Nr. 02 23.02.2017
Im Ăœberblick
Katholisches Kirchenzentrum Bassersdorf feierlich eingeweiht
Ein Herz fĂźr BĂźcher und Menschen
BischĂśflicher Segen fĂźr St. Franziskuskirche Das neu erstellte katholische Kirchenzentrum St. Franziskus in Bassersdorf und die renovierte Fastenopfer-Kirche sind anfangs Februar offiziell ihrer Bestimmung Ăźbergeben worden. Bei einem festlichen Gottesdienst segnete der Churer DiĂśzesanbischof Vitus Huonder Kirche und Insignien.
27 Jahre war Suzanne Ronner in der Gemeindebibliothek Bassersdorf tätig, davon 25 Jahre als deren Leiterin. Nun wird sie ihr Leben als Pensionierte geniessen. Ihre Nachfolgerin, Ruth Kerin, ist mit Begeisterung daran, sich einSeiten 4 / 5 zuarbeiten.
Schulhaus Cruxacher sorgt fßr Furore Mit vielen turnerischen, akrobatischen und sprachlichen Mitteln begeisterte der Turnverein Bassersdorf das Publikum am diesjähSeite 9 rigen Chränzli.
von Reto Hoffmann Aus der ganzen Region strÜmten die Gläubigen an diesem Sonntag nach Bassersdorf, um dem Festgottesdienst aus Anlass der Kirchenrenovation und der Einweihung des neuen katholischen Kirchenzentrums beizuwohnen.
Volles Gotteshaus So konnte denn der Churer DiĂśzesanbischof Vitus Huonder, der den Bas-
sersdorfer Katholiken mit seiner Anwesenheit eine besondere Ehre erwies, ein volles Gotteshaus begrĂźssen. ÂŤIch freue mich, euch heute die neu renovierte Kirche anzuvertrauenÂť, sagte Bischof Vitus und nahm als erstes die Segnung des Weihwassers vor, mit dem er anschliessend in einem feierlichen Rundgang durch die Kirche die Anwesenden besprengte. Der Gottesdienst wurde zusammen mit den Pfarrern Leo Ehrler (erster Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus) und RenĂŠ
Aebischer, Pfarradministrator der Katholischen Kirchgemeinde Kloten sowie der Gemeindeleiterin Ute van Appeldorn gestaltet. Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes besorgten die Kantorei Bassersdorf und der Rainbow Chor Bassersdorf. Sie bereicherten die Eucharistiefeier mit zahlreichen choralen Einlagen.
Hand in Hand gearbeitet Im Rahmen des Gottesdienstes wurden auch die liturgischen Gegenstände sowie Altar, Tabernakel und Kreuz vom Bischof gesegnet. Die
Fortsetzung auf Seite 2
Erziehungstipps vom Profi Keine Frage, die Erziehung von vorpubertären Kindern ist keine einfache Sache. Wo man sich als Vorbild einbringen kann und welche goldenen Regeln ratsam sind, empfahl Henri Guttmann am Referat des Elternrats Brßtten. Seite 24
SchaurigschĂśne Fasnacht Die NĂźrensdorfer wissen die Fasnacht zu feiern. Allen voran die Kinder, die sich Anfang Februar bunt gekleidet und in Begleitung der Guggenmusik Kookaburra auf den Umzug durchs Dorf begaSeite 29 ben.
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf BrĂźtten NĂźrensdorf
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Die frisch renovierte Fastenopfer-Kirche war gut gefĂźllt, als der Churer DiĂśzesanbischof Vitus Huonder die Messe zelebrierte. (Fotos: Reto Hoffmann)
Thema des Monats
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Dorf-Blitz
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Spitze Feder jeweils versteckte Blicke und ein hämisches Lächeln in meine Richtung schicken und sich darüber amüsieren.
Susanne Gutknecht Sportliche Höhepunkte und Siegerehrungen, nicht nur meine eigenen oder diejenigen meiner Familie, gehen mir nahe und rühren mich zu Tränen. Sehr zur Freude meiner Familie, die bereits im Vorfeld einer Siegerehrung
rund zweistündige Feier in der frisch renovierten Kirche wurde jedoch auch dazu genutzt, den an der Verwirklichung des Projektes beteiligten Architekten, Baufachleuten, Künstlern und Kirchenvertretern zu danken. Gemeindeleiterin Ute van Appeldorn betonte in ihren Dankesworten, dass viele Menschen in dieser langen Zeit des Planens und Bauens ihre Momente und Fähigkeiten eingebracht hätten. Man habe Hand in Hand gearbeitet, in Anlehnung an den Projektnamen. «Natürlich sind auch Fehler passiert», räumte die Gemeindeleiterin ein. «Doch ich freue mich, dass das neue Gemeindezentrum nun endlich be-
Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
Ganz besonders nehmen mich die Spiele von Roger Federer mit. Warum, weiss ich eigentlich nicht. Aber dem Match am Australian Open bin ich vier Sätze ausgewichen, um mich dann im fünften Satz vor den Fernseher zu setzen – immer abwechselnd mit schnellen Fluchtversuchen in einen anderen Raum, weil die Spannung kaum zu ertragen war. Rafael Nadal und Roger Federer schenkten sich wirklich nichts, die Ballwechsel waren von einer unglaublichen Intensität und Niveau – man musste einfach mitleiden! Klar, ich spiele selber Tennis und habe beide Kontrahenten auch schon live spielen
lebt und bewohnt werden kann», sagte Ute van Appeldorn. Sie selber hat kürzlich zusammen mit dem ganzen Pfarreisekretariat, der Jugendarbeit und den Katechetinnen die neuen Büros und Arbeitsräume beziehen können. Besonders verdankt und mit Blumen beschenkt wurden die beiden Künstlerinnen, welche den Altar, beziehungsweise den Boden des Hofes, welcher Kirche und Gemeindezentrum miteinander verbindet, gestaltet haben. Die chilenische Malerin und Bildhauerin María Jesús Ortiz de Fernandez hat das Altarbild geschaffen. Es ist ein so genanntes
sehen. Da sind die Ballwechsel noch schneller als am Fernseher und man fragt sich, wie man überhaupt noch ansatzweise die Bälle erlaufen und gut platzieren kann. Und dennoch: Es ist bloss ein Spiel, an meinem Leben ändert sich rein gar nichts, auch wenn Roger Federer noch weitere Grandslamtitel holen sollte. Klar: Er ist smart, das perfekte Aushängeschild, aber eigentlich bin ich altersmässig über das Anhimmeln von Idolen hinweg. Im Sport sind die beiden Pole von Freude und Leid sehr nah beieinander. Innerhalb von wenigen Sekunden dreht eine Tennispartie, wird der stark auftretende Spieler zum zweifelnden und unsicheren Verlierer. Das macht das Sportgeschehen so span-
Tryptichon mit einem Tabernakel, in dem die Hostien aufbewahrt werden. Es setzt einen farblichen Akzent, in der sonst sehr schlicht gehaltenen Kirche. Der weisse Farbanstrich und die raffinierte Beleuchtung lassen den Raum viel geräumiger und heller erscheinen. Isabel Bürgin hat mit verschiedenen Steinplatten den Boden des Innenhofes geschaffen. Dieser erinnert mit seinen gedeckten Verbindungsgängen an einen Kreuzgang. Die acht Kirschbäume in der Mitte dienen im Sommer als willkommener Schattenspender. Der versetzte Brunnen schliesslich trägt das seine zu einem gelungenen Ambiente bei.
nend. Spannung lässt einen mitfiebern und ja, wenn sich die Sportler dann so richtig über ihren Sieg freuen können und die Emotionen an die Oberfläche schiessen, bin ich wieder voll im Boot und freue mich. Also geniesse ich diese Emotionen, ob mit Beat Feuz an der Ski-WM, mit Roger Federer auf dem Tennisplatz oder mit meinen Schützlingen an Turnieren. Sie alle schenken mir ein Lächeln im Gesicht und beglückende Momente. Bei den vielen negativen Meldungen, die tagtäglich über alle Arten von Medien auf uns niederprasseln, ist es eine willkommene Abwechslung, sich in die Welt des Mitfieberns im Sport zu flüchten. Susanne Gutknecht
Bistro als Besonderheit Das an die Kirche angebaute Kirchenzentrum (dort wo früher auch Gemeindeversammlungen stattgefunden haben) wurde ebenfalls aufgewertet. Zu den Besonderheiten des neuen Gebäudes zählt ausserdem ein Bistro, dieses kann multifunktional genutzt werden. Zum zweigeschossigen neuen Gebäude gehören ausserdem noch ein Jugendraum, eine unterteilbare Notwohnung, sowie verschiedene Schul- und Sitzungsräume. Die Architekten gestalteten den Neubau funktional und zurückhaltend. Als Kontrast und in Anlehnung an die Vogelpredigt des Kirchenpatrons, des
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
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Im Bistro trafen sich die Kirchgänger nach dem Gottesdienst zum Umtrunk.
Das Gabengebet wird gesprochen.
Meilensteine des Erweiterungsprojektes
Nach der Segnung des Weihwassers segnet Bischof Vitus auch die Gläubigen.
Heiligen Franziskus, wurden einzelne Räume in den Farben einiger
Vogelarten gestaltet und nach diesen benannt. ◾
Februar 2008: Bildung einer siebenköpfigen Planungsgruppe. Eine Projektausschreibung wird erarbeitet. Juni 2011: Die Kirchgemeindeversammlung bewilligt den Projektierungskredit von 125 000 Franken für die Ausschreibung der Präqualifikation des Studienauftrags, die Jurierung und die Vergütung der fünf Siegerprojekte. Februar 2012: Öffentliche Ausschreibung des Projektes. So genanntes Präqualifikationsverfahren. Juli 2012: 30 Planungsteams haben sich beworben, fünf durften am Studienauftrag teilnehmen. August 2012: Aus fünf Projekten wurde das Siegerprojekt ausgewählt. Entschieden hat man sich für das Projekt «Hand in Hand» des Basler Architekten-Büros Vécsey Schmidt. Juni 2013: Der Freigabe der zweiten Tranche Projektierungskredit «Raum für alle», Bassersdorf, wird zugestimmt. April 2014: Der Baukredit von 6,9 Millionen Franken, die Sanierung der Kirche und die Erweiterung des Kirchgemeindezentrums der Pfarrei St. Franziskus Bassersdorf-Nürensdorf wird von der Kirchgemeindeversammlung angenommen. Februar 2015: Der Aushub für den Neubau des Kirchenzentrums beginnt. März 2015: Am Standort der Pfarrei St. Franziskus wird der Grundstein für das 7 Millionen-Projekt gelegt. November 2016: Dem Nachtragskredit in der Höhe von 500 000 Franken für das Bauprojekt «Raum für Alle» (Hand in Hand) Bassersdorf wird zugestimmt. Dezember 2016: Der Neubau des Kirchenzentrums ist bereit und kann bezogen werden. Februar 2017: Mit einem festlichen Gottesdienst wir die Renovation der Fastenopferkirche und der Neubau des Kirchenzentrums einge (rh) weiht.
Der neue Innenhof, welcher an einen Kreuzgang erinnert.
Vitus Huonder, Diözesanbischof Bistum Chur
María Jesús Ortiz de Fernandez, chilenische Künstlerin
Susanne Dubois, Gottesdienstbesucherin
Hanspeter Manser, Gottesdienstbesucher
«Für mich war es ein sehr beeindruckender Tag, diese besondere Liturgie hier in Bassersdorf durchführen zu können. Ich war äusserst positiv beeindruckt, wie viele Kirchgänger zu dieser Messe kamen. Ich führe oft Firmungen durch, doch eine Kirche segnen zu können kommt pro Jahr nur ein bis zwei Mal vor. Und das ist immer ein besonderes Erlebnis. Ich freue mich auch zu sehen, dass das Bedürfnis für ein solches Gotteshaus wieder wächst.»
«Für mich als Malerin und Bildhauerin war es eine besondere Ehre, den Altar für die Bassersdorfer Kirche gestalten zu können. Es ist mein erster solcher Auftrag in der Schweiz. Es war eine Herausforderung und Chance zugleich, diesem alten Sakralraum ein neues, modernes Gesicht zu verleihen. Mit dem dreiteiligen Altarsbild samt Tabernakel versuchte ich ein neues eucharistisches Element zu schaffen.»
«Als Tante von Susann Vécsey, einer der beiden beteiligten Architekten, bin ich besonders stolz auf meine Nichte, dass dieses Projekt so gut gelungen ist. Ich bin eigens aus Lausanne angereist, um an der Einweihung dabei zu sein. Dass Bischof Vitus sich auch Zeit genommen hatte, um diese Messe zu leiten, fand ich besonders schön. Der Bau des Zentrums mit dem Verbindungsplatz finde ich gut gelungen. Es erinnert mich an die schlichten Kreuzgänge eines Zisterzienser Klosters.»
«Der Festgottesdienst war sehr feierlich gehalten und es hat mir gut gefallen. Die abschliessenden Dankesworte unserer Gem e i n d e h e l fe r i n Ute van Appeldorn haben mich zwar fast noch mehr berührt als die Messe selbst. Ich finde das neue katholische Kirchgemeindezentrum gut gelungen. Es ist einfach und zweckmässig gebaut. Auch die Kirche wurde im schlichten Stil renoviert, so wie eben früher die Kirchen gebaut wurden.»
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Monatsinterview
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Suzanne Ronner geht nach 27 Jahren in der Bibliothek Bassersdorf in Pension
«Ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt» Der Umsatz mit Büchern in der Deutschschweiz ist zwar im vergangenen Jahr gegenüber 2015 um 4,2 Prozent gesunken, davon spürt aber Suzanne Ronner, langjährige Leiterin der Gemeindebibliothek Bassersdorf, nicht viel. Im Gegenteil beobachtet sie erfreut ein grosses Interesse an Büchern, aber auch an modernen Medien. Ihre Nachfolgerin, Ruth Kerin, arbeitet sich bereits ein. von Annamaria Ress Suzanne Ronner, Sie sind ein «Urgestein» in der Gemeindebibliothek Bassersdorf und haben diese viele Jahre geleitet. Wie viele insgesamt? Ich war während 27 Jahren in der Bibliothek angestellt, davon 25 als Leiterin. Begonnen hatte ich 1990 als Mitarbeiterin. Geplant war von Anfang an, dass ich dann die Leitung übernehmen sollte. Es scheint mir gar nicht so, aber wenn ich zurückdenke, ist es doch eine lange Zeit. 2015 feierten wir unser 50-jähriges Jubiläum und ich war die Hälfte davon dabei – das war ein eindrücklicher Moment. Wie sind Sie seinerzeit zu dieser Aufgabe gekommen? Damals wurden diese Stellen noch nicht öffentlich ausgeschrieben. Ich wurde von einer Freundin angefragt, die schon in der Bibliothek arbeitete. Eigentlich steckte ich mitten in den Vorbereitungen zu einer Zweitausbildung im Gesundheitswesen. Sozusagen im letzten Moment entschied ich mich für die Bibliothek und habe diesen Entscheid nie bereut.
Eigentlich steckte ich mitten in den Vorbereitungen zu einer Zweitausbildung Heute wird für die Ausbildung zur Bibliothekarin der Grundkurs SAB (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken) verlangt. Für die Leitung entsprechend eine
Suzanne Ronner führte die Gemeindebibliothek während 25 Jahren. Nun tritt sie zurück und wird pensioniert. (Fotos: Annamaria Ress)
Zusatzausbildung. War das auch schon damals so oder gab es andere Wege, den anspruchsvollen Beruf zu erlernen? Das war damals schon Pflicht, vor allem in der Position als Leiterin. Meine Vorgängerin, Esther Nägeli, setzte alles daran, dass ich möglichst schnell die Ausbildung abschliessen konnte. Bedingung für die Teilnahme am Kurs war auch damals, dass man eine gewisse Anzahl Stunden in einer Bibliothek arbeiten musste, also Praxiserfahrung vorweisen konnte. Es war anspruchsvoll, aber sehr spannend. Heute wird bei einer Anstellung die SAB-Ausbildung vorausgesetzt, oder aber die Bereitschaft, diese zu absolvieren. Nur mit gut ausgebildeten Bibliothekarinnen können wir auch von Professionalität sprechen. Wir hatten natürlich jetzt grosses Glück, dass wir mit Ruth Kerin und auch der neuen Mitarbeiterin ab März zwei bereits ausgebildete Bibliothekarinnen einstellen konnten. Arbeiten Sie auch mit der Schule zusammen? Einer unserer Schwerpunkte ist nach wie vor die Leseförderung. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Zusammenarbeit mit der Schule, die wir mit regelmässigen Klassenbesuchen, mit der Einführung der Kindergartenund der 2. Primarklassen oder der
Bücherpräsentation für die 5. Primarklassen abzudecken versuchen. Die Schulbibliotheken sind nur mit einem reduzierten Bestand bestückt. Im neuen Schulhaus Chrüzacher wird nun eine neue Bibliothek eingerichtet, für die sich etliche Lehrpersonen sehr eingesetzt haben. Das freut mich sehr. Vielleicht ist es in naher oder ferner Zukunft doch einmal möglich, Gemeinde- und Schulbibliothek zu vernetzen.
Da habe ich immer gerne zugehört, wenn ich genügend Zeit hatte. Eine Bibliothek ist ja für alle da, sie ist ein Ort der Begegnung und der sozialen Kontakte.
Was genau fasziniert Sie an diesem Beruf? Reicht die Liebe zu Büchern und die Leidenschaft für das Lesen? Es zog mich immer dorthin, wo Menschen sich bewegten. Im meinem Beruf als Bibliothekarin bin ich vielen tollen Menschen begegnet, von Kindern bis Senioren, das war wunderbar. Langjährige Beziehungen und sogar Freundschaften sind entstanden. Die Liebe zu Büchern und allen anderen Medien ist sicher ein grosser Vorteil bei dieser Arbeit. Das allein reicht aber nicht. Wichtige Voraussetzungen sind natürlich die Freude am Kontakt mit Menschen, flexibles Denkvermögen, die Fähigkeit, sich immer wieder auf Neues einzulassen, kommunikativ zu sein und eine gute Portion Empathie. Es kam immer wieder vor, dass jemand etwas erzählen wollte, das gar nichts mit der Buchausleihe zu tun hatte.
Sie müssen wohl immer auf dem neuesten Stand der Informationen sein, was das Angebot an Büchern oder anderen Medien angeht. Konnten Sie jeweils noch selbst Bücher oder Medien geniessen oder waren Sie in Gedanken immer an der Auswahl für «Ihre» Bibliothek? Manchmal war es schon etwas schwierig, neben meiner 70-ProzentAnstellung und unregelmässigen Arbeitszeiten Zeit zum Lesen zu finden. Ich war schon dankbar, wenn ich noch ein paar Seiten vor dem Einschlafen geniessen durfte. Ich kaufte viel ein für die Bibliothek und dachte oft, ich wolle dieses oder jenes Buch unbedingt lesen. Es blieb leider bei einem Bruchteil davon. Manchmal dachte ich beim Lesen auch tatsächlich an eine Leserin, einen Leser, denen ich genau dieses Buch empfehlen wollte. Das gehört
Eine Bibliothek ist ein Ort der Begegnung und der sozialen Kontakte
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Aus Behörde und Verwaltung
Unterwegs mit der mobilen Sammelstelle
Lina Schenk
Florian Haas aus Bassersdorf fährt das «WertStoffMobil» wöchentlich durch die Quartiere. (zvg)
Seit Januar ist der neue Anbieter der Öki-Bus-Dienstleistung in Bassersdorf im Einsatz. Unter der Leitung von Gemeinderat Christian Pfaller hatte sich die Abteilung Bau + Werke nach alternativen Möglichkeiten umgesehen, nachdem der bisherige Auftragnehmer, die Stadt Dübendorf, ihre Dienstleistung gekündigt hatte. Das überzeugendste und wirtschaftlichste Angebot hat die Zeit-
druck GmbH aus Wallisellen eingereicht. Deren mobile Abfallsammelstelle verkehrt wie bisher am ersten Mittwoch im Monat abends und an den restlichen Mittwochen morgens. Neu können im «WertStoffMobil» Glasflaschen, Alu, Dosen, Papier und Karton von aussen her abgegeben werden. Im Fahrzeuginnern können diverse weitere recycelbare Wertstoffe wie Getränkekartons, Elektro-
schrott oder Metalle deponiert werden. Die mobile Sammelstelle ergänzt die Sammelstelle Ufmatten. Details zur Abfallentsorgung Bassersdorf sind auf dem Abfallkalender zu finden. Dieser ist auch unter www. bassersdorf.ch als PDF verfügbar (OnlineSchalter). Abteilung Bau + Werke Ueli Meier
Ich finde den Ökibus sehr gut, obwohl die neue Lösung mit Lieferwagen und Anhänger nicht so gelungen ist wie zuvor, als wir hinten in den Bus ein- und vorne wieder aussteigen konnten. Jetzt muss man etwas Geduld haben, weil aufgrund der engen Platzverhältnisse ein flüssiger Durchgang nicht möglich ist. Ich hoffe, dass die QuartierTour gut genutzt wird, damit das Angebot nicht gestrichen wird. Da ich kein Auto besitze, bringe ich meine Abfälle nicht in die Sammelstelle Ufmatten.
Kathrin Rahm
Regina Arrey
Paul Gaus
Rudolf Frei
Ich nutze den Ökibus, da er so nahe an meinem Wohnort hält. Ich finde den Service ganz gut, auch für ältere Leute, die nicht mehr mobil sind. Zudem treffe ich beim Entsorgen Nachbarn, es ist eine Art Treffpunkt, bei dem sich Kontakte ergeben können. Spontan sieht man sich in unserem Quartier eher selten.
Ich wusste lange nicht, dass es hier eine mobile Sammelstelle gibt. Als alleinerziehende Mutter mit unregelmässigen Arbeitszeiten ist das super für mich. Früher musste ich mit den vollen Säcken und dem Kinderwagen in den Bus einsteigen und zur Ufmatten fahren. Da der Klimawandel zu denken gibt und ich über die Abfallmengen schockiert war, als ich zweimal eine Kehrichtverbrennungsanlage besichtigt habe, möchte ich ökologisch handeln.
Ich nutze das Angebot, da ich dank der kurzen Distanz meine Abfälle mit dem Velo bringen kann und nicht mit dem Auto in die Ufmatten fahren muss. Ich bin es gewohnt, Abfall zu trennen. Im Wissen, dass die Wertstoffe wiederverwendet werden können, ist das naheliegend. Der neue Anbieter macht alles, was nötig und mit dem «WertStoffMobil» möglich ist. Klar, zuvor hatten wir dank der Zusammenarbeit mit der Stadt Dübendorf eine Luxuslösung.
Ich trenne wirklich alles, das sind wir unserer Umwelt schuldig. Wir können nicht so weiterleben wie früher, als alle Abfälle verbrannt oder deponiert und vergraben wurden. Zudem spare ich Kosten, indem ich nicht alles in den Abfallsack werfe. Ich finde den ÖkibusService super, auch das neue System mit dem «WertStoffMobil». Seit ich pensioniert bin, nutze ich das. Früher bin ich abends mit dem Velo und Anhänger in die Ufmatten gefahren.
Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
on i t a l u t a r G Wir gratulieren
Schulwegsicherung
Weitere Informationen
Baubewilligungen
Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des neuen Schulhaus Chrüzacher wird ab zirka Mitte Juni 2017 an der Baltenswilerstrasse, Höhe Lindenacher, ein Verkehrslotsendienst eingerichtet. Eine Überprüfung dieser Massnahme ist per Ende Schuljahr 2017/18 geplant.
– Im Rahmen des Werterhaltungskonzeptes wird ein Bauprojekt für die Sanierung der Bassersdorferstrasse (Kanalisation und Wasserleitung) sowie der Sanierung und Umgestaltung des Einlenkers Höhenstrasse genehmigt.
Es wurde folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:
Sanierung Schulhaus Steinlig
zum 96. Geburtstag am 11. März Marianna Schmid-Dübendorfer Hubstrasse 39 am 24. März Elisabeth Isler-Hofmann Rebhaldenstrasse 10 zum 95. Geburtstag am 25. März Luzia Schärer-Schormüller Bahnhofstrasse 2 zum 90. Geburtstag am 13. März Uorschla Huber-Mathieu Bergstrasse 38
Gemäss der aktuellen Investitionsplanung soll nach Abschluss der Sanierung des Schulhauses Mösli mit der Sanierung der Schulhäuser Steinlig A + B gestartet werden (Realisierung 2018-2020). Um die notwendigen Planungsarbeiten einleiten zu können, soll nun ein Pflichtenheft inklusive Eignungskriterien für Generalplaner erstellt werden. Für die Durchführung der Generalplanersubmission wird ein Submissionsausschuss eingesetzt. Der Gemeinderat beauftragt die Landis AG (Geroldswil) mit der Erarbeitung des Pflichtenheftes.
– Die Hardwaldgemeinden lassen ihr Waldgebiet durch den Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung bewirtschaften. Zur Optimierung der Bewirtschaftung beschliesst der Gemeinderat den Kauf einer angrenzenden Waldparzelle mit einer Fläche von 62,47 Aren. – Der Gemeinderat hat das Projekt «Lärmsanierung Gemeindestrassen» gemäss den vorliegenden festgesetzt. Projektunterlagen Der Auftrag für die Planungsarbeiten und die Begleitung der Umsetzung werden dem Ingenieurbüro Andreas Suter (Thalwil) vergeben.
BG-Nr. 2016-0061, Priska und Lukas Müller, 8162 Steinmaur: Umbau des Zweifamilienhauses in ein Einfamilienhaus, Wiesenweg 3, Kat.Nr. 5773; BG-Nr. 2016-0038, Elisabeth SpörriDübendorfer und Heinrich Peter Spörri, 8303 Bassersdorf, Wohn- und Siedlungs-Genossenschaft Zürich, 8050 Zürich: Abbruch bestehende Gebäude, Vers.-Nr. 811, 813, 815, 1472, 1474 und 1475, Neubau vier Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Hubring 22, Hubstrasse 11, 13 und 15, Kat.-Nr. 725, 726, 727, 728 und 279. Gemeinderat Bassersdorf
zum 85. Geburtstag
gemeinde bassersdorf
am 4. März Franz Wyss Rebhaldenstrasse 43
gemeindeversammlung
am 26. März Asbija Murati Chrüzacherstrasse 18
donnerstag, 16. märz 2017, 19.30 uhr bxa sport- und freizeitanlage grindelstrasse 20, bassersdorf
zum 80. Geburtstag am 11. März Hamdiye Pinarci-Bojaci Auenring 27 am 15. März Verena Uetz-Manser Hasenbühlweg 9 am 19. März Ruth Neuweiler-Schindler Ufmattenstrasse 38 am 27. März Walter Zehnder Bahnhofstrasse 27 Dolores Zühlke-Hogg Auenring 1 am 30. März Erich Schmied Steinligweg 3
Traktanden 1. Genehmigung der überarbeiteten Vereinsunterstützungsverordnung (VUV) 2. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes Die Weisungsbroschüre ist auf der Webseite der Gemeinde publiziert. Sie wird auf Wunsch in gedruckter Form oder per E-Mail zugestellt. Bestellung unter Telefon 044 838 86 00 oder gemeinde@bassersdorf.ch. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung findet eine Informationsveranstaltung zur neuen Rechnungslegung nach HRM2 statt. Referent: Matthias Lehmann, Kommunaler Finanzberater, swissplan.ch. Zum Abschluss wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen die Mitglieder des Gemeinderats und der Verwaltungsdirektor für allgemeine Fragen oder Anregungen gerne zur Verfügung. Gemeinderat Bassersdorf
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Autonomie im Alter dank technischer Hilfsmittel Der Wunsch, die Selbständigkeit möglichst lange zu bewahren und in den eigenen vier Wänden zu leben, ist in allen älteren Menschen präsent. Leider gehen mit der Zeit viele gute Fähigkeiten verloren oder werden schwächer. Die Kraft fehlt oder Gelenkschmerzen machen nur schon das Öffnen einer Flasche oder Dose zum Problem. Mit eingeschränkter Beweglichkeit wird das Ankleiden schwieriger. Eine abnehmende Hörfähigkeit erschwert die Kommunikation und bei einer reduzierten Sehfähigkeit steigt die Gefahr, Dinge zu
übersehen oder gar nicht mehr wahrzunehmen. Stürze werden wahrscheinlicher und die Verletzungsgefahr steigt. Der frühzeitige Einsatz von technischen Hilfsmitteln kann helfen, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Dabei lassen sich diese mit einfachen Mitteln selber herstellen. Ein Hilfsgerät zum Anziehen von Socken kann zum Beispiel mit einer Klammer und einem Kleiderbügel gefertigt werden. Auch sind Telefone mit grossen Tasten erhältlich, die sich für bestimmte Situatio-
eines speziellen Geräts oder auch eine bauliche Massnahme sinnvoll. Auf ärztliche Verordnung erarbeiten die Ergotherapeutinnen der ambulanten Dienstleistungen KZU (Telefon 044 838 51 47) mit Ihnen individuelle Lösungen.
nen (Hilferufe) programmieren lassen. Wussten Sie, dass das Spitex-Zentrum Bassersdorf (Telefon 044 836 55 43) über diverse Hilfsmittel verfügt, die gemietet oder gekauft werden können? Manchmal ist die Anschaffung
Informieren Sie sich frühzeitig – organisatorische und technische Hilfsmittel können Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern!
Hansruedi Egli, Redaktionsteam «Informiert im Alter»
Grabräumung von Erdreihengräber Nr. 921 bis 980 der Urnenreihengräber Nr. 164 bis 195 und der Kindergräber Nr. 1 bis 6 (Bestattungszeiten 1989 bis 1991) Nachdem die gesetzliche Ruhefrist abgelaufen ist (siehe § 39 kantonale Bestattungsverordnung und Art. 22 der Friedhofund Bestattungsverordnung des Friedhofes Bassersdorf/Nürensdorf), hat die Friedhofkommission Bassersdorf-Nürensdorf die Räumung der Gräber der Klasse A (Erdreihengräber) Nummern 921 bis 980, der (Urnenreihengräber) Klasse C Nummern 164 bis 195 und der (Kindergräber) Klasse B Nummern 1 bis 6 der Bestattungsjahre 1989 bis 1991 angeordnet.
Gestützt auf Art. 23 der Friedhof- und Bestattungsverordnung werden die verfügungsberechtigten Angehörigen der Verstorbenen gebeten, die Grabdenkmäler und Pflanzen bis 1. April 2017 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgen diese Arbeiten durch den Friedhofsgärtner. Bei Nichteinhaltung der Abräumfrist durch die Angehörigen wird über das zurückgelassene Material verfügt. Jegliche Entschädigung wird abgelehnt. Ansprüche können nach der gesetzten Frist somit keine mehr erhoben werden. Friedhofkommission Bassersdorf-Nürensdorf
Prüfstelle Strassenverkehrsamt Bassersdorf bald offen Am 1. März 2017 öffnet die neue Prüfstelle des Strassenverkehrsamtes Zürich an der Grindelstrasse 22 in Bassersdorf ihre Tore. Auf dem ehemaligen Areal des Valet Parkings wurde während rund einem Jahr kräftig gebaut
(Bericht in Dorf-Blitz Juli 2016). «Die Beschriftung soll in den nächsten Tagen noch angebracht werden», erklärte ein Mitarbeiter des Strassenverkehrsamtes Zürich. Ansonsten sieht das Gebäude fertig aus und auch die Messinstru-
mente sind weitgehend angebracht worden. In der Halle der neuen Prüfstelle sind vier Prüfbahnen vorgesehen, eine dieser Bahnen soll zur technischen Prüfung von Lastwagen dienen. Weiter sind auch eine 120 Meter lange Teststrecke
sowie eine Prüframpe für Auf- und Abfahrten von 12 und 16 Prozent Neigung erstellt worden. Die neue Prüfstelle wird den Dorf-Blitz-Leserinnen und -Lesern sicher einen Vorteil bringen. (Andreas Haas)
Dorf-Blitz
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Bassersdorf
TV Bassersdorf begeistert mit Chränzli-Vorführungen
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Die turnerische Krux mit dem neuen Schulhaus
Mit akrobatischen, turnerischen und sprachlichen Mitteln entzückte der TV Bassersdorf mit der Chränzli-Vorführung «Schulhaus Cruxacher». Vom MuKiund VaKi-Turnen bis zur Männerriege präsentierten die Bassersdorfer witzige Nummern rund um den Schulalltag. Kein Zufall, dass die Chränzli-Aufführungen des Turnvereins Bassersdorf Ende Januar im Ebnet-Saal in
Nürensdorf stattfanden. Auch beim nächsten Chränzli in drei Jahren wird dies der Fall sein, obwohl das Schulhaus Chrüzacher in Bassersdorf bis dahin längst warm gelaufen sein wird. Doch auch im neuen Schulhaus gibt es keine passende Bühne für ein Turner-Chränzli. OK-Präsident Patrick Sonderegger erklärt so auch den Titel des vorgeführten Stücks. Die Kritik an einer fehlenden Mehrfachturnhalle ist während des Stücks aber nur hintergründig. Trotzdem ist die nachgestellte Baustelle im Saaleingang bezeichnend für die Krux mit dem Chrüzacher. «Als vor einem Jahr die Planung fürs Chränzli begann und die Bassersdorfer dem neuen
Schulhaus zustimmten, ist die Themenidee entstanden», erklärt Sonderegger. Im Stück schaut der TV Bassersdorf aber positiv in die Zukunft, der Schulalltag steht nach einem TeleZüri-Beitrag über das fast fertiggestellte Chrüzacher im Mittelpunkt. «Schulhaus Cruxacher» erzählt mit dem Kinderturnen den Schulbesuch der Zahnfee und BasiFit präsentiert den Chemieunterricht. Die Turner tanzen, hüpfen und machen Figuren.
Sprachlicher Wi Witz Ein Schulleiter, eine Lehrerin Hausme und ein Hausmeister verbinden die verschiedenen Nummern thematisch und m mit viel sprachlichem Witz. A Alexandra Hartmeier aus Bassersdorf Ba spielt Lehrerin Eve Eveline Stirnimann entwic und entwickelte die Programmidee. OK-Präsident Sonderegger würdigt diese ande und andere freiwilligen zum Leistu Leistungen Schl Schluss auch ganz spez speziell. Man spürt die Liebe zum Turnvere verein, für den er
sich selber enorm engagiert. «Ich bin auch schon seit 40 Jahren dabei», sagt er schmunzelnd. Relativ entspannt und freudig schaut er dem Geschehen zu und als er selbst auf der Bühne steht, macht er dies mit dem selben Spass wie alle anderen Teilnehmenden. Fast 250 Mitwirkende unterhalten den gefüllten Ebnet-Saal an drei Aufführungen und freuen sich über das bisher positive Echo. Viele sind hier, weil sie Turnende kennen und hoffen denn auch, allenfalls den grossen Bruder auf der Bühne zu erblicken. Dem «Schwümmunterricht» der Mädchenriege folgen auch gewagtere Sketches mit einer Kennenlern-App oder Anspielungen auf den abgelehnten Ortsbus und den Fasnachts-YouTube-Hit der Bassersdorfer Achterbahn. Und wenn die Männerriege «Es Buurebüebli» anstimmt, singt und wippt ganz Bassersdorf beim Nürensdorfer Gastspiel im Takt. Höchste Zeit, dass das tatsächliche Schulhaus Chrüzacher seinen «ersten Schultag» erlebt. Wenn möglich mindestens so fröhlich, wie dies der TV Bassersdorf vorgelebt hat. Text und Fotos: Tim Ehrensperger
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Gemeindeversammlung stimmt über Unterstützung der Vereine ab
Steuerungsinstrument und Planungssicherheit Am Donnerstag, 16. März, findet eine Gemeindeversammlung zu einem einzigen Thema statt: Die Verordnung zur Unterstützung von Vereinen. Diese wurde vom Gemeinderat neu überarbeitet und soll von den Stimmberechtigten bestätigt werden. Seit Januar 2005 besteht die Vereinsunterstützungsverordnung (VUV) mit dazu gehörenden Ausführungsbestimmungen. Seinerzeit hatte der Gemeinderat das Ziel verfolgt, eine nachvollziehbare, faire und für Vereine und Bürger transparente Reglementierung der Vereinsunterstützung zu schaffen. Zudem sollte es für die Exekutive als Arbeitsinstrument dienen. Das war nötig, um Unterstützungsgesuche von Vereinen nach einheitlichen Kriterien zu behandeln. Dies wurde auch zur Zufriedenheit von Politik und Vereinen erreicht. Jedoch sind die jährlichen Kosten für die Vereinsunterstützung seit der Inkraftsetzung der VUV stetig gestiegen. Hauptsächlich sei dies auf die Infra-
strukturkosten zurück zu führen, verrät die Weisung zur Gemeindeversammlung. Im Jahr 2011 sah sich der Gemeinderat veranlasst, ein generelles Kostendach über die Unterstützungsbeiträge an die Vereine für ihre Infrastrukturkosten zu erlassen. Die Auswirkungen des Kostendachs seien unter den Vereinen solidarisch getragen worden, die prozentuale Rückerstattung habe sich jährlich leicht verändert, ist im Weisungsbüchlein zu lesen. Nun wurden diese überarbeitet und in wesentlichen Punkten neu gestaltet. Der Gemeinderat möchte damit ein wirksames Steuerungsinstrument besitzen. Gleichzeitig sollen die Vereine in finanzieller Hinsicht mehr Planungssicherheit erhalten. Eines der wichtigsten Kriterien bei der Überarbeitung war, dass jene Vereine, die viele Bassersdorfer Vereinsmitglieder haben, mehr profitieren sollen als andere. Zudem sollten die Jugendförderungsbeiträge an Bedin-
Die wichtigsten Änderungen Obschon im Vorfeld zur Gemeindeversammlung die betroffenen Vereine an zwei Informationsveranstaltungen über die wichtigsten Änderungen und deren Auswirkungen informiert wurden, seien hier nochmals die wichtigsten Punkte aufgelistet: – Für die Rückerstattung der Infrastrukturkosten wird eine offizielle Vereinsliste eingeführt; nur diejenigen Vereine, die auf dieser Liste aufgenommen sind, haben Anspruch auf eine jährliche prozentuale Rückerstattung ihrer Infrastrukturkosten. – Bisher unterstützte Vereine werden automatisch auf diese Liste gesetzt, für die Aufnahme allfälliger neuer Vereine werden Aufnahmekriterien festgelegt. – Für die Rückerstattungsquote der Infrastrukturkosten gibt es eine neue Form von Kategorien. Massgebend dafür ist der Anteil an in Bassersdorf wohnhaften Aktivmitgliedern im Verhältnis zur Gesamtmitgliederzahl des Vereins. – Mit jedem Verein auf der Vereinsliste wird ein jährliches Kostendach festgelegt und eine Vereinbarung abgeschlossen, welche für vier Jahre gültig ist. – Die Auszahlung der Jugendförderungsbeiträge wird an Bedingungen des Jugendschutzes geknüpft. (ar)
gungen des Jugendschutzes gekoppelt werden. Die überarbeitete Verordnung und das Reglement sollen rückwirkend per 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt wer-
den; für die finanziellen Auswirkungen auf die Vereine wird eine Übergangsfrist von zwei Jahren festgelegt. Annamaria Ress
Veranstaltungsreihe «Hohes Alter BasiNüeri»
Erzählen aus dem eigenen Leben Mit dem Erzählcafé schafft die neue Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri» einen gelungenen Übergang vom ehemaligen Projektteam der nationalen Alterskampagne zur Nachhaltigkeit und bietet erneut ein vielseitiges, informatives und interessantes Programm. von Astrid Steinbach Im vergangenen Oktober fand die Alterskampagne «Alles hat seine Zeit – Hohes Alter» unter der Leitung der reformierten und der katholischen Kirche und Pro Senectute Kanton Zürich ihren erfolgreichen Abschluss. Nebst verschiedenen Institutionen aus dem Alters- und Gesundheitsbereich haben auch die Age Stiftung und die Gemeinden Bassersdorf und Nürensdorf die im Jahr 2014 national lancierte Kampagne mitgetragen und abgeschlossen.
«Der Erfolg beruhte auf der gewinnbringenden Zusammenarbeit der Trägerschaft und dem zusätzlichen Sponsoring», so Katharina Berweger, Sozialdiakonin der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf. «Nicht zu vergessen sind auch die vielen freiwilligen Helfer, ohne die es einfach nicht gegangen wäre. «Die positiven Errungenschaften der letzten zwei Jahre wollen wir weiterführen und dem ‹Hohen Alter› mit einem gemeinsamen Veranstaltungsprogramm weiterhin die nötige Aufmerksamkeit schenken», so Berweger weiter. Die Leitung der neuen Arbeitsgruppe haben die reformierte Kirchgemeinde und die katholische Pfarrei gemeinsam übernommen. Die geplanten Anlässe werden durch die acht Trägerinstitutionen aus Bassersdorf und Nürensdorf organisiert und durch Stiftungen und persönliche Spenden finanziell mitgetragen. Die Anlässe selbst finden wiederum abwechselnd in beiden Gemeinden statt.
Anekdoten und Nachdenkliches Der erste Anlass im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe ist das «Erzählcafé». Es startete bereits nahtlos im vergangenen Oktober. Knapp ein Dutzend Besucher trafen letzte Woche zum vierten Mal im alten Primarschulhaus in Bassersdorf bei Kaffee und Kuchen zusammen, um nach Lust und Laune unter der Moderation von Veronika Eggenberger aus ihrem Leben zu erzählen. Mit feinfühliger Art gelang es Veronika Eggenberger, alle Besucher ins Gespräch einzubeziehen, so dass das Erzählen und Zuhören schnell die Anwesenden einander näherbrachte und jeder sich als Teil einer Gemeinschaft erfahren konnten. Die Erzählungen der Teilnehmer reichten dabei von lustigen Anekdoten, die alle immer wieder zum Lachen brachten, bis hin zu nachdenklichen Berichten über Probleme, die das Alter für jeden mit sich bringen.
Auf Nachfrage, was das Besondere an diesem Anlass sei, berichtete ein Teilnehmer, dass er erst neu in Bassersdorf sei und dank des «Erzählcafés» relativ schnell Leute aus der Gemeinde kennenlernen konnte. Eine andere Besucherin berichtete, dass sie schon ihr ganzes Leben lang in Bassersdorf lebe. Sie komme gern, da es einfach Heimat für sie bedeute und sie hier im alten Primarschulhaus zur Schule gegangen sei. Besonders wurde von allen zudem geschätzt, dass man andere Lebensgeschichten kennenlernt. Bereits am 16. März um 14 Uhr findet das nächste «Erzählcafé» im alten Primarschulhaus in Bassersdorf statt. Auch dann sind wieder alle Interessenten aus Bassersdorf und Nürensdorf herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Zugang für alle offen.
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Bassersdorf
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Tagesfamilien Zürcher Unterland übernimmt Bassersdorfer Organisation
Professionalisierung für Tagesfamilien Auch wenn der Verein Tagesfamilien Bassersdorf-Nürensdorf Ende Mai Geschichte sein wird, ändert sich für Tagesmamis und betreute Kinder nichts. Der Verein Tagesfamilien Zürcher Unterland übernimmt die neuen vertraglichen Strukturen und die Vermittlung der Tagesfamilien. Per Ende 2016 ist die Leistungsvereinbarung zwischen dem Verein Tagesfamilien Bassersdorf-Nürensdorf ausgelaufen. Diese regelte die Beziehungen zwischen der Gemeinde Bassersdorf und dem Verein. Aufgrund voraussehbaren personellen Verände-
rungen im Vorstand hatte sich dieser Gedanken über die Zukunft gemacht. Gleichzeitig befasste sich der aktuelle Vorstand mit der Empfehlung der «kibesuisse» (Verband Kinderbetreuung Schweiz), die kleineren Tagesfamilienorganisationen empfiehlt, sich im Rahmen der Professionalisierung mit anderen Organisationen zusammenzuschliessen. Dieser Empfehlung wollte der Verein folgen und beschloss die Vereinsauflösung per Ende Mai dieses Jahres. Andererseits sollte die Zusammenarbeit mit den Tagesfamilien Zürcher Unterland (TFZU) intensiviert, bezie-
hungsweise deren neue vertragliche Strukturen übernommen und angeboten werden. TFZU besteht seit über 30 Jahren und ist als Verein organisiert mit Vorstand, Geschäftsstelle, Mitgliedern, Tageseltern und Eltern und ist im Verband kibesuisse sowie im Verband Zürcher Tagesfamilienorganisationen (VZT) Mitglied. Durch die Professionalität des TFZUs wird eine weiterhin zuverlässige Zusammenarbeit gewährleistet, ist der örtliche Verein überzeugt. Per Ende April werden nun die bestehenden Arbeitsverträge mit den Tagesmüttern gekündigt. Den Tagesmüttern soll aber die Möglichkeit einer Neuanstellung
mit dem Verein TFZU offen stehen, so dass eine lückenlose Anstellung per 1. Mai gewährleistet ist. Die offizielle Auflösung des Vereins Tagesfamilien Bassersdorf-Nürensdorf soll an der Generalversammlung vom 11. Mai abschliessend bestimmt werden. Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Mai wurde der Einfachheit halber die bestehende Leistungsvereinbarung mit dem Gemeinderat verlängert. Dennoch wurde bereits die neue Leistungsvereinbarung mit dem Verein TFZU per 1. Februar vereinbart, um einen reibungslosen Übergang zu Annamaria Ress gewährleisten.
Das Auge des närrischen Taifuns Frauenapéro Die Bazzilsmannli sind nicht nur Maskengruppe. An der diesjährigen Fasnacht öffnen sie erstmals offiziell ihren Kulturschopf. Sie bieten damit Heimat für alle Nostalgiefasnächtler und Heimwehbassersdorfer. Der Samstagabend an der Bassersdorfer Fasnacht ist der lauteste und wildeste. Tausende strömen in das Dorf, um zu feiern. Einen Ort zu finden, wo es etwas gemütlicher ist und nicht die ganz lauten Töne vorherrschen, ist nicht ganz einfach. Dem wollen die Bazzilsmannli gemeinsam mit dem Restaurant Frieden abhelfen. Im Schopf hinter dem Restaurant Frieden öffnen sie am Samstagabend, 25. Februar, um 19.30 Uhr die Türen von «Bazzils Kulturschopf». Während rundherum der närrische Taifun tobt, wird es das ruhige Auge sein.
Es spielen mehrere Live-Formationen. Um 21 Uhr eröffnen die «Vieilles Prunes» den Abend, eine fünfköpfige Damenformation mit Musik, Gesang und frivolen Texten. Weiter gehts um 22.30 Uhr mit den Eibach-Ruggern, eine Kleingugge aus dem Baselbiet. Um Mitternacht findet das Debüt von «Ghackets und Hörnli» statt, einer Bläserformation mit einigen bekannten Bassersdorfer Gesichtern. Auch die Einrichtung des Kulturschopfs erinnert an die alte Fasnacht. Eine Ausstellung zeigt Bilder der Bassersdorfer Fasnacht, die weit in die präfakobanische Ära zurückgehen. Der Eintritt ist frei. Schluss ist morgens um 4 Uhr. Weitere Informationen unter www.bazzilsmannli. ch. (e)
Hexenabfahrt auf der Belalp Der Skiclub Altbach, mit Sitz in Bassersdorf war aktiv und frönte dem winterlichen Sport ganz im Zeichen der Ski-Weltmeisterschaft. Das Wetter an den zwei Trainingstagen war die beste Vorbereitung für das Abfahrtsrennen am Samstag. Es schneite von morgens bis abends und die Belalp verschwand im Nebel. Die Rennfahrer dachten sich,
dass das Rennen wegen des schlechten Wetters abgesagt würde. Doch auch dieses Jahr fand es, obschon verkürzt, statt, denn die Sicht war gut. Alle Rennfahrer des Skiclubs Altbach kamen unfallfrei ins Ziel. Der Clubbeste, Fabian Meili, erzielte den sensationellen 3. Rang in seiner Kategorie. (e)
Der nächste Frauenapéro findet statt am Freitag, 17. März, ab 19 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Bassersdorf. Christine de Pizan (1365-1430) war die bedeutendste, vielseitigste und produktivste Schriftstellerin ihrer Episode. Nach schweren Schicksalsschlägen hielt sie als Witwe ihre grosse Familie mit ihrer Dichtkunst über Wasser und
war die erste Schriftstellerin überhaupt, die vom Schreiben lebte. Sie verfasste zuerst Gedichte und Balladen, später auch geistreiche historische, politische und philosophische Werke. Die Referentin und Historikerin Magdalen Bless-Grabher ist begehrte Referentin zu verschiedenen Themen und Frauengestalten in der Geschichte. (e)
Flohmarkt Das Organisationsteam des Flohmarkts hat wieder eifrig für die Saison 2017 vorbereitet. Am Samstag, 1. April und am Samstag, 10. Juni sowie am Samstag, 2. September findet der Flohmarkt jeweils von 8 bis 16 Uhr auf dem Dorfplatz statt. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, mit einem Wurst- und einem
Kuchenstand. Gesucht werden noch Helfer, die frühmorgens (Beginn zirka 5 bis 5.30 Uhr) helfen, die Autos auf die Standplätze einzuweisen. Melden können sich Freiwillige, die ausnahmsweise gerne früh aufstehen, bei Greth Dübendorfer, Telefon 044 836 65 11 oder Rosmarie Sonderegger, Telefon 044 836 47 14. (e)
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Dorf-Blitz
02/2017
Bassersdorf
15
Wer in den Wald schaut, muss in weiten Zeiträumen denken
Revierförster Erni hat Nachwuchssorgen Wald aussieht, weil Äste und Rinde nach dem Holzschlag liegen bleiben», so der Revierförster. Dafür gebe es aber Gründe. Was liegen bleibe, biete vielen Lebewesen Kost und Logis. Die liegengebliebenen Teile verwandeln sich in Humus, welcher zu einem grossen Teil aus Nährstoffen besteht, die der Baum für sein Wachstum benötigt. Durch das Verrotten stehen diese Nährstoffe dem Wald wieder zur Verfügung und der Kreislauf der Natur ist geschlossen.
Seit März 1990 ist Güst Erni Revierförster des Forstreviers Hardwald Umgebung. Die Herausforderungen für ihn bestehen heute darin, zu erkennen, wie der Wald strukturiert werden muss, damit er den zukünftigen klimatischen Bedingungen angepasst ist. Dazu kommt noch mangelnder Försternachwuchs. von Astrid Steinbach Das Forstrevier Hardwald Umgebung setzt sich aus den Gemeinden Bassersdorf, Nürensdorf, Dietlikon, Opfikon und Wallisellen zusammen und umfasst 920 Hektaren. Davon gehören zwei Drittel des Reviers Privatpersonen und ein Drittel der öffentlichen Hand. Seit 35 Jahren ist Güst Erni, der Revierförster, bereits im Beruf tätig. Schon als Bub war er immer in der Natur, so dass für ihn klar war, dass sein Beruf etwas damit zu tun haben sollte, berichtet er bei einem Gespräch. Er erzählt weiter, dass man ihm damals vom Beruf des Försters abgeraten hatte, da es schwer war, eine Stelle zu finden. Der Beruf war sehr begehrt. Es bedurfte für die Försterschule noch einer Aufnahmeprüfung und es gab wesentlich mehr Bewerber als Ausbildungsplätze. Heute hat sich das ins Gegenteil gewendet. Es bestehen Nachwuchssorgen im Forstwartberuf. «Dabei fehlt es nicht unbedingt an Bewerbern», so Erni. Die dreijährige Lehre verlange aber eine gute körperliche
Derzeit ist der Holzschlag im Hardwald in vollem Gange.
Beim Abtransport steht schweres Gerät zur Verfügung. (Fotos: Astrid Steinmann)
Konstitution und auch die Fähigkeit zum vorausschauenden Denken mit viel Vorstellungsvermögen. Die weiterführende Ausbildung zum Förster FH über zwei Jahre kann dann an einem der beiden Bildungszentren Wald in Lyss oder Maienfeld absolviert werden.» Leider würden immer weniger Bewerber die nötigen Voraussetzungen mitbringen. Aufgrund dieses Mangels konnte im laufenden Jahr auch erstmals kein Lehrling vom Forstrevier Hardwald Umgebung ausgebildet werden.
Anspruchsvoll und vielseitig Der Beruf des Försters als Betriebsleiter und Berater des Privatwaldbesitzers ist anspruchsvoller und vielseitiger als je zuvor. Die Herausforderung für den Förster besteht heute darin, zu erkennen, wie der Wald strukturiert werden muss, damit er den zukünftigen klimatischen Bedingungen angepasst ist. Den Wald nutzen und schützen, darauf komme es in der modernen Forstwirtschaft an. Neue Konzepte hätten sich bereits durchgesetzt. Man wolle weg von den Monokulturen und hin zu einem naturnahen Mischwald. Der Wald, wie wir ihn kennen, ist kein Urwald, sondern vom Mensch geschaffen. «Während noch vor hundert Jahren der Wald lediglich als Rohstofflieferant fungierte und nur der Profit zählte, hat auch hier ein grundsätzliches Umdenken eingesetzt», erzählt Erni. So wurden laut Erni zu jener Zeit im grossen Stil
Fichten gepflanzt. Die damit entstandene Monokultur, die arm an Biodiversität ist, werde nun jedoch wieder zurückgefahren. Borkenkäfer, Sturmund Nassschneeschäden würden dazu beitragen. Das heutige Ziel sei es, natürlichere, widerstandsfähigere Mischwälder, wenn möglich aus Naturverjüngung, anzulegen. Der Förster muss also vieles im Blick haben. Den Wald mit den Tieren, aber auch den Schutz der Menschen, die den Wald nutzen. Droht zum Beispiel ein Baum umzustürzen, vielleicht sogar auf eine Strasse, so ist der Förster gefragt.
«Unordnung im Wald» Der Försteralltag hat also wenig gemeinsam mit dem gemütlichen Umherstreifen im Wald. Der Förster arbeitet einen grossen Teil im Wald, aber auch eben so viel am Schreibtisch und Computer. Aber was genau haben ein Förster und ein Forstwart nun eigentlich zu tun? Güst Erni beschreibt dies wie folgt: «Die Arbeiten im Sommer dienen hauptsächlich der Vorbereitung der Holzernte. Im Herbst steht die Jungwaldpflege und der Unterhalt von Erholungseinrichtungen auf dem Programm. Die Hauptsaison im Wald sind dann die Monate September bis Februar. In diesem Zeitraum erfolgt die Holzernte. Im Frühjahr folgen der Strassenunterhalt, Neubepflanzungen, das Ausmähen und Sichern der Verjüngung. Manche Waldbesucher finden dann, dass es unordentlich im
Ärger für den Revierförster An dieser Stelle kommt Erni dann auch auf das Thema zu sprechen, dass ihm an seiner Arbeit am meisten Mühe macht. «Die Leute, die alles besser wissen und überall reinreden», erzählt er kopfschüttelnd. «Das geht sogar so weit, dass unser Know-how in Frage gestellt wird und Mitarbeiter im Wald beschimpft wurden. Ebenso ärgerlich sind Leute, die sich nicht an die Absperrungen im Wald halten oder ihren Abfall liegen lassen. Hier würde die Einführung von Pfand auf Dosen und Flaschen sehr hilfreich sein», gibt der Förster zu bedenken. «Zum Glück verhält sich jedoch der überwiegende Teil der Waldbesucher mit der Natur im Einklang, so dass der Försterberuf noch immer sehr schön ist.» Die Forstleute werden heute und auch in der Zukunft weiter gefordert sein. Niemand wisse, auch die Förster nicht, wie der Wald tatsächlich in hundert Jahren aussehen werde. Aber mit den heutigen Erkenntnissen und dem Versuch, aus den in der Vergangenheit gemachten Fehlern zu lernen, sollte es gelingen, den Wald zu erhalten, damit auch weiterhin ein Spaziergang in ihm Balsam für Leib und Seele bleibt.
Am 11. Juni wird in Nürensdorf eine Informationsveranstaltung der Naturschutzkommission der Gemeinde Nürensdorf stattfinden, bei der die Waldpflege und die Waldberufe neben Bienen, Landwirtschaft und Naturschutz vorgestellt werden.
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Vorverkauf ab 20. März 2017
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
02/2017
17
Mit Kräutern und Gewürzen zurück ins Mittelalter
Die Tüftler sind bereits an ihren Vorbereitungen Alles hat ein Ende
Für den mittelalterlichen Anlass Ende August in Bassersdorf ist man nicht nur in der «Mittelaltergilde Basselstorff» mit Vorbereitungen beschäftigt. Auch Bierbrauer und Metzger lesen sich durch alte Rezepte, um ihre Getränke und Speisen an diese Zeitepoche anzupassen.
Wer Bassersdorf kennt, der kennt auch den Bassersdorfer Schüblig, den sogenannten «Schwarzen», den Metzgermeister Walter Steinmann traditionell herstellt. Seit 1991 ist der Familienbetrieb für Qualität und kundenorientiertes Auftreten bekannt. Für Anliegen von Vereinen ist er offen und an der Umsetzung von Ideen mehr als nur interessiert. Das Kleinunternehmen ist so vielseitig und begeisterungsfähig, dass auch Steinmann sich sofort bereit erklärte, für das Spektakel vom 25. bis 27. August eine passende Wurst zu kreieren.
von Susanne Beck Der Name Gnos steht in Nürensdorf schon einige Jahre für Biertradition. Joanna und Adrian Gnos sind mit Herz und viel Idealismus in ihrem kleinen Geschäft engagiert. Als sie angefragt wurden, ob sie auch ein spezielles Bier herstellen könnten, welches in die Zeit des Mittelalters passen würde, bejahten sie die Frage mit Freude. Seit 2005 ist das Ehepaar in Nürensdorf und seit April 2006 wird Bier gebraut, davor noch am Zürichsee in Horgen. Die Tradition und Liebe für das Urgetränk, welches bereits bei den Assyrern und den Ägyptern gebraut wurde, ist für die beiden eine Berufung.
Hopfen und Malz Die Ausbildung zum Bierbrauer genoss Adrian Gnos in München. Bereits sein Grossvater erlernte diesen spannenden Beruf. Von ihm hat er noch alte Rezepte, welche er zusammen mit seiner Frau gerne übernimmt und auch einmal verändert. Zurzeit bieten sie eines an, welches
Rezept erfinden Ein gutes Team, Familie Gnos, braut sich da ein passendes Bier für den Mittelalteranlass zusammen. (Fotos: Susanne Beck)
sie mit Koriander veredelt haben. «Wir sind innovativ und doch altmodisch, wir machen Bier und keine Mode», äussern sich beide lachend. Im Jahr 2001 gründeten sie ihre Brauerei, das war damals die 126. in der Schweiz. 1885 waren es noch 530 und heute bereits wieder etwa 800. Die Veränderungen in der Bierszene sind absolut messbar, jedoch nicht immer nachvollziehbar.
Von A bis Z Handarbeit Die ganze Herstellung ihrer Biere von Beginn bis Ende liegt in ihren eigenen Händen. Die Rohstoffe besorgen
sie sich selber, im Schlosskeller wird das Bier angesetzt, verarbeitet und von Hand abgefüllt. Joanna Gnos, die einige Semester Rechtswissenschaft und Lebensmittelwissenschaft studiert hat, bringt ihre Neugierde und Freude bei der Herstellung des altertümlichen Produktes und bei der Bewirtung der Gäste gerne ein. Auch die Etiketten stellt das Team selber her. So haben Vorschläge und Ideen in jedem Arbeitsgang die Möglichkeit, schnellst möglich umgesetzt zu werden. Die Herausforderung für den Mittelaltermarkt zu produzieren ist demnach eine weitere erfreuliche Abwechslung für die beiden.
Die Aufgabe stellt einige Anforderungen an den Metzger. Sein Vater war als Bauer schon ein sogenannter Stör-Metzger, so wurde ihm die Philosophie und Wertschätzung zum Fleisch beinahe in die Wiege gelegt und auch vorgelebt. Die Herstellung der Würste habe sich unglaublich verändert. Mit all den verschiedenen Geräten, wie zum Beispiel dem sogenannten «Blitz», der heute von einem Computer genauestens gesteuert werden kann, was Umdrehungszahl, Geschwindigkeit und Zeit angeht, hat sich einiges vereinfacht. Doch besteht auch die Gefahr, Grundwissen zu verlieren. Recherchen in alten Rezepten werden zu einer gelungenen Wurst führen.
Geheimnisse Sinnierend und schmunzelnd meint der Fachmann in Sachen Fleisch: «Bestimmt werde ich nicht eine fertige Gewürzmischung nehmen, es wird mit frischen Gewürzen, wie speziellem Pfeffer und Salz gemischt, Petersilie wird es auch drin haben. Vielleicht mit Majoran, Thymian...» Wenn das schlachtwarme Fleisch gleich verarbeitet wird, kann auf Phosphatzusätze gänzlich verzichtet werden. Mit einem Wiegemesser zu hantieren, wird zusätzlich zu einer schmackhaften Wurst aus der Mittelalterzeit verhelfen. Mit geübtem Blick weiss der Metzgermeister, dass die Wurstmasse zum Genuss wird.
Die Gewürzmischung wird bei der kreierten Festwurst aus frischen Gewürzen und Kräutern bestehen.
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Dorf-Blitz
Brütten
02/2017
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Aus Behörde und Verwaltung Finanztechnische Prüfung Die Firma PROVIDA Wirtschaftsprüfung AG hat in der Zeit vom 23. bis 24. November 2016 eine finanztechnische Prüfung des Geldverkehrs 2016 durchgeführt. Die Revision erfolgte gemäss den allgemein anerkannten Revisionsgrundsätzen. Aufgrund der stichprobenweisen Überprüfung bestätigen die Revisoren, dass der Geldverkehr mit den massgebenden Bestimmungen konform ist. Der Revisionsbericht ist inzwischen eingetroffen und wurde vom Gemeinderat genehmigt.
Strassenbeleuchtung Brüelgasse Entlang der Brüelgasse ist die öffentliche Strassenbeleuchtung im Dezember 2016 ausgefallen. Nach der Problemlokalisierung durch die EKZ vor Ort wurde festgestellt, dass die vier Leuchtkörper nicht lokal repariert werden können und Grabarbei-
ten für eine neue Kabeltrassee notwendig würden. Es wurden zwei Varianten ausgearbeitet: Variante A mit vier Kandelabern, Variante B mit drei Kandelabern. Der Gemeinderat hat sich für die Variante B im Betrage von 28 000 Franken inklusive Mehrwertsteuer entschieden.
Verpachtung Jagdrevier Brütten Mit Beschluss vom 7. Februar hat der Gemeinderat Brütten das Jagdrevier Brütten für die Jagdpachtperiode 2017–2025 zum Revierschätzwert von 4313 Franken an die Jagdgesellschaft Brütten verpachtet. Da keine weiteren Bewerbungen eingegangen sind, konnte auf eine Versteigerung des Jagdreviers verzichtet werden.
Teilweise Unterschutzstellung
Kernzone K1. Das sich auf dem betroffenen Grundstück befindende Vielzweckbauernhaus Vers.-Nr. 84 ist im einstweiligen Inventar kunst- und kulturhistorischer Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung der Gemeinde Brütten geführt. Der Gemeinderat möchte sicherstellen, dass das Gebäude bezüglich Volumetrie und Lage erhalten bleibt. Deshalb beschloss er, dass die Gebäudevolumetrie bezüglich Lage und Situationswert sowie die südlich vorgelagerten Freiräume beim Wohnhausteil vom Schutzumfang betroffen sein sollen. Ein Ersatzbau gemäss den Kernzonenbauvorschriften oder auch Renovationen oder Umbauarbeiten sind allesamt zulässige bauliche Änderungen. Die teilweise Unterschutzstellung stützt sich auf das Fachgutachten der IBID AG ab und wurde in den amtlichen Publikationsorganen publiziert.
Das Grundstück Kat.-Nr. 336, Unterdorfstrasse 38, befindet sich in der
Gemeinderat Brütten
on i t a l u t a r G Wir gratulieren zum 101. Geburtstag am 28. Februar Margarithe Schäpper Strubikonerstrasse 8
zum 80. Geburtstag am 4. März Gertrud Meili Alpenblick 17
Steuererklärungsverfahren im Jahre 2017
Geburten
Alle Steuerpflichtigen werden zur Abgabe einer Steuererklärung 2016 für die Staats- und Gemeindesteuern und für die direkte Bundessteuer aufgefordert. Die Aufforderung zur Einreichung von Steuererklärungen und Verrechnungsanträgen wurde im Amtsblatt Nr. 2 vom 13. Januar 2017 veröffentlicht.
26. Dezember 2016 Ava Koller
Die Gemeindesteuerämter haben die Formulare den Personen, deren Steuerpflicht bekannt ist, bereits zugestellt. Wer kein Formular erhalten hat, muss von sich aus ein solches beim Steueramt der Wohngemeinde verlangen. Zusammen mit diesen Formularen haben Sie auch ein Wertschriften- und Guthabenverzeichnis erhalten. Damit können Sie die Rückerstattung der Verrechnungssteuer beantragen.
Termin zur Einreichung: 31. März 2017 Die Steuererklärung und das Wertschriftenverzeichnis sind bis Ende
März einzureichen. Erstellen Sie Ihre Steuererklärung möglichst bald. Andernfalls werden Sie immer wieder daran denken müssen, dass Ihnen diese Aufgabe noch bevorsteht. Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie über sämtliche benötigte Hilfsformulare verfügen. Fehlende Formulare können unter www.steueramt. zh.ch heruntergeladen oder beim Gemeindesteueramt verlangt werden. Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen die Steuererklärung mit den erforderlichen Unterlagen nicht innert Frist einreichen können, so stellen Sie bitte vor Ablauf dieses Termins beim Gemeindesteueramt ein begründetes Gesuch um Fristerstreckung. Ob bereits eine Fristerstreckung bewilligt ist, sehen Sie im Originalformular auf Seite 1 (rotes Kästchen «Von Steuerpflichtigen nicht
Tochter von Matthias und Nora Koller-Leuthold Säntisstrasse 94C
auszufüllen», Feld «Frist erstreckt bis»).
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
Wegleitung mit nützlichen Tipps Wegleitungen zur Steuererklärung gehören für viele Bürgerinnen und Bürger nicht zur bevorzugten Lektüre. Unsere Wegleitung verdient jedoch Ihre Aufmerksamkeit. Mit Farben, Beispielen und vielen nützlichen Tipps führen wir Sie Schritt für Schritt durch die Formulare. Auf Seite fünf der Wegleitung finden Sie nützliche Hinweise, mit welchen Hilfsmitteln Sie Ihre Steuererklärung erstellen können. Ihr Gemeindesteueramt
Abschied Ernst Ball
ist am 7. Februar 2017 verstorben.
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten
Seuzach, den 11. Februar 2017
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Alles irdische ist zwar vergänglich doch die Erinnerung an einen lieben Menschen ist unsterblich und gibt uns Trost
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Dorf-Blitz
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Neueste Einwohnerzahlen Einwohner per Schweizerbürger Ausländische Staatsangehörige
Hundebezeichnung 2017
31.12.2016 1887 134
31.12.2015 1877 129
2021
2006
Total
Geschwindigkeitsmessungen Die Kantonspolizei Zürich hat mitgeteilt, dass die Verkehrsabteilung Zürich auf dem Gemeindegebiet von Brütten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt hat: Messort:
8311 Brütten, Strubikon, Höhe Hydrant 1800
Fahrtrichtung:
Sonnenbühl
Datum und Zeit der Messung:
24.1.2017, 16.13 – 18.15 Uhr
Signalisierte Höchstgeschwindigkeit:
50 km/h
Gemessene Höchstgeschwindigkeit:
57 km/h
Gemessene Fahrzeuge
172
Anzahl Übertretungen:
1 Sicherheitssekretariat Brütten
Lust auf Musik? Unsere Instrumentenvorstellungen mit musikalischer Instrumentenpräsentation bieten Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und das Angebot kennenzulernen: Region Nord-West in Pfungen am Samstag, 18. März 2017
im Schulhaus Breiteacker, Breiteackerstrasse 44b für die Gemeinden Brütten, Hettlingen, Neftenbach, Nürensdorf, Pfungen, Seuzach und Interessierte. 9.30 bis 10 Uhr: Anhand eines Märchens präsentieren unsere Lehrpersonen verschiedenste Instrumente. 10 bis 13 Uhr: Alle Instrumente können nach Herzenslust ausprobiert werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Weitere Termine: 25. März 2017 in Wiesendangen 1. April 2017 in Turbenthal 8. April 2017 in Winterthur Weitere Infos unter www.jugendmusikschule.ch oder 052 213 24 44 oder info@jugendmusikschule.ch Wir freuen uns auf Sie!
Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
Die Hundehalter/Hundehalterinnen erhalten von der Gemeindeverwaltung Brütten anfangs März eine Rechnung für die Hundesteuer zugeschickt. Eine persönliche Vorsprache ist nicht nötig. Aufgrund verschiedener Anpassungen in der Schweizer Gesetzgebung wurde ein Ersatz der bestehenden Hundedatenbank notwendig und durch die Kantone beschlossen. Im Rahmen einer Private-Public-Partnership betreibt die Identitas AG die neue Hundedatenbank «AMICUS» ab dem 1. Januar 2016. Die Hundedaten und die Adressdaten der Hundehalter des bisherigen Systems Anis wurden per 31. Dezember 2015 in Amicus übernommen. Lassen Sie sich bei der erstmaligen Anschaffung eines Hundes bei der Gemeinde auf Amicus als Hundehalter registrieren. Ihre Benutzerdaten und Ihr Passwort werden Ihnen daraufhin per Post zugestellt. Anschliessend können Sie sich auf Amicus unter www.amicus.ch einloggen. Für die Registrierung und das Chippen gehen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt und nehmen Sie unbedingt Ihre Personen-ID mit. Der Tierarzt implantiert Ihrem Hund einen Mikrochip und meldet Sie als Hundehalter bei Amicus. Hundehalter sind verpflichtet, ihre Hunde bei der Gemeinde innerhalb von zehn Tagen anzumelden und dieser allfällige Mutationen (Namens- und Adressänderungen, Halterwechsel sowie der Tod des Hundes) ebenfalls innert zehn Tagen mitzuteilen. Hunde, die erst nach dem 31. März drei Monate alt werden oder solche, die erst nach diesem Zeitpunkt in Besitz gelangen, sind bei Erreichung des abgabepflichtigen Alters beziehungsweise nach Erhalt innerhalb von zehn Tagen bei der Gemeindeverwaltung Brütten anzumelden. Die Steuer ist direkt zu begleichen. Das Bundesparlament hat entschieden, den Sachkundenachweis SKN für Hundehalter abzuschaffen. Diese Änderung in Bezug auf die Hundeausbildung gilt ab dem 1. Januar 2017. Die kantonale Ausbildungspflicht für grosse oder massige Hunde der Rassentypenliste I ist indes von dem Entscheid nicht tangiert. Die Hunde sind nicht mitzubringen. Wir bitten Sie jedoch, den Hundepass oder das Impfbüchlein und, falls es sich um einen Hund aus der Rassentypenliste I handelt, den Nachweis über einen bereits besuchten Kurs vorzuweisen. Ausführliche Informationen über die obligatorischen Kurse finden Sie unter www.veta. zh.ch. Seit der Inkraftsetzung des neuen Hundegesetzes am 1. Januar 2010 muss jeder Hundehalter über eine Haftpflichtversicherung mit mindestens einer Deckungssumme von einer Million Franken verfügen. Für den Bezug der Hundesteuer bleibt die Gemeinde zuständig. Die Steuer muss jährlich bis 31. März in der Wohngemeinde der Hundehalterin/des Hundehalters einbezahlt werden. Anfangs März 2017 wird Ihnen von der Gemeindeverwaltung Brütten eine Rechnung zugeschickt. Wir bitten Sie, diese bis spätestens 31. März 2017 zu begleichen. Eine persönliche Vorsprache ist nicht nötig. Der Gemeinderat Brütten hat mit Beschluss vom 29.9.2009 aufgrund von §23 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über das Halten von Hunden die Hundeabgabe mit Wirkung ab 01.01.2010 wie folgt festgesetzt: Gebühr je Hund 180 Franken. Einwohner, die im Jahre 2016 einen Hund bezeichnen liessen, ihn aber dieses Jahr nicht mehr besitzen, werden gebeten, die Gemeindeverwaltung bis zum 28. Februar 2017 darüber schriftlich (Brüelgasse 5, 8311 Brütten) oder telefonisch (Telefon 052 355 03 55) zu informieren. Gemeindeverwaltung Brütten
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BrĂźtten
24
Dorf-Blitz
02/2017
Aus BehĂśrde und Verwaltung
Vereine
BrĂźtten
Die in dieser Spezialrubrik Vereine Brßtten platzierten Textinhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brßttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Treffpunkt fĂźr Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung
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Eine Frau mit Psychiatrie-Erfahrung baut in Winterthur einen Treffpunkt auf fßr andere psychiatrieerfahrene Menschen auf. Es geht darum, sich auszutauschen, sich gegenseitig zu stärken und miteinander einen gemßtlichen Nachmittag zu verbringen. Zeit: ab 1. Februar jeden Mittwoch von 13 bis 17 Uhr Ort: SelbsthilfeZentrum Region Winterthur Holderplatz 4, Winterthur 2. Stock Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen beim SelbsthilfeZentrum Region Winterthur Telefon 052 213 80 60 Alle Selbsthilfegruppen finden Sie unter: www.selbsthilfe-winterthur.ch
Elternrat organisiert Referat ßber die Vorpubertät
Reicher Fundus an Erziehungstipps Der Elternrat der Schule BrĂźtten lud Eltern, Lehrpersonen und Interessierte anfangs Februar ins Schulhaus Chapf zu einem brisanten Thema ein – die Vorpubertät. Der Referent und Psychologe Henri Guttmann gab Einblick in diesen heiklen Entwicklungsabschnitt. von Sandra Lanz Die Ruhe vor dem Hormongewitter – das vom Elternrat BrĂźtten ausgewählte Referatsthema sprach eine Zielgruppe von Eltern mit Kindern zwischen acht und zwĂślf Jahren an. Eingeladen war als Referent Psychologe Henri Guttmann, der seine Erfahrungen und sein Wissen vermittelte. Mit rund 50 Besuchern war der Aufmarsch Ăźberraschend zahlreich, wenn auch die weiblichen ZuhĂśrer die Ăœberzahl bildeten. Gibt es ein Patentrezept fĂźr die Bewältigung dieser Veränderungsphase, wie beginnt diese Pubertät, wie kĂśnnen Eltern die Kinder während dieser Zeit unterstĂźtzen, wo mĂźssen sie Grenzen
setzen, ohne einengend zu wirken? Fragen Ăźber Fragen waren auf den Gesichtern abzulesen.
Was ist Vorpubertät? Die Wandlung zum Erwachsenen geschehe nicht in einem festen Augenblick, sondern sei eine schleichende Entwicklung. Die Ruhe vor dem Sturm sollten Eltern noch nutzen, um das Schiff nochmals auf Kurs zu bringen, riet Gutmann in seinem Referat. Launisch im einem Augenblick, GrÜssenphantasien im anderen. Unsicheres selbstzweifelndes Verhalten, Lustlosigkeit oder plÜtzliches Streben nach Unabhängigkeit: All dies seien Indizien der Pubertät. Henri Guttmann erzählte aus seinem reichen Erfahrungsschatz, wie Eltern diesen Herausforderungen positiv begegnen kÜnnen.
Vorbildfunktion von Erziehungspersonen Ein gewichtiger Faktor sei die Vorbildfunktion. Vorbilder, an denen sich die
Pubertierenden orientieren kĂśnnten, Gemeinschaften, in denen sie sich aufgehoben fĂźhlen. Im Kindesalter werde das Wertesystem noch vorwiegend von den Eltern Ăźbernommen, welches mit Beginn der Wandlung zum Jugendlichen jedoch hinterfragt werde. Die letzte Chance fĂźr den Einstieg in einen Sportclub oder Musikverein, wo Halt, Erfolge und Selbstbewusstsein erreicht werden kĂśnnen.
Goldene Regeln Mit interessanten Folien zeigte Henri Guttmann etliche Goldene Regeln auf, die den Eltern im Erziehungsalltag Halt geben kÜnnten: Den Kindern vertrauen und vieles zutrauen; wie Erziehungsziele erreicht werden kÜnnen, welche Erziehungsstile sich am besten eigneten, um eben diese Ziele erreichen zu kÜnnen und auch Nein zu sagen. Henri Guttmann erklärte den Anwesenden, welche Entwicklungsaufgaben ein Jugendlicher zu bewältigen habe: Das seien nicht gerade wenige. Angefangen bei der AblÜsung vom
Familienverbund ßber das Finden der eigenen Identität, das Auseinandersetzen mit der zukßnftigen Ausbildung. Und dazu kommt noch das Wachsen des eigenen KÜrpers. Henri Guttmann gab wertvolle Tipps, welche sich in der Realität bewährt hätten, wie zum Beispiel das Fordern von Eigenleistung. Der Experte riet den anwesenden Eltern auch sogenannte Beziehungsfenster wahrzunehmen und aufmerksam zu sein, wenn Jugendliche ins Gespräch kommen wollen.
Familiengeflßster Eltern nutzt also die Zeit vor der Pubertät und festigt die Beziehung mit den Heranwachsenden, spielt wieder einmal ein Spiel, forderte der Psychologe die Anwesenden auf. Henri Guttmann stellte das Familiengeflßster vor, welches neben persÜnlichen Herzensangelegenheiten auch Familienträume auf den Tisch bringe und Verbundenheit herstelle. ◞
Dorf-Blitz
Nürensdorf
02/2017
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Aus Behörde und Verwaltung Gemeindeversammlung Mangels behandlungsreifer Geschäfte wurde die provisorisch auf den 19. April 2017 geplante Gemeindeversammlung abgesagt.
Gemeindepersonal Der Gemeinderat hat Franziska Etlin im Stundenlohn als Mitarbeiterin Mittagstisch der Schule angestellt. Franziska Etlin war bereits während mehreren Jahren als Aushilfe in der gleichen Funktion tätig.
Kreditabrechnungen Die Bauabrechnung über die Umgestaltung des Pausenplatzes Schul-
haus Ebnet mit Gesamtkosten von Fr. 80 992.50 und Mehrkosten von Fr. 992.50 gegenüber dem bewilligten Kredit von 80 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt. Die Mehrkosten sind auf teilweise grössere Bäume und die Verwendung von Rollrasen zu Gunsten einer früheren Eröffnung zurückzuführen.
Verpachtung Jagdrevier Nürensdorf 2017/25 Für die Versteigerung des Jagdreviers Nürensdorf ist innert der dafür vorgesehenen Frist nur die Bewerbung der bisherigen Jagdgesellschaft eingegangen. Der Gemeinderat hat deshalb von der Möglichkeit, die Versteigerung abzusagen und das Revier
zum Schätzwert dem bisherigen Pächter wieder zuzuschlagen, Gebrauch gemacht.
Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 3. Januar 2017 auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Breite Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 630 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 31 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 63 Stundenkilometer.
Gemeinderat Nürensdorf
n o i t a l u t a Gr Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 3. März Lydia Baltensberger-Ott Hakberg 4 am 9. März Maria Krauss-Steuble Brunnackerstrasse 6
Informationen Steuererklärung 2016 Im Laufe des Monats Januar haben Sie die Steuererklärung 2016 erhalten. Wer keine Formulare erhalten hat, muss diese von sich aus beim Steueramt Nürensdorf besorgen. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.
zur Diamantenen Hochzeit am 14. März Irma und Werner Baur-Ehrat Sunnerainstrasse 2
Abgabetermin und Fristerstreckung Die Steuererklärung ist bis zum 31. März 2017 einzureichen. Erstellen Sie daher Ihre Steuererklärung möglichst bald. Bitte überprüfen Sie rechtzeitig, ob Sie über sämtliche benötigten Hilfsformulare verfügen. Falls ein Formular fehlt, können Sie dieses unter www.steueramt.zh.ch herunterladen oder sich an das Gemeindesteueramt wenden. Sollten Sie den ordentlichen Abgabetermin nicht einhalten und die Steuererklärung mit den erforderlichen Unterlagen nicht innert Frist einreichen können, so stellen Sie bitte vor dem 31. März 2017 beim Steueramt ein schriftliches und begründetes Gesuch um Fristerstreckung.
«eKonto» Es besteht die Möglichkeit, direkt übers Internet auf das persönliche
zur Goldenen Hochzeit am 17. März Verena und Alois Hofstetter-Staub Oberwilerstrasse 44
Abschied Steuerkonto zuzugreifen. zugreifen Dort lassen sich diverse Angelegenheiten wie Fristerstreckungen oder beispielsweise Einzahlungsscheine bestellen, Ratenzahlungen vereinbaren sowie Kontoauszüge bestellen und bequem von zu Hause aus erledigen. Dazu ist eine einmalige Registration erforderlich. Den Einstiegslink finden Sie im Internet unter der Abteilung Steueramt auf www.nuerensdorf.ch
Wegleitung Beachten Sie beim Ausfüllen Ihrer Formulare die Wegleitung. Mit Farben, Beispielen und vielen nützlichen Tipps werden Sie Schritt für
Schritt durch die Steuererkl Steuererklärung geführt.
«Private Tax» Für das Ausfüllen der Steuererklärung 2016 mit elektronischen Hilfsmitteln (PC) können Sie die Steuererklärungssoftware «Private Tax» nutzen. Die CD-Rom ist bei Ihrem Gemeindesteueramt gratis erhältlich. Als Alternative können Sie das Programm auch unter www.steueramt. zh.ch herunterladen. Haben Sie Fragen? Gerne beantworten wir diese telefonisch (Telefon 044 838 40 52) oder direkt am Schalter. Ihr Steueramt
Dalla Corte-Morf Alice geb. 18.9.1954 Dorfstrasse 60 verstorben am 16. Januar 2017 Villiger-Schilling Marguerite geb. 06.7.1931 Altersheim Breiti 8303 Bassersdorf verstorben am 31. Januar 2017
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt Nürensdorf
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Events:
Mi, 1. & 8.3. – 14:00 Uhr Putzkurs für Schüler *** Sa, 4.3. – 10:00 Uhr Warum ein E-Bike? Welches? *** Sa, 11.3. – 10:00–16:00 Uhr MTB Technikkurs Anfänger *** Sa, 18.3. – 10:00 Uhr Flickkurs für Anfänger *** Mi, 15., 22., & 29.3. – 14:00 Uhr Sicherheitscheck Schüler *** Sa, 25.3. – 10:00– 16:00 Uhr MTB Technikkurs Pro’s
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Dorf-Blitz
Nürensdorf
02/2017
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Aus Behörde und Verwaltung
Lust auf Musik?
Bibliothek Nürensdorf
Unsere Instrumentenvorstellungen mit musikalischer Instrumentenpräsentation bieten Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren und das Angebot kennenzulernen: Region Nord-West in Pfungen
Regelmässige Veranstaltungen
am Samstag, 18. März im Schulhaus Breiteacker, Breiteackerstrasse 44b für die Gemeinden Brütten, Hettlingen, Neftenbach, Nürensdorf, Pfungen, Seuzach und Interessierte. 9.30 bis 10 Uhr:
Anhand eines Märchens präsentieren unsere Lehrpersonen verschiedenste Instrumente. 10 bis 13 Uhr: Alle Instrumente können nach Herzenslust ausprobiert werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Weitere Termine:
Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren. Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 1. März, 14 bis 14.30 Uhr Donnerstagstreff: 30. März, 19 Uhr Einladung an Leserinnen und Leser, welche an der Gründung eines Leseclubs interessiert sind. An diesem Abend wird die Art und Weise besprochen, wie der Leseclub geführt werden kann. Mitteilung Neue Benutzungs- und Gebührenordnung per 1. März Die neue Benutzungs- und Gebührenordnung finden Sie auf unserer Homepage, www.nuerensdorf.ch, oder erhalten Sie in der Bibliothek. Neue Öffnungszeiten per 1. März Montag Dienstag Mittwoch 9.30 bis 11 Uhr Donnerstag Freitag geschlossen Samstag 9.30 bis 12 Uhr
25. März 2017 in Wiesendangen 1. April 2017 in Turbenthal 8. April 2017 in Winterthur Weitere Infos unter www.jugendmusikschule.ch oder 052 213 24 44 oder info@jugendmusikschule.ch Wir freuen uns auf Sie!
Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung
15 bis 19 Uhr 15 bis 19 Uhr 14 bis 17 Uhr 15 bis 19 Uhr
Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Bibliothek Nürensdorf
Kinderkleiderbörse Frü ühlin ng/Som mmer
Bibliothek Nürensdorf
Der Elternrat Ebnet Nürensdorf organisiert eine Kinderkleiderbörse Frühling/Sommer.
Es ist wieder soweit! Der Chasperli aus Birchwil besucht uns und bringt zwei Geschichten mit.
Datum: 18. März, 10 bis 14 Uhr Ort: Mehrzweckhalle, Schulhaus Ebnet, Nürensdorf Tische stehen zur Verfügung (Unkostenbeitrag 5 Franken pro Tisch). Die Platzzahl ist beschränkt. Weitere Auskünfte und Anmeldungen unter er.ebnet@schule-nuerensdorf.ch. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.
Samstag, 18. März 14 Uhr: «Chasperli und s’Krokodil Schnellzahn» 15.30 Uhr: «Chasperli und die bösi Schneefee» Eintritt pro Vorstellung Fr. 2.–. Hol dir jetzt die Tickets in der Bibliothek! Der Chasperli und das Bibliotheks-Team freuen sich auf viele Kinder.
Elternrat Ebnet Nürensdorf
Bibliothek Nürensdorf
Schlosskonzert vom 31. März 2017 mit BO KATZMAN Bo Katzman zählt zu den Top Acts unseres Landes und hat in seiner langjährigen Karriere mit seinem Bo Katzman-Chor Schweizer Musikgeschichte geschrieben. Die Gospelchor-Tourneen gehören nun der Vergangenheit an und Bo Katzman geht neue Wege: Er begeistert als Solo-Sänger und Entertainer sein Publikum mit einem neuen vielseitigen Programm ausgewählter Lieder, dazu gehören natürlich auch seine «Greatest Hits».
Das neue abendfüllende Erfolgs-Programm «Emotion» verspricht gesangliche und emotionale Höhenflüge und Musikgenuss pur. Die Kultur- und Freizeitkommission lädt herzlich zum nächsten traditionellen Schloss-Konzert, am Freitag, 31. März im Schlosskeller in Nürensdorf ein. Konzertbeginn 20 Uhr Türöffnung 19.30 Uhr
Kultur- und Freizeitkommission
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Inhaber: Dominique Krebser
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Andreas MĂźller NĂźrensdorf Tel. 044 / 836 61 23 www.malermĂźller.ch
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Seit Ăźber 20 Jahren gibt es uns schon, die Residenz Oberwil GmbH in NĂźrensdorf
Die Residenz in Oberwil wird durch Frau Heidi Gertsch seit mehr als 20 Jahren geleitet. Sie bietet Platz fĂźr fĂźnf Senioren oder Seniorinnen, die sich in der Umgebung NĂźrensdorf, Bassersdorf und Kloten zuhause fĂźhlen.
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Heim anerkannt (Ergänzungsleistungen)
FĂźr mehr Informationen kĂśnnen Sie gerne auf unserer Internetseite recherchieren, anrufen oder spontan auf einen Besuch vorbeikommen. Kontakt: Telefon 044 837 10 87, www.residenz-oberwil.ch Adresse: Rainstrasse 12, 8309 Oberwil bei NĂźrensdorf
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Dorf-Blitz
02/2017
Nürensdorf
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Ausgelassene Menschen mit Masken am Fasnachtsumzug
Geisterstunde mit schaurigschöner Musik Auch Cowboys und Prinzessinnen wagten sich zur «Geisterstunde», dem diesjährigen Thema der «Nüeri Fasnacht», an den traditionellen Kinderumzug. Fröhlich genossen die Bööggli ihren Auftritt, während die Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri mit dem Umzug wie auch dem Maskenball am Abend einen weiteren Erfolg feierte. Es ist der erste Samstag im Februar. Beim Werkhof in Nürensdorf lassen sich Einzel- und Gruppenmasken registrieren. Neun «Ghostbusters» in weissen Ganzkörperanzügen, mit Saugrohren und silbernen Behältern am Rücken warten geduldig. «Für die Geisterjäger haben sich Schulkollegen und Nachbarskinder zusammengetan», sagt Karin Bolliger, «und vieles am Kostüm ist selbst gebastelt». Michel Eperon mit einem Geisterhaus inklusive Turmuhr über dem Kopf wartet neben seinem Bruder Lucien, der die Gestalt einer Standuhr angenommen hat. Beide Uhren zeigen auf Mitternacht. «Es war schwierig, ein
anderes Sujet als Geister oder Fledermäuse zum Thema «Geisterstunde» zu finden», sagt ihre Mutter Judith Eperon. Derweil spielen im Hintergrund die drei Guggen ihre Instrumente ein.
Hippigschpängschtli lockern auf Endlich, um 14 Uhr ertönt der laute Startknall. Die Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri mit ihrem unverkennbaren Guggen-Sound setzt sich in Bewegung. Fest an die Hand der Eltern geklammert folgen ihr die kleinsten Böögli. Grössere sind da schon mutiger. An den Strassenrändern geniessen viele Schaulustige das Spektakel mit Musik, maskierten Kindern und einigen Er wachsenen sowie den Fasnachtswagen GuggiHäxe aus Dietikon, Seelenfängern aus Nürensdorf/Pfungen sowie des Fakoba Bassersdorf. Alle sind froh, dass die vorhergesagten Sturmböen der Sonne den Vor-
tritt lassen. Zwei farbige «Hippigschpängschtli» lockern die vielen weissen Gestalten, wie etwa die kleinen Gespenster der Spielgruppe Nürensdorf auf. Und trotz der «Geisterstunde» wagen sich auch Hexen, Clowns, Cowboys, Prinzessinnen, Marienkäfer und ein Konfetti sammelndes Skelett unter die Wesen aus Zwischenwelten.
Babys mit Gehörschutz Viel zu schnell erreicht der Umzug das Ebnetschulhaus, wo die kleinen Fasnächtler mit Wienerli und Getränk wieder zu Kräften kommen. Im gespenstisch geschmückten Saal sind die Bänke schnell besetzt und die Post geht ab. Babys und kleine Kinder sind mit Gehörschutz ausgerüstet, während Reto Weiss, Präsi-
dent der Kookaburra, alle Mühe hat, sich für die Maskenprämierung Gehör zu verschaffen. Seit 2012 organisiert die Guggenmusik Kookaburra Basi-Nüeri den Kinderumzug, wie auch den Maskenball für Erwachsene am Abend. «Wir wollen diese schöne Tradition nicht aussterben lassen», sagt Katja Bürkli, zuständig für die Saaldeko. Bei den Gruppenmasken siegen Lucien und Michel Eperon, bei den Einzelmasken ist es Levia Caputo als «der Tod». «Wir sind sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl am Umzug und auch am Abend zur ‹Geisterstunde – es spukt im Saal› sind viele maskiert gekommen und feierten bis in die Morgenstunden», sagt Marcel Studach, Musikus der Kookaburra und OK-Mitglied der Nüeri-Fasnacht. Text und Fotos: Rosmarie Schmid
Gesundheit
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Dorf-Blitz
02/2017
Kapern und Oliven gegen Allergien Kapseln aus Olivenblättern und Kapern haben eine speziell positive Wirkung gegen allergische Reaktionen. Es ist die kombinierte Wirkung von zusätzlichem Mangan, welches die Abwehrmechanismen des Organismus in allergischen Situationen verstärkt. Kapern vermindern die entzĂźndlichen Reaktionen und die Symptome bei allergischen Reaktionen. Olivenblätter stärken die Immunabwehr und vermindern die Konzentration der Leukotriene. Letztere sind die Botenstoffe der EntzĂźndung. Diese drei natĂźrlichen Bestandteile von Astamin helfen, gegen die Allergien vorzugehen. Eine Allergie ist eine Ăœberreaktion des KĂśrpers gegen etwas Fremdes. Diese Substanz wird Allergen genannt. Wenn nun empfindliche Men-
schen mit einem Allergen durch Einatmen oder Einnehmen in Kontakt kommen, entwickelt deren Organismus eine ßbermässige Abwehrreaktion, welche Allergie genannt wird. In der Schweiz haben zirka 35 Prozent der Menschen eine allergische Veranlagung. Kinder von allergischen Eltern oder Geschwistern haben ein hÜheres Risiko, allergisch zu reagieren. Allergien treten hauptsächlich im Frßhjahr und im Herbst auf. Ungefähr 15 Prozent der Menschen reagieren auf das Einatmen von Pollen allergisch. Die Pollen der Gräser und gewisser Bäume erzeugen RÜtungen und Jucken der Augen, vermehrtes Nasensekret und Niessen bis zu asthmaähnlichen Anfällen. Erste allergische Reaktionen kÜnnen bei Kindern bereits im Alter von fßnf bis sechs Jahren
auftreten. Die häufigsten Reaktionen treten jedoch erst im Alter zwischen 15 und 25 Jahren auf. Auch bei älteren Menschen nehmen Allergien zu, so ist es durchaus mÜglich, dass eine Person mit 70 Jahren zum ersten Mal Heuschnupfen hat. Es ist wichtig, etwas zu unternehmen, denn auch eine leichte allergische Reaktion kann sich verstärken, wenn sie nicht behandelt wird, und bis zur chronischen StirnhÜhlenentzßndung fßhren. Astamin wurde gezielt entwickelt und hat wegen seinem Gehalt an Flavonoiden und Spurenelementen eine gßnstige Wirkung auf die allergischen Reaktionen. Wir sind gerne fßr Sie da! Ihr Drogist HF diplomierter Naturheilpraktiker TEN Serge Hafen
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Heuschnupfen? Manuela Schädeli
Beatrice Vosseler Dipl. Craniosacraltherapeutin * Funktionelle Osteopathie
Prophylaxe und Akutbehandlung mit Bioresonanz
Alte Winterthurerstrasse 45 * 8309 NĂźrensdorf Tel: +41 76 319 05 35 Email: info@med-cranio.ch * Webseite: www.med-cranio.ch Facebook: www.facebook.com/medcranio
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Dorf-Blitz
Region
02/2017
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An der Skiweltmeisterschaft in St. Moritz
Der «Super-Sonntag» im Engadin Es kommt nicht alle Jahre vor, dass der alpine Skizirkus seine Weltmeisterschaft in der Schweiz austrägt. «Schnell, fesselnd, legendär, stimmungsvoll, authentisch und zukunftsweisend» – mit diesen Schlagworten präsentieren sich die FIS Alpinen Skiweltmeisterschaften 2017 im Engadin. Dieses Grossereignis im eigenen Land wollen wir uns nicht entgehen lassen und beschliessen, der Herrenabfahrt in St. Moritz live vor Ort beizuwohnen. Um dem grössten Verkehrsaufkommen zu entgehen, reisen wir drei Väter mit unseren drei Söhnen bereits am Vorabend des Events an und übernachten in der kleinen Ortschaft Brail, welche gut eine halbe Fahrstunde von St. Moritz entfernt liegt. **** Der Renntag beginnt für uns am frühen Samstagmorgen. Mit grosser Erleichterung nehmen wir zur Kenntnis, dass das Wetter hält, was die Vorhersagen versprechen. Der blaue Himmel präsentiert sich praktisch wolkenlos. Perfekte Bedingungen für den ersten Höhepunkt des Tages: Ein Helikopterflug direkt ins Startgelände. Kaum auf dem Flugplatz in Samedan angekommen, werden wir zum soeben erst gelandeten Helikopter chauffiert. In gespannter Erwartung auf das bevorstehende Erlebnis besteigen wir die Flugmaschine, um uns nur kurze Zeit später über Häuser, Strassen und Skipisten fliegend wiederzufinden. Die grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler lässt uns stumm staunen. Auf der eigens gebauten Landefläche, wenige Meter neben der Rennpiste, setzt der Helikopter Minuten später behutsam auf. Ein kurzer Fussmarsch und wir stehen direkt unterhalb des berühmtberüchtigten «Freien Fall», dem Start der Herrenabfahrt auf rund 2840 Metern Höhe. Wir verstehen jetzt, weshalb es sich hierbei um den steilsten Skirennstart der Welt handelt. Fast senkrecht führt die Piste die ersten 150 Meter bergab, wobei der wagemutige Rennläufer in wenigen Sekunden auf rund 140 Stundenkilometer beschleunigt. Mit der Sesselbahn geht es anschliessend und oft-
Nach unzähligen Anrufen bei Hotels verschiedenster Kategorien ergattern wir dann doch noch letzte Zimmer und können uns ab sofort vollends auf den nächsten Tag freuen. Ein wahrer «Super-Sonntag» mit Damenund Herrenabfahrt steht bevor. Das Wetter bleibt jedoch der grösste Unsicherheitsfaktor. Dieses Risiko nehmen wir in Kauf.
Der viertplatzierte Patrick Küng ist vor dem Zielsprung und auf der Leinwand zu sehen.
mals unmittelbar über der Rennpiste schwebend hinunter ins Zielstadion. Direkt neben dem Stadion befindet sich das Zielgelände, welches neben bester Sicht auf die Rennstrecke auch das WM-Dorf beinhaltet. **** Obwohl es möglich wäre, irgendwo direkt am Pistenrand zu stehen, um von da die Athleten anzufeuern, entscheiden wir uns wegen der grossen Leinwand für die Stehplätze im Zielgelände. Von hier aus kann das letzte Streckendrittel sehr gut live mitverfolgt werden. Obschon der Skirennfahrer nur als kleiner, schwarzer Punkt auf der weissen Schneefläche zu erkennen sein wird. Die traumhaften Bilder vom Start noch vor Augen, nehmen wir im sonnigen Zielgelände zur Kenntnis, wie der Stadionsprecher eine Rennverschiebung von einer Stunde mitteilt, wegen eines Nebelbandes, das sich im Mittelteil der Strecke festgesetzt hat und so eine freie Sicht auf diesem Streckenabschnitt verunmöglicht. Die Sicherheit der Fahrer geht vor, weshalb auch eine erneute Startverzögerung vom Grossteil des Publikums verständnisvoll hingenommen wird. Die Stimmung ist weiter sehr gut, denn nichts deutet zu diesem Zeitpunkt auf das Szenario einer Rennabsage hin. Nach einer weiteren Verschiebung der Startzeit wird das Undenkbare jedoch plötzlich bittere Realität. Das Rennen muss aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse endgültig abgesagt und auf einen vorerst unbestimmten Zeitpunkt
im Weltmeisterschaftsprogramm verschoben werden. Die grosse Enttäuschung ist dem Publikum anzusehen, sind doch viele Zuschauer extra für diese Königsdisziplin von weit her angereist. Manche Träne rollt dem enttäuschten kleinen Ski-Fan über die von Sonne, Wind und Wetter gerötete Wange. So machen wir uns mit allen anderen Besuchern zusammen – trauermarschgleich – auf den Weg vom Zielgelände zurück ins Tal. **** Nach einer guten Stunde Heimfahrt erfahren wir unterwegs, dass das abgesagte Abfahrtsrennen bereits am Sonntag nachgeholt wird. Unter der Bedingung, dass auch das Wetter mitmachen muss. Spontan beschliessen wir ein Hotel zu suchen, um anderntags erneut an die Weltmeisterschaft zu reisen. Die Herausforderung besteht nun darin, kurzfristig eine Unterkunft für sechs Personen zu finden. Während den Sportferien ist dies auf beiden Seiten des Vereinatunnels ein schwieriges Unterfangen.
Hochspannung im Zielraum.
**** Die Anfahrt gestaltet sich wie bereits am Vortag problemlos und schon bald stehen wir wieder mitten im Zielgelände, bereit für einen grossartigen Skirenntag. Kurz darauf haben wir die erfreuliche Gewissheit: Sowohl die Damen- als auch die Herrenabfahrt können wunschgemäss durchgeführt werden. Der Start der Herren erfolgt allerdings nicht vom imposanten «Freien Fall» aus, da dieser aufgrund eines Juryentscheides nicht befahren werden kann. Der guten Stimmung tut dies jedoch keinen Abbruch. Mit Anfeuerungsrufen und euphorischem Klatschen spornt die Fangemeinde nicht nur die Athletinnen und Athleten sondern auch gleich sich selbst an. Ein wahres SkiVolksfest nimmt seinen Lauf und die Schweiz krönt sich im Rennen der Herren abschliessend zum umjubelten Abfahrtsweltmeister. So zieht die Menschenmenge ein weiteres Mal und deutlich besser gelaunt als am Vortag talwärts, um im Dorf den Sieger entsprechend zu feiern. Auch wir machen uns auf den Weg zurück ins Unterland. Ein perfektes Rennwochenende geht doch noch erfolgreich zu Ende. Text und Bilder: Tobias Jäger
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09.03.2017 18:30 Uhr
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Erste Generalversammlung des neuen Vereins
Verschmelzung der Vereine Die neuen Statuten und das Budget für die kommende Saison wurden nach Verlesung ebenfalls einstimmig angenommen. Die Konsolidierung und das Inkrafttreten der Statuten finden per 1. Mai 2017 statt. Der Verein zählt neu 330 Aktivmitglieder (260 UHCB/70 FN). Ein wichtiger Aspekt war die Genehmigung der Mitgliederbeiträge, welche in etwa einem Schnitt der beiden Ansätze entsprechen und ebenfalls gutgeheissen wurden. Lediglich eine Anpassung der Mitgliederbeiträge der Schiedsrichter wurde angesprochen. Dieser Antrag wurde vom Vorstand aufgenommen und behandelt.
Der Vorstand des UBN (Unihockey Bassersdorf Nürensdorf) lud die Mitglieder zur ausserordentlichen Generalversammlung anfangs Februar in den Nürensdorfer Ebnet-Mehrzwecksaal ein, um die rechtlichen Schritte für die Gründung des neuen Unihockey-Gesamtvereins zu erledigen. von Sandra Lanz Die Fusion der Vereine «UHC Bassersdorf» und «FN Fireball Nürensdorf» in einen gemeinsamen Unihockeyverein (UBN) wurde an den beiden getrennt abgehaltenen ausserordentlichen Generalversammlungen bekanntgegeben (der Dorf-Blitz berichtete). Die zwei Vereine werden nun offiziell per 30. April aufgelöst und durch den Fusionsvertrag per 1. Mai 2017 im neuen UBN zusammengefasst. Personelle wie auch finanzielle Gründe sprachen für eine Fusion der Vereine, da bereits seit 2007 eng bei
Das neu kreierte Logo: Ein identitätsstiftendes Puzzleteil aus allen drei Vereinen. (sl)
der Förderung der Leistungsteams, der Ausbildung der Junioren und der Plauschteams zusammengearbeitet wurde. Mit der Zusammenlegung werden personelle Ressourcen besser genutzt und finanzielle Einsparungen – unter anderem Transferge-
bühren – möglich. Diese Vereinfachung der Kommunikation und Organisation lässt den Verein noch gezielter an seinem wichtigsten Anliegen arbeiten, nämlich dem sportlichen Bereich.
Der neue UBN Präsident Marcel Weber
Revision Beat Stadler Roland Schweizer
Beisitzer Martin Gast
OK René Graf
TK Manu Strässle Schaffner
Finanzen
Marketing
Geschäftsstelle
Daniel Scheitlin
Karin Schäuble
Simon Weder
(Quelle: UBN)
Karin Schäuble, die aktuelle Präsidentin, führte nach der Begrüssung der erschienenen 100 stimmberechtigten Mitglieder durch die anstehenden Traktanden. Der neue Vorstand wurde vorgestellt und einstimmig angenommen. Marcel Weber, welcher bereits beim UHC Bassersdorf die Position des Präsidenten innehatte, übernimmt auch beim UBN das Präsidentenamt.
Vorstellungsrunde des neuen Logos Das mit Spannung erwartete Logo wurde von Simon Weder präsentiert. Ein sehr emotionales Thema, welches nun zu einem aussöhnenden Ergebnis führte. Das Einbringen einzelner wichtiger Bestandteile jedes Vereins ins neue Design lassen den Gesamtverein nun definitiv zu einer Einheit verschmelzen.
Noch offene Positionen Obwohl die wichtigen Positionen besetzt werden konnten, fehlt es noch immer an Helfern. Melden können sich Interessierte direkt bei Karin Schäuble oder Manu Strässle Schaffner oder auf die Email-Adresse praesidentin@unihockeybn.ch. ◾
Gesucht: Gasteltern für Kinder aus Belarus Auch dieses Jahr lädt der humanitäre Verein Tschernobylhilfe Hardwald 30 Kinder aus Belarus zur Erholung in die Schweiz ein. Und auch dieses Jahr sucht er ein temporäres Zuhause vom 28. Mai bis 21. Juni für die jungen Gäste. Die Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl sind auch nach 30 Jahren noch offensichtlich. So leiden manche Kinder an genetischen Defekten oder sind anderweitig ge-
sundheitlich angeschlagen. Darum lädt der Verein Tschernobylhilfe Hardwald seit bald 20 Jahren jeweils 30 Kinder zur Erholung in die Schweiz ein. Die Mädchen und Buben sind zwischen 8 und 15 Jahre alt. Der Verein sucht Gastfamilien, die einem oder zwei Kindern ein liebevolles Zuhause auf Zeit anbieten. Unterstützt werden die Gasteltern von einem Team von Freiwilligen. Dolmetscherinnen helfen mit,
sprachliche Herausforderungen zu meistern. Für Interessierte wird zudem ein kostenloser «Intensivkurs Russisch» angeboten. Während des Aufenthaltes sind verschiedene Aktivitäten ohne die Gastfamilien vorgesehen: So begleiten Freiwillige die Kinder etwa auf Ausflügen in die Berge, zu Zirkus- und Zoobesuchen oder Bastelnachmittagen. Der Verein lädt engagierte Menschen und deren Nachbarn und Bekannte ein, an einem der drei Infor-
mationsanlässe teilzunehmen Diese finden wie folgt statt: Samstag, 11. März, 10 bis 12 Uhr, Katholische Pfarrei St. Paulus, Buchserstrasse 12, 8157 Dielsdorf; Samstag, 18. März, 10 bis 12 Uhr, Jucker Farmart, Dorfstrasse 23, 8607 AathalSeegräben; Samstag, 8. April, 10 bis 12 Uhr, Katholisches Kirchzentrum St. Anna, Wallisellerstrasse 20, 8152 Glattbrugg. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.tschernobylhilfe.ch ersichtlich. (e)
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Dienstag, 28. März 2017. Beginn um 18.30 Uhr Kongress- und Kirchgemeindehaus, Liebestrasse 3 in Winterthur Die Veranstaltung ist Üffentlich und kostenlos.
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Dorf-Blitz
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Region
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Keine Ausweitung des Verkehrsangebots von Bund verlangt
«Kein Betrieb ohne Akzeptanz der Bevölkerung» Mitte Februar überstürzten sich die Meldung zum Regierungsratsbeschluss, respektive zur Stellungnahme zum Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL 2) zu Handen des Bundes. Die Kantonsregierung verlangt griffige Massnahmen zur Einhaltung der Nachtflugsperre. Die Option von Pistenverlängerungen wird akzeptiert, bedeutet aber kein Ja zu deren Bau. Diesen Entscheid soll das Stimmvolk treffen. Der Regierungsrat Zürich weist in seiner Beschlusszusammenfassung darauf hin, dass es immer verschiedene Möglichkeiten gebe, um den Flughafen Zürich sicher zu betreiben. Jede dieser Varianten werde andere
Auswirkungen auf die Kapazität oder die Bevölkerung haben. In der Variantendiskussion werde erwartet, dass Lösungen gewählt würden, die auch den Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung trügen. Ohne Akzeptanz in der Bevölkerung könne ein Flughafen nicht betrieben werden. Zudem verlangt der Regierungsrat vom Bund, dass das neue Bisenkonzept auf genau definierte, messbare und nachvollziehbare Wettersituationen beschränkt bleibe und keine Ausweitung des Verkehrsangebots zur Folge habe. Die «Region Ost» teilte anschliessend mit, sie begrüsse die Forderung nach Massnahmen. Die Zustimmung zu «Südstarts geradeaus bei Bise» unter-
stütze diese Forderung. Weshalb der Regierungsrat jedoch «Südstarts geradeaus bei Nebel» nicht befürworte, sei für die Region Ost nicht schlüssig und als Kompromiss gegenüber dem Süden zu deuten. Die Region Ost lehnt weiter Pistenverlängerungen ab, weil sie aus Sicherheitsgründen nicht notwendig seien. Das heutige Flugregime werde auch vom Flughafen Zürich als sicher bezeichnet. Dass der Regierungsrat Südstarts geradeaus zur Kapazitätssteigerung ausschliessen wolle, versteht die Gruppierung als Signal, dem Wachstum des Flughafens Zürich Grenzen zu setzen. Das Komitee «Weltoffenes Zürich» anerkennt in seiner fast gleichzeitig
versandten Medienmitteilung, dass der Regierungsrat die der Sicherheit dienenden Elemente des SIL 2 positiv würdige und den Schutz der Bevölkerung vor übermässigen Immissionen ernst nehme. Es scheine jedoch, als habe der Regierungsrat bei der Beurteilung des SIL 2 die zentrale volkswirtschaftliche Bedeutung des Flughafens Zürich weitgehend ausgeblendet. Der Regierungsbeschluss deute den Sachplan fast ausschliesslich unter den Aspekten Sicherheit und Lärmbekämpfung. Er tue dies offensichtlich und eingestandenermassen unter dem Eindruck von Stellungnahmen aus allen Himmelsrichtungen rund um den Flughafen. Annamaria Ress
Allianz N-O-W fordert neue Nachfrageprognose als Grundlage für SIL 2
Prognosen für Flughafen unzureichend berechnet lung. Da diese der Luftfahrtplanung des Bundes, dem SIL 2, zugrunde gelegt werde, habe sie beträchtliche Auswirkungen auf die Entwicklung von Infrastruktur und Raumplanung am und um den Flughafen Zürich. Die Allianz N-O-W sei sich bewusst, dass die Entwicklung der Flugbewegungen nicht einfach vorauszusagen sei und jede Prognose Abweichungen von der Realität aufweisen könne. Gerade im Wissen darum fordert die Allianz N-O-W nun den Bund auf, die Intraplan Studie 2015 zu überprüfen und eine Prognose durch ein anderes Büro mit adäquater Methodik erstellen zu lassen. Annamaria Ress
Für den Sachplan Infrastruktur Luftverkehr, Objektblatt Flughafen Zürich (SIL 2), hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zum dritten Mal eine Nachfrageprognose zur Entwicklung des Luftverkehrs in der Schweiz bis 2030 erstellen lassen. Auffallend ist, dass alle drei Studien Details prognostizieren, welche von der realen Entwicklung nicht annähernd erreicht wurden. Ende Januar teilte die Allianz N-O-W mit, dass das Büro Intraplan im Jahr 2015 bereits zum dritten Mal im Auftrag des BAZL eine Prognose für die Entwicklung der Passagierzahlen und der Flugbewegungen am Flughafen Zürich erstellt habe. Alle drei Nachfrageprognosen zeigen bei den Flugbewegungen ähnlich steile Aufwärtskurven – und überzeichnen die reale Entwicklung per 2015 mit 42 Prozent (Studie 2006) und 16 Prozent Abweichung (Studie 2009) innert weniger Jahre. Auch die dritte Intraplan-Prognose aus dem Jahr 2015, welche die Grundlage für den SIL 2 bilde, liege bereits wieder deutlich über den erreichten, tatsächlichen Flugbewegungen. Mit Blick
Die Entwicklung der Flugbewegungen ist gemäss Allianz N-O-W nicht einfach vorauszusagen. (Foto: Flughafen Zürich)
auf die reale Entwicklung müsse die Aussagekraft der Intraplan-Prognosen als Grundlage für Planungsinstrumente, welche die Gemeinden, die Bevölkerung und den Flughafen weitreichend beeinflussen, in Frage gestellt werden. Weil die Entwicklung der Flugbewegungen in allen drei Intraplan-Prognosen signifikant überschätzt wird, beauftragte die Al-
lianz N-O-W das Büro Oliva & C, Zürich-Oerlikon, ein Gutachten über Qualität und Methodik der IntraplanStudie 2015 zu erstellen.
Neue Prognose gefordert Die Gutachten bestätigen die Zweifel an der Prognose der Flugbewegungen am Flughafen Zürich, so die Mittei-
Allianz N-O-W Die Allianz N-O-W ist ein Zusammenschluss der Fluglärmorganisationen im Norden, Osten und Westen des Flughafens Zürich. Die Behördenorganisationen IG Nord, Region Ost und IG West vertreten 135 Gemeinden und über 670 000 Einwohnerinnen und Einwohner. (e)
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Mellita Gerlach aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Obwohl der Schnee schon wieder geschmolzen ist, hat es mich gefreut, dass wir hier im Unterland mal richtig Winter hatten. Diese verschneite Landschaft hat mir sehr gut gefallen und die kalten Temperaturen konnten mir nichts anhaben. Positiv fand ich auch den Skitag des Schulhauses Geeren. Für wenig Geld durften alle Kinder einen Tag mit Schneesport verbringen. Loben möchte ich auch die Führung der Bibliothek Bassersdorf. Das Team ist sehr nett, berät mich immer sehr gut und erfüllt fast alle meine Bücherwünsche. Durch die politische Lage in der Welt habe ich mich entschlossen, auf längere Flugreisen zu verzichten. Ich freue mich, dieses Jahr einige Reisen ins nahe Ausland zu machen und bin gespannt, was mir die Städte innerhalb Europa zu bieten haben. Die sportlichen Erfolge meiner beiden Söhne haben mich ebenfalls gefreut. Was hat Sie geärgert? Mich nervt, dass die Grossisten die Bevölkerung immer mit unnötigen Zückerli in die Kundenfalle locken. Die Gewinnlose, Spielsachen und Sammelkleber bringen mir als Kundin nichts und zielen nur auf die Kinder ab. Auch kann ich nicht nachvollziehen, wieso die neue Turnhalle Chrüzacher in Bassersdorf nicht als Dreifach-Halle gebaut wurde. Alle Sportclubs klagen über Platzmangel, hätte man da nicht etwas toleranter sein können und die fehlenden sieben Meter für die grössere Halle zugeben können? Als häufige Fahrradfahrerin rege ich mich auf, dass der Velostreifen auf der Höhe Bodenacherring plötzlich aufhört und ich mich entscheiden muss, ob ich auf dem Trottoir oder der stark befahrenen Strasse weiterfahren will. (mf)
GEWERBEGEFLÜSTER Eine Viertelmillion Schweizer Franken kostet die vollautomatische Fertigungsmaschine, welche dank moderner Steuerungstechnik in der Lage ist, präziseste Arbeit zu leisten. Sie ermöglicht in Nürensdorf Eigenfabrikationen von Küchen, Schränken und Türen in hohem Tempo und ist so Lebensversicherung für die Firma Weiss Küchen + Innenausbau AG. Thomas Weiss (Foto) übernahm Anfang 2017 die Geschäftsführung in vierter Generation von seinem Vater Ernst Weiss junior. Während stolzen 101 Jahren, in denen sich eine kleine Wagnerei zum heutigen KMU entwickelte, blieb das Unternehmen in der Hand der Familie Weiss. Thomas Weiss absolvierte im Betrieb die Schreinerlehre, gefolgt von der Werkmeisterausbildung, heute ist er Geschäftsführer. «Ich war als kleiner Junge bereits gerne in der Schreinerei, diese Freude blieb bis heute», sagt Weiss. Neben der Führung des Unternehmens ist dem 42-Jährigen der Kontakt zu den Kunden sehr wichtig. In den Beratungsgesprächen und Konstruktionen kann er sein grosses Fachwissen täglich einfliessen lassen. 28 Mitarbeiter, davon drei Lernende als Möbelschreiner und kaufmännische Angestellte, sind für die Projekte vom
Entwurf über die Produktion bis hin zur Montage verantwortlich. Küchen, die in der grosszügigen Ausstellung präsentiert werden, bilden heute 50 Prozent der Aufträge. Der Rest setzt sich aus diversen Innenausbauten wie Möbel, Tischen oder Einbauschränken zusammen. Die Eigenproduktion in der grossen Werkstatt im Obergeschoss ermöglicht eine individuelle Umsetzung von Kundenwünschen. Weiss Küchen + Innenausbau AG ist auch dank den Arbeiten in diversen Objekten in der unmittelbaren Region stark verankert. Der Innenausbau der Liegenschaft im Zentrum Nürensdorfs, des Gemeinderatszimmers oder des Gasthofs Bären wurden von der Firma umgesetzt. Thomas Weiss will auch nach dem 100-jährigen Jubiläum im letzten Jahr technologisch auf hohem Standard bleiben und sagt: «Fast nichts ist unmöglich zu fabrizieren.» Um langfristigen Erfolg zu garantieren, setzt er auf junge, gut ausgebildete Leute, welche dem Unternehmen auch nach der Ausbildung treu bleiben sollen. Eine Maschine im Wert eines Ferraris soll schliesslich auch von geübter Hand bedient werden. Tim Ehrensperger
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Bild des Monats Der Wasserrohrbruch im kürzesten Monat des Jahres verursachte an zwei Tagen einen weiteren weitgreifenden Stau in Bassersdorf. Die Nachbarorte wurden von den Rückstaus ebenfalls massiv betroffen, Radiosender warnten vor diesem Zeitverlust, besonders während des Morgen- und Abendverkehrs. Die Baltenswilerstrasse musste 15 Meter aufgerissen werden, damit die defekte Wasserleitung, welche beinahe sechs Jahrzehnte ihre Dienste leistete, saniert werden konnte. Nach nicht einmal 48 Stunden war die Strasse wieder geteert und ohne Lichtsignalführung befahrbar. Die nächsten Jahre werden die Graugussleitungen alle ersetzt werden, informiert die Gemeindeverwaltung, damit die Temperaturunterschiede, welche gerade im Winter mit Schnee und Regen verstärkt werden, nicht zu weiteren Noteinsätzen führen können. (sb)
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Bauarbeiten an der Bassersdorferstrasse in Baltenswil Das kantonale Tiefbauamt teilte Anfang Monat mit, dass die Bassersdorferstrasse zwischen den Einmündungen Kreuzstrasse und Husmattenweg erneuert werden soll. Mit den Bauarbeiten werden die Randabschlüsse instand gestellt, die Strassenentwässerung und die öffentliche Beleuchtung verbessert und die Fahrbahnbeläge ersetzt. Die Gemeinde Bassersdorf erneuert gleichzeitig Teile der Wasser- und Kanalisationsleitungen und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ verbessern ihr Leitungsnetz. Diese Bauarbeiten beginnen am Montag, 6. März, und dauern bis Ende Oktober 2017. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung einspurig
Steuern beim Hausverkauf
Für Velofahrende soll eine Umleitungsroute signalisiert sein. (zvg)
durch den Baustellenbereich geführt. Die Liegenschaften sind mit wenigen Ausnahmen immer mit Fahrzeugen erreichbar. Die Trottoirs bleiben einseitig mit den entsprechenden Übergängen
Die Situation im Baustellenbereich ab 6. März 2017. (zvg)
zu allen Liegenschaften und Geschäften immer offen. Aus Platzgründen und damit der motorisierte Verkehr beim Durchfahren der Baustelle nicht aufgehalten wird, ist für Velofahrende eine grossräumige Umleitung signalisiert. Die VBG Buslinie 765 bedient wie gewohnt die Haltestelle Baltenswil. Im Juli/August 2017 wird die Haltestelle temporär verschoben. Weitere Informationen sind auf der Website www. vbg.ch zu finden. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke für ein Wochenende komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich Anfang Oktober 2017 statt. (e)
Jugendarbeit wird teurer Mit dem Entscheid des Regierungsrates des Kantons Zürich, Subventionszahlungen per anfangs Jahr einzustellen, bringt er auch die Jugendarbeit in Nürensdorf und Brütten ins Wanken. Der Verein Plattform Glattal betreibt soziale Angebote und Projekte zur Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und leistet Präventionsarbeit in seinen Trägergemeinden. Dazu gehört auch Nürensdorf, neben Dietlikon, Opfikon, Wallisellen und Kloten. Die Jugendarbeiter der Plattform Glattal betreuen seit vielen Jahren im Auftrag der Gemeinde zum Beispiel das «Jugi51» und das Ajuga-Bandprojekt, und sind präventiv in der offenen Jugendarbeit (Ojuga) und aufsuchenden Jugendarbeit (Ajuga) engagiert. Neben den Beiträgen der Trägerge-
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meinden profitierte der Verein auch von kantonalen Subventionen im Rahmen der Angebote der Dezentralen Drogenhilfe. Der Kanton unterstützte damit den Aufbau der regionalen Trägerorganisationen im Sinne einer Anschubfinanzierung und leistete anschliessend auch Beiträge an den Betrieb. In seiner Klausursitzung vom 7. Juni 2016 entschied der Regierungsrat des Kantons Zürich, die Subventionierung einzustellen. Damit fallen den Trägergemeinden der Plattform Glattal rund 170 000 Franken weg. Begründet wird der Entscheid vom Kanton, dass die geschaffenen Strukturen mittlerweile etabliert seien und den suchtmittelabhängigen Menschen ein breites und differenziertes Betreuungsangebot zur Verfügung stünde. Zudem seien Sozialhilfeleistungen Sache der Gemeinden.
Für die Plattform Glattal eine schwierige Situation, die sie zum Anlass nahm, ihre Angebote und Tätigkeiten wie auch die Finanzierung zu überprüfen. Trotzdem resultieren Mehrkosten für die Trägergemeinden. Nürensdorf beziffert die Mehrkosten mit 12 000 Franken für die Ojuga und 11 000 Franken für die Ajuga. Ein Teil der Kosten werden von der Gemeinde Brütten getragen, deren Jugendliche durch den Schulbesuch in Nürensdorf eingebunden sind. «Die steigenden Kosten machen uns natürlich keine Freude», sagt Brüttens Gemeindeschreiberin Claudia Oswald. «Der Gemeinderat hat die Kosten von 56 000 Franken für das Jahr 2017 bewilligt, aber wir werden die Situation jetzt sicher auch überdenken müssen.» Susanne Gutknecht
Wer sein Haus oder seine Wohnung verkauft, möchte dies natürlich zum bestmöglichen Preis tun. Der Verkäufer ist zudem bestrebt, eine Kostenoptimierung auch punkto Steuern zu tun – genauer gesagt, bei der Grundstückgewinnsteuer (GGST), welche anfällt, wenn ein Gewinn aus einem Liegenschaftenverkauf erzielt wird. Bei der Berechnung der Grundstückgewinnsteuer sind nicht nur Kauf- und Verkaufspreis massgebend, sondern viele weitere Faktoren laufen in die Berechnung dieser Steuer mit ein. Für den Verkauf einer Liegenschaft ist immer gut zu wissen, wo Potential gegenüber dieser Steuerberechnung besteht. So entscheidet die Haltedauer einer Liegenschaft, um wie viele Prozente sich die Grundstückgewinnsteuer reduzieren lässt. Massgebend sind immer die vollen Jahre des Besitzes. Es empfiehlt sich, die Eigentumsübertragung so zu planen, dass diese nicht kurz vor einem vollen Haltedauerjahr liegt. Eine Ermässigung der GGST liegt zwischen 5 Prozent ab fünf Jahren und maximal 50 Prozent nach 20 Jahren. Bei den Anlagekosten können wertvermehrende Investitionen sowie auch der Erneuerungsfonds bei Stockwerkeigentum angerechnet werden. Auch weitere Gebühren und Kosten, welche während des Verkaufes angefallen sind, finden in der Steuerrechnung eine Abzugsberechtigung. So zum Beispiel die Notariats- und Grundbuchgebühren, Kosten für Zeitungs- und Internetinserate wie auch der Aufwand für die Mäklerprovision. Mit verschiedenen Optimierungsmöglichkeiten bei der GGST kann zum Teil eine erhebliche Steuerreduktion erreicht werden. Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf unserer Homepage: www.hev-winterthur.ch oder kontaktieren Sie uns unter Telefon 052 212 67 70.
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Rüedi Innendekoration Rückenprobleme und Verspannungen Viele klagen im Winter über mehr Rückenprobleme und Verspannungen am Morgen als während des Sommers. Bei geStefan Hertach öffnetem Fenster zu schlafen, ist angenehm. Die frische Luft empfinden wir einfach besser als den abgestandenen Duft, der entsteht, wenn wir das Fenster nachts geschlossen lassen. Verständlicherweise verwenden wir dann in der kalten Jahreszeit eine wärmere Decken-Version, weil wir sonst frieren. Unter einer wirklich warmen Decke besteht die Gefahr, dass wir plötzlich schwitzen und uns deswegen abdecken. Wenn dann während der kalten Nacht durch das offene Fenster kalte Luft ins Zimmer strömt, entsteht ein «Kaltluftsee» in Bodennähe. Kalte Luft ist schwerer als warme Luft und sinkt ab. Sich jetzt abzudecken und mit der sehr warmen und feucht geschwitzten Haut in dieser kalten Luft zu liegen, kann leicht rheumatische Schmerzen oder Verspannungen verursachen. Diese machen sich vor allem beim Aufstehen bemerkbar. Das erklärt oft, wieso viele im Winter mehr unter Verspannungen und Schmerzen leiden als im Sommer. Wichtig: Bei offenem Fenster fliesst die durch unseren Atem angefeuchtete Luft nach draussen. Dafür lassen wir trockene kalte Winterluft ins Schlafzimmer. Folglich trocknen die Schleimhäute aus und verstopfen unsere Nase. Bei geschlossenem Fenster passiert das viel weniger! Folgende Tipps helfen, Verspannungen und Rückenschmerzen zu vermeiden: Vor dem Schlafengehen gründlich durchlüften, bei trockener Luft tagsüber einen Luftbefeuchter aufstellen und wählen Sie eine temperaturausgleichende Decke. Stefan Hertach lizenzierter Schlaf- & Liegeberater
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Keine Jagdpachtversteigerung erfolgt 41 Jagdreviere sind im Zürcher Unterland eingeteilt. Alle acht Jahre werden diese neu versteigert. Das Zürcher Unterland ist in 41 Jagdreviere eingeteilt. Für jedes berechnet die Jagdbehörde des Kantons einen Schatzungswert, der bei der Versteigerung alle acht Jahre als Mindestgebot dient. Die Reviergrösse und deren Lage sowie der geschätzte Aufwand für die Pflege desselben aufgrund von Verbiss, Kulturschäden und Fallwild bestimmen letztlich auch die erforderliche Anzahl Jäger im Revier. Das Gesetz verlangt im Kanton Zürich
eine regelmässige Jagdpachtversteigerung, jeweils im Abstand von acht Jahren. Dabei dürfen die Bieter nicht über ein Maximum von 150 Prozent des Schatzungswertes hinausgehen. Den Zuschlag erhält, für wen sich das Gemeinderatsgremium vor Ort entscheidet. Am 1. Februar haben die Nürensdorfer Waidmänner ihre Jagdreviere als erste im Zürcher Unterland zugeteilt erhalten. Ein Akt, der ohne Aufregung für die bisherigen Pächter erfolgte. Sie durften ihr angestammtes Gebiet behalten. Es kam nicht unter den Hammer, weil sich andere Jäger nicht darum beworben hatten.
Auch in Brütten war keine Versteigerung nötig. Das Jagdrevier ging an die Jagdgesellschaft Brütten. Ähnlich verhielt es sich in Bassersdorf. Dort meldete Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke: «Die Versteigerung findet nicht statt, es hat sich nur eine Organisation gemeldet, die Vergabe kann somit direkt brieflich erfolgen.» Somit erfolgte auch in der Wertstoffsammelstelle Ufmatten kein «Versteigerungs-Happening», wie ursprünglich geplant.
Annamaria Ress
Big Band Dinner Die Buffalo Band Bassaville, die in klassischer Big Band Besetzung spielt, bereitet sich auf das alljährliche Dinner vor. Das musikalische Programm erstreckt sich von klassischen Swing-Nummern wie «Come Out Swingin‘» über Jazz-Standards wie «Georgia On My Mind» bis zu Pop-Perlen wie «Bohemian Rapsody» von Freddie Mercury. Solo-Einlagen und Gesangsnummern runden den
musikalischen Genuss ab. Zwischen den Musik-Blöcken wird ein festliches Viergang-Menü serviert, so dass auch kulinarisch alle auf ihre Kosten kommen. Für die Moderation konnte Patrick Hässig engagiert werden, der die Morgen-Show von Radio Energy gestaltet und den «Kampf der Orchester» moderiert hat. Ein Wermutstropfen ist allerdings beim diesjährigen Anlass da-
bei: Es wird das letzte Dinner unter der musikalischen Leitung von Roman Christoffel sein. Die Band ist zu hören am Freitag, 3. März, um 20 Uhr sowie am Samstag, 4. März, um 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle Ebnet Nürensdorf. Reservationen können unter Telefon 079 628 60 86 gemacht werden, Detail sind unter www.buffaloband.ch ersichtlich. (e)
Kleine Feuerwehrleute wissen Bescheid Anfangs Februar besuchten 24 Kinder des Waldkindergartens Nürensdorf mit ihrer Kindergärtnerin Regula Bollinger das Feuerwehrdepot Nürensdorf. Diszipliniert und mit Feuereifer hörten sie zu, als Wachtmeister Katia Fankhauser vom Feuerwehrzweckverband Altbach Nürensdorf-Brütten, unterstützt von ihrer Handpuppe Flori, über die Aufgaben der Feuerwehr
erzählte. Für diesen speziellen Unterricht ist sie von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich GVZ ausgebildet worden. Die Kinder lernten, wie sie sich bei einem Feuer richtig verhalten und handeln sollen. Dank des Merkspruchs: «Wenn es brennt, raucht und kracht, wähle 1,1,8!», wissen sie jetzt die Nummer der Feuerwehr. Bei der Besichtigung des Depots,
galt das grosse Interesse der Kinder den Fahrzeugen und Geräten. Durch die Mithilfe von Unteroffizier Sergio Rota konnten zwei Gruppen gebildet werden. Deshalb mussten die Buben und Mädchen nicht lange warten, um sich am Steuer des Löschfahrzeuges wie Feuerwehrleute zu fühlen. Der Anlass wurde vom Elternrat Sunnerai (rs) organisiert.
Dorf-Blitz
02/2017
Region
Voller Einsatz beim Nachwuchs Der FC Bassersdorf ist in der Umgebung seit Jahren bekannt fĂźr die professionelle Nachwuchsarbeit und wurde dafĂźr auch schon mehrfach ausgezeichnet. Daher erstaunt es auch nicht gross, dass anfangs Januar und anfangs Februar bereits zum 18.
Mal die Hallenfussballturniere der E-, F-, D- und C-Junioren stattgefunden haben. Wie die Impressionen zeigen, gaben die Nachwuchskicker dabei vollen Einsatz und hatten sichtlich ihren Spass. Text und Fotos: Andreas Haas
39
Region
40
Dorf-Blitz
02/2017
Fotowettbewerb SMI-Firmen mit grosszügiger Dividendenpolitik Noch ist die Jahresberichterstattung schütten wird. Der Nahrungsmittelbei den Firmen aus dem Swiss Mar- hersteller legt am 16. Februar sein ket Index (SMI) in vollem Gange. Jahresergebnis vor. Bisweilen hat nur jedes Wichtige zweite Unternehmen Bedeutung das Jahresergebnis vorgelegt und die ÖffentAus Anlegersicht ist die lichkeit über die Höhe Ausschüttung mehr. der zu erwartenden DiDenn je nach Betrachvidende informiert. Bei tungszeitraum trägt die den übrigen Vertretern Ausschüttungskompoaus dem viel beachteten nente zwischen 50 und Börsenbarometer lässt 65 Prozent zur Gesamtsich vorerst nur mit André Schmidhauser rendite von Aktien bei. Schätzungen arbeiten. Darüber hinaus ist die Dennoch zeichnet sich schon heute Ausschüttungskomponente von geab, dass den Aktionärinnen und ringeren Schwankungen geprägt Aktionären zwischen März und als die Kurskomponente. September dieses Jahres die rekordhohe Summe von knapp 40 Mit 3,5 Prozent bleibt die SMI-DiviMilliarden Franken ausbezahlt dendenrendite attraktiv hoch. Zum wird, dies entspricht knapp 60 Pro- Vergleich: Eine zehnjährige Anleihe zent des Jahresgewinns. Entgegen der Schweizerischen Eidgenossenanders lautenden Erwartungen schaft weist derzeit eine negative schütten die beiden SMI-Schwerge- Rendite von 0,1 Prozent auf Verfall wichte Roche und Novartis für 2016 auf. Dennoch raten wir nur zu einer nur eine leicht über dem Vorjahr neutralen Gewichtung von Schweiliegende Dividende aus. Damit zer Aktien in Wertschriftenportdeckt sich die Dividendenrendite folios. bei den beiden Basler Pharmakonzernen in etwa mit dem DurchIhre Raiffeisenbank schnitt aller SMI-Unternehmen. Oberembrach-Bassersdorf Noch unklar ist, wieviel Nestlé ausAndré Schmidhauser
Wo befindet sich diese Steinmauer mit Sitzgelegenheiten? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 13. März per E-Mail an sekretariat@ dorfblitz.ch oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte das Gebäude des alten Kieswerks der Firma Dübendorfer im Wald neben dem Geissloo-Quartier in Bassersdorf. Als Gewinner des Einkaufsgut(dm) scheines wurde ausgelost: Anita Böll aus Bassersdorf.
Vogelgrippe: Massnahmen verlängert
Bedeutung des Klimawandels
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) teilte Anfang Februar mit, dass die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe bis Ende März 2017 verlängert wurden. Um das Hausgeflügel vor einer Ansteckung zu schützen, müsse weiterhin jeder Kontakt zu Wildvögeln verhindert werden. Auch Geflügelmärkte, Ausstellungen mit Geflügel und weiteres bleiben verboten. Diese Massnahmen seien notwendig, so das BLV, weil in der Schweiz noch immer tote Wildvögel gefunden worden seien, bei denen das Vogelgrippevirus nachgewiesen werden konnte. Zudem ist die Situation im umliegenden Ausland besorgniserregend.
Waldbesitzer und Forstdienst stehen vor einer noch nie dagewesenen, grossen Herausforderung. Der Klimawandel schreitet nach neuesten Forschungsergebnissen rasch voran. Sommertrockenheit und eine Zunahme der Stürme sind weitere Faktoren, die die Forstwirtschaft beschäftigen. Waldbauer und Förster beeinflussen mit ihrer Arbeit die Wälder der Zukunft. Bäume wachsen in 80 bis 200 Jahren. Was heute gepflanzt und gefördert wird, muss den klimatischen Bedingungen der nächsten 200 Jahre entsprechen.
Die Website des BLV (www.blv.admin.ch) bietet nützliche Informationen zum Thema sowie eine Übersicht über die Situation in Europa. Seit Mitte November 2016 wurden im Kanton Zürich 82 tot aufgefundene Wildvögel untersucht. Bei neun konnte das Vogelgrippevirus nachgewiesen werden. Dabei handelte es sich ausschliesslich um Reiherenten, Höckerschwäne und Möwen. Glücklicherweise wurde in der Schweiz bis heute keine Ansteckung bei Hausgeflügel festgestellt. Für eine Ansteckung in Schweizer Geflügelbetrieben gibt es zurzeit keine Anhaltspunkte. Das Virus ist nach heutigen Erkenntnissen nicht auf Menschen übertragbar. (ar)
So leidet der einst häufigste Baum in unsern Wäldern, die Fichte, unter der Trockenheit, wird deshalb vom Bor-
kenkäfer stärker befallen und ist sehr sturmanfällig. Der Waldverein Bassersdorf/Nürensdorf wird sich an seiner diesjährigen Mitgliederversammlung mit diesem Thema auseinandersetzen. Kreisförster Res Guggisberg hält nach dem kurzen statuarischen Pflichtteil ein Fachreferat zum Thema «Waldbau im Klimawandel». Die Mitgliederversammlung wird für interessierte Nichtmitglieder geöffnet. Diese sind gebeten, sich bis zum 9. März 2017 an info@wvbn.ch anzumelden. Die Versammlung wird im Singsaal Schulhaus Hatzenbühl in Nürensdorf durchgeführt, am Montag, 13. März, um 19.30 Uhr. (e)
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
02/2017
41
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
23.02.
19.30 – 24.00
Fakoba
Offizielle Fasnachtseröffnung
Fakoba-Zelt
Fr
24.02.
09.00 21.00 – 04.00
Fakoba
Bubenfastnacht – die Narrenkrieger ziehen aus Maskenball mit DJ Ste und Guggenmusikkonzerten
Treffpunkt bei Fakoba-Zelt Mösli Turnhalle
Sa
25.02.
20.00 – 04.00
Fakoba
Maskenball und Fasnachtsbetrieb in allen Restaurants Mösli Turnhalle, Fakoba-Zelt, und Vereinszelten, Kudibälle Restaurants und Vereinszelte
So
26.02.
11.11 14.30
Fakoba
Gugge-Messe (ökumenisch) Grosser Fasnachts-Umzug ink. Kinderumzug, anschl. Kindermaskenball, Guggenkonzerte, Fasnachtstanz
Fakoba-Zelt Rund um den Dorfkern Fakoba-Zelt
Mo
27.02.
20.00 – 03.00
Fakoba
Fasnachtsbetrieb und Maskenprämierung um 24.00
Fakoba-Zelt
Mo
27.02.
21.00 – 23.00
Fakoba, Phoenix Bazzilsmannli
1. Bassersdorfer Maskentreffen mit Nachtumzug
Dorfzentrum
Mi
08.03.
14.30 – 16.00
Elternforum
Malschnupper-Kurs für Kinder von 2 – 4 Jahren in Begleitung
Kunst plus Atelier Galerie Dorfstrasse 39, Dietlikon
Mi
08.03.
16.00 – 21.00
Gemeinn. Frauenverein
Frühlings-Apéro im Lädeli «Im Centrum»
Lädeli «Im Centrum»
So
12.03.
07.00 – 18.30
Skiclub Altbach
Öffentl. Familienskitag/Ski-Plauschtag
Klewenalp www.skiclub-altbach.ch/skiplausch
Mo
13.03.
19.30
Waldverein Ba/Nü
Öffentl. Mitgliederversammlung, Referat «Waldbau im Klimawandel»
Singsaal Hatzenbühl, Anmeldung für Nichtmitglieder: info@wvbn.ch
Mo
13.03.
20.00 – 22.00
Spielgruppe Chreisel
Infoabend Spielgruppe
Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1
Mi
15.03.
14.30 – 15.00
www.kasperli-bassersdorf.ch Kasperli-Theater
Do
16.03.
19.30
Gemeinde
Gemeindeversammlung mit Informationsanlass zur neuen Rechnungslegung nach HRM2
bxa
Do
16.03.
14.00
Team «Informiert im Alter»
Erzählcafé
Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1
Fr
17.03. (31.03.)
19.30
NBN – NBN Kids (KiGa-3.Kl.)
Familienexkursion im Eigental
PP Landi Birchwil
Fr
17.03. (31.03.)
21.30
NBN
Amphibienexkursion Eigental
PP Landi Birchwil
Sa
18.03.
09.00 – 12.00
Elternforum
Kinderkleiderbörse
Kath. Kirchgemeindehaus
Mo
20.03.
19.30 21.00
NBN
Vortrag «Vom Autoschrottplatz zur Naturoase» Generalversammlung
Ref. Kirchgemeindehaus Ba
Do
23.03.
14.30 – 16.30
Arbeitsgruppe «Hohes Alter Basi/Nueri»
Vortrag: «Gefühlsbiographie» von Jürgen Spies
Ref. Kirche
Fr
31.03.
10.00 – 21.00
Gemeinn. Frauenverein
Secondhand-Börse
Bungertstube www.frauenverein-bassersdorf.ch
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Elternforum Bassersdorf
Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region
Details unter www.elternforumbassersdorf.ch
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch
JAM, Klotenerstr. 3
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Mo
27.02.
20.00
Schiessverein
Generalversammlung
Rest. Sonnenhof
Do
09.03.
19.30 – 20.30
Kinderhaus Chrüsimüsi
Generalversammlung
Kinderhaus Chrüsimüsi, 1. Stock
So
12.03.
07.00 – 18.30
Skiclub Altbach
Öffentl. Familienskitag/Ski-Plauschtag
Klewenalp www.skiclub-altbach.ch/skiplausch
Do
16.03.
20.00 – 22.00
Schiessverein
Jungschützenkurs (Theorie 1)
Schützenhaus
Sa
18.03.
09.30 – 13.00
Die Jugendmusikschule
Instrumentenvorstellung und Ausprobieren
Schulhaus Breiteacker, Breiteackerstr. 44b, Pfungen
Veranstaltungen
42
Dorf-Blitz
So
19.03.
08.30 – 14.00
Tennisclub
Auwiesen-Turnier
Auwiesen, Winterthur-Töss
Do
23.03.
20.00 – 22.00
Schiessverein
Jungschützenkurs (Theorie 2)
Schützenhaus
Mi
29.03.
20.00
PGV
PGV-Höck
Gemeindesaal
02/2017
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo
14.30 – 16.30
Frauenverein / Altersforum
Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach
Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr
Jeden Di
09.30 – 11.00
OK Chäferturnen
Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre
Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
13.30 – 18.00
Offene Jugendarbeit Brü
Jugi Brütten (Mittelstufe)
Dave Froese 079 939 85 06
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag
Gemeindesaal
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden Fr
12.30 – 13.30 19.00 – 22.00
Aufsuchende Jugendarbeit
Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten
Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
kjz Winterthur
Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe
Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
24.02.
14.30
Nüeri-Netz, Ökumene
Spielen macht Spass
Rest. Bären, 1. Stock
Mi
01.03.
14.00 – 14.30
Bibliothek
Vorlesegeschichten mit Bär Otto für Kinder ab 4 Jahren
Bibliothek
Fr
03.03.
20.00
Waldhüttenverein Br/Ha
Mitgliederversammlung
Kapelle Breite
Fr / Sa
03.03. 04.03.
20.00 19.00
Buffalo Band Bassaville
Big Band Dinner
Mehrzweckhalle Ebnet
Sa
04.03.
Werkabteilung
Altpapiersammlung
Bereitstellung vor 8 Uhr
Fr
10.03.
20.15
Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Frühlingsserenade
Kapelle Breite
So
12.03.
07.00 – 18.30
Skiclub Altbach
Öffentl. Familienskitag/Ski-Plauschtag
Klewenalp, Infos unter www.skiclub-altbach.ch/skiplausch
Mo
13.03.
19.30
Waldverein Ba/Nü
Generalversammlung mit Referat «Waldbau im Klimawandel» von Kreisförster Res Guggisberg Auch für Nichtmitglieder!
Singsaal Hatzenbühl Anm. Nichtmitglieder bis 9.3.17: info@wvbn.ch
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)
Wichtige Nummern: Notruf
144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145
Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
02/2017
43
Di
14.03.
19.00
Nüeri-Netz
Mitgliederversammlung
Singsaal Schulhaus Hatzenbühl
Fr
17.03. (31.03.)
19.30
NBN – NBN Kids (KiGa-3.Kl.)
Familienexkursion im Eigental
PP Landi, Birchwil
Fr
17.03. (31.03.)
21.30
NBN
Amphibienexkursion Eigental
PP Landi, Birchwil
Sa
18.03.
10.00 – 14.00
Elternrat Ebnet
Kinderkleiderbörse (Frühling/Sommer)
Mehrzweckhalle Schulhaus Ebnet
Sa
18.03.
14.00 und 15.30
Bibliothek
Birchwiler Chasperlitheater
Bibliothek
Mo
20.03.
19.30 21.00
NBN
Vortrag «Vom Autoschrottplatz zur Naturoase» Generalversammlung
Ref. Kirchgemeindehaus Ba
Mi
22.03.
19.00
Tennis-Club Ba/Nü (TCBN)
Generalversammlung
Clubhaus TCBN, Bärwies, Ba
Vortrag: «Gefühlsbiographie» von Jürgen Spies
Ref. Kirche Ba
Do
23.03.
14.30 – 16.30
Arbeitsgruppe «Hohes Alter Basi/Nueri»
Sa
25.03.
14.00 – 17.00
Meitli-/Buebepfadi
Pfadi-Tag
Pfadiheim Kloten, Infos: www.pfaditag.ch
Mi
29.03.
19.30
Frauenverein Ob/Bi
Generalversammlung
Rest. Linde Ob
Do
30.03.
19.00
Bibliothek
Donnerstagstreff: Gründung Leseclub
Bibliothek
Do
30.03.
19.30 – 22.00
Schachclub Nü/Ba
Vereinsversammlung
Rest. Bären
Fr
31.03.
14.30
Nüeri-Netz
Spielen macht Spass
Rest. Bären, 1. Stock
Fr
31.03.
20.00
Kultur- und Freizeitkommission
Schlosskonzert mit Bo Katzman
Schloss-Keller
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus
Turnverein Nürensdorf
Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.sportclub-nuerensdorf.ch
Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
16.45 – 17.45
Pro Senectute
Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22
Turnhalle Ebnet
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch
Jeden 2. Di
11.30
Ref. Kirche
Kochtreff
Zentrumsbau, 3. Stock
Jeden Mi
13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden Mi
19.00 – 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden 1. Do
09.30 – 11.30
kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden 2. Do
17.00 – 19.30
Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10
Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
14.15
Nüeri-Netz
Everdance
Schulhaus Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nürensdorf
Jeden letzten Do Jeden Fr
16.00 – 23.00
Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10
Jugi 51 (Oberstufe)
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden letzten Fr
14.30
Nüeri-Netz, Ökumene
Spielen macht Spass
Restaurant Bären, 1. Stock
Treffpunkt
44
Dorf-Blitz
02/2017
d apps and links neue identität
Man kennt es aus Actionfilmen: Der Protagonist wird von bösen Mächten verfolgt und muss untertauchen. Sein Leben und das seiner Familie ist nicht mehr sicher, eine neue Identität muss her! Mit solchen Szenarien wird wohl kaum jemand im Alltag in Berührung kommen, dennoch übt es einen gewissen Reiz aus, sich als jemand anderes auszugeben. Mit dem «Fakenamegenerator» kann man sich sekundenschnell eine neue Identität aneignen. Nach dem Zufallsprinzip generiert die Seite für eine wählbare Nationalität und Herkunft einen Namen, Adresse, Beruf und sogar eine E-MailAdresse. Beruhigend, dass man im äussersten Notfall in Siglufjörður als Arttu Tikkanen untertauchen und als Fischer arbeiten kann!
www.fakenamegenerator.com
sonderzeichen kopieren
Es kann ganz schön mühsam sein, Sonderzeichen wie Währungskürzel ($, ¥, £) oder mathematische Ausdrücke (≠, ≤, ≥) auf der Tastatur zu finden. Während man sich fragt, welche Tasten nun in welcher Kombination gedrückt werden müssen, hätte man das Zeichen aber längst auf «copypastecharacter. com» gefunden und kopiert. Das ist die einzige Aufgabe der Seite: Sie sammelt eine Reihe an Sonderzeichen und unterteilt sie in verschiedene Kategorien wie «Währungen», «Mathematisches», «Satzzeichen» oder «Symbole», damit diese einfach kopiert und verwendet werden können. Wie man sich denken kann, stammen auch alle Sonderzeichen in diesem Text von dieser überaus nützlichen Seite.
www.copypastecharacter.com
alles lernen
«memrise.com» verspricht ein spassiges und wissenschaftlich fundiertes Lernen von Sprachen und anderen Disziplinen. Wie der Name der Internetseite bereits antönt, geht es vor allem ums Memorieren von Wörtern und Fakten. Die Seite ist daher besonders geeignet, um Sprachen zu lernen. Die Kurse zu den unterschiedlichen Disziplinen, welche die Seite zudem anbietet, erlauben nur ein Auswendiglernen zentraler Begriffe, Definitionen und Konzepte. Ein fundiertes Lernen von Zusammenhängen und Theorien fehlt. Wer aber gerne seine Freunde durch das Aufzählen aller chemischer Elemente oder der 20 kanonischen Aminosäuren beeindrucken möchte, ist bei «memrise. com» genau richtig.
www.memrise.com
berühmte geburtstage
Im Grunde genommen ist es bloss ein weiterer Tag im Jahr. Dennoch haben die meisten Menschen eine besondere Beziehung zu ihrem Geburtstag. So wirken Personen, die am gleichen Tag Geburtstag haben wie man selbst, irgendwie sympathischer. Und wenn man seinen Ehrentag mit einer berühmten Persönlichkeit teilt, so fühlt man sich beinahe etwas besonders. Auf «geboren.am» kann man nicht nur nachschauen, mit welcher Prominenz man den Geburtstag gemein hat, sondern erhält einen täglichen Überblick darüber, wessen Geburtstag gerade gefeiert wird. Zusätzlich kann man auch Jubiläen von Todestagen oder Geburtstagen verstorbener Berühmtheiten einsehen. Eine interessante Idee, die gut umgesetzt wurde!
geboren.am
virenfrei durchs netz
Technologie steht man oft kritisch gegenüber, denn sie beinhaltet nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. So ist es auch mit dem Internet. Befürchtungen bezüglich Privatsphäre oder Datenklau sind nach wie vor brandaktuelle Themen, ebenso wie die Gefahr von Viren und Trojanern. Beim letzten Problem kann «virustotal.com» weiterhelfen: Auf der Seite können Dateien und URLs auf verschiedene Schadsoftwares gescannt werden. Die Betreiber weisen jedoch darauf hin, dass die Seite kein umfängliches Virenprogramm ersetzen könne, sondern dafür gedacht sei, einzelne, suspekte Dateien und Seiten zu scannen. Im Zweifelsfall kann die Seite also beigezogen werden, um das Surfen etwas sicherer zu machen.
www.virustotal.com Texte: Kevin Knecht/Fotos: www