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Dorf Blitz Juli 2016

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Nr. 07 28.07.2016 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Bauarbeiten im «Dorfnest» verlaufen planmässig

Auto-Leidenschaft

Entflechtung und Zugfolgeverkürzung Bis Ende 2018 baut die SBB bei Kloten eine neue Brücke und ein zweites Gleis. Mit dem Brückenbauwerk «Überwerfung Dorfnest» können die Züge zwischen Kloten und Winterthur zukünftig die Bahnlinie von und zum Flughafen überqueren. Darüber hinaus wird die Strecke über rund 1,6 Kilometer Länge als Doppelspur ausgebaut. Zur Leistungssteigerung sind zusätzlich Massnahmen an den Signalen erforderlich.

Fredy Eckstein aus Bassersdorf ist nicht nur Inhaber eines Treuhandbüros, sondern widmet sich gerne seiner Leidenschaft, dem Sammeln von Oldtimer-Autos. Seit einer Weile vermietet er diese auch. Seiten 4 / 5

Neue Prüfstelle Auf dem ehemaligen Valet-Parking im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel baut das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich eine neue Prüfstelle. Ende Jahr soll sie betriebsbereit sein. Seite 13

Regionales Bierfest

von Tobias Jäger Der Schienensektor zwischen Winterthur und Zürich ist mit täglich rund 550 Zügen einer der meistbefahrenen der Schweiz. Allein zwischen sieben und acht Uhr morgens verkehren an Werktagen über zwanzig Züge auf dieser Strecke. Gerät dieses engmaschige Zeitgefüge einmal aus dem Fahrplan, sind teils weitreichende Verspätungen die logische Folge. Zudem steigt die Anzahl Passagiere laufend an. Aus diesem Grund bauen der Bund, die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) das Beförderungsangebot

kontinuierlich weiter aus. Dies im Rahmen des ZEB-Projekts (Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur), welches schweizweit Kapazitätsengpässe beseitigt und den Viertelstundentakt grossräumig zu etablieren versucht. Die verschiedenen Projekte und Bauten der Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Winterthur erfolgen zwischen Ende 2014 und 2022 in insgesamt sechzehn Schritten. Das lokale Gesamtprojekt «Dorfnest» besteht grundsätzlich aus einem Überwerfungsbauwerk (Entflechtung) und der Signalumstel-

Auf dem Hof von Ueli Künzi in Brütten findet am 20. August ein Bierfest statt. Nach einem Braukurs vor zwei Jahren haben sich spontan fünf Kollegen zusammengefunden, die den Anlass auf die Beine stellen. Seite 19

Dankbarkeit Eine kurdische Familie, die nach einer abenteuerlichen Flucht in Nürensdorf landete, verwöhnte kürzlich die Senioren mit einem typisch kurdischen Essen anlässlich des Seniorenessens, das einmal monatlich durchgeführt wird. So ging die Dankbarkeit der Familie kulinarisch an einige Nürensdorfer zurück. Seite 28

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 7 ab Seite 17 ab Seite 23

Der Bahnbetrieb bleibt auch während den Bauarbeiten bestehen. (tj)

lung (Zugfolgeverkürzung). Die Kosten für das Bauvorhaben betragen rund 71 Millionen Franken und werden im Rahmen des Ausbauprogrammes des ZEB finanziert. Das Gesamtvorhaben «Dorfnest» wird von Januar 2016 bis Ende 2018 realisiert.

Mehr Züge zwischen Zürich und Winterthur Mit dem Angebotsausbau werden ab Dezember 2018 mehr Züge zwischen Zürich und Winterthur verkehren. Um eine höhere Frequenz an Zugskompositionen überhaupt auf die Reise schicken zu können, bedarf es dieser umfassenden Anpassung der Infrastruktur. Das Schienennetz ist in Blöcken von zirka zwei Kilometern aufgeteilt, Fortsetzung auf Seite 2


Thema des Monats

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Dorf-Blitz

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Spitze Feder

Susanne Beck Kürzlich ist bei uns wieder einmal ein Brief ins Haus geflattert mit der Ankündigung, dass unser Luftschutzkeller inspiziert werde. Wozu diese Räume heute noch dienen sollen,

wobei sich jeweils nur eine Zugkomposition pro Block befinden darf. Dies führt zu einer minimalen Zugfolgezeit von rund zwei Minuten. Bereits eine marginale Verspätung von ein bis zwei Minuten hat Auswirkungen auf einen grossen Teil des Verkehrsnetzes und beeinflusst sowohl Anschluss- als auch Folgezüge.

Überwerfung als Bauwerk Um den Zugbetrieb auf der Strecke zwischen Flughafen und Winterthur nicht zu beeinträchtigen, wird in den nächsten Wochen damit begonnen, einen über 80 Meter langen Schutz-

Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

frage ich mich schon sehr lange. Das letzte Mal vor etwa fünf Jahren, also bei der letzten Abnahme.

Auch unsere Gesundheit würde in Krankheit und im Elend enden – und vor allem – alles in schlechter Laune.

Notpritschen, welche antiquarisch sind, eine Vorrichtung für die Notdurft, welche ich gar nie benutzen würde; ein dunkler Raum, den ich auf keinen Fall länger als eine halbe Stunde gut ertragen könnte. All das soll ich im Kriegsfall mit anderen Menschen zur Unterkunft nutzen? Nein, auf keinen Fall werde ich das machen. Gut, ich habe als Grossmutter meine Aufgabe zur Erhaltung der Menschheit bereits erfüllt, da bin ich für die Evolution ja nicht mehr von Nutzen. Ich bin mir der Konsequenzen eines Krieges bewusst, was er alles zerstört.

Als wir unser Eigenheim mit Luftschutzkeller im Jahr 2004 kauften und bezogen, war uns nicht bewusst, was uns ein solcher Raum noch an Gesprächsstoff respektive Ärger bescheren würde. Bei der jetzigen Abnahme beanstandete der Beauftragte die Decke, welche nur hinauf geschraubt werden dürfe, unsere ist genagelt worden. Und dies beim Bau im letzten Jahrhundert. Da wir ja in einem Reiheneinfamilienhaus wohnen, sind wir nicht die einzigen, die dieses Problem haben. Der Amtsschimmel ist also so richtig durch unser Eigenheim galoppiert und hat Unruhe verbreitet. Es wurde all die Jahre nichts verändert an

tunnel gleich nach der Ausfahrt aus dem bestehenden Tunnel, auf der Höhe des Pfadiheims Kloten, zu erstellen. Nach Abschluss dieses Sicherheitsbaus wird über diesen provisorischen Schutztunnel und aus massiven Stahlprofilen die eigentliche Brücke, die Überwerfung, betoniert. Für dieses aus rund 3000 Kubikmetern Beton gegossene Bauwerk werden beidseits der bestehenden Geleise jeweils massive Brückenpfeiler in den Boden getrieben, welche auf insgesamt 32 Betonpfählen rund 18 Meter tief verankert werden. Der Schutztunnel wird nach Abschluss der Brückenbauarbeiten wieder entfernt. Die Überwerfung wird zukünf-

tig eine stattliche Länge von rund 200 Metern aufweisen und sich elegant in die Umgebung einfügen (siehe Grafik auf Seite 3), so dass die Züge zwischen Bassersdorf und Kloten die Flughafenlinie überqueren können, ohne diese über klassische Weichen kreuzen zu müssen. Damit entstehen für den Personen- und Güterverkehr keine unplanmässigen Wartezeiten mehr. Resultierend aus all diesen Massnahmen können die Züge flexibler und dichter aufeinander verkehren. Zusätzlich baut die SBB zwischen Kloten und dem «Dorfnest» über eine rund 1,6 Kilometer lange Strecke die bestehende Gleisanlage zur Doppelspur aus und verkürzt

der beanstandeten Decke, aber wir sollen sie so in Stand setzen, dass beim Kriegsfall die Decke innert 24 Stunden entfernt werden kann. Wer wird in einem Kriegsfall kontrollieren, ob wir sie entfernt haben und sie sauber verschraubt wurde? Diesen Tag möchte ich nicht mit solchen für mich unnötigen Dingen verbringen. Lieber würde ich mit meinem Mann, meiner Familie und guten Freuden noch die letzten Stunden geniessen mit einem feudalen Essen, erlesenen Weinen – im Luftschutzkeller gelagert, philosophischen Gesprächen, schönen Balladen und Dankbarkeit, was wir alles zusammen erleben durften. Susanne Beck

die Signalabstände zwischen dem Flughafen und Effretikon (siehe Grafik).

Arbeiten im Fahrplan Josef Sautter ist Projektleiter Tiefbau der SBB, seit 2015 als Oberbauleiter tätig und hatte bereits die Ausschreibungen für die diversen Arbeiten durchgeführt. Er ist Hauptansprechpartner für alle involvierten Bauunternehmen sowie Interessengruppen und behält so die Gesamtübersicht. «Das Projekt ist seit Beginn im Fahrplan», informiert Sautter. Derzeit arbeiten gegen 50 Personen rund um die Uhr auf der gesamten Baustelle,

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster · Reto Hoffmann

Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Beck · Urs Burger · Marianne Flotron · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Manuel Holder · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Philipp Rahm · Annamaria Ress · Rosmarie Schmid · Astrid Steinbach

Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 68 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

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Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 25. August 2016.

Auflage 21. Jahrgang | 9300 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.–

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Thema des Monats

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wobei sich diese Zahl ständig ändert. Zu Spitzenzeiten werden sich ab Spätsommer bis zu 70 Arbeiter auf dem Areal befinden. Der eher milde Winter kam dem Bauvorhaben zu Gute, und ich freue mich jetzt auf die spannenden und interessanten Herausforderungen im Spätsommer bis zum Frßhling, welche von entscheidender Wichtigkeit sind, sagt Sautter weiter.

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Sicherer Betrieb

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ProjektĂźbersicht in einer Grafik der SBB. (zvg)

Das Thema Sicherheit wird bei der SBB gross geschrieben und beinhaltet viele Aspekte. Hierfßr amten der engagierte Sicherheitsleiter Reto Weiss und sein Vertreter Bojan Busikovic. Sie sind Tag und Nacht fßr die Bahnsicherheit auf der gesamten Baustelle verantwortlich. Während den Arbeiten in Gleisnähe steht immer auch ein geschulter Sicherheitswärter mit wachsamen Augen und Ohren bereit, um die Kollegen vor heranbrausenden Zßgen frßhzeitig zu warnen. Alle Sicherheitswärter sind gut an ihren weissen Helmen erkennbar. Bauarbeiten in Gleisnähe bedßrfen grundsätzlich besonderer Achtsamkeit und bergen verschiedenste Herausforderungen. Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand bei Arbeiten in Gleisnähe beträgt ohne besondere Sicherheitsmassnahmen in der Regel mindestens fßnf Meter ab Gleisachse. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es notwendig, Arbeiten in Schienennähe dann zu verrichten, wenn kein oder nur wenig Zugverkehr herrscht. Grundsätzlich muss sichergestellt sein, dass der Bahnbetrieb durch unsere Arbeit so wenig wie mÜglich

oder im besten Fall ßberhaupt nicht beeinträchtigt wird, so Josef Sautter.

die Lebensräume fßr Fauna grundsätzlich erhalten bleiben.

Die Nachtarbeit im Gleisbereich ist aufgrund des täglichen Zugverkehrs nur von ein bis fßnf Uhr nachts mÜglich und muss immer vorgängig bei den verantwortlichen Stellen des Bahnbetriebs angemeldet werden. Sie tangieren die allgemeine BevÜlkerung grundsätzlich wenig, da die Baustelle beim Dorfnest mehrheitlich an Industriezone und Wald, jedoch weniger an Wohngebiet grenzt. Diese intensiven, meist gut planbaren Arbeiten, wurden und werden in Absprache mit der Oberbauleitung gemäss dem detaillierten Bauprogramm

Der aufgrund des Werkverkehrs momentan nur teilweise benutzbare Dorfnestweg bei Kloten bleibt bestehen und wird nach Abschluss der Arbeiten, genauso wie das Areal rund um das Pfadiheim Kloten, wieder uneingeschränkt nutzbar sein. Die von der Bananenbrßcke bis zum Dorfnest fßhrende Grubenstrasse in Bas-

durchgefĂźhrt.

Rßckbau und Natur Bauprojekte dieser GrÜsse tangieren die Natur unweigerlich. Die SBB ist sehr darauf bedacht, diesem Umstand Rechnung zu tragen. Aufgrund des geschaffenen und definierten Ausweichlebensraums wird sichergestellt, dass neu ßberbaute Flächen an anderer Stelle wieder als Natur-Lebensraum geschaffen werden. Und so

Nach Abschluss der Arbeiten 2018 wird auch dieser Weg zur Naturstrasse rĂźckgebaut. Ein weiterer Schritt fĂźr ÂŤmehr Zug zwischen ZĂźrich und WinterthurÂť ist dann erfolgreich abgeschlossen. â—ž

ZEB: Zukßnftige Entwicklung Bahninfrastruktur Mit einem Aufwand von 5,4 Milliarden Schweizer Franken ist ZEB (Zukßnftige Entwicklung Bahninfrastruktur) ein sehr umfangreiches, nationales Bahnausbaupaket des Bundes. Es ergänzt die EisenbahnAlpentransversale (NEAT) mit den notwendigen Kapazitäten auf den Zufahrtsstrecken. Unter anderen werden bis zirka 2025 wichtige Voraussetzungen fßr den Einsatz von 400 Meter langen Doppelstock-Zßgen auf der West-Ost-Achse geschaffen und so schweizweit mehr Verbindungen und noch mehr Sitzplätze zur Verfßgung gestellt. ZEB schafft ausserdem zusätzlichen Raum fßr den umweltfreundlichen Bahngßterverkehr und sorgt fßr eine grÜssere Versorgungssicherheit im Energienetz der SBB. Insgesamt umfasst dieses Ausbaupaket mehr als 100 Projekte, welche die zukßnftige Fahrplanstabilität und eine hohe Pßnktlichkeit trotz Mehrschienenverkehr sicherstellt. Zur Beseitigung der wichtigsten Engpässe kommen neben der Durchmesserlinie in Zßrich, dem Vierspurausbau Olten-Aarau oder den Zufahrten zum Gotthard- und Ceneri-Basistunnel (Nord-Sßd-

Luftaufnahme im Bereich ÂŤDorfnestÂť. (zvg)

sersdorf wurde, fĂźr viele Zugpassagiere gut erkennbar, asphaltiert und fĂźr den Material und Aushub transportierenden Schwerverkehr ausgebaut.

Achse) der Leistungssteigerung zwischen Zßrich, Winterthur und St. Gallen sowie einigen anderen Bauprojekten zentrale Bedeutung zu. Alle nationalen und kantonalen Projekte stehen in Abhängigkeit zueinander, greifen oft eng ineinander und sind jeweils Teil der GesamtlÜsung, welche meistens durch ZEB finanziert und seit 2014 schrittweise in Betrieb genommen werden. Auch zwischen Zßrich und Winterthur sowie im Raum Winterthur erfolgen diese Bahninfrastrukturausbauten Schritt fßr Schritt. Ab 2020 wird dieser Bahnkorridor ZßrichWinterthur mit 670 Zßgen pro Tag vollständig ausgelastet sein. Um die Leistung weiter zu steigern, ist der Bau des Brßttenertunnels als zweite Doppelspur zwischen Bassersdorf/ Dietlikon-Winterthur und die Erstellung eines vierten Gleises im Bahnhof Zßrich-Stadelhofen erforderlich. Bereits ab diesem Jahr kÜnnen Zugpassagiere auf diesem Streckenabschnitt von längeren Zßgen und häufigeren Verbindungen profitieren, wodurch Platzprobleme zu Hauptverkehrszeiten entschärft wurden. (tj)


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Monatsinterview

Dorf-Blitz

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Alte Autos sind Fredy Ecksteins Leidenschaft

«Ich kann nicht tatenlos herumsitzen» Fredy Eckstein aus Bassersdorf hat «Benzin im Blut». Schon sein Vater betrieb eine Autovermietung. Das ist an Eckstein nicht spurlos vorüber gegangen. Nach etlichen Jahren aktiver Teilnahme im Rennsport widmet er sich heute leidenschaftlich Oldtimers. Oder wie er es schöner ausdrückt, «Vintage Classic Fahrzeugen», die er auch für besondere Anlässe vermietet von Annamaria Ress Waren Sie als Kind schon von Autos begeistert? Ja, denn mein Vater hatte eine Autovermietung und einen Taxibetrieb in der Stadt Zürich. Mit 16 Jahren konnte ich bereits Auto fahren – auch wenn ich das selbstverständlich nicht durfte. Natürlich hatte ich als junger Mensch auch ein wenig einen sportlichen Fahrstil (schmunzelt). An Weihnachten 1972 fuhr ich dann über die alte Aubrücke. Es lag etwas Schnee auf der rechten Seite und ich kam ins Schleudern. Passiert ist zwar nichts Gravierendes aber ich wusste, ich musste schnellstens «richtig» fahren lernen, um nicht mehr in eine solche Situation zu geraten. Ich besuchte also einen Rennkurs und lernte auch die nötigen physikalischen Zusammenhänge und Gesetze. Das half mir enorm. Später gab ich neben meinem Beruf während zwei Jahren Kurse für die Antischleuderschule in Regensdorf, auch um das strapazierte Budget nach unserem Hauskauf aufzubessern. So blieb meine Leidenschaft für Autorennen – besonders Slalom – erhalten. Zudem war ich in verschiedenen Autoclubs aktiv im Vorstand oder sogar als Präsident tätig. Heute bin ich noch in der Sportkommission des ACS, aber nur noch als sogenannter «Erfahrungsträger».

Mit 16 Jahren konnte ich bereits Auto fahren Sie sind auch Rennen gefahren. Zuletzt in der Mini Race Challenge bis Oktober 2013? Mein erstes Autorennen fuhr ich 1973, den Slalom Dübendorf des ACS Zürich

Fredy Eckstein mit seinem amerikanischen Cabriolet, einem Ford Mustang. (Fotos: Annamaria Ress)

auf einem Simca Rally 2. Nach verschiedenen anderen Rennaktivitäten, unter anderem im «wilden» Golf-Cup, kam ich 2004 zur Mini Race Challenge. Mit meinem damals neuen Mini fuhr ich nach Hockenheim (D) und konnte dort das erste Mini Challenge Rennen bestreiten, bei dem ich einmal den ersten und einmal den dritten Platz erreichte. Danach blieb ich dabei und fuhr Slalom, Sprint und Bergrennen. Jahre vorher hatte ich noch die Rennleiter-Lizenz erlangt und wirkte einige Jahre als Rennleiter bei Läufen zur schweizerischen Automobilmeisterschaft. Die diversen Kontakte zu vielen Autobegeisterten und Rennfahrern führten auch dazu, dass ich zusammen mit anderen für die Durchführung eines bedeutenden Bergrennens von Fredy Lienhard, ehemaliger internationaler Rennfahrer, einen Kredit erhielt. Das half uns damals enorm. Ehrensache, dass wir diesen danach sofort zurückzahlten – und entsprechend danach einen guten Ruf in der Branche geniessen durften. 2011 übernahm ich dann die Organisation der Mini Race Challenge. Wie kamen Sie überhaupt dazu, Oldtimers zu sammeln? Das begann damit, dass meine Tochter vor bald 15 Jahren beabsichtigte,

einen VW Käfer zu kaufen. Ich begleitete sie also zur Testfahrt im Raum Thun, wo das Auto zum Verkauf ausgeschrieben war. Ihr gefiel jedoch die Art, oder besser das Gefühl nicht, das sie beim Fahren hatte. So verzichtete sie zwar, aber ich kaufte ihn dann für mich. Das war eigentlich der Start zu meiner Sammlung. Kurz darauf erwarb ich einen MG A, mit dem ich oft zusammen mit meiner Frau unterwegs war. Früher fuhr ich auch gerne Motorrad, aber meine Frau leider nicht. Jetzt konnte sie mitkommen und war mit Begeisterung dabei. Haben Sie Ihre Sammlung danach aktiv erweitert? Nach dem Verkauf des MG A, der immer häufiger reparaturanfällig war, kaufte ich einen MG TD, das Traumauto aus meiner Jugend. Später kam der Chrysler 300C hinzu. Der Chrysler kommt oft in Einsatz, wenn meine Tochter, die als Hochzeitsplanerin arbeitet, ein schönes Auto braucht. Dann wird er jeweils mit Bändern und Blumenschmuck noch richtig «ausgehfein» gemacht. Mit dem Ford Mustang Convertible kam eigentlich die Idee, diese schönen Autos auch zu vermieten. Inzwischen ist die Sammlung noch um einen Döschwo, einen Lotus Elise und einen Porsche 356 angewachsen.

Mit dem Ford Mustang kam die Idee, die Autos zu vermieten Ist das nicht eine sehr teure Beschäftigung? Die Autos müssen ja auch gewartet und gepflegt werden. Ich vertraue meine Autos jeweils der Altbach-Garage an, hier gleich um die Ecke. Werkstattchef Sven Stüssi ist sehr erfahren in der Pflege von Oldtimers und findet immer eine Lösung. Und ja, natürlich muss man sie warten und pflegen. Das Budget für den Kauf der Autos habe ich mir erabeitet, unter anderem mit dem Honorar der Führung eines Family-Offices in Zürich. Ich bin da eher konservativ. Alle Autos gehören mir und sind bezahlt, also nicht etwa im Leasing- oder Kredit-Geschäft erworben. Seit Kurzem vermieten Sie Ihre Oldtimer für private Zwecke. Läuft das Geschäft, so wie Sie sich das vorstellten? Grundsätzlich habe ich mir nicht ein grosses Ziel gesetzt, sondern eher festgestellt, dass die Vermietung von alten Fahrzeugen eine Marktnische darstellt. Da ich einige sehr schöne Exemplare besitze, lag


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die Idee nahe. Bis jetzt habe ich jedenfalls schon einige Autos vermietet. Ich vermute, Sie sind ein Mann mit vielen Leidenschaften. Auch im Curling-Sport zuhause und immer interessiert daran, mit Freunden etwas Neues anzureissen. Das stimmt, ich kann einfach nicht tatenlos herumsitzen und interessiere mich für vieles. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich zum Beispiel die Vermietung der Autos, respektive den administrativen Aufbau, etwas unterschätzt hatte. Da musste vieles schriftlich festgehalten und organisiert werden, die Homepage musste erstellt werden, die allgemeinen Geschäftsbedingungen erarbeitet und dergleichen mehr. Es ist mir schon ernst damit. So bin ich auch dem Autovermieterverband beigetreten und habe dadurch Kontakt mit einer Autovermietung in Winterthur aufgebaut, die zum Teil auch meine Autos anbietet. Wie sieht es mit der Konkurrenz aus auf diesem Gebiet? Es gibt natürlich zahlreiche Autovermietungen, die auch Oldtimer im Angebot haben. Die wenigsten jedoch haben so viele «Oldies» wie ich. Das ist zwar ein wesentlicher Vorteil, ich bin jedoch in der glücklichen Lage, die Vermietung als Hobby und nicht als Haupterwerb betreiben zu können, ich bin schon zufrieden wenn es die Unkosten deckt.

Monatsinterview

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gem Verhalten für alle so erfolgten Schäden am Fahrzeug. Ausserdem vermiete ich nicht an ganz junge und damit unerfahrene Fahrerinnen und Fahrer. Es besteht natürlich immer auch die Möglichkeit, zum Beispiel für Hochzeiten, mich als Fahrer zu engagieren. Wurden auch schon interessierte Mieter von Ihnen abgelehnt? Nun, die zum Teil recht alten Fahrzeuge kommen ohne viel Elektronik aus, sind aber deshalb schwieriger zu fahren. Vor allem Servolenkung oder moderne Bremsen fehlen. Das muss der Mieter schon wissen und sich entsprechend darauf einstellen. Jedoch gehe ich davon aus, dass jemand, der so ein schönes und wertvolles Fahrzeug mieten möchte, auch entsprechend vorsichtig damit umgehen wird. Ich führe die Mieter gut an das Fahrzeug heran, erkläre auch alle Spezialitäten, Eigenheiten und Besonderheiten. Oder wenn ein Auto über Tastenwählhebel verfügt ohne «Park»-Stellung, dann müssen das die Mieter natürlich auch wissen. Beim Ford Mustang zum Beispiel geht der Blinker nicht von allein zurück, wie bei heutigen Fahrzeugen. So hat jedes seine «Spezialitäten». Das Einstellen der Flotte braucht ja auch ziemlich Platz. Wie haben Sie dies gelöst?

Ich konnte einige Parkplätze in der Garage unter der Post in Bassersdorf mieten. So habe ich alle am gleichen und erst noch gut erreichbaren Ort.

Die zum Teil recht alten Fahrzeuge kommen ohne viel Elektronik aus Welches Auto fahren Sie privat? Einen Audi A6 Allroad, weil ich es auch als Zugfahrzeug benötige. Ich fahre aber genauso gerne mit dem Seat meiner Frau. Mit diesem fahre ich manchmal nach Vaduz, wo ich noch ein Handelsunternehmen als Verwaltungsrat berate. Was machen Sie beruflich, wenn das nichts mit der Autovermietung zu tun hat? Ich bin selbständiger Berater und Inhaber eines Treuhandbüros an der Klotenerstrasse, das ich zusammen

mit meiner Frau führe. Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit Gesellschaftsgründungen, Buchführungen und Administrationen, Steuerberatung und Willensvollstreckungen. Wie lange leben Sie schon in Bassersdorf und was gefällt Ihnen besonders an dieser Gegend? Seit 1981, denn meine Frau ist eine gebürtige Bassersdorferin, im Schatzacker aufgewachsen. Ich fühle mich sehr wohl hier, finde es ein schönes Dorf. Vor allem jetzt, wo auch das Zentrum wieder attraktiv ist. Die Fasnacht mag ich auch, da habe ich früher daran teilgenommen. Die Anbindung mit dem öffentlichen Verkehr ist ebenfalls ideal. Ich fahre nicht mehr mit dem Auto nach Zürich oder Winterthur und suche verzweifelt einen Parkplatz. Zudem leben wir hier noch im Grünen, was mir sehr gut gefällt. ◾ www.fccr.ch

Ich bin in der glücklichen Lage, die Vermietung als Hobby betreiben zu können Ihre Kunden sind vermutlich eher Privatpersonen. Zu welchen Anlässen werden die Autos gemietet? Hauptsächlich für Familienfeiern, Hochzeiten, Geburtstage, Jubiläen oder spezielle Wochenenden. Sind Sie, respektive Ihre Kunden genügend versichert, sollte sich während der Mietdauer ein Unfall oder ähnliches ereignen? Ja sicher, das muss sein. Die Fahrzeuge sind gegen Haftpflicht und Kasko versichert. Der Kasko-Selbstbehalt beträgt 2000 Franken. In jedem Fall haftet der Mieter vollumfänglich bei grobfahrlässigem oder mutwilli-

Als Treuhänder wirkt der leidenschaftliche Autofahrer Fredy Eckstein unter anderem in Bassersdorf.


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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Kurzinformationen aus dem Gemeinderat

technische Geräte verwendet werden dürfen.

– Der Revisionsbericht des Kantonalen Steueramtes zeigt auf, dass das Steueramt Bassersdorf die Anforderungen sehr gut erfüllt. Der Bericht wurde unter Verdankung an den Bereich Steuern zur Kenntnis genommen. – Das Benützungsreglement für die Waldhütten Heidenburg und Rindel wurde aktualisiert. Insbesondere wird neu festgehalten, dass in den Waldhütten nicht übernachtet werden darf und dass keine Verstärker, Scheinwerfer oder ähnliche

– Der Hasenbühlweg, welcher ein wichtiger Bestandteil der Fussgängerverbindung zwischen den Schulhäusern Geeren und Steinlig/ Mösli ist, wurde saniert und die Kandelaber der öffentlichen Beleuchtung durch neue LED-Leuchten ersetzt. Der Gemeinderat genehmigt die entsprechende Bauabrechnung. – Ebenso wird die Abrechnung für die im Rahmen des Werterhaltungsprogramms sanierte Trinkwasserleitung beim Schulhaus Geeren genehmigt. – Der Gemeinderat hat einen Kredit von 83 000 Franken für die Ersatzbeschaffung der Telefonanlage der Gemeindeverwaltung genehmigt. Die Firma Elektro Neuhaus AG (Bassersdorf) wurde mit der Umsetzung beauftragt. Gemeinderat Bassersdorf

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Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 16. August Heinrich Zollinger Pflegezentrum Embrach

zum 80. Geburtstag am 6. August Ruth Bereuter-von Ballmoos Sennpüntstrasse 4 am 26. August Rosmarie Leimbacher-Gollini Bachstrasse 3

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Herzliche Gratulation Ein Meilenstein ist geschafft! Jasmin Meier und Geraldine Filipponi haben ihre Lehre als Kauffrau EFZ erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich und wünschen für die Zukunft viel Erfolg und einen guten Start ins Berufsleben! Gemeindeverwaltung Bassersdorf

zum 85. Geburtstag am 8. August Eveline Flubacher-Renggli Frohburgstrasse 2

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Temporäre Vollsperrung Gerlisbergstrasse Von Montag, 8. August, 7 Uhr, bis Freitag, 12. August muss die Gerlisbergstrasse im Abschnitt Dorfausgang bis zum Äntschbergweg gesperrt werden. Im sanierungsbedürftigen Strassenabschnitt wird die Trag- und Deckschicht erneuert. Bevor der neue Belag eingebaut wird, muss teilweise auch die Fundationsschicht mit neuem Kiesgemisch ersetzt werden. Abteilung Bau + Werke

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roundabout mit Startkurs für Kids roundabout ist ein Tanznetzwerk für Mädchen und junge Frauen und gehört zum Angebot des Blauen Kreuz im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention. Für junge Frauen aus Bassersdorf, Nürensdorf und Umgebung gibt es bereits seit einigen Jahren eine roundabout-Gruppe. Diese wird von der Gemeinde Bassersdorf sowie der katholischen und reformierten Kirchgemeinde finanziell getragen. Nach den Sommerferien wird eine zusätzliche Gruppe für Mädchen im Alter von acht bis elf Jahren entstehen.

Startkurs Basi-Nüri-Kids Ab 6. September findet an fünf aufeinanderfolgenden Dienstagen der Startkurs für Mädchen im Alter von acht bis elf Jahren statt, jeweils von 17.15 bis 18.35 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Nürensdorf. Die Kosten betragen 10 Franken pro Abend. Nähere Auskunft erhalten Sie bei sandra.riklin@basinüri.ch, Telefon 077 438 39 15. Informationen zum Tanznetzwerk finden Sie unter www.roundabout-network.org. Anmeldeschluss ist der 31. August 2016.

Jugendarbeit Bassersdorf


Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Aktuell informiert im Alter Wenn das Schreiben schwer fällt und der Schriftverkehr mühsam wird, kann man sich an den freiwilligen Schreibdienst Bassersdorf wenden. Freiwillig deshalb, weil gute Seelen im Dorf jeden Montag von 17 bis 19 Uhr unentgeltlich, verschwiegen und diskret für Sie da sind. Seit einem halben Jahr ist Realität, was am Bevölkerungsanlass «Älterwerden in Bassersdorf» als Idee entstanden ist. Basierend auf Erkenntnissen der Städte Bülach

und Uster, eigenen Erfahrungen aus dem Personal- und Sozialwesen, hat Elsbeth Moser das Konzept «Schreibdienst Bassersdorf» entwickelt. Sie hat ein Team von acht Helferinnen und Helfern aufgebaut und den Dienst mit bereitwilliger Unterstützung der Gemeinde anfangs Jahr lanciert. Heute erhalten Jung und Alt Hilfe im Formulieren von Bewerbungsschreiben, Beantworten von amtlichen

Briefen oder Ausfüllen von Formularen und vielem mehr. Oft geht die Hilfe über das reine Schreiben hinaus. Sich Zeit nehmen für die Kundinnen und Kunden, deren Anliegen verstehen, sind die Grundlagen, um zu helfen, zu coachen und zu begleiten. Der Schreibdienst an der Klotenerstrasse 1 stellt eine sinnvolle Ergänzung zum Treuhanddienst der Pro Senectute dar. Während sich der Schreibdienst als direkte Hilfe zur raschen Erledigung

einer Schreibangelegenheit versteht, ist der Treuhanddienst auf eine längerfristige Betreuung im administrativen Bereich und die Regelung des Zahlungsverkehrs ausgerichtet. Weitere Auskünfte erteilt die Fachstelle für Altersfragen, Telefon 044 838 86 21, fachstelle.alter@ bassersdorf.ch. Mathias Tschopp Redaktionsteam Aktuell informiert im Alter

Asylwesen – eine Herausforderung auch für Bassersdorf Die Thematik Asyl beschäftigt die Gemeinde Bassersdorf seit einigen Monaten intensiv. Gemäss der durch die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich festgelegten Aufnahmequote muss Bassersdorf 80 Asylsuchende betreuen. Bei den aktuell betreuten Asylsuchenden sind auch 21 vorläufig aufgenommene Ausländer dabei.

Personen. Eine Minderheit ist aus Kosovo, Äthiopien oder dem Iran eingereist. Alle Personen, welche im Asylstatus leben, haben grundsätzlich Deutschkurse zu besuchen. Ausgenommen von Deutschkursen sind Menschen, welche Betreuungsaufgaben zu übernehmen haben oder Menschen, welche eine Lehre absolvieren oder einer geregelten Arbeit nachgehen.

Asylsuchende sind Personen, die in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt und um den gesetzlichen Flüchtlingsstatus ersucht haben. Dagegen handelt es sich bei den «vorläufig Aufgenommenen» um Personen, die aus der Schweiz weggewiesen wurden, wobei sich aber der Vollzug der Wegweisung als unzulässig (Verstoss gegen Völkerrecht), unzumutbar (konkrete Gefährdung des Ausländers) oder unmöglich (vollzugstechnische Gründe) erwiesen hat. Wenn eine ausländische Person aus rechtlichen Gründen nicht ausgeschafft werden kann oder darf, wird sie in der Schweiz vorläufig aufgenommen.

Der Gemeinde Bassersdorf ist die Integration von Asylsuchenden sehr wichtig. So werden vorläufig aufgenommene Ausländer intensiv in Deutsch unterrichtet, damit diese je nach Voraussetzungen in einen Arbeitseinsatz/Praktikum entsendet werden können. Da vom Gesetz her keine Integration für Asylbewerber vorgesehen ist, haben diese keine geregelten Tagesstrukturen. Derzeit werden Möglichkeiten geprüft, diesen Menschen Beschäftigungseinsätze anbieten zu können. Gerne würde die Abteilung Soziales + Alter für einzelne Projekte vermehrt mit Freiwilligen zusammen arbeiten. Aufgrund anderer Prioritäten kann die Koordination von Freizeitangeboten momentan jedoch nicht bewerkstelligt werden.

Integration wird gefördert

Weiterer Wohnraum gesucht

Die Asylsuchenden stammen mehrheitlich aus Eritrea, Afghanistan und Somalia. Vom Irak und Syrien stammen je sieben

Sollte der Kanton die AufnahmeQuote auf ein Prozent erhöhen, wäre Bassersdorf für 117 Asylsuchende zuständig. Eine solche Zunahme stellt

die Gemeinde vor Herausforderungen, insbesondere was den Wohnraum betrifft. Zudem wäre für die Betreuung der Asylsuchenden eine Aufstockung der Stellenprozente im Bereich Asyl unabdingbar. Die Frage nach zusätzlich benötigtem Wohn-

raum versucht eine Arbeitsgruppe aus Politik und Verwaltung zu klären. Die Abteilung Soziales + Alter nimmt gerne mit Personen Kontakt auf, welche Wohnraum für Asylsuchende zur Verfügung stellen könnten. Abteilung Soziales + Alter

Asylsuchende haben im alten Pfarrhaus ein Heim gefunden. (zvg)


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Bassersdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Begrüssenswerte Bereitschaft zur Trennung von Abfallstoffen

Kunststoff-Recycling: Zukunftsweisend oder Unsinn? Über Sammelsäcke für gemischte Kunststoffe aus Haushalten wird derzeit viel diskutiert. Wer sich auf die Suche nach Pro und Kontra-Argumenten macht, verliert schnell den Überblick. Der Gemeinderat hat sich folglich mit der Thematik beschäftigt, denn das Sammeln von Abfällen aus Haushalten untersteht der Hoheit der jeweiligen Gemeinde. Die Bereitschaft der Bevölkerung, Kunststoffe getrennt vom restlichen Abfall zu sammeln und dem Recycling zuzuführen, ist grundsätzlich begrüssenswert. Optimal wäre jedoch ein schweizweit einheitliches System. Bereits etabliert ist die Sammlung von PET-Getränkeflaschen, für die der Kunde beim Kauf einen Recyclingbetrag von 1,8 Rappen bezahlt. Seit einigen Jahren nehmen Grossverteiler wie die Migros und Coop zudem verschliessbare PEKunststoffbehälter (Milchflaschen und ähnliche) kostenlos zurück. Doch es gibt viele weitere Verpackungen

und Gegenstände aus Kunststoffen aller Art.

Die Hälfte wird verbrannt In Bassersdorf sind deshalb bei einigen Privatanbietern Recycling-Sammelsäcke der Firma InnoRecycling AG aus Eschlikon erhältlich. Für 20 Franken können Rollen mit zehn Säcken bezogen werden. Sind diese gefüllt, müssen sie an Sammelstandorte zurückgebracht werden, von wo aus sie in den Kanton Thurgau gefahren werden. Allerdings müssen etwa 50 Prozent der Sackinhalte verbrannt werden, nachdem die Säcke maschinell sortiert wurden. Der minderwertige Kunststoff wird an Zementwerke verkauft, wo er importierte Braunkohle als Brennstoff ersetzt. Der ökologische Nutzen von Gemischt-Sammlungen ist deshalb umstritten. Gemäss Swiss Recycling sei «Haupt-Treiber dieser Sammlungen oft nicht der Umweltnutzen, sondern das lukrative Geschäftsmodell mit

dem Sackverkauf». Zudem bestehe die Gefahr, dass heute stofflich verwertete Plastikhohlkörper und PETGetränkeflaschen dem Stoffkreislauf verloren gehen und die Qualität über Querverschmutzungen reduziert wird. Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) empfiehlt eine selektive, möglichst sortenreine Sammlung von Kunststoffprodukten. Der Detailhandel solle Verantwortung für ihre Produkte übernehmen und die Sammlungen selbst finanzieren.

Transparenz bemängelt Die Stiftung Pusch (Praktischer Umweltschutz) schreibt wiederum in einer Stellungnahme, dass der Umweltnutzen der Kunststoff-Sammelsäcke trotz relativ geringer Ökoeffizienz gross sei. Gemäss einer Aussage von Markus Tonner, Geschäftsführer der InnoRecycling AG, gegenüber dem Winterthurer Stadtanzeiger sollen 50 bis 60 Prozent der Sackinhalte dem Recycling zugeführt

werden, da dies für den Betrieb rentabel sei. Von manchen Seiten wird aber die fehlende Transparenz von Privatanbietern kritisiert, da die tatsächlich recyclierten Mengen von keiner offiziellen Stelle geprüft werden. Der Gemeinderat Bassersdorf beurteilt die Lösung mit dem gemischten Sammelsack aufgrund der unklaren ökologischen Zweckmässigkeit als nicht zielführend, akzeptiert dessen Verkauf jedoch bis auf weiteres. Sobald der rechtliche Rahmen angepasst wird oder das AWEL neue Weisungen erlässt, möchte der Gemeinderat seine Haltung neu beurteilen. Er empfiehlt, keine bereits separat gesammelten Kunststoffabfälle in gemischte Sammelsäcke zu werfen. Dazu gehören auch mit Kunststoffschichten überzogene Getränkekartons, die auf der Wertstoffsammelstelle Ufmatten und im Öki-Bus gratis abgegeben werden können. Abteilung Bau + Werke

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Der Nutzen solcher Kunsstoffsammlungen ist umstritten. (zvg)


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Bassersdorf

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Wichtige Bauetappe erreicht

Schulhaus «Chrüzacher» feierte Aufrichte Mit der traditionellen Aufrichte feierten Handwerker, Architekten, Behördenvertreter und Gäste am 7. Juli einen wichtigen Meilenstein beim Bau des Schulhauses «Chrüzacher» in Bassersdorf. von Reto Hoffmann Rund neun Monate ist es her als, im Beisein vieler zukünftiger Benutzer des neuen Bassersdorfer Schulhauses «Chrüzacher» der Spatenstich gefeiert

Tag der offenen Baustelle Am 20. August, am letzten Samstag in den Sommerferien, findet im «Chrüzacher» ein Tag der offenen Baustelle statt. Die Bevölkerung und insbesondere die zukünftigen Nutzer haben die Möglichkeit, einen ersten Blick in das neue Schulhaus zu werfen. Auf Führungen wird man die verschiedenen Gebäudeteile im Rohbau besichtigen können. Unter anderem die Schulzimmer, das Mehrzweckgebäude und die Turnhalle.

und damit offiziell der Baubeginn gestartet wurde. In der Zwischenzeit wurde gebaggert, betoniert, gefräst und gezimmert. Am 7. Juli konnten alle am Bau Beteiligten einen wichtigen Meilenstein feiern. Mit dem Richtfest oder der Aufrichte, einem Brauch, der bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, wird das Erreichen der Dachhöhe eines Gebäudes zelebriert. Traditionell wird ein kleiner Tannenbaum am Giebel fixiert und mit einem Richtspruch auf den Baufortschritt angestossen.

Mit den Händen geschaffen Am Festtag wurde die Arbeit auf der Baustelle schon am frühen Nachmittag beendet, damit die Handwerker, Architekten, Vertreter der Gemeinde und Gäste gemeinsam die Aufrichte begehen konnten. Die kleine Feier wurde in der zukünftigen Turnhalle des «Chrüzacher» durchgeführt. Als Vertreter des Bauherrn richtete Gemeinderat Christoph Füllemann (Vorstand Finanzen + Liegenschaften) einige Dankensworte an die Anwesenden. Viel sei an diesem Projekt gear-

Gemeinderat Christoph Füllemann bedankt sich im Namen der Bauherrschaft für die bisher geleistete Arbeit. (rh)

beitet worden, doch man habe lange nichts gesehen. Zwar habe habe der politische Prozess und die Planung lange gedauert, doch nun sei endlich etwas sichtbar. Und dies sei vor allem den Handwerkern zu verdanken, welche im Sinne des Wortes etwas mit ihren Händen erschaffen hätten, so Füllemann. Mit der Aufrichte sei nun ein wichtiges Etappenziel erreicht.

4450 Kubikmeter Beton Als Vertreter des auftragnehmenden Generalunternehmers Strabag bedankte sich Alexander Böhnke, kauf-

männischer Direktionsleiter der Strabag, für die bisherige unfallfreie Bauphase. Dabei nannte er auch ein paar eindrückliche Zahlen: «Bis jetzt sind im Gebäude 4450 Kubikmeter Beton und 395 Tonnen Stahl verbaut und rund 20 000 Mannstunden von Strabag-Mitarbeitenden in dieses Projekt investiert worden», so Böhnke. Zum Schluss verlas Silvan Bühlmann, Strabag-Mitarbeiter im Bereich Holzbau, den so genannten Richtspruch. Ein mit Schnaps gefülltes Glas wurde anschliessend, als Symbol für Glück und Segen, auf dem Turnhallenboden zer◾ schlagen.

Kindergärtnerinnen im alten Sekundar-Schulhaus hieven den Anker

Auf zu neuen Herausforderungen Ruth Baltensperger aus Nürensdorf freut sich auf ihren Lebensabend, den sie nun mit ihrem Mann, ihrer Familie und Enkelkindern vermehrt geniessen kann. Isabel Ruch, die in Bäretswil wohnt und nun neu Mutter zweier schulpflichtiger Kinder ist, wird als Vikarin den Kindergärten in Bassersdorf noch erhalten bleiben. von Susanne Beck Die beiden Frauen haben sich über die Jahre sehr wohl gefühlt im Kindergarten im alten Sekundar-Schulhaus. Die Stelle hatten sie sich so aufgeteilt, dass Ruth Baltensperger Montag bis Donnerstag für die Sprösslinge viel Enthusiasmus auf-

brachte, um sie auf die Schulzeit spielerisch vorzubereiten. Isabel Ruch brachte jeweils am Freitag ihre Freude, Kraft und Ideen mit und investierte viel Zeit mit den Kindern in der Natur, meistens im Wald.

schwistern, Grosseltern und Freunden einen spannenden Einblick in die Geschichte der Seefahrt.

Auf zu neuen Ufern

Ruth Baltensperger freut sich auf Reisen, die sie mit ihrem Mann, der sich schon mit dem Leben der PensiZum Abschied für die Vorschulkinder onierten anfreunden durfte, unterund den beiden Pädagoginnen wurde nehmen kann. Auch ihre Enkelkinseit Ende der Skiferien anhand der der möchte sie vermehrt geniessen Geschichte des englischen Seeoffi- durchs Hüten. Isabel Ruch möchte ziers James Cook eine wunderbar in- die Zelte in Bassersdorf nicht ganz szenierte Vorführung einstudiert. abbrechen und wird als Vikarin ihre Englische Lieder wie «My Bonnie is Zeit und Kenntnisse gerne weiterhin over the ocean», hawaiianische ­ zur Verfügung stellen. Sie freut sich Tänze und auswendig gelernte kleine aber auch, dass sie für ihren ErstVorträge, welche die begeisterten und ihren Fünftklässler wieder etKinder in verschiedenen Verkleidun- was mehr Zeit findet. Die Kindergärtgen vortrugen, gaben den Eltern, Ge­ ner genossen das Abschiedsfest aus-

Entdeckung der Südsee

Das Ruder geben Isabel Ruch (l.) und Ruth Baltensperger nun ab. (sb)

gelassen und freuen sich nun auf ein weiteres Jahr im gemütlich eingerichteten Ort zum spielerischen Lernen. Die Grösseren sind gespannt auf die Schulzeit, welche die Weichen für ihr weiteres Leben stellen wird. ◾


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Dorf-Blitz

07/2016

Bassersdorf

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Bauarbeiten für Strassenverkehrsamt in vollem Gang

Bürogebäude bereits im Rohbau fertig Auf dem ehemaligen Valet Parking im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel baut das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich eine neue Prüfstelle. Seit März dieses Jahres sind die Bauarbeiten in vollem Gang. von Reto Hoffmann Das neue Strassenverkehrsamt (das dritte im Zürcher Unterland) kommt im vorderen Teil der Parzelle von Albert Dübendorfer zu stehen. Neben dem Betriebsgebäude mit Schaltern, Büros, Schulungs- und Prüfungsräumen (das bereits im Rohbau steht) wird eine gedeckte Prüfhalle errichtet. Wie ein Augenschein vor Ort zeigt, wird für diese derzeit der Boden betoniert. In der Halle sind vier Prüfbahnen vorgesehen, eine davon zur technischen Prüfung von Lastwagen. Ebenfalls im Bau ist die 120 Meter lange Teststrecke sowie eine Prüframpe für Auf- und Abfahrten von 12 und 16 Prozent Neigung.

Gewerbehalle für Garagenoder Werkstattbetrieb Im südlichen Teil des Grundstückes baut die Firma Terracom AG mit Sitz in Zug eine 1400 Quadratmeter grosse Gewerbehalle. Auch bei die-

So wird das Gelände des ehemaligen Valet Parking umgenutzt: Links ist das neue Strassenverkehrsamt zu sehen, rechts die Gewerbehalle. (zvg)

ser wird gerade das Untergeschoss betoniert. Gemäss der Vermietungsdokumentation ist die Halle zweigeteilt. Auf der Westseite soll ein Carrosserie-Spritzwerk für Autos und Lastwagen eingerichtet werden. Die zweite Hallenhälfte wäre ideal geeignet für einen Garagen- oder Werkstattbetrieb, wie es heisst. Für diesen wird derzeit noch ein Mieter gesucht. Sowohl die Anlage des Strassenverkehrsamtes, als auch die Gewerbehalle sollen Ende Jahr betriebs-, beziehungsweise bezugsbereit sein. ◾

Blick auf die derzeitige Baustelle. Im Hintergrund entsteht der Rohbau des Betriebsgebäudes, im Vordergrund die Teststrecke. (rh)

Feier von hohen Jubiläen Mitte Juni folgten 49 Jubilare der Einladung des Gemeinnützigen Frauenvereins zum Jubilarenfest. Eingeladen waren die 80-, 85-, 90-Jährigen und Ältere sowie Ehepaare, die das goldene, diamantene oder das eiserne Hochzeitsfest feiern konnten. Viele freiwillige Helferinnen machten die Durchführung möglich und erhielten viele Komplimente für den gemütlichen Nachmittag. Zur Begrüssung trugen Primarschüler von Cornelia

Worni und Peter Furger einige Lieder vor, die viele zum Mitsingen animierten. Im Anschluss wurden die Jubilare vorgestellt und Ereignisse aus diesen Jahren erwähnt, ebenso berühmte Persönlichkeiten. Der älteste Gast konnte seinen 98. Geburtstag feiern und drei Paare die eiserne Hochzeit. Beim anschliessenden Imbiss wurde rege diskutiert über das Dorf, Vergangenes, Heutiges und Kommendes. (e)


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Dorf-Blitz

07/2016

Bassersdorf

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Stelldichein des Gewerbes vor den Sommerferien

Dank an Steuern zahlende Unternehmen im Dorf Ende Juni lud der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf (GVBN) ins Restaurant Barone ein, zum jährlichen Anlass «Wirtschaft trifft Politik». Zahlreich erschienen jene, die sich eine verlängerte Mittagspause ermöglichen konnten. Denn, das war wie immer im Voraus bekannt, gab es doch einiges an Informationen und an Gesprächsthemen. An einem der ersten wirklich warmen Junitage trafen sich die Mitglieder des Gewerbevereins und der Politik im Garten des Restaurants Barone. Nach

einem Begrüssungsapéro setzten sich alle, um den Ausführungen der anwesenden Gemeinderäte zu lauschen, die ihre Ressorts und die aktuellen Tätigkeiten der Abteilungen vorstellten. Christian Pfaller (Ressort Bau + Werke) berichtete über den Umbau der Kläranlage. Zudem erläuterte er die ständige Arbeit im Zusammenhang mit alten Gebäuden. «Diese sind alle in einem sehr dicken Ordner aufgelistet», sagte er. Solche Gebäude müssten zuerst inventarisiert werden, also abgeklärt, ob sie unter Schutz gestellt werden können, oder ob sie abgerissen werden

Die anwesenden Mitglieder des Gewerbevereins und des Gemeinderates unterhielten sich beim Mittagessen angeregt über zahlreiche Themen. (zvg)

müssen. Dazu gebe es zahlreiche Vorschriften des Kantons zu beachten, ein Gutachten über rund 300 Seiten werde erstellt, alles danach öffentlich publiziert und dergleichen mehr. Dieser kleine Teil Arbeit aus seiner Abteilung dauere jeweils Monate, weshalb es auch nur rund zehn Gutachten jährlich gebe, so Pfaller. Hans Stutz (Ressort Bildung) berichtete vom Fortschritt der Bau- und Umzugsarbeiten an der Schule und die damit verbundene Organisation für 300 Personen. Ausserdem ging er kurz auf die Verlegung von Problemen auf jüngere Schüler ein. die noch vor drei Jahren eher bei Sekundarschülern präsent waren. Diese betreffen vor allem das Versenden von anzüglichen Bildern via mobilen Geräten. Christian Füllemann (Ressort Finanzen + Liegenschaften) berichtete über den Fortschritt der Bauarbeiten für das Schulhaus Chrüzacher. «Die Termine sind eng, aber es läuft gut», freute er

sich. Mit dem «Tag der offenen Baustelle» am 20. August sollen alle Interessierten einen näheren Einblick erhalten. Zur Entwicklung der Steuern meinte er: «Sie entwickeln sich noch nicht so, wie erhofft. Wohl hat auch die Unternehmenssteuerreform ihren Einfluss.» Dennoch resultiere ein grosser Teil der Steuereinnahmen aus dem Gewerbe. Er danke jenen Unternehmen, die in Bassersdorf ihre Steuern abgelten. Michael Fenaroli (Ressort Sicherheit) stellte kurz vor, was seine Abteilung alles macht und wurde danach von Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler abgelöst, die feststellte, dass Gemeinderäte nur so gut sein können, wie die Verantwortlichen ihrer Abteilungen. Sie beschäftige sich intensiv mit der Entwicklungsstrategie 2030, was solle weiter entwickelt werden, was bewahrt. Zudem freue sie sich, dass die Juni-Gemeindeversammlung auf dem Dorfplatz zu einem gelungenen Anlass geworden sei. Annamaria Ress

Migros Kulturprozent-Initiative Tavolata in Bassersdorf erfolgreich lanciert

Nicht alleine essen als Projekt Gemeinsam kochen, essen und Beisammensein. Im reformierten Kirchgemeindehaus fand am 11. Mai eine Infoveranstaltung zum schweizweiten Projekt «La Tavolata» statt. Eine erste Tischrunde in Bassersdorf hat sich bereits gebildet. von Tim Ehrensperger Antipasti, Pizza, Pasta. Die italienische Hochkultur wenn es ums Essen geht, ist in der ganzen Welt bekannt. Da kommt es nicht von ungefähr, dass der Name eines Essensprojekts aus dem nahen Süden kommt: La Tavolata. Übersetzt heisst dies so viel wie Tafelrunde oder Tischgesellschaft und fasst die Projektidee damit zusammen. Die Organisation Tavolata Schweiz dient denn auch als Netzwerk für selbstorganisierte Tischgemeinschaften. Eine Gruppe trifft sich regelmässig und selbständig zum gemeinsamen Essen. Weitere Spielregeln aus der offiziellen Website sind

eine genussvolle und ausgewogene Ernährung und ein ausgeglichenes Geben und Nehmen der Teilnehmenden. In der Form sind die Gruppen sehr frei. Ein Essen im Restaurant, gemeinsam zu Hause kochen oder sich an einem neutralen Ort im Freien treffen und jeder bringt etwas mit – alles ist möglich.

Italienische Lebensfreude Auch das Motto von Tavolata könnte leicht dem klischeehaften Italiener zugeordnet werden, der viel lacht, fröhlich ist und mit Kollegen am Tisch sitzt. Deshalb ist der Leitgedanke ähnlich: Tavolata bringt Menschen zusammen. Das Beisammensein ist wichtiger Bestandteil des Projekts, das vor allem auf ältere Leute zugeschnitten ist, die sonst oft alleine essen müssen. Die Alterskampagne «Alles hat seine Zeit» gab dem Konzept des Migros Kulturprozents die Plattform, um Tavolata in Bassersdorf vorzustellen.

Lanciert wird das Ganze von Pro Senectute und der Suchtprävention Zürcher Unterland. Der Infonachmittag fand am 11. Mai im reformierten Kirchgemeindehaus statt. «Der Anlass stiess auf grosses Interesse. Wir hatten über 30 Zuhörer», blickt Diethelm, Mitglied der Alterskampagne, zufrieden zurück. Die Altersbeauftragte der Gemeinde dient ab jetzt als Vermittlerin und Informationsquelle für Tavolata.

Erste Tischrunde gebildet «Viele mussten die Idee zuerst setzen lassen, auch wenn der Grundtenor dem Projekt gegenüber positiv war», erzählt Diethelm. Eine erste Tischrunde bildete sich aber schon am Tag der Veranstaltung. Christine Urfer aus Bassersdorf und zwei Kolleginnen haben schon konkrete Vorstellungen: «Das Ziel ist, dass wir uns immer am 13. im Monat treffen. Jemand lädt zu sich ein und bekocht die anderen»,

erklärt Urfer ihre Idee. Ausserdem dürfe der Gastgeber eigene Bekannte, welche alleine leben, einladen. Sinn und Zweck ist, dass die drei Frauen nicht alleine essen und danach beisammen sein, plaudern, spielen oder Spaziergänge machen können. Als Tavolata-Gemeinschaft wollen sich Urfer und die anderen Mitglieder ebenfalls eintragen lassen. Diese Möglichkeit bietet Tavolata als Netzwerk an, damit ein grösserer Kreis von Leuten auf die lokalen Angebote aufmerksam wird und sich auch andere interessierte Personen der Gruppe anschliessen können. Und so hofft Esther Diethelm, dass in Zukunft in der Gemeinde viel gemeinsam gekocht, gegessen und geschwatzt wird, sei es nun zu Pizza, Pasta oder Schweizer Küche. ◾ Interessierte melden sich bei: Esther Diethelm, Altersbeauftragte, Klotenerstrasse 1, 8303 Bassersdorf, Telefon 044 838 86 21


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Brütten

07/2016

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Aus Behörde und Verwaltung Finanztechnische Prüfung

Neuvergabe Revision

Im April 2016 hat die Lucio Revisionen GmbH die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2015 durchgeführt. In ihrem Kurzbericht vom 22. April 2016 hält sie fest, dass die Jahresrechnung 2015 den geltenden Vorschriften entspricht. Der Gemeinderat hat hiervon Kenntnis genommen.

Die Lucio Revisionen GmbH hat ihr Revisionsmandat mit der Politischen Gemeinde Brütten per 30. Juni 2016 gekündigt. Ihr Firmensitz wurde in die Innerschweiz verlegt und interne Veränderungen haben Anlass dazu gegeben. Der Gemeinderat hat vier Offerten für das Revisionsmandat eingeholt. Drei Firmen haben ihre Offerte eingereicht. Den Zuschlag erhielt die Provida Wirtschaftsprüfung AG, Zürich, zu 8215 Franken bei ­einem Stundenaufwand von 49 Stunden. Dies gegenüber dem zweitplatzierten Angebot der Baumgartner & Wüst GmbH, Dübendorf, über 11 100 Franken bei einem Stundenaufwand von 60 Stunden.

KVG-Revision 2015 Revisionsbericht Im Juni 2016 hat die Lucio Revisionen GmbH die finanztechnische Prüfung der KVG-Abrechnung der Politischen Gemeinde Brütten durchgeführt. In ihrem Kurzbericht vom 9. Juni 2016 bestätigt sie, dass die revidierten Abrechnungen mit den massgebenden Bestimmungen und dem Leitfaden der Gesundheitsdirektion zur Abrechnung der Prämienübernahme konform sind. Der Gemeinderat hat davon Kenntnis genommen und den involvierten Stellen die geleistete Arbeit verdankt.

Informationsveranstaltung am 5. November 2016

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Wir gratulieren zum 85. Geburtstag

ÖREB-Kataster

Der Gemeinderat organisiert für die Bevölkerung eine Informationsveranstaltung zu folgenden Themen:

Seit Anfang Januar 2014 ist der Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkung (ÖREB) des Kantons Zürich erfolgreich im Pilotbetrieb. Von 2016 bis 2019 werden jährlich 30 bis 40 Gemeinden in den Kataster

– Glasfasernetz auf dem Gemeindegebiet Brütten – Vernehmlassung zur Gemeindeordnung – Zentrumsplanung – Einzonung Chätzler

am 11. August Minnie Bänninger Gernstrasse 8

Weitere Informationen und eine offizielle Einladung zur geplanten Veranstaltung werden später verteilt. Gemeinderat Brütten

Nachbarn helfen einander

Geburten 18. Mai 2016 Simon Sarawuth Wieczorek

20. Juni 2016 Nando Bachmann

Sohn von Mario und Jantima Wieczorek Zelglistrasse 2

Sohn von Michel und Christine Bachmann Unterdorfstrasse 55

Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten

Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung ­Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeits­ kontrolle durchgeführt hat: Messort: 8311 Brütten, Unterdorfstrasse, Höhe Hydrant 47 Fahrtrichtung: Zentrum Datum und Zeit der Messung: 22.6.2016, 15.38 bis 17.46 Uhr Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Gemessene Höchstgeschwindigkeit: 66 km/h Gemessene Fahrzeuge: 129 Anzahl Übertretungen: 5

übernommen. Gemäss Schreiben der Baudirektion erfolgt die Übernahme der Gemeinde Brütten im Jahr 2018. Die Bewirtschaftung der kantonalen und kommunalen ÖREB-Daten erfolgt auf dem zentralen ÖREB-KatasterSystem des Kantons Zürich. Die Katasterleitung hat entschieden, diese Arbeiten durch fünf anerkannte private Katasterbewirtschafter-Organisationen sowie die Städte Winterthur und Zürich ausführen zu lassen. Der Gemeinderat hat sich entschieden, die Katasterbewirtschaftung an die Ingesa Oberland AG zu vergeben.

Sicherheitssekretariat Brütten

Die Sozialbehörde möchte in Zusammenarbeit mit dem Altersforum das Projekt «Nachbarschaftshilfe» lancieren. Es geht darum, dass Menschen, die im Alltag Hilfe benötigen, sie sich in der nahen Umgebung zum Beispiel bei Nachbarn oder bei anderen Brüttenern holen können. Bisher haben sich erst sehr wenige Interessierte gemeldet. Deshalb fragen wir Sie nochmals an, ob Sie vielleicht nicht doch auch einen unentgeltlichen Dienst anbieten möchten? Vielleicht handelt es sich um einen unten aufgeführten Dienst, vielleicht ist es aber auch etwas ganz anderes? Nachstehend einige Ideen: – Schnee schaufeln, wischen – Blumenkisten bepflanzen – Rasen mähen und leichte Gartenarbeit – Kleine Reparaturen im und ums Haus – Vorhänge und Bettwäsche waschen und aufhängen / anziehen – Botengänge zu Coiffeur, privater

Fahrdienst, Einkaufen (alleine oder in Begleitung) – Schreibarbeiten – Entsorgungstour – Vorlesen – Spazieren – Kleine Haus- und Handarbeiten (backen, flicken,…) Diese Liste ergänzen wir gerne beliebig weiter. Wir freuen uns, wenn Sie sich bei der Anlaufstelle im Sozialsekretariat oder unter claudia.oswald@bruetten.ch oder Telefon 052 355 03 63 melden.

Interessiert an der Hilfe? Melden Sie sich bitte auch, wenn Sie Bedarf an Hilfe haben – vielleicht haben Sie einen Wunsch, von dem in der obigen Liste noch nichts vermerkt ist? So oder so – wir freuen uns auf weitere interessante Bereiche aber auch auf Anmeldungen zu obigen Arbeiten! Sozialbehörde und Altersforum


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Brütten

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Fünf Kollegen stellen Bierfest auf die Beine

Oktoberfest mit regionalem Flair Am 20. August steht der Hof von Ueli Künzi im Buchsächer bereits für erste Oktoberfest-Freunde offen. Angesteckt nach einem Braukurs vor zwei Jahren, fanden sich spontan fünf Kollegen zusammen, die anstelle des sterbenden Dorffestes ein Bierfest organisierten. von Susanne Gutknecht An einem Bierbraukurs im Brauhaus Frauenfeld 2014, den die fünf Freunde Ueli Künzi, Jürg Wegmann, sein Bruder Bruno Wegmann, Urs Stocker und Erich Staubli, besuchten, mundete das gebraute Bier und sie entschieden spontan, Aktien der Firma zu kaufen. «Leider hatte es keine mehr und wir mussten auf die zweite Aktienausgabe warten», erklärt Künzi. Ihnen gefiel die Braukunst und sie entschieden spontan, eine Palette Bier – rund 1000 Liter – zu kaufen und ein Bierfest zu organisieren. Jürg Wegmann war OK-Präsident des Brüttener Dorffestes und bedauerte, dass Brütten wahrscheinlich bald um ein Fest ärmer sei. Da kam die Idee mit dem Bierfest gerade richtig. In Anlehnung an das Oktoberfest engagierten sie noch eine Musikband und splitteten das neu geborene «Bierfäscht» in zwei Teile: Der Freitag gehörte geladenen Gästen als Kundenevent der fünf selbständigen Geschäftsleute, der Samstag war dann für die Öffentlichkeit bestimmt. Völlig überrascht waren sie vom grossen Besucheraufkommen, obwohl das Wetter «noch schlechter war als dieses Jahr», verrät Erich Staubli lachend.

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Die Bierfäscht-Organisationscrew steht bereit für die zweite Austragung auf dem Hof Buchsächer von Ueli Künzi (Mitte). (sg)

Moderate Preise

Regionales Bier

Auf dem Hof von Ueli Künzi im Buchsächer sind schon einige Feste gefeiert worden. Mittlerweile hat er sich eine praktische Infrastruktur angeschafft, so dass auch bei grösseren Anlässen kaum Hektik aufkommt. Die neueste Errungenschaft sind die Bierhumpen, die sie vom Brauhaus Frauenfeld kaufen konnten. Geändert wird beim diesjährigen «Bierfäscht» wenig: Auch die zweite Austragung soll primär dem Genuss dienen, einen grossen Verdienst wollen die Kollegen nicht herausholen. Daher sind auch die Preise moderat gehalten. «Falls wir doch etwas erwirtschaften, spenden wir das dann für einen guten Zweck», sagt Künzi.

Da ihnen der regionale Charakter ihres Oktoberfestes wichtig ist, werden auch zwei Sorten Nüeri-Bier ausgeschenkt sowie ein spezielles Honigbier der Frauenfelder Brauerei. «Wir schenken auch andere Getränke aus als nur Bier», verrät Bruno Wegmann. Erstaunt sind die Organisatoren jeweils auch über die Bekleidung ihrer Besucher: «Sehr viele tragen tatsächlich Lederhosen oder ein Dirndl.» Auch über Helfer können sie sich nicht beklagen. Viele der Helfer des ersten Festes sind auch beim zweiten Fest mit dabei. Ein Grund könnte der fliessende Bierhahn sein, der während des Aufbaus bereits installiert wird. «Unsere Klientel ist mehrheitlich

aus der Umgebung, da gibt es keine Biernasen wie in München, die nur um des Trinkens willen da sind», sagt Künzi. Gut eine Woche dauern die Vorbereitungen für die fünf Kollegen: Die Dekoration der Scheune, Aufbau der Zelte und Bänke sowie das Bereitstellen des Caterings. Sie empfinden es jedoch nicht als Mühsal, sondern sind motiviert bei der Sache: «Wenn man ein Fest als Selbständige organisiert, ist man auch keinem Rechenschaft schuldig. Wir machen es so, wie wir es für richtig halten.» Auf die Parkmöglichkeiten und die gute Zufahrt achtet Künzi besonders: «Ich bin sehr froh, dass meine Nachbarn so viel Geduld zeigen für Anlässe. Das ist nicht selbstverständlich», betont er erfreut. ◾

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Nachtexkursion am Franzosenbrunnen

Nächtliches Treffen mit den Brüttemer Fledermäusen Der Verein Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) lud Ende Juni Erwachsene und Kinder zum Grillplausch und anschliessendem Referat in der Abenddämmerung ein. Das Erspähen und Beobachten einer Fledermaus in freier Natur war das Ziel aller. von Sandra Lanz Eine Gruppe von interessierten Erwachsenen und Kindern fand sich bei trockenen und warmen Witterungsverhältnissen bei der Grillstelle beim Franzosenbrunnen ein. Die Präsidentin des Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN), Erika Gisler, hiess die Anwesenden und die Referenten und Fledermausexperten Regula Pezzotta Flüeler und Remo Flüeler willkommen.

mit die anwesenden Kinder mit mitgebrachten Ausstellungstieren in ihren Bann.

Königliche Tiere der Nacht Den rund 30 Beobachtern wurde ein Überblick der existierenden 30 Spezies in der Schweiz geboten. Drei der heimischen Fledermausarten wurden ins Visier genommen: Die Zwergfledermaus, die Abendsegler und die Wasserfledermaus. Die Zwergfledermaus, der Winzling unter den heimischen Fledermäusen, versetzte nicht nur die Kinder in grosses Staunen. Dieser kleine Flattermax ist mit seinen vier bis sechs Gramm kaum schwerer als ein Stück Würfelzucker und passt trotz seiner Flügelspannweite von 20 Zentimetern in eine Nussschale.

Gross wie Klein wurde mit mitgebrachtem Bildmaterial und den präparierten Tieren ins Staunen versetzt. (sl)

tern pro Stunde, verlassen bei Sonnenuntergang ihr Tagesschlafversteck und jagen meist hoch im freien Luftraum nach Insekten, bevor sie nach stündiger Jagd erst in der Morgendämmerung zum zweiten Jagdflug ausschwärmen.

Schnelle Flieger Das Warten verkürzten die Referenten mit ihrem breiten Wissen über die Fledermäuse und viel Anschauungsmaterial. Sie zeigten den Versammelten die Lebensweise, gaben viele brisante Details der einzigartigen Säugetiere preis und zogen da-

Drei Arten der Abendsegler werden unterschieden: Der Riesenabendsegler, der Grosse und der Kleine. Die Abendsegler mit ihren langen und spitzen Flügeln erreichen Spitzengeschwindigkeiten von über 50 Kilome-

Die Wasserfledermaus ist eine unserer mittelgrossen, einheimischen Art. Sie wiegt etwa zehn Gramm und ihre Flügelspannweite beträgt rund 27 Zentimeter. Wie der Name bereits verrät, sind die Jagdgebiete stehende und langsam fliessende Gewässer. Schnell

und wendig, knapp über der Wasseroberfläche fliegend, jagt sie nach Beute.

Spiritistische Stimmung Und plötzlich kreisten Fledermäuse über uns hinweg. Die Kinder ausgerüstet mit den sogenannten Bat-Detektoren, wie das Ultraschallgerät für die Suche nach Fledermäusen genannt wird, konnten die Fledermäuse durch das Klicken auch für die anderen hörbar machen. Die Besucher waren sich einige: Eine interessante und ◾ geglückte Exkursion.

Jubiläumskonzert in der Kirche

Improvisationsmeister lässt 30-jährige Orgel glühen Ein ganz besonderer Jubilar, nämlich die Brüttemer Kirchenorgel, feiert das 30-jährige Bestehen und wurde mit dem Spiel des Improvisationsmeisters Wolfgang Hörlin Ende Juni auf besondere Art zelebriert. Trotz des schönen lauen Sommerabends zog es etliche Zuhörer in die angenehm kühle Kirche in Brütten, um den fantastisch improvisierten Klängen von Wolfgang Hörlin zu horchen. «Alpenglühen» wurde das Geburtstagsmotto getauft. Dieses Programm stellte der Künstler aus erlesenen Stücken des Schweizer Liederrepertoires zusammen. Pfarrer Leonard Jost begrüsste die Gäste und stellte ihnen in gewohnt unterhaltsamer Art den seit 2011 amtierenden Stiftskapellmeister der Alten Kapelle im deut-

Improvisationstalent Wolfgang Hörlin am königlichen Instrument. (sl)

schen Regensburg vor. Die am Vorabend frisch gestimmte Orgel wartete auf seinen Künstler.

Spannende Geschichte Einen spannenden Rückblick erhielten die Besucher von Hans Baltensperger, welcher die Geburtsstunde der Orgel als Mitinitiator erlebt hatte. Im Jahre 1980 stand nach einer Expertise der alten Orgel ein gewichtiger Ent-

scheid an: Das Fazit lautete nämlich «nicht mehr reparierbar». Von der Idee bis zum Aufbau der Konzertorgel stand dem Organisationskomitee ein Orgelberater zur Seite. In etlichen Sitzungen «mit turbulenten, aber sachlichen Diskussionen», wie Baltensperger ausführt, wurde das Projekt von der Kirchenpflege zusammen mit der Kulturkommission im Juni 1983 mit einem Kreditbegehren von 350 000 Franken vor die Kirchgemeindeversammlung gebracht und erhielt die Zustimmung. Nach einer Bauzeit von zwei Jahren mit dem Orgelbauer Peter Eberle aus Kappel am Albis konnte die Orgel 1986 ihre Pfeifen vor grösserem Auditorium zum ersten Mal erklingen lassen. Sechs Jahre vom ersten Entscheid bis zur freudigen Einweihung dauerte der

Bau der Orgel, aber «der Kraftakt hat sich überaus gelohnt», so Baltensperger. Die Konzertorgel wurde von den Organisten zwar als «nettes Gerät» bezeichnet, dient seitdem immer wieder für brillante Orgelkonzerte.

Alpenglühen zum Abschied Alsdann wurden die Register und Pedale frei gegeben für Wolfgang Hörlin. Die Königin der Instrumente wurde mit den einzigartig umgesetzten Hits der Schweizer Mundart-Folklore ins Rampenlicht gesetzt. Welche Fertigkeiten Wolfgang Hörlin mitbrachte, wurde dem Publikum schnell klar: Das korrekte Einstellen der Register, die Fertigkeit auf dem Spieltisch, das Bedienen der Pedale auf engstem Raum. Sandra Lanz


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Bürgerrecht Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Özer Sarp Sagnak, Öznur Gökden Sagnak und Ipek Sagnak, aus der Türkei ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Gemeindepersonal Der im Bereich Liegenschaften II als Hauswart und im Werkbetrieb angestellte Hansruedi Weiss wird per Ende 2016 pensioniert. Für seine Nachfolge hat der Gemeinderat auf den 1. Oktober 2016 Michael Loser eingestellt. Im Bereich Liegenschaften I hat der Gemeinderat kürzlich eine neue Vollzeitstelle geschaffen. Diese wurde in der Zwischenzeit mit Patrick Kull neu besetzt. Patrick Kull ist seit 2011 in der Abteilung Werke tätig und hat bisher schon die Stellvertretung des Bereichsleiters Liegenschaften I

Abschied Spaltenstein Ernst geb. 3.2.1932 Bergstrasse 11 am 18. Juni 2016 Nebel-Meier Irmtraud Elisabeth geb. 7.6.1946 Roswiesenstrasse 13 am 27. Juni 2016 Egli-Padrun Doris geb. 6.6.1945 Alte Winterthurerstrasse 204 am 10. Juli 2016

wahrgenommen. Seine Stelle als Allrounder wurde in der Zwischenzeit zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Gemeindeversammlung vom 21. September 2016 Mangels behandlungsreifer Geschäfte hat der Gemeinderat die vorsorglich angesetzte Gemeindeversammlung vom 21. September 2016 abgesagt.

Bären und der Verantwortlichen des KZU die Lösung getestet und konnten erfreut feststellen, dass sie eine wesentliche Verbesserung bringt. Aus diesem Grund wird sie an allen Übergängen rund um den Kreisel umgesetzt. Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für die Bereitschaft, eine Lösung umzusetzen, die allen Einwohner zu Gute kommen wird. Ein besonderer Dank gebührt dabei dem Kanton als Bauherr für die Kostenübernahme.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 13. Juni 2016 auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 140 kontrollierten Fahrzeugen fuhren zwölf zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 64 Stundenkilometer.

Kreisel Im neu gestalteten Dorfzentrum hat die Wasserrinne im Bereich der Fussgängerstreifen verschiedentlich zu Diskussionen Anlass gegeben. Obwohl sie den gesetzlichen Normen entspricht, ist sie durch die steilen Ränder für gehbehinderte Personen mit Rollatoren oder Rollstuhlfahrer ein schwierig zu bewältigendes Hindernis. In Zusammenarbeit mit dem Kanton und dem planenden Ingenieurbüro konnte eine Lösung gefunden werden, die die Situation wesentlich verbessert. Dabei werden die beiden Steine auf jeder Seite der Rinne abgeschliffen, damit die Ränder flacher werden. Nachdem versuchsweise ein erster Übergang erstellt wurde, haben die Verantwortlichen unter Miteinbezug von Bewohnern des Zentrums

Betreuung Ausländer und Flüchtlinge Für die Betreuung der vorläufig aufgenommenen Ausländer und Flüchtlinge besteht seit einigen Jahren eine Leistungsvereinbarung mit der Asylorganisation Zürich. Der Gemeinderat hat den bestehenden Vertrag verlängert.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Für den Erwerb eines Schulbusses aus einem auslaufenden Leasingver-

trag hat der Gemeinderat einen Kredit von 20 000 Franken bewilligt. Aufgrund wiederholter Sachbeschädigungen bei zwei Velounterständen in der Schulanlage Hatzenbühl hat der Gemeinderat beschlossen, die beiden Veloständer mit einer Videoüberwachung auszurüsten. Die dafür nötige Anpassung des Reglements über die Videoüberwachung wurde verabschiedet und amtlich publiziert. Für die Neugestaltung des Pausenplatzes der Schulanlage Ebnet im Zusammenhang mit dem Neubau des Doppelkindergartens hat der Gemeinderat einen Kredit von 80 000 Franken bewilligt. Der Auftrag geht an die Firma Iris Spielwelten GmbH.

Finanzen In fünf Grundstückgewinnsteuerfällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In einem Fall behandelte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern. Gemeinderat Nürensdorf

Die steilen Ränder im Zentrum Nürensdorf werden angepasst, damit gehbehinderte Personen sie besser bewältigen können. (zvg)

Bundesfeier 2016 Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der diesjährigen Bundesfeier herzlich eingeladen. ade den. n. Die Feier findet um 20.45 Uhr in Oberwil, oberhalb der Breitenloostrasse, statt.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf

Ansprache: Musikalische Umrahmung: Dorffest des Knabenvereins: Gratisbus:

Christof Boesel, Gemeindepräsident Musikverein Bassersdorf ras asssee ab 18 Uhr im Dröschschopf an der Kleinhausstrasse innerhalb der Gemeinde (siehe Flugblatt) Gemeinderat Nürensdorf und die Mitwirkenden


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto. Nächster Vorlesetag: 7. September 2016, 14 bis 14.30 Uhr, für Kinder ab vier Jahren

Einweihung neuer Doppelkindergarten Ebnet Samstag 27. August 2016, 10 bis 12 Uhr

Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der Donnerstagstreff statt. Der Donnerstagstreff beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 25. August 2016, 20 Uhr mit anschliessendem Apéro Junge Talente präsentieren ihre Sek-Abschlussarbeiten Mit Lina Meier, Zippora Nigg, Andrina Schmid und Loriana Quintieri. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Endlich ist es soweit – wir freuen uns sehr, Sie zur Einweihung des neuen Doppelkindergartens Ebnet einzuladen.

Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf

Öffnungszeiten Die Schalter der Gemeindeverwaltung bleiben am Montag, 22. August 2016, am Vormittag geschlossen, da das neue Mobiliar eingerichtet wird. Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Freitag, 26. August 2016, den ganzen Tag geschlossen, da sich das gesamte Personal auf dem Geschäftsausflug befindet.

Programm 10 Uhr

Begrüssung durch Schulleiter David Steinbeck, eingerahmt durch Kinderlieder und Tanz

10.10 Uhr

Begrüssung durch Gemeinderat Roland Burri (Vorsitzender Ressort Bildung)

10.20 Uhr

Schlüsselübergabe durch den Architekten Thomas Bucher und Durchschneiden des Bandes Begehung durch die Behördenmitglieder, die Mitarbeiter/innen der Schule Nürensdorf, die heutigen Kindergartenkinder und deren Eltern

ab 10.30 Uhr

freier Zugang für die Bevölkerung von Nürensdorf Kasperlitheater mit Vreni und Hanspeter Stephan, Spielparcours mit Ludothek und Apéro

12 Uhr

Schluss der Veranstaltung

Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an das Bestattungsamt Bassersdorf (Telefon 044 838 86 70, Öffnungszeiten 7.30 bis 4 Uhr). Betreffend Pikettdienst der Gemeindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Tonband) Auskunft.

Gemeindeverwaltung Nürensdorf

Gemeinderat und Schulpflege

Fahrende: Was ist zu tun? Mit einem Merkblatt des Gemeindepräsidentenverbandes wurden Anfang Juli in Nürensdorf Landbesitzer instruiert, was zu tun ist, wenn Fahrende bei ihnen Halt machen möchten.

stände, die diese mit sich bringen könnten. Besonders pikant war daran, dass die Fahrenden aus Frankreich auf einer Wiese des lokalen SVP-Präsidenten campierten und auch noch eine Hochzeit feierten.

Genau vor einem Jahr löste eine Wohnwagenkarawane einen grossen Wirbel aus, sämtliche Medien berichteten ausführlich über die Um-

Obwohl bis anhin keine Anfragen von Fahrenden eingegangen sind, habe sich die Gemeinde Nürensdorf nicht noch einmal derart unvorberei-

tet in eine ähnliche Lage begeben wollen, berichtete kürzlich die Tagespresse. Mindestens ein minimaler Schutz gegen die Unsicherheiten, welche Rechte zulässig und nötig sind, wollte man festhalten. So wurde Ende Juni ein Merkblatt des Gemeindepräsidentenverbandes (GPV) an alle Eigentümer von Landwirtschaftsland versandt. Dieses soll Grundeigentümer auf die grundsätz-

lich geltende Rechtslage aufmerksam machen im Fall von zur Verfügung gestellten Grundstücken. Das Papier informiere in vier Varianten je nach Besitzlage, also öffentliches oder privates Land, und ob es sich um ein einvernehmliches Campieren oder nicht handle, und zeigt auf, was zu tun sei und von wem zu welchem Zeitpunkt. (ar)


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Ausgelassene Stimmung an schönem Sommerabend

Traditionsanlass findet festen Platz in Agenda Anfang Juli lud die Kultur- und Freizeitkommission wieder zur jährlichen Sommerabendfeier in die Gemeindehausarena ein. Aus allen Nürensdorfer Ortsteilen waren Einwohner zugegen, um sich auf die bevorstehende Sommerzeit einzustimmen. Die 13-köpfige Musikgruppe «Rhythm’n Brass» sorgte für abwechslungsreiche Unterhaltung. von Yvonne Müller

Steigende Besucherzahl Der aus Tischen gebildete Kreis zieht sich regelmässig immer weiter über die Arena hinaus, was darauf hinweist, dass die Besucherzahl jedes Jahr etwas zunimmt. Dieser beliebte Anlass ist bei vielen Nürensdorfern bereits zu einer Tradition geworden. Das Datum wird schon rechtzeitig in der Agenda eingetragen, da die Einladungen eher kurzfristig ins Haus flattern. Bei schönstem Wetter genossen die Nürensdorfer ihr Sommerabendfest. (ym)

Gemeindepräsident Christof Bösel eröffnete nach seiner Begrüssungsrede das Sommerabendfest, zu dem aus allen Ortsteilen von Nürensdorf Besucher herbeigeströmt waren, um den warmen Sommerabend in der Gemeindehausarena zu geniessen. Auch in diesem Jahr wurde bei der Ankunft jedem Gast ein Verpflegungs- und Getränkegutschein für eine Wurst mit Brot und ein Getränk nach freier Wahl persönlich übergeben.

Ein beliebter Treffpunkt Der Sommerabend ist jeweils eine willkommene Gelegenheit, wieder einmal Bekannte und Verwandte zu sehen und in Ruhe bei einem Glas Nürensdorfer Wein oder einem Bier aus der Schlossbrauerei anzustossen. Geduldig wird in der Schlange vor dem Grill angestanden. Auch hier bietet sich eine gute Gelegenheit, um ein kurzes Schwätzchen zu halten. Immer wieder konnte auch heuer beob-

achtet werden, wie die Leute einander über die vielen Tische hinweg zur Begrüssung zuwinkten. Das umfangreiche Dessertbuffet mit den vielen Köstlichkeiten wurde ziemlich rasch geplündert. Etliche Besucher sicherten sich schon vor der Wurst ein Stück Kuchen. Es hatte jedoch für alle mehr als genug. Zum Teil musste der eine oder andere sich mit einer anderen Süssigkeit abfin-

den. Von diesen süssen Sünden sah eine besser aus als die andere. Um 21 Uhr begann die «Rhythm’s Brass»-Formation zu spielen. Die 13 Musiker boten ein abwechslungsreiches Programm, mit Hits der letzten 30 bis 40 Jahre. Für jeden war etwas mit dabei. Die einen fanden die Musik zu laut, die andern sangen fröhlich mit und es wurde getanzt bis spät in ◾ die Nacht.

Coole Ideen für heisse Tage und spezielle Feste

Haare flechten ist voll im Trend Die Bibliothek Nürensdorf organisierte einen Nachmittag mit Haarexpertin Marcella Cantore, Inhaberin des Coiffeurgeschäfts «Arcobaleno» in Nürensdorf. Sie hat sich schon mehrfach im Haare Flechten weitergebildet und ist selber von den immer wieder neuen Ideen fasziniert. von Nadja Bächi Viele Mädchen kamen mit oder ohne ihre Mütter und zeigten sich für das Haareflechten sehr interessiert. Schliesslich ist es diesen Sommer mehr im Trend denn je. Marcella Cantore nahm sich geduldig Zeit für die jungen «Kundinnen» und zeigte auch den Müttern die kniffligen Handgriffe, damit es mit der speziellen Flechtfrisur auch klappte. Alle Interessierten durften sich, mit eigener Haarbürste oder Kamm inspirieren oder beraten lassen. Selbstverständlich wurden die Haarkunst-

werke eins zu eins demonstriert und angeleitet. Es war erstaunlich wie schnell und geschickt Marcella Cantore diese Frisuren hinzauberte. In wenigen Minuten waren die ausgefallensten Flechtkunstwerke auf den Köpfen zu sehen. Aber auch die Mütter hatten den Dreh schnell raus und freuten sich mit ihren «Prinzessinnen» über das gelungene Endprodukt. Bei einigen kam der Wunsch auf, die eine oder andere

Flechtfrisur an einem speziellen Fest zu tragen. Jede Frisur war einzigartig. Denn die Haare sind so unterschiedlich wie die einzelnen Menschen auch.

Frisurenkopf zum Üben Die meisten Mädchen liessen sich von ihren Müttern die Haare flechten oder setzten sich gleich als Demonstrationsmodell bei Marcella Cantore auf den Stuhl. Es stand auch ein Fri-

Haare flechten liegt im sommerlichen Trend.

surenkopf zum Üben zur Verfügung, was bei den Mädchen auf grosses Interesse stiess. Waren noch mehr Anregungen gefragt, lag auch Buchmaterial mit weiteren Ideen für Flechtfrisuren bereit. Der Anlass war ein voller Erfolg für das Bibliotheksteam, wie auch für Marcella Cantore. Stolz wurden die ausgefallenen Flechtfrisuren präsentiert. Begeisterte Kinderaugen, nach dem obligaten Blick in den Spiegel, sagten mehr ◾ als tausend Worte.

Marcella Cantore (in weisser Bluse) zeigt, wie es geht. (Fotos: Nadja Bächi)


Nürensdorf

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Kurdische Familie kocht für Senioren ein typisch kurdisches Festessen

Grosse Dankbarkeit gezeigt Die Familie von Zein Watti kommt ursprünglich aus Amuda, einer Stadt im Osten von Syrien, an der türkischen Grenze. 2013 ist die Familie nach einem tragischen Ereignis aus Syrien geflohen und per Zufall in Nürensdorf gelandet. Aus Dankbarkeit kochten sie für die Senioren ein Festessen am Seniorenzmittag. von Yvonne Müller

Für die Senioren war es unmöglich, von allen 17 Hauptganggerichten und den neun verschiedenen Gebäcken zu kosten. (ym)

«Wir sind von Anfang an sehr offen und freundlich aufgenommen worden. Die Menschen in dieser Gemeinde sind sehr hilfsbereit», sagte Zein Watti. Aus diesem Grund hegten sie schon länger den Wunsch, der Gemeinde Nürensdorf etwas zurück zu geben. Als sie hörten, dass im selben Haus, in dem sie wohnen, einmal im Monat das Seniorenessen stattfindet, kam die Familie auf die Idee, die Senioren mit einem typisch kurdischen Essen zu verwöhnen. So, wie sie es jeweils ihren Gästen vorsetzten, gekocht von Ehefrau Berivan. Die Abtei-

Urs Burger

lung Soziales der Gemeinde fand diese Idee gut und das Küchenteam vom Seniorenzmittag war nach einem Probeessen mit diesem Angebot auch gleich einverstanden.

Ergreifende Worte In seiner Ansprache sprach Watti offen über die Beweggründe und die Flucht seiner Familie. Er erzählte, dass er alles, was er als Zahnarzt mit eigener Praxis in den letzten 15 Jahren für die Ausbildung und Zukunft seiner

Annamaria Ress

Susanne Gutknecht

Kinder gespart hatte, den Leute zahlen musste, die ihre Ausreise organisiert hatten. Sie mussten alles in Syrien zurücklassen. Auf Umwegen über die Niederlande und Deutschland landeten sie am Ende am Flughafen in Kloten. Ihre Geschichte hat die Anwesenden tief berührt.

Vielfältiges Buffet Gegen 40 Personen durften das vielfältige Buffet, das Berivan Beshar hergerichtet hat, geniessen. Sie hatte so

Daniela Melcher

viel gekocht, dass sich halb Oberwil davon hätte verpflegen können. Stundenlang stand sie für dieses Festmahl in der Küche und hatte alles liebevoll zubereitet, angerichtet und dekoriert. Keine Platte durfte ohne Dekoration ihre Küche verlassen. Ihre zwei älteren Kinder Roshina (11 Jahre) und Saleh (10 Jahre) hatten für diesen Anlass extra ihren Jokertag in der Schule bezogen, um ihrer Mutter zu helfen. Die Senioren haben sich offen auf dieses exotische Experiment eingelassen und alle probierten möglichst von allem etwas. Für die Senioren war es jedoch unmöglich, von 17 verschiedenen Hauptgängen und neun verschiedenen Gebäcken zu kosten, die Berivan Beshar für sie zubereitet hatte. «Was wir probieren konnten, war wirklich sehr köstlich», äusserten sich die Senioren zufrieden. Sie haben diese Abwechslung sehr genossen. Zum Abschied erhielt jeder Gast noch eine Rose geschenkt, die von Roshina und von Saleh überreicht wurden. ◾

Reto Hoffmann

Tobias Jäger

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Yvonne Müller

Kevin Knecht

Nadja Bächi

Ein motiviertes Team berichtet aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf: Politisches mit Tiefgang, unterhaltsame Reportagen, überraschende Informationen und Geschichten mit Hintergrund sind unsere täglichen Antriebsfedern. Jeden letzten Donnerstag zu lesen im Dorf-Blitz. Mit Werbung in unserer Publikation erreichen Sie übrigens 100 Prozent Streudichte in allen Haushaltungen (Telefon 044 836 30 60).

Philipp Rahm

Marianne Flotron

Rosmarie Schmid

Susanne Beck

Astrid Steinbach

Doris Baggenstoss

Sandra Lanz

Manuel Holder


Dorf-Blitz

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Nürensdorf

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Vielfältige Projektpräsentationen beenden die Schulzeit

Auf und ab mit der Motivation Lina Meier und Lukas Bosshard sind zwei Sekundarschüler im Schulhaus Hatzenbühl, die Mitte Juli ihre obligatorische Schulzeit beendeten und nach den Sommerferien eine Lehre beginnen. Anfangs Juli präLina Meier, welches Thema hast Du für Deine Projektarbeit gewählt? Ich habe mich für «Lina’s Smoothie-Creations» entschieden. Das heisst, ich habe SmoothieRezepte selber kreiert nach eigenem Gusto und dann wollte ich eigentlich ein Rezeptbuch erstellen. Aber zwei Wochen vor der Abgabe habe ich mich anders entschieden, weil ich nicht so die Geduldigste bin. Stattdessen habe ich eine Website kreiert. Das war aber sicher nicht mit weniger Aufwand verbunden? Nein, gar nicht. Ich musste mich nochmals schwer reinhängen und habe viel Zeit in meine Homepage investiert. Darauf bin ich jetzt aber auch stolz. Zudem können auch andere Personen die Rezepte jetzt ausprobieren und nachmachen. Das finde ich toll. (www.lina0074.wix. com/meinewebsite) Was war das Schwierigste an Deinem Projekt? Der Zeitdruck war am Ende sehr hoch. Ich fragte mich manchmal, ob ich überhaupt fertig werde bis zur Vernissage. Schwierig war auch, die Motivation über so lange Zeit hochzuhalten. Manchmal hatte ich einfach keine Lust mehr, mich damit zu befassen, es ging auf und ab. Ihr wurdet ja von der Schule auch ins Projekt-Management eingeführt, musstet Mindmaps und Zeitpläne erstellen. Hat Dir das geholfen? Es war sicher interessant, das mal anhand eines realen Projektes durchzuspielen. Aber so wirklich nötig war es nicht. Der Zeitplan war zu fiktiv. Wenn ich Zeit und Lust hatte, habe ich mich wieder an ei-

sentierten die beiden gemeinsam mit ihren Schulkollegen und Schulkolleginnen ihre Abschlussarbeiten. Die Themenvielfalt an der Vernissage war beeindruckend: Vom Lichtnen neuen Smoothie gewagt. Ob ich das jetzt im Zeitplan drin hatte oder nicht. Auch das Einkaufen ging eher nebenbei, wenn wir sowieso im Laden waren. Wie bist du auf Deine SmoothieRezepte gekommen? Einfach durch Probieren. Ich hab nach meinem eigenen Gusto Früchte und Gemüse gekauft und ausprobiert. Wenn er nicht gelungen ist, dann hab ich noch was anderes dazu gemixt. Manchmal war die Konsistenz zu breiig oder zu flüssig, dann musste ich das Rezept anpassen. Vor allem waren die grünen Energiebooster-Smoothies meine Lieblinge. Ich habe noch mit einer Fachperson bei der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung gesprochen und wollte herausfinden, ob die grünen Smoothies wirklich einen gesundheitlichen Aspekt unterstützen. Aber sie konnte mir nur bestätigen, dass es sich positiv auf den Organismus auswirke. An der Vernissage hast Du zwei Deiner Smoothies zum Degustieren verteilt. Wie kamen sie an beim Publikum? Mehrheitlich gut, es war ja nur ein kleines Schlückli. Die Präsentation an der Vernissage zählt auch für die Abschlussnote Deiner Arbeit zu einem Viertel. Wie lief es Dir dabei? Ich war nervös. Die Präsentation lief zwar ganz gut, aber ich hatte einige Versprecher drin. Wenn man es zuhause übt, passiert das nicht. Aber wenn dann die Familie und Freunde dort sitzen, ist das schon ein Stressfaktor. Beginnst Du jetzt nach der Schulzeit eine Lehre? Ja, ich habe eine Lehrstelle als Fachfrau Gesundheit. Darauf freue ich mich. Die Erfahrung, ein Projekt von A bis Z selber durchziehen zu müssen, hilft mir sicher auch in der Lehre.

schwert Star Wars bis zu Trainingsplänen, um fit zu werden, war alles dabei. Die Eltern und Verwandten konnten aus einem bunten Programm auswählen, in welchem Thema sie gerne anhand einer Präsentation

Lukas Bosshard, welches Thema hast Du für Deine Projektarbeit gewählt? Ich habe einen Pizzaofen im Garten gebaut, von Grund auf mit Planen und Berechnen der Baustoffe. Zuerst musste ich das Fundament setzen, damit ich bauen konnte. Ich habe mir auf YouTube Videos angeschaut und mich ein wenig vorbereitet. Dann habe ich mich in der Pizzeria in Brütten informiert, was an einem Pizzaofen wichtig ist. Also gut isolieren und den Ofen nicht allzu gross zu bauen. Das Wichtigste war mir bei der Projektfindung, etwas mit den Händen zu schaffen und an einem Projekt zu arbeiten, an dem ich immer wieder einen Fortschritt sehe. Wie hat Dir das Projekt-Management, die Mindmaps und Zeitpläne geholfen? Du warst ja wahrscheinlich vom Wetter abhängig? Ja, das Wetter war schon ein Faktor. Ich musste halt immer alles gut bedecken und die Schönwetterphasen ausnutzen. Meine Bauphasen waren immer recht lang, ich konnte nicht nach einer oder zwei Stunden aufhören, sondern musste länger dranbleiben. Das war manchmal mühsam, auch die Geduld dafür aufzubringen. Was war das Schwierigste an Deinem Projekt? Für mich das Journal der Arbeitsschritte zu führen. Das habe ich während der Bauphase vernachlässigt und musste es dann zeitaufwändig nacharbeiten. Das war definitiv ein Fehler. Auch für die Dokumentation habe ich viel Zeit investiert, da

mehr erfahren wollten. Zwei Schüler hat sich die Dorf-Blitz-Redaktion herausgepickt und sie näher zu ihrem Projekt befragt. Susanne Gutknecht ich sie nicht am Computer gemacht habe, sondern ein Album mit vielen Bildern und Texten. Wenn ich es jetzt ansehe, hätte ich noch mehr Anleitungen zu den Bauschritten machen sollen, so wie eine Bauanleitung. Aber eben…die Zeit. Wie hast Du die Präsentation an der Vernissage erlebt? Auch für Deine Abschlussnote ein gewichtiger Teil. Wie lief es Dir dabei? Ich war sehr nervös. Die Präsentation lief nicht so gut. Ich konnte viel zu wenig Informationen rüberbringen, wie ich es eigentlich geplant hatte. Ich hätte mehr erzählen wollen über die einzelnen Arbeitsgänge und was ich tun musste, worauf man achten muss, damit der Ofenbau gelingt. Stattdessen habe ich einfach gesagt: «Ich habe gemauert.» Das hat mich nachher genervt. Ich finde, die Präsentation wird zu stark gewichtet. Es fällt vielen schwer, sich so zu produzieren, das höre ich immer wieder. Beginnst Du jetzt nach der Schulzeit eine Lehre? Ja, ich habe eine Lehrstelle als Zimmermann. Das war auch mit ein Grund, warum ich ein Projekt gewählt habe ohne Holz, ich wollte andere Baustoffe kennenlernen, wollte mauern, verputzen und planen. Ich habe bei meinem Projekt viel gelernt, darauf bin ich stolz. Auch das Lob meiner Familie hat mich gefreut. Ich würde mir zutrauen, auch jederzeit Auskunft zu geben, wenn jemand etwas wissen muss. Wie hat Dir Deine erste Pizza aus dem eigenen Ofen gemundet? Ich werde jetzt dann bald eine backen können (lacht). Es ist ganz wichtig, dass man den Ofen ganz langsam erhitzt. Zuerst nur mit 100 Grad, das nächste Mal ein wenig mehr, bis man dann wirklich voll einheizen kann. Daher muss ich noch auf meine Pizza Prosciutto warten! Aber eben – Vorfreude ist die schönste Freude!


Region

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Erleichterte Bewilligungsverfahren bei Kleinstbauten Vor knapp einem Jahr hat der Regierungsrat in der kantonalen Bauverfahrensverordnung Erleichterungen im Bewilligungsverfahren von Kleinstbauten und von Solaranlagen beschlossen. Während die Meldepflicht von Solaranlagen auf Dächern in Bau- und Landwirtschaftszonen bereits per 1. November 2015 in Kraft gesetzt wurde, werden nun nach Abschluss eines Beschwerdeverfahrens auch die Erleichterungen bei der Bewilligung von Kleinstbauten per 1. Juli 2016 gültig. Die Änderungen betreffen Bauten und Anlagen in Bauzonen – ohne Kernzone –, deren Gesamthöhe nicht mehr als 2,5 Meter betragen und die eine Bodenfläche von höchstens 6 Quadratmeter überlagern. Diese Bauten und Anlagen bedürfen neu keiner Baubewilligung mehr, sofern sie nicht in der Kernzone, im Geltungsbereich einer anderen Schutzanordnung oder eines Ortsbild- oder Denkmalschutzinventars und im Bereich von Baulinien liegen. In der Praxis dürfte sich dies insbesondere auf Gartenhäuser, Schöpfe oder Spielgeräte beziehen. Bisher beschränkte sich die Befreiung auf Bauten und Anlagen mit weniger als 1,5 Meter Höhe und höchstens 2 Quadratmeter Bodenfläche. Zu beachten ist, dass trotz Erleichterung bei der Bewilligungspflicht grundsätzlich die Grenzabstände gemäss der kommunalen Bau- und Zonenordnungen eingehalten werden müssen. Um nachbarschaftlichen Streitigkeiten vorzubeugen, wird bei Unterschreitung der Grenzabstände empfohlen, vor der Erstellung einer Baute oder Anlage das Näher- oder Grenzbaurecht im Grundbuch eintragen zu lassen oder zumindest das schriftliche Einverständnis der Nachbarschaft einzuholen. Auf Gartenhäuser und Schöpfe, die die genannten Masse überschreiten, findet weiterhin das baurechtliche Baubewilligungsverfahren Anwendung. Eine weitere Änderung betrifft nicht leuchtende Eigenreklamen auf privatem Grund. Bislang waren Reklamen bis zu einer Fläche von 0,25 Quadratmeter von einer baurechtlichen Bewilligung ausgenommen. Neu beträgt die Maximalfläche, für die keine Bewilligung erforderlich ist, 0,5 Quadratmeter. Weiterhin bewilligungspflichtig sind die Reklamen in der Kernzone, und zwar unabhängig von der Grösse. Bei Unsicherheiten zur Bewilligungspflicht von Bauten und Anlagen bieten die Bauverwaltungen der Gemeinden gerne Beratungen an. Bauverwaltungen Brütten, Nürensdorf und Bassersdorf

Dorf-Blitz

07/2016

Koordinatensystem der Landesvermessung Neue Berechnungsmethodik – Anpassungen von Grundstücksflächen Das aktuelle Koordinatensystem der Schweiz gemäss Landesvermessung LV03 genügt den heutigen Genauigkeitsanforderungen nicht mehr. Das Bundesamt für Landestopografie (swisstopo) hat deshalb in den Jahren 1989 bis 1995 eine neue Landesvermessung durchgeführt (LV95). Gemäss Verordnung des Bundes über Geoinformation haben die Kantone die heute gültigen Koordinaten (LV03) durch die neuen Koordinaten (LV95) zu ersetzen. Im Kanton Zürich wurden deshalb per 30. Juni 2016 alle Vermessungswerke durch eine sogenannte Transformation in diesen neuen Bezugsrahmen überführt. Gestützt auf die Vorschriften wurde aufgrund der neuen Koordinaten eine neue Flächenberechnung durchgeführt, die für viele Liegenschaften einen neuen Flächeninhalt ergab. Die Vermarkung und dementsprechend die bestehenden Grenzen bleiben unverändert. Die Arbeiten wurden seitens der Baudirektion im kantonalen Amtsblatt per 8. Juli 2016 publiziert. Bezüglich der Grundstücksflächen ergeben sich durch diese technische Verbesserung des Vermessungswerkes keine materiellen, sondern lediglich formelle Veränderungen, die den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen; daher besteht gegen die Flächenänderung keine Einsprachemöglichkeit. Die Vergleichsliste der alten und neuen Fläche aller betroffenen Grundstücke sowie alle Liegenschaftsbeschriebe können beim Nachführungsgeometer der Gemeinden (Nürensdorf und Brütten: Walter Leisinger AG, Seuzach; Bassersdorf: ewp AG, Effretikon) zu den Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Ab dem 20. Juli 2016 können die aktuellen Flächen zudem im kantonalen GIS-Browser unter maps.zh.ch in der Karte «Amtliche Vermessung s/w» jederzeit abgefragt werden. Die neu bestimmten Flächenmasse werden dem Grundbuchamt mitgeteilt und im Grundbuch ohne weitere Anzeige an die Grundeigentümerschaften nachgeführt. Fragen zur Umstellung können direkt dem Amt für Raumentwicklung, Geoinformation, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich, Telefon 043 259 30 22, gestellt werden. Infos zur Umstellung sind auch direkt unter www.are.zh.ch/lv95 erhältlich. Gemeinderäte Brütten, Nürensdorf, Bassersdorf Bauverwaltungen Brütten, Nürensdorf und Bassersdorf

Rapper Bligg stand Pate bei Flugzeugtaufe Im Rahmen der offiziellen Präsentation des ersten Bombardier C-SeriesFlugzeuges der Fluggesellschaft Swiss, wurde das von Grund auf neu entwickelte Kurz- und Mittelstreckenflugzeug auch gleich getauft. Als Pate standen die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und der Schweizer Rapper Bligg: Mit echtem Champagner tauften sie im Beisein von Swiss-CEO Thomas Klühr den ersten Bombardier-Flieger in der Schweiz auf den Namen «Kan-

ton Zürich», dessen Bewohner am meisten vom sogenannten Flüsterjet profitieren werden. Für Bligg sei das Fliegen Alltag, sei es als Passagier oder als Bewohner von Bassersdorf, wo startende oder landende Flugzeuge über dem Dorf zum Alltag gehören, wie er sagt. Auch sein 14 Monate alter Sohn habe schon Freude an Flugzeugen und schaue immer wieder in den Himmel, wenn er ein Flugzeuggeräusch höre, so der Rap(rh) per.


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Region

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Astrid Glesti aus Nürensdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Mein Sohn Thierry ist jetzt mit der Schule fertig und beginnt nach den Ferien seine Ausbildung als Fachmann Betreuung Kleinkinder in der Kinderkrippe in Nürensdorf. Das macht mich richtig stolz. Auch freut es mich zu sehen, wie unsere Tochter Laura zur einer jungen Dame heranwächst. Sie weiss genau, was sie will und trifft viele Entscheidungen selber. Sie wäscht auch ihre Kleider schon selber, was auch zeigt, wie schnell die Zeit vergeht. Es freut mich sehr zu sehen, wie unsere Kinder selbständig werden. Dadurch kann auch ich mich wieder anders orientieren und langsam mehr Zeit für mich in Anspruch nehmen.

GEWERBEGEFLÜSTER Mario Martinez lebt seit seinem fünften Lebensjahr in Bassersdorf und identifiziert sich stark mit dieser Gegend. Die Marktlücke, welche das «Basi Nüeri Taxi» ausfüllt, hat er dank seinem Bruder entdeckt. Bei der Gründung seines Taxiunternehmens vor fünf Jahren führte er als erstes die Pauschalpreise ein. «Ich wollte mit den Pauschalpreisen Transparenz schaffen, kein Nachtzuschlag, Mehrkosten bei Stau oder Umfahrungen.» Ein Markenzeichen, das sich durch sein ganzes Unternehmen zieht. Rasch hat er festgestellt, dass Basi Nüeri Taxi mit der Namensgebung sehr ortsgebunden ist und so hat er sein Gebiet mit dem zusätzlichen «Chloote Taxi» erweitert. «Es kann also gut sein, dass nach Bestellung eines Basi Nüeri Taxi ein Chloote Taxi erscheint. Das ist für die Kunden manchmal sehr verwirrend, es handelt sich aber um dasselbe Unternehmen», sagt Martinez. Seit Frühling 2014 ist er zudem Besitzer der Internetseite Airporttaxi.ch. Das Internet hat ihm eine ganz neue Reichweite eröffnet, die weit über die Kantonsgrenzen hinausreicht. Mit dieser Webseite habe er eine nationale Ebene erreicht, zeigt er sich überzeugt.

Seit Herbst 2015 hat sich Martinez (rechts im Bild) Giovanni Di Quattro als Verstärkung ins Boot geholt. Sie kennen sich schon von Kindsbeinen an und bilden ein innovatives und eingespieltes Team. Di Quattro kümmert sich um den Aufund Ausbau von Aiporttaxi.ch. Für grössere Distanzen wurden aus wirtschaftlichen Gründen ausgesuchte Partnerunternehmen in der ganzen Schweiz unter Vertrag genommen, die ihre Kunden zu Pauschalpreisen ans Ziel führen. «Es lohnt sich, diese Webseite auch im lokalen Gebiet zu nutzen, da hier immer wieder attraktive Aktionen und Vergünstigungen zu finden sind», so Di Quattro. Heute beschäftigt Mario Martinez vier Festangestellte und vier Aushilfen. Er legt grossen Wert darauf, dass seine Mitarbeiter alle Schweizerdeutsch sprechen. «Der Kunde soll sich wohl fühlen und auch die Möglichkeit haben, mit dem Fahrer zu kommunizieren». Die beiden Geschäftsführer haben noch viele Ideen und Visionen, die sie nach und nach umsetzen werden. Yvonne Müller

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Was hat Sie geärgert? Sich zu ärgern lohnt sich nicht. Viel mehr machen mich Schicksale, die ich sehe oder erlebe, traurig. Ich habe innerhalb von kürzester Zeit gleich zwei Menschen verloren, die mir nahe gestanden sind. Viel zu früh mussten sie diese Erde verlassen. Solche traurige Erlebnisse veranlassen dazu, sich über das wirklich Wichtige im Leben Gedanken zu machen und vielleicht die Perspektive wieder mal zu ändern. Dazu gehört auch, dass ich mich nicht über das Verhalten von Menschen oder Situationen aufrege, an denen ich doch nichts ändern kann. Das ist für mich unnötige Energieverschwendung. Die zwei Todesfälle haben mir auch gezeigt, dass wir nicht unbeschränkte Zeit auf dieser Welt zur Verfügung haben. Deswegen versuche ich jeden Tag, mein Leben zu geniessen und bewusst zu leben. (ym)

Bild des Monats Mit den Sommerferien beginnt jetzt hoffentlich auch die Grillsaison. Bei schönem, warmem Wetter mit Freunden oder der Familie grillieren und dabei noch die wunderbare Natur in unserer Region geniessen. Es ist zu hoffen, dass die Sonne mitspielt und auch in Ferienstimmung ist. Wenn dem so ist, kann uns nichts mehr von einem genussvollen Steak oder einer leckeren Wurst auf dem Rost abhalten. Diese Feuerstelle beim Reservoir Steinlig in Bassersdorf lädt zum Bräteln ein: Geschützt von der brennenden Sonne und mit schöner, ländlicher Aussicht. Im umliegenden Wald liegt eine Menge Holz zum Verfeuern. Rund um den Grillrost stehen vier lange Holzbänke, die sicherlich genug Platz bieten. Nur ein paar Gehminuten entfernt, liegt eine weitere Grillstelle, gleich beim Aussichtspunkt neben dem Restaurant «Châlet Waldgarten». Aber auch in Nürensdorf und Brütten stehen zahlreiche Feuerstellen für Brätelfreunde bereit. In der September Ausgabe des Dorf-Blitz 2012 (www.dorfblitz.ch/archiv) haben wir einige davon porträtiert. (ph)


He rz l i ch e G r a t u l a t i on z u r bes ta n d en en Pr Ăź f u n g

Geschafft! Christian Lienhart hat die Lehre als Spengler EBA mit Bravour bestanden ! Weiss + Hagen AG 8303 Bassersdorf

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Geschafft ! Wir gratulieren

Simon Lerch

zu seinem Super Abschluss als Elektroinstallateur EFZ Team ZĂźnd Elektro AG, BrĂźtten

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Wir gratulieren Daniela Raschle zum QV als Bäcker-Confiseurin. Mit 5,3 erreichte sie die zweitbeste Note im Kanton Zßrich.

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Dorf-Blitz

Region

07/2016

Ihre Initiative ist gefragt! Wir können in den täglichen Anlage- strikten Anlagevorschriften sogar gesprächen nicht oft genug darauf müssen. Die aktuell erzielbaren Renhinweisen, dass im aktuellen Tiefzins- diten werden durch die hohen Kosten umfeld grosser Handder Anlagefonds volllungsbedarf im Fondsbeständig eliminiert: Im reich besteht. Kontrolliebesten Fall erzielen Sie ren Sie Ihre Obligatioeine mehr oder weniger nenfonds im Portfolio, ausgeglichene Null. aber auch Ihre Strategiefonds, welche einen Tipp: Suchen Sie im Inhohen Anteil an Obligaoder dem ternet tionen aufweisen. Wenn Fondsprospekt das ProSie aufgrund der Perduktemerkblatt Ihres Anlagefonds und vergleiformance-Entwicklung Yves Buffi chen Sie die beiden noch nicht frustriert Kennzahlen «Rendite auf sind, werden Sie es spätestens im Verlauf der kommenden Verfall (RaV)» sowie das «Total ExMonate sein. Sie können nicht davon pense Ratio (TER)», welches die geausgehen, dass alle Banken, welche samten Kosten in Prozent ausweist. solche Produkte im aktuellen Zin- Erschrecken Sie nicht, wenn in den sumfeld einsetzen, in dieser Hinsicht meisten Fällen die RaV im negativen aktiv auf Ihre Kunden zugehen. Des- Bereich ist. Falls Sie ein Verwaltungshalb ist Ihre Initiative gefragt! mandat führen, schlagen sich ausserdem die jährlichen VerwaltungsgeDas anspruchsvolle Zinsumfeld er- bühren negativ zu Buche. fordert bei Obligationenanlagen einen aktiven und insbesondere selek- Das aussergewöhnliche Marktumtiven Ansatz, um die Risiken zu opti- feld, in welchem wir uns aktuell bemieren und gleichzeitig aber eine wegen, erfordert ein geschicktes ansprechende Rendite zu generie- Handeln, unser Anlageteam steht ren. Die meisten Obligationenfonds Ihnen diesbezüglich sehr gerne mit haben in Bezug auf die Rentabilität Rat und Tat zur Seite. ein grosses Problem, da sie oft unrentable Positionen halten. Nicht Ihre Raiffeisenbank weil sie das wollen, sondern in den Oberembrach-Bassersdorf häufigsten Fällen aufgrund ihrer Yves Buffi

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Fotowettbewerb

Wo befinden sich diese zwei fröhlichen Mignons? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 8. August per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten Dorf-Blitz-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den blühenden Laternenmast an der Kleinhausstrasse in Oberwil. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Marti Schellenberg aus Oberwil. (dm)

Komplexe Arbeiten für die Richtplankarten

Mehr Arbeit für regionalen Richtplan An der Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) von Ende Juni hatten die Delegierten der 14 Verbandsgemeinden, zu denen auch Bassersdorf und Nürensdorf zählen, über einen Nachtragskredit für 2016 in der Höhe von 135 000 Franken abzustimmen.

Jahr 2016, Ende März 2015, wurde davon ausgegangen, dass noch im Jahr 2015 die Auswertung und Zusammenstellung von Anträgen aus der Anhörung erfolgen könnten und somit weniger Aufwand 2016 anfalle. Zudem wurde der Gesamtaufwand für den regionalen Richtplan deutlich unterschätzt, argumentierte der ZPG.

Die grosse Differenz von 135 000 Franken zum ursprünglichen Voranschlag sei den Arbeiten rund um den regionalen Richtplan geschuldet, wie der ZPG in einer Mitteilung zur Delegiertenversammlung schreibt. Zum Zeitpunkt der Budgetierung für das

Bei der laufenden Gesamtrevision werden die Richtplankarten und die verschiedenen Themenkarten im Richtplantext erstmals mit einem Geographischen Informationssystem (GIS) und nicht wie früher mit einem reinen Zeichnungsprogramm (CAD)

erstellt. Die Erstellung der Karten und jede Änderung im GIS erwies sich als viel komplexer und aufwändiger als ursprünglich angenommen, erklärt der ZPG weiter. Zusätzlich entstünde ein Mehraufwand aufgrund vieler Anträge aus der kantonalen Vorprüfung sowie der Anhörung der Verbandsgemeinden und des dadurch entstandenen Aufwands für die Differenzbereinigung und Koordination. Der im Voranschlag 2016 für den regionalen Richtplan veranschlagten Budgetposten von 50 000 Franken sei durch die unvorhergesehenen Ar-

beiten jedoch bereits nach rund drei Monaten zu zwei Dritteln aufgebraucht. Der revidierte regionale Richtplan bilde eine wichtige Grundlage für das «Agglomerationsprogramm 3» und die Nutzungsplanungen der Gemeinden. Deshalb vertrete die Geschäftsleitung die Meinung, dass die Gesamtrevision des regionalen Richtplanes nicht zurückgestellt werden dürfe, sondern anfangs 2017 von den Delegierten zur Festsetzung verabschiedet werden müsse. Daher entschied die Geschäftsleitung, den Delegierten einen Nachtragskredit vorzulegen, der einstimmig angenommen wurde. (sg)


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Zusammen entwickeln, umsetzen und realisieren

FĂźr den Bau und Test eines autonomen Segelboots suche ich interessierte Personen, die Lust und Zeit haben, diese anspruchsvolle Aufgabe anzugehen. Das Boot soll an Ä&#x17E;Ĺ?ĹśÄ&#x17E;Ĺľ tÄ&#x17E;ĆŠÄ?Ä&#x17E;Ç Ä&#x17E;Ć&#x152;Ä? ÍžĆ?Ĺ?Ä&#x17E;Ĺ&#x161;Ä&#x17E; Ĺ&#x161;ĆŠĆ&#x2030;Í&#x2014;ÍŹÍŹÇ Ç Ç Í&#x2DC;ĹľĹ?Ä?Ć&#x152;Ĺ˝Ć&#x161;Ć&#x152;Ä&#x201A;ĹśĆ?Ä&#x201A;Ć&#x161;Í&#x2DC;Ĺ˝Ć&#x152;Ĺ?Íż Ć&#x161;Ä&#x17E;Ĺ?ĹŻĹśÄ&#x17E;Ĺ&#x161;ĹľÄ&#x17E;Ĺś ƾŜÄ&#x161; Ć?Ä&#x17E;ĹŻÄ?Ć?Ć&#x161;Ć?Ć&#x161;Ä&#x2021;ĹśÄ&#x161;Ĺ?Ĺ? Ä&#x161;Ä&#x17E;Ĺś Ć&#x161;ĹŻÄ&#x201A;ĹśĆ&#x;ĹŹ ĆşÄ?Ä&#x17E;Ć&#x152;Ć&#x2039;ĆľÄ&#x17E;Ć&#x152;Ä&#x17E;Ĺś ĹŹĆ&#x201A;ŜŜÄ&#x17E;ĹśÍ&#x2DC; 'ĆľĆ&#x161;Ä&#x17E; /ŜĨĆ&#x152;Ä&#x201A;Ć?Ć&#x161;Ć&#x152;ƾŏĆ&#x161;ĆľĆ&#x152; ÍžtÄ&#x17E;Ć&#x152;ĹŹĆ?Ć&#x161;Ä&#x201A;ĆŠÍ&#x2022; Ĺ?Ä&#x17E;Ć&#x152;Ä&#x2021;ƾžĹ?Ĺ?Ä&#x17E; ,Ä&#x201A;ĹŻĹŻÄ&#x17E;Í&#x2022; Ä&#x17E;Ć&#x161;Ä?Í&#x2DC;Íż Ć?Ĺ?ĹśÄ&#x161; Ĺ?Ĺś Ĺ?Ć&#x152;Ä?Ĺ&#x161;Ç Ĺ?ĹŻ Ç&#x20AC;Ĺ˝Ć&#x152;Ĺ&#x161;Ä&#x201A;ĹśÄ&#x161;Ä&#x17E;ĹśÍ&#x2DC; /ĹśĆ&#x161;Ä&#x17E;Ć&#x152;Ä&#x17E;Ć?Ć?Ä&#x17E;ĹśĆ&#x161;Ä&#x17E;ĹśÍ&#x2022; Ä&#x161;Ĺ?Ä&#x17E; Ć?Ĺ?Ä?Ĺ&#x161; Ç&#x20AC;Ĺ˝Ć&#x152;Ć?Ć&#x161;Ä&#x17E;ĹŻĹŻÄ&#x17E;Ĺś ĹŹĆ&#x201A;ŜŜÄ&#x17E;Ĺś Ĺ?Ĺś Ĺ?Ć&#x152;Ĺ?Ä&#x17E;ĹśÄ&#x161;Ä&#x17E;Ĺ?ĹśÄ&#x17E;Ć&#x152; &Ĺ˝Ć&#x152;Ĺľ ĹľĹ?Ć&#x161;Ç&#x152;ĆľÄ&#x201A;Ć&#x152;Ä?Ä&#x17E;Ĺ?Ć&#x161;Ä&#x17E;ĹśÍ&#x2022; Ç Ä&#x17E;ĹśÄ&#x161;Ä&#x17E;Ĺś Ć?Ĺ?Ä?Ĺ&#x161; Ä?Ĺ?ĆŠÄ&#x17E; Ä&#x201A;Ĺś roland.frick@gmx.ch

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Dorf-Blitz

Region

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Private Mandatsträger helfen in verschiedensten Lebensbereichen

Erfolgreiche Suche nach Beiständen Früher nannte man die Kindesund Erwachsenenschutzbehörde «Vormundschaftsbehörde». Dieser waren jeweils neben beruflichen auch private «Beistände» unterstellt, die man heute «Private Mandatsträger/PriMa» nennt. Die Kesb Kreis Bülach Süd (zuständig für Bassersdorf, Dietlikon, Kloten, Nürensdorf, Opfikon und Wallisellen) hat neue Mandatsträger gefunden. Diese Freiwilligen werden von der Kesb begleitet. von Annamaria Ress Vor wenigen Wochen noch war auf den Webseiten von diversen Gemeinden ein Aufruf publiziert: «Werden Sie PriMa bei der Kindesund Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Kreis Bülach Süd». Mit «PriMa» sind private Mandatsträger gemeint, was früher noch «Beistand/ Beiständin» hiess. Neben diesen privaten Beiständen sind selbstverständlich auch zahlreiche berufliche Beistände tätig.

Unterstützung leisten Mit dem Aufruf wurden Personen gesucht, die anderen Menschen, die Unterstützung benötigen, helfend zur Seite stehen. Häufig sind dies ältere, kranke oder behinderte Personen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre persönlichen, finanziellen oder rechtlichen Angelegenheiten selbstständig zu besorgen. In solchen Fällen ist die Kesb verpflichtet, eine Beiständin oder einen Beistand zu ernennen. «Inzwischen besteht jedoch kein Mangel mehr an freiwilligen Mandatsträgern», freut sich Evelyn Kubatz, Juristin und Sozialversicherungsfachfrau bei der Kesb Kreis Bülach Süd. Nicht alle Gemeinden würden über solche Personen verfügen, berichtet sie auf Anfrage. Deshalb hatte die Kesb mit ihrem Aufruf diesen Gemeinden unter die Arme greifen wollen. Mit Erfolg, wie sich nun herausgestellt hat. «Finden sich keine oder zu wenige PriMa, müssen die Aufgaben von Berufsbeiständen, also Personen mit einer entsprechenden Ausbildung,

übernommen werden», erklärt Evelyn Kubatz. Diese würden jedoch einiges mehr an Betreuungen wahrnehmen als die privaten Mandatsträger, die mit einem bis maximal drei Hilfsbedürftigen betraut werden. PriMa werden üblicherweise von der Kesb zu einem Erstgespräch eingeladen, in welchem sie über die Aufgaben informiert werden. «Personen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom zum Beispiel eignen sich eher nicht», erklärt Evelyn Kubatz. «Sie sollten sich von der zu betreuenden Personen in genügendem Masse abgrenzen können.» In einem zweiten Schritt sucht die Kesb zusammen mit den freiwilligen Beiständen ein passendes Mandat aus und vereinbart einen Termin für ein Kennenlernen mit der betroffenen Person.

Positive Erfahrungen Schwerpunkte der Beistands-Tätigkeiten sind das Erledigen der administrativen Angelegenheiten, der Kon-

takt mit Ämtern und Institutionen, das Verwalten von Einkommen mit Erledigung der Zahlungen sowie das Einreichen der Steuererklärung und das Führen einer einfachen Buchhaltung. Alle zwei Jahre ist der Kesb ein Bericht über die Lebensverhältnisse der betreuten Person und die Aktivitäten des Beistands einzureichen. Rund drei bis acht Stunden pro Monat müssen als Zeitaufwand berechnet werden, die auch finanziell entschädigt werden. Die bisher gemachten Erfahrungen scheinen positiv zu sein. Evelyn Kubatz sagt dazu: «Auch wenn die privaten Mandatsträger tief in die Lebens- und Finanzverhältnisse der betroffenen Personen hinein sehen, besteht üblicherweise kein Vorbehalt gegen sie. Immerhin werden sie zu Verschwiegenheit über diese Details verpflichtet.» Interessenten, die sich für die Aufgabe der privaten Mandatsträger interessieren, melden sich bei der Kesb Kreis Bülach Süd unter Telefon 044 829 68 00. ◾

«Hans im Glück» verleiht Vernissage den passenden Rahmen

Stiftung Pigna bietet Abwechslung vom Alltag Im Zweigbetrieb der Stiftung Pigna, dem Gasthaus «Hans im Glück» in Kloten, wurde eine aussagekräftige Ausstellung unter dem Motto «Kunst kennt keine Behinderung» gezeigt. An Kreativität und verschiedensten Techniken konnten sich die Besucher erfreuen. Einige der Kunstwerke fanden bereits Käufer. von Susanne Beck Seit 35 Jahren existiert die Stiftung, unterstützt von 28 politischen Gemeinden – Bassersdorf und Nürensdorf sind zwei davon – und einer grossen Anzahl an Privatpersonen. Menschen mit Behinderungen werden dort in 111 Wohnplätzen betreut und auch 55 Tagesplätze geben den Bewohnern Raum zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten. Im März dieses Jahres entstand die Idee, Mitte Juli eine

Ausstellung mit Bildern von ihnen zu zeigen. Ihr Weltbild bringen sie auf unkonventionelle Weise zum Ausdruck. Für sie sind Schreiben und Malen nicht nur ein Hobby, sie zeigen ihren Mitmenschen viel mehr ihre Gedanken auf, welche sie sonst kaum ausdrücken können.

Mit stillem Stolz und einem feinen Lächeln auf den Lippen zeigte er seine vier Werke, welche von ihm ausgestellt wurden. Die Antilope gefiel ihm selber am besten, einen Käufer hatte dieses Bild beim offiziellen Anlass bereits gefunden. Harry Etzensperger, Kommunikationsleiter der Stiftung Pigna, blühte sicht-

lich auf, als er die auf Papier gebrachten Schätze präsentieren durfte. Die Ideen rund um diese Stiftung scheinen nie auszugehen. Bereits jetzt freut er sich auf das grosse Fest am 10. Juni 2017, bei dem das Miteinander auch mit asylsuchenden Menschen geplant wird. ◾

Simone Gygax und Isabelle Müller haben mit den ihnen anvertrauten Schützlingen eine unglaubliche Vielfalt an Werken hergestellt und alle durften sich so ausdrücken und verwirklichen, wie sie es spürten und zeigen wollten.

Umsetzung von Freude Ivo Chinetti ist seit einem Jahr in der Tageswerkstatt, er lebe in Kloten, wie er etwas scheu erzählt. Er hat seine Kunstwerke in kräftigen Farben mehrheitlich mit Kreide gemalt.

Ivo Chinetti freut sich an seinen ausgestellten Kunstwerken. (sb)


Gesundheit

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Dorf-Blitz

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Verbessern des Hautbildes Guam ist die grÜsste und sßdlichste Insel des Marianen-Archipels im westpazifischen Ozean. Sie ist ein nichtinkorporiertes Territorium der USA. Die Hauptstadt ist Hagütùa, frßher Agana. BevÜlkerungsreichste Siedlung allerdings ist Dededo. Nein, wir sind keine Reiseanbieter, aber wir sind schon ganz in Ferienstimmung und die Algen-Produkte, die nach dieser Insel benannt wurden, haben fantastische Wirkungen! Die im Fango und Bädern verwendeten Meeresalgen tragen dazu bei, den freien Radikalen sowie der Hautalterung entgegen zu wirken. Sie schßtzen die Haut und fßhren ihr Mineralien zu, wodurch Cellulite und Fettablagerungen in der Haut

vermindert werden. Wenn diese Algen zum Hauptbestandteil von Kosmetikprodukten werden, verbessern sie das Hautbild. In Guam-Produkten ergibt sich so eine Konzentration von 1:50 000 der maritimen Wirkstoffe. Tatsächlich behalten die Algen ihre Eigenschaften, wenn sie richtig ausgewählt, geerntet, getrocknet und richtig behandelt werden. Somit sind diese Produkte in der Lage, die Haut zu glätten, das Gewebe zu befeuchten, die Entwässerung zu fÜrdern und dadurch den Feuchtigkeitshaushalt auszugleichen und das Altern der Haut zu verzÜgern. Auch andere natßrliche Wirkstoffe, wie Tonerde mit einem extrem ho-

hen Gehalt an Kieselerde, die zum Straffen des Bindegewebes dient, sowie Pflanzenextrakte aus Efeu und Rosskastanien und ätherische Ă&#x2013;le der Zitrone und Oregano ergänzen das Spektrum der Algen und unterstĂźtzen sie in ihrer Wirkung. Schon wenige Minuten nach dem Auftragen der Guam-AlgenfangoPackung setzt die Thermogenese im Bereich der Anwendung ein. Begleitet von leichten RĂśtungen und Schwitzen beginnt die Wirkung, die mit dem AbspĂźlen verschwindet, so dass die Haut glatt und weich wird. Wir beraten Sie gerne auch während der Ferienzeit! Ihr Dorf-Drogerie Hafen-Team

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Dorf-Blitz

Veranstaltungen

07/2016

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Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo

01.08.

10.30

Gemeinde

Bundesfeier

Dorfplatz

Mo

01.08.

18.00 – 24.00

Dorfverein Baltenswil

1. Augustfeier mit Höhenfeuer und Festbeiz

Schützenhaus Baltenswil

Sa

20.08.

15.00

Genossenschaft «Pro Sagi»

Jahres-Bott + Vorführung Sagi

Sagi im Wisental

Di

23.08.

14.00

Alterskampagne «Alles hat seine Zeit» + Nüeri-Netz

Buchpräsentation «Alles hat seine Zeit» mit Monika Stocker

Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstr. 1, Saal, 3. Stock

Do

25.08.

20.00 – 23.30

Dorfverein Baltenswil

Balti-Openair Kino: «Truth»

Altes Schützenhaus Baltenswil

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (März – November)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mi

10.08.

14.00

Frauenverein

Frauenstamm

Rest. Sonnenhof

Sa

13.08.

PGV

Jubiläumsveranstaltung: 50 Jahre PGV Brütten

Pfadiheim

Sa – So

20.08. – 21.08.

Schiessverein

Bezirksschiessen

Elgg

Sa

20.08.

16.00

Freunde der Bierkultur

2. Brüttemer Bierfest

Im Buchsächer

So

21.08.

11.00 – 17.00

Christine Vogt

Ausstellung rund um den «Entenweiher»: Collage, Landschafts- und abstrakte Bilder

Entenweiher – nur bei trockener Witterung

Sa

27.08.

14.00 – 16.30

Schiessverein

Obligatorische Übung 3

Schützenhaus

Mo

29.08.

20.00 – 22.00

Schiessverein

Jungschützenkurs – Gewehre putzen

Schützenhaus

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Veranstaltungen

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Dorf-Blitz

07/2016

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

09.30 – 11.00

Katja Bühler

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren (ausser Sommerschulferien)

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00 – 17.00

Frauenverein

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Treffen für spielfreudige Frauen

Gemeindesaal

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Offene Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

So

31.07.

20.00

Knabenverein Bi

Barbetrieb

Dröschschopf Ob

Mo

01.08.

20.45

Gemeinde Nü/Knabenverein Bi, Holzkorporation Ob

Bundesfeier in Oberwil mit Dorffest im Dröschschopf (ab 18.00)

Oberwil, oberhalb Breitenloostrasse Dröschschopf Kleinhausstrasse

Sa/So

06.08. – 07.08

Di

16.08.

Do

Kavallerie Verein Kloten und Concours Complet Umgebung

Im Säget, Bi

09.30

Nüeri-Netz

Wanderung

Anm. + Info Heinz Meyer, 044 836 58 13

18.08.

14.00

Nüeri-Netz

Nüeri-Netz-Treff

Rest. Bären, 1. Stock

Mo

22.08.

08.00 – 11.30

Gemeindeverwaltung

Gemeindeverwaltung geschlossen

Gemeindeverwaltung

Di

23.08.

14.00

Alterskampagne «Alles hat seine Zeit» + Nüeri-Netz

Buchpräsentation «Alles hat seine Zeit» mit Monika Stocker

Zentrumsbau Lindauerstr. 1, Saal, 3. Stock

Do

25.08.

20.00

Bibliothek

Donnerstagtreff: Junge Talente präsentieren ihre Sek-Abschlussarbeit

Bibliothek Zentrumsgebäude

Fr

26.08.

Gemeindeverwaltung

Gemeideverwaltung bleibt wegen Geschäftsausflug geschlossen

Gemeindeverwaltung

Sa

27.08.

10.00 – 12.00

Gemeinderat und Schulpflege

Einweihung Doppelkindergarten Ebnet

Ebnet

Sa

27.08.

14.00 – 16.30

Schützenverein Nü

Obligatorische Übung

Stand Brütten

Mi

31.08.

Nüeri-Netz

Boccia-Plauschturnier in Winterthur

Treffpunkt 15.30 Schulhaus Hatzenbühl

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Jeden Mo

10.00 – 11.00

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

07/2016

39

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1. + 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

13.30 – 16.30 16.30 – 18.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 – 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

15.00 – 17.00 19.00 – 21.00

Aufsuchende Jugendarbeit Dave Froese 079 939 85 06

Ajuga Bus bei Schulhaus Hatzenbühl Ajuga Bus Präsenz in Nürensdorf/Brütten

Beim Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Fr

19.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz, ref.+kath. Kirche Spielen macht Spass

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Das gesamte Dorf-Blitz-Team wünscht seinen Leserinnen und Lesern eine erholsame und schöne

Ferienzeit!

Restaurant Bären, 1. Stock


Treffpunkt

40

Dorf-Blitz

07/2016

d apps and links kniffliges ausparken

Viele mögen sich wohl noch an das Denkspiel «Rush Hour» aus den 90er-Jahren erinnern, welches sowohl die Klassen- als auch die Kinderzimmer eroberte. Auf spielerische Art und Weise sollte das räumliche Vorstellungsvermögen der Schüler verbessert werden. Dank der App «Unblock My Car» ist dies nun für jeden möglich. Das Spielprinzip ist schnell erklärt. Ziel ist es, ein zugeparktes Auto vom Parkplatz zu fahren. Dies gelingt, in dem man die anderen Vehikel, welche den Parkplatz versperren, aus dem Weg fährt. Die App bietet in sieben Schwierigkeitsstufen über 3500 Rätsel und ist zudem kostenlos. Für Android betriebene Smartphones gibt es die beinahe identische App «Unblock Car».

App «Unblock My Car», verfügbar für iOS lärm messen

Wer sich schon immer gefragt hat, welchen Geräuschpegel das Geschrei von Kindern, die Baustelle von nebenan oder der tägliche Strassenlärm aufweist, der kann der Sache mit «Decibel 10th» genauer auf den Grund gehen. Die App zeigt auf einer Dezibel-Skala auf, wie laut die Umgebungsgeräusche sind und fügt zudem Beispiele für ungefähr gleich laute Lärmquellen an. So wäre ein lautes Gespräch in etwa mit einer befahrenen Strasse zu vergleichen. Die App zeichnet den Geräuschverlauf zudem grafisch auf, der sich per E-Mail verschicken lässt. Sollte der Nachbar sich also einmal nicht an die Nachtruhe halten, so kann man es mit dieser App gleich dokumentieren.

App «Decibel 10th», verfügbar für Android und iOS knobelspiel

«What’s inside the box?» ist eine Rätsel-App, die mit über 100 Spielstufen für viel Unterhaltung und Denkspass sorgt. Zu erklären gibt es nicht viel, denn eine Anleitung hat das Spiel nicht. In jeder Spielstufe steht man der gleichen Box gegenüber, welche jedes Mal ein anderes Rätsel birgt. Für die Lösung ist oftmals Kreativität und Geduld gefragt. Sollte man einmal nicht mehr weiter wissen, so kann man sich einen Tipp geben lassen, muss hierfür aber ein kurzes Werbevideo anschauen. Mit dem Kauf der Premium-Version für zwei Franken fällt diese Werbung weg und man erhält zudem einen «Skip-Bonus», mit dem ein Stufe übersprungen werden kann. Die Gratisversion an sich hat aber bereits einiges zu bieten.

App «What’s inside the box?», verfügbar für Android und iOS

fotos beschriften

«Bilder sagen mehr als tausend Worte», lautet ein altbekanntes Sprichwort. Noch mehr sagen dann wohl Bilder mit Worten, dachten sich die Erfinder der App «Phonto». Mit ihrer Hilfe lässt sich jedes Foto noch einzigartiger machen. Mit einer grossen Auswahl an Schriftstilen und vielen Bearbeitungsfunktionen kann man eigene Fotos mit einem selbst bestimmbaren Text unterlegen. Dabei können Kunstwerke oder eine Art digitale Postkarten mit ganz persönlichen Nachrichten entstehen. Die bearbeiteten Fotos können auf dem Handy gespeichert oder via Facebook und Co. an Freunde verschickt werden. Eine simple Idee, gut umgesetzt und zudem kostenlos. Was will man mehr!

App «Phonto», verfügbar für Android und iOS telekinese-spass

«Telekinesis Kyle» ist ein unterhaltsames Spiel, das mit viel Liebe gestaltet wurde. Es vereint knifflige Rätsel, die zudem Fingerspitzengefühl erfordern, mit einer interessanten Hintergrundgeschichte. Der unauffällige Junge Kyle muss aufgrund seiner telekinetischen Fähigkeiten eine Reihe unterschiedlicher Tests in einem mysteriösen Labor durchlaufen. Bei jedem Test, welcher jeweils einem Level entspricht, muss Kyle seine Fähigkeiten einsetzen, um einen mit allerlei Hindernissen ausgestatteten Raum zu durchqueren. Je schneller er den Raum durchqueren kann, umso mehr Punkte erhält man. Die Gratis-App sorgt mit den zunehmend schwerer werdenden Levels für jede Menge Unterhaltung.

App «Telekinesis Kyle», verfügbar für Android und iOS

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


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Dorf Blitz Juli 2016 by dorfblitz - Issuu