Page 1

Nr. 1 26.01.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Kreiselsanierung: Bassersdorfer Gewerbe bereitet sich vor

Im Überblick Alt Fakoba-Obernarr Paul Stadelmann ist der älteste noch lebende Obernarr im Fakoba Bassersdorf und erzählt aus früheren Zeiten. Seiten 4/5

Abschied vom Bahnhof Viel Publikum hat am Samstagnachmittag am Abschiedsfest alter Bahnhof/JAM in Bassersdorf teilgenommen; am Abend weihten die Jugendlichen ihren neuen Jugendtreff ein.  Seiten 14/15

Brütten im Mittelpunkt

Am 12. Mai wird in Anwesenheit von Regierungsrat Markus Kägi beim Brüttener Aussichtspunkt Chapf ein beschrifteter Pfeiler eingeweiht, exakt am geographischen Mittelpunkt des Kantons Zürich. Seite 21

Mit «Stauaktionen» Umsätze retten Ab 21. Februar wird es verkehrsmässig noch enger in Bassersdorf. Dann beginnen die Bauarbeiten zur Sanierung des Löwenkreisels und der Durchlasskanäle des Altbachs und des Auenbachs. Für die Gewerbetreibenden rund um die Grossbaustelle und ihre Kundschaft dürfte diese Zeit nicht einfach werden. Einige Laden- und Restaurantbetreiber erzählen, wie sie sich auf die kommenden Monate vorbereiten. von Reto Hoffmann Während der bis voraussichtlich Ende Jahr andauernden Bauzeit wird es im Dorfzentrum zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Zwar versucht das kantonale Tiefbauamt zusammen mit den Bassersdorfer Gemeindebehörden den Verkehrsfluss mit temporären Massnahmen und einem ausgeklügelten Umleitungssystem jederzeit aufrechtzuerhalten, doch für die Gewerbetreibenden entlang der Winterthurerstrasse und rund um den Kreisel dürfte es während dieser Zeit doch zu einigen Einschränkungen, bezüglich Zufahrtsund Parkierungsmöglichkeiten, kommen. Viele befürchten gar Umsatzein-

bussen von 20 bis 30 Prozent, wie die Erfahrungen an anderen Orten gezeigt hätten.

Kreative Ideen gefragt Die Mehrheit der befragten Gewerbler hat sich bereits seit Monaten Gedanken gemacht, wie sie dem «Baustellenjahr 2012» wirkungsvoll begegnen will, um den Verlust von Kundschaft in Grenzen zu halten. Serge Hafen, Geschäftsführer der gleichnamigen Dorf-Drogerie, ist Leiter der Ladengruppe des Gewerbevereins Bassersdorf-Nürensdorf GVBN. Er ist mit der Idee an seine Kolleginnen und Kollegen gelangt, mit einem monatlichen gemeinsamen Inserat in der Lokal-

presse auf verschiedene Spezialaktionen aufmerksam zu machen, um damit Kunden anzulocken. Derzeit werden die Ideen zusammengetragen. Hafen hofft auf die Solidarität seiner Gewerbler-Kollegen. «Es ist wichtig, dass unsere Kunden auch während dieser Bauzeit den Weg zu uns finden. Durch die grossräumige Umleitung ist die Gefahr gross, dass sie ihre Besorgungen an einem anderen Ort tätigen und dann für immer wegbleiben», befürchtet der Drogist. Ihm gehe es weniger um die Leute im Dorf, welche oft auch zu Fuss unterwegs seien. Er erklärt dazu: «Sorgen bereitet mir die Kundschaft, welche aus Nürensdorf und Brütten zu uns kommt, und bei der Sperrung der Winterthurerstrasse während der kommenden Sommermonate einen grossen Umweg in Kauf nehmen muss.» Er überlegt, ob er während der Fortsetzung auf Seite 2

1000 OL-Teilnehmer Profiläufer und Hobbysportler sowie auch Familien und Paare (insgesamt 1000 Teilnehmer aller Altersstufen) haben sich in den Quartieren Bassersdorfs auf die Suche nach den OL-Posten begeben. Seiten 39/39

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf

ab Seite 7

Brütten

ab Seite 19

Nürensdorf

ab Seite 26

Marc Stocker (Rütli Pub): «Möglicherweise öffne ich mein Lokal bereits schon mittags.» (Bilder: Reto Hoffmann)


Spitze Feder und ohne die fröhlichen kleinen Lichter erscheinen sie noch dunkler. Erst vor Kurzem noch haben die Leuchtkörper unsere Vorfreude auf die festlichen Weihnachtstage verstärkt und erhellt. Rentiere, Schlitten, Weihnachts- und Schneemänner, Sterne und viele andere Sujets haben uns entgegen geleuchtet, und so manche Tanne wurde durch die kleinen Lichter zum stolzen Christbaum.

Monica Plüss

Nun sind sie also wieder erloschen, praktisch alle Weihnachtsbeleuchtungen an Fenstern, in Gärten und an den Häusern. Die Abende umhüllen uns,

Fortsetzung von Seite 1 «heissen Phase» für Nürensdorf und Brütten einen Hauslieferdienst zweimal wöchentlich in die Weiler und Dörfer der Umgebung anbieten soll. Oder, weshalb nicht eine weitere etwas verrückte Idee? «Wir könnten Gutscheine für Automobilisten im Stau verteilen, oder Kaffee und Gipfeli, um das Geschäft anzukurbeln», meint Hafen, verschmitzt lachend.

Investitionen verschieben Der Idee eines Lieferservices würde sich auch Barbara Weber, Inhaberin des Optikergeschäftes Optik B, anschliessen. Sie ist eine der Direktbetroffenen, liegt doch ihr Ladengeschäft direkt am

Impressum

ww.dorfblitz.ch erate@dorfblitz.ch daktion@dorfblitz.ch

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch  susanne.reichling@dorfblitz.ch

In unserer Region durfte ich feststellen, dass die Leute sich sehr zahlreich über die leuchtende Pracht freuen und manch einer versuchte gar, seinen Nachbar zu übertrumpfen. Andere wiederum blieben eher bescheiden und gerade deshalb auch stilvoll. Die Ansichten und Vorlieben sind wie immer verschieden,

Bachlauf des Altbachs. «Der Kunde müsste dann nur einmal zu uns kommen, um das Brillengestell und die Gläserform auszusuchen und die Augen auszumessen. Die Anpassung könnte dann auch zu Hause erfolgen.» Sie will vorerst die auswärtigen Kunden regelmässig mit Flyern oder Mitteilungen auf ihrer Webseite über die aktuellen Anfahrtsmöglichkeiten informieren. Um den zu erwartenden Umsatzrückgang zu kompensieren, will die eidgenössisch diplomierte Augenoptikerin allenfalls bei den Investitionen in diesem Jahr zurückhaltender sein.

Sandwiches für Bauarbeiter Aus der Not eine Tugend machen, das möchte Gordana Bojer, Filialleiterin Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch  sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Sandra De Vito Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher

(sb) (sd) (rh) (kk) (sl) (dm)

nur stört das meines Erachtens beim Thema Lichterglanz in der Advents- und Weihnachtszeit überhaupt nicht. Es gab auch hier – wie so oft – wieder kritische Stimmen, die lauter wurden und die Leuchtkörper als «unnötige Stromfresser» beschimpften. Damit hatte ich ehrlich gesagt meine Mühe, weil ja gerade die grosse Anzahl der Verzierungen beweist, dass es den Menschen in unserer Region ein Anliegen ist, die dunkle Jahreszeit etwas zu erhellen. Meiner Meinung nach sind die unzähligen Fernseh- und Computer-Bildschirme, die in jedem Hifi-Geschäft uns entgegen strahlen, um ein Vielfaches schlimmer, da diese während ihrer täglichen Betriebszeit von über zehn Stunden – und

dies jahraus und jahrein! – mit Sicherheit mehr Strom verbrauchen. Ebenso alle Elektrogeräte, die sowohl in privaten Haushaltungen wie auch in Geschäftshäusern oft endlos im StandbyModus betrieben bleiben. Auch während Zeiten des längeren Nichtgebrauchs. Dabei «fressen» diese Geräte eine ganz beachtliche Menge Strom; mit Sicherheit mehr, als eine befristet angebrachte Weihnachtsbeleuchtung. Liebe Kritiker: Gönnt uns Romantikern doch jährlich im Dezember und bis zum Dreikönigstag ein bisschen (mehr) Licht und freut euch mit uns, denn, es ist ja erwiesen, dass Licht einen positiven Einfluss auf Körper und Geist hat.  Monica Plüss

der Bäckerei Konditorei Bosshart. Sie hofft, das allfällige Ausbleiben von bestehenden Kunden mit einer Dienstleistung an die Baustellenarbeiter zu kompensieren: «Wir könnten ihnen Znüni und Sandwiches zum Mittagessen anbieten». Da sich das Hauptgeschäft und die Backstube jedoch in Brütten befinden, muss die Ware täglich angeliefert werden. Doch auch hier sieht Bojer wenig Probleme. Die Zufahrt dafür werde jederzeit gewährleistet; dies sei ihr von der Bauherrschaft versichert worden. Einen Lichtblick, die Ertragsausfälle während dieser Zeit auszugleichen, sieht die Filialleiterin auch mit der Eröffnung des neuen Geschäfts im neuen Zentrumsgebäude in Nürensdorf im kommenden August. Einziges Problem in Bassersdorf sieht

sie bei den Mitarbeiterparkplätzen, die während dieser Zeit wegfallen und für sich persönlich ihren eigenen Anfahrtsweg ab Wohnort Wallisellen. «Da werde ich wohl etwas mehr Zeit einrechnen müssen, um zur Arbeit zu fahren», meint sie schmunzelnd.

Marianne Oberlin Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Konrad Schwitter Christian Weiss

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

(mo) (mp) (re) (sr) (ks) (cw)

Topservice statt Rabatte Einer, der dieser zu erwartenden Grossbaustelle etwas Positives abgewinnen kann, ist Goran Nisic, Inhaber des Coiffeursalon Häuptli. Sein Geschäft liegt ebenfalls direkt am Altbach. «Eigentlich bin ich froh, dass etwas passiert. Mit der Vergrösserung der Durchlasskanäle ist mein Geschäft in Zukunft besser gegen Hochwasser geschützt», sagt der Coiffeurmeister. Natürlich werde auch sein

Auflage 16. Jahrgang, 8900 Exemplare Webmaster

Reto Hoffmann

Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 ISDN (Leonardo): 071 910 04 61/62 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch

Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–

Die nächste Ausgabe erscheint am 23. Februar 2012.


Dorf-Blitz

01/2012

Unternehmen von Unannehmlichkeiten nicht verschont. Zum Beispiel fallen 4 seiner insgesamt 14 Parkplätze während dieser Zeit weg. Vor allem sei wichtig, dass mit einer ihm zugesicherten provisorischen Brücke über den Altbach die Zufahrt zu den verbleibenden Parkplätzen ermöglicht werde, gibt Nisic zu bedenken. Von speziellen Baustellenrabatten oder Aktionen hält er nicht viel. «Meine Philosophie ist, den Kunden einen Topservice zu bieten und in die Weiterbildung meiner Mitarbeiter zu investieren, damit diese fachlich immer auf dem neuesten Stand sind. So können wir den Kunden genauso gut bei der Stange behalten», ist der Coiffeurmeister überzeugt.

Thema des Monats vom «Rütli Pub». «Wenn meine auswärtige Kundschaft aus Kloten oder anderswo nicht mehr einfach zufahren kann, werden sie woanders einkehren», ist Stocker überzeugt. Er hat deshalb bereits eine Karte angefertigt, auf welcher eine Zufahrtsmöglichkeit durch Quartierstrassen ersichtlich ist. «Diesen Anfahrtsplan werde ich in meinem Lokal aufhängen, um die Gäste frühzeitig zu informieren.» Als

weitere Massnahme gegen den befürchteten Umsatzverlust sieht Stocker allenfalls die Möglichkeit, sein Lokal bereits mittags zu öffnen. Er erklärt dazu: «So könnten wir die Leute von der Baustelle verpflegen.» Nun hofft Stocker auf eine gute Fasnachtszeit in den Wochen und insbesondere am Wochenende vor Baubeginn, um sich damit ein gewisses finanzielles Polster für die kommenden möglicherweise

3 eher schwachen Monate anlegen zu können. Erst an der Erarbeitung eines Konzeptes ist der Mitte Januar befragte Heinz Krammer im Restaurant und Hotel Mexican Fiesta sowie «Steakhouse Evita». Konkrete Pläne habe er im Moment noch nicht, meinte er am Telefon. Gewisse Problem sieht jedoch seine Mitarbeiterin an der Hotelrezeption auf Anfrage. Täglich würden Stammgäste vor das Lokal fahren. Bei den geplanten Umleitungen werde das sicher schwieriger sein und auch für ältere Leute seien Verkehrsumleitungen immer zusätzlich verwirrend, so ihre  Ausführungen.

Betriebsferien im Sommer

Informationen für die Bevölkerung

Bereits Erfahrung mit Baustellen hat Barbara Steinmann von der Dorfmetzg. Vor einigen Jahren wurde vor ihrem Haus die Bushaltestelle saniert. Sie blickt deshalb mit einem «gewissen Respekt» auf die kommenden Monate, wie sie sagt. «Natürlich sind wir bezüglich unserer Geschäftslage nicht so direkt betroffen wie andere Gewerbler hier im Zentrum. Die Zufahrt vor unseren Laden wird jedoch nur erschwert möglich sein», sagt die Metzgersfrau. Wichtig sei, dass die Klotenerstrasse immer befahrbar bleibe. Mit einem Plakat wolle sie darauf hinweisen, dass die Dorfmetzg auch während der Bauzeit immer geöffnet bleibe. «Und wenn es dann im Sommer ganz schlimm wird, werden wir möglicherweise – je nach Situation – zwei Wochen Betriebsferien einschalten», sagt Steinmann.

Das kantonale Tiefbauamt und die Gemeinde Bassersdorf informieren am kommenden Dienstag, 31. Januar, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle bxa über den genauen Bauablauf und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen und Umleitungen. Der Dorf-Blitz wird darüber in der Februar-Ausgabe ausführlich berichten. (rh)

Barbara Weber und Markus Urbanitzky (Optik B): «Wir verschieben einige Investitionen auf später.»

Aktive Information an Kunden Auf aktive Kundeninformation via EMail oder Webseite setzt Rolf Schnyder von der Bäder-Firma Wintsch-Tonercote. «Wir haben sozusagen keine Laufkundschaft. Umso wichtiger ist es, dass ich meine externen Kunden, darunter Architekten aus der ganzen Schweiz, über die aktuell möglichen Anfahrtswege informiere», meint Schnyder. Umsatzschwankungen während der Bauzeit sind für ihn jedoch weniger ein Thema.

Gordana Bojer (Filialleiterin der Bäckerei Bosshart): «Mit guten Angeboten für die Baustellen-Arbeiter ist eventuell ein Zusatzgeschäft zu machen.»

Goran Nisic (Coiffeur Häuptli): «Ich setze lieber auf Topservice.»

Rolf Schnyder (Bäderfirma Wintsch-Tonercote): «Aktuelle Kundeninformationen via Internet sind wichtig.»

Serge Hafen (Dorf-Drogerie): «Ich hoffe auf Solidarität.»

Während Fasnacht gut geschäften Definitiv mit einer Einnahmen-Einbusse rechnet hingegen Marc Stocker


4

Monatsinterview

Dorf-Blitz

01/2012

Obernarr der Bassersdorfer Fasnacht von 1969 bis 1976

«Das Fakoba hatte den Ruf einer elitären Truppe» Der Bassersdorfer Paul Stadelmann ist der älteste noch lebende alt Obernarr im Fasnachtskomitee Bassersdorf (Fakoba). Sein Aufstieg vom eigentlichen Neuling zum Chef des närrischen Haufens verlief rasant an ein und derselben Festsitzung im Jahre 1969. Stadelmann hat das Komitee in der Folge verjüngt und geöffnet. von Christian Weiss Das Fakoba verfügt über eine recht umfangreiche Hierarchie, die man durchlaufen muss. Wie wurden Sie damals Obernarr? Ich war in den 1960er-Jahren Werkhofchef bei der Firma Baustrag in Bassersdorf. Mit Geschäftspartnern und Kunden haben wir damals oft im Gasthof Freihof gesessen, der damals vom Fakoba-Gründer und ersten Obernarr Ruedi Suri geführt wurde. Ich habe ihn dort kennengelernt. Das Fakoba war zu jener Zeit schon Mitglied des Ostschweizerischen Narren-

«Die ersten vier Jahre war ich nur Anwärter» konvents, dem verschiedene Fasnachtsgesellschaften aus Frauenfeld, Weinfelden, Ermatingen, Kreuzlingen, Winterthur, Konstanz und anderen Orten angehören. Alljährlich findet ein Konvent statt, der von einer Gesellschaft organisiert wird. So ergab es sich, dass einer dieser Konvente eines Tages bei der Baustrag stattfand und ich an der Durchführung beteiligt war. So rutschte ich ins Fakoba rein. Da waren Sie aber nicht von Beginn weg mitspracheberechtigtes Mitglied? Nein, die ersten vier Jahre war ich nur Anwärter. Als solcher musste ich zuerst einfach für das Fakoba arbeiten, um zu zeigen, dass es mir mit der Mitgliedschaft ernst war. Damals musste ich einfach das machen, was andere nicht gerne machten. Das Fakoba war eine verschworene und verschlossene Gemeinschaft? Ich kam 1960 nach Bassersdorf. Da-

Der Bassersdorfer Paul Stadelmann war von 1969 bis 1976 Obernarr des Fakoba. (Bilder: Mano Reichling)

mals war es generell schwierig, als Zuzüger im Dorf anerkannt zu werden. Das Fakoba selbst hatte damals den Ruf einer elitären Truppe. Man musste die Mitglieder schon gut kennen, wollte man ins Fakoba reinkommen. Danach musste man sicher mal etwa zwei Jahre nur für das Komitee arbeiten, bis man richtig dazugehörte. Es gibt ja bis heute die Hierarchiestufen Anwärter, Novize, 21er-Rat, Grossnarr. Vollwertiges Mitglied ist man, wenn man in den 21er-Rat aufgenommen ist. Als Grossnarr hat man dann «alle Rechte, aber keine Pflichten» mehr, wie es in den Satzungen heisst. Und diese Hierarchiestufen, die sind Sie dann mit den Jahren emporgestiegen? Nein, bei mir verlief es etwas speziell. An der Festsitzung von 1969 hielt Ruedi Suri, der mit Ausnahme eines Zwischenspiels von Armin Burkhard von 1958 bis 1962 seit der Gründung im Jahre 1956 Obernarr war, die Begrüssungsansprache. Noch während dieser Ansprache gab er aus heiterem Himmel seinen Rücktritt als Obernarr bekannt und hatte nichts Dümmeres zu tun, als mich als Obernarr vorzuschlagen. Dabei war ich zu diesem Zeitpunkt erst Novize. Ich sollte also an ein und derselben Sitzung in den 21er-Rat beordert werden und gleich-

zeitig die Leitung des Komitees übernehmen. Gab das keinen Widerstand bei den übrigen Narren? Der damalige Zeremonienmeister Walter Tanner schlug vor, dass ich eine dreijährige Probezeit als Obernarr zu absolvieren hätte. Das wurde aber abgelehnt und es wurde ohne Einschränkungen auf Ruedi Suris Vorschlag eingegangen. 1969 war das Komitee überaltert. Es machten zu wenig Junge mit. Da war man wohl froh, dass ich dieses Amt übernahm.

«Man musste das Fakoba öffnen und vergrössern» Und diese Überalterung konnten Sie in den Folgejahren überwinden? Ja. Ich habe intensiv gesucht und mit Leuten wie Louis Tanner, Hans Kistler und Hans Hubli eine jüngere Garde gefunden, die offen für neue Ideen war. Waren denn neue Ideen nötig? In den frühen Jahren der vom Fakoba organisierten Dorffasnacht haben viele Dorfvereine mit eigenen Sujets am Umzug teilgenommen. Der Fussballclub, der Musikverein, der Turn-

verein und der Eishockeyclub waren immer aktiv. Doch das Engagement der Dorfvereine für die Fasnacht ging immer mehr zurück. Deshalb musste man das Fakoba öffnen und vergrössern, um mehr selbst machen zu können. Aber es brauchte auch die freiwilligen Helfer, die nicht Mitglied beim Fakoba werden wollten. Gab es damals schon Entschädigungen für die Umzugsgruppen? Ja. Die Teilnehmer erhielten ein Entgelt für die Anfahrt. Die befreundeten Fasnachtsgesellschaften aus dem Nordostschweizerischen Narrenkonvent kamen gratis. Dafür hat man sich dann mit dem eigenen Besuch an deren Umzügen revanchiert. Dieser Konvent wurde ja einst gegründet, um sich bei den Fasnachtsanlässen gegenseitig zu unterstützen. Dort werden Termine und auch Kostüme abgesprochen. Wie waren denn die Umzüge im Vergleich zu heute? Der Umzug ist mit den Jahren stetig gewachsen, aber es gab schon damals 50 Nummern. Zu Ruedi Suris Zeiten kamen unter anderem auch viel deutsche Trachten- und Musikgruppen. Ich hab ihm damals gesagt, wir hätten keinen Fasnachts-, sondern einen Trachtenumzug. Das änderte sich dann mit der Zeit. Zunehmend kamen


Dorf-Blitz

01/2012

politische Themen auf. Unter meiner Führung haben wir dann eine SujetKommission aus Obernarr, Zeremonienmeister und Umzugschef gebildet, damit es bei den Sujet-Themen keine Überschneidungen gab. Mit der Zeit haben Sie dann also sprichwörtlich die Leute zum Narren gehalten und den «Dorfhonoratioren» den Spiegel vorgehalten? Es war zu dieser Zeit einfach politisch viel los. Eine Dorfumfahrung war damals Thema, oder die Verlegung des Bahnhofs vom Zentrum an den heutigen Standort. Walter Kappeler und der «Tännli-Brunner» haben schon damals für viel Gesprächsstoff gesorgt. Es gab in Bassersdorf halt diese dominierenden Querköpfe, die Material für Fasnachts-Sujets lieferten. Aber auch aus den Nachbargemeinden kamen Sujets an den Umzug. Die Dörfer waren damals überschaubarer. Die Leute kannten sich noch und wussten bei den Umzug-Sujets, um welches Thema es ging. Alles, was Rang und Namen hatte, nahm damals an der Fasnacht teil.

«Früher hat der Musikverein an den Umzügen gespielt» Ärger gab es nie wegen der Fasnachtsthemen? Oh doch. Mit Urs «Tännli» Brunner war ich während meiner Amtszeit mal vor Bezirksgericht wegen einer Ehrverletzungsklage. Heinrich Hildebrand, ein scharfer Schreiber, hatte in der Fasnachtszeitung «de Schwarz» etwas geschrieben, was Brunner gar nicht erfreute. Der Richter war ein Bekannter von mir, der sich sehr über den Fall amüsierte und die Klage abwies. Auch wegen der Konfetti-Kanone gab es Ärger. Damals haben wir sie mit Schiesspulver betrieben. Über das Jahr hat eines unserer Mitglieder das Material aufbewahrt, was irgendwie bis zur Kantonspolizei durchdrang. Die schickte dann ihr Sprengstoffdezernat vorbei und dem Aufbewahrer wurde eine Gefängnisstrafe wegen Missachtung des Sprengstoffgesetzes angedroht. Es blieb aber bei der Drohung. Da sich bei einem Umzug auch noch ein Fakobaner einen schwarzen Kopf holte, als er unvorsichtigerweise in die Kanone schaute,

Monatsinterview haben wir dann auf Luftdruck umgestellt. Wo haben Sie denn damals die Umzugswagen gebaut und abgestellt? Wir konnten in der Kiesgrube Eich bei der Firma Dübendorfer einen Schopf benutzen, wo wir unser Material deponierten und an den Wagen bauten. Irgendwann mussten wir dann dort weg und haben bei der Gemeinde nach einem alternativen Standort angefragt. Die haben uns dann bei der alten Kläranlage einen Ort zur Verfügung gestellt, wo wir einen Metallschopf errichten durften. Dort sind wir heute noch. Später konnten wir die Wohnbaracke der sogenannten «Katzenmutter» übernehmen. Aus dieser entstand dann unser heutiges «Narrenheim». Das dortige Grundstück ist im Besitz der Gemeinde, wir sind im Baurecht dort. Nicht nur der Umzug hat sich gewandelt. Die Beizenfasnacht ist praktisch gänzlich verschwunden. Ja. Früher hatten eigentlich alle Beizen im Dorfzentrum dekoriert. Zudem gab es den Freihof- und den LöwenSaal. Zelte gab es noch nicht. Auch der Eishockeyclub hat in einem Schopf bei der heutigen Weinhandlung Archetti gewirtet. Schon damals war zudem das «Rütli» ein wichtiger Treffpunkt der Fasnachtsbegeisterten. Als eines Tages das Ende des Freihofsaals kam, brauchten wir eine Alternative und veranstalteten die Maskenbälle fortan in der Mösli-Turnhalle. Der endgültige Wechsel von der Beizen- zur Strassenfasnacht kam dann mit dem Ende des Löwen-Saals. Es gab schwere Diskussionen darüber, wie man in Zukunft die Fasnacht weiterführen sollte. Die Swissairanlage wurde mal angesprochen, aber man war sich mehrheitlich einig, dass die Fasnacht im Dorf stattfinden musste. Schliesslich setzte sich die Idee mit dem Fakoba-Zelt durch, und einige Dorfvereine eröffneten ebenfalls Zelt-Festbeizen. Guggenmusiken prägen heute die Fasnacht. Gab es solche in den 1960er-Jahren auch schon in Bassersdorf? In den ersten Jahrzehnten hat der Musikverein jeweils kostümiert an den Umzügen gespielt. 1971 hat dann Charly Kugler mit Walter Huber und dem Oberstufenlehrer Walter Steiger die «Rabatzer» gegründet, die erste

5

Guggenmusik Bassersdorfs. 1974 kam schliesslich die Idee einer Frauengugge auf. Diese «Muulwürf» wurden unter anderem von Ehefrauen von Fakoba-Mitgliedern ins Leben gerufen und spielten 1975 erstmals an der Fasnacht. Dort war Astrid Tanner, die Ehefrau meines Obernarr-Nachfolgers Louis Tanner, die erste Präsidentin. Die Frauen wollten selbst aktiv an der Fasnacht mitmachen und nicht nur als Anhängsel ihrer Männer dabei sein. Im damaligen FakobaSchopf im Eich haben sie dann ein erstes Mal geprobt mit Instrumenten, die ihnen Gönner zur Verfügung gestellt hatten.

die Vereine, die Festbeizen betrieben, ein Wirtepatent, und fertig. Der Kaminfeger hat eine rudimentäre feuerpolizeiliche Prüfung gemacht und stichprobeweise ein Feuerzeug an die Dekoration gehalten, um zu schauen, ob sie nicht zu einfach entzündbar sei. Mit den Verkehrsbetrieben Winterthur haben wir direkt verhandelt, um den Fahrplan an die Fasnacht anzupassen. Das macht das Fakoba aber auch heute noch so.

Durften Frauen denn nicht beim Fakoba mitmachen? Nein. Wir haben nie gesagt, dass Frauen nicht im Fakoba dabei sein können. Aber es gab einfach kaum Frauen, die im Rahmen des Fakobas «fasnächtlen» wollten.

Trotz gelegentlicher Störenfriede und grösseren administrativen Hürden ist die Fasnacht aber doch bis heute eine Erfolgsgeschichte? Ja. Die Fasnacht hat sich ständig weiter entwickelt. Hielten die Gründer noch sehr an ihren Traditionen fest, haben wir das später geöffnet. Auch der heutige Obernarr Rolf Zemp hat dazu beigetragen. Ihn haben wir gewählt, weil er ein gutes Beziehungsnetz zu den jüngeren Bassersdorfern hat. Und er hat ja auch die Fasnacht um den Schmutzigen Donnerstag und die Schlüsselübergabe durch die Gemeinde erweitert. Die Gemeinde selbst hat ebenfalls immer viel zur Fasnacht beigetragen und sie seit den Gründungsjahren des Fakobas stets unterstützt. Heute akzeptiert die Gemeinde die Fasnacht als wichtiges Kulturgut Bassersdorfs. 

War Gewalt damals auch ein Problem an der Fasnacht? Schlägereien gab es immer schon. Es waren aber eher Streitigkeiten zwischen Einzelpersonen. Die konnte man meistens irgendwie schlichten. Es brauchte damals noch keine Polizei oder Sicherheitsdienst. Generell sind die Anforderungen an das Fakoba als Organisator gestiegen: Heute gibt es viel mehr Auflagen, die der Veranstalter erfüllen muss. Sei es bei den feuerpolizeilichen Vorschriften oder bei der Verkehrssicherheit. Früher brauchten

«Die Fasnacht hat sich ständig weiter entwickelt»

Der heute 81-Jährige kam über Gründer Ruedi Suri ins Fakoba und blättert hin und wieder gerne in Einnerungsalben.


Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.recontas.ch

Wir stehen auch 2012 für kompetente und engagierte Unterstützung!

STEUER- UND VORSORGEBERATUNG

Vertrauen Sie uns jetzt Ihre Buchhaltung, Löhne und Steuerangelegenheiten an! Bruno Früh

Wir optimieren – Sie profitieren!

Leiter Steuern

Kontaktmöglichkeiten Tel. Direkt: 044 838 19 52 bruno.frueh@recontas.ch

Remo Andrighetto eidg. dipl. Bankfachmann Bruno Früh Steuerexperte Markus Grob lic. oec. publ.

Ilsada Murati

Kontaktmöglichkeiten Tel. Direkt: 044 838 19 61 ilsada.murati@recontas.ch

RECONTAS

RECONTAS

ITS

TREUHAND

TREUHAND

TREUHAND AG

Postplatz 3Postplatz Bassersdorf 044 838 044838 8381919  CH-8303  Telefon  info@recontas.ch  www.recontas.ch 3 CH8303 Bassersdorf Telefon 044 83819 1919 19 Fax Fax 044 2929info@recontas.ch www.recontas.ch Mitglied T R E U H A N D S U I S S E

Wir bringen Farbe in Ihre Küche.

Partner: Remo Andrighetto Bruno Früh Markus Grob

Der neue Verso-S. Das kompakte Raumwunder.

Der neue Verso-S ab Fr. 22’900.– oder ab Fr. 210.–/Mt.* Abbildung: Verso-S 1,33 Dual VVT-i Linea Sol, 99 PS, Fr. 28’100.–

Besuchen Sie unsere Ausstellung im Zentrum Gewerbe 88

Aussen kompakt, innen multivariabel – und überraschende Funktionen obendrauf: Der neue Verso-S hat das Zeug zum besten Freund der Familie. Mit nur 3,99 m Länge und bis zu 1’388 Liter Laderaum, mit umfassender Sicherheitsausstattung, minimalem Verbrauch und niedrigsten CO2-Emissionen, ob als 1,33 Dual VVT-i Benziner oder 1,4 D-4D Diesel. Kommen Sie jetzt zur Probefahrt und profitieren Sie von unseren Leasing-Angeboten!

toyota.ch

Alte Winterthurerstrasse 88 • 8309 Nürensdorf Telefon 044 838 30 10 • www.weiss-kuechen.ch

Alte Winterthurerstrasse 19 8309 Nuerensdorf 044 836 85 05 * Leasingkonditionen: Eff. Jahreszins 2,94%, Leasingzins pro Mt. inkl. MwSt., Vollkaskoversicherung obligatorisch, Sonderzahlung 20%, Kaution vom Finanzierungsbetrag 5% (mindestens Fr. 1’000.–), Laufzeit 48 Monate und 10’000 km/Jahr. Leasingbeispiel: Verso-S 1,33 Dual VVT-i Linea Terra, Katalogpreis Fr. 22’900.–, Leasingzins Fr. 210.45. Weitere Berechnungsvarianten auf Anfrage. Eine Leasingvergabe wird


Dorf-Blitz

Bassersdorf

01/2012

7

Aus Behörde und Verwaltung

Zivilcourage

Hinschauen und Handeln, statt Wegsehen Viele Leute schauen weg, anstatt beispielsweise bei verbalen oder sogar körperlichen Übergriffen in der Öffentlichkeit hinzusehen und möglicherweise sogar zu handeln. Die dringend nötige Zivilcourage fehlt viel zu oft. Anstatt einfach nur wegzusehen, ist es wichtig, seine Angst zu überwinden und zumindest hinzuschauen, sowie nach Möglichkeit sogar einzugreifen. Von Gewalt betroffene Personen sind schockiert über das, was ihnen angetan wurde. Zudem macht es ihnen zu schaffen, dass sie trotz vieler Zeugen vielfach alleine gelassen werden. In unserer Gesellschaft ist das «Wegsehen» zum Alltag geworden. Viel zu selten gibt es sie noch, Personen, die helfend eingreifen möchten, sich aber fragen wie, ohne sich dabei selber zu gefährden. Folgende Verhaltensregeln helfen in der richtigen Art und Weise zu handeln: Sie sind Zeuge eines körperlichen An- oder Übergriffs und entscheiden sich für eine direkte Interven-

Symbolbild: Gewalt. (zvg)

tion. Bringen Sie das Opfer aus der Gefahrenzone, mehr ist nicht nötig. • Der Aggressor soll nicht Ihre Zielperson sein. Kennen Sie diesen jedoch, dann sprechen Sie ihn mit seinem Namen an. • Probieren Sie, im Ton und Verhalten ruhig zu bleiben. • Verhalten Sie sich bestimmt und selbstbewusst. • Drohungen und Beleidigungen Ihrerseits sind zu unterlassen. • Vermeiden Sie jeglichen Körperkontakt mit dem Aggressor. • Machen Sie, sofern möglich, Zeugen auf Ihre Situation aufmerksam. Fragen Sie Anwesende direkt um Hilfe. Ist Ihnen der Name des Angesprochenen nicht geläufig, so sprechen Sie ihn so direkt wie möglich an. Zum Beispiel: «Sie mit der blauen Jacke, kommen Sie bitte und helfen mir». Oder fordern diesen auf, Hilfe zu holen. Im Zeitalter der Mobiltelefone, eigentlich ein Selbstverständnis.

Sind Sie alleine und trauen sich nicht zur direkten Intervention, so können Sie trotzdem zu einer wichtigen Zeugin oder einem wichtigen Zeugen werden. • Benachrichtigen Sie unverzüglich die Polizei (Telefon 117). • Halten Sie, sofern möglich, das Geschehen mit Ihrem Mobiltelefon fest. • Merken Sie sich beispielsweise das Aussehen der Aggressoren, allfällige Fluchtwege, oder Autokennzeichen. Beachten Sie Details. Kleidermarken (rote Adidas-

Trainerjacke etc.) können oft ausschlaggebend sein für einen Fahndungserfolg. Achten Sie auf «Ihr Bauchgefühl». Ihr Mut ist zwar gefragt, in auswegslosen Situationen ist genaues Hinschauen wertvoller, als direktes Eingreifen. Bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr. Melden Sie jeden Fall umgehend der Polizei. Mit Ihrem beherzten Verhalten helfen Sie mit, dass sich Ihre Mitmenschen sicherer fühlen. Seien Sie ein Vorbild. 

Polizei Bassersdorf

Verein Tagesfamilien Bassersdorf-Nürensdorf

Freie Plätze in der familienergänzenden individuellen Betreuung Der Verein Tagesfamilien Bassersdorf-Nürensdorf deckt ein wichtiges Segment innerhalb der familien- und schulergänzenden Betreuung ab. Er vermittelt Betreuungsverhältnisse für Kinder ab Geburt bis zur sechsten Klasse.

Wenn Sie einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen, melden Sie sich bei der Vermittlungsstelle unter Telefon 076 323 90 91 oder verein@vtf-bassinueri.ch. Mehr Informationen sind unter www.vtf-bassi-nueri.ch nachzulesen.

Seit 1989, von einer Gruppe engagierter Frauen gegründet, ist der Verein Anlaufstelle für individuelle und sehr flexible Lösungen, um Kindern und ihren Familien eine persönliche und kompetente familienergänzende Betreuung anzubieten.

 

Dank einer Vereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Verein Tagesfamilien Bassersdorf-Nürensdorf ist es zudem möglich auch subventionierte Betreuungsplätze zu vermitteln. Die Tagesfamilien absolvieren eine Grundausbildung von mehreren Tagen und besuchen zudem jedes Jahr darauf aufbauende Weiterbildungen. Der Verein verfügt über eine grosse Anzahl an versierten und engagierten Tagesfamilien, die er in ihrer Aufgabe unterstützt und begleitet.

Abteilung Bildung+Familie

Familien- und schulergänzende Betreuung (zvg)


Bassersdorf

8

Dorf-Blitz

01/2012

Aus Behörde und Verwaltung Der Verbundausweis der «glow-Bibliotheken»

150 000 Bücher mit nur einem Ausweis

Öffentliche Informationsveranstaltung

Sanierung des Kreisels im Zentrum Dienstag, 31. Januar 2012, 19.30 Uhr bxa Sport- und Freizeitanlage Grindelstrasse 20, Bassersdorf

Seit Anfang Januar 2012 können mit dem Bibliotheksausweis einer der «glow-Bibliotheken» die verschiedenen Medien auch in den weiteren sieben Gemeinden ohne zusätzliche Kosten bezogen werden. Die acht Bibliotheken der Region glow. das Glattal (Bassersdorf, Wangen-Brüttisellen, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen) tragen mit ihrem kulturellen und literarischen Angebot aktiv zum Freizeitangebot des dynamischen Wirtschaftsraumes bei. Besonders attraktiv ist dies für diejenigen, die regelmässig in verschiedenen glow-Gemeinden unterwegs sind oder beispielsweise in einer glow-Gemeinde wohnen und in einer anderen

arbeiten. Sie profitieren somit von einem grösseren Angebot und anderen Öffnungszeiten. Falls einmal ein Medium in der eigenen Bibliothek nicht verfügbar ist, kann so auf eine andere Bibliothek ausgewichen und das gewünschte Medium ohne weitere Kosten ausgeliehen werden. Zudem kann im Onlinekatalog der jeweiligen Bibliothek geprüft werden, ob der Wunschtitel in einer der weiteren glow-Bibliotheken ausleihbar ist. Auch Reservationen in den anderen Bibliotheken sind, nach der erstmaligen Registration vor Ort möglich. Die Ausleihbedingungen, wie beispielsweise Menge, Dauer oder Kosten der jeweiligen Bezugsbibliothek gelten weiterhin. 

Bibliothek Bassersdorf

NeueröffNuNg

am 2.2.2012 BIG und CHIC Damenmode

Grindelstr. 50 8303 Bassersdorf

(Gr. 48 bis 60)

Nähkeller

Januar 2012:

Nähmaschinen mieten pro Std. oder pro Tag, Nähkurse ab März

Step into Class! Gratis Trainingsschuh bei VIP-Abo

Winterthurerstr. 4 8303 Bassersdorf Tel. 044 266 08 47

Telefon 079 455 86 55 www.jazzercise.ch

(Fr. 85.--/mtl.) PROBETRAINING GRATIS

Tanz Fitness

Vorteile mit dem glow-Verbundausweis. (zvg)

NEU!

Graziella

Nagelstudio

in Tagelswangen – Lindauerstrasse 27 Für gepflegte Nägel. Termin nach Vereinbarung 079 325 90 17


Dorf-Blitz

Bassersdorf

01/2012

9

Aus Behörde und Verwaltung

Aus dem Gemeindehaus: In Kürze Zentrumsentwicklung: Keine Rekurse

onen

ti Gratula

Wir gratulieren

zum 104. Geburtstag am 22. Februar Frieda Fischer-Zimmermann Pflegezentrum Spitz 8302 Kloten zum 96. Geburtstag am 4. Februar Elsa Blaser-Burkart Breitistrasse 25

Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht. Da keine Rekurse eingegangen sind, hat das Baurekursgericht Anfang Januar 2012 die Rechtskraftbescheinigungen für die erteilten Baubewilligungen aller Baufelder (Migros Filiale mit Wohnungen, Coop-Filiale mit Wohnungen, Dorfplatz mit Pavillon und Tiefgarage) ausgestellt.

In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Costa-De Nunzio Rosanna sowie die Kinder Sara, Vanessa und Clarissa aus Italien; • De Pascalis Mirko aus Italien;

am 14. Februar Max Ganz Breitistrasse 34 zum 85. Geburtstag am 19. Februar Rosmarie Reich Hubstrasse 13 am 26. Februar Babetta Maag-Dietrich Püntweg 4 am 27. Februar Ruth Dübendorfer-Weiler Hasenbühlweg 3 zum 80. Geburtstag am 8. Februar Lorenz Testa Auenring 1 am 22. Februar Ernst Thum Hubring 46 am 23. Februar Anna Binder-Kappeler Kirchgasse 10

Mangels beschlussfähiger Geschäfte hat der Gemeinderat entschieden, die Gemeindeversammlung vom 20. März abzusagen. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 26. Juni 2012 statt.

• Gvozdenovic Srdjan aus Serbien;

Baubewilligungen

• Moella Jayson Niels aus der Republik Kongo;

Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt:

• Palmieri Giuseppe aus Italien;

• Erika Gisler und Jörg Jäggin, 8303 Bassersdorf: Umnutzung und Anbau Untergeschoss Assek.-Nr. 3296, Alte Bergstrasse 14;

Einbürgerungen

zum 90. Geburtstag am 13. Februar Julie Morf-Wegmann Winterthurerstrasse 73

März-Gemeindeversammlung abgesagt

• Rasalingam Thikalolipavan und sein Sohn Thikalolipavan Kathir aus Sri Lanka. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung.

• Mabag AG, 8406 Winterthur: Neubau 6 Reiheneinfamilienhäuser mit Unterniveaugarage, Blumenweg, Baltenswil.  Gemeinderat und  Gemeindeverwaltung Bassersdorf

Comedy-Unterhaltung

Macht glücklich: «Das Erfolgsprogramm» Das Comedy-Programm von Claudio Zuccolini am Freitag, 9. März, im Franziskuszentrum Bassersdorf: Gestärkt aus der Krise kehrt Claudio Zuccolini zurück. Und wie! Glücklicher, schöner und erfolgreicher denn je. Und auch Ihnen bringt er Glück, Zufriedenheit und vor allem Erfolg: Mit dem «Claudio S. Zuccolini-Erfolgsprogramm».

genderinnerungen und natürlich auch von seinen alten Bekannten Kurt und Erika. Anhand vieler Beispiele erfahren Sie, wie Sie glücklich und erfolgreich werden. Hören Sie gut zu: Zuccolini bringt Erfolg auf den Punkt – mit seinem Erfolgsprogramm. So günstig war Erfolg noch nie! Dafür

steht Claudio S. Zuccolini mit seinem zweiten Namen. Tickets zum Preis von 40 Franken können im Vorverkauf in der Bibliothek (Klotenerstrasse 1) oder in der Drogerie Hafen (Klotenerstrasse 8) bezogen werden.  Kultur- und Bibliothekskommission

In seinem dritten Bühnenprogramm (Vorstellungsbeginn ist um 20 Uhr) verkauft Claudio Zuccolini Erfolg! Erfolg! und nochmals Erfolg! Anhand von persönlichen Erfahrungen zeigt er auf, wie Sie glücklich und erfolgreich werden – oder eben nicht. Dazu müssen Sie gar nicht viel tun, sondern einfach manche Dinge nicht mehr tun. Krempeln Sie Ihr Leben um. Werfen Sie Dinge über Bord. Bleiben Sie sich selbst. Das ist das «Claudio S. Zuccolini-Erfolgsprogramm». Die Geschichten von Zuccolini handeln von Wellness-Ferien, Klassentreffen, neuen Lernmethoden, Ju-

Erfolgreicher denn je: Zuccolini kommt nach Bassersdorf. (zvg)


FA-KO-BA 57. BASSERSDORFER DORFFASNACHT 16. bis 20. Februar 2012

Donnerstag, 16. Februar 20.21 Uhr bis 24.00 Uhr

Freitag, 17. Februar

09.00 Uhr beim FA-KO-BA Zelt 20.30 Uhr bis 04.00 Uhr

Samstag, 18. Februar 19.30 Uhr bis 04.00 Uhr

Sonntag, 19. Februar

Offizielle Fasnachtseröffnung im FAKOBA-Zelt (für alle Fasnächtler – öffentlicher Anlass !!!) Bassersdorf in fester FAKOBA-Hand: Schlüsselübergabe zur Narrenfreiheit. Und die Geschäfte des Kantons Bassersdorf Prämierung Puppenwettbewerb Live-Tanzmusik Bubenfastnacht, Marsch nach Uster Maskenball des FAKOBA in der Mösli-Turnhalle, mit DJ Ste und Guggenmusikkonzerte

Maskenbälle in der Mösli-Turnhalle mit den „Glantaler Power Men's“, im FAKOBA-Zelt mit Live-Musik Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants und Vereinszelten

10.45 Uhr

Gugge-Messe (ökumenischer Gottesdienst) im FAKOBA-Zelt.

14.30 Uhr

GROSSER FASNACHTSUMZUG inkl. Kinderumzug rund um den Dorfkern mit gegen 50 Nummern. (Einschreibung für den Kinderumzug 13.15 Uhr bis 14.15 Uhr beim Mösli) Umzugsplakette CHF 5.- / € 4.- (obligatorisch) Gönnerplakette CHF 10.- / € 8.Anschliessend an den Umzug

Kindermaskenball, Guggenkonzert und Fasnachtstanz im FAKOBA-Zelt.

Montag, 20. Februar bis Giigeli-Zyschtig 19.00 Uhr bis 04.00 Uhr

Fasnachtsbetrieb im FAKOBA-Zelt (mit Live Musik, Lucky Boys) sowie in Restaurants und Vereinszelten. Maskenprämierung um Mitternacht im FA-KO-BA-Zelt.

20.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Maskeneinschreibung im Restaurant Storchen Preissumme: CHF 2'500.-

04.00 Uhr

Offizielles Ende der 57. BASSERSDORFER DORFFASNACHT


Dorf-Blitz

Bassersdorf

01/2012

11

Junge Wirtschaftskammer Zürcher Unterland als Sponsor

Dem neuen JAM eine Küche geschenkt und montiert Dank grosszügiger Geld- und Sachspenden aus der Bevölkerung konnte das neue Jugendhaus JAM im alten Feuerwehrgebäude komfortabel eingerichtet werden. Was noch fehlte war eine eigene Küche. Diese wurde nun von der Junior Chamber International Zürcher Unterland (JCI) gesponsert und Mitte Januar von Aktivmitgliedern auch gleich selbst eingebaut.

selben zu berappen. Finanziert wurde der Betrag aus dem Erlös des letztjährigen Business Networking Day (BND), welche die Junge Wirtschaftskammer letzten Herbst veranstaltet hatte, wie von Stefan Domanig, Präsident des BND, zu erfahren war.

Aktive Mithilfe

von Reto Hoffmann Die Bassersdorfer Jugend konnte am vergangenen Wochenende in ein wahres Bijou umziehen. Das alte Feuerwehrgebäude ist in den vergangenen Wochen mit finanziellen Mitteln der Gemeinde und mit tatkräftiger Hilfe der Jugendlichen selbst um- und ausgebaut worden. Dank der grosszügigen Unterstützung mit Geld- und Sachspenden aus der Bevölkerung konnte das neue JAM auch zweckmässig möbliert und eingerichtet werden (siehe auch Artikel auf den Seiten 14/15).

Multifunktionale Nutzung Eines jedoch fehlte bisher noch für eine multifunktionale Nutzung dieser neue Räumlichkeiten: Eine Küche. «Mit einer zweckmässigen Kochgelegenheit sollte es auch möglich werden, das Lokal für andere Anlässe – zum Beispiel für Geburtstagsfeste oder Klassenparties – zu vermieten», erklärt dazu Felix Goldinger, Jugendbeauftragter der Gemeinde Bassersdorf. Auf einen Aufruf im Dorf-Blitz im September wurden der offenen Jugendarbeit zwar Küchen angeboten, doch diese waren bezüglich Zustand oder betreffend Abmessungen leider nicht wirklich geeignet, so Goldinger. So

Das JCI-Küchenbauer-Team (hinten v.l.): Daniel Walder, Michael Huber, Stefan Domanig und Daniel Zimmermann. Vorne: Jugendbeauftragter Felix Goldinger (l.) und der Schreiner-Fachmann Markus Moor. (Bilder: Reto Hoffmann)

machte sich das JAM-Team auf die Suche nach einer anderen Einbauküche, die wenig kosten sollte und den vorgegebenen Massen besser entsprach. Fündig wurde man schliesslich an der Bauteilbörse Zürich, einer Non-profitOrganisation, welche SecondhandBauteile aller Art ankauft, instandstellt und wieder verkauft. Dort war eine topmoderne und gut erhaltene Küchenzeile mit Einbauschränken, Granitabdeckung und sämtlichen Elektrogeräten wie Kochherd, Kühlschrank, Geschirrspüler und Backofen zu einem vergleichsweisen Schnäppchenpreis von 3500 Franken zu haben. Auch bezüglich Grundriss und Abmessungen passte die Küche perfekt für die dafür vorgesehenen Raumecke.

Positive Signale Doch aus welchem Budget sollte diese nun bezahlt werden? Denn dieser Be-

Doch damit nicht genug. Da es das erklärte Ziel des JCI ist, nicht nur Geld für wohltätige Zwecke zu spenden, sondern auch einen persönlichen aktiven Beitrag der einzelnen Mitglieder zu leisten, kümmerte sich dann Mitte Januar eine vierköpfige Kerngruppe auch gleich selbst um den Einbau der Küche am neuen Standort. Zur fachlichen Unterstützung zogen die vier Jungmanager den gelernten Möbel- und Bauschreiner Markus Moor hinzu, welcher die professionelle Leitung übernahm. Aus den Reihen des JCI war auch ein gelernter Elektriker dabei, der sich um fachgerechte Installation kümmerte. So konnte die Küche innerhalb Tagesfrist eingebaut und angeschlossen werden. In Zukunft wird im neuen JAM wohl nun nicht nur gefeiert und gespielt, sondern auch ordentlich gekocht und gebrutzelt… 

trag war nicht im Umbaukredit der Gemeinde vorgesehen. Ein Sponsor musste deshalb her, um diesen Kauf tätigen zu können. Einfacher gesagt als getan, dachte das Team am Anfang. Doch dann kam Felix Goldinger eine zündende Idee. Von Marlis Dürst, Gemeindepräsidentin von Wangen-Brüttisellen, hatte der Jugendbeauftragte erfahren, dass die Service-Organisation Junior Chamber International, Zürcher Unterland (JCI), mit Sitz in Wallisellen, spezielle karitative Projekte unterstützt. Auf die Anfrage hin kamen umgehend positive Signale und die JCI zeigte sich bereit, die 3500 Franken für die Küche und rund 1500 Franken Die Granitdeckplatte wird mit einer Diamantfräse für die Installation der- in die richtige Form geschnitten.

Mit vereinten Kräften wird die Deckplatte gehievt. Die Küchenzeile wird in Position gebracht.

Daniel Zimmermann in Aktion.


vom e h c ü Die K

Profi

HABEGGER IMMOBILIEN Beat M. Habegger Verkauf & Vermittlung von Immobilien

Türen Fenster Küchen Innenausbau

Natel 079 769 02 48 bm.habegger@hispeed.ch Nehmen Sie sich Zeit für eine ausführliche, kostenlose Vorort-Beratung und Offerte.

Tel. 052 345 24 33 info@meili-schreinerei.ch www.meili-schreinerei.ch 152x45_DB-01_Farbe.indd 1

Wir freuen uns auf Ihren Anruf. 15.09.11 16:00

Regelmässige Werbung im Dorf-Blitz bringt Ihnen neue Kunden! inserate@dorfblitz.ch | Telefon 044 836 30 60 | www.dorfblitz.ch

DIE BRUNNER GMBH EISENWAREN HAUSHALT IST IN NEUEN HÄNDEN Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Lieferanten, liebe Geschäftsfreunde Brunner Eisenwaren in Bassersdorf war schon 1890 als Gründungsmitglied beim Schweizerischen Eisenwarenhändler-Verband erwähnt. Am Anfang verkauften die Brunner‘s Artikel für die Landwirtschaft und führten eine Schmiede und Schlosserei. Sie produzierten Mühlehämmer nach einem speziellen Härteverfahren. Diese wurden in verschiedene europäische Länder exportiert. Nach der Übernahme in den 40er Jahren durch Louisli und Franz Brunner und einem Ladenumbau 1956 erfolgte ein Aufschwung und das Sortiment konnte stets erweitert werden. Es kam ein Dünger- und Kohlen-Handel mit eigenem Lastwagen dazu. Später wurden Gartenmöbel, Ski mit Bindungen und Hockeyartikel ins Sortiment aufgenommen. Am 1. Januar 1979 konnte ich, Thedi Brunner zusammen mit meiner Frau Maja, das Eisenwaren und Haushaltsgeschäft in 4.Generation von meinen Eltern übernehmen. Nach der Uebernahme bauten wir den Kohlenschopf in ein Lager und Laden um. Beim Ladenumbau 1989 erweiterten wir das Sortiment mit Eisenwaren, Werkzeug, Maschinen, Gartenartikel, Grill und Haushaltartikel. Dank unseren treuen Kunden konnte unser Geschäft in den 32 Jahren erfolgreich bestehen und wir danken Ihnen ganz herzlich für die Unterstützung und die interessanten Begegnungen. Unseren motivierten MitarbeiterInnen, sowie unseren verschiedenen Lehrlingen danken wir ganz herzlich für ihren langjährigen Einsatz. Es freut uns ganz speziell, dass ein junger ausgebildeter Fachmann den Schritt in die Eigenständigkeit wagt und damit dieses Detailgeschäft im Dorf erhalten bleibt. Unserem Nachfolger Kevin Feierabend wünschen wir viel Erfolg, dass Sie ihm ebenfalls die Treue halten und ihn mit Ihren Einkäufen weiterhin unterstützen. Maja und Thedi Brunner

Nicht verpassen: Am SAMSTAG 9. JUNI 2012 steigt ein grosses ÜBERNAHMEFEST.


Dorf-Blitz

Bassersdorf

01/2012

Handwerkskunst: Schmiede in Stein am Rhein

13 Konzert mit Dinner Am Freitag, 27. Januar um 20 Uhr und am Samstag, 28 Januar um 19 Uhr, veranstaltet die «Buffalo Band Bassaville» – in bereits mehrjähriger Tradition – ihr «Big Band-Dinner». Zwischen den drei Gängen des Abendessens im Bassersdorfer Franziskuszentrum präsentiert die Band ihr vielseitiges musikalisches Repertoire. Als Special-Guests sind der Sänger und Moderator Häna Ruppaner und der Bar-Pianist Thomas Wälchli eingeladen. Tickets können bis heute 26. Januar unter 079 628 60 86 bestellt werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.buffaloband.ch erfahren. (e)

Kurz vor Weihnachten waren die Schmiede der Genossenschaft zur Schmitte zu einem etwas anderen Arbeitsort eingeladen. Das Organisationskomitee der «Märlistadt Stein am Rhein» ermöglichte den Bassersdorfer Handwerkern damit die Teilnahme am mittelalterlichen Weihnachts- und Handwerkermarkt im Ortszentrum. Die Teilnehmer

hatten die Auflage, sich in mittelalterlichen Kostümen zu präsentieren; neben den sechs Bassersdorfer Schmieden Hanspeter Corrodi (vorne rechts am Amboss), Herbert Dübendorfer (Bildmitte sitzend an der Kurbel), Erwin Jampen, Ernst Kuhn (hinten), Marcel Künzle und Hansruedi Schöni demonstrierten unter anderem auch Sattler, Holz-

«Basi-Fisch» gegründet Am 12. Januar wurde in der bxa das Komitee «Basi-Fisch» ins Leben gerufen. An der Gründungssitzung haben sich sechs Personen beteiligt, mit dem Zweck, eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen. Wichtigste Zielsetzung soll die Förderung des Wassersportes sein; Schülerinnen und Schülern aus Bassersdorf wird dadurch die Möglichkeit geboten, sich an Einzelwettkämpfen zu beteiligen. Anlässlich der Komiteegründung wurden den sechs Sitzungsteilnehmern die Chargen wie nachfolgend aufgeführt zugeteilt: Natalie van der Mark Fischer (Präsidium), Barbara Heyland (Kassier), Nicole Schlüssel (Öffentlichkeitsarbeit), Edith Hiltl (Sponsoring), Daniel Vogler (Wettkampfrichter) und Roland Wittmann (Geschäftsleiter bxa, Infrastruktur und Wirtschaft). Das Komitee plant, nach mehr als zwei Jahrzehnten am Mittwoch, 20.

Juni (Verschiebedatum: 27. Juni) erstmals wieder einen «Basi-Fisch» zu veranstalten. An diesem Wettkampf im Freibad Hasenbühl können sich Schülerinnen und Schüler der ersten bis neunten Primarklasse und Lehrpersonen der Schule Bassersdorf beteiligen. Kinder mit dem Jahrgang 2003 und jünger schwimmen eine Distanz von 25 Metern, ab Jahrgang 2002 und ältere Jugendliche absolvieren 50 Meter Freistil. Erkoren wird der schnellste «BasiFisch» in Jahrgangskategorien, Mädchen und Knaben getrennt. Zusätzlich ist es für Schüler ab vierter Klasse möglich, in einer Vierer-Stafette (4 mal 50 Meter) mitzuschwimmen. Weitere Informationen mit genauen Daten und Anmeldungsformalitäten werden im Mai bekanntgegeben. In den kommenden Wochen wird das neu gegründete Komitee die Homepage www.basi-fisch.ch aufschalten. (e)

schnitzer, Drechsler, Pfeilbogenbauer, Feuermacher, Bierbrauer und Kleidermacher ihr Handwerk. Der Bassersdorfer Schmiedestand war sehr rege besucht, und gerne benutzten grosse und kleine Zuschauer die Möglichkeit, mitzuhämmern oder auch nur die Kurbel der mitgebrachten Feldesse zu betätigen. (e)

Secondhand-Börse Am Freitag 3. und am Samstag 4. Februar findet in der Bungertstube eine Secondhand-Börse für Kinderkleider und Spielsachen statt. Der Anlass wird von den Bassersdorferinnen Janine Castelmur und Milena Mostacciuolo im Rahmen einer Projektarbeit der Berufsschule Bülach organisiert. Der gesamte Erlös wird zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz gespendet. Annahme und Verkauf im Lokal am Bungertweg 1 sind am Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr. Am Samstag sind die Annahme von 9 bis 11 Uhr und der Verkauf durchgehend von 9 bis 16 Uhr. Die Rückgabe der nicht verkauften Artikel und die Auszahlung finden von 18 bis 19.30 Uhr statt. Nicht abgeholte Ware wird der Stiftung Papageno gespendet, welche hilfsbedürftige Menschen in Rumänien unterstützt.  (e)

Tote bei Brand Beim Brand im Hochhaus Auenring 21 am vergangenen Samstagmorgen mit rund 50 000 Franken Sachschaden ist eine 86-jährige Mieterin in ihrer Wohnung infolge der Rauchentwicklungen und trotz sofortiger Reanimationsbemühungen durch Rettungssanitäter verstorben. Die Feuerwehr musste ausserdem sechs Erwachsene und ein Kind mit der Autodrehleiter retten. Die Brandursache wird ermittelt. (rh)


14

Bassersdorf

Dorf-Blitz

01/2012

Am Anfang stand ein Konkurs

Emotionen beim Abschied Rund 100 Bassersdorfer nutzten den vergangenen Samstag, um vom alten Bahnhof Abschied zu nehmen. Er wird bald den Neubauten im Dorfzentrum weichen müssen. Erika Zweifel und Gerold Naegeli berichteten aus der reichen Geschichte des Bauwerks. von Christian Weiss Der Discoraum des JAM war bis auf den letzten Platz mit interessierten Besuchern besetzt. (Bilder: Reto Hoffmann)

dorf war zu jener Zeit alles andere als auf Rosen gebettet und hatte durch den Bau der neuen Winterthurerstrasse über Tagelswangen mit dem wirtschaftlichen Niedergang zu kämpfen. Die Einwohnerzahl sank und die einst grossen Gasthöfe drohten einzugehen. 1869 machte der «Adler» Konkurs. Ferdinand Siber, Metzger und Wirt des Gasthofes Löwen, schrieb damals an seine Söhne: «Der Metzgerei geht es unter dem Hund schlecht.»

Die Bassersdorfer Ehrenbürgerin Erika Zweifel liess in einem unterhaltsamen Referat die bewegte Geschichte des Bahnhofs Revue passieren.

Der ehemalige Bassersdorfer Bahnhof feierte sein viertes und letztes Fest mit viel Publikum. Wie die Lokalhistorikerin und Bassersdorfer Ehrenbürgerin Erika Zweifel den mehr als hundert Zuhörern berichtete, wurde das Bauwerk im Oktober 1877 eröffnet und war Teil der Nationalbahn, die von der Demokratischen Bewegung um die Winterthurer Samuel Bleuler und Johann-Jakob Sulzer initiiert wurde. Wie Zweifel den interessierten Besuchern erklärte, waren mit der neuen Eisenbahn in Bassersdorf grosse Erwartungen verbunden. Viele hofften, in Zukunft mit der Bahn zu neuen Arbeitsstellen in Winterthur oder Oerlikon zu gelangen. Bassers-

«Bahnexperte» Gerold Naegeli überreichte Gemeinderat Dunkel ein Bild, das als Wandschmuck im geplanten Pavillon an die damalige Zeit erinnern soll.

Reges Interesse am Stand der Kulturkommission: Es wurde ein Bier mit einem «Zertifikat als Andenken» verkauft.

Für den Abschiedsanlass «Bahnhof-Ausklang» wurde – platziert neben dem Jugendtreffsignet – nochmals das frühere Bahnhofsschild aufgehängt.

Viel Geld verloren Wie die Historikerin weiter erzählte, sollte die neu gegründete Nationalbahn dem Volk gehören, weshalb viele Gemeinden sich finanziell am ehrgeizigen Projekt beteiligten. Auch Bassersdorf steuerte den damals happigen Betrag von 100 000 Franken bei. Doch Erfolg war der Nationalbahn nicht beschieden. Die Bahn machte einen Bogen um die Wirtschaftsgrossmacht Zürich und kam nie in die schwarzen Zahlen. Im Gegenteil: Der Konkurs stand schon ein halbes Jahr

Es gab 135 speziell etikettierte Bierflaschen; eine pro Jahr seit Bestehen des ehemaligen Bahnhofgebäudes.


Dorf-Blitz

Bassersdorf

01/2012

15

vom alten Bahnhof nach Gründung fest. Der Schuldenanteil der Gemeinde Bassersdorf hatte in der Zwischenzeit mehr als 200 000 Franken erreicht. Um die Schulden zu tilgen, verkauften die Bassersdorfer einen grossen Teil ihres Holzes. «Das ganze Dorf musste helfen und Tännchen setzen, um den Wald wieder auszuforsten», so Erika Zweifel. Investoren um Alfred Escher übernahmen die Konkursmasse der Bahn für ein Butterbrot.

Drei Barrieren Im Anschluss an den Vortrag von Erika Zweifel berichtete Gerold Naegeli über die neuere Geschichte des Bahnhofs. 1925 wurde die Strecke elektrifiziert, blieb aber weiterhin einspurig; die Züge konnten nur im Bahnhof kreuzen. Drei Bahnschranken gab es zu jener Zeit im Dorf, die ab einem Barriere-Posten unweit der heutigen Migros bedient wurden. Laut Nägeli konnte es vorkommen, dass der um zwei bis drei Wagen verlängerte Stossverkehrszug zu früh anhielt und die Fahrgäste der letzten Wagen nicht auf dem Perron aussteigen konnten, sondern auf freier Strecke den Zug verlassen mussten.

den neuen Bahnhof am heutigen Standort. Die Schüler konnten per Zug vom alten Bahnhof über Kloten nach Neu-Bassersdorf fahren. Wie Gemeinderat Richard Dunkel, Ressort Gesellschaft und Kultur, nach Nägelis Ausführungen bemerkte, hatten viele Zuhörer der Vorträge von Zweifel und Nägeli «Weisch no»-Erlebnisse. Zum festlichen Rahmen des «Abschiedsfestes» gehörte auch eine Ausstellung alter Bahnsutensilien, nummeriertes und speziell etikettiertes «BahnhofsAusklangs-Bier» sowie ein Apéro, an dem sich die Besucher gegenseitig ihre Erlebnisse und Emotionen aus früheren Zeiten erzählten. Rolf Zemp, Mitglied der Kultur- und Bibliothekskommission, wusste von der Bahnfahrt in den neuen Bahnhof zu berichten, die er als Schüler selbst erlebt hatte: «Wir waren so viele Kinder, dass wir zum Teil aus den Fenstern ausstiegen.»

Während sich die Jugendlichen ab Apérogebäck bedienten, nahmen die Erwachsenen einen Augenschein der Räumlichkeiten.

Gemeinsam durchschnitten die Jugendlichen ein Band, um das neue JAM symbolisch zu eröffnen.

Neues Jugendhaus

Die letzten drei Jahrzehnte wurde der alte Bahnhof als Jugendhaus JAM genutzt. Auch die Jugendlichen nahmen darum am Festanlass auf ihre Weise Abschied vom 135-jährigen Gebäude. Mit einem Fackelzug wurde vom alten ins neue Jugendhaus gewechselt, wo Höhepunkt für viele die Jungen und Mädchen ein rotes Schüler war 1980 Band durchschnitten und damit symder Umzug in bolisch Besitz ihres neuen Domizils im ehemaligen Feuerwehrgebäude ergriffen. Wie Gemeinderat Richard Dunkel versicherte, werden die Jugendlichen ihre neue Bleibe mit ziemlicher Sicherheit für die nächsten fünf bis zehn Jahre behalten können. Auch das neue Jugendhaus wurde an seinem Eröffnungstag von vielen Interessierten besucht. Gemeindepräsidentin Doris Meier überreichte dem Jugendbeauftragten Felix Goldinger als erstes Dekorationsobjekt für die neuen Lautstark ausgeklingelt: Gemeindepräsidentin Doris Räumlichkeiten ein Meier schlägt ein letztes Mal die gusseiserne Bahnhofsglocke; im Bild (v. l.) mit Erika Zweifel, Gemeinde- Bild der «Blues Brorat Richard Dunkel und Gerold Naegeli. thers». 

Mit einem Fackelzug zogen Jugendliche und Gäste gemeinsam vom alten Jugendhaus hinüber in ihr neues «Zuhause».

Symbolisch werden Gegenstände, wie diese Discokugel, ins neue Jugendhaus getragen.


Bassersdorf

16

Dorf-Blitz

01/2012

Der Fitnessrundgang ist topografisch recht anspruchsvoll

Für Abfahrer geht es zuviel bergauf Mit dem Fitnessrundgang endet die Serie über die Bassersdorfer Gemeindewanderwege. Wer den Rundgang rennend zurücklegen will, sollte ein fortgeschrittener Läufer sein. Um die Fitness auch richtig eingehend zu testen und zu fördern, führt die Route immer entweder rauf oder runter.

tönig. Auch fehlt mir der leichtfüssige Gang der Gazelle, sind meine Beine doch darauf ausgerichtet, den Fliehkräften in Hochgeschwindigkeitskurven standzuhalten. Aber angesichts der vielen positiven Rückmeldungen, die meine Wanderserie erhalten hat, will ich natürlich auch den Fitnessrundgang noch mit Würde bewältigen.

wie Pulsuhr und Umschnallbidon erspare ich mir. Muskeln aufwärmen, dehnen? Ich habe gehört, es soll Läufer geben, die das machen, aber ich gehöre ja eher zur Kategorie Sportler Typ III: Wenig Vorbereitung, viel Risiko. (Die übrige Typisierung liefere ich vielleicht mal bei Gelegenheit nach). Also ab- und losgelaufen in

Richtung Breitistrasse. Schon nach wenigen hundert Metern «vertleidet» mir die Sache ein erstes Mal ein wenig. Fünfzig Meter vor der Abzweigung Brunnenstrasse geht der Fitnessrundgang links weg auf den Reckholder-Weg. Ein erstes Mal steigt der Weg also schon recht tüchtig bergan. Am Ende des Reckholderwe-

von Christian Weiss Den Fitnessrundgang habe ich mir ganz bewusst bis zuletzt aufgespart oder besser gesagt bis zuletzt vor mir hergeschoben. Zwar täte mir Fitness ausgesprochen gut, wie ich bei meinem letzten Start an der Allalin-Abfahrt im vergangenen Frühling feststellen musste. Aber eben: Ausgerüstet mit dem auf die Ausnutzung der Schwerkraft optimierten Körper eines alpinen Abfahrtsathleten ist mir eigentlich wenig bis nie zum Joggen zumute. Zudem finde ich Sport nur einfach der Fitness wegen etwas ein-

Auf die Pulsuhr wird verzichtet Gestartet wird auch hier bei der Schmitte. Zur Erinnerung: Dort beginnen alle Gemeindewanderwege mit Ausnahme des Geschichtspfades Baltenswil und des Halbmarathons der Gemeindegrenze entlang. Irgendwo im Kasten habe ich noch ein altes paar Laufschuhe gefunden, das zwar etwas abgenutzte Sohlen hat, aber immerhin hygienisch so einwandfrei ist, dass es nicht von selber losläuft. So spezielle Läuferutensilien

Der erste Anstieg auf dem Fitnessrundgang. (Bilder: Christian Weiss)

Der Sagiweiher wäre eigentlich ein schöner Anblick zum Verweilen.

Hinauf zum Homberg wird es richtig steil.


Dorf-Blitz

01/2012

ges geht es dann über die Rigistrasse in die Schatzackerstrasse und ab auf den Gibisnüt. Einen ersten Bergpreis hat der Läufer an dieser Stelle gemeistert. So steil, wie es raufging, geht es jetzt wieder runter. Die Route führt nun zur alten Sagi. Na immerhin hat es hier einen Brunnen, was von Vorteil ist, da ich ja nicht noch Wasser mittragen wollte. Ich habe im Falle des Fitnessrundgangs die Route vorgängig nicht studiert und hoffe insgeheim, dass jetzt der Weg nach links schon wieder zurück ins Dorfzentrum wegführt. Aber denkste: Es geht am Sagiweiher vorbei, den elendiglich steilen Stutz hinauf zum Homberg. Ganz auf den Gipfel wird man allerdings nicht geführt. Der zweite Bergpreis ist an einer Wegverzweigung etwas unterhalb der Homberg-Lichtung. Hier setze ich mich mal hin und rauche eine Zigarette. Nein! Ist natürlich nicht wahr. Ich hoffe aber, dass jetzt einige Leser beim Lesen das gleiche Herzrasen haben wie ich auf dem Rundgang. Eine Pause ist heute abgesehen von Fotohalten nicht geplant. Der Sportler will ja einen konstanten Rhythmus halten.

Immer noch ein Gipfel Auch vom Homberg muss der Läufer wieder runter. Auf einem mittelsteilen Kiesweg geht es hinunter zum Entenweiher und den Tennisplätzen. Ein zweites Mal keimt Hoffnung auf: Geht es jetzt nach links ins Dorfzentrum? Natürlich nicht. Jetzt muss man sich an den Tennisplätzen vorbei auf die Ebene hinaufkämpfen. Langsam stellen sich bei mir erste Zerfalls-

Bassersdorf erscheinungen ein: Die Knie, die zwar beispielhaft für die Möglichkeiten der modernen Chirurgie, aber weniger beispielhaft für den gesunden Bewegungsapparat eines Mitdreissigers sind, beginnen langsam etwas zu schmerzen. Das passiert mir zwar auf der Skipiste nach langen Skitagen jeweils auch, aber Skifahren macht Spass! Gut, durchbeissen. Jetzt soll es wohl hinauf zum Steinlig-Reservoir gehen? Ja, dieses Mal habe ich richtig geraten. Das Reservoir bildet quasi den dritten Bergpreis des Fitnessrundgangs. Hier oben hätte es eigentlich eine schöne Feuerstelle mit schönem Blick auf die Ebene und auf Birchwil. Aber weder habe ich eine Bratwurst dabei, noch will ich in ein Pulsloch geraten. Also weiter, am «Châlet» vorbei zum Aussichtspunkt. Und jetzt, nachdem man wieder mal schön an Höhe gewonnen hat, muss man natürlich wieder runter. So richtig kann mich dieses Konzept nicht begeistern. Wenigstens sind es Treppen, die hinunter an die Gerlisbergstrasse führen. Das Springen von Tritt zu Tritt macht sogar fast Spass. An der Gerlisbergstrasse befindet man sich nun wieder in einer Talsohle. Jetzt geht es hinauf zum Freibad Hasenbühl. Es ist Januar, da ist die Anlage natürlich geschlossen. Ich sinniere noch kurz darüber nach, dass ich auch Schwimmen wesentlich lieber mag als Joggen. Das Sinnieren ist aber schnell beendet: Ich stelle in einer kontemplativen Selbstbetrachtung, die wahrscheinlich zum Laufsport dazu gehört, wenn man seine Kilometer abspult, fest, dass ich eigentlich – ausser auf Nagelbrettern liegen – alles lieber ma-

Bevor man am obersten Punkt ankommt, muss man wieder runter.

che als zu Fitnesszwecken durch die Gegend zu rennen.

Tatoo oder Kebap Nach dem Freibad führt der Weg nun zur Kirche hinunter. Beim Velohändler Brand kommt man wieder zurück auf die Gerlisbergstrasse. Jetzt geht es nur noch hinunter zur Klotenerstrasse; die Quälerei hat endlich ein Ende. Ich stehe an der Strasse und blicke auf die andere Seite: Jetzt liesse sich eigentlich der Energievorrat entweder mit einem Stück Fleisch im «Steakhouse 8303» oder mit Kebap wieder auffüllen. Oder soll ich den asketischen Weg gehen und ich lasse mir im Piercing- und Tatoo-Shop eine Fitnessrundgang-Finisher-Tätowierung stechen? Ich entscheide mich für eine warme Dusche zu Hause.

17 Nun erinnere ich mich, dass begeisterte Ausdauersportler immer wieder davon erzählen, dass sich nach einer solchen Leistung ein Glücksgefühl einstellt. Ich spüre nichts davon, die «Scheichen» tun weh. Aber so soll mein Fazit natürlich nicht enden: Fakt ist, wer ein starker Läufer ist, den dürfte der relativ kurze Fitnessrundgang nicht allzu sehr beeindrucken. Zudem ist die Strecke recht abwechslungsreich und führt durch zahlreiche Quartiere Bassersdorfs und an ein paar landschaftlichen- und historischen Schmuckstücken vorbei. Natürlich eignet sich der Fitnessrundgang auch als normaler Wanderweg. Menschen mit Gehhilfen oder wer mit Kinderwagen unterwegs ist, dem sei allerdings davon abgeraten, weil der Abschnitt Sagiweiher-Homberg doch ausgesprochen  steil und schmal ist.

Hier kommst Du nicht rein! Auch beim Freibad gibt es keine Pause.

An der Feuerstelle eine Cholesterin-Bombe warm machen, wäre schön.


Bassersdorf

18

Türmchen vom Sturm beschädigt

gerem verfault, weshalb das Fähnchen zur Seite kippte. Arbeiter haben (im Bild) die defekten Teile demontiert und zur Reparatur in eine Werkstatt gebracht; ebenfalls geflickt wird die Unterkonstruktion. Wie auf Anfrage bei der Gemeinde zu erfahren war soll das Fähnchen voraussichtlich im Frühling wieder gesetzt werden können.  (Leserfoto von Ewa Wasik)

01/2012

Konzertzirkel

Liederabend mit Ruben Drole Der Bassersdorfer Konzertzirkel lädt auf den10.Februar um 20 Uhr zu einem Liederabend in die reformierte Kirche ein. Zu Gast ist Bariton Ruben Drole, der Shooting-Star des Zürcher Opernhauses. Er wurde 1980 in der Schweiz als Sohn eines slowenischen Vaters und einer spanischen Mutter geboren. Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Zürich gewann er mehrere Gesangswettbewerbe.

In den ersten Januartagen dieses Jahres hat es mehr als einmal gestürmt im Unterland. In einer besonders orkanartigen Sturmnacht wurde der Aufbau mit dem Türmchen auf der Gemeindeliegenschaft Klotenerstrasse 1, in welcher unter anderem die Bibliothek ihr Zuhause hat, beschädigt. Die Unterkonstruktion aus Holz, die den Aufbau stabil verankern sollte, war allerdings bereits seit län-

Dorf-Blitz

Nach der Ausbildung wurde Drole im Opernhaus Zürich gleich mit grossen Partien betraut, so auch mit der Rolle des Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte, wo er das Publikum im Sturm eroberte. Seither ist Ruben Drole mit einem vielseitigen Repertoire und bekannten Dirigenten in vielen gros-

sen Opern- und Konzerthäusern der Welt aufgetreten. In Bassersdorf wird er begleitet von Pianistin Simone Keller, welche ebenfalls an der Musikhochschule Zürich studierte. Im Anschluss an das Konzertdiplom besuchte sie Meisterkurse und erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen. Keller tritt solistisch und kammermusikalisch in verschiedenen Formationen und Stilrichtungen auf. Sie ist regelmässig Gast an in- und ausländischen Festivals und engagiert sich für Neue Musik. Die beiden Künstler präsentieren ein Liedprogramm mit Werken von Johannes Brahms, Hugo Wolf und Jacques Ibert. Der Vorverkauf beginnt am 30. Januar in der Papeterie Gutenberg, Telefon 044 836 53 11; die Abendkasse ist ab 19.30 Uhr geöffnet.  (e)

Ich bin ein kleiner lustiger Hund und möchte gerne bei jedem Wetter laufen gehen. Wer hat Freude mit mir unregelmässige Spaziergänge im Raum Bassersdorf zu unternehmen? Weitere Auskunft gebe ich gerne. R. Schmid 056 666 17 88

RING ABNEHMEN!

DER 30-M

ERFOLG INUTEN

ng! ße Wirku fwand, gro Wenig Au

Unsere Kursangebote Nothilfekurs Wochenende

23.3.2012

Nothilfekurs Wochenende

22.6.2012

Gratis Probetraining

Nothilfekurs Wochenende

21.9.2012

365 Tage von 06:00 - 22:00 geöffnet

BLS/AED Grundkurs (CPR)

12.5.2012

BLS/AED Grundkurs (CPR)

17.11.2012

Notfälle bei Kleinkindern

20.4.2012

Notfälle bei Kleinkindern

26.10.2012

Ich freue mich auf Sie! Andrea Simmler Qualitop anerkannt T 044 836 91 91

LADYCIRCLE® | Poststrasse 2 | Bassersdorf | T 044 836 91 91 | www.ladycircle.ch

Detaillierte Informationen finden Sie unter www.abc-samariter.ch Link Bassersdorf-Nürensdorf


Dorf-Blitz

Brütten

01/2012

19

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Ersatzwahlen Gemeindebehörden 2010/14 Für den Ersatz der zurücktretenden Behördenmitglieder Reinhard Egli (Sozialbehörde) und Marc Welti (Schulpflege) hat der Gemeinderat eine Ersatzwahl am 15. April 2012 angeordnet; diese wird mit leeren Wahlzetteln und einem Beiblatt durchgeführt. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 17. Februar 2012 schriftlich beim Gemeinderat zu melden. Für die aus der reformierten Kirchenpflege ausgetretene Edith Fäsi wird ebenfalls ein neues Mitglied gesucht. Für das Mitglied der reformierten Kirchenpflege wird das Verfahren der stillen Wahl angewendet.

Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter» Für die vom Gemeinderat gegründete Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter» wurde ein Kredit von 25 000 Franken bewilligt. Der Gemeinderat hat die Arbeitsgruppe beauftragt, die Bedürfnisse der Bevölkerung möglichst repräsentativ zu erfassen und zu erfüllen. Die Arbeitsgruppe beabsichtigt, eine Umfrage in Form eines «World

pensum von 50 Stellenprozenten per 1. April 2012 angestellt. Die neue Mitarbeiterin wird im Wesentlichen die operative Führung der Liegenschaftenverwaltung übernehmen und in der Finanzverwaltung mithelfen. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung heissen Monika Krähenbühl bereits herzlich willkommen in Brütten und wünschen ihr einen guten Start.

zept für die ambulanten und stationären Pflegeleistungen zu erstellen. Das Konzept soll neben dem Leistungsangebot auch die Nahtstellen zwischen ambulanter und stationärer Pflegeversorgung, die Nahtstellen zwischen Pflege- und Akutversorgung sowie eventuell vorhandene Verbandsrichtlinien berücksichtigen.

Versorgungskonzept

Der Gemeinderat hat ein Versorgungskonzept erlassen und dieses zur Genehmigung der Gesundheitsdirektion eingereicht.

Anstellung neue Liegenschaftenverwalterin

Das am 1. Januar 2011 in Kraft getretene Pflegegesetz bezweckt die Sicherstellung der Versorgung mit Pflegeleistungen sowie mit Leistungen der Akut- und Übergangspflege in Pflegeheimen und durch spitalexterne Krankenpflege (Spitex) im Kanton Zürich. Die Gemeinden haben demnach für eine bedarfs- und fachgerechte stationäre und ambulante Pflegeversorgung ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu sorgen.

Der Gemeinderat hat Monika Krähenbühl (Russikon) mit einem Arbeits-

Die Gemeinden haben demzufolge ein umfassendes Versorgungskon-

Cafés» durchzuführen, an welchem die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit haben wird, sich zum Thema «Älter werden in Brütten» unter professioneller Leitung und Moderation zu äussern.

Vereine

 Brütten

Diverses Weiter hat der Gemeinderat diverse Steuerabschlüsse genehmigt sowie an Daniel und Christa Bosshart, Dorfstrasse 21, die Baubewilligung für einen gedeckten Sitzplatz und Umgebungsgestaltung an der Dorfstrasse 21, Kat. Nr. 108, Zone Kernzone 1, erteilt. 

Gemeinderat Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Schiessverein Brütten Nächster Nothilfekurs im Schulhaus Chapf 1. Teil: Freitag, 9. März von 19 bis 22 Uhr

Der Jungschützenkurs des SV Brütten und Nürensdorf Wie jedes Jahr startet der Schiessverein Brütten und Nürensdorf mit dem Jungschützenkurs. Der Jungschützenkurs 2012 startet am 29. März wie jedes Mal mit einem Theorie-Abend, um den Jugendlichen die Funktion und die richtige Handhabung des Gewehres zu erklären. Es ist ein wichtiges Anliegen des Jungschützenleiters Roland Huber (Brütten), den Jugendlichen diesen aussergewöhnlichen Sport näher zu bringen. Gleichzeitig legt er sehr grossen Wert auf Sicherheit. Das erste richtige Schiessen findet nach zwei Theorieteilen statt. Es folgen weitere Schiessübungen, bei denen man das Gefühl für das Gewehr entwickelt und dieses möglichst präzise einstellt, damit am Feldschiessen und am Jungschützentag gute Ergebnisse erzielt werden können. Wenn man gute Ergebnisse erzielt, besteht die Möglichkeit, am nationalen Finale teilzunehmen. Auch sind die Jungschützen an anderen Anlässen, die der SV Brütten organisiert, immer gerne gesehen. Für den Jungschützenkurs können sich alle Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1992 bis 1995 anmelden. Die Anmeldefrist läuft Ende Februar ab; Interessierte können sich bei jungschuetzen@ sv-bruetten.ch anmelden. Weitere Fragen beantworten der Jungschützenleiter oder der Präsident gerne. Wir freuen uns auf einen baldigen Besuch und «Guet Schuss». 

Schiessverein Brütten

2. Teil: Samstag, 10. März von 8.30 bis 12 und 13 bis 17 Uhr Der Nothilfekurs richtet sich an alle, die nach einem Unfallereignis nicht tatenlos zusehen möchten. Zur Erlangung des Führerausweises für Lenker von Motorfahrzeugen und Motorrädern ist der Nothilfekurs obligatorisch. Er ist notwendig, weil das richtige Verhalten gelernt wird, welches über Leben entscheiden kann: - eine Notfallsituation richtig einschätzen - weitere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern - die lebensrettenden Sofortmassnahmen situationsgerecht einsetzen. Anmeldungen und Auskünfte ab sofort bei Ruth Gerber, Strubikon 14, 8311 Brütten (Telefon 052 345 23 60) oder per Email unter ruthgerber@hispeed.ch oder regsam-w-u.ch (Rubrik Brütten/Kurse). 

Samariterverein Brütten


PUBLI-REPORTAGE

DER 30-MINUTEN ERFOLG Das LADYCIRCLE® Fitness- und Gesundheitsstudio ist seit über vier Jahren Treffpunkt für gesundes und erfolgreiches Fitnesstraining im Zentrum von Bassersdorf. Das 30-Minuten-Erfolgstraining lässt sich einfach umsetzen und in den Alltag integrieren. Die Frauen schätzen die individuelle und kompetente Beratung und wissen, das LADYCIRCLE®-Team hat immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Andrea Simmler, Geschäftsführerin, bietet ausserdem jeder Kundin gezielte Schulungen im Bereich des Beckenbodentrainings an. Themen wie Inkontinenz, Senkung, Haltung etc. sind nicht mehr aus einem zeitgemässen und gesundheitsorientierten Training wegzudenken. Als Ergänzung für das ganzheitliche Massnahmenpaket Fitness/Gesundheit/Wohlbefinden wird die bewusste Ernährung mit einbezogen.

The meeting MO 30.1. Deko-Eröffnung bis 02.00 MI 1.2. Bockabend bis 02.00 FR 3.2. Bockabend bis 02.00 DI 7.2. Bockabend bis 02.00 FR 10.2 Bockabend bis 02.00 SA 11.2. Fasnachts-Karaoke bis02.00

Winterthurerstrasse 7 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 65 93 Öffnungszeiten: Mo-Do 16 bis 00.00 Uhr Fr & Sa 16 bis 02.00 Uhr

in Town

DO 16.2. Fasnachtseröffnung bis 02.00 FR 17.2. Fasnachts Warm-Up bis 02.00 SA 18.2. Hochburg-Alarm bis 04.00 SO 19.2. Polonaise-Sonntag ab 14.00 MO 20.2 Hard Core Night bis 04.00 FR. 24.2. Uslumpete bis 02.00

FR.17.2 – MO.20.2. Spiessli- und Jägerteestand mit Ralph,Dani und Andrin

Motto: Schneeflittchen und die 7 Neonzwerge Das Rütli-Team freut sich auf Ihren Besuch PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY..PARTY

Top-Sound mit den Haus-DJ’s DJ Freaky H, DJ Steve, SheDJ Esthi, DJ Düdo

Kundenwünsche werden laufend berücksichtigt. Daher wurden die Öffnungszeiten angepasst: Wir sind 365 Tage von 6 bis 22 Uhr für unsere Ladies da. Ganz neu bietet das LADYCIRCLE® auch ZUMBA® in the circuit an. Neugierig? Kommen Sie für ein unverbindliches Probetraining vorbei. Wir freuen uns auf Sie: LADYCIRCLE®, Poststrasse 2, 8303 Bassersdorf; www.ladycircle.ch Telefon 044 836 91 91.

Reconsa Maurer ∙ Gipser ∙ Maler ∙ Platten Reconsa Sanierungs GmbH Halil Ramnobaja

Alte Bühlhofstr. 8c 8309 Oberwil-Nürensdorf

alte Dorfstrasse 8 8704 Herrliberg

Tel. + Fax 044 818 10 28 Natel 076 381 18 69

Aussen und Innen gesund dank ganzheitlicher chinesischer Medizin

TCM Oberland TCM Oberland Traditionelle Chinesische Medizin

Rheuma , Schmerzen , Allergien, Erkältung, Migräne, Traditionelle Chinesische Medizin Depression,Verdauungsstörung, Wechseljahre,

Haben Sie folgende Beschwerden?

Blutdruckstörung, Hautleiden Gratis Dignostik mit Beratung (über 25 Jahre Berufserfahrung, Krankenkassen anerkannt )

Klotenerstr. 17, 8303 Bassersdorf, Tel: 044 836 30 46 Im Kern der stimmungsvollen Altstadt von Bülach entstehen 123 Eigentumswohnungen. Wohnungsgrössen: 2.5 - 5.5 Zi.-Wohnungen Wohnflächen: 64 - 177 m2 Stockwerke: EG - 5. OG Verkaufspreise: ab CHF 450‘000 Bezugsbereit: voraussichtlich ab 01.12.2012 www.seematt-buelach.ch

Ihre bessere Hälfte.

T 043 233 38 00 vermarktung.zh@privera.ch

Ihre beste Entscheidung. Uhren-Reparatur-Atelier

IN Bassersdorf oder WoaNders IM KaNToN ZÜrICH: Bei uns arbeiten nicht nur viele fleissige Hände, sondern auch helle Köpfe, die Sie unkompliziert, persönlich und kompetent beraten. Damit Sie aus unserem breiten Sortiment an modernen Elektrogeräten und Leuchten das Richtige finden. Klotenerstrasse 50, 8303 Bassersdorf, Telefon 058 359 45 45, fax 058 359 45 48 www.ekz.ch/eltop, Pikettdienst 0848 888 788

Versierter Uhrmacher mit langjähriger Erfahrung, spezialisiert auf Pendulen und Wanduhren, repariert Ihre Uhren prompt und zuverlässig mit Garantie. Die Uhren werden abgeholt und gebracht. Gratis-Offerte. Telefon 076 506 30 84 oder 044 371 58 88


Dorf-Blitz

01/2012

Brütten

21

Amtliche Vermessung: 100 Jahre im Dienst der Öffentlichkeit

Brütten ist der Mittelpunkt des Kantons Zürich Im 2012 wird die Amtliche Vermessung Schweiz 100 Jahre alt. Der Jubiläumsauftakt findet am 9. Mai auf dem Bundesplatz in Bern statt. Gefeiert wird am «Tag der Amtlichen Vermessung Schweiz», aber auch in den Kantonen. Unter dem Motto «Mittelpunkt» finden am Samstag, 12. Mai, diverse Festivitäten quer durch die Schweiz statt. Im Kanton Zürich ist Brütten Zentrum der Feier: Der Aussichtspunkt Chapf steht geografisch genau in der Mitte des Kantons Zürich. von Mano Reichling Seit 1912 ist die amtliche Vermessung ein tragender Pfeiler des Schweizerischen Rechtsystems. Sie dokumentiert, wem welches Grundstück gehört, definiert Grenzen, Gebäudestandorte aber auch Gewässerverläufe oder Waldränder. Mit dem Schutz des Grundeigentums leistet sie einen wichtigen Beitrag zu Rechtssicherheit und Wohlstand in unserem Land. Getragen wird die amtliche Vermessung durch Bund, Kantone und Gemeinden. Ausgeführt wird sie mehrheitlich durch Private, teilweise durch kommunale Vermessungsämter.

Kantonen finden für die breite Öffentlichkeit zahlreiche Aktivitäten zum Thema «Mittelpunkt» statt. Im Kanton Zürich bietet sich Interessierten die Möglichkeit, den Mittelpunkt der amtlichen Vermessung auf dem Chapf in Brütten zu besuchen. An schönster Aussichtslage oberhalb der Kirche findet dort von 13 bis 16 Uhr ein grosser Festanlass statt. In Anwesenheit von Regierungsrat Markus Kägi und von Gemeindepräsident Martin Graf wird der aus Anlass des Jubiläums restaurierte Aussichtspunkt mit dem neuen, vom Teufener Bildhauer Ueli Thalmann gestalteten Vermessungs-

pfeiler eingeweiht und an die Bevölkerung übergeben. Ein Rahmenprogramm bietet Gelegenheit, sich praxisnah und anschaulich mit Fragen, Instrumenten und Techniken der amtlichen Verfassung auseinanderzusetzen – einer Disziplin, die im Stillen wirkt und doch entscheidende Bezüge zu unserem Alltagsleben aufweist.

Pfeiler als Mittelpunkt Seit einiger Zeit schon weist der Mittelpunkt des Kantons Zürich auf das Fest hin. Seit mehreren Wochen bereits steht ein schlichter runder Pfeiler am Aussichtspunkt Chapf, mit den Hinweisen der 100 Jahre Amtliche Vermessung sowie der Tatsache, dass der geografisch exakte Mittelpunkt des Kantons Zürich an genau dieser Stelle liegt. Ueli Thalmann, der seine Bildhauerwerkstatt in Embrach betreibt, erklärt auf Anfrage, dass der geschlif-

fene «Rugel» ein Stein aus dem Kanton Glarus ist, der die richtige geologische Bezeichnung Verrucano trägt. In unseren Breitengraden sei er besser bekannt als Rotackerstein oder, wie ihn die Steinmetze bezeichnen, als Sernifit, weil er aus dem Sernftal GL stamme. «Der Stein wurde über den Linthgletscher in unsere Region transportiert und als Findling ausgegraben», erklärt der 75-jährige Bildhauer weiter. Der Grund, weshalb kein Stein aus dem Kanton Zürich für dieses Jubiläum verwendet wurde, erklärt Ueli Thalmann folgendermassen: «Die Steine aus Steinbrüchen des Kantons Zürich sind nicht frostsicher. Darum hat die Baudirektion sich entschlossen, einen ‹importierten› Stein bearbeiten zu lassen.» Ueli Thalmann durfte lange Zeit alle Grenzsteine, auch die der Kantons- und Landesgrenze, dem kantonalen Vermessungsamt liefern.  

Buntes Programm auf dem Bundesplatz 2012 feiert die Amtliche Vermessung Schweiz ihr 100-Jahr-Jubiläum. Der Startschuss zu den Festivitäten fällt am Mittwoch, 9. Mai. Auf dem Bundesplatz in Bern erwartet die Öffentlichkeit eine bunte Palette von Attraktionen: Alt Bundesrat Samuel Schmid wird das Sujet einer Sonderbriefmarke enthüllen. Die amtliche Vermessung zeigt mit dem grössten Puzzle der Schweiz ihre humorvolle Seite. Zusammengesetzt wird es von Geomatik-Lernenden aus der ganzen Schweiz. An Ständen informieren Fachleute über die amtliche Vermessung und beantworten Fragen. Neugierige können unter anderem selbst einmal einen Blick durch einen Tachymeter werfen und mit GPS den Bundesplatz vermessen.

Einen Tag im Mittelpunkt Auf besondere Weise wird das Jubiläum schliesslich am «Tag der amtlichen Vermessung Schweiz» vom Samstag, 12. Mai gefeiert. In allen

Der Teufener Steinbildhauer Ueli Thalmann mit dem von ihm geschaffenen Steinpfeiler, der den geografischen Mittelpunkt des Kantons Zürich darstellt. (re)


Saisonale und marktfrische Küche mitten im Zentrum von Bassersdorf

jetzt aktuell:

Cordon bleu-Kreationen Täglich geöffnet! Werner Wagner und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch! Dorfstrasse 4 · 8303 Bassersdorf Tel. 044 836 51 01 · www.frieden-bassersdorf.ch Wir bauen, sanieren und unterhalten alle Arten von Hausdächern

8303 BASSERSDORF • Birchwilerstrasse 24 Telefon 044 830 20 80 • Fax 044 830 24 26

Die schönsten Ihr Stunden für immer Hochzeitsfotograf festhalten!

079 330 07 21 079 330 07 21 Mano Reichling

Sanitär Heizung – – – – –

Reparatur-Service Neubauten – Umbauten Technische Beratungen Projekt-Ausarbeitungen Boiler-Entkalkungen

DANIEL VOGT eidg. dipl. Sanitär-Installateur 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 60 86 vogt.sanitaer@bluewin.ch

SIEGRIST TREUHAND • Buchhaltungen • Jahresabschlüsse 



    

Ko rri g ierte Sportbrillen?!      

Plätzliweg 1 8303 Bassersdorf Tel. 044 888 72 82 www.optik-b.ch

Wir haben das Know-How!

• Steuererklärungen für KMU’s u. Privatpersonen • Gesellschaftsgründungen Gutrainstr. 7, 8303 Bassersdorf Tel 044 836 85 12 Mobile 079 598 24 44 roger@siegrist-treuhand.com


Dorf-Blitz

Brütten

01/2012

23

Koordinationssitzung der Vereine

Abstimmung der Veranstaltungsdaten In nunmehr bereits langjähriger Tradition haben sich Mitte Januar auf Einladung des Schiessvereins die Brüttener Dorfvereine zu ihrer Koordinationssitzung getroffen. von Sandra Lanz Ziel des jährlichen Treffens unter der Leitung von Georg Hiestand (Präsident Schiessverein) ist, sich gegenseitig über bevorstehende Aktivitäten zu informieren und vor allem auch allfällige Terminkollisionen zu umgehen, respektive die Daten im laufenden Jahr miteinander abzustimmen.

Ein weiteres Traktandum galt dem diesjährigen Dorffest am Wochenende 25./26. August. OK-Präsident Jürg Wegmann schilderte kurz den aktuellen Stand der vom fünfköpfigen OK-Team geleisteten Vorarbeiten. Anders als am letzten Brüttener Dorffest im August 2008 wird das diesjährige Festgelände mehr ins Dorfzentrum gerückt und ab Unterdorfstrasse rund

um das Gemeindezentrum herum angeordnet. Sämtliche Standplätze sind gemäss Angaben von Wegmann vergeben; noch in Planungsphase befinden sich unter anderem die Attraktionen, beispielsweise Steinstossen oder ein Jugendcup. Die Kulturkommission Brütten wird ausserdem ein vielfältiges Programm mit Exklusivitäten der besonderen Art organisieren. Die

Kirchgemeinde plant einen Gottesdienst in spezieller Umgebung. Vom Verein Festival Brütten war zu erfahren, dass im 2013 wieder ein zweitägiger Musikevent in Planung ist. Bereits demnächst werde die erste Sitzung einberufen, um die personelle Zusammensetzung des Organisationskomitees festzulegen. 

«Flamenco & Appenzell» funktionieren hervorragend

21 von 26 Ortsvereinen Von den insgesamt 26 Vereinen beteiligten sich 21 Ortsvereine an der diesjährigen Koordinationssitzung im Restaurant Sonnenhof. Entschuldigt hat sich unter anderem der Gemeinderat, der zum Zeitpunkt des Treffens seine Gemeinderatssitzung abhielt. Vorgängig zur Veranstaltung waren die Vereine schriftlich aufgefordert worden, ihre Termine 2012 bis am 30. Dezember des vergangenen Jahres auf der Webseite der Gemeinde Brütten (www.bruetten.ch) einzutragen. Zwischenzeitlich wurde dies gemacht; jedoch werden in diesen Tagen noch Daten-Abstimmungen erfolgen und fehlende Angaben nachgereicht.

Treffen gewünscht Mit einer Abstimmung erkundigte sich Hiestand bei den Anwesenden, ob für die Vereine – trotz modernen und möglicherweise effizienteren Kommunikationsmitteln wie beispielsweise Internet und GemeindeHomepage – eine Koordinationssitzung weiterhin wünschenswert sei und organisiert werden solle. Alle anwesenden Vereinsmitglieder bestätigten die Notwendigkeit einer solchen Zusammenkunft, jedoch sollte diese mit Anwesenheit eines Mitgliedes des Gemeinderats durchgeführt werden. So könnten die Vereine einen direkten Austausch mit der Gemeinde führen und auch aktuelle Anliegen vorbringen, wurde argumentiert.

Flamenco trifft auf urchige Appenzeller Musik, geht denn das? Wie faszinierend diese Begegnung der verschiedenen Kulturen sein kann, zeigten die spanische Flamencotänzerin Bettina Castaño und die Appenzeller Kapelle Alderbuebe am ersten Anlass der Kulturkommission Brütten. Sie durfte das Jahr ihres 40. Geburtstages mit einem durch fast 400 Besucher vollbesetzten Mehrzwecksaal Chapf mehr als verdient feiern. Das aussergewöhnliche Konzert der Alderbuebe – Walter Alder am Hackbrett, Michael Bösch an der Violine, Willi Valotti am Akkordeon und Köbi Schiess am Kontrabass – wurde im wahrsten Sinne des Wortes angereichert durch wunderschöne Naturjodel von Nadja Räss und lustige Einlagen von Bödeler Elias Roth. Ein Höhepunkt des Konzertes war, als die Appenzeller Taler schwingend den Tanz Castaños untermalten, das resultierte in einem noch nie gehörten Klangmuster mit einer

eigenwilligen Melodie, welche wahrscheinlich wegen ihrer Einzigartigkeit die 400 Besucher zu frenetischem Applaus hinrissen. Das Konzert Flamenco & Appenzell begeistert seit nunmehr zwölf Jahren das Publikum. Damals wurden die Alder-Buebe von Castaño für dieses ungewöhnliche Projekt angefragt. Und weil die urchige Appenzeller Formation neuen Einflüssen noch nie verschlossen war, schrieb die Tänzerin die Choreographie der ebenfalls von ihr ausgewählten Musikstücke. Bettina Castaño ist in Appenzell aufgewachsen und lebt seit 25 Jahren in Sevilla. Seit ihrer Kindheit ist sie fasziniert vom Flamenco. In Andalusien traf sie auf Zigeuner, welche sie in die Geheimnisse des Tanzes und dessen Wurzeln aus Indien und Asien und verwandten Tänzen in ganz Europa bekannt machten. Und hier sind auch

Schnittpunkte mit der Musik ersichtlich und hörbar, denn bei der typischen Ostschweizer Kapellenbesetzung erkennt man osteuropäische Einflüsse wie Geige, Kontrabass und Hackbrett. In Ungarn nennt man das Hackbrett Cymbal, in Persien ist das Instrument als Santur bekannt. Und rumänische Zigeuner sind bekannt für ihre virtuose Akkordeonmusik; mit Willi Valotti hat die Gruppe den besten Spieler der Schweiz auf der Bühne. (re)

Wir suchen laufend Ein- und Mehrfamilienhäuser, Alt- und Gewerbebauten sowie Eigentumswohnungen für unsere solventen Interessenten aus der Region. Für kostenlose Erstberatung und Bewertung:


Fitnessak

Wenn Sie im Februar oder März 20 Jahresabo lösen, schenken wir Ihn Und das beim effizientesten Training aller Zeiten:

20% weniger Zeitaufwand 30% mehr Trainingserfolg Ja, das ist möglich! bxa-Kraft-und-Kardioraum mit milon-Geräten einmalig-gesund-spassig-günstig Jahresabo CHF 490.00 Kostenloses Probetraining: Telefon 044 836 77 77

bxa • bassersdorf x aktiv ag • Grindelstrasse 20 • 8303 Im Netz www.bxa.io • Telefon bxa-Fitnesscenter 044


ktion

012 erstmals bei uns ein nen einen Trainingsmonat.

3 Bassersdorf 4 836 77 77


Nürensdorf

26

Dorf-Blitz

01/2012

Aus Behörde und Verwaltung

Abstand halten zu brennbaren Materialien

Ethanol-Öfen: Tipps für die sichere Benützung Kaminlose Öfen, die mit Ethanol oder Brennsprit befeuert werden, kommen immer mehr in Mode.

Hier die wichtigsten Sicherheitstipps: • Stellen Sie den Ofen so auf, dass er nicht umgestossen werden kann. • Zu brennbaren Materialien, wie beispielsweise zu Holz, Papiertapeten oder Gardinen, ist ein Abstand von mindestens 80 Zentimetern zu wahren. • Ethanol-Öfen sind als Dekorationsobjekt gedacht. Verwenden Sie diese niemals als Heizung. • Beim Verbrennen von Ethanol entstehen neben CO2 auch giftige Verbrennungsgase. Lüften Sie den Raum deshalb regelmässig. • Lassen Sie offenes Feuer nie unbeaufsichtigt. • Brenner möglichst ausbrennen lassen. • Füllen Sie keinesfalls Brennstoff in brennende oder noch heisse Feuerungen. • Wenn beim Nachfüllen etwas daneben geht, Brennstoffbehälter nach Möglichkeit herausnehmen und Flüssigkeit aufwischen.

Bfu-Beratungsstelle für Unfallverhütung, Hodlerstrasse 5 a, 3011 Bern; info@bfu.ch, www.bfu.ch, Telefon 031 390 22 22.

Schwarzspechte behalten ihr Zuhause Arbeitsplatz Gemeinde Für unseren Schulbusbetrieb suchen wir per 1. April 2012 oder nach Vereinbarung eine(n)

Schulbusfahrer/in (Pensum 20% - 30%) Ihre Aufgabe ist die Durchführung von Schulbusfahrten nach einem definierten Fahrund Einsatzplan, wobei die Sicherheit der zu transportierenden Schülerinnen und Schüler sowie der verantwortungsbewusste und sorgfältige Umgang mit dem Schulbus einen hohen Stellenwert besitzen. Neben den ordentlichen Fahrten können Springereinsätze als Ersatz für andere Fahrerinnen anfallen. Ihre direkte Vorgesetzte ist die Leiterin Schulbusbetrieb.

Die Gemeinde Nürensdorf verfügt über die grösste Waldfläche des Forstreviers Hardwald und Umgebung. Im Gebiet Homberg hat der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf NBN 28 brütende Vogelarten gezählt. Darunter der vom Schweizer Vogelschutz zum Vogel des Jahres 2011 erkorene Schwarzspecht. Die Naturschutzkommission ist dieses Jahr haushälterisch mit den Finanzen umgegangen und hat sich darum entschieden, dem seltenen Vogel des Jahres ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen

und von der Holzkorporation Nürensdorf die einzigen sechs Nistbäume der Schwarzspechte (Höhlenbäume) im Gebiet Homberg käuflich zu erwerben, um dem Schwarzspecht ein dauerndes zu Hause bieten zu können. Die Entschädigung entspricht dem Wert der Bäume. Im Bild Hans Baumgartner, Präsident Holzkorporation Nürensdorf (l.) und Henry Lehnherr, Präsident Naturschutzkommission mit der frisch unterzeichneten Vereinbarung  Naturschutzkommission

Sie bringen mit − Führerausweis Kategorie D1 + Ziffer 106 oder Kategorie D, oder die Bereitschaft zur entsprechenden Ausbildung − hohes Verantwortungsbewusstsein − Teamfähigkeit und zeitliche Flexibilität − Freude im Umgang mit einer manchmal sehr lebhaften Kinderschar. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn ja, senden Sie Ihre Bewerbung bis 15. Februar 2012 mit allen notwendigen Unterlagen an den Gemeinderat, Postfach, 8309 Nürensdorf. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Leiterin Schulverwaltung, Edith Sigg (Telefon 044 838 40 72, edith.sigg@nuerensdorf.ch) gerne zur Verfügung.


Dorf-Blitz

01/2012

Nürensdorf

27

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Genereller Entwässerungsplan GEP Das generelle Kanalisationsprojekt aus dem Jahre 1988 wurde letztmals 1998 überarbeitet und zum Generellen Entwässerungsplan GEP ergänzt. Die Entwässerungsplanung einer Gemeinde beantwortet die folgenden Fragen: • Wie erfolgt die Abwasserentsorgung der Gemeinde? • Können die Abwasserreinigungsanlagen (ARA) oder der Kanalnetzbetrieb der Gemeinden optimiert werden? • Beeinflussen mehrere Gemeinden durch ihre Abwasserentsorgung das gleiche Gewässer? • Welches Regenwasser, das auf die Dächer, Plätze und Verkehrsflächen fällt, muss als verschmutzt respektive unverschmutzt angenommen werden? • Welche Massnahmen sind für den Gewässerschutz in anderen Sachbereichen, wie beispielsweise Landwirtschaft, erforderlich? Die Betriebskommission des Zweckverbandes ARA Bassersdorf hat ein Verbands-GEP für ihr Einzugsgebiet in Auftrag gegeben. Damit dieses erstellt werden kann, müssen die GEP der drei Verbandsgemeinden auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Im Voranschlag 2012 und im Finanzplan 2013 sind für diese Planungsarbeit total 200 000 Franken eingesetzt. Der Gemeinderat hat nun für die Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplanes den erforderlichen Objektkredit von 150 000 Franken bewilligt und den Auftrag gestützt auf die eingereichte detaillierte Offerte an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG (Zürich) zum Preis von 143 810 Franken inklusive Mehrwertsteuer vergeben. Die Arbeitsvergebung erfolgte im Rahmen der Schwellenwerte der kantonalen Submissionsverordnung im freihändigen Verfahren. Dank seiner langjährigen Tätigkeit für die Gemeinde verfügt der Gemeindeingenieur über ortsspezifisches Sachwissen und gute Grundlagen. Gegenüber Mitbewerbern ist er deswegen im Vorteil. Weil das Submissionsverfahren allein 7000 Franken gekostet hätte, hat der Gemeinderat auf die öffentliche Ausschreibung des Auftrages verzichtet.

Aus Behörde und Verwaltung

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: • Kissling Eduard und Irène, Nürensdorf: Anbau gedeckter Sitzplatz, Vergrösserung Vordach und Einbau von Sonnenkollektoren, Hinterdorfstrasse 21, Nürensdorf; • Bösch Gerd und Monika, Birchwil: Sitzplatz mit Sichtschutzelementen, Aussencheminée und Pergola, Rebenstrasse 40, Birchwil. Baukommission Nürensdorf

Gefahrenkartierung Naturgefahren

Tarifordnung Pflegewohnungen Zentrum Bären

Die Wasserbauverordnung des Bundes verpflichtet die Kantone, Gefahrenkarten zu erstellen und periodisch nachzuführen. Die Gefahrenkarten bilden die Grundlage für ein gesamtheitliches Hochwassermanagement. In erster Linie wird die Hochwasservorsorge durch die kommunale Raumplanung und den Wasserunterhalt, in zweiter Linie durch Objektschutzmassnahmen und Wasserbau, gewährleistet.

Der Verwaltungsrat KZU Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit entscheidet jeweils jährlich über die Tarifordnung seiner Pflegezentren. Für die Pflegewohnungen im Zentrum Bären ist der Gemeinderat zuständig. Die Tarifordnungen sind harmonisiert, das heisst die Tarifstruktur des KZU soll auch in Nürensdorf Anwendung finden. Der Gemeinderat hat beschlossen, die jeweiligen Tarifbeschlüsse des Verwaltungsrates KZU zu übernehmen. Der Pflegetarif mit Anteilen zu Lasten der Krankenversicherung sowie der maximale Pflegebeitrag zu Lasten der Bewohnerinnen und Bewohner sind gesetzlich geregelt.

Im Rahmen der Vernehmlassung stellt der Gemeinderat fest, dass die Gefahrenkartierung den in der Gemeinde bekannten Hochwasserproblemzonen Rechnung trägt. Er hat die Gefahrenkartierung «Naturgefahren mittleres Glattal» zustimmend zur Kenntnis genommen. Ein Massnahmenplan muss in einem späteren Zeitpunkt noch erarbeitet und auf seine ökonomische und ökologische Verhältnismässigkeit überprüft werden. Die Gemeinde wird ihren Verpflichtungen im Bereich Hochwasserschutz nachkommen und die nötigen Massnahmen für den Hochwasserschutz schrittweise an die Hand nehmen.

Bauwesen Im Jahr 2007 hat das Amt für Raumordnung und Vermessung für Gebiete in den Gemeinden Opfikon, Bassersdorf, Dietlikon, Wallisellen und Nürensdorf Baulückenpläne zwecks Gewährleistung von Planungssicherheit festgesetzt. Dieser Plan definierte, in welchen Baulücken des Siedlungsgebietes mit Lärmbelastung ein überwiegendes Interesse an der Erstellung von Neubauten bejaht werden kann, das heisst, Baugesuche nicht einzelfallweise hätten kantonal bewilligt werden müssen. Gestützt auf einen Rekurs des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hat der Regierungsrat die Baulückenpläne wieder aufgehoben, die Rekurse der Gemeinden dagegen vereinigt und diese als gegenstandslos geworden abgeschrieben. Das Begehren der Gemeinde Nürensdorf um Zusprechung einer Parteientschädigung wurde abgewiesen.

Die Pflegewohnung I ist seit Oktober 2011 in Betrieb und bereits voll belegt. Seit anfangs Januar wurde auch der Betrieb der Pflegewohnung II aufgenommen. Der familiäre Rahmen und die überschaubare Wohnform mit individueller Betreuung erweist sich als willkommene Alternative zu einem grösseren, dezentralen Pflegezentrum.

Strassenverkehr Die Kantonspolizei hat am 25. November und am 5. Dezember 2011 auf der Oberwilerstrasse Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von den 1053 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 134 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 77 Stundenkilometer. 

Gemeinderat Nürensdorf

ion

Gratulat

Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 5. Februar Isler Berta Altersheim Breiti Bassersdorf


Nürensdorf

28

Vorläufig weiterhin Einbahn-Verkehrsregime

Dorf-Blitz

01/2012

4400 Franken gespendet Der Einladung des ortsansässigen Frauenvereins Oberwil-Birchwil zum traditionellen Suppenzmittag von Ende November in der Turnhalle Sunnerain folgten auch in der Ausgabe 2011 wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Neben feinem Essen wurden auch das selbstgebackene Brot, die zahlreichen Kuchen sowie Adventskränze und Gestecke verkauft. Der Gewinn von 4400 Franken wurden dem gemeinnützigen Verein Behinderten-Transport Winterthur BTW gespendet. (e)

Seit Mitte Januar sind die Bauarbeiten für die vierte Etappe an der Alten Winterthurerstrasse, im Abschnitt Lebernstrasse bis zur Ortsausfahrt Hatzenbühlstrasse, wieder im Gange. Geplant ist, dass diese bis Mitte März abgeschlossen sind. Je nach Witterung könnte sich dieser Endtermin aber in den April verzögern. Das Verkehrsregime mit Einbahnverkehr von Bassersdorf Richtung Breite wird

beibehalten. Für den Durchgangsverkehr von Brütten nach Bassersdorf ist eine grossräumige Umleitung signalisiert (siehe Plan). Die Buslinien 660 und 767 verkehren regulär; es kann aber zu Verspätungen kommen. Gemäss weiteren Ausführungen der kantonalen Baudirektion ist anschliessend die Belagssanierung im Ausserortsbereich, Abschnitt Hatzenbühlstrasse bis Ortseingang Breite, an der

Reihe. Für die abschliessenden Deckbelagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen der Kanzleistrasse bis zum Ortseingang Breite komplett gesperrt werden. Der Einbau erfolgt an einem Wochenende; diese Vollsperrung findet voraussichtlich Anfang Juni 2012 statt. TR A DITIONA L PATCHWOR K A N D QUILTING  (e)

The QUILTPLACE

T

T R A DI T ION A L PA T C H WOR K A N D QU I LT I NG

TRA

The QUILTPLACE

The QUILTPLACE

T

TR A DITIONA L PATCHWOR K A N D QUILTING

T R A DI T ION A L PA T C H WOR K A N D QU I LT I NG

TRA

The QUILTPLACE

The QUILTPLACE theQUILTPLACE Traditional quilting and p atchwork

Rettich Innendekoration startet ab 1. Februar in Nürensdorf Die Eröffnungsfeier findet mit einem Tag der offenen Türe an der Hinterdorfstrasse 1. am 3. März 2012 von 8 bis 16.00 Uhr statt.

PA T C H W O R K A N D Q U I L T I N G

The QUILTPLACE PA T C H W O R K A N D Q U I L T I N G

Rettich Innendekoration Tel. 044 836 79 35, Fax 044 836 48 12, info@rettich-innendekorationen.ch, www.rettich-innendekorationen.ch

Stoffe • Zubehör • KurSe

wiNter Sale 40 % r a bat t auf auSge wä h lt e S t of f e ladenöffnungszeiten Dienstag bis Samstag 10–17 uhr the Quiltplace gmbh hinterdorfstrasse 15 ch-8309 Nürensdorf +41 (0)44 836 98 52 www.thequiltplace.ch


Dorf-Blitz

Nürensdorf

01/2012

29

Hoffen auf baldige Pächter-Nachfolge im «Bären»

Zwei Interessenten sind im Gespräch Acht Monate nach der Eröffnung steht der Gasthof Bären per Ende Januar bereits wieder ohne Pächter da. Der Vorstand der Genossenschaft Zentrum Bären sucht mit Hochdruck nach einer geeigneten Nachfolge der Sellan Gastro AG, um den Betrieb des einzigen Restaurants im Nürensdorfer Zentrum so schnell wie möglich gewährleisten zu können. von Mano Reichling «Der Bär geht wieder in die Höhle!» So verabschieden sich Astrid und Arul Sellan von ihren Gästen, Freunden und Partnern vom Gasthof Bären. Dies unter einem Countdown-Zähler, der Tage, Stunden, Minuten und Sekunden dem Besucher der Homepage etwas befremdend vor Augen führt, wann die kurze Zeit ihres Wirkens in Nürensdorf zu Ende geht. Wehmut klingt hier mit, aber auch die nüchterne Bilanz wird aufgezeigt, dass der Aufbau «eines rentablen Betriebes wesentlich länger dauert, als wir an-

fänglich erhofft haben. Eine solch lange Durststrecke übersteigt unsere Möglichkeiten.»

Zwei Interessenten Was mit viel Enthusiasmus Ende April vergangenen Jahres begonnen hatte, ist bereits Geschichte. Nicht nur bei den betroffenen Wirtsleuten, auch im Vorstand der Genossenschaft Zentrum Bären Nürensdorf ist Ernüchterung eingekehrt. Franz Brunner als Präsident der Genossenschaft erklärt auf Anfrage, dass zwei Interessenten zum Gespräch mit dem Genossenschaft-Vorstand eingeladen sind. Bis zur Drucklegung dieser Ausgabe konnte gemäss Brunner aber noch kein Vertrag unterzeichnet werden. «Wir hoffen, den Gastrobetrieb mit einem erfolgreichen Wirt so schnell wie möglich weiterführen zu können, wobei die Bezeichnung ‹erfolgreicher Pächter› über derjenigen einer ‹schnellen Besetzung› steht», präzisiert Franz Brunner.

Rickli kam zum Fondueplausch

Franz Brunner, Gemeindepräsident und Präsident der Genossenschaft Zentrum Bären hofft, dass für den Gasthof zum Bären rasch eine Lösung gefunden werden kann. (re)

Wie es weiter geht mit dem ältesten Gasthaus des Kantons Zürich steht zumindest bis Dato in den Sternen. Verschiedene Optionen stehen derzeit offen. Man sei wohl zu optimistisch gewesen im letzten Frühling, zeigt sich der Präsident der Genossenschaft Zentrum Bären selbstkritisch. Auch die Verzögerungen der Bauphase habe sicher eine Rolle gespielt. Ebenso die nicht den Bedürfnissen der Benutzerkreise entsprechenden und offensichtlich falsch gewählten Öffnungszeiten. Im Nachhinein sei man eben immer klüger, konstatiert Franz Brunner.

Mahlzeitendienst gesichert

Am Freitag, 13. Januar, führte die Ortspartei der SVP den traditionellen Fondueplausch in der Waldhütte durch. Das Interesse war – wie in den Vorjahren – gross und es konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Bereits längere Zeit im Voraus hatte die Winterthurer Nationalrätin Natalie Rickli ihre Teilnahme am diesjährigen Nürensdorfer SVP-

Fondueplausch zugesagt und sie löste ihr Versprechen auch ein. Obschon sie eigentlich als Gast anwesend war und die Politik bei diesem Anlass Nebensache war, stand sie allen Fragen Rede und Antwort. Die SVP-Ortspartei Nürensdorf ist erfreut, dass es ihr immer wieder gelingt, namhafte Politiker aus ihren Reihen als Gäste zu gewinnen. (e)

Franz Brunner wehrt sich dagegen, die Kündigung sei zu spät kommuniziert worden, wie dies im Dorf zu hören war. Das Gegenteil entspreche der Tatsache: Der Genossenschaftsvorstand habe monatlich mit den Wirtsleuten Astrid und Arul Sellan Besprechungen geführt. Die Sellan Gastro AG habe bei diesen Treffen jeweils auch die Umsatzzahlen offengelegt, und gemeinsam habe man versucht, Schwachstellen auszumerzen und den Betrieb in erfolgreichere Bahnen zu leiten, erklärt Franz Brunner weiter. Die Genossenschaft sei den Pächtern finanziell stark entgegen gekommen.

Gesichert ist nach dem Weggang der Sellan Gastro AG jedoch der Mahlzeitendienst für Bewohnerinnen und Bewohner der Alterswohnungen. Acht bis neun Personen nutzen gemäss Brunner diesen Service dreimal pro Woche. Falls der «Bären» für längere Zeit ohne Pächter dastehen sollte, müsste für dieses Angebot eine Lösung gesucht werden; falls unumgänglich würde ein Catering hier Alternativen bieten. Eine kleine Umfrage zeigt, dass die breite Öffentlichkeit hofft, dass das einzige Restaurant im Zentrum Nürensdorf nicht lange geschlossen bleiben muss und künftig an Zeiten anknüpfen kann, wie sie einst bei Rosa Tschudi oder Felix und Lucia Eppisser herrschten. 

Letzte Neuigkeiten Gespräche mit der Sellan Gastro AG und der Genossenschaft Zentrum Bären in den vergangenen Tagen fruchteten insofern, dass sich die Familie Sellan bereit erklärt hat, den Betrieb bis im Frühjahr (Mitte März) weiter zu betreiben, um damit mehr Zeit für eine Nachfolgelösung zu gewinnen, konnte Genosenschaftspräsifent Franz Brunner kurz vor Redaktionsschluss dieser Ausgabe melden. (re)


So erreichen Sie garantiert

Sie

FürSie - Für Sanitär und Sanitär und Service Service Mit dem Mondeo Station Wagon Carving 2.0 EcoBoost, 203 PS/149 kW,

Brunner Partner AG Haustechnik · info@brunnerpartner.ch · www.brunnerpartner.ch Brunner Partner AG info@brunnerpartner.ch Neue Winterthurerstrasse 20 Haustechnik · 8305 Dietlikon · Tel. 01 835 30 30 · Fax 01 835· www.brunnerpartner.ch 30 31 Plattenstrasse 14 · 8032 Zürich 01 251 59 82 · ·Fax 5130 11 30 · Fax 01 835 30 31 Neue Winterthurerstrasse 20 ··Tel. 8305 Dietlikon Tel.0101251 835

Plattenstrasse 14 · 8032 Zürich · Tel. 01 251 59 82 · Fax 01 251 51 11

komfortabel dank SD-Navigationssystem PLUS mit Rückfahrkamera und weiterer Zusatz ausstattung im Wert von Fr. 4800.-*. Gegen einen Aufpreis motorisierung erhältlich.

36’500.AB FR.

13’200.PREISVORTEIL

Flug-Garage AG Klotenerstrasse 72, 8303 Bassersdorf, 044 836 51 84, info@fluggarage.ch

ford.ch

Zusatzausstattung im Wert von Fr. 4800.-, abzüglich Rabatt Fr. 13’200.-. Zusatzausstattung bestehend aus SD-Navigationssystem PLUS, Parkdistanzsensoren vorne und hinten, Rückfahrkamera, LED-Tagfahrlicht, Dachreling schwarz, Metallic-Lackierung. Abgebildetes Modell mit optionalen 18"-Leichtmetallfelgen (Aufpreis Fr. 2200.-). Angebot nur für Flottenkunden mit einem Handelsregistereintrag. Bedingungen gemäss Flottenreglement von Ford Schweiz. Änderungen vorbehalten.

Gemeinsam So individuell wie Ihr Traum Spitzenleistungen schaffen. vom Eigenheim: unsere Beratung. Gemeinsam erreicht man Ziele schneller. Deshalb unterstützen mitIhr Freude die Nationalteams Mit Raiffeisenwir wird Traum eigenen Deshalb unterstützen wir mit Freude Gemeinsam erreicht man von Zieleden schneller. im Und den Nachwuchs erst recht. vierSchneesport. Wänden schneller wahr. Denn unsere Experten die Nationalteams im Schneesport. Und den Nachwuchs erst recht. www.raiffeisen.ch beraten Sie persönlich und erstellen für Sie eine

individuelle Finanzierungslösung, die Ihren Wünschen und Ihrer Situation entspricht. Sprechen Sie heute Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf noch mit uns. 8425 Oberembrach Tel. 044 865 45 70 www.raiffeisen.ch/hypotheken

8303 Bassersdorf 8304 Wallisellen

Tel. 044 888 66 55 Tel. 044 877 70 00

Wir machen den Weg frei Wir machen den Weg frei


Dorf-Blitz

Region

01/2012

31

Kevin allein beim Verein

In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2011 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.

Treffen der Strickgruppe des Frauenvereins Bassersdorf

«Inestäche, umeschlah, durezieh und abelah» Zweimal im Monat trifft sich die Strickgruppe des gemeinnützigen Frauenvereins Bassersdorf in der Bungertstube. Mehrere Tausend Franken für gemeinnützige Zwecke bringt der Verkauf der hergestellten Strickwaren pro Jahr. Dorf-Blitz Redaktor Kevin Knecht war bei einem solchen Treffen dabei und versuchte sich im Stricken. Als ich eintreffe, warten einige Mitglieder der Strickgruppe bereits vor der Bungertstube, die anderen treffen nach und nach ein. Ich schüttle fleissig Hände und stelle mich den Damen vor, die angesichts meines Besuchs etwas überrascht, aber erfreut sind.

Gesellige Treffen Sobald alle versammelt sind, betreten wir die Bungertstube, und schon bald klickern die «Lismi-Nadeln» leise. Ich staune still darüber, wie gekonnt, schnell und locker die Handgriffe ausgeführt werden. Daneben wird munter geplaudert. «Wir alle stricken vor allem zu Hause, einige mehr als acht Stunden am Tag. Unsere zweimonatlichen Treffen dienen vor allem dem Austausch», erklärt Greti Schindler, welche die Strickgruppe nun schon seit 31 Jahren leitet. Dann holt die 66-jährige Baltenswilerin einige fertige Stücke hervor: Socken, Finken, Handschuhe, Schals und Mützen; alles von ganz offensicht-

lich guter Qualität. Beim Stricken geniessen die Damen relativ grosse Freiheiten. Damit aber das Angebot auch der Nachfrage entspricht, koordiniert Greti Schindler die Produktionen.

Die ersten Strickversuche Schliesslich erhalte ich einen dunkelblauen Wollknäuel und zwei Nadeln. Es ist mein erster Strickversuch, deshalb weiss ich damit nicht viel anzufangen. Greti Schindler knüpft mir netterweise die erste Reihe mit 25 Maschen und erklärt mir dann alles Schritt für Schritt: «Inestäche, umeschlah, durezieh und abelah.» Schliesslich nehme ich etwas unsicher die Nadeln in die Hand und wickle den Faden um meinen linken Zeigefinger. Dann steche ich mit der Nadel in die oberste Masche, angle den Faden und ziehe ihn durch. Geschafft! Ich bin beinahe etwas stolz auf mich und versuche, mich nicht durch das viel lockerere und schnellere Gestricke der Damen um mich herum demotivieren zu lassen.

Aus 25 werden 28 Konzentriert stricke ich weiter. Meine anfangs linkischen und lang-

Die Damen der Strickgruppe arbeiten mit enormem Tempo und plaudern dabei angeregt. (Bilder: Kevin Knecht)

samen Bewegungen werden mit jeder Reihe sicherer und sogar etwas schneller. Allmählich kann ich mich sogar den Feinheiten widmen. Es läuft immer besser, und schliesslich habe ich bereits ein ganz ansehnliches Stück Gestricktes vor mir. Die Damen der Strickgruppe geben mir laufend Tipps und sind freundlicherweise voll des Lobes für meine gerade erst erlernten und noch sehr rudimentären Strickfähigkeiten. Schliesslich sieht sich Yvonne Hildebrand, meine Nachbarin, meine Strickarbeit genauer an und stellt fest, dass mir in den ersten paar Reihen offensichtlich einige Fehler unterlaufen sind. Aus den ursprünglich 25 Maschen sind 28 geworden, und durch versehentliches Durchstechen des Fadens sind einige «Fächtli» entstanden. Sofort beginnt sie das Gewebe meiner Strickerei aufzuknüpfen, um Schadensbegrenzung zu betreiben.

Marmor-Gugelhopf Ich versinke völlig im Stricken und bin dann beinahe etwas überrascht, als es bereits Vier schlägt. Die Strick-

arbeiten werden beiseite gelegt, und alle werden von Greti Schindler mit Kaffee und herrlichem selbstgebackenem Marmor-Gugelhopf versorgt. Es wird geplaudert, gelacht und übers «Geschäft» geredet: Was wurde in der letzten Zeit verkauft? Was ist gefragt, welche Aufträge stehen an? Denn schliesslich geht es auch darum: Durch das Ausführen von Aufträgen und den Verkauf der Strickwaren im Lädeli «Jm Centrum» unterhalb der Kirche in Bassersdorf und an Märkten Geld einzunehmen. Über 10 000 Franken wurden 2011 so eingenommen und gemeinnützigen Zwecken in der Region zugeführt. Ohne diesen karitativen Hintergrund würden die Frauen wohl kaum mit so viel Einsatz und ohne Lohn stricken. Nach dem «Zvieri» wird noch einmal für eine halbe Stunde gestrickt. Erneut vergeht die Zeit wie im Fluge, und mein Stück Stoff wächst schneller als je zuvor. Um fünf bin ich dann fast ein bisschen enttäuscht, dass der Nachmittag bereits vorüber ist. Ich bedanke mich für Kaffee, Kuchen und die herzliche Aufnahme und verabschiede mich. Das Stricken will mir aber nicht mehr aus dem Kopf gehen – zum Glück haben mir die Damen in weiser Voraussicht die Nadeln und den Wollknäuel mitgegeben. 

Kevin Knecht

Yvonne Hildebrands (r.) Nachtmantel ist beinahe fertig; es fehlen noch das Rückenteil und die Ärmel.


Tiefbauamt Kanton Zürich

Die Baudirektion verfügt: In Anwendung von Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, § 5 Abs. 2 lit. a der Kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001 und gemäss Delegationsverfügung Nr. 1981 vom 4. September 2001 I.

In der Gemeinde Bassersdorf ist die Durchfahrt auf der 350 Klotener-/Baltenswilerstrasse und 762 Winterthurerstrasse im Bereich des bestehenden Kreisels infolge Bachdurchlass- und Werkleitungserneuerungen inklusive Kreiselneubau stark behindert. Die Bauarbeiten werden in 4 nacheinander folgenden Etappen ausgeführt. Während der 1. Bauetappe ist der Verkehr örtlich behindert. In der 2. Bauetappe, ab ca. Mitte März 2012, wird der bestehende Kreisel in eine normale Kreuzung mit Lichtsignalanlage umgebaut. Die Fahrrichtung von Kloten her kommend nach Nürensdorf ist nicht mehr gestattet (Signal 2.43 Abbiegen nach links verboten). Die Verkehrsumleitung erfolgt von Bassersdorf über Baltenswil, Tagelswangen, Lindau nach Nürensdorf. Von Winterthur her fahrend ist die gleiche Verkehrsumleitung in entgegengesetzter Richtung signalisiert. In der 3. Bauetappe, ab ca. Mitte Juni 2012 ist die Winterthurerstrasse im Bereich vom Kreisel bis zum Bungertweg für den gesamten Verkehr gesperrt, Anlieferungen und Zubringerdienste in diesem Bereich sind gewährleistet. Die generelle Verkehrsumleitung ist analog wie in der 2. Bauetappe. Der Verkehr auf der Möslistrasse, Höhe Oberstufenschulhaus, wird mittels einer Barriere unterbunden und als Sackgasse (Signal 4.09) signalisiert. Die Durchfahrt des Linienbusses ist gewährleistet. Während der 4. Bauetappe, ab ca. Mitte November 2012, ist die Winterthurerstrasse wieder befahrbar, und es ist nur noch mit kleineren, örtlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

II.

Dauer der Verkehrsbeschränkungen oder Anordnungen: 22.02.2012 bis Ende Dezember 2012

III.

Die Fahrverbote, Verkehrsbeschränkungen oder Anordnungen zur Regelung des Verkehrs richten sich nach dem jeweiligen Baufortschritt.

IV. Die Signalisation der Strassensperre und der Verkehrsumleitung erfolgt durch den Betriebsleiter. V.

Die Missachtung der Signalisation wird als Uebertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft.

VI. Die Verkehrsbeschränkung wird im Amtsblatt des Kantons Zürich sowie im Zürcher Unterländer, Tages Anzeiger und Dorf-Blitz für die Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf bekanntgegeben. VII. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. VIII. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Baustellenkoordination Grossraum Bassersdorf 2011 – 2014 Zürich, 13.01.2012

Baudirektion Kanton Zürich

Hch. Albrecht-Klöti AG Hch. Albrecht-Klöti AG Hch. Albrecht-Klöti Hch. Albrecht-Klöti AG AG Am Samstag, Baugeschäft, Baugeschäft,Embrach Embrach Baugeschäft, Embrach Embrach 4. FebruarBaugeschäft, 2012, NICHT verpassen: 11. Treberwurst-Fest! Wo? Im «Dorf-Träff» an der Dorfstrasse in Opfikon, von 11 bis 21 Uhr durchgehend! Es laden ein:

▼ Umbauten

▼ ▼Umbauten Wohnbauten ▼ Umbauten ▼ Umbauten ▼ ▼Wohnbauten Industriebauten ▼ Wohnbauten ▼ Wohnbauten Renovationen ▼ ▼Industriebauten ▼ Industriebauten ▼ Industriebauten Fassadengerüste ▼ ▼Renovationen ▼ Kernbohrungen ▼ Renovationen ▼ Renovationen ▼ Fassadengerüste Tannenstrasse 89 ▼ Fassadengerüste Tel.: 044 865 04 02 ▼ Fassadengerüste ▼ Kernbohrungen 8424 Embrach Fax: 044 865 50 10 ▼ Kernbohrungen ▼ Kernbohrungen

Die RebbergTannenstrasse 89 Genossenschaft Opfikon8424 Embrach Tannenstrasse Tannenstrasse 89 89

8424 Embrach8424 Embrach und die Glattchuchi Opfikon

• • • •

Kran- u. Greiferarbeiten Kehricht/Wertstoffe Entsorgungen Container Service

• Cheminéeholz Verkauf

So wertvoll wie Ihre Immobilie: Eine fundierte MarktpreisSchätzung durch unsere Experten. Engel & Völkers Büro Wallisellen 043 500 68 68

Tel.: 044 865 04 02 www.engelvoelkers.com/ch/zuerichnord Fax: 044 865 10865 04 02 Tel.: 044 865 04 Tel.: 02 50 044 Fax: 044 865 50 Fax: 10 044 865 50 10

Birchwilerstrasse 44 8303 Bassersdorf Tel. 044 837 16 44 Fax 044 837 16 55 www.lienhart-transporte.ch

Auf www.TrauerkartenDruck.ch möchten wir Sie bei der Auswahl der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte unterstützen. Verlag Spross AG, Gerbegasse 2, 8302 Kloten, Tel. 044 800 11 11


Dorf-Blitz

Region

01/2012

33

Bild des Monats: «Cambio» wird wieder gesetzt

Im Zuge der umfassenden Sanierungsarbeiten im Zentrum Bassersdorf (siehe Artikel auf der Frontseite) wird der Kanton auch den 1991 erstellten «Löwenkreisel» den heute geltenden verkehrstechnischen Bedingungen anpassen. Unter anderem soll der Rundkurs im Strassenquerschnitt verbreitert werden und neu aus Beton gefertigt sein, damit künftig auch überlange Fahrzeuge den Zentrumskreisel problemlos passieren können. Verbunden mit der Erfüllung gesetzlicher Auflagen ist die Gestaltung des Kreisels im innersten Ring Sache der Gemeinde. Wie auf Anfrage bei der Gemeindeverwaltung Bassersdorf zu erfahren ist, hat die Fachkommission Bau im Mai des vergangenen Jahres beschlossen, dass auf einen ursprünglich ins Auge gefassten Gestaltungswettbewerb verzichtet wird. Die heutige Ausführung – die schnecken-

11. Opfiker Treberfest Am Samstag, 4. Februar, führen die Rebberg-Genossenschaft Opfikon (RGO) und die Köche der Glattchuchi Opfikon im Dorf-Träff beim Ortsmuseum an der Dorfstrasse ihr nun bereits elftes Treberfest durch. Was 1998 als Probelauf begonnen hatte und ursprünglich im Zweijahresrhythmus angedacht war, wird mittlerweile jährlich durchgeführt und hat Traditionsstatus erreicht. Die würzige Treberwurst – eine Saucisson, im Trester gegart und mit einer feinen Gemüsebeilage serviert – hat rund um den Hard-

wald eine mittlerweile grosse FanGemeinde gewonnen. Die Liebhaber dieses geselligen Anlasses geben sich jedes Jahr ihr Stelldichein im Opfiker Dorf-Träff und gerne wird dazu auch ein Glas Opfiker Rotwein (Regent) oder zur Verdauungsförderung ein Opfiker Marc genossen. Die Festwirtschaft ist von 11 bis 21 Uhr geöffnet; Treberwurst sowie die Erzeugnise aus dem Opfiker Rebberg werden auch über die Gasse verkauft. Weitere Informationen sind unter www.rgo. ch nachzulesen.  (e)

förmige Spirale «Cambio» war damalige Wettbewerbsgewinnerin nach einer Idee von Richard Spaltenstein (Gartenbaufirma) – wird beibehalten, respektive vom Kanton auf dessen Kosten wieder in den heutigen, jedoch leicht modernisierten Zustand zurückgeführt. Erstens werde dadurch der bereits budgetierte Kredit von 50 000 Franken eingespart und zweitens bleibe dadurch den Vereinen und auch der Gemeinde die «Pflasterstein-Schnecke» im Mittelbereich für dessen temporäre Nutzung weiterhin erhalten. Das Verkehrsaufkommen kann indes kaum vermindert werden; rund 20 000 Fahrzeuge rollen täglich durch den «Löwenkreisel». Eindrücklich und mit zwei Minuten geöffneter Blende ist diese Situation im momentan noch «alten» Basserdorfer Kreisel für die Nachwelt im Bild festgehalten. (re)

Erwachsen werden Töchter und Söhne werden erwachsen; eine Herausforderung für Eltern. Im Säli eines Restaurants steckten Eltern von Jugendlichen zwischen 16 und 25 während vier Abenden im 2011 die Köpfe zusammen. Jedes Mal war die Gruppe der Mütter und Väter etwas anders zusammengesetzt, und ein anderes Thema stand im Zentrum. Aber alle Eltern hatten ähnliche Fragen auf dem Herzen: «Wie handhabt ihr das mit den Rechten und Pflichten, wenn die Jugendlichen volljährig sind?», «Wie sage ich es meinem fast erwachsenen Sohn, wenn ich mir Sorgen mache wegen seines Alko-

holkonsums?», «Kann mir jemand einen Rat geben?», «Unsere Tochter ist volljährig, verbringt halbe Nächte am Computer und hat Probleme in der Lehre.» Bis Mitte April finden wieder solche Gesprächsrunden statt. Organisiert werden diese kostenlosen Gesprächsrunden durch die Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland. Auf deren Homepage sind alle Angaben über Daten, Zeiten, Orte und Schwerpunktthemen aufgeführt, auf www.praevention-zu.ch, unter den Dienstleistungen für Eltern. Telefonische Informationen sind unter der Nummer 044 872 77 33 erhältlich. (e)


Region

34

Gospelchor

Suche nach Rendite? Die Euro-Schuldenkrise mit drohen- gen die Zinssätze zwischen 2 und 5 den Staatspleiten und die Wirt- Prozenten. schaftsabschwächung der Industrienationen sorgten im 2011 für Zunehmend treten auch neue einen anhaltenden KapiSchuldner aus den talstrom in die Schweiz Schwellenländern auf und beschleunigten sound emittieren Frankenmit den Abwärtstrend Obligationen. Auch der Renditen. Dabei nahSchuldner mit schlechtemen Anleger vor allem rer Bewertung oder Anbei Anleihen mit kürzeleihen mit ewigen Laufren Laufzeiten auch negazeiten oder besonderen tive Renditen in Kauf. Strukturen (nachrangig, André Schmidhauser Derzeit verzeichnen Eidvariable Verzinsung) sind genossen erst ab einer in grosser Vielfalt zu haLaufzeit von sechs Jahren einen ben. Die Renditeerwartung beträgt positiven Ertrag. Bei kürzeren Lauf- hier zwischen 3 und 10 Prozent. zeiten liegen die Zinsen bei Null und darunter. Da diese Unternehmensanleihen qualitativ nicht mit den EidgenosAuf ihrer verzweifelten Suche nach sen vergleichbar sind, ist es sehr Rendite greifen sicherheitssuchende ratsam das Kapital auf verschiedene Anleger mehr denn je auf Unterneh- Titel zu verteilen. Ihre Anlagebank mensanleihen zurück. Nach der Fi- unterstützt Sie gerne bei ihrem Annanzkrise konnten sich viele Firmen lageentscheid. wieder solide finanzieren und erzie-  Ihre Raiffeisenbank len auch in dieser schwierigen Zeit  Oberembrach-Bassersdorf einen Gewinn. Je nach Qualität lie-  André Schmidhauser

Der Bassersdorfer Rainbow-Chor mit mehr als 50 «goldenen» Kehlen veranstaltet auch in diesem Jahr wieder Darbietungen in Bassersdorf und Brütten. Die Liedervorträge werden mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug begleitet. Der Rainbow-Chor pflegt ein breites Repertoire musikalischer Stilrichtungen, von Gospel über Musical und Pop bis hin zur Klassik. Nach «Carmina Burana» im 2009 und eigenen Arrangements von Beatles-Liedern im 2010 präsentiert der Chor nun ein neues Gospelprojekt mit dem Titel «Colors of Gospel». Zuhörerinnen und Zuhörer sind eingeladen, einzutauchen in die Welt der Gospelmusik, sollen mitsingen und mitklatschen, wenn ihnen danach zu Mute ist, oder, wenn sie Hoffnungen und Sehnsüchte in sich aufnehmen möchten. Das Konzert in der Kirche Brütten findet am Samstag, 28. Januar um 20 Uhr statt. In der katholischen Kirche Bassersdorf gastiert der «Rainbow-Chor» am Samstag, 4. Februar (20 Uhr) sowie am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr (Familienkonzert mit gratis Eintritt für Kinder). Abendkasse: Erwachsene 15 und Kinder 10 Franken. (e)

Fotowettbewerb

Wo befinden sich diese Gebäude? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte bis am Montag, 6. Februar, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte die Weihnachtsdekoration der Post in Brütten. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Barbara Giovanoli aus Bassersdorf.  (dm)

Dorf-Blitz

01/2012

Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Roli Baumgartner aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Besonders freue ich mich über die Kinder, die ich mit dem Schulbus herumfahre; denn alle – egal welcher Nationalität – sind anständig und liebenswürdig. Dann geniesse ich auch meine eigene Familie, zum Beispiel meine Enkelin, die in Spanien lebt und kürzlich extra in die Schweiz kam, um mit uns ihren 20. Geburtstag nachzufeiern. Das war eine wunderschöne und gelungene Überraschung. Sie wird in zwei Jahren wieder in die Schweiz zurückkommen, um hier zu leben; darauf freue ich mich natürlich sehr. Was hat Sie geärgert? Leider haben wir Schulbusfahrer in gewissen Schulhäusern immer wieder Probleme mit Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto abholen oder zur Schule bringen. Wir können dann nicht in unsere, für den Schulbus vorgesehene Zone fahren, wo die Kinder sicher ein- oder aussteigen können. Oft sind Eltern uneinsichtig und es ergeben sich heftige Wortgefechte. Dabei geht es uns ja nur um die Sicherheit der Kinder. So etwas finde ich wirklich schade. Wir achten bei allen Haltestellen darauf, dass die Kinder beim Ein- und Aussteigen nicht gefährdet sind. Zu meinem Leidwesen muss ich feststellen: Gespräche in den Schulen oder auch mit der Polizei haben bisher leider nicht die gewünschte Wirkung gezeigt.  (mp)


Dorf-Blitz

01/2012

Mehr Fluggäste als je zuvor Die Fluggesellschaft Swiss hat im 2011 nach eigenen Angaben mehr Fluggäste als je eine Airline in der Schweizer Luftfahrtgeschichte zuvor befördert. Insgesamt 15,32 Millionen Passagiere sind mit Swiss International Air Lines geflogen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 8.1 Prozent bedeutet (2010: 14,17 Millionen). Das Angebot an Sitzkilometern erhöhte sich um 7,7 und dasjenige der verkauften Sitzkilometer um 7,1 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Damit konnte das Angebot nicht ganz abgesetzt werden. Die Anzahl der auf dem gesamten Streckennetz durchgeführten Flüge erhöhte sich im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent auf 150 131 Flüge (2010: 141 405 Flüge). Der Sitzladefaktor der Swiss betrug 81,8 Prozent und lag somit leicht unter dem letztjährigen Rekordfaktor von 82,3 Prozent. (sr)

Unterstützung für die Eltern Das neue Veranstaltungsprogramm Februar bis August 2012 der Elternbildung Nord ist kürzlich erschienen. Mit vielen spannenden Kursen und Referaten zu Themen die Eltern und Erziehende in ihrer Aufgabe unterstützen und begleiten können. Das Programm kann kostenlos unter eb.nord@ ajb.zh.ch oder unter Telefon 052 266 90 90 bestellt werden. Am 31. März findet in Winterthur zudem ein dritter Elternbildungstag unter dem Motto «Erziehen heute – Eltern sind gefordert» statt. Die Veranstaltung bietet wieder ein spannendes Hauptreferat sowie acht verschiedene Workshops zu jedem Entwicklungsalter und gibt Eltern die Gelegenheit, sich in Sachen Erziehung fit zu machen. (e)

079 407 24 12 www.adi-feierabend.ch

Region

35

Die Flughafen Zürich AG muss bezahlen

Mit Entscheid von Ende Dezember verpflichtet das Bundesgericht die Flughafen Zürich AG, der Besitzerin eines Mietshauses in der Gemeinde Opfikon eine Lärmentschädigung von rund 17 Prozent des Verkehrswertes zu bezahlen. Damit wird das Urteil der Vorinstanzen bestätigt. Im vorliegenden Fall muss die Betreiberin des Flughafens Kloten

dem Opfiker Mehrfamilienhausbesitzer den fluglärmbedingten Minderwert der im Bereich der Piste 16 gebauten Liegenschaft, rund 338 000 Franken (entsprechend 17 Prozent des gesamten Verkehrswertes), entschädigen. Gemäss Anwaltsbüro Ettler Suter (Zürich), Rechtsvertreter der Opfiker Eigentümerschaft, können nun in allen

anderen hängigen Fällen von Mietliegenschaften die Verfahren wieder aufgenommen werden. Bisher sind nur Eigentümer von Einfamilienhäusern wegen übermässigen Fluglärms entschädigt worden. Die Flughafen AG hat als Reserve für die Entschädigungen bisher rund 750 Millionen Franken zurückgelegt. (sr)

Jürg Stahl: Kandidatur als Fraktionspräsident

Weil der bisher amtierende SVPFraktionspräsident im Eidgenössischen Parlament, Caspar Baader, per Ende Wintersession die gemäss Parteireglement maximale Amtszeit erreicht hat, muss parteiintern eine Nachfolge bestimmt werden. Vier Nationalräte haben sich innerhalb der gesetzlichen Frist gemeldet: Neben Adrian Amstutz (Sigriswil BE; Vizepräsident der SVP Schweiz), dem Unternehmer Pirmin Schwander (Lachen SZ) und dem Rechtsanwalt Luzi Stamm (Baden AG) hat auch der seit

2008 in Brütten wohnhafte Nationalrat Jürg Stahl sich um den Posten beworben. Der 44-jährige gelernte Drogist hat sich im Rahmen seiner nunmehr zwölfjährigen Tätigkeit im Nationalrat auf Gesundheits- und Berufsbildungspolitik spezialisiert und setzt sich für Spitzen- und Breitensport ein. «Die grösste Fraktion im Bundeshaus führen zu können wäre für mich eine grosse Herausforderung. Ich bevorzuge differenzierte Verhandlungsführungen auch über die Parteigrenzen hinweg. Es gilt, mit

valablen Partnern eine Mehrheiten zu finden und es braucht jemanden, der auch mal zuhören kann», meinte Jürg Stahl auf Anfrage. Die SVP-Fraktion der Grossen Kammer hat am vergangenen Samstag (nach Redaktionsschluss Dorf-Blitz) entschieden und Adrian Amstutz für das SVP-Fraktionspräsidium in Bern nominiert. Es brauchte vier Wahlgänge; der Brüttener Jürg Stahl ist im dritten Durchgang aus dem Rennen gefallen, wurde jedoch als freies Mitglied in den Fraktionsvorstand gewählt.  (sr)


Region

36

Eishockey-Junior Sven Andrighetto berichtet aus Kanada*

Dorf-Blitz

01/2012

Dialekt-Märchenmusical

Am grössten Juniorenturnier der Welt Ich konnte diese Weihnachten mit der Schweizer U20-Nationalmannschaft an der Junioren-Weltmeisterschaft in Calgary und Edmonton teilnehmen. Damit ging für mich ein Traum in Erfüllung, es in das Team geschafft zu haben. Es ist das grösste Turnier für Junioren und nur die Allerbesten aus der ganzen Welt spielen dort mit. Zuerst stand ein fünftägiges Trainings-Camp in Red Deer an, danach reisten wir nach Calgary. Die ersten beiden Spiele gingen wir gegen Russland und Schweden als klare «Underdogs» ins Spiel, doch wir zeigten, dass auch wir Schweizer Eishockey spielen können und verloren «nur» 3:0 gegen Russland und 3:4 nach Penaltyschiessen gegen Schweden, die letztlich dann auch Weltmeister wurden.

Klassenerhalt geschafft

wohl wir bis in die 41. Minute mit 2:4 in Führung lagen. Doch die Slovaken kehrten das Spiel innert drei Minuten, wir fielen auseinander, und keiner konnte sich erklären weshalb. Wir schafften es also nicht in die Finalrunde und mussten in die Abstiegsrunde, wo wir auf die Dänen und die USA trafen; ein Sieg reichte uns für den Klassenerhalt. Gegen die Dänen gewannen wir 3:4 nach Verlängerung und gegen die USA verloren wir 1:2.

Das Gastspieltheater Zürich bringt im Auftrag der Zürcher Kantonalbank erstmals das Dialekt-Märchenmusical «Di gschiid Puure-Tochter» auf die Bühne. Übermorgen Samstag, 28. Januar, wird das Stück im Nürensdorfer Ebnetsaal um 15 Uhr aufgeführt. Frei nach Gebrüder Grimm wird die Geschichte vom armen Bauer Krüsi erzählt, der zwar kein Geld hat, dafür aber eine äussert kluge Tochter. Dank

dieser kommt er zu einem Stück Land, dann aber ins Gefängnis. Um ihren Vater zu befreien, muss die Bauerntochter verschiedene Rätsel lösen. Alle Märchenfreunde ab sechs Jahren sind zu einem unvergesslichen Theaternachmittag mit viel Witz, Musik, schönen Bühnenbildern und Kostümen eingeladen. Gratis-Tickets gibt es (solange Vorrat) bei der Zürcher Kantonalbank in Bassersdorf. (e)

Zweite Saisonhälfte gestartet Die Weihnachtstage waren dazwischen; wir gingen alle zusammen in ein schönes Restaurant gut essen und das grösste Weihnachtsgeschenk war sowieso, dass ich dabei sein durfte. Meine Familie kam ebenfalls nach Calgary, um dieses spezielle Erlebnis mit mir teilen zu können, und auch wir hatten Zeit uns zu sehen, essen zu gehen oder um zu shoppen. Es war ein unvergessliches Erlebnis, das ich mit Sicherheit nie vergessen werde.

Unser Ziel war klar, die Finalrunde zu erreichen, doch um dies zu schaffen, mussten unbedingt Siege gegen Lettland und die Slovakei her. Gegen die Letten haben wir die Pflicht mit ein wenig Mühe geschafft, doch gegen die Slovakei kam dann die grosse Enttäuschung. Wir verloren mit 6:4, ob- 

Wir suchen für einen Nachmittag pro Woche (je nach Bedarf eventuell nur alle 2 Wochen)

Mitarbeiter (eventuell Rentner) für die Pflege unseres Gartens. Vorkenntnisse oder entsprechende Erfahrung erwünscht. M. + T. Streuli, Lebernstrasse 9, 8309 Nürensdorf Tel. 044. 836.42.31 / 079. 352.32.55

Sven Andrighetto

*Sven Andrighetto (18) aus Bassersdorf wurde gedraftet (der Dorf-Blitz berichtete) und spielt in dieser Saison nun mit den weltbesten Junioren der Quebec Major Hockey League bei den «Rouyn Noranda Huskies».

✃Wohi mit all dem Grümpel? steinmann-entsorgung.ch

Mir chömed‘s grad cho hole!

Alüte! 044 865 42 81

info@steinmann-entsorgung.ch

VGB

GmbH

Lägernstr. 24, 8303 Bassersdorf

Architekt dipl. Hochbautech. dipl. Bauleiter Ing. EurEta

VINZENZ GUT BAULEITUNGEN

Tel. 044 836 85 19

Bauleitungen Expertisen Bau-Treuhand Baueingaben


Dorf-Blitz

Region

01/2012

37

Die Überwerfung Hürlistein ist gut im Zeitplan

Auch für die Kleinlebewesen wird gesorgt Die Arbeiten an der Überwerfung Hürlistein schreiten gut voran. Inzwischen wurde der Damm von Dietlikon her, mit dem das Brückenniveau erreicht werden soll, zu zwei Dritteln aufgeschüttet. Erste Brückenpfeiler und grosse Teile der Betonrampe von Effretikon her sind fertiggestellt. Die gute Witterung hat dazu beigetragen, dass das Bauwerk gut im Zeitplan ist. von Christian Weiss Noch bis Ende 2013 haben die diversen beteiligten Bauunternehmen Zeit, um die Überwerfung am Bahnknoten Hürlistein, der teilweise auch auf dem Gebiet der Gemeinde Bassersdorf liegt, fertig zu stellen. Ein Besuch vor Ort zeigt, dass sich seit Baubeginn im vergangenen Sommer schon Vieles getan hat. Abertausende von Kubikmetern Erde wurden bewegt, grosse Betonbauten errichtet und nebenbei hat man auch noch etwas für die heimischen Kleinlebewesen getan: Unmittelbar beim Clubhaus des Vereins Hundesport Effretikon und Umgebung stehen seltsame Holz- und Steinhaufen zwischen dem Fussweg und dem Waldrand. Wie SBB-Projektleiter Marc Weber-Lenkel erklärt, sollen diese Haufen eine Art Übergangsdomizil für Reptilien bilden. Der Schotterunterbau der Bahngleise ist nämlich beliebter Lebensraum für die Kleinlebewesen. Da er durch die Bauarbeiten beeinträchtigt wird, müssen die Bundesbahnen auf Grund der Umweltgesetzgebung Ausgleich schaffen.

Die Bauarbeiten an der Überwerfung sind weit fortgeschritten. (Bilder: Christian Weiss)

Technikraum wird in Rampe integriert Schon sehr weit fortgeschritten ist der Bau der Zufahrtsrampe von Effretikon her. Der gut 500 Meter langen Auffahrt fehlt inzwischen nur noch die Krone, die später einmal die Gleise tragen wird. Inzwischen wird die Schalung montiert, auf der dann die Krone betoniert wird. Später wird in die Rampe ein grosser Technikraum integriert, der unter anderem die Stellwerktechnik und die Versorgung der Weichenheizungen aufnehmen wird. Der entsprechende Platz in der Rampe wurde ausgespart. Im Anschluss an die Rampe werden zurzeit die Brückenpfeiler gesetzt. Um sie ausreichend solide zu verankern, wurden

Die Betonmauern verhindern, dass Züge mit der Brücke kollidieren.

mittels einer 90 Tonnen schweren Maschine Betonpfähle teilweise über 15 Meter in den Untergrund getrieben. Wie Urs Mattich, Vertreter der Arbeitsgemeinschaft L751 (Specogna, Walo Bertschinger, Jakob Scheifele AG, Kibag) erklärt, lief der Bau bisher weitgehend reibungslos und geologische Überraschungen blieben aus. Gleichwohl ist der Einsatz der Betonpfählmaschine in unmittelbarer Nähe zum Bahnbetrieb logistisch anspruchsvoll. Gearbeitet wurde jeweils an Wochenenden im Dreischichtbetrieb von Freitagabend bis Sonntagnacht.

Totalsperrung ist nicht möglich Da der Zugverkehr auch in der Nacht für die Güterzüge gewährleistet werden muss, ist die Bahnstrecke ständig offen. Nur in Ausnahmefällen konnte an Wochenenden mit kleinerem Verkehrsaufkommen eines der vier Gleise gesperrt werden. Auf der Dietliker Seite der rund 400 Meter langen Brücken ist der Erddamm zu etwa zwei Dritteln fertiggestellt. Insgesamt müssen rund 140 000 Kubikmeter Erde bewegt werden. Lastwagen der Kibag bringen Aushubmaterial auf die Baustelle, wo es mit Bulldozern verteilt und anschliessend von grossen Walzen verdichtet wird. Die Verdichtung und die Bewachsung des Walls sind ausreichend, um die Haltbarkeit des Damms zu gewährleisten.

Ebenfalls bereits beachtlich weit fortgeschritten ist der Bau von einer Art Betonleitplanken entlang der Bahngleise. Diese Betonmauern sollen verhindern, dass ein entgleisender Zug gegen die Brückenpfeiler, gegen Damm oder Rampe prallt. Wie Marc Weber-Lenkel erklärt, entsprechen diese Massnahmen neuen Sicherheitsbestrebungen, die man nach dem ICE-Unfall von Eschede in Deutschland gemacht hat, als ein ICEZug bei einer Entgleisung eine Brücke zerstörte. Projektleiter WeberLenkel zeigt sich insgesamt erfreut über den Fortschritt auf der Baustelle: «Wir sind gut im Zeitprogramm. Wir haben zwar keine grosse Reserven, aber wir sind auch nicht im Rückstand.» 

Überwerfung Hürlistein Mit der Überwerfung Hürlistein soll das Nadelöhr am dortigen Verkehrsknoten zu einem guten Stück entwirrt werden. Dort, wo die Strecke Flughafen-Effretikon mit der Linie Dietlikon-Effretikon zusammen kommt, werden insgesamt vier Gleise auf drei zusammengeführt respektive reduziert. Das rechte Gleis von Bassersdorf nach Effretikon kommt also mit dem linken von Dietlikon zusammen. Dies führt auf diesem Gleis zwangsläufig zu Konflikten. Da im Bahnverkehr allgemein Linksverkehr herrscht, fahren Züge, die von Effretikon nach Bassersdorf wollen, jenen entgegen, die von Dietlikon nach Effretikon wollen. Dieser Gegenverkehr schränkt die Kapazität der Verkehrswege stark ein. Damit ab 2014 unter anderem der Eurocity München-Zürich im Zwei-Stunden-Takt verkehren kann, muss die Kapazität erweitert werden. Damit das gelingt, werden die Züge, die auf dem linken Gleis von Dietlikon nach Effretikon fahren, mit der Überwerfung auf das linke Gleis der Linie von Bassersdorf nach Effretikon geführt. Gegenverkehr kann nach Fertigstellung der Bauarbeiten im «Hürlistein» künftig vermieden werden.  (cw)


38

Sport

Dorf-Blitz

01/2012

Simone Niggli, Daniel Hubmann und Larissa Lienhard als logische Sieger

Postensuche in Bassersdorf mit Weltklassenambiente Sie kamen am Sonntag 15. Januar wirklich wie angekündigt alle nach Bassersdorf, die Schweizer Orientierungsläufer, die einem Anlass den Hauch von Weltklasseambiente geben, weil sie diese Disziplin auch international dominieren. Es kamen aber auch 900 weitere Läufer zum «Stadt-OL», um sich in den vielen, ihrem Leistungsvermögen und Alter angepassten Kategorien zu messen.

gen aufzuwarten. Die anderen einmal schnell, dann wieder gemütlich ihren eigenen Rhythmus laufend. Der Blick auf die Karte war für alle wichtig, denn Posten und Kartenbild bestimmen die Routen, die zu laufen sind. Die waren in Bassersdorf nicht allzu schwierig. Am kniffligsten waren die Routenwahlen, denn die direkte Linie ist im Stadt-OL sehr oft nicht begehbar, da Gärten und Häuser im Weg stehen. Die Steigungen kosteten zudem Kraft.

So gab es in den sonst ruhigen Quartieren Bassersdorfs an jenem Sonntagmorgen viel Bewegung. Da und dort liefen sie um die Ecken, die Orientierungsläufer mit ihren Karten, und eilten von Posten zu Posten: Die einen in hohem Tempo – sie trainieren regelmässig, um mit Topleistun-

Mit Daniel Hubmann und Simone Niggli siegten die weltbesten Orientierungsläufer der letzten Jahre standesgemäss. Doch sie wurden gefordert und liefen nur mit knappem Vorsprung in der bxa-Halle vom Hellen ins Dunkle zum Sieg. Simone Niggli hatte im Areal des Schulhau-


Dorf-Blitz

01/2012

Sport

39

Aus den Ranglisten Elite Sprint Qualifikation: 1. Simone Niggli (Münsingen) 23:57. 15. Mirjam Pfister (Nürensdorf) 29:17. D14: 1. Larissa Lienhard (Bassersdorf) 22:38. H14: 1. Andrin Gründler (Hittnau) 18:30. 7. Nicolas Pfister (Nürensdorf) 21:29. 12. Manuel Pfister (Nürensdorf) 22:48. 29. Marco Pfranger (Nürensdorf) 28:46. 35. Nicolas Keller (Nürensdorf) 30:20. D12: 1. Eliane Deininger (St. Gallen) 17:35. 28. Janine Keller (Nürensdorf) 41:16.

ses Mösli einen Posten falsch eingeschätzt und von oben statt von unten angelaufen – so geriet sie in die Defensive und konnte erst kurz vor Schluss ihre Klubkollegin Sabine Hauswirth doch noch abfangen. Hubmann meisterte diese Klippe souverän und konnte das Rennen von der Spitze aus kontrollieren. Fabian Hertner rückte zwar immer näher, doch Hubmann hatte noch einmal beschleunigen können. Die Schweizer Topläufer befinden sich zurzeit im Wintertraining: An den Europameisterschaften in Schweden und an den Weltmeisterschaften in Lausanne wollen sie brillieren.

In die Reihe der Sieger reihte sich auch die Bassersdorfer Nachwuchsläuferin Larissa Lienhard. Zuhause fühlte sie sich besonders wohl und

lief einem überlegenen Sieg entgegen. Sie sicherte sich damit gleich einmal das Punktemaximum zum Auftakt der Zürcher OL-Jugendmeisterschaft in der Kategorie der bis 14-Jährigen. Sie zählt zu den Favoritinnen auf die Gesamtwertung. In der Kategorie «Sie und Er» beteiligten sich auch die Basserdorfer Gemeindepräsidentin Doris Meier und ihr Gatte Martin. Das Paar hatte starke Konkurrenz, denn der Winterthurer Stadtrat Stephan Fritschi lief mit Ehefrau Cécile Lütolf die recht lange und anspruchsvolle Strecke ebenfalls.

Laufleiter Peter Mohn vom neuen Stadtlauf-Organisator, dem OLC Kapreolo, war nach dem Wettkampftag sehr zufrieden. Zumal die Premiere am Anlass gut funktionierte: Die pa-

ckenden Finalläufe konnten in der vollbesetzten bxa-Halle (Wettkampfzentrum) von zahlreichen Zuschauern und von Gemeinderäten des Wettkampfortes (neben der Präsidentin Doris Meier auch Bruno Muff aus Bassersdorf) sowie aus umliegenden Gemeinden verfolgt werden: Per GPS wurden die Positionen der Teilnehmer auf einer Grossbildschirmkarte sichtbar gemacht. Dank moderner Technik wurde OL für das Publikum dadurch erlebbar – sie sahen die Fehler und die Aufholjagden. Und sie applaudierten den in die Halle einlaufenden Wettkämpfern zu. Der OLC Kapreolo hat im Übrigen Grosses vor: Er will den OLWeltcupfinal 2014 in die Region holen.

 

Text: Beat Meier Bilder: Mano Reichling

HAK ( 4.7 km, 0 m, 25 Po.): 1. Jonas Hurter (Baden) 30:30. 6. Seppo Schüpbach (Bassersdorf) 33:48. HB: 1. Reto Järmann (Urdorf) 32:24. 23. Vinzenz Kneisl (Brütten) 50:09. DB: 1. Ursina Dubach Eichenberger (Stäfa) 21:41. 19. Cornelia Keller (Nürensdorf) 37:10. H45: 1. Marco Diener (Bern) 39:47. 21. Güst Erni (Nürensdorf) 47:04. D50: 1. Isabelle Hellmüller (Speicher) 30:46. 20. Ursula LienhardPlüss (Brütten) 50:11. H65: 1. Ernst Baumann (Schwarzenbach SG) 40:11. 19. Klaus Bruggisser (Brütten) 58:57. D70: 1. Erica Huggler (Oetwil am See) 38:00. 2. Elsbeth Haslinger (Brütten) 39:34. Offen kurz: 1. Beat Seiterle (Frauenfeld) 20:22 3. Werner Vogel (Bassersdorf) 25:26. 4. Bratislav Cvetkovic (Bassersdorf) 26:13. Familien: 1. Familie Stäheli (Frauenfeld) 28:19. 2. Familie Mathis (Bassersdorf) 29:50. 5. Martin Erzberger und Susanne Leon (Bassersdorf) 32:40. 6. Familie Brunner (Bassersdorf) 33:25. 7. Fam. Peter (Nürensdorf) 33:34. Sie und Er: 1. Stefan Fritschi und Cécile Lütolf (Winterthur) 42:27. 3. Doris und Martin Meier (Bassersdorf) 44:35. Scool: 1. Eva und Cyrill Zehnder (Schaffhausen) 11:41. 13. Doris, Severin, Pauline, Laurin Ritter (Bassersdorf) 20:09.


KONZERT ZIRKEL BASSERSDORF

STEAKS 200-500g

DIE GRILLSAISON GEHT WEITER! Im Argentinischen Steakhouse & Bar EVITA im 1. Stock beim Kreisel in Bassersdorf

Freitag, 10. Februar 2012 Reformierte Kirche Bassersdorf

Liederabend

RUBEN DROLE Bariton / Bass Simone Keller, Klavier

Werke von: J.Brahms, J.Ibert, H.Wolf Vorverkauf ab 30. Januar 2012 Papeterie Gutenberg Tel. 044 836 53 11 Abendkasse 19.30 Uhr Ruben Drole ist im Ensemble Opernhaus Zürich

KI BAG R e c yc lin g u n d E nt s o rg u ng

Blumen Blumen S ie z ie he n u m o de r r äu me n auf? K I BAG R E b i e te t I hne n Sp e r rg utmul den , K ra n - und K le intra nsp or te. KI BAG R E AG W i nte r t h u re r s t ra s s e 3 4 • 8 3 0 3 B a s s e r s dor f Tel efo n 0 4 4 8 3 8 4 6 0 0 • Fa x 0 4 4 8 3 8 4 6 1 7 eM ai l r. web e r @ k i b a g. c h • w w w. k i b a g. c h KI BAG . Au s g u te m G ru n d. Ins_48x94:Layout 1 21.1.2009 8:2

FURRER & PARTNER SANITÄR AG

Kloten Bassersdorf

Tel: 044 800 70 10 Neubau Umbau Service

Blumen

Gärtnerei Gärtnerei 5 Bachtobelstrasse Bachtobelstrasse Tel. 044 836 56 205 Tel. 044 836 56 20 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf Gärtnerei

Bachtobelstrasse 5

Zweerus Zweerus Zweerus

Blumenladen Blumenladen Klotenerstrasse 11

Klotenerstrasse 11 Tel. 044 836 62 44 Tel. 044 836 62 44 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf Blumenladen Klotenerstrasse 11

Wir empfehlen uns Tel. für: 044 836 56 20 Tel. 044 836 62 44 Wir empfehlen uns 8303für: Bassersdorf 8303 Bassersdorf Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse Hochzeitsfloristik – Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten ––Trauerbinderei – Wir empfehlen uns für: Dekorationen – -Pflanzen und Garten – Trauerbinderei – Blumen –Balkontraditionellefür und Haus exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Fleuropservice und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten – Trauerbinderei – Fleuropservice - Balkon- und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Fleuropservice - Balkon- und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt

Jetzt wiederaktuell: eigene, bunte Im Februar Im Februar aktuell: Im Februar aktuell: Primeln in und vielen Farben aus eigener Primeln frische Tulpen Primeln in vielen Farben aus eigener Kultur Primeln in vielen Farben aus eigener Kultur Kultur


Dorf-Blitz

Sport

01/2012

41

James Third (Baltenswil) liebt den Triathlon-Sport

«Alles oder Nichts» heisst die Devise James Third opfert seine gesamte Freizeit dem Triathlon-Sport. Drei bis fünf Wettkämpfe absolviert der gebürtige Engländer während einer Saison. Bereits als Kind machte er viel Sport: Zuerst die Disziplin Schwimmen und später dann – nach einer Sportpause – kam das Rudern dazu.

Wohnsitz in die Schweiz verlegte. Die ersten zwölf Jahre seines Lebens verbrachte er mit seinen Eltern und dem Bruder in England, dann zog die Familie nach Belgien um. «Lustigerweise wohnt von meiner Familie zurzeit niemand mehr im Heimatland. Mein Bruder arbeitet in New York», erzählt er weiter. Trotzdem sei der Familienzusammenhalt gross und bei Wettkämpfen würden seine Eltern anreisen und ihn unterstützen.

von Marianne Oberlin Als Jugendlicher machte James Third Bekanntschaft mit einem Lebensretter, der den Triathlon-Sport betrieb. Der neue Kollege konnte den jungen James für diese vielfältige Sportart begeistern und so investierte Third wieder einen grossen Teil seiner Freizeit in das Training. «Heute verbringe ich zwischen 15 und 20 Stunden wöchentlich mit Schwimmen, Radfahren und Rennen. Ich versuche, meine Trainingseinheiten möglichst in meinen Arbeitsrhythmus einzubinden, so verliere ich am wenigsten Zeit», gibt der Sportler Auskunft. Seine Schwimmeinheiten absolviert Third im Hallenbad Zürich-Oerlikon während der Mittagspausen, das Renntraining macht er in der Umgebung seines Arbeitsplatzes an der ETH Zürich. Die Veloeinheiten führen ihn aus seinem Wohnort Baltenswil in die weitere Agglomeration hinaus, oft bis nach Deutschland. «Die Umgebung hier ist genial für Sportler; es hat Wald, Hügel und viele Möglichkeiten, nicht auf einer Hauptstrasse trainieren zu müssen», so die Einschätzung zu seinem Wohnort.

Sieg und Niederlage

Der gebürtige Engländer James Third wohnt in Baltenswil. (mo)

Freundin lernt Deutsch

ihm sehr gut hier. «Alle Leute, die ich kennenlerne, sind sehr nett und sprechen Englisch. Das ist wohl auch der Grund, dass ich ausser den absolut notwendigsten Wörtern kein Deutsch beherrsche. Auch an meinem Arbeitsplatz ist die Umgangssprache Englisch, das hilft mir in Bezug auf Deutsch nicht wirklich», schmunzelt Third. Seit August lebt seine ebenfalls aus England stammende Freundin bei ihm in Baltenswil. Trotz eines Doktortitels kann sie in der Schweiz noch nicht arbeiten. «Sie nützt die freie Zeit, lernt fleissig Deutsch und belegt nebenbei noch Fernstudienkurse im Heimatland», sagt James lachend.

Seit zwei Jahren lebt James Third nun bereits in der Schweiz und es gefällt

Sein Beruf, respektive die Arbeit war der Auslöser, dass Third seinen

aus den Erfahrungen meiner Jugend profitieren kann, aber ich bin der Meinung, es sei auch die Unwichtigste der drei Disziplinen, schliesslich bin ich nur etwa 20 Minuten im Wasser», erklärt der Sportler seine Trainingsgewohnheiten. Das Velofahren (etwa 36 Minuten) und Laufen (etwa 58 Minuten) würden jeweils genügend Zeit bieten, möglicherweise verloren gegangene Sekunden oder Minuten wieder aufzuholen. Er trainiere öfters den Wechsel vom Velofahren zum Rennen als jenen vom Wasser zum Velo.

Halb-Ironman Von den drei Triathlon-Disziplinen Halb-Ironman, Ironman und Olympiadistanz ist der Halb-Ironman die Lieblingskategorie von Third. Diese führt über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Velofahren und zum Schluss 21 Kilometer Rennen zum Ziel. «Für die Wasserdisziplinen trainiere ich nicht die gesamte Strecke, meistens mache ich Einheiten von 10 mal 200 Meter oder 10 mal 100 Meter und erlaube mir zwischendurch auch Pausen. Die Wasserstrecke ist für mich zwar das Einfachste, weil ich

Der 29-jährige Sportler auf der Radstrecke. (zvg)

Im vergangenen Jahr hat der Baltenswiler die Triathlons in Rapperswil, Zürich und Schaffhausen bestritten, mit guten Platzierungen an den beiden letzten Austragungsorten. Das Schaffhauser Rennen beendete Third auf dem zweiten Schlussrang, in Zürich gewann er sogar in seiner Alterskategorie von 25 bis 29 Jahren mit einer Schlusszeit von 1:57.50 Stunden, dies jedoch in der Olympischen Kategorie. Dabei musste er 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Velofahren und 10 Kilometer Laufen. Am Rapperswiler Wettkampf hingegen lief es ihm gar nicht rund und er musste bereits nach dem Schwimmen aufgeben.

Zukunftspläne Thirds nächste Ziele im laufenden Jahr sind wiederum die drei Wettkämpfe in der Schweiz. «Wenn ich mich entschlossen habe, etwas zu machen, dann ist ‹Alles oder Nichts› meine Devise», erläutert der 29-Jährige seine Lebenseinstellung. Bereits als Jugendlicher an der Schule habe er fast immer vollen Einsatz gebracht, so sei er auch erzogen worden. «Ich will dieses Jahr Rapperswil unbedingt beenden und natürlich meinen Sieg in Zürich verteidigen.» Auch Schaffhausen stehe wieder auf seiner Saisonplanung, wie auch der Triathlon von Antwerpen. «Gerne würde ich mehr im Ausland starten, doch das übersteigt meine finanziellen Mittel. Ich betreibe meinen Sport ja als Hobby und muss alles selber berappen», stellt der Sportler nüchtern fest. 


Gesundheit

42

Dorf-Blitz

01/2012

Bei Atemwegsinfektionen hilft eine Heilpflanze der Zulus Auf Anraten seines Arztes reiste im Jahre 1897 der an Lungentuberkulose erkrankte Charles Henry Stevens nach Südafrika. Er lernte dort einen Zulu aus dem Basutoland, dem heutigen Lesotho, kennen. Durch ihn erfuhr der Engländer von einem Mittel gegen Atemwegsinfektionen, welches bereits seit Jahrhunderten in der südafrikanischen Volksmedizin eingesetzt wurde. Es handelte sich dabei um einen abgekochten Wurzelsud der Kapland-Pelargonie. Stevens wurde geheilt und kehrte nach Europa, die Pflanze im Reisegepäck, zurück. Stevens brachte die zerriebene Wurzel in England auf den Markt. Erst 1972 wurde an der Münchner Universität die Identität der Pflanze geklärt. Die Bezeichnung Umcka-

loabo durch Stevens beruhte allerdings auf einem Irrtum, denn dieser Name bezeichnet in der Zulu-Sprache «schwerer Husten». Heute gehört die Kapland-Pelargonie zu den wichtigsten Pflanzen der modernen Phytotherapie. Arzneilich wirksam ist die Wurzel. In ihr kommen Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe vom Proanthocyanidin-Typ und ein wenig ätherisches Öl vor. Versuche ergaben, dass Inhaltsstoffe der Kapland-Pelargonie das Immunsystem aktivieren und Krankheitserreger bekämpfen können. Auch schleimlösende Eigenschaften lasen sich nachweisen. Aufgrund der bakteriostatischen und immunmodulierenden Eigenschaften ist Pelargonium-Extrakt eine Alternative zur konventionellen Therapie von Atemwegserkrankungen und

KomPETEnT praxis

valeo

kann den Einsatz von Antibiotika verhindern oder unterstützen. Nach derzeitiger Studienlage vermag Pelargonium-Extrakt zu verhindern, dass sich Bakterien an Schleimhautzellen festsetzen. Zudem soll der Extrakt durch Stimulation des Immunsystems die Vermehrung von Bakterien und Viren verhindern oder verlangsamen und ausserdem auch schleimlösend sein. Nebenwirkungen sind insgesamt selten. Zu beachten ist, dass unter Umständen die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Medikamenten verstärkt wird.   

EngAgIErT

Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen

vErTrAuEnSvoLL

physiotherapie + PILATES osteopathie IK-kinesiologie gesprächsberatung

Wir nehmen uns Zeit für Sie und ermöglichen Ihnen flexible Öffnungszeiten. Rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Homepage: www.praxisvaleo.ch

Hinterdorfstrasse 12 · 8309 Nürensdorf · Telefon: 044 836 44 17

Praxis für Fusspflege Fuss-Reflexzonenmassage Energy-Balance-Massage Akupressur Rücken-Nackenmassage refl. Lymphdrainage Termine nach telefonischer Vereinbarung: Telefon 044 836 92 82 Maria Giger Talwiesenstrasse 5 8309 Nürensdorf

Feldenkrais

©

Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin

Es gibt 1000 Krankheiten, doch es gibt nur eine

Gesundheit

Ob Therapie oder Prävention: Ihr Wohl liegt mir am Herzen Krankenkassen anerkannt Franziska Kronig, Dipl. Naturärztin TCM, www.lotus-tcm.ch Tel 044 836 34 77 Im Baumgarten 6 8303 Bassersdorf

Schnupperkurs in Bassersdorf 4 Lektionen für Fr. 40.–. Die Daten: 15./22./29. Febr. und 7. März

Feldenkrais© ist eine Bewegungsmethode, welche die Beweglichkeit verbessert, bei Verspannungen und Schmerzen hilft und leicht auszuführen ist. Die Methode ist für alle Alterstufen gut geeignet. Anmeldung und Information bei: Markus Enderli, Dipl. Feldenkrais© Lehrer, SFV Tel. 052-345 12 69 oder: m.enderli@bluewin.ch Mehr Information über mich, über Feldenkrais©, sowie über meine Arbeit finden Sie unter: www.feldenkrais-enderli.ch


Dorf-Blitz

Alltag im Dorf

01/2012

43

Einsatz für die Swisscoy im Camp Casablanca in Suva Reka (Kosovo)

Lebenserfahrung in einer ungewohnten Art Am 7. Februar im vergangenen Jahr begann für Stefan Stucki eine zweimonatige Swisscoy-Ausbildung für einen Einsatz bei der Kfor (Kosovo Force). Seine Wohnung in Bassersdorf und seine Arbeitsstelle als gelernter Lagerist hat er im Vorfeld gekündigt. Das halbe Jahr im ehemaligen Kriegsgebiet im Kosovo hat ihn zu neuen Erkenntnissen geführt.

kommen Versorgungsgüter, Austauschmaterial und Motorfahrzeuge, welche vor Ort nicht repariert werden können, nach 1800 Kilometern unbeschädigt am Zielort an. «Die schönen Landschaften, welche auf diesen Einsatzfahrten zu sehen sind, bleiben in bester Erinnerung. Was einen etwas schlechteren Beigeschmack hinterlässt, sind die Mülldeponien und die wild entsorgten Abfallberge. Recycling scheint noch wenig bekannt zu sein und steckt erst in den Kinderschuhe», erinnert sich Stucki.

von Susanne Beck Seine Motivation, für Swisscoy einen Einsatz zu leisten, umschreibt der 24-jährige Stucki so: «Ich wollte ein Stück an Lebenserfahrung gewinnen.» Dies ist ihm mehr als nur gelungen, und die Eindrücke, die er gesammelt hat, lassen ihn heute einige Dinge klarer erkennen und sie haben sein Sichtspektrum erweitert. Die Idee für das Abenteuer Swisscoy – der Begriff steht für «Swiss Company» – entwickelte sich während Stuckis Rekrutenzeit. Die RS absolvierte er als sogenannter «Durchdiener». Die ersten zwölf Wochen war er in Bronschhofen SG bei den Motorfahrern eingeteilt, danach wurde er in Dübendorf bei der Fulw (Führungsunterstützung der Schweizer Luftwaffe) eingesetzt. Das eine oder andere Mal ergaben sich Gespräche mit Kollegen der Militärpolizei und unter anderem wurde auch von Einsätzen der Kfor gesprochen. Sein Interesse war geweckt.

Voraussetzungen Ein einwandfreier Leumund ist Voraussetzung, damit man im Namen und als Teil der Swisscoy für Aufgaben in ehemaligen Kriegsgebieten aufgenommen wird. Frauen, welche sich für einen solchen Einsatz melden, brauchen keine Militärzeit absolviert zu haben, bei den Männern ist dies aber Voraussetzung. Auch das Alter spielt eine Rolle, vor allem aber die körperliche und die geistige Fitness. Auch jobspezifische Leistungen, zum Beispiel Erfahrungen als Schwertransportfahrer, sind gerne gesehen. Unter anderem wird auch die Psyche der Kandidaten mit verschiedenen Tests überprüft. Bevor es zum halb-

Moral und Zukunft

Die einzige Rückzugsmöglichkeit war die kleine Schlafunterkunft. (zvg)

jährigen Einsatz kommt, wird den Soldaten eine zweimonatige Ausbildungszeit geboten, dann kann das Abenteuer beginnen.

ren Freizeit wird hin und wieder auch gemeinsam etwas unternommen.

Kfor-Camp

Lastwagen mit Material für die Swisscoy fahren monatlich nach einem genau bestimmten Routenplan von der Schweiz über Italien, Slowenien, Kroatien und Serbien in den Kosovo. Eskortiert werden diese Konvois meist im fliegenden Wechsel von verschieden Polizeiautos. An den Landesgrenzen ist der Wechsel genau durchorganisiert, damit die Sicherheit lückenlos gewährleistet ist. So

Die Unterbringung im Camp Casablanca ist spartanisch. Als Schlafunterkunft dient ein Container von gut acht Quadratmetern, der mit einem Kameraden geteilt wird. Absprachen betreffend den persönlichen Freiraum erleichtern das Zusammenleben. «Eine gute, respektvolle und ehrliche Freundschaft hat sich zwischen meinem Zimmergenossen und mir ergeben. Wir pflegen auch nach dieser intensiven Zeit noch Kontakt. Gerade erst haben wir hier in Bassersdorf fein gespiesen und dann noch einen Schlummertunk an der Bar genommen», lacht der sympathische Mittzwanziger. Das Schweizer Kontingent umfasst bis zu 220 Soldaten, davon sind etwa ein Zehntel Frauen. Im angrenzenden österreichischen Teil des Camps sind es 500 Soldaten. Es herrscht ein freundliches Klima zwischen Österreichern und Schweizern. In der ra-

Begleiteter Konvoi

Jetzt ist Stefan Stucki wieder Zivilist. (sb)

Die Vielfalt der ethischen Gruppierungen im Kosovo war für Stucki ein gutes Stück Lebensschule. Ungewohnt war es auch, immer in Militäruniform und bewaffnet unterwegs sein zu müssen. Der Respekt, den die Bevölkerung den Soldaten entgegenbringt, sei spürbar, erzählt der Bassersdorfer. Als grösstes Risiko im Einsatz bezeichnet er nicht die Minen oder die Ausschreitungen, sondern den dort vorherrschenden Strassenverkehr. Seit anfangs Oktober ist Stefan Stucki wieder Zivilist. Er sucht nun wieder eine Arbeitsstelle als Logistikassistent und eine Wohnung in Bassersdorf. Seine Zukunft ist und bleibt für ihn die Kleinstadt, seine kleine heile Welt, mit seinen Freunden, der tollen Fasnacht, dem «Chreisel». Abschliessend meint er sinnierend: «Ich möchte in fünf oder eher in zehn Jahren wieder einmal den Kosovo besuchen, und mir ein persönliches Bild über die Fortschritte des Landes zu machen.» 


Elektroanlagen · Telecom · EDV · Beratung und Ausführung

Andreas Müller Nürensdorf Tel. 044 / 836 61 23 www.malermüller.ch

Elektro Neuhaus AG · Poststrasse 2 · 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 48 49 · Telefax 044 836 48 06 Web: www.neuhaus-ag.ch · E-Mail: info@neuhaus-ag.ch

Cheminée & Ofenbau Keramische Wandund Bodenbeläge

Dorfstr. 62 8309 Birchwil www.dallacorteag.ch

Tel. 044 836 73 83 Fax 044 836 99 23

Teppich-Restaurierung www.teppichdoktor.ch Galerie Bano GmbH Orientteppiche Gratis Abhol- und Lieferservice

Wir reinigen (waschen von Hand) auf ökologischer Basis, restaurieren und flicken Ihre beschädigten und verfleckten Teppiche in Handarbeit. Ankauf alter Teppiche !

Samadi

Rikonerstr. 12, 8307 Effretikon Telefon/Fax 052 343 39 38, (Notfalldienst 24 h)

TCM Pulsar Traditionelle Chinesische Medizin Klotenerstrasse 8, 8303 Bassersdorf Tel 043 266 33 08 www.tcm-pulsar.ch Akupunktur / Tuina-Massage / Schröpfen / Ohrakupunktur / Moxibustion / Kräutertherapie

• Malerarbeiten • Fassadengestaltung • Parkett und Laminate

5% Winterrabatt auf alle Maler- und Bodenlegerarbeiten Kanzleistrasse 17 Oberwilerstrasse 47 8405 Winterthur 8309 Birchwil Tel. 052 232 87 87 Tel. 044 836 42 04 www.inndesign-gmbh.ch

Homberger Gartenbau & Unterhalt

Unser TCM Spezialist Herr Liu ist Krankenkassen anerkannt. Gratis Diagnose. Überzeugen Sie sich selbst von der Wirksamkeit der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Strubikonerstrasse 4 8311 Brütten Tel. +41(0)52/ 345 30 08 Mobile +41(0)79/ 408 70 18

Gartenbau und Umänderungen Spezial: Bäume fällen Bäume und Sträucher schneiden Ihr Objekt ist bei uns in guten Händen. Die erfolgreichen, regionalen ImmobilienMakler, die Ihnen helfen beim Kauf oder Verkauf Ihrer Liegenschaft. Nur bei Erfolg verlangen wir ein vernü� nftiges Honorar. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns! Brunnackerstr. 14 • CH 8309 Birchwil 044 836 56 21 • 079 759 76 71 www.immohofer.ch • immohofer@bluewin.ch


Dorf-Blitz

Treffpunkt

01/2012

45

kontaktwelt

internet kontaktwelt internet

fotomontage leicht gemacht

Gute Fotomontage ist eine Kunst. Wer nicht über sehr viel Übung oder sehr viel Zeit verfügt, wird kaum ein vorzeigbares Resultat erhalten. Auf «www.funphotobox.com» kann jedoch selbst ein völliger Laie eine verblüffende Montage erschaffen. Aus über 100 Vorlagen kann ein Grundbild ausgewählt werden, auf dem eine Platzhalterperson abgebildet ist. Nun kann ein eigenes Foto – etwa ein Portrait – hochgeladen werden, das nun anstelle des Platzhalters im Bild erscheint. So kann man beispielsweise das eigene Konterfei auf Filmpostern, Werbeplakaten oder den Covern von bekannten Magazinen platzieren. 

sendung verpasst?

Eine häufige Situation: Man verpasst eine Sendung, eine Serie oder eine Dokumentation im Fernsehen, die man gerne gesehen hätte. Im Zeitalter des Internets ist aber noch nicht alles verloren. Ein Grossteil des TV-Programms steht nach dem offiziellen Sendetermin gratis im Netz zur Verfügung. Auf «sendungverpasst.de» wird das Programm der deutschen Sender systematisch erfasst und verlinkt. Wenn man also das nächste Mal wegen eines Termins, wegen Zeitmangels oder der eigenen Vergesslichkeit wegen eine Sendung verpasst, so muss man nicht die Homepages jedes einzelnen Senders absuchen. 

cartoons ohne ende

www.sendungverpasst.de

Die Internetseite «xepisodes.com» ist ein absolutes «must» für Fans amerikanischer Cartoons. Sämtliche Episoden aller «Seasons» von «The Simpsons», «South Park», «Futurama», «Family Guy», «American Dad» und «The Cleveland Show» können hier kostenlos und ohne Registrierung online angesehen werden – selbstverständlich in der englischen Originalsprache. Dadurch dass «xepisodes.com» die Dateien nicht selbst online stellt, sondern unzählige Quellen gruppiert und verlinkt, kommt es auch nie vor, dass die Filme plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein weiteres Plus: Neue Episoden stehen bereits wenige Stunden nach ihrer Erstausstrahlung online. 

geburtstags-song

www.funphotobox.com

www.xepisodes.com

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welcher Song an Ihrem Geburtstag auf Platz 1 der Charts stand? Wahrscheinlich nicht – mit «nr1finder.de» können Sie es trotzdem herausfinden. Eingegeben werden muss nur das Geburtsdatum, und schon weiss man, welcher Interpret mit welchem Titel und für welche Zeit die Charts anführte. Daneben kann auch überprüft werden, ob und wann bestimmte Interpreten oder Titel den ersten Rang in den Charts innehatten. Das Ganze funktioniert aber leider nur für die deutschen Charts und nur für Singles.

www.nr1finder.de

verräterische smartphones

Eines ist nach dem Besuch auf «smartphowned.com» klar: Ein Handy kann ziemlichen Ärger verursachen. Einer der Übeltäter ist die «Auto-Korrektur», welche Wörter beim Schreiben von SMS vervollständigt oder korrigiert. Mitunter wird aber das, was als Hilfe gedacht ist, zum Unruhestifter – plötzlich erhält eine harmlose SMS durch die Änderung eines einzelnen Wortes einen eindeutig zweideutigen Inhalt oder zumindest eine völlig andere Bedeutung. Zudem verliert man in den unzähligen SMS-Konversationen, die heutzutage oft gleichzeitig geführt werden, schnell mal den Überblick und versendet Nachrichten an falsche Personen. Kurz: Auf «smartphowned.com» findet man eine höchst unterhaltsame Sammlung von allem, was bei der Kommunikation mit einem Smartphone in englischer Sprache schiefgehen kann. 

www.smartphowned.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Veranstaltungen

46

Datum

01/2012

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Dorf-Blitz

Zeit

Veranstalter

Di 31.01. 19.30 Gemeinde u. Baudirektion Kt. ZH Sa 04.02. 20.00 Rainbow Chor So 05.02. 17.00 Di 07.02. 19.30 Schulverwaltung Mi 08.02. 19.30 Schulverwaltung Fr 10.02. 20.00 Konzertzirkel Do 16.02. 19.00 Fakoba 09.00 - 17.00 Fakoba Fr 17.02 21.00 - 04.00 Sa 18.02. 20.00 - 04.00 Fakoba So 19.02. 13.30 - 17.00 Fakoba Mo 20.02. 20.00 - 04.00 Fakoba

Anlass

Ort/Kontakt

Informationsveranstaltung: Sanierung Zentrumskreisel

bxa

Colors of Gospel – Konzert

Kath. Kirche

Infoabend Eintritt in den Kindergarten Infoabend Stufenübertritt in die 1. Klasse Liederabend Ruben Drole Fasnachts-Eröffnung Buebenmarsch Fasnachts-Party im Mösli Strassenfasnacht Grosser Fasnachtsumzug Fasnachts-Montag

Singsaal Schulhaus Geeren Singsaal Schulhaus Geeren Ref. Kirche Fakoba-Zelt hinter d. alten Schulhaus Start ist beim FAKOBA-Zelt Mösli-Turnhalle

Anlass

Ort/Kontakt

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge Muki-Höck für Mütter mit Kleinkindern reduzierter Wochenmarkt Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)

Gemeindehaus C Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Bungertstube Vorplatz Migros Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum

Zeit

Veranstalter

Jeden 1. Mo 17.30 Gemeindepräsidentin Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Mi 15.00 - 17.00 Elternforum Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein

Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr Sa Mo Fr Mi Do Do

27.01. 28.01. 30.01. 03.02. 08.02. 09.02. 09.02.

20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 14.00 19.00

Damenriege Rainbow Chor Ba Frauenriege Männerriege Frauenverein Kirche Samariter-Verein

Generalversammlung Colors of Gospel – Konzert Generalversammlung Generalversammlung Generalversammlung Altersnachmittag Vereinsversammlung

Rest. Sonnenhof Ref. Kirche Rest. Sonnenhof Rest. Sonnenhof Rest. Sonnenhof Gemeindesaal Gartencafé Blätzwisen

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Jeden Mo Jeden Di Jeden Di

19.30 - 21.00 ab 12.00 14.00 - 15.00

Turnverein Brü Altersforum/Pro Senectute Altersforum/Pro Senectute

Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) Anm. bei: Tina Huber 052 345 08 85 Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeindesaal

Turnhalle Chapf

Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)

Turnhalle Chapf

Damenriege (Damen ab 16 Jahren)

Turnhalle Chapf

Männerriege Altersnachmittag Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen Seniorinnen-Spielnachmittag MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren (zwischen Herbst- und Frühlingsferien) Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Turnhalle Chapf Gemeindesaal Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal

Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü Jeden Di 18.00 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Di und 19.30 - 21.45 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Mi 18.15 - 19.45 Jeden Mi und 20.00 - 21.30 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 Jeden Do 20.00 - 21.45 Turnverein Brü Jeden 2. Do 14.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden 2. Do 20.00 Samariterverein Jeden 2. + 4. Do 09.30 - 11.00 MuKi-Team Jeden letzten Do 14.00 - 17.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk

Turnhalle Chapf

Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

01/2012

47

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr Mi

27.01. 01.02.

18.50 14.00

Frauenverein Ob/Bi Nüeri-Netz

Kammerspiele Seeb Jassnachmittag Nürensdorfer Fasnacht, Moto: Zirkus (13.30 Kinder- umzug, 14.30 Kindermaskenball,19.30 Maskenball) Jassnachmittag Nüeri-Netz-Treffen Jassnachmittag Generalversammlung

Bachenbülach Zentrum Bären Umzug ab Werkhof, Maskenbälle MZH Ebnet Zentrum Bären Zentrum Bären Zentrum Bären Restaurant zur Linde, Oberwil

Sa 04.02. 13.30 - 04.00 Guggenmusik Kookaburra Mi 15.02. 14.00 Nüeri-Netz Do 16.02. 14.00 Nüeri-Netz Mi 29.02. 14.00 Nüeri-Netz Mi 29.02. 19.30 Gemischter Chor Ob-Bi

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum

Zeit

Jeden Mi

abwechselnd

Jeden 2. Do Jeden Fr

Veranstalter

Jugendtreff Authentic 17.00 - 21.00 Jeannine Kummer 079 773 10 55 19.00 - 24.00

Jeden

09.00 - 10.00

Jeden Di

10.00 - 11.00

Jeden Mo Jeden Mo

Ort/Kontakt Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51

Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage)

authentic@plattformglattal.ch

Jugendtreff

Tel. 044 836 31 88

Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21.00 Uhr,

11.30 - 14.00 Mittagstisch Mo, Di, Do, Fr Jeden Mo

Anlass Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20)

Tel./Fax: 044 836 55 82)

Altes Schulhaus Ob

Muki-Turnen Bi

Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt.. Turnhalle Sunnerain, Bi

15.15 - 17.00

Chrabbelgruppe Nü

Mütter + Väter mit Kleinkindern

Ref. Kirchgemeindesaal

17.15 u. 19.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk. 044 836 45 63)

Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 - 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Jeden 1. Mo

17.00

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 63)

Gemeindehaus

Sprechstunde Schulpräsident

Jeden 1. Mo 18.30 - 19.30 Schulpflege Nü Jeden Di

14.00 - 16.00

Jeden Di/Mi

(Tel. Anmeldung: 044 838 40 72)

Kath. Frauenverein Ba-Nü

Kafi-Franz (ausser Ferien)

Gemeindehaus Kath. Kirchenzentrum, Ba

Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi Ludothek Ping Pong Frauenverein Nü/Br/Ha

Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe

Jeden Di

18.00 - 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 - 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Mi

19.00 - 23.00 Töffair Nü 19.00

Jeden letzten Fr

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836

Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi

97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

www.ludopingpong.ch

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27 Schulhaus Ob

Jeden 1. + 3. Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Rest. Bären

Jeden 2. + 4. Mi

14.00 - 16.00

Kleinkindberatung Kt. Zürich

Mütter-/Väterberatung

Neu: Zentrum Bären

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil

Jeden Mo/Mi/Do/Fr Frauenverein Ob/Bi

(Ausk. 044 836 51 21, Eveline Bänziger) Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren

Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi

(Info: Nelly Eigenmann 044 836 69 22)

Schulhaus Ob Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 - 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming/Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.00 - 10.00

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 - 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 - 22.00

Männerchor Nü

Proben/Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Andere Gemeinden Datum

Zeit

Sa 04.02. 11.00 - 21.00

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Rebberg Genossenschaft und Glattchuchi Opfikon

11. Treberwurst-Fest

Dorf-Träff, Dorfstrasse, Opfikon

So 05.02. 14.14 - 17.30 OK Kinderfasnacht Kloten Jeden Mi 14.30 Reg. Senioren-Verb. W’thur Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30 Kulturkommission Kloten

Kinderfasnacht - Moto: rund um die Welt Einschreibung ab 13.45 Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren (neue Vorlesungen ab 7.3.12) Tanznachmittag für ältere Menschen

Kloten Zentrum Schluefweg, Stadtsaal Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Achtung: neue Notfalldienstregelung seit 1. Januar 2012: Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Die DB-Backside!

… r u p g n u b r We

… n e l l a f e g f u a n e n h I t Is …dass die hinterste Seite im Dorf-Blitz als Inserateseite gestaltet ist? Ja? Dann haben Sie sicher auch bemerkt, wie oft der Dorf-Blitz «up side down» liegt. Wir sind überzeugt, dass unsere letzte Seite im Dorf-Blitz eine sehr prominente Werbeplattform für Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung ist. Wir stellen unseren Kunden deshalb diesen Platz für ganzseitige Inserate zur Verfügung. Denn: Ist es nicht Werbung pur, die hinterste Seite – die oft beim Hinlegen der Zeitung zur vordersten Seite wird – ganz für Ihr Unternehmen beanspruchen zu können? Gerne unterbreiten wir Ihnen unser aktuelles Angebot:

1 bis 5 x 6 bis 12 x

1 ganze Seite 1 ganze Seite

s/w s/w

1270.– pro Monat, exkl. MWSt. 1144.– pro Monat, exkl. MWSt.

1 bis 5 x 6 bis 12 x

1 ganze Seite 1 ganze Seite

farbig farbig

1520.– pro Monat, exkl. MWSt. 1368.– pro Monat, exkl. MWSt. Stand: 01.12

Möchten Sie von diesem Angebot profitieren? Dann sollten Sie uns noch heute kontaktieren: Dorf-Blitz Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60, Fax: 044 836 30 67, E-Mail: inserate@dorfblitz.ch

Dorf-Blitz Januar 2012  

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütte und Nürensdorf

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you