Nr. 12 21.12.2017 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Im Überblick
Der Christbaum auf dem Dorfplatz regt zu Diskussionen an
Waser folgt auf Bircher
Gesponserter Baumriese Am letzten Mittwoch im November fuhr auf dem Dorfplatz in Bassersdorf ein grosser Kranlastwagen der Firma Lienhart Transporte AG vor. Geladen hatte er einen riesigen Tannenbaum, welcher mit Hilfe eines ausfahrbaren Krans an den Rand des Dorfplatzes gehievt wurde und nun die Zentrumsbesucher erfreut.
Die langjährige Koordinatorin des Rotkreuz-Fahrdienstes, Elisabeth Bircher, legt ihre Arbeit nach 30 Jahren nieder. Heinz Waser übernimmt den Tätigkeitsbereich und freut sich, verschiedenste Kontakte pflegen zu können. Seiten 4 / 5
Kampfwahl Die Erneuerungswahlen 2018 scheinen in Bassersdorf spannend zu werden. Die Ortsparteien haben ihre Nominationen bekannt gegeben und dabei kamen einige Überraschungen zu Tage. Brisant: Ums Gemeindepräsidium zeichnet sich eine Kampfwahl ab. Richard Dunkel kandidiert als Parteiunabhängiger. Seite 15
von Marianne Flotron Der Basserdorfer Weihnachtsbaum ist mächtig und gibt zu reden. Als Sponsoren treten die drei Geschäfte Annina’s Frisurästop AG, Lienis Kafi und Take away und Lienhart Transporte AG auf. «Nachdem im Winter der Platz vor Lienis Kafi und Take away leer ist», so Felix Lienhart, «entstand die Idee, dass wir hier einen übergrossen Christbaum platzieren könnten.» Der über zwei Tonnen schwere Tannenbaum sei mit ungefähr 1600 Lämpchen beleuchtet und die gesamte Lichterkette sei 160 Meter lang, gibt der Geschäftsinhaber der Lienhart Transporte AG Aus-
kunft. Mit einer Höhe von knapp vierzehn Metern ragt die Nordmanntanne über die Gebäude neben ihm. «Geplant ist, dass wir den Baum bis zum Drei-Königstag stehen lassen werden», erzählt Lienhart, «nach Weihnachten werden wir natürlich die Beleuchtung runternehmen, aber die Tanne bleibt stehen.»
Nordmanntannen beliebt Auf Anfrage des Dorf-Blitz bei Thomas und Helen Cagienard-Spaltenstein, welche auch im Einzugsgebiet des Dorf-Blitz einen Christbaumhandel betreiben, war zu erfahren, dass die meisten Christ-
Brüchige Kirchenfenster Mit Sofortmassnahmen musste die Brüttener Kirchenpflege auf die einsturzgefährdeten Kirchenfenster reagieren. Jetzt sind sie für die intensive Weihnachtszeit gesichert. 2018 droht der Rechnung durch solch überraschenden Ausgabeposten ein grösseres DeSeite 29 fizit zu entstehen.
Facettenreiche Musik Die Serenaden in der Kapelle Breite bei Nürensdorf, die sich jeweils nach den Jahreszeiten richten, scheinen ein Stammpublikum gefunden zu haben. Dieses Mal entführte Panflötenspielerin Susanne Schaad das Publikum. Seite 35
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Der Kranlastwagen hievt den riesigen Weihnachtsbaum auf den Dorfplatz. (sb)
baumkäufer Nordmanntannen kaufen. «Seit einer längeren Zeitspanne verkaufen wir hauptsächlich diese Bäume», war von Helen Cagienard zu erfahren. «Früher war auch die Rottanne gefragt, doch seit etwa 20 Jahren hat die Nordmanntanne ihr klar den Rang abgelaufen.» Den Grund dafür sieht die Nürensdorferin darin, dass diese Art von Tanne im Normalfall wenig Nadeln verliert.
Gemischte Kundschaft Die beliebteste Grösse der Christbäume sei zwischen 150 bis 200 Zentimeter gross und schwanke im Preis zwischen 50 bis 90 Franken, so Cagienard. Wünscht jemand einen grösseren Baum, sollte er früh
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Thema des Monats
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Gedanken zum Jahreswechsel
nicht Erprobtes, auch für neue Verhaltensregeln oder Änderungen aller Art. Nun, ich muss zugeben, das ist mir nur zum Teil gelungen. Loslassen ist das neue Losungswort für mich. Daran muss ich wohl noch arbeiten.
Annamaria Ress Im vergangenen Jahr habe ich an dieser Stelle über Veränderungen geschrieben. Und dass ich mich persönlich oftmals recht schwer damit tue. Ich hatte mir vorgenommen, offen zu sein für Neues, noch
an den Verkaufsständen vorsprechen. «Von diesen haben wir meist nicht sehr viele, darum sollte man sich rechtzeitig darum kümmern», rät die Verkäuferin. Die Käuferschaft sei bunt gemischt zwischen Jung und Alt, tendenziell jedoch kämen wieder vermehrt junge Familien mit Kindern zum Weihnachtsbaum-Einkauf. Die Bäume, welche Cagienard-Spaltenstein an diversen Standorten anbieten, stammen aus dem eigenen Anbau zwischen Nürensdorf und Tagelswangen. «Zusätzlich müssen wir aber noch Bäume aus Dänemark dazu kaufen», erzählt Helen Ca-
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Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten
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Meine Familie kennt das längst: Ich konnte noch nie gut loslassen. Zum Beispiel Menschen, die sterben. Auch wenn sie krank waren und der Tod deshalb eine Erlösung für sie (und allenfalls für ihre Liebsten) bedeuten könnte. Ich kann mit einer solchen Nachricht ganz schlecht umgehen und möchte am liebsten die Hinterbliebenen innig umarmen und ihnen zuflüstern: «Es tut mir so leid. Aber ich bin immer noch für Dich da – daran ändert sich nichts.»
gienard, «die Nachfrage nach Weihnachtsbäumen in der Schweiz ist zu gross, um sie nur mit einheimischen Tannenbäumen zu sättigen.»
Zusatzdienstleistungen Vermehrt wird auch der Hauslieferdienst des Ehepaares in Anspruch genommen. «Viele Leute mögen es nicht mehr, wenn sie einen nassen Baum ins Auto laden müssen», stellt sie fest, «darum bieten wir einen Hauslieferdienst an.» Die Kunden suchen sich ihren Baum am Verkaufsstand aus und dann wird er auf Terminwunsch
Abschiede am Flughafen oder Bahnhöfen sind mir ebenso ein Gräuel. Ganz plump ausgedrückt: Ich könnte einen mir wildfremden Menschen zum Flughafen begleiten und wäre auch dann in Abschiedstränen aufgelöst. Ähnlich ging es mir, als unser Sohn auszog, um fortan in einer Wohngemeinschaft mit Kollegen zu leben. Dass es sich dabei um eine Distanz von nur gut 70 Metern zwischen unseren Wohnungen handelt, ändert nichts an der Tatsache, dass ich loslassen musste. Jetzt steht das Jahresende bevor, es schneit vor meinem Fenster. Die Natur hüllt sich ein mit dem dicken, alles dämpfenden Weiss. Ich werde bald dieses alte Jahr, das auch ganz viel Gutes, Erfreuliches und Motivierendes mit
nach Hause geliefert, der Unkostenbeitrag beträgt fünf Franken. «Was die Personen auch sehr schätzen», so Cagienard-Spaltenstein, «ist unser Service, den Weihnachtsbaum speziell für ihren Christbaumständer anzupassen. Bringen Sie einfach ihren Ständer mit und wir passen den Baum dazu an – kostenlos.»
So bleibt der Baum länger frisch Gerne gibt sie auch Tipps weiter, wie der Christbaum länger frisch bleibt. «Nur von unten her kriegt
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sich gebracht hat, loslassen müssen. Ein bisschen Wehmut wird an Silvester mitfeiern. Aber ich kenne auch das Gefühl von Neuanfang, vom Start in eine (hoffentlich) positive Zeit, die nächstes Jahr bestimmt auch viel Freude bringen wird. Auch ein wenig Pioniergeist spielt mit, denn wir planen eine Modernisierung unserer Publikation. Darauf freue ich mich. Loslassen, auch hier, und Platz schaffen für eine neue Ära in der Geschichte. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und liebe Leser, ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und natürlich viel Erfolg beim Loslassen – mit der Möglichkeit, Raum zu schaffen für Neues.
Annamaria Ress
der Baum zu wenig Wasser», so Cagienard-Spaltenstein, «zusätzlich zum täglichen Wechseln des Wassers im Ständer sollte man regelmässig den Baum auch von oben benetzen. Am besten klappt das mit einem Zerstäuber. Diese Bewässerung ist natürlich für den Schmuck am Christbaum nicht ideal, auf den Kugeln bleibt der Kalk haften und nach ein paar Jahren sieht er nicht mehr schön aus. Also ist es eine Frage der Abwägung: Den Baum lange behalten oder alle paar Jahre neuen Christbaumschmuck zu kaufen.» ◾
IMPRESSUM
Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht
Webmaster · Reto Hoffmann
Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Beck · Urs Burger · Tim Ehrensperger · Marianne Flotron · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Fabian Rahm · Philipp Rahm · Annamaria Ress · Rosmarie Schmid · Astrid Steinbach
Produktion · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Telefon 071 913 47 68 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch
(nb) (sb) (ub) (te) (mf) (sg) (rh) (tj) (kk) (sl) (dm) (fr) (ph) (ar) (rs) (as)
Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 25. Januar 2018.
Auflage 23. Jahrgang | 9400 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Fr. 54.– Jahresabonnement Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.
Dorf-Blitz online
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Thema des Monats
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Der Tannenbaum auf dem Dorfplatz in Bassersdorf ist nicht jedermanns Geschmack
Viele lieben Traditionen an Weihnachten Der grosse Weihnachtsbaum steht etwas abseits auf dem Dorfplatz. Aber gefällt er den Besuchern? Und was fällt den Bewohnern der Gemeinden Brütten, Bassersdorf und Nürensdorf zu Adventszeit und Weihnachten ein? Die Umfrage zeigt, dass Christbaum und Familienessen noch immer im Mittelpunkt stehen.
Susy Egli, Brütten
Als Katechetin der reformierten Kirche stehen bei mir die Vorbereitungen für die «Chilewienacht» im Vordergrund. Die Kinder sind sehr motiviert, aber vor der Aufführung immer aufgeregt. Spannend finden sie, dass die Christbaumkerzen in der Kirche erstmals mit einer Lunte angezündet werden. Es ist schade, dass viele Kinder nicht mehr wissen, weshalb es Weihnachten gibt. Mir sind traditionelle Weihnachten sehr wichtig.
Tamara Schwab, Bassersdorf
Es ist schön, wenn Gotte, Götti und die Grosseltern bei uns Weihnachten feiern. Ich habe mir eine Sofortbildkamera gewünscht. Das ist etwas ganz Besonderes. Ein neues iPhone, mit mehr Funktionen, steht auch auf meiner Wunschliste. Für die Familie habe ich in Kursen für Glasfusing sowie Sandstrahlen Geschenke kreiert und selbst Kerzen gezogen. Die Weihnachtsferien mit Ausschlafen und ohne Hausaufgaben geniesse ich sehr.
Urs Altorfer, Brütten
Weihnachten ist ein Fest für die Familie und die Mitmenschen. Meine Frau und besonders meine Mutter backen jeweils Weihnachtsguetsli. Am liebsten esse ich die Chräbeli, aber erst wenn sie hart sind und ich sie im Kaffee tunken kann. Am 24. Dezember gibt es nach drei Jahren Pause wieder einmal Fondue Chinoise. Am Tisch sitzen dann neun Familienmitglieder. Eine tolle Tradition im Dorf ist die schön beleuchtete Kirche.
Stavros Lapsanidis, Bassersdorf
Für mich bedeutet Weihnachten etwas für jene zu tun, die nicht so viel Glück im Leben haben. Darum stehe ich mit meinen Kollegen vom Lions-Club auf dem Dorfplatz und sammle Lebensmittel für die «Schweizer Tafel». Die strahlenden Gesichter der schenkenden Leute verraten ihre Freude, helfen zu dürfen. Der Tannenbaum ist ästhetisch, bereichert den Dorfplatz und läutet die besinnliche Zeit ein. Besonders nachts ist er schön.
Erich Weber, Brütten
Kochen ist mein Hobby. Traditionellerweise werde ich am 24. Dezember Kalbssteaks an Rahmsauce, verschiedene Gemüse und Nudeln zubereiten. Der Nüsslisalat mit Ei darf auch nicht fehlen, sonst werden meine Gäste «hässig». Zum Backen haben wir keine Zeit. Weil unsere Embri Garage in Embrach während den Weihnachtsferien offen ist, gehen wir aber nicht leer aus. Nette Kunden schenken uns von ihren selbstgebackenen Guetsli.
Marc Trafelet, Nürensdorf
Der Tannenbaum auf dem Dorfplatz dürfte bunter sein und die Lichter schöner angeordnet. Zu Weihnachten habe ich mir von der ganzen Familie einen Hamster gewünscht, inklusive Terrarium, Häuschen, Futter und allem Drum und Dran. Auf das Essen freue ich mich besonders, es gibt von Mama selbst gemachten Hackbraten. Trotz Weihnachtsferien habe ich noch einige Matches mit den «Young Flyers» des EHC Kloten zu absolvieren.
Roman Gschwend, Nürensdorf
Auf dem Hof der Grosseltern in Breite feiern bei uns traditionellerweise vier Generationen, insgesamt 15 Personen, gemeinsam Weihnachten. Obwohl es nicht immer einfach ist, dass es allen am 24. oder 25. Dezember passt, hat es bisher immer geklappt. Päckli gibt es nur für die Kinder, wir Erwachsenen haben aufgehört, einander etwas zu schenken. Der Hintergrund, weshalb es Weihnachten gibt, ist mir nicht so wichtig.
Barbara Dorantani, Bassersdorf
Der Tannenbaum ist schön. Die Beleuchtung hingegen weniger und unten fehlen zu viele Äste. Vielleicht käme der Baum in der Mitte des Platzes sogar besser zur Geltung. Zu Hause sind mir schöne Dekorationen, ein Adventskranz und der Christbaum wichtig. In der Regel sind wir bei der Feier zehn Personen. Für Geschenke wichteln wir, wozu vorgängig ausgelost wird, wer wem ein Päckli überreicht. Umfrage: Rosmarie Schmid
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Monatsinterview
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Elisabeth Bircher legt Koordination des Rotkreuz-Fahrdienstes in neue Hände
«Die Menschen liegen mir sehr am Herzen» Elisabeth Bircher aus Brütten sieht ruhigeren Zeiten entgegen. Per Ende Jahr gibt sie die Koordination des Rotkreuz-Fahrdienstes in die Hände von Heinz Waser. Sie blickt auf 30 Jahre befriedigender Tätigkeit zurück, während der sie zahlreiche Kontakte zu den verschiedensten Menschen pflegte.
ver gestalten, so dass die Menschen statt mit dem Auto zu Fuss zum Einkauf gehen würden. Zuerst hätten wir gerne eine Allee gepflanzt, aber das ging natürlich nicht, weil sonst die Bauern ihre Fahrzeuge nicht mehr hätten optimal lenken und wenden können. Unterhalb des Bucks sowie beim Froschweiher entstanden demzufolge diese Hecken. Einheimisches Gewächs wurde ausgewählt, damit sich auch die Vögel wohl fühlen.
von Annamaria Ress
Elisabeth Bircher, wir sitzen hier in ihrem schönen Heim in Brütten zusammen. Seit wann leben Sie in der Gemeinde?
Haben Sie auch die Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen?
Seit 1974, also über 43 Jahre. Vorher wohnten wir in Winterthur.
Aber Ihr Dialekt ist nicht ein typisch zürcherischer.
(lacht) Nein, das ist richtig. Ursprünglich bin ich in Interlaken aufgewachsen. Heute gefällt es mir dort sehr gut, aber als Kind empfand ich es als nichts Besonderes. Es liegt zwischen den Bergen, da gab es viel schlechtes Wetter. Es hat sich sehr verändert, oder vielleicht schaue ich es heute auch mit anderen Augen an.
Wie gross ist Ihre Familie? Haben Sie Kinder? Ja, wir waren zu sechst, mit zwei Buben und zwei Mädchen.
Dann lief auch immer etwas im Sinne von viel Betrieb? Oh ja, natürlich. Aber wenn ich ehrlich bin, läuft heute sogar fast noch mehr als damals. Ich habe inzwischen sechs Enkelkinder und die kommen auch recht regelmässig zu Besuch. Das gibt mir ein ungeheuer gutes Gefühl. Auch, weil sie mir ihre Sorgen und Freuden erzählen. Es ist ein anderer lebhafter Betrieb als damals mit den eigenen Kindern. Ich muss nicht mehr erziehen, darf aber als Grossmutter Beraterin sein.
Ich muss nicht mehr erziehen, darf aber als Grossmutter Beraterin sein Man sagt, Sie seien eine grossartige Organisatorin gewesen
Elisabeth Bircher freut sich darauf, ihre Zeit anders nutzen zu können. (ar)
und hätten viel Freiwilligenarbeit geleistet. Ist das so? Wenn ich etwas sehe oder beobachte, von dem ich überzeugt bin, dass hier Handlungsbedarf besteht, dann setze ich alles daran, dass dies möglich wird. Zum Glück hatte ich immer Helferinnen und Helfer an meiner Seite. Das begann schon kurz nach meiner Zeit in der Kirchenpflege. Damals engagierte ich mich für einen Suppenzmittag, später für einen Mittagstisch. Wie durch ein Wunder klappte das dann jeweils auch. Es freut mich ungeheuer, dass teilweise Aktionen noch bis heute Bestand haben.
Dann sind Sie eine «Macherin»? Also so würde ich das nicht nennen. Ich hatte einfach zum Teil Dinge an die Hand genommen. Wichtig war mir jedoch immer, dass es im Kleinen bleibt, also auch unter Ausschluss der grossen Öffentlichkeit. An der Spitze zu stehen ist gar nicht meine Sache.
Wieviel Mut brauchte das? Es ist wohl eher Erfahrung als Mut, denn die kam mit der Zeit. Zum Beispiel auch, als ich Senioren-Reisen organisierte. Da konnte ich nächtelang über den Karten brüten und überlegen, welcher Weg wohl der Beste sein würde. Erfolge haben mir
wachsende Sicherheit gegeben. Ich lernte auch, mich durchzusetzen.
Erfolge haben mir wachsende Sicherheit gegeben Welches Ressort bekleideten Sie in der Kirchenpflege? Ein sehr bodenständiges, heute würde man es Öffentlichkeitsarbeit nennen. Ich war sehr nahe an der Basis, was mir gefiel.
Was war denn das genau für eine Aktion, die Schuhsammlung für Rumänien? Wir wurden damals überschwemmt mit Nachrichten über den rumänischen Staatspräsidenten Nicolae Ceaușescu und die in seinem Leben vorherrschenden Probleme. Gleichzeitig wussten wir um die Not der Menschen. So setzte ich mich in Verbindung mit einem Pfarrer und liess zusammen mit anderen Frauen den Rumänen Pakete zukommen. Zusammen mit meinem Mann fuhr ich sogar mal nach Rumänien, in einem mit Material vollgestopften Auto.
Können Sie mir auch die Geschichte der Heckenpflanzaktion erzählen? Damals war ich in einer Ökogruppe. Wir wollten das Dorf etwas attrakti-
Also eigentlich ging das Hand in Hand mit der Übernahme der Ortssektion der Pro Senectute. Wir versuchten, die Menschen zu motivieren, einander wo möglich zu unterstützen. Als die Ortssektion der Pro Senectute aufgelöst wurde, war die Zeit reif, um das Altersforum zu gründen. Damit wurde es möglich, viele Anliegen und Projekte – wie etwa die Nachbarschaftshilfe – zu bündeln. Auch der Fahrdienst des SRK Kanton Zürich ist ein Zweig in diesem gut funktionierenden Gebilde.
Die Reisen, die Sie jeweils für die Senioren organisierten, sind auch aus dem Altersforum entstanden? Zu zweit haben wir diese Reisen während der Pro Senectute-Zeit organisiert. Später wurde die Reiseorganisation dem Altersforum beigefügt.
Waren dies eintägige oder mehrtägige Ausflüge? Meistens waren wir einen Tag lang unterwegs. Es war immer ein Riesenplausch.
Wie kam es zur Umsetzung des Mittagstischs? Meine Freundin und ich hatten die Idee, man sollte alleinstehende Personen einmal wöchentlich zum Essen zusammen bringen. Jeweils am Dienstag findet das auch heute noch statt. Damit niemand der Organisatoren zu lange mit einem Aufwand leben müsste, die er oder sie bald wieder aufgibt, wird das Essen auswärts bestellt. Für Fr. 12.50 wird so ein Mittagessen in Gemeinschaft mit Anderen möglich.
Monatsinterview
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Die Teilnehmer waren immer dankbar für dieses Angebot Waren die Altersferien Ihre Idee oder stand hier eine Organisation dahinter? Ursprünglich wurde die Idee innerhalb der Kirche geboren. Und weil ich da noch Mitglied der Kirchenpflege war, übernahm ich dies. Die Organisation erforderte manchmal ziemlich Fingerspitzengefühl und immer wieder Ideen, denn nicht alle Mitreisenden sind körperlich gleich fit. Trotzdem habe ich das in sehr guter Erinnerung. Natürlich beschränkte sich das aus sportlicher Sicht eher auf Busfahrten und Spaziergänge. Aber die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren immer guter Dinge und dankbar für dieses Angebot.
Was hat Sie bewogen, die Koordination des Rotkreuz-Fahrdienstes zu übernehmen? Ich erinnere mich gar nicht mehr genau, es begann ja vor fast 30 Jahren, nämlich 1988. Gesucht wurde jemand, der dies übernehmen würde und ich meldete mich. Grund war natürlich auch, dass ich schon anderes organisiert hatte. Mit vier Kindern war ich auch noch eher zuhause, so dass sich dies als ideal erwies. Mit den Jahren wuchs der Fahrdienst, respektive gab es immer mehr Personen, die ihn in Anspruch nahmen, so dass ich mehr Fahrer suchen musste. Dabei kam mir zugute, dass ich wegen allen anderen Tätigkeiten gute Kontakte innerhalb des Dorfes hatte.
Welches waren die schönsten Erlebnisse – vermutlich vor allem telefonisch? Ich habe viele Telefongespräche geführt und dabei immer wieder erfahren, dass der Mensch nicht dafür gemacht ist, allein zu sein. Wenn man sich austauscht, kann das auch schon
am Morgen ein guter Start in den Tag sein. Das habe ich schon zu Zeiten erlebt, als ich bei der Dargebotenen Hand, der Telefonnummer 143, arbeitete. Auch da spürte ich oftmals, dass sich viele Menschen allein fühlen. Es waren diese zwischenmenschlichen Begegnungen, die mich freuten, aber auch beschäftigten. Bei der Arbeit für den Fahrdienst standen für mich auch immer diese Kontakte im Vordergrund. Viele Anrufer sind in ihrer Not etwas alleine und freuen sich, wenn sie nur schon gefragt werden, wie es ihnen geht. So entstanden immer wieder schöne, wenn auch kurze Gespräche.
Der Mensch ist nicht dafür gemacht, allein zu sein Wo zeigten sich bei dieser Aufgabe Schwierigkeiten oder Probleme? Zum Beispiel in der Ferienzeit, wenn auch viele der Fahrer abwesend waren. Deshalb war es von Vorteil, eine Liste mit diesen Freiwilligen zu führen. Das laufende Jahr zum Beispiel war ein gutes Jahr, da hatte ich immer genügend Fahrer für den Dienst. Richtig toll zum Abschluss. Jetzt wird das ganze System für die Koordinatoren modernisiert und das wollte ich nicht mehr mitmachen. Ich bin kein Computer-Mensch und finde deshalb, es sei der richtige Zeitpunkt, damit aufzuhören.
Ja. Vor allem die vielen Kontakte. Aber ich bin froh, dass ich die Verantwortung nicht mehr tragen muss.
Was möchten Sie Ihrem Nachfolger Heinz Waser mit auf den Weg geben? Heinz, ich bin sicher, dass Du das super gut machen wirst und Dich die Menschen gern haben werden. Und das meine ich so. Aus meiner Sicht ist er die richtige Person, um dies zu übernehmen.
Ganz provokativ gefragt: Sind sie ein sogenannter «Gutmensch», haben Sie zu viel Energie und Zeit oder liegen Ihnen einfach die Menschen so am Herzen, dass Sie sich so
Vor allem mit der Fahrdienst-Koordination hatte ich sehr viele schöne Erlebnisse und Telefongespräche, die ich keinesfalls missen möchte. Mit relativ wenig Aufwand konnte so Menschen geholfen werden, die auf Hilfe angewiesen waren. Und auch mit dem Fahrerteam natürlich – da würde ich für jede einzelne Person durchs Feuer gehen.
Heinz Waser ist jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 13 bis 17 Uhr unter Telefon 079 816 05 66 zu erreichen. Alle Fahrten müssen drei Tage im Voraus angemeldet werden. (ar)
oft freiwillig eingesetzt haben?
Ein Gutmensch bin ich nicht! (lacht) Ich habe selbst viele Fehler. Die Menschen liegen mir sehr am Herzen. Die vielfältigen Begegnungen mit jeder einzelnen Person über die vielen Jahre haben mir immer sehr viel gegeben, mich in den Aufgaben bestärkt.
Was werden Sie künftig tun – haben Sie bereits Pläne? Eigentlich habe ich keine konkreten Pläne. Ich freue mich darauf, nicht mehr so «jufeln» zu müssen, weil ich mir wieder zu viel vorgenommen habe. Das lag aber an meiner Art, Dinge zu erledigen. Ich freue mich auch darauf, wieder mehr lesen und Musik hören zu können. Und wie eingangs erwähnt habe ich Kinder und Enkel, denen ich mich noch mehr widmen werde. ◾
Freude am Dienst am Mitmenschen Haben Sie den Dienst selbst auch schon in Anspruch genommen? Nein, zum Glück war ich noch nie in dieser Situation.
Was erwarten Sie von den vielfältigen Kontakten, die Sie telefonisch haben werden? Ich werde da bestimmt ganz viele Leute und Situationen kennenlernen und freue mich, wenn ich da und dort einen guten Dienst tun kann.
Welches waren Ihre schönsten Begegnungen?
Rotkreuz-Fahrdienst Brütten Der Fahrdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes ermöglicht Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, die Fahrt zum Arzt, zur Therapie oder zur Kur. Ab 1. Januar 2018 ist in Brütten die neue Einsatzleitung zuständig.
Werden Sie diese Aufgabe also vermissen?
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Heinz Waser, der neue Einsatzleiter für den Rotkreuz-Fahrdienst. (zvg)
Heinz Waser, seit wann leben Sie in Brütten? Ich lebe seit meiner Hochzeit im Jahr 2004 mit meiner Frau in Brütten.
Was hat Sie zur Übernahme der FahrdienstKoordination bewogen? Elisabeth Bircher hat mich zwei, drei Mal an ein Einsatzleitertreffen mitgenommen. Dabei habe ich die Arbeit und verschiedene Leute kennengelernt, ich finde es eine gute Arbeit und möchte mich da gerne einbringen.
Was halten Sie grundsätzlich von Freiwilligenarbeit? Ich finde es super, einen solchen Dienst zu leisten und dass es Leute gibt, die so etwas gerne machen und auch die Möglichkeit dazu haben.
Sind Sie auch in anderen Vereinen/Organisationen aktiv? Ja, ich transportiere jeden Mittwoch für die Arbeitseinsatzvermittlung Etcetera Glattbrugg einen invaliden Mann im Rollstuhl mit seinem eigenen Auto zur Arbeit ins Büro, hole ihn am Nachmittag wieder ab und bringe ihn zurück in seine Wohnung. (ar)
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Aus Behörde und Verwaltung Werterhaltung Breitistrasse – Begegnungszone Die Gemeindeversammlung hat sich im Juni 2012 zur flächendeckenden Umsetzung von Tempo-30-Zonen in Wohnquartieren entschlossen. Dieser Entscheid führte dazu, dass die gesamte Breitistrasse als Wohnquartierstrasse in die Tempo-30-Zonen aufgenommen wurde. Entsprechend mussten die veränderten Anforderungen in dem bereits in Auftrag gegebenen Bauprojekt der Begegnungszone berücksichtigt werden. Die Sanierung Breitistrasse-Begegnungszone, im Abschnitt Postplatz bis Einmündung Lindenacher, war gemäss Werterhaltungskonzept der Gemeinde Bassersdorf im Jahr 2014/15 vorgesehen und wurde entsprechend budgetiert. Im Abschnitt Breitistrasse bis Einmündung Lindenacher mussten Sanierungsarbeiten an den Entsorgungsinfrastrukturen ausgeführt werden. Die bestehende, 40-jährige Kanalisationsleitung musste ersetzt res-
pektive saniert werden. Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten wurde auch an den Strassenoberflächen die notwendigen Sanierungsmassnahmen ausgeführt sowie die Gestaltung des Postplatzes, in Abstimmung mit dem vorgängig erstellten Dorfplatz, in Angriff genommen.
ber 2017 traktandiert ist. Ergänzend zu der Gebührenverordnung hat der Gemeinderat den überarbeiteten Gebührentarif verabschiedet. Auf der Homepage unter Politik–Gemeindeversammlung–2017 kann der Gebührentarif 2018 eingesehen werden.
Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bauabrechnungen für Projektierungs- und Ausführungskredite im Zusammenhang mit der Sanierung der BreitistrasseBegegnungszone genehmigt. Die Verpflichtungskredite wurden in den entsprechenden Konten buchhalterisch abgeschlossen.
Gebührentarif Mit der Totalrevision des Gemeindegesetzes wird die Verordnung über die Gebühren der Gemeindebehörden per 1. Januar 2018 aufgehoben. Im September 2017 wurde bereits die Gebührenverordnung durch den Gemeinderat abgenommen, welche für die Gemeindeversammlung vom 14. Dezem-
Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt: –
BG-Nr. 2015-0048, W. Schmid & Co., Rohrstrasse 36, Glattbrugg; Abbruch bestehendes Bauernhaus und Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit je 11 Wohneinheiten und einer gemeinsamen Einstellhalle, die an die bestehende Einstellhalle,
Bahnhofstrasse 8, Bassersdorf, an schliesst; – BG-Nr. 2017-0003, Dimitrije und Branka Djokic, Obere Wangen strasse 4, Brüttisellen; Sanierung, Um- und Ausbau DG, Weingasse 18 und Klotenerstrasse 41, Bassersdorf; – BG-Nr. 2017-0015, Früh Immobilien AG, Neue Winterthurerstrasse 26, Wallisellen; Abbruch bestehende Liegenschaften sowie Neubau von 3 Mehrfamilienhäusern, Boden acherring 26 und Chrüzacher strasse 2, Bassersdorf; – BG-Nr. 2017-0033, Elektrizitäts werke des Kantons Zürich EWZ, Dreikönigstrasse 18, Zürich; Erneu erung der bestehenden Mobilfunk anlage auf dem Gelände des EKZ Unterwerks, Pöschenstrasse 1, Bas sersdorf; – BG-Nr. 2017-0044, Baugenossen schaft SILU, Steinackerstrasse 2, Kloten; Aufstockung, Renovation und energetische Sanierung, Auen ring 47 und 49, Bassersdorf. Gemeinderat Bassersdorf
Aufbauender Kurs für betreuende und pflegende Angehörige mit intensiven Betreuungsaufgaben aus Bassersdorf Die Wenigsten sind darauf vorbereitet, wenn Angehörige plötzlich pflegebedürftig werden oder mehr Hilfe und Betreuung im Alltag benötigen. Die Aufgaben, die betreuende und pflegende Angehörige übernehmen, sind vielfältig, bereichernd und anspruchsvoll zugleich. Wichtig dabei ist, sich den persönlichen Motiven und Stärken, aber auch den belastenden Faktoren und eigenen Grenzen bewusst zu sein und rechtzeitig Hilfe einzufordern, bevor man erschöpft ist. Die Gemeinde Bassersdorf und ihre Projektpartner unterstützen betreuende und pflegende Angehörige in ihrer herausfordernden Rolle mit diversen Massnahmen. Eine davon ist dieses Kursangebot. Es richtet sich vor allem an betreuende und pflegende Angehörige, die intensive Betreuungsaufgaben wahrnehmen.
Impulse für den Betreuungsalltag – Ihr Raum zum Nachdenken und Auftanken 3 Kursabende mit Dr. phil. Bettina Ugolini, Zentrum für Gerontologie, Universität Zürich Dienstag, 3. / 10. / 17. April 2018 von 18 bis 21 Uhr inklusive Pause und Verpflegung im Altersheim Breiti, Breitistrasse 25, 8303 Bassersdorf An den drei aufeinander aufbauenden Kursabenden setzen sich die Kursteilnehmenden vertieft mit ihrer Situation auseinander. Sie konkretisieren ihre Belastungsfaktoren, lernen Bewältigungsstrategien kennen und gewinnen neue Perspektiven für den Betreuungsalltag. Als betreuende und pflegende Angehörige können Sie sich voll und ganz auf den Kurs einlassen. Auf Wunsch organisieren wir mit unseren Projektpartnern die Betreuung Ihrer hilfsbedürftigen Angehörigen. Dank der finanziellen Unterstützung durch das Förderprogramm Socius kann der Kurs kostenfrei angeboten werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Anmeldungen sind ab sofort bis am 16. Februar 2018 möglich. Die Kursausschreibung ist bei der Fachstelle für Altersfragen, Telefon 044 838 86 21 erhältlich und auf www.bassersdorf.ch/alter abrufbar.
Abteilung Soziales + Alter
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Aus Behörde und Verwaltung
Letzte Dinge regeln: Wer bestimmt bei Urteilsunfähigkeit? Viele von Ihnen haben wahrscheinlich eine Patientenverfügung erlassen und an den entsprechenden Orten wie vielleicht beim Hausarzt hinterlegt. Denken Sie daran, das Dokument alle zwei Jahre zu überprüfen und reden Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Konsequenzen der Bestimmungen. So ist ein krebskranker Freund von mir kürzlich verstorben. Er litt unter angestautem Wasser im Körper. «Keine lebensverlängernden Massnahmen» stand in seiner Patientenverfügung. Entsprechend verweigerte sich der Arzt dem Wunsch der Angehörigen, Medika-
mente zu verabreichen, die das Wasser hätten entziehen können (Aussage der Betroffenen).
Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen schwungvollen Start ins 2018.
Gemeinderat und Gemeindeverwaltung
Ein Jahresabonnement als Geschenk Die ganze Bibliothek als Geschenk! Überraschen Sie Ihre Liebsten zu Weihnachten mit einem Gutschein für ein Jahresabonnement der Bibliothek. Beziehen Sie diesen direkt vor Ort.
Mit zunehmendem Alter steht nicht nur die Frage der medizinischen Behandlung und Pflege im Vordergrund, sondern auch, wer für mich bei andauernder Urteilsunfähigkeit infolge schwerer Krankheit oder Altersdemenz bestimmt. Wenn keine anderslautenden Bestimmungen festgelegt sind, können Familienangehörige diese Aufgabe übernehmen. Dazu wurde der Vorsorgeauftrag geschaffen. Darin bestimmen Sie vorsorglich eine Vertrauensperson, die sich im Fall einer Urteilsunfähigkeit um Ihre Dinge kümmert. Nehmen Sie sich Zeit,
dieses Dokument zu verfassen. Fehlt ein Vorsorgeauftrag, klärt die KESB ab, ob eine Beistandschaft erreichtet werden muss. Musterdokumente sind bei der Fachstelle für Altersfragen Bassersdorf einsehbar. Sie ist Ihnen beim Ausfüllen der Dokumente behilflich. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, Ihre Wünsche für den Ernstfall festzuhalten. Könnte dies Ihr Vorsatz für das neue Jahr sein? Hansruedi Egli Redaktionsteam «informiert im Alter»
Weihnachtsstimmung auf der Ufmatten mit Musik, Punsch und Guetzli Wie in der November-Ausgabe des Dorf-Blitz angekündigt, laden wir Sie am Samstag, 23. Dezember 2017 in die Wertstoffsammelstelle Ufmatten ein. Die Gemeinde und das Landheim Brüttisellen mit Sascha Zedi und seinem Team offerieren Ihnen alkoholfreien Punsch und Guetzli, begleitet von weihnächtlichen Gitarrenklängen. Die Ufmatten ist am 23. Dezember von 9 bis 13 Uhr geöffnet.
Abteilung Bau + Werke
Veranstaltungen Bibliothek Bassersdorf Buchstart: Reim und Spiel Buchstart ist ein gesamtschweizerisches Projekt zur frühsprachlichen Förderung und erste Begegnung von Kleinkindern und Büchern. So erfahren Kinder schon früh, wieviel Spass in Bildern und Büchern steckt. Es werden kurze Geschichten erzählt, Versli und Liedli oder Fingerspiele gemeinsam eingeübt (für Kinder von zwei bis vier Jahren). Mittwoch, 24. Januar 2018, 15.30 bis 16 Uhr Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Spielplausch Bibliothek und Elternforum laden ein:
Weihnachtsferien Die Bibliothek bleibt vom Freitag, 22. Dezember 2017 bis Mittwoch, 3. Januar 2018 geschlossen. Wir wünschen Ihnen friedliche und entspannte Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!
Ihr Bibliotheks-Team
Samstag, 27. Januar 2018, 14 bis 15.30 Uhr Wir spielen Ihre Wunschspiele und verbringen gemeinsam einen anregenden Nachmittag. Ob Karten-, Würfel-, Strategie- oder Fragespiel: In der Bibliothek finden Sie eine grosse Auswahl an aktuellen Spielen. Kinder von vier bis zehn Jahren, mit oder ohne Eltern, sind herzlich eingeladen! Anmeldung an: bibliothek@bassersdorf.ch.
Bibliothek Bassersdorf
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Die Kultur- und Bibliothekskommission lädt Sie herzlich ein zum
Neujahrskonzert
on i t a l u t a r G Wir gratulieren zum 95. Geburtstag am 13. Januar Maria De Marco Bodenacherring 33 zum 90. Geburtstag am 6. Januar Elise Schmid-Spillmann Altersheim Breiti am 14. Januar Elisabeth Böswald-Schnyder Altersheim Breiti am 23. Januar Margarith Gohl-Kuster Altersheim Breiti am 24. Januar Maria Bodenmann-Gottveiz Dietlikonerstrasse 8 zum 85. Geburtstag am 3. Januar Adelheid Keiser-Steiger Sägetstrasse 50
Unter der Leitung von Antal Barnás gibt die ungarische Kammerphilharmonie Werke der Straussdynastie zum Besten. Wir freuen uns, dass das Orchester mit seiner Neujahrskonzerttournee durch Österreich, Deutschland und der Schweiz Halt in Bassersdorf macht: Donnerstag, 4. Januar 2018 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr) Reformierte Kirche Bassersdorf Billette für 30 Franken sind ab sofort in der Bibliothek erhältlich.
Kultur- und Bibliothekskommission
Kindergarten- und Schuleintritt 2018/2019 Schon bald starten die Vorbereitungen für die nächste Einschulung. Im Januar 2018 werden die Eltern, deren Kinder in der Zeit vom 1. Juli 2013 bis 15. Juli 2014 geboren sind, ein Eintrittsformular für den Kindergarten erhalten. Ein Merkblatt mit Details zum Kindergarten- und Schuleintritt ist bereits auf der Webseite www.bassersdorf.ch aufgeschaltet. Für begründete Gesuche betreffend vorzeitige Einschulung oder Rückstellung von der Schulpflicht sind folgende Termine zu beachten: 26. Januar 2018 für vorzeitige Einschulungen, 28. März 2018 für Rückstellungen.
am 5. Januar Kurt Süss Obstgartenstrasse 14
Auch zum Stufenübertritt in die erste Klasse finden Sie Informationen auf dem erwähnten Merkblatt. Der Übertritt erfolgt automatisch. Eltern von Kindern, welche den Kindergarten nicht in Bassersdorf besucht haben, melden sich für den Eintritt in die erste Klasse in Bassersdorf bis zum 9. März 2018 in der Schulverwaltung (Gemeindehaus).
am 8. Januar Kurt Jordi Steinligstrasse 41
Im Januar werden Einladungen für die Informationsabende verschickt, welche an nachstehenden Daten jeweils um 19.30 Uhr im Schulhaus Geeren stattfinden:
zum 80. Geburtstag am 5. Januar Lydia Zumsteg-Schifferle Dietlikonerstrasse 16
Dienstag, 30. Januar 2018 Information zum Stufenübertritt in die erste Klasse Mittwoch, 31. Januar 2018 Information zum Eintritt in den Kindergarten Für Fragen steht Ihnen die Schulverwaltung gerne unter Telefon 044 838 86 42 zur Verfügung. Abteilung Bildung + Familie
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Spielerischer Wettkampf zwischen Gemeinderat und Fasnachtskomitee
Multicopter-Drohnen-Einsatz am Regierungsdörby Zum sechsten Mal trafen sich die beiden Parteien in der Sporthalle bxa und massen sich in einer untypischen Disziplin sowohl für Politiker wie auch Narrenfestorganisatoren. Präsident und Vizepräsident des Modellflugvereins (MFV) Bassersdorf stellten einen Parcours auf, bei dem fliegerisches Feingefühl gefragt war.
jedoch gleich, dass sich auch diesmal der Gemeinderat siegreich aus dem Duell herauskristallisieren würde.
Fachsimpeln
von Susanne Beck Die Steuerung der Flugmodelle musste genau studiert werden. (sb)
nung, welches Team wohl gewinnen würde.
Starke Nerven Jede Mannschaft stellte nach der Einführung vier Zweierteams auf, welche vom Piloten angeführt wurden. Es galt eine Turnhallenlänge hin und zurück zu schaffen, ohne das Flugob-
jekt zum Absturz zu bringen und es anschliessend auf einem Handtuch landen zu lassen. Vizepräsident Bruno Fedrizzi hatte den Wettstreit souverän unter Kontrolle. Die Nerven der zwei Damen und der vierzehn Herren waren ziemlich angespannt, doch die Euphorie stieg bei beiden Teams, je näher das Wettkampfende kam. Objektive Zuschauer erkannten
walder, werber
Mit der Einladung vom Gemeinderat an das Fasnachtskomitee war erst der Ort klar, wo das Duell ausgetragen werden sollte: In der Sporthalle bxa. Hallenturnschuhe, Ski- oder Fahrradhelm plus eine Schutzbrille sollten mitgebracht werden. Die Überraschung und Freude, dass mit Flugmodellen geflogen werden konnte, und somit beim einen oder anderen ein Bubentraum wahr wurde, mischte sich mit der Span-
Werner Erismann, Präsident des MFV, freute sich in der anschliessenden Rangverkündigung bei einem grosszügigen Apéro, dem Gemeinderat zum Sieg zu gratulieren: «Wir haben uns sehr über die Anfrage gefreut, Ihnen den Modellflug näher zu bringen. Nächsten Sommer würden wir Sie gerne alle einladen in der freien Natur das Erlernte noch einmal auszuprobieren.» Die Stimmung blieb fröhlich und das Fachsimpeln um die Flugkünste wollte bis zum Ausklang des Abends nicht enden. Ob das nächste Jahr wieder ein Regierungsdörby stattfindet oder ob es nicht mehr jährlich durchgeführt werden soll, liessen die Gemeindepräsidentin und der Obernarr noch offen. ◾
Viel Vergnügen beim Feiern, Singen und Geschenke-Auspacken. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um den Rest. Ob Umbau, Gerüstbau, Gipserarbeit oder Kleinauftrag: Ihr Vertrauen in uns ist unser schönstes Weihnachtsgeschenk.
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Budgetgemeindeversammlung im Zeichen von HRM2 und Solarenergie
Souverän gegen die Aufwertung Dreieinhalb Stunden dauerte der erste Abend der zweigeteilten Dezember-Gemeindeversammlung, um drei Geschäfte und eine Anfrage nach Paragraph 51 zu behandeln. Am Ende waren das Budget 2018 mit Steuerfuss genehmigt, HRM2 verabschiedet und ein Gegenvorschlag zu einer Solar-Initiative angenommen. von Reto Hoffmann Die finanzielle Situation in Bassersdorf bleibt angespannt. Auch der Voranschlag 2018, über welchen die 150 Stimmberechtigten an diesem Abend zu befinden hatten, budgetiert ein Defizit von rund einer Million Franken bei einem Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Franken. Offenbar hat man sich in Bassersdorf mit diesem strukturellen Defizit bereits abgefunden. Denn sowohl von Seiten der Versammlungsteilnehmenden, als auch von der RPK (welche im vergangenen Jahr deswegen noch eine Rückweisung des Budgets beantragte) waren keine Interventionen zu hören. Verantwortlich für dieses budgetierte Minus auch im kommenden Jahr sind nach wie vor die hohen Kosten bei den Werterhaltungsmassnahmen, namentlich der Sanierung der Schulhäuser Mösli und Steinlig. Auch die ordentlichen Abschreibungen liegen 650 000 Franken über dem Vorjahresbudget bedingt durch den Neubau des Schulhauses Chrüzacher.
Unsicherheit bei Zinsentwicklung Zu Beginn der Versammlung legte Finanzvorstand Christoph Füllemann anhand verschiedener Grafiken anschaulich dar, wie sich der Finanzhaushalt in den vergangenen Jahren entwickelt hat und sich bis 2021 voraussichtlich entwickeln wird. Dabei wurde ersichtlich, dass – bedingt durch die unterdurchschnittliche Steuerkraft – durchschnittlich 64 Prozent der Investitionen durch eigene Mittel finanzierbar sind. Der Rest der Nettoschuld, welche bis ins Jahr 2021 anfallen würde, müsste mit Fremdkapital finanziert werden. Und da bereitet dem Finanzvorsteher nicht die Höhe
«Es ist nicht nichts geschehen im Bereich Alternativenergien», sagt Christoph Füllemann: Solarpanels auf dem Dach des neuen Schulhauses Chrüzacher. (rh)
der Kredite Sorgen, wie er sagt, sondern das Zinsrisiko. «Derzeit ist die Zinssituation für Kreditablösungen zwar gut, aber niemand weiss, wie sich die Situation in Zukunft entwickeln wird», so Füllemann. In diesem Zusammenhang meldete sich Fritz Maurer zu Wort, welcher dem Gemeinderat in einem in alle Briefkasten verteilten sechsseitigen Flyer vorwarf, in den Jahren 2008/09 eigenmächtig Fremddarlehen aufgenommen zu haben, ohne Zustimmung von Gemeindeversammlung oder RPK. Die Replik von RPK-Präsident Georg Fallegger kam prompt und unmissverständlich. Man solle den Gemeinderat nicht belästigen, wenn man von Buchhaltung nichts verstehe, sagte er an die Adresse von Fritz Maurer. Die Gemeindeversammlung habe die Möglichkeit, Investitionsprojekte anzunehmen oder abzulehnen. Die Beschaffung der Gelder für die Finanzierung liege jedoch allein in der Verantwortung des Gemeinderates. Aus der Versammlung gab in der Diskussion das Votum nicht nur über das Sparen zu reden, sondern bei der derzeitigen Situation auch an den Steuern «zu schrauben», wie der Votant sagt. Er stellte dann auch gleich einen Antrag, die Steuern um fünf Prozent auf 114 Steuerprozente zu erhöhen. Die Anwesenden folgten jedoch dem Antrag des Gemeinderates, den Steuerfuss bei 109 Prozent zu belassen. Auch das Budget wurde mit 126 Jagegen 5 Nein-Stimmen gemäss Antrag des Gemeinderates genehmigt.
verlangte, auf allen zu renovierenden Schulhäusern und weiteren geeigneten öffentlichen Gebäuden der Gemeinde ab 2017 Photovoltaikanlagen/ Sonnenenergie auf den Dachflächen einzubauen. Die Gemeinde habe in der Vergangenheit generell eine starke Zurückhaltung in Energiefragen gezeigt, sagte Fritz Kauf, der die Initiative namens des Initiativkomitees vorstellte. Seit langem sei bekannt, dass die Schulanlagen umfassend erneuert werden müssten. Aus Sicht der Initianten seien die anstehenden Renovationsarbeiten durch den Gemeinderat ohne nachhaltige Planung von erneuerbaren Energien erfolgt.
HRM2 ohne Neubewertung Wenig zu reden gab das zweite Geschäft dieses Abends, die Abstimmung über das Harmonisierte Rechnungsmodell (HRM2). Dieses tritt im Zuge der Totalrevision des Gemeindegesetzes auf den 1. Januar 2019 schweizweit in Kraft. Entscheiden konnte die Versammlung lediglich über die zwei Varianten der vorgesehenen Anpassung. Entweder ein Restatement mit Neubewertung des Verwaltungsvermögens oder Übernahme der HRM1Buchwerte. Variante 1 würde nach den vorliegenden Berechnungen das Verwaltungsvermögen von 87 Millionen auf 127 Millionen Franken erhöhen. Doch diese Erhöhung sei rein buchhalterisch zu betrachten, sage Füllemann. «Deswegen haben wir nicht mehr Geld in der Tasche», meinte er und warnte davor, dass dieses vermeintliche Plus mehr Begehrlichkeiten wecken könnte. Auch die RPK zeigte sich bei diesem Geschäft emotionslos. «Es gibt hier kein Richtig oder Falsch», meinte RPK-Präsident Fallegger. Was ihn jedoch freue, sei die Tatsache, dass die Gemeinde damit eine Anlagebuchhaltung erhalte, die Transparenz schaffe. Die Mehrheit der Versammlung entschied sich daraufhin für die Übernahme der HRM1-Buchwerte, also Variante 2 ohne Aufwertung.
Solarinitiative bewegte Bei der dritten Vorlage ging es um eine Initiative des Komitees «Pro Sonnenenergie», welche vom Gemeinderat
Dem widersprach Finanz- und Liegenschaftsverwalter Füllemann vehement. Es sei schon einiges in diesem Bereich gemacht worden. Beispielsweise seien beim neuen Schulhaus Chrüzacher neben einer Holzschnitzelheizung auf dem Dach auch Solarpanels für eine Warmwasseraufbereitungsanlage eingebaut worden. Füllemann zerpflückte in der Folge den Wortlaut des Initiativtextes und wies die Vorlage als zu ultimativ und zu fordernd zurück. In der Folge entstand eine emotionale Diskussion über die Richtigkeit von Zahlen und Fakten, um Kosten und Renditen, welche zeigte, dass das Thema Alternativ-Energien die Gemüter noch immer bewegt. Die Versammlung entschied sich darauf, einem Gegenvorschlag des Gemeinderates zu folgen, welcher mit einem Zusatz der RPK ergänzt wurde. Demnach wird der Gemeinderat verpflichtet, bei der Renovation der Gebäudehülle von Schulhäusern und öffentlichen Gebäuden ab 2018 die Installation einer Solaranlage auf den Dächern zu prüfen und Massnahmen für allfällige spätere Installationen von Solaranlagen zu treffen. Die einzelnen Projekte werden mit einer Kosten-/Nutzen-Analyse der Gemeindeversammlung vorgelegt, sofern diese gemäss Finanzkompetenz zuständig ist. Bei der Anfrage Paragraph 51 des Gemeindegesetzes ging es um Fragen der SP Bassersdorf zur Umsetzung der Altersstrategie Bassersdorf insbesondere zur Rechtsform des Altersheimes Breiti sowie zur Triagestelle. ◾
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Zähes Argumentieren um Kreiselbau und Zentrumserschliessung
«Wir reden hier nur über unseren Kostenanteil» Hatte jemand mit einem kurzen zweiten Teil der Gemeindeversammlung gerechnet, so wurde er bald eines Besseren belehrt: Zäh wurde mit vielen Pro- und KontraArgumenten um einen Kreisel diskutiert, der eigentlich gar nicht zur Abstimmung vorgelegt worden war. Überzeugungsarbeit hin oder her: Alle Geschäfte wurden vom Souverän bestätigt. von Annamaria Ress Damit hatte wohl nach dem ersten Teil der Gemeindeversammlung eine Woche zuvor niemand gerechnet: 134 Stimmberechtigte fanden sich noch einmal in der bxa ein, um über fünf traktandierte Geschäfte zu befinden. Die Gebührenverordnung, so hoffte wohl die Exekutive, würde wie in anderen Gemeinden eher diskussionslos über die Bühne gehen. Doch weit gefehlt. Fabian Moser von der SVP verlangte eine Formulierungsänderung in einem Passus und auch Eduard Hofmann verlangte klare Tarife, damit «kein rechtlicher Leerraum» entstehe. Gleichzeitig stellte er Antrag auf Überarbeitung des Geschäfts.
«Gnusch» lösen Doris Meier-Kobler versuchte im Folgenden, das «Gnusch zwischen Verordnung und Reglement» zu lösen: «In der Verordnung sind Grundlagen festgehalten, die der Gemeinderat im Reglement festlegt.» Eduard Hofmann gab sich damit nicht zufrieden und verlangte, dass die betreffenden Tarife sauber aufgeführt werden müssten. Georg Fallegger bestätigte, die Gebühren dürften nur kostendeckend sein, worauf die RPK ein Augenmerk legen werde. Dieter Scheuermeier (SVP) reklamierte genau diesen Punkt, weil sich in der Formulierung der einzelnen Passagen «kostendeckend» und «nach Bemessungsgrundlagen» beisse. Der Antrag von Fabian Moser wurde schliesslich von der Versammlung gutgeheissen und die Gebührenverordnung mit der abgeänderten Formulierung mit grossem Mehr angenommen. Dafür ging die Auflösung
Die Gemeindeversammlung versprach spannend zu werden. Im Bild (v.l.) Doris Meier-Kobler, Christian Pfaller, Christoph Füllemann und Richard Dunkel. (ar)
des Zweckverbandes Friedhof diskussionslos über die Bühne.
Kreisel und Strassensanierung Christian Pfaller (SVP), Vorsteher des Ressorts Bau + Werke, mahnte die Versammlung: «Wir reden über den Kostenanteil von Bassersdorf an diesem Projekt, nicht über dessen Umsetzung.» Schon im Vorfeld hatte das Traktandum der Sanierung Baltenswilerstrasse mit Neubau eines Kreisels und Strassenraumgestaltung Wellen geworfen. Für die Zentrumserschliessung, respektive den Kostenanteil von 295 000 Franken bei Gesamtkosten von 8,2 Millionen Franken, spreche einiges, so Christian Pfaller. Ausserdem gebe es keine Alternativen und ohne Kreisel würden Kapazitätseinschränkungen im Busverkehr erfolgen. Mit dem Sanierungsprojekt soll die Verkehrsführung mit Erschliessung des neuen Zentrums mit Anlieferung der Migros-Filiale und Zufahrt zur Tiefgarage neu geregelt werden. Vertraglich war seinerzeit zwischen der Gemeinde Bassersdorf, der Genossenschaft Migros Zürich sowie dem Kanton festgehalten worden, dass die Gemeinde einen Drittel der Kosten übernehmen soll. Die RPK, auch hier vertreten durch Georg Fallegger, erläuterte, es sei ein schwieriges Projekt, weil viele verschiedene Interessen zusammenkämen. Dennoch sei es wohl das günstigste, das Bassersdorf je erhalten werde im Zusammenhang mit der Strassensanierung.
Ausserdem, so stellte Fallegger in Aussicht, müsse man dem Kostenanteil wohl zustimmen, wolle man nicht die Migros zur Klage wegen Vertragsbruchs bringen.
Lösung ohne Kreisel Nun aber brachte dieses Votum den Anwohner Kuno Ledergerber ans Mikrofon: «Ich behaupte, der Kreisel wird nicht funktionieren!», sagte er an die Adresse der Versammelten. Der Verkehrsfluss funktioniere schon heute nicht und es gebe Stau auf allen Hauptstossrichtungen. Die Strassensanierung könne auch ohne Kreisel umgesetzt werden, zum Beispiel mit einer Lichtsignalanlage. Und er wundere sich schon, dass die erwähnte Vereinbarung zwischen Gemeinde und Migros nicht öffentlich gemacht worden sei. Weil Ledergerbers Behauptungen im Raum standen, brachte Gemeinderat Pfaller den eigens dafür eingeladenen Urs Günter, Entwicklungsingenieur beim Amt für Verkehr, ins Spiel. Dieser erläuterte das Projekt noch etwas genauer, wie auch die Überlegungen des Kantons zum vorgesehenen Linksabbiegeverbot aus den Siedlungsstrassen. Auch ein weiterer Anwohner, Peter Halbeisen, setzte sich für eine Variante ohne Kreisel ein, weil der Verkehr mit einer Umfahrung am Dorf vorbei geführt werden könne. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», sagte Christian Pfaller und verwies auf die Tatsache, dass die Planung des Brüttener Tunnels und alle verkehrstechni-
schen Änderungen in den Kinderschuhen steckten und die Realisation noch Jahre dauern würde. Der Antrag des Gemeinderats an die Übernahme des Kostenanteils wurde schliesslich mit 76 zu 43 Stimmen angenommen. Auch der nächste Antrag, der Ausbau und die Hochwasserschutzmassnahmen bei der Haltestelle Schmitte, respektive dem entsprechenden Kredit von 340 000 Franken, wurde mit zwei Gegenstimmen angenommen.
Keine Glanzleistung Die Kostenüberschreitung bei der Zentrumsentwicklung (Dorfplatz mit Pavillon) von fast einer Million Franken, respektive 20,4 Prozent, sei keine Glanzleistung, gab Christian Pfaller zu. Jedoch könne dem Gemeinderat nach eingehender Prüfung durch die RPK kein Fehlverhalten nachgewiesen werden, bestätigte Georg Fallegger. Alle Informationen seien lückenlos vorgelegt worden, lobte er die Exekutive. Mit grossem Mehr wurde der Kreditabrechnung mit einer massiven Kostenüberschreitung mit lediglich drei Gegenstimmen zugesprochen. Die Anfragen von Adolf Kellenberger wurden von Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler beantwortet. Die erste betraf Auskünfte über erfolgte Aufträge durch Verwaltung oder Gemeinderat an externe Berater, Juristen und Gutachter. Die zweite bezog sich auf die leeren Räume im Gemeindehaus und die Möglichkeit, sie weiterhin ans Gewerbe zu vermieten. ◾
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der ganzen Einwohnerschaft frohe Weihnachten und für 2016 alles Gute, Glück Gerne bieten wir auch im Jahr 2018 weiterhin alles Gute, Glück nachten undund fürbeste 2016 Gesundheit. unseren gewohnten SBB-Billettschalter-Service an. Gerne sind wir auch im kommenden Jahr und beste Gesundheit. 365 Tage Mo. – Sa. 6.00Jahr – 22.00 Uhr und Gerne sind wir wir auch im kommenden Gerne sind auch im kommenden Jahr an Sonn& Feiertagen 7.00 21.00 Uhr 365 Tage Mo. – Sa. 6.00 – 22.00 Uhr und– an für–SIE da! 365 Tage Mo. Sa. 6.00 – 22.00 Uhr und Sonn- & Feiertagen 7.00 – 21.00 Uhr anSIE Sonnfür da! & Feiertagen 7.00 – 21.00 Uhr für SIE da!
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Richard Dunkel fordert Doris Meier heraus
Kampfwahl ums Gemeindepräsidium Das Wahlkarussell zu den Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 beginnt sich zu drehen. Für die sieben Sitze im Gemeinderat bewerben sich derzeit neun Kandidaten. Darunter sechs Bisherige und drei Neue. von Reto Hoffmann In den vergangenen Wochen haben die Bassersdorfer Ortsparteien ihre Nominationen für den Gemeinderat für die Erneuerungswahlen vom kommenden Frühjahr bekannt gegeben. Als erste hat die SP ihre Kandidatin vorgestellt. Bisher nicht im Gemeinderat vertreten, will sie mit der 44-jährigen Schulsozialarbeiterin Selina Stampfli ins Rennen steigen und dabei den frei gewordenen Sitz des parteiunabhängigen Bruno Muff erobern, welcher in der nächsten Legislaturperiode nicht mehr antritt. Damit hoffen die Sozialdemokraten nach genau zehn Jahren wieder mit einer Frau Einsitz in die Gemeindeexekutive nehmen zu können.
FDP lässt Fenaroli fallen In den letzten Tagen für mehr Aufsehen gesorgt haben jedoch die Nominationen der Kandidaten der FDP. Von den vier bürgerlichen Gemeinderäten schicken die Liberalen für die nächste Amtsperiode nur noch deren zwei offiziell ins Rennen. Es sind dies die amtierende Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler und der Schulpräsident Hans Stutz. Nicht mehr auf der Liste der FDP fungieren Michael Fenaroli und Richard Dunkel. Die Wahlkommission der FDP hat ihnen eine Abfuhr erteilt. Die Nichtnomination von Richard Dunkel ist insofern nachvollziehbar, als er angekündigt hatte, sich nicht nur als Gemeinderat wieder wählen zu lassen, sondern auch gleich als Präsident zu kandidieren. Zwei Kandidaten für’s Präsidium zu portieren ist jedoch für Parteipräsidentin Michela Bertschy ein «No-go», wie sie gegenüber dem Dorf-Blitz betont. Dass die Wahlkommission der bisherigen Präsidentin Doris Meier-Kobler den Vorzug gibt, scheint somit gesetzt. Als Re-
aktion darauf hat Richard Dunkel auch gleich den Parteiaustritt erklärt und kandidiert jetzt als Parteiunabhängiger. Ebenfalls durch die Maschen fällt Gemeinderat und Sicherheitsvorsteher Michael Fenaroli. Vor vier Jahren in den Gemeinderat gewählt, wird er von der FDP ebenfalls nicht mehr unterstützt. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Parteipräsidentin Bertschy jedenfalls hält sich bedeckt. «Die Kandidaten werden in einer geheimen Abstimmung bestimmt, weshalb ich dazu nichts sagen kann», meint sie. Ob dahinter politisches Kalkül steht, ist offen. Fenaroli wurde vom Entscheid der Wahlkommission jedenfalls «auf dem linken Fuss erwischt» wie er im Gespräch sagt. Dass er – notfalls als Parteiunabhängiger – wiederkandidieren will, steht jedoch fest.
SVP mit Dreierticket Morgenluft gewittert hat dagegen die bürgerliche SVP. Bisher nur mit Chris-
tian Pfaller, Vorsteher des Ressorts Bau + Werke, vertreten, schickt sie für die nächste Legislatur gleich drei Kandidaten ins Rennen. An der Seite von Pfaller kämpfen der 24-jährige Zeichner und Vizepräsident der Jung-SVP Unterland, Jeffrey Ferpozzi und der 38-jährige Agronom und Geschäftsführer der Landi Dägerlen und Umgebung, Fabian Moser. Mit der Dreierkandidatur hofft die SVP den vor vier Jahren verlorenen Sitz von Mario Peverelli wieder zurückzuerobern und mit den Jungpolitikern frisches Blut in die Gemeindeexekutive zu bringen. Ebenfalls für eine zweite Amtsperiode steht Finanzvorstand Christoph Füllemann zur Verfügung. Er wurde vor vier Jahren glanzvoll als Parteiunabhängiger gewählt. Somit stehen für das Siebner-Gremium derzeit neun Kandidaten zur Wahl. Ob noch weitere dazu kommen, wird sich zeigen. Bis am 16. Januar 2018 können jedenfalls weitere Wahlvorschläge eingereicht werden. ◾
Liebe Leserinnen und Leser Ein Jahr mit einer Fülle von interessanten aber auch überraschenden Themen in den drei Gemeinden Basserdorf, Brütten und Nürensdorf liegen hinter uns. Dabei sind die Mitglieder unseres Redaktionsteams tief eingetaucht in «unsere» Gemeinden, haben recherchiert und die Ohren gespitzt in vielen Gesprächen, um Sie möglichst genau über das Geschehen und Neuigkeiten an Ihrem Wohnort zu informieren. Für unsere neuen Sportseiten und die Berichterstattung und Fotos auf Instagram und Facebook erhalten wir viel Lob und können so auch dem jüngeren Publikum gerechter werden. Wir freuen uns auf viele spannende Treffen im 2018! Ihr Dorf-Blitz-Redaktionsteam
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Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Den Heiligabend feiern Wir laden Sie herzlich ein, am Sonntag, 24. Dezember mit uns zu feiern. Um 17 Uhr feiern wir in der Kirche einen Generationen-Gottesdienst mit Pfarrer Paul Zimmerli. Warum ist die alte Frau Fisch eigentlich immer unterwegs? Und was hat sie in ihrem Rucksack, den sie nie aus den Händen gibt? Eine fröhliche Feier für grosse und kleine Menschen, die noch neugierig sind. Von 19 bis 22.30 Uhr im Kirchgemeindehaus feiern wir eine offene Weihnachtsfeier mit Nachtessen mit Paul Zimmerli, Sozialdiakonin Katharina Berweger und Team. Wir laden Sie ein, das Fest von Christi Geburt gemeinsam mit uns mit einem einfachen Essen zu verbringen und zu geniessen. Wenn Sie ein Gedicht oder eine Geschichte beitragen wollen, freut uns das. Kontaktperson: Katharina Berweger, 044 888 73 55. Auf Wunsch holen wir Sie zu Hause ab und bringen Sie wieder heim. Für Essen und Fahrdienst wünschen wir uns eine Anmeldung bis Montag, 18. Dezember: 044 836 68 00, sekretariat@basinueri.ch. Wenn Sie sich spontan entschliessen, kommen Sie einfach vorbei. Um 23.00 Uhr in der Kirche feiern wir die Christnachtfeier mit Pfarrer Paul Zimmerli und Masako Ohashi, Orgel, Takayuki Kiryu, Trompete. Alleinstehende und Familien, Jung und Alt, alle, die das Fest von Jesu Christi Geburt mit anderen Menschen feiern möchten, sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern!
Kinderchor Singst du gerne und wolltest du schon immer mal in einem Kinderchor mitwirken? Wir suchen für ein einmaliges Projekt dein Gesangstalent! Gemeinsam proben wir lustige und stimmungsvolle Lieder von Andrew Bond und führen ein Konzert in der Kirche Bassersdorf auf. Geplant ist auch ein Auftritt während einem Generationengottesdienst. Besuchst du die 1. – 6. Klasse, dann freuen wir uns auf dich! Infos und einen Anmeldetalon findest du unter www.basinueri.ch. Kurrendesingen Den Weihnachtsmorgen nicht verschlafen! Sondern gemeinsam durch die stillen Strassen von Bassersdorf ziehen und die frohe Botschaft laut heraussingen. Wir treffen uns am Montag, 25. Dezember um 6 Uhr beim alten Schulhaus Bassersdorf (beim Kreisel). Bringen Sie eine kleine Taschenlampe mit. Anschliessend wärmen wir uns im Kirchgemeindehaus bei einem währschaften Weihnachtszmorgen auf. Wer mag, besucht den Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl um 10.30 Uhr in der Kirche. Workshop: Nehmen wir Gott in unserem Leben als Befreier wahr? Am Donnerstag, 18. Januar, 19 bis 22 Uhr, Franziskus-Gemeinde Bassersdorf. Zur Gebetswoche für die Einheit der Christen mit Pfarrer Clemens Bieler und Ute van Appeldorn, Gemeindeleiterin. Infos finden Sie unter: Brennpunkt, Gemeindebeilage zum «reformiert.» und www.basinueri.ch.
Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Gerlisbergstrasse 4 8303 8303 Bassersdorf Bassersdorf www.basinueri.ch www.basinueri.ch
Bassersdorf
Dorf-Blitz 12/2017
Schneeflocken verzauberten den alljährlichen Chlausmärt
Winterwunderland auf dem Dorfplatz So stellt man sich einen richtigen Weihnachtsmarkt vor: Klirrende Kälte, Schneeflocken, welche durch die Luft wirbeln, Menschen, die mit einem Becher heissen Glühwein entlang der bunt erleuchteten Markstände schlendern. Der diesjährige Bassersdorfer Chlausmärt, am Samstag vor dem zweiten Advent, hatte alle Attribute, die zu einem vorweihnachtlichen Ambiente gehörten. Und mitten drin der riesige vierzehn Meter hohe, mit langen Lichtschlangen geschmückte Weihnachtsbaum. 98 Stände mit (kunst-)handwerklichen Kostbarkeiten von selbst gezogenen Kerzen, Schmuck, Strickwaren oder Windlichtern erfreuten das Auge des Besuchers und inspirierte manchen für ein Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten. Mit den zahlreichen Verpflegungsständen, vor allem von den Dorfvereinen betreut, bot sich ein attraktives Angebot an kulinarischen Leckereien. Der Renner waren natürlich der Glühwein und andere Heissgetränke, welche Besucher wie Standbetreiber immerhin innerlich etwas aufwärmten.
Entsprechend zufrieden über die diesjährige Durchführung zeigte sich auch der Chef des OK Chlausmärt: «Es herrschte eine komplett andere Stimmung, als wenn die Temperaturen 13 oder 14 Grad betragen», meinte Patrick Sonderegger. Entsprechend gross sei denn auch der Besucheraufmarsch gewesen, freut sich der Chlausmärt-Chef. «Die Tiefgarage unter dem Dorfplatz war beispielsweise bis auf den letzten Platz belegt.» Doch die winterlichen Wetterbedingungen hatten für das Organisationskomitee auch seine Tücken. Zwei Mal in der Nacht zum Samstag mussten die Helfer ausrücken, um die Dächer und Tische der Marktstände vom Schnee freizuräumen. «Durch den starken Wind wurde sogar einen Moment lang erwogen, den Chlausmärt abzusagen. Doch am Schluss ist dann alles gut gekommen», sagte Sonderegger und fügte an, «für den nächsten Chlausmärt habe ich schon ein paar neue Ideen im Kopf.» Man darf gespannt sein!
Text und Fotos: Reto Hoffmann
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Guten Tag Frau Melcher
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Bassersdorf
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Schöner Auftakt in die Adventszeit unter neuem Dirigenten
Gelungener Start in neue Epoche Der Musikverein Bassersdorf gestaltete zwei Konzertabende anfangs Dezember unter neuer musikalischer Leitung. In Brütten wie in Bassersdorf verwandelten sich die reformierten Kirchen zum Austragungsort der traditionellen Abschlusskonzerte vom Jahr. von Sandra Lanz Um einen Einblick in die Schaffenswelt des Musikvereins Bassersdorf unter dem neuen Dirigenten Arwed Peemöller zu erhalten, begaben sich in Bassersdorf geschätzte 130 Zuhörer in die reformierte Kirche. Die Adventstimmung gab dem Konzert den richtigen feierlichen Rahmen des Konzerttitels «Glory of love».
Neuer Dirigent, neuer Enthusiasmus Arwed Peemöller hat seit September die musikalische Leitung des Musikvereins Bassersdorf übernommen. In Berlin aufgewachsen, kam er schon früh vom Klavier zur Posaune. Nach weiterführenden Studiengängen gelang er durch grossen Zufall in die Schweiz, um sich an der Zürcher Hochschule der Künste nochmals weiterzubilden. Hier ist er geblieben und unterrichtet nun an verschiedenen Musikschulen, leitet Ensembles und Orchester und bereitet sich auf Konzerte vor.
Das Orchester des MVB mit Dirigent Arwed Peemöller im Element der Töne. (sl)
Reise der Klänge der Blasmusik mit. Moderatorin Susan Porchet erläuterte vor jedem Spiel die Hintergründe der gewählten Melodie und zeigte den Anwesenden, dass Musik gefühlt werden kann. Arwed Peemöller wurde gebührend willkommen geheissen und bereits mit dem ersten Stück begann ein Aufschlag abwechslungsreicher, akustisch vielfältiger Darbietung. Flöten, Klarinetten, Saxophone, Trompeten,
Bass und Posaunen wurden durch gezielte Einsätze von Glöckchen, Trillerpfeifen oder Paukenschläge zu einem musikalischen Ganzen vereint. Das Programm von «Glory of love» startete mit dem Titel «Where eagles soar» vom Komponisten Steven Reinecke und führte zu «What a wonderful world» von G.D. Weiss/B. Thiele bis zum beliebten «Halleluja» von Leonhard Cohen, um
nur einige zu nennen. Legenden wurden durch Töne fühlbar gezaubert und die Begeisterung der Zuhörer war so gross, dass diese die Musiker mit einer «standing ovation» belohnten. Daraufhin folgten noch weitere zwei Zugaben, welche mit «Happy Christmas» von John Lennon einen gebührenden Abschluss boten und der offerierte Glühwein den Rest für das Verlassen der warmen Atmosphäre beitrug. ◾
Ziele des Dirigenten In einem Pressebericht wird das Ziel formuliert, den Musikverein in verschiedenen Hinsichten wachsen zu lassen – musikalisch wie auch im Hinblick auf Neumitglieder. Die Freude an der Musik und der Enthusiasmus des neuen Dirigenten konnte das Auditorium förmlich spüren. Das in das Notenblatt hineingebrachte Leben verlieh dem Orchester ein grosses Stimmenganzes. Die strukturierte Leitung des Dirigenten verband die einzelnen Musiker und konnte dadurch die einzelnen Töne und Takt zu einer wunderbaren Stimme vereinen.
Liebliche Liederwahl Die Wahl der neun gelisteten Stücke nahm das Publikum auf eine vielseitige
Gut besuchtes Kerzenziehen Eine Riesenkerze auf dem Kreisel erinnerte an das traditionelle Kerzenziehen in der Bungertstube, organisiert durch den Gemeinnützigen Frauenverein. Während am Vormittag die Schulen das Angebot rege nutzten, war die Bungertstube am Nachmittag bis in die Abendstunden von Jugendlichen und Erwachsenen gut besucht. Sie waren damit be-
schäftigt, ihre Kerzen entweder aus den Rohren mit eingefärbten Wachs in verschiedenen Farben oder aus Bienenwachs zu ziehen. 40 Helfer haben während den acht Tagen insgesamt über neuneinhalb Wochen ehrenamtliche Arbeit geleistet. Insgesamt wurden über 355 Kilogramm Paraffin und Bienenwachs gezogen. Nebst den fleissigen Kerzenziehern
tragen auch die spontanen Spenden an der Kasse zum namhaften Erlös bei, wovon 3000 Franken an die Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder und 3400 Franken an die Kinderschutzgruppe Kinderspital Zürich gespendet werden. Das Datum für das nächste Kerzenziehen ist bereits festgelegt: 17. bis 24. November 2018. (e)
Brütten
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Dorf-Blitz 12/2017
Aus Behörde und Verwaltung
Bücher schenken uns Geschichten – einfach ausleihen in der Bibliothek. Zeit für ein Dankeschön an das tolle und herzliche Bibliotheksteam und an die Gemeinde, welche dies ermöglichen! Ja, ich bin eine Leseratte. Und ja, ich habe sicherlich bereits hunderte von Büchern in der Bibliothek Brütten ausgeliehen. Aber dies ist nicht der einzige Grund, weshalb es an der Zeit ist, mich auf diesem Weg dafür zu bedanken, denn: Seit bald 40 Jahren wohne ich nun in Brütten, und von Beginn an gehörte der Besuch in der Bibliothek zu meinem Alltag. Es sind nicht nur die Geschichten in den Büchern, die meinen Alltag farbiger und spannender machen. Nein, es sind auch die unzähligen herzlichen Begegnungen in der Bibliothek, welche diesen bereichern. Für mich ist dieser Ort ein geschätzter Treffpunkt im Dorf, welcher durch das äusserst fachkundige und freundliche Bibliotheksteam gestaltet wird. Dieses Team stellt für uns immer wieder ein umfangreiches und aktuelles Angebot zusammen und es gelingt ihnen, nebst dem tollen Medienangebot auch eine herzliche Atmosphäre zu schaffen. Hier fühlt sich Gross und Klein sofort willkommen, egal, ob er sich für Bilderbücher, Spiele, DVDs, CDs oder eines der vielzähligen Bücher interessiert. In unserer Bibliothek kann man verweilen, entdecken, sich austauschen, Buchtipps erhalten und sich einfach etwas Gutes tun. Für all dies ist Raum. Nutzen und füllen wir diesen Raum im Zentrum von Brütten – mit Begegnungen, Geschichten und Zeit für uns und zum Lesen. Ein grosses Dankeschön an das engagierte Bibliotheksteam und weiterhin viel Elan und Freude bei dieser für unser Dorf so wertvollen Aufgabe! Leila Genoud
Neujahrsapéro Neujahrsapéro am Dreikönigstag Neujahrsapéro am amDreikönigstag Dreikönigstag Samstag, 6. Januar 2018 19 Uhr, auf dem Buck Samstag, 6. Januar 2018 Samstag, 6. Januar 2018 (beiUhr, jeder 19 aufWitterung) dem Buck 19 Uhr, auf dem Buck (bei jeder Witterung)
Ansprache von Kantonsratspräsidentin (bei jeder Witterung) Ansprache Kantonsratspräsidentin Karinvon Egli-Zimmermann Karin Ansprache vonEgli-Zimmermann Kantonsratspräsidentin Alle Einwohner sind herzlich eingeladen Alle Karin Einwohner sind herzlich eingeladen Egli-Zimmermann Alle Einwohner sind herzlich eingeladen
SVP Brüttenfreut freut sich sich auf Besuch DieDie SVP Brütten aufIhren Ihren Besuch
Die SVP Brütten freut sich auf Ihren Besuch
Die Bibliothek Brütten bleibt vom
24. Dezember 2017 bis zum 7. Januar 2018 geschlossen. Wir wünschen allen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr voller spannender Geschichten!
Das Bibliotheks-Team
Gesundheitsgefährdende E-Zigaretten & Shisha Der Konsum von elektrischen Zigaretten nimmt auch in der Schweiz stark zu. E-Zigaretten bestehen aus einem Dampfgerät und aromatisierter Flüssigkeit. Das im Dampfgerät enthaltene Liquid wird durch eine batteriebetriebene Heizspirale erwärmt. Diese Liquids gibt es in unzähligen Geschmacksrichtungen, von Tabak bis Erdbeere, mit und ohne Nikotin. In der Schweiz dürfen E-Zigaretten mit Nikotin allerdings nicht verkauft werden, der Import für den Eigengebrauch ist aber erlaubt. Die gesundheitlichen Auswirkungen von E-Zigaretten sind noch weitgehend unbekannt. Das Bundesamt für Gesundheit warnt deshalb vor deren Konsum. Ausserdem enthält der Dampf gewisser E-Zigaretten krebserzeugende Stoffe. Allerdings wird der negative Effekt auf die Gesundheit wesentlich kleiner eingeschätzt als der von Tabak. Deshalb bieten E-Zigaretten für starke Tabakraucher, die den Ausstieg nicht schaffen, eine weniger schädliche Konsumalternative. Schulen wird empfohlen das Rauchen von E-Zigaretten und generell nikotinhaltigen Produkten zu verbieten und dies in der Schulordnung zu verankern. Vielerorts werden in Bars, Cafés oder im Park Wasserpfeifen, auch Shishas genannt, geraucht. Shisharauchen ist gerade bei Jugendlichen beliebt. Der Rauch wird tiefer und anhaltender inhaliert als bei Zigaretten, wodurch mehr Schadstoffe in die Lunge gelangen, gewisse davon sind krebserregend. Die Konzentration von Schwermetallen wie Arsen, Blei, Nickel sowie der Gehalt an Teer sind um ein vielfaches höher als im Zigarettenrauch. Auch werden durch die Verbrennung der Kohle grössere Mengen von Kohlenmonoxid inhaliert als beim Rauchen einer Zigarette, was zu Sauerstoffmangel im Blut führen kann und somit Herz und Kreislauf belastet. Shisha gehört in die gleiche Kategorie wie nikotinhaltige und damit abhängig machende Zigaretten. Deshalb sollten Shishas mit grosser Vorsicht konsumiert werden. Da der Konsum abhängig machen kann und der Rauch gesundheitsschädigende Giftstoffe aufweist, raten wir bei Jugendlichen von einem Konsum ab. Departement Soziales Prävention und Suchthilfe Stadt Winterthur
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung Zuschlagsverfügung Architekturwettbewerb
Zweiter Ausbildungsplatz auf der Verwaltung
Das einberufene Preisgericht hat den Architekturwettbewerb der Zentrumsplanung Brütten, Ideen- und Projektwettbewerb Alterswohnen mit Freiraumgestaltung am 25. September 2017 und am 3. Oktober 2017 juriert. Am 18./19. November 2017 wurden die Architekturprojekte im Gemeindesaal öffentlich ausgestellt. Der Gemeinderat beschloss an seiner Sitzung vom 27. November 2017 auf Empfehlung des Preisgerichts, den Auftrag zur Projektierung dem Planungsteam Roider Giovanoli Architekten und Linea Landschaftsarchitektur im ersten Rang zu vergeben.
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 27. November 2017 auf den Sommer 2018 einen zweiten kaufmännischen Ausbildungsplatz auf der Gemeindeverwaltung bewilligt. Zu vergeben ist deshalb auf August 2018 eine Lehrstelle als Kaufmann/Kauffrau (Profil E oder M). Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens am 15. Februar 2018 an die Gemeindeverwaltung Brütten zu richten.
Gemeinderat Brütten
Wichtige politische Daten im 1. Halbjahr 2018 1. Februar 2018 4. März 2018 24. März 2018 15. April 2018 18. April 2018 6. Juni 2018 10. Juni 2018
Informationsveranstaltung Alterszentrum im Geeren, Seuzach Eidgenössischer Abstimmungssonntag (inklusive AZiG) Informationsveranstaltung Gemeinde Erneuerungswahlen (1. Wahlgang) Ausserordentliche Gemeindeversammlung Gemeindeversammlung eidgenössischer Abstimmungssonntag (inklusive 2. Wahlgang) Gemeindeverwaltung
Die Gemeinde Brütten hat einen zweiten Ausbildungsplatz geschaffen und vergibt deshalb auf August 2018 eine Lehrstelle als
Kaufmann/Kauffrau (Profil E oder M) Die kaufmännische Lehre bei einer öffentlichen Verwaltung ist ein interessanter Einstieg in die Berufswelt. Die Lehre führt Dich über den Büroalltag hinaus – mitten hinein ins Leben. Dank dem Einblick in verschiedene Abteilungen ist die dreijährige Ausbildung vielseitig und abwechslungsreich. Wenn Du die Sekundarschule A respektive E besuchst oder Du Dich als Gymnasiast neu orientieren willst, zudem zuverlässig und engagiert bist sowie den Kundenkontakt magst, freuen wir uns, Dich kennenzulernen. Sende Deine Bewerbungsunterlagen bis spätestens 15. Februar 2018 an die Gemeindeverwaltung Brütten, Brüelgasse 5, 8311 Brütten. Weitere Auskünfte erteilt Dir gerne unsere Berufsbildnerin Corinne Dabin, Telefon 052 355 03 55 oder corinne.dabin@bruetten.ch. Mehr über die Gemeinde Brütten erfährst du unter www.bruetten.ch.
Öffnungszeiten Verwaltung
n o i t a l u t a Gr
Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben über Weihnachten und Neujahr wie folgt geschlossen:
Montag, 25. Dezember 2017 bis Dienstag, 2. Januar 2018
Wir gratulieren
Ab Mittwoch, 3. Januar 2018 stehen wir Ihnen gerne wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
zum 80. Geburtstag
Bei Todesfällen über die Festtage ist das Bestattungsamt am 25., 27. und 29. Dezember 2017 und 1. Januar 2018 jeweils von 9 bis 11 Uhr unter Telefon 079 598 81 22 erreichbar.
am 4. Januar Rudolf Bednar Harossenstrasse 32B
Abschied Ruth Kürner-Wintsch ist am 29. November 2017 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten
Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Gemeindeverwaltung Brütten Rutsch ins neue Jahr!
Der Gemeinderat, die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Brütten sowie den Leserinnen und Lesern des Dorf-Blitz besinnliche Festtage und alles Gute für das neue Jahr!
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Vereine
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Herzlichen Dank
Muki -/ Vaki-Treff in Brütten
Auch dieses Jahr durfte der Chlaus wieder viele Kinder und Familien besuchen. Die «Spenden-Einnahmen» in diesem Jahr werden wir wiederum für einen wohltätigen Zweck verwenden. Allen Spenderinnen und Spendern vielen herzlichen Dank. Ebenfalls ein grosses Dankeschön allen Beteiligten für ihren Einsatz! Chlausgruppe Brütten
Liebe Dorfbevölkerung von Brütten Mit Riesenschritten neigt sich das Jahr 2017 dem Ende zu. Wir schauen auf ein intensives, aber auch lehrreiches Vereinsjahr zurück. Jeden Monat bereiteten uns unsere Samariterlehrer interessante Lektionen vor, wir konnten unsere Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und Neues dazu lernen. Unser Anlass in diesem Jahr, der Raclette-Abend, war Dank dem grossen Interesse und dem Entgegenkommen der Dorfbevölkerung wieder ein voller Erfolg. Danken möchten wir allen, welche uns mit einem Beitrag bei der Samaritersammlung, als treue Passivmitglieder oder mit einer Geldspende wohlwollend unterstützt haben. Die Erlöse aus all diesen Anlässen und die Spenden verwenden wir, um unser Einsatz- und Kursmaterial auf dem neusten Stand zu halten. Unser Jahresprogramm für das Jahr 2018 ist schon fertig. Auch im neuen Jahr werden wir wieder einen e-Nothilfekurs anbieten mit einem praktischen Teil an einem Samstag. Notfälle bei Kindern sowie BLS-AED Refresher (CPR und DefiAnwendung) sind geplant. Infos und Daten erhalten Sie unter www.samariter-bruetten.ch. Sie treffen uns auch bei Sanitätsdiensten an Anlässen im Dorf an. Wenn Sie unseren Verein näher kennenlernen oder einmal an einer Monatsübung mitmachen möchten, kommen Sie einfach vorbei, sie sind herzlich willkommen. Ort und Datum werden immer im Dorfkalender bekannt gemacht oder Sie erhalten Infos unter www.samariter-bruetten.ch. Auf unserer Homepage erfahren Sie auch alle Informationen über unseren Verein. Wir wünschen Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit sowie viele gute Stunden und ein gutes Wohlergehen im 2018.
Samariterverein Brütten Der Vorstand
Wann: Donnerstagmorgen Wie oft: zirka 2 x im Monat 9.30 bis 11 Uhr Zeit: Wo: Dachraum des Gemeindezentrums Alle Mütter/Väter mit ihren bis zu vierjährigen Wer: Kindern/bis Kindergarten-Eintritt Erlebnisse: Spielen, singen, tanzen, kneten, Spass haben! Beitrag: Fr. 2.– / pro Familie Spezielles: Es sind auch auswärtige Familien willkommen! Keine Anmeldung erforderlich Kleiner Znüni wird bereitgestellt
Daten für 2018 Januar: Februar: März: April: Mai: Juni:
18.1. 1.2./15.2. 1.3./15.3. 5.4./19.4. 3.5./17.5./31.5. 14./ 28.6
Juli: August: September: Oktober: November: Dezember:
12.7./26.7. 9.8./23.8. 6.9./20.9. 4.10./ 18.10. 1.11. /15.11. /29.11. 6.12.
Wir freuen uns auf eine lustige Kinderschar und tolle Erlebnis- und Spielstunden. Jennifer Prader /jenni.balti@bluewin.ch Jessica Schneider /jessica.schneider@gmx.ch
Neue Selbsthilfegruppen in der Region Winterthur Besuchsrecht nach häuslicher Gewalt Die Erfahrung von häuslicher Gewalt für sich alleine wiegt ganz schwer. Sie muss verarbeitet werden, was Zeit und viel Mut braucht. Die Angst ist gegenwärtig und sie zu überwinden ist oft ein langer Weg. Darüber hinaus stellt sich die Frage: Wie gehe ich als betroffene Mutter damit um, dass der Vater ein Besuchsrecht hat? Was heisst das für mich? Was bedeutet es für mein Kind? Für viele Mütter ist es unvorstellbar, nach dem Vorgefallenen ihr Kind dem ehemaligen Partner anzuvertrauen. Das Vertrauen in den Vater des Kindes ist schwer erschüttert. Und doch ist der Schritt unvermeidbar und wird auch von Behördenseite gefordert. Ich bin eine betroffene Mutter und möchte mich mit anderen in der gleichen Situation austauschen. Im gemeinsamen Gespräch erlangen wir mehr Sicherheit und Stärke, um den schweren Weg zu gehen. Je mehr Informationen und Unterstützung, desto besser für uns und unsere Kinder! In Winterthur entsteht eine neue Selbsthilfegruppe für betroffene Mütter. Die Treffen werden anfangs durch eine Mitarbeiterin des SelbsthilfeZentrums begleitet, nachher funktioniert die Gruppe autonom. Brauchst Du Mut und Unterstützung auf Deinem Weg? Dann melde Dich beim SelbsthilfeZentrum Region Winterthur Telefon 052 213 80 60 oder info@selbsthilfe-winterthur.ch SELBSTHILFEZENTRUM REGION WINTERTHUR HOLDERPLATZ 4 | 8400 WINTERTHUR | 052 213 80 60 | WWW.SELBSTHILFE-WINTERTHUR.CH INFO@SELBSTHILFE-WINTERTHUR | POSTKONTO 84-58300-0
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Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Vereine
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Verein Jugendnetzwerk 8311 Der Verein Jugendnetzwerk 8311 bietet kostenlose Kurse für Jugendliche der Mittelstufe an. Kursspezifisch können sich auch Jugendliche anderer Stufen für die Kurse anmelden. Anfragen sind an die jeweilige Kursleitung zu richten. Wichtig: Der Anmeldeschluss ist spätestens 2 Tage vor Beginn des Kurses. Für Mittwochkurse: Montag, 14 Uhr Für Freitagkurse: Mittwoch, 14 Uhr Für Samstagkurse: Donnerstag, 14 Uhr Für Sonntagkurse: Freitag, 14 Uhr
Die Versicherung ist Sache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Das Kinderhaus Chrüsimüsi bietet während den Ferien für alle Kinder Betreuungsangebote (kostenpflichtig) an. Das Programm ist unter www.kinderhaus-chruesimuesi.ch zu finden. Kurse im Januar 2018 (kostenlos)
19.1.18 Spielabend in der Bibliothek Besammlung Bibliothek Leiterin Barbara Claus 19 bis 21 Uhr Anmeldung bibliothek@bruetten.ch 21.1.18 Chilepop – Gottesdienst Besammlung Chileträff Leiterin Susy Egli 9.15 Uhr Anmeldung susy.egli@bluewin.ch 28.1.18 open Sunday Besammlung Turnhalle Leiterin Tina Huber 11 bis 14 Uhr Anmeldung hubschu@gmx.ch
Kurse im Februar 2018 (kostenlos)
25.2.18 open Sunday Besammlung Turnhalle Leiterin Tina Huber 11 bis 14 Uhr Anmeldung hubschu@gmx.ch
Kurse im März 2018 (kostenlos)
9./10.3.18 Suppen und Wähenzmittag Besammlung Chileträff Leiterin Susy Egli 18 – 20 Uhr (9.3.) / 11 – 13.30 Uhr (10.3.) Anmeldung susy.egli@bluewin.ch 25.3.18 open sunday Besammlung Turnhalle Leiterin Tina Huber 11 bis 14 Uhr Anmeldung hubschu@gmx.ch
Kurse im Juni 2018 (kostenlos)
Kurse im April 2018 (kostenlos)
4.4.18 Blumen stecken/ Blumen binden Besammlung Biohof Ball, im Moos 2 Leiterin Marianne Ball 14 bis 16 Uhr Anmeldung info@bio-ball.ch 14.4.18 Renovation Jugendtreff Besammlung Jugendtreff Leiter Silvan Frei 10 bis 15 Uhr (inkl. Mittagessen) Anmeldung netzwerk8311@gmail.ch
18.4.18 Nachmittag auf dem Bauernhof Besammlung Hof Eichacher, Eich Leiter Urs Knecht 14 bis 16 Uhr Anmeldung knecht.urla@vtxmail.ch 22.4.18 open sunday Besammlung Turnhalle Leiterin Tina Huber 11 bis 14 Uhr Anmeldung hubschu@gmx.ch
Kurse im Mai 2018 (kostenlos)
16.5.18 Besuch der Street-Church Besammlung Bushaltestelle Brütten Zentrum Leiterin Susy Egli 17 – 21 Uhr Anmeldung susy.egli@bluewin.ch Fr. 18./25.5.18 Stallrock Musikprojekt 8311 (1./8./15./22./29.6.18) Besammlung Jugendtreff Leiter Jonas Link 18 bis 20 Uhr Anmeldung/Auskunft: netzwerk8311@gmail.ch
9./10.6.18 Nacht ohne Dach (zusammen mit der Jungen Kirche Bassersdorf) Besammlung Märtplatz Bassersdorf Leiterin Susy Egli 14 Uhr (9.6.18) bis 12 Uhr (10.6.18) Infoabend für Eltern 9.4.18 in der Kirche Bassersdorf, Zeit wird noch bekanntgegeben Anmeldung/Auskunft susy.egli@bluewin.ch 20./27.6.18 Tenniskurs (4./11.7.18) Besammlung Tennisplatz Leiter Ueli Arn/ Bruno Ambass 14 bis 16 Uhr Anmeldung ueli.arn@sunrise.ch
Kurse im Juli 2018 (kostenlos)
7.7.18 Bräteln und Spielen im Wald Besammlung Familienfeuerstelle (am Pfadiheim vorbei) Leiter Jonas Link 11 bis 14 Uhr Anmeldung netzwerk8311@gmail.ch
Die Kurse nach den Sommerferien bis Ende Jahr werden am 2. Juli 2018 auf der Homepage der Gemeinde Brütten publiziert (www.bruetten.ch).
Verein Jugendnetzwerk 8311
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Christmaskonzert Swiss Tenors
Bänz Friedli Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit
Samstag, 23. Dezember 2017, 17 Uhr
Freitag, 26. Januar 2018, 20 Uhr
Kirche Brütten
Gemeindesaal Brütten, Apéro ab 19 Uhr
Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.–
Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.–
Enrico Orlandi und Andri Calonder als Tenor begleitet von Flügel- und Harfenklängen versprechen einen unvergesslichen Vorweihnachtsabend.
Ob als Kabarettist, Kolumnist, Radiosatiriker oder Autor – stets ist Bänz Friedli ein Erzähler, der aus dem Alltag schöpft. Reservationen für die Veranstaltung nehmen wir gerne unter kultur@bruetten.ch oder in Ausnahmefällen telefonisch unter 052 355 03 55 entgegen. Ein Sitzplatz ist Ihnen damit garantiert. Die Anmeldung gilt als verbindlich.
Das Konzert wird unterstützt von der
Das Konzert wird unterstützt von der
Kultur Kommission Brütten
Kultur Kommission Brütten
Kultur Brütten Jahresprogramm 1. Halbjahr 2018
Jahresprogramm 2. Halbjahr 2018
Freitag, 26. Januar 2018, 20 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 19 Uhr Bänz Friedli, Programm: Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit Spielerisch leicht beschreibt Friedli, wie wir trotz zeitsparenden Online-Hilfsmitteln laufend Zeit verlieren. www.baenzfriedli.ch Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.–
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Sonntag, 2. Dezember 2018, 16 Uhr, Mehrzweckhalle Chapf Senioren Bühne Zürich, das erfolgreichste Tourneetheater (Aufgeführtes Stück ist erst im Februar bekannt.) www.seniorenbuehne.ch Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 5.–, Erwachsene Fr. 10.–
Samstag, 24. Februar 2018, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Chapf, Apéro ab 19 Uhr Nicolas Senn, Hackbrett meets Boogie Woogie – mit Elias Bernet Wenn der Hackbrettler Nicolas Senn auf den Boogie-Woogie-Pianisten Elias Bernet trifft, prallen zwei musikalische Welten aufeinander. Zwei Welten, die überraschend wohlklingend harmonieren. www.nicolassenn.ch Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.–
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Samstag, 29. Dezember 2018, 17 Uhr, Kirche Brütten Trio Artemis, klassisches Konzert Bekannte Miniaturen «von Bach bis Piazzolla» www.trioartemis.ch Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.–
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Brütten
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Beladene Agenda ohne grosse Diskussionen
Erfreulicher Voranschlag Alle Anträge der politischen Gemeinde passierten mühelos die Abstimmung an der Gemeindeversammlung. Mit einem zu erwartenden Ertragsüberschuss für den Voranschlag 2018 und gleichbleibendem Steuerfuss punktete die Gemeinde. von Susanne Gutknecht Mit 93 stimmberechtigten Personen war die Budget-Gemeindeversammlung gut besucht. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart präsentierte den Voranschlag 2018: Bei einem Aufwand von 10,93 Millionen Franken in der Laufenden Rechnung rechnet die Gemeinde mit einem Ertragsüberschuss von 1,045 Millionen Franken, die dem Eigenkapital zufliessen sollen. Dieses erhöht sich auf rund 11,436 Millionen Franken. Die Gemeindesteuern bleiben unverändert bei tiefen 89 Prozent. Das deutliche Plus verdankt die Gemeinde dem Verkauf der Liegenschaft Unterdorfstrasse 38 für 1,71 Millionen Franken, dem an der Urne vor drei Wochen zugestimmt
wurde, sowie Mehreinnahmen bei den Steuern. Bosshart betonte, dass das Budget eingebettet sei in die Finanzplanung, welche langfristige Ziele verfolge und sorgfältig betrieben werde, was von allen Disziplin erfordere. So waren denn die RPK und die Parteienvertreter voll des Lobes für die «verantwortungsvolle Arbeit» der Gemeinderäte und der Verwaltung. Solid und sorgfältig werde mit den Steuergeldern umgegangen. Der Voranschlag passierte einstimmig.
Strassenprojekte angenommen Anschliessend stellte Tiefbauvorstand Beat Lanz mehrere Projekte vor: Eine Kanalsanierung im System C mit einem Kreditantrag von 195 000 Franken, einen Kredit von 1,1 Millionen Franken für das Projekt Strassensanierung Sunnehalden-/Hofackerstrasse sowie einen Kredit über 239 000 Franken für den Beleuchtungsersatz an der Unterdorfstrasse. Beat Lanz konnte glaubhaft machen, dass die Arbeiten eine «logische Fortsetzung» bereits ausgeführter
Bauprojekte seien und die LED-Beleuchtung viele Vorteile bringe, auch im Verbrauch. Ein Votant wollte wissen, ob man bei den Strassenprojekten auch an die Vorbereitung für ein Glasfasernetz denke. Lanz bejahte – Leerrohre würden eingelegt dafür. Alle Kreditanträge wurden «grossmehrheitlich», wie Bosshart sagte, angenommen.
Transparenz entscheidend Zum Abschluss der GV kam noch die Umstellung auf das Rechnungslegungsmodell HRM2 per 1.1.2019 zur Sprache. Die Gemeinde habe einen Grundlagenentscheid treffen müssen, wie sie in der Anlagebuchhaltung starten wolle: mit Neubewertung oder ohne. Sie hätten sich für das Restatement mit Aufwertung für das gesamte Verwaltungsvermögen entschieden. Der Gemeinderat sehe darin grösstmögliche Transparenz und man schleppe nichts mit, was nicht dazugehöre. Bosshart betonte, dass man mit der RPK das Ganze erarbeitet habe, die denn auch «vorbehaltlos dahinterste-
hen». Die Abstimmung fiel einstimmig zugunsten des Antrags aus. Auch die Revision der Friedhof- und Bestattungsordnung passierte einstimmig. Man habe Anregungen aus dem Dorf aufgenommen, erklärte Gemeinderätin Erika Schäpper, und biete neu Familiengräber und Engelsgräber für Kinder an. Ebenso gab die Auflösung des Zweckverbandes Feuerwehr Altbach und die Genehmigung des Zusammenarbeitsvertrages keine Diskussion und wurde einstimmig angenommen, wie auch die Revision der Verbandsstatuten des Zweckverbandes «Regionalplanung Winterthur und Umgebung». Den Abschluss machten die Informationen des Gemeindepräsidenten. Er freute sich über die vielen interessierten Brüttener, die an der Projektvorstellung der Zentrumsplanung das Siegerprojekt in Augenschein nahmen: «Es gibt noch viel Detailfragen und Arbeit. Aber die Grundstimmung war sehr positiv.» Er sei stolz auf eine aktive Gemeinde – das zeichne Brütten aus. ◾
Zu Herzen gehende Einstimmung in den Advent
Ob fröhlich oder traurig – jedes Lied wie ein Gebet Gefühlvoll und mit viel Charisma sang Christina Jaccard am ersten Advent in der reformierten Kirche in Brütten. Im Rahmen ihrer «Gospel Concert Tour 2017» präsentierte sie viele Songs von ihrer erst im November erschienen CD «Come as you are».
Born to Preach», «He’s My Light» oder der Titelsong der neuen CD «Come As You Are» – übersetzt «komm wie du bist» – bis ins tiefste Innere.
Harmonisches Konzert
von Rosmarie Schmid Bereits beim Betreten der reformierten Kirche betörte Christina Jaccard die Besucher mit einem bezaubernden Lächeln. Als ihre leicht rauchige Stimme den Raum bis in die hinterste Ecke füllte, ging die Welt ausserhalb vollends vergessen. Nicht von ungefähr wird ihre Stimme häufig «die schwärzeste aller weissen Stimmen in der Schweiz» genannt. Denn schliesst der Zuhörer die Augen, fühlt er sich weit weg in einer Baptistenkirche in den USA. «Gospel sind Gebetslieder»,
Christina Jaccard begeisterte mit ihren Gospel-Songs. (rs)
erklärte die Sängerin und animierte alle zum rhythmischen Klatschen. Schnell war klar, dass Jaccard die Gospellieder aus tiefstem Herzen singt. «Ohne Glauben an Gott wäre ich nicht authentisch, der Gospel ist für mich eine absolute Berufung», sagte sie. Und so berührten Lieder wie «I Was
Drei Profimusiker untermalten die kraftvolle und einfühlsame Stimme der Sängerin. Pianist, Komponist und Songwriter David Ruosch tritt seit vielen Jahren gemeinsam mit Jaccard auf. Mit ihm gewann sie 2012 den Swiss Jazz Award und stellte auch das aktuelle Konzertprogramm zusammen. Gerald Schuller lebt als Komponist und Arrangeur in Wien. Er schien bei seinem Spiel an der Hammond-Orgel in andere Sphären zu entschweben und nur noch rein physisch auf seinem Stuhl zu sitzen. Steve Grant aus Liverpool lebt im Kanton Neuenburg und untermalte mit dem Schlagzeug das harmonische Konzert.
Interpretin mit Vorbildern Christina Jaccard führte perfekt durch den Abend, erklärte, woher die Lieder stammen und verriet, dass sie verschiedene Vorbilder wie etwa Sister Rosetta Tharpe bewundere, die mit ihren Liedern viele andere Sänger inspiriert habe. Washington Phillips liebte es, in Kirchen zu predigen, ohne selbst Priester zu sein. Sein Lied «Denomination Blues» kritisiert den heuchlerischen Glauben. Mit ihrer Liebe zum Jazz, Gospel, Blues und Soul überzeugte Jaccard auch bei ihrem siebten Auftritt in Brütten. Nach zwei Zugaben, «Let it Be» der Beatles und «Blowing In The Wind» von Bob Dylan, klang das gelungene Konzert nach zwei Stunden aus. «Es war sensationell! Wenn Christina Jaccard nächstes Jahr wieder kommt, bin auch ich wieder in der Kirche Brütten», schwärmte ein Besucher. ◾
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Brütten
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Kirchenfenster drohen einzustürzen
Böse Überraschung Kirchenpflegepräsident Martin Egli informierte über den schlechten Zustand der Kirchenfenster und zu erwartende hohe Kosten. Trotz grosser Sparbemühungen in den letzten Jahren trifft dieses Ereignis die Kirchenpflege unvorbereitet. von Susanne Gutknecht Eigentlich hätte Martin Egli mit dem Voranschlag 2018, der einen Ertragsüberschuss von 126 900 Franken aufweist, entspannt an der Versammlung auftreten können. Doch seine Ausführungen belehrten die Anwesenden schnell eines Besseren: Die Kirchenfenster drohen einzustürzen und müssen unverzüglich gesichert werden. Die Kosten seien nicht genau zu beziffern, da man nicht beim ersten Blick darauf sehe, welche Arbeiten ausgeführt werden müssten. Erste Schätzungen liegen zwischen 80 000 bis 120 000 Franken. Auf den Schaden aufmerksam wurde die Kirchenpflege, weil die Vorfenster von 1970 undicht waren und man einen Spezialisten zuzog, um die Arbeiten zu beziffern. Der erklärte daraufhin: «Euer Problem sind nicht die Vorfenster, sondern die Kirchenfenster, die sich rund fünfzehn Zentimeter nach innen in den Kirchenraum wölben. Sie drohen einzustürzen.» Das grösste Fenster sei am stärksten betroffen und präzise heisse das, dass rund 1,5 Tonnen Gewicht auf Kirchenbesucher fallen könnten. «Nicht auszudenken», sagt Egli, «die Sicherung der Fenster hat oberste Priorität – vor allem jetzt in der Weihnachtszeit, in der die Kirche laufend durch einen Anlass besetzt ist».
Zweckmässige Sicherung Die Kirchenfenster werden zurzeit durch eine Holzkonstruktion in der Fensterleibung gesichert. «Nicht schön, aber zweckmässig», taxiert der Präsident. So könnten die Kirchenbesucher gefahrlos die Weihnachtsfeiern geniessen. Im Januar werden dann die Fenster von Spezia-
Die Buntglasfenster wölben sich stark nach aussen und bergen eine grosse Gefahr. (sl)
listen genauer geprüft. Da die Fenster viele Verstrebungen haben, müsse die Firma sicher alle Glasfenster entfernen, die Konstruktion der Fenster verstärken und anschliessend die Buntgläser wieder einkitten. Handarbeit, die Geld kostet. Betroffen seien alle Fenster. «Wir klären zurzeit auch ab, ob wir allenfalls durch einen Fonds oder andere Quellen einen Zuschuss für die Restaurierung erhalten», stellt Egli in Aussicht. «Als Eigentümer tragen wir die Verantwortung, da hilft alles nichts.»
Doppelte Steuerlast Neben dieser Hiobsbotschaft erläuterte Martin Egli auch noch den Posten Steuern, der allenfalls 2018 hochschnellen könnte. Die Zentralkirche stelle auf Gegenwartsbesteuerung um und daher falle in einem Jahr der doppelte Aufwand an. Auch dieser Posten könne gut 100 000 Franken sein. Nach den Ausführungen von Egli herrschte kurzzeitig betretendes Schweigen. Die RPK sprach von einer «markanten Änderung des Budgets in eine andere Richtung als vor-
gelegt». Daher brauche man jeden Franken und müsse Geld herausholen, wo man könne. Die RPK stehe hinter dem Verkauf des «Wöschhüsli». Auch SVP-Präsident Urs Knecht zeigte sich «ratlos». Das vorgelegte Budget sei Makulatur und die neue Situation schwierig zu beurteilen. Man sei sehr gut unterwegs gewesen, das sei schade. Martin Sichler vom Politischen Gemeindeverein Brütten (PGV) sprach sich ebenfalls für den Verkauf des Wöschhüsli aus, die «Umbauten sollen dem neuen Eigentümer überlassen werden». Die Stimmbürger zeigten sich realistisch und die Abstimmung zum Voranschlag fiel fast einstimmig zugunsten des Antrags aus.
Wöschhüsli bringt Geld Somit war klar, dass der Antrag der Kirchenpflege, das Wöschhüsli zu einem Mindestbetrag von 150 000 Franken zu verkaufen und den Zuschlag dem Meistbietenden zu geben, für die Rechnung 2018 wichtig war. Sonst müsste die Kirche Brütten als Eigentümerin ihrer Unterhaltspflicht nachkommen. Komme ein Verkauf nicht zustande, müssten diese Kosten
auch noch miteingerechnet werden, erläuterte Egli. Das Wöschhüsli kann zurzeit nur als Einstell- oder Lagerraum genutzt werden. Die kantonale Denkmalpflege prüfe eine Ausweitung der Nutzung, sofern ein Projekt vorhanden sei. Martin Egli hat das Thema Wöschhüsli in der Folge als Diplomarbeit für eine Innenarchitekturklasse ausgeschrieben und in einer Broschüre liegen nun verschiedenste Vorschläge einer Nutzung als Wohnraum auf. Ein Votant plädierte darauf, die Liegenschaft nicht zu verkaufen: «Sie bildet eine Einheit mit der Kirche und sollte einer anderen Nutzung erschlossen werden.» Allenfalls solle man mit Crowdfunding das Geld für einen Umbau zusammenbringen. Martin Egli hatte Bedenken, da für einen Wohnraum auch die Innendämmung, die Heizung und die Fenster erneuert werden müssten, was viel Geld verschlinge. Die Stimmbeteiligten folgten dem Aufruf der Kirchenpflege und der Parteien und stimmten mit 43:13 für den Antrag. Der Wöschhüsli-Verkauf ist bereits im vorgelegten Voranschlag enthalten. ◾
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Dorf-Blitz 12/2017
Kinder backen in der Bäckerei Bosshart gemeinsam Grittibänze
«Duftet herrlich und macht viel Spass» Die Raiffeisenbank OberembrachBassersdorf lud rund zwölf Kinder aus der Region zum gemeinsamen Backen am 14. Dezember ein. Der Brüttener Bäckermeister Daniel Bosshart zeigte den Kindern die grosse Backstube, die Zubereitung von Brot und wie der perfekte Grittibänz geformt wird. von Fabian Rahm Am frühen Donnerstagnachmittag stürmten zwölf backfreudige Kinder in die Backstube der Bäckerei Bosshart in Brütten. Vor dem Backspass stand die ebenso wichtige Theorie an. Inhaber Daniel Bosshart erklärte, wie sich ein Teig zusammensetzt und warum sich dieser ausdehnt. Unter fachkundiger Leitung durfte anschliessend der persönliche Grittibänz geformt und verziert werden. Daniel Bosshart zeigte dabei nicht nur gewöhnliche Ausführungen wie eine Kravatte, einen Schal oder Hosen des Grittibänz, sondern nahm sich auch Zeit für Kronen, Röcke oder gar Prinzessinnen-Diademe. Durch den vielen Kristallzucker verwandelten sich einige Grittibänze sogar beinahe zu Schneemännern. «Es duftete herrlich in der Backstube und machte allen viel Spass», so Daniel Bosshart. Zum Schluss präsen-
Bäckermeister Daniel Bosshart geht mit gutem Beispiel voran. (Fotos: Fabian Rahm)
Positiver Rückblick
leitung. Die Raiffeisenbank wird demnach auch im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder eine Aktion umsetzen.
Lanciert wurde die Aktion durch die Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf. Primär möchte die Bank damit der Region etwas zurückgeben. «Mit dieser Backaktion wollten wir einen neuen Weg gehen und unseren jüngsten Kunden ein spannendes Erlebnis in der Weihnachtszeit ermöglichen. Die vielen strahlenden Kinderaugen stimmten uns sehr positiv», so Roger Felder, Vorsitzender der Bank-
Auch Bäckermeister Bosshart blickt auf einen erfreulichen Anlass zurück. «Ich wollte den Kindern möglichst viel zeigen und meine Begeisterung mit ihnen teilen. Die vielen Kinder haben engagiert und eifrig mitgearbeitet, so bin ich sehr zufrieden», erzählt er. Gemeinsames Backen sei für ihn die perfekte Einstimmung zu Weihnachten. ◾
tierten die Kinder ihre selbstgebackten Grittibänze den Eltern.
Die Kinder präsentieren stolz die fertigen Grittibänze.
31 Christbaumschmücken mit Chlausbesuch Auch dieses Jahr fand das Christbaumschmücken auf dem Gemeindehausplatz statt. Die Gemeinde spendierte einen grossen Tannenbaum, welcher am ersten Adventssonntag von vielen Kindern und anderen Begeisterten geschmückt wurde. Alle durften ihren wetterund bruchfesten Baumschmuck mitbringen und selber, zum Teil mit Hilfe einer Leiter, am Baum befestigen. Viele Kinder brachten sogar selbstgebastelten Baumschmuck mit, während andere Brüttener, auch ältere Bewohner, schönen Schmuck offerierten, welcher im Keller zu verstauben drohte. Als um 17 Uhr die Baumlichter angezündet wurden, erstrahlte der Christbaum in seiner ganzen Schönheit. Jeder einzelne der Anwesenden hatte dazu beigetragen und so zeigten sich rundum zufriedene Gesichter. Jeannette und Rolf Keller organisierten diesen schönen Anlass. Sie nutzten diese Gelegenheit für ihr Adventsfenster und spendierten kalte und warme Getränke. Für Hungrige gab es zusätzlich feine Marroni und Kürbissuppe. Eine Überraschung waren der Samichlaus und der Schmutzli, welche kurz vorbeischauten. Sie belohnten die Kinder nach dem Aufsagen eines «Sprüchlis» mit Leckereien aus dem Samichlaussack. (nb)
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Aus Behörde und Verwaltung Postversorgung Gegenüber der PostCom wurde die Vernehmlassung zum Dossier der Post eingereicht.
Gemeindepersonal Für die von der Gemeindeverwaltung ausgeschriebenen Stellen infolge Umstrukturierung gingen zahlreiche gute Bewerbungen ein. Als Sachbearbeiterin Steueramt (100 %) wurde Jana Schlosser angestellt und als Sachbearbeiterin allgemeine Verwaltung (100 %) konnte Sara Sebastiano angestellt werden. Zusätzlich wurde die vakante Stelle als CoLeiter in der Abteilung Soziales durch Ulrich Vogel (80 %) besetzt.
– Strassen- und Tiefbauarbeiten an die Firma KIBAG Bauleistun gen AG; – Lieferung und Montage der Was serleitung an die Firma Glauser Illnau AG; – Technische Arbeiten an das Inge nieurbüro Zobrist & Räbsamen AG. Für die Digitalisierung des Bauarchives hat der Gemeinderat einen Kredit von 16 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firma Staub Archivierung vergeben. Für die Anpassung des Serverraums an die feuerpolizeilichen Vorschriften hat der Gemeinderat einen Kredit von 10 000 Franken bewilligt.
Für die Vertretung im Mutterschaftsurlaub von Sheila Schenk-Marsella wurde Luca Trivigno befristet bis zum 31. August 2018 als Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung (60 %) angestellt. Gleichzeitig wurde das Pensum von Sheila Schenk-Marsella nach dem Mutterschaftsurlaub auf 50 Prozent reduziert.
Weiter hat der Gemeinderat einen Kredit von 30 000 Franken für die Unterstützung der Gemeinde Bregaglia für den Wiederaufbau in Bondo bewilligt. Das Geld wird für ein noch einzureichendes konkretes Aufbauprojekt statt eines allgemeinen Entwicklungshilfebeitrags verwendet.
Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben
Bauabrechnung
Die Arbeiten für die erste Etappe der Sanierung und Umgestaltung der Dorfstrasse wurden wie folgt unter den von Gemeindeversammlung und Gemeinderat bewilligten Kredit vergeben:
Die Bauabrechnung für das Parkleitund Lichtsignalsystem für die Tiefgarage des Zentrumsgebäudes mit Mehrkosten von Fr. 3 710.80 (+12.4 %) gegenüber dem bewilligten Kredit von 30 000 Franken wird genehmigt.
Finanzen Der Bericht der Revisionsstelle Baumgartner & Wüst GmbH über den Geldverkehr hat die Übereinstimmung der Geldbestände mit der Buchhaltung sowie allgemein die ordnungsgemässe Führung der Finanzverwaltung bestätigt.
Gesundheit
Wir gratulieren
Das Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU) wird beauftragt, «AIDACare» für das Jahr 2018 anzubieten.
zum 90. Geburtstag
Verkehrskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 18. Oktober auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 146 kontrollierten Fahrzeugen fuhren sieben zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 62 Stundenkilometer. Weiter wurde am 26. Oktober auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Breite Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 866 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 41 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 73 Stundenkilometer. Gemeinderat Nürensdorf
am 15. Januar Johanna Buring-Middelweerd Alte Winterthurerstrasse 58
Abschied Hessenkamp, Eberhard geb. 3.6.1939 Spitzackerstrasse 31 verstorben am 28. November 2017 Widmer, Hermann geb. 12.3.1930 Rebenstrasse 20 verstorben am 2. Dezember 2017 Schmidhauser-Nydegger, Ruth Olga geb. 2.2.1930 Aufenthalt im KZU Nürensdorf verstorben am 5. Dezember 2017
Spielnachmittag in der Bibliothek mit Sonntagsausleihe Sonntag, 21. Januar 2018, 14 bis 17 Uhr für Spielinteressierte von 1 bis 99 Jahren
Die Bibliothek ist an diesem Nachmittag eine Spiellandschaft. Frauen der Ludothek Nürensdorf stellen verschiedene Spielneuheiten vor. Das aufwändige Lesen von Spielanleitungen entfällt und Sie können gleich loslegen. Haben Sie Lust auf eine Runde «King Domino», «Dog» oder «Ice Cool»? Dann besuchen Sie uns und testen unsere Spielhits!
on i t a l u t a r G
Herzlich laden ein Bibliothek und Ludothek Nürensdorf
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Nürensdorf
Nürensdorf
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Dorf-Blitz 12/2017
Aus Behörde und Verwaltung
Bibliothek Nürensdorf
Vorpubertät
Regelmässige Veranstaltungen
die Ruhe vor dem Hormongewitter Referent: Henri Guttmann
Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab vier Jahren. Ein Vortrag für Eltern von Kindern zwischen acht und zwölf Jahren und natürlich für alle, die sich für dieses Thema interessieren.
Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 7. März 2018, 14 bis 14.30 Uhr Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der Donnerstagstreff statt. Der Donnerstagstreff beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. Donnerstag, 25. Januar 2018, 17.20 bis 19 Uhr «Persönliche Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf. Bitte melden Sie sich für einen Einzeltermin an der Theke oder telefonisch an unter Telefon 044 836 99 10. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.
Dienstag, 30. Januar, 19 Uhr Nürensdorf, Sekundarschule Hatzenbühl, Aula
An diesem Abend bekommen Sie einen Einblick in die Themen: • Wie gehen wir mit dem Entwicklungsabschnitt der Vorpubertät positiv um? • Wie können wir als Eltern unsere Kinder in dieser Zeit unterstützen? • Halt geben und Grenzen setzen ohne einzuengen? • Zwischen Barbie und Kajal – zwischen Lego und Rollbrett. • Wie sollen Eltern in der Vorpubertät reagieren – mit Verständnis und Geduld? Oder eher mit Strenge und neuen Regeln? Lassen Sie sich überraschen. An diesem Vortrag erhalten Sie ermutigende Antworten und Hintergrundwissen zur Vorpubertät, damit aus Erziehung Beziehung wird. Unser Referent ist kein anderer als «DER» Henri Guttmann, Psychologe SBAP, Familientherapeut mit Praxis in Winterthur und Vater von zwei Töchtern. Wir freuen uns auf Sie und auf einen spannenden Abend! Der Eintritt ist kostenlos.
Bibliothek Nürensdorf
Elternrat Ebnet
Jahresbericht 2017 «Ökologie in Nürensdorf» Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe «Ökologie in Nürensdorf» hat in diesem Jahr wieder einige Massnahmen umgesetzt. Letztes Jahr erhielt die Gemeinde den positiven Entscheid der Labelkommission zur erneuten Erteilung des Labels «Energiestadt». Die Gemeinde Nürensdorf erhält diese Auszeichnung für ihre nachweisbaren und vorbildlichen Resultate in der Entwicklung ihrer kommunalen Energie- und Klimapolitik. Die seit dem 1. Januar 2008 geltende Subventionierung von Solaranlagen konnte in diesem Jahr von sechs Einwohnern in Anspruch genommen werden. Neu bietet die Gemeinde das Förderpro-
gramm «funktioniert meine Solaranlage» an. Dabei werden bereits erstellte Solaranlagen auf ihre Funktionalität überprüft. Diese Überprüfung wird durch die Firma Ingenieurbüro für Energietechnik Andrea Beck auf Basis eines von «EnergieSchweiz» verabschiedeten Prüfprotokolls für Solaranlagen durchgeführt. Im Prüfprotokoll werden Vorschläge zur Optimierung und Qualitätsverbesserung aufgezeigt und bewertet. Seit November 2017 konnten bereits zwei Anlagen überprüft werden. Eigentümer von Anlagen können die Überprüfung ihrer Anlage bei Christian Meierhans, Leiter Abteilung Bau, Telefon 044 838 40 67, oder per Mail an christian.meierhans@nuerensdorf.ch melden.
Kindergarten Sunnerain und dem Kindergarten Ebnet laufen hervorragend. Die Daten sind auf der Homepage der Gemeindeverwaltung unter «Solaranlagen» in Echtzeit abrufbar.
Die Photovoltaikanlagen der Gemeinde auf der Turnhalle und dem Schulhaus Hatzenbühl, dem
Die Arbeitsgruppe konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist ein positives Feedback spürbar. Es bleibt in der Zukunft aber noch viel zu tun. Die Arbeitsgruppe «Ökologie» wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen und darauf achten, dass das Kosten-/Nutzenverhältnis nicht aus den Augen verloren wird.
Arbeitsgruppe Ökologie
Nürensdorf
Dorf-Blitz 12/2017
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Aus Behörde und Verwaltung
Adventsfenster-Rundgang 2017 Vielen herzlichen Dank! Ein herzliches Dankeschön für das Mitmachen, die grosszügige Gastfreundschaft und das Besuchen der liebevoll gestalteten Fenster. Ein spezielles Dankeschön unserem jüngsten Mitgestalter Lenny Schmid (17 Jahre alt) aus Birchwil.
Öffnungszeiten zwischen Weihnachten und Neujahr Die Gemeindeverwaltung ist zwischen Weihnachten und Neujahr wie folgt geöffnet:
Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr. Monika Koch-Wanner mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf
Mittwoch, 27. Dezember und Donnerstag, 28. Dezember 2017: jeweils 8 bis 11.30 Uhr Freitag, 29. Dezember 2017:
7 bis 11.30 Uhr
Ab dem 3. Januar 2018 steht die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Gemeinderat Nürensdorf
Winterserenade verwöhnte ihre Besucher mit facettenreicher Musik
Zauberhafte Klänge Wem in der hektischen Vorweihnachtszeit nach einem ruhigen Abend zumute war, der war am 8. Dezember in der Kapelle Breiti bei viel Musik und passenden Texten besonders gut aufgehoben. von Astrid Steinbach An diesem Abend hatte die reformierte Kirche Bassersdorf-Nürensdorf unter der Leitung von Christoph M. Schönenberger zur alljährlichen Winterserenade eingeladen. Die Kapelle Breite mit ihren wunderschönen Fresken bildete dabei einen Raum, der wie geschaffen war für diesen Anlass. Dass eine vorweihnachtliche Serenade nicht unbedingt Synonym für Weihnachtsmusik sein muss, bewies Schönenberger mit der hervorragenden Auswahl der Stücke. «Mir ist es ganz wichtig, viel Abwechslung und viele Facetten der Musik zu zeigen und damit auch viele Menschen musikalisch ansprechen zu können», erzählt er kurz vor Konzertbeginn.
Panflöte trifft Orgel So fanden sich denn unter der Überschrift «Engelshaar und Wunderkerzen» neben bekannten Stücken wie «Einsamer Hirte» von Georghe Zamfir, «Pan-Träume» von Edward Simoni oder «Halleluja» des im letzten Jahr verstorbenen Leonard Cohen, auch Rumänische Folklore, sowie Werke von Henry Heron und Wolfgang Amadeus Mozart. Um diese Abwechslung und Vielfalt zusätzlich zu untermauern, werden für die gemeinsame Gestaltung jeweils andere Musiker eingeladen. In diesem Jahr war es Susanne Schaad, die mit ihrem verzaubernden Panflötenspiel die gut 40 Besucher in eine andere Welt entführte. Begleitet wurde sie dabei von Christoh M. Schönenberger an der Orgel. Zudem wurde das Programm durch Rezitationen von Pfarrer Pierre-Louis von Allmen abgerundet. Seine Rezitationen rund um die Winterjahreszeit waren zum Teil besinnlich und nachdenklich, andererseits aber auch fröhlich und lustig.
Susanne Schaad entführte die Besucher mit ihren Panflöten in eine zauberhafte Musikwelt. (as)
Nächste Serenade im März Die letzten drei Stücke waren dann doch noch klassische Weihnachtslieder. Das letzte Stück an diesem Abend, «Leise rieselt der Schnee», animierte zum Mitsingen. Während des gut einstündigen Konzerts hatte der angekündigte Schneefall eingesetzt, so dass sich die Besucher beim Verlassen der Kapelle in einer tiefver-
schneiten Winterlandschaft wiederfanden. Bereits am 9. März 2018 steht die Frühlingsserenade auf dem Programm. Neben Christoph M. Schönenberger an der Orgel und dem Cembalo werden Romina Peter (Sopran), Michel Troesch (Fagott) und Pfarrer Clemens Bieler für die Rezitationen erwartet. ◾
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Dorf-Blitz 12/2017
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Die Adventsfenster erleuchten wieder die Strassen der Dörfer
Geselliges Warten auf Weihnachten Im Dorf-Blitz-Gebiet wird auch dieses Jahr Weihnachten mit dem Brauch eingeläutet, die dekorierten Adventsfenster zu bewundern. Die 24 Daten im Monat Dezember laden die Bewohner von Nürensdorf und Brütten zum allabendlichen Spaziergang ein. von Sandra Lanz An vielen Orten wird beim ersten Beleuchten der Datumszahl die Tür geöffnet und die Gäste mit Glühwein, Punsch oder Suppe verpflegt. Oder die Nachtspaziergänger werden mit einer bereitgelegten Box, gefüllt mit Nüssen und kleinen weihnachtlichen Leckereien überrascht. Wer es besinnlicher mag, sieht sich das beleuchtete Fenster in aller Stille bei einem Streifzug durchs Dorf an.
Gelungener Neustart in Brütten Die Organisatorin der Adventsfenster in Brütten, Edith Fäsi, kam ganz unverhofft zu ihrem Amt. Da letztes Jahr in Brütten keine Fenster zum Leuch-
ten kamen, nahm sie diesen «schönen Brauch» wieder auf und konnte den Kalender dieses Jahr wieder vollends füllen. Für die Unterstützung aus den eigenen Kreisen war sie jedoch sehr dankbar, da auch sie feststellen musste, dass viele Menschen in dieser vorweihnachtlichen Zeit zu beschäftigt sind. So konnte sie mit Hilfe der Gewerbegruppe Brütten, bei der sie als Aktuarin amtet, und der Gemeindeverwaltung genügend Freiwillige finden. Dass sie dann jedem Fenster einen Besuch abstattet, ist für sie selbstverständlich. Ein geselliger Anlass, welcher auch ohne Begleitung ganz alleine besucht werden kann. Dort stösst ein jeder auf Gleichgesinnte und gute Gespräche finden im Dunkeln statt.
Nürensdorfer Jugend setzt Startschuss Der Nürensdorfer Adventskalender hat dieses Mal einen ganz jungen Teilnehmer. Ein nicht ganz unbekanntes Gesicht (Dorf-Blitz Dezember 2011), Lenny Schmid, der Weihnachtsfan ist seit seiner Kindheit. Er
Lenny Schmid beim Basteln seines Adventsfensters mit der Nummer 15.
Auch schlichte Fenster sind effektvoll. (Fotos: Sandra Lanz)
liebt das Schmücken und macht auch gerne selbstgemachte Geschenke. So hat er seiner Mutter dieses Jahr sogar einen persönlichen Adventskalender gebastelt. Von diesem tollen Anlass erfuhr er in der Dorfbäckerei durch einen aufgelegten Flyer, welcher ihn sofort inspirierte. Zahlreiche Ideen blitzten durch seinen Kopf und inzwischen hat er sich für eine entschieden. Ob diese Idee am 15. Dezember auch so verwirklicht werden könne oder ob er noch Änderungen vornehme, könne er noch nicht mit Be-
stimmtheit sagen, das werde spontan erfolgen. Den Rahmen allerdings hat er schon gesteckt. Schade findet er allerdings, dass just an diesem Abend eine private Feier stattfindet und kein Umtrunk stattfinden kann. Schön zu sehen, dass ein Jugendlicher neben seinem Lehrpensum, Fussball, DJ-Aktivitäten, Freundin und Kollegen noch Zeit und Enthusiasmus findet, seinen Beitrag an einen traditionellen Brauch zu leisten. ◾
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Frohe Weihnachten Die kurzen Tage und die langen Nächte um die Adventsund Weihnachtszeit sind etwas Besonderes. Die vielen Lichter ein kleiner Ersatz für das knappe Licht des Himmels. Eine Zeit, in der Sehnsüchte wachgerüttelt werden, die den Weg weisen und Begeisterung wieder an Bedeutung gewinnt. Nichts Schöneres kann es geben, als den Zauber dieser Zeit zu kosten und mit ihm in das neue Jahr zu fliessen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen im Namen des gesamten HEV-Teams für die bevorstehende Adventszeit und die Festtage viel Besinnung, Ruhe und Freude. Wir bedanken uns herzlich für die gemeinsamen Momente und Ihr Vertrauen, das Sie in uns und unsere Dienstleistungen gelegt haben. Auch im nächsten Jahr sind wir wieder voller Engagement und Leidenschaft für Ihre Themen rund um Ihr Eigenheim da. Herzliche Weihnachtsgrüsse und die besten Wünsche für’s neue Jahr 2018. Ihr Hauseigentümerverband Region Winterthur
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GEWERBEGEFLÜSTER Am 1. April 1997 eröffnete Serge Hafen die DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf. Schon damals ergänzten naturheilkundliche Produkte wie Spagyrik, Frischpflanzentinkturen und Schüsslersalze sein Sortiment. Seinen Wissensdurst stillte der Drogist mit vielen Weiterbildungen. 2014 schloss er dann die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Naturheilpraktiker TEN ab. Durch sein grosses Fachwissen wurden die Beratungsgespräche immer intensiver. «Ich weiss aber, dass ich nicht alles selbst machen kann», sagt Hafen. Deshalb richtete er bereits vor zwei Jahren einen Therapieraum ein. Im August schloss das Reisebüro nebenan seine Türen. Das bedeutete mehr Raum für Drogerie und Therapieräume. Noch sind die Umbauarbeiten in vollem Gang. Mit dem neuen «Kompetenz-Zentrum für natürliches Heilen» wird am 1. Januar 2018 gestartet. Das Fest zur Neueröffnung findet am 19. und 20. Januar statt. In drei Räumen werden fünf verschie-
dene Therapeuten arbeiten. Sie sind spezialisiert für verschiedenste Therapien, wie etwa Aroma-, Klang-, Podo- oder Dunkelfeldtherapie. Serge Hafen selbst konzentriert sich auf die Iridologie sowie Phytotherapie. Das heisst, er betrachtet die inneren Organe über die Iris im Auge und befasst sich weiterhin mit der Pflanzenheilkunde. Längst stellt er nach eigenen Rezepturen Salben, Tinkturen oder Suppositorien her. Am liebsten würde er mit einem Arzt zusammenarbeiten, sagt der 48-jährige Vater von zwei Kindern, der in Bassersdorf aufgewachsen ist. Stellt Serge Hafen bei einem Kunden eine ernsthafte Erkrankung fest, schickt er ihn zum Hausarzt. «Etwas anderes könnte ich nicht verantworten», betont er. Seit 13 Jahren gehört ihm auch die DorfDrogerie Hafen in Dietlikon. Für diese ist jedoch eine Geschäftsführerin verantwortlich. In beiden Drogerien werden zudem je eine ausgebildete Drogistin beschäftigt sowie zwei Lehrlinge ausgebildet. Rosmarie Schmid
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Bild des Monats Weihnachten beginnt bei Trudi Gisler bereits im November und dauert bestimmt bis Mitte Januar. Mit ihren über tausend Dekorationsstücken aus aller Herren Länder ist das auch offensichtlich. Während 13 Jahren hat die begeisterte Strickerin aus Bassersdorf alles vorhandene Material gesammelt. Das Mehrfamilienhaus, in dem sie wohnt, ist auf jedem Stockwerk liebevoll dekoriert und die Wohnung des Ehepaares ist mit einigen Hundert Trouvaillen der Weihnachtszeit geschmückt. Ob es sich nun um Figuren aus Indonesien, tanzenden Weihnachtsmännern, Spieluhren, bemalte Kugeln mit Engeln oder einen Teekrug handelt, scheinbar nichts fehlt der 63-jährigen Grossmutter mit dem Faible für das christliche Fest am Ende des Jahres. (sb)
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Solide Ausgangslage für Jahresabschluss
Leserfoto In der Vorweihnachtszeit lohnen sich nächtliche Spaziergänge besonders. So kommen an den Abenden die weihnachtlichen Leuchtdekorationen erst so richtig zur Geltung. Speziell
schön, wenn die Umgebung tiefverschneit daliegt. Im Leserfoto das Haus von Roland und Martina Bürki in Birchwil. (Foto: Karl Döbeli, Birchwil)
Dschungelparty an der Kinderfasnacht Bereits hat die Guggenmusik Kookaburra das Motto für den alljährlichen Kinderumzug mit Kindermaskenball im Ebnet Saal festgelegt: DschungelParty! Dazu hat die Guggenmusik spezielle Gruppen ausgesucht, die den Umzug bereichern werden und darauf geachtet, dass keine «gfürchigen» Gestalten mitlaufen werden. Nach dem Kinderumzug, der am Samstag, 27. Januar 2018 um 14 Uhr beim Werkhof Nürensdorf startet, findet in der Mehrzweckhalle der Kindermaskenball statt. Der Eintritt ist für alle gratis - mit
Musik und Unterhaltung für die Kinder, tollen Preisen und natürlich werden die besten Masken speziell prämiert. Auch dieses Jahr fährt ein Gratis-Shuttle-Bus, welcher zwischen Bassersdorf und Brütten zirkulieren wird. Die genauen Zeiten und Abfahrtsorte sind auf www.gugge-kookaburra.ch aufgelistet. Der Maskenball für die Erwachsenen startet um 20 Uhr. Der Eintritt ist für Vollmasken gratis und das Verwöhnprogramm mit Musik, diversen Guggen-Auftritten und Köstlichkeiten aus der Küche und vom Grill garantiert. (e)
Nach einem insgesamt äusserst die Schweizer Aktien bis dato eine positiven Jahresverlauf nehmen starke Jahresperformance zu verdie Märkte die letzten Tage in An- zeichnen. Seit der Finanzkrise griff. Unterstützend konnte lediglich im wirken die konjunktu2013 ein stärkerer rellen Vorgaben, Kursgewinn erzielt die ein robustes und werden. Somit präsentieren sich sowohl der über weitere Teile global synchrones WirtSchweizer als auch die schaftswachstum anamerikanischen, europäischen und japazeigen, das bisnischen Aktienmärkte lang eine Fortsetzung in einer robusten Situades steigenden Trends bei den Unternehtion. Mit einer modemensgewinnen ermög- Asterios Oekonomou raten geldpolitischen lichte. Normalisierung in den kommenden Quartalen dürften die Auch die Schweizer Wirtschaft Schwankungen an den Aktienmärkonnte sich im zu Ende gehenden kten jedoch nach anhaltenden Jahr ansatzweise vom Franken- Ruhe teilweise wieder etwas zuschock erholen. So liegt die erste nehmen. Im bisherigen JahresverBIP-Schätzung für das dritte Quar- lauf hat der Swiss Performance tal bei 0,6 Prozent gegenüber dem Index lediglich an sechs HandelsVorquartal, was die Jahreswachs- tagen einen Verlust von mehr als tumsrate auf über ein Prozent einem Prozent ausgewiesen. Stärkere Korrekturen sollten allerbrachte. dings durch die soliden Konjunkturdaten ausbleiben. Starke Jahresperformance Unterstützt durch diese konjunkturelle Aufhellung und den schwächeren Franken vermochten auch
Asterios Oekonomou Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf
Grosses Interesse für Aviatikbörse Die achte Ausgabe der Aviatikbörse in Bassersdorf zog auch dieses Jahr wieder viele Flugbegeisterte nach Bassersdorf. Rund 850 Interessierte bestaunten und handelten Modelle, Bausätze, Zubehör, Postkarten und Briefmarken der Flugszene. Alle
Händlertische waren besetzt und mit unzähligen Artikeln gefüllt. Sogar alte Flugpläne, Uniformen und Bordausrüstungen waren an den Verkaufsständen zu bewundern. Die Organisatoren blicken positiv auf die diesjährige Verkaufsmesse zurück.
«Als Veranstalter sind wir sehr zufrieden. Die Börse ging ohne Probleme über die Bühne. Die positiven Besucherzahlen sowie die engagierten Händler freuten uns sehr», bilanziert Erhard Lang, Präsident des Vereins Aviatikbörse. Durch die neue
Bushaltestelle direkt vor dem Sportzentrum kamen laut Lang mehr Leute mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Dadurch habe sich die knappe Parkplatzsituation der letzten Jahre entscheidend entschärft. (fr)
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Rüedi Innendekoration Verschiedene Bettsysteme Haben Sie sich schon gefragt, welches Bettsystem das Beste ist? Der Bettenmarkt ist riesig und unüberschaubar, hier erhalten Sie eine einfache Übersicht. Fast alle Bettsysteme auf dem Markt können in drei Kategorien eingeteilt werden. Das konventionelle Bettsystem besteht aus Lattenrost und Matratze. Die Matratze übernimmt die Hauptfunktion und hat oft verschiedene Zonen und Schichten. Wenn Sie auf einem solchen System gut liegen, passt dies für Sie. Das System kann im Problemfall meist nicht angepasst werden. Zur Variante Drucksysteme gehören Wasserbetten, Luftbetten und auch visco-elastische Matratzen. Drucksysteme verteilen Ihr Körpergewicht gleichmässig auf die Auflagefläche, was Druckstellen verhindert. Eine ergonomisch sinnvolle Liegelage kann dieses System allerdings nicht garantieren. Meist kann ein Drucksystem nicht individuell an Ihren Körper angepasst werden. Die dritte Form nennt sich AnmessSystem. Nachdem Ihr Körper ausgemessen wurde, passt der Fachmann den Lattenrost individuell an Ihre Körperform an. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, braucht es hier eine kompetente Beratung. Dies setzt eine grosse Erfahrung des Verkäufers voraus. Der Vorteil dieses Systems liegt darin, dass nach dem Kauf Anpassungen möglich sind. Welches Bett-System für Sie das Richtige ist, kann nur im Rahmen einer persönlichen Beratung herausgefunden werden. Auch wenn dies von einigen Herstellern versprochen wird, existiert leider kein Bettsystem, welches sich automatisch jedem Kör per per fekt anpassen kann.
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Region / Leserforum
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Kinder erwarten gespannt «Samichlaus» und «Schmutzli»
Tradition nicht nur für die Kleinsten Was weiss er wohl, der Mann mit weissem Bart? Gespannt erwarten die Kinder in der Richterwis in Bassersdorf wie jedes Jahr mit ihren Eltern die beiden lang gewandeten Besucher. Auch der Samichlaus und Schmutzli sind neugierig, was die Kinder für Sprüche oder Lieder auswendig gelernt haben. von Susanne Beck Mit erwartungsvollen Gesichtern kommen die Kinder den beiden Männern aus dem Wald entgegen. Die letzten Jahre durften sie schon von «Samichlaus» und «Schmutzli» Lob und Verbesserungsvorschläge entgegennehmen. Selbstverständlich sind Nüsse, Schokolade und Mandarinen im Jutesack des Knechts Ruprecht, wie auch das eine oder andere kleine persönliche Geschenk. Die ganze Schar hört den Worten des Nikolaus ganz genau zu. Viel Lob liest er aus dem dicken Buch vor, kaum ein Tadel: «Es freut mich und den Schmutzli sehr, dass ihr gerne draussen spielt und euch nicht nur mit elektronischen Spielen die Zeit vertreibt. Das ist heute nicht mehr so oft anzutreffen.» Die Familien strahlen bei solchen Worten. So werden auch kleine Zurechtweisungen, wie zum Beispiel den Eltern besser zu gehorchen oder mit den Geschwistern weniger zu streiten, gut aufgenommen.
Für die weisen Männern und die Kinder geht ein unvergesslicher Abend zu Ende. (sb)
Müde und ohne «Nuggi» Der kleine Lenny Rutz, noch nicht einmal ganze drei Jahre alt, gibt dem Samichlaus all seine 14 Schnuller in einer selbst gebastelten Tüte in die Hand. Den einen gibt er dazu, den er an diesem Tag noch zur Beruhigung nehmen durfte. Ganz stolz ist der kleine Mann. Die beiden Besucher verabschieden sich langsam von den Familien, die sich nun an das alljährliche traditionelle Würstebraten machen. Im Jutesack warten noch Geschenke
für weitere Kinder. Sowohl Samichlaus als auch Schmutzli freuen sich an den gebastelten Geschenken, Zeichnungen, selbst gebackenen Guetsli, die sie als Präsente erhielten. Nach getaner Arbeit tauschen sich alle, die sich an diesem Abend zum Chlausen auf den Weg gemacht haben noch gemütlich aus. Einig sind sich alle: Wer sich die Zeit nehmen kann, um als Nikolaus, Knecht oder Esel unterwegs zu sein – oder diese zu empfangen –, wird nach solchen Begegnungen glücklich einschlafen können. ◾
Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Keine finanzielle Unterstützung Als Organisatorin vom Martinimärt in Nürensdorf bin ich dankbar für die grosszügige finanzielle und ManpowerUnterstützung der Gemeinde. Ich kann unbesorgt einen tollen Märt organisieren, wo sich ein Tag lang die Einwohner von Nürensdorf tummeln können, austauschen können, essen und trinken können. Leider ist im Nachbardorf alles etwas anders: als Märtlerin auch von Bassers-
dorf muss ich fast jährlich höhere Standgebühren zahlen (jetzt 130 Franken), weil alle anfallenden Gebühren wie Platzgebühr, Werbung, Migros-Parkhaus, Elektrizität und weitere vom OK Chlausmärt selber getragen werden müssen (und an uns Märtler weitergegeben werden müssen). Keine finanzielle Unterstützung der Gemeinde Bassersdorf! Ich finde es traurig, dass Bassersdorf kein Interesse hat an einem tollen Chlausmärt und dies auch finan-
ziell unterstützt. Ich als private Bastlerin muss sehr viel basteln, bis ich die 130 Franken rausgehauen habe. Geschweige denn die Kosten für das Rohmaterial meiner Bastelarbeiten gedeckt habe. Meine Arbeit ist dann nur noch gratis... und «lohnen» tut sich der Märt für mich nicht. Ich gehe wegen dem schönen Ambiente. Marlene Weideli, Nürensdorf Die Leserbrief-Regeln sehen Sie auf www.dorfblitz.ch/Redaktion
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digital world
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«Calculator: The Game» ist ein cleveres und intuitiv verständliches Logikspiel, das auf den ersten Blick aussieht wie ein Taschenrechner. Die Gratis-App erreicht mit einem einfachen Grundprinzip eine enorme Komplexität: In jedem Level steht eine unterschiedliche Auswahl an mathematischen Operationen zur Verfügung, mit deren Hilfe man von der Ausgangszahl zur Zielzahl gelangen muss. Da die Schwierigkeit laufend zunimmt und neue Operationen dazu kommen, sind auf spielerische Art und Weise sowohl die grauen Zellen als auch Experimentierfreudigkeit gefragt. Der auf Englisch und Deutsch verfügbaren App gelingt so der Beweis, dass Taschenrechner gar keine so trockene Sache sind.
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App «Calculator: The Game», verfügbar für Android und iOS
Ihren Ursprung haben sogenannte «MOBAs» (Multiplayer Online Battle Arena) auf dem Computer, doch im Zeitalter der mobilen Anwendungen wurde das Prinzip schon mehrfach für Smartphones adaptiert. «Vainglory» ist ein sehr gelungener Vertreter dieses Genres, in dem jeder Spieler einen Charakter mit spezifischen Fähigkeiten kontrolliert und sich mit anderen Spielern in Echtzeit duelliert. Gestaltung und Spielprinzip erinnern zwar noch an die grossen Brüder («DotA» und «League of Legends»), doch Steuerung und Komplexität wurden den etwas eingeschränkten Möglichkeiten des Smartphones angepasst. Die Gratis-App bietet damit auch Neulingen einen lockeren Einstieg in die Welt der «MOBAs»
physikalische puzzles
Ob man nun knifflige Rätsel mag, ob man gerne zeichnet oder ob man sich für Physik begeistert: Die Gratis-App «Brain It On» sollte man in all diesen Fällen unbedingt herunterladen. In diesem einfach gestalteten Spiel gilt es mit selbst gezeichneten Objekten knifflige Aufgaben zu erfüllen. Manchmal geht es darum, vorgegebene Dinge zu kippen, anzuheben oder zu verschieben, und manchmal müssen die neu kreierten Gegenstände an einen bestimmten Ort fallen. Fast immer gibt es mehr als eine Möglichkeit, das Ziel zu erreichen und neben Logik ist deshalb auch Kreativität gefragt. Ob wohl eine Rampe, ein Katapult, eine Hebelkonstruktion oder einfach eine fallende Kugel am schnellsten zum Erfolg führt?
lebensgeschichte
App «Vainglory», verfügbar für Android und iOS
App «Brain It On», verfügbar für Android und iOS
Besinnlich soll Weihnachten sein, ein Fest der Liebe, eine «stille Nacht». Davon ist immer weniger zu spüren, jedenfalls ist kaum ein Zeitpunkt im Jahr hektischer und stressiger. Glücklicherweise reicht heute ein Smartphone bereits aus, um dem Weihnachtsrummel zumindest kurzfristig zu entkommen. Sehr entspannend ist beispielsweise der ästhetisch und musikalisch sehr ansprechende Segeltrip durch die App «Long Journey». Per Knopfdruck lässt sich ein Schiffchen durch einen geheimnisvollen Ozean navigieren, der die verschiedenen Abschnitte des Lebens mit unterschiedlichen Hindernissen und Ereignissen symbolisiert. Die App erfordert kaum Aufmerksamkeit und lädt so zum Träumen ein.
räume vermessen
App «Long Journey», verfügbar für iOS
Wer immer schon einmal digitale Pläne seiner eigenen vier Wände haben wollte, sollte sich «Magicplan» einmal genauer ansehen. Nach einer Kalibrierung kann man mit dieser Gratis-App über die Kamera den Ecken eines Raumes nachfahren und erhält so gleich eine erste Skizze. Diese kann dann noch bearbeitet und kalibriert werden, bis die gewünschte Genauigkeit erreicht ist. Zimmer für Zimmer kann man so ganze Etagen und Häuser erfassen und die Räume auch gleich noch mit Einrichtungsgegenständen ausrüsten. Auf diese Weise lässt sich die Applikation auch zur Planung von Raumumnutzungen oder Wohnungseinrichtungen verwenden. Leider stehen aber nicht alle Funktionen und Elemente gratis zur Verfügung.
App «Magicplan», verfügbar für Android und iOS Texte: Kevin Knecht/Fotos: www
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Gesundheit
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Dorf-Drogerie Hafen
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Zimt – mehr als ein Weihnachtsgewürz
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Jedermann kennt den unvergleichlichen Geschmack und Geruch von Zimt. Vielleicht haben auch Sie die letzte Zeit einige leckere Guetsli mit Zimt gegessen oder gar gebacken. Das Gewürz, welches aus der Rinde des Zimtbaumes, heimisch in Madagaskar, Indien und China, gewonnen wird, war schon im Altertum eines der kostbarsten Handelsgüter. Mit Schiffen aus dem fernen Orient wurde der Zimt auf den alten Handelswegen nach Europa gebracht und mit anderen Kostbarkeiten auf Märkten angeboten. Um die appetitanregende, krampflösende und magenstärkende Wirkung wussten Pflanzenheilkundige schon damals. Nun haben Forscher wiederentdeckt, was unsere Grossmütter schon lange instinktiv richtig anwendeten. Anlässlich eines Lebensmitteltests zur Bestimmung der Eigenschaften verschiedener Süsswaren auf unseren Zuckerstoffwechsel, wurde entdeckt, dass Lebensmittel mit Zimt den Glucoseabbau günstig beeinflussen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass Zimt einen insulinähnlichen Wirkstoff enthält, welcher tatsächlich synergetisch mit dem Insulin arbeitet. Bei regelmässiger Einnahme in kleiner Dosis reduzierte der Zimt die Blutzuckerwerte von Diabetes Typ-II (Altersdiabetes). Die Einnahme von eins bis zwei Gramm Zimt pro Tag verringert die Fett- und Cholesterinwerte im Blut.
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Nachrichten Fussball FC Bassersdorf (2. Liga, Gruppe 2) Fazit der Hinrunde Der FC Bassersdorf überwintert auf dem zehnten Zwischenrang. Trainer Marco Tanner zieht ein durchzogenes Fazit: «Mit acht Unentschieden haben wir viele Punkte liegen lassen, drei Mal gar in der Nachspielzeit.» In der Rückrunde wird der FCB mit leicht verändertem Kader starten, um neue Impulse freizusetzen. Das Saisonziel soll weiter verfolgt werden: Unter den besten drei Mannschaften zu sein.
Sport
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Vereine ziehen Bilanz Was war der Höhepunkt für Ihren Verein im Jahr 2017? Der unbestrittene Höhepunkt war das nur alle drei Jahre stattfindende Chränzli. Im Rahmen dieses Unterhaltungsprogramms durfte sich der ganze Verein nach mehrmonatiger Vorbereitung der begeisterten Öffentlichkeit präsentieren.
Was war die grösste Herausforderung? Wir stehen vor der Herausforderung, die etwas überalterte Aktivriege mit mehr Jugendlichen anzureichern. Durch gezielte Förderung und Integration soll den Jungen der Spass am Turnen und der sportliche Ehrgeiz geweckt werden. Nur so können wir in Zukunft weiterhin sportliche Leistungen und soziales Miteinander bieten. Patrik Spiess, Präsident Turnverein Bassersdorf
Unihockey Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (2. Liga, Gruppe 4) UBN baut Vorsprung aus Mit einem 9:5 Heimsieg gegen Grabs-Werdenberg konnte UBN die Siegesserie vom November fortsetzen. Danach standen für UBN mit den Partien gegen Laupen ZH und Uster II wegweisende Spiele gegen direkte Verfolger auf dem Programm. In beiden Spielen siegte UBN sehr knapp und baute damit den Vorsprung auf acht Punkte aus. Resultate UBN vs. Grabs-Werdenberg 9:5. Laupen ZH vs. UBN 6:7. Uster II vs. UBN 5:6. Tabelle 1. Rang: UBN 12 (Spiele)/ 32 (Punkte). 2. UHC Uster II 12/24. 3. UHC Laupen ZH 12/23. Spielplan 06.01. (17.30): UBN vs. Appenzell 14.01. (11.30): Bronschhofen vs. UBN 20.01. (17.30): UBN vs. Domat-Ems
Eishockey Eishockey Club Bassersdorf (2. Liga, Gruppe Ost) EHCB verliert Derby gegen Illnau-Effretikon Das letzte Spiel 2017 endete für den EHC Bassersdorf unglücklich. Das Derby gegen den erstplatzierten Rivalen aus Illnau-Effretikon war bis kurz vor Schluss ausgeglichen, ehe 76 Sekunden vor der Schlusssirene Illnau-Effretikon den Siegestreffer erzielen konnte. Resultate Bellinzona vs. EHCB 4:8 (2:3, 2:1, 0:4). EHCB vs. Sursee 5:2 (1:0, 3:0, 1:2). Illnau-Effretikon vs. EHCB 4:3 (2:2, 0.0, 2:1). Tabelle 1. Rang: Illnau-Effretikon 12 (Spiele)/34 (Pkte). 2. Dürnten Vikings 12/33. 3. Luzern 12/25 4. EHCB 12/22. Spielplan 06.01. (17.00): EHCB vs. Chiasso 13.01. (20.30): Zug vs. EHCB 21.01. (20.00): EHCB vs. Küsnacht 27.01. (17.30): Luzern vs. EHCB (ph)
Was war der Höhepunkt für Ihren Verein im Jahr 2017? Das Cupspiel gegen den FC Zürich vor über 3000 Zuschauern stand 2017 über allem. Wir verloren das Spiel zwar mit 0:3, dennoch war es ein einzigartiges Erlebnis für den ganzen Verein.
Was war die grösste Herausforderung? Sicherlich die Organisation und Durchführung des Cupspiels gegen den FC Zürich. Dies hat uns vier Monate auf Trab gehalten und uns an unsere Grenzen als Verein geführt. Neben den finanziellen Herausforderungen mussten wir zusätzlich hunderte Stunden Frondienstarbeiten von unseren Mitgliedern und Funktionären einfordern.
Serge Caminada, Präsident FC Bassersdorf
Was war der Höhepunkt für Ihren Verein im Jahr 2017? Nach einer langen Planungsphase galt es diesen Frühling ernst und wir vereinten die drei Unihockeyvereine zu einem Grossklub. Den Start des neuen Vereins Unihockey Bassersdorf Nürensdorf mit seinen über 400 Mitgliedern verfolgten wir mit Spannung.
Was war die grösste Herausforderung? Die vielen verschiedenen Philosophien, Ideen und Emotionen unter einen Hut zu bringen, war und ist immer noch anspruchsvoll. Wir lernen aus unseren Entscheidungen für unsere Zukunft und bauen an einer gesunden Portion Erfahrung. Unser neuer Verein ist noch jung und bietet noch viel Entwicklungspotential. Marcel Weber, Präsident Unihockey Bassersdorf Nürensdorf
Was war der Höhepunkt für Ihren Verein im Jahr 2017? Ein grosser Moment war sicherlich der erste Playoff-Sieg in der Geschichte des EHC Bassersdorf. Dann würde ich aber auch die erstmalig durchgeführte GolfTrophy als Höhepunkt bezeichnen.
Was war die grösste Herausforderung?
Eine der grössten Herausforderungen war und ist immer noch das Finden und Rekrutieren von neuen Funktionären, welche für den reibungslosen Spielbetrieb notwendig sind. Dies hat in der letzten Saison leider immer wieder zu Engpässen geführt.
Adrian Hofer, Präsident EHC Bassersdorf
Texte: Philipp Rahm, Fotos: zvg
Reisen
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Reporter auf Reise Reiseabenteuer quer durch Florida
Optimale Sommerverlängerung im «Sunshine State» Die Wetterprognosen in der Schweiz sehen alles andere als sommerlich aus. Temperatursturz, viel Regen und wenig Sonne. Während sich viele darüber ärgern, packe ich mit einem Lächeln meinen Koffer mit kurzen Hosen, T-Shirts, Badehose und Sonnenbrille. Ich habe keine Lust auf Winterstimmung, ich möchte eine Sommerverlängerung. Ab nach Florida! *** Meine Reise startet am Tampa Bay Airport, von wo aus ich nach Captiva Island, einer tropischen Palmeninsel im Südwesten Floridas, reise. Selbstverständlich geht es sofort an den Strand. Mir wird klar, warum diverse Reiseunternehmen vom schönsten Strand der Welt sprechen. Endlose Meersicht, feinkörniger Sand sowie bunte Vogelarten ziehen mich in den Bann. Wäre das Wasser hellblau, könnte ich in der Karibik sein. Ich bin überrascht, wie wenig Strandbesucher anwesend sind. Neben dem Strand machen die guten Restaurants, die hervorragenden Tennis-, und Golfplätze sowie die üppige Vegetation Captiva Island zu einem unvergesslichen Erlebnis. *** Nach dieser erholsamen Zeit möchte ich nun ein Abenteuer erleben. Mein Weg Richtung Florida Keys führt am Everglades-Nationalpark vorbei. Die Everglades erkunde ich auf einem «Airboat». Die Organisation versprach, dabei Alligatoren beobachten zu können. Das Boot wird durch einen riesigen Propeller hinter dem Boot angetrieben. Ich bin überrascht vom Tempo unseres Bootes. Mit hoher Geschwindigkeit rase ich durch die Everglades und frage mich, wie ich bloss bei diesem Tempo und ohrenbetäubenden Lärm Alligatoren sehen kann. Und schlussendlich fahre ich zum Hafen, ohne nur einen einzigen Alligator gesehen zu haben. Kein Wunder, sage ich mir etwas enttäuscht. Nach der Bootstour laufe ich über eine Brücke zur Touristeninfor-
Captiva Island aus der Vogelperspektive.
mationsstelle. Plötzlich sehe ich viele Leute, die ganz aufgeregt von der Brücke aus fotografieren. Eine Gruppe von Alligatoren schwimmt gerade unter der Brücke durch. *** Danach besuche ich die Florida Keys. Zerstörte Boote, umgestürzte Bäume, zerschlagene Möbel und Hausdächer erinnern mich daran, dass vor wenigen Wochen hier der Hurrikan Irma gewütet hat. Nach unendlicher Brückenfahrt erreiche ich den südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten, ich bin in Key West. Besonders gefällt es mir, in der Duval Street zu schlendern. Lokale Restaurants, gute Strassenmusiker und zahlreiche Läden tragen dort zur optimalen Stimmung bei. Am Hafen von Key West buche ich eine Bootstour, um hautnah freile-
Die Kulisse von Fort Lauderdale.
bende Delfine zu erleben. Ich werde nicht enttäuscht, wenige Minuten nach dem Start kann ich bereits einige dieser Tiere bewundern. Zum Schluss fährt das Boot noch an ein Riff und lädt alle Touristen zum gemeinsamen Schnorcheln ein. Mir gefällt es sehr, auch noch einen Blick unter Wasser zu erhalten. Trotz des hohen Preises ist diese Tour für mich ein Höhepunkt meiner Ferien. *** Weiter geht es über Miami nach Fort Lauderdale. Ich buche das Hotel «Lago Mar» mit direkter Strandlage. Am Morgen ziehe ich mir die Laufschuhe an und erkunde so die Stadt. Die Mischung aus meilenweiten Sandstränden und Grossstadt beeindruckt mich. Mit einem Boot fahre ich durch zahlreiche Kanäle und erlebe
das «Venedig von Amerika» aus einer anderen Perspektive. Wer nicht ins Boot steigen möchte, kann auch auf zahlreichen Fussgängerwegen entlang des Flusses die Sehenswürdigkeiten erkunden. Der Abend in Fort Lauderdale lässt sich optimal am «Las Olas Boulevard» ausklingen. Zwar ist er etwas überfüllt, jedoch hat es zahlreiche ausgefallene Bars und Restaurants. Ich wünsche mir, noch ein paar Tage in Fort Laudedale zu bleiben. Doch leider fehlt mir die Zeit dafür. *** Zum Abschluss besuche ich in Orlando das «Kennedy Space Center». Ich erhalte einen sehr umfassenden Einblick in die Geschichte und die aktuellen Entwicklungen der weltweiten Raumfahrt. Besonders fasziniert mich eine Busfahrt zur Abschussrampe für die Raketen. *** Leider sind meine Ferien nun zu Ende. Ich blicke auf eine sehr erlebnisreiche aber zugleich erholsame Zeit in Florida zurück. Besonders empfehle ich im Herbst nach Florida zu reisen, da dann die Temperaturen optimal sind. Florida bietet für jeden Urlauber etwas und stellt eine perfekte Alternative zur kalten Schweiz dar. Text und Fotos: Fabian Rahm
Reisen
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Reporter auf Reise Die Insel Sylt hat viele Gesichter und einen eigenen Charme
Sylt ist immer wieder eine Urlaubsreise wert Ich reise wieder nach Sylt. Dieses Mal nehme ich den Flieger und erreiche die grösste deutsche Nordseeinsel zur Mittagszeit. Auf dem Flughafen in der Nähe des Hauptortes Westerland ist es das einzige ankommende Flugzeug und den Weg bis zur Gepäckausgabe bewältige ich zu Fuss. Das Gepäck kommt schnell und das Mietauto steht draussen für mich bereit. Wie immer wohne ich in Hörnum im Süden der Insel. Auf dem Weg dorthin fahre ich durch Westerland am Bahnhof vorbei, grüsse das Kunstwerk «Reisende Riesen» und biege auf die Strasse Richtung Hörnum ein. Zu meiner linken Seite beginnt das Rantum Becken, welches im Zweiten Weltkrieg eigentlich als Landeplatz für Wasserflugzeuge gebaut wurde und heute ein Naturschutzgebiet ist. *** Auf meiner Weiterfahrt bin ich eingeklemmt zwischen Wattenmeer und Nordsee. Auf halbem Weg zwischen Flughafen und Hörnum erkenne ich die Piratenflagge und den Wegweiser zur Sansibar. Sansibar ist eine Holzhütte mitten in den Dünen, draussen im Sand stehen Tische und Bänke. Was der Reiz von Sansibar ausmacht, habe ich in den Ferientagen, welche ich auf Sylt verbracht habe, nicht rausgefunden. Andere offensichtlich schon. Die Plätze in Sansibar sind ausgebucht und auf dem Parkplatz stehen teure Autos. Zwar hat auch in Hörnum der Wohlstand Einzug gehalten mit dem neuen Resort Budersand mit eigenem Golfplatz, aber die Menschenmenge hält sich in Grenzen und hier unten ist es gemütlich und ungezwungen. *** Mein erster Spaziergang führt mich ans Wattenmeer und zum Restaurant Südkap, welches neben dem Leuchtturm steht. Ich geniesse eine «Tote Tante» (heisse Schokolade mit Rum) und schwelge in Familienerinnerungen. Hier beginnt der Spazierweg rund um die Südspitze von Sylt, welcher nur bei Ebbe gemacht werden
Aussicht vom Leuchtturm Hörnum Richtung Südspitze von Sylt.
sollte. In früheren Ferienjahren brauchte ich zwei Stunden bis zur Nordsee, heute schaffe ich es in 90 Minuten. Die Zeitersparnis kommt daher, dass die Südspitze immer kleiner wird infolge der schweren Winterstürme, welche den Sand abtragen und somit die Insel verkleinern. Als Rettungsmassnahmen wurden an ganz exponierten Stellen Tetrapoden im Sand verankert. Sie sollen helfen, dass weniger Sand und Land weggespült wird. Fast das ganze Jahr über werden Vorspülungen entlang der Nordseeküste vorgenommen, um die Strände und Landschaft wieder aufzufüllen. *** Ein beliebtes Verkehrsmittel auf Sylt ist das Fahrrad. Die Insel hat eine Gesamtlänge von knapp 40 Kilometern
und die meisten Velowege (250 Kilometer) sind inmitten der Dünenlandschaft. Der höchste Punkt der Insel ist die Uwe-Düne in Kampen mit einer Höhe von 52 Metern über Meer. Mit einer solch kleinen Steigung wagen sich viele Leute auf das Fahrrad und übersehen dabei, dass es auf Sylt häufig stark windet und auch das Fahren ohne Höhenunterschiede sehr anspruchsvoll werden kann. Die öffentlichen Busse haben zwar spezielle Veloträger, doch sind sie meistens vollgeladen: Heisst also weiterpedalen oder in einem der vielen Kaffees eine Pause einlegen und auf Windwechsel hoffen. *** Kulinarisch ist alles vorhanden, was das Herz begehrt, dabei lohnt es sich
Das Wattenmeer ist fast ausgetrocknet bei Niedrigwasser.
aber, Reservationen zu tätigen. Ich habe meinen Tisch in der Alten Friesenstube in Westerland gleich zusammen mit meiner Flugbuchung gemacht. In Erinnerung an unsere Familienferien gehört eine «Braaden Aant een Holsteiner Spezialität frees ut’n Backofen mit lecker Schü, Rotkruut un Kantüffelklüten vun uns selben maakt» einfach zum Syltprogramm! *** Im Norden der Insel liegen die bekannteren Ortschaften wie Wenningstedt, Kampen und List. Dank den vielen Berühmtheiten, die in Kampen und Wenningstedt ihre Ferienhäuser stehen haben, gibt es im Norden der Insel deutlich mehr Touristen als südlich. In List hat sich Gosch, ein riesiger Fischmarkt, installiert und beherrscht die alte Bootshalle im Hafen. Unbestritten ein kulinarischer Höhepunkt – nicht nur, wenn man gerne Fisch isst. Bereits das Bestaunen von Hummer, Riesenkrabben, Tintenfischen und vielen Fischarten rechtfertigt einen Ausflug in den Norden. *** Auf meiner Fahrradtour im Norden bestaune ich die wunderschönen Reetdachhäuser (getrocknetes Schilfrohr) und geniesse zwischendurch die traumhafte Aussicht auf die raue Nordsee zu meiner Linken sowie das fast ausgetrocknete Wattenmeer zu meiner Rechten. Im Wattenmeer erspähe ich immer wieder Gruppen, die an einer Wattwanderung teilnehmen. Während dieser erhält man viele interessante Informationen über das Leben im und unter dem Wattenmeer. Ebenso gehört zu jedem Syltbesuch das Gefühl, im sumpfigen Moor barfuss gelaufen zu sein und gespürt zu haben, wie ein Wattwurm durch die Zehen geschlängelt ist. Obwohl ich in meinem Kurzurlaub sehr viel unternommen habe, bleibt noch eine Menge ungesehen und unbesucht. Einer weiteren Syltreise steht nichts im Wege. Text und Fotos: Marianne Flotron
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Dorf-Blitz 12/2017
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Ort/Kontakt
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Gemeinde + Landheim Brüttisellen
Weihnachtsapéro auf der Ufmatten mit Musik, Punsch und Guetsli
Wertstoffsammelstelle, Ufmatten
Do
04.01.
20.00
Kultur- und Bibliothekskommission
Neujahrskonzert mit der ungarischen Kammerphilharmonie
Ref. Kirche Bassersdorf
Mi
10.01.
14.30 – 15.00
Disch Simone & Klein Susanne Chasperlitheater
Bungertstube
Sa
13.01.
18.00 – 24.00
Comitato genitori scuole Bassersdorf
Befana-Fest
Mehrzweckhalle Ebnet, Nü
Do
18.01.
14.00
Team «Informiert im Alter»
Erzählcafé
Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1
Mi
24.01.
15.30 – 16.00
Bibliothek
Buchstart: Reim und Spiel für Kinder von 2 – 4 Jahren
Bibliothek
Fr
26.01.
20.00
Konzertzirkel
Konzert «Trio Operissima»
Ref. Kirche
Sa
27.01.
14.00 – 15.30
Bibliothek + Elternforum
Spielplausch für Kinder von 4 – 10 Jahren, mit oder ohne Begleitung
Bibliothek, Anmeldung unter bibliothek@bassersdorf.ch erwünscht
Di
30.01.
19.30
Abt. Bildung + Familie
Infoabend zum Stufenübertritt in die 1. Klasse
Schulhaus Geeren
Mi
31.01.
19.30
Abt. Bildung + Familie
Infoabend zum Eintritt in den Kindergarten
Schulhaus Geeren
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Elternforum Bassersdorf
Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region
Details unter www.elternforumbassersdorf.ch
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sagi und Schmitte
Öffentliche Vorführungen (Mai – Oktober)
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Jeden 1. Sa
10.00 – 12.00
Sagi im Wisental, Schmitte Ba
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Sa
23.12.
17.00
Kultur Kommission
Konzert: «Swiss Tenors»
Kirche
Do
11.01.
20.00 – 22.00
Samariterverein
Vereinsübung Reanimation BLS/AED
Schulhaus Chapf
Fr
19.01.
19.00 – 21.00
Verein Jugendnetzwerk 8311 Spielabend in der Bibliothek
Bibliothek, Anm. bis Mi 14.00 an: bibliothek@bruetten.ch
So
21.01.
09.15
Verein Jugendnetzwerk 8311 Chilepop – Gottesdienst
Chileträff, Anm. bis Fr 14.00 an susy.egli@bluewin.ch
Fr
26.01.
20.00
Kultur Kommission
Gemeindesaal
So
28.01.
11.00 – 14.00
Verein Jugendnetzwerk 8311 Open Sunday in der Turnhalle
Turnhalle, Anm. bis Fr. 14.00 an hubschu@gmx.ch
Mi
31.01.
20.00
PGV
PGV-Generalversammlung
Gemeindesaal
Bänz Friedli «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit»
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo
14.30 – 16.30
Frauenverein / Altersforum
Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach
Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr
Jeden Di
09.30 – 11.00
OK Chäferturnen
Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre
Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Veranstaltungen
50
Dorf-Blitz 12/2017
Jeden Di
09.30 – 11.00
OK Chäferturnen
Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre
Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
kjz Winterthur
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Tel. Beratung 052 266 90 64 (Mo-Fr 08.00 – 09.30)
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Jugendnetzwerk 8311
Diverse Kurse für Mittelstufen-Schülerinnen und Schüler
Infos: www.bruetten.ch/de/soziales/ jugendnetzwerk8311/
Diverse
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe
Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr
29.12.
14.00
Nüeri-Netz
Spielen macht Spass
Rest. Bären, 1. Stock
Di
02.01.
Waldhüttenverein Br/Ha
Umtrunk in der Hütte für Einwohner/innen der Gemeinde Nü
Waldhütte Breite
Mi
03.01.
13.30 – 15.30
Tandem + Gemeinde
«Café international» - Treffpunkt für kontaktfreudige, Jugi 51, weltoffene Menschen beim Fussballplatz Längimoos
Sa
13.01.
18.00 – 24.00
Comitato genitori scuole Bassersdorf
Befana-Fest
Mehrzweckhalle Ebnet
Sa – So
13.01. – 14.01.
07.00 – 20.00
FC Ba
E- und F-Junioren Hallenturnier
TH Hatzenbühl
So
21.01.
14.00 – 17.00
Bibliothek + Ludotek
Spielnachmittag mit Sonntagsausleihe
Bibliothek
Di
23.01.
13.30 – 15.30
Tandem + Gemeinde
«Café international» - Treffpunkt für kontaktfreudige, Jugi 51, weltoffene Menschen beim Fussballplatz Längimoos
Do
25.01.
17.20 – 19.00
Bibliothek
«Persönliche Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested
Bibliothek
Sa – So
27.01. – 28.01.
07.00 – 20.00
FC Ba
C- und D-Junioren Hallenturnier
TH Hatzenbühl
Sa
27.01.
14.00 20.00
Guggenmusik Kookaburra
Fasnacht «Dschungel-Party» mit Kinderumzug (14.00) und Maskenparty (20.00)
MZH Ebnet
Di
30.01.
19.00
Elternrat Ebnet
Vortrag von Henri Guttmann «Vorpubertät – die Ruhe vor dem Hormongewitter»
Sekundarschule Hatzenbühl
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus
Sportclub Nürensdorf
Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.sportclub-nuerensdorf.ch
Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
16.45 – 17.45
Pro Senectute
Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22
Turnhalle Ebnet
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volley Nüeri
Training Herren 1 und Herren 2
Turnhalle Hatzenbühl, www.volleynueri.ch
Jeden 2. Di
11.30
Ref. Kirche
Kochtreff
Zentrumsbau, 3. Stock
Veranstaltungen
Dorf-Blitz 12/2017
51
Jeden Mi
13.30 – 18.30 18.30 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff und Jugi-Tunes (Mittelstufe) Betrieb nach Bedarf (Oberstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38 Jesse Gerner 079 626 45 10
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden Mi
19.00 – 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden 1. Do
09.30 – 11.30
kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden 2. Do
17.00 – 19.30
Offene Jugendarbeit Nü
Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51 Jesse Gerner 079 626 45 10
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
14.15
Nüeri-Netz
Everdance
Schulhaus Hatzenbühl
Jeden Do
17.30. – 19.00
Turnverein Nü
Mädchen-Riege
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog Auskunft : W. Tschannen, 044 836 76 30
Singsaal Ebnet
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nürensdorf
Jeden letzten Do Jeden Fr
16.00 – 23.00
Offene Jugendarbeit
Jugi 51 (Oberstufe)
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51 Jesse Gerner 079 626 45 10
Jeden letzten Fr
14.00
Nüeri-Netz, Ökumene
Spielen macht Spass
Restaurant Bären, 1. Stock
Andere Gemeinden Tag
Zeit
Veranstalter
Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnen- und Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Seniorenverband Winterthur Senioren
Anlass
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 – 17.30
Kulturkommission Kloten
Stadtsaal Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Ort/Kontakt
Neue Notfalldienstnummer ab 1.1.2018 Ab 1. Januar 2018 ist eine neue Notfalldienstnummer aktiviert. Diese lautet: 0800 33 66 55 und ist gratis für den Benutzer. Bitte beachten Sie, dass diese Nummer erst im neuen Jahr aktiviert wird! Diese neue Nummer ersetzt die bisherige medizinische Notfallnummer 0848 99 11 22. Die alte Nummer ist zwar noch aktiv, wird aber in einem Jahr deaktiviert werden.
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☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145
Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
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