilen Gebrauch optimiert und auch auf kleinen Geräten gut lesbar. Auf der neuen Website möchte die Schule vermehrt über aktuelle Events berichten. Da und dort werden die Bilder beim Anklicken noch gedreht angezeigt und auch über die Schriftwahl «Schule Brütten» können sich die Gemüter streiten – alles in allem jedoch ein gelungener neuer Auftritt. Susanne Gutknecht

Die Schule Brütten verpasst ihrem Onlineauftritt ein neues Gesicht. (sg)


Brütten

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Vertiefter Einblick ins Politwesen

Der Besuch der jungen Bürger im Bundeshaus Die Gemeinderäte von Brütten und Wiesendangen luden die diesjährigen Jungbürger Ende September zu einem Besuch ins Bundeshaus Bern ein. Nationalratspräsident Jürg Stahl begleitete die Jugendlichen auf diesem ausserordentlichen Ausflug.

Auch die Glaskuppel war imposant. Sie widerspiegelt 23 Kantonswappen. Ein Kanton, der nicht vorhanden war, ist der Kanton Jura, welcher erst 1978 dazu stiess. Dieser wurde dann im Südbogen verewigt, da die Kuppel nicht zerstört werden sollte.

Die Feier zum Eintritt in die Mündigkeit einmal anders abzuhalten, nutzten die Gemeinden Brütten und Wiesendangen mit der Anwesenheit des Brüttener Nationalratspräsidenten Jürg Stahl. So konnten sie den 27 angemeldeten Jugendlichen bei ihrem Eintritt ins Erwachsenenleben einen politischen Touch verabreichen. Das stiess auf grosses Interesse und die Anmeldungen waren bedeutend zahlreicher als in anderen Jahren.

Zudem konnten wir auf der Besuchertribüne eine Debatte zum automatischen Informationsaustausch von 31 Partnerstaaten mitverfolgen. Eine solche Debatte «live» mitzuerleben war aufschlussreich und imposant.

*** Wir trafen uns um 13 Uhr beim Gemeindehausparkplatz in Brütten und fuhren gemeinsam mit den Jungbürgern aus Wiesendangen mit einem Car nach Bern. Dort angekommen, konnten wir eine halbe Stunde in Bern frei verweilen und nutzten die Gele-

***

Die Jungbürger der beiden Gemeinden mit ihren Vertretern. (zvg)

genheit, einen kleinen Eindruck von der Stadt zu erhalten. *** Am späteren Nachmittag ging es mit der Führung los. Zuerst mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle, unsere Identitätskarte vorweisen und die Rucksäcke abgeben. Danach führte uns ein Tourguide im Bundeshaus herum und wir konnten spannende Geschichten über den Bau, die vielen am Bau beteiligten Künstler sowie über die ver-

Luca Meier, Brütten

bauten Materialien, welche aus verschiedenen Kantonen der Schweiz stammen, erfahren. *** Uns wurde die Bedeutung der vier Bronze-Statuen erklärt, welche die vier Landessprachen verkörpern wie auch die Hintergrundgeschichte der Glasfenster, welche die kulturelle und materielle Vielfalt der Schweiz darstellen. Alle vier Himmelsrichtungen werden in einzigartiger Weise porträtiert.

*** Im Restaurant des Bundeshauses trafen wir bei einem Apéro dann auf Jürg Stahl, welcher dort eine Ansprache an uns alle hielt und den Gemeindevorständen als Präsent einen Stahlwürfel überreichte. Alsdann endete unser Anlass im Kornhauskeller Bern, wo wir ein gemütliches Nachtessen in voller Runde geniessen durften, bevor der Car uns wieder nach Brütten und Wiesendangen zurückfuhr. Text: Sean Lanz, Brütten

Thierry Meier, Brütten Wie fandest Du die Idee, die Jungbürgerfeier im Bundeshaus in Bern zu begehen?

Was nimmst Du auf Deinem Weg ins Erwachsenenleben aus dem Bundeshaus mit?

Einfach toll. Ich finde, einen solchen Einblick ins Bundeshaus zu erhalten, war sehr lehrreich. Dies alles live miterleben zu dürfen, mit all den Erklärungen zum politischen Ablauf, war ein eindrückliches Erlebnis.

Die Erkenntnis, wie hoch die Verantwortung ist, die wir als Bürger tragen, uns aktiv mit den Geschehnissen der Schweiz auseinander zu setzen. Wie wichtig es ist, seine Stimme in die Urne zu legen.

Was hat Dich nachhaltig beeindruckt?

Wie war die Stimmung mit Nationalratspräsident Jürg Stahl?

Dass unsere direkte Demokratie wirklich lebt, die Geschäfte aber auf kollegiale Art und doch sehr direkt diskutiert und abgewickelt werden. Da kann auch mal bei einem Übersetzungsfehler vom Französischen ins Deutsche gelacht werden. Ich hatte mir den Ablauf einer solchen Debatte ganz anders vorgestellt.

Absolut kollegial. Aufgefallen ist mir der kräftige Händedruck und sein hervorragendes Namensgedächtnis. Beeindruckt hat mich auch die Normalität seiner Person, so macht er nicht nur Portraitaufnahmen von sich und anderen Persönlichkeiten, sondern auch mit den Reinigungskräften. Obwohl er sehr engagiert war, begleitete er uns zum Nachtessen in den Kornhauskeller Bern.

Liegt Dir die Politik nach diesem Besuch jetzt näher? Näher würde ich nicht sagen, bin aber der Meinung, dass sich ein jeder in der Gesellschaft engagieren sollte. Sei dies in der Politik, in der Gemeinde oder bei einem Verein. Jeder Bürger sollte auch seine eigene Verantwortung wahrnehmen und bei Abstimmungen sein Mitspracherecht geltend machen. (sl)

Dann hat Dir der Ausflug nach Bern gefallen? Wie viele Male hat man die Chance, einen solch extraordinären Ausflug machen zu können und dann noch vom höchsten Schweizer empfangen und begleitet zu werden? Das war eine wirklich bleibende Jungbürgerfeier, an die ich mich sicher zeitlebens erinnern werde. (sl)


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Hitzige Appenzellertruppe zeigt ihre Vielfältigkeit

Traditioneller Jodel trifft auf beatboxenden Rap Die Kulturkommission Brütten lud den «Hitziger Appenzeller Chor» mit ihrem Joli-Yo Programm auf die Bühne in der Mehrzweckhalle Chapf ein. Der Appenzeller Chor präsentierte Ende September eine aussergewöhnliche Aufführung, hin- und hergerissen zwischen Tradition und Moderne. von Sandra Lanz Der Aufmarsch des Publikums war überraschend: Der Hitziger Appenzeller Chor war dem einen oder anderen Besucher offensichtlich bereits ein Begriff und lockte an die 150 Besucher bereits zum offerierten Apéro in die Mehrzweckhalle Brütten. Der junge Chor wurde 2006 an der OlmaMesse gegründet und wird zum Leidwesen vieler Fans im Januar 2018 wieder aufgelöst. Bis dahin können aber noch an die 25 Auftritte in der ganzen Schweiz besucht werden. Der Chor setzt sich aus jungen Singtalenten zusammen, allesamt aus dem Appenzell. Die vier «Maitschis» und die fünf «Giele» boten den Zuschauern eine abwechslungsreiche Darbietung.

Folklore trifft auf Rap Der Ausgangspunkt war klar der traditionelle Naturjodel. Feines Einstimmen mit Jodelklängen wie das

Der «Hitziger Appenzeller Chor» zeigt stets viel Esprit bei den Aufführungen. (Fotos: Sandra Lanz)

Alpenglühn wurde unterbrochen von Stimmengewirr. Unerwartet witzig – und hitzig – führte der Chor die Zuhörerschaft vom Appenzeller Slang hin zum englischen Sprachjargon der Jugendlichen. Eine abendfüllende Show, welche nicht nur Elemente des A-capellaSingens sondern auch Rap-Elemente enthielt und mit vielen Komikeinlagen überzeugte. Die Liederbandbreite reichte von französischen Chansons

zu Ohrwürmern wie «you raise me up» vom norwegischen Komponist Rolf Lovland oder auch Auszüge aus «Titanic» oder «Rivers of Babylon» wurden angestimmt, abgelöst durch innige Rugguusselis, Schweizerlieder und Jodel. Überzeugend warfen die Künstler dem Publikum ein Potpourri an verschieden gelagerten Musikgenres entgegen. Synchron abgestimmt und mit gut geplanten Sketcheinla-

gen bereichert, wirkten sie als Ohrenschmaus und Lachmuskel-Training.

Parodien «en masse» Immer wieder wurden die einzelnen Showblöcke durch kurze Komikeinlagen unterbrochen. Auf die Schippe genommen wurden die ach so diversen überschwänglichen Begrüssungsrituale unter Jugendlichen. Auch das traditionelle Talerschwingen wurde in einen anderen Blickwinkel gesetzt und mit iPads modernisiert und dies erst noch in Gangsterkleidung. Der dargebotene Rap wurde durch das mitklatschende Publikum richtig in Szene gesetzt und die Stimmung wurde richtig «hitzig».

Stimmungsvoller Abschluss

Tradition trifft auf Moderne mit viel Ideen in der Umsetzung.

Dem Auditorium schien diese Verflechtung zweier ganz verschieden Welten gefallen zu haben. Den Applaus und die Bravorufe entlohnten die Künstler mit drei weiteren Zugaben. Der Ausklang war wieder ganz im Sinne der Appenzeller Tradition. Viele Gäste zeigten sich hell begeistert vom kulturellen Abend – nur einige wenige vermissten die urchigeren Jodeltöne. ◾


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Die Abendunterhaltung des TV Brütten wird olympisch

Kandidatur Brütten 2021

Kandidatur

Brütten

Der Programmflyer des Turnvereins Brütten für die Abendunterhaltung zeigt die typischen Insignien der olympischen Spiele. Dies ist denn auch das Thema, dem sich die Turnerfamilie in der Vorbereitung intensiv gewidmet hat.

2021

von Susanne Gutknecht Der Turnverein Brütten war bis anhin verwöhnt mit einem OK-Team, das lange Jahre zusammengearbeitet hat. Dieses Jahr hat es gleich mehrere Abgänge gegeben und so musste der neue OK-Präsident Sascha Brüngger – bisheriger VizePräsident und zuständig für die Finanzen – gleich kräftig auf OK-Mitgliedssuche. «Sicher keine einfache Aufgabe, aber es kam mir zu Gute, dass viele ehemalige OK-Mitglieder bei der Suche geholfen haben. Ein solch toller Anlass darf nicht sterben wegen fehlenden Ressourcen.» Es hätten sich auch vier jüngere Mitglieder für ein Amt gemeldet, so dass die Durchmischung zwischen erfahrenen Organisatoren und Neulingen ideal sei. Vorarbeit hätten viele frühere OK-Mitglieder geleistet, indem sie für ihre Aufgabe Wegleitungen und Reglemente geschrieben und gepflegt hätten. «So können auch Neulinge relativ schnell einsteigen und einen Überblick über ihr Aufgabengebiet erhalten.»

Bewusstes Zurückschrauben Dass die Abendunterhaltung Brütten auf einem hohen Niveau agiert, ist weitherum bekannt und macht es für die Nachfolger jeweils nicht einfacher. Sascha Brüngger sagt dazu: «Wir müssen jeweils beim Aufwand bewusst zurückschrauben, wie zum Beispiel keine Riesendeko, weniger technischen

Abendunterhaltu 11. + 18. Novem

OK-Präsident Sascha Brüngger tritt dieses Jahr mit einem zur Hälfte erneuerten Team die Organisation der Abendunterhaltung an. (sg)

Schnick-Schnack und das Programm darf im Ganzen nicht zu lang werden». Beim Theater, dass jeweils den roten Faden durch das Programm spinnt, hat sich Markus Süssli um das Dreh buch

dies jedoch nicht so einfach. Einzelne Turnnummern sind mit «Sponsorensuche» oder «Politische Rede» nicht einfach zu meistern. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie sie umgesetzt werden. Verlassen kann sich Regieleiter Yannik Strehler auf versierte Riegenleiter und Schauspieler, die bereits öfter diese Aufgaben innehatten und mit viel Herzblut agieren. Die Länge der Nummern soll drei bis vier Minuten nicht überschreiten und so sicherstellen, dass auch nach dem eigentlichen Turn- und Theaterprogramm genug Zeit vorhanden ist, die Geselligkeit zu pflegen.

Voll besetzte Halle gekümmert und klare Vorgaben für die Riegen definiert, was es den Riegenleitern einfacher machen sollte. Schaut man genauer ins Programmheft, scheint

Für einen gelungenen Anlass und einen Gewinn in der Vereinskasse ist der gesellige Aspekt sehr wichtig, erzählt Sascha Brüngger. «Der

ganze Aufwand soll sich auch in der Vereinskasse niederschlagen. Daher sind wir auf die Konsumation der Gäste angewiesen». Probleme, die drei Vorstellungen zu verkaufen, hatten die Brüttener Turner noch nie. «Es ist tatsächlich so, dass wir fast immer die Halle mit 300 Besuchern füllen konnten.» Der Vorverkauf für die Kindervorstellung, die letztes Jahr erstmals durchgeführt wurde, war ein voller Erfolg und wird dieses Jahr beibehalten. «Es ist nicht schön, wenn man Grosseltern mit ihren Enkeln wegweisen muss, weil zu wenig Plätze vorhanden sind. Das können wir im Vorverkauf besser steuern», erklärt Brüngger. Somit ist alles bereit für die grosse «Kandidatur 2021» – eine alternative Bauernolympiade – die am 11. und 18. November um 18.45 Uhr (Türöffnung) stattfindet. Die Kindervorstellung ist am 11. November um 13.15 Uhr (Türöffnung). Der Vorverkauf beginnt am 4. November in der Bäckerei Bosshart. ◾


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Ein Anlass mit langer Tradition und neuem Konzept

Spannender Forstumgang Rund 50 Personen hatten sich zum traditionellen Forstumgang der Gemeinde Brütten am 23. September vor dem alten Postgebäude eingefunden. Das frühe Aufstehen wurde mit herrlichem Sonnenschein belohnt. Zudem gab es ein neues Konzept. von Astrid Steinbach Nach dem schlechten Wetter der vorangegangenen Tage hatte Petrus mit den Veranstaltern des diesjährigen Forstumgangs der Gemeinde Brütten ein Einsehen und schickte frische Luft und strahlenden Sonnenschein. Pünktlich um 8.15 Uhr begrüsste Gemeindepräsident Rudolf Bosshart die bunt gemischten Teilnehmer aller Altersgruppen inklusive einiger Hunde. Sogleich ging es dann auch schon in zügigem Tempo auf die Strecke. Um den etwa vierstündigen Forstumgang nicht so zäh werden zu lassen, hatten die Organisatoren an drei Anlaufstellen Präsentationen rund um den Wald vorbereitet. Die erste Station – die

Quelle Steighäuli – wurde nach etwa einer halben Stunde erreicht. Betriebsleiter und Brunnenmeister Urs Altorfer gewährte Einblicke in die Brunnenstube. Die Quelle versorgt die Gemeinde mit 25 Prozent ihres Trinkwassers. In kleinen Gruppen konnte das Quellhaus besichtigt werden. Um die übrigen Besucher kümmerte sich in der Zwischenzeit die Männerriege des Turnvereins (TV) Brütten. Diese waren für das leibliche Wohl verantwortlich und versorgten die Teilnehmer mit Gipfeli, Kaffee und anderen Getränken.

Weg gehen. «Bergdorf Brütten. Da leben zähe Leute», kommentierte der Gemeindepräsident schmunzelnd, als sich eine grosse Mehrzahl dem Revierförster anschloss. Er selbst war schon als Bub bei den Forstumgängen dabei, erzählte Bosshart weiter. «Forstumgänge gibt es schon ewig und sind feste Tradition. Der Umgang wird alle vier Jahre und immer im Jahr vor der Gemeindewahl durchgeführt. Man lernt Leute kennen und kann so auch Interessierte für Gemeindeaufgaben finden. Das ist sehr wichtig», fügt er hinzu.

Motivation und Aufgaben der Jäger in der Revierjagd.

«Personalmanagement inklusive»

Kochende Männerriege

Die Fortsetzung des Umgangs erfolgte von hier aus in zwei Gruppen. Eine Gruppe machte sich unter der Leitung von Revierförster Felix Holenstein auf, den tatsächlichen Grenzweg abzulaufen. Da dieser auch durch ein Tobel führt, ist die Strecke von dort an zum Teil sehr anspruchsvoll. Wer es lieber etwas gemütlicher hatte, konnte mit der zweiten Gruppe einen einfacheren

Die nächsten Anlaufstationen für beide Gruppen waren zum einen die Präsentation des Instituts für angewendete Pflanzenbiologie (IAP) und später die der Jagdgesellschaft Brütten. Das IAP hatte seinen Mitarbeiter Sven Hopf geschickt, der Informationen zum aktuellen Waldzustand gab. Jagdgesellschafts-Obmann Paul Metzener und Jungjägerin Karin Schäuble referierten anschliessend über die

Für viele der Teilnehmer – bis auf zwei allesamt Einwohner von Brütten – war es dann auch der erste Forstumgang. Andere hingegen sind schon seit Jahren immer wieder dabei. «Aus Freude. Und man sieht immer etwas Neues», so ein alteingesessener Brüttener. «Wenn so etwas Interessantes veranstaltet wird, sollte man auch teilnehmen und die Arbeit der Veranstalter damit honorieren», fügt ein anderer abschlies◾ send hinzu.

Die Männerriege des TV Brütten sorgte für das leibliche Wohl; ihr Angebot wird mit Freude genossen. (as)

Nach einem langen Marsch wurden die begeisterten Teilnehmer an der Waldhütte Sonnenbühl erneut von der Männerriege in Empfang genommen und nun mit einem feinen Mittagessen versorgt, welches eigens von diesen gekocht wurde. Wer danach nicht mehr laufen wollte, konnte den für die Rückfahrt organisierten Shuttle-Service nutzen. Das Mittagessen sowie die Rückfahrt mit der Feuerwehr Altbach wurden zusätzlich von der Gemeinde Brütten offeriert.


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Aus Behörde und Verwaltung Poststelle Am 5. Juli 2017 hat die Post in der Mehrzweckhalle Ebnet eine gutbesuchte Informationsveranstaltung zur Zukunft der Poststelle Nürensdorf durchgeführt. In der Zwischenzeit hat der Gemeinderat den Entscheid der Post erhalten. In diesem wird festgehalten, dass die Poststelle Nürensdorf im Laufe des Frühjahrs 2018 in eine «Filiale mit Partner» im Volg umgewandelt werden soll. Der Gemeinderat sieht dies als Fehlentschied der Post an. Er setzt sich weiterhin für den Erhalt der traditionellen Poststelle in Nürensdorf ein und verlangt deshalb eine Überprüfung des Entscheids der Post durch die Eidgenössische Postkommission PostCom.

Bürgerrecht Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positi-

ven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Pavlicek Ladislav, von der Tschechischen Republik, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Besuchsdienst «va bene» Der Gemeinderat wurde von der Gemeinde Bassersdorf angefragt, ob er sich am Aufbau eines Besuchsdiensts für Senioren beteiligen würde. Schon mit dem Projekt Nüeri-Visit hat es sich gezeigt, dass die Nachfrage für solche Besuche nicht gross genug ist, um einen langfristigen Betrieb sicherzustellen. Der Gemeinderat hat diese Anfrage deshalb abschlägig beantwortet.

Gemeindepersonal Die vakante Stelle im Bereich Liegenschaften konnte mit Daniela Loser besetzt werden. Daniela Loser wird hauptsächlich in der Turnhalle Hatzenbühl tätig sein.

Abschied

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

zum 90. Geburtstag am 14. November Wilhelm Studer-Egolf Alte Winterthurerstrasse 49 zur goldenen Hochzeit

am 17. November Anita und Werner Tobler-Laube Oberligweg 6

Neuhaus, Theodor Rudolf geb. 29.10.1920 Untereichenstrasse 4 verstorben am 16. September 2017 Mosch, Jürgen geb. 10.07.1934 Im Buchsel 1 verstorben am 23. September 2017 Oeschger-Studer, Anne-Marie geb. 26.11.1948 Tambelstrasse 16 verstorben am 9. Oktober 2017

am 25. November Christine und Renato Crosara-Lufi Usseramtstrasse 1c am 28. November Gisela und Kurt Blattmann-Hatt Lindauerstrasse 29

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben

ten an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG (Zürich) vergeben.

Für den Ersatz der Heizung im Garderobengebäude des Fussballplatzes hat der Gemeinderat einen Kredit von 30 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firma H.P. Hebeisen AG (Lindau) vergeben.

Finanzen

Für den Ersatz des 29-jährigen Kubota Traktors auf der Schulanlage Ebnet hat der Gemeinderat einen Kredit von 48 000 Franken bewilligt. Der Auftrag wurde an die Firma Beda Steinmann Motorgeräte AG, Wallisellen vergeben. Für die Robotersanierungen der Kanalisation im Gebiet Oberwil-Birchwil hat der Gemeinderat einen Kredit von 50 000 Franken bewilligt. Die Sanierungsarbeiten wurden an die Firma Hächler-Reutlinger AG (Wettingen), die Bauleitungsarbei-

Der Gemeinderat hat den Finanzplan 2017 bis 2021 festgesetzt. Der Finanzplan rechnet über die drei Planjahre mit einem Defizit von insgesamt knapp 530 000 Franken. Ab 2019 fallen wieder etwas tiefere Investitionen von um die 2 Millionen Franken pro Jahr an. Für eine Handänderung wurden Grundsteuern im Betrag von 153 500 Franken veranlagt. In fünf Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In zwei Fällen behandelte der Rat Handänderungen ohne Grundstückgewinnsteuern. Weiter fällte der Gemeinderat zwei Einspracheentscheide.

Gemeinderat Nürensdorf

Adventsfenster in Nürensdorf, Breite, Birchwil und Oberwil Dieses Jahr wird in unserer Gemeinde wieder ein AdventsfensterRundgang organisiert. Die Fenster/Objekte müssen keine Meisterwerke sein, sie sollen vielmehr allen Freude bereiten und auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen. Es wird zwischen offenem oder geschlossenem Fenster unterschieden: – offenes Fenster mit Gästebewirtung – geschlossenes Fenster ohne Gästebewirtung Interessenten melden sich bitte bis am 8. November 2017 mit Wunsch­datum bei Monika Koch, Telefon 079 755 05 01. Spezielle Info-Blätter mit ausführlichem Beschrieb finden Sie im Volg und in der Bäckerei Bosshart in Nürensdorf. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage auf www.nuerensdorf.ch. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen. Mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf für Erwachsene Grossmutters Eintöpfe

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Verstaubte Rezepte in neuem Glanz!

Die Vorteile des Ur-Dinkels erkannten schon unsere Vorfahren wie Hildegard von Bingen. Wissenswertes rund um die Verarbeitung von UrDinkel sind Schwerpunkte des Kurses. Eine Gelegenheit, um diverse UrDinkel-Gebäcke zu degustieren und kennenzulernen.

Yvonne Feuerstein, Mangeria Kursleitung: Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.15 – 22 Uhr Kursdatum: 15.11.2017 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material, ca.: Fr. 30.00

Die verflixten Emotionen Sind Emotionen gut oder schlecht? Sind Sie lähmend oder beflügelnd? Sind wir ihnen willenlos ausgeliefert oder können wir sie beeinflussen? Sind immer nur die anderen emotional? Lassen Sie uns gemeinsam diesen Fragen auf den Grund gehen. Lassen Sie uns die Macht unserer Emotionen erkennen und nutzen – in der Kommunikation, in unseren persönlichen und geschäftlichen Beziehungen, im Leben «mit uns selbst». Kursleitung: Sandra Waldspurger, Körpertherapeutin und Coach, Dr. med. Christina Ebert, Internistin, Palliativmedizinerin und Coach. Kursdauer: 1 x Samstag, 10 – 16 Uhr Kursdatum: 18.11.2017 Singsaal Schulhaus Sunnerain, Birchwil Kursort: Kurskosten: Fr. 55.00 exkl. Material, ca.: Fr. 5.00 für Unterlagen und Zwischenverpflegung Mitnehmen: kleiner Lunch zum Mittagessen

Betonkugeln Eher rustikal und doch sehr edel, wirken die zwei betonierten Kugeln, die wir in diesem Kurs herstellen. Sie eignen sich bestens als Mitbringsel, als Blickfang im Garten oder in der Wohnung. Kursleitung: Susi Wild und Claudia Coray 1 x Samstag, 9 – 12 Uhr Kursdauer: Kursdatum: 18.11.2017 Kursort: Werkraum, Schulhaus Sunnerain, Birchwil Kurskosten: Fr. 48.00 exkl. Material, ca.: Fr. 27.00

High Heels aus Schokolade dekorieren und verzieren Verzieren Sie Ihren persönlichen, vorgegossenen High Heels Schuh aus Schokolade mit Glitzer und anderen Dekorationsmöglichkeiten. Kursleitung: Passionierter Chocolatier 1 x Dienstagabend, 18.30 – 21 Uhr Kursdauer: Kursdatum: 28.11.2017 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 20.00 exkl. Material, ca.: Fr. 70.00

Kursleitung: Susanne Schaad Kursdauer: 1 x Samstag, 14 – 19 Uhr Kursdatum: 20.01.2018 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 40.00 exkl. Material, ca.: Fr. 30.00

Raku Die ersten zwei Abende werden je nach Idee Grundformen hergestellt. Am dritten Abend werden sie gebrannt. Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:

Stefan Jakob, Werklehrer 2 x Dienstagabend, 18.30 – 22 Uhr, 1 x Dienstagabend, 16 – 21 Uhr 20.03, 27.03, und 10.04.2018 Werkraum C9 Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Fr. 100.00 exkl. Material Fr. 10.00/kg

Säure-Basen-Gleichgewicht Übersäuerung als Ursache für gesundheitliche Probleme – lernen Sie, mit welchen Lebensmitteln Sie die Ernährung in ein Säure-Basen-Gleichgewicht bringen können. Theoretische Inhalte und gemeinsames Zubereiten und Geniessen eines Menüs sind Inhalte dieses Abends. Susanne Schad Kursleitung: Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 30.05.2018 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.00 exkl. Material, ca.: Fr. 30.00

Feuerlauf Wir Menschen verfügen über enorme Fähigkeiten. Durch die Feuerkraft erreichen Sie ein tiefes Erfolgserlebnis, finden Sie Ihr Urvertrauen, sprengen Sie Grenzen, realisieren Sie Ihre Ziele effektiver und schaffen Sie eine Brücke zu den eigenen Ressourcen. Kursleitung: Ruedi Leuthold, dipl. Feuerlauftrainer Kursdauer: 1 x Samstag, 15.00 – 22.30 Uhr, gemütliches Eintrudeln und Kaffeetrinken ab 14.30 Uhr Kursdatum: 2.06.2018 Verschiebungsdatum: 9.06.2018 Kursort: Nürensdorf, genauer Treffpunkt wird in der Kursbestätigung bekanntgegeben Fr. 80.00 exkl. Material Fr. 20.00 Kurskosten: Mitnehmen: Lunch für Abendessen

Weitere Kurse unter: http://www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html Anmelden per Mail: Kursname, Name, Adresse, Emailadresse und ­Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 ­Nürensdorf oder über Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html

Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn


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Aus Behörde und Verwaltung

Martinimärt Nürensdorf Samstag, 11. November 2017 10 bis 17 Uhr Schlosspark (Neuhofstrasse, Zentrum) Rund 30 Marktstände mit folgendem Angebot: Adventsgestecke, Gestricktes, Modeschmuck, Babysachen, Genähtes, Patchwork, Alpkäse, Glückwunsch- und andere Schreibkarten, Nürensdorfer Bier, Wein, Liköre, Kissen, Kinder­kleider, Kinderspielzeug, Geschenkartikel, Taschen aus Recyclingmaterial, Betonschalen, Steinfiguren, Shabby-Deko, Papierarbeiten, Mitbringsel, Kunsthandwerk, Socken, Schals, Bauernbrot, Eingemachtes, Konfitüren, Bienenhonig, verschiedene Senfsorten, holzge­schnitzte Pfeffermühlen, Kerzen, Kosmetik, Kerzenständer, Taschen, und vieles mehr. Im Schloss-Saal wird vom Nüeri-Netz eine Kaffeestube betrieben. Zum Essen und Trinken gibt es: Würste, Suppen, Kuchen, süsse Waffeln, Glühwein, Nüeri-Bier. Schlosspark und Schloss-Saal sind rollstuhlgängig! Attraktion: Messerschmied (Cyrill Hamm schmiedet vor Ort) Hinweis: die «Päckliaktion» der reformierten Kirche findet wieder vor dem Volg statt.

Auf viele Besucher freuen sich die Märtler sowie das OK Martinimärt. Im Auftrag der Kultur- und Freizeitkommission

Räbeliechtliumzug Gemeinde Nürensdorf Mittwoch, 8. November 2017 mit dabei: Guggenmusik Kookaburra Besammlung: 18.30 Uhr beim Volg Oberwil Der Umzug startet um 18.45 Uhr und findet bei jeder Witterung statt! Umzugsroute: Brüttenerstrasse – Sunnerainstrasse – Rainstrasse – Bergstrasse – Brunnackerstrasse – Sunnerainstrasse – Schulhaus Sunnerain Wir freuen uns über eine grosse Teilnahme von Kindern aus Nürensdorf, Birchwil, Oberwil, Breite und Hakab. Nach dem Umzug gibt es Tee und Wienerli für alle Teilnehmenden. Die Eltern haften für ihre Kinder. Auf dem Pausenplatz ist Rauchverbot!

Schulpflege Nürensdorf Arbeitsgruppe Schule und Eltern

Kaffeestube am Martinimärt

Samstag, 11. November 2017 von 10 bis 17 Uhr Dieses Jahr bedient Sie das Nüeri-Netz im Schlosssaal mit vielen feinen Kuchen und diversen Getränken. Für ein geselliges Zusammensein servieren wir Ihnen auch eine gute Flasche Wein. Machen Sie eine «Marktpause» und stärken Sie sich. Wir freuen uns auf Sie.

Vorstand und Mitglieder vom Nüeri-Netz


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Aus Behörde und Verwaltung

Bibliothek Nürensdorf Büchervorstellung mit Daniela Binder Donnerstag, 2. November, 20 Uhr «Und nichts ist schlimmer als ein Buch anzufangen und es dann nicht mehr zu Ende lesen zu können.» (Kurt Tucholsky 1890–1935, deutscher Journalist und Schriftsteller) Mit unserer Auswahl an Buchneuheiten hoffen wir, dass Sie für die kommende kühlere Jahreszeit bestens ausgerüstet sind und viele Bücher zu Ende lesen können. Lassen Sie sich überraschen. Bestimmt finden Sie für sich eine spannende und unterhaltsame Lektüre. Wie gewohnt stellt uns Daniela Binder, Buchhändlerin aus Winterthur, Leckerbissen des Buchherbstes vor. Anschliessend an die Buchvorstellung können die Bücher ausgeliehen oder reserviert werden. Zu diesem Anlass und dem anschliessenden Apéro sind Sie herzlich eingeladen. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Bibliothek Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 6. Dezember 2017, 14 bis 14.30 Uhr Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren Donnerstagstreff: 26. Oktober 2017, 18 bis 20 Uhr «Natur pur: Naturschönheiten im Eigental und in Nürensdorf» Vernissage Fotoausstellung Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf Dienstag, 31. Oktober 2017, 17 bis 19 Uhr Halloween-Schminken in der Bibliothek Donnerstagstreff: 30. November 2017, 20 Uhr Adventsgeschichten bei Kerzenlicht mit Glühmost und Guetzli Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Bibliothek Nürensdorf

Subventionierung Prüfung von Solaranlagen Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 13. Juni 2017 das seit 1. Januar 2009 bestehende Förderprogramm für einen Energiecheck und Gebäudeausweis der Kantone GEAK durch eine von der Gemeinde subventionierte Prüfung von Solaranlagen ergänzt. Sämtliche auf dem Gemeindegebiet erstellten Photovoltaikanlagen und thermische Solaranlagen können zur Überprüfung angemeldet werden. Die Genehmigung wird erteilt, wenn das jährliche Budget ausreicht (Reihenfolge nach Eingang der Gesuche). Die Überprüfung wird durch die Firma Ingenieurbüro für Energietechnik Andrea Beck auf Basis eines von EnergieSchweiz verabschiedeten Prüfprotokolls für Solaranlagen durchgeführt. Im Prüfprotokoll werden Vorschläge zur Optimierung und Qualitätsverbesserung aufgezeigt und bewertet. Allfällige gewünschte Nachkontrollen gehen zu Lasten des jeweiligen Grundeigentümers. Wie müssen Sie vorgehen: 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Schriftliches Gesuch für die Überprüfung der Solaranlage beim Bausekretariat stellen Genehmigung wird erteilt, wenn das jährliche Budget ausreicht (Reihenfolge nach Eingang der Gesuche) Auftrag wird durch die Gemeinde erteilt Das Ingenieurbüro für Energietechnik Andrea Beck wird sich zwecks Terminvereinbarung oder Einforderung von Unterlagen mit Ihnen in Verbindung setzen Kontrolle der Solaranlage Zustellung des Prüfberichts

Bei Fragen steht Ihnen der Leiter Abteilung Bau, Christian Meierhans, Telefon 044 838 40 67, gerne zur Verfügung. Gemeinde Nürensdorf Arbeitsgruppe «Ökologie» Christian Meierhans, Leiter Abteilung Bau christian.meierhans@nuerensdorf.ch Telefon 044 838 40 67

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung am 7. November 2017 Die Gemeindeverwaltung bleibt am Nachmittag geschlossen. Auf Grund einer EDV-Umstellung bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung am Dienstag, 7. November 2017 am Nachmittag geschlossen. Am Mittwoch, 8. November 2017 ist die Verwaltung ab 8 Uhr wieder normal geöffnet.

Gemeindeverwaltung Nürensdorf


Nürensdorf

Dorf-Blitz 10/2017

Neue Pächterin wirtet ab 1. November im Gasthof Bären

Ungarn verbindet sich mit der Schweiz Mit einem öffentlichen Apéro von 17 bis 19 Uhr stellt sich morgen, am 27. Oktober, die neue Wirtin im Gasthof Bären zusammen mit ihrem Team vor. Am 1. November wird das traditionsreiche Restaurant neu eröffnet, nachdem es seit Ende April dieses Jahres geschlossen war. von Annamaria Ress «Es war schon immer mein Traum, ein Restaurant ganz selbstständig führen zu dürfen», sagt Annamaria Meszaros. Die gebürtige Ungarin hat deshalb die Gelegenheit ergriffen und wird nun neue Gastgeberin im Gasthof Bären. Seit über 20 Jahren ist sie in der Gastro-Szene tätig, elf Jahre davon in der Schweiz. Sie ist auch in der Region keine Unbekannte, denn das Restaurant im Zentrum Schluefweg in Kloten wurde von ihr bereits erfolgreich geführt. Einem grossen Teil des Teams wurde im September gekündigt, nachdem sich die Zentrumsleitung für ein neues Konzept entschieden hatte.

Bereich von Spargeln, Wild, Metzgete und ähnlichem. Geplant ist zudem jeweils am letzten Sonntag im Monat ein Brunch. Annamaria Meszaros ist überzeugt von ihrem Konzept, das in der Küche fast ausschliesslich Schweizer Produkte verspricht. «Was immer möglich ist, werde ich aus der Region beziehen und so auch für Nachhaltigkeit und Qualität sorgen», versichert sie. Motiviert sagt Annamaria Meszaros: «Ich hoffe, dass sich bei uns alle Gäste wohl fühlen werden. Wir setzen alles daran, dass wir Alt und Jung, Vereine, Gesellschaften, Familien und auch Geschäftsleute bei uns verwöhnen können.» Der Gasthof Bären wird künftig jeden Tag offen sein. Am Montag bis Freitag von 9 bis 23 Uhr, am Samstag vorläufig bis 22 Uhr und am Sonntag bis 17 Uhr.

Kennenlern-Apéro, 27. Oktober, 17 bis 19 Uhr Eröffnung: 1. November, 9 Uhr ◾

Annamaria Meszaros ist neue Gastgeberin im «Bären». (zvg)

Neues Team mitgebracht Dies entpuppt sich nun als Glücksfall, denn Annamaria Meszaros bringt nicht nur langjährige Gastroerfahrung mit nach Nürensdorf, sondern auch ihr ehemaliges Team. «Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leben praktisch alle in der näheren Umgebung und wir kennen uns seit genügend langer Zeit. So kann ich mich auf das Wesentliche für die Neueröffnung konzentrieren und muss nicht noch neues Personal suchen und einführen», sagt die neue Bären-Wirtin.

Nachhaltigkeit und Qualität Die gutbürgerliche Schweizer Küche soll weiterhin gepflegt werden, versichert Annamaria Meszaros. «Wir werden sie jedoch mit schmackhaften ungarischen Spezialitäten ergänzen», verrät sie mit einem Augenzwinkern. Zudem möchte sie weiterhin an saisonalen Karten festhalten, wie etwa Angebote im

Der Gasthof Bären wird am 1. November neu eröffnet. (ar)

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Nürensdorf

Dorf-Blitz 10/2017

Feiner Strudel mit Zwetschgen passend zum Herbst

Zwei Generationen backen Süsses Viermal jährlich backen Seniorinnen des Nueri-Netz zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Primarstufe im Jugi51 in Nürensdorf verschiedene Leckereien. Anfangs Oktober standen «Zwetschgenstrudelkissen» auf dem Programm.

unterschiedlich», so Jesse Gerner von der Jugendarbeit Nürensdorf. «Meist ist die Anzahl von Jungen und Mädchen ausgeglichen. Wir hatten aber auch schon nur Mädchen da. Heute sind die Buben in der Mehrzahl», fügt der 25-Jährige erfreut hinzu.

von Astrid Steinbach

Nicht immer nur Handy

Gemeinsam backen und essen macht nicht nur satt, es kann auch Menschen über Generationen hinweg zusammenbringen. Aus dieser Idee heraus organisieren bereits seit mehr als zwei Jahren der Verein Nueri-Netz und die Jugendarbeit Nürensdorf (Jugi51) zusammen viermal im Jahr ein Generationenbacken.

Sylvia Kobel und Margit Aeschbacher zeigten zuerst, wie Zwetschgen richtig aufgeschnitten und geteilt werden. Eine Gruppe übernahm diese Aufgabe, während die andere den Teig vorbereitete. Schnell wurde jedem dabei bewusst, dass es eine kleine Herausforderung ist, hauchdünnen Strudelteig zu falten. Im Anschluss folgte das Karamellisieren. Nach einer guten halben Stunde Arbeit wurde das erste Blech in den Ofen geschoben.

Edith Betschart, Sylvia Kobel und Margit Aeschbacher zeigten diesmal den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Primarstufe, wie feine Zwetschgenstrudelkissen entstehen. Zehn Mädchen und Jungen hatten sich eingefunden. «Das Verhältnis ist sehr

etwas zusammen zu machen.» Und Margit Aeschbacher fügt hinzu: «Die Jungen bekommen eine andere Einstellung gegenüber Älteren und es macht einfach Spass.» So sieht es auch Dalica aus Nürensdorf, die schon mehrmals am Generationenbacken teilgenommen hat. «Es macht Spass mit den Erwachsenen. Man kann viel von ihnen lernen. Und man ist nicht die ganze Zeit am Handy», so

die erstaunliche Aussage der Zehnjährigen. «Es könnte ruhig mehr Anlässe vom Jugi für die Mittelstufe geben», wünscht sie sich zudem. Als das erste Blech aus dem Ofen geholt wurde, freute sich jeder über die gelungene Arbeit. Es war genug für alle da – die einen probierten sofort – andere nahmen ihren Anteil mit nach Hause. ◾

Gegenseitige Annäherung Sylvia Kobel erzählte, dass sie es «einfach lässig findet, mit Kindern

Die Arbeit mit Strudelteig ist nicht immer einfach. Sylvia Kobel zeigt, wie es richtig geht. (as)

Première des Theaters Drami Nüeri steht bevor

Heimlicher Weinverkauf hinter Klostermauern Das Theater «Drami Nüeri» präsentiert am 4. November zum ersten Mal die neue Aufführung «Heilige Bimbam». Dieses Jahr zeigt der Theaterverein den Gästen in einer Komödie, dass selbst hinter Klostermauern nicht immer alles nach christlichen Sitten ablaufen kann. von Fabian Rahm Das neue Stück von «Drami Nüeri» verspricht neben vielen Lachern auch eine geheimnisvolle Geschichte voller Missverständnisse, Vertrauensbrüche und Anschuldigungen hinter den Mauern eines Klosters. Selbstverständlich trinken Klosterbewohner keinen Alkohol, sondern nur Traubensaft. Dafür sorgt die strenge Obermutter. Zwei gewitzten Nonnen gelingt es trotzdem, heimlich Wein zu produzieren. Dieser ist so köstlich, dass alle ihn geniessen möchten. Doch es sollte ein Geheimnis bleiben. Die Reporter

Paul und Sandra haben den Verdacht, dass dieser Wein tatsächlich im Kloster produziert werden könnte und wittern eine gute Story. Sie ermitteln «undercover» als Nonne und Priester. Kommt das grosse Geheimnis ans Tageslicht? Gibt es einen völligen Eklat mit der strengen Obermutter? «Die Zuschauer können sich auf eine Komödie voller Überraschungen freuen», verspricht die neu eingetretene Schauspielerin Fiona Isler aus Bassersdorf.

Probleme vorhanden «Heilige Bimbam» ist jedoch nicht nur der Titel der Komödie, sondern beschreibt auch in manchen Bereichen die Lage des Theaters «Drami Nüeri». Es kämpft mit zahlreichen Problemen. Sinkende Zuschauerzahlen, wenige Schauspieler und fehlende Vorstandsmitglieder bilanziert Präsident Renato Fasoli. Während vor Jahren die Auf-

Die Proben laufen auf Hochtouren unter den gestrengen Blicken des Regisseurs. (Foto: Fabian Rahm)

führungen im Ebnet Saal restlos ausverkauft waren, bleiben heute manche Stühle unbesetzt. «Wir brauchen unbedingt neue Ideen und Inspiration von jungen Theaterfans, damit die Zukunft unseres Theaters langfristig gesichert ist», sagt Renato Fasoli. Die Premiere von «Heilige Bim-

bam» findet am 4. November im Ebnet Saal in Nürensdorf statt. Die weiteren Aufführungen sind dann am 10., 11., 17., 18., 23., 24., und 25. November geplant. Billette sind im Vorverkauf bei Blumen Zweerus, Klotenerstrasse 10 in Bassersdorf erhältlich. www.drami.ch ◾


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Das Restaurant Kreuzstrasse bleibt, das Brockenhaus schliesst

Verkauf von Restaurant und Brockenhausgebäude Rolf Bischoff verkauft sein Restaurant Kreuzstrasse in Birchwil sowie das ganze dazugehörige Areal inklusive der BrockenhausLiegenschaft. Das Restaurant bleibt bestehen. Die andere Liegenschaft wird neuen Wohnungen weichen, weshalb Pali Palokaj sein Brockenhaus Nürensdorf in Effretikon neu eröffnen wird. von Rosmarie Schmid Seit 31 Jahren wirtet Rolf Bischoff in der vierten Generation im Restaurant Kreuzstrasse in Birchwil. Inzwischen ist er 63 Jahre alt und fand, dass es Zeit sei, an eine Nachfolgeregelung zu denken. «Ich koche noch immer gerne und schätze meine Gäste sehr, aber ich habe keine Nachkommen und bin täglich bis zu 15 Stunden im Betrieb», sagt er. Seine Partnerin Edith Weiss, eine Vollblutwirtin, leide vermehrt an gesundheitlichen Problemen, erklärt er. Seit 20 Jahren gehören die beiden zusammen und wollen künftig das Leben etwas geniessen. «Deshalb habe ich vor zwei Jahren mit der Zukunftsplanung begonnen und in Birchwil ein Haus gekauft», verrät Bischoff.

Alles verkaufen Als nächstes folgte die Suche nach einem Käufer für das Restaurant und das ganze Areal, worauf es steht. «Das war nicht einfach», betont er. Denn zum Restaurant, das 1978 nach einem Brand neu aufgebaut wurde,

gehören drei Wohnungen und Personalzimmer. Auf dem Grundstück steht zudem ein Schopf mit Stall, wo Pali Palokaj ein Brockenhaus betreibt. Das Wiesland hinter dem Haus behält Bischoff. «Beim Verkauf war mir wichtig, dass das Restaurant bestehen bleibt», betont er weiter. Nun hat er den Käufer in Brüttisellen gefunden. Den Namen möchte er zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht preisgeben. «Der Käufer hat wohl eine Anzahlung geleistet, aber der Gang zum Notar steht noch offen», sagt er. Der neue Besitzer plane anstelle von Schopf und Stall Wohnungen zu bauen, der Parkplatz hingegen sei kein Bauland, erwähnt Bischoff. «Für das Restaurant setzt der Eigentümer einen erfahrenen Wirt als Pächter ein, der mir versprochen hat, alles wie bisher weiterzuführen», verrät Bischoff. «Unser letzter Arbeitstag im Restaurant Kreuzstrasse wird der Samstag 28. Oktober sein, wo wir unsere vielen Stammgäste zur Ustrinkete einladen», sagt Rolf Bischoff. Anschliessend bleibe das Restaurant bis am 1. Dezember geschlossen, um am Samstag 2. Dezember die Neueröffnung zu feiern, sagt er. Ihm werde ganz bestimmt nicht langweilig, meint Bischoff, denn als Pächter und Jagdaufseher in Nürensdorf und Lindau habe er genug zu tun – er gehe fischen und zur Jagd. An einem Tisch sitzen Hans Weinmann aus Embrach und Ernst Bosshart aus Oberwil. Die Kreuzstrasse ist seit vielen Jahrzehnten ihr

Edith Weiss und Rolf Bischoff stehen nicht mehr lange in der Küche und hinter dem Buffet im Restaurant Kreuzstrasse. (Fotos: Rosmarie Schmid)

Stammlokal. «Wir freuen uns für Edith und Rolf. Er hat es verdient, kürzer zu treten und vielleicht haben

sie Zeit, manchmal mit uns einen Jass zu klopfen», hoffen die Senioren. ◾

Besuch im Brocki «Wie lange sind Sie noch hier?», fragt Elisabeth Joost aus Oberwil, als sie mit dem Fahrrad vor dem Brockenhaus Nürensdorf hält. «Am 1. November beginne ich mit dem Ausverkauf, der voraussichtlich bis zum 31. Dezember dauern wird», verrät ihr der 39-jährige Betreiber Pali Palokaj. «Ich komme sehr gerne hierher, alles ist sauber und übersichtlich, manchmal finde ich eine Kleinigkeit für den Haushalt, wie kürzlich den «SodaStream» für nur fünf Franken», schwärmt Joost. Sebastian Sarfels aus Birchwil fährt im Auto vor und bringt einen ausgedienten Einkaufswagen. «Unsere 10-jährige Tochter Sheila findet hier viele kleine Dinge wie den Fidget Spinner», sagt er. Pali Palokaj ist verheiratet und Vater von drei Kindern im Alter von 13, 11 und 2 Jahren. 2010 übernahm er das Brockenhaus, räumte alles aus und montierte neue Regale. Anfangs arbeitete er weiterhin im Lüftungsanlagenbau. «Seit zwei Jahren lebe ich vom Brockenhaus, denn inzwischen kennt man mich.» Palokaj weiss, dass seine Kunden Qualität wünschen. Deshalb verkauft er neben gebrauchten auch neue hochwertige Waren aus Restposten, Konkursen oder Liquidationen zu günstigen Preisen. Neben neuen Weinkühlschränken stehen Rasenmäher, Fahrräder und vieles mehr bereit. «Jeden Tag habe ich neue Angebote und nichts bleibt lange liegen.» Am Morgen ist das Brocki jeweils geschlossen. Dann erledigt Palokaj Reparaturen verschiedenster Geräte oder erledigt Unterhaltsreinigungen und Transporte. «Ich verstehe mich in erster Linie als Dienstleister für meine Kunden», betont Palokaj. Er freut sich, dass er ab Mitte November sein Brocki an der Rikonerstrasse 6 in Effretikon weiterführen kann. (rs)

Pali Palokaj betreibt sein Brocki mit viel Herzblut.


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Dorf-Blitz 10/2017

HEV-Ratgeber rund um Ihr Eigenheim Nebenkosten und Gartenunterhaltspflicht Wer ein Einfamilienhaus mietet, hat im Vergleich zu einem Mietvertrag für Wohnräume unter anderem im Bereich der Nebenkosten und Unterhaltspflichten einige Punkte zu berücksichtigen. Vom HEV existieren zum Einfamilienhaus der «Mietvertrag für Einfamilienhäuser» und die «Zusatzvereinbarung Einfamilienhaus zum Mietvertrag für Wohnräume». Diese wurden mit den Nebenkostenbestimmungen und der Gartenunterhaltspflicht des «Zürcher Mietvertrags für Wohnräume» und «Allgemeinen Bedingungen zum Mietvertrag für Wohnräume» verglichen.

Nebenkosten Die Nebenkosten zwischen Vermieter und Mieter können im Mietvertrag für Einfamilienhäuser wahlweise auf Abrechnung, pauschal oder direkt zu Lasten des Mieters vereinbart werden. Bei der Miete von Wohnungen können Vermieter die Variante pauschal oder Akonto wählen. Bei beiden Vertragsobjekten besteht eine umfassende Auflistung der zu vereinbarenden Nebenkosten. Im Normalfall sind die Nebenkosten den Verbraucherkosten gleichzustellen.

Region

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GEWERBEGEFLÜSTER Seit anfangs Jahr wirtet in der Auenstube ein junges Wirtepaar: Sabine Draxler und Pascal Jacky. Der grösste Wunsch der beiden - ein eigenes Restaurant zu führen ging damit in Erfüllung. Die beiden Profis ergänzen sich perfekt: Während Pascal Jacky lange Jahre als Küchenchef gearbeitet hat und in der Auenstube Menüs zaubert, hat seine Partnerin Sabine Draxler als Geschäftsführerin in Gastrobetrieben das nötige Rüstzeug geholt. Sie fungiert in der Auenstube als charmante Gastgeberin. Unterstützt werden beide von einer Mitarbeiterin im Service. Auf die Auenstube kam das Wirtepaar per Zufall. Sie schalteten ein Inserat in einer Gastrofachzeitschrift und suchten nach einem passenden Betrieb für sich. Auf das Inserat meldete sich die Eigentümerin der Auenstube und beim ersten Besuch wusste das Paar, dass die Auenstube passt. «Einige warnten uns, dass die Lage sehr abgeschieden sei und wir daher keine Laufkundschaft haben werden», erzählt Jacky. Dafür

sei es im Quartier viel ruhiger auf der Terrasse und sie böten genügend Parkplätze, hält Draxler dagegen. Mittlerweile haben sich die Wirtsleute bereits eine gute Stammkundschaft erarbeitet und fühlen sich in Bassersdorf «gut aufgenommen und ausgesprochen wohl». Pascal Jacky ist ein VollblutKoch, ihm ist nicht nur das Kochen wichtig, sondern auch, wie seine Kreationen angerichtet sind. Die Menükarte ist gute Schweizer Küche mit mediterranem Einfluss, aber die Jahreszeiten halten ebenso Einzug. So sind jetzt verschiedenste Wildmenüs erhältlich, ob vegetarisch oder mit Fleisch, aber auf jeden Fall mit viel Kreativität. Pascal Jacky hat sich auch als Diätkoch weitergebildet und bietet immer auch leichte Kost aus seiner Küche an. «Für mich sind laktose- und glutenfrei keine Fremdworte. Wer sich frühzeitig meldet, kann bei uns problemlos den Abend geniessen.» Susanne Gutknecht

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Gartenunterhalt Enthält der Einfamilienhausmietvertrag keine anders lautende Vereinbarung, ist davon auszugehen, dass der Garten mitvermietet wird. So ist ein Mieter eines Einfamilienhauses verpflichtet, sich um die Umgebungspflege zu kümmern und auch die Kosten dafür zu tragen. Es kann entweder vereinbart werden, dass der Vermieter die Gartengeräte zur Verfügung stellt oder der Mieter diese zu besorgen hat. Stellt der Vermieter diese bereit, so muss er die Kosten für die Anschaffung und Amortisationen bei der Zusammenstellung des Mietzinses beachten. Lesen Sie den Artikel zu diesem Thema auf www.hev-winterthur.ch

Bild des Monats Der Herbst zieht ins Land. Die Blätter der Laubbäume verfärben sich bunt. Ihre Blätter fallen. Die Herbstwinde wirbeln sie davon, überall hin. Da liegen sie nun auf den Trottoirs, den Vorgärten und den öffentlichen Flächen. Doch keiner beachtet sie. Man schaut in den blauen Himmel und erfreut sich der fahlen Herbstsonne, die zwischen den kahlen Ästen durchblinzelt. Auf dem Boden liegt das Blatt. Mit brauner Verfärbung und einzigartiger Struktur. Schon bald wird es von einem Laubbläser weggepustet oder von einem Staubsauber verschluckt. Noch liegt es aber da, auf dem Boden eines Schulhausplatzes. Auf seinem Rücken haben sich kleine Wasserperlen angesammelt, welche im herbstlichen Sonnenlicht funkeln. Eine kleine Perle der Natur! Aber niemand schaut hin, weil alle ihr Gesicht zur Sonne richten, um sich den letzten wärmenden Strahlen des Spätherbstes zu ergeben. (rh)


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Dorf-Blitz 10/2017

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Aufhebung des Zweckverbandes Das am 1. Januar 2018 neu in Kraft tretende Gemeindegesetz hat nicht nur auf die Gemeindeordnungen einen Einfluss, sondern auch auf die Zweckverbände. Nicht umsonst überprüfen die Gemeinden nun alle ihre Zweckverbandsgemeinschaften auf ihre Aufgaben und Bedeutung hin.

die Zusammenarbeit in einem Anschlussvertrag zu regeln. Ledermann dazu: «Die Situation ändert sich mit der Auflösung nicht – weder für die Bevölkerung noch für die Verwaltung.»

«Die grösste Änderung für die Zweckverbände ist die Pflicht, einen eigenen Finanzhaushalt zu führen», erklärt Nürensdorfs Gemeindeschreiber Andreas Ledermann. Bei den meisten Zweckverbänden ist dies heute nicht so, jetzt wird es gesetzlich vorgeschrieben. Dies bedeutet doch einiges an Mehrarbeit für die Zweckverbände.

Kein eigener Friedhof

Die Auflösung des Zweckverbandes habe sich fast aufgedrängt – man habe jetzt verbrieft, was man gelebt habe, so Ledermann. «Wir haben hier keinen Anspruch, etwas gut Funktionierendes übermässig mit Aufwand zu belegen. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut so, wir haben bis anhin auch nur bezahlt und daher passt das für Nürensdorf bestens.» Zudem sei vieles vom Kanton bereits in einer übergeordneten Regelung vorgegeben.

In Nürensdorf gibt es keinen Friedhof, sondern der Friedhof Bachtobel in Bassersdorf dient gemeinsam für die beiden Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf. So führt die Basserdorfer Abteilung Finanzen + Liegenschaften die Rechnung des bisherigen Zweckverbandes Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf. Die beiden Gemeinden haben sich nun entschieden, den Zweckverband aufzulösen und

Bassersdorfs Abteilung Finanzen + Liegenschaften wird weiterhin die Rechnung führen und den Aufwand Nürensdorf in Rechnung stellen. Der Schlüssel basiert auf der Bevölkerungszahl der beiden Gemeinden. Nürensdorf hat vertraglich noch eine Bremse für Investitionen festgelegt, die bei 200 000 Franken liegt. Susanne Gutknecht

Gute Zusammenarbeit

Betriebsstatus der Eigentalstrasse täglich neu ersichtlich

Zeitweise Herbstsperre Noch bis Ende November wird die Eigentalstrasse in milden Regennächten von 19 bis 7 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Damit wird die herbstliche Rückwanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern geschützt. Seit Anfang August ist die Eigentalstrasse wieder in Betrieb. Das neue Verkehrsregime sieht vor, die Strasse im Herbst in Nächten zu sperren, die geeignete Wanderbedingungen für Amphibien bieten. Noch bis Ende November wird daher die Durchfahrt durch das Eigental in milden Regennächten unterbunden, wie die Stadt Kloten mitteilt. Den Sperrentscheid treffe ein Amphibienkenner jeden Tag neu anhand von Fachkriterien und der Wettervorhersagen. Täglich ab 14 Uhr sei auf der

Website der Fachstelle Naturschutz (www.naturschutz.zh.ch/eigental) ersichtlich, ob die Strasse in der kommenden Nacht befahrbar ist. Auch über die Smartphone-App «Embrachertal» könne man sich tagesaktuell über den Betriebsstatus der Eigentalstrasse informieren, so die Mitteilung. Das Fahrverbot werde mit automatischen Verkehrssignalen angezeigt und mit Kameras überwacht.

Einige Übertretungen Auf Anfrage teilt Marc Osterwalder, Leiter Bereich Lebensraum + Sicherheit bei der Stadt Kloten mit: «Die Catch-Kens funktionieren technisch gut, wir konnten inzwischen auch schon einige Erfahrungen sammeln. Die Auswertung ist allerdings ziem-

Die Zukunft selbst in die Hand nehmen Den Lebensstandard im Alter erhal- vom steuerbaren Einkommen abgeten. Das ist eines der Ziele der Al- zogen werden. Das muss nicht der tersvorsorge, denn ein sorgenfreies aktuell maximale Betrag von 6768 Alter hängt vor allem Franken pro Jahr sein. auch von finanzieller Auch geringe Beträge Unabhängigkeit ab. summieren sich über Wer heutzutage in der die Jahre. Schweiz zur Welt kommt, hat eine 50-proUm Anlagerisiken auszentige Chance, 100 zuweichen, belassen Jahre alt zu werden. Die viele Anleger ihr ErsparVorsorge ist also ein tes auch bei sehr tiefen Thema, das einen GrossZinsen auf dem Konto. teil der Bevölkerung in Trotz weit verbreiteter Yves Buffi den nächsten Jahren Meinung, dass das Invebeschäftigen wird. Je stieren in Wertschriften früher man sich mit ihr auseinan- riskant und kompliziert sei, gibt es dersetzt, desto entspannter wird der gute Gründe, dies dennoch zu tun. dritte Lebensabschnitt. Eine Investition in unsere Vorsorgefonds bietet Ihnen die Möglichkeit, Eine Eigentumswohnung oder ein von den Ertragschancen der globaeigenes Haus bietet viele Vorteile. len Finanzmärkte zu profitieren. Eine sinnvolle Variante, die notwen- Die längerfristige Historie zeigt, digen Eigenmittel für die eigenen dass sich diese Investitionen auch vier Wände zu sparen, ist die Säule lohnend ausbezahlt haben. 3a. Und bis es dann so weit ist, lässt sich Jahr für Jahr viel Geld bei den Eine Familie gründen, WohneigenSteuern sparen. Sollten sich die Ei- tum erwerben oder bereits die Pengenheimpläne doch noch ändern, sionierung planen; die Vorsorge steht das angesparte Vermögen für betrifft viele Bereiche und die pereine unbeschwerte Zeit nach der sönliche Absicherung begleitet uns Pensionierung zur Verfügung. das ganze Leben lang. Sehr gerne stehen wir Ihnen für eine individuDie meist verbreitete und vielen be- elle Beratung zur Verfügung. reits auch bestens bekannte Form Ihre Raiffeisenbank der persönlichen Vorsorge ist die Oberembrach-Bassersdorf Einzahlung in die Säule 3a. Jeder Yves Buffi Betrag, der so einbezahlt wird, kann

lich aufwendig, da die eruierten Autokennzeichen mit der Liste der Personen, die durchfahren dürfen, abgeglichen werden muss. Seit die nächtlichen Herbst-Sperrungen in Kraft sind, hat es aber leider schon einige Übertretungen gegeben, was wir darauf zurückführen, dass es sich um ‹Gewohnheitsfahrer› handelt, welche die veränderten Signalisationen zu wenig beachtet haben.»

Gezielte Nachtsperren Ein stattlicher Teil der Amphibienbestände wandert bereits im Herbst in milden Regennächten zu ihrem Laichgewässer zurück und überwintert dort. Erstmals werden nun auch diese Wanderungen mit neuen, ge-

zielten Nachtsperren geschützt. Die Herbstsperrungen sind Teil der Lösung, auf die sich die Gemeinden Nürensdorf und Oberembrach sowie die Stadt Kloten unter Mitwirkung der betroffenen kantonalen Ämter mit verschiedenen Interessengruppen im Herbst 2015 am «Runden Tisch Eigental» verständigt hatten. Diese Lösung sieht vor, dass die Eigentalstrasse mit eingeschränkten Betriebszeiten für zehn Jahre wieder geöffnet wird. Nach Ablauf dieser Frist wird die Strasse, soweit sie keine Erschliessungsfunktion hat, endgültig für den motorisierten Verkehr geschlossen und auf ihrem Trassee eine Radwegverbindung erstellt. Annamaria Ress


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Dorf-Blitz 10/2017

Keine grosse Sache mehr bei der Umstellung der Uhren

Automatische Zeitumstellung

Auch die Kirche in Brütten ist hierbei nicht mehr so traditionell unterwegs. «Der Aufwand ist überschaubar, weil sowohl die beiden Zeitumstellungen pro Jahr als auch das Läuten der Glocken von einer externen Firma koordiniert und zum gegebenen Zeitpunkt automatisch durchgeführt werden. Wir müssen also gar nichts

Konzerte Musikverein Seit September steht der Musikverein Bassersdorf (MVB) unter neuer musikalischer Leitung. Dirigent Arwed Peemöller ist es mit Professionalität und Enthusiasmus gelungen, frischen Wind in das Musikcorps einzubringen. Am Freitag, 1. Dezember um 19.30 Uhr in der Kirche Brütten und am Sonntag, 3. Dezember um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf kommen Blasmusikfreunde in den Genuss eines besinnlichen und unterhaltsamen Abends. Der Eintritt ist frei - eine Kollekte dient der Deckung der Unkosten. (e)

Dass die Umstellung von Sommerauf Winterzeit immer pünktlich erfolgen kann ist Aufgabe der jeweiligen Uhrenbesitzer oder deren Betreiber. Doch wie erfolgt diese Umstellung heute? Die moderne Technik unterstützt diesen Vorgang massgeblich. von Tobias Jäger Die reformierte Kirche in Bassersdorf stellt ihre Kirchenuhr schon lange nicht mehr per Hand um. Seit 2010 sorgt ein Computer für das pünktliche Glockengeläut und die korrekte Uhrzeit in luftiger Höhe. «Früher war das noch Handarbeit und ich musste jeweils mühevoll in den Glockenturm steigen, um die Uhr für eine Stunde anzuhalten oder im Frühling vorzustellen», sagt die Sigristin der Kirche, Regula Hug. «Das Ganze fand dann jeweils am Vorabend kurz vor Mitternacht statt», fügt sie hinzu. Probleme mit der Umstellung hätten sich bis heute nie ergeben. Aber auch in diesem Jahr erwartet die Sigristin wieder Gottesdienstbesucher, welche am Sonntag nach der Zeitumstellung eine Stunde zu früh zur Messe erscheinen werden.

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Hardwald gesperrt für Jagd Die reformierte Kirche in Bassersdorf setzt bei der Turmuhr auf automatische Zeitumstellung. (Fotos: Tobias Jäger)

mehr manuell unternehmen», erklärt Annette Büechi vom Sekretariat der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Brütten.

Gründe für Umstellung Der eigentliche Zweck der Zeitumstellung ist die Helligkeit des Tages bestmöglich zu nutzen. Erste Vorschläge einer Zeitumstellung machte Benjamin Franklin im Jahre 1784. Im Ersten Weltkrieg wurde die Sommerzeit dann tatsächlich erstmals umgesetzt, kurz darauf aber auch wieder weitestgehend abgeschafft. In den meisten Ländern gab es bis Mitte der siebziger Jahre keine Zeitumstellung mehr. Aufgrund der Öl-

Die Uhren an den SBB Bahnhöfen werden in der ganzen Schweiz zeitgleich zentral umgestellt.

krise wurde 1973 die Sommerzeit in vielen Ländern wieder eingeführt. Seit der Einführung ist der Nutzen der Zeitumstellung aber umstritten. Dem grundsätzlichen Ziel, eine substantielle Energieersparnis zu erreichen, stehen kritische Argumente bezüglich der Gesundheit der Bevölkerung sowie die direkte Auswirkung auf das Verkehrs- und Transportwesen gegenüber.

Die Uhren stehen still Die nächste Umstellung von Sommer- auf Winterzeit findet schon bald statt. Am Sonntag, 29. Oktober, werden um drei Uhr morgens alle Uhren eine Stunde zurück gestellt. Die Nacht wird so eine Stunde länger. Das kann ein Vor- oder ein Nachteil sein. Die meisten Menschen schenken der saisonalen Umstellung jeweils keine grosse Beachtung. Die SBB gehen mit dieser zeitlichen Herausforderung pragmatisch um. «Die Umstellung aller Bahnhofsuhren entspricht einem Routineprozess und wird zentral gesteuert. Bei der diesjährigen Umstellung von Sommerauf Winterzeit bleiben alle Bahnhofsuhren um drei Uhr nachts eine Stunde lang stehen und zeigen danach die korrekte Winterzeit an», so Oli Dischoe, Pressesprecher der SBB. ◾

Die Pirschjagd im Hardwald ist durch die dichte Verbuschung mit Brennnesseln, Brombeeren und Adlerfarn stark erschwert und in der Vegetationsperiode fast unmöglich. Die reichlich vorhandene Rehpopulation richtet – gemäss Forstdienst - erhebliche Verbissschäden an jungen Bäumen an. Daher sind aus wildbiologischen Gründen und für die Erlangung eines biologischen Gleichgewichtes Abschüsse zwingend erforderlich. Dafür ist der Einsatz von speziell ausgebildeten Stöberhunden erforderlich. Stöberhunde und flüchtende Rehe überqueren Strassen, ohne auf den Verkehr zu achten. Um Unfälle zu vermeiden, wird der Hardwald an den beiden Jagdtagen, dem 6. und 20. November, von 9 bis 16 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Ebenso ist die Verbindungsstrasse zwischen Kloten und Wallisellen an beiden Jagdtagen von 9 bis 16 Uhr für sämtlichen Verkehr – dazu gehören auch Velofahrer – polizeilich gesperrt. Aus Sicherheitsgründen ist der Hardwald an den beiden Jagdtagen auch für Fussgänger (e) gesperrt.


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Dorf-Blitz 10/2017

Für jede Gemütslage einen Brauch

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«Hauptsache gruselig»

Lesen im Bett

Ende Oktober, ein Tag vor Allerheiligen wird Halloween gefeiert. Ebenso beginnt die Zeit der Räbeliechtliumzüge. Verdrängen die orangen Kürbisse unsere alten Räben oder haben sie gar etwas gemeinsam? von Sandra Lanz Der Streit über den Sinn oder Unsinn von Halloween bewegt die Gemüter in den Dorf-Blitz-Gemeinden. Die einen feiern mit einer Kürbisbeleuchtung, die andern bevorzugen den Schein der Räben. Die Kinder im Vorschulalter ziehen mit ihren Eltern meist noch mit einer selbstgeschnitzten leuchtenden Räbe durch die verdunkelten Dörfer, wo hingegen ältere Schulkinder mit Halloween meist mehr am Hut haben. Ob dies die Freude am gruseligen Schminken, das Verkleiden in gefährliche Wesen oder wegen der zu erheischenden Süssigkeiten ist, bleibt offen.

Halloween hat Tradition Familie Maier aus Brütten zelebriert Halloween auf ihre Weise. Begonnen hat alles mit den eigenen Kindern. Als es jeweils an der eigenen Haustüre klingelte und verkleidete Kinder aus der Nachbarschaft vor der Türe standen und mit dem Spruch: «Süsses oder Saures» Süssigkeiten erbettelten. Der Erstgeborene, der bei der ersten Begegnung mit Hexen doch ein wenig verängstigt war, konterte fortan mit seiner eigenen Verkleidung. Heute sind die Kinder grösser, der Brauch aber ist geblieben. Chrigi Maier, ein grosser Fan von gruseligen Filmen, lässt es sich nicht mehr nehmen, die Besucher an Halloween zu erschrecken. Michi und Chrigi Maier

Christine und Michael Maier vor … und nach der Verwandlung. (Bilder: zvg)

öffnen mit weissem, blutverschmiertem T-Shirt die Haustüre und überraschen jedes Mal aufs Neue. Die Dorfbewohner mit ganz kleinen Kindern wissen mittlerweile, dass sie bei Maiers besser nicht läuten sollten. «Ich möchte nicht, dass die Kinder dann das ganze Jahr einen Bogen ums Haus machen müssen», sagt Maier.

zungen verlangen eine gekonnte Schminktechnik. Die Begeisterung steckte auch die Freunde von Niklas, ihrem jüngeren Sohn, an. So lassen sich die Jungs regelmässig von ihr «verunstalten» und würden am liebsten mit der Alubüchse im Gesicht ins Bett gehen. Bei ihnen steht das Süsse nicht an erster Stelle, sondern «Hauptsache gruselig».

Perfekte Fratze

Räbeliechtliumzüge

«Ich hole mir Ideen vor allem aus dem Internet», sagt die FratzenKünstlerin Christine Maier. «Die für Narben und blutige Schnittwunden benötigte Knetmasse wie auch Makeup-Farbe und Theaterblut besorge ich bei einem Spezialgeschäft in Winterthur», sagt sie. «Die anderen Gegenstände wie Alubüchsen oder Messergriffe bastle ich selber.»

Die alte, aus dem 19. Jahrhundert stammende Tradition des Räbeliechtliumzuges findet auch dieses Jahr in den Dörfern statt. Die Schar zieht durchs Dorf mit den eigens geschnitzten Räben, bei denen die Schulen, Kindergärten und Krippen jeweils beim Schnitzen der Räben Zeit zur Verfügung stellen. Der zarte Schein der Räben und die tanzenden Schatten der geschnitzten Figuren lassen die Strassen in einem speziellen Glanz erstrahlen. ◾

Christine Maier hat ein Flair fürs Schminken und bringt Erstaunliches zustande. Echt wirkende Verlet-

Räbeliechtli-Umzugsdaten: Brütten: Baltenswil: Bassersdorf: Nürensdorf:

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Donnerstag, 2. November, Schulhaus Chapf, 17.30 Uhr Freitag, 3. November, Kindergarten Baltenswil, 19 Uhr Sonntag, 5. November, Dorfplatz Bassersdorf, 18 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 8. November, Volg Oberwil, 18.30 Uhr

Gehören Sie auch zu den Menschen, die gerne im Bett lesen? Haben auch Sie festgestellt, dass es schwierig ist, eine bequeme Leseposition zu finden? In diesem Fall stellt sich die Frage, ob dies einen Einfluss auf Ihren Schlaf haben kann. Es ist klar festzuhalten, dass Lesen ein hervorragendes Einschlafmittel ist. Es hilft uns abzuschalten und unseren Geist auf den Schlaf einzustimmen. Viele Menschen finden im Bett keine bequeme Lage dafür. Wenn sie auf dem Rücken liegen und ihr Buch nach oben halten, werden unweigerlich die Muskeln in Hals, Nacken und Schultern Spannungen aufbauen. Das gleiche Problem tritt auf, wenn man auf der Seite oder auf dem Bauch liegt. Trotzdem liest man weiter, bis die Verspannungen zu gross werden. Nun wird das Buch zur Seite gelegt und der müde Schläfer versucht einzuschlafen. Doch unsere Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur hat sich während dem unbequemen Liegen verspannt und man ist weit davon entfernt, entspannt den Schlaf zu finden. Also kein Lesen mehr im Bett? Nein, lesen vor dem Einschlafen ist zu empfehlen und werden einfache Tipps angewendet, erfüllt es auch wieder seinen ursprünglichen Zweck der Entspannung. Richten Sie Ihre Leseposition so ein, dass Sie in einer sitzenden Position lesen können. Legen Sie sich ein Kissen auf die Knie und positionieren Sie das Buch dort. Muss das Buch nicht ständig hochgehalten werden, wird die Muskulatur nicht unter Spannung gesetzt. Besitzen Sie ein Bett, welches elektronisch oder mechanisch in eine Sitzposition gebracht werden kann, nutzen Sie diesen Vorteil aus und das Lesen wird wieder zur Wohltat. Stefan Hertach lizenzierter Schlaf- & Liegeberater www.dergesundeschlaf.ch


Sport

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Nachrichten

Dorf-Blitz 10/2017

Bootcamp auf der Bassersdorfer Mösli-Wiese findet Anklang

Fussball FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) FCB im Tief Als Aufstiegskandidat in die Saison gestartet, befindet sich der FCB nur auf Rang 10. Im Oktober gab es aus 4 Spielen nur 4 Punkte. Resultate Veltheim vs. Bassersdorf: 1:2 (0:1). – Tore FCB: 10. Schaich 0:1. 90. G. Zambelli 1:2. Bassersdorf vs. Unterstrass: 2:3 (2:1). – Tore FCB: 21. Tinner 1:0. 23. Tinner 2:0. Rümlang vs. Bassersdorf: 4:1 (1:0). – Tor FCB: 84. Tinner 2:1. Bassersdorf vs. Gossau: 1:1 (1:1). – Tor FCB: 40. G. Zambelli 1:1. Tabelle 1. Rang: Uster 10 (Spiele)/ 23 (Punkte). – 10. Bassersdorf 10/11. Spielplan 29.10. (15.00): Oerlikon Polizei vs. Bassersdorf 04.11. (18.00): Bassersdorf vs. Phönix Seen 11.11. (18.00): Greifensee vs. Bassersdorf 15.11. (20.15): Bassersdorf vs. SV Schaffhausen Cup Aktive 2. Runde (Qualifikation für Cup-Hauptrunde von 2018/2019) Effretikon (3. Liga) vs. Bassersdorf: 0:6 (0:2) – Tore: Schaich, Tinner, Kumbuesa, S. Zambelli (P). Correia (2). Runde 3: 08.11. (20.15): Dielsdorf (4. Liga) vs. Bassersdorf

Unihockey Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (2. Liga, Gruppe 4) UBN im Hoch Der Zweitligist ist nach verhaltenem Saisonstart immer besser in Fahrt gekommen. Als Drittplatzierter beträgt der Rückstand auf den Leader ZO Pumas nur ein Punkt – und die Pumas sind im November der Gegner. Resultate UBN vs. Uster II: 11:5. Appenzell vs. UBN: 8:13. UBN vs. Bronschhofen: 15:4. Domat-Ems vs. UBN: 2:11.

Fitness unter freiem Himmel Rund 25 Sportbegeisterte treffen sich jeweils am Dienstagabend auf der Mösli-Wiese zum traditionellen Bootcamp. Leiterin Daniela Heim zieht Bilanz über knapp zwei Jahre Schwitzen mitten in Bassersdorf. von Philipp Rahm Bootcamp ist ein englischer Begriff und wird häufig im Zusammenhang mit Wiedereingliederungsmassnahmen von Straftätern oder in Erziehungsanstalten gebraucht. Was Daniela Heim Woche für Woche auf der Mösli-Wiese anbietet, hat aber nicht viel damit zu tun. Viel mehr will die 43-Jährige die Bevölkerung bewegen und ihr den Zugang zum Sport vermitteln. «Meine Bootcamp-Teilnehmer sollten zwar gefordert sein, aber die Übungen mit einem Lächeln im Gesicht machen», beschreibt Daniela Heim ihr Training.

Jeder auf seinem Level Lanciert hat die Personaltrainerin das Bootcamp im letzten Jahr auf Empfehlung einer Kollegin und leitet es jetzt in der zweiten Saison. Die Trainings finden jeweils von März bis Oktober jeden Dienstagabend in Bassersdorf statt. Teilnehmerin Manuela

Eines der letzten Bootcamps dieses Jahres. (ph)

Stierli aus Nänikon ist vom Training begeistert: «Das Programm ist immer abwechslungsreich und ich kann selber einteilen, wieviel ich machen möchte.» Dies liegt auch Leiterin Daniela Heim am Herzen, sie wolle niemanden überfordern und quälen: «Ich mache häufig Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, so dass jeder auf seinem Level trainieren kann.»

Gruppensport motiviert In diesem Jahr ist das Interesse gemäss Daniela Heim gewachsen, sie musste zwischenzeitlich sogar einen Teilnehmerstopp einführen. «Wieso es jetzt viel besser läuft als im letzten Jahr, kann ich nicht sagen. Aber es

Tabelle 1. Rang: ZO Pumas 6 (Spiele)/ 15 (Punkte). 2. Uster II 6/15. 3. UBN 6/14. Spielplan 11.11. (17.00): ZO Pumas vs. UBN 18.11. (20.30): Schaffhausen vs. UBN 25.11. (17.30): UBN vs. STV Berg

macht definitiv mehr Freude, wenn viele Sportbegeisterte dabei sind», bilanziert sie. Je grösser die Gruppe, desto motivierender sei es auch für die anderen Teilnehmer. Ähnlich sieht das auch Roman Gwerder aus Gerlisberg. Er ist einer der wenigen Männer in der Gruppe, die regelmässig ins Bootcamp kommen. «Die Gruppe motiviert enorm und Sport mit Freunden macht Spass», findet er. Durchschnittlich sind etwa 20 bis 30 Personen dabei, je nach Wetter und Motivation jedes Einzelnen. Laut Daniela Heim sind vor allem die Frühlingsbootcamps beliebt, da in diesen der hartnäckige Winterspeck abgebaut werden kann. www.daheim-personaltraining.ch ◾

Liebe Sportbegeisterte!

Eishockey Eishockey Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe Ost) Der EHCB im Aufschwung Es war ein fast perfekter Monat für die Bassersdorfer. Einziges Manko: Das Duell gegen Illnau-Effretikon verlor man spektakulär mit 6:7. Der EHCB liess sich nicht beirren, siegte in Chiasso und zu Hause gegen Zug. Der verdiente Lohn: Der 4. Tabellenrang. Resultate Sursee vs. EHCB: 3:9 (1:2, 1:4, 1:3). EHCB vs. Illnau-Effretikon: 6:7 (2:2, 1:3, 3:2). Chiasso vs. EHCB: 6:7 (1:3, 1:3, 4:1). EHCB vs. Zug: 4:2 (0:1, 3:1, 1:0). Tabelle 1. Rang: Dürnten 5(Spiele)/ 15 (Punkte). – 4. EHCB 5/10. Spielplan 05.11. (20.00): EHCB vs. Luzern 07.11. (20.00): Küsnacht vs. EHCB 19.11. (20.00): EHCB vs. Seewen 25.11. (17.30): Dürnten vs. EHCB

(te)

Teilen Sie unsere Leidenschaft für’s Sportgeschehen und senden Sie uns Informationen zum Sportgeschehen Ihrer Sportart: Vereins-Neuigkeiten, erkämpfte Resultate, aussergewöhnliche Turnierteilnahmen, überraschende Transfers. Unser junges Team der Sportredaktion freut sich über Ihre Kontaktaufnahme auf sport@dorfblitz.ch.


Dorf-Blitz 10/2017

Sport

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Unihockey auf allen Stufen während der Herbstferien

Erste Unihockey-Trainingswoche als Grossverein UBN Nach der Zusammenlegung im letzten Jahr fand diesen Monat die erste Trainingswoche als neuer Verein statt. Trotz ungewisser Prognosen war das Trainingslager im Geeren Bassersdorf auch in diesem Jahr ein Erfolg. von Philipp Rahm Rund 120 Juniorinnen und Junioren des Grossvereins Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN) trainierten von Montag bis Donnerstag in der Bassersdorfer Turnhalle Geeren. Manu Strässle Schaffner vom Vorstand zeigt sich erfreut über die hohe Teilnehmerzahl: «Wir organisierten die Trainingswoche das erste Mal als Grossverein UBN und wir wussten nicht, wie viele Unihockeybegeisterte vom Angebot Gebrauch machen würden. Es war aber wie in jedem Jahr ein voller Erfolg.» Einige Mannschaften waren mit fast allen Spielern vertreten und kamen so sportlich einen grossen Schritt weiter.

Die Trainingswoche lockte viele Unihockeybegeisterte in die Turnhalle Geeren. (zvg)

Der sportliche Aspekt steht während der Trainingswoche aber nicht im Vordergrund. Jeden Tag gibt es auch ein sogenanntes Chäpsle, bei dem die Spieler und Spielerinnen in gemischten Teams gegeneinander spielen. «So lernen wir uns über die Teamgrenzen hinaus kennen und wissen, wer auch noch im selben Verein dem gleichen Hobby nachgeht», meint Manu Strässle Schaffner.

Höhepunkt Nachtturnier Der Höhepunkt der Woche bildete ein clubinternes Nachtturnier. Unihockeybegeisterte aus allen Teams und Alterskategorien wurden durchgemischt und in verschiedene Mannschaften aufgeteilt. In diesem Jahr erreichte das traditionelle Nachtturnier einen neuen Teilnehmerrekord: 62 Juniorinnen und Junioren von den E-Junioren bis zur U16-Mannschaft

kämpften um den Sieg. Das Nachtturnier war der Abschluss der Trainingswoche, die nun schon zum 18. Mal stattgefunden hat. Insgesamt standen während 25 Trainings etwa 15 verschiedene Trainer im Einsatz. Die Gesamtbilanz des UBN-Vorstandsmitglieds Manu Strässle Schaffner fällt positiv aus: «Für uns ist es eine gute Gelegenheit, unserem Nachwuchs kostengünstig ein Trainingslager vor der Haustüre anzubieten.» ◾

Schwieriges Umfeld für das Karate-Dojo in Bassersdorf

Bassersdorfer Karateschule wirbt um Mitglieder Die seit letztem November eröffnete Karate-Sport-Schule (KSSDojo) verzeichnet sehr geringe Mitgliederzahlen. Ein Kursmodul wurde mangels Teilnehmer eingestellt. Für ein längerfristiges Bestehen ist das KSS-Dojo dringend auf mehr Mitglieder angewiesen. Der Leiter der Karatesportschule sucht nach Erklärungen. «Haiii», «Tsooo» und «Ajjh» – Kampfschreie hallen am Freitagabend durch den Trainingsraum in der bxaSportanlage in Bassersdorf. Allerdings schreien nicht zahlreiche Mitglieder, sondern der Inhaber Mario Weber alleine. «Trotz engagierter Werbeaktionen und vielen Investitionen blieben bis anhin die Mitglieder aus», erklärt Mario Weber. Bis anhin absolvierten drei Karatebegeisterte einen Kurs in seinem Dojo, welche schlussendlich aber ins Judo

Das KSS-Dojo in Bassersdorf soll die Verbreitung des traditionellen japanischen «Shito-Ryu»-Karatestils fördern. Beim Karate gehe es nicht nur ums Kämpfen, es sei zugleich eine Lehre von Anstand, Respekt und Fürsorglichkeit, erklärt Weber. Die angebotenen Kurse sollen zusätzlich präventiv gegen Gewalttaten wirken. «Die bisherigen Teilnehmer waren begeistert, weil ihnen die Kurse bedeutend mehr Selbstvertrauen und Sicherheit gegeben haben», freut sich Mario Weber. Mario Weber zeigt eine der Kampfstellungen. (Foto: Fabian Rahm)

wechselten oder verletzungsbedingt aufhörten. Finanziell resultierte für Mario Weber bis anhin ein klarer Verlust, er machte jedoch aufgrund seiner Leidenschaft fürs Karate weiter. Die fehlenden Mitglieder kann Mario Weber sich nicht erklären. In

Kloten gibt es auch eine Karateschule, welche sehr hohe Mitgliederzahlen aufweist. «Ich arbeite momentan Vollzeit, deshalb kann ich nur Abendkurse anbieten. Eventuell spreche ich so eine Vielzahl von Kindern nicht an», rätselt er.

Trotz den Startschwierigkeiten will er sich weiterhin mit vollem Herzblut für Karate einsetzen. Das Training für Frauen, Männer und Jugendliche findet jeweils am Freitagabend im bxa Mehrzwecksaal statt. Ein Einstieg sowie Schnupperlektionen sind jederzeit möglich. Fabian Rahm


Gesundheit

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Dorf-Blitz 10/2017

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Redaktionsmitglieder gesucht Wollten Sie schon lange für eine Zeitung schreiben? Ist Reporter Ihr Kindheitstraum? Beim Dorf-Blitz haben Sie jetzt die optimale Gelegenheit dazu. Bei uns können Sie weiterhin Ihrem bisherigen Beruf und Hobby nachgehen und trotzdem Erfahrungen in der Medienwelt sammeln. Dabei entscheiden Sie selbst, wieviel Zeit Sie investieren wollen. Wir erwarten: – ein reges Interesse am Leben in unseren drei Gemeinden – die Lust, darüber zu berichten – die Bereitschaft, regelmässig an den monatlichen Sitzungen teilzunehmen – Zugang zu einem Computer, um die Texte zu verfassen – Internetzugang / E-Mail – nach Möglichkeit eine Digitalkamera

Wir bieten: – ein überdurchschnittlich motiviertes und engagiertes Team – ein professionelles Umfeld – die Chance, in den Journalismus einzusteigen – eine hohe Selbständigkeit und die Möglichkeit, den Aufwand weitgehend selber zu bestimmen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich bitte per Telefon oder E-Mail bei Chefredaktorin Annamaria Ress auf 079 258 55 79 oder annamaria.ress@dorfblitz.ch; wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme.


Reisen

Dorf-Blitz 10/2017

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Auf den Spuren keltischer Geschichte

Das Juwel Wales Auf der Fahrt durch England weisen die Strassenschilder und rote Drachen auf den Fahnen darauf hin, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Die ersten paar Meilen sind die Ortsnamen zuerst in Englisch, dann in Walisisch angeschrieben. Danach übernimmt die keltische Sprache die Oberhand. Beinahe eine Million Menschen sind dieser Amtssprache mächtig. von Susanne Beck Die regenreichste Gegend auf der grossen britischen Insel ist gemäss Statistik Wales. Mystische Vergangenheit mit Geschichten über Druiden mit ihren Geheimnissen um Zauberei; Krieger, die aus derben Schlachten zurück kamen und oft siegreich dieses raue Land beschützten; was Wahrheit und was Sage ist, kann jeder nur für sich erahnen. Ihre keltische Sprache und Bräuche pflegen die stolzen Waliser über all die Jahrhunderte. Erst seit 1998 haben sie ihre eigene Nationalversammlung mit dem Vereinigten Königreich ausgehandelt. Ursprünglichkeit – mit Moderne ergänzt – lässt den schweizerischen Alltag schnell vergessen und es fällt leicht, diesem speziellen Inselgeist zu erliegen.

Aberaeron, ein typisches Dorf an der Atlantikküste, mit knapp 1500 Einwohnern. (Fotos: Susanne Beck)

Mentalität und Charme Ihren Stolz leben die Waliser täglich. Beinahe alle anderen keltischen Sprachen sind ausgestorben, jedoch haben die Menschen hörbar Freude an ihrer Sprache. So ist zum Beispiel der längste Ortsname Europas ein Zeichen ihres Humors: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. Es gibt einige Bewohner, die diesen Namen ohne Probleme aussprechen und fehlerfrei schreiben können. Ihre Beharrlichkeit und ihre Lebensfreude haben sie behalten. Die volkstümliche Musik, mit einer Viel-

Genug Wasser und etwas Sonne verwöhnen die Natur.

falt an Holzblasinstrumenten, Saiteninstrumenten wie zum Beispiel der Harfe, Schlaginstrumenten, zum Teil sogar aus Tierknochen gefertigt, ist ein einzigartiges Vergnügen in diesem keltischen Paradies. Auch der Dudelsack, der vermutlich seinen Ursprung in Indien und nicht in Schottland hat, ist in der folkloristischen Musik beinahe immer dabei.

Sammlung an Lebensfreude Durch die Besonderheiten der Landschaft, mit Mooren, Flüssen und drei grossen Nationalparks, bietet Wales unter anderem auch die Fischerei zur Erholung an. In vielen kleinen Orten kann günstig eine Bewilligung dazu erworben werden. Auch Tourfahrten mit kleinen Schiffen auf dem Meer werden angeboten, bei denen man mit Glück auch Delfine zu sehen bekommt. Und falls es dieses Schauspiel in diesem Moment nicht gibt, sind die Guides mit so viel Liebe zu den Ozeanbewohnern dabei, dass sie den Touristen Hummer zeigen und die kleineren Lebewesen genauer erklären. Die Neugier und die Liebe zur Heimat beschwingt die Menschen. Die Lebensfreude ist auch in den Pubs zu spüren: An den Theken bestellt man eines der unzähligen Biersorten und die Menuwahl ist ebenfalls vielseitig. Einige Lokale rühmen sich selbst, die besten «fish and chips» zu verkaufen.

Dörfer und Städte Cardiff, die Hauptstadt von Wales, bietet zum Beispiel Kanalfahrten an, bei denen auch Schleusen passiert werden. Die traumhafte Umgebung lädt zum Abschalten und Träumen ein. Das Literaturfestival ist beliebt und zieht ebenfalls immer wieder Touristen an. Über eine Million Bücher soll es in den über 30 Bücherläden rund um Cardiff geben. Die kleinen Dörfer in Wales wie Aberaeron sind mit ihrem Charme nicht minder sehenswert. In kleinen, originellen Dorfläden kann man sich verweilen, in Pubs den Tee trinken und dazu Selbstgebackenes geniessen.

Steinkreise Es gibt einige sagenumwobene Stätte in England, die durch Findlinge, welche aus Wales stammen, vor ungefähr 3000 Jahren vor unserer Zeitrechnung aufgebaut wurden. Die Spekulationen, wie das vor so langer Zeit in dieser grossen Anzahl bewerkstelligt wurde, nehmen nicht ab. Mit der Christianisierung wurden viele, vermutlich spirituelle, Orte zugegraben, damit nichts mehr an die sogenannten heidnischen Orte erinnern sollte. Immer wieder kommen solche Monumente zum Vorschein und lassen die Mystik um die Geschichten aufleben. Stonehenge, welches zum UnescoWeltkulturerbe gehört, ist wohl der berühmteste Kreis, der jährlich eine Vielzahl von Touristen anlockt. Die Waliser haben somit weitreichend die Geschichte Englands geprägt. ◾


Treffpunkt

52

Dorf-Blitz 10/2017

digital world

internet apps and links dialektbestimmung

Die Schweiz ist in vielerlei Hinsicht ein spezielles Land. Einer der markantesten Unterschiede zu anderen Ländern ist – nebst Demokratie, Käse und Schokolade – mit Sicherheit die Sprache. Wohl gerade deshalb, weil nicht von «der» schweizerischen Sprache gesprochen werden kann. Nebst den vier Landessprachen unterscheidet sich auch jede Region durch einen ganz eigenen Dialekt. Diesen Unterschieden kann man mit der «Dialäkt Äpp» auf den Grund gehen: Anhand der eigenen Aussprache verschiedener Wörter kann eine vereinfachte Dialektlokalisierung vorgenommen werden. Die App liefert erstaunliche Ergebnisse, jedoch leider nur für deutschsprachige Dialekte.

Prüfungsvorbereitung

«TheSimpleClub» ist eine Lern-App, die sich speziell an Schülerinnen und Schüler von der fünften bis zur zwölften Klasse richtet. Sie ist in ihrem Aufbau und Design sehr auf diese Zielgruppe ausgerichtet und soll das Lernen so attraktiv wie möglich machen. Durch eine grosse Sammlung Videos, Übungen und Tests in Fächern wie Biologie, Physik, Mathematik, Chemie, Geschichte, Informatik und sogar «Engineering» ermöglicht sie eine vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedensten Themen. Das Fachwissen wird interaktiv, umfangreich sowie dem Niveau der Zielgruppe angepasst vermittelt und kann deshalb durchaus als Ergänzung des Schulmaterials zur Prüfungsvorbereitung genutzt werden.

bewegte bilder

App «Dialäkt Äpp», verfügbar für iOS

App «TheSimpleClub», verfügbar für Android und iOS

Fotos zu verschicken ist heutzutage beinahe so veraltet wie Briefe zu schreiben. Stattdessen sind animierte Bilder, sogenannte «GIFs» (Graphics Interchange Format) brandaktuell und erfreuen sich insbesondere bei jüngeren Generationen grosser Beliebtheit, vermutlich weil GIFs interaktiver sind als einfache Fotos und kürzer als normale Videos. Wer sich diesen Trend nicht entgehen lassen will, kann mit «Momento» ganz einfach eigene GIFs erstellen. Mithilfe der App lassen sich Fotos und Videos zu einem GIF umformatieren, speichern und verschicken. Momento ist zwar nur für iOS-betriebene Geräte erhältlich, für Android-Nutzer gibt es jedoch alternativ die App «GIF Maker».

programmieren für anfänger

App «Momento», verfügbar für iOS

«Hopscotch» ist eine Programmier-App, die spezifisch für Kinder entwickelt wurde, aber auch für Erwachsene sehr unterhaltsam ist. Mithilfe der App kann man einfache Skripte ausführen und eigene Spiele entwickeln. Dazu sind keine Vorkenntnisse nötig, denn es geht nicht darum, selbst Codes zu schreiben, sondern einfache Programmier-Logik anzuwenden. Dafür werden vorgefertigte «Blöcke» verwendet und in verschiedene Abläufe eingebettet. Nach den drei Einführungsvideos kann man bereits verschiedene Code-Befehle kombinieren und mühelos ein einfaches Spiel entwickeln. In der Gratisversion enthalten ist ein Experimentiermodus sowie Anleitungen für das Programmieren von fünf verschiedenen Spielen.

ägypten verteidigen

App «Hopscotch», verfügbar für iOS

Seth, der Gott des Chaos, bedroht Ägypten mit seinen Horden. Die letzte Hoffnung liegt in den Händen eines frisch gebackenen Pharaos, der bis vor wenigen Minuten keine Ahnung hatte, welche Verantwortung er mit dem Download des Turmverteidigungsspiels «Empires of Sand» auf sich laden würde. Dank einer gut erklärten Kampagne findet man sich aber in der neuen Rolle schnell zurecht und verteidigt seine Stadt schon bald erfolgreich gegen die ersten Angriffe. Neben den Schlachten, bei denen es Ressourcen geschickt in Verteidigungsanlagen zu investieren gilt, muss auch der Ausbau der eigenen Infrastruktur vorangetrieben werden. Nur so kann man stärkere Gebäude und Einheiten freischalten und gegen Seth triumphieren! App

«Empires of Sand», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 10/2017

53

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

26.10.

19.00 – 21.15

Fluglärmsolidarität

GV + Vortrag Nationalrat Hardegger

Franziskuszentrum

19.30

Gemeinde

Infoabend: Gemeindefinanzen und Gebietsplanung

bxa

Papiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Do

26.10.

Sa

28.10.

Sa

28.10.

09.00 – 14.00

Gemeinde

Neuzuzügeranlass

Gem. Einladung

Sa

28.10.

09.30 – 12.30

Elternforum

Kochen mit Papi für Kinder ab 6 Jahren

Schulküche Mösli B

Sa

28.10.

10.00 – 20.00

Fakoba

Helfersucher-Anlass

Dorfplatz

Sa

28.10.

11.00 – 12.30

Gemeinn. Frauenverein

Sportartikelbörse (Anlieferung Fr 18.00)

Turnhalle Geeren

Sa

28.10.

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba

Mi

01.11.

14.30 – 15.00

Disch Simone & Klein Susanne Chasperlitheater

Bungertstube

Do

02.11.

20.00 – 22.00

Kultur- und Bibliothekskomm. Musik-Kabarett «Les trois suisses»

Franziskuszentrum

Fr

03.11.

19.00 – 21.00

Dorfverein Baltenswil

Räbeliechtli-Umzug

Kindergarten Baltenswil

Sa

04.11.

11.00

Gemeinn. Frauenverein

Spaghetti-Essen

Franziskuszentrum

Sa

04.11.

14.00 – 16.30

Feuerwehr

Öffentliche Feuerwehr-Hauptübung

Klotenerstr.1 (beim alten Schulhaus)

So

05.11.

18.00 – 19.30

Elternforum

Räbeliechtli-Umzug

Dorfplatz

Mo

06.11.

19.00 – 21.00

Kanton Zürich und Bund

Info Brüttenertunnel und Glattalautobahn

bxa

Do

16.11.

14.00

Team «Informiert im Alter»

Erzählcafé

Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1

Fr

17.11.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «triorafale»

Konzert «triorafale»

Sa – Sa

18.11. – 25.11.

Gemeinn. Frauenverein

Kerzenziehen

Bungertstube

Di

21.11.

19.30

Bibliothek

Ladies Night – Lesung «ins Glück gebloggt»

Bibliothek, Anmeldung erwünscht

Mi

29.11.

17.00

Gospelchor Dübendorf

Gospelkonzert

Ref. Kirche

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Zeit

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April–November)

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Fr

27.10.

Sa

28.10.

Sa

28.10.

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Skiclub Altbach

Generalversammlung

Rest. Sonnenhof

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba (Anm. erforderlich)

18.00 – 23.59

Samariter-Verein

Raclette-Abend für alle

Gemeindesaal Bibliothek

Di

31.10.

10.00 – 11.00

Bibliothek

Herbstgeschichte vom «Gschichte-Joe» für Kinder von 2-4 Jahren in Begleitung

Do

02.11.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Do

02.11.

17.30

Kiga, Kinderhaus Chrüsimüsi

Räbeliechtli-Umzug

Start bei Schulhaus Chapf

Sa

04.11.

09.00 – 10.30

Turnverein

Start «Winter-Fit Training» für 14–99 jährige

Turnhalle Chapf

Sa – So

04.11. – 05.11.

10.00 – 17.00

Frauenverein

Kreativ Hobby Markt

Mehrzweckhalle Schulhaus

Sa

11.11.

09.30

Gemeinderat

Informationsveranstaltung: Geschäfte der Gemeindeversammlung und der Urnenabstimmung

Gemeindesaal

Sa

11.11.

14.00 20.00

Turnverein Brütten

Nachmittags- und Abend-Unterhaltung «Kandidatur Brütten 2021» Türöffnung 13.15/18.45

Mehrzweckhalle Chapf

So

12.11.

17.00

Kulturkommission

Konzert: «Echoes of Swing», Apéro ab 16.00

Gemeindesaal

Do

16.11.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Sa – So

18.11. – 19.11.

13.30 – 16.30

Arbeitsgr. Zentrumsplanung + Preisgericht

Besichtigung der sechs Projekte «Zentrumsplanung»

Gemeindesaal


Veranstaltungen

54

Sa

18.11.

20.00

Mo

20.11.

20.00

Sa

25.11.

12.30 – 16.30

So

26.11.

17.00

Do

30.11.

09.30 – 11.00

Dorf-Blitz 10/2017

Abend-Unterhaltung «Kandidatur Brütten 2021» Türöffnung 18.45

Mehrzweckhalle Chapf

PGV

PGV Höck

Gemeindesaal

Alterszentrum im Geeren

Advents-Café mit Adventsmarkt

AziG, Seuzach

VWH

Kirchenkonzert: Akkordeon vom Feinsten

Kirche

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Turnverein Brütten

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Aufsuchende Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

26.10.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Rest. Bären, 1. Stock

Do

26.10.

18.00 – 20.00

Bibliothek

Donnerstags-Treff: Vernissage Fotoausstellung des NBN «NaBibliothek tur pur: Naturschönheiten im Eigental und in Nürensdorf»

Do

26.10.

19.00 – 21.15

Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität

GV + Vortrag Nationalrat Hardegger

Franziskuszentrum, Ba

Fr

27.10.

14.00

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Sa

28.10.

14.30

NBN – NBN Kids

Exkursion für Kinder von 2-6 Jahren in Begleitung

Aussichtspunkt Ratzenhalden, Ba

Di

31.10.

17.00 – 19.00

Bibliothek

Halloween-Schminken

Bibliothek

Musik-Kabarett: «Les trois Suisses»

Franziskuszentrum; Vorverkauf: Bibliothek und Dorfdrogerie Hafen

Do

02.11.

20.00

Kultur- und Bibliothekskommission

Do

02.11.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Fr

03.11.

18.00 – 24.00

UnihockeyClub

Öffentlicher Spaghettiplausch

Schlosskeller Nü

Sa

04.11.

12.30 – 17.30

Schachclub Nü/Ba

Schachplausch Schüler

Schlosssaal

Sa

04.11.

14.30 u. 20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung «Heilige Bimbam» Nachmittagsaufführung und Premiere

MZH Ebnet

Mo – Do

06.11. – 09.11.

Werkabteilung

Häckselservice

Di

07.11.

Gemeindeverwaltung

Büros bleiben am Nachmittag geschlossen

Gemeindehaus

Mi

08.11.

18.45

Schule

Räbeliechtliumzug mit Guggenmusik Kookaburra

Besammlung 18.45 beim Volg in Ob

Fr – Sa

10.11. – 11.11.

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung «Heilige Bimbam»

MZH Ebnet

Sa

11.11.

10.00 – 17.00

OK Martinimärt + Märtler

Martinimärt

Schlosspark (Neuhofstrasse, Zentrum)

Sa

11.11.

10.00

Nüeri-Netz

Kaffeestube am Martinimärt

Schloss-Saal

Do

16.11.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 10/2017

55

Fr – Sa

17.11. – 18.11.

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung «Heilige Bimbam»

MZH Ebnet

Sa

18.11.

15.00

Männerchor

Singen im Krankenheim Bächli

Krankenheim Bächli, Ba

Mi

22.11.

Gemeinde

Gemeindeversammlung

MZH Ebnet

Do – Sa

23.11. – 25.11.

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung «Heilige Bimbam»

MZH Ebnet

Fr

24.11.

14.00

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Sa

25.11.

12.00 – 16.30

Frauenverein Ob/Bi

Suppenzmittag, Kasperlitheater 12.30 u. 14.00

Schulhaus Sunnerain, Bi

Bibliothek

Adventsgeschichten bei Kerzenlicht mit Glühmost und Guetzli

Bibliothek

Do

30.11.

20.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Turnverein Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27 Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Jeden letzten Do

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Erwachen Sie morgens mit Rücken- oder Nackenschmerzen? Kostenlose Infoanlässe zeigen Ihnen Lösungen auf! Rund die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer klagt über Rücken-, Hüft- und Nackenschmerzen. Häufig treten diese morgens auf, auch als Folge von Liegeund Schlafproblemen. Liege- und Schlafexperte Stefan Hertach beweist, dass diesen Menschen mit dem passenden Bettsystem geholfen werden kann.

entsprechende Problemlösungen anzubieten. In dieser Funktion verstehen wir uns als Bindeglied zwischen Betroffen, Ärzten, Kliniken, Therapeuten und der Prävention».

Zusammenarbeit mit Medizinern und Therapeuten

Oft können die verschiedenen Therapieformen bei Verspannungen und Schmerzen nur kurzfristig Abhilfe schaffen, da sie nur die Symptome wie Schmerzen lindern, jedoch nicht die Ursache beheben. Denn zu Hause steht oft die falsche Liegefläche, welcher wir während der Nacht ausgeliefert sind. Damit die Therapieformen auch besser ihre Wirkung erzielen, pflegen wir aktiv den Austausch mit Ärzten und Therapeuten, um gemeinsam mit ihnen die perfekte Lösung anbieten zu können. Deshalb macht Stefan Hertach auch Vorträge bei Physiotherapeuten und anderen Fachleuten.

Erwachen Sie nachts oder am Morgen regelmässig mit Rücken- oder Nackenschmerzen? Lassen diese nach, sobald Sie sich etwas bewegen oder eine warme Dusche genommen haben? Dann freut es Sie sicher zu erfahren, dass Sie eine echte Chance auf Besserung haben!

Kostenloser Infoanlass

Erfahren Sie an den kostenlosen Infoanlässen vom Dienstag, 7. November oder Dienstag, 5. Dezember, bei Rüedi Innendekoration in Bassersdorf von Stefan Hertach, was während des Schlafes mit Ihrem Körper passiert und wie Ihre Schmerzen entstehen. Ziel dieser Abende ist es, Ihnen die Zusammenhänge zwischen Ihrem Schlaf und der Liegelage zu erläutern und einfache Tricks mitzugeben, welche Ihnen helfen, bereits nach diesem Abend besser zu schlafen. Nach diesen Vorträgen können Sie besser beurteilen, welche Bettensysteme Ihren Bedürfnissen gerecht werden. An den Abenden findet kein Verkauf statt und zudem ist es eine produktunabhängige Veranstaltung.

Das Angebot ist unüberschaubar

Angesichts des unüberschaubaren Marktes an Gesundheitsmatratzen und Spezialkissen ist der Laie schnell überfordert. Anbieter

Was können Sie als Erstes gegen die Schmerzen tun?

Ganz einfach: investieren Sie diese zwei Stunden am 7. November oder 5. Dezember für den kostenlosen Infoabend und profitieren Sie von den vielen nützlichen Tipps, um bald besser schlafen zu können. Mehr Infos finden Sie in der grauen Box. versprechen alles, um ihre Betten an den Mann/die Frau zu bringen, allerdings übernimmt kaum ein Verkäufer die Garantie, dass die angebotenen Bettinhalte auch wirklich helfen. Die Erfahrung von Geschäftsinhaber Stefan Hertach: «kein Mensch kann innert wenigen Minuten Probeliegen feststellen, auf welcher Matratze er eine gute Entspannung erlangt. Vor allem Menschen mit Verspannungen im Schulter-, Nacken- oder Rückenbereich sind auf optimal angepasste Lösungen angewiesen».

Prävention

Wichtig ist auch, die Zusammenhänge und Ursachen Ihrer Schmerzen zu kennen. Oft sind es Kleinigkeiten, welche helfen können, Ihre Liege- und Schlafqualität und somit Ihre Schmerzen zu verbessern. Der Liege- und Schlafberater Stefan Hertach ist Gründungsmitglied der Organisation IG-RLS (Interessengemeinschaft richtig liegen und schlafen). «Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse und die Ursachen von Liegeproblemen unserer Kunden zu erkennen und

Infoabend «Lösungen bei Liege- und Schlafproblemen» Wann: Dienstag, 7. November oder Dienstag, 5. Dezember jeweils um 19.00 Uhr

Wo: Rüedi Innendekoration, Klotenerstrasse 76, 8303 Bassersdorf

Was hören und sehen Sie? Erfahren Sie, was mit Ihrem Köper während des Schlafes alles passiert, wie Verspannungen und Schmerzen im Bett entstehen und wie Sie schon mit einfachen Tricks besser und erholsamer schlafen können. Zudem erkennen Sie, welche Ansprüche Sie an ein Bettsystem unbedingt stellen dürfen und vieles mehr.

Kosten: Diese Infoabende sind kostenlos und unverbindlich. – An den Abenden finden keine Verkäufe statt. Anmelden: Damit wir für Sie einen Platz reservieren können, bitten wir Sie, sich per Telefon 044 381 18 50 oder per Mail auf info@dergesundeschlaf.ch anzumelden.

Alarmierende Anzeichen:

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einen intensiven Beratungsgespräch oder einer Infoveranstaltung bei Rüedi Innendekoration führen: – Wenn Sie am Morgen wie gerädert aufwachen und auch am Wochenende lieber aufstehen statt auszuschlafen. – Wenn Sie an Nacken- und Schulterverspannungen leiden und sich diese erst nach dem Aufwachen bessern – Wenn Sie mehrere Kissen haben und immer noch keines wirklich passt. – Wenn Sie nicht einschlafen können, da Sie Ihre Schlafposition noch nicht gefunden haben. – Wenn Sie immer wieder in eine Therapie müssen, um die Verspannungen loszuwerden. – Wenn Sie schon in der Nacht oder am Morgen mit Rückenoder Nackenverspannungen erwachen.


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Dorf Blitz Oktober 2017 by dorfblitz - Issuu