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Dorf-Blitz Juni 2015

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Nr. 06 25.06.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Bassersdorfer Dorfplatz mit Chilbifest offiziell eingeweiht

Birchwiler Grossanlass

Natascha Renfer hat den Concours Complet in Birchwil zum ersten Mal organisiert. Sie übernimmt die Aufgabe vom langjährigen OK-Präsidenten Godi Illi. Ein Grossanlass für rund 250 Reiter und ihre Pferde auf dem Gelände Säget. Seiten 4 / 5

Sikh-Tempel anstelle Disco Das zurzeit leer stehende Gebäude an der Vorbuchen­ strasse 13 in Bassersdorf soll­ neu genutzt werden. Besitzer Heinrich Frei strebt ein gemischtes Nutzungskonzept an: Ein Versammlungs- und Gebetslokal für die Sikh-Reli­gions­g emein­ schaft, ein Motel und 54 Parkplätze. Seite 11

Guter Rechnungsabschluss An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni in Brütten präsentierte Gemeindepräsident Rudolf Bosshart erfreuliche Zahlen im Rechnungsabschluss 2014. Aber auch Kirchgemeinde-Präsident Martin Egli zeigte auf, dass die Sparbemühungen Wirkung zeigen. Seite 19

Der Mensch im Zentrum Nach über zehnjähriger Bau- und Planungszeit konnte am vergangenen Wochenende der neue Dorfplatz im Zentrum von Bassersdorf offiziell eröffnet und der Bevölkerung übergeben werden. Verbunden war das dreitägige Fest mit der jährlichen Dorfchilbi, welche in diesem Jahr sowohl auf dem Platz hinter dem alten Dorfschulhaus, als auch auf dem neuen Dorfplatz stattfand. von Reto Hoffmann und Susanne Beck (Umfrage) Eröffnet wurde die dreitägige Dorfchilbi am Freitagabend mit dem offiziellen Akt der Einweihung des Dorfplatzes. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und Hermann Meier, Leiter Direktion Bau/Immobilien der Migros Genossenschaft Zürich, liessen die lange und streckenweise leidvolle Geschichte dieser Zentrums­überbauung nochmals Revue passieren und wagten auch einen Blick in die Zukunft für die Nutzung des neuen Dorfplatzes.

Trotz Reibereien konstruktiv Hermann Meier entschuldigte sich bei den Kundinnen und Kunden, dass

sie so lange auf den neuen Laden warten mussten. Rund 20 Jahre habe es gedauert, bis diese neue Filiale jetzt so da stehe. Die Migros Zürich habe 1997 begonnen, sich mit der Erneuerung der ehemaligen Filiale auseinanderzusetzen. Es seien verschiedene Planungsanläufe genommen worden, bis zum Zentrumsprojekt 1.0, wie Meier sagte. Dieses sei jedoch in einer memorablen Gemeindeversammlung knapp bachab geschickt worden, was auch einige Nebengeräusche verursachte, so der Migros Vertreter. «2008 versuchten wir uns aufzurappeln und haben am Bahnhof unten ein Projekt entwickelt, das bis zur planerischen Baureife getrieben wurde. Doch auch dieses Projekt ging leider baden», bedauerte

Meier. Ein Jahr später habe man damit begonnen, am Zentrumsprojekt 2.0 zu arbeiten, so wie es schliesslich realisiert wurde. Dies habe rund sechs Jahre gedauert, ­«eigentlich nicht so lange für schweizerische Planungsverhältnisse», meinte Meier mit einem Schmunzeln. Der Migros-Vertreter konnte sich während seiner Rede auch einen etwas bissigen Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen. Es bleibe ein kleiner Wermutstropfen, sagte er, dass man sich den Platz mit den Kollegen «mit den vier Buchstaben in Orange» teilen müsste. «Es stresst uns jedoch nicht, wenn unsere Kunden das hervorragende Wein- und BierSortiment von Coop geniessen», witzelte er. Zum Schluss seiner Ausführungen ging der Dank vor allem an die Behörden, «obwohl wir ein paar interessante Reibereien miteinander austragen durf-

Viel Geld gesammelt Jérôme Süssli hat sich für Notleidende in Rumänien eingesetzt. Er organisierte einen Sponsorenlauf als Projektarbeit für die Sekundarschule und sammelte 7950 Franken. Seite 27

Themen aus den Gemeinden

Bassersdorf Brütten Nürensdorf

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Der neue Dorfplatz aus der Vogelperspektive. (Bilder: Reto Hoffmann und Susanne Beck)


Thema des Monats

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Spitze Feder eiersuchen war’s garstig kalt und ausser ein paar Tulpen gab’s noch nicht viele Farben. Zwei Wochen später dann: Bereits alles saftig grün, Blumenwiesen und blühende Sträucher da und dort.

Nadja Bächi Jedes Jahr ein Wunder, das erneute Erwachen der Natur! Egal wie hart und kalt der Winter war, es blüht dennoch im Wald und auf den Wiesen. Der diesjährige Frühling wollte zwar nicht richtig in die Gänge kommen – für’s Oster-

ten, ist es letztendlich immer konstruktiv gewesen», so der Migros-Manager. «Seit 2009 haben wir seither immer am gleichen Strick gezogen.» Gemeindepräsidentin Doris Meier ihrerseits bedankte sich bei ihrem Vorredner mit Coop-Weinflaschen, welche sie Hermann Meier in einer Migros-Tasche überreichte, um so die Verbundenheit zu symbolisieren, wie sie sagte. Sie löste damit ein Versprechen ein, wonach zum KorkenzieherSet, das sie zur Eröffnung der Migros erhielt, nach der Eröffnung der CoopFiliale noch der Coop-Wein folgen würde.

Vor zwei Wochen spazierte in Oberwil ganz überraschend eine Entenmutter mit ihren vier Jungen vor meinem Auto über die Strasse. Ich hielt an und genoss den speziellen Augenblick. Die nur ein paar Tage alten Küken schafften es kaum, den hohen Randstein zu erklimmen. Ein Schmunzeln stahl sich auf mein Gesicht, bis zwei gestresste Autofahrer gefährlich nahe an der Entenfamilie vorbei fuhren. Für mich unverständlich, dass sie nicht einmal diese wenigen Minuten Geduld aufbringen konnten. Zum Glück waren bald einige «Tierfreunde» zur Stelle und halfen den Kleinen in die Sicherheit.

Platz mit drei Hauptaufgaben Die Gemeindepräsidentin strich bei ihren Ausführungen drei Hauptaufgaben heraus, welche der neue Dorfplatz erfüllen solle. «Erstens soll der Platz vermitteln», so Doris Meier. «Durch die Grösse des Platzes haben wir es geschafft, die alte, bestehende Dorf-Struktur miteinander zu verbinden.» Auch der Gleisweg sei ein wichtiges Element der Geschichte Bassersdorfs. Die Spuren könnten noch heute von der Bananenbrücke bis zum Lindenacher verfolgt werden. Eine entspre-

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Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

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Ausfluges – und des Abschieds – war gekommen. Unsere Katze behielten wir wohlweislich im Haus. Als wir am selben Abend wieder einen Blick in «unser Nest» wagten, stellten wir mit Wehmut fest, dass es leer war. Erstaunt hat uns, dass die Kleinen nach so kurzer Zeit bereits auf sich allein gestellt waren. Die Eltern in der Nähe behielten sie wohl im Auge, trotzdem waren sie ab sofort Wind, Wetter und altbekannten «Räubern» ausgeliefert. Mit dieser schönen Episode wurde mir wieder einmal bewusst, dass auch wir Eltern unseren Kindern ein warmes, geborgenes Daheim geben und ihnen Flügel schenken. Schön ist, dass sie etwas länger im Nest bleiben dürfen, sich entfalten und tagtäglich dazulernen können. «Ausfliegen» müssen sie dann jedoch irgendwann doch selber. Nadja Bächi

chende farbliche Markierung zieht sich entlang des Dorfplatzes und soll das frühere Bahntrassee symbolisieren.

nun auf diesem Platz stattfinden könnten. Schliesslich solle der Platz auch generationsübergreifende Begegnungen ermöglichen.

«Zweitens soll der Platz Begegnungen ermöglichen», hofft Meier. Diese sollen jedoch nicht nur stattfinden, wenn man sich an diesem Ort verabredet, sondern auch spontan. Dafür seien die Gestelle der Detailhändler nun auch genug weit auseinander, um die anderen Kunden bei einem Schwatz nicht zu behindern, meinte die Gemeindepräsidentin lachend. Bassersdorf habe auch viele Feste zu feiern, welche

Drittens solle der Platz zum neuen Zentrum werden. «Wenn man bis jetzt jemanden fragte, wo sich das Zentrum des Dorfes befindet, dann wurde sofort der Bassersdorfer Kreisel erwähnt», so Meier. Der Kreisel sei in ihren Augen eigentlich ein Verkehrsknotenpunkt. «Ich bin deshalb froh, nun einen Platz zu eröffnen, bei dem nicht mehr der Verkehr, sondern der Mensch im Zentrum steht.»

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Philipp Rahm ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

Ein weiteres Spektakel bot sich bei uns daheim, direkt neben dem Hauseingang. Unsere Katze zeigte uns unmissverständlich, dass sich im Busch neben der Türe etwas versteckte. Wir staunten nicht schlecht, als wir auf Augenhöhe gut getarnt ein Amselnest mit fünf frisch geschlüpften Jungen entdeckten. Wir freuten uns über diesen Anblick, waren aber gleichzeitig beunruhigt, wussten wir doch, dass wir unsere Katze kaum von diesem Nest fernhalten konnten. Tag für Tag warfen wir einen Blick hinein und freuten uns über die niedlichen Piepmatze. Ich kann mich nicht erinnern, dass unsere Familie je die Möglichkeit hatte, so nah jungen Vögeln beim Gedeihen zuzuschauen. In der Tat entwickelten sich die Amseljungen in Windeseile. Nach zwei Wochen hatten sie kaum noch alle Platz im Nest. Der Tag des

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Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 30. Juli 2015.

Auflage 20. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Thema des Monats

Ehrenbürgerin schnitt Band durch Nach den offiziellen Reden kam man zum symbolischen Akt mit dem Durchschneiden des Bandes. Zur Schere greifen durfte die Bassersdorfer Ehrenbürgerin Erika Zweifel. Damit war das Fest eröffnet. Es folgten drei Tage fröhlicher Festbetrieb mit Attraktionen, zahlreichen Darbietungen auf der Bühne und der traditionelle Chilbibetrieb der Schaustellerfamilie Bourquin. Ein musikalischer Höhepunkt bildete das Konzert des einheimischen Sängers Luca Little und seiner Band. Besuchermagnet war neben den zahlreichen Bahnen und Ständen auch das Riesenrad, das oben in luftiger Höhe einen ungewohnten Blick über Bassersdorf erlaubte. Jolanda Pierdomenico aus Oberwil Grundsätzlich gefällt mir der Begegnungsort gut. Es ist ein spannendes Arbeiten hier am Puls von Bassersdorf. Die Einkaufsmöglichkeiten sind gut und der Platz lebt mit dem gut durchmischten Publikum. Auch unseren Gästen scheint es zu gefallen und sie kommen gern zum Kaffee oder für eine Erfrischung. Was mir persönlich fehlt, ist eine Art von Begrünung. Die Umgebung wirkt nüchtern und kühl. Wir werden die nächste Zeit mit Pflanzenkübeln das Bild etwas auffrischen. Öffentliche Toiletten wären bestimmt auch eine Über-

3 nellen Festivitäten glänzt, bin ich gespannt, ob es nun die bis anhin immer wieder einmal durchgeführte Hochseeregatta auf diesen Platz mit Wasser schafft.

Ehrenbürgerin Erika Zweifel, flankiert von Gemeinde­präsidentin Doris Meier und Migros-Vertreter Hermann Meier, durchschneidet das Band.

legung wert. Wenn da noch eine Umsetzung im Nachhinein möglich ist, wäre es wünschenswert.

ihr Rad hinstellen. Ansonsten finde ich den neuen Dorfkern eine tolle Idee.

Bruno Messmer aus Bassersdorf Der Platz ist­ zu schwarz. Es fehlen Pflanzen und bis die g e p f l a n z te n Bäume gross genug sind, um Schat­ten zu spenden, wird der Platz wohl für eine Renovierung fällig sein. Ein grosses Sonnensegel wäre gerade im Sommer eine gute Sache. Der schwarze Boden wird im Sommer bestimmt die Hitze gut speichern und an Gemütlichkeit wird es dann wohl mangeln, wenn es keinen Schatten hat. Auch bei den Veloständern liegt meiner Meinung nach Verbesserungspotential drin. Sie gehören vor die Eingänge der Grossisten, die Leute wollen schnell einkaufen gehen und nicht auf der abgelegenen Seite

Elena Etter aus Bassersdorf Mir gefällt dieser Ort wirklich gut, er ist gut gelegen und er lädt nicht nur zum Einkaufen und Kaffee trinken ein. Auch die Kinder können hier recht gut gefahrlos verweilen. Die Dorfplatz-Einweihung mit der Chilbi und den musikalischen Darbietungen auf der Bühne vermitteln eine gemütliche Festatmosphäre. Wenn es wenig Besucher hat, ist das Gelände dann doch sehr weitläufig. Mir ist beim Festbetrieb im praktischen Gebrauch noch aufgefallen, dass die Infrastruktur noch angepasst werden könnte. Abwasserabläufe scheinen nicht berücksichtigt worden zu sein. Da Bassersdorf doch immer wieder mit origi-

Lockte am Samstag viel Volk auf den Dorfplatz: Der einheimische Sänger Luca Little und Band.

Patrik Spiess aus Bassersdorf Dieser Treffpunkt inmitten von Bassersdorf ist ein wirklicher Gewinn – mir gefällt er ausgezeichnet. Das Einkaufen ist angenehm, man kann sich gemütlich ins Kaffee setzen den Leuten zusehen oder sich unterhalten. Das Angebot deckt doch viele Wünsche ab. Jetzt mit dem Chilbibetrieb ist es schade, dass die Strasse zwischen dem Platz und den Bahnen und Ständen ist. Es zerreisst die Festivitäten doch ziemlich. Für die kleineren Kinder ist das nicht optimal. Ernst Heiniger aus Killnachen AG So belebt wie sich dieser Platz hier zeigt, gefällt er mir sehr gut. Ich bin oft hier, da meine Freundin in Bassersdorf lebt. Wir haben zusammen die verschiedenen Angebote an den Festständen angesehen und einige ausprobiert. Jetzt, wo die Baustelle endlich weg ist, lädt der Platz wirklich zum Zusammensein ein. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, wie das dann mit dem Fasnachtsbetrieb wird. Das wird für die Anwohner wohl nicht sehr gemütlich werden. ◾

Zahlreiche Darbietungen bereicherten den Festanlass. Hier die Vorführung der Tanzgruppe «Roundabout Basi/Nüeri».


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Monatsinterview

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Natascha Renfer amtet erstmals als OK-Präsidentin des Concours Complet

«Man lernt, dass man nur im Team wirklich stark ist» Bereits zum elften Mal in Folge organisierte der Kavallerieverein Kloten den Concours Complet auf dem Land von Godi Illi in Birchwil. An zwei Tagen müssen gegen 250 Reiter und Pferde aus der ganzen Schweiz in drei Schwierigkeitsstufen von der Basis bis zur nationalen Elite zeigen, was in ihnen steckt. von Susanne Gutknecht Godi Illi, nach elf von Ihnen organisierten Austragungen des Concours Complet übernimmt erstmals Natascha Renfer die Verantwortung als OK-Präsidentin. Sind Sie erleichtert oder wehmütig? Godi Illi: Nein, ich bin froh, dass Natascha Renfer nun die Hauptverantwortung trägt für den grossen Anlass. Die letzten Jahre waren eine grosse Knochenarbeit für mich, die ich gerne teile mit Natascha. Als OK-Präsident ist ein grosser Teil der Arbeit auch die Administration und das Repräsentieren. Das sind beides nicht unbedingt Dinge, die ich gerne tue. Mir liegt eher der Unterhalt der Strecken, der Hindernisse und die Infrastrukturfragen, da der Anlass ja auf meinem Hof stattfindet. Natascha Renfer, was waren Ihre Beweggründe, neben Ihrem Amt als Präsidentin des Kavallerievereins Kloten auch noch als OKPräsidentin für die Durchführung dieses Anlasses zu bürgen? Natascha Renfer: Ein wichtiger Faktor ist, dass ich natürlich auf ein erfahrenes Team zurückgreifen kann. Jeder weiss, was seine Aufgaben sind und erledigt diese gut. Dann natürlich auch die Sicherheit, dass ich bei Fragen auf Godi Illi zurückgreifen kann und er mich so tatkräftig unterstützt, auch wenn er nicht mehr an vorderster Front zu finden ist. Es ist nicht einfach, jemanden für eine solche Aufgabe zu finden. Zu guter Letzt sind die Veranstaltungen im Military-Reiten, wie der Concours Complet (CC) auch genannt wird, leider rückläufig. Ich stehe aber voll und ganz hinter diesem Sport. CC ist die Königsdisziplin im Reiten. Das spürt man am besonderen Spirit, in dem sich die Reiter verbunden sind.

Godi Illi und Natascha Renfer (r.) organisieren den Concours Complet Birchwil, während Selina Hagen Illis‘ Pferd Marousha bewegt. (Bilder: Susanne Gutknecht)

Zudem ist das Gelände hier im Säget in Birchwil ein sehr schöner Platz, den man einfach nutzen muss. Diesen CC aufzugeben, wäre sehr schade. Natascha Renfer: Haben Sie zu Beginn Ihrer neuen Aufgabe etwas verändert oder wird das erst bei einer zweiten Austragung soweit sein? Natascha Renfer: Ich bin nicht der Typ, der eine extreme Kursänderung einläutet, kaum habe ich ein Projekt übernommen. Ein Schiff, wie der CC Birchwil, mit einer so gut eingespielten Crew an Bord, sollte erhalten bleiben. Es bedingt guter Absprachen und Überlegungen, um etwas zu ändern, was über die Jahre immer weiter perfektioniert wurde. Da ich selber reite und als Prüfungsrichterin amte, habe ich bereits ein gutes Wissen und kenne mich aus. Ich habe mir persönlich vorgenommen, auch den Mut zur Lücke zu leben und ab und zu auch das Improvisationstalent hervor zu kitzeln. Godi Illi: Wir haben in den vergangenen Jahren Feedbacks eingeholt bei den Reitern und uns stetig verbessert, zum Beispiel bei der Auswahl der Prüfungen, die wir anbieten oder beim zeitlichen Ablauf. Zudem besu-

chen wir selber auch andere CCs, da lernt man auch aus Fehlern der anderen Veranstalter.

«Man lernt aus den Fehlern anderer Veranstalter» Godi Illi: Sie stellen Ihren Hof und Ihr Gelände seit der ersten Austragung zur Verfügung. Sind Sie selber auch Military-Reiter oder gibt es andere Gründe? Godi Illi: Mir gefiel Military immer schon. Die Szene scheint mir weniger versnobt und die Reiter und Pferde müssen in allen drei Disziplinen gut sein, um bestehen zu können. Das macht es interessant. 2001 bei der ersten Austragung haben wir bescheiden begonnen. Wir konnten es gut organisieren, weil 90 Prozent des Landes, das für den CC genutzt wird, mir gehört. Mit den angrenzenden Eigentümern habe ich ein gutes Einvernehmen, so dass es nie Probleme gab. Ich darf sicher mit Überzeugung sagen, dass unser Gelände eines der Schönsten in der Schweiz ist. Es hat Hügel, lange Galoppstrecken und ist sehr abwechslungsreich.

Der CC beansprucht das Land sicher sehr stark, hatten Sie nie grössere Schäden, die Sie geärgert haben? Godi Illi: Nein, ein Grossteil der Geländestrecke des Cross-Parcours ist nicht nur für den CC, sondern wird das ganze Jahr über genutzt. Ich habe permanent rund 30 Hindernisse, die auf dem Gelände stehen und welche die Reiter nutzen können für ihre Trainings. Zudem hat der früher bekannte und erfolgreiche Military-Reiter Stephan Döll bei mir auf dem Hof seine Reitschule. Er benutzt die Hindernisse regelmässig. Unser Abkommen beinhaltet, dass er mithilft auf dem Hof und meine Pferde pflegt, wenn ich einmal weg bin, Hindernisse repariert und Sorge trägt zur Infrastruktur. Eine ideale Zusammenarbeit. Da ich selber schon seit längerem Hindernisse für CCs baue, können Stephan und ich daran herum tüfteln. Wir profitieren so vom Erfahrungsschatz des andern und diskutieren jeweils, was pferdefreundlich ist, welche Hindernisse schwierig zu meistern sind und welche vielleicht zu einfach ausgelegt sind.


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Werden die Hindernisse vor dem CC noch kontrolliert auf Sicherheitsmängel oder Machbarkeit des Parcours oder sind Sie völlig frei in der Gestaltung? Godi Illi: Ein technischer Delegierter vom Verband nimmt die Strecke einen halben Tag vor Beginn des CCs ab. Dabei kontrolliert er die Hindernisse genau, allenfalls muss man ein Hindernis noch ein wenig nach unten korrigieren oder die Linienführung anpassen. Stephan Döll ist der Crossbauer hier in Birchwil, kennt das Gelände natürlich sehr gut und hat viel Erfahrung. Für andere kann plötzlich etwas, was scheinbar einfach aussieht, zu einem Problem werden. Zum Beispiel? Godi Illi: Wenn man die Topografie unterschätzt, einen steilen Hang falsch einschätzt und die Linie falsch wählt. Natascha Renfer: Auch Lichteinfälle auf Waldwegen sind manchmal tückisch oder bei der Wasserpassage können Licht-Schattenbewegungen auf der Oberfläche das Pferd irritieren.

«Licht-Schatten- bewegungen auf der Oberfläche können das Pferd irritieren» Hatten Sie in den letzten Jahren mit Unfällen zu kämpfen oder ist ein CC eine sichere Angelegenheit für Reiter und Tier?

Monatsinterview Natascha Renfer: Die Sicherheitsvorschriften unterliegen den strengen Vorgaben des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport in Bern. So sind wir beispielsweise. verpflichtet, an einem Cross-Anlass eine Ambulanz und ein Rettungsteam vor Ort zu stellen, ebenso wie einen Hufschmied und Tierarzt.

«In der heutigen Wirtschaftslage ist es jedoch immer schwieriger, Sponsoren zu gewinnen»

Gibt es Gebiete, in denen Sie Potential sehen für Verbesserungen? Godi Illi: (lacht) Bis jetzt hatten wir Natascha Renfer: Das Sponsoring am häufigsten Wespenstiche zu ist ein wichtigster Bestandteil, daverarzten. Zum Glück hatten wir mit die Durchführung einer solkeine gravierenden Unfälle in den chen Sportveranstaltung gelingt. letzten Jahren. Aber sehr oft trennt In der heutigen Wirtschaftslage ist sich die Spreu vom Weizen bereits es jedoch immer schwieriger, Sponin den ersten beiden Disziplinen soren zu gewinnen und ist keine Dressur und Springen. Die Rich- Selbstverständlichkeit. Vieles läuft ter der einzelnen Disziplinen tra- über das persönliche, sportliche gen da bereits Verantwortung. Er- und berufliche Netzwerk der einkennen Sie eine sichtbare Überfor- zelnen Mitglieder. Die Pflege dieser derung eines Reiterpaares, dann Verbindungen ist sehr wichtig. Wir filtern sie diese aus der Prüfung gewannen für die diesjährige Ausheraus. gabe neue Sponsoren. Das ist ein Erfolg und hilft uns, finanziell auf Besichtigen die Reiter die Strecke einer komfortablen Basis zu stehen. im Vorfeld? Der CC Birchwil ist ein renommierGodi Illi: Ja, sicher. Die Reiter besich- ter Platz und mit dem letztjährigen tigen den Parcours zu Fuss. Ein Rei- 100-Jahr-Jubiläum konnten wir das ter muss wissen, wie das Gelände auch klar an Ausstehende kommuhinter einem Hindernis weiter ver- nizieren. Wir erzielten im Ranking läuft, wo allfällige Klippen für sein der Beurteilung durch die Reiter Pferd sein könnten. 2014 den ersten Platz. Das macht uns sehr stolz und ist ein unbezahlNatascha Renfer: Sie haben auch barer Dank an alle, die diesen Andie Möglichkeit, vor dem CC hier in lass unterstützen. Birchwil zu trainieren. Das nehmen fast bis zu 70 Prozent der Angemel- Godi Illi: Wie wichtig gesunde Finandeten wahr und machen sich mit der zen sind, merkt man, wenn es am Strecke vertraut. Auch Pferde kön- Geld hapert. Ich erinnere mich, dass nen sich so eine Art Erinnerung für wir happige Jahre hatten, in denen den Parcours schaffen. kaum Sponsorengelder flossen.

Die Höhe der Hindernisse, die Godi Illi selber gebaut hat, beeindruckt.

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Möchte der Kavallerieverein einen Gewinn erwirtschaften mit dem CC? Natascha Renfer: Ja sicher, dies ist ein wichtiges Ziel. Der grosse Aufwand auch für die vielen Vereinsmitglieder, die mithelfen, soll sich bezahlt machen. Aber ohne Sponsoren-Unterstützung wäre das nicht möglich. Die Nenngelder und die Festwirtschaft sind die Einnahmequellen, welche das Fundament bilden. Leider würde dies alleine nicht ausreichen, um einen solchen Anlass wie den CC Birchwil erfolgreich und kostendeckend durchzuführen. Wie gross ist der Vorbereitungsaufwand für Sie beide? Natascha Renfer: Wir haben letztes Jahr ein paar Grundgedanken ausgetauscht, uns überlegt, wer welche Arbeiten übernehmen soll. Seit gut sechs Monaten sind wir nun intensiv daran, die Arbeiten abzuarbeiten. Ich habe mir die Woche vor dem CC zusätzlich freigenommen von der Arbeit, weil beides schlicht nicht möglich wäre. Aber das Gute bei solchen Anlässen ist: Man lernt, dass man nie alleine ist und nur im Team wirklich stark. Ich kenne das aus meiner beruflichen Projektarbeit in der Informatik. Godi Illi: Ich bin durch die Nähe zum Platz natürlich immer ein wenig involviert.

«Man lernt, dass man nie alleine ist» Vor einem Event ist nach einem Event, sagt man. Welche Arbeiten erwarten Sie in der Nachbearbeitungsphase? Natascha Renfer: Auf meinem Plan steht an oberster Stelle die Verdankung an die Sponsoren, ohne die es ein CC nicht geben würde. Dann auch das Helferessen organisieren, was bei rund 120 Helfern auch nicht wenig Arbeit ist. Vom Verein selber sind es rund 80 bis 90 Personen. Godi Illi: Sie sind wahrscheinlich für das Wegräumen der Infrastruktur verantwortlich? Godi Illi: Das ist der Vorteil, wenn einem das Land gehört – ich kann mir Zeit lassen beim Wegräumen und muss nicht hetzen. Bei anderen grossen CCs wie zum Beispiel Frauenfeld muss alles am nächsten Tag weg sein, weil der ◾ Platz anderweitig genutzt wird.


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Aus Behörde und Verwaltung Leistungsvereinbarung mit der Fachstelle Integration Der Gemeinderat hat den Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit der kantonalen Fachstelle für Integrationsfragen beschlossen. Die kantonale Fachstelle verpflichtet sich darin, für Bassersdorf folgende Leistungen zu erbringen: • Schulung und Beratung des Integrationsverantwortlichen; • Qualitätssicherung und Begleitung kommunaler Angebote, Massnahmen und Projekte; • Bereitstellung von Rahmenkonzepten, Leitfäden und Vorlagen; • Bereitstellung von Informationsmaterial; • Überregionale Vernetzung und Informationsaustausch. Im Rahmen der durch die Gemeinde umgesetzten Integrationsmassnahmen wird der Kanton einen Kostenanteil leisten. Auch die seit Jahren erfolgreich durchgeführten Angebote

wie Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene oder die Empfangsgespräche der Schule werden als Integrationsleistungen anerkannt und entsprechend in die finanzielle Berechnung einbezogen. So wird es möglich sein, das Integrationsangebot ohne finanziellen Mehraufwand seitens der Gemeinde bedarfsgerecht auszubauen.

Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: BG-Nr. 2014-0002, Politische Gemeinde Bassersdorf, Bau + Werke, Erstellen von 16 Fahrzeugabstellplätzen bei der Sammelstelle an der Ufmattenstrasse, Kat.-Nr. 3591; BG-Nr. 2015-0003, Franz Blattmann, Herrenweg 5, 8303 Bassersdorf, Gartenumbau, beim Gebäude Assek.-Nr. 1795, Herrenweg 5, Kat.Nr. 1929. Gemeinderat Bassersdorf

Älterwerden in Bassersdorf Die Gemeinde Bassersdorf begegnet den demografischen Herausforderungen vorausschauend und initiativ. Der Gemeinderat hat dazu im April 2015 wichtige alterspolitische Grundsätze und Strategien für die Altersarbeit festgelegt.

Einladung zum Bevölkerungsanlass vom 7. Juli Am Dienstag, 7. Juli 2015, um 19 Uhr im Franziskuszentrum informieren wir Sie über die Altersstrategie des Gemeinderats. Den zweiten Teil des Abends gestalten Projektinitianten und engagierte Arbeitsgruppen. Sie stellen Ihnen den aktuellen Stand ihrer Projekte vor und diskutieren mit Vertreter/-innen aus Politik und Verwaltung

«BasiviA – Bassersdorf vernetzt im Alter» überzeugt Jury

Erfolgreiche Teilnahme am Programm Socius Das Förderprogramm Socius der AgeStiftung hat zum Ziel, dass ältere Menschen die nötige Unterstützung erhalten, um trotz Gebrechlichkeit und Einschränkungen möglichst selbständig leben zu können. Oft ist nur punktuelle Unterstützung im Alltag nötig, manchmal aber auch aufwändige Pflege. Verschiedene professionelle und ehrenamtliche Unterstützungsangebote sind vorhanden, doch fehlt es vielerorts an Koordination unter den Anbietenden. Zudem sind ältere Personen und ihre Angehörigen oft nur wenig über bestehende Angebote informiert. Im Programm Socius will die Age-Stiftung gemeinsam mit den Programmteilnehmenden Lösungen finden, wie die Altersarbeit künftig wirksam organisiert werden kann.

50 Projekteingaben Die Ausschreibung des Programms stiess auf grosses Interesse. Fünfzig

Projekte aus der Deutschschweiz bewarben sich. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wählte eine Expertengruppe zehn Projekte aus, welche in den nächsten vier Jahren finanziell unterstützt werden und vom Wissensaustausch innerhalb des Programms profitieren sollen. Die Gemeinde Bassersdorf hat ihr Projekt «BasiviA – Bassersdorf vernetzt im Alter» erfolgreich vorgestellt und ist eine der zehn Gemeinden, die den Sprung in dieses Förderprojekt geschafft hat. Bassersdorf verfolgt mit einer erweiterten Altersstrategie das Ziel, die Versorgung im Alter zu sichern und die Lebensqualität der älteren Menschen zu fördern. Institutionelle Hilfestellungen sollen dabei genauso zum Tragen kommen wie zivilgesellschaftliche Initiativen. Ein Schwerpunktthema ist auch die vermehrte Unterstützung von Angehörigen, die ihre betagten Familienmitglieder pflegen und dabei oft an die

Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit geraten.

Autonomes Wohnen als Ziel Die Ergebnisse aus dem Programm Socius werden dokumentiert und weiteren Gemeinden und Regionen zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, dem demografischen Wandel mit zeitgemässen, wirtschaftlich tragbaren und bedürfnisorientierten Unterstützungssystemen zu begegnen. Dabei soll auch dem Wunsch älterer Menschen entsprochen werden, möglichst lange und möglichst autonom in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Informationen zu den ausgewählten Projekten und zum Programm Socius finden Sie auf der Homepage: www. programmsocius.ch. Abteilung Soziales + Alter

über Erfolgsfaktoren und Stolpersteine der Bevölkerungsbeteiligung. Sie sind freundlich zum Bevölkerungsanlass eingeladen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Der Anlass dauert bis 21 Uhr mit anschliesUmtrunk. senden Umtrunk. sendem Bitte nutzen Sie infolge der Bauarbeiten den Eingang bei der Kapelle und die Parkplätze beim Bahnhof, im Dorfzentrum oder bei der Gemeindebibliothek. Auskunft erteilt Esther Diethelm unter Telefon 044 838 86 21.

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Altersarbeit Bassersdorf

Einladung zur Planungs­ werkstatt Die Entwicklung von Bassersdorf soll breit abgestützt werden – Ihre Meinung ist gefragt! Wir freuen uns über Ihre aktive Teilnahme an der ersten Planungswerkstatt Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030. Datum: Montag, 29. Juni 2015 Zeit: 18.30 bis 21.30 Uhr Ort: bxa Sport- und Freizeitanlage Details entnehmen Sie dem Flyer, der anfangs Juni in alle Haushaltungen verschickt wurde. Gemeinderat Bassersdorf


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Kanadische und spätblühende Goldrute Die nordamerikanischen Goldruten finden sich teils noch als Zierpflanzen in Privatgärten – seit 2013 ist der Verkauf dieser Pflanzen gemäss Freisetzungsverordnung verboten. Mehrheitlich aber verwildert diese in grossen Beständen an Strassenund Bahnböschungen, Kiesgruben, Waldlichtungen und in Naturschutzgebieten vorkommende Pflanze. An diesen Plätzen verdrängen sie durch ihr dichtes Wachstum die einheimische vielfältige Flora. Mit grossem finanziellem und personellem Aufwand werden diese inva-

siven Neophyten von Kanton und Gemeinde bekämpft. Helfen Sie mit und entfernen Sie die nordamerikanischen Goldruten aus Ihrem Garten (Entsorgung via Kehrichtverbrennung), pflanzen Sie an deren Stelle einheimische Blütenpflanzen! Weitere Informationen über invasive Neophyten finden Sie unter www. infoflora.ch. Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz

Regeln in der Begegnungszone In den vergangenen Wochen wurde nach und nach die Zentrumsüberbauung in Bassersdorf in Betrieb genommen. Die beiden grossen Detaillisten haben ihre Räume bezogen, der Pavillon mit Kaffee und Coiffeurgeschäft erfreuen sich grosser Beliebtheit. Am vergangenen Wochenende konnte mit einem richtigen Dorffest und Chilbibetrieb der neue, zentral gelegene Dorfplatz der Bevölkerung übergeben werden. Das Fest ist vorbei, der Alltag kehrt ein und es zeigt sich, dass diverse Unklarheiten bestehen, mit welchen die Polizei vermehrt konfrontiert ist. Die Zentrumsüberbauung ist nur ein Teil des Bassersdorfer Zentrums. Bank, Post, Apotheke und Kinderkrippe auf der anderen Strassenseite sind ebenso Bestandteile dieses Zentrums, welches über die Dorf- und Breitistrasse erschlossen ist. Um das ganze Ensemble für den Langsamverkehr (Fussgänger) so attraktiv wie möglich zu gestalten, wurden Dorfstrasse, Stiegweg und Poststrasse schon vor Jahren als Begegnungszone ausgeschieden und entsprechend signalisiert. Mit der Begegnungszone wird den Fussgängerinnen und Fussgängern in Wohn- und Geschäftsbereichen die Verkehrsfläche für Spiel und Sport, zum Einkaufen und Flanieren oder als Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt. Es gelten folgende Regeln: – Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Stundenkilometer. – In der Begegnungszone haben Fussgängerinnen und Fussgänger gegenüber dem Fahrzeugverkehr Vortritt. Sie können jederzeit und überall die Fahrbahn queren, dürfen jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern. – Das Parken ist nur an den durch Signale oder Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt. Für das Abstellen von Fahrrädern gelten die allgemeinen Vorschriften über das Parkieren. Innerhalb der Begegnungszone stehen nur wenige signalisierte Parkflächen zur Verfügung. Die motorisierten Besucher werden gebeten, ihre Fahrzeuge in der neu erstellten, hellen Tiefgarage der Zentrumsüberbauung zu parken oder auf die anderen Parkflächen auszuweichen. Wir bitten Sie, diese neue Form von Lebensqualität im Zentrum zu nutzen. Das Dorfzentrum Bassersdorf soll ein Ort der guten Begegnungen sein. Polizei Bassersdorf

für die abteilung dienste + sicherheit suchen wir sie als unterstützung für den

verkehrslotsendienst Für die Bassersdorfer Schülerinnen und Schüler ermöglichen die Verkehrslotsinnen das gefahrlose Überqueren der Hauptstrassen, die auf dem Schulweg liegen und tragen damit wesentlich dazu bei, Unfälle zu verhüten. Für diese verantwortungsvolle Tätigkeit suchen wir Sie als Verkehrslotse/-lotsin, welche ab Januar 2016 während der 39 Schul­wochen von Montag bis Freitag jeweils bis zu vier Einsätze täglich leistet (ab 7.55 Uhr bis 16.25 Uhr während jeweils 20 bis 30 Minuten pro Hin- und Rückweg der Schüler). Sie zeichnen sich durch absolute Zuverlässigkeit und durch Ihre Freude und Ihr Geschick im Umgang mit Kindern aus. Ihre Gelassenheit behalten Sie bei jedem Wetter und Sie verständigen sich in fliessendem Deutsch. Ein langjährig eingespieltes Verkehrslotsen-Team freut sich, Sie als neue/n Kollegin/en zu begrüssen und in Ihre Tätigkeit einzuarbeiten. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an Gemeinde Bassersdorf, Personaldienst, Postfach, 8303 Bassersdorf/E-mail: personal@bassersdorf.ch. Rita Schorno, Leiterin Lotsendienst, Telefon 044 836 84 45, erteilt Ihnen gerne weitere Auskünfte. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!

Gemeinde Bassersdorf, Dorfplatz

Platzordnung Sie befinden sich auf dem «Dorfplatz Bassersdorf». Wir heissen Sie herzlich willkommen und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. Der gesamte Platz ist öffentlicher Grund und unterliegt somit den in der Polizeiverordnung der Gemeinde Bassersdorf verfügten Richtlinien. Um ein friedliches und partnerschaftliches Nebeneinander von Anwohnern und Nutzern des Platzes zu gewährleisten, sind nachfolgend die wichtigsten Normen aufgeführt. 1. Auf dem gesamten Dorfplatz herrscht ein Fahrverbot für Motorwagen, Motorräder und ­Motorfahrräder. 2. Die gesetzliche Nachtruhe von 22 Uhr bis 7 Uhr ist verbindlich (Ausnahme bei öffentlichen Veranstaltungen). Dem Ruhebedürfnis der direkt betroffenen Nachbarn ist Rechnung zu tragen. 3. Abfälle und Unrat sind in die bereitgestellten Abfallbehälter zu entsorgen. Die Umgebung ist sauber zu halten, so dass nachfolgende Besucher die Anlage ebenfalls ohne Einschränkungen nutzen können. 4. Der Betrieb von Verstärkeranlagen (Musikanlagen, Ghettoblaster oder ähnliches) ist untersagt. 5. Der Aufenthalt in den Treppenabgängen zur Tiefgarage ist für Unberechtigte verboten. 6. Hunde sind an der Leine zu führen. Bassersdorf, Juni 2015

Gemeinderat Bassersdorf


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«Hohe Stirnen» in Bassersdorf Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Bibliothek Bassersdorf präsentiert die Kultur- und Bibliothekskommission:

tion a l u t a r G Wir gratulieren

zum 95. Geburtstag am 4. Juli Walter Matter Grundhaldenstrasse 7

zum 85. Geburtstag am 4. Juli Kurt Pfister Schatzackerstrasse 69 am 22. Juli Margrit Bally Emmetstrasse 22 am 27. Juli Elsa Homberger-Argeton Bodenacherring 54 am 29. Juli Jolanda Weidmann-Studer Rebhaldenstrasse 14

zum 80. Geburtstag am 15. Juli Emil Hofer Im Schönengrund 14 am 18. Juli Margareta Erdinger-Mailänder Altersheim Breiti am 28. Juli Kuno Bühler Sägetstrasse 48

«Hohe Stirnen: I bi meh aus eine» Das Duo «Hohe Stirnen» erzählt die bemerkenswerte Geschichte des Emmentaler Uhrenfabrikanten Peter Wingeier, der 1860 nach Argentinien flüchtete und dort im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer wurde. Jenseits des Atlantiks nahm Wingeier die Identität eines verstorbenen Landsmanns an. Fortan praktizierte er unter dem Namen Teophil Romang erfolgreich als Hausarzt. Pedro Lenz (Text) und Patrik Neuhaus (Piano) verschmelzen in ihrem Programm Literatur, Musik und historische Fakten zu einem atmosphärisch dichten Programm, immer getreu dem Motto von Wingeier/Ro-

Pedro Lenz (l.) und Patrik Neuhaus erzählen die Geschichte eines Uhrenfabrikanten. (zvg)

mang: «Für die Wahrheit ist das Leben zu vielschichtig.» Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 2. September 2015, um 20 Uhr im Franziskuszentrum Bassersdorf

statt. Eintritt: Fr. 30.-. Türöffnung 19 Uhr. Vorverkauf ab sofort in der Bibliothek und der Drogerie Hafen. Informationen unter kultur@bassersdorf. ch. Kultur- und Bibliothekskommission

Aktion 72 Stunden Vom 10. bis 13. September steht die Schweiz wieder Kopf: Zirka 30 000 Jugendliche aus allen Landesteilen setzen gleichzeitig innerhalb von 72 Stunden gemeinnützige Projektideen um.

wieder in Stand gestellt, Weiher renaturiert und vieles mehr. Die benötigten Materialien organisieren die Jugendlichen während dem Projekt durch Spendenaufrufe an die Bevölkerung.

Kinder und Jugendliche packen an

Projektideen gesucht

sätze leisten oder sich für andere Menschen einsetzen könnten? Gerne nimmt der Jugendbeauftragte Andreas Roth Ihre Projektideen entgegen unter Telefon 044 838 85 72 oder per E-Mail an andreas.roth@bassersdorf.ch .

Für das Projekt sind wir noch auf der Suche nach geeigneten Projektideen, welche in dieser Zeit durch die Jugendlichen umgesetzt werden könnten.

Die Anmeldeunterlagen für Projektteilnehmende stehen unter http://montezuma. ch/72-stunden zum Download zur Verfügung.

Haben Sie eine Idee, wo in der Gemeinde Jugendliche tatkräftige Ein-

Auch in Bassersdorf erwarten wir viele Kinder und Jugendliche, die anpacken wollen. Die nationale Aktion wird durch die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände getragen. In Bassersdorf wird das Projekt 72 Stunden durch die Jugendarbeitenden der beiden Landeskirchen, die offene Jugendarbeit der Gemeinde sowie die Jungschar Arassari und Montezuma gemeinsam als Grossprojekt durchgeführt. Ganz ohne Geld, dafür mit viel Einsatz und Fantasie, werden von den Jugendlichen beispielsweise Feuerstellen, Sitzplätze und Spielplätze

Jugendarbeit Bassersdorf


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Rubrik 65plus Brauchen Sie Motivation, um etwas Neues zu beginnen? Vielleicht regt dieser Artikel Sie an, etwas anzupacken, was Sie schon lange vor hatten. Das Wort Sport tönt nach Leistung. Wir wollen uns wohl fühlen, beweglich bleiben und keine Spitzenleistungen erbringen. Dies erreichen wir, indem wir uns regelmässig bewegen, genügend schlafen, bewusst essen und ausreichend trinken (wenig Alkohol). Haben Sie sich in letzter Zeit genügend bewegt, genug geschlafen oder beim Essen etwas übertrieben und mehr Alkohol konsumiert, als Sie wollten? Rauchen ist ja sowieso kein

Thema für sportliche Senioren. Aktive Bewegung setzt voraus, dass ich mir überlege, was mich anspricht. Ist es Tennis spielen, Joggen, Radfahren, Wandern, Spazieren, Schwimmen, Golfen, Skifahren, Yoga, Gymnastik oder Tanzen? Will ich alleine oder in einer Gruppe unterwegs sein? Bewege ich mich draussen in der Natur, bei Regen, Kälte oder Hitze? Oder spricht mich das Fitnesszenter an, in dem ich mich jederzeit fit trimmen kann. Wichtig beim Sport treiben ist der persönliche Spass-, Erholungs- und Wohlfühlfaktor. Keine Überforderungen, ich muss Freude an meiner Aktivität ha-

ben. Sie sollten sich in Ihrer persönlichen Komfortzone bewegen. Probieren Sie es einfach mal aus. Auf der Webseite der Gemeinde (www.bassersdorf.ch) finden Sie Hinweise zu verschiedenen sportlichen Veranstaltungen, die von Vereinen angeboten werden. Geniessen Sie das Gefühl, sich nach einer sportlichen Leistung so richtig schön zu entspannen. Es ist bis ins hohe Alter nie zu spät, sich Gutes zu tun. Beginnen Sie doch gleich damit. Roger Hardmeier Redaktionsteam Rubrik 65plus

Ablösung der langjährigen Gewinner

Zwei neue Namen für die Bestenliste Harumi Fukai Ribeiro und Alessio Parillo waren Mitte Juni die zwei schnellsten Bassersdorfer Schwimmer. Unter 150 Schülerinnen und Schülern erkämpften sie sich dieses Jahr den begehrten Titel «Schnällschte BasiFisch».

sik hallte über das Wasser und ein Speaker stellte die jungen Sportler jeweils vor. Die Reaktionen der Kinder auf diese fast olympisch anmutende Atmosphäre war ein Gemisch aus Nervosität, Stolz und Vorfreude.

Lehrerstaffel fordert heraus Bei den Mädchen schwamm Harumi mit 37,7 Sekunden die 50 Meter deutlich schneller als ihre Konkurrentinnen, während sich Alessio mit 29,5 Sekunden nur gerade eine halbe Sekunde von seinem Verfolger absetzen konnte. Doch vor diesem spannenden Finaldurchgang wurden in rund einem Dutzend Kategorien die schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer pro Altersstufe ausgemacht. Anlässlich des Basi-Fisch verwandelte sich an diesem Mittwochnachmittag das Freibad Hasenbühl in eine aussergewöhnliche Kulisse. Im grossen Becken waren die fünf Bahnen mit schwimmenden Leinen abgegrenzt, rhythmische Mu-

Für spannende Momente sorgten zudem die 19 Staffeln, welche in Vierer-Teams bestritten wurden. Dabei kam es nicht selten vor, dass nach jedem Wechsel ein anderes Team die aktuelle Führung übernahm. Zwei dieser Staffeln bestanden aus Lehrern, welche bei ihren Schülern natürlich für einen besonders motivierenden Kampf sorgten. Am Ende des frischen, aber sonnigen Wettkampftages bekamen etliche strahlende Kinder eine der begehrten Medaille umgehängt. Die Qual der Wahl am reich bestücken Gabentisch war für einige Sieger jedoch fast anstrengender als der Schwimmwettkampf zuvor. (e)

Bauarbeiten an der Neuen Winterthurerstrasse in Baltenswil Das kantonale Tiefbauamt bindet die Lichtsignalanlage Baltenswil an das Regionale Verkehrssteuerungssystem an. Für die dafür erforderliche Kabelverbindung müssen an der Neuen Winterthurerstrasse im Abschnitt zwischen dem Landheim und der Kreuzung beim Hotel-Restaurant Pöstli in Baltenswil im Boden verlegte Rohranlagen ergänzt werden. Zudem wird in diesem Abschnitt die Beleuchtung erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 13. Juli, und dauern bis Ende September 2015. Abteilung Bau + Werke, Tiefbau


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Neues Nutzungskonzept für Ex-Disco Vibes

Tempel, Hotelzimmer und Poolparking Im derzeit leerstehenden Gebäude der einstigen Disco Vibes und «The Box Disco» soll neues Leben entstehen. Geplant ist ein gemischtes Nutzungskonzept mit einem Versammlungs- und Gebetslokal für die Sikh-Religionsgemeinschaft, zehn Motelzimmer und 54 Pool-Parkplätze. von Reto Hoffmann Hinter diesem Projekt steht der ehemalige SVP-Kantonsrat und Logistikunternehmer Heinrich Frei aus Winkel. Er hat das Grundstück und die Liegenschaft an der Vorbuchenstrasse 13 vor gut einem Jahr erworben. Bis 2012 war die Adresse mit der Disco Vibes und später mit der «The Box Disco» ein beliebter Treffpunkt des Zürcher Unterländer Partyvolkes gewesen. Wegen zu grossen Lärmimmissionen musste das Tanzlokal jedoch geschlossen werden.

Umbau noch in diesem Jahr

ger geeignet, als nun dieser an der Vorbuchenstrasse, so der Transportunternehmer. Von aussen soll gemäss Baugesuch jedoch nicht viel am bestehenden Gebäude verändert werden. Im Innern sollen Gebets- und Gemeinschaftsräume, eine Bibliothek und eine Küche eingerichtet werden. Doch neben dem Sikhtempel hat Heinrich Frei auf diesem Areal noch weitere Pläne. So sollen im benachbarten Teil des Gebäudes zehn Motelzimmer entstehen. «Im Basi Grand», so der Name, ist vorgesehen, dass ein externer Anbieter den Betrieb sicherstellt. In den Randstunden soll gemäss Konzept das Motel mit einem Self-Checkin-System betrieben werden. Ergänzt werden soll die Anlage schliesslich mit einem so genannten Pool-Parking. Vorgesehen sind laut Frei 54 Parkplätze für eine Mehrfachbenützung. Neben der Nutzung von Besuchern des Got-

Der ehemalige Treffpunkt des Partyvolkes an der Vorbuchenstrasse soll zu einem neuen Versammlungsort der Sikhs werden. (rh)

teshauses und dem Motel sollen die Parkplätze auch von der Airportparking.ch, dem Flughafen Valet-Parking, genutzt werden. Gerade dieses Thema ist allerdings in Bassersdorf nicht unumstritten. Ob der einstige Betreiber

die Parkierungsmöglichkeit schon mal testen will? Auf jeden Fall stehen bereits jetzt gegen ein Dutzend Fahrzeuge mit ausländischen und ausserkantonalen Nummernschildern auf ◾ dem Gelände.

Ein Tag voller Bewegung und Spass

Seit Ende Januar liegt nun ein Baugesuch für ein neues Nutzungskonzept bei der Gemeinde Bassersdorf, wie Patrik Baumgartner von der Abteilung Bau + Werke gegenüber dem Dorf-Blitz bestätigte. «Wir sind daran, die verschiedenen Nutzungsbegehren dieses Areals zu prüfen, um die entsprechenden Bewilligungen zu erteilen», sagt Baumgartner. «Dazu muss auch der Kanton bei verschiedenen Aspekten wie Lärmgrenzwerten, Grundwasser und Arbeitsrecht seinen Segen geben», so der Abteilungsleiter. Eine entsprechende Baubewilligung dürfte irgendwann im Sommer zu erwarten sein.

Gemischtes Nutzungs­kozept Kernstück des Projektes ist ein Versammlungs- und Gebetslokal der indischstämmigen Religionsgemeinschaft der Siks. «Vertreter der Siks sind schon früher einmal auf mich zugekommen, um in einer anderen meiner Liegenschaften ein solches Vereinslokal einzurichten», erklärt Heinrich Frei seinen Bezug zu dieser Glaubensgemeinschaft. Doch dieser Ort war weni-

Bei strahlendem Sonnenschein fand Mitte Mai der Kindergarten-Sporttag auf dem Sportplatz beim Schulhaus Steinlig statt. Zwölf Kindergartenklassen aus Bassersdorf und Baltenswil bewegten sich den ganzen Tag. Einer der Höhepunkte im zweiten Kindergartenjahr ist der Sporttag, der Mitte Mai bei sommerlichen Temperaturen stattfand. Eine perfekte Kulisse für die insgesamt 124 Kin-

der, die turnten, hüpften und um die Wette spurteten. Mit glänzenden Augen und kindlichem Ehrgeiz durchliefen die Kindergartenkinder einzelne Posten. Sie erwartete ein grosses Angebot an vielfältigen Bewegungsspielen wie Tauziehen, Sesselitanz, Hindernislauf, Skilaufen, Edelsteine sammeln, Fallschirmspiel, Seilspringen und Sackhüpfen. Dabei war nicht nur die

sportliche Leistung gefragt, sondern auch die Geschicklichkeit, der Gleichgewichtssinn und der Teamgeist der jungen Sportler und Sportlerinnen. Zu Höchstleistungen angespornt wurden sie von ihren grössten Fans – ihren Eltern. Dank grossem Einsatz und guter Organisation der Kindergärtnerinnen und Fachlehrpersonen waren Teilnehmende sowie Mitwirkende vom Sporttag rundum begeis(e) tert.


Reformierte Bassersdorf-Nürensdorf Reformierte Kirchgemeinde Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Macht Gott Gott auch auch Ferien? Ferien? Macht

Partnerschaft und und Familie Familie –– Partnerschaft aus Männersicht aus Männersicht

Manchmal haben haben wir wir den den Eindruck, Eindruck, Gott Gott sei sei weit weit Manchmal weg, habe uns vergessen oder sei eben gerade in weg, habe uns vergessen oder sei eben gerade in den Ferien. den Ferien. Aber da da heisst heisst es es im im Psalm Psalm 121, 121, dass dass Gott Gott weder weder Aber schläft noch schlummert. Er macht sicher auch keine schläft noch schlummert. Er macht sicher auch keine Ferien. Nein! Er begleitet uns auf unserem Weg Ferien. Nein! Er begleitet uns auf unserem Weg durchs Leben Leben über über Höhen Höhen und und Tiefen Tiefen und und auch auch wenn wenn durchs wir in die Ferien verreisen, ist er an unserer Seite. wir in die Ferien verreisen, ist er an unserer Seite. In diesem diesem Sinn: Sinn: Bhüet Bhüet Sie Sie Gott Gott und und schöne schöne Ferien! Ferien! In

Gottesdienst mit mit dem dem Musikverein Musikverein Gottesdienst Am 5. 5. Juli Juli um um 9.30 9.30 Uhr Uhr begleitet begleitet der der Musikverein Musikverein BasBasAm sersdorf den den Gottesdienst Gottesdienst mit mit Blasmusik. Blasmusik. sersdorf Das Motto des Musikvereins «Musik macht macht Das Motto des Musikvereins «Musik Freu(n)de!», wird auch in dieser Gottesdienstfeier mit Freu(n)de!», wird auch in dieser Gottesdienstfeier mit vier Taufen Taufen erklingen erklingen und und überspringen. überspringen. vier Beachten Sie Sie unsere unsere Homepage Homepage Beachten

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Die Schmitte, der Dorfbrunnen und der Flohmarkt

Historischer Zeuge ist 222-jährig Das Brunnenfest wird seit 1993 durchgeführt. In diesem Jahr fand auch der Flohmarkt erstmals statt. «Schmieden für Jedermann» komplettierte in der Schmitte das abwechslungsreiche, historische Angebot. Der Dorfbrunnen neben der Schmitte feierte sein 222-JahrJubiläum. von Tobias Jäger Das Brunnenfest, die Schmitte sowie der Flohmarkt zogen an diesem Samstag Mitte Juni zahlreiche Besucher an. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was die Stimmung aller Beteiligten rund um den Kreisel sichtlich positiv beeinflusste. Neben dem Brunnenfest, welches der 1967 gegründete Zapfenclub Bassersdorf (ZCB) organisierte und seit 1993 jährlich durchführt, lockte gleich dahinter der traditionelle Flohmarkt kauf- und verkaufswilliges Publikum an. In der Schmitte war es zudem möglich, selber zu schmieden und wahrhaft brennende Fragen zu glühenden Eisen oder Feuertemperaturen zu stellen. Die Mitarbeiter der Schmitte waren mit grosser Leidenschaft bei der Arbeit zu beobachten

Der Dorfbrunnen begrenzt den im Hintergrund stattfindenden Flohmi. (Bilder: Tobias Jäger)

und manch einem Besucher wurde wohl bewusst, wie anspruchsvoll und fordernd diese Tätigkeit gewesen sein muss und noch immer ist.

Gebührende Jubiläumsfeier Der aus Naturstein gefertigte, erste «laufende» Dorfbrunnen in Bassersdorf feiert dieses Jahr sein 222-jähriges Bestehen. Im Jahr 1793 erbaut, wurde der ehemalige «Löwen-Brun-

nen» 1956 versetzt und 1992 umfassend saniert. Wie viel Wasser in den letzten 222 Jahren wohl schon durch den aus Muschelkalkstein bestehenden und mit dem alten Bassersdorfer Wappen versehenen Brunnentrog geflossen ist? Natürlich verlangt dieses Jubiläum nach einer gebührenden Feier. Für Speis und Trank sorgten auch im Jubeljahr die Mitglieder des ZCB. Dieses mal hat sich der Club aber etwas Besonderes einfallen lassen. Kurzum wurde eine kleine Holzbühne aufgebaut, auf welcher bereits am Morgen einige Musikanten Platz nahmen. Die «Ulmskleinenspatzen» sorgten mit ihrem Repertoire für einen musikalisch festlichen Rahmen. Ein Ständchen zu Dorfbrunnengeplätscher und Grillduft.

Verhandeln am Flohmitisch

Heisses Handwerk beobachtet von interessierten Besuchern.

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Die Musik, der aus dem Ausland angereisten Musikergruppe, war auch auf dem nahen Flohmarkt gut zu hören. Sicherlich genossen die flanierenden Besucher die musikalische Berieselung, während dem das Auge die Wühltische oder die liebevoll arrangierten Auslagen nach interessanten Schnäppchen absuchte. Über die bezahlten Preise konnte leider wenig in Erfahrung gebracht werden. Nur soviel: Das Verhandeln gehört zum Flohmarkt dazu. Das Brun◾ nenfest bekanntlich ebenso.

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Friedenrichter gewählt Der parteilose Kandidat Daniel Scheitlin hat es im zweiten Anlauf geschafft: Er wird die nächsten sechs Jahre das Amt des Friedensrichters ausüben. Am Wahlsonntag vom 14. Juni hat er bei einer Stimmbetei- ligung von 30,7 Prozent mit 1208 Stimmen den Gegenkandidaten Hans-Ruedi Seiler (784 Stimmen) überholt. Hingegen ist es nicht gelungen, die Rechnungsprüfungskommission wieder zu vervollständigen. Nach dem Wegzug von Daniel Tretheway per Ende Februar musste der Gemeinderat eine Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2014/18 ansetzen. Keiner der Kandidaten hat das absolute Mehr von 1018 Stimmen erreicht. Dieter Scheuermeier (SVP) hat 795 Stimmen erhalten, Ömer Dursun (SP), 587 Stimmen, François Fardel (parteilos) 559 Stimmen, Andrej Hladik (parteilos) 71 Stimmen und 22 Stimmen entfielen auf Vereinzelte. Somit wird ein neuer Wahlgang fällig, den der Gemeinderat auf den 18. Oktober ansetzt. Bis dahin muss die RPK mit den verbleibenden sechs Mitgliedern ihres Amtes wal(ar) ten.

Gemeinnütziger Frauenverein Bassersdorf Anfangs Juni fand das Jubilarenfest für die älteren Einwohner des Dorfes statt, das seit Jahren von Maja Brunner organisiert wird. Am Anlass im katholischen Kirchgemeindehaus feierten 49 Jubilarinnen und Jubilare ein gemütliches Fest. Eingeladen werden jeweils die 80-, 85-, 90-Jährigen und älteren Einwohner sowie die Ehepaare, die Goldene oder Diamantene Hochzeit feiern. Vor dem Zvieri schauten sich die Anwesenden den Film von Erika Zweifel, «Bassersdorf im Wandel der Zeit», an. Dieser Film hat allen vor Augen geführt, wie sehr sich Bassersdorf in den letzten 100 Jahren verändert hat. Wie viele Gebäude neuen Bauten Platz machen mussten, wie viel altes Handwerk verloren gegangen ist und vor allem wie viel mehr Verkehr die Dorfstrassen heute bewältigen müssen. Natürlich wurden im Anschluss an den Film viele Erinnerungen ausgetauscht. (e)


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Plauschwettkampf am Primarschulsporttag Mit grosser Freude trafen sich die Schülerinnen und Schüler Mitte Juni zum beliebten Sporttag der Primarschule. Im Turndress und meist mit einer kleinen Zwischenverpflegung und etwas zu trinken ausgerüstet, wurden die Kinder in ihre Gruppen eingeteilt. Dieses Jahr hat sich das Sporttags-OK einen Plauschwettkampf einfallen lassen. In gemischten Teams von Erst- bis Sechstklässlern durfte miteinander auf Punktejagd gegangen werden. Es galt, die

vierzehn polysportiven Posten nacheinander zu durchlaufen. Neben dem traditionellen Weitsprung und der Stafette konnten sich die Kinder unter anderem beim Kickboard fahren oder einem GrasSkirennen messen. Der durch einen genauen Zeitplan gut organisierte Parcours musste vom ganzen Team absolviert werden, wobei die älteren Schüler die Rolle der

Leiter übernahmen und die jüngeren Sportler in der Gruppe mit Rat und Tat unterstützten. Auch das Lehrpersonal beteiligte sich aktiv an diesem Anlass. Sie waren als Postenchef, Zeitnehmerin oder als Sanitäter im Einsatz. Einige Eltern liessen es sich nicht nehmen, die eigenen Sprösslinge im Wettkampf zu unterstützen, und hie und da

auch mal ein paar tröstende Worte zu sprechen, als der Ball dann doch nicht so weit geflogen war, wie er es hätte tun sollen. Während dem die Kleinsten nach dem verdienten Mittagessen einen erholsamen, freien Nachmittag geniessen durften, ging der Sporttag für die Älteren am Nachmittag mit Fussball, Unihockey, Ultiball oder einer anderen, individuellen Bewegungsaktivität weiter.

Text und Bilder: Tobias Jäger

Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch


Brütten

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Dorf-Blitz

06/2015

Aus Behörde und Verwaltung Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat: 8311 Brütten, Tüfistrasse, Höhe Nr. 30

Messort:

Fahrtrichtung: dorfeinwärts Datum und Zeit der Messung:

30.4.2015, 9.50 bis 12 Uhr

Signalisierte Höchstgeschwindigkeit:

50 km/h

Gemessene Höchstgeschwindigkeit:

63 km/h

Gemessene Fahrzeuge:

86

Anzahl Übertretungen:

4 Sicherheitssekretariat Brütten

on

ti a l u t a r G

Wir gratulieren

zum 97. Geburtstag am 7. Juli Berta Mantel Wohn- und Pflegezentrum Rosengarten Schaffhauserstrasse 16 8451 Kleinandelfingen

Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten Herzlich laden wir alle 2- bis 4-jährige Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein. Sommergeschichte: Dienstag, 30. Juni 2015 10 bis 11 Uhr

Herbstgeschichte: Dienstag, 27. Oktober 2015 10 bis 11 Uhr

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen! Bibliothek Brütten, Brüelgasse 7 Telefon 052 345 10 37 Autorenlesung in der Bibliothek

Poetisch erzählte Alltagsituationen Mit einem zart rosa Flyer hatte die Kulturkommission Brütten Interessierte zum literarischen Abend mit Pedro Lenz eingeladen. Der dritte Anlass dieses Jahres Anfang Juni fand wiederum im Gemeindesaal statt und wurde gut besucht. von Sandra Lanz Wer kennt ihn nicht, Pedro Lenz, Mitglied der Verfasser von literarischen Kurztexten bei der Sendung «Morgengeschichten» im Radio SRF1? Einen Mundart- und Spoken-Word-Poet hautnah zu erleben, lockte etliche Gäste in den Gemeindesaal. Sein Bestseller «Der Goalie bin ig» erhielt im Jahr 2014 den Schweizer Filmpreis für das beste Drehbuch sowie den Berner Filmpreis.

Programm mit Einblick

Amüsement mit Tiefgang

Nach der Begrüssung durch die Biblio­ theksleiterin Franziska Klingler und einigen Worten zur Person Pedro Lenz und seinen vielfältigen Arbeitsbereichen sowie der Einblick in die errungenen Auszeichnungen übernahm der Schriftsteller die Bühne. Aus seinem Programm pickte er etliche MiniDramen heraus und erzählte diese auf eine kurzweilige, trockene und unterhaltsame Art im Oberaargauer Dialekt. Begebenheiten, wie sie auch den Zuhörern im Saal begegnen könnten. Der einfühlsame Beobachter Pedro Lenz erzählt Alltagssituationen im Zug, Taxi oder auf der Strasse, an der Ampel auf eine lustige und humorvolle Weise, die auch zum Nachdenken einlud. Nachbarschaftliche Dialoge oder

Nur mit Mikrofon, dem Werk in den Händen und seinem gelebten Dialekt wurden die Protagonisten lebendig und das Wechselspiel von verschiedenartigen Charakteren vergnüglich. Banale Dialoge erhielten durch präzise Inszenierung einen unbeschreiblich provinziellen Reichtum. Pedro Lenz versteht es, das Auditorium an seine Lippen zu fesseln. Im Anschluss an dieses philosophische und doch humorvolle Hörerlebnis stand Pedro Lenz den Besuchern für die Signatur seiner Werke zur Verfügung. Wie der Kommissionsvorsteher Fritz Stähli verlauten liess, wird «Der Goalie bin ig» nächstens durch das Theater Kanton Zü◾ rich in Brütten aufgeführt.

Buch und Mikrofon, die einzigen Utensilien für grosses SprachTheater mit Pedro Lenz. (sl)

unzählig gemachte unbedachte Äusserungen von Müttern zu ihren Kindern – «ich sägs nöd zweimal» – erinnerten an selbst durchlebte Diskurse. Solche Verknüpfungen entlockten der Zuhörerschaft manch Schmunzeln oder gar lautes Lachen.


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Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung Einstellung des Entlastungsdienstes

1. August 2015

Organisiert vom Schiessverein Brütten Festplatz mit Zelt beim Aussichtspunkt «Buck»

18.00 Uhr Festwirtschaft 20.30 Uhr Festansprache Jürg Stahl, Nationalrat Brütten 21.30 Uhr Höhenfeuer Anschliessend gemütliches Beisammensein in der Festwirtschaft.

ab 20 Uhr bis zum Entfachen des «Funken» wird von der Gemeinde Brütten jedem Einwohner gratis eine Wurst und ein Getränk offeriert. Aus Sicherheitsgründen ist das Abbrennen von privatem Feuerwerk ausschliesslich auf dem gekennzeichneten Abbrandplatz gestattet.

Abschied Vera Baltensperger-Karlj Haldlerstrasse 3, ist am 14. Mai 2015 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

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Die Gemeindeversammlung hatte am 29. September 2014 einer 18-monatigen Pilotphase «Entlastungsdienst für pflegende Angehörige» vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2016 zuge­stimmt. Nachdem das Angebot des Pilotprojekts nicht genutzt wurde, hat der Gemeinderat auf Antrag der Sozialbehörde beschlossen, das Projekt bis zur nächsten Gemeindever­sammlung zu sistieren und den Dienst bis dahin nicht mehr anzubieten. Im Dezember kann der Souverän darüber befinden, ob das Projekt definitiv abgebrochen werden soll.

Aus dem Gemeindehaus Die auf den 1. Juni 2015 erwartete JobSharing-Partnerin im Steueramt hat ihre Stelle nicht angetreten. Die Vakanz wurde deshalb nochmals ausgeschrieben. Andrea Christen-Oberholzer wird per Dezember 2015 im Teilzeitpensum aus dem Mutterschaftsurlaub zurückkehren und die Arbeiten im Steueramt wieder aufnehmen. Die Zwischenzeit wird mit dem Einsatz von Springern überbrückt. Gemeinderat Brütten

Schnuppermorgen für angehende Verwaltungslernende Die Gemeindeverwaltung Brütten führt am Freitag, 3. Juli 2015, von 9 bis zirka 11 Uhr, erstmals eine Informationsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler durch, die sich für eine Verwaltungslehre interessieren. Damit soll interessierten Jugendlichen ein Einblick in die vielseitigen und spannenden Aufgaben einer Gemeindeverwaltung gewährt werden. Anmeldungen werden bis 30. Juni 2015 auf Telefon 052 355 03 55 oder an die E-Mail-Adresse verwaltung@bruetten.ch entgegengenommen. Gemeindeverwaltung Brütten


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Brütten

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Guter Rechnungsabschluss freut alle Parteien

Sattes Plus für Brütten An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni konnte Gemeindepräsident Rudolf Bosshart ein gutes Jahresergebnis präsentieren, das rund eine Million Franken besser schloss als budgetiert. Die Rechnung wurde denn auch einstimmig abgenommen.

Gemeindepräsident und Finanzvorstand Rudolf Bosshart konnte entspannt die Jahresrechnung 2014 der politischen Gemeinde präsentieren. Bevor er jedoch die Details erläuterte, erklärte er den 49 anwesenden Stimmberechtigten auf humorvolle Art den Zusammenhang von Bilanz und Laufender Rechnung mit einem Beispiel aus dem privaten Portemonnaie.

sei die Steuerkraft leicht angestiegen; auch die Ausgaben habe man unter Kontrolle und lägen unter dem kantonalen Durchschnitt. Bei den Steuern sind die Abweichungen zum Budget am grössten. Budgetiert mit einer Null, effektiv aber mit 154 423 Franken in der Rechnung sind die Nach- und Strafsteuern eine unerwartete Einnahmequelle. «Danke vielmals», bedankte sich Bosshart bei den Sündern unter Gelächter. Auch die Grundstückgewinnsteuer mit budgetierten 250 000 Franken und effektiven 686 892 Franken trugen zum Ergebnis bei. Bosshart begründete dies mit der Immobilienkrise, die vor 20 Jahre herrschte und als Referenz diene. Der einmalige Finanzausgleich über 190 000 Franken sei ebenfalls ausserordentlich gegenüber den Vorjahren.

Steuersegen

Investitionen verschoben

Die Jahresrechnung 2014 weist einen Ertragsüberschuss von Fr. 824 213.65 aus, der Aufwand beträgt Fr. 9 881 136.38 bei einem Ertrag von Fr. 10 705 350.03. Zu diesem guten Ergebnis hätten verschiedene Faktoren beigetragen, so Bosshart: Einerseits

Die Abschreibungen fielen in der Jahresrechnung 2014 kleiner aus als budgetiert. Die Gemeinde hat einige geplante Investitionen auf das Jahr 2015 verschoben, zum Beispiel beim Umbau des Haus des Kindes und der Sanierung des Gemeindesaales. Boss-

von Susanne Gutknecht

hart schloss seine Ausführungen mit den Worten: «Ein wichtiges finanzpolitisches Ziel haben wir erreicht: Der Cashflow der laufenden Rechnung ist positiv.» Die Rechnung wurde einstimmig gutgeheissen.

Parteien loben Sowohl die RPK als auch die Parteien lobten die Arbeit des Gemeinderates. Alle zeigten sich erfreut über das gute Ergebnis. Einzig SVP-Präsident Urs Knecht monierte, dass man die Steuern voreilig erhöht habe im Dezember 2014. Der Gemeinderat hätte dort bereits gesehen, dass man eine gute Jahresrechnung abliefern würde, was Rudolf Bosshart aber verneinte. Die SVP wünsche sich, dass man auch den Mut habe, zuzuwarten mit Steuererhöhungen, wenn sich ein gutes Ergebnis abzeichne. Ein weiterer Wunsch wäre, dass die Gemeindeversammlungen genutzt werden, um den Stand laufender Projekte bekannt zu geben, wie zum Beispiel die Zentrumsgestaltung, der Schulhaus-Umbau oder Gründe für die hohe Fluktuation in der Verwaltung. Bosshart informierte von sich aus anschliessend über die Zentrumspla-

Sozialvorsteherin Erika Schäpper informierte über das Projekt «Entlastungsdienst für pflegende Angehörige». Der Gemeinderat hätte beschlossen, das Projekt ab sofort zu sistieren, da das Angebot nicht genutzt werde. Obwohl man direkt bei den Personen angefragt habe und Gutscheine verteilt habe für einen Schnuppertag, wurden nur deren zwei eingelöst. «Allerdings kamen diese Personen nachher auch nicht mehr», so Schäpper. An der nächsten Gemeindeversammlung werde daher der Antrag auf Auflösung gestellt. Ursprünglich hätte die Pilotphase vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2016 dauern sollen. (sg)

nung. «Mit dem Wechsel im Gemeinderat und anderen externen Einflüssen verzögert sich das Projekt.» Es werde zurzeit eine zweite Meinung eingeholt, was seine Zeit dauere. «Es gibt zu viel, das wir noch prüfen müssen. Am Ende der Gemeindeversammlung dankte Rudolf Bosshart nochmals allen Gebühren- und Steuerzahlern:«Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!» ◾

Sparbemühungen zeigen Wirkung

Sparanstrengungen gewürdigt An der Kirchgemeindeversammlung vom 11. Juni konnte Kirchgemeinde-Präsident Martin Egli mit Enthusiasmus über eine den Umständen entsprechende gute Jahresrechnung berichten. Die breit angesetzten Sparmassnahmen zeigen bereits Wirkung. von Susanne Gutknecht Nachdem es an der Kirchgemeindeversammlung im Dezember 2014 noch von allen Seiten Kritik hagelte über die deutlich negativen Zahlen Jahr für Jahr, war die Stimmung an der Rechnungsversammlung deutlich besser. Die Jahresrechnung 2014 weist zwar immer noch einen Aufwandüberschuss von Fr. 22 230.12 aus bei einem ausgewiesenem Auf-

wand von Fr. 498 212.87 und einem Ertrag von Fr. 475 982.75, ist aber deutlich besser als budgetiert. Dort war noch die Rede von 79 600 Franken Aufwandüberschuss. Finanzvorsteher Daniel Handschin führte dies auf die Sparbemühungen zurück, die die Behörde sich auferlegt hatte. «Wir haben gespart auf jeder möglichen Ebene und daher sehen Sie die rund 50 000 Franken jetzt auch.» Es seien keine Investitionen mehr getätigt, keine Weiterbildungen mehr bewilligt worden und die Differenz bei der Bildung und Spiritualität sei primär durch geringere Lohn- und Betriebskosten erzielt worden, die von den Anzahl Schüler- und Konfirmanden abhängig sei. Das Eigenkapital vermindere sich um die Fr. 22 230.12 auf Fr. 696 431.75.

Viel Lob für Arbeit RPK-Präsident Urs Schöni lobte denn auch die Transparenz und den eingeschlagenen Kurs der Sparbemühungen für ein zukünftig ausgeglichenes Budget. Selbst der kritische SVP-Präsident Urs Knecht zeigte sich erfreut und dankte für die Bemühungen. Die Kirchgemeinde hätte ein höheres Defizit bewilligt gehabt, sich aber für ein besseres Resultat eingesetzt, lobte er. Auch der PGV-Vertreter dankte für die gelungene Arbeit. Die Rechnung wurde einstimmig von den 34 Stimmberechtigten angenommen.

Brautschau erfolgreich Im Vorfeld der Rechnungspräsentation informierte Kirchgemeinde-

Präsident Martin Egli über das Projekt «KircheGemeindePlus», dem Zusammenschluss mit anderen Kirchgemeinden, um eine Mitgliedergrösse von 5000 bis 7000 zu erreichen. Vor zwei Jahren habe man mit dem Projekt in Brütten begonnen und sich nach möglichen Kandidaten umgesehen. Die im Dezember 2014 als mögliche Partnerin vorgestellte Kirchgemeinde Lindau sei nun definitiv eine valable Lösung, so Egli. Nach einigen Gesprächen habe sich auch Lindau positiv dazu gestellt. Auch der Kirchenrat sei mittlerweile bereit, eine kleinere Gemeindegrösse zu akzeptieren. «Die Gespräche gehen nun in eine zweite, tiefere Runde, an der auch Vertreter der Landeskirche teilnehmen.» ◾


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Nürensdorf

06/2015

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Aus Behörde und Verwaltung Verkehr

Liegenschaften

Der Gemeinderat hat beschlossen, nicht an einer Vernehmlassung zum geplanten, neuen kantonalen Taxigesetz teilzunehmen. Dies vor allem, weil in Nürensdorf kein Bedarf für ein eigenes Taxiwesen besteht.

Anlässlich der Klausur hat sich der Gemeinderat erneut mit der Liegenschaft Kanzleistrasse 4/6 befasst. Um die Schutzwürdigkeit beurteilen zu können, wurde für diese Liegenschaft ein baugeschichtliches Gutachten verfasst. Ausgehend von diesen Grundlagen liess der Gemeinderat vorgängig zur Klausur eine Variantenstudie erarbeiten. Die nun vom Gemeinderat zur Weiterbearbeitung ausgewählte Variante sieht einen Umbau des Gebäudes vor. Die Liegenschaft soll weiterhin Wohnzwecken dienen. Die bessere Ausnutzung soll dabei mit der Erhaltung der schutzwürdigen Bauteile optimal kombiniert werden.

Werke Entlang der Parzelle, auf der zurzeit der Kindergarten Ebnet erstellt wird, verläuft eine private Meteorwasserleitung. Das Meteorwasser des neuen Kindergartens soll an dieser Leitung angeschlossen werden. Es ist nicht sinnvoll, parallel zu dieser Leitung eine neue Meteorwasserleitung zu bauen oder sich in die bestehende private Leitung einzukaufen. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, das betreffende Teilstück entschädigungslos ins öffentliche Eigentum zu übernehmen.

Der Gemeinderat will das Geschäft nach entsprechender Vorbereitung an einer der nächsten Gemeindeversammlungen zur Beratung vorlegen.

Zweckverband Spital Bülach, Rechtsformänderung in AG Der Gemeinderat hat die für eine Umwandlung des Zweckverbands Spital Bülach in eine Aktiengesellschaft nötigen Schritte beschlossen und die für einen reibungslosen Vollzug nötigen Vollmachten erteilt. Er erfüllt damit einen Auftrag der Stimmbürger, welche am 30. November 2014 der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft zugestimmt haben.

Abschied Stiefel-Rugginenti Frieda Roswiesenstrasse 9 am 10. Mai 2015 Fritschi-Tanner Susanne Schmittenackerstrasse 4 am 11. Juni 2015

Kreditbewilligungen Der Gemeinderat hat die folgen- den Kredite bewilligt und Arbeiten vergeben: – 15 000 Franken an die Glückskette für Erdbebenhilfe in Nepal; – 13 000 Franken für die Archivnachführung. Der Auftrag geht an Wickihalder Archivservice in Zell. Gemeinderat Nürensdorf

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf

Sommerabendfeier in der Gemeindehausarena Wir freuen uns, die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde zu einem festlichen Anlass der Kultur- und Freizeitkommission in die Ge­meindehausarena einzuladen, am

Freitag, 3. Juli 2015, ab 18 Uhr Gerne offerieren wir Ihnen eine Wurst mit Brot und ein Getränk. Für tolle Stimmung sorgt dieses Jahr die Band «Schabernack». «Schabernack» setzt sich aus vier hoch­karätigen Musikanten aus vier verschiede­nen Kantonen der Schweiz zusammen. Sie sind in der Volksmusikszene für ihr Können be­kannt. Das Quartett brilliert mit faszinierender Virtuo­sität und instrumentaler Vielseitig­keit, aber auch mit ihrem komödiantischen Talent. Kommen Sie vorbei und stimmen Sie sich mit guter Musik und fröhlichem Bei­sammensein auf die kommende Sommerzeit ein!

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 1. Juli 2015. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schul­ ferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Bei­sammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 25. Juni 2015, 20 Uhr «Sommer- und Feriengeschichten», Lesung mit Autorinnen vom Schreibtisch 3 und Apéro. Bei guter Witterung findet der Anlass auf dem Schlossplatz statt. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.

Bibliothek Nürensdorf

Der Elternrat Ebnet sucht Nachhilfekräfte für Schüler des Schulhauses Ebnet Der Elternrat Ebnet bietet Schülern bis zur 6. Klasse Nachhil­ felehrer an (Lehrer, Pensionierte, Studenten) in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch. Wir suchen deshalb motivierte Lehrpersonen – Lehrer, Pensionierte, Studenten –, die bereit sind, den Kindern zu helfen. Die Nachhilfe (45 Minuten eine Lektion) findet bei den Schülern zu Hause statt. Preise variieren zwischen 15 und 30 Franken. Die Preise für Nachhilfeunterricht sind durch den Elternrat vorgegeben und können durch die Lehrperson nicht verändert werden. Die Anzahl der Nachhilfestunden wird zwischen der Lehrperson und den Eltern oder dem Schüler vereinbart. Ebenso ist keine Dauer der Nachhilfe vorgegeben, sondern kann frei nach Bedarf gewählt werden. Wenn Sie gerne Nachhilfeunterricht geben wollen, nehmen Sie bitte mit der Verantwortlichen des Elternrats Kontakt auf. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Sandra Knecht, sandra.knecht@bluewin.ch, Telefon 079 425 54 49.

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Buch über Nürensdorfer Geschichten Die Sekundarschüler der Klasse B1 von Jon Andry Mosca standen am 12. Juni im Air Force Center in Dübendorf im Rampenlicht: Mit dem Schlussfest des Projektes Zeitreise Zürich konnten sie erstmals ihr gedrucktes Buch «The Old Secret» in Händen halten. Über mehrere Monate hatten sich die Schüler unter Anleitung von Coaches der Geschichte der Brauerei und des Schlosses Nürensdorf auf vielfältige Arten angenähert. Begonnen haben sie mit historischen Recherchen unter Anleitung der Historikerin Ariane Tanner. Das erarbeitete Wissen setzte die Schriftstellerin Ruth Schweikert mit den Jugendlichen in spannende Geschichten um: «Eine Doppel-Geburtstagsparty mit ungeahnten Folgen», lautet der Untertitel des Buches. Die Klasse liess der Fantasie freien Lauf und baute in ihre erfundenen

Geschichten historische Fakten mit ein. «Ein spannender Prozess», fand Lehrer Mosca, «Es gab einige Reibereien in den Teams, bis sie sich im Roman auf die Charakterausprägung einigten.» Mit der Dokumentarfilmerin Nina Stefanka wurden am Ende einzelne Teile noch visuell in Filmsequenzen umgesetzt. Mit dem Projekt Zeitreise, das Jon Andry Mosca in den laufenden Unterricht einbaute, war er vollends zufrieden: «Alle arbeiteten enorm engagiert und sie haben in der Erarbeitung der Teilprojekte viel gelernt.» Die Schüler mussten ihre Konsumhaltung aufgeben, hätten sich aber den hohen Anforderung gestellt. «Wir haben sie bewusst in die Projektphasen geworfen; von Null auf mussten sie etwas entwickeln und Entscheide treffen»,

sagt Mosca. «Auch die soziale Kompetenz aller wurde ausgereizt.» Das Re-

sultat sei auf jeden Fall sehr befriedigend. (sg)

Die Sekundarschüler der Klasse B1 präsentieren am Schlussfest im Air Force Center Dübendorf ihr Projekt vor grossem Auditorium. (zvg)


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Dorf-Blitz

Nürensdorf

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Sekundarschüler organisierte Sponsorenlauf und sammelte 7950 Franken

Herz und Verstand für Projektarbeit eingesetzt Er ist erst 15-jährig, aber er hat bereits jetzt schon genaue Vorstellungen: «Man sollte Benachteiligten helfen, immer im Rahmen der eigenen Möglichkeiten.» Was Jérôme Süssli meint, ist die Unterstützung Notleidender in Rumänien, für die er als Projektarbeit für die Sekundarschule einen Sponsorenlauf organisiert hatte. von Annamaria Ress Gross gewachsen, kritischer Blick aus blauen Augen und das Lächeln eines Popstars – das ist Jérôme Süssli auf den ersten Blick. Wer aber mit ihm ins Gespräch kommt, stellt ganz schnell fest, dass dieser junge Mann alles andere als ein verblendeter Jugendlicher mit Starallüren ist. Anfang Mai hat er einen Sponsorenlauf durchgeführt, an dem 30 Personen teilgenommen haben. Die Einnahmen von 7950 Franken wurden unter dem Titel «Run for Rumania» dem christlichen Hilfswerk «Diaconia Internationale Hilfe» zugeführt. Er stamme aus einer Familie, in der die Unterstützung Notleidender zur Selbstverständlichkeit gehört, sagt Jérôme Süssli ebenso selbstverständlich.

Patenschaft für Kinder Ursprünglich habe er sich schon seit Beginn der Sekundarschule über die Thematik seiner Projektarbeit den Kopf zerbrochen, erzählt er. «Eigentlich hätte mich auch etwas im Bereich Architektur interessiert, aber hier wurde ich nicht fündig.» Er habe etwas Neues, etwas das mit Menschen zu tun habe, planen wollen. Und so sei schliesslich sein Kontakt zum Hilfswerk entstanden. Seit einem Jahr unterstützt Familie Süssli die Organisation durch die Patenschaft eines Kindes in Armenien. Rund 4500 Kinder werden durch das Patenschaftsprogramm betreut, sie bekommen dadurch täglich etwas zu essen, werden medizinisch betreut und können die Schule besuchen, wie die Homepage informiert. Gemeinsam mit den Eltern, den Lehrern und den Mitarbeitern von Diaconia stellte Jérôme über Wochen ei-

Jérôme Süssli sammelte mit einem Sponsorenlauf als Projektarbeit der Sekundarschule 7950 Franken für Not­leidende in Rumänien. (ar)

niges Informationsmaterial zusammen und plante den Sponsorenlauf. Zudem verbrachte er einen Projekttag in Bad Säckingen, dem Sitz des deutschen Zweigs von Diaconia. Anschliessend besuchte er auch den Schweizer Ableger in Beinwil am See, um Einblick in die vielfältige Arbeit des seit über 34 Jahren aktiven Hilfswerks zu erhalten.

Das grosse Elend Doch dem nicht genug: Ende April reiste Jérôme in Begleitung seiner Familie und der Geschäftsleiterin Deutschland nach Brasov in Rumänien, um sich dort vor Ort ein Bild zu machen. «Brasov ist eine Stadt wie viele andere», sagt er rückblickend. «Doch nur wenige Kilometer ausserhalb beginnt das grosse Elend.» Keine Heizung, mangelnde Isolation und viele Quartiere, die zu richtigen Slums verkommen, das sei das Bild gewesen, das sich ihnen geboten hatte, erzählt Jérôme Süssli. «Diese Reise hat uns alle endgültig davon überzeugt, dass hier Hilfe notwendig ist.»

Der Schulleiter läuft mit Wegen schlechtem Wetter musste der Lauf in die Turnhalle Hatzenbühl verlegt werden. In aller Frühe begannen neun Helfer mit den Vorbereitungsarbeiten, damit der Startschuss für 30 Läuferinnen und Läufer um 13 Uhr erfolgen konnte. Auch Gemeindepräsident Christof Bösel machte seine Aufwartung und Schulleiter Felix Pfister lief sogar 30 Runden mit. Insgesamt seien nach viereinhalb Stunden ganze 1031 Runden mit total 128 875 Metern gelaufen worden, freut sich Jérôme immer noch. Die feierliche Übergabe des Spendenbetrags hat am 15. Mai in Beinwil am See stattgefunden. Hans-Rudolf Hintermann, Präsident und Gründer von Diaconia Internationale Hilfe, dankte dem Nürensdorfer Sekundarschüler für seine Unterstützung und lobte seine Haltung.

Ausbildungsziel Was bleibt für den angehenden Auszubildenden an Erfahrungen haften?

«Ich habe gelernt, etwas von Anfang bis zum Schluss durchzuplanen und habe auch die Schwachstellen, besonders im Bereich Termine, erfahren müssen. Über die ganze Zeit gesehen war es eine sehr gute Erfahrung und hat mich persönlich sicher geprägt», sagt er. Dass er ein Jugendlicher mit Herz und Verstand ist, zeigt auch seine Ausbildung, die er nach den Sommerferien in Angriff nehmen wird: Jérôme wird Fachperson Betreuung im Bereich Behinderte. ◾

Vernissage Ausstellung Projektarbeiten Am Dienstag, 30. Juni, findet im Schulhaus Hatzenbühl von 19 bis 21 Uhr mit anschliessendem Apéro die Vernissage der Abschlussarbeiten der 3. Sekundarklassen statt. Während je einer Viertelstunde präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihr Projekt in Bild und Ton. Die Präsentationen finden in acht Zimmern gleichzeitig statt. (ar)


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Vielfältige Sportwoche für die Oberstufe

Das Schulhaus Hatzenbühl in Bewegung Die Schüler und Schülerinnen des Sekundarschulhauses Hatzenbühl durften während einer Woche die Schulbank gegen eine selbst gewählte Sportart tauschen. Diese in allen Belangen äusserst aktive Zeit fand in der zweiten Juniwoche in Tenero im Kanton Tessin statt. von Sandra Lanz Die Projektwoche im Centro Sportivo in Tenero hat in der Schule Nürensdorf bereits Tradition. Alle drei Jahre organisiert ein motiviertes, eingespieltes Organisationskomittee die sportliche Lagerwoche mit allen Klassen der Sekundarschule. Dadurch erhalten die Jugendlichen in ihrer HatzenbühlKarriere einen Einblick in verschiedene Sportarten. Die diesjährige Sportwoche stand unter der Leitung von Schulleiter Felix Pfister und weiteren drei Lehrpersonen. Die Vorbereitungen liefen bereits nach den letzten Sommerferien an. Im Oktober 2014 wurde den Eltern der Termin mitgeteilt und im Februar den Teilnehmern schliesslich eine Auswahlliste sämtlicher Kursangebote vorgelegt.

Mannigfaltiges Angebot Die Jugendlichen konnten unter 15 verschiedenen Kursen wie Segeln, Bogen schiessen, Sportklettern und anderen auswählen. Möglich wurde

dies auch durch Hinweise aus der Lehrerschaft, denn die Sicherheitsvorkehrungen wurden in den letzten

Jahren enorm verschärft. Früher wies eine Lehrperson mit fundiertem Wissen in die Sportart ein, heute müssen es zertifizierte Instruktoren sein. Mit der Angabe von Wunsch-Prioritäten des jeweiligen Schülers wurde eine Einteilung in zwei Sportlehrgänge vorgenommen. Fünfzehn Gruppen erlernten so während je eineinhalb Tagen das Grundlagenwissen der Lieblingsdisziplin. Am Mittwoch begaben sich die 170 Jungsportler in zwei gestaffelten Gruppen per Postauto auf eine Exkursion ins Valle Verzasca. Nach einer ausgiebigen Wanderung und reich an Eindrücken aus der Natur wurden sie durch das sechsköpfige Kochteam mit einem Buffet verwöhnt.

Beeindruckende Zeltstadt

Einblicke ins sportliche Lagerleben. (Bilder: zvg)

Das Centro Sportivo in Tenero bietet nebst Gästehäusern einen Campingplatz mit 36 festinstallierten Univer-

salzelten an, die mit Betonböden und Holzrosten eingerichtet sind. Das Hatzenbühl-Kochteam unter der Leitung von Elsbeth Reiser bewirtete die Truppe während des ganzen Aufenthalts und leistete einen beachtlichen kulinarischen Beitrag zum Gelingen dieses Events.

Zusammenhalt verstärken Der spezielle Lernort verstärkte den Zusammenhalt der Klassenverbände, wie auch mit den Lehrpersonen. Diese Woche förderte gleichzeitig das natürliche Bewegungsbedürfnis, bunt gemischt nach Geschlecht und Jahrgängen der Jugendlichen. Nur dank der Grosszügigkeit der Schulgemeinde können solche Projekte organisiert und realisiert werden. Ein Erlebnis, das bestimmt jeder Schüler mit auf seinen Lebensweg ◾ nehmen wird.


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Immobilienanlagen immer noch attraktiv

Sommerzeit – Ferienzeit Benötigen Sie einen neuen Pass oder eine neue Identitätskarte? Beantragen Sie frühzeitig die neuen Ausweise! Damit ein neuer Pass oder ein Kombi (Pass + IDK) beantragt werden kann,­ muss zwingend zuerst beim kantonalen Passbüro telefonisch (Telefon 043 259 73 73) oder über das Internet (www.schweizerpass.ch) ein Termin vereinbart werden. Für die Erfassung der biometrischen Daten (Foto, Fingerabdrücke) bringen Sie vorhandene abgelaufene oder gültige Pässe und Identitätskarten, die entwertet werden müssen, mit (bei Verlust: polizeiliche Verlustanzeige). Neu eingebürgerte Personen bringen den bestehenden ausländischen Reisepass und, wenn noch im Besitze, den Ausländerausweis mit. Zudem können namentlich folgende Dokumente von der antragstellenden Person verlangt werden: • Personenstandsausweis • Zustimmung der gesetzlichen Vertretung • Nachweis der elterlichen Sorge • Entscheid über die Zusprechung der elterlichen Sorge • Begründung für amtliche Ergänzungen • Neues Austauschpassgesuch Minderjährige müssen in Begleitung eines Elternteils sein, welcher das Sorgerecht besitzt. Entmündigte Personen müssen in Begleitung ihrer gesetzlichen Vertretung sein. Elternteil und gesetzliche Vertreter müssen sich ausweisen können.

Das zur Ausstellung von Pass und Kombi benötigte Foto wird im Passbüro erstellt. Gebühren Pass Erwachsene Fr. 140.– Pass Kinder (0 bis 18 Jahre) Fr. 60.– Kombi (Pass + IDK) Erwachsene Fr. 148.– Kombi (Pass + IDK) Kinder Fr. 68.– Zusätzlich wird pro Ausweis das Porto noch verrechnet! Ausstellungsfristen Pässe Identitätskarten

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Identitätskarten (ohne Kombi) müssen weiterhin bei der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Für Identitätskarten, die bei der Gemeinde beantragt werden müssen, wird immer noch ein neues Passfoto benötigt. Gebühren IDK Erwachsene IDK Kinder (0 bis 18 Jahre) Inklusive Porto

Negativzinsen und Wechselkurs- Akteure genau in dieser «Vagheit» schock dominieren seit dem 15. Ja- die Attraktivität des Immobiliennuar dieses Jahres die Schlagzeilen. marktes begründet – notabene dem Etwas weniger Beachmit drei Billionen Frantung findet die Tatsache, ken grössten Markt für dass dieses Datum auch Investitionen. ein immobilienrelevanter Grossanlass war. Für private Investoren, So sind Immobilienanlawelche nicht selber in gen seit Mitte Januar eine Immobilie investierelativ gesehen noch ren können oder möchten, sind Schweizer Imeinmal lukrativer geworden. Trotz der mittmobilienfonds eine atlerweile hohen Niveaus traktive Portfolio-BeimiAndré Schmidhauser schung. Empfehlenswert haben die Preise im ersind Immobilienfonds, sten Quartal 2015 wieder angezogen. welche die einzelnen Liegenschaften im direkten Grundbesitz und Doch anders als der weitgehend un- nicht über weitere Drittfonds halten. bestrittene Landesindex der Konsu- Meistens sind diese Fonds wegen mentenpreise gibt es im Immobili- dem direkten Grundbesitz nicht nur enbereich gleich drei relevante An- kostengünstiger, sondern gewähren bieter von Preisindizes, deren Werte auch eine willkommene, legale Steuje nach verwendetem Modell zum eroptimierung. Denn private AnleTeil stark variieren. Diese Band- gerinnen und Anleger sind für den breite ist in der Heterogenität der investierten Teil von der VermögensImmobilien begründet. Deshalb steuer und bei Ausschüttungen von wird im Immobilienmarkt auch we- der Einkommenssteuer befreit. niger von Marktpreisen als von Ihre Raiffeisenbank Schätzungen gesprochen. Die grosse Oberembrach-Bassersdorf Bandbreite an Schätzungen ist zwar André Schmidhauser unbefriedigend, doch liegt für viele

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Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte das Riesen-Cornet neben dem Café Storchen in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgut(dm) scheines wurde ausgelost: Monique Warpelin aus Bassersdorf.


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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Laura Kuipers aus Birchwil beantwortet. Was hat Sie gefreut? Das ganze Sekundarschulhaus Hatzenbühl fährt Anfang Juni in ein Zeltlager nach Tenero im Tessin. Darauf freue ich mich sehr. Ich hoffe, dass das Wetter dann genau so gut ist wie jetzt. Die ganze Woche werden wir sehr aktiv unterwegs sein. Jeder durfte sich acht Aktivitäten aussuchen und zwei davon wurden uns dann von den Lehrern zugeteilt. Da ich im Moment wegen eines Unfalls an Krücken gehe, wird für mich nächste Woche kreatives Gestalten und Segeln auf dem Programm stehen. Ich finde es toll, dass ich trotz des Unfalls mit dabei sein darf. Für die Mädchen gibt es zwei grosse Zelte, mit je 16 bis 18 Plätzen. Wir durften sogar auswählen, mit wem wir zusammen im gleichen Zelt sein möchten, im Gegensatz zu den Jungs, die wurden einfach zugeteilt. Was hat Sie geärgert? Es ärgert mich, dass wir unsere Mobiltelefone im Lager abgeben müssen. Wir bekommen sie nur für eine halbe Stunde pro Tag. Ich vermisse meine Musik jetzt schon, die ich jeweils damit höre. Zudem ärgert es mich, dass die Schulzeiten nicht auf den Busbetrieb abgestimmt werden. Ich wohne in Birchwil und wenn ich die Schule zum Beispiel um 16.20 Uhr aus habe, schaffe ich es unmöglich auf den 16.22 Uhr Bus. Das ist ziemlich ärgerlich. (ym)

GEWERBEGEFLÜSTER Hans Baumgartner (Foto) steht stolz neben einem seiner rosaroten Fahrzeuge. Zusammen mit dem Betriebsleiter Stefan Egli führt er die auf sichere und effiziente Fällungen spezialisierte Fällag AG. Die Firma wurde 1991 in Baden gegründet. 1994 wurde der Firmensitz mit dem Schwesterunternehmen H. Baumgartner & Sohn AG in Lindau konsolidiert. Zusammen mit einem ehemaligen Unternehmerkollegen entwickelte Baumgartner bereits 1989 die Idee einer speziellen Maschine, mit welcher sich die Fällung von Bäumen an besonders schwer zugänglichen und gefährlichen Orten schnell, sicher und sauber durchführen lässt. Realisiert wurde der «Tree-Trimmer» 1991. Die Firma besitzt heute neben diesem eindrucksvollen Spezialfahrzeug weitere Maschinen wie Fällbagger oder Wurzelstockfräsen. Mit einem umfassenden Fahrzeugpark kann die Fällag AG nahezu jeden Fällauftrag erfüllen. «Gerade in besie-

deltem Gebiet oder an vielbefahrenen Verkehrsachsen ist es wichtig, Fällarbeiten rasch und effizient durchführen zu können», so Baumgartner. Die Arbeit mit dem «Tree-Trimmer» erfordert ein Team von mindestens zwei Personen: Einen Maschinenführer sowie einen Forstwart. Der Teleskopkran dieses vier Meter hohen Fahrzeugs hat eine Reichweite von 24 Metern und kann horizontal auf 18 Meter ausgefahren werden. Die Hebelast beträgt 800 bis 3000 Kilogramm. Die Fällag AG beschäftigt heute rund zehn Mitarbeiter und ist grundsätzlich in der gesamten Schweiz, mehrheitlich aber auf kantonalem Gebiet tätig. Angesprochen auf die ungewöhnliche Firmenfarbe antwortet Hans Baumgartner: «Wir wollten einen hohen Wiedererkennungswert schaffen. Die Leute vergessen vielleicht den Firmennamen, die pinkfarbenen Fahrzeuge bleiben aber in Erinnerung.» Tobias Jäger

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Lust auf ein kleines Abenteuer? Im Waldgebiet Walishalden, angrenzend an Birchwil, steht dieser schöne Aussichtsturm. Er ist so gut versteckt, dass man sich auf ein kleines Abenteuer einlassen muss, damit er sich finden lässt. Von der Waldhütte Heidenburg Richtung Gedenkstätte der Crossair gibt es auf der linken Seite eine Feuerstelle und ein paar Meter weiter führt ein Weg links davon weg. Bei der ersten Vergabelung rechts halten und bis zur Anhöhe hochgehen. Kurz davor führt ein schmaler Weg links weg. Er ist ein wenig überwachsen, aber noch gut begehbar. Am Ende dieses Weges befindet sich dieser Holzturm. Viel Spass beim Suchen! (ym)


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Sommerserenade in der Kapelle

Einstimmung in einen glücklichen Sommer Die reformierte Kirchgemeinde Nürensdorf-Bassersdorf inszenierte die diesjährige Sommerserenade in der ehrwürdigen Kapelle in der Breite mit Fagott-, Orgel- und Gitarrenklängen. Der stimmungsvolle Anlass fand Mitte Juni an einem lauen Freitagabend statt. von Sandra Lanz Die kühle Kapelle in der Breite bot den zahlreich erschienenen Zuhörern einen angenehmen Aufführungsort nach den bereits sommerlichen Temperaturen des Tages. Alle Holzbänke auf der Männer- oder Frauenseite waren besetzt und die Anwesenden sassen bunt gemischt und wurden von warmen Tönen umhüllt.

Gemeinsam macht glücklich: (v.l.) Die Musiker Peter Tschirky, Christoph M. Schönenberger und Pfarrer Pierre Louis von Allmen. (sl)

Gedicht und Musik nens mit seiner Gitarre. Die Gedichte Das zu Beginn verteilte Programm erinnerten daran, dass das Glück gar verhiess ein vielfältiges Liederreper- nicht so selten vorkommt, sofern man toire, welches durch rezitierte Ge- es denn wahrnimmt. Im Gedicht dichte über Glück ergänzt wurde. Pierre-Louis von Allmen, der Pfarrer von Bassersdorf und Nürensdorf, trug die Gedichte in deutscher oder französischer Sprache nach jedem der fünf Liederblöcke vor. Unter der ersten Darbietung fanden sich gleich Werke aus allen Teilen der Welt wie Norwegen, Russland, Spanien oder Österreich. Liebliche, aber gleichzeitig auch nachdrückliche Klänge, ertönten aus Fagott und Orgel. Peter Tschirky am Fagott und Christoph Schönenberger an der Orgel glänzten mit Rohr und Pfeifen mit ihrem Zusammenspiel der beiden Instrumente und wurden dem Titel der Serenade «das witzig-vorlaute Sommerkonzert» gerecht.

Der Zauber der Musik In den weiteren Blöcken erwarteten die Zuhörer stimmungsvolle und bekannte Lieder wie zum Beispiel «Pigalle» von Ulmer & Luypaerts oder «La vie en rose» von Louis Guglielmi (genannt Marcel Louiguy), bei welchen ein Mitsummen der Anwesenden zu hören war. Zum Schluss bot Pfarrer von Allmen selbst eine Kostprobe seines musikalischen Kön-

«Glück» von Clemens Bretano wurde eine eigentliche Anleitung mitgegeben, wo man das Glück überall finden kann: Es liegt im Kleinen wie im Mor-

gen, in der Blumenpracht oder auch im ruhigen Wald. Der Sommer kann kommen, das Glück liegt greifbar ◾ nah.

Grösster Schweizer Hindernislauf Am ersten Wochenende im Juni starteten 8000 Teilnehmer in Engelberg zum grössten Hindernislauf in der Schweiz, dem Fisherman‘s Friend Strongman Run, der zum sechsten Mal durchgeführt wurde. 17 Personen aus dem Verteilgebiet des Dorf-Blitz wagten sich auf den verrückten Rundkurs. Auf einer Strecke von 18,5 Kilometern galt es 18 Hindernisse zu überwinden. Beim Lauf mussten die Teilnehmer durch

Schlamm robben, eiskalte Wassergräben durchwaten sowie einen Teil der Engelberger Sprungschanze erklimmen, um auf der anschliessenden Wasserrutschbahn die Höhenmeter wieder zu verlieren. Nach dem Start standen aufgetürmte Heuballen im Weg und anschliessend führte der Weg über alte Autoreifen (Foto). Kurz nachdem die letzten Teilnehmer ins Rennen gestartet waren, kamen bereits die Sieger vom Rund-

streckenkurs zurück. Der schnellste Läufer bewältigte alle Hürden in einer Zeit von 1:32:06, die erste Frau kam nach 1:36:07 ins Ziel. Die schnellste Läuferin aus dem DorfBlitz-Gebiet war Samira Neher (Bassersdorf), sie belegte den 523. Schlussrang in einer Zeit von 3:04:16, der bestklassierte Mann war Peter Niederbacher (Bassersdorf) auf Rang 1739 mit einer Zeit von 2:50:15. Marianne Oberlin


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Mit offenen Augen die Natur kennenlernen

Naturlager mit Aha-Erlebnissen Der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf organisiert zusammen mit der reformierten Kirchgemeinde ein Naturlager für Kinder der 4. bis 6. Klasse vom 11. bis 18. Juli. Im Vordergrund stehen viele Erlebnisse und Tiere beobachten in der Natur.

Dorf-Blitz

05/2015

von Susanne Gutknecht Das Naturlager des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) hat eine lange Tradition. Mittlerweile sind ehemalige Teilnehmer als Lagerleiter mit dabei. Auch wenn es immer an denselben Ort geht, nämlich nach S-chanf im Bündnerland, wird es den Kindern nicht langweilig. Livia Gärtner ist zum dritten Mal als Hauptleiterin im Lager engagiert und hat mit ihren sieben Kollegen im Leiterteam ein Programm zusammengestellt: «Wir sind viel auf Wanderungen und draussen in der Natur. Dort wollen wir den Kindern Erlebnisse und Eindrücke vermitteln, die sie zuhause oder im Klassenzimmer nicht sehen.» Durch das erlebnisorientierte Vermitteln springe der Funke schnell über zu den Kindern. «Da tauchen spannende Fragen auf und wir tauschen unsere Erkenntnisse miteinander aus. Dabei lernen die Kinder viel, ohne es überhaupt zu merken.» Kaum ein Unwort werde laut, wenn es ums Wandern gehe. «Die Wanderungen haben immer ein Ziel und sind unterbrochen durch Aufgaben, wie zum Beispiel Wildpflanzen suchen für die Suppe am Mittag über dem Lagerfeuer.»

Tiere sind Favoriten Je nach der Zusammensetzung des Leiterteams werden auch eigene Präferenzen mit eingebunden, wie eben diejenige der Wildpflanzen. «Am beliebtesten ist jedoch Tiere beobachten», sagt Gärtner. «Mit einem Fernrohr die Gemsen, Steinböcke und Rehe beobachten und erkennen, wie sie sich unterscheiden, ist bei allen Kindern ein Aha-Erlebnis.» Aber auch der Besuch der alten Mine oder einmal vor Sonnenaufgang aufstehen und losziehen, gefällt den Kindern. Viele nehmen mehrmals teil

Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung

Beobachten von Tieren in der freien Wildbahn ist bei den Teilnehmern des Naturlagers hoch im Kurs. (zvg)

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Gesundheit

36

Dorf-Blitz

06/2015

Gesund bleiben mit Heilpflanzen – Mädesüss Mit einem Mädchen hat das Mädesüss nicht viel zu tun – sein Name weist darauf hin, dass damit einst der germanische Honigwein Met gesüsst und haltbar gemacht wurde. Vielleicht haben Sie jedoch den Namen Mädesüss noch nie gehört und kennen das heilkräftige Kraut unter den Namen: Wiesenkönigin, Spier, Wiesengeissbart, Bocksbart, Honigblüte, Beietrost oder Metkraut? Hier handelt es sich immer um die selbe Pflanze und nur der lateinische Name bringt Klarheit. Er lautet filipendula ulmaria, früher spirea ulmaria. Sie ist in fast ganz Europa heimisch und man findet sie auf nährstoffreichen Feucht- und Nasswiesen, an Gräben und Bachufern sowie in Erlen-Eschenwäldern.

Selten gemähte und nährstoff- reiche Gewässerränder sind das Zuhause dieser aromatisch riechenden Pflanze. An ähnlichen Orten also, wie wir Weiden finden, welche ein ganz ähnliches Wirkpotential entfalten. Das wohl bekannteste Medikament unserer Zeit ist nach dem alten Gattungsnamen der Pflanze Spiraea benannt: Bis zur synthetischen Herstellung der Salicylsäure im Jahr 1899 war die Spierstaude der Ausgangsstoff für deren Produktion. So bezieht sich die Bezeichnung Aspirin auf die Pflanze und bedeutet wörtlich: «Aus der Spireae kommend». In der Volksheilkunde wird Mädesüss als adstringierend, harntreibend, krampflösend, nar-

benbildend, schweisstreibend und stärkend beschrieben. Populär ist das Mädesüss zur Behandlung von Gicht, Rheuma und arthritischen Beschwerden. In der Signaturenlehre der Pflanze fällt der tiefrote Stängel auf, was auf eine entzündungshemmende Wirkung hinweist. Der feuchte Standort gibt Hinweise zur Wirkung gegen rheumatische Erkrankungen und gegen Erkältungskrankheiten. Die Wiesenkönigin hilft, das Feuer der rheumatischen Entzündung aus den Gelenken zu vertreiben. Ihre gebundene Feuchtigkeit löscht sozusagen das Feuer in den Gelenken. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

06/2015

37

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

27.06.

14.00 – 16.00

Naturschutz Ba/Nü

Problempflanzen Ausreissaktion in Bassersdorf

Treffpunkt: Kreuzung Tagelswangerstrasse-Schinenwiesenweg, Baltenswil

So

28.06.

10.30 – 16.00

Kamp. Hochaltrigkeit

Gottesdienst, Mittagessen und Spielnachmittag

Ref. Kirche

Mo

29.06.

18.30

Gemeinderat

1. Planungswerkstatt «Entwicklungsstrategie Bassersdorf 2030»

bxa grosse Halle

Fr – So

03.07. – 05.07.

FC Bassersdorf

Dorfturnier

bxa, Infos: www.fcbassersdorf.ch

Di

07.07.

19.00 – 21.00

Gemeinde Bassersdorf

Älterwerden in Bassersdorf

Franziskuszentrum

Mi

08.07.

18.30 – 19.30

Kantorei

Serenade

Pflegezentrum Bächli

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

27.06.

10.00

Gemeinde

Informationsveranstaltung zu den Themen Sanierung Dorfstrasse und Langfristplanung Strassenunterhalt

Gemeindesaal

Di

30.06.

10.00 – 11.00

Bibliothek

Geschichtenmorgen für 2- bis 4-jährige Kinder in Begleitung «Sommergeschichte

Bibliothek

Mi

01.07.

19.30 – 21.30

Samariterverein

Samariterübung mit SV Kemptthal

Schulhaus Bachwies, Winterberg

Fr

03.07.

09.00 – 11.00

Gemeinde

Infoveranstaltung/Schnuppermorgen für angehende Verwaltungslernende

Gemeindehaus

Sa/So

04.07. – 05.07.

Tennisclub

Tennis Einzelmeisterschaften

Tennisplätze TC Brütten

Mo/Di

06.07. – 07.07.

Schiessverein

Eidg. Schützenfest in Raron/VS

Abfahrt 07.00 Uhr ab Gemeindeparkplatz

Fr – So

10.07. – 12.07.

EnergieSchweiz

Eco-Mobil on Tour – Elektroautos und andere effiziente Fahrzeugtechnologien ausprobieren

Parkplatz Sporthalle Rietacker in Seuzach

Sa – Sa

11.07. – 18.07.

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 4. – 6. Kl.)

Naturlager für Schüler/innen in S-chanf/GR

S-chanf GR, Koordination Dominic Blosser, www.nbn.ch

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser Sommerschulferien)

Gemeindesaal

Jeden Mo – Fr Jeden Di

ab 12.00


Veranstaltungen

38

Dorf-Blitz

06/2015

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht) Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen) Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Während dem Umbau: Spielplatz Gemeindezentrum nur bei schönem Wetter.

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

25.06.

19.00

Bibliothek Nü

Donnerstagstreff – «Sommer- und Feriengeschichten» Lesung Autorinnen «Schreibtisch 3»

Bibliothek

Sa

27.06.

14.00 – 16.00

Naturschutz Ba/ Nü

Problempflanzen Ausreissaktion in Bassersdorf

Treff: Kreuzung TagelswangerstrasseSchinenwiesenweg, Baltenswil

Sa

27.06.

14.00 – 17.00

Ortsmuseum

Ausstellung «Kunst im Dorf»

Ortsmuseum

Di

30.06.

19.00 – 21.00

Sekundarschule

Vernissage, Vorstellung der Abschlussarbeiten der 3. Sekundarklassen

Schulhaus Hatzenbühl

Fr

03.07.

18.00

Kultur- und Freizeitkommission

Sommerfest

Gemeindehausarena

Fr – So

03.07. – 05.07.

FC Bassersdorf

Dorf- und Schülerturnier

bxa

Sa

04.07.

13.45

Gem. Chor Ob/Bi

Sommerserenade/Maisingen für Senioren/Seniorinnen und Chorfreunde

Schulhaus Ob

Sa

04.07.

Werkabteilung Nü

Altpapiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Do

09.07.

Nüeri-Netz

Morgen-Kafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Sa – Sa

11.07. – 18.07.

Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids 4. – 6. Kl.)

Naturlager für Schüler/-innen in S-chanf/GR

S-chanf GR, Koordination Dominic Blosser, www.nbn.ch

Mi

15.07.

10.00

Nüeri-Netz

Spaziergang

Infos www.nueri-netz.ch

Fr

31.07.

20.00

Knabenverein Bi

Barbetrieb

Dröschschopf Ob

09.30

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Jeden Mo

09.15 – 10.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

06/2015

39

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Mi möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Ajuga Mirjam Eberts­häuser Tel. 079 626 45 10

Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Musikveranstaltung im Clubhaus

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

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Treffpunkt

40

Dorf-Blitz

06/2015

digital world

internet apps and links herzhaftes spiel

Der unten angegebene Link führt zu einem schön animierten und sogar mit Soundeffekten versehenen Geschicklichkeitsspiel. Über die Pfeiltasten gilt es, ein Strichmännchen zu steuern, welches innerhalb einer gewissen Zeitspanne einen Schlüssel einsammeln und dann eine Tür erreichen muss. Schlägt der Versuch fehl, kann man sich an jedem der Level gleich noch einmal versuchen. Das kurze Browsergame besteht zwar lediglich aus einigen wenigen Spielstufen, dafür wartet aber eine kleine Überraschung auf erfolgreiche Spieler. Der Link darf nach Abschluss des Spiels natürlich auch weiterverschickt werden!

www.ncase.me/door

logo-design

Das Gestalten eines Logos ist in der Schweiz oft eine sehr teure Angelegenheit und meist erhält man zudem vom Grafiker lediglich einen einzigen Vorschlag. Da lohnt sich ein Besuch auf «99designs.ch»: Hier können Designwettbewerbe für Logos gestartet werden. Zuerst müssen einige Angaben gemacht werden, beispielsweise über Farbpräferenzen oder ob ein Symbol eingebaut werden soll. Anschliessend kann der Wettbewerb mit einem Preisgeld dotiert werden, wobei – je nach gewünschter Qualitätsstufe – zwischen 280 und 1100 Franken investiert werden muss. Schon nach wenigen Tagen kann man dann aus Dutzenden von Vorschlägen von Designern aus der ganzen Welt einen Gewinner küren und das neue Logo verwenden.

www.99designs.ch

farbenrätsel

«Drench» ist ein simpel aufgebautes, aber dennoch spannendes Logikspiel. Das quadratische Spielfeld ist in 196 Felder unterteilt, denen zu Beginn zufällig eine von sechs Farben zugewiesen wird. Gespielt wird, indem man die Farben jener Felder wechselt, welche unter der eigenen Kontrolle stehen – zu Beginn ist das nur das Feld in der oberen, linken Ecke. Bei jedem Farbwechsel gewinnt man nun alle Felder dazu, welche an die eigenen Quadrate grenzen und diejenige Farbe aufweisen, auf die man gerade gewechselt hat. So wird das Farbbild von Runde zu Rund einheitlicher, bis man schliesslich das gesamte Spielfeld in eine einzige Farbe getaucht hat.

www.flashbynight.com/drench

webseite erstellen

«Wordpress» ist eine webbasierte Software, mit der sich problemlos und intuitiv Webseiten, Blogs und Online-Shops erstellen lassen. Dabei handelt es sich um ein «Open Source»-Projekt – der Code, welcher der Software zugrunde liegt, ist also einsehbar, die Software darf gratis genutzt werden. Direkt im Browser kann so ein optisch überzeugender Internetauftritt zusammengestellt werden. Dabei ist der Aufbau der Bedienungsoberfläche so gestaltet, dass sich Nutzer mit einfachen Bedürfnissen und ohne grosse Erfahrung problemlos zurechtfinden. Dennoch steht auch erfahreneren Anwendern eine enorme Vielzahl an Funktionen und Möglichkeiten zur Verfügung.

www.de.wordpress.com

am puls des internets

«Reddit» steht kurz für «Read and Edit», also für Lesen und Bearbeiten. Das fasst bereits das Konzept der Webseite zusammen: Die Nutzer können die Beiträge aller anderer Nutzen lesen, kommentieren und eigene Beiträge veröffentlichen. Damit das nicht zu chaotisch wird, werden die Beiträge in verschiedenen Kategorien veröffentlicht und je nach Bewertung durch andere Benutzer gar nicht dargestellt. So entsteht ein interessanter «Newsfeed», der mit einer lockeren Mischung aus Tagesaktualitäten, humorvollen Beiträgen, Kunst, Interviews und Katzenvideos unterhält. Dabei können alle Kategorien (sogenannte «Subreddits») einzeln abonniert werden, damit man Beiträge in diesem Bereich nicht verpasst.

www.reddit.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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