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Dorf-Blitz

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Nr. 10 25.10.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Kanton prüft Varianten, die Eigentalstrasse sicherer zu machen

Im Überblick «Löwen»-Geschichte

Projektstudie kurz vor Abschluss Die Eigentalstrasse zwischen Birchwil (Gemeinde Nürensdorf) und Oberembrach ist für letztere Gemeinde eine wichtige Verbindungsstrasse. Zudem verläuft hier eine kantonale Radwegroute. Doch das rund 4,2 Kilometer lange Strassenstück durch die geschützte Moorlandschaft ist schmal und in schlechtem Zustand. Wie die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden kann, wird derzeit in einer Studie erarbeitet.

Nach mehr als einem Dutzend Jahren unter den spanischen Be­ zeichnungen «Tres» und «Mex» heisst der Bassersdorfer Gast­ hofbetrieb am Kreisel nun wie­ der «Löwen»; Besitzer Stefan Wasik erzählt. Seiten 4/5

Projektierungskredit Es geht vorwärts mit dem Neu­ bau Schulanlage Chrüzacher: Die 130 anwesenden Stimm­be­­ rechtigten haben dem An­trag des Gemeinderates für einen Pro­jektierungskredit zuge­ stimmt. Seite 11

von Reto Hoffmann In der Studie sollen Varianten aufgezeigt werden, wie die Eigentalstrasse vor allem für die Velofahrer sicherer gemacht werden kann. Denn im kantonalen Richtplan ist ein überregionaler Radweg durch das Eigental ausgeschieden, bis jetzt jedoch nicht realisiert worden. Wie gefährlich diese Strasse für Zweirad-Benützer sein kann, beweist der Unfall im vergangenen Mai, bei dem ein 46-jähriger Velo-

fahrer auf dem Weg zur Arbeit von einem Auto angefahren wurde und schwer gestürzt ist. Er verstarb später im Spital.

Viele Parteien involviert Die Umsetzung eines Ausbauprojektes gestaltet sich schwierig. Denn diese Verbindungsstrasse ist derzeit in der Verantwortung der Gemein-

den. Zu Nürensdorf, zu Kloten und zu Oberembrach gehört je ein Strassenabschnitt; die Gemeinden sind auch für deren Unterhalt verantwortlich. Doch hier macht man derzeit nur das Nötig­ste, bevor nicht Klarheit herrscht, was mit diesem Strassenstück in Zukunft geschieht, wie vom Nürensdorfer Gemeindepräsidenten Franz Brunner auf Anfrage zu erfahren ist. Auch die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich hat bei einem allfälligen Ausbau ein wichtiges Wort mitzureden. Denn das Eigental ist ein bedeutendes Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit Flachmooren, Amphi­bienlaichgebieten sowie Fortsetzung auf Seite 2

Postagentur Übermorgen Samstag wird die Brüttener Poststelle für immer geschlossen; die Mehrzahl der Post-Dienstleistungen ist ab kommendem Montag im Volg jedoch gewährleistet. Seite 21

Wieder Martinimärt Nach dreijährigem Unterbruch findet am zweiten Samstag im November an neuem Standort in Nürensdorf wieder ein Mar­ tinimärt statt. Seite 31

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

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Das Amt für Verkehr arbeitet derzeit eine Studie aus, wie die Verkehrssicherheit auf der Eigentalstrasse insbesondere für Velofahrer verbessert werden könnte. (Bilder: Reto Hoffmann)


Spitze Feder und irgendwelche SMS versenden. Oder in einer unüberhörbaren Laut­ stärke mit ihrem Gesprächspartner kommunizieren. In diesem Bereich der Dezibel ist die Telefonverbindung schon beinahe überflüssig.

Marianne Oberlin

Diese Handymanie geht mir total auf die Nerven. Wo immer ich mich hin­ begebe, ich sehe fast nur noch Leute, die an ihrem Mobiltelefon kleben

Trockenwiesen und Weiden. Jedes Jahr zwischen anfangs Februar und Ende April finden dort umfangreiche Amphibienwanderungen zu den Laichplätzen im Eigentalweiher statt. Zu diesem Zweck wird die Eigentalstrasse auch seit 13 Jahren während dieser Zeit auf einer Strecke von rund einem Kilometer von abends 18 Uhr bis morgens um 8 Uhr für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt. Nacht für Nacht kümmern sich dann freiwillige Helfer des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN und Vertreter der Fachstelle­ für Naturschutz des Kantons um ­sichere Überquerungsmöglichkeiten für Frösche und Kröten.

Impressum

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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Chefredaktion Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch Produktionsleitung Susanne Reichling & Annamaria Ress

In Gruppen stehen die Jugendlichen nebeneinander und bringen es nicht fertig, miteinander zu sprechen. Nein, sie schreiben sich lieber eine SMS oder kommunizieren über Whats­ ­up und verlernen so total, sich mit richtigen Worten und Sätzen auszu­ drücken. Dank cleveren Mobilfunk­ anbietern haben wir die Möglichkeit, uns gratis und sekundenschnell zu unterhalten, auf der Strecke bleibt leider die korrekte Rechtschreibung

Vollsperrung als Variante Weshalb die Eigentalstrasse nicht gleich gänzlich für den motorisierten Verkehr sperren, wie dies bereits in der Öffentlichkeit oft und «heiss» diskutiert wird? Erika Gisler vom Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN würde diese Problemlösung begrüssen. Doch sie gibt zu bedenken, dass es viel zu lange dauern würde, bis ein solches Vorhaben umgesetzt werden kann. Sie bevorzugt deshalb, eher den pragmatischen Weg zu wählen. Das heisst, auch mit einem Radweg, der gesetzeskonform durch das Natur- und Landschaftsschutzgebiet geführt wird; eine

Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin

(sb) (rh) (kk) (sl) (dm) (mo)

und die Satzzeichensetzung. Man wundere sich nicht über die schlech­ ten Noten im Fach Deutsch. Ausge­ tauscht werden nur noch Abkür­ zungen und wehe dem, der diese nicht kennt. Oder eben das Telefonie­ ren in der Öffentlichkeit. Sitze ich im Zug und will diese ruhigen Minuten nutzen, um ein paar Seiten in einem Buch zu lesen: Ich habe sicher eine Person neben mir oder gegenüber, die ihrem Gesprächspartner am an­ deren Ende der «Leitung» in jedem Detail erzählen muss, was der Zahn­ arzt genau gemacht hat. Da ich ex­ akt auf dem Weg zu meinem Dentist bin, will ich diese Sachen wirklich nicht hören. Zwei Abteile weiter sitzt ein Jugendlicher mit Kopfhörern, der

seinen Technosound in voller Laut­ stärke geniesst. Wir anderen Mitrei­ senden sind dadurch gezwungen, seinem Musikstil zuzuhören. Leider gibt es zwischen Bassersdorf und Zürich noch keine Ruhewagen.

Variante, die für sie akzeptabel wäre. Wichtig sei den Verantwortlichen des NBN auch, dass die Amphibien im Eigental das ganze Jahr geschützt würden und die Strasse sicher queren könnten; noch immer würden heute Abertausende Jungtiere überfahren, erklärt Gisler. «Es kann doch nicht sein, dass wir im Frühling die Muttertiere schützen und dann im Sommer die Jungtiere getötet werden», meint die Vizepräsidentin. Der NBN schlägt deshalb vor, dass im Zuge einer Sanierung auch zusätzliche Tunnels unter der Eigentalstrasse gebaut werden, um das ganze Jahr eine sichere Wanderung der Frösche und Kröten zu gewährleisten. Ein unabhängig erstell-

tes Gutachten habe ergeben, dass es auf diesem Streckenabschnitt rund sechs solcher Unterführungen geben müsste, wird erklärend mitgeteilt.

Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Annamaria Ress Konrad Schwitter

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

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Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Doch auch ich als Mutter – so muss ich eingestehen – kann mich diesen neuen Verständigungsmitteln nicht entziehen und beordere hin und wie­ der meine Söhne per Whatsup zur Teilnahme am Abendessen. So er­ spare ich mir das Treppensteigen und schone auch noch meine Stimmbän­ der – der Technik sei Dank.

Marianne Oberlin

Oberembrach gegen Schliessung Für den Gemeindepräsidenten von Oberembrach, Bernhard Haas, ist eine Sperrung der Eigentalstrasse keine Option: «Dadurch würde eine für die Gemeinde wichtige Verbindungsachse auch für den Berufsverkehr unterbrochen.» Für ihn steht eine Sanierung der Eigentalstrasse deshalb im Vordergrund. Er meint: «Es ist doch nicht sinnvoll, eine bestehende Strasse

Auflage 17. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 29. November 2012.


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Thema des Monats

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zu schliessen, wenn man weiss, dass der Verkehr in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird», meint Haas. Bei einer Schliessung müsste der Verkehr via die Weiler Madlikon und Stürzikon geführt werden. Diese Strasse ist jedoch beispielsweise für den Lastwagenverkehr nicht genügend ausgebaut. Zudem sei die Strasse zwischen zwei Bauernhäusern in Stürzikon viel zu eng. Auch sind die Bewohnerinnen und Bewohner von Madlikon und Stürzikon von einer ­solchen Idee nicht sonderlich begeistert. Sie wissen aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn während der alljährlichen Laichperiode die Eigentalstrasse gesperrt und der Verkehr durch ihre Weiler umgeleitet wird. Bei einer Sperrung müsste diese Umfahrungsstrasse auf zahlreichen Abschnitten neu gebaut werden, dabei ginge auch viel Kulturland verloren.

«Prüfenswerte Idee» Weniger problematisch stuft der Nürensdorfer Gemeindepräsident Franz Brunner die mögliche Sperrung ein. Das Eigental sei ein klassischer

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Schleichweg für Lastwagen, etwa als Zubringer zum Embraport. Ein Umweg über Stürzikon würde die Route unattraktiv machen, ist er überzeugt. Denn von Embrach nach Bassersdorf bringe der Weg über diese Weiler keine Zeitersparnis mehr, so Brunner weiter. Deshalb sei eine Sperrung für ihn eine «prüfenswerte Idee».

Ergebnisse noch dieses Jahr Auch wenn die Eigentalstrasse offen bleiben sollte, dürfte eine Verbreiterung für einen Veloweg nicht einfach werden, grenzt die Strasse doch auf weiten Strecken direkt an das schützenwerte Flachmoorgebiet. Wie eine solche Streckenführung dereinst aussehen könnte ist nun Bestandteil der Studie des Kantons. Nach Auskunft von Anselm Schwyn vom kantonalen Amt für Verkehr wird die Studie voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen und soll mit den betroffenen Parteien – den Gemeinden Nürensdorf, Kloten und Oberembrach sowie den Naturschutzinstitution – an einem runden Tisch diskutiert und eine bestmögliche Lösung gefunden werden. ◾

Kartenausschnitt des Eigentals.

Eigental: Von Eis und Wasser geformt

Ein Ausbau ist schwierig, da die Strasse direkt am Eigentalweiher vorbeiführt.

Im Eigentalweiher laichen jedes Jahr Tausende von Frösche und Kröten.

Solche Tunnels für die Amphibienwanderung sollen nach Meinung des NBN noch mehr gebaut werden.

Die Eigentalstrasse wird auch vom Lastwagenverkehr stark frequentiert.

Das Eigental ist eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Auf Magerwiesen, in lichten Wäldern und in Gewässern leben Pflanzen und Tierarten, die in der heutigen Landschaft sonst keinen Platz mehr finden. Das Eigental war einst eine Schmelzwasserrinne des RheinLindt-Gletschers. Ein Moränenwall lag auf der heutigen Chrüzstrasse. Der Bach durch das Eigental wurde vor rund 150 Jahren zum Weiher gestaut, um Eis für die Bassersdorfer Brauerei zu gewinnen. 1940 bis 1958 trug der Eishockeyclub Bassersdorf hier seine Spiele aus. Seit den 1960er Jahren wird der Weiher ganzjährig gestaut. Jeden Frühling nun wandern einige Tausend Erdkröten und Hunderte von Grasfröschen von ihrem Winterstandort zum Weiher, wo sie den Laich ablegen. Kurz darauf kehren sie in die Wiesen, Wälder und Gärten zurück. Im Juni steigen die jungen Kröten aus dem Weiher. Wegen der riesigen Anzahl gleichzeitig herumhüpfender Tierchen spricht man dann von «Froschregen». (rh)


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Monatsinterview

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Das Hotel und Restaurant Löwen in Bassersdorf hat eine bewegte Geschichte hinter sich

«Schon meine Grossmutter hat hier gewirtet» Statt «Mexican Fiesta» trägt das Hotel und Restaurant Löwen künftig wieder seinen ursprünglichen ­Namen. Dessen Besitzer Stefan Wasik erzählt aus der 200-jährigen Familiengeschichte und der bewegten Chronik des traditionellen Bassersdorfer Gasthofs. von Mano Reichling Seit wann existiert der «Löwen» eigentlich? Erste Zahlen gibt es seit Mitte des 16. Jahrhunderts. Dannzumal existierten in Bassersdorf offenbar zwei Gasthäuser, der «Adler» und der «Löwen». Wobei dank der Lage der «Löwen» wohl das ältere Haus ist. Ganz genau konnte das Baujahr nicht eruiert werden. Namentlich erwähnt wurde das Gebäude um 1620. Bestand der «Löwen» damals schon in dieser Form und Grösse? Das Haus besteht aus drei Teilen. Der älteste Teil ist der nördlich gelegene bei der Kirchgasse. Der jüngste beherbergte eine Stallung für die Kutschen-Pferde, die hier früher ausgewechselt wurden. Bei verschiedenen Umbauten wurde entdeckt, dass die Böden auf einem unterschiedlichen Niveau sind. Das Haus wurde demnach einige Male umgebaut? 1853 wurde anstelle der Pferdeställe eine Metzgerei und darüber liegend ein grosser Saal mit Bühne eingebaut. Als wir im Jahre 2000 umbauten, entdeckten wir zum Teil verkohlte Holzbalken im ältesten Hausteil, welche von einem Brand um 1920 zeugten. Von diesem Brand hat mir auch meine Grossmutter erzählt. Der Metzgerei waren zwei Räucherkammern angegliedert, in der grösseren wurden die Bassersdorfer Schüblige geräuchert. Der Bassersdorfer Schüblig ist schon so alt? Ja, der Schüblig war beliebt. Zu der Zeit pilgerten am Sonntag viele Zürcher Familien nach Bassersdorf. Sie fuhren mit dem Tram bis zur Endstation in Seebach und spazierten über den Hardwald nach Bassersdorf. Im «Löwen»

Stefan Wasik bei der Lektüre von Menü-Vorschlägen aus dem Jahr 1927. (re)

kehrte man ein und verzehrte ein Stück Bassersdorfer Schüblig, welcher der riesigen Nachfrage wegen im Gross­ format hergestellt wurde. Erst mit der Motorisierung nahm das Interesse an diesen sonntäglichen Ausflügen ab und dann wurden wieder normal grosse Würste produziert. Wissen Sie, seit wann die berühmte Wurst hergestellt wird? Ganz genau kann ich es nicht sagen. Aber unter meinen Vorfahren existier­ ten einige Metzger. Mein Grossvater beispielsweise. Er hatte sich am Techni­ kum in Winterthur zum Diplom­kauf­ mann ausgebildet und plante, für eine Handelsfirma nach Indien auszuwandern. Doch diese Pläne konnten nicht realisiert werden, weil ein Todesfall die Auswanderung verhinderte. So musste sich mein Grossvater Jean Siber plötzlich und unerwartet zum Metzger umschulen, unter anderem

«Als wir im Jahre 2000 umbauten, entdeckten wir zum Teil verkohlte Holzbalken» erlernte er das Handwerk in Lyon. Von dort brachte er natürlich einige Wurstrezepte nach Hause, darunter war auch der Schüblig. Lange Zeit war das Originalrezept noch im Haus, irgend-

wann ist es leider verschwunden. Aber auf alten Fotos ist der Schriftzug «Boucherie – Charcuterie» über den Schau­fenstern der Metzgerei gut er­ kenn­bar. Mein Grossvater übernahm also den Betrieb mit Metzgerei und Gast­hof und kurze Zeit später starb seine Frau an Typhus. Er stand plötzlich alleine da mit zwei Töchtern. Das zweite Mal vermählte er sich mit Klara Siber-Mächler, das Paar bekam zwei weitere Töchter; die jüngste Tochter Elsie ist meine Mutter. Während meine Grossmutter sich im Restaurant an der Front um die Gäste kümmerte, arbeitete meine Mutter in der Küche. Und jetzt kommt der Name Wasik ins Spiel? Woher ist seine Abstammung? Mein Vater Stephan Wasik kam durch die Kriegswirren 1940 als Internierter der polnischen Armee in die Schweiz. Nach der Niederlage der polnischen Armee 1939 wurden im Ausland neue Militäreinheiten gebildet. Zielpunkt war insbesondere auch Frankreich, wo sie sich einer neugebildeten Exilarmee unter französischer Führung anschlossen. Nach dem Angriff Deutschlands auf Frankreich blieb den Soldaten am Schluss nur der Rückzug. Und so überquerten in der Nacht vom 19. auf den 20. Juni 1940 rund 50 000 Soldaten im Neuenburger Jura die Schweizer Grenze. Unter

den Soldaten befanden sich rund 13 000 Polen, darunter insbesondere auch die zweite polnische Schützendivision unter dem Oberbefehl von General Bronislaw Prugar-Ketling. Unter ihnen war auch mein Vater. Den Soldaten wurde erlaubt, die Ausbildung fortzuführen, auf dem Niveau der

«Nach der Niederlage der polnischen Armee 1939 wurden im ­Ausland neue Militär­ einheiten gebildet» Hochschule. In Fribourg und Herisau wurden die Universitätslager geschaffen. Bis Ende des Krieges konnten die Internierten an den Universitäten in Fribourg und Zürich, sowie an der Handelshochschule in St. Gallen 445 Lizentiat-Diplome erwerben. Wie lernten sich Ihre Eltern kennen? Das ist eine lustige Episode: Mein Vater hat meine Mutter erstmals in Bassersdorf gesehen und wollte sie kennenlernen. Bei einem Besuch im «Löwen» bestellte er zwei Spiegeleier. Im Anschluss an das Essen bat mein Vater die Serviertochter, ihm die ­Köchin vorzustellen, welche derart feine Spiegeleier kochen könne. Meine Mutter ging also zum interes-


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sierten Gast hin, die beiden kamen ins Gespräch und offensichtlich war es Liebe auf den ersten Blick, welche die beiden vereinte. Welchen Beruf übte Ihr Vater aus? Er studierte schon in Krakau Recht an der Jagiellonen Universität, einer der ältesten Hochschulen Europas, die 1364 gegründet wurde und wo unter anderen auch Papst Johannes Paul II studiert hat. Er konnte als Jurist in Fribourg Schweizer Recht studieren und abschliessen. Damals war es für ausländische Juristen schwer, in der Schweiz ohne Anwaltspatent zu arbeiten, denn das Patent war ausschliesslich Schweizer Juristen vorbehalten. Er konnte also juristische Beratungen erteilen oder in treuhände-

«Mit der Heirat verlor meine Mutter die Schweizer Staatsbürgerschaft und wurde Polin» rischen Belangen arbeiten. 1943 heirateten meine Eltern mit Bewilligung des Generals und der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Das war eine der ersten Vermählungen überhaupt zwischen einer Schweizerin und einem polnischen Internierten. 1945 bin ich zur Welt gekommen hier in Bassersdorf, so wie meine Vorfahren seit nunmehr 200 Jahren. In meinem Geburtsjahr starb mein Grossvater nach langer Krankheit. Vor seinem Tod bat er meinen Vater, doch bei seiner Familie

Monatsinterview ­Forellen aus dem Teich, in verschiedenen Zubereitungsarten waren diese neben vielen anderen Spezialitäten Tradition in unserem Gasthof. Auch damals hatte es hier Hotelzimmer, und es wurde sehr viel Wert gelegt Wann wurde Ihr Vater Schweizer auf gute Qualität und frische Produkte. Meine Mutter kochte und wirtete über Bürger? Mit der Heirat verlor meine Mutter 40 Jahre lang im Löwen. Damals war die Schweizer Staatsbürgerschaft und sonnenklar, dass die Töchter im wurde Polin. Nach fünf Jahren konnte familien­eigenen Betrieb arbeiteten. sie die Schweizer Staatsbürgerschaft Denn neben dem Hotel und dem Gastwieder erlangen. Wir Kinder hatten hof und der Metzgerei führte meine ebenfalls den polnischen Pass. Im Familie noch einen landwirtschaftHerzen seiner Seele blieb mein Vater lichen Betrieb mit viel Vieh und Land. immer Pole. Auf Anraten von Kolle- Traditionsgemäss wirteten die Frauen, gen liess er sich 1958 aber einbür- während sich die Männer um das gern. Darauf konnte er am Gericht ­ Wirtschaftliche kümmerten. in Zürich arbeiten. Ausserdem machte er meiner Mutter zuliebe das Warum sind Sie nicht ins GastgeWirtspatent. Man muss sich das vor- werbe eingestiegen? stellen: Die Mutter hatte die Hotel- Das hat sich so ergeben. Ich studierte fachschule absolviert und sollte ge- Pharmazie und führte lange Zeit eine mäss damaligem Gesetz nach so Apotheke in Zürich-Affoltern, bewegte ­vielen Jahren das Wirtspatent noch mich also auch im Dienstleistungsgewerbe, einfach in einem anderen Seknachholen! tor. Seit 32 Jahren bin ich verheiratet Waren Sie das einzige Kind oder mit Ewa – einer Polin – und habe zwei erwachsene Söhne. haben Sie noch Geschwister? Ich hatte noch einen Bruder, der leider sehr jung verstorben ist. Als ich Kennen Sie Geschichten über Bezur Welt kam als erster männlicher suche wichtiger Leute in früheren Nachkomme meines Grossvaters war Zeiten? die Freude offensichtlich riesig. Alle Am 7. Januar 1887 war eine SchlittenGäste durften an diesem Tag gratis partie einer Künstlervereinigung essen und trinken. An Stelle des 1964 unter­wegs nach Kloten und Basserserbauten Nebengebäudes entlang der dorf. Kein geringerer als Gottfried Kirchgasse hatte es einen grossen Keller soll dabei die Trommel gewirGarten mit einem Forellenteich und belt haben, und offenbar machte die Kastanienbäumen. Schon als kleiner lustige Runde auch hier im «Löwen» Knabe holte ich für die Mutter oft einen Halt. Auch die Winterthurer Inzu bleiben, statt zurück nach Polen zu reisen. Diesen Wunsch respektierte mein Vater, obwohl ihm vermutlich in seiner Heimat eine gute Karriere beschieden gewesen wäre.

Die grosse Schar von «Löwen»-Angestellten der damaligen Siber-Familie ungefähr 1948. (zvg)

5 dustriellen wie die Familie Sulzer legten hier ihre Pausen ein auf dem Weg nach Baden, um die Pferde zu wechseln. In alten Zürcher Schul-­ Lesebüchern war diesbezüglich über die Familie Sulzer im Gasthof Löwen

«Kein geringerer als Gottfried Keller soll dabei die Trommel gewirbelt haben» zu lesen. Das machte mich in meiner Schulzeit natürlich sehr stolz. Man muss sich vorstellen, dass im «Löwen» praktisch alle Feste und Feiern, Hochzeiten und mehr stattgefunden haben, das Haus war weit über die Dorfgrenze hinaus bekannt. In den Kriegsjahren war hier für zwei Jahre auch das Hauptquartier der 6. Division mit Oberstdivisionär Constam eingerichtet. Hat oder besass der «Löwen» ein Tavernenrecht? Ja, der «Löwen» hat dies erhalten. Das war wichtig, denn ein Wirt mit dem Tavernenrecht durfte unter anderem auch metzgen und Fleisch im eigenen Betrieb verkaufen. Dank dem Tavernenrecht konnte unter anderem unser Pächter eine Bar betreiben. Das war ein Privileg der Gasthäuser mit diesem alten Recht. Ob das Tavernenrecht auch heute noch seine Gültigkeit hat, weiss ich aber nicht genau. Wie lange führten Ihre Eltern den «Löwen»? Meine Eltern führten den Gasthof bis 1969. Dann folgte Pächter Wolfgang Peters bis 1997, danach die erfolgreiche Aera «Tres Amigos» bis Ende 2010 und in den vergangenen eineinhalb Jahren das kurze Gastspiel vom «­ Mexican Fiesta» und «Steakhouse Evita» (der Dorf-Blitz berichtete). Nun bin ich froh, mit Markus Leutenegger einen neuen Pächter gefunden zu h ­ aben, der den Betrieb wieder «zurück zu den Wurzeln» führen will. Das bedeutet: Eine gut durchmischte Dienstleistung soll Gäste aus allen Bevölkerungsschichten und Alters­ klassen im «Löwen» vereinen und dadurch zum Treffpunkt für alle werden. Die Bar bleibt; das Restaurant soll mit moderaten Preisen und gutem Angebot wieder ein Aushängeschild in Bassers­dorf werden. Den neuen Pächter stufe ich als Unternehmer mit Herzblut ein. ◾


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Aus Behörde und Verwaltung

Morgen gegen Abend: Kreisel-Eröffnung

Zentrum wieder normal befahrbar Am Freitag, 26. Oktober 2012 werden der Kreisel Zentrum sowie die Winter­ thurerstrasse nach den Sanierungsund Umbauarbeiten wieder in Betrieb genommen. Dank grossem Einsatz aller Beteiligten konnte die Bauphase 3 trotz diverser Schlechtwetterperioden termingerecht fertig gestellt werden. Aufgrund der umfangreichen Anpassungsarbeiten an der Verkehrsführung ist am Umstellungstag mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Gegen Abend sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, so dass der Verkehr wieder in den gewohnten Bahnen verlaufen kann. Die Zufahrt in die Dorfstrasse ab der Winterthurerstrasse bleibt bis zum 2. November vorerst noch gesperrt. Die Verkehrsberuhigungsmassnahmen in der Steinlig- und Möslistrasse sowie im Schatzackerquartier werden

im Anschluss an die Verkehrsumstellung sukzessive zurückgebaut. In der nun folgenden Bauphase 4 (November bis vor Weihnachten 2012) werden die Trottoirs und Grünflächen rund um den Kreisel fertiggestellt und das Kreiselinnere in der gewohnten Spiralform wieder aufgebaut. Einschränkungen für den Autound Busverkehr sind aufgrund dieser Bauarbeiten nicht mehr zu erwarten. Wir danken der Bevölkerung und dem Gewerbe für das grosse Verständnis für die entstandenen und noch bestehenden Umstände. Bei Fragen und Anliegen steht die Bauleitung, Martin Bänninger von der Firma Preisig AG, Telefon 052 370 07 80, gerne zur Verfügung.

Abteilung Bau +Werke

Versuchsphase verlängert

Hauswirtschaftliche Fortbildungskurse Das Gesetz über die hauswirtschaftliche Fortbildung wurde vom Zürcher Stimmvolk im September 2011 aufgehoben. Das bedeutet, dass die Schulen ab 2012 nicht mehr verpflichtet sind, entsprechende Kurse anzubieten und der Kanton keine Subventionen mehr ausrichtet. Diese hauswirtschaftlichen Fortbildungskurse haben Tradition. Sie sind nicht nur lehrreich, sondern fördern auch das Kennenlernen und die Kon-

taktpflege der Bassersdorfer Bevölkerung. Die Schulpflege hat deshalb im Februar 2012 beschlossen, die Kurse für ein Probejahr weiterzuführen. Voraussetzung für die Durchführung der Kurse ist, dass das Bedürfnis in der Bevölkerung ausgewiesen ist und die Kurse kostenneutral sind. Diese Bedingung hatte eine merkliche Erhöhung der Kurskosten zur Folge. Die Kurse des Programms Herbst/Winter 2012/13 sind kürzlich gestartet.

Das Resumée der letzten zwei Semester ist leider noch etwas spärlich. Dies veranlasste die Schulpflege, die Versuchsphase um ein weiteres Jahr zu verlängern. Bis zum Kursprogramm Herbst/Winter 2013/14 werden somit nochmals zwei Semester mit Hauswirtschaftlichen Fortbildungskursen angeboten. Wenn die Auswertung Ende 2013 ergibt, dass die Bassersdorfer Bevölkerung zu wenig Interesse an diesen Angeboten hat, werden die Kurse voraussichtlich gestrichen.

Waldkindergarten

Kurse an der Hauswirtschaftlichen Fortbildungsschule sind beliebt. (zvg)

Auf Anregung einer engagierten Bassersdorfer Bewohnerin hat die Schulpflege eine Arbeitsgruppe eingesetzt,

welche die Einführung eines Waldkindergartens auf Beginn des Schuljahres 2013/14 prüft.

Sonderpädagogik Wie vieles in der Volksschule wurde auch der Bereich der Sonderpädagogik in den letzten Jahren mit grossen Veränderungen und neuen komplexen Anforderungen konfrontiert. Um den betroffenen Kindern und allen Beteiligten auch in Zukunft gerecht zu werden, hat die Schulpflege entschieden, das gesamte Konzept der Sonderpädagogik mit Unterstützung einer externen Fachperson zu überprüfen und neu zu organisieren. Schulpflege Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Schon bald ist Anmeldeschluss

Es hat noch Plätze frei in der Musikschule Der Anmeldeschluss für Kurse an der Musikschule Kloten-Bas­sers­ dorf-­Lufingen für das Frühlings­ semes­ter 2013 ist bereits am 30. November 2012. Es hat noch freie Plätze.

Schüler als auch die Lehrpersonen spielen darüber hinaus eine wichtige aktive Rolle im Kulturleben bei Schulfesten, Projekten und Anlässen.

Die Musikschule Kloten Bassersdorf Lu­fingen ist mit ihren über 70 Veranstaltun­gen im Schuljahr ein wichtiger Bestand­teil im Gemeindeleben. Sowohl die Schü­lerinnen und

In 20 Instrumenten und zahlreichen Ensembles, Gruppenkursen und Bands nimmt die Musikschule alle Interessierten gerne auf, um gemeinsam und aktiv das Musizieren zu erleben und zu erlernen. Viele neue Kurse ergänzen das bisherige Angebot im Instrumental- und Vokalunterricht sowie im Ensemble­ bereich: Für die Kleinen gibt es in Bassersdorf eine Musikalische Früherziehung, «Klangzauberwerkstatt» genannt. Sie bietet einen optimalen Einstieg in die Welt der Musik. Für die noch Kleineren hat es das Eltern-­Kind-Musizieren im An­gebot. Aufgrund der grossen Nachfrage hat die Musikschule mit Schuljahresbeginn zwei Kurse im Bereich «Rhyth­mik & Tanz» sowie «Musik- und Bewegungstheater» gestartet. Traditionsreiche Instrumente wie die Blockflöte werden sowohl im Einzel- als auch im Grup-

Die Musikschulbroschüre ist auf der Ge­meindeverwaltung gratis erhältlich. (zvg)

An mehreren Standorten

penunterricht an mehreren Standorten in Bassersdorf angeboten.

Musikschulbroschüre gratis erhältlich Das neue Djemben-Ensemble hatte im März beim Schülerkonzert in Bassersdorf einen grandiosen Auftritt, dem sicherlich auch im kommenden Semester wieder einige folgen werden. Aber auch in den anderen Ensembles und Bands wird die Begeisterung am gemeinsamen Musizieren geweckt, ganz gleich ob Klassik, Rock, Pop oder Musical. Die Musikschulbroschüre, in der alle Kurse ausführlich beschrieben sind, liegt bei der Gemeindeverwaltung auf und ist im Internet unter www.musikschule-bassersdorf.ch zu finden. Anmeldeschluss für das Frühlingssemester 2013 ist der 30. November 2012. Die Musikschule ist für weitere Auskünfte auch telefonisch unter der Nummer 044 815 12 80 zu erreichen.

tion

Gratula

Wir gratulieren zum 99. Geburtstag am 1. November Stephanie Kaufmann-Fleck Emmetstrasse 10

zum 97. Geburtstag am 21. November Emma Diezi-Willi Hubstrasse 49

zum 90. Geburtstag am 18. November Martha Zollinger Steinligstrasse 4

Musikschule Kloten Bassersdorf Lufingen

zum 85. Geburtstag

Haben Sie sich Ihr Ticket schon gesichert?

Blues Max & the Koechli «light» Songs – Stories – Comedy am Freitag, 30. November 2012, um 20 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf Tickets CHF 40.–

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Aus Behörde und Verwaltung

Ohne grosse Umwege besser geschützt

Neue Schulwege mit besser gesicherten Routen Bassersdorf verändert sich. Seit Februar werden der Kreisel und der Bachdurchlauf im Ortszentrum saniert; diese Arbeiten sollten bis Ende Oktober abgeschlossen sein. In den vergangenen Wochen ist eine neue Grossbaustelle im Ortszentrum entstanden. So sind der alte Bahnhof (ehemaliges Jugendhaus), die alte Holzbaracke in der unmittelbaren Nachbarschaft und die ehemalige Bäckerei Lamprecht bereits Geschichte. Bis im Jahr 2015 entsteht ein neues Dorfzentrum. Diese grossen Bautätigkeiten haben Auswirkungen auf das gesamte Leben, welches sich in und um das Dorfzentrum abspielen. Nicht zuletzt auch auf die Schulwege. Vor allem für Schülerinnen und Schüler aus Baltenswil und den nordöstlich der Baltenswiler- und Winterthurerstrasse gelegenen Quartieren sowie aus den Gebieten Ufmatten, Bodenacher und Chrüzacher – die ins Mösli- oder Steinlig-Schulhaus müssen – führt der Schulweg via Dorfzentrum und Postplatz. Diese Schulroute führt unmittelbar an der Baustelle vorbei.

Grössere Sicherheit In Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Verkehrsinstruktor und der Abteilung Bau und Werke wurden neue sichere Schulwegrouten ausgearbeitet. Diese sind so gelegt, dass die Kinder keine allzu grossen Umwege in Kauf nehmen müssen und den täglichen Schulweg trotzdem mit den am Weg wohnenden Kameradinnen und Kameraden zurücklegen können.

ein grosser Teil des Baustellenverkehrs über die Breitistrasse und den Lindenacher abgewickelt werden muss, wird das Trottoir von der Breitistrasse (Einmündung Lindenacherstrasse) bis zur Poststrasse mittels baulicher Massnahmen klar von der Fahrbahn getrennt. Auf diesem Teilstück des Trottoirs herrscht ein allgemeines Fahrverbot. Fahrradverkehr wird wegen der engen Verhältnisse nicht toleriert.

Rote Route

Grüne Route

Für Kinder aus Baltenswil und aus dem Bächliquartier führt die im Plan (anbei) rot eingezeichnete Route entlang der Baltenswilerstrasse über den Herrenweg, die Breitistrasse, die Poststrasse und dem Dorfweg entlang zur Verkehrslotsin an der Winterthurerstrasse. Dort werden sie, wie seit vielen Jahren bereits, gesichert über die Winterthurerstrasse geleitet. Da

Für Kinder aus den Quartieren Ufmatten, Bodenacher und Chrüzacher gilt die im Plan (anbei) eingezeichnete grüne Route) mit dem weiterhin durch Lotsinnen gesicherten Übergang beim Kindergarten an der Baltenswilerstrasse. Von dort führt der Weg auf der Baltenswilerstrasse bis zum Fussweg im Schönengrund und weiter auf dem Fussweg durchs Quartier zur Breiti-

strasse. Dort treffen diese Schülerinnen und Schüler die Benützerinnen und Benützer der roten Route.

Aufruf an die Eltern Die Eltern werden aufgefordert, mit ihren Kindern diesen neuen Schulweg zu erlaufen. Es soll darauf verzichtet werden, Schüler mit dem Privatfahrzeug zur Schule zu bringen.

Der folgende Aufruf geht an alle Eltern von Schulkindern: «Überprüfen Sie, vor allem bei den Schulanfängern, von Zeit zu Zeit, ob ihr Schützling den Weg auch einhält. Wir sind der Überzeugung, dass hier sichere Schulwege aufgezeigt werden. Ein neuer Schulweg kann auch Spannendes bieten. Bestehen Unklarheiten, wenden Sie sich bitte an uns.» Gemeindepolizei Bassersdorf

Umnutzung Zivilschutzanlage Mösli/Steinlig Die Zivilschutzanlage Mösli/Steinlig wird gemäss Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons Zürich nicht mehr als Sanitätshilfsstelle im Bezirk Bülach geführt. Der Gemeinderat hat deshalb die definitive Aufhebung der Anlage beschlossen und die Projektierung des Rückbaus sowie die Umnutzung der Zivilschutzanlage in die Wege geleitet. Mit dieser Umnutzung kann für die Gemeinde und die Schule zusätzlicher Raum für Nebennutzungen und Lager gewonnen werden. Gemeinderat Bassersdorf


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Gemeindeversammlung ebnet Weg für eine nächste Etappe

Ja zum Projektkredit für das Schulhaus «Chrüzacher» Das Realisierungsvorhaben für ein dringend benötigtes zusätzliches Schulhaus ist einen Schritt weiter. An der Gemeindeversammlung von Ende September genehmigten die Stimmberechtigten einen Projektierungskredit von 550 000 Franken für den geplanten Schulhausneubau auf dem Areal Chrüzacher.

Weiterhin anonym

von Reto Hoffmann Der Antrag des Gemeinderates wurde von den 130 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern deutlich mit 106 Ja zu 11 Nein überwiesen. Damit erhält der Gemeinderat den Auftrag, ein konkretes Schulhausprojekt mit zwölf Klassenzimmern, sechs Gruppenräumen, einem Singsaal, einer Doppelturnhalle, einem Doppelkindergarten und Einrichtungen für Tagesstrukturen ausarbeiten zu lassen sowie einen Totalunternehmer für die schlüsselfertige Umsetzung zu bestimmen.

Mehr als nur Schule Es entspricht einer seit Längerem bekannten Tatsache: Die bestehenden Schulanlagen in Bassersdorf stossen an ihre Kapazitätsgrenzen. Dass dieser Notstand nicht mit einem Flickwerk von Pavillons und Erweiterungsbauten der bestehenden Anlagen gelöst werden soll, haben die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer im Rahmen einer Urnenabstimmung im Mai vergangenen Jahres entschieden. Für die neu zu erstellende Schulanlage wurde damals in einer Grobschätzung von rund 31 Millionen – inklusive Landwert – sowie von 480 000 Franken Projektierungskosten ausgegangen. Um bei der Bedürfnisabklärung möglichst viele Anspruchsgruppen einzubeziehen, wurde im November 2011 eine Tagung mit dem Titel «Werkstatt 2030» einberufen. Dabei wurden zusätzliche Bedürfnisse laut, welche in einer zweiten Machbarkeitsstudie einflossen. Namentlich zusätzliche Infrastrukturen für Krippe, Hort und Mittagstisch sowie ein Singsaal (Aula) für 240 Personen sind ge-

Auf diesem Gelände im Quartier Chrüzacher soll die neue Schulanlage, gebaut und voraussichtlich 2016 in Betrieb genommen werden. (rh)

wünscht. Diese Zusätze machten eine neue Kostenschätzung inklusive Landerwerb notwendig; die neue Rechnung lautete nun 35,2 Millionen und auf einen leicht höheren Projektierungskredit von 550 000 Franken. Über Letzteren galt es, an diesem Abend zu befinden.

Langes Plädoyer Gerade diese Erhöhung stiess der Rechnungsprüfungskommission (RPK) sauer auf. Der Antrag weiche von der Fragestellung an der Urnenabstimmung in grösserem Umfang ab und dürfe so nicht akzeptiert werden, war im Weisungsbüchlein der Abschied der RPK formuliert. Deshalb stellte die RPK auch je einen Änderungs- beziehungsweise Ergänzungsantrag, wobei dieser aus formaljuristischen Gründen an der Versammlung als ungültig erklärt und wieder zurückgezogen wurde. Den Änderungsantrag jedoch versuchte RPK-Präsident Stefan Eckhardt in seinen Ausführungen vehement zu rechtfertigen. Sein Plädoyer dauerte länger, als die Projektvorstellung selbst, wie Gemeindepräsidentin Doris Meier im Anschluss an Eckhardts Begründungen etwas irritiert fest-

stellte. In ihren acht Jahren als Mitglied der Gemeindeexekutive habe sie noch nie so etwas erlebt, meinte Meier.

Mit zwei Varianten an die Urne Eine Vermischung von Schule und Krippe sei nicht sinnvoll, hatte der RPK-Präsident erklärt. «Die Bedürfnisse eines eineinhalbjährigen Kleinkindes und jene einer vorpubertierenden Fünftklässlerin sind einfach von Grund auf verschieden», meinte er. Ausserdem sei alles zu teuer, bringe mehr Verkehr und verzögere die Planung. «Die RPK will uns ein trojanisches Pferd unterjubeln», konterte darauf Schulpräsident Hans Stutz. Denn gerade Bas­ sersdorf gebe im Vergleich zu Gemeinden in der Nachbarschaft viel weniger für die Kinderbetreuung aus. Zudem gehe es bei dieser Vorlage nicht nur um Bildungs- und Finanzpolitik, sondern auch um Gesellschaftspolitik, meine Stutz. Die «Wohnkleinstadt Bassersdorf», so sähen es auch die vom Gemeinderat formulierten Politischen Stossrichtungen vor, solle für Familien mit Kindern attraktiv bleiben.

Kurz vor den Sommerferien wurden die Bewohnerinnen und Bewohner von Bassersdorf mit einem politischen Flugblatt in ihrem Briefkasten «beglückt». Darin forderte eine anonyme Gruppe «mehr politische Transparenz in Bassersdorf» (der Dorf-Blitz berichtete). Verlangt wurden unter anderem «ehrliche und transparente Information» und «aufrichtigen Umgang.» Was die Gruppe – oder möglicherweise auch nur eine Person – von den Bassersdorfer Behörden einfordert, wurde selbst jedoch bisher in keiner Weise vorgelebt, nämlich offen und transparent zu ihren Anliegen zu stehen. Zwar sind – auf der via Google-Suche nicht auffindbaren – Webseite aktuelle Stellungnahmen zu den Themen Verkehr oder Schulhausneubau zu finden, eine Ansprechperson für Rückfragen sucht man indes vergebens. Und ausserdem: Anfragen via Kontaktformular bleiben unbeantwortet. Selbst der im Dorf-Blitz inserierte Aufruf von Gemeindepräsidentin Doris Meier und Schulpräsident Hans Stutz mit Einladung an die anonyme Gruppierung, sich für eine persönlichen Aussprache zu melden, blieb ohne Reaktion, wie vom Gemeinderat auf Anfrage zu erfahren ist. Ob die Gruppe oder die Einzelperson mit ihrer ominösen «Aufforderung zu mehr Transparenz» einen konstruktiven Beitrag zur Dorfgemeinschaft leisten kann, ist mit Recht zu bezweifeln. (rh)

Auch die anschliessend aus der Versammlung vorgebrachten Voten konnten sich nicht für die Argumente der RPK erwärmen und der Änderungsantrag wurde schliesslich mit 90 Nein zu 30 Ja verworfen. Gemeindepräsidentin Doris Meier nahm den Faden trotzdem auf und versprach den Stimmberechtigten, im Sinne der Transparenz bei der Urnenabstimmung über den Ausführungskredit die Varianten «Schulhaus» sowie «Schulhaus +» (inklusive den Tagesstrukturen) zu unterbreiten. Gemäss jetziger Planung soll die Urnenabstimmung 2014 erfolgen. ◾


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Feuerwehr übte «Strassenrettung» Die Bergung von Personen aus Unfallautos gehört zu den immer vielseitigeren Aufgaben für die Rettungsdienste. Grund genug für die Feuerwehr Bassersdorf, diese verantwortungsvolle Angelegenheit zu üben. Die Übungszüge 1 und 2 übten den Ernstfall mit Thema «Strassenrettung» auf der Spranglen- und auf der Hagenbuchenstrasse. Zuvor wurde mit den Teams im Werkhofareal die Aktion theoretisch vorbesprochen, so dass jeder Angehörige der Feuerwehr die gezielt strukturierten Funktionen und Aufgaben sowie auch die Schadenplatz­ organisation besser kennenlernte. Das Aufschneiden von verunfallten Autos konnte im Anschluss an den theoretischen Teil im Massstab 1:1 erlernt

und erprobt werden. Dazu bildeten sich immer neue Trupps, bis letztlich aus dem korrekt gesicherten und aufgeschnittenen Personenwagen die darin sitzende «verletzte» Person gerettet werden konnte. Gemäss Kommandant Adrian Grimm kann die Feuerwehr eine solche Rettung ausführen, wenn das Unfallfahrzeug auf seinen Rädern steht; für alle anderen Situationen wird die Berufsfeuerwehr herbeigerufen. Am 3. November findet um 14 Uhr die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Bassersdorf statt, zu der erstmals auch interessiertes Publikum eingeladen ist. Der «Grosseinsatz» findet bei der Kreuzung in Baltenswil statt; Treffpunkt für die Zuschauer ist vor dem (re) «Pöstli».

Barocke Kammermusik mit dem «Gerlis Ensemble» Der Bassersdorfer Konzertzirkel lädt auf Sonntag, 11. November um 17 Uhr, zu einem Kammermusikkonzert in die reformierte Kirche ein. Das «Gerlis Ensemble» wurde 2008 in Bassersdorf gegründet und befindet sich zur Zeit in einer Reihe von Vorstellungs-

konzerten in der Schweiz und in Deutschland. Das Ensemble möchte in verschiedenen Besetzungen Musik aus allen Epochen zu Gehör bringen. Am 11. November ist Barock angesagt: Zur Aufführung gelangen Werke von Alessandro Marcello, Johann Chri-

stian Bach, William Byrd, Georg Friedrich Händel, Johann Friedrich Fasch und Tommaso Albinoni. Die Ausführenden sind: Corinne Sonderegger (Oboe), Hubert Heitz (Violine), Julia Krüger (Violine), Grégoire Babey (Viola), Gisela Heitz (Violoncello), Sofus

Gleditsch (Kontrabass) und Mako Boe­ tschi (Cembalo). Der Vorverkauf beginnt am 29. Oktober (Mitglieder 25. Oktober) in der Bassersdorfer Papeterie Gutenberg (Telefon 044 836 53 11); die Abendkasse ist ab 16.30 Uhr (e) geöffnet.

Räbeliechtli-Umzug: Besammlung hinter der Bibi

Advent und Aktionen: Angebote bis November

Am Sonntag, 4. November, findet auch dieses Jahr wieder der beliebte Räbeliechtli-Umzug statt. Infolge der Bau­tätig­keiten rund um den Postplatz wird die Besammlung hinter dem alten Schulhaus respektive der Gemeindebibliothek stattfinden. Um 18.15 Uhr erfolgt der gemeinsame Start: Die Route führt via Bahnhof-, Äussere Auen-, Dietlikoner- bis Einmündung Chrüzacherstrasse, dann zum Boden­acherring, Bodenacherund Baltenswilerstrasse bis Im Lindenacher und zur Breitistrasse. Der Umzug endet vor dem Gemeindehaus auf dem Karl Hügin-Platz.

Bis Ende Jahr hat der Gemeinnützige Frauenverein Bassersdorf noch diverse Anlässe im Terminkalender. Im Lädeli «Jm Centrum» wird bald weihnachtliche Stimmung verbreitet. Zahlreiche Dekorationsgegenstände aus Holz, Glas, Stein, Metall oder Filz warten darauf, neue Räume zu schmücken. Neben Traditionellem sind auch Christbaumschmuck, Kerzen und unzählige Accessoires in den neusten Farben- und Formen-Trends zu finden. Selbstverständlich fehlen weder raffinierte Geschenkartikel noch eine grosse Vielfalt an Weihnachtskarten. Zudem wurden in stundenlanger gemeinnütziger Arbeit Stricksachen aller Art angefertigt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 11.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr, Samstag von 10 bis 12.30 Uhr, Montag geschlossen. Am Dienstag, 30. Oktober findet von 16 bis 20 Uhr ein gemütlicher Adventsapéro statt.

Am Kopf des Umzuges marschiert der Musikverein Bassersdorf, verstärkt durch eine Tambourengruppe. Danach folgen alle Kinder mit ihren geschnitzten Räbeliechtli. Erwachsene mit Kinderwagen und Kindern, welche nicht alleine unterwegs sein

wollen, werden gebeten, sich am Schluss des Umzugs einzuordnen, damit die Sicht auf die Kinder mit den Räbeliechtli frei bleibt. Am Ziel spendet die Gemeinde Bassersdorf allen Kindern, die mit einem Räbeliechtli teilnehmen, Tee und heisse Würstli, organisiert und abgegeben durch das Karnivoren-Grüppchen. Die Pfadi verkauft auf dem Platz vor dem Gemeindehaus ab 17 Uhr Grill-­ Würste, Kuchen und Getränke. Um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten, werden Mitglieder der Feuerwehr die Strassen der Umzugsroute absperren. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Bei starkem Regen kann der Musikverein jedoch nicht spielen, da Nässe den Instrumenten schadet. Die Veranstalter danken den Helfern für die gute Kooperation und wünschen al(e) len Kindern viel Spass.

Zum traditionellen Spaghetti-Essen mit den beliebten drei Saucen und reichhaltigem Dessert- und Kuchenbuffet im katholischen Kirchgemeindehaus Franziskuszentrum ist die Bevölkerung am Samstag, 3. November, ab 11 Uhr eingeladen. Mit dem Reinerlös werden die Stiftung Vivendra in Dielsdorf und der Verein Mädchenhaus in Zürich unterstützt. Kuchenspenden werden am Samstag ab 8 Uhr gerne entgegengenommen. Ab 17. November wird in der Bungertstube wieder das beliebte Kerzenziehen (Bienenwachsund farbige Kerzen) durchgeführt. Eltern mit Kleinkindern wird empfohlen, die etwas ruhigeren Vormittage zu benützen. Öffnungszeiten: 17. und 18. November von 9 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag von 9 bis 11.30 und von 14 bis 20 Uhr. Am Samstag, 24. November (letzter Tag) von 9 bis 17 Uhr. Der Erlös der Kerzenziehaktion ist für Pro Brontallo im Tessin und die Winterhilfe Kanton Uri bestimmt. (e)


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Die Bautätigkeiten wurden gestartet

Migros feierte den Spatenstich für das Zentrum Die verantwortlichen Planer der Halter Entwicklungen, Vertreter der Gemeinde Bassersdorf sowie der ausführenden HRS Real Estate AG feierten auf der Baustelle den Spatenstich, der nach einer langen Planungsarbeit von mehr als zehn Jahren endlich durchgeführt ­werden konnte. von Mano Reichling Nach den verschiedenen Abbruchund Vorbereitungsarbeiten (der DorfBlitz berichtete mehrmals) beginnen nun die Bauarbeiten auf dem Zentrumsareal. In den kommenden zweieinhalb Jahren entstehen um den Dorfplatz mit Pavillon insgesamt 71 unterschiedlich grosse Wohnungen, ein Ladenzentrum mit Coop und Migros sowie eine grossräumige zentrale Auto-Einstellhalle für Kunden, die Öffentlichkeit und die Bewohner. Das Bauvorhaben wird in drei Etappen realisiert.

Der Spatenstich mit Gemeindepräsidentin Doris Meier (m.) erfolgte nach rund 17 Jahren Planungszeit. (re)

Nach einer längeren Phase ohne Migros-Filiale (April bis November 2013) wird im Spätherbst des kommenden Jahres auf dem neu erstellten Gebäude A (auf dem Areal des alten Bahnhofes) ein 800 Quadratmeter grosses Provisorium der Migros erstellt. Ende 2014 wird auf dem Areal der heutigen Migros der attraktive Supermarkt der Migros mit einer rund dreimal grösseren Ladenfläche als heute (1800 Quadratmeter) eingeweiht. Die Gesamteröffnung inklusive der neuen Coop-Filiale (1200 Quadratmeter) soll im Frühjahr/Sommer 2015 erfolgen.

Begegnungsort Hermann Meier, Leiter Bau/Immobilien bei der Genossenschaft Migros Zürich, erwähnte in seiner Gruss­ adresse die lange Planungsphase, die bei der Migros 17 Jahre gedauert habe. Der Teig, so Meier, sei immer wieder neu geknetet worden, bis er nun endlich in den Ofen geschoben werden könne. Nur die Planung am Seedammcenter im schwyzerischen Pfäffikon mit 30 Jahren schlage das Bassersdorfer Bauvorhaben. Gemeindepräsidentin Doris Meier zitierte in ihrer Rede Laotses Spruch

Visualisierung: So wird das Bassersdorfer Zentrum im Sommer 2015 aussehen. (raumgleiter gmbh)

«Wenn man ein Ziel vor Augen hat, findet man einen Weg.» Der Weg zu diesem Grossprojekt sei nicht immer nur geradeaus gegangen, das Ziel der Gemeinde hingegen schon. Neben Parkier-Möglichkeiten wolle die Ge-

meinde einen Begegnungsort für die Bevölkerung schaffen. Schliesslich erinnerte sich Bauvorstand Christian Pfaller an die vielen Koordinationssitzungen für die Baufelder, die Erschliessung bis hin zum Hochwasser-

schutz. Und vor dem feierlichen Spatenstich versicherte Rebecca Zuber vom Totalunternehmer HRS Real Estate den Gästen, dass dieser 50 Millionen teure Bau für ihre Unternehmung die «Nummer 1» darstelle. ◾


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«Unbeschriiblich wiiblich» als Einstieg in die Herbstferien

Interview, Musik und süsse Leckereien Die Mädchentage sind bereits Geschichte. Doch den Teilnehmerinnen werden mit Sicherheit zahlreiche Erinnerungen an vergnügliche Stunden bleiben, angereichert und spannend gestaltet mit Musik, Moderation, Kochen, Reiten und anderem mehr. von Annamaria Ress Der Journalistin bleibt kaum Zeit, sich mit Namen kurz vorzustellen und ihren Besuchsgrund zu erläutern, da steht sie schon mitten im Geschehen. Workshop-Leiterin Martina Stach fordert die fünf Mädchen auf: «Jetzt habt Ihr Gelegenheit, eine echte Berufsperson direkt und live zu interviewen. Nehmt die Chance wahr!» Die Mädchen sind nicht schüchtern und möchten vieles wissen. Kein Wunder, schlummert doch in einigen von ihnen dieser Berufswunsch. «Ich würde gerne schreiben – noch lieber aber wäre ich beim Fernsehen als Moderatorin», verrät eine der Teilnehmerinnen. Sie habe sich auch aus diesem Grund für diesen Workshop entschieden, so könne sie ein bisschen schnuppern und sich selbst versuchen. Eine Moderation hat sie schon gemacht, dem aktuellen Interview soll für die Gruppe auch noch ein Quiz mit Kandidaten folgen.

Gesang und Kuchen Im Zimmer nebenan geht es drunter und drüber. Glaubt man zumindest. Bei näherem Hinsehen jedoch ent-

Bewegung und Gesang waren im Workshop «Musical» angesagt. (Bilder: Annamaria Ress)

puppt sich das Gewusel aus Armen, Beinen und fliegenden langen Haaren der Mädchen als einstudierte Geschichte, die mit Musik, Gesang und Rüttelreimen ergänzt wird. Tanja Birri hat keine einfache Aufgabe, die überbordende Fröhlichkeit der Primarschülerinnen zu steuern. Und dennoch: Kaum ist ein halber Tag vergangen, schon sind die angehenden Musical-Stars in der Lage, eine kleine Vorführung zu geben. Im Schulhaus Mösli duftet es bereits im Eingang nach einer süssen Speise. Die Tür zur Schulküche öffnet sich und sogleich bietet sich ein herrliches Bild von motivierten Schülerinnen, die Zucker, Mehl und Butter je in ein

Eigelb und -weiss zu trennen bedingt eine gewisse Fingerfertigkeit.

eigenes Schälchen abmessen und bereitstellen. Die roten Wangen täuschen nicht darüber hinweg: Der Eifer und die Begeisterung sind echt. Sarah Casserini ist heute Workshop­ leiterin und wird mit den Mädchen eine Linzertorte backen. Sie sei sehr überrascht, wie gut alles funktioniere, lobt sie die vergangenen Stunden. In ihrem Alltag ist sie als Kochund Hauswirtschaftslehrerin im Schulhaus Mösli tätig und deshalb eher gewohnt, mit Oberstufenschülern zu arbeiten. «Es einmal auch mit jüngeren Schülerinnen zu versuchen, war eine Herausforderung, die sich total gelohnt hat», schwärmt sie.

Hier entsteht aus vielen genau abgemessenen Zutaten bald eine Linzertorte.

Neues lernen Alle Workshops – darunter im Weiteren auch noch die Angebote Reiten, Breakdance und Actionpainting – fanden im Rahmen der Mädchentage statt, die von der Jugend- und Schulsozialarbeit organisiert wurden. Die Politische und die beiden Kirchgemeinden beteiligten sich an den Kosten. In der nachfolgenden Woche wurden zwei Bubentage «Mannomania» veranstaltet. Um die Tage ihrem Motto getreu durchzuführen und den Kindern die Chance zu geben, entspannt unter sich Neues zu erlernen, wurden die Stunden ausschliesslich von Frauen, respektive Männern geleitet. ◾

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Aus Behörde und Verwaltung Gemeindepersonal Per 1. Januar 2013 wird Jacqueline Ringer als Hoch- und Tiefbausekretärin und Stellvertretung Gemeindeschreiberin der Gemeinde Brütten mit einem Arbeitspensum von 100 Stellenprozenten angestellt. Sie wird die Nachfolgerin von Doris Jenny, die per 31. Oktober 2012 gekündigt hat. Der Gemeinderat wie auch das gesamte Team der Gemeindeverwaltung und des Gemeindebetriebes freut sich auf die neue Mitarbeiterin und wünscht Doris Jenny nur das Beste für die Zukunft.

Weisungsunterlagen Im Hinblick auf die Gemeindeversammlungen verfasst die Gemeindeverwaltung jeweils einen schriftlichen Bericht (Weisungsbroschüre). Zwei Mal im Jahr werden je 870 Weisungsbroschüren gedruckt und in alle Haushalte verteilt. Die jährlichen Gesamtkosten von rund 6000 Franken setzen sich aus je zirka 2800 Franken für den Druck der Weisungsbroschüre (Preis variiert, je nach Anzahl Geschäfte) und rund 160 Franken für den Versand der Weisungsbroschüren zusammen. Der Gemeinderat hat nun aus Umwelt- und Kostengründen beschlossen, die Stimmberechtigten in Zukunft mittels Flugblatt zur Gemeindeversammlung einzuladen. Die Weisungsbroschüren können jedoch weiterhin auf der Gemeindeverwaltung bezogen oder auf www.bruetten.ch heruntergeladen werden.

Ausserfamiliäre Betreuung Die Gemeinde Brütten möchte das Angebot an ausserfamiliärer Betreuung ab Altersgruppe von vier Monaten bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit im alten Schulhaus zentralisieren. Dazu gehört die Betreuung der Kleinkinder, welche durch das Kinderhaus Chrüsimüsi abgedeckt wird und die ausserschulische Betreuung, welche durch die Schule (Mittagstisch, Blockzeitenbetreuung, Aufgabentreff, etc.) sichergestellt wird. Alle diese Angebote sollen am neuen Standort zentralisiert werden.

Der Auftrag für die Projektbegleitung zur Überführung der verschiedenen Betreuungsdienste wurde nach einer Besichtigung des alten Schulhauses (heutiger Kindergarten) und aufgrund verschiedener Kriterien an die Firma primanum (Bassersdorf) erteilt. Dafür wurde ein Kredit von 16 000 Franken bewilligt.

Strassenbeleuchtung Strubikonerstrasse Mit der Entfernung der Freileitungsmasten wurde die Strassenbeleuchtung im Eichhölzli und in Strubikon aufgehoben. Nun hat es auf der Strecke Strubikon nach Brütten (Hofacker) keine Strassenbeleuchtung mehr. Die Tiefbaukommission hat deshalb beantragt, in einer ersten Etappe zwei Kandelaber zu erstellen (ein Kandelaber ausgangs Brütten und ein Kandelaber Eichhölzli). Im Rahmen der Trottoirsanierung wurden im August bereits Leerrohre dafür verlegt und die notwendigen Synergien konnten genutzt respektive Installationskosten gespart werden. Der Gemeinderat hat den Gesamtkredit von 30 000 Franken inklusive Mehrwertsteuer zu Lasten der Investitionsrechnung bewilligt. Für die Ausführung wurde die Firma Stradatech GmbH (Frauenfeld) beauftragt. Falls die Beleuchtung nicht ausreichen sollte, wird eine Erweiterung der Strassenbeleuchtung nächstes Jahr geprüft.

Baulicher Zivilschutz Zum Schutz der ständigen Wohnbevölkerung soll jede Einwohnerin und jeder Einwohner einen vollwertigen Schutzplatz in der Nähe der Wohnadresse zur Verfügung haben. Gemäss Sicherheitsdirektion Kanton Zürich muss die Ausgleichsgebietsplanung der Schutzräume alle fünf Jahre überarbeitet werden. Die letzte Überarbeitung fand im Oktober 2007 statt und wird am 31. Dezember 2012 seine Gültigkeit verlieren. Zurzeit stehen der Gemeinde Brütten zirka 3300 vollwertige und verfügbare Schutzplätze zur Verfügung. Der Auftrag für die dritte Überarbeitung der Ausgleichsgebiete ist dem Ingenieurbüro Bona + Fischer erteilt worden. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 6128.40 und können zu 100

Prozent beim Amt für Militär und Zivilschutz zurückgefordert werden.

Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Brütten wurde aufgenommen: –  Beat Erich Lanz, von Langenthal BE und Eriswil BE –  Sandra Barbara Lanz geb. Bleuler, von Langenthal BE, Eriswil BE und Zollikon ZH –  Sean Tim Lanz, von Langenthal BE und Eriswil BE –  Caroline Elena Lanz, von Langenthal BE und Eriswil BE –  Yves Claude Lanz, von Langenthal BE und Eriswil BE –  Rick Allan Lanz, von Langenthal BE und Eriswil BE –  Nicole Patricia Lanz, von Langenthal BE und Eriswil BE

Einladung Gemeindeversammlung Die Stimmbürgerinnen und Stimm­bürger der Politischen Gemeinde Brütten sind einge­ laden an der nächsten Gemein­ deversammlung teilzunehmen. Die Versammlung findet am Don­ ner­s­tag, 6. Dezember 2012 um 20.15 Uhr in der Mehrzweck­ halle des Schulhauses Chapf statt. Folgende Geschäfte sind traktandiert: –  Genehmigung der geänderten Zweckverbandsstatuten; Amtsvormundschaft für Erwachsene Winterthur Land –  Unterdorfstrasse; Neubau Regenwasserkanal und Belagssanierung –  Politische Gemeinde; Genehmigung Voranschlag 2013 und Festsetzung Steuerfuss –  Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz Im Anschluss an die Gemeindeversammlung offeriert der Gemeinderat der Bevölkerung einen Apéro im Foyer der Mehrzweckhalle.

Gemeinderat Brütten

Voranschlag 2013 Um die Ausgaben der Laufenden Rechnung zu decken, soll der Steuerfuss auf 86 Prozent erhöht werden. Der Gemeinderat wird die Steuerfuss­ erhöhung sowie die Genehmigung des Voranschlages 2013 der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2012 vorlegen. Das Budget für das Rechnungsjahr 2013 wird in der vorliegenden Form genehmigt und zu Handen der Rechnungsprüfungskommission und der Gemeindeversammlung verabschiedet. –  Aufwand in der Laufenden Rechnung Fr. 9 779 200.– –  Ertrag in der Laufenden Rechnung ohne ordentlichen Steuern Voranschlagsjahr Fr. - 3 825 100.– –  Zu deckender Aufwandüberschuss Fr. 5 954 100.– –  Der Aufwand ist wie folgt zu decken: über den ordentlichen Gemeindesteuerertrag mit 86% des 100%­igen mutmasslichen Gemeinde­steuer­ ertrages von Fr. 6 700 000.– –  Steuerertrag Fr. 5 762 000.– –  Entnahme aus dem Eigenkapital Fr. 192 100.– Total (wie oben) Fr. 5 954 100.–

Gemeinderat Brütten

Abschied Erika Gerda Soland geb. Theil Rätschiweg 5 ist am 2. Oktober verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Brütten


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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Geschwindigkeitsmessung auf Gemeindegebiet Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat: Messort: Fahrtrichtung: Datum und Zeit der Messung: Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: Gemessene Höchstgeschwindigkeit: Gemessene Fahrzeuge: Anzahl Übertretungen:

8311 Brütten, Unterdorfstrasse Nr. 71 Dorfzentrum 22.08.2012, 16.27 bis 18.27 Uhr 50 km/h 77 km/h 127 17 Sicherheitssekretariat Brütten

Vereine

Brütten

Aus der Schulpflege Auf den Beginn des neuen Schuljahres hat Andrea Suter als neues Schulpflegemitglied angefangen. Wir heissen sie willkommen und wünschen ihr viel Freude bei ihrer Arbeit. Seit ein paar Wochen stehen dem Chapf-Team verschiedene Fitnessgeräte als Leihgabe zur Verfügung. Auch im Namen der Schulpflege: Herzlichen Dank dem Spender und viel Spass beim «Fitten». Schulpflege Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

B R Ü T T E M E R - D O R FA D V E N T S K A L E N D E R 2 0 1 2

Aufruf! Es ist «noch» nicht Winter, aber die Organisation für den diesjährigen Adventskalender hat bereits begonnen. Wer gerne ein Adventsfenster dekorieren möchte, kann sich ab sofort unter Telefon 076 573 22 10 anmelden. Natürlich sind auch Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger immer willkommen, ebenfalls ein Fenster zu gestalten. Die Anmeldefrist läuft bis zum 5. November 2012. Die Liste mit den Adventsfenstern erscheint dann in der November-Dorf-Blitz-Ausgabe. Gerne hoffe ich auf viele Beteiligte. Wie jedes Jahr gilt die Devise: «Dä Gschnäller isch dä Gschwinder.»

Angela Büchli

«Handwerkskunst in Brütten» Der besondere Kreativ-Hobby-Markt auf zwei Etagen und unter Dach.

Samstag und Sonntag, 27./28. Oktober von 10 bis 17 Uhr im Gemeindesaal Bestaunen Sie wunderschön präsentierte Kunstwerke. Lassen Sie sich überraschen vom reichhaltigen Angebot, das Ihnen dieser Markt bietet. Hier finden Sie kleine «Mitbringsel», die ersten Weihnachtsgeschenke oder etwas Schönes, an dem Sie selbst Freude haben. Die Frauen vom Frauenverein Brütten verwöhnen Sie mit heissen «Chäs- oder Spinatchüechli», mit Hot Dogs, feinen Kuchen, Zöpfen und Getränken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Frauenverein Brütten

Neuigkeiten aus dem Kindehaus Chrüsimüsi Neue Leitung im Kinderhaus Chrüsimüsi Das Kinderhaus Chrüsimüsi hat seit Anfang Juli eine neue Leiterin. Fränzi Galo ist Mutter von drei Kindern und verfügt bereits über fünf Jahre Erfahrung als Krippenleiterin in Zürcher Kinderhäusern. Fränzi Galo wird neben ihrer grossen Erfahrung auch viel frischen Wind ins Kinderhaus Chrüsimüsi bringen. Freie Betreuungstermine im Kinderhaus Chrüsimüsi Wir haben ab sofort jeden Morgen freie Betreuungsplätze. Montag, Mittwoch und Freitag ist auch eine ganztägige Betreuung möglich. Melden Sie sich unverbindlich bei der Kinderhausleitung, auch für aktuell ausgebuchte Betreuungstage! Räbenliechtli-Umzug am 15. November Auch dieses Jahr wird das Kinderhaus Chrüsimüsi in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten den Brüttemer Räbenliechtli-Umzug durch­ führen. Wir freuen uns über viele Zuschauer! Gestartet wird um 18 Uhr vor dem Kindergarten. Anschliessend gibt es auf dem Dorfplatz Getränke, feine Würstli und Kuchen (Unkostenbeitrag) für Gross und Klein. Kinderhaus Chrüsimüsi Unterdorfstrasse 38, 8311 Brütten Telefon 052 347 17 79 krippenleitung.chruesi@bluewin.ch


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Aus Behörde und Verwaltung

Auf Energieeffizienz der Geräte achten

Strom sparen ohne Komfortverlust Die Stromkosten für einen Haushalt können einige Hundert bis 2000 Franken im Jahr betragen. Abhängig ist die Rechnung von der Anzahl der Geräte und Lampen einerseits und anderseits davon, wie viel Strom ein einzelnes Gerät oder eine Lampe verbraucht, also von der Effizienz. Der dritte Faktor bildet das Verhalten. In allen drei Bereichen kann eine Familie den Stromverbrauch reduzieren, ohne dabei auf Komfort ver­ zichten zu müssen. Einen ersten Einfluss auf die Stromrechnung übt eine Familie aus, wenn sie sich ein neues Gerät anschaffen will. Damit bestimmt sie für rund 15 Jahre über den Stromverbrauch. Es empfiehlt sich deshalb beim Kauf auf die Energieeffizienz des Geräts zu achten. Auskunft darüber gibt in den meisten Fällen die Energieetikette. Sie teilt die Geräte und Lampen auf Grund ihres Stromverbrauchs in sieben Klassen ein: Die Klasse «A» steht für geringen, «G» für grossen Stromverbrauch.

Neutrale Suchhilfe Die neutrale Suchhilfe www.topten.ch listet die Geräte nach ihrer Energieeffi­ zienz auf. Danach wird bei vielen Haushaltgeräten bereits empfohlen, die Effizienzklasse A+++ zu wählen. Das gilt für Geschirrspüler, Waschmaschinen sowie für Kühl- und Gefriergeräte. Backöfen und Tumbler sollen die A-Klasse aufweisen, während bei den Kochfeldern der Induktions-, gefolgt vom Glaskeramikherd am effizientesten sind. Die Anschaffung der energieeffizientesten Geräte lohnt sich, wenn beim Kostenvergleich nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch der Stromverbrauch über rund 15 Jahre Lebensdauer berücksichtigt wird. So kann die Differenz der Stromkosten zwischen einem Kühlgerät der Klasse A++ und A mehr als 400 Franken betragen.

LED: die Beleuchtung der Zukunft Auch bei der Beleuchtung sind die energiesparenden Lampen dank der Energieetikette gut zu finden. Seit dem 1. September 2012 gilt für alle klaren Lampen (durchsichtig) die Vorschrift, dass sie nach der Energieetikette die Klasse C erreichen müssen. Das bedeutet das Ende der herkömmlichen

Glühbirnen. Sie dürfen nicht mehr verkauft, selbstverständlich aber noch verwendet werden, sofern sie in einem Haushalt noch vorrätig sind. Für Ersatz der Glühlampe ist gesorgt. Die Halogenlampen erreichen die Coder B-Klasse. Viele Energiesparlampen gehören in die Effizienzklasse A, müssen aber korrekt entsorgt werden (Verkaufsgeschäft, spezialisierte Entsorgungsstelle). Die Beleuchtung der Zukunft jedoch ist die LED-Lampe (Licht emittierende Diode). Wie eine Sparlampe benötigt sie – bei gleicher Helligkeit – nur etwa einen Fünftel so viel Energie wie eine herkömmliche Glühlampe. Steigt also jetzt eine der letzten Glühlampen im Haushalt aus, lohnt es sich die Anschaffung einer LED-Lampe in Betracht zu ziehen (weitere Tipps: www.toplicht.ch).

Standby: Unnötiger Energieverbrauch Mit bewusstem Umgang und Einsatz von Geräten und Beleuchtung lässt sich die Stromrechnung ebenfalls reduzieren. Eine sinnlose Energieverschwendung ist der Standby-Verbrauch. Dabei beziehen Geräte Tag und Nacht Strom, weil sie wohl ausgeschaltet, aber nicht vom Netz getrennt sind. Der Standby-Verbrauch macht in einem typischen Haushalt rund 10 Prozent des Stromverbrauchs aus (Quelle: www.topten.ch/Stopp Standby). Grundsätzlich ist beim Kauf von Geräten, darauf zu achten, dass der Verbrauch im Standby-Modus gering ist. Abschalthilfen wie Steckerleisten oder Schaltermäuse ermöglichen ausserdem die vollständige Unterbrechung der Stromzufuhr. Bei manchen Geräten lohnt es sich, den Hauptschalter auszuschalten oder den Stecker aus der Dose zu ziehen. Auch bei der Beleuchtung

führen kleine Massnahmen zu Spareffekten. Dazu gehört das Licht löschen beim Verlassen des Raums. Sinnvoll können auch Bewegungsmelder beispielsweise in einem Korridor oder tageslichtabhängige Steuerungen bei einem Büroarbeitsplatz sein. Für weitere Fragen rund um Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien können sich die Bewohnerin­nen und Bewohner der Gemeinden Brütten an Energieberatung Region Win­terthur c/o Nova Energie GmbH, Rüedimoostrasse 4, 8356 Ettenhausen, Telefon 052 368 08 08, Fax 052 368 08 18, energieberatung@eb-region-winterthur.ch, www.eb-region-winterthur.ch wenden. Energieberatung Region Winterthur

Geburten

Neue Vorschriften für Geräte und Lampen In der eidgenössischen Energieverordnung sind die Mindestanforderungen an elektrische Geräte und Lampen geregelt. Seit Anfang dieses Jahres sind bei Tumblern nur noch Geräte der Energieeffizienzklasse A im Verkauf zugelassen (Geräte mit Wärmepumpe). Wer ein Gerät im Ausland anschafft, muss auf diese Vorschrift achten. Bei der Beleuchtung gilt seit dem 1. September als Mindestanforderung an klare Lampen die Effizienzklasse C. Bei den Kühl- und Gefriergeräten sind ab Januar 2013 nur noch Modelle der Klasse A++ und A+++ im (e) Verkauf zugelassen.

10. September 2012 Jona Mateo Erny Sohn von David und Martina Erny Säntisstrasse 94B Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten


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Vereine

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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Altersforum: Seniorenferien Lenk

Nächster Nothilfekurs im Schulhaus Chapf 1. Teil: Freitag, 2. November von 19 bis 22 Uhr 2. Teil: Samstag, 3. November von 8.30 bis 12/13 bis 17 Uhr

Der Nothilfekurs richtet sich an alle, die nach einem Unfallereignis nicht tatenlos zusehen möchten. Zur Erlangung des Führerausweises für Lenker von Motorfahrzeugen und Motorrädern ist der Nothilfekurs obligatorisch. Er ist notwendig, weil das richtige Verhalten gelernt wird, welches über Leben entscheiden kann. –  Eine Notfallsituation richtig einschätzen –  Weitere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern –  Die lebensrettenden Sofortmassnahmen situationsgerecht einsetzen. Anmeldungen und Auskünfte ab sofort bei Ruth Gerber, Strubikon 14, 8311 Brütten (Telefon 052 345 23 60), per Email unter ruthgerber@hispeed.ch oder regsam-w-u.ch (Rubrik Brütten/Kurse). Bitte sofort anmelden; die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Samariterverein Brütten

Bei schönem Herbstwetter steigen wir am 15. September erwartungsvoll in den Bus, der uns an die Lenk bringen wird. Schon unterwegs wartet die erste Überraschung: Der Kafihalt am Ufer der blaugrünen Aare. Zuoberst im Simmental werden wir dann im geraniengeschmückten Hotel Kreuz freundlich empfangen und in schönen Zimmern untergebracht. Es folgt eine Ferienwoche voller Höhepunkte. Zunächst geht es auf den Bühlberg und aufs Leiterli, wo die Berge in fast greifbare Nähe rücken. Anderntags führt uns eine Rösslifahrt zu den Simmenfällen, wo das stiebende Wasser als schneeweisse «Gletschermilch» zu Tal stürzt.Am einzigen Regentag begeistern uns zwei in Trachten gekleidete Frutigerinnen mit Jodelliedern, Handorgelspiel und «Gschichteni.» Am Donnerstag erleben wir die Iffigenalp; das stille Hochtal lockt zum Wandern. Zum Abschluss fahren wir per Bahn nach St. Stephan, wo wir von der Kirche aus dem 15. Jahrhundert beeindruckt sind. Von der «Chämistube» aus geniessen wir noch einmal die Stille der Bergwelt, unterbrochen nur von fröhlichem Kuhglockengebimmel. Am Rückreisetag weint der Himmel und erleichtert uns so den Abschied. Ein ganz grosser Dank geht an Brigitta Junker für die Organisation dieser wunderschönen und erholsame Woche, ebenso an die beiden zuverlässigen Chauffeuren Beat Junker und Bruno Baltensperger, die uns sicher durch viele Kurven und verstopfte Strassen ans Ziel brachten.

AMÄLDIG: SAMICHLAUS 2012 Dä Samichlaus chunnt am 5., 6., und 7. Dezämber wieder zu dä Brüttemer Chind! AMÄLDE cha me sich bis am 8. Novämber jewiils am Morge vo 9 bis 11 Uhr bi de Christina Rechsteiner, Telefon 052 345 00 19. Dä Reingwünn vo de SPÄNDE gaht au das Jahr wider wieder ane wohltätigi Organisation. Eui Chlausgruppe Brütte

Im Namen aller Beteiligten: Heidi und Ros Baltensperger


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Ab Montag: Postagentur im Volg Bis gestern Mittwoch war der Volg an der Brüelgasse 8 wegen interner Umbauarbeiten für knapp eine Woche geschlossen. Das einzige Lebensmittelgeschäft im Dorf wurde im hinteren Bereich umgebaut, weil hier die Post neu eine Agentur einrichtet; die Brüttener Poststelle wird übermorgen Samstag, 27. Oktober, definitiv geschlossen (der Dorf-Blitz berichtete). Als Ersatz für die bisher am Standort Unterdorfstrasse 42 gewährleisteten Postdienste wird nun – gemäss Auskunft von Erich Schmid, Leiter Kommunikation Ost – das Laden-Personal im Volg in diesen Tagen von einem Agentur-Trainer geschult. Filialleiterin Ursula Meier sowie Stellvertreterin Jolanda Maag und Team gewährleisten künftig unter anderem die Briefund Paketabfertigung, den Briefmarkenverkauf und die bargeldlosen Einzahlungen mit Postfinance- und Maestrokarte. Bargeldbezug ab Postfinance-Karte wird ebenfalls möglich

sein, nicht mehr machbar sind jedoch Einzahlungen mit Bargeld. Eine weitere Einschränkung für die Brüttener Bevölkerung ist, dass vor Ort künftig keine Postfächer mehr zur Verfügung stehen. Ebenfalls neu ist, dass im Verteilservice (wie bisher, ab Wallisellen) nicht zustellbare Spezialsendungen bei der Poststelle Nürensdorf abgeholt werden müssen; normale Briefe und Pakete werden zur Abholung im Volgladen gelagert. Als Angebotserweiterung sind die künftigen Öffnungszeiten einzustufen: Die Postagentur ist von Montag bis inklusive Samstag ab 7.30 bis 19 Uhr (samstags bis 17 Uhr) jeweils durchgehend geöffnet. Beim Aussenbereich des Volg wurde zudem ein Briefeinwurf erstellt; ein zweiter Briefkasten befindet sich neu bei der Bushaltestelle Harossen. Die Neueröffnung der Brüttener Post-Agentur im Volg findet am kommenden Montag, 29. Oktober, statt. (sr)

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Der Kanton verlangt, dass die Wassermisere behoben wird

Unter Druck für mehr Druck Anfang Oktober hat der Gemeinde­ rat zu einer Informationsveranstal­ tung mit Thema «Druckerhöhungs­ anlage und Energieberatung» ein­ geladen. Rund vier Dutzend Per­ sonen interessierten sich für die Problematik um den mangelhaften Druck im Brüttener Wasserleitungs­ netz. von Susanne Reichling Nach seiner Begrüssung im Saal des «Sonnenhofs» erinnerte Gemeindepräsident Martin Graf an den bereits anlässlich der Gemeindeversammlung im Juni thematisierten «Sonderfall Brütten». Wegen ihrer Lage auf dem Hochplateau habe die idyllische Wohngemeinde sowohl positive als leider auch negative Aspekte. «Bei guter Witterung geniessen wir hier ein wunderbar einmaliges Panorama. Nachteilig ist, dass rundum keine Hügel stehen, welche mithelfen könnten, das Druckproblem in den Wasserleitungen zu verbessern», meinte Gemeinderat Ruedi Bosshart in seinen anschliessenden Ausführungen. Der Tiefbauvorstand erklärte, der Druck variiere zwischen ungenügenden 0,4 bis 4,1 Bar; der Kanton verlange nun ultimativ eine Lösung (der Dorf-Blitz berichtete). Einmal mehr wurde auch mit Wortmeldungen aus der Zuhörer-

schaft mit doch hörbarem Unmut eingebracht, dass in gewissen Quartieren das Füllen einer Badewanne in Folge des mangelnden Wasserdrucks bis zu einer Stunde benötige. Ingenieur Peter Fritschi erläuterte genauere Details zur bestehenden Druckmisere sowie die möglichen Lösungsvarianten. Damit das Ortsbild von Brütten intakt bleibe und auch aus Kostengründen, bevorzuge der Gemeinderat eine Druckerhöhungsanlage, bestehend aus drei drehzahlgeregelten Pumpen und Notstromaggregat mit Standort neben dem bestehenden Reservoir Chapf. Dass der vom Kanton einst thematisierte Wasserturm – er hätte die Kirche hoch überragt – nicht weiterverfolgt werde, habe in Bevölkerungskreisen mehrheitlich Zustimmung ausgelöst, ergänzte Bosshart. Insgesamt werden die Kosten auf rund 3,5 Millionen Franken beziffert, inklusive 0,5 Millionen für mögliche Folgeschäden. Etwa 0,9 Millionen wird die Wasserversorgungs-Vertragspartnergemeinde Nürensdorf beitragen. Vom Gesamtbetrag der Investitionen entfallen rund 2 Millionen auf den Bau von neuen Wasserleitungen rund um das Gemeindegebiet (siehe Plan) bis hin zum Reservoir Chapf und 1 Million für die Anlage selbst. Eine Urnenabstimmung ist voraussichtlich per Herbst oder Winter 2013 geplant.

Zwei »Youngsters» führen Regie Unter dem Motto «Ab in den Süden» steckt die Brüttener Turnerfamilie (TVB) auch in diesem Jahr wieder in den Vorbereitungen für die jeweils an zwei nacheinander folgenden Samstagabenden im Mehrzwecksaal Chapf stattfindende Abendunterhaltung. Tra­ di­tion ist, dass – je nach Verfügbarkeit der TVB-Mitglieder – die Rollen, aber auch die weiteren Aufgaben jährlich neu definiert werden. Einmalig ist, dass zwei «Youngsters» heuer die Regie übernommen haben: Sarah Städeli (l.) wird demnächst 24-jährig; ihre Regiepartnerin Nadine Mayer zählt gar erst 22 Jahre. Die beiden jungen Frauen sind auch privat gut befreundet

und haben – entsprechend dem TVB-«Pflichtenheft» bezüglich Regiearbeit – Ideen gesammelt und im Frühling gemeinsam das Drehbuch geschrieben, Schauspielerinnen und Schauspieler rekrutiert und ihr Vorhaben mit Grobablauf der Szenarien im August anlässlich einer Sitzung dem Fest-OK (Präsident: Daniel Wiesmann) sowie allen Riegenverantwortlichen präsentiert. Ehrensache ist, dass die beiden «Youngsters» in ihrer Freizeit beim Kulissenbau in der Schreinerei Meili (im Bild) tatkräftig mithelfen. Vorverkauf: Bäckerei Bosshart; Vorstellungsbeginn ist um 20 Uhr. Susanne Reichling

Die rot eingezeichnet Wasserleitungen müssen neu erstellt werden. (zvg)


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Jubiläums-Jazzkonzert

Vier Sterne am Jazz-Himmel Das Jubiläum 40 Jahre Kultur­ kommission Brütten wurde Ende September im Mehrzwecksaal mit einem Jazzabend der Extraklasse gebührend gefeiert. von Sandra Lanz Die Mehrzweckhalle in der Schulhausanlage Chapf füllte sich schnell und an die zweihundert Jazz-Liebhaber trafen ein, um sich den Ohrenschmaus der vier Künstler nicht entgehen zu lassen. Bereits beim Anblick der Bühne mit zwei aneinandergereihten Konzertflügeln, dem aufgestellten Kontrabass und dem glänzenden Schlagzeug entstand ein Versprechen für ein Gipfeltreffen in Sachen Swing, Boogie, Blues und Stride der 1940er und frühen 1950er Jahre. Das Quartett stellte sich musikalisch vor: Dave Ruosch und Frank Muschalle beide an den Pianos, Peter Müller am Schlagzeug und Dani Gugolz den Kontrabass zupfend.

Musiker von Weltklasse Dave Ruosch (geboren 1963) besuchte das Konservatorium und studierte klassische Musik, entdeckte die Welt des traditionellen Blues und Jazz und gilt heute europaweit als die Koryphäe in Sachen Boogie, Blues, Stride und Swing. Die Stilechtheit in all seinen Projekten zeichnet ihn besonders aus. Frank Muschalle (1969) zählt zu den international gefragtesten Boogie-Woogie-Pianisten. Auch er folgte seiner Passion nach

e­ iner klassischen Klavierausbildung und tourt ausser in der Schweiz auch in anderen Ländern Europas und Amerika. Peter Müller (1955) wuchs in Wien auf, spielte nach seiner Ausbildung Saxophon, Gitarre und Schlagzeug in diversen Bands und kam durch ein Inserat in einer Drummer-Zeitschrift zur legendären «Mojo Blues Band». Heute ist er auf internationalem Parkett ein gefragter Schlagzeuger. Dani Gugolz (1963) erlernte mit zwölf Jahren das Klavierspiel und nahm bereits mit vierzehn Jahren an einem internationalen Piano-Boogie-Wettbewerb teil. So kam er über das Klavier zum Blues, zog als Profi-Bassist nach Wien und spielte 1983 mit bekannten Bluesmusikern in Chicago.

Umhüllt von Tönen und Rhythmen Das Star-Quartett : Musiker der Extraklasse. (sl)

Was an diesem Abend in der Brüttener Mehrzweckhalle geboten wurde, entpuppte sich als mitreissendes Live-Erlebnis der Extraklasse. Fliegende Finger auf den Tasten, Spiel- und Experimentierfreude an den verschiedenen Instrumenten. Ein ständiges Wechselspiel der Klangmittel, immer neue Formationen bildend, stets harmonisch, passend, abwechslungsreich und interessant. Kurz gesagt: virtuos. Das Zusammenspiel der Musiker im Einklang mit ihren Instrumenten erzielte ein wahres Glücksgefühl im Saal. Die Publikumsbegeisterung wuchs von Boogie zu Boogie. Ohren wie Augen waren gefordert, der Rhythmus sprudelnd

Heirat: Jürg und Sabine Stahl «Jetzt ist einer der begehrtesten Junggesellen Winterthurs definitiv unter der Haube», weiss die «Winterthurer Zeitung» zu berichten, ohne aber zu erklären, warum Jürg Stahl dieses Attribut verkörperte. Aber der seit einigen Jahren in Brütten wohnhafte Nationalrat hat sich tatsächlich getraut. Er und seine langjährige Freundin Sabine Loosli haben in der vollbesetzten Kirche Brütten die Ringe getauscht und vor Pfarrer Leonhard Jost ja zueinander gesagt. Der im Vorfeld zum Hochzeitsfest in einer Tageszeitung als Gast angekündigte Bundesrat und SVP-Partei-

kollege Ueli Maurer kam nicht nach Brütten, dafür zahlreiche andere prominente Politiker, unter anderen auch der höchste Schweizer, Nationalratspräsident Hansjörg Walter. Beim Apéro mit der illustren Gästeschar auf dem Gemeindehausplatz erhielt das frisch getraute Paar aus den Händen von Gemeindepräsident Martin Graf (l.) eine Brüttener Fahne; für den Abtransport der vielen Hochzeitsgeschenke stand ein ausgedienter Militär-Haflinger bereit. Die private Hochzeitsfeier fand anschliessend in den Treibhäusern von (re) «Garte-Händsche» statt.

und fliessend mit viel Groove. Die Zuhörer konnten die Spielfreude der Künstler mitfühlen und wurden durch diese Übereinstimmung in das Konzert völlig mit eingeschlossen.

Nicht zu viel versprochen Dave Ruosch und Frank Muschalle boten sich Klaviaturduelle, ergänzten sich gleichzeitig zu swingenden Rhythmen und beeindruckten durch ihren Improvisationsgeist. Meisterhaft wechselten sie sich in der Führung ab, zogen ohne Unterbrechung von einem Flügel zum anderen und begeisterten

das Publikum vollends. Alsdann folgte der meisterhafte Solopart von Peter Müller am Schlagzeug. Dieser sog das Publikum förmlich in den Mittelpunkt eines Kreises hinein. Langsam startend, ständig an Geschwindigkeit gewinnend bis zum absoluten Höhepunkt, zur technischen Vollendung. Dani Gugolz am Kontrabass zeigte, wie brillant dieses Instrument eingesetzt werden kann und steuerte den swingenden Drive bei. Ausserdem mischte er auch am Piano hochkarätig mit. Dieser Abend war ein Musikerlebnis der ganz besonderen Art und dies ◾ nicht nur für Jazz-Liebhaber.


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Die optische Fahrbahnverengung bewährt sich Die optische Fahrbahnverengung auf der Dorfstrasse scheint sich zu bewähren. Brütten hat sich an das aufgemalte Muster gewöhnt, und die Streifen erfüllen ihre Aufgabe – dass dem verengten Korridor die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt werden muss – bestens. Dazu kommen die Poller, welche die Brüttener Bevölkerung offensichtlich richtig gehend ins Herz geschlossen hat. Wenn man vom Nachtbubenstreich anlässlich des Dorffestes absieht, als die absichtlich umgeworfenen schweren Steine einen eher tristen Blickfang vermittelten. Mindestens Mitleid scheinen unbekannte Strickerinnen mit den Stein-

männchen zu haben: Rechtzeitig vor Einbruch der kalten Jahreszeit haben stille Schafferinnen jedem einzelnen Poller nicht nur je eine Kopfbedeckung, sondern auch noch warme Pullover und Foulards gestrickt (Bild links). Diese «Lismigruppe» kann sich bald wieder ans Werk machen, denn weitere vier – bereits bestellte – Poller sollen das Provisorium ergänzen, wie Sicherheitsvorstand Beat Lanz auf Anfrage bestätigt. Zwei der zusätzlichen Poller sollen das ausladende Dach des Gebäudes Unterdorfstrasse 22 schützen helfen, das seit der Pflästerung der Regenrinnen schon mehr als einmal von hohen Lastwagenaufbauten beschädigt wurde. Denn durch den Weg-

Kinderkleider und Spielwaren Pünktlich zum Herbstbeginn hat am letzten Wochenende im September im Gemeindehaus die beliebte Kinderkleider- und Spielwarenbörse stattgefunden. Auch die Bibliothek hatte allerlei gebrauchte, aber gut erhaltene Bücher, Tonträger mit Musik und Hörspielen sowie DVDs im Angebot. Im Dachstock verkauften Kinder ihre ausgedienten Spielsa-

chen und freuten sich über jeden Erlös. Mütter und Väter begutachteten das vielfältige Angebot an Kleidern, Schuhen und Babyartikeln aller Art und deckten sich für die familiären Bedürfnisse für die kommenden Wintermonate ein. Die Preise waren moderat, die Qualitäten gut, die Stimmung fröhlich und geschwätzig. (sl)

fall eines Trottoirrandes kann die Strasse nun beinahe auf der ganzen Breite befahren werden. Die zwei weiteren neuen Betonsockel sollen auf der Dorfstrasse Höhe nördliche Ecke der Liegenschaft Nummer 2 (im Bild rechts zeigt Beat Lanz den ungefähren Standort an) und etwas weiter oben unterhalb der Garage zu stehen kommen. Wie lange dauert es, bis die Strasse saniert werden kann und Brütten die «Zebrastreifen» (der Dorf-Blitz berichtete) verlieren wird? Gemeinderat Beat Lanz schätzt, dass bis dann gut und gerne zehn Jahre durchs Land ziehen könnten. Denn, wenn dereinst der Druck des Wasserleitungsnetzes er-

höht wird (siehe Berichterstattung darüber in dieser Ausgabe), könnte die eine oder andere unter der Dorfstrasse liegende Gusseisenröhre bersten. Diesem Umstand möchte man Rechnung tragen; gehofft wird aber natürlich, dass er nicht eintreten wird. Aber Grund zur Vorsicht scheint geboten: Die Gussröhren, welche in den späten 1960er- bis anfangs der 1980erJahre eingebaut wurden, seien von einer eher schlechten Qualität. So gesehen spielt das eine Problem dem anderen Problem den Ball zu. Und damit könnte sich das Provisorium mit der Zeit zu einem «Providurium» wandeln.

Text und Bilder: Mano Reichling


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Geschätzte Kundinnen und Kunden, liebe Freunde und Bekannte Auf den 1. Januar 2013 geht die Carrosserie R. Baumgartner AG an den neuen Besitzer Herr Michel Hirschi über. Ich werde mich nach 39 Jahren aus dem Carrosseriegeschäft zurückziehen, etwas kürzer treten und mich anderen Aufgaben widmen. Herr Hirschi ist ein langjähriger Carrosseriefachmann, der die Lehre bei der Carrosserie Grogg absolvierte und sich in dieser Firma während 29 Jahren bis zum Betriebsleiter hochgearbeitet hat. Mit ihm habe ich einen sympathischen und fachlich kompetenten Nachfolger gefunden, den ich Ihnen wärmstens empfehlen kann. Aus diesem Grund und als Dankeschön für Ihre langjährige Treue, feiern wir ein Übergabefest, an das Sie herzlich eingeladen sind. Ich würde mich freuen, wenn ich Sie am Samstag, den 3. November 2012 zwischen 11.00 – 18.00 Uhr in der Carrosserie-Werkstatt begrüssen und Ihnen den neuen Besitzer vorstellen darf. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Freundliche Grüsse | Richard und Erika Baumgartner

Carrosserie Baumgartner | Hinterdorfstrasse 4 | 8309 Nürensdorf | 044 836 65 23 | www.carrosserie-baumgartner.ch


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Aus Behörde und Verwaltung

Gemeinde bleibt bei der BVK Auf Antrag der eingesetzten Arbeitsgruppe «Personalvorsorge» hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Zustimmung durch die Arbeitnehmenden beschlossen, den neuen Anschlussvertrag mit der BVK Personalfürsorge Kanton Zürich zu unterzeichnen. Zurzeit sind 58 Gemeindeangestellte aktiv Versicherte der BVK. Der Entscheid über Verbleib oder Austritt aus der BVK ist wegen deren Verselbständigung und Überführung in eine paritätisch geführte Stiftung notwendig. Primär nicht entscheidend ist die finanzielle Situation der Kasse, denn bei einem Wechsel des Vorsorgeunternehmens wäre die Unterdeckung im Zeitpunkt des Übertritts vollständig auszufinanzieren, was für Nürensdorf rund 1,4 Mio. Franken entspricht. Die BVK hat in allen Bereichen grosse Anstrengungen unternommen, um die Kasse nach den vielen Negativschlagzeilen rund um die Korruptionsaffäre zu stabilisieren und neu auszurichten. Das Sanierungskonzept ist überzeugend, ebenfalls bleibt die BVK als Vorsorgeeinrichtung gut positioniert. Der Verbleib bei der BVK hat für die Gemeinde und das versicherte Personal nach Überzeugung des Gemeinderates mehr Vorteile als Nachteile. Bei einer nächsten Revision soll allerdings Art. 38 der Besoldungsverordnung, der die BVK als Vorsorgelösung der Gemeinde vorschreibt, geändert werden.

Revision Gemeindeordnung Der Rat hat eine Revision der Gemeindeordnung vom 25. November 2007 zuhanden der Vernehmlassung verabschiedet. Die Urnenabstimmung darüber ist am 9. Juni 2013 vorgesehen. Mit der Revision nimmt der Gemeinderat vor allem Aktualisierungen vor. So entfallen Bestimmungen über den Gemeindeammann und Betreibungsbeamten sowie über die Vormundschaftsbehörde, deren Aufgaben in regionale Strukturen überführt wurden respektive werden. Die Musikschulkommission wurde nach Auslagerung der kommunalen Musikschule zur Jugendmusikschule Winter­ thur nicht mehr besetzt. Der Gemeinderat schlägt vor, die verbliebenen Aufgaben der Sozialbehörde selbst zu übernehmen und an deren Stelle eine ständige Fachstelle Soziales zu schaffen.

In diese sollen zwecks Unterstützung der Beratung von Betroffenen und deren Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zwei Mitglieder aus der Gemeinde im Nebenamt gewählt werden. Ferner wird vorgeschlagen, die Rechnungsprüfungskommission (RPK) von bisher sieben auf fünf Mitglieder zu reduzieren. Seit 2010 muss die rechnerische Prüfung der Gemeinderechnung durch eine fachkundige externe Stelle erfolgen. Die RPK wurde dadurch von zeitaufwendigen Aufgaben entlastet. Die Vernehmlassungsfrist gilt bis 31. Dezember 2012. Zur vorgeschlagenen Revision der Gemeindeordnung kann sich jedermann äussern und Anträge stellen.

Verkehr Für die Erstellung einer Schwachstellenanalyse über das Siedlungsgebiet Nürensdorf/Breite hat der Gemeinderat einen Kredit von 28 000 Franken bewilligt und den Auftrag dem Ingenieurbüro ewp AG (Effretikon) erteilt. Mit dieser Ergänzung der bereits vorliegenden Analyse Oberwil/Birchwil kann die Grundlagenbeschaffung für allfällige Verkehrsmassnahmen und Signalisationen über das ganze Gemeindegebiet abgeschlossen werden.

Liegenschaften Die Bauabrechnung über den Heizungsersatz in den Schulanlagen Sunnerain und Ebnet schliesst mit Gesamtkosten von Fr. 828 135.70 ab. Gegenüber den bewilligten Krediten sind Mehrkosten von Fr. 98 135.70 entstanden, welche vor allem auf unvorhergesehene Zusatzarbeiten zurückzuführen sind. Die Abrechnung wurde genehmigt.

rungen abzeichnen. Ausserdem wurde 2012 der Steueransatz reduziert. Unter Berücksichtigung der Planungsun­ sicherheit lässt der Finanzplan die Aussage zu, dass über die Jahre ein ausgeglichenes Rechnungsergebnis denkbar ist. Der Finanzplan kann als Broschüre bei der Gemeindeverwaltung gratis bezogen werden. Für elf Handänderungen hat der Gemeinderat die Grundsteuerveranlagungen vorgenommen. In fünf Fällen wurde – gestützt auf die Bestimmungen des Steuergesetzes – Steueraufschub gewährt. Für vier mit Gewinn veräusserte Eigentumswohnungen beträgt die geschuldete Grundstückgewinnsteuer total 105 493 Franken.

Information des Bestattungsamtes Bei Todesfällen entscheiden jeweils die Angehörigen, ob eine amtliche Publikation durch das Bestattungsamt erwünscht ist oder nicht. Wo dies der Fall ist, wird inskünftig für den zurückliegenden Monat im Dorf-Blitz eine Information geschaltet. Im Übrigen erfolgt die Publikation neu für die ganze Gemeinde nur noch durch Aushang beim Gemeinde­ haus und tagesaktuell auf der Home­ page unter www.nuerensdorf.ch/ aktuelles. Gemeinderat Nürensdorf

Revision Gemeindeordnung Vernehmlassung Der Gemeinderat hat den Entwurf der Revision der Gemeindeordnung vom 25. November 2007 zu Handen der Vernehmlassung verabschiedet. Der Beschluss sowie die vorgesehenen textlichen Änderungen an der Gemeindeordnung liegen auf der Gemeindeverwaltung, Gemeindehaus 1. Stock, zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Die Unterlagen sind auch unter www.nuerensdorf.ch/aktuelles verfügbar. Die Urnenabstimmung findet voraussichtlich am Sonntag, 9. Juni 2013, statt. Einwendungen oder Anregungen zur vorstehenden Revision sind schriftlich bis spätestens am 31. Dezember 2012 an den Gemeinderat, Postfach, 8309 Nürensdorf zu richten. Gemeinderat Nürensdorf

Verkauf Schulbus

Finanzen Der Gemeinderat hat den Finanzplan 2012 bis 2016 verabschiedet. Dieser geht nach Fertigstellung der Bauten im Ortszentrum von einem erstreckten Investitionsprogramm aus. Beim Steuerertrag wird in Abweichung zum allgemeinen Trend ein Rückgang prognostiziert, weil sich nach den zur Verfügung stehenden aktuellen Zahlen grössere Einbussen zufolge der kantonal beschlossenen Steuergesetzände-

Der ausser Betrieb genommene Schulbus steht zum Verkauf. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei schulsekretariat@nuerensdorf.ch. Wir senden Ihnen dann gerne den Link zur Verkaufsseite.

Schulverwaltung Nürensdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

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Aus Behörde und Verwaltung

Martinimärt Nürensdorf

am Samstag, 10. November 2012 Ort: Zeit:

Adventsfenster

in Nürensdorf, Breite, Birchwil und Oberwil Dieses Jahr wird in unserer Gemeinde wieder ein AdventsfensterRundgang organisiert. Die Fenster müssen keine Meisterwerke sein, sie sollen vielmehr allen Freude bereiten und auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen.

Schlosspark (Neuhofstrasse, Zentrum) 10 bis 17 Uhr

Über 30 Marktstände mit folgendem Angebot: Wein, Adventsgestecke, Fotokarten, Gestricktes, Silberschmuck, Fimo, Genähtes, Patchwork, Alpkäse, Glückwunsch- und andere Schreibkarten, Modeschmuck, Nürensdorfer Bier, Liköre, Babyartikel, Kinderkleider, Deko, Kunsthandwerk, Socken, Schals, Bauernbrot, Eingemachtes, Konfitüren, aus Holz geschnitzte Pfeffermühlen, bestickte Tücher, Kerzenständer, Taschen und vieles mehr. Im Schloss-Saal wird vom Sportclub Nürensdorf eine Beiz betrieben. Im Freien gekaufte Esswaren dürfen mit in den Schloss-Saal zum Essen mitgenommen werden. Zum Essen gibt es: Würste, Suppen, Kuchen, Marroni, chinesische Spezialität. Der Schlosspark und der Schloss-Saal sind rollstuhlgängig! Auf viele Besucher warten die Märtler sowie das OK Ortsgeschichtliche Kommission

Es wird zwischen zwei Arten von Adventsfenster unterschieden: –  offenes Fenster mit Gästebewirtung oder –  geschlossenes Fenster ohne Gästebewirtung Interessenten melden sich bitte telefonisch bis am 8. November 2012 mit Datumwunsch bei Monika Koch unter Telefon 079 755 05 01 an. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Anmeldungen. Im Auftrag der Ortsgeschichtlichen Kommission

Büchervorstellung mit Daniela Binder in der Bibliothek Dienstag, 6. November, um 20 Uhr Daniela Binder arbeitet als Buchhändlerin in Winterthur. Sie stellt uns an diesem Abend Herbstneuheiten auf dem Buchmarkt vor. Ihre Präsentationen sind spannend und unterhaltsam. Geniessen Sie mit uns die farbenprächtige Welt der Bücher. Anschliessend können die Bücher ausgeliehen oder reserviert werden. Zu diesem Anlass mit anschliessendem Apéro sind Sie herzlich eingeladen. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Bibliothek Nürensdorf

Schlosskonzert mit «Sugar and the Josephines» Mit der Formation «Sugar and the Josephines» findet am Freitag, 26. Oktober 2012 um 20 Uhr, endlich wieder ein Konzert im Nürensdorfer Schlosskeller statt. Mit der neuen Bestuhlung können Sie nun entspannt zurücklehnen und die Musik geniessen. «Sugar and the Josephines» besingen und beswingen mit viel Charme und kabarettistischem Flair die Zeiten der 1930er Jahre bis hin zur Gegenwart. Dabei begegnet das Publikum diversen Grössen aus der Musikgeschichte wie zum Beispiel: Marlene Dietrich, Marilyn Monroe, Edith Piaf, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong, Ray Charles, Elvis Costello und vielen mehr. Die Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf freut sich, Sie im Schlosskeller zu diesem musikalischen Highlight begrüssen zu dürfen. Der Eintritt ist frei (Kollekte zur Deckung der Unkosten); die Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Kultur- und Freizeitkommission


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Nach dreijährigem Unterbruch: Neuauflage für den Martinimärt

Sich vor dem Winter warm eindecken Am Samstag, 10. November, findet im Schlosspark wieder ein Martini­ märt statt. Der letzte wurde 2009 vom Frauenverein durchgeführt. Ein herbstliches Angebot soll viel Publikum anlocken, um es auf den bevorstehenden Advent einzu­ stimmen. Im Ortsmuseum wartet am Nachmittag die Ausstellung «Es werde Licht» auf Besucher.

plätze bei weitem nicht aus und so musste sie zwischenzeitlich zusätzliche Plätze beantragen.

Herbstliches Angebot Ein Inserat im Dorf-Blitz vom August, mit dem der Markt angekündigt und neue «Märtler» gesucht wurden, brachte den erhofften Erfolg. Es hätten sich bereits viele Personen gemeldet, vermerkt Weideli. Mehr als 30 Stände sind in­ zwischen vergeben und versprechen ein schön durchmischtes herbstliches An­ gebot auch im kulinarischen Bereich. Es soll neben Würsten auch Suppen, ­Marroni, Alpkäse und Mutschli sowie eine chinesische Spezialität geben.

von Annamaria Ress Am Martinstag, dem 11. November, war früher in vieler Hinsicht Zahltag. Dieser Tag wurde von der ländlichen Bevölkerung genutzt, um sich vor dem Wintereinbruch mit den Dingen des täglichen Bedarfs wie Wäsche, Schuhe und Werkzeug einzudecken oder Produkte und Waren zu verkaufen. Heutzutage ist der Martinimarkt in vielen Städten ein Volksfest.

Neuer Standort Zur Erinnerung: Der Martinimärt war bereits früher ein Nürensdorfer Kind. Allerdings eines, das irgendwie kein richtiges Zuhause hatte. Zuerst fand er jeweils an der Neuhofstrasse statt. Dann wurde der Standort gezügelt, um ihn zusammen mit dem Ortsmuseum ins Dorfgeschehen einzubinden. An der hinteren Hinterdorfbis zur unteren Lebernstrasse hatte es einzelne Stände, die zum «Chrömle» einluden. Der Abendmarkt, der daraus entstand, wollte nicht so richtig Publikum bringen. Auch beabsichtigten die Organisa-

Der zu neuem Leben erweckte Martinimärt wird im Park zwischen Schloss (r.) und Zentrumsgebäude durchgeführt. (ar)

toren den Bauarbeiten an der Neuhofstrasse auszuweichen. Leider habe man von keiner Hauptstrasse her den Märt erblicken können, sagt Marlene Weideli auf Anfrage. Der Markt findet jetzt im Schlosspark und an der Neuhofstrasse (zwischen Schloss und Zentrumsgebäude) statt, mit Festwirtschaft im Schloss-Saal.

Viel Vorbereitung Marlene Weideli hat derzeit viel Vorbereitungsarbeit, weil sie die organisatorischen Aufgaben übernommen hat, als Entlastung für Ruth Meyer, die Präsidentin der ortsgeschicht-

Radio aus dem Dorf Ende September fand in den Kindergärten und Primarschulen eine spezielle Schulwoche in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi statt. Anstelle des normalen Stundenplans durften die Kinder eine eigene Radiofrequenz (89.5 MHz) unterhalten. Montag und Dienstag stand unter dem Motto «powerup-radio» der mobile Radiobus der Stiftung im Schulhaus Sunnerain, und die restlichen Tage waren

die Schüler im Ebnet aktiv. Die Kinder berichteten über ihre Wohngemeinde, erarbeiteten ein Quiz oder erfüllten Musikwünsche. Einige Beiträge wurden in den Tagen zuvor aufgezeichnet und zwischen den Live-Berichten eingespielt. Janine Zimmermann (l.) und Andrina Schmid fanden es spannend, einmal hinter die Kulissen einer Radiosendung zu sehen und selbst vor dem Mikrofon zu sitzen. (mo)

lichen Kommission. Da jetzt aber das Gemeindezentrum fertig gebaut ist, sei auch die Zeit reif, den Märt wieder an seinen ursprünglichen Ort zu verschieben. Weideli hat nach Interessenten gesucht, mittels alten, noch vorhandenen Listen sowie Auskunft durch Bekannte und schrieb diese im Juli an. Sie stellt mit einem Lachen fest, dass sie eigentlich wie die «Jungfrau zum Kind» zu dieser Aufgabe gekommen sei. Zwar noch ohne fest bestimmtes Konzept, aber dennoch mit viel Enthusiasmus hat sie bereits viel erzielt. Zum Beispiel reichten die budgetierten und bei der Gemeinde eingereichten Stand-

Das ganze Markt-Areal ist rollstuhlgängig, das Schloss kann ab Rückseite über eine Rampe befahren werden. Damit möchten die Organisatorinnen auch die Bewohner des nahe gelegenen Alterszentrums Bären sowie Familien mit Kindern und Kinderwagen ermuntern, die Neuauflage des Martinimärtes zu besuchen. Im Angebot ist – neben vielerlei Gutem aus der Küche – auch Gestricktes, Genähtes, Taschen, Kerzenständer, Schmuck, sowie allerlei zum Schenken oder Dekorationen und sonstige Artikel für die Adventszeit. Der Märt am Samstag, 10. November, findet von 10 bis 17 Uhr statt; Parkplätze stehen beim nahe gelegenen Schulhaus Ebnet zur Verfügung. Gleichentags – von 10 bis 17 Uhr – ist im Ortsmuseum an der Lebernstrasse 5 eine Ausstellung unter dem Motto ◾ «Es werde Licht» zu besichtigen.


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Première des Theaters Drami Nüeri steht bevor

Wenn zwei Ungleiche zusammen wohnen Am ersten Samstag im November feiert das Drami eine weitere Pre­ mière. Mit dem Stück «Es sält­ sams Paar» werden Wahrheiten offen gelegt, andere vertuscht und manchmal wird den Zuschauern wohl auch das Lachen im Hals ste­ cken bleiben. von Annamaria Ress «Bitte nochmals von vorn beginnen», sagt Regisseur Hans-Peter Rieder. Die Schauspieler nehmen ihre Positionen auf der Bühne in der Ebnethalle also nochmals ein und der Dialog zwischen Olivia und den zwei spanischen Brüdern beginnt von neuem. Es ist Probeabend, einer von vielen der «Drami»-Truppe. In gut zwei Wochen ist Première und es gilt, noch an den Bewegungen und am Ausdruck zu feilen. Heute wird die sechste Szene geübt. Auf der Bühne stehen Ute Müller (Andrea), Renato Fasoli

Andrea (Ute Müller) zeigt Manolo (Renato Fasoli, links) und Jesus (Franz Weiss) Fotos aus ihrer Ehezeit. (ar)

(Manolo) und Franz Weiss (Jesus). Die Rolle von Olivia übernimmt Regieassistentin Barbara Oetiker, weil Carmen Rüd, welche diese Rolle spielt, in den Ferien weilt. Unterstützt werden sie von Souffleuse Anni Weiss, die hinter dem Vorhang miterlebt, leidet und lacht.

Tierärzte neu im «Doktorhaus»

Chaotin trifft auf Perfektion Die Komödie in zwei Akten wurde von Neil Simon geschrieben, die Dialektfassung hat Marlies Albrecht-Nater übernommen. Für das Drami Nüeri wurde es von Regisseur Hans-Peter Rieder bearbeitet. Zum Inhalt: Sechs Freundinnen

Neu: Wetterfeste Unterstände Rechtzeitig vor den Herbststürmen und nasskalter Witterung sind die beiden neuen Buswartehäuschen an der Gruenenwaldstrasse in Breite in den letzten Wochen montiert worden. Ebenfalls sind die Gehwege zu den neuen Warte-Unterständen erstellt. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 6. Mai das Projekt

Im «Doktorhaus» an der Lebernstrasse 11 ist neues Leben eingekehrt. Dort praktizieren Dagmar und Peter Laluha nicht mehr Human-, sondern Veterinärmedizin. Dabei kümmern sich die beiden aus der Slowakei stammenden Tierärzte um Kleintiere wie Hunde, Katzen und Nager, nicht aber um Vögel und Reptilien. Spezialitäten der Kleintierarzt-Praxis mit dem exotischen Namen Aloha sind die Innere Medizin, die Endoskopie

und die klassische Homöopathie. Das Ehepaar Laluha ist seit elf Jahren in der Schweiz und hat hier auch grosse Teile der Studien absolviert; das Ärztepaar ist im «Doktorhaus» auch wohnhaft. Für sie sei es ein absoluter Traum, in einer so geräumigen Praxis arbeiten zu können, betonten die beiden Tierärzte, welche am letzten Samstag im September Interessierte eingeladen hatten, die neue Kleintier(re) praxis kennen zu lernen.

treffen sich einmal im Monat zu einem Spielabend abwechselnd bei Olivia und Andrea. Das Spiel ist allerdings nur ein Vorwand, um wenigstens für kurze Zeit aus den gesellschaftlichen Zwängen ausbrechen zu können. Entsprechend ausgelassen geht es zu und her, und mit eindeutig zweideutigen Seitenhieben und Sprüchen wird nicht gespart. Die beiden ziehen in eine Zweckgemeinschaft zusammen, als Andrea nach 24 Jahren von ihrem Mann verlassen wird. Im Beruf äusserst erfolgreich ist Olivia; im Privatleben hingegen entpuppt sie sich als Chaotin. Ihr Leben und ihre Wohnung sind alles andere als in Ordnung und gepflegt. Da kommt Putzteufel Andrea gerade richtig dazu. Wohin aber die Geschichte der zwei ungleichen Charaktere führt, soll hier nicht verraten werden. Die Aufführungen im Ebnet-Saal finden am 3., 9., 10., 16., 17., 22., 23. und 24. November statt, Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Billete sind im Vorverkauf bei Blumen Zweerus in Bassers◾ dorf erhältlich (www.drami.ch).

genehmigt und dafür 160 000 Franken bewilligt. Die Realisierung der geplan­ ten Bauvorhaben war lange Zeit durch Rekurse und Einsprachen blockiert gewesen. Dies generierte Mehrkosten in der Höhe von 25 000 Franken. Auf unserem Bild wird das Dach am berg­ seitigen Wartehäuschen montiert. (re)


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Der in Breite aufgewachsene Sämi Bärtschi stellt Blut- und Bratwürste her

Die Metzgete-Saison ist eröffnet Sämi Bärtschi hat sich zusammen mit seinem Gehilfen im kleinen Metzgerlokal neben dem Restaurant Kreuzstrasse in Birchwil eingerichtet. Er produziert an diesem grau verhangenen und nassen Morgen Blut- und Bratwürste für die erste von insgesamt fünf Metzgeten, die Wirt Rolf Bischoff in der kalten Jahreszeit durchführt. Für den ersten Anlass im Oktober werden 80 bis 100 Blutwürste hergestellt; dafür benötigt Sämi Bärtschi 15 Liter Blut, 17 Liter Milch und einen Liter Rahm. Die Würze der Spezialität ist und bleibt natürlich geheim. *** Der 51-Jährige ist in Breite aufgewachsen und arbeitet seit 30 Jahren im Schlachthof in Zürich als Metzger. Für Rolf Bischoff wie auch für das Restaurant Sternen in Breite stellt sich Bärtschi zur Verfügung, die Blut- und Bratwürste herzustellen, «aus Freundschaft zu den Beizern», wie er betont. Während dem Abfüllen des gewürzten Blutes in Schweins­ därme verschiedener Grössen erzählt er aus seinem Leben. Dreimal sei er Jass-Schweizermeister geworden und verschiedentlich in der Sendung «Samstig-Jass» bei Jürg Randegger eingeladen gewesen. Er scheint die ganze Schweiz zu kennen. Im Speziellen natürlich auch Beizen und Wirte, bei denen er in früherer Zeit

«wie ein Wilder» gejasst habe. Seit einigen Wochen ist Bärtschi wieder verheiratet. *** Mittlerweile ist der erste von vier Suden fertig. Die heissen Blutwürste werden auf mehrere mit Tüchern belegte Bretter im Freien ausgelegt, wo sie erkalten können, bevor sie in Plastikkisten verpackt auf ihren grossen Auftritt harren. 80 Kilogramm Fleisch werden nun – ebenfalls natürlich mit einem eigenen und geheimen Rezept – in der Stahlwanne gewürzt. Nun hat

sich auch Wirt Bischoff zu den Metzgern gesellt, er probiert immer wieder die durch den Fleischwolf zerkleinerte Masse und ist zufrieden. In Windeseile wird das Brät dann in die Därme gedrückt und in die Form gebracht, verschiedene Grössen werden auch von den Bratwürsten hergestellt. Mittlerweile hat Rolf Bischoff eine heisse frische Blutwurst aufgeschnitten und probiert die delikat gewürzte und äus-

serst feine Spezialität von Metzger Bärtschi. Bischoff, bald drei Jahrzehnte auf dem Familienbetrieb in vierter Generation, ist begeistert. Der erste Metzgete-Anlass in der «Kreuzstrasse» steht nun kurz bevor; für den grossen Ansturm der Metzgete-Liebhaber wird jeweils ein zusätzliches Zelt aufgestellt. Am 1., 2. und 3. November findet die nächste Metzgete statt. Text und Bilder Mano Reichling


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Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2012 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Ein Blick in die Welt der Kaninchenzüchter

«Das Wichtigste ist die Gesundheit meiner Tiere» Im Oktober wurde Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht in die Kunst der Kaninchenzucht eingeweiht. Er besuchte die Privatzucht beim Brüttener Paul Meili; er ist Präsident der ornithologischen Gesellschaft Winterthur. Bereits von der Strasse aus sind die Kaninchenställe zu sehen; 14 Tiere werden hier gehalten. Die grosszügigen Holzkonstruktionen befinden sich gleich vor dem Einfamilienhaus ihres Halters Paul Meili. Der 62-jährige gebürtige Brüttener erwartet mich bereits und begrüsst mich mit freundlichem Lächeln.

Schweizer Schecken Als erstes möchte ich natürlich die «Chüngel» sehen. Mit leisem Stolz öffnet Meili verschiedene Käfige. Er züchtet seit 14 Jahren ausschliesslich Schweizer Schecken, eine grosse Kaninchenrasse mit weisser Grundfarbe. Die Schecken müssen entweder Schwarz oder Blau sein, wobei das Blau in meinen Laienaugen eher Grau aussieht. Es sind lebhafte, schöne Tiere in sauberen, grosszügigen Ställen: Ich stufe Meilis Stolz als absolut berechtigt ein. Dann beginnt Meili, mich in die Finessen der Kaninchenzucht einzuweihen: «Typisch für Schweizer Schecken ist der sogenannte ‹Schmetter-

ling› um die Schnauze, eine schwarze Färbung.» Auch Augenringe, Backenpunkte und Farbstreifen entlang des Rückgrats gehören zur erwünschten Zeichnung. An manchen Stellen aber sind Flecken unerwünscht oder Farbübergänge zu wenig scharf. Solche Tiere werden nicht für die Weiterzucht verwendet.

Zertifizierte Haltung Schliesslich holt Meili ein Kaninchen – einen blau gefärbten Rammler – aus dem Stall. Das Tier scheint nervös zu sein, beruhigt sich aber unter den Streicheleinheiten seines Halters. Auch ich darf den «Chüngel» streicheln und bin überrascht, wie weich das Fell ist und wie straff sich die Muskeln darunter spannen. Mehr als 6,3 Kilogramm schwer müssen die Exemplare sein, um bei den Ausstellungen, an denen Meili jedes Jahr teilnimmt, die volle Punktezahl zu erreichen. Weitere Kriterien sind etwa Ohrlängen, Gesundheit, Zeichnung oder Fellglanz. «Diese Ausstellungen sind für mich aber nicht das Wichtigste. Zentral ist für mich, dass meine Tiere gesund sind und artgerecht gehalten werden», erzählt Meili.

Ein Rammler lugt neugierig ins Freie; seinen behaglichen Käfig scheint er jedoch nicht verlassen zu wollen. (Bilder: Kevin Knecht)

Er liess sich vom Verband Kleintiere Schweiz zertifizieren; seine Zucht ist damit nun offiziell eine «vorbildliche Kleintierhaltung». Pro Tier haben die Weibchen einen Quadratmeter Stallfläche, die Männchen sogar noch etwas mehr. Die Ställe werden regelmässig mit frischem Streu versorgt und das Wasser täglich gewechselt. Rund eineinhalb Stunden Arbeit am Tag ist Meili das Wohlergehen seiner Tiere wert.

Nachwuchs im Frühling Junge Kaninchen sind momentan keine zu sehen, Nachwuchs lässt Meili erst im Frühling wieder zu. «Man muss die Weibchen zu den Rammlern in den Stall setzen, umgekehrt würde das Weibchen eventuell sein Revier verteidigen», erklärt er. Zur Zucht verwendet werden vollkommen schwarze Weibchen und gescheckte Männchen, da bei dieser genetischen Kombination alle Nachkommen die gewünschte Schwarzweissfärbung aufweisen. Behalten kann Meili natürlich nicht alle seine Kaninchen, für überschüssige Tiere sucht er ein gutes Plätzchen. Getötet oder geschlachtet werden seine Tiere nur im Ausnahmefall; dann etwa,

wenn sie unheilbar krank oder nicht überlebensfähig sind. «Es macht keinen Sinn, die Tiere leiden zu lassen, wenn ihr Tod absehbar ist», seufzt Meili, der alle seine Kaninchen mit Namen kennt und sie wohl auch ins Herz geschlossen hat.

Neumitglieder willkommen Paul Meili ist seit 2007 Präsident der 1872 gegründeten Ornithologischen Gesellschaft Winterthur (OGW), die aus den Abteilungen Kaninchenzucht, Geflügelzucht sowie Vogelzucht und -schutz besteht. Regelmässig treffen sich hier (www.ogwinterthur.ch) rund drei Dutzend Kaninchenzüchter und tauschen sich aus. Viermal jährlich wird ein Rassenlehrkurs veranstaltet, der von einem Experten gehalten wird und der enorm wichtigen Weiterbildung der Züchter dient. «In letzter Zeit haben wir sehr viele junge Neumitglieder, die sich für die Zucht interessieren. Bei ersten Schritten und Fragen werden sie von unserem Kaninchenobmann betreut», ergänzt Paul Meili abschliessend. Am Ende meines Besuches spaziere ich noch einmal an den Ställen vorbei und verabschiede mich von den «Chüngeln». Sie schauen mich aus grossen Augen an und recken schnuppernd ihre Nasen in die Luft. Kevin Knecht

Der Brüttener Züchter Paul Meili misst die Ohren eines Rammlers: Sie müssen eine Mindestlänge von 16,5 Zentimeter aufweisen.


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Der Herbst zeigt sich in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Farbenfrohe Vorbereitung


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von seiner schönsten Seite

auf die kalten Tage

Bilder: Mano Reichling


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Brütten-Festival 2013 Am 10. und 11. Mai im kommenden Jahr findet bereits zum fünften Mal das «Festival Brütten» statt. Mit toller Live-Musik und einem gewissen familiären Charakter konnte sich das Festival im Grossraum Winter­ thur etablieren. Für die Neuauflage im 2013 mussten im Organisationskomitee (OK) verschiedene Positionen neu besetzt werden. Im Rahmen der OK-Umstrukturierung hat Harry Unterluggauer (neu) das Ressort Sponsoring von Irene Graven-Koller übernommen; sie wird

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Bei der Bahn ist Sparen angesagt

nun als Festwirtin und Vizepräsidentin amtieren. Neu ist auch Silvan Hollenstein, der für die Finanzen verantwortlich ist; noch offen ist das Amt des Sicherheitschefs. Dem OK des «Festival Brütten» erhalten geblieben sind Alain Ehrsam (Präsident), Thomas Rast (Helfer), Manar Gebbory (Bau), Heinz Rentsch (Booking) und Steffi Hug (Marketing/ PR). Die Vorbereitungsarbeiten für den beliebten Brüttener Grossanlass sind bereits seit vergangenem Au(e) gust im Gange.

Mitte Oktober informierten die Zürcher Medien über einen «Kahlschlag im Eisenbahnnetz», den der Bund in Betracht ziehe. Der Regionalverkehr auf der Schiene soll künftig einen Kostendeckungsgrad von 50 Prozent aufweisen. Erreicht er das nicht, soll Ersatz durch Buslinien geprüft werden. Der Vorschlag zum Kostendeckungsgrad für Regionalbahnlinien stammt aus einer Verordnung zur Bahnreform 2. Die Kantone und andere Betroffene können bis zum 22. November zum Entwurf Stellung nehmen. Der Winterthurer «Landbote» publizierte eine regionale S-BahnKarte, der «Tages-Anzeiger» sogar eine Liste, welche Bahnlinien von den Einsparungen betroffen sein könnten. (Schmuck, Artikel aus Filz, Degusta- Diese Publikationen erreichten bei vietion/Verkauf von kanadischem Lachs) len Pendlern eine grosse Unsicherheit. vor Ort eingeladen. Im «Gwächshuus-­ Auf Anfrage teilt Thomas Kellenberger Beizli» sorgen der Frauen- und der vom ZVV mit: «Wichtig erscheint mir Samariterverein für Verpflegungs- vorab, darauf hinzuweisen, dass es sich möglichkeiten. In leicht veränderter hierbei erst um eine Liste für eine VerForm wird die Ausstellung bis am 24. nehmlassung des Bundes handelt. Ob und wenn überhaupt bei einer der geDezember weitergeführt. Susanne Reichling nannten Linien eine Umstellung auf

Busbetrieb vorgenommen werden soll, ist noch völlig offen. Die S12, S7 und S16 figurieren nicht auf dieser Liste, da ihr Kostendeckungsgrad höher liegt als 50 Prozent. Auch bei der Glattalbahnlinie 12 sind keine Veränderungen ge­ plant, obwohl sie auf der Liste erscheint. Dieses Angebot wurde erst gerade eingeführt und der Bund hatte sich am Bau der Glattalbahn ebenfalls beteiligt. Die VBG als Betreiberin der Glattalbahn sind mit den Fahrgastzahlen zufrieden. Eine Umstellung zurück auf Busse ist nicht vorgesehen.» Annamaria Ress

Advent im «Garte-Händsche» Traditionsgemäss Mitte November lädt «Garte Händsche» in Brütten zur Adventsausstellung ein; dieses Jahr unter dem Titel «Sternenzauber». Das ideenreich weihnächtlich geschmückte Gartencenter hat am Freitag, 16. November von 17 bis 21 Uhr sowie Samstag und Sonntag (17./18.) jeweils von 10 bis 17 auch Gastaussteller

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Positive Schulzeit Schon im Vorschulalter können Eltern mit ihrer Erziehungshaltung die Grund­ lagen für eine positive Kindergartenund Schulzeit schaffen. Fachinformationen und Austausch ermöglichen eine persönliche Standortbestimmung und aufbauende nächste Schritte. Der Kurs für Eltern von zirka vier- bis achtjährigen Kindern findet am Dienstag, 30. Oktober sowie 6. und 13. November, jeweils von 19.30 bis 22 Uhr, im Dachraum des Jugendsekretariats an der Spitalstrasse 11 in Dielsdorf statt. Kursleiterin ist Rita Volkart, Primarlehrerin, Eltern- und Erwachsenenbildnerin. Anmeldung unter Telefon 044 855 65 60 oder E-Mail eb.west@ajb.zh.ch. (e)

Vorsicht: Hardwald-Sperrung Die Jagdgesellschaft Wallisellen ist Pächterin des Jagdreviers Hardwald. Die kantonale Baudirektion, welcher die Fischerei- und Jagdverwaltung angegliedert ist, verfügt den jährlichen Abgang an Rehwild. Um diese Abschüsse tätigen zu können, ist der Einsatz von Stöberhunden erforderlich. Diese Hunde sind ausgebildet, um auch altes oder krankes Rehwild in seinen Einständen aufzustöbern. Diese Abschüsse sind aus wildbiologischen Gründen zwingend erforderlich. Stöberhunde überqueren Strassen ohne auf den Verkehr zu achten; flüchtende Rehe machen dasselbe. Um Verkehrsun­ fälle zu vermeiden wird die Strasse zwischen Kloten und Wallisellen an den beiden Jagd-Tagen – Montag, 5. und Donnerstag, 22. November – von 9.30 bis 15.30 Uhr mit einem Allgemeinen Fahrverbot für sämtlichen Durchgangsverkehr polizeilich gesperrt. Einzelne Velofahrer neigen dazu, solche Verbote zu missachten: Diese sind zu höchster Vorsicht aufgerufen, da Zusammen­ stösse mit Hunden oder Rehen ein­ deutig zu Ungunsten der Velofahrer ausgehen. Für allfällige Spaziergänger und Sportler besteht keine Gefahr. Die Mitglieder der Jagdgesellschaft bitten jedoch alle Hardwald-Liebhaber, den Wald an den beiden Jagdtagen zu meiden, um unnötige Beeinträchtigungen der Jagd auszuschliessen. (e)

Bild des Monats Föhnige und stürmische Tage sorgten für ausgezeichnete Fernsicht in die Berge. Wie hier bei Oberwil zeigten sich die Massive im besten Licht. Dabei wirkt die Atmosphäre wie ein Vergrösserungsglas. Und weil bei Föhn die Dichte der Luft mit zunehmender Höhe abnimmt, verringert sich auch die so genannte Brechzahl der Luft. Das führt zu einer Ablenkung des Lichtes, so dass Objekte grösser oder näher erscheinen. Dieser Effekt wird bei Föhn durch die nach oben zunehmende Temperatur – welche zu einer weiteren Abnahme der Dichte führt – noch einmal verstärkt. Typisch für die Wetterlage ist auch die markante Wolkenwand, die Föhnmauer. (re)

Frauenapéro: Selbsterkenntnis Zum nächsten Frauenapéro unter dem Motto «Für sie und ihn» hat die reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf am 23. November den bekannten Psychoanalytiker Peter Schneider eingeladen; das Referat zum Thema «Selbsterkenntnis, Glück und Liebe» im Bassersdorfer Kirchgemeindehaus beginnt um 19 Uhr. Es gehört zu den unbestrittenen Selbst­ verständlichkeiten der Gegenwart, dass Selbsterkenntnis etwas Gutes ist; sie be­freit. Aber macht Sie auch glücklich? Und wenn ja unter welchen Umständen? Lässt sich das psychoanalytische Modell der Selbstaufklärung in den Alltag übertragen? Kommen sich Glück und Selbsterkenntnis nicht auch in die Quere? Und, was hat die Liebe mit dem Ganzen zu tun? Zu diesen und ähnlichen Fragen nimmt Peter

Schneider Stellung; der 55-Jährige studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bochum, Münster und Zürich. Mit nachfolgender Ausbildung zum Psychoanalytiker am Psychoanalytischen Seminar Zürich; 2004 erfolgte die Habilitation in Psychologie. Er hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten (Düsseldorf, ETH Zürich) in Philosophie und Psychologie und lehrt als Privatdozent für Psychoanalyse an der Universität Bremen. Seit 1988 führt der Psychoanalytiker eine eigene Praxis und arbeitet als Satiriker und Ko­ lumnist in diversen Medien. Schneider wurde 2008 vom Schweizerischen Be­ rufsverband angewandter Psychologie mit dem SBAP-Preis ausgezeichnet und veröffentlichte in seinem zusammen mit Bruno Decker 2010 gegründeten Ver­lag diverse Buchpublikationen wis­ senschaftlicher und populärer Art. (e)

Vortrag mit Diskussion Am Donnerstag 8. November um 19 Uhr treffen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität (Sitz in Nürensdorf) im Franziskuszentrum in Bassersdorf zur 11. ordentlichen Generalversammlung unter Leitung von Präsident Walter Rohr (Birchwil). Die Veranstaltung ist öffentlich. Um 20.30 Uhr hält Professor Martin Röösli, Leiter Bereich Umwelt und Gesundheit der Universität Basel, einen Vortrag mit dem Titel «Macht Fluglärm krank?» Als Leiter einer schweizweiten Fluglärmstudie wird er seine Erkenntnis «Wer täglich Fluglärm ab 60 Dezibel ausgesetzt ist, hat ein rund 30 Prozent höheres Herzinfarkt-Risiko als der Durchschnitts-Schweizer» vertreten. Es (e) folgt eine Fragerunde.


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Die Wasserversorgung ist jetzt noch sicherer

Die Wasserleitung zwischen Winter­ thur und Zürich ist eingeweiht. Die neue Transportleitung vom Pumpwerk Müliberg (Lindau) zum Pumpwerk Hardwald (unser Bild) in Wallisellen

misst 6,2 Kilometer und führt zu einem grösseren Teil über Gemeindegebiet von Bassersdorf. Gründe für die neue Versorgungsleitung ist die stetig wachsende Bevölkerung wie auch die Verän-

derung des Klimas, beide können in Zukunft zu Engpässen in der Trinkwasserversorgung führen. Um diesem Problem entgegenwirken zu können, verbindet der Neubau die beiden grössten

Trinkwasserproduzenten des Kantons Zürich, die Wasserversorgung Zürich und die Stadtwerke Winterthur. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich (re) auf 15,2 Millionen Franken.

Konzerte in der Kirche Jährlich im November lädt der Musikverein Bassersdorf (MVB) tradi­ tionsgemäss zum stimmungsvollen Kirchen-­Konzert ein. Das Programm wird auch dieses Jahr zweimal aufgeführt: Am Freitag, 23. November, in der Kirche Brütten (19.30 Uhr) und am Sonntag, 25. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf. Seit Mitte April steht der MVB unter neuer musikalischer Leitung. Dirigentin Valeria Bernikowa ist es mit Professionalität und Charme anlässlich der Proben gelungen, neuen Schwung in das Musikcorps einzubringen und diesen auch in die Vorbereitungen für die

beiden Kirchen-Konzerten einfliessen zulassen. Zum letzten Höhepunkt des MVBVereins­jahres sind alle Freunde der Blasmusik herzlich eingeladen, einen musikalisch genussreichen, besinnlichen und gleichzeitig auch unterhalt­samen Abend zu verbringen. An der Veranstaltung in Bassersdorf wird dem Publikum die Möglichkeit geboten, nach dem Konzert die Musikantinnen und Musikanten beim Apéro persönlich kennenzulernen. Der Eintritt ist frei; eine Kollekte dient der Deckung der (e) Unkosten.

Einladung für Haus- und Wohneigentümer Montag, 29. Oktober 2012, 20.00 Uhr, 19.30 Uhr Apéro Saal Zentrum Schluefweg, Kloten Roland Ehrensperger, Vorstandsmitglied HEV Kloten, Teamleiter umfassende Finanzberatung der Credit Suisse AG referiert zum Thema:

Das neue Erwachsenenschutzrecht – Fluch oder Segen? Mit dem neuen Gesetz werden zwei neue Rechtsinstitute geschaffen: Der Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung. Was kann mit diesen neuen gesetzlichen Instrumenten geregelt werden? Treten damit weitergehende Vorschriften in Kraft, die behördlicher Kontrolle unterliegen? Was passiert mit heute bereits bestehenden vormundschaftlichen Massnahmen? Wer ist neu zuständig? Diese und ähnliche Fragen werden beleuchtet und konkrete Handlungsempfehlungen abgegeben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen!

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Nachtexkursion durch Wald und Flur

Unterwegs auf der Suche nach Fledermäusen Der Verein Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) lud Ende September Erwachsene und Kinder zu einer Wanderung in der Abenddämmerung ein. Erspähen und Beobachten einer Fledermaus in freier Natur waren die Ziele dieser nächtlichen Exkursion. von Sandra Lanz Eine Gruppe von interessierten Erwachsenen und Kindern fand sich an jenem Samstagabend gut ausgerüstet bei eher kühlen und regnerischen Witterungsverhältnissen am Treffpunkt ein. Referentin Heike Niemand führte die Zuhörer mit verschiedenen Anschauungsmaterialien und Ausführungen in die Lebensweise der Fledermäuse ein. Mit dabei waren auch die Fledermausexperten Regula Pezzotta Flüeler und Remo Flüeler, welche den Teilnehmern mit weiteren Erklärungen informationsreiche Unterstützung boten.

Königliche Tiere der Nacht Um den Besuchern einen Überblick der annähernd drei Dutzend in der Schweiz existierenden Spezies zu geben, wurden vier heimische Fledermausarten ins Visier genommen: Zwergfledermaus, Abendsegler, Rauhautfledermaus und die Wasserfledermaus. Damit ein Vergleich von Grösse und Gewicht verständlich wurde, legte die Referentin Tierexemplare aus Stoff mit ausgebreiteten

Ein Abendsegler in Pflege bei der Familie Flüeler. (zvg)

Flügeln auf Tüchern aus. Die Jagdtechnik wurde anhand eines Spiels erläutert: Die Kinder durften mit verbundenen Augen die Schwierigkeit des Mückenjagens erleben, indem sie die Schallwellen mit dem Aufeinanderklopfen von zwei Baumnüssen nachahmten. In einem Kreis positioniert sendete ein Kind als Mücke – das andere Kind als Fledermaus mit dem «Nussklicken» – für die Umstehenden gut hörbare Signale aus.

Die Zwergfledermaus Der Winzling unter den heimischen Fledermäusen versetzte nicht nur die Kinder in grosses Staunen. Dieser kleine Flattermax ist mit seinen gerade Mal 4 bis 6 Gramm Gewicht kaum schwerer als ein Stück Würfelzucker und passt trotz seiner Flügelspannweite von 20 Zentimetern in

eine Streichholzschachtel. Tagsüber ruht er in seinem Tagessschlafversteck in Fassadenhohlräumen und begibt sich erst nach Sonnenuntergang auf Jagd nach Insekten. Wer Glück hat, entdeckt ihn im Schein von Strassenlaternen auf seinem ZickZack-Flug.

nung getragen werden; diese Exemplare benötigen schnelle Hilfe (Notruf 079 330 60 60 Stiftung Fledermausschutz). Im März ziehen dann die Weibchen wieder nordwärts, um dort ihre Jungen zu gebären.

Die Gruppe der Abendsegler

Die Wasserfledermaus ist eine mittelgrosse einheimische Art. Sie wiegt etwa 10 Gramm und ihre Flügelspannweite beträgt rund 27 Zentimeter. Wie es der Name bereits verrät, sind die Jagdgebiete stehende und langsam fliessende Gewässer. Schnell und wendig, jagt sie knapp über der Wasseroberfläche nach Beute. Erstaunlich ist, dass sie pro Nacht rund 2000 Insekten einfangen kann, wie dies Beobachtungen ergeben haben.

Drei Arten der Abendsegler werden unterschieden: Der Riesenabendsegler, der Grosse und der Kleine. Die Abendsegler mit ihren langen und spitzen Flügeln erreichen Spitzengeschwindigkeiten von über 50 Stundenkilometern, verlassen bei Sonnenuntergang ihr Tagesschlafversteck und jagen meist hoch im freien Luftraum nach Insekten, bevor sie nach etwa einstündiger Jagd erst in der Morgendämmerung wieder zum zweiten Jagdflug ausschwärmen.

Die Rauhautfledermaus

Im Vergleich: Mit Stofftieren wurden die Grössenunterschiede der ver­ schiedenen Fledermausarten sichtbar gemacht. (sl)

Die Rauhautfledermaus erscheint in unserer Region ab Mitte August in grosser Zahl. Viele von ihnen stammen aus dem Baltikum oder aus Nord­ ostdeutschland. Hierzulande balzen die Männchen um die Gunst der Weibchen. Ab Ende Oktober beginnt dann der Winterschlaf. Es wurde speziell darauf hingewiesen, dass diese Fledermaus-Art oft Scheiterbeigen als Schlafversteck wählt. So passiert es häufig, dass beim Wegnehmen der Holzscheite für die heimische Feuerstelle solche Fledermäuse in die Woh-

Die Wasserfledermaus

Mystische Atmosphäre Nach den ausführlichen Erklärungen begaben sich die Exkursionsteilnehmer mit Taschenlampen in den Händen auf nächtliche Pirsch. Vorbei an Strassenbeleuchtungen, den Maisfeldern entlang, durch ein Waldstück zum Naturschutzgebiet Eigental mit Endstation Weiher. Doch trotz der Bat-Detektoren, wie man das Ultraschallgerät für die Suche nach Fledermäusen nennt, war nur das Quaken der Frösche zu hören. Das Glück, auch nur ein Fledermaus-Exemplar beobachten zu können, blieb leider verwehrt. Jedoch: Die Kinder erfreuten sich auf dem Nachhauseweg an den vielen Erdkröten. ◾


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«ImpulsÖkumene»

Rainbow-Chor

Aviatikbörse

Naturfotografie

Die christlichen Konfessionen haben verschiedene Zugänge zu Gott. Die Reformierte Kirchgemeinde und die katholische Pfarrei St. Franziskus (beide Bassersdorf-Nürensdorf) laden unter dem Titel «ImpulsÖkumene» zu einem Abenteuer ein: Abenteuer kommt von Adventura. Wie wird Gott erfahrbar in ökumenischen Gesprächen, Begegnungen, beim Feiern in den verschiedenen Kirchen, persönlich? Einen Vorgeschmack zu diesen Fragen geben zwei ökumenische Veranstaltungen im Dezember: Am Dienstag, 4. Dezember, wird in der reformierten Kirche im Rahmen einer «Offenen Tür» ab 19.30 Uhr über den Brauch der Barbarazweige gesprochen. Am Mittwoch, 19. Dezember, lädt die katholische Kirche um 6 Uhr zu einem Rorate-Gottesdienst in die Kirche ein, mit anschliessendem Frühstück im Pfarreizentrum. Am 19. Januar 2013 treffen sich dann alle Interessierten respektive Abenteuerlustigen von 13.30 bis 17.30 Uhr zu einem Projekthalbtag im St. Franziskus, um sich auf neue Aspekte der Wirklichkeit Gottes einzulassen. In einem Wettbewerb suchen die Veranstalter ein neues Logo für ihre ökumenischen Anlässe; Einsendeschluss ist der 1. November. Das beste Logo wird am 19. Januar prämiert; weitere Informationen sind in den Publikationen der (e) Kirchgemeinden nachzulesen.

Der Bassersdorfer Rainbow-Chor mit mehr als 50 (goldenen) Kehlen veranstaltet auch in diesem Jahr wieder Darbietungen in Bassersdorf und Brütten. Die Liedervorträge unter dem Motto «Irish Celtic Folk Music» – wie beispielsweise «You raise me up» – werden von der Formation «Bow Triplets» begleitet. Die Band setzt sich aus irischen, schwedischen und deutschen Musikern zusammen und präsentiert die ganze Vielfalt der irischen Musik auf feine, virtuose und weitgehend akustische Weise. Zuhörerinnen und Zuhörer sind eingeladen, in die traditionelle Musik Irlands und der ganzen keltischen Musikwelt einzutauchen. Das Konzert in der reformierten Kirche Brütten findet am Freitag, 30. November um 20 Uhr statt. In der katholischen Kirche Bassersdorf gastiert der Rainbow-Chor am Samstag, 1. Dezember (20 Uhr) sowie am Sonntag, 2. Dezember um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei; eine Kollekte soll helfen, einen Teil der Unkosten zu decken. (e)

Für Sammler und Liebhaber der Luftfahrt «en miniature» sowie von Artikeln aus dem Umfeld der Aviatik allgemein findet am 25. November in der Bassersdorfer Sportanlage bxa die dritte Aviatikbörse statt. Von 10 bis 16 Uhr präsentieren mehr als 50 Aussteller in fast grenzenloser Vielfalt ihre Ver­ kaufs­an­ge­bote; der Anlass mit jeweils rund 700 Besuchern ist ein beliebter Treff­punkt um Flugzeugfans zu «outen» und Kenntnisse der Aviatik auszutauschen. Weitere Informatio­nen sind unter www.aviatikboerse.ch zu erfah(e) ren.

Fotografieren ist heute selbst für die Jüngsten bereits ein grosses Thema. Doch, wie fotografiert man Bäume, Vögel, Insekten oder Pilze? Die Jugendgruppe NBN Kids des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf führt am Samstag, 27. Oktober, eine Fotoexkursion durch. Vorkenntnisse sind nicht notwendig; nach Möglichkeit eine Kamera mitbringen. Die Exkursion wird von Adrina Müller geleitet. Treffpunkt ist um 14.20 Uhr bei der Bushaltestelle Rietli in Bassersdorf (auf ÖV abgestimmt). Auskunft erteilt Sybille Stemmler unter sybille.stemmler@nbn.ch oder Telefon 076 465 94 06. (e)

Samichlaus-Besuche Auch dieses Jahr führt der Männer­ chor Bassersdorf am Mittwoch, 5. und Donnerstag, 6. Dezember wieder die beliebten Samichlaus-­ Hausbesuche in den Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf durch. Anmeldeformulare können ab Montag, 19. November, in der Dorf-Drogerie Hafen an der Klotenerstrasse 8 in Bassersdorf bezogen und dort auch wieder abgegeben werden. In die Haushaltungen werden keine Anmeldeformulare verteilt. Anmeldeschluss ist Samstag, 24. November, um 16 Uhr. Bei Fragen ist der Samichlaus vom 21. bis 24. November jeweils zwischen 18 bis 20 Uhr im Chlaushüsli über Telefonnummer 077 410 41 82 erreichbar. Unterdrückte Nummern werden nicht ent(e) gegengenommen.

Zvierikino Am Sonntag, 28 Oktober, findet im Zentrumsneubau Lindauerstrasse 1 (dritter Stock) in Nürensdorf ein «Zvierikino» statt. Um 14 Uhr wird der preisgekrönte Film «Sternenberg» in schweizerdeutscher Version gezeigt. «Sternenberg» ist ein Schweizer Film (90 Minuten), aus dem Jahr 2004; spritzig wie eine Komödie, romantisch wie ein Liebesfilm, rührend wie ein Melodrama und hausbacken wie ein Heimatfilm. Glaubwürdig, herzlich und emotionsstark erleben die Zuschauer, wie die Dorfbewohner ihre verschiedenen Konflikte lösen. Der Schauspieler Mathias Gnädinger besuchte für diese Filmrolle im Alter von 69 Jahren nochmals die Dorfschule. Der Eintritt ist gratis und den Besuchern wird ein Zvieri offeriert. Die reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-­Nürens­dorf lädt Ehepaare und Einzelpersonen ein, die sich einen unterhaltsamen und gesel­ ligen Sonntagnach­mittag gönnen möchten. Anmeldungen sind an die So­zial­dia­ konin Katharina Berweger ­unter Telefon 044 888 73 55 oder mit E-Mail an katha­ rina.berweger@basinueri.ch ­zu richten; ein Fahrdienst wird ange­boten. (e)

Konsolidierung nach Sommerrally Nach den deutlichen Kursavancen in publizierten Quartalsergebnisse dürfSommer begann der Herbst an den ten auch zeigen, dass die GewinnerAktienmärkten etwas ruhiger. Die wartungen bei einigen Firmen immer noch zu hoch sind. Dies Kurssteigerungen in den wird bei den betreffenden vergangen Monaten basierten eher auf den HilfsmassAktien zu einigen Abgaben führen. nahmen diverser Nationalbanken und nicht aufgrund verbesserter WirtschaftsWer zurzeit nicht in Akaussichten. Grosszügig tien investieren will, aber wurde den Banken sehr doch mehr als ein Prozent viel Liquidität bereitgestellt, Marcel Baumann Rendite auf mittelfristige welche teilweise wieder in Anlagen erreichen die Aktienmärkte floss und die Kurse möchte, kann im Anleihenbereich Tiantrieb. Auf der anderen Seite kamen tel von Unternehmen mit tieferem die Zinsen weiter unter Druck und für Schuldnerrating erwerben. Eine ankurzfristige Anlagen auf die Schweiz dere Kategorie, die ebenfalls höhere oder Deutschland ist der Zinsbereich Erträge bringt, sind nachrangige Obsogar leicht negativ, das heisst die An- ligationen. Für dieses Anlageprodukt leger sind bereit, einen kleinen Zins erhält der Anleger einen höheren zu zahlen, damit sie ihr Geld bei die- Zins, da diese Anleihen bei einem allsen Staaten parkieren dürfen. fälligen Konkurs des Schuldners nur noch einen Bruchteil des eingesetzten Alleine diese Tatsache zeigt, dass die Kapitals zurückzahlen werden. ZuSituation an den Märkten immer noch dem weisen diese Obligationen meisehr ungewöhnlich ist. Das Risiko stens keinen festen Verfalltermin aus. eines grösseren Absturzes wie im ­Genau wie bei den Aktien ist es aber Jahre 2008 ist nach den Nationalban- auch bei diesen beiden Anlagekategokinterventionen sicherlich etwas klei- rien ratsam, sich vor einem allfälligen ner geworden. Sollte sich die Lage in Kauf über die Chancen, Risiken und der Europakrise aber wieder verschär- Kosten genau informieren zu lassen. fen oder sich das Weltwirtschafts- Wir beraten Sie gerne. Ihre Raiffeisenbank wachstum weiter abkühlen, dann sind Korrekturen auf dem erhöhten AktienOberembrach-Bassersdorf niveau möglich. Die in diesen Wochen Marcel Baumann


Dorf-Blitz

Region

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Unter uns

Gewerbegeflüster Roger Meier leitet die Geschicke der Schäppi & Meier AG. Das 1966 gegründete Heizung- und Sanitär-Unternehmen an der Grindelstrasse 50 in Bassersdorf zählt heute zwölf Mitarbeiter, darunter werden auch drei Lehrlinge ausgebildet. Spezialitäten der Firma bilden die Badarchitektur mit Schwerpunkten Gestaltung, Farbe und Licht im Sanitärbereich, die Energieberatung als Dienstleistung im Heizungssektor. Im Thema Energie sieht Roger Meier eine wichtige Aufgabe, seine Kunden umfassend über Heizungs-Sanierungen beraten zu können. Darum bildete sich der 45-Jährige weiter und erlangte ganz aktuell den Eidgenössischen Fachausweis als Energieberater Gebäude. «Mit diesem Hintergrund kann ich, anders als ein akademisch geschulter Architekt, mein praktisches Wissen in die vielfältige Beratung bei Sanie-

rungen einbringen», erklärt Roger Meier. Es gelte, verschiedene Systeme miteinander zu vergleichen, bei Bedarf die Gebäudesubstanz zu untersuchen und zu berechnen bis hin zu einer Wirtschaftlichkeitsrechnung und Vorschlägen von Massnahmen. Als Mitglied in Energieforen besucht Roger Meier beinahe wöchentlich Vorträge und Seminare, in denen Lösungen zur Umsetzung der Energiestrategie des Bundes vorgestellt werden. Wichtiger Bestandteil des vielschichtigen Angebotes der Schäppi & Meier AG ist die Photovoltaik geworden. Die Berechnung und Ausführung von Anlagen dieser eher neuen Sparte ist in die Zukunft gerichtet und bietet neue Perspektiven für die Heizungs- und Sanitärspezialisten, die Qualität und persönliches Engagement Tag für Tag beweisen. Mano Reichling

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Fotowettbewerb Welches Schulhaus schmückt ­dieses Graffiti? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis Montag, 12. November, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-­ Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte die Liegenschaft an der Dorfstrasse 9 in Birchwil. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Walter Haussener aus Birchwil. (dm)

Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Michele Balducci aus Nürensdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Mich freut, dass ich in einem so hübschen Dorf leben darf, das nun auch wieder über ein Bistro mit Bäckerei im Zentrum verfügt. Nun kann ich wieder zu Fuss ein feines Gebäck einkaufen gehen und muss dafür nicht extra nach Bassersdorf fahren. Wir leben in einer Eigentumswohnung und geniessen eine ganz tolle Nachbarschaft. Hier hilft und unterstützt man sich gegenseitig, wenn immer möglich. Und überhaupt finde ich, dass in Nürensdorf sehr viele nette Menschen wohnen. Wenn ich mit unserem Hund unterwegs bin, komme ich rasch mit Leuten ins Gespräch. Ich lebe sehr gerne hier und stufe dies auch als Privileg ein. Was hat Sie geärgert? Ursprünglich stamme ich aus Süd­ italien, und wenn ich beobachte, wie in unserem südlichen Nachbarland politisiert wird, dann schaudert mich. Es herrscht Korruption und ich finde, dass sich dieses Verhalten auch auf einen Grossteil der Bevölkerung «abfärbt». In den vergangenen Jahren ist mir während Ferienaufenthalten immer wieder aufgefallen, wie verheerend es im Strassenverkehr dort zu und her geht; die Leute fahren und parkieren rücksichtslos. Viele schauen nur für sich, auf Mitmenschen wird nur selten Rücksicht genommen, das finde ich sehr schade. Der Umgangston ist hart. Ich lebe nun seit über 44 Jahren in der Schweiz und geniesse es. Sicher, auch hier läuft nicht alles optimal, aber es sind schon zwei (mp) sehr verschiedene Welten.


Region/Leserbriefe

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Dorf-Blitz

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Fluglärm bleibt weiterhin streitbares Thema

Hickhack um Flugrouten geht weiter Anfang Oktober informierten das Bundesamt für Zivilluftfahrt und der Flughafen Zürich über den Staatsvertrag respektive über verschiedene Anund Abflugvarianten. Mit den präsentierten Vorschlägen mochten sich vor allem die Bürgerorganisationen nicht zufrieden geben. Besonders die Fluglärmgegner orten eine Benachteiligung des Ostens, bedingt durch zusätzliche Anflüge am Abend (statt ab 21 Uhr schon ab 18 Uhr). Aber auch der Norden werde höher belastet, war von dieser Seite zu hören. Grund dafür sind mehr Starts, weil durch die frühere Umstellung auf das Ostkonzept die Anflüge wegfallen. Gefordert wurde unter anderem eine generelle Trennung von An- und Abflugrouten. Das Thema Fluglärm wird noch weiterhin für Diskussionen sorgen. (Bild: Mano Reichling)

Weitere Meinungen Gemäss Tages-Anzeiger vom 10. Oktober sei es eine Tatsache, dass «wohl bereits im ganzen Verfahren ein ­ roblem» vorliege. Ein Kritikpunkt sei P auch die unglückliche Kommunikation des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl); die Konzepte werden nun den

Kantonen sowie der Flughafenbetreiberin und der Flugsicherung Skyguide zur Stellungnahme bis Mitte November vorgelegt. Nicht zur Konsultation einge­ laden wurden dagegen die Gemeinden. Inzwischen hat der Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO) beim Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen Beschwer­de

eingereicht. Die Ostschneiser fordern eine superprovisorische Verfügung, um die Konsultation sofort zu stoppen. Damit wehren sie sich gegen «die fehlende Mitwirkungsmöglichkeit der betroffenen Bevölkerung». So bleibt zu erwarten, dass es bezüglich der Flugrouten weiterhin beim Hickhack blei-

ben wird. Die Sicherheit, für welche das Bazl zuständig ist und die es zu ­gewährleisten hat, steht dabei den ­Forderungen, Wünschen und Vor­ stellungen von betroffenen Lärmgeplagten, diversen Organisationen und Politikern gegenüber. Annamaria Ress

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Geschmückte Betonpoller Viele – oder gar die meisten? – Dorfbewohner finden diese Betonklötze entlang einer Strasse in Richtung zur Schulanlage Chapf eine dumme ­Sache. Sie würden eigentlich eher gegenteilig wirken, wird da und dort behauptet. Aber, ein paar Strickfreudige hatten – so unsere persönliche Meinung – eine Superidee und haben die Betonpoller «eingekleidet.» Jetzt fahren auch die üblichen Raser etwas langsamer, um diese Neuheit genauer anzuschauen. Originell und hübsch sehen diese farbigen «Männchen» auf der Dorfstrasse aus. Ein grosses Kompliment und ein Dankeschön unsererseits geht an die fleissigen und ideenreichen «Lismerinnen». Und vor allem: Sie sollen ruhig weiterstricken, denn für erneut

viel Geld werden ja nochmals ein paar Klötze mehr aufgestellt. Paul und Lilly Salzmann, Brütten

Wirklich Mehrverkehr? Der Gemeinderat Bassersdorf will die Bau- und Zonenordnung vorab mit Hinblick auf zwei pendente Baugesuche für Valet Parking-Anlagen, denen er negativ gegenübersteht, ändern. Beabsichtigt ist ein Verbot nutzungsunabhängiger Parkierungsanlagen wie beispielsweise Abstellflächen, Parkhäuser oder Park and Ride. Begründet wird das beabsichtigte Verbot mit Mehrverkehr. Jedoch: Valet Parking schafft meiner Meinung nach keinen Mehrverkehr: Die Verweildauer von abgestellten Fahrzeugen beträgt oftmals mehrere Tage oder gar Wochen. In dieser Zeit ist demnach weder Ziel- noch Quellverkehr zu verzeichnen.

Wird ein Grundstück – oder würden die betreffenden Valetparking-Grundstücke – überbaut, müssen Pflicht- und freiwillige Park-Plätze geschaffen werden, die ein Vielfaches an Zu- und Weg­fahrten zur Folge haben. Dieser Verkehr wird dann grösstenteils über die Haupt­achse Klotener-/ Baltenswilerstrasse geführt, im Gegensatz – im Beispiel – zum Valet Parking im Gebiet Grindel, das über die Steinackerstrasse direkt zum Flughafen Kloten erschlossen ist. Valet Parking ist gemäss meiner Einschätzung und nach den geltenden Bestimmungen der kommunalen Bauordnung eine zulässige Nutzung. Ein unnötiges Verbot bewirkt eine willkürliche Einschränkung der Nutzungszonen und fördert Industriebrachen; ganz abgesehen davon ist dies als negatives Standortmarketing für Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe einzustufen. Andreas Künzli, Bassersdorf

Leserbrief-Regeln • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offen­sichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampa­gnen­ briefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankes­abstat­tungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


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Alltag im Dorf

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Autobiographie in humorvolle Kalenderbilder umgesetzt

In 18 621 Flugstunden hat Peter Jost viel erlebt 70-jährig ist er, doch das sieht man dem Birchwiler kaum an. Er sprudelt vor Lebensfreude und Ideen. 41 Jahre lang hat Peter Jost sich beruflich der Fliegerei verschrieben. Ob er sich nun in eine «Piper», einen «Vampire», eine «DC-8» oder in die «MD-11» – seine ihm liebste Maschine – setzte: Im Cockpit fühlte er sich wohl. In seinen gezeichneten Jahreskalendern vermittelt der ehemalige Pilot viele Episoden aus seinem Leben. von Susanne Beck «Mein Beruf hat mir grosse Freude bereitet. Mit der Militärfliegerei bin ich eingestiegen, dann habe ich für Swissair/Balair Passagiere rund um den Erdball befördert und nach der Pensionierung noch über drei Jahre in Saudi Arabien Frachten durch die Luft transportiert. Insgesamt habe ich 18 621 Flugstunden geleistet», erzählt der Birchwiler. Ein spannendes Leben

hat Peter Jost, alias «Joggi» geführt, und auch jetzt – mit sieben Jahrzehnten auf den Schultern – wird er nicht müde, sein Leben aktiv und abwechslungsreich zu gestalten. Aufgewachsen ist er mit drei Geschwistern im glarnerischen Schwanden. Sein bekanntes Steckenpferd, mit dem von Hand illustrierten Kalender – die Betonung liegt auf Handzeichnung, da er ohne Computer arbeitet – erzählt er jedes Jahr wieder etwas Neues aus seiner Vergangenheit.

Traumberuf Pilot

Entschuldigen kann man sich auch mit einer von Jost humorvoll illustrierten Karte. (zvg)

Der Kalender 2013 geht demnächst in Druck Den ersten Kalender brachte Jost im Jahr 2005 heraus. Diese Jahreskalender widmet der Birchwiler einer bestimmten Begebenheit aus seinem Leben. So waren zum Beispiel seine Pensionierung, das Essen oder auch körperliche und geistige Fitness bereits ein Thema. Die zwölf Monatsbilder sind jedes Mal mit Bedacht ausgewählt. Für den Druck seines Kalenders hat er sich an die ortsansässige Siebdruckfirma Weiss gewandt, die ihn auch weiterhin unterstützt. Für nur 20 Franken (unverändert seit 2005) verkauft Jost seinen Kalender, inklusive Versandporto. Für eine Bestellung können Interessierte sich bei Peter Jost, Scheuerackerstrasse 3, 8309 Birchwil oder per Telefon 044 836 79 39 melden. (sb)

Seinen ersten Schulflug absolvierte Jost am 2. August 1960 im solothurnischen Grenchen Mit der amerikanischen Piper J3 «Club» absolvierte er ein Jahr später die Privatpilotenprüfung. Den deutschen Doppeldecker Bücker Bü-131 B «Jungmann» flog er bei der militärischen Erstausbildung. Dazu erklärt Jost lachend: «Solche Flugzeugtypen fliegt man auf gut Deutsch ‹mit dem Arsch›. Man muss sie im Gefühl haben.» Seine Augen leuchten bei solchen Erzählungen und Erinnerungen. Allen Forderungen und Prüfungen stellte er sich gerne und bestand diese stets auch auf Anhieb.

In seiner Wohngemeinde Nürensdorf fühlt sich Peter Jost seit 42 Jahren zu Hause. (sb)

All die Jahrzehnte in den Lüften hat er nie krankheitsbedingt gefehlt. Auch von Unfällen ist er verschont geblieben, zum Teil auch mit dem nötigen Quäntchen Glück auf seiner Seite.

«Elfer» und «Hösi» Bereits in seiner Kindheit, mit acht Jahren, malte er mit Begeisterung; damals alles rund um Eisenbahnen. Die Genauigkeit seiner Beobachtung und Umsetzung erstaunte manchen Betrachter. Schon damals war sein zeichnerisches Talent aussergewöhnlich. Auch heute, wenn er seine beiden liebsten Motiven, den «Elfer» (entspricht der MD11) und den «Hösi» (Kleinflugzeug) zeichnet – diese beiden Flugzeugtypen vertreten in seinen Illustrationen oft höchst unterschiedliche Meinungen – gibt Jost

«Joggi» sitzt oft schon morgens an seinen Zeichnungen. (zvg)

sich alle erdenkliche Mühe, sämtlichen Details Rechnung zu tragen. So stimmen die Anordnungen von Fenstern, Türen und Trageflächen im Massstab und sind an der tatsächlichen Stelle eingetragen.

Unterwegs Seine Freizeit weiss der fröhliche Pensionär immer mit Dingen zu füllen, die ihm Spass bereiten. Ob er nun mit seinem roten Golf für Rotkreuzfahrdienst unterwegs ist und Patienten zum Arzt oder zur Therapie fährt oder mit dem Generalabonnement der SBB Ausflüge unternimmt, er macht alles mit ansteckender Lebensfreude. Auch als Grossvater geniesst er das Leben mit seinen Enkelkindern. 25 Jahre lang war der seit 42 Jahren in Birchwil wohnhafte Idealist Präsident des Schützenvereins Nürensdorf, noch heute engagiert er sich für diese Institution. Für die Zeitschrift der schweizerischen Flugrettungsgesellschaft Rega zeichnet er unter seinem Künstlernamen Joggi für Kinder den Bilderbeitrag, bei dem zehn Fehler gesucht werden müssen. Auf Bestellung zeichnet er unter anderem auch Neujahrskarten oder auch Karten für verschiedene Anlässe wie Geburtstage oder beispielsweise Hochzeiten; die aus dieser Tätigkeit eingehenden Honorare gibt er vollumfänglich an die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden weiter.


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Sport

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Tamara Widmer (Nürensdorf) wirft die linsenförmige Diskusscheibe

Erste Teilnahme an einer Schweizermeisterschaft In Genf haben die U18-Schweizermeisterschaften der Leichtathletik stattgefunden. Tamara Widmer vertrat dabei die Farben des Turnvereins Kloten, Sektion Leicht­ athletik. Im letzten Versuch in der Qualifikation warf die Nürens­ dorferin den Diskus über die geforderten 28 Meter und durfte zum ersten Mal an einer Schweizermeisterschaft teilnehmen. von Marianne Oberlin «Ja, das war doch eher knapp, ich warf die Scheibe genau zwei Zentimeter weiter als die verlangte Distanz. Ich fühlte, dass ich die Qualifikation schaffen kann», sagt Tamara Widmer. Begonnen hat ihre sportliche Karriere in der Nürensdorfer Mädchenriege und fand die Fortsetzung im Geräteturnen. «Die Disziplinen Ringe, Reck, Boden und Sprung haben mir nicht zugesagt, also machte ich mich auf die Suche nach einer anderen Sportart. Ich habe mich schon immer sehr gerne bewegt. So besuchte ich einmal ein Training des Leichtathletikclubs in Kloten, und es gefiel mir», erzählt Tamara. Nun ist sie seit vier Jahren Mitglied in diesem Sportverein. Auch die Tatsache, dass der Weg nach Kloten mit Bus, Bahn oder Fahrrad machbar ist, hat diese Entscheidung beeinflusst. Zu Beginn trainierte die Gymnasiastin alle Disziplinen, fand aber bald den Diskuswettbewerb am Interessantesten. «Hier erreichte ich auch die besten Resultate;

Tamara Widmer betreibt die Leichtathletik als Hobby. (mo)

es ist also logisch, dass ich mich in diesem Bereich noch intensiver weiterbringen will», stellt Widmer klar.

Sportliche Familie Der Sport spielt eine grosse Rolle in der ganzen Familie Widmer. «Mein Vater hat früher die Knabenriege geleitet und verbringt jetzt viel Zeit auf dem Velo. Meine Mutter ist Mitglied der Fitnessriege Nürensdorf und fährt auch gerne Fahrrad. Nur mein Bruder Pascal kann sich nicht so ganz mit dem Sport anfreunden, aber unsportlich ist er des­wegen nicht», plaudert der Teenager aus. Tamara trainiert zweimal wöchentlich wäh-

Wettkampfstimmung in Genf – gut gesichert mit Netz. (zvg)

rend je etwa vier Stunden, sieht aber den Sport als reines Hobby. «Ich habe keine Ambitionen, mich zum Profi­ sportler zu quälen. Ich bewege mich einfach sehr gerne und brauche das auch als Ausgleich zum langen Stillsitzen in der Schule. Meine Priorität liegt aber klar in der Ausbildung. Wenn viele Hausaufgaben anstehen, verzichte ich halt auch mal auf ein Training», so die 17-Jährige.

Ausbildung ist wichtiger An der Schweizermeisterschaft in Genf wurde Widmer von ihrem Vater begleitet und unterstützt «Es ist ja das erste Mal, dass ich an einem

schweizerischen Wettkampf teilnehmen konnte; die Bedingungen sind hier schon anders, als an einem normalen Wettbewerb. Alle sind gut und wollen Topleistungen bringen», lautet das Fazit der Diskuswerferin. Den Qualifikationswurf mit der ein Kilo schweren Scheibe über 28,02 Meter gelang ihr beim letztmöglichen Termin. In der Zeit zwischen Qualifikation und Schweizermeis­ terschaft habe sie ihren Trainingsaufwand doch etwas erhöht und ausschliesslich Diskus trainiert. «An der Schweizermeisterschaft habe ich gemerkt, dass ich an meiner Technik noch mehr arbeiten muss. Die Koordination zwischen Armen und Beinen kann immer verbessert werden; aber eben, es ist nur ein Hobby und ich will auch noch Zeit mit meinen Kolleginnen verbringen können», meint die Nürens­dorferin weiter.

Deutlich am Final vorbei In Genf waren 24 Teilnehmerinnen am Start, die besten acht nach drei Würfen qualifizierten sich für den Final. «Zwar gelang mir mit einer Weite von 28,70 Metern eine Superleistung, aber leider war das deutlich zu wenig für den Abschluss», analysiert Widmer den Wettkampf. Im Vergleich: Die Siegerin warf die Scheibe über eine Distanz von 37,86 Meter. «Im kommenden Jahr werde ich in der nächsthöheren Kategorie antreten müssen», sagt die Schülerin. Ihr Jahrgang sei sehr stark und leider würden ihre Konkurrenten auch nächstes Jahr wieder gegen sie antreten. «Die Schweizermeisterschaft 2013 findet in Regensdorf statt, da werden meine Fans und ich eine kurze Anreise haben; falls es klappt. Das motiviert mich zusätzlich», lacht die junge Sportlerin. «Ich muss noch lernen, im Wettkampf meine Bestleistungen gezielt abrufen zu können. Die Würfe im Training gelingen mir meistens besser als diejenigen im Wettbewerb», meint Widmer rückblickend. Konzentration hingegen bereite ihr keine Mühe, das müsse sie in der Schule ja auch täglich beweisen. ◾


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Reisen

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Impressionen von einer Reise durch das kulinarische Paradies Italiens

Emilia Romagna: Wo Essen noch Genuss bedeutet Parmaschinken, Parmigiano, Aceto Balsamico sind wohlklingende Namen mit grosser Bedeutung und unvergleichlichem Aroma. Die Emilia Romagna ist immer eine Reise wert, wenn man sich gerne vom Bauch steuern lässt. von Annamaria Ress Es wird gerne behauptet, dass die Weise, in der gekocht und gegessen wird, den eigenen Charakter widerspiegelt. Die italienische Emilia Romagna liefert deutlich den Beweis dafür, denn ihre opulente Küche, reich an landwirtschaftlichem Wissen und Erfahrung, ist nicht zuletzt ein Ergebnis von Zeit und Mühe, die ins Kochen investiert werden. Mit ihrer fröhlichen und unbeschwerten Art haben die Bewohner der Emilia Romagna eine Küche geschaffen, die jeden in gute Laune versetzt, der sich auch die nötige Zeit dafür nimmt.

Der Fürst der Schinken In Le Roncole bei Parma zum Beispiel, wo Giuseppe Verdi im Jahr 1813 das Licht der Welt erblickte. Obschon das Städtchen noch heute stolz auf seinen ehemaligen Bewohner ist, hat Stefano Campanini keine Skrupel, im

Keller der Kirche, in der Verdis erste Orgel steht, seine Qualitäts-Schinken «Culatello di Zibello» («Culatello» heisst wörtlich «Hinterbäcklein») zu lagern. Der Culatello wird nicht umsonst «Principe» (Fürst) unter den Trockenfleisch-Spezialitäten genannt und entsteht aus dem besten Stück des Schinkens. Er wird mit Gewürzen und Lambrusco versetzt und gut geschnürt mit der richtigen Mischung aus Feuchtigkeit und Temperatur einige Wochen gelagert, bevor er acht bis zwölf Monate zum Reifen kommt und durch Feuchtigkeitsverlust von sieben Kilo auf drei Kilo Gewicht abnimmt. Der Keller gibt «den richtigen, muffigen Geschmack», wie Stefano Campanini betont. Eine wesentliche Voraussetzung dafür bietet auch die Luftfeuchtigkeit des Mikroklimas, das durch die Nähe zum Po immer vorherrscht.

Parmigiano Reggiano entsteht Ebenfalls bestehen auch bei der Herstellung von echtem «Parmigiano Reggiano» strenge Regeln, würdig eines echten Wunders der Natur und der italienischen Kultur. Carlo Carburi betreibt mitten in den Bologneser Hügeln bei Neviano in dritter Generation

In Savigno wird der Kultur der Trüffel grosse Bedeutung bemessen. (Bilder: Annamaria Ress)

seinen landwirtschaftlichen Familienbetrieb «La Villa», in dem nur acht Personen mitarbeiten. Von den Kühen der Rasse «Bruna Alpina», die ausschliesslich mit rein natürlichen Futtermitteln gefüttert werden, wird täglich Milch gemolken, die am nächsten Morgen zu rund sechs 42 Kilogramm schweren Käselaiben verarbeitet werden. Die Abendmilch der Kühe lässt Carlo Carburi entrahmen und mischt sie am folgenden Morgen in den Kupferkesseln mit der Morgenmilch. Die weitere Herstellung unterscheidet sich nur unwesentlich von derjenigen von Schweizer Käse. Zwischen 12 und 36 Monate lagern dann die runden Parmesan-Laibe im Reifekeller.

Balsamico ist nicht einfach Essig

Achille Fontana (links) und sein Chef Carlo Carburi legen grossen Wert auf Handarbeit bei der Parmesan-Herstellung.

Parmigiano lässt auch dann keine Wünsche offen, wenn er mit ganz wenigen Tropfen eines Condimento Balsamico beträufelt wird. Silvia Crotti drückt es ganz deutlich aus: «Balsamico ist wie Parfüm», sagt die Geschäftsführerin von «Borgo del Balsamico» in Botteghe di Albinea. Auch dieses Familienunternehmen hat sich seit über 40 Jahren spezialisiert auf die Herstellung von «Balsamico tradizionale». Gut zu wissen: «Aceto Balsamico Tradizionale di Modena» und «Aceto Balsamico Tradizionale di Reggio Emilia» sind geschützte Ursprungsbezeichnungen und müssen daher in der betreffenden Region und nach den dort festgelegten Regeln sowie mit einheimischen Produkten

hergestellt werden. Renzo Crotti, ­Firmengründer und Patron, zeigt im Dachraum seines Hauses stolz auf die zahlreichen Holzfässer, von denen die ältesten gegen 700 Jahre alt sind. «Condimento übrigens ist nicht einfach Essig, sondern ein Geheimnis der Essenz.» Steht diese Bezeichnung zusätzlich zur Aufschrift «Aceto di Balsamico» auf der Etikette, handelt es sich sogar um ein Gewürz.

Schneller sein als der Trüffelhund «Vieni Rosita, vieni Liz, dov’è? Dov’è?», fragt Giuseppe Donini seine Hunde, wenn er mit ihnen durch den Wald streift, auf der Suche nach den begehrten Trüffeln, für die das Städtchen Savigno sehr bekannt ist. Südwestlich von Bologna gelegen, ist das regenreiche Gebiet zwischen den Flüssen Panaro und Reno geradezu ideal, weil sich die Trüffel eine Handbreit unter Boden an den Wurzeln von Linden, Eichen, Akazien, Pappeln und Nussbäumen bilden. Ausgesprochen intensiv im Geschmack sind die weissen und die schwarzen Trüffel, nach denen zwischen September und Januar gegraben wird. Giuseppe Donini spielt mit seinen Hunden, die von Geburt an die Trüffel lieben und – meistens sehr erfolgreich – nach ihnen suchen. Einen Haken hat die Suche allerdings: Donini muss schneller sein als die Hunde. Denn ist ein Trüffel gefunden worden, gräbt ihn der Hund sogleich blitzschnell aus, um diese Leckerei zu fressen. ◾


Gesundheit

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Dorf-Blitz

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Rheuma, Arthrose, Gelenkschmerzen und Co. Fast alle Zivilisationsleiden haben eine Gewebsübersäuerung als Ursache. Dazu tragen moderne Lebensgewohnheiten, ernährungsbedingte Faktoren und äussere Umwelteinflüsse zwangsläufig bei. Der ständige Säureüberschuss führt zu einer Überlastung der Verdauungsorgane und zu einer Schwächung des Immunsystems. Der Zustand der Übersäuerung ist keine Krankheit. Sehr wohl bildet er aber den Nährboden für zahlreiche chronische Beschwerden. Dazu zählen häufig Gelenkschmerzen, Gicht und rheumatische Beschwerden. Viele dieser chronischen Krankheiten werden lange unbemerkt im Körper herumgetragen, während dieser immer wieder den Versuch unternimmt, sie auszuheilen. Ein

Symptom kann zum Beispiel eine erhöhte Magensäureproduktion sein, mit welcher unser Organismus die überschüssige Säure via Magen auszuscheiden versucht. Häufig hilft in diesem Stadium eine einfache Entsäuerung mit basischen Mineralsalzen und einer Anregung der Ausscheidung über Niere und Leber bereits beträchtlich weiter. Bei sich manifestierenden Problemen, wie zum Beispiel rheumatischen Erkrankungen, wird die Entstehung der Probleme oft vernachlässigt und vor allem die Entzündung und der Schmerz bekämpft. Gerade in diesem Fall wäre eine Zufuhr von basischen Mineralstoffen sehr wichtig. Rheumatische Erkrankungen werden in der kom-

plementären Medizin daher häufig nach folgendem Programm behandelt: 1. Entsäuerung 2. Schmerzund Entzündungshemmung (Teufelskralle, Hagebutte oder Weihrauch) 3. Aufbau der Strukturen mit Grünlippmuschel, Glucosamin und Chondroitin. Letzteres sind natürliche Bestandteile des Bindegewebes, der Bänder und der Gelenkknorpel. Bei arthrotisch-degenerativen Prozessen beobachtet man eine Abnahme des Chondroitinsulfatgehaltes im Knorpel. Die Folgen sind ein Verlust des Wasserbindungsvermögens, eine zunehmende Knorpeldegeneration und eine Verschlechterung der Gelenkfunktion. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Treffpunkt

10/2012

51

kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

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Es muss ein unglaubliches Gefühl gewesen sein, als die ersten Astronauten im Weltraum ankamen und den Blick zurück auf unsere Erde richten konnten – ein Anblick, der noch nie zuvor einem Menschen vergönnt gewesen war. Auf «visibleearth.nasa.gov» erhält man eine Ahnung davon, wie faszinierend und schön der blaue Planet aus dem All betrachtet ist. Die Nasa stellt hier eine ganze Reihe von Fotografien unserer Erde zur Verfügung, die von Satelliten und Raumfahrzeugen aufgenommen wurden. Die Auswahl ist jedoch nicht auf Gesamtaufnahmen unseres Planeten beschränkt, man findet auch wunderschöne Detailaufnahmen der Erdoberfläche.

visibleearth.nasa.gov

am puls der forschung

«Wissenschaft-aktuell» ist ein Onlinemagazin, das sich ganz der Wissenschaft widmet. Fast täglich – mit Ausnahme der Wochenenden – erscheinen zig Artikel über neueste Forschungserkenntnisse aus verschiedensten Disziplinen und Fachbereichen. Wer sich nicht durch alle Artikel durchkämpfen will, kann diese nach den Kategorien «Mensch», «Technik», «Natur», «Weltraum», «Geist» und «Energie» ordnen lassen. Selbstverständlich ist auch eine Suchfunktion integriert, welche die Recherche nach bestimmten Stichworten erlaubt. Die Artikel selbst sind auch für Laien in verständlicher Sprache gehalten und spannend geschrieben. Eine ideale Seite, um Wissensdurst zu stillen.

sicherheit im internet

www.wissenschaft-aktuell.de

Die Gefahren, welche im Internet arglosen Surfern drohen, sind enorm vielfältig. Für unerfahrene Internetnutzer ist es deshalb oft schwierig abzuschätzen, ob Mailinhalte, Webseiten oder Links «sauber» sind oder ob Vorsicht geboten ist. Das oftmals fehlende Wissen über Internetbetrug zu vermitteln ist deshalb die Hauptaufgabe der Seite «computerbetrug.de». Interessierte erfahren hier alles über Sicherheitslücken, betrügerische Webseiten, aktuell gefährliche Viren und Trojaner, Datenschutz und Anonymität. Auch über Abonnements-Fallen und Telefonbetrug gibt es einiges an Information. Es findet sich sogar eine detaillierte Anleitung, wie man die eigene Identität beim Surfen mithilfe von sogenannten «Proxy-Servern» verschleiern kann – etwas, was man eigentlich nur aus Filmen kennt.

www.computerbetrug.de

zitat-wiki

Das Wikipedia-Prinzip erfreut sich mittlerweile derart grosser Beliebtheit, dass es beinahe zu jedem Thema eigene «Wiki-Seiten» gibt. «wikiquote» beispielsweise ist Zitaten gewidmet. Über 6900 Autoren und Philosophen sind erfasst, meist jeweils gleich mit dutzenden oder gar hunderten von Zitaten und Texten. Wer sich also dafür interessiert, was etwa Albert Einstein ausser «Gott würfelt nicht» noch von sich gegeben oder niedergeschrieben hat, wird hier fündig. Auch wer bloss etwas in den Weltansichten grosser Denker wie Immanuel Kant, René Descartes oder Aristoteles herumstöbern will, ist hier richtig.

leagues of legends

de.wikiquote.org

«Leagues of Legends» (LoL) ist ein kostenloses Onlinespiel, das sich immer grösserer Beliebtheit erfreut. Die Zahl der registrierten Spieler hat 70 Millionen erreicht und bei den 2012 das zweite Mal durchgeführten Weltmeisterschaften gab es ein Preisgeld von einer Million Dollar zu gewinnen. Das Spielprinzip ist einfach: Man schlüpft in die Rolle eines «Champions» und kämpft mit vier Mitstreitern gegen die feindliche Allianz. Spannend wird LoL dadurch, dass alle Champions von Menschen gesteuert werden und mehr als 100 dieser Helden zur Auswahl stehen, wobei jeder einzelne über eigene Fähigkeiten und Eigenschaften verfügt. LoL ist damit ein taktisch und strategisch sehr komplexes Spiel, das fortlaufend weiterentwickelt wird und deshalb lange anhaltenden Spielspass verspricht.

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Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

10/2012

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Fr Sa

26.10. 27.10.

Sa

53

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

11.00 - 12.30

Gemeinn. Frauenverein

Sportartikelbörse (Annahme Fr 18-20 u. Sa 9-10, Verkauf Sa 11-12.30, Auszahlung 14-15.30)

Turnhalle Geeren

27.10.

14.20

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids)

NBN Kids: «Tipps und Tricks zur Naturfotografie»

Bushaltestelle Rietli, Ba (www.nbn.ch)

Fr

02.11.

19.00 - 21.00

Dorfverein Baltenswil

Räbeliechtli-Umzug

Kindergarten/altes Schulhaus Baltenswil

So

04.11.

18.00

Musikverein, Karnivorengrüppchen

Räbeliechtli-Umzug

Zentrumsparkplatz (hinter Bibliothek)

Di

06.11.

19.30

Gemeinde

Infoveranstaltung: «Entwicklung der Finanz-, Siedlungsund Landschaftsplanung»

Franziskuszentrum

Fr

09.11.

19.00 - 22.00

GvC

Perlenworkshop

GvC, Winterthurerstr. 21

So

11.11.

17.00

Konzertzirkel Ba

Konzert «Gerlis Ensemble»

Ref. Kirche

SaSa

17.11. 24.11.

Gemeinn. Frauenverein

Kerzenziehen (Sa/So 9-18, Mo-Fr 9-11.30 u. 14-20, Sa 9-17)

Bungertstube

So

25.11.

10.00 - 16.00

Verein Aviatikbörse

3. Aviatik-Börse

bxa

So

25.11.

17.00

Musikverein

Kirchen-Konzert

Ref. Kirche Ba

20.00

Kultur- und Bibliothekskommission

Konzert: «Blues Max & the Koechli "light"»

Franziskuszentrum, Billetvorverkauf: Dorf-Drogerie Hafen + Bibliothek

Fr

30.11.

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Nach Bedarf

Zeit

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen, Vorträge

Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89

Jeden Do

08.00 - 12.30

Regelmässig

Polizei Ba

Bassersdorfer Wochenmarkt (reduziert)

PP ref. Kirche, Gerlisbergstrasse

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

27.10.

20.30 - 04.00

Hofparty, B. Morf

Hofparty

Hof Eichhölzli

Sa So

27.10. 28.10.

10.00 - 17.00

Frauenverein

Kreativ-Hobby-Markt

Gemeindesaal

Fr Sa

02.11.03.11.

19.00 - 22.00 08.30 - 17.00

Samariterverein

Nothilfekurs

Schulhaus Chapf

Sa

03.11.

13.00

Pfadi

Papier- und Kartonsammlung

Gemeinde Brütten

Sa

03.11.

19.00

Schiessverein

Schützenabend / Absenden 2012

Schützenhaus

Do

08.11.

Samariterverein

Samariterübung

Schulhaus Chapf

Sa

10.11.

20.00

Turnverein

Abendunterhaltung (Kindervorstellung 14.00)

Turnhalle Chapf

18.00

Kindergarten, Kinderhaus Chrüsimüsi

Räbeliechtli-Umzug

Start beim Kindergarten

Garte-Händsche

Adventsausstellung (Fr 17-21, Sa/So 10-17)

Garte-Händsche

Do

15.11.

Fr So

16.11. 18.11.

Sa

17.11.

20.00

Turnverein

Abendunterhaltung

Turnhalle Chapf

Mi

21.11.

20.00

PGV

PGV-Höck

Rest. Sonnenhof

FDP

FDP Fondue-Abend, Vorbesprechung Gemeindeversammlung

Café Blätzwisen

Fr

23.11.

19.00

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

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Veranstaltungen

54 Fr So

23.11. 25.11.

19.30 17.00

Musikverein Ba

Kirchen-Konzert

Fr

30.11.

18.30

Männerriege

Schlussbummel

Fr

30.11.

18.30

Frauenverein

Adventsabend

Fr

30.11.

20.00

Rainbow-Chor

Konzert «Irish Celtic Folk Music»

Dorf-Blitz

10/2012

Kirche Brütten Ref. Kirche Ba

Gemeindesaal

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo

19.30 - 21.00

Turnverein Brü

Frauenriege

Turnhalle Chapf

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 - 15.00

Altersforum Brü

Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner

Gemeindesaal

Jeden Di

16.30 - 17.30

Turnverein Brü

KiTu (Turnen für Kindergartenkinder)

Turnhalle Chapf, Anm. bei Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch

Jeden Di

18.00 - 19.30

Turnverein Brü

Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Jeden Di und Fr

19.30 - 21.45 20.00 - 21.45

Turnverein Brü

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Jeden Mi

18.15 - 19.30 18.15 - 19.45

Turnverein Brü

Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Jeden Mi und Fr

20.00 - 21.30 20.00 - 21.45

Turnverein Brü

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Jeden Do

20.00 - 21.45

Turnverein Brü

Männerriege

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 - 11.00

MuKi-Team

MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 - 17.00

Altersforum/Pro Senectute

Seniorinnen-Spielnachmittag

Gemeindesaal

Jeden Fr

09.00 u. 10.15

Turnverein Brü

MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren,

Mehrzweckhalle Chapf

Jeden 2. Fr

14.00 - 16.00

Jugendsekr. Winterthur-Land

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 - 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Schlosskonzert mit «Sugar and the Josephines»

Schlosskeller

Fr

26.10.

20.00

Kultur- u. Freizeitkommission

Sa

27.10.

09.00 - 17.30 12.30 - 17.30

Schachclub Nü/Ba

Schachplausch Erwachsene Schachplausch Schüler

Schlosssaal

Sa

27.10.

14.20

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids)

NBN Kids:«Tipps und Tricks zur Naturfotografie»

Bushaltestelle Rietli, Ba (www.nbn.ch)

So

28.10.

14.00

Ref. Kirche Ba/Nü

Zvierikino: «Sternenberg»

Zentrumsbau Nü, Lindauerstr. 1, 3. Stock

Di

30.10.

10.00 - 11.00

KZU

Beginn Kurs «Gedächtnistraining»

Zentrum Bären, Info+ Anm. Silvia Herzog, Tel. 044 838 52 11

Sa

03.11.

14.30 u 20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung, Premiere

MZH Ebnet (www.drami.ch)

Mo Do

05.11. 08.11.

Werkabteilung

Häckselservice

Anmeldung: Werksekretariat, Gemeindeverwaltung

Di

06.11.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Mi

07.11.

19.00

Schulpflege

Räbenliechtliumzug

Volg Oberwil

Do

08.11.

19.00 20.30

Verein Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität

GV, anschliessend öffentlicher Vortrag «Fluglärm und Herzinfarkt» mit Professor Martin Röösli

Franziskuszentrum, Ba

Fr

09.11.

19.30

Verein für Familiengärten

Generalversammlung

Schloss-Saal

Fr Sa

09.11. 10.11.

20.00 20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung

MZH Ebnet (www.drami.ch)

Sa

10.11.

10.00 - 17.00

Ortsgeschichtliche Kommission

Martini-Märt mit Festwirtschaft im Schloss-Saal, Ausstellung «Es werde Licht» im Ortsmuseum

Schlosspark, (Neuhofstrasse, Zentrum) Ortmuseum Lebernstr. 5

FC Ba

12. FCB Funktionärsanlass

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung

Werkabteilung

Altpapiersammlung (Bereitstellung vor 8 Uhr)

Fr

16.11.

Fr Sa

16.11. 17.11.

Sa

17.11.

20.00 20.00

MZH Ebnet (www.drami.ch)

Mi

21.11.

20.15.

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

MZH Ebnet

Do

22.11.

09.30

Nüeri-Netz

Morgenkafi mit Gipfeli

Im Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Do Sa

22.11. 24.11

20.00

Theater Drami Nüeri

Theateraufführung

MZH Ebnet (www.drami.ch)


Dorf-Blitz

Fr

Veranstaltungen

10/2012

23.11.

19.00

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Frauenapéro für Sie und Ihn: «Selbsterkenntnis, Glück und Liebe» mit Peter Schneider

55

Ref. Kirchgemeindehaus Ba

Sa

24.11.

08.00

FC Ba

7. Juniorinnen-Hallenturnier

TH Hatzenbühl, Nü

Sa

24.11.

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Suppenzmittag

TH Sunnerain, Bi

15.00

Krankenheim Bächli, Ba

Sa

24.11.

So

25.11.

Do

29.11.

14.00

Männerchor Nü

Singen im Krankenheim Bächli

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treffen

Zentrum Bären

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Nach Bedarf

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr

Abwechselnd 17.00 – 21.00 19.00 - 24.00

Jugendtreff Authentic Jeannine Kummer 079 773 10 55

Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jugendtreff

Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 - 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo Jeden Di

09.00 - 10.00 10.00 - 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo

15.15 - 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern

Ref. Kirchgemeindesaal

Nach Bedarf

Jeden Mo

15.30 - 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 - 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha

Ludothek Ping Pong

Im Schloss, Nü Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

18.00 - 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di/Mi Jeden 1. Sa Jeden Di Jeden Di

20.00 - 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi Jeden letzten Fr

19.00 – 23.00 19.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21)

Schulhaus Ob

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 - 16.00

Kleinkindberatung Kt. Zürich

Mütter-/Väterberatung

Neu: Zentrum Bären

Jeden Di/Mi/Do/Fr

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21,)

Schulhaus Ob

Jeden Do

08.45 - 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 - 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 - 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 - 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 - 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Andere Gemeinden

Einmalige Anlässe Datum/Tag

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

09.30 - 15.30

Jagdgesellschaft Wallisellen

Jagd im Hardwald, mit allg. Fahrverbot zwischen Kloten und Wallisellen

Jagdrevier Hardwald

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 - 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Mo 05.11. Do 22.11.

Zeit


Einladung zur Adventsausstellung Lassen Sie den Glanz der Lichter sprechen und stimmen Sie sich ein in die Adventszeit. Spüren Sie den Zauber der floristischen Werkstücke und bestaunen Sie unser vielfältiges Angebot.

Freitag, 16. November 17–21 Uhr Samstag, 17. November 10–17 Uhr Sonntag, 18. November 10–17 Uhr Unsere Gäste: Rapunzel, Hettlingen: Handgefilzte Objekte Schmucktruckli, Lufingen: Schmuck aus Silber, Perlen & Edelsteinen Cosmea Kosmetik, Brütten: Bio Dusch- und Badezusätze, Accessoires Lachsgluscht, Brütten: Degustation und Verkauf von kanadischem Lachs Schreinerei Steinmann, Winterthur: Edle Tische aus CH-Holz Samariter- und Frauenverein, Brütten: Gwächshuus-Beizli Die Ausstellung bleibt bis zum 24. Dezember in leicht veränderter Form bestehen Kurse Adventsbinderei:

Mittwoch, 28. November, 14 Uhr Samstag, 01. Dezember, 9 Uhr Anmeldung obligatorisch, Kurskosten Fr. 25.– Christbaummarkt: ab 23. November

Säntisstr. 51 8311 Brütten Tel. 052 - 345 35 33 www.garte-haendsche.ch


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