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Dorf-Blitz Juni 2016

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Nr. 06 30.06.2016 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Bundesrätin Doris Leuthard weihte energieautarkes Haus in Brütten ein

«Für Generationen mit Visionen gebaut»

Stabübergabe

Gemeinsam mit diversen Ausstellungspartnern hat die Umwelt Arena Spreitenbach in Brütten das erste «solarbetriebene» Neunfamilienhaus der Welt gebaut, das komplett ohne externe Energieanschlüsse auskommt. Dieser Neubau stiess auch auf das Interesse von Energieund Verkehrsministerin Doris Leuthard, die Anfang Monat das Haus in einem Festakt einweihte. Vereins-Präsident Koni Schwitter verlässt nach zehn Jahren den Dorf-Blitz. Ende Mai wurde Urs Burger zum neuen Präsidenten gewählt. Er will ein optimales Umfeld sicherstellen, damit das 17-köpfige Dorf-Blitz-Team weiterhin mit viel Engagement über regionale Ereignisse berichtet. Seiten 4 / 5

Landsgemeinde-Gefühl Erstmals fand die Gemeindeversammlung unter freiem Himmel auf dem Dorfplatz statt und verströmte eine Art LandsgemeindeGefühl bei den anwesenden Stimmbürgern. Auch das Wetter spielte mit und liess die Versammlung ohne einen Tropfen Regen passieren. Seite 11

von Annamaria Ress Brütten, die Gemeinde, die sich auf ihrer Homepage als Dorf «auf der höchsten Ebene des Bezirks Winterthur» gelegen rühmt, war an diesem Montagmorgen im dicken Nebel für Auswärtige fast nicht zu finden. Dennoch füllten sich die von der Feuerwehr Altbach bewirtschafteten Parkplätze schnell mit zahlreichen Autos aus verschiedensten Kantonen. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart schaute sich zufrieden in der Mehrzweckhalle Chapf um. Diese war vom Veranstalter, der Umwelt Arena Spreitenbach, bereit gemacht und

dekoriert worden. Die neue Bodenabdeckung der Gemeinde kam ebenfalls zur Geltung: «Man könnte fast glauben, hier entstehe ein Kongresszentrum – schön ist es geworden.» Zur Einweihung waren zahlreiche Gäste erschienen. 200 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und beteiligten Hochschulen hatten sich zur Feierlichkeit eingefunden. Schülerinnen und Schüler aus Kindergarten und Primarschule sangen Lieder, die sie eigens für den Anlass vorbereitet hatten. Auch wenn vielleicht nicht jedes von ihnen die Ernsthaftigkeit seines Tuns verstand, so trugen sie

doch viel zum Dorf-Charakter bei, der der Gemeinde eigen ist und auch an diesem Anlass überzeugte.

Zweiter Weltmeistertitel Die Technologie habe in der Schweiz einen hohen Standard, eröffnete Bundesrätin Doris Leuthard ihr Referat. «Einen Weltmeistertitel haben wir uns letzte Woche mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels geholt, dies hier ist der zweite», sagte sie, «wieder ein Weltrekord!» In Brütten stehe nun ein Mehrfamilienhaus, wie es sonst keines gebe. Tatsächlich sei es das erste weltweit, das ohne externe Anschlüsse für Strom, Öl oder Erdgas auskomme und ausschliesslich über Sonnenenergie betrieben werde, wie Jörg Sigrist, Geschäfts-

Fortsetzung auf Seite 2

Businessplan Wald Der Gemeinderat verabschiedete kürzlich den Betriebsplan Gemeindewald Brütten. Für Gemeindeförster Felix Holenstein ein Planungsinstrument für die nächsten Jahre. Seite 27

Kreisel eingeweiht Mit einer Feier weihten die Nürensdorfer ihren neuen Kreisel ein. Er gibt mit seinen markanten Farbstäben dem Dorfzentrum ein neues Gesicht. Seite 35

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 6 ab Seite 23 ab Seite 33

Bundesrätin Doris Leuthard posiert zusammen mit (v.l.) Gemeindepräsident Rudolf Bosshart, Projekt-Initiator Walter Schmid und Architekt René Schmid. (Fotos: Reto Hoffmann)


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

06/2016

Spitze Feder Garten zu entfernen. Diese findet das uncool und feiert daher auf dem Weg neben dem Haus. Gruppe A spielt friedlich Tischtennis, grilliert und setzt ihre Party später im Wald fort.

dem Schulweg Richtung Nürensdorf lagen Bierflaschen, Chipssäcke, Flaschen mit hochprozentigem Alkohol und Scherben, der Deckel der Strassenlaterne lag zerschlagen mitten auf der Strasse.

Gruppe A feiert den Geburtstag eines Freundes in dessen Garten. Gruppe B – nicht eingeladen – will mitfeiern, Gruppe A möchte unter sich bleiben und bittet Gruppe B, sich aus dem

Bei Gruppe A handelt es sich um meinen Sohn und dessen Freunde. Nachdem ich den Kühlschrank gut gefüllt, die Grillgasflasche ersetzt und mich verabschiedet hatte, überliess ich das Haus der Jungmannschaft. Bei meiner Rückkehr gegen Mitternacht waren Haus und Garten verlassen, sämtliche Türen und Fenster geschlossen, Grill und Tischtennistisch ordentlich weggeräumt – ein Pluspunkt für die Teenager. Leider machte ich den Fehler, mich auf einen kurzen Nachtspaziergang zu begeben und da stiess ich auf ein unschönes Bild: Auf

Wütend griff ich nach meinem Natel und informierte meinen in Gedanken hochgelobten Sohn, dass er bei seiner Rückkehr gefälligst diese Sauerei aufzuräumen habe. Postwendend seine Antwort, das sei Gruppe B gewesen. Am Sonntagmorgen wollte ich die Sachen wenigstens etwas zur Seite räumen, doch jemand anderes war mir zuvorgekommen. Leider verwechselte diese Person unseren Garten mit einem Abfalleimer und schmiss einfachheitshalber den gesamten Müll über unseren Zaun. Dass jemand die Strasse wieder begeh-

führer der Umwelt Arena Spreitenbach, zuvor erläuterte.

die Energiestrategie des Bundesrates.»

Flugpionier als Vorbild

Marianne Flotron

Doris Leuthard ging auf das spektakuläre Projekt ein: «Der Bau eines Hauses ist immer ein Generationenprojekt, wenn man die Lebensdauer betrachtet.» Deshalb sei es wichtig, dass mit Visionen und Überzeugung ans Werk gegangen werde. Das Haus in Brütten zeige, energieautarkes Bauen sei ohne Komforteinbussen möglich. Und weiter prophezeite sie: «In Brütten ist Zukunft gebaut worden. Mit diesem Bau steht fest, 2050 ist heute schon möglich. Wenn dieses Wohnhaus Schule macht, dann ist dies ein Quantensprung für

Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Neben viel Lob für die neue Wohnmöglichkeit übte die Bundesrätin auch Selbstkritik: «Gute Ideen scheitern häufig an der Bürokratie. In Brütten ist man aber neue Wege gegangen. Hier wurde für Generationen mit Visionen gebaut.» Und zum Schluss meinte sie mit einem Schmunzeln: «Auch die warme Luft, die von verschiedenen Politikern im Bundeshaus produziert wird, könnte man in Energie umwandeln.» Danach kappte sie zusammen mit Walter Schmid symbolisch die Stromleitung zum energieautarken Haus.

Ursprünglich war es Bertrand Piccard, der Initiator und Bauherr Walter Schmid als Vorbild diente: «Wenn der solarbetrieben fliegen kann, dann muss man das doch auch bei einem einfachen Haus hinbekommen», sagte Schmid. Gelungen ist es tatsächlich, aber einfach scheint der Bau dieses komplexen und in sich geschlossenen «Kraftwerks» nicht gewesen zu sein. «Geht nicht, gibt es nicht», war seit Beginn Schmids Leitsatz und so nahm er das ambitiöse Projekt zusammen mit seinem Sohn und Architekt René Schmid an die Hand. Initiator

bar machen wollte, finde ich eine tolle Einstellung. Was mir hingegen sehr sauer aufstösst ist die Tatsache, dass ohne nachzufragen ein Schuldiger bestimmt wurde. Ob wohl der Mut fehlt, mir ins Gesicht zu sagen, dass sich mein Sohn allenfalls falsch verhalten haben könnte? Einfach davon auszugehen, dass er dafür verantwortlich sein soll, finde ich billig und unfair. Ja, mein Sohn hat ein Bier getrunken an seinem Geburtstag, ich habe es für ihn gekauft, daher weiss ich, welche Marke es war. Jedenfalls nicht jene, welche immer noch in meinem Garten liegt. Übrigens, bei einem kurzen Telefongespräch mit einer Mutter aus Gruppe B konnten die Verursacher gefunden werden. Marianne Flotron

Walter Schmid ist überzeugt von der Strahlkraft des Projekts: «Wir arbeiten bereits an der Umsetzung eines ähnlichen Projekts, zudem sind weitere Anfragen eingegangen», sagt er. Mittelfristiges Ziel sei es, die angewandten Technologien auf ganzen Arealen oder Quartieren umzusetzen. Dazu sei mit dem energieautarken Mehrfamilienhaus ein wichtiger Schritt getan. Auch Doris Leuthard meinte zum standhaften Festhalten an seiner Idee: «Es braucht immer Pioniere, die vorgehen und zeigen, dass es möglich ist. Am Anfang werden sie vielleicht belächelt, später aber erfolgreich und gefeiert.»

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster · Reto Hoffmann

Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Beck · Urs Burger · Marianne Flotron · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Manuel Holder · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Philipp Rahm · Annamaria Ress · Rosmarie Schmid · Astrid Steinbach

Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 68 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

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Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Juli 2016.

Auflage 21. Jahrgang | 9300 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.–

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz

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Thema des Monats

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Bundesrätin Doris Leuthard in Brütten: «Es braucht immer Pioniere, die vorgehen und zeigen, dass es möglich ist.

Gesamtansicht aus Richtung Strubikonerstrasse. Das Gebäudevolumen gliedert sich in mehrere Giebelkörper. (zvg)

Kaum höhere Kosten

wattstunden pro Wohnung und Jahr halbiert. Die Mieter dürfen zudem ein Elektro- und ein Biogasfahrzeug gemeinsam nutzen.

Eine wichtige Rolle spielte die Architektur des Baus. Eine besondere Herausforderung war, Ästhetik und Energieproduktion miteinander in Einklang zu bringen. Darum sind die an der Fassade verbauten Photovoltaikplatten matt, blendfrei und als Bauplatten verwendbar. Wie die Umwelt Arena schreibt, biete dieses Konzept auch eine weit höhere Lebensdauer als herkömmliche Fassaden – bei kaum höheren Kosten. Der verantwortliche Architekt René Schmid erklärte an der Einweihung: «Dank der Symbiose von Architektur und Technik sind zukunftsgerichtete und nachhaltige Projekte bereits heute gewinnbringend realisierbar.»

Vierteiliges Prinzip Der Dorf-Blitz berichtete bereits im Januar und November 2015 über das Projekt: Die Mieter des Neunfamilien-

hauses beziehen ihre benötigte Energie von der Sonne, und zwar durch Verwendung von Solarzellen als Gestaltungs-, Fassaden- und Dachelemente. Unterschiedliche Speicherformen machen die Energie über das gesamte Jahr verteilt nutzbar. Das Mehrfamilienhaus basiere auf einem vierteiligen Prinzip, informierte Jörg Sigrist – Sammeln, Speichern, Sparen und Sorge tragen. Elektrische Energie werde durch monokristalline Zellen auf dem Dach und Dünnschicht-Zellen in der Fassade gesammelt, Wärme durch die Wärmepumpe mit verschiedenen Wärmequellen. Ausserdem sind alle Komponenten wie Gebäudehülle, Gebäudetechnik oder das Energiekonzept – und auch sämtliche Küchen- und Haushaltsgeräte – technisch auf dem neusten Stand, verriet Jörg Sigrist von der Umwelt Arena anlässlich der Pressekonferenz. So werde der heute durchschnittliche Verbrauch von 4400 Kilowattstunden pro Wohnung und Jahr auf 2200 Kilo-

Gespart wird unter anderem durch die bereits erwähnten energieeffizienten Haushaltgeräte. Unter dem Begriff «Sorge tragen» wird zusätzliches Energiesparen möglich. Sei es

durch einen geringen Warmwasserverbrauch, energiesparendes Kochen und Backen, energieeffiziente Unterhaltungsgeräte und Computer sowie Eliminierung des StandbyVerbrauches. Und schliesslich kann die Ein- und Ausschaltung vieler Geräte mittels einem eigens dafür bestimmten Programm gesteuert ◾ werden.

Moderator Kurt Aeschbacher im Gespräch mit Doris Leuthard und Walter Schmid.

Wann ist ein Haus energieautark? • Die Sonne ist die einzige, externe Energiequelle • Das Gebäude verfügt über keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz • Dem Gebäude werden keine externen Energieträger zugeführt (also auch kein Heizöl, kein Strom, kein Erdgas, kein Holz) • Den Bewohnern steht für ihr Leben im Haus (inklusive Haushalt und Mobilität) ganzjährig nur so viel Energie zur Verfügung, wie das Haus produziert und speichern kann. Kindergärtner und Primarschüler sangen zu Ehren des eingeweihten Neubaus auf der «grossen» Bühne.

Quelle: Umwelt Arena Spreitenbach


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Der Dorf-Blitz hat nach zehn Jahren einen neuen Präsidenten

«Weiterentwicklung und Trends begrüsse ich» Am 31. Mai wurde Urs Burger einstimmig von den Dorf-Blitz-Mitgliedern zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Nach zehn Jahren ist Koni Schwitter zurückgetreten. Er ist überzeugt, dass ein neuer Präsident und damit neuer Wind der Zeitung gut tun. von Annamaria Ress Koni Schwitter, Sie haben sich entschieden, nach zehn Jahren als Präsident des Vereins Dorf-Blitz zurück zu treten. Was sind die Gründe dafür? Seit über fünf Jahren «pendle» ich zwischen Dubai und Brütten. Auch in Zukunft werde ich einen grossen Teil meiner Zeit dort verbringen. Dadurch ist die Distanz zum Dorf-Blitz etwas zu gross geworden. Und der DorfBlitz macht ja eigentlich genau das Gegenteil – wir sind ganz nahe am Leser! Deshalb habe ich mich entschieden, dass ich den Platz für jemanden frei mache, der eben wirklich hier lebt und wohnt. Dazu kommt: Zehn Jahre sind genug. Nicht umsonst gibt es in der Politik und Wirtschaft Amtszeitbegrenzungen – ich bin sicher, dass ein neuer Präsident dem Dorf-Blitz gut tut. Wie sind Sie seinerzeit zu dieser Aufgabe gekommen? Nachdem der Dorf-Blitz die Berichterstattung auf Brütten ausdehnen durfte, hat mich der damalige Redaktionsleiter Willy Kobelt angefragt, ob ich nicht wieder beim Dorf-Blitz mitmachen wolle, da ich früher ganz sporadisch mal den einen oder anderen Artikel eingesandt hatte. Und wie es halt manchmal so kommt, trat nach wenigen Monaten der damalige Präsident zurück und jemand musste den Job übernehmen. Als Präsident des Vereins haben Sie auf den operativen Ablauf keinen grossen Einfluss genommen. Was genau hat Sie an Ihrer Aufgabe gereizt? Ganz klar: Ich bin fasziniert von den lokalen Medien. Der Dorf-Blitz war schon damals erfolgreich und vor allem bei den Lesern sehr beliebt. Keinen Einfluss auf den operativen Ablauf zu

Ende Mai übergab Koni Schwitter (r.) seine Aufgaben als Präsident des Dorf-Blitz in die Hände von Urs Burger. (Fotos: Susanne Gutknecht)

nehmen war für mich sogar ein entscheidendes Element, eine gute und erfolgreiche Zeitung zu drucken. Es ist ein wenig wie beim Fussball – der Vereinspräsident hat auf dem Fussballplatz nichts zu suchen. Dafür ist der Trainer zuständig. Bei uns ist es die Chefredaktorin, die für das Blatt Monat für Monat die Verantwortung trägt. Der Präsident arbeitet im Hintergrund und ist für die Schaffung von guten Rahmenbedingungen zuständig.

Ich bin fasziniert von den lokalen Medien Welches waren aus Ihrer Sicht die interessantesten, spannendsten oder überraschendsten Momente während Ihrer Amtszeit?

Es gab eigentlich nicht spannendste oder interessanteste Momente, sondern es ist die Kontinuität und die Sicherheit, monatlich eine gute Zeitung herauszugeben, die mich immer wieder erfreute. In diesem Zusammenhang schaue ich die Zeitung mehr als ganz normaler Leser an, der sich jeden Monat auf interessante Berichterstattungen freut. Wie hat sich der Dorf-Blitz in dieser Zeit entwickelt? Der Dorf-Blitz hat sich kontinuierlich entwickelt. Während meiner Amtszeit ist in der Tat viel passiert. Die Zeitung ist professioneller geworden. Am Layout und der inhaltlichen Qualität wurde viel gearbeitet und laufend optimiert. Der Dorf-Blitz verfügt über einen sauber gestalteten Online-

Auftritt mit attraktiven Bildstrecken und einem für uns und die Leser wichtigen elektronischen Archiv. Aber wie gesagt, das haben die Mitarbeiter in der Redaktion aufgebaut und realisiert.

Am Layout und der inhaltlichen Qualität wurde viel gearbeitet und laufend optimiert Als Team haben wir zudem viel in die Zusammenarbeit mit den Gemeinden investiert. Regelmässiger Austausch auf allen Stufen, gültige und klare Vereinbarungen ‹wer macht was› bildeten über die Jahre eine verlässliche Grundlage, die das Wort Partnerschaft verdient.


Dorf-Blitz

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Dann kommt natürlich auch die finanzielle Komponente dazu. Auch hier ist einiges passiert. Der DorfBlitz ist zu einer kleinen KMU geworden. Wir sind dank unserer Nähe zum Leser eine interessante Plattform für Inserenten. Streuverluste gibt es kaum, da wir in jedem Haushalt gelesen werden – ein Unikat in der Medienlandschaft mit einem grossen Nutzen und hervorragenden kommunikativen Möglichkeiten für die Gewerbetreibenden der drei Gemeinden. Nun geben Sie Ihre Aufgabe in neue Hände. Werden Sie nicht trotz allem ein bisschen «Heimweh» haben nach dieser Lokalzeitung? Nein, nein – Heimweh werde ich keines haben – ich darf ja den Dorf-Blitz weiterhin jeden Monat aus dem Briefkasten fischen und dann genüsslich im Wohnzimmer lesen. Es ist mehr das Dorf-Blitz Team, welches ich vermissen werde. Das heisst, ich bin nicht mehr an vorderster Front dabei, wenn es darum geht, neue Ideen und Projekte zu diskutieren und anzupacken. Urs Burger, Sie wurden vom Vorstand des Dorf-Blitz angefragt, ob Sie das Präsidium des Dorf-Blitz übernehmen möchten. Mussten Sie lange überlegen?

Monatsinterview Ich glaube, es waren drei oder vier Tage. Was hat Sie schliesslich bewogen, zuzusagen? Zum einen liebe ich den Journalismus und die Kommunikation generell. Auch Geschichten. Bis zu meinem 16. Altersjahr hatte ich die Bücherwand meiner Eltern durchgelesen. Ganz egal ob Spionagethriller (zum Beispiel Alistair MacLean), Fantasy- oder Sci-Fi (unter anderem Isaac Asimov), Western oder Philosophen (wie Konfuzius oder Aristoteles). Die Bücher habe ich alle verschlungen, später wurde auch das Schreiben zur Leidenschaft. Natürlich hat auch die Bindung zur Region eine Rolle gespielt. Der Dorf-Blitz gehört zu unseren Gemeinden und ist wichtig. Er liegt mir und rund 21 000 Lesern am Herzen. Zuerst musste ich allerdings wegen meines generellen zeitlichen Engagements sicherstellen, ob der Verein gesund ist und in einwandfreiem Umfeld arbeiten kann. Für eine Art Turnaround-Situation hätte ich die zeitlichen Ressourcen nicht aufbringen können.

Der Dorf-Blitz gehört zu unseren Gemeinden und ist wichtig Welcher ist Ihr beruflicher Hintergrund? Ich habe das Studium Betriebsökonomie HWV abgeschlossen. Arbeitete früh in leitender Funktion bei Versicherungs-Gesellschaften, bevor ich als Partner in der Funktion des Leiters Vorsorge- und Versicherungsberatung zum Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG wechselte. Einige Jahre später führte ich das damalige Team von zwölf Personen als Spin-off in die Selbstständigkeit. Seit 17 Jahren bin ich nun Geschäftsführer und Teilhaber dieser Unternehmung, mit zwischenzeitlich 40 grösstenteils hochqualifizierten Risk-Managern und Brokern, welche rund 400 grosse Schweizer Unternehmen im In- und Ausland beraten und betreuen.

Koni Schwitter war zehn Jahre lang Präsident des Vereins DorfBlitz.

An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 31. Mai wurden Sie einstimmig gewählt. Was darf das inzwischen 17-köpfige Team von Ihnen erwarten?

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Ich denke, die primäre Aufgabe eines Präsidenten ist ein optimales Umfeld sicher zu stellen. Finanzielle Sicherheit, aber auch Qualität im Journalismus. Der Dorf-Blitz hat heute fast eine Art Kultstatus, das wollen wir natürlich mit der heutigen professionellen Redaktionsleitung und den vielen engagierten Korrespondenten beibehalten. Selbstverständlich ist es denkbar, dass ich nach den obligaten 100 Tagen die eine oder andere Idee als Inspiration miteinbringe. Jede Weiterentwicklung muss aber natürlich vom gesamten Team getragen werden. Weiterentwicklung und Trends begrüsse ich; Kontinuität jedoch ebenso. Die Leser und deren Interesse an ihrer nächsten Umgebung stehen im Vordergrund unseres Tuns. Urs Burger hat sich vorgenommen, für das Team ein optimales Umfeld sicher zu stellen.

Der Dorf-Blitz hat heute fast eine Art Kultstatus Was erwarten Sie vom Redaktionsteam, respektive von der Redaktionsleitung? Ehrlichkeit, Offenheit, Ehrgeiz, vor allem aber Leidenschaft. Journalismus ist Leidenschaft! Wie sehen Sie persönlich die Zukunft einer Zeitung, deren Produktion (als grosse Ausnahme) allein durch die Einnahmen durch Inserate finanziert wird? Wir erreichen heute mit einer Auflage von 9300 Exemplaren eine Leserschaft von rund 21 000 Personen. Ausserdem nehmen wir für die drei Gemeinden eine immens wichtige Aufgabe als Sprachrohr wahr. Für das Gewerbe ist der Dorf-Blitz eine sehr günstige Plattform für Werbung und damit auch ein Schutz vor ausserregionaler Konkur-

renz. Solange die Kooperation mit den Gemeinden und ebenso die engen Beziehungen zum Gewerbe derart gut funktionieren wie in der Vergangenheit, habe ich keine Angst um die Zukunft des Dorf-Blitz. Ich bin überzeugt, dass die Redaktionsleitung und das Team zu stark sind, als dass wir diese Nische in Zukunft hergeben müssen. Koni Schwitter, was wünschen Sie Ihrem Nachfolger? Ganz viel Freude und Energie, den Dorf-Blitz zusammen mit dem Vorstands-Team weiter zu bringen und die Zeitung auf dem Stand der neuesten Technologie inklusive der rasanten Entwicklung im Internet zu halten. Das braucht gesunden Menschenverstand und eine gute Mischung zwischen bewahren von Erfolgreichem und dem Mut, auch neue Wege zu gehen. ◾

Zahlen um den Dorf-Blitz Auflage:

9300 Exemplare

Leser:

rund 21 000

Jahrgang:

21.

Erscheint:

immer am letzten Donnerstag im Monat

Produktion:

jeweils rund zehn Tage

Dorf-Blitz-Team 2016:

17 Personen

davon Vorstand:

5 Personen

Gegründet:

1996


Bassersdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Rückblick des Gemeinderats auf die erste Hälfte der Legislatur 2014 bis 2018

Doris Meier-Kobler

Bruno Muff

Richard Dunkel

Christoph Füllemann

Unter Mitwirkung der Bevölkerung konnten wir die Entwicklungsstrategie 2030 erarbeiten und eine wichtige zukunftsweisende Grundlage für die Bearbeitung der Bau- und Zonenordnung schaffen.

Hauptaufgabe der Abteilung Soziales und der Sozialbehörde ist die Erfüllung der gesetzlichen Aufträge. Eine zusätzliche Arbeit war die Mitwirkung an der Vernehmlassung zu den Änderungen der Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Die bereits in Kraft gesetzte Revision nahmen wir gleich zum Anlass, unsere interne Kompetenzordnung zu überarbeiten.

Im Bereich Alter wurde die zukünftige Strategie in der Zwischenzeit vom Gemeinderat in den grossen Zügen beschlossen, die Umsetzung wird uns jedoch noch einige Zeit beschäftigen. Mit dem Pilotprojekt BasiviA, in dem es primär um die Rolle der pflegenden Angehörigen geht sowie weiteren Themen werden wir weiterhin in der Altersarbeit stark gefordert sein.

Die Haushaltsanierung und die Investitionen in die Schulhäuser sind die beiden Themen, die das Ressort F + L am meisten beschäftigen.

Ein dauernder Schwerpunkt ist die Eindämmung der Kosten. Erstmalig wurde auch ein SozialDetektiv eingesetzt. Für neue Sozialhilfe-Bezüger wird nun bei Arbeitsfähigkeit zuerst ein Arbeitseinsatz in der Institution «Passage» in Winterthur angeordnet. Das hat teilweise zu Rückzügen von Sozialhilfe-Anträgen geführt.

Bei der Integration wurde mit dem Kanton eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen, welche es uns dank finanzieller Unterstützung ermöglicht, zusätzliche Angebote anbieten zu können.

Die Umsetzung des kantonalen Richtplanes in den regionalen Richtplan beschäftigt uns nicht nur in Siedlungs- und Landschaftsfragen, sondern auch bei den grossen Infrastrukturprojekten (Brüttenertunnel, Glattalautobahn und Glattalbahn plus) gilt es doch immer wieder, die Bedürfnisse unserer Bevölkerung aktiv zu vertreten und einzubringen. Nach zwölfjähriger Planung konnte endlich der Dorfplatz eingeweiht werden und Bassersdorf hat neben dem Kreisel eine neue räumliche Mitte erhalten, die von verschieden Akteuren positiv aufgenommen und vielseitig genutzt wird. Mit den bestehenden ortsansässigen Gewerbetreibenden findet ein vielseitiger Kontakt statt, sei es im direkten Gespräch, durch die Gemeinde- oder Gewerbevereinsanlässe oder in Verbindung mit der Flughafenregion. Doris Meier-Kobler Gemeindepräsidentin

Sorgen hat uns auch die erhöhte Asylbewerber-Quote bereitet. Kurzfristig mussten zusätzliche Plätze für Flüchtlinge gefunden werden. Glück hatten wir dank der Mietmöglichkeit des alten Pfarrhauses. Die Stellenprozente für die Asylbewerber-Betreuung mussten jedoch erhöht werden, wie auch für die Bearbeitung der stark zunehmenden AHV-Zusatzleistungen. Bruno Muff Ressortvorstand Soziales

In der Jugendarbeit gibt es immer wieder verschiedene Aktivitäten. So konnten wir im letzten Herbst bei der Aktion «72h», einem mehrtägigen, schweizweiten Anlass, einen Akzent setzen. Mit der Kultur- und Bibliothekskommission (Kubiko) werden wir die Reihe der vielen gelungenen, meistens ausverkauften Anlässe am 10. November fortsetzen, wenn wir das Duo Fischbach in der bxa begrüssen dürfen. Bei der Einweihung des neuen Dorfplatzes im letzten Sommer trugen wir aktiv einen Beitrag zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Richard Dunkel Ressortvorstand Gesellschaft + Kultur

Vorweg das Positive: Der Neubau des «Jahrhundertbauwerks» Schulhaus Chrützacher über 28,4 Millionen Franken ist bezüglich Baufortschritt als auch Kosten sehr gut auf Kurs. Im Frühling 2017 soll es fertig sein. Als nächstes folgen der Umbau und die Renovation des Schulhauses Mösli. Und noch in diesem Jahr beginnen die Planungsarbeiten für die komplexe Renovation des Hallenbades und der Turnhalle Geeren, falls an der Gemeindeversammlung vom Juni die Stimmberechtigten dem Projektierungskredit zustimmen. Entgegen vielen Unkenrufen hat Bassersdorf die laufenden Ausgaben im Griff. Sie sind tiefer als der Durchschnitt der Zürcher Gemeinden. Der tiefe Pro-KopfSteuerertrag und der sehr grosse Nachholbedarf bei den Investitionen in die Schulbauten erschweren die Sanierung des Finanzhaushalts. Der Selbstfinanzierungsgrad ist viel zu tief, das Nettovermögen pro Einwohner hat sich auf null reduziert und wird sich in eine beachtliche Nettoschuld entwickeln. Die Rechnung wird noch auf Jahre hinaus durch hohe Abschreibungen stark belastet sein. Christoph Füllemann Ressortvorstand Finanzen + Liegenschaften


Dorf-Blitz

Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Christian Pfaller

Michael Fenaroli

Hans Stutz

Christian Pleisch

Die Abklärungen über den Ausbau und die Sanierung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Eich in Bassersdorf hat alle Beteiligten der drei Zweckverbandsgemeinden Nürensdorf, Lindau und Bassersdorf gefordert. Es wurde zum Vergleich geprüft, ob mit einer rund fünf Kilometer langen Leitung in den Glattalstollen nach Wallisellen das gesamte Abwasser in die ARA Werdhölzli nach Zürich gepumpt werden kann. Dies wurde jedoch aus technischen und finanziellen Gründen verworfen. Der Spatenstich für den Ausbau und die Sanierung der Anlage hat diesen Frühling stattgefunden.

Die Erwartung der Bevölkerung an ihre Sicherheit ist hoch. Demgegenüber stehen die Kosten und die Ressourcen, diese Sicherheit zu gewährleisten. Über die Zusammenarbeit im Polizeiverbund Hardwald werden mit den Nachbargemeinden Verbesserungen und Synergien gesucht.

Die Bauarbeiten des neuen Schulhauses Chrüzacher schreiten wie geplant voran. Aus Sicht des Bereichs Bildung ist nicht nur der Bau, sondern vor allem die betriebliche Planung eine grosse Herausforderung, welche uns seit Beginn der Legislatur beschäftigt.

Ich arbeite zwar erst seit einem Jahr bei der Gemeindeverwaltung, es fühlt sich jedoch (im Positiven) an wie zwei! Daher ist es mir hoffentlich erlaubt, gleich den Legislatur-Halbzeitbericht zu verfassen.

Die Hochwasserschutz-Gefahrenkarte aus dem Jahr 2003 musste in Zusammenarbeit mit dem AWEL überarbeitet werden. Die neuen Erkenntnisse werden noch dieses Jahr in einer neuen Karte abgebildet und der Öffentlichkeit präsentiert.

Nach Vorlage der kantonalen Bestattungsverordnung gilt es nun für die Friedhofskommission, auch die Friedhofsverordnung des Friedhofzweckverbands Bassersdorf-Nürensdorf anzupassen.

Das Vernetzungsprojekt der Gemeinde Bassersdorf hat zum Ziel, die natürliche Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren zu erhalten und zu fördern. Dieses wurde die letzten zwei Jahre intensiv mit den engagierten Mitgliedern der Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz (FKLN) erarbeitet und anfangs Juni 2016 an einer Exkursion vorgestellt. Christian Pfaller Ressortvorstand Bau + Werke

Im Zivilschutz steht der ZSO Hardwald vor dem Abschluss seiner zweijährigen Transformationszeit. Im Bereich Publikumsdienste könnte es aufgrund der Unruhen auf dieser Welt zu mehr Einbürgerungsanfragen kommen.

Mit der Erarbeitung einer IT-Strategie stehen wir vor der Herausforderung, einen kostengünstigen und sinnvollen Weg zu definieren. Dabei werden die Bedürfnisse der Verwaltung an ihre Arbeitsmittel (unter anderem Hardware, Software, Telefonie) und der Bevölkerung (unter anderem digitaler Informationsfluss, Homepage) berücksichtigt. Michael Fenaroli Ressortvorstand Sicherheit

Die Klasseneinteilungen des Schuljahres 2016/17 müssen bereits auf die veränderten Grössenverhältnisse der Schulhausstandorte angepasst werden. Schüler und Lehrer müssen neu eingeteilt, Fragen des Schulweges und der Schulwegsicherheit müssen vorbereitet werden. Teilweise eine Aufgabe, in welcher wir die Quadratur des Kreises suchen. Diese Aufgabe ist umso schwieriger, als wir mit Bezug des Chrüzachers umgehend mit der Sanierung des Schulhauses Mösli beginnen und dieses für zirka ein Jahr fast vollständig leeren müssen. Wir sind jedoch mit sehr viel Freude und Elan an diesen Arbeiten, da wir unserem Ziel, einer auf die Bassersdorfer angepasste Schulraumquantität und – qualität immer näher kommen. Eine turbulente, jedoch auch eine sehr befriedigende Zeit steht vor uns und mit dem Goodwill von allen werden wir die hektischen Phasen gut hinter uns bringen. Hans Stutz Ressortvorstand Bildung

Neben dem Tagesgeschäft lag der Fokus in den letzten beiden Jahren auf verschiedenen Projekten: Unter anderem wird die gemeindeeigene Homepage neu aufgesetzt mit dem Ziel, ab Frühling 2017 bürgernahe und effiziente Abläufe zu generieren und mit innovativen Anwendungen Optimierungen anzustreben. Es ist der Verwaltung – zusammen mit der Politik – zudem ein Anliegen, die Öffentlichkeit rasch und transparent zu informieren. Daher werden seit Frühling 2016 die Gemeinderatsbeschlüsse auf der Homepage veröffentlicht. Und bei nicht alltäglichen Veranstaltungen wirkten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten Monaten vor oder hinter der Kulisse ebenfalls tatkräftig mit: Beim Gwerblerfäscht, der Bewegungswoche, den Gemeindeversammlungen, am Neuzuzügeranlass oder den Anlässen zum Thema Alter. In der zweiten Hälfte der Legislatur stehen unter anderem die Revisionen zum Gebührenreglement und der Personalverordnung an. Christian Pleisch Verwaltungsdirektor


Bassersdorf

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Dorf-Blitz

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Aus Behörde und Verwaltung

Aktuell informiert im Alter (vormals Rubrik 65plus) Ambulant vor stationär? Welche Entlastungsangebote wählen, wenn die Altersgebrechen schlimmer werden? Daheim bleiben oder in ein Alters- oder Pflegeheim eintreten? Für viele Betroffene ist das keine Frage. Sie wollen auf jeden Fall in ihrer häuslichen Umgebung bleiben. Wenn Kochen, Putzen, Waschen aber auch Einkaufen zum leidvollen Alltag werden, ist es für sie noch lange kein Grund, die Wohnung gegen ein Heimzimmer zu tauschen. Allerdings sind in solchen Situationen

ganz praktische Hilfen gefragt, die ein Verbleiben zu Hause ermöglichen. Auf dieses Bedürfnis antworten heute verschiedene Organisationen aus dem ambulanten und stationären Bereich. So hat die Spitex Bassersdorf «Service plus» eingeführt: Ein Angebot, das die Bereiche Begleitung und Betreuung, Hauswirtschaft sowie Ernährung umfasst. Doch auch das KZU, das unter anderen das Pflegezentrum Bächli be-

treibt, bietet mit «Casa plus» entlastende Dienstleistungen auch für ältere Menschen an, die so lange wie möglich zu Hause wohnen möchten. In Ergänzung zu diesen und weiteren privaten professionellen Organisationen arbeitet die Nachbarschaftshilfe Bassersdorf mit Freiwilligen und bietet ihre Dienste kostenlos an. Dank diesen Hilfen wird für betagte, gebrechliche Menschen ein stationärer Heimaufent-

halt nur dann zum Thema, wenn nichts anderes (ambulantes) zur Verfügung steht. Das ist gut und auch in Ordnung so. Die aktuelle Situation in Bassersdorf und die tendenziellen Entwicklungen im Gesundheitswesen machen deutlich: Es braucht beides. Das Credo vieler Fachleute lautet daher «ambulant und stationär»! Pierre-Louis von Allmen Redaktionsteam «Aktuell informiert im Alter»

Ferien – aber ohne Zwischenfälle

30 Grad im Schatten, strahlender Sonnenschein – und jetzt ein Eis! Geduldig stehen die nach einem kühlen Glacé lechzenden Personen in der Schlange und warten: Kinder, Frauen, Männer, Touristen und Einheimische. Langsam geht es vorwärts und man kommt der wunderbar präsentierten Auslage näher. Ein Mann steht vor dem Verkäufer und wählt zwei Kugeln aus: «Ja, im Becher, nicht im Kornett bitte». Da fasst ihn ein kleiner, bunt gekleideter Knirps von ungefähr acht Jahren am Ärmel und ruft ganz aufgeregt «Mister, Mister!» Der Mann schaut zum Knaben hinunter, der Junge streckt im ein altes Handy entgegen und meint auf Spanisch: «Das ist Ihnen heruntergefallen.» Der Mann mustert das Telefon und sagt: «Nein, das…» Er kann seinen Satz nicht vollenden, denn in diesem Moment krallt sich ein anderer Junge – welcher kaum älter

ist als der vermeintlich Hilfsbereite – das Portemonnaie des Angesprochenen und zischt in einem Affentempo los. Verfolgen zwecklos, der Schreck ist zu gross, der Junge zu wendig und zu schnell. Sie erraten es: Portemonnaie, Ausweise, Kredit- und Bankkarten arten – all die Dinge, diee man für einen schönen Urlaub benötigt, sind mit einem Schlag weg. Nach dem Schreck folgt der Gang zur Polizei, oft verbunden mit Sprachprob-lemen und den lästiigen Erklärungen zum um Inhalt des Portemononnaies, welcher zwar verr traut, in diesem Moment aber total unbebekannt ist. Die Frage age nach der Täterschaft: aft: «Ja, wissen Sie, es ging ng alles so schnell – nein ein eigentlich kann ich ch keine Angaben machen.» Stunden später, man an verlässt das Polizeieibüro mit einem Zettell in der Hand, welcher je nach Land nicht viel hergibt. Die Sache ist je-

doch noch nicht ausgestanden. Es folgen die Anrufe bei den Hotlines der Kreditkartenanbieter und den Banken zwecks Sperrung der Karten und unter Umständen beim Konsulat des Heimatlandes. Irgendwann spät abends sinkt man wütend und enttäuscht wüten ins Bett. Man ärgert sich über die eisi gene Unachtsamkeit und den Umstand, dass man die Verhalttensregeln – obwohl seit Jahren wo bekannt – doch ausbeka ser Ac Acht gelassen hat. Solches U Ungemach ist vermeidbar, we wenn Sie: – Keine gr grossen Bargeldbeträge mit si sich führen! Sollte dies trotzdem notwendig sein, handhaben Sie es so diskret wie möglich. In den meisten europäischen Ländern können Sie, gegen einen kleinen klein Unkostenbeitrag, mit ihrer Bankkarte Bargeld beziehen. Dies ist auf jeden Fall günstiger als a der Ärger und die Wiederbeschaffungskosten. Wiederbesc – Bargeld, Bargeld Bank-Kreditkarten Ban und Ausweise getrennt voneinander aufbewahren.

– Keine Geheimzahlen, an einem noch so vermeintlich sicheren Ort im Portemonnaie notieren. – Verwenden Sie ein spezielles Ferienportemonnaie, in welchem Sie nur die Währung des Reiselandes aufbewahren. – Teure Armbanduhren und Schmuck am besten zuhause lassen. – Sind Sie mit dem Auto unterwegs, keine Wertgegenstände sichtbar im Auto liegen lassen, portable Navigationsgeräte und Handy mitnehmen und alles andere unsichtbar im Kofferraum verstauen. So sehr wir den Kontakt zu Touristen und Mitbürgern schätzen, wie sicherlich viele unserer Kollegen im In- und Ausland: Polizeibüros sehen in aller Welt ähnlich aus. Sie gehören nicht zu jenen Attraktionen, die man in den Ferien unbedingt gesehen haben muss.

Wir wünschen schöne und erholsame Ferien!

Polizei Bassersdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Was heisst Endspurt anderes, als noch einmal richtig Gas geben? Mit fliegenden Tellern und Kochen für ältere Semester, mit Blind Dates und Casting Shows, wundersamen Weihnachten und Eseln, die über den Brünig ziehen, mit urschweizerischer Gastfeindschaft und gestohlenen Turnhallenschlüsseln – Geschichten, die das Leben schrieb. Vom legendären Duo Fischbach spassvoll zubereitet und elegant unterlegt mit seiner bekannt schmissigen Musik. Ein Schlussbouquet ohne Rücksicht auf Verluste.

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Erste Bassersdorfer Hornusser Amateur-Weltmeisterschaft

14 Teams schon definitiv dabei Nach der Euro 2016 in Frankreich, den Olympischen Spielen in Rio steht im September ein weiteres sportliches Grossereignis an: Die erste Hornusser Amateur-Weltmeisterschaft – und erst noch in Bassersdorf.

weisung von Mitgliedern der Hornussergesellschaft Winterthur, welche den Spielbetrieb organisieren und leiten wird», sagt Katja Rettich. Ziel ist es, den Interessierten Einblick in diesen traditionellen Schweizer Sport zu gewähren, und die Freude am Hornussen zu wecken. Gespielt wird mit den Original-Sportgeräten der Hornusser, den Schindeln und dem Stecken. Anstelle des schwarzen Nouss, wird jedoch ein Tennisball verwendet. Gesucht, so Rettich, seien ausserdem noch Sponsoren, welche den Anlass unterstützen.

von Reto Hoffmann Was im November letzten Jahres mit einer Stammtischidee aus dem Dunstkreis des Zentralkommitees der Bassersdorfer (Sechseläuten)Zünfte begonnen hatte, nimmt allmählich Gestalt an. Am Samstag, 17. September, soll nämlich auf einem Wiesengelände im Dorf ein öffentlicher Hornusser-Wettkampf ausgetragen werden (der Dorf-Blitz berichtete). Auf die Ausschreibung der dafür neu gegründeten World Hornet Association (WoHoAs) haben sich bereits 14 Teams zu diesem ungewöhnlichen Wettkampf angemeldet, wie von Katja Rettich, Gründungsmitglied des Vereins, zu erfahren war. Darunter zahlreiche Mannschaften aus den Dorfvereinen, etwa

Verein ist gewachsen Schindeln hoch: Der Hornussen-Sport kann nicht nur von Erwachsenen ausgeübt werden, sondern auch von Kindern. (zvg)

dem Turnverein oder dem Unihockeyclub.

Auch Auswärtige dabei Doch nicht nur Vereine, sondern auch Unternehmen aus Bassersdorf, Kloten und gar aus dem Zürcher Oberland schicken eigene Teams. «Wir sind mit

den Anmeldungen bisher sehr zufrieden. Was wir jedoch noch erhoffen, dass sich mehr Kinder zu diesem Plauschwettkampf anmelden» sagt Katja Rettich. «Mitspielen können Kinder ab acht Jahren und es sind keine Vorkenntnisse nötig. Jeder der mitmacht, bekommt nämlich zu Beginn des Turniers eine professionelle Ein-

Inzwischen hat der neu gegründete Verein bereits seine erste ordentliche Delegiertenversammlung abgehalten. «Der Verein hat nun bereits 30 Mitglieder, worauf wir sehr stolz sind», sagt Chrigel Weiss, das zweite Gründungsmitglied. Falls der Anlass gelingt, könnte sich dieser neben Fasnacht, Sechseläuten und Chilbi als weiterer Traditionsanlass etablieren. ◾


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Rechnungsgemeindeversammlung erstmals unter freiem Himmel

«Landsgemeinde» auf dem Bassersdorfer Dorfplatz Zum meteorologischen Sommeranfang hatte sich der Gemeinderat Bassersdorf etwas Besonders einfallen lassen: Erstmals fand eine Gemeindeversammlung auf dem neuen Dorfplatz unter freiem Himmel statt. von Reto Hoffmann Das bislang eher unwirtliche JuniWetter machte an diesem Abend gerade eine Pause und die Rechnungsgemeindeversammlung konnte ohne Regentropfen über die Bühne gehen. Zur Not hätte man auch Plastikpelerinen verteilt, wie sie auch an den Kino-Openairs genutzt werden, wie Gemeindepräsidentin Doris Meier mit einem Schmunzeln bemerkte. 152 Stimmberechtigte waren anwesend, um über die beiden traktandierten Geschäfte zu befinden und sich beim anschliessenden Frageund Orientierungsabend in Sachen Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030 auf den neusten Stand bringen zu lassen.

Positive Jahresrechnung Beim ersten Geschäft ging es um die Genehmigung der Jahresrechnung 2015 der politischen Gemeinde. Und hier konnte Gemeinderat und Vorsteher des Ressorts Finanzen und Liegenschaften, Christoph Füllemann, einmal Gutes vermelden: Die Jahresrechnung 2015 schliesst gegenüber dem Budget mit einem um 1,68 Millionen Franken besseren Ergebnis ab.

Christoph Füllemann ersetzt den Beamer mit einem Papierausdruck.

Erstmals fand eine Gemeindeversammlung in Bassersdorf unter freiem Himmel statt. (Fotos: Reto Hoffmann)

Dies ist ein Ertragsüberschuss von 735 569 Franken. Budgetiert war noch ein Verlust von 944 700 Franken. Das positive Ergebnis sei, so Finanzvorstand Füllemann, hauptsächlich auf die Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern zurückzuführen. Durch den guten Jahresabschluss solle man jedoch nicht in Euphorie verfallen, warnte Füllemann, denn beispielsweise seien die Steuereinnahmen 2015 nicht so erfreulich gewesen, wie erhofft. Insbesondere bei den Steuern des Vorjahres und bei der Quellensteuer. Als weitere Auffälligkeit nannte der Finanzchef die gestiegenen Ergänzungsleistungen und Mehrausgaben bei den gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfeleistungen, welche das Gemeindebudget zunehmend belasteten. Für einmal milde Worte zur Jahresrechnung 2015 kamen von Georg Fallegger von der Rechnungsprüfungskommission (RPK), welche die Rechnung in finanzpolitischer Hinsicht prüfte. Dabei lobte er die professionelle Führung des Haushaltes, insbesondere das stringente Kostenmanagement beim Bau des Schulhauses Chrüzacher. Die Rechnung 2015 wurde schliesslich nach einigen Wortmeldungen mit einer Gegenstimme genehmigt.

kredites für die Sanierung der Turnhalle und des Hallenbades im Schulhaus Geeren, welcher mit 200 000 Franken zur Genehmigung unterbreitet wurde. Hallenbad und Turnhalle sind in die Jahre gekommen. Die Infrastruktur genüge laut den Experten nicht mehr und die Betriebssicherheit sei nicht mehr gewährleistet. Könne eine Sanierung nicht zeitnah ausgeführt werden, müsse bei einem Ausfall von Bauteilen mit der vorübergehenden oder gar dauernden Schliessung des Hallenbades gerechnet werden, gemäss Weisungsbüchlein. Zwar müsse man, so Liegenschaftsverwalter Christoph Füllemann, der das Geschäft präsentierte, noch «keinen Helm beim Schwimmen tragen», doch eine Sanierung müsse dringend in Angriff genommen werden. 200 000 Franken sei zwar ein Haufen Geld, doch mit diesem Vorprojekt werde eine detaillierte Grundlage geliefert, um den genauen Umfang und die Kosten abschätzen zu können. Ein Ausführungskredit würde ohnehin dem Souverän zur Genehmigung unterbreitet. Auch die RPK sah die Notwendigkeit einer seriösen Abklärung und begrüsste das Vorgehen. Das zweite Traktandum wurde schliesslich mit einer Gegenstimme gut geheissen.

Sanierung Turnhalle und Hallenbad Geeren

Anfragen gemäss Paragraph 51 des Gemeindegesetzes

Das zweite Geschäft drehte sich um die Genehmigung eines Vorprojekt-

Auf diese Gemeindeversammlung hin gingen auch zwei Anfragen von

Stimmberechtigten ein, welche Gemeindepräsidentin Doris Meier in der Folge verlas. Dabei ging es zum einen um die Kosten für den Unterhalt des Wasserspieles auf dem Dorfplatz und zum anderen um einen Fragenkatalog zur Situation der Flüchtlinge in Basserdorf. ◾

Frage und Orientierungsabend Im Anschluss an die Gemeindeversammlung gab Doris Meier im Rahmen des traditionellen Frage- und Orientierungsabends ein Update zur Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030. Dabei konnte sie den Abschlussbericht präsentieren, welcher die Ideen und konkreten Massnahmen für das weitere Vorgehen festhält und vom Gemeinderat kürzlich verabschiedet wurde. Der Bericht ist auf der Gemeindewebseite einsehbar und kann auch im Gemeindehaus als gedruckte Version bezogen werden. Der DorfBlitz wird in einer späteren Ausgabe auf die Details dieses Berichtes zurückkommen. Die anschliessenden Fragen und Bedenken der Stimmberechtigen drehten sich einmal mehr um die unbefriedigende Verkehrssituation, die Glattalbahn und die Überbauungspläne südlich des Bahnhofs. (rh)


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Gemeinde plant Veränderungen im Zentrum

Der neue Dorfplatz bewegt die Gemüter Vor gut einem Jahr fand die feierliche Eröffnung des neuen Dorfzentrums und dem entsprechenden Platz in der Mitte statt. Die Diskussionen, Wünsche und Meinungen um die Ausgestaltung und Nutzung der öffentlichen Anlage gehen in alle Richtungen. Der Dorfplatz soll und wird daher auch in Zukunft ein sich stetig wandelnder Begegnungsort bleiben. von Tobias Jäger

Der Dorfplatz wird von den Dorfbewohnern vielfältig genutzt. (tj)

Da sich der Sommer 2016 bis dato nicht immer von seiner erhofften, warmen Seite gezeigt hat, bot das sprudelnde Nass in der Mitte des Asphaltplatzes auch noch nicht oft die willkommene Abkühlung. Als gemütlicher Begegnungsort wird das Zentrum aus Sicht vieler Anwohner (noch) nicht gesehen. Die Herausforderung ist bekannt und Handlungen werden folgen. «Eine definitive Be-

spielung respektive Begrünung des Platzes inklusive dem Anbringen von weiteren Sitzgelegenheiten ist frühestens im nächsten Jahr vorgesehen», so Christian Pfaller, Gemeinderat Ressort Bau + Werke auf Anfrage. Um diese Zeit zu überbrücken, organisiert das Gewerbe von Ende Juni bis im August eine «mobile Begrünung». Unter dem Motto «Blühendes Gewerbe» werden fünfzehn Paletten

mit Blumen und Pflanzen auf dem Dorfplatz arrangiert (siehe Artikel Seite 47).

Klare Platzordnung Als eines Morgens im letzten Sommer das Wasser im Flachwasserbecken plötzlich in hellgrüner Farbe schimmerte, war schnell klar, dass es sich um einen Nachtbubenstreich

gehandelt haben muss. Die zahlreichen Anekdoten über jenen Dorfgenossen, welcher sein Auto ins Wasserbecken gestellt haben soll, um es dann anschliessend einer ausgiebigen Wagenwäsche zu unterziehen, sind bis heute nicht bestätigt. Dagegen jedoch die Tatsache, dass das Wasserbecken gerade bei schönem Sommerwetter viele grosse, vor allem aber kleine Dorfbewohner, anzieht und der Platz mit seinem zeitweiligen Wasserspiel zur «Dorf-Badi» umgewandelt wird. Dies allein wäre für viele Passanten kein Problem. Viel mehr stören die zurückgelassenen Abfälle, gebrauchte SchwimmWindeln und dergleichen. In der acht Punkte umfassenden Platzordnung, welche prominent platziert wurde, ist grundsätzlich geregelt, was geht und was nicht.

Hohes Verkehrsaufkommen

«Schweiz bewegt»: Bassersdorfer Männer deklassiert Bereits zum dritten Mal wurde in der letzten Maiwoche das Gemeindeduell «Schweiz bewegt» ausgetragen. In den beiden vergangenen Jahren kämpften Bassersdorf und Kloten gegeneinander um Bewegungsminuten. Da Kloten jedoch in diesem Jahr pausierte, liess sich der Organisator Roland Wittmann, Geschäftsführer der bxa, etwas Spezielles einfallen. Er

liess in einem dorfinternen Duell das weibliche Geschlecht gegen das männliche antreten. Mit einem Halbmarathon, Bewegungslandschaften für Kinder und privaten Märschen und Gymnastikprogrammen versuchten zahlreiche Männer und Frauen während der ganzen Woche wertvolle Bewegungsminuten zu sammeln. Obwohl die Männer zeitweise in Füh-

rung lagen, dominierten die Frauen vor dem abschliessenden DorfplatzFitness (Bild) mit den beiden FitnessCoaches Claudia Auinger und Werner Vorgel mit komfortablen 35 Stunden. Sie waren trotz der 13 anwesenden Männer und Knaben, welche nochmals alles gaben, nicht mehr einzuholen und entschieden das Duell für sich. (rh)

Wer nach Feierabend oder am Samstag mit seinem Auto das Bassersdorfer Zentrum durchfährt, ist oftmals nicht alleine unterwegs. Die wenigen Parkplätze vor dem Gewerbe sind durchwegs von Kurzparkern belegt. Zeitweise werden die Fahrzeuge gar auf dem Dorfplatz abgestellt. Die langsam zirkulierenden Fahrzeuge fallen auf. Rund um den Postplatz hat der Verkehr zugenommen und durch die verkehrsberuhigte «20er-Zone» bietet das erhöhte Verkehrsaufkommen zusätzliches Gefahrenpotential. Das Problem ist erkannt: «Die Abteilungen Bau + Werke und Sicherheit sind daran, entsprechende Lösungsvarianten zu erarbeiten», informiert Christian Pfaller abschliessend. ◾


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Neues Vernetzungsprojekt von zuständiger Kommission vorgestellt

Artenvielfalt und Biodiversität als Ziel Vernetzt denken, vernetzt handeln – so lautete das Motto des anfangs Juni vorgestellten Vernetzungsprojektes der Gemeinde Bassersdorf. Als Ziel definiert ist ein artenreiches Bassersdorf mit langfristigem Profit für Mensch, Tier und Pflanze. Auch Privatbesitzer können etwas für den Schutz der Biodiversität und Artenvielfalt tun. Im Alten Schützenhaus Baltenswil lud die Fachkommission Naturschutz + Landwirtschaft unter der Leitung von Gemeinderat Christian Pfaller zu einer zweistündigen Exkursion und Vorstellung des Vernetzungsprojektes ein. Passend zum Thema fand der ganze Anlass unter freiem Himmel statt. Trotz schlechter Witterung erschienen knapp 50 Interessierte. Dieser Aufmarsch demonstriere das Interesse der Bevölkerung am Naturschutz, so Pfaller. Anwesenden erklärten er und verschiedene Referenten das Vernetzungsprojekt, ein vom Bund in der ganzen Schweiz unterstütztes Naturschutzprojekt. «Das Ziel des Projekts ist die Erhöhung der Biodiversitätsflächen, welche wir gezielt anlegen, aufwerten und pflegen, um die Artenvielfalt zu schützen», stellte René Gilgen von der Fachgemeinschaft Ökologie, Umwelt und Natur in Aussicht. Der Projektstart kommt zum richtigen Zeitpunkt, weil die Bevölkerung in Bassersdorf in den letzten 50 Jahren von 3900 auf 11 500 Personen angestiegen ist. Dadurch wird mehr Land für Siedlungen gebraucht und Landschaftsflächen rarer. Wie man die verbliebenen 338 Hektaren Landschaftsfläche nutzt, ist für die Umwelt deshalb von grosser Bedeutung.

Die Referenten werden von Gemeinderat Christian Pfaller (l.) mit einem Glas Honig beschenkt. (Fotos: Tim Ehrensperger)

Vernetzung dieser Gebiete, gab Thomas Maag, Vertreter Naturschutz, zu bedenken. Dafür ist das Vernetzungsprojekt da. Strassen oder Bahnlinien sind für viele Tiere unüberwindbare Hürden. Der Teich bringe dem Laubfrosch nur dann etwas, wenn er Schutz im Wald nebenan finden könne und die beiden Biotope nicht durch ein gemähtes Feld getrennt würden. «Es geht um das Aufbrechen von Hindernissen», so Maag weiter. Deshalb werden Hecken neu angelegt und Altgrasstreifen auf Feldern stehen gelassen. Sie sind für viele Tiere wichtige Orientierungshilfen auf ihren Wanderungen von einem Lebensraum zum nächsten. Ausserdem sind solche Altgrasstreifen Zufluchtsorte für Insekten wie die Heuschrecke während des Mähens. Weitere kon-

Vernetzen der Biotope Von Bedeutung für Flora und Fauna sind Lebensräume wie Gewässer, Wiesen, Wälder, Waldränder und Naturschutzgebiete, sogenannte Biotope. Diese sind im Raum Bassersdorf ausreichend vorhanden, doch nützen isolierte Biotope den Tieren wenig, weil jede Art mehrere Lebensräume besetzt. Wichtiger sei die erfolgreiche

Ackerbaustellenleiter Hansueli Wettstein stellt einen Messerbalken vor.

krete Massnahmen sind die schonendere Bewirtschaftung der Ackerflächen mit leichteren Maschinen wie dem Messerbalken. Bis zu zehn Mal mehr Heuschrecken überleben in einem Feld, wenn mit einem kleineren Traktor und Messerbalken bewirtschaftet wird, anstatt einem hochmodernen Riesentraktor und Kreiselmähern. Schonende Bewirtschaftung bedingt für die Bauern aber auch einen zeitlichen Mehraufwand, welcher vom Bund durch Direktzahlungen entschädigt wird. Für die regionalen Landwirte, die über jeden Zustupf froh sind, zahlt sich der Beitrag an die Natur also auch im Portemonnaie aus.

Anspruchsvolle Planung Die anspruchsvolle Planung der konkreten Massnahmen wie die schonendere Nutzung war Aufgabe der Kommission. Wertvolle Lebensräume wie der Gubel oder der Sagiweiher und bedeutende Tierarten wurden untersucht und ausgewählte Leitund Zielarten bestimmt. Diese werden in Zukunft von der Land- und Forstwirtschaft explizit gefördert und geschützt. Wenn man die Leitart der relativ häufigen Zauneidechse schütze, erhoffe man sich auch eine grössere Population der Ringelnatter, die als zugehörige Zielart definiert ist. Die gesteckten Ziele werden vom Bund vorgegeben und müssen bis

2023 zu achtzig Prozent erfüllt sein, damit weitere Direktzahlungen folgen. Seit zwei Wochen ist das Projekt offiziell angelaufen und René Gilgen ist nach vielen Gesprächen mit regionalen Landwirten bereits nach zwei Wochen zuversichtlich, die Ziele in den nächsten acht Jahren zu erreichen.

Eigeninitiative ist gefragt Wichtig sei aber auch, dass die Bevölkerung nicht die ganze Verantwortung der Landwirtschaft überlasse, sind sich die Mitglieder der Kommission einig. «Jeder kann zu einem artenreichen Bassersdorf beitragen», appelliert Christian Pfaller. Ein Steinhaufen oder ein Bienenhotel im Garten und eine schöne Blumenwiese anstatt des gedüngten Rasens sind in der Menge für die Natur Gold wert. «Der wichtigste Beitrag an die Umwelt ist das Pflanzen von einheimischen Sträuchern und Büschen. Schmetterlingsraupen verpuppen sich auf beheimateten Pflanzen, während Bienen diese bestäuben und selber über jeden Nektar froh sind», weiss Johannes Graf, Vertreter der Wald- und Forstwirtschaft. Es werden auch die vielen kleinen Beiträge sein, die helfen, in Zukunft die Biodiversität und Artenvielfalt Bassersdorfs zu schützen und das Vernetzungsprojekt erfolgreich zu gestalten. Tim Ehrensperger


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Asylkoordinatorin von Bassersdorf drei Monate im Amt

«Wir unterhalten uns mit Händen und Füssen» Asylunterkünfte einrichten, Arzttermine reservieren und über Sorgen sprechen. Gabriele Bauer hilft Asylsuchenden in Bassersdorf bei alltäglichen Problemen und will in der Gemeinde Vertrauen in der Flüchtlingsdiskussion schaffen. Eine asylsuchende Familie bezog vor Kurzem in Bassersdorf eine Wohnung und hatte bereits auf dem Weg dahin im Bus einen ersten Kontakt geschlossen. Es sind Begegnungen, die Gabriele Bauer, seit April Asylkoordinatorin von Bassersdorf, freuen und den Flüchtlingen einen guten Einstieg in ihr Leben in der Gemeinde ermöglichen. Die Begleitung im Asylprozess ist die Aufgabe von Bauer, einer gelernten Pflegefachfrau. Sie sei viel unterwegs, besuche Flüchtlingsfamilien in Bassersdorf und ist zum Beispiel für das Bereitstellen und Einrichten von Unterkünften zuständig. Auch die Schulung der Haushaltführung oder die korrekte Abfallentsorgung müssen erklärt werden. Gabriele Bauer hat Sprechstunden

eingeführt, reserviert Arzttermine und erläutert die Abläufe beim Bezahlen von Rechnungen. Als Gegenleistung erwartet Bauer von den Asylsuchenden Eigenverantwortung und das Bemühen um Selbständigkeit, so zum Beispiel das Einhalten von Terminen bei der Gemeinde, der regelmässige Besuch von obligatorischen Deutschkursen und die Pflege der Wohnung.

Schwierige Kommunikation Flüchtlinge aus Eritrea, Somalia, Irak oder Syrien sind momentan dezentral in verschiedenen Wohnungen in ganz Bassersdorf untergebracht. Gesamthaft handelt es sich um 80 Personen. Einige haben schon Deutschkurse besucht und sind schon länger in der Schweiz, andere erst seit Kurzem. Entsprechend schwierig ist die Kommunikation. «Wir unterhalten uns in Deutsch, Englisch, mit Händen und Füssen oder mithilfe von Angehörigen, welche besser Deutsch sprechen», erklärt Gabriele Bauer. Dazu

Gabriele Bauer vor dem alten Pfarrhaus auf dem Karl-Hügin Platz, benannt nach ihrem Urgrossvater. (Tim Ehrensperger)

müsse man menschenfreundlich, unkompliziert, bodenständig und praktisch veranlagt sein, beschreibt sich Bauer selber. Sie zieht nach drei Monaten im Amt eine positive Bilanz: «Meine Arbeit ist vielseitig und ich kann den Flüchtlin-

gen durch den direkten Kontakt helfen, ein bestmögliches Leben in der Schweiz zu führen.» Trotzdem sei es ein Leben am Existenzminimum in einem fremden Land. Hinzu komme, dass viele Asylbewerber traumatische Erlebnisse mit sich tragen.

Vertrauen schaffen

Gemütlichkeit beim Zapfenclub Einmal mehr feierte der Zapfenclub mit Freunden und Bekannten bei der Schmitte in Bassersdorf sein Bestehen. Ein in jeder Beziehung friedlicher Anlass, bei dem Gross und Klein sich amüsieren konnte. In der Schmitte konnte jeder verweilen, die Kinder durften unter Anleitung der passionierten Handwerker ihre eige-

nen Anhänger schmieden. Draussen beim Brunnen wurde zum Klang der Schlagens des Eisens gemütlich geplaudert und die eine oder andere Wurst gegessen und mit einem feinen Tröpfchen einander zugeprostet. Nächstes Jahr wird der Verein sein 50-jähriges Bestehen feiern. Da die

Vereinsmitglieder bis auf den Jüngsten – Tobias Weber mit bald 30 Jahren – alle pensioniert sind, darf man gespannt sein, wie dieser Anlass dann aussehen und wie es weiter gehen wird. Die Tradition besagt nämlich, dass man nur in den Club hinein geboren werden kann. (sb)

Ebenfalls bedauert Gabriele Bauer, dass viele Flüchtlinge nur wenig Kontakt mit der Bevölkerung hätten. «Auch wenn sich eine Familie bis zu vier Jahre im Asylprozess befindet, bleiben sie für Schweizer oft Fremde.» Deshalb hat Bauer die Vision, dass es bald regelmässige Begegnungen zwischen Einheimischen und Asylsuchenden geben soll. Ein geplanter Begegnungstag ist ein erster Schritt, dem weitere Projekte folgen sollen. «Die Bevölkerung ist interessiert und grosszügig. Ein Aufruf für Sachspenden ergab ein grosses Echo bei den Einheimischen.» Andererseits weiss Gabriele Bauer auch, dass viele Fragen und eine gewisse Skepsis vorhanden sind. Am Schluss sei jeder Flüchtling genauso ein Mensch wie wir alle. Das Ziel von Bauer ist, diese Einstellung auf viele Bassersdorfer zu übertragen und so Vertrauen seitens der Bevölkerung gegenüber den Asylsuchenden zu schaffen. Das Erreichen eines erfolgreichen Zusammenlebens vieler Nationalitäten ist die Motivation der engagierten Asylkoordinatorin. Tim Ehrensperger


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20-Jahr-Jubiläum der Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten

Wünsche, Herausforderungen und Wahlen «Bächli» als guter Gastgeber

Im Namen des Vereins begrüsste Ulrich Hess, bis zu diesem Abend zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, die geladenen Gäste zur Generalversammlung im Pflegezentrum Bächli (KZU). Die Gastfreundschaft des KZU und die angenehme Atmosphäre machten es den Zuhörerinnen und Zuhörer einfach, den vorgelegten Fakten zu folgen. von Susanne Beck Die Anwesenden, es waren deren 84 Stimmberechtigte und rund 50 ohne Berechtigung, lauschten gespannt den Erläuterungen der verschiedenen Redner. Claudia Rabadzijev, Betriebsleiterin der Spitex, erklärte einige Punkte etwas ausführlicher. Eine der Problematiken seien die Erwartungen der Dienstsuchenden, welche immer dieselbe Bezugsperson, wenn möglich noch immer zum gleichen Zeitpunkt, für sich beanspruchen wollten. Dieses Verlangen sei wohl nachzuempfinden, doch sei es besser, Vertrauen nicht nur auf

Ulrich Hess (l.) wurde an diesem Abend von Präsident André Riedel warmherzig verabschiedet. (sb)

eine Person zu fixieren, sondern auf verschiedene zu verteilen. Das würde am Ende allen, dem Hilfesuchenden, wie auch den -gebenden mehr dienen, da beide Seiten sich flexibler und schneller an Anpassungen gewöhnen könnten.

Bilanz und Jahresrechnung Zu den verschiedenen Zahlen und zum Budget äusserte sich Otto Schneider, verantwortlich für die Fi-

nanzen, ausführlicher. Mit den verschieden Gemeinden seien die Zahlen besprochen worden. Das Darlehen wurde unter anderem an Nürensdorf zurück bezahlt. Die Budgetierung sei nicht einfach, da man sich bereits Ende Jahr mit dem übernächsten Jahr befassen müsse. Flexibilität und Weiterentwicklung der neuen Strategien zu berücksichtigen, sei eine weitere grosse Herausforderung. Die Jahresrechnung wurde wie erwartet einstimmig abgenommen.

Ulrich Hess gab den Austritt aus dem Vorstand bekannt und Cornelia Sigrist aus Birchwil als seine Nachfolgerin wurde einstimmig gewählt. Der Wiederwahl von Otto Schneider stand ebenfalls nichts im Wege. So konnte Präsident André Riedel, stolz auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diesen Abend geniessen und sich über die Umsetzung von neuen Ideen unterhalten. Der kantonale Spitex-Tag am 3. September wird eine weitere Möglichkeit sein, der Bevölkerung am Tag der offenen Tür die zukunftsweisenden Visionen näher zu bringen. Die Kundenwünsche und die Marktkonkurrenz werden weiter im Auge behalten, um Dienstleistung weiter auszubauen und den Pflegebedürftigen die nötige Hilfe zu geben. Beim abschliessenden Essen und einer humoristischgesanglichen Darbietung fand ein gelungener Abend sein Ende. ◾

Reggaesänger Dodo begeisterte Schüler

Ferienstimmung im Schulhaus Mösli Chartstürmer und Swiss Music Award-Gewinner Dodo gab an der Sekundarschule Mösli ein exklusives Konzert. Der «Hippie-Bus»Sänger verwandelte die Sek-Turnhalle in eine Partyhalle und begeisterte Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen.

Anfang April hatte die Klasse A1a der Sekundarschule Mösli A bei einem von mycity.ch organisierten Wettbewerb den Hauptpreis gewonnen: Ein exklusives Dodo-Konzert im eigenen Klassenzimmer. Auf Wunsch der Sekundarschule Mösli wurde dieses Klassenzimmerkonzert für die ge-

Reggae-Mundartsänger Dodo brachte viel Ferienstimmung ins Schulhaus Mösli. (zvg)

samte Schule geöffnet und in die Turnhalle verlegt. Die damit einhergehenden Mehrkosten wurden von der mycity media ag in Dietlikon übernommen, die mit mycity.ch auch offiziell als Sponsor der Veranstaltung auftrat. Aufgeregt und erwartungsfroh war an diesem Dienstagmorgen die Stimmung in der Turnhalle der Sekundarschule Bassersdorf, hatte sich der Senkrechtstarter der Schweizer Musikszene doch für diesen Vormittag angekündigt. Der Reggaesänger erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen trotz der ungewöhnlichen Konzertzeit voll und ganz. Neben seinem Sommerhit «Hippie-Bus» und dem Ohrwurm «Nagellack» gab er weitere Songs aus seinem aktuellen Album «Anti Brumm» zum Besten. Der Zürcher Mundartkünstler zeigte mit sei-

ner Performance eindrücklich, dass er nicht nur auf den grossen Bühnen zu überzeugen weiss, sondern das Publikum auch im kleineren Rahmen mitzureissen versteht. Mit seinen Songs und seiner Darbietung begeisterte der in Kenia geborene Dodo die Schülerinnen und Schüler und brachte Ferienstimmung und Vorfreude auf die nahenden Sommerferien nach Bassersdorf. Nach einer knappen halben Stunde Liveperformance und einer kurzen Pause hatten die mehr als 300 Schülerinnen und Schüler bei der anschliessenden Autogrammstunde nicht nur die Möglichkeit, sich das T-Shirt von Dodo signieren zu lassen, sondern sich auch noch mit dem Künstler auszutauschen und Selfies zu schiessen. Ein bleibendes Erlebnis für die Fans, zeigte sich Dodo doch erneut als umgänglicher Star zum Anfassen. (e)


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Die Attraktion an der diesjährigen Bassersdorfer Chilbi: Die VIP-Schaukel.

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Der Klassiker: American Autoscooter. (Fotos: Reto Hoffmann)

Bassersdorfer Chilbi mit vielen Attraktionen

VIP-Schaukel als grosser Renner Am dritten Juni-Wochenende stand Bassersdorf wiederum im ChilbiFieber. Bereits zum zweiten Mal fand ein Teil des Festbetriebes auf dem neuen Dorfplatz statt. Neben Festwirtschaft und Marktständen waren wie immer die Chilbi-Bahnen der Renner bei der Jungmannschaft.

Attraktionsmöglichkeiten, wie OKChef Walter Steinmann gegenüber dem Dorf-Blitz erklärte. «Es gab uns die Möglichkeit, einmal mehr auf dem Dorfplatz eine Bühne für Darbietungen aufzustellen. Durch die räumliche Trennung von Lunapark und Festwirtschaft kommen sich die Akteure soundmässig somit nicht in die Quere», so Steinmann.

von Reto Hoffmann Neben der Fasnacht zählt die alljährliche Chilbi zu den Höhepunkten im Dorfleben des Bassersdorfer Festkalenders. Bereits zum zweiten Mal beschränkte sich der Festbetrieb jedoch nicht mehr nur auf den Platz vor und neben dem alten Feuerwehrgebäude, sondern belebte auch den vor genau einem Jahr eröffneten Dorfplatz. Das erweiterte Platzkonzept eröffnete dem Chilbi-OK auch neue

Bühnenprogramm soll fester Bestandteil werden Während im vergangenen Jahr (zur Eröffnung des Dorfplatzes) das Bühnenprogramm noch von der Bassersdorfer Kulturkommission (Kubiko) bestritten wurde, lag die Organisation diesmal beim Chilbi-OK selber. An allen drei Tagen sorgte ein attraktives Showprogramm für Unterhaltung. So verblüfften unter anderem die Zaube-

«Viel Glück»: Volle Konzentration beim Entenfischen.

rer Seppino und Manolito mit ihren Illusions-Tricks. Für Stimmung sorgten am Freitag die Pasta Cowboys mit ihrer Country Musik. Die Babenberger heizten am Samstagabend mit ihrer Volksmusik die gute Stimmung in den umliegenden Festzelten des Fakoba, des FC Bassersdorf sowie des EHC Bassersdorf bis tief in die Nacht an. Ein Höhepunkt war auch die Musikdarbietung (mit Alphorn) der 5. Klasse der Lehrer Schmidiger/Ehrensperger des Schulhauses Geeren.

Grillspiess oder Magenbrot Auch wettermässig durfte man an der diesjährigen Chilbi einigermassen zufrieden sein. Die längeren sonnigen Abschnitte liessen doch zahlreiche Besucher auf das Festgelände pilgern. Sei es für einen Bummel entlang der zahlreichen Markstände,

Heisser Job: Grillstand der Feuerwehr Bassersdorf.

zum Geniessen einer Bratwurst oder eines Grillspiesses oder zum Kauf des obligaten Magenbrotes, welches an keiner Chilbi fehlen darf.

VIP-Schaukel ein Muss Das Wetterglück spielte auch dem einheimischen Fahrgeschäftbetreiber René Bourquin in die Hände. Seine «Bahnen» liefen wie geschmiert. Auch wenn zahlreiche Besucher sein neues Riesenrad vermissten, das sich letztes Jahr hoch über den Dächern des Dorfplatzes drehte, konnte der Bassersdorfer dieses Jahr mit einer spektakulären Schaukel aufwarten. Diese war vor allem bei der Jugend ein «must», auch wenn der eine oder andere seinen ganzen Mut zusammennehmen musste, um sich damit in die Lüfte katapultieren zu lassen. Entsprechende Kreischlaute blieben denn auch nicht aus. ◾

Hotdog und Co., die Festverpflegung.


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Katzen-Hotel feiert sein 30-jähriges Jubiläum

Wellnessoase für die Katze Bei schönem Wetter feierte das Cat Garden Hotel in Bassersdorf Anfang Juni sein 30-jähriges Jubiläum. Über 200 Besucher nutzten die Gelegenheit, um hinter die Kulissen des speziellen Hotels zu schauen. Armando Rutelli hat vor 30 Jahren in seinem Garten einen Pavillon nach den exakten Bedürfnissen von Katzen erstellen lassen. von Yvonne Müller Zahlreiche Besucher nutzten den schönen Tag, um einmal hinter die Kulissen des Cat Garden Hotels mit seinen 14 Zimmern zu schauen. 98 Prozent der Tiere sind Stammkunden. Beim Check-in werden die Vorlieben und Bedürfnisse jeder Katze in einer Karteikarte festgehalten, damit alle Mitarbeiter genau Bescheid wissen. Durch die Einzelhaltung kann auch besser beobachtet werden, wie es den Tieren geht, wie viel sie fressen und sich verhalten. Jacky Klarer, Geschäftsführerin des Cat Garden Hotels, kümmert sich bereits seit 30 Jahren liebevoll um die ihr anvertrauten Tiere. Sie ist ausgebildete

Mitarbeiterin Rita Schwender kümmert sich liebevoll um einer der Feriengäste. (ym)

ter den Glastüren können die Katzen das Treiben draussen beobachten. Die Tiere haben verschiedene Plätzchen drinnen und draussen, auf denen sie es sich gemütlich machen können oder um sich zu verkriechen. In jedem Garten befindet sich einen grosser Sandstein, der zum Klettern einlädt oder als Beobachtungsposten dient. Der frei wachsende Bambus soll als Ersatz für Katzengras dienen. Nur ein feiner Maschendraht unterteilt die Gärten voneinander.

Nähe und Vertrauen Tierpflegerin und wird von zwei Teilzeitmitarbeiterinnen, Verena Frei aus Embrach und Rita Schwender aus Nürensdorf, tatkräftig unterstützt. Für das CatGarden-Team ist es sehr wichtig, Vertrauen und Nähe zu den Tieren aufzubauen, damit sie sich rundum wohl fühlen und nach ihrem Aufenthalt stressfrei nach Hause zurückkehren können. Seit Januar 2015 gehört das Cat Garden Hotel zur Revision Treuhand GmbH Bassersdorf. Die beiden Firmen werden als Bürogemeinschaft

geführt. Eine für beide Seiten gute Lösung, da beide Büros so immer besetzt und die Katzen durchgehend betreut sind.

Zimmer mit Garten Jede Katze hat ihr eigenes Zimmer mit Garten. Nur Katzen aus derselben Familie dürfen sich ein Zimmer teilen und bei Bedarf können auch zwei Zimmer durch eine kleine Lucke miteinander verbunden werden, sollten die Tiere mehr Platz brauchen. Die vielen Farben wirken frisch und hin-

«Nicht nur Putzen und Füttern ist wichtig» erzählt Katzenliebhaberin Rita Schwender. «Katzen brauchen Aufmerksamkeit und wollen spielen und gestreichelt werden, so verlieren die Tiere viel rascher ihre Scheu.» Ein längerer Aufenthalt im Ausland oder ein unverhoffter Spitalaufenthalt des Katzenhalters könne auch mal dazu führen, dass die vierbeinigen Gäste mehrere Wochen oder Monate bei ihnen bleiben müssen. Nähere Informationen sind erhältlich über www.catgarden.ch. ◾

Alzheimer Infomobil machte Halt in Bassersdorf

Viele Gespräche trotz nasskalten Wetters Auf Initiative der Altersbeauftragten der Gemeinde Bassersdorf, Esther Diethelm, und der Pfarrei St. Franziskus, vertreten durch Christine Urfer, schlug das Alzheimer Infomobil Ende Mai sein Zelt auf dem Dorfplatz in Bassersdorf auf. von Marianne Flotron Während fünf Stunden gaben die beiden Mitarbeiter der Alzheimervereinigung Kanton Zürich (www.alz.ch), Monika Schümperli und Heinz Hui, Informationen zur Krankheit Alzheimer und Demenz ab. «Unser Ziel ist es», so Hui, «die Bevölkerung über unsere Arbeit in Kenntnis zu setzen und sie darauf aufmerksam zu machen, welch breites Dienstleistungsangebot wir haben.»

Die Krankheit Demenz ist eine Funktionsstörung des Gehirns, welche meistens in mehreren Hirnleistungsbereichen auftritt. Als Folge davon beeinträchtigt sie unter anderem die Aufmerksamkeit, Sprache und Wahrnehmungsleistungen, was oft einen Abbau von sozialen Aktivitäten und Kontakten nach sich zieht. «Wir wollen aufzeigen, dass ein Leben mit dieser Krankheit immer noch lebenswert ist, für die Betroffenen als auch für die Angehörigen», erklärte Schümperli. «An unserem Stand geben wir Broschüren und Infoblätter ab mit wichtigen Informationen über die Krankheit selber, Tipps für die Familien oder wo die Betroffenen rechtliche Hilfe bekommen. Auch findet sich immer wieder die Gelegenheit, ein persönliches Gespräch zu führen und

den Interessierten den Erstkontakt zu unserer Vereinigung zu erleichtern», fügte Hui an.

Passende Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bassersdorf liegt nahe, so Diethelm und Urfer. Die Bevölkerung in Bassersdorf wachse stetig und dadurch gebe es auch immer mehr alte und kranke Einwohner. «Zusammen

mit dem KZU Bächli, dem Altersheim Breiti, der Pro Senectute, Spitex und der Landeskirche, dem Altersforum und Vertretern der Gemeinde bilden wir einen runden Tisch in Bassersdorf und erarbeiten immer wieder aufs Neue Ideen, Projekte und Möglichkeiten für die älteren Bewohner», gab Es◾ ther Diethelm Auskunft. Angebote der Gemeinde Bassersdorf www.bassersdorf.ch/familie, jugend + alter

Dick vermummt gaben die Akteure Auskunft. (mf)


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Spannender Vortrag in der Bibliothek

Asien-Korrespondentin berichtet über Erlebtes Die in Bassersdorf aufgewachsene Karin Wenger freute sich über die rund 90 Zuschauer, die für ihren Vortrag die Bibliothek Bassersdorf Mitte Mai bis auf den letzten Platz besetzten. Die Journalistin gab einen farbigen und abwechslungsreichen Einblick in die von ihr als Korrespondentin betreuten Länder.

hohe landesinterne Migration der über 200 Millionen Menschen, um Arbeit und ein besseres Leben zu erhalten. Karin Wenger malte Bilder in den Köpfen, wenn sie von den mangelhaften Infrastrukturen im Verkehr, den Wohnungen und der Stadtplanung erzählte. Es fehle an Strukturen im Gesundheits- und Altersvorsorgewesen und es sei ein ständiger Kampf ums Überleben.

von Sandra Lanz

Gefährliches Afghanistan Die Bibliothek Bassersdorf lud in Zusammenarbeit mit dem Frauenverein die 37-jährige Asien-Korrespondentin und Journalistin Karin Wenger ein, um über ihre Eindrücke und Erlebnisse während ihrer Tätigkeit als Korrespondentin im Nahen Osten zu berichten. Karin Wenger studierte Politik- und Kommunikationswissenschaften sowie Journalismus und arbeitete als freie Journalistin für den Nahen Osten während der Jahre 2004 bis 2009. 2006 erhielt Karin Wenger den Zürcher Journalistenpreis für ihr Buch «Checkpoint Huwara» (siehe Interview Dorf-Blitz, Ausgabe Februar 2010). Als Südasien-Korrespondentin des Schweizer Radio SRF lebt sie seit sieben Jahren in der indischen Hauptstadt New Delhi.

In Kandahar konnte die Journalistin zweimal je zwei Wochen als Teil der amerikanischen Armee mitreisen und erläuterte der Hörerschaft manch brisantes Erlebnis. Nebenbei erfuhr man so auch viel über die komplexe Geschichte dieses Landes. Seit April ist die thailändische Hauptstadt Bangkok das neue Zu-

Bewegende Eindrücke aus erster Hand von Karin Wenger. (sl)

hause von Karin Wenger. Dort wird sie wieder bei null mit ihren Recherchen starten, da vorher noch kein Korrespondent tätig war, auf dessen Netzwerk sie zurückgreifen könne.

Für weitere sechs Jahre wird Karin Wenger in Bangkok neuen bewegenden Themen nachspüren und ihnen auf den Grund gehen. ◾

Chaotisches Indien Neu-Delhi sei ein faszinierend chaotischer Ort, in dem intensive Farben, Menschen aller Schichten und viele Gegensätze aufeinander treffen. Armut und überbordender Reichtum lägen nahe beieinander. Ein Ort, an dem mehr Inder ein Mobiltelefon als eine eigene Toilette besässen. Karin Wenger erzählte in fesselnder Weise die hautnah erlebten Geschichten, spielte etliche Stimmen der Interview-Partner ein und zeigte fotografische Beweise des Erzählten. Dabei erfuhr man vieles über Delhi: Die Kulisse des Baubooms und gestiegener Baulandpreise, der wachsenden Mittelschicht, des Wirtschaftswachstums und der alltäglichen Korruption, ebenso wie von menschlichen Tragödien. Sie erzählte über die

Kampf gegen «Problempflanzen» Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) organisierte Mitte Juni eine Neophyten-Ausreissaktion. Einige Problempflanzen, Neophyten genannt, stellen für die einheimische Pflanzenwelt ein Problem dar. Deshalb werden diese regelmässig ausgerissen und vernichtet. Treffpunkt war bei der Sammelstelle Ufmatten in Bassersdorf. Eine etwas magere Beteiligung wurde von den Organisatoren Beatrice Tschirky und Thomas Maag mit Fassung getragen. Grund dafür

war wohl das Spiel der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gegen Albanien, das zur selben Zeit im Fernsehen lief. Die Naturinteressierten waren aber sehr motiviert und hocherfreut darüber, dass es Petrus gut mit ihnen meinte. Neben den Bahngleisen in Richtung Baltenswil auf dem mit Wiese überzogenen Erdwall ging es den Neophyten an den Kragen. Das Berufkraut zum Beispiel sieht den Gänseblümchen oder der Kamille sehr ähnlich. Die Pflanze kommt ur-

sprünglich aus Nordamerika und hat sich seit dem Hitzesommer im Jahr 2003 invasionsartig verbreitet. So extrem, dass einheimische Pflanzen immer mehr verdrängt wurden. Der NBN hatte bereits zum dritten Mal zur Ausreissaktion aufgerufen. Nach drei Jahren könne nun klar von einem sichtbaren Erfolg gesprochen werden, so Beatrice Tschirky. Einmal mehr wurde betont, dass Schweizer besser einheimische Pflanzen in ihren Gär(nb) ten anpflanzen sollten.


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Aus Behörde und Verwaltung

Nationalrats-Präsidentenfeier vom 30. November 2016 Der Nationalrat wählt jedes Jahr ein neues Präsidium aus seinem Gremium. Am 28. November 2016 wird der Nationalratspräsident für das Jahr 2017 gewählt. Der Tradition folgend, richtet der Regierungsrat des Wohnkantons zwei Tage nach der Wahl – also am Mittwoch, 30. November 2016 – eine Wahlfeier aus. Normalerweise übernimmt der amtierende Vize-Präsident den Vorsitz. Brütten erhält deshalb voraussichtlich die einmalige Gelegenheit, einen Nationalratspräsidenten aus der eigenen Gemeinde begrüssen zu dürfen, da Jürg Stahl aus Brütten amtierender Vizepräsident ist. Dies ist natürlich auch für unsere Gemeinde ein Grund zum Feiern! Für die Vorbereitung und Durchführung der Feierlichkeiten sucht das Organisationskomitee freiwillige Helfer. Am Mittwochnachmittag des 30. November werden 400 bis 500 Personen, zusammengesetzt aus Nationalund Ständeräten, Delegationen aus dem Bundesrat, Regierungs- und

Kantonsrat, der Gemeinderat, Statthalter, Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Sport sowie enge Freunde nach Brütten reisen, um Jürg Stahl im Rahmen eines feierlichen Anlasses zu würdigen. Die Teilnehmenden reisen aus Bern über Winterthur nach Brütten, weiter zum Flughafen und zurück nach Bern. Der Gemeinderat und das Organisationskomitee freuen sich über die Mithilfe der Vereine und des Gewerbes. Auch weitere freiwillige Helfer sind eingeladen, sich an der Organisation zu beteiligen. Sollten Sie Interesse an einer Mithilfe haben, melden Sie sich bitte direkt bei Daniel Wiesmann, OK-Präsident: daniel.wiesmann@schibli.com. Wir freuen uns auf einen tollen Anlass! Gemeinde Brütten OK-Präsident Daniel Wiesmann

Sommer-Begegnungstag im AZiG

Samstag, 2. Juli, 11 – 16 Uhr Auch in diesem Jahr lädt das Alterszentrum im Geeren Seuzach (AziG) zum traditionellen Sommer-Begegnungstag ein. Feine Grilladen, Sommersalate und hausgemachte Des-

sertvariationen stehen ebenso auf dem Programm wie Rundfahrten mit Ross und Wagen, Koffermarkt, Verkaufsstände und Führungen durchs Haus. Für die musikalische Umrahmung sorgt das SchwyzerörgeliQuartett «Ohrefäger». Der Anlass ist öffentlich – das AZiG-Team freut sich auf viele Gäste.

Auftragsvergaben Sanierung Dorfstrasse Am 9. Dezember 2015 genehmigte die Gemeindeversammlung den Projektkredit Sanierung Dorfstrasse, welcher die Strassensanierung und Umgestaltung sowie den Ersatz der Werkleitungen beinhaltet. Die Submissionen wurden in Strassenbau und Wasserleitungsbau unterteilt. Der Gemeinderat vergab die Strassenbauarbeiten zu Fr. 1 110 478.95 an die TIUS AG, die Wasserleitungsbauarbeiten zu Fr. 128 533.05 an die H. P. Hebeisen AG. Ausschlaggebend für beide Vergaben war die jeweils beste Erfüllung der Zuschlagskriterien. Die Bauarbeiten starteten am 13. Juni 2016 mit der Bauphase 1. Gemeinderat Brütten

n o i t a l u t Gra Wir gratulieren Zur Goldenen Hochzeit

am 21. Juli Ljiljanka und Albert Lyner-Babic Harossenstrasse 29

Abschied Werner Stiefel ist am 4. Juni 2016 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Geburten 1. Mai 2016 Adis Karic Sohn von Elvir und Ermina Karic Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet Alterszentrum im Geeren Seuzach

Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat: Messort: 8311 Brütten, Tüfistrasse, Höhe Haus Nr. 30A Fahrtrichtung: dorfeinwärts Datum und Zeit der Messung: 27.05.2016, 9.26 bis 11.28 Uhr Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Gemessene Fahrzeuge: 89 Anzahl Übertretungen: 5 Sicherheitssekretariat Brütten

Handwerkliches aus dem Koffer.


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Aus Behörde und Verwaltung

«Esshungrig…» Selbsthilfegruppe

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Essattacken

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Binge Eating und Bulimie

«Nach einer Tafel Schokolade schmiere ich mir noch ein Konfitüre-Brötli, greife noch zu einem Muffin und habe immer noch nicht genug. Wenn mich ein solcher Heisshunger – mehrheitlich auf Süsses – überfällt, ist kein Lebensmittelgeschäft und kein Vorratsschrank zu Hause mehr sicher vor meinem Körper, welcher nach Essen schreit. Es ist ein Zwang nach ganz viel Essen; der Geschmack und Genuss spielen dabei keine Rolle mehr. Den Überblick über die verschlungene Menge sowie die Kontrolle über den eigenen Körper gerät ausser Kontrolle, der Zwang ist stärker.» Eine Frau aus der Region sucht andere betroffene «esshungrige Personen.» Sei es Binge Eating oder Bulimie. Gemäss Schätzungen sind mehr Menschen von Essattacken als von Bulimie betroffen. Beiden ähnlich ist jedoch das

Verbergen und Verschweigen der Essanfälle. Die Scham und Schuldgefühle sind gross. Lassen Sie sich nicht davon abhalten. Wir freuen uns sehr auf Ihren Anruf! In der Anfangsphase wird die Gruppe von einer Mitarbeiterin des Zentrums begleitet. Für weitere Informationen oder die Anmeldung kontaktieren Sie uns bitte: Selbsthilfe Zentrum Region Winterthur, Telefon 052 213 80 60. Selbsthilfe Zentrum Region Winterthur

Lesung «Heisse Eisen» von Petra Ivanov

Spannender Leckerbissen aus Krimireihe Die Kulturkommission Brütten organisierte Mitte Juni im Gemeindesaal einen Literaturabend mit der bekannten Kriminalautorin Petra Ivanov. Sieben Fälle lösten die beiden Protagonisten Cavalli und Flint bereits. von Nadja Bächi Nach dem Studium an der Dolmetscherschule in Zürich arbeitete Petra Ivanov als freie Übersetzerin, Sprachlehrerin und später als Journalistin. Nach ihrem ersten Kriminalroman «Fremde Hände» wusste sie, dass sie

ihre Berufung gefunden hatte: Kriminalromane schreiben. Bald erschien ihr zweites Buch mit dem ErmittlerDuo Regina Flint und Bruno Cavalli – «Tote Träume». Sieben Kriminalromane hat Ivanov geschrieben und sich eine Fangemeinde geschaffen. Rund 50 Krimifans fanden sich im Gemeindesaal Brütten ein und freuten sich auf die Lesung des jüngsten Falles «Heisse Eisen».

Spurlos verschwunden Dieser spielt in Zürich und handelt vom mysteriösen Verschwinden eines

Politikers. Der parteilose Kantonsrat Moritz Kienast hatte sich für eine Realisierung eines Uferwegs entlang des Sees stark gemacht. Er war als unnachgiebig bekannt und fest davon überzeugt, dieses Projekt realisieren zu können. An einem Freitag fühlte er sich nicht wohl, ihm war schwindlig und die Haut juckte. War er plötzlich allergisch? Plötzlich durchlief ihn ein Schauer. Ob er etwa an Alzheimer erkrankt war wie sein Vater? Es klingelte an der Tür. Das war bestimmt seine Frau Dorothea. An jenem Freitagabend verschwand der Politiker Moritz Kienast spurlos.

Akribische Recherchen Der Fall war aufgesetzt, jetzt konnte Regina Flint den Fall übernehmen, da Roberto Cavalli, ihr Lebenspartner, bereits seit zehn Wochen für verdeckte Ermittlungen im Auftrag des FBI in Amerika weilte. Regina Flint war sofort klar, dass es sich beim Fall um ein aussergewöhnliches Verbrechen handeln musste.

Kriminalautorin Petra Ivanov stellt in Brütten ihren neusten Roman vor. (nb)

Das Wissen um die Hintergründe erarbeitet sich Petra Ivanov in Ge-

sprächen mit der Polizei, der Rechtsmedizin und der Staatsanwaltschaft. Ihre Recherchen sind genau und basieren oft auf wahren Geschichten. Deshalb wirken ihre Bücher glaubhaft, aber manchmal auch schwerverdaulich. Seit 2010 schreibt die Autorin auch Jugendbücher. Töchter und Söhne von Cavalli und Flint spielen dabei Hauptrollen. Petra Ivanov hat mit ihren eigenen Söhnen viel «Schreibpulver» gesammelt, wie sie erzählt, was bei den Jugendlichen offensichtlich ins Schwarze trifft. Die Autorin hält viele Schullesungen in der ganzen Schweiz. Eine willkommene Abwechslung, wenn sie mal nicht gerade am nächsten Krimifall schreibt. Anschliessend an die Lesung konnten die Besucher noch Fragen stellen. Petra Ivanov ist 2016 für den Zürcher Krimipreis nominiert, denn unter den zeitgenössischen Kriminalautorinnen gehört Ivanov zur Elite. Gemeinderat Fritz Stähli bedankte sich bei Petra Ivanov für die spannende Lesung und überreichte ihr ein süsses ◾ Präsent.


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Eigenleistungen schmälern Kosten für Umbauten

Einstimmigkeit zu den Geschäften Die Gemeindeversammlung von anfangs Juni war gut besucht mit 65 Stimmberechtigten. Die Abrechnungen erfreuten durch Einsparungen und wurden daher einstimmig angenommen. von Susanne Gutknecht Die 65 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung waren zufrieden mit den vorgelegten Geschäften auf der Traktandenliste. Das erste Geschäft, die Abnahme der Rechnung für die Sanierung des Gemeindesaals, gab wenig zu reden. Sie schloss mit Minderaufwendungen von Fr. 26 587.25 und Gesamtkosten von Fr. 160 412.75 ab. Guido Schärli von der PGV Brütten lobte die Eigenleistungen, die dazu führten, die Kosten im Rahmen zu halten. Man habe sich zuerst gefragt, ob man zu hoch budgetiert habe, habe dies aber verworfen. SVP-Präsident Urs Knecht fügte an, dass wenig nicht gemacht wurde gegenüber dem Vorschlag, den

man im Dezember 2014 verworfen habe. Daher seien sie hoch erfreut.

Viel Eigenleistung Auch die Rechnung für das Gesamtprojekt Haus des Kindes und den Umbau Teilbereich Schulhaus für Kindergarten nahmen die Anwesenden einstimmig an. Beim Umbau an der Brüelgasse 2 konnten bei Gesamtkosten von Fr. 943 416.55 Minderaufwendungen von Fr. 71 583.45 erzielt werden, beim Umbau im Schulhaus wurden bei Gesamtkosten von Fr. 104 566.25 nochmals Fr. 70 433.75 eingespart. Ein grosser Anteil an den Einsparungen beim Schulhaus ist Bernhard Koch zu verdanken, der sich um die Projektausführung kümmerte und somit Architektenkosten einsparte. Die Abrechnung der Sanierung Unterdorfstrasse Ost genehmigte der Souverän ebenfalls einstimmig. Bei Gesamtkosten von Fr. 494 291.70 re-

sultierten Minderaufwendungen von Fr. 120 708.30. Urs Knecht zweifelte hier die Qualität der Arbeiten an: «Es wurde grässlich gemurkst.» Gemeindepräsident Bosshart gab ihm insofern Recht, als dass man die Arbeiten für Landwirtschaftsland und Strassenbau trennen sollte.

Schlüssige Erklärungen Die Jahresrechnung 2015 erläuterte Rudolf Bosshart als Finanzvorsteher im Detail und zeigte sich überzeugt, dass die Ausgaben unter Kontrolle seien: «Zumindest diejenigen, die wir beeinflussen können.» Die Laufende Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 464 500 Franken bei einem Aufwand von 10,36 Millionen Franken und einem Ertrag von 9,90 Millionen Franken. Die Investitionsrechnung weist eine Nettoinvestition von Fr. 1 971 982.72 aus. Das Eigenkapital reduziert sich somit auf 10,53 Millionen Franken. Sowohl für die RPK als auch für die PGV Brüt-

Gewichtige Infos zum Schluss Rudolf Bosshart hat mit den Informationen, die er jeweils im Anschluss an die offiziellen Geschäfte verliest, ein wichtiges Instrument der Informationspolitik geschaffen.

keine Probleme. Sonst sei der Helpdesk der Verwaltung die richtige Anlaufstelle. Mit kleineren Beschäftigungen im Gemeindewesen versuche man, den Personen eine Abwechslung zu bieten.

Versteigerung Steinpoller Die Steinpoller, die entlang der Dorfstrasse zur Verkehrsberuhigung eingesetzt wurden und mit dem Umbau wegfallen, sollen versteigert werden. Da sie immer geschmückt wurden, seien sie offenbar beliebt im Dorf, mutmasste Bosshart. Der Gemeinderat liess sich zu einer Versteigerung hinreissen: Für einen Startpreis von 100 Franken können sich Interessierte an die Gemeindeverwaltung richten und ihr Angebot für einen der sechs rund 250 Kilogramm schweren Poller abgeben. «Der Verkauf erfolgt an die Meistbietenden», so Bosshart.

Asylwesen im Lot Bei der Unterbringung und Betreuung der Asylsuchenden gebe es

Revidierte Gemeindeordnung Die Gemeindeordnung, die 2013 abgelehnt wurde, werde für die nächste Legislatur überarbeitet, stellte Bosshart in Aussicht. Er rechnet mit einer Vernehmlassung im Oktober 2016 und einer Abstimmung frühestens im Frühling 2017.

Fest für NationalratsPräsidenten Die Brüttemer hoffen auf eine Wahl ihres Bürgers Jürg Stahl zum Nationalratspräsidenten im November 2016. Bosshart liess erste Details verlauten: So sei ein offizieller Teil mit rund 300 geladenen Gästen geplant, die sich vom Bahnhof Winter-

thur nach Brütten begäben. Am Abend jedoch gehöre die Mehrzweckhalle Chapf dem Dorf. Mit einem Dorffest, das bereits in Planung sei und von den Vereinen unterstützt werde, schliessen die geplanten Festlichkeiten ab.

Zentrumsplanung Ebenfalls stellte Bosshart einen Masterplan für die Zentrumsplanung in Aussicht. Mit einem Kredit für einen geplanten Architekturwettbewerb werde der Gemeinderat im Dezember 2016 an die Gemeindeversammlung gelangen. Der Masterplan soll helfen, dass der Bau der Alterswohnungen zügig vorwärts gehe. Es werde nicht alles auf einmal überbaut, sondern lasse Spielraum für zukünftige Generationen. Die Liegenschaft an der Unterdorfstrasse, in dem das ehemalige Kinderhaus Chrüsimüsi beheimatet war, solle verkauft werden, so Bosshart. (sg)

ten kein Grund zur Sorge: «Uns wurde alles schlüssig erklärt und wir können mit gutem Gewissen zustimmen», führte Schärli aus. Die SVP monierte die «exorbitante Abweichung» bei der Position Bildung. Martin Kuhn, Vorsteher Ressort Schule, erklärte: «Im Bereich Sonderpädagogik wissen wir erst im Dezember, wie viele Fälle anstehen. Im Fall der Besoldung war es schlicht ein Fehler der Schule.» Den beiden Traktanden Polizeiverordnung und Revision der Statuten des Zweckverbandes Alterszentrum im Geeren Seuzach wurden ebenfalls klar zugestimmt. ◾

Auf tiefen Niveau angekommen Kirchenpflegepräsident Martin Egli zog die von 36 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung anfangs Juni zügig durch. Die Rechnung 2015 weist bei einem Aufwand von Fr. 500 883.36 und einem Ertrag von Fr. 455 915.53 einen Aufwandüberschuss von Fr. 44 967.83 aus. Damit verringert sich das Eigenkapital auf Fr. 651 463.84 wie Finanzvorstand Daniel Handschin ausführte. «Wir sind auf unterstem Level angekommen», liess er wissen. Man habe nochmals bei allen Aufwendungen «geschrübelt». Allerdings würden nächstes Jahr einige Reparaturen fällig, die man ausführen müsse. Der Sparwille der Kirchenpflege wurde denn auch von den Parteisprechern reihum gewürdigt. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen. Martin Egli informierte anschliessend kurz über das Fusionsprojekt «KirchGemeindePlus». Mittlerweile habe auch der Kirchenrat bemerkt, dass die anvisierten Ziele zu ambitiös und zu wenig klar kommuniziert worden seien. Der im November der Kirchensynode vorgelegte Bericht wurde zurückgewiesen und mehr Klarheit gefordert. Mitte Jahr werde ein revidierter Bericht vorgelegt und man sei gespannt darauf. Zurzeit seien Gespräche mit Bassersdorf und Nürensdorf im Gange, alle anderen Fusionsgelüste habe man nicht weiterverfolgt, so Egli. (sg)


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Nachhaltige Entwicklung des Waldes im Fokus

Businessplan des Waldes Der Gemeinderat Brütten hat kürzlich den Betriebsplan Gemeindewald Brütten festgesetzt. Diesem umfassenden Dokument liegt viel Detailarbeit zugrunde. Für Gemeindeförster Felix Holenstein ist es jedoch nicht nur ein vom Bund vorgeschriebener Plan, sondern ein Planungsinstrument im Wald für die nächsten Jahre.

von Susanne Gutknecht Soeben hat der Gemeinderat Brütten den von Gemeindeförster Felix Holenstein erarbeitete «Betriebsplan Gemeindewald Brütten für die Jahre 2015 bis 2024» festgesetzt. Darin hat Holenstein in rund zweijähriger Arbeit die vom eidgenössischen Waldgesetz vorgeschriebenen Prämissen überprüft. Für die nächsten zehn Jahre ist der Betriebsplan, ähnlich dem Richtplan für Gemeindeflächen, nun das massgebende Planungsinstrument für den Gemeindewald. Der Bund schreibt Forstbetrieben und privaten Waldeigentümern mit mehr als 50 Hektaren Wald einen solchen Plan vor. Detailliert werden darin die 200 Hektaren Waldgebiet auf dem Gemeindegebiet von Brütten erfasst, ihre Eigenheiten beschrieben und Strategien und Massnahmen festgehalten für eine effiziente und nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Vier Zielsetzungen Forstvorstand Beat Lanz nennt das Dokument «nicht spektakulär für viele», aber «sehr entscheidend als Arbeitsinstrument für die waldbauliche Planung». Die Waldbearbeitung kenne vier Ziele, erläutert er: Der Wald ist einerseits ein wichtiger Faktor bei der Holznutzung. Er übernehme jedoch nebenbei wichtige Schutzfunktionen, wie zum Beispiel gegen Erosion oder Hochwasser. «In Brütten ist der Wald vor allem Schutzwald für das Grundwassergebiet.» Aber auch auf die Biodiversität hat Gemeindeförster Holenstein ein scharfes Auge und sorgt für ein natürliches Gleichgewicht. Zudem werde der Wald immer stärker als

Forstvorsteher Beat Lanz (l.) und Förster Felix Holenstein haben mit dem Betriebsplan ein umfassendes Planungsinstrument in Händen. (sg)

Erholungsgebiet von verschiedensten Bevölkerungsgruppen genutzt. «Früher kannte man den Wald primär als Quelle für Nutzholz und verdiente damit auch gutes Geld», so Holenstein. Mit anderen Energiequellen sei diese Form der Nutzung stark zurückgegangen. Dafür sei der Druck auf den Wald durch Spaziergänger, Biker und Jogger enorm gestiegen.

Weiter Zeithorizont Bei der Ausarbeitung des Betriebsplanes öffnet man den Blick weit in die Vergangenheit und in die Zukunft. «Der Wald wächst nicht in zehn Jahren zu einem grossen Ganzen zusammen, daher ist eine nachhaltige, über mehrere Jahre aufbauende Bearbeitung sinnvoll», erklärt Holenstein. 130 Hektaren des Waldes sind im Besitz der Gemeinde, 70 Hektaren in Privatbesitz. Zu seinen Aufgaben als Förster gehört auch die Bearbeitung des Waldes und hier kommt dem Betriebsplan grosse Bedeutung zu. In ihm sind nicht allein nur allgemeine Aussagen über den Waldzustand und Pläne festgehalten, auch klare Massnahmen zum Schutz einzelner Zonen oder der Grad der Holznutzung aufgeführt, die Holenstein über die Jahre umsetzt. «Ein Beispiel ist die Waldrandzone, die nicht einfach der Natur überlassen wird. Dort haben wir genaue Pläne, wie wir den Übergang vom Wald zu den benachbarten Zonen gestalten möchten», stellt Holenstein klar.

Schöne Waldbilder Als Grundlage des Betriebsplanes dienen Luftbilder des Waldgebietes, Pläne und Aufzeichungen. Detailliert werden einzelne Zonen ausgeschieden und in Raster eingeteilt. Mit Stichproben wird anschliessend auf einem Stück von 300 Quadratmetern jeder Baum erfasst und die Veränderung zum vorhergehenden Betriebsplan analysiert. «Da ich bei der Ausarbeitung des letzten Plans bereits mit dabei war, habe ich gute Kenntnisse des Brüttemer Waldes und der Veränderungen», so Holenstein. Aktuell hat er einen zu hohen Vorrat an Nutzholz festgestellt. Dies fliesst nun im neuen Plan bereits mit ein. Das Abschätzen, was für die Flora und Fauna des Waldes auf lange Sicht am besten ist und den Richtlinien des Betriebsplanes und des übergeordneten Waldentwicklungsplanes entspricht, sei nicht immer einfach. «Mit Fällen oder bewusstem Stehenlassen von Bäumen können wir viel beeinflussen», erklärt Holenstein. Er achte darauf, dass sich der Wald gesund entwickle, keine Monokulturen überwiegen, möglichst stufig wächst mit hohen und tiefen Bäumen. «Das ergibt am Ende auch die schönen Waldbilder, die die Brüttemer sehen.»

Herz für Pilze und Eichen Die Faktoren, die einen Wald beeinflussen könnten, sind zahlreich: Borkenkäfer, Stürme wie Lothar, Zecken und Neophyten – die Liste sei lang.

Nicht alle jedoch gleich einschneidend. Im Betriebsplan finden vor allem die Bedeutendsten Einlass – so wie der Sturm Lothar 1999. Oder neuerdings die Eschewelke, ein sich rasch ausweitendes Phänomen, die dem Brüttemer Wald empfindlich schaden wird. «Man geht davon aus, dass rund 9500 Kubik Eschenholzwälder alleine im Gemeindewald Brütten grösstenteils ausfallen.» Ein grosser Wertverlust für den Waldbesitzer, ein Sicherheitsrisiko für Waldbesucher und daher Arbeit für den Förster. Neophyten dagegen seien noch von geringer Bedeutung im Brüttemer Wald. Was nicht im Betriebsplan dokumentiert wird und im Ermessen des Försters liegt, sind einzelne Beobachtungen. So sind Eichen als Brutbäume für den Mittelspecht wichtig und kommen im Brüttemer Wald auch häufig vor. «Hier geht es um ein Abschätzen von Verzicht auf einen Ertrag durch Holzschlag und der Förderung der Biodiversivität.» Holenstein erzählt von einem Telefonat eines besorgten Brüttemers, nachdem er Markierungen für den Holzschlag entdeckt hat. «Offenbar sei dieser dicht von Bäumen bewachsene und schattige Fleck für eine seltene Pilzart der ideale Standort, habe ich erfahren. Da verzichten wir natürlich auf einen Holzschlag, sofern die Sicherheit nicht tangiert wird.» Auch wertvolle Orchideen sind im Brüttemer Wald beheimatet, aber deren Standort behält Holenstein für sich. ◾


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Starke Gewitter beeinträchtigen den Fussballspass

Knöcheltiefe Herausforderungen mit Ballkontakt Es ist Fussballzeit. Neben der Europameisterschaft in Frankreich, kicken dieses Jahr praktisch gleichzeitig grosse und kleine Sportbegeisterte um die begehrten Siegestrophäen. Das Dorf- und Schülerturnier zog auch dieses Jahr sehr viele Teilnehmer an. Insgesamt waren 134 Mannschaften gemeldet, was zu einem entsprechend vollen Turnierspielplan führte. Bei eher unangenehmen Witterungsbedingungen startete der friedliche Wettstreit bereits am Freitagabend mit den Plauschkategorien. Eine eigene Fantasiewelt – wenn man die Mannschaftsnamen genauer ansieht. Am Samstag war bereits frühmorgens der erste Anpfiff zu hören. Leider machte das Wetter allen bald einen dicken Strich durch die Rechnung. Bis am frühen Samstagnach-

mittag konnten die einzelnen Matches noch ausgetragen werden. Nachdem jedoch ein übles Gewitter die Fussballplätze unbespielbar machte, war an eine Fortführung des Turniers unter fairen Bedingungen nicht mehr zu denken. Die bereits ausgetragenen Spiele wurden gewertet und die Ränge entsprechend verkündet. Den Abschluss dieses mehrtägigen Anlasses machte am Sonntag das Schülerturnier, welches punkto Emotionen und Einsatz das Prädikat «Weltklasse» verdiente. Auch das Wetter spielte in einer eigenen Kategorie und die Sonne liess sich den ganzen Spieltag über blicken. Als Novum musste dieses Jahr, aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse, der Kunstrasenplatz als Spielfläche dazu genommen werden. Mit

viel Leidenschaft wurde gekickt, gejubelt und angefeuert. Souveräne Schiedsrichter leiteten hart umkämpfte Partien, wobei es auch zu einigen Kantersiegen kam. Diese gehören zu einem waschechten Grümpelturnier dazu und werden von Sieger und Besiegtem meist sehr sportlich verarbeitet. Das eingespielte Team rund um das Organisationskomitee hatte dieses Jahr neben dem eigentlichen Turnierbetrieb zusätzliche, teilweise knöcheltiefe, Herausforderungen zu bewältigen. Die Festwirtschaft hielt zwar dem teilweise heftigen Gewittersturm stand, «Land unter» war jedoch um das grosse Verpflegungszelt herum nasse Tatsache. Diesen Umständen trotzend genossen dennoch viele Turnierbesucher und Teilnehmer die einzigartige «Grümpi»-Atmosphäre.

Text und Fotos: Tobias Jäger


Das Glück stand nicht auf Bassersdorfs Seite Einmal mehr musste die 2. LigaMannschaft des FC Bassersdorf im Cupfinal des Fussballverbandes Region Zürich eine Niederlage einstecken. In der Endpartie gegen den 3. Ligisten SV Rümlang unterlagen sie nach einem 1:1 Unentschieden im Elfmeter-Schiessen.

sich die Bassersdorfer für das Final des René Faigle-Cups. Aus den bisherigen vier Cupfinals musste Bassersdorf drei Niederlagen einstecken. Nur einmal – in der Saison 2012/13 – gelang ihnen der Sieg im Spiel gegen den FC Wallisellen.

Bereits zum fünften Mal in den letzten zehn Jahren qualifizierten

Auch in der diesjährigen Finalpartie gegen den weitgehend domi-

nierenden SV Rümlang gelang es ihnen nicht, den Pokal nach Hause zu holen. Bereits in der 13. Minute kassierten die Bassersdorfer den ersten Treffer. Trotz einiger guter Angriffe, vor allem in der zweiten Halbzeit, schafften sie es bis in die 90. Minute nicht, das Blatt zu wenden. Dann holte Gino Zambelli doch noch zum Ausgleich aus, und alles war wieder offen.

Im entscheidenden Elfmeterschiessen folgte dann aber die Ernüchterung. Nach sieben erfolgreichen Abschlüssen wurde der zweitletzte Penalty vom Rümlanger Torhüter gehalten und entschied damit die Partie für die Gegner. Eine bittere Pille nach einer gut verlaufenen Saison der Bassersdorfer. Text und Foto: Reto Hoffmann


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Brütten

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TV Brütten führte kantonalen Jugendsporttag zum zweiten Mal durch

Grosse Medaillenjagd beim Jugendsporttag Rund 1500 Kinder und Jugendliche starteten beim kantonalen Jugendsporttag Ende Mai in Brütten. Auch in diesem Jahr standen spannende Einzel- und Mannschaftswettbewerbe an bei herrlichen Wetterbedingungen.

Sven Strehler, Präsident des Organisationsteams. «Der Anlass wird für die Kinder und Jugendlichen durchgeführt. Sie lernen zudem, in den Turnvereinen polysportiv zu sein», so der 25-Jährige, der selbst als Turnkind begonnen hat und mittlerweile Präsident des TV Brütten ist.

von Astrid Steinbach Bei traumhaft schönem Wetter und somit optimalen Bedingungen fanden viele Besucher den Weg nach Brütten zum Jugendsporttag. Das jährlich stattfindende Sportereignis blickt mittlerweile auf eine jahrzehntelange Tradition zurück und begeistert auch heute noch Aktive und ihre Besucher. Die verschiedenen spannenden Wettkämpfe wurden in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2014 vom Turnverein Brütten (TV) ausgerichtet. Die Vorbereitungen zu diesem Ereignis liefen bereits seit den Sommerferien 2015 auf Hochtouren. Empfangen wurden die Teilnehmer auf der Schulanlage «Chapf». Zudem gab es ein Festzelt mit Festwirtschaft, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Die Kräfte wurden in den verschiedensten Sportarten der Leichtathletik und des Geräteturnens sowie bei Ballspielen und Staffettenläufen gemessen. Aber auch weniger bekannte Sportarten, wie «Steinheben» standen auf dem Programm. Der Modus wurde jeweils in der Form von Einzelwettkämpfen ausgetragen. Und der Stolz und die Freude über erzielte Höchstleistungen und Siege waren in vielen strahlenden Gesichtern zu sehen. Besonders erfreuten der erste und zweite Platz von Rafael Blöchliger und Gian Oehri in der Kategorie Allround K (Knaben), sowie der dritte Platz von Mara Huber in der Kategorie Allround B (Mädchen) – alle drei vom TV Brütten. Aber nicht nur der Einzelsieg zählte, sondern einfach nur das Sporterlebnis in der Gemeinschaft.

Den Reiz nicht verloren «Der Jugendsporttag findet auch heute noch grosse Resonanz», so

Die Turnvereine seien auch heute noch gut besucht, berichtet er und haben über Mitgliederschwund nicht zu klagen. Trotzdem haben die meisten Turnvereine, so auch der TV Brütten, noch freie Kapazitäten. Sportbegeisterte Kinder und Jugendliche der ersten Klasse bis zur dritten Oberstufe könnten sich jederzeit bei ihnen melden und mitmachen. Für Kinder von drei bis fünf Jahren sei das ElternKind-Turnen (ElKi) im Angebot. Und wer weiss – vielleicht beginnt gerade hier für den einen oder anderen eine

Höchste Konzentration beim Weitsprung der Knaben. (as)

sportliche Karriere. Denn fast jeder erfolgreiche Leichtathlet oder Turner

hat einmal klein in einem Turnverein ◾ angefangen.

Schweizer Bio-Ackerbautag war ein Grosserfolg Bio Suisse, das Forschungsinstitut für biologischen Landbau und die Sativa AG haben in enger Zusammenarbeit mit dem Strickhof anfangs Juni den fünften Schweizer Bio-Ackerbautag für Produzenten organisiert – auf dem Hof von Urs und Ladina Knecht. Berater und Praktiker erläuterten an zwölf frei wählbaren Feldposten Wissenswer-

tes zu verschiedenen Bioackerkulturen. Zu sehen gab es unter anderem die neusten in der Schweiz gezüchteten Biosorten, Wissenswertes zum Thema Mischkulturen sowie die neusten Geräte für die Unkrautregulierung im Biolandbau – so auch erstmals einen solarbetriebenen JätRoboter. Die vielfältigen Informationen und Präsentationen lockten

rund 1500 Besucherinnen und Besucher nach Brütten. Urs Brändli, Präsident Bio Suisse betonte, wie wichtig solche Anlässe für den Biolandbau sind: «Damit die neuesten Erkenntnisse in der Branche ankommen und wir uns weiter entwickeln können, braucht es Plattformen wie den Bio-Ackerbautag.» (e)


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Fachfrau organisiert die Seniorenausflüge

Das Organisieren im Blut Mit Christine Urfer haben sich die Brüttemer eine erfahrene Organisatorin der Seniorenferien gesichert. Seit rund sieben Jahren ist sie bei den Seniorenferien in Bassersdorf und Kloten die «Tätschmeisterin» und bringt viel Erfahrung mit. von Susanne Gutknecht Es war ein gewichtiges Erbe, das Brigitta Junker hinterlassen hat. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie die jahrelang von ihr organisierten und beliebten Seniorenferien abgeben. Mit Christine Urfer ist den Verantwortlichen ein «Glücksgriff» gelungen, wie Erika Schäpper, Vorsteherin der Sozialbehörde, es nennt. Christine Urfer wird im August in Bassersdorf als Pastoralassistentin der katholischen Kirchgemeinde pensioniert und hat sich spontan für die ausgeschriebene Stelle gemeldet. Seniorenferien sind ihr nicht neu: Sie organisiert sie bereits seit sieben Jahren für die Bassersdorfer und Klotener Senioren. «Zu Beginn waren wir neun Personen, jetzt sind es regelmässig 26 bis 30 Personen», sagt Urfer. Organisieren liege ihr einfach im Blut und sei ihr bereits in die Wiege gelegt worden, erzählt sie lachend.

Christine Urfer hat ab August freie Kapazität und setzt sie für die Brüttemer Senioren ein. (sg)

stalte dieses Beisammensein mit einem spirituellen Input. Nach Wunsch singen wir auch einige Lieder und lassen so den Tag ausklingen.»

nicht hetzen, sondern bereits bei der Reise muss es gemächlicher zu gehen.» Daher ist eine gute Vorbereitung und das Rekognoszieren der Örtlichkeiten für Urfer ein Muss. Auch Kärtchen mit den Kontaktdaten liegen bereits bereit und am Infoanlass beim Mittagstisch hat Urfer einige Bilder gezeigt von Filisur, dem ersten Ziel der Brüttemer Senioren. «Für die Meisten ist der Preis ein wichtiges Kriterium, mitzugehen. Wir brauchen keine Fünf-Stern-Hotels, sondern gemütliche Hotels, die Atmosphäre ausstrahlen.» Mittlerweile sind bereits sechs Brüttemer und Brüttemerinnen angemeldet. «Wir haben noch Platz – auch für Ehepaare. Interessierte sollen sich doch einfach bei mir bis Mitte Juli melden», empfiehlt Christine Urfer. ◾

Keine Hetze

Seniorenferien Filisur 17. bis 24. September christine.urfer@gmx.ch 043 818 99 43

Wichtigstes Elixier für gelungene Seniorenferien ist Ruhe: «Man kann

Beliebt sind Schiffsfahrten Meistens seien die Gruppen bunt gemischt: Von Spielerseelen, über Kulturbegeisterte oder einfach Naturliebhaber. Darum bereitet sich Urfer auch sorgfältig vor, hat Fabrikbesichtigungen und Museen bereits abgeklärt, DVDs im Gepäck für einen Kinonachmittag. Ein besonderer Höhepunkt sind jeweils Schiffsfahrten, sofern man in der Nähe eines Sees weilt. «Wir machen nicht alles gemeinsam. Die einen können früher aussteigen und zum Hotel wandern, während die anderen lieber direkt hinfahren und auf der Terrasse entspannen.» Wichtig sind ihr dennoch Fixpunkte, an denen sich alle treffen und man entscheidet, wer was macht. Am Abend treffen sich alle in einem Raum, der meistens für die Gruppe gebucht wird. «Dort erzähle ich über mögliche Aktivitäten am nächsten Tag und ge-

Spannender Bandcontest am Stallrock Festival Das Stallrock-Festival fand Mitte Juni wiederum auf dem Hof Buchsächer statt und bot fünf jungen Bands die Möglichkeit, ihre Performance der Jury zum Besten zu geben. Den Gewinner erwartet ein Auftritt im Salzhaus Winterthur mit Gage. Unter der Moderation von Alina Dekker spielten die musikalisch ganz unterschiedlich gelagerten Gruppen vor meist

jungem Publikum, welches trotz den eher kühlen Temperaturen begeistert mitzog. Das OK des Vereins Stallrock mit Initiant Peter Hungerbühler leistete seit Freitag vollen Einsatz und stellte den Musikern eine technisch professionelle Bühne und den Festivalbesuchern einen urchigen Rahmen mit Bar und Verpflegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Mitglie-

der der Jury hatten keine einfache Aufgabe, viele Kriterien waren zu benoten und die verschieden Stilrichtungen machten die Siegerwahl schwierig. Letztendlich konnte die Luzerner Band «Max Bailey» zur Gewinnerin erkoren werden. Anschliessend spielte die australische Band «Powder for Pigeons» bis fast in die Morgenstunden. (sl)


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Bürgerrecht Der Gemeinderat hat, gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses, Laura Xavier Cides, von Deutschland, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Gemeindepersonal Im Bereich Liegenschaften I verändern sich die Aufgaben mit dem Bezug des neuen Doppelkindergartens Ebnet und der zukünftigen Verwendung des Kindergartens Hauswiesen als Kindertagesstätte in absehbarer Zeit. Zusätzlich haben innert kurzer Frist zwei Mitarbeiterinnen ihre Anstellung gekündigt. Der Gemeinderat hat diese Gelegenheit zum Anlass genommen, die Organisation des Bereichs zu analysieren und anzupassen. Der Stellenplan wird aufgrund der neuen zusätzlichen Aufgaben um 55 Stellenprozente erhöht. Damit wird an Stelle der bisherigen zwei Teilzeitstellen neu eine Vollzeitstelle geschaffen. Diese Stelle soll zudem auch die Stellvertretung des Bereichsleiters Liegenschaften I sicherstellen.

Verkehr Der kantonale Velonetzplan sieht eine Radwegverbindung von Brütten nach Nürensdorf entlang der Alten Winterthurerstrasse vor. Zur Schliessung dieser bestehenden Lücke liess der Kanton eine Planungsstudie erstellen, welche er dem Gemeinderat zur Stellungnahme unterbreitete. Der Gemeinderat begrüsst dieses Projekt, da es die Sicherheit für Fussgänger und Radfahrer auf diesem Streckenabschnitt erhöht. Die Kantonspolizei Zürich hat verfügt, dass in Breite, Alte Winterthurerstrasse, östlich des Dorfeingangs, die bestehende InnerortsHöchstgeschwindigkeit 50 Generell den Verhältnissen angepasst um zirka 45 Meter in Richtung Winterthur ausgedehnt wird.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 6. April 2016 auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Bas-

sersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 274 kontrollierten Fahrzeugen fuhren nur drei zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 63 Stundenkilometer. Weiter wurde am 12. April 2016 auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Dorf eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Bei 745 kontrollierten Fahrzeugen fuhren nur sechs zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 64 Stundenkilometer.

Mitgliedschaft Verein Flughafenregion Der Gemeinderat hat eine Mitgliedschaft im Verein Flughafenregion geprüft. Der Verein Flughafenregion ist eine Netzwerk- und Standortförderungsorganisation mit rund 250 Mitgliedern aus dem Raum des Flughafens. Der Rat sieht in einer Mitgliedschaft Vorteile für die Gemeinde in

der Beziehung zur lokalen und regionalen Wirtschaft. Durch einen Beitritt nimmt die Gemeinde ihre Verantwortung für die Wirtschaftsförderung solidarisch mit der ganzen Flughafenregion wahr. Den für eine Mitgliedschaft nötigen jährlich wiederkehrenden Kredit von 15 000 Franken hat der Gemeinderat vorerst für die Jahre 2016 bis 2018 bewilligt.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Für die Ausarbeitung des generellen Wasserversorgungsprojekts der Gemeinde Nürensdorf hat der Gemeinderat einen Kredit von 40 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten dafür wurden an die Zobrist + Räbsamen AG vergeben. Die Strassen- und Tiefbauarbeiten für die Sanierung der Hinterdorfstrasse hat der Gemeinderat an die Gadola AG (Nänikon) vergeben. Die entsprechenden Arbeiten für die Strassenbeleuchtung am gleichen Ort gehen an

die EKZ. Die zugehörigen Bauleitungsaufgaben gehen an die Zobrist + Räbsamen AG.

Finanzen Für drei Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von Fr. 123 474.20 veranlagt. In zehn Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In drei Fällen behandelte der Rat Handänderungen ohne Grundstückgewinnsteuern. Gemeinderat Nürensdorf

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ti a l u t a r G

Wir gratulieren

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen

Zur Goldenen Hochzeit

Passend zu den Jahreszeiten erzählt unser Bär Otto vier Mal jährlich Kindern ab vier Jahren Geschichten. Nächster Vorlesetag: 7. September 2016, 14 bis 14.30 Uhr Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der Donnerstagstreff statt. Der Donnerstagstreff beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben.

am 22. Juli Karin und Theodor Landis-Bär Talwiesenstrasse 17

Abschied

30. Juni 2016, 15 bis 18 Uhr Haare flechten – coole Ideen für heisse Tage Mit Marcella Cantore, Inhaberin Creazione Arcobaleno Coiffure, Nürensdorf. Kommen Sie mit eigener Haarbürste und/oder Kamm zu uns und lassen Sie für sich oder Ihre Kinder Tipps und Tricks zum Flechten der Haare zeigen.

Matt Annette Sylvia geb. 30.4.1930 Pflegezentrum Embrach 8424 Embrach verstorben am 23. Mai 2016

Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf


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Aus Behörde und Verwaltung

Sommerabendfeier in der Gemeindehausarena Wir freuen uns, die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde zu einem festlichen Anlass der Kultur- und Freizeitkommission in die Gemeindehausarena einzuladen, am

Gerne offerieren wir Ihnen eine Wurst mit Brot und ein Getränk. Für tolle Stimmung sorgt dieses Jahr die Band «Rhythm’n Brass».

Freitag, 8. Juli 2016, ab 18 Uhr

«Rhythm‘n Brass» setzt sich aus 13 talentierten Musikern zusammen. Gemeinsam covern sie die Hits der letzten 30 bis 40 Jahre. Künstler wie Joe Cocker, Tina Turner, Tom Jones, Jan Delay, The BossHoss, und weitere werden mit viel Leidenschaft gecovert. Im Repertoire der Band findet sich für jedes Alter und jeden Geschmack das Richtige. Kommen Sie vorbei und stimmen Sie sich mit guter Musik und fröhlichem Beisammensein auf die kommende Sommerzeit ein!

Renovation des Gemeinschaftshauses erfolgreich abgeschlossen

Einweihungsfeier des Gemeinschaftshauses Anfang Juni wurden die Renovationen am Gemeinschaftshaus des Gartenvereins Nürensdorf beendet. Es mussten einige Hürden genommen werden, damit das 50-jährige Haus wieder in einem neuen Gewand erstrahlt. Jetzt ist es witterungsfest und wartungsfrei.

eingekleidet werden soll. Für eine optische Aufwertung wurden auch die Türen und Fenster ersetzt. Zum Abschluss wurden Dachrinnen aus Kupfer montiert und die Dachblenden ebenfalls damit eingefasst. Rückblickend kann Obmann Ruedi Suter sagen: «Beim Bau mussten einige unverhoffte Hürden genommen werden und die Renovation nahm viel Zeit in Anspruch. Der Aufwand hat sich jedoch gelohnt.»

von Yvonne Müller Für gerade mal 350 Franken wurde 1979 das Gemeinschaftshaus für den Gartenverein angeschafft, um dort Maschinen und Geräte aufzubewahren. Es handelte sich um eine ausgemusterte Baubaracke, die damals bereits zehn Jahre alt war. Das Haus bekam einen neuen Anstrich und die Teerpappen-Bedachung wurde durch ein Eternitdach ausgetauscht. Weitere Renovationen erfolgten 1989 mit dem Einbau einer Toilette mit Wasserspülung. 2010 wurden Solarmodule auf das Dach des Gemeinschaftshauses montiert, welche für elektrisches Licht in der Toilette und im Lagerraum sorgten.

Einweihungsfeier

Das Gemeinschaftshaus des Gartenvereins Nürensdorf strahlt in neuem Glanz. (ym)

Gute Bausubstanz Nun drängten sich von neuem Renovationen auf und es wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Die Bausubstanz des Gemeinschaftshauses, welche ein Experte geprüft hatte,

wurde als gut empfunden. So entschied die Mehrheit des Vereines bei der letzten Generalversammlung, dass das Gemeinschaftshaus vollständig mit schlag- und bruchfesten Paneelen aus Polyester-Fiberglas, die eine leichte Holzstruktur aufweisen,

Nun hat der Gartenverein ein neues Gemeinschaftshaus, das sich wieder sehen lassen darf. Deshalb lädt der Gartenverein die Einwohner von Nürensdorf zu einem RenovationsApéro ein. Dieser findet am Sonntag, 10. Juli, von 11 bis 13 Uhr (nur bei regenfreiem Wetter) auf dem Vorplatz des Gartenareals am Fraubüchliweg statt. ◾ Gartenverein Nürensdorf www.gartennueri.ch


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Einweihung Kreisel im Dorfzentrum

Farbenfrohes Karussell Petrus hatte ein Einsehen und ermöglichte den Nürensdorfern die Einweihung ihres Kreisels im Zentrum bei trockenen Wetterbedingungen. Nebst Ansprachen zum endlich fertig gestellten Neu- und Umbau wurden die «bösen Geister» durch die Guggemusik Kookaburra ausgetrieben. Auf Kritik stiessen die Regenrinnen, die mit dem Rollator schwierig zu überwinden sind. «Nürensdorfs komplette Ansicht hat sich verändert, auch durch viele technische Arbeiten, die bis ins Detail perfekt sind», freute sich Gemeindepräsident Christof Bösel. Er zeigte sich überzeugt, dass auch die härtesten Gegner heute auf den zweiten oder

dritten Blick zugeben müssten, dass das Dorfzentrum schön geworden sei. Alt-Bundesrat Adolf Ogi habe das geflügelte Wort «Freude herrscht» kreiert. Er möchte sogar weiter gehen und sagen «Es ist geschafft!», doppelte Bösel nach. Viel Stau, Lärm und Verkehrsbehinderungen hätten die Anwohner und die ansässigen Gewerbetreibenden – die zum Teil auch wirtschaftliche Einbussen hatten – erleiden müssen. Das sei nun vorbei und er danke allen für ihr Verständnis. Gemeinderätin Yvonne Guggenbühler, Vorsteherin des Ressorts Infrastruktur und Versorgung, freute sich ebenso, zur Einweihungsfeier der Neugestaltung des Zentrums mit Kreisel und Bach-Offenlegung be-

Die Guggenmusik Kookaburra vertrieb alle allfällig vorhandenen bösen Geister mit ihrer Kakophonie.

Viel Publikum fand sich zur Kreiseleinweihung ein.

grüssen zu dürfen. Die Strasse von Winterthur nach Kloten via Nürensdorf sei schon seit Jahrhunderten eine wichtige Verkehrsachse gewesen, so Guggenbühler. Vor 16 Jahren habe die Ermittlung der Infrastrukturbedürfnisse der Gemeinde begonnen. Im gleichen Zeitraum habe der Kanton eine Strassensanierung im Zentrum in Aussicht gestellt. Ziel aller Beteiligten sei immer gewesen, aus der verkehrsbetonten Strassenkreuzung wieder einen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität zu gestalten, mit Begegnungs- und Erholungszone für Jung und Alt und damit das Dorfbild wieder aufzuwerten. «Das Innenleben des Kreisels, welches ich liebevoll ‹Mikado› nenne, gibt dem Ganzen eine fröhliche Note.»

Kantons-Ingenieur Felix Muff erzählte seinerseits, dass der Nürensdorfer Kreisel der 195. im Kanton sei. «Ein Mini-Kreisel, ein Unikat und eine spezielle Ausführung, um den Verkehr flüssiger und die Sicherheit grösser zu gestalten», erläuterte er die Strassenarbeiten. Dass die Regenrinnen am Strassenrand gelungen seien, wurde jedoch von den anwesenden Rollator-Benutzerinnen und -Benutzern vehement verneint. Sie sind nicht vollauf zufrieden mit der jetzigen Lösung und machten dies deutlich, bevor die Guggenmusik Kookaburra den Kreisel lautstark mit schrägen Tönen von allfällig bösen Geistern befreite. Annamaria Ress

Gemeinderätin Yvonne Guggenbühler freute sich über die Kreiseleinweihung nach Jahren der Planung und Umsetzung. (Fotos: Annamaria Ress)

Eine Rollator-Benutzerin machte ihrem Unmut direkt Luft.


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Gemeindeversammlung: Alle Geschäfte einstimmig abgenommen

Photovoltaikanlage lohnt sich bereits Die Gemeindeversammlung von Ende Juni bestätigte beide traktandierten Geschäfte. So wurde von den Stimmberechtigten die Bauabrechnung für den Neubau des Kindergartens Sunnerain abgenommen, wie auch die Jahresrechnung 2015, die mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 990 467.09 abschliesst. von Annamaria Ress Nur gerade 40 Stimmberechtigte fanden den Weg in die Mehrzweckhalle Ebnet zur Gemeindeversammlung. Grund für den mageren Zulauf waren wohl das warme Sommerwetter wie sicherlich auch die vier letzten Fussball-Gruppenspiele der Euro 2016.

Solarstrom lohnt sich Dennoch eröffnete Christof Bösel pünktlich die Versammlung, um sofort auf das erste Traktandum einzugehen, die Bauabrechnung des Neubaus des Doppel-Kindergartens Sunnerain. Dafür hatte die Gemeindeversammlung im März 2012 einen Objektkredit von 2,37 Millionen Franken gesprochen. Im Herbst 2013 wurde mit den Bauarbeiten begon-

nen, im Sommer 2014 erfolgte die Inbetriebnahme. Der gesprochene Kredit wurde um Fr. 21 376.39 überschritten. «Die Mehrkosten sind hauptsächlich mit Umgebungsarbeiten und der nachträglichen Erstellung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Neubaus zu erklären», erläuterte Bösel die Kostenüberschreitung. Die Anlage sei erst später dazu gekommen, weil 2014 die Möglichkeit einer sofortigen Einmalvergütung von rund einem Drittel der Investitionskosten für Solarkraftwerke mit einer Leistung bis 30 Kilowatt Peak eingeführt wurde. Immerhin habe nach einem Jahr Betrieb ein Ertrag von 32.02 Megawattstunden generiert werden können. Davon wurden 10.39 Megawattstunden gegen eine Entschädigung von Fr. 828.95 ins Stromnetz eingespiesen, die restlichen 21.62 Megawattstunden konnten von der Schulanlage verbraucht werden. Die Stimmberechtigten sahen sich von den Erläuterungen des Gemeindepräsidenten überzeugt und bestätigten die Baukosten inklusive der nicht im Kostenvoranschlag erhaltenen Solaranlage. Die Jahresrechnung 2015 schliesst mit einem Aufwand von 30,99 Millio-

nen Franken gegenüber einem Ertrag von 30 Millionen Franken ab. Der Aufwandüberschuss von Fr. 990 467.09 konnte Finanzvorsteher Daniel Neukomm anschaulich erläutern. Der grösste Posten in den Aufwendungen sei die Bildung. Zudem kämen Sach-

aufwendungen und die wirtschaftliche Hilfe als grösste Abweichung gegenüber dem Budget zu tragen, so Neukomm. Der Antrag zur Genehmigung der Jahresrechnung wurde vom Souverän ebenfalls einstimmig be◾ stätigt.

Stichentscheid des Präsidenten als Unklarheit Eine kleine Unsicherheiten bei den anwesenden Journalisten ergab sich, als Gemeindepräsident Christof Bösel dem Stimmenzähler für die Auszählung der Anwesenden die Vorgabe gab: «Die rechte Hälfte des Saals, inklusive Gemeinderat, aber ohne mich.» Ohne den Gemeindepräsidenten, der als Nürensdorfer doch genauso über das Stimmrecht verfügt? So war das den Medienvertretern noch nie aufgefallen. Eine Rückfrage bei Gemeindeschreiber Andreas Ledermann gab Aufklärung. Es handle sich dabei um den Paragraph 46f des kantonalen Gemeindegesetzes. Dieses sagt aus: «Vor der Abstimmung legt der Präsident die Anträge und die Fragestellung vor und gibt seine Auffassung über die Abstimmungsfolge bekannt.

Die Abstimmung erfolgt offen, sofern nicht ein Viertel der anwesenden Stimmberechtigten die geheime Abstimmung verlangt. Bei der offenen Abstimmung erklärt die Vorsteherschaft der Versammlung, auf welcher Seite sich die Mehrheit befindet. Bestehen hierüber Zweifel oder wird die Richtigkeit der Erklärung angefochten, so wird die Abstimmung wiederholt und werden die Stimmen gezählt. Bei geheimen Abstimmungen stimmt der Präsident mit. Bei offenen Abstimmungen stimmt er nicht mit. Bei Stimmengleichheit hat er den Stichentscheid.» Da es sich bei den Geschäften der Gemeindeversammlung um offene Abstimmungen handelte, nahm sich Christof Bösel aus dem Rennen, um bei allfälliger Stimmengleichheit den Stichentscheid zu fällen. (ar)

Junge Menschen leisten Erstaunliches

Jugendliche musizierten zum «Tag der Musik» Der «Tag der Musik» wird seit 1982 nach einer Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang in verschiedenen europäischen Ländern jeweils am 21. Juni gefeiert. Nürensdorfer Jugendliche haben am 15. Juni ihren «Musiktag» in der Kapelle zelebriert. Mit einem Konzert in der Kapelle Breite haben einige hochbegabte Nürensdorfer Schüler der Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung, zu der Nürensdorf gehört, ihr grosses Können gezeigt. Die Schüler von Stefano Lai (Blockflöte), Antonia Hösli-Caflisch (Cello) und Bettina Mayek (Cello) haben das Publikum in der gefüllten Kapelle Breite mit

ihrer Darbietung für eine Stunde gefesselt. Linda Peter (Sopran-Blockflöte) und Lisa Widmer (Cello) haben die Zuhörer und Zuhörerinnen mit einem Stück von Andrea Falconiera in die Barockzeit zurückversetzt. Gefällig und unaufgeregt, obwohl in rasantem Tempo, liess Linda Peter die Melodien glasklar aus ihrer Flöte perlen, Lisa Widmer begleitete sie diskret und doch wirkungsvoll. In ihren zwei weiteren Stücken, ein fröhlich tänzerisches «Ballet et Courante» von Michael Praetorius und einer Sonate in G-Dur von Johann Christoph Pepusch kam der beiden brillantes Können zum Tragen: Perfekte Technik und Intonation erstaunten die Zuhörer.

Flinke Finger Mireya Bernardini (Altflöte) spielte zusammen mit Stefano Lai und Antonia Hösli eine Trio-Sonate in F-Dur von Georg Friedrich Händel. Eine Spitzenleistung in Anbetracht des technischen Anspruchs. Virtuos konterte sie die Melodieführung der zweiten Flöte, eine nicht einfache Aufgabe bei den unglaublichen Tempi der beiden Allegro im ersten und dritten Satz. Der helle Ton ihrer Flöte gab dem Stück einen zusätzlichen Reiz. Simon Giesch und Patrick Oberlin (beide Altflöte) und Nathanael Kiefer (Cello) verblüfften mit zwei äusserst schwierigen Triosonaten von Giuseppe Sammartini und von Georg Phi-

lipp Telemann. Mit höchster Präzision liefen die extrem schnellen parallelen Läufe und auch die Triller. Die unterschiedlichen Klangfarben der Flöten ergänzten sich wunderbar und das Cello mit seinem samtweichen Ton sang förmlich mit. Erstaunlich auch die ausgereifte Dynamik, die den Stücken zusätzliche Brillanz verlieh. Diese Jugendlichen gehören zu den Hochbegabten ihres Jahrgangs. Trotzdem geht es auch bei ihnen nicht ohne tägliches Üben. «Nicht ganz jeden Tag, dann aber schon eine Stunde», sagte Patrick Oberlin. Enorme Selbstdisziplin ist eine Voraussetzung zu solcher Fertigkeit. Stefano Lai betonte denn auch, wie wichtig die Unterstützung von den Eltern sei im Sinne von fördern, nicht fordern. (e)


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Vorsorgeauftrag bewegt die Gemüter

Vorsorgeauftrag gezielt einsetzen Mit einem weiteren Anlass der Kampagne «Hochaltrigkeit: alles hat seine Zeit» zum Thema Vorsorgeauftrag haben die Verantwortlichen den Nerv vieler Menschen getroffen. Der Zentrumssaal war bis auf den letzten Platz mit Interessierten gefüllt, die sich über das komplexe Thema informierten. von Susanne Gutknecht Nach einer kurzen Einführung durch Nürensdorfs Sozialvorsteherin Edith Betschart und Organisatorin Katharina Berweger informierte Evelyn Kubatz Bachmann von der Kindesund Erwachsenenschutzbehörde Bülach Süd (KESB) ausführlich über den Vorsorgeauftrag. Das Thema schien zu interessieren, war doch der Zentrumssaal bis auf den letzten Platz gefüllt. Obwohl einige Besucher sich am pfeifenden Mikrofon störten, liess sich Kubatz nicht aus der Ruhe bringen. Sie erklärte in ihrer Einführung die Funktion und Arbeit der Kesb: «Wir sind für rund 77 500 Einwohner zuständig und sind mit einer Massnahme pro 1000 Einwohner eine Behörde mit wenig Interventionen.» Dies spreche auch für die Gemeinden und die Professionalität, die sie anträfen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit sei wichtig, es werde intensiv diskutiert und man lerne dadurch auch die Denkweise der anderen Behördenmitglieder kennen, was für die Entscheidungsfindung aller wichtig sei.

Urteilsfähigkeit gesetzlicher Begriff Im Erwachsenenschutzrecht unterscheide man zwischen behördlichen Massnahmen, den Massnahmen von Gesetzes wegen für urteilunfähige Personen und der eigenen Vorsorge. Die Kesb sei nur im Bereich der behördlichen Massnahmen tätig, zum Beispiel bei umfassenden Vertretungsbeistandsschaften. Sei eine erwachsene Person urteilsfähig, bestehe häufig kein Grund für die Kesb, einzugreifen. Kubatz erläuterte daraufhin detailliert, wann eine Person urteilsfähig ist: «Wenn sie die Fähigkeit hat, vernunftsgemäss zu han-

Evelyn Kubatz Bachmann ging souverän auf die Fragen der Besucher ein. (sg)

deln und zu entscheiden. Die Person erkennt die Tragweite ihres Handelns und kann ihre Angelegenheiten entsprechend besorgen.» Ein Vorsorgeauftrag käme auch erst zum Tragen, wenn eine Person urteilsunfähig sei, das habe mit dem Alter nichts zu tun. Bis zu diesem Zustand gebe es aber verschiedene Stadien und Ausprägungen, die man klar unterscheide. Kubatz erklärte: «Eine demente Person kann sehr wohl entscheiden, ob sie einen Apfel oder einen Kuchen essen will. Aber bei anderen Fragen, wie zum Beispiel der Aufgabe der Wohnung, Umzug in ein Heim oder finanzieller Angelegenheiten ist dies nicht mehr möglich.» Eine Besucherin wandte ein, dass viele überfordert seien bei finanziellen Entscheiden. Kubatz gab ihr Recht, fügte jedoch an, dass eine urteilsfähige Person merke, überfordert zu sein und entscheiden könne, sich beraten zu lassen und Hilfe zu holen. Sie stellte klar, dass solche Prozesse sehr komplex seien und schleichend einträten. «Man merkt aber, es läuft nicht mehr rund.»

Vielfalt wahrnehmen Ein Vorsorgeauftrag sei ein gewichtiger Schritt und bedürfe gewisser Formvorschriften: Er muss entweder von Hand geschrieben und unterzeichnet oder notariell beurkundet werden. Bei Formfehlern ist er ungültig. Kubatz plädierte dafür, einen

Notar bei der Erstellung beizuziehen: «Ein Notar bietet im Gespräch die Möglichkeit, die Vielfalt des eigenen Lebens wahrzunehmen und genau zu bestimmen, in welchen Bereichen man Unterstützung will.» Sie erklärte nochmals, dass eine Überforderung selten von einem Tag auf den anderen wahrgenommen werde, sondern schleichend daherkomme. Auch eine Vollmacht für gewisse Aufgaben könne helfen: «Ich kann entscheiden, wenn ich will. Wenn ich nicht mehr will, kann es der Vertreter tun.» Das können Streitigkeiten mit Vermietern sein, Rechnungen bezahlen oder Begleitung bei Arztgesprächen.

Vereinbarungen überprüfen Aus der Erfahrung sei es ratsam, nicht eine Person desselben Alters einzusetzen und wichtig sei, die Vereinbarungen sporadisch zu überprüfen. Ist die eingesetzte Person noch eine Person des Vertrauens oder hat sich das geändert? Im Vorsorgeauftrag könne man bestimmen, welche Aufgaben wer übernehmen solle. Der Inhalt eines Vorsorgeauftrages gliedere sich in drei Lebensbereiche: Personensorge (zum Beispiel Pflegebedürftigkeit spezifizieren), Vermögenssorge (Bereiche Renten, Banken, Depots) und Rechtsvertretung (unter anderem Wohnung kündigen, Heimverträge unterzeichnen). Damit seien alle Fälle im Leben abgedeckt.

Von Dritten aufgefordert Bei verheirateten Partnern können innerhalb der gesetzlichen Grenzen Vertretungen von Ehepartnern wahrgenommen werden. So seien Alltagsgeschäfte sicher kein Problem. Sei kein Partner mehr da, sei ein Vorsorgeauftrag eine gute Sache. Die Kesb handle erst, wenn sie von einem Fall wisse und durch Dritte informiert werde, so zum Beispiel die Gemeinde, die Spitex oder von Verwandten. «Sie rufen uns an, weil sie die Urteilsfähigkeit der Person anzweifeln oder eine Verwahrlosung wahrnehmen. Dann prüfen wir die Situation und stellen mit einer ärztlichen Untersuchung die Situation klar», so Kubatz. Die Emotionen in den Gesichtern der Zuhörer sprachen Bände. Worte wie Bevormundung und Guillotine schwirrten durch den Raum. Kubatz zeigte ein feines Gespür und betonte, dass sich die Kesb als Schutzbehörde nicht einfach einmische: «Das Wort Schutz nehmen wir sehr ernst!» Evelyn Kubatz fasste am Ende zusammen, dass eine Selbstvorsorge frühzeitig an die Hand zu nehmen sei. Man solle mit der Familie diskutieren, auch wenn dies vielen schwerfalle. Noch einmal betonte sie, dass ein Vorsorgeauftrag unbedingt regelmässig überprüft werden müsse. Mit vielen Informationen und regen Diskussionen ging der Nachmittag zu ◾ Ende.


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Konzept mit Fernwärme passt gut zur Energiepolitik für das Label Energiestadt

Holzschnitzel anstelle Öl Ende Mai fand die Informationsveranstaltung über einen Fernwärmeverbund in Nürensdorf in der Mehrzweckhalle Ebnet statt. Der Vergleich zwischen einer Ölheizung und einer Holzschnitzelheizung wurde an diesem Abend aufgezeigt und die Idee ausführlich durch diverse Redner erläutert. von Yvonne Müller «Einige unserer gemeindeeigenen Bauten haben bereits Holzschnitzelheizungen, wie zum Beispiel das Schulhaus Ebnet. Die Erfahrungen damit sind sehr gut», verkündete Gemeindepräsident Christof Bösel in seiner Eröffnungsrede. «Zudem verursacht die Schnitzelheizung im Vergleich zur Ölheizung viel weniger CO2-Ausstoss, was natürlich unserer Natur zu gute kommt und die nachhaltige Energiepolitik für das Label Energiestadt stützt». Die Gemeinde Nürensdorf gehe mit einem gutem Beispiel voran, indem sie unter anderem bei gemeindeeigenen Neu- oder Umbauten auch in Zukunft versuchen werde, energetisch optimal zu bauen.

Geduldig wurden alle Fragen von den jeweiligen Fachpersonen beantwortet. (ym)

Rasche Umsetzung

auf Herbst 2017 erfolgen. In verschiedenen Etappen wird das Anschlussnetz aufgebaut und verdichtet. «Ökologisch ist eine energetische Sanierung sehr sinnvoll und die Gemeinde unterstützt Interessenten gerne in der Beratung und Ausführung», sagte Gemeinderat Urs Buchegger (Ressort Raum und Umwelt).

Eine rasche Umsetzung sei geplant. Der Beginn der Wärmelieferung soll

Erhard Heider, Inhaber der Heider Holzenergie AG aus Tagelswangen,

Variante in der Region. Neue Arbeitsplätze können erschaffen werden und alte bleiben erhalten.» Nicht zu vergessen sei zudem, dass Holz der zweitwichtigste erneuerbare einheimische Energieträger der Schweiz sei, so Keel.

erzählte über seine 20-jährige Erfahrung mit der Holzschnitzel-Anlage in Tagelswangen. Sommer und Winter liefere sie Fernwärme an ein bereits dichtes Netz mit zirka 500 Wohnungen, 30 Einfamilienhäuser, sechs Gewerbe- und Industriebauten und zwei Schulhäuser. Der Vorteil der Fernwärme sei, dass sie lokal verankert ist und somit die Verpflichtung gegenüber der Kunden nicht anonym statt◾ finde.

Die Initianten Roland Mensch, Geschäftsführer der Gärtnerei Lamprecht Pflanzen AG in Nürensdorf, und Hans Baumgartner, Energielogistiker und Eigentümer der Hans Baumgartner und Sohn AG in Lindau, stellten das Projekt Fernwärmeverbund in Nürensdorf vor. Wie bereits im DorfBlitz vom April ausführlich berichtet, wird das Projekt vom Gemeinderat im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt.

Kurze Transportwege Andreas Keel, Geschäftsführer der Energie und Holz GmbH Zürich, kann auf eine 20-jährige Erfahrung im Bereich Holzenergie zurückgreifen. Der Forstingenieur zeigte die Kostenrechnung und den Energieverbrauch im Vergleich zur Ölheizung auf. «Zurück zum Holz hat auch den Vorteil, dass durch die kurzen Transportwege nicht zusätzlich graue Energie erzeugt wird. Zudem bleiben 90 Prozent der Wertschöpfung mit dieser

Spatenstich für das Lilienhaus Am 14. Juni erfolgte der Spatenstich für das Mehrfamilienhaus an der Winterthurerstrasse 29 in der Nähe des Dorfzentrums. Die Bauherrschaft hat bei der Konzipierung ein grosses Augenmerk auf die Integration in das dörflich geprägte Ortsbild gelegt. Den Architekten Regula Vogel und Daniel Grob von Grob +

Schöpfer Architekten ist es gelungen, mit den fassadenbündigen Loggias ein Konzept für modernes Wohnen mit attraktiven Grundrissen zu kreieren. Dank einem offenen Raumkonzept flössen in die neun Eigentumswohnung viel Licht und Sonne bis tief in den Wohnraum. «Das grosse Interesse an der Über-

bauung schon vor dem Baustart zeigt uns, dass wir mit unserem Raumkonzept den Nerv der Zeit und die Bedürfnisse der Bevölkerung getroffen haben», so die Medienvertreterin der Markstein AG, die den Verkauf der Wohnungen leitet. Das Lilienhaus soll im September 2017 bezugsbereit sein. (e)


EM-Wettbewerb: Die Gewinner stehen fest! E Wir danken allen, die an unserem Wettbewerb mitgemacht haben. Prämiert wurden folgende Einsendungen:

1. Platz: Anja Ehrensperger, Illnau, gewinnt einen offiziellen Spielball der UEFA Euro 2016.

2. Platz: Seline Burri, Schliern, gewinnt ein Original Matchtrikot der Schweizer FussballNationalmannschaft.

Alle Preise wurden zur Verfügung gestellt von Taurus Sports AG Kloten.

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Adlerhorst wurde feierlich eingeweiht

Spiel, Spass und Bewegung Die Projektwoche Spielen fand Ende Mai im Schulhaus Sunnerain statt. Zum Mittelpunkt dieser Woche zählte das Einweihungsfest für den neuen Adlerhorst, welches mit einem Flashmob eröffnet wurde. Als Abschluss fand das beliebte Dorfspiel in den beiden Ortsteilen Birchwil und Oberwil statt. von Yvonne Müller Diese Projektwoche stand ganz unter dem Motto: «Spiel, Spass und Bewegung». Die Schüler konnten viele Spiele für Drinnen und Draussen kennenlernen oder bereits bekannte Spiele neu entdecken. Es wurden drei Kurse für das Erlernen von neuen Spielen angeboten, für die sich um die 40 Kinder angemeldet hatten. Denise Chappuis, Leiterin der Ludothek Nürensdorf, unterstützte die Lehrer tatkräftig mit ihrem Wissen. «Da Spiele die Gemeinschaft fördern, planen wir bereits, eine Spiel-Kiste auf dem Pausenplatz aufzustellen. Wir hoffen, dass die Kinder in den grossen Pausen dann aktiver werden», erzählt Maja Jenny, welche zusammen mit Regine Archetti diese Projektwoche organisiert hat.

Die Schüler und Schülerinnen stürmen den Adlerhorst kurz nach der Eröffnung. (Fotos: Yvonne Müller)

wurden. Zuerst tanzten Schüler, Lehrer und Kindergärtnern zum Song «Happy» von Pharrell Williams einen Flashmob. Nach einer kurzen Dankensrede vom Schulleiter Gianni Schwager an die Schulpflege, die Gemeinde und Helfer, durfte Maja Jenny das Band zur Eröffnung des Adlerhorstes durchschneiden.

Einweihung Adlerhorst Räuber und schwarzer Peter Mitte Woche wurde der Adlerhorst mit einem kleinen Fest eingeweiht, zu dem auch die Eltern eingeladen

Die Kinder waren in altersdurchmischten Gruppen unterwegs, von

Engagiertes Basteln von Tieren in kleineren Gruppen.

der ersten bis zur sechsten Klasse je ein Kind. Die Teamarbeit hat den gegenseitigen Respekt untereinander stark gefördert, so die Initiantinnen, und viele neue Freundschaften wurden geschlossen. Auf einer Karte waren alle zwölf Posten eingezeichnet. Um ein wenig Spannung in das Spiel zu bringen, waren Räuber unterwegs, welche von Lehrern und Müttern gespielt wur-den. Begegneten sich zufällig zweii Gruppen, so mussten diese sich ge--

genseitig je eine Karte aus dem Schwarzen Peter-Kartenspiel ziehen. Mit dem schwarzen Peter konnten Sie sich freikaufen und mit einem Paar auch Bierdeckel erwerben. Mit den erworbenen Bierdeckeln kreierte jede Gruppe am Nachmittag in Teamarbeit auf dem Pausenplatz ein Tier ihrer Wahl. Eine Jury bewertete die entstandenen, fantasievollen und kreativen Tiere. ◾


Region

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Melden Sie sich bei Feuerbrandverdacht bei der Gemeindeverwaltung Feuerbrand ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit, die in Kernobstanlagen, Hochstammobstgärten und Baumschulen (Apfel, Birne, Quitte) grossen Schaden anrichten kann. Zu den Wirtspflanzen gehören auch Cotoneaster, Scheinquitte, Feuerdorn, Vogelbeere und Weissdorn. Eine vollständige Wirtspflanzenliste und viele weitere Informationen zu Feuerbrand sind auf der Internetseite www.feuerbrand-zh.ch zu finden. Auf Ihrer Gemeindeverwaltung können Sie das Merkblatt «Feuerbrand im Hausgarten» gratis beziehen.

Wie ist Feuerbrand zu erkennen? Hauptsächlich über die Blüte dringen die Feuerbrandbakterien in die Wirtspflanzen ein. Vom Stielgrund her verfärben sich Blüten und Blätter braun bis schwarz. Oft krümmt sich die Spitze befallener Äste hakenförmig. Äste bis hin zur ganzen Pflanze sterben ab. Erste Symptome sind wenige Wochen nach der Blüte sichtbar.

Was tun bei Verdacht auf Befall? Feuerbrand ist meldepflichtig! Wenden Sie sich bei einem Verdachtsfall an Ihre Gemeindeverwaltung oder direkt an den Gemeindekontrolleur. Er verfügt über Kontakte und die nötigen Kenntnisse, wie im entsprechenden Fall am besten vorzugehen ist. Wegen der Verschleppungsgefahr sollten befallene Pflanzenteile nicht berührt oder selber abgeschnitten werden. Wenn Sie näher als 500 Meter zu einer Obstanlage oder einem grossen Obstgarten wohnen, sind Neupflanzungen von Wirtspflanzen gemäss der Fachstelle Pflanzenschutz unerwünscht. Obstproduzenten Ihrer Gemeinde sind Ihnen dankbar, wenn Sie mithelfen, den Feuerbrand-Befallsdruck so niedrig wie möglich zu halten. Ab Juni sind die Feuerbrandkontrolleure der Gemeinde unterwegs, um Wirtspflanzen auf Feuerbrand zu kontrollieren. Strickhof Fachstelle Pflanzenschutz

Quelle: Strickhof, typische Feuerbrandsymptome am Apfelbaum

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Auf der Suche nach privaten MandatsträgerInnen (PriMa) Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) und die Fachstelle für Erwachsenenschutz (FES) suchen Frauen und Männer, welche Menschen, die sich nicht mehr selbst um ihre administrativen Angelegenheiten kümmern können, unterstützen. Falls Sie diese Aufgabe mit Freude erfüllen würde und Sie sich pro Monat drei bis acht Stunden engagieren könnten, nehmen Sie für weiterführende Auskünfte bitte mit folgenden Personen Kontakt auf: Für die Gemeinde Nürensdorf: Kathrin Bieri-Brändli, Leiterin Abteilung Soziales (kathrin.bieri@nuerensdorf.ch) oder Telefon 044 838 40 68 Für die Gemeinde Bassersdorf: Felix Goldinger, Abteilungsleiter Soziales + Alter (felix.goldinger@bassersdorf.ch) oder Telefon 044 838 85 91 Sie können sich auch direkt mit der zuständigen Person der Fachstelle für Erwachsenenschutz (FES) in Verbindung setzten: joerg.stuckmann@fes-kbs.ch (oder Telefonnummer 043 255 48 00). Sozialbereiche Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf

Kooperatives Verhalten belohnt Jährlich werden gemäss Gewerbeverein mehr Altbacher-Gutscheine verkauft als eingelöst. Der daraus resultierende Überschuss setzt der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) jeweils für einen wohltätigen Zweck ein. Entweder wird der Betrag gespendet oder es werden Sitzbänke gesponsert oder auch andere Vereine damit unterstützt – so wie dieses Jahr der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN). Der NBN überraschte am Runden Tisch in Kloten mit innovativen Ideen, wie die Eigentalstrasse der Bevölkerung zugänglich gemacht werden kann. Der Vorschlag einer zeitlich absehbaren Wiedereröffnung mit ei-

ner letzten Sanierung inklusive Amphibientunnels wird vom Gewerbe als sehr kooperativ angesehen und auch geschätzt. Mit dieser Spende möchte der GVBN dem NBN gerne für das Entgegenkommen und den Einsatz danken. Wie vom Vorstand zu erfahren ist, ist es dem GVBN ein Anliegen, Vereine in Bassersdorf und Nürensdorf unterstützen zu können, damit das Vereinsleben weiterhin aktiv geschehen kann. Viele der lokalen Vereine engagieren sich im Dienst der Öffentlichkeit. Diese Tatsache sei ein weiterer Grund, weshalb die Spende dieses Jahr an den Naturschutz gehe. (ar)

REPORTERTELEFON Etwas Interessantes gesehen oder gehört in unseren Gemeinden? Dann rufen Sie uns bitte an: Quelle: Agroscope Wädenswil

079 258 55 79


Dorf-Blitz

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Region

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Evelyne BächlerDussex aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Wir sind vor acht Jahren von Kloten nach Brütten gezogen. Unsere Wahlheimat, die wir durch meine Schwester und ihre Familie bereits seit über 20 Jahren von verschiedenen Anlässen her kannten. Diese Entscheidung haben wir auch nie bereut. In Brütten findet auch noch richtig das Wetter statt. Der viele Wind sorgt für gute Luft und im Winter haben wir eine Menge Schnee. Zudem haben wir wenig Nebel und viel Sonne. In Brütten wird noch gegrüsst auf der Strasse und die Kultur hat einen grossen Stellenwert. Obwohl wir nicht so viele Einwohner sind, ist die Bevölkerung doch sehr aktiv. Auch ist hier alles schön gepflegt und sauber und die vielen Blumen an jeder Ecke erfreuen mich immer wieder von neuem. Was hat Sie geärgert? Es ärgert mich, dass unsere alte Poststelle einfach wegrationalisiert wurde, obwohl der Umsatz anscheinend gestimmt hat. Es ist für uns eine grosse Umstellung, die Post erst am späteren Nachmittag zu erhalten. Als Alternative wurde eine Agentur der Post im Volg eingerichtet. Für meinen Mann, der stark sehbehindert ist, ist es nicht möglich, diese Dienstleistung ohne fremde Hilfe zu nutzen. Die Mitarbeiterinnen im Volg bemühen sich zwar sehr, aber der persönliche Kontakt am Postschalter kann dadurch leider nicht ersetzt werden. Statt dem dunklen grauen Klotz am Eingang von Brütten hätten wir uns ein gepfleg(ym) tes Restaurant gewünscht.

GEWERBEGEFLÜSTER Martin Nef hat 2004 infolge einer Nachfolgelösung als Quereinsteiger mit 46 Jahren die Firma Ammann Storenbau AG in Winterthur übernommen. Seine beiden Söhne Sebastian und Tobias Nef arbeiten beide im Familienbetrieb als Servicemonteure mit. Total sind es zehn Mitarbeitende, die das Ammann-Team bilden. «Mit dieser Grösse bleiben wir flexibel, das passt perfekt für uns», sagt der Firmeninhaber. Martin Nef ist hauptsächlich in einer Beraterfunktion unterwegs, hilft aber wenn nötig auch auf dem Bau mit. Er erstellt für jeden Kunden eine umfassende Situationsanalyse und erarbeitet dann mit ihm gemeinsam ein Konzept für eine ideale Lösung aus. Bevor die Montage erfolgt, gibt er vor Ort den Monteuren die nötigen Informationen, damit alles so läuft, wie es sollte. «Klar kann immer etwas passieren, aber so schliessen wir die meisten Fehlerquellen von vorneherein aus», erklärt Nef sein Vorgehen. «Unsere Servicetechniker werden laufen geschult und wir stellen ausschliesslich nur qualifizierte und erfahrene Fachleute ein, die ihren Fachausweis in der Schweiz gemacht haben.

Eine solide Basis ist uns sehr wichtig. Qualität beginnt bereits beim ersten Kundenkontakt. Durch die Ausbildung von Lehrlingen leisten wir einen aktiven Beitrag zur Steigerung der Qualitätsarbeit im Storenbau.» 75 Prozent der Kundschaft sind Privatkunden. Bedient werden auch einzelne anspruchsvolle Verwaltungen, die Wert auf Qualität legen. «Wir vertreiben ausschliesslich Schweizer Markenprodukte, hinter denen wir auch stehen können. Langfristig gesehen bekommt der Kunde damit das beste Preis-Leistungsverhältnis.» So bleibt die Firma ihrem Motto treu, das lautet: «Guäti Büätz zu färem Priis!» Probleme seien ausschliesslich Chef-Sache, sagt Martin Nef. «Kommt bei uns ein Anruf herein, erscheint auf dem Bildschirm gleich die ganze Kundenhistorie. Das spart viel Zeit und wir können damit einen guten Service bieten. Zufriedene Kunden sind uns enorm wichtig und es gibt kein Problem, das nicht gelöst werden kann.» Yvonne Müller

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Nun sind sie wieder unterwegs, die Hautflügler. Bis zu 80 000 dieser Tiere können in einem Volk leben. Die emsigen Bienen sind in vielen Ländern in ihrem Überleben bedroht. Verschiedenste Gifte in der Art von Mitteln zur Schädlingsbekämpfung bedrohen Tausende von Völkern. Biodiversität und Verzicht auf Gifte sind eine gute Möglichkeit, ihnen ein Weiterleben zu ermöglichen. In der Stadt Zürich gibt es ein Projekt, welches eine Imkerin ins Leben gerufen hat. Sie ermöglichte die Verbreitung von über 50 Schwärmen in der Kantonshauptstadt. Bis zu einer Tonne Honig kann mittlerweile so schon geerntet werden. Die Pollensammler haben sich also gut dem Menschen angepasst, so scheint eine Grossstadt nicht zwingend ein Problem in ihrem Lebensraum zu sein. Umso mehr können wir uns an ihrem Anblick in unserer Region erfreuen und sie bei ihrer Arbeit beobachten. (sb)


Region/Leserforum

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Die Marathonsaison 2016 hat ken getragen werden, sind ins schon längst begonnen. Ob Zü- Stocken geraten. Was tun? rich-Marathon, Harmony Genève Marathon oder der Am besten lehnen Sie Schweizer Frauenlauf sich zurück, nehmen in Bern, Frauen und eine Tasse Kaffee und Männer steigen in die überlegen sich, was Hose und zeigen eine Nullzins heisst. Nullzins heisst null Ertrag. tolle sportliche Leistung. Zwischen MaraNegativzins heisst nethonläufern und Akgativer Ertrag. Man betienmärkten gibt es kommt also nur mehr, erstaunlich viele Paralwenn man Risiken einlelen. Die Top-Athleten geht. Über Risiken Philipp Kaufmann laufen höchst disziplimuss man gut nachniert, ausdauernd und denken. Alles Geld in sind minutiös in der Vorbereitung. Aktien zu stecken, wäre unklug. Ob Läufer oder Anleger, viele Teil- Bevorzugen Sie weiterhin Ihnen nehmer sind ehrgeizig, gehen an bekannte Werte mit guter Diviihr Limit und suchen bei jeder dendenrendite. Bleiben Sie in den Anlageklassen breit diversifiziert Wetterlage den Erfolg. und legen Sie nie alle Eier in den Der S&P 500, trainiert von Janet gleichen Korb, ausser Sie lieben Yellen, ist ein solcher Athlet und Omelett. befindet sich auf einem historischen Hoch. Nach einem sieben- Unsere Berater vom Anlagemarajährigen Kurs-Marathon deutet thon-Komitee stehen Ihnen gerne vieles auf einen Zieleinlauf hin. mit Rat und Tat zur Seite. Die US-Wirtschaft hat ihren Höchstpunkt erreicht, die Margen Ihre Raiffeisenbank sind unter Druck und die Bewertungen sind erhöht. Die AktienOberembrach-Bassersdorf märkte, die von den ZentralbanPhilipp Kaufmann

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Bedürfnis nach dem Ortsbus

Unser Gemeinderat findet einen Ortsbus zwar nicht nötig, aber für die vielen Bewohner in den abgelegenen Quartieren im Schatz (Ost) und auch

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Fotowettbewerb

Sieben Jahre Marathon

Als wir vor 32 Jahren nach Bassersdorf gezogen sind, hatte das Dorf etwa 6000 Einwohner. Schon damals ist uns aufgefallen, dass die Gutrainstrasse und das Schatz-Quartier etwas «weg vom Geschoss» liegen, da der Bahnhof mit der Flughafenlinie auf die grüne Wiese nach Süden verlegt worden war. In der Steuererklärung konnte ich für den Arbeitsweg immer das Auto angeben, da der Bahnhof relativ weit entfernt ist.

Dorf-Blitz

in Richtung Friedhof und an der Rebhaldenstrasse (im Westen) sieht die Sache etwas anders aus. Wenn man in der Nähe des Bahnhofs oder in Baltenswil wohnt, dann ist der öffentliche Verkehr bereits vorhanden. Aber in anderen Quartieren ist ein Ortsbus erforderlich, da wir ja alle älter werden. Und es gibt einige Gemeinden vergleichbarer Grösse, in denen ein Ortsbus funktioniert. Ein naheliegendes Beispiel ist unsere Nachbargemeinde Dietlikon.

Wo befindet sich dieser blumige Laternenmast? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 11. Juli per E-Mail an sekretariat@dorfblitz. ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte die Amillarsphäre beim alten Gemeindehaus in Bassersdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Andreas Lehmann aus Bassersdorf. (dm)

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)

Peter Vollenweider, Bassersdorf


Dorf-Blitz

Region

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Rüedi Innendekoration Schnarchen Wer kennt das nicht: Man versucht einzuschlafen, aber der Partner oder die Partnerin schnarcht daneben kräftig und verhin- Stefan Hertach dert damit das eigene Einschlafen. Schnarchen ist weit verbreitet und betrifft bis zu 1/3 der Bevölkerung. Männer schnarchen mehr als Frauen, allerdings holen diese nach der Menopause deutlich auf. Die hormonelle Veränderung wirkt sich auch auf das Gewebe im Gaumen aus. Die Schnarchgeräusche entstehen durch eine Behinderung des Luftflusses im Gaumenbereich. Dabei wird Weichteilgewebe durch die Luft zum Flattern gebracht. Es gibt anatomische Voraussetzungen die Schnarchen begünstigen, meist ist jedoch zunehmendes Alter, Übergewicht und die Schlafposition entscheidend. Auch was gegessen und getrunken wird kann einen Unterschied ausmachen. Schnarchen ist grundsätzlich harmlos und höchstens für den Partner störend. Setzt jedoch die Atmung des Schläfers regelmässig aus, weil das Weichteilgewebe im Rachen die Luftröhre vollständig verschliesst, sollte dies beim Arzt abgeklärt werden. Die folgenden Tipps helfen bereits, das Schnarchen etwas zu mindern. Versuchen Sie auf der Seite zu schlafen – Rückenschläfer schnarchen deutlich mehr. Stellen Sie ein Glas Wasser neben das Bett und achten Sie auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit (45-65 % rel. Feuchtigkeit). Ein trockener Rachen schnarcht schneller. Stellen Sie den Lattenrost ab Becken 3-4 cm höher. Lüften Sie vor dem Zubettgehen das Schlafzimmer gut durch und halten Sie die Fenster während der Nacht geschlossen. Stefan Hertach zertifizierter Schlaf- & Liegeberater

Mit vereinten Kräften werden die vielen Holzschnitzel für die Finnenbahn verlegt.

Unmengen an Schnitzeln verteilt

Bassersdorfer Finnenbahn erneuert In der Woche vom 6. Juni hatten 15 Pioniere der Zivilschutzorganisation Hardwald den Auftrag, die Finnenbahn im Chaletwald wieder auf Vordermann zu bringen. Im Schluefwegzentrum in Kloten wurden Kader der Zivilschutzorganisation Hardwald vom KommandantStellvertreter Walter Rüedi und vom Einsatzleiter Rico Chiabotti begrüsst. In kurzen Worten erläuterten sie, welche Arbeiten in den kommenden Tagen zu erledigen seien. Nach einer Bestandesaufnahme am Einsatzort wurden das Material und die notwendigen Fahrzeuge für die folgenden Tage bereitgestellt. Am Dienstag um 7 Uhr rückten dann die 15 Pioniere in Kloten ein und warteten gespannt auf ihren Einsatz. Nach einer kurzen Begrüssung zogen alle an den Einsatzort oberhalb von Bassersdorf. Das Wetter passte und so packten alle mit viel Elan ihre Arbeiten an. Das Resultat des ersten Tages liess sich sehen: An der 520 Meter langen Finnenbahn konnten bereits über 450 Meter Vlies verlegt werden. Zudem wurden an verschieden Stellen Rundholze ersetzt.

Störende Regenkleider Leider prasselte der Regen am Mittwoch ununterbrochen auf die Mannschaft nieder. Die Paella zum Mittag-

essen gab wieder den nötigen Schub und Motivation für den nachmittäglichen Einsatz. Im Verlauf des Donnerstagmorgens schien sich der Regen zurückzuziehen. Arbeiten ohne störende Regenkleider – was für eine Erleichterung! Alle drückten nochmals aufs Gaspedal und anstatt um 17 Uhr nach Hause zu gehen, wurden nochmals freiwillig zwei Stunden angehängt. Die Schlussarbeiten an der Finnenbahn waren bereits bis zum Mittag fertig. Nach dem Reinigen und Zurückbringen

des Materials und der Fahrzeuge freuten sich alle auf das bevorstehende Wochenende. Einige eindrückliche Zahlen belegen den grossen Einsatz der Pioniere: Von den 192 Kubikmetern gelieferten Holzschnitzel wurden insgesamt mehr als 1800 Schubkarren auf dem gesamten Parcours verteilt und das auch bei Dauerregen. Die Finnenbahn steht nun wieder in neuem Glanz für die Bevölkerung bereit. (e)

Erfolgreiches Ernstfalltraining an der BWS Kloten Auf dem Klotener Stighag trafen sich anfangs Juni 220 Jugendliche aus allen Berufsvorbereitungsjahren (BVJ) des Kantons Zürich. In 22 Teams kämpften sie um den BVJ Züri-Cup. Erst zum dritten Mal wurde dieses Fussballturnier ausgetragen und hat sich bereits zum sportlichen Höhepunkt gemausert. Weil die BWS Kloten letztes Jahr den Pokal gewann, musste sie nun das Turnier organisieren. Alle BWS-Lernenden, die nicht mitspielen durften, halfen mit. Bereits beim «Wilden Mann» wurden die auswärtigen Mannschaften freundlich begrüsst und zu den Garderoben geleitet. Eine weitere Gruppe Schüler hatte die Rucksackaufbewahrung organisiert, die Spiel-Assistentinnen halfen beim

Auswerten der Spielresultate und waren bemüht, die Bälle vom «Out» wieder ins Spielfeld zu bringen, was angesichts der Getreidefelder rund ums Spielfeld nicht immer ganz einfach war. Ein Ball blieb trotz intensivem Suchen verschwunden. Da konnte auch die fleissige BWS-Putz-Crew, die sonst wirklich alles zusammenlas, nichts mehr daran ändern. Für den kulinarischen Teil war die Hauswirtschaftsklasse zuständig. Für alle 300 Anwesenden kochte sie Kartoffelsalat und auf dem Grill brutzelten Brat- und Geflügelwürste. Das nächste Jahr ist übrigens die BWS Küsnacht mit Organisieren dran. Küsnacht gewann den spannenden Final knapp mit 1:0 gegen Kloten. (e)


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Region

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Schneller durch die Sicherheitskontrolle

Pflanzenpracht auf dem Zentrumsplatz

Das Gewerbe blüht auf

In den Sommermonaten verzeichnet der Flughafen Zürich jeweils höhere Passagierzahlen. Im Handgepäck finden sich oft Gegenstände, die nicht mitgeführt werden dürfen.

Pünktlich zu Beginn des lang ersehnten Sommerwetters startete der Gewerbeverein BassersdorfNürensdorf Ende Juni seine Sommeraktion mit einer Einladung zum Apéro und zum Verweilen innerhalb blühender Pflanzenpracht in der Dorfmitte von Bassersdorf.

Sicherheit hat am Flughafen Zürich oberste Priorität. Die Regelungen für die Sicherheitskontrolle werden ihr vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) vorgegeben. Je nach Fluggesellschaft bestehen noch individuelle Vorschriften. Es lohne sich, die wichtigsten Sicherheitsregelungen zu kennen und das Handgepäck dementsprechend vorzubereiten, so die Flughafenbetreiberin in einer Mitteilung.

von Astrid Steinbach Nach der «Ladenstrasse» vor zwei Jahren und dem «Gwerblerfäscht» im vergangenen Jahr wollte der Gewerbeverein auch dieses Jahr wieder eine Aktion für die Gemeinde starten. Gleichzeitig wollte man sich dabei den Einwohnern und Besuchern präsentieren. Ein Konzept war schnell gefunden, so Christian Pfaller, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins und Gemeinderat von Bassersdorf: Es sei immer wieder zu hören, dass die Bassersdorfer ihren neuen Dorfplatz schön fänden, aber er doch etwas leer und farblos wirke. Hier sollte Abhilfe geschaffen werden.

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Flüssigkeiten richtig verpacken

Zentrumsplatz mit blumigem Flair. (as)

Das ist dem Verein in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung auch gelungen. 19 verschiedene Gewerbetreibende aus Bassersdorf und Nürensdorf beteiligten sich an der Sommeraktion und ebenso viele Kübel mit herrlicher und unterschiedlichster Bepflanzung zieren nun den Zentrumsplatz. Jeder beteiligte Gewerbler hat dabei seinen Kübel individuell gestaltet. Die Kübel wurden

extra nahe beeinander aufgestellt, damit eine bessere Wirkung erzielt werde, erklärte Christian Pfaller. Besonders gut könne man an der Vielfältigkeit der Gestaltungsarten auch den innovativen Geist der einzelnen Gewerbe erkennen, so Pfaller weiter. Die Aktion soll noch bis am 31. August die Augen erfreuen, was sich bereits am ersten Tag an den Reaktionen der Besucher ablesen liess. ◾

Flüssigkeiten – dazu gehören auch Gels oder Sprays – sind nur erlaubt in Behältern bis zu maximal 100 Millilitern. Diese Behälter müssen in einen 1-Liter-Beutel gelegt werden. Pro Person ist ein 1-Liter-Beutel erlaubt. Flüssigkeiten über 100 Milliliter sind nur erlaubt, wenn es Spezialnahrung, Babynahrung oder Medikamente sind. An der Sicherheitskontrolle müssen alle Flüssigkeiten vorgezeigt werden. Erlaubte Flüssigkeiten werden gesondert kontrolliert. Auch elektronische Geräte wie Laptop, Tablets oder Kameras müssen vorgezeigt werden. Lose Batterien und Powerbanks müssen im Handgepäck transportiert werden und gegen Kurzschluss gesichert sein. Pole sollten mit Klebeband angeklebt werden und jede Batterie einzeln in eine Schutzhülle steckt. Bei Batterien ab 100 Wattstunden gilt eine Beschränkung auf maximal zwei Batterien pro Passagier. Verboten sind Energieträger mit einer Leistung von über 160 Wattstunden.

Spitzige Gegenstände aufgeben

«Old ladies» werden Kantonalmeister GymTeam Brütten hat Mitte Juni an der Kantonalmeisterschaft des Zürcher Turnverbandes in Wetzikon den Titel in der «Gymnastik Kleinfeld» geholt. Mit der Note 9.31 konnten sich die 16 Frauen als «Old Ladies» vor dem TV Schönenberg und dem TV Egg platzieren. In der Gymnastik Bühne holte die Gruppe den dritten

Platz von elf Vereinen. Das «Oldies»Tenue hat bereits vor dem eigentlichen Auftritt in Wetzikon für einige Lacher gesorgt, hatten sich doch die Frauen nach ihrem ersten Tanz auf der Bühne kurzerhand um Jahre altern lassen. Schwups wurden ein paar Falten ins Gesicht gezaubert und eine graue Perücke mit «Bürzi» und ein

Gehstock machten die Verwandlung komplett. Dass sie dennoch auch «im hohen Alter» noch fit sind, bewiesen sie dann anschliessend: Mit gebeugten Rücken begann der Tanz, danach wurde es immer flippiger. Dass sie damit viele bedeutend jüngere Turnerinnen auf die Plätze verwiesen, damit hatten sie nicht gerechnet. (nb)

Scheren und Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern, sollen im aufgegebenen Gepäck mitgenommen werden. Verboten sind Feuerwerke, Wunderkerzen oder Feuerzeuge. Pro Person erlaubt ist maximal ein Feuerzeug, welches der Passagier auf sich tragen muss. (e)


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Alltag im Dorf

Dorf-Blitz

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Junge Metal-Band steht vor der Veröffentlichung ihres Debut-Albums

Frozen Gate trumpft mit «Behind the dark Ice» auf Die junge Metal-Band «Frozen Gate» um Jonathan Berney und Kevin Althaus aus Nürensdorf tritt durchschnittlich einmal pro Monat auf. Bei internationalen Gigs spielen sie als Opener, die sogenannte Vorband. Nun stecken die vier jungen Männer ihre Gagen in ihr Debut-Album, dessen Taufe am 3. September gefeiert wird. von Rosmarie Schmid Ohrstöpsel rein – und die Post geht ab. Die an Verstärker angeschlossenen Gitarren erreichen mit ihrem Klang zusammen mit dem Schlagzeug die hinterste Ecke des 33 Quadratmeter grossen, schallgedämpften Probenraums. Schade, dass Jonathan Berney alias Erebos vor kurzem bei der Probe von einem Grippevirus geplagt wurde. Deshalb fehlte seine markante Stimme, die dem Song «Orbis Silentium» den markanten MetalSound verleiht. Die Band «Frozen Gate» probt jede Woche zwei Mal im «Claudia – House of Sounds», der ehemaligen Steigmühle in WinterthurTöss. Hier sind die Wände mit Postern dekoriert. Ein Kühlschrank hält Wasser und Süssgetränke frisch und zwei totgesessene Sofas kurbeln die Inspiration bei neuen Kompositionen an.

Projekt der Jugendarbeit «Frozen Gate» wurde im Frühjahr 2013 von Erebos durch das «Ajugastar» Projekt der Jugendarbeit in Nürensdorf gegründet. «Der Name ‹Frozen Gate› ist eine Metapher für den Tod, beziehungsweise für das Sterben», erklärt Erebos. Nach anfäng-

Erebos in Aktion bei einem Gig. (zvg)

Roger Skozit (Charon), Flavio Pompeo (Priest), Kevin Althaus (Eversor) und Jonathan Berney (Erebos, v.l.) freuen sich auf ihre erste CD. (rs)

lichen Wechseln von Bassist und Gitarrist hat sich die jetzige Besetzung mit Erebos, Priest, Charon und Eversor bewährt. Dies sind Künstlernamen, die jeder der vier jungen Männer selbst gewählt hat. Der 18-jährige Schreinerlehrling Jonathan Berney ist Gitarrist, Leadsänger und schreibt sich wie Erebos, der Gott der Finsternis aus der griechischen Mythologie. Hinter Priest, dem Priester, steckt der 22-jährige Versicherungskaufmann Flavio Pompeo aus Niederneunforn, er ist Gitarrist und Sänger. Als Charon, der düstere, greise Fährmann, ebenfalls aus der griechischen Mythologie, lässt der 22-jährige, schlaksige, Verwaltungskaufmann Roger Skozit aus Neuhausen mit seinem Bass die Eingeweide vibrieren. Ohne Drummer Eversor wäre die Band nicht vollständig. Kevin Althaus ist 25-jährig, macht eine Zweitausbildung zum Kaufmann und lebt in Nürensdorf. Seinen Alias-Namen hat er dem Assassinen eines Games entlehnt. Die Namen passen perfekt zur MetalSzene. Die vier jungen Männer hingegen machen den Eindruck, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Im Probenlokal sind ihre Gesichter konzentriert und die langen Haare ordentlich zusammengebunden. Auf der Bühne unter farbig blinkender

Lichttechnik aber leben sie ihre Leidenschaft mit geschminkten Gesichtern und wehenden Mähnen beim «Headbangen» aus. Sie treten nicht nur bei regionalen Anlässen auf. Für Grössen der Szene, wie etwa «Dark Funeral», eine schwedische BlackMetal-Band, oder «Ne Obliviscaris, die Progressiv-Death-Metal-Band aus Australien, heizen sie das Publikum als Opener tüchtig auf, wodurch die Headliner ihre Fans auf Betriebstemperatur übernehmen können.

Kompositionen gemeinsam schleifen «Frozen Gate» reihe sich bei Symphonic Avantgarde Black Metal ein, erklären die Musiker, wobei sie versichern: «Wir haben keine Vorbilder, das würde zu sehr zum Kopieren verleiten». Priest hat sich das Gitarren- und Bassspielen selbst beigebracht. «Seit zwei Jahren besuche ich den Gesangsunterricht bei Mace Mitchell der Heavy Metal Band Emerald», verrät er. Auch Erebos ist Autodidakt und Drummer Eversor hat den Zugang zur Musik beim Musikunterricht mit der Djembe, einer afrikanischen Holztrommel, gefunden. Auch Charon erinnert sich, wie ihn das Fieber gepackt hatte, als ihm der Lehrer in der Oberstufe den Bass in die Hand gedrückt hatte.

Bei einer Komposition trägt jeder etwas bei. Erst einmal baut Erebos den Riff, das Lied, grob auf und wenn er den Kumpels gefällt, wird der Feinschliff gemeinsam angebracht. Auch den Text schreibt Erebos, der anschliessend gemeinsam diskutiert wird. Und dann ist es so weit. «Alles ist zu 80 Prozent fertig, das Booklet ist designed und die Songs aufgenommen», verraten die vier. Zwölf Songs wurden im Tonstudio von Daniel Gutweniger in Regensdorf produziert. Die Verbesserungen, wie etwa Gesprächseinlagen mit Gästen, fügte Mathias Muggli vom «Molkerei Recording Studio» in Schaffhausen ein. Das Album gemischt hat Timo Schwämmlein, Gitarrist der Deutschen PaganMetal-Band «Varg» aus Coburg und Ralph Beier von den Ashburn Productions in Dübendorf hat die Endbearbeitung der Tonaufnahmen übernommen. Jetzt fiebern die Leute von «Frozen Gate» der Taufe ihres Albums «Behind the dark Ice» am 3. September entgegen. Noch ist der Austragungsort nicht definiert. «Auch die Werbung fehlt noch», sagen die Musiker. Das Album wird bei der Band erhältlich sein. Ihr nächster Gig am 27. August wird in Genf über die Bühne gehen. ◾


Dorf-Blitz

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Alltag im Dorf

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Noah Zygmont setzt den Fuss in die Fernsehwelt

Mit dem Swiss-CEO einen Tag unterwegs Der Bassersdorfer Noah Zygmont und sein Freund Pascal Scheiber konnten Mitte Mai für die SRFSendung «Eco» einen Tag mit Swiss-CEO Thomas Klühr verbringen. Am letzten Montag wurde die Sendung mit den beiden Jungjournalisten im Fernsehen ausgestrahlt. von Susanne Gutknecht Obwohl erst 17 Jahre jung, geht Noah Zygmont beherzt seinen Interessen nach. Vor allem die Medienwelt reizt ihn. Als Moderator bei einem Jugendradio hat er die letzten zwei Jahre Erfahrungen gesammelt und wöchentlich eine dreistündige Abendsendung moderiert. «Ich habe das Programm gestaltet und über News aus der Filmwelt, über Events und neue Musik berichtet.» Per Zufall ist er zum Jugendradio gekommen und hat dort mit Pascal Scheiber auch gleich einen Freund gefunden, dessen Interessen ähnlich liegen. Bereits als 13-Jähriger hat Noah Zygmont von zuhause aus ein Internetradio-Programm gestartet und gehofft, dass «ich vielleicht einmal bei Radio oder Fernsehen einen künftigen Arbeitgeber haben werde.»

Gewinner mit Videoclip Noah überliess seinen Wunsch nicht dem Zufall, konnte durch das Jugendradio Erfahrungen sammeln und sich Know-How in der Technik aneignen. Vor einem Jahr haben die beiden Freunde an der Video-Challenge des Web-Projektes «Mint» des Wirtschaftsmagazins «Eco» von SRF mit-

Noah Zygmont (l.) und Pascal Scheiber (r.) begleiteten Swiss-CEO Thomas Klühr während eines Tages. (Fotos: Reto Hoffmann)

gemacht und mit ihren Videoclips gewonnen. Noah hat sich den Einkäufen der Schweizer jenseits der Grenze gewidmet mittels einer Umfrage und eines Interviews eines ansässigen Sportbedarf-Unternehmers. Pascal hat den CEO des Ski-Herstellers Stöckli interviewt. Die Jungmoderatoren haben jeweils 500 Franken erhalten. Viel wichtiger war ihnen jedoch ihre Teilnahme als Jungmoderatoren am Swiss Economic Forum in Interlaken, unter den Fittichen von Eco-Moderator Reto Lipp. Dort haben sie einen Einblick in die Arbeit eines Fernseh-Moderators erhalten und durften je ein Interview mit zwei Wirtschaftsgrössen führen

Die Jungmoderatoren in Aktion: Im Interview vor laufender Fernsehkamera.

– vor laufender Kamera. Die beiden Jungmoderatoren heimsten von allen Seiten viel Lob ein und haben trotz Nervosität den Einsatz genossen.

Forsch angefragt Vor kurzem entschieden sich Noah und Pascal forsch, die Bekanntschaft mit der Redaktion von Eco aufzufrischen und anzufragen, ob ein Einsatz wieder einmal möglich sei. «Alle sprechen immer von Networking und dass die Jugend die Zukunft sei – das nahmen wir wörtlich.» Und tatsächlich: Die Redaktion von «Eco» lud sie erneut ein. Die Formatidee, einen Tag mit dem Swiss-CEO Thomas Klühr zu verbingen, der seit vier Monaten im Amt ist, und ihm mit Fragen auf den Zahn zu fühlen, kam bei den Verantwortlichen gut an. Jedoch nicht im Rahmen einer Sondersendung, sondern als normaler Beitrag innerhalb des Eco-Gefässes. Mitte Juni war es soweit und die beiden Freunde durften ihren Interviewpartner um acht Uhr morgens am Hauptsitz der Swiss treffen. «Thomas Klühr war sehr sympathisch. Wir begleiteten ihn von Sitzung zu Sitzung den ganzen Tag und unsere Fragen hat er mit grosser Offenheit beant-

wortet», erzählt Noah Zygmont. Zwei Kameraleute begleiteten sie und anschliessend mussten die beiden den Beitrag noch mit einem professionellen Cutter und der Redaktion von SRF aufbereiten. Auch wenn die Arbeit anstrengend war: «Es ist schon ein cooles Gefühl, sich so in Action zu sehen. Allerdings bin ich auch kritisch und denke, warum habe ich das gefragt oder ärgere mich, wenn ich träumerisch herumschaue.» Noah scheute sich nicht vor der grossen Arbeit, sondern saugte alles in sich auf. «Wir spürten bei diesem zweiten Einsatz schon, dass die Erwartungen höher gesteckt waren», erzählt er. «Wir wurden ins kalte Wasser geworfen und waren daher beide angespannter als beim letzten Einsatz für Mint.» Soeben hat Zygmont die Prüfungen seiner kaufmännischen Lehre bei der kantonalen Verwaltung in Zürich abgeschlossen. «Ich habe viele Seiten des Lebens kennengelernt, die mir sicher auch in Zukunft helfen werden.» Ende August wechselt er nun definitiv in die Medienwelt, tritt in die Redaktion von Radio Energy ein und absolviert eine zweijährige Weiterbildung an der Ringier-Journalisten-Schule. «Genau nach meinem Geschmack», sagt er befriedigt. ◾


Reisen

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Dorf-Blitz

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Ein geschichtsträchtiges Juwel an der Ostküste Schottlands

Lossiemouth, ein Städtchen zum Wohlfühlen Die kleine Stadt mit knapp 7000 Einwohnern ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Nicht nur alleine der Stützpunkt der Royal Air Force ist für Aviatikfreunde einen Aufenthalt wert, auch der Fischfang und die kulinarischen Angebote lassen das Herz der Schottlandbegeisterten höher schlagen.

und ihre Familien ist die RAF ein wichtiger Arbeitgeber, welcher auch für Schottland ein weiteres wirtschaftliches Standbein bedeutet.

von Susanne Beck Die friedliche Meeresbucht um das schottische Lossiemouth lädt zum Flanieren ein und der Kopf wird von der Meeresbrise frei von Gedankenschwere. In den kleinen Pubs gibt es eine grosse Auswahl an Bieren und Whiskys, und oft auch eine gute Auswahl an Weinen. Das sogenannte «Local-Food» wird beinahe überall angeboten. Und wenn man sich mit dem Wirt abspricht, ist er auch darum besorgt, frische Fische oder Krustentiere von ansässigen Fischern auf Wunsch zu organisieren. «Haddock», die englische Bezeichnung für Schellfisch, ist beinahe an jeder Ecke zu bekommen. Da reicht es, um ein «fish’n’chips» zu bitten, und schon wird ein frisch panierter Fisch mit Pommes frites nach

In beinahe jedem grösseren Ort trifft man einen Dudelsackspieler.

Der Strand von Lossiemouth lädt zu Spaziergängen oder einem erfrischenden Bad ein. (Fotos: Susanne Beck)

Art des Hauses serviert. Beinahe in jedem Ort gibt es einen Anbieter, der von sich behauptet, den besten zu verkaufen. Fischfang ist für viele Einheimische ein Nebenverdienst, welcher sich bei einem guten Tag als ziemlich lukrativ erweisen kann.

wahrgenommen werden kann. Da die Herstellung eines guten Whiskys viel Zeit – gut und gerne zehn Jahre oder noch einige mehr – benötigt, erklärt dann auch seinen stolzen Preis.

Glen Moray

Seit dem ersten Weltkrieg ist Lossiemouth ein wichtiger Stützpunkt der Royal Air Force (RAF). Eine grosse Vielzahl an Flugzeugen, Simulatoren und auch eine grosse Sammlung von Waffenarten können im Museum, welches kostenlos besucht werden kann, bestaunt werden. So ist auch das damals schnellste Militärflugzeug, die SR-71 Blackbird, von nahem zu betrachten. Auch wenn Kriege nicht besonders gefallen, fasziniert doch die Technologie, und wie sie sich auch in diesem Bereich unheimlich schnell entwickelt hat. Humanitäre Hilfe bot die britische Luftwaffe zum Beispiel auch beim Tsunami-Unglück im Dezember 2004. Für viele Männer

Wer in Schottland Ferien macht, kommt kaum daran vorbei auch eine kleine oder grössere Whisky-Distillerie zu besuchen. In Elgin, der Hauptstadt der Moray Council Area, gibt es einen kleinen, aber feinen Hersteller von Single-Malt-Whisky. An Flüssen finden sich oft Brauereien für dieses edle Destillat, so auch am gleichnamigen Fluss wie der Stadt, dem Elgin. Seit 1897 ist der fünfte Manager an der Herstellung und des Vertriebes des Glen Moray mit Herzblut dabei. Man riecht und spürt auf dem ganzen Areal, dass die Menschen, die dort arbeiten, ihre Arbeit lieben und ihr Wissen auch gern teilen. Neue Erkenntnisse und Ideen sind bei der Verfeinerung des Edelbrandes immer wieder dazu gekommen, einiges wird dem Besucher gern als Wissen mitgegeben. So ist bei diesem Produzenten auch Spannendes über Schimmelpilze zu erfahren, die sich bei Destillieren immer wieder finden und den Gebäuden ihr typisch graues Aussehen verleihen. Bei einer Degustation gibt es auch vom ersten Hochprozentigem zu kosten, aus dem dann in Jahren bei richtiger Lagerung in verschiedenen Fässern der sogenannte «Single Malt» entsteht. Erstaunlich, dass wirklich die Duftnote von reifen Aprikosen

Aviatikfreunde

Eine weitere Einnahmequelle ganz anderer Art gibt es in nächster Nähe. Eine riesige Schweinezucht findet man rund um den Stützpunkt. Augenfällig ist dabei die grosse freie Fläche, welche die Tiere zur Verfügung haben. Kilometerweite Zäune begrenzen grosszügig die Farmen für die Speckund Fleischproduktion.

Dünen und Sandstrand Schottlands Küsten sind meist steinig und klippig. Umso mehr erstaunen um Lossiemouth herum die wunderschönen Sandstrände, welche zu leichten Wanderungen einladen oder zu einem kühlen Bad im Meer. Golf kann ebenfalls zum Zeitvertreib in dieser Gegend gespielt werden, wie an der ganzen Küste bis nach England hinunter. Mit etwas Glück können auch Delfine und Wale in den Buchten erspäht werden sowie auch Seelöwen. Ein Ausflug nach Inverness ist ebenfalls ein eindrückliches Erlebnis. Wer sich mit der Gewinnung von Erdöl von Plattformen aus interessiert, ist dort an einem Ort, an dem es unglaublich viel zu erfahren gibt. Grossen Unterhaltungswert bieten die HighlandGames, welche jedes Jahr im Juli in dieser grossen Stadt ausgetragen werden und als Volksfest schlechthin gefeiert werden. ◾

Die grüne Grenze zwischen England und Schottland hat ihren besonderen Reiz.


Dorf-Blitz

Reisen

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In Südschweden sind Abenteuer garantiert

Schären, Seen und dichte Wälder Im Land der Elche und der warmen Zimtschnecken, geht alles etwas gemütlicher zu und her. Es ist garantiert nie von Touristen überlaufen und die Natur fasziniert vielerorts mit ihrer unberührten Schönheit. Die Schweden sind sehr freundliche Gastgeber, wirken sehr natürlich und sind auffallend kinderlieb. von Nadja Bächi Es gibt verschiedene Arten, Südschweden zu bereisen. Da die Distanzen doch beachtlich sind, empfiehlt es sich, mit dem Auto oder einem Wohnwagen zu reisen. Eine Möglichkeit aus der Schweiz ist es, mit dem eigenen Auto via Hamburg nach Travemünde und von dort mit der Fähre nach Trellenborg zu reisen. Sehr zu empfehlen ist die Nachtfähre. Nach acht Stunden Fahrt erreicht man bereits am nächsten Morgen Südschweden. Die Fähren müssen aber zwingend bereits Monate im Voraus reserviert werden, da sie schnell ausgebucht sind. Natürlich gibt es diverse Flüge nach Göteborg oder Kopenhagen. Wer keine Fähre und kein Flugzeug nehmen möchte, kann auch via Dänemark von Kopenhagen aus über die spektakuläre Nationenbrücke nach Malmö in Südschweden, gelangen.

Ferienhäuschen «Stuga» am See In Schweden gibt es diverse Anbieter, welche Ferienhäuser tage- oder wochenweise vermieten. Viele dieser typisch roten oder auch gelben Ferienhäuschen, genannt «Stuga», werden von einfach bis luxuriös angeboten und sind sehr oft an einem der vielen Seen oder nahe der Schären an der Küste angesiedelt. Nicht selten sind Fahrräder, Kanus und Boote mit im Preis inbegriffen oder können ganz unkompliziert gemietet werden: Abenteuerlichen Tagen am und auf dem Wasser steht nichts mehr im Wege! Wenn das Wetter mitspielt, gibt es nichts Schöneres, als den Abend am Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Diverse attraktive Campingplätze sind sehr gut eingerichtet und liegen meistens in der Nähe von

Typisches Sommerhaus (Stuga) direkt am See. (Fotos: Nadja Bächi)

Attraktionen. Die Küsten in Südschweden sind überwiegend flach mit vielen wunderschönen Schären und sandigen Stränden.

Spielerischer Urlaub in Vimmerby Vimmerby ist der Ort, an dem die meisten Familien mit Kindern das Abenteuer und die allerbesten Erlebnisse finden. Hier gibt es verspielte Ausflugsziele wie Astrid Lindgrens Welt, den Elch Park k Virum und Nils Holgerssons Welt. Auch Näs, wo die berühmte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren aufgewachsen ist, liegt hier. In «Astrid Lindgrens Värld», reihen sich Szenen und Orte aus ihren Geschichten aneinander. Im Massstab 1:3 lädt die Villa Kunterbunt zu einem Besuch ein und auch Pippis Pferd «Kleiner Onkel» und der Limonadenbaum fehlen nicht. Die Strassen beleben Schau-

Romantische Nächte im Mittsommer.

spieler in den Kostümen von Kalle Blomquist, Michel aus Lönneberga oder Ronja Räubertochter.

Göteborg – sympatische Weltmetropole Göteborg, Schwedens zweitgrösste Stadt mit 500 000 Einwohnern, liegt verkehrsgünstig an der lieg Mündung Göta Aelf ins M Kattegat. Der weit ins Landesinnere hinein schiffbare Fluss sowie ddie Verbindung zur Nordund Ostsee über Skagerakk u und Kattegat boten früher hervorragende Möglichkeiten zum Handeln, sodass die geschäftige Hafenstadt als «Pforte» zum Westen bekannt wurde. Bis heute nutzen Industriebetriebe wie Ericsson, Saab oder Hasselblad den Göteborger Hafen, um ihre Erzeugnisse in alle Welt zu verschiffen. Der Vergnügungspark Liseberg verspricht Abwechslung und Spass für die ganze Familie. Im Hafen erinnert die Viermastbark

«Viking» an die Glanzzeiten der grossen Segelschiffe. Im Westen Göteborgs bezaubert das im 17. Jahrhundert entstandene einstige Arbeiterviertel Haga mit dem Charme der guten alten Zeiten. Die schmalen Strassen werden von dreistöckigen, in freundlichen Pastellfarben gestrichenen Wohnhäusern gesäumt. Der Besuch in einem gemütlichen Café, vor allem auch die Riesenzimtschnecke, «Kanelbullar», die süsse Spezialität des Viertels, sind eine Versuchung wert.

Erholung pur durch viel Natur Während des Mittsommers spielt sich vieles draussen ab und die Lebensfreude im schwedischen Volk ist förmlich spürbar. Die Mitternachtssonne sorgt dafür, dass die Tage lang sind und es auch in den Nächten nie ganz dunkel wird. Die schönen Sonnenuntergänge scheinen am Himmel stehen zu bleiben. So spielt sich das Leben während des Sommers draussen ab. Die Natur zeigt ihre positive Wirkung. Sei es beim Reiten in der Natur, beim Kanufahren oder beim Fischen auf dem See. Zeit spielt keine Rolle, dafür Erholung umso mehr. Genau das macht einen Urlaub in Schweden so attraktiv – Seele baumeln lassen und neue Energie tanken. Aber auch das kulturelle Gut ist sehr bemerkenswert. Überall gibt es prähistorische Kult- und Grabstätten. Viele alte Schlösser zeugen von einer langen Vergangenheit und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. ◾


Gesundheit

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Dorf-Blitz

06/2016

Alternativmedizin mit dem Blutegel Wer kennt ihn nicht – den im Wasser lebenden, blutsaugenden Ringelwurm – den Blutegel? Das Wort Egel kommt aus dem Griechischen: Echis = kleine Schlange. Auf manche wirkt er abschreckend oder ekelerregend, die Alternativmedizin aber schätzt seine heilenden Eigenschaften. Es ist eine der ältesten Heilmethoden der Medizingeschichte und war schon den Naturvölkern bekannt. Der Arzt und Dichter Nikanderos von Colophon schätzte die heilenden Eigenschaften des Blutegels bereits 100 Jahre vor Christus. Jedoch nicht nur in der traditionell europäischen Medizin wurden sie eingesetzt, sondern auch in der

indischen und chinesischen Medizin. Die Blutegeltherapie gehört zu den sogenannten Ausleitverfahren. Die Wirkung geht jedoch weit über die lokale Blutentziehung und ihre entstauenden Effekte hinaus. So scheinen die Zusammenhänge völlig einleuchtend. Der tagtägliche Kontakt mit Schadstoffen belastet den Menschen und macht ihn krank. So leiten wir mit dieser Heilmethode die Giftstoffe wieder aus, um auch die aktive und reparative Selbstheilung zu fördern. Der Speichel des Blutegels enthält mehr als 30 verschiedene heilsame Substanzen, welche er bei einem Biss abson-

dert. Eine Wirksubstanz ist zum Beispiel Hirudin, welches die Blutgerinnung hemmt und entzündungshemmend wirkt. Daraus ergeben sich mögliche Anwendungsgebiete, wie Arthrose, Kopfschmerzen, Menstruationsschmerzen, venöse Stauungen und Krampfadern sowie chronische Gelenksentzündungen wie der «Tennisarm». Erfahren Sie mehr über die spannenden Blutsauger an unserem Kundenvortrag. Wir beraten Sie gerne Ihr Dorf-Drogist und Naturheilpraktiker Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

06/2016

53

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Fr

01.07.

19.00

Naturschutz NBN

Grillplausch (19.00) mit Fledermausexkursion (ab 21.00) – Alternativdatum 9.7.

Grillplatz Franzosenbrunnen, Brütten www.nbn.ch

Sa – Sa

16.07. – 23.07.

Naturschutz NBN/NBN Kids

Naturlager in S-chanf GR (4.– 6. Klasse)

Infos: www.nbn.ch

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (März – November)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

01.07.

19.00

Naturschutz NBN

Grillplausch (19.00) mit Fledermausexkursion (ab 21.00) – Alternativdatum 9.7.

Grillplatz Franzosenbrunnen, Brütten www.nbn.ch

Sa

02.07.

09.00 – 12.30

Elternrat

Workshop sicherer Schulweg

Foyer Turnhalle Chapf und Umgebung Schulhaus

Sa – So

02.07. – 03.07.

07.00

Schiessverein

Kant. Schützenfest in Appenzell-Ausserrhoden

Sa – So

09.07. – 10.07.

Tennisclub Brü/Ba

Tennis Einzel-Meisterschaften

Tennisplätze TCB und Bassersdorf

Do

14.07.

Frauenverein

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Sa – Sa

16.07. – 23.07.

Naturschutz NBN/NBN Kids

Naturlager in S-chanf GR (4.– 6. Klasse)

Infos: www.nbn.ch

Mi

20.07.

19.00

Frauenverein

Frauenstamm

Rest. Sonnenhof

Mo

25.07.

18.00

Schiessverein

Zeltaufbau für 1. August

Buck

14.00 – 17.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

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Dorf-Blitz

06/2016

Jeden Di

09.30 – 11.00

Katja Bühler

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser Sommerschulferien)

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Offene Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

30.06.

15.00 – 18.00

Bibliothek

Donnerstagstreff: «Haare flechten – coole Ideen für heisse Tage» mit Marcella Cantore, Creazione Arcobaleno Coiffure

Bibliothek Zentrumsgebäude

Fr

01.07.

19.00

Naturschutz NBN

Grillplausch (19.00) mit Fledermausexkursion (ab 21.00) – Alternativdatum 9.7.

Grillplatz Franzosenbrunnen, Brütten www.nbn.ch

Mi

06.07.

12.00 – 13.00

Frauenverein Ob/Bi

Seniorenzmittag

Schulhaus Oberwil

Fr

08.07.

ab 18.00

Kultur- und Freizeitkommission+ Nüri-Netz

Sommerabendfeier

Gemeindehausarena

Sa

09.07.

Werkabteilung Nü

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8.00 Uhr

Sa/So

09.07. – 10.07.

Tennis-Club Ba/Nü

Club-Meisterschaften zusammen mit TC Brütten

Bärwies, Ba

So

10.07.

11.00 – 13.00

Gartenverein Nü

Renovations-Apéro

Gartenareal Fraubüchliweg

Do

14.07.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Sa – Sa

16.07. – 23.07.

Naturschutz NBN/NBN Kids

Naturlager in S-chanf GR (4.– 6. Klasse)

Infos: www.nbn.ch

So

31.07.

Knabenverein Bi

Barbetrieb

Dröschschopf Ob

20.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Jeden Mo

10.00 – 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

06/2016

55

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege NĂź

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub NĂź

Training: 1. + 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle HatzenbĂźhl

Jeden Mi

13.30 – 16.30 16.30 – 18.30

Offene Jugendarbeit NĂź

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

NĂźeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit NĂź Jesse Gerner 079 626 45 10

ÂŤRund um dini ZuekunftÂť Sprechstunde fĂźr SchĂźler/-innen und Lehrlinge

Jugi, HatzenbĂźhlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

TĂśffair NĂź

Treffen im Clubhaus, auch fĂźr Nichtmitglieder

Clubhaus TĂśffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zßrcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mßtter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do mÜglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen fßr ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein NĂź

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen NĂź

MuKi-Turnen

Turnhalle HatzenbĂźhl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nß

Mädchenriege

Turnhalle HatzenbĂźhl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nß

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek NĂźrensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

15.00 – 17.00 19.00 – 21.00

Aufsuchende Jugendarbeit Dave Froese 079 939 85 06

Ajuga Bus bei Schulhaus Hatzenbßhl Ajuga Bus Präsenz in Nßrensdorf/Brßtten

Beim Schulhaus HatzenbĂźhl

Jeden Fr

19.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, HatzenbĂźhlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.30

NĂźeri-Netz, ref.+kath. Kirche Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

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6GN


Treffpunkt

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Dorf-Blitz

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d apps and links musik entdecken

Mit «Gnoosic» kann man ganz einfach neue Musik entdecken. Die Seite arbeitet mit einem Algorithmus, der mit jeder neuen Information die Suche verbessert. Man startet mit drei Bands, welche man besonders gerne mag. Anhand dieser Angaben sucht der Algorithmus weitere Künstler, die einem gefallen könnten. Bei jedem Vorschlag kann man angeben, ob man diesen mag, nicht mag oder nicht kennt. Diese Information verbessert dann wiederum die Suchergebnisse. Die Seite ist zwar englischsprachig, da sie aber von einem Deutschen konzipiert wurde, sind auch viele deutsche Musiker in der Datenbank erfasst. Ein Besuch lohnt sich für jeden, der seinen musikalischen Horizont erweitern will.

www.gnoosic.com

anatomie

Auf «anatomie-online.com» kann man sich in unzähligen Beiträgen über die Anatomie und Physiologie des Menschen informieren. Es gibt ausführliche wissenschaftliche Artikel zu Themen wie «Genetik», «Muskulatur», «Sinnesorgane» und «Zellbiologie». Die Seite ist sehr übersichtlich gegliedert und mit detaillierten Grafiken ergänzt. Zusätzlich gibt es eine Rubrik über Medizin, in der man sich über verschiedenste Themen wie «Ernährung», «Krebs», «Herzerkrankungen» oder «Immunologie» informieren kann. Die Seite ist nicht bloss für jeden Schüler, der den Biologiestoff büffeln muss, sondern für alle, die sich für die menschliche Anatomie interessieren, ein Geheimtipp.

www.anatomie-online.com

hirnverbranntes

Bei «hirnverbrandt.de» handelt es sich um einen Blog, der seit Juli 2011 besteht. In über 600 Beiträgen hat sich so manch Lustiges, Kurioses und Hirnverbranntes angesammelt. Auf der Seite finden sich Videos, lustige Bilder und kurze Text-Einträge zu den unterschiedlichsten Themen. Die Posts ähneln einem «Kinder-Überraschungsei»; man weiss nie so genau, was einen als nächstes erwartet. Von Musik über künstlerische Kurzfilme bis hin zu atemberaubenden Fotos ist auf der Seite beinahe alles finden. Wird ein Beitrag besonders interessant eingeschätzt, so kann man ihn entweder auf der Seite selbst kommentieren oder via Twitter, Facebook und Co. mit Freunden teilen.

www.hirnverbrandt.de

gratis bücher

Eigentlich sollte uns der Sommer bereits mit seinen warmen Sonnenstrahlen in die Badis locken. Es scheint jedoch so, als habe er dieses Jahr keine Lust dazu. Wer es sich bei all dem Regen gerne zuhause im Warmen gemütlich machen und dabei einen Klassiker verschlingen möchte, dem ist «www.planetebook.com» sehr zu empfehlen. Die Seite bietet eine Auswahl von rund 80 Schmökern wie «Anna Karenina», «Dracula» oder «Wuthering Heights» an, die gratis heruntergeladen werden können. Um den passenden Roman zu finden, kann man die Seite nach Buchtiteln oder Autoren durchstöbern. Die Bücher sind zwar nur auf Englisch erhältlich, doch wenn der Regen weiter anhält, besteht sicher genügend Zeit, um den Fremdwortschatz entsprechend aufzubessern.

www.planetebook.com

kreative fotos und videos

Auf «kunstop.de» ist eine etwas andere Art von Kunst anzutreffen. In den vier Kategorien «Design», «Schaffen», «Kunst» und «Werbung» werden auf der Seite eine Menge an skurrilen, witzigen und kreativen Bildern zusammengetragen. Sei es nun ein Mammut aus Stroh, ein Mittagessen, dass aussieht wie die Comic-Katze Garfield oder eine Hecke, die zu einem Klavier zurechtgestutzt wurde – «kunstop.de» hat alles zu bieten. Sollte es mal an Inspiration fehlen, so lohnt sich ein Abstecher auf diese Seite auf jeden Fall. Auch Kunstbanausen werden noch staunen, was man so alles aus Alltagsgegenständen anfertigen kann!

www.kunstop.de

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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