Nr. 03 31.03.2016 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Im Überblick
Zoo Zürich baut Aquarium mit Bassersdorfer Know-how um
Flinker Leichtathlet
Neues Zuhause für Piranhas und Co. Die Fischfamilie des Zoos Zürich erhält ein neues Zuhause: Derzeit wird das Aquarium im Gebäude Exotarium umfassend saniert und umgestaltet. Die anspruchsvollen Baumeisterarbeiten werden dabei von der Bassersdorfer Firma Huber Baugeschäft AG ausgeführt. Zweite Hälfte September soll die Wiedereröffnung gefeiert werden.
Nahom Yirga ist eines der aussichtsreichsten Leichtathletik-Talente der Schweiz. Der in Bassersdorf wohnhafte Yirga hat dies eindrücklich mit Doppelgold an den Schweizer Nachwuchs-Hallenmeisterschaften bewiesen. Seiten 4 / 5
Mikroreinigung Der Zweckverband ARA der Gemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Lindau bauen gemeinsam eine Mikroreinigungsanlage in der Kläranlage Eich. Der Spatenstich zum rund 14,4 Millionen teuren Sanierungs- und Ausbauprojekt erfolgte am 21. März. Seite 11
von Reto Hoffmann Die Technik und die Beckeneinrich tung des bestehenden Aquariums sind in die Jahre gekommen. Deshalb hat sich der Zoo Zürich für eine um fassenden Sanierung, Modernisie rung und Umgestaltung der Unter wasserwelt entschieden. Neu wird es weniger, dafür viel grössere Becken geben. Sie werden einen einzigarti gen Einblick in die grosse Vielfalt des Lebens unter Wasser bieten. Ent stehen wird auch ein Gezeitenbecken mit Schlammspringern und Pfeil schwanzkrebsen, ein Becken für Röh renaale, eines für grosse Fisch schwärme, ein Giftfisch-Becken so
wie ein grosses Becken mit einem Korallenriff. Mit der Umgestaltung des Aquariums will der Zoo Zürich auch den Naturschutz besser vermit teln. So erfahren die Besucher nach der Wiedereröffnung in der zweiten Hälfte September auch Interessantes über die Nachteile der Fischerei industrie oder erhalten Tipps, wie je der zum Schutz der Meere beitragen kann. Der Umbau wird durch Spen den finanziert.
Bassersdorfer erhielt Zuschlag Für den anspruchsvollen Rück- und Neubau der Becken nimmt der Zoo
Zürich das Know-how der Bassersdor fer Huber Baugeschäft AG in An spruch. Das auf Gerüstbau und Um bauten spezialisierte Unternehmen hat den Zuschlag für die Baumeister arbeiten im Aquarium erhalten. Dani Bleuler, welcher das Familienunter nehmen bereits in der dritten Genera tion als Inhaber und Geschäftsführer leitet, freut sich, diesen spannenden Auftrag erhalten zu haben: «Es ist für uns eine Ehre, dass wir als kleines, lokales Bauunternehmen für den Zoo Zürich dieses Projekt ausführen dürfen und wir sind stolz, dass wir uns mit unserer Eingabe gegen viel grössere Konkurrenten durchgesetzt haben.» Erstmals in Kontakt gekommen mit dem Zoo Zürich sei das Unternehmen 2014 bei der Neugestaltung des Ein Fortsetzung auf Seite 2
Überzeugend gespielt Das Theater Kanton Zürich lockte mit dem Stück «Der Goalie bin ig» 80 Zuschauer in den Gemeindesaal Brütten. Mit einer überzeugenden Schauspielleistung brillierte Nicolas Batthyany gleich in Seite 23 mehreren Rollen.
Gleichgewichtskünstler Die Radballer des VC BassersdorfNürensdorf zeigten ihre Künste in der Turnhalle Hatzenbühl. Die erfahrenen 2er-Radballer bewiesen auf dem Rad grosses Geschick und Treffsicherheit beim Torabschluss. Seite 33
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
ab Seite 7 ab Seite 19 ab Seite 26
Interessante Arbeiten im Zoo Zürich: Den Mitarbeitern der Huber Baugeschäft AG schauen Flachtapire bei der Arbeit zu. (Fotos: Reto Hoffmann)
Thema des Monats
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Dorf-Blitz
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Spitze Feder
Annamaria Ress Eine neue Unsitte macht sich breit: Unsere Gesprächspartner möchten die geschriebenen Texte gegenlesen, bevor sie veröffentlicht werden. Nur mit grossem Misstrauen, Angst vor Medien und Panikmache kann ich mir erklä-
gangsbereiches des Zoos. «Dort durf ten wir sämtliche Gerüstarbeiten aus führen», erzählt der Inhaber und Ge schäftsführer. Offenbar war die ZooLeitung mit der Arbeitsqualität zufrieden und die Bassersdorfer Bau fachleute wurden auch zur Ausschrei bung der Baumeisterarbeiten im Zu sammenhang mit der Aquarium-Sa nierung eingeladen.
Seit dem 18. Januar ist ein Viererteam des Unternehmens nun daran, dem Aquarium nach den Plänen des Ar chitekten Martin Reusser des Regens berger Architekturbüros L3P ein neues Gesicht zu verleihen.
ren, dass dies immer häufiger von uns verlangt wird. Tatsächlich steht gemäss Presserecht den Gesprächspartnern das Recht zu, die eigenen Aussagen zu autorisieren. Nicht aber – wie es leider vermehrt vorkommt – den Wortlaut des Textes oder die Satzstellungen zu ändern. Interviews, die auch als solche publiziert werden – als Frage-AntwortFolge – werden den Befragten von uns ausnahmslos vorgelegt. In wenigen Fällen lassen wir unsere Texte durch Fachpersonen auch gerne prüfen, denn Journalisten müssen nicht alles wissen. Sie sind aussenstehende Beobachter und geben wieder, was ihnen berichtet wird. Tun sie ihre eigene Meinung kund, wird das separat publiziert und als persönliche Sicht gekennzeichnet (zum Beispiel als Kommentar).
Der Dorf-Blitz ist eine lokale – fast schon regionale – Publikation, die von einem Team aus professionellen Journalisten in Zusammenarbeit mit Korrespondenten monatlich erstellt wird. Dieser Mix erfordert vom Team in der Produktionsleitung auch viel Zusatzarbeit und Geduld im Bereich Ausbildung. Journalismus ist ein seriöses Handwerk, das viel verlangt an Genauigkeit, gutem Schreibstil, Kenntnissen in der Grammatik. Und ist nicht etwa eine Kunst, für die man auserwählt ist. Der Dorf-Blitz ist aber keine Zeitung, die jemandem bewusst schaden möchte oder eine Person in die Pfanne hauen will. Wir sind kein Boulevard-Blatt, das von Sensations-Journalismus und dem sogenannten «SargdeckelLupfis» lebt. Als Journalisten haben wir die Pflicht zur Information. Wir nehmen
unsere Themen und die Menschen dahinter sehr ernst, hinterfragen, präzisieren, erklären – immer mit der nötigen Distanz und dennoch mit Anstand und Respekt.
Rücksicht auf Tiere
weiterhin die Terrarien der Amphi bien untergebracht und in Betrieb sind, konnte nicht einfach drauflosge hämmert werden», wie Bleuler er klärt. Bezüglich Baulärm und Er schütterungen musste besondere Rücksicht auf die Tiere genommen werden. Für den Abbruch der Beton becken, Fundamentplatten und die bis zu sieben Zentimeter dicken Glas scheiben kam auch ein spezieller, mit einem Elektromotor betriebener Ab bruchroboter zum Einsatz. Rund 500 Tonnen Abbruchmaterial (Beton, Mauerwerk, Glas und Gussasphalt) sind dabei entstanden und mussten zum Abtransport nach draussen ge schafft werden.
200 Kubikmeter Beton verbaut
Zuerst mussten die verschiedenen Becken ausgefischt werden. Die Be wohner wurden dem Basler Zoo und an Private abgegeben. Einige Fische wurden innerhalb des Zoos verlegt. Nach Vollendung der Sanierung wer den die Becken mit neuen Fischen bestückt. «Das ist bei solchen Projek ten so üblich», sagt Andreas Hohl, Stellvertretender Zoo-Direktor und Leiter Entwicklung und Logistik. Als erster Bauschritt erfolgte im Ja nuar der Rückbau der Becken. Bereits hier zeigte sich das anspruchsvolle Unterfangen. «Da im oberen Stock
IMPRESSUM
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Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch E-Mail Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
Webmaster · Reto Hoffmann
Derzeit ist man mit armieren und betonieren der Bodenplatten und den ersten Wänden der neuen Be cken beschäftigt. Und auch hier ist viel Fachkenntnis nötig. Viele Run dungen in den acht neuen Becken stellen besondere Anforderungen an den Schalungsbau. Die Rundscha lungen mit den verschiedenen Radien wurden speziell für dieses Objekt angefertigt und in die eigent liche Wandschalung integriert. Zu dem müssen Einlagen für die gros sen Glasscheiben und die Monitore ganz genau eingepasst werden. «Für
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Beck · Marianne Flotron · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Philipp Rahm · Annamaria Ress · Rosmarie Schmid · Konrad Schwitter
Alle Texte, die von unserem Team erarbeitet werden, gehen über das Pult der Produktionsleiterinnen, der Chefredaktion und des dreiköpfigen Korrektorats. Auftauchende Unklarheiten werden jeweils sofort bereinigt oder präzisiert. Das gehört zu unserem Credo der Professionalität. Wünschen würden wir uns dafür, dass uns als Fachleuten genauso viel Vertrauen entgegen gebracht würde, wie dem Bäcker, der Floristin oder dem Installateur. Annamaria Ress
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Thema des Monats
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Blick in eines der neu erstellten Fischbecken. Dani Bleuler (rechts) bespricht mit seinem Polier Rolf Krippendorf die nächsten Bauschritte.
unsere Baufachleute ist das eine be sondere Herausforderung», so Bleu ler. «Doch es macht Spass, an solchen Projekten arbeiten zu können». Bis am Schluss werden 1100 Quadratme ter Wandschalung benötigt, 18 Ton nen Armierungseisen verbaut und rund 200 Kubikmeter Beton einge bracht.
Putzerneuerung im Pinguin Aquarium Auch das Zuhause der Pinguine hat in den vergangenen Wochen ein neues Outfit erhalten. «Gewisser
massen als Zusatzauftrag konnten wir dort die Rückwand der Innenan lage mit einem neuen Verputz über ziehen. Ein Kunstmaler hat darauf eine faszinierende Antarktisland schaft gemalt», erklärt Dani Bleuler weiter. Derweil leben die Pinguine im Freien. Eine spezielle Herausforderung in diesem Bau sind auch die engen Platzverhältnisse. So musste bei spielsweise das Baubüro im angren zenden Gebäude der Flachlandtapire eingerichtet werden. Seither schauen dort die ulkigen Fellknäuel den Bau
arbeitern bei der täglichen Arbeits vorbereitung auf die Finger. Die Bau arbeiten sind derzeit in vollem Gang und Dani Bleuler ist zuversichtlich,
Botschafter zwischen Mensch, Tier und Natur Der Zoo Zürich versteht sich als Vermittler zwischen Mensch und Natur, seine Tiere sind «Botschaf ter» ihrer Art. Der Zoo will das Ver ständnis für Naturphänomene und Naturschutz fördern, indem er den Menschen aktiv in die Erlebnis welt der Tiere mit einbezieht. Seit 1990 hat sich der Zoo Zürich stark gewandelt. Die klassische Tierhal tung in Gehegen wich grosszügi gen, der Natur nachempfundenen Anlagen. «Das ist auch was sich die Mehrheit der Besucher wün schen: Weniger Tiere, dafür grös sere Anlagen», sagt Andreas Hohl, stellvertretender Direktor und Lei ter Entwicklung und Logistik des Zoos Zürich. Die Besucher können in die Le bensräume eintauchen und erle ben die Tiere so auf eine ganze neue Art und Weise. Für die lau fende Weiterentwicklung folgt der Zoo Zürich einem so genannten Masterplan, welcher vom amtie renden Zoodirektor Alex Rübel
Die Bodenplatte des Korallenbeckens wird armiert und später betoniert.
dass das neue Aquarium in der zwei ten Hälfte September wiedereröffnet werden kann. ◾
1991 entwickelt wurde und bis über das Jahr 2020 hinaus reicht. Für Aufsehen sorgte der Zoo 2003 mit der Eröffnung der 11 000 Qua dratmeter grossen Ökosystem halle mit originalgetreuem Maso ala-Regenwald. Drei Jahre später folgte die Einweihung der neuen Löwenanlage, welche eine artge rechte Haltung der Raubkatzen ermöglicht. Zu den innovativen Höhepunkten gehört auch der 2014 eröffnete Kaeng Krachan Ele fantenpark. Im letzten Jahr beka men die Yaks und Kamele mit der mongolischen Steppe ein neues Zuhause. Dieses Jahr steht die Er öffnung des umgebauten Aqua riums an und 2020 sollte dann die afrikanische Savanne «Lewa» für Giraffen und Breitmaulnashör nern fertig sein. «Man darf mit Stolz sagen», so Andreas Hohl, «dass der Zoo Zürich mit seinen Innovationsprojekten weltweit in der ersten Liga der Zoos mitspielt». (rh)
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Monatsinterview
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Nahom Yirga holte sich nervenstark Doppelgold in Magglingen
«Ich will mich auf mich selbst verlassen» Nahom Yirga ist 14-jährig und lebt seit Mitte 2011 in Bassersdorf. Er gehört zu den grössten der Leichtathletik-Talenten Schweiz. Seit seiner Entdeckung vor rund eineinhalb Jahren verbessert er sich stetig. Hürdenlauf und Weitsprung sind seine bevorzugten Disziplinen, wie er an den Schweizer Nachwuchs-Hallenmeisterschaften in Magglingen bewies. von Annamaria Ress Nahom Yirga, Du bist 14 Jahre alt und besuchst die erste Sekundarklasse im Schulhaus Mösli. Seit fünf Jahren lebst Du in der Schweiz. Wie kam das? Ich bin im Februar 2011 zusammen mit meiner Mutter aus Tigry im Norden Äthiopiens geflüchtet und habe in der Schweiz Asyl erhalten. Zuerst waren wir im Durchgangszentrum Oberembrach, danach erhielten wir eine Wohnmöglichkeit im Auenring in Bassersdorf. Hast Du noch weitere Verwandte hier in der Schweiz? Ich bin der Zweitälteste und habe noch drei weitere Geschwister, aber diese leben noch immer in Äthiopien. Leider haben wir noch immer keinen Kontakt zu ihnen, ich weiss also nicht, wie es ihnen geht. Fühlst Du Dich wohl in der Schweiz? Ja, ich fühle mich sehr wohl in der Schweiz. Auch meine Mutter ist sehr glücklich hier und hat schon Freundschaften schliessen können.
Ich fühle mich sehr wohl in der Schweiz Wie kam es, dass Du Dich in der Leichtathletik so gut geschlagen hast? Wir hatten ein Projekt in der Schule und die Lehrerin sagte, die Besten würden sich für das Nachwuchsprojekt von Swiss Athletics (UBS Kids Cup) qualifizieren. So gelang mir als bester Bassersdorfer die Teilnahme an den kantonalen Final-Wettkämp-
Nahom Yirga gehört zu den aussichtsreichsten Leichtathletik-Talenten der Schweiz. (zvg)
fen. Auch dort kam ich als Dritter weiter und wurde im Final Fünfter. Der Vater eines Schulfreundes fragte mich daraufhin, ob ich nicht Interesse hätte, in der Leichtathletik weiter zu machen und vermittelte mir den Kontakt zu den Leichtathleten des TV Kloten. Er sah für mich die Chance, in einem perfekten Alter damit zu beginnen. Hast Du Dich schon vorher sportlich betätigt? Ja, aber nicht als Leichtathlet oder ähnliches. Eigentlich habe ich mich nicht gross für Sport interessiert, sondern eher für Team-Spiele wie Unihockey, Tischtennis oder Fussball. Fussball gefiel mir besonders gut. Ich musste jedoch wieder aufhören wegen Wachstumsproblemen, das heisst den daraus resultierenden Schmerzen. Gleich danach kam die Sache mit der Leichtathletik, das fand ich dann besonders gut. Wie oft in der Woche trainierst Du? Jeweils drei Mal. Dann gibt es manchmal noch Spezialtrainings, wenn ich am Wochenende einen Wettkampf zu bestreiten habe. Ich bin zudem im Zürcher Athletics-Kader und habe da auch noch diverse Trainings in der Zürcher Sportanlage Sihlhölzli.
Ich habe auch noch diverse Trainings in der Zürcher Sport anlage Sihlhölzli Wie gehst Du zum Training? Mit dem Bus sehr selten. Wenn es sehr kalt ist im Winter gehe ich mit dem Zug, sonst aber eigentlich immer mit dem Velo, denn das dient auch meiner Fitness. Nun konnte man in der Presse lesen, dass Du in Magglingen Doppelgold geholt hast. Erzähl uns davon. Es war nervenaufreibend, aber auch schön. Zu Beginn gab es Sprints über 60 Meter. Im Final gab es einen Sieger mit 7,46 Sekunden und dahinter vier Athleten mit der gleichen Zeit, nämlich 7,5 Sekunden. Nun begann die Prüfung des Foto-Finishs und Tausendstel-Sekunden, bis klar war, dass ich Vierter war. Trotzdem war es eine neue persönliche Bestleistung.
Es war nerven aufreibend, aber auch schön
Wie ging es weiter? Danach wurden gleich die Weitsprung-Wettkämpfe durchgeführt. Diese waren ein bisschen verspätet aufgrund von Fehlstarts. Wir kamen von den Sprints und hatten fast keine Zeit mehr, uns einzuspringen. Daraus r esultierten bei mir zuerst 5,45, dann 5,26 und 5,01 Meter. Der vierte und letzte Versuch musste gelingen. Mein Trainer gab mir gute Tipps, wie ich mich verhalten und bewegen sollte. Es blieb nur eine Möglichkeit und diese packte ich und schaffte tatsächlich 5,93 Meter, wurde damit Erster und gewann Gold. Im Hürdenlauf holtest Du schliesslich die zweite Goldmedaille. Ja, das waren dann die letzten Wettkämpfe und ich war seit fünf Uhr morgens auf den Beinen, immer wieder Wettkämpfe und neu konzentrieren. Ich habe den ganzen Tag versucht, mich fit und wach zu halten. Den Vorlauf hatte ich dann mit einem grossen Vorsprung gewonnen. Danach folgte das Final, das ich schliesslich auch gewann. Dennoch war es ein richtig emotionaler Stress, weil ich ständig während den Bewegungen meiner Arme auch noch die Hände meines Gegners spürte, der mir hart auf den Fersen war. Ich war erst etwas
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zuversichtlicher, als ich ihn nicht mehr spürte. (lacht) Wie kommt es, dass Du an einer Schweizer-Nachwuchs-Meisterschaft mitmachen kannst, auch ohne Schweizer Pass? Nun, als Mitglied eines Schweizer Leichtathletik-Vereins kann ich für den Verein starten. Das ist im Fussball ja auch üblich. Auch Hürdenlauf ist eine sehr spezielle Sportart, wie kamst Du dazu? Hat sich das schon während des Schulsports heraus kristallisiert? Nein, denn ich begann erst im Leichtathletik-Verein damit, verschiedene Disziplinen auszuprobieren und zu sehen, was mir am besten liegt. Hürdenlauf gefiel mir von Beginn an sehr gut und ich habe gute Möglichkeiten mit sehr guten Sportlern im Club. Besonders während der Wintertrainings findet eine Spezialisierung für die Hürdenläufer statt. Ein weiterer ehemaliger Schweizer Meister ist da auch mit dabei, davon profitieren wir natürlich alle. Zu Beginn aber, das muss ich zugeben, hatte ich auch grossen Respekt vor den Hürden, den Sprüngen oder im schlimmsten Fall den Stürzen.
Zu Beginn aber hatte ich grossen Respekt vor den Hürden Bevorzugst Du diese Einzelsport arten oder würden Dir solche in einem Team auch gut gefallen? Im Team zu kämpfen ist sicher gut. Aber ich bin eigentlich ein Einzelkämpfer, musste ich feststellen. Ich will mich auf mich selbst verlassen, nicht auf andere. Ich mag es gar nicht, von anderen enttäuscht zu werden. Muss ich selbst für den Erfolg sorgen, bin ich auch selbst schuld, wenn es nicht gelingt.
Monatsinterview spiele immer noch mit Freunden Fussball oder schaue es am Fernsehen. Ich höre auch sehr gerne Instrumental-Musik. Welche Zukunftswünsche sport licher Art hast Du? Ich möchte ja ungern übertreiben, aber eine Teilnahme an einer Europameisterschaft wäre schon toll. Jetzt bin ich für eine Qualifikation noch zu jung, aber in einem Jahr sieht das schon wieder anders aus. Und wie sieht es mit Deinen beruflichen Zukunftsvorstellungen aus? Noch vor wenigen Monaten träumte ich von einer Sportlehrer-Ausbildung. Jetzt aber hat sich das ein wenig geändert. Zurzeit denke ich eher an eine Ausbildung als Geographie- oder Geschichtslehrer. Diese zwei Fächer finde ich sehr interessant und spannend. Wie wirst Du das in Angriff nehmen? Entweder ins Gymnasium wechseln oder es gibt auch noch andere Wege über die Sekundarschule A. Was gefällt Dir eigentlich in Bassersdorf besonders gut? Es gibt vieles. Der Dorfcharakter gefällt mir sehr gut, es ist noch nicht so gross wie Zürich. Auch die Umgebung, besonders die Natur, entspricht mir sehr. Ich fühle mich sicher, die Kriminalität ist nicht so gross. Die Schule finde ich toll, ich lerne sehr gerne und viel. Ich habe hier viele Freunde, das mag ich auch. (Tatsächlich, sein bester Freund Fynn Fischer steht am Ausgang im Regen und erwartet Nahom nach dem Interview.) Auch die Eltern meiner
Sport als Integrations-Mittel Silvia Honegger, Asylkoordinatorin in Bassersdorf, sagt zur Frage nach der Wichtigkeit von Sport als Integration für Asylbewerber: «Im Asylbereich ist die Integration von Kindern und Jugendlichen bezüglich Freizeitbeschäftigung sehr wichtig. Sei dies durch Sport oder musikalische Angebote. Diesbezüglich wird durch die Behörde auch grosszügig entschieden, wenn es sich nicht um aussergewöhnliche Freizeitbeschäftigungen wie zum Beispiel Tennis, Reiten oder ähnlichem handelt. Die Anfrage muss sich für eine Betätigung im Rahmen der «Bezüger in der Sozialhilfe, gemäss der Sozialhilfe SKOS» befinden. Und weiter bestätigt sie: «Zwischen Kindern und Erwachsenen gibt es grosse Unterschiede bezüglich Integration. Während die Kinder obligatorisch die Schule besuchen müssen, suchen Erwachsene den Kontakt meistens unter ihresgleichen. Die Rollenteilung zwischen
Freunde helfen mir bei vielem, das finde ich toll.
Ich fühle mich sicher, die Kriminalität ist nicht so gross Und was gefällt Dir nicht so gut? Da finde ich nichts.
Vater und Mutter wird immer noch stark gelebt. Die Mutter ist viel zu Hause und der Vater besucht Kollegen. Die Eltern von Kindern nehmen selten bis nie an Veranstaltungen teil.» Die Kinder hätten durch den Schulbesuch automatisch Kontakt zu anderen Kindern, so dass sie schnell integriert seien. Werde von den Eltern erlaubt, in einem Sportclub mitzumachen, trage dies natürlich sehr zur Integration bei. «Nicht sportbegeisterte Kinder besuchen das Jugendhaus. Auch hier können neue Freundschaften geschlossen werden», weiss Silvia Honegger. Und: «Grundsätzlich ist das Erlernen der deutschen Sprache das Wichtigste für eine gute Integration. Kinder lernen es dank dem täglichen Schulbesuch schneller als ihre Eltern. Diese müssen Kurse besuchen und in Eigeninitiative zu Hause lernen, was viel Disziplin braucht.» (ar)
Mann erlebt habe, der so positiv eingestellt ist. Auch wenn er mit negativen Mitteilungen konfrontiert wird, die halt den gesetzlichen Grundsätzen in der Schweiz entsprechen, nimmt er sie auf und an. Nie ist Nahom unhöflich.
(hier schaltet sich Silvia Honegger, Nahoms Betreuerin und Asylkoordinatorin ein): Da muss ich nun auch sagen, dass ich selten einen jungen
Wie erlebst Du die Kontakte mit Ämtern? Eigentlich durchwegs positiv. Und wenn einmal etwas nicht ganz so toll ausfällt, vergesse ich das gleich wieder und widme mich dem Positiven.
Viele Freundschaften hat Nahom Yirga in den letzten fünf Jahren in Bassersdorf schliessen können. Hier mit seinem Freund Fynn Fischer. (ar)
Hast Du eine Mutter, die Dich streng erzieht? Nein, nein, meine Mutter hat grundsätzlich grosses Vertrauen in mich und behandelt mich wie einen Erwachsenen. Vielleicht hat sie mich einfach gut erzogen, ich weiss es nicht. Im schulischen und sportlichen Bereich kann sie mir ja nicht helfen. Das habe ich alles selbst erreicht. Deshalb hat sich vielleicht auch dieses grundsätzliche Vertrauen so entwickelt, das ich natürlich auch niemals missbrauchen würde. Ich könnte das auch nicht, hätte zu sehr ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber. ◾
Hast Du noch genügend Zeit für Schule, Freunde und Hausauf gaben? Ja sicher, das muss man sich nur gut einplanen und sich an einen gewissen Zeitplan halten, dann klappt das schon. Hast Du auch noch andere Hobbies? Computerspiele mache ich überhaupt nicht, das gefällt mir nicht. Aber ich
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Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Sanierung Tennisplätze
Neueinsetzung einer Baukommission
In der Sport- und Freizeitanlage bxa befinden sich fünf Tennisplätze, die in den Jahren 1970 bis 1972 erstellt wurden. 2015 wurde die Sanierung der Tennisplätze in zwei Etappen beschlossen und der Kredit für die ersten drei Plätze genehmigt. Diese wurden im Sommer 2015 saniert. Der Gemeinderat hat nun für die Sanierung der zweiten Etappe einen Kredit über 162 000 Franken bewilligt. Die Sanierung wird im Sommer 2016 durchgeführt. Die Kosten gelten als gebunden und werden im Rahmen des Werterhaltungskonzeptes der Investitionsrechnung belastet.
Für die Projektierung und Ausführung der Sanierungsarbeiten des Schulhauses Mösli setzt der Gemeinderat eine Baukommission unter dem Vorsitz des Finanzvorstandes Christoph Füllemann ein. Stimmberechtigte Mitglieder sind Hans Stutz als Ressortvorsteher Bildung sowie Christian Pfaller, Ressortvorsteher Bau + Werke. Mit beratender Stimme wird die Kommission begleitet durch zwei Mitarbeiter aus der Verwaltung (Bereich Finanzen und Liegenschaften), zwei Mitarbeitende aus dem Schulbereich sowie je einer Vertretung des Generalplaners Bucher Partner AG sowie der Landis AG.
Weitere Mitteilungen
n
tio Gratula
Wir gratulieren zum 95. Geburtstag am 13. April Hilda Hug-Kissling Im Bächli 1
zum 85. Geburtstag am 20. April Susanna Schmid-Wepfer Bodenacherring 26 am 27. April Elsa Meier-Meier Bahnhofstrasse 9
zum 80. Geburtstag am 5. April Heinz Weilenmann Neue Winterthurerstrasse 22
– Der Gemeinderat stimmt der Erneuerung der Dienstbarkeitsverträge für die bestehenden Freileitungen mit der Axpo Power AG (Baden) zu. – Auf Antrag der Jagdgesellschaft Bassersdorf stimmt der Gemeinderat der Aufnahme von Peter Grieder, Bassersdorf, als neuer Mitpächter der Jagdgesellschaft zu. – Zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung und des Öffentlichen Verkehrs projektiert der Kanton Zürich die Strassensanierung Klo-
tener-/Bassersdorferstrasse und den Neubau Spange Grindel. Für die Ausführung des Projektes wird eine Landabtretung von 910 Quadratmeter zu Gunsten des Kantons bewilligt. Die Entschädigung dafür beträgt 8190 Franken. Zudem stimmt der Gemeinderat einer vorübergehenden Landbeanspruchung während der Bauzeit zu.
– Pisanello Audilla Anna, aus Italien, geb. 30. Oktober 1988, mit Sohn Antonio Zito, geb. 15. Juli 2013. Die Einbürgerung erfolgte unter dem Vorbehalt, dass die zuständigen Behörden die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung sowie das kantonale Bürgerrecht erteilen werden.
Baubewilligung
Einbürgerungen Gestützt auf die kommunale Bürgerrechtsverordnung und auf die übergeordnete Gesetzgebung hat der Gemeinderat am 8. März 2016 das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf an folgende Personen verliehen: – Arey Yella Regina, aus Kamerun, geb. 20. Juli 1992, mit Sohn Arrey da Silva Rafael, geb. 9. September 2012; – Berisha-Uka Xufe, aus Kosovo, geb. 23. Februar 1977, mit Kindern Teuta, geb. 9. Juli 1999 und Vullnet, geb. 11. Februar 2008; – Compare Carlo, aus Italien, geb. 20. November 1967, mit Ehepartnerin Gallo Annalia, aus Italien, geb. 24. Mai 1975; – Etemi Ikjmet, aus Mazedonien, geb. 4. November 1977, mit Kindern Emira, geb. 2. Februar 2002 und Refik, geb. 26. September 2004;
Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2015-0057, Yasemin Gürkaynak, Winterthur; Einbau vier Einzimmerstudios im Dachgeschoss des Gebäudes Vers.-Nr. 746 (nördlicher Hausteil) sowie zwei zusätzliche Abstellplätze, Poststrasse 2, Kat.-Nr. 968; – BG-Nr. 2015-0059, Baugenossenschaft SILU, Bassersdorf; Renovation und energetische Sanierung Gebäudehülle, Ersatz und Vergrösserung Balkone Richterwis 1-23 (ungerade Nummern), Kat.-Nr. 3063, 3067. Gemeinderat Bassersdorf
«Let's Glow Girls» – Erlebe einen besonderen Tag Dabei sein ist alles – «Let’s Glow Girls» heisst es am Samstag 9. April. Um 12 Uhr geht es in Wallisellen im Schulhaus Bürgli los. Ein Mädchentag, an dem Du erglühen und aktiv mitmachen kannst. Egal, ob Du das spanische Rhythmusgefühl des FlamencoTanzes, das kunstvolle HennaTattoo-Malen lernen oder Dich in die Foodworld begeben möchtest, melde Dich an einen der vielen Workshops an und sei dabei! Nebenbei lernst Du sicher neue Mädchen kennen und schliesst tolle Freundschaften. Ebenso erwartet Dich von 18 bis 20 Uhr ein feines Znacht und eine Disco.
Anmelden kannst Du Dich im Jugi Jam, über WhatsApp an die Nummer 079 102 31 77 oder per Post. Organisiert wird der Anlass von einer Gruppe weiblicher Jugendarbeiterinnen aus den Gemein-
den Opfikon, Bassersdorf, Rümlang, Kloten, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen, des Glattals. «Glow.das Glattal» ist ein eigenständiger und innovativer Lebens- und Wirtschaftsraum mit rund 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Dieser umfasst die acht Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen. Vergiss nicht, Dich anzumelden – denn ohne Dich macht es nur halb so viel Spass. Jugendarbeit Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Rubrik 65plus Was beschäftigt die Angehörigen von betagten und erkrankten Menschen? Die zunehmende Hilfe- und Pflegebedürftigkeit älterer Menschen wirft die Frage auf, wie sich Betreuung und Pflege künftig optimal organisieren lassen. Dabei spielen Angehörige eine wichtige Rolle. Sie leisten nicht nur praktische Hilfe und emotionale Unterstützung im Alltag, sondern übernehmen auch organisatorische, administrative, betreuerische und pflegerische Aufgaben. Sie sind deshalb unverzichtbare Partner in der Gesundheitsversorgung. «Ich pflege meinen krebskranken Mann seit Jahren. Jetzt brauche ich dringend eine Person, die wöchentlich einspringt, damit ich mal wieder Tennisspielen kann», äussert eine pflegende Partnerin. Eine Tochter meint: «Es ist doch selbstverständlich, dass ich für meine betagten Eltern den Einkauf erledige.» Aber kann die stark ins Berufsleben eingebundene Genera-
tion der 40- bis 60-Jährigen zukünftig die Betreuungsarbeit noch erbringen? Auch sehen sich Angehörige von Demenzerkrankten verschiedenen Belastungen ausgesetzt. Wie geht es betreuenden und pflegenden Angehörigen in Bassersdorf konkret? Wie können sie in ihrer anspruchsvollen Aufgabe unterstützt und entlastet werden? Kennen und nutzen sie die bestehenden Entlastungsangebote? Diesen und weiteren Fragen geht die Gemeinde Bassersdorf im Rahmen des Projekts «BasiviA – Bassersdorf vernetzt im Alter» nach. Mehr zum Projekt erfahren Sie am Bevölkerungsanlass vom 14. April 2016 um 19 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus. Esther Diethelm Altersbeauftragte Redaktionsteam Rubrik 65plus
Älterwerden in Bassersdorf – Einladung zum Bevölkerungsanlass Die Gemeinde Bassersdorf begegnet den demografischen Herausforderungen vorausschauend, innovativ und unter Einbezug der Bevölkerung. Anlässlich eines Workshops im November 2013 haben sich Bewohnerinnen und Bewohner aus Bassersdorf in Arbeits- und Projektgruppen organisiert. Sie haben aktuelle Themen wie Wohnen im Alter, Mobilität, Sicherheit im öffentlichen Raum, Kommunikation oder Generationenprojekte aufgegriffen und inzwischen verschiedene Massnahmen eigenständig umgesetzt oder der Gemeindeverwaltung konkrete Projektanträge unterbreitet. Unter Einbezug der aktiven Arbeitsgruppen informieren wir Sie am Bevölkerungsanlass über den Umsetzungsstand der Projekte.
Projekt BasiviA Im zweiten Teil des Abends erfahren Sie mehr über das Projekt «BasiviA – Bassersdorf vernetzt im Alter». Das Projekt «BasiviA» stellt Angehörige in
den Mittelpunkt, die sich um ältere Mitmenschen kümmern. Die Gemeinde Bassersdorf beteiligt sich mit diesem Projekt am Förderprogramm Socius der Age Stiftung. Andreas Fringer, Professor an der Fachhochschule St. Gallen, begleitet das Projekt in fachlicher Hinsicht. Er geht in seinem Referat auf die anspruchsvolle Situation der betreuenden und pflegenden Angehörigen ein. Das Projektteam «BasiviA» zeigt auf, wie Sie Ihre Erfahrungen einbringen können. Zu diesem Bevölkerungsanlass heissen wir alle Interessierten willkommen. Datum: Donnerstag, 14. April 2016 Zeit: 19 bis 21.15 Uhr, mit anschliessendem Umtrunk Ort: reformiertes Kirchgemeindehaus, Gerlisbergstrasse 4 Auskunft: Esther Diethelm, Altersbeauftragte, Telefon 044 838 86 21 Abteilung Soziales+ Alter
Eingeschränkte Öffnungszeiten Verwaltung Am Freitag, 22. April 2016 führt die Verwaltung eine interne Weiterbildung durch. Mit Ausnahme der Schulverwaltung sowie dem Bereich Soziales + Alter werden Schalter und Büros der Verwaltung an diesem Tag ab 11.30 Uhr geschlossen sein (inklusive Gemeindeammannund Betreibungsamt).
Duo Fischbach mit seinem neuen Programm Endspurt. (zvg)
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Notfallnummern Todesfall (Bestattungsamt Nürensdorf bis 14 Uhr) Notpassstelle, Kantonspolizei Flughafen Zürich Pikettdienst Wasserversorgung Stromversorgung, Elektrizitätswerke Kanton ZH
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Gemeindeverwaltung Bassersdorf
Duo Fischbach – 10. November 2016 Wir freuen uns, dass das Künstlerduo ihr aktuelles Programm «Endspurt» am 10. November in Bassersdorf zum Besten geben wird. Reservieren Sie sich bereits jetzt schon das Datum! Weitere Informationen werden in der Mai-Ausgabe erfolgen. Kultur- und Bibliothekskommission
Unentgeltlicher Schreibdienst Benötigen Sie Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder beim Verfassen von Korrespondenzen? Ein Team von ehrenamtlich tätigen Personen bietet die nötige Unterstützung sowie Beratung im Umgang mit Amtsstellen. Der Dienst steht jedermann offen, jeweils am Montag von 17 bis 19 Uhr im Erdgeschoss der Liegenschaft Klotenerstrasse 1. Abteilung Bildung + Familie
Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Kreiselbepflanzung mit einheimischen Wildpflanzen Der trockene Sommer 2015 setzte der Kreiselbepflanzung im Gemeindezentrum Bassersdorf zu. Einige Einwohner kritisierten die Naturbepflanzung, die seit zwei Jahren die ausländischen Zierpflanzen ersetzt. Jetzt wurde das Konzept überdacht, welches der Gemeinde eine jährliche Einsparung von 10 000 Franken ermöglicht. «Der Gemeinderat möchte zeigen, dass auch mit einheimischen Pflan-
zen ein schöner Kreisel gestaltet werden kann», sagt Christian Pfaller, Vorsteher des zuständigen Ressorts Bau + Werke. «Die Gemeinde soll bei der Kreiselbepflanzung eine Vorbildfunktion übernehmen, denn in vielen Privatgärten werden vorwiegend Neophyten angepflanzt – ausländische Pflanzen, die sich zum Teil unkontrolliert ausbreiten und so die Umwelt stark belasten.» In den Grünflächen des Löwenkreisels wachsen deshalb seit 2014 pflegeleichte und heimische Wildpflanzen.
Farbliche Akzente Im überdurchschnittlich trockenen Sommer 2015 präsentierte sich der Kreisel nicht in der erwünschten Blütenpracht und wirkte nach der ersten Blühphase ab Mitte Juni eintönig und verwildert. Die Kritik an der Gestaltung hat die Gemeindeverwaltung dazu veranlasst, das Konzept zu überarbeiten. Die Bepflanzung wird nun so umgestaltet, dass spezifisch ausgewählte, die Trockenheit ertragende Pflanzen von April bis Oktober farbli-
che Akzente setzen. Nach Ostern wird die bestehende Bepflanzung mit ausgewählten einheimischen Pflanzen wie zum Beispiel dem Milden Mauerpfeffer, dem Dach-Hauswurz, Frühlings-Schlüsselblumen und einer wilden Weinrose ergänzt.
Massive Einsparungen Nicht nur ökologische Gründe sind ausschlaggebend für das Festhalten an der natürlichen Bepflanzung. Dank den pfleWildpflanzen geleichten spart die Gemeinde jährlich über 10 000 Franken an Kosten für Pflanzen, Bewässerung sowie für Unterhaltsarbeiten. Somit schont das neue Konzept das Gemeinde-Budget ebenso wie die Umwelt. Die Gemeinde wird die Entwicklung der Pflanzen periodisch beurteilen. Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung werden gerne von Ueli Meier, Bereich Tiefbau + Unterhalt, entgegengenommen, ueli.meier@bassersdorf.ch, Telefon 044 838 85 27. Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz/ Abteilung Bau + Werke
Um farbliche Akzente zu setzen, werden in der Spirale des Kreisels zusätzliche Wildpflanzen eingepflanzt. (zvg)
Neues Vorstandsmitglied und blühendes Gewerbe Der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) hat Mitte März im KZU Bächli die 66. Generalversammlung abgehalten. Nach einem Apéro, gesponsert von der Tumbai Bau AG, wurde die GV mit anschliessendem Nachtessen abgehalten.
einen breit gefächerten Eindruck in das lokale Gewerbe und trugen so zu einem unvergesslichen Erlebnis bei. OK-Präsident Thedi Brunner und sein Einsatz wurden mit Applaus verdankt.
dine Koradi (Beisitzerin Kommunikation/PR), Martin Siber (Beisitzer Veranstaltungen), Christian Pfaller (Beisitzer Politik Bassersdorf) und Urs Buchegger (Beisitzer Politik Nürensdorf).
Wechsel im Vorstand
Sommeraktion 2016
Das letzte Vereinsjahr verlief äusserst positiv für den GVBN. Nebst den üblichen Mittagsveranstaltungen, dem Berufserkundungsparcours und dem Drami-Besuch in Nürensdorf fand im vergangenen Sommer das eindrückliche Gwerblerfäscht statt. Die vielen Aussteller, verteilt auf sieben Standgemeinschaften, boten der Bevölkerung
Edith Stamm übertrug das Amt der Aktuarin an Ramona Sturzenegger aus Nürensdorf und erhielt von Roger Bösch grossen Dank für die geleistete Arbeit.
Die diesjährige Sommeraktion des GVBN steht unter dem Motto «Blühendes Gewerbe» – mit 170 KMU’s ist der GVBN ein bunter Strauss an Dienstleistungen und Produkten. Diese Vielfalt wird im Sommer sichtbar auf dem neuen Dorfplatz zur Schau gestellt. Weitere Infos folgen. (e)
Der restliche Vorstand bleibt wie anhin bestehen: Roger Bösch (Präsident), Stefan Hertach (Vizepräsident), Beat Stadler (Kassier), Géral-
Börse für Frühlingsund Sommermode Der Gemeinnützige Frauenvereins Bassersdorf organisiert vom 1. bis 5. April in der Bungertstube eine Kleiderbörse. Für 5 Franken können a usser Schuhen bis 30 Artikel bis Samstagmittag gebracht werden. Die Börse ist am 1. April von 10 bis 21 Uhr, am 2. April von 10 bis 16 Uhr, am 4. April von 9 bis 11.30 und 14.30 bis 20 Uhr sowie am 5. April von 9 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr geöffnet. Nicht verkaufte Artikel und 50 Prozent des Verkaufserlöses können am 6. April von 17 bis 19 Uhr abgeholt werden. Auskünfte erteilt Claudia Rabadzijev unter Telefon 044 837 03 55. (e)
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Das «Fiire mit de Chliine» ist ein Angebot, um mit kleinen Kindern den Kirchenraum kennenzulernen, Orgelmusik zu hören und eine fröhliche Feier im Kreis von andern Familien mit Kindern zu erleben. Jedes Mal steht eine Bilderbuchgeschichte im Mittelpunkt, die menschliche Grundwerte thematisiert. Sie sind herzlich willkommen, auch wenn Sie einfach mal aus Neugier hereinschauen mögen. Kapelle Breite am Sonntag, 10. April um 16.30 Uhr Kirche Bassersdorf am Samstag, 16. April um 9.30 Uhr
Kolibri Als Angebot für alle Kinder ab dem Kindergarten, die gerne Geschichten hören, bieten wir einmal im Monat die Gelegenheit dazu. All die biblischen Geschichten, die unsere abendländische Kultur so nachhaltig geprägt haben, werden kaum mehr erzählt. Wir bieten die Möglichkeit in einer Gruppe von Kindern, diese spannenden Geschichten kennenzulernen, zu singen und eine Bastelarbeit zum Thema herzustellen. Kirchgemeindehaus Bassersdorf am Samstag, 16. April um 9.30 Uhr
Musik und Wort zur Osterzeit Am Dienstag, 5. April um 19.30 Uhr in der Kirche Als Fortsetzung des Nachdenkens über Ostern als Fest der Auferstehung Jesu Christi veranstalten Pfarrer Pierre-Louis von Allmen und der Organist Felix Sutter einen «Musik und Wort»-Abend. Bei diesem Anlass wird es Betrachtungen über Bilder des niederländischen Malers Rembrandt zu verschiedenen biblischen Geschichten über den auferweckten Jesus Christus geben. So mysteriös die Auferstehung Jesu Christi für viele erscheint, so spannend und tiefgründig ist Rembrandts Versuch, die Gestalt des Auferstandenen und die verschiedenen Begegnungen mit Jesus wiederzugeben. Felix Sutter wird den Anlass an der Orgel musikalisch umrahmen.
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Spatenstich zur neuen Mikroreinigungsanlage in der Kläranlage Eich
Zweckverband rüstet Kläranlage auf Der Zweckverband ARA der Gemeinden Bassersdorf, Nürensdorf und Lindau rüstet die Kläranlage Eich für rund 14,4 Millionen Franken für die Zukunft auf. Am Montag, 21. März, fand der offizielle Spatenstich statt.
Hormonen oder Reinigungs- und Pflegemitteln stammen, belasten die Umwelt. Diese Mikroverunreinigungen werden von den heutigen kommunalen Abwasserreinigungsanlagen (ARA) nur teilweise oder gar nicht entfernt. Um das Problem anzugehen, wurde das Gewässerschutzgesetz revidiert und per 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt.
von Reto Hoffmann Ungewöhnlich früh um acht Uhr morgens luden die Betriebsleitung und der Gesamtplaner Behördenvertreter und Medien zum offiziellen Akt. Nach einer kurzen Begrüssung durch die Bassersdorfer Gemeindepräsidentin Doris Meier sowie einer Projekteinführung durch Alex Benz und Projektleiterin Simone Bützer vom Gesamtplanungsunternehmen Hunziker Betatech AG griffen die Lokalpolitiker zu Bauhelm und Schaufel, um den offiziellen Startschuss zur Bauausführung zu geben.
Pionierbetrieb im Unterland
Vier Gemeinderäte aus drei Gemeinden gaben mit dem Spatenstich den Startschuss zum Bau der neuen Mikroreinigungsanlage. (rh)
Sanierung und Ausbau Mit der Investition werden die neuen Auflagen des Bundes erfüllt, die eine bessere Eliminierung von Mikroverunreinigungen verlangen. Gleichzei-
tig wird die ARA hinsichtlich des erwarteten Bevölkerungswachstums saniert und ausgebaut. In den Gewässern nachweisbare organische Stoffe, die von Arzneimitteln,
Neben dem Neubau der zusätzlichen Reinigungsstufe wird im Rahmen der Ausbauarbeiten auch der Rest der Anlage auf Vordermann gebracht. Mit der geplanten Inbetriebnahme des neuen «Ozonung»-Reinigungsverfahrens im Herbst 2017 wird die ARA Eich die erste Anlage im Zürcher Unterland mit einer Eliminationsstufe für Mikroverunreinigungen sein. ◾
Schmerzen zu lindern ist ein wichtiges Kernthema geworden
Palliative Medizin ist heute wichtiger denn je In der reformierten Kirche Bassersdorf lauschten über 100 Menschen den Worten von Lisa Palm, Palliative Care Beauftragte der Spitalseelsorge im Kanton Zürich. Nach ihrer Ansicht werden die Beitritte bei «Exit» und «Dignitas» bald nicht mehr wichtig sein, da dem Patienten mit den schmerzlindernden Medikamenten eine gute Alternative geboten wird. von Susanne Beck Dass es für Lisa Palm um eine Herzensangelegenheit geht, war für die meisten Zuhörerinnen und Zuhörer ziemlich schnell spürbar. Mit ihrer Erstausbildung als Krankenschwester und ihrem Theologiestudium bringt die Endfünfzigerin das nötige Wissen mit, um als Fachfrau ernst genommen zu werden. Seelsorgerische Erfahrung hat sie im Spital Zollikerberg und am Universitätsspital Zürich gesammelt. Bis vor 20 Jahren wurden Medikamente beinahe ausschliesslich nur bei akuten Schmerzen verabreicht, heute stelle man einen
Marlies Petrig, Lisa Palm und Claudia Rabadzijev (v.l.) haben die mehrheitlich weiblichen Zuhörer kompetent informiert. (sb)
sogenannten Spiegel ein, damit die Schmerzen über längere Zeit kaum spürbar seien. Körper und Seele bei Krankheit Achtung zu schenken und Schmerz und Angst zu senken, verbessere die Lebensqualität. 75 Prozent der Bevölkerung wünsche sich zu Hause zu sterben, die Praxis der letzten Jahre zeige jedoch, dass es nur gerade bei rund einem Fünftel möglich sei.
gen, eine allfällige Patientenverfügung auszufüllen. Ein gutes Formular bietet ihrer Meinung nach die Caritas an. Diesem Votum schloss sich auch Marlies Petrig, Geschäftsleiterin des KZU Kompetenzzentrums an. Im Familienkreis die Dinge schon beim Namen zu nennen und dies schriftlich umzusetzen, spare bei einem Notfall wichtige Zeit.
Dinge beim Namen nennen
Alternativen im Bächli
Palm wies die versammelten Zuhörer darauf hin, dass es wichtig sei, sich bei guter Gesundheit bereits zu über-le-
Das Pflegezentrum Bächli hat für seine ausgezeichneten Leistungen im Bereich Palliative Care das Label «Quali-
tät in Palliative Care» erhalten. Marlies Petrig legt grössten Wert darauf, dieses weiter auszubauen. Den reibungslosen Übertritt ins Pflegeheim wird jeweils am sogenannten runden Tisch besprochen, damit sämtliche Dinge, welche für den Patienten wichtig sind, berücksichtig werden können. So erzählte sie: «Dem Körper kann man heute zum Beispiel mit Schmerzpflastern viel Linderung verschaffen, welche mehrfach besser wirken als Morphium.» Das Bestreben sei auch soweit, dass auf ganz persönliche Bedürfnisse Rücksicht genommen werde.
Krankheit zu Hause Claudia Rabadzijev, Leiterin der Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, stellte den Interessierten das System von Onko Plus vor. Bei dieser Alternative gibt es eine Pikett-Notfallnummer rund um die Uhr, bei der man kompetente Hilfe erhält. Patienten, welche zu Hause gepflegt werden wollen, haben dank dieser Organisation eine angenehmere Lebensqualität. ◾
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Ein Zubringerdienst zum öffentlichen Verkehr und Läden
Ortsbusexperiment mit Gratisfahrten im Elektrobus Mitte Juli 2015 übergab die private Projektgruppe ÖV dem Gemeinderat ein Dossier zum Thema Ortsbus und Mobilität in der Gemeinde. Gefordert wurde damit, den Versuchsbetrieb voranzutreiben und danach die Einführung vor die Gemeindeversammlung zu bringen. Am Samstag, 9. April soll das Thema nochmals öffentlich diskutiert werden. von Annamaria Ress Ein Elektrobus des britischen Bus herstellers Wrightbus weilt derzeit in der Schweiz. So wurde von der Projektgruppe ÖV die Gelegenheit wahrgenommen, dieses Modell auf einer geplanten Buslinienführung als Schweizer Première fahren zu lassen. Die Bassersdorfer können dieses Gratis-Angebot am Samstag, 9. April von 9 bis 15 Uhr rege nützen. Einerseits möchte man gemäss Mitteilung der Projektgruppe ÖV Erfah-
rungen sammeln zur Linienführung, anderseits werden wertvolle Bedürfnisabklärungen erfasst. Damit soll also auch geprüft werden, ob dem ZVV-Prinzip gefolgt werden muss, bei dem die einzelnen Bushaltestellen 400 Meter Abstand haben müssen. Entsprechend, ob das für eine Erschliessung in einer Gemeinde mit topografischen Verhältnissen wie in Bassersdorf sinnvoll sei. Der Ortsbus soll gemäss dem Projektverantwortlichen Eduard Hofmann Zubringer zum übrigen öffentlichen Verkehr sein sowie zu den Infrastrukturen wie Post, Läden, Ärzten, Hallenbad, Friedhof und Kirchen.
umgerüstet. Eduard Hofmann bestätigt: «Dieser Demo-Samstag soll sich auf die Fahrstrecke beziehen und die Möglichkeit einer Elektroversion. Es ist keine Typenwahl. Kurzfristig für eine Versuchsphase müsste man mit herkömmlichen Bussen fahren.» Folgende Ortsteile werden in Form einer Acht angefahren: Bahnhof – Zentrum – Geissloo – Schatzacher – Hubstrasse – Mösli – Schmitte – Bahnhof – Löwen – Geeren – Friedhof – Rebhalde – Steinlig – Schmitte – Bahnhof. (Fahrplan beachten). Anschliessend findet eine Diskussion und ein Meinungsaustausch auf dem Dorfplatzzentrum statt.
Rechtsgesteuerter Bus Der Elektrobus, der am 9. April eingesetzt wird, ist (noch) für den englischen Strassenverkehr ausgerüstet. Heisst also, dass er rechtsgesteuert ist, nur eintürig und mit einem Linksaus-/einstieg. Für einen Schweizer Einsatz würde der Bus
Eduard Hofmann bestätigt, dass immer wieder Fragen nach dem Projektstand an ihn herangetragen worden seien. Weil aber die Gemeindeversammlung vom März mangels Themen abgesagt worden sei, habe sich die Projektgruppe entschieden, das Thema nochmals öffentlich zu
diskutieren. Begrüssen würden die Mitglieder der Projektgruppe natürlich auch die Teilnahme des Gemeinderates, wie Hofmann sagt.
Gemeinderat skeptisch Auf die diesbezügliche Anfrage des Dorf-Blitz antwortet Gemeinderat Christian Pfaller: «Der Gemeinderat hat in seiner Tagung vom 18./19. März 2016 das Anliegen der Einführung eines Ortsbusses auf Grundlage einer Dokumentation der Projektgruppe ÖV und einer eigenen Zusatzstudie beraten. Er ist zum Schluss gekommen, dass auch die reduzierte Variante eines Ortsbusses kein ausgewogenes Kosten-/Nutzenverhältnis erreicht und finanziell nicht tragbar ist. Das Vorhaben wird somit vom Gemeinderat nicht weiterverfolgt.» Einzig gangbarer Weg für die Initianten wäre nun nur noch die Eingabe einer Initiative, welche eine Urnenabstimmung zu Folge hätte. ◾
Konzert zum Thema Wasser Der Konzertzirkel Bassersdorf lädt am Freitag, 15. April um 20 Uhr zu einem Kammermusikkonzert in die reformierte Kirche ein. Das 1994 gegründete Ensemble «Camerata variabile» hat sich keiner festen Besetzung verschrieben. Vom Solostück bis zum Nonett sind unterschiedlichste Formationen möglich. Eine Qualität des Ensembles sind die sorgfältig recherchierten, themenorientierten Programme, die alte und neue Musik in einen Bezug zueinander setzen und den Zuhörern Wege zum Verständnis der zeitgenössischen Musik eröffnen. Ein Anliegen ist den Musikern die Aufführung neuer Werke von vielversprechenden Schweizer Komponisten und Komponistinnen. Das aktuelle Konzert wird von sechs Instrumenten getragen: Einem Streichquartett, einem Akkordeon und Klavier. Allen gespielten Werken gemeinsam ist der Bezug zum Wasser. Vorverkauf in Rita’s Papeterie, Bassersdorf, Telefon 044 836 53 11; Abendkasse ab 19.30 Uhr. (e)
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zur ordentlichen Mitgliederversammlung Spitex Bassersdorf Nürensdorf Brütten
im Pflegezentrum Bächli Bassersdorf 23. Mai 2016, 18 h Die Generalversammlung beginnt um 18.00 Uhr. Anschliessend Nachtessen und Unterhaltung mit „Gnanz&Gnoria“ Werden auch Sie Spitex-Mitglied und nehmen Sie an unserer JubiläumsGeneralversammlung teil! Einzelmitgliedschaft Fr. 30.–/Jahr Familienmitgliedschaft Fr. 50.–/Jahr
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Am Samstag, 2. April 2016
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Annahme: 9:30 – 11:00 Uhr
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Kantorei Bassersdorf feiert 125-jähriges Bestehen
Offene Proben zum Jubiläum Die Sängerinnen und Sänger der Kantorei Bassersdorf bieten in diesem Jubiläumsjahr allen Gesangsinteressierten die Möglichkeit, zusammen mit dem Chor bei einem Kirchenkonzert auftreten zu können. Offene Proben und Türen dienen dem unkomplizierten Einstieg in die Welt der Kirchenchormusik. von Tobias Jäger Aufgrund des 125-jährigen Bestehens organisiert der ökumenische Kirchenchor der reformierten und der katholischen Kirchgemeinden Bassersdorf-Nürensdorf in diesem Jahr vor jedem grossen Konzert eine sogenannte «Offene Probe». Hierzu sind alle Menschen eingeladen, welche Freude am Chorgesang haben und sich den stimmlichen Herausforderungen stellen möchten, auch die weiteren Proben bis zum jeweiligen Konzert zu besuchen. «Wir freuen uns sehr, kamen Anfang März doch bereits vier neue Stimmen dazu, welche für das Kirchenkonzert an Karfreitag mit uns pro-
ben», sagt Maja Brunner, Präsidentin der Kantorei, erfreut. Sie ist selber aktive Sängerin im Chor und singt Sopran. Die Geselligkeit und das Vereinsleben kommen auch bei der Kantorei Bassersdorf keineswegs zu kurz. Es wird trotz aller notwendigen Ernsthaftigkeit und Konzentration während und in den Proben viel gelacht. Diese Entspannung hilft, sich anschliessend wieder auf die Liedzeilen konzentrieren zu können.
Entwicklung zur Kantorei Es war der «Vorsinger», welcher in Bassersdorf bis zur Gründung des reformierten Kirchenchors im Jahr 1891 die Lieder während des Gottesdienstes anstimmte. Seit 1918 übernimmt diese Aufgabe die Kirchenorgel. Die Zahl aktiver Sängerinnen und Sänger variierte naturgemäss und wie in jedem Verein über die Zeit. Der Name «Kantorei Bassersdorf» wurde an der Generalversammlung vom 31. März 1973 beschlossen. Von da an beschränkte
sich der Chor nicht mehr nur auf die Suche nach reformierten Mitgliedern, sondern hiess ebenso «sangesfreudige Leute gleich welcher Konfession» willkommen. Zur beinahe zeitgleichen Einweihung der katholischen Kirche Bassersdorf entschloss sich der damalige katholische Pfarrer zusammen mit der Kirchenpflege Kloten-Bassersdorf-Nürensdorf, diesen Chor finanziell zu unterstützen. Der Weg für einen ökumenischen Chor war damit geebnet. Die Kantorei Bassersdorf wirkt jährlich an jeweils mehreren Sonntagen pro Jahr in Gottesdiensten mit.
Abwechslungsreicher Probebetrieb Seit 2012 steht der Chor unter der musikalischen Leitung von Andreas Meier. Der Dirigent führt seine Sängerinnen und Sänger mit professioneller Direktive und gibt mitunter die Stimmlage oder eine herausfordernde Intonation vor. Bestimmt – aber immer sympathisch und gewitzt – macht er seinen Chor auf Misstöne aufmerksam, welche für
den Laien kaum hörbar sind. Akustische Löcher oder die Qualität eines singenden «O» erkennt manch einer erst dann, wenn Andreas Meier den singenden Vergleich gleich selbst antritt. Ebenfalls zielführend ist das gleichzeitige Singen und im Proberaum umher spazieren. Bei dieser Übung sind dann meist nicht die Töne die Herausforderung, sondern die korrekte und schwierige Zeitabstimmung der Phrasierungen. Im Übungsraum, dem reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf, herrscht während der gesamten zwei stündigen Probe eine sehr angenehme und disziplinierte Stimmung. Die aktuell gut 35 Mitglieder überzeugen bis zum letzten Ton des Abends mit ihrem Chorgesang. Natürlich ist auch die Kantorei Bassersdorf auf Neumitglieder angewiesen. Die offenen Proben bieten hierzu beste Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen. ◾
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Neuer Ort für Kinderkleiderbörse Wegen Umbau bei der katholischen Kirche findet die Kinderkleiderbörse des Elternforums dieses Jahr an einem neuen Ort statt. Am 2. April von 9 bis 12 Uhr können Kinderkleider, Spiel sachen, Kinderwagen, Velos und anderes neu in der Cafeteria der bxa Bassersdorf gekauft werden. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen des Elternforums finden sich auf www.elternforum(e) bassersdorf.ch.
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Konzentrierter Chorgesang mit dem Dirigenten. (tj)
Es ist soweit, schon bald beginnt die Flohmarktsaison 2016. Ab diesem Jahr findet der «Flohmi» auf dem neuen Dorfplatz bei der Migros und bei Coop statt. Jeweils am Samstag, 2. April, 4. Juni und 10. September wird von 8 bis 16 Uhr gehandelt und feilgeboten. (e)
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Dorf-Blitz
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Bassersdorf
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Zweiter Spiele-Nachmittag entpuppt sich als Lieblingsanlass
Spielplausch in der Bibliothek Bassersdorf Kinderlachen und ausgelassene Stimmung erfüllten Anfang März einen Samstagnachmittag lang die sonst eher stillen Räume der Bibliothek in Bassersdorf. Ein Spielnachmittag für Gross und Klein, der mehr als gute Unterhaltung war. Anlass war ein Spielplausch für Kinder von vier bis zehn Jahren. Initiiert wurde dieser in Zusammenarbeit des Elternforums Bassersdorf mit der Bassersdorfer Bibliothek. Da nur eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung stand, konnten Interessierte sich vorab anmelden. Pünktlich erschienen die Teilnehmer. Eine geplante kleine Begrüssungsansprache entfiel, erzählte Suzanne Ronner von der Bibliothek schmunzelnd, da sich die kleinen Besucher gleich mit Feuereifer ans Spielen machten.
Grosser Anklang Seit 26 Jahren arbeite sie nun schon hier und es bereite ihr grosse Freude
zu sehen, dass mittlerweile Kinder, die zu ihren Anfängen in der Bibliothek Besucher waren, heute erwachsen sind und wiederum mit ihren Kindern kämen.Der Spiele-Nachmittag wurde im vergangenen Jahr erstmals ins Leben gerufen und fand sofort grossen Anklang. Daraufhin beschloss man, diesen weiterhin einmal jährlich durchzuführen. «Da die Anlassgestaltung zusammen mit dem Elternforum Bassersdorf erfolgt, haben wir nicht die ganze Arbeit», erklärt sie. «Die Bibliothek stellt die Räumlichkeiten und Spiele zur Verfügung und das Elternforum übernimmt die Auswahl der Spiele sowie die jeweiligen Spielleitungen.» Zehn Gesellschaftsspiele in Form von verschiedenen Karten-, Brett- und Würfelspielen lagen bereit. «Wir beschränken die Auswahl vorwiegend auf neuere Spiele», so Isabelle Stapfer vom Elternforum. Jedoch auch Klassiker wie «Mensch ärgere dich nicht» stehen im Hintergrund bereit.
Abgetaucht in die dargebotenen Spiele. (Astrid Steinbach)
Reiz nicht verloren Interessiert und wissbegierig hörten die kleinen Besucher den Spielleitern zu und waren dann schnell mit Eifer und viel Spass in das jeweilige Spiel vertieft. Immer wieder waren ausgelassenes Lachen und ansteckende Freudeschreie bei Spielgewinnen zu hören. Der Nachmittag hatte zudem den schönen Nebeneffekt, dass die Kinder mit der Bibliothek als Institution und der Welt der Bücher in Berüh-
rung kamen. Immer wieder konnte man beobachten, dass kleine Besucher die Spieltische vorübergehend verliessen und sich mit Büchern aus den vielen umstehenden Regalen beschäftigten. Zwei Stunden lang wurde so unter Lachen und Gekicher an den verschiedenen Tischen gespielt. Für den kleinen «Gluscht» standen in der Pause Getränke und Kuchen bereit. So gestärkt, konnte dann auch gleich weiter gespielt werden. Astrid Steinbach
Schnuppertag der Jungwacht Blauring Bassersdorf-Nürensdorf
Die Piraten sind los auf dem Zentrumsplatz Einen ganzen Nachmittag lang verwandelte sich Ende März der Dorfplatz in eine abenteuerliche Pirateninsel. Besucher jeden Alters vergnügten sich mit vielen Spielen und Aktivitäten. Sinn der Aktion war die Information über den Verein Jubla. Diesmal waren die Mitglieder der Jungwacht Blauring (Jubla) als Piraten unterwegs und empfingen Inte
Munteres Treiben am Piratenfest der Jubla. (Astrid Steinbach)
ressierte mit Hüpfburg, Piraten-Geisterbahn, Büchsenwerfen und vielem mehr auf dem Dorfplatz Bassersdorf am grossen Piratenfest. Der Anlass sollte zudem darüber informieren, dass aus der bereits seit 1989 bestehende Blauring-Schar «Montezuma» seit diesem Februar nun ein eigener Verein, nämlich die «Jungwacht Blauring Bassersdorf Nürensdorf» entstanden ist. Das Hauptziel des Vereins besteht darin, «Kindern in der heutigen Zeit den Bezug zur Natur und zur Gruppe nicht verlieren zu lassen, und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten», so Scharleiterin Sarah Rabadzijev. «Seit mehr als 20 Jahren gibt es die Jungwacht in der Schweiz, die eine katholische Kinder- und Jugendorganisation ist», berichtete sie weiter. Der Grundsatz dieser Organisation bestehe dabei schon in der Glaubenslehre, aber der Glaube sei
nicht festgelegt, so die 24-Jährige weiter. Der Verein biete unabhängig von sozialer, ethnischer oder religiöser Herkunft die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, Neues zu lernen und ihre Fähigkeiten zu entdecken.
Eigeninitiative gefragt Derzeit sind rund 40 Kinder und Jugendliche aus Bassersdorf und Nürensdorf Vereinsmitglieder. Diese teilen sich auf fünf Gruppen auf, die jeweils von einem Gruppenleiter begleitet werden. Regelmässig findet jeden zweiten Samstag im Monat eine Gruppenveranstaltung wie zum Beispiel Waldspiele, gemeinsames Kochen, Basteln, Malen, Sport oder Geländespiele statt. Die Kinder sollen dabei selbständig über die Veranstaltungsthemen entscheiden und diese auch organisieren. Höhepunkte im Vereinsleben sind die drei jährlichen Lagerfahrten. Zumeist ein Schlittel-
weekend, ein Sommerlager und ein Auffahrtsweekend. Ebenfalls auf dem Platz befanden sich ein Glücksrad und ein Tisch, an dem sich die Kinder schminken und in kleine Piraten verwandeln lassen konnten. Ein besonderer Höhepunkt war die Piraten-Geisterbahn und das Schiffsrennen. Mit einer Seifenkiste, die wie ein kleines Piratenschiff aussah, konnten sich die kleineren Besucher um den dafür vorgegebenen Parcours fahren lassen. Beim Büchsenwerfen oder Apfelschnappen konnten dann wieder alle Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen. Gerade das Apfelschnappen war dabei eine feuchtfröhliche Angelegenheit. Angesichts der herrlich warmen Frühlingstemperaturen jedoch kein Problem. Ein gelungener Info-Nachmittag, der sehr gut mit dem Wochenendeinkauf kombiniert werden konnte. Astrid Steinbach
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Frühlingsputz im Versicherungsdossier Die Tage werden länger, die Temperaturen milder: Es wird Zeit für den Frühlingsputz – auch in Ihrem Versicherungsdossier. Wie dem verstaubten Estrich oder den ver schmutzten Fenstern tut auch Ihrem Ver sicherungsdossier ein gründlicher Frühlings putz gut. Wo gibt es Überschneidungen, wo Lücken oder Unterdeckungen? Wenn sich Ihre persönlichen Bedürfnisse oder Lebens umstände verändern, sollten Sie auch Ihre Versicherungen der neuen Situation anpas sen. Der Hausrat wächst – die Versicherungssumme auch? Beim Einzug in die erste eigene Wohnung ist der Hausrat überschaubar. Mit den Jah
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Dorf-Blitz
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung Abnahme Rechnung Umbau Bibliothek Mit Beschluss vom 23. Juni 2015 hat der Gemeinderat einen Kredit von insgesamt 24 000 Franken für die Erstellung einer Treppe in der Bibliothek Brütten bewilligt. Die Schlussrechnung von Fr. 21 464.25 resultiert mit Minderaufwendungen in der
Abschied Ernst Schaub ist am 24. Februar 2016 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten
Höhe von Fr. 2535.75, welche sich mit einer günstigeren Treppenvariante (nur ein Viertel gewendet, keine Wendeltreppe) und dem Verzicht auf eine Pulverbeschichtung des Geländers begründen lässt. Der Gemeinderat hat die vorliegende Schlussrechnung und die resultierten Minderaufwendungen zur Kenntnis genommen.
Beleuchtung Gemeinde platz/Zentrumsareal Mit Beschluss vom 7. Juli 2015 hat der Gemeinderat einen Kredit von ins gesamt 80 000 Franken für die neue Beleuchtung auf dem Gemeindeplatz/Zentrumsareal bewilligt. Die Schlussrechnung von Fr. 89 738.60 resultiert mit Mehraufwendungen in der Höhe von Fr. 9738.60, da die Projektierungs-, Bau-, Dokumentationskosten nicht ins Budget miteinbezogen wurden. Zudem wurden Kabelortungskosten sowie die daraus entstandenen Anpassungsarbeiten nicht budgetiert. Der Gemeinderat hat die vorliegende Schlussrechnung und die
resultierten Mehraufwendungen zur Kenntnis genommen.
Auftragsvergabe Kanalsanierung Der Gemeinderat hat nach erfolgter Offertauswertung die Kanalsanierungsarbeiten zu Fr. 62 138.65 an die Hächler-Reutlinger AG als tiefstbietende Unternehmerin vergeben. Das Ingenieurhonorar der Walter Leisinger AG wurde mit 10 584 Franken vom Gemeinderat bewilligt.
Geburten 26. Dezember 2015 Elia Baltensperger Sohn von Lukas und Rahel Baltensperger Strehlgasse 4 Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
Örtlicher Belagsersatz an diversen Gemeindestrassen Gemäss Strassenzustandsanalyse und daraus abgeleiteter Langfristplanung werden 2016 diverse örtliche Belagsersatze an Gemeindestrassen vorgenommen. Der Gemeinderat hat nach erfolgter Offertauswertung die Arbeiten zu Fr. 126 408.60 an die Neuteerbit AG als tiefstbietende Strassenbauunternehmung vergeben. Gemeinderat Brütten
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Wir gratulieren
Schule Brütten
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Wir suchen auf das neue Schuljahr 2016/17 eine neue Ortsvertretung für die Jugendmusikschule Winterthur (JMSW)
am 5. April Erika Blatter Dorfstrasse 2
Die Ortsvertretung betreut den Instrumentalunterricht der JMSW in ihrer Mitgliedsgemeinde in organisatorischer Hinsicht. Sie ist deren Vertretung vor Ort und der administrativen Leitung der Jugendmusikschule unterstellt. Sie arbeitet mit der örtlichen Schulpflege, der Schulleitung und dem Hauswart sowie den Lehrpersonen der JMSW zusammen.
– Computerkenntnisse (MS-Outlook, MS-Word). – Gute Kommunikationsfähigkeit (mündlich und schriftlich) im Umgang mit verschiedenen Bezugspersonen. – Flexible Verfügbarkeit im Rahmen der definierten Aufgabe. – Gutes Durchsetzungsvermögen und Beharrlichkeit.
zum 90. Geburtstag
Aufgabenbereich: – Fungiert als Ansprech- und Kontaktperson für die Jugendmusikschule, die Eltern und Schüler sowie die Brüttener Schulleitung. – Vermittelt Unterrichtsräume der Volksschule an die Lehrpersonen der Jugendmusikschule. – Organisiert zusammen mit den Lehrpersonen Schülerkonzerte und Musizierstunden. – Ist verantwortlich für das lokale Inventar (Instrumentarium). – Übernimmt die lokale Werbung für die Anlässe und Angebote der Jugendmusikschule.
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Anforderungsprofil: Gerne kann auch ein Gespräch mit der jetzigen Orts– Freude am Umgang mit Menschen und Musik. – Gute organisatorische und administrative Fähigkeiten. vertretung organisiert werden.
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Trommeln und Trompeten im Freifach Während des Wintersemesters 2015/16 erhielten die Schülerinnen und Schüler in Brütten erstmals die Gelegenheit, sich für das Freifach Musik am Donnerstagnachmittag einzuschreiben. Die Kursleiterin Meri Tadic, welche als selbstständig erwerbende Musikerin sowie Jugendarbeiterin in Nürensdorf tätig ist, stellte das Kennen-
lernen des eigenen Gehörs ins Zen trum des zweiwöchentlichen Kurses. Bereits Unterstufenkinder lernen anhand des 4/4-Takts, der Notenpyramide und verschiedenen Übungen, ihr Gehör aktiv zu nutzen. Durch das Visualisieren von musiktheoretischen Inhalten wird auch den Jüngsten ein erster Zugang dazu geboten. Durch die Möglichkeit sich aktiv an der Lektion zu beteiligen,
entwickeln sich die Kinder in ihrer Kreativität und erlernen neue Kompetenzen.
same Musizieren nicht nur ihre Kooperationsfähigkeit, sondern auch das eigene Selbstwertgefühl.
Das «Spitzen» der Ohren ist in der Musik genauso wichtig, wie das manchmal sehr laute und unkoordinierte Experimentieren mit Klängen und Instrumenten. Spielerisch stärkt die siebenköpfige «Band» von Unterstufenkindern durch das gemein-
Nach dem begeisterten Start und einem ersten gemeinsam erlernten Lied hofft die Jugendarbeit, dass auch viele weitere Kinder die Musik als eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für sich entdecken. Schulverwaltung Brütten
Seniorenferien Brütten 2016 Hotel Raetia*** Filisur Samstag, 17. bis Samstag, 24. September 2016 AUSSPANNEN – BEWEGUNG – KULTUR Filisur (1032 Meter über Meer) liegt am Son-
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Anmeldung für die Seniorenferien in Filisur vom 17. bis 24. September 2016 Name/Vorname: Adresse Geburtsdatum: EZ
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Im Notfall zu kontaktieren. Name und Telefon: Ort/Datum: Unterschrift:
Christine Urfer leitet Seniorenferien Das Altersforum und die Sozialbehörde Brütten freuen sich sehr, mit Christine Urfer eine kompetente und erfahrene Frau für die anspruchsvolle Aufgabe der Organisation der Seniorenferien gefunden zu haben. Über Jahre leitete sie bereits die Seniorenferien in Bassersdorf und Nürensdorf. Am 19. April 2016, um 11.15 Uhr, wird Christine Urfer vor dem Mittagstisch alle Informationen über die Seniorenferien im Herbst 2016 bekanntgeben. Wir hoffen sehr, dass dieses Angebot rege genutzt wird! Für das Altersforum: Nelly Fatzer Für die Sozialbehörde: Erika Schäpper
Ausstellung im Gemeindehaus Im Gemeindehaus können zurzeit Bilder von Charlotte Henauer aus Brütten bewundert werden. Sie sind herzlich willkommen, sich die Kunstwerke «Auf dem Holzweg» während den Gemeindeöffnungszeiten anzusehen. Auch können die Bilder erworben werden. Weitere Informationen zu den Bildern liegen vor Ort auf. Gemeindeverwaltung Brütten
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Vereine
Kunststoffrecycling Neu gibt es den Kunststoffsammelsack auch in Brütten! Somit können auch Kunststoffabfälle in den Haushalten separat gesammelt werden. Eine Rolle mit zehn Säcken kostet 20 Franken. Diese Rollen können beim Volg in Brütten oder bei der Firma Lienhart Transporte AG in Bassersdorf gekauft werden.
Brütten Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Textinhalte und Darstellungen wer rüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert. den in Eigenverantwortung der B
In den Kunststoffsammel sack gehören: Plastiktragetaschen, Folien und Plastiksäcke, Milch flaschen, Shampoo-, Weichspüler-, Putzmittel-, Getränke-, Öl- und Essigbehälter, Verpackungen jeglicher Art wie Aufschnitt- und Käseverpackungen, Eimer, Plastikblumentöpfe, Kübel und Joghurtbecher sowie Tetrapackbehälter. Nicht in den Plastiksack und weiterhin in den Kehrichtsack gehören: Stark verschmutzte Verpackungen von Grillwaren mit Marinaden oder Restinhalten, Einweggeschirr, Spielzeug, Gartenschläuche. Die gefüllten Säcke können bei der Wertstoffsammelstelle in Brütten oder auch direkt im Entsorgungspark Bärwis der Firma Lienhart Transporte AG abgegeben werden. Gemeindeverwaltung Brütten
Nachbarschaftshilfe aufbauen Die Sozialbehörde möchte in Zusammenarbeit mit dem Altersforum das Projekt «Nachbarschaftshilfe» lancieren. Es geht darum, dass Menschen, die im Alltag Hilfe be nötigen, sich diese in der Umgebung, bei Nachbarn, bei anderen Brüttenern holen können. Haben Sie Interesse daran, auch einen unentgeltlichen Dienst anzubieten, an den wir noch nicht gedacht haben? Nachstehend eine nicht abgeschlossene Liste: • Schnee schaufeln, wischen • Blumenkisten bepflanzen • Rasen mähen und leichte Gartenarbeit • Kleine Reparaturen im und ums Haus • Vorhänge und Bettwäsche waschen und aufhängen / anziehen
• Botengänge zu Coiffeur oder anderen, privater Fahrdienst, Einkaufen (alleine oder in Begleitung) • Schreibarbeiten • Entsorgungstour • Vorlesen • Spazieren • Kleine Haus- und Handarbeiten (backen, flicken, …) Diese Liste möchten wir gerne weiter ergänzen; falls Sie sich für eine hier aufgeführte oder zusätzliche Aufgabe zur Verfügung stellen möchten, melden Sie sich bitte bei der Anlaufstelle im Sozialsekretariat bei claudia.oswald@bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 63.
Sozialbehörde und Altersforum
K i n de r h aus Ch rüs imüs i Brüt te n Herzliche Einladung zum Tag der offenen Türe Samstag, 16. April 2016, 13 bis 16 Uhr
Kinderhaus Chrüsimüsi, Brüelgasse 2, 8311 Brütten
Ungezwungener und spontaner Jazzabend Die Musik der «Wild River Jazzband» setzt sich aus fröhlichem Dixieland, elegantem Swing und erdigem Blues zusammen, welche ungezwungen, spontan, mit bekannten Tutti und spannenden Soli daherkommt. Freitag, 29. April, 20 Uhr, Gemeindesaal Brütten, ab 19 Uhr Türöffnung und Apéro Wir freuen uns auf ein grossartiges Konzert! Eintritt frei – angemessener Kollekten-Beitrag erwünscht. Kulturkommission Brütten
Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährigen Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein. Frühlingsgeschichte: Dienstag, 12. April 2016
10 – 11 Uhr
Sommergeschichte: Dienstag, 28. Juni 2016
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Dorf-Blitz
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Brütten
Nicolas Batthyany zeigt ein grosses Spektrum an Gefühlen
Überzeugende schauspielerische Leistung Im Gemeindesaal Brütten wurde anfangs März das Theaterstück «Der Goalie bin ig» durch das Theater Kanton Zürich aufgeführt. Nicolas Batthyany als «Goalie» faszinierte in einer zürichdeutschen Fassung mühelos das zahlreich erschienene Publikum. von Nadja Bächi Vielen ein Begriff: «Der Goalie bin ig». Entweder aus dem Buch des Schriftstellers Pedro Lenz oder aus dem gleichnamigen Film, welcher im Jahr 2014 zum erfolgreichsten Schweizer Film des Jahres avancierte. Seit ver-
gangenem Herbst hat nun «der Goalie» auch die Theaterbühnen erobert. Gut 80 interessierte Theaterzuschauer fanden sich an einem Sonntagabend Anfang März im Gemeindesaal Brütten ein, um den Goalie auf der Bühne zu sehen. Das Stück, welches durch das «Theater Kanton Zürich» aufgeführt wurde, war faszinierendes Theater. Nicolas Batthyany zeigte auf Mundart mit schwarzem Humor aber viel Tiefgang eine begeisternde Vorstellung. Als Monolog gespielt, schlüpfte er problemlos in die verschiedenen Rollen, welche er mit viel Empathie verkörperte. Obwohl nur eine Person agierte, war das
Die Zuschauer leiden mit und amüsieren sich an der Figur des Goalie. (zvg)
Begeistert für Traumspektakel auf Eis Traumhafte Eiskunstlauf-Darbietungen und spektakuläre Turneinlagen von rund 300 Kindern und Jugendlichen, sowie den Stargästen Sarah Meier und Ariella Kaeslin, verschmelzen mit zauberhafter LiveMusik von Andrew Bond zur Show «Kids on Ice – Das Traumspektakel auf Eis». Am Sonntag, 3. April findet die Show im Hallenstadion statt, Tickets sind unter www.ticketcorner.ch oder unter Telefon 0900 800 800 erhältlich. Über 200 Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer des Winterthurer Schlittschuh-Clubs zaubern gemeinsam mit Andrew Bond und seiner Band in einer farbenprächtigen Show eine Abenteuerwelt aufs
Eis. Bei «Kids on Ice» im Zürcher Hallenstadion wird er mit seiner Band live Lieder aus der Erfolgsproduktion «Chleiderchischte» spielen, angereichert mit weiteren Bond-Klassikern und dabei eine Geschichte kreieren, welche von den Kindern auf dem Eis in einer inspirierenden Choreographie umgesetzt wird. 200 Kinder und Jugendliche des Winterthurer Schlittschuhclubs sowie 90 Kinder und Jugendliche der Geräteturnriege Flaachtal sind dabei. Unter diesen auch vier Brüttener, die sich hier auf dem Bild (zvg) präsentieren: (v.l.) Kayla und Svena Rüegg, Vivien und Anouk Bänziger zusammen mit Sa(ar) rah Meier.
Stück zu keiner Zeit eintönig oder langweilig.
Sympathischer Pechvogel Mit wenigen Mitteln, wie einem utzmop, einer beweglichen Bühne P oder einem Synthesizer vermochte Batthyany die Spannung während über einer Stunde aufrecht zu halten. Der Goalie, der sympathische Verlierer, kommt trotz wenig Glück im L eben sehr heldenhaft und schlitz ohrig daher. Diese Seite spielte Batthyany sehr charmant. Nach seiner zu Unschuld abgesessenen Strafe in der Gefängnisanstalt «Pöschwiis» wagt er einen Neuanfang. Er will seine alte Liebe Regi zurückerobern. Er findet einen Job und eine Wohnung und endlich scheint ihm das Glück hold zu sein. Aber genau dann wird er wegen seiner Gutgläubigkeit in Dinge verwickelt, mit denen er e igentlich nichts zu tun hat. Enttäuscht ist er über seine Kumpels, die er eigentlich seit 33 Jahren als Freunde bezeichnet und es nicht sind. Drogen und Alkohol trösten ihn. Dabei hat er sich eine Zukunft mit der schönen «Regi» schon so schön ausgemalt. Das Theaterpublikum sprach anschliessend von «einer schauspielerischen Meisterleistung» und schenkte dem Solokünstler dafür einen wohlverdienten und langanhaltenden Applaus. ◾
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Betriebsbewilligung erteilt Am 16. März fand die 14. Generalversammlung des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi statt. Die Vereinsmitglieder wurden zum ersten Mal am neuen Standort an der Brüelgasse 2 begrüsst. Speziell erwähnt wurde die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der Schule und dem Architekten für den Umbau des Kinderhauses. Alle Arbeiten konnten rechtzeitig abgeschlossen werden und bereits im Dezember wurde gezügelt und eingerichtet. Die auf der Homepage ausgeschriebene Wunschliste für neue Spielsachen und Möbel war erfolgreich, so dass das Chrüsimüsi kindgerecht und gemütlich eingerichtet werden konnte. Für den Betrieb des Kinderhauses unter den neuen Rahmenbedingungen war eine Erneuerung der Betriebsbewilligung notwendig. Der Bericht der Aufsichtsstelle zu Handen der Sozialbehörde beschreibt das Chrüsimüsi als sehr gut organisiertes und professionelles Kinderhaus. Die Sozialbehörde erteilte dem Verein die Betriebsbewilligung für die nächsten vier Jahre. Dank der umsichtigen Geschäftsführung präsentierte der Verein für das Jahr 2015 eine ausgeglichene Rechnung. Nach dem Bezug der Defizitgarantie der Gemeinde von 35 000 Franken resultierte weder ein Gewinn noch ein Verlust. Weitere Informationen zum Kinderhaus Chrüsimüsi sind zu finden unter www.kinderhaus-chruesimuesi.ch. (e)
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Brütten
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In hundert Jahren viel erlebt
Beneidenswert gesund bis ins hohe Alter Margarithe Schäpper hat am 28. Februar ihren 100. Geburtstag gefeiert im Kreis ihrer Familie. Seit zwei Jahren wohnt die Jubilarin nun in Brütten bei ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn. Das hohe Alter sieht man Margarithe Schäpper vielleicht an, aber sie wird von den üblichen Altersgebrechen weitgehend verschont. von Susanne Gutknecht Margarithe Schäpper, oder Gret, wie sie ihre Familie nennt, sitzt mit w achen Augen und einem schelmischen Lächeln in ihrem bequemen Stuhl beim Fenster im Haus ihrer Tochter an der Strubikonerstrasse und geniesst den Blick nach draussen. Eigentlich ist sitzen keine ihrer bevorzugten Bewegungsarten: «Ich konnte nie stillsitzen, musste mich immer bewegen.» Ihren Job als Serviertochter hat sie geliebt und dieser kam ihrem Bewegungsdrang ent gegen. Obwohl sie von ihren Eltern, die einen Stoffladen betrieben, zu einer Schneiderlehre angehalten wurde und die Lehre auch «unter 100 000 Flüchen jeden Tag» absolvierte, schrieb sie sich flugs beim Lehrabschluss an der Hotelfachschule ein. Jetzt war sie am richtigen Ort, arbeitete bis zu 14 Stunden am Tag und empfand ihre Arbeit nie als Last, sondern als kurzweilig – «im Service läuft immer etwas und das Gute daran ist, wir hatten keine Zeit, das verdiente Geld auszugeben», erzählt sie lachend. In guten Häusern habe sie gearbeitet und schon sprudeln die Erlebnisse aus dem Mund der kecken, alten Dame.
Völlig selbständig Das äussere Erscheinungsbild ist Gret Schäpper wichtig. Dank ihrer Schneiderausbildung hat sie sich ihre Kleider jeweils selber genäht. «Es fragten mich immer alle, warum bei mir immer alles so gut passe», erzählt sie und fügt an, dass es heute wenig gut geschnittene Damenhosen gäbe, «etwas vom Schwierigsten zu nähen.» Man merkt der Dame an, dass sie es zeitlebens gewohnt war,
Gret Schäpper freut sich über den Besuch von Gemeindepräsident Rudolf Bosshart und den Blumenstrauss zum Jubiläum. (sg)
ihre Meinung zu vertreten und auch heute noch resolut ihre Gedanken äussert. Ihren Alltag meistert sie im Haus der Tochter noch weitgehend alleine: Steht morgens in ihrer Einliegerwohnung auf, duscht, kleidet sich an und geht dann zum Frühstück in den anderen Wohnteil, wo das Frühstück bereit steht. Manchmal juckt es sie zwar in den Fingern, sich sofort an ihr geliebtes Kreuzworträtsel zu setzen, aber der Kaffee komme zuerst. Mit einem grossen Duden bewaffnet, löst Gret Schäpper jeden Tag das Kreuzworträtsel im Tages-Anzeiger. Mit einer beneidenswerten Gesundheit ausgestattet, kann sie auch mit 100 Jahren noch schreiben und lesen und trainiert ihren wachen Geist mit den Rätseln. «Zahlen sagen mir nichts», sagt sie, «Allerdings konnte ich immer problemlos Kopf rechnen. Wenn ich denke, wie die meisten jungen Leute schon beim Zusammenzählen von zwei Kaffees überfordert sind.»
Eigenes Gesundheitsrezept Bis heute hat Gret Schäpper nicht mehr als zwei Wochen in einem Krankenhaus verbracht «Den Spitalzusatz habe ich jedoch immer be-
zahlt – ich bin ein guter Kunde für die Krankenkasse», sagt sie trocken dazu und kichert ansteckend. Das Gesundheitsrezept von Gret Schäpper ist einfach: Einen Apfel, einen Brennnesseltee und ein Glas Rotwein pro Tag! Und dann natürlich bewegen. Mit 98 Jahren ist Gret S chäpper in ihrem früheren Wohnort Buchs noch mit ihrem Dreirad gefahren. Beim Einkaufen fuhr sie direkt in den Migros-Eingangsbereich. Ein Abkommen, das sie mit dem Filialleiter ausgehandelt hatte: «Wenn die Mütter mit ihren Kinderwägen reinfahren können, darf ich das auch», lautete ihre Begründung. Auch das Frauenturnen ist Gret Schäpper mit 85 Jahren verleidet. «Immer jammerte eine bei den Bodenübungen über die Frisur oder was auch immer. Das hat mich muff gemacht.» Kurzerhand meldete sie sich im Fitness studio an, um fortan dort ihrem Bewegungsdrang nachzugehen. Damit sie ihre Gehstöcke bei den Fitnessgeräten bequem hinstellen konnte, wurden speziell für sie Halterungen angebracht. «Mit weissen Socken und weissen Handschuhen habe ich dann meine Übungen absolviert. Da konnte ich machen, wie ich wollte – das hat mir gefallen.»
Kämpferischer Freigeist Aus den Erzählungen aus früheren Zeiten hört man heraus, dass Gret Schäpper ein Freigeist war und ihren Weg ging. Bei der Erziehung der Tochter stand sie ein für deren Ausbildungswünsche, auch gegen die Ansichten ihres Mannes oder der Dorfgemeinschaft, die im ländlichen Rheintal «noch ziemlich altmodische Ansichten pflegten». So war auch eine Politkarriere unvorstellbar, obwohl Gret Schäpper dafür angefragt wurde und Lust verspürte. Ihren Geburtstag konnte sie nicht mehr mit vielen Freunden feiern: «Alle, die man gekannt hat, hat man überlebt», sagt sie. Über die 35 Geburtstagskarten hat sie sich trotzdem sehr gefreut und sie postwendend am nächsten Tag schriftlich beantwortet. «Kurz zwar, aber ich hab’s gemacht.» Gret Schäpper strahlt eine grosse Ruhe aus, vor sich die Chronik von 1916, ihrem Geburtsjahr. «Es geht immer noch gleich zu auf der Welt wie 1916», lautet ihr Fazit. Und mit einem Zwinkern sagt sie: «Wenn’s mir nicht passt, dann lauf ich davon!» ◾
Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf für Erwachsene Kurs 22
Qi Gong: 5 Elemente – Form
Die 5 Elemente Qi Gong Übungen sind auch bekannt als «Qi Gong der 5 Wandlungsphasen». Die fünf Wandlungsphasen entstammen der daoistischen Philosophie und dienen der Erklärung natürlicher Vorgänge des Wandels in der Natur sowie im menschlichen Dasein. Pro Abend erlernen wir die (einfachen) Übungen eines Elementes. Erde (Milz-Magen), Metall (Lunge- Dickdarm), Wasser (Niere-Blase), Holz (Leber-Gallenblase). Wie alle Qi Gong Übungen harmonisieren sie den Qi-Fluss im Körper. Zu jedem Element erfahren Sie natürlich auch noch sehr viele interessante Zusammenhänge. Am letzten Abend machen wir alle fünf Übungsfolgen. Die Form ist für AnfängerInnen jeden Alters geeignet.
Kurs 25
Delikatessen am Wegesrand
Auf einer Exkursion lernen wir verschiedenste essbare Wildkräuter kennen, sammeln diese und bereiten anschliessend im Wald eine leckere Mahlzeit daraus. Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:
Heike Niemand 1 x Mittwochabend, 17.00 – 19.30 Uhr 18.05.2016 Treffpunkt Pausenplatz Schule Hatzenbühl Fr. 23.– exkl. Material ca. Fr. 10.–
Feuerlauf
Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:
Lydia Graf, zert. Trainerin Fünf Tibeter und Kursleiterin Qi Gong 6 x Donnerstagabend, 19.00 – 20.15 Uhr 07.04, 14.04, 21.04, 12.05, 19.05, 26.05.16 Pfarrhaussaal, Nürensdorf Fr. 80.– exkl. Material
Kurs 26
Kurs 23
Fischgerichte von A - Z
Kursleitung: Kursdauer: Kursdatum: Kursort: Kurskosten:
Ruedi Leuthold, dipl. Feuerlauftrainer 1 x Samstag, 14.30 – 22.00 Uhr 04.06.2016 Verschiebungsdatum: 18.06.2016 Nürensdorf genauer Treffpunkt wird in der Kursbestätigung stehen Fr. 100.– / Kurs inkl. Material (ohne Lunch)
Kurs 27
Grillkurs
Fischers Fritz kocht frische Fische, frische Fische kocht Fischers Fritz! Begeistern Sie Ihren Gaumen mit Köstlichkeiten von See und Meer. Kursleitung: Yvonne Feuerstein 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdauer: Kursdatum: 13.04.2016 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.– exkl. Material ca. Fr. 30.–
Kurs 24
Malen zum Ausgleich
Ob intuitives Malen, Action Painting oder auch Traumbilder, alles ist möglich. Wir lassen den Alltag hinter uns. In diesem 4-teiligen Kurs ist das Material mit Goachefarben, Farbstiften, Papier und Pinsel im Kurspreis bereits inbegriffen. Kursleitung: Kursdauer: Kursdaten: Kursort: Kurskosten:
Manuela Wanner, Künstlerin 4 x Montag, 17.30 – 20.00 Uhr 09.05, 23.05, 30.05, 06.06.2016 Schulhaus Ebnet, Zimmer C9 Fr. 170.00 inkl. Material
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Wir erarbeiten zusammen verschiedene Gerichte vom Apéro bis zum Dessert. Die Zutaten werden gewürzt, mariniert und mit verschiedenen Gartemperaturen auf den Grillgeräten grilliert Kursleitung: Heiri Böniger Kursdauer: 1 x Montag, 16.00 – 20.00 Uhr Kursdaten: 06.06.2016 Kursort: Bei Grill-Sheriff, Schluefweg 5, 8302 Kloten Kurskosten: Fr. 130.– inkl. Material
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Anmelden per Mail: Kursnummer, Name, Adresse, Emailadresse und Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 Nürensdorf oder über Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Gemeindepersonal Für die Nachfolge von Susanne Bäggli als Leiterin Bildung konnte die bisherige Mitarbeiterin in dieser Abteilung befördert werden. Monika Manfredi arbeitet seit dem August 2015 in der Schulverwaltung und wird die Ausbildung zur diplomierten Schulverwaltungsleiterin im Mai 2016 in Angriff nehmen. Mit einer entsprechenden Ausschreibung wurde die Suche nach ihrer Nachfolge unmittelbar eingeleitet.
Abschied Schwinnen Henri geb. 14. Juli 1928 Untereichenstrasse 18 am 6. März 2016 Ragettli-Spiess Verena Ursula geb. 7. November 1946 Rebweg 7 am 8. März 2016
Kreditbewilligung / Arbeitsvergaben Um den Skaterplatz weiterhin attraktiv zu halten hat der Gemeinderat einen Kredit von 14 000 Franken bewilligt. Damit werden zwei neue Geräte angeschafft. Diese ersetzen alte Geräte, welche aus Sicherheitsgründen nicht mehr weiter verwendet werden können. Der Auftrag für diese Geräte geht an die Firma Vertical Technik AG (Frenkendorf).
Geschwindigkeits kontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 3. Februar 2016 auf der Oberwiler strasse, in Fahrtrichtung Bassersdorf, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 172 kontrollierten Fahrzeugen fuhren zwölf zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 65 Stundenkilometer.
Finanzen
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
Für drei Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von Fr. 147 157.70 veranlagt. In vier Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. Weiter behandelte er drei Rechtsgeschäfte ohne Grundstückgewinnsteuern. Gemeinderat Nürensdorf
Schlosskonzert vom 1. April 2016 mit Lilly Martin Lilly Martin gehört seit einiger Zeit zu den auffälligsten Sängerinnen in der Schweizer Musiklandschaft. Die New Yorkerin mit kubanischen Wurzeln und Wohnsitz in der Schweiz singt den Blues mit Leidenschaft, den Soul mit Sinnlichkeit! Zahlreiche Auftritte an renommierten Festivals mit ihrer fantastischen Band, hochgelobte Alben, Zusammenarbeiten mit Polo Hofer und Philipp Fankhauser und ihr grosses Engagement als Vocal Coach bei The Voice Of Switzerland haben ihren Ruf als charismatische Künstlerin gefestigt. Die Kultur- und Freizeitkommission lädt herzlich zum nächsten traditionellen Schloss-Konzert ein, am Freitag, 1. April im Schlosskeller in Nürensdorf. Konzertbeginn um 20 Uhr, Türöffnung um 19.30 Uhr.
Kultur- und Freizeitkommission
Die Ajuga macht Sport Erneut fand dieses Jahr im Januar wieder die «friday night action» statt, ein Projekt der Jugendarbeit Nürensdorf und Brütten. Dieses bietet Jugendlichen ab der ersten Oberstufe während drei aufeinanderfolgenden Freitagabenden die Möglichkeit, die Turnhalle im Schulhaus Sunnerain frei für eigene Spiele, Sport und Spass zu nutzen. Mit durchschnittlich 25 Teilnehmenden war auch die dritte Auflage dieses Anlasses ein voller Erfolg. Gleichzeitig war die «fna» der Startschuss für das Jahresprojekt «Ajuga Sport», welches in den nächsten Monaten weitere sportliche Veranstaltungen vorsieht, mit dem Ziel, Bewegung und Gesundheit mit den Jugendlichen zu thematisieren. Neben einem Fussballturnier, einem
Geländespiel und kleineren Aktivitäten im Jugendtreff, ist als nächstes
der Tanzanlass «move and groove» am 15. April geplant. Dieser bietet
den Teenagern die Chance, unter professioneller Anleitung ihre tänzerischen Künste zu verbessern und dabei Bewegung mit Musik zu verknüpfen. Die Jugendarbeitenden haben in der Jugendkultur beobachtet, dass das Bedürfnis nach Bewegung einerseits da ist, andererseits die Jugendlichen ihre Freizeit oft mit Gamen oder «Chillen» verbringen. Mit diesem Programm nehmen sie die Bedürfnisse der Jugendlichen auf und zeigen gleichzeitig Alternativen zu eher einseitigen Aktivitäten. Die Ajuga freut sich auf ein bewegtes Jahr 2016. Weitere Informationen zu allen Anlässen unter www.jugi51.ch. Jesse Gerner, Plattform Glattal
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Nürensdorf
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Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen
Bauarbeiten an der Alten Winterthurerstrasse in Breite
Passend zu den Jahreszeiten erzählt unser Bär Otto vier Mal jährlich Kindern ab vier Jahren Geschichten. Nächster Vorlesetag: 1. Juni 2016, 14 bis 14.30 Uhr. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schul ferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 31. März 2016, 17.50 bis 19.30 Uhr «Persönliche Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf. Bitte melden Sie sich für einen Einzeltermin an der Theke oder telefonisch an, unter Telefon 044 836 99 10. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.
Bibliothek Nürensdorf
Bibliothek Nürensdorf Dienstag, 19. April 2016, 20 Uhr: Büchervorstellung mit Daniela Binder Wir freuen uns über den Frühling und die vielen neuen Bücher, die auf dem Markt erschienen sind. Aus dieser Flut von Neuerscheinungen eine Wahl zu treffen, fällt nicht immer leicht. Wir haben für Sie eine Auswahl getroffen, die Sie sicher begeistern wird. Pünktlich mit dem Frühling kommt Daniela Binder, Buchhändlerin aus Winterthur, zu Besuch. Sie präsentiert uns an diesem Abend auf unterhaltsame und spannende Weise Neuerscheinungen vom Frühjahr. Bestimmt finden Sie für sich das richtige Buch. Anschliessend können die Bücher ausgeliehen oder reserviert werden. Zu diesem Anlass und dem anschliessenden Apéro sind Sie herzlich eingeladen. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf
Wie das Tiefbauamt des Kantons Zürich in einer Mitteilung schreibt, beginnen am 29. März nach Ostern an der Alten Winterthurerstrasse in Breite im Abschnitt Hitzenbach strasse bis Oberackerstrasse diverse bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Zu diesem Zweck wird vor der Einmündung der Oberackerstrasse ein Eingangstor und im Bereich der Bushaltestelle «Breite bei Nürensdorf, Winterthurerstrasse» eine Fussgängerschutzinsel erstellt. Im Rahmen der Bauarbeiten wird ausserdem die bestehende Bushaltestelle «Winterthurerstrasse» behindertengerecht umgebaut.
Ende März bis Ende Mai Die Arbeiten erfolgen in zwei Etappen und dauern voraussichtlich bis
Ende Mai 2016. Der Verkehr wird jeweils mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Innerhalb der verschiedenen Bauetappen ist die Zuund Wegfahrt zu den Liegenschaften mit wenigen Ausnahmen jederzeit möglich. Während der ersten Bauphase können die Busse die Haltestellen «Winterthurerstrasse» und «Grünenwaldstrasse» weiterhin bedienen. Während der zweiten Bauphase komme es jedoch zu Haltestellenverschiebungen, so das Tiefbauamt. Informationen dazu sind auf den entsprechenden Fahrgastinformationen an den Haltestellen, in den Bussen und im Internet unter www.vbg.ch ersichtlich. (e)
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Traditionsreicher Mannschaftssport vor fast leeren Rängen
Sportliche Künstler auf Fahrrädern Ende Februar fand in der Turnhalle Hatzenbühl die zweite Qualifikationsrunde der Schweizermeisterschaft im 2er-Radball statt. Trotz attraktivem Sport blieben die Zuschauer spärlich. Nur die eingefleischten Fans und die Organisatorinnen haben es an diesen Samstagmorgen an die Austragung der zweiten Runde der Schweizermeisterschaft im 2er-Radball geschafft. Die Radball-Fans sind hauptsächlich Freunde und Familienangehörige der Sportler, die ihre Protagonisten zu den Turniertagen wie Fans ihre Lieblingsband zu Konzerten begleiten. Einige Unterschiede gibt es dennoch: Hier geht die Veranstaltung um einiges ruhiger vonstatten und die Instrumente der Künstler sind Fahrräder. Diese beherrschen sie jedoch genauso virtuos.
Eheähnliche Partnerschaft Einige Radball-Teams wärmen sich in der freien Hallenhälfte mit Wurfübun-
gen auf, andere laufen sich mit kurzen Sprints ein. Ihnen gemeinsam ist jedoch die Konzentration auf die jeweils nächste Partie. Fokussiert verfolgen sie das vorangehende Match. Erstaunlich dabei ist, wie wenige Worte zwischen den Teammitgliedern fallen. «Mit seinem Partner ist man ein Stück weit verheiratet», meint ein erfahrener Radballer und ergänzt: «Dann läuft’s erst richtig rund». Björn Reiser und Reto Baumgartner, die Radballer aus Bassersdorf und Nürensdorf, trainieren jeweils einmal pro Woche und bestreiten mittlerweile ihre fünfte gemeinsame Saison – ob das eine solche «Radball-Ehe» ist?
Ausbalanciertes Gleichgewicht Während den Matches hört man ständig quietschende Räder. Wie im Fussball arbeiten sich die Radballer mit Dribblings und Pässen zum gegnerischen Tor vor. Nicht in jedem Fall gelingt der Vorstoss. Ineinander ver-
Poetisches Frühlingserwachen Zum Jahreszeitenwechsel läuteten die Glocken der Kapelle Breite Mitte März zum Konzert der «Frühlings serenade». Den spärlich erschienenen Zuhörern präsentierten Pfarrer Pierre-Louis von Allmen, Markus Barth und Christoph Schönenberger einen wunderbaren Abend mit abwechslungsreichem Programm. Markus Barth mit seiner klaren Tenorstimme begleitet von Christoph Schönenberger am E-Piano füllte das Gewölbe mit quirlig fröhlichen als auch melancholischen Tönen. Das Repertoire ging von Felix Mendelssohns
«Auf Flügeln des Gesanges», Wolfgang Amadeus Mozarts «Zufriedenheit» über ein Ständchen von Franz Schubert bis zu drei Stücke für die Flötenuhr von Joseph Haydn. Zwischen den Gesangsblöcken unterhielt Pfarrer Pierre-Louis von Allmen mit Rezitationen. Er gewährte den Anwesenden einen Einblick in Lieder und Texte in deutscher wie französischer Sprache, die ihn seit seiner Kindheit begleiten. Christoph Schönenberger ergänzte mit seinem Orgelspiel diese Verbindung von Musik und Wort. (sl)
keilte Fahrräder sind Gift für das Gleichgewicht. Immer wieder kommt es vor, dass ein Schiedsrichterentscheid gefragt ist. Doch die Freistösse und die Umstellung von Angriff auf Verteidigung werden schnell ausgeführt. Kommt es zu einem Abschluss aufs Tor, ist Körperbeherrschung gefragt. Oft führen Standardsituationen zum Erfolg: Ein Eckball mit einer hohen Flanke auf den Stürmer, dieser hebt sein Vorderrad zum spektakulären Direktschuss unter die Torlatte.
Körperbetontes Derby Die intuitive Bassersdorf-NürensdorfSpielphilosophie geht am heutigen Samstag auf. Dies kommt den beiden Spielern besonders im dritten Match gegen Winterthur 1 entgegen. Die beiden Teams schenken sich während zwei mal sieben Minuten nichts. Die körperbetonte und angriffige Spielweise des Heimteams macht dem Gegner Winterthur zu schaffen. Nach dem Abpfiff leuchtet ein eindeutiges 7:1 für die Einheimischen auf der Anzeigetafel. Der Ligaerhalt ist das erklärte Minimalziel der Radballer aus Bassersdorf und Nürensdorf. Im Vordergrund steht jedoch klar die Leidenschaft zur Randsportart. Sollte schliesslich die Teilnahme an der Finalrunde der besten Sechs rausschauen, wäre dies eine umso schönere Belohnung. Mehr Informa tionen gibt es auf der Homepage www.cycling.ch. Text und Bilder: Manuel Holder
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Dorf-Blitz
Region
03/2016
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Ein Jahr nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses
Das lokale Gewerbe hat sich organisiert Vor gut einem Jahr sorgte die Aufhebung des Euro-Mindestkurses beim Gewerbe in den drei DorfBlitz-Gemeinden für Verunsicherung. Wie sieht die Situation ein Jahr später aus? Die Redaktion hat sich bei einigen der damals Befragten noch einmal erkundigt. von Reto Hoffmann Vor einem Jahr hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) den bis dahin gültigen Mindestkurs des Euro gegenüber dem Schweizer Franken aufgehoben. Diese Massnahme hat für viele Gewerbetreibende in den drei Dorf-Blitz-Gemeinden für Überraschung und Verun sicherung gesorgt (der Dorf-Blitz berichtete). Inzwischen hat sich der Währungsunterschied auf tiefem Niveau stabilisiert. Die meisten der damals befragten Unternehmen haben sich in der Zwischenzeit mit der neuen Situation abgefunden und sich entsprechend organisiert, wie der Dorf-Blitz auf Anfrage herausfand.
Offene Stelle nicht mehr besetzt Für die Brunner Eisenwaren hatte der Währungszerfall jedoch grössere Auswirkungen als befürchtet. «Wir mussten im vergangenen Jahr einen empfindlichen Abschreiber in Kauf nehmen», erklärt Kevin Feierabend. «Wir mussten die Waren günstiger anbieten, als dass wir sie eingekauft haben. Für unsere Kunden war das zwar von Vorteil, doch letztlich blieb einfach weniger in der Kasse», so der Geschäftsführer. «Wir hatten somit auch weniger Möglichkeiten, weiter zu investieren.» Auch personell hatte die Währungs geschichte ihre Spuren hinterlassen. «Wir mussten zwar kein Personal entlassen, haben jedoch eine offene Stelle vorläufig nicht mehr besetzt», so Feierabend. Was Kevin Feierabend im vergangenen Jahr jedoch feststellte: Kunden bestellen vermehrt bei Online shops in Deutschland und lassen sich die Ware liefern oder holen sie an einer Adresse in Deutschland ab.
Vereinsunterstützung in Gefahr Den Kunden, welche lieber bei Onlineshops in Deutschland bestellen, gibt Feierabend jedoch zu bedenken, dass es mit der Veränderung des Kaufverhaltens in Zukunft auch knapp werden könnte mit Vereins beiträgen oder sonstiger Unterstützung von Gewerbeseite für Dorfaktivitäten. Er fragt sich zudem, ob sich seine Mitbewerber des Onlinehandels im nahen Ausland ebenso intensiv um Ausbildungsplätze für den Nachwuchs kümmerten, wie er es in der Vergangenheit getan habe und in Zukunft vielleicht nicht mehr tun könne.
80 Prozent Schweizer Ware Für Roger Bösch, Präsident des Gewerbevereins Bassersdorf-Nürensdorf und Geschäftsführer der Bösch Getränke AG hat sich die Rabattschlacht von Anfang letzten Jahres wieder stabilisiert. «Viele der kurz fristigen Rabatte, welche die Lieferanten gewährten, sind mittlerweile wieder teilweise oder ganz gestrichen worden», stellt Roger Bösch fest. Doch für sein Geschäft habe die Aufhebung des Euro-Mindestkurses nie eine entscheidende Rolle gespielt, da er 80 Prozent seiner Getränke ohnehin von Schweizer Herstellern beziehe. Lediglich bei den deutschen Bieren
und den Spirituosen sei es zu grösseren Preisnachlässen gekommen, die er natürlich auch den Kunden weitergegeben habe.
Preise stetig unter Druck Im Speditionsgeschäft sind die Preise dagegen nach wie vor unter Druck. Das stellt Markus Züllig, Betriebs leiter der Luftfracht Speditionsfirma Fischer Road Cargo in Bassersdorf fest. «Mit Schweizer Fahrzeugen ins Ausland zu fahren, ist definitiv unrentabel geworden». Deshalb lässt er seit Anfang letzten Jahres die LuftfrachtGüter ab der Schweiz ins Ausland nur noch von den Sattelschleppern seiner Filialen in Frankfurt, Amsterdam oder Warschau am Flughafen Zürich ab holen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Am Standort in Bassersdorf bedient er nur noch Kunden in der Schweiz. «Doch auch bei ihnen wird gespart, und das bekommen wir n atürlich täglich zu spüren.»
Mercedes Nürensdorf schliesst Bei der Mercedes Benz Automobil AG in Nürensdorf haben sich die Preise wieder auf einem normalen Niveau eingependelt. «Die grosszügigen Währungsrabatte von 18 Prozent sind wieder Vergangenheit», bestätigt Filialleiter Massimo Parillo. Dementsprechend sind auch die Auto
verkäufe nicht mehr so extrem wie Anfang letzten Jahres. «Viele Kunden haben sich damals spontan für einen Neuwagen entschieden», so Filialleiter Parillo. Doch wer in Nürensdorf noch einen Mercedes kaufen will, muss sich ohnehin sputen. Wie Parillo gegenüber dem Dorf-Blitz erklärt, wird das Geschäft auf März 2017 zusammen mit Bachenbülach aus «Standortgründen» geschlossen. Kunden werden künftig bei Mercedes Benz Zürich-Nord oder Winterthur bedient. Ob dieser Entscheid auch mit der Währungssituation zusammenhängt, war nicht zu erfahren.
Kreiselbau machte mehr zu schaffen Keine grossen Auswirkungen hatte der Eurokurs-Hype für die Metzgerei Steinmann in Nürensdorf. «Wir verarbeiten ohnehin hauptsächlich Schweizer Ware», sagt Metzger Thomas Steinmann. Dass seine Kunden ins Ausland fuhren, um Fleisch einzukaufen, hat er nicht gross festgestellt. «Unsere Stammkunden sind uns mehrheitlich treu geblieben. Sie kommen zu uns wegen unseres Services, der örtlichen Nähe und unseren guten Produkten», so Steinmann. «Was uns dagegen im letzten Jahr viel mehr zu schaffen gemacht hat ist der Kreiselbau im Dorf. Die erschwerte Zufahrt hat viele abgeschreckt, uns zu besuchen.» ◾
Der Währungshype um die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat sich bei den lokalen Gewerbetreibenden mehrheitlich wieder gelegt. (rh)
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Freitag Freitag 15.04.16 15.04.16 20.00-24.00 20.00-24.00 Uhr Uhr Türöffnung Türöffnung 19:00 19:00
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Dorf-Blitz
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Aus dem Erfolg «Nacht ohne Dach» resultiert eine Fortsetzung in Bassersdorf
Unterkunft wie die Ärmsten der Armen Vom 19. auf den 20. März bauten Jugendliche einen Slum auf dem Effretiker Effimärtplatz. Für das Projekt «Nacht ohne Dach» taten sich die Jugendarbeitenden der evangelisch reformierten Kirchge meinden Illnau-Effretikon, Lindau sowie Bassersdorf-Nürensdorf zusammen mit dem Ziel, Jugend liche eine Nacht in einem Slum nach erleben zu lassen. von Rosmarie Schmid Ein Slum in Effretikon und dann noch auf dem Effimärtplatz? Motiviert bauten 53 Jugendliche am 19. März Übernachtungsmöglichkeiten, worin die Teenager bei zwei Grad Kälte im Freien übernachteten. Für das Projekt «Nacht ohne Dach», ein Projekt der christlichen Entwicklungs- und Nothilfeorganisation «TearFund Schweiz» taten sich die Jugendarbeitenden der evangelisch reformierten Kirchgemeinden Illnau-Effretikon, Lindau sowie Bassersdorf-Nürensdorf zusammen. Ihr Ziel war es, Jugend liche in einer nachgeahmten Realität fühlen zu lassen, wie die Ärmsten der Armen in Karton- oder Bretterhütten leben müssen. 17 der insgesamt 53 Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahre, die sich für den Work-Shop aus dem Jugend-Kirche-Programm (JuKi) angemeldet hatten, kamen aus Bassersdorf und Nürensdorf. Von den Illnau-Effretikern präsentierte Christian Enderli, der neben Katja Gossweiler die Hauptverantwortung des Anlasses trug, das Projekt sowie e inen Film über das Leben im Slum Huaycan vor der peruanischen Hauptstadt Lima.
Aufbau der Slum-Stadt mit Karton, Schnur, Klebeband und Dachlatten. (Bilder: Rosmarie Schmid)
santen René und Gabriela Frei, die beim «Käfele» für ein Quiz über Slums in ihren Geldbeutel griffen. Erst nach der Spendensammlung, die bereits zu Hause ihren Anfang genommen hatte, bedienten sich die Jugendlichen mit Klebeband, Schnüren, Sägen oder Messern sowie Dachlatten, Blachen und dem Karton, den verschiedene Firmen zur Verfügung stellten. Auf gekennzeichneten «Bausektoren» konstruierten sie ihre Häuser. Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Hingabe sie bei der Arbeit waren, die sie später als den Höhepunkt des Work-Shops bezeichneten. Einige Häuser konnte man als Lotterhäuschen bezeichnen. Wie etwa jenes von Mädchen aus Nürensdorf und Bassersdorf, die ihre Behausung mit «Erdmännchen» beschrifteten. Sie nahmen das Thema «Nacht ohne Dach» etwas zu wörtlich und wollten den Sternenhimmel sehen.
ben etwas bringen», sagte seine Mutter Michèle Dettwiler aus Bassersdorf.
Bassersdorfer Anlass geplant Bald stand die kleine Stadt und der Hunger wurde mit Suppe und Wienerli gestillt, die in Feuerschalen erhitzt wurden. Kurz danach verkündete Enderli, dass Fiona Pertoldi aus Bassersdorf mit 915 Franken den höchsten Spendenbetrag gesammelt und Lucien Hochstrasser aus Lindau die meisten Sponsoren, nämlich 25, auf seiner Liste habe. Die Erst- und Zweitplatzierten erhielten Kinogutscheine. Um 22 Uhr war Nachtruhe. Alle zwei Stunden wechselten sich drei Personen bei der Nachtwache ab. Bereits um 22.30 Uhr suchten die Erdmännchen Wärme und Zuflucht bei ihren Nachbarinnen. Aus Bassersdorf-Nürensdorf standen neben den Jugendarbeiterinnen Andrea Meier und Sandra Riklin auch Marlis Zweifel, Noemi Meier und Benedict von Allmen im Einsatz. Die beiden Jugendarbeiterinnen waren vom Feuer-
Grosse Hingabe
Immer wieder interessierten sich Passanten für die Aktion. «Ich motiviere Noah jeweils, Work-Shops wie diesen zu besuchen, die ihm fürs Le-
Bevor um 15.30 Uhr der Slum auf dem Effimärtplatz aus dem Boden gestampft wurde, sammelten die motivierten Jugendlichen Geld für «Agape», die TearFund-Partnerorganisation vor Ort im Slum Huaycan. Dazu spielten Strassenmusiker auf oder es wurden Kaffee und Kuchen gereicht, deren Preise der Gast selbst bestimmen durfte. «Es ist super, dass den jungen Leuten diese Thematik näher gebracht wird», sagten die Pas-
Noah Dettwiler (links) und Loris Avino wählten als Dach eine Blache.
eifer der Jugendlichen so begeistert, dass sie 2017 selbst einen identischen Anlass auf dem Dorfplatz in Bassersdorf durchführen wollen. Schnell sagten auch die Lindauer und IllnauEffretiker zu. Wann und ob er durchgeführt werden kann, hängt auch von einer Bewilligung der Gemeinde ab.
Viel gespendet «Ich habe alles gepackt», sagte Noah Dettwiler, als er um drei Uhr nachts aus der Hütte kroch. Er hatte sich an die Empfehlung gehalten, bei der A ktion ohne iPhone teilzunehmen, weshalb er glaubte, es sei bereits sechs Uhr. Noch am Abend hatte der Vater seines WG-Kumpels Loris Avino gemeint, dass es eine gute Sache sei, einmal ohne Handy und elektronische Geräte auszukommen. «Ab Mitternacht war es so kalt, dass ich trotz Thermowäsche und Schlafsack lieber freiwillig Wache schob», sagte von Allmen am Feuer stehend. Morgens um sieben musste Noah geweckt werden, während Serena Joost, die es kuschelig hatte, rief: «Das ist Hausfriedensbruch, ich will bleiben!» Bereits um 8 Uhr war vom Armenviertel mit den rund 20 Behausungen nichts mehr zu sehen und alle waren sich einig: «Es war super, aber für immer so wohnen – doch nicht!» Im Rebbuckzentrum erhielten die hungrigen Mäuler ihr Frühstück und um zehn Uhr rundete ein Gottesdienst den Anlass ab. Durch die Aktion kam ein Spendenbetrag von mehr als 12 000 Franken zugunsten von «Agape» zusammen – also auf allen Seiten ein voller Erfolg. ◾
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Luftfahrtpolitischer Bericht: Keine Abkehr von bisherigem System
Flughafen Zürich soll entwicklungsfähig bleiben Die Luftfahrt ist für Bevölkerung und Wirtschaft zentral. Aufgabe des Bundes ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine gute internationale Anbindung der Schweiz beizubehalten und ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Wie er sich das vorstellt, legt der Bundesrat in seinem neuesten luftfahrtpolitischen Bericht dar. Aufgrund des stark geänderten Umfelds hat der Bundesrat beschlossen, nach 2004 einen neuen luftfahrtpolitischen Bericht (Lupo) vorzulegen. Der neue Bericht stellt keine Abkehr von der bisherigen Luftfahrtpolitik dar, sondern zeigt auf, wie sie vor dem Hintergrund wachsender Mobilität, neu auftretender Fluggesellschaften und technologischer Fortschritte weiterentwickelt werden soll. Der Bundesrat will bei der weiteren Entwicklung der Landesflug häfen mehr Einfluss haben. Deshalb will er ihnen verbindliche Leistungsund Kapazitätsziele vorgeben. Von einer «Entmachtung der Kantone» mag der Bundesrat aber nicht sprechen.
Nationale Gesamtschau Damit die Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel ihre Aufgaben auch langfristig erfüllen können und die Schweizer Luftfahrt wettbewerbs
Sicherheitskontrolle ausgezeichnet Der Flughafen Zürich gewinnt zum ersten Mal den Skytrax Award für seine Sicherheitskontrolle, wie in einer Medienmitteilung bekanntgegeben wird. Bewertet wurden dafür die Freundlichkeit des Sicherheitspersonals, die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle sowie die Securitystandards. Der Flughafen Zürich wird für seine Leistungen beim Durchführen der Sicherheitskontrollen mit dem Skytrax Award «World Best Airport Security Processing» ausgezeichnet. Er hat sich damit gegen rund 550 andere Flughäfen durchgesetzt. Vergangenes Jahr belegte der Flughafen ürich in dieser Kategorie den achten Z
Der Bundesrat will bei der weiteren Entwicklung der Landesflughäfen mehr Einfluss haben. (zvg)
fähig bleibe, brauche es eine nationale Gesamtschau, sagte Verkehrs ministerin Doris Leuthard an einer Medienkonferenz in Bern. Deshalb «muss der Bund mehr Einfluss» auf die weitere Entwicklung der Landesflughäfen haben, sagte sie. Der LupoBericht sieht vor, dass der Bund im sogenannten Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) verbindliche Leistungs- und Kapazitätsziele festschreiben kann. Die Region Ost, zu der auch die Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf gehören, begrüsst die Luftfahrtpolitik 2016 (Lupo) des Bundes mehrheitlich. Die Behördenorganisation steht hinter dem Flughafen Zürich
Rang. Im Jahr 2015 haben rund 10 Millionen Passagiere die Sicherheitskontrolle am Flughafen Zürich passiert. Die Preisverleihung fand am 16. März im Rahmen der Passenger Terminal Expo in Köln statt. (e)
Nächtliche Strassensperre für Kröten und Frösche Seit Dienstag, 15. März, ist die Strassenverbindung Birchwil – Gerlisberg während vier bis sechs Wochen zwischen 18 Uhr und 8 Uhr morgens für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung dient dem Schutz der Kröten und Frösche, die zum Eigentalweiher wandern, um dort zu laichen. Bereits in den letzten Nächten sind einzelne Tiere aus dem Winterschlaf erwacht
und ist sich bewusst, dass die internationale Anbindung und die zahlreichen Arbeitsplätze für die Wirtschaftsregion und die Schweiz von zentraler Bedeutung sind. Die Region Ost ist wie der Bund der Überzeugung, dass für den Betrieb des Flughafens Zürich die Akzeptanz der Bevölkerung unverzichtbar ist. Mit dem Bund einverstanden ist die Region Ost, dass die Lärmbelastung weiter reduziert werden soll. Vom Bund vorgeschlagene Lenkungsmassnahmen sind zu begrüssen. Dieses Potenzial wurde bis jetzt zu wenig ausgeschöpft, etwa mittels Lärmgebühren. Zwingend einzuhalten ist für die Region Ost die Nacht-
und zu den Laichgewässern gewandert. Das Eigental ist eines der bedeutendsten Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Kanton Zürich. Die Sperrung erfolgt unter der Leitung der Fachstelle Naturschutz der Bau direktion Kanton Zürich. Tagsüber ist die Strasse normal befahrbar. Die Eigentalstrasse ist während dieser Zeit auch tagsüber vollständig ge(e) sperrt.
Zwei gemeinsame Chorkonzerte Mit zwei Konzerten unter dem Motto «Us eusem Liederchratte» haben der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil und der Männerchor Nürensdorf ein Liederprogramm einstudiert. Am
flugsperre, auch wenn andere Flughäfen die Zeiten ausweiten sollten. Dass der Bund langfristig Bedarf für den Ausbau der Infrastruktur sieht, sei kritisch zu beurteilen. Seit 2004 verzeichne der Flughafen Zürich aufgrund der grösseren Flugzeuge kein Wachstum der Anzahl Flüge mehr. Diese liege heute immer noch rund 20 Prozent unter dem Spitzenjahr 2000. Es gelte, realistische Prognosen zu machen und Infrastrukturen nicht unnötig auf Vorrat zu bauen. Dass mittelfristig – gemäss Bundesrätin Doris Leuthard in den nächsten 15 bis 20 Jahren – keine Pistenverlängerungen geplant seien, begrüsst die Region Ost. Annamaria Ress
Freitag, 15. April ist Türöffnung um 19 Uhr im Ebnetsaal Nürensdorf und die Festwirtschaft ab dann geöffnet. Programmbeginn ist um 20 Uhr, bis Mitternacht bleibt Zeit für ein Beisammensein. Am Samstagabend, 16. April, ist die Türöffnung um 18.30 Uhr für solche, die sich verpflegen möchten. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Nach Konzertende spielen die Winti-Fäger bis um 2 Uhr zum Tanz auf. Zusätzlich unterhält die Theatergruppe «Chrüz und Quer» mit dem Lustspiel «De grossartig Hannibal». Plätze können reserviert werden am 8. und 9. April von 16.30 bis 18 Uhr und vom 11. bis 14. April von 17.30 bis 19.30 Uhr unter Telefonnummer 076 282 08 57. (e)
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Ist Gold für die Zukunft Gold wert? Die Ängste um eine Abkühlung der dass man sein Portfolio auf verglobalen Wirtschaft haben die Ak- schiedene Branchen, Ländern und tienmärkte ganz schön durchge- Währungen aufteilt und andere schüttelt. Teilweise verVermögensanlagen berücksichtigt. Wenn beiloren die Börsen seit spielsweise die AktienAnfang Jahr bis Mitte märkte unter Druck geMärz über zehn Prozent. Besonders einraten, blühen oft Anladrücklich ist diese Korgen in Gold auf. Dies, rektur, wenn man die weil das Gold in solchen Gesamtsituation beZeiten als wertbeständig und krisenresistent trachtet: Verliert der Schweizer Markt Index gilt. SMI einen Punkt, werFabian Rahm den zirka 130 Millionen Wie sich die Zukunft Franken vernichtet. präsentieren wird, weiss niemand. Wir empfehlen desSeit Anfang Jahr hat der SMI ein- halb, einen konstanten Anteil an drückliche 800 Punkte verloren, alternativen Anlagen wie Gold oder was 104 Milliarden oder umgerech- Silber von rund fünf Prozent im net zirka 130 000 Einfamilienhäu- Portfolio zu halten. sern entspricht. Und dies alleine in der Schweiz, welche verglichen zu Gerne stehen wir Ihnen für eine anderen Ländern winzig ist. persönliche Analyse Ihrer finanziellen Situation zur Verfügung. Wenn man aber einen langen An Ihre Raiffeisenbank lagehorizont verfügt, kann man Oberembrach-Bassersdorf solche Rückschläge besser verkraften. Gerade bei einer Korrektur der Fabian Rahm, Lernender Aktienmärkte kann es sogar auf lange Sicht ein interessanter Ein- Dieser Text wurde selbstständig von stiegspunkt sein. Wichtig dabei ist, unserem Lernenden geschrieben.
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Fotowettbewerb
Eine Laune der Natur? Wo befindet sich dieser speziell gewachsene Baum? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 11. April per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte die Telefonkabine bei der Brücke über den Auenbach zwischen der Bahnhofstrasse und dem Auenring in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Deborah Wettstein aus Bas(dm) sersdorf.
Positive Nachricht für Hauseigentümer im Fluglärmstreit
Entscheid entspricht nicht der Rechtsgleichheit Höhere Entschädigungen, als der Flughafen eigentlich zahlen wollte, erhalten Grundstückbe sitzer in der Ostanflugschneise. Das Bundesgericht hat jedoch auch eine eher schlechte Nachricht, wie in seiner Mitteilung von Mitte März zu lesen ist. Erleichterung bei Hauseigentümern: Der Flughafen Zürich muss Entschädigungen für die gesamte Fläche eines direkt überflogenen Grundstücks zahlen. Diesen Grundsatzentscheid fällte das Bundesgericht am 17. März. Acht Pilotfälle aus Kloten, respektive aus der Ostanflugschneise des Flughafens wurden behandelt. Denn nach Ein führung des forcierten Ostanflugs vor 15 Jahren machten die Grundstück besitzer geltend, dass ihr Grundstück
an Wert verloren habe. Bei drei Grundstücken seien die Flächen jedoch derart gross, dass sie nicht gänzlich direkt überflogen werden und entsprechend weniger hoch entschädigt werden müssten, so die Präzisierung in der Mitteilung. Das Bundesgericht bestätigte mit seinem Entscheid die Vorinstanz, das Bundesverwaltungsgericht (BVG). Dieses hatte 2014 einen Pilotentscheid der Eidgenössischen Schätzungskommission von 2011 kritisiert. Die Kommission hatte jeweils nur für jene Teile der Parzellen Entschädigungen auszahlen wollen, die genau überflogen werden.
Berechnung nicht korrekt Nachdem Grundstückbesitzer im Süden bereits Lärmentschädi-
gungen erhalten, sei es an der Zeit, dass auch der Osten entschädigt werde, hofft die Region Ost, ein Zusammenschluss der Exekutiven von 79 Gemeinden im Osten des Flug hafens Zürich, zu der auch Bassersdorf und Nürensdorf gehören. Für nicht korrekt erachtet die Region Ost die Berechnung der Entschädigungen. Diese erfolge nach dem gleichen Prinzip wie für den Süden, der am Morgen ab 6 Uhr und teilweise tagsüber Fluglärm hat. Zur Berechnung des Lärms und der Entschädigung wird ein Durchschnittswert für die Stunden zwischen 6 und 22 Uhr ermittelt. Der Osten habe aber vor allem Fluglärm am Abend zwischen 20 und 23 Uhr, ja sogar bis 23.30 Uhr aufgrund des Ver spätungsabbaus. Anderthalb Stun-
den mit intensivem Lärmaufkommen seien einfach nicht für die Berechnung des Durchschnittswerts einbezogen worden. Das sei nicht nachvollziehbar, entspreche nicht der Rechtsgleichheit und sei deshalb zu korrigieren. Einen Tag nach dem Bundesgerichtsentscheid, wollte der Flughafen Zürich auch in der Tagespresse einen Kommentar abgeben, bevor k die schriftliche Begründung vorliege. Flughafensprecherin Sonja Zöchling meinte: «Das Modell, das für die Berechnung des Minderwerts von Ertragsliegenschaften zur Anwendung kommt, gibt dem Flug hafen Sicherheit für die Bearbeitung eiterer Fälle.» w (ar)
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Beatrice Karrer Ulrich aus Baltenswil bei Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Es freut mich zu sehen, dass mein Mann mit Malen von Bildern ein neues Hobby gefunden hat. Es fesselt ihn so sehr, dass er darüber sogar das Rauchen manchmal vergisst. Wir sind glücklich, hier zu wohnen und sind schon in ein paar Gehminuten mitten in der Natur. In unserem Block haben wir es richtig gut untereinander. Im Sommer grillieren wir auch manchmal zusammen. Es tut gut, so lässige Leute um sich zu haben. Ich habe mir ein Wildbienen-Hotel gekauft und freue mich jetzt schon darauf, die Bienen bei ihrer Arbeit zu beobachten. Was hat Sie geärgert? Ich nehme mir immer wieder vor, mich nicht zu ärgern und trotzdem gelingt es nicht immer. Es hat mich beeindruckt zu lesen, dass es Menschen gibt, die es wirklich schaffen, gelassen zu bleiben – ich arbeite noch daran. Ich kann mich wahnsinnig ärgern, wenn ich zum Beispiel sehe, wie Leute, die vom Bus kommen, ihren Abfall einfach in die Schäfchenweide werfen. Im Sommer sieht das manchmal wie eine richtige Müllhalde aus. Dann ärgert es mich auch, wenn meine Nachbarin mir erzählt, dass ihr beim Pampasgras jedes Jahr die Blütenrispen geklaut werden. Eigentlich geht mich das ja gar nichts an, aber es ärgert mich trotzdem, dass es Menschen gibt, die so etwas tun. Ich wünsche mir zukünftig mehr Gelassenheit. (ym)
GEWERBEGEFLÜSTER Thomas Neidhart aus Birchwil hat vor fünf Jahren seinen Traum verwirklicht und die Firma Elektro Neidhart AG gegründet. Aufgewachsen ist Neidhart zusammen mit seinem Bruder in Birchwil, besuchte die hiesigen Schulen und schloss die Sekundarschule ab. Nach einer Berufslehre als Elektroinstallateur arbeitete er während einigen Jahren in bekannten Elektrofirmen. Anschliessend schloss Thomas Neidhart das eidgenössische Diplom als Elektroinstallateur ab und wagte sich kurz darauf in die Selbständigkeit. «Bereits als Kind übernahm ich gerne Verantwortung und es war schon immer mein Ziel, ein eigenes Geschäft zu führen», erzählt Neidhart. Zum heutigen Zeitpunkt beschäftigt er acht Elektromonteure und einen Lernenden. «Guten Nachwuchs zu finden ist zurzeit sehr schwer», stellt der Inhaber fest, «wir sind immer noch auf der Suche nach einem Lehrling für den kommenden August.» Der bald 33-jährige Neidhart legt bei sich und seinen Mitarbeitern viel Wert auf hohe Arbeitsquali-
tät, saubere Ausführungen und Zuverlässigkeit. «Wir geben immer unser Bestes, all diese Ansprüche einzuhalten – ebenso wie eine termingerechte Fertigstellung der Aufträge.» Die Firma Elektro Neidhart realisiert Service und Unterhaltsarbeiten. Ebenso installieren die Mitarbeiter die notwendigen elektronischen Leitungen in Neubauten und in diversen Industriezweigen. Auch bei Umbauten findet man die Mitarbeiter von Elektro Neidhart an der Arbeit und auf Wunsch liefert der Nürensdorfer auch Haushaltsgeräte. «Es ist uns klar, dass wir da preislich nicht mit den Discountern mithalten können», ist sich Neidhart bewusst, «aber dafür bieten wir einen 24-Stunden Service an und rücken auch im Notfall am Wochenende aus.» Obwohl der bald zweifache Familienvater erst seit fünf Jahren sein Geschäft besitzt, kann er bereits auf treue Kundschaft zählen. «Wir sind bestrebt, uns im regionalen Umfeld noch besser zu positionieren», definiert Neidhart sein Arbeitsgebiet, «wir wollen für die Kunden greifbar und präsent sein.» Marianne Flotron
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Bild des Monats Im Mai 1978 entschieden sich rund eine Million Stimmberechtigte dafür, die Schweiz zur Zeitinsel zu machen: 52 Prozent der Wählerinnen und Wähler lehnten das neue Zeitgesetz ab. Die Mehrheit wollte die Uhrzeit nicht mit den Nachbarländern Deutschland und Österreich abgleichen. Von nun an hatte die SBB bei Fahrten ins Ausland die einstündige Zeitverschiebung einzukalkulieren, für Grenzgänger wurden Ladenöffnungszeiten unübersichtlich und um das Abendprogramm von ausländischen Fernsehsendern nicht zu verpassen, mussten Herr und Frau Schweizer von der Arbeit nach Hause eilen. Nach einem nicht allzu lange währenden Zeitchaos verabschiedete die Regierung selbständig ein Gesetz, welches die frühjährliche Umstellung der Uhren auch für die Schweiz vorsah. Das Lager der Umstellgegner brachte die für ein Referendum nötigen 50 000 Unterschriften nicht mehr zustande. In diesem Sinne: Geniessen Sie die Sommerzeit! Manuel Holder
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Region/Leserforum
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Mitgliedersuche von Erfolg gekrönt
Vom ersten Test direkt zum Auftritt Die Guggenmusik Kookaburra zählte noch vor kurzem 28 Musizierende. Seit Ende Februar, nach einem Tag der offenen Türe, sind es sechs Personen mehr. Diese testeten im Vereinslokal im Nürensdorfer Schulhaus Ebnet verschiedene Instrumente und traten gleichentags erstmals mit der Formation auf.
Noten auch immer, wann welche Ventile gedrückt werden müssen.
Vom Schlagzeuger zum Hornist
von Rosmarie Schmid Die Guggenmusik Kookaburra BasiNüeri wurde 1981 gegründet und noch vor wenigen Jahren zählte sie mehr als 40 Leute. Durch Wegzug und vermehrte Verpflichtungen im Beruf fehlten in den verschiedenen Registern bald immer mehr Bläser. Zurzeit musizieren bei Auftritten noch insgesamt 28 Personen. Mit dem Aufruf «Wanna be a Rockstar?» lancierte der Verein eine Kampagne, um motivierte Leute anzuwerben. Auf dem Flyer hiess es: «Bist du ein glatter Cheib oder eine lustige Griete die ein Instrument spielen möchte, obwohl du es nie gelernt hast?» Diesem Aufruf folgten zwei junge Frauen und vier junge Männer. Inte-
Neue Mitglieder (hinten, v.l.): Jonathan Berney, Silas Hagge und Lee-Roy Neyer, (vorne, v.l.): Daniela Bangerter, Jessica Bartholdi und Ronny Hafner. (rs)
ressiert lauschten sie den Ausführungen von Präsident Reto Weiss. Dann erklärte Marcel Studach, dass zum Testen je ein Sousafon, eine Trompete, Posaune und ein Horn zusammen mit Instruktoren zur Verfügung stünden. Sein Motto: «Einmal Gugge, immer Gugge». Deshalb ist Studach seit 25 Jahren Mitglied des
Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Feldhasen beobachtet (Kein Einklang der Natur, Dorf-Blitz 01/16)
Unter dem Titel «Kein Einklang der Natur» ist die Einschätzung des Försters bezüglich der die Natur zerstörenden Schuldigen zu lesen. Ich finde jedoch kein Wort zu den unter seiner Regie mit schwersten Holzfällmaschinen organisierten, den Waldboden auf Jahrzehnte kaputt machenden und auch die Waldbewohner massiv störenden Forstar-
beiten. Nebenbei bemerkt, irrt Revierförster Erni, wenn er behauptet, Feldhasen seien verschwunden. Ich habe unlängst bei einem Spaziergang ganz in der Nähe der Waldhütte über längere Zeit zwei spielende Feldhasen beobachtet. Mein nicht angebundener Hund blieb aufgrund meiner Erziehung sitzend neben mir und schaute dem Treiben interessiert zu. Ich befürchte, Herr Erni hat bezüglich Eingriffe in die Natur eine sehr einseitige Sichtweise.
Willi Landis, Bassersdorf
Vereins, 20 davon als musikalischer Leiter. Er hat in der ehemaligen Jugendmusik Bassersdorf-Nürensdorf Trompete spielen gelernt. Von den Gugge-Musikern hingegen hätten mehr als 90 Prozent nie ein Instrument spielen oder Noten lesen gelernt, sagte er. Deshalb schreibe er bei seinen Arrangements neben den
Und so versuchte sich Daniela Bangerter, die seit sieben Jahren bei einer Jugendmusik Klarinette spielt, an der Trompete. Der Schlagzeuger Jonathan Berney testete erstmals ein Horn, während Silas Hagge, der sich immer ein grosses Instrument gewünscht hatte, zum Sousafon griff. Lee-Roy Neyer sah den Präsidenten der Gugge Kookaburra bei der Quizsendung «Top Secret» im Fernsehen und hörte dessen Aufruf nach Bläsern. Für Ronny Hafner gab es nur die Pauke und Jessica Bartholdi spielte das Horn. «Trotz des grossen Interesses suchen wir weiterhin nach Mitgliedern», betonte Weiss. Nach vielem Üben, waren sich die sechs Frischlinge einig, dass dies ihr künftiges Hobby sein werde. Deshalb wurden sie genauso mit Airbrush-Maltechnik geschminkt wie alle anderen, erhielten je ein Kostüm und als Überraschung durften sie bereits am Abend beim Auftritt in Rorbas mitwirken. ◾
Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungs propaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an ekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. S (DB)
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Sport
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Die Fusion ist vorerst gescheitert und wird auf nächste Saison verschoben
Unihockeyclubs fehlen Funktionäre für Zusammenlegung Es wird weiterhin drei Unihockeyvereine in den drei Gemeinden geben. Der UHC Bassersdorf, Fireball Nürensdorf und der Dachverband UBN bleiben vorerst bestehen und fusionieren nicht. Für einen neuen Grossclub fehlen Funktionäre und Vorstandsmitglieder. von Philipp Rahm Die Projektgruppe, die aus den drei Vereinspräsidenten, Vorstandsvertretern und Spielern besteht, hat sich gegen eine Fusion im Frühling 2016 entschieden. Den Entscheid begründeten sie mit den aktuellen Voraussetzungen. «Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Schritt zu gross, denn es gilt die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen», erklärt Projektleiter Marcel Weber. Mit dem Projekt «Ein Verein» wollen die Verantwortlichen der drei Clubs einen grossen Uni hockeyverein gründen. Fireball Nürensdorf und dem Dachverein UBN fehlen Vorstandsmitglieder, Trainer und Helfer und für den Unihockey Club Bassersdorf genügt die Infrastruktur in der Gemeinde nicht. Das sind Gründe, welche für eine Zusammenlegung der Vereine sprechen. Die Mitglieder der drei Vereine wurden im Februar für die entscheidenden ausserordentlichen Generalversammlungen eingeladen. Zudem bekamen alle den Fusionsvertrag zugesandt, der die Zusammenlegung auf
Olympia-Teilnahme noch unsicher Der 25-jährige Schwimmer Nico van Duijn will nach Brasilien an die Olympischen Sommerspiele 2016. An den Schweizermeisterschaften in Oerlikon verpasste der Bassersdorfer aber die vorzeitige Qualifikation, obwohl er über 100 Meter Delfin triumphierte. An seinen eigenen Schweizerrekord kam er nicht heran, weil er die ersten 50 Meter etwas zu langsam anging. Genügend schnell war Nico Van Duijn hingegen für die Europameisterschaft in London. Mit einer Zeit von 53,37 Sekunden sichert er
Auch wenn im Hintergrund noch nicht alles klar ist, kämpfen die UBN-Spieler bei jedem Match um Punkte. (rh)
rechtlicher Basis beschlossen hätte. Rechtlich hätte die Fusion so ausge sehen: Der momentane Dachverein UBN hätte die beiden Stammvereine Bassersdorf und Nürensdorf übernommen. In die neue Saison wären die drei Vereine unter dem Namen Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN) gestartet. Das Verschieben der Zusammenlegung ist für das Projektteam kein Entscheid gegen die Fusion. «Wir gewähren uns etwas Zeit und schaffen damit die ange-
sich das EM-Ticket für den kommenden Mai. Dann hat er die nächste grosse Chance, das Olympiaticket zu lösen und seinen Traum zu verwirk lichen. (ph)
53 Jahre Flughafenlauf Am Donnerstag, 5. Mai erfolgt zum 53. Mal der Start zum traditionellen Flughafenlauf. Er zählt dieses Jahr zum Masters-Laufcup von Swiss Masters Running und ist ebenfalls ein Anlass im Rahmen des Züri Lauf Cups. Der vom LSV Kloten-Bassersdorf organisierte Lauf ist 17 Kilometer lang und verläuft zumeist flach
strebten Voraussetzungen für eine gemeinsame Zukunft», erläutert Weber.
Neuer Versuch Auch wenn das Ziel dieses Jahr v erfehlt wurde, will das Projektteam um Marcel Weber nicht aufgeben. Nächstes Jahr soll ein neuer Versuch die Zusammenlegung erbringen. «Wir sind überzeugt, dass dies der richtige Weg ist und wir werden als
um den Flughafen. Start und Ziel b efinden sich beim Klotener Schulhaus Hinterwiden. Um 10.30 Uhr starten die Läufer ab Jahrgang 1987 und um11.15 Uhr die Senioren. Um 10 Uhr gehen die Junioren der Jahrgänge 1997/2000 und Teilnehmer des Schnupperlaufs auf einen 6,6 Kilometer langen coupierten Rundkurs. Die Walker-/Nordic Walker folgen fünf Minuten später. Der Start zum 1,2 Kilometer langen Jugendlauf (Jahrgänge 2001/04 und 2005/08) erfolgt um 9.50 respektive 9.40 Uhr. Die Jahrgänge 2009 und jünger starten ab 9.20 Uhr auf die 700 Meter Rundstrecke (Gratisstart). Auch
Arbeitsgruppe das Projekt weiter vorantreiben», erklärt Marcel Weber. Die Abstimmung über die Fusion wird deshalb auf den Herbst verschoben. Die Verantwortlichen hoffen bis dahin genügend Funktionäre für den neuen Verein gefunden zu haben. Neben der Suche nach neuem Personal, will das Projektteam bereits erste Ideen umsetzen. Der neue Verein würde dann im 2017 erstmals eine Saison gemeinsam in Angriff nehmen. ◾
Schulklassen können für eine Trophäe gegeneinander antreten, den Klassengeist stärken und sich auspowern – dafür müssen sie sich aber bald anmelden. Beim Schulhaus Hinterwiden sorgt die Festwirtschaft für den nötigen Kaloriennachschub und dort findet die Rangverkündigung statt. Anmeldungen liegen in den Filialen der Zürcher Kantonalbank auf. Auch online kann man sich unter www. zuerilaufcup.ch anmelden oder vor Ort nachmelden. Weitere Informa tionen sind über info.flughafenlauf@ lsv-kb.ch erhältlich. (e)
Sport
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Dorf-Blitz
03/2016
Zielstrebiger Sportler wird Schweizermeister
Viel Aufwand für geformte Muskeln Neben seinem Medizinstudium verbringt der 21-jährige Yannis Karrer viele Stunden im Kraftraum. Das regelmässige harte Training ist für ihn längst kein Hobby mehr. Der Extremsport Bodybuilding ist mittlerweile seine grosse Leidenschaft.
ber 2014 in den USA zuerst nicht in Frage. Schlussendlich siegte aber sein Ehrgeiz und er entschied sich für eine Teilnahme. Für das Abenteuer «Weltmeisterschaft» nahm der eifrige Sportler wie bei der Schweizermeisterschaft die Hilfe eines Trainers in Anspruch. «Mit ihm konnte ich mich sehr gut und konzentriert auf den Wettkampf vorbereiten», erzählt Karrer.
von Philipp Rahm Sechsmal in der Woche geht Yannis Karrer ins Fitnesscenter. Eine Trainingseinheit dauert dabei etwa eine bis zwei Stunden, rund zehn Stunden Training pro Woche. Angefangen hat alles in seiner Schulzeit: Im Langzeitgymnasium Rychenberg in Winterthur besuchte er mit einem Kollegen ab und zu den Kraftraum. Der Grund war die bevorstehende Rekrutierung fürs Militär. «Wir wollten für die Aushebung fit sein, weil wir Grenadiere werden wollten», erinnert sich Yannis Karrer. Die Zuweisung in die Spezialtruppengattung ist nur mit ausserordentlich guten sportlichen Leistungen zu erreichen. Der Nürensdorfer stellte fest, dass er in kürzester Zeit enorme Fortschritte machte und sah diese auch an Veränderungen seines Körpers. «Das Gefühl, meinen Körper selber zu formen, war faszinierend. Das spornte mich an, beim Training dranzubleiben und es zu intensivieren», so Karrer weiter. Dieses Vorhaben setzte er zielstrebig um. Die Trainingsabstände wurden kleiner und er war immer häufiger im Fit-
Wertvolle Erfahrungen
Yannis Karrer bei den Weltmeisterschaften 2014 in Boston. (zvg)
nesscenter anzutreffen. Das Interesse, wie sein eigener Körper funktioniert, gab ihm auch seine Studienrichtung vor. An der Universität Zürich studiert er seit drei Semestern Medizin. «Es geht mir weniger darum, Arzt zu sein, sondern zu wissen, wie der menschliche Körper aufgebaut ist.»
Der Bodybuilder trainiert sechsmal in der Woche. (ph)
Zwei Wettkämpfe Yannis Karrer beschäftigte sich nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis mit seinem Körper. Dank des intensiven Trainings und seiner Willenskraft konnte er im Oktober 2014 zum ersten Mal an einer Schweizermeisterschaft im Bodybuilding teilnehmen. Vor über 1000 Zuschauern gewann der junge Sportler diese souverän. Doch neben dem Erfolg blieb ihm auch etwas anderes. «Die Zeit vor der Meisterschaft war für mich sehr hart. Für den Wettkampf brauchte ich die optimale Figur und musste deshalb Diät halten», erinnert sich Karrer. Über drei Monate hinweg achtete er noch stärker auf seine Ernährung und verzichtete auf vieles. Sein normales Körpergewicht von etwa 100 Kilogramm reduzierte er auf lediglich 82 Kilogramm. Unter anderem wegen diesen physischen Strapazen kam für ihn die Weltmeisterschaft im Novem-
An der Weltmeisterschaft in Boston konnte Karrer im Vergleich zur grossen Konkurrenz nicht mithalten und qualifizierte sich nicht für das Finale. «Das Resultat war mir nicht so wichtig, viel mehr zählte für mich das Erlebnis», bilanziert er. Für den Wettkampf musste er sich mit dunkler Farbe bemalen, damit die Konturen der Muskeln besser zu erkennen waren. Am Wettkampf musste er ausser Anspannen seiner gesamten Muskulatur nicht viel machen. Die Bodybuilding-Wettkämpfe seien vergleichbar mit Schönheitswettbewerben, wobei natürlich nur die Muskeln zählen. «Die Anspannung und die spezielle Atmung während den Posen auf der Bühne waren für mich härter als alle Trainings zuvor», so Karrer. Insgesamt waren die Teilnahmen an der Schweizer- und Weltmeisterschaft wertvolle Erfahrungen für den Bodybuilder. Momentan hat er genug von Diäten und Wettkampfvorbereitungen. Seine Leidenschaft hat er aber trotz den aufopfernden Wochen nicht verloren. Neben dem Krafttraining hat Yannis Karrer keine Zeit mehr für andere Sportarten. Früher spielte er acht Jahre lang für den FC Bassersdorf. Doch ein Mannschaftssport kommt für den 21-Jährigen vorerst nicht in Frage. «Ich will selber für mich verantwortlich sein und mich nicht von anderen abhängig machen.» Der Nürensdorfer will weiterhin an seinem Körper arbeiten, aber nur aus Spass und Freude. Denn reich werden könne man mit diesem Sport nicht. Daher ist für ihn auch klar, dass er sein Medizinstudium erfolgreich abschliessen will, um danach einen Job zu suchen. ◾
Dorf-Blitz
Sport
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Sven Burch wurde das Motocross-Fieber in die Wiege gelegt
Ein Siebzehnjähriger im Fieber der Motoren Mit drei Jahren fuhr er bereits mit Stützrädern seine erste Maschine. Der junge Bassersdorfer Sven Burch ist mit vollem Elan dabei, sich eine Karriere als Werksfahrer zu sichern. Den Aufwand scheut er nicht, nimmt sehr viel Training in Kauf und hält auch in allen anderen Lebenslagen die Augen offen. von Susanne Beck Auf den ersten Blick hat man nicht das Gefühl, dass es sich bei diesem jungen Mann um einen begeisterten Motocrossfahrer handelt. Er gibt sich sehr überlegt, und je mehr man sich mit ihm unterhält, desto mehr wird der Eindruck erhärtet, dass er wirklich reif und vernetzt handelt. Der junge Athlet ist geistig wie körperlich mehr als nur fit. Sein Ehrgeiz ist seit 14 Jahren ungebrochen, um in die Weltelite der zweimotorigen Gefährte aufzusteigen und sich einen Namen in diesem rasanten Sport zu schaffen. Burch sieht in dieser Sportart nicht mehr Gefahren als im Breitensport. Konzentrationsfähigkeit sei jedoch der wichtigste Faktor, den es aufzubringen gilt. Wurde er doch schon e inige Male während der Rennen «abgeschossen». Eine kleine Unachtsamkeit und es kann zu kleinen Blessuren oder sogar zu Knochenbrüchen kommen.
Verplante Wochenenden Während sich Kollegen in seinem Alter überlegen, wo die nächste Party steigt, ist bei ihm klar, dass er trainiert oder an Rennen teilnimmt. Sein Kollegenkreis hat damit keine Probleme, sie schätzen ihn für sein Talent. Auch mit Drogen hat er noch nie persönliche Erfahrungen gesucht, das würde sich mit seinen Ambitionen gar nicht vertragen. Mit einem Lächeln auf den Lippen meint er: «Zu Drogen und Alkohol sage ich schlicht: ‹nein danke›.» Er wohnt mit seiner Mutter, seinem jüngeren Bruder und seiner kleinen Schwester in Bassersdorf. Seine Familie liebt Sven Burch sehr. An den Wochenenden ist er viel im nahen
Sven Burch widmet sich mit viel Einsatz seiner Karriere als Motocrossfahrer (Bilder: Susanne Beck)
Ausland an Rennen, an welche ihn sein Vater und Trainer begleitet. An solchen Anlässen hat er auch seine Freundin kennengelernt. Auch sie kommt aus einer Familie, welche im Motocrosssport verwurzelt ist. Ihre zwei Brüder sind ebenfalls begeisterte Rennfahrer.
250er KTM-Enduro Sven Burch ist mit seinen Maschinen beinahe verwachsen. Während den Rennen wählt er daher seine eigene Linie, welche für andere oft nicht nachzuvollziehen ist. Es erfüllt ihn mit Stolz, wenn er die erstaunten Blicke registriert, weil seine Sprünge oft so spektakulär aussehen. Es ist eine Materialschlacht, der auch er ausgesetzt ist. Bei Schweizermeisterschaften beträgt das Startgeld bescheidene 70 Franken. Bei Europameisterschaften werden 400 Euro erhoben und an Weltmeisterschaften sogar 1000 Euro. So ist es für den jungen Fahrer immens wichtig, dass er von verschiedensten Sponsoren unterstützt wird. Von seiner Familie wird Burch am meisten unterstützt. So ist sein Vater Christian von Deschwanden sowohl sein Trainer wie auch Mechani-
ker. Der junge Bassersdorfer meint glücklich: «Mein Vater ist ein super Coach, die Chemie zwischen uns stimmt einfach.» Dass es beinahe unmöglich ist zu gewinnen, wenn nicht alle Umstände stimmen, hat er auch schon das eine oder andere Mal schmerzlich erfahren müssen: 2013 hat sich der Fahrer Elle und Speiche gebrochen – drei Operationen folgten daraus, 2014 schmerzte ihn eine Daumenverletzung so massiv, dass er immer wieder Rennen absagen musste.
Ausdauer und Kraft Zurzeit gibt es drei Schweizer, welche sich als Motocrossfahrer den Lebensunterhalt verdienen. Burch wird auch weiter hart daran arbeiten. Zuerst wird er in Kloten noch sein zehntes Schuljahr beenden. Danach legt er sich mit seiner Ausbildung einer vierjährigen Sport-KVLehre in Zürich einen guten Grundstein und meint erklärend dazu: «Die ersten zwei Jahre sind dem theoretischen Teil gewidmet. Das heisst, es wird die Schulbank gedrückt und es gibt keinen Verdienst. Die nächsten zwei Jahre folgt dann
Beweglichkeit ist Sven Burch sehr viel wert.
das Praktikum, welches jeweils am Nachmittag ab 15 Uhr Zeit und Platz gibt für sportliches Training.» Heute führt er von Montag bis Donnerstag abwechselnd am späten Nachmittag Trainingseinheiten für Oberkörper und Beine durch, primär für seine Ausdauer und in zweiter Linie für die Kraft. Um es an die Spitze zu bringen, gibt der Jüngling seine ganze Energie in den Motorsport, in seinen Träumen hat er es bereits geschafft. Am Wochenende vom 6. August 2016 wird er sich in Frauenfeld hoffentlich für die Europameisterschaft qualifizieren. ◾
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Alltag im Dorf
Dorf-Blitz
03/2016
Eindrücke für das ganze Leben gesammelt
«Nicht nur nehmen – auch weitergeben» Vielseitiges Programm
Der 21-jährige Robin Meier, mit Pfadinamen «Milou», verbrachte seine Schulzeit in Brütten, bevor er ins Gymnasium nach Winterthur wechselte. Schon im frühen Kindesalter entfachte seine Leidenschaft für die Pfadi Nepomuk. Seither engagiert er sich mit viel Leidenschaft für die jugendlichen Pfadfinder. Von Sandra Lanz Noch spät am Abend erscheint Robin Meier – er war wieder einmal für die Pfadfinder unterwegs. «Ich wollte noch einen Lagerplatz für das nächste Pfingstlager inspizieren», erklärt er. Sein Leiterkollege Luca Mayer begleitet ihn, wie so oft. Der kameradschaftliche Zusammenhalt der beiden Leiter ist offensichtlich: Fröhlich und engagiert erzählt Robin von seiner Passion Pfadi.
Der Anfang seiner Passion Die prägende Schulzeit verbrachte er in Brütten, wo er von seinem Nachbar-Kollegen und einstmaligen Leiter vor 13 Jahren in die Pfadi Brütten eingeführt wurde. Bereits sein Vater hatte eine Pfadikarriere gelebt und dessen Erzählungen und Erlebnisse motivierten ihn neben den eigenen Eindrücken als Pfadi-Kind zusätzlich, auch nachfolgenden Generationen ähnliche Eindrücke weiterzugeben. «Nicht nur nehmen – auch weiter geben», ist für Robin Meier ein wichtiger Leitspruch.
Viel Freizeit investiert Als Vollzeitstudent in Wirtschafts informatik und einem Teilzeitjob bei einem Partyservice ist ein tadellos geführtes Zeitmanagement von höchster Priorität. Seine Funktion als Truppenleiter in Brütten bringe regelmässige «Höcks» mit sich. An diesen wöchentlichen Sitzungen werden die Samstags-Übungen geplant und schriftlich festgehalten. Die Abteilung Brütten besteht aus drei Truppenleitern (TL), zwei Gruppenführern (GF) und vier Hilfsgruppenführern (HGF). Die Aufgaben werden delegiert und von der jeweiligen Equipe ausgeführt. So er-
Robin Meier v/o Milou (r.) und Luca Mayer v/o Cresto (l.): Ein eingespieltes Leiterteam mit vielen Ideen. (Bilder: Sandra Lanz)
Der Pfadi-Samstag startet um 14 Uhr mit Treffpunkt beim Pfadiheim Brütten. Zum Aufwärmen werden allerlei Spiele gemacht. Anschliessend gilt der Fokus auf ein im Voraus bestimmtes Thema, bei welchem den Kindern Wissen und Werte vermittelt werden sollen. Unterbrochen mit einem selbst mitgebrachten «Zvieri» oder über dem Feuer gebratenen Köstlichkeiten, wird anschliessen aufgeräumt und ein ruhiger Ausklang entlässt die Kinder. Die Pfadi findet bei jedem Wetter mehrheitlich im Freien statt. Nur bei Sturm und extremer Kälte zieht man sich ins gemütliche, geschützte Pfadiheim zurück.
Ausgleich in der Natur halten auch die jüngeren Hilfsleiter die Gelegenheit, Führungsaufgaben zu übernehmen und auszuführen.
stossen wir auf Wohlwollen und die materiellen Spenden sind ebenso willkommen.»
Die Ausbildung zum Leiter erfordert das Absolvieren von Kursen, welche praxisbezogenes Wissen lehren. Verschiedene Themen wie Pädagogik, Waldkunde, Wetterdeutung, Seil- und Baukunde und Erste Hilfe werden vertieft und mit einem Examen geprüft. Diese Lehrgänge beanspruchen jeweils ganze Wochen und Teilnehmer opfern dafür ihre Ferientage.
Wünsche und Ziele
Planen und umsetzen Die Durchführung der beliebten Pfadi-Lager erfordert nach der Standort-Rekrutierung eine akribische Planung des Materials. Es gilt Transport, Verpflegung, Zeitabläufe und Notfallszenarien durchzudenken. «Da gehen schon etliche Stunden drauf», erzählt Robin schmunzelnd. Doch diese Herausforderung liege ihm und manchmal gelte es auch, zu improvisieren. All die Schreibarbeiten erledigt er mit selbst programmierten Apps und bevorzugt aus Kostengründen die Abwicklung über E-Mail. Die Altpapiersammlung, welche zweimal jährlich durchgeführt wird, sichert die Finanzierung für die Durchführung der Lager. «Es gibt keine Sponsoren in der Pfadi. Aber bei vielen Bauern und Geschäften
Die Pfadi Brütten erfreut sich wieder an mehr Mitgliedern als auch schon. Das Verteilen der Flyer in den Schulen hat dazu beigetragen. Zurzeit sind 15 aktive Pfadfinder dabei, mehr Mädchen als Jungen. Trotzdem legt Robin Meier viel Wert auf das Bekanntmachen der Pfadi Brütten, welche gut noch weitere Pfadfinder aufnehmen könnte. «Willkommen sind auch Kinder aus den Nachbarsdörfern Breite, Oberwil und Nürensdorf», sagt er. Auch soll die Teilnahme für jedes Kind möglich sein, unabhängig der finanziellen Möglichkeiten.
Seine kameradschaftliche Verbundenheit mit den Kindern und gleichzeitig seine linientreue Führung machen Meier die Aufgabe leicht. Auch wenn die Kinder mal nerven, fänden sie immer ein Spiel oder eine Aufgabe, welche die Stimmung wieder ins Lot bringe und manches Problem löse. «Wir Leiter möchten den Kindern eine gute Zeit bescheren. Sie sollen etwas lernen, sich austoben und Kind sein dürfen. In der heute stark technisierten Umgebung ist der Ausgleich im Wald und in der Natur für die Kinder sehr wichtig.» ◾
Interessierte melden sich bei pfadibruetten@gmail.com oder «Milou» unter Telefon 079 784 49 99
Das gemeinsame «Brätle» ist immer wieder ein Höhepunkt.
Dorf-Blitz
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Alltag im Dorf
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Dominik Bartholdi designt eine App für Jobsuchende
Vom Kreativen zum Kopfmensch Nach dreizehn Jahren Arbeit im IT-Bereich einer Grossbank hat der Bassersdorfer Dominik Bartholdi mit zwei Kollegen eine Firma gegründet, die Jobsuchenden das Leben einfacher machen soll. Mittels einer App sollen Jobsuchende und Firmen sich schneller finden. von Susanne Gutknecht Dominik Bartholdi wirkt zufrieden. Sein Entscheid vor einem Jahr, den eingefahrenen Berufspfaden Adieu zu sagen und sich selbständig zu machen, sei einer seiner besten gewesen, so Bartholdi. Obwohl die drei Kollegen auf einer Grossbank gearbeitet haben, seien sie keine Banker, sondern hätten in der Informatik-Abteilung zusammen gearbeitet und sich gekannt. Nach dreizehn Jahren sei es ihr Wunsch gewesen, etwas anderes zu machen. Mit «Yooture» haben sie die Jobsuche auf eine mobile App angewendet: «Jobs finden statt suchen» ist ihr Slogan. Dominik Bartholdi ist in der Firma der technische Kopf und zuständig für die Entwicklung und den Betrieb der App. Bereits bei der Grossbank war Bartholdi für die technische Entwicklung von Mobile Apps zuständig. Daher hat sich wenig geändert. Am meisten faszinieren Bartholdi bei seiner heutigen Arbeit, wie schnell er Entscheide umsetzen kann. Mit den
Dominik Bartholdi bedient sich verschiedenster Arbeitstechniken beim Designen der Jobsuche-App. (sg)
Kollegen diskutieren, prüfen, ob es machbar ist und los geht’s. «Ich muss keinen Apparat anstossen, lange Projektanträge schreiben und dergleichen. Wir diskutieren über neue Ideen und Richtungen und wenn wir überzeugt sind davon, kann ich mit der Umsetzung beginnen.» Die App funktioniere nach einem einfachen Prinzip: «Wir wollen den perfekten Kandidaten mit dem perfekten Job so schnell als möglich zusammenbringen.» Die Sprache in der App ist persönlich, auf du und du, und der Auftritt komme sympathisch rüber, so das Feedback.
Wertvolle Feedbacks
Beim Harleyfahren kann Dominik Bartholdi richtig abschalten und die Natur geniessen. (zvg)
Als Start-Up Unternehmen sind sie noch im Aufbau begriffen. «Viele haben das Gefühl, dass man schnell viel Geld verdient, sobald eine App online ist. Dem ist aber nicht so. Zurzeit legen wir drauf», erklärt der Geschäftsmann. Die drei Kollegen teilen sich zwei Büros, an deren Wände viele Flipchartbögen mit den Ergebnissen zahlreicher Diskussionsrunden hängen. Hinter Dominik Bartholdis Büroplatz fallen die vielen gelben Post-ItZettel auf, die nicht so recht zu einem eingefleischten IT-Crack passen wollen. «Beim Diskutieren soll die Ausei-
nandersetzung im Zentrum stehen, nicht die Bedienung irgendwelcher Projektprogramme», erklärt er. Feedback zu seiner Arbeit erhält Bartholdi direkt von den Benutzern seiner App: «Ich erhalte viele Hinweise. Sie sagen mir, was sie gut finden, was sie vermissen und wo sie etwas anders machen würden – und zwar zum gesamten Spektrum, ob Bedienung, Farben oder Funktionen.» Das sei definitiv auch anders als früher, sagt er lachend, aber durch diese Feedback sähen sie auch Trends und könnten so wichtige Erkenntnisse für ihre Arbeit gewinnen. «Das ist ein sehr spannendes Feld meiner Arbeit.»
Mit Händen gearbeitet Bartholdi war nicht immer Applika tionsentwickler und dem Programmieren verbunden. Als gelernter Innendekorateur hatte er eine kreative Arbeit, die ihn ausfüllte und die ihm Spass machte. «Ich habe mit meinen Händen gearbeitet und am Abend jeweils ein klares Resultat gesehen.» Allerdings machten ihm seine Knie einen Strich durch die Rechnung und er musste sich nach einem neuen Beruf umsehen. Ein Kollege empfahl ihm eine Ausbildung zum Applika tionsentwickler bei der Grossbank.
«Ich war skeptisch, sah in der IT wenig Kreatives.» Dreizehn Jahre später hat er die Kreativität gefunden: «Es ist keine visuelle mehr, aber die verschiedenen Lösungsfindungen sind sehr wohl kreativ. Ich bin zufrieden, wenn ich ein kniffliges Problem elegant lösen konnte.» Seit vielen Jahren tauscht sich Bartholdi auch in der Open Source-Community aus, besucht Kongresse im Ausland und bleibt so auf dem neuesten Stand der Technik oder holt sich auch einmal in Diskussionen neue Lösungsansätze und Ideen. Den Kopf auslüften kann Bartholdi beim Fahren mit der Harley Davidson, die er selber restauriert hat: «Ich kenne jede Schraube.» Daneben erfreuen sich der frischgebackene Vater und seine Partnerin an ihrer Tochter Zoé und der Natur rund um ihren Wohnort Bassersdorf. Bilder seiner Tochter werde man in sozialen Kanälen jedoch nicht finden. «Als Informatiker kenne ich die Gefahren und Möglichkeiten. Daher bin ich hier vorsichtig.» Aufgewachsen ist er im Thurgau und wenn er denn einmal Heimweh hat oder eine Pause braucht, holt er sich mit einem MöhlApfelsaft schnell ein paar Heimat gefühle nach Bassersdorf. ◾
Gesundheit
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Dorf-Blitz
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Kräuterauswahl kennenlernen Eine Kräuterapotheke im Garten, auf dem Balkon oder dem Fenstersims ist für allerlei Unpässlichkeiten und Gebrechen des Alltags eine wahre Wohltat. Wie der Volksmund weiss, ist gegen alles ein Kraut gewachsen und noch besser wächst es gleich bei Ihnen zu Hause. Was uns mittelalterliche Mönche vorlebten, kommt nun im Kleinen in unsere Beete und Töpfe zurück: der Heilkräutergarten. Vom 9. bis 16. April veranstaltet die Dorf-Drogerie Hafen in Zusammenarbeit mit Blumen Zweerus auf dem Dorfplatz und
am 8. und 9. April in Dietlikon vor der Drogerie den bewährten Setzlingsmarkt mit vielen verschiedenen Heilpflanzen. Neben Arnika, Wermut und Wallwurz finden Sie eine grosse Auswahl an Pflanzen fast vor Ihrer Haustür. Um die Anwendung und die Verarbeitung der mannigfaltigen Kräuterauswahl kennen zu lernen, bieten Ihnen die Kräuterspezialisten von Hafen und Zweerus am 4. April einen Vortrag zum Thema: «Setzlinge, wie man sie pflegt und was man daraus herstellen kann». Für Inter-
essierte wird im Rahmen eines Workshops am Mittwoch 11. und 18. Mai in der Dorf-Drogerie Hafen, Bassersdorf erarbeitet, welche Zubereitungen, seien es Urtinkturen, Homöophatika oder Salben aus den gezüchteten Setzlingen hergestellt werden können. Nutzen Sie die Heilkräfte der Natur und besuchen Sie uns.
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Reisen
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Im Westen ist viel Neues zu sehen
Prächtige Weintouren und kanadisches Leben Im Westen Kanadas locken abenteuerliche Ausflüge, aber auch viel Natur in Bergen und am Wasser. Pulsierende Städte wie Vancouver machen die Reise perfekt. Besonders schön sind auch die Weinbaugebiete in British Columbia. Ein Katzensprung davon entfernt liegen interessante Städte wie das amerikanische Portland und Seattle. von Annamaria Ress In gut zwölf Stunden erreicht man von Zürich aus Vancouver, die schöne Stadt im Westen Kanadas. Kein Wunder ist diese Stadt bei Europäern so beliebt: Das «Juwel des Pazifiks» bietet eine grandiose Bergkulisse und das Meer in allernächster Nähe, eine schöne Innenstadt und immer herrscht ein bisschen die Stimmung von Entdeckern und Indianern. Eine lebensfrohe, junge Stadt lockt mit restaurierten viktorianischen Häusern, weitläufigen Parkanlagen und Stränden, die zum Verweilen einladen. Es empfiehlt sich neben vielem Sehenswertem der Besuch der Granville Island. Das restaurierte Hafenviertel zeigt sich von einer sehr spannenden Seite. Der berühmt Public Market lockt mit vielen frischen Speisen und mit etwas Glück wird auch noch live Musik aus der Gegend auf dem Platz gespielt. Bunte Kunstläden und ein wunderbarer Blick auf verschiedenste Boote und die Skyline sind weitere Argumente.
Blick über Vancouver aus dem Wasserflugzeug. (Fotos: Annamaria Ress)
Per Rad oder Flugzeug Für jene, die sich gerne bewegen, ist eine Radtour durch den Stanley Park zu empfehlen. Im von Wasser umsäumten Stadtpark mit Wanderwegen und Picknickplätzen sind auch Original-Totempfähle zu sehen. Zudem liegt das Vancouver Aquarium im Inneren des vier Quadratkilometer grossen Parks. Mit dem Fahrrad sind alle unterwegs, die Route ist einfach und auch für ungeübte Radfahrer bequem zu meistern. Wer übrigens mit Flugangst kämpft, dem sei ein halbstündiger Flug per Wasserflugzeug über Vancouver empfohlen. Eine beeindruckende und imposante Stadt ist gewiss und die Flugangst ist im sich sanft bewegenden Flugzeug wie weggeblasen. Die Reise führt weiter über Whistler Mountain nach Kamloops. Der gepflegte Wintersport-Ort Whistler liegt
Seattle im Abendlicht: Ein beliebtes Fotosujet.
rund zwei Fahrstunden nördlich von Vancouver. Bekannt wurde er vor allem als Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Erst vor gut 50 Jahren wurde das Städtchen errichtet. Heute ist das kaum zu glauben, denn viele Hotels, Häuser und Wohnungen beherbergen Tausende von Touristen und Feriengäste.
Barbecue bei jedem Wetter Kamloops ist nicht etwa eine besonders augenfällige Stadt, ihre Besonderheit liegt darin, dass sie als Schnittpunkt der wichtigsten Highways gilt und mit vielen Läden ein guter Versorgungsort ist von Touren ins Hinterland. Hier zeigt sich die wahre Seele von richtigen Kanadiern: Am Sonntag wird alles für ein Barbecue zusammengepackt und irgendwo an einem Fluss ein Lagerfeuer entfacht. Die frische Luft und das Zusammensein mit Freunden geniessen, das schätzen die Kanadier – und dies bei jedem Wetter. Wer sich für guten Wein interessiert, tut gut daran, den weiteren Weg ins Okanagan-Tal unter die Räder zu nehmen. Dort reiht sich ein Weingut an das andere, viele Möglichkeiten für ein «wine tasting» bestehen selbstverständlich auch. Zuweilen ist der Wein zwar recht gut, aber für europäische Geschmacksnerven noch ein wenig zu jung. Und doch: Die Kanadier holen mit grossen Schritten auf. Das ist deshalb überraschend, weil noch vor gut 50 Jahren Kanada das Land der Biertrinker war. Die Voraussetzungen im lieblichen
Okanagan-Tal sind bestens: Sandige Erde, heisse und trockene Sommer.
Respekt und Humor Weiter geht die Reise nach Portland, einer aufstrebenden Metropole im amerikanischen Oregon. Ihren Beinamen «Stadt der Rosen» verdankt sie vor allem den herrlichen Gärten im Washington Park und dem Rose Festival, der grossen Blumenparade, die jeweils Anfang Juni stattfindet. Überrascht wird der Tourist aber auch von vielen Bettlern, die überall herumlungern. Der Grund ist, so vermutete ein Kellner, die hohe Zuwanderung aus Kalifornien, wo die Arbeitslosigkeit immens sei. Dem gegenüber wirkt Seattle sehr viel jünger und dynamischer. Selbst eine Busfahrt wird zur Sozialstudie in einer Gruppe Menschen, die sich zwar nicht kennen, einander jedoch respektvoll und mit Humor begegnen. Ein «thank you!» beim Aussteigen ist jedenfalls die Regel und Behinderten und älteren Menschen Platz zu machen, ebenfalls. Die Innenstadt und der berühmte Pike Place Market sind einfach ein Muss. Menschentrauben drängen sich durch den berühmten Markt im Hafenviertel. Aber weil die Seattler so locker im Umgang mit anderen sind, ist auch das kein Problem. Keinesfalls verpassen sollte man den Besuch der Aussichtsplattform Space Needle mit Panoramablick. Im 184 Meter hohen Turm kann – mit Anmeldung – ein feudales Abendessen mit einem überwältigenden Blick in die Gegend im drehenden Restaurant genossen werden. ◾
Treffpunkt
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Dorf-Blitz
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digital world
internet apps and links stimme verzerren
«Gold Sprachwechsler» ist eine lustige Sprachbearbeitungs-App, die ganz einfach zu bedienen ist und für jede Menge Spass sorgt. Mit der App kann man bis zu zwei Minuten lange Tonaufnahmen an fertigen und diese anschliessend mit unterschiedlichen Effekten verändern. Zur Auswahl stehen etwa 25 Modi, mit denen sich die Stimmer verzerren lässt. Innert weniger Minuten kann man so in Erfahrung bringen, wie man als «Eichhörnchen», «Monster», «Betrunkener» oder nach der Einnahme von Helium klingen würde. Ist man mit dem Resultat zufrieden, kann man die Aufnahmen ganz einfach abspeichern und dann per E-Mail oder SMS an Freunde und Bekannte verschicken. Für Android gibt es übrigens mit «Sprachwechsler» eine vergleichbare App.
foto-maskerade
«MSQRD» ist eine kostenlose Fotobearbeitungs-App, die eine ganze Fülle an Funktionen zu bieten hat. Sie ist einfach zu bedienen und sorgt garantiert für den einen oder anderen Lacher. Sobald man die App öffnet, befindet man sich in einem Kamera-Modus, in welchem man Fotos und Videos aufnehmen kann. Wie gewohnt kann man die Kamera dabei nach aussen oder nach innen richten, so dass man entweder die Umgebung oder das eigene Gesicht fotografiert. Nun kann man eine von 45 unterschiedlichen Masken wie etwa ein Gorilla-Kopf oder eine Zombiemaske aussuchen, um die eigene Erscheinung zu verändern. Die Masken passen sich dem Gesicht erstaunlich gut an und die Resultate können sich sehen lassen.
gehirn-jogging
App «GehirnJoggen mit Dr. Kawashima», verfügbar für iOS
Mit «Stack» geht es hoch hinaus. Das Ziel der simplen, aber höchst unterhaltsamen Gratis-App ist es nämlich Klötze aufeinanderzustapeln, und das so hoch wie möglich. Der einzige Haken: Trifft ein Klotz nicht genau auf die Fläche des Vorherigen auf, so bricht der überschüssige Teil ab und die Bausteine werden immer schmaler, bis man irgendwann keine Chance mehr hat, die Klötze weiter zu stapeln und das Spiel zu Ende ist. Die Runden sind schnell und können gut während kurzer Wartezeiten, Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr oder bei akuter Langeweile gespielt werden. Im Vergleich zu ähnlichen Spielen besticht «Stack» besonders durch das simple Design und gute Sound-Effekte. Auf die Plätze, fertig, stapeln!
bilderrätsel
App «MSQRD», verfügbar für Android und iOS
«GehirnJoggen mit Dr. Kawashima» ist eine unterhaltsame App, die für ein regelmässiges Gehirn training konzipiert wurde. Die Gratisversion beinhaltet eine Übung, welche aus jeweils drei unterschiedlichen Aufgaben besteht, die nicht bloss Geschwindigkeit, sondern auch hohe Konzentration erfordern. Dieses Training kann pro Profil nur einmal am Tag ausgeführt werden und ist als eine tägliche Übung gedacht. Auf diese Weise sollen gezielt die geistigen Fähigkeiten verbessert werden. Die Vollversion der App kostet zwar stolze fünf Franken, bietet dafür aber zusätzlich zu dem täglichen Gehirntraining eine Reihe an interaktiven und unterhaltsamen Übungen, die auch zwischendurch gespielt werden können.
klötze stapeln
App «Gold Sprachwechsler», verfügbar für iOS
App «Stack», verfügbar für Android und iOS
«4 Bilder 1 Wort» ist eine amüsante Spiele-App für die ganze Familie. Wie es der Name der App bereits vermuten lässt, geht es darum, ein gesuchtes Wort zu finden, welches durch vier unterschiedliche Bilder beschrieben wird. Dies ist manchmal sehr einfach zu bewältigen, oftmals grübelt man jedoch eine Weile über den Bildern, bis sich endlich der langersehnte «Aha-Effekt» einstellt. Sollte man einmal nicht mehr weiter wissen, so kann man durch zuvor erspielte Münzen einen Hinweis freischalten. Der einzige Nachteil der App ist die Werbung, die sich aber – wie bei vielen Apps, die keine Internetverbindung brauchen – mit einem einfachen Trick umgehen lässt: Einfach den Flugmodus einschalten.
App «4 Bilder 1 Wort», verfügbar für Android und iOS
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
03/2016
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Fr – Mo
01.04. – 05.04.
Sa
02.04.
Sa
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Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Gemeinn. Frauenverein
Secondhand-Börse
Bungertstube www.frauenverein-bassersdorf.ch
08.00 – 16.00
OK Flohmarkt
Flohmarkt
Neuer Dorfplatz
02.04
11.00 – 12.30
SP Ba
Velobörse (Annahme 09.30 – 11.00)
Platz hinter dem alten Dorfschulhaus
Sa
02.04.
14.30
Naturschutz NBN/NBN Kids
Waldspaziergang für Kinder
Info und Anmeldung: www.nbn.ch
Sa
02.04.
18.30 – 23.30
Musikverein Ba
Abendunterhaltung
Ebnetsaal, Nürensdorf
So
03.04.
14.30 – 16.00
Musikverein Ba
Sonntagskonzert
Ebnetsaal, Nürensdorf
Sa
09.04.
14.00 – 16.00
Naturschutz NBN
Garten mit einheimischen Pflanzen schmücken
Dorfplatz
Do
14.04.
19.00 – 21.15
Gemeinde, Altersbeauftragte
Projekt: «BasiviA – Basserdorf vernetzt im Alter»
Ref. Kirchgemeindehaus
Fr/Sa
15.04. – 16.04.
19.00 – 22.00 08.00 – 16.00
Samariterverein
Nothilfekurs
Feuerwehrgebäude Ufmattenstr. 1
Fr
15.04.
20.00
Konzertzirkel
Konzert «Camerata variabile»
Ref. Kirche
Sa
16.04.
14.00 – 16.00
Naturschutz NBN/NBN Kids
Bienenhotels bauen – Familienbasteln
Schulhaus Hatzenbühl Nürensdorf
Mo
18.04.
16.30 – 21.30
Komitee Bassersdorfer Zünfte
Bassersdorfer Sechseläuten
Sechseläutenwiese Ba
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Elternforum Bassersdorf
Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region
Details unter www.elternforumbassersdorf.ch
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sagi und Schmitte
Öffentliche Vorführungen (März – November)
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Jeden 1. Sa
10.00 – 12.00
Sagi im Wisental, Schmitte Ba
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Sa
02.04.
09.00 – 11.00
Sylvie Kessler
Kinderkleider- und Spielwarenbörse mit Kinderflohmarkt und Bibliotheksverkauf
Gemeindesaal
Sa
02.04.
10.00 – 12.00 13.30 – 16.00
Schiessverein
Freie Übung 1 / Gruppenmeisterschaft 1 Jungschützenkurs
Schützenhaus
Sa
02.04.
14.30
Naturschutz NBN/NBN Kids
Spazieren im Wald – ein Abenteuer für Kinder von 2-6 Jahren mit Begleitperson
Aussichtspkt. Ratzenhalden, Ba www.nbn.ch
Sa
09.04.
14.00 – 16.00
Naturschutz NBN
Referat von Edi Schindler: So kann man mit ein heimischen Pflanzen Balkon und Garten schmücken
Dorfplatz, Ba www.nbn.ch
Di
12.04.
10.00 – 11.00
Bibliothek
Geschichtenmorgen für Kinder von 2-4 in Begleitung
Bibliothek
Do
14.04.
14.00 – 17.00
Frauenverein
Besuch aller Brüttener im Altersheim Seuzach
Alterszentrum Geeren, Seuzach
Sa
16.04.
10.00 – 12.00 13.30 – 16.00
Schiessverein
Freie Übung 2 / Gruppenmeisterschaft 2 Jungschützenkurs
Schützenhaus
Sa
16.04.
13.00 – 16.00
Kinderhaus Chrüsimusi
Tag der offenen Türe
Chrüsimüsi, Brüelgasse 2
Sa
16.04.
14.00 – 16.00
Naturschutz NBN/NBN Kids
Exkursion: Wie man Bienenhotels aufbaut – Basteln für Familien mit Kindern bis zur 3. Klasse
Schulhaus Hatzenbühl www.nbn.ch
Di
19.04.
11.15
Altersforum
Mittagstisch mit Info über die Seniorenferien in Filisur Gemeindesaal
Mi
20.04.
19.00
Frauenverein
Frauenstamm
Restaurant Sonnenhof
Mo
25.04.
09.00 – 20.00
Frauenverein
Bundeshausführung
Anm. Martha Kuster, 052 345 33 70
Fr
29.04.
20.00
Kulturkommission
Konzert: «The Wild River Jazz Band»
Gemeindesaal
Sa
30.04.
13.00
Schiessverein
Altpapiersammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
Veranstaltungen
54
Dorf-Blitz
03/2016
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo – Fr Jeden Di
09.30 – 11.00
Katja Bühler
Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre
Turnhalle Chapf
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
13.30 – 18.00
Offene Jugendarbeit Brü
Jugi Brütten (Mittelstufe)
Dave Froese 079 939 85 06
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum Brü
Treffen für spielfreudige Frauen
Gemeindesaal
Jeden Fr
12.30 – 13.30 19.00 – 22.00
Offene Jugendarbeit
Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten
Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
kjz Winterthur
Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
31.03.
17.50 – 19.30
Bibliothek
Donnerstagstreff: «Sprechstunde E-Medien»
Bibliothek Zentrumsgebäude
Fr
01.04.
20.00
Kultur- und Freizeitkommission
Schlosskonzert mit Lilly Martin
Schloss Keller
Sa
02.04.
10.00 – 12.00
Schützenverein Nü
Freie Übung
Stand Brütten
Sa
02.04.
14.30
Naturschutz NBN/NBN Kids
Spazieren im Wald – ein Abenteuer für Kinder von 2-6 Jahren mit Begleitperson
Aussichtspkt. Ratzenhalden, Ba www.nbn.ch
Sa
02.04.
18.30 – 23.30
Musikverein Ba
Abendunterhaltung
Ebnetsaal
So
03.04.
14.30 – 16.00
Musikverein Ba
Sonntagskonzert
Ebnetsaal
Mo-Do
04.04. – 07.04.
Werkabteilung
Häcksel-Service
Gem. separatem Flugblatt
Mi
06.04.
12.00 – 13.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag
Schulhaus Oberwil
Do
07.04.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treff
Rest. Bären, 1. Stock
Sa
09.04.
14.00 – 16.00
Naturschutz NBN
Referat von Edi Schindler: So kann man mit einheimischen Pflanzen Balkon und Garten schmücken
Dorfplatz, Ba www.nbn.ch
Di
12.04.
09.30
Nüeri-Netz
Wanderung
Anm. + Info Heinz Meyer, 044 836 58 13
Fr/Sa
15.04. 16.04.
20.00
Männerchor Nü, Gem. Chor Ob/Bi
Abendunterhaltung (Türöffnung Fr 19.00, Sa 18.30)
MZH Ebnet
Sa
16.04.
10.00 – 12.00
Schützenverein Nü
Freie Übung
Stand Brütten
Sa
16.04.
14.00 – 16.00
Naturschutz NBN/NBN Kids
Exkursion: Wie man Bienenhotels aufbaut – Basteln für Familien mit Kindern bis zur 3. Klasse
Schulhaus Hatzenbühl www.nbn.ch
Di
19.04.
20.00
Bibliothek
Büchervorstellung mit Daniela Binder
Bibliothek Zentrumsgebäude
So
24.04.
Tennis-Club Ba/Nü
Tag der offenen Tür auf der Anlage
Tennisclub Bärwies, Ba
Fr
29.04.
14.30
Nüeri-Netz
Spielen macht Spass
Rest. Bären, 1. Stock
Sa
30.04.
13.30
Veloclub Ba/Nü
Radball Schweizermeisterschaft 1. Liga
Turnhalle Hatzenbühl
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
03/2016
55
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus
Jeden Mo
10.00 – 11.00
Muki-Turnen Bi
Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
16.45 – 17.45
Pro Senectute
Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22
Turnhalle Ebnet
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1. + 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi
13.30 – 16.30 16.30 – 18.30
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden Mi
19.00 – 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden 1. Do
09.30 – 11.30
kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 – 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nürensdorf
Jeden letzten Do Jeden Fr
15.00 – 17.00 19.00 – 21.00
Aufsuchende Jugendarbeit Dave Froese 079 939 85 06
Ajuga Bus bei Schulhaus Hatzenbühl Ajuga Bus Präsenz in Nürensdorf/Brütten
Beim Schulhaus Hatzenbühl
Jeden Fr
19.00 – 23.00
Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10
Jugi 51 (Oberstufe)
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden letzten Fr
14.30
Nüeri-Netz, ref.+kath. Kirche Spielen macht Spass
Restaurant Bären, 1. Stock
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
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