Nr. 01 28.01.2016 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Im Überblick
Landwirte meistern ihr Leben auf unterschiedliche Weise
Leidenschaft und Können
Einblicke in drei Landwirtschaftsbetriebe Trotz Direktzahlungen sind die Landwirte gefordert. Wie, das erzählen Beat Joost aus Bassersdorf, der eine Tierhaltergemeinschaft eingegangen ist, Urs und Ladina Knecht, die in Brütten einen Biobetrieb bewirtschaften, und Fritz Sägesser in Hakab mit seinem traditionellen Ackerbau- und Milchwirtschaftsbetrieb.
Der Brüttener Hans Peter Baldinger spielt seit seiner Jugend Musik. Grosses Können hat er mit dem Saxophon erreicht. Keine Spur von Altersmüdigkeit ist sichtbar, denn Baldinger spielt noch heute in einer Jazz-Formation Seiten 4 / 5
Maskengruppe Roman Meier und Andreas Haltiner haben eine neue Maskengruppe mit dem Namen «Phoenix» gegründet. Dieses Jahr werden sie erstmals mit den handgefertigten Masken zu sehen sein. Seite 9
Selbsthilfe läuft
Zusammen mit seinem Lehrling füttert Beat Joost in Bassersdorf die 46 Milchkühe der Rasse Red Holstein. Sie leben in einem Freilaufstall. Bereits um 5.30 Uhr hat der Alltag auf dem Hof begonnen und die Kühe sind gemolken. «Wir haben ein Monatskontingent von 27 000 Kilo und die Milch wird von der Nordostmilch AG direkt vom Hof abgeholt», erklärt Joost. Die Kühe werden mit Gras- und Maissilage, Kraftfutter sowie Heu gefüttert, im Sommer sind sie zusätzlich auf der Weide. Männliche Kälber werden gemästet und nach der Schlachtung gelangt ein Viertel in den Direktverkauf. Kuhkälber hingegen gehen nach vier Monaten im Aufzuchtvertrag ins Berggebiet. Dort bleiben sie, bis sie etwa zwei Jahre alt sind und
fünf, der insgesamt neun Monate, trächtig sind. Während dieser Zeit bezahlt Joost dem Bauer dort drei Franken pro Tier und Tag. «Auf diese Weise wachsen jährlich 25 eigene Milchkühe heran und kommen laufend wieder zurück», erklärt Joost. 2010 wurde Joost von Hansueli Heiniger kontaktiert. Aus diesem Gespräch ging eine Tierhaltergemeinschaft (THG) hervor, wobei Heiniger seine zehn Kühe in Joosts Stall einbrachte. «Die THG ist ein eigenständiges Geschäft, das uns Lohn einbringt», erklärt Joost. Bis zu elf Galtkühe – trächtige Kühe, die nicht gemolken werden – stehen jeweils bei Heiniger in Dietlikon. «Dank der THG können wir auch einmal Ferien machen», sagt Joost.
Paul Metzener hat eine erfolgreiche Reise nach Nepal hinter sich. Sein Hilfsprojekt «Nele» hilft Einwohnern, ihre beim Erdbeben im Jahr 2015 zerstörten Häuser wieder aufzubauen. Seite 27
Theater-Teamwork Die Drittsekundarschülerinnen und –Schüler in Nürensdorf haben im Freifach ein Musical als Projekt erarbeitet. Neben Singen und Tanzen profitierten sie auch von der sozialen Komponente der gespielten Geschichte. Seite 33
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Beat Joost beim Füttern seiner Kühe. (Bilder: Rosmarie Schmid)
Ökologischer Leistungsnachweis Alles begann, als Beat Joost den elterlichen Hof in Oberwil/Nürensdorf 2001 verliess und den Betrieb «Vorbuchen» in Bassersdorf, zusammen mit Ehefrau Sabrina, einer Absolventin der Bäuerinnenschule, pachtete. Sukzessive erweiterten sie den Hof und konnten ihn 2015 kaufen. Zum Betrieb mit ökologischem Leistungsnachweis gehören 45 Hektaren Land sowie 3,5 Hektaren Wald. Auf den Äckern wachsen Brotweizen, Raps, Gerste, Mais sowie Sojabohnen und Kunstwiesen, auch Ökoflächen gehören dazu. Was meint Joost zu den Direktzahlungen? «Das ist schnell beantwortet, viel lieber hätte ich angemessene Preise für meine Produkte, als immer mehr vom Staat abhängig zu sein» und nennt ein Beispiel: Für Zuckerrüben
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Thema des Monats
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Spitze Feder Umwelt nichts mehr mitbekommt, weil er oder sie nur noch auf sein Smartphone fixiert ist. Es scheint, dass «Smombies» die Umwelt vollkommen vergessen. Dieses Wort sollte eigentlich für Jugendliche zutreffen, ich finde jedoch, dass bereits eine grosse Anzahl der Bevölkerung davon infiziert wurde.
Yvonne Müller Das Jugendwort des Jahres 2015 ist «Smombie» und setzt sich aus den Worten Smartphone und Zombie zusammen. Als «Smombie» wird jemand beschrieben, der von seiner
habe es einst 14 Franken gegeben. 2016 werde er aber keine mehr pflanzen, denn vom Erlös von 3 Franken 80 Rappen pro hundert Kilo würden nicht einmal die Produktionskosten vom Saatgut bis zum Transport in die Zuckermühle gedeckt, rechnet Joost vor.
Quersubventionierung «Ohne die Zusatzverdienste, die als Quersubventionierung in den Landwirtschaftsbetrieb eingeschossen werden, ginge es nicht», betont Joost. Im Stundenlohn übernimmt er das Fällen grosser Bäume, schneidet deren Kronen, erledigt Gartenarbeiten und verkauft Cheminéeholz. Mit der
Kürzlich ist mir in Bassersdorf eine «Smombie-Mutter», die frischfröhlich am Handy sprach, direkt mit ihrem Kinderwagen vor mein Auto gelaufen. Ohne wenigstens kurz anzuhalten oder aufzusehen, marschierte sie geradewegs über den Zebrastreifen. Gut, vielleicht hat sie einen Blick auf die Strasse geworfen, was ich jedoch wegen der Sonnenbrille nicht sehen
Hofarbeit sind das pro Woche meistens etwa 80 Arbeitsstunden, inklusive Büroarbeit. Ob eines der drei Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren einmal den Hof übernehmen wird, weiss noch niemand.
Einsatz von Homöopathie Es stürmt, schneit und die Tiroler Grauvieh-Mutterkühe stehen wiederkäuend mit ihren Kälbern im offenen Stall. Als Ladina und Urs Knecht in der Küche bei Kaffee und Speckbrot von ihrem Biobetrieb Eichacker in Brütten erzählen, ist es richtig gemütlich. 1990 kaufte der Vater von Urs Knecht den Hof, den der Sohn 1999 übernahm und
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Es ist ja nicht so, dass ich nicht anhalten würde, aber manchmal ist es einfach schwierig zu erkennen, ob jetzt die Person über die Strasse gehen möchte oder nicht. Es gibt auch Leute, die schwenken auf der Höhe
im Jahr darauf auf Bio umstellte. Die Umstellungsphase dauerte zwei Jahre. Längst ist das Ehepaar ein eingespieltes Team. Urs Knecht widmet sich dem Ackerbau und der Buchhaltung, während Ladina Knecht, ebenfalls ausgebildete Landwirtin, verantwortlich für die 24 Mutterkühe ist, wozu auch die damit verbundene Büroarbeit gehört. Ihre Tierhaltung entspricht der «Grasland basierten Fleischproduktion» und das Fleisch ist als «Bio Naturabeef» bei einem Grossverteiler erhältlich. Die Kühe erhalten kein Kraftfutter, lediglich Gras, Heu und Silage sowie etwas Mineralsalz. Dabei setzt die Landwirtin bei möglichen Krank-
des Fussgängerstreifens einfach ab, um über die Strasse zu gehen, ohne vorher dem Automobilisten ein Zeichen zu geben – im Glauben daran, dass der Autofahrer schon anhalten wird. Ich persönlich empfinde das als grossen Stress und wünsche mir, dass in Zukunft auch die Fussgänger am Zebrastreifen aufmerksamer sind. Die Idee, zuerst den Blickkontakt mit dem Autofahrer herzustellen, bevor man die Strasse überquert, finde ich sehr gut. Vielleicht kann dabei sogar noch ein Lächeln ausgetauscht werden. Yvonne Müller
heiten auf Homöopathie. Die meisten Kühe kalben von Ende Januar bis Mitte April. Die Kälber bleiben dann etwa elf Monate bei den Müttern. Bald nach den Geburten wird für zwei Monate ein Zuchtstier geleast, um die Kühe wieder zu decken. Ein Grossteil der Tiere verbringt den Sommer im Berninagebiet auf der Alp, weil in Brütten neben dem Ackerbau zu wenig Grasfläche bleibt. «Während dieser Zeit können wir einige Ferientage einziehen», sagt Ladina Knecht.
Vielfältige Fruchtfolgen Bio-Ackerbauspezialist Urs Knecht bewirtschaftet insgesamt rund 37
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konnte. Der Kopf hat sich aber definitiv nicht bewegt und die Marschgeschwindigkeit hat sie auch nicht verringert. Mit keiner Geste hat die gute Frau mir angezeigt, dass sie die Strasse überqueren möchte, zum Glück bin ich langsam gefahren. Ich frage mich wirklich, was diese «Smombie-Mütter» sich dabei überlegen, wenn sie so kopflos unterwegs sind. Ist diesen Frauen überhaupt bewusst, dass sie ihr Kind damit einer grossen Gefahr aussetzen?
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Auflage 21. Jahrgang | 9250 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
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Hektaren Land. Dazu gehören 14 Parzellen zu je zwei- bis zweieinhalb Hektaren, worauf er Getreide, Konservenerbsen und -bohnen, Raps sowie Raigras- und Rotkleesamen mit Bio-Label produziert. Dazu gehören auch Ökoflächen und zwölf Hektaren Wald, die Knecht im Winter bewirtschaftet. «Wir haben zudem ein Riet, und andere sogenannte Biodiversitätsflächen und Hecken», sagt er. Auf die Frage, wie es mit Direktzahlungen aussehe, erklärt der Fachmann, dass sie seit 2015 gemäss Artikel 104 der Bundesverfassung anhand eines Fünf-Säulen-Systems berechnet würden, das nicht ganz einfach zu verstehen sei. «Glücklicherweise verlieren wir gegenüber dem alten System nur wenig», sagt er. Das Produzenten-Preisniveau sei jedoch vor 20 Jahren bedeutend höher gewesen, als beispielsweise ein Bauer für konventionellen Weizen in Brotqualität 112 Franken pro 100 Kilo bekommen habe, heute seien es noch 52 Franken. Diese Differenz werde von den Direktzahlungen nahezu abgedeckt, sagt er. «Die BioPreise sind zwar besser, aber durch Ertragsunsicherheit und tiefere Erträge nicht garantiert», erklärt Knecht, denn chemische und synthetische Hilfsmittel seien verboten. Zugelassen sind einzig organische
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Produkte, wie Steinmehl, eigene Jauche oder Mist. Wer von Direktzahlungen profitiere, werde regelmässig auch unangemeldet kontrolliert und bei Nichteinhalten der Vorschriften seien die Sanktionen hart, betont er. Das alles bringen die Knechts auch ihrer bisher dritten Auszubildenden bei. «Und wie alle Bauern, haben auch wir Zuerwerbe, wie unsere Photovoltaikanlage auf dem Stalldach, die 150 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert, der ins Netz eingespeist wird. Dann arbeite ich in einem Forstteam und bin Feuerwehrkommandant», erklärt Knecht. Auf dem Hof leben zudem ein Pferd, zwei Shetlandponys, zwei Ziegen, Hühner und zwei Katzen. Ob jedoch eines der vier Kinder zwischen 11 und 16 Jahren einst den Hof übernehmen wird, steht zurzeit noch in den Sternen.
Fritz Sägesser Im Schopf neben der Strasse in Hakab/Nürensdorf ist der 63-jährige Landwirt Fritz Sägesser mit dem Unterhalt seiner Landmaschinen beschäftigt. «Der Ladewagen, wie auch alle anderen Maschinen und Traktoren müssen gewartet werden, um im Frühling startklar zu sein», sagt er. Bei seiner Arbeit profitiert er von ei-
Fritz Sägesser wartet seine Landmaschinen.
nem absolvierten Schweisskurs, denn alles zum Landmaschinenmechaniker zu bringen, käme viel zu teuer. Wenn das Wetter im Winter es zulässt, ist Sägesser zudem in seinen Obstkulturen anzutreffen. Rund 70 Hochstammbäume sowie zehn Aren Niederstammbäume müssen für einen guten Ertrag geschnitten werden. Wenn Sägesser von Äpfeln, Birnen, Kirschen und Quitten erzählt, beginnen seine Augen zu leuchten, besonders bei seinen Bühler-Zwetschgen von Hochstammbäumen. «Das sind einfach die Besten», schwärmt er.
Das ganze Jahr am Ball Sägesser kommt nie zur Ruhe, denn kaum sind die Felder abgeerntet, muss er im Wald zum Rechten sehen. Neben den 625 Aren eigenem Wald, bewirtschaftet er auch einen Anteil der Holzkorporation. Und selbstverständlich halten ihn seine 24 Milchkühe aber auch Rinder und Mastkälber der Rasse Swiss-Fleckvieh während 365 Tagen pro Jahr auf Trab. Am Morgen steht er jeweils um sechs Uhr im Stall, füttert alle Tiere, mistet aus und melkt die Kühe. Am Abend wiederholen sich diese Arbeiten. Die Milch wird von der Züger Frischkäse AG in Oberbüren abgeholt.
Urs und Ladina Knecht mit einer der Tiroler Grauvieh Mutterkühe.
Vieles habe sich in all den Jahren verändert, nicht nur der Milchpreis, wo er vor 20 Jahren pro Kilo 106 Rappen erhalten habe, 2015 seien es im Durchschnitt noch 56 Rappen gewesen, sagt er. Als sein Vater starb, war der Landwirt erst 22 Jahre alt. 1975 übernahm er den Betrieb. Im Stall standen neben Kälbern und Rindern zwölf Kühe und zwölf Hektaren Land
gehörten zum Hof. Damals sei es schön gewesen, Bauer zu sein, als Bund und Bauernverband die Preise festgelegt und man jedes Jahr mehr für die Ernten erhalten habe, resümiert er. «Wir waren nicht verpflichtet, eine Buchhaltung und Aufzeichnungen zu führen, die abgeliefert werden mussten – man war noch richtig frei», betont er.
Vergrössern zum Überleben Um zu überleben kaufte und pachtete Sägesser Land dazu und vergrösserte den Stall. Heute werden 38 Hektaren Land für Kartoffeln, Getreide, Raps, Mais, Zuckerrüben oder Gras genutzt. Stroh, das er mit dem Traktor liefert, verkauft er bis ins Toggenburg. «Noch nie habe ich Subventionen wie etwa für die Güllengrube oder Gebäude erhalten», betont Sägesser, «bei den jetzigen Produktepreisen kann man aber ohne Direktzahlungen nicht über längere Zeit existieren», sagt er. Vor drei Jahren hat er mit seinen Söhnen das alte Bauernhaus abgerissen und neu aufgebaut. Sein Grossvater hatte es 1928 aus dem Bernbiet kommend gekauft. Die beiden Söhne arbeiten beide bei einer Zimmerei. Es ist aber geplant, dass Martin, der ältere, der Landwirt gelernt hat, den Hof in zwei Jahren übernehmen wird. Weil beide Söhne auswärts arbeiten und Ehefrau Heidi Sägesser seit zehn Jahren unheilbar krank in einem Heim lebt, wird Sägesser seit ebenso langer Zeit von einer Frau aus Polen in Haus und Hof unterstützt. Rosmarie Schmid
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Hans Peter Baldinger: Keine Spur von Langeweile
Ein Saxophonist mit Leidenschaft und Können Der Brüttener Hans Peter Baldinger frönt seit seiner Jugend dem Hobby Musik, insbesondere dem Spiel des Saxophons. Zeitweise spielte er in zwei oder sogar drei Formationen nebeneinander. Seit zehn Jahren ist er Mitglied der Band «Jazz conFusion», deren Durchschnittalter 73 Jahre ist. Die Senioren sprühen vor Energie, die sich auf das Publikum überträgt. von Annamaria Ress Der Name «Jazz conFusion» macht neugierig: Worauf bezieht sich der Begriff conFusion? Ich war nicht dabei, als der Name kreiert wurde. Er ist dem Witz unseres früheren Bassisten Jochi Göhring entsprungen. Die letzte Band hiess «Jazz Q» für ein Quartett oder Quintett, je nach Bedarf. ‹conFusion› steht für nicht stilrein, aber stilvoll, nicht Fusion, aber conFusion›, so sagt es unser Band-Coach Robi Rüdisüli. Unsere Jazzband spielt nicht Dixieland, sondern ist eher im Mainstream und im Modern Jazz angesiedelt. Häufig geben wir dem Programm noch einen näheren Hinweis, wie zum Beispiel «Jazz and fun» oder «einen Abend mit George Gershwin» und ähnliches. Wie lange gibt es die Truppe schon in dieser Zusammensetzung? Ich hatte schon bei der früheren Zusammensetzung unter dem Namen «Jazz Q» vor Jahren jeweils ausgeholfen. In einer anderen Band traf ich per Zufall wieder auf Paul Hitz, unseren heutigen Pianisten. Wir spielten lange zusammen mit dieser Truppe. Dann ist der Gründer und Bandleader gestorben und ich habe mich neu orientiert. Der Einstieg für ein festes Engagement bei «Jazz conFusion» war damals der richtige Weg. «Silver Jazz Group», die frühere Band, deren Name sich auf den Gründer Mandi Silberer bezog, spielte noch weiter mit anderen Musikern. Silberer war übrigens auch der Gründer der Winterthurer Musicbar «Esse», in der wir regelmässig spielten. Wie auch «Jazz conFusion», bei denen ich nun etwa zehn Jahre dabei bin. Zusätzlich spiele ich in einem kammermusikartigen Trio mit Gitarre, Bass und Saxo-
«Jazz conFusion» in Action: (v.l.) Peter Pattynama, Hans Peter Baldinger, Theo Schmidhauser, Röbi Rüdisüli und Paul Hitz spielen mit Freude und Leidenschaft. (zvg)
phon. Wir nennen uns «Jazz Camerata». Das ist eine wunderbare Kombination. Auch da spiele ich noch heute mit, allerdings in wechselnder Besetzung, zeitweise wird der Gitarrist durch den Pianisten Paul Hitz ersetzt.
Wir machen nicht einmal Werbung, pflegen auch keine Internet-Homepage Ihr kommt immer wieder in den Genuss von Auftritten, auch wenn sich die einzelnen Bands immer wieder anders formieren? Ja, das ist sehr schön für uns alle. Wir machen nicht einmal Werbung, pflegen auch keine Internet-Homepage. Alles ergibt sich durch das Weitergeben von Empfehlungen. Auf den Tischen liegt während unseren Konzerten jeweils die Telefonnummer für Interessenten auf. Das reicht völlig. Ich selbst habe mich 1995 das erste Mal mit einem Computer befasst, obwohl ich gar nicht wollte. Ich wurde bis heute kein Fan davon. Ich würde entsprechend niemals durch den Prozess gehen wollen, eine Homepage zu kreieren. Wenn jemand sich dazu berufen fühlt, ist das für mich auch in Ordnung. Ich vermute, niemand von den anderen in der Band hat grosse Lust dazu.
Plant Ihr Eure Auftritte jeweils lange im Voraus? Nein, eher selten. Das kommt sehr oft ganz überraschend. Anfragen kommen einfach auf uns zu und in der Regel freuen wir uns sehr darüber. Wir machen ja gerne Musik! Es gibt wenige Anlässe, die wir nicht bespielen können, wie etwa ein Apéro zu einem runden Geburtstag. Da eignet sich unsere Musik einfach nicht dafür. Die Gäste wollen sich unterhalten und die Gespräche mit der Musik werden so zu einem Klangbrei, von dem niemand etwas hat. Wie lange spielen Sie bereits Saxophon und was hat Sie zur Wahl dieses Instrumentes bewogen? Seit 1957. Begonnen hatte ich mit Klarinette, wechselte aber dann sehr schnell zum Saxophon. Die Klarinette beherrsche ich heute nicht mehr sehr gut, obwohl die Blastechnik praktisch dieselbe ist. Ich spielte von Anfang an auf dem Tenor-Saxophon. Erst, als ich das Konservatorium besuchte, kaufte ich auch ein Alto-Saxophon. Ich bin ein überzeugter Tenorist. Natürlich verwende ich heute alle Arten von Saxophonen, aber das Tenor liegt mir am besten. Es gab Zeiten, da hatte ich acht oder neun verschiedene Saxophone in meinem Besitz. Heute bin ich in meinen Vorlieben etwas wechselhaft, mag plötzlich das Sopran- oder AltSaxophon sehr gerne. Aber ich kehre immer wieder zu meinem Tenor-Sax
zurück. Kürzlich habe ich zu einem Fest sogar mein Bariton-Saxophon mitgnommen und fast den ganzen Abend darauf gespielt. Sie erwähnen das Konservatorium. Haben Sie denn Musik, respektive das Instrument studiert? Ich habe angefangen als ‹schwarzes Schaf›, wie man so schön sagt. In den 60er-Jahren war es nicht opportun, dass man das Saxophon in die konservative Welt eines Konservatoriums bringen wollte. Das wurde dann deutlich mit damals abschätzigen Begriffen wie ‹Unterhaltungsmusik› kommentiert. Die drei Semester waren trotzdem eine schöne Zeit für mich.
Ich habe angefangen als schwarzes Schaf Wie oft wird jeweils geprobt, um den Level der Band zu halten? In der Regel treffen wir uns einmal wöchentlich, jeweils am Dienstag. Wenn jemand von uns in den Ferien ist oder krankheitshalber ausfällt, so spielen wir dennoch, einfach in reduzierter Zusammensetzung. Wenn der Bassist fehlt, wird es allerdings kritisch, denn er hat eine wichtige, tragende Funktion. Wie viele Stunden wöchentlich oder sogar täglich wenden Sie für Ihre persönliche Probenarbeit auf?
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Eigentlich wenig. Wir proben ja schon alle zusammen als Band. So gerechnet komme ich auf wöchentlich zwei bis drei Stunden. Auf keinen Fall mehr. Ich höre nicht mal so oft Musik, zum Beispiel zuhause. Gerne jedoch manchmal im Auto. Da sorge ich dafür, dass ich dann auch schöne Musik zur Auswahl habe. Zuhause habe ich eigentlich nicht genug Zeit, um mich hinzusetzen und entspannt Musik zu hören und ich mag Hintergrundmusik nicht. Gehört eigentlich das Notenstudium auch dazu? (lacht) Ich sortiere und aktualisiere von Zeit zu Zeit meine Noten neu. Derzeit füllen sie drei dicke Ordner. Aber dazu brauche ich kein Saxophon, das läuft dann eher im Kopf ab. Neue Noten und Arrangements erhalten wir übrigens jeweils von unserem Band-Coach Robi Rüdisüli elektronisch. Wir können uns dann das Stück anhören und auch die Noten dazu lesen oder sogar zum Sound übungshalber mitspielen. Ungeheuer, was es heute für fortschrittliche Programme gibt. Ich durfte «Jazz conFusion» kürzlich live miterleben und war begeistert über die Energie, die die Band ausstrahlt. Immerhin beträgt das Durchschnittsalter aller Mitglieder 73 Jahre. Sie selbst sind 74 Jahre alt. Wie bewahrt man sich über die vielen Jahre diese ansteckende Energie? Vielleicht durch die Tatsache, dass wir alle sehr, sehr gerne Musik machen. Offensichtlich kommt das rüber, wie man so schön sagt. Da müssen wir nichts konstruieren oder vortäuschen. Es ist so: Wir haben grosse Freude, Lust und Interesse daran. Wir können so auch mit der Zeit mitgehen, obwohl sich das nicht auf unseren Musikstil bezieht. Also Heavy Metal oder so wäre nicht unser Ding.
Wir haben grosse Freude, Lust und Interesse daran Eigentlich könnten Sie ja auch Briefmarken sammeln, sich sportlich betätigen oder im Garten arbeiten. Aber Sie spielen Saxophon. Weshalb? Ich erachte es als ein wunderbares Instrument, für mich eines der Schönsten. Cello gefällt mir zwar auch sehr
Monatsinterview gut, oder Piano zum Beispiel. Ich habe grad kürzlich unseren Flügel weg gegeben, nachdem wir von einem Haus in eine Wohnung umgezogen sind. Jetzt steht der Flügel in einer Musikschule und ich weiss, dass er da anderen Freude bereitet. Verbindet Euch fünf Bandmitglieder auch noch etwas anderes ausserhalb der Musik? Wir sind eigentlich eine Interessengemeinschaft. Das betrifft vor allem die Musik und nicht den persönlichen Bereich. Wobei natürlich nicht auszuschliessen ist, dass wir auch gesellschaftlichen Kontakt pflegen, so zum Beispiel jeweils nach der Probe in der Beiz noch ein Stündchen zusammensitzen. Ein persönliches, tiefes Verhältnis pflegen wir jedoch nicht zueinander. So verbringen wir nicht auch noch die Freizeit miteinander ausser einem jährlichen Essen mit unseren Frauen. Das war übrigens auch in den früheren Bands und Formationen nicht anders. Vom Pianisten weiss ich, dass er selbst nie ein Profi-Musiker war. Aber dennoch einer mit Leidenschaft, einer grossen Begabung und vielschichtigen Talenten. Wie verhält es sich bei den anderen? Robi Rüdisüli, unser Band-Coach, ist ein diplomierter Flötist, Musiklehrer und Instrumentenbauer. Er macht auch musikalische Begleitungen in der Theater- und Kabarett-Szene. Alle anderen sind Amateure mit Leidenschaft, wie Sie treffend bemerken.
Nachfolger kam bereits aus dieser Sport-Arena Szene, somit war auch die Einarbeitung sehr begrenzt nötig. Dieser Nachfolger tätigt die Geschäfte für Zamboni aus Kanada, ich damals aus der Schweiz. Mit den heutigen Kommunikationsmitteln ist es ja möglich, von fast jedem Punkt aus auf der Welt zu arbeiten. Sie wohnen in Brütten. Wie lange schon? Seit nunmehr 36 Jahren. Vorher lebten wir zehn Jahre in Glattbrugg und Winterthur. Brütten war für mich schon in der Jugend sehr bekannt. Wir gingen mit der Familie häufig am Sonntag im Raum Brütten spazieren. Es war sozusagen unser Ausflugsziel und so habe ich von aller Anfang an eine Beziehung zu meiner Wohngemeinde entwickelt. Scheinbar haben auch Sie journalistische Erfahrung. Wie kam das? Ich war rund zehn Jahre beim Vorgänger des Nüeri-Blitz, respektive des Dorf-Blitz, der ‹Sichle› in der Redaktion tätig. Eigentlich bin ich da mehr oder weniger hineingerutscht, daraus wurden dann etliche Jahre. Was würden Sie aus Ihrer ganz persönlichen Sicht Menschen empfehlen, die kurz vor dem Ruhestand stehen?
5 Wenn Sie Ihr Leben lang hart gearbeitet haben, sollen sie es jetzt mal ein wenig gemütlicher nehmen. Umgekehrt aber auch: Legt Euch ein Hobby zu, sonst wird es schnell langweilig. Mir wird es nicht langweilig. Ich habe immer noch viel zu tun, auch neben der Musik. Ich koche, helfe im Haushalt mit und unterstütze meine Frau.
Legt Euch ein Hobby zu, sonst wird es schnell langweilig In der Region wird ja recht viel gemacht, es gibt viele sehr aktive Menschen. Und doch muss man ja nicht nur für die Allgemeinheit etwas tun. Im Alter sollte man auch zu sich selbst wieder nett sein, wie sehen Sie das? Ja, sicher auch in diese Richtung. Man soll die Zeit füllen. Und um bei unserem Beispiel zu bleiben: Natürlich freuen wir uns, wenn unsere Musik anderen gefällt. Aber in erster Linie machen wir Musik, weil es uns gefällt, weil wir uns gerne damit beschäftigen. Unser Hobby ist nicht in erster Linie ein Zeitfüller, sondern bringt uns allen auch persönlich viel. Das wünsche ich anderen Senioren ebenfalls. ◾
Beruflich waren Sie als Europa-Verkaufsleiter für die berühmten amerikanischen Zamboni-Eisbearbeitungsmaschinen tätig. Beschäftigen Sie sich damit auch heute noch? Nein, eigentlich nicht mehr. Ausser hin und wieder Skype-Kontakt zu Personen aus meiner damaligen Tätigkeit. Kürzlich reiste ich zu einer Messe nach Köln, wo ich etliche frühere Bekannte aus dem beruflichen Umfeld wieder traf, unter anderem meinen Nachfolger. Ursprünglich hatten Sie in Aussicht gestellt, mit Ihrer beruflichen Tätigkeit nach den olympischen Spielen 2014 in Sotschi aufzuhören. Ist diese Planung so aufgegangen? Nein, es ist leider nicht mehr so weit gekommen. Ich musste mich im Oktober 2012 einer Herzoperation unterziehen und habe dann entschieden, nicht mehr auf Sotschi zu warten. Mein
Hans Peter Baldinger spielt seit vielen Jahren Saxophon. (zvg)
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Aus Behörde und Verwaltung
Rubrik 65plus Altersorganisationen in Bassersdorf Unter diesem Titel stellen sich in loser Folge verschiedene Organisationen vor, welche in Bassersdorf im Dienst der älteren Bevölkerung stehen. Den Anfang macht das Altersforum Bassersdorf. Das Altersforum ist ein Verein und eine Anlaufstelle für Anliegen und Wünsche der älteren Bevölkerung von Bassersdorf. Es engagiert sich für eine gute Lebensqualität und eine aktive Lebensgestaltung nach der Berufsphase. Das Altersforum fördert und vermittelt Kontakte zwischen älteren Personen mit gleichen Interessen. Es
schenkt den ihm zugetragenen Bedürfnissen Beachtung, gibt Impulse und entwickelt neue Angebote. Das Altersforum umfasst folgende Gruppen: •
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Freitagstreff im Reformierten Kirchgemeindesaal, immer am ersten Freitag des Monats von 9 bis 11 Uhr, mit Referaten und Bildervorträgen. Die Kulturgruppe führt etwa monatlich einen Anlass mit kulturellem Hintergrund durch. Interessante Orte werden besucht und vieles aus der Vergangenheit und der Gegenwart wird den Besuchern vermittelt. Zusätzlich werden Theater- und Konzertbesuche organisiert.
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Die Wandergruppe organisiert monatlich Spaziergänge und Wanderungen. In den Monaten März-Oktober zusätzlich eine Tageswanderung.
Das Altersforum sucht noch zwei Wanderleiter. Interessentinnen und Interessenten werden eingeführt, melden Sie sich bei Peter Nünlist, Telefon 044 836 81 37, 079 330 38 16 oder per Mail an pnuenlist@sunrise.ch. Der Jahresbeitrag beträgt 30 Franken pro Person und Jahr. Besuchen Sie auch die ansprechende Webseite unter www.afobasi.ch. Hans Rudolf Egli Redaktionsteam Rubrik 65plus
Alzheimer: wie will ich noch leben – wie sterben? Ruth Schäubli-Meyer liest am Dienstag, 9. Februar um 20 Uhr aus ihrem 2008 erschienenen Buch «Alzheimer» und erzählt aus dem Alltag mit ihrem demenzkranken Mann. Die Kraft, den langen Weg der Krankheit durchzustehen, schöpfte sie aus der Liebe zu ihm.
men beide Ehepartner zu Wort; er durch seine Aufzeichnungen während der Krankheit, sie ergänzend mit den Erfahrungen als Partnerin. Der erste Satz im Buch: «Mit mir stimmt etwas nicht», berührt, ebenso wie viele weitere Aussagen und Notizen, auf die man beim Lesen stösst.
«Mit mir stimmt etwas nicht», sagte Gustav zu seiner Frau. «Jetzt bin ich 65, pensioniert, bin gesund und noch recht fit, ich mache grosse Velofahrten und steige auf manchen Berg.»
Die Autorin spricht einfühlsam und offen über Gespräche, Sorgen, Fragen, Zweisamkeiten, über traurige aber auch beglückende Momente, über ein Leben, das auf einmal ganz anders zu leben ist.
Eigentlich hatte er vorgehabt, auch nach seiner Pensionierung beruflich noch etwas aktiv zu bleiben, manchmal einen Vortrag oder eine Aushilfspredigt zu halten. Doch bald passierte es immer wieder, dass er nicht mehr wusste, was er gesagt hatte und sich wiederholte. Zehn Jahre ist es her, seit «Gustav» alias Eduard Schäubli sich für den begleiteten Freitod entschied. Im Buch «Alzheimer» kom-
Im Anschluss an die Lesung findet ein Apéro statt, mit Buchverkauf (deutsche und französische Ausgabe) und Signieren durch die Autorin. Eintritt: Fr. 10.–, Anmeldung erwünscht.
Bibliothek Bassersdorf
Erkundungsbohrungen für das Projekt Brüttenertunnel Der Bahnkorridor Zürich–Winterthur gehört zu den meistbefahrenen Bahnstrecken der Schweiz. Bereits heute verkehren täglich über 100 000 Personen und 550 Züge zwischen Zürich und Winterthur. Ab 2019 ist die bestehende Doppelspurstrecke zwischen Effretikon und Winterthur mit 670 Zügen pro Tag vollständig ausgelastet. Gemäss kantonalem Richtplan und dem vom Bund erstellten Sachplan Verkehr, Teilinfrastruktur der Schiene, soll dieser strategische Kapazitätsengpass mit dem Projekt Brüttenertunnel behoben und ein adäquat leistungsfähiger Bahnknoten Winterthur realisiert werden. Im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr erarbeitet die SBB AG bis Ende 2016 eine Objektstudie mit dem Ziel, im Grossraum Bassersdorf/Dietlikon-Tössmühle eine mögliche Linienführung für den Brüttenertunnel zu entwickeln. Im Rahmen der Objektstudie führt die SBB im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 20 Erkundungsbohrungen durch. Diese Bohrungen mit einem Durchmesser von rund 20 cm und einer Tiefe von bis zu 140 m werden Aufschluss über den Baugrund im Bereich des Tunnelbauwerks geben. Der Entscheid für die Realisierung des Projektes Brüttenertunnel liegt beim Bund. Kontakt/Auskünfte: SBB AG, Fahrplan und Netzdesign, markus.buchwalder@sbb.ch
Abteilung Bau + Werke
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Aus Behörde und Verwaltung Arbeitsprogramm Passage – Pilotprojekt wird definitiv Die Zahl der Personen, welche von der Sozialhilfe unterstützt werden, hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Die Begleitung und Unterstützung dieser Personen wird zunehmend zu einer grossen Herausforderung. Besonders grosse Sorgen bereiten den Sozialen Diensten die langjährige Abhängigkeit von der gesetzlichen wirtschaftlichen Sozialhilfe. Damit Menschen erst gar nicht in eine längere Abhängigkeit der Sozialhilfe kommen, prüfte die Abteilung Soziales + Alter ein Angebot der Stadt Winterthur, welches zum Ziel hat, die Selbständigkeit der Teilnehmenden zu erhalten, ihre Eigenverantwortung zu fördern und eine längerfristige Abhängigkeit von der Sozialhilfe möglichst zu vermeiden.
Steuererklärungsverfahren im Jahre 2016 Alle Steuerpflichtigen werden zur Abgabe einer Steuererklärung 2015 für die Staats- und Gemeindesteuern und für die direkte Bundessteuer aufgefordert. Die Aufforderung zur Einreichung von Steuererklärungen und Verrechnungsanträgen wurde im Amtsblatt Nr. 2 vom 8. Januar 2016 veröffentlicht. Die Gemeindesteuerämter haben die Formulare den Personen, deren Steu-
Das Arbeitsprogramm Passage verpflichtet arbeitsfähige Sozialhilfebezüger und –bezügerinnen vor Beanspruchung der Sozialhilfe zu einem einmonatigen Arbeits- einsatz. Die Teilnehmenden arbeiten hauptsächlich im Wald oder auf Sportanlagen. Mit den Erfahrungen und Informationen aus diesen Arbeitseinsätzen (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit) wird anschliessend gezielt versucht, diese Personen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Bei Verweigerung der Teilnahme am Arbeitsprogramm Passage werden die Sozialhilfeleistungen eingestellt. Während der Versuchsphase ist es gelungen, das Budget der Sozialhilfe zu entlasten, sei es infolge des Verzichts eines nicht Arbeitswilligen auf Sozialleistungen oder aufgrund der gelungenen Wiedereingliederung im Arbeitsmarkt. Zudem
erpflicht bekannt ist, bereits zugestellt. Wer kein Formular erhalten hat ist verpflichtet, dieses beim Steueramt der Wohngemeinde zu verlangen. Zusammen mit diesen Formularen haben Sie auch ein Wertschriften- und Guthabenverzeichnis erhalten. Damit können Sie die Rückerstattung der Verrechnungssteuer beantragen.
Termin 31. März 2015 Die Steuererklärung und das Wertschriften- und Guthabenverzeichnis sind bis Ende März einzureichen. Er-
setzt das Projekt Passage das wichtige Signal, dass von Sozialhilfebeziehenden von Beginn an eine Gegenleistung eingefordert wird. Da die Teilnahme am Arbeitsprogramm auch verhindert, dass jemand einer nicht deklarierten Arbeit nachgehen kann, dient die Passage zusätzlich zur Vorbeugung gegen Sozialhilfemissbrauch. Die Rückmeldungen der teilnehmenden Personen waren durchwegs positiv. Sie haben durch den Arbeitseinsatz eine Tagesstruktur erhalten. Die Zusammenarbeit zwischen den für das Arbeitsintegrationsprojekt Verantwortlichen und den Sozialen Diensten Bassersdorf verlief problemlos. Aufgrund der positiven Erfahrungen beschloss der Gemeinderat die definitive Einführung dieses Angebots per 1. Januar 2016 mit einem Kostendach von 50 000 Franken pro Jahr.
stellen Sie Ihre Steuererklärung möglichst bald. Andernfalls werden Sie immer wieder daran denken müssen, dass Ihnen diese Aufgabe noch bevorsteht.
Baubewilligung Es wurde folgende Baubewilligung im ordentlichen Verfahren erteilt: •
BG-Nr. 2014–0014, Gemeinde Bassersdorf, Bau + Werke; Altlast- ensanierung Kugelfang ehemalige 300 Meter-Schiessanlage Schüt- zenwies, Schützenwisweg, Kat.-Nr. 5700, 5786. Gemeinderat Bassersdorf
derlichen Unterlagen nicht innert Frist einreichen können, so stellen Sie bitte vor Ablauf dieses Termins beim Gemeindesteueramt ein begründetes Gesuch um Fristerstreckung.
Bitte überprüfen Sie rechtzeitig, ob Sie über sämtliche allenfalls be- nötigte Hilfsformulare verfügen. Fehlende Formulare können unter www.steueramt.zh.ch heruntergeladen oder beim Gemeindesteueramt verlangt werden.
Ob bereits eine Fristerstreckung bewilligt ist, sehen Sie im Originalformular auf Seite 1 (rotes Kästchen «Von Steuerpflichtigen nicht auszufüllen», Feld «Frist erstreckt bis»).
Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen die Steuererklärung mit den erfor-
Wegleitung mit nützlichen Tipps Wegleitungen zur Steuererklärung gehören für viele Bürgerinnen und Bürger nicht zur bevorzugten Lektüre. Unsere Wegleitung verdient jedoch Ihre Aufmerksamkeit. Mit Farben, Beispielen und vielen nützlichen Tipps führen wir Sie Schritt für Schritt durch die Formulare. Auf Seite 5 der Wegleitung finden Sie nützliche Hinweise, mit welchen Hilfsmitteln Sie Ihre Steuererklärung erstellen können.
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Dorf-Blitz
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Bassersdorf
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Neue Maskengruppe möchte Bassersdorfer Fasnacht bereichern
«Eine friedliche und lustige Fasnachtszeit» Am Fasnachtsumzug wird dieses Jahr neu die Maskengruppe «Phoenix» mitlaufen. Sie wurde im Frühling 2015 gegründet, ist nicht als Verein organisiert, und besteht bisher nur aus zwei gleichberechtigten Personen, nämlich Roman Meier und Andreas «Butti» Haltiner. In stundenlanger Arbeit wurden die Masken von Hand erstellt. von Annamaria Ress «Wir wollen aktiv an der Fasnacht teilnehmen und unseren Beitrag dazu leisten, dass vor allem die Bassersdorfer Fasnacht, welche uns sehr am Herzen liegt, möglichst vielfältig und attraktiv bleibt», stellen Roman Meier und Andreas Haltiner fest. Ihre neu gegründete Maskengruppe «Phoenix» sei eine völlig eigenständige Fasnachtsgruppierung, versichern sie. «Durch die jahrzehntelange Teilnahme am Dorfleben und der Fasnacht Bassersdorf sind wir sehr eng befreundet mit dem Fakoba, der Gugge Kookaburra und
Roman Meier (l.) und Andreas Haltiner freuen sich auf die Bassersdorfer Fasnacht, wo sie erstmals als Maskengruppe «Phoenix» dabei sein werden. (zvg)
den Bazzilsmannli», sagt Roman Meier. Noch seien sie erst zwei Mitglieder in der Gruppe, gerne würden sie weitere aufnehmen. Höchstens ein bis zwei Personen sollen neu pro Saison zu einem Probejahr aufgenommen werden. Man müsse nicht zwingend in Bassersdorf wohnhaft sein, aber doch «ein Bassersdorfer im Herzen».
Ideen für 50 Jahre Das diesjährige Maskenmotto ist den «Space Invaders» gewidmet, mit welchem sich die Maskengruppe als ausserirdische Besucher präsentieren wollen. Während eines Grillabends im Frühling wurden die Wunsch-Mottos festgehalten und diskutiert. Zum Schluss einigte man sich auf eines, welches umgesetzt wird. «Wir haben jetzt schon genug Ideen für 50 Jahre Fasnacht», verspricht Roman Meier. «Wir haben das grosse Ziel, unser Motto jedes Jahr zu wechseln. Was natürlich spannender für die Zuschauer ist und für uns abwechslungsreicher.»
Viele Stunden Maskenbau
Marmorwasserhahn feierlich enthüllt Die junge Bassersdorfer Steinbildhauerin Melanie Sterba war eine der besonderen Attraktionen am letztjährigen Bassersdorfer «Gwerblerfäscht». Am Stand der Sanitärfirma Schäppi & Meier AG konnten ihr die Besucher bei ihrer Steinbildhauerarbeit über die Schultern gucken. Nun ist das Kunstwerk fertiggestellt und im Rahmen einer kleinen Feier in den Räumen des Auftraggebers Roger Meier offiziell enthüllt. Die be-
gabte Künstlerin hat als Sujet, passend zum Tätigkeitsfeld der Schäppi & Meier AG, einen Wasserhahn gewählt. Diesen hat sie aus einem rund ein Tonnen schweren Marmorstein gemeisselt. Die Skulptur trägt den Namen «Surs Superior», welcher aus dem Lateinischen stammt und soviel wie «höhere Quelle» bedeutet. Der marmorne Wasserhahn ziert nun den Besucherraum der Sanitärfirma an der Grindelstrasse. (rh)
Roman Meier und Andreas Haltiner sind stolz darauf, dass sie an ihren Masken alles selbst von Hand herstellten. «Wir mussten zwar schon ziemlich ‹unten durch› und viel Lehrgeld bezahlen, da uns die Materialien und Arbeitsabläufe völlig fremd waren», berichten sie. «Wir durften aber immer wieder auf die Hilfe eines Luzerner Maskenkünstlers zurückgreifen, welcher uns die beste Arbeitsweise näher brachte.» In den vielen Arbeitsstunden stehen etliche Schritte zur Umsetzung an: Zuerst wird die Form der Maske aus Ton hergestellt. Diese dient als Grundform, von der für die Masken der Abdruck genommen wird. Als
Grundmaterial wird ein spezielles Maskenpapier verwendet, welches in der Mischung mit dem dazugehörigen Leim zu einer kunststoffähnlichen, harten und sehr stabilen Maske wird. Danach kommt die Feinarbeit mit einer Modelliermasse. Damit können Gesichtszüge, Runzeln oder anderes herausgearbeitet werden. Dies macht jede Maske zu einem Unikat. Es sehen nie zwei Masken genau gleich aus. «Da wir nun mit all diesen Materialien vertraut sind, werden wohl unsere Masken von Jahr zu Jahr ausgefeilter werden und unsere Ansprüche an uns selber immer höher gesteckt», stellt Meier in Aussicht. «Wir freuen uns sehr darauf, unsere Ideen umzusetzen. Doch als erstes freuen wir uns nun, unser Erstlingswerk tragen zu dürfen.» Die vielen Stunden für den Maskenbau wurden dieses Jahr noch durch den Bau des Barwagens angehäuft, der im September eingeweiht wurde. Dieser soll die Gruppe nun über mehrere Jahre begleiten
Fasnachtsbegegnungen Für diese Saison sind drei Wochenenden geplant. In dieser Zeit müssen Familien und Freunde auf die beiden Maskenbauer verzichten. Die Bassersdorfer Fasnacht sei natürlich gesetzt, wo sie sicher am Umzug und am Montag mit der Maskengruppe unterwegs seien, berichten sie. Für die beiden Auswärtswochenenden wurden Fasnachtsanlässe ausgesucht, welche sie interessieren und sie gerne besuchen möchten. Im Nachbardorf, aber auch in anderen Kantonen oder sogar im Ausland. Die neu gegründete Maskengruppe wünscht sich eine friedliche und lustige Fasnachtszeit. «Besonders freuen wir uns darauf, wenn alte Freunde oder neue Bekannte bei unserem Wagen eine Rast machen und sich mit uns austauschen. Zudem wäre es schön, wenn sich noch weitere gleichgesinnte, lustige Zeitgenossen für unsere Gruppe interessieren würden», hoffen sie unisono. Weitere Anforderungen für Neumitglieder oder allgemeine Infos sind unter www.mg◾ phoenix.ch zu finden.
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Bassersdorf
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JuKi als Teil des «religionspädagogischen Gesamtkonzepts» für Jugendliche
So viele Menschen auf engem Raum Im Rahmen der Vorbereitung auf die Konfirmation besuchten Jugendliche der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf den «Pfuusbus» der Stiftung Pfarrer Sieber in Zürich. Die Menge der von der Bevölkerung gespendeten Winterkleider war jedoch so gross, dass sie abgeholt wurde und nicht als Mitbringsel geeignet war. Kaum haben die 14 Jugendlichen zwischen 11 und 13 Jahren das Tram an der Haltestelle «Strassenverkehrsamt» in Zürich verlassen, rufen sie: «Jetzt sehen wir den Pfuusbus live!» Nur die Strasse liegt zwischen ihnen und Pfarrer Siebers Werk, wo Obdachlose, Drogensüchtige, psychisch Kranke oder Mittellose menschliche Anteilnahme finden. Von Mitte November bis Mitte April erhalten sie hier zwischen abends 19 und morgens 9 Uhr einen trockenen Ort zum Schlafen sowie eine warme Mahlzeit. 2002 habe Pfarrer Sieber, der im Februar seinen 89. Geburtstag mit einem grossen Fest begehen werde, den Pfuusbus gegründet, erklärt Monika Christen, Leiterin des Pfuusbus. Sie arbeitet bereits seit neun Jahren für die Sozialwerke von Pfarrer Sieber. Das Vorzelt sei 2007 dazugekommen, erzählt sie. Jetzt finden bis zu 35 Gäste eine Unterkunft. Im Vorzelt halten sich zwei sensible Buben die Nase zu. Es riecht zwar nicht nach Rosen, aber die am Boden liegenden Schalungsbretter sind pieksauber sowie alles in der Einrichtung.
Winzige Küche Die Besichtigung der Küche ist nur in zwei Gruppen möglich. Es ist eng im Bus. Kaum vorstellbar, dass in dieser winzigen Küche täglich zwei Frauen kochen. Hinter der Küche gibt es eine Waschgelegenheit und Etagenbetten für elf Personen, wo drei Gäste übereinander schlafen. Zwei sogenannte Hüttenwarte sind jeweils die ganze Nacht über da. «Ich hätte nie gedacht, dass so viele Menschen auf so engem Raum schlafen», meint die 11-jährige Stefanie Schwendener überrascht.
Monika Christen, Leiterin Pfuusbus erzählt über ihre Arbeit. (Rosmarie Schmid)
Dann erzählt sie, dass der Besuch des Pfuusbusses ein Angebot aus dem JukiProgramm der reformierten Kirche Bassersdorf-Nürensdorf sei. JuKi heisst JugendKirche und ist ein Teil des religionspädagogischen Gesamtkonzepts für Jugendliche der fünften bis siebten Klasse und Voraussetzung für die Konfirmation in der neunten Klasse. Nach drei Jahren müssen die Jugendlichen 40 Stempel vorweisen können, die sie mit dem Besuch von Jugendgottesdiensten oder Workshops wie diesem vom 16. Januar erhalten.
Kernpunkt des Christseins Die Idee für diesen Workshop stammt von Jugendarbeiterin Sandra Riklin, welche die Sozialwerke von Pfarrer Sieber bereits kannte. Für sie sei es wichtig, diese den Kindern vorzustellen, sagt sie. «Für mich ist es ein Kernpunkt des Christseins, dass man Menschen, welche Hilfe benötigen, auch hilft. Zudem sind diese hilfsbedürftigen Menschen nicht in fernen Ländern, sondern sehr nahe bei uns, wie bei diesem Projekt in Zürich», sagt sie. Obwohl Organisatorin des Anlasses, konnte Riklin die Jugendlichen krankheitsbedingt nicht begleiten. Ihre Kollegin Andrea Meier sprang für sie ein und nahm zur Hilfe der Aufsicht Tochter Noemi sowie die Konfirmandin Seraina Luzi mit. Pfarrer Sieber sei in den Fussstapfen von Jesus unterwegs und schliesse
alle Menschen in sein Herz, sagt Meier. Sie hatte die Jugendlichen an einem Nachmittag anhand von Filmen, Texten und Gesprächen auf den Ausflug vorbereitet und an einem anderen die Kleider mit ihnen sortiert. Denn nach einem Aufruf an die Bevölkerung, warme Kleider zu spenden, sind die Jugendlichen total überrascht worden. «Schlafsäcke, Kappen, Schals, warme Decken oder Hemden waren dabei», schwärmt Stefanie. Der Plan, die Gaben per Bahn als Geschenke verpackt mitzunehmen, musste aufgegeben werden. «Die Säcke voll Spendenkleider wird jemand vom Pfuusbus abholen», verrät Meier und die werden dann in einem Laden in Seebach an Bedürftige abgegeben.
Alkohol, Drogen oder Rauchen seien in den Räumen verboten und alle Personen würden namentlich und nach Herkunftsland registriert, erklärt sie. «Und was passiert, wenn jemand ernsthaft krank ist?» fragt ein Mädchen. «Dann bringen wir den Gast in unser Fachspital SuneEgge oder bei einem Notfall in die Uni-Klinik», verrät Christen. Die Verantwortung wäre zu gross. Zudem würden sich Randständige nicht gerne zur Schau stellen, beantwortet Christen die Frage eines Knaben. Dass die Notschlafstelle gefragt ist, zeigt die letzte Saison, als 347 verschiedene Personen 3160 Mal übernachteten.
Keine Drogen oder Alkohol
Sehr beeindruckt macht sich die kleine Gruppe auf den Heimweg. Einige bedauern, dass Pfarrer Sieber nicht vor Ort war. Gian Rhyner ist jedoch sehr angetan von den vielen freiwilligen Einsätzen und den Spenden. «Für so viele Leute in dieser kleinen Küche zu kochen, die Lebensmittel draussen zu holen und erst noch der ganze Abwasch, das ist eine grosse Leistung», bemerkten Céline Rüegg und Sofiya Schwarz. «Für uns ist das Gesehene minimal, aber bei dieser Kälte für die Gäste sicher fast Luxus», resümiert die elfjährige Lucy Forrer, bevor die Kinder am Bahnhof Bassersdorf von ihren Eltern abgeholt werden. Rosmarie Schmid
Als Meier die von Katechetin Marlis Zweifel gebackenen Zöpfe überreicht, meint Christen, dass es am Sonntag nur selten Zopf gebe. Dann zeigt sie den Lagercontainer für Lebensmittel und den Wagen Waldschnägg mit Putz- und Hygieneartikeln sowie die vier Toiletten. Alle Lebensmittel seien Spenden, einzig Milchprodukte oder Fleisch müssten dazu gekauft werden, erklärt Christen, auch Standplatz, Strom und Wasser würden von der Stadt zur Verfügung gestellt. «Deshalb sind alle Angebote der Stiftung für die Bedürftigen gratis», betont sie.
Auf dem Heimweg
FA-KO-BA FASNACHTSKOMITEE BASSERSDORF FA-KO-BA 61. BASSERSDORFER DORFFASNACHT 4. Februar bis 8. Februar 2016
Donnerstag, 4. Februar 20.21 Uhr bis 24.00 Uhr
Offizielle Fasnachtseröffnung im FA-KO-BA-Zelt (für alle Fasnächtler – öffentlicher Anlass !!!) Bassersdorf in fester FA-KO-BA-Hand: Übergabe der Amtsgeschäfte des Kantons Bassersdorf sowie Schlüsselübergabe zur Narrenfreiheit. Live-Tanzmusik mit CoolCat.
Freitag, 5. Februar
09.00 Uhr beim FA-KO-BA Zelt Bubenfastnacht – Die Narrenkrieger ziehen aus. 20.30 Uhr bis 04.00 Uhr Maskenball des FA-KO-BA in der Mösli-Turnhalle mit DJ Ste und Guggenmusikkonzerte
Samstag, 6. Februar 19.30 Uhr bis 04.00 Uhr
Sonntag, 7. Februar
Maskenbälle in der Mösli-Turnhalle mit den «Glantaler Power Men», im FA-KO-BA-Zelt mit Live-Musik «Wolkenbruch» Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Vereinszelten.
11.11 Uhr
Gugge-Messe (ökumenischer Gottesdienst) im FA-KO-BA-Zelt.
14.30 Uhr
GROSSER FASNACHTSUMZUG inkl. Kinderumzug rund um den Dorfkern mit gegen 50 Nummern. (Einschreibung für den Kinderumzug 13.15 Uhr bis 14.15 Uhr beim Mösli) Umzugsplakette CHF 5.– / € 4.– (obligatorisch) Gönnerplakette CHF 10.– / € 8.– Anschliessend an den Umzug Kindermaskenball, Guggenkonzert und Fasnachtstanz im Zelt.
Montag, 8. Februar bis Giigeli-Zyschtig
19.00 Uhr bis 04.00 Uhr
Fasnachtsbetrieb im FA-KO-BA-Zelt (mit Live-Musik «Duo Südwind») sowie in Restaurants und Vereinszelten. Maskenprämierung um Mitternacht im FA-KO-BA- Zelt.
20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Maskeneinschreibung auf dem Dorfplatz im FA-KO-BA-Zelt. Preissumme: CHF 2000.–
04.00 Uhr
Offizielles Ende der 61. BASSERSDORFER DORFFASNACHT
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Die Bassersdorfer Fasnacht im Jubiläumsjahr
Der Kreisel ist nicht mehr Zentrum der Strassenfasnacht 1 Uhr auf der Winterthurerstrasse die Gäste aufzunehmen.
Seit rund zwei Jahren beschäftigt sich das Fakoba mit dem neuen Layout der Bassersdorfer Dorffasnacht. Das Ziel sei klar gewesen, teilt das Komitee in einer Medienmitteilung mit: Nach den ersten Erfahrungen mit Grossanlässen auf dem neuen Dorfplatz sollten Änderungen erfolgen (der DorfBlitz berichtete). Da die Vereinsvertreter sowohl an der Dorfplatzeröffnung wie auch am Gewerbefest nahe am Geschehen waren, seien schon wichtige Erkenntnisse gesammelt worden. Der Entschluss, definitiv auf den neuen Platz zu wechseln, sei weder Wunsch noch Vorschrift, sondern einfach die Möglichkeit, der Fasnacht im Hinblick auf das 60-Jahr-Jubiläum des Fakoba ein neues Gesicht zu geben. Insbesondere jedoch wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass den Anwohnern beim alten Schulhaus in Aussicht gestellt worden sei, dass grössere Anlässe im neuen Zentrum des Dorfes stattfinden würden.
Inoffizieller Mittelpunkt «Die Bedeutung des Kreisels ist während den fünf Fasnachtstagen immer emotionaler geworden und wir wollten im Vorfeld unbedingt an diesem inoffiziellen Mittelpunkt festhalten. Wir mussten aber im Laufe der Gespräche feststellen, dass ein Beharren auf dem Fasnachts-Rayon inklusive dem Kreisel, die ganzen Vorteile, die der neue Standort bringt, zunichte machen würde», so der Wortlaut zum Thema. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde der Entschluss gefasst, die Achse Kloten-Baltenswil für den Verkehr offen zu lassen und nur die Winterthurerstrasse zu sperren. Die grossräumige Umleitung werde damit einiges weniger aufwändig und dementsprechend günstiger. Als Ersatz dafür sei die Idee mit der Bühne an der Winterthurerstrasse geboren, um auch am Montag die Strassenfasnacht möglichst unverändert zu erhalten. Somit könne die Fasnacht, sowohl am Samstag, wie auch am Montag erfreulicherweise auf einer verkehrsfreien Strasse stattfinden. Die
Die Organisation
Die Fasnacht kann kommen: Das Fakoba sieht gespannt den Änderungen an seinem 60-Jahr-Jubiläum entgegen. (rh)
Die Ressort-Chefs des Fakoba hätten durch die vielen Änderungen einiges an Mehraufwand leisten müssen. So bittet das Komitee die Bevölkerung um Verständnis, wenn nicht auf Anhieb alles wie gewünscht funktionieren sollte. Um den Anlass weiterhin zu optimieren, sei es auf Rückmeldungen angewiesen. Das Fakoba stellt weiter fest, dass es zusammen mit den involvierten Gemeindestellen gut gerüstet sei und dem grössten Anlass Bassersdorfs ein neues Gesicht gegeben habe. Mit der Erfahrung etlicher Jahre Fasnacht, der Bereitschaft in Bewegung zu bleiben und nötige Anpassungen vorzunehmen, sei es für sein 60-Jahr-Jubiläum gerüstet.
Guggenbühne werde zum neuen Zentrum und diene am Sonntag als Ehrentribüne für den Fasnachtsumzug. Dieser auch bei vielen angereisten Zuschauern aus der Region beliebte Anlass werde unverändert und im gewohnten Rahmen stattfinden.
Schulhaus geschaffen, um über die Möglichkeit eines Warteraums zu verfügen. In Zusammenarbeit mit der Polizei soll eine Wegleitung erarbeitet werden, welche den Taxifahrern die Möglichkeit biete, geordnet ab
Die Maskenprämierung
61. Dorffasnacht
Um der sinkenden Teilnehmerzahl an der Maskenprämierung am Montagabend entgegen zu wirken, hat das Fakoba auch hier einige Neuerungen beschlossen. Die Einschreibung wird neu im Fakoba-Zelt stattfinden und die Masken sollen sich nur noch im TVZelt, auf dem Karl Hügin-Platz und im Restaurant Löwen vor der Jury präsentieren. Die Prämierung soll schliesslich im Fakoba-Zelt vor der letzten Jury erfolgen. Zudem soll neu jeder eingeschriebenen Maske einen Getränkegutschein im Wert von fünf Franken abgegeben werden. Die Preise werden im Vorfeld in der Fasnachtszeitung «Schwarz» publiziert. Durch das verkleinerte Rayon und die damit kürzeren Wege sollen die Teilnehmer mehr Zeit bekommen, an den einzelnen Orten zu verweilen.
Für die Tage des spassigen Narrentreibens wird Bassersdorf wieder fest in Fakoba-Hand sein. Die Amtsgeschäfte des Gemeinderates gehen während dieser Zeit an den «Kanton Bassersdorf» über, wie auch der Schlüssel zur Narrenfreiheit. Am Donnerstag 4. Februar, wird die diesjährige Fasnacht offiziell um 20.21 Uhr im Fakoba-Zelt eröffnet. Der Anlass ist öffentlich und der Abend wird mit Live-Tanzmusik bereichert.
Taxi Standplätze In den vergangenen Jahren sei die Anwesenheit vieler Taxis ein Ärgernis gewesen, so teilt das Fakoba mit. Diese hätten diverse Einfahrten und auch Bushaltestellen blockiert. Neu werde ein Platz hinter dem alten
«Narrenkrieger» Tags darauf am 5. Februar, startet die Bubenfastnacht um 9 Uhr beim Fakoba-Zelt. Die Narrenkrieger ziehen gemeinsam zum alljährlichen Marsch aus. Von 20.30 Uhr bis 4 Uhr in der Früh findet der Maskenball des Fasnachtskomitees mit etlichen Guggenmusik-Konzerten und dem DJ Ste in der Mösli-Turnhalle statt. Ebenfalls in der Mösli-Turnhalle geht es am Samstag 6. Februar weiter. Ab 19.30 Uhr spielen die «Glantaler Power Men» zum Ball auf. Im Fakoba-Zelt spielt derweil die Formation «Wolkenbruch». Bis um 4 Uhr am Sonntag-
Annamaria Ress
morgen ist Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Vereinszelten.
Umzug und Masken Die «Guggen-Messe», ein ökumenischer Gottesdienst, eröffnet um 11.11 Uhr im Fakoba-Zelt den Sonntag. Der grosse Fasnachtsumzug inklusive Kinderumzug mit gegen 50 Nummern rund um den Dorfkern findet ab 14.30 Uhr statt. Für eine der Kinderumzug-Nummern schreibt man sich am besten zwischen 13.15 und 14.15 beim Mösli-Schulhaus ein. Nach dem Umzug unterhalten ein Kindermaskenball, das Guggenkonzert und der Fasnachtstanz im Zelt. Schliesslich zieht sich der Fasnachtsbetrieb über den Montag, 8. Februar, im Fakoba-Zelt sowie in Restaurants und Vereinszelten durch. Um Mitternacht wird im Zelt die Maskenprämierung durchgeführt, bei der es 2000 Franken zu gewinnen gibt. Die Einschreibung findet zwischen 20 und 22 Uhr im Fakoba-Zelt auf dem Dorfplatz statt. Um 4 Uhr am GiigeliZyschtig geht die mittlerweile 61. Bassersdorfer Dorffasnacht dann zu Ende. (ar)
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Der Rainbow-Chor feiert sein 25. Jubiläum
Grosser Zulauf beim Jubiläumskonzert Zum 25-jährigen Jubiläum des Rainbow-Chors fand Mitte Januar das Jubiläumskonzert in der katholischen Kirche in Bassersdorf statt. Der Chor begeisterte seine Fans mit abwechslungsreichen Songs aus den letzten 25 Jahren seines Schaffens. von Yvonne Müller «Es ist gut spürbar, dass der RainbowChor in der katholischen Kirche von Bassersdorf seit einem Vierteljahrhundert nicht nur Chor-Geschichte schrieb. Der Chor führte mit seinen Auftritten immer wieder Menschen auf wunderbare Art und Weise zusammen – eben zu einer ‹regenbogenbunten› Gemeinschaft», erzählt Ute van Appeldorn, Pfarrbeauftragte im Pfarreizentrum St. Franziskus. Mitte Januar feierte der beliebte Chor mit zwei gut besuchten Konzerten sein 25-jähriges Bestehen. Obwohl der Chor mehr Zuschauer erwartet hätte, sind sie doch zufrieden mit den Besucherzahlen.
Rasch gewachsen 1989 hat Bodo Belser, ehemaliger Gemeindeleiter der katholischen Kirche Bassersdorf, den heutigen RainbowChor mit einem «Ad hoc-Grüppchen» gegründet. Damals war es nur eine kleine Gruppe, die mit ihren Auftritten im Gottesdienst Anklang fand. Rasch konnten neue Mitglieder gewonnen werden. Vier Jahre später zählte der Kirchenchor bereits 35 Mitglieder.
Konzentriert folgen die Sängerinnen und Sänger den Anweisungen ihrer Dirigentin. (zvg)
In den nächsten Jahren sammelte der Rainbow-Chor neben den Auftritten im Gottesdienst auch zusammen mit andern Chören Bühnenerfahrung. 1997 wurde vom Advents-Konzert «Gospels und gute Gedanken» die erste Compact-Disc gebrannt. Der Chor wuchs weiter und im Jahr 2000 waren es stattliche 68 Sänger und Sängerinnen, obwohl bei den Proben jeweils im Durchschnitt nur 30 bis 40 anwesend waren. «Wir kannten keine Probleme mit den männlichen Stimmen und es gab auch gute Solistinnen und Solisten», erinnert sich Jacqueline Frei, Präsidentin des Rainbow-Chors, zurück.
Beginn einer neuen Ära Im September 2002 dirigierte Roland Baur den Chor, damit Bodo Belser sich auf das Komponieren und Mitsin-
Voller Einsatz bei den letzten Proben für das Jubiläumskonzert. (zvg)
gen konzentrieren konnte. Unter seiner musikalischen Leitung begann eine neue Ära. Neben den klassischen Gospelsongs und den Eigenkompositionen von Bodo Belser, gehörten ab jetzt auch Pop-, Rock-, Jazzsongs und Musical-Titel zum neuen Repertoire.
sche Leitung hatte bis anhin Jacqueline Frei, tatkräftig unterstützt von Urs von Känel. Daher war es bei der Vereinsgründung am 12. Januar 2011 kein Problem, einen Vorstand zu stellen.
«Der Spirit des Rainbow-Chors ist speziell und die Zusammengehörigkeit unter den Mitgliedern ist sehr gut. Bei «Die wirklich guten Jahre mit dem uns kommt der gesellschaftliche Teil Chor und die Hochkonjunktur erleb- auch nicht zu kurz. Der soziale Aspekt ten wir in der Zeit, als Roland Baur hat sicher einen Einfluss auf die Grundden Chor geleitet hat», erinnert sich stimmung im Chor», meint die engaFrei wehmütig zurück. Als er dann gierte Präsidentin Jacqueline Frei. Viele 2012 zurücktrat, ging dies nicht würden bereits seit 25 Jahren nebeneispurlos und ohne Emotionen am nander singen, das verbinde. MittlerChor vorüber. Auch einige gute und weile zählt der Rainbow-Chor um die langjährige Solistinnen und Solisten 40 Mitglieder. Wie bei vielen anderen verliessen den Chor daraufhin. Dass Chören auch, fehlen dem Chor Männerdiese «Zugpferde» den Chor verlas- stimmen, «speziell Tenöre», so Frei. sen hätten, sei ein einschneidendes Erlebnis gewesen für den gesamten Geblieben sind die Auftritte in fünf bis Chor, erinnert sich Frei. Anschlies- sechs Gottesdiensten im Jahr als Gesend machten sich die Verantwortli- genleistung für die Räumlichkeiten, chen Gedanken und organisierten welche die katholische Kirche ihnen den Rainbow-Chor neu. Das Gute an für die Proben und Konzerte zur Verfüder erzwungenen Neustrukturierung gung stellt. Zudem organisiert der Chor war, dass auch neue Sängerinnen und ein eigenes Konzert im Jahr, welches Sänger die Chance für einen Soloein- meistens im November stattfindet. satz erhielten. Es sei geplant, dass der Rainbow-Chor Neuer Verein zusammen mit der Kantorei der reformierten Kirche Bassersdorf zur EröffDa der Chor stetig an Mitglieder ge- nung der neuen katholischen Kirche wann, wurde die Haftpflichtfrage im- singen solle. Die Eröffnung sei auf mer akuter, was die Mitglieder dazu November geplant. Diese Angabe sei bewog, aus dem Rainbow-Chor einen aber ohne Gewähr, verrät die PräsiVerein zu machen. Die organisatori- dentin lächelnd. ◾
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Zvieri-Kino
«Monsieur Claude und seine Töchter» Am Sonntag, 31. Januar um 14 Uhr im Saal, Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1 im 3. Stock. Gemeinsam schauen wir uns die französische Filmkomödie des Regisseurs und Drehbuchautors Philippe de Chauveron aus dem Jahr 2014 in deutscher Version an (97 Minuten). Es erwartet Sie in der Pause ein feines Zvieri. Der Eintritt ist gratis.
Sommerferien-Plausch
Nach erfolgreichem Start 2015 bieten wir während den Sommerferien in der Woche vom 8. bis 12. August Kindern der Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf eine Erlebniswoche daheim an. Dieses konfessionsneutrale Angebot richtet sich an Kinder vom 1. Kindergarten bis zur 6. Klasse. Die fünf Tage finden in Nürensdorf, hauptsächlich im und um den Zentrumsbau statt. Kinder aus Bassersdorf werden mit einem Bus von Bassersdorf aus hin- und zurücktransportiert. In den Schulen wurden Anmeldungen verteilt. Fragen und Anmeldungen bitte senden an: marlis.zweifel@basinueri.ch.
Fasnachts-Gottesdienst
Der oek. Fasnachts-Gottesdienst vom 7. Februar findet um 11.11 Uhr im Fakoba-Zelt hinter der Bibliothek in Bassersdorf statt und wird guggenmusikalisch begleitet. Gestaltet wird dieser Gottesdienst zum Thema «fitness – immer in bewegung» von Pfarrer Paul Zimmerli und Ute van Appeldorn.
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Das Geheimnis kluger Entscheidungen Mit Urs Eisenbart und Pfarrer Clemens Bieler. Am 12. Februar, 19.30 Uhr im Zentrumsbau Nürensdorf, Lindauerstrasse 1. Nach diesem Abend werden Sie weniger «falsche» Entscheidungen treffen! Nicht nur der Verstand, sondern auch Emotionen und Körperempfindungen haben einen wesentlichen Anteil an Entscheidungen. Wie funktionieren diese Signale, die uns anzeigen, wie wir etwas bewerten? Wie können wir sie in die Ent--scheidungsphasen unseres Alltags integrieren, um unsere Lebensführung im Sinne unserer echten Bedürfnisse zu gestalten? 11 Anschliessend gibt es einen Apéro.
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Der Bassersdorfer über seine Gefühle bei der Verabschiedung
Emotionaler Abschied von Victor Stancescu Victor Stancescu gab am 27. September seinen Rücktritt bekannt. Wegen einer Hüftverletzung musste der ehemalige Spieler der Kloten Flyers seine Profikarriere vorzeitig beenden. In der Swiss Arena in Kloten wurde er vor der Partie gegen den HC Davos verabschiedet. von Philipp Rahm Es waren bewegende Momente in der Swiss Arena am 8. Januar. Vor Spielbeginn erhoben sich alle Zuschauer zu Ehren von Victor Stancescu von ihren Sitzen. Fast 6300 Zuschauer reisten nach Kloten, um ihren ehemaligen Captain zu verabschieden. So viele Zuschauer hatten die Kloten Flyers noch nie in der laufenden Saison. Victor Stancescu war von der Kulisse gerührt. «Die Verabschiedung war sehr emotional für mich. Es war ein Abschiednehmen von einer Leidenschaft, die mich mein ganzes Leben begleitet hat.» Die Spieler der Kloten
Flyers liefen mit Trikots ihres ehemaligen Captains auf. Mit der Nummer 22 spielte Stancescu 585 Mal für seinen Verein. Seine Trikotnummer wird in Zukunft nicht mehr vergeben. Zu seiner Ehre wurde sein Trikot neben diejenigen von weiteren FlyersLegenden am Stadiondach aufgehängt. Bei der Verabschiedung verspürte der Bassersdorfer auch ein wenig Wehmut. «Als ich den Spielern die Anspannung vor dem Spiel ansah, merkte ich, dass ich diese vermisse.» Unter dem Motto «Danke Captain» verabschiedeten sich ehemalige und aktuelle Mitspieler per Videobotschaft von ihm. Aber auch Gegner wünschten ihm alles Gute für seine Zukunft. Dann war Victor Stancescu selber an der Reihe. Er bedankte sich bei seinen Mitspielern, seinen Fans und auch beim Erzrivalen und dem Gegner HC Davos. Begleitet wurde er von seiner Frau Livia und den beiden Söhnen Rafael und Florian. Für seinen ehemaligen Verein war die Ver-
cher der Kloten Flyers. Stancescu ging dieser emotionale Abschied sehr nah und bleibt ihm immer in Erinnerung. Um seine Zukunft hat er sich schon während seiner Karriere gekümmert. Im vergangenen Sommer hat er das Anwaltpatent erworben. Jetzt will er in der Advokatur Fuss fassen. ◾
Konzert mit Fagott-Quartett
Victor Stancescu freut sich auf seine Zukunft als Rechtsanwalt. (zvg)
abschiedung nicht leicht. «Victor Stancescu war ein wichtiger Spieler für uns, wir wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute», so Beat Equilino, Spre-
Roy Gelmi ist im Profifussball angekommen
Stammspieler beim FC St.Gallen Der 20-Jährige Roy Gelmi aus Bassersdorf hat den Durchbruch als Fussballprofi beim FC St. Gallen geschafft. Nach vier Jahren bei den Ostschweizern durfte er im Sommer seinen ersten Profivertrag unterschreiben. von Philipp Rahm Der ehemalige Spieler des FC Bassersdorf kann auf eine ausserordentlich gute Hinrunde zurückblicken. In allen 18 Spielen der Raiffeisen Super League wurde der 20-Jährige eingesetzt. Dies, obwohl es zwischenzeitlich einen Trainerwechsel gab. Jeff Saibene holte ihn im Februar aus dem Nachwuchs und integrierte ihn in die erste Mannschaft. Im September übernahm für Saibene der deutsche Joe Zinnbauer. Der ehemalige Trainer des Hamburger SV setzte von Anfang an auf Roy Gelmi. In einigen Spielen lief das Jungtalent so-
«Fagotteria» heisst das Konzert, zu dem der Bassersdorfer Konzertzirkel am Freitag, 29. Januar um 20 Uhr in die reformierte Kirche einlädt. Vier gleiche Blasinstrumente sind eine eher ungewohnte Besetzung, dennoch bieten die vier Musiker Patrik Lüscher, Susann Landert, Christoph Peter und Walter Bassetto mit ihren verschiedenen Fagotten eine breite Palette musikalischer Stile von der Renaissance über die Moderne bis zu lateinamerikanischen Kompositionen.
Patrik Lüscher, Mitglied der Bläsersolisten Aargau und des Ensembles «I flauti», tritt in verschiedenen Forgar mit der Captainbinde aufs Feld. Marktwert des jungen Sportlers über mationen als Solist auf und unterrichDer Aufstieg des Bassersdorfers ist eine Million Franken. Gelmi unter- tet an aargauischen Kantonsschulen bemerkenswert: Im Juni hatte er noch schrieb im Sommer einen Profiver- Fagott und Blockflöte. Susann Laneinen Marktwert von etwa 100 000 trag, der bis im Jahr 2018 läuft. dert ist im Bereich Alte Musik tätig Franken. Mittlerweile beträgt der ◾ und spielt in verschiedenen Barockorchestern. Die engagierte Musikpädagogin betreut an den Jugendmusikschulen Zürich und Winterthur eine Fagottklasse. Christoph Peter beherrscht unzählige historische Blasinstrumente und ist Kurator der Instrumentensammlung des Konservatoriums Winterthur. Er unterrichtet an der Musikschule Winterthur und hat eine eigene kindergerechte Fagottschule entwickelt. Walter Bassetto ist Instrumentenbauer und führt zusammen mit seiner Frau eine Werkstatt für Holzblasinstrumente. Er spielt in verschiedenen Orchestern und Formationen Fagott und Kontrafagott. Vorverkauf in Rita’s Papeterie, Bassersdorf, Telefon 044 836 53 11; die Abendkasse ist ab 19.30 Uhr geöffnet. (e) Bemerkenswerter Aufstieg: Roy Gelmy erhielt einen Profivertrag. (zvg)
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung Sanierung im Kanalisationsnetz Das gemäss Sanierungsplan für die Jahre 2015 und 2016 vorgesehene System B wurde unter Berücksichtigung des Sanierungsprojekts Dorfstrasse in das System B+ erweitert. Die Vorbereitungsarbeiten (Ingenieurarbeiten und Kanal-TV-Aufnahmen) zum System B+ wurden am 14. April 2015 vom Gemeinderat genehmigt und während des Jahres 2015 umgesetzt. 2016 steht nun die effektive Sanierung an. Hierfür wurde vom Gemeinderat die Kreditfreigabe in der Höhe von 90 000 Franken erteilt. Zudem wurden die Submissionsdaten be-
schlossen sowie die Unternehmer Arpe AG (Winterthur), Hächler-Reutlinger AG (Wettingen) und die Kate Insituform AG (Waldkirch) zur Robotersanierung im Einladungsverfahren eingeladen.
Zentrumsplanung – Grundlagen und Bedarf Der Gemeinderat hat sich entschlossen, die konkrete Zentrumsplanung auf gemeindeeigene Grundstücke um das heutige Zentrum zu konzentrieren. Wohnraum für Senioren zu schaffen und massgeschneiderte Betreuungsangebote anzubieten, stehen im Vordergrund. Der Gemeinderat hat für die erste Phase «Grund-
lagen und Bedarf vertiefen» ein Kostendach von Fr. 20 867.40 verabschiedet. Unter Beizug der Keller Partner Bauberater AG, wird die Arbeitsgruppe Zentrumsplanung nun innerhalb des ersten Semesters 2016 den Bedarf konkretisieren und formulieren sowie ein Raumprogramm für Alterswohnungen erstellen. Nach erfolgter Abklärung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen folgt im zweiten Semester 2016 die Phase «Machbarkeit und Finanzierung klären». Die dafür notwendige Kreditfreigabe nimmt der Gemeinderat in den nächsten Monaten vor.
Gemeindeverwaltung geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt am Freitag, 12. Februar 2016, ganztags zwecks Einführung einer Geschäftsverwaltungssoftware geschlossen. Zwischen 12 Uhr und 14 Uhr können Sie uns in dringenden Fällen per Telefon erreichen (Telefon 052 355 03 55). Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Gemeindeverwaltung und Gemeinderat Brütten
Gemeinderat Brütten
Delegiertenversammlung befürwortet Statutenrevision Im Hinblick auf die Realisierung des Projektes «Erweiterung und Teilsanierung» des Alterszentrums Im Geeren (Azig) soll der Azig-Zweckverband Vermögensfähigkeit erhalten. Der dafür notwendigen Statutenrevision wurde an der Delegiertenversammlung vom 2. Dezember mit grosser Mehrheit zugestimmt. Auch wenn an der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes «Alterszentrum Im Geeren» (Azig) weitere wichtige Geschäfte zu behandeln waren, sorgte die vorgelegte Statutenänderung für den meisten Gesprächsstoff. In seiner Einführung wies der Wiesendanger Gemeindepräsident Kurt Roth – als Mitglied des Azig-Vorstandes und Vorsitzender des Finanzausschusses die treibende Kraft in der Vorbereitung des wichtigen Geschäfts – auf etliche Knacknüsse hin, die es im Hinblick auf eine breite Akzeptanz zu lösen galt. So haben alle Gemeinden den revidierten Statuten zuzustimmen, die zusätzlich vom kantonalen Gemeindeamt abzusegnen sind. Ziel der anspruchsvollen Übung ist es einerseits, dem Azig im Hinblick auf das 45-Millionen-Projekt «Erweiterung und Teilsanierung» die Möglichkeit zu geben, dessen Finanzierung auf dem freien Kapitalmarkt sicher zu stellen. Andererseits soll die strategische Führung künftig einer siebenköpfigen Betriebskommission übertragen werden, mit mindestens vier Vertretern aus den Verbandsgemeinden. Diese würde den bisherigen Vorstand
ersetzen, in dem alle zwölf Verbandsgemeinden vertreten sind.
Kanton redet mit Kurt Roth erinnerte daran, dass die Statutenrevision viele Gespräche mit den involvierten Verbandsgemeinden, aber auch mit dem kantonalen Gemeindeamt erfordert habe, um einen breit abgestützten, genehmigungs- und mehrheitsfähigen Revisionsvorschlag auf dem Tisch zu haben. Die noch offenen und an der Delegiertenversammlung abschliessend zu bestimmenden Fragen beträfen das Quorum für die Auflösung des Zweckverbandes sowie die Modalitäten für die Umwandlung von Darlehen bei einem Austritt von Verbandsgemeinden. Eine zusätzliche Baustelle eröffnete der Antrag des Gemeinderates Seuzach, der Standortgemeinde müsse in den Statuten ein Sitz in der künftigen Betriebskommission fest zugesichert werden, da die Vernetzung zwischen Azig und Seuzach in verschiedenen Bereichen sehr stark sei. Ein Antrag, der bei den übrigen Gemeindedelegierten mit 7 Ja- und 16 Nein-Stimmen aber auf keine Zustimmung stiess. Ohne Gegenstimme einigte man sich auf ein zwei Drittel-Quorum für eine allfällige Auflösung des Zweckverbandes, so dass mindestens acht Gemeinden zustimmen müssten. In der Schlussabstimmung sorgten dann die beiden Seuzacher Delegierten mit ihrem Nein für ein
engagiertes Votum von Kurt Roth: «Ich hoffe, dass sich der Gemeinderat Seuzach trotzdem für die geplante und von den übrigen Verbandsgemeinden gewünschte Statutenrevision ausspricht!» Was letztlich dem Willen der über 88 Prozent JaStimmen für den Projektierungskredit entsprechen würde, ergänzte Azig-Verbandspräsident Urs Roost. Der definitive Entscheid liegt nun wiederum in den Händen der Stimmberechtigten in den Verbandsgemeinden. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung wurden alle Gemeinden gebeten, die Statutenrevision an den RechnungsGemeindeversammlungen zu traktandieren.
Ertragsüberschuss budgetiert Der Voranschlag 2016 sieht bei Einnahmen von 14,43 Millionen und Ausgaben von 14,65 Millionen Franken ein Plus von rund 223 000 Franken vor. Die Investitionsrechnung weist einen Betrag von 2,53 Millionen Franken aus, davon entfallen für das Projekt «Erweiterung und Teilsanierung» 2,41 Millionen Franken. Das Budget wurde diskussionslos bewilligt und auch die Wahl von Richard Frei (Seuzach) als Nachfolger des in den Seuzacher Gemeinderat gewählten Hans Peter Häderli als Mitglied und zugleich neuer Präsident der Rechnungsprüfungskommission war unbestritten. Ebenso passierte das angepasste Personalstatut ohne Gegenstimme. Walter Minder, Seuzach
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Dorf-Blitz
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung Die Steuererklärung und das Wertschriften- und Guthabenverzeichnis sind bis zum 31. März 2016 dem Scan Center Winterthur einzureichen. Sie können dem Scan Center Winterthur die Arbeit erleichtern, indem…
Abschied
mitsenden (ausser bei Online-Steuererklärung)
Christine Huguet Graf ist am 1. Dezember 2015 verstorben
➣ Sie nur die auf dem Beilagen-Verzeichnis aufge-
Kurt Hunziker ist am 20. Dezember 2015 verstorben
➣ Sie das A3-Steuererklärungsformular
führten Belege einreichen (für ZHprivate Tax (Online-Steuererklärung) oder Private Tax (Software) Kundinnen und Kunden)
Beilagen Verzeichnis aus ZHprivateTax oder Private Tax
Ingrid Weilenmann Ist am 2. Januar 2016 verstorben
➣ Sie einzelne, lose A4-Blätter einreichen ➣ Sie die Steuererklärung einseitig ausdrucken ➣ Sie A4-Kopien von kleinen Belegen
(kleiner als A5) mitschicken
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten
➣ Sie vom Angebot der Online-Steuererklärung
Gebrauch machen
Grabräumung auf dem Friedhof Brütten Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Steueramt Brütten
Köchli-Stiftung stellt sich neu auf Die Brüttemer Köchli-Stiftung soll näher an die Gemeinde rücken und das Stiftungsratspräsidium wie früher durch einen Gemeinderat besetzt werden. Dies ist das Resümee des Stiftungsrates nach einem Jahr Tätigkeit und kontroversen Diskussion in der Öffentlichkeit. Der seit Anfang 2015 amtierende Stiftungsrat setzte sich zum Ziel, mit den Mitteln aus dem Legat Köchli etwas Handfestes zu erreichen. Dies motivierte ihn für seine Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2015. In vielen Stunden gemeinnütziger Arbeit suchte er nach Wegen, wie der Stiftungszweck und der bisherige Stifterwillen zeitnah und statutenkonform erfüllt werden kann. Anstatt in Wertschriften-Anlagen zu investieren, welche im aktuellen Nullzins-Umfeld kaum Renditen abwerfen, sollen konkrete Alterswohnprojekte
in Brütten unterstützt werden. Die Stiftung hat dafür erste Grundlagen erarbeitet und steht nun am Punkt, wo zusammen mit der Gemeinde konkrete Projekte angegangen werden können. Neben dieser strategischen Neuausrichtung hat sich der aktuelle Stiftungsrat eines in der Vergangenheit vernachlässigten Informationsbedürfnisses der Bevölkerung angenommen. Für das Geschäftsjahr 2014 wurde erstmals ein Geschäftsbericht veröffentlicht, welcher ausführlich über die Funktionsweise der Stiftung und deren finanzielle Situation informiert. Der Stiftungsrat hat mit diesen beiden Massnahmen wichtige Schritte unternommen, um der Erfüllung des Stiftungszwecks entschieden näher zu kommen. Die aktuelle in der Bevölkerung und in den Medien geführte Diskussion zeigt jedoch, dass die Köchli-Stiftung als Teil der Gemeinde
wahrgenommen wird. Sie soll daher wieder näher an diese heran gerückt werden. Der Stiftungsratspräsident ist daher zum Schluss gekommen, dass das Präsidium aufgrund des hohen öffentlichen Interesses nur durch einen demokratisch legitimierten Vertreter des Gemeinderates wahrgenommen werden kann und hat sein Amt Ende 2015 zur Verfügung gestellt. Er steht der Stiftung aber weiterhin für administrative und konzeptionelle Fragen zur Verfügung. In der Sitzung vom 6. Januar 2016 hat der Stiftungsrat den Gemeindepräsidenten für den Vorsitz im Stiftungsrat vorgeschlagen. Damit diese Wahl Gültigkeit erlangt, muss sie durch den Gemeinderat bestätigt werden. An der Stiftungsstrategie, Alterswohnungen in Brütten zu verwirklichen, soll festgehalten werden. Der Stiftungsrat 2015
Nachdem die gesetzliche Ruhefrist abgelaufen ist (§39 der kantonalen Bestattungsverordnung und Art. 18 der Friedhof- und Bestattungsverordnung der Gemeinde Brütten), hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 12.01.2016 die Aufhebung folgender Gräber beschlossen: –
Urnenreihengräber Nummern 214, 222, 225, 229, 232, 234, 243, 250 (Bestattungszeiten 1987 – 1995).
Gestützt auf Art. 20 der Friedhofund Bestattungsverordnung werden die verfügungsberechtigten Angehörigen der Verstorbenen gebeten, die Grabdenkmäler und Pflanzen bis 30. April 2016 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist wird über die nicht abgeholten Grabdenkmäler frei verfügt.
Gemeinderat Brütten
Brütten
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Hundebezeichnung 2016
Die Primarschule Brütten sucht auf das neue Schuljahr 2016/17 folgende Lehrpersonen Lehrperson DaZ (Deutsch als Zweitsprache), Pensum 12 Wochenlektionen • Sie unterrichten unsere fremdsprachigen Kinder auf der Primarstufe. • Der Unterricht findet idealerweise täglich statt. Lehrperson für ISR und Teamteaching, Pensum 9–13 Wochen-lektionen • Sie begleiten ein Kind im Rahmen des ISR. • Das Teamteaching ist auf der Unterstufe. Ihr Profil: • Sie verfügen über ein Lehrdiplom auf der Primarstufe (DaZ-Ausbildung erwünscht). • Sie sind eine offene, flexible, teamorientierte und engagierte Persön lichkeit. • Sie sind motiviert, sachlich und verlieren nur selten den Humor. • Sie unterrichten mit Begeisterung und Herz. Es erwartet Sie: • Eine offene, ressourcenorientierte und integrierende Schule. • Eine strukturierte und kooperative Zusammenarbeit in einem enga gierten und kollegialen Team. • Die Unterstützung einer professionellen Schulleitung und einer aufgeschlossenen Schulpflege. Sind Sie neugierig geworden? Wir freuen uns auf Sie! Weitere Auskünfte erteilen Ihnen • Suzanne Thörig, Schulleiterin, Telefon 052 345 31 28 • Barbara Schweizer, Leiterin Schulverwaltung, Telefon 052 345 24 53 • Informationen rund um den Schulalltag finden Sie auch unter www.schulebruetten.ch Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 29. Februar 2016 an die Schulverwaltung Brütten, Schulhaus Chapf, Chapfstrasse 16, 8311 Brütten oder per Mail an: schulverwaltung@schulebruetten.ch.
Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindegebiet Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat: Messort: 8311 Brütten, Unterdorfstrasse, bei Liegenschaft Nr. 71 – 75 Fahrtrichtung: Datum und Zeit der Messung: Signalisierte Höchstgeschwindigkeit: Gemessene Höchstgeschwindigkeit: Gemessene Fahrzeuge: Anzahl Übertretungen:
Zentrum Brütten 26.11.2015, 16.22 – 18 Uhr 50 km/h 60 km/h 79 2 Sicherheitssekretariat Brütten
Die Hundehalter/Hundehalterinnen erhalten von der Gemeindeverwaltung Brütten anfangs März eine Rechnung für die Hundesteuer zugeschickt. Eine persönliche Vorsprache ist nicht nötig. Aufgrund verschiedener Anpassungen in der Schweizer Gesetzgebung wurde ein Ersatz der bestehenden Hundedatenbank notwendig und durch die Kantone beschlossen. Im Rahmen einer Private-Public-Partnership betreibt die Identitas AG die neue Hundedatenbank Amicus ab dem 1. Januar 2016. Die Hundedaten und die Adressdaten der Hundehalter von ANIS wurden per 31. Dezember 2015 in Amicus übernommen. Lassen Sie sich bei der erstmaligen Anschaffung eines Hundes bei der Gemeinde auf Amicus als Hundehalter registrieren. Ihre Benutzerdaten und Ihr Passwort werden Ihnen daraufhin per Post zugestellt. Anschliessend können Sie sich auf Amicus unter www.amicus.ch einloggen. Für die Registrierung und das Chippen gehen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt und nehmen Sie unbedingt Ihre Personen-ID mit. Der Tierarzt implantiert Ihrem Hund einen Mikrochip und meldet bei Amicus, dass Sie der Hundehalter sind. Wenn Sie bereits einen Hund haben, dann können Sie sich mit den Logindaten von Anis auf Amicus unter www.amicus.ch einloggen. Hundehalterinnen und Hundehalter sind verpflichtet, ihre Hunde bei der Gemeinde innerhalb von zehn Tagen anzumelden und dieser allfällige Mutationen (Namens- und Adressänderungen, Halterwechsel sowie der Tod des Hundes), ebenfalls innert zehn Tagen, mitzuteilen. Hunde, die erst nach dem 31. März drei Monate alt werden oder solche, die erst nach diesem Zeitpunkt in Besitz gelangen, sind bei Erreichung des abgabepflichtigen Alters beziehungsweise nach Erhalt innerhalb von zehn Tagen bei der Gemeindeverwaltung Brütten anzumelden und die Steuer ist direkt zu begleichen. Die Hunde sind nicht mitzubringen. Wir bitten Sie jedoch, den Hundepass oder das Impfbüchlein und, falls bereits absolviert, den obligatorischen Sachkundenachweis vorzuweisen. Seit der Inkraftsetzung des neuen Hundegesetzes am 1. Januar 2010 muss jeder Hundehalter über eine Haftpflichtversicherung mit mindestens einer Deckungssumme von 1 Million Franken verfügen. Ausführliche Informationen über die obligatorischen Sachkundenachweise und Erziehungskurse finden Sie unter www.veta.zh.ch. Für den Bezug der Hundesteuer bleibt die Gemeinde zuständig. Die Steuer muss jährlich bis 31. März in der Wohngemeinde der Hundehalterin, des Hundehalters, einbezahlt werden. Anfangs März 2016 wird Ihnen von der Gemeindeverwaltung Brütten eine Rechnung zugeschickt. Wir bitten Sie, diese bis spätestens 31. März 2016 zu begleichen. Eine persönliche Vorsprache ist nicht nötig. Der Gemeinderat Brütten hat mit Beschluss vom 29.09.2009 aufgrund von §23 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über das Halten von Hunden die Hundeabgabe mit Wirkung ab 01.01.2010 wie folgt festgesetzt: Gebühr je Hund 180 Franken
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Geburten 23. Oktober 2015 Adem Malik Mehmeti
Sohn von Mehmeti Erduan und Jašari Djeljana Brühlstrasse 40
11. November 2015 Valérie Stahl
Tochter von Jürg und Sabine Stahl Haldlerstrasse 8
27. November 2015 Jan Mateo Hofer
Sohn von Katharina Hofer und John Tischhauser Hofackerstrasse 18
20. Dezember 2015 Timo Allenbach
Sohn von Daniel und Fabienne Allenbach Brühlstrasse 28
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
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REPORTERTELEFON
Gemeinde Brütten und Altersforum suchen Helfer Organisator/in für Seniorenferien Aus gesundheitlichen Gründen hat unsere langjährige Organisatorin der Seniorenferien ihren Rücktritt eingereicht. Daher suchen wir per Etwas Interessantes sofort ein Ehepaar oder eine Einzelperson mit Organisationstalent und gesehen oder gehört in Ideen, damit unsere Senioren in Brütten weiterhin unvergessliche Tage unseren Gemeinden? miteinander verbringen können.
Dann rufen Sie uns bitte an:
Koordinator/in für Besuchsdienst079
258 55 79
Wir suchen eine/n neue/n Koordinatorin oder Koordinatoren für unseren Besuchsdienst, da die bisherige Stelleninhaberin ihre Arbeit nach 14 REPORTERTELEFON Jahren in neue Hände legen will. Der Besuchsdienst setzt sich aus Freiwilligen zusammen, die die Brüttener Senioren zu Hause oder im Heim besuchen, mit ihnen spazieren gehen oder ihnen Gesellschaft leisten.
Freiwillige Um die Freiwilligenarbeit des Besuchsdienstes weiter ausbauen zu können, suchen wir nach weiteren Freiwilligen,Etwas die dieInteressantes Senioren zu Hause oder im Heim besuchen, mit ihnen spazieren gehenoder oder ihnen Gesellgesehen gehört in schaft leisten. unseren Gemeinden?
Dann rufen Sie uns bitte an:
Sind Sie an einer der obigen Aufgaben interessiert? Dann melden Sie sich bitte für weitere Informationen bei Nelly Fatzer, Telefon 052 345 25 76.
079 258 55 79
Anmeldungen richten Sie bitte an die Sozial- und Gesundheitsbehörde, Gemeindehaus, Brüelgasse 5, 8311 Brütten oder claudia.oswald@bruetten.ch. Wir freuen uns auf Sie!
REPORTERTELEFON
Erster Tag im neuen «Chrüsimüsi» In der Neujahrswoche ist das Kinderhaus «Chrüsimüsi» ins alte Schulhaus an der Brüelgasse 2 umgezogen: Einrichten, einräumen und die Kinder am 9. Januar am neuen Standort willkommen heissen, lautete der Plan. Das Fazit für die neuen Räume fällt einhellig aus: Viel mehr Platz und verschiedene Räume stehen zur Verfügung, so zum Beispiel ein Kleinkindraum, ein Kreativraum, ein
«Chillzimmer» und ein «Gumpizimmer» sowie neu eine Bibliothek. Die neue «Bibi», so Krippenleiterin Fränzi Galo (links im Bild), soll eine Begegnungszone für alle Altersstufen sein – also für Krippen- wie auch Hortkinder. Sogar eine hauseigene Post und eine Theaterbühne stehen den Kindern zur Verfügung. Ab Ende Februar wird der Mittagstisch sowie der Aufgabentreff der Schule Brütten täglich
R
im Kinderhaus «Chrüsimüsi» angeboten. Eine gelernte Köchin ist für die täglich frisch zubereiteten Gerichte zuständig. Das Team ist rundum glücklich am neuen Ort, wenn es auch noch viel zu tun gibt und das Einleben noch eine Weile dauern wird. So viel Raum und freie Wände laden zum Gestalten und Dekorieren ein. Dies inspiriert Kinder sowie das ganze Team gleichermassen. (nb)
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Brütten
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Gelungener Einstieg ins neue Jahresprogramm
Appenzeller Tradition und Jodelklänge Der Einstieg in das vielversprechende Jahresprogramm 2016 ist der Kulturkommission Brütten Mitte Januar gelungen. Als Gäste dieses einmaligen Konzertes standen die Jodlerin Nadja Räss in Begleitung der Kapelle Alderbuebe in der reformierten Kirche Brütten im Scheinwerferlicht. von Sandra Lanz Die Kirchenbänke wurden von den zahlreich angereisten Zuhörern gut besetzt und an die 150 Personen warteten auf den Auftritt dieser harmonischen Verbindung von AppenzellerMusik und Jodel. Die Alderbuebe sind in Brütten gut bekannt und die stets in anderer Formation erscheinende geschätzte Truppe der Volksmusik wurde durch Walter Alder am Hackbrett, Michael Bösch an der Violine, Willi Valotti am Akkordeon und Köbi Schiess am Bass vertreten. In ihre Mitte nahmen sie die vielseitige Jodlerin Nadja Räss.
Echogefühl in der Kirche Die Einleitung eines brillanten Abendkonzertes begann mit einem schönen Auftakt der Geige, welche feine Klänge von der Empore ertönen liess. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten und erklang wie ein Echo aus dem Kirchenschiff vom Akkordeon. Mit dem Eintritt von Nadja Räss durch das Kirchenportal wurde das Ganze zusammengeführt und zu einem Ganzen vereint. Beschwingt, lüpfig und zuweilen verspielt, wurden dem Auditorium die ersten Appenzeller Zäuerli dargeboten.
Spürbare Harmonie Nadja Räss mit ihrer konturscharfen Stimme, als ob Glas zerspringen könnte, und ebenso präzise in jeder Tonabfolge, beeindruckte mit ihrer künstlerischen Leistung in verschiedensten Kompositionen. Aufgrund dessen erhielt sie im Jahre 2015 auch den begehrten Siegertitel des Prix
Walo. Sie führte die Zuhörerschaft mit ihren Erklärungen durch den Abend und enthüllte auch amüsante Details der gespielten und gesungenen Kompositionen. Den Zuhörern wurde ein wahrlich reiches Repertoire geboten mit bekannten Schottisch aus dem Toggenburg und dem Appenzell wie die, einem breiten Publikum bekannten Titel, «Altes Fahrwasser» von Alder oder «Muusfalle Schottisch» von Valotti. Ergänzend wurden auch eigene Kompositionen vorgetragen: «Dä Charly» von Walter Alder, ein Walzer am Hackbrett, «Vitus, der Kleine» von Michael Bösch und «Old Box» von Nadja Räss.
Buntes Bouquet zum Abschluss Nach einem Potpourri von fremdländischen Klängen aus Norwegen, Finnland und Ungarn schlossen die Künstler ihre Darbietung mit einem Beitrag «Zum Neuen Jahr» (Bethly Giezendanner, Walter Grob, Ueli Alder). Das begeisterte Publikum wollte
Das starke Ensemble bewies Harmonie pur. (sl)
die Musikergruppe nicht ohne Zugaben ziehen lassen. Der kräftige, nicht nachlassende Applaus wurde mit ganzen zwei Zugaben entlöhnt und die Anwesenden stimmten mit beschwingtem Gesang ein: «Nach em Räge schiint d’Sunne.» Die Konzertbesucher wurden mit demselben Appenzeller Zäuerli wie zu Konzertbeginn auch wieder verabschiedet. ◾
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Brütten
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65 Familien besucht und für Wiederaufbau ausgewählt
Anstoss zur Selbsthilfe Paul Metzener hat das Hilfsprojekt «Nele» gemeinsam mit seiner Kollegin Käthi Flühmann vor Ort in Nepal angestossen. Mit den privat gesammelten Spendengeldern wollen sie den Einwohnern von Nele helfen, ihre beim Erdbeben im Frühling 2015 zerstörten Häuser wiederaufzubauen.
ein hoffnungsvolles Zeichen, dass der Wiederaufbau allgegenwärtig sei. Metzener hat als Architekt mit einem Kollegen ein Musterhaus entwickelt, wie man es erdbebensicher bauen sollte. Holz ist eines der wichtigen Baumittel – und dies scheint in der Gegend vorhanden, sieht er doch überall aufgeschichtetes Holz bereit liegen.
von Susanne Gutknecht
Gespräche geführt
«Unsere erste Reise nach Nele ist erfolgreich verlaufen», resümiert der Brüttener Paul Metzener. Gemeinsam mit seiner Kollegin Käthi Flühmann und dem befreundeten Trekkingguide Lok Thapa ist er am 30. November 2015 nach Nepal geflogen und bis zum abgelegenen Nele gewandert. Erstaunt stellen sie fest, dass sie die Einzigen sind, welche im Bereich Wiederaufbau der Wohnhäuser Unterstützung bieten. Obwohl über eine halbe Million Familien in Nepal ein Dach über dem Kopf nötig hätten, da im Moment Winter ist und Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen.
Paul Metzener ist kein Neuling im Bereich Wiederaufbauhilfe. Als langjähriger Mitarbeiter beim Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) hat er sich einen Erfahrungsschatz zugelegt, der ihm jetzt hilft. Das Dreierteam beobachtet, führt Gespräche und sammelt viele Informationen, bevor das genaue Vorgehen mit dem Häuserbau definiert wird. Was sind die finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten der Familien? Können auch ältere Frauen einen Hausbau organisieren? Helfen die Familien einander? Wie bei anderen Projekten stellt Metzener fest, dass die Frauen genaue Vorstellungen haben. «Sie erkennen sofort die Chance, welche für ihre Familien durch unser Projekt entsteht», erzählt Metzener.
Auf dem Weg begegnen sie Steine tragenden und bauenden Nepalesen,
Holz ist eines der wichtigen Baumittel – und dies ist genügend vorhanden. (zvg)
Mit einfachen Mitteln erklärt Paul Metzener den Hausbau. (zvg)
Herausforderung Notunterkunft Zurzeit leben die Familien in Notunterkünften aus Bambus, Holz und Blech, eine kleine offene Feuerstelle zum Kochen und dem Wetter und der Kälte weitgehend ausgesetzt. «Eine grosse Herausforderung vor allem für Familien mit kleinen Kindern. Oft leben Grosseltern, Kinder und Enkel auf engstem Raum», so Metzener. 214 Familien dürfen ihre Häuser nicht mehr bewohnen, erfahren sie von der zuständigen Polizei. 65 Familien besuchen Metzener, Flühmann und Thapa während der vergangenen Wochen und wählen sie für das Projekt aus. Durch Zufall trifft Metzener bei diesen Besuchen auch Maurer und Zimmermänner, die sich durch Beobachten bereits einiges an Wissen zugelegt haben. Diese Erkenntnisse, grosse Ecksteine und einen umlaufenden Holzbalken als wichtige Struktur, decken sich mit denjenigen von Metzener. Somit haben sie bereits ein Musterhaus und die Expertise der jungen Einheimischen. «Diese Männer wollen lernen und helfen. Wir können sie als Fachleute im Projekt mitarbeiten lassen», erklärt Metzener. «Sie sind interessiert und lassen sich nichts entgehen.»
Nach all den Gesprächen ist Metzener und Flühmann klar, dass die Familien in eigener Verantwortung alles selber organisieren sollen. Unterstützt werden diejenigen Familien, die das für den Bau notwendige Holz bereitstellen, ihr altes Haus abbrechen und die Steine und das Holz zur Wiederverwendung reinigen und separieren – «alles von Hand, ohne Baumaschinen». Nachdem sie zusätzlich einen Fundamentgraben ausgehoben haben, erfolgt eine erste Zahlung aus dem Projektfonds. Nachdem das Haus in traditioneller Bauweise, aber mit den Anforderungen, die Metzener für ein erdbebensicheres Bauen vorschreibt, erstellt ist, erfolgt eine Besichtigung und Abnahme des Projektteams. Erst dann wird eine zweite Rate ausbezahlt. Mittlerweile haben die Projektini- tianten Spendengelder für den Bau sicherer Häuser für rund 130 Familien gesammelt. Sie hoffen, dass bis Juni, wenn die Regenzeit beginnt und an ein Bauen nicht zu denken ist, möglichst viele Einwohner in Nele bereits ihre Häuser gebaut haben. «Knapp einen Monat dauert die Bauzeit und wir rechnen mit einer Projektdauer von ungefähr drei Jahren.» Weitere Informationen: www.hasliguides.ch. ◾
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf für Erwachsene Unsere Gedanken bestimmen unser Leben? …das kann doch wohl nicht wahr sein! Sie lernen in diesem Tagesworkshop Symptome, wie Burnout, Ängste im Leben, Krankheit, Schlaf- oder Essstörungen etc. sowie Gedanken wie «ich schaffe es nicht, ich habe keine Zeit, ich bin nicht gut genug» von einer ganz neuen Sichtweise zu betrachten. (Weitere Infos auf der Webseite) Kursleitung: Sandra Waldspurger, Körpertherapeutin und Coach, Dr.med. Christina Ebert, Oberärztin und Coach. Kursdauer: 1 x Samstag, 09.30 – 16.00 Uhr Kursdatum: 30.01.2016 Kursort: Singsaal Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 65.– exkl. Material
Zumba Zumba ist eine Kombination aus Fitness und Tanz für jedes Alter. Gute Laune und Spass sind garantiert und Anfänger sind herzlich willkommen! Kursleitung: Esther Giger Kursdauer: 11 x Mittwochabend, 18.00 – 19.00 Uhr Kursdatum: 02.03, 09.03, 16.03, 23.03, 06.04, 20.04, 11.05, 18.05, 25.05, 01.06, 08.06.2016 Kursort: Spiegelsaal Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf Mitnehmen: Turnschuhe und Turnbekleidung Kurskosten: Fr. 110.– / Kurs exkl. Material
Wildbienen brauchen Unterstützung Es gibt viele verschiedene Wildbienenarten in der Schweiz - wir bauen ihnen verschiedene Nistmöglichkeiten für ihre speziellen Bedürfnisse. (Wildbienenhotel) Kursleitung: Heike Niemand Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 18.30 – 21.00 Uhr Kursdatum 09.03.2016 Kursort: Werkraum, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 23.– exkl. Material
Individuelles Kleidernähen für Anfänger und Fortgeschrittene (Winterkurs) Nähen Sie modische Kleidungsstücke für die ganze Familie. Es stehen diverse Näh- und Overlockmaschinen zur Verfügung. Kursleitung: Gaby Heidecke, Handarbeitslehrerin Kursdauer: 6 x Dienstagabend, 19.00 – 21.50 Uhr Kursdaten: 15.03, 05.04, 10.05, 31.05, 07.06, 21.06.2016 Kursort: Handarbeitszimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 130.– exkl. Material
Schneller Teller – Kochen schnell und einfach Überraschen Sie mit raffinierten Rezepten für jeden Tag. Kursleitung: Yvonne Feuerstein
Kursdauer: 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 15.03.2016 Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kursort: Kurskosten: Fr. 30.– exkl. Material ca. Fr. 30.–
Art Clay Silver Schmuck Art Clay Silver ist eine Modelliermasse ähnlich wie Ton, welche aus Silber, Bindemittel und Wasser besteht. Nach dem Formen und Trocknen wird das Material im Spezialofen 30 Minuten bei 650 Grad gebrannt. Zurück bleibt das Reinsilber. Mit dieser faszinierenden Technik können individuelle Schmuckstücke hergestellt werden, wie zum Beispiel Anhänger, Ohrstecker und Fingerringe. Kursleitung: Christina Kamm, Schmuckexpertin 1 x Mittwochnachmittag 13.00 – 18.30 Uhr Kursdauer: Kursdatum: 16.03.2016 Werkraum Ebnet Trakt C, Nürensdorf Kursort: Fr. 50.– Kurskosten: Kursnachmittag exkl. Material Fr. 50.– bis 200.– je nach Verbrauch
Qi Gong: 5 Elemente – Form Die 5 Elemente Qi Gong Übungen sind auch bekannt als «Qi Gong der 5 Wandlungsphasen». Die fünf Wandlungsphasen entstammen der daoistischen Philosophie und dienen der Erklärung natürlicher Vorgänge des Wandels in der Natur sowie im menschlichen Dasein. (Weitere Infos auf der Webseite) Kursleitung: Lydia Graf, zert. Trainerin Fünf Tibeter und Kursleiterin Qi Gong Kursdauer: 6 x Donnerstagabend, 19.00 – 20.15 Uhr Kursdatum: 07.04, 14.04, 21.04, 12.05, 19.05, 26.05.16 Kursort: Pfarrhaussaal, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 80.– exkl. Material
Fischgerichte von A - Z Fischers Fritz kocht frische Fische, frische Fische kocht Fischers Fritz! Begeistern Sie Ihren Gaumen mit Köstlichkeiten aus See und Meer. Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Mittwochabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 13.04.2016 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.– exkl. Material ca. Fr. 30.–
Malen zum Ausgleich Ob intuitives Malen, Action Painting oder auch Traumbilder, alles ist möglich. Wir lassen den Alltag hinter uns. In diesem 4-teiligen Kurs ist das Material mit Goachefarben, Farbstiften, Papier und Pinsel im Kurspreis bereits inbegriffen. Kursleitung: Manuela Wanner, Künstlerin Kursdauer: 4 x Montag, 17.30 – 20.00 Uhr Kursdaten: 09.05, 23.05, 30.05, 06.06.2016 Kursort: Schulhaus Ebnet, Zimmer C9 Kurskosten: Fr. 170.00 inkl. Material
Anmelden per Mail: Kursnummer, Name, Adresse, Emailadresse und Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 N ürensdorf oder über Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Bürgerrecht
Gemeindepersonal
Der Gemeinderat hat, gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses, Fabio Mollo, von Italien, wohnhaft Bühlhofstrasse 23, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.
Die vakante Stelle in der Abteilung Sicherheit/Einwohnerkontrolle konnte mit Corinne Schmid besetzt werden. Corinne Schmid wird ihre Stelle am 1. März 2016 antreten.
Ebenso hat er, gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses, das Ehepaar Mohamad Abdulghani, von Syrien und Kim Clare Johansson, von Norwegen, wohnhaft Breitenloostrasse 10 ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.
Kreditabrechnungen Der Gemeinderat genehmigte die Bauabrechnung für die Renovierung des Sitzungszimmers und der Vorräume im alten Gemeindehaus. Bei einem Kredit von 140 000 Franken wurden für diese Arbeiten Fr. 164 273.05 aufgewendet. Die Mehrkosten von Fr. 24 273.05 sind auf die zusätzlich nötig gewordenen Arbeiten im Vorraum und im Besprechungszimmer zurückzuführen.
Die Leiterin Bildung, Susanne Bäggli hat ihre Stelle per 30. April 2016 gekündigt. Für die Neubesetzung wurde umgehend eine Ausschreibung vorgenommen. Der Bereichsleiter Liegenschaften I, Willy Hottiger, wird per Ende 2016 in den wohlverdienten Ruhestand treten. Der Gemeinderat dankt Willy Hottiger für die langjährigen guten Dienste. Die Stelle wurde für die Neubesetzung ausgeschrieben.
Geschwindigkeitskontrolle Die Kantonspolizei Zürich hat am 8. Dezember 2015 auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 268 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 13 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 63 Stundenkilometer.
Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Passend zu den Jahreszeiten erzählt unser Bär Otto vier Mal jährlich Kindern ab vier Jahren Geschichten. Nächster Vorlesetag: 2. März 2016, 14 bis 14.30 Uhr Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 28. Januar 2016, 20 Uhr: Klassische Homöopathie für Tiere Vortrag von Tierärztin Dr. med. vet. Dagmar Laluha. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.
Bibliothek Nürensdorf
Arbeitsplatz Gemeinde Nürensdorf ist eine ländliche Einheitsgemeinde mit knapp 5400 Einwohnern. Für zwei Primarschulanlagen mit Doppelkindergärten und Mehrzweckhalle sowie zwei weiteren Liegenschaften mit Restaurant, Bibliothek und Alterswohnungen im Dorfzentrum, suchen wir per 1. Juli 2016 oder nach Vereinbarung eine/einen
Bereichsleiter/in Liegenschaften 100% Ihre Hauptaufgaben: • Gesamtverantwortung und Sicherstellung des Unterhaltes aller Gebäude • Umgebungsunterhalt der Schulanlagen • Führung und Organisation des Reinigungs- und Unterhaltsteams • Unterhalt der technischen Anlagen • Lehrlingsbetreuung • Administrative Aufgaben inklusive Materialbeschaffung und Mitwirkung bei der Budgetierung • Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Nutzern und weiteren involvierten Stellen • Ausführung von kleineren Reparaturen an Maschinen und Mobiliar • Erteilen und Überwachen von Aufträgen, Koordination von Handwerkern • Unterhalt der Wellnessanlagen im Zentrum Bären • Ausführen von Spezialreinigungen
Ihr Profil: • abgeschlossene Berufsausbildung in einem technischen oder handwerklichen Beruf und einige Jahre Berufserfahrung • vorzugsweise Fachausbildung als Hauswart mit eidg. Fachausweis • Freude und Verständnis im Umgang mit den Nutzern der Schulanlagen sowie den Bewohnern der Alterswohnungen im Zentrum Bären • Erfahrung in Personalführung • offene, engagierte, initiative, kommunikative und dienstleistungsorientierte Persönlichkeit • selbständige, sorgfältige und effiziente Arbeitsweise und Organisationsgeschick • Bereitschaft für Wochenenddienst • sehr gute Deutschkenntnisse • gute PC-Anwenderkenntnisse
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Aus Behörde und Verwaltung
Abschied
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o i t a l u t a Gr Wir gratulieren zum 90. Geburtstag
Rentsch Heinz Urs geb. 10.03.1967 Zelgliweg 1a 21. Dezember 2015
Cocca-Venditto Antonio Pellegrino geb. 25.11.1925 Hauswiesenstrasse 3 am 2. Januar 2016
Colombarolli Florinda «Fleury» geb. 01.07.1932 Tobelwiesstrasse 4 am 25. Dezember 2015
Brunner Karl Heinz geb. 30.05.1932 Geisshügelstrasse 15c 4. Januar 2016
am 18. Februar 2016 Anna Lienhart-Probst Alte Winterthurerstrasse 49 Am 23. Februar 2016 Heidi Egli-Wehrli Tobelwiesstrasse 4
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
Lichtsignalanlage hilft Verkehrsführung
Das Projekt des kantonalen Tiefbauamtes soll auch die Verkehrssicherheit in Nürensdorf erhöhen. (zvg)
Nürensdorf befindet sich seit Monaten bautechnisch im Ausnahmezustand. Besonderes Augenmerk ist dabei auf das Zentrum zu legen, wo seit Frühling letzten Jahres die Bauarbeiten für den Kreisel die Durchfahrt erschweren. Nun ist bereits ein grosser Teil fertig gestellt. Das kantonale Tiefbauamt teilte mit: «Der Kreisel konnte mit dem Fahr-
planwechsel vom 11. Dezember 2015 in Betrieb genommen werden.» Noch ausstehend seien der behindertengerechte Ausbau der Bushaltestelle Sennhütte (heisst nachher Zentrum), der Rückbau der heutigen Bushaltestellen Post und Zentrum sowie der Einbau des Deckbelags auf den Zubringerstrassen zum Kreisel. Diese Arbeiten haben Mitte Januar begon-
nen, und dauern bis Sommer 2016. Da der Verkehr nur einspurig an der Baustelle für die Bushaltestelle Sennhütte vorbeigeführt werden kann, wird während dieser Zeit vor dem Kreisel eine Lichtsignalanlage installiert. Was ebenfalls bereits gut sichtbar ist: Anstelle der ehemaligen Bushalte-
bucht vor der Bäckerei fliesst ein Teil des Dorfbachs bereits wieder sichtbar, statt unterirdisch wie bisher. Fortgeschritten ist auch die Pflästerung der Fussgängerflächen im Zentrum. Die Bauarbeiten sollen im nächsten Sommer mit dem Einbau der Deckbeläge auf allen Kreisel- Zufahrtsstrassen beendet werden. (ar)
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Die Wahlfachklasse der Schule Nürensdorf zeigt ihr Musical «Camp 2.0»
Theater ist Teamwork Die Drittsekundarschülerinnen und -Schüler des Schulhauses Hatzenbühl haben ein Musical geschrieben. Im ersten Semester des letzten Schuljahres belegten 26 Jugendliche das Freifach Musical und erarbeiteten zusammen mit drei Lehrpersonen das Projekt «Camp 2.0, eine Besserungsanstalt für kriminelle Jugendliche». In der dritten Sekundarklasse haben die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Nürensdorf die Möglichkeit, sich für den Kurs Musical einzuschreiben. Ziel dieses halbjährigen Unterrichtes ist es, gemeinsam ein Projekt zu erschaffen, welches am Ende des Semesters einem grossen Publikum vorgeführt werden kann. «Dieses Jahr haben sich viele Schüler für dieses Freifach gemeldet», gibt Nadia D’Alessandro Auskunft. «Deswegen sind auch drei Lehrerinnen für dieses Projekt zuständig. Nathalie Mamie und Nicole Wolfensberger unterstützten die Teenager und mich.»
Die Planung Zum ersten Mal hatten die Schüler die Geschichte selber geschrieben. «Normalerweise geben wir das Thema sowie die Texte den Kindern vor», sagt D’Alessandro. «Die diesjährige Klasse ist jedoch sehr selbständig und gut organisiert. So haben wir beschlossen, ihnen viel Freiheit zu lassen», zeigt sich die Lehrerin stolz. Klar war allen Jugendlichen, das Thema musste aktuell sein und etwas mit der Realität zu tun haben. So beschlossen sie, das diesjährige Musical unter das Motto Jugendgewalt/Jugendkriminalität zu stellen. Nachdem die erste Hürde gemeistert war, hatten die Schüler pro Woche zwei Stunden Zeit, sich mit den Details wie Texte, Situationen, Rollenverteilung, Technik und Bühnenbilder zu beschäftigen. «Auch hier fanden sie immer gute Lösungen und ich bin sicher, jeder ist mit seiner Rolle zufrieden und kann sich damit identifizieren. Da viele Kinder mitspielen, haben wir teilweise eine Rolle auf zwei Schüler aufteilen müssen. Doch sie hatten immer wieder gute Einfälle, wie dies gemacht werden kann,
dazu ein. Mit Hilfe von aussen gelingt es ihnen, ihre Darbietung auf einem Musikkanal online zu stellen. Innert kürzester Zeit wird die Performance zum Hit und die Presse wird auf die Campband aufmerksam. Obwohl Ashley alle Register zieht und auch auf die Hilfe des Direktors zählt, muss sie einsehen, dass sie plötzlich alleine dasteht. In einem Wortgefecht mit Mia gibt sie zu, dass sie die Täterin ist in dem Vergehen, für welches Mia verurteilt wurde. Nun sieht auch der Direktor des Camps ein, dass seine Erziehungsmethoden veraltet sind und unterstützt die Mädchen in ihren Plänen.
Die Mädchen kreieren ihren eigenen Tanz. (Fotos: Marianne Flotron)
ohne dass jemand zu kurz kommt», versichert Nadia D’Alessandro.
Die Geschichte Der Einstieg in das Musical beginnt damit, dass die Insassen der Besserungsanstalt erzählen, wieso sie dort sind und ob sie ihre Taten bereuen. Als Mia, eine neue Schülerin, in das Camp eingewiesen wird, will sie sich nicht der bestehenden Hierarchie unterordnen. Ashley hat das Sagen in der Mädchengruppe des Camps und unterdrückt die anderen. Diese haben nicht den Mut, sich zur Wehr zu setzen und akzeptieren das Gehabe von Ashley. Der Direktor steht auf der Seite von Ashley und bestraft Mia für alles, was im Camp vorfällt. Auch der Professor bringt es in Gruppengesprächen nicht fertig, aus dem Haufen Mädchen eine harmonische Einheit zu bilden. Es braucht den Mut von zwei Jugendlichen, um dem Treiben von Ashley Einhalt zu gebieten. Sie stellen sich auf die Seite von Mia und erkennen bald, dass sie viel von ihr lernen können.
Die eigenen Stärken erkennen Als die Englischlehrerin der Klasse die Strafaufgabe aufbrummt, 100 unregelmässige Verben auswendig zu lernen, sind alle verzweifelt. Mia überlegt sich, wie sie dieses Problem am besten lösen kann und besinnt
sich auf ihre Stärken. Sie liebt es zu singen und hat keine Probleme, einen Liedertext auswendig zu lernen. So schreibt sie sich kurzerhand einen Song mit all den 100 Verben in den verschiedenen Zeitformen und be-
«Uns hat das Gestalten des Projektes viel Spass gemacht und wir konnten unsere Fähigkeiten super einsetzen», erzählen Andrina und Vivienne, «wir singen und tanzen sehr gerne.» Am Ende der Hauptprobe setzten sich die Jugendlichen mit den drei Lehrerinnen zusammen und besprachen die letzten Änderungen. «Ich bin extrem
Die Wärter des Camps bei der Arbeit.
ginnt, diesen im Takt der Musik auswendig zu lernen. Das hören die anderen beiden Mädchen und sind beeindruckt von Mia. Immer mehr Jugendliche begeistern sich für die Idee von Mia und unterstützen sie. Die Mädchen erkennen, dass sie für sich selber verantwortlich sind und beschliessen, mit Hilfe der neuen Medien an die Öffentlichkeit zu gelangen. Sie schreiben gemeinsam ein Lied und studieren eine Choreografie
stolz auf meine Klasse, sie haben alles gegeben und sind sogar freiwillig in die Schule gekommen, um zu proben. Die Techniker haben seit längerer Zeit alle Kabel verlegt und fachmännisch verklebt», berichtet D’Alessandro. «Nun ist alles bereit für die drei Aufführungen in den nächsten zwei Tagen und ich bin sicher, die Kids machen das super.»
Marianne Flotron
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Sirenentest am Mittwoch, 3. Februar 2016 Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit findet am Mittwoch, 3. Februar 2016, von 13.30 bis 15.00 Uhr in der ganzen Schweiz ein Sirenentest statt.
Aufgrund des hohen Ausbaugrades des Alarmierungsnetzes im Kanton Zürich kann nahezu die gesamte Bevölkerung mit fest installierten oder mobilen Sirenen alarmiert werden.
Beim Sirenentest wird die Funktionsbereitschaft der rund 690 mobilen und stationären Sirenen im Kanton Zürich geprüft (Schweiz rund 7800 Sirenen), mit denen die Bevölkerung bei drohender Gefahr alarmiert wird. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig aufund absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig darf die Sirenenkontrolle bis 14 Uhr wiederholt werden.
Ebenfalls am 3. Februar 2016 zwischen 14.15 bis 15 Uhr werden probeweise die Wasseralarm-Sirenen in Betrieb gesetzt, welche bei einer Zerstörung der Sihlsee-Talsperren die Bevölkerung in der Nahzone des Sihlsees alarmieren würden. Der Wasseralarm besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.
Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.
Weitere Informationen über den Sirenentest finden Sie auch im Internet unter www.sirenentest.ch, www.sirenenalarm.ch oder im Teletext auf Seite 680 der SRG-Sender. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.
Für das Amt für Militär und Zivilschutz, Ihre Gemeinde
Münzschatz bei Nürensdorf gefunden
Mittelalterliche Pfennige aus dem 13. Jahrhundert In einem Wald beim Weiler Breite in Nürensdorf entdeckte ein Mitarbeiter der Kantonsarchäologie einen Münzschatz aus der Zeit um 1320. Insgesamt konnten 238 Münzen geborgen werden. Der neue Fund wirft ein überraschendes Licht auf den Geldumlauf um 1300, wie die Kantonsarchäologie mitteilt.
Eine solche Begehung durch einen Mitarbeiter der Kantonsarchäologie im Südosten des Weilers Breite in Nürensdorf konzentrierte sich auf eine kleine, auf dem Scan erkennbare Erhebung. Neben diesem Hügel kam unerwartet ein Münzschatz zum Vorschein. In zwei Konzentrationen, rund zwei Meter voneinander entfernt, lagen einseitig geprägte mittelalterliche Pfennige (sogenannte BrakDer Kanton Zürich wird seit einigen teaten) in grosser Zahl. Die Bergung Jahren mit modernsten Methoden digi- förderte insgesamt 238 Brakteaten tal vermessen. Seit Anfang 2015 steht aus der Zeit um 1295 bis 1320 zu allen Interessierten ein hochaufgelös- Tage. Der Münzschatz wird im Auftes, digitales Oberflächen- und Terrain- trag der Kantonsarchäologie im modell zur Verfügung. Die Grundlagen Münzkabinett der Stadt Winterthur werden bei der Infrastruktur- oder bearbeitet werden und dort auch aufRaumplanung, im Forstwesen und in bewahrt bleiben. Die Pfennige lagen der Vermessung genutzt. Auch die Kan- im Boden. Reste eines Behältnisses tonsarchäologie profitiert davon, um waren nicht vorhanden, es wurden bekannte archäologische Fundstellen auch keine archäologischen Reste von besser zu dokumentieren und zu schüt- Gebäuden oder anderen Strukturen zen sowie neue, bisher unerkannte beobachtet. In der Nähe der FundFundstellen zu finden. Sie klärt daher stelle, die heute im Wald liegt, führte auf den Scans sichtbare, auffällige die Landstrasse von Zürich/Kloten Geländemerkmale vor Ort ab. nach Winterthur vorbei.
Eine Auswahl an Münzen wurde bei Nürensdorf gefunden. (zvg)
Das Ensemble aus Nürensdorf enthält überraschenderweise ausschliesslich Münztypen, die auch im Münzschatzfund von Winterthur (Haldengutareal) vorkommen. Dieser grosse, im Jahr 1930 entdeckte Fund, der im Münzkabinett Winterthur aufbewahrt wird, enthält 2750 Pfennige des späten 13. und frühen 14. Jahrhundert, und zwar 21 verschiedene Typen aus sieben Münzstätten der heutigen Schweiz und Süddeutschlands. Der Münzschatz vom Haldengutareal in Winterthur war bisher der wichtigste Beleg für den Geldumlauf in der Gegend von Winter-
thur. Der neue Münzschatz aus Nürensdorf zeigt, dass das breite Spektrum von Pfennigen im Haldengut-Fund kein Einzelfall, sondern sozusagen der «Normalfall» des Geldumlaufs um 1300 in der Winterthurer Gegend war. Der Geld-Wert der Nürensdorfer Münzen erreicht mit 238 Pfennigen nahezu ein Pfund Pfennige (240 Pfennige): Dies war ein ansehnlicher Betrag und entsprach im Jahr 1275 etwa dem Einkommen, das ein Landpfarrer in zwei Monaten in Form von Geld (das heisst, ohne Naturalien wie Brennholz, Getreide) verdiente. (e)
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Negativzinsen für alle! Vor gut einem Jahr hob die Schweizerische Nationalbank den Euro-Mindestkurs auf. Gleichzeitig kündete die SNB an, Negativzinsen einzuführen. Während die Auswirkungen auf der Währungsseite sofort und in drastischer Weise spürbar wurden, zeigten sich die konkreten Einflüsse der Negativzinsen weit weniger deutlich.
Am Sonntag, 31. Januar um 14 Uhr findet im Saal im Zentrumsbau Nürensdorf an der Lindauerstrasse 1 im 3. Stock das Zvierikino statt. Gezeigt wird der Film «Monsieur Claude und seine Töchter». Die französische Filmkomödie des Regisseurs und Drehbuchautors Philippe de Chauveron aus dem Jahr 2014 ist in deutscher Version zu sehen (97 Minuten). In der Pause gibt es ein feines Zvieri. Der Eintritt ist gratis. Kontakt: Katharina Berweger, Sozialdiakonin, Lindauerstrasse 1, 8309 Nürensdorf; Telefon 044 888 73 55, oder katharina. (e) berweger@basinueri.ch.
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Fotowettbewerb
geschriebenen Mindestverzinsung von gerade mal 1,25 Prozent und einem generell schlechteren Anlageergebnis der Vorsorgeeinrichtung. Mit den gleichen Tücken hat auch unsere AHV zu kämpfen.
Richtig perfide wird es aber erst, wenn private Anleger in ObligationenFonds oder in gemischten Fonds investiert sind. Die Rendite, die mit den Wer als privater Sparer qualitativ guten Anleiund Anleger vermutet, Ralph Kleeb hen erzielt werden, liegt er sei, abgesehen von den tiefen Sparzinsen, von den aktu- in den allermeisten Fällen unter den ellen Negativzinsen kaum oder gar oft hohen Verwaltungsgebühren, die nicht betroffen, irrt. Bisher gibt es der Fonds abzwackt. Zusätzlich werzwar nur eine Bank, die die Negativ- den Depotgebühren fällig, die die zinsen den Privatkunden weiterbe- Negativ-Rendite noch weiter ins Milastet, aber unsere Pensionskassen nus treiben. stehen vor einem grossen Anlageproblem. Auf dem Konto werden ih- Viele Anleger sind sich dieses Mechanen Negativzinsen bis zu -0,75 Pro- nismus nicht bewusst. Die Negativzent belastet. zinsen haben sich sozusagen durch die Hintertür still und leise ins WertWollen die Pensionskassen auf Obli- schriftendepot geschlichen. Sprechen gationen ausweichen, dürfen sie zum Sie Ihren Berater darauf an und vergrössten Teil nur in Titel mit sehr ho- langen Sie eine generelle Überprüher Qualität investieren. Die erzielba- fung Ihrer Anlagen. Nie war dieser ren Renditen in diesem Bereich liegen Schritt so wichtig wie heute. auch hier im Minus. Die Quittung daIhre Raiffeisenbank für erhalten die Pensionskassen-Versicherten mit einer für dieses Jahr Oberembrach-Bassersdorf nochmals deutlich verminderten, vorRalph Kleeb
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Wo befindet sich dieses Gebäude? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 8. Februar per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten Dorf-Blitz-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-FrankenGutschein abholen.
Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den Entenweiher bei Brütten. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde (dm) ausgelost: Bettina Caflisch aus Brütten.
Wie Vögel den Winter überleben Kommenden Montag, den 1. Februar, lädt der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) zum Vortrag «Wie Vögel den Winter überleben und wie wir ihnen helfen können». Der Umgang mit den Vögeln im Winter löst immer wieder Diskussionen aus. Soll man sie füttern? Wenn ja, welches Futter soll man geben und wann? Und ganz allgemein: Mit welchen Massnahmen in unseren Gärten können wir die Vögel unterstützen? Ornithologin Lea Morf, Kursleiterin Feldornithologie bei BirdLife Zürich, wird auf diese und viele weitere Fragen eingehen. Das Referat beginnt um 20 Uhr und findet im Reformier-
ten Kirchgemeindehaus in Bassersdorf statt. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt kostenlos. Im Anschluss an das Referat um 21 Uhr findet für die Mitglieder die Generalversammlung 2016 statt. (e)
Seniorennachmittag Am Donnerstag, 11. Februar, findet um 14.30 Uhr ein Seniorennachmittag im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf statt, unter dem Titel «Aus dem Leben der Kinderbuchautorin Gretel Manser-Kupp». Als frühere Musiklehrerin, Chor- und Orchesterleiterin prägte Gretel Manser-Kupp das musikalische Leben in Bassersdorf. Verena Uetz aus Bassersdorf berichtet aus dem Leben ihrer Mutter. Begleitet wird der Anlass durch Katharina Berweger, Sozialdiakonin Telefon 044 888 73 55 oder katharina.berweger@basinueri.ch. (e)
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Guido Schärli aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Im Moment freue ich mich über die wunderschönen Sonnenaufgänge, die ich von meinem Büro aus beobachten kann. Ich finde es wichtig, dass man sich über die kleinen, alltäglichen schönen Sachen freuen kann, aber dazu muss man natürlich auch hinschauen. Ich fahre jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit und mit der Zeit kennt man doch ein paar Leute. Das Gute am Fahrplanwechsel ist, dass wieder ein paar «alte» Bekannte mit mir im Bus unterwegs sind und ich freue mich immer auf die guten Gespräche, die ich im Bus habe. Da der Bus neu nur noch ab der Haltestelle Zelgli fährt, komme ich schon am Morgen zu einer zehnminütigen Fitness, was mir natürlich sehr gut tut und ich wahrscheinlich nicht freiwillig so früh am Morgen machen würde. Mir gefällt es sehr, in Brütten zu wohnen und vor allem die tolle Bergsicht freut mich immer wieder von neuem. Was hat Sie geärgert? Ich versuche mich nach Möglichkeit nicht zu ärgern und das Beste aus jeder Situation zu machen. Uns geht es so gut und deshalb bin ich der Meinung, dass wir eigentlich keinen Grund haben, uns zu ärgern. Ich versuche zu akzeptieren, was ist und zu ändern, was geht. Meistens ärgere ich mich über mich selber, wenn ich mich nicht an meine Vorsätze halte. Ich versuche, hinter meinen Überzeugungen zu stehen, aber immer klappt (ym) das auch bei mir nicht.
GEWERBEGEFLÜSTER Auch wenn der Männerchor Nürensdorf der erste Chor ist, den Tabea Herzog als Dirigentin führt, gelang es der Sopranistin im Januar 2010, das Feuer der Leidenschaft für den Gesang bei den Mitgliedern neu zu entfachen. Kurz davor sah es düster aus, denn nach dem Weggang ihrer Vorgängerin und einigen Sängern, verblieben einzig 14 Stimmen. Aber es durfte nicht sein, dass der traditionelle Unterhaltungsabend zusammen mit dem gemischten Chor Oberwil-Birchwil im darauf folgenden April ohne den Männerchor stattfinden sollte. Beim Anlass klappte alles perfekt und sukzessive kamen wieder neue Sänger hinzu. «Jetzt haben wir es richtig gut und neben dem Singen ist es oft lustig – wir lachen viel», sagt Hansruedi Meier. 1990 trat der Tenor dem 1945 gegründeten Chor bei und ist seit 24 Jahren dessen Präsident. Die 20 Männer zwischen 45 und 90 Jahren treffen sich jeden Donnerstag von 20 bis 22 Uhr im Singsaal des Schulhauses Ebnet zur Probe. Das spielerische
Einsingen bereite besonderes Vergnügen, meint Meier. Aber mit dem Singen zur Freude nicht genug: Der vierstimmige Chor nimmt jeweils am Bezirksgesangsfest teil. Sie würden meistens mit dem Prädikat «sehr gut» abschneiden, was etwa einer Note von 5 bis 5,5 entspreche, sagt der Präsident. «2012 sangen wir das Lied ‹De Nüerestorfer Männerchor›. Den Text habe ich, mit Erlaubnis des Komponisten, selbst geschrieben», betont Meier. Dafür hätten sie sogar Zwischenapplaus erhalten, obwohl das nicht gestattet gewesen wäre. Weiter treten die Sänger bei hohen Geburtstagen auf oder im Pflegezentrum Bächli in Bassersdorf, beim Chilbigottesdienst oder am Muttertagskonzert. Kameradschaft sei neben der Freude am Singen das Wichtigste, hebt Meier hervor. «Wer sich angesprochen fühlt, soll sich bei uns melden, besonders ein guter Bass oder Tenorstimmen sind sehr willkommen», motiviert Meier potentielle neue Sänger. Rosmarie Schmid
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Aufführung der «Kleinen Bühne Effretikon»
Shakespeares wilde Weiber Der Name «Kleine Bühne Effretikon» verpflichtet: Der noch junge Theaterverein hat sich dem Kleinen verschrieben, sowohl bei der Bühne, bei der Besetzung und der Ausstattung als auch beim Saalangebot von höchstens 60 Plätzen. Dies ermögliche den Zuschauern ein hautnahes Theatererlebnis, teilt der Verein in seiner Pressemeldung mit.
speare-Stück im klassischen Sinne. Eingebettet in eine moderne heutige Alltagssituation, wirken die geschickt ausgewählten OriginalTexte aus Shakespeares Werken quasi als zeitlos unterhaltsame Verstärker.
Lieben, leiden, lachen
Drei Frauen sind vom Regisseur gleichzeitig für die Rolle der Lady Macbeth eingeladen worden. Die Gezeigt wird dieses Jahr eine mo- Drei haben nur ein Ziel: Die weibliderne Komödie als abendfüllendes che Hauptrolle der Lady Macbeth. Stück mit Musik und Liedern Kann das gutgehen? Natürlich nicht. unter dem provokativen Titel Die Drei lieben, leiden, lachen, intri«Shakespeare’s wilde Weiber», von gieren und morden um die Wette – Harald Helfrich, Isabelle Leicht dabei kommen sie nicht nur Shakesund Dorothee Jordan. Natürlich peare, sondern auch sich selber nähandelt es sich nicht um ein Shake- her. Wer am Ende Lady Macbeth
Provokativer Titel
spielen wird, sei hier nicht verraten. Gespielt wird in Effretikon, im Theater im Schlimperg (Schule), Schlimpergstrasse 18 mit Première am Freitag, 26. Februar 2016. Weitere Aufführungen am Samstag, 27. Februar, Mittwoch, 2., Donnerstag, 3., Freitag, 4., Samstag, 5. März, jeweils 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 6. März 2016 um 16 Uhr. Weitere Aufführungen sind zu sehen in Winterthur, im Peterhans Keller, Stadthaus-Strasse 61, am Freitag, 11., Samstag 12., 19.30 Uhr und Sonntag 13. März 2016, 16 Uhr. Reservationen sind ab 26. Januar 2016 möglich, entweder online auf www. kleinebuehneeffretikon.ch oder über Telefon 076 308 49 56 (Mittwoch bis Samstag 17 bis 18 Uhr). (e)
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Dorf-Blitz
Reisen
01/2016
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Das nordische Pendant zum südlichen Venedig
Ein Kleinod unter den Grossstädten Kopenhagen ist eine liebliche Hauptstadt, die mit ihren verschiedenen Stadtteilen für jeden touristischen Geschmack etwas bereit hält. Zu Fuss und per Velo kann man die Attraktionen gut erreichen und sich für eine Rast immer mal in eines der kleinen Restaurants zurückziehen. von Susanne Gutknecht Der Beginn der Entdeckungen in der überschaubaren Hauptstadt Dänemarks sollte die Schlossanlage Amalienborg inmitten von Kopenhagen sein. Sie besteht aus vier identischen Gebäuden: Palais Christian VII. (Palais Moltke), Palais Christian VIII. (Palais Levetzau), Palais Frederik VIII. (Palais Brockdorff) und Palais Christian IX. (Palais Schack). In letzterem wohnt auch die dänische Königin. Ist die Flagge gehisst, kann man vielleicht einen Blick auf die zierliche Königin erhaschen. In einem der Palais, Palais Christian VIII., ist auch das Amalienborg Museum eingerichtet, dass die Geschichte der dänischen Monarchie mit vielen Bildern, Dokumenten, Kleidern und Informationen beleuchtet. Ein grimmiger Blick ohne jegliche Emotionen zeichnet die Leibgarde aus, die wie ihr Pendant in England jeweils Wachablösungen durchführt und gerne von Touristen fotografiert werden.
Lebendiges Hafenviertel Nach den vielen königlich-angehauchten Informationen eignet sich ein Zwischenhalt im nahen Nyhavn. Der frühere Handelshafen ist heute
Grosszügiger Platz inmitten der vier Palais beim Schloss Amalienborg. (Fotos: Susanne Gutknecht)
Platz genug für alle Bootsfahrer auf den Kanälen in der Stadt.
ein Viertel voller Leben. Die wunderschönen alten Häuser sind renoviert und bieten entlang des Hafens eine grossartige Kulisse für eine Ruhepause in einem der zahlreichen Restaurants, die sich aneinanderreihen. Auch bei kühlerem Wind sitzen die Leute draussen und geniessen das Treiben. Die jüngeren Dänen nehmen ihr Bier gleich selber mit und treffen sich an der Hafenmauer zu einem Schwatz oder machen Musik.
Die tolle Aussicht auf die Altstadt Kopenhagens belohnt jeden Besucher.
Von Nyhavn aus starten auch die touristischen Kanalboote zu ihrer Reise durch die Kanäle Kopenhagens, weshalb es auch oft «Venedig des Nordens» genannt wird. Friedlich tuckernd sieht man auf einer Bootstour die schönen Altstadtbauten und daneben die mondänen Neubauten wie das Opernhaus und der lange Quai der Islands Brygge, der sich südlich weiterzieht. Dort zeigt Kopenhagen ein anderes Gesicht: Modern, mit klarer Architektur, kantig und eckig. Entlang des langen Quais bieten ver-
Moderne Architektur entlang des Island Brygge-Quai.
schiedene Treppen, Freibäder, Spielplätze und grosszügig angelegte Plätze Möglichkeiten, sich auszuruhen, dem Kanal entlang zu joggen oder sich die Beine zu vertreten. Würde man nicht von den Sprechern der Ausflugsboote darauf hingewiesen, hätte man das Wahrzeichen Kopenhagens, die kleine Meerjungfrau, kaum beachtet. Auf einem Stein sitzend, ist sie zwar das meistfotografierte Sujets Kopenhagens, aber doch klein und enttäuschend angesichts der vielen sonstigen Attraktionen.
Ab aufs Fahrrad Wer nicht gerne zu Fuss weite Strecken zurücklegt, nimmt einfach ein Fahrrad. Überall in der Innenstadt sind Fahrradwege von der Strasse abgetrennt und ermöglichen ein entspanntes Fahren. Sehr schnell kommt man da auch in die Vorbezirke Kopenhagens und stellt fest, dass es in Kopenhagen offensichtlich ein beliebtes Fortbewegungsmittel ist. Einzig der starke Wind, der fast immer bläst, ist dem Vergnügen abträglich. Wer langsam genug hat von barocken Gebäudezeilen und der Monarchie, vergnügt sich im Strøget, einer der längsten Fussgängerzonen Europas, gespickt mit Läden internationaler Marken und kleinen, liebevoll gestalteten Shops. Läuft man die Pilestraede hoch, sieht man bald den Rundetaarn, den Runden Turm, ein Observatorium aus dem 17. Jahrhundert. Speziell ist der Aufgang zum Turm, nämlich ein spiralförmiger Gang, der im Innern des Turms auf eine Plattform führt.
Wendeltreppe in 80 Metern Für schwindelfreie Touristen hält Kopenhagen einen weiteren Turm bereit: Bei der barocken Erlöserkirche – Vor Frelsers Kirke – windet sich eine Wendeltreppe mit 150 Stufen auf die Kirchenspitze in die Höhe. Obwohl er nicht der höchste Turm ist mit 90 Metern, bietet er doch einen perfekten Blick auf die dem Stadtteil Christianshavn gegenüberliegenden Altstadt. Gönnt man sich die Mutprobe, ist der Wind ein stetiger Begleiter und der Turm schwankt sanft mit. Nicht jedermanns Sache. Unbedingt zu beachten ist auch das Glockengestühl beim Aufgang zur Spitze und die mächtigen Orgelfassade an der Westwand der Kirche. Ein prächtiges Instrument von 1696. ◾
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Dorf-Blitz
Region/Leserforum
01/2016
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Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Erfahrungen mit dem SBB Swiss Pass Wer im SBB Ticket Shop ein HalbtaxAbo bestellen möchte, kann ein paar Überraschungen erleben, wenn er sein elektronisches Passfoto hochladen will. Im Auftrag der SBB werden wir nicht ganz freiwillig zu Bildbearbeitern. Da mein Smartphone das Passfoto 1000 Pixel oder breiter erzeugt, muss ich es zuerst einmal abspecken. Dazu brauchen wir ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop (nicht gratis) oder ähnliches. Und oh weh, die SBB akzeptieren als Bildformat nur JPEG, nicht jedoch das moderne PNG. Also konvertiere ich mein Foto noch ins JPEG-Format, die Senioren haben ja Zeit genug.
Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz
meine Kreditkarte habe ich ja bereits angegeben. Peter Vollenweider, Bassersdorf
Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten:
Adventsbeleuchtungs-Frust
• Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail.
(Frustrierende Adventsbeleuchtung, Dorf-Blitz 12/15)
Wie sehr spricht mir Ruth Cervino punkto Adventsbeleuchtung in Bassersdorf aus dem Herzen. Seit diese Beleuchtung besteht, sehe ich nur Auspuffrohre mit vielen kleinen Löchern. Schade, schade, himmeltraurig! Paula Moor, Bassersdorf
• Je kürzer ein Leserbrief, desto besser. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)
Nun kommt der spannende Moment, ich darf das Passfoto hochladen. Aber am nächsten Morgen habe ich folgende SBB-Mitteilung in meinem Posteingang: «Sie haben uns für das Abonnement ein Foto zur Verfügung gestellt, das wir leider nicht verwenden können. Der Grund dafür ist: Hintergrund nicht geeignet.» Das Foto habe ich im letzten Jahr bei schönstem Sommerwetter im Freien aufgenommen; daher stören im Hintergrund ein paar Grüntöne eines Baumes. Das zweite Foto wird wieder auf den SBB-Server hochgeladen. Ich bin gespannt auf den nächsten Morgen. Wieder liegt in meiner Mailbox eine freundliche Meldung aus Brig: «Sie haben uns für das Abonnement ein Foto zur Verfügung gestellt, das wir leider nicht verwenden können. Der Grund dafür ist: Aufnahme vom Gesicht ungeeignet (keine Frontal-Aufnahme, Blick zur Seite oder nach unten).» Das Foto wirkt locker, weil das Gesicht ein wenig seitlich gedreht ist. Mir gefällt es, aber leider nicht den SBB. Neuer Versuch: Das «perfekte» Verbrecherfoto: absolute Frontalansicht, wo jeder Winkel des Gesichtes schonungslos ausgeleuchtet und sichtbar ist. Ich frage mich, wie andere Senioren das besser machen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass mir der neue Swiss Pass tatsächlich zugeschickt wird;
Bild des Monats Die Vorbereitungen für die närrischen Tage laufen auf Hochtouren. Die Puppen hängen bereits gute drei Wochen vor Beginn der offiziellen Fasnachtstage rund um das Zentrum Bassersdorf. Die verschiedenen Sujets können an über zehn verschiedenen Standorten bestaunt und bewundert werden. So werden nicht nur die Bewohner, sondern auch die Verkehrsteilnehmer, welche Bassersdorf auf ihrem Weg zur Arbeit oder in die verschiedenen Einkaufszentren benutzen, auf das bevorstehende 60. Jubiläumsfest neugierig gemacht. Zu diesem Anlass hat sich das Fakoba gleich den neuen Dorfplatz als neuen Durchführungsort gewählt. Der Aufwand für die Vorbereitungen dafür wurde aus diesem Grund um einiges grösser als die letzten Jahre, weil auch die ganze Infrastruktur den neuen Verhältnissen angepasst werden musste. (sb)
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Astromedizin nach Paracelsus In der Geschichte der europäischen Heilkunde, spielte die Astrologie eine bedeutende Rolle. Viele der grossen Ärzte, deren Wissen wir heute wieder entdecken, waren auch Astrologen. Der berühmteste unter ihnen war der aus Einsiedeln stammende Paracelsus (1493-1541). Als einer der berühmtesten Ärzte hat er bereits vor 500 Jahren den Grundstein zu einem ganzheitlichen Therapiesystem gelegt. Moderne Heilmethoden wie Homöopathie, Schüsslersalze, Bachblüten, Psychotherapie, aber auch Astromedizin und Klangtherapie sind Facetten der auf den hermetischen Prinzipien basierenden Schule von Paracelsus.
Manche sehen ihn als Vater der Homöopathie, weil er auf universeller Ebene das Gesetz der Ähnlichkeit anwandte, die Grundlage der Homöopathie, nach der Ähnliches gegen Ähnliches wirkt. Er betonte die Analogie zwischen dem äusseren Universum und den verschiedenen Teilen des menschlichen Organismus, zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos. Ein geflügeltes Wort von Paracelsus war: «Ein Arzt, der nichts von Astrologie versteht, ist eher ein Narr zu nennen denn ein Arzt.»
von Körper, Geist und Seele heilen lässt. Der Gedanke, das Wirken der Gestirne mit den Geschehnissen auf der Erde in Beziehung zu bringen, ist uralt und hat an Faszi- nation bis ins heute nichts ein- gebüsst. Gerne laden wir Sie am 3. Februar 2016 um 19.30 Uhr im Feuerwehrgebäude, Hofwiesen in Dietlikon dazu ein, die «Geheimnisse des Paracelsus» näher kennen zu lernen. Erfahren Sie, welche Gestirne Sie ganz persönlich beeinflussen.
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Wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, kann es manchmal ganz schön kompliziert sein, die gemeinsamen Finanzen zu regeln. Franz schuldet Hans noch 20 Franken, Hans wiederum sollte Vreni noch 15 Franken zurückzahlen, wobei diese noch einen Betrag bei Franz offen hat. Jeder schuldet jedem etwas, doch niemand hat den genauen Überblick. Die App «Splitwise» löst dieses Durcheinander im Handumdrehen und auf einfache Art und Weise. Nach einer kostenlosen Registrierung per EMail, kann man Gruppen erstellen und die Ausgaben jeder Person erfassen. Die App verrechnet dann diese Beträge miteinander und definiert, wer bei wem noch Schulden zu begleichen hat.
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In der Gratis-App «Shufflepuck Cantina» schlüpft man in die Rolle eines Astronauten, der auf einem unbekannten Planeten strandet und dort versucht, durch Air-Hockey-Spiele etwas Geld zu verdienen. Das Spiel selbst ist schnell erklärt: Das Ziel ist es, den Puck über die Ziellinie des Gegners zu schiessen und so seine virtuelle Glasscheibe zu zerstören. Jeder Gegner hat dabei spezifische Spezialtechniken, die man mit der Zeit auch selbst erlernen kann. Die App besticht durch die einzigartige Gestaltung und die überdurchschnittlich gute Grafik. Mit Liebe zum Detail und kuriosen Figuren konstruiert die App eine Atmosphäre, welche jeden Science-Fiction-Fan begeistern wird.
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Die App «Kreuzworträtsel Free» ist ein idealer Zeitvertreib, egal ob man gerade auf den Bus wartet, Kaffeepause macht oder mit Langeweile zu kämpfen hat. Die Bedienung ist intuitiv verständlich, man braucht lediglich in der jeweiligen Zeile oder Spalte ein Wort einzutippen. Hilfreich ist, dass nach Eingabe eines Wortes direkt angezeigt wird, ob es sich um die richtige Antwort handelt oder nicht. Und sollte man einmal nicht mehr weiter wissen, so kann man sich ein Feld auch lösen lassen. Die Gratisversion der App enthält bereits über 300 verschiedene Kreuzworträtsel, welche in drei Schwierigkeitsstufen unterteilt sind. Lediglich die Werbeeinblendungen sind etwas störend, halten sich aber in Grenzen.
virtuelles haustier
Wer mag sich nicht noch an das «Tamagotchi» erinnern, welches in den 90er-Jahren beinahe jedes Kinderzimmer erobert hatte und eine ganze Generation begeistern konnte. Für alle treuen Fans des kleinen, virtuellen Haustieres gibt es nun eine Smartphone-Version: «Hatchi Free» funktioniert nach demselben Prinzip und ist im Design dem Original stark nachempfunden. Nach wie vor geht es darum, das kleine, verpixelte Tierchen zu füttern, mit ihm zu spielen sowie es sauber und gesund zu halten. Neu hinzugekommen sind Minispiele wie Tic Tac Toe oder Memory, welche man auch im Duell mit anderen Spielern spielen kann. Ein «Must-have» für alle Videospiel-Nostalgiker.
interessante fakten
App «Kreuzworträtsel Free», verfügbar für Android und iOS
App «Hatchi Free», verfügbar für Android und iOS
Mit der Gratisapp «Woxikon Unglaubliches» kann man sich kurioses Wissen aus allen möglichen Bereichen aneignen und damit dann Freunde und Bekannte beeindrucken. In über 15 Kategorien, die von «Geschichte» über «Kunst» bis hin zu «Wissenschaft und Technik» oder «Literatur» reichen, sind ganze 3333 kurze und oftmals skurrile oder gar lustige Fakten aufgelistet. Durch einfaches Wischen über den Bildschirm kann man durch die verschiedenen Kategorien stöbern und dabei jeden Wissensfetzen bewerten oder sogar zu seinen Favoriten hinzufügen, damit man ihn jederzeit wiederfindet. Die App beinhaltet zudem ein Quiz, welches man in drei Schwierigkeitsgraden spielen kann und das für zusätzlichen Wissensspass sorgt!
App «Woxikon Unglaubliches», verfügbar für Android und iOS
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
01/2016
45
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Fr
29.01.
20.00
Konzertzirkel
Konzert mit Fagott-Quartett: «Fagotteria»
Ref. Kirche
Mo
01.02.
20.00
Naturschutz Ba/Nü/Br
Vortrag: «Wie Vögel den Winter überleben»
Ref. Kirchgemeindehaus
Mi
03.02.
16.00 – 19.30
Samariterverein
Blutspenden
Turnhalle Möslistrasse
Do
04.02.
20.21
Fakoba
Offiz. Fasnachtseröffnung 61. Bassersdorfer Fasnacht
Fakoba-Zelt
Fr
05.02.
09.00 20.30 – 04.00
Fakoba
Bubenfastnacht – die Narrenkrieger ziehen aus Maskenball mit DJ Ste und Guggenmusikkonzerten
Treffpunkt beim Fakoba-Zelt Mösli Turnhalle
Sa
06.02.
19.30 – 04.00
Fakoba
Maskenbälle und Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Vereinszelten
Mösli Turnhalle, Fakoba-Zelt, Restaurants und Vereinszelte
So
07.02.
11.11 14.30
Fakoba
Gugge-Messe (ökumenisch) Grosser Fasnachtsumzug inkl. Kinderumzug, anschl. Kindermaskenball, Guggenkonzert, Fasnachtstanz
Fakoba-Zelt, rund um den Dorfkern Fakoba-Zelt
Mo
08.02.
19.00 – 04.00
Fakoba
Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Zelten, Maskenprämierung um 24 Uhr
Fakoba-Zelt, Restaurants, Vereinszelte, Fakoba-Zelt (inkl. Maskeneinschreibung)
Di
09.02.
20.00
Bibliothek
Lesung: «Wie will ich noch leben, wie sterben?»
Bibliothek – Anmeldung erwünscht
Mi
10.02.
14.30 – 15.00
G. Dübendorfer, S. Disch
Kasperlitheater für Kinder ab 3 Jahren
Jugendhaus JAM
Do
11.02.
14.30
Ref. Kirchgemeinde
Seniorennachmittag (Infos unter www.basinueri.ch)
Ref. Kirchgemeindehaus
So
28.02.
Gemeinde
Abstimmungen + Wahlen
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Elternforum Bassersdorf
Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region
Details unter www.elternforumbassersdorf.ch
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
29.01.
19.00 – 22.00
Juga Br/Nü
Friday Night Action – offener Turnhallenanlass
Schulhaus Sunnerain, Birchwil
Mo
01.02.
20.00
Naturschutz Ba/Nü/Br
Vortrag: «Wie Vögel den Winter überleben und wie wir ihnen helfen können» von Lea Morf, anschliessend 21.00 Generalversammlung
Ref. Kirchgemeindehaus, Gerlisbergstr. 4, Ba
Fr
05.02.
19.00 – 22.00
Juga Br/Nü
Friday Night Action – offener Turnhallenanlass
Schulhaus Sunnerain, Birchwil
Do
11.02.
14.00
Kirche
Altersnachmittag: «Der Waldbrand von Leuk», Film von Kurt Baltensperger:
Gemeindesaal
Fr
12.02.
Gemeindeverwaltung und Gemeinderat
Die Büros bleiben den ganzen Tag geschlossen wegen Gemeindeverwaltung Einführung Geschäftsverwaltungs-Software
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo – Fr
Veranstaltungen
46
Dorf-Blitz
01/2016
Jeden Di
09.30 – 11.00
Katja Bühler
Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder von 0 bis 3 Jahren
Turnhalle Chapf
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum Brü
Treffen für spielfreudige Frauen
Gemeindesaal
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
kjz Winterthur
Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
28.01.
20.00
Bibliothek
Donnerstagstreff - Vortrag: «Klassische Homöopathie für Tiere». Vortragvon Tierärztin Dr. med. vet. Dagmar Bibliothek Laluha
Fr
29.01.
14.30
Nüeri-Netz
Spielen macht Spass
Rest. Bären, 1. Stock
Fr
29.01.
19.00 – 22.00
Juga Br/Nü
Friday Night Action – offener Turnhallenanlass
Schulhaus Sunnerain, Birchwil
Fr Sa
29.01. 30.01.
20.00 19.00
Buffalo Band Bassaville
Big Band Dinner
Mehrzweckhalle Ebnet, Nü
So
31.01.
14.00
Ref. Kirchgemeinde
Zvierikino: «Monsieur Claude und seine Töchter»
Zentrumsbau, Lindauerstr. 1, 3. Stock
Mo
01.02.
20.00
Naturschutz Ba/Nü/Brü
Vortrag: «Wie Vögel den Winter überleben und wie wir ihnen helfen können» von Lea Morf, anschliessend 21.00 Generalversammlung
Ref. Kirchgemeindehaus, Gerlisbergstr. 4, Ba
Mi
03.02.
12.00 – 13.00
Frauenverein Ob/Bi
Seniorenzmittag
Schulhaus Oberwil
Do-Mo
04.02.08.02.
Dorffasnacht Bassersdorf
Siehe Inserat im Dorf-Blitz
Fr
05.02.
19.00 – 22.00
Juga Brü/Nü
Friday Night Action – offener Turnhallenanlass
Schulhaus Sunnerain, Bi
Mi
10.02.
19.30
Gem. Chor Ob/Bi
Generalversammlung
Besenbeiz Tannenhof
Do
11.02.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treff
Rest. Bären, 1. Stock
Sa
20.02.
10.00 13.30
Veloclub Ba/Nü
Radball Schweizermeisterschaft (3. Liga 10.00, 1. Liga 13.30)
Turnhalle Hatzenbühl
Fr
26.02.
14.30
Nüeri-Netz
Spielen macht Spass
Rest. Bären, 1. Stock
So
28.02.
Pol. Gemeinde
Abstimmungstermin
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus
Jeden Mo
10.00 – 11.00
Muki-Turnen Bi
Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Oberwil
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
01/2016
47
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
16.45 – 17.45
Pro Senectute
Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22
Turnhalle Ebnet
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi
13.30 – 16.30
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden Mi
17.00 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)
Simon Merki 079 262 35 81
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge
Isa Leuch-Tacheron 079 773 10 55
Jeden Mi
19.00 – 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden 1. Do
09.30 – 11.30
kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 – 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nürensdorf
Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü
Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü
Jeden letzten Do Jeden Fr
15.00 – 17.00 17.00 – 18.00
Ajuga Mirjam Ebertshäuser Tel. 079 626 45 10
Jeden letzten Fr
14.30
Nüeri-Netz, ref.+kath. Kirche Spielen macht Spass
Restaurant Bären, 1. Stock
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)
Wichtige Nummern: Notruf
☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145
Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Moderne Reifenwaschanlage ergänzt das Angebot Umfassender Service aller Marken in der Garage Buchmoos Brütten Eher aus Zufall, anlässlich einer Biketour, entdeckte Peter Meier die Garage Buchmoos. Er war auf der Suche nach einem Occasions-Fahrzeug, in dem er sein Bike bequem verladen kann und das vor allem im Winter ihn und seine Kollegen zum Skifahren und Langlaufen angenehm und sicher auf Pisten und Loipen – und selbstverständlich wieder nach Hause – transportieren konnte. Peter Meier hat seine sportlichen Ambitionen erst nach seiner Frühpension entdeckt und ist mittlerweile beinahe täglich unterwegs, sei es per Bike, zu Fuss oder auf Kufen. «Mich hat die kompetente Beratung überzeugt, meinen Subaru Forester in der Garage Buchmoos zu kaufen», erzählt Peter Meier. Vier Jahre sind vergangen, rund 60 000
Kilometer gefahren und vier Services erledigt. «In diesen vier Jahren hat sich die Garage Buchmoos grundlegend geändert. Aus heutiger Sicht war die damalige Garage ein Kleinunternehmen, wie es Dutzende sind; heute bildet die Brüttener Garage ein Kompetenzzentrum rund um das Automobil, das alle Marken betreut und mit einem solch hervorragenden Service besticht, dass drei meiner Kollegen ebenfalls zufriedene Kunden geworden sind», erzählt Meier beDie neue moderne Radwaschanlage ermöglicht eine geistert. optimale Reinigung.
In der Tat ist nicht nur die von aussen sichtbare Veränderung mit dem neuen Logo erfolgt. Geschäftsführer Hans Suhner hat seinen Betrieb vor allem
auf die optimale Pflege und Wartung seiner Kundenfahrzeuge eingerichtet: «Dies beginnt bereits bei der Annahme der Autos: Auf dem Rundgang zusammen mit dem Kunden werden alle relevan-
Das Team der Garage Buchmoos in Brütten: (v.l.) Automobil-Diagnostiker Robert Gohl, Geschäftsführer Hans Suhner und Automobil-Fachmann Danillo Facenna.
ten Daten auf einem Tablet aufgezeichnet und allenfalls auch fotografiert. Bei ausserordentlichen Feststellungen erhält der Kunde die Offerte für die Wartungs-, Reparatur- oder Servicearbeit umgehend.» Die Transparenz mit der Checkliste überzeugt auch Peter Meier: «So weiss ich genau, wie hoch die Unterhaltskosten ausfallen und daneben habe ich eine schriftliche Dokumentation über alle ausgeführten Servicearbeiten in der Hand.» Neu ergänzt eine moderne Radwaschanlage das Angebot der Garage Buchmoos. Sie ermöglicht eine optimale Reinigung ohne Vor- und Nachbehandlung der ganzen PW-Räder mit einer neuartigen Ultraschall-Technik auf der Aussen- und Innenseite in einem Arbeitsgang.