Nr. 11 28.11.2013 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Migros Bassersdorf in künftiger Coop-Filiale wieder eröffnet
Im Überblick Verschönerung
Ansprechend, aber provisorisch
Im kommenden Jahr wird der Verkehrs- und Verschönerungsverein sein 80-jähriges Bestehen feiern können. Wie in vielen anderen Vereinen kämpft auch hier der Vorstand ums Überleben der Gemeinschaft. Seiten 4/5
Standort-Analyse Der Gemeinderat hat eine Standortanalyse in Auftrag gegeben. Diese ergab, dass Bassersdorf ein besonders attraktiver Wohnhort ist, nicht aber als Domizil für Unternehmen. Seite 13
Turner-Aufführung Mitte November zeigte die Brüttener Turnerfamilie eine unterhaltsame und aufwendige Abendunterhaltung, bei der alle Altersklassen in mehrheitlich selbst gemachten Kostümen mitwirkten. Seiten 22/23
Die Bassersdorferinnen und Basserdorfer können aufatmen: Seit Anfang November steht ihnen im Dorf für ihre täglichen Besorgungen wieder mehr als ein Frischwarenladen zur Verfügung. Nach sieben Monaten Bauzeit hat die Migros im Dorfzentrum genau nach Plan ihre Türen wieder geöffnet. Allerdings in einem Provisorium. Der definitive Standort kann erst in einem Jahr bezogen werden. von Reto Hoffmann Auf diesen Moment haben viele gewartet. Entsprechend gross war denn auch der Ansturm auf die neue Migros Filiale, welche am 1. November im künftigen Coop-Gebäude ihre Türen öffnete. «Wir wurden an den ersten beiden Tagen regelrecht überrannt. Kurz nach Türöffnung bildete sich bereits eine lange Schlage vom Eingang bis in den hinteren Teil des Ladens», erzählt Fillialleiter Beat Arnet. Viele seien neugierig gewesen, wie sich der Laden präsentiere, aber auch gekommen, um von den zehn Prozent Eröffnungsrabatt und den weiteren Attraktionen zu profitieren.
So konnte man sich beim Eingang am Glücksrad versuchen oder sich für nur drei Franken eine Bratwurst genehmigen. Für die Kinder gab es bunte Heliumballone.
Zentrumsbau In nur sieben Monaten wurde das Gebäude in der neuen Zentrumsüberbauung erstellt, inklusive dazugehöriger Tiefgarage. Zwar ist das ganze Gebäude derzeit noch eingerüstet und der Innenausbau der Wohnungen in den Obergeschossen noch in vollem Gang, doch das Ladenlokal im Erdgeschoss konnte auf den Tag genau er-
öffnet werden. Eine starke Leistung der Bauunternehmung. Die Migros, als Grundeigentümerin der Überbauung, wird ihre Filiale in diesem Gebäude jedoch nur so lange betreiben, bis ihr definitiver Standort bezugsbereit ist. Derzeit klafft dort jedoch noch eine grosse Baugrube. Dann wir auch der Coop-Laden das Gebäude an der Klotenerstrasse verlassen und seine Verkaufsstelle neu im Dorfzentrum betreiben.
Grosszügige Tiefgarage Obwohl dem Ladenlokal der provisorische Charakter noch anzusehen ist, wirkt es hell und freundlich. Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern wird dem Kunden ein breites Sortiment an Produkten angeboten. Fast ein Drittel mehr als in der alten Verkaufsstelle, wie Filialleiter Arnet bemerkt. Im EinFortsetzung auf Seite 2
Zonenplan Die Gemeindeversammlung Nürensdorf bestätigte die Teilrevision des Zonenplanes. Das Gebiet für öffentliche Bauten in der Breite, in der das alte Schulhaus steht, soll neu der Freihaltezone zugeschlagen werden. Seite 33
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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An den ersten beiden Tagen herrschte Grossandrang im neuen Migros-Provisorium. Viele profitierten auch von den zehn Prozent Eröffnungsrabatt. (Bilder: Reto Hoffmann)
Thema des Monats
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Spitze Feder
Sandra Lanz Ihr Kinderlein kommet – kommet an den Basteltisch. Weihnacht steht vor der Tür; schon seit Monaten mache ich mir als Mutter von fünf Kindern Gedanken um die Weihnachtsgeschenke an Gottis und Göttis, Grossmamis, Grosspapis
gangsbereich findet die Kundschaft einen grossen Frischbereich mit Früchten, Gemüse und Backwaren. Im hinteren Teil des Ladens stehen grosse Schränke mit Tiefkühlprodukten. «Da wir derzeit noch keinen bedienten Teil für Fleisch, Fisch und Traiteurprodukte anbieten können, mussten wir das Sortiment entsprechend anpassen», erklärt Beat Arnet. Doch ingesamt ist der Filialleiter mit dem Provisorium sehr zufrieden. «Trotz der Lärmimissionen im Haus und auf der Baustelle nebenan», wie Arnet meint. Als grosses Plus erachtet er auch die grosszügige Tiefgarage mit direktem Zugang zum Ladeneingang.
und, und, und. Kinder sind viel spontaner als wir Erwachsenen, sie sind stets der Meinung, dass die Basteleien noch zuwarten können. Ich hingegen plane gerne zum Voraus, damit ich dem grossen Stress ausweichen kann. Zuerst beginne ich mit der Wahl der Geschenke, denn ich möchte, dass diese später auch Verwendung finden nach all den eingesetzten Energien in die Auswahl- und Herstellungsarbeiten. Nur: Was ist sinnvoll und bereitet wirklich Freude? Den Blick stets offen für Geschenkideen streife ich durch Läden, blättere in Zeitungen und Illustrierten. Habe ich einen Gegenstand gefunden, welcher alle meine Auswahlkriterien erfüllt, folgt das Zusammenstellen der benötigten Teile für die Anfertigung. Wie viele Kompo-
«Quartierladen»
Chefredaktion · Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon 052 343 68 77 Natel 079 258 55 79 Fax 086 052 343 68 77 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch
Besonders freut Filialleiter Arnet auch, dass rund zwei Drittel der Belegschaft des alten Ladens nun auch wieder in der neuen Filiale arbeitet. Die Mitarbeitenden wurden in den vergangenen sieben Monaten an anderen Standorten eingesetzt. Es sei der «Quartierladen»-Charakter, welcher viele Mitarbeitende motiviert habe, wieder nach Bassersdorf zurückzukehren, meint Arnet. Kunden und Verkaufspersonal würden sich noch persönlich kennen und die Begegnung sei deshalb viel persönlicher. Diese positive Erfahrung hat Arnet auch während seiner Fahrten zur Migros nach Kloten gemacht, welche er während der Bau-
Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
Webmaster · Reto Hoffmann
2015 bezugsbereit Mit der Coop-Filiale ist das erste Gebäude des neuen Dorfzentrums nun erstellt. Noch wird am Innenausbau der ersten Wohnungen in den Obergeschossen gearbeitet. Diese sollen gemäss Projektbeschrieb ab Mai 2014 bezugsbereit sein. In den beiden Gebäudekomplexen entstehen neben den Ladengeschäften insgesamt 71 Mietwohnungen mit modernen Grundrissen. Auf der Webseite www.zentrumbassersdorf.ch finden Interessierte bereits detaillierte Informationen zu den
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nige Wochen. Die Kinder geniessen das Fertigen mit den Händen sehr, auch wenn manchmal Tränen fliessen, weil etwas nicht so gelungen ist, wie sie sich das vorgestellt haben. Meine Unterstützung ist gefragt, manuell wie psychologisch. Toll, wenn dann die «sinnvollen» Geschenke aufgereiht nebeneinander stehen, ein jedes einzigartig und wunderschön. Ob sich die Beschenkten bewusst sind, wie viel Hingabe und Eifer in diesen Bastelarbeiten stecken? Schmunzelnd kommt mir da der Titel von Andrew Bonds Lied in den Sinn: «S’gröschti Gschänk vo de Wiehnacht liit nöd underem Chrischtbaum da, s’gröschte Gschänk hät Gott euis gmacht a dä erschte Wiehnacht.»
Sandra Lanz
verfügbaren Wohnungen. Das neue Zentrum inklusive Coop-Filiale soll im Frühjahr 2015 mit einer Feier eröffnet werden. Einzelne Bereiche wie die Mirgos-Filiale oder der Pavillon werden bereits vorgängig nutzbar sein. Auch der so genannte Pavillon, welcher von der Gemeinde Bassersdorf erstellt wird, ist bald im Rohbau fertig. Dieser Pavillon soll ab Ende 2014 einer mulitfunktionalen Nutzung von Gastrobetrieb und Verkaufsfläche zugeführt werden. Interessenten finden derzeit auf der Gemeindewebseite entsprechende Informationen und Bewerbungsformulare für einen Betrieb des Pavillons. ◾
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Produktionsleitung · Susanne Reichling | Annamaria Ress
Redaktion · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Monica Plüss · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter
Bis wir die fertigen Arbeiten in Geschenkpapier einwickeln können, vergehen ei-
zeit einmal pro Woche für Kunden anbot (der Dorf-Blitz berichtete).
IMPRESSUM
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nenten mal wie viele Göttis und Gottis? Sodann erfolgt das Beschaffen des benötigten Zubehörs in etlichen Bastelabteilungen. Endlich können wir uns an den Basteltisch setzen. Die für mich grösste Herausforderung besteht jetzt darin, die Kinder an den Tisch zu bringen. Die Hausaufgaben haben oberste Priorität. Das eine Kind hat diese schneller erledigt, während sich das andere noch damit herumschlägt. Fertig – also ran an die Bastelarbeiten, denn die Zeit drängt, bald schon wird Zvieri verlangt, das Unihockey-Training steht an, der Basteltisch muss bei uns wieder zusammengeräumt werden. Morgen machen wir weiter.
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Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 05 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch
Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 19. Dezember 2013.
Auflage 18. Jahrgang | 9100 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
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Thema des Monats
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Trix Worni aus Bassersdorf
Besnik Lama, Baltenswil (l.) und Stefano Grieco, Kloten
Jolanda Büchel, wohnhaft in Adlikon
Fabienne Schiegg mit Söhnen Kian und Dario (r.), Basserdorf
«Ich finde den Laden ansprechend, allerdings hat es für mich am ersten Tag zu viele Leute gehabt. Trotzdem habe ich gefunden, was ich suchte. In den letzten Monaten kaufte ich in der Regel in Kloten in der Migros ein, ein Kollege hat mich jeweils mit dem Auto mitgenommen. Doch ich habe auf diesen Moment gewartet, dass die Migros in Bassersdorf wieder eröffnet, so kann man nun wieder zu Fuss einkaufen gehen.»
Lama: «Seit vier Monaten arbeite ich hier auf der Baustelle als Eisenleger. Nun bin ich froh, dass es wieder einen Laden in der Nähe hat, in dem ich schnell einen Znüni oder meinen Lunch kaufen kann.» Grieco: «Den Laden finde ich tipptopp, allerdings sind die Reihen zu den Kassen sehr eng. Wegen der vielen Leute war heute fast kein Durchkommen. Ich gehe zwar meistens in Kloten einkaufen, wo ich auch wohne. Doch als ehemaliger Bassersdorfer komme ich auch gerne hierher.»
«Ich habe schon in der Migros am alten Standort gearbeitet. In der Zwischenzeit war ich bei der Migros Zürich-Oerlikon beschäftigt. Ich habe während vier Monaten Ladenlayouts umgestellt. Die Zeit dort war gut, aber ich habe mich gefreut, wieder nach Bassersdorf zurückzukehren. Ich habe schon am ersten Tag bei den Kunden wieder viele bekannte Gesichter gesehen. Auch das Team ist toll. Es sind wieder viele Ehemalige dabei und das schweisst uns zusammen.»
«Ich bin froh, dass die Migros nun wieder geöffnet hat. Da ich mit den zwei Kindern nicht sehr mobil bin, waren die letzten Monate etwas mühsam. Für die kleineren Besorgungen bin ich zum Coop ausgewichen. Den Wocheneinkauf jedoch haben wir dann mit dem Auto meines Mannes jeweils am Samstag auswärts erledigt. Das Sortiment hier finde ich nun sehr ansprechend.»
Zahlreiche Attraktionen, wie das Glücksrad, lockten die Besucher an.
Werner Leemann, Kloten Filialleiter Beat Arnet freut sich, seinen Kunden wieder ein reichhaltiges Angebot an Frischprodukten anbieten zu können.
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«Normalerweise kaufe ich in Kloten ein. Doch da ich früher in Bassersdorf wohnte, komme ich manchmal auch hierher. Den Laden finde ich übersichtlich und hell. Nur der Bereich um die Kassen ist sehr eng. Ich schätze es auch, dass es eine Tiefgarage hat. Auch diese ist sehr grosszügig und hell gestaltet worden.»
Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 19. Dezember 2013
Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen der Weihnachtsfeiertage) bereits am
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F6 . D E Z E M Auf dem Heimweg von der Schule versuchten viele Kinder einen Ballon zu ergattern.
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Monatsinterview
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Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Bassersdorf VVB kämpft ums Überleben
Jüngere und tatkräftige Mitglieder sind gesucht Der VVB feiert im kommenden Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Während der Verein in früheren Zeiten mannigfaltige Tätigkeiten ausführte, beschäftigt er sich heute mit der Betreuung der Ruhebänke, Feuerstellen und Brunnenanlagen. Damit der Verein überleben kann, sind tatkräftige neue Mitglieder notwendig, welche sich nicht scheuen, Chargen zu übernehmen.
durchgeführt werden musste, wegen der Fackeln. Nach dem Geläute der Kirchenglocken marschierte man geschlossen auf den Platz beim Gibisnüt, angeführt von Tambouren. Das Höhenfeuer stand aber plötzlich in der Kritik. Dies führte dazu, dass die Durchführung der Feier auf den Morgen verlegt und schliesslich von der Gemeinde organisiert wurde. Hinzu kam, dass der Musikverein MVB jeweils am Abend in Nürensdorf aufspielt. Seit der erfolgten Verschiebung kann der MVB nun am Morgen in Bassersdorf und am Abend in Nürensdorf auftreten.
von Mano Reichling
Seit wann existiert der VVB? Karl Muggli: Unser Verein wurde am 24. März 1934 gegründet.
War die Gründung im Trend der Zeit, oder warum brauchte es den VVB? K.M.: Das war sicher im Zeichen der Zeit von einiger Bedeutung, dannzumal begann sich ja auch die Mobilität der Menschen richtig zu entfalten. Hans Wepfer: Bassersdorf war damals ein kleines Dorf und entwickelte sich bis in die 1960er Jahre zu einer Ortschaft mit etwa 5000 Einwohner.
Richten sich Ihre Tätigkeiten immer noch nach den damaligen Statuten? K.M.: Wir haben einmal die Statuten revidiert. Einer meiner Vorgänger als Präsident, der damalige Gemeinderat Friedrich Schneider, schlug vor, eine Statutenrevision zu machen, was jedoch nicht zwingend ist. Solche Revisionen sind sehr aufwendige Unterfangen.
Welches ist das Hauptziel des VVB? K.M.: Grundsätzlich heisst er ja Verkehrs- und Verschönerungsverein. Dannzumal diskutierte man auch über den Verkehr auf Strasse und Schiene. Zum Beispiel wurde der Verein mit Friedrich Schneider aktiv, als die SBB die Strecke nach Kloten mit einem Tunnel ausbaute bis zum Flughafen. Schneider erreichte, dass die Bassersdorfer nicht mehr Geld für das Zugbillett bezahlen mussten, trotz dem Tunnelbau. Das war ein grosser Erfolg des VVB damals. Denn
VVB-Präsident Karl Muggli hofft auf neue interessierte Mitglieder. (Bilder: Mano Reichling)
Strecken mit Tunnels waren teurer als Strecken ohne Tunnel. Aber seit den letzten 20 Jahren oder auch länger liegen solche Absprachen beim Gemeinderat.
Das heisst, jetzt beschränkt sich die Arbeit des VVB auf das Verschönern? K.M.: Wir versuchen zu Verbessern und auch zu Verschönern. Beispiels-
«Wir versuchen zu verbessern und verschönern» weise das Erstellen und das Unterhalten von Sitzgelegenheiten in Form der Ruhebänke, die Erstellung und den Unterhalt der offiziellen Feuerstellen und die Erstellung von Brunnenanlagen. Wir hoffen, dass damit auch unsere Bevölkerung und auch auswärtige Besucher und Spaziergänger einen Nutzen davon haben und Bassersdorf zu Fuss erkunden. Vor allem meine ich damit die älteren Personen, die nicht mehr Auto fahren und damit generell weniger mobil unterwegs sind.
Mit den verschiedenen Wanderwegen wie Geschichtspfad oder den Rundwegen ist der VVB ebenfalls involviert?
H.W.: Nein, die Idee kam von glow.glattal und wir haben damit nichts zu tun.
Welche Aufgaben führte der VVB eigentlich aus? K.M.: Früher war der VVB weitaus aktiver. Wir organisierten Papierund Glassammlungen; diese entfallen heute durch die Werkhofsammelstelle. Die Papiersammlungen werden durch die Vereine gewährleistet. Dann waren wir für den Blumenschmuck entlang des Altbachs und bei den Tafeln an den Ortseingängen zuständig, diese Arbeiten hat ebenfalls die Gemeinde übernommen. Früher organisierte der VVB auch Heckenpflanzungen, welche heute vom Naturschutz betreut sind. Weiter pflegte der VVB auch den RobinsonSpielplatz. Schliesslich führte der VVB die Vereinskoordination durch und setzte sich rege für die Dorfgemeinschaft ein. H.W.: Lange Zeit haben wir das Patronat der Bundesfeier übernommen. Immer ein Verein hat die Festwirtschaft geführt, entweder der Eishockey-Club oder die Männerriege des Turnvereins, jeweils für zwei Jahre. Der VVB organisierte die Festredner und Fackeln. K.M.: Das Problem bestand darin, dass die 1. Augustfeier am Abend
H.W.: Jetzt wird der 1. August unter dem Patronat der Gemeinde organisiert und von den Vereinen durchgeführt; nach dem Feuerwehrverein wird nun wieder die Männerriege den Anlass übernehmen. Der Eishockey-Club nimmt nicht mehr aktiv teil, weil er die Helfer nicht mehr zusammen bringt, wie er verlauten liess. Die Sommerferien sind dabei das grosse Problem, weil der 1. August dann im Kalender steht.
Damit beschränkt sich die Arbeit des VVB nur noch auf die Feuerstellen und die Ruhebänke? K.M.: Ja. Das ist Tatsache. Die älteren Leute sind froh und dankbar wenn etwa alle 400 bis 500 Meter Entfernung von einer Bushaltestelle eine Sitzgelegenheit vorhanden ist. Es gibt Stellen, an denen dies zutrifft, andererseits mangelt es an verschiedenen Stellen aber noch.
Welche Anzahl Sitzbänke ist verfügbar in Bassersdorf und Baltenswil? H.W.: Es sind ungefähr 67 Sitzbänke installiert. Heuer haben wir drei Ruhebänke abgeräumt und zwei an neuen Orten gesetzt und montiert. Dazu kommen sieben Feuerstellen und zwei Brunnenanlagen.
Wie viele Mitglieder zählt der Verkehrs- und Verschönerungsverein Bassersdorf? K.M.: Heute sind es ungefähr 200 Personen, welche einen Beitrag für
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den VVB bezahlen. Das heisst, dass sie damit Mitglied sind für ein Jahr. Offiziell sind es zehn Franken; höhere Geldbeträge kommen als Spenden hinzu. Wir sind natürlich bestrebt, unser Geld möglichst sinnvoll einzusetzen.
«Wir sind natürlich bestrebt, unser Geld möglichst sinnvoll einzusetzen» Aber für eine so grosse Gemeinde sind das sehr wenig Leute, die den VVB unterstützen. Warum ist das so? H.W.: Früher hatten wir bedeutend mehr Mitglieder. Das Ganze ist leider verschlafen worden. Dies ist bedauerlich, aber die ehrliche Antwort. K.M.: Wir haben dieses Jahr einen neuen attraktiven Flyer in alle Haushaltungen verteilt. Leider hat sich der Rücklauf auf das Flugblatt kaum bemerkbar gemacht. Weshalb, wissen wir nicht. Vielleicht hilft uns dieses Interview mit dem Dorf-Blitz weiter, das Interesse an unserer Tätigkeit und Präsenz zu wecken.
Wie viele der Mitglieder sind aktiv tätig? K.M.: Der Aktivste ist unser Hans Wepfer. Ihm kann man einen Auftrag erteilen, den er mit seinen Kollegen
Monatsinterview dann umgehend auch ausführt. H.W.: Als ich noch im Vorstand des VVB war, habe ich versprochen, den Unterhalt der Sitzbänke zu übernehmen. Ich habe an der GV 2009 den Antrag gestellt, dieses Amt auszuüben. Verantwortlich bin also ich. Meine Helfer rekrutieren sich hauptsächlich aus pensionierten Kameraden der Männerriege. Sie sind zum Teil Mitglieder des VVB, andere nicht. Das Geld, das wir erhalten, geht in die Vereinskasse der Männerriege. Früher hat Strassenmeister und Vorstandsmitglied Hüni den Unterhalt der Bänke ausgeführt. K.M.: Wir sind froh und dankbar, dass Hans diese Aufgabe übernommen hat und die Arbeiten perfekt ausführt. Müssten wir diese Arbeiten an eine Firma vergeben, wäre das viel teurer. Etwa fünf Jahre lang wurden keinerlei Arbeiten an den Sitzbänken getätigt; seit drei Jahren sind nun wieder Reparaturen und Erneuerungen durchgeführt worden und heute sind alle wieder in bestem Zustand.
Sind nur der Präsident und der Vorstand aktiv? K.M.: Ich habe mit Greti und Edi Schindler aus Baltenswil zwei aktive Mitstreiter im Vorstand gefunden. Daneben hilft mein Sohn als Kassier mit. So viel zu den aktiven Mitgliedern. Ich habe gehofft, dass sich eventuell auch jün-
gere Interessenten finden lassen mit dem Flyer. Wir sind also ein Verein, der kaum wahrgenommen wird. Auch bekommen wir kaum ein Feedback der zahlenden Mitglieder und müssen Augen und Ohren offen halten, um allfällige Möglichkeiten für neue Standorte von Ruhebänken oder andere Anliegen überhaupt zu erfahren. H.W.: Generell hat die Gemeinde heute viele Aufgaben übernommen, die früher alle eigenständig waren und in vielen Fällen auch vom VVB betreut wurden. Auch wurde schon davon geredet, den VVB aufzulösen, weil wirklich kaum mehr Aktivitäten spürbar waren.
5 H.W.: Im Frühling werden die Sitzgelegenheiten gereinigt und kontrolliert, ob weitere Arbeiten notwendig sind. Ist dies der Fall, werden allenfalls Bretter ersetzt, gehobelt und bemalt. Gerade dieses Jahr mussten wir 110 neue Bretter anfertigen lassen. Normalerweise wende ich ungefähr eine Stunde auf pro Bank für den Unterhalt. Mit allen weiteren Aufwendungen gerechnet sind es aber weit mehr Stunden. Erfreulicherweise konnte ich eine geeignete Halle errichten, in der ich die Bretter und weiteres Material für die Betreuung der Bänke lagern und bearbeiten kann.
Werden viele Bänke beschädigt?
«Leider hat sich der Rücklauf auf unser Flugblatt kaum bemerkbar gemacht»
H.W.: Letztes Jahr mussten wir bei acht Bänken grössere Beschädigungen verzeichnen, drei Bänke mussten wir rundum erneuern. Dort waren Bretter zerstört.
Aber Sie sagen, dass der VVB weiterhin bestehen soll, sonst würden wir ja dieses Gespräch nicht führen?
Nächstes Jahr kann der VVB sein 80-jähriges Bestehen feiern. Wie will der Verein diesen Anlass begehen?
K.M.: Bekommen wir nicht mehr Rückhalt, ist es wirklich eine Frage der Zeit. Für den Verein ist aktuell eine tatsächlich schwierige Situation. Wir hoffen, mehr wahrgenommen zu werden.
K.M.: Mir schwebt vor, wieder einmal einen Wettbewerb durchzuführen, bei dem der geschmackvollste Vorgarten oder die schönste Balkonbepflanzung auserkoren wird. Wir haben eine solche Aktion vor etwa 25 Jahren gemacht, mit grossem Erfolg. Dies benötigt nicht einmal einen sehr grossen Aufwand.
Wie viel Zeit muss aufgewendet werden für den Unterhalt der Sitzbänke?
H.W.: Wir müssen in erster Linie wieder einen Vorstand zusammenbringen, der diesem Begriff und seiner Funktion auch entspricht. Das sehe ich als wichtigste Aufgabe. Alleine kann man diese Aufgabe nicht mehr lösen. 80 Jahre ist aber ein Argument, wieder einmal eine Aktion auf die Beine zu stellen.
«Alleine kann man diese Aufgabe nicht mehr lösen»
Hans Wepfer (Mitte) und seine Helfer machen eine Sitzprobe auf einer neu gesetzten Ruhebank.
K.M.: Das ist auch für mich das Ziel. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und pensioniert. Eigentlich würde ich meine Präsidentschaft gerne in jüngere Hände legen. Ein weiterer grosser Wunsch ist, mehr Anregungen von Seiten der Bevölkerung zu erhalten. Und, dass sich jüngere Interessenten für ein Mitwirken beim VVB melden. Das liegt mir sehr am Herzen. ◾
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Aus Behörde und Verwaltung Parkierungsanlage im Industriegebiet Grindel soll aufgehoben werden
Wieder Thema: Off-Airportparking in Bassersdorf Aufgrund von Entscheiden des Baurekursgerichtes zu zwei laufenden Gesuchen für das Off-Airportparking hat der Gemeinderat richtungsweisende Beschlüsse gefasst: Die Anlage beim Bahnhof Bassersdorf wird bewilligt werden, die Anlage im Industriegebiet Grindel wird aufgehoben, die Nutzung ist bis zum 30. April 2014 geduldet. Die in der Gemeindeversammlung vom 19. März 2013 verschobene Abstimmung zu einer Teilrevision der Bau- und Zonenordnung betreffend Parkierungsanlagen ohne Grundnutzung wird nach den Entscheiden durch den Kantonsrat zur Gesamtrevision des kantonalen Richtplans neu beurteilt und angesetzt werden. Das Airport- respektive Valetparking für den Flughafen Kloten ist in Bassersdorf seit längerem ein breit diskutiertes
Thema. Private Anbieter übernehmen dabei Fahrzeuge von Fluggästen am Flughafen, parkieren diese in den umliegenden Gemeinden und bringen sie am Schluss der Reise wieder an den Flughafen zurück. In Bassersdorf bestehen seit 2010 solche Anlagen. Der Gemeinderat Bassersdorf hatte bereits frühzeitig die Zonenkonformität dieser Nutzungen prüfen lassen und beurteilte diese als raumplanerisch nicht sinnvoll: Die Gewerbegebiete in Bassersdorf sollten hinsichtlich der Stärkung von Arbeitsplatzangebot und Steuersubstrat besser genutzt werden. Dies führte zu zwei Bauverweigerungen und einem Antrag an die Gemeindeversammlung, die bestehende Bauund Zonenordnung BZO hinsichtlich Ansiedlung von Parkierungsanlagen ohne Grundnutzung zu revidieren.
Baurekursentscheide
Räumung
Das Geschäft zur BZO-Teilrevision wurde auf die Gemeindeversammlung vom 19. März 2013 traktandiert, die Abstimmung aufgrund des Antrages von Stimmbürgern jedoch mit dem Hinweis verschoben, dass die Rekursverfahren zu den hängigen Baugesuchen abgewartet werden sollen. Die Entscheide des Baurekursgerichtes liegen seit Herbst 2013 vor: Die Anlage beim Bahnhof ist zu bewilligen, diejenige im Grindel ist zu räumen. In beiden Fällen argumentierte das Baurekursgericht hauptsächlich formal aufgrund von Verfahrensfehlern seitens Gemeinde oder der Eigentümerschaft, grundsätzlich bejahte es jedoch die Konformität einer solchen Nutzung mit der aktuell geltenden Bau- und Zonenordnung.
Die Verfahren wurden beidseitig nicht weitergezogen. Die Fachkommission Bau von Bassersdorf wird die Anlage beim Bahnhof in nächster Zeit bewilligen, allenfalls mit Auflagen. Die Parkierungsanlage im Grindel wird auf Ende April 2014 geräumt werden. Trotz vorliegender Gerichtsentscheide hat der Gemeinderat die hängige Teilrevision der BZO Parkierungsanlagen derzeit nicht neu angesetzt. Er will dazu die Beratungen und Entscheide des Kantonsrates zum gesamtrevidierten Richtplan im ersten Halbjahr 2014 abwarten, welcher Festlegungen dazu beinhalten wird.
Gemeinderat Bassersdorf
Advent besinnlich und heiter in der Bibliothek Am Mittwoch, 11. Dezember um 20 Uhr lesen Gerda Zangger und Alex Freihart in der Bibliothek Geschichten zur Advents- und Weihnachtszeit. Die beiden Mimen aus Winterthur können aus einem grossen Fundus an Erfahrungen schöpfen und verzaubern ihr Publikum immer wieder mit ihren Lesungen. Wie oft nehmen wir uns vor, in den hektischen Tagen vor dem grossen Fest ein wenig innezuhalten, uns einzustimmen auf das Zusammensein mit Familie und Freunden – und tun es dann doch nicht. Die Bibliothek Bassersdorf lädt mit ihrer Adventsveranstaltung eben dazu ein. Das besinnlich-heitere Programm mit Geschichten von bekannten Schriftstellern und Dichtern wie Janet LaPierre, Christian Morgenstern, Karl Heinrich Waggerl, Bertold Brecht und vielen anderen verspricht einen gemütlichen vorweihnachtlichen Abend. Mit Gerda Zangger und Alex Freihart hat die Bibliothek zwei Gäste engagiert, die auf eine langjährige Tätigkeit als Schauspieler zurückblicken können. Die Vita der beiden ist endlos und kann an dieser Stelle nur ansatzweise erwähnt werden. Gerda Zangger ist an diversen Theatern in der Schweiz wie zum Beispiel Neumarkt Zürich, Theater des Kantons Zürich, Stadttheater Luzern, Städtebundtheater Biel-Solothurn sowie in Österreich und Deutschland aufgetreten. Oft hat sie jeden Abend in einer anderen Stadt gespielt. Nebst Titelrollen in Schillers «Maria Stuart» und in Lessings «Minna von Barnhelm» spielte sie unter anderem Mathilde von Zahnd in Dürrenmatts «Die Physiker» und Brigitte in Kleists «Der zerbrochene Krug». Das Winterthurer Publikum kennt die Schauspielerin auch durch ihr EinFrau-Stück «Die amerikanische Päpstin» von Esther Vilar und Lesungen mit ihrem Mann Alex Freihart. Alex Freihart war nebst Film- und Fernsehtätigkeiten immer wieder als Schauspieler und Regisseur im In- und Ausland tätig. Er trat am Schauspielhaus in Zürich auf, war als Schauspieler, Spielleiter und Dramaturg am Theater für Vorarlberg engagiert, Lehrer an der Schauspielakademie Zürich und Mitbegründer des Theaters für den Kanton Zürich. Er inszenierte Stücke wie Schillers «Die Räuber», Molières «Tartuffe», Sartres «Bei geschlossenen Türen» oder Millers «Die Hexenjagd». Während elf Jahren leitete er als Direktor das Städtebundtheater BielSolothurn und von 1985 bis 2000 das Theater am Stadtgarten in Winterthur. 1974 erhielt Alex Freihart die Ehrengabe des Kantons Zürich für die Förderung junger Autoren und 1985 den Kulturpreis des Kantons Solothurn. Nach der Veranstaltung lädt das Bibliotheksteam zu einem Apéro mit Glühwein und Panettone ein. Eintritt: zehn Franken Anmeldung erwünscht unter bibliothek@bassersdorf.ch oder Telefon: 044 838 86 60 (Platzangebot begrenzt).
Bibliothek Bassersdorf
Gerda Zangger und Alex Freihart lesen zur Adventszeit. (zvg)
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Aus Behörde und Verwaltung
Budget 2014
Vorfinanzierung
Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2014 mit einem unveränderten Gemeindesteuerfuss von 104 Prozent genehmigt. Budgetiert wird ein Aufwandüberschuss von 1,08 Millionen Franken, welcher dem Eigenkapital entnommen wird. Unter Berücksichtigung der Entnahmen aus den gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungsfonds und den Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen resultiert ein Cashflow von rund 4,5 Millionen Franken. Aufgrund des noch ausstehenden Urnenentscheids betreffend Schulhausneubau wird für 2014 noch auf eine Erhöhung des Steuerfusses verzichtet. Das Budget wird der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember zur Genehmigung vorgelegt.
Aufgrund des erwarteten Aufwandüberschusses im Rechnungsjahr 2014 wird auf die Erhöhung der Vorfinanzierung für den Schulhausbau Chrüzacher verzichtet.
Hohe Investitionen Die Investitionsrechnung sieht im Budgetjahr 2014 Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 10,69 Millionen Franken vor, welche insbesondere Werterhaltungsprojekte im Bereich Tiefbau sowie das Ausführungsprojekt Zentrumsüberbauung mit Dorfplatz und Pavillon enthalten. Mit diesen Investitionen verbunden sind ordentliche Abschreibungen von rund 5,7 Millionen Franken, wovon knapp eine Million auf gebührenfinanzierte Bereiche (Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallbeseitigung) entfällt.
Gründe für Defizit Der Hauptgrund für den Aufwandüberschuss liegt in der Ertragsminderung: Im Vergleich mit dem Voranschlag 2013 wird sich der Ressourcenausgleich um rund 2,6 Millionen Franken reduzieren (Wegfall Glencoreeffekt). Auf der Ausgabenseite ist ein Anstieg bei den Lehrerbesoldungen und den Kosten im Bereich Vormundschaft zu verzeichnen, ebenso steigen die Pflegefinanzierungskosten (inklusive Beiträge an die Spitex) aufgrund der demographischen Bevölkerungsentwicklung. Durch die Abschreibungen aufgrund der Investitionen (siehe letzter Abschnitt) wird die Laufende Rechnung ebenfalls mit 5,7 Millionen Franken belastet. Zudem erhöht sich der Sachaufwand durch die Verlagerung der IT-Kosten: Neu fallen Leasingkosten für PC und Drucker an, welche über die Laufende Rechnung verbucht werden, anstelle der bisher der Investitionsrechnung belasteten Anschaffungskosten.
Gemeinderat Bassersdorf
volles und ganzheitliches Förderangebot für Kinder im Vorschulalter, mit dessen Hilfe die Lernvoraussetzungen verbessert und die spätere Einschulung erleichtert werden soll. Das Thema Integration gehört nicht nur zu den Schwerpunktthemen des Kantons sondern wird auch in den Politischen Stossrichtungen des Gemeinderates abgebildet. Der Gemeinderat beschliesst die Unterstützung des Projektes «Spielgruppe plus» mit einem Beitrag für die Jahre 2014 und 2015 und schliesst eine entsprechende Leistungsvereinbarung mit dem Verein Spielgruppe Chreisel ab.
Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Spiess Patrik, geb. 29. Oktober 1975, Spiess Kim, geb. 24. November 2005 und Spiess Nina, geb. 19. Oktober 2007 von Tuggen/SZ, wohnhaft Wiesenweg 8; • Sylai Mirjeta, geb. 26. Januar 2001, Staatsangehörige von Kosovo, wohnhaft Klotenerstrasse 39; • Hoxhaj Djellza, geb. 1. Juli 2000, Staatsangehörige von Serbien und Montenegro, wohnhaft Talgüetlistrasse 4;
Integrationsbeitrag Der Verein «Spielgruppe Chreisel» führt seit 20 Jahren an der Klotenerstrasse eine Spielgruppe. Neu eingeführt wurde 2012 eine «Spielgruppe plus» mit Schwerpunkt Sprachförderung. Sie unterscheidet sich von der herkömmlichen Spielgruppe durch zusätzliche sprachliche Fördersequenzen, die in den Ablauf des Spielgruppenalltags integriert werden. Ziel ist ein sinn-
• Sanchez Alfredo, geb. 25. September 1974, Staatsangehöriger von Spanien, wohnhaft Frohburgstrasse 2; • Schramm Anna, geb. 20. März 1973 und Schramm Aleksander Daniel, geb. 4. April 2001, Staatsangehörige von Russland, wohnhaft Winterthurerstrasse 52. Gemeinderat Bassersdorf
Termine 2014 Der Gemeinderat hat folgende Termine festgesetzt:
Gemeindeversammlungen: Dienstag Dienstag Dienstag Donnerstag
25. März 2014 24. Juni 2014 (Rechnung) 23. September 2014 11. Dezember 2014 (Budget)
Veranstaltungen: Dienstag Samstag Donnerstag
20. Mai 2014: Frage- und Orientierungsabend 25. Oktober 2014: Neuzuzügeranlass 30. Oktober 2014: Informationsanlass Finanz
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Podiumsveranstaltung mit visionären Ansätzen
Hat die Gemeindeversammlung ausgedient? Im Durchschnitt nehmen in Bassersdorf jeweils 80 bis 120 Personen an Gemeindeversammlungen teil. Bei 7000 potenziellen Stimmberechtigten ist das viel zu wenig, findet die SP und lud Anfang November zu einer Podiumsveranstaltung ein, um über neue Modelle zu diskutieren.
ciert. 2005 hatte der Gemeindebürger Walter Kappeler eine entsprechende Einzelinitiative eingereicht, die jedoch von den Stimmberechtigten wuchtig abgelehnt wurde. Auch der Gemeinderat und die Schulpflege mochten sich damals (noch) nicht für eine solche Idee erwärmen.
Reifungsprozess von Reto Hoffmann Ziel dieser Veranstaltung, so schrieben die Organisatoren im Einladungsflyer, sei «Optionen für zweckdienlichere Strukturen der Mitwirkung von Stimmberechtigten einer stark wachsenden Gemeinde auszuloten, inklusive eines visionären Ausblicks auf eine mögliche Kooperation in einer Glattalstadt.»
Gescheiterte Initiative Über Alternativen zur traditionellen Gemeindeversammlung nachzudenken, erachtet auch Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler als legitim. Kennt sie doch die schwache Beteiligung aus eigener Erfahrung. Den Tiefpunkt erlebte sie im Juni 2011, als gerade 27 Stimmberechtigte (0,4 Prozent) zur Gemeindeversammlung erschienen. Alternativen gibt es verschiedene, wie an der Podiumsveranstaltung deutlich wurde. So zum Beispiel die Wahl eines Stadtparlamentes. Ein entsprechender Vorstoss wurde in Bassersdorf jedoch erst einmal lan-
Ein langer Reifungsprozess für ein solches Vorhaben brauchte es auch in der Gemeinde Wetzikon, wie von deren Gemeindeschreiber Marcel Peter zu erfahren war. Acht Anläufe habe es seit 1973 gebraucht, bis das Stimmvolk im September 2012 einer entsprechenden Initiative zur Bildung eines Stadtparlamentes schliesslich zugestimmt habe, sagte Peter. Seither habe auch die Parteienlandschaft einen Aufschwung erfahren. Ein ganz anderes demokratisches Konzept praktiziert hingegen die Gemeinde Malters im luzernischen Entlebuch. «Wir haben die Gemeindeversammlung schon 1959 abgeschafft», berichtete Gemeindepräsident Ruedi Amrein. Seither werde über alle Vorlagen, insbesondere über Budget und Rechnung, an der Urne entschieden. Kleinere Geschäfte würden dank einer etwas höheren Finanzkompetenz durch den Gemeinderat erledigt. Dass die Bevölkerung mit diesem System offenbar zufrieden ist, zeigten drei Versuche einer Wiedereinführung der Gemeindeversammlung,
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Das Podium im katholischen Kirchgemeindehaus (von links): Marcel Peter, Karin Landolt, Doris Meier-Kobler und Ruedi Lais. (rh)
welche jedoch allesamt scheiterten, wie Amrein weiter erläuterte. Wichtig sei, die Bevölkerung jeweils frühzeitig über Vorlagen zu informieren. Das geschehe mit Informationsveranstaltungen und einem intensiven Austausch mit den Parteien. Der Nachteil sei, dass Einzelanträge schwieriger einzubringen seien und dass der Abstimmungsaufwand grösser sei, so Amrein.
«Mir sind au öpper» Eine visionäre Idee wurde vom Walliseller SP Kantonsrat und Bezirksrat Ruedi Lais präsentiert. In seinem detaillierten Konzeptpapier präsentierte er die Idee einer Glattalstadt, also den Zusammenschluss der acht Glattalgemeinden, Bassersdorf, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen und WangenBrüttisellen. Bereits jetzt seien die Gemeinden durch interkommunale Kooperationen eng miteinander vernetzt. So zum Beispiel mit einem Spitalverbund, in einem Polizeiverbund, im Forstrevier, bei der Amtsvormundschaft oder mit den Zivilstandsämtern. Doch diese kommunalen Verflechtungen seien intransparent und führten zu einem grossen administrativen Aufwand. Ausserdem, so Lais, hätten die einzelnen Gemeinden bei wichtigen Themen wie die Glattalbahn, der Entwicklung des Autobahnnetzes oder des Flughafens Dübendorf zu wenig Gewicht. «Alle Gemeinden zusammen genommen mit insgesamt 108 000 Einwohnern und 85 000 Arbeitsplätzen wä-
ren wir neben Zürich und Winterthur eine dritte Kraft. Wir hätten dann auch etwas zu sagen», meinte Lais. Auch finanziell würde sich das lohnen. «Als Glattalstadt hätten wir jährlich vom Finanzausleich drei Millionen Franken mehr in der Kasse», rechnete der SP-Politiker vor. Als Glattalstadt könnte die Region viel selbstbewusster auftreten, denn schliesslich ‹sind mir au öpper›. Man könnte dann mit den beiden Städten auf Augenhöhe verhandeln», meinte Lais. Bei der abschliessenden Diskussion waren sich die Referenten einig, dass eine solche Entwicklung nicht von oben diktiert werden dürfe, sondern aus der Bevölkerung kommen sollte. Auch Doris Meier möchte sich solchen neuen Ideen nicht verschliessen. «Ich bin immer für Visionen zu haben, so lange die Gemeinden ihre Stärken bewahren können.»
Zukunftswerkstatt Die überparteiliche Arbeitsgruppe Zürich Nord (AGZN) sucht Personen, welche sich in einer breit abgestützten Zukunftswerkstatt treffen, um sich für die Vertiefung der Themenbereiche «Politische Strukturen» und «Mögliche Kooperation in einer Glatttalstadt» auszutauschen sowie Vorschläge für das weitere Vorgehen auszuarbeiten. Interessierte melden sich beim Bassersdorfer SP-Co-Präsidenten Fritz Kauf via E-Mail an fritz. kauf@bluewin.ch. (rh)
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Swiss ICT Award
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Vorher und nachher: Der Löwen-Kreisel
Als sogenannter «Oscar der Schweizer Informatik» gilt der Swiss ICT Award, der jeweils Firmen und Persönlichkeiten der Schweizer Informatik sowie Parlamentarier auszeichnet. Der «Champion 2013 People»Preis wurde dem Unternehmer Marco Marchesi verliehen, als Zürcher Pionier der Informationssicherheit. Mit seiner 1999 in Bassersdorf gegründeten Firma Ispin AG ist Marchesi zu einer wichtigen spezialisierten Adresse für die Daten- und Informationssicherheit in der Schweiz geworden. Die Ispin AG beschäftigt rund 50 Mitarbeitende und zählt 150 Kunden aus allen Industriesegmenten. Marco Marchesi hat Elektrotechnik studiert und war zuerst als Application- und Network-Ingenieur tätig. Später arbeitete der Wirtschaftsingenieur als Berater und hauptverantwortlicher Leiter für den Aufbau eines IT-Security-Bereiches. Seit der Firmengründung der Ispin AG führt er diese als CEO. (e)
Wieder Chlausmärt Im Dorfzentrum findet am Samstag, 7. Dezember von 11 bis 19 Uhr der traditionelle Chlausmärt statt. Rund 100 dekorierte Stände, die am Abend romantisch beleuchtet werden, warten auf die Marktbesucher. Im reichhaltigen Angebot ist wiederum Allerlei zu finden, das sich als Weihnachtsgeschenk eignet sowie Dekorationsgegenstände und Krippenfiguren. Etwa um 13.30 Uhr ist auch der Samichlaus mit dem Schmutzli unterwegs. Eine nostalgische Drehorgel sorgt mit ihren Klängen für die perfekte Adventszeit-Stimmung. Für alle, die von den feinen Düften animiert werden oder Hunger verspüren, ist ein reichhaltiges Angebot versprochen. Die drei Vereinsbeizen, die an den äusseren Punkten des Marktes platziert sind, bieten Raclette, Gerstensuppe und Risotto an. Natürlich findet man auch während dem gemütlichen Gang immer wieder Stände, die Essen und Getränke anbieten. So ergibt sich eine guten Gelegenheit, alte und neue Bekannte ungezwungen zu treffen und sich auf die Weihnachtstage einzustimmen. (ar)
Aus Gründen geltender verkehrstechnischer Vorschriften und stetig steigender Ansprüche musste der Kanton die Bassersdorfer Zentrumszone nahe dem Rondell umfassend sanieren. Die Bauarbeiten dauerten offiziell von Februar 2012 bis Oktober 2013. Die täglichen Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und Fussgänger dauerten jedoch effektiv bis Ende Juni im laufenden Jahr, bis zur Einbringung des Deckbelages, der Spurmarkierungen, der Fussgängerstreifen und der Umgebungsgestaltung. Seither passieren zahlenmässig nicht weniger Verkehrsteilnehmer als vorher den Löwen-Kreisel, jedoch ist das Weiterkommen merkbar flüs-
siger geworden. Nur wenige Tage vor Beginn der Bauarbeiten mit nach- folgend oft massiven Verkehrseinschränkungen hat der Dorf-Blitz – in weitsichtiger Planung – Mitte Januar 2012 (Bild oben) eine Gesamtansicht des Löwen-Kreisels aus der Vogelperspektive fotografiert. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten mit einem geschätzten Kostenaufwand von rund 7 Millionen Franken, inklusive Verbreiterung des Bachdurchflusses unter dem Kreisel dessen Mündungsbereiche, wurde auch der Strassenquerschnitt in diesem Abschnitt vergrössert. Das Rondell liegt auf einer Ausnahmetransportroute, auf welcher gewährleistet sein muss, dass
Spezialtransporte bis zu 37 Metern Länge ungehindert passieren können. Die Gestaltung eines Kreisels im innersten Ring ist eigentlich Sache der Gemeinden. In gegenseitiger Absprache wurde die 1991 erstellte schneckenförmige Spirale – von ihrem Erbauer Richard Spaltenstein «Cambio» getauft – jedoch auf Kosten des Kantons abgebaut und in leicht modernisierter Gestaltung wieder erstellt. Zum Vergleich und als Beweis für gute Arbeit den vor einigen Tagen fotografierten neuen Löwen-Kreisel (Bild unten) mit tatsächlich fast identischem Aussehen wie sein Vorgänger. Text und Bilder: Susanne Reichling
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Erfolgreicher Start für den Waldkindergarten
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Statt Puppenstube ein Wald-Sofa, statt Zeichenpapier bunte Blätter, statt Legos Steine vom Waldweg: Seit dem neuen Schuljahr verbringen 19 Bassersdorfer Kinder ihre Zeit im Kindergarten nicht im beheizten Zimmer, sondern draussen auf ihrem Waldspielplatz. von Reto Hoffmann Der Wald-«Chindsgi» ist eine neue Form von Kindergarten, welche Bassersdorf seit dem Beginn des Schuljahres 2013/14 ins Schulprogramm aufgenommen hat. Positive Erfahrungen aus anderen Gemeinden haben die Schulleitung veranlasst, diesen Versuch zu starten. Mit Erfolg: 15 Erstjahrund 4 Zweitjahr-Kindergärtler im Alter von vier bis sechs Jahren aus dem Kindergarten des alten Primarschulhauses (beim Kreisel) machen in diesem Schuljahr mit. Die Nachfrage ist steigend.
Schutz bei Wind und Wetter Unter Obhut von Giovanna Cappelli – sie ist gelernte Kindergärtnerin mit naturpädagogischer Weiterbildung – und Alessandro Sammarruco, ihrem Waldbegleiter mit Erfahrungen im sozialen Bereich, verbringen die Kinder vier Vormittage der Woche nicht im Kindergartenzimmer, sondern auf ihrem Waldspielplatz oberhalb des Restaurants Châlet Waldgarten. Diesen haben sie sich entsprechend eingerichtet. Neben einer grossen Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten, dient ein so genanntes Wald-Sofa als Rückzugsort bei Wind und Wetter. In diesem mit Ästen abgeschirmten Platz essen die Kleinen jeweils ihren Znüni oder lauschen den Erzählungen. Der Waldplatz ist auch ihr Spielplatz. Dort erkunden sie die nähere Umgebung, sammeln Holz und Blätter, lernen Bäume und Pflanzen kennen oder basteln mit Dingen, welche die Natur hergibt. Auch an diesem neblig-kalten Novembermorgen fühlen sich die Kleinen sichtlich wohl, wie ein Augenschein zeigt. Die nur fünf Grade messende Temperatur scheint den dick eingepackten Kindern nichts anhaben zu können. Artig auf den Holzbalken sitzend warten sie
«Freiluftkindergarten» im Wald: Gemeinsam begutachten die Kindergärtler und ihre Lehrpersonen die zusammengetragenen «Waldschätze». (Bilder: Reto Hoffmann)
neugierig darauf, zu erfahren, was das Betreuer-Team für sie Spannendes vorbereitet hat. Heute steht ein Würfelspiel auf dem Programm. Entsprechend der gewürfelten Zahl muss die gleiche Anzahl von «Waldschätzen» in der Umgebung gesucht werden. Ausgelegt auf einer Blache muss jedes Kind seine Fundstücke den anderen vorstellen. Dazwischen sorgen immer wieder ein paar Strophen eines Kinderliedes oder kleine Aufwärmübungen für Abwechslung.
Respekt vor dem Winter Für Kindergärtnerin Giovanna Cappelli ist der Waldkindergarten bisher ein voller Erfolg. Lediglich ein Kind musste aus persönlichen Gründen wieder in einen normalen Kindergarten umplatziert werden. Alle anderen sind mit Begeisterung dabei. «Wettermässig hatten wir allerdings im Herbst viel Glück, es hat zahlreiche schöne Tage gegeben und auch die Temperaturen waren angenehm», meint sie. Etwas Respekt habe sie nun vor den kommenden Wintermonaten. Doch dafür hat sie bereits jetzt vorgesorgt. Immer dabei auf dem kleinen Materialwagen ist ein Gaskocher, auf dem Tee zubereitet werden kann, oder heisses Wasser, um damit Steine aufzu-
Der Weg ist das Ziel. Auch hier gibt es Interessantes zu entdecken.
wärmen. «Damit können sich die Kinder dann die kalten Hände aufwärmen», erzählt die Pädagogin.
Geduld und Spontanität Obwohl Giovanna Cappelli bereits grosse Erfahrung mit Outdoor-Aktivitäten mit Kindern hat, musste sie dazulernen. «Draussen braucht es viel mehr Geduld und Spontaneität als in der Kindergartenstube. Beispielsweise schon der Anmarsch vom Treffpunkt beim Kindergarten Mösli zum Waldplatz ist ein Abenteuer für sich. An jeder Ecke gibt es für die Kinder
wieder Neues zu entdecken. So kann der Weg gerne mal dreiviertel Stunden in Anspruch nehmen», meint sie. «Die Kinder unterscheiden eben nicht, ob sie sich auf dem Weg befinden, oder auf dem Waldplatz, draussen ist einfach draussen, und da gibt es überall viel Spannendes zu sehen und zu tun.» Auch die Zeit vergehe viel schneller, was oft Auswirkungen auf das Programm habe. «Die Kinder sind viel selbständiger geworden und bekommen den Auslauf, den sie in diesem Alter dringend brauchen», unterstreicht Giovanna Cappelli die positive Erfahrung dieses Modells. ◾
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Standort- und Marktanalyse zeigt neue Möglichkeiten auf
Bassersdorf soll und muss sich verändern Bassersdorf hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Besonders attraktiv ist die Gemeinde als Wohn- und Lebensort für Familien und Singles. Nicht mithalten konnte jedoch die Ansiedlung von steuerkräftigen Unternehmen. Eine neue Studie zeigt nun Möglichkeiten auf.
kunft nicht mehr mit den vorhandenen Steuereinnahmen dieses Bevölkerungssegmentes gedeckt werden. Ziel sei, in naher Zukunft vermehrt finanzkräftiges Gewerbe auf Gemeindegebiet anzusiedeln, um die Finanzlage von Bassersdorf zu verbessern.
schen, Untere Mühle und Baltenswil. Dabei zeigte sich, dass Grindel und Gmeindwisen/Pöschen bei entsprechenden Anpassungen (zum Beispiel bessere Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr) attraktiver werden könnten für auswärtige Firmen.
Vernetzung wichtig
von Reto Hoffmann
Die Verfasser der Studie zeigten zwar auf, dass sich die Anzahl der Arbeitsplätze im Bereich IT und Gastronomie in Bassersdorf stark entwickelt hatten, im direkten Vergleich mit den Nachbargemeinden aber immer noch auf einem relativ tiefen Niveau befänden. Mit 95 000 Quadratmetern vorhandenem Bauland ergebe sich hier noch Handlungsspielraum. Es gelte mit den Grundeigentümern dieser Flächen und den potentiellen Interessenten nach Lösungen zu suchen. Das Raumentwicklungsteam untersuchte auch die Branchentauglichkeit der bestehenden Gewerbegebiete, wie Grindel, Gmeindwisen/Pö-
Auch sei die Vernetzung dieser Gewerbegebiete untereinander ein wichtiges Erfolgskriterium. Dabei wurde etwa die Lancierung eines Shuttle-Busses zwischen diesen Gebieten vorgeschlagen. Ausserdem gelte es, so genannte Branchenfamilien mit einem breiten Angebotsfächer zu definieren, um die Attraktivität der Gewerbegebiete weiter zu erhöhen. Um dem Bevölkerungsdruck, der in Zukunft noch weiter zunehmen werde, zu begegnen, sei auch das verdichtete Bauen eine mögliche Massnahme. Mit einer frühzeitigen Standortförderung beispielsweise im Gebiet Bahnhof könnte dieser Druck aufgefangen werden, so die Empfehlung der Autoren in ihrer Studie. Mit dem Erweiterungsbau der Glattalbahn
Dass sich viele Bewohnerinnen und Bewohner Gedanken zur Entwicklung ihrer Gemeinde machen, zeigte das rege Interesse an einer Informationsveranstaltung, welche Ende Oktober stattgefunden hat. Rund 80 Personen fanden sich im katholischen Kirchgemeindehaus ein, um sich über das Ergebnis einer Studie informieren zu lassen, welche der Gemeinderat in Auftrag gegeben hat. Anlass zu dieser Studie, so Gemeindepräsidentin Doris Meier in ihrer Einleitung, sei die anstehende Bau- und Zonenordnung sowie die Anregung zweier Bürger gewesen, welche mit einer Initiative eine Standortanalyse angeregt hatten.
werde sich der Dorfkern voraussichtlich in Richtung Bahnhof verlagern.
Schwierige Situation Wie schwierig sich die Finanzsituation der Gemeinde Bassersdorf gestaltet, erfuhren die Anwesenden im Anschluss an die Diskussion zur Standortentwicklung von Gemeinderat und Finanzvorstand Mario Peverelli. Er gab einen Überblick zum Budget 2014. Der Steuerfuss kann zwar im nächsten Jahr noch auf 104 Prozent gehalten werden, doch die Aussichten der Finanzplanung sehen bereits 2015 eine weitere Steuerfusserhöhung um fünf Prozent vor. Dies vor allem bedingt durch geringere Ausschüttungen aus dem Finanzausgleich, welche zu erwarten sind, sowie höhere Aufwendungen in der laufenden Rechnung. Hier werden für den Neubau des Schulhauses Chrüzacher und die Sanierungen der anderen Schulanlagen rund 75 Millionen budgetiert. ◾
Gesundes Gleichgewicht Als Gastreferenten eingeladen worden waren Martin Bühler und Dominik Matter vom Zürcher Raumentwicklungsbüro Fahrländer Partner AG, welche mit dieser Studie beauftragt worden war. Anhand von statistischen und demografischen Daten versuchten sie aufzuzeigen, wie sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren entwickelt hat und welche Massnahmen getroffen werden müssten, um «die Wohnkleinstadt im Grünen» auch in Zukunft in einem gesunden (finanziellen) Gleichgewicht halten zu können. Die Studie zeigt, dass Bassersdorf mit seinen über 11 000 Einwohnern vor allem für Familien und Einpersonenhaushalte (Singles) attraktiv ist. Dieses Bevölkerungssegment, das zwischen 2001 und 2010 um 50 Prozent gewachsen ist, zeichne sich zwar durch ein hohes pro Kopf Einkommen aus, verursache aber auch viele Kosten, etwa für Schulen, Krippenplätze oder die Gesundheitsversorgung, erklärte Martin Bühler. Und diese könnten in Zu-
Hauptübung der Feuerwehr mitten in Bassersdorf Am ersten Novembersamstag prüfte die Feuerwehr Bassersdorf ihre Floriansjünger mitten im Zentrum der Gemeinde. Das Szenario der von vielen Interessierten verfolgten Hauptübung lautete wie folgt: Ein ungeübter Fahrer verlor auf der Winterthurerstrasse die Herrschaft über sein Fahrzeug mit Anhänger
und prallte in das Haus, in dem sich die Textilreinigung befindet. Ein hinterher fahrender Personenwagen konnte nicht rechtzeitig bremsen und prallte auf den Anhänger; die beiden Insassen wie auch die zwei Personen im Lieferwagen wurden verletzt. Zudem geriet das Ladenlokal in Brand. Mit Verdacht auf
Rückenverletzungen musste die Feuerwehr die beiden Personen mit dem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug befreien (unser Bild). Die Bassersdorfer Feuerwehr war mit 61 Personen und sieben Fahrzeugen vor Ort, zudem kam die Autodrehleiter der Feuerwehr Kloten mit vier Personen zum Einsatz. (re)
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Zweites Regierungs-«Dörby» zwischen Übergangsregierung und Fakoba
Der Gemeinderat gewinnt die «Küchenschlacht» Der Gemeinderat Bassersdorf als Übergangsregierung hat das Fasnachts-Komitee Fakoba zum Duell eingeladen. Während im letzten Jahr – am ersten Regierungs«Dörby» – die sportliche Tätigkeit gemessen wurde, mussten die beiden Teams in diesem Jahr kulinarische Highlights in Form von Apéro-Häppchen zubereiten, die von einer hochstehenden Jury bewertet wurden. In der «Küchenschlacht» schwang die Übergangsregierung obenauf Die Gruppe der in artgerechten Coques und Kochschürzen sich präsentierenden Übergangsregierung bestand aus Gemeindepräsidentin
Doris Meier, Ruth Bösch, Hans Stutz, Richard Dunkel, Christian Pfaller, Mario Peverelli sowie Gemeindeleitungs-Mitglied Reto Rudolf als Stellvertreter für den im Ausland weilenden Gemeinderat Bruno Muff. Die Fakobaner traten an mit Obernarr Rolf Zemp, Daniel Vogler, Susanne und Simon Beck, Astrid Scheunemann, Elena Etter und René Bertschinger. Und die Jury bestand aus keinem Geringeren als dem bekannten Koch Beat Caduff (Caduff’s Wine-Loft Zürich) und Roger Bösch (Präsident Gewerbeverein Bassersdorf-Nürensdorf). Eine Stunde hatten die beiden Gruppen Zeit, ein reichhaltiges
Apéro-Buffet herzustellen. Der «Fingerfood» sollte dabei aus möglichst vielen der bereitliegenden Zutaten bestehen und natürlich auch ansprechend präsentiert werden. Das Aufräumen der Küche inklusive Abwasch gehörte ebenfalls zu den zu erfüllenden Aufgaben und floss in die Bewertung der Jury mit ein. Keine leichte Aufgabe. Die Zuschauerinnen und Zuschauer am zweiten Kräftemessen staunten, mit welcher Fantasie die beiden Gruppen ans Werk gingen. «Wenn der Gemeinderat so regieren würde, wie er kocht, wäre das absolute Spitze», bemerkte einer der Umstehenden und erntete damit Beifall von den anderen Apéro-Gästen.
Die Kriterien, welche die beiden Juroren testeten, beinhalteten die visuelle Wirkung und die Präsentation der Speisen, den Geschmack, die Vielfalt der verwendeten Produkte und die aufgeräumte Küche. Die Präsentation gelang dem Gemeinderat beeindruckend mit der maximalen Punktzahl, während die Gruppe Fakoba zwei Punkte weniger erhielten. Auch geschmacklich kochten die Exekutivmitglieder etwas vielfältiger, während die beiden letzten Kriterien gleich bewertet wurden. Ein kleines Getränke-Quiz ergänzte den Wettbewerb. Dann durften sich Gäste wie Koch-Teams am feinen und reichhaltigen Apéro-Buffet gütlich tun. Text und Bilder: Mano Reichling
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Cigar Lounge im «Löwen» eingeweiht
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«a live»: Spritzig, witzig und frech Sie haben bereits zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gegeben und sind auch gefragte Gäste in Fernseh-Unterhaltungssendungen, wie vergangenen Dezember in der Weihnachtsshow der deutschen Schlagersängerin Helene Fischer. «a-live» ist die Schweizer A-cappella-Formation schlechthin. Die Konzerte der sechsköpfigen Combo sind meist ausverkauft, so auch Mitte November, als sie auf Einladung der Kultur- und Bibliothekskommission im Franziskuszentrum auftrat. Ihr Programm «Back-
Die neue Cigar Lounge im Hotel und Restaurant Löwen bietet Hotelgästen und Passanten die attraktive Möglichkeit, nach einem feinen Essen oder einfach zum «gediegenen Herunterfahren» nach einem anstrengenden Tag in einem luxuriösen Raucherlokal zu geniessen. Das moderne und elegante Fumoir im ersten Stock wird geprägt von einer
Dorf-Blitz
stage» ist spritzig und witzig. Mit eigens für diese Show arrangierten Songs von Lady Gaga über Robbie Williams bis hin zu Elvis begeistern die sechs Männer ihre Zuschauer, ohne auch nur ein einziges Instrument in die Hand zu nehmen. Doch die Sänger sind nicht nur Stimm- sondern auch Verwandlungskünstler. Mit einfachen Requisiten, wie diese Perücken im Bild, verleihen sie ihren Darbietungen eine zusätzliche, freche Note, was bei den Zuschauern wahre Begeisterungsstürme auslöste. (rh)
warmen und stilvollen Atmosphäre. Die Erweiterung war Teil des Geburtstagsfestes zum einjährigen Bestehen, das Pächter Markus Leutenegger seinen Gästen präsentieren konnte. Die Lounge ist ein bedienter Barbetrieb, ein ausgesuchtes Zigarren-Sortiment wie auch eine breite Anzahl an Getränken ist im Angebot. (re)
Weihnachtsstimmung erleben Das Lädeli «Jm Centrum» des Gemeinnützigen Frauenvereins ist am Samstag, 21. Dezember von 9 bis 12 Uhr ein letztes Mal im laufenden Jahr geöffnet und bleibt dann über die kommenden Feiertage geschlossen. Am Dienstag, 7. Januar, ist das Verkaufslokal an der
Reges Interesse am Neuzuzügertag Am letzten Samstag im Oktober lud der Gemeinderat einmal mehr zum Neuzuzügertag. Von den 670 Personen, welche in diesem Jahr angeschrieben wurden, hätten sich erfreuliche zehn Prozent zu diesem Begegnungstag angemeldet, sagte Gemeindepräsidentin Doris Meier bei der Begrüssung in der Sportanlage bxa. Dank dem Erfolg des vergangenen Jahres wurde auch heuer das neue Konzept angewendet. Die Teilnehmenden wurden mit Kleinbussen in einem Parcours an ver-
schiedene Stationen im Dorf gefahren, wo ihnen die Einrichtungen und Institutionen näher gebracht wurden. Diesmal standen das Feuerwehrdepot (Bild), die Bibliothek, die Schmitte sowie das Jugendhaus Jam auf dem Programm. Den Abschluss machte wie üblich ein reichhaltiger Apéro mit musikalischer Umrahmung des Musikvereins Bassersdorf. An verschiedenen Ständen wurden die Tätigkeitsbereiche von Dorfvereinen und Parteien vorgestellt. (rh)
Gerlisbergstrasse 2 (mit vielen reduzierten Artikeln im Ausverkauf) wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind auch im neuen Jahr: Dienstag und Freitag, 9 bis 11 Uhr und 14.30 bis 17 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 9 bis 11 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr. (e)
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Bassersdorf
Tatzelwurm der R채beliechtli
Impressionen vom diesj채hrigen Umzug in Baltenswil mit 150 Personen, darunter 70 Kindern, von Mano Reichling
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Brütten
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Vereine
Brütten Herzlichen Dank allen Mitwirkenden am diesjährigen Dorf-Adventskalender; er kann bis zum 26. Dezember betrachtet werden. Die Fenster sind jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. Das MuKi-Team wünscht allen eine wunderschöne Adventszeit!
ADRESSE
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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Dorf-Adventskalender Dezember 2013
NAME
Dorf-Blitz
INFORMATIONEN
1
So
Fam. Meyer
Chäzlerweg 2
2
Mo
Schulklasse Frau Pozzi
Gemeindehaus
Outdoor ab 18 Uhr
3
Di
Bibiliothek
Brüelgasse 7
Openhouse 17-19 Uhr
4
Mi
Fam. C. + M. Meyer
Unterdorfstrasse 16
Outdoor 18-20 Uhr
5
Do
Coiffeursalon Art of style
Alpenblick 17
Outdoor 17-19 Uhr
6
Fr
Fam. Bächi
Harossenstrasse 21
Outdoor 18-20 Uhr
7
Sa
Volg
Brüelgasse 8
Openhouse ab 11 Uhr
8
So
Ruth Keller
Alpenblick 17
Openhouse 17-19 Uhr
9
Mo
Haargenau
Unterdorfstrasse 39
10
Di
Fam. Aegerter
Säntisstrasse 86
Outdoor 17.30-19 Uhr
11
Mi
Fam. Büchli
Dorfstrasse 6
Outdoor 18-20 Uhr
12
Do
Fam. Oehri
Dorfstrasse 10
Outdoor 18.30-20.30 Uhr
13
Fr
Chiletreff Brütten
Pfarrgasse 3
Openhouse ab 18 Uhr
14
Sa
Fam. Grossert
Chilerain 2
Outdoor 18-20 Uhr
15
So
Eva Egli
Dorfstrasse 29
16
Mo
Fam. Caflisch - Vogt
Unterdorfstrasse 20
17
Di
Fam. Bühler
Strehlgasse 4
18
Mi
Kinderhaus Chrüsimüsi
Unterdorfstrasse 38
19
DO
Ruth Mayer
Dorfstrasse 6
20
Fr
Fam. Wiesmann
Brühlgasse 16
21
Sa
C. & C. Weber
Säntisstrasse 28
22
So
Fam. Meyer
Chäzlerweg 2
23
Mo
Fam. Bettosini
Harossenstrasse 39 b
24
Di
Fam. Kohli
Säntisstrasse 92a
Die Adventszeit steht vor der Tür und mit Riesenschritten neigt sich das Jahr 2013 dem Ende zu und wir schauen auf ein intensives aber auch lehrreiches Vereinsjahr zurück. Jeden Monat bereiteten unsere Samariterlehrer interessante Lektionen vor und wir konnten unsere Erste HilfeKenntnisse auffrischen und Neues dazu lernen. Zwei Nothilfekurse, zum ersten Mal den neuen e-Nothilfekurs, und einen Nothilfe-Refresher konnten wir dank unseren engagierten Klassen-/Samariterlehrern erfolgreich durchführen. Unsere Anlässe in diesem Jahr, der RacletteAbend und die «Gwächshuusbeiz» anlässlich der Adventsausstellung im Garte-Händsche waren Dank grossem Interesse und dem Entgegenkommen der Dorfbevölkerung wieder erfolgreich. Danken möchten wir allen, welche uns mit einem Beitrag bei der Samaritersammlung, als treue Passivmitglieder oder mit einer Geldspende wohlwollend unterstützt haben. Die Erlöse aus all diesen Anlässen und die Spenden verwenden wir, um unser Einsatz- und Kursmaterial auf dem neusten Stand zu halten. Unser Jahresprogramm für das Jahr 2014 ist in Planung. Auch im neuen Jahr werden wir wieder Nothilfekurse anbieten. Freitagabend und Samstag ganzer Tag, (zehn Lektionen) oder als e-Nothilfekurs mit dem praktischen Teil am Samstag. Infos und Daten erhalten Sie unter www. samariter-bruetten. Weiter möchten wir im Laufe des Jahres, nach Wunsch und Bedürfnis, weitere Kurse durchführen wie den BLS-AEDKurs (CPR und Defi-Anwendung). Sie treffen uns auch an beim Sanitätsdienst an Anlässen im Dorf. Wenn Sie unseren Verein näher kennenlernen oder einmal an einer Monatsübung mitmachen möchten, kommen Sie einfach vorbei, Sie sind herzlich willkommen. Ort und Datum werden immer im Dorfkalender bekannt gemacht oder Sie erhalten Infos unter www.samariter-bruetten. Auf unserer Homepage sind alle Informationen über unseren Verein publiziert. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit sowie viele gute Stunden und Wohlergehen im 2014.
Openhouse
Outdoor ab 17 Uhr
Samariterverein Brütten
Neue Schulleitung an der Primarschule Brütten Anfangs Juli 2013 hat uns unsere Schulleiterin Sya Tiziani mitgeteilt, dass sie die Schule Brütten per 28. Februar 2014 verlässt, um sich ganz ihrer selbständigen Beratungsarbeit widmen zu können. Die Stelle wurde noch vor den Sommerferien ausgeschrieben und es sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen. Vor den Herbstferien konnten wir die Stelle nun definitiv besetzen. Wir freuen uns, mit Suzanne Thörig eine erfahrene und fachlich bestens ausgewiesene Schulleiterin gefunden zu haben. Suzanne Thörig wird die Stelle an der Schule Brütten per 1. April 2014 übernehmen. Wir schätzen es sehr, dass sich Frau Tiziani bereit erklärt hat, mit einem reduzierten Pensum das Arbeitsverhältnis bis Ende März zu verlängern, somit ist ein reibungsloser Übergang gewährleistet. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Sya Tiziani für ihr langjähriges Engagement an der Schule Brütten. Für die berufliche und private Zukunft wünschen wir Sya Tiziani alles Gute. Wir werden Sya Tiziani zu einem späteren Zeitpunkt in einem würdigen Rahmen verabschieden. Suzanne Thörig heissen wir bereits jetzt schon an der Schule Brütten herzlich willkommen. Schulpflege Brütten
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung Haus des Kindes In der Liegenschaft Brüelgasse 2 sollen zukünftig sämtliche familien- und schulergänzende Angebote untergebracht werden. Um dieses Vorhaben realisieren zu können, muss das Haus umgebaut werden. Über den dafür notwendigen Kredit wird voraussichtlich an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 5. März 2014 abgestimmt. Für die Erstellung des Vorprojektes hat der Gemeinderat einen Kredit von Fr. 17 184.95 genehmigt. Der Auftrag wurde der Firma OMG + Partner Architekten AG (Winterthur) erteilt.
Deutschtest Der Gemeinderat hat im Juli entschieden, dass Einbürgerungswillige zukünftig einen Deutschtest absolvieren müssen. Ausgenommen wurden Kandidaten, welche die obligatorische Schulzeit in der Deutschschweiz besucht oder Deutsch als Muttersprache haben. Die Sprachschulen führen diese Kurse jedoch erst durch, wenn die Gemeinde ein Kooperationsabkommen vereinbart hat. Der notwendige Vertrag wurde mit der Schule für Wirtschaft und Sprachen SWS Winterthur AG (Winterthur) abgeschlossen.
2013 gegründet. Anlässlich der Gründungsversammlung wurden die Statuten genehmigt und der Vorstand gewählt. Das Budget des Vereins sieht Ausgaben von 95 000 Franken vor. Dieser Betrag wird mit den Einnahmen von den Gemeindebeiträgen gedeckt. Die Gemeinde Brütten bezahlt 2014 einen Mitgliederbeitrag von 2.50 Franken pro Einwohner.
Malerarbeiten Die Holz-Fensterläden der Liegenschaft Brüelgasse 8 müssen regelmässig neu gestrichen werden. Diese Arbeiten wurden letztmals 2002 ausgeführt. Der im Voranschlag eingestellte Kredit von 10 000 Franken für die Malerarbeiten wurde freigegeben. Die Arbeiten werden von der Firma ABL Ablaugerei Schweiz GmbH (Winterthur) ausgeführt.
Alle fünf Jahre muss die Ausgleichsgebietsplanung der Schutzräume überarbeitet werden. Die dritte Überarbeitung führte das Ingenieurbüro Bona + Fischer (Winterthur) durch. Gegenüber den bisher erstellten Ausgleichsgebietserhebungen wurden die Gebiete Birch, Buechmes, Dorf und Wegach nach Rücksprache mit dem Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons Zürich in ein Ausgleichsgebiet Dorf neu zusammengefasst. In diesem Gebiet kann auf die Erstellung von Schutzräumen verzichtet werden. Die Bauherrschaft ist jedoch Ersatzabgabepflichtig. Im Ausgleichsgebiet Eich sind für grössere Wohnbauten (etwa Einfamilienhäuser mit mehr als sieben Zimmern) Schutzräume zu erstellen.
Auslagerung
Verein Energieberatung Der Verein «Energieberatung Region Winterthur» wurde am 9. September
Schutzraumbaupflicht
Die Fensterläden an der Brüelgasse 8 sollen neu gestrichen werden. (zvg)
In den letzten Jahren ist der Aufwand im Sozialhilfesekretariat stetig gestiegen. Einerseits sind, respektive waren mehr Personen auf die finanzielle Unterstützung angewiesen, andererseits werden die Sozialhilfefälle immer komplexer. Das Pensum der Sozial- und Gesundheitssekretärin von 20 Prozent reicht heute nicht mehr aus. Der Gemeinderat hat sich zu verschiedenen Lösungen Gedanken
gemacht. Unter anderem wurde die Aufstockung des Stellenpensums in Erwägung gezogen, was einen zusätzlichen Arbeitsplatz erfordert hätte. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile sowie der finanziellen Auswirkungen der verschiedenen Lösungen hat der Gemeinderat entschieden, für die Führung und Ausrichtung der Sozialhilfe mit dem Kompetenzzentrum für Soziale Dienste der Gemeinde Seuzach zusammen zu arbeiten. Dies bedeutet, dass sämtliche Klienten vom Kompetenzzentrum betreut werden. Dieses ist mit den nötigen Ressourcen ausgestattet und das fachkompetente Personal kann spezifisch auf komplexe Fälle oder Personen mit erhöhtem Betreuungsbedarf eingehen. Über die Fallaufnahme selbst sowie über Integrationsmassnahmen oder über die Auszahlung von situationsbedingten Leistungen entscheidet weiterhin die Sozial- und Gesundheitsbehörde respektive der Gemeinderat Brütten auf Antrag des Kompetenzzentrums. Die persönliche Betreuung von einzelnen Sozialhilfeklientinnen und -klienten kann weiterhin in Absprache mit dem Kompetenzzentrum vom Sozialvorsteher, der Sozialvorsteherin oder einer dafür bestimmten Person übernommen werden. Die Auslagerung erfolgt per 1. Januar 2014. Gemeinderat Brütten
Verschiebungsdaten Kehrichtabfuhr In der Weihnachts- und Neujahrszeit fallen zwei Feiertage auf einen Mittwoch. Deshalb wird die Kehrichtabfuhr wie folgt nachgeholt: Samstag, 28.12.2013 (statt 25.12.2013) Samstag, 04.01.2014 (statt 01.01.2014)
Schneeräumung Abgestellte Fahrzeuge auf öffentlichen Strassen und Plätzen stören die Winterdienstarbeiten (Pfaden, Splitten) und sind dem Risiko ausgesetzt, durch Schneepflüge und andere Winterdienstgeräte beschädigt zu werden. Deshalb bitten wir alle Fahrzeughalter, ihre Fahrzeuge auf Privatgrund zu parkieren. Damit der öffentliche Strassenverkehr nicht behindert wird, darf kein Schnee auf Strassen oder Gehwegen aus Einfahrten oder Vorgärten abgelagert werden.
Gemeindeverwaltung Brütten
Wir bitten Sie, den Kehricht und das Kleinsperrgut genügend zu frankieren und an den Verschiebungsdaten vor 7 Uhr am Strassenrand bereitzustellen.
Gemeindeverwaltung Brütten
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Mit wenigen Massnahmen kann die Heizsaison gut vorbereitet werden
Heizen im Winter ohne viel Energieverlust Die Herbsttage verschaffen noch ein wenig Zeit, sich auf die Heizsaison einzustellen. Für einen energie- und kosteneffizienten Winter eignen sich Massnahmen in drei Bereichen: Die Heizanlage vorbereiten, Heizung und Temperatur optimal regeln sowie sinnvoll lüften.
ten. Allenfalls müssen auch die Heizkörper entlüftet und mit Wasser nachgefüllt werden. Die ManometerAnzeige beim Heizkessel gibt an, ob genügend Wasser in den Heizkörpern und den Leitungen zirkuliert. Sollten jetzt noch Startschwierigkeiten bei der Heizung auftreten, ist ein Heizungsfachmann beizuziehen.
Bevor es richtig kalt wird, lohnt es sich, die Heizanlage zu kontrollieren. Dazu sind Bedienungsanleitung und Anlagebeschreibung nötig. Sie liegen in der Regel bei der Heizanlage auf. Fehlen die Unterlagen, hilft der Heizungsfachmann oder der Installateur weiter. Ferner empfiehlt es sich, den Heizraum vor und während der Saison zu reinigen. Denn wenn viel Staub in der Luft ist, wird die Verbrennung beeinträchtigt und der Brenner störungsanfällig. Dadurch steigen der Ausstoss an Schadstoffen und der Energieverbrauch. Bleiben die Heizkörper etwa eine halbe Stunde nach Inbetriebnahme der Heizung kalt, ist zu prüfen, ob Brenner und Umwälzpumpe arbeiten. Es kann vorkommen, dass diese nach einer längeren Pause nicht auf Anhieb star-
Temperatur regeln Die richtige Regelung der Heizung entscheidet über den Energieverbrauch. Nachts kann die Heizung ausgeschaltet oder auf reduzierten Betrieb gestellt werden. Prüfen Sie auf dem Heizungsregler die Betriebszeiten, die in Abstimmung auf das System zu programmieren sind. Bei einem System mit Radiatoren sollte die Heizung frühestens eine Stunde vor der Weckzeit auf Vollbetrieb und mindestens eine Stunde vor der Schlafenszeit wieder aus oder auf reduzierten Betrieb schalten. Bodenheizungen reagieren langsamer und fordern die Einschaltzeit zwei bis drei Stunden vor dem Aufstehen, können dafür früher wieder auf reduzierten Betrieb geschaltet werden. Ist tagsüber niemand zu Hause oder eine län-
Mit Thermostatventilen lassen sich die Temperaturen in den einzelnen Zimmern den Bedürfnissen entsprechend regeln. (zvg)
Geburten
gere Abwesenheit geplant, erübrigt sich der Vollbetrieb. Stellen Sie die Heizung einen halben Tag vor der Abreise auf Reduzierbetrieb, damit die Leitungen im Haus nicht einfrieren. Wird bei der Rückkehr der Normalbetrieb wieder aktiviert, ist bei Radiatoren nach rund einem halben Tag die gewünschte Temperatur im Haus erreicht. An eine energieeffiziente Heizsaison trägt auch die Temperaturregelung in den einzelnen Zimmern bei. Selten benutzte Räume wie Gäste- oder Schlafzimmer können etwas kälter sein (18 Grad), während im Wohnbereich eine Temperatur von mindestens 20 Grad für Behaglichkeit sorgt. Die bedürfnisgerechten Temperaturen lassen sich am besten mit Thermostatventilen einstellen. Wenn noch keine vorhanden sind, so ist die Vorbereitung für die Heizsaison der richtige Moment, sie zu installieren.
Sinnvoll lüften Das richtige Lüften ist vor allem in der Heizsaison wichtig, um einerseits Feuchteschäden zu vermeiden und anderseits Heizkosten zu sparen. Als Grundregel gilt: Mindestens dreimal pro Tag während fünf bis zehn Minuten kräftig Durchzug machen, also Fenster und Türen öffnen. So lässt sich die feuchte, verbrauchte Luft vollständig durch frische ersetzen. Ein ständig geöffnetes Kippfenster ist unwirksam und unwirtschaftlich. Die Raumluft wird kaum erneuert und die Zimmertemperatur kühlt unnötig ab. Steht ein Kippfenster bei Minustemperaturen während 24 Stunden offen, verpuffen 4 Liter Heizöl pro Tag in den Winter hinaus. In Minergie-Gebäuden erfolgt der konstante Luftwechsel automatisch durch die Komfortlüftung.
Erhöhung der CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen Einen besonderen Anreiz energieeffizient zu heizen, bietet diesen Winter die Erhöhung der CO2Abgabe auf fossilen Brennstoffen. Ab dem 1. Januar 2014 liegt sie bei 60 Franken pro Tonne CO2. Dies entspricht einem Anstieg von heute 9,5 auf 16 Rappen pro Liter Heizöl extraleicht. Die CO2-Abgabe ist eine Lenkungsabgabe, die der Bund seit 2008 erhebt, um den sparsamen Umgang mit fossilen Brennstoffen zu fördern. Ab 2014 wird der Ertrag bei rund 800 Millionen Franken liegen. Zwei Drittel des Abgabeertrags verteilt der Bund an die Bevölkerung (über Krankenkassenprämien) und die Unternehmen (proportional zur AHV-Lohnsumme) zurück. Ein Drittel fliesst ins Gebäudeprogramm, mit dem Bund und Kantone energetische Sanierungen unterstützen. Weitere 25 Millionen Franken werden dem Technologiefonds zugeführt (weitere Informationen: www.bafu.admin. ch/co2-abgabe/). (e)
Weitere Informationen rund um Heiztipps, Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind bei der Energieberatung Region Winterthur, erhältlich, Telefon 052 368 08 08 oder energieberatung@eb-region-winterthur.ch, www.eb-region-winterthur.ch. (e)
24. September 2013 Annina Zoé Hofmeier
4. Oktober 2013 Andrina Sinja Spahn
10. Oktober 2013 Leandro Nico Volkart
Tochter von Katja und Michael Hofmeier Strehlgasse 4
Tochter von Tanja und Markus Spahn Gernstrasse 3
Sohn von Janine und Patrik Volkart Unterdorfstrasse 71
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Menschen im Einsatz für unsere Dorfbewohner
Jürg Baltensperger Mitten in Brütten an der Unterdorfstrasse wuchs Jürg Baltensperger mit einem Bruder bei seinen Eltern auf. Die Unter- und Mittelstufe besuchte er in Brütten, die Oberstufe in Winterthur im Schulhaus Heiligberg; das Schulhaus Rosenau existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Jürg Baltensperger erinnert sich an den langen aber tollen und sportlichen Schulweg, mit dem Velo ging es die steile Steigstrasse hinunter und hinauf. 1964 begann er seine Lehrzeit bei der Winterthurer Rieter Maschinenfabrik AG als Mechaniker. Anschliessend bildete er sich vom Lehrlingsinstruktor bis hin zum Industrie-Meister ständig weiter. Sein Engagement in Brütten begann mit seiner Liebe zum Sport. Im Turnverein, welchem er seit
1964 treu verbunden ist und heute noch aktiv in der Männerriege teilnimmt, konnte er seine vielfältigen Fähigkeiten einbringen. Er war schon als Materialwart, Aktuar, Vize-Präsident tätig und während sieben Jahren (2004 bis 2011) übernahm er den Verantwortungsbereich des Präsidenten der Männerriege. Zwischendurch (2006 bis 2007) hatte er die Gesamtleitung des TV Brütten inne. Gleichzeitig amtete Baltensperger aber noch in anderen Bereichen. Die Behördentätigkeit als Schulpfleger während den Jahren 1978 bis 1990 öffneten ihm weitere Einblicke in andere Themenbereiche. Als Liegenschaftsverwalter war er 1983 beim Umbau des alten Schulhauses zum
Kindergarten sowie beim Bibliotheksausbau stark involviert. Ebenso führte er als Präsident während 24 Jahren (1978 bis 2002) die Kulturkommission. Noch immer schaut er mit Freude auf diese abwechslungsreiche Tätigkeiten zurück. Bei zahlreichen Projekten der KKB war er immer mit viel Leidenschaft dabei. Für sechs Jahre, in den 1990er Jahren, amtete er auch als Präsident des PGV (Politischer Gemeindeverein). Die 24 Jahre Feuerwehr Brütten und viele Erlebnisse gehören zu
Der Gemeinderat bedankt sich für diese uneigennützige Mitarbeit.
Adventsfenster Bibliothek Brütten
Dienstag, 3. Dezember 2013 17 bis 19 Uhr
Gesang, Perkussion oder doch Klavier? Oder eines der anderen 25 Instrumente, die Schülerinnen, Schüler und Jugendliche bei uns lernen können. An unserer Schule unterrichten rund 160 qualifizierte Lehrpersonen in allen Stadtkreisen und in den umliegenden Gemeinden. Für das Frühlingssemester ist am 30. November 2013 Anmeldeschluss. Kontaktieren Sie uns unter 052 213 24 44 oder mail@jugendmusikschule.ch. Weitere Informationen finden Sie bei www.jugendmusikschule.ch Bis bald!
Peter Pulvermacher Harossenstrasse 34A
Jürg Baltensperger. (sl)
seinem Leben wie seine Begeisterung zum Skiclub Altbach. Von der Idee bei einem Neujahrsskilager (1964/65) mit Kollegen, über die Gründungsversammlung des SAC im Jahre 1968 stand er bis heute stets mit viel Herzblut und Eifer mit der ganzen Familie hinter dem Konzept. Die Freude am Schaffen und die aktive Unterstützung seiner Ehefrau Beatrice wie auch seiner drei Kinder mit ihren Familien sind noch immer die Triebwerke für sein sprudelndes Engagement in vielen Bereichen. Sandra Lanz
Weihnachtskonzert Von der Violine über die Bratsche bis zum Cello - über 150 Schülerinnen und Schüler von Klein bis Gross musizieren gemeinsam auf ihren Streichinstrumenten weihnächtliche, klassische und moderne Melodien. Am Samstag, 14. Dezember 2013 um 17 Uhr im Kongresshaus an der Liebestrasse 3 in Winterthur. Herzlich willkommen! Eintritt frei – Kollekte
Abschied Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
ist am 28. Oktober 2013
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bibliotheksteam Brütten
verstorben.
Gemeinde Brütten
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Brütten
Dorf-Blitz
11/2013 litz.ch
ter www.dorfb
un Weitere Bilder
Abendunterhaltung des Turnvereins vor dreimal ausverkauftem Haus
Unterhaltsame Zeitreise mit Tücken und Pannen Wenn die Brüttener Turnerfamilie mit ihren sieben Riegen, dem Kinderturnen und dem GymTeam alljährlich im November in die Mehrzweckhalle Chapf einlädt, ist ihnen viel Publikum gewiss. Die Beteiligten aller Altersklassen sind mit Eifer und Elan – so auch im Nähen von thematisch zur erzählten Geschichte passenden Kostüms – in Teamarbeit bereits Monate und Wochen im Voraus engagiert. Unermüdlich werden Choreographien ausstudiert, es wird gemalt, gezimmert und geprobt. Regie und Regieassistenz werden jährlich im Turnus neu vergeben, damit die Abwechslung auch bezüglich Themenwahl gewährleistet bleibt. Das Motto der diesjährigen Abendunterhaltung mit dem Titel «Back to the future» hat Gross und Klein einmal mehr zu Höchstleistungen angespornt. Als Regieverantwortliche
sorgen Roman Isler und Tom Gähwiler für gutes Gelingen auf «den Brettern, welche die Welt bedeuten». Der Start der Bühnenshow ist fulminant: Mit Getöse und verzweifelter Stimme verkündet Roxanne (Angela Baltensperger), dass sie gerade eben die Pläne gefunden habe, welche ihr seit geraumer verschwundener Erwin (Daniel Wiesmann), ein etwas zerstreuter Professor, verlegt hatte. Dessen Assistent Yuri (Yannik Strehler) will sich gerne in die Fusstapfen seines Vorbildes begeben und verspricht, den Protonenumkehrbeschleuniger zu reparieren und damit die Suche nach dem etwas verrückten Gelehrten zu ermöglichen. Weil der Youngster jedoch, trotz Unterstützung von Lolo (Chantal Wanner), mehrmals an falschen Schrauben dreht und auch bezüglich der Bedie-
nungsdisplays scheitert, landet die Zeitmaschine in falschen Epochen. Es erfolgen unerwartete Landungen bei den Höhlenbewohnern, in der Steinzeit, auf fremden Kontinenten, beim Rütli-Schwur in der Schweiz – wo Tells Geschoss und der übergrosse Apfel für heitere Aufregung sorgen – oder etwa bei den Indianern und ihren Squaws im Reservat. Dann landet die Gruppe (in Nebenrollen: Timo Knabenhans und Nicolas Simmler) bei den Dudelsack pfeifenden Schotten oder an den Highland-Games mit muskulösen Baumstamm werfenden Männern: Professor Erwin jedoch bleibt unauffindbar. In rassiger Reihenfolge wechseln sich die turnerischen Darbietungen mit den Episoden der Erzählung ab. In perfektem Timing schieben die Turnerinnen und Turner zwischen den Theaterblocks die Bestandteile
der Kulissen vor und hinter den Bühnen-Vorhang, sie positionieren Bodenmatten, Stufenbarren und Podeste für möglichst spektakulär inszenierte Turn- und rhythmisch eindrucksvolle Gymnastik-Vorführungen. Der Untergang der Titanic wird ebenso hautnah miterlebt wie die kultreiche Flowerpower-Bewegung mit demonstrativ hochgehaltenen «Make love not war»Plakaten. Dass auf dem weiten Weg durch Irrungen und Wirrungen der verschollen geglaubte Erwin dann doch noch gefunden wird, ermöglicht den gemeinsam auftretenden Mitgliedern der Damen- und der Aktivriege ein grandioses und nachhaltig beklatschtes Finale mit zirkusreifen Boden- und Barrenübungen sowie perfekt gestandenen Pyramiden.
Susanne Reichling (Text) und Mano Reichling (Bilder)
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Br端tten
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2. bis 15.
Dezember 2013
Neue Kurse - Neue Lehrkräfte - Neuer Schw ung tanzt tanzt tanzt...
Hotel Löwen Winterthurerstrasse 1 8303 Bassersdorf Tel. +41 44 805 85 85 Web www.hotelloewen.ch
Kursangebot der Tanzschule: Ballett
Kindertanz
Jazztanz
Modern
Flamenco
Yoga
Breakdance
Hip Hop
Popping
Locking
House
Salsa
Hip Hop Technik
Hip Hop L.A.Style
Demnächst:
Wir freuen uns auf Ihre Reservation oder lassen Sie sich spontan von uns verwöhnen.
Lindy Hop // Zumba // Tai Chi // Pilates
Bündner Wildwoche
Weitere Informationen unter: Marciano und Minasi Tanz Auenring 4-8 8303 Bassersdorf
www.mundm.ch patti@marciano.ch +41 79 221 25 31
Der neue Golf R. Freuen Sie sich schon jetzt auf den stärksten Serien-Golf aller Zeiten. Der perfektionierte Allradantrieb 4MOTION bringt jedes einzelne seiner 300 PS sicher auf die Strasse. Für den Sprint auf 100 km/h braucht er unter 5 Sekunden und auch bei der Sicherheit und bei der Ausstattung vollbringt er Höchstleistungen. Er verbindet Seriosität und Sportlichkeit auf nie dagewesene Weise. Der neue Golf R ist ab sofort bestellbar. Natürlich bei uns.
Jetz t vorb
Zum Mittagstisch und am Abend erwarten Sie traditionelle Wildgerichte und Bündner Spezialitäten.
estellen
AMAG Kloten Steinackerstrasse 20, 8302 Kloten Tel. 043 255 54 54, www.kloten.amag.ch
Hotel Bar Restaurant Lounge
Löwen
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Abwechslungsreiche Handwerkskunst am Kreativ-Hobbymarkt
Grosse Auswahl an handgefertigten Kunstwerken Der Frauenverein führte am letzten Oktoberwochenende bereits zum fünften Mal den Kreativ-Hobbymarkt durch. 30 Aussteller und Hobbykünstler präsentierten ihre Kunstwerke. Die Vielfalt war riesig und begeisterte die zahlreichen Besucher. von Nadja Bächi Die warme Herbstsonne lachte vom Himmel und viele Interessierte fanden den Weg ins Gemeindezentrum. Die meisten Aussteller kommen aus der Region und viele waren bereits zum
vierten oder fünften Mal dabei und schätzten das familiäre und persönliche Ambiente. Der Gemeindesaal inklusive Dachstock war bis in die hinterste Ecke mit Kreativität gefüllt. Rosmarie Dünki, Präsidentin des Frauenvereins, hätte gerne noch mehr Tische oder Nischen angeboten, aber bezüglich Räumlichkeiten sei der Anlass an seine Grenzen gestossen, erklärte sie.
Viel Liebe zum Detail Die verschiedensten Materialien waren verwendet worden und die Kreativität zeigte eine immense Vielfalt:
Schönes aus Holz in Kombination mit Ton, Filzschmuck aus Schafwolle, liebliche Krippen auf Holzwurzeln, Gestricktes und Genähtes für Kinder, Porzellan, Recyclingtaschen aus kambodschanischen Zementsäcken, handgedrechselter Tischschmuck, Adventsgestecke, Jeans-Taschen. Auch Genähtes wie «Chriesisteisäckli» oder «Schmuckdösli» war zu erstehen, wie auch handgefertigte Seifen, allerlei Selbstgebackenes und Eingemachtes oder farbige Geschenkbeutel aus alten Wandkalendern – um nur ein paar der originellen und mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail angefertigten Kunstwerke zu beschreiben. Beeindruckend waren auch einmal mehr die farbenfrohen, handgemalten Karten, Kalender und Tischsets des Brütteners Stefan Baltensberger, einem jungen Mann mit Downsyndrom, der täglich malt und so seinen Gedanken Ausdruck verleiht.
Beisammensein im Kafi
Farbenfrohe Geschenke und Mitbringsel boten sich schon im Oktober an. (nb)
Viele der farbenfrohen und ausgefallenen Kunstwerke boten sich als will-
Erneuter Meistertitel im Standardtanz An den Tanzsport-Schweizermeisterschaften vom 19. Oktober in Luzern konnten sich Katharina Egli (Brütten) und Jürg Briner (Gutenswil) unangefochten einen weiteren Meistertitel in der Seniorenkategorie sichern. Mit
einer eleganten wie auch dynamischen Vorstellung konnte das Paar die Wertungsrichter und das Publikum überzeugen und gewann die Meisterschaft mit dem Maximum an Einsen. Auch international sind Egli/Briner
immer erfolgreicher und belegen in der Weltrangliste der World Dancesport Federation (WDSF) den 21. Rang von über 700 rangierten Paaren. Mehr Infos sind auf www.dancefloor-magazin.ch zu finden. (e)
kommene Geschenkideen, Dekorationsmaterial oder einfach als kleine «Mitbringsel» an. Die Stimmung war heiter und es wurde rege gekauft und, beim anschliessenden Kaffee und Kuchen oder salzigen Köstlichkeiten im gemütlichen «Kafi» Frauenverein, über die neusten Errungenschaften geplaudert. Der Anlass war wiederum ein voller Erfolg für Organisatoren und Aussteller. Es kann somit auch im nächsten Jahr mit einem weiteren Kreativ-Hobby-Markt gerechnet werden. ◾
Totalrevision abgelehnt Am vergangenen Sonntag war die Wählerschaft der Einheitsgemeinde Brütten nicht nur zu eidgenössischen Themen an die Urne gerufen; auf kommunaler Ebene wurde die Genehmigung zur Totalrevision der Gemeindeordnung (GO) vorgelegt. Von insgesamt 1523 Stimmberechtigten wurden zum Thema GO-Revision 919 gültige Wahlzettel eingelegt. Die Stimmbeteiligung betrug ausserordentlich hohe 62,84 Prozent; mit 561 Nein zu 358 Ja wurde die Revision der GO deutlich verworfen. Bereits im Vorfeld hatten Kritiker ihre Bedenken geäussert. Unter anderem darum, weil im Rahmen der Totalrevision das Schulpräsidium künftig nicht mehr an der Urne entschieden sondern vom Gemeinderat bestimmt werden sollte. Hätte die GO-Revision eine Mehrheit gefunden, wäre diese neue Regelung bereits in die nächsten Behördenwahlen im Frühling 2014 eingeflossen. Als Hauptgrund für das Scheitern der Vorlage stufen Kenner der Situation die Tatsache ein, dass der Gemeinderat fast alle Kommissionen mit selbständiger Verwaltungsbefugnis auflösen wollte. Bereits anlässlich einer vom Gemeinderat organisierten Informationsveranstaltung drei Wochen vor Abstimmungstermin waren zu diesem Passus mehrheitlich kritische Voten geäussert worden. Bemängelt wurde am Podium auch, dass bei der Revision der Brüttener GO – nicht wie sonst üblich bei solchen Geschäften – kein Vernehmlassungsverfahren durchgeführt wurde. Dieses unterlassene Mitspracherecht dürfte mit ein Grund für die nun erfolgte Ablehnung sein. (sr)
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Aus Behörde und Verwaltung
Weihnachtskonzert Von der Violine über die Bratsche bis zum Cello - über 150 Schülerinnen und Schüler von klein bis gross musizieren gemeinsam auf ihren Streichinstrumenten weihnächtliche, klassische und moderne Melodien. • Am Samstag, 14. Dezember 2013 • um 17 Uhr • im Kongresshaus an der Liebestrasse 3 in Winterthur Herzlich willkommen! Eintritt frei – Kollekte
Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
Sichtbarkeit bei Dunkelheit Nachts haben Fussgänger und Radfahrer ein dreimal höheres Unfallrisiko als am Tag. Bei Regen, Schnee und Gegenlicht erhöht es sich sogar bis auf das Zehnfache. Dunkel gekleidete Personen und Fahrräder mit fehlendem oder ungenügendem Licht sind nachts schwer zu erkennen. Besonders gefährdet sind Kinder auf dem Schulweg im Winterhalbjahr, Zweiradfahrer und Jogger auf schlecht beleuchteten Strassen. Mit lichtreflektierenden Artikeln ist ein Fussgänger oder Radfahrer bereits aus einer Distanz von 140 Metern sichtbar und es bleibt genügend Zeit, damit Auto- und Motorradfahrer rechtzeitig reagieren können. Tipps: • Tragen Sie helle Kleider und rundum lichtreflektierendes Material (Arm- und Stirnbänder) oder bringen Sie solches an Kleidern, Rucksäcken oder Mappen an.
Bibliothek Nürensdorf Sonntag, 1. Dezember 2013: Offenes Adventsfenster mit Primarschulchor Nürensdorf Beginnen Sie bei uns in gemütlicher Runde die Adventszeit. Am Sonntag, 1. Dezember 2013 ist die Bibliothek von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr singt der Primarschulchor Nürensdorf für uns Adventslieder. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.
«Rund um dini Zuekunft» Die Jugendarbeit Nürensdorf hat ihr Angebot um eine weitere Dienstleistung erweitert. Sie heisst «rund um dini Zuekunft» und richtet sich einerseits an Schüler und Schülerinnen, die auf der Suche nach einer Lehrstelle sind und Fragen zur Berufswahl oder Bewerbungsverfahren haben, sowie an Lehrlinge mit Fragen oder Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, die Beratung und Unterstützung benötigen. Die Sprechstunde ist jeweils am Mittwoch von 17 bis 19 Uhr im Jugendtreff Nürensdorf geöffnet und für alle Jugendlichen freiwillig zugänglich. Die Jugendarbeitenden freuen sich dieses neue Angebot zu veröffentlichen und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung. Kontakt: Isabelle Tacheron, Telefon 079 773 10 55, authentic@plattformglattal.ch
Jugendtreff Nürensdorf
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Rüsten Sie Ihr Velo wie gesetzlich vorgeschrieben aus: Vorder- und Rücklicht (am besten fest montiert) sowie Reflektoren (vorne weiss, hinten rot, Pedale orange). Speichenreflektoren oder reflektierende Pneus erhöhen die Sicherheit beim Velofahren bei Nacht zusätzlich.
• Schalten Sie beim Auto- und Motorradfahren immer das Licht ein – auch am Tag (ab 1. Januar 2014 obligatorisch). Halten Sie Lichter und Autoscheiben frei von Eis, Schnee und Schmutz. Mehr zum Thema finden Sie in der Broschüre 3.008 «Sichtbarkeit bei Nacht» auf www.bfu.ch. Am 14. November 2013 findet der Tag des Lichts statt. Mehr Informationen auf www.seeyou-info.ch. bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung Hodlerstrasse 5a, 3011 Bern info@bfu.ch, www.bfu.ch Telefon +41 31 390 22 22
Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung Strassen Die Wiedereröffnung der Gerlisberg-/ Birchwilerstrasse durch die Stadt Kloten veranlasst den Gemeinderat zum sofortigen Erlass flankierender Verkehrsmassnahmen auf der Dorfstrasse. Sobald die Eigentalstrasse im Teilstück Kreisel Kreuzstrasse bis Gerlisbergstrasse aus dem Rechtsverfahren «Eigental» entlassen ist, wofür entsprechende Schritte eingeleitet sind, wird der Strassenbelag repariert, sodass der Zubringer nach Gerlisberg wieder via Eigentalstrasse erfolgen kann. Die Notwendigkeit von temporären Verkehrsmassnahmen wird laufend überprüft. Bevor die Rechtsverfahren in Sachen Eigental nicht rechtskräftig entschieden sind, erfolgen keine umfassenden Sanierungsarbeiten an den Strassen. Der Gemeinderat hat entschieden, das Projekt für den Fuss- und Radweg längs Dorfbach in Hakab sowie die Erneuerung des Bachdurchlasses vorläufig nicht zu realisieren. Das Projekt ist erneut von den kantonalen Stellen nicht genehmigt worden. Das Awel beharrt auf einen Abstand von drei Metern zur ausgeschiedenen Bachparzelle, sodass für den Fussund Radweg ein zusätzliches Trassee von fünf Metern Breite nötig würde. Ausserdem wird an das Projekt eine Vielzahl von noch offenen Randbedingungen gestellt (Bodenschutz, Raumplanung, Fruchtfolgeflächen, Grundwasser, Gewässerraum und weitere). Nach Auffassung des Gemeinderates ist der behördlich verordnete Landverschleiss für den einfachen Fussund Radweg entlang eines untergeordneten Fliessgewässers unverhältnismässig. Er hat es auch abgelehnt, einen skizzierten alternativen Projektvorschlag mit Linienführung entlang der Hakabstrasse zu unterstützen. Die Konsequenz ist, dass die Lücke im Rad- und Gehweg Breite bis Schulanlage Ebnet bis auf weiteres bestehen bleibt und die Velofahrer die Hakabstrasse zweimal innerhalb von 100 Metern zu überqueren brauchen. Der Gemeinderat hofft, dass sich irgendwann doch noch eine vernünftige Praxisanwendung des Gewässerschutzrechtes entwickelt. Gewisse Anzeichen für den nötigen politischen Druck gibt es.
Für die maschinelle Reinigung des Strassennetzes gemäss Reinigungsplan in den Jahren 2014 bis 2016 wurde der Auftrag gestützt auf die Submission im Einladungsverfahren der Firma Aweka Flächenreinigung GmbH (Tagelswangen) vergeben.
Bauwesen Auf Antrag der Baukommission erteilte der Gemeinderat zwei Ausnahmebewilligungen von Bauvorschriften für die Erstellung eines Gebäudes innerhalb des Waldabstandes sowie des Gartenbereichs der Kernzone. Es handelt sich beim Projekt um die Einhausung einer bestehenden Sortier- und Filteranlage des Gewerbebetriebs Aweka, womit die Lärmbelastung für die Umgebung deutlich reduziert werden kann. Auch die kantonalen Amtsstellen haben dem Projekt zugestimmt.
Krankenversicherung Der Gemeinderat musste eine zugezogene Person gestützt auf die Bestimmungen des Krankenversicherungsgesetzes einem Krankenversicherer zuweisen. Die betreffende Verfügung wurde erlassen und tritt sofort in Kraft.
Asylunterkunft Gestützt auf die durchgeführte Submission im offenen Verfahren gingen für die Lieferung und Montage der Modulunterkunft insgesamt acht Offerten ein. Ein Offertensteller musste aus dem Verfahren gewiesen werden, weil er die Submissionsbestimmungen nicht eingehalten hat. Der Zuschlag erhielt die Firma Tremco Baugeräte AG (Mühlehorn) zum Offertenpreis von Fr. 614 700.20.
Besoldungsverordnung Auf Antrag der Schulpflege werden die Entschädigungen für Hausämter dem ausgewiesenen Mehraufwand für die Aktualisierung der SchulHomepage angepasst. Dafür bewilligte der Gemeinderat zu Lasten seiner freien Kreditkompetenz den jährlich wiederkehrenden Kredit von 4000 Franken.
Ortspolizei Der Auftrag für die Führung des Gemeindeordnungsdienstes ab 2014 wurde an die Firma Alpha Protect AG (Illnau) zum Preis von Fr. 30 950.64 (inklusive Mehrwertsteuer) vergeben. Für die definitive Einführung des Gemeindeordnungsdienstes bewilligte die Gemeindeversammlung am 21. November 2012 den erforderlichen jährlich wiederkehrenden Kredit von 35 000 Franken. Die Kantonspolizei Zürich hat am 3. Oktober 2013 auf der Alten Winterthurerstrasse in Breite Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 309 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 26 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit bei Tempo 50 betrug 71 Stundenkilometer.
Abwasserentsorgung Auch die Arbeiten für den Kanalunterhalt werden jeweils periodisch alle drei Jahre neu vergeben. Der Gemeinderat hat den Auftrag gestützt auf die Submission im Einladungsverfahren an die Firma Aweka AG (Nürensdorf) zum Offertenpreis von Fr. 76 575.15 (inklusive Mehrwertsteuer) erteilt.
Personelles Fritz Müller, Hauswart Schulhaus Hatzenbühl, wird unter Verdankung der langjährig geleisteten Dienste für die Gemeinde per 31. Dezember 2013 pensioniert. Der Altersrücktritt erfolgt auf den ordentlichen Zeitpunkt mit Erreichen des 65. Altersjahres.
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Aus Behörde und Verwaltung
Adventsfenster-Rundgang 2013 Wir freuen uns, Sie auch dieses Jahr wieder zum Adventsfenster-Rundgang vom 1. bis 24. Dezember 2013 einladen zu dürfen. Die Fenster sind jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. Während den individuellen Öffnungszeiten sind Sie herzlich willkommen, spontan vorbei zu schauen, neue Bekanntschaften zu knüpfen oder einfach gemütliche Stunden zu verbringen. Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen. Sonntag, 1. Dezember
Nürensdorf
Bibliothek
Lindauerstrasse 1 Musikalische Begleitung
14.00 – 17.00
Montag, 2. Dezember
Nürensdorf
Fam. Koch
Alte Lindauerstrasse 38
19.00 – 21.00
Dienstag, 3. Dezember
Nürensdorf
V. Lanfranchi/ Fam. Schwab
Alte Winterthurerstrasse 52a/b
Mittwoch, 4. Dezember
Nürensdorf
Fam. Kaufmann
Hauswiesenstrasse 5
draussen nur Adventsfenster draussen
Donnerstag, 5. Dezember
Birchwil
Fam. Sigrist
Sunnerainstrasse 3
18.00 – 20.00
Freitag, 6. Dezember
Birchwil
Fam. Morger (Lilian, Erich, Lenny) und Rosmarie Kummer
Bergstrasse 10 Glühwein & Geselligkeit
18.00 – 20.00
draussen
Samstag, 7. Dezember
Oberwil
Frauenverein Oberwil-Birchwil und Holzkorporation Oberwil
Waldhütte Oberwil P-Platz Golfclub Breitenloo, ab dort ist Weg markiert: Taschenlampe empfohlen
ab. 17.30
mit Samichlaus
Sonntag, 8. Dezember
Nürensdorf
Ortsgeschichtliche Kommission
Ortsmuseum (geschlossen), Lebernstrasse 5 Glühwein und Allerlei
14.00 – 17.00
in Garage/Schopf
Montag, 9. Dezember
Nürensdorf
Waldkindergarten Hatzenbühl
Beim Bauwagen am Waldrand. Laternenweg: Hatzenbühlstrasse 25, Birchwil Mit Suppe
18.30 – 19.30
draussen
Dienstag, 10. Dezember
Nürensdorf
Fam. Dietrich
Hatzenbühlstrasse 26
16.00 – 20.00
Mittwoch, 11. Dezember
Nürensdorf
Ludothek
Im Schloss, 2. Stock
14.00 – 17.00
Donnerstag, 12. Dezember
Nürensdorf
Schulhaus Ebnet
Mehrzweckhalle Weihnachtssingen
um 19.00
Freitag, 13. Dezember
Nürensdorf
Fam. Baumann / Fam. Zihlmann
Bühlwiesenstrasse 25/27
18.00 – 21.00
draussen
Samstag, 14. Dezember
Nürensdorf
Aloha Kleintierpraxis Fam. Laluha
Lebernstrasse 11 Mit kleinem Apéro
16.00 – 21.00
draussen & drinnen
Sonntag, 15. Dezember
Nürensdorf
Face and Bodycare
Lindauerstrasse 5 Apéro & Überraschungen
15.00 – 18.00
Montag, 16. Dezember
Nürensdorf
Pflegewohnungen Zentrum Bären
Alte Winterthurerstrasse 49
18.30 – 20.00
Dienstag, 17. Dezember
Nürensdorf
KiTa Luftballon
Eigentalstrasse 1
ab 18.00
Mittwoch, 18. Dezember
Nürensdorf
Bar 88
Alte Winterthurerstrasse 88 mit Kürbissuppe
18.00 – 21.00
Donnerstag, 19. Dezember
Birchwil
Schulhaus Sunnerain
Turnhalle Adventskonzert
um 21.00
Freitag, 20. Dezember
Nürensdorf
Schlossbraui Brauereiweg 3
Gemischter Chor Oberwil-Birchwil Lieder zum Mitsingen
18.00 – 22.00
Samstag, 21. Dezember
Birchwil (Kloten)
Fam. Isler Hof Obholz 4
Obholzer-Stübli Verweilen Sie bei Punsch, Schüblig & Burebrot
09.00 – 15.00
Sonntag, 22. Dezember
Oberwil
Fam. Ernst & Elisabeth Joost
Brüttenerstrasse 2
ab 16.00
Montag, 23. Dezember
Nürensdorf
Ref. Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf
Zentrumsgebäude, 3. Stock unsere Fenster sind entstanden unter Mitwirkung unserer Jüngsten
17.00 – 19.00
Dienstag, 24. Dezember
Nürensdorf
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Gemeindeversammlung bestätigt alle vorgelegten Geschäfte
Schulhaus Breite wird möglicherweise bald neu genutzt Seine letzte Gemeindeversammlung leitete Gemeindepräsident Franz Brunner gewohnt zügig und professionell. Die 61 Stimmberechtigten bestätigten alle vorgelegten Geschäfte. So etwa die Teilrevision des Zonenplanes, die Anpassung der Besoldungsverordnung und den Voranschlag 2014. von Annamaria Ress Nur gerade 61 Stimmberechtigte fanden sich letzte Woche zur Gemeindeversammlung im Ebnet-Saal ein. Zur Abstimmung wurde die Teilrevision des Zonenplanes vorgelegt, wie auch die Änderung der Besoldungsverordnung und das Budget 2014. Grund für die Zonenplan-Revision ist der Wegfall der öffentlichen Zweckbestimmung für das ehemalige Schulgebäude Breite, das sich in der Zone für
öffentliche Bauten und Anlagen befindet. Ausserdem wird der Nutzen des alten Schulhauses hinfällig, wegen der Verlegung der Kindergartenabteilung von Breite nach Birchwil und des Neubaus des Doppel-Kindergartens Sunnerain. Im April hat der Gemeinderat die Veräusserung des Schulhauses bestimmt, damit dieses einer neuen Nutzung dienen kann. Der Erhalt des unter Schutz stehenden Gebäudes sollte zusammen mit dem Garagengebäude letztlich gewährleistet bleiben. Solche Bauten können im Rahmen der Bauvorschriften teilweise geändert, oder allenfalls massvoll erweitert werden. Nicht möglich ist jedoch aufgrund der Schutzverfügung ein Abbruch und Wiederaufbau, Die Zone für öffentliche Bauten in der Breite, in der das alte Schulhaus steht, soll nun der Freihaltezone zugeschlagen werden. Damit werden die historischen Gebäude Kapelle und altes
Schulhaus vom angrenzenden Baugebiet getrennt; die freie Sicht darauf ist weiterhin möglich. Die Teilrevision des Zonenplans wurde mit fünf Gegenstimmen angenommen.
Besoldungen angepasst Die Besoldungsverordnung der Gemeinde Nürensdorf wurde 2009 letztmals geändert und ist seit 2010 in Kraft. Einige Anpassungen wurden nach der Revision der Gemeindeordnung und weiteren Änderungen nötig. Korrigiert werden nun die Entschädigungen der Kultur- und Freizeitkommission, der Rechnungskommission sowie der neu geschaffenen Fachstelle Soziales. Ebenfalls angepasst werden die Entschädigungen pro Einzelfall des Friedensrichters sowie die Tätigkeit von nebenamtlichen Funktionären. Ausserdem soll in der Besoldungsverordnung nicht mehr explizit festgehalten werden, dass die Gemeinde der Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) angeschlossen ist, obwohl derzeit keine Absichten bestehen, den Versicherer zu wechseln. Diesen Antrag genehmigten die Stimmberechtigten ohne Gegenstimme. Diskussionslos passierte der Antrag zum Voranschlag 2014, der mit 247 400 Franken Ertragsüberschuss
Wenn die Bäume Strümpfe anziehen In der Nacht vom 7. November wurden die Bäume beim Zentrum Bären von «Guerilla-Strickerinnen» eingestrickt. «Guerilla Knitting» auch «Urban Knitting» genannt, ist eine Form der «Street Art», bei der Gegenstände in öffentlichem Raum durch Strickarbeiten verändert werden. Dieser Trend gibt dieser Handarbeit eine ganz neue Perspektive. Manuela Schwab, die in Nürensdorf ein eigenes Atelier für Handarbeiten betreibt, hegte schon lange den Wunsch, ein «Guerilla Knitting»
selbst zu planen und umzusetzen. Im Frühling dieses Jahres begann sie mit einer Gruppe von Frauen zu stricken, um die Bäume beim Zentrum Bären für den Winter einzukleiden. Die jüngste Strickerin war gerade mal acht Jahre alt. «Guerilla Knitting» wird schon an vielen Orten in der Schweiz praktiziert und ist jetzt auch in Nürensdorf eingekehrt. Neugierig werden die eingestrickten Bäume betrachtet und bewundert. Die Nürensdorfer begegnen dieser «Strick-Attacke» mit Humor. (ym)
abschliesst, bei einem Aufwand von 29.26 und einem Ertrag von 29.5 Millionen Franken. Die Prognose zum diesjährigen Rechnungsabschluss zeigt derzeit ein gutes Resultat auf, so dass auch der Steuerfuss von 90 Prozent beibehalten werden kann.
Sicherheits-Anfrage Als «Anfrage gemäss Paragraph 51» erkundigte sich ein Stimmbürger, welche Massnahmen geplant seien, um die Sicherheit auf der Dorfstrasse Birchwil trotz Mehrverkehr wegen der Öffnung der Gerlisbergstrasse (siehe Seite 41) zu gewährleisten. Gemeindepräsident Franz Brunner erläuterte den derzeitigen Stand der Dinge anhand ihrer Chronologie. Auf der Dorfstrasse bestehen derzeit zwei temporeduzierende Baustellen und erste Verkehrsmassnahmen seien schon früher realisiert worden. Weitere seien kurzfristig dazu gestossen und würden im Zeitpunkt der Beantwortung dieser Anfrage realisiert sein, erläuterte Brunner. Eine definitive Tempo-30-Zone stehe für den Gemeinderat nicht zur Diskussion. Der Gemeinderat wolle die Öffnung der Eigentalstrasse im südlichen Abschnitt prüfen. Dies zur Entlastung der Bevölkerung von Brütten vom neuen Durchgangsverkehr. ◾
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Mit Improvisation voller Angriff auf die Lachmuskeln
Jede Szene eine gut gelungene Uraufführung Die Theatersportgruppe Roseway» aus Kloten hatte im Oktober einen Auftritt im Schlosskeller. Die Veranstaltung wurde von den vier regionalen Frauenvereinen organisiert. Improvisationstheater ist eine witzige Mischung aus Theater und Sport. Das nur spärliche erschienene Publikum zeigte sich begeistert.
Geschichte verwendet. Die Begriffe und Gegenstände waren Auslöser und Leitfaden für spontan entstehende Szenen. Ohne Bühnenbild, Drehbuch oder abgesprochenen Inhalt mussten die Schauspieler miteinander agieren. Die Geschichten wurden aus dem Moment heraus entwickelt und es ergaben sich dadurch amüsante Szenarien mit überraschenden Effekten.
abgestimmt, welches Team punktet. An diesem Abend gab es nach einem hartumkämpften Match ein wohlverdientes Unentschieden. «Normalerweise treten im Theatersport verschiedene Teams aus der ganzen Schweiz für einen Wettkampf gegeneinander an» erklärte Andreas Aebi.
Die Veranstaltung wurde organisiert vom Frauenverein OberwilBirchwil, dem Gemeinnützigen Frauenverein Bassersdorf, dem Katholischen Frauenverein Bassersdorf/Nürensdorf und der MosaikInterkulturelle Frauentreff Bassersdorf/Nürensdorf. ◾
von Yvonne Müller Viel Übung und Spontaneität braucht es für das Improvisationstheater. Zwei Teams mit jeweils zwei Spielern stehen im Wettstreit zueinander. Im Schlosskeller bildeten Jean-Luc und Regina zusammen das blaue Team, in der roten Gruppe spielten Patrick und Nadia. Beide Teams buhlten um die Gunst der Zuschauer. Diese schauten nicht nur zu, sondern nahmen aktiv an der Handlung teil. Moderator Andreas Aebi holte sich Gegenstände, Ideen und Stichworte aus dem Publikum. Ein Schal verwandelte sich zu einem Kopftuch, zu einer Schlange oder einem Strick und wurde jeweils für eine amüsante
Es war faszinierend zu beobachten, wie in den Köpfen der Theatersportler in Sekundenschnelle Ideen erzeugt wurden, aus denen lustige Geschichten und akrobatische Leistungen entstanden. Für das Publikum ein voller Angriff auf die Lachmuskeln. Gestik und Schlagfertigkeit der vier Darsteller wurden mehrmals mit Applaus belohnt.
Ein aktives Publikum Anders als bei gewöhnlichen Theateraufführungen wird das Publikum im Theatersport ins Geschehen eingebunden. Es bestimmt über Erfolg oder Misserfolg der Darbietung. Am Ende jeden Aktes wurde mittels Farbkarten
Adventskränze und Suppenzmittag Am Donnerstag, 28. (von 13 bis 18 Uhr) und am Freitag, 29. November (von 8 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr) werden Mitglieder des Frauenvereins Oberwil-Birchwil auch dieses Jahr wieder Adventskränze und Türsowie Tisch-Dekorationen binden und gestalten. Interessierte Frauen aller Altersstufen sind zur Unterstützung beim «Adventskranzen» im Werkraum des Schulhauses Sunnerain herzlich eingeladen; das Material für das gemeinsame Schaffen und Dekorieren wird vor Ort bereitgelegt. Es werden auch Hilfskräfte gesucht, die nur für kürzere Einsätze oder beim Zuschneiden der Tannenzweige behilflich sein möchten. Wer Zeit hat und Lust verspürt, darf ohne Voranmeldung im «Sunnerain» erscheinen; weitere Auskünfte sind bei Daniela Hofer (Telefon 044 836 99 49) oder bei Sandra Kaiser (044 836 33 10) erhältlich.
Am Samstag, 30. November findet dann – in der Turnhalle des Schulhauses Sunnerain – von 12 bis 16.30 Uhr der traditionelle Suppenzmittag mit parallel geführtem Verkauf der an den beiden Vortagen erstellten Adventsgestecke statt. Neben Gersten- und Kürbissuppe werden zur Verpflegung der Besucher auch Hotdogs und Wienerli mit Brot serviert sowie frische Backwaren (Bauernbrote und Zöpfe) verkauft. Um 12.30 und um 14 Uhr dürfen Kinder dem Kasperlitheater «Es Hämpfeli farbigi Chügeli» beiwohnen. Ebenfalls im Angebot sind die Päckli-Fischete und eine Spielecke der Ludothek Ping Pong. Um 13.15 Uhr wird die «Zwirni Band» der Vereinigung insieme mit ihrem Auftritt für Abwechslung sorgen. Der Reinerlös des diesjährigen Suppenzmittags mit Adventkranzverkauf geht zu Gunsten der MarfanStiftung Schweiz. (e)
Im Schlosskeller wurde Improvisationstheater gezeigt. (ym)
REPORTERTELEFON Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden?
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Ein Anlass, der auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg war
Martinimärt – eine beliebte Tradition Beliebter Treffpunkt
Anfang November fand wieder der Martinimärt im Schlosspark statt. Über 30 Marktstände boten ein vielfältiges Angebot. Zahlreiche Besucher genossen den abwechslungsreichen Markt; der Genuss von Kaffee mit Kuchen im Schlosssaal hat bereits Tradition. Ein beliebter Treff für Jung und Alt.
Der Martinimärt ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Frei nach dem Motto: «Sehen und gesehen werden.» Ein toller Anlass, um alte Bekannte und Verwandte wieder zu treffen, mit ihnen zu reden, zu lachen und danach im warmen Schlosssaal in Ruhe mit Kaffee und Kuchen zusammen zu sitzen. Die selbstgemachten Kuchen lockten viele Besucher an. Auch für die Kleinen wurde gesorgt. Wer Lust hatte, konnte am KlöppelWorkshop ein «Freundschaftsbändeli» selber basteln.
von Yvonne Müller Vor 13 Jahren, am 11. November 2000, fand in Nürensdorf der erste Martinimärt statt. So nähen, stricken und basteln die Ausstellerinnen und Aussteller das ganze Jahr für diesen seit 2012 wieder stattfindenden Anlass. Viele spenden den Erlös an eine wohltätige Institution. Selbstgemachtes findet auch in der heutigen Zeit grosse Anerkennung und wird gerne gekauft. Die Festwirtschaft wurde wie jedes Jahr vom Sportclub durchgeführt. Esther Bosshart leitet das Festkomitee schon seit 1994. «Früher war die Wirtschaft im Schlosskeller und es wurden noch richtige Menus
«Self made Kappen» von Helene Cagienard aus Nürensdorf. (ym)
Rechtzeitig geteert
gekocht. Draussen durften keine Speisen angeboten werden», erzählte sie. Da die Treppen in den Schlosskeller für die älteren Marktbesucher beschwerlich sind, wurde die Festwirtschaft neu in den Schlosssaal verlegt. Dieser ist rollstuhlgängig und entspricht den Vorschriften der heutigen Zeit. Im letzten Jahr wurde
Da sich der Kiesplatz im letzten Jahr nicht bewährt hatte, wurde in diesem Jahr, rechtzeitig auf den Martinimärt, der ganze Platz geteert. Dies wurde von den Marktfahrern und den Besuchern sehr geschätzt. Bei Sonnenschein und frostigen Temperaturen schlenderten die Besucher durch den bunt gemischten Markt. ◾
unter Leitung von Marlene Weideli ein neues OK gegründet. Nach einem Unterbruch von drei Jahren wurde der Martinimärt 2012 wieder ins Leben gerufen und erfreut sich seither wieder grosser Beliebtheit. Er ist zu einer beliebten Tradition geworden, und hat auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher angelockt.
Auf dem Dach des Sekundarschulhaus Hatzenbühl wird Strom produziert
Strom vom Turnhallendach für vier Staubsauger Auf den Dächern der Oberstufenanlage Hatzenbühl sorgt eine Photovoltaik-Anlage für Strom. Mitte November wurde der Betrieb der neuen Anlage eingeweiht. Total 715 Solarmodule auf den Dächern von Turnhalle und Schulhaus sorgen für insgesamt 172 000 Kilowattstunden Strom. von Annamaria Ress Am Tag der Einweihung der neuen Anlage zeigte sich der Himmel grau und es wehte eine kühle Bise. Gemeindepräsident Franz Brunner meinte schmunzelnd, es sei wohl nicht das ideale Wetter, um eine Solaranlage einzuweihen. Die Anzeigetafel im Eingangsbereich der Turnhalle zeigte jedoch ein optimistischeres Bild, denn mit dem erzeugten Strom hätten ganze vier Staubsauger betrieben werden können.
Optimale Stromversorgung Geschätzte 172 000 Kilowattstunden Strom kann das neue Kraftwerk auf dem Schulhaus jährlich produzieren. Ganze 40 durchschnittliche Haushalte könnten damit mit Elektrizität versorgt werden, erläuterte Reto Sutter, Projektleiter der Energiebüro AG. Zusätzlich seien die Solarmodule so befestigt worden, dass sie bei Wind nicht abheben, sondern auf das Dach gedrückt werden. Ebenso sind die Oberlichter auf den Schulhausdächern ersetzt und damit durchsturzsicher gemacht worden. Im Juni genehmigte die Gemeindeversammlung den erforderlichen Kredit von 662 000 Franken. Erst Anfang Oktober hatten die Bauarbeiten beginnen können. Franz Brunner erklärte die lange Wartezeit damit, dass die Zusicherung der Swissgrid für die
Diese Solarmodule auf dem Turnhallen- und Schulhausdach Hatzenbühl sorgen für Strom. (ar)
kostendeckende Einspeisevergütung auf sich habe warten lassen. Rund drei Jahre nach der Anmeldung sei diese erst eingetroffen.
Kostendach unterschritten Nun also konnte die Anlage, deren Baukosten 414 838 Franken betragen, in Betrieb genommen werden.
Grund genug, dass der Gemeinderat dies mit dem ausführenden Unternehmen Alpine-Energie Schweiz AG (Oftringen) und den Projektverantwortlichen der Energiebüro AG (Zürich) feiern konnte. Bis zum Erscheinen dieser Dorf-Blitz-Ausgabe haben alle Module – auf dem Turnhallendach und dem Schulhaus – die Produktion aufgenommen. ◾
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Nürensdorf
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Feuerwehr Altbach evakuierte in einer Übung das ganze Schulhaus
Schulhaus Hatzenbühl im Feuerwehreinsatz Rund 150 Schülerinnen und Schüler mussten an der Feuerwehrübung schnellstmöglich und gefahrlos in Sicherheit gebracht werden. Wird ein Schulhaus evakuiert, arbeiten Feuerwehr und Lehrkräfte zusammen, um alle Kinder in Sicherheit zu bringen. Damit dies im Ernstfall auch reibungslos funktioniert, wird einmal im Jahr trainiert. Eine Lehrperson bemerkt Brandgeruch im Foyer des Oberstufen-Schulhauses
Neue Herausforderung Der Feuerwehr Zweckverband Altbach sucht aktive und engagierte Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Brütten und Nürensdorf, welche sich einer neuen Herausforderung als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann stellen wollen und einen Teil ihrer Freizeit sinnvoll einsetzen möchten. Weitere Informationen sind bei den Gemeindeverwaltungen Brütten und Nürensdorf erhältlich oder direkt auf der Internetseite www.feuerwehr-altbach.ch.
Hatzenbühl, beissender Rauch steigt das Treppenhaus empor. Ein akustischer Alarm wird ausgelöst und die automatischen Brandschutztüren werden geschlossen. Sofort alarmiert der Lehrer die Schulleitung und die Feuerwehr. Bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte beginnt die Schulleitung mit der Evakuation. Ziel ist, sämtliche Schüler durch die entsprechenden Notausgänge ins Freie zu führen und in der Turnhalle zu besammeln. Hektisch, aber trotzdem konzentriert zählen die Klassenlehrer ihre Schüler und melden die aktuellen Zahlen ständig dem verantwortlichen Schulleiter. Gut fünf Minuten nach der Alarmierung trifft die Feuerwehr Altbach mit mehreren Löschfahrzeugen und einer Auto-Drehleiter ein.
Schulklassen zu retten und dann das Feuer zu bekämpfen. Sofort gibt der Einsatzleiter die entsprechenden Befehle. Die Besatzung der Autodrehleiter beginnt selbstständig mit der Rettung der vom Rauch eingesperrten Klasse. Eine zweite Gruppe Feuerwehrmänner versucht, das Treppenhaus mittels einem Lüfter vom Rauch zu befreien, damit die Schüler über das Treppenhaus das Schulhaus verlassen können. Nach gut 25 Minuten ist das Schulhaus Hatzenbühl evakuiert und sämtliche Schüler warten in Sicherheit auf weitere Anweisungen.
Wichtiger Zeitfaktor Bei der Übungsbesprechung informieren Schulleiter Thomas Obrist und Feuerwehr-Kommandant Knecht gemeinsam über den Ablauf der Übung. Urs Knecht betont, dass die Rettung von eingeschlossenen Personen, welche sich in einem rauchfreien Raum aufhalten, eine gewisse Zeit dauern kann. Hier gilt es ruhig zu bleiben und auf die Feuerwehr zu warten, welche die Rettung koordiniert und organisiert. (e)
Rettung vorziehen Der Kommandant des Feuerwehr Zweckverbandes Altbach, Hauptmann Urs Knecht, beschafft sich einen kurzen Überblick und erfährt, dass bis auf zwei Klassen sämtliche Personen bereits evakuiert sind. Die Prioritäten der Feuerwehr sind nun klar: Als erstes gilt es, die
Die Einsatzleitung koordiniert und plant den Einsatz vor Ort. (zvg)
Ein Doppelkindergarten soll im Ebnet-Quartier gebaut werden
Neue Räume für Kindergärtler am Rebweg Die Gemeindeversammlung vom nächsten Juni soll bestimmen, ob ein neuer Doppelkindergarten im Gebiet Ebnet erstellt werden soll. Nötig wird dies, weil der bestehende Kindergarten mittelfristig saniert wird und zudem die Platzverhältnisse nicht mehr ausreichen werden. von Annamaria Ress Im Oktober berichtete die Gemeindeverwaltung über den geplanten Bau eines neuen Doppelraumkindergartens im Ebnet. Erstellt werden soll dieser zwischen der bestehenden Schulanlage Ebnet und dem Rebweg (siehe Planausschnitt). Der heutige Kindergarten auf dem Ebnet-Areal soll bestehen bleiben und saniert werden. Geplant ist, die Kindertagesstätte darin einzuquartieren, so dass
die Räumlichkeiten weiterhin indirekt schulischen Zwecken dienen werden. Aus dem Projektierungs-Wettbewerb ist das Winterthurer Architekturbüro Bucher Partner AG mit seinen Vorschlägen als Sieger ermittelt worden. Inzwischen sind die Planungen bereits im Gang und diverse Elemente wurden bestimmt. So soll der Kindergarten doppelstöckig sein und neben Kindergarten- auch über grosse Gruppenräume verfügen. Das Materialkonzept sieht einen Bau aus Sichtbeton vor, der mit Holz verschalt wird. Das 2,2 Millionen-Projekt steht in den Startlöchern, das Beleben des Baus durch die Kindergärtler ist voraussichtlich auf Beginn des Schuljahres 2015/16 geplant – wenn die Gemeindeversammlung im Juni 2014 dem Bau zustimmt. ◾
Viel Platz und Licht soll es für die Kindergärtler im doppelstöckigen Kindergarten geben. (zvg)
Der neue Kindergarten soll am Rebweg entstehen. (zvg)
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Advent-Ausstellungen Besuch in den wunderschön gestalteten Adventausstellungen in Bassersdorf bei Blumen Zweerus (linke Seite) und Garte-Händsche in Brütten (rechte Seite); in der Bildmitte die Kapelle Breite (Nürensdorf). Bilder: Mano Reichling
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Der Altbacher Gutschein – das ideale Geschenk! Das ist er: Verschiedene Mitglieder des Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf nehmen seit einigen Jahren den Altbacher-Gutschein als Zahlungsmittel an. Auch als Geschenkgutschein – Weihnachten steht schon bald vor der Tür! – wird dieser Gutschein sehr geschätzt. Es gibt ihn in den Beträgen von 10, 20 und 50 Franken. Unter www.gvbn.ch/Verein/Altbacher findet man verschiedene lokale Gewerbler aus den unterschiedlichsten Branchen, die den Altbacher-Gutschein annehmen und verkaufen. Damit man den Gutschein spontan beim Einkauf einsetzen kann, wurden die Firmen, welche den Gutschein annehmen, auf der Rückseite des Altbacher-Gutschein’s aufgedruckt. Daher haben Viele einfach einen Gutschein in ihrem Portemonnaie – man weiss ja nie und kann dadurch die Gutscheine spontan als Zahlungsmittel einsetzen! Gültig sind diese Gutscheine für die nächsten zwei Jahre. Sie können bis zum 31.12.2015 eingesetzt werden. Nutzen Sie den Altbacher-Gutschein und unterstützen Sie das regionale Gewerbe!
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Protestaktion in Nürensdorf zeigte die Unzufriedenheit der Bevölkerung
Im Eigental herrscht Frustration Birchwilerstrasse offen
Die Eigentalstrasse ist seit zehn Monaten gesperrt. Mit einer Bürgeraktion versuchten Anfang November rund 400 Personen die umgehende Sanierung und Öffnung der Eigentalstrasse zu erzwingen. Die Stadt Kloten sowie die Gemeinde Nürensdorf wehren sich mit einer Medienmitteilung. von Annamaria Ress Der Ball liege schon längst nicht mehr bei den beiden Gemeinden, teilten Kloten und Nürensdorf Anfang November in einer Mitteilung mit. Damit wehren sie sich gegen die Protestaktion, die auf der Eigentalstrasse durchgeführt worden war. Sie hätten immer versucht, ein sinnvolles Nebeneinander von Verkehr und Natur zu erreichen. Doch gegen den Vorschlag, die Strasse während den Froschwanderungen zu sperren und eine generelle Temporeduktion sowie ein Lastwagenverbot seien verschiedene Rechtsmittel eingereicht worden. Die Sache liege deshalb noch bei den Rechtsmittelinstanzen zum Entscheid.
Zur Protestaktion an der Eigentalstrasse erschienen sehr viele Anwohner und Betroffene. (zvg)
Keine Strassenöffnung EDU-Kantonsrat Michael Welz aus Oberembrach, der die Demo organisiert hatte, liess sich in der Presse zitieren: «Aus meiner Sicht ist das nur eine Ausrede. Der Bezirksrat hat diesen Sommer die umgehende Sanierung und Öffnung der Strasse angeordnet und die beiden Gemeinden haben den Fall weitergezogen», sagte er. Das sei alles ein taktisches Spiel, denn Kloten wolle die Strasse
schon lange gänzlich sperren. Die Löcher hätten schon lange geflickt werden können und dann das juristische Verfahren um Amphibientunnel oder andere Massnahmen abzuwarten, sagte er. Dieser Argumentation widersprach Marc Osterwalder von der Stadt Kloten. Das sei aus technischen Gründen gar nicht möglich. Ausserdem seien die Schäden der Strasse zu gross für ein oberflächliches Flickwerk, besonders in der kalten Jahreszeit.
Auf Wunsch vieler Anwohnerinnen und Anwohner werde hingegen die Birchwilerstrasse (Verbindung von Birchwil nach Gerlisberg) wieder geöffnet, teilen Kloten und Nürensdorf mit, insbesondere um die Verbindung der Weiler Birchwil, Obholz und Eigental nach Kloten wieder herzustellen. Da sich die Strasse im Gegensatz zur Eigentalstrasse baulich in einem befahrbaren Zustand präsentiert, kann die provisorisch angeordnete Sperrung aus rechtlicher Sicht nicht mehr aufrechterhalten werden. Um die Sicherheit in Gerlisberg zu gewährleisten, wird zudem eine Tempo 30-Zone provisorisch signalisiert. Geplant ist, die Tempo 30-Zone möglichst rasch definitiv bei der Kantonspolizei zu beantragen. Weiter haben die Exekutiven der Stadt Kloten und der Gemeinde Nürensdorf beschlossen, ab Dezember eine Arbeitsgruppe einzusetzen, welche die Verkehrsfragen rund um Birchwil / Gerlisberg und Kloten bearbeiten werden. Ziel ist vor allem, den weiträumigen Umfahrungsverkehr von den Wohngebieten fernzuhalten. ◾
Adventskonzert der Chorgemeinschaft
Entlastungen in den Hauptverkehrszeiten
Die Chorgemeinschaft der Männerchöre Bassersdorf und Brüttisellen möchte ihr Publikum auf die vorweihnachtliche Zeit mit einem klassischen Liederprogramm einstimmen. Die Konzerte finden am Samstag, 30. November um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf und am Sonntag, 1. Dezember um 17.15 Uhr in der reformierten Kirche Wangen-Brüttisellen statt.
Am 15. Dezember 2013 wechseln die Fahrpläne des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV). Schwerpunkte des diesjährigen Fahrplanwechsels sind die neue Nacht-S-Bahn SN6 und Entlastungen in den Hauptverkehrszeiten in den Städten Zürich und Winterthur sowie im Glattal.
Unter der Leitung des Dirigenten Dario Viri erklingen traditionelle und zeitgenössische Advents- und Weihnachtslieder. Weitere Mitwirkende sind Sopranistin Cristina Santarelli und Konzertpianistin Regine Bachmann an der Orgel. Beide Künstlerinnen bereichern das Programm mit Werken alter Meister. Am Schluss des Konzertes schliesslich erklingt die Komposition «White Christmas», von Irving Berlin. Die beim Publikum bekannte Weise sorgt für einen heiteren
und besinnlichen Konzertausklang. Die Adventsmelodien werden bei vielen Besuchern noch auf dem Nachhauseweg nachschwingen und zur frohen und vorweihnachtlichen Stimmung beitragen. Der Besuch des Konzertes ist kostenlos. Die Chöre freuen sich aber über einen kleinen Beitrag zur Deckung der Unkosten. Mit diesem Konzert verabschiedet sich der Bassersdorfer Gesangsverein von seinem treuen Publikum. Eine mehr als 175 Jahre alte Traditionsgeschichte eines weit über die regionalen Grenzen bekannten Chores geht unwiderruflich zu Ende. Beide Vereine aus Bassersdorf und Brüttisellen beabsichtigen, im neuen Jahr zu einem Gesamtchor zu fusionieren. Damit ist das gesangliche Fortbestehen weiterhin gesichert. Den Anhängern und Freunden des Chores wird an dieser Stelle für ihre Sympathie und Treue gedankt. (e)
Mehrere Angebotsanpassungen in der Stadt Zürich betreffen die stark benutzte Strecke über die Hardbrücke. Die Buslinien 33 und 72 erhalten eine neue Linienführung. Hinzu kommt auf der Hardbrücke während den Hauptverkehrszeiten eine neue Buslinie 71 zum Einsatz. Im Tramnetz stellt die Verlängerung der Tramlinie 17 morgens und abends bis zum Albisgütli die wichtigste Neuerung dar. Das ZVVNachtnetz wird zudem um eine neue Nacht-S-Bahn erweitert. Die neue SN6 verkehrt zwischen Tiefenbrunnen und Regensdorf-Watt und ersetzt den Abschnitt Zürich–Regensdorf der Nacht-
buslinie N45. Diese fährt ab Bahnhof Regensdorf die gewohnte Linienführung bis nach Boppelsen. Die Linie 10 verkehrt neu immer bis zum Flughafen. Der Endhalt am Bahnhof Oerlikon entfällt. Von Montag bis Samstag gilt neu auch auf der Strecke Oerlikon–Flughafen tagsüber durchgehend ein 7,5-Minuten-Takt. Des Weiteren erhalten in der Region Glattal zahlreiche Buslinien zusätzliche Kurse. In der Stadt Winterthur bringt der Fahrplanwechsel auf mehreren Linien zusätzliche Frühkurse mit Anschluss auf die S-Bahnen. Am 15. Juni 2014 wird der erste Teil der neuen Durchmesserlinie eröffnet. Ab dann verkehren erste S-Bahnen bereits durch den neuen Bahnhof Löwenstrasse und durch den Weinbergtunnel nach Oerlikon. Die Fahrzeit verringert sich dadurch um rund fünf Minuten. (e)
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Mit Musik haben 60 Mitwirkende die Herzen der Menschen erreicht
Probearbeiten über ein Jahr haben sich gelohnt Wenn zwei Kantoreien, vier Solisten und ein Orchester gemeinsam zu einem Kirchenkonzert einladen, darf man sich zu Recht auf einen Ohrenschmaus freuen. Unter der Leitung von Dirigent Andreas Meier wurde die Theresienmesse von Joseph Haydn sowie weitere Werke von W.A. Mozart und Michael Haydn vorgetragen. von Tobias Jäger Die beiden auf Anfang November angekündigten Konzerte versprachen Leckerbissen zu werden. Gut ein Jahr lang hatte sich Dirigent Andreas Meier zusammen mit seinen beiden Chören, dem Orchester sowie den vier Solistinnen und Solisten auf diesen Konzerthöhepunkt in der reformierten Kirche Bassersdorf vorbereitet. Das Ergebnis durfte sich hören lassen.
Herausragende Stimmen
Wunderbare Stimmen erklangen in passendem Szenario und boten einen gesanglichen Höhepunkt. (tj)
Mit dem Verstummen des letzten Glockenschlages betraten die über 60 Mitwirkenden die improvisierte Bühne und nahmen Aufstellung. Stille folgte, die Konzentration war spürbar. Die Zuhörer, welche aus akustischen Gründen auch auf der Empore Platz genommen hatten, warteten gespannt auf die ersten Töne. Eine andächtige Stimmung leitete den ersten Teil des Konzertabends ein. Drei Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, abwechselnd für Sopran und Chor sowie mit Orchester. Sopranistin Seraina Perrenoud sei hier ein erstes Mal erwähnt, da sie mit ihrer Stimme gleich von Beginn weg die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen vermochte.
Laute und leise Töne Die schlichte Einfachheit der Kirche, verbunden mit intensivem und voluminösem Chorgesang, führte unweigerlich zu Gänsehautstimmung, von welcher sich das Publikum sichtbar berührt zeigte. Hohe wie tiefe, laute wie leise Töne füllten das Kirchenschiff gleichermassen. Jeder gesungene und gespielte Klang fand den kurzen Weg in die Ohren der stillschweigend geniessenden Zuhörerschaft. Applaus war jeweils nur an den im Programm entsprechend gekennzeichneten Stellen erwünscht. Dies machte Sinn, wäre es doch für die Musiker sowie das Publikum
gleichermassen störend gewesen, den letzten, langsam verklingenden Ton durch lauten Beifall sterben zu lassen. Ungemein klare und verständliche Gesangspassagen imponierten ebenso wie die damit einhergehende grosse und spürbare Leidenschaft der Chorsängerinnen und -sänger. Dirigent Andreas Meier leitete seine Chöre, die Solisten und das professionelle Orchester tadellos. Gekonnt, punktgenau und prägnant setzte er mit seinen Anweisungen die notwendigen Akzente und führte die Mitwirkenden so auf hohes, musikalisches Niveau. Ammann.pdf
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Die im zweiten Konzertteil und ohne Unterbrechung vorgetragene «Theresienmesse» beeindruckte aufgrund der Komplexität sehr. «Die Proben waren gerade für diesen Konzertteil von Joseph Haydn sehr fordernd und intensiv», meinte Maja Brunner, Präsidentin der Kantorei Bassersdorf. Die vier Solisten Seraina Perrenoud, Anja Powischer, Benjamin Berweger und Richard Helm überzeugten durch ihre imposanten Stimmen, gepaart mit einem sympathischen Auftreten und verzauberten die Zuhörer ausnahmslos. Den abschliessenden, nicht enden wollenden und verdienten Applaus genossen die Mitwirkenden des Abends sichtlich. ◾ 14:59
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Als der Wald noch ein Ort war, wo Tiere und Menschen Nahrung fanden
Die Waldnutzung unserer Urgrosseltern Vielfalt des Holzes
Mitte November hat der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) zum Vortrag über die Nutzung des Waldes eingeladen. Matthias Bürgi, Privatdozent für Historische Ökologie an der ETH Zürich, sprach über die traditionellen Formen der Waldnutzung in der Schweiz. von Yvonne Müller In den letzten 200 Jahren hat sich die Nutzung des Schweizer Waldes grundlegend verändert. Matthias Bürgi und Martin Stuber von der Universität Bern, haben in fünf Regionen (Saanenland, vorderes Vispertal, Fankhausgraben, Schächental und Prättigau) Zeitzeugen zu ihren Kenntnissen und Erfahrungen mit traditionellen Formen der Waldnutzung befragt. Aus dieser Studie ist das Buch «Hüeterbueb und Heitlisträhl» entstanden.
Waldnutzung Bis weit ins 20. Jahrhundert war Holz ein zentraler Bau-, Brenn- und
Matthias Bürgi, Privatdozent für Historische Ökologie an der ETH Zürich. (ym)
Werkstoff. Dann folgten die fossilen Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle. «Im Wald wurden nicht nur Bäume gefällt. Vielmehr wurde er als Weideland genutzt, ein Ort, wo Tiere Futter und Menschen Nahrung fanden», erklärte Matthias Bürgi. Blätter und Nadeln seien in grossem Umfang als Einstreumaterial für die Tiere in den Ställen gesammelt worden. Auch wurden Laubsäcke hergestellt. «Vor allem ärmere Leute
schliefen noch bis weit ins 20. Jahrhundert auf Bettlaub. Damals machte sich noch niemand Sorgen über Milben oder Stauballergien», so Bürgi. Tannennadeln, Tannzapfen und herumliegende Äste seien zum Leidwesen der Förster eingesammelt worden. Das Spannungsfeld «Waldökologie» wurde damit auf eine harte Probe gestellt. Was aus dem Wald genutzt werden konnte, sei einfach geholt worden.
Zu den grossen Holzverbrauchern habe man damals auch die Holzzäune zählen müssen, die in verschieden Formen und auf kunstfertige Weise erstellt wurden, ergänzte der Referent. Möbel, Geräte und Werkzeuge des täglichen Gebrauches wurden aus Holz hergestellt. In vielen Gegenden wurden die Dächer traditionellerweise mit Holzschindeln eingedeckt. Die Rinde von Eichen und Fichten nutzte man für die Ledergerbung. Mit Aschenlauge wurde die Wäsche gewaschen. Matthias Bürgi rundete seine Ausführungen zum Schluss ab: «Harz war aufgrund seiner klebrigen, dichten Konsistenz, der Brennbarkeit und seinem intensiven Duft lange Zeit ein begehrtes Naturprodukt. Das Harz als Rohstoff war sehr wertvoll und konnte für vieles genutzt werden. Zum Beispiel zum Abdichten von Fässern und für Gerber als Teergalle zur Behandlung der Häute. Föhren, Lärchen, Fichten und Arven waren die wichtigsten Baumarten, von denen Harz gewonnen wurde.»Der Vortrag von Matthias Bürgi wurde durch einen kleinen Film aus dem Schächental abgeschlossen. ◾
Auslandskonkurrenz beleuchtet
Gemeinsame Versorgung älterer Patienten
Am 13. Wirtschaftsforum des Vereins «Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung», das Mitte November stattfand, nahmen mit rund 240 Interessierten, so viele wie noch nie, teil. Gastredner Roger de Weck vermochte die 240 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Behörden mit dem ersten Bonmot in seinen Bann zu ziehen. «Interaktivität, Digitalisierung, Globalisierung: Die Medienrevolution»: Mit diesem brandaktuellen Thema fesselte de Weck, der seit Januar 2011 Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR ist, seine Zuhörer.
Das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit, das Gesundheitszentrum Dielsdorf und das Spital Bülach werden die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten in Zukunft eng koordinieren. In einem Rahmenvertrag festigen und erweitern sie die bisherige Zusammenarbeit markant.
ckelten, spezialisierten Pflege, anderseits sind auch akutgeriatrische Behandlungen angezeigt. Die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Leistungserbringern im Gesundheitswesen sind vielfältig und komplex. Akutspitäler und Pflegeeinrichtungen sind gleichermassen gefordert.
Im November haben das KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit, das Gesundheitszentrum Dielsdorf (GZ Dielsdorf) und das Spital Bülach einen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die bisher informelle Zusammenarbeit dieser drei Leistungserbringer im Zürcher Gesundheitswesen verbindlicher gestaltet.
Mit der in einem Rahmenvertrag fixierten engeren Zusammenarbeit der drei bedeutendsten Leistungserbringer in der Unterländer Gesundheitsversorgung setzen diese ein klares Signal. Im Interesse einer guten Patientenversorgung wollen sie die Versorgungskette und die Behandlungspfade unternehmensübergreifend optimal gestalten und festlegen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass im Rahmen dieser Vertiefung auch gemeinsame Betriebsstandorte gebildet oder einzelne Betriebsteile zusammengelegt werden. (e)
«Der Medienplatz Schweiz ist enormer ausländischer Konkurrenz im Internet ausgesetzt. Fünf Millionen Leute nutzen beispielsweise bei uns Google pro Tag. Und mit den gleichsprachigen grossen Nachbarländern haben wir auch beim Fernsehen eine enorme Auswahl», führte er aus. Man
könne sich nur durch schweizerische Produktionen vom «You-Tube-Ozean» abheben, was wiederum sehr teuer sei. Viel billiger sei es, amerikanische TV-Serien einzukaufen und durchs Band nur Boulevard-Fernsehen zu produzieren, was dem Service Publique indes nicht entspreche. Auch über den Sport liessen sich die Zuschauer noch erreichen und die Landesteile verbinden. «Aber weil jeder Sender heute auch Empfänger ist, gilt es diese Interaktivität in der Zukunft publizistisch zu nutzen», blickte er voraus. Das sei eine grosse kommerzielle Herausforderung für die hiesigen Medienhäuser. Anschliessend meldete René Huber, Präsident der «Flughafenregion Zürich», die neusten Entwicklungen in der aufstrebenden Vereinsorganisation. Das grosse Ziel des Vereins, dem bald 140 Mitglieder angehören, ist die erfolgreiche Zusammenarbeit und Vernetzung von Politik und Wirtschaft in der boomenden Glattaler Flughafenregion. (e)
Die Menschen werden immer älter. In ihren letzten Lebensjahren leiden viele an komplexen Krankheitsbildern, in der Fachsprache: Alte Menschen sind oft multimorbid. Das ruft einerseits nach einer hoch entwi-
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Bild des Monats Was gibt es Wertvolleres als ein persönlich gefertigtes Geschenk zu Weihnachten? Wie in vielen anderen Gemeinden bietet sich traditionsgemäss auch in Bassersdorf alljährlich Gelegenheit, im November Kerzen zu ziehen. Diese Form, warmes Licht in die eigenen vier Wände zu bringen, ist beliebt bei Jung und Alt. Ob alleine, gemeinsam mit Freunden oder zusammen mit der Familie macht das Kerzenziehen Spass. Zu sehen, wie das Kunstwerk langsam Gestalt und Form annimmt, ist spannend. Genau so reizvoll ist es später, wenn das Wachslicht brennt und die verschiedenen Schichten an der Kerze herunterrinnen. (re)
g
Freude herrscht, zumindest an den Aktien sind die jüngsten KursfortAktienmärkten. Schon seit Monaten schritte auch wirklich gerechtfertigt. fliesst reichlich Kapital aus anderen Obwohl die Aktienmärkte dieses Weltregionen in Richtung Europa. Jahr bereits kräftig haussiert haben, Die ultralockere Geldpolischeint der Tisch gedeckt tik der Notenbanken, die für eine Jahresend-Rally. erfolgte Neueinschätzung «The trend is your friend», für einen einsetzenden so können überteuerte konjunkturellen AufMärkte problemlos noch schwung in vielen euroteurer werden, bevor eine päischen Ländern und die Trendwende eintritt. Sopositive Berichtsaison der lange die Liquiditätsflut Unternehmungen lassen anhält und kein heftiger Philippe Kaufmann die Aktienindexes in NordSchock das aktuell posieuropa von einem Rekord tive Börsenmomentum zum anderen klettern. «Die Flut hebt stoppt, geht die Party munter weialle Boote!» So hat die Mehrheit der ter. Trinken wir also noch ein oder deutschen Aktien eine beachtliche zwei Gläser und sind uns dabei beKursavance erzielt und den deut- wusst, dass irgendwann der Kater schen Aktienindex DAX auf ein kommt. neues Rekordhoch von über 9100 Punkte getrieben, was einen ZuIhre Raiffeisenbank wachs von rund 30 Prozent seit JahOberembrach-Bassersdorf resbeginn darstellt. Nicht bei allen Philippe Kaufmann
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Der nächste Dorf-Blitz erscheint am Donnerstag, 19. Dezember 2013 Der Inserate- und Redaktionsschluss ist ausnahmsweise (wegen der Weihnachtsfeiertage) bereits am
G A T E I ER 2013
F6 . RD E Z E M B Fotowettbewerb
Wo befindet sich dieses geraniengeschmückte Gebäude? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Donnerstag, 5. Dezember an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte den Sitzplatz beim Reservoir an der Hauptstrasse ausserhalb Breite Richtung Brütten. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Alice Dalla Corte aus Birchwil. (dm)
Dorf-Blitz
Region
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Unter uns
Gewerbegeflüster Seit 14 Jahren arbeiten Martin Peter (Bild) und sein Kollege Martin Lienhart aus Oberwil (Nürensdorf) zusammen. Fäll-Group nennt sich das Joint Venture und umschreibt damit auch den Hauptteil der Tätigkeit: Spezial-Holzerei in Gärten. Dort, wo es meistens schon wenig Platz hat, muss ein Baum gefällt werden, aus welchen Gründen auch immer. Dann schnallt sich Martin Peter seine Spezial-Ausrüstung um und klettert mit Säge und anderem Werkzeug ausstaffiert am Stamm empor Richtung Baumkrone. Dabei wird Geäst herausgesägt, das im guten Fall einfach losgelassen werden kann; bei heikleren Bedingungen muss das Geäst an einem Seil zu Boden gebracht werden. «Von der Krone her säge ich dann Stück für Stück weg, bis der Baum weg ist», erläutert Peter seine Arbeits-
weise. Neben der beschriebenen Praktik setzt die Fäll-Group aber auch einen Spezialkran ein, der Teile des Stammes aus dem Garten hieven kann. Damit ist allerdings die Arbeit noch nicht getan. Das geschnittene Holz mit Laub wird dem Kompost zugeführt, der Rest je nach Qualität gehäckselt oder an einen Abnehmer geliefert. Selbst der Wurzelstock kann gänzlich aus dem Erdreich gefräst werden. Dass die Arbeit auf den Bäumen nicht ungefährlich sein kann, ist dem 42-jährigen Martin Peter bewusst. Beide Partner sind neben der Spezialholzerei auch mit der Landwirtschaft verbunden und betreiben zu Hause Milchwirtschaft; so betragen beide Berufszweige je etwa 50 Prozent ihrer Tätigkeiten. Mano Reichling
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Zum 23. Mal: Schach-Plauschturnier Das vom Schachclub Nürensdorf-Bassersdorf organisierte Turnier ist zu einem beliebten Anlass für junge Schachbegeisterte geworden. Ende Oktober fand der Schachplausch für Jugendliche bis 16 Jahre statt. Im Schlosssaal Nürensdorf lieferten sich die Nachwuchsschachspielerinnen und -spieler spannende und zum Teil hoch stehende Partien. Die Teilnehmerzahl erhöhte sich minim gegen-
Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
über dem Vorjahr. 18 Mädchen und Jungen kämpften mit grossem Einsatz und beachtlichem Können. Die 15-jährige Gilda Thode siegte mit dem Punktemaximum aus sieben Partien und holte sich das begehrte «Goldvreneli». Hinter ihr belegten Borang Temizsoy (Bassersdorf) und Kevin Wang (Embrach) die Plätze zwei und drei. Auf den nächsten beiden Rängen folgten Jonas Lüscher (Kloten) und Gian Kus-
ter (Freienstein). Der jüngste Spieler war mit sieben Jahren Julian Parer aus Bülach. Dank vieler Sponsoren durften alle Teilnehmer aus dem reichhaltigen Gabentisch einen Preis auswählen und mit nach Hause nehmen. Auch das feine Buffet mit Kuchen, Hot Dogs und Getränken trug zur guten Stimmung bei. Am Abend verliessen alle müde aber zufrieden die «Bretter des königlichen Spiels». (e)
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Giuseppe Laisa aus Birchwil beantwortet. Was hat Sie gefreut? Im Moment freue ich mich auf die Wintersaison und bevorstehende Skitage in den Bündner Bergen. Aber auch der besinnlichen Weihnachtszeit schaue ich mit Freude entgegen; ich finde es schön, im Kreise der Liebsten zu Feiern und diese Zeit zu geniessen. Ich nutze diese Tage dann jeweils auch besonders gerne, um das Jahr etwas Revue passieren zu lassen und um mich an die schönen Erlebnisse wie beispielsweise die Ferien zu erinnern. Einen gemütlichen Abend mit Freunden bei einem Fondue oder Raclette, bei dem man miteinander diskutieren und lachen kann, geniesse ich ebenfalls immer. Was hat Sie geärgert? Die Schattenseite der oben erwähnten Erlebnisse beginnt für mich dann, wenn die Temperaturen weit unter null Grad sinken; das empfinde ich als eher ungemütlich. Was mich aber noch vielmehr stört ist, dass die Medien immer die negativen Nachrichten besonders oft bringen und speziell betonen. Ich habe das Gefühl, dass dies einen negativen Einfluss auf den Stimmungsbarometer in der Bevölkerung hat. Dies kann sich darin äussern, dass die Leute nicht mehr offen aufeinander zugehen, einander skeptisch gegenüberstehen und viele Menschen dadurch gar einsam werden. Alles Positive gerät dadurch in den Hintergrund, was ich wirklich sehr schade finde. (mp)
Region
48 Vortrag: Nachlassplanung
4.2005
Ehegüter- und Erbrecht bilden die Grundsteine der Nachlassplanung. Diese beiden Rechtsinstitute erläuterte Vorstandsmitglied Roland Ehrensperger den rund 100 Zuhörern anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung in Kloten, zu der der Hauseigentümerverband Kloten, OpfikonGlattbrugg, Bassersdorf und Nürensdorf eingeladen hatte. Praxisbezogen ging er auf die Möglichkeiten einer 10:00 Uhr Seite 1 optimalen Nachlassregelung ein.
Beim Ehegüterrecht gehe es darum, zu bestimmen, welcher Anteil des ehelichen Vermögens dem Mann respektive· Sanitär der Frau zukommt. Erst ung · Engineering · Heizung · Service 005 10:00 Uhr Seite 1 dann stehe der Nachlass fest. Der Referent wies auf die Unterteilung in Eigengut und Errungenschaft hin. Die Errungenschaft kann ganz dem überlebenden Ehegatten g · Engineering · Sanitär · Heizung · Service zugewiesen werden, doch dürfen nicht gemeinsame Kinder nicht benachteiligt werden. Am Nachlass partizipieren die Blutsverwandten, Adoptierte, der überlebende Ehegatte und in seltenen Fällen das Gemeinwesen. Die Parentelenordnung (Stamm des Verstorbenen, Stamm der Eltern oder Stamm der Grosseltern) ist für die Ermittlung der gesetzlichen Erbquoten massgeblich. Diese Quoten schliessen zumeist Pflichtteile in sich ein. Über den Rest kann der Testator frei verfügen. (e)
Dorf-Blitz
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Clownbesuche für Kinder im Spital werden ermöglicht Der Abschlussabend des Projektes «50 Jahre – 50 Gipfel» der Naturfreunde-Sektion Kloten fand im Oktober im Stadtsaal des Zentrum Schluefweg in Kloten statt. Alle Teilnehmer der 50 Wandergruppen vom 25. August, die Sponsoren, sowie die Mitglieder des Vereins und weitere Interessierte waren zu diesem Benefizabend eingeladen. So fanden sich 130 Personen in Kloten ein, um die Scheckübergabe der Naturfreunde Kloten an die Stiftung Theodora mitzuerleben. Die Stiftung Theodora ist jene Stiftung, die seit 1993 Clowns BRUNNER PARTNER in Spitäler schickt, um Kindern Freude während einer H A U schweren S T E CZeit H N I K zu schenken. Umrahmt vom Organisationkomitee und den BRUNNER anwesenden Tourenleitern PARTNER überreichten Roger Hardmeier H A U S T E C H Nund I KUrsula Kümmerli (beide aus Bassersdorf) den Check über einen Spendenbetrag von 20 040 Franken an Anke Hofmann von der Stiftung Theodora. Zuvor erläuterte Roger Hardmeier, Präsident der Naturfreunde Kloten, wie dieser hohe Betrag zusammengekommen war. Viele Teilnehmer hatten anstelle der vorgeschlagenen zehn Franken mehr gespendet. Verschiedene Sponsoren hätten das Projekt ebenfalls grosszügig unterstützt, wurde mitgeteilt.
Ursula Kümmerli und Roger Hardmeier von den Naturfreunden Sektion Kloten überreichen den Spendencheck für die Stiftung Theodora. (zvg)
Am Anlass war auch der Clown «Frau Dr. Floh» von der Stiftung Theodora anwesend, um die Gäste zu unterhal-
ten und zu zeigen, wie Clowns während ihren Einsätzen bei Kindern im Spital arbeiten. Die Spende ermöglicht
umgerechnet 801 Clownbesuche und wird sicher auf viele Kindergesichter ein Lächeln zaubern können. (e)
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Dorf-Blitz
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Alltag im Dorf
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Michelle Dörig ist erfolgreich auf dem musikalischen Weg
«Ich könnte jeden Tag singen und musizieren» Die 13-jährige Michelle Dörig ist ein Kind der Musik. Kein Tag vergeht, ohne dass sie nicht singt, sich mit dem Klavier oder der Querflöte beschäftigt. Kürzlich trat sie am 10. Jubiläums-Resonanz-Konzert im Schloss Rapperswil und in Winterthur als Solistin auf. von Annamaria Ress Quirlig und ihrem Alter entsprechend aufgestellt und fröhlich kommt Michelle Dörig von der Schule nach Hause. Eigentlich würde sie sich am liebsten gleich ans Klavier setzen, ein Pop-Lied singen und sich dabei selbst mit dem Instrument begleiten. Doch jetzt geht das selbstverständlich nicht, denn nach den Hausaufgaben steht noch eine Querflöten-Stunde an. Seit sieben Jahren spielt sie das Tasteninstrument, vor vier Jahren ist die Querflöte dazu gekommen, wie auch die Teilnahme im Kinderchor von Stefano Lai in Nürensdorf. «Die Querflöte als Instrument gefiel mir sehr gut. Ich wusste, dass es nicht einfach zu erlernen ist, deshalb wollte ich es unbedingt ausprobieren», verrät die Schülerin. Schon bei den ersten Versuchen gelang ihr ein sauberer Ton aus der seitlichen Anblaskante der Flöte. Jedoch hätte es später gewisse Hürden und Erschwernisse gegeben, besonders in den Vorbereitungen der jährlichen Stufentests, die Michelle an der Jugendmusikschule Winterthur absolviert, erläutert sie ihre Lernmotivation. Trotzdem fällt ihr das Lernen der Instrumente leicht, was möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass sie die Musik sprichwörtlich in sich trägt.
Schöne Erfahrung Im vergangenen November erreichte Dörig unter 450 Teilnehmenden eine Auszeichnung: 15 Schülerinnen und Schüler, welche eine solche erhalten hatten, wurden im Januar dieses Jahres zu einem Ausscheidungskonzert aufgeboten. Die noch verbleibenden acht Musizierenden durften dann an den diesjährigen Resonanz-Konzerten in Rapperswil und Winterthur mitspielen, begleitet vom Kammer-
Das Klavierspiel liegt Michelle Dörig, ebenso wie der Gesang, besonders am Herzen. (ar)
orchester, unter der Leitung von Christoph Reimann. Auch die Nürensdorferin Janina Zentner durfte als Sopran-Solistin auftreten. «Sie hat eine speziell schöne Stimme», verrät ihre Kollegin Michelle. «In diesem Alter in einem Orchester als Solistin mitwirken zu dürfen, ist eine unglaublich schöne Erfahrung», bestätigt auch Michelles Mutter, Pia Hängärtner Dörig. In «Sicilienne für Flöte und Kammerorchester» von Gabriel Fauré spielte die junge Brüttenerin als Solistin die Querflöte und begeisterte mit ihrem Spiel das Publikum. Diese sichtbare Freude habe Michelle schon immer ausgestrahlt. Als die heutige Oberstufenschülerin – damals Kleinkind – an einem Anlass vorgesungen habe, sei das Publikum zu Tränen gerührt gewesen, erinnert sich die Mutter. Worauf Michelle sie überrascht gefragt habe, weshalb die Leute denn weinen würden.
Sport als Ausgleich Ihren Berufswunsch kann die junge Musikerin noch nicht genau definieren. Es müsse jedoch zwingend etwas mit Musik zu tun haben, verrät sie. «Gerne würde ich Sängerin werden, aber das ist noch nicht sicher. Ich
könnte das unendlich lange tun, jeden Tag», sagt Michelle Dörig. Neben Schule und Musik hat in ihrem Tagespensum nicht mehr viel Platz. In der verbleibenden Zeit spielt sie Fussball beim FC Töss oder in den Ferien mit ihrem Vater Golf. Manchmal wird Dörig auch als Babysitterin engagiert, was ihr sehr viel Freude bereitet. Dennoch gibt es für die musikalische Schülerin nichts Schöneres, als täglich zu musizieren; dafür ist nicht einmal der Rittersaal im Schloss Rapperswil nötig. Sie setzt sich an diesem Nachmittag sofort ans Klavier, beginnt zu spielen und mit klarer, kräftiger Stimme zu singen – für eine einzige Zuhörerin. ◾ Die Oberstufenschülerin spielte als Solistin die Querflöte an den ResonanzKonzerten in Rapperswil und Winterthur. (zvg)
Gesundheit
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Ist im Winter Hochsaison für trockene Haut? Winterkälte und beheizte Luft setzen der Haut zu, trocknen sie aus und schaffen so die besten Bedingungen für das Auftreten von Trockenheitsekzemen. Diese zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen, sehen nicht nur unschön aus, sondern sind auch mit Juckreiz verbunden, können sich entzünden und schmerzen und im schlimmsten Fall zu einem chronischen Leiden werden. Erst spannt die Haut und fühlt sich trocken an, ein ovaler oder runder roter Fleck entsteht, es juckt. Dann bilden sich Bläschen, die Bläschen nässen, der Fleck verkrustet, schuppt, eine Hornschicht bildet sich, schliesslich zeigen sich Risse. In der kalten Jahreszeit, wenn die Quecksilbersäule des Thermometers gegen null Grad und darunter geht, hat das Leiden Hochsaison. Und das aus
mehreren Gründen: Sowohl die kalte Luft im Freien, als auch die warme Luft in den geheizten Räumen haben eine geringe Luftfeuchtigkeit, sind also trocken. Um die Körperkerntemperatur hoch zu halten, ziehen sich in der Kälte die Blutgefässe unter der Haut zusammen, wodurch die Durchfeuchtung der Haut vermindert wird. Äusserliche Behandlungen der trockenen Haut sind oft langwierig und nur bedingt erfolgreich. Zwei zentrale Punkte werden dabei oft übersehen. Trinken Sie unbedingt genügend Wasser. Gerade während der Heizperiode benötigt der Körper viel Flüssigkeit. Auch sollten der Haut essentielle Fettsäuren zugeführt werden, welche sie für den Aufbau benötigt. In der Praxis bewährt hat sich
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dabei Leinöl als Nahrungsergänzung. Da die Haut von innen produziert wird und die Hautzellen einem fortwährenden Erneuerungsprozess unterworfen sind, empfiehlt sich bei Hautrockenheit und trockenen Schleimhäuten die regelmässige Einnahme von Leinöl. Die enthaltene Alpha-Linolensäure im Leinöl sorgt für eine Verbesserung des Feuchtigkeitshaushaltes. Am besten wird Leinöl in Form von Kapseln eingenommen, da es rasch verdirbt, wenn es mit Luftsauerstoff in Berührung kommt. Zudem hat Leinöl einen intensiven Geschmack. Auch für Betroffene mit Hautrissen ist Leinöl ein hervorragendes Hausmittel.
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Reisen
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Die traumhaft weisse Küste liegt nur zwei Flugstunden entfernt
Die Costa Blanca von ihrer schönsten Seite entdecken Wer die Costa Blanca – die weisse Küste - von ihrer verlockendsten und schönsten Seite kennenlernen will, bereist die Gegend am besten im Frühling, vor der grossen Hauptsaison in den Sommermonaten. Die Strände sind noch ganz locker belebt und man kann sich seinen Platz am Meer bestens auswählen.
dorm, Altea, Calpe, Moraira oder Denia, um nur einige zu nennen.
Klein versus gross
von Monica Plüss Gerade nach einem harten, kalten Winter kann der Frühling kaum erwartet werden, mit dem Gefühl der ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Wer dafür nicht stundenlang im Flugzeug sitzen will, entscheidet sich mit Sicherheit für näher gelegene Destinationen wie beispielsweise für Südspanien. Gute zwei Flugstunden entfernt liegt Alicante. Wer die Küste in ihrer ganzen Pracht erleben möchte, mietet ein Auto, das recht günstig und unkompliziert zu haben ist.
Hafenstadt Alicante Typische Sicht der Costa Blanca. (Bilder: Monica Plüss)
Alicante, neben Valencia in Südspanien eine wichtige Stadt, ist bekannt für den herrlichen Strand und den von Palmen umsäumten Boulevard «Explanada de España», welcher parallel zum Hafen verläuft und von einem Mosaik in Wellenform, das aus mehr als sechs Millionen Teilen besteht, verziert wird. Eines der grössten historischen Gebäude thront über der Stadt auf einem riesigen Felsen und nennt sich «Castillo de Santa Barbara». Der Ausblick von dieser Burg ist überwältigend und zieht jährlich zahlreiche Touristen an. Ebenfalls ein Besuch wert ist der Fischmarkt, der jeden Morgen in einem riesigen Gebäude, einer Bahnhofshalle ähnlich, stattfindet.
1950er Jahren von Tourismusmanagern ins Leben gerufen. Er spielt auf die Kontrastverhältnisse des blauen Meerwassers an und den meist weiss gestrichenen Häusern. Auch die Lichtverhältnisse, die den Sand- und Steinstrand weiss leuch-
Und noch mehr Gegensätze
Nicht nur ein Lichtspiel Die Flagge der Provinz Alicante (Stadt des Lichts) ist blau-weiss und weist damit auf den Namen der Küste hin: Costa Blanca. Dieser Name ist allerdings nicht historisch gewachsen sondern wurde in den
ten lassen, sind damit gemeint. So entstand der Begriff der weissen Küste. Während der Fahrt mit dem Auto von Alicante in Richtung Norden wird ein Badeort nach dem andern erreicht. Bekannte Ziele sind zum Beispiel El Campello, Beni-
Die Dörfer entlang der Küste unterscheiden sich durch diverse Aspekte. Während El Campello eher klein ist und einen wunderschönen Sandstrand bietet, der gerade im Frühling von nur wenig Touristen besucht wird, ragen in Benidorm riesige Hotelgebäude gegen den Himmel und der Strand ist bereits im Frühsommer oft überfüllt. El Campello hat einen ganz eigenen Charme. Die Strandpromenade wird von kleinen Restaurants und Geschäften gesäumt und der Strand lädt zu langen Spaziergängen ein. Alle paar hundert Meter finden auch die kleinen Strandbesucher einen Spielplatz, um sich zu tummeln und zu spielen, während die Eltern die warme Frühlingssonne geniessen. In einem der zahlreichen «Beizli» wird der Hunger der Touristen gestillt, die angenehm überrascht sind von den moderaten Preisen. Dem einen oder anderen Apéro- oder Glacé-Genuss steht damit nichts mehr im Weg. Das ist auch in Benidorm zwar nicht anders, aber dieser Ort hat den Charme eher etwas verloren. Hier kommen dafür die Fans von Partys und einem schillernden Nachtleben mehr auf ihre Kosten. Die Hotels sind grösser und zahlreicher, der Baustil eher futuristisch.
Strand in Benidorm frühmorgens.
Valencia, die Stadt, die auf demselben Breitengrad wie Mallorca liegt, ist die drittgrösste spanische Stadt und besticht durch sehr unterschiedliche Baustile. Ganz historisch und alt ist der Stadtkern geprägt, während in den aussen liegenden Quartieren modernste Architektur dominiert. Bei letzterer speziell zu erwähnen ist sicherlich das 3D-Kino «L’Hemisfèric» oder der «Palua de les Arts Reina Sofià». Liebhaber der historischen Gebäude werden mit Sicherheit die Kathedrale von Valencia besuchen, oder die Seidenbörse «Lonja de la Seda», die seit 1996 zum Unesco-Kulturerbe gehört. ◾
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Treffpunkt
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sprachen lernen
«duolingo» ist eine interaktive Webseite, mit deren Hilfe Fremdsprachen erlernt werden können. Momentan steht für Deutschsprachige erst Englisch zur Verfügung, später sollen jedoch weitere Sprachen wie Französisch oder Spanisch dazu kommen. In dreiteiligen Modulen kann entweder das Vokabular erweitert oder die Grammatik trainiert werden. Damit die Motivation dabei nicht nachlässt, werden für vollendete Module Punkte verteilt; diese ermöglichen mit der Zeit einen Aufstieg in höhere Levels. Auch regelmässiges Sprachtraining wird belohnt und garantiert – zusammen mit einer automatischen Wiederholung des bereits erlernten Vokabulars – die Kontinuität im Lernprozess. «duolingo» ist eine sehr schön gestaltete und vielversprechende Seite, die bis auf die etwas holperige Aussprache der Computerstimme nichts zu wünschen übrig lässt.
gitarrenunterricht
Es ist nicht ganz einfach, im Dschungel des Internets brauchbare Gitarrennoten zu finden. Hunderte von Fans veröffentlichen auf zig Seiten ihre Akkorde, Riffs und Tabs, die aber häufig nicht korrekt oder fast unspielbar sind. Seiten wie «justinguitar.com» sind deshalb echte Schätze für Gitarrenspieler: Für jedes Niveau finden sich hier Noten, Tutorials, Lehrvideos und Tipps. Für Anfänger gibt es einen kompletten Einsteigerkurs, für Fortgeschrittene brauchbare Riffs, Songbegleitungen und Musiktheorie. Auch eine Sammlung aller Akkorde, Informationen zu Instrumenten und Zubehör sowie Tipps zum Songwriting stehen zur Verfügung. Sämtliches Material ist zudem gratis, jedoch in Englisch gehalten. Zumindest die Lehrvideos lassen sich aber auch ohne Fremdsprachenkenntnisse nutzen.
freie bibliothek
www.duolingo.com
justinguitar.com
Es ist ein alter und von vielen Leuten mit Inbrunst gehegter Traum: Eine Welt, in der das Internet ein Ort der Freiheit ist; ein Ort, an dem Wissen ohne Einschränkung und kostenlos jedem zur Verfügung steht. Einer dieser Träumer war Michael Hart, der vor zwei Jahren Autor und Vordenker der eBooks. Er begründete das «Project Gutenberg» (nach dem Erfinder des Buchdrucks), eine Internetseite, auf der Bücher in der Form von eBooks gratis bezogen werden können. Es handelt sich dabei meistens um Klassiker und amerikanische Bücher, deren Copyright verjährt ist. Der grösste Teil der Sammlung besteht aus englischen Büchern, doch es gibt auch eine beachtliche Anzahl von deutschen Texten, beispielsweise Goethes Werke oder Übersetzungen von Shakespeare.
www.gutenberg.org
shoppen online
Das Internet ist längst zum grössten Warenhaus der Welt geworden. Es gibt kaum etwas, was man im «www» nicht findet und bequem zu sich nach Hause schicken lassen kann. Selbst für das Kaufen von Kleidern oder Schuhen verlassen heute viele nicht mehr ihr Haus: Auf Seiten wie «zalando.ch» kann in einem riesigen Angebot gestöbert werden, ohne dass man sich dabei gestresst fühlen muss. Ein paar Klicks später wird die gekaufte Ware dann bereits per Post geliefert und kann anprobiert werden. Passt etwas nicht oder gefällt die Farbe doch nicht, kann alles gratis wieder zurückgeschickt werden und das Geld wird zurückerstattet.
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«onebigphoto.com» ist ein Feuerwerk der Fotografie. Hunderte atemberaubender Bildern kann sind auf dieser Seite zu bewundern. Entdecken lässt sich die faszinierende Sammlung entweder, indem man sich vom Zufallsgenerator führen lässt oder in einer der Kategorien stöbert. Besonders zu empfehlen sind die «Action»-Fotografien, auf denen Extremsportler in Aktion festgehalten sind. Doch auch die Kategorien «Landschaft», «Natur» und «Kunstfotografie» sind definitiv Besuche wert.
onebigphoto.com
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www
Veranstaltungen
54
Datum
11/2013
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Dorf-Blitz
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
«Der Wald steht Kopf! Entdeckungen mit einem Spiegel» für Kids von 2-6 J.
Aussichtspunkt Ratzenhalden Ba Anmeldung nötig: info@nbn.ch Ref. Kirche
Sa
30.11.
14.30
Naturschutz Ba/Nü NBN Kids
Sa
30.11.
17.00
Männerchor Ba/Brüttisellen
Advents-Konzert
Fr
06.12.
17.30 – 19.30
Elternforum
Besuch beim Samichlaus
Gärtnerei Landheim Brüttisellen
Sa
07.12.
11.00 – 19.00
OK Chlausmärt
Chlausmärt
Zentrum Bassersdorf
Mi
11.12.
20.00
Bibliothek
Adventslesung mit Gerda Zangger und Alex Freihart
Bibliothek, Anmeldung erwünscht
Do
12.12.
19.30
Pol. Gemeinde
Gemeindeversammlung
Franziskuszentrum
Sa
14.12.
08.00
Gemeinde
Papiersammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Nach Bedarf
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge
Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Fr
29.11.
Fr
29.11.
So – Di
01.12. – 24.12.
17.00 – 19.00
Di
03.12.
17.00 – 19.00
Mi
04.12.
Do
05.12.
Do
05.12.
19.30 20.15
Do
05.12.
Sa
14.12.
Sa
14.12.
Mo
Zeit
Veranstalter
Anlass
Männerriege
Schlussbummel
18.30
Frauenverein
Adventsüberraschung
Gemeindesaal
Dorf-Adventskalender
div. Teilnehmer, Details siehe Inserat unter Brütten
Bibliothek
Adventsfenster
Bibliothek
Juspo
Chlausturnen
Samariterverein
Chlausabend
Kirche
Kirchgemeindeversammlung
MZH Chapf MZH Chapf
Gemeinde
Budget-Gemeindeversammlung
Turnverein
Chlausabend
Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
Weihnachtskonzert
16.12.
Turnverein Frauenriege
Schlussbummel
Mi
18.12.
Turnverein Damenriege
Schlussbummel
Sa
28.12.
Gemeinde
Ersatz-Termin Kehrichtabfuhr (für 25.12)
17.00
Ort/Kontakt
Kongresshaus, Liebestrasse 3, Winterthur
Bereitstellung vor 7 Uhr
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Mo – Fr
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Turnverein Brü
Diverse Riegen - Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser 19.12.)
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Seniorenturnen mit Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
14.30 – 18.00
Ajuga
Jugendtreff Brütten
Jugendtreff «Jugi Impuls»
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Team
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum/Pro Senectute
Seniorinnen-Spielnachmittag (ausser Dezember)
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
Jugendsekretariat W-Land
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Do/ Fr
28.11. 29.11.
Fr
29.11.
Sa
30.11.
Zeit
19.00 12.00 – 16.30
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Frauenverein Ob/Bi
Adventskranzen (Do 13-18, Fr 8-12 und 13-18)
Werkraum Schulhaus Sunnerain
Masako Ohashi
Konzert «Galatea-Quartett» und Masako Ohashi (Klavier)
Zentrumsbau
Frauenverein Ob/Bi
Suppenzmittag mit Auftritt der Insieme Zwirni-Band (13.15) und Chasperlitheater (12.30 u. 14.00)
Schulhaus Sunnerain, Bi
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
11/2013
55
Sa
30.11.
14.30
Naturschutz Ba/Nü NBN Kids
«Der Wald steht Kopf! Entdeckungen mit einem Spiegel» für Kids von 2-6 J.
Aussichtspunkt Ratzenhalden Ba Anmeldung nötig: info@nbn.ch
Sa – Di
01.12. – 24.12.
17.00 – 22.00
Kultur- u. Freizeitkomm.
Adventsfenster-Rundgang
div. Teilnehmer siehe Inserat in der Zeitung
Sa
01.12.
14.00 – 17.00 15.00
Bibliothek + Primarschulchor Nü
Adventsfenster Der Primarschulchor singt Adventslieder
Bibliothek
Mo
02.12.
19.00 – 23.00
Schachclub Nü/Ba
Chlausturnier
Ref. Pfarreisaal Nü
Fr
06.12.
20.15
Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Winterserenade
Kapelle Breite
Sa
07.12.
17.30
Frauenverein Ob/Bi, Holzkorporation Ob
Samichlaus
Waldhütte Ob
So
08.12.
11.30
Jodelclub Bärgarve + Gäste
Jodler-Sunntig
Ebnet-Saal
So
08.12.
10.00
Gemischter Chor Ob-Bi
Mitwirkung beim Gottesdienst
Ref. Kirche Kloten
Do
12.12.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treff
Restaurant Bären, 1. Stock
Weihnachtskonzert
Kongresshaus, Liebestrasse 3, Winterthur
Sa
14.12.
17.00
Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
Mo
16.12.
19.30
Gemischter Chor Ob-Bi
Winternachts-Schmaus mit Partner/innen und Helfer/innen
Schulhaus Ob
Do
19.12.
19.30
Männerchor Nü
Geburtstagssingen 2. Halbjahr
Alterszentrum Bären, Nü
Fr
20.12.
19.30
Gemischter Chor Ob-Bi
Weihnachtslieder zum Mitsingen
Adventsfenster Schlossbraui
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung: 044 836 80 83)
Gemeindehaus Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 09.00 Uhr, Tel. / Fax: 044 836 55 82)
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Schulhaus Ob
Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha
Ludothek Ping Pong
Im Schloss, Nü; Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Jeden Di, Mi, Do, Fr
Jeden Di, Mi Jeden 1. Sa Jeden Di Jeden Do
13.15 – 14.15 09.15 – 10.15
Muki-Turnen Bi
Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr
13.30 – 16.30 17.00 – 21.00 17.00 – 20.00 19.00 – 23.00
Jugendtreff Authentic Simon Merki 079 262 35 81, Isa Tacheron 079 773 10 55
Kidstreff (Mittelstufe) Jugendtreff (Oberstufe) Gourmetplausch (Mittelstufe) Jugendtreff (Oberstufe)
Jugendtreff Nü, Postfach 156, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Jugendtreff Authentic/Jugendarbeit
Beratung+ Unterstützung «Rund um dini Zuekunft»
Jugendtreff Nü
Jeden Mi Jeden letzten Fr
19.00 – 23.00 19.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung (ausser Dezember)
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21)
Schulhaus Ob
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden 2. + 4. Mi
14.00 – 16.00
Kleinkindberatung Kt. ZH
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 – 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
15.15 – 17.00
Chrabbelgruppe Nü
Mütter + Väter mit Kleinkindern
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
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