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Dorf-Blitz Maerz 2018

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Nr. 3 29.03.2018 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Drittverkaufsstelle SBB-Tickets in Bassersdorf bleibt bis 2020 erhalten

20 Jahre Engagement

Vreni Hofmann amtete zwölf Jahre als Kirchenpräsidentin der reformierten Kirche BassersdorfNürensdorf und war vorher bereits acht Jahre Mitglied in der Kirchenpflege. Mit ihrem Rücktritt möchte sie Zeit gewinnen für ihre Seite 4/5 Familie und anderes.

Rücktritt nach 16 Jahren Nach drei Jahren RPK und dreizehn Jahren Gemeinderatsarbeit ist nun Schluss: Bruno Muff tritt nicht mehr für den Bassersdorfer Gemeinderat an. Er habe seinen Job für die Allgemeinheit getan. Jetzt freut er sich auf Zeit für seine Hobbies. Seite 11

«Der Abbau des Service public ist unschön» Ende Februar erreichte die Gemeinde Bassersdorf ein Schreiben der SBB mit der Mitteilung, dass die Drittverkaufsstelle im Avec am Bahnhof noch bis Ende 2020 erhalten bleiben soll. In Bassersdorf werden 2019 oder 2020 Kurse angeboten, um Tickets über Smartphones oder Notebooks zu kaufen. von Annamaria Ress Avec-Läden, Migrolino-Shops und private Stationshalter an Bahnhöfen verkaufen heute auf Vertragsbasis mit den Bundesbahnen Billette und Abonnemente, mancherorts fungiert auch die Post als Bahnschalter. Dafür erhalten die sogenannten Drittverkaufsstellen Provisionen. Im Herbst 2016 beabsichtigten die SBB, den

bedienten Verkauf zu reduzieren und Billette selber zu verkaufen. Da dadurch keine Provisionen an die Drittverkäufer mehr gezahlt werden müssten, erhofften sie sich Einsparungen von jährlich rund fünf Millionen Franken. Betroffen von diesem Entscheid waren Drittverkaufsstellen, die heute auf Vertragsbasis Billette und Abonnemente verkaufen. Gegen den von den SBB geplanten Serviceabbau formierte sich von Beginn an heftiger Widerstand. Viele Gemeinden setzten sich für den Erhalt der Drittverkaufsstellen ein. In Bassersdorf erfolgte sogar eine Unterschriftensammlung.

Auftrag an Bundesrat

Eine Motion wurde eingereicht, die den Bundesrat aufforderte, die SBB zu verpflichten, die Drittverkaufsstellen bis ins Jahr 2020 zu betreiben. Im Juni 2017 wurde die Motion vom Nationalrat angenommen. Praktisch gleichzeitig überreichte der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) eine Petition mit der Forderung, den Entscheid zur Schliessung aller Drittverkaufsstellen zurückzunehmen. 32 000 Menschen setzten ihre Unterschrift unter die Bittschrift, die der SBB in Bern überreicht wurde. Mit den 52 Drittverkaufsstellen verschwänden knapp ein Viertel aller bedienten Verkaufsstellen in der Schweiz. Die SBB wolle so fünf Millionen Franken pro Jahr einsparen,

Vor einem Jahr erreichte das Thema Drittverkaufsstellen das Parlament.

Informationsanlass fruchtet Ein Infoanlass des Gemeinderates hat den zahlreich erschienen Brüttenern vertiefte Informationen zur energetischen Gebäudehüllensanierung des Schulhauses Chapf geliefert. Zudem wurde über den neuesten Stand des Zentrumsplanungsprojektes informiert. Seite 25

Vandalenakte vermeiden Der Nürensdorfer Gemeinderat hat mit einigen Massnahmen auf die Verschmutzungen und Verwüstungen auf öffentlichem Grund reagiert. Anscheinend zeigen sie erste Wirkung. Seite 33

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

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Die Drittverkaufsstelle im Avec am Bahnhof Bassersdorf bleibt bis Ende 2020 erhalten. (ar)

Fortsetzung auf Seite 2


Thema des Monats

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Spitze Feder

Astrid Steinbach Eigentlich verfolge ich sportliche Anlässe im Fernsehen nur sehr selten. Ausser bei Olympischen Spielen. Diese haben für mich doch immer wieder einen besonderen Reiz, so dass ich auch in diesem Jahr die 17 Wettkampftage in Pyeongchang interessiert verfolgte.

schrieb der VCS in einer Mitteilung. Angesichts eines Budgets von jährlich knapp neun Milliarden Franken sei diese Einsparung unverhältnismässig klein. Der Ständerat nahm im September 2017 die Motion ebenfalls an. Der Bundesrat wurde beauftragt, die SBB zu verpflichten, die Schliessung der 52 Drittverkaufsstellen aus zeitlichen Gründen bis 2020 auszusetzen. Damit bleibe genügend Zeit, die Strukturanpassungen mit möglichen Alternativen und Weiterführungen der SBB-Drittverkaufsstellen mit Unterstützung von weiteren

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten

Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Dieses Jahr war zum ersten Mal auch meine fünfjährige Tochter mit von der Partie. Sie mochte besonders «die Steineschieber» – das Wort Curling gefiel ihr nicht – und die Rodler. Als der deutsche Felix Loch Fünfter wurde und völlig enttäuscht zu sehen war, fragte sie mich, ob er verloren hätte. Ich verneinte und antwortete, er sei der Fünfte. «Ist das wie verlieren», hakte sie nach. Ich betrachtete nun die Athleten genauer und stellte fest, dass einige selbst beim Gewinn einer Silber- und Bronzemedaille nicht unbedingt glücklich wirkten. Offensichtlich zählte manchmal einfach nur noch Gold. Aber zum Glück gab es dann ja auch noch die Teilnehmer, die einfach nur den olympischen Gedanken leben wollten. Und sind wir mal ehrlich, wer kann

Partnern der öffentlichen und privaten Hand aufzugleisen.

Anschlusslösungen möglich Alberto Bottini, Leiter Vertrieb und Services bei SBB Personenverkehr sagte in einem Interview mit der SBB: «Wir nehmen den Entscheid zur Kenntnis und prüfen, was das für die Strategie bedeutet. Tatsache ist, dass sich das Kundenverhalten verändert. Allein im ersten Halbjahr 2017 beträgt das Wachstum auf den digitalen Kanälen bereits wieder über 32 Prozent, Tendenz nach wie vor deutlich steigend. Deshalb wol-

sich an die Olympiasieger der letzten Jahrzehnte noch genau erinnern? Hingegen sind die erste jamaikanische Bobmannschaft oder der englische Skispringer «Eddy the Eagle» vielen im Gedächtnis geblieben. Beide starteten erstmals bei den Spielen 1988 in Calgary und ihre Geschichten wurden zwischenzeitlich sogar verfilmt. In diesem Jahr war es Pita Taufatofua aus Tonga, der zeigte, dass es nicht nur um Edelmetall geht. Der Mann aus der Südsee startete schon 2016 bei den Sommerspielen im Taekwondo. Ihm gefielen die Spiele so sehr, dass er beschloss, nun auch an den Winterspielen teilzunehmen und startete beim 15-KilometerLanglauf. Zwölf Wochen hatte er nach eigenen Angaben erst auf Schnee hinter sich und lief nun mit einem Rückstand

len wir grundsätzlich an unserer Strategie festhalten. Wir bleiben dazu mit den Drittpartnern weiterhin im Austausch, um gute Folgelösungen zu finden. Dies entspricht übrigens auch der zentralen Forderung der Motion, die mögliche Alternativen und die Weiterführungen von Verkaufsstellen mit Unterstützung von Partnern der öffentlichen und privaten Hand fordert. Aktuell wären bei 27 von 50 Standorten ab dem 1. Januar 2018 Anschlusslösungen möglich.» Auch zur Frage, wie es mit diesen möglichen Anschlusslösungen wei-

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von 22 Minuten auf den Sieger Dario Cologna ins Ziel ein. Dieser liess es sich im Übrigen nicht nehmen, auf den 34-Jährigen im Zielraum zu warten, um zu gratulieren. Dem Mann aus Tonga war es dabei völlig egal, dass er Rang 114 belegte und freute sich einfach nur, dass er dabei war und es ins Ziel geschafft hatte. In einem anschliessenden Interview berichtete er, dass er bei den Sommerspielen 2020 wieder starten werde, wisse aber noch nicht, in welcher Sportart. Natürlich sind die grossen sportlichen Erfolge schön und mitreissend, aber genau die Randathleten machen doch letztendlich die Besonderheit olympischer Spiele aus und führen vor Augen, dass Sport nicht nur siegen sein sollte. (as)

ter gehe, meinte Bottini: «Dies gilt es nun im Detail zu prüfen. Dazu benötigen wir jedoch zuerst die Rahmenbedingungen seitens Bundesrat. Wir haben mit den Stationshaltern mit dem Angebot zur finanziellen Abgeltung für ÖV-Beratungsleistungen für eine Übergangszeit von zwei Jahren eine gute Alternative gefunden. Inwieweit diese nun trotz Annahme der Motion umgesetzt werden kann, ist zurzeit offen.» Mögliche Folgelösungen, die über den Zeitraum des Moratoriums hinausgehen, würden bereits während dem Moratorium unterstützt, so Allberto Bottini.

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster Reto Hoffmann ·

Redaktion ·  Susanne Beck ·  Urs Burger ·  Tim Ehrensperger ·  Marianne Flotron ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Fabian Rahm ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Rosmarie Schmid ·  Astrid Steinbach

Produktion ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Telefon 071 913 47 58 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 26. April 2018.

Auflage 24. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Dorf-Blitz 03/2018

Thema des Monats

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«Grosses Bedürfnis der Bevölkerung»

Doris Meier

Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler (FDP) sagt: «Ich bin natürlich sehr erfreut und für die Bevölkerung von Bassersdorf und die umliegenden Gemeinden ist dies sicher eine gute Nachricht. Es zeichnet sich so allenfalls ab, dass wir uns auch nach 2020 eine bessere Lösung als die reine Schliessung der Verkaufsstelle erhoffen dürfen.» Die Präsidentin weiss, dass die Bevölkerung mit grossem Engage-

ment hinter den Drittverkaufsstellen steht. Immerhin wurden in Bassersdorf über 1000 Unterschriften für den Erhalt des Angebotes im Avec gesammelt. «Das Engagement, so viele Unterschriften zu sammeln, zeigt, dass es ein grosses Bedürfnis unserer Bevölkerung ist und ich bin froh, dass sich so viele an der Unterschriftensammlung beteiligt haben.» Für die Pendler von Bassersdorf und die angrenzenden Gemeinden sieht Doris Meier-Kobler ebenfalls nur Positives: «Sicher sind alle froh, dass sie ihre Billette wie gewohnt am Schalter beziehen können.» muntern, dran zu bleiben. Die Pendler von Brütten sind sicher froh um diese Möglichkeit, auch wenn sich deren Anzahl wohl in Grenzen hält.» Positiv steht er auch dem geplanten Kursangebot gegenüber: «Die Hilfe für ungewohnte Computer- und Automatenbenützer ist sicher hilfreich und ist auch für Brütten ein Thema.»

Rudolf Bosshart

Brüttens Gemeindepräsident Rudolf Bosshard (FDP) äussert sich ähnlich zur Meldung über das verlängerte Drittverkaufsstellen-Angebot: «Die Botschaft ist natürlich positiv und zeigt, dass auch die SBB gewillt sind, die Kunden als solche wahrzunehmen. Dass es ein grosses Engagement der Bevölkerung braucht, um etwas zu erreichen, ist in unserer Demokratie häufig vorgekommen und ein solcher Erfolg soll er-

Christof Bösel

Christof Bösel (SVP), Gemeindepräsident in Nürensdorf, sagt: «Der Abbau des Service public, ob bei der Post, der SBB oder anderen öffentlichen Einrichtungen, ist ein unschönes Zeitphänomen. Es ist ein ‹No Go›, wenn öffentliche Unternehmen dem Schein nach durch Änderung der Rechtsform privatisiert werden, sich jedoch weiterhin zu hundert Prozent im Besitz der Öffentlichkeit befinden und sich in gewissen Bereichen einen

Pseudo-Wettbewerb liefern.» Umso mehr freue es ihn, wenn die Beschwerden und Anliegen der Bevölkerung ernst genommen werden und mit verschiedenen Interventionen der Gemeinden ein Umdenken eingeleitet werde, so Christof Bösel. Und weiter: «Aus Sicht des Gemeindepräsidenten lässt es mich hoffen, dass der Service gerade auch von den SBB auf längere Zeit hinaus nicht weiter abgebaut wird und die Verantwortlichen die Kundenfreundlichkeit pflegen und im Auge behalten werden. ‹Der Kunde ist König› — so der Grundsatz jedenfalls bei Privatfirmen und hoffentlich auch weiterhin bei den staatlichen Unternehmen.»

Aufschub bis 2020 Nun hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im November die SBB dazu verpflichtet, für die Übergangszeit bis Ende 2020 mit den noch vom Moratorium betroffenen Drittverkaufsstellen neue Verträge abzuschliessen. Bis dahin gingen die Drittverkäufer davon aus, einen bis Anfang 2020 geltenden Vertrag zu erhalten. Neu erhalten sie noch ein Jahr Aufschub. Mit der Avec-Filiale am Bahnhof Bassersdorf, die zur Valora-Gruppe gehört, wurde dieser Vertrag bereits unterzeichnet.

«Wirrungen der Tarifzonen» Matthäus Schulz, Leiter des AvecShops in Bassersdorf, zeigt sich über den Aufschub nicht überrascht: «Der Wille der Politik war zu spüren und viele Reaktionen aus der Bevölkerung sowie zahlreiche Kundenwünsche musste man ja beachten. Insofern hat alles zusammen gefruchtet.» Persönlich sei er natürlich als Betreiber des Ladens sehr froh, dass die Kundschaft weiterhin kompetent beraten werden könne. Es werde

wohl eine Tatsache sein, dass der Billettkauf über Smartphones und Laptops immer wichtiger werde. «Es ist eine Zeiterscheinung und die jüngere Generation tut sich überhaupt nicht schwer mit diesem wichtigen Teil», so Matthäus Schulz. Allerdings seien es nicht nur Senioren, die die Beratung im Avec-Shop in Anspruch nähmen. Im Gegenteil: «Ein Ticket von Bassersdorf nach Basel zu kaufen, ist eigentlich für niemanden ein Problem», erklärt er. Es sei dennoch häufig sehr schwierig, sich in den Wirrungen von Tarifzonen, diversen Abo-Varianten oder Verkehrsverbünden zurecht zu finden und die Kunden würden die Beratung genau in diesen Themen sehr schätzen.

Neues Kursangebot geplant Wie es nach 2020 weiter geht, steht noch nicht abschliessend fest. Jedoch sieht auch die Gemeinde Bassersdorf Handlungsbedarf, gerade was den selbstständigen Billettkauf an den Automaten, über Smartphones oder Laptops angeht. Esther Diethelm, Altersbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf, hat das Thema deshalb am «Runden Tisch» zur Dis-

kussion vorgelegt. Daraufhin hat sich die Arbeitsgruppe «Hohes Alter» bereit erklärt, die Thematik in ihre Planung aufzunehmen. Geplant werden sollen Kurse, die zusammen mit ZVV und SBB organisiert werden. Damit möchte man Interessierten die Möglichkeit bieten, die einfachsten Möglichkeiten

zum Erwerb eines Fahrbilletts zu erlernen. Auch Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler steht den geplanten Kursen positiv gegenüber: «Es freut mich ausserordentlich, dass wir nun bald Kurse anbieten können und so alle mehr Zeit haben, sich an die kommende Um stellung zu gewöhnen.»

Kurse zur Fahrplanabfrage und Billetkauf Wer vom Computer aus die beste Verbindung für die Reise finden, oder sogar von unterwegs aus noch ein Billett buchen möchte, dem stehen Kurse der SBB zur Verfügung. Im derzeit ausgeschriebenen Kurs der Pro Senectute in Bülach, wird während zwei Stunden gezeigt, wie der ÖV-Fahrplan konsultiert und Billette gekauft werden können. Schnell und bequem auf dem Laptop oder Smartphone mit der App «SBB Mobile». Der Kurs besteht aus zwei Teilen: Zuerst wird eine Schritt-für-SchrittAnleitung vermittelt. Anschliessend üben die Kursteilnehmer direkt auf ihrem Laptop oder Smart-

phone und werden dabei von der Kursleitung unterstützt. Mitbringen zum Kurs sollten die Teilnehmer den eigenen Laptop oder das Smartphone. Es wird vorausgesetzt, dass sie mit der grundlegenden Bedienung des Geräts bereits vertraut sind und die App «SBB Mobile» bereits installiert ist. Der Kurs findet am Montag, 23. April statt, von 9.30 bis 11.30 Uhr, im Lern- und Begegnungszentrum (LBZ) an der Lindenhofstrasse 1 in Bülach. Zum Kurs der SBB, der kostenlos ist, sind Anmeldungen noch bis 9. April möglich unter Telefon 058 451 53 00 oder E-Mail an katia. schreiber@pszh.ch. (ar)


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Monatsinterview

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Kirchenpräsidentin Vreni Hofmann tritt nach 20 Jahren zurück

«Wir sind füreinander da, wir stützen uns gegenseitig.» Die Bassersdorferin Vreni Hofmann ist seit Frühling 1998 in der reformierten Kirche in verschiedenen Ämtern tätig. Nach 20 Jahren macht sie nun Platz und möchte ihre Zeit vermehrt der Familie widmen. von Susanne Gutknecht

Wie begann Ihre Geschichte als Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf? Ich bin mit meiner Familie im Dezember 1997 vom Kanton Luzern nach Bassersdorf gezogen und hatte natürlich wenig Kontakte in meiner neuen Wohngemeinde. Als mich dann der Pfarrer nach einem Gottesdienst ansprach, fragte ich mich unweigerlich, was ich wohl ausgefressen hatte. (lacht) Ich bin kein sehr diplomatischer Mensch, sondern spreche die Dinge direkt an. Daher auch meine Reaktion. Er wollte mich jedoch für ein Amt in der Kirchenpflege begeistern. Ich dachte eigentlich, dass es in reformierten Kantonen wie Zürich sicher genug Leute für solche Ämter hätte. Aber in kürzester Zeit stimmte ich zu.

Waren Sie für ein solches Amt prädestiniert? Irgendjemand musste ja überzeugt gewesen sein, dass Sie genug Erfahrung mitbringen würden. Da scheint mir mein Ruf vorausgeeilt zu sein! Ich war in Luzern in der Synode tätig und habe auch Seniorenseelsorge und weitere Freiwilligenarbeit geleistet. Daher wusste ich gut Bescheid über die kirchliche Arbeit. Mein Mann war politisch aktiv; ich habe dies mitgetragen und wusste, was eine Petition oder Initiative ist. Zudem halfen mir die acht Jahre in der Kirchenpflege im Ressort Gottesdienst und Musik, um Erfahrungen in der Kirchgemeinde zu sammeln. Daher war ich für das Amt der Präsidentin definitiv gut vorbereitet.

Sie schauen auf 20 Jahre zurück – wie lautet Ihr Fazit? Präsidentin der reformierten Kirchenpflege während zwölf Jahren zu sein hat mir viel Freude bereitet. So

Kirchenpräsidentin Vreni Hofmann hat mit ihrem Team während zwölf Jahren die Geschicke der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf geleitet. (Fotos: Susanne Gutknecht)

hatte ich zu Beginn die Chance, in die Gemeinde hineinzuwachsen, Leute kennenzulernen, die an meinem neuen Wohnort leben. Meine Kinder waren schon erwachsen und daher fiel der automatische Kontakt über die Schule weg. Die Aufgabe habe ich als sehr vielseitig und breit gefächert erlebt. Daher fällt mein Fazit absolut positiv aus und ich kann dieses Amt nur empfehlen.

«Die Aufgabe habe ich als sehr vielseitig und breit gefächert erlebt» Gab es auch Schattenseiten in Ihrer Amtszeit?

heraus, was wir ändern müssen, damit es für beide Seiten wieder passt.

Das tönt jetzt sehr einfach… Die Kirchenpflege in BassersdorfNürensdorf ist wirklich ein Team im besten Sinne des Wortes. Wir sind füreinander da, wir stützen uns gegenseitig und die Vertrauensbasis ist gewachsen und stabil. Vielleicht hat es auch mit unserem Glauben zu tun. Eines unserer Angebote in der Kirche ist die Seelsorge. Warum sollen wir dies nicht auch gegen innen richten und diese Achtsamkeit in unserem Team leben. Wir schauen füreinander und ich habe versucht, offene Ohren für meine Mitarbeiter zu haben.

Es gibt überall Schattenseiten in jedem Job. Das ist normal und daher muss man es auch nicht betonen.

«Ein Team im besten Sinne des Wortes»

Wie sind Sie an Probleme herangegangen?

Ist eines Ihrer Erfolgsrezepte für ein gutes Team also offene Ohren?

Zuerst einmal hänge ich Probleme nicht an die grosse Glocke. Waren es sachliche Probleme, habe ich mich hingesetzt, in die Sachlage vertieft oder fachliche Hilfe dazu geholt. Dann konnte man das meiste bereits lösen. Wenn es um Mitarbeiter ging, haben wir uns hingesetzt und miteinander diskutiert, wo der Schuh drückt. Im Gespräch fanden wir dann

Sehr oft ist es doch so, dass man bei einem Problem, das auf dem Magen liegt, jemanden sucht, der einem zuhört und bei dem man einfach mal abladen kann. Wenn ich bemerkt habe, dass es einer Person nicht gut ging, habe ich die Person darauf angesprochen. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt zu wenig Zeit hatte für ein

Gespräch, haben wir einen Termin vereinbart und uns dann getroffen und geredet. Sehr oft ist es so, dass ein Problem bereits weniger akut wahrgenommen wird, wenn man das Gefühl hat, jemand nimmt mich wahr und man das Problem adressieren kann. Solche Ungereimtheiten sollte man nicht auf die lange Bank schieben, das belastet stark. Daher genoss es eine hohe Priorität.

Sie wirken durchsetzungsfähig und nennen die Dinge beim Wort – ist das so? Definitiv. Mich durchzusetzen habe ich bei der Feuerwehr gelernt! Ich war 21 Jahre lang Feuerwehr-Kaderfrau, vierzehn Jahre in Luzern und deren sieben in Bassersdorf. Im Einsatz ist es wichtig, klar und offen zu kommunizieren und die Einsatzkräfte zu führen. Eigentlich war ich früher eine scheue Person und habe dann in Führungsausbildungen der Feuerwehr und im Alltag gelernt, meine Frau zu stehen und meine Meinung zu vertreten.

Kann man sich im kirchlichen Leben genau gleich durchsetzen wie zum Beispiel bei der Feuerwehr? Natürlich gibt es Unterschiede zwischen dem kirchlichen Leben und der


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Monatsinterview

Feuerwehr. Ich bin in der Kirche mehr im Team eingebunden. Führungsqualitäten sind aber unabhängig vom Job immer nützlich. Zum Beispiel geht es an einer Kirchgemeindeversammlung nicht immer ruhig und gesetzt zu. Da ist vor allem wichtig, vor die Gemeinde hinzustehen und die Geschäfte fundiert zu vertreten.

gibt, ob fundiert oder auch weniger. Meine Aufgabe war es, die Pfarrpersonen in die Gemeinde einzuführen und den Boden zu legen, dass sie ihre Arbeit erledigen konnten.

«Mich durchzusetzen habe ich bei der Feuerwehr gelernt»

Die Kirchgemeinde ist keine heile Welt. Wir sind alles Menschen mit guten und schlechteren Seiten. Sämtliche Kirchgemeinden sind auch ein Abbild dieser Welt und daher machen auch Urteile vor der Kirchenpforte nicht Halt. Manchmal vergessen unsere Kirchgemeindemitglieder, dass wir auch nach wirtschaftlichen Grundsätzen arbeiten müssen, nicht nur nach Gottes Wort. Das manifestiert sich in der Rechnungslegung einmal im Jahr. Wir müssen uns keine Illusionen machen, dass wir etwas geschenkt erhalten oder bessergestellt sind als alle anderen.

Sollte in der Kirche nicht mit weniger Vorurteilen auf Personen zugegangen werden? Trügt dieses klischeehafte Bild?

Haben Sie alle Aufgaben mit demselben Herzblut gelebt oder gab es auch Dinge, die Ihnen weniger zusagten? Nein, ich fand genau diese Vielfalt sehr spannend und interessant. Verstehen Sie mich nicht falsch. Mich interessierten nicht nur die zwischenmenschlichen Begegnungen, sondern sehr wohl auch gesetzliche Aspekte in der Kirche. Mit den gesetzlichen Grundlagen habe ich mich zu Beginn auch vertieft auseinandergesetzt und wollte bis ins Detail Bescheid wissen.

Warum war das so wichtig für Sie? Die Wahlen und Versammlungen in der Kirche werden nach demselben Muster wie in der politischen Gemeinde abgehandelt. Wenn ich Bescheid weiss über die Abläufe und was möglich ist, behalte ich auch das Heft bei der Versammlungsführung in der Hand und vermeide rechtliche Fehler oder Unsicherheiten. Es gab mir viel Sicherheit und hat mich auch bei Anfragen getragen. Auf der anderen Seite habe ich gerade in den Kirchgemeindeversammlungen auch das Wohlwollen der Gemeinde und das Vertrauen in unsere Arbeit als Kirchenpflege gespürt. Das hat uns über die Jahre hinweg getragen.

«Ich fand genau diese Vielfalt sehr spannend und interessant» Was waren Höhepunkte in Ihrer Amtszeit? Die vielen, vielen Begegnungen. Seien es nun nach den Gottesdiensten in Gesprächen, bei der Seelsorge oder bei der Arbeit im Team. Da spürt man dann auch die Nähe zu Gott und zu unserem Glauben. Auch Reden

Bald gibt Vreni Hofmann Kirchentürschlüssel weiter.

den

halten an Abdankungen – eine vermeintlich traurige und düstere Arbeit – war sehr oft mit viel Positivem gesegnet. Man hat sich noch einmal Gedanken gemacht über das Leben eines Menschen, durchlebt nochmals einzelne Momente, die man geteilt hat. Das habe ich sehr gerne gemacht und habe dort bewusst jeweils viel Zeit investiert. Ging in Gedanken immer wieder meine Rede durch, habe ergänzt und gestrichen und dann zack: habe ich es aufgeschrieben.

Sonstige Anlässe, die Sie in guter Erinnerung behalten werden? Amtseinsetzungen von Pfarrpersonen sind auch etwas Wunderbares. Ich habe deren sechs miterlebt. Zuerst ist es viel Arbeit in der Pfarrwahlkommission bei der Auswahl der geeigneten Kandidaten. Da laufen jedoch spannende Prozesse ab, man diskutiert miteinander, ringt um einen Konsens in einem doch recht grossen Gremium. Das war befruchtend und eine Essenz dieser Kirchenarbeit. Aber zum Abschluss des Prozesses dann der AmtseinsetzungsGottesdienst war ein Geschenk! Es waren spezielle Gottesdienste, alle mit einer Vorgeschichte, da spürt man die Gemeinde dann sehr gut.

Welche Vorgeschichten sprechen Sie an? Sie können sich vorstellen, dass es zu jeder Pfarrperson in der Gemeinde auch viele verschiedene Meinungen

«Die Kirchgemeinde ist keine heile Welt» Haben Sie in den vergangenen zwanzig Jahren eine Änderung gespürt im Verhalten Ihrer Mitglieder? Ja, sicher. Auch unsere Kirchenmitglieder sind anspruchsvoller geworden und fordernder. Vieles wird heute als übliche Serviceleistung vorausgesetzt und erwartet. Können wir das nicht bieten, dann reagieren einige auch mit Unverständnis. Aber wie erwähnt: Es ist wie überall auf der Welt. Es gibt auch viele hilfreiche Mitglieder, die sich in der Freiwilligenarbeit engagieren, das ist sehr wertvoll.

Am 1. Juli dieses Jahres ist nun Schluss? Gibt es einen besonderen Grund für Ihren Rücktritt? Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit und man ist automatisch auch ein wenig ausgebrannt. Bisher liess sich der Zeitaufwand mit rund 30 bis 40 Stellenprozenten gut vereinbaren mit meiner Familie. Zu Beginn war mein Mann Wochenaufenthalter und daher hatte ich mehr Freiraum für meine Arbeit. Jetzt wollen wir ganz einfach mehr Zeit füreinander. Niemand weiss, wann es für ihn Zeit ist, zu gehen. Daher wollen wir die Zeit,

5 die uns bleibt, jetzt frei gestalten und geniessen. Zudem habe ich Enkelkinder, die anrufen und fragen, ob sie kommen dürfen. Da will ich gerne vorbehaltlos ja sagen, ohne noch im Kopf Gedanken an die Arbeit zu wälzen. Aber ich schliesse natürlich nicht aus, dass der Abschied emotional sein wird und Spuren hinterlässt.

So ganz arbeitslos werden Sie nicht. Sie wurden Mitte März als Präsidentin des Samaritervereins gewählt – bereits eine Kehrtwende? Nein, nein! Dieses Amt ist nicht annähernd so intensiv wie die Kirchenpräsidentin. Das Thema liegt mir halt am Herzen – meinen ersten Samariterkurs habe ich vor genau 49 Jahren absolviert.

Sie denken also, Sie können es zeitlich eingrenzen? Ich bin sicher. Nein-Sagen habe ich auch gelernt in den vergangenen zwanzig Jahren! In keinem Amt braucht es eine Rundum-Verfügbarkeit. Auch ich hatte in der Kirche Anrecht auf Mittagszeit oder den Feierabend. Mein Team wusste, dass ich am Donnerstagnachmittag nicht erreichbar bin.

Und die Leute halten sich daran? Natürlich nicht alle. Die denken dann, sie ist ja sowieso da, dann kann ich sie auch noch kurz etwas fragen. Aber man muss sich als Privatperson von der Amtsperson abgrenzen lernen. Am Ende ist es ein Spiel, das gespielt wird und ich habe mich entschieden, nicht darauf einzutreten. Man kann einen Termin vereinbaren und dann geht das für alle wieder ganz wunderbar auf.

Welche Arbeiten oder Ereignisse warten noch auf Sie bis zum Ende Ihrer Amtszeit? Tja, vielleicht noch ein paar Dinge, die ich noch nicht weiss? Ansonsten möchte ich noch aufräumen. In 20 Jahren hat sich vieles angesammelt. Einiges gebe ich meiner Nachfolgerin weiter, einiges wandert ins Archiv und dann gibt es noch vieles, was ich ohne Tränen zu vergiessen fortwerfen kann. Da wird bei mir zuhause wieder ein Raum frei für Neues!


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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Triagestelle «Aerztefon» übernimmt Notfalldienst Am 1. Januar 2018 hat die unter ärztlicher Leitung stehende Triagestelle «Aerztefon» den Betrieb aufgenommen und übernimmt neu den Notfalldienst für das ganze Kantonsgebiet. Die Triagestelle ist für alle Kantonseinwohnerinnen und -einwohner über die Gratis-Telefonnummer 0800 33 66 55 rund um die Uhr erreichbar. Durch diese Neuorganisation endet die Zusammenarbeit der Gemeinde Bassersdorf mit dem Verein «1A Hausärzte». Gleichzeitig entfällt gemäss neuer Gesetzgebung die Verpflichtung der Gemeinde, die Forderungen gegenüber Notfallpatienten von Bassersdorf nach zweimaliger erfolgloser Mahnung zu übernehmen.

Teilrevision Kantonaler Richtplan Vom 24. November 2017 bis zum 9. März 2018 lagen die Unterlagen zur Teilrevision des kantonalen Richtplans 2017 öffentlich auf. Die Änderungen umfassen die Themen Luftverkehr/Flughafen Zürich-Kloten, Materialgewinnung und öffentliche

Bauten sowie Anlagen. Der Gemeinderat hat von den Änderungen Kenntnis genommen und eine Stellungnahme zuhanden der Baudirektion des Kantons Zürich eingereicht.

Weitere Mitteilungen aus dem Gemeinderat - Die Kreditabrechnung für das Erstellen von Lagerräumen für Sportmaterial der Bassersdorf x aktiv AG wurde genehmigt;

In drei Etappen – Pavillon, Vorbereich der Migros, Aufgangsbauwerk – wird ab Dienstag, 3. April, der

Am 4. März wurde an der Urnenabstimmung der Kreditantrag zur Sanierung des Hallenbades und der Turnhalle genehmigt. Bei einer Stimmbeteiligung von über 50 Prozent und mit einem Ja-Anteil von 81 Prozent ist dieser Entscheid sehr breit abgestützt, was uns ausserordentlich freut. Ab April 2018 wird mit der Projektierung des Bauvorhabens gestartet. Die Projektierungsphase dauert bis Januar 2019. Die Umsetzung wird voraussichtlich ab Juli 2019 bis Januar 2020 erfolgen.

Baubewilligungen - Der Gemeinderat hat einen Kredit von 213 030 Franken für die Sanierung der Wasserleitung «Wangener-/neue Winterthurerstrasse» genehmigt. Die Kosten gelten im Rahmen des Werterhaltungskonzeptes als gebunden und werden der Investitionsrechnung 2018 belastet; - Der Gemeinderat hat einen Kredit von 442 647 Franken für die Sanierung der Gerlisbergstrasse, Abschnitt Äntschbergweg bis Gemeindegrenze, genehmigt. Die Kosten gelten im Rahmen des Werterhaltungskonzeptes als gebunden und werden der Investitionsrechnung 2018 belastet.

Sanierungsarbeiten auf dem Dorfplatz Vor rund drei Jahren wurden die Läden der beiden Grossverteiler sowie der Cafébetrieb im Pavillon eröffnet und der Dorfplatz der Bevölkerung zur Nutzung übergeben. 2016 wurden an den Anlagen Mängel festgestellt. Ein unabhängiges Gutachten brachte 2017 die Erkenntnis, dass die Abdichtung des Tiefgaragendachs nicht fachgerecht ausgeführt wurde. Die HRS Real Estate AG als zuständiger und seitens der Genossenschaft Migros Zürich beauftragter Generalunternehmer legte daraufhin ein Sanierungskonzept vor, das im April 2018 umgesetzt wird. Der Gemeinde Bassersdorf entstehen daraus keine Kosten.

Sanierung Hallenbad und Turnhalle Geeren

Platzbelag mit dem darunterliegenden Aufbau auf einer Breite von rund 50 Zentimetern zurückgebaut, die Abdichtung nach der Regel der Baukunde saniert und Aufbau sowie Belag wieder ergänzt. Um die geöffneten Flächen und die Behinderungen klein zu halten, wird immer erst nach Abschluss einer Etappe die darauffolgende in Angriff genommen. Café und Coiffeursalon im Pavillon sind während der gesamten Bauzeit offen. Hingegen wird sich die Frühlings-Inbetriebnahme des Wasserspiels dieses Jahr verzögern. Die Arbeiten sollten, abhängig von der Witterung, bis zur ersten Woche Mai 2018 abgeschlossen werden können.

Abteilung Bau + Werke

Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: - BG.-Nr. 2017-0036, Früh Immobilien AG, Neubau 3 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage Geeren-/Opfikonerstrasse/Geerenweg, Bassersdorf; - BG.-Nr. 2017-0042, Marianne Neuenschwander, Umbau Obergeschoss und Anbau Wintergarten, Einbau Photovoltaikanlagen, Geerenweg 4 und 6, Bassersdorf.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 6. März hat der Gemeinderat das Bürgerrecht der Ge-

Die Gemeindeversammlung genehmigte am 19. September 2017 den Kreditantrag des Gemeinderates zum Bau einer geschlossenen Demenzabteilung inklusive eines Demenzgartens im Altersheim Breiti.

Abteilung Finanzen + Liegenschaften

meinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: - Fuchs Michael Ludwig, aus Deutschland; - Khattak Sayyad, aus Pakistan mit Kindern Rohaan und Mustafa Rahman; - Milosavljevic Dragan, aus Serbien mit Ehegattin Milosavljevic Bojana und Kindern Nikola und Sandra; - Zyberaj Liridona, aus Kosovo; - Zyberaj Mergime, aus Kosovo; - Zyberaj Rine, aus Kosovo. Vorbehalten bleibt die Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechtes. Gemeinderat Bassersdorf

Arbeiten von März bis August geplant

che geplant. Im Obergeschoss wird eine Begegnungszone mit Sitzbereich eingerichtet. In den Korridoren werden Brandschutztüren eingebaut, es sind zudem Anpassungen an Beleuchtung sowie an Brandmeldeanlagen notwendig.

Das Einrichten der Baustelleninstallation und die Bauarbeiten werden am 29. März 2018 in Angriff genommen. An der Nordfassade des Altersheims ist ein Lift und ein Treppenhaus vorgesehen, die das Erdgeschoss und das Obergeschoss miteinander verbinden. Die im Erdgeschoss liegenden Bewohnerzimmer (neun Zimmer) und Obergeschoss (sechs Zimmer) werden mit Schwesternruf, Pflegelampen und Pflegevorhang nachgerüstet. Im Erdgeschoss ist ein Wohn-Aufenthaltsbereich mit Teekü-

In der Gestaltung des für die betroffenen Bewohnenden frei zugänglichen und geschützten Demenzgartens wird darauf geachtet, dass Schattenplätze und Sitzmöglichkeiten bestehen und geeignete, giftfreie Pflanzen ausgewählt werden. Die gesamten Arbeiten sollten bis Mitte August 2018 abgeschlossen sein. Abteilung Finanzen + Liegenschaften


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Aus Behörde und Verwaltung

Hören ist auch Hirnsache Verstehen Sie akustisch alles, was Ihnen gesagt wird? Bleiben Sie bei Gruppengesprächen am Ball? Können Sie sich alles merken? Wenn nein und wenn Sie sich zunehmend isolieren, ist es höchste Zeit, Ihr Hörproblem gründlich anzugehen. Denn Probleme mit dem Gehör haben negative Konsequenzen auf soziale Kontakte und Lebensqualität. Aber mit einem Hörtest und dem Kauf eines Hörgerätes ist das Problem nicht gelöst. Wie viele Menschen lassen ihr Gerät in der Schublade, weil sie mit der Qualität des

wieder Gehörten nicht zufrieden sind? Wie viele sind frustriert, weil sie im vollen Restaurant immer noch kein Gespräch mitverfolgen können? Es wird vergessen, dass Hören auch eine Leistung des Hirns ist. Wenn das Hörzentrum durch immer schwächere akustische Reize unterfordert ist, gerät es aus der Übung. Dann verkümmert zum Beispiel die Fähigkeit, die verschiedenen Geräusche und Stimmen auseinanderzuhalten, sich auf eines zu konzentrieren, es zu verstehen und sich das

Ganze auch zu merken. Ein Hörgerät verbessert nur die «mechanische» Leistung des Ohrs. Um besser zu hören und zu verstehen, müssen auch die Hörfähigkeiten durch gezieltes Hirntraining zurückgewonnen werden. Sonst gehen sie nach sechs Monaten noch weiter verloren. Warten Sie also nicht, wenn Sie schlecht hören, ebenso wenn Sie mit Ihrem Hörgerät nicht zufrieden sind. Erkundigen Sie sich bei einer Fachperson nach einem Hörtraining. Es lohnt sich.

Pierre-Louis von Allmen Redaktionsteam «Informiert im Alter»

Jahresexkursion Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz:

Natur im Wandel – Herausforderungen für Mensch, Wirtschaft und Politik Donnerstag, 31. Mai 2018, 19 bis 21 Uhr Treffpunkt: Waldhütte Heidenburg

Stellen Sie Ihre Heimat oder Kultur vor! Das «Basi Festival International» ist eine Veranstaltung der Jugendkommission und der Kulturkommission Bassersdorf. Gesucht werden: Vereine und Einzelpersonen, welche ihre Heimat und Kultur auf eine spezielle Art und Weise am 1. September 2018 auf dem Dorfplatz Bassersdorf vorstellen wollen. Nähere Informationen erhalten Sie bei Sabrina Manhart, Telefon 076 811 99 34, oder auf dem Mail-Weg über jeanine.schneider@bassersdorf.ch. Jugendkommission und Kulturkommission Bassersdorf

Fachpersonen erläutern die Sachlagen und beantworten Fragen.

Aufwertung Flugzeugabsturzstelle Nach dem tragischen Flugzeugabsturz vom 24. November 2001 musste belastetes Erdreich abgetragen werden. Dadurch konnte ein ökologisch wertvolles Feuchtbiotop entstehen. Die Wasserfläche mit der Verlandungsvegetation wurde vor drei Jahren als kommunales Naturschutzobjekt ausgeschieden und wird nun gemäss dem Schutzziel gepflegt und aufgewertet. Thomas Maag vom Naturschutzverein Bassersdorf-Nürensdorf stellt die Besonderheiten und Bewohner vor.

Revierförster wird darüber berichten, wie sich die wärmeren Temperaturen auf den Wald auswirken.

Einsaaten für mehr Biodiversität Die gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft werden mit spezifischen Direktzahlungen gefördert. Die Agrarpolitik koppelt ihre Beiträge aber immer mehr an die Qualität der Flächen. Damit der Landwirt

keine finanziellen Einbussen hinnehmen muss, ist er gefordert. Zwei Landwirte zeigen an Beispielen im Gebiet Hintermoos, wie eine erfolgreiche Umwandlung ehemals intensiv genutzter Flächen funktioniert. Weitere Informationen: www.bassersdorf.ch/veranstaltungen.

Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

Waldverjüngung; Eschensterben und Klimawandel Eine nicht aufhaltbare Pilzkrankheit rafft die Eschen dahin. Dies stellt die Mitarbeiter des Forstreviers Hardwald und Umgebung vor eine grosse Herausforderung. Der

Exkursion im Gebiet Heidenburg-Hintermoos. (zvg)


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Aus Behörde und Verwaltung für die abteilung dienste + sicherheit suchen wir sie als unterstützung für den

verkehrslotsendienst Für die Bassersdorfer Schülerinnen und Schüler ermöglichen die Verkehrslotsinnen das gefahrlose Überqueren der Hauptstrassen, die auf dem Schulweg liegen, und tragen damit wesentlich dazu bei, Unfälle zu verhüten.

Die Kubiko präsentiert:

Simon Enzler – Primatsphäre Der schlichte Alltag sei die grosse Muse des Kabarettisten, so heisst es. Genau genommen lauert jedoch die Komik dort, wo sich die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem verwischt.

Nach über fünfzehn Jahren Bühnenpräsenz tritt Enzler erstmals solo auf. Er wagt sich aus der vermeintlichen Sicherheit der guten Stube und riskiert einen Blick nach draussen, das Balkongeländer immer fest im Griff… Freitag, 4. Mai – 20 Uhr, Franziskuszentrum Bassersdorf

on i t a l u t a r G Wir gratulieren zum 85. Geburtstag am 25. April Edith Bircher-Eppler Birchwilerstrasse 4

Türöffnung 19 Uhr, Eintritt Fr. 40.00. Vorverkauf ab sofort: Bibliothek Bassersdorf und Drogerie Hafen. Informationen und Onlinereservationen unter: kultur@bassersdorf.ch Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf

Willkommen! Mirë se vini! Dobro došli! Добре дошли! 歡迎您!

zum 80. Geburtstag

Velkommen!

am 11. April Dieter Müller Pflegezentrum Luegeten Menzingen

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am 15. April Anneliese Stegmann-Kogler Bodenacherring 12b am 18. April Salvatore Corvo Bodenacherring 29 am 27. April Karin Meng-Schnepper Bodenacherring 42

Tervetuloa! Bienvenue! Καλώς ήρθατε! Fáilte! Benvenuto! ようこそ! Dobro došli! Bi xêr hatî! Bem-vindo! Välkommen! Bienvenido!

Für diese verantwortungsvolle Tätigkeit suchen wir Sie als Verkehrslotsen/-lotsin, welche ab Juli 2018 während der 39 Schulwochen von Montag bis Freitag jeweils bis zu vier Einsätze täglich leistet (ab 7.55 Uhr bis 15.30 Uhr während jeweils 20 bis 30 Minuten pro Einsatz). Sie zeichnen sich durch absolute Zuverlässigkeit sowie Freude und Geschick im Umgang mit Kindern aus. Ihre Gelassenheit behalten Sie bei jedem Wetter und Sie verständigen sich in fliessendem Deutsch. Ein langjährig eingespieltes Verkehrslotsen-Team freut sich, Sie als neue/n Kollegin/en zu begrüssen und einzuarbeiten. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an personal@bassersdorf.ch oder Gemeinde Bassersdorf, Personaldienst, Postfach, 8303 Bassersdorf. Rita Schorno, Leiterin Lotsendienst, Telefon 044 836 84 45, erteilt Ihnen gerne weitere Auskünfte. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

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INFORMATIONSVERANSTALTUNG information evening évènement informatif evento informativo

11. April 2018 Schulhaus Geeren, Opfikonerstrasse 25, Bassersdorf Sind Sie neu in der Schweiz und Sie möchten Informationen zum Leben in der Schweiz? Dann kommen Sie an unsere Informationsveranstaltung vom 11. April 2018, Singsaal Geeren (Schulhaus Geeren), 19 Uhr. Vous êtes nouveau en Suisse et vous voulez des informations sur la vie en Suisse? Participez à notre évènement informatif du 11 avril 2018, Singsaal Geeren (école primaire Geeren), 19 heures. Are you new in Switzerland and would like to know more about life and habits here? You are invited to join us for an information evening on 11 April 2018 in the Singsaal Geeren at 7pm. ¿Eres nuevo en Suiza y quieres más información sobre la vida en Suiza? Únete a nosotros el 11 de abril 2018, en la sala de canto (Singsaal) Geeren (escuela de Enseñanza Primaria Geeren) hora 19:00. Abteilung Bildung + Familie Integration


in den Gemeinderat Bassersdorf

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Hans Stutz Andrea Bösch Daniel Hofmann Jürg Suter Lukas Müller Gemeinderat (bisher)

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Wir machen Bassersdorf. 08.02.18 11:52


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Gemeinderat Bruno Muff über seine Zeit in der Gemeindeexekutive

«Nicht im Siedlungsbrei untergehen» Während mehr als drei Amtsperioden gestaltete Bruno Muff als Gemeinderat die Geschicke von Bassersdorf mit. Als Parteiunabhängiger hatte er dabei nicht immer einen leichten Stand im Siebner-Gremium. Warum er die dreizehn Jahre Polittätigkeit dennoch als spannend empfand, verrät er in seinem Blick zurück. von Reto Hoffmann Nicht dass er amtsmüde wäre, sagt Bruno Muff im Gespräch mit dem DorfBlitz. Doch nach 16 Jahren Polittätigkeit (drei Jahre in der RPK und 13 Jahre im Gemeinderat) sei es Zeit, aufzuhören. «Ich habe meinen Job für die Allgemeinheit getan», meint er trocken. Doch ein weiterer Grund ist seine Pensionierung, welche im kommenden Frühling ansteht. Und darauf freue er sich mit seiner Frau zusammen. «Endlich einmal nur noch das zu machen, worauf man Lust hat», sagt Muff. Reisen, Golfen oder Spanisch lernen sind so seine nächsten Pläne, nebst Engagement im Pferderennsport. Seine Motivation in der Zeit als Kommunalpolitiker war es, das Dorf mitzugestalten, da er sich mit seinem Wohnort eng verbunden fühlt, nicht als Mitläufer, aber auch nicht an der Spitze. Eine Kandidatur fürs Präsidium kam für ihn nicht in Frage, wie er sagt. «Ich habe mein Amt auch nie als Sprungbrett verstanden.»

Steuersenkung war ein Fehler Was seine politische Ausrichtung angeht, so sei er als Parteiunabhängiger persönlich stets auf die Mitte ausgerichtet gewesen. Doch sei er im Gemeinderat oft am linken Rand gestanden, in Ermangelung von Gemeinderäten von SP, GLP oder Grünen in der Exekutive. Er hätte sich manchmal etwas mehr linke oder grüne Unterstützung gewünscht, wie Bruno Muff rückblickend meint. Indes sei er beim Thema Siedlungspolitik auf einer Linie mit der SVP gestanden. Doch zum Beispiel was den Finanzhaushalt betreffe, sei er sich oft wie als Rufer in der Wüste vorgekommen. Eine Steuersen-

Hofft auf mehr politische Durchmischung im zukünftigen Gemeinderat: Bruno Muff. (rh)

kung, wie sie in der Periode 2006/10 beschlossen worden sei, hätte niemals stattfinden dürfen, bei der damaligen Finanzlage und den bevorstehenden Investitionen, wie zum Beispiel dem neuen Schulhausbedarf oder den dringend nötigen Werterhaltungsmassnahmen. «Es waren verlorene Jahre, die Finanzen ins Lot zu bringen.»

gute Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr sieht er dort eher Dienstleistungsunternehmen, wie Verwaltungsgebäude von Krankenkassen, Versicherungen oder Banken, die sich ansiedeln sollten. Diese würden der Gemeinde auch ordentlich Steuereinnahmen bringen, welche sie so dringend benötigt, so Muff.

Auch in Sachen Verkehr hat Bruno Muff eine klare Meinung und hat diese auch immer vertreten – nämlich die einer südlichen Dorfumfahrung. Er ist überzeugt, dass damit mindestens 40 Prozent des Durchgangsverkehrs aus dem Dorf herausgelöst werden könnten. Doch bis jetzt habe man sich viel zu wenig ernsthaft mit diesem Gedanken auseinandergesetzt, bedauert er. Beim Thema Siedlungspolitik hat er das Heu mit der Mehrheit des Gemeinderats nicht auf der gleichen Bühne. «Wenn Bassersdorf in Zukunft nicht im Siedlungsbrei untergehen und zur Agglostadt verkommen will, bedarf es lediglich organischen Wachstums», ist der scheidende Sozialvorstand überzeugt. Und da spielt er auf die Einzonung des Gebietes Bahnhof Süd an, auf welchem neue Wohnungen für bis zu 3000 Personen entstehen sollen. Durch die

Interessantes Ressort Sicherheit Während seiner 13-jährigen Amtszeit ist Bruno Muff zwei verschiedenen Ressorts vorgestanden. Während neun Jahren leitete er das Ressort Sicherheit und für die vergangenen vier Jahre noch das Ressort Soziales. Beide seien interessant und herausfordernd gewesen, doch sein Herz schlug eher für das Ressort Sicherheit. «Dort konnte ich viel mehr gestalten und hatte mehr Kontakte nach aussen. Beispielsweise bei der Sanierung des Friedhofes, der Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges oder bei der Ausarbeitung einer neuen Polizeiverordnung.» Projekte, die Muff alle eng begleitet hat. Im Ressort Soziales sei viel mehr vorgegeben, der Handlungsspielraum

eher klein. Es gehe vor allem darum, sich an die Gesetze und Richtlinien zu halten und für alle gleich gerecht zu handeln. Doch auch hier gebe es Erfolge zu vermelden, so Muff. Beispielsweise im Asylwesen. Dort sei es gelungen, trotz höherer Zuteilungsquote des Kantons weiterhin eine dezentrale Unterbringung zu organisieren, welche sich bisher bewährte. Insgesamt blickt Bruno Muff also auf eine sehr spannende Amtstätigkeit zurück, die ihm auch viel Spass und Befriedigung bereitete. Bis zu seinem Ausscheiden per Ende Juni bleibt ihm noch eine letzte Herausforderung: Die Evaluation einer Betreibergesellschaft für das Altersheim Breiti. Diese Aufgabe wurde ihm und seinem Amtskollegen Christoph Füllemann nach internen Unstimmigkeiten im Gesamtkollegium kurzfristig übertragen. Doch auch hier packt er nochmals zu und will dieses Projekt verantwortungsvoll zu Ende bringen. Man sei jedenfalls jetzt auf gutem Wege, betont er. Und für die kommenden Erneuerungswahlen erhoffe er sich mehr politische Durchmischung im Gemeinderat, bemerkt er abschliessend. 


überlegt handeln für Bassersdorf

Richard Dunkel

Positiv Ehrlich Transparent

Christoph Isler In den Gemeinderat IG Basi – Interessengruppe für Bassersdorf

DIE Antwort als Gemeindepräsident Unterstützt von: Franz Zemp, Georg Fallegger, Adrian Grimm, Dölf Kellenberger, Christian Schmid, Furkat Davronov (Praxis Rebhalden)

Rechnungsprüfungskommission Erneuerungswahl vom 15. April 2018

François Fardel als RPK Mitglied (bisher) Seit 1991 in Bassersdorf 1962, verheiratet, zwei erwachsene Kinder Eidg. Dipl. Finanzanalytiker und Vermögensverwalter Finanzchef FC Bassersdorf RPK Mitglied seit Oktober 2015

Parteilos

Christian Pfaller engagiert lösungsorientiert

konsensorientiert und gesprächsbereit

menschlich

Ich werde mich weiterhin für gesunde und tragbare Gemeindefinanzen einsetzen

Darum wählen wir ihn am 15. April 2018 wieder in den Gemeinderat.

Besten Dank für Ihre Unterstützung Jede Stimme zählt!

Ulla Bosshard, Christian Casserini, Markus Grob, Hans Isler, Bruno Muff, Martin Siber.


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Seit 5. März sitzt der Bassersdorfer Thomas Lamprecht im Kantonsrat

«Ich bin von Grund auf ein Strippenzieher» Seit Anfang März ist Bassersdorf nach langem wieder im Kantonsrat vertreten. Schreinermeister Thomas Lamprecht (EDU) ist am 5. März offiziell vereidigt worden. Er rückte für den zurückgetretenen Parteikollegen Michael Welz aus Oberembrach nach. Was den 52-Jährigen politisch umtreibt, verrät er dem DorfBlitz im Gespräch. von Reto Hoffmann Thomas Lamprecht ist einer von fünf Kantonsräten, welche im Kantonsparlament für die EidgenössischDemokratische Union (EDU) politisieren. Er vertritt in diesem Gremium den Bezirk Bülach. Als Wahlkampfleiter der EDU war ihm der Rücktritt seines Parteikollegen Michael Welz schon länger bekannt. Welz war elf Jahre lang als Kantonsrat tätig und wollte sich für keine weitere Amtsperiode mehr zur Verfügung stellen. Deshalb war es für Lamprecht auch keine Überraschung, als erster Ersatzkandidat aus den Wahlen 2015 nachzurücken. Dass es ein Jahr vor den Erneuerungswahlen 2019 zu diesem Wechsel kommt, hat mit wahltaktischen Überlegungen zu tun. «Es ist immer einfacher, als Bisheriger gewählt zu werden, denn als Neuling», meint Lamprecht mit einem Schmunzeln.

Engagement für die Gesellschaft Der eidgenössisch diplomierte Schreinermeister hat sich schon immer für das Gemeinwohl engagiert und interessiert. «Ich bin von Grund auf ein ‹Strippenzieher›, es muss immer etwas laufen», meint Lamprecht. In jungen Jahren wirkte er denn auch im Turnverein mit, amtete später als Kassier im Gewerbeverein und war 2008 OK-Präsident des Turnfestes in Bassersdorf. Nur in der Schreinerei zu arbeiten, die der heute 52-Jährige in der vierten Generation führt, sei ihm zu simpel, wie er sagt. Zwischen 1999 und 2002 war er auch Mitglied der Baukommission in Bassersdorf. Doch

Kantonsrat Thomas möchte die Anliegen des Kantons in die Gemeinde tragen, aber auch umgekehrt. (rh)

für den Gemeinderat wollte er sich nie aufstellen lassen. Die zeitliche Belastung wäre dann doch zu gross geworden, befürchtete er. Politisch sammelte der Unternehmer Erfahrungen als Vorstandsmitglied im Schreinermeisterverband, wo er als Arbeitgebervertreter in der paritätischen Berufskommission sass. 2011 liess er sich dann für den Kantonsrat auf die Liste der EDU setzen. Da er sich deren Grundsätzen wie Erhalt der christlichen Werte im Land, traditionelle Familie und bürgerliches Unternehmertum verbunden fühlte, trat er später auch dieser Partei bei.

Mobilität als Schlüsselthema Die Arbeitsaufnahme im Kantonsrat bedeutet für Lamprecht dann noch eine rechte Umstellung in seinem Alltag, wie er sagt. Vor allem im Geschäft musste er sich neu organisieren. Da er nun zwei Vormittage in

der Woche an Sitzungen und im Parlament weilt, kann er nicht mehr zu 100 Prozent im Betrieb präsent sein und musste gewisse Aufgaben an seine Mitarbeiter delegieren. Ob ihm das schwergefallen ist? «Nein, eigentlich nicht. Zu delegieren ist eine Stärke von mir», meint er lachend. «Ich habe volles Vertrauen in meine Belegschaft». Wie kann Bassersdorf von «seinem» Kantonsrat profitieren? «Als Kantonsratsvertreter möchte ich die Anliegen der Gemeinde in den Kanton tragen, aber auch umgekehrt.» Als wichtige Themen für Bassersdorf in den kommenden Jahren sieht er die Siedlungsentwicklung im Zusammenhang mit der Revision des kantonalen Richtplanes, den Bau des Brüttener Tunnels und die Pläne für eine Glattalbahn. Ohnehin liegt ihm das Thema Mobilität sehr am Herzen, weshalb er auch in der KEVU (Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt) Einsitz genommen hat. Da er sein ganzes Leben in Bassers-

dorf verbrachte, hat er die markante Zunahme des Individualverkehrs und dessen Probleme hautnah miterlebt. «Doch gerade das Thema Verkehr muss man wie ein Adler aus der Gesamtschau betrachten», ist Lamprecht überzeugt. Diese Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu sehen und mitzugestalten, ist gerade das, was er spannend findet an der politischen Arbeit. Weitere Themen, für die er sich stark machen will, sind ein schlanker Staat sowie  ein gesunder Finanzhaushalt.

Nachbarschaftliche Hilfe Im Frühling gibt es einiges zu tun! Die Nachbarschaftshilfe Bassersdorf bietet tatkräftige Unterstützung bei Arbeiten oder begleitet Bassersdorfer auch bei Spaziergängen an der frühlingshaften Luft. Interessierte können sich an die Vermittlung von Freiwilligen bei Marlis Siegrist, Telefon 079 197 06 82 oder Email informationen@nachbar(e) schaftshilfebasi.ch wenden.


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Ein Stadtzürcher in Bassersdorf Natürlich kennen wir die dort Arbeitenden weder persönlich und meist auch nicht namentlich, doch wir konnten schon sehr bald die jeweiligen Gesichter dem entsprechenden Geschäft und den Aufgaben zuordnen, die sie im Laden ausüben. Und was die lieben Bassersdorfer Angestellten können, und dies auch immer öfters tun, ist schön zu erkennen: Wie sie uns und vor allem mich (zur Erinnerung: ich habe eine körperliche Beeinträchtigung) tatkräftig unterstützen können. Sei es durch ihr Ausweichen mit dem mit Waren für die nachzufüllenden Regale bestimmten Wagen, dem Greifen nach mir im Regal zu hoch liegen-

den Produkten (und die guten sind ja meist weit oben anzutreffen). Oder einfach damit, dass sie die sich im morgendlichen Zeitstress befindende Kundschaft nett auf ihr unbeabsichtigtes, mir jedoch den Alltag erheblich erschwerendes im Weg Stehen (verursacht durch ein konstantes Glotzen auf den Handyscreen) aufmerksam machen. Ja, in Züri standen mir auch viele im Weg. Nur, darauf hingewiesen wurden sie kaum. Wie auch, ist das Bedienen der Kundschaft in diesem Ausmass auch eher einer Fliessbandabfertigung gleichzustellen. Eines fehlt mir in Basi aber sehr. In Züri konnte ich wöchentlich den Märt aufsuchen; hier leider nicht.

Aber seien wir ehrlich – wir Bassersdorfer brauchen ja auch mehr Gründe als nur eine bevorstehende Flugreise, um unsere Nachbargemeinde Kloten aufzusuchen.

Michael Tjalma hat lange in Zürich gelebt und wählte 2016 Bassersdorf als seinen neuen Wohnort.

walder, werber

… und wie es sich von Zürich unterscheidet. Denn auch wenn wir damals in Zürich für die alltäglichen Besorgungen meist die gleichen Läden aufsuchten (sei es den neuen Coop rechts oder die Prontoversion links vom Primetower, oder aber so alle zwei Wochen die Grossmarktvariante hinter der ehemaligen Papierfabrik im Kreis 2), eines boten diese Läden nicht, was die meisten Einkaufsmöglichkeiten in Bassersdorf bieten. Nicht bieten müssen, sondern einfach bieten. Nämlich das persönliche Erlebnis. Sei es beim Gang vorbei an den Regalen zur Kasse oder zum Tresen des jeweiligen Fachgeschäftes: man kennt sich irgendwie.

Viel Erfolg beim Eiersuchen und Schoggiessen. In der Zwischenzeit kümmern wir uns genauso erfolgreich um den Rest. Ob Umbau, Gerüstbau oder Gipserarbeit: Verlassen Sie sich ganz auf uns. Denn als erfahrene Baumeister wissen wir genau, wie der Hase läuft.

www.huberbaugeschaeft.ch


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Nach Aufruf im Dorf-Blitz formierte sich neues OK

Bassersdorfer Flohmärt ist gerettet Im vergangenen August berichtete der Dorf-Blitz, dass nach 24 Jahren dem Bassersdorfer Flohmärt das Aus droht, wenn sich keine neuen Helfer für das OK finden lassen. Inzwischen hat sich eine Gruppe von Flohmifans zusammengeschlossen, welche den beliebten Anlass weiterführt. von Reto Hoffmann Seit vielen Jahren kümmerten sich Rosmarie und Hans Sonderegger zusammen mit Heidi Mast und Gret Dübendorfer ehrenamtlich um die administrative Organisation und Werbung des Bassersdorfer Flohmarktes. Mit einem Hilferuf wandte sich vergangenen August Heidi Mast jedoch an den Dorf-Blitz, mit der Bitte, einen Aufruf für neue Helfer zu starten. Emanuela Mastrovito, selber eine begeisterte Flohmarktverkäuferin, hat diesen Aufruf gelesen und sich am September-Flohmarkt mit ihrem Standnachbarn Urs Bühler darüber unterhalten. Die beiden hätten ein Verschwinden sehr bedauert und beschlossen, das Zepter gleich selber in die Hand zu nehmen. Sie gründeten ein neues OK, bestehend aus sieben Personen. Neben Emanuela Mastrovito und ihrem Mann Sandro machen ihre Eltern, Urs Bühler sowie weiterhin Heid Mast und Gret Dübendorfer mit. Letztere kümmern sich um Werbung und PR, während Emanuela Mastrovito die Anmeldungen managt. Ihr Mann Sandro und Urs Bühler organisieren die Einweisung und Verpflegung. Die Eltern von Frau Mastrovito führen die Buchhaltung, machen die Abrechnung und unterstützen ebenfalls bei der Einweisung.

Jubiläumsflohmarkt mit Überraschung So werden nun die drei Flohmärkte am 14. April, 2. Juni und 15. September in gewohnter Weise durchgeführt werden können. Auf dem Dorfplatz werden wieder 54 Standbetreiber zugelassen sein. Der Anlass am 14. April ist schon fast ausgebucht,

Die Flohmifans in Bassersdorf können aufatmen. Den beliebten Anlass wird es weiterhin geben. (rh)

wie die Organisatoren bestätigen. Die Stände der beiden anderen sind schon zur Hälfte besetzt. Organisatorisch bleibt grundsätzlich alles beim Alten. «Nur, dass die Bestätigungen nicht mehr per Post, sondern per E-Mail versandt werden»,

so Mastrovito. Zum Jubiläum (25 Jahre Flohmarkt Bassersdorf) wird es noch eine kleine Überraschung geben. Der Landheim-Mitarbeiter Bernard «Börni» Rannie, welcher jeweils an Heiligabend die Kunden der Wertstoffsammelstelle Ufmatten

musikalisch erfreut, wird auf dem Dorfplatz ein kleines Konzert geben. Anfragen zum Flohmarkt sind per Mail basiflohmi@gmail.com oder per Telefon 079 964 37 31 an das OK zu richten. 

«Basi Festival International» am 1. September

Kulturelles Zusammentreffen auf dem Dorfplatz Schweizer Brauchtum und Traditionen von fremden Kulturen einander näher zu bringen. Das ist das Ziel eines grossen Kulturfestivals, das am 1. September auf dem Bassersdorfer Dorfplatz über die Bühne gehen soll. von Reto Hoffmann Initianten dieses eintägigen Festivals sind die Kultur- und Bibliothekskommission Kubiko und die Jugendkommission der Gemeinde. Vertreter des Organisationskomitees haben das Projekt Mitte Februar an einer Orientierungsversammlung vorgestellt.

Anknüpfen an das «Festival Mondial» Wie Gemeinderat Richard Dunkel, Vorsteher des Ressorts Gesellschaft + Kultur, bei seiner kurzen Einführung sagte, seien an diesem Festival Bassersdorfer Vereine sowie Angehörige, Gruppen und Einzelpersonen

ausländischer Bevölkerungskreise eingeladen mitzumachen und ihr Brauchtum sowie Traditionen kultureller, aber auch kulinarischer Natur einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Ziel solle sein, sich wieder mehr der eigenen Kultur und Werte bewusst zu werden und andererseits andere Kulturen kennenzulernen und diese einander gegenüber zu stellen. Das geplante Festival knüpfe an das «Festival Mondial» an, das vor 15 Jahren in der Gemeinde durchgeführt wurde.

Musik, Tanz, kulinarische Spezialitäten Wie Andreas Roth, Jugendbeauftragter der Gemeinde und zuständig für die Fremdintegration weiter ausführte, sei die Idee aus dem Kreis der bestehenden Integrationsangebote in Bassersdorf entstanden. Man wolle die Einheimischen und die Bewohner aus einer fremden Kultur einander näherbringen. Gesucht sind nun Vereine, Grup-

pen oder Einzelpersonen, welche sich mit einer Aktion beteiligen. Denkbar seien Darbietungen auf einer Bühne, wie Musik, Tanz, Akrobatik oder Sport. Aber auch Vorführungen einer speziellen Handwerkskunst, Handarbeiten oder Spiele für Kinder. Kulinarisch soll das Festival mit einer breiten Auswahl von internationalen Gerichten bereichert werden. Das Konzept sei noch nicht in Stein gemeisselt, sagte Roth. «Die Ideen sollen wachsen mit den Mitwirkenden.» Eine Infrastruktur wie Bühne oder Stände, Strom und Wasser wird den Teilnehmenden kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein so genannter «Götti» soll Menschen mit sprachlichen Schwierigkeiten behilflich sein, ihr Vorhaben auf die Beine zu stellen. Bis am 1. Juni läuft nun die Anmeldefrist. Ein entsprechendes Formular kann bei der Gemeinde Bassersdorf bei Jeanine Schneider über die E-Mail jeanine.schneider@bassersdorf.ch bezogen werden. 


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Renovation des Sekundarschulhauses liegt im Plan

Handwerkerfest im «Mösli A» Seit vergangenem Juni wird das Sekundarschulhaus Mösli A in Bassersdorf einer Generalsanierung unterzogen. Noch sind es vier Monate, bis die Schülerinnen und Schüler wieder dort einziehen können. Am Handwerkerfest Anfang März wurde das gute Vorwärtskommen gefeiert. von Reto Hoffmann

seinen Begrüssungsworten ausführte. Danach wurden neue Böden und Wände eingezogen, die Fenster erneuert, eine neue Heizung installiert und ein Lift eingebaut, um auch den Anforderungen an ein behindertengerechtes Gebäude zu genügen. Zudem wurde der Singsaal mit einem zweiten Fluchtweg ergänzt, sodass die erlaubte Personenbelegung von 50 neu auf 100 Personen erhöht werden kann.

Rund 50 am Umbau beteiligte Handwerker waren der Einladung der Gemeinde und des Architekturbüros Bucher Partner gefolgt, um bei Grilladen und einem Glas Wein auf den guten Umbaufortschritt anzustossen. Die Totalsanierung des 1955 erbauten Schulhauses ist nötig geworden, da es den heutigen Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb nicht mehr genügt. Das Gebäude wurde denn auch bis auf das Skelett, sprich die Grundmauern, rückgebaut, wie Generalplaner Thomas Bucher bei

Alle Vorbereitungen sind nun soweit abgeschlossen, dass in den verbleibenden vier Monaten der Innenausbau der verschiedenen Räume und Einrichtungen vorgenommen werden kann. Die Zeit drängt, denn schon im kommenden Juni sollen die Schülerinnen und Schüler, welche während der Sanierung in die Gebäude des «Steinlig» umziehen mussten, wieder ins «Mösli» zurückkehren können. Bereits seit einiger Zeit benutzbar, ist dagegen die neue Schulküche im Erdgeschoss.

Unkonventioneller Auftritt: Gemeinderat Christoph Füllemann sprach von einer Bockleiter zu den Gästen. (rh)

Viel Staub ein gutes Zeichen Gemeinderat Christoph Füllemann richtete seinen Dank vor allem an die anwesenden Handwerker. Eine sorgfältige Planung am Schreibtisch und Computer sei zwar ebenfalls wichtig, aber ohne die Schreiner, Schlosser, Maler und Gipser, die mit professioneller Arbeit ihren Beitrag leisteten, sei eine termingerechte Ausführung eines solchen Projektes nicht möglich. Erst durch sie sei die Arbeit sichtbar

geworden. Staub, Lärm und Dreck seien in diesem Zusammenhang ein gutes Zeichen, meine der Vorsteher des Ressorts Finanzen + Liegenschaften. Deshalb habe man das Fest auch dort veranstaltet, wo etwas passiere, doppelte Thomas Bucher nach. Er lobte die gute Arbeit, die auch während den eisigen Temperaturen Ende Februar geleistet worden sei. Nun sei man zuversichtlich, dass das Schulhaus Ende Juni fertig sei, so der Archi tekt. «Wir sind motiviert.»


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«Drive-In für Bank und Apotheke» Thomas Rutz, Polizeichef der Polizei Bassersdorf und Leiter Sicherheit, gibt Auskunft zu den Postplatz-Parkplätzen.

Thomas Rutz, die Parkplatzsituation gab und gibt immer noch zu reden. Trotzdem scheint sich die Lage beruhigt zu haben. Teilen Sie diese Meinung? Nach der Wiedereröffnung der Parkplätze und der Einführung des Bezahlens ab der ersten Minute mit einer Parkuhr, ist vorübergehend Ruhe eingekehrt. Jetzt schleicht sich je-

doch bereits wieder der Schlendrian ein und wir sind von unserer Seite gefordert, diese Situation zu kontrollieren. Es stehen halt nun einmal nur wenige Parkplätze zur Verfügung und wahrscheinlich hätten die Kunden am liebsten ein «Drive-In» für den Bank- und Apothekenbesuch.

begrenzt und das Strassenverkehrsgesetz stellt für solche Plätze und Begegnungszonen Vorgaben auf, über die wir uns alle nicht hinwegsetzen können. Aber es ist sicher sinnvoll, dass sich alle einbringen können und nach teils angeregten Diskussionen stehen wir im Findungsprozess.

Ein Runder Tisch beschäftigt sich immer noch mit der Lösungsfindung für diesen zentralen Platz im Dorf. Wo stehen Sie in den Gesprächen?

Wer trifft am Ende den Entscheid?

Wir sind mittendrin. Sämtliche Szenarien wurden mit den Mitgliedern des Runden Tisches, also Betroffenen des Gewerbes, Anwohnern, der Verwaltung und verantwortlichen Stellen diskutiert und die Interessen gewichtet. Fakt ist nun mal: Der Platz ist

Am Ende ist es ein politischer Entscheid und die Politik fällt den Entscheid aus den Erkenntnissen des Runden Tisches heraus.

Sind Ihnen ähnliche Fälle bekannt, bei denen um einen Platz gerangelt wurde?

(lacht) Ja, definitiv. Es gibt viele Geschichten um Begegnungszonen, zum Beispiel der Limmatquai in

Zürich oder auch der Münsterplatz vor dem Fraumünster. Früher ein Riesenparkplatz, den man unmöglich verändern dürfe, hiess es von verschiedenen Interessengruppen. Heute ist es ein schöner Platz, der an einem sonnigen Tag zur Begegnungszone wird. Eine solche Freifläche würde Bassersdorf meiner Meinung nach auch guttun. Leider hört man bei solchen Disputen nur die lauten Stimmen. Die anderen, für die es stimmen würde, bleiben stumm. Vielleicht müssten wir auch dem neuen «Ensemble» Post-Dorfplatz mehr Zeit einräumen und sehen, was sich daraus entwickelt und wie das Areal wirklich genutzt würde. Vermutlich ist es eine Zeiterscheinung, dass uns eben die Zeit fehlt, etwas (sg) entwickeln zu lassen.

Kleiderbörse Frauenverein Die Secondhandbörse des Gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf für Frühlings- und Sommermode findet vom 6. bis 10. April in der Bungertstube statt. Für die Annahme der Kleidungsstücke wird ein Unkostenbeitrag von fünf Franken erhoben. Es werden neuwertige, moderne und saubere Damenkleider, Taschen, Foulards, Modeschmuck und Accessoires angenommen und verkauft. Die Rückgabe der nicht verkauften Artikel und die Auszahlung von 50 Prozent des Verkaufserlöses findet am 11. April von 17 bis 19 Uhr statt.

Altbach Garage wechselte den Besitzer Seite 1996 wurde die Altbach Garage an der Klotenerstrasse in Bassersdorf von Albert Aeberli (links) geführt. Nun, nach 22 Jahren, hat der Inhaber der Service- und Reparaturwerkstatt mit angegliederter Tankstelle und Shop beschlossen, etwas kürzer zu treten. Er hat die Führung per Anfang Januar an seinen Werkstattchef Sven Stüssi abgegeben. Aeberli selber arbeitet als «Free-

lancer» im Betrieb, wie er sagt, und kümmert sich noch um den Verkauf und um administrative Belange. Sven Stüssi, seit 20 Jahren im Betrieb, kümmert sich weiterhin um den Kundendienst und um die Werkstatt. Neu trägt er jedoch die Gesamtverantwortung und führt die neun Mitarbeitenden in der Werkstatt und im Shop. Für die Stammkunden wird es in diesem Sinne

keine grossen Veränderungen geben, wie Stüssi betont. «Wir werden weiterhin den gewohnten Standard-Service rund ums Auto bieten. Wir sind die Spezialisten für Opel und neu auch für Suzuki. Selbstverständlich machen wir auch an jeder anderen Marke den anstehenden Service oder führen allfällige Reparaturen aus», so der neue Chef (rh) der Altbach Garage.

Die genauen Öffnungs- und Annahmezeiten sowie die Regeln der Börse können auf www.frauenverein-bassersdorf.ch eingesehen werden. Weitere Auskünfte erteilt Claudia Rabadzijev unter Telefon 044 837 03 55. Der Reinerlös der Börse geht an drei Einrichtungen: Kind und Spital Lenzburg, Verein Papageno für Rumänien und Verein Zürcher Einglie(e) derung.


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in die Rechnungsprüfungskommission RPK 1962, parteiunabhängig Verheiratet, 2 Töchter Gemeindeschreiber Ich setze mich ein für: eine stabile Finanz- und Steuerpolitik eine hohe Ausgabendisziplin Klarheit und Transparenz eine starke und wirkungsvolle RPK


Bassersdorf

Dorf-Blitz 03/2018

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Lotto-Match mit anderem Konzept

Weniger erfolgreich als geplant Der vom Bassersdorfer Business Circle (BBC) 2015 ins Leben gerufene Lotto-Match wurde zum zweiten Mal durchgeführt. Diesmal vom FC Bassersdorf. Weil viel weniger Leute als erwartet in der Mehrzweckhalle bxa erschienen, konnte die Durchführung Mitte März nicht an den Erfolg von 2015 anknüpfen. von Rosmarie Schmid Immer wieder griff Antonio Ugoletti, Vorstandsmitglied des FC Bassersdorf ins Säckchen und verkündete die Zahlen auf den gezogenen Steinen bis jemand rief: «Lotto!» Immerhin lockten Preise im Gesamtwert von 20 000 Franken und der Erlös sollte in die Juniorenkasse des FC Bassersdorf fliessen. Anfangs März organisierte der FC Bassersdorf unter dem Patronat des Bassersdorfer Business Circle (BBC) diesen Lottoanlass. Für die attraktiven Preise sorgte erneut der BBC. Dieser hatte das Lottospiel als Auftakt erstmals im November 2015

durchgeführt. Im Restaurant Löwen spielten damals 370 Personen mit. «Der Lotto-Match soll künftig alle zwei Jahre stattfinden», verriet Urs Burger, Präsident des BBC. Dafür würden sich der FC und der Unihockey Club gut eignen, sagte er, müssten aber vorher jeweils ein Konzept vorlegen. «Weitere Vereine wie etwa der TV oder der Tischtennisclub werden nach deren Bedürfnissen von uns unterstützt», betonte Burger.

Halbierte Teilnehmerzahl Diesmal waren es rund 120 Personen, die eine Tageskarte oder einzelne Zahlenkarten kauften. «Weshalb die Beteiligung so tief war, ist schwer festzustellen», meinte Serge Caminada, Präsident des FC sowie OK-Lotto. «Für den BBC musste aber vorgängig ein Konzept für eine Teilnehmerzahl von 320 Personen erstellt werden», erklärte er. Weil es 2015 im Restaurant Löwen mit seinen vielen Räumen Probleme mit der Infrastruktur gegeben habe, sei das OK auf die bxa ausgewichen, sagte Caminada.

Konzentriert wird nach den Zahlen auf der Karte gesucht, so auch von Serge Caminada (links), Präsident des FC Bassersdorf. (rs)

Niemand der Anwesenden kannte die Hintergründe der zu grossen Halle. Deshalb meinten die einen, die beiden Anlässe dürften nicht miteinander verglichen werden. Kurt und Doris Amstad, leidenschaftliche Lottospieler, waren sich aber einig: «Hier ist alles steril und zu gross.» Trotzdem freuten sie sich über den Gewinn eines Fahrrades und hoffen, dass der UHC in zwei Jahren den Anlass wieder im Res-

taurant Löwen durchführen werde. «Gesamthaft gesehen war es ein schöner Anlass», meinte Caminada. «Die Abrechnung ist noch nicht erstellt, ich bin aber zuversichtlich, dass nach Abzug aller Kosten ein kleiner Betrag in die Juniorenkasse fliessen wird», sagte er. Auf der SollSeite stehen die Lottokarten sowie alles Spielzubehör, die Lautsprecheranlage und auch die Miete der  Mehrzweckhalle.

Konzertzirkel bringt Ausnahmegeigerin nach Bassersdorf

Bravo und viel Applaus Mit einem abwechslungsreichen Klassik-Programm hatte der Konzertzirkel Bassersdorf Ende März zu einem hochkarätig besetzten Frühlingskonzert geladen, das die Besucher verzauberte und begeisterte.

sich aus Stücken der bedeutenden Komponisten Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, Antonio Vivaldi, Igor Stravinsky und George Gershwin zusammen und wurde durch eine Zugabe der Solistinnen ergänzt.

Hochkarätige Besetzung von Astrid Steinbach Mit riesigem Applaus und Bravo-Rufen wurden die Solistinnen Yuka Tsuboi (Violine) und Masako Ohashi (Klavier) am Ende des eineinhalbstündigen Konzerts zum Frühlingsanfang in der reformierten Kirche Bassersdorf bedacht. Der Konzertzirkel hatte an diesem Abend ein Musikerlebnis auf höchstem Niveau geboten und entführte die rund 150 Besucher vom ersten Ton an in eine musikalische Klangreise von besonderem Genuss. Das Programm setzte

Drei Konzerte werden in der Saison vom Konzertzirkel organisiert. «Zwei der drei Konzerte sind dabei immer Klassik-Konzerte und ein drittes ist Unterhaltungsmusik», so Paul Buol, Präsident des Vereins. «Wir möchten immer gute und bekannte Interpreten auftreten lassen», erzählt er weiter. So war es den Organisatoren dieses Mal gelungen, Yuka Tsuboi und Masako Ohashi zu gewinnen. Die in Tokio geborene Yuka Tsuboi spielte

Ein hochklassiges Frühlingskonzert gaben Yuka Tsuboi an der Violine und Masako Ohashi am Klavier. (as)

bereits unter der Leitung von Yehudi Menuhin und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe – darunter auch ein «Echo» und lebt zurzeit in Zürich. Auch Masako Ohashi wurde in Tokio geboren und konnte

ebenfalls bereits zahlreiche Preise gewinnen. Seit Mai 2009 lebt sie in der Schweiz als freischaffende Pianistin und ist seit Mai 2010 Organistin der reformierten Kirche  Bassersdorf.


SELINA STAMPFLI

Walter Bleuler in die Schulpflege

AM 15. APRIL 2018

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IN DEN GEMEINDERAT!

Kundenberater, Jg.1958, 2 erwachsene Kinder Ich zähle auf Ihre Stimme. Am 15. April 2018 ist Wahltag

Unterstützt u.a. von: Claudia Avino, Franco Avino, Maja Brunner, Stefan Buol, Claudia Caprez, Mittelschullehrerin; Marcel Etter, Kevin Feierabend, Unternehmer; Maya Endacott-Fetzer, Hansjürg Fetzer, Margrit Fetzer, Gabi Finkbeiner, Monica Fischer, Heilpädagogin; Seraina Fischer, Prof. Theo Fischer, Christoph Füllemann, Gemeinderat Bassersdorf; Martin Gast, Simon Gaus, Projektleiter; Nina Gilgen, Leiterin Fachstelle für Integrationsfragen des Kantons Zürich; Elisabeth Graf, Johannes Graf, Ursina Graf Gast, Roman Gschwend, Inhaber Velo-Lade Nüeri; Anatol Gschwind, Unternehmer Gastronomie; Guido Gschwind, Pablo Gschwind, Informatiker; Paula Gschwind-Heinis, Lisette Gyger, Serge Hafen, Barbara Heyland, Lehrerin; Klaas Heyland, Arzt; Giséla Kläui-Schaub, Waldkindergärtnerin; Roland Klöti, Ruedi Lais, Kantonsrat SP, Wallisellen; Milena Legnini, Eva Loepfe, Claudia Mantel, Adrijana Pejic, Manager Physical Control; André Rey, Landschaftsarchitekt & Tierökologe; Matthias Rich, Regine Rich-Dübendorfer, Beat Rüedi, Doris Aerni, Daniel Schmid, Kantonsschullehrer; Elias Schwegler, Leiter Regionalstelle, Schulsozialarbeit Ost, Bildungsdirektion, Amt für Jugend/- und Berufsberatung Kanton Zürich; Heidemarie Seibt, Priska Seiler-Graf, Stadträtin/Nationalrätin, Elda Sonderegger, Fredi Spaltenstein, Elsbeth Spörri-Dübendorfer, Christian Spörri Widmeier, CEO Cloud-9 Distribution AG; Urs Stampfli, Marion Staub, Dayana Strässle, Gérald Studer, Meltem Topaloglu, Lotta, Men und Ramun Vital, Ursula Weber, Anwaltssubstitutin; Miriam Widmeier, Shop Managerin Cloud 9 Boardsports, Barbara Wiesmann, Gemeinderätin Stadt Zürich/Softwareentwicklerin, Herbert Wilms, Martin Wüst, Kundenberater; u.v.m.

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Fabian Moser in den Gemeinderat

vielseitig dorfverbunden entscheidungsfreudig

Kevin Feierabend, Unternehmer; Silvia Honegger, ehemalige Asylbewerberbetreuerin; Sabrina und Beat Joost, Landwirte; Bruno Muff, Gemeinderat; Barbara Weber, Optikerin; Rolf Zemp, Projektleiter, Präsident IG pro Vereine und FAKOBA; Güscht Erni, Förster


Brütten

Dorf-Blitz 03/2018

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Aus Behörde und Verwaltung Sanierung Sunnehalden-/ Hofackerstrasse Mit Beschluss vom 4. Dezember 2017 genehmigte die Gemeindeversammlung den Kredit von 1,1 Millionen Franken für den Ersatz der Wasserleitung, die Strassensanierung und den Beleuchtungsersatz an der Sunnehaldenstrasse und der Hofackerstrasse. Die Offertöffnungen für die Arbeitsvergaben sind erfolgt; sie werden folgendermassen vergeben: - Die Hüppi AG wird mit den Tiefbauarbeiten des Sanierungsprojekts Sunnehalden-/Hofackerstrasse zu 672 679 Franken inklusive MWST gemäss Offerteingabe beauftragt. Die Kosten werden der Investitionsrechnung belastet. - Die H.P. Hebeisen AG wird mit den Installateurarbeiten des Sanierungsprojekts Sunnehalden-/Hofackerstrasse zu 205 232 Franken inklusive MWST gemäss Offerteingabe beauftragt. Die Kosten werden dem in der Investitionsrechnung, Konto 1.701.5010.24, eingestellten Betrag belastet.

Kanalsanierungen System C Mit Beschluss vom 4. Dezember 2017 genehmigte die Gemeindeversammlung den Kredit von 195 000 Franken für die Kanalsanierungen im System C. Die Robotersanierungen werden gemäss der Offertzusammenstellung der Ingesa AG vom 26. Februar 2018 an die Hächler-Reutlinger AG zu Fr. 96 709.15 inklusive MWST vergeben. Die Kosten werden der Investitionsrechnung belastet.

Abstimmungs- und Wahlunterlagen Leider treffen jeweils in der Woche NACH einem Abstimmungssonntag weitere Antwortkuverts bei uns ein – es sind immerhin doch zwischen 10 und 15 Kuverts. Hiermit machen wir die Stimmberechtigten darauf aufmerksam, dass die Rückantwortkuverts B-Post frankiert sind. Sofern Sie brieflich abstimmen oder wählen möchten und das Kuvert in einen gelben Briefkasten der Post einwerfen, müsste dies bis spätestens am Dienstag VOR dem Abstimmungs- und/

Die Haushalte profitieren in der Folge von einem kleinen Preisabschlag. Bisher zahlten sie Fr. 1.50 für eine Rolle Säcke und 18 Franken für die Marken dazu. Nun bezahlen sie

Hinweis: Der Briefkasten in der Gemeinde wird auch am Abstimmungsund Wahlsonntag um 11 Uhr geleert. Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme und dafür, dass Sie in Brütten mitbestimmen.

für die Wintisäcke 18 Franken pro Rolle. Für die alten Abfallmarken wurde eine grosszügige Übergangsfrist bis Ende 2018 angesetzt. Bis dahin sind beide Varianten im Volg

Brütten erhältlich. Die Gemeinde verkauft keine Gebührensäcke oder Abfallmarken.

Gemeinderat Brütten

Kandidaten Erneuerungswahlen 2018/22 Die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden 2018/22 vom 15. April werden der Gemeindeordnung entsprechend mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. In den Wahlunterlagen ist kein Beiblatt enthalten. Ein Vorverfahren entfällt damit, so dass sich Stimmberechtigte auch kurzfristig für eine Kandidatur entscheiden können. Alle Kandidaten, die sich gemeldet haben, werden auf der Gemeindewebsite www.bruetten.ch in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Um den Stimmbürgern das Ausfüllen der Wahlzettel zu erleichtern, werden hier die bis zum Redaktionsschluss gemeldeten Kandidaten aufgeführt:

Kandidaten für einen Sitz in den Gemeinderat

Kandidaten für einen Sitz in die Schulpflege

Als Mitglied (zu wählen sind insgesamt 5): Peter Ball (bisher) Rudolf Bosshart (bisher) Beat Lanz (bisher) Erika Schäpper Trüb (bisher) Fritz Stähli (bisher)

Als Mitglied (zu wählen sind insgesamt 5): Markus Graf (bisher) Sylvie Kessler (bisher) Urs Knecht (neu) Martin Kuhn (bisher, als Vertreter aus dem Gemeinderat) Daniela Rüsch-Santi (bisher) Simone Stahlberger-Büchi (neu)

Gebührensäcke halten Einzug Den Medien (Der Landbote) konnte letztes Jahr entnommen werden, dass die Gemeinden des Kehrichtverbunds analog der Stadt Winterthur per 1. Januar 2018 auf Gebührensäcke umstellen. In den Verkauf kamen der neue Sack und die neuen Sperrgutmarken per Ende letzten Jahres im ganzen Abfallverbund, zu dem auch Brütten gehört. Der neue Sack sei fester, sowohl die Folie als auch das Zugband wurden gegenüber dem Vorgängersack verstärkt.

oder Wahlsonntag erfolgen. Andernfalls treffen die Kuverts leider zu spät ein, so dass diese ungeöffnet vernichtet werden müssen.

Als Präsident/in (aus den Mitgliedern): Rudolf Bosshart (bisher)

Als Präsident/in (aus den Mitgliedern; nimmt Einsitz im Gemeinderat): Martin Kuhn (neu)

Kandidaten für einen Sitz in die Rechnungsund Geschäftsprüfungskommission Als Mitglied (zu wählen sind insgesamt 5): Niklaus Blaser (bisher) Oliver Boser (bisher) Stefan Kammerlander (neu) Samuel Kessler (bisher) Urs Schöni (bisher) Als Präsident/in (aus den Mitgliedern): Niklaus Blaser (neu)

Für die Erneuerungswahl der evang.-ref. Kirchenpflege fand ein Vorverfahren statt. Deshalb sind gedruckte Wahlzettel mit den offiziell und fristgerecht gemeldeten Kandidaten in den Stimmrechtsunterlagen enthalten.

Weitere Informationen zur Erneuerungswahl entnehmen Sie bitte den Wahlunterlagen.


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Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

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zum 93. Geburtstag am 5. April Giovanni Turra Säntisstrasse 11 zum 92. Geburtstag am 15. April Anna Walther-Graf Unterdorfstrasse 3 zum 80. Geburtstag am 4. April Franz Horath Brühlstrasse 40

Abschied

Im März und April ist Wurfzeit der Füchse. Die Fähen sind in dieser Zeit noch intensiver auf Futtersuche und halten sich vermehrt im Siedlungsgebiet auf, da sie dort relativ einfach Nahrung finden. Füchse können nur schwer daran gehindert werden, ein Grundstück zu betreten. Die beste Prävention ist deshalb, alle Nahrungs- und Spielmöglichkeiten wie zum Beispiel Schuhe aus dem Garten zu entfernen. Es ist durchaus möglich, dass sich eine Fähe zum Beispiel unter einem Gartenhäuschen niederlässt, um dort ihre Welpen aufzuziehen. Doch bereits nach einigen Wochen verlassen diese den Bau und gehen mit der Mutter auf Futtersuche. Geniessen Sie deshalb den Anblick während dieser kurzen Zeit und verschliessen Sie anschliessend den Eingang in den Unterschlupf, sobald er verlassen ist. Um den Umgang mit diesem Wildtier möglichst konfliktfrei zu gestalten, sind folgende Empfehlungen zu beachten:

verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Geburten 24. Januar 2018 Diego Lorenzo Santi Sohn von Pascal und Fabienne Santi Zelglistrasse 2 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

- Aufdringliche Füchse können mit Hilfe eines Besens oder dem Wasserschlauch verscheucht werden; - Sollten sie keine Scheu mehr zeigen und/oder angriffig sein, ist dies ein abnormales Verhalten und es empfiehlt sich eine Meldung an die Jagdgesellschaft. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Jagdgesellschaft gerne zur Verfügung.

Obmann Jagdgesellschaft Paul Metzener Telefon 079 316 14 19

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Veronika Greiner ist am 11. Februar 2018

- Füchse müssen nicht gefüttert werden, sie finden genug Nahrung; - Katzen- und Hundefutter über Nacht nicht draussen stehen lassen; - Abfallsäcke erst am Morgen rausstellen oder in geschlossenem Container deponieren; - Keine Fleisch- oder andere gekochten Essensreste auf den Kompost werfen; - Nicht mit kleinen Füchsen spielen, auch wenn sie noch so zutraulich sind; - Kleinere Haustiere wie Meerschweinchen oder Kaninchen nur im sicheren Gehege ins Freie lassen;

Gut ausgelastetes Kinderhaus Chrüsimüsi Am 8. März fand die Generalversammlung des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi statt. Die Krippenkinder wurden im vergangenen Jahr im Rahmen verschiedener Bildungsprojekte vom Eisbär Knut, dem Einhorn Caluna und dem Igel Nick begleitet. Die Hortkinder haben im Garten Hochbeete gebaut und durften in den Schulferien spannende Aktivitäten und Ausflüge zu verschiedenen Themen unternehmen. Im Sommer starteten zwei neue Lernende ihre Ausbildung im Kinderhaus Chrüsimüsi. So bildet das Kinderhaus zurzeit vier Lernende Fachmann/Fachfrau Betreuung, eine Praktikantin HF Kindererziehung und eine Studierende HF Kindererziehung aus. Ein Kontrollbesuch der Aufsichtsstelle Solidhelp

bescheinigte dem Verein und dem Kinderhaus Chrüsimüsi einen hohen pädagogischen und betrieblichen Standard.

Unterstützt wurden sie dabei von den ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitgliedern.

Der Verein präsentierte für das Jahr 2017 eine ausgeglichene Jahresrechnung, es resultierte weder ein Gewinn noch ein Verlust. Dank der umsichtigen Geschäftsführung wurden vom Betriebsbeitrag der Gemeinde in maximaler Höhe von 95 000 Franken nur 80 243 Franken bezogen. Die Auslastung war sowohl in der Krippe als auch im Hort sehr erfreulich. Die Krippe führt momentan eine Warteliste, ab Sommer 2018 können wieder neue Kinder aufgenommen werden. Auch im Jahr 2017 haben das eingespielte Betreuungsteam und die engagierte Kinderhausleitung wieder hervorragende Arbeit geleistet.

Weitere Informationen zum Kinderhaus Chrüsimüsi sind zu finden unter www.kinderhaus-chruesimuesi.ch oder direkt unter Telefon 052 347 11 02 oder unter der Email fraenzi.galo@ kinderhaus-chruesimuesi.ch.

Leitung Kinderhaus Chrüsimüsi


Brütten

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Vereine

Dorf-Blitz 03/2018

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Brütten Kultur + Bibliothek Kommission Brütten

LESUNG

ARNO CAMENISCH «DER LETZTE SCHNEE»

Ein Tal im Wandel der Zeit: Der Bündner Schriftsteller präsentiert seine neue Erzählung – im unvergleichlichen, melancholischhumorvollen «Camenisch-Sound». FREITAG, 20. APRIL 2018, 20 UHR Gemeindesaal Brütten, Türöffnung 19 Uhr Reservationen: kultur@bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 55 Kinder und Jugendliche Fr. 5.00, Erwachsene Fr. 15.00

Die Lesung wird unterstützt von

Raiffeisenbank Bassersdorf

Reanimation Repetitionskurs (BLS-AED) Jede Minute zählt! Wird nach einem Herzstillstand nicht sofort Erste Hilfe geleistet, sinken die Überlebenschancen rapide (mit jeder Minute um 10 Prozent). Da ein Arzt nicht immer sofort zur Stelle ist, können Laien mit Erfolg die Herz-Lungen-Wiederbelebung in die Wege leiten, bis der Patient in professionelle Hände kommt. Während drei Stunden lernen die Teilnehmer: – Grundlagen der Anatomie – Symptome eines Herzstillstandes erkennen – Notwendige und sachgerechte Massnahmen einleiten – Umgang mit einem Defibrillator Voraussetzung für den Kurs ist, dass ein BLS-AED Kurs in den vergangenen zwei Jahren oder ein Nothilfekurs/eNothelfer während der letzten 6 Monate besucht wurde. Kurskosten: Fr. 90.Datum: Samstag, 14. April 2018, 8.30 bis 12 Uhr Ort: Schulhaus Chapf, Brütten Info und Anmeldung unter http://www.samariter-bruetten.ch/bls.php Vergessen Sie bitte keinesfalls die Bestätigungen Ihrer vorgängigen Kurse. Andernfalls können wir Sie nicht zum Kurs zulassen.

pgv setzt auf bisherige Kandidaten Der «politische gemeindeverein» (pgv) stellt für den Gemeinderat, die Schulpflege und die Rechnungsund Geschäftsprüfungskommission vier erfahrene Kandidaten. Für die Wahlen vom 15. April stellt sich Erika Schäpper Trüb zur Wiederwahl. Die 67-jährige ehemalige Lehrerin ist seit 2014 Sozial- und Gesundheitsvorsteherin und möchte die begonnenen Arbeiten zur Zentrumsplanung und im sozialen Bereich weiterführen. Die Kandidaten für die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission sind die bisherigen Urs Schöni (seit 2010) und Oliver Boser (seit 2015). Urs Schöni ist 58 Jahre alt, Chemieingenieur ETH und als selbständiger IT Unternehmer tätig. Oliver Boser ist 46 Jahre alt, Produktionsleiter HF und Hotelma-

nager NDS, er ist Leiter der Hotellerie des Spitals Zollikerberg sowie der Gastronomie & Räume Zollikerberg. Als Schulpfleger stellt sich Markus Graf für seine zweite Amtsperiode zur Verfügung. Er ist 45 Jahre alt, Betriebswirt im Automobilgewerbe, arbeitet als Fachlehrer Automobiltechnik, ist Lernbeauftragter für praktische Kurse und übt verschiedene Expertentätigkeiten aus.

Dank für geleistete Arbeit Für die geleistete Arbeit und ihr Engagement bedanken wir uns bei den aus dem Amt scheidenden Simone Büchi (acht Jahre Schulpflegepräsidentin) und Mike Mayer (zwölf Jahre Rechnungsprüfungskommission, davon acht (e) Jahre als Präsident). www.pgv-bruetten.ch


Brütten

Dorf-Blitz 03/2018

Zentrumsbau stiehlt Schulhaussanierung die Show

Grosses Interesse am Zentrumsbau Der Einladung zum Anlass der Gemeinde Ende März mit Informationen zur energetischen Sanierung des Schulhauses Chapf und zum Zentrumsbau folgten rund 100 Personen. Mit Fragen wurde dem Gemeinderat auf den Zahn gefühlt. von Susanne Gutknecht Liegenschaftenvorstand Peter Ball erläuterte den zahlreich erschienenen Brüttenern die Ausgangslage zur energetischen Sanierung des Schulhauses Chapf. Das 1970 in Betrieb genommene Schulhaus ist in die Jahre gekommen und die Ölheizung muss nächstens ersetzt werden. «Zuerst wollen wir aber die Gebäudehülle sanieren, dazu gehören die Fenster und das Dach. Anschliessend wollen wir während einer Heizperiode den aktuellen Heizbedarf ermitteln», so Ball. Zudem sollen die Leuchtstoffröhren durch moderne LEDLichter ersetzt werden, die gesteuert werden können, zu einem markant geringeren Stromverbrauch verhelfen und dennoch die Schulzimmer besser ausleuchten. Die Kosten der Sanierung liegen bei 1,291 Millionen Franken und werden an der Gemeindeversammlung vom 18. April vorgelegt. In der Diskussionsrunde wurde hinterfragt, ob die Gemeinde auch die Nachhaltigkeit in Betracht gezogen habe und ob das Gebäude am Ende anders aussehe. Der involvierte Architekt Patrick Frei aus Winterthur bestätigte den Nachhaltigkeitsfaktor. Vor allem im Bereich der Storenkästen sehe man Handlungsbedarf. Das Dach werde mit eternitähnlichen Dachsteinen gedeckt und die Fassade belassen. Die Frage nach Asbestrückständen beantwortete Frei: «Wir haben die Schadstoffproblematik geprüft und der verbaute Eternit ist mit Asbest belastet.» Die Sanierung werde aber nach den Vorgaben der Suva korrekt durchgeführt. Daher sei die Sanierung in die Ferien gelegt, damit keine Kinder auf der Baustelle seien.

Zentrumsbau entwickelt sich Nachdem Hochbauvorsteher Fritz Stähli die Eckpunkte zum Zentrumsbau nochmals darlegte, erläuterte Jonathan Roider, Roider Giovanoli Architekten

ETH, detaillierter anhand von Plänen und Modellbildern die bisherigen Planungsschritte. So solle der Grünraum der Allmend vor dem heutigen Gemeindehaus zum Herzen der neuen Überbauung werden. Der Platz solle noch grüner werden, ein autofreier Erholungsraum und die gemeinschaftliche Nutzung stärken. Der zweite Pfeiler sei die Brüelgasse. Sie solle attraktiv ausgestaltet werden, jedoch publikumsorientierter und lebendiger und bilde eine Lebensader um den Volg mit einem zusätzlichen Platz, dem Brüelplatz. Die Verbindung dieser zwei Kernbereiche schaffe erst eine Zentrumsfunktion. Neu eingeflossen ins Projekt sei die Tiefgarage unter der Bibliothek. Roider ging anschliessend auf die Architektur der Gebäude ein, erklärte ihre Ideen. «Die Gebäude sind eingestreut im Dorf, haben Gemeinsamkeiten wie Geschwister – also dieselben Gene – und doch hat jedes Gebäude seine Eigenheiten und Besonderheit, situativ für den Ort, an dem es steht.» Ebenfalls hätten sie bei der Etappierung grosse Fortschritte erzielt. Jedes Gebäude habe eine eigene Zufahrt und Garage, neu auch die Alterswohnungen (Haus an der Allmend). Daher könne jedes Gebäude einzeln gebaut werden. Bis heute sehe es so aus, dass man die Alterswohnungen bald bauen wolle – der bestehende Richtplan lasse dies zu – und für den restlichen Planungsteil einen Gestaltungsplan anvisiere. Gespräche mit Dienstleistern wie Detailhändlern, Spitex, Ärzten und Bistrobetreibern seien im Gange.

Gemeinnützige AG Gemeindepräsident Rudolf Bosshart schloss den Reigen mit der Erläuterung zur Rechtsform ab. Da die Köchli Stiftung der Gemeinde gemäss Statuten kein Geld geben darf, müsse man zum Bauen eine Gesellschaftsform finden. Nach eingehender Prüfung sei dies eine gemeinnützige Aktiengesellschaft. So könne die Gemeinde auch mitreden, immerhin sei sie ein gewichtiger Geldgeber, und den Betrieb an die gemeinnützige AG auslagern. Die Brüttener hätten dennoch die demokratische Kon-

trolle, nämlich über die Wahl oder Abwahl der Gemeinderäte.

Angriffige Fragen Die anschliessende Fragerunde wurde sogleich mit einer aggressiven Frage eines Votanten eröffnet, der gegen das Zentrumsprojekt ist und ernsthafte Fragen zu «diesem Schönwetterprojekt» stellen wollte. Seine Frage der Finanzierung kommentierte Rudolf Bosshart: «Wir haben für jede Etappe Lösungen und müssen über Projektkredite abstimmen lassen. Der Gemeinderat kann hier nicht selber nach Gutdünken agieren.» Für die Alterswohnungen bestehe das Legat einer Brüttenerin, der Erlös des Verkaufs der Liegenschaft Unterdorfstrasse 38 und die Gelder der Köchli-Stiftung. Allerdings seien diese zeitlich gebunden und daher die Eile mit dem Alterswohnungsbau. Für einige Gebäude und Nutzungen an der Peripherie seien sie in Gesprächen mit potentiellen Partnern wie Detailhändlern oder Immobilienfirmen, um zu prüfen, ob sie Teile mitfinanzieren würden. «Aber das braucht Zeit. In Zeitnot verhandelt man schlecht.» Eine Votantin wollte wissen, ob man Bedürfnisse abgeklärt habe und fragte sich, ob die älteren Personen überhaupt so wohnen wollen. Bosshart verwies auf den Prozess, bei dem man über Jahre hinweg Infos gesammelt habe, auch aus der Bevölkerung. Eine Votantin fragte nach, ob man die Etappen auch einzeln realisieren könne oder ob bei einer Ablehnung der Alterswohnungen die restlichen Pläne nicht realisiert würden. Bosshart erklärte, es gebe keinen Plan B für ein solches Szenario. Sie sähen die Verpflichtung im Gemeinderat für Alterswohnungen und hätten finanzielle Mittel in der Höhe von drei Millionen zur Verfügung. Ein Teil dieses Geldes sei verloren, wenn es nicht für Alterswohnungen eingesetzt werde. Das Zentrumsprojekt sei für Generationen gedacht und einige Pfeiler noch nicht abschliessend definiert, sondern in Abklärung oder Diskussion. Die letzte Etappe des Infoanlasses führte dann zum Apéro, der von den Politpar teien im Foyer offeriert war.

25 Baukredit von allen bewilligt Am 4. März stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der zwölf Zweckverbandsgemeinden dem Baukredit von 49,15 Millionen Franken für das Projekt «Erweiterung und Teilsanierung» des Alterszentrums im Geeren, Seuzach, klar zu mit 85,5 Prozent respektive 12 369 Ja- gegen 2103 Nein-Stimmen. (sg)

Zusätzliche Kandidatin Mit Simone Stahlberger-Büchi (parteilos) hat sich noch eine zusätzliche Kandidatin für die Schulpflege ins Spiel gebracht. Für die fünf Sitze stehen somit sechs Kandidaten und Kandidatinnen zu Verfügung. Als Präsident kandidiert jedoch nur Martin Kuhn (FDP). (e)

Sonnenhof als Treffpunkt Seit drei Wochen ist das Restaurant Sonnenhof wieder geöffnet. Nachdem der langjährige Wirt Franz Wyss aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste, war der Nachfolgelösung kein Erfolg beschieden und die Eigentümer kündigten den Pachtvertrag im Februar. Dieter Baltensperger, einer der vier Geschwister der Eigentümerfamilie Baltensperger, hat das Restaurant kurzerhand übernommen und führt es nun mit seiner Frau Mariana Araujo und Sohn Nicola sowie Manuela Walzl. «Der Sonnenhof soll ein Treffpunkt sein für Brüttener, Vereine und langjährige Stammgäste.» Über Mittag ist das Restaurant nicht geöffnet, jedoch für den Znüni am Morgen schon. Abends können die Gäste aus einfachen kalten und warmen Speisen wählen. Im Sommer soll auch noch Grilliertes dazukommen. Die Eigentümerfamilie habe sich noch nicht entschieden, was genau in Zukunft mit dem Restaurant passieren werde, wichtig sei jetzt einfach, so Baltensperger, dass die Brüttener weiterhin eine Möglichkeit für Treffen, Versammlungen und geselliges Beisammensein hätten. Am 21. April steht zudem ein musikalischer Anlass mit Konzert und Tanzparty auf der Agenda. (sg)


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Spritzige Virtuosität begeisterte Publikum

«Duell» von Hackbrett und Boogie-Woogie-Piano Die Kulturkommission Brütten liess zwei musikalische Welten aufeinander prallen. Nicolas Senn mit seinem traditionellen Hackbrett im ergänzenden «Duell» mit dem Boogie-Woogie-Pianisten Elias Bernet boten in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Chapf Ende Februar den Gästen einen Auftritt der Superlative.

«Honky Tonk Train Blues» vom amerikanischen Jasspianisten Meade Lux Lewis, ein Pionier des BoogieWoogies oder mit der Version von James Bookers «sunny side of the street». Sein Können an den Tasten beeindruckte und die Vorfreude auf das kreative Verschmelzen beider Instrumente stieg.

Fusion von zwei brillanten Musikern

von Sandra Lanz Ein volles Haus zeugte vom grossen Interesse an der neuen, aussergewöhnlich musikalischen Liaison. Nicolas Senn bot bereits in vergangenen Jahren ein Konzert mit dem klassisch orientierten Trio Fontane, welches auf pure Begeisterung stiess.

Einstieg mit Hackbrettsolos Das Naturtalent Nicolas Senn leistete sein Debüt im traditionellen Stil mit «e wörzigs Bröckli Appezöller

Schenkten sich nichts und harmonierten doch perfekt: Elias Bernet (l.) am Piano und Nicolas Senn (r.) am Hackbrett infizierten das Publikum. (sl)

Chääs» und einem ungarischen Csárdás, einer Musik und Tanzform der Bevölkerung Ungarns, und wechselte zu bekannten schottischen Klängen, «Scotland the Brave», über. Sogleich folgte ein besinnliches Stück vom Schneefest auf der Meglisalp, bevor er sich mit voller Konzentration in die Saiten seines Instrumentes warf und hoffentlich keinen «Wedegehnte» (appenzel-

lisch für Muskelkater) davontrug. Seine zwischendurch platzierten direkten, natürlichen Sprüche lockerten die Stimmung.

Bühne frei für Pianoklänge Elias Bernet übernahm danach die Regie auf der Bühne und verwöhnte das Publikum mit feinstem BoogieWoogie der Solo-Klavierart wie mit

Es startete ein Sprühregen kreativer Offenheit von den zwei Protagonisten auf hohem Niveau. Jeder ein Meister auf seinem Instrument. Der Schlagabtausch untereinander wechselte in ein versöhnliches, harmonierendes Miteinander. Die vorgetragenen Stücke waren unterschiedlichster Art: Eigenkreationen, Klassik, Appenzeller Klänge, Blues, Polkas und natürlich Boogie-Woogie.

Nebeneinander und doch vereint Nicolas Senn stellte auch seine Eigenkomposition zusammen mit Elias Bernet vor. Die Hintergrundgeschichte schilderte Nicolas Senn auf witzig humorvolle Art. Die kühne Nachbarskatze, die auf einer Wiese auf Mäuse lauerte und von einem Fuchs zum Kampf aufgefordert wurde, als Siegerin hervorging und ihm den Anlass gab, die Komposition «Di muetig Gääser Chatz» zu taufen.

Gesang lockt Frühling nach Brütten Um den Frühling endlich herbei zu locken und den erneut eisigen Temperaturen den Garaus zu machen, lud der Chor der Unterstufenklasse von Susanne Baer zu einem Konzert zum Frühlingsanfang ins Brüttener Schulhaus Chapf ein. Der Frühlingsanfang, der exakt am 20. März um 17.15 Uhr stattgefunden hat, kann nach diesem

musterhaften Einläuten keinen Rückzieher mehr machen. «Komm doch lieber Frühling» – die Bedeutung des Slogansongs des Konzertes – begleitet von Katharina Schumacher am Klavier und Martin Huwyler an der Flöte, war eindeutig. Der fehlerlose Auftritt der Chorkinder in Gesang und am Xylophon beeindruckte die

erschienenen 50 Eltern, Geschwister und Verwandte. Eine abwechslungsreiche Darbietung mit Ohrwürmern von Andrew Bond oder Mundartliedern, stets unterbrochen von einer vorgetragenen Geschichte vom Dasein einer Amselfamilie. Eine Glanzleistung, auch im Hinblick auf die erst im Februar begonnenen Proben. (sl)

Die beiden Ostschweizer, die auch gemeinsam im Ausland begeisterten, zeigten eine bunte Vielfalt an Können diverser Stilrichtungen und jagten sich gegenseitig Schlag auf Schlag bis zur wohlklingenden Verbindung. Die Hände fegten über Tasten und Saiten und mit dem stetigen Blickkontakt stimmten sie sich immer wieder schmunzelnd untereinander ab. Der Abschluss des Konzertes machten Variationen vom Schlaflied «Ich ghöre äs Glöggli». Der stürmische Applaus und die Bravorufe waren der Tribut für die absolut glanzvolle Leistung der Musiker. 


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Aus Behörde und Verwaltung Gesamterneuerungswahlen 2018, Stille Wahl Nach Ablauf der zweiten Frist standen für die Baukommission und die Rechnungsprüfungskommission nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung als Ämter zu besetzen waren. Damit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat hat folgende Behördenmitglieder als gewählt erklärt. Baukommission als Mitglied (Präsident ist von Amtes wegen der Ressortvorsteher Raum und Umwelt): Ammann Rudolf 1966 Bauführer SBA Dorfstrasse 17 Carpignano Rocco 1967 Key Account Manager / Pharma-Spezialist Bergstrasse 18 1955 Projektleiter A. Winterthurerstrasse 218 Roger Ramon Schwendener Christian 1975 Tech. Verkaufsberater Bühlwiesenstrasse 21 Rechnungsprüfungskommission als Mitglied: 1969 Betriebsökonom HWV Alini Mario 1968 lic. iur. LL. M. Rechtsanwalt Kindlimann Dieter Schnyder Jürg 1966 Anwendungstechniker 1966 dipl. Bauführer Spaltenstein Walter Weiss Cornelia 1968 Leiterin Finanzen

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Durch die Beförderung von Corinne Schmid zur Leiterin der Abteilung Sicherheit wurde dort eine 60-Prozent-Stelle frei. In der Zwischenzeit konnte diese mit Luzia Toppan-Seiler besetzt werden. Sie wird ihre Stelle am 1. Juli 2018 antreten.

Von 2012 bis 2017 wurde in Nürensdorf ein Vernetzungsprojekt durchgeführt. Eine Auswertung ergab, dass die dafür gesetzten Ziele erreicht wurden. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, eine zweite Etappe für die Jahre 2018 bis 2025 auszuarbeiten. Das Projekt liegt in der Zwischenzeit vor und wurde vom Gemeinderat genehmigt. Als nächstes steht die Genehmigung durch den Kanton an, anschliessend soll die Umsetzung erfolgen. Der für Beiträge

Für die Aufarbeitung von Pendenzen in der Einschätzung von Steuererklärungen hat der Gemeinderat Agnes Baltensperger befristet vom 1. März bis am 31. Mai 2018 angestellt.

und den zusätzlichen Aufwand des Ackerbaustellenleiters nötige Kredit von jährlich 10 000 Franken wurde bewilligt.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Für die Erstellung einer Schrankenanlage für die Sperrung der Gerlisbergstrasse während der Amphibienwanderungen durch die Stadt Kloten hat der Gemeinderat einen Kredit von 12 000 Franken bewilligt.

Kreditabrechnungen Die Abrechnung über den Wasserleitungsersatz im Zusammenhang mit dem Kreiselneubau mit Kosten von Fr. 100 075.75 und Mehrkosten von Fr. 6275.75 gegenüber dem bewilligten Kredit von 93 800 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.

Finanzen Für sieben Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von 588 809 Franken veranlagt. In elf Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In drei Fällen behandelte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern.

Gemeinderat Nürensdorf

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Lehrstelle als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt Fachrichtung Hausdienst frei. Fachleute Betriebsunterhalt sind Allrounder, arbeiten gerne praktisch und handwerklich. Als Lernender/Lernende tragen Sie, zusammen mit dem Hauswart und einem kleinen Team, dazu bei, dass die Gebäude und Umgebung der beiden Primarschulhäuser und weiteren Liegenschaften gepflegt und unterhalten werden. Im Schwerpunkt Hausdienst stehen folgende Aufgabenbereich im Vordergrund: - Reinigung und Unterhalt von Gebäude und Aussenanlagen - Reparatur- und Wartungsarbeiten - Grünpflege - Abfallbewirtschaftung - Überwachung und Wartung der haustechnischen Anlagen Die Berufsschule besuchen Sie in Wetzikon. Die Lehre eignet sich für handwerklich begabte Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule B, welche bereit sind, unabhängig der Witterungsverhältnisse mehrheitlich im Freien zu arbeiten. Wenn Sie an dieser Ausbildung interessiert sind, erwarten wir gerne Ihre schriftliche Bewerbung, Lebenslauf mit Foto und eine Kopie Ihres Schulzeugnisses. Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens 3. April 2018 an den Gemeinderat Nürensdorf, 8309 Nürensdorf. Beat Zimmermann, Bereichsleiter Liegenschaften I (Telefon 044 836 65 51), gibt Ihnen gerne allfällig weitere Auskünfte. Gemeinderat Nürensdorf

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Strassensperre für Amphibien Nächtliches Fahrverbot Eigental und Birchwilerstrasse zwischen 18 Uhr abends und 8 Uhr morgens.

im Kanton Zürich und beherbergt eine sehr grosse Vielfalt an seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Seit 8. März sind die Strassenverbindungen Birchwil-Gerlisberg und Oberembrach-Nürensdorf während vier bis sechs Wochen zwischen 18 Uhr abends und 8 Uhr morgens mit einem Wechselsignal (Fahrverbot für Motorfahrzeuge) für den Verkehr gesperrt.

Aus- und Einfahrten über die Eigentalstrasse von 18 bis 8 Uhr werden ohne Ausnahmen mit Bussen geahndet. Tagsüber sind die Eigental- und Birchwiler-strasse für Motorfahrzeuge unter 3,5 Tonnen normal befahrbar.

Die Sperrung, die seit 2000 üblich ist, dient dem Schutz der Kröten und Frösche, die zum Eigentalweiher wandern, um dort zu laichen. Das Eigental ist eines der bedeutendsten Naturund Landschaftsschutzgebiete

Die Sperrung erfolgt unter der Leitung der Stadt Kloten. Daran beteiligt sind auch die Fachstelle Naturschutz der Baudirektion Kanton Zürich und die Gemeinde Nürensdorf.

(e)

Schrecklichter als Massnahme gegen Vandalen

Massnahmen gegen Verschmutzung und Verwüstung Seit einigen Jahren kommt es in Nürensdorf regelmässig zu Beschädigungen der Anlagen und Abfallverschmutzung. Um dieses Problem zu lösen, hat die Gemeinde verschiedene Strategien angewandt, welche bisher zu guten Erfolgen geführt haben.

Gefährdung für die Kinder darstellten.

Lösungen gefordert

Marco Demarmels (FDP) ist seit vier Jahren Mitglied im Gemeinderat, als Vorsteher des Ressorts Sicherheit. Schon vor seiner Zeit gab es Probleme mit Abfall, der auf den Schularealen Sunnerain, Hatzenbühl, im neuen Zentrum und vor dem Schloss Nürensdorf liegen gelassen wurde. Weil es damals schwierig war, die Situation in den Griff zu bekommen, wurden Kameras installiert.

Dieses Problem fordere eine Lösung, so Demarmels. Die Gemeinde Nürensdorf habe aber keine Gemeindepolizei, die für Ruhe und Ordnung schauen könnte. Diese Aufgabe wird stattdessen der auf Schutz und Bewachung spezialisierten Firma Alpha Protect übergeben. Deren Angestellte patrouillieren freitags und samstags in der Nacht zu unregelmässigen Zeiten. Die Kontrollrunden beim Sunnerain wurden intensiviert, was zu einer Reduktion der Abfallproblematik geführt hat. Neben dem Sunnerain gibt es aber noch andere Problempunkte.

Während Demarmels‘ Amtszeit wurde wieder gehäuft Abfall im Schulhaus Sunnerain liegen gelassen. Schulanlagen wurden von älteren Jugendlichen missbraucht, die dort gar nicht zur Schule gehen. Ein besonderes Ärgernis waren die Scherben von Bierflaschen, die eine

So etwa in der Breite bei der Kapelle, wo sich Anwohner über den Lärm auf dem Spielplatz beklagten, der regelmässig von sich treffenden Jugendlichen verursacht wurde. Die Sicherheitsbeauftragten wurden deshalb angewiesen, auch dort eine Extrakontrollrunde durchzuführen

und die Störenden auf die Nachtruhe hinzuweisen. Der Einsatz der für Sicherheit sorgenden Firma habe insgesamt einen sehr guten Effekt.

Hoher Schaden Ein weiterer «Tatort» von Vandalen befindet sich hinter dem Schloss Nürensdorf. Die Toiletten sind nach der Dämmerung schlecht beleuchtet. Gemeinderat Marco Demarmels erhielt immer wieder Meldungen von den Gemeindewerken Nürensdorf, dass mehrmals Lüftungsschlitze eingeschlagen und die Innenausrichtung der Toiletten verwüstet worden seien. Insgesamt entstand dadurch ein Schaden von rund 10 000 Franken. «Die Schäden sind bisher immer wieder repariert worden, aber es braucht eine nachhaltigere Lösung», ist Marco Demarmels überzeugt. Wieder eine Kamera zu montieren sei schwierig und für eine entsprechende Bewilligung müssten viele Auflagen erfüllt werden. Tagsüber möchte der Gemeinderat die Bevölkerung nicht überwachen und die Kamera wäre

zudem teuer. Stattdessen wurde ein Bewegungssensor installiert, der bei Registrierung einer Bewegung mit Licht reagiert. Seither blieben weitere Vorfälle aus.

Die Unruhestifter Die randalierenden Personen sind unbekannt. Ob es sich bei den verschiedenen Randalen immer um dieselben Personen handelt, darüber kann nur spekuliert werden. Die Sicherheitsbeauftragten dürfen die Personen nicht aufhalten und befragen, sondern nur festhalten, wenn sie auf frischer Tat ertappt wurden. Dann muss die Polizei hinzu gerufen werden, die den Fall übernimmt. Zusätzlich machen jeweils die Hauswarte und ein Angestellter der Gemeindewerke ebenfalls eine Kontrollrunde. Die Kombination dieser verschiedenen Massnahmen scheint bisher eine gute Wirkung zu zeigen, so dass die Gemeinde Nürensdorf künftig möglichst von solchen Vandalenakten verschont bleiben sollte. Chantal Neukomm


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Danke für die Unterstützung: Eveline Bänziger, Karin und Christoph Bolliger, Brigitte Burri, Roland Burri, amtierender Schulpflegepräsident, Michel Chappuis, Präsident HoKo Oberwil, Claudia Eichmann, Vorstand FV, Monika Frei, Elisabeth Grossglauser, ref. Kirchenpflege, Jürg Grossglauser, Daniela und Markus Hofer, Ruth Hofer, ehem. Schulpflegerin, Brigitte Huber, ehem. Schulpflegerin, Ueli Kümmerli, Charlotte Mächler, Annette und Thomas Meier, Elisabeth Peter, VR Präsidentin Raiffeisen, Martin Peter, Flurgenossenschafts-Präsident, Felix Pfister, Kathy Reutimann, Gerry Romanescu, ehem. Gemeinderat, Susanne Rupp, Elsbeth Ryser, Chantal Salzgeber, Vorstand FV, Sheila Schenk, Heinz Schläpfer, Eveline Schmid, Vorstand FV, Urs Simmler, Padmaja und Dieter Spälti, Vreni und Hansjürg Städeli, Günther Stessel, Schulpflege, Michèle Trüeb, Präsidentin FV Oberwil Birchwil, Ruth Tschannen, Werner Tschannen, ehem. Gemeinderat, Marlene und Daniel Weideli, Christoph Weiss, Cornelia Weiss, RPK, Jonny Weiss, Nicole Welti, Sandra Zürcher, Jürg Zürcher, Ref. Kirchenpfleger

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Nürensdorf

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SVP- und parteiunabhängige Kandidaten stellten sich den Wählern vor

Kandidatenkarussell beim Karussell-Kreisel Um sich der Wählerschaft etwas bekannter zu machen und den Kontakt zur Bevölkerung zu pflegen, stellten sich Ende März Kandidatinnen und Kandidaten für die bevorstehenden Behördenwahlen vor. Einziger Wermutstropfen: Die Kandidaten der FDP hatten es vorgezogen, ihren Anlass im Alleingang eine Woche zuvor durchzuführen. Die Sonne lachte frühlingshaft vom Himmel an diesem Samstag. Und die Nürensdorferinnen und Nürensdorfer liessen es sich nicht nehmen,

sich unter die Kandidatinnen und Kandidaten für die Behördenwahlen zu mischen. Treffpunkt war vor dem Volg am Kreisel, wo die SVP mit Gipfeli und Kaffee, grillierten Würsten und Tranksame aufwartete. Derweil lockten die Parteiunabhängigen nebenan mit süssen Küchlein, herzhaften Kuchenstücken und bunten Smarties oder «M&Ms». Damit wollten sie ihre Vielseitigkeit präsentieren. Der Anlass, der auf Initiative der SVP stattfand, fand auch bei der Bevölkerung guten Anklang und

Der parteiunabhängige Marco Pfranger hofft auf mehr Jugend im Gemeinderat.

hängig) serviert einer Wählerin

Charlotte Mächler (parteiunab

manch einer liess sich eine Viertelstunde oder sogar länger nieder, um Aktuelles und Zukünftiges zu besprechen und die Meinungen der anwesenden Kandidaten auszuloten. Motivation für das Behördenamt war durchgehend bei allen deutlich zu spüren, seien es bisherige Amtsträger oder Künftige im Milizsystem. Jugendliche Frische strahlte der erst 19-jährige Gemeinderatskandidat Marco Pfranger aus. Ob er nicht die Jugend hier auf Platz vermisse, wurde er gefragt. «Aber nein, hier geht es ja auch darum, dass die Wähler mich und meine

Yvonne Guggenbühler und Chri

Ansichten kennen lernen können», sagte er. Viele Gespräche mit Bekannten und (noch) Fremden zeugten von grossem Interesse der Nürensdorfer und belohnten die Organisatoren des überparteilichen Anlasses. Über den Alleingang der FDP wurde mehrfach Bedauern geäussert. Einzig Daniel Neukomm (Finanzvorstand) und Mike Harrer (Schulpflegekandidat) besuchten die Runde als interessierte Wähler und machten noch ein bisschen Werbung für ihre Partei. Text und Fotos: Annamaria Ress

stof Bösel (beide SVP) unterhalten

sich mit einer Wählerin.

(r.) Kuchen.

Mike Harrer (l.) und Daniel Neukomm (beide FDP) machten Werbung in eigener Sache.


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Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen, ob über Politik, Wirtschaft oder Sonstiges. Um 13 Uhr findet die offizielle Übergabe der AWEKA AG von Felix Weiss an die neue Leitung statt.

In den Gemeinderat:

In die Schulpflege:

Marco Demarmels (bisher) Günter Stessel (bisher) Daniel Neukomm (bisher) Gerhard (Gerry) Romanescu neu als Schulpräsident

Wir machen Nürensdorf zukunftssicher

Michael (Mike) Harrer (neu) Wir machen in Nürensdorf Schule

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Nürensdorf

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Voller Schlosskeller beim Konzert der Kulturkommission

Groovige Stimmung im Schlosskeller Mitte März bezauberte Ira May mit ihrer Musik im Schlosskeller in Nürensdorf. Das Konzert lockte viele Zuhörer an, so dass der Saal schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn gefüllt war. Als interessierte Zuhöher in den Schlosskeller hinabstiegen, waren bereits viele Leute um die Tische versammelt, allesamt in Gespräche vertieft. An der Theke konnten Snacks und Getränke gekauft werden. Um 20 Uhr trat Charlotte Visetti auf die Bühne. Sie engagiert sich seit zwölf Jahren für die Kulturkommission Nürensdorf und war für die Organisation der Konzerte zuständig. Nun legt sie ihr Amt nieder und hielt deshalb eine kurze Dankesrede.

Autobiografische Texte Bald wurde Ira May und die Band mit grossem Applaus begrüsst. Mit ihren souligen Liedern und einer Stimme, die jener von Amy Winehouse zum Verwechseln ähnlich ist, verzauberte Ira May das Publikum sofort. Schliesslich handelt es sich bei der Musikerin um eine sehr gefragte Künstlerin, welche mit ihrem Album «The Spell» auf Platz eins der Schweizer Album Charts landete. Es wurden viele eigene Lieder von Ira May gespielt, von welchen viele autobiografische Elemente aufweisen. Auch Lieder

Chris, Ira May, Simon und Marcel (v.l.n.r.) sorgten für gute Stimmung im Schlosskeller. (zvg)

von anderen Künstlern interpretierte die Soulsängerin und wer konnte, summte oder sang die Lieder mit und klatschte den Rhythmus im Takt.

begleitet wurden. Doch alsbald traten auch wieder Bassist Marcel und Schlagzeuger Simon auf die Bühne und brachten den Schlosskeller zum Beben.

Nach etwa einer Stunde gab es eine zwanzigminütige Pause, während der die Band kurze Zeit verschnaufen konnte. In der zweiten Hälfte präsentierte Ira May zur Abwechslung einige ruhigere Lieder, welche bloss durch den Gitarristen Chris

Zugabe und Autogramme Viel zu schnell waren alle Lieder gespielt und die Band verabschiedete sich. Doch das Publikum war begeistert und dachte noch lange nicht an das Nachhausegehen. Es insis-

tierte auf eine Zugabe, welche sie auch erhielten. Nach dem Konzert hatten die Besucher die Möglichkeit, Mays zweites Album «Eye of the Beholder» zu kaufen, welches mit dem siebten Platz wieder direkt in die TopTen der Schweizer Albumcharts einstieg. Beim Signieren gab es zudem die Möglichkeit, ein kurzes Gespräch mit der erfolgreichen Künstlerin zu fühChantal Neukomm ren.

Kontinuität bei der grössten Ortspartei Die SVP als grösste Ortspartei setzt auf Kontinuität in den Gemeinderatsämtern und schickt ihre drei bisherigen Räte ins Rennen. Mit vier Kandidaten für die Schulpflege will die SVP weitere Sitze gewinnen.

fern einerseits sowie dank seiner Erfahrung als Unternehmer und Inhaber eines Totalbau-Unternehmens andererseits. «Ich setze mich auch in Zukunft für eine attraktive und moderne Gemeinde – verbunden mit einem tiefen Steuersatz – ein.»

Gemeindepräsidium/ Gemeinderat

Auch die beiden Gemeinderätinnen Edith Betschart und Yvonne Guggenbühler möchten sich die nächsten vier Jahre mit grossem Engagement zum Wohl der Einwohner einsetzen. Edith Betschart ist sich der Verantwortung im heiklen Ressort Soziales bewusst und hat sich mit ihrem Fingerspitzen-

Christof Bösel bringt beste Voraussetzungen mit, weiterhin als Gemeindepräsident walten zu dürfen. Dazu gehört sein loyales Verhalten und Fairness gegenüber «seinen» Nürensdor-

gefühl eine gute Note erarbeitet. Zudem präsidiert sie mit viel Freude und Engagement das Nüeri-Netz. Wer Yvonne Guggenbühler kennt, der weiss, dass auf sie in jeder Beziehung Verlass ist und sie mit grosser Kompetenz auftritt. So sagt sie selber: «Mit viel Freude und Leidenschaft würde ich mein Ressort auch in der dritten Amtsperiode führen.»

Schulpflege Gleich vier Kandidatinnen möchten ihr Wissen und die notwendige Zeit zur Verfügung stellen. Es sind dies: Manu-

ela Glanzmann (bisher), Gabriela Hamm (neu), Brigitte Meier (neu) sowie Yvonne Müller (bisher). Alle vier sind Mütter, zwischen 48- und 52-jährig, und wohnen seit vielen Jahren in der Gemeinde. Sie sprechen deshalb nicht nur für die wichtigen Anliegen aus eigener Erfahrung, sondern bringen sehr gute Voraussetzungen mit. Die Bisherigen Manuela Glanzmann und Yvonne Müller wollen sich weiterhin mit Engagement einsetzen und haben sich, wie Gabriela Hamm und Brigitte Meier, bereits Ideen und Vorstellungen für eine moderne Schule gemacht. (e) www.svp-nuerensdorf.ch


Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Seniorenferien 2018 Die diesjährigen Seniorenferien finden vom Samstag, 8. bis Samstag, 15. September statt. Für eine Woche verreisen wir nach Davos-Platz ins gästefreundliche und zentral gelegene Hotel Sunstar****. Reservieren Sie sich dieses Datum und gönnen Sie sich erholsame Ferien in der wunderschönen Berglandschaft. Am Donnerstag, 31. Mai findet der Info-Nachmittag um 14.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf mit näheren Angaben statt.

Sonderausstellung «Gott und die Bilder. Streitfragen der Reformation» Spezialführung am Samstag, 7. April um 12 Uhr im Landesmuseum Zürich. Infos und Anmeldung bei Pfarrer Pierre-Louis von Allmen, Tel. 044 836 48 77.

Tauferinnerung Im Gottesdienst vom 8. April feiern wir Tauferinnerung. DieTauffamilien des letzten Jahres können an diesem Sonntag ihre Taufblumen abholen und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Ebenso wollen wir die Taufkerzen nochmals anzünden. Wer mag, ist eingeladen sich segnen zu lassen und persönlichen Zuspruch zu erfahren. Im Anschluss an den fröhlichen Gottesdienst gibt es nicht nur Kirchenkaffee sondern auch eine «Milchbar» für Gross und Klein. Lassen Sie sich überraschen. Benefiz-Konzert Sonntag, 8. April um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bassersdorf

Benefiz-Konzert zu Gunsten der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe Seit 25 Jahren bringt die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe Freude und Abwechslung in das Leben von Kindern und Jugendlichen, die mit einer Krankheit, Behinderung oder mit den Folgen einer schweren Verletzung leben. Mit dem Erlös unseres Konzertes helfen wir mit, für diese Kinder einen Stern vom Himmel zu holen. Mitwirkende: punktsieben – Band / roundabout – Tanz / Kantorei Bassersdorf – Gesang / Joel – Schlagzeug / Christoph Schönenberger – Orgel / Männerchor Nürensdorf – Gesang / Simon Giesch, Blockflöte und Elias Carl, Cello / Michelle – Gesang / Gemischter Chor Oberwil-Birchwil – Gesang / Überraschungsgäste Wir freuen uns auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer und tolle Musik!

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Der Männerkochclub «Nüeri-Chuchi» wurde 30 Jahre alt

Kochen mit Begeisterung und Leidenschaft Ein offenes Geheimnis ist die Tatsache, dass viele Männer mit Leidenschaft kochen und mit ihren aufwändigen Menuekreationen oftmals den Frauen einiges voraus sind. Warum das so ist, bleibt ein Geheimnis. Sicher ist aber, dass die Männer der Nüeri-Chuchi mit Freude, Humor und grossem Können ihr 30-jähriges Jubiläum begingen. von Annamaria Ress Es ist andächtig still wie in der Kirche, obwohl sieben Männer in der Nürensdorfer Schulküche Hatzenbühl eifrig schnipseln, rüsten, waschen, rühren. Alle Arbeitsplätze sind profimässig vorbereitet von Chuchi-Präsident Richard Zihlmann. Er hat für den heutigen Abend die Rezepte zusammengestellt, alle Materialien und Zutaten eingekauft und jeden der vier Arbeitsplätze eingerichtet. Jeden Monat ist ein anderes Mitglied für diese Aufgaben zuständig. Bruno Thalmann, das (an Mitgliedschaftsjahren) jüngste Mitglied der Gilde rüstet Spargeln, Rüebli, Kartoffeln und vielerlei mehr an Gemüse. Daneben liegt schon das rosige Lammnierstück, das später gebraten werden soll. Am Arbeitsplatz daneben weint René Rossi ein paar Tränen, währenddem er Zwiebeln für die Rüeblisuppe mit frischem Ingwer klein schneidet. Rossi sei eigentlich ein Polenta-Spezialist, erzählt Präsident Richard Zihlmann. Aber mit Absicht werden die Aufgaben für die Köche immer wieder neu verteilt, so dass jeder übers Jahr in den Genuss der Zubereitung von Vor- und Hauptspeise bis zum Dessert komme.

Die Nüeri-Chöch und ihre Gäste (v.l.): Dario Marty, Richard Zihlmann, Elisabeth Stolz, Christof Bösel, Margrit Lanz, Bruno Thalmann, Dominik Schnyder, Michael Loser, René Rossi, Bruno Gantenbein. (Fotos: Annamaria Ress)

Heute beschränken sich ihre öffentlichen Auftritte eher auf Geburtstagsfeiern oder Jubiläen. «Der Aufwand in zeitlicher wie kräftemässiger Hinsicht ist gross und wir alle werden nicht jünger», bedauert Richard Zihlmann. An diesem Abend kochen auch zwei Ehrenmitglieder mit, Bruno Thalmann und Dominik Schnyder, beide Gründungsmitglieder des Vereins. Dominik Schnyder wäscht mit sanften Bewegungen die Jakobsmuscheln, die später auf einem Blumenkohlpüree als Vorspeise serviert werden.

Daneben bereitet Dario Marty mit Richard Schmalz einen Orangensalat mit Randen sowie das Apéro-Gebäck zu. Dann eilt Richard Schmalz kurz für eine Stunde weg in ein anderes Schulzimmer – der Spanischkurs findet am gleichen Abend statt. Aber auch solche Flexibilität hat Platz in diesem Club.

Geburtstagsfeier gelungen Nun treffen die Gäste ein: Gemeindepräsident Christof Bösel, Hauswart Michael Loser, Schulküchenlei-

terin Elisabeth Stolz sowie Margrit Lanz, die nach Aussage der Köche jeweils «hinter uns her putzt und alles noch besser in Ordnung bringt». Das Essen wird aufgetragen, es wird begeistert von allem probiert, die geschmackvollen Speisefolgen gelobt und nach dem Dessert (Apfelmusparfait mit PassionsfruchtSauce) mit vollem Magen zurück gelehnt und noch mehr über die Gründerzeiten und deren Folgejahre erzählt, begleitet von manchem vergnügten Blick ins Fotoalbum.  Herzlichen Glückwunsch!

Hoher Bekanntheitsgrad Die Männer der Nüeri-Chuchi treffen sich üblicherweise jeden ersten Dienstag im Monat in der Schulküche, um gemeinsam zu kochen. Ihren Bekanntheitsgrad über die Grenzen Nürensdorfs hinaus haben sie ihren langjährigen Einsätzen, zum Beispiel am Chränzli des Männerchors und des gemischten Chors sowie an zahlreichen privaten Feiern zu verdanken.

Beim Endspurt vor der Anrichte helfen sich alle gegenseitig: (v.l.) Bruno Gantenbein, Richard Zihlmann, Dario Marty und René Rossi.


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Sekundarschüler üben für das Musical Zorro

Nürensdorfer Superheld mit schwarzer Maske Eine Wahlfachklasse der Sekundarschule Nürensdorf hat auch in diesem Wintersemester ein Musical einstudiert und feilt an den letzten Feinheiten ihrer Aufführung, die Mitte April stattfindet. von Susanne Gutknecht Wie immer hielten die beiden Fachlehrerinnen Nathalie Mamie und Nadia D’Alessandro sich den Schülern gegenüber bedeckt, welches Musicalstück sie gewählt hatten. Zuerst wurde im Wahlfachkurs jeweils an der Technik gefeilt: Akzentuiertes Sprechen gehört ebenso dazu wie Bewegungen auf der Bühne zu studieren oder die Stimme zu schulen. Dieser Vorlauf auf die eigentlichen Proben dienen den beiden Fachlehrerinnen auch dazu, ihre Schützlinge genauer zu studieren und allenfalls noch neue Rollen im gewählten Stück einzubinden.

sondern wandeln oftmals Filme in Musicals um. Es stecke viel Arbeit hinter dem Schreiben des Drehbuches. «Aber diese Arbeit macht uns Spass und wir können uns darin entfalten.» Es seien Stücke, die sie inspirieren und genügend Raum lassen für Interpretationen und Anpassungen an die Gruppengrösse. Dieses Jahr sind es zwölf Mädchen und sieben Knaben, die sich für den Kurs entschieden hatten.

Motivierte Schüler «Nicht jeder will eine Hauptrolle», sagt Nadia D’Alessandro, «Die Ansprüche sind verschieden. Die einen wollen eine reine Sprechrolle, andere wollen einen Part mit Gesang.» So schauen die Lehrerinnen bei der Rollenverteilung darauf, wer gut miteinander spielt, ob die Konstellationen passen und authentisch wirken. Sind die Rollen verteilt, heisst es üben. «Es steckt

Bewusster Rollentausch Gespielt wird der Nürensdorfer Zorro nicht nur von Knaben, sondern auch von einem Mädchen, ebenso wie einige Schüler als Bäuerinnen ihren Auftritt haben. «Mit diesem Geschlechter-Wechsel spielen wir und können damit auch humorvolle Szenen im Stück kreieren.» Nach den Aufführungen am Ende des Kurses seien zwar alle todmüde, die meistens sehr positiven Feedbacks setzten aber gleichzeitig auch neue Energien frei. «Diese Erfahrung mit den Schülern zu teilen ist wertvoll. Es wird nichts geschenkt in diesem Wahlfachkurs – jedes Goodie muss erkämpft werden, damit man am Ende eine tolle Musicaldarbietung hinlegen kann», erklärt Nadia D’Alessandro.

Feuriger Degenkämpfer «Wir haben uns dieses Jahr für das feurige Zorro-Musical entschieden, basieren dabei aber auf dem Film mit Antonio Banderas», erzählt Nadia D’Alessandro. Bestehende Musicals übernehmen die Lehrerinnen selten,

viel Energie hinter diesem Engagement und die Schüler geben einiges preis von ihrer eigenen Persönlichkeit», erklärt D’Alessandro.

Die Sekundarschüler spielen mit viel Passion im Mantel- und Degenepos «Zorro». (zvg)

Zorro – das Musical Öffentliche Aufführung 13. April, 19.30 Uhr Aula Sekundarschule Hatzenbühl Eintritt frei, Kollekte 

Sunil Mann begeistert Publikum in der Bibliothek Nürensdorf

Krimiabend mit indischer Note In der Bibliothek Nürensdorf präsentierte Sunil Mann mit «Gossenblues» das siebte Werk seiner beliebten Krimireihe. Der Krimiautor ermöglichte den zahlreichen Interessierten zudem Einblicke in seinen Berufsalltag. von Fabian Rahm Sunil Mann schreibt seit gut acht Jahren an einer siebenteiligen Krimireihe mit dem indischstämmigen Privatdetektiv Vijay Kumar als Hauptprotagonisten. Dieser rollt in seinem neusten Band die Geschichte von seinem verstorbenen Vater auf, gerät dabei in grosse Schwierigkeiten und entdeckt immer mehr Leichen. Sunil

Mann nimmt bei seinen Werken stets eine Problematik aus dem echten Leben und integriert diese in die Geschichte. «Bei meinem aktuellsten Buch steht die Obdachlosigkeit in Zürich im Fokus. Ein Thema, das mich selber sehr interessiert und beschäftigt», erklärt er. Der 45-Jährige hat sich dafür selber auf die Strasse begeben und mit direkt betroffenen Obdachlosen ausgetauscht. Sunil Mann stellt sein neustes Buch «Gossenblues» vor. (fr)

«Sunil Mann hat mich an der heutigen Lesung fasziniert, ebenso wie in seinen Büchern. Besonders gefielen mir die Einblicke in seine Arbeitsweise», erzählt Marianne Homberger aus Nürensdorf. Die Bücherreihe erfreut sich laut Sunil Mann grosser Beliebtheit,

da seine Geschichten hauptsächlich in Zürich spielten. «Die Leute aus der Umgebung können sich sehr gut mit Standorten wie der Bahnhofstrasse oder dem Einkaufszentrum Sihlcity identifizieren und so ist es mir wich-

tig, auch meine Werke in der Region Zürich vorstellen zu können», meint Kriminalautor Sunil Mann. Ein Apéro mit indischen Köstlichkeiten rundete den Krimiabend in der Bibliothek  Nürensdorf ab.


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Nürensdorf

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Sechs Musiker auf dem Weg in die Musikwelt

Die Band «punktsieben» tritt ins Rampenlicht In Bilgi Sakaryas Studio in Nürensdorf lernen sich sechs Bandmitglieder kennen und gründen trotz des Altersunterschieds von 34 Jahren Anfang 2017 die Band «punktsieben». Im August des gleichen Jahres veröffentlichen sie bereits ihre erste Extended Player «Farben». Durch das Musikprojekt «8309», anfänglich ein Vater-Tochter Projekt des Nürensdorfer Bandmitglieds Bilgi Sakarya, treffen die sechs Musiker (Géraldine Messmer, Manuel Etter, Domi Dettling, Petra Scheidegger, Holger Leppin und Bilgi Sakarya) aufeinander und nach ersten erfolgreichen Coversongs entscheiden sie, eigene Lieder zu schreiben.

Ein Song entsteht Erste Ideen entstehen meist am Klavier. Der Computer überträgt das Gespielte und die Musiker können mit weiteren Elementen experimentieren, um sich einen ersten Eindruck zu ver-

schaffen, wie der Song klingen könnte. Während Bilgi Sakarya sich meist um die Komposition kümmert, widmet sich Géraldine Messmer in der Zwischenzeit dem Text und der Melodie. Sie lässt sich hierbei von eigenen Gedanken und Gefühlen, aber auch durch Erfahrungen von Freunden inspirieren. Es sei ähnlich wie Tagebuch schreiben, meint sie, nur dass sich die Texte am Ende reimen sollten. Dabei versucht sie, die Texte möglichst offen zu halten – die Zuhörer sollen Raum haben für eigene Interpretationen. Steht das Grundgerüst, wird mit der Band daran geschliffen, bis das Ergebnis gefällt.

Zwischen Innovation und Trend Immer wieder fragt sich die Band, ob sie wohl den Geschmack der Zuhörer trifft. Allzu grosse Kompromisse wollen sie jedoch nicht eingehen, denn trotz des Wunsches, einmal von der Musik leben zu können, soll sie au-

thentisch und persönlich bleiben. Dabei mischt die Band innovative Rhythmen und Kompositionen mit modernen Melodien, auch ohne viele elektronische Hilfsmittel. Denn bei allfälligen Konzerten sollen ihre Lieder auch rein akustisch wirken.

Erste Erfolge Die bekannteste Single der Band ist bis anhin «Kino im Kopf». Die Pop-RockBallade erzählt vom Weltuntergang. Das Lied findet so guten Anklang, dass es von einigen Radiostationen gespielt wird. Unter Bilgi Sakaryas eigenem kleinem Label «Audeo Productions GmbH» vermarket sich «punktsieben» und ihre Lieder sind auf diversen Musikkanälen wie Spotify oder Youtube und sozialen Medien wie Facebook oder Instagram präsent sowie im Handel erhältlich. Damit baldige Auftritte folgen, will die Band ihr Repertoire ausbauen, um ein breites Spektrum anbieten zu können. Der erste öffentliche Auftritt findet im Rahmen eines Bene-

Band-Sängerinnen Petra Scheidegger (l.) und Géraldine Messmer. (zvg)

fizkonzerts der Stiftung Sternschnuppe am 8. April in der reformierten Kirche Bassersdorf statt. Chantal Neukomm

Alt und Jung freuen sich über die gelungenen Schoggihasen

Osterhasen giessen unter kundiger Anleitung Anfangs März fand ein neuerlicher Anlass des Generationenprojektes statt. Schüler und Schülerinnen gossen zusammen mit Seniorinnen Osterhasen für das Osterfest. Drei- bis viermal jährlich organisiert die Jugi 51 zusammen mit dem NüeriNetz ein Generationenprojekt. Ein sehr erfolgreich durchgeführtes Projekt ist beispielsweise das Handyprojekt, bei welchem die jungen Schüler und Schülerinnen den Senioren und Seniorinnen die Funktionen eines Smartphones näher bringen. An einem Mittwochnachmittag anfangs März trafen sich nun einige Mittelstufenkinder aus dem Schulhaus Ebnet und Mitglieder des Nüeri-Netz, um sich auf die kommende Ostern einzustimmen und Schoggihasen zu giessen.

Bäcker und Konditor Franz Imhof, der ansonsten im Pizzamobil arbeitet, fleissig mit und erklärte, worauf man beim Giessen achten muss. Denn die Kunst des Schoggigiessens sollte geübt sein, damit die Schokolade die perfekte Konsistenz hatte, um sie in

die bereitliegenden Hasenformen zu giessen. Die Form wurde während wenigen Minuten von den Kindern gehalten, sodass sich die Schokolade festsetzen konnte. Damit der Schokoladenhase

Die Kunst des Giessens Damit die geplanten Schoggi-Osterhasen und Pralinen gelangen, half

Konditor Franz Imhof zeigt den Kindern, wie die Schoggihasen sorgfältig aus der Form gelöst werden können. (Foto: Chantal Neukomm)

innen hohl wurde, schüttete Franz Imhof ein Teil der Schokolade wieder aus der Form weg. Nun kam der Hase in den Kühlschrank, bis er ausgehärtet war.

Kniffliges Herauslösen Danach lösten die Kinder den Hasen und die Pralinen aus der Form. Dies stellte eine besonders schwierige Herausforderung dar, denn die Hasen zerbrachen leicht. Doch dank Franz Imhofs Hilfe gelang es den meisten am Ende doch. Jene Hasen, die zerbrachen, bereiteten den Kindern umso mehr Freude, denn endlich konnten sie von der Schokolade genüsslich probieren und sich den Bauch vollschlagen. Die gelungenen Hasen wurden mit Hilfe der Seniorinnen und der Jugendarbeiter mit einer Schleife um den Hals verziert, und schon hatten die Kinder das perfekte Sujet für ein Selfie. Chantal Neukomm


Region

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Buffalo Band Bassaville lud zum Dinner mit Musik ein

Servierter Big Band-Genuss Das traditionelle Dinnerkonzert der Buffalo Band Bassaville versprach viele Neuerungen. Die Erwartungen waren hoch, steht diese Big Band doch seit Bestehen für ein hochstehendes Musikrepertoire. Unter neuer Leitung und einem neuen Schlagzeuger vermochte das ebenfalls neue Gesangsduo das Publikum zu überzeugen. von Tobias Jäger Die Buffalo Band Bassaville hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Nach dem grossen Dinner-Konzertabend im letzten Jahr wurde die Leitung der Band vertrauensvoll in neue Hände gelegt. Anfang des Jahres übernahm Fortunat Häfliger das Amt des Bandleaders. Häfliger, selber ein junger Jazztrompeter, ist Mitglied der Swiss Army-Big Band und kennt das Genre bestens. Erstmalig dirigierte er seine sichtlich engagierte und motivierte Big Band am zweiten Märzwochenende im dekorierten Ebnetsaal in Nü-

rensdorf zu musikalischen Höchstleistungen. Das Zusammenspiel von klassischen und packenden Big Band-Sounds, von Lichtkunst auf und neben der Videowand sowie dem verführerischen Duft eines delikaten Vier-Gänge-Menüs führten beim sehr zahlreich erschienenen Publikum zu einem musikalisch-lukullischen Erlebnis. Nach einigen Leckerbissen auf der Bühne wurde die Vorspeise an die Tische serviert.

Viele neue Töne Zwischen den Menügängen bot die im November 2002 gegründete Big BandFormation seinen meist fachkundigen Zuhörern einen musikalischen Steigerungslauf. «Gut die Hälfte der über 20 Musikerinnen und Musiker stammen aus der Region, wovon noch immer vier Gründungsmitglieder aktiv dabei sind», sagte Präsident Roman Brauchli. Markus Grando moderierte dieses Jahr wieder mit viel Witz und Enthusiasmus durch den Reigen der konzer-

Das Vier-Gänge-Menü wurde durch musikalische Gänge bereichert. (tj)

tanten Vorträge. Auch Tom Györffy, der neue Schlagzeuger der Combo, vermochte am Set zu überzeugen. Der passende Gesang zu Stücken wie beispielsweise Louis Armstrongs «What A Wonderful World» kam dieses Jahr von Philipp Schmidlin. Er bereichert den Buffalo Band Bassaville-Sound erst seit kurzer Zeit, seine Stimmeinlagen gehören aber bereits fest zum Repertoire. Die weiblichen Töne traf Nadine Wietlisbach. Die beiden erfahrenen Künstler vermochten sowohl einzeln als auch im Duett mit viel Soul zu begeistern. Manch ein Zuhörer konnte sich daher das rhythmische Fusswippen nicht verkneifen. Und irgendwann zwischendrin folgte der kulinarische Hauptgang.

Gastronomie mit Melodien Eine wahrhaft aussergewöhnliche Symbiose von Kulinarik und Melodie füllte den gesamten Abend. Das nicht immer einfache Timing für das rechtzeitige Servieren der Menügänge ge-

lang Koch Marcel Brauchli und seiner Küchenbrigade gut. «Ohne die tatkräftige Unterstützung unzähliger Helferinnen und Helfer wäre dieser tolle Anlass so nicht durchführbar gewesen», hält Präsident und Co-Bandleader Brauchli fest. Besonders hervorzuheben gilt es an diesem Abend die unaufgeregte Barpianistin Stephanie Senn. Oftmals ungeachtet von der breiten Publikumsmasse spielte sie sich zwischen dem Big Band-Programm in die Ohren der speisenden Zuhörer. Selten wurde ihr Spiel mit viel Applaus bedacht, konnten doch nur Wenige ihr Besteck aus der Hand legen. Dennoch hätte ein wichtiger Bestandteil an diesem Anlass gefehlt, wären die Tasten auf Senns Klaviatur stumm geblieben. Bei einem festlichen Konzert-Dinnerabend bilden Zugaben am Schluss das grosse Finale; Big Band-Sound für die Ohren, feine Desserts für den Magen. www.buffaloband.ch 


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Region

GEWERBEGEFLÜSTER «Was hast du gesagt?» - Ständige Missverständnisse im Gespräch, kognitiver Leistungsverlust und erhöhtes Sturzrisiko sind Folgen eines eingeschränkten Hörvermögens. Menschen, die nicht gut hören, warten jedoch meistens fünf bis zehn Jahre, bis sie sich damit auseinandersetzen. Zu gross ist die Angst vor einem schlechten Aussehen oder dem Gefühl, dass Hörgeräte älter erscheinen lassen. Ingo Richter von der Hörberatung Richter GmbH mit den Standorten in Effretikon und Winterthur ist ausgebildeter Hörakustik-Meister. Er ist seit über zwanzig Jahren als Spezialist für Hörsysteme und -zubehör tätig. Vom einfachen Hörtest bis zur hochkomplexen Programmierung der Hörsysteme begleitet Ingo Richter seine Kunden auf dem Weg zum besseren Hören. Eine langfristige Kundenbeziehung und Zufriedenheit stehen dabei im Vordergrund. «Wir sind die einzige inhabergeführte Hörberatung an beiden Standorten und können so eine unabhängige, faire und umfassende Beratung anbieten», sagt Richter. An seiner Seite arbeiten Eva Harbeith, Hörakustik Fach-

beraterin (auf dem Foto links) und Sabrina Müller (r.), Hörakustikerin in Ausbildung, mit. Bereits ab 800 Franken sind heute Hörgeräte erhältlich. Hochwertige Geräte können einfach mit dem Mobiltelefon oder dem Fernseher drahtlos verbunden werden. Somit werden Kopfhörer überflüssig. Die Hörsysteme haben zahlreiche Zusatzfunktionen: Wer sich im Lieblingsrestaurant oder am Bahnhof an den lauten Geräuschen stört, kann diese durch ein Hörgerät reduzieren. Diese Programmierungen und Anpassungen werden bei der Hörberatung Richter ebenfalls durchgeführt. Inhaber Ingo Richter ist stolz, über die Jahre ein erfolgreiches Hörberatungsunternehmen entwickelt zu haben. «Durch den erweiterten Geschäftskreis sind meine Geschäfte auch für Bewohner aus Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten gut erreichbar.» Ingo Richter und sein Team empfehlen, rechtzeitig den ersten Schritt zur Verbesserung des Hörvermögens zu unternehmen. Fabian Rahm

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

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Dorf-Drogerie Hafen Entschlacken und entgiften oder doch Detox? Entschlackung ist ein Wort, das die Phantasie anregt! Schlank, schön, gesund und voller Energie – oder warum spielen Sie mit dem Gedanken an eine Entschlackung? Möchten Sie damit Ihre ständige Müdigkeit abschütteln, Ihr Hautbild verbessern, Ihre Verdauung ankurbeln oder einfach insgesamt fitter werden? Während die klassische Entschlackungskur aus vielen verschiedenen Massnahmen besteht und über längere Zeit praktiziert wird, verspricht eine moderne DetoxKur oft denselben Effekt in längstens drei Tagen: Daher unsere Meinung: Detox ist Humbug! Beim Entschlacken geht es um die Eliminierung von körpereigenen Abfallprodukten wie Harnsäure oder Cholesterin. In jeder einzelnen Zelle entstehen unzählige Stoffwechselabfallprodukte, welche entsorgt werden müssen. Je besser die Autophagozytose funktioniert, umso gesünder ist der Mensch. Nicht zu vergessen, die toxischen Stoffe aus der Umwelt. Profitieren Sie im Monat April von 30 Prozent Rabatt auf unser allumfassendes Entschlackungs-Set!

Bild des Monats Noch liegen vielerorts Tannenäste aus der Adventszeit schützend über der Erde. Das Beet im heimischen Garten wartet darauf, bewirtschaftet zu werden, um bunte Frühlingsblumen, frische Datteltomaten oder langstielige Sonnenblumen darin wachsen zu lassen. Die Seele der Menschen hat genug von grauen, kühlen Tagen und dürstet nach Licht, Wärme und kräftigen Farben. Wie gut, dass schon zwei Wochen vor Ostern viele Gärtnereien vorgesorgt haben. Das macht die Wahl eines «Seelentrösters» in Form eines bunten Strausses oder eines bezauberndes Gesteckes einfacher. Das Foto zeigt eine Auswahl bei Blumen Zweerus in Bassersdorf. Im Laden riecht es verführerisch nach frischen Blumen und im Raum dahinter wachsen Tulpen dem Frühlingslicht entgegen. Im Bassersdorfer Betrieb werden zwei Mal täglich Tulpen geschnitten, zu schönen Sträussen zusammengestellt und im Kühlraum gelagert, bis sie ein deutliches Frühlingsversprechen als Schmuck in Wohnung und Haus zeigen. (ar)

Mit unserem Paket machen Sie den ersten Schritt. Langfristig müssen aber Ihre Gewohnheiten, welche zu diesem Zustand geführt haben, verändert werden. Schauen Sie sich Ihren Speiseplan genau an: Mehr Gemüse, weniger Fleisch, die Qualität der Nahrungsmittel sollte frisch sein. Dies sind einige Punkte, auf die Sie achten können. Bewegung und Sport erhöht den Grundumsatz, stärkt das Immunsystem, hilft bei der Stressbewältigung und noch vieles mehr. Wir sind gerne für Sie da, weil natürliche Schönheit und Gesundheit eine kompetente, individuelle Beratung braucht! Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen Drogist HF, dipl. Naturheilpraktiker TEN


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Region / Leserforum

Dorf-Blitz 03/2018

Von Bitcoin und Blockchain Mittlerweile erhalten wir als Ver- stiere nur in Aktien, deren Gemögensberater fast täglich Anfra- schäft du auch verstehst.» Ich gen, ob wir auch Bitcoin anbieten masse mir nicht an, bei der digitalen Währung Bitcoin und in welchem Umfang man diese digitale und deren Funktionsweise den Durchblick Währung am besten in sein Portefeuille einzu besitzen. Bei der zu bauen soll. Heute verGrunde liegenden fügt fast jedes FinanzBlockchain-Technologie institut über Anlagen, kann ich mir das vielseits gerühmte Potendie an die Wertentwicklung des Bitcoins zial zwar lebhaft vorgeknüpft sind. Ob ein stellen, weiss aber Engagement Sinn nicht, wie und wann Ralph Kleeb sich diese Innovation macht, ist eine ganz andere Frage. Viele Anledurchsetzen wird und ger haben das Gefühl, jetzt etwas welche Firmen davon am meisten zu verpassen. Der explosionsar- profitieren werden. Im Beratungstige Anstieg des Bitcoin-Kurses gespräch werde ich Bitcoin des2017 von 2000 USD auf 20 000 halb nicht aktiv anbieten, schliessUSD ist verlockend, die seit An- lich lautet meine Berufsbezeichfang Jahr sichtbare Korrektur (Mi- nung Vermögensberater und nicht nus 60 Prozent) mahnt zur Vor- Spekulationsberater. sicht. Ihre Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf Der weltweit bekannteste Investor Warren Buffet empfiehlt: «InveRalph Kleeb

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Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Leserbrief Ich habe der Dorf-Blitz-Redaktion am 8. März einen Lesebrief zugestellt, in dem ich den Umgang mit dem Wort «Vertrauen» seitens des Gewerbevereines Bassersdorf Nürensdorf missbilligt habe. Es ging darum, dass der Verein Wert auf «Vertrauen in das ortsansässige Gewerbe lohnt sich» legt, selber aber eine Person unterstützt, die dies, wenn es um Vertrauen geht, sicher nicht verdient. Der Brief wurde abgelehnt mit dem Hinweis, Wahlpublikationen würden nicht publiziert. Unter diesem Aspekt ist der

eigentlich Einwohner-LesernaheDorf-Blitz für mich keine «unabhängige Monatszeitung». Er stellt Kandidaten grosszügig Raum zur Verfügung, unterbindet jedoch konsequent jegliche Reaktion darauf aus der Leserschaft. Angesichts der «Mitwirkung» seitens der beteiligten Gemeinden-Behörden/Verwaltungen und auch Vereinen naheliegend. Der Volksmund sagt dazu: «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…»

Adolf Kellenberger, Bassersdorf

Antwort zum Leserbrief von A. Kellenberger Adolf Kellenberger hat der Redaktion des Dorf-Blitz einen Leserbrief eingereicht, der eine kandidierende Person diskreditierte. Genauso wenig wie wir Wahl- und Abstimmungspropaganda veröffentlichen, halten wir es mit solchen Schreiben, da sie unter diese Regel (die übrigens seit mehr als zehn Jahren gültig ist und immer wieder publiziert wird) fallen. Im obigen Leserbrief nun werden wir als unabhängige Zeitung angegriffen. Es ist kein Geheimnis – der Dorf-Blitz wird allein durch unsere Inserenten finanziert. In Zeiten der Medienkrise keine Selbstver-

ständlichkeit. Auch die Gemeinden gehören dazu, denn sie kaufen Inserateplatz und zählen damit neben dem Gewerbe zu den treuesten Kunden. Dass wir den Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten in allen drei Gemeinden Platz für eine eigene Vorstellung offeriert haben, sehen wir als Serviceleistung gegenüber unseren Lesern und hat mit Dienstbarkeit gegenüber Gemeinden oder Vereinen nichts zu tun.

Annamaria Ress, Chefredaktorin Dorf-Blitz

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten:

Sechs neue Weichen und 200 Meter neues Gleis Die SBB verfügt über eines der meistbefahrenen Bahnnetze der Welt. Sorgfältiger Unterhalt und Erneuerungsarbeiten der Bahninfrastruktur sind eine wichtige Grundlage, damit die Züge auch künftig sicher unterwegs sind und pünktlich ankommen. Weil sechs der 14 Weichen im Bahnhof Bassersdorf am Ende ihrer Lebensdauer sind, ersetzt die SBB diese. Gleichzeitig saniert die SBB auf einer

Länge von rund 200 Meter die Fahrbahn. 200 Meter Gleis, 500 Meter Weichen und etwa 1900 Tonnen Schotter werden ersetzt. Die Arbeiten haben am 19. Februar begonnen und dauerten bis am 28. März. Sie kosten rund 2,5 Millionen Franken. Dank einer konzentrierten Bauweise reduzieren sich die Kosten um rund 20 Prozent und die Arbeiten dauern bis zu zwei Wochen weniger lang. (e)

• Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse ­(Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zu­sendungen per E-Mail. • Es werden keine Leserbriefe anonym publiziert. Nur Meinungsäusserungen, die mit Namen und Wohnort versehen sind. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über ­Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Sport

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Nachrichten Fussball FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) FCB startet wie erwartet Nach der Winterpause stand als erste Prüfung der schlechter klassierte FC Wiesendangen auf dem Programm. Der FCB erfüllte die Erwartungen und sicherte sich die ersten drei Punkte der Rückrunde. Im darauffolgenden Spiel gegen den Tabellenführer FC Uster gelang dem FCB kein Überraschungssieg. Die Mannschaft unterlag mit 2:0. Damit liegt der FCB nach 16 Spielen auf dem neunten Zwischenrang. Shane, Siro und Seal Nünlist zuhause in Brütten. (ph)

Resultate FCB vs. Wiesendangen 2:1. Uster vs. FCB 2:0. Tabelle 1. Rang: Uster 16 (Spiele)/ 41(Punkte). 9. Bassersdorf 16/20. Spielplan 29.03. (20.00): FCB vs. Wädenswil 03.04. (20.00): FCB vs. Diessenhofen 08.04. (15.00): Schwamendingen vs. FCB

Unihockey Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (2. Liga, Gruppe 4) UBN kämpft um Aufstieg in die 1.Liga Nach dem Derbysieg gegen Jump Dübendorf kämpft UBN in einer Best-of-Five-Serie gegen die Nesslau Sharks um den Aufstieg in die erste Liga. UBN startete fulminant in die Aufstiegsserie und gewann das erste Spiel vor heimischen Publikum klar. Das zweite Spiel war hart umkämpft, mit dem besseren Ende für die Toggenburger. Das Team von Coach Samuel Eberle hat am kommenden Samstag die Möglichkeit, erneut in der Serie vorzulegen. Das Spiel findet um 17.30 Uhr in der Turnhalle Hatzenbühl in Nürensdorf statt. Resultate UBN vs. Dübendorf 8:4. Dübendorf vs. UBN 5:4. UBN vs. Dübendorf 14:10. UBN vs. Nesslau 10:3. Nesslau vs. UBN 4:3.

Seal, Siro und Shane sind auf dem BMX-Velo zuhause

Brüttener BMX-Brüder erobern Europa Die Brüttener Brüder Seal, Siro und Shane Nünlist leben für den BMX Sport und haben grosse Ziele. Sie gehören zu den besten BMX-Fahrern ihrer Alterskategorien und reisen jedes Wochenende an Wettkämpfe in ganz Europa.

geisterte. Mit fünf Jahren durften die drei Brüder dann auch dem BMX-Club «Powerbike Winterthur» beitreten und so ihre Freizeitbeschäftigung intensivieren. Heute ist es für sie längst kein normales Hobby mehr, der Sport bestimmt den Alltag der Familie.

von Philipp Rahm

Ob Frankreich, Belgien, Italien oder Norwegen – die fünfköpfige Familie Nünlist pilgert an jeden Wettkampf. Mit dem Wohnmobil geht es in der Regel am Donnerstagabend von Brütten aus in Richtung Veranstaltungsort, wo dann am Wochenende die Rennen stattfinden. «Es ist schon ein enormer Aufwand, welchen wir für diese Wettkämpfe unternehmen, aber es lohnt sich», meint Mutter Angelica Nünlist. Solange es ihren Kindern Freude bereite, seien ihr Mann und sie gerne bereit, die Wochenenden für den BMXSport herzugeben. Die drei NünlistBrüder haben grosse Ziele: Schweizermeister, Weltmeister und sogar Olympiasieger wollen sie werden. Für ihre Ziele trainieren sie unter der Woche jeden Tag bis zu zwei Stunden. «Ge-

«Riders ready, watch the gate, beeb beeb beeb!» Dieses Startsignal bedeutet für die drei Brüder Seal, Siro und Shane Nünlist pures Adrenalin. Schon als Zweijährige sassen die drei Geschwister auf zwei Rädern und entdeckten die Leidenschaft für den Extremsport. Durch ihren Vater Michael Nünlist konnten sie erste Erfahrungen auf dem Mountainbike machen, was für den ältesten Sohn Seal jedoch zu mühsam war: «Ich fuhr nicht gerne bergauf, lieber wollte ich so schnell wie möglich den Berg hinunter düsen.» Das war auch der Grund, wieso der heute zwölfjährige Seal zum BMXSport wechselte und später auch seine zwei Brüder Siro und Shane dafür be-

Spielplan 31.03. (17.30): UBN vs. Nesslau 07.04. (20.00): Nesslau vs. UBN Ev. 08.04. (17.30): UBN vs. Nesslau

(fr)

Die drei Nünlist-Brüder haben grosse Ziele. (zvg)

burtstagsfeste von Freunden, Skifahren oder Badi-Besuche liegen für uns praktisch nicht drin, da wir so viele Trainings- und Wettkampftage haben», erklärt Siro. «Wenn wir mal nicht auf dem BMX sitzen, haben wir auch noch Hausaufgaben für die Schule zu machen», so der Elfjährige weiter.

Gefährlicher Sport Angelica und Michael Nünlist wohnen seit zwölf Jahren in Brütten und unterstützen ihre Kinder bei ihrer Leidenschaft, auch wenn das vor allem für die Mutter nicht immer ganz angenehm ist. BMX ist ein trendiger Extremsport, bei welchem sehr viel riskiert wird und es dementsprechend häufig zu Verletzungen kommt. «Ich habe grosse Angst, wenn ich im Ziel auf meine Söhne warte und ich kann zum Teil fast nicht hinschauen», beschreibt sie ihre Situation. «Für den Fall, dass etwas passiert, müssen wir als Eltern bei jedem Training dabei sein.» Leider blieben auch die drei Brüder nicht von Verletzungen verschont, trotzdem stehen sie jedes Mal ganz ohne Angst am Start. So meint Shane dazu: «Ich achte nur auf das Startsignal und verschwende keine Gedanken an mögliche Verletzungen!» Momentan trainieren die drei Nünlist-Brüder für den Saisonstart in Verona und freuen sich auf das nächste Startsignal: «Riders ready, watch the gate, beeb beeb beeb!» 


Sport

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Armbrustschützen aus Nürensdorf im Hoch

Auf den Spuren von Wilhelm Tell Immer mehr Sportvereine in der Region kämpfen um Mitglieder, damit die Vereinsstruktur erhalten bleibt. Der Armbrustschützenverein Nürensdorf kann hingegen auf eine solide Basis an Mitgliedern zählen. von Philipp Rahm Die Saisoneröffnung für die Nürensdorfer Armbrustschützen füllte einmal mehr das Schützenhaus beim Schulhaus Ebnet. Die 16 Laufscheiben waren ständig in Betrieb und immer wieder gab es einen Volltreffer in die Mitte. Der über 100-jährige Traditionsverein gehört seit Jahren zu den grössten Armbrustvereinen in der ganzen Schweiz. Seit fünf Jahren ist Richard Raschle Präsident des Vereins und bilanziert: «Wie in jedem Verein gibt es auch bei uns Hochs und Tiefs, es ist jedoch schön zu sehen, wie viele Mitglieder wir als Randsportart an Bord haben.» Der Verein zählt heute rund hundert Mitglieder, von 12- bis 83-jährig. Darunter sind 20 Nachwuchsschützen und 25 aktive Wettkampfschützen. Gemäss Präsident Raschle ist der Verein immer froh um neue Mitglieder, sie hätten momentan aber eine gesunde Grösse erreicht. Doch wie schafft es eine Randsportart wie das Armbrustschiessen genü-

Schützenmeister Andreas Portner, Präsident Richard Raschle und Hüttenwart Hansruedi Weiss sind Vorstandsmitglieder des Armbrutschützenvereins Nürensdorf. (ph)

gend Mitglieder zu rekrutieren, während andere Vereine sich über Mitgliederschwund beklagen? Das Armbrustschiessen ist zwar keine Mannschaftssportart und somit nicht exakt vergleichbar mit vielen Sportvereinen. Richard Raschle ist aber überzeugt, dass mit Wertschätzung in jedem Verein viel erreicht werden kann. «Gerade die frondienstlichen Helfereinsätze an Anlässen und Wettkämpfen werden heutzutage als selbstverständlich angesehen, trotzdem ist es mir sehr wichtig, mich bei den Helfern regelmässig zu bedanken.» Natürlich gebe es sporadisch auch Nutzniesser, die keine Motivation für Helfereinsätze hätten, jedoch

sei dies die Ausnahme. Die Grundlage für einen funktionierenden Verein mit genügend Helfern ist gemäss dem Vereinspräsidenten eine gesunde Mischung aus geselliger Stimmung und sportlichem Ehrgeiz, sodass jedes Mitglied gewillt ist, sich in den Dienst des Vereins zu stellen. Richard Raschles Geheimrezept: «Gemütliches Zusammensein nach dem Training ist genauso wichtig wie der eigene sportliche Erfolg.»

Wichtige Geldquelle Dass ein Vorstand einen Verein nicht im Alleingang bewirtschaften kann, zeigt sich in diesem Beispiel späte-

stens bei den Finanzen. Der Armbrustschützenverein Nürensdorf finanziert sich zu einem grossen Teil aus der «Fischbeiz» an der Chilbi, für welche alleine über 80 Schichtablösungen nötig seien. «Ohne diese ehrenamtliche Einsätze unserer Vereinsmitglieder hätten wir ein erhebliches finanzielles Loch in unserer Kasse», führt Richard Raschle aus. Bevor die Nürensdorfer Chilbi im Herbst als wichtige Einnahmequelle wieder ansteht, liegt der Fokus für die Armbrustschützen nun auf der lang ersehnten Sommersaison. Der Startschuss ist mit der alljährlichen Eröffnungsfeier auf jeden Fall gefallen. 

Vereinsmeisterschaft des Skiclubs Altbach bei perfekten Bedingungen

Seriensieger Meili überzeugte am Clubrennen Einen perfekten Renntag trafen die Läufer des Skiclubs Altbach Ende Februar auf der Klewenalp für die Vereinsmeisterschaft an. Mit mittlerweile hochstehender Infrastruktur waren die Verhältnisse wie im Weltcup. Man kann die «Altbächler», wie sich die Mitglieder des Skiclubs Altbach nennen, durchaus als Perfektionisten bezeichnen. Wenn das Clubrennen auf der Klewenalp, vor der Haustüre des clubeigenen Skihauses Röthenport ansteht, wird nichts dem Zufall überlassen für be-

ste Rennbedingungen und faire Verhältnisse. Schon vor weit über 20 Jahren hat sich der Skiclub Altbach von der handgestoppten Zeitmessung verabschiedet und misst längst – unfehlbar und unbestechlich – elektronisch die Rennzeiten. Entsprechend erhöht hat sich auch der Aufwand mit der Zeitmessung, wird jedoch durch routinierte und motivierte Helfer getragen. Dank des Skiclubs Beckenried-Klewenalp, der als leistungssportorientierter Skiclub viele Rennen durchführt, entfällt

das Verlegen des Verbindungskabels zwischen Start- und Zieluhr, denn die Beckenrieder lassen die Unterländer ihre Infrastruktur nutzen. Die Woche vor dem Rennen war für die Skiclubmitglieder schwierig, hatten sie sich durch Nebel gekämpft, der kaum den Blick auf die eigenen Skispitzen erlaubte. Am Renntag im Februar herrschten jedoch beste Sichtverhältnisse. Kürzere Rennunterbrüche wegen zwischenzeitlich einziehenden Nebelbänken waren schnell ausgesessen.

Seriensieger Fabian Meili, inzwischen in der Kategorie der über 40-Jährigen startend, erzielte auch dieses Jahr in beiden Läufen die Bestzeit. Zweitschnellster Läufer war der Sieger der Kategorie der jüngeren Herren, Markus Baltensperger. Die Drittschnellste und schnellste Frau und Gewinnerin des Damenpokals war Eva BalmerBaumgartner. Bei den Damen ab 40 Jahre gewann Präsidentin Yvonne Wiesmann. Ihr Sohn Moritz dominierte die jüngeren Jahrgänge, während Sara Cirillo in der Kategorie (e) U16 gewann.


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Sport

Dorf-Blitz 03/2018

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Bewegungsdrang in Sportwoche ausgelebt

Lautstarke Tischtennisrunde Der Tischtennisclub Bassersdorf führt seit vielen Jahren jeweils zwei Tischtennisnachmittage in der Schüler-Sportwoche durch. Ping-Pong scheint bei den Schülern beliebt und jeder hat seine eigene Technik.

daher kann ich die Vorzeichen lesen, wer für Tipps offen ist. Wenn sie Fragen haben, bin ich gerne da.» Sonst freuen sich die beiden Leiter über den Bewegungsdrang und die Spielfreude, die bei allen zu sehen ist. Nach rund einer Stunde gibt es eine Pause mit Zvieri und Getränke – eine willkommene Abwechslung, bevor dann nochmals alle an die Platte stehen.

von Susanne Gutknecht Lautstark werden die eigenen Ballkünste und diejenigen der Gegner kommentiert an diesem Nachmittag in der bxa Turnhalle anfangs März. Der Tischtennisclub Bassersdorf (TTCB) beteiligt sich seit einigen Jahren an dieser Schüler-Sportwoche. Richard Uhr und Iris Stucki, sind den Lärmpegel gewöhnt und freuen sich, dass die rund 22 Kinder ihre Ballkünste an diesem Nachmittag unter Beweis stellen können. Während die einen Jugendlichen sehr konzentriert über längere Zeit miteinander spielen, sind andere Spieler bereits nach einer Viertelstunde abgelenkt und versuchen, mit dem Ball

Die Schüler der Sportwoche sind ambitioniert am Ball. (sg)

den Gegner ohne Umwege über den Tisch mit dem Ball zu treffen. Die beiden Leiter zeigen viel Geduld, intervenieren sparsam. «Es macht keinen Sinn, dass wir in den 90 Minuten versuchen, Übungen zu spielen oder Technik zu vermitteln», erzählt Richard Uhr. Er lässt die Jugendlichen frei spielen und hat ein wachsames Auge auf neue Paarungen, die von der spielerischen Stärke her gut zu-

sammenpassen und Abwechslung in den Nachmittag bringen. Auch vier Mädchen sind mit dabei und bieten den Jungs spielerisch Paroli.

Sparsam Tipps verteilt Unterdessen pirscht sich Iris Stucki an diejenigen Jugendlichen heran, die froh um ihre spielerischen Tipps oder Technikkorrekturen sind. «Von Berufes wegen arbeite ich mit Kindern,

Der TTC Bassersdorf nutzt diese Sportwoche auch gleich als Plattform, um den Jugendlichen das Schweizer Schülerturnier schmackhaft zu machen. Die lokale Ausscheidung führt der TTCB am 7. April durch. Peter Grob nimmt Anmeldungen entgegen unter Telefon 079 402 23 21 oder ep.grob@hispeed.ch. Auch haben sich frühere Sportwochen-Teilnehmer für das Jugendtraining am Donnerstagabend interessiert und dort ihre Technikkenntnisse verfeinert, damit sie an den folgenden Sportwochen ihre Gegner in Schach halten können. www.ttc-bassersdorf.ch 

Dario Rossi über die Entwicklung seines Vereins

Finanzielle Sorgen beim Kaisho Karate Verein Seit gut zwei Jahren besteht der von Dario Rossi gegründete Kaisho Karate Verein Bassersdorf. Der Verein bietet unter dem Motto «Karate für Gross und Klein» wöchentliche Karatetrainings an. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen ist gut, bei den Finanzen ringt der Verein jedoch um jeden Franken. von Fabian Rahm Mit der Eröffnung des Kaisho Karate Vereins Bassersdorf haben Dario Rossi und Enzo Chierici einen Ort geschaffen, wo in sportlich und geistiger Atmosphäre Respekt gezollt wird. Am Anfang stand als Ziel, den eigenen Kindern die Kampfkunst Karate näherzubringen und so einen achtsamen Umgang für den Alltag zu lehren. «Die Kinder lernen in einem geschützten Rahmen spielerisch wichtige Werte, denn einmal härter zuschlagen oder nicht aufpassen, tut jedem weh. Kämp-

fen, um Mut und Selbstbeherrschung zu erlernen, geht nur mit Rücksicht und Kontrolle», erklärt Dojo-Leiter Dario Rossi. Die Kinder im Training weckten auch bei deren Freunden und Eltern Interesse am Karate. So stiegen die Mitgliederzahlen kontinuierlich an und der Kaisho Karate Verein etablierte sich zu einem Treff für Kampfkunstbegeisterte. «Es ist für mich schön zu sehen, dass nicht nur im Fussball in der Halle nebenan gelacht wird, sondern auch unsere Mitglieder viel Spass und Freude haben. Ich finde, dass wir einen wertvollen Beitrag zur Sportdiversifikation in Bassersdorf leisten», erklärt Gründer Dario Rossi.

Knappe Finanzen Die Kosten für die Sporthalle, Ausrüstungen und Versicherungen sowie der administrative Aufwand steigen mit zunehmender Anzahl Vereins-

Dario Rossi zeigt den Kindern eine Formation. (fr)

mitgliedern an. Bis anhin konnte sich der Verein finanziell knapp über Wasser halten, jedoch hat der Karatetreff noch vieles vor. Zukünftig sollen sich Vereinsmitglieder auch auf Karatewettkämpfe vorbereiten können. Neben dem herkömmlichen Training sollen auch synchrone Formationen

für Wettkämpfe eingeübt werden. Mit einer knappen Kasse erweist sich jedoch ein solcher Ausbau des Angebotes als schwierig. Ein Antrag bei der Gemeinde für finanzielle Unterstützung ist noch hängig, für Leiter Dario Rossi bedeutet dies, erst einmal  abzuwarten.


Gemeinderatswahlen vom 15. April 2018

Doris Meier-Kobler Primanum FDP, bisher

Christian Pfaller Pfaller & Söhne AG SVP, bisher

Hans Stutz emacon FDP, bisher

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Alltag im Dorf

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Humorvolle Lesung einer Krankengeschichte

«Alles andere ein bisschen Make-Up» Die Brüttenerin Adelheid Schmid hat über ihre Krankheitsgeschichte einen Blog geschrieben und diesen im Oktober 2017 zusätzlich als Buch veröffentlicht. Die gedruckten 200 Exemplare sind bereits fast alle weg und die Lesung in Brütten mit über 90 Personen war ein Volltreffer.

teils gelingt. «Ich mache kein Theater um meine Person, die anderen können ja auch nichts dafür und irgendwann ist das Thema einfach ausgelutscht», sagt sie knallhart. «Ich habe zwar keinen Partner, aber ich bin nicht einsam und kann mich austauschen mit engen Vertrauten, wenn ich es brauche und will.» Aber auch der Teppich müsse manchmal einige Emotionen und Tränen aufnehmen. Im Vergleich mit Herz-Kreislauf-Erkrankten oder Patienten mit chronischen Leiden verspüre sie kaum Schmerzen, das sei doch überaus positiv.

von Susanne Gutknecht Adelheid Schmid hat gelitten – nicht nur wegen ihrer Krebserkrankung während der vergangenen zwei Jahre, sondern auch wegen des gut gefüllten Gemeindesaales in Brütten anfangs Februar. Bereits im Vorfeld ihrer Lesung konnte sie nichts mehr essen, war nervlich ein Wrack, wie sie erzählt, und diese Lesung habe ihr eine respektable Zeit ihrer Lebensspanne genommen. Adelheid Schmids Buch mit dem Titel «Krustentierchen: Von heute auf morgen – Leben mit Krebs» bewegt auf verschiedene Art. In süffigem und humorvollem Ton geschrieben, lässt es den Leser ein Wechselbad der Gefühle erleben: Einerseits muss man sich das Lachen verbeissen ob der Wortwahl, andererseits eine Träne verdrücken ob des ernsten Krankheitsverlaufs, den Adelheid Schmid in keiner Weise beschönigt. Mit Kosenamen wie «Onki» für ihren Onkologen oder «Krustentierchen» für den Krebs nimmt es dem Ganzen die Schärfe.

Lachen erlaubt Genauso ging es offensichtlich auch den Besuchern der Lesung im Gemeindesaal Brütten. Immer mehr Stühle mussten aufgestellt werden, um die über 90 Besucher unterzubringen. Stilvoll mit einem roten Sessel, schönem Blumengesteck und musikalischer Begleitung auf der Bühne, las Adelheid Schmid aus ihrem Erstling vor. «Ich wollte es auf jeden Fall vermeiden, dass dies eine Lesung wird, an der alle mit düsteren Gedanken nach Hause gehen oder gar weinen.» In der Mimik ihrer Zuhörer las Schmid, dass ihr dies offensichtlich gelang: «Einige wussten nicht so recht, ob es passend war, zu lachen – die Mundwinkel gingen jedoch sicht-

Tabuthema Krebs Adelheid Schmid hat schon fast alle ihrer 200 gedruckten Bücher verkauft. (sg)

lich höher.» Nur drei Personen kümmerte die Zurückhaltung wenig: ihren Onkologen und zwei «Chemodamen», also alte Bekannte aus ihrer aktuellen Behandlungszeit. Sie amüsierten sich köstlich über die Geschichten von Schmid und hatten keine Hemmungen, dies auch zu zeigen.

für ein Buch erachtete und es interessant genug fand», erzählt sie lachend. Die Kosten für die ersten 200 Bücher sowie für die Lesungen finanzierte Schmid aus der eigenen Tasche. «Ich bin froh, wenn etwas zurückfliesst und völlig erstaunt über die vielen positiven Feedbacks.»

Vom Blog zum Buch

Kein Theater um eigene Person

Nachdem einige Kolleginnen und Kollegen Adelheid Schmid auf die Idee für ein Buch gebracht hatten, lies sie der Gedanke nicht mehr los und sie schrieb einen Verlag an, ob man ihren Blog auch als Buch publizieren könne. «Die Welt wartet nicht auf mein Büchlein, aber ich war doch geschmeichelt, als der Verlagsleiter mein Geschreibsel als würdig genug

Amüsante Vorlesung ernsten Inhalts. (zvg)

trotz des

Adelheid Schmid lenkt nicht ab von der Schwere ihrer Krankheit. Immer mal wieder kommt es vor, dass sie von ihrer Angst schreibt – alles andere sei Make-Up. Im Blog schreibt sie keine medizinische Abhandlung über Krebs, nennt die Dinge aber beim Namen, verbindet Fakten mit emotionalen Aussagen und lässt zu, dass die Leser tief eintauchen in ihre Situation. Das Buch jedenfalls packt den Leser und erzählt chronologisch an verschiedenen Daten über Geschehnisse. Adelheid Schmid arbeitet noch zu hundert Prozent am Flughafen Zürich und kann dank ihrer Schichtarbeit auch die Arztbesuche in den Alltag einflechten. Begonnen hat ihre Krankheit mit Brustkrebs, der sich mittlerweile durch Ableger in ihrem Körper verteilt hat. Trotz dieser Hiobsbotschaft versucht Adelheid Schmid, ihr Leben «normal» zu gestalten, was ihr dank ihres Arbeitgebers und ihres Umfeldes grössten-

Adelheid Schmid hat in den zwei Jahren seit der Diagnose gelernt, dass «Krebs immer noch ein Tabuthema ist, mit dem die Leute schlecht umgehen können.» Dies zeigen auch die Kommentare anderer Krebspatienten im Blog. Auch bei der Lesung in Brütten seien kaum Fragen gestellt worden, obwohl in den Gesichtern der Zuhörer doch etliche Fragen zu lesen waren. «Beim Signieren haben mich einige Personen noch direkt gefragt, aber nur sehr verhalten.» Ihre Geschichte und die Art, wie sie mit ihrer Krebserkrankung umgeht, nötigt vielen Respekt ab. So hat ihr «Onki» auch vorgeschlagen, das Buch in der Praxis aufzulegen. Adelheid Schmid findet das unnötig: «Das Buch wird niemandem helfen können», weist sie rigoros zurück, «jeder hat eine andere Art, mit einem solchen Schicksal umzugehen. Meine war es, den Blog zu schreiben, meine Seele zu räumen – es gleitet mir geradezu aus den Fingern und schreibt sich einfach.» Ein teures Tagebuch liege noch zuhause – das OnlineSchreiben sei aber mehr ihr Ding. «Als Betroffene habe ich auch Ratschläge erhalten – viele gut gemeint, aber nicht wirklich hilfreich für mich als Person.» Trotzdem wird sie nachdenklich und fügt an: «Wenn ich mit meinem Buch helfen könnte, dass die Leute ihre Berührungsängste gegenüber Krebspatienten verlieren würden – dann wäre das mein aufrich tiger Antrieb!»


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Reisen

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Wo sich die Südstaaten im besten Licht zeigen

Vergangenheit liegt in der Luft In Florida beginnend, führt die Reise über drei weitere Staaten, nämlich Georgia, South und North Carolina. Die Landschaft verändert sich, die Innenstädte zeigen sich gepflegt und historisch angehaucht. Vieles ist touristisch, der Südstaaten-Charme aber bleibt. Unsere Südstaaten-Tour beginnt in Tampa/Florida, wo wir nach zehneinhalb Stunden Flugreise ankommen. Gleich geht es mit dem Mietauto weiter nach Dunedin, das direkt am Meer liegt. Die Stadt auf einer Halbinsel liegt 25 Kilometer westlich von Tampa. Ihr Charme beruht auf einer farbenfrohe Landschaft, traditionellen Strassenlaternen und einer interessanten Architektur. Das Stadtzentrum zeigt sich für Touristen geradezu ideal: Kleine Geschäfte, Galerien und Cafés laden zum Verweilen und Angewöhnen ein. Der «Honeymoon Island State Park» ist nur wenige Autominuten entfernt und so stehen wir bald mit nackten Füssen im Meer und lassen uns den Wind um die Nase wehen. *** Wir fahren weiter nach Daytona Beach, das für seinen 37 Kilometer langen Strand bekannt ist. Daytona Beach liegt an der Atlantikküste Floridas und ist auch beliebt wegen dem «Daytona International Speedway», auf dem im Februar jeweils das berühmte «Daytona 500 Nascar»-Rennen stattfindet. Ideal für Familien ist auch die StrandPromenade, wo für jede Altersklasse etwas geboten wird. Wir jedoch fahren weiter nach St. Augustine, der ältesten durchgehend besiedelten und von Europäern gegründeten Stadt in den USA. Wir beziehen unser Zimmer in einem typischen Südstaaten-Haus mit einer grossen Veranda, die natürlich zum Zimmer gehört und zu unserer eigenen Benutzung vorgesehen ist. Ein kühles Bier und die Füsse hoch gelegt, bekommt man eine leise Ahnung vom Feierabend der einstigen reichen Oberschicht. *** Savannah, diesen Namen einer Küstenstadt in Georgia, muss man sich im Mund zergehen lassen. Er tönt so viel-

Ein typisches Südstaatenhaus in St. Augustine im Staat Florida.

versprechend, schön, sonnig und weich, das müssen wir selbst entdecken. Der «Historic District» bietet tatsächlich wunderschöne alte Bauten und gepflegte Parkanlagen. Die Pferdekutschen und viele gepflasterten Plätze zeigen ein Gesicht mit europäischem Einschlag. Es geht nicht lange, und man wähnt sich mitten im Film «Forrest Gump», der zeitweise in Savannah gedreht wurde. In Savannah schliesst alles früh am Abend und somit wird es auch für die Gastronomie schwierig, sich den ausbleibenden Gästen anzupassen. Wir haben aber Glück und entdecken eines der ältesten Kolonialstil-Häuser der Stadt aus dem Jahre 1789 – das «Old Pink House». Heute befindet sich darin ein Restaurant, das auch gerne von «Geisterjägern» besucht werden soll. Angeblich soll nämlich immer noch der ruhelose Geist seines Erbauers James Habersharm Jr., der sich 1799 im Keller erhängt hatte, im Haus herum spuken und für merkwürdige Zwischenfälle sorgen. Uns aber bietet es mit Kellner Brad und seinen charmanten Empfehlungen ein äusserst geschmackvolles Abendessen. Der nächste Tag erfreut uns mit einer Tour durch den «Wormsloe Historic Site Park». Historisches sehen wir zwar nicht, dafür picknicken wir im Schatten uralter Trauerbirken. *** Charleston, unser nächstes Ziel, ist eine Hafenstadt im US-Bundesstaat South Carolina. Beim Charleston-Erdbeben im Jahr 1886 wurde sie weitge-

hend zerstört, aber wieder aufgebaut. Heute gilt sie als ein nordamerikanisches Architektur-Juwel, da viele Gebäude der Antebellum-Architektur aus dem 19. Jahrhunderts erhalten geblieben sind. Frühmorgens setze ich mich in einen Bus am Stadtrand, um ins Zentrum zu fahren. Ich bin die einzige weisse Person im Fahrzeug und werde sofort angesteckt von den fröhlichen, lauten und hilfsbereiten Menschen hier. «Wohin genau willst Du? Wir sa-

Charlotte hat sich zu einer richtigen Finanzmetropole entwickelt.

gen Dir dann, wann Du aussteigen musst», sagen sie lachend und geben sich alle Mühe, mir die Gegend zu erläutern, durch die wir während zwanzig Minuten fahren. Gemäss Recherche im Internet stelle ich fest, dass Charleston laut der Forbes-Liste 2009 eine der zehn gefährlichsten Städte der Vereinigten Staaten sein soll. Ich habe davon gar nichts gespürt, gesehen oder gehört. Im Gegenteil wurde mir selten so freundlich weiter geholfen. Im «Visitors Center» decke ich mich mit einem Stadtplan ein und los geht’s. Charleston bietet viel, von schönster Architektur über das South Carolina Aquarium, grosse Grünanlagen wie auch viele kleine Läden und Restaurants, in denen man sich sofort wohl fühlt. *** Unsere Reise endet schliesslich in Charlotte, die grösste Stadt des Bundesstaates North Carolina. Ihr subtropisches Klima zählt zur Kategorie Ostseitenklima. Charlotte gehört mittlerweile zu den grössten US-Finanzzentren. Viele Banken und Finanzdienstleister haben hier ihren Hauptsitz. Wer einkaufen möchte, muss sich in eines der sich ausserhalb der Stadtgrenzen befindenden Einkaufszentren begeben. In der Innenstadt sind Läden dünn gesät, dafür finden sich Restaurants mit einer ausserordentlich guten Speisekarte. Kein Wunder, bei der Ansammlung von grossen Firmen! Wir besuchen zum Abschluss die «Nascar Hall of Fame». Hier findet sich alles, was im Nascar-Sport Rang und Namen hat. Teams, Fahrer, Team-Chefs und natürlich Autos in Originalgrösse. Alles, was besondere Erfolge oder Geschichten geliefert hat, ist in diesem Museum zu finden. Die Geschichte des Nascar-Sports wird mit Ausstellungsstücken dargestellt und im interaktiven Teil des Museums wird der Besucher selber Teil eines spannenden, virtuellen Rennwochenendes. Die Südstaaten bieten viel, wird uns einmal mehr bewusst: Warmes, sonniges Wetter, Meer, fröhliche Menschen, schöne Landschaften und gepflegte Innenstädte mit viel Grün. Wir sind nicht zum letzten Mal hier.

Text und Fotos: Annamaria Ress


Treffpunkt

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digital world

internet apps and links individuelle schokolade

Auch wenn man sich den Durchschnittsschweizer als Käseliebhaber mit teurer Luxus-Uhr vorstellt, sind solche Stereotypen selten zutreffend. Am Vorurteil des «Schokoladenfanatikers» könnte jedoch etwas Wahres dran sein. In der Schweiz wird schliesslich nicht nur hervorragende Schokolade hergestellt, sondern auch in grossen Mengen konsumiert. Um seine Schokoladenträume auszuleben, ist «myswisschocolate.ch» der perfekte Ort. Auf der Seite kann man sich seine ganz eigene Schokolade zusammenstellen und alle Zutaten einzeln aussuchen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Tafel Zartbitterschokolade, angereichert mit Pfeffer und Karamellstückchen?

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sichere suchmaschine

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht etwas mit einer Suchmaschine recherchiert. Auch wenn es hierfür eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter gibt, so hat sich Google in den letzten Jahren die klare Spitzenposition erarbeitet. In Anbetracht der vielen Daten, die der Konzern tagtäglich über Nutzer speichert, ist dies nicht ganz unproblematisch. Zwar dienen die Daten hauptsächlich dazu, die Suchergebnisse zu optimieren, sie werden jedoch auch zu Werbezwecken genutzt. Wer nach einer guten Alternative sucht, dem ist «duckduckgo.com» zu empfehlen. Die Seite tut im Grossen und Ganzen genau das, was Google auch tut, einfach ohne dabei irgendwelche Daten abzuspeichern.

schlangen-spiel

www.duckduckgo.com

«slither.io» ist ein Browserspiel, welches an den Klassiker «Snake» erinnert, der anno dazumal auf keinem Nokia-Telefon fehlen durfte. Auch bei diesem Spiel steuert man eine schlangenähnliche Figur über den Bildschirm, die mit der Zeit immer monströsere Dimensionen annimmt. Im Gegensatz zu «Snake» geht es aber nicht darum sich selber, sondern anderen Spielern auszuweichen, die sich in einer riesigen 2D-Welt tummeln. Sobald nämlich der Kopf der eigenen Schlange eine andere berührt, ist das Spiel vorbei. Die Devise lautet also: «Fressen oder gefressen werden». Damit nicht Letzteres eintrifft, ist vor allem schnelle Reaktion und eine gute Portion Glück gefragt.

www.slither.io

rechtschreibung

Vor dem Zeitalter des Internets war der Duden das wichtigste Rechtschreibwörterbuch und wurde sowohl im Schulunterricht als auch zuhause rege gebraucht. Auch wenn er durch die zahlreichen Online-Lexika grosse Konkurrenz erhalten hat, so kann der Duden nach wie vor gut mithalten. So ist das Grundwerk der deutschen Sprache nicht nur online verfügbar, sondern bietet zudem seit kurzem auch ein Programm zur Rechtschreibeprüfung an. Das Tool befindet sich noch in einer Beta-Version, liefert aber bereits jetzt hilfreiche Ergebnisse. Texte mit bis zu 800 Zeichen können auf ihre grammatikalische Richtigkeit überprüft werden, womit sich Komma-, Fall- und Tippfehler vermeiden lassen.

www.duden.de/rechtschreibpruefung-online

digitale kunst

Auf «kleki.com» kann man, sehr zum Namen passend, nach Lust und Laune klecksen. Die BrowserApplikation eignet sich, um digitale Kunstwerke zu erschaffen, mit Freunden Montagsmaler zu spielen oder all die anderen Dinge zu tun, für die man lediglich ein Papier und einen Stift braucht. Im Gegensatz zum analogen Original, bietet das digitale Skizzenpapier einige Vorteile. So kann man allfällige Fehler auf Knopfdruck wieder rückgängig machen und vollendete Meisterwerke gleich in mehrfacher Ausgabe an Freunde und Familie verschicken. Natürlich ist es nicht ganz einfach, mit einer Computermaus der nächste Picasso zu werden, aber wie sagt man so schön: Übung macht den Meister!

www.kleki.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Veranstaltungen

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Di

03.04.

18.00 – 21.00

Abt. Soziales + Alter

Aufbauender Kurs für pflegende Angehörige, Teil 1

Altersheim Breiti

Fr – Di

06.04. – 10.04.

Gemeinn. Frauenverein

Second-Hand-Börse Damenmode

Bungertstube, Öffnungszeiten siehe:www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sa

07.04.

13.00 – 18.00

Jungwacht Blauring

Jubla-Schnuppertag – Wikingerfest

Dorfplatz, Infos: www.montezuma.ch

Sa

07.04.

14.00 – 15.30

Bibliothek + Elternforum

Spielplausch für Kinder von 4 bis 10 Jahren, mit oder ohne Begleitung

Bibliothek, Anm. erwünscht unter bibliothek@bassersdorf.ch

So

08.04.

17.00

Ref. Kirche + diverse Formationen

Benefiz Konzert mit Pfr. Zimmerli zum Jubiläum 25 Jahre Stiftung Kinderhilfe «Sternschnuppe»

Ref. Kirche Ba

Di

10.04.

18.00 – 21.00

Abt. Soziales + Alter

Aufbauender Kurs für pflegende Angehörige, Teil 2

Altersheim Breiti Singsaal im Schulhaus Geeren Dorfplatz

Mi

11.04.

19.00 – 21.00

Gemeinde Bassersdorf

Integrationsanlass für Neuzuzüger aus dem Ausland (siehe Inserat auf Seite 9)

Sa

14.04.

08.00 – 16.00

OK Flohmarkt

Flohmarkt

So

15.04.

Pol. Gemeinde

Erneuerungswahlen Gemeindebehörden, 1. Wahlgang

Mo

16.04.

16.30 – 21.00

Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte

Sechseläuten

Sechsilüüte-Wiese www.sechselaeuten.com

Di

17.04.

18.00 – 21.00

Abt. Soziales + Alter

Aufbauender Kurs für pflegende Angehörige, Teil 3

Altersheim Breiti

Naturschutz NBN

Infoveranstaltung und Verkauf: Einheimische Pflanzen im Garten u. Balkon

Dorfplatz

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Nachbarschaftshilfe Basi

Offenes Haus für alle Engagierten und Interessierten

Centrumshüsli 1. St., Gerlisbergstr. 2

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di), Wanderungen (4. Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sa

28.04.

10.00 – 14.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Nach Bedarf Jeden 1. Mi

16.00 – 18.00

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Mi

04.04.

14.00 – 16.00

Verein Jugendnetzwerk 8311 Blumen stecken, Blumen binden

Biohof Ball, im Moos 2, Anm. bis Mo 14.00 an info@bio-ball.ch

Do

05.04.

20.00 – 2200

PGV

PGV-Höck

Gemeindesaal

Sa

07.04.

09.00 – 11.00

Sylvie Kessler

Kinderkleider- und Spielwarenbörse inkl. Kinderflohmi und Bibliotheksverkauf

Gemeindesaal inkl. Dachstock

Sa

07.04.

10.00 – 12.00

Schiessverein

Freie Übung 1, Gruppenmeisterschaft 1 Jungschützenkurs – Teil 3

Schiessstand

Sa

14.04.

08.30 – 16.00

Samariterverein

BLS-AED Refresher-Kurs

Schulhaus Chapf

Freie Übung 2, Gruppenmeisterschaft 2 Jungschützenkurs – Teil 4

Schiessstand

Sa

14.04.

10.00 – 12.00

Schiessverein

Sa

14.04.

10.00 – 15.00

Verein Jugendnetzwerk 8311 Renovation Jugendtreff

So

15.04.

Mi

18.04.

Mi

Ort/Kontakt

Jugendtreff, Anm. bis Do 14.00 an Silvan Frei, netzwerk8311@gmail.com

Pol. Gemeinde

Erneuerungswahlen Gemeindebehörden 1. Wahlgang

19.30

Pol. Gemeinde

Ausserordentliche Gemeindeversammlung

18.04.

14.00 – 16.00

Verein Jugendnetzwerk 8311 Nachmittag auf dem Bauernhof

Hof Eichacker, Eich, Anm. bis Mo 14.00 an Urs Knecht, knecht.urla@vtxmail.ch

Fr

20.04.

20.00

Kultur Kommission

Gemeindesaal

So

22.04.

11.00 – 14.00

Verein Jugendnetzwerk 8311 Open Sunday in der Turnhalle

Sa

28.04.

10.00 – 14.00

Naturschutz NBN

Lesung Arno Camenisch: «Der letzte Schnee»

Infoveranstaltung und Verkauf: Einheimische Pflanzen im Garten u. Balkon

Mehrzweckhalle Chapf

Turnhalle, Anm. bis Fr. 14.00 an hubschu@gmx.ch Dorfplatz Bassersdorf


Veranstaltungen

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Dorf-Blitz 03/2018

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo-Fr 08.00 – 09.30)

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Jugendnetzwerk 8311

Diverse Kurse für Mittelstufen-Schülerinnen und Schüler

Infos: www.bruetten.ch/de/soziales/ jugendnetzwerk8311/

Diverse

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Di

03.04.

13.30 – 15.30

Tandem Nü + Gemeinde

Café international – Treffpunkt

Jugi 51, beim Fussballplatz Längimoos

Sa

07.04.

13.00 – 18.00

Jubla

Schnuppertag «Wikingerfest»

Dorfplatz Ba, Infos: www.montezuma.ch

So

08.04.

17.00

Männerchor Nü, Ref. Kirche + div. Formationen

Benefiz Konzert mit Pfr. Zimmerli zum Jubiläum 25 Jahre Stiftung Kinderhilfe «Sternschnuppe»

Ref. Kirche Ba

Do

12.04.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Rest. Bären, 1. Stock

Fr

13.04.

19.30

Schule

Zorro – das Musical

Aula Sekundarschule Hatzenbühl

Fr – Sa

13.04. – 14.04.

20.00

Männerchor Nü + Gemischter Chor Ob/Bi

Abendunterhaltung «Bekannt und Beliebt!»

MZH Ebnet

Sa

14.04.

13.30

Veloclub Ba/Nü

Radball Schweizermeisterschaft U13 u. 2. Liga

Turnhalle Hatzenbühl

So

15.04.

Pol. Gemeinde

Erneuerungswahlen Gemeindebehörden, 1. Wahlgang

Ebnet-Saal

Di

17.04.

09.00

Nüeri-Netz

Wanderung

Infos siehe www.nueri-netz.ch

Mi

18.04.

20.15

Pol. Gemeinde

Gemeindeversammlung

Mehrzweckhalle Ebnet

Mi – Sa

18.04. – 28.04.

Schule

Frühlingsferien-Programm für Kinder (1. bis 6. Klasse)

Mo

23.04.

19.30

Flurgenossenschaft Nü

Generalversammlung

Rest. Sternen Breite

Sa

28.04.

10.00 – 14.00

Naturschutz NBN

Infoveranstaltung und Verkauf: Einheimische Pflanzen im Garten u. Balkon

Dorfplatz Ba

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Sportclub Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi


Veranstaltungen

Dorf-Blitz 03/2018 Jeden Di, Mi, Do, Fr

59

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volley Nüeri

Training Herren 1 und Herren 2

Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff für Senioren

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden 2. u. 4. Di

14.45

Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü

Italienisch-Treff

Zentrumsbau, 2. Stock

Jeden Mi

13.30 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38 Jesse Gerner 079 626 45 10

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51 Jesse Gerner 079 626 45 10

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

17.30. – 19.00

Turnverein Nü

Mädchen-Riege

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog Auskunft : W. Tschannen, 044 836 76 30

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do

Singsaal Ebnet

Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51 Jesse Gerner 079 626 45 10

Jeden letzten Fr

14.00

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Seniorenverband Winterthur Senioren

Anlass

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Stadtsaal Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Ort/Kontakt

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0800 33 66 55 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. Wichtige Nummern: Notruf

☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Das starke Team für den Nürensdorfer Gemeinderat Wahlen 15. April 2018

Edith

Betschart

Christoph

Bösel Guggenbühler

bisher

55, Hausfrau Gemeinderätin seit 2014 / Präsidentin Nüeri-Netz

Yvonne

bisher

50, Unternehmer Gemeindepräsident seit 2014

bisher

64, Kundenberaterin Gemeinderätin seit 2010

2 x auf Ihre Liste

Wofür setze ich mich ein? Das Amt als Sozialvorsteherin ist sehr anspruchsvoll und zeitintensiv. Gerne setze ich mich mit meiner Energie, meinem Einfühlungsvermögen und meinen erworbenen Erfahrungen wieder für Nürensdorf ein.

Vier Jahre durfte ich mich als engagierter und innovativer Gemeindepräsident beweisen. Dank meiner Erfahrung aus der Privatwirtschaft wurden Projekte nachhaltig umgesetzt. Ich werde weiterhin mein Bestes geben.

Meine Ziele: Verbesserung und Erhalt der Infrastruktur, der Einkaufsmöglichkeiten mit Poststelle, des öffentlichen Verkehrs, Ausbau der Spitexleistungen sowie Erhalt des guten Schulwesens, der Dienstleistungen im Pflege- und Spitalbereich.

Zuverlässig, lösungsorientiert Erfahrung und Kompetenz Teamorientiert und fair

wählen!


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Dorf-Blitz Maerz 2018 by dorfblitz - Issuu