Nr. 03 26.03.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Im Überblick
Kreisel soll bald im Zentrum Nürensdorf entstehen
Wechsel in der Führung
Am 1. Juni wird Christian Pleisch neuer Verwaltungsdirektor der Gemeinde Bassersdorf. Er löst den in Pension gehenden bisherigen Verwaltungsdirektor Rolf Rinderknecht nach 14 Jahren ab. Seiten 4 / 5
Runder Geburtstag Die Bibliothek Bassersdorf feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Nicht nur die Anzahl der Bibliotheksnutzer hat stark zugenommen, auch erfreut sich die elektronische Ausleihe von Medien einer wachsenden Beliebtheit. Seite 19
Engagierte Diskussionen Die Informationsveranstaltung des Gemeinderates Brütten über das Asylwesen zog viele Interessierte an. Dabei zeigten sich die anwesenden Brüttener engagiert und konstruktiv in der Diskussion, forderten jedoch eine direktere Betreuung der Asylbewerber durch die Behörden. Seite 29
Römische Münzen Markus Rasi hat vor Kurzem auf dem Gemeindegebiet von Nürensdorf sechs römische Geldstücke gefunden. Er ist ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kantonsarchäologie Zürich und öfters im Dorf-Blitz-Gebiet auf Schatzsuche. Seite 37
Projekt «Karussell» gilt als Favorit Auf der heute bestehenden «Bären»-Kreuzung in Nürensdorf soll ein Kreisel entstehen. So will es der Kanton. Damit sich die Gemeinde aber nicht ganz die Zügel aus den Hand nehmen lassen muss, hat die politische Exekutive einen Projektwettbewerb für Gestaltungsideen lanciert. Der endgültige Entscheid wird in Kürze fallen.
zweiten Rang 1500 Franken und den dritten Platz 1000 Franken in Aussicht gestellt.
von Annamaria Ress
Wie Christof Bösel an der Präsentation ausführte, sei der Kreisel künftig als «Visitenkarte von Nürensdorf» zu verstehen. Er müsse deshalb auch ein kultureller, historischer oder geografischer Bezug zur Gemeinde aufweisen. Und ganz wichtig: «Es darf keine Werbung sein.» Also auch wenn die Kreuzung bisher in der Bevölkerung unter dem Namen «Bärenkreuzung» bekannt war, sollte den Kreisel kein Bär schmücken. Das sei aber nicht der Grund für die Nicht-Platzierung von Bären-Projekten gewesen, wie der Gemeindepräsident erklärte: «Meine Aussage, dass der Kreisel nicht für Werbung genutzt werden dürfe, war bei den eingegebenen ‹Bärenprojekten› nicht ein Hinderungsgrund. Bei den eingereichten ‹Bären› haben leider die künstlerischen und unterhaltsmässigen As-
Anfang Monat herrschte in der Aula Hatzenbühl in Nürensdorf reges Treiben: Rund 80 Personen waren der Einladung zur Information über die Projekte für den geplanten Kreisel im Dorfzentrum gefolgt. Neugierig begutachteten sie bereits vor der Präsentation die Modelle und Arbeitspläne der Wettbewerbsteilnehmer und diskutierten eifrig das Für und Wider. Gemeindepräsident Christof Bösel freute sich über den Aufmarsch der Interessenten, besonders aber über den Gedankenaustausch, der möglich wurde. Um es vorweg zu nehmen: Die Jury des Gemeinderates, bestehend aus Yvonne Guggenbühler (Ressortvorstand Infrastruktur und Versorgung), Christof Bösel (Gemeindepräsident), Urs Buchegger (Ressortvorstand Raum und Umwelt), Christian Meierhans
(Bausekretär) und Reto Beurer (Leiter Gemeindewerke) hat unter den drei prämierten Vorschlägen das Projekt «Karussell» als Favorit auserkoren. Bewertet wurden die Gestaltung, Originalität, Zweckmässigkeit, Funktionalität sowie die Erstellungs- und laufenden Unterhaltskosten. Zuvor waren neun Projekte eingereicht worden, unter denen die Jury fünf auswählte. Aus diesen galt es dann, die drei Gewinner zu eruieren, die schliesslich prämiert und mit einem Preis bedacht werden. Für den ersten Platz wurden 2500 Franken, den
Nürensdorfer Visitenkarte
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Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Das Gewinnerprojekt «Karussell» von Gartengestalter Ivo Leijten und dem Architekten Marc Berutto, soll Freude und Farbe ins Dorf bringen. (Bilder: Annamaria Ress)
Thema des Monats
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Dorf-Blitz
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Spitze Feder Kantonsratswahlen buhlen die Portraits der Kandidatinnen und Kandidaten um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler um die Wette. Meistens wohl vergeblich. Was nicht «für die Katz» heisst. Denn hinter der Kulisse wurden die Kandidierenden bezüglich ihrer Wahlchancen geprüft und für möglicherweise erfolgreich eingestuft. Wäre dem nicht so, hätten die Parteien wohl kaum derart zahlreiche Plakate drucken lassen. Ich fragte mich, wo auf öffentlichem Grund dürfen diese eigentlich aufgestellt werden? Mano Reichling Kennen Sie die Polizeiverordnung Ihrer Gemeinde? Ehrlich gesagt – ich kannte sie auch nicht. Bis ich mich fragte, wer eigentlich zuständig ist für das Aufstellen von Wahlplakaten. Kurz vor den
pekte dem Gesamtkonzept nicht genügt.»
Puls der Bevölkerung Bis sicher war, dass in Nürensdorf überhaupt ein Kreisel erstellt werden soll, dauerte es seine Zeit. Zunächst stellte sich die Stimmbürgerschaft gegen den Bau, weil davon ausgegangen wurde, dass über die Gestaltung der Kreuzung oder eines Kreisels die Gemeinde entscheiden würde. Dass dem nicht so ist, machte der Kanton vor drei Jahren klar, als mitgeteilt wurde, dass notfalls auch gegen den Willen der Gemeinde ein Kreisel erstellt werden könne. So sprach die
Für viele Kandidatinnen und Kandidaten bedeutet der Wahlk(r)ampf neben dem zeitlichen Engagement an verschiedensten – meistens dürftig besuchten – Anlässen und Standaktionen auch ein finanzielles Opfer in nicht geringer Höhe.
Gemeindeversammlung im Juni 2012 einen Kredit von rund 1,6 Millionen Franken für die Anpassung der kommunalen Strassen an das Strassenprojekt des Kantons und die Neugestaltung des Strassenraums im Ortszentrum. «Die Standardausführung des Kantons wäre zum Beispiel ein begrünter Erdhügel mit einem Stein gewesen», erläutert Christof Bösel. «Wir möchten jedoch mit dem Kreisel zugleich unser Dorfbild verschönern, weshalb der Ideenwettbewerb lanciert wurde.» «Der Gemeinderat wollte damit auch den Puls der Bevölkerung spüren», erklärt Gemeindepräsident Christof
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180 Mitglieder zählt der Kantonsrat des Kantons Zürich. 159 Damen und Herren Kantonsräte wollen wieder gewählt werden. Sie haben zumindest den Vorteil, als «Bisherige» einen gewissen Bekanntheitsgrad ersessen zu haben. Würden diese wieder gewählt – was jedoch sicherlich nicht zutrifft – hätte es 21 leere Sitzplätze im Rathaus. 1734 Personen sind es, die
Bösel. In den Kreiselrichtlinien des Kantons Zürich ist zum Thema Mittelinsel als Kreisel zu lesen: «Wie aus der gängigen Praxis bekannt, wünschen Standortgemeinden (oder Dritte) häufig einen speziellen Schmuck für ihren Kreisel. Diesem Wunsch nach einem höheren Standard kann unter der Bedingung, dass die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird, entsprochen werden. Sämtliche Kosten für die Planung und Erstellung sowie den baulichen Unterhalt und den Rückbau des Gestaltungselements gehen vollumfänglich zu Lasten des Antragstellers. Die Gestaltungsideen sind frühzeitig zu konkretisieren und dem Projektleiter
sich zurzeit im Wahlkampf befinden und sich eine Chance errechnen. Viel Glück! Womit ich endlich bei der ursprünglich gestellten Frage bin. Die Polizeiverordnung der Gemeinde Brütten aus dem Jahr 1999 verbietet ohne Bewilligung des Gemeinderates «auf öffentlichem Grund und an öffentlichen Sachen Anzeige, Plakate oder Inschriften anzubringen.» Etwa gleich lautet der Artikel 38 in der Polizeiverordnung Nürensdorf. In Bassersdorf ist es «Unberechtigten verboten, auf respektive an öffentlichem Eigentum Plakate, Transparente und dergleichen aufzustellen; Ausnahmen bedürfen einer Bewilligung.» Mano Reichling
des Kantons Zürich als Antrag einzureichen. Erfüllt das Projekt die gestellten Bedingungen, wird mit dem Antragsteller eine schriftliche Vereinbarung über Bau und Unterhalt abgeschlossen.»
Chilbikarussell als Vorbild Das Rennen im Ideenwettbewerb gemacht hat das Projekt «Karussell» von Ivo Leijten, Gartengestalter, und dem Architekten Marc Berutto. Inspiration zu diesem Thema sei das Karussell an der jährlichen Chilbi gewesen, erklärte Ivo Leijten anlässlich der Präsentation. Die in Regenbogenfarben gehaltenen eloxierten Aluminium-Rohre wirken
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Spitzenreiter in dieser Hinsicht dürfte der Schwiegersohn von Christoph Blocher sein, der ein Plakat in der Grösse von fünf mal sechs Meter an ein Baugerüst an der viel befahrenen Seestrasse von Zollikon hängen liess; laut einem Bericht des Tages-Anzeigers soll diese Aktion 30 000 Franken verschlingen. Nicht schlecht für den Kandidaten, der lediglich an sechster Position ins Rennen steigt.
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abgekippt im Kreis tatsächlich wie ein Karussell und sollen für Vielfalt und Fröhlichkeit stehen. Die Jury um Christof Bösel war sich denn auch einig, dass dieser Vorschlag ein schöner Farbtupfer in der Gemeinde bedeuten könnte. Die beiden Gestalter formulieren es so: «Sobald das Karussell vor dem Gasthof zum Bären installiert wird, wissen wir, dass die Chilbi kurz bevor steht. Nürensdorf verwandelt sich über Nacht in eine Hochburg der Freundlichkeit und Fröhlichkeit. Ein grosses Fest erweckt das ganze Dorf. Dieses Gefühl möchten wir den Einwohnern und Besuchern von Nürensdorf vermitteln. Die Kreisel-Gestaltung erinnert an ein Karussell. Die Zusammenstellung von farbigen geraden Elementen kreiert eine Sonderform, die auf raffinierte Weise an die Bewegung eines Karussells erinnert. Die Regenbogenfarben symbolisieren die Vielfalt und Fröhlichkeit der Chilbi. Der Kreisel wird ein grosses Karussell für das ganze Jahr.» Auf den zweiten Platz gelangte das Projekt «Lilie», von Ernst Spirig aus Breite. Der Schlosser und Gestalter von kleineren Skulpturen und Wandbildern aus Metall schuf das Werk als Kreisel-Gestaltungselement in Anlehnung an die Lilie, die sich im Nürensdorfer Gemeindewappen in wechselnden Farben präsentiert. Die Lilie soll in Chromstahl geschaffen werden, eher matt, damit keine Reflektion durch Licht entsteht. Den dritten Platz erreichte schliesslich die Idee «Einheit» von Markus Siegrist aus Nürensdorf und dem Niederhasler Peter Bernhardsgrütter. Dieser gilt als Profi, weil seine Werke bereits auf etlichen Kreiseln in der Umgebung zu sehen sind. Christof Bösel fand denn auch lobende Worte für diese zwei Projekte, besonders für die vierteilige Eisenskulptur «Ein-
Die Gewinner des Kreisel-Ideenwettbewerbs (v.l.): Marc Berutto, Ivo Lijten, Ernst Spirig und Markus Siegrist.
heit», die die vier Ortsteile in «Edelrost» zeigen könnte, wie er scherzhaft meinte. Wie sah aber die Tendenz aus, nach Auswertung aller ausgefüllten Beurteilungs-Meldungen der Präsentationsbesucher? Christof Bösel sagt dazu: «Erfreulicherweise deckt sich die Auswertung tendenzmässig mit dem Ergebnis des Beurteilungsgremiums.»
Klare Vorgaben Seit der Publikation für den Ideenwettbewerb im August letzten Jahres war also viel überlegt, geplant, gebaut, verworfen und neu erstellt, korrigiert und angepasst worden. Tatsächlich waren die Vorgaben klar definiert. Den Teilnehmern wurden je ein Situationsplan im Massstab 1:500 und 1:50, die Höhenkurven und die Kreiselrichtlinien des Kantons Zürich zur Verfügung gestellt. Es galt eine Lösung mit einem Gestaltungselement aufzuzeigen, die wirtschaftlich, konzeptionell überzeugend und
Die Eisenplastik «Einheit» von Markus Siegrist in «Edelrost» zeigt die vier Ortsteile.
zweckmässig sein würde. Die Mit telinsel musste als gestalterisches Element mindestens die Höhe von einem Meter erreichen. Dennoch darf die Verkehrssicherheit dadurch nicht beeinträchtigt werden. Und damit die Verkehrsteilnehmer sich auf das Einbiegemanöver in den Kreisel und auf den querenden Fussgängerverkehr davor konzentrieren, musste auch die Durchsicht auf das gegenüber liegende Verkehrsgeschehen unterbunden oder wenigstens eingeschränkt sein. Als Richtwert für die Erstellungskosten des Siegerprojektes sind 50 000 Franken budgetiert.
Nicht alle freuen sich Man darf davon ausgehen, dass nicht alle Nürensdorfer (und Auswärtige) begeistert sind von den Kreiselplänen, so schön sie sich auch darstellen. Ein Leser meldete sich beim DorfBlitz per Mail, anlässlich der Mitteilung über den kantonalen Beitrag an den Kreisel in der Februar-Ausgabe: «Zitat: ‹Für die Schulwegsicherung und die Fussgänger soll mit der An-
Ernst Spirigs «Lilie» ist in Anlehnung an das Gemeindewappen entstanden.
3 ordnung von Querrillen in der Lindauerstrasse und Alten Winterthurerstrasse die Verkehrssicherheit erhöht werden…›. Anmerkung dazu: Was um Himmelswillen soll denn sicherer sein als eine Ampel, die für Fussgänger rot und grün anzeigt? Nur so ist gewährleistet, dass Autofahrer zu 99,9 Prozent Fussgänger nicht überfahren. Was sich bei einem Kreisverkehr tagtäglich abspielt, kann man wohl in Bassersdorf am besten sehen; da würden auch Querrillen nur bedingt zu einer gesteigerten Verkehrssicherheit beitragen. Vermutlich werden die Querrillen angebracht, damit künftig die Schüler und Fussgänger noch mehr Sicherheit haben, wenn sie mit dem Stöpsel im Ohr und ohne Kontakt zur Aussenwelt über die Strasse latschen. Oder wie es jetzt der Fall ist: Man hat eine Ampel, die steht auf Rot und dann läuft man halt einfach zehn Meter weiter weg vom Bosshard zum Volg über die Strasse (oder umgekehrt). Wir können noch so viel Geld investieren in bauliche Massnahmen. Das Ganze ist eine Erziehungssache und da müsste man den Hebel ansetzen.»
Diversität in der Kreisel gestaltung Man kann es drehen und wenden wie man möchte, Kreisel und deren Gestaltung werden immer zu reden geben. Plinio Bachmann, Leiter der Theaterförderung im Präsidialdepartement Zürich, sagt in den Kreiselrichtlinien des Kantons: «Der Schweizer Künstler Andreas Züst hat von 1997 bis 2000 rund 2300 Kreisel fotografiert; Die Hälfte davon in der Schweiz, den Rest in anderen Ländern wie Frankreich, England und Indien. Sein Interesse galt dabei dem Phänomen, wie das immer Gleiche in unterschiedlichster Weise ausgestaltet wird. Während sich das Reglement mit objektiven Massstäben beschäftigt, die universelle Gültigkeit in Anspruch nehmen, zeigt Züsts Sammelstudie am lebenden Objekt, wie stark Kreisel zum Ausdruck kultureller Identitäten werden. Die Spannung zwischen dem rationellen Primat von Sicherheit und Verkehrsfluss auf der einen Seite und dem Kreisel als individueller Visitenkarte einer Gemeinde oder Region auf der anderen Seite wird dadurch sinnlich – und nicht ohne Augenzwinkern – erfahrbar.» ◾
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Monatsinterview
Dorf-Blitz
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Der Bassersdorfer Verwaltungsdirektor Rolf Rinderknecht geht in Pension
«Als Verwaltungschef hat man stets zwei Hüte auf» Als Verwaltungsdirektor hat Rolf Rinderknecht die Entwicklung von Bassersdorf zur modernen Kleinstadt im Grünen massgeblich mitgeprägt. Knapp 14 Jahre leitete der heute 62-Jährige die Geschicke der Gemeindeverwaltung und unterstützte den Gemeinderat in politischen und Sachfragen. Nun geht der passionierte Läufer Ende April in Frühpension. von Reto Hoffmann Sie haben sich entschieden, mit 62 Jahren in den Vorruhestand zu treten. Haben Sie das Berufsleben satt? Meine Absicht war immer, mit 62 oder 63 Jahren in Pension zu gehen. Diese Überlegung machte ich mir schon vor zehn Jahren, es ist also kein kurzfristiger Entscheid. Nach 37 aktiven Jahren im Berufsleben kommt irgendwann der Zeitpunkt, bei dem man sich überlegt, wie lange noch. Ich freue mich aber jetzt noch etwas Neues im Rahmen eines 50 Prozent-Engagements zu tun. So kann ich mich langsam an das Nichtstun gewöhnen...(lacht). Was hat Sie bewogen, Ihr Amt vorzeitig abzugeben? Ich habe in Bassersdorf eine sehr spannende und herausfordernde Zeit erlebt. Eine Zeitspanne in meinem Leben, welche mich persönlich auch sehr beansprucht hat. Nach knapp 14 Jahren als Verwaltungsdirektor treten verständlicherweise auch gewisse Abnützungs- und Sättigungserscheinungen auf. Viele Dinge widerholen sich und man ist nicht mehr mit der gleichen Intensität dabei wie am Anfang. Doch ich bin nicht der Typ, der die Zeit jetzt noch bis zur Pensionierung absitzt. Deshalb möchte ich nun einer neuen unbelasteten Führungskraft Platz machen, welche frischen Wind und auch neue Ideen nach Bassersdorf bringt. 14 Jahre Chef der Verwaltung in Bassersdorf. Eine lange Zeit. Selbstverständlich sind 14 Jahre eine lange Zeit. Doch für mich ist sie wie im Fluge vergangen. Bevor ich die
Rolf Rinderknecht: «Meine Absicht war es immer, mit 62 oder 63 Jahren in Pension zu gehen. Diese Überlegung machte ich mir schon vor zehn Jahren.» (Bilder: Reto Hoffmann)
Stelle 2001 antrat, hatten meine zwei oder drei Vorgänger nicht einen so langen Atem. Ich denke aber auch, dass die Zeiten heute vorbei sind, bei denen ein Gemeindeschreiber oder eine Gemeindeschreiberin ihr ganzes Berufsleben in der gleichen Gemeinde verbringt. Von daher sind 14 Jahre als relativ zu betrachten.
«Ich bin nicht der Typ, meine Zeit bis zur Pensionierung abzu sitzen» Was hat sich in Ihrer Amtszeit konkret bewegt? Welches waren aus Ihrer Sicht die Meilensteine und Herausforderungen? Zu Beginn meiner Anstellung war Bassersdorf noch ein Dorf und ist es natürlich auch heute noch... Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Bassersdorf innert so kurzer Zeit einen solchen Boom erlebt und zu einer «Stadt» wird. Diese Entwicklung hat sowohl in der Politik, wie in der Verwaltung dann auch einiges ausgelöst. Viele Ideen konnten von meiner frü-
heren Tätigkeit in der Stadt Uster in meine neue Funktion einfliessen. Wichtige politischen Meilensteine waren aus meiner Sicht der Kauf der Freizeitanlage der Swissair, die heutige bxa, die Einführung der Einheitsgemeinde, der Bau des Werkgebäudes in der Ufmatten, die Realisierung des neuen Dorfzentrums, der Entscheid für den Bau eines neuen Schulhauses und die Mitgliedschaft in der Flughafenregion. Das ist gewissermassen die Aussensicht. Gegen Innen durchlief die Verwaltung erfolgreich eine Behörden- und Verwaltungsreorganisation, welche ich massgeblich mitgestaltet habe. Eine grosse Herausforderung waren für mich auch immer die Gemeindeversammlungen. Diese wurden in den letzten Jahren immer komplexer im Ablauf. So zum Beispiel der Schulhausneubau und das Budget, welche sehr konträr diskutiert worden sind. Wo konnten Sie sich besonders einbringen und etwas bewirken? Mit der Unterstützung des damaligen Gemeindepräsidenten Franz Zemp
war es mir möglich, die Verwaltungsorganisation zu modernisieren. Das Ziel war es, den Gemeinderat in seinen operativen Tätigkeiten zu entlasten und ihm dadurch mehr Freiraum für strategische Aufgaben zu ermöglichen. Mit dieser Organisation konnte das heute aktuelle Geschäftsleitungsmodell eingeführt werden, welches heute bei immer mehr Gemeinden und Städten Anklang findet, aber dazumal in der Bevölkerung
«Für mich stand immer eine gute und kons truktive Zusammen arbeit im Vordergrund» nicht bei allen auf Gegenliebe stiess. Worin konnten Sie denn den Gemeinderat konkret entlasten? Durch die ganz andere Aufgabenverteilung beispielsweise ist eine Sitzung mit dem Gemeinderat nur noch einmal pro Monat nötig statt regelmässig alle zwei Wochen. Die Geschäftsleitung der Verwaltung ist auch stark in Projektarbeiten involviert. So kümmern wir uns
Dorf-Blitz
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Monatsinterview
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auch um betriebliche Angelegenheiten und engagieren uns in den Budgetierungs- und Strategieprozessen. Was war Ihnen bei Ihrer Tätigkeit besonders wichtig? Als Verwaltungsdirektor ist man die Drehscheibe für viele Anspruchsgruppen. Eine grosse Herausforderung dabei war es, die beiden Funk tionen, jene des Beraters des Gemeinderates und jene des Verwaltungschefs, unter einen Hut zu bringen. Dies konnte beispielsweise bei personellen Fragen zu Spannungen führen, welche manchmal nicht ganz einfach zu handhaben waren. Doch das Personal der Verwaltung genoss bei mir immer einen hohen Stellenwert, denn ohne gutes Personal gibt
«Es war nie mein innigster Wunsch, Verwaltungsdirektor genannt zu werden» es keine guten Dienstleistungen. In einer Gemeinde heisst der Vorsteher der Verwaltung Gemeindeschreiber. In der Stadt, Stadtschreiber. Wie kam es zur Jobbezeichnung Verwaltungsdirektor? Ich wurde viel auf diese Jobbezeichnung angesprochen. Der Gemeindeschreiber wurde im Zusammenhang mit der Behörden- und Verwaltungsreorganisation durch den Begriff des Verwaltungsdirektors abgelöst. Es war jedoch nie mein innigster Wunsch, Verwaltungsdirektor genannt zu werden. In den umliegenden Gemeinden und Städten gibt es verschiedene Formen, welche den Job des Gemeindeschreibers umschreiben: In Kloten und Opfikon nennt man sie ebenfalls Verwaltungsdirektoren, in Dübendorf zum Beispiel Geschäftsführer. Zwei Gemeindepräsidenten waren in Ihrer Amtszeit Ihre Chefs. Wie haben Sie diese erlebt? Alle Vorgesetzten pflegen eigene Führungsstile und haben ihren Ecken und Kanten. So habe ich auch Gemeindepräsident Franz Zemp oder die jetzige Gemeindepräsidentin Doris MeierKobler erlebt. Für mich persönlich stand immer eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im Vordergrund und das habe ich mit beiden erlebt.
Ende April übergibt Rolf Rinderknecht (r.) das Amt des Verwaltungsdirektors in die Hände seines Nachfolgers Christian Pleisch, derzeit stellvertretender Gemeindeschreiber in Wangen-Brüttisellen.
Ich fühlte mich immer fair behandelt und beide hatten jederzeit auch ein offenes Ohr für meine Anliegen.
«Eine grosse Herausforderung waren für mich auch immer die Gemeinde versammlungen» Wie muss oder soll sich Bassersdorf aus Ihrer Sicht in den nächsten zehn Jahren entwickeln? Diese Frage muss nicht ich beantworten, sondern vielmehr der Gemeinderat zusammen mit der Bevölkerung. Der Gemeinderat hat dafür zwei wichtige Projekte angestossen: «Bassersdorf 2030» und «Alter 65plus». Im Projekt «Bassersdorf 2030», das verbunden sein wird mit einer Revision der Bau- und Zonenordnung, werden wichtige Grundlagen für die planerische Entwicklung von Bassersdorf gelegt. Mit dem Projekt «Alter 65plus» werden Wege aufgezeigt, wie Bassersdorf der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren begegnen will. Welches waren die anspruchsvollen Momente in Ihrem Job, welches die Schönsten?
Ich möchte die Fragen so beantworten: Der Job eines Gemeindeschreibers ist grundsätzlich anspruchsvoll. Schöne Momente gab es natürlich immer, wenn der Souverän einem Antrag oder Projekt des Gemeinderates zugestimmt hat, bei dem man selber intensiv mitgearbeitet hat. Wie zum Beispiel kürzlich bei der Urnenabstimmung zum Schulhaus Chrüzacher.
«Das Personal der Verwaltung genoss bei mir immer einen hohen Stellenwert» Privat sind Sie ein Langstreckenläufer. Das heisst Ausdauer. Hat sich das auch in Ihrem Beruf ausgewirkt? Ich war lange Zeit ein passionierter Marathonläufer, halte mich heute aber eher mit Biken und Spaziergängen mit meinen drei Hunden fit. Doch Ausdauersport war mir immer schon sehr wichtig. Mit einer guten physischen Verfassung ist man aus meiner Sicht leistungsfähiger und stressresistenter, auch im Job und besitzt mehr Ausdauer. Bewegung spielte in meinem Leben immer eine zentrale Rolle und wird es auch weiter tun. Doch ich bin
kein Asket. Beispielsweise bin ich einem guten Glas Wein nicht abgeneigt. Das ist für mich ebenfalls Lebensfreude. Was können Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg geben? Gehe deinen eigenen Weg – verfolge deine eigenen Ziele. Ich denke, es ist wichtig, dass er eine eigenständige Person ist und mit den Abteilungsleitern zusammen die Geschäftsleitung bildet und auch die Haltung der Verwaltung vertritt. Wie sieht nun Ihr Leben nach Ihrem Ausscheiden aus? Am 1. Mai werde ich KommandantStellvertreter der Zivilschutzorganisation (ZSO) Hardwald mit einem 50 Prozent-Pensum und ZSO-Kommandant ad Interim für PfäffikonFehraltorf-Hittnau-Russikon. Für mich war es ein Glücksfall. Ich suchte immer nach einer neuen Herausforderung, bei der ich einen Übergang in den Ruhestand habe. Daneben wird sich auch meine Frau freuen, wenn ich wieder mehr Zeit habe für gemeinsame Aktivitäten, zum Beispiel Reisen. Dann gibt es in Haus und Garten immer etwas zu tun. Langweilig wird es mir sicher nicht werden. ◾
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Aus Behörde und Verwaltung derzeit vermietete Räumlichkeiten frei. Nachdem das Büro der Altersbeauftragten am Bungertweg nur bis September 2015 zur Verfügung steht, bietet sich der Umzug in ein gemeindeeigenes Gebäude als bevorzugte Lösung an. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss Klotenerstrasse 1 werden künftig gemeinsam durch Alters- und Jugendbeauftragte genutzt. Die Abteilung Finanzen + Liegenschaften wurde mit den für die Umnutzung notwendigen Arbeiten beauftragt.
Neuer Verwaltungs direktor Der Gemeinderat hat einen neuen Verwaltungsdirektor gewählt. Per 1. Juni 2015 wird Christian Pleisch die Nachfolge von Rolf Rinderknecht antreten. Mit seinem Studium in Betriebsökonomie, dem Diplom als diplomierter Gemeindeschreiber IVM und mehrjähriger Tätigkeit auf der öffentlichen Verwaltung bringt er eine reiche Erfahrung mit. Derzeit ist er als Leiter Präsidiales + Sicherheit / Stellvertretender Gemeindeschreiber in Wangen-Brüttisellen tätig. Für die entstehende Lücke zwischen dem Rücktritt von Rolf Rinder-
Patrouillengänge durch Ordnungsdienst Die Schulanlagen wurden in vergangener Zeit vermehrt Opfer von Vandalismus. Um weitere Sachschäden einzudämmen wird versuchsweise ein Ordnungsdienst eingesetzt. Die Patrouillengänge werden von uniformierten Mitarbeitern der Forrer Verkehrsdienste AG Wallisellen durchge-
Christian Pleisch, neuer Verwaltungsdirektor. (zvg)
knecht und dem Eintritt seines Nachfolgers ist ein Springer-Einsatz geplant.
führt. Nach Ablauf der Versuchsphase erfolgt eine Auswertung der Wirksamkeit dieser Massnahme und dementsprechend eine Prüfung der Weiterführung.
Gemeinsame Büronutzung Alters- und Jugendarbeit In der Gemeinde-Liegenschaft Klotenerstrasse 1 werden per Ende April
Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: – BG-Nr. 2014-0065, KnoblauchMeyer Lukas und Susanne, Gartenweg 15, Bassersdorf, Abbruch Dachstuhl und Aufstockung, Dämmung Erdgeschoss Gebäude Gartenweg 15, Kat.-Nr. 820; – BG-Nr. 2010-0020, Sperandino Verena und Jakob, Gerlisbergstrasse 43, Bassersdorf, Autoabstellplatz Gerlisbergstrasse 43, Kat.-Nr. 523, 525.
Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Anandakumar Anumitha, geb. 9.3.2002, Staatsangehörige von Sri Lanka, wohnhaft Dietlikonerstrasse 21 , Bassersdorf; • Bruno Aurora Carmela, geb. 25.4.2000, Staatsangehörige von Italien/Thailand, wohnhaft Bodenacherring 30, Bassersdorf; • Grela Perfecto, geb. 12.9.1972, Staatsangehöriger von Spanien und Lau de Grela Dora Maria, geb. 26.11.1972, Staatsangehörige von Nicaragua, mit den Kindern Grela Lau Maria-Cecilia, geb. 20.12.2000 und Jennifer, geb. 12.12.2002, wohnhaft Sennpüntstrasse 2, Bassersdorf; • Wildemann Jack Moore, geb. 8.12.1953, Amerikanischer Staatsangehöriger, und Wildemann Petra, geb. 16.2.1955, Deutsche Staatsangehörige, wohnhaft Grundhaldenstrasse 45, Bassersdorf. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeinderat Bassersdorf
Ersatz der Fussgängerpasserelle Die bestehende Fussgängerpasserelle über die Klotenerstrasse ist in einem schlechten Zustand und muss ersetzt werden. Gleichzeitig werden Anpassungen an Werkleitungen (EKZ/Swisscom) sowie Umgebungsarbeiten vorgenommen. Die am 23. März gestarteten Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Juli 2015. Während der gesamten Bauzeit wird der Fuss- und Schulweg über die umliegenden Übergänge – Klotenerstrasse via Branziweg sowie Klotenervia Gerlisbergstrasse – umgeleitet und entsprechend signalisiert. Die Bushaltestelle Bassersdorf Chlupfgasse wird in beide Richtungen verschoben. Bitte beachten Sie die Fahrgastinformationen an der Haltestelle. Weitere Sperrungen werden dem Baufortschritt entsprechend erfolgen und rechtzeitig kommuniziert und signalisiert.
Während der Abbrucharbeiten ist eine Totalsperrung der Klotenerstrasse notwendig. Diese dauert vom Montag 30. Mär, 20 Uhr bis Dienstag 31. März 2015, 5 Uhr. In dieser Zeit wird der gesamte Verkehr via Spranglen- und Opfikonerstrasse (Richtung Zentrum Bassersdorf), sowie in der Gegenrichtung über Gerlisberg- und Bergstrasse (Richtung Kloten) umgeleitet. Die Bushaltestelle Bassersdorf, Chlupfgasse wird in dieser Zeit in beide Richtungen nicht bedient. Alle am Bau Beteiligten werden bestrebt sein, Behinderungen und Lärmbelästigungen möglichst gering zu halten. Wir danken für Ihr Verständnis und bitten Sie, sich bei Fragen direkt an die Abteilung Bau + Werke, Resad Ahmedoski zu wenden, Telefon 044 838 85 20. Abteilung Bau + Werke Tiefbau + Unterhalt
Fusswegführung während der Bauarbeiten an der Passerelle Klotenerstrasse. (zvg)
Neu als Friedensrichter in Bassersdorf Ich bedanke mich herzlich für die vielen Stimmen und hoffe, auch beim 2. Wahlgang vom 14. Juni 2015 auf Ihre Unterstützung zählen zu dürfen. Daniel Scheitlin Die professionelle Kindertagesstätte
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
03/2015
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Aus Behörde und Verwaltung
Rubrik 65plus Sie haben Zugang zum Internet, Sie suchen Informationen über das Älter werden in Bassersdorf, Sie wünschen sich mehr Gemeinschaft im Dorf? Dann besuchen Sie die mit diesen Themen ergänzte Bassersdorfer Webseite. Gerade im Bereich 65plus wurde so einiges investiert, nicht zuletzt aufgrund von Anregungen der Arbeitsgruppe Kommunikation, die sich letztes Jahr im Rahmen des Bevölkerungsanlasses «Älter werden in Bassersdorf» gebildet hat (siehe auch Dorf-Blitz vom 18.12.2014). In der Rubrik «familie, jugend + alter» finden Sie unter Senioren und Altersarbeit viele anregende Informationen und verschiedene Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen. Kennen Sie die Dienstleistungen, die von unserer Altersbeauftragten bereitgestellt werden? Wissen Sie, wie Sie sich mit anderen Bassersdorferinnen und Bassersdorfern
unkompliziert treffen können? Hier finden Sie die Antworten. Insbesondere den Veranstaltungskalender möchten wir Ihnen ans Herz legen. Mit wenigen Klicks finden Sie die für Sie passende Veranstaltung einer ortsansässigen Organisation. Und das Beste ist, Sie können nun auch eigene Events erfassen und so eine breitere Gemeinschaft ansprechen. Es muss ja nicht immer etwas Grosses sein. Im Bereich Senioren findet sich das Altersforum. Dieses bietet seit Kurzem ein öffentlich zugängliches, virtuelles «Anschlagbrett» mit den Rubriken «Wer kommt mit?» und «Wer weiss Rat?» Mit einem bescheidenen Jahresbeitrag sind Sie dabei und können sich auf einfache Weise mit Gleichgesinnten verabreden. Eine runde Sache, klicken Sie rein, probieren Sie es aus: www.bassersdorf.ch.
Mathias Tschopp Redaktionsteam Rubrik 65plus
Wie Kleinkinder die Welt erkunden und wie wir sie dabei unterstützen können In der Bibliothek steht bis zum 11. April eine sogenannte Stele mit 40 Kurzfilmen in verschiedenen Sprachen zum Thema «Lerngelegenheiten für Kinder bis 4» zur Verfügung. Anhand dieser Filmsequenzen wird Eltern und anderen Bezugspersonen von Kleinkindern aufgezeigt, welche wertvollen Gelegenheiten zum Lernen der Alltag bietet und wie wichtig es ist, dass Kinder sie nutzen können. In den ersten Lebensjahren lernen Kinder so viel wie in keiner In der Bibliothek stehen verschiedene Kurzfilme zum Thema Frühförderung späteren Lebensphase. Der zur Verfügung. (zvg) erste und wichtigste Ort dafür ist die Familie. Deshalb heisst es Augen auf für kleine Dinge. Möglichkeiten, Neues zu entdecken gibt es überall: Zu Hause oder unterwegs, in der Kindertagesstätte oder in der Natur, in der Waschküche oder im Bad. Die Filme führen vor Augen, dass Erleben, Entdecken, Spielen und Lernen für Kleinkinder eine Einheit bilden. Sie wollen veranschaulichen, welche Erfahrungen für Kinder in den ersten vier Lebensjahren wichtig sind. Für jeden Film wurde ausserdem ein vertiefender Fachkommentar erarbeitet, der das Gezeigte reflektiert und pädagogisch einbettet.
Bibliothek Bassersdorf
tion a l u t a r G Wir gratulieren zum 80. Geburtstag am 3. April 2015 Johannes Moor Bachstrasse 8 am 7. April 2015 Arnold Fürst Vorbuchenstrasse 28 am 28. April 2015 Eliane Schmied-Tödtli Steinligweg 3
Simon Chen – der Wortakrobat «Wenn sich Schnee auf Ade reimt und Herz auf Schmerz, dann ist März.» Mit diesen Worthäppchen läutet der Spoken-Word-Künstler Simon Chen wohl den Frühling ein. Slam Poetry und Spoken Word sind Fachbegriffe für Texte, die eigens fürs Vortragen auf der Bühne geschrieben worden sind. Die Texte kommen erst durch die Live-Performance durch den Autor voll zur Geltung, denn in der Performancedichtung hört das Auge bekanntlich mit. Geistreich, bissig-böse und sprachlich unwiderstehlich sind die Texte des Wortverdrehers mit taiwa-
nischen Wurzeln. Simon Chen ist ein brillanter Unterhalter. Er schreibt und erzählt auch Kindergeschichten. Simon Chen ist 42 Jahre alt, in Fribourg aufgewachsen und Vater von zwei Töchtern. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Theater Bern spielte er während sieben Jahren Theater in Bielefeld und am Theater Marie in Aarau. Nach der ersten Teilnahme 2005 am Poetry Slam in Zürich wechselte Chen so nach und nach vom Schau- zum Wortspieler. So-
wohl in Standarddeutsch wie auch in Mundart wächst sein Repertoire ständig, und er bringt immer wieder neue Formen hervor. Bekannt wurde er durch seine Auftritte bei Giacobbo/Müller und vielen kleineren und grösseren Bühnen – und demnächst gastiert er in Bassersdorf. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend. Datum: Dienstag, 7. April 2015 Zeit: 20 Uhr Ort: Bibliothek Bassersdorf Bibliothek Bassersdorf
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Inventar der schützenswerten Bauten in Bassersdorf bereinigt Seit den 1980er-Jahren besteht in der Gemeinde Bassersdorf ein Inventar von potenziell schützenswerten Bauten. In den Jahren 2013 und 2014 hat der Gemeinderat eine Bereinigung des Inventars durchführen lassen und es im Februar 2015 neu festgesetzt. Im Zürcher Planungs- und Baugesetz (PBG) bestimmt Paragraph 203 wie Gebäude, Gebäudegruppen, Ortskerne, Quartiere und anderes aus Sicht des Denkmal- und Heimatschutzes zu behandeln sind. Die Gemeinden sind verpflichtet, über solche Objekte von kommunaler Bedeutung Inventare anzulegen. Übergeordnet tun dies auch der Bund und die einzelnen Kantone. Ausgewählte Objekte sollen als wichtige Zeitzeugen politische, wirtschaftliche, soziale oder baukünstlerische Epochen widerspiegeln oder Landschaften und Siedlungen wesentlich mitprägen.
Behördenverbindlich Aufgrund von Bautätigkeiten und neuen Erkenntnissen ist das Inventar periodisch zu überarbeiten. In den Jahren 2013 und 2014 fanden in der Gemeinde Bassersdorf die Arbeiten dazu statt, basierend auf Vorabklärungen zwischen 2006 bis 2008 und einem nicht in Rechtskraft erwachsenen Beschluss aus dem Jahre 2009. Am 5. Februar 2015 hat der Gemeinderat das Inventar, bestehend aus einem Übersichtsplan, einer Indexliste und den Objektblättern, neu fest-
Im Inventar der schützenswerten Bauten: Gemeindehaus am Karl Hügin-Platz. (zvg)
gesetzt. Das Inventar ist behördenverbindlich, es bewirkt einen provisorischen Schutz bis zur definitiven denkmalpflegerischen Abklärung eines Objektes. Bauliche Veränderungen an den inventarisierten Bauten dürfen ohne Bewilligung der Baubehörde nicht durchgeführt werden.
Schutzabklärungen durch Eigentümer zu beantragen Will eine Eigentümerschaft aufgrund von nachgewiesenen Bau- oder Verkaufsabsichten das Schutzausmass einer Baute abklären lassen, so kann sie dies mittels eines Provokationsbegehrens von der Gemeinde verlangen. Die Gemeinde leitet daraufhin das Provoka-
tionsverfahren ein, welches innert eines Jahres, maximal verlängerbar auf zwei Jahre, mit einem Entscheid des Gemeinderates zur Unterschutzstellung oder zur Entlassung abzuschliessen ist. Im Rahmen des Provokationsverfahrens erstellt eine externe Fachstelle ein Gutachten, anschliessend erfolgt eine Begehung durch die Baukommission der Gemeinde. Aufgrund von Gutachten und Begehung sowie einer Beurteilung der wirtschaftlichen Auswirkungen einer Unterschutzstellung für die Eigentümerschaft respektive deren Verhältnismässigkeit, wird dem Gemeinderat der Antrag zur Unterschutzstellung mit Darlegung des Schutzumfangs oder zur Entlassung des Objekts aus dem Inventar gestellt.
Öffentlich einsehbar Eine persönliche Anzeige der Inventarisierung eines Objektes an die Eigentümerschaft ist seitens des Gesetzgebers nicht gefordert. Das Inventar ist jedoch öffentlich zugänglich und für die Eigentümerschaften und Interessierte bei der Gemeindeverwaltung Bassersdorf, Bauamt, einsehbar. Der Übersichtsplan kann zudem auf der neuen Webgis-Applikation über www.bassersdorf.ch, über den Link in der rechtsliegenden Menüleiste, eingesehen werden.
Gemeinderat Bassersdorf
Festakt zur Eröffnung des neuen Dorfplatzes Am Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2015 wird der neue Dorfplatz in Bassersdorf festlich eröffnet. Der Gemeinderat lädt herzlich ein zum offiziellen Eröffnungsakt am Freitagabend, 19. Juni. Am Samstag und Sonntag sorgt die Kultur- und Bibliothekskommission (Kubiko) für ein abwechslungsreiches Festprogramm mit Attraktionen für
Jung und Alt. Bitte reservieren Sie sich heute schon diese Daten.
Details zum Festprogramm werden demnächst publiziert.
Nebst der traditionellen Chilbi und dem Festbetrieb wird es auch einige musikalische Höhepunkte geben. Die Kinder werden mit dem «Kinderschminken» nicht zu kurz kommen und für Gaumenfreunden wird ein Sonntagsbrunch angeboten. Die
Die Kubiko sucht dich für die «Open Stage» Die Kubiko stellt die Festbühne für dich/euch zur Verfügung. Ob Tanz, Musik, Comedy, das ist die Gelegenheit, dein/euer Talent unter Beweis zu stellen. Die etwa
sechs auf acht Meter grosse Bühne samt Mikrophon kann am Samstag- und Sonntagnachmittag gratis genutzt werden. Interessierte melden sich bis Mitte April telefonisch bei der Gemeindeverwaltung, Jeanine Schneider, Telefon 044 838 85 70 an. Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf
Samstag, 28.März 2015 Annahme: 9:30Uhr - Uhr 11:00 Uhr Annahme: 9:30 - 11:00 Annahme: 9:30 - 11:00 Annahme: 9:30 - 11:00 Uhr Annahme: 9:30Verkauf: - 11:00Verkauf: Uhr - 111:00 11:00 2:30 Uhr - Uhr 12:30 Uhr Verkauf:11:00 11:00- 1-2:30 12:30 Verkauf: Uhr Verkauf: 11:00 2:30 Uhr 1 alten Dorfschulhaus Auf dem Platz hinter dem alten Dorfschulhaus Auf dem Platzdem hinter dem alten Dorfschulhaus Aufdem dem Platz hinter dem alten Dorfschulhaus Auf Platz hinter Auf dem Platz hinter dem alten Dorfschulhaus
VV E LLLOO ÖÖRRR VEE OB BBÖ SS ESEE Samstag, 2015 Samstag, 28.März 2015 Samstag,28.März 28.März 2015 Annahme:9:30 9:30 -- 11:00 Uhr Annahme: Uhr Annahme: 9:3011:00 - 11:00 Uhr Verkauf: 11:00 - 12:30 Uhr
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Informationsnachmittag: Kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung Du besuchst zurzeit die 2. Sekundarschule und interessierst dich für eine kaufmännische Lehre? Unsere Lernenden geben dir einen Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten in der Verwaltung und beantworten deine Fragen. Wir laden dich herzlich zum Informationsnachmittag ins Gemeindehaus ein am
Mittwoch, 8. April 2015, von 14 bis 16.30 Uhr. Anmeldung bis Montag spätestens 6. April unter Telefon 044 838 86 10 oder per E-Mail an samira.stadtmann@bassersdorf.ch. Wir freuen uns auf deinen Besuch. Gemeindeverwaltung Bassersdorf
Gis-Applikation als neues räumliches Informationsinstrument Behördliche Entscheide befassen sich auch mit räumlichen Gegebenheiten. Bis anhin wurden dazu in der Gemeinde Bassersdorf Pläne oder digitale Daten aus verschiedenen Programmen verwendet. 2014 wurden diese durch eine umfassende WebGis-Applikation abgelöst Die Arbeiten von Gemeindeverwaltungen basieren oftmals auf räumlichen Informationen über Personen, Unternehmen, Parzellen, Strassen, Leitungen, und ähnliches sowie über damit verbundene Rechte und Pflichten. Seit längerer Zeit betreibt der Kanton Zürich dazu den öffentlich zugänglichen GisBrowser (www.maps.zh.ch), welcher
Grundlagendaten wie Bodenbeschaffenheit, Bodennutzung, Naturrisiken, Gebietsanalysen, historische Kartenmaterialien und vieles mehr darlegt. In der Gemeinde Bassersdorf zeigte das Tool Mapinfo für die Aufgaben der Verwaltung zusätzlich parzellenscharfe Informationen an. Es wurde im Jahr 2014 durch eine WebGis-Applikation abgelöst. Diese deutlich umfassendere Informationsplattform wird durch das Gemeindeingenieurbüro EWP AG betrieben. Vorteilhaft sind die vorhandenen Mehrinformationen wie auch zusätzliche Ebenen zu Leitungen, archivierten Plänen und aktuellen und historischen Luftbil-
dern, ebenso die erhöhte Aktualität durch die laufende Bearbeitung der Planinhalte. Zusammenführungen von verschiedenen Planebenen sind inskünftig einfach und übersichtlich möglich. Eine vereinfachte Version des WebGis mit Ortsplan, Luftbildern, Zonenplan, Übersichtsplan Inventarisierung steht der Öffentlichkeit ab Ende März auf www.bassersdorf. ch zur Verfügung (Link auf der rechtsliegenden Menüleiste).
Abteilung Bau + Werke
(Mit-)Bestimmung über Leben oder Sterben im Alter
Einforderung des «Rechts auf den eigenen Tod» Mitte März füllte sich die reformierte Kirche für einen informativen Vortrag mit dem Titel «Sterben im Spannungsfeld von Lebensverlängerung und selbstbestimmtem Lebensende». Heinz Rüegger, Theologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zürcher Institut Neumünster, packte das Thema mit klaren, aber versöhnlichen Worten an. von Annamaria Ress «Wir alle sind betroffen vom Tod und Sterben», stellte Heinz Rüegger fest. Der Theologe war eingeladen worden, im Zyklus der nationalen Kampagne «Hochaltrigkeit – Alles hat seine Zeit», zum Lebensende zu referieren. Drei Entwicklungen habe es in Sachen Sterben in der Neuzeit gegeben, so Rüegger. Denn Sterben sei nicht mehr nur Schicksal, sondern unterliege zunehmend menschlicher Selbstbestimmung, die mit der Le-
bensqualität zusammen hänge. Einerseits spreche man heute von der Langlebigkeit, andererseits auch von der Medikalisierung, bei der menschliche Lebenserfahrungen und Lebensbereiche in den Fokus systematischer medizinischer Erforschung und Verantwortung rücken.
Zuhause sterben Ebenso deutlich sei, dass Sterben heute eine ganz andere Erfahrung sei als noch vor 100 Jahren, so der Referent. Im Jahr 1912 seien nur acht Prozent aller Todesfälle über 80 Jahre alt gewesen, 2012 seien es bereits 61 Prozent gewesen. Früher sei man auch meistens zuhause, im Kreis der Familie gestorben. Heute brauche es vermehrt die Zustimmung von Medizinern. Dazu zeigte Rüegger auf, dass 2007 34 Prozent der Todesfälle in Spitälern, 51 in Heimen und nur 15 Prozent zuhause erfolgten. «Dabei möchten 80 bis 90 Prozent aller
alten Menschen zuhause sterben», machte er deutlich. Die Angst vor einer technischen Verfremdung des Sterbens, einer Leidensverlängerung und der Ruf nach selbstbestimmten Sterben seien die Folge. Früher hätten nur Selbstmörder über das eigene Sterben bestimmt. Jahrelang habe sich die Gesellschaft und die Rechtsprechung dagegen gewehrt, die Idee des Sterbens mit dem selbstbestimmten Entscheid dafür zusammen zu bringen. Heute habe sich das geändert, diese Entscheidungsfreiheit sei aber gleichzeitig eine Zumutung und viele Menschen damit überfordert. Besonders, weil es die falsche Projektion nach einer Kontrolle vorgaukle. «Würdig altern und sterben kann nur sein, wenn alles unter Kontrolle bleibt, möglichst noch Isozertifiziert», belächelte Heinz Rüegg die Situation. Würdig sterben heisse oftmals auch, keine lange Leidenszeit zu erdulden und keine
Schmerzen, kein Todeskampf, nicht anderen zur Last zu fallen, keine Demenz und unter sozialer und körperlicher Selbstkontrolle das Leben zu beenden. Dabei seien heute auch positive Aspekte zu berücksichtigen, gerade wenn die palliative Pflege hinzugezogen werde.
Achtsamer Umgang Die Folge der Hochaltrigkeit sei auch, dass gut ein Drittel der Menschen dement werden. Je mehr das bewusst werde, umso mehr solle man sich mit dem eigenen Leben und Sterben beschäftigen. Eine gute Hilfe seien etwa Patientenverfügungen, die unter www.fmh.ch/ patientenverfuegung aus dem Internet geladen werden können. Auch dem gedanklichen Befassen mit dem «Danach» liege ein achtsamer Umgang mit kostbaren Momenten zu Grunde. Erst wenn klar sei, was man selbst wolle, könne man selbstbestimmt sein. ◾
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Projektgruppe prüft Machbarkeit eines Versuchsbetriebs
Ortsbus für abgelegene Quartiere Geht es nach den Vorstellungen einer privaten Projektgruppe, sollen in Bassersdorf schon im Frühjahr 2016 mit einem Versuchsbetrieb entlegene Quartiere des Dorfes mit einem Ortsbus erschlossen werden. Entsprechende Abklärungen und Versuchsfahrten sind derzeit im Gange.
lung des geplanten Versuchsbetriebs, der gemäss den Vorgaben des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) durch die Gemeinde bezahlt werden müsste.
Einige Versuchsfahrten
von Reto Hoffmann Die freiwillig und unentgeltlich arbeitende Projektgruppe ist aus einem Workshop zum Thema «Älter werden in Bassersdorf» entstanden, die der Gemeinderat 2013 mit Unterstützung der Pro Senectute initiiert hatte. Damals war die Bevölkerung eingeladen worden, sich aktiv an der Entwicklung von neuen Ideen für ein altersgerechtes Bassersdorf zu beteiligen. Dies zu Herzen genommen hat sich auch Eduard Hofmann. «Es bringt wenig, nur immer über Probleme zu jammern. Um etwas zu verändern, muss man sich aktiv beteiligen», begründet Hofmann seine Motivation. Zusammen mit den beiden Bassersdorfern Emil Engler und Helmut Buchser bilden sie nun das Kernteam, das sich seit einem halben Jahr intensiv mit diesem Ortsbusprojekt beschäftigt. Fachliche Unterstützung seitens der Gemeinde erhalten sie dabei von Patrik Baumgartner, dem Abteilungsleiter Bau + Werke.
Tausch und Kauf von Velos Die SP-Ortspartei organisiert am 28. März bereits zum 23. Mal die beliebte Velobörse in Bassersdorf. Sie ist ein Garant für fahrtüchtige Fahrräder zu guten Preisen. 65 Dreiräder, normale Velos und sogar exklusive E-Bikes tauschten letztes Jahr den Besitzer. Auf dem Platz hinter dem alten Dorfschulhaus können von 11 bis 12.30 Uhr gut erhaltene Fahrräder gekauft werden. Die Annahme der Velos und Beschilderung mit dem Preis erfolgt von 9.30 bis 11 Uhr. Als Gast der Ortspartei wird auch Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr mit von der Partie sein. (e)
Die eine Route soll das Quartier Friedhof/Rebhalde mit Zentrum und Bahnhof verbinden. (rh)
Ohne Auto ins Zentrum Das Konzept des ÖV-Projektes sieht zwei Busrouten vor, welche in beiden Richtungen befahren werden sollen. Die eine soll das Quartier Schatz acker, die andere das Gebiet Friedhof/Rebhalde erschliessen. Die Umlaufzeiten beider Strecken dauern ab Bahnhof je nach Verkehrsaufkommen rund 20 Minuten. Die Routen sollen zusammen rund 30 Haltestellen bedienen. Ziel dieses Betriebes ist es, dass Pendler aus diesen abgelegenen Quartieren den Bahnhof und ältere Personen das Dorfzentrum zum Ein-
kaufen und zur Pflege sozialer Kontakte ohne Auto erreichen können. Damit jedoch ein solcher Ortsbus definitiv eingeführt werden kann, braucht es einen Versuchsbetrieb von mindestens zwei Jahren. Gemäss den ehrgeizigen Terminplänen der Initianten soll dieser bereits am Frühjahr 2016 starten. «Bis dahin gibt es allerdings noch einiges zu tun», sagt Eduard Hofmann. Das Grobkonzept soll bis Ende August, das Detailkonzept bis Ende Oktober stehen. Danach folgt der politische Prozess mit Antrag an den Gemeinderat zur betrieblichen und finanziellen Sicherstel-
Neben der genauen Ausgestaltung der Routen und Fahrpläne laufen derzeit auch erste Gespräche mit den möglichen Betreibern dieser Buslinien. Zum Beispiel mit den Verkehrsbetrieben Glattal (VBG). Auch werden in diesen Tagen verschiedene Testfahrten mit Bussen durchgeführt, wie vom Projektleiter weiter zu erfahren war. Anfang Februar fand ein erster Test mit einem 2,55 Meter breiten und für den öffentlichen Verkehr konzipierten Fahrzeug statt. Dabei stellte sich schnell heraus, dass dieses Modell für die knapp fünf Meter breiten Quartierstrassen ungeeignet ist. Zwei Wochen später fand dann eine weitere Testfahrt mit einem schmaleren Fahrzeug der Firma Solaris statt. Damit kam der Chauffeur problemlos durch. Eine weitere Versuchsfahrt mit einem Car der Firma Hess findet laut Hofmann Ende Monat statt. In der Zwischenzeit hätte sich bei ihm auch ein Beratungsbüro für Alternativenergien gemeldet, welches ein Konzept mit Elektrofahrzeugen anbietet. Auch dieser Vorschlag wird nun in die Projektarbeit einbezogen. ◾
Rund 500 Kinder messen sich beim Turnen Der Turnverein Bassersdorf organisiert auch dieses Jahr wieder den Hallenwinterwettkampf am 28. März. Durchgeführt wird er jedoch nicht in Bassersdorf, sondern in der Nachbargemeinde Nürensdorf im Hatzenbühl. OK-Präsidentin Corinne Anderegg dazu: «Das Pflichtenheft schreibt für diesen Anlass eine Dreifachturnhalle vor. Daher müssen wir nach Nürensdorf ausweichen wie die Jahre zuvor.» Das bereitet dem fünfköpfigen Organisationsteam des TV Bassersdorf jedoch kein Kopfzerbrechen.
Dennoch sind die Vorbereitungen dieses Jahr ein wenig schwieriger. Lange Zeit war nicht klar, ob der Wettkampf überhaupt stattfinden wird, da der langjährige Verbandsvertreter und Organisator beim kantonalen Turnverein nicht mehr zur Verfügung stand und ein Ersatz erst im November letzten Jahres feststand. Corinne Anderegg nimmt es gelassen: «Der Wettkampf dauert nur einen Tag und wir haben die Abläufe ja alle bereits fest im Griff von den letzten Jahren, an denen wir b ereits den Anlass organisierten.»
Die Anmeldungen der einzelnen Jugendriegen gehen über den Verband und der TV Bassersdorf muss mit 475 Mädchen und Knaben rechnen. «Die Erfahrung zeigt, dass es am Ende dann so um die 450 sein werden», erklärt Anderegg. Für die vielen hungrigen Turner und Turnerinnen und ihren Anhang betreibt der TV Bassersdorf auch eine «reichhaltige Festwirtschaft», wie Anderegg sagt. Das OK sei bereit und mit einem Lachen sagt Anderegg: «Es wird wieder ein lebhaftes Gedränge in der Halle sein.» Susanne Gutknecht
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Neue Vorstandsmitglieder im Elternforum An der diesjährigen Generalversammlung des Elternforums am 13. März gab es über einige Wechsel im Vorstand zu berichten. Es verabschiedeten sich gleich vier langjährige Vorstandsmitglieder: Die Präsidentin Katja Mullis, die Aktuarin Nadja Giger, Jessica Lachnit und Claudia Luschnig. Sie beenden ihre aktive Mitarbeit aus verschiedenen Gründen: Bei den einen sind die Kinder nun Jugendliche und haben andere Interessen, bei den anderen ist es die Umsiedlung nach Deutschland oder ein Studium. Drei neue Mitglieder wurden bereits in den Vorstand gewählt und konnten für Ressorts gewonnen werden. Yvonne Muntwyler übernimmt das Präsidentinnenamt, Ömer Dursum amtet im Ressort Kommunikation und als Webmaster sowie auch Daniela Popaie, die sich zusätzlich noch dem Ressort Diverses annimmt. Das Elternforum Bassersdorf organisiert, unterstützt und fördert Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region. Bereits fest in der Agenda steht in der ersten Sommerferienwoche der Mitmachzirkus für Kinder mit pro-
fessionellen Zirkusartisten. Der Räbelichtliumzug und die Kinderkleiderbörse, sowie Babysitter- und Kochkurse für Kinder und Jugendliche und vieles mehr werden ebenfalls vom Elternforum organisiert und durchgeführt. Im Januar spielten die Väter Curling und verpflegten sich beim anschliessenden Fondueplausch. Diesen Frühling wird man auf dem Aentschberghof einen Familienbrunch geniessen können. Für Mütter mit Kleinkindern gibt es jeden Mittwochnachmittag im Winterhalbjahr den Mukihöck. Nebst einer spannenden Freizeitgestaltung fördert das Elternforum so auch das gegenseitige Kennenlernen von Familien, was auch für Neuzugezogene attraktiv ist. Der Mitgliederbeitrag beläuft sich auf 30 Franken pro Familie und Jahr. Die Anlässe können von Mitgliedern des Elternverein Bassersdorf vergünstigt besucht werden. Weitere Informationen und das ganze Jahresprogramm sind auf der Website: www.elternforumbassersdorf.ch oder elternforumbassersdorf@facebook ersichtlich. (e)
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Spanische Klänge Der Konzertzirkel Bassersdorf lädt am Sonntag, den 29. März, um 17 Uhr in die reformierte Kirche Bassersdorf ein: Ein Trioabend mit spanischer Musik bildet den Abschluss der diesjährigen Saison. Roberto Gonzalez Monjas (Violine), Josef Gilgenreiner (Kontrabass) und Alfonso Gomez (Klavier) spielen Werke von Enrique Granados, Maurice Ravel, Joaquin Rodrigo, Giovanni Bottesini und Manuel de Falla.
Der in Deutschland geborene Josef Gilgenreiner, vormals erster Bassist in verschiedenen deutschen Orchestern, ist seit 1996 Kontrabassist im Musikkollegium Winterthur. Er war bereits mit dem Carmina Quartett in Bassersdorf zu Gast. Alfonso Gomez, einer der bekanntesten spanischen Nachwuchspianisten und mit elf internationalen Preisen ausgezeichnet, konzertiert in vielen Ländern Europas, in den USA und in Asien.
Roberto Gonzalez Monjas, der junge und international erfolgreiche spanische Geiger, ist seit einem Jahr erster Konzertmeister beim Musikkollegium Winterthur.
Billette sind im Vorverkauf in Rita’s Papeterie erhältlich, unter Telefon 044 836 53 11 oder an der Abendkasse ab 16.30 Uhr. (e)
Mitsingen am Kirchenklangfest Cantars 2015 Auf Initiative des Schweizerischen Katholischen Kirchenmusikverbands und des Schweizerischen Kirchengesangsbunds führen verschiedenste kirchliche Institutionen vom 15. März bis zum 7. Juni in mehreren Regionen der Schweiz rund 35
Konzerttage durch. Mit dabei ist auch die Kantorei Bassersdorf. Sie führt am 18. April um 20 Uhr in der Augustinerkirche Zürich – zusammen mit der Elisabethenkantorei – die Theresienmesse von Joseph Haydn auf. (e)
Reformierte Reformierte Kirchgemeinde Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Bassersdorf-Nürensdorf Suppenzmittag Suppenzmittag
Am Am Sonntag, Sonntag, 29. 29. März März sind sind alle alle herzherzlich eingeladen zum Suppen-Zmittag lich eingeladen zum Suppen-Zmittag im im Kirchgemeindehaus Kirchgemeindehaus in in Bassersdorf. Bassersdorf. Um 12 Uhr gibt es eine Um 12 Uhr gibt es eine feine feine Suppe, Suppe, Würstchen, Brot und Kuchen. Würstchen, Brot und Kuchen. Der Der Reinerlös Reinerlös ist ist für für das das Brot-für-alleBrot-für-alleProjekt Projekt «Gemeinsam «Gemeinsam gegen gegen den den Klimawandel» bestimmt. Klimawandel» bestimmt. Das Das Mittagessen Mittagessen kostet kostet pro pro Person Person CHF 5.-, Familien mit CHF 5.-, Familien mit mehreren mehreren Kindern Kindern zahlen zahlen insgesamt insgesamt nicht nicht mehr mehr als CHF 20.-. So werden die als CHF 20.-. So werden die Unkosten Unkosten gedeckt, gedeckt, zusätzliche zusätzliche Spenden Spenden sind sind willkommen. willkommen. Wir Wir freuen freuen uns uns auf auf ein ein gemütliches gemütliches Zusammensein mit Ihnen! Zusammensein mit Ihnen!
Ostern Ostern
An An Ostern Ostern feiert feiert das das ChristenChristentum tum die die AufAuferstehung Jesu erstehung Jesu Christi, Christi, die die zwei zwei Tage Tage nach nach seiseiner ner Hinrichtung Hinrichtung am am Kreuz Kreuz gegeschah. schah. Das Das OsterereigOsterereignis lässt sich nicht annähernd nis lässt sich nicht annähernd mit mit dem dem Erwachen Erwachen der der Natur Natur im im Frühling Frühling erkläerklären. ren. Auch Auch das das Aufstehen Aufstehen aus aus einem einem todähnlichen Koma oder die todähnlichen Koma oder die VerwandVerwandlung lung einer einer Raupe Raupe in in einen einen SchmetSchmetterling sind unzulängliche Beschreiterling sind unzulängliche Beschreibungsversuche. bungsversuche.
Ostern Ostern in in unserer unserer Kirchgemeinde Kirchgemeinde Palmsonntag, Palmsonntag, 29. 29. März März 10.30 h Gottesdienst 10.30 h Gottesdienst in in der der Kirche Kirche mit Abendmahl mit Abendmahl Pfarrer Pfarrer Clemens Clemens Bieler Bieler mit den mit den 3. 3. Klass-Unti-Kinder Klass-Unti-Kinder aus aus Bassersdorf und Nürensdorf Bassersdorf und Nürensdorf anschliessend anschliessend Suppenzmittag Suppenzmittag
Karfreitag, Karfreitag, 3. 3. April April 9.30 h Gottesdienst 9.30 h Gottesdienst mit mit Abendmahl Abendmahl in in der Kirche der Kirche Pfarrer Pfarrer Paul Paul Zimmerli Zimmerli Liedpredigt Liedpredigt zu zu RG RG 451 451 «Holz auf Jesu Schulter» «Holz auf Jesu Schulter»
Ostern, Ostern, 5. 5. April April 9.30 h Gottesdienst 9.30 h Gottesdienst mit mit Abendmahl Abendmahl in in der Kirche der Kirche Pfarrer Pfarrer Pierre-Louis Pierre-Louis von von Allmen Allmen «Das «Das Leben Leben siegt, siegt, die die Liebe Liebe bleibt» bleibt»
An An Karfreitag Karfreitag gedenken gedenken wir wir des des damadamaligen wirklichen Todes Jesu ligen wirklichen Todes Jesu und und zwei zwei Tage später freuen wir uns darüber, Tage später freuen wir uns darüber, Ostermontag, 6. April dass dass er er wahrhaftig wahrhaftig lebt, lebt, für für alle alle Zeit. Zeit. Ostermontag, 6. April Mit Mit seiner seiner Auferstehung Auferstehung verbinden verbinden wir wir 9.30 9.30 hh Gottesdienst Gottesdienst mit mit Abendmahl Abendmahl in in den Sieg des Lebens und die bleider Kapelle Breite den Sieg des Lebens und die blei- der Kapelle Breite bende Pfarrer bende Liebe Liebe Gottes. Gottes. Pfarrer Pierre-Louis Pierre-Louis von von Allmen Allmen
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Gastreferat der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch
Plädoyer für Zusammenhalt und Dialog Ende Februar weilte die amtierende Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch für ein Gastreferat in Bassersdorf. Gefolgt war sie der Einladung der SP-Ortspartei, um zum Thema «Für eine offene, dialog- und handlungsfähige Region Zürich» zu sprechen.
Beispielsweise drohe der Stadt bei der Umsetzung der geplanten Unternehmenssteuerreform ein Steuerausfall von 300 Millionen Franken pro Jahr. «Ich will jedoch nicht den Ast, auf dem wir sitzen, selber absägen», meint die Stadtpräsidentin. Eine generelle Senkung der Gewinnsteuer auf DumpingNiveau untergrabe die guten Leistungen bei Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Kultur und sozialem Zusammenhalt. «Für deren Erhalt setze ich mich mit Nachdruck ein», so Mauch.
von Reto Hoffmann Lediglich zwei freie Termine hätte die vielbeschäftigte Politikerin, welche pro Jahr über 100 öffentliche Auftritte absolviert, für diesen Abend anbieten können, meinte Gastgeber Hansueli Stohler in seiner Einleitung. Er sei deshalb stolz, Genossin Mauch nun hier in Bassersdorf willkommen zu heissen. Entsprechend enttäuscht war es jedoch über das Interesse der Bevölkerung an diesem öffentlichen Anlass. Knapp 50 Zuhörerinnen und Zuhörer, meist aus dem SP-Umfeld, fanden sich im Franziskuszentrum ein. Doch immerhin waren mit den Bassersdorfer Gemeinderäten Christoph Füllemann und Hans Stutz auch zwei bekannte bürgerliche Gesichter in den Zuschauerreihen auszumachen. Corine Mauch ihrerseits nahm es gelassen und nutzte ihren Auftritt in der Agglomeration, um den Anwesenden auf eloquente Art die interessanten aber auch anspruchsvollen Seiten der Kernstadt Zürich näherzubringen.
Kraftzentrum Zürich Zürich sei ein ökonomisches und gesellschaftliches Kraftzentrum, betonte Mauch und unterstrich dies mit ein paar eindrücklichen Zahlen.
Vorfreude auf Jubiläen
Corine Mauch bei ihrem Auftritt in Bassersdorf: «Wichtig ist, dass Städte und Agglomeration in stetem Austausch stehen». (rh)
Fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung leben in der Metropole und produzieren elf Prozent des gesamtschweizerischen Bruttoinlandproduktes. 400 000 Personen aus über 170 Ländern leben in der Grossstadt und täglich pendeln 210 000 Personen nach Zürich, um dort zu arbeiten. Und dies dank der sehr guten Erschliessung durch das öffentliche Verkehrsnetz, eine der wichtigen Errungenschaften, welche die Stadt mit dem Land verbinde, wie Mauch betonte. «Die Stadtgrenzen sind heute keine geschlossenen Grenzen mehr. Wir leben in einer vernetzten Welt», so die Stadtpräsidentin weiter. Deshalb seien Austausch und Dialog zwischen Stadt und Agglomeration auch so wichtig. Wie zum Beispiel im Schweizer Städteverband, wo sowohl Corine Mauch als auch die Bassersdorfer Gemeindepräsi-
dentin Doris Meier im Vorstand ihren Sitz haben. Weitere Gemeinsamkeiten seien ausserdem die gute Lebensqualität in der Stadt und der Agglomeration.
Abschottungspolitik Und doch gebe es manchmal politische Diskrepanzen zwischen Stadt und Land, wie am 9. Februar 2014, als die Masseneinwanderungsinitiative von der Stadt klar abgelehnt, in Bassersdorf jedoch angenommen wurde. Diese Abschottungspolitik bereite ihr Sorgen. «Die Schweiz ist einsam geworden in Europa», warnte sie. Deshalb setze sie sich für ein offenes, dialog- und handlungsfähiges Zürich ein. Auch für die Wirtschaft gelte es, gute Rahmenbedingungen zu bieten. Man dürfe aber im Gegenzug auch faire Steuerleistungen erwarten, so die Magistratin.
Stolz ist Corine Mauch dagegen auf die kulturellen Errungenschaften der Stadt. Dieses reiche Kulturangebot zu pflegen, ist ihr denn auch ein Herzensanliegen. So freut sie sich beispielsweise auf zwei bevorstehende grosse Jubiläen: 2016 werden 100-Jahre Dadaismus gefeiert. Jene Bewegung, welche in Zürich von Migranten begründet und in die ganze Welt hinaus getragen wurde. Ausserdem begeht 2019 das reformierte Zürich das Zwingli-Jahr. Gefeiert wird das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation von Zwingli, der unter anderem den Ablasshandel verbot und die Armenspeisung einführte. «Unsere Vorstellung einer staatlichen Verpflichtung gegenüber Schwachen und Armen ist in der Reformation in Zürich entstanden. Ich bin deshalb als Zürcher Sozialdemokratin stolz, wenn wir in den nächsten Jahren an dieses wichtige Ereignis in der Stadtgeschichte erinnern», meinte die Zürcher Stadtpräsidentin zum Schluss ◾ ihres Referates.
12. Bassersdorfer Sechseläuten am 13. April
Vom Scherzanlass zur Tradition Der Dreizehnte des Monats April soll für ein Mal Glück bringen – Wetterglück, um es zu präzisieren. An diesem Montag findet nämlich zum 12. Mal das Bassersdorfer Sechseläuten statt, das einst von Reto Wegmann, Markus und Christian Weiss als geplanter Scherzanlass ins Leben gerufen wurde. In-
zwischen besuchen rund 1000 Zuschauer jeweils das knallige und farbenprächtige Spektakel im Dorfzentrum hinter der Bibliothek. Noch 2006 wurden die Verantwortlichen der Organisation polizeilich verwarnt, wie die Geschichte erzählt. Inzwischen liegt seit 2007
eine ordentliche Veranstaltungsbewilligung der Gemeinde vor. Seit nunmehr sieben Jahren können sich die Besucher des Bassersdorfer Sechseläuten auch verpflegen. Die Zünfte «zum Rostigen Anker» und «zum Stumpfen Rüebli» bieten gemeinsam mit dem Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte Grill-
speisen und Getränke an. Um 16.30 Uhr ist die Festwirtschaft eröffnet. Um 18 Uhr soll der Böögg entzündet werden. Dieser soll speziell gestaltet sein und sich an zeitgeschichtlichen Ereignissen orientiert zeigen. Der Festbetrieb wird anschliessend bis 21 Uhr geöffnet sein. (ar)
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Grosse Veränderungen in den letzten 50 Jahren
Bibliothek Bassersdorf feiert goldenes Jubiläum Die Bibliothek Bassersdorf veränderte sich seit der Eröffnung 1965 räumlich nur wenig. Der Alltag der Medienausleihe hat sich aber stark dem Wandel der Gesellschaft angepasst. Heute zählt die Institution zu den ältesten und gleichzeitig modernsten im Kanton Zürich. Am 1. Juli 1965 wurde die Bibliothek im alten Dorfschulhaus eröffnet. Mit einem Bücherbestand von etwa 1500 Büchern nahm die Geschichte der Bassersdorfer Bibliothek ihren Anfang. Diese war jeweils nur am Donnerstagabend geöffnet und jede Ausleihe war kostenpflichtig. Erwachsene mussten pro ausgeliehenem Buch 20 Rappen zahlen, Kinder deren zehn. In den folgenden 35 Jahren wurde die Bibliothek in kleinen Schritten erweitert und der Bestand an Medien sowie die Anzahl Kunden nahmen laufend zu. Ausser der Einführung von Tonkassetten und Comics gab es während dieser Zeit keine grossen Veränderungen im Bibliothekswesen. Im Jahr 1991 übernahm Suzanne Ronner die Bibliotheksleitung und erlebte sieben Jahre später den bis heute grössten Wandel. Kurz vor dem Jahrtausendwechsel wurde die elektronische Datenerfassung eingeführt und fast gleichzeitig auch der Zugriff aufs Internet. Ab diesem Zeitpunkt konnte das fünfköpfige Bibliotheksteam auf die mühsame Arbeit mit dem Zettelkatalog, den Buchkarten und auf das Stempeln jeder Ausleihe verzichten. Diese Änderung entlastete nicht nur die Mitarbeiter, sondern sprach auch viele neue Kunden an.
Schnelle Entwicklung Die Bibliothek konnte in nur zwei Jahren eine Zunahme von 15 000 Ausleihen verzeichnen. Zur gleichen Zeit wurden auch die ersten neuen Medien wie Videos, DVDs und CD-Roms eingeführt. Mit dieser Erweiterung des Angebots entwickelte sich die Bibliothek Bassersdorf sehr schnell und konnte immer mehr Menschen in der Gemeinde ansprechen. Dieser Erfolg beruht auch auf der steigenden Einwohnerzahl in Bassersdorf. Das breit
Suzanne Ronner arbeitet seit 25 Jahren in der Bibliothek Bassersdorf. (Bilder: Philipp Rahm)
gefächerte Sortiment an Medien war für das Team von Suzanne Ronner eine neue Herausforderung. «Wir mussten uns nun gut überlegen, zu welchen Büchern wir auch gleich noch das Hörbuch anschaffen wollten», erinnert sich die Bibliotheksleiterin. Die Raumkapazität war nämlich immer noch dieselbe wie beim Umzug vom Parterre 1978, weil diverse Projekte für Standortverschiebungen scheiterten. «Vieles wurde professionalisiert und ausgebaut, doch die Räumlichkeit konnte nicht vergrössert werden», erzählt Ronner weiter. Die Bibliothek war neben dem gesellschaftlichen Wandel auch immer bemüht, die Freude an den Medien, vor allem am Lesen weitergeben zu können. Aus diesem Grund setzt sie sich für eine gute Zusammenarbeit mit den Schulen ein, um den Kindern das Lesen schon früh schmackhaft zu ma-
chen. Zurzeit besuchen rund 30 Primarschulklassen und einzelne Kindergärten die Bibliothek regelmässig. Neben der Verbindung mit den Schulen konnte durch spannende Veranstaltungen und Autorenlesungen sehr viel zum kulturellen Leben in Bassersdorf beigetragen werden und somit auch der Kontakt mit dem Dorf gezielt verstärkt werden. Die Bibliothek wurde so zu einem Ort der Kulturvermittlung und Begegnung. Suzanne Ronner dazu: «Die Bibliothek sollte auch als Ort verstanden werden, wo Menschen sich begegnen, Zeit finden für Gespräche und gelassen in den Büchern geschmökert werden darf.»
Glattal zusammen. Seit dieser Vernetzung kann man mit der Ausleihkarte zwölf verschiedene Bibliotheken besuchen und dort Medien ausleihen. Für den Kunden ergibt das viel mehr Möglichkeiten und ein noch grösseres Angebot. Vor zwei Jahren wurde die Bibliothek zusätzlich noch Mitglied der Digitalen Bibliothek Ostschweiz. Zahlreiche Medien können nun jederzeit und von überall her vom Internet heruntergeladen werden. Aus dem grossen Angebot der e-Medien wird vor allem der Download von e-Books und e-Audios genutzt, was momentan sehr im Trend sei. Das Geschäft mit eReadern boome und daher mache es Sinn, es auch in das Angebot einzubauen.
Positive Vernetzung In den letzten Jahren kam es zu weiteren grossen Veränderungen. Im Jahr 2012 schloss sich die Bibliothek Bassersdorf mit Bibliotheken im
Der Medienbestand nahm in den letzten Jahren stark zu.
Ende 2014 zählte die Bibliothek 3500 eingetragene Personen, von welchen über die Hälfte das Angebot von Medienausleihen aktiv nutzt. Nur gerade 214 Leser waren es vor 50 Jahren. Die Ausleihen insgesamt gingen in den letzten Jahren ein wenig zurück, weil das Interesse an der Ausleihe von den einst neuen Medien wie DVDs, CDs oder Hörbücher rückläufig war. «Die Bibliothek wird trotz der digitalen Ausleihmöglichkeiten immer noch gerne und häufig genutzt, was mich für die Zukunft positiv stimmt», resümiert Bibliotheksleiterin Suzanne Ronner. Philipp Rahm
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Teilnehmen am heissesten Marathonrennen der Welt
Sandige Strapazen erfordern Willenskraft Der Bassersdorfer Leigh Michelmore startet am 5. April in Marokko am «Marathon des Sables». Ein Unterfangen, das seit rund eineinhalb Jahren sein Leben massgeblich beeinflusst und dem er alles unterordnet. von Susanne Gutknecht «Warum tust Du Dir das nur an?». Eine Frage, die der 34-jährige Südafrikaner Leigh Michelmore seit seiner Anmeldung zu einem der härtesten Marathonrennen oft beantworten muss. Ein Rennen, das den Athleten alles abverlangt: Fünf Tage über 250 Kilometer Distanz bei 45 Grad Höchsttemperaturen in der Wüste von Marokko. Leigh Michelmore, der seit neun Jahren in der Schweiz lebt und in Bassersdorf heimisch ist, lacht und erklärt: «Ich liebe die Wüste, den Sand und die Hitze.» Zudem liebt er auch Abenteuer und die sind beim Marathon des Sables gegeben. Leigh Michelmore wird ernst und fügt an, dass er seine Grenzen austesten möchte; mehr über sich erfahren, als das, was im Alltag möglich ist. Vor einem Jahr hat er es geschafft, sich einen Startplatz zu ergattern: «Die rund 1300 Plätze sind jeweils innert fünf Minuten nach Eröffnung der Onlineanmeldungen vergeben.»
Gesundes Gewicht Michelmore überlässt wenig dem Zufall und hat im vergangenen Jahr bereits einen Marathon an Willenskraft
Der letzte Check, bevor Leigh Michelmore nach Marokko abfliegt, gilt seinem Gepäck. (Bilder: Susanne Gutknecht)
hingelegt. Mit verschiedenen Programmen für die Dauer von jeweils zwölf Wochen, die er mit einem englischen Coach ausgearbeitet hat, hat er an seiner physischen und mentalen Fitness gearbeitet und die Ernährung angepasst. «Ich muss so leicht sein wie möglich, aber gesund und fit.» Der Grund ist einfach: Jeder Läufer trägt seinen Rucksack mit dem Essen, dem Schlafsack, Kleidern und dem Nötigsten bei sich. Jedes Kilogramm an Körpergewicht ist dabei ein weiteres Hindernis. «Ich werde noch rund sechs Kilogramm Gewicht in dieser Woche verlieren.» Die Hitze fordert zusätzlich ihren Tribut: Mit Salztabletten werden die Mineralverluste ausgeglichen. Aber: «Der Körper ist stark gefordert und man muss gut aufpassen, wie viel Mineralstoffe oder Wasser man einnimmt.»
Trainieren am Limit
Leigh Michelmore rennt den Marathon-des-Sables unter zwei Länderflaggen.
Über soziale Netzwerke tauscht sich Michelmore mit anderen Athleten aus und sammelt Erfahrungen von denjenigen, die den aussergewöhnlichen Marathon bereits absolvierten. «Ich will jedoch nicht alles wissen», sagt er selbstbewusst. «Einige Überraschungen muss ich selber erleben.» Er rechnet damit, dass diese im Mentalen sein werden. Aber er taxiert sich selber als «stubborn» - dickköpfig - und werde sich durchbeissen kön-
nen. Am meisten Angst hat der Athlet vor Verletzungen: «Ich kann nicht alles kontrollieren. Am Ende einer Etappe ist man erschöpft und dann können sich auch Fehler einschleichen, so dass man sich verletzt.» Seinen Körper hat Michelmore in den vergangenen zwölf Monaten beim täglichen harten Training gut kennengelernt. «Ich habe nie im Wohlfühlzustand trainiert, sondern gegen Ende am Limit und weiss, wie sich Schmerzen anfühlen.» Für den Marathon hat er sich vorgenommen, es langsam anzugehen auf den ersten zehn Kilometern und dann die nächsten zehn Kilometer ins Auge zu fassen. «Ein Platz unter den Top 30 bis 40 Prozent ist mein erklärtes Ziel. Aber ich muss auf meinen Körper hören, denn der muss mich bis ins Ziel tragen. Und die Finisherline ist das Wichtigste.»
Geld sammeln Rund 15 000 Franken kostet Michelmore das Marathon-des-Sables-Abenteuer. Dabei sammelt er zusätzlich auch Geld für die in Esslingen ansässige, international tätige Tierschutzorganisation NetAp. «Ich bin mit vielen Tieren aufgewachsen und möchte damit einen Beitrag leisten für ein Gebiet, das meiner Meinung nach vernachlässigt wird», sagt er. «Bei NetAp sind alle Mitarbeiter ehrenamtlich tä-
tig. Daher geht das gespendete Geld vollumfänglich an die Tierprojekte weiter, was mir wichtig ist. Auch ich bin Mitglied bei dieser Non-Profit Organisation.» Zudem habe er so noch eine weitere Motivationsspritze. Nur noch wenige Tage sind es bis zum Abflug nach Marokko und die Anspannung nimmt zu, nicht nur bei Leigh, sondern auch bei seiner Ehefrau Sandrine. Sie hat das Vorhaben immer unterstützt, allen Unkenrufen der Verwandten und Freunden zum Trotz. Während des Marathons ist sie in Bassersdorf die «Kommandozentrale» und informiert die Familie. «Ich werde auf Informationen warten von Leigh und hoffen, dass er es schafft», sagt sie. Sie habe grossen Respekt vor seiner Willenskraft, die er mit dem Abenteuer an den Tag lege. Während der Trainings hat sie ihn manchmal mit den Inline-Skates begleitet und den Ernährungswechsel auch selber vollzogen. Ansonsten bleibt ihr noch ein Vetorecht, das sie zu Beginn der Vorbereitung mit ihrem Mann vereinbart hat: Sollte sie das Gefühl haben, er sei dem Abenteuer nicht gewachsen, dann darf sie ihr Veto für einen Start einlegen. Bis jetzt ist dies nicht geschehen und Leigh Michelmore freut sich auf sein hitziges Abenteuer, im Gepäck die Schweizer und Südafrikanische Fahne und viel Willens◾ kraft.
Brütten
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Neustart der Ajuga Brütten Die Ajuga Brütten ist seit Januar 2015 wieder aktiv. Das neue Team ist motiviert und optimal gestartet. In Brütten ist die aufsuchende Jugendarbeit (Ajuga) seit Januar wieder mit dem Ajugabus unterwegs. Nach einem Unterbruch im letzten Jahr wurde die Ajuga nach einer Initiative aus der Bevölkerung auf Anfang 2015 wieder eingeführt. Die neuen Jugendarbeiterinnen Giulia Carrabs und Stephanie Siegenthaler freuen sich über ihre neue Aufgabe. Sie sind optimal in die erste Phase der Vernetzung und des Wiederaufbaus gestartet. Nach einer persönlichen Vorstellung im Schulhaus Chapf werden sie jeden Montag mit dem Ajugabus auf dem Schulhausplatz präsent sein und Kontakte zu den Mittelstufenkindern knüpfen. Am Freitag sind sie jeweils mit dem Bus und zu Fuss im Dorf unterwegs und suchen Jugendliche an verschiedenen Plätzen auf. In der Aufbauphase geht es vorwiegend darum, die Kinder und Jugendlichen kennen zu lernen und auf ihre Bedürfnisse und
Probleme zu reagieren. Je nach Anliegen ihrer Zielgruppen werden sie in einer zweiten Phase kleinere Projekte anstossen und so die Kinder und Jugendlichen in ihrer aktiven Freizeitgestaltung und Entwicklung unterstützen. Im Allgemeinen nimmt die aufsuchende Jugendarbeit Fehlentwicklungen und Schwierigkeiten wahr und interveniert nach fachlicher Notwendigkeit. Sie handelt präventiv im öffentlichen Raum an Orten, an denen sich die Zielgruppe aufhält. Dies tut sie durch Beziehungen zu den Jugendlichen und Aktivitäten im Gemeinwesen. Die Jugendarbeiterinnen stehen den Kindern und Jugendlichen für ihre Alltagsbewältigung beratend zur Verfügung und bieten fachliche Unterstützung an. Ausserdem sind sie auch gerne für Interessierte und Eltern als Ansprechpartner verfügbar. Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit mittels Zeitungsartikeln, Facebook und der Homepage www.jugi51.ch gibt Einblick in die laufenden Tätigkeiten der Ajuga. Isabelle Tacheron, Plattform Glattal
Lust auf lüpfige Ländlermusik? Willi Valotti & Wyberkapelle 27. März 2015, 20 Uhr, Gemeindesaal Brütten Eintritt frei – angemessene Kollekte erwünscht Kulturkommission Brütten
Lust auf Musik? Unsere Instrumentenvorstellungen mit musikalischer Instrumentenpräsentation bieten Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und das Angebot kennenzulernen: Region Nord-West in Hettlingen am Samstag, 28. März 2015, 9.30 bis 10 Uhr: anhand eines Märchens spielen unsere Lehrpersonen verschiedenste Instrumente; von 10 bis 13 Uhr: alle Interessierten können die gewünschten Instrumente ausprobieren, in der Primarschule Hettlingen, Schulstrasse 14, für die Gemeinden Brütten, Hettlingen, Neftenbach, Nürensdorf, Pfungen, Seuzach. Weitere Termine: 14. März 2015 21. März 2015 11. April 2015
in Rickenbach Sulz für die Gemeinden Dinhard, Elgg, Elsau, Rickenbach, Schlatt, Wiesendangen. in Zell für die Gemeinden Turbenthal, Weisslingen, Wila, Zell. in Winterthur für alle Stadtkreise.
Weitere Infos finden Sie unter www.jugendmusikschule.ch oder Telefon 052 213 24 44 oder info@jugendmusikschule.ch. Wir freuen uns auf Sie, bis bald!
Mit neuem Team an der Arbeit in Brütten: (v.l.) Isabelle Tacheron, Giulia Carrabs, Stephanie Siegenthaler)
Vereine
Brütten
Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Richtungsweisendes Vereinsjahr für Kinderhaus Chrüsimüsi Am 9. März fand die 13. Generalversammlung des Vereins Kinderhaus Chrüsimüsi statt. Auch im Jahr 2014 habe das eingespielte Betreuungsteam wieder hervorragende Arbeit geleistet, stellte Vereinspräsidentin Monika Bösch fest. Im Rahmen der Bildungsprojekte «Elmar» und «Kasperli» konnten die Kinder wertvolle Lernerfahrungen sammeln. Dank der guten Auslastung und der um-
sichtigen Geschäftsführung wurde die Defizitgarantie der Gemeinde Brütten nicht voll ausgeschöpft. 2014 war ein richtungsweisendes Jahr für das Kinderhaus, wie an der Generalversammlung festgehalten wurde. Am 12. Juni 2014 wurde das Projekt «Haus des Kindes» an der Gemeindeversammlung Brütten mit grosser Mehrheit angenommen. So-
mit wird der Verein ab Januar 2016 im Auftrag der Gemeinde die Führung der gesamten ausserfamiliären und ausserschulischen Kinderbetreuung übernehmen. Auf den gleichen Zeitpunkt wird der Umzug des Kinderhauses an die Brühlgasse 2 stattfinden. Zur Verstärkung des Vorstandes werden auf 2016 neue Vorstandsmitglieder gesucht. Neben Interesse am Kinderhaus sind für
die Vorstandsarbeit auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse notwendig. Weitere Auskünfte dazu erteilt die Präsidentin Monika Bösch unter monika.boesch@kinderhaus-chruesimuesi.ch. Allgemeine Informationen zum Kinderhaus Chrüsimüsi sind unter www.kinderhaus-chruesimuesi.ch zu finden oder über Telefon 052 347 17 79 zu erfahren. (e)
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Aus Behörde und Verwaltung Rücktritt André Imhof Gemeinderat und Hochbauvorstand André Imhof tritt per 31. März 2015 aus beruflichen Gründen aus dem Gemeinderat zurück. Der Gemeinderat bedauert diesen Schritt, kann ihn aber nachvollziehen; die Ersatzwahl hat er auf den 12. April 2015 festgelegt. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung wünschen André Imhof alles Gute und danken ihm für seinen langjährigen Einsatz im Milizamt.
Zusätzliche Wahlbüromitglieder Auf den Aufruf im Dorf-Blitz, weitere Wahlbüromitglieder zu wählen, haben sich drei Personen aus Brütten gemeldet. Der Gemeinderat hat das Kontingent nun auch im Hinblick auf die National- und Ständerats- sowie Kantons- und Regierungsratswahlen auf zehn aufgestockt und die drei Personen zusätzlich ins Wahlbüro gewählt: – Urs Peter – Alessia De Santis – Nicolas Steinebrunner
Dialogmodell für neue Mobilfunksendeanlagen Der Kantonsrat hat sich am 3. November 2014 gegen eine gesetzliche Regelung der Standortauswahl für Mobilfunksendeanlagen ausgesprochen, unterstützt aber die Einführung eines freiwilligen Dialogmodells. Dieses ermöglicht den Gemeinden eine aktive Einflussnahme auf zukünftige Standorte für Mobilfunksendeanlagen.
Zur Umsetzung des Dialogmodells hat die Baudirektion des Kantons Zürich mit den Mobilfunkbetreibern (Swisscom, Orange und Sunrise) eine Vereinbarung über die Standortevaluation und -koordination im Rahmen des kommunalen Baubewilligungsverfahrens ausgearbeitet. An diese Vereinbarung können sich die Gemeinden anschliessen. Diese Vereinbarung verpflichtet die Mobilfunkbetreiber, die angeschlossenen Gemeinden periodisch über Bauvorhaben neuer Anlagen zu informieren. Der Gemeinderat hat sich entschieden, diese Vereinbarung zu unterzeichnen. Durch die Unterzeichnung der Anschlusserklärung verbaut sich die Gemeinde nichts. Der Informationsfluss zwischen den Mobilfunkbetreibern und der Gemeinde ermöglicht eine aktive Einbindung in die bestmöglichen Antennenstandorte.
Drainagenleitung Gebiet Chätzler Die Drainagenleitung im Gebiet Chätzler befindet sich in einem verstopften, verkalkten Zustand. Um einen einwandfreien Durchfluss gewährleisten zu können, wurde bei der Hächler-Reutlinger AG eine Offerte zur Hochdruckspülung und nachträglicher Kanal-TV-Kontrolle eingeholt. Eine Spülung mittels Hochdruckverfahren ist von grosser Wichtigkeit, um einer Verstopfung und Verkalkung entgegen zu wirken. Das am 5. Dezember 2014 offerierte Angebot umfasst 32 Arbeitsstunden zu einem
Ansatz von 300 Franken pro Stunde. Der Gemeinderat hat einen Kredit in der Höhe von 10 000 Franken zu Lasten der Laufenden Rechnung freigegeben.
Kreditantrag für Rechtsvortritt-Markierung Um die diversen Rechtsvortritte auf den Gemeindestrassen zukünftig einfacher erkennbar zu machen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurde vom Tiefbauamt eine Offerte zur Markierung aller wichtigen Kreuzungen und Einmündungen eingeholt. Die Oberglatter Morf AG offeriert die dauerhafte Markierung der Rechtsvortritte aus Strukturplastik, angepasst auf die jeweilige Situation vor Ort. Je nach Situation (Einmündung oder Kreuzung) wird mit Kosten von 500 bis 650 Franken pro Markierung gerechnet. Zusätzlich möchte man anlässlich dieser Markierungsarbeiten auch noch eine Leitlinie als Fahrradstreifen an der Säntisstrasse einzeichnen. Mit der Markierung erhofft sich der Gemeinderat als positiven Nebeneffekt eine Temporeduzierung. Der Fahrradstreifen trägt zu einer optischen Verengung der Strasse bei und erhöht die Sicherheit der Fahrradfahrenden. Der Gemeinderat bewilligte einen Kredit über 10 000 Franken inklusive Mehrwertsteuer zur Markierung der Rechtsvortritte an wichtigen Kreuzungen und Einmündungen in Brütten zusammen mit dem Fahrradstreifen an der Säntisstrasse zu Lasten der Laufenden Rechnung.
Am 4. März 2015 unternahm der Gemeinderat einen Ausflug ins Bundeshaus nach Bern und hat dabei den Brüttener Nationalrat Jürg Stahl getroffen. Der Gemeinderat durfte dabei einen Einblick in die Frühjahrssession sowie eine Führung durchs Bundeshaus erleben. Auch das Kulinarische kam dabei nicht zu kurz. Gemeinderat Brütten
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Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 5. April Giovanni Turra Säntisstrasse 11
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Jahresrechnung 2014 Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2014 der Politischen Gemeinde Brütten geprüft.
Gemeinderatsausflug
Die Investitionsrechnung im Finanzvermögen zeigt bei Ausgaben von Fr. 25 928.40 und Einnahmen von Fr. 0.00 eine Nettoveränderung von Fr. 25 928.40.
Die Laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von Fr. 9 881 136.38 und einem Ertrag von Die Bilanz weist Aktive und Passive von je Fr. 10 705 350.03 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 15 932 132.90 aus. Das Eigenkapital von bisher Fr. 824 213.65 ab. Im Voranschlag 2014 war ein Fr. 10 173 926.15 erhöht sich um den ErtragsüberAufwandsüberschuss von 241 400 Franken budgetiert. schuss von Fr. 824 213.65 auf neu Fr. 10 998 139.80. Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammzeigt bei Ausgaben von Fr. 380 330.67 und Einnah- lung vom 11. Juni 2015, die Jahresrechnung 2014 men von 222 800 Franken Nettoinvestitionen von der Politischen Gemeinde Brütten zu genehmigen. Gemeinderat Brütten Fr. 157 530.67.
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13. Februar 2015 Lenny Oliver und Damien Elia Scherr Söhne von Mathias und Isabelle Scherr Zelglistrasse 21C Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährige Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein. Frühlingsgeschichte: Dienstag, 14. April 2015 10 bis 11 Uhr
Pikettdienst an Ostern Am Gründonnerstag ist die Gemeindeverwaltung von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet, am Nachmittag ist sie geschlossen. Bestattungsamt / Wasserversorgung:
Sommergeschichte: Dienstag, 30. Juni 2015 10 bis 11 Uhr Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen! Bibliothek Brütten, Brüelgasse 7 Telefon 052 345 10 37
Bei einem Todesfall während den Oster-Feiertagen vom 3. bis 6. April ist das Bestattungsamt jeweils zwischen 9 und 11 Uhr unter Telefon 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Gemeinderat Brütten
«Garte-Händsche» hat neu Edelfische im Angebot Am Wochenende vom 28. und 29. März findet die traditionelle Frühlings-Ausstellung im Gartencenter Garte Händsche statt. Die Schau ist am Samstag und am Sonntag jeweils zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet und wartet neben Bewährtem mit einigen nennenswerten Neuheiten auf. Der ganze Eingangs- und Kassenbereich präsentiert sich nun luftiger, heller und freundlicher. Hier haben die durch das Team (unser Bild) ausgeführten Renovierungsarbeiten am meisten bewirkt. Aber nicht nur die
Räumlichkeiten haben eine Auffrischung erfahren, auch das Angebot des Gartencenters ist mit verschiedenen Attraktionen aufgewertet. So wurde Geschäftsinhaber Daniel Handschin (r.) die Regionalvertretung der Firma «Mein Topf» anvertraut: Deren aus Aluminium gefertigten und teils mit Rollen ausgestatteten Blumentöpfe können individuell nach Mass gefertigt und geliefert werden. Eine breite Palette davon kann an der Frühlings-Ausstellung besichtigt werden. Ebenfalls neu sind
Edelfische für den Gartenteich – japanische Kois – in verschiedenen Grössen im Angebot des Gartencenters. Als Gäste sind das Schmuckatelier Kunterbunt aus Langenthal und die Quellenhof-Stiftung Winterthur mit Dekorations- und Geschenkartikeln in Brütten, den Rundgang können die Besucher im gemütlichen Gwächshuusbeizli der Frauenriege und dem Gym-Team Brütten beschliessen. Schliesslich dürfen Kinder Marienkäfer aus Ton bemalen. (re)
Der Dorf-Blitz wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Ostern. Das Redaktionsteam
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Palästinensische Familie anfangs April erwartet
Direkte Betreuung brennt unter den Nägeln Die Informationsveranstaltung des Gemeinderates zum Asylwesen Anfang März fand regen Zuspruch. Auf konstruktive Art diskutierten Brüttener und einige Mitglieder des Gemeinderates über die Situation der ankommenden Flüchtlinge im April und nahmen Ideen mit nach Hause. von Susanne Gutknecht Der Gemeindesaal füllte sich stetig und es war eine unterschwellige Spannung zu spüren. Der Gemeinderat hat sich für eine offene Informationspolitik zum Asylwesen entschieden und wurde mit vielen Besuchern belohnt. Gemeinderat Peter Ball skizzierte kurz die Situation der Liegenschaften am Rätschiweg, die für eine Aufnahme von Asylbewerben zurzeit in Frage kommen. Er kam zum Schluss, dass diese für Fa-
milien besser geeignet sei. Die Unterbringung von Einzelpersonen werde sehr schwierig. Zurzeit ist gewiss, dass Anfang April eine palästinensische Familie in Brütten eintreffen wird.
Rational beurteilt Hochbauvorstand André Imhof erläuterte daraufhin das Baugesuch der Gemeinde für eine provisorische Platzierung von Wohncontainern auf dem Grundstück Rätschiweg 2, gegen das derzeit noch ein Rekurs hängig ist. Er betonte, dass es keinen Unterschied mache, wer ein Baugesuch stelle: Baugesuche würden rational angeschaut und beurteilt. Die Baugesuchbewilligung sei vom Gesetz her zulässig. Er verstehe aber auch die emotionale Seite, die der Entscheid nach sich ziehe, die Ängste und Unsicherheiten der Anwoh-
ner. «Mit guter Kommunikation können wir dies sicher lösen.»
Betreut durch Asylkoordination Sozialvorsteherin Erika Schäpper erklärte im Anschluss, dass die fünfköpfige palästinensische Familie Anfang April ins Bürgerhaus einziehen werde. Betreut werden sie von von zwei Mitarbeitern der Asylkoordination Winterthur. «Die Sozialbehörde ist nur am Rande involviert. Bei Fragen oder Problemen kann man sich direkt an die beiden Betreuer wenden», erklärt Schäpper und legt Kärtchen mit den Kontaktdaten der Betreuer auf. Ob die Container überhaupt gebraucht werden, werde sich Mitte April weisen. Erst dann wisse die Behörde, wer zusätzlich noch in Brütten aufgenommen werden müsse. «Ich bin aber frohen Mutes und sehr motiviert, für unser Dorf die beste Lösung zu finden», schliesst sie.
Martin Kuhn kandidiert für den Gemeinderat
Kein Tanz ums Feuer
Mit dem Ausscheiden von André Imhof aus dem Gemeinderat wird ein Sitz für die Legislatur 2014/18 frei. Als erster offizieller Gemeinderatskandidat steht für die Ersatzwahlen am 12. April FDP-Präsident Martin Kuhn fest. Er wurde von der Partei als offizieller Kandidat für die Nachfolge von Imhof nominiert.
Gemeindepräsident Rudolf Bosshart leitete die Fragerunde. Beruhigen konnte er eine Votantin bezüglich der Kosten. Die Gemeinde erhält vom Kanton Zuschüsse an die Miete und die Lebenshaltungskosten: «Grundsätzlich ist es kostendeckend und der Steuerfuss wird deswegen nicht erhöht.» Neben Diskussionen um eine Verlagerung der Asylwohnungen an den Rand der Gemeindegrenzen, kristallisierte sich bei den Voten ein klarer Favorit heraus: Die Betreuung der Asylbewerber vor Ort. Sei dies in Bezug auf Fragen des täglichen Lebens, auf den Unterhalt der Umgebung des Bürgerhauses oder auch profane Dinge wie die Abfallbeseitigung. Rudolf Bosshart erklärte die Liegenschaftenverwaltung für einen Teil dieser Arbeiten verantwortlich und betonte, dass es im Sinn der Gemeinde sei, es gut zu machen.
Der 36-jährige Kuhn ist als Präsident der FDP in Brütten bestens bekannt und betreibt seit zwanzig Jahren Politik in verschiedenen Funktionen. Wie er selber sagt mit «viel Freude und Engagement.» Kuhn sieht sich als guter Teamplayer und bringe für «alle möglichen Tätigkeitsgebiete innerhalb des Gemeinderates eine gute Qualifikation» mit. Wichtig sind ihm eine positive und transparente Zusammenarbeit zwischen den Einwohnern, der Verwaltung und den Behörden.
Zu kurzfristig angesetzt Von den anderen Parteien SVP und PGV wurden noch keine offiziellen
Kandidaten öffentlich gemacht. Guido Schärli, PGV-Präsident, sieht in Kuhn einen geeigneten Kandidaten für ein Gemeinderatsamt: «Wir greifen den Sitz der FDP von unserer Seite her nicht an.» Er sehe keinen Grund, jemand anderen zu suchen. SVP-Präsident Urs Knecht wollte noch keine Aussage zu einem Kandidaten aus den eigenen Reihen machen. Beide Parteipräsidenten sind sich für einmal einig, dass das Datum der Ersatzwahl vom Gemeinderat sehr kurzfristig angesetzt wurde und ihnen so auch die Möglichkeit für eine adäquate Suche genommen habe. Schärli dazu: «Ich habe auf der Homepage Brütten zufällig vom Rücktritt gelesen und wurde dann auch von der FDP noch informiert.» Beide haben zwar damit gerechnet, dass Imhof nicht die ganze Legislaturperiode als Gemeinderat absolvieren werde, aber dass es jetzt so kurzfristig bereits zum Abgang kommt, erstaune. Susanne Gutknecht
Ein direkter Anwohner am Rätschiweg meldete sich zu Wort: Es habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass keine Hilfe vor Ort da gewesen sei für die vielen Fragen, die die Asylbewerber in ihrem neuen Leben
hätten. Für ihn seien die Winterthurer Asylkoordinatoren zu weit weg vom tatsächlichen Geschehen. «Der erste Kontakt muss die Gemeinde sein», schloss er. Eine Votantin ermahnte die Anwesenden, nicht nur die Defizite oder Probleme zu sehen, sondern es als Chance wahrzunehmen. «Es könnte für unsere Gemeinde ein Gewinn sein. Im Gespräch können wir unsere Ansichten und Werte, die wir mit der Erziehung erhalten haben, auch verändern – das tut gut», sagte sie. Ein Brüttener, der bei der Asylkoordination in Zürich gearbeitet hat, warnte eindringlich vor Vorurteilen und falschen Bildern im Kopf: «Asylbewerber, aus welchem Land auch immer, tanzen nicht ums Feuer! Wir machen uns Sorgen um den Abfall, sie sich jedoch um ihr Leben.» Es sei an der Zeit, die humanitäre Aufgabe wahr zu nehmen. «Es könnte uns als Dorf auch beehren, wenn wir diese Aufgabe gut meistern», stellte er in den Raum.
Aktiv informieren Die Diskussionen blieben konstruktiv und waren geprägt vom Wunsch zur Lösungsfindung. So war der Gemeinderat angetan von den Ideen der Brüttener: Ein runder Tisch für einen regelmässigen Austausch mit allen Akteuren wie Anwohner, Asylkoordination und Gemeinde, damit die Situation transparent bleibe für alle. Die Brüttener wünschen sich zudem eine aktive Informationspolitik im Asylwesen. «Ein kurzer Zweizeiler genügt manchmal schon», erläuterte ein Votant. Rudolf Bosshart versprach, auf der Homepage über die Situation aktuell zu berichten und lobte die Anwesenden für die «ausserordentlich konstruktive Zusammenarbeit» und ihre Gelassenheit, die sie kundgetan hätten. «Ich habe viel gelernt heute», schloss er die rund eineinhalbstündige Veranstaltung. ◾ Kontaktdaten der Betreuungsstelle Asylkoordination Winterthur: Simon Stark Telefon 052 267 65 82 simon.stark@win.ch
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03/2015
Öffentliches Podium zu den Kantonsratswahlen in Brütten
Gemeindeautonomie nicht unnötig beschneiden «Nur noch zahlen, ohne mitzubestimmen?» So landete der Titel einer kontradiktorischen Wahlveranstaltung, welche am 13. März in Brütten stattfand. Zwei Kantonsratskandidatinnen und vier -kandidaten aus dem Wahlkreis Winterthur-Land diskutierten über das Verhältnis der Gemeinden zu Kanton und Bund. Gastreferent war FDP-Nationalrat und Ständeratskandidat Ruedi Noser.
Die Teilnehmenden des Wahlpodiums, co-moderiert von Martin Kuhn, Präsident der FDP-Ortspartei (dritter von links). (Bilder: Reto Hoffmann)
von Reto Hoffmann
Handeln statt debattieren Rund einen Monat vor dem Wahltag am 12. April beginnt sich das Wahlkarussell für die Kantons- und Regierungsratswahlen langsam zu drehen. Doch so richtig in die Gänge gekommen schien es in Brütten an diesem Abend noch nicht. Lediglich eine Hand voll Politinteressierte fand sich im Brüttener Gemeindesaal ein, um den Kandidatinnen und Kandidaten für das Kantonsparlament zu lauschen.
Kontradiktorische Runde Organisiert wurde das Podium von den beiden Ortsparteien FDP und SVP. Auf dem Podium standen neben den beiden amtierenden Kantonsräten Theres Agosti (SP), Urs Hans (Grüne) aus Turbenthal und die bürgerlichen Kantonsratsanwärter Ruedi Bosshart (FDP, Gemeindepräsident Brütten), Bettina Huber (FDP) und Martin Hübscher (SVP) aus Wiesendangen sowie Peter Matzinger (SVP, Gemeindepräsident von Dinhard). Moderiert wurde die Runde von den Ortsparteipräsidenten Martin Kuhn (FDP) und Urs Knecht (SVP).
Für mehr Proaktivität in der Politik: FDP Nationalrat Ruedi Noser.
Für einen kurzen Gastauftritt hatten die Organisatoren ausserdem den FDPNationalrat und Ständeratskandidaten Ruedi Noser eingeladen. In seinen Ausführungen zu Beginn der Veranstaltung forderte er die anwesenden Politikerinnen und Politiker auf, mehr zu agieren statt zu reagieren. Als Nationalrat habe er oft festgestellt, dass in Bern lange über Probleme debattiert werde, statt diese proaktiv anzugehen. Als Beispiel nannte er den Entscheid der Nationalbank, den EuroMindestkurs aufzuheben. Als man in
der Politik lange über die Folgen und Auswirkungen diskutierte, hätten zum Beispiel die Autohändler schnell reagiert und dank dem Währungsvorteil im letzten Monat mehr Autos verkauft als je zuvor und damit ihren Quartalsumsatz bereits erreicht. Als Unternehmer heisse das für ihn, nicht auf die Politik zu warten, sondern die Sache selber anzupacken, meinte Ständeratskandidat Noser selbstkritisch.
Selber bestimmen Das nachfolgende Frage-Antwort-Spiel der Podiumsteilnehmenden drehte
sich um das Verhältnis der Gemeinden zu Kanton und Bund. Der Grundtenor war bei allen Anwesenden derselbe: Den Kommunen wird immer mehr Selbstbestimmung entzogen und auf Kantons-, beziehungsweise Bundesebene geregelt. Eine Entwicklung, welche vor allem den beiden Gemeindepräsidenten immer mehr zu schaffen mach. Die Gemeinden seien gezwungen, die Bestimmungen von oben auszuführen und umzusetzen. Sei es beim Vormundschaftswesen, das neu mit der Kesb auf kantonaler Ebene geregelt werde, oder bei der Revision des Gemeindegesetzes. Weitere Beispiele seien das Gesundheitswesen oder die Schule. Der Kanton zentralisiere die Entscheidungskompetenz, die Lasten dagegen würden delegiert. Auch beim Raumplanungsgesetz sollten die Gemeinden ihre Kompetenzen behalten und selber entscheiden können. So versprachen denn einige der Kantonsratsanwärter, sich für den Abbau der Bürokratie und Reduktion der Komplexität einzusetzen, sollten sie denn gewählt werden. ◾
Pfadi Nepomuk nimmt sich Flugzeugabsturz an Der dreissigste Geburtstag der Pfadi Nepomuk konnte bei schönstem Frühlingswetter zelebriert werden. Eingeladen waren alle Trupps der Pfadi Nepomuk. Die Pfadfinderschar erwartete eine pfiffige Übung mit wohldurchdachten Posten. Gestartet wurde im Pfadiheim Brütten. Vor die versammelten Pfadfindern und Pfadfinderinnen trat ein verkleideter Flugzeugkapitän, der den Absturz eines Flugzeuges im Wald meldete. Die Pfader wurden
kurz über den Gesamtablauf informiert und schon fiel der Startschuss. Alle stürmten Richtung Osten zur «grossen Eiche» – dem nächsten Treffpunkt. Dort schlug man das Hauptlager auf und die Aufgabe wurde im Detail erklärt. Aufgeteilt nach Nasenlänge und bunt gemischt im Alter und Geschlecht rückten die Mitglieder aus. Gesucht waren herumliegende Wrackteile, welche in Spielgeld umgetauscht und mit Spielen und Jo-
kern vervielfacht werden konnten. Ausdauer, Geschick und Vorausschauen wurden abverlangt, denn auch Plünderer streiften durch die Büsche. Mit dem erwirtschafteten Erlös erwarben die Gruppen Kuchenzutaten, welche für die Geburtstagstorte gebraucht wurden. Denn Nepomuk – das violette Drachen-Maskottchen – wartete mit Spannung auf seine auserwählte Torte und lauschte glückselig dem Geburtstagslied. (sl)
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Brütten
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«Ich kann die Politik nur empfehlen» Hochbauvorstand André Imhof verbringt am 31. März seinen letzten Tag als Gemeinderat in Brütten. Nach neun Jahren Behördentätigkeit, davon deren sechs als Gemeinderat, hat er überraschend den Rücktritt erklärt. «Meine berufliche Situation hat sich durch zusätzliche Verantwortlichkeiten über Auslandsgesellschaften seit letzten Oktober verändert», erzählt er. Obwohl bereits früher viele Auslandreisen zu seinem Job dazugehörten, nahm es ab Februar dieses Jahres ein Ausmass an, das mit dem Gemeinderatsamt nicht zu vereinbaren ist. Den Vorwurf, ob sich dies nicht bereits bei den Wahlen abgezeichnet habe und eine Gemeinderatskandidatur somit unnötig war, lehnt Imhof ab: «Es war nicht absehbar und eine überraschende Wende.»
Identität gewinnen André Imhof geht mit wehem Herzen, wäre jetzt die Zentrumsvision, ein grosses Projekt für den Hochbauvorstand, so richtig in Schwung gekommen. «Das Dorf Brütten und die Zentrumsvision liegen mir am
André Imhof hört nach neun Jahren in der Behörde auf. (sg)
Herzen», sagt er, «und ich wünsche mir einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin, die den guten Geist in der Kommission und das Momentum der Zentrumsvision mit ebenso viel Begeisterung angeht.» Er ist überzeugt, dass mit einer Neugestaltung des Zentrums die Identität des Dorfes geschärft werde. «Wir haben uns einige Zentrumsgestaltungen angesehen und Erfahrungswerte gesammelt. Dabei wurde klar,
dass wir zurzeit kein wirkliches Zentrum mit den entsprechenden Funktionen haben.» Imhof sieht gleichzeitig die demografische Veränderung und hofft, dass die Brüttener auch im Alter im Dorf bleiben können.
Viele Erinnerungen Seine Amtszeit hat André Imhof als sehr positiv empfunden. «Ich bin be-
geistert von Brütten. Wir haben eine gute Kultur im Dorf, die Einwohner bringen sich auf eine faire und konstruktive Art ein», sagt er. Mitnehmen könne er viele positiven Erinnerungen: Das grosse Engagement der einzelnen Gemeinderäte, eine gute Arbeitskultur in den Kommissionen, in denen er mitgearbeitet habe. Sein Verdienst sieht er in den Prozessen und Strukturen, die er in seinen Verwaltungseinheiten einführen konnte. Auch sei er öfter als Vermittler aufgetreten bei Bauvorhaben, wenn sich die Nachbarn nicht einigen konnten und Konflikte zu eskalieren drohten. «Da habe ich gerne geholfen und versucht, mit allen Beteiligten eine Lösung zu finden.» Sein politisches Engagement hat er nie bereut und ist den Brüttenern sehr dankbar, dass er sein Amt ausüben durfte. «Es war sehr lehrreich für mich in allen Belangen», lautet sein Verdikt. «Ich kann junge Leute nur ermuntern, sich politisch zu engagieren und so den eigenen Horizont zu erweitern.» Susanne Gutknecht
Inspirierendes Referat zum Thema Kindererziehung
Der schwierigste Beruf ohne Ausbildung Der Elternrat der Schule Brütten lud Eltern, Lehrpersonen und weitere Interessierte Mitte März im Schulhaus Chapf zu einem bewegenden Thema ein: die Kindererziehung. Die Referentin Mària Kenessey, Leiterin des Ifipp-Institutes in Zürich führte die Teilnehmenden in das integrative Gedankengut aller zwischenmenschlichen Bereiche der Pädagogik und Psychologie ein. von Sandra Lanz «Macht Erziehung Spass?» war die Frage auf der Einladung. So fragt Mann und Frau sich, ob das Ausbilden und Führen des Nachwuchses wirklich Spassfaktor hat. Jede sich bietende Gelegenheit einer weiteren Ausbildung in Sachen «wie erziehe ich mein Kind richtig» wird genutzt,
um endlich an ein Patentrezept zu gelangen. Mària Kenessey ist es gelungen, einen anderen Weg der Erziehung aufzuzeigen. Nach der kurzen Vorstellung ihrer Person und ihrer Ausbildungen in diversen Fachbereichen, weihte sie das Publikum in die integrative Erziehung ein. Der Begriff «integrativ» bedeutet die Zusammenfügung der vier Bereiche Psychologie, Pädagogik, Familientherapie, Neurologie. Stets auf dem neusten Stand der Wissenschaft und Forschung entwickelte sie eine allumfassende Methode, Kinder und Jugendliche auf deren Weg in die Erwachsenenwelt zu begleiten.
Strafloser Erziehungsstil Die Wandlung der Gesellschaft habe auch eine Wandlung in der Erziehung
nötig, so die Referentin. In früheren Generationen wurde eine autokratische Form gelebt, was in der heutigen demokratischen Haltung der Gesellschaft nicht mehr adäquat erscheine. Freundlich Grenzen setzen und eine bejahende positive Gesinnung, würden im kindlichen Hirn Einsicht und Reue ohne Schuldgefühle bewirken und können das Verhalten korrigieren. Jedes Kind sehne sich nach Sicherheit, Trost und einer wohlwollenden Hilfestellung. Diese Kriterien können durch beruhigendes, annehmendes Verhalten vermittelt und gestärkt werden.
Vorbildfunktion von Erziehungspersonen Ein gewichtiger Faktor der Förderung sei die Vorbildfunktion, sagte Mària Kenessey. Die Sprache sei das perfekte
Mittel, Veränderungen hervorzurufen; umso bedeutender sei die Wahl der Worte. So sollte die «Katastrophensprache» vermieden werden. Äusserungen wie: «Wenn du die Jacke nicht anziehst, erkältest du dich ganz bestimmt» gegen eine affirmative Wortwahl ausgetauscht werden. Mària Kenessey zitierte abschliessend den Neurobiologen Gerald Hüther: «Drei Dinge brauchen Kinder: Aufgaben, an denen sie wachsen können – Vorbilder, an denen sie sich orientieren können – Gemeinschaften, in denen sie sich aufgehoben fühlen.» Der zweite Abend zu diesem Zyklus am Montag, 30. März, wird dem Austausch der gewonnen Erkenntnisse gewidmet werden und der Frage, ob es den Anwesenden gelungen ist, die gefassten Vorsätze umzusetzen. ◾
Friedensrichterwahlen Nürensdorf 2015 Über die Wiederwahl zur Friedensrichterin von Nürensdorf habe ich mich sehr gefreut. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen. Liliane Girsberger
FLURGENOSSENSCHAFT 8309 NÜRENSDORF EINLADUNG ZUR GENERALVERSAMMLUNG DER FLURGENOSSENSCHAFT NÜRENSDORF Donnerstag | 9. April 2015 | 20.00 Uhr Rest. Kreuzstrasse | Birchwil Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl eines Stimmenzählers 3. Jahresbericht des Präsidenten 4. Abnahme der Rechnung 2014 5. Unterhaltsprogramm 2015 6. Voranschlag 2015 7. Verschiedenes Der Vorstand
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
03/2015
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Aus Behörde und Verwaltung Neue Homepage Der Internetauftritt der Gemeinde wurde letztmals 2008 grundlegend überarbeitet. Unterdessen bedarf die Homepage dringend einer Neukonzeption. Die Anforderungen an den Web-Auftritt der Gemeinde haben sich stark verändert. Nebst der nötigen Auffrischung gestalterisch und inhaltlich soll sie e-government tauglich sein und im Wesentlichen folgende Ziele erreichen: – Anpassung an geänderte gesetzliche Anforderungen bezüglich Datenschutz, Sicherheit und Behindertengleichstellung ; – Beseitigung von Schwächen des bestehenden Auftritts; – Ausbau und Stärkung der Information; – Gestalterisch überzeugende Lösung; – Benutzerfreundlichkeit, Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse; – Ausbau der Suchfunktion; – Online-Raumreservationssystem und weiteres. Gestützt auf die durchgeführte Submission im Einladungsverfahren hat der Gemeinderat den erforderlichen
Kredit von 29 000 Franken sowie 3800 Franken jährlich wiederkehrend bewilligt und den Auftrag der Firma Backslash AG (Frauenfeld) vergeben. Die Umsetzung erfolgt durch ein Projektteam aus Gemeinderat und Verwaltung. Der Terminplan sieht vor, dass der neue Internetauftritt per 1. August 2015 aufgeschaltet werden kann.
Bürgerrechtsgesuche Gestützt auf den Antrag des Bürgerrechtsauschusses wurden ins Bürgerrecht der Gemeinde Nürensdorf aufgenommen: • Sollar Ilkay, türkischer Staatsangehöriger, wohnhaft Alte Winterthurerstrasse 15; • Scorrano Sandro, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft Eigentalstrasse 8.
Bauwesen Der Gemeinderat hat den privaten Gestaltungsplan «Landi Nürensdorf» zur Festsetzung durch die Gemeindeversammlung verabschiedet. Das Planungsinstrument schafft die Voraussetzungen, damit das Ladengeschäft
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der Landi in Birchwil durch zusätzliche Verkaufsflächen erweitert werden kann. Das vom Gestaltungsplan erfasste Grundstück liegt in der Kernzone.
Gemeindeversammlung Die vorsorglich auf den 22. April 2015 terminierte Gemeindeversammlung fällt aus. Die nächste Versammlung findet am 24. Juni 2015 statt.
Gemeindeliegenschaften Das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen verlangt innert Frist die Anpassung öffentlicher Bauten an die Bedürfnisse von Behinderten sowie die hindernisfreie Zugänglichkeit. Die Anpassungspflicht steht immer unter dem Vorbehalt der Verhältnismässigkeit. Abklärungen der Liegenschaftenkommission haben ergeben, dass eine vollständige Sanierung der Schulanlage Sunnerain weit mehr als die verhältnismässigen 5 Prozent des Gebäudeversicherungswertes kosten würde. Weil die Gemeinde bereits im Ebnet über ein den Anforderungen
entsprechendes Primarschulhaus verfügt, sollen sich die Massnahmen im Sunnerain auf den Einbau einer behindertengerechten Toilette und Dusche im Turnhallentrakt beschränken. Dort finden auch öffentliche Veranstaltungen statt. Der Gemeinderat hat dem Projekt für den Einbau einer behindertengerechten Toilette und Dusche im Turnhallentrakt zugestimmt und für die Ausführung den erforderlichen Kredit von 55 000 Franken bewilligt. Die Arbeitsvergebungen erfolgen durch die Liegenschaftenkommission. Für die Hochspannungsleitung Bassersdorf-Töss der Axpo Power AG, welche zwischen 1968 bis 1970 erstellt wurde, hat der Gemeinderat die Dienstbarkeitsverträge zu Lasten verschiedener Gemeindegrundstücke erneuert.
Finanzen Es wurden total 15 Grundstückgewinnsteuerfälle bearbeitet. Fünf Handänderungen erfolgten mit Gewinn. Dafür wurden Grundstückgewinnsteuern von 93 985 Franken veranlagt. Gemeinderat Nürensdorf
Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 1. April 2015 Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schul ferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 26. März 2015, 9.30 bis 11.30 Uhr «Farb- und Stilberatung» mit Martina Ludwig aus Winterthur. Individuelle Kurzberatungen für Einzelpersonen oder Gruppen zu Mode, Farbe und Outfits. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.
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Gartenzeit – Grillzeit
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Liste 7
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
03/2015
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Aus Behörde und Verwaltung Mittagstisch Oberwil
Lust auf Musik? Wir haben noch freie Plätze Am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag bieten wir von 11.30 Uhr bis 14 Uhr für alle Schülerinnen und Schüler (vom Kindergarten bis Sekundarschule) einen betreuten Mittagstisch an. Der Besuch kann regelmässig oder auch nur ab und zu erfolgen.
Wir bereiten die Mahlzeiten im Mittagstischlokal selber zu und nehmen Rücksicht auf spezifische Essgewohnheiten, wie Allergien, Religion, vegetarische Ernährung. Anmeldeformulare und das Merkblatt zu den Tarifen können bei den Lehrpersonen, in der Schulverwaltung oder im Mittagstischlokal im alten Schulhaus Oberwil bezogen werden, oder auch unter www.schule-nuerensdorf.ch/downloads. Team Mittagstisch Oberwil Telefon 044 836 55 82
Unsere Instrumentenvorstellungen mit musikalischer Instrumentenpräsentation bieten Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und das Angebot kennenzulernen: Region Nord-West in Hettlingen am Samstag, 28. März 2015, 9.30 bis 10 Uhr: anhand eines Märchens spielen unsere Lehrpersonen verschiedenste Instrumente; von 10 bis 13 Uhr: alle Interessierten können die gewünschten Instrumente ausprobieren, in der Primarschule Hettlingen, Schulstrasse 14, für die Gemeinden Brütten, Hettlingen, Neftenbach, Nürensdorf, Pfungen, Seuzach. Weitere Termine: 14. März 2015 21. März 2015 11. April 2015
in Rickenbach Sulz für die Gemeinden Dinhard, Elgg, Elsau, Rickenbach, Schlatt, Wiesendangen. in Zell für die Gemeinden Turbenthal, Weisslingen, Wila, Zell. in Winterthur für alle Stadtkreise.
Weitere Infos finden Sie unter www.jugendmusikschule.ch oder Telefon 052 213 24 44 oder info@jugendmusikschule.ch. Wir freuen uns auf Sie, bis bald!
Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
Kunst im Dorf Am Samstag, 11. April, wird im Ortsmuseum um 13 Uhr die Ausstellung «Kunst im Dorf» mit einer Vernissage eröffnet. Wer die Werke von 32 Ausstellern betrachten möchte, kann dies am Vernissage-Samstag bis 18 Uhr tun.
Suppenzmittag für Wunderlampe Ende Februar konnte Monika Kuipers (l.) als Präsidentin des Frauenvereins Oberwil-Birchwil der Stiftung Wunderlampe einen Check über 4500 Franken übergeben (Bild: zvg). Lisbeth Casutt (r.), Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Winterthur, freute sich sichtlich über die Spende, die aus dem Suppenzmittag-Anlass Ende November letzten Jahres resul-
tierte. Der Suppenzmittag, bei dem 2014 gut 200 Gäste bewirtet wurden, gilt als Hauptanlass des Frauenvereins. Dessen Erlös geht jedes Jahr an eine ausgewählte gemeinnützige Stiftung, wie zum Beispiel die Wunderlampe. Schwer- oder langzeiterkrankte und behinderte Kinder und Jugendliche leben in einer Welt, die geprägt ist von vielen Spitalaufent-
halten, Operationen, Verzichten und Einschränkungen. In diesem schwierigen und oft auch traurigen Alltag schafft die Stiftung Wunderlampe einen Moment der Freude, einen Lichtblick mit einem wunderschönen, unvergesslichen Erlebnis. Nun dient auch die Spende des Frauenvereins der Erfüllung eines solchen Traumes. (ar)
Die Ausstellung und das Museum sind für Interessierte wie folgt geöffnet: Samstag, 9. Mai, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 31. Mai, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 14. Juni, 11 bis 14 Uhr; Samstag, 27. Juni, 14 bis 17 Uhr; Samstag, 5. September, 14 bis 16 Uhr; Sonntag, 6. September, 11 bis 13 Uhr. (ar)
Liste 7
Peter bisher Reinhard
Edgar Urech
in den Kantonsrat
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
03/2015
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Münzenfund aus dem dritten Jahrhundert an der Römerstrasse
«Die gefundenen Münzen gehören dem Kanton» Markus Rasi ist für die Kantons archäologie Zürich tätig. Als soge nannter ehrenamtlicher Detektor gänger ist er viele Stunden im Freien unterwegs, immer auf der Suche nach archäologischen Überresten aus früheren Zeiten. Vor kurzem ist ihm der Fund von sechs römischen Geldstücken in der Nähe der Römerstrasse auf Gemeindegebiet Nürensdorf ge lungen.
Bei widrigen Witterungsbedingungen wie auch bei schönstem Sonnenschein streift Markus Rasi durch den Wald. Er hantiert mit einem metallenen Stab, hat Werkzeug dabei und einen Kopfhörer auf den Ohren. Rasi ist ein Schatzsucher und sucht im Auftrag des Kantons Zürich im Boden nach archäologischen Überresten.
mente aus Keramik, Objekte und Geräte aus Glas, Stein, Holz, Knochen, Geweih und Metall dar. Zeitlich decken sie ein Spektrum ab, das sämtliche Epochen umfasst und bis weit in die urgeschichtlichen Zeiten zurück reicht, erläutert die kantonale Fachstelle auf ihrer Homepage. Und weiter: «Weil es sich bei solchen Funden häufig um Bruchstücke handelt oder um Gegenstände, die verkrustet oder korrodiert sind, ist es für Laien nicht ganz einfach, einen archäologischen Fund zweifelsfrei als solchen zu erkennen.» Wenn zufällig ein Objekt entdeckt wird, das für die Kantonsarchäologie von Interesse sein könnte, so solle man sich die Fundstelle merken und die Neuentdeckung melden, wird weiter empfohlen. Wenn immer möglich, sollten Funde unverändert am Fundort bleiben, damit die Befundsituation untersucht werden könne.
Legalisierte Schatzsuche
Teures Hobby
Der Rümlanger ist einer von rund einem Dutzend ehrenamtlichen Mitarbeitern, die als «Suchgänger» im Kanton legal unterwegs sind. Der 42-jährige Servicetechniker übt dieses Hobby schon viele Jahre aus. «Schon als 15-Jähriger interessierte ich mich für alte Münzen und deren Geschichte», erzählt er. Damit ist auch sein grosses Interesse an der Antike zu erklären. Sein Wissen hat sich Rasi mehrheitlich aus der entsprechenden Fachliteratur angeeigent, die er in vielen Stunden durchforscht und nach entsprechenden Hinweisen sucht. Damit er die Suche legal betreiben kann, muss er jährlich eine kantonale Bewilligung einholen. In der Schweiz ist nämlich die «wilde» Suche nach historischen Gegenständen verboten. Zum Teil drohen auch happige Strafen. Die allfälligen Funde gehören denn auch nicht den Findern, sondern dem Kanton – genauer der kantonalen Archäo logie.
Für eine erfolgreiche «Schatzsuche» wird eine gute Ausrüstung vorausgesetzt. Das Wichtigste daran ist das Metallsuchgerät, auch unter dem Begriff Metalldetektor bekannt. Mit diesem kann schon vor einer Freilegung erkannt werden, welche Art von Me-
von Annamaria Ress
Markus Rasi zeigt die römischen Münzen, auf denen ihre Herkunft noch gut sichtbar ist. (Bilder: Annamaria Ress)
tall im Boden verborgen liegt. Ist der Fund erst mal freigelegt, so wird mittels eines Prüfgerätes, das über eine Leitwertanzeige verfügt und über die Art des Materials Auskunft gibt, festgestellt, ob es sich um Kupfer, Gold oder Silber oder einfach nur um Blech handelt. Markus Rasi hat seine gesamte Ausrüstung im Wert von mehreren Tausend Franken selbst bezahlt. Aber das nimmt er in Kauf und sagt lachend: «Andere Hobbies kosten auch Geld.»
Fundstelle merken Archäologische Fundobjekte sind materielle Zeugnisse früherer Kulturen. Die häufigsten Fundobjekte stellen Gefässe oder Gefässfrag-
So ist Markus Rasi als ehrenamtlicher Mitarbeiter der kantonalen Archäologie unterwegs. Der Metalldetektor verrät ihm, ob seine Suche erfolgreich ist.
Kupfer-Münzen Sieht man sich in den Kurzberichten der archäologischen Projekte des Kantons Zürich um, so scheint Rasi als ehrenamtlicher Mitarbeiter sehr erfolgreich zu sein. Viele der Funde weisen seinen Namen als Finder aus. Markus Rasi investiert rund 300 Stunden jährlich in sein Hobby. Er gibt jeweils seine Fundstücke sauber abgepackt und mit einem detaillierten Fundbericht und den Fund-Koordinaten beim Kanton ab. Im Gespräch mit dem Dorf-Blitz strahlt er und zeigt auf seiner Handfläche einen besonderen Fund: Vor kurzem hat er auf Nürensdorfer Gemeindegebiet, im Raum der Römerwarten, gut erhaltene Kupfer-Münzen gefunden. Das wundert ihn nicht, liegt doch die von Römern bereiste Strasse in diesem Gebiet. Alle Münzen sollen aus dem dritten Jahrhundert nach Christus stammen, so sagt der Fachmann. Mit dem Einverständnis der kantonalen Stellen sollen die Münzen zu einem späteren Zeitpunkt dem Ortsmuseum Nürensdorf ausgeliehen werden, damit sie einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden können. Das Ortsmuseum müsste gemäss Auskunft das Ganze mit der Kantonsarchäologie vorbesprechen und dann eine offizielle ◾ Anfrage stellen.
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Wir freuen uns darauf, Sie bei der Eröffnung begrüssen zu dürfen.
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Dorf-Blitz
03/2015
Region
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Monika Vogler aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ich freue mich über das schöne Wetter. Endlich kommt der Frühling wieder. Ich gehe zwar bei jedem Wetter mit meiner Tochter raus, aber bei schöner Witterung macht es natürlich viel mehr Spass. Bei Sonnenschein lebt einfach alles auf und die Menschen sind motiviert. Besonders freue ich mich darauf, wieder mehr im Freien Sport zu machen und mit Freunden zu grillieren, einfach die warme Jahreszeit zu geniessen. Was hat Sie geärgert? Da fällt mir gleich unsere Sammelstelle in Bassersdorf ein. Da herrscht am Samstag immer ein «Tohuwabohu». Immer wieder wird gesagt, dass wir mit unseren Kindern zusammen etwas aktiv machen sollen. Wenn ich dann am Samstag mit meiner kleinen Tochter zur Abfallentsorgung gehe, dann stresst dort jeder mit seinem Abfall herum. Die Kartons und die leeren Flaschen werden richtig aus den Wagen gerissen, ohne daran zu denken, dass vielleicht auch noch ein kleines Kind in der Nähe sein könnte. Zum Glück habe ich schon ein Auge dafür entwickelt, wenn es gefährlich werden sollte. Ich kann jedoch nicht verstehen, wie man an seinem freien Tag so gestresst sein kann. Ich wünsche mir, dass die Leute wieder mehr Zeit für ihre Freizeit einplanen würden. (ym)
GEWERBEGEFLÜSTER Adi Feierabend gründete sein Malergeschäft vor 38 Jahren. Er ist in Baltenswil aufgewachsen, spricht aber ein Gemisch aus Aargauer und Luzerner Dialekt. Als einziges von sieben Kindern hat er sich die Sprache seiner Mutter einverleibt. Sein Malergeschäft betreibt er zusammen mit zwei Angestellten – im Sommer kommen oft noch Aushilfen dazu – an der Gerlisbergstrasse 29 in Bassersdorf. In der ehemaligen Malerwerkstatt Murbach ist das Geschäft seit 1996 angesiedelt. Bei den Büroarbeiten wird Feierabend von seiner Lebensgefährtin Monika Enz unterstützt. Das Malergeschäft von Adi Feierabend ist vor allem für Renovationsarbeiten innen und aussen spezialisiert. «Für Malerarbeiten an oder in Neubauten ist die Grösse meines Betriebs nicht ge-
eignet», betont der heute 60-Jährige. Die Flexibilität, die Zuverlässigkeit und die Vielfältigkeit zeichnen den Handwerksbetrieb aus: «Wir führen sämtliche Maler-, Tapezier-, Spritzund Putzarbeiten sowie Malund Spachteltechniken fachgerecht aus.» Obwohl er und seine Mitarbeiter Aufträge in Bassersdorf und Umgebung bevorzugen, hat er für einen Kunden auch schon im grenznahen Italien Renovationsarbeiten übernommen. In jüngeren Jahren spielte Adi Feierabend Fussball beim damaligen 1. Liga-Club FC Glattbrugg, später machte er sich verdient im FC Bassersdorf, dem er sogar als Präsident vorstand. Sein heute bevorzugtes Hobby ist das Fotografieren. Ansteckend ist der Humor des Malers, der nie um einen träfen Spruch verlegen ist. Mano Reichling
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Bild des Monats Die Zeiten der unbevölkerten Spielplätze sind bald vorbei, der Frühling und damit verbunden hoffentlich viele sonnige Stunden bestimmen nun den Tagesablauf. Vor genau drei Jahren hat die Gemeinde Nürensdorf diesen rund 1000 Quadratmeter grossen Spielplatz an der Baltenswilerstrasse saniert und neu mit zeitgemässen Turn- und Spielgeräten ausgestattet. Der Kletterturm (Bildmitte) bildet dabei die zentrale Attraktion für ganze Familien. Statt wie früher Holzschnitzel bewahren nun Fallschutzmatten am Boden die spielenden Kinder vor Verletzungen. Für die Realisierung investierte die Gemeinde insgesamt 58 000 Franken. (re)
LISTE 5
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Dorf-Blitz
Region
03/2015
Verschuldungs-Wahnsinn Die globale Verschuldung hat in den US-Regierung entgegenwirken und letzten sieben Jahren seit Ausbruch beschloss im Dezember 2014 Kürder Finanzmarktkrise ein enormes zungen im Zuge des Budgetstreits vorzunehmen. Mit den Ausmass angenommen. grössten Einsparungen Die aktuellen – beinahe von rund 30 Milliarden absurden Dimensionen bei den Militärausga– lassen sich aus einer ben (total 585 MilliarStudie des renomden US-Dollar) wurde mierten Beratungsunschliesslich eine Einiternehmens McKinsey gung erzielt. von 2014 annähernd erahnen. Sie sprechen in Solche Zahlen sprenihrer Studie von einer gen manche DimensiZunahme seit 2007 um Yves Buffi onen und Vorstelüber 40 Prozent auf lungen, lassen sich von rund 199 Billionen USDollar, aufgeteilt auf die Sektoren Einigen nur schwer nachvollziePrivathaushalte (20 Prozent), Unter- hen. Streicht man einfach mal acht nehmen (28 Prozent), Staatshaus- (!) Nullen weg und schaut sich das halte (29 Prozent) sowie dem Fi- Rechenbeispiel anhand des Haushaltsplans einer Familie an, sieht nanzsektor mit rund 23 Prozent. die Situation wie folgt aus: Das Für eine stark vereinfachte Darstel- Einkommen beträgt 33 400 USlung soll nicht das derzeit bereits Dollar, wobei mit gleichzeitig jährviel diskutierte Griechenland den lichen Ausgaben von 39 000 USKopf herhalten müssen, sondern die Dollar deutlich über den Verhältgrösste Volkswirtschaft der Welt: nissen gelebt wird. Zu den bereits die USA. Den aktuell budgetierten bestehenden Bankschulden von US-Steuereinnahmen in der Höhe 181 300 US-Dollar kommen also von 3,34 Billionen US-Dollar stehen 5600 US-Dollar hinzu. Bevor die geplante Ausgaben von 3,9 Billi- Bank den Geldhahn dicht macht, onen US-Dollar gegenüber. Dieses beschliesst der Familienrat in letzauf Jahresbasis gerechnete Defizit ter Minute eine Kürzung der Auswird die Staatsverschuldung 2015 gaben um 25 US-Dollar monatlich. auf ein neues Rekordniveau von Das längerfristige Unheil nimmt rund 18 690 000 000 000 oder 18,69 seinen Lauf… Billionen US-Dollar ausweiten. Bei Ihre Raiffeisenbank so vielen Nullen kann man schon Oberembrach-Bassersdorf mal den Bezug zur Realität verlieren. Diesem Dilemma wollte die Yves Buffi
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Fotowettbewerb
Wo befinden sich diese Stelen? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 13. April per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DBAusgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den Fasnachtsgrill bei Brunner Eisenwaren GmbH in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Diana Petito aus Bassersdorf. (dm)
Wahlen für Friedensrichter und Katholische Synode
Zweiter Wahlgang in Bassersdorf nötig Die Stimmberechtigten hatten am 8. März ihre Friedensrichter für die Amtsperiode 2015 bis 2021 neu zu wählen. Allerdings wird es in Bassersdorf zu einem zweiten Wahlgang kommen, konnte sich doch keiner der Kandidaten durchsetzen. Zwei Kandidaten erreichten für die römisch-katholische Synode des Kantons Zürich das absolute Mehr.
Für die Synode, also das Parlament in der in Kirchgemeinden gegliederten römisch-katholischen Kirche, waren zwei Sitze zu besetzen. Einzug halten nun für die Amtsperiode 2015 bis 2019 Hans-Peter Leu (629 Stimmen) und Beatrice Looser (540 Stimmen), beide aus Kloten. Das absolute Mehr von 532 Stimmen knapp verpasst haben Regina Puchinger (500 Stimmen) aus Kloten und der Nürensdorfer Mathis Andreoli (436 Stimmen).
Kein absolutes Mehr Eine Kampfwahl um das Amt des Friedensrichters erfolgte in Bassersdorf. Drei Kandidaten waren zur Wahl angetreten, doch keiner erreichte das absolute Mehr von 969 Stimmen. Daniel Scheitlin (844 Stimmen), Hansruedi Seiler (bisher, 695 Stimmen) und Ralph Weber (363 Stimmen) werden nun am 14. Juni zum zweiten Wahlgang antreten müssen.
In Nürensdorf wurde die bisherige Friedensrichterin Liliane Girsberger mit 1036 Stimmen glanzvoll gegenüber ihrem Herausforderer Beat Habegger (272 Stimmen) wieder gewählt. In Brütten wurde die bisherige Friedensrichterin Barbara Claus-Schenker mit 328 Stimmen für die neue Amtsperiode bestätigt. Annamaria Ress
KandidatInnen der SP Bezirk Bülach KANTONSRAT LISTE 2 Mario Fehr (bisher) und Jacqueline Fehr (neu) in den Regierungsrat. Ü ALLE STATT FÜR Ü WENIGE FÜR www.sp-bezirk-buelach.ch | PC 84-7577-1
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Dorf-Blitz
Region
03/2015
Gastfamilien gesucht
43
Liederprogramm an zwei Abenden
Der Verein Tschernobylhilfe Hardwald (Sitz in Opfikon-Glattbrugg, rund 140 Mitglieder) organisiert zum wiederholten Mal drei- bis vierwöchige Erholungsaufenthalte für Kinder aus der 1986 durch eine Nuklearkatastrophe verseuchten Region Tschernobyl, im Süden von Weissrussland. 31 Kinder zwischen 9 und 13 Jahren stehen 2015 auf der Liste derer, die am 31. Mai zu einem Erholungsaufenthalt in die Schweiz kommen dürfen. Gesucht werden nun Gasteltern, die bereit sind, eines oder zwei dieser Kinder bei sich aufzunehmen. Der Aufenthalt vom 31. Mai bis 24. Juni in unverstrahlter Umgebung ist zur Stärkung des Immunsystems dieser Kinder wichtig und hilft, ihren Gesundheitszustand zu stabilisieren. Der Verein Tschernobylhilfe Hardwald unterstützt die Familien und bietet jeweils montags, mittwochs und freitags ganztägige und vom Verein betreute Ausflüge für die Kinder an. Weitere Informationen sind unter www.tschernobylhilfe.ch erhältlich oder direkt beim Vereinspräsidenten Peter Graf unter p.graf@ tschernobylhilfe.ch. (e)
Auch in diesem Jahr findet die traditionelle Abendunterhaltung des gemischten Chores Oberwil– Birchwil und des Männerchores Nürensdorf an zwei aufeinander folgenden Abenden statt. Das erste Konzert findet am Freitag, 10. April, statt. Die Türöffnung ist um 19 Uhr. Ab dann können sich die Besucher auch in der Festwirtschaft verpflegen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und anschliessend bleibt bis um Mitternacht Zeit für ein gemütliches Beisammensein. Zudem können die Besucher mit einem Suguslos schöne Preise gewinnen.
Am Samstagabend, 11. April, ist die Türöffnung bereits um 18.30 Uhr, ebenfalls mit der Möglichkeit, sich zu verpflegen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und auch dieses Jahr lockt wieder eine reichhaltige Tombola. Nach Programmschluss ist bis um 2 Uhr nachts ein unbeschwertes Beisammensein bei Musik und Tanz mit den Winti-Fäger angesagt. Unter dem Motto «Us eusem Liederchratte» haben der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil unter der Leitung von Freya Utta und der
Männerchor Nürensdorf mit Dirigentin Tabea Herzog ein abwechslungsreiches Liederprogramm einstudiert. Am Flügel werden die Gesangsvorträge von Sevill Klöti und Thomas Jäggi begleitet. Mit dem Lustspiel «Diamante und Bettsocke» wird die Theatergruppe «Chrüz und Quer» für Unterhaltung sorgen. Platzreservationen sind möglich am 1. und 2. April von 16.30 bis 18 Uhr und vom 6. bis 9. April von 17.30 bis 19.30 Uhr unter Telefonnummer 076 282 08 57. (e)
Kinder entdecken die Natur Die Jugendgruppe NBN Kids des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf (NBN) bietet wieder Kleinkinderexkursionen an. Die zwei- bis sechsjährigen Kinder können zusammen mit ihren Eltern unter fachkundiger Leitung die Natur entdecken. Ziel ist, den Kindern ein Naturerlebnis zu bieten und den Eltern Ideen zu vermitteln, wie sie
den Aufenthalt in der Natur gestalten könnten.
Weitere Exkursionen sind im Juni und im Oktober geplant.
Die Leitung übernimmt die Nürensdorfer Waldkindergärtnerin Gisela Kläui-Schaub. Der erste Anlass «Hoch hinaus – Kletterbäume Kinderträume» findet am Samstag, 28. März, bei jedem Wetter statt und dauert von 14.30 bis 16.30 Uhr.
Die Teilnahme ist für NBN- Mitglieder gratis. Nichtmitglieder bezahlen zehn Franken pro Kind und Anlass für das verwendete Material sowie einen Zvieri. Anmelden können sich Interessierte über www.nbn.ch. Die Anzahl Kinder ist auf zwölf pro Exkursion beschränkt. (e)
Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Enttäuscht und wütend Donnerstag, 5. März 2015, 9.40 Uhr: Die Einkäufe in der Migros Bassersdorf sind erledigt und im Auto verstaut, jetzt nur noch den Einkaufswagen zurückbringen. Zuhause dann der Schreck: die Tasche mit den zwei Portemonnaies hängt noch am Einkaufswagen. Gerade mal fünfzehn Minuten später bin ich zurück in der Tiefgarage in Bassersdorf, jedoch ist die ganze Tasche weg! Weder bei der Polizei, noch in der Migros Bassersdorf wurde etwas abgegeben. Mein graues, altes Portemonnaie – ein wichtiges Erinnerungsstück – gefüllt mit verschiedenen Kreditkarten, Mitgliedsausweis der Krankenkasse, Exit- und Spenderausweis sowie Notengeld futsch. Genauso das rosarote Portemonnaie mit dem Kleingeld.
Die Ausweise und Kreditkarten nützen niemandem, warum kann man sie nicht zurückgeben? Der Name und Wohnort waren ja vorhanden. Auch wenn es meine Schuld war, nicht abliefern von etwas Fremdem ist Diebstahl! Das Frustrierende an dieser ganzen Situation ist, dass meine Familie sich jeden Monat überlegen muss, wofür wir unser Geld ausgeben. Leider ist jeder Rappen verplant und dennoch würde es mir nie in den Sinn kommen, mich an anderen Portemonnaies zu bereichern. Ich finde es schade und äusserst frustrierend, dass diese Situation so schamlos ausgenutzt wurde und dies, nebst dem Verlust des Bargeldes, auch finanzielle Folgen für mich haben wird, da das Ersetzen der Karten kostenpflichtig ist.
Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle jedoch beim Migros-Personal
für seine Hilfe und die aufmunternden Worte. Rita Hess, Effretikon
Leserbrief-Regeln • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absender- adresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.
• Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organi-
sierte «Kampagnenbriefe», Wahloder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden.
• Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)
Gesundheit
44
Dorf-Blitz
03/2015
Gesund durch das Jahr mit Heilpflanzen – Bärlauch Streifen wir im Frühling durch die heimischen Wälder, steigt uns ein dominierender Knoblauch-Duft in die Nase. Beim genaueren Hinsehen ist der Waldboden zwischen den Bäumen mit grasgrünen, lanzettförmigen Blättern übersät, welche schon bald eine beeindruckende, schneeweisse Blütenpracht entfalten: Es ist Bärlauchzeit. Ob der «Rämschele», was so viel wie Römischer Salat bedeutet, tatsächlich von den aus dem Winterschlaf aufgewachten Bären mit Vorliebe gefressen wurde, ist nicht belegt. Vielmehr steht der Bär im Namen als Symbol für eine urtümliche Vegetationskraft, die im Frühling die Verhärtungen des
Winters zu brechen und die für eine neue Jahreszeit benötigten Bärenkräfte zu verleihen vermag. Bärlauch ist ein mächtiger Blutreiniger, der besonders im Frühjahr die Lebensgeister weckt und den Stoffwechsel reinigt nach den langen und bewegungsarmen Wintermonaten. Sklerotische, verhärtende Tendenzen im Gefässsystem vermag der Bärlauch zu erweichen und wird daher traditionell bei Bluthochdruck und Arteriosklerose eingesetzt. Als weitere Eigenschaft hilft der Bärlauch hervorragend zur Ausleitung von Schadstoffen – auch Schwermetalle – über die Niere. Erfolgversprechend ist er auch bei chronischen Darmstörungen und Wurmbefall.
Hinsichtlich der Folgen des Bärlauchgenusses für den Geruchsinn der Umwelt und die nachfolgenden Hautausdünstungen kann Entwarnung gegeben werden. Bärlauch schmeckt und riecht nach Knoblauch, aber hat nicht dieselben Nachwirkungen. In der Frühlingsküche eignet sich Bärlauch hervorragend zur Zubereitung einer Pesto-Sauce oder eines Bärlauchöls. Beim selber Sammeln sollte man unbedingt genügend Pflanzenkenntnisse mitbringen, um eine Verwechslung mit der giftigen Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen zu vermeiden! Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen
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Dorf-Blitz
Veranstaltungen
03/2015
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
45
Zeit
27.03. – Fr – Mi 01.04.
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Gemeinn. Frauenverein
Damen Frühlings- und Sommerbörse
www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sa
28.03.
09.00 – 12.00
Elternforum
Kinderkleiderbörse
Franziskuszentrum
Sa
28.03.
09.30 – 12.30
SP Ba
Velobörse
PP hinter der Bibliothek
Sa
28.03.
14.30
Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 2 – 6 J.)
Exkursion «Kletterbäume – Kinderträume», mit Gisela Kläui, Waldkindergärtnerin
Aussichtspkt. Ratzenhalden, Ba Infos: www.nbn.ch
Sa/So
28.03. 29.03.
20.00 – 24.00 14.30 – 16.00
Musikverein
Abendunterhaltung Sonntagskonzert
Ebnet Saal Nürensdorf www.mvbasi.ch
So
29.03.
17.00
Konzertzirkel
Konzert: Trio-Programm – Spanien
Ref. Kirche
Mi
01.04.
19.00 – 22.00
GvC
Perlenworkshop
Freihof, Winterthurerstr. 21
Di
07.04.
20.00
Bibliothek
Slam Poetry Lesung mit Simon Chen
Bibliothek, Anmeldung erforderlich
Sa
11.04.
08.00 – 16.00
OK Flohmarkt
Frühlings-Flohmarkt
PP hinter der Bibliothek
Mo
13.04.
16.00 – 21.00
Zentralkomm. der Bassersdorfer Zünfte
12. Bassersdorfer Sechseläuten
Sechseläuten-Wiese Ba
Di
14.04.
19.00 – 20.30
Kimi Giardino AG
Infoanlass «Waldkinderkrippe»
Kimi Krippe Geeren
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sagi und Schmitte
Öffentliche Vorführungen
Sagi im Wisental, Schmitte Ba
Jeden 1. Sa
10.00 – 12.00
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt Gemeindesaal
Fr
27.03.
20.00
Kulturkommission
«Willi Valotti mit der Wyberkapelle» – Toggenburger Volksmusik
Sa
28.03.
09.00 – 11.00
OK Börse
Kinderkleider- und Spielwarenbörse mit Kinderflohmarkt und Bibliothekverkauf
Gemeindesaal
Sa
28.03.
10.00 – 12.00
Schiessverein
Freie Übung 1, Gruppenmeisterschaft 1
Schützenhaus
Sa
28.03.
14.30
Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 2 – 6 J.)
Exkursion «Kletterbäume – Kinderträume», mit Gisela Kläui, Waldkindergärtnerin
Aussichtspkt. Ratzenhalden, Ba Infos: www.nbn.ch
Mo
30.03.
19.00 – 21.00
Elternrat
Impuls-Referat 2. Teil «Macht Erziehung Spass?» mit Mària Kenessey, Ifipp-Institut
Schulhaus Chapf, UG-Raum
Do
09.04.
20.00 – 22.00
Samariterverein
Vereinsübung «Wärmeschaden»
Schulhaus Chapf
Sa
11.04.
08.00
Samariterverein
eNothilfekurs (8–12Uhr, 13–17 Uhr)
Schulhaus Chapf
Sa
18.04.
10.00 – 12.00
Schiessverein
Freie Übung 2, Gruppenmeisterschaft 2
Schützenhaus
Mi
29.04.
12.30
Frauenverein
Bluescht-Fahrt an den Bodensee auch für Nicht-Mitglieder
Info und Anmeldung: 052 345 33 60 od. rosmarie.duenki@hispeed.ch
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
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Veranstaltungen
46
Dorf-Blitz
03/2015
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo – Fr Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum Brü
Treffen für spielfreudige Frauen
Gemeindesaal
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
Jugendsekretariat Winterthur-Land
Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
26.03.
09.30 – 11.30
Bibliothek
Donnerstagstreff «Farb- und Stilberatung»
Bibliothek
Do
26.03.
19.30 – 22.00
Schachclub Nü/Ba
Vereinsversammlung
Rest. Bären
Do
26.03.
Werkabteilung Nü
Häcksel-Service
Gem. separatem Flugblatt
Fr
27.03.
20.00
Kultur- und Freizeitkommission
Country-Schlosskonzert mit «Gregory Larsen & Band» und Special Guest Dennis Russ
Schloss-Keller
Sa
28.03.
10.00 – 12.00
Schützenverein
Freie Übung + Gruppenmeisterschaft 1+2
Schützenhaus Nü
Sa
28.03.
14.30
Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 2 – 6 J.)
Exkursion «Kletterbäume – Kinderträume», mit Gisela Kläui, Waldkindergärtnerin
Aussichtspkt. Ratzenhalden, Ba Infos: www.nbn.ch
Sa/So
28.03. 29.03.
20.00 14.30
Musikverein Ba
Abendunterhaltung Sonntagskonzert
Ebnet Saal Nürensdorf www.mvbasi.ch
Do
09.04.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treff
Restaurant Bären, 1. Stock
Do
09.04.
20.00
Flurgenossenschaft
Generalversammlung
Rest. Kreuzstrasse, Bi
Fr/Sa
10.04. 11.04.
20.00
Männerchor Nü, Gem. Chor Ob/Bi
Abendunterhaltung «Us em Liederchratte»
MZH Ebnet
Sa
11.04.
13.00 – 18.00
Ortsmuseum
Eröffnung und Vernissage «Kunst im Dorf»
Ortsmuseum
So
12.04.
Pol. Gemeinde
Abstimmungstermin (Kantonsratswahlen)
Mi
15.04.
10.00
Nüeri-Netz
Wanderung mit Grill
Infos www.nueri-netz.ch
Sa
18.04.
10.00 – 12.00
Schützenverein
Freie Übung + Gruppenmeisterschaft 1+2
Schützenhaus Nü
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Jeden Mo
09.15 – 10.15
Muki-Turnen Bi
Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Altes Schulhaus Ob
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
03/2015
47
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf
Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden 2. Di
19.30 – 21.00
Ref. Kirche
Meditatives Tanzen
Zentrumsbau, 3. Stock
Jeden Mi
13.30 – 16.30
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Rest. Bären
Jeden Mi
17.00 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe) Simon Merki 079 262 35 81
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge
Isa Tacheron 079 773 10 55
Jeden Mi
19.00 – 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
09.30 – 11.30
Kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Mi möglich)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Ob
Jeden 1. Mi
14.00 – 14.30
Bibliothek
Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter
Bibliothek Nü
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob / Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.15 – 10.15
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Jeden letzten Do
19.00
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nü
Jeden Fr
15.00 – 17.00 17.00 – 18.00
Ajuga Mirjam Eberts häuser Tel. 079 626 45 10
Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü
Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü
Jeden letzten Fr
14.30
Nüeri-Netz
Spielen macht Spass
Restaurant Bären, 1. Stock
Jeden letzten Fr
19.00
Töffair Nü
Musikveranstaltung im Clubhaus
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Andere Gemeinden Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 – 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Stadtsaal Kloten
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltungen über Ostern Bassersdorf:
Brütten:
Nürensdorf:
Gründonnerstag: 8 – 11.30 und 14 – 15 Uhr
Gründonnerstag: 9 – 11.30, Nachmittag geschlossen
Gründonnerstag: 8 – 11.30 und 14 – 15 Uhr
Karfreitag und Ostermontag: geschlossen
Karfreitag und Ostermontag: geschlossen
Karfreitag und Ostermontag: geschlossen
Treffpunkt
48
Dorf-Blitz
03/2015
digital world
internet apps and links tiefer schlaf
Es gibt kaum etwas Grausameres, als frühmorgens von einem Wecker aus dringend nötigem Tiefschlaf gerissen zu werden. Den Tag auf diese Art und Weise zu beginnen, ist weder der Konzentration noch der Zufriedenheit förderlich – in extremen Fällen kann sogar das soziale Umfeld der unsanft Geweckten darunter leiden. Einen weniger abrupten Start in den Tag versprechen Schlafphasenwecker, welche innerhalb eines definierten Zeitraumes einen Moment abpassen, in dem der Schlaf sowieso unruhig ist. Die Gratis-App «SleepBot» enthält einen solchen und bietet Schlaflosen und Morgenmuffeln weitere Funktionen zur Überwachung und Analyse der Tiefe des Schlafs sowie des Schlafrhythmus.
sprachübersetzer
Die Übersetzungs-App «Sprachübersetzer» ist simpel, jedoch genauso effizient. Man braucht lediglich einen Text in das Eingabefenster zu tippen und kann ihn sich dann in 70 verschiedene Sprachen übersetzen lassen. Dabei wird nicht nur der originalgetreue Wortlaut, sondern auch die grammatikalische Umsetzung berücksichtigt. Die App verfügt zudem über eine Text-Sprach-Funktion: Man kann sich den übersetzten Text vorlesen lassen. Auch das Umgekehrte ist möglich, man kann der App einen Text diktieren, welcher dann sofort übersetzt wird. Der «Sprachübersetzer» ist kostenlos und lohnt sich für jeden, der sich im Ausland seine Lieblingsspeise gerne in der jeweiligen Landessprache bestellt.
oster-spass
App «Bubble Blast Easter», verfügbar für Android und iOS
Die App «360 Security» ist eine kostenlose Sicherheitssoftware für Android. Sie bietet verschiedene Funktionen wie etwa den «Booster», welcher unnötige Hintergrundprozesse beendet und per Knopfdruck alle Apps schliesst, um die Batterielaufzeit zu verlängern. Durch den «Cleaner» werden unnötige Daten gelöscht, um mehr freien Speicherplatz zu schaffen. Die «Antivirus»-Funktion scannt alle Applikationen und entfernt mit hoher Effizienz Viren, Malware und Trojaner. Zu den weiteren Funktionen der App zählen ein Anruf- und SMS-Blocker, welcher unerwünschte Anrufer auf eine Blacklist setzt, sowie eine Sperrfunktion für Fotos oder Nachrichten, um den Privatsphärenschutz zu gewährleisten.
fingerfertigkeit
App «Sprachübersetzer», verfügbar für Android
Wer trotz allgegenwärtiger Schokoladentiere und exzessiver Osterdekoration nicht genug von Hasen und Ostereiern bekommen kann, dem ist die App «Bubble Blast Easter» zu empfehlen. Es handelt sich um ein Rätselspiel, bei dem es Karnickel und bunt bemalte Eier durch Kettenreaktionen zum Platzen zu bringen gilt. Die Aufgabe des Spielers ist es dabei, den Ursprungsort dieser Kettenreaktion geschickt zu wählen und den Level möglichst effizient abzuschliessen. Da mehrere Tausend dieser Levels zur Verfügung stehen, dürfte die Gratis-App echte Fans auch noch weit über Ostern hinweg beschäftigen – oder Oster-Muffeln einen Weg bieten, ihren Frust an digitalen Hasen und Eiern auszulassen.
virensicheres handy
App «SleepBot», verfügbar für Android und iOS
App «360 Security», verfügbar für Android
Die App «Magic Piano» ist ein Muss für alle Musikbegeisterten und solche, die es noch werden möchten. Mithilfe eines einfachen Touch-Systems können verschiedene Klavierstücke nachgespielt werden. Nach einer kurzen Einführung in die benötigten Ein-, Zwei- und Dreifingergriffe kann bereits losgeklimpert werden. Eine Auswahl an Stücken steht von Anfang an zur Verfügung, andere können mit Punkten erworben werden, die man durch fleissiges Üben verdienen kann. Beim Erreichen höherer Levels können nach und nach weitere Instrumente wie Orgel, Harfe oder Gitarre freigeschaltet werden. Die App ist kostenlos und hat einen hohen Spassfaktor – ran an die Tasten!
App «Magic Piano», verfügbar für Android und iOS
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www