Nr. 01 29.01.2015 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Im Überblick
Heftige Schneefälle über die Feiertage fordern Gemeindemitarbeiter
Soziale Verantwortung
Wettkampf mit den Elementen Gewaltige Mengen Schnee sorgten über die vergangenen Festtage für Freud und Leid. Während sich die Einen an den heftigen Schneefällen erfreuten, war es für die Strassendienstmitarbeiter eine strenge Arbeitswoche. Frühmorgens um vier Uhr war Dienstantritt, um den Schneemassen einigermassen Herr zu werden.
Rudolf O. Schmid war Unternehmer und bringt heute seine Kenntnisse aus dem Berufsleben in die Stiftung Pigna ein. Dort amtet er seit 15 Monaten als Stiftungsratspräsident und kämpft für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung. Seiten 4/5
Sodbrunnen Eine Unterschriftensammlung zeigt Wirkung: Der historische Sodbrunnen an der Baltenswilerstrasse muss nun doch nicht weichen. Dies teilte die Kantonale Baudirektion Emil Engler mit, der sich für den Erhalt des Brunnens eingesetzt hatte. Seite 13
von Susanne Gutknecht Es waren heftige Schneefälle, welche die Dorf-Blitz-Gemeinden am 27. und 28. Dezember zu spüren bekamen. Der langersehnte Winter kam mit voller Wucht und überzuckerte alles mit seiner weissen Pracht. Für viele war es ein Schauspiel der besonderen Art. So auch für Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke der Gemeinde Bassersdorf: «So viel Schnee auf einen Schlag gab es meines Wissens seit 30 Jahren nicht mehr.» Für die Einen war es eine Winter-Wunderlandschaft und schön anzusehen, für die Strassendienstmitarbeiter bedeutete es jedoch viel Arbeit. Es galt,
Strassen und Wege von den Schneemassen zu befreien. Ein knochenharter Job, wie Baumgartner betont: «Unsere Leute waren von vier Uhr früh bis um neun Uhr pausenlos dran. Dann eine kurze Pause und weiter ging’s.» Auch wenn die Gemeinde Bassersdorf über die Feiertage mit Schnee rechnen musste und sich mit den Dienstplänen der Mitarbeiter auch darauf eingestellt hatte, fordern solche Schneemassen zusätzlich: «Wir wussten nicht wohin mit dem Schnee. Es war so viel, dass es fast keine freien Plätze mehr gab, an die unsere Mitarbeiter die Schneemassen hinschieben konnten mit ihren Fahrzeugen.» Auch das Durchkommen auf den Seitenstrassen war
Unmut über Container Anwohner wehren sich in Brütten gegen die Pläne des Gemeinderates, der auf einem Grundstück am Rätschiweg Container für Asylbewerber aufstellen möchte. Sogar ein Rekurs wird gegen diese Pläne in Aussicht gestellt. Seite 21
Eigene Energieversorgung In Brütten entsteht nach Abbruch der «Hofacker»-Liegenschaft ein Mehrfamilienhaus mit einer eigenen Solarstromzufuhr. Das energieautarke Haus ist somit völlig unabhängig von fremder Energieversorgung. Seite 23
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Tief verschneite Märchenlandschaft im Nürensdorfer Wald. (zvg)
schwierig. Strassenmeister-Stellvertreter André Stutz war mit dem grossen Schneeräumungs-Fahrzeug unterwegs und musste etliche Male seine Fahrkünste in die Waagschale werfen, damit er an parkierten Fahrzeugen vorbeifahren konnte, die wegen der am Rande der Strasse liegenden Schneemassen ihre Autos zu weit in die Strasse hinaus parkierten. Für ihn kein Problem: «Solche Schneetage erleben wir nicht sehr oft, daher ist es eine Ausnahmesituation, die von allen Seiten Flexibilität fordert.»
Wenig Klagen Baumgartner hatte denn auch wenige Klagen zu vermelden. Rund ein Dutzend Anrufe verzeichnete er im Januar, mit denen er gut leben kann.
Fortsetzung auf Seite 2
Thema des Monats
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Spitze Feder müde zu sein. Das Gefühl, nicht auf Touren zu kommen und seine maximale Leistungsfähigkeit nicht mal annähernd abrufen zu können. Sei es im Büro oder während der Freizeit.
genen Körpers nicht mehr gewährleistet ist. Der Mensch ist, und das wird in der heutigen Gesellschaft vermehrt vergessen, (noch) kein Roboter. Keine auf Abruf bereite und pausenlos funktionierende Maschine.
einzugestehen, um in seinem Tun einen Schritt vorwärts zu kommen. Die Welt dreht sich in jedem Fall weiter und sie kümmert sich nicht darum, ob die Menschheit darauf müde, griesgrämig oder lustlos ist.
Natürlich war es ein trüber Sommer. Der darauffolgende Herbst und die teilweise endlos scheinenden, tunneldunkeln Wintertage verstärken es: Das Gefühl, ständig
Viele, wenn nicht sehr viele Menschen waren und sind während dieser Jahreszeit praktisch dauermüde. Sie fühlen sich, als ob die eigenen Batterien komplett leer sind und ein Aufladen schier unmöglich scheint. Natürlich mag dieses Befinden viele Gründe haben: Schlechte Schlafgewohnheiten, Stress, die Ernährung oder zwischenmenschliche Aspekte können den Antrieb derart minimieren, dass eine vollumfängliche und fehlerlose Funktionsfähigkeit des ei-
Doch sollte man als Mensch wirklich fortwährend Höchstleistungen vollbringen können? Der allgegenwärtige Gesellschaftsdruck veranlasst oftmals dazu, sich körperlich derart stark zu verausgaben, dass weder Energydrinks noch Yogaübungen dauerhaft für Entspannung sorgen können. Vielleicht hilft aber die Einstellung, die Umstände so anzunehmen wie sie sind und es durchaus ratsam ist, sich selbst zwischendurch eine etwas gemächlichere Gangart
Als Idee könnte man sich doch wieder einmal an den noch so kleinen Dingen des Alltags bewusst erfreuen. Mit den daraus resultierenden positiven Gefühlen wird nachweislich zumindest ein Teil der müden Geister vertrieben. Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall, denn eines ist gewiss: Nach dem Winterschlaf folgt mit Sicherheit die Frühjahresmüdigkeit.
Viele andere taxierten es als Ausnahme und freuten sich dran. Mitgeholfen habe aber sicher, dass es kein Arbeitstag war, die Leute entspannt waren und wegen der Feiertage auch niemand zu einer bestimmten Zeit im Büro sein musste. «An einem normalen Werktag hätte dies chaotisch enden können», betont Baumgartner. Zudem hätten sie eine klare Prioritätenliste, welche Strassen zuerst geräumt werden müssen: «Das Zentrum, Strassen für den öffentlichen Verkehr und die Hauptachsen.» Seitenstrassen müssten warten, auch wenn dies manchmal schwer verständlich sei.
Zusätzlich zu den Schneemassen kam dann nach drei Tagen noch der Regen hinzu, der die ganze Pracht festfrieren liess. «Das war heftig», sagt Baumgartner, «meine Mitarbeiter mussten sich nach einer harten Einsatzzeit gleich nochmals auf eine spezielle Situation einstellen und das Eis bekämpfen.» Arbeiten in der Nacht forderten zusätzlich und gingen an die Substanz eines jeden. André Stutz und seine Crew nahmen es gelassen hin. «Natürlich dachten wir alle: Das muss jetzt nicht auch noch sein», sagt er mit einem Lachen in der Stimme, «aber eigentlich sind solche Situationen für uns auch immer wie ein Wettkampf mit den Elementen.»
Jeder Mitarbeiter der Abteilung Tiefbau + Unterhalt wisse, dass das einfach zum Job dazugehöre. «Darauf wird bereits beim Einstellungsgespräch auch explizit hingewiesen. Aber eben – uns macht das auch Spass, wenn zeitweise solche Bedingungen herrschen.»
verantwortlicher des Zweckverbandes Feuerwehr Altbach, schreibt in einer Medienmitteilung von einer «rekordverdächtigen Einsatzdichte», die die Feuerwehr zu bewältigen hatte. So mussten sie Bäume aus dem Weg räumen, die Strassen in Nürensdorf und Brütten versperrten. Die Feuerwehr ist für die Beseitigung des Fallholzes zuständig und musste in der besagten Nacht etliche Male ausrücken. Aufgrund der kritischen Strassenverhältnisse war das Verkehrsaufkommen jedoch überschaubar, so Winiger, und die Räumung konnte zügig vorangetrieben werden. Zusätzlich mussten mehrere Bäume aus Sicherheits-
Tobias Jäger
IMPRESSUM Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
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Auch die Feuerwehrleute waren gefordert über die Festtage und mussten sich intensiv mit dem weissen Element beschäftigen. Sie sind es auch, die als erste für Einsätze gerufen werden. Mario Winiger, Medien-
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Yvonne Müller · Mano Reichling · Susanne Reichling · Annamaria Ress · Konrad Schwitter
Rekordverdächtige Einsätze
Tobias Jäger
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Satz/Druck · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 68 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch
Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Februar 2015.
Auflage 20. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
Dorf-Blitz online
Dorf-Blitz
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gründen gefällt werden, da diese umzustürzen drohten. Ein Baum begrub unter seiner Krone die Waldhütte Heidenberg. Was zuerst nach wenig Schaden aussah, entpuppte sich nach genauerer Inspektion von Hans Dübendorfer, Bereichsleiter Liegenschaften in Bassersdorf und einem Vertreter der Gebäudeversicherung auf rund 10 000 Franken. «Keine schlimme Sache», beurteilt Dübendorfer die Situation. «Vor allem das Dach hat es getroffen. Die Arbeiten betreffen die Dachschalung, Spenglerarbeiten und Dachdeckerarbeiten, die nächstens ausgeführt werden.» Das Mobiliar im Innern der Hütte sei nicht betroffen und daher sei es eigentlich ein kleiner Schaden. Auch viele Dorf-Blitz-Leser meldeten Schäden, die ihnen auffielen. Die grossen Schneemassen liessen etliche Bäume unter der Last knicken. Da half auch nicht, dass man mit der Hand oder einem Besenstiel die Bäume davon befreien wollte. Der Eisregen hat den Schnee förmlich an die Zweige gefroren. Vor allem Nadelbäume wie Rottannen und Föhren waren betroffen. Viel Arbeit für das Team um Förster August Erni. Er erinnert sich an ein einziges Mal in 25 Jahren, in denen es derart viel Schnee gegeben hat innert 48 Stunden. Am 5. Januar hat sich Erni einen Überblick verschafft und seinen betreuten Wäldern rund um Bassersdorf und Nürensdorf einen Besuch abgestattet. Vorher hat er es wegen der Gefahr vermieden, zu tief in den Wald vorzudringen. Solche Bedenken hatten viele andere nicht und bestaunten die Pracht auch mitten zwischen den Bäumen, die teilweise drohten, umzukippen. Seit zwei Wochen sind der Förster und sein Team mit fünf Leuten nun daran, die Schäden aufzuräumen. Er rechnet mit rund 100 Arbeitstagen Einsatz.
Thema des Monats mehr verwendbar. Versicherungen für solche Naturereignisse gibt es keine. Auch habe man Unterschiede gesehen in den verschiedenen Höhenlagen und deshalb seien die Schäden auch nicht überall gleich gross: «Schon 50 Meter Höhenunterschied hatten einen Einfluss.» Je nach Saisonentwicklung sei liegendes Holz immer eine Gefahr, dem Borkenkäfer wieder vermehrt ein Zuhause anzubieten. «Wenn wir nicht aufräumen, muss nur noch ein früher trockener Frühling dazukommen, dann nimmt die Borkenkäferplage wieder stark zu», argumentiert Erni.
Wenig Gefahr für Tiere Für den Wald und die Natur ist der plötzliche Wintereinbruch kaum ein Problem, zieht Erni ein Fazit. «Auch für die Tiere bestand wenig Gefahr, da der Regen den Schnee dezimiert hat. Wäre der Schnee länger liegengeblieben, hätten einige Tiere schon Probleme gehabt, genügend Futter zu finden.» Wie Baumgartner hat auch Erni als zuständiger Förster wenig Klagen gehört. Das wäre im Falle eines Schadens durch Bäume im Wald auch nutzlos. «Der Wald ist nicht haftbar, das steht so im Zivilgesetzbuch als Grundeigentümerhaftung. Wenn ein Waldbesitzer nachweisen kann, dass er seiner Sorgfaltspflicht während der letzten zehn
Ungewohnter Anblick eines Bootes im Schnee. (dm)
Jahre nachgekommen ist, hat er nichts zu befürchten.» In Bassersdorf und Nürensdorf sei dies bei 95 Prozent der Waldbesitzer der Fall. Das Fazit über den kurzzeitigen Wintereinbruch fällt bei den Meisten po-
Holz verwenden Diesen Aufwand für die Aufräumarbeiten tragen die Waldbesitzer. Die meisten von ihnen unterhalten einen Bewirtschaftungsvertrag, so dass Erni jetzt ihre Waldparzellen in Augenschein nimmt, wie er ihnen in einem Brief mitgeteilt hat. «Schöne Bäume und vor allem junge Bäume, die geknickt sind, holen wir sofort und verwenden das Holz.» Warten sie zu lange, fault es und ist dann nicht
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Die Waldhütte Heidenberg ist unter der Krone eines Baumes begraben. (zvg)
sitiv aus: Viel Freude bei der Bevölkerung und vor allem den Kindern, verhältnismässig wenig Schäden und ein Wettkampf, den die Strassenunterhaltsmitarbeiter für sich verbuchen: «Wenn alles unfallfrei vorüber ist, haben wir gewonnen.» ◾
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Monatsinterview
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Der ehemalige Birchwiler Rudolf O. Schmid ist Stiftungsratspräsident der Pigna Kloten
Ein Unternehmer mit sozialer Verantwortung Die Klotener Stiftung Pigna bietet in verschiedenen Wohnformen 110 Wohn- und 43 Tagesstättenplätze sowie in zwei Werkstätten und einem Dienstleistungsbetrieb insgesamt 170 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung an. Unternehmer Rudolf O. Schmid ist seit einem Jahr Stiftungsratspräsident. von Annamaria Ress Sie sind seit 15 Monaten Stiftungsratspräsident der Pigna in Kloten. Ihr Vorgänger Peter Oeschger war zwölf Jahre dabei. Planen Sie ein ähnlich langjähriges Engagement? Ich wurde am 20. November 2013 vom alten Stiftungsrat gewählt, führte dann im Frühling 2014 die Neuwahlen der Stiftungsräte durch. Das hängt ganz direkt mit den Kommunalwahlen zusammen. Denn oft sind es Sozialvorsteher der Gemeinden, die einen Sitz in unserem Stiftungsrat als Delegierte der 28 Stiftungsgemeinden übernehmen. Ob ich die Aufgabe des Präsidenten auch so lange wahrnehmen kann wie Peter Oeschger hängt natürlich ganz stark von meiner Gesundheit ab. Neues zu erfahren und zu erleben bedingt auch Zeit. Bis vor einem Jahr war ich nur Unternehmer, als Inhaber der Lüchinger + Schmid AG, einem Handels- und Produktionsunternehmen für Eier, Eierprodukte und Tiefkühlprodukte. Heute bin ich Unternehmer mit sozialer Verantwortung im Behindertenbereich. Das ist sozusagen eine neue Dimension. Wie kam es dazu, dass Sie Präsident wurden? Es liegt im Sinn der Sache, dass für dieses Milizamt Menschen gesucht werden, die sich in der dritten Lebensphase befinden. Am besten eignen sich für das Präsidium Persönlichkeiten aus der Privatwirtschaft. Das trifft auch für die Betriebskommission zu, die das operative Geschäft leitet. Schon die zwei Präsidenten vor mir waren wie ich Mitglied des Rotary Clubs Zürcher Unterland. So wurde auch wieder versucht, aus dieser Organisation heraus einen Stiftungsratspräsidenten zu finden, der Unternehmer ist und sich gleichzeitig
Rudolf O. Schmid in seinem Zürcher Büro, ist bereits seit einem Jahr aktiv als Stiftungsratspräsident der Pigna. (ar)
langsam im Geschäft etwas zurück nehmen möchte und sich für etwas Neues einsetzen kann und will. Denn es ist eine grosse Aufgabe, der man sich damit stellt. Der grosse «Laden» Pigna beschäftigt 200 Personen und wird von Walter Schäppi hervorragend geführt. Der Umsatz wird mit 22 Millionen Franken ausgewiesen, nicht in Form von Waren natürlich. 75 Prozent unseres Aufwandes sind Personalkosten. Fachpersonal, das sich um die Menschen mit Behinderung kümmert, und versucht, ihnen in einem definierten Rahmen das bestmögliche Leben zu ermöglichen.
«Heute bin ich Unternehmer mit sozialer Verantwortung im Behindertenbereich» Wie gross ist in etwa Ihr persönlicher Zeitaufwand als Stiftungsrats-Präsident? Diese Frage kann ich noch gar nicht so richtig beantworten. Ich weiss ein-
fach, dass ich schon ziemlich viel Zeit in Gespräche bis hinauf zum Regierungsrat investiert habe. Ich wurde auch zusammen mit vier Präsidenten von anderen Stiftungsräten beim kantonalen Sozialamt vorstellig. Grund dafür war bei meinem Amtsantritt die Meldung, dass der Kanton Zürich die Leistungen nachträglich um ein Prozent kürzen werde. Damit wurden wir bereits für das Jahr 2014 konfrontiert. Das konnte ich so nicht akzeptieren und wollte vor allem verhindern, dass eine pauschale Kürzung wieder vorkommt. Wir planen ja auch voraus, vor allem den Bedarf an Platz für Menschen mit Behinderung. Da sind Bedürfnisse, die bestehen und denen man gerecht werden muss. Dass das viel Geld kostet, ist selbstverständlich. Die totalen Sozialkosten rennen uns davon. Asylbewerber, Menschen mit Behinderung, Sozialbedürftige stehen in dieser Frage plötzlich in Konkurrenz zueinander. Uns schien, es werde dort am meisten eingespart, wo am wenigsten Echo zu erwarten ist – nämlich bei den Men-
schen mit Behinderung. Natürlich schlägt mein Herz als Steuerzahler und Unternehmer auch dafür, mit Staatsfinanzen sorgfältig umzugehen. Menschen mit Behinderung können ihren Status aber nicht verändern, sich nicht leistungsfähiger trimmen, um so ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Deshalb ist es unsere Aufgabe, für diese Menschen zu sorgen. Genau das habe ich mir auf die Fahne geschrieben und jetzt ist der Zeitaufwand in den letzten Monaten ziemlich intensiv, ich schätze ihn auf 10 bis 15 Prozent. Diese Zeit habe ich und will sie mir auch nehmen. Wie sieht die Arbeit eines Stiftungsratspräsidenten aus? Ist das Büro-, Planungs- oder eher Kommunikationsarbeit? Dem Stiftungsrat obliegt die Oberaufsicht über die Stiftung. Ich nehme an den Sitzungen der Betriebskommission teil, die für das operative Geschäft der Pigna zuständig ist. Dann gehören die Stiftungsratssitzungen dazu. Und ich versuche an jedem Pigna-Fest dabei zu sein, um mir die
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Impulse vor Ort abzuholen. Dazu repräsentiere ich Pigna nach aussen. So gesehen fliessen alle angesprochenen Bereiche ineinander.
«Es wird dort am meisten eingespart, wo am wenigsten Echo zu erwarten ist» Im Stiftungsrat der Pigna sind es 28 Gemeinden und damit gleich viele Personen, die Mitglied der Stiftung sind. Ist es schwierig, ein solch grosses Gremium zu führen? Man muss hier unterscheiden: Der Stiftungsrat hat ja nicht die operative Leitung und trifft sich zweimal im Jahr. Ich plane jedoch, die Räte etwas näher an die Stiftung heranzubringen. Denn – das liegt auf der Hand – sie könnten auch helfen, unseren Werkstätten mehr Aufträge zu bringen. Heisst aber gleichzeitig, dass ihr Engagement etwas verstärkt werden muss. Ob mir das gelingt, sei noch dahingestellt. Und doch ist ein grosses Potential vorhanden – es sind ja immerhin 28 Gemeinden und ihre Vertreter, die hören und sehen, wo Aufträge zu generieren wären. Das sind Einkünfte, die für die Stiftung wichtig sind. Zudem muss man sehen, dass wir mit solchen Aufträgen den Menschen mit Behinderung Arbeit geben können. Ein Problem, das sich verstärkt bemerkbar macht, sind die über 65-Jährigen. Für sie müssen wir auch Arbeit haben, sonst sind sie unzufrieden, fühlen sich plötzlich nicht mehr gebraucht. Das ist eine Parallele zur Situation in der Wirtschaft. Sie selbst sind als Privatperson im Stiftungsrat. Was ist genau Ihre Motivation? Meine Situation ist ideal. Denn ich bin neutral, also nicht Delegierter einer Stiftungsratsgemeinde. Gewisse Angelegenheiten schaue ich aus der Sicht eines Unternehmers, andere mit einer zusätzlichen Sozialkomponente an. Ein grosser Teil der Motivation war unter anderem natürlich auch, dass ich mich entschieden hatte, mich aus meinem Unternehmen operativ zurückzunehmen. Meine Vision war schon immer, dass man sich mit 60 Jahren ein wenig aus dem intensiven «daily business» herausnehmen sollte. Wenn es die Ge-
Monatsinterview sundheit zulässt, kann man ja noch etwas anderes machen. Meine Hauptmotivation war, die Erfahrung und das Wissen aus 30 Jahren Unternehmertätigkeit der Stiftung Pigna und damit Menschen mit Behinderung zur Verfügung zu stellen. Das war der Grund für meine Zusage. Verändert Sie diese neue Aufgabe auch? Ja gewiss, in unternehmerischer Hinsicht. Ich lerne mit Situationen umzugehen, die bisher nicht Teil meines Lebens waren. Menschlich verändert mich das nicht. Ich hatte als Inhaber und CEO schon immer soziale Verantwortung. Jetzt hat sie sich entsprechend ausgeweitet.
«Ich plane, die Stiftungsräte etwas näher an die Stiftung heranzubringen» Was möchten Sie in Ihrer Amtszeit bewirken? Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ich war überrascht, in was für eine tolle Organisation ich Einblick erhalte. Funktionierend und von höchsten qualitativen Standards, die für Menschen mit Behinderung möglich sind. Ich betrachte das mit grosser Anerkennung. Meine Aufgabe ist nun mitzuhelfen, diesen Betrieb mit den neuen Rahmenbedingungen nach Möglichkeit auf dem bisherigen qualitativen Niveau zu erhalten. Die neuen Rahmenbedingungen sind die Sparmassnahmen des Kantons, die Sie angesprochen haben? Genau – die neuen Rahmenbedingungen bedeuten: Sparen an allen Enden. Der Kanton Zürich realisiert einen Benchmark und definiert, wieviel Geld er für einen Menschen mit einem Behinderungsgrad bezahlen will. Pigna soll weniger Geld als heute bekommen, weil Pigna über dem Benchmark liegt. Der Kanton kann uns nicht sagen, für welche Leistungen und Services wir «zu teuer» sind. Das stört mich sehr, es fehlt so jegliche Transparenz. In einem Unternehmen wäre ein solches Vorgehen schlicht undenkbar. Wenn wir sparen sollen, müssen wir das mit weniger Personal tun. Dies ist ein direkter Angriff auf die Qualität unserer Leis-
Aus dem operativen Bereich seines Unternehmens hat sich Rudolf O. Schmid zurückgezogen. (zvg)
tung. Wieviel darf die Qualität pro Behinderungsgrad kosten? Die ungenauen Antworten des Kantons befriedigen mich nicht. Ich habe eine Verantwortung übernommen und werde versuchen, das Beste dafür zu tun. Wenn wir von sparen sprechen: Wie sieht die Einnahmeseite der Pigna aus? Woher fliessen Gelder in die Stiftung? Erstens haben wir Werkstätten, die verschiedene Produkte herstellen. Dann sind da die erwähnten Kantonsund IV-Beiträge sowie Spenden. Gerade die Spenden sind ein beträchtlicher Betrag. Und ich bin stolz, sagen zu können, dass von einem Franken ganze 87 Rappen bei den Menschen mit Behinderung in der Pigna ankommen. Wir sind eine Organisation, die ein absolutes Minimum an Administrativkosten pro Spendenfranken hat. Ziel ist eine nochmalige Steigerung. Welche Beziehungen pflegen Sie zu den Bewohnern und Angestellten der Pigna? Meine erste Amtshandlung war ein Rundgang durch den Betrieb mit allen Standorten. Was bisher aus der Pigna entstanden ist, ist ein Vorzeigemodell erster Güte. Es muss also mein Ziel sein, mitzuhelfen, dass dies unter diesen neuen Rahmenbedingungen weiterhin aufrechterhalten werden kann. Das ist schwierig, auch weil sich die ganze Demographie verändert: Auch Menschen mit Behinderung werden älter. Für diese braucht es auch mehr Plätze – de facto kostet das mehr.
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Im Jahr 2013 wurden von Pigna 17 321 Chlaussäcke produziert. Welche Art von Aufträgen dient dem Betrieb? Diese Säcklein sind ein sehr wichtiges Detail im Arbeitsablauf der Menschen mit Behinderung. Sie werden selbst genäht, bedruckt und schliesslich von Hand mit der Frischware gefüllt. Arbeiten, die über das ganze Jahr verteilt anfallen. Wir wären sonst gar nicht in der Lage, die vielen Tausend Säcklein pünktlich auf den Samichlaustag hin zu produzieren. Das ist eine Grundlast für unsere Werkstätten. Auch Verpackungsarbeiten gehören zu einer solchen Grundlast: also kontinuierliche Arbeit. An solchen sind wir sehr interessiert. Es wäre toll, wenn wir mehr solche wiederkehrenden Aufträge bekommen könnten. Das ermöglicht den Menschen mit Behinderung auch eine gewisse Konstanz, auf die sie häufig angewiesen sind. Auch die Digitalisierung von Schallplatten zum Beispiel ist ein Angebot, das gerne in Anspruch genommen wird. Einer unserer Bewohner hat ein ausgesprochen gutes Musikgehör, so dass er in der Lage ist, eine optimale Qualitätskontrolle des überspielten Zielmediums zu machen. Ist zum Beispiel ein Kratzen zu hören, meldet er das, damit es in einem zweiten Schritt ausgemerzt werden kann.
«Was bisher aus der Pigna entstanden ist, ist ein Vorzeigemodell erster Güte» Sie leben in Kloten und haben ein Büro in Zürich, neben dem Firmenstandort Kloten. Nehmen Sie am Leben in der Umgebung Ihres Wohnortes aktiv teil? Ich bin Rotarier im Zürcher Unterland, da ergibt sich die Verbindung allein schon dadurch. Andererseits bin ich gesamtschweizerisch mit meinem Unternehmen tätig und deshalb nicht nur an Kloten gebunden. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren ehemaligen Wohnort Birchwil? Zehn Jahre haben wir dort gewohnt. Da gibt es sehr viele gute Erinnerungen an mein erstes Zuhause mit meiner Frau. ◾
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Bassersdorf
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Aus BehĂśrde und Verwaltung Baubewilligung
Grabräumung
Folgende Baubewilligung im ordentlichen Verfahren wurde erteilt:
Erdreihengräber Nr. 885 bis 920 und Urnenreihengräber Nr. 122 bis 163 (Bestattungszeiten 1985 bis 1989)
BG-Nr. 2014/0048, Di CÊ Pietro und Vincenza, Richterwis 19, 8303 Bassersdorf, Bossard Maja und Karl, Stadelstrasse 21, 6048 Horw: 2 Velounterstände und zusätzlicher Parkplatz Bachstrasse 8 und 10, Kat.-Nrn. 323/322.
Nachdem die gesetzliche Ruhefrist abgelaufen ist (siehe § 39 kantonalen Bestattungsverordnung und Artikel 22 der Friedhof- und Bestattungsverordnung des Friedhofes Bassersdorf/ Nßrensdorf) hat die Friedhofkommission Bassersdorf-Nßrensdorf die Räumung der Gräber der Klasse A (Erdreihengräber) Nummern 885 bis 920 und der Klasse C (Urnenreihengrä-
Erneuerungswahl Friedensrichter Gestßtzt auf die Wahlanordnung vom 23. Oktober 2014 wurden fßr die Erneuerungswahl des Friedensrichters fßr die Amtsdauer 2015/21 drei Wahlvorschläge eingereicht: • Seiler Hansruedi, 1941, techn. Kaufmann, parteilos (bisher); • Scheitlin Daniel, 1959, Treuhänder, parteilos (neu); • Weber Ralph, 1960, Verkaufsleiter, SVP (neu). Die Urnenwahl findet am 8. März 2015 statt.
Ersatzwahl Mitglied Rechnungsprßfungskommission Durch den Wegzug von Daniel Tretheway wird die Ersatzwahl eines Mitglieds der RPK notwendig. Die Ersatzwahl wurde auf den 14. Juni 2015 angesetzt. In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung sowie § 45ff. des Gesetzes ßber die politischen Rechte kÜnnen dem Gemeinderat Bassersdorf bis spätestens am 3. März 2015 Wahlvorschläge eingereicht werden. Entsprechende Formulare sind bei der Gemeinderatskanzlei erhältlich und stehen auf www.bassersdorf.ch (Rubrik Politik, Abstimmungen + Wahlen) zum Download bereit.
Im Sinne einer einwandfrei funktionierenden Infrastruktur werden im Gemeindegebiet auch in diesem Jahr diverse Bauarbeiten ausgefĂźhrt. Nachstehend erhalten Sie einen Ăœberblick Ăźber die diesjährigen Bautätigkeiten auf den Gemeindestrassen.
Nach dem Ja an der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2014 kann die Parkplatzerweiterung bei der Wertstoffsammelstelle realisiert werden. Die Arbeiten sind in den Monaten April/Mai geplant. Es entstehen insgesamt 14 neue Parkplätze.
1. Ersatz Fussgängerpasserelle Klotenerstrasse Aufgrund des schlechten Zustandes der Fussgängerpasserelle ßber die Klotenerstrasse ist ein Ersatz unumgänglich. Die entsprechenden Arbeiten beginnen voraussichtlich im März/April und dauern bis September 2015 an. Der Fussbzw. Schulweg wird während der Bauzeit ßber die Klotenerstrasse via Branziweg umgeleitet und die Sicherheit durch einen Lotsendienst gewährleistet.
3. Schinenwisenweg 4. Emmetweg Im Zuge der diesjährigen Werterhaltung ersetzt die Wasserversorgung Bassersdorf in den beiden Strassen die in die Jahre gekommenen Wasserleitungen. Mit dem Ersatz der Wasserleitung wird die Versorgungssicherheit fßr Trink- und LÜschwasser auch fßr die kommenden Jahrzehnte gewährleistet. Gleichzeitig wird der Strassenoberbau erneuert. Die Arbeiten am Schinenwisenweg sind im Mai/Juni geplant. Die Sanierung des Emmetweges wird voraussichtlich im August und September 2015 ausgefßhrt.
2. Parkplatz Ufmatten, Wertstoffsammelstelle
Gemeinderat Bassersdorf
Die auf den 19. März vorgesehene Gemeindeversammlung wird aufgrund fehlender Traktanden gestrichen. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 23. Juni 2015 statt.
einhaltung der Abräumfrist durch die AngehÜrigen wird ßber das zurßckgelassene Material verfßgt. Jegliche Entschädigung wird abgelehnt. Ansprßche kÜnnen nach der gesetzten Frist somit keine mehr erhoben werden. Friedhofkommission Bassersdorf-Nßrensdorf Antonia Leal, Friedhofvorsteherin
Baustellen im Jahr 2015
Gemeindeversammlungen
ber) Nummern 122 bis 163 der Bestattungsjahre 1985 bis 1989 angeordnet. Gestßtzt auf Artikel 23 der Friedhofund Bestattungsverordnung werden die verfßgungsberechtigten AngehÜrigen der Verstorbenen gebeten, die Grabdenkmäler und Pflanzen bis 31. März 2015 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgen diese Arbeiten durch den Friedhofsgärtner. Bei Nicht-
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Ăœbersicht Bauprojekte Tiefbau 2015.
5. Hubstrasse, Gyrhaldenstrasse und Reckholderweg 6. Breitistrasse 7. Chlupfgasse Die Strassenabschnitte 5 bis 7 wurden in den Jahren 2013 bis 2014 saniert. Noch ausstehend sind die Einbauten der Deckschichten. Fßr die abschliessenden Belagsarbeiten mßssen, aus Grßnden der Qualität und der Arbeitssicherheit, die einzelnen Strassenabschnitte fßr zwei bis drei Tage komplett gesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich in den Monaten Juni oder Juli ausgefßhrt. 8. Postplatz / Breitistrasse Die Tiefbauarbeiten im Bereich des Postplatzes dauern voraussichtlich noch bis Anfang März. Die abschliessenden Deckbelagsarbeiten im Abschnitt Postplatz bis Im Lindenacher werden im Juni oder Juli ausgefßhrt. Die direkt betroffenen Anwohner werden vor Baubeginn detailliert informiert. Alle am Bau Beteiligten werden bestrebt sein, die Lärmbelästigungen und Behinderungen während der Bauzeit mÜglichst gering zu halten. Wir bitten die BevÜlkerung um Verständnis. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Bau + Werke, Resad Ahmedoski, Telefon 044 838 85 20.
Abteilung Bau + Werke Tiefbau + Unterhalt
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Parkkarten für Tiefgarage Zentrum
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Wir gratulieren zum 97. Geburtstag am 18. Februar Isaac Tahir Talgüetlistrasse 1 zum 95. Geburtstag
Die Gemeinde Bassersdorf bietet ab 1. Februar zusätzlich zum bereits bestehenden Angebot für oberirdische Parkplätze eine begrenzte Anzahl Parkkarten für gedeckte Parkplätze in der Tiefgarage Zentrum an. Diese Karten können beim Bereich Publikumsdienste, Gemeindehaus C, Telefon 044 838 85 60, bezogen werden. Die Parkkarten teilen sich in folgende Kategorien auf:
Kategorie 2: Gültig Montag bis Freitag, 6 bis 18 Uhr, zusätzlich 1 Stunde nach Ladenschluss bis 1 Stunde vor Ladenöffnung Gebühr Jahresbewilligung: 900 Franken; Gebühr Monatsbewilligung: 100 Franken.
Kategorie 1: Gültig Montag bis Sonntag, 24 Stunden Gebühr Jahresbewilligung: 1200 Franken; Gebühr Monatsbewilligung: 130 Franken.
Kategorie 3: Gültig Montag bis Freitag, 6 bis 17 Uhr, zusätzlich 1 Stunde nach Ladenschluss bis 1 Stunde vor Ladenöffnung Gebühr Jahresbewilligung: 900 Franken; Gebühr Monatsbewilligung: 100 Franken. Zum Bezug einer Parkkarte sind na-
Gesucht: Tagesfamilien
Voraussetzungen:
Tagesfamilien-Bassersdorf-Nürensdorf sucht dringend Tagesfamilien in Bassersdorf für die Betreuung von Kindern im Alter zwischen 6 Monaten und 12 Jahren. Die Betreuungszeiten können individuell von einigen Stunden pro Tag bis mehrere Tage pro Woche variieren.
• Interesse und Freude an Kindern • Zeit und Platz für ein oder mehrere Tageskinder • Erziehungskompetenz und Einfühlungsvermögen • Bereitschaft, die Kinder in die eigene Familie zu integrieren • Toleranz und Gesprächsbereit-
türliche und juristische Personen berechtigt. Davon ausgeschlossen sind die Mieter der Zentrumsüberbauung. Die Parkkarteninhaber sind berechtigt, innerhalb der definierten Zeiten ihr Fahrzeug auf einem der weiss markierten Parkplätze der Tiefgarage abzustellen. Insgesamt stehen 194 Parkplätze zur Verfügung. Die Inhaber von Parkkarten haben keinen Anspruch auf einen bestimmten oder freien Parkplatz. Das entsprechende Reglement sowie Antragsformulare stehen unter www.bassersdorf.ch im Online-Schalter zur Verfügung. Abteilung Finanzen + Liegenschaften
am 11. Februar Hildegard Maag-Uhl Emmetweg 2 zum 85. Geburtstag am 3. Februar Paul Trütsch Im Schatz 11 am 20. Februar Paolina Grossrieder-Facini Auenring 1 zum 80. Geburtstag am 3. Februar Hans Heinrich Sallenbach Weingasse 2 am 8. Februar Max Bleuler Rebhaldenstrasse 45
Kontakt: Telefon 076 402 38 04. Weitere Informationen über www.tagesfamilien-bassersdorf-nuerensdorf.ch. TagesfamilienBassersdorf-Nürensdorf
Spende an die Stiftung Pigna Die Gemeindeverwaltung Bassersdorf hat im Jahr 2014 ihre IT-Arbeitsplätze modernisiert. Die ausgedienten Computer konnten der Firma Hewlett
Packard verkauft werden, welche diese fachgerecht aufbereitet und für ein Entwicklungsprojekt in Osteuropa verwendet. Aus dem erzielten Erlös
am 9. Februar Kurt Müller Wiesenweg 8 am 13. Februar Magdalena AltorferFröschl Bassersdorferstrasse 75 am 22. Februar Helga Kaufmann-Heckel Ufmattenstrasse 6 am 23. Februar Settimio Caruso Geerenweg 17
schaft im Umgang mit Kindern und Erwachsenen.
Übergabe der gespendeten Medien: (v.l.) Martin Hüsler (CEO Dynawell AG), Michael Fenaroli (Gemeinderat), Harry Etzensperger und Markus Aeberhard, Mitglieder der Geschäftsleitung Pigna. (zvg)
wurden zusammen mit einer Spende der Firma Dynawell AG neue elektronische Medien zugunsten der Stiftung Pigna finanziert, welche den dort betreuten Menschen den Umgang mit diesen neuen Medien ermöglicht und entsprechende Schulungen durchführt. Die Stiftung Pigna ist eine gemeinnützige Organisation, welche die Förderung, berufliche Ausbildung, Eingliederung und Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen zum Ziel hat. Sie bietet geschützte Arbeits- und Beschäftigungsplätze sowie geeigneten Wohnraum an. Abteilung Finanzen + Liegenschaften
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Rubrik 65plus Reiche Erinnerungen sind ein wertvolles Gut. Im Rahmen der Kampagne «Hochaltrigkeit. Alles hat seine Zeit» sollen in Bassersdorf zwei Projekte zum kreativen Schaffen mit Erinnerungen und Erfahrungen von Jung und Alt anregen. Der Kurs «biographisches Schreiben» richtet sich an Frauen und Männer 75plus, die geistig fit sind und ihr Leben schreibend reflektieren möchten. Mit kreativen Übungen, gezielten Referaten und Kurz-Lesungen vermittelt die Autorin und Erwachsenenbildnerin Michèle Minelli das notwendige Basiswissen. Die Teilnehmenden lernen ihre Geschichten auf verschiedene Arten zu schreiben, zum Beispiel als Prosa-Miniaturen, Kurzgeschichten oder Gedichte. Der Kurs umfasst vier Einheiten und findet jeweils am Mittwoch von 8.30 bis 12 Uhr im Franziskuszentrum statt. Erster Kurstag ist Mittwoch, 18. Februar 2015. Zudem organisieren die Jugendund Altersarbeit Bassersdorf unter
der Leitung der Theaterpädagogin Claudia Nötzli ein Generationentheater. In diesem Erzähltheater berichten die Teilnehmenden über Erlebnisse und Anekdoten zum Dorfplatz, Dorf- und Zusammenleben der Generationen aus früherer und heutiger Zeit. Gesucht werden Frauen und Männer ab 75 Jahren und Jugendliche aus Bassersdorf und Nürensdorf, die bereit sind, aus ihren Geschichten ein Theaterstück zu entwickeln und vor Publikum vorzutragen. Geprobt wird von März bis Ende September jeweils am Mittwochnachmittag. Die Aufführung findet anfangs Oktober statt. Interessierte sind herzlich eingeladen zum Informationsanlass am Mittwoch, 25. Februar von 14.30 bis 16 Uhr im Altersheim Breiti. Auskunft und Anmeldung: Esther Diethelm, Altersbeauftragte, Telefon 044 838 86 21. Esther Diethelm Redaktionsteam Rubrik 65plus
«Spotlight Spring Edition» – Bühne frei für dein Talent 2015 Auf Initiative von Jugendlichen entstand 2011 mit Hilfe der Ajuga Dietlikon das Projekt «Dietlikon sucht den Superstar», welches seither zweimal erfolgreich umgesetzt wurde.
sationskomitee freut sich auf viele Anmeldungen an spotlightcasting@ gmx.ch.
Dieser Anlass hat sich zu einem regionalen Projekt ausgeweitet. Unter dem neuen Namen «Spotlight Spring Edition – Bühne frei für dein Talent» bietet es Jugendlichen ab der 6. Klasse bis zum 18. Lebensjahr aus den Gemeinden Dietlikon, Wallisellen, Opfikon, Wangen-Brüttisellen, Bassersdorf und Kloten eine Plattform, ihre Talente aus den verschiedensten Bereichen der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Es soll Jugendliche inspirieren und anspornen, ihre kreativen Hobbies weiterzuverfolgen und sich darin zu verbessern.
Jugendarbeit Bassersdorf
Detailinformationen: www.bassersdorf.ch/jugendarbeit
Das Casting in Bassersdorf findet am 14. März statt. Das Organi-
Bauarbeiten am Postplatz Wie bereits vor einiger Zeit im DorfBlitz publiziert sind die Sanierungsarbeiten an der Breitistrasse und am Postplatz in der Ausführung. Die erste Bauphase (Sanierung Breitistrasse bis «Im Lindenacher») konnte wie geplant Ende 2014 erfolgreich abgeschlossen werden. Seit Mitte Januar ist die zweite
Bauphase im Bereich des Postplatzes im vollen Gange. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag 6. März. In dieser Zeit ist der Postplatz für den motorisierten Verkehr sowie Fussgänger gesperrt. Der Fussgängerverkehr und insbesondere der Schulweg wird wie bis anhin über das Gleiswegli
geführt, neu mit Verlängerung bis zum Pavillon. Die Zugänglichkeit zur Post, Apotheke und der Kantonalbank wird für die Fussgänger jederzeit über den Baareinli-Weg gewährleistet. Die Bevölkerung ist deshalb angehalten, ihre Fahrzeuge in der Migros-Garage abzustellen und den signalisierten
Fussweg über den Gemeindeplatz zu benutzen. Die Zufahrt über den Stiegweg sowie der Poststrasse ist nur für die Anwohner und Zubringer gestattet. Wir bitten Sie, dieses Verkehrsregime einzuhalten, so verhindern Sie grössere Behinderungen und gewährleisten jederzeit die entsprechende Sicherheit, insbesondere für die Schulkinder. Für die unumgänglichen Behinderungen bitten wir um Verständnis. Alle Beteiligten werden sich bemühen, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Bei Fragen, Anregungen sowie Problemen wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Bau + Werke, Resad Ahmedoski, Telefon 044 838 85 25.
Umleitung Fussgängerverkehr und Schulweg ab Breitistrasse. (zvg)
Abteilung Bau + Werke Tiefbau + Unterhalt
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Unterschriftensammlung zeigt Wirkung
Kanton will historischen Sodbrunnen erhalten Erfolg für den Bassersdorfer Emil Engler: Der historische Sodbrunnen an der Baltenswilerstrasse soll nun, entgegen den ersten Plänen eines kantonalen Strassenprojektes, nicht weichen müssen. Dies dank über 500 gesammelten Unterschriften. von Reto Hoffmann Die Baltenswilerstrasse soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Rahmen der Verkehrserschliessung für die Einfahrt in die Tiefgarage des neuen Dorfzentrums plant der Kanton auf der Baltenswilerstrasse verschiedene verkehrstechnische Anpassungen. So soll unter anderem bei der Abzweigung Dietlikonerstrasse ein Kreisel entstehen (der Dorf-Blitz berichtete). Auch der Einlenker Bahnhofstrasse soll eine Umgestaltung erfahren, unter anderem mit einer Verlängerung der Bushaltestelle «Schmitte». Gerade in diesem Bereich hätte nach den ersten Plänen des kantonalen Tiefbauamtes, welche im vergangenen Oktober zur Einsicht auflagen, der dortige zwölf Meter tiefe Sodbrunnen überdeckt werden sollen.
Wertvolle Zeitzeugen Dies jedoch wollte der historisch interessierte Bassersdorfer Emil Engler nicht einfach so geschehen lassen. Zu wertvoll seien seiner Ansicht nach die historischen Zeitzeugen im Dorf. In seinem Ansinnen den Brunnen zu erhalten zeichnete er sogar Pläne, wie dieser, trotz Anpassung des Einlenkers, geschützt werden könnte. Zusammen mit seinem Mitstreiter Adolf Kellenberger sammelte er darauf über 500 Unterschriften, welche sie dem Gemeinderat zukommen liessen. Dieser seinerseits überreichte das Paket mit weiteren 34 Schreiben, mit zum Teil eigenen Vorschlägen und Einwendungen, im Rahmen der kantonalen Mitwirkung, dem zuständigen Tiefbauamt.
Post vor Weihnachten Noch vor Weihnachten erhielt Engler dann Post von der kantonalen Baudirektion. In ihrem Schreiben halten die Behörden fest, dass «in Absprache mit dem Gemeinderat Bassersdorf eine Lösung ausgearbeitet werden soll, in welcher der Sodbrunnen am heutigen Standort erhalten bleiben kann.» Ge-
Steht im Dorfzentrum und im Mittelpunkt der Diskussion: Der historische Sodbrunnen. (rh)
genüber dem Dorf-Blitz zeigte sich Emil Engler erfreut über dieses «verfrühte Weihnachtsgeschenk». Es zeige, dass man mit Engagement auch etwas bewirken könne, meinte er. Allerdings äusserte er auch seinen Vorbehalt: «Die Nachricht ist noch mit Vorsicht zu geniessen. Ich glaube es erst, wenn das Projekt umgesetzt ist», meinte Engler mit einem Augenzwinkern.
Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke zu erfahren ist. Wichtig sei jedoch, dass dadurch keine höheren Kosten für die Gemeinde entstünden und dass dem eigentlichen Zweck des Projektes, eine attraktive und sichere Verkehrsverbindung auch für Fussgänger und Velofahrer zu schaffen, Priorität eingeräumt werde, so Baumgartner.
Priorität Verkehrsverbindung Der Gemeinderat hat zur Kenntnis genommen, dass historische Bauten für die Bevölkerung offenbar wichtig sind und unterstützt den Erhalt, wie von
Ob der Erhalt des Sodbrunnens nun einen Einfluss auf den Projektverlauf hat, ist noch nicht bekannt. Gemäss der aktuellen Terminplanung soll im Juni die öffentliche Planauflage des definitiven Projektes stattfinden. ◾
derne, so betreten die Sänger mit dem aktuellen Programm nun erstmals die Welt der Popmusik. Sie unterhalten das Publikum mit szenischen Darbietungen und mit einem Potpourri bekannter Melodien von Abba über Cole Porter, Elton John, Mika, R.E.M. und anderen. Das Thema des Schwulseins zieht sich als roter Faden durch das Programm. Persönliche Momentaufnahmen aus dem Leben der Sänger
und die Geschichte des «schmaz» im Spiegel der schwulen Musikgeschichte machen die «fabulous jukebox» zu einer schillernden Quelle aus Geschichten und Emotionen. Begleitet wird der Chor von einem Jazztrio mit Gallus Hächler (Piano); Marcel Benedikt (Kontrabass); Rainer Fröhlich (drums). Vorverkauf in Ritas Papeterie, Telefon 044 836 53 11, Abendkasse ab 19.30 Uhr. (e)
«schmaz and the fabulous jukebox» Im Rahmen des Konzertzirkels gastiert der «schmaz» (schwuler männerchor zürich) zum ersten Mal in Bassersdorf. Das Konzert findet am Freitag, 30. Januar um 20 Uhr in der reformierten Kirche statt. Der «schmaz» wurde vom renommierten Musiker und Chordirigenten Karl Scheuber vor 25 Jahren gegründet. Das Ziel war, mit höchster künstlerischer Qualität für die schwule Sache in aller Öffentlichkeit einzustehen. Dieses Anliegen hat der schmaz mit unzähligen Konzerten im In- und Ausland auf überzeugende und originelle Weise umgesetzt. Seit einigen Jahren liegt die Leitung des «schmaz» in den Händen des Sängers und Chorleiters Ernst Buscagne. Umfasste das Repertoire bis anhin vor allem Werke der Klassik und Mo-
Der schmaz-Chor betritt erstmals die Welt der Popmusik. (zvg)
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FA-KO-BA FASNACHTSKOMITEE BASSERSDORF FA-KO-BA 60. BASSERSDORFER DORFFASNACHT 12. Februar bis 17. Februar 2015 Donnerstag, 12. Februar 20.21 Uhr bis 24.00 Uhr
Offizielle Fasnachtseröffnung im FA-KO-BA-Zelt (für alle Fasnächtler – öffentlicher Anlass !!!) Bassersdorf in fester FA-KO-BA-Hand: Übergabe der Amtsgeschäfte des Kantons Bassersdorf sowie Schlüsselübergabe zur Narrenfreiheit. Live-Tanzmusik mit CoolCat.
Freitag, 13. Februar 08.30 Uhr beim FA-KO-BA Zelt Bubenfastnacht – Die Narrenkrieger ziehen aus. 20.30 Uhr bis 04.00 Uhr Maskenball des FA-KO-BA in der Mösli-Turnhalle mit DJ Ste und Guggenmusikkonzerte
Samstag, 14. Februar 19.30 Uhr bis 04.00 Uhr
Maskenbälle in der Mösli-Turnhalle mit den «Glantaler Power Men’s», im FA-KO-BA-Zelt mit Live-Musik «Lucky Boys» Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Vereinszelten.
Sonntag, 15. Februar 10.49 Uhr
Gugge-Messe (ökumenischer Gottesdienst) im FA-KO-BA-Zelt.
14.30 Uhr
GROSSER FASNACHTSUMZUG inkl. Kinderumzug rund um den Dorfkern mit gegen 50 Nummern. (Einschreibung für den Kinderumzug 13.15 Uhr bis 14.15 Uhr beim Mösli) Umzugsplakette CHF 5.– / € 4.– (obligatorisch) Gönnerplakette CHF 10.– / € 8.– Anschliessend an den Umzug Kindermaskenball, Guggenkonzert und Fasnachtstanz im Zelt.
Montag, 16. Februar bis Giigeli-Zyschtig 19.00 Uhr bis 04.00 Uhr
Fasnachtsbetrieb im FA-KO-BA-Zelt (mit Live-Musik «Lucky Boys») sowie in Restaurants und Vereinszelten. Maskenprämierung um Mitternacht im FA-KO-BA- Zelt.
20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Maskeneinschreibung im Restaurant Storchen Preissumme: CHF 2000.–
04.00 Uhr
Offizielles Ende der 60. BASSERSDORFER DORFFASNACHT
Dorf-Blitz
Bassersdorf
01/2015
Neue Bubenfastnacht findet zum zehnten Mal statt
Hundert Personen gesucht Das Jubiläum der Bassersdorfer Bubenfastnacht hat es in sich: Nicht nur dreht sich diesmal alles um den eigenen Ort, es soll auch genau eine Hundertschaft mitlaufen. Alle Interessierten sind eingeladen, an diesem historischen Ereignis mitzuwirken. Das hätte niemand gedacht, als 2006 anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Fasnachtskomitees Bassersdorf (Fakoba) ein historischer Brauch für eine – vermeintlich einmalige – Durchführung aus dem Schlaf geweckt worden war: die Bassersdorfer Bubenfastnacht. Aber Bassersdorf ist bekanntlich ein guter Nährboden für närrische Viren, und so fand die Bubenfastnacht Jahr für Jahr statt und ist unter dem Begriff «Buebemarsch» ein fester Bestandteil des Narrenkalenders geworden. Die zehnte Neuauflage wird deshalb ein ganz besonderer «Buebemarsch». Er findet zwar wie immer am Freitag nach dem «Schmutzige Dunschtig» statt, heuer also am Freitag, 13. Februar. Ziel ist allerdings nicht ein benachbarter Bezirkshauptort, sondern Bassersdorf selber. Im Laufe des Tages wird der ganze Ort weiträumig umrundet. Unterwegs halten die Teilnehmer an verschiedenen Orten, wo Überraschungen und zum Schluss
sogar ein «Finisher»-Preis warten. Die Teilnehmerzahl ist seit 2006 von 17 auf fast 70 angewachsen. 2015 soll dieser Rekord allerdings gebrochen werden mit genau 100 Teilnehmern, der «Hundertschaft». Die Startnummern sind deshalb beschränkt und können sowohl im Vorverkauf als auch am «Schmutzige Dunschtig» erworben werden. Der eigentliche Marsch um Bassersdorf erstreckt sich auf rund 20 Kilometer und wird sich mit den verschiedenen Stopps über den ganzen Tag hin ziehen. Wer diese Mühen nicht auf sich nehmen will, kann trotzdem ein Teil des Anlasses sein. Um 17.30 Uhr kehren die Teilnehmer ins Dorfzentrum zurück, wo ein öffentlicher Empfang stattfindet.
Brauch seit 1883 Die Bubenfastnacht geht auf einen alten Brauch zurück, der von 1883 bis 1933 in Bassersdorf stattgefunden hat. Damals marschierten Buben der Oberstufe (daher der Name) jeweils am Fasnachtsmontag in einen benachbarten Bezirkshauptort. Sie verkleideten und bewaffneten sich wie die einstigen, helvetischen Söldner. Der Anlass war denn auch eine Persiflage auf die Söldnerrekrutierungen, wie sie auch in Bassersdorf stattgefunden hatten. Begleitet waren die «Narrenkrieger» von Pajassen, den
Infos für interessierte Fastnachtsbuben Teilnehmer: Alle, die in der Lage sind, die Strecke von 20 Kilometern abzulaufen Kosten: 40 Franken (Kinder bis 16 Jahre die Hälfte), inklusive Verpflegung Kostümierung: Altertümlich, egal ob Rüstung oder Bettlerumhang, die historische Authentizität ist Nebensache Startplätze: sind beschränkt auf 100 Vorverkauf: ab Montag, 26. Januar im Restaurant Rütli in Bassersdorf, die restlichen Plätze werden am «Schmutzige Dunschtig» im Fakoba-Zelt verkauft Zeiten: Freitag, 13. Februar 2015 8.30 Uhr, Besammlung beim Fakoba-Zelt 9 Uhr, Abmarsch 17.30 Uhr, grosser öffentlicher Empfang beim Fakoba-Zelt. (e)
klassischen Fasnachtsnarren mit Schweinsblasen und Schellenkappen. Auch heute noch laufen einige wenige Pajasse mit, welche den Anlass auch hauptsächlich organisieren. Der Anlass wird unterstützt durch (e) das Fakoba.
Ein Gruppenbild dokumentiert die Bassersdorfer Bubenfastnacht, die zwischen 1883 und 1933 durchgeführt wurde. (zvg)
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60. Dorffasnacht Für die Tage des Narrentreibens wird Bassersdorf wieder fest in FakobaHand sein. Das heisst nichts anderes, als dass die Amtsgeschäfte des Gemeinderates an den «Kanton Bassersdorf» wie auch der Schlüssel zur Narrenfreiheit übergeben werden. Am Donnerstag 12. Februar beginnt die diesjährige Fasnacht mit der offiziellen Eröffnung um 20.21 Uhr im Fakoba-Zelt. Der Anlass ist öffentlich und der Abend wird mit Live-Tanzmusik bereichert.
«Narrenkrieger» Am nächsten Tag, Freitag, den 13. Februar, startet die Bubenfastnacht um 8.30 Uhr (statt 9 Uhr) beim FakobaZelt. Die Narrenkrieger werden zum alljährlichen Marsch ausziehen. Von 20.30 Uhr bis 4 Uhr in der Früh findet der Maskenball des Fasnachtskomitees mit etlichen Guggenmusik-Konzerten und dem DJ Ste in der MösliTurnhalle statt. Ebenfalls in der Mösli-Turnhalle geht es am Samstag 14. Februar weiter. Ab 19 Uhr spielen die «Glantaler Power Men’s» zum Ball auf. Im Fakoba-Zelt spielen derweil die «Lucky Boys». Bis um 4 Uhr am Sonntagmorgen ist Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Vereinszelten.
Umzug und Masken Die «Guggen-Messe», ein ökumenischer Gottesdienst, eröffnet um 10.49 Uhr im Fakoba-Zelt den Sonntag. Der grosse Fasnachtsumzug inklusive Kinderumzug rund um den Dorfkern findet ab 14.30 Uhr statt. Für eine der Kinderumzug-Nummern schreibt man sich am besten zwischen 13.15 und 14.15 beim Mösli-Schulhaus ein. Nach dem Umzug unterhalten ein Kindermaskenball, das Guggenkonzert und der Fasnachtstanz im Zelt. Schliesslich zieht sich die Fasnacht über den Montag, 16. Februar, im Fakoba-Zelt sowie in Restaurants und Vereinszelten durch. Um Mitternacht wird im Zelt die Maskenprämierung durchgeführt, bei der es 2000 Franken zu gewinnen gibt. Die Einschreibung findet zwischen 20 und 22 Uhr im Restaurant Storchen statt. Um 4 Uhr am Giigeli-Zyschtig geht die mittlerweile 60. Bassersdorfer Dorffasnacht dann zu Ende. (ar)
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Einladung zum Ăśffentlichen Vortrag mit ApĂŠro
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Wenn Babys sprechen kÜnnten oder Was hat die Kontaktfähigkeit und die Konzentriertheit meines Kindes mit seiner Schwangerschaft und Geburt zu tun?
10 Jahre Praxis fßr Kinesiologie Ein herzliches DankeschÜn allen Klienten fßr das Vertrauen. Ich freue mich auf Sie. Am Donnerstag, 19.03.2015 Im GartencafÊ Blätzwisen, Oberwilerstrasse 31, Brßtten 19.30h – 20.00h: Eintreffen und ApÊro 20.00h – 21.30h: Vortrag (Bitte Anmeldung an ursula.dv@bluewin.ch)
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Ursula dalla Valle-Huber Dipl. IK-Kinesiologin Komplementärtherapeutin Grundhaldenstr. 28 8303 Bassersdorf 044 836 45 13 076 517 85 85 www.kinesiologie-bassersdorf.ch
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Dorf-Blitz
Brütten
01/2015
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Aus Behörde und Verwaltung Amtliches Publikationsorgan Das amtliche Publikationsorgan der Gemeinde Brütten ist ab 1. Januar 2015 nur noch «Der Landbote». Wo möglich, wird auf die Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich verzichtet.
Fahrzeugabstellplätze Der Gemeinderat hat der Liegenschaftenkommission der Gemeinde Brütten die baurechtliche Bewilligung für eine gelbe Markierung von drei Fahrzeugabstellplätzen an der Dorfstrasse in der Kernzone KI erteilt. Mit der Markierung und Beschilderung als Privatparkplätze sollen die drei Fahrzeugabstellplätze der Nutzung im Zusammenhang mit dem Kindergarten vorbehalten sein. Diese Liegenschaft ist ebenfalls im Besitz der politischen Gemeinde.
Neue Delegierte für KöchliStiftung Der Gemeinderat wählt als Nachfolger der drei abtretenden Stiftungsräte der Köchli-Stiftung Martin Graf, Christa Bosshart und Walter Bärtschi folgende Personen in den Stiftungsrat:
– Marcel Kerker, neues Mitglied und Stiftungsrats-Präsident; – Robert Bossart, neues Mitglied; – Christian Frei, neues Mitglied.
Neue Krippenaufsicht Das Amt für Jugend und Berufsberatung übt die Aufsicht über die Kinderkrippe Chrüsimüsi und den Hort aus. Der Gemeinderat war mit den Leistungen nicht zufrieden und hat den Vertrag per Ende Jahr 2014 auf den 30. Juni 2015 gekündigt. Mit der Firma SolidHelp AG wird ein neuer Vertrag abgeschlossen.
Submission Dorfstrasse Die Dorfstrasse verbindet als Sammelstrasse das Oberdorf mit dem Unterdorf. Mit unterschiedlichem Ausbaustandard führt die Dorfstrasse durch den historischen Kern von Brütten. Da nur teilweise ein Trottoir vorhanden ist und die gefahrenen Tempi relativ hoch sind, wurden im Jahr 2010 temporäre Massnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion und somit zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer initiiert.
Die Werkleitungen und die Dorfstrasse sollen nun saniert werden. Von vier eingereichten Offerten wird die Gestaltung der Dorfstrasse der Firma dsp Ingenieure & Planer in Greifensee zum Preis von Fr. 98 431.20 vergeben. Sie haben die meisten Punkte in den Zuschlagskriterien erreicht und das günstigste Angebot eingereicht.
Radweg Zürcherstrasse Mit dem Projektauftrag der Volkswirtschaftsdirektion, Amt für Verkehr, soll in der Gemeinde Brütten auf der Zürcherstrasse die bestehende Radweglücke zwischen Steighof und Stadtgrenze Winterthur geschlossen werden. Das Tiefbauamt des Kantons Zürich hat das Projekt einer Delegation der Tiefbaukommission Brütten vorgestellt. Der Gemeinderat heisst das Projekt gut. Die Kosten gehen vollumfänglich zu Lasten des Kantons.
Bauwasser-Anschluss Der Gemeinderat hat für die Nutzung eines Bauwasser-Anschlusses per sofort folgende Gebühren festgelegt, die dem Bauherrn zu verrechnen sind:
Sohn von Gabriele und Edisa Rizzo Dorfstrasse 9
6. November 2014 Malea Guyer
Tochter von Andrea Guyer und Patrick Frank Hagenstrasse 2
7. November 2014 Leon Dan Moser
Sohn von Andreas und Andrea Moser Harossenstrasse 18
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
Gemeinderat Brütten
Neuer Ablauf baurechtliche Anliegen Wir möchten Ihnen bei allen baurechtlichen Anliegen kompetent und rasch behilflich sein. Hierzu haben wir einen vereinfachten Ablauf festgelegt und bitten Sie, sich neu immer direkt an das Hochbausekretariat der Gemeinde zu wenden (Telefon: 052 355 03 53 / E-Mail: nicolas.berger@bruetten.ch). Projektbesprechungen finden in erster Linie auf der Verwaltung statt und werden vorgängig mit dem Hochbausekretär terminiert. Grundsätzlich sind Projektpräsentationen in der Hochbaukommission möglich, machen aber nur in Ausnahmefällen Sinn, wenn die Komplexität ein direktes Gespräch erfordert. Hochbaukommission Brütten
Wahlbüromitglieder gesucht – auch für Studenten geeignet!
Geburten 23. September 2014 Romeo Gabriele Rizzo
Einmalige Gebühr für die Montage und Demontage Fr. 200.— Miete/Monat Fr. 50.— Bauwasser wird abgerechnet nach Verbrauch.
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tio Gratula Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 19. Februar Martha Wyss-Hotz Alpenblick 17 zum 80. Geburtstag
am 19. Februar Ruth Kürner-Wintsch Harossenstrasse 4
Sind Sie interessiert, im Wahlbüro der Gemeinde Brütten an Abstimmungs- und Wahlsonntagen an vorderster Front mitzuhelfen und die Resultate aus den Abstimmungs- und Wahlzetteln zu ermitteln? Vielleicht interessiert es Sie als Einstieg, selber in der Politik mitzuwirken oder aber, um sich ein kleines Sackgeld als Student zu verdienen? Fühlen Sie sich angesprochen? Schicken Sie uns eine kurze EMail, worin Sie Ihre Motivation kundtun an: Gemeindeverwaltung, Brüelgasse 5, 8311 Brütten oder verwaltung@bruetten.ch. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen die Gemeindeschreiberin Claudia Oswald unter Telefon 052 355 03 63. Wahlbüro Brütten
Steuererklärung 2014 Fßr natßrliche Personen kompetent und zu fairen Preisen. Tel: 043 542 20 31
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Dorf-Blitz
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Neues aus der Bibliothek
Hundebezeichnung 2015 Die Hundehalterinnen und Hundehalter erhalten von der Gemeindeverwaltung Brütten anfangs März eine Rechnung für die Hundesteuer zugeschickt. Eine persönliche Vorsprache ist nicht nötig.
Anfangs Dezember 2014 durften wir Jung und Alt zum alljährlichen Adventsfenster in die Bibliothek einladen. Die Kinder erhielten die Gelegenheit, Lebkuchen mit süssen Dekorationen zu verzieren und alle machten sich mit viel Elan an die Arbeit. Dabei entstanden wunderschöne und köstliche Kunstwerke zum Mitnehmen. Natürlich gab es auch Zeit für ein gemütliches Beisammensein und Gespräche bei Guetsli und Punsch, um sich auf die Adventszeit einzustimmen. Neu im Angebot Wir sind stets bemüht, unser Medienangebot so aktuell wie möglich zu halten und auf individuelle Wünsche einzugehen. Neu haben wir unseren Zeitschriftenbestand mit der «Schweizer Familie» erweitert. Bei den Spielen bieten wir zusätzliche Puzzles für Kleine an. Sehr beliebt sind unsere TiptoiStifte und -Bücher, die mit interaktivem Lesespass begeistern und deren Angebot wir stark erweitert haben. Neben den Erwachsenenbüchern in englischer Sprache sind auch die zweisprachigen Bil-
derbücher in Englisch/Deutsch sehr beliebt. In unserer Bibliothek finden Sie neben Büchern, Zeitschriften und Spielen natürlich nach wie vor auch CDs, DVDs, Hörbücher und Comics. Digitale Medien Sollte Ihnen der Lesestoff einmal ausgehen, nutzen Sie auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten die Möglichkeit, auf einfache und bequeme Art e-books herunterzuladen. Innerhalb Ihres Jahresabonnements der Bibliothek Brütten können Sie digitale Medien wie e-books, e-audio, e-music und evideo ausleihen und auf Ihr Smartphone, Tablet oder ihren eReader herunterladen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.bruetten/ bibliothek.ch. Oder fragen Sie uns einfach bei Ihrem nächsten Besuch.
Das Bibliothek-Team wünscht allen weiterhin viel Unterhaltungs- und Lesespass!
Seit 1. Januar 2007 müssen alle Hunde und alle Welpen vor der Abgabe, oder aber spätestens bis drei Monate nach der Geburt, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der Datenbank der Anis AG registriert werden. Hunde mit einer deutlich lesbaren Tätowierung müssen nicht neu gekennzeichnet, aber ebenfalls registriert werden. Die Kennzeichnung wird von den praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzten vorgenommen. Diese melden die mit der Kennzeichnung erhobenen Daten direkt der Anis AG. Hundehalterinnen und Hundehalter sind verpflichtet, ihre Hunde bei der Gemeinde innerhalb von zehn Tagen anzumelden und allfällige Mutationen wie Namens- und Adressänderungen, Halterwechsel sowie den Tod des Hundes ebenfalls innert zehn Tagen mitzuteilen. Diese Mutationen sind zusätzlich direkt der Anis AG zu melden (www.anis.ch, Telefon 031 371 35 30). Hunde, die erst nach dem 31. März drei Monate alt werden oder solche, die erst nach diesem Zeitpunkt in Besitz gelangen, sind bei Erreichung des abgabepflichtigen Alters beziehungsweise nach Erhalt innerhalb von zehn Tagen bei der Gemeindeverwaltung Brütten anzumelden und die Steuer ist direkt zu begleichen. Die Hunde sind nicht mitzubringen. Wir bitten Sie jedoch, den Hundepass oder das Impfbüchlein und, falls bereits absolviert, den obligatorischen Sachkundenachweis vorzuweisen. Seit der Inkraftsetzung des neuen Hundegesetzes am 1. Januar 2010 muss jeder Hundehalter über eine Haftpflichtversicherung mit mindestens einer Deckungssumme von einer Million Franken verfügen. Ausführliche Informationen über die obligatorischen Sachkundenachweise und Erziehungskurse finden Sie unter www.veta.zh.ch. Hundehalterinnen und Hundehalter, welche noch keine Bestätigung der absolvierten Hundeausbildung (Sachkundenachweis, Erziehungskurse etc.) abgegeben haben, werden gebeten, dies bis spätestens 31. März 2015 nachzuholen. Für den Bezug der Hundesteuer bleibt die Gemeinde zuständig. Die Steuer muss jährlich bis 31. März in der Wohngemeinde der Hundehalterin/des Hundehalters, einbezahlt werden. Anfangs März 2015 wird Ihnen von der Gemeindeverwaltung Brütten eine Rechnung zugeschickt. Wir bitten Sie, diese bis spätestens 31. März 2015 zu begleichen. Eine persönliche Vorsprache ist nicht nötig. Der Gemeinderat Brütten hat mit Beschluss vom 29. September 2009 aufgrund von Paragraph 23 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über das Halten von Hunden die Hundeabgabe mit Wirkung ab 1. Januar 2010 wie folgt festgesetzt:
• Gebühr je Hund 180 Franken Einwohner, die im Jahr 2014 einen Hund bezeichnen liessen, ihn aber dieses Jahr nicht mehr besitzen, werden gebeten, die Gemeindeverwaltung bis zum 31. März 2015 darüber schriftlich oder telefonisch unter Telefon 052 355 03 55 zu informieren. Gemeindeverwaltung Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Umfahrung Richtung Brütten Das kantonale Tiefbauamt ersetzt die Lichtsignalanlage, die Beläge und verbessert die Knotengeometrie an der «Markwalderkreuzung» in Tagelswangen. Die Bauarbeiten dauern von Februar bis November 2015. Ab Ende März bis November 2015 sind die Hauptarbeiten geplant. Hierfür muss der Verkehr von Zürich mit Ziel Brütten über Bassersdorf – Nürensdorf grossräumig umgeleitet werden (gemäss Skizze). Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis für diese notwendigen Bauarbeiten und die dadurch entstehenden Umstände. Baudirektion Kanton Zürich, Gemeinderat Brütten
Genau das Richtige an einem kalten Winterabend! Südamerikanische Musik aus Argentinien Rassige Rhythmen mit den LOS ACUÑA Donnerstag, 29. Januar 2015, 20 Uhr im Gemeindesaal Brütten Eintritt frei – angemessene Kollekte erwünscht Kulturkommission Brütten
Vereine
Brütten
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Textinhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Jungschützenkurs des SV Brütten und Nürensdorf Wie jedes Jahr startet der Schiessverein Brütten und Nürensdorf mit dem Jungschützenkurs. Der Jungschützenkurs 2015 startet am 19. März mit einem Theorieabend, um den Jugendlichen die Funktion und die richtige Handhabung des Gewehres zu erklären. Jungschützenleiter Mino Egli aus Brütten ist es ein wichtiges Anliegen, den Jugendlichen diesen aussergewöhnlichen Sport näher zu bringen.
Gleichzeitig legt er sehr grossen Wert auf die Sicherheit. Das erste richtige Schiessen findet nach zwei Theorieteilen statt. Es folgen weitere Schiessen, bei denen man ein Gefühl für das Gewehr entwickelt und dieses möglichst präzise einstellt, damit am Feldschiessen und am Jungschützentag gute Ergebnisse erzielt werden können. Gelingt einem das, besteht die Möglichkeit, am nationalen Finale teilzunehmen. Auch sind die Jungschützen an anderen Anlässen,
die der SV Brütten organisiert, immer gerne gesehen. Für den Jungschützenkurs können sich alle Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1995 bis 1998 anmelden. Die Anmeldefrist läuft Ende Februar ab. Interessierte können sich bei jungschuetzen@sv-bruetten.ch anmelden. Weitere Fragen beantwortet der Jungschützenleiter oder der Präsident gerne. Wir freuen uns auf einen baldigen Besuch und «guet Schuss». Schiessverein Brütten
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Nachbarn verärgert über Baugesuch der Gemeinde
Anwohner wehren sich gegen Containerbau Mit einem Brief an den Gemeinderat wehren sich Hausbesitzer am Rätschiweg gegen die Pläne des Gemeinderates. Dieser möchte für Asylbewerber Container im Garten des Bürgerhauses auf dem Grundstück Rätschiweg 2 aufstellen. Sie sehen Alternativen, die weniger einschneidend das Ortsbild beeinträchtigen und geltende Bauvorschriften nicht verletzen. von Susanne Gutknecht Am 10. Januar gibt Jean Aeschbach, Anwohner am Rätschiweg, einen Brief bei der Gemeinde ab, mit dem sich fünf Parteien mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Vorgehen, auf dem gemeindeeigenen Areal des Bürgerhauses am Rätschiweg 2 Wohncontainer für Asylanten aufzustellen, nicht einverstanden erklären.
Kurzfristiger Entscheid Die Gemeinde erhielt vom Kanton kurzfristig Mitte September 2014 den Entscheid, dass sie anfangs 2015 zehn neue Asylbewerber aufnehmen müsse (Dorf-Blitz Dezember 2014). Für die Gemeinde Brütten eine schier unlösbare Aufgabe, in so kurzer Zeit Wohnraum zu schaffen und eine Lösung für die Unterbringung zu präsentieren. Nach «intensiver Lösungssuche», wie der Gemeinderat in einer Mitteilung im Dezember schrieb, habe man sehr kurzfristig eine Möglichkeit gefunden, die Asylbewerber unterzubringen. Mit dem Mieter des östlichen Hausteils des Bürgerhauses habe man eine gütliche Einigung erzielen können. Er werde das Bürgerhaus verlassen. Die Gemeinde plane, zusätzlich einen bis drei Container im Garten aufzustellen. Das Baugesuch hat die Gemeinde Brütten bereits im Dezember beim Bauamt eingegeben.
Bidonville geplant Und genau dieses Baugesuch stösst bei den fünf Parteien auf grossen Unmut, nachdem sie es sich genauer angesehen haben. Wie Jean Aesch-
bach auf Anfrage erklärt, gehe aus dem Baugesuch bereits hervor, dass sich die Gemeinde nicht an die gesetzlichen Vorgaben halte. «Es steht schwarz auf weiss drin, dass die Container sowohl die Ausnützung und die Einordnung verletzen», erklärt Aeschbach. «Beim Bau unserer Häuser vor 30 Jahren wurde akribisch auf verschiedenen Vorschriften beharrt mit der Begründung, es sei eine E1-Zone in landschaftlich empfindlicher Lage. Ich musste meine Garage mit einem Giebeldach decken, weil ein Flachdach den Bauvorschriften nicht entsprach. Ein Container scheint dies anscheinend zu tun», führt Aeschbach aus. Zudem liegt die Ausnützungsziffer bei 0,2, was mit den Containern mehrfach überschritten wird.» Der geplante Sichtschutzzaun «zur Verbesserung der Einordnung», wie es im Baugesuch geschrieben steht, sei unnötig. Der Gemeinderat möchte damit erreichen, dass die Container vom Weg her kaum einsehbar sein werden. Für Aeschbach und Arn eine unnötige Übung. «Es geht nicht um ein Verbergen der Container, sondern um den Fakt, das sie überhaupt aufgestellt werden sollen.» Die Hausbesitzer stehen auch der Aussage im Baugesuch, es sei ein Provisorium für voraussichtlich fünf Jahre, skeptisch gegenüber. «Wir alle wissen, dass solche Provisorien schnell zu dauernden Anlagen werden, ohne dass noch jemand das Ganze hinterfragt. Die Hemmschwelle, noch weiter zu gehen und sie dauernd dort zu belassen, ist dann bereits tief.»
Alternativen verworfen Die im Brief der Anwohner erwähnten Alternativen sind für Sozialvorsteherin Erika Schäpper Trüb keine Option, wie sie betont. «Wir haben die erwähnten Alternativen natürlich auch geprüft und mussten sie aus verschiedenen Gründen verwerfen.» Vor allem die Zivilschutzanlage findet sie eine unzumutbare Variante und meint, «Tageslicht ist
eine Mindestanforderung.» Andere Standorte für die Container wurden ebenfalls geprüft, wären aber wegen der Erschliessbarkeit zu teuer – «im sechsstelligen Bereich», wie Schäpper betont. Die Lösungsfindung werde auch zusätzlich erschwert, weil die Gemeinde nicht wisse, wie sich die Asylbewerber zusammensetzen: Ob Familien, Einzelpersonen, alle aus demselben Land oder aus verschiedensten Ländern. «Wir müssen daher für viele Szenarien gerüstet sein und mehrgleisig fahren. Vielleicht ergibt sich noch eine bessere Lösung, bis die Asylbewerber hier sind. Aber wir sind jetzt gezwungen, zu handeln.»
Fremdenhass vorgeworfen Die Unterbringung der Asylsuchenden spaltet die Gemüter in Brütten. Während die fünf Parteien explizit betonen, dass ihr Vorgehen nicht gegen die Aufnahme gerichtet ist, sondern das Vorgehen der Gemeinde im Visier hat, sehen es andere als Vorwand, dass sie die Asylsuchenden nicht neben sich dulden wollen. Ein Vorwurf, den Marga Aeschbach wie auch Ulrich Arn als unhaltbar abtun. «Seit 20 Jahren wohnen wir neben den Flüchtlingen und haben viele Schicksale gesehen. Wir alle können mit gutem Gewissen sagen, dass wir für die Integration von Brüttener Asylbewerbern einiges geleistet haben. Wir haben oft mit ihnen über Fragen diskutiert, ein offenes Ohr gehabt, wenn sie über ihre tragischen Schicksale erzählt haben und ihnen materiell ausgeholfen, wenn etwas gefehlt hat.» Zu Problemen sei es nie gekommen. Wenn es den beiden Nachbarn zu laut wurde, haben sie das Gespräch gesucht und die Situation somit bereinigt. Alle Anwohner hätten die Behördenarbeit nach Kräften unterstützt und kein Problem mit den fremdländischen Nachbarn. Ulrich Arn ergänzt: «Wir haben uns mit der Situation über all die Jahre gut arrangiert und an der Betreuung teilgenommen. Aber jetzt will man mit einer Ausnahmeregelung etwas schnell erzwingen, was
Container mit Auflagen bewilligt Nach Redaktionsschluss des DorfBlitz erhielt die Redaktion die Meldung der Gemeinde, dass das Baugesuch von der Hochbaukommission erteilt wurde. «Am 13. Januar hat die Hochbaukommission der Gemeinde Brütten die Baubewilligung für zwei Container auf der Parzelle Kataster-Nr. 1397, Rätschiweg 2 unter Auflagen und Nebenbestimmungen erteilt. Die Hochbaukommission hat die Auflage gestellt, eine Holzverschalung an den Containern anzubringen, die das Erscheinungsbild erheblich verbessert. Zusätzlich müssen die im Baugesuch deklarierten Sichtschutzwände durch eine einheimische Heckenbepflanzung ersetzt werden. Parallel zum Baugesuch hat der Gemeinderat ein Ausnahmegesuch eingereicht, die überschrittene Ausnützung des Grundstücks nochmals zu erhöhen. Zur Erfüllung der dringenden öffentlichen Aufgaben, bewilligt die Hochbaukommission die Übernutzung für das zeitlich befristete Bauvorhaben. Die Gesamtanlage wirkt dadurch nicht wesentlich übernutzt. Die Hochbaukommission bewilligte dieses Ausnahmegesuch als Provisorium für maximal fünf Jahre. Die Container werden nach Ablauf dieser Frist wieder beseitigt.» (e)
nicht rechtens ist. Dagegen wehren wir uns mit allen Mitteln, die uns als Bürger zur Verfügung stehen. Sollte die Hochbaukommission eine Baubewilligung aussprechen, was mit allen formalen Mängeln eigentlich fragwürdig wäre, werden wir einen Rekurs anstreben.» ◾
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«Hofacker»-Abbruch erfolgt; die neuen Grundeigentümer erstellen ein Pilotprojekt
Mehrfamilienhaus mit eigener Energieversorgung Vor rund sechs Jahren wurde der «Hofacker» geschlossen; die Besitzerfamilie Postizzi verkaufte das ehemalige Brüttener Gasthaus an die Firma W. Schmid & Co. (Opfikon-Glattbrugg). Hinter dem Namen des Unternehmens steht Kompogas-Erfinder Walter Schmid, Umweltpionier und Initiant der Umwelt Arena. Der auf Nachhaltigkeit fokussierte Bauherr realisiert eine Weltneuheit: Im Eckareal Unterdorf-/ Strubikonerstrasse entsteht ein energieautarkes Mehrfamilienhaus. von Susanne Reichling Kurz vor den Feiertagen Ende Dezember 2014 hat der Rückbau der seit 2009 leer stehenden ehemaligen Wirtschaft zum Hofacker begonnen; zwischenzeitlich ist bereits der Aushub für den Nachfolgebau im Gange. Dass die Bauherrschaft kein konventionelles Mehrfamilienhaus plant, wird im Dorf schon seit Monaten diskutiert. Anlass dazu gab das im Vorfeld gesetzte zonenkonforme Baugespann. Das neue Gebäude wird rund zehn Meter hoch und bietet auf 1009 Quadratmeter Nutzfläche Platz für insgesamt neun Wohneinheiten. Geplant sind sechs Viereinhalbzimmerund zwei Dreieinhalbzimmer-Wohnungen sowie eine Zweieinhalbzimmer-Wohnung mit Flächen zwischen 80 bis 145 Quadratmetern.
Für umweltbewusste Mieter Der verantwortliche Architekt René Schmid sagt auf Anfrage: «Wir erstellen kein Stockwerkeigentum, sondern ein dreistöckiges Mehrfamilienhaus mit Wohnungen für umweltbe-
wusste Mieter. Ziel der Bauherrschaft ist, mit diesem Pilotprojekt zu beweisen, dass der Neubau mit Unterniveaugarage energieautark – also selbstversorgend, gänzlich ohne fremde Energiezufuhr – auskommt. Es handelt sich hier um eine Weltneuheit: Anstatt Dachziegel und herkömmliche Fassadenelemente wird die gesamte Gebäudeoberfläche mit Fotovoltaik-Paneelen belegt. Durch direkte Umwandlung von Licht wird Solarenergie gewonnen. Diese reicht das ganze Jahr über sowohl für den Haushaltstrom als auch für die Wärmeversorgung der gesamten Liegenschaft». Schmid ist Inhaber der René Schmid Architekten AG (Zürich), zuständig in der Gestaltung des weltweit ersten energieautarken Mehrfamilienhauses und Sohn des Umweltpioniers Walter Schmid. Das solarbetriebene Wohnprojekt in Brütten, welches ohne Anschluss für extern zugeführten Strom, Öl oder Erdgas auskommt, ist das neuste Projekt der Umwelt Arena Spreitenbach. Dort sind unter Verwaltungsratspräsident Walter Schmid fast vier Dutzend interaktive Ausstellungen zum Thema Nachhaltigkeit in den Bereichen Na-
Umgeben von einem Baugespann war klar, dass der leer stehende «Hofacker» einem Neubau weichen wird; der Rückbau erfolgte Mitte Dezember. (sr)
tur und Leben, Energie und Mobilität sowie Bauen, Modernisieren und erneuerbare Energien vereint.
Wegbereiter für die Zukunft «Die Umwelt Arena übernimmt – als Wegbereiter für die Zukunft – beim Bauprojekt in Brütten mit gebäudeintegrierter Solartechnik, also ohne thermische oder elektrische Versorgung von aussen, die Führung. Die gesamte Energie wird von der Sonne bezogen und dank unterschiedlichen Speicherformen und mit ausgeklügelter Gebäudesteuerung über das gesamte Jahr verteilt nutzbar gemacht», ergänzt René Schmid seine Ausführungen. Für das Mehrfamilienhaus in Brütten mit Projektbezeichnung «Leuchtturm» hat die Bauherrschaft für die künftigen Bewohner mehrere Eckpunkte definiert: Inklusive Haushalt und Mobilität steht ganzjährig nur so viel Energie zur Verfügung, wie das Haus produzieren und speichern kann. Um den Stromverbrauch möglichst niedrig zu halten, werden die Wohnungen unter anderem ausschliesslich mit energieeffizienten Haushaltgeräten der Klasse A+++ ausgestattet.
Haushaltabfälle für Kompogasauto Den Mietern werden zudem ein Elektro- und ein Biogas-Fahrzeug zur ge-
meinsamen Nutzung zur Verfügung gestellt. «Der Strom für das Elektroauto wird mit der hauseigenen Fotovoltaik-Anlage produziert und für das Bio-/Erdgasauto steht so viel Biogas bereit, wie aus den biologischen Abfällen – im Kompogasverfahren – aller Bewohner gewonnen werden kann. Somit können und sollen alle Mieter durch ihr umweltbewusstes Verhalten aktiv zum Gelingen des Pilotprojektes beitragen», ist weiter zu erfahren. Gemäss Auskunft von Architekt René Schmid erhoffen sich alle beteiligten Unternehmungen eine Fertigstellung im Rohbau per Ende des laufenden Jahres. Mit dem Bezug der neuen Wohneinheiten auf dem gut besonnten Brüttener Hochplateau rechnet die Bauherrschaft mit Frühling 2016. Als revolutionär darf erwähnt werden, dass der Neubau an der Adresse Unterdorfstrasse 1 über keinen Anschluss an ein öffentliches Stromnetz verfügen wird und es werden keinerlei externe Energieträger zugeführt. Auch Holz findet keine Verwendung; es werden keine Schwedenöfen oder Cheminées eingebaut. Und um LangzeitLüftungen der Räume zu verhindern, werden in den Wohnungen keine Kippfenster eingebaut. Vergangene Woche, anlässlich der Grundsteinlegung, würdigten zahlreiche EnergieFachexperten – darunter der ehemalige Bundesrat Moritz Leuenberger – ◾ das Brüttener Pilotprojekt.
Anstelle von Dachziegeln und herkömmlichen Fassadenelementen wird die gesamte Gebäudeoberfläche mit Fotovoltaik-Paneelen belegt. (zvg)
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Brütten
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Weihnachtliches Einstimmen
Der Zauber von Weihnachtsmelodien aus aller Welt Weihnachtszeit – Zeit des gemeinsamen Singens. Ein ganz besonders stimmiges Konzert fand vier Tage vor Heilig Abend in der reformierten Kirche statt. Die Kulturkommission lud die Swiss Tenors mit ihrem Weihnachtskonzert zur Einstimmung in die Feiertage ein. von Sandra Lanz Von weit her folgten Interessierte dieser Einladung und füllten die reformierte Kirche bis auf den letzten Platz. Die in warmes Licht gehüllte Kirche bot dem Anlass einen würdigen Rahmen und der geschmückte, grosse Weihnachtsbaum verströmte eine festliche Atmosphäre. Die Swiss Tenors verstanden es, dieses festliche Ambiente mit ihrem eleganten Entertainment der stimmgewaltigen Künstler Andri Calonder und Enrico Orlandi auf das Publikum zu übertragen. Witz und Charme in Verbindung mit der klassischen Musik liessen die Menge eintauchen. Die Abwechslung in ihrem Repertoire, die Aufmachung des Konzertablaufs sowie die Liederauswahl beeindruckten durch Vielfalt und Treffsi-
Enrico Orlandi und Andri Calonder (v.l.) überzeugen mit ihrem Gesang, hier mit Valentin Akçag an der Violine. (sl)
cherheit wie bei «I’m dreaming of a white christmas». Europäische Weihnachtslieder bis hin zu beliebten amerikanischen Christmas-Songs von Walt Disney, Gospels und Spiritual Songs führten zu einer Reise rund um den Globus. Die beiden Instrumental-Solos von Gordon Schultz am Piano und dem jungen, hochbegabten Valentin Akça an der Violine gehörten mit zu den absoluten Höhepunkten des Abends. Zum Finale luden die Künstler das Publikum zum Mitsingen des unum-
stösslichen «Stille Nacht, Heilige Nacht» ein und schufen «eine spürbare Einheit», wie eine verzückte Konzertbesucherin erzählte.
in Aussicht. Dieses wird zukünftig auf jedem Programm auf der Rückseite aufgeführt sein und an nächste Termine erinnern.
Vielfältiges Programm
Bereits seien die Kommissionsmitglieder in der Planungsphase für die nachfolgenden sechs bis acht Veranstaltungen. Viel Wert legen sie dabei auf ein möglichst vielfältiges Angebot. Auch freut sich die Kulturkommission auf den neu renovierten Gemeindesaal. Am 29. Januar geht es bereits weiter mit argentinischer Mu◾ sik im Gemeindesaal.
Fritz Stähli, Präsident der Kulturkommission, zeigte sich erfreut über die grosse Besucherzahl der letzten Anlässe im Oktober und Dezember des vergangenen Jahres, welche unter der neuen Leitung organisiert wurden. Die Bevölkerung darf sich auf das Jahresprogramm 2015 freuen, stellte Stähli
Gemeinderat setzt neue Aufsichtsstelle ein Der Gemeinderat hat auf Ende 2014 den Vertrag mit dem Amt für Jugend und Berufsberatung gekündigt, das für die Aufsicht der Kinderkrippe Chrüsimüsi und den Hort verantwortlich war. Der Gemeinderat möchte das Heft wieder mehr in die eigene Hand nehmen.
Das Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich (AJB) war für die Aufsicht der Kinderkrippe Chrüsimüsi und den Hort zuständig. Nach einer routinemässigen Überprüfung des Chrüsimüsis und dem anschliessenden Bericht des AJB, bei der die Kommunikation
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«sehr unglücklich verlief», wie Sozialvorsteherin Erika Schäpper auf Anfrage erklärte, entschloss sich der Gemeinderat, auch die Vereinbarung einer Überprüfung zu unterziehen.
akzeptieren wollte. «Als Gemeinderätin bin ich auch ein Mitglied im Vorstand des Chrüsimüsi und sehe daher genau, was vor sich geht.» Auf jeden Fall sei sie näher am Geschehen beim Kinderhaus als jede Aufsichtsstelle.
Grosse Verantwortung Bei der genauen Durchsicht der Vereinbarung stiessen sie auf zahlreiche fragwürdige Punkte. So zum Beispiel, dass das AJB selbständig weitere Überprüfungen anordnen kann auf Kosten der Sozialbehörde. «Im schlimmsten Fall hätten sie dem Chrüsimüsi auch die Betriebsbewilligung entziehen können», erklärt Erika Schäpper. Ein unhaltbarer Zustand und eine Verantwortung, die der Gemeinderat nicht
Der Gemeinderat prüfte daraufhin andere Aufsichtsstellen und forderte Musterverträge an. Mit der SolidHelp AG mit Sitz in Zürich habe man jetzt einen Partner ausgewählt, der sich bereits sehr bemüht gezeigt habe bei ersten Gesprächen und Besuchen vor Ort. «Sie suchen den Dialog, was genau das ist, was wir wollen.» Der Vertrag mit dem AJB wurde daraufhin Ende 2014 auf den 30. Juni 2015 gekündigt. (sg)
Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Nürensdorf Kurs 17
Kurs 21
Es hat noch Platz in folgenden Kursen
Yoga bei Brigitte (Frühlingskurs) Bewusstes Atmen und tiefe Entspannung, Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht: Yoga ist ein Weg um geistige Ruhe und körperliches Wohlbefinden zu erfahren. Kursleitung: Brigitte Bühlmann Pastori, dipl. Ayur-Yogalehrerin Kursdauer: 17 a: 14 x Donnerstagabend 18.15 – 19.15 Uhr 17 b: 14 x Dienstagabend 19.30 – 20.30 Uhr Kursdaten: ab 03 (5). März 2015 (wöchentlich, ohne Schulferien) Kursort: Raum für Yoga, Jakob-Spaltensteinstr. 12, 8303 Bassersdorf Mitbringen: Bequeme Kleider, evtl. (Frottée)-tuch Kurskosten: Fr. 140.– exkl. Material
Kochen mit frischen Kräutern Frische Kräuter sind ein sehr wichtiger Bestandteil eines guten Essens. Worauf müssen wir bei der Kräuterküche besonders achten. Was wird oft falsch gemacht? Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Dienstagabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 12.05.2015 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.– exkl. Material ca. Fr. 30.–
Kurs 4
Kurs 22
Kurs 8b
Haben Sie heute schon geblinzelt? Ihre Augen stehen an diesem Abend im Mittelpunkt! Überanstrengte, brennende und müde Augen sind heute für viele Menschen Alltag. Wie Sie dies vermeiden können, ist Thema dieses Kurses. Kursleitung: Evelyn Ott, Ganzheitliches Seh-Training und Ergonomieberatung Kursdauer: 1 x Montagabend 18.00 – 21.00 Uhr Kursdatum: 18.05.2015 Kursort: Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.– inkl. Material
Herzensstimmen Einführung in die Mediation der fünf Tibeter Die Fünf Tibeter sind leicht zu lernende Körperübungen, die von jedem Menschen, egal welchen Alters durchgeführt werden können. Sie unterstützen uns, wieder gesünder, lebendiger und bewusster zu werden. Wie auch die Meditation fördern sie die Kraft des Herzens und die Klarheit des Geistes. Kursleitung: Lydia Graf, zert. Trainerin Fünf Tibeter Kursdauer: 1 x Samstag, 09.30 – 16.30 Uhr Kursdatum: 14.03.2015 Kursort: Pfarrhaussaal, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 65.–/Kurs exkl. Material Mitbringen: Gymnastikmatte und bequeme Kleidung, Imbiss für die Mittagspause
Kurs 18 Landliebe Wir lassen die verstaubten GrossmutterRezepte in neuem Glanz erscheinen. Kursleitung: Yvonne Feuerstein Kursdauer: 1 x Dienstagabend 18.15 – 22.00 Uhr Kursdatum: 10.03.2015 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 30.– exkl. Material ca. Fr. 30.–
Kurs 19 Vogelstimmen – Vogelnester – Vogeleier In diesem Kurs lernen Sie 5 markante Vogelstimmen kennen, wie und wo Vögel ihre Nester bauen, Eier der Vogelart zuordnen und was Sie tun können, um unseren Vögeln geeignete Bedingungen zum Brüten zu schaffen. Kursleitung: Heike Niemand Kursdauer: 1 x Mittwochabend, 19.00 – 21.00 Uhr Kursdatum: 11.03.2015 Kursort: Naturkundezimmer, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 20.– exkl. Material
Kurs 23 Einmachen – entdecken Sie die Freude am Selbstgemachten Aus saisonalen Früchten und Gemüsen werden hausgemachte Köstlichkeiten zum Einlagern oder Verschenken hergestellt. Wir stellen Sirup, Konfitüre, Gelee, Tomatensauce, süss-saures und in Öl eingelegtes Gemüse, Früchtekompott, Pesto und Chutney her. Kursleitung: Nicole Wolfensberger, Hauswirtschaftslehrperson Kursdauer: 2 x Dienstag 1 x 18.15 – 22.00 und 1 x 19.00 – 22.00 Uhr Kursdaten: 01.09.2015 und 22.09.2015 Kursort: Schulküche, Schulhaus Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 60.– exkl. Material ca. Fr. 30.– bis 40.–
Zumba Du bewegst dich zu heissen lateinamerikanischen Klängen. Pro Zumba Stunde kannst du bis zu 1’000 Kalorien verbrennen, Spass garantiert! Kursleitung: Esther Giger Kursdauer: 11 x Mittwochabend, 18.00 – 19.00 Uhr Kursdatum: 4b: ab 04.03.2015 Kursort: Spiegelsaal Turnhalle Hatzenbühl, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 110.– / Kurs exkl. Material
Kurs 14 Heilen mit Zeichen (Informationsmedizin) Diese Heilmethode wird auch Informationsmedizin oder neue Homöopathie genannt. Das Prinzip dieser uralten, geometrischen Zeichen funktioniert so, dass disharmonische Schwingungen im Körper wieder in Harmonie gebracht werden.
Kursleitung: Christina Kamm, Drogistin Kursdauer: 1 x Mittwochnachmittag, 14.00 – 17.00 Uhr 1 x Donnerstagabend, 19.00 – 22.00 Uhr Kursdatum: 14a: 25.02.2015 oder 14b: 07.05.2015 Kursort: Schulhaus Ebnet, Zimmer C9 Trakt C, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 25.– / Kursnachmittag exkl. Material
Kurs 15 Trommelbau Kurs Bau Dir Deine eigene Trommel und benutze sie als Brücke von dieser, zur anderen Wirklichkeit. Wir bauen eine klassische Schamanentrommel plus einen Schläger dazu: Eschenrahmen 35 – 40 cm Durchmesser. Rot-Hirsch zum bespannen. Zuerst wird der Holzrahmen fein geschliffen, geölt und gewachst. Dann wird die, über Nacht eingeweichte Haut, dem Rahmen angepasst und aus dem Rest werden lange Hautstreifen geschnitten, die als Spannschnüre dienen. Danach wird das Hirschfell über den Rahmen gespannt und mit den Hautstreifen verschnürt. Zuletzt werden wir noch einen Schläger anfertigen. Am Ende hast Du ein wunderbares Instrument, das Dich ein Leben lang begleiten kann. (Es finden keine schamanischen Rituale statt) Kursleitung: Jonny Attenhofer Kursdauer: 1 x Samstag 09.00 – 17.00 Uhr Kursdatum: 28.02.2015 Kursort: Werkstatt Schulhaus Ebnet, Trakt C, Nürensdorf Kurskosten: Fr. 70.– exkl. Material ca. Fr. 150.–
Anmelden per Mail: Kursnummer, Name, Adresse, Emailadresse und Telefonnummer an hf@schule-nuerensdorf.ch oder Anmelden per Post: an Claudia Marchi, Hinterdorfstrasse 14, 8309 Nürensdorf oder über Webpage: www.schule-nuerensdorf.ch/hf_kursausschreibung.html Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Offenlegung Dorfbach Im Zentrum Nürensdorf werden schon bald die Bagger für den Kreiselneubau und die Neugestaltung des Strassenraums auffahren. Am 8. Juli 2014 wurde das Projekt Bachoffenlegung Dorfbach in Ergänzung zum Strassenbauprojekt durch den Gemeinderat verabschiedet und den kantonalen Instanzen zur Festsetzung eingereicht. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung vom 16. Dezember 2014 das Projekt nun ebenfalls genehmigt und die Bundes- und Staatsbeiträge daran zugesichert. Von den Gesamtkosten von 640 000 Franken entfallen 170 000 Franken auf den Strassenbau. 80 000 Franken werden durch das Tiefbauamt als Interessensbeitrag für den künftig erleichterten baulichen und betrieblichen Unterhalt beigesteuert. Die Bundes- und Staatsbeiträge für die hydraulische Gesamtsanierung mit Entlastungskanal betragen 244 500 Franken. Der Gemeinde verbleiben die Kosten für die Neugestaltung sowie Bachöffnung im Betrag von 178 500 Franken. In der Investitionsrechnung 2015 sind diese Kosten enthalten. Der Gemeinderat hat den Nettokredit von 180 000 Franken für den Anteil der Gemeinde an die Realisierung des Projekts bewilligt sowie der erforderlichen Landregelung mit dem Kanton Zürich zugestimmt.
Wahlen Innert Frist sind für die Wahl des Friedensrichters/der Friedensrichterin 2015/21 zwei Wahlvorschläge eingegangen. Für das Amt bewerben sich – Girsberger Liliane, 1962, Mediatorin und Organisationsberaterin, wohnhaft Tambelstrasse 15 in Oberwil (bisher); – Habegger Beat, 1959, SchlichterBerater, wohnhaft Längimoosstrasse 4 in Nürensdorf. Die Urnenwahl findet am Sonntag, 8. März 2015 statt. Es wird ein leerer Wahlzettel verwendet.
Bauwesen Im Rahmen der geplanten baulichen Sanierung des Mehrfamilienhauses Lindauerstrasse 35 gewährt der Gemeinde-
rat der privaten Bauherrschaft für die Erweiterung eines Nebengebäudes das erforderliche Näherbaurecht zum öffentlichen Fussweg Halden (Fusswegverbindung Lindauerstrasse – Auf der Halde). Der Gemeinderat hat den privaten Gestaltungsplan «Landi Nürensdorf» mit Vorschriften und Planungsbericht zu Handen der öffentlichen Auflage verabschiedet. Mit dem Gestaltungsplan wird der Landi eine massvolle Erweiterung ihres Ladengeschäfts in Birchwil ermöglicht. Der Gestaltungsplan bedarf der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung.
Strassen Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für den Ausbau der Bushaltestellen und Gehwege an der Gruenenwaldstrasse in Breite mit Gesamtkosten von Fr. 206 900.45 und Mehrkosten von Fr. 21 900.45 gegenüber den bewilligten 185 000 Franken genehmigt. Die Mehrkosten sind zum grösseren Teil auf Rekurse und Einsprachen zurückzuführen. Mehraufwendungen sind aber auch bei den Vermessungs- und Mutationskosten sowie bei den Strassen- und Tiefbauarbeiten für den Stromanschluss des neuen Unterstandes angefallen. Die bauliche Verkehrsmassnahme an der Oberwilerstrasse bei der Einmündung Niederrütelenweg wurde auf Grund diverser Rückmeldungen aus der Bevölkerung zusammen mit den involvierten Fachstellen überprüft. Im Resultat stimmt der Gemeinderat der vorgeschlagenen Verbesserung der Signalisation und der Entschärfung der Einengung der Fahrbahn durch Rampenausbildung anstatt des teils gesetzten Bordsteins zu. Die Kosten dafür dürften etwa 2000 Franken betragen. Ein Leitbaken gemäss Signalisationsverordnung wird zwischen Radwegbereich und Fahrbahn den bisherigen Rundpfosten ersetzen und ist in Fahrtrichtung umklappbar. Zudem wird die Vorsignalisation tiefer gesetzt. Für den Ersatz der Bretter von 41 Sitzbänken in der Gemeinde hat der Gemeinderat einen Kredit von 17 000 Franken bewilligt. Der komplette Ersatz sämtlicher Bretter in einem einzigen Durchgang ist effizienter und
Liegenschaften Für die Gemeindeliegenschaft Kanzleistrasse 4/6, deren Schutzwürdigkeit in einem Gutachten abgeklärt wurde, hatte der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Für das aus dem 18. Jahrhundert stammende Doppel-Vielzweckbauernhaus mussten zuerst digitale Gebäudeaufnahmen des Bestands bereitgestellt werden. Ziel der Machbarkeitsstudie war es aufzuzeigen, wie das vorhandene Bauvolumen unter Berücksichtigung der empfohlenen Schutzmassnahmen sinnvoll und nachhaltig umgebaut beziehungsweise. erneuert werden könnte. Die Studie der Hasler Schlatter Partner Architekten AG liegt jetzt vor und wurde dem Gemeinderat durch den Auftragnehmer vorgestellt. Es handelt sich um eine sehr sorgfältige Arbeit. Es wird in drei sich ergänzenden Varianten aufgezeigt, wie eine subtile Gebäudenutzung aussehen könnte. Im Ergebnis wird die Machbarkeit einer Umnutzung der Scheune zu Wohnzwecken im engen Korsett der empfohlenen Schutzmassnahmen bejaht. Die vorgeschlagenen Konzepte respektieren den historischen Bestand praktisch vollständig. Der Gemeinderat wird sich anlässlich eines Workshops im März vertieft mit dem vorgeschlagenen Konzept auseinander setzen und sich die weiteren Schritte bezüglich Vorgehen, Liegenschaftenstrategie und Vermietungssituation überlegen. Das Geschäft ist nicht dringlich und erlaubt, einen Antrag an die Gemeindeversammlung gut abgeklärt vorzubereiten.
kostengünstiger. Bisher wurden die Sitzbänke durch den Verkehrs- und Verschönerungsverein unterhalten, der sich leider aufgelöst hat. Der Auftrag für die Produktion und Lieferung der Holzbretter wurde an die Firma Spaltenstein Holzbau AG (Bassersdorf) und die Malerarbeiten an die Firma Maler Berli (Nürensdorf) vergeben.
Verkehr Das Begehren von Anwohnern der Bohnackerstrasse um Einrichtung ei-
ner Tempo-30 Zone hat der Gemeinderat unter Hinweis auf die Verkehrssituation vor Ort, die nicht erfüllten Voraussetzungen und den ablehnenden Entscheid der Gemeindeversammlung zur flächendeckenden Einführung von Tempo-30 Zonen negativ beantwortet. Die Kantonspolizei hat auf der Oberwilerstrasse am 27. November 2014 in Richtung Oberwil eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 246 Fahrzeugen fuhren deren 31 zu schnell. Die fehlbaren Fahrzeuglenker wurden verzeigt. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 67 Stundenkilometer.
Personelles Als Folge der bekannten Rücktritte des Gemeindeschreibers und seiner Stellvertreterin im laufenden Jahr wurden per 1. Januar 2015 Christian Meierhans, Leiter der Bauabteilung, zum Stellvertreter des Gemeindeschreibers und Andreas Herrmann, Steuersekretär-Stellvertreter, zum Stellvertreter der Finanzabteilung befördert.
Finanzen Für sechs Handänderungen an Grundstücken wurde, gestützt auf Paragraph 16 Steuergesetz, Steueraufschub für die Grundstückgewinnsteuer gewährt. Gemeinderat Nürensdorf
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Jahresbericht Arbeitsgruppe Ökologie Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe «Ökologie in Nürensdorf» hat seit der Gründung diverse ökologische Massnahmen realisieren können. Am 25. Januar 2012 erhielt die Gemeinde Nürensdorf das Energiestadt-Label®. Die Zwischenbilanz des Ende 2014 fertiggestellten Solarkraftwerkes Hatzenbühl im Jahr 2014 sieht wie folgt aus (Stand 15.12.2014): Turnhalle Hatzenbühl: Ertrag 82.99 Mwh (+12,1 Prozent des berechneten Solls) Schulhaus Hatzenbühl: Ertrag 98.67 Mwh (+7,7 Prozent des berechneten Solls). Die tagesaktuellen Daten können über die Gemeindehomepage oder folgenden Link abgerufen werden: http://alpine-energie.solarlog-web. ch/alpine-energie-schweiz-agplants.html. Das Solarkraftwerk bewährt sich vollumfänglich und der Ertrag übertrifft trotz dem Ausfall mehrerer Wechselrichter die Prognosen. Alle
vom Ausfall betroffenen Wechselrichter wurden auf Garantie ersetzt. Auf dem Neubau des Kindergartens Sunnerain konnte ebenfalls eine Photovoltaik-Anlage installiert werden. Auch diese Daten sind zu finden unter: http://monitoring.planeco. ch/21757.html. Gestützt auf den Erfolg der gemeindeeigenen Solarkraftwerke hat die Arbeitsgruppe geeignete Dächer für weitere Photovoltaik-Solaranlagen eruiert. Es konnten 22 Grundeigentümer angeschrieben werden. Die Rückmeldungen waren äusserst positiv. Zehn Grundeigentümer wünschten ein Gespräch über das weitere Vorgehen und haben ihr Projekt bei der KEV (kostendeckende Einspeisevergütung) angemeldet. Anfangs September 2014 konnte die Gemeinde Nürensdorf als erste Gemeinde eine Evite-Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in Betrieb nehmen. Im Netz der bestehenden, projektierten und im Bau befindlichen Evite-Ladestationen schliesst die Gemeinde Nürensdorf eine Lü-
Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen
Das Solarkraftwerk Hatzenbühl ist ein Erfolg. (zvg)
cke zwischen Wiesendangen und Baden auf der Ost-West Achse sowie Singen (D) und Locarno auf der Nord-Süd Achse.
100 Schülerinnen und Schüler teil. Am Samstag halfen rund 70 Personen am Abfallsammeltag für die Bevölkerung, Familien und Vereine.
Am 17. September 2014 fand der Informationsanlass für Grundeigentümer «Starte, energetisch modernisieren» in Nürensdorf statt.
Die AG Ökologie konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist ein äusserst positives Feedback spürbar. Die Arbeitsgruppe «Ökologie» wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen. Arbeitsgruppe Ökologie
Weiter organisierte die Gemeinde am 12. und 13. September den Clean-UpDay. Daran nahmen am Freitag rund
Abschied
Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto Kindern ab 4 Jahren von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 4. Februar 2015. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 29. Januar 2015, 19 bis 19.30 Uhr Yael Nigg präsentiert ihre Abschlussarbeit «ADHS – ein Leitfaden» und steht in dieser Zeit für Fragen zur Verfügung. 26. Februar 2015, ab 18 bis 19.30 Uhr Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf, gibt Auskunft zu Fragen der digitalen Bibliothek «dibiost» und deren Ausleihe mit den verschiedenen Endgeräten.
Rolf Hug Zelgliweg 4 am 19. Dezember 2014 Walter Zürcher Brüttenerstrasse 8a am 21. Dezember 2014 Alice Doser Pflegezentrum Bächli Bassersdorf am 24. Dezember 2014 Bruna Marie Hauenstein-Leimgruber Alte Lindauerstrasse 6 am 29. Dezember 2014
Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf
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Unsere Kursangebote 2015 Nothilfekurs Wochenende
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Nothilfekurs Wochenende
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8. März 2015 www.friedensrichter-habegger.ch Beat Habegger, Längimoosstrasse 4, Nßrensdorf
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Dorf-Blitz
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Nürensdorf
Abendliches Sporttreiben als aktive Freizeitgestaltung
«Friday Night Action» in der Turnhalle
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Poststelle Nürensdorf geschlossen Am Samstag, 14. Februar 2015, ist die Poststelle Nürensdorf infolge Renovationsarbeiten geschlossen. Der Briefeinwurf wird normal geleert. Zur Abholung gemeldete Postsendungen können von 10 bis 11 Uhr am Postfachschalter in Empfang genommen werden. Ab Montag, 16. Februar 2015, ist die Poststelle wieder normal geöffnet. (e)
Auftakt zur Narrenzeit im Weltall
Jugendliche in Aktion beim Fussball spielen. (Foto: Danka Baumann)
In der Turnhalle Sunnerain in Birchwil startete Mitte Januar die «Friday Night Action Party». Eingeladen waren alle Jugendlichen ab erster Oberstufe der Gemeinden Nürensdorf und Brütten. Spiele, Sport, Musik, eine Lounge, Verpflegung und Tanzacts sorgten für ein abwechslungsreiches Programm mit hohem Spassfaktor. Im Mittelpunkt des Anlasses stand die sinnvolle und aktive Freizeitgestaltung für junge Leute. Für die Organisation waren Isabelle Tacheron, Simon Merki, Meri Tadic, Julia Carrabs, Stephanie Siegenthaler und Tim Reuter verantwortlich. Sie sind die Fachpersonen der Jugendarbeit Nürensdorf. Diese besteht aus der offenen Jugendarbeit Nürensdorf Jugi51 und der aufsuchenden Jugendarbeit Ajuga.
Ideen verwirklichen Die offene Jugendarbeit Nürensdorf betreibt mit und für die Jugendlichen einen Jugendtreff an der Hatzenbühlstrasse 51. Dieser dient als Treffpunkt und Rückzugsort für alle Jugendlichen, die das Bedürfnis dazu haben. Die Jugendarbeitenden Isabelle Tacheron und Simon Merki unterstützen die Jugendlichen bei der Verwirklichung ihrer Ideen, sei dies bei der Durchführung und Organisation eines Spieleabends, einer Klassenparty, eines Tanz- oder Kinoabends. Die Jugendlichen bringen die Vorschläge und helfen proaktiv den Anlass zu organisieren. Durch die Beziehungs- und Präventionsarbeit von Tacheron und Merki kennen beide die aktuellen Entwicklungen in der Jugendszene. Ihre Aufgabe ist die soziokulturelle Animation und sie sehen sich auch für Eltern und Institutionen als Ansprechpersonen. Das Angebot ist für alle Jugendlichen kostenlos
und freiwillig. Die aktuellen Öffnungszeiten des Jugendtreffs sind auf der homepage www.jugi51.ch ersichtlich.
Zu zweit unterwegs Die Aufsuchende Jugendarbeit (Ajuga) ist jeweils zu zweit in Nürensdorf unterwegs. Sie sind Jugendarbeitende im öffentlichen Raum und in der Lebenswelt der Jugendlichen und treten dort mit ihnen in Kontakt. Sie sind schweigepflichtige Vertrauenspersonen für Jugendliche, die keine Beratungsstelle aufsuchen wollen oder können. Sie arbeiten bedürfnisorientiert und unter Beteiligung der Jugendlichen und leisten so einen Beitrag zur Eingliederung der jungen Generation in die Gesellschaft. Der Szene der jungen Erwachsenen sind sie besonders nah, nehmen Entwicklungen und Veränderungen wahr, thematisieren diese oder initiieDanka Baumann ren Projekte.
Am Samstag, 31. Januar, startet die Fasnachtszeit in der Dorf-Blitz-Region. Seit einigen Jahren organisiert die Guggenmusik Kookaburra die Fasnacht in Nürensdorf. Seither finden Kinderumzug und Maskenball jeweils am selben Tag statt. Umzugstart ist um 14 Uhr. Kinder, die teilnehmen möchten, können sich ab 13 Uhr vor Umzugsstart beim Werkhof einschreiben. Nach dem Umzug findet der beliebte Kindermaskenball in der Mehrzweckhalle im Ebnet statt. Der Maskenball von 20 bis 4 Uhr morgens richtet sich dann an die «grossen Narren». Nebst der «Kookaburra» sorgen vier weitere Gugge und die Live-Tanzmusik «Surprise» für Stimmung. Mit Grill, Festwirtschaft, Bar und Bierschwemme ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das Motto für Umzug und Maskenball ist das Weltall. Aber natürlich sind nicht nur Marsmenschen und Astronauten, sondern Narren mit Verkleidungen aller Art herzlich willkommen und gerne gesehen! (e)
Die Schlossbraui stellt auch süsses Mineralwasser her Wie Ende letzten Jahres in der Basellandschaftlichen Presse vermeldet wurde, hat die Schlossbraui vor gut drei Jahren die einst populären Brausen aus Meltingen wieder aus der Versenkung geholt. Noch vor 30 Jahren habe jedes Kind die Limonaden aus Meltingen gekannt,
teilte die Basler Zeitung ihrer Leserschaft mit. Das Wasser dafür wurde aus den Quellen in der Thiersteiner Gemeinde verwendet. Weil Ende der 1980er-Jahre die gesetzlichen Anforderungen an die Hygiene erhöht wurden, fielen die Getränke ihrer hohen Bakterienzahl zum Opfer. Die Meltinger Mineral- und Heilquellen AG habe ihren Betrieb deshalb einstellen müssen.
Adrian und Joanna Gnos, Besitzer der Schlosserei, haben das Mineralwasser aus der früheren Meltinger Quelle neu belebt und bieten inzwischen rund 20 verschiedene Geschmacksrichtungen an. Natürlich dürfe das Mineralwasser nicht den Meltinger Namen tragen, da dieser nur Wassern zustehen, die dort abgefüllt werden, wo sich die Quelle be-
finde. Es komme jedoch nicht so auf die Bezeichnung an, sondern auf den Geschmack. Und dieser sei derselbe wie vor einigen Jahrzehnten, zeigen sich die beiden Unternehmer überzeugt. Mehrmals pro Jahr fahre Adrian Gnos seitdem nach Meltingen und kehre jeweils mit rund vierhundert Litern Wasser zurück nach Nürensdorf. (e)
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Sirenentest am Mittwoch, 4. Februar 2015 Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit findet am Mittwoch, 4. Februar, von 13.30 bis 15.00 Uhr in der ganzen Schweiz ein Sirenentest statt. Beim Sirenentest wird die Funktionsbereitschaft der rund 690 mobilen und stationären Sirenen im Kanton Zßrich geprßft, mit denen die BevÜlkerung bei drohender Gefahr alarmiert wird. AusgelÜst wird das Zeichen Allgemeiner Alarm, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nÜtig darf die Sirenenkontrolle bis 14 Uhr wiederholt werden. Wenn das Zeichen Allgemeiner Alarm ausserhalb der angekßndigten Sirenenkontrolle ertÜnt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der BevÜlkerung mÜglich ist. In diesem Fall ist die BevÜlkerung aufgefordert, Radio zu hÜren, die Anweisungen der BehÜrden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.
Aufgrund des hohen Ausbaugrades des Alarmierungsnetzes im Kanton Zßrich kann nahezu die gesamte BevÜlkerung mit fest installierten oder mobilen Sirenen alarmiert werden. Schweizweit sind rund 7’800 Sirenen im Einsatz. Ebenfalls am 4. Februar zwischen 14.15 bis 15 Uhr werden probeweise die Wasseralarm-Sirenen in Betrieb gesetzt, welche bei einer ZerstÜrung der Sihlsee-Talsperren die BevÜlkerung in der Nahzone des Sihlsees alarmieren wßrden. Der Wasseralarm besteht aus zwÜlf tiefen DauertÜnen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Weitere Informationen ßber den Sirenentest finden Sie auch im Internet unter www.sirenentest.ch, www.sirenenalarm.ch oder im Teletext auf Seite 662 der SRG-Sender. Die BevÜlkerung wird um Verständnis gebeten.
Fßr das Amt fßr Militär und Zivilschutz, Ihre Gemeinde
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Kantonale Wahlen im Dorf-Blitz 2015. Der Dorf-Blitz möchte mit einer ausgewogenen und fairen Berichterstattung seinen Teil zum Gelingen dieser Wahlen beitragen. In der Ausgabe vom 26. Februar 2015 werden wir die Übersicht mit den zu diesem Zeitpunkt der Redaktion gemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten veröffentlichen.
Im Frühjahr 2015 finden die Erneuerungswahlen für den Kantons- und Regierungsrat statt, so auch mit Kandidaten aus den drei Dorf-BlitzGemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Der erste Wahlgang ist auf Sonntag, 12. April 2015 angesetzt; ein allfällig nötiger zweiter Wahlgang für den Regierungsrat auf Sonntag, 14. Juni
Alle für den Kantons- oder Regierungsrat wieder kandidierenden (bisherigen) und alle neu antretenden Kandidatinnen und Kandidaten aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf werden mit Bild und einem Kurzinterview präsentiert. Diese Kandidatenportraits können – mit einem Portraitfoto digital in Feinstauflösung – bis am 3. Februar 2015 auf redaktion@dorfblitz.ch eingereicht werden. Die genauen Vorgaben dazu (Anfor-
derungen zu den Personalien sowie Fragebogen) werden auf der DorfBlitz-Webseite abrufbar sein. Für eingesandte Textzusendungen (Veranstaltungshinweise) zu den Wahlen 2015 stellt der Dorf-Blitz jeder Bezirkspartei einmalig – in der Februar-Ausgabe platziert – eine Viertelseite (1800 bis maximal 2000 Zeichen inklusive Leerschläge) mit allgemeinen Informationen beispielsweise zu Nominationen (keine Personenpropaganda oder Parteikampagnen) zur Verfügung. Die Publikation dieser «Eingesandte» liegt in der redaktionellen Verantwortung und wird bei Bedarf ohne Rücksprache redigiert und falls notwendig gekürzt. Über Wahlveranstaltungen berichtet der Dorf-Blitz nur dann, wenn diese kontradiktorisch (pro/kontra) geführt sind.
Werbung: Anzeigen können über unsere Inserateabteilung (siehe Impressum Seite 2) gebucht werden. Für die Ausgabe 02/15 ist der Insertionsschluss auf den 16. Februar, für die Ausgabe 03/15 auf den 16. März festgesetzt. Die Erscheinungsdaten Dorf-Blitz 2015 sind bereits jetzt im Internet unter www.dorfblitz.ch in der Rubrik «Inserieren » einsehbar. Alle Details rund um die kantonalen Wahlen 2015 sind ab sofort auf der Dorf-Blitz-Webseite in einer speziellen Wahlplattform aufgeschaltet; bis inklusive Juni 2015 können sämtliche im Dorf-Blitz publizierten Informationen zum Wahlgeschehen – regelmässig aktualisiert – nachgelesen werden. Annamaria Ress, Redaktion Dorf-Blitz
WEITERE INFORMATIONEN zu den Kantons- und Regierungsratswahlen 2015 auf: www.dorfblitz.ch Die Unihockey-Vereine suchen nach einer besseren Organisationsstrukur
Diskussionen um Zusammenlegung der Vereine 2007 riefen die beiden Vereine Unihockey Club Bassersdorf (UHCB) und Fireball Nürensdorf den Dachverein Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN) ins Leben. Diese Organisationsform zeigt jedoch Schwachstellen auf. Derzeit wird von Vertretern der Vereine über eine Zusammenführung diskutiert. Der Dachverein UBN umfasst momentan die Nachwuchsteams U16, U18 und U21 sowie die erste Mannschaft. Er wurde vor acht Jahren gegründet mit dem Ziel, Unihockey als Leistungssport auf 1. Liga-Level betreiben zu können. Eine Fusion der drei Vereine war zu diesem Zeitpunkt nicht mehrheitsfähig. Die Spieler stammen grösstenteils aus den Stammvereinen UHCB und Fireball Nürensdorf, wo sie die jeweiligen Juniorenstufen durchlaufen
haben. Sowohl der Dachverein als auch die beiden Stammvereine sind ständig mit diversen Problemen konfrontiert: Mangelnde Infrastruktur, fehlende Vorstandsmitglieder und Funktionäre stellen die Vereine laufend vor Herausforderungen. Dem UHCB fehlt hauptsächlich die Infrastruktur für die Herrenteams, die auf dem Grossfeld spielen. Es gibt zwar genügend Kleinfeldhallen in Bassersdorf, jedoch keine Grossfeldhalle, die für Meisterschaftsspiele geeignet ist. Fireball Nürensdorf hat mit der Turnhalle Hatzenbühl zwar eine optimale Infrastruktur für den Meisterschaftsbetrieb, jedoch mangelt es ihnen an Vorstandsmitgliedern, Trainern und Helfern. Mit ähnlichen Problemen wie Nürensdorf kämpft auch der Dachverein UBN. Zudem ist dessen Fanionteam vor zwei Jahren in die 2. Liga abgestiegen.
Arbeitsgruppe eingesetzt Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Marcel Weber, dem Präsidenten des UHCB, befasst sich seit einigen Monaten mit dieser Problematik und sucht nach möglichen Lösungen. Mitte November wurden die Mitglieder anlässlich eines Infoabends über die erzielten Fortschritte informiert. Zur Diskussion steht nun eine Zusammenführung der drei Vereine zu einem Verein mit solider Struktur auf die Saison 2016/17 hin. Die Idee fand breite Zustimmung. Es gab auch einzelne Gegenstimmen, die einem Zusammenschluss skeptisch gegenüberstehen und nicht viele Vorteile sehen wollen. Wie die Organisation genau aussehen würde und wie der Namen lauten könnte, ist zurzeit noch unklar und wird erst in den nächsten Monaten konkretisiert. Würden sich
die drei Vereine zu einem Grossverein zusammenschliessen, so könnten einige Ämter verschmelzen. Zwar würden so einige Vorstandspositionen eingespart, allerdings wären die Aufgabengebiete umso grösser. Dies bedeutet, dass wohl einzelne Aufgabengebiete doppelt besetzt werden müssten. Die Arbeitsgruppe wird aufgrund der mehrheitlich positiven Rückmeldungen am Infoabend die Idee weiter verfolgen und bis zu den nächsten Generalversammlungen der einzelnen Vereine im Mai und Juni 2015 das Konzept einer Zusammenführung ausarbeiten. Der endgültige Entscheid wird voraussichtlich erst Ende Jahr gefällt werden. Ab dann würde bereits die Phase der Personalsuche und Umstrukturierung beginnen. Die Verantwortlichen aller beteiligten Unihockeyvereine betonen, dass es sich erst um eine Projektidee handle. Philipp Rahm
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Rekordverdächtige Einsatzdichte der Feuerwehr Altbach
Brand gelĂśscht und Pferd aus Jauchegrube befreit
Ein Pferd musste aus der Jauchegrube gerettet werden. (zvg)
Die AngehÜrigen der Feuerwehr Altbach waren während den Festtagen im Dauereinsatz. In Brßtten brannte eine Hausfassade und ergiebige Schneefälle machten mehrmals ein Ausrßcken nÜtig. Am 2. Januar dieses Jahres musste in Obereich ein unglßcklich gestßrztes Pferd aus der Jauchegrube befreit werden.
die LÜscharbeiten im Einsatz. Der Brand war auf dem Sitzplatz ausgebrochen und hatte auf die Gebäudefassade ßbergegriffen. Die Ursache des Feuers ist zurzeit unklar und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zßrich untersucht.
Beim Brand einer Hausfassade ist am 24. Dezember 2014 in Brßtten ein Schaden von mehreren 10 000 Franken entstanden; verletzt wurde niemand. Ein Nachbar wurde kurz vor Mittag auf Rauch aufmerksam, der aus einem Anbau des Einfamilienhauses aufstieg. Er versuchte vergeblich, die zu diesem Zeitpunkt abwesenden Bewohner zu informieren und alarmierte anschliessend die Rettungskräfte. Der Zweckverband Feuerwehr Altbach sowie die Berufsfeuerwehr Winterthur standen fßr
Am 2. Januar wurde die Feuerwehr Altbach zu einer Grosstierrettung in Obereich aufgeboten. Ein Pferd fiel aus ungeklärten Grßnden in die Jauchegrube und drohte zu ersticken. Seine Besitzerin hatte festgestellt, dass das Tier nicht mehr auf der Weide stand und fand es dann in der Jauchegrube gefangen vor. Wie das Pferd sich in diese missliche Lage hatte bringen kÜnnen, ist nicht bekannt. In Zusammenarbeit mit dem Grosstier-Rettungsdienst und einem Kran der Partner-Feuerwehr Kloten
konnte das Tier unterkßhlt aber lebend geborgen werden. In der Regel muss das geschulte Personal des Grosstierrettungsdienstes zur Betreuung des Tieres und zum Anbringen der Traggurte dem Pferd mÜglichst nahe kommen. Diese tragen hierfßr einen GanzkÜrper-Schutzanzug, Die Feuerwehr hätte aber die
nÜtige technische Ausrßstung, um diese Arbeiten ebenfalls durchzufßhren. Nach einer reinigenden Wasserdusche vom TanklÜschfahrzeug, konnte die Besitzerin das Tier in den wärmenden Stall begleiten. Der erste Einsatz im neuen Jahr wurde somit erfolgreich abgeschlossen. (e)
Pferd in Jauchegrube
Peter Ball ehrenhaft verabschiedet Oberleutnant Peter Ball ist Ende 2014 altersmässig aus dem Kader der Feuerwehr Altbach ausgeschieden. Er war zuletzt Zugfßhrer des Zug 1 und blickt auf eine lange Feuerwehrkarriere zurßck. Seine Laufbahn begann er in der ehemaligen Feuerwehr Brßtten und war danach langjähriges Mitglied des Piketts. An einer kleinen Feier anlässlich der Schlussßbung wurde Peter Ball symbolisch als letzter Gast des ehemaligen Restaurants Hofacker vom Kommandanten feierlich in den verdienten Ruhezustand verabschiedet. Der Feuerwehrzweckverband Altbach bedankte sich bei Peter Ball herzlich fßr die geleisteten Dienste. Als Gemeinderat wird sich Peter Ball weiterhin zu Gunsten der Allgemeinheit einsetzen. Der Zug 1 wird heute durch Peter Menzi gefßhrt. (e)
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Wahlen in die katholische Synode am 8. März 2015 Die Synode ist das Parlament der in Kirchgemeinden gegliederten römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich. Die Kirchgemeinde Kloten-Bassersdorf-Nürensdorf hat darin zwei Sitze, die beide aufgrund von Rücktritten vakant werden. Zur Wahl stellen sich neu vier Kandidatinnen und Kandidaten, die wir hier kurz mit ihren Antworten auf unsere Fragen vorstellen. (ar)
Mathis Andreoli Andreoli Mathis, Nürensdorf, technischer Betriebswart, verheiratet
Hans-Peter Leu Leu Hans-Peter, Kloten, Flugzeugelektriker, verheiratet
Beatrice Looser
Regina Puchinger
Looser Beatrice, Kloten, kaufmännische Angestellte, geschieden
Puchinger Regina, Kloten, Gastgewerbe-Fachfrau, ledig
Weshalb kandidieren Sie für die Synode, die Vertretung der in Kirchgemeinden gegliederten römisch-katholischen Körperschaft? Weil ich aus Erfahrung weiss, das es schwierig ist, Synodale zu finden (ausgenommen in dieser Wahl).
Ich kandidiere für diese Vertretung in der Synode da ich ein aktiver Katholik in der Gemeinde Kloten bin. Gerne würde ich als Vertreter in der Synode mitwirken. Nach meinem Wissen ist diese gegliedert in Finanzen, Medien und Seelsorge/Betreuung.
Ich kann mich mit dem Grundauftrag der katholischen Kirche gut identifizieren. Seit über 20 Jahren fühle ich mich mit meiner Familie in der Pfarrei in Kloten gut beheimatet. Dort sehe ich, wieviel es braucht, eine lebendige, offene Gemeinschaft innerhalb einer Pfarrei zu gestalten.
Ich bin gerne für die Kirche tätig. Es reizt mich, meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen einzubringen. Eine Herausforderung, in der man etwas bewirken kann.
Für dieses Amt qualifiziert mich meine aktive Teilnahme in der katholischen Kirche. 1996 bis 2004 war ich aktives Mitglied in der Umwelt- und Gesundheitsbehörde in Kloten, woraus ich Kenntnisse über die Abläufe innerhalb einer Behörde habe.
Als Mitglied der Kirchenpflege Kloten habe ich Einblick in die Aufgaben der Pfarreien und bin direkt eingebunden in die Entscheide innerhalb verschiedener Ressorts auf Kirchgemeindeebene. Im «Kirchenparlament» kann ich diese Erfahrungen weiter führen.
Ich habe Führungserfahrungen im Gastgewerbe als gelernte Köchin mit Wirteprüfung, Chef de Service- und Betriebsleiterdiplom. In der Pfarrei Kloten habe ich in den Jahren 2005/06 und 2006/07 HGU-Unterricht für Erstklässler erteilt.
Was qualifiziert Sie für dieses Amt? Dass ich Erfahrung habe in diesem Gremium Synode. Ich war acht Jahre für die Kirchgemeinde Embrach als Synodal tätig.
Welches ist Ihr wichtigstes Anliegen, das Sie in diesem Gremium vorbringen möchten? Ich vertrete meine Kirchgemeinde als Synodal in der Synode. Wenn meine Kirchgemeinde ein Problem hat, werde ich es vorbringen und auch verteidigen, bis wir eine Lösung für die Kirchgemeinde gefunden haben.
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Die wichtigsten Anliegen in diesem Gremium sind Prioritäten zu unterstützen, welche dringend sind. Wichtig ist für mich, dass die katholische Körperschaft im Kanton Zürich weiterhin gerecht und kontrolliert gepflegt und verwaltet wird.
Das hängt ab von den Schwerpunkten der Aufgabenumschreibung innerhalb der Legislatur. Die Öffnung der katholischen Kirche gegenüber andern Konfessionen ist mir ein persönliches Anliegen.
Durch die Erfahrung im täglichen Kontakt mit Menschen verschiedenster Kulturen, möchte ich die Einsicht weiter vermitteln, dass Kirche wichtige soziale und kulturelle Grundlagen erschliesst; für das Leben, im Umgang mit sich selbst und anderen.
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen hat Erika Strasser aus Birchwil beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ich freue mich über die unverhoffte Wärme in dieser Jahreszeit und das schöne Frühlingswetter. Ich bin jeden Tag mit meiner Hundebande unterwegs und mache bei so schönem Wetter gerne lange Spaziergänge. Den Winter mag ich nicht so, da der ganze Schnee im Fell meiner Hunde hängen bleibt. Die Kleinen muss ich manchmal sogar tragen, weil sie nicht mehr selber laufen können vor lauter Schneeballen an den Pfoten und am Bauch. Dieses Jahr hat uns der Schnee ja so überrascht, dass unsere Gemeinde Mühe hatte, die Trottoirs rechtzeitig zu pflügen. Man könnte sagen, die Gemeinde Nürensdorf hat uns in dieser Zeit die Route für die Spaziergänge aufgezwungen. Was hat Sie geärgert? Als ich nach ein paar Stunden Schneeschaufeln meine Ausfahrt freigeschaufelt hatte, fuhr der Schneepflug endlich auch bei uns vorbei. Leider hat er beim Vorbeifahren eine zirka ein Meter hohe Made über die ganze Breite unserer Ausfahrten gezogen. Meine Nachbarin wollte gerade wegfahren, sie sass bereits im Auto, als der Schneepflug kam und musste nochmals aussteigen, um mit der Schaufel den Schnee wegzuräumen, weil die Schneemade so hoch war, dass sie nicht darüber hinwegfahren konnte. (ym)
GEWERBEGEFLÜSTER Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ versorgen rund eine Million Menschen mit Strom. Die EKZ-Tochterfirma Eltop ist an 36 Standorten im Kanton vertreten, so auch in Bassersdorf. Hier arbeitet ein Team von 15 Personen – darunter sechs Lernende – unter der Leitung von Rolf Wehrli, Elektro-Ingenieur FH. «Wir bieten umfangreiche Elektrodienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden sowie die öffentliche Hand. Mit einer fachgerechten Analyse, Planung und Realisation finden wir EKZ Eltop Spezialisten Lösungen, wenn es um Elektroinstallationen, Telekommunikation, Informatik oder Gebäudeautomation geht. Unser Plus ist sicher die Nähe zum Kunden», erklärt der 29-Jährige. Die EKZ Eltop-Filiale Bassersdorf am Branziring 2 existiert seit 2006. Damals wurde die Elektrofirma Hanselmann übernommen. Die Ladengeschäfte
wurden kantonsweit im Jahr 2012 geschlossen, so auch an der Klotenerstrasse 50. «Nah, schnell, professionell» lautet das Motto von EKZ Eltop, wobei Rolf Wehrli präzisiert, dass allfällige Störungen einer älteren Installation durchwegs ihre Zeit brauchen, sie zu eruieren und zu beheben. Die Vielseitigkeit seiner Tätigkeit sei interessant, ebenfalls die Führung seines Teams und der Lernenden, unter denen eine junge Frau kurz vor der Abschlussprüfung stehe. «Ein grosses Plus der EKZ Eltop ist sicher auch das Service-Pikett während des ganzen Jahres und rund um die Uhr», führt Rolf Wehrli weiter aus. Unter der Nummer 0848 888 788 können sich die Kunden melden, im Störfall rufen die Fachleute nach wenigen Minuten zurück. Mano Reichling
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Bild des Monats Fasnachtszeit bedeutet auch, sich noch einmal den Bauch vollzuschlagen vor dem Fasten. Dazu gehören die traditionellen Fasnachtschüechli wie auch die Zigerkrapfen und die Schenkeli. Die in allen drei Dorf-BlitzGemeinden vertretene Brüttener Bäckerei Bosshart folgt dieser alten Tradition und stellt täglich frische Schenkeli (Bild) und Zigerkrapfen her. «Fasnachtschüechli produzieren wir keine mehr», erzählt Michael Hollenstein, seit 15 Jahren als Bäcker-Konditor in Brütten tätig. «Die im Öl ausgebackenen Knusperspezialitäten sind vielen Leuten zu fettig, die Grossverteiler backen die Fasnachtschüechli nicht im heissen Öl aus, sondern besprühen die Gebäcke, damit der Teig weniger Fett aufweist als einst.» Die dafür notwendigen teuren Anlagen kann sich eine Bäckerei nicht leisten. Dafür schwören viele Kunden auf die feinen Schenkeli und Zigerkrapfen. (re)
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Fotowettbewerb Massaker der SNB Mitte Januar platzte die Bombe: Die vor allem für den Schweizer TourisSchweizerische Nationalbank (SNB) mus und Unternehmen mit Absatzhob die Untergrenze des Euros bei märkten im Ausland. Franken 1.20 auf. Ein mutiger, wohl überDie SNB hat ein Massalegter Schritt oder vielker angerichtet – mit leicht auch nur der Mut gewaltigen Verlusten der Verzweiflung. Auf bei Anlegern, bei vielen jeden Fall explodierte Unternehmen und vor der Kurs des Schweizer allem bei sich selber. Franken und am Das Ausmass hat wohl Schweizer Aktienmarkt selbst unsere Wähflogen die Fetzen. Berungshüter negativ sonders unter die Räder überrascht. Dabei war Ralph Kleeb kamen Export oriendies nur der ruppige tierte Unternehmen wie Swatch, Start in eine neue, ungewisse ZuABB oder Geberit sowie die Finanz- kunft. Sobald sich die Rauchschwawerte CS, UBS und vor allem Julius den verzogen haben, werden wir Bär. Selbst Titel, welche im Schwei- sehen, wer als Opfer unter den zer Aktienindex SMI vertreten sind, Trümmern liegt oder wie Phoenix erlitten Tagesschwankungen von aus der Asche steigt. Gewinner sind über 20 Prozent. auf jeden Fall die Schweizer Konsumenten, die günstige Auslandferien Auch die Devisenmärkte zeigten ein buchen oder ennet der Grenze mit Bild der Verwüstung. Alle fremden SNB-Extrarabatt einkaufen. Der DeWährungen verloren an einem Tag tailhandel in Konstanz sagt tausend um die zwölf Prozent gegenüber Dank. dem Franken. Die Parität Euro/ Ihre Raiffeisenbank Schweizer Franken wurde auf einen Oberembrach-Bassersdorf Schlag wieder bittere Realität, bitter Ralph Kleeb
Wo befindet sich dieses winterlich verschneite Gebäude? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 9. Februar per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an DorfBlitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte die Dachterrasse der Bäckerei Bosshart in Brütten. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Carmen Kerker-Specker aus Brütten. (dm)
Blitzableiter
Zvierikino
Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Gebühren: Bezahlen aber nicht mitbestimmen! In der letzten Zeit ist in den Zürcher Gemeinden intensiv über die vom Gewerbe- und Hauseigentümerverband lancierten Initiativen «Ja zu fairen Gebühren» diskutiert worden. Die Initiativen wurden am 8. September 2014 vom Kantonsrat zur Annahme empfohlen und verlangen, Gebühren vom Kantonsrat und von der Gemeindeversammlung zu genehmigen. Mehr als 50 Gemeinden, darunter Bassersdorf und Brütten, nicht aber Nürensdorf, haben dagegen das Referendum ergriffen. Aus den folgenden Gründen erachte ich die Initiativen als richtig: Mangels Alternativen hat eine Gebührenerhöhung keinen Nachfragerückgang zur Folge. Besteht bei Steuern das Risiko, dass gute Steuerzahler wegziehen, ist dies bei Gebühren nicht
der Fall. Sie sind nur bedingt planbar und lassen sich häufig nicht vermeiden. Für Gemeinden ist es deshalb attraktiver, ihre Einnahmen teils über Gebühren statt über Steuern zu sichern. In den letzten zehn Jahren sind die Gebühreneinnahmen in unserem Kanton um happige 70 Prozent angestiegen. Beispielsweise sind heute in der Stadt Zürich die Einnahmen aus Gebühren bereits höher als die Steuererträge! Gebühren nehmen überproportional zu und stellen für den Bürger einen unausweichlichen Teil seiner Gesamtbelastung dar. Ich finde es deshalb richtig, dass sie von Parlament und Volk bewilligt werden sollen. Auffallend viele bürgerlich-dominierte Gemeinderäte unserer Region haben
das Referendum unterzeichnet. Da bei Gebührenerhöhungen keine Mitsprache des Bürgers notwendig ist, sind diese viel einfacher durchzusetzen als Ausgabekürzungen oder gar unpopuläre Steuererhöhungen. Raphael Bühler, Nürensdorf
Oberwiler Pfosten Betrifft den Leserbrief «Einen Pfosten zu verschenken» von Magi Schweizer aus Birchwil in der Dorf-Blitz Ausgabe 11/2014. Herzlichen Dank für Ihren Artikel. Gut und treffend beschreiben Sie die gefährliche Situation beim «Pfosten» am Dorfeingang Oberwil. Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass Unfälle damit vorprogrammiert sind. Käthi Küng, Oberwil
Am Sonntag, 8. Februar um 14 Uhr zeigt die reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf im Zentrumsbau Nürensdorf (3. Stock) an der Lindauerstrasse 1 den preisgekrönten englischen Film «Die Stunde des Siegers» in deutscher Version (118 Minuten) aus dem Jahre 1981. Eintritt und Zvieri sind kostenlos. Anmeldungen Katharina Berweger, Telefon 044 888 73 55 oder katharina. berweger@basinueri.ch. Ein Fahrdienst wird angeboten. (e)
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Dorf-Blitz
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Alltag im Dorf
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Das Birchwiler Chasperliduo feiert das 20-jährige Jubiläum
Gut gegen Böse – ewiger Kampf im Chasperlitheater Das Ehepaar Vreni und Hanspeter Stephan spielt seit 20 Jahren verschiedene Chasperligeschichten für Kinder. Die Birchwiler freuen sich nach wie vor an den teils überschäumenden Reaktionen der Kinder und feilen für jeden Auftritt an den einzelnen Charakteren.
im Zuschauerraum sitzt und die Kinderschar beaufsichtigt. «Wir können die Stimmung zwar steuern, aber manchmal hat es Kinder, die auf eine der Figuren derart stark reagieren, dass ein Einschreiten notwendig wird», erklärt Vreni Stephan. So zum Beispiel, wenn ein Kind die Figur boxen wolle oder in seiner Wut gegen das Theater treten will.
von Susanne Gutknecht
Charaktere regionalisieren Erzählt Hanspeter Stephan von seiner Rolle als Chasperli, so spürt man, dass er ihn mit Leib und Seele spielt und die Grenze von der Puppe Chasperli zur Person Hanspeter fliessend ist. Die Figur Chasperli fasziniere Kinder auch nach bald 100 Jahren noch, sagt Hanspeter Stephan. Dass der aufgeweckte Schelm mit Grips und nicht mit Hilfe von Fäusten und Kraft seine Probleme löse, sei der Schlüssel. Chasperli kämpft weiter, wenn andere schon lange aufgegeben hätten. Zudem engagiere er sich für andere und schaue nicht weg, wenn jemand in Nöten sei. Dass er manchmal nicht genau wisse, wie er etwas lösen solle, ist ein Teil der Geschichte. «Wichtig ist, die Kinder mit einzubeziehen ins Spielen. Chasperli bittet sie um Hilfe bei der Lösung eines Problems», erläutert Stephan. «Die Kinder sind dann Feuer und Flamme und der Lärmpegel im Saal steigt beachtlich», ergänzt seine Frau Vreni. Damit die Situation unter Kontrolle bleibt, verlangen die Stephans vom Veranstalter, dass eine erwachsene Person
Die Charaktere der Chasperlitheater sind immer dieselben. So trifft man auch als Erwachsener die Figuren an, die man als Kind verehrt hat: Der Kollege Seppli oder die gütige, freundliche Grossmutter. Daneben gehören zur Essenz des Theaters aber auch die bösen Figuren wie der Räuber, die hässliche Hexe oder das zuschnappende Krokodil. «Die Theaterstücke leben von den Gegenpolen gut und böse. Wir regionalisieren jeweils im Stück den Wohnort der Puppen, damit wir noch näher bei den Kindern sind», führt Stephan aus. So lebt das Krokodil im Eigentalweiher oder der Polizist trägt denselben Namen wie sein Pendant bei der Bassersdorfer Polizei. Begonnen haben die Stephans vor 20 Jahren bei der Einweihung der Nürensdorfer Turnhalle. Hanspeter Stephan war im OK für das Einweihungsfest und wollte für die Kleinen etwas anbieten. Zusammen mit einer Kindergärtnerin spielte das Ehepaar Ste-
Hanspeter und Vreni Stephan mit einiger ihrer selbstgemachten Puppen. (Bilder: Susanne Gutknecht)
Bei der Vorbereitung helfen den Stephans ihre Listen.
phan Chasperlitheater und fing Feuer. «Wir haben in den Sommerferien drei Wochen lang Figuren gebastelt, Kleider genäht und Requisiten zusammengesucht», erinnern sie sich. Auch wenn hie und da eine Puppe einen Hick im Gesicht hat, sind die Figuren immer noch dieselben. Vreni Stephan ist gelernte Handarbeitslehrerin und kennt Tricks, um die Puppen auszubessern.
Inspiration durch Enkel Inspirationen für Geschichten holten sie sich früher bei ihren Enkeln, die ihnen mit ihren Reaktionen zu den einzelnen Stücken gute Hinweise gaben. «So ist die Idee mit dem Loch graben entstanden», sagt Vreni Stephan. «Chasperli gräbt mit seiner Schaufel ein tiefes Loch für den Räuber. Da kann man die Kinder gleich mit einbeziehen und sie jeweils fragen, ob das Loch wohl tief genug sei.» Der Ablauf einer Geschichte ist immer dieselbe: Einführen der Figuren in die Geschichte – dann folgt das Chaos – und am Ende wird die Situation aufgelöst. Über all die Jahre haben die Stephans Erfahrungen gesammelt. «Es ist wichtig, dass am Ende die Situation aufgelöst wird: Der Räuber muss aus dem Loch befreit werden und ins Gefängnis überführt werden, weil er sonst verhungert. Solche Dinge macht den Kindern zu schaffen.» Für Erwachsene sei es lo-
gisch, die Kinder müssten es sehen. Auch die Hexe werde oft in einen Stein verwandelt und der Zauberstab gehört am Ende in die Hände einer guten Puppe, die keinen Unfug damit anstelle.
Akribisch notiert Der Aufwand der beiden Puppenspieler für einen Auftritt ist beachtlich. So sind für einen oder zwei Auftritte von 30 Minuten jeweils mehrere Stunden Vorbereitung nötig. Zwei Stunden benötigen sie alleine für das Bereitstellen und Einpacken der Requisiten ins Auto. «Wir haben eine Liste für jede Geschichte, auf der akribisch jedes Requisit steht, das wir brauchen», sagt Hanspeter Stephan. Das nach ihren Wünschen und Plänen aufgebaute Theater ist so ausgelegt, dass es genau in einen Privatwagen passt und möglichst schnell aufgestellt werden kann. Trotzdem sind zwei Stunden für das Auf- und Bereitstellen bis zum Spielbeginn knapp berechnet. Dieser Aufwand und ihre erlangte Professionalität sind der Grund, dass das Ehepaar Stephan nicht mehr kostenlos auftritt, sondern nur gegen eine Gage. «Wir wissen mit 20 Jahren Spielerfahrung, dass wir unsere Gage wert sind.» Trotzdem verdienen sich die beiden keine goldige Puppennase, sondern spielen immer noch wegen der leuchtenden Kinderaugen. ◾
Gesundheit
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Dorf-Blitz
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Gesund durch das Jahr mit Heilpflanzen Heilen mit Pflanzen ist die älteste Form der Heilkunde und in allen Kulturen tief verwurzelt. Wir mÜchten dieses Jahr nutzen, Ihnen jeden Monat eine traditionelle Heilpflanze vorzustellen.
Mit ihrer weissen Rinde, dem schlanken Wuchs und ihrer lichten Krone steht die Birke sinnbildlich fĂźr Anmut und SchĂśnheit.
Bald ist es wieder soweit, die Birken pumpen die gespeicherten Nährstoffe aus den Wurzeln in die Knospen. Rund 70 Liter Saft rauschen täglich durch den Stamm. Wer sein Ohr dicht an die Rinde legt, kann das StrÜmungsgeräusch sogar hÜren.
Der langen Zweige wegen, welche beim leisesten Windhauch hin und her schwanken, wird dem Baum in der Signaturenlehre Beweglichkeit, FrĂśhlichkeit und jugendhafter Schwung zugeordnet. Die beliebte Anwendung der Birke bei Haarausfall kĂśnnte diese RĂźckkehr zur Jugendlichkeit als Ursprung inne haben.
Birkensaft wirkt als Frßhlingstonikum allgemein stärkend, scheidet Harnsäure aus, lässt Rheuma, Gicht und andere Stoffwechselbeschwerden abklingen. Allerdings darf man nur eigene und auf unbelasteten BÜden wachsende Bäume anzapfen.
Die Birke verkÜrpert wie kein anderer Baum das Wachsen und den Neubeginn. Betulin gibt dem Baum die weisse Farbe und macht die Rinde fßr Nässe undurchlässig. Unsere Vorfahren machten sich diese Eigenart zu nutze, indem sie die Rinde als
Unterlage fßr Schwellen und Balken auf feuchtem Boden sowie als Dachziegel verwendeten. Die Birke hat ungestßme Jugend und eine aufbrechende Energie in sich. Sie wächst in der Jugend schnell, wird im Schnitt aber nur gerade 140 Jahre alt. Kßhlen Stoffwechseltypen mit der Neigung zur Ablagerung von Stoffwechselprodukten in Haut oder Gelenken hilft die Birke via dem ableitenden Harnapparat den richtigen Ausscheidungsweg zu Üffnen. Zusätzlich steigert sie den Energiehaushalt indem sie die Nieren anregt. Leider freuen sich nicht alle ßber das frßhe Frßhlingserwachen der Birke, denn ihre Pollen gelten als das problematischste Baumallergen. Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen
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Dorf-Blitz
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Alltag im Dorf
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Im Rentenalter engagiert und aktiv in Nürensdorf
«Die Jugend ist unsere Zukunft» Willi Hofmeister ist heute 86,5 Jahre «jung». Der rüstige Rentner engagiert sich seit seiner Pensionierung aktiv in Nürensdorf. Vor allem für die Jugend hat er ein grosses Herz. Seit über 20 Jahren ist er im Schachclub Nürensdorf dabei und nimmt selber noch an Gruppenmeisterschaften in der Schweiz teil. von Yvonne Müller 40 Jahre hat Willy Hofmeister bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) als technischer Betriebsleiter gearbeitet. Als Schichtchef hat er mit viel Leidenschaft unzählige Führungen durch den Zeitungsbetrieb gemacht. Mit der Wandergruppe der NZZ hat er im Laufe der Jahre alle Viertausender in der Schweiz bestiegen. «Heute erobere ich die Berge nur noch mit der Seilbahn», erzählt der rüstige Rentner lachend. Hofmeister ist im Quartier Balgrist aufgewachsen. «Ich bin ein richtiger Stadtzürcher», sagt er stolz. Lange hat er mit seiner Familie in Zürich-Seefeld gewohnt, mit Blick direkt auf den Zürichsee. Sein Traum war jedoch, einmal auf dem Land zu leben. «Auf der Suche nach einem schönen, neuen Zuhause erkundete ich viele Orte rund um Zürich», erzählt er. «Nürensdorf hatte schon damals viel zu bieten. Das Dorf war verkehrstechnisch günstig gelegen und hatte eine gute Infrastruktur. Die Schulhäuser waren auch ganz in der Nähe, so dass unser Sohn bis in die Oberstufe in der Gemeinde zur Schule gehen konnte. Zudem ist Nürensdorf meistens nebelfrei und hat mehr Sonne als andere Gemeinden im Kanton Zürich», erklärt er mit einem zwinkernden Auge. «Die Anzahlung für unsere Wohnung konnte ich aus dem Verkaufserlös meiner Briefmarkensammlung machen», erzählt er mit Stolz.
Willi Hofmeister verbringt viel Zeit in seinem Schrebergarten. (Bilder: Yvonne Müller)
die Jugendförderung tun und ist dem Schachclub Nürensdorf beigetreten. «Die Arbeit mit den Kindern macht mir auch noch nach 20 Jahren viel Freude. Dass ich in meinem Alter den Jungen noch etwas beibringen darf, erfüllt mich mit grossem Stolz. Ich begleite die Jugendlichen gerne zu Turnieren und spiele selber noch aktiv Schach an Gruppenmeisterschaften in der Schweiz. Sich für die Jugend zu engagieren ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben.» Viele Jahre hat Hofmeister beim Gartenver-
Innovativer Rentner Nach der Pensionierung konnte Hofmeister viele Interessen wahrnehmen, für die er vorher keine Zeit hatte. Er wollte unbedingt etwas für
Jeden Mittwoch wird im Gartenhaus ein zünftiger Jass geklopft.
ein Nürensdorf jeden Sommer ein Schachturnier organisiert, zu dem alle Nürensdorfer eingeladen waren. Dies wurde auch rege besucht, was viele Fotoalben beweisen. Diese Tradition führt niemand mehr weiter.
Jassen im Gartenhaus «Unser Jassclub existiert schon seit über 20 Jahren. Bereits die dritte Generation jasst bei uns mit. Früher haben wir in der ‹Linde› gespielt. Als dann Marti Lee das Wirten aufgegeben hat, sind wir kurzerhand in mein Gartenhaus umgezogen» sagt Homeister. «Seither jassen wir während des ganzen Jahres am Mittwochnachmittag auf sechs Quadratmetern im Schrebergarten.» Egal ob es regnet oder schneit, es seien immer etwa zehn Personen, die sich an diesem Nachmittag zum Jassen treffen. «Wir sind eine eingefleischte Gesellschaft und finden immer einen Anlass oder eine Gelegenheit, um nach dem Jassen noch anzustossen und ein wenig zu feiern. Oft kochen wir uns ein Schinkli und dazu gibt es einen feinen Kartoffelsalat. Im Sommer wird grilliert und dann gibt es natürlich frischen Salat aus dem Garten», erzählt der aufgeweckte Rentner begeistert.
Gemeinsame Interessen Die Gruppendynamik hat es Hofmeister angetan. Auch in den Ferien ist er gerne in Gruppen unterwegs. Früher hat er noch Malferien in Italien und Frankreich verbracht. Zusammen mit seiner Frau habe er viele tolle Reisen mit Reisebussen unternommen und im Winter mache er seit vielen Jahren regelmässig Männerferien in Saas Fee. «Früher waren wir eine Gruppe von 10 bis 15 Männern, die sich von Begegnungen im Schweizer Alpen Club kannten. Heute sind wir nur noch zu zweit», erzählt er betrübt. Trotzdem freut er sich aber auch in diesem Jahr auf seine Winterferien. Mit dem Skifahren hat er aufgehört. «Als ich vor zwei Jahren mit meinem Freund am Rand einer Skipiste stand, raste ein Skifahrer genau zwischen uns hindurch, direkt über unsere Skis. Das war für mich definitiv das Zeichen, um aufzuhören. Ich habe meine Skiausrüstung gleich in Saas Fee entsorgt» erzählt er. «So lange ich kann versuche ich aktiv zu bleiben und so weiter zu machen wie bisher. Es macht mir viel Freude, in Gruppen von Menschen zu sein, die einem gemeinsamen Interesse nachgehen. Gemeinsames verbindet und gibt einem einfach das Gefühl, dazu zu gehören». ◾
Reisen
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Dorf-Blitz
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Die Machame-Route zum Kilimanjaro
Auf dem Dach von Afrika Der 5895 Meter hohe Kilimanjaro das Dach von Afrika - erhebt sich majestätisch über den Savannen Tansanias. Bei einem Trekking kommt man dem erloschenen Vulkan nahe und entdeckt faszinierende Landschaftszonen: Vom Regenwald über hochmoorartige Gebiete bis zu einer kargen Mondlandschaft und hinauf ins Ewige Eis.
den Berggipfel innert Sekunden mit wärmendem Licht. Ein paar wenige Schritte noch und erschöpft, aber unendlich glücklich ist der Gipfel des Kilimanjaro erreicht. Inzwischen ist es Tag geworden und der gewaltige Gletscher funkelt in gleissendem Sonnenlicht. Erst jetzt ist die wahre Dimension des Gletschereises erkennbar. Was auf den ersten Blick wie Restschneefelder wirkte, erweist sich nun als kilometerlange, meterdicke Gletscherzunge.
von Tobias Jäger Die Reise beginnt wolkenverhangen. Nach kurzer Fahrt im Kleinbus ist der Ausgangspunkt der mehrtägigen Wanderung erreicht: das Machame-Tor. Eine handvoll Träger, Köche und Bergführer warten hier auf Kundschaft. Materialsäcke werden gezählt und gepackt, bis schliesslich jeder Träger mit einem maximal 25 Kilo schweren Sack auf dem Kopf losmarschiert. Nach dem letzten zivilisierten Toilettengang setzt sich die aus acht Leuten bestehende Expedition in Bewegung. Die ersten 18 Kilometer geht es leicht, aber stetig durch dichten Regenwald bergauf. Kaum ein Sonnenstrahl durchdringtdas Dickicht aus Ästen, Farnen, Moosen und Flechten. Nach gut fünf Stunden ist das erste Lager auf 2600 Metern Höhe erreicht. Hier wird der dichte Regenwald lichter und geht in einen mystisch-tropischen Nebelwald über. Im Zelt wird ein Zvieri serviert, welcher aus gesalzenem Popcorn, Keksen und Tee besteht. Da es sehr früh dunkel wird, gehen alle bereits gegen 19 Uhr schlafen.
Karten spielen Während des Frühstücks lichtet sich der Regenvorhang und die Kleider werden zum Trocknen an die Sonne gehängt. Kurze Zeit später macht sich der Tross motiviert auf den Weg. Der Pfad wird nun nur noch von niedrigen Büschen und einzelnen Bäumen gesäumt. Die Träger drängen sich eilig vorbei, die riesigen Transportsäcke auf den Köpfen oder im Nacken balancierend, meist noch eine Plastiktüte in der Hand. Gegen Mittag ist der Lagerplatz für heute erreicht. Die Wolken sind nie verschwunden und hüllen die Szenerie auf eine gespenstische Art und Weise ein. Die Zeit bis zum Abendessen wird mit Kartenspiel oder Lesen vertrieben.
Klimazonen durchwandern Der Sonnenaufgang vom Gipfel. (Bilder: Tobjas Jäger)
Mit der Stirnlampe ausgerüstet wird später dem Nebel trotzend, der unausweichliche, abendliche WC-Gang in die Dunkelheit in Angriff genommen.
Nasser Sturm Am nächsten Morgen muss eine dünne Eisschicht vom Zelt gekratzt werden. Es steht heute der kräfteraubendste Tag an. Wohlwissend und gemütlich wird der zu Beginn leichte Anstieg angegangen. Letzte Pflanzen säumen den Pfad und eine mit groben Felsen durchsetzte Lavawüste wird durchquert. Es regnet, stürmt und beginnt gar zu schneien. Bis zur Mittagsrast auf 4600 Metern Höhe zieht es sich lange hin. Die heutige Tagesstrecke dient der besseren Akklimatisation an die Höhe. Der andauernde Regen- und Schneefall macht den Weg rutschig und die Nässe dringt bis auf die Haut. Spät nachmittags ist die provisorische Zeltstadt erreicht. In dieser Nacht zeigt sich den Bergsteigern ein unbeschreiblicher Sternenhimmel und der Kilimanjaro steht in seiner imposanten und kolossalen Grösse praktisch vor der Nasenspitze.
dass sie zügig vorbeiziehen können. Nach drei Stunden Fussmarsch ist es geschafft. Das Zelt steht mit hervorragender Aussicht auf einem kleinen Felsvorsprung. Da um Mitternacht losgelaufen wird, ist früh Nachtruhe.
Nächtliches Wandern Ein eisiger Wind weht den verschlafenen Gesichtern gegen Mitternacht entgegen. Auf knapp 5 000 Metern und bei absoluter Dunkelheit ist es gut, erfahrene Leute im Team dabei zu haben. Die Träger stehen schon zum Abmarsch bereit. Der Gipfelsturm beginnt. Die ersten Schritte in der Dunkelheit sind unsicher. Nach einer guten Stunde fällt die Stirnlampe des Bergführers aus. Das scheint ihm nichts auszumachen und er geht im Dunklen unbeirrt weiter. Das Gelände ist in einen steilen Schotterhang übergegangen. Die eiserne Regel, regelmässig zu trinken und Pausen zu machen, muss unbedingt eingehalten werden. Ein Gefühl von Unbehagen kommt plötzlich auf. Die Kräfte schwinden, jedoch macht sich weder Kopfweh noch Übelkeit bemerkbar. Ein gutes Zeichen.
Es ist extrem kalt und der Rückweg muss in Angriff genommen werden. Innerhalb kürzester Zeit ist dieselbe Strecke absolviert, welche in der Nacht mühsam zurückgelegt wurde. Der Abstieg ist geprägt von Staubwolken und weichen Knien. Nach drei Stunden ist das Camp erreicht, von wo aus der Gipfelsturm Stunden zuvor begonnen hat. Nach einer kurzen Pause geht der Marsch weiter und wie im Zeitraffer werden die verschiedenen Klimazonen durchwandert: Von subarktisch bis subtropisch an einem Tag. Im Camp angekommen und nach kurzer «Wassereimer-Dusche» sowie einem nahrhaften Abendessen, fallen die Auge von alleine zu.
Der Abschied Kurz nach dem Frühstück stellt sich das gesamte Begleitteam vor dem Zelt auf und singt in afrikanischer Sprache das «Kilimanjaro-Lied». Die Bergführer und Träger haben massgeblich dazu beigetragen, dass die Expedition gesund und wohlbehalten vom Berg zurückgekehrt ist. Sie sind die wahren Helden des Berges. ◾
Eingefrorene Felsen Dünne Luft Das Zelt ist auch an diesem Morgen wieder eingefroren und einige Seiten der Bettlektüre, welche zum Ausstopfen der nassen Schuhe gebraucht wurden, werden im Lagerfeuer verbrannt. Die heutige Etappe beginnt mit einer Kletterpassage: Die «Breakfast Wall». Viele Felsen sind gefroren und mit den Bergschuhen ist kaum Halt zu finden. Trotzdem muss regelmässig Trägern mit Sandalen Platz gemacht werden, so
Der Weg ist nun lange nicht mehr so steil wie bisher, die Luft aber wird immer dünner und erschwert die Atmung zunehmend. Die Umgebung wird mittlerweile surreal wahrgenommen, im Kopf herrscht dumpfes Summen. Und dann folgt der eindrücklichste Moment: Die Sonne schiebt sich langsam über den Horizont, die ersten Strahlen berühren die kalten Gesichter und erhellen
Majestätisch der Kilimanjaro, rechts die Barranco Wall.
Dorf-Blitz
Reisen
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Typisch sind breite Boulevards, kleine Läden und würzig duftende Kekse
Brüssel: Die Geburtsstadt des «Spekulatius» Gourmet-Metropole
Die königliche Hauptstadt Belgiens ist nicht nur die Zentrale der EUPolitik. Für das mittelalterliche Stadtzentrum mit Prachtalleen und das beeindruckende Nebeneinander von Neu und Alt, mit Kirchen, Palästen und Begegnungsstätten modernster Architektur wurde Brüssel im Jahr 2000 als Kulturhauptstadt Europas ausgezeichnet.
Mehr als 2000 Gaststätten auf einem Gebiet von knapp 160 Quadratkilometern erfüllen für Gourmets alle Hoffnungen. Besonders der Besuch einer Brasserie mit traditionsreichem Interieur ist lohnenswert. Neben Moules und nach belgischer Tradition speziell knusprig gebratenen Pommes frites sind die Carbonade Flamande (in Bier geschmortes Gulasch), der Stoemp (Kartoffel-Karottengericht an Zwiebelsauce) und auf verschiedene Arten zubereiteter Boudin (Blutwurst) lokale Spezialitäten. Da in Belgien rund 400 verschiedene Biersorten gebraut werden ist naheliegend, dass zum Essen ein Bier bestellt wird; die Vielfalt ist fast verwirrend. Zur Nachspeise sind Waffeln in unzähligen Variationen im Angebot sowie Kuchen und Törtchen (Tarte au riz).
von Susanne Reichling In keineswegs nur geographischer Betrachtung bezeichnen die Stadtbewohner Brüssels ihren Wohnort gerne als «Das pulsierende Herz Europas». Aufgrund der Niederlassung der EU präsentiert sich die belgische Hauptstadt temperamentvoll und kontrastreich. Beim Flanieren in den typisch kleinen Strassen der Innenstadt oder auf den breiten Boulevards in den alten Quartieren sind Konversationen in sämtlichen Weltsprachen zu hören. Das multikulturelle Flair, die Leichtlebigkeit, der Facettenreichtum, die Lebenslust, Offenheit und Kreativität der Brüsseler ist allgegenwärtig und spürbar.
Viele Märkte Die belgische Hauptstadt geniesst den Ruf als altehrwürdige Kulturstadt und moderne Weltmetropole; interessante Baukunst, Museen, Paläste, Kathedralen und Kirchen, Theater- und Opernvorstellungen sowie Ausstellungen und Galerien laden zum Besuch ein. Auf den Plätzen Schuman, Luxembourg, bei den barocken Fassaden am Grand Place (seit 1998 Unesco-Kulturerbe) oder vor den mit Brüsseler Persönlichkeiten bemalten Häuserfronten und Metrostationen – Jacques Brel, die legendären Schlümpfe, Tim und Struppi oder Lucky Luke lassen grüssen – zücken nicht nur Touristen ihre Kameras. Die Shoppingmöglichkeiten sind paradiesisch und auch an Sonntagen ist die Metropole ein Marktplatz. Auf dem ganzen Stadtgebiet verteilt, bedeuten verschiedene Standgemeinschaften willkommene Abwechslung für Schnäppchenjäger. Das Angebot für Unterkünfte ist riesig und die Preise moderat. Im Hotel «Ibis Brussels Off Grand Place» beispielsweise kostet ein Doppelzimmer mit Frühstück gerade mal 120 Euro.
Das Rathaus (Hotel de Ville) am Grand Place präsentiert sich nachts mit Beleuchtung besonders effektvoll. (Bilder: Susanne Reichling)
Gotik und Moderne Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Hotel de Ville (Rathaus) mit seinem 96 Meter hohen, in reicher Gotik dekorierten Turm. Auf dessen Spitze steht eine vergoldete Statue: Erzengel Michael, Patron der Stadt Brüssel, kämpft mit einem Drachen. Ein weiteres Glanzstück ist die barocke Cathedrale SaintMichel an der Place Sainte Gudule; das Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert ist die Nationalkirche Belgiens. Wer gerne prunkvolle Innenräume von Königspalästen besichtigt, sollte seine Reise nach Brüssel im Monat August planen, denn jährlich in diesem Sommermonat wird der Palais Royal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das wohl weltberühmteste Markenzeichen der belgischen Hauptstadt befindet sich an der Rue de l’Etuve: Manneken Pis, der pinkelnde Knabe. Die 1619
geschaffene, nur 60 Zentimeter hohe Bronzestatue wird zum Vergnügen der Stadtbevölkerung oft eingekleidet und ist somit auch für Einheimische ein immer wieder beliebtes Fotosujet. Im angrenzenden Museum ist der ursprünglich nackte Bub tausendfach in verschiedenen Grössen und ideenreich gestalteten Kostümierungen zu bewundern; ein amüsanter und lohnenswerter Rundgang. Keinesfalls verpassen sollte ein Brüssel-Besucher das Atomium; das 102 Meter hohe Bauwerk wurde zur Weltausstellung 1958 errichtet und stellt die 165-milliardenfache Vergrösserung eines Eisenmoleküls dar. Als Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie. Von den insgesamt neun Kugeln sind sechs begehbar, ebenso die 20 Verbindungsröhren. Die oberste Kugel ist ein Restaurant und ermöglicht einen phänomenalen Rundblick.
Brüssel rühmt sich, die Geburtsstadt des Spekulatius (Speculoos) zu sein. Das flache Karamelgebäck in Figurenform, ein Dufterlebnis der besonderen Art, wird in Belgien ganzjährig gegessen. In der Schweiz sind die Biskuits mit dem einmalig würzigen Geschmack (unter anderem werden dem Teig Rohrzucker, Zimt, Sternanis, Nelkenpulver, Muskatnuss und Koriander beigemischt) ein typisches Adventsgebäck, ähnlich wie Weihnachts-Stollen und Lebkuchen. Die Brüsseler Spekulatius-Erfinderin Dandoy produziert noch heute; ein Besuch des Verkaufsgeschäfts an der Rue au beurre, in Fussdistanz zum Grand Place, bleibt unvergesslich. ◾
Weltberühmt: «Manneken Pis» in seiner eindeutigen Pose.
Veranstaltungen
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Dorf-Blitz
01/2015
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
30.01.
20.00 – 23.15
Buffalo Band Bassaville
Big Band-Dinner
Kath. Kirchgemeindehaus, Anm. erw.
Fr
30.01.
20.00
Konzertzirkel
Konzert «schmaz and the fabulous jukebox»
Ref. Kirche
Sa
31.01.
16.45 – 21.00
Elternforum Ba
Männerabend Curlingplausch + Fondueessen
Curling Center Wallisellen, www.elternforumbassersdorf.ch
Sa
31.01.
19.00 – 22.15
Buffalo Band Bassaville
Big Band-Dinner
Kath. Kirchgemeindehaus, Anm. erw.
Mi
11.02.
14.30 u.15.30
G. Dübendorfer, S. Disch
Kasperlitheater
Jugendhaus JAM
Do
12.02
20.21
Fakoba
Off. Fasnachtseröffnung, 60. Bassersdorfer Fasnacht
Fakoba-Zelt
Bubenfastnacht «Die Hundertschaft zum Zehnjährigen» – 100 Narrenkrieger ziehen aus
Start beim Fakoba-Zelt, Vorverkauf Karten ab 23.1. im Rütli-Pub
Fr
13.02.
08.30 – 17.30
Fakoba
Fr
13.02.
20.30 – 04.00
Fakoba
Maskenball mit DJ Ste und Guggenmusikkonzerte
Mösli-Turnhalle Mösli-Turnhalle, Fakoba-Zelt, Restaurants und Vereinszelte
Sa
14.02.
19.30 – 04.00
Fakoba
Maskenbälle und Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Vereinszelten
So
15.02.
10.49 14.30
Fakoba
Gugge-Messe (ökumenisch) Grosser Fasnachtsumzug inkl. Kinderumzug, anschl. Kindermaskenball, Guggenkonzert, Fasnachtstanz
Fakoba-Zelt, rund um den Dorfkern Fakoba-Zelt
Mo
16.02.
19.00 – 04.00
Fakoba
Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Zelten Maskenprämierung um 24 Uhr
Fakoba-Zelt, Restaurants, Vereinszelte Fakoba-Zelt (Einschr. Storchen b. 22.00
Do
26.02.
19.30 – 22.30
SP Ba
Referat von Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch: «Für ein offenes, dialog- und handlungsfähiges Zürich»
Kath. Kirchgemeindehaus Franziskuszentrum
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
29.01.
20.00 – 22.30
PGV
Generalversammlung
Rest. Sonnenhof
Do
29.01.
20.00
Kulturkommission
Konzert «Los Acuña» Südamerikanische Musik aus Argentinien
Gemeindesaal
Do
05.02.
19.00 – 22.00
Samariterverein
Vereinsversammlung
Besenbeiz Blätzwisen
Do
05.02.
20.00
Frauenverein
Generalversammlung
Rest. Sonnenhof
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo – Fr Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum Brü
Seniorinnen-Spielnachmittag
Gemeindesaal
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
Jugendsekretariat Winterthur-Land
Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
01/2015
47
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
29.01.
19.30
Bibliothek
Donnerstagstreff «ADHS – ein Leitfaden» Yael Nigg
Alterszentrum Bären
Do
29.01.
20.00
Frauenverein Ob/Bi
Kammerspiele Seeb
Bachenbülach
Sa
31.01.
14.00 20.00 – 04.00
Guggenmusik Kookaburra Ba/Nü
Fasnacht, Motto «Weltall», Kinderumzug und -maskenball, abends Maskenball
MZH Ebnet
Mi
04.02.
19.30
Gem. Chor Ob/Bi
Generalversammlung
Restaurant Frieden, Ba
Do
12.02.
14.00
Nüeri-Netz
Nüeri-Netz-Treff
Restaurant Bären, 1. Stock
Sa
14.02.
Die Post
Poststelle bleibt wegen Renovation geschlossen
Poststelle Nürensdorf
Do
26.02.
18.00 – 19.30
Bibliothek
Donnerstagstreff «Sprechstunde E-Reader»
Bibliothek
Sa
28.02.
14.00 – 20.00
Schachclub Nü/Ba
Meisterschaft SGM – Heimspiel
Ref. Pfarrhaussaal Nü
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Jeden Mo
09.15 – 10.15
Muki-Turnen Bi
Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden 2. Di
19.30 – 21.00
Ref. Kirche
Meditatives Tanzen
Zentrumsbau, 3. Stock
Jeden Mi
13.30 – 16.30
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
17.00 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)
Simon Merki 079 262 35 81 Isa Tacheron 079 773 10 55
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge
Jeden Mi
19.00 - 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
09.30 – 11.30
Kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49 Altes Schulhaus Ob
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Jeden 1. Mi
14.00 – 14.30
Bibliothek
Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto
Bibliothek Nü
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob / Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.15 – 10.15
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Jeden letzten Do
19.00
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nü
Jeden Fr
15.00 – 17.00 17.00 – 18.00
Ajuga Mirjam Ebertshäuser Tel. 079 626 45 10
Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Ajuga-Bus bei der Landi Nü
Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü
Jeden letzten Fr
19.00
Töffair Nü
Musikveranstaltung im Clubhaus
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Treffpunkt
48
Dorf-Blitz
01/2015
d apps and links comic-fotos
Die kostenlose App «Pic2Comic» bietet eine etwas andere Art der Bildbearbeitung. Wie der Name der App bereits verrät, können eigene Fotos im Comic-Design dargestellt werden. Das Vorgehen ist einfach: In einem ersten Schritt kann das zuvor ausgewählte Foto durch die Bearbeitung der Schattierung und des Kontrastes optimiert werden. Anschliessend wird dann die Umwandlung des Bildes in den «ComicLook» vorgenommen. Mit Hilfe unterschiedlicher Kategorien wie «Portrait», «Kontur» oder «Landschaft» und durch die Einstellung der Strichstärke, der Schwärze und der Farbintensität wird das Foto Schritt für Schritt zu einer Zeichnung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
App «Pic2Comic», verfügbar für iOS
für quiz-fans
«Wissenstraining Allgemeinbildung» ist die ultimative App für alle Quiz-Fans. Hier kann man sein Wissen nicht nur testen, sondern auch ergänzen. Zu jeder Quizfrage aus Kategorien wie «Wissenschaft», «Geschichte», «Film» oder «Literatur» wird auch eine ausführliche Antwort mitgeliefert. Die App bietet zudem die Möglichkeit, sich gezielt in einzelnen Kategorien zu verbessern: Im Trainingsmodus kann man sich ausschliesslich mit den Fragen einer Kategorie beschäftigen, in der man schlecht abgeschnitten hat. Die Vollversion der App, welche über 4400 Fragen enthält, kostet drei Franken, alternativ kann eine Gratisversion mit rund 200 Fragen heruntergeladen werden.
App «Wissenstraining Allgemeinbildung», verfügbar für Android und iOS
koloniegründung
In der App-Version des Aufbauspielklassikers «Anno» gilt es, eine florierende Kolonie aufzubauen. Währendem die eigene Siedlung durch den Bau von Häusern und Produktionsgebäuden langsam von einem Bauerndorf zu einer von Kaufmännern bevölkerten Stadt anwächst, müssen immer komplexere Bedürfnisse erfüllt werden. Geben sich Bauern noch mit Fischen und Wollgewändern zufrieden, lassen sich Kaufleute nur nieder, wenn auch Bier, Leinengewänder und Feuerwachen vorhanden sind. Wer in diesem Onlinespiel erfolgreich sein will, darf deshalb auch den Handel mit anderen Spielern und die Kolonialisierung weiterer Inseln nicht vernachlässigen – anders lassen sich die komplexen Wirtschaftskreisläufe nicht aufrechterhalten.
App «Anno: Erschaffe ein Königreich», verfügbar für Android und iOS
entspannende klänge
Wer mit Einschlafproblemen zu kämpfen hat, dem kann die App «Relax Melodies» vielleicht Abhilfe verschaffen. Die App enthält eine Reihe an entspannenden Klängen wie etwa das Geräusch eines stürmischen Gewitters, eines rauschenden Bachs oder eines sanften Windstosses, der durch die Bäume weht. Die rund 100 Klänge können zudem nach eigenem Geschmack miteinander kombiniert werden. Die App hilft aber nicht nur beim Einschlafen, sondern beinhaltet auch eine Weckfunktion. Neben den selbst erstellten Klangkombinationen kann aus über 10 Wecktönen ausgesucht werden. Die Vollversion der App kostet rund drei Franken, es ist aber auch eine Gratisversion mit etwa 50 Klängen erhältlich.
App «Relax Melodies», verfügbar für Android und iOS
kompost-zombies
«Plants vs. Zombies 2» ist der Nachfolger eines erfolgreichen Strategiespiels mit gleichem Namen. Das Spielprinzip ist gleich geblieben: Mithilfe von kämpferischen Pflanzen gilt es Wellen von Zombieangriffen zu überleben und die Untoten auf den Kompost zu verfrachten. Dabei reist man mit einer Zeitmaschine umher, um die Zombie-Gefahr in verschiedenen Epochen wie dem alten Ägypten, dem Mittelalter oder der Zukunft mithilfe eines wachsenden Arsenals an rabiatem Gewächs zu bekämpfen. Bonuslevel, Verstärkungen für Pflanzen sowie Minispiele sorgen für zusätzlichen Spielspass, und neue Destinationen für die Zeitmaschine werden laufend entwickelt. Achtung, Suchtgefahr!
App «Plants vs. Zombies 2», verfügbar für iOS und Android
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www