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Dorf-Blitz November 2017

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Nr. 11 30.11.2017 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Projektverantwortliche stellen Megaprojekt vor

Zentrum nimmt Gestalt an

Die Gemeinde Brütten veranstaltete einen zweigeteilten Ideenwettbewerb für die Zentrumsgestaltung. Seit der Ausschreibung bis zur Bekanntgabe des Siegerprojektes liegen zehn Monate, in denen ein Preisgericht die eingereichten Projekte analysiert und bewertet hat. Fritz Stähli (Gemeinderat und Präsident des Preisgerichtes) und Lukas Grossert (Architekt und Fachpreisrichter) geben Auskunft. Seiten 4 / 5

Belasteter Finanzhaushalt Einblick in die Finanzplanung der Gemeinde Bassersdorf sowie deren Werterhaltungskonzepte ermöglichte eine Informationsveranstaltung. Fazit: Sanierungen belasten den Finanzhaushalt. Seite 11

Verkauf bestätigt Auf kommunaler Ebene stimmten die Stimmberechtigten in Brütten Ende November über den Verkauf der Liegenschaft an der Unterdorfstrasse 38 ab. Mit grosser Mehrheit stimmten sie dem Verkauf über 1.71 Millionen Franken zu. Seite 29

Gebietsplanung wird konkret Das Thema Brüttenertunnel und Glattalautobahn bewegt die Gemüter in der Region schon länger. Nun liegt eine Gebietsplanung für das mittlere Glattal auf dem Tisch, welche aufzeigt, wo und wie die gigantischen Infrastrukturprojekte im Raum Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen konkret umgesetzt werden sollen. Die Projektbeteiligten stellten diese Anfang November der Öffentlichkeit vor.

aber gewährleistet werden, dass die neuen Verkehrsvorhaben so in den sensiblen Landschaftsraum integriert werden, dass dieser seine Funktionen für Erholung, Landwirtschaft und Naturschutz ebenfalls erfüllen kann.

von Reto Hoffmann

Oberirdische Linienführung verhindern

Dass es der Bevölkerung von Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen nicht egal ist, wie ihr Lebensraum in den kommenden drei Jahrzehnten gestaltet wird, zeigte der Grossaufmarsch am 6. November in der Sporthalle bxa. Gegen 500 Personen aus allen drei Gemeinden folgten der gemeinsamen Einladung von Bund, Kanton, der zuständigen Planungsgruppe und den Gemeinden, um sich über die konkrete Umsetzung dieser Infrastrukturprojekte zu informieren.

Gebietsplanung als Basis Als Grundlage für die weitere Planungsarbeit dient eine Absichtserklärung, welche Vertreter der verschiede-

nen Projektparteien im vergangenen Juli unterzeichnet hatten. Nebst der Volkswirtschaftsdirektion und der Baudirektion des Kantons Zürich sind auch die drei Gemeinden, die Planungsgruppe Glattal sowie das Bundesamt für Verkehr (BAV) und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) beteiligt. Darin ist das Zielbild und das Handlungsprogramm konkret formuliert. Zweck ist, die Bundesvorhaben aufeinander sowie mit den kantonalen, regionalen und kommunalen Planungen und Zielen abzustimmen. Dass das nicht ganz einfach werden dürfte, wurde an diesem Abend mehrfach deutlich. Denn die vielfältigen Raumansprüche in den Bereichen Siedlung, Verkehr und Landschaft stehen teilweise in direkter Konkurrenz zueinander. Mit der Gebietsplanung soll nun

Dass diese Infrastrukturvorhaben zwingend siedlungs- und landschaftsverträglich sein sollen, ist vor allem der Gemeinde Dietlikon ein grosses Anliegen, wie Gemeindepräsidentin Edith Zuber an der Veranstaltung betonte. Denn dort prallen die geplante Glattalautobahn und die Anschlussgeleise für den neuen Brüttenertunnel direkt aneinander. Im Bereich des Dietliker Lampitzäckern-Quartiers sollen die Geleise mit einer oberirdischen Brückenkonstruktion geführt werden, dies obwohl in der Absichtserklärung eine unterirdische Füh-

Ausgeglichener Voranschlag Das Budget 2018 der Gemeinde Nürensdorf präsentiert sich ausgeglichen, mit einem Ertragsüberschuss von rund 34 000 Franken. Der Steuerfuss soll auf 90 Prozent bleiben, wie die Gemeindeversammlung bestimmte. Seite 39

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 6 ab Seite 24 ab Seite 35

Dieser Planausschnitt zeigt, wo die Grossprojekte einst zu stehen kommen sollen. (zvg)

Fortsetzung auf Seite 2


Thema des Monats

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Spitze Feder

Tim Ehrensperger Am 10. Februar werden sie wieder alle zusammen tanzen. Ein Tiger neben einem Piraten, eine Krankenschwester neben einer Hexe. Sie werden es lustig haben, sie werden ein

rung als machbar festgehalten und bestätigt wurde. Edith Zuber fand denn auch deutliche Worte: «Das werden wir so nicht akzeptieren.» In die gleiche Bresche schlug an diesem Abend auch Bassersdorfs Gemeindepräsidentin Doris Meier. Auch sie forderte eine weitestmöglich unterirdische Linienführung von Brüttenertunnel und Glattalautobahn. Es dürfe keine Überwerfungen in Siedlungsnähe geben, betonte sie (siehe auch Interview).

Bier trinken, vielleicht auch zwei. Sie werden grölen, sie werden sich zu Hause zufrieden ins Bett legen und sie werden sich am nächsten Morgen beim Sonntagszopf sagen: «Momoll, die Bassersdorfer Fasnacht ist doch eine gute Sache.» Ich werde einer von ­ «denen» sein. Einer, der Spass hatte – und sich dabei gar nichts denkt. Es wird längst vergessen sein, dass dieses Fest beinahe nicht zustande kam, weil es an Helfern mangelte. An jenen also, die ohne etwas zu verdienen anderen den Spass ermöglichen, aber nichts zurückbekommen. Dieses Nehmen, ohne zu geben, ist Teil unserer heutigen Konsumgesellschaft, der auf Egoismus beruht. Und ich bin Teil davon.

Schlüsselstelle am nördlichen Rand von Dietlikon gefunden zu haben. Dort sollten sich die neuen Trassees der Autobahn und der Eisenbahn queren. Um dies jedoch zu vermeiden wird im Abschnitt Dietlikon (Bleiki) bis zum Anschluss an die A1 in Baltenswil geprüft, ob die Glattalautobahn südlich der SBB-Stammstrecke geführt und möglichst weitgehend eingedeckt werden kann. Dies würde jedoch bedeuten, dass das bestehende Gleis nach Norden verlegt werden müsste.

Verlegung der Stammgleise Bereits eine verträglichere Lösung scheint man bei einer weiteren

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten

Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Am weitesten fortgeschritten ist das Projekt Brüttenertunnel. Dieser sieht eine weitgehend unterirdisch verlau-

Seit gut sieben Jahren spiele ich nun Unihockey, dieser Sport ist zu meiner Leidenschaft geworden. Zu verdanken habe ich es unzähligen Trainern, die mich begleitet haben, die mich besser gemacht haben, die zweimal wöchentlich einen Abend opfern, um Junioren zu trainieren – aber dafür nur minim entlöhnt werden. Oder Vorstandsmitgliedern und Helfern, die Fronarbeit leisten, damit ein ganzer Verein erst funktioniert. Gemäss der «SonntagsZeitung» vom 8. Oktober gibt es in Schweizer Sportvereinen 355 000 ehrenamtliche Aufgaben, nur deren 15 500 werden entschädigt. Auch für Vereine wie Unihockey Bassersdorf Nürensdorf ist es jedes Jahr schwierig,

fende Doppelspur für die Bahn von Winterthur nach Dietlikon und Bassersdorf vor. Er soll dereinst den Engpass zwischen Effretikon und Winterthur beseitigen und eine erhebliche Leistungssteigerung sowie Fahrzeitreduktion auf der wichtigen Verbindung Zürich-Winterthur ermöglichen Die SBB beabsichtigen, das Vorprojekt Brüttenertunnel noch dieses Jahr in Angriff zu nehmen. Im günstigsten Fall wäre ein Baubeginn Anfang 2026 möglich, war von den Vertretern der SBB am Orientierungsabend zu erfahren. Die Inbetriebnahme hat den Zeithorizont 2035. Bedingung dafür ist allerdings ein gültiger Bundesbeschluss im Rahmen des Ausbau-

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für alle Mannschaften Coaches zu finden. Ich bin 19 Jahre alt, Geld ist also nicht gerade im Überfluss vorhanden. Und ich sehe auch in meinem Umfeld, wie für das Abnehmen eines Telefons 25 Franken pro Stunde bezahlt werden. Wieso soll ich da in einer Turnhalle sitzen und gratis mein Taktikwissen weitergeben? Weshalb soll ich kleinen Mädchen den Handstand beibringen? Wieso soll ich an der Fasnacht hinter, anstatt vor der Bar stehen? Hey, weil Du damit wirklich etwas bewirkst! Aber daran denken im Konfettiregen weder Tiger, Pirat noch ich. Tim Ehrensperger

schrittes 2030/35, der ab 2019 im Parlament diskutiert und vom Bundesrat verabschiedet werden muss.

Bassersdorf stark betroffen Doch nicht nur in Dietlikon, sondern auch in Bassersdorf stehen die Planer vor grossen Herausforderungen, um den Tunnelbau so siedlungsverträglich wie möglich zu gestalten. Nichtsdestotrotz wird es auf dem Gemeindegebiet zu einschneidenden infrastrukturellen Veränderungen kommen. Nicht nur, dass der Bahnhof wegen der Absenkung der Geleise zur Tunneleinfahrt umgestaltet werden muss. Auch müsste als Folge die Baltenswiler-

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Beck ·  Urs Burger ·  Tim Ehrensperger ·  Marianne Flotron ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Rosmarie Schmid ·  Astrid Steinbach

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Produktion ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Telefon 071 913 47 68 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 21. Dezember 2017.

Auflage 23. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz 11/2017

Thema des Monats www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

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Damit könnten gleich zwei Probleme auf einmal gelöst werden. Einerseits würde der Dorfkern vom Durchfahrtsverkehr mit immerhin 20 000 Fahrzeugen pro Tag erheblich entlastet. Eine Massnahme, auf welche die Bassersdorfer seit den 1980er-Jahren hoffen. Anderseits könnte das in der Entwicklungsstrategie «Bassersdorf 2030» bezeichnete neue Quartier «Bahnhof Süd» erschlossen werden. Die Verlegung der Kantonsstrasse könnte jedoch auch noch ein drittes Problem lösen. Denn auch die Verlängerung

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staltet werden muss. Auch müsste als Folge die Baltenswiler-strasse verlegt werden. Als Ersatz kommt eine südlich der Bahngeleise verlaufende Umfahrungsstrasse bis ins Gebiet Grindel mit Einmündung in die Zürichstrasse in Frage.

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Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 21. Dezember 2017

Der Inserate- und Redaktionsschluss Der rote Pfeil zeigt, wo der Verkehr bei einer Verlegung der Baltenswilerstrasse in Zukunft durchgeleitet werden soll. (zvg)

der Glattalbahn steht auf der Liste des Kantons der neuen Verkehrsbauten. Die neue Linie soll von der bisherigen Endschlaufe bei der Fracht am Flughafen quer durch Kloten und das Industriegebiet

Grindel durch das Dorfzentrum von Bassersdorf bis zum Bahnhof weitergeführt werden. Mit der Verlegung könnte so Platz für ein Tramtrassee durchs Dorf geschaffen werden. ◾

ist ausnahmsweise (wegen diversen Feiertagen) bereits am

A20G175 T N O N BER

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«Verlegung Zürichstrasse verhindert Überwerfung»

Doris Meier-Kobler. (zvg)

Doris Meier, wie zufrieden ist der Gemeinderat mit den vorliegenden Plänen zum Ausbau der Bahn- und Strasseninfrastruktur in der Region? In den nächsten Jahren werden bedeutsame Planungen in Bassersdorf anstehen, die grosse Wirkung auf die räumliche Entwicklung von Bassersdorf haben werden. Mit der vorliegenden, von allen Beteiligten getragenen Lösung, ist der Gemeinderat, was die unterirdische Linienführung des Brüttenertunnels betrifft, zufrieden. Bei der Glattalautobahn müssen wir noch ein grosses Augenmerk auf die Verzweigung Baltenswil werfen, damit diese auch umweltverträglich ausgeführt wird.

Wie belastet wird die Gemeinde dereinst sein? Die Verantwortlichen sprechen von einer rund zehnjährigen Bauzeit für den Brüttenertunnel und die Glattal-

autobahn, dies wird einigen Lärm und Baustellenverkehr verursachen. Zudem liegen in unserer Gemeinde verschiedene Installationsplätze, die noch zu optimieren sind. Ist der Betrieb mit ausreichenden Lärmschutzmassnahmen aufgenommen, rechnen wir mit vergleichsweise tiefen zusätzlichen Belastungen.

Wo konkret konnte sich der Gemeinderat in die Lösungsfindung einbringen? Zusammen mit den Gemeinden Dietlikon und Wangen-Brüttisellen konnten wir in der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt des Kantonsrates vorstellig werden und haben erreicht, dass die Trassees der beiden Infrastrukturprojekte abgetauscht und weitgehend überdeckt werden sollen, mit Eintrag im kantonalen Richtplan, was für die Verzweigung Baltenswil neue Varianten ermöglichte. Unsere Beiträge wurden auch in den Arbeitsgruppen der Gebietsplanung ernst genommen und so wurde die nun vorliegende Variante ohne Überwerfung erst ermöglicht.

Wie verträglich sind die Ausbaupläne von Bund- und Kanton mit der Entwicklungsstrategie von Bassersdorf 2030? Die Entwicklungsstrategie ist in vielen

Punkten mit den Ausbauplänen kompatibel. Es wird Anpassungen bei den Verbindungen zu Baltenswil geben müssen, zugleich wird eine Weiterführung der Strasse in den Grindel Anpassungen an der Masterplanung Bahnhof Süd erfordern. Der Kanton wird in einem ersten Schritt mögliche Linienführungen dazu im Rahmen einer Korridorstudie prüfen.

Wie überzeugt ist der Gemeinderat von der Verlegung der Zürichstrasse und welche Chancen ergeben sich damit für den Gestaltungsplan «Bahnhof Süd» und für die Verkehrsentlastung des Dorfes? Wir müssen klar festhalten, dass nur durch diesen Entscheid eine Überwerfung vor unserem Wohngebiet Ufmatten und Bächli verhindert werden konnte. Durch die Verlegung der Zürichstrasse ergibt sich für uns die Möglichkeit, die schon jahrelang geforderte Entlastung der Gemeinde mit Durchgangsverkehr zusammen mit dem Kanton erneut zu diskutieren und allenfalls in Verbindung mit der Siedlungsentwicklung am Bahnhof Süd eine verkehrstechnisch bessere Lösung für Bassersdorf zu erwirken.

Was hält der Gemeinderat von der Idee des BAV, den Bahn-

anschluss an den Brüttenertunnel von Dietlikon mit einer oberirdischen Gleisüberwerfung zu planen? Ich kann die Enttäuschung von Dietlikon sehr gut nachvollziehen. Wir haben zusammen mit Bund, Kanton und Region im Rahmen der Gebietsplanung eine Absichtserklärung unterschrieben und wir alle gehen davon aus, dass diese respektiert wird. Ich hoffe sehr, dass am Schluss nicht nur die Finanzen beurteilt werden, sondern auch die Einbettung der Projekte in die Landschaft und den Siedlungsraum.

Was erwartet der Gemeinderat bei einer einstigen Ausführung der Projekte? Mit der ersten in diesem Kontext durchgeführten Gebietsplanung durch den Kanton Zürich konnte bewiesen werden, dass wir mit guter Kommunikation eine befriedigende Lösung für Bassersdorf gemeinsam erarbeiten konnten. Dieser Weg muss fortgesetzt werden, damit auch die Ausführung mit einer guten Einbettung der grossen Baustellen mit deren Auswirkung auf Verkehr, Lärm, Staub und Durchschneidung der Landschaft gelingt. Interview: Reto Hoffmann


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Monatsinterview

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Intensive Diskussionen über die Wettbewerbs-Projekte

«Ein stimmiges Gesamtprojekt gefunden» Die Gemeinde Brütten veranstaltete einen zweigeteilten Ideenwettbewerb für die Zentrumsgestaltung. Seit der Ausschreibung im Januar 2017 bis zur Bekanntgabe des Siegerprojektes liegen zehn Monate, in denen ein Preisgericht die eingereichten Projekte analysiert und bewertet hat.

Fachpreisrichters ist eine intensive und verantwortungsvolle Aufgabe.

von Susanne Gutknecht

Das Preisgericht ist mit BauLaien und Fachexperten bestückt. Spürt man hier Unterschiede bei den Bewertungsprioritäten?

Die Arbeit eines Fachpreisrichters setzt ein vertieftes Wissen voraus

Die Zentrumsplanung ist ein Projekt, das bereits viele Jahre schwelt. Flossen Informationen und Erkenntnisse aus früheren Abklärungen in diese Ausschreibung mit ein?

Fritz Stähli (Gemeinderat und Präsident des Preisgerichtes): Die Erkenntnisse der Ideengruppe, in welcher interessierte Brüttener ihre Anliegen und Wünsche bereits 2014 einbrachten, ebenso wie Abklärungen der Gemeinde flossen mit ein. So hat man sich bei der Ausschreibung nur auf gemeindeeigene Grundstücke beschränkt und private Landparzellen nicht mehr miteingeschlossen. Lukas Grossert (Architekt und Fachpreisrichter): In der Ideengruppe wurden während vier geführten Workshops Themen diskutiert und Ideen zusammengetragen. Damit wollte die Gemeinde erreichen, dass man von der Basis her die Bedürfnisse aufnimmt, das Projekt breit abgestützt ist und nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden wird. Beratend stand Paul Pfister von der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung zur Seite, der grosse Erfahrung mit solchen Dorfentwicklungsstrategien hat und jetzt auch im Preisgericht ein Stimmrecht hatte. Die Problemstellungen und Ideen der Ideengruppe waren in der einen oder anderen Form auch im Wettbewerbsprogramm zum Ideenwettbewerb eingebunden.

Wie unterscheidet sich eine Ausschreibung einer Gemeinde von einem Privaten? An welche Vorgaben muss sich eine Gemeinde halten?

Fritz Stähli: Wir haben den Ideenwettbewerb bewusst gewählt, um möglichst offen verschiedenste

Gemeinderat Fritz Stähli (li.) und Fachpreisrichter Lukas Grossert unterhalten sich über die Beurteilung des Siegerprojektes. (Fotos: Susanne Gutknecht)

Ideen und Varianten für das Gebiet zu erhalten. Wir hätten auch zuerst einen Architekten mit einer Grobstudie beauftragen können, um darauf aufzubauen. Als Gemeinde unterliegen wir jedoch gewissen Bestimmungen im öffentlichen Beschaffungswesen. Darin sind auch finanzielle Schwellenwerte festgelegt. Mit dem Auftragsvolumen von rund 16 Millionen Franken sind wir weit über dem vom Kanton festgelegten Schwellenwert und müssen ein offenes Verfahren anwenden.

Wir haben den Ideenwettbewerb bewusst gewählt Lukas Grossert: Primär kann man als Bauherr verschiedene Wettbewerbsvarianten wählen. In Brütten war das Ziel, den Horizont offen zu lassen, Ideen zu einem Gesamtkonzept zu erhalten und möglichst wenig bereits vorweg zu definieren. Entschieden hat man sich dann für ein selektives Verfahren mit öffentlicher Ausschreibung zur Präqualifikation und anschliessendem Ideenwettbewerb mit Projektwettbewerbsteil mit sechs Planungsteams. Das ist ein übliches Verfahren und für Architekturbüros tägliches Brot.

Das Verfahren sei angelehnt an die SIA Ordnung 142. Welche Grundvoraussetzungen werden darin festgelegt?

Lukas Grossert: Die Ordnung 142 regelt grundsätzliche Verfahrensfragen wie zum Beispiel die Fristen, Handhabung der Daten, Ansprüche aus solchen Wettbewerben und Zusammensetzungen von Preisgerichten und vieles mehr. Damit sind die wichtigsten Grundsätze festgelegt und Leitplanken für ein faires, anonymes Verfahren gesetzt.

Unter welchen Kriterien wurde das Preisgericht festgelegt? Es besteht aus drei Sachpreisrichtern – in diesem Fall zwei Gemeinderäte und der Gemeindepräsident – und vier Fachpreisrichtern.

Lukas Grossert: Die SIA-Ordnung gibt vor, dass die Zahl der Fachpreisrichter gegenüber derjenigen der Sachpreisrichter überwiegen sollte. Die Arbeit eines Fachpreisrichters setzt ein vertieftes Wissen voraus: Es ist etwas völlig anderes, ein einzelnes Haus in eine Baulücke zu planen oder ein solch umfassendes Gebiet mit verschiedenen Aufgabenstellungen zu orchestrieren und das Ortsbild mit einzubeziehen. Dafür braucht es Erfahrung und das Wissen um die Zusammenhänge und Problemstellungen. Die Rolle eines

Fritz Stähli: Da sind natürlich ganz klar Unterschiede: Wir Sachpreisrichter sehen die Ausarbeitung der Projekte mit anderen Augen an, haben als Gemeinderäte einen anderen Blickwinkel und sind keine Baufachleute. Die Fachpreisrichter sehen auf den ersten Blick bereits vieles in den Plänen und Modellen, gehen tiefer und können mit anderen Bauten vergleichen, ob zum Beispiel die Grundrisskomposition einer Baute so Sinn macht oder nicht, ob es im Gesamtzusammenhang harmonisch wirkt. Sicher hat man sich leiten lassen von den Voten, aber eine Bevorzugung ist ausgeschlossen, da jede Aussage klar begründet wird. Lukas Grossert: Natürlich haben wir als Fachleute einen geschärften Blick für wesentliche Elemente eines solchen Projektes. Das ist schliesslich unsere tägliche Arbeit. Die Beurteilungskriterien sind gemäss Wettbewerbsprogramm definiert und helfen, die Beurteilungen zu strukturieren. Unsere Aufgabe ist es auch, die jeweiligen Projektideen zu erkennen und falls nötig den Sachpreisrichtern näher zu bringen, so dass alle die Projektabsichten verstehen.

Man hat im Verfahren die Anonymität gewählt. Gab es trotzdem keine Anhaltspunkte auf bestimmte Architekten?

Lukas Grossert: Nein, definitiv nicht. Wir konzentrierten uns bei der Beurteilung auf die Projekte und nicht auf allfällige Hinweise auf den Verfasser. So ist es auch ein Verhaltenskodex unter Architekten, Jurymit-


Dorf-Blitz 11/2017 glieder nicht zu kontaktieren, sondern über die Teilnahme Stillschweigen zu bewahren. Wichtig war bei der Präqualifikation: Hat ein Architekturbüro Referenzen für ein Projekt dieser Grössenordnung, haben sie Erfahrung mit Bauen im dörflichen Kontext und der Erarbeitung einer baulichen Entwicklungsstrategie. Wichtig war auch die Kompetenz im Bereich Landschaftsarchitektur.

Wie schwierig waren die Voraussetzungen dieser Ausschreibung für die Architekten?

Lukas Grossert: Wir wollten eine möglichst offene Ausgangslage schaffen, um verschiedene Varianten und Ideen zu generieren: das ist uns sicher gelungen. Freiheit ist aber nicht die einfachste Form, wie wir alle wissen. Dennoch haben die Teilnehmer des Projektwettbewerbs das grosse Potential der Aufgabenstellung erkannt und auch ausgeschöpft. Es gab sehr verschiedenartige Ansätze, fast jeder hatte noch die eine oder andere gute Idee in seinen Projektplänen.

Jedes Projekt hatte Vor- und Nachteile Wir haben den Planungsperimeter genau begrenzt und die für die Gemeinde wichtigen Nutzungen definiert. Wie etwa Gewerbeflächen, die minimal zu planenden Alterswohnungen mit Service- und Dienstleistungen oder ein Bistro, welches allenfalls auch für den Mahlzeitendienst wirken kann. Weitere Nutzungen darüber hinaus und in welcher Dichte geplant wird, wurde bewusst offengelassen. So hat auch die Anzahl der Alterswohnungen in den Projekten und die bauliche Dichte stark variiert. Der entstandene Diskurs hat die Gemeinde bewusst gesucht und durch den Wettbewerb viele Antworten erhalten, was für die öffentliche Diskussion fruchtbar ist. Fritz Stähli: Jedes Projekt hatte Vorund Nachteile. Es gab keinen absolut klaren Gewinner auf den ersten Blick. Bei der vertieften Prüfung haben sich dann aber doch wesentliche Unterschiede ergeben und schlussendlich einen einstimmigen Entscheid zugunsten des Siegerprojektes hervorgebracht.

Monatsinterview Somit stimmten am Ende die Preisrichter überein bei der Wahl der Rangierung?

Fritz Stähli: Aufgrund der vertieften Berichte der Fachrichter zu den einzelnen Projekten und der intensiven Diskussionen zu den im Wettbewerbsprogramm festgelegten Kriterien kamen wir eigentlich alle zum selben Schluss. Es lagen viele Argumente auf dem Tisch und man diskutierte die Voten aus. Es gab am Ende keine Kopf-an-Kopf-Abstimmung – das Projekt Ruedi war für alle auch mit Blick auf die weitere Ausarbeitung der Favorit.

Gab es bei den Beurteilungskriterien stärker gewichtete oder waren alle Kriterien gleichgesetzt? Nicht alle Kriterien sind ja absolut wie zum Beispiel die Kosten – wie kann man das gegenüberstellen? Lukas Grossert: Natürlich kann man die Investitionskosten und die Betriebs- und Unterhaltskosten genauer vergleichen. Aber als Fachleute ist es unsere Aufgabe, die subjektiven Kriterien wie das ortsbauliche Gesamtkonzept, den Bezug zum Kontext, die Gliederung der Aussenräume und die Gestaltung der einzelnen Bauvolumen zu beurteilen. Ist der gewählte Entwurfsansatz stimmig und ist die Etappierung auch in jeder Phase gut integriert. Ausschlaggebend war das ortsbauliche Konzept.

Fritz Stähli: Alleine die Durchmischung der Sach- und Fachrichter und deren berufliche Hintergründe legen Präferenzen unbewusst fest.

Sie erwähnten viele spannende Ideen in den Projekten. Können einzelne Ideen von anderen Projekten übernommen werden und ist dies erlaubt?

Lukas Grossert: Mit dem Ideenwettbewerb hat man die Grundlage geschaffen, dass die Ideen im Eigentum der Gemeinde sind. Dank des offenen Wettbewerbs hat die Gemeinde viele Erkenntnisse gewonnen und mit Fachleuten diskutiert. Ein solches Projekt ist ein Prozess, der stark verknüpft ist mit der Nutzung und daher kann man keine einzelnen Ideen-Puzzlesteine eins zu eins herauspflücken und in das Siegerprojekt einpflanzen. Das Siegerprojekt der Roider Giovanoli Architekten soll nicht ein Stückwerk werden, sondern auch in der weiteren Bearbeitung die bestmögliche Lösung für alle anstehenden Fragen.

Dank des offenen Wettbewerbs hat die Gemeinde viele Erkenntnisse gewonnen Den sechs Teams blieben rund dreieinhalb Monate für

5 die Ausarbeitung. Ist dies ein eng gefasster Rahmen oder grosszügig bemessen?

Lukas Grossert: Sicher muss man sich zuerst das Gelände genau ansehen, das überbaut werden soll. Wo stehen Bauten, die bleiben, wie sieht das Ortsbild heute aus, wie die umgebende Situation. Dann hat man erste Ideen, skizziert sie auf, bespricht sie im Team, verwirft, ändert ab und so weiter. Dann beginnt das Ganze zu fliessen. Die Zeit war sicher adäquat gesetzt und bewegte sich im normalen Rahmen für solche Projekte.

Sicher fragen sich viele, warum der Projektname «Ruedi» gewählt wurde. War das Absicht oder reiner Zufall?

Fritz Stähli: Reiner Zufall. Es gab tatsächlich Diskussionen auch an der Vernissage unter den Besuchern darüber, aber die Architekten insistierten, dass keine Absicht dahinterlag. Sie wählen meistens Vornamen als Projektnamen und in der Wohngegend des einen Architekten wohnten drei ältere Personen mit dem Vornamen Ruedi, was sie in Bezug zum Alterswohnen veranlasste, das Projekt so zu nennen. Lukas Grossert: Bei den Ausschreibungen sind die Verwendung solche Kennwörter üblich und werden von den Teilnehmern selber vergeben. Sehr oft gibt man natürlich bereits eine Botschaft damit weiter, unterstreicht einen Leitgedanken des Projektes. Es gibt aber auch Architekten, die ihre Ausschreibungen mit Nummern versehen, da ist jeder frei.

Wie geht es nun weiter?

Die beiden Preisrichter der Jury haben eine intensive Projektphase hinter sich.

Fritz Stähli: Wir stehen erst am Anfang und werden uns sicher zusammensetzen und die nächsten Schritte genau planen. Die Erkenntnisse und Ideen müssen wir sammeln und gewichten, was wir einfliessen lassen wollen und können, was nicht. Dann beginnen wir, Gespräche mit interessierten Gewerbetreibenden zu führen. Immer im Hinterkopf ist, die Nutzung aller Gebäude so zu verknüpfen, dass eine bestmögliche Grundauslastung erreicht wird. Obwohl wir bereits sehr viel Arbeit und Energie in den Wettbewerb und dessen Auswertung investiert haben, geht die Arbeit jetzt erst richtig los! ◾


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

gemeinde bassersdorf

gemeindeversammlungen bxa sport- und freizeitanlage grindelstrasse 20, bassersdorf

Traktanden, Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.30 Uhr 1.1 1.2 1.3 1.4

Politische Gemeinde; Genehmigung Budget 2018 und Festsetzung des Steuerfusses 2018 HRM2 – Restatement Verwaltungsvermögen Initiative Pro Sonnenenergie Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes

Traktanden, Donnerstag, 14. Dezember 2017, 19.30 Uhr 2.1 Genehmigung der Gebührenverordnung 2.2 Friedhof: Auflösung Zweckverband und Genehmigung Anschlussvertrag 2.3 Sanierung Baltenswilerstrasse; Neubau Kreisel und Strassenraumgestaltung, Kostenanteil Gemeinde Erschliessung Zentrum Bassersdorf, Kreditgenehmigung 2.4 Sanierung Baltenswilerstrasse; Neubau Kreisel und Strassenraumgestaltung Hochwasserschutzmassnahme Haltestelle Schmitte, Kreditgenehmigung 2.5 Zentrumsplanung, Erstellung Dorfplatz mit Pavillon; Projektierungskredit Vor- und Bauprojekt über 320 000 Franken und Ausführungskredit über 4.9 Millionen Franken, Kreditabrechnungen 2.6 Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes Seit dem 15. November 2017 liegen die Akten in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf und es kann Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person verlangt werden. Die Weisungsbroschüre ist auf der Webseite der Gemeinde publiziert. Sie wird auf Wunsch in gedruckter Form oder per E-Mail zugestellt. Bestellung unter Telefon 044 838 86 00 oder gemeinde@bassersdorf.ch. Zum Abschluss wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen Ihnen die Mitglieder des Gemeinderats und der Verwaltungsdirektor für allgemeine Fragen oder Anregungen gerne zur Verfügung. Gemeinderat Bassersdorf karl hügin-platz | postfach | 8303 bassersdorf | 044 838 86 06

Weihnachtsstimmung auf der Ufmatten mit Musik, Punsch und Guetzli Am Samstag, 23. Dezember, möchten wir mit Ihnen auf der Wertstoffsammelstelle Ufmatten auf die Weihnachtstage anstossen. Die Gemeinde Bassersdorf und das Landheim Brüttisellen offerieren Ihnen alkoholfreien Punsch und Guetzli. Anstatt wie üblich samstags an der Kartonpresse zu stehen, greift Landheim-Mitarbeiter Bernard «Börni» Rannie zur Gitarre und singt Weihnachtslieder. Die Ufmatten ist am 23. Dezember von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Details zum vielfältigen Entsorgungsangebot auf der Ufmatten finden Sie im Abfallkalender, den Sie auf www.bassersdorf.ch/abfall finden. Dort finden Sie auch alle Infos zur wöchentlichen Quartiertour vom Ökibus. (Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr.) Die Wertstoffsammelstelle hat am Mittwochmorgen, 27. Dezember, von 10 bis 11.45 Uhr ausserordentlich geöffnet. Ab Donnerstag, 28. Dezember, bis am Samstag, 30. Dezember, ist die Ufmatten gemäss den im Abfallkalender publizierten Öffnungszeiten zugänglich. Bitte beachten Sie, dass die Wertstoffsammelstelle nur den Einwohnern der Gemeinde Bassersdorf zur Verfügung steht.

Franz Erhardt und sein Team vom Landheim Brüttisellen freuen sich auf Ihren Besuch. (zvg) Bau + Werke


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Sanierung Baltenswilerstrasse In den Jahren 2019 bis 2021 wird das kantonale Tiefbauamt die Baltenswilerstrasse zwischen Zentrumskreisel und Ufmattenstrasse sowie zwischen Zürichstrasse und Ufmattenstrasse gemäss dem Werterhaltungskonzept der Staatsstrassen sanieren. Die Gemeinde Bassersdorf ist in den Bereichen Sanierung von kommunalen Wasser- und Abwasserleitungen, der Kostenbeteiligung der Erschliessung des Zentrums (mit neuem Kreisel beim Knoten Baltenswilerstrasse und Dietlikonerstrasse und Einlenker Bahnhofstrasse) und an Hochwasserschutzmassnahmen bei der Haltestelle Schmitte beteiligt. Die entsprechenden Anträge werden der Gemeindeversammlung am 14. Dezember 2017 zur Genehmigung vorgelegt. Der Gemeinderat hat den für dieses Bauvorhaben notwendigen Abtretungsverträgen zwischen der Gemeinde und dem Kanton Zürich vorbehältlich der Gemeindeversammlungsbeschlüsse zugestimmt.

SBB-Überwerfung Hürlistein In den Jahren 2011 bis 2015 wurde seitens der SBB die Überwerfung

Hürlistein gebaut, teilweise auf Gemeindegebiet von Bassersdorf liegend. Für das Bauvorhaben waren Landmutationen notwendig. Dem Abtretungsvertrag zwischen der Gemeinde und den Schweizerischen Bundesbahnen SBB wurde zugestimmt.

Sanierung Beleuchtung Fussballplatz Acherwis Die Platzbeleuchtung auf dem Fussballplatz Acherwis stammt aus den 80er-Jahren. In letzter Zeit häufen sich die Ausfälle, so dass die Trainings unterbrochen werden müssen. Zur Gewährleistung einer funktionierenden Beleuchtung werden die bestehenden Halogen MetalldampfLampen durch LED-Scheinwerfer ersetzt. Der Gemeinderat hat einen Kredit für die Sanierung der Beleuchtung über 39 960 Franken (inklusiv MwSt.) bewilligt und den Auftrag an die Firma EKZ Eltop (Bassersdorf) vergeben.

Werterhaltung Kanalisation und Strasse Die Schlussabrechnung für die Strassensanierung «Chlupfgasse» wurde mit einer Kostenunterschreitung von

Fr. 5116.90, diejenige der Kanalisationssanierung mit einer Kostenunterschreitung von Fr. 33 459.45 genehmigt.

Einbürgerungen Gestützt auf die kommunale Bürgerrechtsverordnung und auf die übergeordnete Gesetzgebung hat der Gemeinderat am 14. November das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: Alvarez Rodriguez Javier, aus Spanien; Haas-Sila Jeanny, aus Österreich; Hajdaraj Flurim, aus Kosovo; Sen-Nacakgedigi Neslihan, aus der Türkei mit den Kindern Sera, Lara Tenzile und Ali Miran; Vedhapuri Karthikeyan, aus Indien mit Ehepartnerin Karthikeyan Annapoorani und Sohn Aditya. Die Einbürgerung erfolgte unter dem Vorbehalt, dass die zuständigen Behörden die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung sowie das kantonale Bürgerrecht erteilen werden.

– BG-Nr. 2017-0020, Stockwerkei gentümergemeinschaft Lägern strasse 13 und 15, zusätzliche Er stellung von 4 Aussenparkplätzen, Lägernstrasse 13 und 15, Bassers dorf; – BG-Nr. 2017-0010, Thomas Sche rer, Umbau bestehendes Gebäude Vers-Nr. 620 zu Wohnhaus mit 6 Wohneinheiten und Neubau MFH mit 10 Wohneinheiten und Tiefgarage, Birchwilerstrasse 12, Bassersdorf; – BG-Nr. 2017-0022, Manuel und Gabriela Dubler, Abbruch Gebäude Vers-Nr. 75 und Neubau Einfami lienhaus, Branzistrasse 10, Bas sersdorf.

Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

Gemeinderat Bassersdorf

Vorteile der neuen LED-Strassenbeleuchtung

Öffnungszeiten Weihnachtsfeiertage

Strassensanierungen sind in der Regel mit dem Ersatz der Leitungen im Boden sowie der Strassenbeleuchtung verbunden, sofern diese ihre Lebensdauer erreicht haben. Dabei nutzt die Gemeinde Bassersdorf seit einigen Jahren die Chance, um auf moderne LED-Lampen umzurüsten. (LED = Licht emittierende Diode.)

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über die Festtage von

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen weisen LED diverse Vorteile auf. So haben die neuen Lampen eine längere Lebensdauer, sind deutlich energieeffizienter und für die Umwelt verträglicher. Künstliches Licht stört nachtaktive Tiere, was deren Nahrungssuche und Paarungsverhalten durcheinander bringt. Jährlich sterben unzählige Insekten deswegen. Untersuchungen zeigen zudem, dass LED-Licht deutlich weniger Insekten anzieht, als dies bei alten Strassenbeleuchtungen der Fall war. LED-Kandelaber reduzieren die Lichtverschmutzung aufgrund ihres besser auf die Strasse ausgerichteten Lichtkegels, was auch für die Anwohner angenehmer ist. Die Farbwiedergabeeigenschaften von LED sind fast so gut wie bei Halogenbeleuchtungen. Bei folgenden bereits ausgeführten Baustellen wurden neue LED-Kandelaber aufgestellt: Entlang des Radweges Häuli- bis Auenbachweg, an der Gerlisbergstrasse (Haus Nr. 37 bis 56), gegenüber der Turnhalle Mösli, im Auenring und am Bächliweg. Demnächst folgen auch an der Pöschenstrasse und entlang des Alpenrösliweges neue LED-Kandelaber. Abteilung Bau + Werke

Freitag bis und mit Dienstag

22. Dezember 2017, 14 Uhr 2. Januar 2018

geschlossen.

Notfallnummern Todesfall Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich

Ab Mittwoch, 3. Januar 2018, sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten gerne wieder für Sie da.

Die Gemeindeverwaltung wünscht Ihnen frohe Feiertage

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«Offene Kirche im Advent» 2017

in der reformierten Kirche Bassersdorf, vom Donnerstag, 7. Dezember bis und mit Freitag, 22. Dezember Wochentags wird gegen Abend die Tür der reformierten Kirche für Besuchende geöffnet und gleichzeitig ist im Kirchenraum immer eine Person anwesend mit der man vielleicht ins Gespräch kommt, oder man ist ganz bei sich im Wissen, ich bin nicht allein. Wir möchten mit dem Angebot der Hektik entgegenwirken. In der Stille des grossen Raumes können Sie für eine Weile zu sich kommen. Die Zeiten der offenen Kirche sind montags bis freitags, 17 bis 20 Uhr. Sie können ab dem 18.12. auch eine Flamme des Friedenslichtes abholen und heimtragen. An sechs Abenden können Sie halbstündige Anregungen erleben. Meistens um 19.30 Uhr: Montag, 11. Dezember, Pierre-Louis Von Allmen Dienstag, 12. Dezember, Lioba Heide und Organistin Mittwoch, 13. Dezember, 18.30 Uhr, Kantorei Donnerstag, 14. Dezember, Paul Zimmerli Mittwoch, 20. Dezember, Clemens Bieler Donnerstag, 21. Dezember, Katharina Berweger Vielleicht hat an dem Abend, den Sie wählen, jemand eine kurze Anregung für Sie vorbereitet. Lassen Sie sich überraschen! Wir laden Sie herzlich ein, bei uns etwas Vorweihnachtsstimmung zu suchen und zu geniessen.

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Aus Behörde und Verwaltung

Alzheimer Vereinigung Kanton Zürich: Mit Rat und Tat zur Seite Die Diagnose «Demenz» trifft die betroffene Person wie auch ihre Angehörigen oft wie ein Erdbeben. Anfänglich bricht oft ein Chaos von Fragen, Sorgen und Ängsten aus, das alle überfordert. Nicht nur in dieser Situation steht die Alzheimervereinigung Zürich den Betroffenen mit ihrem umfassenden Angebot zur Seite. Gefragt sind zuerst Informationen über Demenz und den Umgang damit, später auch Begleitung und Entlastung. Es gilt, den gemeinsamen Alltag zu bewältigen, auch unter den neuen Umständen eine trag-

fähige Kommunikation zu pflegen und praktische Hilfen zu organisieren, die dem Betroffenen und seinem Umfeld zugutekommen.

Das Team der Alzheimervereinigung informiert Betroffene und Interessierte entweder am Sitz der Vereinigung an der Seefeldstrasse 62 in Zürich, telefonisch oder per E-Mail. Es bietet ferner Kurse über konkrete, mit Demenz zusammenhängende Themen an. Einen grossen Schwerpunkt bilden die Beratung und Begleitung. Das vorrangige Ziel ist, den von der Diagnose Betroffenen eine hohe Lebensqualität in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen und ihr Umfeld im Kontakt mit medizinischen und amtlichen Stellen

oder beim Organisieren von Hilfeleistungen, zu unterstützen. Nicht zuletzt können betreuende Angehörige bei Bedarf auf den Entlastungsdienst der Vereinigung zurückgreifen, ob sporadisch oder regelmässig für einige Stunden, einen Tag oder ein Wochenende. Weitere Informationen sind erhältlich: Alzheimervereinigung Kanton Zürich, Telefon 043 499 88 63, www.alz-zuerich.ch

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Redaktionsteam «informiert im Alter»

Kamishibai: vorweihnachtliche Geschichten für Kinder

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zum 96. Geburtstag am 17. Dezember Trudy Scheitlin-Rechberger Rigistrasse 6 am 31. Dezember Annaliese Signer-Herbert c/o KZU Pflegezentrum Bächli Im Bächli 1 zum 90. Geburtstag am 2. Dezember Ernst Greutert Hubring 58 am 12. Dezember Ulrich Schnurrenberger Emmetstrasse 12 am 12. Dezember Gertrud Krauer-Baumgartner Hasenbühlweg 1 am 18. Dezember Fernand Hirzel Auenring 21 am 24. Dezember Marie Matter-Annaheim Grundhaldenstrasse 7 am 25. Dezember Paul Tanner Auenring 1

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Jugend und Politik: Einstieg in politische Themen soll einfacher werden «Um was gahts dänn genau bi dere Abstimmig? Ich verstah das nöd.» Solche Sätze sind keine Seltenheit bei jungen Erwachsenen, welche die Abstimmungsbroschüre durchblättern. Leider beteiligen sich junge Stimmberechtigte in der Schweiz nur wenig an Wahlen und Abstimmungen. Es wird davon ausgegangen, dass die Abstimmungsunterlagen für viele Jugendliche zu wenig gut verständlich formuliert sind, um sich daraus eine klare politische Meinung zu bilden. Dies widerspiegelt sich in der Stimmbeteiligung der jungen Stimmbürger. Dieser Problematik hat sich der Dachverband Schweizer Jugendparlamente angenommen und eine einfach verständliche, politisch neutrale Abstimmungsbroschüre entwickelt, welche Jugendliche zur politischen Beteiligung motivieren soll. Es ist der Gemeinde Bassersdorf ein Anliegen, dass Jugendliche besser über die kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen informiert sind. Ebenfalls sollen mehr junge Leute für die Politik begeistert werden. Im Sinne eines Pilotprojektes erhalten in den kommenden drei Jahren junge Erwachsene im Alter von 18 bis 20 Jahren zusätzlich zu den Abstimmungsunterlagen die Broschüre «Easyvote». Damit soll der Einstieg in die politischen Themen attraktiver gestaltet werden. Die spätere Weiterführung dieses Projektes wird bei positiven Rückmeldungen geprüft.

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Gemeinde gewährt Einblick in die Werterhaltung und die Finanzen

Sanierungen belasten Finanzhaushalt Wie und wo werden die Steuergelder der Gemeinde Bassersdorf eingesetzt? Und wie kann haushälterisch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgegangen werden? Eine Informationsveranstaltung gab Ende Oktober Einblick in die Finanzplanung und die Werterhaltungskonzepte der Gemeinde. von Reto Hoffmann Lange hat die Gemeinde wenig in die Werterhaltung ihrer eigenen Hoch- und Tiefbauten investiert. Im Schnitt wurden von 2010 bis 2014 rund fünf Millionen Franken jährlich für Strassen- oder Gebäudesanierung aufgewendet, wie Gemeinderat Christoph Füllemann, Vorsteher des Ressorts Finanzen + Liegenschaften anhand einer grafischen Übersicht erklärte. Das räche sich nun: Bis 2018 werden die jährlichen Nettoinvestitionen auf gegen 20 Millionen Franken anschwellen. «Gemessen an der Steuerkraft übermässig hoch», wie Füllemann zu bedenken gab, was eine beträchtliche Belastung für den Finanzhaushalt bedeute. Denn bis 2020, so rechnete der Finanzvorstand den rund 70 Anwesenden vor, werde sich die Verschuldung der Gemeinde auf rund 30 Millionen Franken erhöhen.

Löwenanteil Schulhaus Chrüzacher Zu Buche schlägt vor allem das in diesem Jahr neu bezogene Schulhaus Chrüzacher für insgesamt 36 Millionen Franken. Doch auch weitere laufende oder geplante Projekte tragen zu diesem rasanten Anstieg der fixen Ausgaben bei. Beispielsweise die derzeit laufende Sanierung des Oberstufenschulhauses Mösli A mit Kosten von 9 Millionen Franken oder die Sanierung der Primarschulhäuser Steinlig A + B von geschätzten 13 Millionen Franken. Dazu kommt die Sanierung des Hallenbades und der Turnhalle Geeren, welche in den kommenden zwei Jahren anstehen. Die Kostenschätzung beträgt hier 5,8 Millionen Franken.

Langfristige Planung: Ab 2019 wird man sich mit der Sanierung des Freibades Hasenbühl beschäftigen, und ob es 2022 / 23 in ein Naturbad umgebaut werden soll. (rh)

Sanierung Hallenbad nicht gebunden Der Grossteil der Werterhaltungsprojekte der gemeindeeigenen Infrastruktur ist gebunden. Das heisst, es bleibt von Gesetzes wegen wenig bis kein Spielraum, um über deren Ausführung zu verhandeln. Hier entscheidet der Gemeinderat in eigener Kompetenz. Bei nicht gebundenen Massnahmen dagegen kann der Stimmbürger ein Wörtchen mitreden. Das ist zum Beispiel bei der Sanierung des Hallenbades Geeren der Fall. Hier können die Bassersdorferinnen und Bassersdorfer im März kommenden Jahres an der Urne darüber bestimmen, ob das Hallenbad saniert werden soll oder ob es sogar geschlossen werden muss.

Freibad Hasenbühl als Naturbad? Doch damit nicht genug. Auch nach 2020 fallen weitere Sanierungen von gemeindeeigenen Gebäuden an, namentlich die Kindergärten altes Dorfschulhaus, Sekundarschulhaus oder Auenring benötigen eine Renovation. Auch das Freibad Hasenbühl muss mittelfristig aufgefrischt werden. Ab 2019 wird man sich mit den ersten Vorabklärungen beschäftigen, zum Beispiel mit der Frage eines Umbaus

in ein Naturbad. Eine Realisierung soll ab 2022/23 erfolgen. Deshalb sei eine seriöse Planung wichtig. «Ich bin ein Fan von langfristiger Planung», sagte Füllemann. Deshalb hat er im vergangenen Jahr eine erneute Gebäudediagnose angestossen (die alte stammt aus dem Jahr 2007). Damit soll aufgezeigt werden, wo in der Zukunft weiterer Sanierungsbedarf auf die Gemeinde zukommt.

Auch im Tiefbau wird saniert Doch nicht nur im Hoch-, sondern auch im Tiefbau müssen laufend Werterhaltungsmassnahmen durchgeführt werden, um eine unterbruchsfreie Grundversorgung bei Wasser, Abwasser, Strom und Kommunikationsnetzen sicherzustellen. Gemeindestrassen benötigen stetigen Unterhalt, wie von Gemeinderat Christian Pfaller an diesem Abend zu erfahren war. Der Vorsteher des Ressorts Bau + Werke konnte dabei mit einigen eindrücklichen Zahlen aufwarten: Bassersdorf verfügt beispielsweise über 42 Kilometer Wasserleitungen, 55 Kilometer Kanalisation und 42 Kilometer eigene Strassen. Auch diese müssen unterhalten werden. So werden gemäss Pfaller jedes Jahr rund 600 Meter Strassen, 620 Meter Wasserleitungen und 700 Meter Kanalisations-

leitungen saniert. Dies belaste das Budget jährlich mit rund drei Millionen Franken. Diesen Betrag gelte es jährlich zu budgetieren, um die Qualität der jetzigen Infrastruktur auf dem gleichen Stand zu halten. Auf einer Übersicht stellte er diese Massnahmen im Zeitraum 2018 bis 2021 vor. Dabei geht es um nicht weniger als 18 verschiedene Projekte.

Mit HRM2 vermeintlich vier Millionen besser Zum Schluss informierte Christoph Füllemann die Anwesenden noch über das neue Rechnungslegungsmodell, das 2019 bei allen Gemeinden eingeführt werden muss, um die Vergleichbarkeit unter den Gemeinden zu erhöhen. Die Umstellung erfolgt nächstes Jahr mit dem Budget 2019. Für 2018 wird noch mit der alten Methode budgetiert. An der Gemeindeversammlung im Dezember müssen die Stimmberechtigten über das sogenannte Restatement, also die Neubewertung des Verwaltungsvermögens, entscheiden. Betrachtet man die Finanzen von 2019 mit dem neuen Rechnungsmodell, resultiert ein vier Millionen besseres Ergebnis als mit der alten Methode. Am Cashflow ändere sich jedoch nichts. Deshalb, warnt Füllemann, habe man auch nicht mehr Geld zur Verfügung. ◾


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Fasnacht 2018 wird dank helfenden Händen durchgeführt

Achterbahn und Riesenrad schlicht anziehend Die Rekrutierung unter dem Motto «bindabei» lockte am letzten Samstag im Oktober etliche Besucher an. Mit einem kleinen Festbetrieb wurde geworben und besprochen, welche Hilfe benötigt wird. Dem Fakoba wurde von über 20 Personen Hilfe versprochen. So konnte Obernarr Rolf Zemp grünes Licht für die Fasnacht 2018 geben. von Susanne Beck Mit Enthusiasmus und Engagement stellten die Narren bereits vor der Ladenöffnungszeit der Grossverteiler eine kleine Festwirtschaft auf, rollten mit Riesenrad und Achterbahn auf den Dorfplatz und verteilten den Frühaufstehern Flyer. Obernarr Rolf Zemp schlug die Werbetrommel auch am NeuzuzügerAnlass. Nichts sollte dem Zufall überlassen werden, Kräfte zum Stemmen der närrischen Tage im nächsten Februar zu finden. Der abgesetzte Hilferuf verlangte von den Fasnachtsfreunden Zeit und Überzeugungskraft.

Superlative und Charme Jedes Register wurde von sämtlichen Mitgliedern des Vereins gezogen. Mit hausgemachten Kuchen, feinen «Hörnli mit Ghacketem» wurden die Bäuche zufrieden gestellt, bei Kaffee oder einem Glas Wein wurden Ideen besprochen, verworfen und schliesslich auf Papier gebracht oder im Kopf festgehalten. Armin Schmid aus Nürensdorf war etwas enttäuscht, dass ihm beim ganzen Andrang die Zeit fehlte, sich einzuschreiben. Doch der rüstige und humorvolle Rentner würde sich bei den sieben Tagen rund um die närrischen Tage immer noch gerne einbringen und mit anpacken. Junge Frauen freuten sich, dass auch ihre Hilfe bei der Bewirtung der Gäste gebraucht werden kann. Franklin Trummer, seines Zeichens «21-er Rat» und «Beizer» im Fakoba, freute sich über das grosse Interesse.

Mobile Bahnen Eine «Schnuddernase» mit dem Fakoba-Logo im Gesicht zu tragen war bei Klein und Gross begehrt. Mit ei-

Auch Nicht-Fakobanern gefiel die Fahrt auf dem Riesenrad. (Fotos: Susanne Beck)

nem feuchten Waschlappen wurden die Tattoo-Kleber auf Wange oder Stirn platziert und dann stolz gezeigt. Grosse Freude hatte Lukas Grossenbacher aus Einsiedeln, er reiste extra früh nach Bassersdorf, um auf der kleinen und weltberühmten Achterbahn eine Runde zu drehen. Mit seiner «Go Pro» ausgerüstet, rauschte er durch den Looping und hielt so seine Fahrt für sich, seine Familie und Freunde fest. Einige der Besucher ge-

nossen die Mutprobe auf dieser Bahn. Auch das Riesenrad sorgte für lachende Gesichter. Als bei Ladenschlusszeiten langsam aufgeräumt wurde, gab es noch die letzte Fahrt mit der Bahn durch das Gewässer auf dem Dorfplatz, im Lichterschein wirkte das Ganze beinahe majestätisch. Ein friedlicher und freudiger Tag fand damit einen gelungenen Abschluss. ◾

Fasnacht 2018 findet statt

Sichtlich entspannt konnte Rolf Zemp am 11. November bekannt geben, dass die Fasnacht in Bassersdorf weiterbestehen wird.

Zwei Wochen nach der gelungenen Rekrutierung von Helfern fand am «11.11.» gleich neben dem Dorfplatz beim «Fasnachtswägli» der offizielle Start zur nächsten Fasnacht mit einem Apéro statt. Obwohl das Wetter ungemütlich, trüb und nass war, liessen es sich die anwesenden Gäste nicht nehmen, den Worten des Obernarrs Rolf Zemp zu lauschen. Die Erleichterung, dass die närrischen Tage nun mit vielen zusätzlichen helfenden Händen zustande kommen wird, verspürten alle Freunde dieses Anlasses. Zemps Worte sorgten für Beifall: «Hochoffiziell können wir bekannt geben, dass wir die nächste Fasnacht durchführen werden». (sb)


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Rück- und Ausblick auf zahlreiche Anlässe in einer lebendigen Gemeinde

Integration, Mittelaltermarkt und Hornussen-WM Anfang November fand die 13. Generalversammlung der Interessen-Gemeinschaft (IG) Pro Vereine Bassersdorf statt. 22 Vereine oder deren Stellvertreter nahmen die Gelegenheit wahr, sich vor Ort über vergangene und anstehende Anlässe zu informieren. Präsident Rolf Zemp informierte einmal mehr über Sinn und Zweck der IG. Die IG pro Vereine diene als Austauschplattform für Anliegen der Vereine und könne Vereinsanliegen, so es gewünscht werde, gegenüber der Gemeinde vertreten, erinnerte er die Anwesenden. Nach Wahlen und Jahresrechnung wurde der Mitgliederbeitrag aufgrund der positiven Zahlen ein weiteres Jahr ausgesetzt. Neumitglieder bezahlen eine Eintrittsge-

bühr von 20 Franken, sofern ihr Beitritt nicht in ein Jahr mit ordentlicher Beitragserhebung fällt. Anschliessend wurden Informationen zur Vereinsunterstützungsverordnung und zu dessen Reglement (VUV/VUR) gegeben. Am 21. Oktober hatte die Präventionsveranstaltung zum Thema sexuelle Ausbeutung stattgefunden. Der anwesende zuständige Gemeinderat Richard Dunkel bekräftigte, dass Jugendförderungsbeiträge abhängig seien vom Besuch der Präventionsveranstaltung. Er zeigte sich überrascht über das Interesse und die grosse Beteiligung. Rolf Zemp erinnerte die Vereine, die mit Jugendförderung zu tun haben, dass lediglich der oder die Jugendverantwortliche im Verein zum

Besuch verpflichtet sei. Individuelle Vereinbarungen bezüglich VUV/ VUR seien an die Vereine verschickt worden. Im Rückblick auf die Veranstaltungen gab Walter Truffer (Mittelaltermarkt) zu, es habe etwas Mut benötigt, diesen Anlass durchzuführen, weil es etwas völlig Neues gewesen sei. Auch dank optimalen Witterungsbedingungen habe es viele Besucher gehabt und es seien sowohl von Besuchern wie auch von Teilnehmenden viele positive Rückmeldungen eingegangen. Der Anlass soll im Zweijahres-Rhythmus durchgeführt werden. Im Anschluss wurden noch Koordinationen für das Jahr 2018 durchgeführt und über bevorstehende Anlässe berichtet.

Gemeinderat Richard Dunkel informierte über das Integrationsfestival der Gemeinde am 1. September 2018. Das Ziel des Anlasses sei es, gering integrierten Ausländern das Dorf näher zu bringen. Es seien verschiedene Themen angedacht: Volksanlass mit Essen und Begegnung. Christian Weiss informierte über die zweite Weltmeisterschaft im Amateur-Hornussen. Diese wird wiederum auf der Acherwies stattfinden. Gegenüber der ersten Austragung sollen die teilnehmenden Mannschaften zu mehr Spielen kommen. Die Amateur-WM sei ausdrücklich auch für Menschen gedacht, die den Sport vorher noch nie ausgeübt hätten. Annamaria Ress

Grosser Erfolg am Spaghettiessen

Rund-um-die-Uhr-Shopping dank Wurstautomat Ungeplant Gäste im Haus oder Heisshunger nach dem Ausgang? Der erste Bassersdorfer Wurstautomat schafft Abhilfe. Seit Anfang November steht vor dem Laden der Dorfmetzgerei Steinmann ein ganz besonderer Verpflegungsautomat. Er enthält zwar keine Chips, Schog-

gistängeli oder Getränke, dafür Würste, Rohschinken, Käse oder Mostbröckli. «In den Wintermonaten bieten wir auch Fonduemischungen oder Raclettekäse an», sagt Barbara Steinmann. Auf diese originelle Idee sind die Metzgersleute kürzlich gekommen, als sie von einem Händler

ein entsprechendes Angebot erhielten. Die zusätzliche Verkaufsidee sei bei der Bassersdorfer Bevölkerung auch sehr gut angekommen. «Der Automat wird rege genutzt.» Ob zur Fasnachtszeit dann auch der berühmte «Schwarz» zu haben sein (rh) wird, wird man sehen.

Das traditionelle Spaghettiessen des Gemeinnützigen Frauenvereins lockte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste ins Franziskuszentrum. Mit grossem Elan servierten die Helferinnen rund 190 Portionen Spaghetti mit verschiedenen Saucen. Dank fleissigen Kuchenbäckerinnen konnte ein reichhaltiges Buffet präsentiert werden. Durch den selbstlosen und engagierten Einsatz aller Helferinnen kann der Frauenverein den diesjährigen Reingewinn aufteilen und 2000 Franken an den Verein Pro Sagi in Bassersdorf für das neue Wasserrad und 600 Franken an das Frauenhaus Zürcher (e) Oberland überweisen.


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Grosses Interesse an der Hauptübung der Feuerwehr Bassersdorf

Schulhausbrand und Unfall im Kreisel Auch dieses Jahr lud die Feuerwehr Bassersdorf die Bevölkerung ein, ihre Hauptübung hautnah mit zu verfolgen. Der Einsatz fand wieder mitten im Dorf statt. Das Szenario: Evakuation aus dem alten Primarschulhaus nach Feuerausbruch und Personenbergung nach Unfall im Zentrumskreisel. von Reto Hoffmann Über 100 Personen, darunter viele Familien mit Kindern, waren Anfang November der Einladung des Feuerwehrkommandos gefolgt und versammelten sich entlang der Klotener-

Gut gesichert aus dem Kindergarten über die Holzleiter in Sicherheit.

strasse, um einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu erhalten. Noch bevor es richtig los ging, wartete Feuerwehrkommandant Stefan Vogler, welcher wie immer fachkundig

durch die Übung führte, mit einigen interessanten Informationen auf. So erfuhren die Anwesenden, dass es beispielsweise nur zehn Minuten nach Alarmeingang dauern darf, bis zehn Mann auf einem Brand- oder Schadenplatz eintreffen müssen. Und dass es ein Mensch bis maximal 17 Minuten in einem rauchgefüllten Raum aushalten kann, ohne dass er seine Gesundheit ernsthaft gefährdet. Zeit kann also Leben retten.

Brand im alten Primarschulhaus Das «Bühnenbild», wie es Übungsleiter Sander van Leusden für seine 55 Feuerwehrmänner und -Frauen und sechs Figuranten ausgedacht hatte, war scheinbar einfach. Im alten Primarschulhaus beim Kreisel ist Feuer ausgebrochen und im Kindergarten im zweiten Stock sind Kinder eingeschlossen, die von aussen gerettet werden sollen. Dies jedenfalls war die Meldung, welche zu Übungsbeginn beim Feuerwehrstützpunkt einging. Was Einsatzleiter Marcel Etter jedoch nicht wusste: van Leusden hatte noch ein zweites Szenario in die Übung eingebaut, mit welchem die angerückte Truppe erst vor Ort konfrontiert wurde. Ein Automobilist war durch den Brand abgelenkt und machte im Kreisel eine Vollbremsung. Dabei krachte ein nachfolgender Lieferwagen in dessen Fahrzeug und Holzbalken, die von der Ladebrücke fielen, durchbohrten die Fensterscheiben des Personenwagens. Eine Person wurde dabei eingeklemmt.

Als erstes musste der brennende Motor des Personenwagens gelöscht werden. (Fotos: Reto Hoffmann)

Mit einer speziellen Bahre wurde der Verletzte fachgerecht geborgen.

Für Einsatzleiter Etter hiess das nun, an beiden Schadenplätzen gleichzeitig zu handeln und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das grösste reale Problem war jedoch, dass sich der supponierte Unfall direkt im Kreisel ereignete und deshalb der Verkehr nur noch einspurig zirkulieren konnte. Es bildeten sich auf allen Einfallsachsen sofort kilometerlange Kolonnen. Eine saubere Verkehrsregelung hatte deshalb erste Priorität.

Holzleiter statt Autodrehleiter

Noch nie verfolgten so viele Interessierte die Hauptübung der Feuerwehr.

Während sich die einen Trupps nun um die Bergung des verletzten Autofahrers kümmerten, rückten die anderen Feuerwehrleute zu den eingeschlossenen Kindern im Kindergarten vor. Da sich im Treppenhaus starker Rauch entwickelte, konnten die Kinder nur von aussen mit einer Leiter gerettet werden. Diesmal kam je-

doch nicht die grosse Autodrehleiter zum Einsatz, sondern eine traditionelle Holzleiter. Auch dies müsse geübt werden, gemäss Etter, da es in der Gemeinde Orte gebe, wo die Autodrehleiter wegen den engen Platzverhältnissen nicht eingesetzt werden könne. Gesichert mit Gurten und einem Seil wurden die vier Kinder dann aus rund zehn Metern Höhe über die Holzleiter in Sicherheit gebracht. Beim Autounfall wurde mit einer hydraulischen Trennschere das Dach des Autos aufgeschnitten und entfernt, damit der Verletzte mit Verdacht auf Nacken- und Rückenverletzungen fachgerecht geborgen werden konnte. Nach rund 50 Minuten waren die Aufträge erfüllt und der Kreisel konnte nach letzten Aufräumarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Zuschauer ihrerseits waren um ein eindrückliches Erlebnis reicher. ◾


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Offene Weihnachtsfeier 24.Heiligabend. Dezember Wir Bleiben Sie nicht alleinam am mit Nachtessen um 19 Uhr im Kirchladen Sie ein, das Fest von Christi Geburt gemeindehaus Bassersdorf gemeinsam mit uns in einem festlichen Rahmen mit geschmücktem Christbaum, Bleiben Sie nicht allein am Heiligabend. Wirschön laden Sie ein, das Fest von Christi an gedeckten Tischen und Gemit einem burt gemeinsam mit uns in einem festlichen einfachen Nachtessen zu verbringen und zu Rahmen mit geschmücktem Christbaum, geniessen. Wenn Sie ein Gedicht oder eine an schön gedeckten Tischen und mit eiGeschichte beitragen wollen, freut uns das. nem einfachen Nachtessen zu verbringen

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Kulinarisches Abenteuer für Väter und ihre Kinder

Mit Papa am Kochherd Spass haben beim gemeinsamen Kochen – darum ging es am letzten Samstag im Oktober beim VaterKind-Kochen in der Schulküche Mösli B in Bassersdorf. Den ganzen Vormittag wurde geschnippelt, gedünstet und gebraten. von Astrid Steinbach Das Elternforum Bassersdorf bietet als feste Grösse auf seinen jährlichen Veranstaltungsplänen Koch- und Backkurse für Kinder an. Dabei wird Wert auf Variation gelegt. In diesem Jahr kam es nach zweijähriger Pause wieder zu einem Kochkurs allein für Väter mit ihren Kindern. Geleitet wurde der Kurs von Susanne Schaad. Auf den Menüplan hatte sie Riz Casimir, falsche Spiegeleier und Getreideriegel gesetzt. «Leider wurden vom Kanton und der Gemeinde die Subventionen für Kochkurse innerhalb der Schule abgeschafft», erzählt die gelernte Hauswirtschaftslehrerin. «Kochkurse für Kinder sind etwas so Bereicherndes und Wichtiges. Deshalb führe ich seither Kochkurse für Kinder auf pri-

vater Basis durch. Und wenn dann Väter mit ihren Kindern kochen, ist es nochmal etwas Besonderes», berichtet sie weiter und fügt auf Nachfrage hinzu: «Es gibt schon Unterschiede, wenn die Väter ran müssen. Ihnen sind meist die Vorgänge nicht so vertraut und sie lassen die Kinder daher auch mehr selber machen.»

Beliebter Kurs Vor jedem Menügang gab es eine Einweisung durch die Kursleiterin. Dann ging es an die Kochherde. Sobald ein Problem auftrat, war Susanne Schaad zur Stelle, gab Tipps und half mit Kochtricks weiter. Die Teilnehmer konnten zum eigentlichen Kochen vieles über Lebensmittel, Ernährung und Kochtechniken lernen. Daniela Popoaie vom Elternforum beobachtete das rege Treiben mit sichtlicher Freude. «Koch- und Backkurse sind in unserem Programm eine feste Grösse. Es ist uns wichtig, dass wir Anlässe anbieten, bei denen Eltern mit ihren Kindern etwas gemeinsam machen und erleben können. Leider

Kochen ist nicht nur Mädchensache. Auch die Väter haben grossen Spass daran. (as)

können wir immer nur eine begrenzte Teilnehmerzahl anbieten. Der Kurs war sehr schnell ausgebucht», erklärt sie. «Wir haben auch bewusst darauf geachtet, dass ein Vater nur mit einem Kind zusammen kocht. Das ist

Sportanlage bxa nun wieder mit Busanschluss Nach mehreren politischen Hürden und mehreren Jahren Planungs- und Bauzeit ist es nun endlich soweit: Die Bassersdorfer bxa hat wieder ihre eigene Bushaltestelle. Seit Montag, 20. November, können Besucher der gemeindeeigenen Sportanlage wieder mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zu ihren Trainings gelangen. Der Bus

hält bei der Haltestelle «Sportanlage» gewissermassen vor der Haustüre. Möglich macht dies die neue Linienführung der Busse 765 und 766. Diese werden seit gut einer Woche offiziell über die seit diesem Frühsommer fertiggestellte Stichstrasse geleitet. Auch die frühere Haltestelle Grindel befindet sich neu auf der Höhe des Busde-

pots der Firma Eurobus. Mit dieser Entflechtung des öffentlichen Verkehrs können neben einer besseren Anbindung an das Gebiet Grindel auch die Fahrplanstabilität dieser Linien verbessert und Verspätungen verringert werden. Die Busse können die täglichen Staus zu den Stosszeiten auf der Klotenerstrasse umfahren. (rh)

für viele schon etwas Besonderes, den Papa mal ganz für sich zu haben».

Kochen als Geschenk Die achtjährige Moira und Papa Antonello bilden davon jedoch eine Ausnahme. Der mehrfache Familienvater kocht zu Hause selbst gern und häufig und ist bereits zum zweiten Mal mit dabei. «Ich finde solche Events cool. Es macht Spass, mit dem Kind etwas zu machen und mit anderen Leuten zusammen zu sein.» Die neunjährige Natalie aus Bassersdorf erzählt, dass ihr der Vater den Kurs geschenkt hat und fügt noch lachend hinzu, dass es ihr sehr gefalle, mit dem Papi zusammen zu kochen. Für Alexa und Papa Ingo aus Baltenswil war der Kurs ebenfalls ein Geschenk. Die Achtjährige zeigt sich sehr begeistert und erklärt gegenüber Daniela Popoaie, dass das ein tolles Geschenk von der Mama für den Papa war. Die Arbeit im Team machte allen sichtlich Spass. Zur Mittagszeit war es dann endlich soweit. Jedem war die Zubereitung gelungen. Ein feiner Essensduft lag in der Luft. Schnell wurden noch einige Erinnerungsfotos von dem gemeinsamen Werk geschossen, um dann am gedeckten Tisch gemeinsam genüsslich alles zu verspeisen. ◾


Unsere Öffnungszeiten

über die Feiertage

Unsere Öffnungszeiten über die Feiertage 23.12.2017 8.00 – 16.00 Uhr geöffnet

23.12.2017 8.

00

–

16.00 Uhr

geöffnet

Weihnacht - Neujahr bleibt das Kafi geschlossen Am 3.01.2018 ab 8.00 Uhr sind wir gerne wieder für Sie da.

Zwischen Weihnacht und Neujahr bleibt das Geschäft geschlossen. Frisch ausgeruht und erholt freuen wir uns, Sie dann ab dem 3.01.2018 ab 8.00 Uhr wieder ganz nach Ihren Wünschen zu verwöhnen und verschönern!

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Bassersdorf

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Kranke Bäume mussten gefällt werden

Bereit für den Klimawandel Beim Reservoir Gibisnüt standen zwölf Robinien und trugen beim Aussichtspunkt auch zum Erholungswert bei. Wegen eines Pilzbefalls mussten die Bäume nun alle gefällt und durch neue ersetzt werden. von Susanne Gutknecht Revierförster August Erni hatte bereits im Frühling die Verantwortlichen der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck, der Eigentümer des Landstückes, und die Gemeinde darauf hingewiesen, dass die zwölf Robinien beim Reservoir Hub/Gibisnüt von einem Pilz befallen seien und nicht mehr zu retten wären. Er schätzt das Alter auf rund 70 Jahre. «Robinien sind keine einheimischen Bäume, waren jedoch zu der Zeit sehr beliebt für Gartenanlagen», weiss der Fachmann. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 13. Juni wurde die Fällung und der Ersatz von der Gemeinde bewilligt. Die Bäume und das Gebiet gehören zu den Naturschutzobjekten und daher ist ein Ersatz vorgeschrieben.

Die zwölf alten Robinien mussten wegen Pilzbefall geholzt werden. (zvg)

Gefahr für Fussgänger Der Aussichtspunkt Gibisnüt beim Reservoir ist beliebt bei Spaziergängern und daher waren die kranken Bäume auch eine Gefahrenquelle. Beim Abholzen anfangs November kam dann ans Tageslicht, dass viele

der Bäume bereits bis weit ins Holz abgestorben waren und vom Pilz zerfressen. «Es war Zeit für einen Eingriff – Robinien sind bekannt dafür, dass sie für Pilze anfällig sind», so Erni. Die Holzerei hat einige Anwohner und Spaziergänger aufgeschreckt, die dies als übertriebenen

Auto landet im Altbach Am 14. November kurz nach 17 Uhr ereignete sich in Bassersdorf ein Selbstunfall. Bei der Verzweigung Winterthurerstrasse und Birchwilerstrasse landete ein 79-jähriger Mann mit seinem Auto im Altbach. Wie

Kantonspolizeisprecher Marc Besson gegenüber dem Dorf-Blitz sagte, wurde der Mann mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Wie es zum Unfall gekommen sei, sei Teil der Untersuchungen der

Kantonspolizei Zürich. Das verunfallte Auto musste mit einem Kran aus dem Bachbett herausgehoben werden. Weitere Bilder zum Unfall gibt es auf der Facebookseite des Dorf-Blitz. (ph)

Eingriff taxierten. Erni erklärte die Lage und wies auf die Aufforstung mit neuen Bäumen hin. Zwei Wochen nach der Abholzung hat der Revierförster mit seinem Team nun neue Bäume gepflanzt: Traubeneiche, Elsbeere und Speierling. «Alles Pflanzen, die auch längere Trockenperioden überstehen und eigentlich auf einer rund 100 bis 200 Meter tiefer gelegenen Klimazone wachsen.» Der Fachmann hat sich für diese Gewächse entschieden mit Blick auf den Klimawandel und den damit einhergehenden Veränderungen. «Damit sorgen wir vor und hoffen, dass sie die nächsten Jahrzehnte gut überstehen», so Erni. Die klimatischen Veränderungen sind auch ein Grund, die Ersatzbepflanzung bereits im November vorzunehmen. Erni dazu: «Wir hatten in den letzten Jahren sehr oft bereits warme Tage im Februar und März. Das Wurzelwachstum setzt früh ein, bevor wir in den Ästen etwas wahrnehmen. Daher sind Herbstpflanzungen auch erfolgreicher als Frühlingsbeflanzungen.» Gerechnet hat der Gemeinderat und die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck, die je zur Hälfte die Kosten tragen, mit rund 13 700 Franken. Gustav Erni rechnet jedoch mit weniger, da die Ausgrabungsarbeiten einfacher zu handhaben waren als erwartet. ◾


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Weihnachtsspiel mit Liedern des Pfarrers

Chlausmärt

Begehrtes Weihnachtsspiel Die Jugendarbeit der Reformierten Kirchgemeinde BassersdorfNürensdorf organisiert jedes Jahr ein Weihnachtsspiel, das bei den Kindern auf viel Resonanz stösst. Für dieses Jahr hat Pfarrer Paul Zimmerli auch eigene Lieder beigesteuert. von Susanne Gutknecht

Auch dieses Jahr findet der Chlausmärt am Samstag vor dem 2. Advent auf dem Dorfplatz statt. Am Samstag, 9. Dezember von 11 bis 19 Uhr ist die Bevölkerung eingeladen, sich am Märt zu vergnügen oder auch originelle und spezielle Geschenke für Weihnachten zu erstehen. Alle Beizen sind bis 20 Uhr geöffnet. Rund 100 dekorierte Stände, die am Abend zusätzlich romantisch beleuchtet werden, warten auf die Besucher. Im Angebot sind Bauernbrot, Weihnachtsguetzli, Pralinés, Eingemachtes, frische Teigwaren, fremdländische Spezialitäten, einheimischer Käse, Olivenöl, Dekorationsgegenstände, Kleidung, Schmuck und Deko- sowie Weihnachts-Figuren. Auf die Kinder wartet am Markteingang wiederum ein nostalgisches Karussel und beim Dorfplatz das beliebte Ponyreiten oder für die etwas grösseren Kinder beim Postplatz das Harrassenklettern. Am Nachmittag ab 13.30 Uhr ist der Samichlaus mit dem Schmutzli auf dem Märt unterwegs und eine nostalgische Drehorgel sorgt für Adventszeit-Stimmung.

Ein Aufruf genügt – und schon kann sich das organisierende Team der Jugendarbeit der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf vor Anfragen kaum retten. «Kinder, die mitwirken wollen, haben wir genug. Es ist schwieriger, ein Weihnachtsspiel zu finden, bei dem für alle Kinder eine Rolle vorhanden ist», sagt Sandra Riklin, die mit einem Team von sechs Erwachsenen und vier bis fünf Jungleitern das Weihnachtsspiel organisiert. Dieses Jahr sind 44 Rollen gefragt für Kinder vom zweiten Kindergarten bis zur fünften Klasse. «Viele der Kinder haben bereits mehrmals teilgenommen und freuen sich, vor vielen Leuten aufzutreten», weiss Riklin aus Erfahrung.

Vielseitige Musikwahl Der Mix besteht aus Sprechrollen und Liedern. Ältere Kinder erhielten normalerweise grössere Sprechrollen, bei sehr viel Text kann eine Rolle auch gesplittet werden, da die Texte und Lieder zuhause geübt werden

müssen. «Die Kinder sind sehr diszipliniert und lernen ihre Rollentexte meistens ohne Aufforderung.» Neu hat dieses Jahr Pfarrer Paul Zimmerli, der in seiner Freizeit Chansons im Stile von Mani Matter schreibt und singt, sich der Musik angenommen und einen Mix verschiedener Lieder zusammengestellt. Neben einigen Liedern von Andrew Bond und Abwandlungen von «Die Affen rasen durch den Wald» kommen auch eigene Stücke von Zimmerli vor.

Hilfsbereite Gemeinschaft Bereits wird eifrig an den Samstagmorgen geprobt und einstudiert. Mit so vielen Kindern gleiche es jeweils einem Bienenhaus, so Riklin. Während die einen proben, malen andere Kinder an Plakaten oder Werbekarten, die später in Bassersdorf aufgehängt oder verteilt werden. «Die Kinder sind untereinander sehr hilfsbereit und helfen sich gegenseitig. Da sie sich über die Jahre kennengelernt haben, besteht eine gute Gemeinschaft.»

Spürbare Nervosität Wirklich hektisch wird es dann an der Probe vom 16. Dezember, an der erstmal alles zusammengefügt wird und die Techniker mit dabei sind, um Licht und Ton aufeinander abzustimmen. Sandra Riklin dazu: «Die Bühne ist doch recht gross und der Weih-

nachtsbaum für die Weihnachtsfeier wird am Tag vorher jeweils geliefert und alles aufgebaut. Mit allen Kabeln und den vielen Kindern, Kostümen und Requisiten ist es für die Sigristin jeweils ein hektischer Moment.» Jeder der Organisatoren übernimmt eine Kindergruppe und ist verantwortlich dafür, dass die Kinder im Kostüm und mit den richtigen Requisiten und dem befestigten Mikrofon für ihren Auftritt bereit stehen. «Am Probenwochenende kurz vor dem Auftritt ist die Hektik natürlich gross und auch die Kinder sind spürbar nervöser.» Da hilft es zuweilen, dass man in einer kurzen Pause rund um die Kirche saust und Dampf ablässt. «Nachher sind alle wieder bereit», erzählt Riklin lachend. Das offizielle Weihnachtsspiel sei meistens sehr schnell vorbei und die Kinder strahlten vor Freude. «Diese Mischung aus chaotischem Drumherum und stimmungsvoller Aufführung beschert uns allen ein Glücksgefühl.» Nachher ginge das Aufräumen beflügelt vonstatten. Das Weihnachtsspiel klinge nach und man nehme die geknüpften Beziehungen aus den Proben mit in den Alltag.

Drei Vereinsbeizen, an den äusseren Punkten des Marktes platziert, laden hungrige und müde Märtbesucher zum Verweilen ein. Raclette, Gerstensuppe und Risotto stehen im Angebot. Daneben ist die Verpflegung auch an einem der vielen anderen Marktstände möglich, wo afrikanisches, türkisches oder bodenständiges schweizerisches Essen bereit (ar) steht. Konzentriert wird für das Weihnachtsspiel geübt und die Lieder einstudiert. (zvg)

Weihnachtsspiel «De verschwundeni Stärn» Reformierte Kirche Basserdorf-Nürensdorf Sonntag, 17. Dezember, 17 Uhr ◾


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Der Lehrlingstausch zweier Betriebe zeigt viele Vorteile

Arbeitstausch fördert Horizont Vier Lernende der Bassersdorfer Spaltenstein Holzbau AG weilen für einen Monat bei der Künzli Holz AG in Davos. Bereits zum zweiten Mal profitieren die angehenden Zimmermänner von den Erfahrungen, die sie beim Arbeiten in einem anderen Betrieb gewinnen.

müssen die Lernenden trotz allem absolvieren und so reisen die heimischen Lehrlinge unter der Woche für einen Tag von Davos nach Bassersdorf. Die Davoser haben Glück: Ihre Schultage liegen am Montag und Freitag, so dass sie einfach später ins Unterland zurückkehren.

Wertvolle Erfahrungen von Susanne Gutknecht Hell begeistert zeigen sich die Davoser Zimmermänner, die zurzeit in Bassersdorf weilen und einen Monat bei der Spaltenstein Holzbau AG arbeiten. «Es ist schon cool, dass wir hier etwas völlig anderes sehen. In Davos sind wir vor allem im Elementbau tätig, während wir hier in Bassersdorf auch kleinere Arbeiten und Umbauten erledigen müssen.» Auch Urs Buchegger, Mitinhaber der Spaltenstein Holzbau AG, findet viel Gutes im Austausch. «Die jungen Leute sind sehr motiviert am Arbeiten. Sie erledigen hier andere Arbeiten als sie es in Davos gewohnt sind. Daher nehmen sie auch die Reisezeit für die Schule ohne Murren hin.» Die Schule

Entstanden ist dieser Lehrlingsaustausch durch einen früheren Mitarbeiter, Ruedi Ochsner, der nun in Davos arbeitet und die Anfrage startete. Für Buchegger ist das Projekt eine gute Sache. «Es ist für die Lernenden ein positiver Unterbruch im Alltag und sie haben für das dritte Lehrjahr ein lohnendes Projekt vor Augen.» Marco Carevic unterstützt Buchegger in seiner Einschätzung: «Wir sehen etwas völlig anderes und können Erfahrungen sammeln, die wir in unserem Betrieb zuhause nicht machen können. Wir waren sofort Teil der Firma, konnten sogar alleine auf der Baustelle Arbeiten ausführen – das ist bei uns in Davos nicht möglich.» Urs Buchegger er-

Drei Davoser Zimmermänner tauschen ihren Arbeitsplatz während vier Wochen mit Bassersdorfer Kollegen. (sg)

gänzt: «Die Lehrlinge sind unter Aufsicht des Vorarbeiters tätig wie unsere Lernenden auch. Aber es sind sehr aufgestellte Jungs – wir können sie gut einsetzen.» So könnten auch vorgefasste Arbeitsweisen in Frage gestellt werden und würden zu einem fruchtbaren Austausch beitragen, davon profitieren am Ende alle Mitarbeiter, ist Buchegger überzeugt.

Am Feierabend haben die Davoser gemeinsam mit einigen Kollegen Hockeymatches besucht oder ein Raclette-Essen genossen. Sonst wohnen sie in Wangen in einem «Bed & Breakfast», solange sie in Bassersdorf arbeiten. Ihre Kollegen in Davos seien ebenfalls motiviert am Werk und lernen eine grössere Holzbaufirma kennen, da Künzli rund 70 Mitarbeiter umfasst, während in Bassersdorf 22 tätig sind. ◾

Der Verein «Comitato genitori scuole Bassersdorf» wird 40 Jahre alt

Gepflegte Tradition und Italianità Am 14. November 1977 wurde der Verein «Comitato genitori scuole Bassersdorf» gegründet. Ein Verein für

die Unterstützung und Förderung der Kurse in italienischer Sprache und Kultur. Zudem legen die Vereinsmit-

Einmal monatlich findet der Seniorentreff des «Comitato genitori scuole Bassersdorf» im Zentrum St. Franziskus statt. (zvg)

glieder grossen Wert darauf, einen Kurs in heimatsprachlicher Kultur in Bassersdorf aufrecht zu erhalten, zu dem sich Kinder ab dem zweiten Kindergarten einschreiben können. Das Comitato steht seit seiner Gründung helfend bereit für Unterstützung bei Sprachbarrieren zwischen italienisch sprechenden Eltern und Lehrkräften oder Schulbehörden. In den 80erJahren wurde ein Vorschulkindergarten für alle fremdländischen Kinder gegründet, in den 90er Jahren wurde auch Hausaufgabenhilfe angeboten. In den mittlerweile vergangenen 40 Jahren sind aus vielen jungen Eltern Grosseltern geworden, die Kinder selbst Eltern von Schülerinnen und Schülern. Noch immer wird aktiv die italienische Sprache kultiviert. Neu findet seit diesem Jahr auch einmal

im Monat ein Seniorentreffen im Zentrum St. Franziskus statt. Dann wird Tombola gespielt oder die Kartenspiele «Scopa» und «Scopoone». Am Samstag, 13. Januar, wird wieder in der Mehrweckhalle Ebnet in Nürensdorf das Fest der «Befana» gefeiert, zu dem alle eingeladen sind. Befana ist die gute Hexe des italienischen Volksglaubens, welche in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar auf der Suche nach dem Jesuskind auf einem Besen von Haus zu Haus fliegt und Geschenke für die Kinder bringt. Auch dieses Mal soll der Abend gesellig und sehr italienisch werden mit Musik und Tanz, einer Tombola und dem Besuch der Befana. Annamaria Ress


Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Zimt- und Orangenduft Stimmen Sie sich mit uns auf die Weihnachtszeit ein:

Dorf-Adventskalender Dezember 2017

Am Dienstag, 5. Dezember, beleuchten wir unser Adventsfenster und laden alle herzlich ein, von 17 bis 19 Uhr mit uns zu feiern und zu basteln. Das Bibliotheksteam Brütten

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

zum 85. Geburtstag

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden am diesjährigen Dorf-Adventskalender! Der Dorf-Adventskalender kann bis zum 26. Dezember betrachtet werden. Die Fenster sind jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. 1 Fr Fam. Schärli Harossenstr.26b geschmückt / schaut mal 2 Sa Fam. Zollinger Forbüel Open House 17 – 22 Uhr Gemeindehausplatz Christbaum schmücken 16 – 18 Uhr 3 So Fam. Keller 4 Mo Coiffeur Haargenau Unterdorfstr. 39 geschmückt / schaut mal 5 Di Bibliothek Brüelgasse 7 Open House 17 – 19 Uhr 6 Mi Dieter Baltensperger Wegacher 5c Open House ab 18 Uhr 7 Do Kirche Pfarrgasse 3 Open House ab 19 – 21 Uhr 8 Fr Fam. Ball Hühner-Stübli, Moos Open House 17 – 20 Uhr 9 Sa Dorfladen Volg Brüelgasse 8 Open House 10 So Fam. Frei-Reutimann Hagenstrasse 17 Open House ab 17 Uhr 11 Mo Fam. Fattorini Säntisstrasse 40 geschmückt / schaut mal 12 Di Sabine Egli Brühlstrasse 5a Outdoor ab 18 Uhr 13 Mi Andrea Gilomen Unterdorfstr. 16 geschmückt / schaut mal 14 Do Schule + Kindergarten Schulhaus Chapf Adventsingen 17.30 Uhr 15 Fr Kinderhaus Chrüsimüsi Brüelgasse 8 Open House 18 – 19.30 Uhr 16 Sa Fam. Keller Chrätzlerweg 2c Open House ab 18 Uhr 17 So Fam. Gross Steigacher 3 geschmückt / schaut mal 18 Mo Fersch’s Weine Säntisstrasse 5 Glühwein am geschmückten Fenster 19 Di Edith Fäsi Werkstatt Open House ab 18 Uhr Säntisstrasse 1a 20 Mi Willi + Annamarie Harossenstr. 24e Open House ab 18 Uhr Bänninger 21 Do Schreinerei Meili AG Unterdorfstr. 10A geschmückt / schaut mal 22 Fr Ruth Keller Alpenblick 17 Open House 18 – 20 Uhr 23 Sa Conny und Hannes Brüelgasse 4b geschmückt / schaut mal Meier 24 So Hans und Silvia Wehrli Unterdorfstr. 32 geschmückt / schaut mal

am 11. Dezember Rosa Baltensperger Unterdorfstrasse 4 Bruno Krapf Säntisstrasse 38

DVD-Aktion im Dezember Liebe Bibliotheks-Kunden und -Kundinnen Wir bedanken uns herzlich für Ihre Treue und bieten Ihnen als kleines Dankeschön die Gratis-Ausleihe von DVDs im Monat Dezember Das Bibliotheks-Team


Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Delegiertenversammlung Alterszentrum im Geeren Seuzach

Überzeugendes Ja zum Baukredit Franken als Entscheidungsgrundlage drei mögliche Finanzierungsvarianten vor. An der Delegiertenversammlung der zwölf Verbandsgemeinden vom 19. Juni wurde der Antrag «Baukredit für die Erweiterung und Teilsanierung des Alterszentrums im Geeren Seuzach (Azig)» an die Betriebskommission zurückgewiesen mit dem Auftrag, verschiedene Finanzierungsvarianten zu prüfen – das eigentliche Bauprojekt war unbestritten. Das wurde an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 25. Oktober von verschiedenen Votanten nochmals betont. Auch wenn aus Kostengründen und strategischen Überlegungen nicht alle Zielsetzungen erreicht werden können, so erfüllt das ausgereifte und in mehreren Stufen optimierte Erweiterungs- und Teilsanierungsprojekt die Vorgabe, auch in Zukunft seine Aufgaben zugunsten der älteren Generation erfüllen und die notwendigen Pflege- und Alterswohnplätze zur Verfügung stellen zu können. Aufgrund dieser Ausgangslage hatte sich die Betriebskommission unter der Leitung von Kurt Roth im Hinblick auf die ausserordentliche Delegiertenversammlung auf die Ausarbeitung und Prüfung von Finanzierungsvarianten konzentriert. Sie legte deshalb den Delegierten unter Berücksichtigung des 2015 an der Urne bewilligten Projektierungskredits von 3,85 Millionen Franken und in Verbindung mit dem unveränderten Baukredit von 49,15 Millionen

Lebhafte Diskussion – klare Entscheidungen In der von Verbandspräsident Jürg Allenspach souverän geleiteten, intensiven Diskussion wurde in einer ersten Runde der eingebrachte Antrag auf Verzinsung des Eigenkapitals der Gemeinden abgelehnt. Mit deutlicher Mehrheit entschieden sich daraufhin die Delegierten für eine Erhöhung des Eigenkapitals der Gemeinden im Jahr 2019 um 7,6 Millionen Franken und für ein rückzahlbares und verzinsliches Darlehen ab dem Jahr 2023 von maximal 7,4 Millionen Franken. Die Restfinanzierung ist durch das Azig auf dem freien Kapitalmarkt sicherzustellen.

Urnenabstimmung im Frühling 2018 Keine Mehrheit fand der Zusatzantrag aus der Versammlung, die bewilligte Aufstockung des Eigenkapitals auf die Jahre 2019 bis 2021 aufzuteilen. In der Schlussabstimmung wurde der Baukredit von 49,15 Millionen Franken für das Projekt «Erweiterung und Teilsanierung des Azig» mit 19 Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen sehr deutlich bewilligt. Zudem wurde die Betriebskommission ermächtigt, den Termin für die Urnenabstimmung festzulegen und die entsprechende Abstimmungsweisung definitiv zu verabschieden.

Geplant ist die Urnenabstimmung auf den 4. März 2018. Vorgängig wird der Stimmbevölkerung ein zentraler Informationsanlass angeboten, um offene Fragen zu erläutern. Kurt Roth: «Wir wollen der Bevölkerung mit sachlichen Argumenten aufzeigen, dass die geplante Erweiterung und Teilsanierung tatsächlich dem Motto ent-

spricht: ˂Das Projekt Zukunft. Wir bauen heute. Für morgen˃. Das klare Votum der Delegierten ist ein starkes, positives Signal – auch im Hinblick auf die Urnenabstimmung vom nächsten Frühling.» Walter Minder Kommunikationsverantwortlicher Azig

Informationsanlass am 1. Februar 2018 Am Donnerstag, 1. Februar 2018, um 20 Uhr wird die Bevölkerung der Zweckverbandsgemeinden im Azig-Festsaal über das Bauprojekt und die Urnenabstimmung informiert. Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen für Fragen gerne zur Verfügung. Kurt Roth, Betriebskommission Azig

Advents-Christbaumschmücken in Brütten am Sonntag 3. Dezember von 16 bis 18 Uhr auf dem Gemeindehausplatz er fest e uch r b e g rn d nn - un a r k e t » t k «We chmuc werden s m cht Bau tgebra i m

«W i ge me r sch mü i n Do ck rf- sam Ch un en ris s tba eren um »

Bericht Preisgericht Zentrumsplanung Am 18./19. November fand im Gemeindesaal Brütten die Vernissage des Architekturwettbewerbs «Zentrumsplanung Brütten» statt. Den Bericht des Preisgerichts zum Ideen- und Projektwettbewerb «Alterswohnen mit Freiraumgestaltung» finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Brütten unter www.bruetten.ch. Sie können den Bericht auch am Schalter der Gemeindeverwaltung beziehen. Gemeinde Brütten

Für das leibliche Wohl wird gesorgt: • Getränke (kalt und warm) • heisse Maroni • Kürbiscreme-Suppe Wir freuen uns auf viele kleine und grosse Helfer! Barbara Fries und Jeannette Keller


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Brütten erhält viele Ideen aus dem Gestaltungswettbewerb

Zürcher Nachwuchsteam machte das Rennen Der Gemeinderat Brütten möchte das Dorfzentrum neu gestalten und damit dem Dorf ein modernes Gesicht verleihen. Er schrieb deshalb einen Gestaltungswettbewerb aus. Nun liegt das Siegerprojekt auf dem Tisch und wurde am 17. November im Rahmen einer Vernissage der Öffentlichkeit präsentiert. von Reto Hoffmann In den vergangenen 40 Jahren hat sich Brütten stark gewandelt. Das Siedlungsgebiet hat sich dabei vor allem an der Peripherie entwickelt. Zahlreiche Einfamilienhausquartiere sind entstanden. Mitverändert hat sich auch die Altersstruktur der in Brütten lebenden Personen. Vor allem für Personen im Pensionsalter fehlt altersgerechter Wohnraum. Der Gemeinderat hat deshalb einen Architektur- und Gestaltungswettbewerb in Auftrag gegeben, welcher neben einer Zentrumsentwicklung im Ortskern auch Alterswohnungen vorsieht. Ein entsprechender Projektierungskredit von 240 000 Franken wurde vom Souverän Ende 2016 bewilligt.

Visualisierung des Innenbereichs der «Allmend» mit der eigenwilligen Architektur. Im Hintergrund das neu zu erstellende Gebäude für Alterswohnungen. (Fotos: Reto Hoffmann)

«Ruedi» gewinnt

auf Visualisierungen gezeigten Vorschläge zeigen eine harmonische Gestaltungsabfolge, welche sich von der Kirche bis zum heutigen Volg erstreckt. Dabei wurde die Dorfstrasse im Bereich der Bäckerei Bosshart als eigentlicher Dorfplatz definiert, wie Architekt Reto Giovanoli an der Veranstaltung gegenüber dem Dorf-Blitz ausführte.

Im Januar dieses Jahres wurde der Ideenwettbewerb ausgeschrieben, worauf 44 Teams ihre Bewerbung einreichten. Während eines Präqualifikationsverfahrens hat das Preisgericht (bestehend aus drei Gemeinderäten und vier Architekten) sechs Projekte ausgewählt, welche zum Ideenwettbewerb mit Projektwettbewerbsteil zugelassen wurden. Zwei kamen schliesslich in die engste Auswahl, wovon sinnigerweise das Projekt «Ruedi» (Vorname des Gemeindepräsidenten) am Schluss das Rennen machte. Es ist die Arbeit des Nachwuchsteams Roider Giovanoli Architekten und Linea Landschaftsarchitektur aus Zürich.

Dieser wird dann über die verkehrsberuhigte und mit Bäumen aufgewertete Brüelgasse mit dem Herzstück der «Allmend Brühl» (heutiges Gebiet vor dem Gemeindehaus) verbunden. Dieser mit Bäumen und Wiesen begrünte Begegnungsbereich soll umschlossen werden vom bestehenden Gemeindehaus und dem Mehrzweckgebäude, aber auch von neu zu erstellenden Bauten wie einem Zentrumsbau mit Tiefgarage und einem Gebäude mit Alterswohnungen. Am südlichen Rand dieses neuen, öffentlichen Aussenraumsystems wurde ein Ersatzneubau des Volgs gewählt, der mit einem von der Brüelgasse ausgedrehten First einen harmonischen Abschluss bildet.

Harmonische Überbauung

Ländliche Architektur

Im Rahmen einer Vernissage hatten die Sieger an 17. November die Gelegenheit, ihre Vision der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die auf dem Modell und

Die neuen Gebäude bestechen durch eine betont ländliche Architektur mit Lauben aus Holz und tiefen Dachvorsprüngen, welche Begegnung und

Aufenthalt erlauben. Die Grundrisse der Wohngebäude sind geschossweise differenziert und eignen sich gut sowohl als Alters- wie als Familienwohnungen.

Stähli, Gemeinderat und Jurymitglied an der Vernissage sagte, die «harmonische Gesamtgestaltung des Aussenraumes mit einer guten Einbettung in das Bestehende.»

Nicht überzeugt hat die Jury, wie im Abschlussbericht zu lesen ist und der auf www.bruetten.ch eingesehen werden kann, das vorgeschlagene Mehrfamilienhaus anstelle des Lehrerhauses. Das Volumen wirke allzu sperrig und bleibe in seinem T-förmigen Grundriss schematisch und ortsfremd.

Die Auswahl des Siegerprojektes sei jedoch nun erst der Anfang der Arbeit des Gemeinderates, meinte Gemeindepräsident Rudolf Bosshart in der Einführung. Jetzt gelte es, konkret die erste Etappe zu planen und eine Vorlage für einen Projektierungskredit vorzubereiten. Im Vordergrund stehe hier die Erstellung des altersgerechten Wohnraumes, so Bosshart. 

Doch insgesamt gefallen und überzeugt hat das Preisgericht, wie Fritz

Das Siegerteam mit Reto Giovanoli (links), Lisa Trojano und Kobe Macco erläutern Gemeinderat Beat Lanz ihr Projekt.


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Die «Singgruppe Brütten» besticht durch Können und Variantenreichtum

Einstimmung auf Adventszeit und Weihnachten Die Geschichte der Singgruppe Brütten begann 1985. Heute singen mehr als 20 Männer und Frauen Lieder in verschiedenen Sprachen. Sie freuen sich jede Woche auf das gemeinsame Singen im Chileträff Brütten. Höhepunkte sind die Auftritte, wie kürzlich das offene Singen in der Kirche Brütten. von Rosmarie Schmid Im «Chileträff» in Brütten unterstreicht das «Winter-Largo» aus Antonio Vivaldis «Die vier Jahreszeiten» das Wetter vor den Fenstern. Trotz des ergreifenden Gesangs fordert Elena Meister: «Die Stimmung muss auf die Zuhörenden überspringen.» Die 14 Sängerinnen und acht Sänger der «Singgruppe Brütten» wiederholen das Lied und werden prompt gelobt. Mit Hingabe gesungen, erklingen weitere Weihnachtslieder wie, «Noyana» aus Südafrika, das Mundartlied «De Himmel isch dunkel» oder das zu Herzen gehende «A la nanita nana» in Spanisch. Die Stimmung ist locker und zum Lied «Kumbaya, my Lord» springt Sänger Rolf Schuchter spontan auf, holt ein Cajon – eine Kistentrommel – und untermalt das Lied mit rhythmischen Klängen. Schade, ist der Probenraum viel zu klein, die Akustik leidet und Pianistin Marilyn

Vaccaro sitzt im Eingangsbereich am Klavier. Erst am Vortag kamen die Besucher beim «Offenen Singen» in der Kirche in den Genuss dieser Lieder.

Chor wächst 1985 wurde der Verein «Singkreis Brütten» gegründet. 2000 entstand zudem ein Gospelchor. Bis 2010 ergänzten sich die beiden Chöre bei Konzerten in der Kirche, bis dem Singkreis die Leitung fehlte. Die Lösung fand sich 2011 in einem Zusammenschluss. Seit da nennt sich der Chor «Singgruppe Brütten». «Der Chor ist

während der letzten vier Jahre stetig gewachsen, ganz anders als bei anderen Chören», sagt der Präsident der Singgruppe, Hans Baltensperger. Auch junge Sängerinnen und Sänger fänden den Weg nach Brütten, denn das Einzugsgebiet reiche bis Tagelswangen oder Bassersdorf, ergänzt er. «Trotzdem sind wir immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern, um den vierstimmigen Gesang weiter pflegen zu können», betont Baltensperger. Seit vier Jahren ist Elena Meister aus Winterthur Chorleiterin in Brütten. «Die Sängerinnen und Sänger sind

sehr motiviert, talentiert und gute Musiker, es macht viel Freude mit ihnen neue Lieder einzustudieren», lobt sie, «denn sie lernen sehr schnell, haben ein gutes Gehör, ein gutes Gedächtnis und einen grossen Willen». Rolf Schuchter aus Bassersdorf singt seit fünf Jahren im Chor und freut sich über den guten Zusammenhalt. Seit 18 Jahren singe sie mit Freude und Leidenschaft im Chor, sagt die Brüttenerin Eveline Schlatter während Andrea Gilomen erst seit Kurzem im Ort lebt, sich aber dank ihrer Alt-Stimme schnell im Chor und in  Brütten integriert hat.

Die Mitglieder der Singgruppe Brütten singen gerne vierstimmig unter der Leitung der Dirigentin (r.) Elena Meister. (rs)

Vielfalt an Kreativkunst Am diesjährige Kreativ-HobbyMarkt anfangs November präsentierten 50 Aussteller ihre von Hand gefertigten Kunstwerke. Die Mehrzweckhalle Chapf wie auch das Foyer waren voll mit kunterbuntem Allerlei. Die Vielfalt war bemerkenswert und die Künstlerinnen und Künstler überraschten mit neuen kreativen Ideen. Ob Praktisches für den Hund, multifunktionelle Kleidungsstücke, Naturseifen, Scherenschnitte im Heimatstil, Gestricktes, Schönes aus Beton, feines Gebäck oder ausgefallener Schmuck – es liess sich auch dieses

Jahr problemlos ein geeignetes Mitbringsel oder ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk finden. Der Frauenverein Brütten führte erneut die Kaffeestube mit feinen Torten und Kuchen. Für warme Leckereien waren dieses Mal die «Chelläschwinger» zuständig. Sie trotzten dem nasskalten Wetter und brutzelten ihre selbstgemachten Bratwürste und feine Hamburger mit «Büechlibeef» vom Büechlihof Brütten. Viele Besucher fanden den Weg an den Kreativ-Hobby-Markt, was die Organisatorin, Rosmarie Dünki, so(nb) wie alle Aussteller freute.


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Geringe Stimmbeteiligung von 35 Prozent

Mehrheit für den Verkauf der Unterdorfstrasse 38 Am letzten Wochenende im November stand noch ein wichtiges Geschäft zur Abstimmung – der Verkauf der gemeindeeigenen Liegenschaft Unterdorfstrasse 38. Mit klarem Mehr begrüsste das Stimmvolk den Verkauf. von Susanne Gutknecht Obwohl nur gerade 35,4 Prozent der Stimmbürger über den Verkauf der Liegenschaft Unterdorfstrasse 38 am 26. November abstimmten, war es doch ein deutliches Signal für die Gemeinde. Mit 435 Ja-Stimmen gegenüber 105 Nein-Stimmen ist der Verkauf über 1,71 Millionen Franken abgesegnet. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart kommentierte das Resultat mit den Worten: «Mit 80 Prozent JaStimmen ist es ein deutliches Signal, dass die Brüttener unsere Strategie, Objekte an der Peripherie dem Immobilienmarkt zu überlassen und sich auf gemeindeeigene Grundstücke im Zentrum zu konzentrieren, verstan-

Die Liegenschaft Unterdorfstrasse 38 steht seit bald zwei Jahren leer. (sg)

den haben.» Die Gemeinde hege keine Absicht und habe auch nicht die Kompetenz, zu spekulieren. Sie hätten andere Wertvorstellungen und Aufgaben.

Keine Nutzungspläne Bekannt ist die Liegenschaft an der Unterdorfstrasse 38 in Brütten durch die langjährige Beherbergung der Kinderkrippe Chrüsimüsi. Seit dem Umzug ins Kinderhaus an der Brüelgasse 2 anfangs 2016 stand die Liegenschaft leer. Sie ist sanierungsbedürftig und im Zuge der Zentrumsplanung war

zuerst noch unklar, ob die Gemeinde auch dieses Grundstück in die Planung miteinbeziehen wird. Aber die Gemeinde entschied bald darauf, dass man sich auf die gemeindeeigenen Parzellen im Zentrum konzentrieren wolle und für die Liegenschaft Unterdorfstrasse 38 keine Nutzungspläne vorlagen, sie solle verkauft werden. Der Verkaufserlös soll dem Projekt des Baus von Alterswohnungen im Zentrum zufliessen.

Hülle unter Schutz Da die Liegenschaft Unterdorfstrasse 38 im kommunalen Inventar schützenwerter Bauten gelistet war, hat der Gemeinderat vor der Verkaufsausschreibung nochmals eine unabhängige Schutzabklärung durchführen lassen. Dort wurde bestätigt, dass die Hülle vor allem von Osten her gesehen sehr markant sei und prägend für die Wirkung des Strassenbildes. Daraufhin wurde die Kubatur unter Schutz gestellt.

In der ersten Bieterrunde des ausgeschriebenen Verkaufs wurden elf Angebote eingereicht. Daraufhin erfolgte eine zweite Bieterrunde. Die «Einfache Gesellschaft Britto», ein Zusammenschluss der One Cube GmbH, Winterthur, der Widmer Baumanagement aus Zürich, der Locus Bau & Immobilien AG in Uitikon und der Immoperfect AG aus Uerikon, bot 1,71 Millionen Franken für die Liegenschaft und hebelte damit die Kompetenz der Gemeindeversammlung aus. Das Geschäft musste an die Urne. Gerechnet hat der Gemeinderat mit rund 1,5 Millionen Franken Erlös. Die «Einfache Gesellschaft Britto» hat der Gemeinde eine Machbarkeitsstudie eingereicht und die nötigen finanziellen Nachweise erbracht. Das geplante Projekt, ein Mehrfamilienhaus mit sechs bis sieben behindertengerecht anpassbaren Wohnungen mit Tiefgarage, soll anstelle des alten Gebäudes gebaut werden unter Einhaltung des  geschützten Gebäudevolumens.

Erweiterte Öffnungszeiten im Volg Brütten

Volg passt sich den Grossverteilern an Seit März hat die Volg-Filiale Brütten neu von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Auch samstags. Viele Grossverteiler und Tankstellen punkten mit langen Öffnungszeiten. Jetzt zieht der Volg nach und hofft, dass die Dorfbewohner wieder vermehrt in ihrem Volg-Laden einkaufen.

und 20 Uhr nur noch zwei Mitarbeiter im Laden seien, müsse man manchmal etwas geduldig sein, so Markus Heiniger. Alle sechs Volg-Mitarbeiter hätten eine zweitägige Postschulung erhalten.

von Nadja Bächi

Die langen Öffnungszeiten auch samstags bis 20 Uhr stossen hingegen auf Unverständnis. Einige Kunden hätten sich auch direkt bei der Volg Detailhandels AG oder Fenaco Genossenschaft gemeldet und ihren Unmut geäussert. Es mache wenig Sinn, den Laden am Samstag länger als bis 18 Uhr offen zu halten und für die Mitarbeiter sei es auch nicht schön, den Laden zu hüten, wenn doch niemand mehr einkaufe. Laut Filialleiter Markus Heiniger hätten sie zwischen 18 Uhr 20 Uhr am Samstag praktisch keine Kunden mehr. Dies bestätigen die Umsatzzah-

Die Umsatzzahlen unter der Woche seien klar gestiegen, seit der VolgLaden in Brütten bis 20 Uhr offen habe, betont Maya Spörri, regionale Verkaufsleiterin bei der Volg Detailhandels AG. Vor allem zwischen 18 und 20 Uhr sei der Volg sehr gut besucht, fügt Markus Heiniger, Filialleiter des Volg-Ladens in Brütten hinzu. Die integrierte Poststelle hat dieselben Öffnungszeiten und bietet somit grosse Vorteile. So kann auch mal nach 19 Uhr ein Paket abgeholt oder aufgegeben werden. Da zwischen 18

Kaum Kunden

len nach 18 Uhr. Samstags werde wohl verbreitet der Wochenendeinkauf in den Grossverteilern getätigt, so Heiniger. Die verschiedenen VolgFilialen werden entweder von Privatpersonen geführt oder sind der Fenaco Genossenschaft angeschlossen. Deshalb können die Öffnungszeiten in den verschiedenen Filialen variieren.

Umsatzanstieg Den Volg-Läden geht es allgemein wieder besser, betont Maya Spörri. «Wir müssen mit dem Wandel der Zeit gehen, die Grossverteiler machen es vor. Erweiterte Öffnungszeiten sind gefragt und bringen mehr Kunden und somit einen höheren Umsatz», erklärt Maya Spörri. Die Mitarbeiter hätten sich langsam an die neuen Öffnungszeiten gewöhnt und würden sich auch mal über einen freien Morgen oder einen verlänger-

ten Mittag freuen, so Heiniger. «Es werden nicht mehr Stunden gearbeitet als vorher. Die Aufteilung ist einfach ein bisschen anders.» Bei total sechs Mitarbeitern in der Filiale Brütten treffe es jeden durchschnittlich alle drei Wochen für einen Einsatz am Samstag, so der Filialleiter.

Treue Kundschaft Nebst Migros, Coop und Aldi hat es Volg nach wie vor nicht einfach. Aber nebst «frisch und fründlich» schätzt man die persönliche Atmosphäre oder einen kurzen netten Schwatz an der Kasse sehr. Gerade hier in Brütten, wie die Mitarbeiter betonen, hätte es viele wertvolle Stammkunden, die fast täglich im Volg einkaufen und so den Laden extrem unterstützen. Die Post im Volg ist bei Kunden ein beliebtes Konzept. Wer ein Postkonto besitzt, kann auch jederzeit an der Kasse Geld beziehen. 


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Verborgene Schätze im Brüttener «Jazzkeller»

Flexible Harmonie im swingenden Jazz Die Formation «Echoes of Swing» stand diesmal auf dem Programm der Kulturkommission Brütten. Die Perlen des swingenden Jazz machten ihrem berühmten Namen alle Ehre und verwandelten die Bühne des Gemeindesaals anfangs November in einen Jazzkeller mit viel Intimität. von Sandra Lanz Die vier Musiker der «Echoes of Swing» verwöhnten die Zuhörerschaft aufs Feinste mit ihrem breit gefächerten Fundus an swingendem Jazz. Altbekanntes von Gershwin oder Bach bis hin zu Neuschöpfungen unbekannter Stücke. Das breite Repertoire der Band, wie die einzigartigen Darbietungen der unbekannten schlummernden Werke wurde durch die Künste der hervorragenden Musiker zu Ruhm und Ehre erweckt. Schade, wer sie nicht gesehen hat. Vielleicht war’s der tobende Sturm, der an diesem Sonntag gewütet hat oder das übertragene WM-Qualifikationsspiel Nordirland-Schweiz, welche bewirkten, dass sich der Saal nur spärlich füllte.

Internationale Künstler Die seit 20 Jahren vereinten Musiker können auf eine ganze Palette gewonnener internationaler Preise zurückblicken. Tourneen rund um den Globus bis auf die Fidschi-Inseln repräsentieren eindrücklich den Erfolg der Jazzband mit ihrem ausserordentlichen Können an den Instrumenten. Weder traditionellen noch modernen Jazz spielt die Formation, es ist eine Mischung beider Stile mit viel Esprit. Raffinierte Arrangements mit Frische und Schalk. Die Töne der einzelnen Instrumente verschmolzen zu einem orchesterartigen Gefüge. Herausragende Soloeinlagen, rauchiger swingender Gesang von Colin T. Dawson, welcher auch an der Trompete seine bewundernswerte Leichtigkeit zu zeigen vermochte. Ein jazziger kultivierter Hochgenuss, welcher die brillanten Voll-

«Echoes of Swing» begeisterte mit ihren Neuschöpfungen. (sl)

blut-Musiker Colin T. Dawson an der Trompete, Chris Hopkins am Saxophon, Bernd Lhotzky am Piano und Oliver Mewes am Schlagzeug den Zuhörern darboten.

Volle Bühnenpräsenz Obwohl die Erfolgsmusiker vor einem kleinen Auditorium spielten war ihre Präsenz auf der Bühne grandios. Die Zuhörer wurden durch erklärende Geschichten miteinbezogen und gar auf eine meditative Reise in die Wüste mitgenommen. «Russian lullaby», «Dream Dancing with me» (Cole Porter), «Don’t save your love for a rainy day» (Maxine Sullivan), «The Rag Time Dance» (Scott Joplin) unter anderem Titel, welche die Zuhörer auf eine neuartige, jazzige Reise mitnahmen.

Soloeinlagen der einzelnen Künstler Die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft galt auch den etlichen, sich

stets abwechselnden Solodarbietungen jedes Künstlers. Die Begabung und Vielseitigkeit der einzelnen Musiker an ihren Instrumenten beeindruckte. Die schwebenden Hände über den Pianotasten von Bernd Lhotzky oder die Schlagzeugeinlage von Oliver Mewes vervollständigte die Solis von Chris

Hopkins am Saxophon und Colin T. Dawson an der Trompete. Die sehr persönliche Stimmung dieses Abends und die witzigen Episoden untereinander werden sicherlich bei jedem Anwesenden ein bleibendes Erlebnis hinterlassen  haben.

Konzert mit Christina Jaccard Christina Jaccard und Dave Ruosch, die beiden Swiss Jazz Award Gewinner, sind in der Schweizer Musikszene ein Begriff. Am Sonntag, 3. Dezember, um 17 Uhr unterhalten sie in der reformierten Kirche Brütten mit einem Gospel-Konzert das Publikum. Nicht wegzudenken sind ihre Gospel-Konzerte, die auch immer durch die einzigartige Zusammensetzung der Künstler bezaubern. Dieses Jahr erleben die Zuhörer sie im Quartett mit dem Hammond-Organisten Gerald Schuller aus Wien und dem

Schlagzeuger Steve Grant. In dieser für den Gospel urtypischen Kombination von Klavier und Hammond zelebrieren sie unter dem Titel «come as you are» die Herzensoffenheit des gesungenen, afroamerikanischen Gebets. Ausdrucksstark lassen sie Song-Perlen auferstehen von unbekannteren Vertretern dieser Musik wie Washington Phillips, Charles Albert Tindley wie auch von berühmten Namen wie Mahalia Jackson, Calvin Bridges und Solomon Burke. (e)


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Abendunterhaltung mit neuem Drehbuchautor

Bauernolympiade 2021 in Brütten Der Besuch der Abendunterhaltung des Turnvereins Brütten ist längst für viele Kult. Mit einem bunten Programm verwöhnten auch diesmal gegen 200 Mitwirkende in zehn Riegen die Besucher in der Mehrzweckhalle Chapf. Viel Applaus war der Lohn für das farbenfrohe und mit viel Freude präsentierte Können. «Ich sehe, wie die Zukunft Brüttens bachab geht, hier ist nichts mehr los», sagte der Tourismusdirektor. Als Rettung plante er die Olympischen Spiele 2021 nach Brütten zu holen. Seine beiden Mitarbeiterinnen meinten jedoch skeptisch, ob er etwa im Winter Eishockey auf dem Entenweiher und im Sommer auf demselben Gewässer eine Segelregatta durchführen wolle. Trotzdem wurde eine Werbeagentur beauftragt. Der Inhaber und seine Mitarbeiterin lachten sich über eine derartige Schnapsidee ins Fäustchen und freuten sich auf ein fettes Honorar. Bald war jedoch klar; eine Bauernolympiade sollte es sein. Und für die Realisierung brauchte es neben speziellen Sportarten, Sponsoren und Gastronomiebetreibern, noch vieles mehr. Die Fortsetzung der Geschichte um die «Kandidatur Brütten 2021» konnte an der Abendunterhaltung des TV Brütten mitverfolgt werden. Am 11. und 18. November füllte sich die Mehrzweckhalle Chapf in Brütten drei Mal bis auf den letzten Platz. Den Auftakt bildeten jeweils die Kleinsten. Als entzückende kleine Hunde präsentierten sie den Hundesport. Dazu sprangen sie zu «Who let the dogs out» von Sprungkästen hinunter auf Matten und lösten im Publikum Jö-Rufe aus. Mitreissende Musik blieb ein Bestand-

teil der vielen ausgeklügelten Choreografien. Einzig während der politischen Rede von «Ch. Lupfig OK-Chefin 2021» alias Lara Forrer bewegte sich das «GymTeam» ohne Musik pantomisch zur Ansprache. Jede einzelne Riege präsentierte mit viel Freude und Können Akrobatik-, Turn- oder Tanzeinlagen. Als roten Faden führten die Diskussionen aus Tourismusbüro und Werbeagentur sketchartig durch das Programm. In fantasiereichen Kostümen sowie einer lustigen Choreografie setzte die Damenriege das Thema «Gastro», zum Song von Stefan Roos «Cervelat» perfekt um und erntete dafür tosenden Applaus. Genauso viele Fans hatte die Männerriege mit ihrem «Podiumsbau». Die atemberaubenden Übungen am Barren überboten sie dann selbst mit ihrer witzigen, synchronen Tanzeinlage. Zur Abwechslung hatte Drehbuchautor Markus Süssli mit Jürg Wegmann, Maler aus Brütten, einen Werbefilm gedreht. Passend zur gespielten Geschichte, parodiert dieser auf urkomisch Weise die Werbung der «Fischer Bettwaren AG» aus dem Fernsehen. Markus Süssli schrieb erstmals das Drehbuch für die Abendunterhaltung des TVs Brütten. Das kam, weil er dem Verein zu Werbezwecken Zuckerbeutel mit seinem FahrschulLogo «Wiking» schenken wollte. Als ihm gesagt wurde, es sei noch nicht sicher, ob der Anlass stattfinde, weil noch kein Drehbuch vorhanden sei, schlug er vor, es selbst zu schreiben. «Die Idee dazu war sofort da», sagte Süssli. Am Schluss des Anlasses meinte er: «Ich bin sehr zufrieden mit der Umsetzung des Stücks.» Text: Rosmarie Schmid Fotos: Reto Hoffmann

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Nürensdorf

Dorf-Blitz 11/2017

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Aus Behörde und Verwaltung Bürgerrecht Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Turgut Hüseyin mit seiner Tochter Turgut Ece, beide aus der Türkei und Calizzano Patrizia mit ihren Töchtern Nunez Calizzano Noemi und Samira, alle aus Italien, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Gebührentarif An der Gemeindeversammlung vom 22. November wird die neue Gebührenverordnung behandelt. Ausgehend von einer Annahme der Vorlage hat der Gemeinderat einen Gebührentarif festgesetzt, damit dieser per 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt werden kann. In den wesentlichen Punkten orientiert sich der neue Tarif an den bisherigen Gebührenhöhen.

Öffnungszeiten über Festtage Der Gemeinderat hat die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr wie folgt festgelegt: Mittwoch, 27. Dezember 2017 und Donnerstag, 28. Dezember 2017: jeweils 8 bis 11.30 Uhr; Freitag, 29. Dezember 2017: 7 bis 11.30 Uhr. Ab dem 3. Januar 2018 steht die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Gemeindepersonal Nürensdorf ist in den vergangenen Jahren gewachsen, zusätzlich wurden verschiedene Aufgaben komplexer. In den Abteilungen Finanzen und Steuern, Sicherheit und Bau stimmte der seit langem nicht mehr überprüfte Stellenplan nicht mehr mit den Bedürfnissen überein. Der Gemeinderat hat deshalb den Stellenplan in diesen Abteilungen um insgesamt 120 Stellprozente angehoben. Die neuen Stellen wurden zur Besetzung ausgeschrieben.

Die Lehrstelle für eine kaufmännische Angestellte mit Lehrbeginn Sommer 2018 wurde mit Anesa Djaferi aus Bassersdorf besetzt. Im Sommer 2017 hat Krisma Lushi die Lehre als Kauffrau abgeschlossen. Für den Dezember 2017 wurde sie als Aushilfe in der Einwohnerkontrolle angestellt.

Öffnungszeiten zwischen Weihnachten und Neujahr Die Gemeindeverwaltung ist zwischen Weihnachten und Neujahr wie folgt geöffnet: Mittwoch, 27. Dezember und Donnerstag, 28. Dezember 2017: jeweils 8 bis 11.30 Uhr Freitag, 29. Dezember 2017:

7 bis 11.30 Uhr

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben

Ab dem 3. Januar 2018 steht die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Für die Voruntersuchung der belasteten Standorte der ehemaligen Kiesgruben Regensteinler und Mösli hat der Gemeinderat einen Kredit von je 40 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firma Geotest AG (Zürich) vergeben.

Für den Ersatz der Telefonanlage im Gemeindehaus hat der Gemeinderat einen Kredit von 45 000 Franken bewilligt. Der Auftrag wurde an die Zwiwo AG (Neftenbach) vergeben. Für die Einführung einer mit der Einwohnerkontrolle verknüpften elektronischen Hundeverwaltungssoftware hat der Gemeinderat einen Kredit von 14 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firma VRSG AG (St. Gallen) vergeben. Für die Umstellung der Finanzsoftware auf das neue Rechnungsmodell HRM2 hat der Gemeinderat einen Kredit von 13 000 Franken bewilligt. Zusätzlich hat er einen Kredit für die externe Begleitung der Umstellung von 4000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firma VRSG AG (St. Gallen) vergeben.

Finanzen Für zwei Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrag von 187 519 Franken veranlagt. In fünf Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In drei Fällen behandelte der Rat Handänderungen ohne Grundstückgewinnsteuern. Weiter fällte der Gemeinderat einen Revisionsentscheid. Gemeinderat Nürensdorf

Gemeinderat Nürensdorf

WeiihnachtsWeiihnachts-

musizieren musizieren

Samstag, 9. Dezember 2017 Samstag, 9. Dezember 2017

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Nürensdorf

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Dorf-Blitz 11/2017

Aus Behörde und Verwaltung

Adventsfenster-Rundgang 2017 Freitag, 1. Dezember

Nürensdorf

Samstag, 2. Dezember Sonntag, 3. Dezember

Fam. Laluha Aloha Kleintierpraxis

Lebernstrasse 11 Apéro & Glühwein

ab 17.00

drinnen/draussen

Oberwil

Annamarie & Geri Weiss

Oberwilerstrasse 53

17.00 – 20.00

drinnen

Nürensdorf

Bibliothek

Lindauerstrasse 1 Matthias Wachter, Primarlehrer Ebnet, liest eine Geschichte vor

14.00 – 17.00 um 15.00

drinnen

Montag, 4. Dezember

Nürensdorf

Wanda & Martin Meyer

Tobelwiesstrasse 6 Kinderbuchvernissage: Die Geschichte vom kleinen blauen Traktor

15.00 – 22.00

drinnen

Dienstag, 5. Dezember

Nürensdorf

Familie Gnos (Privat!)

Brauereiweg 3 Kaffee & Kuchen

16.00 – 20.00

drinnen

Mittwoch, 6. Dezember

Nürensdorf

Jugi-51

Hatzenbühlstrasse 51

17.00 – 20.00

drinnen

Donnerstag, 7. Dezember

Nürensdorf

Ludothek

Im Schloss, 2. Stock Süsses & Salziges

17.00 – 20.00

drinnen

Freitag, 8. Dezember

Nürensdorf

Armbrustschützenverein Nürensdorf

Ebnetstrasse 39 Schützenhaus

ab 17.00

draussen unter Dach

Samstag, 9. Dezember

Oberwil

Frauenverein Oberwil-Birchwil und Holzkorporation

Waldhütte Oberwil P-Platz Golfclub Breitenloo, markiertem Weg folgen / Taschenlampe empfohlen

ab 17.30

mit Samichlaus Punsch & Glüh­wein

Sonntag, 10. Dezember

Nürensdorf

Ortsgeschichtliche Kommission

Lebernstrasse 2 Kaffee & Kuchen (Ortsmuseum geschlossen)

15.00 – 17.00

in Garage

Montag, 11. Dezember

Nürensdorf

Familiengemeinschaft

Im Grindlee 2, 4, 6, 8 Gerstensuppe & Zopf

ab 18.00

draussen

Dienstag, 12. Dezember

Oberwil

Mittagstisch Altes Schulhaus Oberwil

Oberwilerstrasse 107 Kaffee & Kuchen

15.00 – 17.00

drinnen

Dienstag, 12. Dezember

Nürensdorf

Francescos Pizza-Mobil

Alte Winterthurerstrasse 7 (Getränke Bösch) Pizzahäppchen & Punch

17.00 – 20.00

draussen

Mittwoch, 13. Dezember

Nürensdorf

KiTa Luftballon

Eigentalstrasse 1

ab 18.00

drinnen/draussen

Donnerstag, 14. Dezember

Nürensdorf

Schulhaus Ebnet

Mehrzweckhalle Ebnet Adventssingen

um 19.00

drinnen

Freitag, 15. Dezember

Nürensdorf

Pflegewohnungen KZU, Zentrum Bären, Empfangsbereich

Alte Winterthurerstrasse 49 mit Maronistand, Glühwein und Christstollen

17.00 – 19.00

drinnen

Freitag, 15. Dezember

Birchwil

Lenny Schmid

Dorfstrasse 16 (Keine Bewirtschaftung)

17.00 – 22.00

beleuchtet

Samstag, 16. Dezember

Birchwil

Familie Bleuler

Breitweg 11

16.00 – 20.00

drinnen/draussen

Sonntag, 17. Dezember

Nürensdorf

Weiss Küchen + Innenausbau AG

Alte Winterthurerstrasse 88

17.00 – 20.00

drinnen

Montag, 18. Dezember

Nürensdorf

Waldkindergarten Hatzenbühl

ab Pausenplatz Hatzenbühl kurzem Kerzenweg folgen. feine Suppe (Löffel, Teller, Becher mitbringen)

18.00 – 19.00 um 18.15 Singen

draussen

Dienstag, 19. Dezember

Nürensdorf

Ref. Kirchge­meinde Bassersdorf/ Nürens­dorf

Lindauerstrasse 1, vor dem Zentrumsbau Laterne für Friedenslicht mitbringen, Adventsapéro

18.00 – 19.00

draussen

Mittwoch, 20. Dezember

Nürensdorf

V. Lanfranchi & Fam. Schwab

Alte Winterthurerstrasse 52a/b

ab 16.00

drinnen

Donnerstag, 21. Dezember

Nürensdorf

Praxis Dunja Stragiotti Craniosacral Therapeutin

Lindauerstrasse 5, im Innenhof Tea Time

14.00 – 16.00

drinnen/draussen

Donnerstag, 21. Dezember

Birchwil

Schulhaus Sunnerain

Weihnachtssingen im Freien

um 20.30

draussen

Freitag, 22. Dezember

Birchwil

U. Kümmerli & M. Weber

Müliholzweg 3

ab 17.00

in Garage

Samstag, 23. Dezember

Nürensdorf

Fam. P. & U. Bieri

Hinterdorfstrasse 16 Glühwein & Glühmost, Knabbereien

16.00 – 19.30

drinnen

Sonntag, 24. Dezember

Nürensdorf/ Hakab

Fam. Baltensperger

Hakberg 6 Kaffee & Kuchen

ab 15.00

drinnen/draussen

mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

Wir freuen uns, Sie auch dieses Jahr zum Advents­fenster-Rundgang vom 1. bis 24. Dezem­ber einladen zu dürfen. Die Fenster/Sujets sind jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. Während den individuellen Empfangszeiten der Gastgeber sind Sie herzlich willkommen, gemütliche Augenblicke zu geniessen oder neue Bekanntschaften zu knüpfen. Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen.


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Aus Behörde und Verwaltung

Bibliothek Nürensdorf

Abschied

Regelmässige Veranstaltungen Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren. Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 6. Dezember, 14 bis 14.30 Uhr

on i t a l u t a r G Wir gratulieren zum 95. Geburtstag

Donnerstagstreff: 30. November 2017, 20 Uhr Adventsgeschichten bei Kerzenlicht mit Glühmost, Guetzli und Musik Sonntag, 3. Dezember 2017, 14 bis 17 Uhr Offenes Adventsfenster mit Sonntagsausleihe Um 15 Uhr liest Matthias Wachter, Primarlehrer im Schulhaus Ebnet, eine humorvolle Geschichte zur Weihnachtszeit für Gross und Klein vor. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

am 16.12.1922 Paul Siegrist Alte Winterthurerstrasse 49

Städeli, Emil geb. 11.4.1920 Uttenbüelweg 5 verstorben am 15. Oktober 2017 Gut, Hans geb. 10.02.1941 Oberligweg 16 verstorben am 25. Oktober 2017

zum 90. Geburtstag am 31.12.1927 Theresia Röthlisberger Bühlwiesenstrasse 23

zur Diamantenen Hochzeit

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Adventsfenster mit Samichlaus Am Samstag, 9. Dezember, wartet der Samichlaus vor der Waldhütte Oberwil. Ab 17.30 Uhr freut er sich auf die Chlaus-Versli von grossen und kleinen Kindern. Zum Aufwärmen bietet er dazu Punsch und Glühwein an. Parkmöglichkeiten stehen beim Clubhaus des Golfclub Breitenloo zur Verfügung. Von dort weg ist der Weg markiert. Das Mitführen einer Taschenlampe wird empfohlen. Organisiert wird dieser Anlass durch den Frauenverein Oberwil-Birchwil und die Holzkorporation Oberwil. (ar)

Bibliothek Nürensdorf

am 7.12.1957 Charlotte und Roger Ruth-Schaffner Haldenweidstrasse 2

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Nürensdorf

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Alle Geschäfte mit grossem Mehr von Gemeindeversammlung bestätigt

Voranschlag 2018 präsentiert sich ausgeglichen Noch vor dem ersten Advent wurde die Budget-Gemeindeversammlung im Ebnet-Saal durchgeführt. Wie zu erwarten war, wurden alle Traktanden vom Souverän bestätigt. Der Steuerfuss bleibt weiterhin bei tiefen 90 Prozent. von Annamaria Ress Nur 60 Stimmberechtigte fanden sich ein, um über die nähere Zukunft Nürensdorfs zu entscheiden. Der Voranschlag 2018 sieht einen Aufwand von 29,87 Millionen Franken vor, gegenüber einem Ertrag von 29,83 Franken. Somit wird mit einem Ertragsüberschuss von rund 34 000 Franken und einem «sozusagen ausgeglichenen Ergebnis» gerechnet. Wie Finanzvorstand Daniel Neukomm ausführte, war zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Voranschlages durch den Gemeinderat noch keine verlässliche Prognose für den Rechnungsabschluss 2017 möglich. Zu sehr werde der Gemeinde-

haushalt von Jahresergebnissen anderer Institutionen bestimmt. Jedoch blickt die Exekutive positiv in die Zukunft: Die budgetierten Steuererträge sollten erreicht werden und auch beim laufenden Aufwand gebe es derzeit keine Anzeichen, dass die Budgetvorgaben nicht eingehalten werden können. Die grössten Abweichungen seien nächstes Jahr wohl mit einem Mehraufwand in der Behörde und Verwaltung (aufgrund der Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden) sowie Bildung, Soziale Wohlfahrt und Verkehr zu verzeichnen. Das Budget wurde von den Stimmberechtigten mit grossem Mehr bestätigt, wie auch der Steuerfuss weiterhin auf tiefe 90 Prozent gesetzt.

Gefahr «Wasserkopf» Weitere Traktanden wie etwa die Auflösung des Friedhofzweckverbandes Bassersdorf-Nürensdorf gingen ebenso diskussionslos über die Bühne. Sicher-

heitsvorsteher Marco Demarmels erläuterte glaubhaft das nötige Vorgehen. Die Auflösung erfolge aufgrund des neuen Gemeindegesetzes, das am 1. Januar 2018 in Kraft trete. Mit dem Anschlussvertrag werde die betriebliche Führung des Friedhofes in die Gemeindeorganisation von Bassersdorf integriert. Finanziell beteilige sich Nürensdorf wie bis anhin aufgrund der Einwohnerzahlen und Bestattungen an den Betriebskosten. Eigentlich ändere sich nichts, ausser eine «Verschlankung der Administration und eine Senkung der Kosten.» So werde auch die Gefahr eines «Wasserkopfes» für zwei Gemeinden eliminiert. Aus den gleichen Gründen wurde die Auflösung des Zweckverbandes Feuerwehr Altbach bestätigt. Noch bis Ende Jahr können Zweckverbände durch die Gemeindeversammlung aufgelöst werden. Danach bedingen zahlreiche Entscheide eine Urnenabstimmung, weil die Zweckverbände neu über den ein-

zelnen Gemeinden angeordnet sind. An der Funktion der eigentlichen Feuerwehr ändere sich nicht, versicherte Demarmels. Dem Zusammenarbeitsvertrag für die Aufgaben der Feuerwehr Altbach zwischen den Gemeinden Nürensdorf und Brütten am 2018 wurde einstimmig zugesprochen.

Gebühren neu definiert Ebenso diskussionslos und mit grossem Mehr wurde der Erlass der kommunalen Gebührenverordnung durchgewinkt. Gemeindepräsident Christof Boesel versprach, es gebe keine Erhöhung und auch keine zusätzlichen Gebühren. Jedoch müsse auch diese Verordnung aufgrund der Totalsanierung des neuen Gemeindegesetzes angepasst werden. Die vorliegende Gebührenverordnung sei eine neue gesetzliche Grundlage für die Gebühren für Verwaltungsleistungen der Gemeinde Nürensdorf, die auch bis anhin bezogen wurden. ◾

Allerlei Selbstgemachtes zur Auswahl

Martinimärt – ein Volksfest zum Winteranfang Der jährlich durch die Freizeit- und Kulturkommission Nürensdorf organisierte «Martinimärt» zeigte auch dieses Jahr Mitte November am Martinstag im Schlosspark seine zusammengewürfelten Stände. von Sandra Lanz Liebhaber von selber hergestellten Gegenständen und Esswaren konnten sich an den rund 30 Marktständen am diesjährigen Martinimärt in Nürensdorf ausleben. Die Vielfalt der reizend präsentierten feilgebotenen Einzelstücke war enorm. Trotz der frostigen Temperaturen zog der Anlass viele Besucher aus ihren beheizten Häusern. Der Martinimarkt geht auf das mittelalterliche Marktrecht zurück. Der Tag an dem Zinsen und der Zehnten fällig wurde, Verträge gekündigt und neu ausgehandelt wurden. Der Beginn einer harten Zeit, der Markt, um sich vor dem Wintereinbruch mit allem Not-

Der Martinimarkt lockte auch bei kalten Temperaturen viele Besucher an. (sl)

wendigen des täglichen Bedarfs einzudecken.

Attraktion Messerschmiede Die bunte Mischung von allerlei Selbstgemachten, von Gestricktem, Adventsartikeln, Schmuck, aus Holz geschnitzten Pfeffer- oder Salzmühlen bis hin zu Kerzen oder Spielzeug boten den Marktbesuchern die Gelegenheit, sich mit Geschenken einzudecken. Die Attraktion

des Marktes war die Messerschmiede von Cyrill Hamm, welcher vor Ort sein Können zeigte und den Interessierten einen Einblick in die Kunst der individuellen Herstellung von Messern bot.

Schätze wurden freudig herumgezeigt. Die Stände mit den selbst hergestellten Esswaren wie Backwaren, Käse, Bienenhonig, Eingemachtem oder Konfitüren waren ebenfalls gut besucht.

Selbstgemachte Esswaren

Die Geselligkeit und die spontanen Begegnungen unter der Dorfbevölkerung gab dem Martinimärt ebenso Bedeutung wie das Aussuchen der reichen und mit Sorgfalt gezeigten und mit viel Liebe gefertigten Schätze. ◾

Nicht nur das emsige Markttreiben, sondern auch die Kaffeestube lockte die Marktbesucher zum Schwätzchen untereinander an. Die erworbenen


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Nürensdorf

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Natur pur vor der fotografischen Linse

Im Bild festgehaltene Naturschönheiten Aufgrund der 50 Jahre, welche das Eigental nun unter Naturschutz steht, lud der Verein Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) die Öffentlichkeit zur Vernissage einer eigens organisierten Fotoausstellung in die Bibliothek Nürensdorf ein. Die Bilder der Ausstellung können Interessierte noch bis Ende Januar bestaunen. von Sandra Lanz Der Aufruf an die Bevölkerung, die Einmaligkeit der Natur im Eigental und auf dem Gemeindegebiet Nürensdorf mit der Kamera einzufangen, wurde durch den NBN im Frühling 2017 ausgesprochen. Die Fotografien mussten klaren Richtlinien entsprechen und wurden vom Biologen Remo Flüeler (Bassersdorf) auf deren Artenkorrektheit überprüft. Von den insgesamt 145 eingereichten Fotos kamen 35 Stück in die Ausstellung.

Mannigfaltige Sujets Im richtigen Moment festgehaltene Naturschönheiten wie der blaue

Schmetterling (Bläuling), der kräftig leuchtende Fliegenpilz oder die mystischen Stimmungen am Eigentalweiher und weitere liessen die Betrachter der Natur auch inmitten der vielen Bücher richtig nahe kommen. Die Vergrösserungen solcher Detailaufnahmen aus der eigenen Umgebung versetzten manchen Besucher in helle Begeisterung und Staunen. Was die Natur in punkto Farben und Vielfältigkeit alles zu bieten hat, wurde von den 13 Fotografen gekonnt in Szene gesetzt und manch einer betrachtete versunken die Bilder.

Belohntes Engagement NBN-Präsidentin Erika Gisler hiess die rund 50 Gäste willkommen und freute sich über das rege Interesse. «Das grosse Engagement der Einwohner hat mich sehr überrascht. Die Bilder zeigen, dass vor unserer Haustüre Wunderschönes gedeiht. Die Auswahl der zahlreich eingetroffenen Bewerbungen war nicht ganz einfach. So musste zum Beispiel ein ganz tolles Foto von einem leider chinesischen Marienkäfer zurückgewiesen

werden.» Sie stellte auch die BuchNeuerscheinung von Béatrice Hitz «Eigentalweiher – Januar bis Dezember» vor und erinnerte daran, dass das Eigental seit 50 Jahren unter Naturschutz steht.

Das Jahrbuch des Eigentalweihers Jeden Monat ein Foto aus der gleichen Perspektive aufzunehmen, war das Projekt von Béatrice Hitz. Wie sich der Eigentalweiher über das Jahr verändert, hat die Hobbyfotografin bildlich festgehalten. Ein eindrücklich schönes Werk im Hinblick auf das Bestehen des unter Naturschutz gestellten Eigentals im Jahre 1967.

Die Passion des Fotografierens Den etlichen Aussagen der anwesenden Fotografen und Fotografinnen zufolge war stets die Liebe zur Natur, dem oft nicht beachteten Detail sowie die Leidenschaft des Fotografierens der Anstoss zur Teilnahme an dieser Ausschreibung. Diese Leidenschaft

Erika Gisler zeigte auch einzelne Fotos aus der Neuerscheinung. (sl)

widerspiegelt sich in all den einheitlich weissgerahmten Bildern. Eine gelungene Art, dem Eigental wie auch der uns direkt umgebenden Naturphänomene seine Verbundenheit und Liebe zu zeigen. ◾

Neue Brunnenstube Hub der Gruppenwasserversorgung Lattenbuck in Nürensdorf

Sauberes Wasser für die Region gesichert Die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL) hat an der alten Winterthurerstrasse 29 in Nürensdorf eine Notquelle. Infolge eines Neubaus musste die alte, betonierte Brunnenstube der Notquelle abgebrochen werden, da das neue Mehrfamilienhaus auf dem Grundstück mehr Platz in Anspruch nimmt. Die neue Brunnenstube wurde kürzlich an ihrem neuen Standort in Betrieb genommen. Quellen liefern auch ohne Strom Wasser im Bedarfsfall für die Bevölkerung und haben somit einen wichtigen Auftrag in der Versorgungssicherheit. Die Quellen liefern einen Anteil von rund 180 000 Kubikmeter, die Grundwasserpumpwerke liefern rund 5,15 Milli-

onen Kubikmeter, der Rest (rund 220 000 Kubikmeter) müssen von der Gruppenwasserversorgung Vororte und Glattal zugekauft werden. Das Quellwasser wird fast vollumfänglich in Nürensdorf verbraucht. In allen anderen Partnergemeinden gelangt praktisch reines Grundwasser zu den Konsumenten. Das Quellwasser wird aus Sicherheitsgründen mit Ultraviolettbestrahlungsanlagen entkeimt. Das Grundwasser aller elf Pumpwerke ist von so ausgezeichneter Qualität, dass es ohne Behandlung ins Verteilnetz eingespiesen werden kann. Das Wasser wird regelmässig kontrolliert und entspricht den strengen Qualitätsansprüchen der Lebensmittelverordnung.

Sie beliefert die Werke und somit die Kunden der Verbandsgemeinden mit frischem Wasser. In den Verbandsgemeinden werden 61 997 Personen mit Wasser versorgt. Die GWL besorgt die Wasserbeschaffung und Speicherung der Brauch- und Löschwasserreserven, sowie die Hauptverteilung zu den Verbandsgemeinden. Die Gemeindewerke besorgen die Wasser-Feinverteilung in ihrem Versorgungsgebiet selbst. Die Brunnenstube Hub in der Bauphase. (zvg)

Die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL) ist ein Zweckverband der Gemeinden Bassersdorf, Wangen-Brüttisellen, Dietlikon, Illnau, Lindau, Nürensdorf und Wallisellen.

Weitere Informationen über die GWL finden sich unter: www.lattenbuck.ch. Im normalen Betrieb fördert die GWL aus ihren elf Grundwasserpumpwerken und fünf Quellenlagen Trinkwasser. Sie besitzt aber zwei Not-Grundwasserpumpwerke und die Notquelle (ar) Hub für den Bedarfsfall.


Nürensdorf

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Eine fast heilige Komödie

Von Trinkgewohnheiten auf der Bühne Das Leben hinter Klostermauern verläuft nicht immer nach Plan. Insbesondere dann, wenn süsser Traubensaft verbotenerweise zu Wein und dieser zum Verkaufsschlager wird. Kommt überraschender Besuch aus Rom dazu, sind nicht nur verkleidete Journalisten gefordert. Die Komödie «Heilige Bimbam» des Drami Nüeri nimmt ihren Lauf.

nicht nur bei der Obermutter jetzt plötzlich die (un-)begründete Angst, das Rom Spione gesandt hätte, um das kleine Kloster zu schliessen. Sogar Bruno (Urs Villa), der Pater der Kirchgemeinde, hat Angst um die Zukunft seiner Berufung und ist skeptisch gegenüber dem bienenhausartigen Treiben in seinen heiligen Hallen. Und plötzlich steht da auch noch der Kardinal im geweihten Aufenthaltsraum des Klosters.

von Tobias Jäger Vorhang auf für die Theatergruppe Drami Nüeri mit seiner diesjährigen Produktion. Es ist pünktlich um 20 Uhr, als die Saallichter aus und die Bühnenscheinwerfer angehen. «Drinking habits», also Trinkgewohnheiten, heisst das Stück des amerikanischen Autors Tom Smith im Original, welches von Peter-Matthias Born für den Drami Nüeri eingerichtet wurde. Das Ensemble führt das Theater insgesamt neun Mal an Wochenenden auf und darf sich auch in diesem Jahr wieder über ein sehr zahlreich erscheinendes Publikum freuen. Die Ebnet-Bühne bietet wiederum den passenden und optimalen Rahmen.

Verwechslungen und die Liebe

Der Kardinal gönnt sich einen Tropfen vom alkoholischen Traubensaft. (Fotos: Tobias Jäger)

zin Schwester Marie Katrin (Fiona Isler) ins Klosterleben tritt. Das Verwirrspiel geht jetzt erst richtig los.

Plötzlich Kardinal In der Zwischenzeit haben sich die beiden Journalisten Paul Bärtschi und Sandra Andres (Renato Fasoli

und Renate Gottet) den Zutritt zum Kloster verschafft und beobachten die Szenerie aufmerksam. Sie wollen dem mysteriösen Traubensaftverkauf auf die Schliche kommen und verkleiden sich, um unerkannt recherchieren zu können, als Nonnen und später auch situationsbedingt als Pater. Die neuen Gesichter verursachen

Vom Traubensaft zum Wein Das Stück beginnt und entspannt sitzen die beiden Nonnen Schwester Philamena (Daniela Rudolf) sowie Schwester Augusta (Stefanie Zwahlen) im Kloster «Zur heiligen Naht» und flicken die edlen Roben des kirchlichen Personals. Ganz im Sinne der Obermutter (Ute Müller), welche diese Tätigkeit sowie den Verkauf von hausgemachtem Traubensaft als grosse Einnahmequellen für das sich in finanzieller Schieflage befindende Kloster sieht. Die Nonnen vertreiben jedoch anstatt des langweiligen Traubensafts wohlschmeckenden Rotwein, welcher sich viel besser und einfacher in der Umgebung verkaufen lässt. Dies alles im Geheimen, da in den heiligen Räumen das Wort «Alkohol» nicht ausgesprochen werden darf. Unter gütiger Mithilfe des kurrligen Hausmeisters Georg Dobler (Stefan Bischofberger) pflegt man so den als Obstplantage getarnten Rebberg. Aber nur solange, bis die Novi-

Unübliche Szene in einem Kloster – Pater Bruno glaubt es kaum.

Die Verwirrung und Verunsicherung ist nun bei allen Charakteren vollends perfekt. Als sich dann die junge Marie Katrin erneut in Hausmeister Dobler verliebt, der zaubernde Gemeindepater Bruno sich intensiv an der alkoholisierten Traubensaftbowle verköstigt und das Journalistenduo beschliesst auch neben der Arbeit ein Paar zu werden, naht das fulminante Finale dieser Bühnenkomödie. Dies aber erst nachdem alle Missverständnisse und Verwechslungen aus der Welt geschafft waren. ◾


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Nürensdorf

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Süsses Handwerk, königlich oder gar kaiserlich erlernen

Zuckerbäckerei, eine Leidenschaft in der Küche Die Kurse, welche jeden Herbst von der Schule Nürensdorf angeboten werden, schaue ich mir jedes Mal wieder an. Den Brauerei-Kurs besuchte mein Mann mit Freunden letztes Jahr. Sie schwärmten von diesen Stunden noch im Nachhinein in den höchsten Tönen. Wieso sollte ich nicht auch einmal ein Angebot nutzen? Meine Freundin und Nachbarin fragte mich, ob ich nicht auch Lust und Zeit hätte, den Tortendekorationskurs mit ihr zu belegen. Sie hatte nämlich schon bei der Kursleiterin Annabella Bognar zu Hause im kleinen Rahmen süsse Versuchungen kreiert. Zu gut vermochte ich mich daran zu erinnern, wie toll die Torte, welche Ruth Bolinger Moggio uns nach diesem Nachmittag offerierte, schmeckte. Ich koche sehr gerne, das Backen wurde von mir bis anhin eher stiefmütterlich behandelt. **** Per Mail meldeten wir uns kurzum an. Nach über einer Woche wurden wir informiert, dass sehr viele Anmeldungen zum Kurs eingegangen wären und daher zusätzlich noch zwei Kurse angeboten würden. Per Terminfindungs-Programm «Doodle» konnten wir uns zu möglichen Terminen anmelden. Wie erfreut waren meine Freundin, mein Mann und ich, dass wir uns zusammen am selben Abend zum Dekorieren ins Schulhaus Hatzenbühl aufmachen durften! Wieder einmal in einer Schulküche zu stehen, nach bald vier Jahrzehnten war ein spezielles Gefühl. Die Einrichtung ist in vielem ähnlich geblieben wie in meiner Erinnerung, einzig die Infrastruktur wich moderneren Geräten. Die Begrüssung der Kursleiterin war herzlich und der noch immer leicht wienerische Akzent in ihrer Sprache brachte das Eis gleich zum Schmelzen. Ein informativer und unterhaltsamer Abend begann für sieben Teilnehmer unter der Führung der gelernten Konditorin einer «Kaiserlichen und Königlichen-Hofzuckerbäckerei» der Stadt Wien. **** «50 Prozent machen das Aussehen einer perfekten Torte aus, die anderen 50 Prozent den Geschmack», mit diesen Worten begann das Abenteuer mit bestreichen, kühlen, formen und

Die Kunstwerke wurden nach dem Kurs zum Heimtransport sorgfältig eingepackt.

manchmal auch naschen. «Faulheit gewinnt bei mir immer», meinte die Mutter von zwei Kindern lachend. Ob es sich dabei um eine moderne Küchenmaschine handelt, mit der man die Eier zur Zubereitung von Biskuitteig nicht in Eiklar und Eigelb trennen muss oder zur Herstellung einer Ganache oder einer karamelisierten Schokoladencrème. Wir wurden Zeugen, wie mit minimalem Aufwand ein traumhaftes Ergebnis zustande

kam. Die zweifache Mutter meinte, dass es im Internet manchmal Anleitungen gebe, die das ganze Torten backen recht kompliziert darstellen. So sollte zum Beispiel der Biskuitteig nicht in einem gefetteten Backring oder einer gefetteten Springform gebacken werden. Der Teig soll am Rand haften, und auch Backpulver gehört nach der Meinung der Fachfrau nicht in den Teig, da Eier das beste Treibmittel seien. Eiweiss ist

Mit ihren rosa Schleifen an ihrer Kochbluse zeigt Annabella Bognar ihre Lieblingsfarbe.

auch ein wunderbarer Kleber; mit ihm kann man nach Belieben auch Backpapier abdichten, damit der Teig nicht hinausläuft. **** Die zweite Hälfte einer gelungenen Torte ist das Aussehen, wie uns die Zuckerbäckerin zu Anfang bereits erklärte. Diese Herausforderung wurde von allen Lernwilligen als anspruchsvolle Aufgabe empfunden. Annabella Bognar zeigte mit ihrer Fingerfertigkeit, wie man Blumen oder Figuren aus Fondant zaubert. Einfach sah es aus, jedoch beim Selbstversuch merkten alle, dass es wirklich nicht so ist. Das Kneten und Einfärben des Fondants liess Platz, um Ideen für die Dekoration in den Fingern zu spüren. Zum Glück half der eine oder andere Handgriff der Leiterin bei unseren Kunstwerken. Rosen wurden gefertigt, ein Teddybär, ein Auto, ein Dinosaurier und ein Frosch. Meine Torte habe ich für meine Tochter gemacht, da sie in dieser Woche einen runden Geburtstag feiern durfte. Das grösste Kompliment erhielt ich da von meinem Sohn, gelernter Koch: «Mami, zu meinem 30. Geburtstag wünsche ich mir auch so eine wunderschöne Torte. Du hast mich sehr erstaunt damit.» Ob mein Stolz oder ihre Freude über die vorzüglich schmeckende Torte schlussendlich grösser war, lässt sich im Nachhinein nicht sagen.

Text und Fotos: Susanne Beck


Gesundheit

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Dorf-Drogerie Hafen Sind Sie sauer? Künstliche Basenpulver oder Basentabletten gibt es wie Sand am Meer. Doch was hat die Natur wirklich vorgesehen, damit man nicht zu sauer wird? Die säurebildenden und die basenbildenden Nahrungsmittel sollten gleichermassen gegessen und getrunken werden. Säurebildend: Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Getreide, Teigwaren Basenbildend: Obst, Gemüse,Wasser, Tee

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Dorf-Blitz 11/2017 Viele Kinder am Räbeliechtli-Umzug in Birchwil

Lauter Räbeliechtli-Umzug Anfangs November versammelten sich viele Kinder und Eltern vor dem Volg Oberwil für den traditionellen Räbeliechtli-Umzug. Der Umzug führte durchs Birchwiler Quartier und holte etliche Anwohner vor die Haustüre oder ans Fenster. von Susanne Gutknecht Pünktlich um 18.45 Uhr setzte sich der Konvoi aus Kindern, Eltern und vereinzelten Hunden in Bewegung und folgte der Brüttenerstrasse bis zum Abzweiger Sunnerainstrasse. Angeführt wurde der fröhliche Zug von der Guggenmusik Kookaburra, die lautstark neben dem Lichterschein der Räben eine Musikspur in die dunkle Nacht zog. Das Liederrepertoire war nicht das gewohnte mit «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gasch hii?», sondern bestand aus einem Mix aus aktuellen und früheren Pophits. Für einige Stimmen am Umzug denn doch eine ungewohnte musikalische Untermalung. So sagte eine Bassersdorferin: «Ich war mir nicht sicher, ob ich an einem Fasnachtsevent bin oder an einem Räbeliechtliumzug.» Ihre Kollegin fügte an: «Mir fehlten die traditionellen Räbeliechtli-Lieder und der Gesang der Kinder. Ich kenne es halt nur so.»

Neugierige Anwohner Durch die Guggenmusikklänge wurden die Anwohner entlang der Umzugsstrecke aufmerksam auf den Konvoi und manch einer schaute aus dem Fenster oder kam an die Strasse, um sich an den Lich-

tern zu erfreuen. Neben dem warmen Räbeliechtli-Schein störten die Leuchtschuhe einiger Kinder mit ihrem grellen Grün. Kaum zu bändigen waren auch die grösseren Kinder, die direkt hinter der Guggenmusik den Umzug anführten. «Alle hinter der Schnur bleiben!», rief die Helferin mehrmals den übereifrigen Kindern zu. Die beiden Helferinnen zeigten mit einer Schnur den Beginn des Kinderumzugs auf – niemand durfte sich vor dem Seil positionieren. Nicht alle hatten ihre Freude am Lichterschein. So hupte ein ungeduldiger Autofahrer, weil er an einer Kreuzung warten musste und wurde prompt mit derben Sprüchen eingedeckt von den Eltern. Obwohl einige LED-Lichter mittlerweile die schön geschnitzten Räben erleuchten, sind immer noch die traditionellen Kerzen mehrheitlich im Einsatz. So hatten auch die Eltern alle Hände voll zu tun, die versehentlich ausgelöschten Kerzen wieder anzuzünden und ihre Sprösslinge damit wieder ins Licht zu rücken.

Wienerli und Tee Im Schulhaus Sunnerain angekommen, wurden die Räben-Kunstwerke schnell zur Seite gelegt oder den Eltern in die Hand gedrückt und Kurs auf die Wienerli-Ausgabe gemacht. Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den Ansturm zu bewältigen und Tee nachzuschenken. Einige Kinder zeigten mehr Freude am Herumrennen und das Wienerli wurde dann von den Eltern vertilgt. ◾

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Die Behördenwahlen 2018 im Dorf-Blitz Wählen, heisst mitbestimmen!

Im Frühjahr 2018 finden die kommunalen Erneuerungswahlen statt, so auch in den drei Dorf-Blitz-Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Der erste Wahlgang ist auf Sonntag, 15. April 2018 angesetzt; ein allfällig nötiger zweiter Wahlgang auf Sonntag, 10. Juni 2018. Der Dorf-Blitz möchte mit einer ausgewogenen und fairen Berichterstattung seinen Teil zum Gelingen dieser Wahlen beitragen. In der Ausgabe vom 22. Februar 2018 (02/18) werden wir die erste Übersicht mit den zu diesem Zeitpunkt der Dorf-Blitz-Redaktion gemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat veröffentlichen. Alle für ein Exekutivamt in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf wieder kandidierenden und alle neu antretenden Kandidatinnen und Kandidaten werden mit Bild und einem Kurzinterview präsentiert. Diese Kandidatenportraits können – mit einem Portraitfoto digital in Feinstauflösung (mindestens 600 KB) – ab Mitte Dezember 2017 bis am 1. Februar 2018 auf redaktion@dorfblitz. ch eingereicht werden. Die genauen Vorgaben dazu (Anforderungen zu den Personalien sowie Fragebogen) werden auf der Dorf-Blitz-Webseite abrufbar sein. In der März-Ausgabe werden die Kandidierenden mit Foto und Namen der Leserschaft nochmals in Erinnerung gerufen. Für eingesandte Textzusendungen (Veranstaltungshinweise) zu den Wahlen 2018 stellt der Dorf-Blitz jeder

Ortspartei einmalig – entweder in der Januar- oder in der Februar-Ausgabe platziert – eine Viertelseite (1800 bis maximal 2000 Zeichen inklusive Leerschläge) mit allgemeinen Informationen beispielsweise zu Nominationen (keine Personenpropaganda oder Parteikampagnen) zur Verfügung. Die Publikation dieser «Eingesandten» liegt in der redaktionellen Verantwortung und wird bei Bedarf ohne Rücksprache redigiert und falls notwendig gekürzt. Über Wahlveranstaltungen berichtet der Dorf-Blitz nur dann, wenn diese kontradiktorisch (pro/kontra) geführt sind. Wahlempfehlungen als Leserbriefe werden gemäss unseren Leserbrief-Regeln nicht veröffentlicht. Meldungen über Kandidaturen für andere Ämter (Schule, RPK und weitere) werden laufend publiziert, jedoch ohne Foto. Werbung: Anzeigen können über unsere Inserateabteilung (siehe Impressum, Seite 2) gebucht werden. Für die Ausgabe 01/18 ist der Insertionsschluss auf den 14. Januar, für die Ausgabe 02/18 auf den 11. Februar und für die Ausgabe 03/18 auf den 18. März 2018 festgesetzt. Die Erscheinungsdaten Dorf-Blitz 2018 sind bereits jetzt im Internet unter www.dorfblitz.ch in der Rubrik «Inserieren» einsehbar. Alle Details rund um die kommunalen Erneuerungswahlen 2018 werden ab sofort auf der Dorf-BlitzWebseite in einer speziellen Wahlplattform aufgeschaltet; bis inklusive Juni 2018 können sämtliche im Dorf-Blitz publizierten Informationen zum Wahlgeschehen – regelmässig aktualisiert – nachgelesen werden. Ebenfalls im Internet befindet sich der Fragebogen für die Kandidaten Gemeindepräsidium und Gemeinderat. Redaktion Dorf-Blitz

WEITERE INFORMATIONEN

zu den Gemeindewahlen 2018 auf: Kunstvoll geschnitzte Räben und leuchtende Kinderaugen gehören zum Räbeliechtliumzug. (sg)

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Dorf-Blitz 11/2017

HEV-Ratgeber rund um Ihr Eigenheim Vermieten in der Region Winterthur Mietpreise kommen unter Druck, die Leerstände steigen. Wie sollen sich Vermieter von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern in diesem veränderten Marktumfeld verhalten? Entwicklung der Mietpreise Während Angebotsmieten für Wohnungen in den vergangenen Jahren stetig stiegen, zeigt sich seit 2014 ein anderes Bild: Die Mieten gingen zurück. Gemäss Wüest Partner sind sie in der Region Zürich im vergangenen Jahr um 2,45 Prozent gesunken. Mit den aktuell tiefen Zinsen und dem Anlagedruck der Pensionskassen ist in den kommenden Jahren mit einer weiter starken Bautätigkeit im Mietwohnungsbau zu rechnen. In der Schweiz stehen zurzeit rund 53 000 Wohnungen leer. Damit beträgt der Leerwohnungsbestand bei Mietwohnungen bereits 2,3 Prozent. Ein solch hoher Wert wurde zuletzt Ende der 1990-er Jahre beobachtet.

Region

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GEWERBEGEFLÜSTER Jürg Walti begann 1981 in Brütten mit einem Malergeschäft. Bei seinem Umzug ins Handelszentrum Gewerbe 88 in Nürensdorf kam zusätzlich noch ein Spritzwerk hinzu. Das Geschäft lief gut, das Unternehmen wuchs kontinuierlich und zählte rund 20 Mitarbeiter. Jürg Walti liegt das Geschäften im Blut. Er ist gerne Unternehmer und geht mit offenen Augen durch die Geschäftswelt. So hatte er 1995 mit Bodenlegearbeiten ein weiteres Geschäftsfeld eröffnet. «Die Kombination meiner Arbeiten im Malergeschäft mit Bodenlegearbeiten war für Renovationen sehr gefragt und machte es viel effizienter für den Kunden.» 2009 erfolgte die Anfrage, ob Walti die ehemalige Teppich Heusser AG in Winterthur übernehmen wolle – er wollte! Nun kamen 2010 zu seinem Schaffen auch noch Innendekorationen wie Vorhänge und Dekoartikel hinzu, die auch den Eingangsbereich seines Geschäftes Jürg Walti InnDesign GmbH an der Kanzleistrasse 17 in Winterthur beherrschen. «Leute zu beraten ist meine grösste Freude», erklärt er die Triebfeder hinter seinem Erfolg. Er schwatze den

Kunden nichts auf, sondern stehe dem Kunden mit seinen Wünschen beratend zur Seite, könne Vor- und Nachteile erklären und so kämen die Kunden auch bei Arbeiten in ein paar Jahren wieder zur Jürg Walti InnDesign Gmbh zurück. Die Arbeit geht ihm nicht aus, arbeitet er doch auf verschiedensten Baustellen, macht Renovationen und Umbauten und zieht auch Partnerfirmen für seine Aufträge hinzu, wenn seine Crew überlastet sei. «Ich bin seit 36 Jahren in der Branche – da habe ich viele langjährige Partnerschaften aufbauen können.» Über eine Nachfolgeregelung denkt der 62-jährige Geschäftsinhaber immer mehr nach. Bisherige Versuche scheiterten. «Man braucht einfach einen guten Geschäftssinn, muss Leute führen können und das Wichtigste: Man muss kostendeckend arbeiten.» Nur so könne man langfristig eine Firma erfolgreich führen. «Ich war immer neugierig und bin überzeugt, dass der Gesamteindruck einer Arbeit von der Offerte bis zum Resultat entscheidend ist.» Susanne Gutknecht

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Auswirkungen für Vermieter Wüest Partner beurteilt die Region Winterthur grundsätzlich als Vermietermarkt. Dabei wird die Situation im Zürcher Oberland und speziell in Winterthur positiver eingeschätzt als im Zürcher Weinland. Die Vermietung wird in den nächsten Jahren aber nicht einfacher werden. Eine Wiedervermietung wird länger dauern und die Ansprüche der Mieter steigen. Für Vermieter kann diese Entwicklung problematisch sein. Während sich bei grösseren Vermietern das Risiko eines Leerstands auf mehrere Mietobjekte verteilt, besteht bei kleinen Vermietern ein Klumpenrisiko. Ein längerer Leerstand oder ein häufiger Mieterwechsel mit verbundenen Renovationsarbeiten schmälert den Ertrag, allenfalls resultiert sogar ein Verlust aus der Vermietung. Lesen Sie den gesamten Artikel unter www.hev-winterthur.ch

Bild des Monats Oberhalb Baltenswil, an der Kreuzung beim Tagelswangener-Weg steht dieser Brunnen schon einige Jahrzehnte. Auf Spaziergängen im Naherholungsgebiet um die Gemeinden herum bieten verschiedene Brunnen im Sommer Abkühlung und löschen den Durst von Mensch und Tier. Sobald es kälter wird, werden diese Quellen des Lebens weniger aufmerksam beachtet. Dann, wenn es endlich eisig kalt ist und das Wasser wunderschöne Eiskunstwerke entstehen lässt, laden sie uns wieder ein, sie zu berühren und die Natur zu begreifen. Vom Alltag im Wald und in der Natur abschalten, Leute auf Wegen grüssend treffen und später zufrieden und entschleunigt in der warmen Stube sich dankbar wieder aufwärmen – das ist ebenfalls Adventszeit. (sb)


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Hirnforscher Jäncke mischte den Zirkus auf Die Gäste aus Wirtschaft, Politik und den Behörden bekamen anlässlich der 17. Auflage des FRZ-Wirtschaftsforums in Kloten ein hochstehendes Programm in einem einmaligen Rahmen geboten. Im geheizten Salto-Natale-Zelt trat Mitte November der renommierte Hirnforscher Lutz Jäncke als Hauptredner auf. Er ist Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich und eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Dass er gleichzeitig ein humorvoller Entertainer ist, passte hervorragend in die Zirkusmanege. Der Rheinländer ging der Frage nach, wie vernünftig das menschliche Hirn eigentlich sei. «Das rund 1200 Gramm schwere Organ hat gegen 100 Milliarden Nervenzellen und ist damit ein unglaublich tolles und riesengrosses Netzwerk», erklärte Lutz Jäncke eingangs. Im Weiteren zeigte er auf, dass der Mensch äusserst relativ urteilt und darum viel unvernünftiger ist, als bislang angenommen. Gleichzeitig offenbarte er jedoch den biologischen Sinn dieser Tatsache. Ein weiterer Höhepunkt waren die Ausführungen von Pierangelo Gröning. Der Empa-Direktor und Leiter des Departements Ober- und Grenzflächen präsentierte die neusten Möglichkeiten des 3D-Drucks. In seinem Referat «Wenn kein Stein auf dem anderen bleibt» zeigte er, wie an der Empa in Dübendorf neue Materialien entwickelt werden, die es erlauben, Metall zu drucken. Im weiteren vermeldete René Huber, Präsident der «Flughafenregion Zürich» und von Kloten, die neusten Entwicklungen in der aufstrebenden Vereinsorganisation. Dem führenden Wirtschaftsnetzwerk der Region gehören mittlerweile schon 380 Mitglieder an. (e)

Region Anja-Maja Gretler gewinnt Berufsmeisterschaft

Siegerin der Fa-Best 2017 Mitte November, fanden in Zürich die ersten regionalen Berufsmeisterschaften des Berufs Fachperson Betreuung statt. Strahlende Gewinnerin: Anja-Maja Gretler, Lernende FaBe Kinderbetreuung, Kita Rägebogefisch, Bassersdorf. Über 200 interessierte Besucherinnen und Besucher verfolgten am vergangenen Samstag gespannt die regional erstmals durchgeführte Fa-Best in Zürich. Insgesamt 14 Berufsleute der professionellen Betreuung stellten sich an dieser Meisterschaft der Betreuungsprofis vier alltagsnahen und anspruchsvollen Aufgaben. Die Kandidatinnen und Kandidaten mussten ein Beispiel aus ihrer beruflichen Praxis präsentieren, professionelle Handlungsmöglichkeiten in herausfordernden Situationen erarbeiten sowie ihre Kommunikationsfähigkeiten in Szenen mit Schauspielenden beweisen. Die letzte Aufgabe war ein Teamauf-

trag, in dem die jungen Berufsleute ihre Teamfähigkeit beweisen mussten. Das KZU bietet seinen Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Kinder in den internen Kindertagesstätten in Bassersdorf oder in Embrach betreuen zu lassen. Anja-Maja Gretler (auf dem Bild in der Mitte), Lernende FaBe Kinderbetreuung in der Kita Rägebogefisch in Bassersdorf hat die Aufgaben bravourös gelöst und verraten, was genau sie bewog, an den Fa-Best 2017 teilzunehmen: «Ich habe in meinem Umfeld viele Menschen, die ein falsches Bild von meinem Beruf haben. In ihren Augen besteht mein Beruf nur aus Spielen und Basteln. Sie sehen nicht, was alles dahintersteckt. Ich möchte diesen Menschen zeigen, was für eine Verantwortung der Beruf der FaBe mit sich bringt.» Anja-Maja Gretler sowie die Zweit- und Drittplatzierte werden im kommenden Jahr am ersten Fa-Best Final 2018 teilnehmen. (e)

Baltensperger Optik & Optometrie Warum wird alles immer kleiner? Plötzlich ist es da. Das Gefühl, dass viele Produktaufschriften plötzlich viel kleiner geworden sind. Oder schaffen es die Augen einfach nicht mehr, genügend scharf zu stellen? Häufig liegt es leider tatsächlich an unserem Sehvermögen. Die Augenlinse verliert ab dem Kindesalter kontinuierlich an Flexibilität. Dadurch nimmt die Fähigkeit der Augenlinse, auf verschiedene Distanzen präzise scharf zu stellen, im Laufe des Lebens ab. Meist bemerkt man diesen Rückgang jedoch erst zwischen dem vierzigsten und dem fünfzigsten Lebensjahr. An dieser Stelle empfiehlt es sich, eine genaue Analyse des Sehbedarfes durchführen zu lassen. Wie können die hohen Seh-Anforderungen des Alltags ideal bewältigt werden? Eine gemeingültige Lösung existiert nicht. Allerdings sind die verschiedenen Optionen, von einfachen Lesebrillen bis zu massgeschneiderten Lösungen für den PC-Arbeitsplatz oder einer personalisierten Gleitsichtbrille, sehr vielfältig. Zusätzlich gibt es interessante Optionen mit multifokalen Kontaktlinsen. Hier gilt es den Überblick zu behalten und die für Sie richtige Lösung zu finden. Durch unsere grosse Erfahrung und unsere gezielte Sehanalyse werden Sie bei uns optimal beraten. Zusätzlich bieten wir optional unseren Vorsorge-Check an, bei dem Ihre Augen durch ein Screening mit verschiedenen Messungen auf medizinische Veränderungen geprüft werden. Stellen wir Veränderungen fest, überweisen wir Sie gerne an einen Augenarzt Ihrer Wahl.

Konzerte des MVB Anfang Dezember lädt der Musikverein Bassersdorf zum traditionellen Konzert in der Kirche ein. Das Programm wird auch dieses Jahr zweimal aufgeführt: Am Freitag, 1. Dezember um 19.30 Uhr in der Kirche Brütten und am Sonntag, 3. Dezember 2017 um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf. Seit September steht der MVB unter neuer musikalischer Leitung von Dirigent Arwed Peemöller. Zu diesem letzten Höhepunkt des MVB-Vereinsjahres sind alle Freunde der Blasmusik eingeladen, einen musikalisch genussreichen, besinnlichen und gleichzeitig auch unterhaltsamen Abend zu verbringen. (e)

Dorf-Blitz 11/2017

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns im Laden für eine professionelle Beratung.

Lukas Baltensperger Inhaber, Optometrist M.Sc. www.baltensperger-optik.ch Anja-Maja Gretler (m.), KZU, Gewinnerin der Fa-Best 2017. (zvg)


Region

Dorf-Blitz 11/2017

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Ein Silberstreifen am Horizont von Baltenswil Die Gemeinden Bassersdorf, WangenBrüttisellen und Dietlikon haben das Glück, aufgrund der vorausschauenden Siedlungsplanung früherer Generationen über einen Grüngürtel gegenüber der Stadt Zürich zu verfügen. Rund um die Gemeinden gibt es Landwirtschaftsflächen, die auch der Naherholung dienen und so entscheidend zu unserer guten Wohnqualität beitragen. Dieser Grüngürtel und die damit verbundene gute Wohnqualität ist gefährdet. Die Planer haben seit längerer Zeit eben diesen Grüngürtel im Visier, um die nationalen Verkehrsprobleme für den Bahn- und Autoverkehr vor unserer Haustüre – in unserem Landwirtschafts- und Erholungsraum – zu lösen. Viadukte neben den Dörfern, neue oberirdische Zuglinien und Autobahnen und damit massive Lärm- und Abgasbelästigungen für unsere Dörfer waren in Planung. Mittendrin liegt unser Dorf Baltenswil. Immer wieder hat sich der Dorfverein Baltenswil mit seinen Mitgliedern gegen die gigantischen Verkehrsprojekte

gewehrt und verlangt, dass diese unterirdisch geführt werden müssen. Wir haben die Hoffnung nie aufgegeben. Am 6. November wurden wir nun über die Ergebnisse der Gebietsplanung informiert. Da hat sich etwas getan – es wurde klar, wie sich unsere Gemeindevertreter für die Anliegen der Bevölkerung eingesetzt und verhandelt haben. Nun sind mehrheitlich unterirdische Linienführungen geplant, welche wesentlich siedlungsverträglicher sind. Weiterhin soll Erholung und Landwirtschaft im betroffenen Gebiet möglich sein. Zwar lösen die gigantischen Bauprojekte direkt vor unserer Haustüre nach wie vor Unbehagen, ja Ängste aus. Wir sind aber froh und dankbar, dass die Gemeindevertreter unsere Anliegen aufgenommen und für die Bevölkerung gekämpft haben und nicht müde werden, dies in der nun folgenden wichtigen Planungsphase weiterhin mit Herzblut und Nachdruck zu tun! Christian Casserini, Bassersdorf Präsident Dorfverein Baltenswil

Neuer Kreisel in Bassersdorf geplant An der Gemeindeversammlung vom 14.12. wird ein neues Verkehrskonzept vorgestellt. Das Vorhaben ist verkehrstechnisch überholt und bringt mehr Nach- als Vorteile. An der regionalen Orientierung vom 6.11.2017 ist definitiv klargeworden, dass der Verkehrsfluss auf der Baltenswilerstrasse grundlegend geändert wird und alle bisherigen Annahmen zum Bau eines weiteren Kreisels an der Dietlikoner-/Baltenswilerstrasse nicht mehr zutreffen. Der neue Kreisel hat für die Bassersdorfer und besonders für die Wohnquartiere zwischen Bahnhof und Baltenswilerstrasse erhebliche Auswirkungen. Erstens ist auf der Bahnhofstrasse ein Linksabbiege-Verbot in Richtung Löwen-Kreisel vorgesehen. Der Verkehr in Richtung Löwenkreisel wird somit zuerst zirka 200 Meter Richtung Baltenswil geführt und soll dann im neuen Kreisel wenden. Zu den Hauptverkehrszeiten ist der Verkehr von

Baltenswil/Wallisellen so dicht, dass das Wendemanöver den Kreisel blockieren wird. Dadurch wird auch der Busbetrieb negativ beeinflusst, denn die Busse ab Bahnhof in alle Richtungen führen über die Dietlikonerstrasse. Zweitens wird sich der Privatverkehr von allen bahnhofnahen Wohngebieten inklusiv Auenring hauptsächlich über die Dietlikonerstrasse abwickeln. Die neue Verkehrsführung bringt somit einen Mehrverkehr an der Dietlikonerstrasse, (an dem sich auch ein Kindergarten befindet) und zu den Hauptverkehrszeiten einen sich selbst blockierenden Kreisel. Gemäss Gebietsplanung mittleres Glatttal soll der Verkehr von Baltenswil/Wallisellen/Dietlikon künftig südlich des Bahnhofes geführt werden. Das zur Abstimmung vorliegende Projekt berücksichtigt diese neue Ausgangslage nicht. Der geplante Kreisel

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Euphorie an der Tech Börse Wie der Dow Jones eilte auch die der Abstieg ebenso steil aus und der Tech Börse Nasdaq in den USA in Chart (Diagramm) sieht aus wie das diesem Jahr von einem Rekordhoch Matterhorn. zum anderen. Seit Beginn des Jahres ist der Zurzeit sieht das DiaIndex um satte 25 Programm wieder ähnlich zent angestiegen. Siaus. Man befindet sich cherlich sind die Geerst im Aufstieg, doch winne zahlreicher Firhat man das Gipfelkreuz men in diesem Jahr von vor 17 Jahren schon weiter angestiegen, deutlich hinter sich gedoch Tage wie zum Beilassen. Das heisst nicht, spiel der 27. Oktober, dass jetzt dann schon als der Index um 2,2 bald der steile Absturz Marcel Baumann Prozent kletterte, sind folgt, doch man kann schon sehr aussergezumindest hinterfrawöhnlich. An diesem Tag haben di- gen, ob eine Vervierfachung des verse Firmen ihre Quartalszahlen Index seit der Finanzkrise 2008 geveröffentlicht. Kursgewinne von 6,5 rechtfertigt ist. Aus unserer Sicht Prozent bei Alphabet (Google Mut- sind da gewisse Zweifel angebracht. ter), 7 Prozent bei Microsoft, 11,8 Die nächsten zwölf Monate werden Prozent bei Amazon oder 6,75 Pro- uns die Antwort auf diese Frage gezent bei Twitter führen bei den Ak- ben. Wie immer sollten die Werttionären sicherlich zu feuchten Au- schriftenanlagen aber nicht auf so gen vor Freude. eine kurze Zeit sondern eher mittelbis langfristig ausgerichtet sein. Beim neutralen Beobachter lösen Der Aktienanteil sollte bei Bedarf sie aber eher ein leichtes Grollen in an die gewählte Strategie angepasst der Magengegend aus. Es ist erst 17 werden. Jahre her, als dieser Index schon Ihre Raiffeisenbank einmal einen derart steilen Anstieg Oberembrach-Bassersdorf schaffte. Schaut man jedoch auch Marcel Baumann auf die folgenden Jahre, dann sieht

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse ­(Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zu­sendungen per EMail. • Es werden keine Leserbriefe anonym publiziert. Nur Meinungsäusserungen, die mit Namen und Wohnort versehen sind. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten rund 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über ­Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)

ist für Schwerverkehrstransporte ausgelegt, der Schwerverkehr wird künftig nicht mehr durch das Zentrum geführt. Die Bassersdorfer können am

14.12.17 an der Gemeindeversammlung über den Nutzen des aktuellen Kreiselprojektes entscheiden. Peter Halbeisen, Bassersdorf


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Dorf-Blitz 11/2017

Alltag im Dorf

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Yvonne Haldemann begleitet werdende Mütter bis ins Wochenbett

Reden über alles rund um die Schwangerschaft In ihrer langjährigen Arbeit als Hebamme hat Yvonne Haldemann aus Brütten mehr als 2000 Babies geholfen, das Licht der Welt zu erblicken. Seit anfangs Juni praktiziert die dreifache Mutter in ihrer Praxis «Alchemilla Hebammenpraxis» in Bassersdorf und sieht sich nicht als Freundin der Schwangeren, sondern als deren Begleitperson während der gesamten Schwangerschaft. von Marianne Flotron Nachdem Yvonne Haldemann während 20 Jahren in Winterthur ihre eigene Praxis geführt hatte, beschloss sie, nochmals einen Neuanfang in Bassersdorf zu wagen. «Ich bin der Meinung, die gegenseitige Akzeptanz und das Vertrauen zwischen der werdenden Mutter und mir als Begleitperson ist wichtig. Da spielt der Praxisort eine nicht so grosse Rolle», erklärt Haldemann. «Viele meiner Kundinnen wurden mir durch Frauen vermittelt, bei welchen ich die Schwangerschaft begleitet und mit ihnen zusammen ihr Kind zur Welt gebracht habe», so Haldemann. «Hier bestand eine Verbindung und der Kontakt entstand durch die Schwangere, die zum ersten Mal ein Kind bekommt, sich mit ihren Freundinnen austauscht und ihnen vertraut.»

Die Begleitperson Bei der Nachricht einer Schwangerschaft herrschen fast immer positive Gefühle und die werdende Mutter sieht sich bereits mit dem Kinderwagen umherspazieren. Doch bis das Kleine dann auch dort liegt, dauert es noch lange Wochen und diese sollten gut genutzt werden. «Hier komme ich als Hebamme und Begleitperson ins Spiel», gibt Yvonne Haldemann Auskunft, «die Schwangeren haben viele Fragen, sind unsicher und natürlich kommt auch Angst auf vor der Verantwortung, der Geburt und der neuen Lebenssituation.» Im Gegensatz zum Gynäkologen hat die Hebamme keine Arztausbildung und sieht sich als Ergänzung und Al-

Im gemütlichen Untersuchungszimmer zeigt Yvonne Haldemann die vielen Geburtsanzeigen. (Fotos: Marianne Flotron)

ternative zum Schulmediziner. «Stelle ich eine abnormale Entwicklung des Fötus fest, überweise ich die Schwangere sofort zu einem Gynäkologen und arbeite mit diesem zusammen.» Im Gegensatz zum Arzt macht eine Hebamme keinen Ultraschall, sondern nutzt ihre Hände zum Untersuch. «Mit dem Ultraschall kann die werdende Mutter keine Verbindung mit ihrem Baby aufnehmen», ist sie überzeugt, «sie sieht ihr Kind zwar, aber wirklich spüren wird sie es dadurch nicht besser.» Doch hält die Brüttenerin auch fest, dass sie die Arbeit eines Gynäkologen sehr schätze und die Zusammenarbeit zwischen ihnen problemlos verlaufe.

SchwangerschaftsBetreuung Ihre Arbeit als Hebamme sieht Yvonne Haldemann darin, die schwangere Frau während der gesamten Zeit hindurch zu begleiten und mit ihr die einzelnen Abschnitte einer Schwangerschaft zu besprechen. «Wir bereden die verschiedenen Möglichkeiten einer Geburt, wo die Geburt stattfinden soll und wie eine Geburt genau abläuft. Natürlich ist zu diesem Gespräch auch der Partner eingeladen, er kann eine grosse Hilfe für die zukünftige Mutter sein», so Haldemann. Den Unterschied zur Schulmedizin sieht die Hebamme darin, dass in einer Hebammenpraxis keine medizinischen Geräte stehen und die Atmosphäre

eher familiär ist. In der Alchemilla Hebammenpraxis in Bassersdorf hat es ein gemütliches Besprechungszimmer sowie ein freundlich eingerichtetes Untersuchungszimmer. «Für mich ist es extrem wichtig, dass sich die Frau bei mir wohlfühlt und sich traut, intime und persönliche Fragen zu stellen», hofft die Hebamme. Ein Besuch bei ihr dauert im Normalfall eine Stunde, dabei wird beraten und besprochen. «Ich mache klar keine Schwangerschaftskontrolle», stellt sie klar, «dies überlasse ich den Ärzten.»

Wochenbett-Betreuung Als ganz wichtigen Punkt während der Schwangerschaft sieht Yvonne Haldemann auch das Gespräch über

Yvonne Haldemann ist mit Leib und Seele Hebamme.

die Zeit nach der Geburt, dem sogenannten Wochenbett. Nach der Geburt im Spital oder Geburtshaus wird die junge Familie nach Hause entlassen und hier kommt wiederum die Hebamme ins Spiel. «Während des Aufenthalts im Spital oder Geburtshaus ist ständig jemand da, den man bei Problemen fragen kann und es wird der frischgebackenen Mutter geholfen», so Haldemann, «doch zu Hause steht man plötzlich alleine da und muss den Alltag bewältigen. Es tauchen Fragen auf, an die man vorher nicht gedacht hat. Daher finde ich es sehr wichtig, dass eine junge Mutter noch während einer gewissen Zeit zu Hause betreut und unterstützt wird. Die Geburt ist nur ein kleiner Teil des neuen Lebens, der Alltag bedeutet einen 24 Stunden-Job und da ist es meiner Meinung nach unerlässlich, dass die Frauen eine Anlaufstelle haben.» Yvonne Haldemann hat in ihrer Laufbahn als Hebamme bei mehr als 2000 Kinder geholfen, sie zur Welt zu bringen. «Doch vor etwa einem Jahr habe ich entschlossen, diesen Teil der Schwangerschaft abzugeben», sagt sie, «ich habe Wunderschönes dabei erlebt, natürlich auch schwierige Geburten mitgemacht, aber nun ziehe ich mich vom Geburtsalltag zurück.» Mit ihren Angeboten von Schwangerschaftsbegleitung, Stillberatung und Wochenbettbetreuung blieben genügend Arbeiten, an dem freudigen Ereignis eines neuen Lebens teilzunehmen. 


CHRISTBAUM Verkauf Unser Christbaumverkauf findet dieses Jahr an folgenden Tagen statt: Breite vis à vis Kapelle 8309 Breite – Nürensdorf Samstag,

09. Dezember

08:30 – 16:00

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag,

11. Dezember 12. Dezember 13. Dezember 14. Dezember 15. Dezember 16. Dezember

kein Verkauf kein Verkauf

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag,

18. Dezember 19. Dezember 20. Dezember 21. Dezember 22. Dezember 23. Dezember

10:00 – 12:00 08:30 – 16:00

10:00 – 12:00 10:00 – 12:00 10:00 – 12:00 kein Verkauf

Nürensdorf Schlosspark 8309 Nürensdorf durchgehend

Samstag,

09. Dezember

kein Verkauf

Samstag,

16. Dezember

09:00 – 17:00 Grill / Getränke

13:30 – 17:00 13:30 – 17:00 13:30 – 17:00 durchgehend

durchgehend

13:30 – 17:00 13:30 – 17:00 13:30 – 17:00 13:30 – 17:00 13:30 – 17:00

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Sonntag 3. Dezember 2017 13.30 Uhr Türöffnung und Mittagessen ab 11.30 U Uhr Forum, Wallisellerstrasse 20 8152 Opfikon-Glattbrugg Anmeldungen für Shuttledienst bis 2.12.17, 18 Uhr, unter Telefon: 076 371 00 85

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www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 21. Dezember 2017

Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen diversen Feiertagen) bereits am

G75 A T N N R 2011

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Sport

Dorf-Blitz 11/2017

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Zweifache Mutter am Gigathlon und Ironman

Zum Dessert ein Marathon Sabine Simmen hinderten auch Kinder nicht, enorme Strapazen auf sich zu nehmen. Monatelang trainierte sie auf den Gigathlon und den Iron Man in Zürich hin, investierte auch viel Geld – und hat noch ein grosses Ziel. von Tim Ehrensperger Wenn es um Sabine Simmen und ihre Leidenschaft geht, sind Zahlen ein Muss. Die Frau aus Breite bei Nürensdorf bestritt diesen Sommer den Gigathlon in Zürich. 362 Kilometer und 5320 Höhenmeter sind in zwei Tagen in fünf Disziplinen zu absolvieren: Schwimmen, Rennradfahren, Mountainbiken, Rennen und City-Trailrunning. Es gibt jene, welche die Herausforderung auf fünf Schultern verteilen, jeder absolviert nur eine Disziplin. Und dann gibt es andere wie Sabine Simmen, die an zwei Tagen hintereinander gesamthaft über 22 Stunden in der Einzeldisziplin unterwegs sind, bis sie am Sonntagabend im Ziel umfallen. Sie erbrach am Abend nach diesen Strapazen, am Montag schlief sie durch. Wieso tut sich eine zweifache Mutter einen solchen Verschleiss des Körpers an? Eine Frage, die Simmen in ihrer Vorbereitungszeit immer wieder zu beantworten hatte. «Ich tue mir gar nichts an, es ist ja meine Leidenschaft», sagte sie dann jeweils. Und die 37-Jährige ist auch noch erfolgreich; sie holte Rang 8 aller im Einzel startenden Frauen. Auch wenn die Freude während des Rennens manchmal nicht riesig war, zum Beispiel als am Sonntagmorgen alles schmerzte und sie noch die Hälfte des Wettkampfs vor sich hatte. Oder als sie auf dem Bike sitzend einem am Streckenrand stehenden Kollegen sagte: «So etwas mache ich nie mehr.»

«Ich tue mir ja gar nichts an, das ist meine Leidenschaft», sagt Sabine Simmen. (te)

und zum Schluss ein Marathon über 42,2 Kilometer rennen. Auch hier erreichte sie den ausgezeichneten 9. Rang in ihrer Altersklasse. «Ich war seit jeher ein Zappelphilipp», sagt Simmen, «und immer ehrgeizig, zielstrebig und ungeduldig.» Aufgewachsen in Niederhasli, wohnt sie seit sechs Jahren in Breite. Die gelernte Personalfachfrau ist ein Wettkampftyp durch und durch, mit einem Willen gesegnet, wie ihn nur wenige haben. «Irgendwann ist das Ganze nur noch Kopfsache», weiss sie selber.

20 000 Franken investiert Trotzdem brauchte es auch für die sowieso schon fitte Frau einen strukturierten Trainingsplan, um dieses Monsterprogramm zu bestreiten. Am 1. November 2016 stieg sie ins Trai-

ning ein, zu Hause auf der Rolle nahm sie das Abenteuer Gigathlon in Angriff. Ein persönlicher Coach, Ernährungsplan und die Unterstützung ihrer Bekannten waren nötig. Diese übernahmen unzählige BabysitterDienste für die beiden jungen Mädchen (vier und fünf Jahre alt) während Simmen trainierte. 20 000 Franken kostete sie das ganze Unterfangen, hinzu kam finanzielle Hilfe von Sponsoren wie dem Velo Lade Nüeri. Monatelang trainierte Simmen mehrere Stunden pro Tag. Da sie von zu Hause losjoggen oder losfahren konnte, verlor sie keine Zeit für einen «Arbeitsweg». Bereits als Jugendliche hatte sie mit dem Mittelstreckenlauf, ihrer grössten Stärke, begonnen. Im Hallenbad in Bassersdorf trainierte sie ihre schwächste Disziplin, das Schwimmen. Für zehn Tage flog sie

Ein «Zappelphilipp» Es sollte nicht die Wahrheit sein, die nächste Challenge folgte bereits drei Wochen später mit dem Ironman in Zürich mit 3,8 Kilometern schwimmen, 180,2 Kilometern Velofahren

Beim Ironman hat Sabine Simmen über 180 Kilometer auf dem Rennrad zu absolvieren. (zvg)

nach Spanien, um an der Wärme an ihrer Form zu arbeiten. Ausserdem musste sie herausfinden, welche Sportlernahrung sie während eines Wettkampfs ertragen würde: Nur dank Energiegeln und flüssiger Nahrung kommt die Athletin ins Ziel. Eine Athletin – das ist Simmen. Beim Interview scheint sie kaum ruhig sitzen zu können, sie lacht oft. Gerne hätte sie ihr Hobby einmal professionell betrieben. Auch wegen ihrer Kinder war dies jedoch nicht möglich. Doch auch als Familie sind die Simmens aktiv und gerne in der Natur: «Ich bin nicht das Mami, das gerne zu Hause etwas bastelt. Wir gehen oft nach draussen. Und bald gibt’s einen Hund, der uns auf Trab halten wird.»

Hawaii, aber keine Ferien Ohne Familie wäre Simmen bereits am Trainieren für weitere Wettkämpfe, jetzt macht sie sicher ein Jahr Pause: «Nun will ich wieder voll für die Familie da sein.» Doch die Sportlerin denkt bereits weiter. Sie will nach Hawaii, an den grössten und wichtigsten Ironman der Welt. Nicht gleich jetzt, aber irgendwann. Dann sagt sie einen Satz, der ihren ganzen sportlichen Ehrgeiz, ihre ganze Tatkraft verdeutlicht. Ein Satz, der einen glauben lässt, dass Simmen dies einst tatsächlich schaffen wird: «Hawaii ist kein Traum für  mich. Hawaii ist mein Ziel.»


Sport

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Nachrichten Fussball FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Der Aufstieg in weiter Ferne Bassersdorf kommt weiterhin nicht vom Fleck. Zur Winterpause steht der FCB nur auf Rang 10 von 15 Mannschaften. Vor der Saison war das Ziel noch mindestens ein Platz im oberen Tabellendrittel, im Optimalfall gar der Aufstieg, nun muss sich der Zweitligist neu orientieren bis nach der Winterpause. Resultate Oerlikon Polizei vs. Bassersdorf 0:2 (0:1). Bassersdorf vs. Phönix Seen 1:1 (0:1). Greifensee vs. Bassersdorf 0:0. Bassersdorf vs. SV Schaffhausen 1:1 (1:0). Tabelle 1. Rang: Uster 14 (Spiele)/ 35 (Punkte). – 10. Bassersdorf 14/17. Cup Aktive 2. Runde (Qualifikation für Cup-Hauptrunde von 2018/2019) Dielsdorf (4. Liga) vs. Bassersdorf: 0:8 (0:4). – Tore: Russheim, Correia, Keller, S. Zambelli, Kumbuesa (2), Schaich (2).

Der 22-jährige Yannis Karrer gewinnt im Bodybuilding

Der stärkste Mann kommt aus Nürensdorf Grosser Triumph für Yannis Karrer aus Nürensdorf: Der 22-Jährige holt sich an den Swiss Natural Bodybuilding and Fitness Federation (SNBF) - Schweizermeisterschaften den Gesamtsieg. Für sein grosses Ziel musste der Medizinstudent auf vieles verzichten.

sen Moment hin gearbeitet und alles unzählige Male mit geschlossenen Augen visualisiert hat, dann ist dieser Moment unbeschreiblich. Ich würde sagen, dass es der intensivste und schönste Moment meines Lebens war.

anteil schaltet der Körper in den Überlebensmodus, da er denkt, dass er verhungert, wovon er ja tatsächlich nicht weit entfernt ist.

Was waren die grössten Herausforderungen?

von Philipp Rahm

Das Schwierigste war mit dem extremen Energiemangel und dem tiefen Körperfettanteil der Diät fertig zu werden. Ich litt psychisch und physisch enorm, um einen solchen Körper auf der Bühne präsentieren zu können. Durch den tiefen Körperfett-

Wie jede Extrem- oder Leistungssportart ist auch das Bodybuilding nicht gesund. Es ist aber lediglich für den begrenzten Zeitraum der Vorbereitung ungesund, wovon man sich danach wieder vollständig regeneriert. Ausserdem trägt man keine Schäden davon, wenn man diesen Sport ohne Dopingsubstanzen betreibt.

Wie gross ist die Freude über den Sieg an den Schweizermeisterschaften? Meine Freude war unvorstellbar. Wenn man so hart und lange auf die-

Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (2. Liga, Gruppe 4) Neu an der Tabellenspitze UBN steht auf Rang 1. Das wichtigste Spiel gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten Zürich Oberland Pumas gewann man Anfang Monat. Doch während die Oberländer nachliessen, holte UBN weitere zwei Siege und kassierte nur sieben Gegentore. In der Saisonhälfte stehen die Chancen auf die Aufstiegs-Playoffs gut, dafür muss UBN in der Gruppe mindestens Zweiter werden.

Tabelle 1. Rang: UBN 9 (Spiele)/ 23 (Punkte). 2. Uster II 9/21. 3. Laupen 9/17.

Ist das überhaupt gesund für den Körper?

Was sind die nächsten Ziele?

Unihockey

Resultate ZO Pumas vs. UBN 2:6. Schaffhausen vs. UBN 2:10. UBN vs. STV Berg 16:3.

Dorf-Blitz 11/2017

Yannis Karrer beim Wettkampf in Unterägeri. (zvg)

Als nächstes will ich die Semesterprüfungen meines Medizinstudiums bestehen, um so meinem Ziel, Arzt zu werden, einen Schritt näherzukommen. Sportlich möchte ich, da ich jetzt durch den Gesamtsieg den Profi Status erworben habe, in ein paar Jahren bei den Profis mitmischen und auch dort um den Sieg kämpfen. Dazu ist es nötig, in der Zwischenzeit noch besser zu werden. Dies bedeutet, noch mehr Muskelmasse aufzubauen und das Posing weiter zu verbessern. 

Liebe Sportbegeisterte!

Spielplan 02.12. (17.30): UBN vs. Grabs-Werdenberg 09.12. (19.00): Laupen vs. UBN 16.12. (14.30): Uster II vs. UBN

Eishockey Eishockey Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe Ost) Im gesicherten Mittelfeld Der EHCB hat die Hälfte aller Qualifikationsspiele absolviert. Im Dezember gab es je zwei Siege und Niederlagen. Gegen die drei besser klassierten Teams konnte Bassersdorf aber noch keine Punkte einfahren. Platz 4 ist dennoch ansprechend, auch mit dem 8. Rang wären die Playoffs möglich. Resultate EHCB vs. Luzern 2:5 (0:1, 0:2, 2:2). Küsnacht vs. EHCB 4:6 (0:2, 3:0, 1:4). EHCB vs. Seewen 8:3 (4:3, 2:0, 2:2). Dürnten vs. EHCB 5:3 (1:2, 2:1, 2:0). Tabelle 1. Rang: Dürnten 9 (Spiele)/ 26 (Punkte). 2. IllnauEffretikon 9/25. 3. Luzern 9/18. 4. EHCB 9/16. Spielplan 03.12. (16.45): Bellinzona vs. EHCB 10.12. (19.00): EHCB vs. Sursee 16.12. (17.00): Illnau-Effretikon vs. EHCB (te)

Teilen Sie unsere Leidenschaft für’s Sportgeschehen und senden Sie uns Informationen zum Sportgeschehen Ihrer Sportart: Vereins-Neuigkeiten, erkämpfte Resultate, aussergewöhnliche Turnierteilnahmen, überraschende Transfers. Unser junges Team der Sportredaktion freut sich über Ihre Kontaktaufnahme auf sport@dorfblitz.ch.


Dorf-Blitz 11/2017

Sport

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Ehemaliger Eishockey-Star beim EHC Bassersdorf

Die Vision vom Vogelschwarm Einst spielte er in der Nationalliga A, jetzt ist Don McLaren Trainer beim Eishockey Club Bassersdorf. Ein Blick in die Garderobe während eines Meisterschaftspiels. von Tim Ehrensperger

5. November, 18.22 Uhr: Der Botschafter Der freundliche Herbst ist vorbei, das Wetter an diesem Sonntagabend ist rau, kalt, nass – und winterlich. Perfekte Voraussetzungen für den Eissport, für Eishockey. Don McLaren, Trainer des Eishockey Clubs Bassersdorf, ist im Stress. Er kommt etwas zu spät nach Kloten in die Swiss Arena, weil er seinen Sport am «Swiss Ice Hockey Day» Kindern schmackhaft machen wollte. Als ehemaliger Spieler in der höchsten Schweizer Liga ist er ein perfekter Botschafter. In den Katakomben begrüsst der 54-Jährige seine Spieler, es riecht, wie es in solchen Garderoben riecht. Vielleicht nach dem typischen Kunststoffboden, vielleicht ist es auch einfach eingetrockneter Schweiss, der sich in den Wänden festgesetzt hat.

18.33: Die Ansprache «Jungs, seid Ihr bereit für das Big Game?» Das grosse Spiel gegen den HC Luzern. McLarens Begrüssungsrede dauert nur kurz. Er spricht Deutsch, wie es für einen Nordamerikaner typisch ist. McLaren wuchs in Kanada auf, in dem Land also, wo Hockey die wohl höchste Popularität geniesst. In der heimischen NHL, der besten Liga der Welt, konnte er sich aber nie durchsetzen. Dann, in den

Achtzigerjahren kam er mit seinem Team in die Schweiz und absolvierte hier Testspiele. Dort fiel er dem Präsidenten des EHC Olten auf, dieser verpflichtete ihn für nur einen Monat. Doch McLaren blieb viel länger in der Schweiz, spielte später auch für Ambri, Zug und die ZSC Lions in der NLA.

18.38: Der Vogelschwarm Während die Spieler draussen einlaufen, hat McLaren Zeit, von sich zu erzählen. Dass er in der Schweiz nicht nur Sport betrieb, sondern auch seine Frau kennenlernte und heiratete. Sie haben zwei Kinder, 19 und 17 Jahre alt sind sie bereits. Heute leben McLaren und seine Frau getrennt, aber unweit voneinander entfernt in Jonschwil (SG). Google weiss, dass die Reise von Kloten dorthin 46 Minuten dauert. Doch McLaren arbeitet am Flughafen und nimmt den Aufwand auf sich, weil er mit Bassersdorf eine Vision hat. Diese zeigt auch seine ganze Begeisterung für den Sport: McLaren war gerade auf einem Spaziergang, als er einen Vogelschwarm vorbeifliegen sah. Gross sei der Schwarm gewesen, und er habe das Verhalten dieser Gruppe von Vögeln eine Weile beobachtet. Dann wusste er: Das will ich mit meinen Spielern auch erreichen. «Diese Einheit, dieser Zusammenhalt, diese synchrone Reaktion aller Beteiligten auf kleinste Veränderungen.»

19.25: Der Schneidezahn Die Spieler betreten das Eisfeld für das Einschiessen, McLaren sitzt mit seinem Assistenztrainer auf der Tribüne. Er trägt eine Brille und Gel in den Haa-

Taktische Anweisungen für seine Spieler: McLaren hat jahrzehntelange Eishockey-Erfahrung.

Einige Zähne gingen während Don McLarens Eishockey-Karriere verloren, das Kinn hat eine tiefe Furche. (Fotos: Tim Ehrensperger)

ren. Ihm fehlt ein Schneidezahn, das Kinn hat eine tiefe Furche. Streng sieht er aus, im Umgang mit den Spielern wirkt er menschlich. «Ehrgeizig und fokussiert» nennt er sich selber.

19.53: Der Verbesserer Ein erstes Mal dampft es in der Garderobe. Nur der Atem der Spieler ist zu hören, als McLaren seine letzten Worte an seine Mannschaft richtet. Sie sollen sich auf die einfachen Sachen konzentrieren. Einige Schlüsselspieler fehlen, weilen an einer Hochzeit im Ausland oder sind wie Captain Andrin Wilhelm verletzt. Wilhelm ist seit McLarens Amtsantritt 2014 dabei und schätzt den Trainer. «Er ist eine ruhige Person, er muss nicht durch die Kabine schreien. Aber jeder weiss, was er zu tun hat. Und wir sind besser geworden, seit er hier ist.»

20.30: Der Energielieferant 0:1 liegt das Heimteam nach 20 Minuten in Rückstand. Die beiden EHCBCoaches besprechen, was besser werden muss. Die Mutter eines Spielers hat auf der Tribüne Statistik geführt, sie liefert Zwischenergebnisse, McLaren bedankt sich. In der Garderobe bleibt er ruhig, es gibt Energieriegel, Äpfel, Bananen und Tee, doch essen tun die wenigsten.

21.23: Der Motivator «We can do this», motiviert der Coach sein Team nach zwei Dritteln, es steht 0:3. «Jungs, es kann schnell gehen!» Geht es dann auch. Dank zwei Toren in Überzahl ist die Hoffnung nach 43 Minuten zurück. Schnell ist die Freude aber auch wieder vorbei. 5:2 gewinnt Luzern.

20.00: Der Check

22.03: Der Alltag

Endlich: Der Mundschutz ist geputzt und der erste Puck eingeworfen. Auf der Bassersdorfer Bank stehen McLaren und sein Assistent. Zwei Helfer öffnen die Bandentüren, wenn die Spieler wechseln. Ein Materialwart füllt Trinkflaschen und bringt auch mal einen Eisbeutel; die Wange eines Spielers hat bei einem Check etwas abbekommen. Vielleicht 50 Leute sitzen auf der Tribüne. In einem Stadion, wo 7624 Leute Platz finden, wirken sie verloren. Der EHCB spielt im Stadion des EHC Kloten, Amateure am selben Ort wie Profis, fünf Ligen Unterschied liegen zwischen ihnen.

Fazit: «Wir haben uns gut zurückgekämpft. Aber wir haben gesehen, dass Eishockey hart ist. Eishockey ist hart. Hart. Hart. Wir müssen härter sein. Bis morgen, Jungs.» Dann duschen, aufräumen, nach Hause. Montagmorgen früh müssen alle arbeiten gehen. McLaren tut dies als Sicherheitsbeauftragter der Kantonspolizei am Flughafen Zürich. Er schaffte den Übergang vom Eishockeyprofi in den Berufsalltag dank eines abgeschlossenen Wirtschaftsstudiums gut. Seine Leidenschaft lebt er nun als Trainer aus. Als Trainer mit einer Vision. Doch der Vogelschwarm ist heute nicht syn chron genug geflogen.


Reisen

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Dorf-Blitz 11/2017

Reporter auf Reise Karibikgefühle auf Formentera

Das letzte Inselparadies im Mittelmeer Formentera ist eine Gemeinde mit knapp 10 000 Einwohnern, welche praktisch ausnahmslos auf der Insel leben. Die Insel war vor gut 40 Jahren für Hippiekommunen ein sehr beliebter Ferienort. Schon damals kam man von Ibiza mit dem Schiff und genoss die Freiheit, die Natur und all das, was sonst noch so zu dieser Bewegung gehörte. Dass dann auch Bob Dylan ein gutes halbes Jahr auf Formentera gelebt haben soll, ist ein sich hartnäckig haltendes Gerücht, welches aber sehr gut zur Geschichte des Eilands passt. Formentera ist eines der letzten Inselparadiese, welches die Balance des zunehmenden Massentourismus und den Erhalt von Naturreservaten in Einklang bringt. Robinson Crusoe trifft man hier also genauso wenig wie Kreuzfahrtschiff-Touristen. *** Bereits die Anreise auf die zweitkleinste, bewohnte Insel der Balearen gestaltet sich abenteuerlich. Die Insel liegt gut neun Kilometer vor Ibiza und ist 19 Kilometer lang mit einer Fläche von 82 Quadratkilometern. Wer Formentera besuchen möchte, muss dies zwingend auf dem Seeweg machen, da die Insel keinen Flughafen oder eine Brücke zum Festland besitzt. Die ersten Minuten durchquert die Fähre den Hafen von Ibiza, in dem oftmals auch unglaublich grosse, imposante und nachweislich sehr teure Privatjachten bekannter Persönlichkeiten vor Anker liegen. Kurz nachdem die Küstenlinie verlassen wird, lohnt sich der Blick zurück und das alte Ibiza zeigt sich von seiner schönsten antiken Seite. Kurz darauf nimmt das Boot Fahrt auf und jagt durch die aufschäumende Gischt des offenen Meeres. Kurze Zeit später durchquert man die oftmals unruhigen Gewässer zwischen den Inseln, deren Seegang bei jedem Wetter gut spürbar ist. Zu jedem Zeitpunkt der Überfahrt ist Formentera zu sehen und insbesondere die markante Landzunge, welche dann später sicherlich noch genau erkundet werden dürfte. Die ganze Überfahrt

Ein typischer Badestrand auf Formentera.

dauert zwischen 30 bis 45 Minuten. Dies je nach Wetter und Wellen. Im Vergleich zu anderen Baleareninseln ist diese Anreise relativ beschwerlich, was dem Pauschaltourismus nicht besonders zuträglich ist und daher nur für die wirklich interessierten Inselbesucher Sinn macht. *** Formentera bildet zusammen mit Ibiza und ein paar kleineren Inseln die Inselgruppe «Pityusen», wobei nur die beiden vorgenannten Inseln dauerhaft bewohnt sind. Die Natur hat hier nach wie vor das Sagen. Und man lässt dies auch zu, was nicht heisst, dass die Insel verwildert oder überwuchert wäre. Hinter karibisch anmutenden Sandstränden erheben sich wilde Dünenlandschaften, welche oft in einen angenehm duftenden Pinienwald übergehen. Das milde Klima erlaubt den lokalen Gewächsen bestmöglichen Lebensraum, fällt das Thermometer doch nie unter den Gefrierpunkt und übersteigt selbst im Hochsommer nur selten die 33 Grad-Marke. Das karibische Gefühl ist hier praktisch allge-

Sonnenaufgang im Paradies.

genwärtig. Dies sieht man sowohl in der belebten Hafenstadt «La Savina» als auch im Hauptort der Insel «Sant Frances de Formentera». Partyvolk hat es auf Formentera eigentlich nur tagsüber. Nämlich dann, wenn Ibiza-Touristen nach durchzechter Nacht sich mit letzter Kraft auf die Fähre schleppen, um anschliessend einen genussvollen, vor allem aber ruhigen und entspannenden Tag auf der Insel zu verbringen. Fernab von hämmernden Bässen und Sangria-Eimern; solche Requisiten sucht man auf der Insel nämlich vergebens. *** Die Anzahl der Hotels ist überschaubar. Grundsätzlich sind die Unterkünfte auf der Insel kleine Wohnungen oder Häuser, welche meist nahe an einem Strand liegen oder auch ziemlich gut in den Wäldern versteckt sind. Immer wieder riecht man Rosmarin oder Thymian und überhaupt scheint Formentera eines der wenigen Naturparadiese geblieben zu sein, wo Flora und Fauna noch vollkommen im Takt sind. Die beiden Er-

hebungen «Cap de Barbaria» im Westen und «La Mola» im Osten prägen das Inselbild massgeblich mit. *** Die makellosen Strände lassen jeden Inselbesucher staunen. Das glasklare, türkisfarbene Wasser lädt mit seinen sehr angenehmen Temperaturen zum nassen Genuss. Zahlreiche Fische tummeln sich in allen Farben um Beine und Füsse der Badetouristen. Um auf Formentera gut und rasch voranzukommen, können und sollten kleine Motorräder gemietet werden. Natürlich wären auch Fahrräder oder sogar Autos verfügbar. Die Bevölkerung der ganzen Insel ist aber auf Zweirädern unterwegs. Die Navigation gestaltet sich entsprechend einfach; die Haupt-Landstrasse führt quer über die Insel. Aufpassen muss man aber trotzdem, denn die Strassen sind nicht sonderlich breit und die relativ zahlreich vorhandenen Autos überholen die Zweiradbenutzer oftmals ziemlich knapp. *** Die Preise für Speis und Trank sind alles andere als günstig und können dem einen oder anderen Gast den Mund offen stehen lassen. Natürlich versuchen auch die lokalen Gastwirte vermehrt ihren Profit zu optimieren und verlangen für praktisch jede Dienstleistung eine Gebühr. Wer Formentera besucht, weiss das aber und arrangiert sich damit. Man muss ja nichts und kann das Leben auch in der puren Natur ganz ohne Luxus geniessen. Text und Fotos: Tobias Jäger


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 11/2017

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

01.12.

19.30

Musikverein Ba

Konzert: «Glory of Love»

Ref. Kirche Brütten

Sa

02.12.

Gemeinde

Papiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa

02.12.

13.00 – 16.30

KiTa Basi

Weihnachts-Event für Kids von 2. Kindergarten bis 6. Klasse

Freihof, www.weihnachten.kita-basi.ch

So

03.12.

19.30

Musikverein Ba

Konzert: «Glory of Love»

Ref. Kirche

Mi

06.12.

14.30 – 15.00

Disch Simone & Klein Susanne Chasperlitheater

Mi

06.12.

15.30 – 16.00

Bibliothek

Kamishibai – Samichlausgeschichte für Kinder bis zur 2. Klasse

Bibliothek

Do

07.12.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung (Budget)

bxa

Sa

09.12.

11.00 – 19.00

OK Chlausmarkt

Chlausmarkt Ba

Dorfplatz Ba

Mi

13.12.

15.30 – 16.00

Bibliothek

Kamishibai – Weihnachtsgeschichte für Kinder bis zur 2. Klasse

Bibiothek

Do

14.12.

19.30

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

bxa

Do

14.12.

14.00

Team «Informiert im Alter»

Erzählcafé

Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1

Sa

16.12.

13.00 – 16.30

KiTa Basi

Weihnachts-Event für Kids von 2. Kindergarten bis 6. Klasse

Freihof, www.weihnachten.kita-basi.ch

So

17.12.

17.00

Jugendarbeit ref. Kirche Ba/Nü

Weihnachtsspiel: «De verschwundeni Stärn»

Ref. Kirche

So

17.12.

17.00 – 19.00

KiTa Basi

Weihnachtsfeier mit Familie und Freunden

Freihof, www.weihnachten.kita-basi.ch

Sa

23.12.

09.00 – 13.00

Gemeinde + Landheim Brüttisellen

Weihnachtsstimmung auf der Ufmatten mit Musik, Punsch und Guetsli

Entsorgi

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Bungertstube

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

30.11.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Fr – So

01.12. – 24.12.

Adventsfenster im Dorf

Siehe Inserat im Brüttemer-Teil

Fr

01.12.

18.30 – 20.00

Frauenverein

Adventsüberraschung für Mitglieder

Gemeindesaal

Fr

01.12.

19.30

Musikverein Ba

Konzert: «Glory of Love»

Kirche

So

03.12.

16.00 – 18.00

Barbara Fries, Jeannette Keller

Advents-Christbaumschmücken

Gemeindeplatz

Mo

04.12.

19.30 20.15

Gemeinde

Gemeindeversammlung (19.30 ref. Kirchgemeinde, 20.15 politische Gemeinde)

Mehrzweckhalle Chapt

Di

05.12.

17.00 – 19.00

Bibliotheksteam

Beleuchtetes Adventsfenster, gemeinsames Feiern und Basteln «Zimt und Orangenduft»

Bibliothek

Do

07.12.

09.30 – 11.00

J. Prader, J. Schneider

Muki/Vaki-Treff, für Kinder bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Sa

23.12.

17.00

Kulturkommission

Konzert: «Swiss Tenors»

Kirche


Veranstaltungen

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Dorf-Blitz 11/2017

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Aufsuchende Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo-Fr 08.00 – 09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit 20.00

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Bibliothek

Adventsgeschichten bei Kerzenlicht mit Glühmost Guetzli und Musik

Bibliothek

Kultur- und Freizeitkommission + Bevölkerung

Adventsfenster-Rundgang

Siehe Inserat im Nürensdorfer-Teil Bibliothek

Do

30.11.

Fr – So

01.12. – 24.12.

So

03.12.

14.00 – 17.00

Bibliothek

Offenes Adventsfenster

Mi

06.12.

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichte für Kinder ab 4 Jahren mit Bär Otto Bibliothek

Fr

08.12.

20.15

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Winterserenade

Kapelle Breite

Sa

09.12.

17.30

Frauenverein Ob/Bi Holzkorporation Ob

Adventsfenster mit Samichlausbesuch

Waldhütte Ob

Sa

09.12.

19.30

Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung

Weihnachtsmusizieren mit rund 100 begeisterten Streicherinnen und Streichern

Parkarena, Barbara-Reinhart-Strasse 24, 8404 Winterthur

Mo

11.12.

19.00 – 23.00

Schachclub Nü/Ba

Chlausturnier

Ref. Pfarrhaussaal Nü

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 11/2017

59

Do

14.12.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Rest. Bären, 1. Stock

Do

14.12.

19.30

Männerchor

Geburtstagssingen 2. Halbjahr

Alterszentrum Bären

So

17.12.

17.00

Jugendarbeit ref. Kirche Ba/Nü

Weihnachtsspiel: «De verschwundeni Stärn»

Ref. Kirche Ba

Mo

18.12.

19.30

Gem. Chor Ob/Bi

Winternachts-Schmaus mit Partner/innen und Helfer/innen

Schulhaus Ob

Fr

29.12.

14.00

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Turnverein Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Seniorenverband Winterthur Senioren

Anlass

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Stadtsaal Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Ort/Kontakt


Treffpunkt

60

Dorf-Blitz 11/2017

digital world

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Musik zu hören ist nicht nur ein beliebter Zeitvertreib, sondern zudem für viele mit starken Erinnerungen verknüpft. So bleibt das Stück, welches auf der eigenen Hochzeit gespielt wurde, noch lange nach dem Scheitern der Ehe in Erinnerung. Und besonders Musik, welche die eigene Jugend begleitet hat, ruft häufig grosse nostalgische Empfindungen hervor. «thenostalgiamachine.com» ist der perfekte Ort, um in diesen Erinnerungen zu schwelgen. Auf dieser intuitiv verständlichen Webseite finden sich Musikstücke aus unterschiedlichsten Jahrgängen, die man sich per Knopfdruck abspielen lassen kann. Mit Einträgen ab dem Jahr 1951 wird dabei kaum ein Schwelgerherz enttäuscht.

www.thenostalgiamachine.com

freies schreiben

Schreiben ist ja nach dem Volksmund Balsam für die Seele. Es hilft dabei, die Gedanken zu sortieren und Klarheit im Kopf zu schaffen. Leider ist es aber im Vergleich zum Fernsehen eine eher anstrengende Tätigkeit. Sich dafür zu motivieren, regelmässig zu schreiben, kann daher eine Herausforderung sein. Glücklicherweise gibt es die Seite «750words.com»: Ihr alleiniges Ziel ist es, den Nutzer dazu zu bringen, täglich 750 Wörter zu schreiben. Dabei ist es wichtig, dass man einfach seinen Gedanken freien Lauf lässt und sich nicht zu einer Leistung verpflichtet fühlt. Im Zentrum steht die Freude am Schreiben und der Spass, den man mit dem Schmieden von Worten und Texten haben kann.

anatomische bildergalerie

www.750words.com

Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk der Natur und dabei ist ein Grossteil der täglich ablaufenden Prozesse, welche uns am Leben erhalten, nicht einmal sichtbar. Der US-amerikanische Künstler Gary Carlson hat es sich zum Ziel gesetzt, eben jene Prozesse zu visualisieren. Auf seiner Homepage «gcarlson.com» finden sich faszinierende 3D-Illustrationen von anatomischen, mikrobiologischen und zellularen Phänomenen. Man kann sich Zellkerne, rote Blutkörperchen, Viren, Synapsen und vieles mehr anschauen. Für Spezialisten eine wahre Fundgrube, für das Laienauge eine Galerie der etwas anderen Art. Faszinierend sind die Bilder wohl für alle Besucher der Seite.

www.gcarlson.com

fantastische zitate

Auf «quoteswag.ga» findet sich eine grosse Zahl an inspirierenden Zitaten aus Büchern, Filmen oder von berühmten Persönlichkeiten. Auf der Seite sind zwar ausschliesslich englische Zitate zu finden, diese sind deswegen aber nicht weniger gedankenanregend. Da die Seite verschiedenste Quellen aus dem Internet zusammenträgt und auch Nutzer Beiträge einschicken können, kann man sich nicht immer drauf verlassen, dass alle Aussprüche wortgetreu sind. Wie aber schon Albert Einstein einst meinte, ist «Phantasie wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt.». Ob man nun also weiss, ob alle Zitate akkurat sind, ist sekundär, denn die Phantasie kurbeln sie auf jeden Fall an.

www.quoteswag.ga wissen was hier los ist

Bei der Seite «wihel.de» («was ist hier eigentlich los») handelt es sich um einen umfangreichen Blog, der für jeden etwas zu bieten hat. In den vier Rubriken «Entertainment», «Kultur», «Lifestyle», und «Tech» findet sich Lustiges, Inspirierendes, Spannendes und so manch Kurioses. Die Seite verfügt zusätzlich über eine Kolumne, in der nach eigenen Angaben «ein bisschen hiervon, ein bisschen davon» thematisiert wird. Hier findet man beispielsweise Rezensionen von Videospielen, Berichte zu Urlaubsaufenthalten oder sogenannte «Gedanken-Tüdelüts»: kürzere Artikel zu einem beliebigen Thema, welches die Redaktion gerade beschäftigt. Eine unterhaltsame Sammlung für trübe Sonntagnachmittage!

www.wihel.de Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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