Nr. 12 22.12.2016 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Im Überblick
Perfekt inszenierte Nationalratspräsidentenfeier für Jürg Stahl
Jürg Stahl im Glück
Der neu gewählte Nationalratspräsident und Swiss Olympic-Präsident Jürg Stahl hat ein spannendes und intensives Jahr vor sich. Wie er sich darauf vorbereitet und wo es Parallelen zwischen Politik und Sport gibt, erzählt er im InterSeiten 4 / 5 view.
Souverän vertrauensvoll Trotz Rückweisungsantrag der Rechnungsprüfungskommission (RPK) nimmt der Bassersdorfer Souverän mit grossem Mehr den Voranschlag 2017 ab. Der Gemeinderat freut sich über das Vertrauen, die RPK tritt farblos auf. Seite 13
Parcours der Emotionen Die Nationalratspräsidentenfeier für Jürg Stahl Ende November ging in Etappen vor sich. Eine davon war in Brütten mit der ganzen Politikerelite im Schlepptau. Das OK um Daniel Wiesmann mit allen Helfern und Schulkindern inszenierte eine perfekte Feier und hinterliess schweizweit eine gute Visitenkarte. zur Mehrzweckhalle Chapf und die von Susanne Gutknecht Alphornbläser waren bereit. Es blies ein bissiger Wind auf dem Hügel, «Ein Lottosechser» nannte OK-Präsi- aber das störte niemanden. Alle wadent Daniel Wiesmann das Wetter am ren aufgeregt und als Jürg Stahl mit 30. November, dem Ehrentag für den Ehefrau Sabine, Bundesrätin Doris in Brütten wohnhaften und frisch ge- Leuthard und Regierungspräsident kürten Nationalratspräsidenten Jürg Mario Fehr ins Hintergässli einbog, Stahl. Die Bühne war bereit für ihn gab es laute Zurufe und Applaus – und um 16 Uhr hielten die Busse mit keine Frage, Brütten war in Festlaune. den Ehrengästen. Die Schulkinder standen mit ihren rot-weissen Müt- Flug über dem Buck zen bereit mit farbenfrohen Fähnchen, die sie bereitwillig schwenkten. Auf dem Schulhausplatz waren mehDie Ehrendamen des TV Brütten be- rere weisse Zelte aufgebaut, in denen zogen Stellung bei der Abzweigung sich die Gäste stärken konnten. Jedes
Zelt war einer sportlichen Station von Jürg Stahl gewidmet: Männerriege, Pferdesportclub, Leichtathletik, Skifahren und Fallschirmspringen. Mit alten Fotografien, Medaillen und Trikots brachte das OK Farbe in die Zelte und man hörte einige Lacher der Gäste zu den Bildern. Die schöne Abendstimmung auf dem Buck wurde durch die Ankunft von 17 Fallschirmspringern zu einer grossartigen Kulisse. Man sah Jürg Stahl die Freude an, als «seine Fallschirmspringer» in perfekter Formation über dem Festgelände schwebten und direkt auf den ausgelegten Kreuzen in der Wiese landeten. Als erster mit Thomas Fritsche ein Brüttener, gefolgt von seinen
Fortsetzung auf Seite 2
Intensive Diskussionen Brüttens Gemeindeversammlung dauerte lange. Jedoch nicht zum Thema Budget 2017, sondern zum Kreditbegehren für den Architekturwettbewerb der Zentrumsplanung. Nach zähem Ringen wurde der Kredit deutlich angenommen. Seite 27
Dürftige Teilnahme Mit wenigen Teilnehmern an der Gemeindeversammlung in Nürensdorf wurden die Geschäfte speditiv erledigt. Der Voranschlag 2017 wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Seite 35
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Jürg und Sabine Stahl freuen sich über den Grossaufmarsch der Brüttener Kinder. (Fotos: Susanne Gutknecht)
Thema des Monats
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Gedanken zum Jahreswechsel staltet werden, aufgewachsen und tragen sie weiter. Auch ich – ich liebe Weihnachtstraditionen! Dieses Jahr sieht es bei uns ein bisschen anders aus. Im Klartext haben wir mit Traditionen gebrochen, unsere Familie wird ausbrechen und eine Woche wegfahren.
Annamaria Ress
Weihnachtszeit und Jahresende sind gefüllt mit Traditionen, lieb gewonnenen Aktivitäten, die man gerne «wie immer» gestaltet, feiert oder begeht. Wohl sind wir alle in solchen Traditionen, die von Familien gebildet und ge-
Kollegen, jeder mit einer Kantonsflagge am Bein befestigt. Während der anschliessenden Ansprache von Stahls ehemaligem Rekruten Manuel Dubs, zeigte sich der frischgebackene Nationalratspräsident sehr gerührt und konnte seine Emotionen beim anschliessenden Schlachtruf der Truppe abbauen. Mit einer Glocke und einem Buch beschenkt, ging der Tross weiter in die Mehrzweckhalle, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Klare Aufforderung Gemeindepräsident Rudolf Bosshart war als erster Redner an der Reihe und
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Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 redaktion@dorfblitz.ch E-Mail Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8
Bei der Planung dieser Woche fiel mir wiederholt auf, wie oft man doch Mühe hat, sich gegenüber Neuem zu öffnen. Da nehme ich mich gleich selbst an der Nase. Im ersten Moment schätze ich Veränderungen jeweils nicht sehr. Besonders natürlich dann, wenn zuvor immer alles ohne Probleme über die Bühne ging. Damit meine ich nicht nur die schon erwähnten Festtage, sondern auch Veränderungen im Freundeskreis, in der Familie, im täglichen Ablauf zuhause oder im Produktionslauf unserer
überzeugte mit einer humorvollen Rede. «Tschüge, du gehörst zu uns, auch wenn du nicht hier geboren wurdest.» Er lobte die unkomplizierte Art Stahls und attestierte ihm, dass die «Moderatorenrolle» ihm sicher liege, die er als Nationalratspräsident inne haben werde. Er sparte aber auch nicht mit versteckter Kritik am Bundesparlament und forderte Stahl auf, die Verantwortung, das Parlament zu führen und Resultate zu erreichen, wahrzunehmen und regte an, dass man weniger mit «Herummeierei» von sich reden mache. Stress abbauen könne er jederzeit in der Männerriege, dort sei auch der Stammtisch für ein Debriefing bereit. Und falls
Zeitung. Dabei – das muss ich ehrlich gestehen – bringen Änderungen häufig viel Positives mit, wovor man sich nicht fürchten muss. Im Gegenteil!
Was weg fällt und was neu dazu kommt, sind Diskussionspunkte, während deren Austausch sich ein Team noch näher kommen kann.
Vermeintliche Freunde oder Bekannte wenden sich anderen zu, dafür erweitern neue Bekanntschaften den Kreis. Ein Paar in der Familie trennt sich – dafür lassen sie sich einzeln intensiver erleben bei Begegnungen. Eine Operation mit anschliessender Rekonvaleszenz behindert das Erledigen des Haushaltes oder des Einkaufs – dafür erhält man viel Hilfe von den anderen Familienmitgliedern, die Rollen werden neu verteilt. Und nicht zuletzt muss man bei der Produktion einer Zeitung auch mit der Zeit gehen – früher oder später sind auch hier Veränderungen im Produktionslauf oder im Erscheinungsbild zu tätigen.
Man sollte achtsam sein mit Neujahrsvorsätzen. Aber meiner ist bereits gefällt und ich hoffe, ich falle nicht in alte Verhaltensmuster zurück. Ich möchte offen bleiben für all das Neue, das künftig auf mich zukommt. So werde ich liebgewonnene Traditionen weiterhin schätzen, vielleicht ergänzt mit neuen Fixpunkten, die unser Leben bereichern. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein frohes Weihnachtsfest – ob traditionell oder neu bestückt – und ein gesundes und glückliches 2017. Annamaria Ress
er einmal wirklich Karriere machen wolle, könne er ja für den Posten des Gemeindepräsidenten kandidieren.
rem strebst, wäre vielleicht auch Regierungsrat ein Job für dich.»
Oase Brütten Regierungspräsident Mario Fehr lobte Brütten: «Mit dem energieautarken Haus und einem Nationalratspräsidenten schreiben Sie hier Geschichte.» Fehr nahm die Aussagen Stahls in einem Interview im Dorf-Blitz von 2009 als roten Faden für seine Rede und zeichnete so ein Bild des Privatmannes Jürg Stahl. «Brütten ist meine Oase», habe er gesagt und offensichtlich finde er hier die nötige Bodenhaftung. Auch Fehr offerierte einen Karriereschritt: «Falls du nach noch Höhe-
Dann war die Reihe an Jürg Stahl, der einen kurzen Abriss des Festtages für die Brüttener zeichnete. Brütten sei wirklich seine Oase, die Brüttener und vor allem seine Familie respektierten und schützten ihn, damit er sich erholen könne. Er sei vielen zu grossem Dank verpflichtet. Stahl erwähnte auch die Vereine, die grosse Arbeit leisteten und den Generationen Sorge trügen. Am Ende seiner Rede sprach er Pfarrer Leonhard Jost direkt an, der
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
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Auflage 22. Jahrgang | 9300 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.–
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ihn getraut und seine Tochter getauft hat: «Du bist unheimlich wichtig für mich.» Mit einer Gesangseinlage der Brüttener Schulkinder, einer Reckvorführung der Männerriege und einer Tanzeinlage des «GymTeams» wurden die Reden zwischenzeitlich aufgelockert und ernteten viel Applaus. Anschliessend blieb noch Zeit für Fotos und einen kurzen Apéro.
die Aufräumarbeiten. Mit vereinten Kräften wurden die Zelte abgebaut und die Kühlschränke aufgeladen. Nach getaner Arbeit gesellten sich alle in die Mehrzweckhalle. In der Küche brieten einige Mitglieder des Männerkochclubs und Helfer Würste und Fleischstücke für die zahlreich erschienen Besucher, daneben lief die Friteuse heiss.
Guter Zusammenhalt
Spätabends kehrte Jürg Stahl mit rund 60 Personen nochmals zurück und war überrascht, wie viele noch auf ihn gewartet hatten. Rudolf Bosshart fasste die Stimmung des Tages in einem Wort zusammen: «Hammermässig!» ◾
Bundesrätin Doris Leuthard las währenddessen gutgelaunt einige der Zeichnungen und Aussagen der Schulkinder, die an Stellwänden für einen Farbfleck sorgten. «Ich kenne Tschüge schon lange und mag ihn gut», sagte die Magistratin auf Anfrage. Es sei wirklich eher selten, dass sie zweimal so kurz aufeinander am selben Ort sei, nachdem sie im Juni das energieautarke Haus an der Unterdorfstrasse eröffnet hatte. Sie spüre hier einen guten Zusammenhalt in der Bevölkerung. Ihr Augenmerk sei als nächstes auf den Brüttener Tunnel gerichtet, erzählt sie. «Vielleicht ist er nicht so wichtig für Brütten, aber sicher wichtig für die Region. Immerhin ist Brütten hier Namensgeber», meinte sie lachend und bestieg den Bus, um zum Festessen nach Kloten weiterzufahren.
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Bundesrätin Doris Leuthard besuchte Brütten bereits zum zweiten Mal.
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Gemeindepräsident Rudolf Bosshart lobte und mahnte.
Fest für alle Am Abend gab es für die Brüttener noch ein Fest in der Mehrzweckhalle. Kaum waren die Gäste abgefahren, begannen für die Helfer aber zuerst
Tiefe Zufriedenheit beim OK Jürg Stahl wurde von seinen Fallschirmspringer-Kameraden überrascht, die plötzlich in Formation über dem Buck auftauchten.
Tipps für Jürg Stahl im Präsidialjahr Wenn ich die Schweiz regieren könnte, würde ich… … schupsen verbieten … befehlen, dass alle miteinander befreundet sind … Krieg verbieten … darauf achten, dass schöne Landschaften erhalten bleiben … befehlen, dass Zootiere in riesigen Gehegen gehalten würden … befehlen, dass niemand mehr badet, nur duscht, um Wasser zu sparen Die Sätze sind Zitate der Kinderzeichnungen im Schulhaus Chapf. (sg)
OK-Präsident Daniel Wiesmann zeigte sich nach den Feierlichkeiten sehr zufrieden. Es sei für alle Mitglieder im OK ein absolutes Highlight gewesen – von A bis Z. «Klar gab es hie und da noch Unvorhergesehenes, aber unserem Team war kein Berg zu hoch.» Besonders gefreut habe ihn die Reaktion von Werner Malär, dem Leiter der Staatskanzlei, der für den gesamten Ablauf des Tages verantwortlich war. «Er ist auf mich zugekommen und war begeistert über die Organisation hier in Brütten.» Ein hohes Lob für das gesamte OK, da er zu Beginn sehr skeptisch war, aber mit zunehmender Zusammenarbeit sein Vertrauen spüren liess. «Neben Tschüges Emotionen sicher einer der tollsten Momente!» (sg)
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Monatsinterview
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Jürg Stahl steht ein intensives Jahr bevor
Kraft aus glücklichen Zeiten Ende November wurde der Brüttener Jürg Stahl für zwei hohe Ämter gewählt: Zum Nationalratspräsidenten und zum Präsidenten von Swiss Olympic. Nach vielen lobenden Worten und Ehrungen kehrt jetzt der Alltag ein, der während seines Präsidialjahres im Nationalrat nicht ruhiger sein wird. von Susanne Gutknecht Jürg Stahl oder sollte ich Tschüge sagen? Welcher Jürg Stahl ist der richtige Stahl – der Brüttener Tschüge oder der Nationalrat Jürg Stahl? Der gute «Tschüge» wurde in der Presse in den letzten zwei Wochen arg überstrapaziert. Ich hatte letztes Jahr Diskussionen mit meinem Team um diesen Begriff Tschüge wegen der Wiederwahl. Tschüge findet man nicht im Internet oder auf Wahllisten, wenn man mich sucht. Und doch bin ihn für alle – in Brütten oder in Bern. Ich fühle mich mit diesem Namen sehr wohl, fülle als «Tschüge Jürg Stahl» mein Amt aus und lebe als Tschüge in Brütten. Wie haben Sie als Hauptperson Ihren Festakt am 30. November er lebt? Er war von morgens bis spät abends emotional sehr bewegend für mich. Ich habe eine unglaubliche Kameradschaft gespürt von sehr vielen Seiten, seien dies nun meine Freunde, die mich seit 30 Jahren begleiten und das Fest organisierten, seien dies Politiker-Freunde, die mit vollem Herzen dabei waren und nicht nur aus Pflichtbewusstsein, oder auch die vielen Vereinskollegen und Brüttener, die Spalier standen.
Ich habe unglaubliche Kameradschaft gespürt Welche drei Momente kommen Ihnen spontan in den Sinn, wenn wir von Höhepunkten sprechen? Das ist schwierig – es waren so viele spezielle Momente. Meine Frau Sabine und unsere Tochter Valérie, die mich am Bahnhof Winterthur als
Jürg Stahl wurde am 28. November zum Nationalratspräsidenten gekürt. (zvg)
erste umarmten. Dann die grosse Zahl der Vereine entlang der Stadthausstrasse in Winterthur. Sie haben einen Tag frei nehmen müssen bei der Arbeit, mussten sich organisieren und bei Kälte warten. Auch Vereinskollegen meiner Frau Sabine, die mit den Pferden Spalier standen. Wenn ich mir vorstelle, wie aufwändig es war, mit den Pferden bis in die Stadtmitte vorzudringen – unglaublich. Dann sicher auch das Zurückkommen nach Brütten nach den Festlichkeiten. Ich bin ja kein Star oder gefeierter Sportler und hatte daher wirklich nicht erwartet, dass noch derart viele Leute in der Mehrzweckhalle Chapf auf uns warten würden. Als ich dann um 0.30 Uhr nach Bern gefahren wurde, konnte ich alles noch ein wenig verdauen. Das Fest ging meines Wissens noch bis um 4 Uhr morgens. War es Ihnen plötzlich zu viel? Nein, aber ich habe gelernt, dass ich zwar mit wenig Schlaf auskommen kann, aber eine Freinacht liegt nicht drin. Das Feiern ist eines – den Job gut ausfüllen jedoch das Andere. Ich
musste am Donnerstag eine Nationalratsdebatte präsidieren. Die Fallschirmspringertruppe hat bei Ihnen auch gepunktet, wie man Ihrem Gesichtsausdruck auf den Bildern entnehmen kann? Definitiv einer der speziellsten Momente! Ein Sunset-Sprung ist für e inen Fallschirmspringer einfach das Grösste – und dass das Wetter mitspielte am 30. November war einfach unglaublich. Diesen Programmpunkt zu organisieren war sehr anspruchsvoll wegen der Nähe zum Flughafen und den Windverhältnissen. Als dann auch noch der Brüttener Thomas Fritsche als erster landete – war ich emotional am Limit. Es hat mir viel bedeutet, weil dieser Abschnitt meines Lebens eine schöne Zeit war. Wir waren jung, unbeschwert. Zu der Zeit war der Film «Top Gun» in den Kinos aktuell und wir waren in Dübendorf stationiert, um uns herum der JetBetrieb und wir fühlten uns so richtig als Helden (lacht). Die militärische Ausbildung war jedoch sehr hart: Man musste wirklich körperlich fit sein, verschwiegen und auch ein wenig mutig. Das schweisst natürlich zusammen und dass mein ehemali-
ger Rekrut Manuel Dubs nach 28 Jahren dabei war und aus dem Nähkästchen plauderte, war wirklich ein schöner Moment.
Ich war emotional am Limit Wenn Sie die körperliche Fitness ansprechen – haben Sie überhaupt noch Zeit, Sport zu treiben? Ja sicher, die Zeit dafür muss ich mir auch nehmen. Ich spiele Tennis, fahre gerne Ski und nutze jede Gelegenheit dazu, wenn ich in den Bergen bin. Dann bin ich auch aktiv in der Männerriege Brütten, vielleicht nicht mehr so oft wie früher, aber doch regelmässig. Ich war zum Beispiel am Donnerstag nach meiner Feier dort und wollte das Debriefing einfordern, dass mir von Gemeindepräsident Rudolf Bosshart in seiner Rede angeboten wurde – er war jedoch nicht da (schmunzelt). Was reizt Sie am Sport treiben? Im Sport sind immer viele positive Emotionen mit drin, ob nun beim eigenen Sport treiben oder auch als Zuschauer einer Veranstaltung: Man
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fiebert mit, identifiziert sich mit dem Sportler, leidet oder freut sich mit ihm. Als Jugendlicher lernt man spielerisch und unbewusst sehr viel: Disziplin, sich einzuordnen oder auch Spielregeln zu achten. Das sind alles Attribute, die fürs Leben in einer Gemeinschaft wichtig sind. Mich reizt auch der Wettkampf, sich messen mit einem anderen Sportler. Das sind sehr motivierende Erlebnisse, die auch Schwung für den Alltag geben können.
Mich reizt auch der Wettkampf Die Politik erscheint einem mitun ter auch als Wettkampf. Gibt es Parallelen zwischen Sport und Politik? Natürlich ist die Politik mit ihrer Parteienwelt und verschiedenen Meinungen und Haltungen der Politiker auch ein kompetitives Umfeld. Beim Sport gibt es ein Siegertreppchen, die Politik hat jedoch zwei Siegertreppen – eine nach links und eine nach rechts. Der Druck ist für viele Politiker enorm hoch, das hat dann nichts mehr mit dem spielerischen Konkurrenzwettkampf eines Freizeitsport-
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Ich denke nicht mehr nur schwarz-weiss Spüren Sie einen solchen Druck zurzeit? Nein, ich erlebe zurzeit im Amt des Nationalratspräsidenten eine andere politische Disziplin. Für dieses Amt gibt es keine Kampfwahl, sondern es wird einem im Zyklus verliehen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Ein Bundesrat wird dagegen angefeindet, steht voll im Rampenlicht und braucht ein sehr dickes Fell. Ich bin kein Politiker, der im Rampenlicht steht und sich sehr wichtig nimmt. Das überlasse ich anderen. Ich bin jetzt 17 Jahre in Bern tätig, habe 19 Bundesräte miterlebt, Wahlen, Spaltungen, Abwahlen… Ich habe gelernt, zufrieden zu sein mit den Möglichkeiten, die ich habe. Ich denke nicht mehr nur schwarz-weiss, wie das vielleicht früher eher der Fall war. Und diese Zufriedenheit gibt mir auch Gelassenheit, ich lasse mich weniger provozieren und sehe nichts als selbstverständlich an.
Was wäre denn eine solche Selbst verständlichkeit? Seit rund einem Jahr ist mein Leben mit sehr vielen positiven Momenten beschenkt. Ich habe eine Frau und eine Tochter, die mir viel bedeuten und erlebe auch meine Zeit als Politiker sehr positiv. Ich habe Glück gehabt, kann aber nichts dafür und kann es auch nicht allzu stark beeinflussen. Daraus kann ich jedoch sehr viel Energie gewinnen, die mich leistungsfähig macht. Aber es war nicht immer so: Es gab schwierige Phasen – sei dies privat oder auch auf meinem politischen Weg. Ich habe mich gefragt, ob es richtig ist, was ich da mache. Daraus habe ich die Lehre gezogen, dass man nichts als selbstverständlich nehmen soll und sich eine Unbekümmertheit bewahren sollte. Ich habe mit meinem Cousin erlebt, dass das Leben sehr schnell und unerwartet zu Ende sein kann, daher müssen wir die Momente nutzen, die wir haben. Auch unsere Zeit auf der Welt ist nicht selbstverständlich. Ihre Nähe zur ehrenamtlichen Ar beit wird immer wieder hervorge hoben. Ist das ein gutes Profi
Abschalten gelingt Jürg Stahl am besten in Brütten mit der Familie, trotz gelegentlichen Telefonaten auch an freien Tagen. (sg)
5 lierungsinstrument oder wirklich ein Herzenswunsch von Ihnen? Nein, definitiv etwas, was mir immer wichtig war im Leben und was ich s icherlich auch weiterhin machen werde. Ich hatte schon viele Ehrenämter inne und habe mich freiwillig engagiert. Das gehört einfach zu meinem Leben. Sie ist zudem eine unglaubliche Stütze unseres Landes. Stellen Sie sich die vielen Bereiche vor, wie zum Beispiel im Sport oder der Alterspflege: Da vollbringen zig Personen eine unglaubliche Leistung, die wir über bezahlte Arbeit nie stemmen könnten. Da muss es uns gelingen, mehr Anerkennung auszusprechen und zu zeigen, wie wertvoll diese vielen Engagements sind. Das ist noch nicht bei allen Politikern angekommen.
Die ehrenamtliche rbeit ist eine A nglaubliche Stütze u unseres Landes Diese anerkennende Haltung scheint jedoch oft mit dem heuti gen Egoismus und der Tendenz zur schnellen Kritik unterzugehen – oder sehen Sie das anders? Sicher erhalten viele Personen, die sich einsetzen, auch oft Kritik. Ich war ebenfalls Präsident eines Vereins und musste mir einiges anhören von den Eltern. Kaum gibt es etwas, was nicht rund läuft, stehen die Kritiker und Besserwisser da. Genau deshalb habe ich mich eben entschieden, mir die Laune nicht von einigen wenigen verderben zu lassen, sondern die vielen kleinen positiven Zeichen zu sehen. Ich hatte soeben ein Erlebnis in meinem Büro in Bern, als mir spontan eine kleine Gruppe von Special Olympics Athleten ein Bild schenkten, das sie gemalt hatten. Solche Erlebnisse sind unbezahlbar und einfach nur zum Geniessen. Eine letzte Frage – einige Brüttener trugen Ihr Logo auf den Jacken an geheftet. Was bedeutet die Burg mit den Zinnen in Ihrem Logo? Meine Frau und ich nennen unser Haus «unsere Burg». Mein Onkel ist Grafiker und hat dazu zur Hochzeit ein Logo kreiert, das wir nun jeweils für spezielle Anlässe mit neuen Ini tialen versehen – also für das Nationalratsjahr mit «jsnrp». ◾
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Aus Behörde und Verwaltung Altersstrategie
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ti Gratula
Wir gratulieren
Der Gemeinderat setzt die Firma Meta Cultura aus Zürich für die Projektleitung «Altersstrategie Bassersdorf» ein. Aufgabe der Projektleitung ist es, zusammen mit relevanten lokalen Institutionen eine Strategie und damit Grundlagen für eine möglichst optimale kommunale Altersversorgung zu erarbeiten. Unter Berücksichtigung der Resultate der neuesten Obsan-Studie soll die externe Projektleitung ein Konzept mit einer 10-Jahresplanung inklusive Massnahmenplan erarbeiten.
Preisgünstiger Wohnraum zum 90. Geburtstag am 11. Januar Berta Hug-Bomatter c/o Alters- und Pflegeheim Schmiedhof, Zürich am 21. Januar Agnes Haberstich-Gallusser Im Schönengrund 18
zum 85. Geburtstag am 1. Januar Arnaldo Sapienza c/o C. Tona Im Steinacher 8 am 7. Januar Apollonia Zurgilgen-Rupp Rebhaldenstrasse 26 am 13. Januar Annemarie Moor-Bopp Lindenacher 27 am 15. Januar Oswald Binder Kirchgasse 10
zum 80. Geburtstag am 14. Januar Sylvia Esslinger-Storz Breitistrasse 34
Die Verordnung enthält Vorgaben betreffend Inhalten und Verfahren einer kommunalen Einforderung von preisgünstigem Wohnraum auf Stufe der Nutzungsplanung. Die neue Regelung orientiert sich an der bereits bestehenden Wohnbauförderungsverordnung des Kantons Zürich. Zusätzlich sollen die Gemeinden auf kommunaler Ebene Belegungsvorschriften für diesen Wohnraum erarbeiten. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass eine Umsetzung dieser Verordnung für die Gemeinden sehr aufwändig ist und regt an, das vorge-
schlagene System für den Vollzug auf Gemeindeebene zu überdenken und im Sinne der Verwaltungsökonomie zu vereinfachen. Die ausführlichen Erwägungen mit entsprechenden Anträgen wurden dem kantonalen Amt für Raumentwicklung zur Prüfung übermittelt.
Stellungnahme zum Sachplan Infrastruktur (SIL) Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt ist das Planungs- und Koordinationsinstrument des Bundes für die planerischen Anliegen der zivilen Luftfahrt in der Schweiz, basierend auf dem Raumplanungsgesetz (RPG). Mit den vorliegenden Anpassungen sollen die raumplanerischen Leitplanken für die Entwicklung des Flughafens Zürich festgelegt werden. Der Gemeinderat hat die Inhalte diskutiert und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt Anpassungswünsche im Interesse der Gemeinde übermittelt.
Die Schweiz ist eines der ersten Länder, welches ein offizielles Informationssystem für öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen wie zum Beispiel kommunale Nutzungsplanung, Waldgrenzen, Grundwasserschutzzonen und weitere eingeführt hat.
Für Eigentümer und Planer Mit dem «ÖREB-Kataster» sind die relevanten Informationen über das
Die Schlussabrechnung für die im 2013 gestartete Sanierung der Steinligstrasse inklusive Ratzenhaldenweg wurde genehmigt. Das Gesamtprojekt mit einem Kostenvoranschlag von 2 176 200 Franken konnte mit Minderkosten von rund 134 000 Franken abgeschlossen werden. Die Schlussabrechnung für die Kanalisationssanierung an der Geerenstrasse wurde mit einer Kostenüberschreitung von 20 699 Franken genehmigt.
Einbürgerungen
Weitere Mitteilungen:
In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: Kumbuesa Noah Patricio, aus Angola; Schwind Daniil, aus Deutschland; Thavarajan Ladsika, aus Sri Lanka; Tomfohrde Chiara, aus Deutschland; Tomfohrde Guerric Nicolas, aus Deutschland.
Der Revisionsbericht 2015 des Kantonalen Sozialamtes (KSA) betreffend Zusatzleistungen wurde genehmigt. Die notwendigen Korrekturen wurden getätigt, ein Handlungsbedarf für
Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeinderat Bassersdorf
Der «ÖREB-Kataster» ist online! Ab sofort sind im kantonalen GIS-Browser zu jeder Parzelle in Bassersdorf die wichtigsten darauf lastenden öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB) ersichtlich und mit den entsprechen- den Dokumenten verlinkt: http:// maps.zh.ch.
weitere Massnahmen wurde nicht festgestellt.
Grundeigentum leicht und für jedermann zugänglich. Damit ist auch die Transparenz im Immobilienmarkt gewährleistet. Es profitieren folglich Grundstückeigentümer, Immobilienbesitzer, Planer und Architekten, Ingenieurunternehmen sowie Behörden und die öffentliche Verwaltung davon. 2014 gingen die ersten Kantone online, ab 2020 wird der Kataster landesweit verfügbar sein. Bund und Kantone teilen sich die Führung des «ÖREB-Katasters» und tragen auch die Kosten. Die Nachführungskosten werden von der Gemeinde getragen. Der Auftrag für die Nachführung des ÖREB-Katasters 2017 bis 2022 ging an die Gossweiler AG aus Dübendorf. Abteilung Bau + Werke
Die Kultur- und Bibliotheks kommission lädt herzlich
ein zum
Neujahrskonzert Unter der Leitung von Antal Barnás gibt die ungarische Kammerphilharmonie Werke der Straussdynastie zum Besten. Mittwoch, 4. Januar 2017, 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr) Ref. Kirche Bassersdorf Tickets sind in der Bibliothek und bei der Drogerie Hafen erhältlich (Eintritt Fr. 30.–). Kultur- und Bibliothekskommission
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Gesunde Ernährung im Alter Gesundes Essen und ausreichend trinken sind auch für ältere Menschen die Voraussetzungen für Fitness, Gesundheit und körperliches Wohlbefinden. Ein paar wichtige Punkte dazu: Was essen Sie am besten? Selbst gekochte, warme Mahlzeiten sind zu empfehlen. Mit saisonalen Nahrungsmitteln bringen Sie die nötige Abwechslung in Ihren Speiseplan. Zu welcher Tageszeit essen? Wertvolle Energie liefert ein Morgenmüesli mit verschiedenen Getreideflocken, frischen Früchten und
Nüssen. Legen Sie die Hauptmahlzeit auf die Mittagszeit. Nicht immer verträgt man das Essen gleich gut. Sie haben sicher schon erlebt, dass ein feines Essen am Abend wunderbar ist, aber den Schlaf nicht fördert, speziell in Verbindung mit Kaffee und Alkoholgenuss. Trinken bevor der Durst kommt. Der Körper hat einen Eigenbedarf von zirka zwei Litern Flüssigkeit pro Tag. Bei grösseren körperlichen Aktivitäten ist der Bedarf anzupassen. Vorteilhaft für die Verdauung ist morgens nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser.
Mit einer ausgewogenen Ernährung beeinflussen und stärken Sie Ihr Immunsystem. Die Kunst ist es, eine persönliche Balance zu halten und nicht zu übertreiben. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr. Weitere nützliche Tipps und Informationen zum Thema Ernährung im Alter erhalten Sie am öffentlichen Vortrag des Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit KZU am 1. Februar 2017 ab 18 Uhr im Pflegezentrum Bächli. Das freiwillige Redaktionsteam wünscht Ihnen für die kommenden
Festtage genussvolle Momente mit Augenmass, Gesundheit und Zufriedenheit. Roger Hardmeier Redaktionsteam «Informiert im Alter»
Kindergarten- und Schuleintritt 2017 / 2018 (Unterrichtsbeginn: Montag, 21. August 2017) Schulpflicht Der Besuch des Kindergartens ist obligatorisch und die allgemeine Schulpflicht gilt ab Eintritt in den Kindergarten
Einschulung in Kindergarten Die Einschulung respektive der obligatorische Kindergarten-Eintritt im Schuljahr 2017/2018 gilt für alle Kinder, welche in der Zeit vom 16. Juni 2012 bis 30. Juni 2013 geboren sind. Das entsprechende Eintrittsformular wird den Eltern im Januar 2017 per Post zugestellt. Einteilungswünsche können auf dem Eintrittsformular begründet aufgeführt werden. Ein separates Gesuch ist nicht notwendig! Eine vorzeitige Einschulung respektive Aufnahme in die Kindergartenstufe ist nur für Kinder möglich, deren Entwicklungsstand dies zulässt und die zwischen dem 1. und 31. Juli 2013 geboren sind. Für noch jüngere Kinder ist die vorzeitige Einschulung nicht mög-
lich. Gesuche um vorzeitige Einschulung müssen bis spätestens am 27. Januar 2017 eingereicht werden. Noch nicht einschulungsreife oder körperlich schwache Kinder können von der Einschulung respektive vom obligatorischen Eintritt in den Kindergarten um ein Jahr zurückgestellt werden. Entsprechend begründete Gesuche reichen Sie bitte bis spätestens 30. März 2017 schriftlich an die Schulverwaltung ein. Diese werden vom schulpsychologischen Dienst abgeklärt.
Stufenübertritt (Eintritt in die 1. Klasse) Der Übertritt in die 1. Klasse erfolgt auf Beginn des Schuljahres 2017/2018 bei allen Kindern, welche in der Zeit vom 16. Mai 2010 bis 31. Mai 2011 geboren sind sowie bei allen älteren, zurückgestellten Kindern automatisch. Für Kinder, welche bereits einen Kindergarten in Bassersdorf besuchen, braucht es keine formelle Anmeldung für den Stufenübertritt. Hingegen bitten wir die Eltern von Kindern, welche den Kindergarten nicht in Bassersdorf besucht haben und die 1. Klasse in Bassersdorf besuchen möchten, sich bis am 10. März 2017 bei der Schulverwaltung zu melden.
Meldepflicht Schulpflichtige Kinder, die ihre Schulpflicht nicht an der öffentlichen Volksschule der Gemeinde Bassersdorf erfüllen, müssen der Schulverwaltung durch eine Schulbestätigung der auswärtigen Schule gemeldet werden. Diese Meldepflicht betrifft alle Schulstufen (vom Kindergarten bis zur Sekundarschule).
gender Kriterien eingereicht werden: • Wenn ein vom Wohnort abweichender Betreuungsort des Kindes als Ausgangspunkt für die Zuteilung gelten soll • Erfahrungen zwischen Eltern und Lehrperson bei älteren Geschwistern • Wunsch oder Vermeidung von Geschwistern in der gleichen Klasse (zum Beispiel bei Zwillingen) • Gesundheitszustand des Kindes (mit ärztlichem Zeugnis)
Informationsabende Der Informationsabend zum Stufenübertritt in die 1. Klasse findet am Dienstag, 31. Januar 2017, 19.30 Uhr im Singsaal Schulhaus Geeren statt. Der Informationsabend zum Eintritt in den Kindergarten findet am Mittwoch, 1. Februar 2017, 19.30 Uhr im Singsaal Schulhaus Geeren statt. Eltern und Interessierte sind herzlich eingeladen. Die offiziellen Einladungen werden im Januar 2017 verschickt.
Gesuche aufgrund oben genannter Kriterien werden von der Schulleitung geprüft, eine entsprechende Zuteilung kann aber nicht garantiert werden. Ebenso kann eine Zuteilung in den vom Wohnort/Betreuungsort am nächsten gelegenen Standort nicht garantiert werden. Bis Ende Mai werden die Eltern schriftlich über die Zuteilung informiert.
Kontaktadresse Schulverwaltung Bassersdorf, Karl Hügin-Platz 1, Telefon 044 838 86 42.
Zuteilung Gesuche betreffend Zuteilungen können ausschliesslich aufgrund fol-
Schulverwaltung Bassersdorf
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Der «Wegwerfgesellschaft» zum Trotz
Stöbern, bringen oder spenden Die Stöberecke in der Wertstoffsammelstelle Ufmatten ist eine Art Holund Bring-Ort mit dem ein Zeichen gegen die allgemeine Tendenz zu einer Wegwerfgesellschaft gesetzt wird. Jeder Einwohner kann noch brauchbare Gegenstände bringen und auch etwas mitnehmen. Dies ist ganz bewusst ein kostenloses Angebot: Wer kann, darf aber gerne etwas spenden. Die Spendengelder kommen jeweils Ende Jahr einer gemeinnützigen Organisation aus der Region zugute.
Vielseitiges Angebot in der Stöberecke. (zvg)
Das Angebot richtet sich ausschliesslich an die Bevölkerung der Ge-
meinde Bassersdorf, der Handel mit Gegenständen aus der Stöberecke ist untersagt. Mit den neu ausgearbeiteten und vor Ort aufgelegten Regeln soll ein Missbrauch verhindert werden. Die Abteilung «Bau + Werke» bedankt sich beim Stöberecke-Team für den engagierten, freiwilligen Einsatz. Ebenso geht ein Dank an alle Einwohner, die zum Gelingen des Stöberecke-Konzeptes beitragen. Abteilung Bau + Werke
SBB Schalterschliessung Wie in der Oktober-Ausgabe informiert, hat der Gemeinderat die Verantwortlichen der SBB mit einem Schreiben auf die durch die geplante Schalterschliessung unbefriedigende Situation für die Bassersdorfer Bevölkerung hingewiesen. Die SBB ist sich bewusst, dass die geplanten Massnahmen für ihre Kunden eine Umstellung bedeutet. In ihrer Antwort teilt sie mit, dass
der Anteil des Ticketverkaufs über Vertriebspartner in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist und heute deutlich unter einem Prozent liegt. Die SBB rechnet damit, dass sich diese Entwicklung weiter verstärken wird und hat deshalb entschieden, aus dem Billet-Verkauf durch Drittpartner auszusteigen.
sammenarbeit mit Pro Senectute Schulungen für die selbstbedienten Kanäle geprüft.
Die SBB bietet über elektronische Kanäle und über das Telefon Unterstützung an. Ebenso werden in Zu-
Die ausführliche Antwort ist auf der Gemeindehomepage www.bassersdorf.ch aufgeschaltet.
Bau Bus-«Spange» startet am 9. Januar Dieses Vorhaben ist ein grösseres Strassenprojekt des Kantons, bestehend aus einer Totalsanierung der Bassersdorfer- respektive Klotenerstrasse zwischen der Dorfeinfahrt Bassersdorf und dem Einlenker Steinackerstrasse, dem Bau einer Linksabbiegespur auf der Steinackerund auf der Klotenerstrasse. Das wichtigste Teilprojekt, auf das viele Buspendler seit langer Zeit hoffen, ist allerdings der Neubau einer neuen Verbindungsstrasse zwischen der Grindel- und der Klo-
tenerstrasse. Diese so genannte «Spange» wird eigens für die Busse gebaut und soll die Fahrplanstabilität verbessern und die Anschlüsse an die S-Bahn am Bahnhof Bassersdorf optimieren. Das Einbiegen in und von der Stichstrasse und das Linksabbiegen von der Steinacker- in die Klotenerstrasse soll ausserdem mit einer Lichtsignalanlage geregelt werden. Diese ist auch Bestandteil der regionalen Verkehrssteuerung, welche den täglichen Stau aus dem Dorf halten und den Bus bevorzugen soll. Mit der neuen Linienführung
des Busses erhält auch die Sportanlage bxa ihre Haltestelle. Diese wird von der Gemeinde Bassersdorf erstellt. Die Verkehrsumleitungen und Einschränkungen während den Bauarbeiten würden signalisiert, wie das Tiefbauamt des Kantons Zürich mitteilte. Während der ganzen Bauzeit werde ausserdem der Veloverkehr über die nationale Radwegroute Nummer 5 (entlang des Altbaches) umgeleitet, so das Tiefbauamt. (rh)
Gemeindeverwaltung Bassersdorf
Präzisierung Abfall Im Frontartikel des November-DorfBlitz sind zwei Punkte unklar. Da in Bassersdorf das eingesammelte Grüngut in eine Vergärungsanlage gebracht wird, dürfen auch Speisereste und Gebäck kompostiert werden. Jedoch werden keine Sammelsäcke für Kunststoffe aus Haushalten in der Wertstoffsammelstelle Ufmatten entgegengenommen. Die Gemeinde akzeptiert die von Privatanbietern verkauften RecyclingSammelsäcke. Die gefüllten Säcke können an den Verkaufsstandorten der Privatfirmen zurückgegeben (sg) werden.
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Bassersdorfer Stimmberechtigte entschieden an der Urne
Ortsbus-Pilotversuch gescheitert Die Stimmberechtigten von Bassersdorf haben am Abstimmungssonntag vom 27. November dem «Ortsbus-Konzept 2016» eine klare Abfuhr erteilt. Sie lehnten die Initiative der Projektgruppe ÖV mit 2086 zu 966 Stimmen deutlich ab. Damit ist der vorgesehene dreijährige Versuchsbetrieb einstweilen vom Tisch. von Reto Hoffmann Mit einem Nein-Anteil von gegen 68 Prozent bei einer Stimmbeteiligung von 43 Prozent entschieden sich die Stimmbürgerinnen und -bürger von Bassersdorf, die Vorlage der Projektgruppe ÖV nicht zu unterstützen. Die drei Initianten Eduard Hofmann, Emil Engeler und Helmut Bucher wollten mit einem dreijährigen Versuchsbetrieb testen, ob in Bassersdorf das bestehende ÖV-Angebot mit einem Ortsbus ergänzt werden soll. Da die Kosten von einer Million Franken für die drei Jahre die Kompetenz des Ge-
meinderates überstiegen, musste das Volk an der Urne entscheiden. Und ebendiese Kosten wurden dem Projekt nun zum Verhängnis, obwohl viele Bassersdorferinnen und Bassersdorfer die Idee im Vorfeld des Urnenganges sympathisch fanden, wie Hauptinitiant Hofmann sagte. Angesichts der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde sind sie offenbar der Empfehlung des Gemeinderates gefolgt, der das «Ortsbus-Konzept 2016» aus Kostengründen ebenfalls ablehnte. Gemeindepräsidentin Doris Meier zeigte sich gegenüber dem Dorf-Blitz erleichtert, dass die Stimmberechtigten ein mehrheitliches Nein in die Urne gelegt hatten. Der Ausgang der Abstimmung sei für den Gemeinderat schwer einzuschätzen gewesen, seien doch die Initianten «mit viel Herzblut und einigen guten, kreativen Ideen in der Gemeinde präsent», so Meier. Die Vorlage hätte die Leute im Dorf beschäftigt, doch die Mehrheit hätte
sich nun für ein Nein entschieden und das gelte es zu respektieren, so die Gemeindepräsidentin.
Faire Verlierer Respektiert wird der Entscheid auch von der Projektgruppe. Enttäuscht seien sie nicht unbedingt, denn ein solcher Ausgang sei schon fast zu erwarten gewesen ohne den Rückhalt des Gemeinderates, meinte Eduard Hofmann nach dem Urnengang. «Immerhin haben 1000 Leute unser Anliegen unterstützt. Da kann auch der Gemeinderat nicht einfach darüber hinwegschauen.» Besonders gefreut habe ihn auch die Unterstützung von Seiten des Gewerbes, meint der Hauptinitiant. Trotz ihrer Niederlage gab sich die Projektgruppe ÖV als fairer Verlierer. «Bei einem Ja oder Nein, wir feiern mit Würde», schrieben sie auf einen Flyer, welchen sie kurz vor der Abstimmung noch streuten und luden vor allem die Helferinnen und Helfer im Hintergrund am Sonntag-
nachmittag unter dem Motto «Wir löffeln die Suppe aus» zum Kürbissuppen-Essen vor das Gemeindehaus.
Noch andere Themen im Köcher Dieses Projekt dürfte jetzt erst einmal in der Schublade verschwinden. Der Gemeinderat werde das Vorhaben Ortsbus jedenfalls nicht weiterverfolgen, wie Doris Meier bestätigt. Dagegen werde man sich intensiv mit einigen anderen Infrastrukturprojekten beschäftigen, welche für den Verkehr in der Gemeinde Einfluss haben werden, verrät sie. Auch die Projektgruppe wird dieses Thema nun wohl oder übel «ad acta» legen. Zurücklehnen mögen sich die umtriebigen Bassersdorfer allerdings nicht. «Wir haben noch andere Themen für Bassersdorf im Köcher, mit denen wir uns beschäftigen werden», meint Eduard Hofmann verheissungsvoll. ◾
«Wir löffeln die Suppe aus»: Initianten und einige Mitstreiter treffen sich nach dem Urnengang zum gemeinsamen Kürbissuppenessen. (rh)
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RPK agierte unverständlich und farblos
Souverän lehnte Rückweisungsantrag ab Der Voranschlag 2017, der an der Gemeindeversammlung anfangs Dezember vorlag, versprach spannende Diskussionen, da die RPK eine Rückweisung des Budgets bereits im Voraus verlangte. Am Ende wurde das Budget jedoch deutlich angenommen sowie auch das Kreditbegehren der Strassenbeleuchtung. von Susanne Gutknecht Die Bühne für die Rechnungsprüfungskommission (RPK ) war frei in der bxa Freizeitanlage und die 100 Anwesenden hätten wahrscheinlich eine ähnliche Finanzdebatte wie die letzten Jahre erwartet. Obwohl die RPK in ihrem Abschied eine Rückweisung des Budgets vorschlug und eine ausgeglichene Rechnung verlangte, agierte sie an der Versammlung harmlos. Finanzvorsteher Christoph Füllemann erläuterte zuerst den Voranschlag 2017 mit einem Aufwandüberschuss von 835 716 Franken und einem Investitionsvolumen von 19,84 Millionen Franken. Die hohen Investitionen gehen zur Hälfte auf die Fertigstellung des Schulhauses Chrüzacher, die Sanierung des Schulhauses Mösli sowie Werterhaltungsmassnahmen verschiedener Liegenschaften. Auch verschiedene Strassenprojekte, die Revision der Bau- und Zonenordnung, die Sanierung der Schiessstände, Hochwasserschutz und der Ausbau der Ara Eich schlagen mit 10,21 Millionen Franken zu Buche. Füllemann stellte jedoch klar, dass sparen im Strassenunterhalt «doof wäre. Dann hätten wir in ein paar Jahren dieselbe Situation wie bei den Schulhäusern heute.»
Drückende Schuldenlast Beim Ausblick der finanziellen Lage bis ins Jahr 2020 erwähnte Füllemann, dass eine Finanzplanung schwierig sei, noch schwieriger jedoch mit einem Zeithorizont von fünf Jahren. Füllemann zeigte seine unbeliebteste Folie, die Entwicklung der Nettoschuld pro Kopf. Kein Wunder, zeigten doch die blauen Säulen kontinuierlich nach unten und erreichen mit 3455 Franken im Jahr 2020 einen
vorläufigen Tiefpunkt. «So ziemlich am Ende des Kantonsmittels», kommentierte er diese Zahl. Bei der Nettoschuld der Gemeinde bezifferte er die Schulden bis im Jahr 2020 auf 70 Millionen Franken. Rund die Hälfte könne man aus eigenen Mitteln finanzieren, der Rest müsse fremdfinanziert werden, also durch Bankkredite. Dass bei einer unterdurchschnittlichen Steuerkraft Bassersdorf auch in Zukunft vom kantonalen Finanzausgleich abhängig sein werde, sei klar. Positiv sah Füllemann die Umstellung auf das neue Rechnungslegungsmodell (HRM2). Er erhofft sich davon für Bassersdorf bezüglich der Abschreibungen bessere Konditionen.
Farblose Voten der RPK Gespannt war nun das Publikum auf die Aussagen von Sascha Balmer, dem Vizepräsidenten der RPK. Wortführer Georg Fallegger war aus privaten Gründen abwesend. Balmer lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, bemängelte aber, dass die RPK anscheinend nicht gehört und ernst genommen werde. In der Laufenden Rechnung sei noch Sparpotential vorhanden. Den Prozess wollten sie nun mit einem Rückweisungsantrag anstossen und nicht mit einer Liste von Teilanträgen die Leute verärgern. Die eher harmlosen Worte erstaunten, ging es doch immerhin um eine Rückweisung des Budgets und somit der Folge, ein Notbudget in Kauf zu nehmen. Gemeindepräsidentin Doris Meier schien gewappnet und erklärte, dass gute ressortspezifische Gespräche geführt worden seien und man die Voten der RPK sehr wohl gehört habe, ebenso wie jene der Stimmberechtigten. Der Gemeinderat sei jedoch überrascht, dass eine Rückweisung das Resultat der Gespräche sei. Mit diesem Votum der Gemeindepräsidentin schien auch der Rückweisungsantrag vom Tisch, die Stimmung im Saal schien eher für den Gemeinderat als für die RPK zu sein. So fielen auch die Voten der Parteien für eine Ablehnung des Rückweisungsantrags aus.
Die durchgehende Beleuchtung der Fuss- und Radwegverbindung bis zur bxa soll zur Sicherheit beitragen. (zvg)
Steuererhöhung abgelehnt In der anschliessenden Diskussion wollten einige Anwesende wissen, wie man die Schulden abzubauen gedenke – «irgendwann müssen wir abbauen», so ein Votant. Füllemann stellte klar, dass man nicht an den Beträgen gross nach unten korrigieren könne. «Noch effizienter ist nicht möglich. Es gibt drei Hebel: Einnahmen hochfahren, Aufwand verkleinern oder ein Leistungsverzicht.» SP-Präsident Fritz Kauf zeigte sich «äusserst befremdet», dass sich der Gemeinderat weigere, eine Steuerfusserhöhung in Betracht zu ziehen. Er stellte den Antrag, den beantragten Steuerfuss von 109 Prozent um drei Prozent zu erhöhen. Damit hätte er fast Erfolg gehabt: mit 53 zu 44 Stimmen wurde der Antrag abgelehnt. Die anschliessende Abstimmung, den Steuerfuss auf 109 Prozent zu belassen, wurde mit grossem Mehr gutgeheissen. Zu diesem Zeitpunkt war von der RPK nichts mehr zu hören.
Keine Chance für Anträge Ein Votant stellte fest, dass man sich in der Gemeinde viele Ressourcen einkaufe und er sich frage, ob man da nicht einige Beraterhonorare einsparen könne. Füllemann antwortete deutlich: «Das Gemeindewesen ist ein unsagbar heterogenes Umfeld und reicht vom Bauunternehmer, zum Sozialarbeiter, zum Finanzexperten bis zum Lehrer.» Diese Breite an Aufgaben könne unmöglich abgedeckt werden. Ein Antrag von Peter Scheuermeier, die Erhöhung der 60 Stellenprozente im Polizeikorps zu streichen, da die
Gemeindepolizei gut genug dotiert sei für 12 000 Seelen, wurde mit 61 zu 15 Stimmen abgelehnt. Auch der Antrag, den Beitrag über 45 000 Franken für das Bahnhof Süd-Projekt zu streichen, wurde vom Souverän bachab geschickt. Für den Kredit argumentierte Gemeinderat Christian Pfaller, dass man sich bei solch grossen Infrastrukturprojekten Informationen und Argumente erarbeiten müsse, um dem Bund und dem Kanton entgegenhalten zu können. Am Ende der engagiert geführten Diskussionen wurde der Voranschlag 2017 mit 78 zu 6 Stimmen deutlich angenommen.
Beleuchtetem Weg zugestimmt Das letzte Traktandum, der Projektierungs- und Ausführungskredit für die Beleuchtung des Auen- und des Häuliweges bis zur Sportanlage bxa, war eine kurze Sache und wurde mit grossem Mehr ebenfalls durchgewunken. Die RPK portierte diesen Kredit mit den Worten: «Es ist ein sehr gutes Projekt und wir sehen den Sinn dahinter.» Es sei zu begrüssen, wenn Bassersdorfer mit dem Fahrrad oder zu Fuss in die bxa führen, «jedes Auto weniger hilft dem verkehrsgebeutelten Bassersdorf.» Liselotte Illi von der SP regte noch an, dass Gemeinderat Christian Pfaller doch Kloten kontaktieren solle, um den Weg gleich weiterziehen zu können. Es sei ein gut genutzter Arbeitsweg für viele Bassersdorfer, die am Flughafen arbeiteten. Mit ihrem gewohnten Jahresrückblick setzte Doris Meier noch einen stimmungsvollen Schlusspunkt. ◾
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Antwortschreiben zur Schliessung des SBB-Schalters
SBB ohne wirkliches Musikgehör Viel Unverständnis ist nach der Ankündigung über die Schliessung des SBB Billettschalters im Avec-Shop in der Bassersdorfer Bevölkerung zu hören. Dies hat den Gemeinderat dazu bewogen, sich mit einem Brief an die SBB zu wenden mit der Bitte, die Strategie nochmals zu überdenken. Eine Antwort ist zwar erfolgt – jedoch ohne Zugeständnisse. von Reto Hoffmann In seinem Schreiben drückte der Gemeinderat sein Befremden und Bedauern über die angekündigte Schliessung aus (siehe Seite 9). Dieses Missbehagen werde auch von den Gemeinden Nürensdorf und Brütten geteilt, denn der Billettservice falle nun nicht nur für die Bassersdorfer weg, sondern für ein grösseres Einzugsgebiet, heisst es in dem Schreiben, das von Gemeindepräsidentin Doris Meier und Verwaltungsdirektor Christian Pleisch unterzeichnet wurde. Neben einigen Reaktionen, welche die Gemeinde aus der Bevölkerung gesammelt hat, enthält der Brief an
Hilfe holt man sich über diese Nummer am Automaten. (rh)
die Bahnverantwortlichen auch konkrete Massnahmen, bei welchen die Gemeinde auf Unterstützung hofft. So sollen Einführungskurse für Seniorinnen und Senioren für das Bedienen der Automaten angeboten werden. Auch Spezialkurse für stark Sehbehinderte und Blinde wurden gefordert, sowie Informationsveranstaltungen für Vereine für das Lösen von Gruppenabos oder Spezialtickets. In ihrem Antwortschreiben an den Gemeinderat legten Peter Zeier, Leiter bedienter Vertrieb und Reto Stampfli, Regionenleiter der SBB, noch einmal dar, was die SBB zu diesem Schritt bewogen haben: Der Anteil des Verkaufs über Dritte (insgesamt sind dies in der Schweiz 52 Vertriebspartner, betrieben durch «Migrolino», «Die Post» und «Valora» sowie privaten Stationshalter)
sei über die letzten Jahre kontinuierlich gesunken und liege heute deutlich unter einem Prozent. Im Gegensatz dazu sei die Nachfrage bei SBB.ch und SBB Mobile stark gestiegen, schreiben die Verantwortlichen. Allein im vergangenen Jahr seien via Internet und Mobile App rund 40 Prozent mehr Billette als im Vorjahr verkauft worden. «Wir rechnen damit, dass sich diese Entwicklung in Zukunft noch verstärken wird», so Regionenleiter Stampfli.
Gratis-Helpline Automaten «Wir sind auch in Zukunft für unsere Kunden da – sowohl am Schalter als auch über unsere elektronischen Kanäle und über das Telefon», heisst es im Antwortschreiben an den Gemeinderat weiter. Die persönliche Beratung werde nicht an Bedeutung verlieren, aber man müsse sich den sich verändernden Bedürfnissen der Kunden anpassen. An allen Bahnhöfen stünden rund um die Uhr moderne Billettautomaten zur Verfügung. Über Gratis-Helpline-Automaten würden SBB-Mitarbeitende die Kunden – insbesondere auch ältere oder sehbehinderte Menschen – direkt per Telefon beraten. Die Telefonnum-
mer der Helpline sei an den Automaten mit taktil lesbaren Buchstaben angebracht und könne so auch von sehbehinderten Menschen ertastet werden.
Vorstösse von Dritten Inzwischen regt sich breiter Widerstand. So hat sich der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) eingeschaltet. Er hat eine Petition gegen den Serviceabbau beim Billettkauf lanciert. Bereits sind 22 000 Unterschriften aus der ganzen Schweiz zusammengekommen. Diese wurden Ende November den SBB überreicht. Der VCS wird bis Ende Februar 2017 weiter Unterschriften sammeln und diese Mitte März 2017 übergeben. Auch im Avec-Shop in Bassersdorf liegen derzeit entsprechende Unterschriftenbogen auf, wo innert weniger Tage bereits knapp 400 Unterschriften von Bassersdorfern und anliegenden Gemeinden zusammen gekommen sind. Ebenso forderte eine parlamentarische Arbeitsgruppe die SBB auf, das bewährte System beizubehalten. Mit einer Interpellation in der Septembersession machten sich zusätzlich die Fraktionen des St. Galler Kantonsrates dafür stark. ◾
Grosser Erfolg am Spaghetti-Essen
Aus gutbürgerlich wird mexikanisch
Das traditionelle Spaghetti-Essen des Gemeinnützigen Frauenvereins lockte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste ins Franziskuszentrum der katholischen Kirche. Mit grossem Elan servierten die Helferinnen rund 210 Portionen Spaghetti mit verschiedenen Saucen. Und auch beim Dessert konnten sich die Besucher freuen: Dank fleissigen Bäckerinnen bot sich ein reichhaltiges Kuchenbuffet den noch
Am 6. Dezember wurde das Gastroangebot in Bassersdorf um ein neues mexikanisches Restaurant erweitert. Nach einem Umbau im ehemaligen Restaurant Storchen, dessen Pächterin Tina Paradiso das Restaurant Ende Oktober schloss (der Dorf-Blitz berichtete), wurde das neue Lokal nach einem grösseren Umbau wiedereröffnet. Neu heisst der Storchen nun «Cantina
Hungrigen. Durch den selbstlosen Einsatz aller Helferinnen konnte der Gemeinnützige Frauenverein den diesjährigen Gewinn in zwei Teile aufteilen und 1500 Franken an den Verein «Tischlein deck dich», der Lebensmittelhilfe für armutsbetroffene Personen, und 1400 Franken an den Verband «Kind+Spital», der sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Gesundheitswesen einsetzt, überweisen. (e)
Mexicana Gringos» und wird vom Inhaber und Geschäftsführer Anton Klein und seiner Frau Carmen Trifa geleitet. Verantwortlich für die servierten mexikanischen Spezialitäten wie Tortillas, Fajitas und Burritos ist der ausgebildete Koch Rondon Tamaronis. Er stamme aus Venezuela und bürge für die Echtheit der südamerikanischen Küche im Gringos, so der Inhaber. (sg)
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Pflegende Angehörige erzählen aus ihrem Alltag
«Grösster Pflegedienst der Welt» Der Bevölkerungsanlass «Älterwerden in Bassersdorf» von anfangs Dezember thematisierte das vielschichtige Thema der Angehörigenpflege. Dabei referierte André Fringer, Professor an der Fachhochschule St. Gallen, über die Situation betreuender und pflegender Angehöriger in der Schweiz und stellte zudem die Ergebnisse der Angehörigenbefragung von Bassersdorf vor (siehe auch Dorf-Blitz Oktober). Dabei betonte der Pflegewissenschaftler besonders die Freiwilligenarbeit, die er als Investition in die Gesellschaft bezeichnete und die Spiritualität. Diese wirke sich Studien zufolge positiv auf das Gesundheitsverhalten und die Bewältigung körperlicher Erkrankungen aus. «Pflegende Angehörige sind der grösste Pflegedienst der Welt». Mit
diesem Zitat der Entwicklungspsychologin und Forscherin Pasqualina Perrig-Chiello eröffnete Esther Diethelm, Altersbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf, den zweiten Teil des Anlasses. Heidi Mast und Christian Trüb erzählten aus ihrem Alltag als pflegende Angehörige und ihren konkreten Erfahrungen. Eindrücklich zeigten sie auf, welche Herausforderungen und Belastungen diese Arbeit mit sich bringt und wie sie damit umgegangen sind. Die zwei Angehörigen, der Referent, Claudia Rabadzijev von der Spitex und Marlis Siegrist von der Nachbarschaftshilfe sowie Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler vertieften in einer moderierten Gesprächsrunde verschiedene Aspekte der Angehörigenpflege. Die Diskussion war angeregt und streifte verschiedenste Fa-
Christian Trüb mit uns ihre Erfahrungen teilten und dabei auch schwierige Situationen ansprachen. Man hat die Spannung im Raum richtiggehend gespürt. Eine Zuhörerin fühlte sich dadurch ermutigt, ebenfalls über ihre belastende Situation zu sprechen. Es ist uns gelungen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, das macht mich stolz.
Esther Diethelm, Altersbeauftragte der Gemeinde Bassersdorf
Esther Diethelm, sind Sie mit dem Anlass zufrieden? Ja, ich bin sehr zufrieden. Angesichts dessen, dass wir den Bevölkerungsanlass erstmalig thematisch ausgerichtet haben und er an einem Nachmittag durchgeführt wurde, bin ich erfreut, dass mehr als 50 Personen teilnahmen. Gab es für Sie überraschende Momente in der Diskussion? Es hat mich beeindruckt, mit welcher Offenheit Heidi Mast und
Kamen Sie auch zu neuen Erkenntnissen? In der moderierten Gesprächsrunde wurden spontan zwei neue Ideen geboren. So könnten Freiwillige der Nachbarschaftshilfe künftig die Spitex-Mitarbeitenden begleiten, dadurch Vertrauen zu den betreuten Personen und den Angehörigen aufbauen und sie stundenweise entlasten. Eine Teilnehmerin regte zudem die Schaffung einer Selbsthilfegruppe für Angehörige an. Es sei mühselig, bis nach Bülach zu fahren für einen Austausch. Die erste Projektphase mit der Bevölkerungsbefragung ist nun abgeschlossen. Was sind die nächsten Schritte? Wie die Gemeindepräsidentin ausführte, werden die vorgestellten
Die Diskussionsrunde fühlt dem Thema der pflegenden Angehörigen mit gezielten Fragen auf den Zahn. (zvg)
cetten: Die Hilfe durch das nachbarschaftliche Netzwerk, die Nutzung von ambulanten und stationären Entlastungsangeboten, die Rolle von Mann und Frau in der Angehörigen-
Massnahmen noch vor Weihnachten in der «Steuergruppe 65+» gewichtet und anschliessend dem Gemeinderat zur Beurteilung vorgelegt. Das interdisziplinäre Projektteam «BasiviA» wird die Umsetzung der Massnahmen im neuen Jahr an die Hand nehmen und begleiten. Die Steuergruppe 65+ besteht aus zwei Gemeinderäten und der Gemeindepräsidentin mit Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung. Wo können sich die Fachpersonen in dieser Gewichtung der Massnahmen einbringen? Bereits während der Phase der Angehörigenbefragung konnten wir uns als Fachpersonen fundiert einbringen. Die Tendenz wird ziemlich sicher in die Richtung zielen, mit bestehenden Ressourcen Massnahmen zu definieren. Das ist auch sinnvoll, da wir erst begonnen haben, den Weg der pflegenden Angehörigen zu begleiten und Strategien zu entwickeln. Die fundierten Ergebnisse aus der Befragung helfen uns, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.
Zurzeit können wir Massnahmen und Pilotprojekte über die Förder-
pflege und die Zukunft der familialen Pflege und Betreuung in der Schweiz. Im Anschluss fanden angeregte Gespräche bei Kaffee und Kuchen statt. (sg)
mittel laufen lassen. Wir hoffen, dass der Gemeinderat aber auch Massnahmen gutheissen wird, die mittelfristig das ordentliche Budget der Gemeinde belasten. Um welche Massnahmen handelt es sich? Es geht darum, eine zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle für Angehörige zu bezeichnen, die Arbeit der pflegenden Angehörigen öffentlich sichtbar zu machen, zum Beispiel am nationalen Tag für Angehörige. Im Weiteren sind Ideen vorhanden, Informationen und Zugänge zu Entlastungsangeboten zu optimieren oder die Freiwilligenarbeit und die Zusammenarbeit der Gesundheitsanbieter zu stärken.
Auf jeden Fall müssen wir zwischen strategischen Ideen und kurzfristig notwendigen Entlastungsangeboten unterscheiden. Wer von heute auf morgen in eine Burnout-Spirale gerät und für die Angehörigenpflege ausfällt, braucht sofortige unkomplizierte Hilfe. Wenn wir hier präventiv wirken können, damit es nicht so weit kommt, wird am Ende auch das Gemeindebudget entlastet. (sg)
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Dorf-Blitz
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Kantorei Bassersdorf auf dem Höhepunkt der Festlichkeiten
Meisterhaftes Chorkonzert erstklassig gesungen Den fulminanten Konzerthöhepunkt der Festlichkeiten zum 125. Geburtstag der Kantorei Bassersdorf bildete das Konzert in der reformierten Kirche Bassersdorf. An zwei Abenden anfangs Dezember verzauberte der Chor mit Werken von Antonio Vivaldi gegen 520 Zuhörende. von Rosmarie Schmid Antonio Vivaldi war einer der bedeutendsten italienischen Komponisten der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Hätte der Venezianer anfangs Dezember seine Werke beim Jubiläumskonzert der Kantorei Bassersdorf hören können, hätte er sich bestimmt die Augen vor Freude gewischt. Sein neunteiliges «Magnificat» nahm die vielen Menschen in der reformierten Kirche Bassersdorf bereits beim Auftakt, dem «Magnificat anima mea» gefangen. Mit ihren historischen Instrumenten, deren Tonlage einen Halbton tiefer ist als üblich, umrahmten die Musikerinnen und Musiker den Chor mit charakteristischen, konzertanten Elementen. Nach dem «Nulla in mundo pax sincera», das Sopranistin Andrea Suter mit ihrer klaren Stimme hingebungsvoll sang, kam der Höhepunkt des Abends. Das «Gloria» ging mit seiner Intensität schon
Bei der Kantorei Bassersdorf springt der Funke auf die Zuhörenden über. (rs)
beim ersten der zwölf Teile, dem «Gloria in excelsis Deo» – «Ehre sei Gott in der Höhe» – vollkommen unter die Haut. Wohl auch, weil die Liebe zum Gesang der Chormitglieder auf das Publikum übersprang. Zudem überzeugten die beiden Solistinnen Andrea Suter und Anja Powischer mit ihren ausdrucksstarken Stimmen. Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum für den weihnächtlichen Anlass.
Erwartungen erfüllt Konzertbesucherin Ursula Meyer meinte: «Es war eine Seelenweide», und Kurt Ehrensperger, ehemaliger Sänger des Chors: «Alle meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und ich weiss, wie gross der Aufwand dafür war». Denn was die Kantorei Bassersdorf unter der Leitung von Dirigent Andreas Meier präsentierte, war ein musikalisches Kunstwerk. Damit dieses zustande kam,
verlangte er von den 32 Laiensängerinnen und -sängern sowie acht Gaststimmen während fast einem Jahr intensiven Einsatz, der ihnen zu Höchstleistungen verhalf, wie Maja Brunner, die Präsidentin der Kantorei Bassersdorf verriet. Seit 1891, als der «reformierte Kirchenchor» gegründet wurde, wird gesungen. 1973 wurde wegen Mitgliedermangel der Name gewechselt und mit «Kantorei Bassersdorf» für alle geöffnet (der Dorf-Blitz berichtete). ◾
Advents-Lichtspiele Das Schulhaus Geeren strahlt in vorweihnachtlichem Glanz. Viele Scheiben des Primarschulhauses verbreiten farbiges Licht. Verschiedenste Muster, Scherenschnitte, Kerzen sowie verzierte Weihnachtskugeln schmücken die Fassade. Am 26. November läuteten die Schülerinnen und Schüler die Adventszeit mit einem Bastel- und Singmorgen ein und fertigten die funkelnden Fensterverzierungen an, die noch bis Ende Dezember zu bestaunen sind. (te)
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Bassersdorf
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Pfarreizentrum katholische Kirche Bassersdorf
Fehleinschätzung führte zu Nachtragskredit Die Katholische Kirchgemeinde Kloten baut derzeit in Bassersdorf für 6,9 Millionen Franken ein modernes Pfarreizentrum und saniert die Fastenopferkirche. Offenbar durch eine Fehleinschätzung musste nun ein Nachtragskredit von 500 000 Franken bewilligt werden, wovon allerdings nur 300 000 Franken benötigt werden. von Reto Hoffmann Ende November trafen sich die Mitglieder der Katholischen Kirchgemeinde Kloten, Bassersdorf und Nürensdorf zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung. Neben Budget und Steuerfuss sowie der Bewilligung eines Beitrags für ein Sozialhilfeprojekt, enthielt die Traktandenliste auch einen weit brisanteren Antrag. Die Katholische Kirchenpflege beantragte ihren Mitgliedern nämlich einen Nachtragskredit von einer halben Million Franken für das Projekt Pfarreizentrum und der Sanierung der Fastenopferkirche.
Aussenansicht des neu erstellten Katholischen Kirchgemeindezentrums an der Äusseren Auenstrasse. (rh)
Kostenunterschreitung prognostiziert Am 14. April 2014 bewilligte die Kirchgemeindeversammlung einen Baukredit von 6,9 Millionen Franken für die Ausführung des neuen Zentrums und zum Umbau der Fastenopferkirche. Der Kostenvoranschlag der Architekten lag jedoch weit über dem vorgegebenen Kostenrahmen, worauf noch vor Baubeginn verschiedene Einsparungen beschlossen wurden, um den Kostenrahmen einzuhalten. Im Verlauf der Ausführung, so schreibt die Kir-
chenpflege in ihren Weisungen, hätte die Bauleitung mitgeteilt, dass man mit den Kosten sehr gut unterwegs sei und sogar eine Kostenunterschreitung von 250 000 Franken zu erwarten wäre. Darauf sei beschlossen worden, einige der einst gestrichenen Vorhaben wieder zu reaktivieren.
Das böse Erwachen Kurz nach Fertigstellung des neuen Zentrums kam dann das böse Erwachen. Die erwartete Kostenunterschreitung hätte sich «in Luft aufgelöst», ist weiter
zu lesen. Die bestellten Bauteile hätten plötzlich zu einer Budgetüberschreitung geführt und auch bei der Sanierung der Kirche seien unvorhersehbare Probleme zum Vorschein gekommen. Von Seiten der Nutzerschaft seien ausserdem noch zusätzliche Wünsche an die Baukommission herangetragen worden. Der Kirchenpflege blieb darauf nichts anderes übrig, als der Versammlung nun einen Nachtragskredit von einer halben Million Franken zur Genehmigung vorzulegen. Bei der Diskussion stellte sich jedoch heraus, dass bei einer genauen Kalkulation tatsächlich nur 300 000 Franken benötigt würden, worauf aus der Versammlung prompt ein Kürzungsantrag gestellt wurde. Dieser wurde jedoch im späteren Verlauf der Verhandlung wieder zurückgezogen, nachdem die Kirchenleitung glaubhaft versprochen hatte, nicht mehr als die 300 000 Franken auszugeben. Die 57 Stimmberechtigten liessen sich daraufhin überzeugen und genehmigten den Nachtragskredit von 500 000 Franken ohne Gegenstimme bei fünf Enthaltungen. Ob diese 300 000 Franken nun tatsächlich ausreichen, wird sich spätestens bei der Bauabrechnung zeigen. ◾
Wirt erinnert sich an Abend des Crossair-Absturzes zurück
Restaurant wird zur Notunterkunft An einem nebligen Tag vor 15 Jahren geschah es: Ein Jumbolino der Fluggesellschaft Crossair flog zu tief und stürzte im Waldstück zwischen Bassersdorf und Birchwil ab. Der Wirt des Restaurants Kreuzstrasse kann sich gut an den schwarzen Tag erinnern. von Philipp Rahm «Als ich realisierte, dass ein Flugzeug nur wenige Meter entfernt von meinem Restaurant abgestürzt war, war ich schockiert», erinnert sich Rolf Bischoff. Er ist Inhaber und Chefkoch im Restaurant Kreuzstrasse in Birchwil. Am Tag des Unglücks arbeitete er mit seiner Lebenspartnerin im Restaurant. «Unsere Hunde bellten wie verrückt und wir hörten einen lauten Knall. Was genau passiert war, wussten wir anfangs
nicht», beschreibt Rolf Bischoff die Situation. Plötzlich kam die heutige SP-Nationalrätin Jaqueline Badran und ihr deutscher Arbeitskollege ins Restaurant. «Sie setzten sich und bestellten einen Kaffee Zwetschgen-Lutz. Ihre Kleider waren total zerfetzt und Jaqueline Badran hatte eine grosse Wunde am Bein», so Bischoff weiter. Erst als die beiden Gäste den Wirt aufklärten, dass sie den Absturz überlebt hatten, habe er realisiert, was eigentlich gerade passiert war. Es dauerte nicht lange, bis sich das Restaurant von Rolf Bischoff in eine Notfallunterkunft verwandelte. Dutzende Polizei- und Feuerwehrautos waren laut dem Wirt sofort vor Ort.
Viele Leichen Der 24. November 2001 wurde zu einem sehr eindrücklichen Arbeitstag.
ten bis diverse Fernsehstationen, sogar aus Deutschland, anriefen und Informationen verlangten.» Stunden später waren alle wichtigen Funktionäre bei ihnen im Restaurant und hielten eine Medienkonferenz ab.
Rolf Bischoff erinnert sich gut an das Unglück. (ph)
«Wir mussten Wasser und Decken für die verbrannten Menschen richten, die zu uns gebracht wurden. Die Bilder der Leichen gehen uns bis heute nicht aus dem Kopf», erklärt Bischoff. Auch die Medienpräsenz beim Restaurant war für den Wirt eindrücklich: «Es vergingen keine fünf Minu-
Jetzt, 15 Jahre nach dem Unglück, kann sich Rolf Bischoff immer noch gut an den Unglückstag erinnern, aber es sei eigentlich kein spezieller Tag mehr. Er habe das Unglück mittlerweile gut verarbeitet. Eine Tradition erinnert ihn aber jedes Jahr an den Crossair Absturz: «Die Überlebenden treffen sich immer am 24. November in unserem Restaurant und stossen auf ihr grosses Glück an.» Und dies ist für den erfahrenen Wirt, der das Restaurant Kreuzstrasse in Birchwil in der fünften Generation führt, immer noch eine spezielle Sache. ◾
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Dorf-Blitz
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Klangvolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest
Weihnachtsmusical «De Neui Stern» Aus einer bunten Kinderschar wurde ein bühnenreifes Musical. Die Kinder und das Leitungsteam der Gemeinde von Christen (GvC) konnten sich über tosenden Applaus als Belohnung für das Weihnachtsmusical freuen. von Astrid Steinbach Am letzten Adventssonntag war es soweit. Im Freihof führte die Gemeinde von Christen (GvC) Bassersdorf ihr Weihnachtsmusical «De Neui Stern» auf. Bei freiem Eintritt fanden sich am späten Nachmittag viele Besucher jeden Alters ein. Aufgeregtes Gewusel hinter dem Vorhang zeugte von der bestehenden Nervosität bei allen Beteiligten. Dann erlosch das Licht, und das Publikum fand sich unter einem leuchtenden Sternenhimmel wieder. Es war ein fröhliches Musical, welches die Zuschauer mit seinen Liedern und Theatersequenzen von der ersten Minute an in seinen Bann zog. Erzählt wurde die kirchliche Weihnachtsgeschichte. «Wir hatten jedoch die klassische Form ein wenig
abgewandelt, und die Weihnachtsgeschichte aus einer anderen Perspektive, nämlich derjenigen der Sternendeuter erzählt, die sich auf die weite Reise nach Betlehem begeben hatten», so Daniel Hösli, Jugendpastor der GvC Bassersdorf. Auf Nachfrage, wie die Idee entstand, ein Weihnachtsmusical auf die Bühne zu bringen, erzählte er weiter, dass es derzeit sehr viele Aufführungen von unterschiedlichsten Musicals gebe. Davon habe man sich dann inspirieren lassen. «Und es war für uns das erste Mal, ein Musical in diesem Rahmen durchzuführen», so der 25-Jährige weiter.
Ein Sack «bunter Flöhe» Eine Szene am Hof des Herodes. (zvg)
Die Proben begannen bereits Mitte November. Kinder aus allen Kreisen im Kindergarten- bis Oberstufen-Alter konnten sich zum Mitmachen melden. Diese hatten in ihrer Freizeit dann Texte auswendig zu lernen und Lieder einzustudieren. Daniel Hösli und Andreas Kaderli, als künstlerische Leiter, sowie die Kinderchor-Leiterin Gabi Nyffenegger und auch die zahlreichen weiteren
Helfer hatten ganze Arbeit geleistet. Aus einem Sack «bunter Flöhe» war es ihnen gelungen, ein charmantes Musical auf die Bühne zu bringen. Die 17 Kinder und Jugendlichen waren mit Feuereifer bei der Sache. Sie brachten die Herzen der Zuschauer zum Lachen und stimmten diese so auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.
So hörte man nach der Aufführung beim anschliessenden Apéro von den Besuchern viel Lob und Anerkennung für die gezeigte Leistung. Und wenn auch nicht jedes Kind eine tragende Rolle oder Text hatte, war jedes auf seine Art einzigartig und gemeinsam stellten sie ein starkes Team dar. ◾
Bassersdorfer Turnerfamilie ist bereit fürs Chränzli
Die Krux mit dem «Schulhaus Cruxacher» Die Turnerfamilie aus Bassersdorf bereitet sich für das Chränzli Ende Januar vor. Alle drei Jahre finden drei Vorstellungen statt, heuer zum Thema «Schulhaus Cruxacher». Die Turnerfamilie zeigt dabei mit turnerischen Elementen und farbenfrohen Bühnenrequisiten den Alltag in ihrem Schulhaus. von Susanne Gutknecht «Der Spirit und die Mithilfe in der Turnerfamilie ist wieder sehr gross», erzählt OK-Präsident Patrick Sonderegger, «für uns ist das Chränzli eine Freude und kein Müssen.» Er ist zufrieden, dass das Chränzli nur alle drei Jahre stattfindet, dafür mache man es auch «qualitativ sehr gut»,
verspricht er. Als Motto hat sich der Turnverein das Schulhaus Chrüzacher ausgesucht, es umbenannt in «Cruxacher» und erzählt rund um den Schulhausbau und den Alltag verschiedenste Geschichten in 14 Darbietungen. «Wir sind eine grosse Turnerfamilie, da hat es von den Kleinsten im Muki-Turnen bis zu den Seniorenturnern eine grosse Breite an Möglichkeiten.» Zwischen den Darbietungen werden drei Personen jeweils in einem Dialog spezielle Momente im «Schulhaus Cruxacher» kommentieren.
Angewiesen auf Nachbarn So ganz ohne Hintergedanken ist das Thema nicht gewählt. Patrick Sonderegger bedauert, dass es in Bassers-
die ganze Technik sei nicht machbar. «Diese Kosten würden nicht gedeckt und ein wenig Gewinn wollen wir aus dem Anlass ja auch generieren», sagt der OK-Präsident. Die Chancen stehen gut, da der Ebnetsaal bei den letzten beiden Durchführungen komplett ausgebucht war.
dorf trotz Neubau immer noch keine Mehrzweckhalle mit Bühne gebe. Dies ist der Grund, warum das Chränzli in der Mehrzweckhalle Ebnet in Nürensdorf stattfinden wird. «Ich bin in Bassersdorf aufgewachsen, das Thema steht schon lange zur Diskussion. Für uns wäre die bxa die einzige Möglichkeit.» Aber der Aufwand mit externer Bühne und Bestuhlung für so viele Personen sowie
Einen Monat vor dem Anlass scheint alles im Lot zu sein: Die Riegen proben fleissig, Bühnenrequisiten wurden anfangs November angefertigt, die Tombola-Preise wurden angefragt und somit schauen alle gelassen den drei Vorführungen am 27. und 28. Januar 2017 entgegen. Der Vorverkauf startet am Dienstag, 10. Januar in der Dorfmetzg Steinmann. Zusätzliche Infos finden sich auf www.tvbassersdorf.ch. ◾
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Bassersdorf
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Chlausmärt zum zweiten Mal auf dem Dorfplatz
Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch
Lichterglanz und süsser Punschduft Bereits zum zweiten Mal fand der Bassersdorfer Chlausmärt am Samstag vor dem zweiten Advent auf dem Dorfplatz statt. Organisator Patrick Sonderegger hat zusammen mit zahlreichen Helfern und mit Unterstützung der Dorfvereine wiederum ei-
nen stimmigen Markt auf die Beine gestellt. Das Waren- und Verpflegungsangebot mag an jenes der Vorjahre erinnern, aber es ist immer wieder eine Freude, entlang der festlich beleuchteten Stände zu flanieren und sich da und dort von der Auswahl
inspirieren zu lassen. Oder man gönnt sich an einem der Verpflegungsstände einen Glühwein oder ein knuspriges Ofenküchlein. Die Mischung aus Angebot und Aktivitäten ist gelungen, so dass sich Jung und Alt für einige Stunden auf dem Markt
vergnügen konnten. Das eher milde und trockene Wetter mit ab und an einigen Sonnenstrahlen am Nachmittag trug das Seine zu einem gemütlichen Chlausmärt bei.
Text und Fotos: Reto Hoffmann
Etwas können auch wir nicht versichern.
Das Vertrauen, das Sie uns schenken. Patrick Marroni, T 052 320 90 54, M 079 465 80 96, patrick.marroni@mobiliar.ch Die angenehme Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen weiss ich sehr zu schätzen. Ich wünsche Ihnen für die Weihnachtszeit viele bereichernde Momente und im neuen Jahr alles Gute und viel Erfolg.
Ich freue mich sehr, Sie auch im kommenden Jahr bei Versicherungsfragen begleiten zu dürfen. Sie erreichen mich unter Telefon 052 320 90 54 oder via E-Mail auf patrick.marroni@mobiliar.ch.
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Aus Behörde und Verwaltung Sonnensegel für Gemeindehausspielplatz
Strassenbeleuchtung ersetzt werden. Der Gemeinderat bewilligte mit Beschlüssen vom 1. September 2015 Die im Sommer aufgestellten Son- und 10. November 2015 den Kredit nenschirme über dem Sandkasten zur Gehwegsanierung in der Höhe beim Spielplatz des Gemeindehau- von Fr. 106 688.80. Zusätzlich wurses wurden durch Winde laufend den während des Projekts weitere zerrissen, da diese abends manch- Fr. 59 973.75 für den Ersatz der mal von den Benutzern nicht wieder Strassenbeleuchtung sowie der Progeschlossen wurden. Mehrere El- jektkoordination mit den weiteren tern baten daraufhin um eine wei- Werken (Swisscom, UPC) bewilligt. terführende Beschattung. Um dem Sämtliche Arbeiten wurden ausgeBedarf auch im Unterhalt und der führt, verrechnet und verbucht. Die Pflege gerecht zu werden, hat der totalen Baukosten in der Höhe von Gemeinderat dem Kredit eines Son- Fr. 183 768.05 wurden gegenüber nensegels zugestimmt, das in den dem totalen Bruttokredit von Wintermonaten abmontiert wird. Fr. 166 662.55 um Fr. 17 105.50 Beschattet wird mehrheitlich der überschritten. Die resultierten MehrSandkasten. Der Auftrag wurde an aufwendungen lassen sich mit dem Michael Bieri Metallbau vergeben. erhöhten Aufwand für die Bedarfsabklärung bei den Werken sowie der Abrechnung Projektkoordination (Anfragen, BeTrottoirsanierung gehung/Koordination, Abschlussarbeiten) begründen. Zudem wurden Entlang der Uetliberg- und Hofacker- zusätzliche Randabschlüsse ausserstrasse wurden in den Jahren 2015 halb des Projektperimeters ersetzt. und 2016 die Gehwege saniert. Der Gemeinderat hat die AbrechGleichzeitig konnte die örtliche nung genehmigt und die entstande-
nen Mehraufwendungen zur Kenntnis genommen.
Dienstbarkeitsverträge Axpo Power AG Im Jahr 2013 hat der Gemeinderat die neuen Verträge über die Dienstbarkeit für Freilandleitungen der Axpo Power AG (Swissgrid AG) zurückgewiesen mit dem Auftrag, marktgerechtere Entschädigungen und eine Laufzeitbeschränkung auf maximal 25 Jahre auszuhandeln. Nach diversen Verhandlungsrunden lag dem Gemeinderat nun ein Vertragsentwurf vor, welcher sowohl die Anregungen der Arbeitsgruppe RWU als auch das substantiell höhere Entschädigungsmodell des Schweizerischen Bauernverbandes beinhaltet. Der Gemeinderat genehmigte den vorliegenden Vertrag als Grundlage für sämtliche weiteren im Gemeindegebiet zu liegen kommenden Hochspannungsleitungen. Gemeinderat Brütten
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über die Festtage
Geburten 14. September 2016 Miro Joshua Paur Sohn von Andrea Asha und Thomas Paur Säntisstrasse 22
17. Oktober 2016 Alessio Morgenthaler Sohn von Philippe Morgenthaler und Katja Venditti Morgenthaler
18. Oktober 2016 Ellie Grace Moser Tochter von Andreas und Andrea Moser Harossenstrasse 18
11. November 2016 Aaron David Christen Sohn von Beat und Bettina Christen Chätzlerweg 10
Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben vom S amstag, 24. Dezember 2016, bis und mit Montag, 2. Januar 2017, geschlossen.
A22
Bei Todesfällen während dieser Zeit ist das Bestattungsamt unter Telefon 079 598 81 22 in Pikettbereitschaft. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter Telefon 079 327 95 53 erreichbar.
Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinde Brütten
Ab Dienstag, 3. Januar 2017, stehen wir Ihnen zu den gewohnten Ö ffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung. Gemeindeverwaltung Brütten
Der Gemeinderat, die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Brütten sowie den Leserinnen und Lesern des Dorf-Blitz besinnliche Festtage und alles Gute für das neue Jahr!
Abschied Helena Isler-Krenger ist am 27. November 2016 verstorben.
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten
Im Alpenblick 17, per sofort zu vermieten 3 ½ Zimmerwohnung im OG
Herzlich laden wir alle zwei- bis vierjährigen Kinder in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein.
alters- und behindertengerechter Ausbau mit Balkon, ganze Wohnung Parkett, zirka 86 m2, Bad/Du/WC, Lift, Kellerabteil, Parkplatz auf Wunsch vorhanden
Wintergeschichte:
Kontakt: Jeannette Steinmann, Telefon 052 355 03 54
Dienstag, 17. Januar 2017, 10 bis 11 Uhr
Liegenschaftenverwaltung Gemeinde Brütten
Wir freuen uns sehr auf euer Kommen!
Selbsthilfegruppe Burnout Burnout verstehen und überwinden Burnout ist ein psychischer und physischer Erschöpfungszustand, der nach einer längeren beruflichen oder privaten Belastungsphase auftritt. Die Erschöpfung kann durch körperliche Beschwerden und psychische Krankheiten wie Depression oder Angststörung begleitet werden. Die Genesung von der Krankheit ist oft langsam und geschieht schrittweise. Sie löst Reflexion über sich selber und das Ausprobieren von neuen Verhaltensmustern aus. Es kann entlastend und nützlich sein, sich in dieser Zeit mit anderen Betroffenen auszutauschen und drängende Fragen miteinander zu besprechen. • Weshalb bin ich krank geworden? Welche Faktoren haben zu der Überlastung geführt? • Wie finde ich wieder aus der Krankheit heraus? Wie bekomme ich Hilfe von Fachpersonen und meinen Angehörigen und Freunden? • Wie gehe ich während meiner Krankheit mit einem Case Management, Versicherungen und meinem Arbeitgeber um? Wie kann ich gut an den Arbeitsplatz zurückkehren? • Und wie bleibe ich langfristig gesund? Zielgruppe: Betroffene Frauen und Männer, die ihr Burnout überwinden und zu einem gesunden Alltag zurückfinden möchten. Die Gruppe wird von einer Betroffenen moderiert und in der Gründungsphase von einer Mitarbeiterin des SelbsthilfeZentrums begleitet. Wochentag, Zeit, Rhythmus: Treffen à 90 Minuten, Montag- oder Dienstagabend, zwischen 18 und 20 Uhr. In der Anfangsphase finden die Treffen wöchentlich statt. Weitere Auskünfte: SelbsthilfeZentrum Region Winterthur Holderplatz 4, 8400 Winterthur, Tel. 052 213 80 60, E-Mail: info@selbsthilfe-winterthur.ch
das Bibliotheksteam Bibliothek Brütten
Vereine
Brütten
Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Reanimation Repetitionskurs (BLS-AED) Jede Minute zählt! Wird nach einem Herzstillstand nicht sofort Erste Hilfe geleistet, sinken die Überlebenschancen rapide (mit jeder Minute um zehn Prozent). Da ein Arzt nicht immer sofort zur Stelle ist, können Laien mit Erfolg die Herz-Lungen-Wiederbelebung in die Wege leiten, bis der Patient in professionelle Hände gelangt. Während drei Stunden lernen die Teilnehmer: - Grundlagen der Anatomie - Symptome eines Herzstillstandes erkennen - Notwendige und sachgerechte Massnahmen einleiten - Umgang mit einem Defibrillator Voraussetzung für den Kurs ist, dass ein BLS-AED-Kurs in den vergangenen zwei Jahren oder ein Nothilfekurs/eNothelfer während der letzten sechs Monate besucht wurde. Kurskosten: Fr. 90.– Datum Samstag, 28.01.2017, 8.30 bis 12 Uhr Ort: Schulhaus Chapf, Brütten Info und Anmeldung unter: samariterverein.bruetten@gmail.com Vergessen Sie bitte keinesfalls die Bestätigungen Ihrer vorgängigen Kurse. Andernfalls können wir Sie nicht zum Kurs zulassen.
Samariterverein Brütten Der Vorstand
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Aus Behörde und Verwaltung
Neujahrsapéro
Spielabend spielen, wetteifern, plaudern, lachen, ...
am Dreikönigstag
...das alles können spielbegeisterte Jugendliche der Mittel- und Oberstufe am Freitag, 27. Januar 2017 zwischen 19 und 21 Uhr in der Bibliothek Brütten. Herzlich laden wir zu einem unterhaltsamen Spielabend in die Bibliothek Brütten ein. Um Anmeldung wird bis Montag, 23. Januar 2017, gebeten: • direkt in der Bibliothek • per Email: bibliothek@bruetten.ch
Freitag, 6. Januar 2017 19 Uhr, auf dem Buck
Wir freuen uns sehr auf diesen speziellen Anlass mit den Jugendlichen! Bibliotheksteam Brütten
(bei jeder Witterung)
Ansprache von NRP Jürg Stahl
Jahresprogramm 2017
Alle Einwohner sind herzlich eingeladen
5. Februar 2017, 17 Uhr, Kirche Jörg Frei (Panflöte) und Georg Masanz (Klavier/Orgel) Ein Klangerlebnis, das tief in die Seele greift. www.panevolution.ch/joerg-frei-und-georg-masanz Freier Eintritt, Kollekte 28. April 2017, 20 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 19 Uhr Sureste Tango Diese Musik ist ein Zusammenspiel verschiedenster Stile und Musiziertraditionen. www.sureste-tango.com Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 8.–, Erwachsene Fr. 15.– 15. Juni 2017, 20 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 19 Uhr Hanspeter Latour Der Kult-Fussballtrainer erzählt Episoden aus seinem Leben und stellt sein Buch «das isch doch e Schwalbe» vor. Freier Eintritt, Kollekte 30. September 2017, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Chapf, Apéro ab 19 Uhr Hitziger Alpenchor Programm: Joli-Yo – abendfüllend und begeisternd, traditionell und heutig, kurz und bündig, frisch gewürzt mit modernen Klängen www.hitziger.ch Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.– 12. November 2017, 17 Uhr, Gemeindesaal, Apéro ab 16 Uhr Echoes of Swing Musikalische und technische Klasse bis zur Atemlosigkeit. Auftritt einer mehrmals international ausgezeichneten Formation in Brütten. www.echoes-of-swing.de Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 20.– 23. Dezember 2017, 17 Uhr, Kirche Brütten Swiss Tenors Die vier Musiker verzaubern uns mit unvergesslichen Weihnachtsliedern. www.swiss-tenors-original.ch Eintritt: Kinder und Jugendliche Fr. 10.–, Erwachsene Fr. 25.– Die Kulturkommission wird unterstützt von der Raiffeisenbank OberembrachBassersdorf.
Kulturkommission Brütten
Die SVP Brütten freut sich auf Ihren Besuch
schnoigge.ch – Plattform für regionale Produkte Die Standortförderung Region Winterthur hat eine digitale Plattform lanciert, welche das reichhaltige Angebot an regionalen Produkten und die Vielfalt der regionalen Produzentinnen und Produzenten in den umliegenden Gemeinden abbilden soll. Ab sofort können sich Produzentinnen und Produzenten von kulinarischen Produkten, die in den Mitgliedergemeinden der Standortförderung Region Winterthur produzieren, auf schnoigge.ch anmelden.
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27. DEZ. 2016, 19.30 UHR REF. KIRCHE BRÜT TEN Foto by Adriana Tripa / Loox Fotostudio
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Ein Abend mit harten Diskussionen
Zahlen im Griff
Alle Kredite bewilligt Die Gemeindeversammlung zeigte neben dem Voranschlag 2017 mit der Kreditbewilligung für den Architekturwettbewerb der Zentrumsplanung und dem Kreditbegehren für ein Glasfasernetz zwei harte Brocken. Nach langen Diskussionen wurden sowohl der Voranschlag als auch die beiden Kredite angenommen. von Susanne Gutknecht «Brütten hat sich einmalig präsentiert», lobte Gemeindepräsident Rudolf Bosshart zur Eröffnung und dankte dem OK, den Helfern, den Kindern, Lehrern und Besuchern der Nationalratsfeier von Jürg Stahl Ende November. Ein grosser Applaus der 167 Stimmberechtigten brandete auf. Sodann erläuterte Bosshart den Voranschlag 2017 der Politischen Gemeinde: Zur Annahme empfahl der Gemeinderat einen Aufwandüberschuss in der Laufenden Rechnung von 609 780 Franken, der durch eine Eigenkapitalentnahme gedeckt werden sollte. Auch die Nettoinvestitionen mit 1,35 Millionen Franken schlagen deutlich zu Buche. In seinem Kommentar stellte Bosshart klar, dass mit einem Steuerfuss von 89 Prozent kaum mehr länger gewirtschaftet werden könne. Das Budget sei deutlich im Minus, die steigenden Aufwendungen für die Schule, bei den Pflegefinanzierungen und im Bereich Soziales könnten damit nicht länger aufgefangen werden. Er stellte indirekt eine Steuererhöhung auf 2018 in Aussicht.
Steuererhöhung angetönt Des Weiteren erläuterte er die Abschreibung von 548 000 Franken, die aus dem geplanten Verkauf der Liegenschaft an der Unterdorfstrasse 38 resultieren sollte. Dort wird mit einem Verkaufserlös von rund einer Million gerechnet. «Wir wollen die Laufende Rechnung nicht beschönigen, sondern das Geld auf die Seite legen für die geplante Zentrumsüberbauung.» Auch sehen die Geldströme zwischen dem Alterszentrum im Geeren und der Gemeinde mit der Statutenrevision vom 1. Januar 2017 anders aus: «Wir erhalten keine Miete mehr, müssen aber
auch keine Investitionen einrechnen.» Abschliessend erwähnte der Präsident, es sei die Pflicht der Gemeindeverantwortlichen, mittelfristig ein ausgeglichenes Budget zu präsentieren und «keinen Frevel am Tafelsilber» zu begehen. Der Abschied der RPK als auch die anschliessenden Voten der Parteivertreter lauteten auf Annahme. Einzig SVP-Präsident Urs Knecht rügte den Gemeinderat, dass sie nicht so glücklich seien über den Voranschlag und kommentierte die angekündigte Steuererhöhung als «Salamitaktik». Die Gemeindeversammlung nahm das Budget und den Steuerfuss einstimmig an.
Rückweisungsantrag SVP Das Kreditbegehren für den Architekturwettbewerb Zentrumsplanung gab anschliessend heftige Voten. Gemeinderat Fritz Stähli erläuterte den Kreditantrag und verwies auch auf die Informationsveranstaltung, die im Detail über das Projekt Auskunft gab (der Dorf-Blitz berichtete). Beim Projektkredit über 240 000 Franken sollen sechs Architektur-Vorschläge bis Februar 2017 auf dem Tisch liegen, die eine Jury dann bewerten wird und vorselektioniert, welche Wettbewerbsprojekte bis September 2017 ausgearbeitet werden sollen. Sowohl RPK, FDP und PGV empfahlen die Annahme. Die Diskussion entzündete sich am Rückweisungsantrag der SVP, welche die Unklarheiten über die Auslagerung der Werke und des Gewerbes ins Gebiet Chätzler zum Anlass nahmen. Am schnellsten könne man das Grundstück des Lehrerhauses und des Spielplatzes überbauen, ohne einen Umweg über einen Architekturwettbewerb zu nehmen, so Urs Knecht. Rudolf Bosshard und Fritz Stähli insistierten und machten sich stark für einen Ideenwettbewerb für das gesamte Areal und kein Flickwerk. Zudem bräuchten sie Planungsunterlagen, um den Nachweis für eine Verschiebung des Gewerbegebietes zu erhalten. Die Diskussion rollte dahin. Die einen wollten rasch Wohnraum schaffen, andere gaben ihren Ängsten Ausdruck vor vielen Bauetappen, die das Projekt in die Länge ziehen würden und weitere Projektkredite nötig machten. Ein solcher
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Wettbewerb generiere auch Ideen, die sich weiterentwickeln könnten, ergänzte Stähli. Ein stechendes Argument war, dass 100 000 Franken des Projektierungskredites von der Brüttenerin Yvonne Hofmann getragen würden, sofern der Kredit angenommen würde. «Diesen Bonus können wir uns doch nicht ans Bein streichen», erklärte ein Brüttener. Rudolf Bosshart beendete das Hin und Her mit der Frage nach wirklich neuen Argumenten. Die Abstimmung fiel eindeutig aus: Für die Rückweisung sprachen sich 18 Personen aus, 114 sagten nein dazu. Am Ende stimmten 138 Stimmbürger für den Wettbewerbskredit. ◾
Fiber-to-the-home Der Abend war bereits weit fortgeschritten, die Anwesenden aber anscheinend noch wenig müde, um auch über das nächste Traktandum, einen Planungskredit über 118 150 Franken für das flächendeckende Glasfasernetz zu debattieren. Gemeinderat Beat Lanz musste die Vorzüge eines Glasfasernetzes in der digitalen Gesellschaft nicht lange erklären. Vielmehr gab zu diskutieren, dass die Gemeinde als Kooperationspartner für Provider tätig sein und zwei Fasern des Glasfaserstranges nutzen will, die anderen zwei Fasern einem Alternativprovider vermieten möchte. Das könnten auch andere sein, als die heute in Brütten mehrheitlich aktiven Swisscom und UPC Cablecom. Die Diskussion wogte von Befürwortern zu Gegnern. Auch bei den Parteien sah es ähnlich aus, man begrüsse die Vision, frage sich jedoch über den Lösungsansatz. Guido Schärli (PGV) erklärte, dass seine Partei Stimmenthaltung beschlossen habe, weil ein grosser Teil überfordert sei mit der Entscheidung, was denn nun richtig sei. Dies traf wahrscheinlich auch mehrheitlich auf die Stimmbürger zu. Am Ende nahmen sie den Kredit mit 145 Stimmen an. Rudolf Bosshart dazu: «So, jetzt ist das Technikseminar beendet.»
An der Gemeindeversammlung der Reformierten Kirchgemeinde anfangs Dezember beantragte Kirchgemeindepräsident Martin Egli der Gemeinde im Voranschlag 2017 einen Ertragsüberschuss von 48 000 Franken in der Laufenden Rechnung, der das Eigenkapital auf 678 414 Franken erhöhen würde. Egli erklärte die geplanten Investitionen von 75 000 Franken mit Kosten für Kanalisationsleitungen in der Höhe von rund 55 000 Franken und notwendigen Malerarbeiten einiger Holzteile, die sonst der Witterung preisgegeben wären, von 20 000 Franken. Zudem informierte Martin Egli noch über die geplante Veräusserung des «Wöschhüsli» (Katasternummer 144). Zurzeit dient es der Kirchgemeinde als Aufbahrungsraum, dessen Bedarf sei jedoch stark rückläufig. Die Liegenschaft befinde sich im kantonalen Inventar für schutzwürdige Gebäude und sei eigentlich nur als Lagerraum nutzbar. Darum sei der Verkauf auch tief veranschlagt mit 85 000 Franken.. Die 66 Anwesenden Stimmbürger bestätigten die Anträge mit klarem Mehr. Der Steuerfuss bleibt unverändert auf 13 Prozent. RPK, SVP und PGV lobten einmal mehr die Verantwortlichen für die sorgfältige Führung der Finanzen. (sg)
Variantenvielfalt Martin Egli informierte an der GV über das «Kirchgemeinde Plus»Projekt des Kirchenrates und den Stand der Diskussionen um Brütten. Es gebe sechs Varianten einer möglichen Zusammenarbeit der Kirchgemeinden. Der Kirchenrat bleibe zwar bei seiner Auslegung, dass eine Fusion die beste Variante sei, ermögliche aber noch weitere Formen: Zweckverband, Anschlussvertrag, Interkommunale Anstalt, Juristische Person, Fusion und einen Zusammenarbeitsvertrag. Dies sei auch die Form, die momentan zur Diskussion stehe und Gespräche geführt würden mit Bassersdorf-Nürensdorf und Lindau. «Ich hoffe jetzt, dass Bassersdorf bis Ende Januar 2017 eine Tendenz bekanntgeben kann, so dass wir auch weiterplanen können», erklärte Egli. (sg)
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Dorf-Blitz
Brütten
12/2016
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Kinder schmücken den Christbaum beim Gemeindehaus
Selbstgebastelter Baumschmuck überzeugt Die Gemeinde Brütten stellte zum ersten Mal neben dem Gemeindehausplatz einen grossen Christbaum auf. Dieser wurde fest im Boden verankert, damit er jedem Wind trotzen kann. Zwei Brüttenerinnen hatten eine spontane Idee und organisierten am ersten Advent ein spontanes Baumschmücken. Kinder durften ihre selbstgebastelten Sachen an den Baum hängen. von Nadja Bächi Die zwei Brüttenerinnen Barbara Fries und Jeannette Keller hatten eine spontane Idee, die sich schnell im Dorf verbreitete. So kamen viele Familien mit ihren Kindern am ersten Adventssonntag zum Gemeindehausplatz und freuten sich über den grossen Christbaum. Die Idee, den Baum von Dorfkindern schmücken zu lassen, zeigte regen Anklang. Die Kinder brachten ihren selbstgemachten und wetterfesten Baumschmuck mit und hängten ihn mit Hilfe der Eltern und grossen Leitern an den Baum. Wer nichts von daheim mitgebracht hatte, konnte auch vor Ort noch etwas basteln. Der Christ-
Trittsicher auf der hohen Leiter wird der selbstgebastelte Baumschmuck angebracht. (Fotos: Nadja Bächi)
baum wurde bunter und bunter und als um 16 Uhr die Baumlichter angingen, leuchteten die vielen Kinderaugen gleich mit. Jetzt sah der Baum wirklich weihnachtlich aus und jedes Kind hatte mit seinem persönlichen Schmuck etwas dazu beigetragen.
Maroni, Kuchen, Punsch und Glühwein Es wurden sogar feine, selbstgebackene Kuchen und Maroni sowie warme und kalte Getränke zu einem Unkostenbeitrag angeboten. Das klare und trockene, wenn auch kühle
Wetter lud zum Verweilen ein. Da und dort gab es einen kurzweiligen Schwatz. Dieses Jahr fielen in Brütten die Adventsfenster aus. In den letzten Jahren gab es immer weniger Interessenten. Das spontane Baumschmücken ermöglichte trotzdem ein gemütliches vorweihnachtliches Zusammenkommen. So hörte man viele positive Stimmen zu dieser spontanen Aktion. Darum soll auch nächstes Jahr die Adventszeit wieder mit einem lebendigen Baumschmücken eingeläutet werden.
Dampfbetriebene «Sesselbahn»
Dampfbetriebene «Sesselbahn» von Bernhard Spalinger.
Ein weiterer Höhepunkt war die von Bernhard Spalinger selbstkonstruierte, dampfbetriebene Sesselbahn. Die Kinder konnten mit diesem etwas anderen Karussell eine Runde fahren. Der Dampf, der dabei entstand, begeisterte die Anwesenden – die Freude der Besucher war nicht zu übersehen. Fast ein bisschen, als ob Jim Knopf zu Besuch gekommen wäre. Ein sehr gelungener Anlass mit vielen glücklichen und staunenden Gesichtern. ◾
Nürensdorf
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Dorf-Blitz
12/2016
Aus Behörde und Verwaltung
Bibliothek Nürensdorf
Öffnungszeiten zwischen Weihnachten und Neujahr Der Gemeinderat hat die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr wie folgt festgelegt: Dienstag, 27. bis Donnerstag, 29. Dezember 2016: je 8 bis 11.30 Uhr Freitag, 30. Dezember 2016: 7 bis 11.30 Uhr Ab dem 3. Januar 2017 steht die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Gemeinderat Nürensdorf
Regelmässige Veranstaltungen
on
ti Gratula
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 8. Januar Anton Jörg-Epple Auf der Halde 16 am 20. Januar Ida Keck-Schneider c/o Walter Keck Pflugsteinstrasse 7 8704 Herrliberg
Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto. Nächster Vorlesetag: 1. März 2017, 14 bis 14.30 Uhr, für Kinder ab vier Jahren Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der Donnerstagstreff statt. Der Donnerstagstreff beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein – Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die speziellen Themen werden vorgängig ausgeschrieben. 26. Januar 2017, 17.50 bis 19.30 Uhr «Persönliche Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested, Stadtbibliothek Dübendorf. Bitte melden Sie sich für einen Einzeltermin an der Theke oder telefonisch an, unter: 044 836 99 10. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter: www.winmedio.net/nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen.
Jahresbericht 2016
Bibliothek Nürensdorf
Arbeitsgruppe «Ökologie in Nürensdorf» Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe «Ökologie in Nürensdorf» hat in diesem Jahr wieder einige Massnahmen umgesetzt. Am 16. März 2016 erhielt die Gemeinde den positiven Entscheid der Labelkommission zur erneuten Erteilung des Labels «Energiestadt». Die Gemeinde Nürensdorf erhält diese Auszeichnung für ihre nachweisbaren und vorbildlichen Resultate in der Entwicklung ihrer kommunalen Energie- und Klimapolitik. Die seit dem 1. Januar 2008 geltende Subventionierung von Solaranlagen konnte in diesem Jahr von sieben Einwohnerinnen und Einwohnern in Anspruch genommen werden.
Gemeindetageskarte SBB neu auch in Nürensdorf In den vergangenen Jahren wurde verschiedentlich der Wunsch an die Gemeinde herangetragen, dass sie ihren Einwohnerinnen und Einwohnern sogenannte Gemeindetageskarten SBB zur Verfügung stellt. Auf Anregung der Arbeitsgruppe Ökologie hat der Gemeinderat dieses Anliegen aufgenommen und wird ab Januar 2017 zwei solche Gemeindetageskarten zur Verfügung stellen. Der Gemeinderat hofft, damit einen weiteren Beitrag an eine verstärkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs zu leisten.
Die am 25. Mai 2016 abgehaltene Informationsveranstaltung «Wärmeverbund Nürensdorf Süd» fand Anklang und das Projekt wird von Hans Baumgartner weiterverfolgt.
Es stehen, vordatiert für jeden Tag des Jahres, zwei «Tageskarten Gemeinde» in der 2. Klasse zur Verfügung. Der Preis pro Tageskarte beträgt 45 Franken. Am aufgedruckten Geltungstag können Sie nach Herzenslust mit den SBB, den meisten Privatbahnen, Postautos, Schifffahrtsgesellschaften, Tram- und Busbetrieben die ganze Schweiz entdecken. Das Angebot beschränkt sich auf Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Nürensdorf. Die Karten können frühestens zwei Monate im Voraus online reserviert oder gekauft werden. Bei einem Onlinekauf mit Kreditkarte wird Ihnen die Karte bequem mit der Post zugestellt. Bevorzugen Sie eine Abholung am Schalter der Einwohnerkontrolle, so können die Karten bar, mit EC- oder Postkarte bezahlt werden.
Die Arbeitsgruppe konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist ein positives Feedback spürbar. Es bleibt in der Zukunft aber noch viel zu tun. Die Arbeitsgruppe «Ökologie» wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen und dabei weiterhin das Kosten-Nutzen Verhältnis sorgfältig abwägen.
Alle Details zum neuen Angebot, welches ab sofort zur Verfügung steht, finden Sie auf unserer Homepage www. nuerensdorf.ch. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter Telefon 044 838 40 53 oder einwohnerkontrolle@nuerensdorf.ch zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine rege Nutzung der Tageskarten und wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen.
Ihre Einwohnerkontrolle
Die Photovoltaikanlage auf dem Neubau des Kindergartens Ebnet hat seit der Inbetriebnahme vom 15. Juli 2016 bis zum 23. Oktober 2016 einen Gesamtertrag von 7250 Kilowattstunden geliefert. Der garantierte jährliche Ertrag von 19 104 Kilowattstunden pro Jahr sollte damit problemlos erreicht werden. Die aktuellen Daten sind auf der Homepage www.solarweb.com abrufbar.
Arbeitsgruppe Ökologie
Dorf-Blitz
Nürensdorf
12/2016
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Aus Behörde und Verwaltung Bürgerrecht
zum Entwurf des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL III) für Der Gemeinderat hat gestützt auf den Flughafen Zürich an einer Anhödas Bürgerrechtsgesuch und den po- rung mitzumachen. Der Gemeindesitiven Antrag des Bürgerrechtsaus- rat hat sich entsprechend vernehschusses James Hughes, von Gross- men lassen. Als Hauptpunkte hat er britannien, ins Bürgerrecht der Ge- sich ablehnend gegenüber Pistenmeinde aufgenommen. verlängerungen und für die Einführung von Südstarts geradeaus über Ebenfalls wurde, gestützt auf das Bür- Mittag geäussert gerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses, Gemeindepersonal die Familie Kordylewski, von Deutschland und den Philippinen, ins Bürger- Mit Bedauern hat der Gemeinderat von der Kündigung des Schulbusfahrecht der Gemeinde aufgenommen. rers Hanspeter Stephan per 30. April Behörden und Kommissionen 2017 Kenntnis genommen. Die Stelle ist bereits wieder mit Romy HugFür die Nachfolge des aus der Baukom- Staub neu besetzt. mission zurückgetretenen Raphael Bühler (FDP) wurden nach dem Ende Die Lehrstelle als Fachmann Beder zweiten Frist insgesamt zwei Wahl- triebsunterhalt Fachrichtung Werkvorschläge eingereicht. Damit ist klar, dienst mit Lehrbeginn Sommer 2017 dass es am 12. Februar 2017 zu einer wurde mit Emre Tetik aus NürensUrnenwahl kommen wird. Von der FDP dorf besetzt. zur Wahl vorgeschlagen wird Dieter Beeler. Ebenfalls zur Wahl vorgeschla- Kreditbewilligung/ gen ist der parteilose Rudolf Ammann. Arbeitsvergaben Ruth Meyer ist per Ende 2016 vom Präsidium der Ortsgeschichtlichen Kommission zurückgetreten, verbleibt aber als Mitglied in der Kommission. Als ihre Nachfolgerin in der Funktion der Präsidentin hat der Gemeinderat das bisherige Kommissionsmitglied Andrea Betschart gewählt.
Eigentalstrasse Der Gemeinderat hat das Sanierungsprojekt zu Handen der öffentlichen Auflage verabschiedet. Seit dem 1. Dezember 2016 liegen die entsprechenden Unterlagen im Gemeindehaus auf.
Flughafen Vom Bundesamt für Zivilluftfahrt wurde die Gemeinde eingeladen
Für die Projektunterstützung während der Einführung der neuen Finanzsoftware FIS hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 11 664 Franken bewilligt. Der Auftrag geht dabei an die VRSG AG. Für ein Parkleit- und Lichtsignal- system in der Tiefgarage des Zentrumsgebäudes hat der Gemeinderat einen Kredit von 30 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten gehen dabei an die Signal AG.
Jagdpacht
Tagesfamilienverein Der Tagesfamilienverein BassersdorfNürensdorf löst sich per Ende Mai 2017 auf. Damit weiterhin eine Vermittlung von Betreuungsplätzen sichergestellt ist, hat der Gemeinderat eine neue Leistungsvereinbarung mit der Organisation Tagesfamilien Zürcher Unterland abgeschlossen.
Bibliothek Die Benutzungsordnung der Bibliothek war in einigen Punkten zu überarbeiten. Die neue Benutzungsordnung lehnt sich hauptsächlich an das Muster der Fachstelle Bibliotheken des Kantons Zürich an. Aus Anlass der Überarbeitung der Benutzungsordnung wurde auch die Gebührenordnung überprüft und leicht angepasst. Der Gemeinderat hat inzwischen beide Erlasse genehmigt.
der Alten Winterthurerstrasse, in Fahrtrichtung Zentrum, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 772 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 19 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 72 Stundenkilometer. Weiter hat die Kantonspolizei Zürich am 17. November 2016 in Breite auf der Alten Winterthurerstrasse, in Fahrtrichtung Winterthur, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Bei 685 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 14 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 66 Stundenkilometer.
Finanzen Der Gemeinderat hat den Finanzplan 2016 bis 2020 festgesetzt. Auch in den nächsten Jahren ist mit hohen Investitionen zu rechnen. Trotzdem kann der Steuerfuss voraussichtlich bei 90 Prozent belassen werden. Zur Sicherstellung der Liquidität ist vorgesehen in der Finanzplanperiode 6 Millionen Franken an Fremdkapital aufzunehmen.
Kreditabrechnungen Die Abrechnung über die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem neuen Kindergarten Ebnet mit Gesamtkosten von Fr. 60 534.72 und Mehrkosten von Fr. 1534.72 gegenüber dem bewilligten Kredit von 59 000 Franken wurde vom Gemeinderat genehmigt.
Aufgrund des aktuellen Standes des Landesindex der Konsumentenpreise hat der Gemeinderat beschlossen, für das Gemeindepersonal und für Behörden, Kommissionen und Funktionäre keinen generellen Teuerungsausgleich auszurichten.
Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat am 15. Oktober 2016 auf der Oberwilerstrasse, in Fahrtrichtung Bassersdorf, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 128 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 12 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 64 Stundenkilometer.
Der Termin für die Neuversteigerung des Jagdreviers Nürensdorf für die Pachtperiode 2017 bis 2025 wurde vom Gemeinderat auf den Am 15. November 2016 hat die Kan1. Februar 2017, 15 Uhr, festgelegt. tonspolizei Zürich in Nürensdorf auf
In einem Grundstückgewinnfall hat der Gemeinderat einen Einspracheentscheid getroffen.
Gemeinderat Nürensdorf
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Nürensdorf
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Gerechnet wird mit ausgeglichener Rechnung
Wenig Interesse für Voranschlag Speditiv führte Gemeindepräsident Christof Bösel durch die Gemeindeversammlung Ende November. Der Voranschlag der Gemeinde und Schule wurde mit grossem Mehr gutgeheissen. Einige Voten zum Antrag von Hanspeter Büchler gaben der Versammlung noch Würze. von Susanne Gutknecht Trotz grossem Aufwandüberschuss von 829 500 Franken im Voranschlag 2017, wirkte Finanzvorsteher Daniel Neukomm gelassen. Gerade mal 58 Stimmberechtigte, was rund 1,5 Prozent der Bevölkerung entspricht, waren an den Ausführungen über das Budget 2017 interessiert. Die Haushaltspolitik des Gemeinderates zeige Kontinuität und sei wenig spektakulär, erklärte Neukomm. So blieb es bei einigen wenigen Ausführungen zu den steigenden Kosten, bei der sozialen Wohlfahrt sowie den hohen Investitionskosten für den Zweckverband Ara Eich. Bei dieser werden für die Sanierung und Erneuerung mehrere Millionen Franken investiert und Nürensdorf veranschlagt als Mitglied 1,62 Millionen Franken. Auch der zusätzliche Kindergarten Ebnet schlage zu Buche, so Neukomm. Gelassen war er, weil er dennoch einen besseren Abschluss erwarte. Steuerbeträge im April zu budgetieren, sei früh und daher auch schwierig und mit Ungenauigkeiten behaftet. «Letztes Jahr hat es nicht so rosig ausgesehen, darum hat der Gemeinderat vorsichtig budgetiert», erklärte Neukomm. Im Juni bis August zeige sich das Bild bei den Steuern klarer auf und daher rechnet der Finanzvorsteher mit rund 800 000 Franken mehr Einnahmen. So wurde denn der Voranschlag ohne Kommentar der Rechnungsprüfungskommission mit einem Aufwand von 30,36 Millionen Franken und einem Ertrag von 29,53 Millionen Franken mit grossem Mehr ohne Gegenstimme von der Versammlung gutgeheissen. Eben-
falls mit grossem Mehr bestimmte die Versammlung, den Steuerfuss bei 90 Prozent zu belassen.
Für Umsatz sorgen Anschliessend kommentierte Christof Bösel den Antrag von Hanspeter Büchler, was der Gemeinderat zu tun gedenke, um die drohende Schliessung der Poststelle in Nürensdorf zu verhindern. Man habe im Januar 2017 eine Besprechung und versuche, proaktiv einzuwir-
ken auf die Verantwortlichen der Post. Diese sei jedoch ein selbständiges Unternehmen, auf deren Strategie man wenig Einfluss habe. Was die Gemeinde-Einwohner dazu beitragen können, zeigte Bösel klar auf: «Benutzen Sie für die Postgeschäfte die Nürensdorfer Post und sorgen Sie so für genügend Umsatz!»
Null Interesse stört Das war dann offensichtlich für den Antragssteller ein Reizwort und er
meldete sich nochmals zu Wort mit einer feurigen Rede zu mehr Interesse an den Gemeindeversammlungen. «An einer Gemeindeversammlung zum Budget und der Rechnung sind gerade mal 60 Persönli anwesend. Das zeigt null Interesse für die eigene Wohngemeinde», ereiferte er sich und forderte die Anwesenden auf, andere Nürensdorfer zu mehr Mitbestimmung und einem Besuch an der Gemeindeversammlung zu motivieren. ◾
Erneuter Pächterwechsel Restaurant Bären Die Genossenschaft Zentrum Bären teilte Ende November mit, dass für das Restaurant Bären im Dorfzentrum per 1. Mai 2017 ein neuer Pächter gesucht werde. Die bisherige Pächterin des Restaurants, die Schloss Wülflingen AG, habe sich entschieden, den per Ende April 2017 auslaufenden Pachtvertrag nicht zu verlängern. «Das in anderen Lokalitäten erfolgreiche Modell mit Ge-
schäftsführer hat sich in Nürensdorf nicht bewährt», sagt Gemeindeschreiber Andreas Ledermann auf Anfrage. Die Zusammenarbeit mit der bisherigen Pächterin sei sehr angenehm gewesen, so Ledermann weiter. Der Vorstand der Genossenschaft Zentrum Bären bedaure deshalb diesen Entscheid. Ziel sei es nun, rasch eine gut geeignete und qualifizierte Päch-
terschaft zu finden, um den Betrieb möglichst frei von Unterbrüchen weiter zu führen. «Das ist eine grosse Herausforderung», ist Andreas Ledermann überzeugt. «Doch das Restaurant ist eine sehr attraktive Lokalität zu fairen Konditionen. Deshalb ist der Vorstand davon überzeugt, den neuen Pächtern mit Bezug zur Region und zum Dorf gute Startbedingungen zu bieten.» (ar)
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Nürensdorf
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Buchvernissage in der Bibliothek
Ein blauer Traktor verzaubert Jung und Alt Am zweiten Adventssonntag stellten die Nürensdorferinnen Béatrice Stössel und Sandrina Haug ihr Erstlingswerk vor. Was anfänglich als Geburtstagsgeschenk für den Enkel geplant war, hat sich zu einem tollen Kinderbuch und der Gründung eines Verlags entwickelt. von Astrid Steinbach 25 Kinder waren in Begleitung Erwachsener aller Altersgruppen zur Lesung im Rahmen des «Offenen Adventsfensters» in der weihnachtlich geschmückten Bibliothek Nürensdorf erschienen. Bücherregale wurden gerückt und zusätzliche Bänke aufgestellt. Bald hatte jeder einen Platz gefunden.Vorgestellt wurde das Buch «Die Geschichte vom kleinen blauen Traktor». Ein Kinderbuch zum Vorlesen ab vier Jahre und fürs erste Lesealter. Mit grossen Augen
lauschten Kinder und Erwachsene gemeinsam Olivia Keller, Schauspielerin beim Reisetheater Zürich, welche die Geschichte des kleinen blauen Traktors vorlas.
Die Sicht des Traktors Der kleine blaue Traktor gehört dem Bauern Fritz, ist zwischenzeitlich alt und verrostet und sollte eigentlich längst zum Schrotthändler. Als Enkel Tim in den Ferien zu Besuch kommt, entdeckt dieser auf dem Hof des Grossvaters den alten rostigen Traktor. Der Bauer und sein Enkel beschliessen, den kleinen Traktor zu reparieren und wieder flott zu machen, so dass Tim mit ihm am grossen Traktorenrennen teilnehmen kann. Die Geschichte wird aus der Sicht des kleinen Traktors erzählt, was zu besonderer Heiterkeit führt.
Eine halbe Stunde las Olivia Keller in vergnüglicher Form vor. Die Zuhörer lauschten gespannt und tauchten mit in die Welt des kleinen Traktors ein. Die spannende Geschichte gewann vor allem durch die wunderschönen Illustrationen, die während des Vortrags gezeigt wurden und von Sandrina Haug stammen. Die 20-Jährige absolviert derzeit ihr viertes Lehrjahr als Grafikerin. «Ohne die Zeichnungen von Sandrina wäre das Buch nicht das, was es ist. Sie hat die Bilder so gezeichnet, wie ich sie in meiner Vorstellung hatte» berichtet Béatrice Stössel begeistert.
Eigene Verlagsgründung Auf Nachfrage, wie die Idee zu diesem Kinderbuch entstand, erzählte Béatrice Stössel, dass ihr Enkel Marc eines Tages die Frage gestellt hatte, ob sie ein Buch für ihn schreiben könne. Auf ihre Frage, um was es in
Sie begeistern sich für ein Buch: (v.l.n.r.) Illustratorin Sandrina Haug, Autorin Béatrice Stössel und Olivia Keller. (as)
der Geschichte gehen solle, antwortete der 8-Jährige: «Um einen kleinen blauen Traktor. Und Bilder muss es haben.» «Das Schreiben selber lief dann sehr schnell», so Stössel weiter. Die Bibliothek Nürensdorf empfahl ihr dann Sandrina Haug für die Illustrationen, so dass nach einem halben Jahr das Buch bereits fertig war. «Es steckte so viel Arbeit darin, dass wir beschlossen, es in Druck zu geben. Aber ein Buch drucken zu lassen, kostet viel», erzählt die Autorin weiter. Somit gründete Béatrice Stössel einfach selbst einen Verlag, den «Bestbook Verlag». Einen Teil der Finanzierung brachte sie selbst auf, ein weiterer Teil kam von Sponsoren aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. So konnte die Erstauflage gedruckt werden. Viele Exemplare wurden bereits verkauft. www.bestbook.ch ◾
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Nürensdorf
Dorf-Blitz
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Elternrat Ebnet organisiert Guetzlibacken mit Senioren und Kindern
Erfahrung trifft auf Interesse An den beiden Mittwochnachmittagen vom 23. und 30. November veranstaltete der Elternrat des Schulhauses Ebnet das Weihnachtsguetzli-Backen. Mädchen und Buben vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse aus dem Schulhaus trafen dabei auf Seniorinnen aus Nürensdorf.
willig ihre kleinen Geheimnisse bekannt. «Einerseits gibt es viele Eltern, die keine Zeit haben, mit ihren Kindern zu backen, andererseits gibt es einige Seniorinnen hier im Dorf, deren Enkelkinder weit weg wohnen und somit ein gemeinsames Backen nicht möglich ist», gibt Anett Köhler, Präsidentin des Elternrates Ebnet, Auskunft über die Idee des Anlasses.
von Marianne Flotron Aufgeteilt in vier Gruppen mischten die 16 Kinder zuerst den Teig für Spitzbuben, Mailänderli, Zimtsterne und Brunsli. Dabei durften die Kleinen von den Erfahrungen der Seniorinnen profitieren und lernten, wie man ein Eigelb sauber vom Eiweiss trennt oder in welcher Reihenfolge man den Teig zubereiten sollte. Die vier Seniorinnen genossen die Fragen der Jüngeren und gaben bereit-
Hier hatten beide Parteien die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse auszuleben und voneinander zu profitieren. Während die Guetzli im Backofen waren, genossen die Kinder eine Pause, um danach mit frischen Kräften mit der Dekorierung der Leckereien zu beginnen. Ob kleine rote Herzen, bunte Smarties, Hagelzucker oder einfach bunte Lebensmittelfarbe, der Fantasie der Kinder waren keine Grenzen gesetzt. Zum Schluss lernten die Kin-
Konzentriert an der Arbeit (v.l.): Heidi Gygax, Kajo Blaser, Timon Köhler, Anne Marie Gäumann, Marc Trafelet und Nathaniel Köhler. (mf)
der auch, dass nach dem Backen auch Aufräumen und Saubermachen zum Backspass dazugehört. Bevor die Teilnehmer nach Hause gingen, durften sie alle ihren persönlichen Guetzlisack abfüllen. «Wir planen, den Anlass nächstes Jahr zu wiederholen,
interessierte Seniorinnen und natürlich auch Senioren dürfen sich gerne bei uns melden», sagt Köhler, die auf Hilfe angewiesen ist. Interessierte können sich an den Elternrat wenden (er.ebnet@schule-nuerensdorf.ch). ◾
Drami: Nüeris Pyjamaparty im Ebnetsaal
Überzeugende Lügengeschichten Verzweigtes Lügenkonstrukt
Das Drami Nüeri wartete auch dieses Jahr mit einer Komödie von Marc Camoletti in zwei Akten auf. Der Titel «Pyjama für sechs» versprach ein Lustspiel besonderer Art zu werden. Die Premiere, welche anfangs November im Saal Ebnet in Nürensdorf stattfand, war der Start zu insgesamt neun Aufführungen. von Sandra Lanz Witzig, spritzig und mit viel Situationskomik gewürzt zeigte sich das Drami Nüeri in ihrer neusten Verwechslungskomödie. Die sieben Darsteller spielten mit starker Ausdrucksweise und Überzeugungskraft. Man hätte ihnen vieles abgenommen, auch wenn eine Lüge die nächste jagte.
Eintauchen in den Tatort Stefan Kaiser und seine angetraute Frau besitzen ein feudales Ferienhaus im Tessin, wo sie ihre Wochenenden verbringen.
Schlussbouquet mit den erleichterten Akteuren im Pyjama. (sl)
Giulia Kaiser macht sich Sorgen um ihren Mann, welchen sie für ein Treffen mit ihrer Mutter alleine lassen will. Stefan kann den Moment der Abreise seiner Frau kaum erwarten, denn er hat anderes geplant, nämlich die im Ferienhaus geplante Geburtstagseinladung seiner Geliebten Laura. Als Alibi hat er seinen besten Freund Robert dorthin beordert.
Kurz vor ihrer endgültigen Abreise erfährt seine Ehefrau Giulia aber, dass ihr Gatte Stefan den alten Freund Robert eingeladen hat. Stefan weiss aber nicht, dass Giulia und Robert mehr als nur freundschaftliche Gefühle für einander hegen. Als Giulia also vernimmt, dass Robert eintreffen soll, lügt sie ihrem Ehemann Stefan eine Krankheit ihrer Mutter und das Ausfallen des Treffens vor.
Weil niemand etwas zugeben will oder kann, endet das Wochenende in einem turbulenten, verzwickten Chaos, wo das gleichnamige Dienstmädchen als Geliebte vom Geliebten herhalten muss und dafür auch noch bezahlt werden will. Die elegante Geliebte muss als Dienstmädchen einspringen, obwohl sie von Kochen nicht gerade viel versteht und sich sichtlich degradiert fühlt. Wie sie alle aus dieser Geschichte herauskommen, bleibt ein Geheimnis und ist von viel Situationskomik, Verwechslungen und rasanten Wortspielereien geprägt.
Schauspielerische Glanzleistung Unter der Regie von Peter Matthias Born erbrachten die sieben Theaterakteure eine Glanzleistung auf der Bühne. Die Gesten, die Mimik und der Text sassen und die Zuschauer dankten ihnen mit grossem Applaus und trugen ein Stück Nürensdorfer Theaterkultur nach Hause. ◾
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Nürensdorf
Die eigene Schutzweste stärken Mit einem Erlebnistag haben die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe Ende November im Schulhaus Hatzenbühl in verschiedenen Kursen viel erlebt und sich in einem entspannten Umfeld näher kennengelernt. Abgerundet wurde dieser Teil der Gesundheitstage mit Informationen und Aufgaben im Klassenverbund. Die Gesundheitstage finden jedes Jahr im Schulhaus Hatzenbühl statt und sind natürlicher Bestandteil einer gesundheitsfördernden Schule. Dieses Jahr haben fünf Personen aus dem Schulhausalltag wie Lehrer, Schulleiter und Schulsozialarbeiter sich des Themas Risiko- und Schutzfaktoren angenommen. Durch Vorträge, Informationen und Arbeiten im Klassenverbund wurden die Schüler
der 1. bis 3. Sekundarklassen an das Thema herangeführt und mussten sich auseinandersetzen, wo sie Gefahr laufen, in ein Suchtverhalten abzurutschen.
Gutes Klima fördern Risiko- und Schutzfaktoren werden beeinflusst durch die eigene Persönlichkeit, durch die Familiensituation, das Verhalten in der Freizeit und in der Schule. Mit dem abschliessenden Erlebnistag ging es darum, sich durch eine gute Grundstimmung und optimistischen Erlebnissen der eigenen Schutzfaktoren bewusst zu werden und sie zu stärken. Romina Riesen, eine der verantwortlichen Lehrpersonen, erklärt es so: «Wir verbringen viel Zeit miteinander im Schulhaus. Das birgt Konflikte, kann aber auch
innerhalb der vier Faktoren eine Stärkung bedeuten. Mit den altersdurchmischten Gruppen lernen sich die Schüler von einer anderen Seite her kennen, in einem völlig anderen Erlebnisraum als im Schulzimmer mit dem Schulstoff. So können sie auch Vorurteile korrigieren und stellen fest, dass eine Person ganz anders ist, als sie erwartet hätten.» Und vielleicht bleibe dabei eine Arbeit eines Kurses als Hobby hängen, fülle die Leere in der Freizeit aus und verhindere so ein Abrutschen in ein Suchtverhalten.
Vielfältige Erfahrungen Das vielfältige Kursangebot bot für jeden eine erfreuliche Erfahrung. Die Lehrer organisierten aus ihrem eigenen Freizeitschatz 16 Kurse, wie zum
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Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch Beispiel Vertical Gardening, Weihnachtskarten basteln, Skulpturen erschaffen, Filme drehen oder Salsa tanzen. In allen Kursen wurde mit grosser Begeisterung aktiv mitgemacht und die gute Stimmung beim gemeinsamen Mittagessen vertieft. Jetzt können die positiven Erlebnisse als Schutzfaktoren nachwirken. Auch die Eltern durften mit dem Besuch eines Informationsanlasses ihrer Schutzfunktion in der Familie Ausdruck verleihen. Am Anlass zu Beginn der Gesundheitstage nahmen rund 60 Eltern teil, was Schulleiter Thomas Obrist als «sehr positiv» wertete. Die Vorbildfunktion der Eltern gehöre neben einem guten Schulhausklima und einer positiven Lehrer-Schülerbeziehung ebenso zu den Schutzfaktoren. Text und Fotos: Susanne Gutknecht
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Urs Burger Präsident
Annamaria Ress Chefredaktorin
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Das Dorf-Blitz-Team präsentiert seine persönlich unverzichtbaren Weihnachts-Gegenstände Tobias Jäger
Fröhliche Festtage und ein zündendes 2017 unserer treuen Leserschaft
Und wieder ist ein Jahr vergangen… Musik ist nicht nur während der Weihnachtszeit ein wichtiger Bestandteil in unserem Familienleben. Aus diesem Grund ist das musikalische Krippenspiel «D’Zäller Wiehnacht» während der Festtage schon seit meiner Kindheit ein unverzichtbares Detail.
Marianne Flotron
Susanne Gutknecht
Seit ich selber Mami bin, läutet ein Besuch im Circus Conelli in unserer Familie die Weihnacht ein. Gemeinsam mit unseren Kindern, Grossmüttern, Patenkind und Freunden geniessen wir die Vorstellung, bestaunen auf dem Nachhauseweg die Weihnachtsbeleuchtung und geniessen ein feines Nachtessen.
Die Weihnachtslieder von Andrew Bond haben mich immer fasziniert, sowohl die Texte als auch die Musik. Einige Lieder haben wir in unser Familienrepertoire der Weihnachtslieder übernommen, die wir unter dem Baum singen, auch wenn unsere Kinder dem typischen Bondalter längst entwachsen sind.
Doris Baggenstoss
Reto Hoffmann
Selber gezogene Kerzen gehören für mich genauso zur Vorweihnachtszeit wie das Guetzlibacken. Ob nun die vielfarbigen, verzierten und geschnitzten Kerzen oder die schlichten aber dafür gut riechenden Bienenwachskerzen. Mit Musse gezogen und bearbeitet sind sie zudem ein schönes Geschenk, das Licht und Wärme bringt.
Jedes Jahr schmücke ich meinen Balkon mit solchen Lichterketten. Die Sterne wickle ich um einen Topfbaum und eine blaue Lichtschnur ziert das Geländer. Ich finde die Lichter, welche in der dunklen Jahreszeit überall auf Balkonen und an den Hauswänden leuchten, stimmen wunderbar auf Weihnachten ein.
Daniela Melcher
Sandra Lanz
Bei unserer Familie gehört das gemeinsame Guetzlibacken einfach jedes Jahr dazu. Wir beginnen normalerweise schon anfangs Dezember damit und erleben oft, dass bereits vor den Festtagen die ersten Guetzlidosen wieder leer sind. Um dem entgegenzuwirken, probieren wir auch gerne neue Sorten aus. Ob es hilft? Nur bedingt.
Nach der Familien-Weihnachtsfeier singen wir alle mit Inbrunst die besinnlichen, weihnachtlichen Mundartlieder von Andrew Bond. Die Kinder kennen den Text auswendig und die Erwachsenen lassen sich immer wieder gerne durch die Poesie in Andacht ziehen.
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Fröhliche Festtage Tim Ehrensperger
Nadja Baechi
Für mich das absolute Highlight, wenn es dem Schweizer mit den 0815-Guetzli zu langweilig wird: «Spritzgebackenes» importierte meine deutsche Grossmutter in die Familie und ist bis heute mein Lieblingsgebäck zur Weihnachtszeit. Unverständlich, dass hierzulande lieber Mailänderli gegessen werden ...
Gemütliche Festessen und das Zusammensein mit allen Verwandten stehen klar im Vordergrund. Wir lieben es aber auch, klassische Filme wie «Michel», «der kleine Lord» oder «Drei Nüsse für Aschenbrödel» zu schauen. Vielleicht etwas kitschig, aber diese Kuschelstunden auf dem Sofa gehören für uns einfach zur Weihnachtszeit.
Susanne Beck
Philipp Rahm
Für uns wird das Festessen wieder einmal mehr um dieses über 100 Jahre alte Rechaud genossen. Mit unseren Eltern, Kindern und unserem Enkel haben wir ausschliesslich schöne Erlebnisse daran. Auch unsere Freunde haben sich ihre Bäuche mit Fondue-Variationen schon gefüllt – jedes Mal mit bester Laune.
Das Schönste an der Weihnachtszeit sind für mich die leckeren Guetzli. Besonders auf die Zimtsterne freue ich mich jedes Jahr besonders. Der Geschmack von Zimt ist in der Weihnachtszeit ein kulinarischer Höhenflug. In diesem Sinne: Frohe Festtage!
Astrid Steinbach
Rosmarie Schmid
Die nicht immer stressfreie Adventszeit geht zu Ende und das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Was gibt es also Schöneres, als nochmal ein schön entspannendes Bad zu nehmen. Das sei auch dem Weihnachtsmann gegönnt.
Zur Adventszeit gehört für mich zwingend ein Adventskalender. Dieser muss für mich - den «Schoggitiger» - jeden Tag zuverlässig eine Dosis dieses süssen Glückshormons liefern. Weil die Kinder längst ausgeflogen sind und mein Mann Käse der Schokolade vorzieht, macht mir die Schöggeli niemand streitig.
Yvonne Müller
Manuel Holdener
Die Adventszeit ist für mich das Schönste. Wir schmücken unser Haus und unseren Garten mit Lichterketten und im ganzen Haus stehen in dieser Zeit Kerzen herum. Der Adventskranz darf natürlich auch nicht fehlen.
Mängs schreit zwar «Uuu, iigitt» wenns gfüllti Pastetli git Doch bi euis isch das Mahl kei Qual Konditioniert sind nöd nur d Rüebli Nei, au d Meitli und Büebli Folged doch am vierte Advent scho bald die langersehntä Presänt Drum schlemmt d Fäschtgmeinschaft fromm das Gebäck mitm würzige Saft.
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FRIEDHOFZWECKVERBAND BASSERSDORF-NÜRENSDORF
Grabräumung Grabräumung von Erdreihengräber Nr. 921 bis 980 der Urnenreihengräber Nr. 164 bis 195 und der Kindergräber Nr. 1 bis 6 (Bestattungszeiten 1989 bis 1991) Nachdem die gesetzliche Ruhefrist abgelaufen ist (siehe § 39 der kantonalen Bestattungsverordnung und Art. 22 der Friedhofs- und Bestattungsverordnung des Friedhofes Bassersdorf/Nürensdorf), hat die Friedhofkommission Bassersdorf-Nürensdorf die Räumung der Gräber der Klasse A (Erdreihengräber) Nummern 921 bis 980, der (Urnenreihengräber) Klasse C Nummern 164 bis 195 und der (Kindergräber) Klasse B Nummern 1 bis 6 der Bestattungsjahre 1989 bis 1991 angeordnet.
Gestützt auf Art. 23 der Friedhof- und Bestattungsverordnung werden die verfügungsberechtigten Angehörigen der Verstorbenen gebeten, die Grabdenkmäler und Pflanzen bis 1. April 2017 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgen diese Arbeiten durch den Friedhofsgärtner. Bei Nichteinhaltung der Abräumfrist durch die Angehörigen wird über das zurückgelassene Material verfügt. Jegliche Entschädigung wird abgelehnt. Ansprüche können nach der gesetzten Frist keine mehr erhoben werden.
Friedhofkommission Bassersdorf-Nürensdorf
Neue Gelenkbusse bieten mehr Platz Seit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember stehen neun neue Gelenkbusse für die Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) im Einsatz. Die Busse versehen ihre Einsätze zwar vom Buszentrum im Bassersdorfer Grindel aus, sind allerdings nicht in den DorfBlitz-Regionen direkt im Einsatz, erklärt Marco Hardegger, Leiter Betrieb der VBG. «Die neuen Busse werden vor allem auf der nachfragestärksten
Linie 768 zwischen Flughafen und Zürich-Oerlikon sowie auf den Linien 759 und 781 zum Einsatz kommen.» Die Kosten für die neuen Busse belaufen sich auf rund fünf Millionen Franken, welche vom Zürcher Verkehrsverbund getragen werden. Die Neuanschaffung verspricht einige grundlegenden Änderungen: «Die neuen Busse sind bis ins letzte
Detail stehplatzoptimiert: Es gibt weniger Sitz-, dafür mehr Stehplätze und bieten mehr Platz für Kinderwagen und Rollstühle», sagt Marco Hardegger. Zudem sind sie auch umweltverträglicher und komfortabler als die älteren Modelle. Die neuen Gelenksbusse sollen knapp 16 Jahre im Einsatz stehen. Für das kommende Jahr plant die VBG 16 ältere Fahrzeuge zu ersetzen. Andreas Haas
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Rüedi Innendekoration Verspannter Rücken In der ge streckten Rük kenlage wird Ihr Hohlkreuz nach oben ge zogen, was eine stärkere Muskelspan nung im Len Stefan Hertach denwirbelbereich verursacht. Diese Muskelspannung kann zu Schmerzen führen je nachdem, welche Elastizität Ihre Muskula tur aufweist. Der Grund, weshalb uns dies in der Seitenlage nicht passiert ist, dass wir da automa tisch unsere Beine anziehen, was uns genau diese Muskelpartien entspannt. In der Nacht liegt der Körper je doch in der Rückenlage flach, weil im Bett eine entsprechende Anhebung der Oberschenkel meist fehlt. Weil im Schlaf viel weniger Entspannungsbewegun gen gemacht werden, führt die Muskelspannung zu Schmerzrei zen. Diese verstärken ihrerseits die Spannung – ein Teufelskreis. Dieser ist für viele Rücken schmerzen am Morgen verant wortlich. Selbst in der Seitenlage macht eine leichte Anhebung der Oberschenkel bis zum Knie Sinn: Da die Knie schmaler sind als das Becken, ziehen die Beine in der Seitenlage nach unten und kip pen das Becken. Diese Bewegung beeinflusst auch die Wirbelsäule, vor allem im unteren Lendenwir belbereich, was zu Korrektur spannung der entsprechenden Muskulatur führt. Eine ange passte Stützung der Beine macht einen entspannten Schlaf auf dem Rücken erst möglich und entlastet die Rückenmuskulatur in der Seitenlage. Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, legen Sie eine Nackenrolle oder ein Kissen unter die Knie. Bei hochklassigen Lattenrosten können Sie die Knie und das Rückenteil leicht hoch stellen, das verhindert Verspan nungsprobleme weitgehend. Stefan Hertach zertifizierter Schlaf- & Liegeberater
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Wiedereröffnung der Verbindungsstrasse auf Frühjahr 2017 geplant
Massnahmen für geplagte Eigentalstrasse Seit dem 2. Dezember liegen die Unterlagen für das Sanierungsprojekt der Eigentalstrasse öffentlich auf. Dagegen kann innert 30 Tagen Einsprache erhoben werden. Das Sanierungsprojekt beinhaltet verkehrstechnische und naturschützerische Massnahmen sowie ein Verkehrs- und Signalisationskonzept. von Annamaria Ress Die Geschichte der Eigentalstrasse erfährt ein neues Kapitel. Nachdem sie im Januar 2013 gesperrt wurde, haben sich zahlreiche Parteien mit der Strasse befasst. Rechtsgutachten und Studien wurden erstellt, Unterschriften durch Lokalpolitiker gesammelt und der Bezirksrat sowie das Verwaltungsgericht beschäftigt.
Lösung für alle Parteien Erst 2015 wurde von den Gemeinden Nürensdorf, Kloten und Oberembrach der sogenannte «Runde Tisch» gegründet, unter Mitwirkung von betroffenen kantonalen Ämtern und verschiedenen Interessensgruppen. Dessen Ziel war die Findung einer
Lösung für die Eigentalstrasse, die einerseits Verkehrsverbindung ist, zugleich jedoch die Naturschutzgebiete negativ beeinflusst. Schliesslich wurde beschlossen, die Strasse zu sanieren und wieder zu eröffnen und mit Massnahmen die Beeinträchtigung der Naturschutzgebiete im Auge zu behalten. Geplant ist jetzt eine Sperrung für den motorisierten Verkehr während drei Zeitperioden im Frühling, Sommer und Herbst, eine Geschwindigkeitsreduktion auf 60 Stundenkilometer sowie ein Lastwagenverbot. Nach Ablauf von zehn Jahren soll die Strasse für den motorisierten Verkehr geschlossen und eine Radwegverbindung erstellt werden.
Details geklärt Nach einer öffentlichen Anhörung im Februar 2016 wurden nun alle rechtlichen und technischen Details geklärt, so dass das Sanierungsprojekt mit den verkehrstechnischen und naturschützerischen Massnahmen öffentlich aufgelegt wurde, wie die Medienmitteilung der Stadt Kloten im Namen des «Runden Tisches» berichtet. Mit der definitiven
Verfügung ist nun geklärt, wo genau welche Strassenschilder angebracht werden müssen, um auf die drei temporären Sperrungen pro Jahr hinzuweisen.
Kameraüberwachung Neben den Signalisationen soll zudem ein Überwachungssystem eingeführt werden. Dabei handle es sich um sogenannte Catch Cams, erklärte Marc Osterwalder, Leiter Lebensraum und Sicherheit der Stadt Kloten, in der Tagespresse. Diese Kameras werden an den beiden Eingangsportalen zum Eigental in Oberembrach und im Nürensdorfer Ortsteil Birchwil angebracht. Sie sind nur während den Sperrzeiten eingeschaltet und können automatisch Kennzeichen erkennen. Wer also ohne Bewilligung die Strasse befährt, muss mit einer Busse rechnen. Mit dieser Massnahme möchte man einerseits dem Schutz des Naturschutzgebietes, aber auch der Alltagstauglichkeit für Bewirtschafter wie Landwirte und Anrainer gerecht werden. Bis Anfang Januar liegen die Akten in den Gemeinden Kloten, Nürensdorf und Oberembrach auf. ◾
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knecht reisen ag, Bassersdorf Entschleunigung am Lagerfeuer in Kanada Mit einem zufriedenen Lachen im Gesicht steuert unser Sohn das Motorboot zurück zur Anlegestelle der Lodge.
Ruth Simon
Die grauen Wolken hängen tief über dem See und der kühle Fahrtwind dringt ganz allmählich unter unsere Rettungswesten und durch den Faserpelz. Eine Entenfamilie fliegt tief über dem Wasser und landet am dicht bewachsenen Ufer. Trotz dem Brummen des Motors hören wir das Konzert aus Vogelstimmen, welches uns umgibt Weit vor uns treibt ein Baumstamm quer über den See, der, je mehr wir uns nähern, immer schneller wird. Kurze Zeit später stellen wir erstaunt und überrascht fest, dass dieser Baumstamm zwei Ohren hat und uns mittlerweile auch entdeckt hat. Wir drosseln unser Tempo und stellen den Motor ab. Der Schwarzbär erreicht das rettende Ufer und ist einen Lidschlag später schon im Wald verschwunden. Später rösten die Youngsters unter Sternenhimmel im knisternden Feuer vor unserer Lodge ihre Marshmallows und erzählen der mittlerweile illustren Runde am Lagerfeuer von unserem Abenteuer auf dem See. Wir geniessen mit unseren Reisegefährten ein feines Glas Merlot aus dem Okanagan Valley und lauschen noch lange den Geschichten der anderen Gäste.
Die Kamera auf Seite Nürensdorf kommt bei der heutigen Signalisation/Sperrung nach der Kreuzung Birchwiler-/ Dorf-/Eigentalstrasse zu stehen. (zvg)
Solche und andere Abenteuer, für das ist Kanada berühmt. Wenn auch Sie Familienferien inmitten unberührter Natur erleben wollen, oder falls Sie wissen möchten, wo Familie Simon dem schwimmenden Bären begegnet ist, dann dürfen Sie uns gerne kontaktieren. Wir geben Ihnen sehr gerne Auskunft und beraten Sie für Ihre Kanadareise. Ruth Simon knecht reisen ag, Bassersdorf
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Von der Psychologie des Anlageerfolgs Die mit der Niedrigzinspolitik ein- wenn sich Argumente einer getätighergehende Ausnahmesituation an ten Investition fundamental ändern, den Finanzmärkten dauert nun die notwendigen Schlüsse daraus schon einige Jahre. Zugezogen werden. dem scheint auch den globalen Aktienmärkten Anlegern fällt es schwer, langsam die Puste ausBuchverluste zu realizugehen. Es ist aber sieren. Sehr oft mit der nicht der Markt, welcher Begründung, dass ein die grösste Hürde einer nicht realisierter Verlust erfolgreichen Anlageja noch aufgeholt werstrategie darstellt, sonden kann. Ein Anlagedern der Mensch selbst. entscheid hat immer Mit dieser These, kurz eine psychologische Yves Buffi ausgedrückt der «PsyBindung zur Folge. Inchologie der Anleger», formationen, welche zu beschäftigt sich der Fachbereich «Be- einer Neubeurteilung dieses Enthavioral Finance». Ein Thema, scheids führen, werden oftmals welches komplett im Widerspruch ignoriert. Anleger neigen auch zur Schulbuchtheorie steht, welche dazu, sich an anderen Marktteilbesagt, dass die Anleger immer alles nehmern zu orientieren. Der Effekt wissen, effizient sind in ihren Ent- verstärkt sich, wenn sich die medischeidungen und sich ausserdem ale Aufmerksamkeit auf den Titel rational verhalten. richtet – der typische Herdentrieb nimmt seinen Lauf. Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Anlagestrategie lauern einige Fallen, Dieses Thema ist hoch spannend welche den langfristigen Erfolg oft aber auch genauso komplex. Diese ruinieren. Ein Investor vertraut meist Zeilen sollen lediglich einen kleinen auf sein Bauchgefühl und lässt sich Denkanstoss vermitteln. Schauen von Emotionen leiten. Einer der häu- Sie nicht nach links und rechts, wie figsten Stolpersteine ist wohl die sich all die anderen Anleger verhalkurzfristige Panikreaktion. Ein ur- ten und überdenken Sie allenfalls sprünglich langfristig definierter gewisse Entscheidungen. Anlagehorizont wird aufgrund der täglichen Beeinflussung durch ver- Wir wünschen Ihnen eine schöne schiedenste Medien oft beeinträch- Adventszeit, frohe Festtage, gute tigt. Schon beim Zähneputzen am Gesundheit und viel Erfolg im Morgen nehmen wir über das Radio neuen Jahr! Ihre Raiffeisenbank die ersten Informationen über das Oberembrach-Bassersdorf aktuelle Börsengeschehen wahr. Yves Buffi Umgekehrt ist es allerdings wichtig,
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Fotowettbewerb
Wo befindet sich dieses Bienenhaus mit Aussicht? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 9. Januar per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitz bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-FrankenGutschein abholen.
Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte einen Schulhauseingang vom Schulhaus Ebnet in Nürensdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Jakob Hess aus Bassersdorf. (dm)
Öffentlicher Skiplausch mit dem Skiclub Altbach Der Skiclub Altbach lädt am Sonntag, 12. März, zum ersten Skiplausch für Gäste. Familien, Jugendliche und Erwachsene, die Skisport in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten erleben wollen, können an diesem Tag unter der Leitung von erfahrenen Skifahrern des Skiclubs Ski fahren gehen. Jugendliche, die am Skitag ohne Begleitung ihrer Eltern teilnehmen möchten, müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Solide Grundkenntnisse im Skifahren werden vorausgesetzt. Es findet keine Skischule im ei-
gentlichen Sinn statt – für Tipps stehen Kosten gibt die Internetseite www. die Gruppenleiter aber natürlich zur skiclub-altbach.ch Auskunft. Dort kann Verfügung. Der Skitag wird im Heimskigebiet des Skiclubs Altbach auf der Klewenalp oberhalb des Vierwaldstättersees stattfinden. Die Anreise erfolgt per Car. Die Teilnehmer werden jeweils an einem Treffpunkt in Bassersdorf, Nürensdorf, Oberwil/Birchwil und Brütten abgeholt. Das gemeinsame Mittagessen findet im clubeigenen Skihaus Rötenport statt. Über das detaillierte Programm, die Teilnahmebedingungen und die
man sich auch bis am 15. Februar 2017 (e) elektronisch anmelden.
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Joanna Gnos aus Nürensdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ich freue mich darüber, dass wir ein Kind bekommen. Ich bin im vierten Monat schwanger. Jetzt in der Vorweihnachtszeit freue ich mich, dass bei unserer Weihnachtsfenster-Aktion so viele Leute kreativ mitmachen. Ich geniesse die Gastfreundschaft in Nürensdorf und das Zusammentreffen von Leuten. Wir machen in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal mit. Dann freut es mich auch, dass mein Mann und ich so gut zusammen arbeiten können und Geschäft und Privates gut miteinander zu verbinden wissen. Wenn man den ganzen Tag so lange zusammen ist, mussten wir am Anfang zuerst lernen, rascher über unsere Probleme zu sprechen. Das klappt jetzt sehr gut. Miteinander zu reden finde ich sehr wichtig. Wir setzen uns jedes Jahr für eine Standortbestimmung zusammen und machen neue Pläne. Was hat Sie geärgert? Vor allem der alltägliche Stress setzt mir manchmal stark zu und auch Meinungsverschiedenheiten. Ich versuche immer, wenn mich etwas ärgert, zuerst die Ursache für dieses Gefühl zu erforschen. Am meisten ärgere ich mich über Gewalt und Diebstähle. Dann ärgert es mich auch wenn ich höre, dass die Post in Nürensdorf vielleicht geschlossen wird. Die Post ist für mich ein Begegnungsort im Dorfkern, wo man Menschen trifft und sich unterhalten kann. Wir versuchen, so viel wie möglich über unsere Post abzuwickeln und hoffen, dass das viele Nürensdorfer auch tun. Mich ärgert es auch, wenn Leute über andere urteilen, ohne sie zu kennen. (ym)
GEWERBEGEFLÜSTER Im Februar 2016 eröffnete in Nürensdorf direkt beim grossen Verkehrskreisel der «Velo Lade Nüeri» seine Türen. Der Geschäftsinhaber heisst Roman Gschwend. Er ist seit 20 Jahren in der Velobranche tätig und hat mit dem Laden eine lang gehegte Idee realisiert. Er bezeichnet sich selber als «Tätschmeister im Hintergrund», obwohl er auch gerne und oft im Laden seine Kundschaft selbst betreut. Tina Steiner ist die Chefin im Laden und der Profi für sämtliche Zweirad-Angelegenheiten. Sei es in der Beratung bei der Veloauswahl, der professionellen Durchführung von Reparaturen oder dem Verkauf von Velozubehör. Als aktive «Freeride»Bikerin kennt sie sich in allen Bereichen des Ladens bestens aus und weiss, worauf es ankommt. Das Geschäft an der Lindauerstrasse deckt grundsätzlich alle Bedürfnisse rund um das Zweirad ab. Mit grosser Fachkompetenz unterstützt das kleine Team seine Kundschaft bei sämtlichen Fragen und Anliegen rund um das Thema. Neben den unterschiedlichsten
Mountainbike-Modellen stehen Renn-, City- und Triathlonvelos sowie zahlreiche E-Bikes zur Kaufauswahl. Selbstredend finden auch die kleinen und kleinsten Velofahrer einen passenden Untersatz. In der im Laden integrierten modernen Werkstatt werden jeweils die Reparaturen und die Services durchgeführt. «Wir flicken und warten Velos aller Marken», sagt Gschwend. Velo Lade Nüeri bietet zudem an, das defekte oder nach einem Service verlangende Zweirad direkt beim Kunden zuhause abzuholen und es nach der Reparatur wieder persönlich zurückzubringen. «Wir werden unser Angebot auch in Zukunft weiter ausbauen und unsere Kunden beispielsweise mit geführten Ausfahrten oder Fahr-, Flick-, Putz- und Sicherheitskursen für unterschiedliche Alterskategorien begeistern», so Roman Gschwend abschliessend. Ab nächstem Jahr sind dahingehend verschiedene Events geplant, so dass sicherlich für jeden Zweiradnutzer etwas Passendes Tobias Jäger dabei sein wird.
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.
Bild des Monats Diesen Enten im Bassersdorfer Freibad ist es offensichtlich nicht zu kalt. Trotz tiefen Temperaturen geniessen sie das Schwimmbad ganz ohne Badegäste. Während andere Vögel in den Süden fliegen und vor der Kälte flüchten, bleiben die Enten bei uns. Ihnen macht die Kälte nichts aus: Sie schwimmen in ihrem persönlichen Pool in aller Ruhe ihre Runden. Während der langen Winterpause, in der das Freibad geschlossen bleibt, wird es bereits wieder für die neue Badesaison vorbereitet. Anfangs Mai öffnet das Freibad Hasenbühl in Bassersdorf wieder für die Schwimmer. Bis dann haben die Enten ihre Ruhe und das ganze Schwimmbad für sich. (ph)
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Dorf-Blitz
12/2016
Treffpunkt
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Bald ist die Weihnachtszeit wieder vorüber, die wie jedes Jahr mit viel zu viel Vorbereitung verbunden war. Besonders das Einkaufen der Geschenke erweist sich oft als Herausforderung. Wer all seine Ideen aufgebraucht und keine Ahnung mehr hat, was nun zum Valentins-, Geburts- oder Muttertag noch verschenkt werden könnte, der sollte unbedingt bei «radbag.ch» reinschauen. Die Seite bietet nicht nur eine grosse Auswahl an aussergewöhnlichen Geschenken, sondern verfügt zudem über einen hilfreichen Such-Filter. Es kann gezielt nach Kleinigkeiten für Ehemänner, Mütter, Küchenbegeisterte oder Scherzkekse gesucht werden, und so findet sich schnell und komplett stressfrei für jeden etwas.
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welt der musik
Musik ist so vielfältig wie der Mensch selbst und erstreckt sich über Tausend Genres und Stilrichtungen. Mit «everynoise.com» kann man im Meer der Melodien versinken und sich durch die verschiedensten Musikrichtungen durchhören. Mit einem Algorithmus ordnet die Seite alle möglichen Stilrichtungen in eine gigantische Wortwolke ein, in der man auf Entdeckungsreise gehen kann. Durch Anklicken einer Stilrichtung kann ein Beispielsong angehört werden. Zusätzlich kann man gezielt nach einem Künstler suchen und sich anzeigen lassen, welchen Genres sich dieser zuordnen lässt, um anschliessend ähnliche Musiker aus demselben Genre zu finden. Eine gute Möglichkeit, den musikalischen Horizont zu erweitern!
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kreativität anregen
Trübe Wintertage eignen sich besonders gut, um gemütlichen Tätigkeiten im warmen Heim nachzugehen. Als Inspirationsquelle für solche bietet sich «kreativraum24.de» an. Wer gerne bastelt, sei es nun für Weihnachten, Ostern oder einfach nur so, der findet dort eine ganze Reihe an lustigen Bastelanleitungen. Auch für jene, die nicht gerne mit Kleber und Schere, sondern lieber mit Bleistift und Pinsel hantieren, liefert die Seite einige Ideen. In den Rubriken Zeichnen und Malen finden sich viele interessante Anleitungen für aussergewöhnliche Kunstwerke. Die Seite ist gleichermassen für Kinder und Erwachsene geeignet, da die Anleitungen einfach umzusetzen sind, aber dennoch einiges hergeben.
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online-restposten
Online einzukaufen ist schon lange keine Neuheit mehr und es gibt wohl auch fast nichts mehr, was im Internet nicht erworben werden kann. Viele kaufen ihre Kleider, Schuhe oder gar ihre Möbel schon mehrheitlich online; Seiten wie Ebay, Amazon und Zalando erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Doch was passiert mit der Ware der Unternehmen, die mit ihren Online-Shops nicht an diesen Erfolg anknüpfen konnten? Sie ist vielleicht bei «overstock.com» gelandet: Diese Plattform verkauft die Ware von insolventen Onlineshops zu vergünstigten Preisen. Mittlerweile ist die Seite so beliebt, dass sie auch eigene Artikel verkauft. Bekannt ist sie aber nach wie vor für hochwertige Liquidationsware zu kleinen Preisen.
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alltag entschleunigen
Ein neues Motto scheint die Welt anzutreiben: «Je schneller, je besser». Wir essen schnell, sprechen schnell und schreiten eiligen Schrittes durch den Tag. Stets begleitet von unseren Smartphones werden die wenigen Pausen, die uns bleiben, mit Ablenkung statt Ruhe gefüllt. Kaum je nehmen wir Abstand vom hektischen Alltag. Der Blog «mymonk.de» versucht dieser Bewegung entgegenzuwirken und liefert Tipps und Tricks, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Mit täglichen Einträgen aus den Bereichen Philosophie, Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung macht es sich Tim Schlenzig, der Gründer des Blogs, zum Ziel, unsere Welt zu entschleunigen. Von Innen wie auch von Aussen.
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Dorf-Blitz
12/2016
Alltag im Dorf
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An der Europameisterschaft in Verona unter den zehn besten Fahrern
BMX – Seine grosse Leidenschaft Der siebenjährige Nürensdorfer Timon Köhler fährt mit Leidenschaft Bicycle MotoCross (BMX). In seiner ersten Saison fuhr er bei der Europameisterschaft in Italien unter die zehn Besten seines Jahrgangs. Der BMX-Rennsport hat sich in den letzten Jahren zu einem Wettkampf höchsten Anspruchs entwickelt.
reparierten BMX dann auf den zweiten Platz. In Weiterstadt, Deutschland, erreichte ich bei beiden Läufen den dritten Platz.»
Viele Auszeichnungen
von Yvonne Müller Der Ursprung vom Race BMX stammt aus der Zeit, als sich Kinder und Jugendliche abseits von Strassen im Gelände mit ihren Fahrrädern die ersten Rennen lieferten. Sie sprangen über Hügel und versuchten damit, es den Motocrossfahrern auf ihren Motorrädern gleichzutun. Die ersten Bahnen wurden vermutlich in Kalifornien Anfang der siebziger Jahre gebaut, und so entwickelte sich der BMX-Rennsport von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag kontinuierlich weiter. In der Schweiz entstanden einige BMX-Bahnen, so zum Beispiel in Winterthur und Volketswil. Auf solchen Bahnen in allen Landesteilen der Schweiz finden die alljährlichen Rennen der Deutschschweizer Meisterschaft (DSM) und der Schweizer Cup statt. Am RaceBMX nehmen Sportler und Sportlerinnen im Alter von fünf Jahren bis zu Senioren über 45 Jahren an den Wett-
Mit stolz zeigt Timon die Pokale, die er in seiner ersten Rennsaison gewonnen hat. (zvg)
kämpfen teil, was BMX zu einer familiären und bunten Sportart macht.
BMX-Kurs zum Geburtstag Angefangen hat die Leidenschaft bei Timon an seinem sechsten Geburtstag, als seine Eltern ihm einen Gutschein für die BMX-Schule bei Powerbike in Winterthur-Dättnau schenkten. «Der Sport hat mich von Anfang an begeistert», schwärmt der Siebenjährige. «Vor allem Race-BMX und Freestyle mit den unzähligen Tricks, Saltos und Backflip finde ich am coolsten. Natürlich fahre ich immer mit meiner kompletten Sicherheitsausrüstung», betont er ernst. «Dazu gehört ein guter Helm, Nackenschutz, ein Panzer für Brust, Schulter und Ellenbogen, ein Knie- und Schienbeinschutz, spezielle Hosen und Oberteile, Handschuhe und gute Schuhe.»
Courage und Ausdauer «Um bei diesen Rennen zu gewinnen braucht es eine gute Technik, Kondition, Ausdauer und Courage. Was Timons Erfolg auszeichnet ist sein Wettkampfgeist – er will unbedingt gewinnen», erzählt seine Mutter stolz.
Mai 2016: Europa Cup Rennen in Weiterstadt, Deutschland. (zvg)
Um an der BMX-Europameisterschaft teilnehmen zu können, musste er sich zuerst beim Swiss Cup, der Schweizer Meisterschaftsserie, unter den ersten acht qualifizieren. «Bei meinem ersten Europa Cup Lauf im holländischen Kampen bin ich im Halbfinale unglücklich gestürzt. Da-
bei ging mein BMX kaputt und ich konnte das Rennen nicht beenden. Dank der Schutzausrüstung hat es mir nichts gemacht», verrät Timon. «Am Sonntag fuhr ich mit dem frisch
Bereits in seiner ersten Saison ist er schon Drittbester seines Jahrgangs in der Schweiz und bei der Europameisterschaft in Verona fuhr er unter die ersten zehn, obwohl er erst vor einem Jahr mit diesem Sport begonnen hat. Timon ist in seiner ersten Saison 21 Rennen gefahren und hat 16 Pokale vom ersten bis achten Platz gewonnen. Wer sich für Timons sportliche Laufbahn interessiert, kann ihn auf seiner öffentlichen Facebook Seite weiter folgen. Dort befinden sind auch Youtube-Videos. ◾
Spagat zwischen Schule und Leistungssport Anett Köhler, die Mutter von Timon, erzählt aus der Sicht der Familie: «Wenn ein Kind sportlich aktiv ist und leistungsorientiert an Wettkämpfen teilnimmt, dann kann das nur funktionieren, wenn sowohl die Familie als auch die Schule dies aktiv unterstützen.» Beim Race-BMXSport werden die Wettkämpfe weltweit ausgetragen. Das Ziel von Timon 2017 ist die BMX-Weltmeisterschaft in Rock Hill, in Amerika. Die Schule Nürensdorf unterstützt die jungen Sportler mit freien Tagen, damit diese an den Wettkämpfen teilnehmen können, welche oftmals eine lange Anreise erfordern. Die Voraussetzung dafür ist, dass Timon gute Noten erzielt und auch stets seine Hausaufgaben erledigt. Wenn die Kinder noch jung sind, ist es einfach, den Sport und die Schule aufeinander abzustimmen. Von der ganzen Familie erfordert es jedoch viel Toleranz, wenn eines der Kinder sich so für eine Sportart interessiert wie Timon für Race-BMX. Auch ist die Ausübung eines Sports auf höherem Niveau oft mit viel Zeit und Geld verbunden. Für Aussenstehende ist es nicht immer ersicht-
lich, wie aufwendig das wirklich ist. Durch den Leistungssport entwickeln die Kinder je nach Sportart aber auch besondere Fähigkeiten und Stärken. Bei Timon ist es sein Kampfgeist und Willen, sich mit andern zu messen. Diese Stärken zeichnen sich nicht nur im Sport, sondern auch in seinen schulischen Leistungen ab. So ist Timon zum Beispiel bestrebt, im Lesen und «Antolin» Punkte zu sammeln, der Beste in seiner Klasse zu werden. «Antolin» ist ein innovatives OnlinePortal zur Leseförderung von der ersten bis zur zehnten Klasse. Beim Sport hat er auch gelernt, dass gutes Zuhören und Aufpassen für ihn sehr wichtig sind. Damit Timon den Forderungen standhalten kann, muss er eine schnelle Auffassungsgabe haben und konzentriert arbeiten, um für die Hausaufgaben und das Training genug Zeit zu haben. Auch Sprachen wie Französisch und Englisch spielen bei seinen Wettkämpfen auf internationaler Ebene eine grosse Rolle, damit er Freundschaften knüpfen kann. Für die nächste Saison sucht Timon noch Sponsoren für die Weltmeisterschaft in Rock Hill. (ym)
Gesundheit
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Dorf-Blitz
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Bitte bitter! Bitterstoffe zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und werden therapeutisch wegen ihres Geschmacks genutzt. Der sogenannte Bitterwert einer Pflanze gibt Auskunft darüber, wie dieser wahrgenommen wird. Die Enzianwurzel und das Wermutkraut zählen zu den Pflanzenteilen mit den höchsten Bitterwerten. Wie bitter etwas wahrgenommen wird, hängt zudem vom Alter, der Speichelzusammensetzung und der Ernährungsform ab. Bitterstoffe wirken reflektorisch über die Nervenbahnen des Zungengrundes. Dabei wird der sogenannte «Nervus vagus» angeregt, welcher reflexartig die Speichel-
drüsen und Magensaftsekretion anregt. Eine halbe Stunde vor dem Essen eingenommen, führen sie zu einer Sekretionszunahme von bis zu 30 Prozent. Dadurch wird die Nahrungsverwertung verbessert und eine Unter- oder Übersäuerung des Magens ausgeglichen. Der Leberstoffwechsel wird angeregt und die Bauchspeicheldrüsen produzieren mehr Pankreassaft. Dies führt zu einer besseren Verdauung von sonst schlecht verträglichen Nahrungsmitteln. Also optimal für die Zeit des Schlemmens.
stoffe den Kreislauf tonisieren und bei kalten Händen und Füssen eingesetzt werden. Der Körper erhält mehr Schwung und Energie. Auf psychischer Ebene helfen Bitterstoffe «Ich-Prozesse» zu verarbeiten. Gefühle werden besser verdaut und das Selbstvertrauen gestärkt. Zudem stärken sie das Bewusstsein für den eigenen Körper und helfen, vor dem Essen eingenommen, bei Appetitlosigkeit.
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Dorf-Blitz
Veranstaltungen
12/2016
53
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Sa
24.12.
09.00 – 13.00
Wertstoffsammelstelle Ufmatten
Anstossen auf die Weihnachtstage
Wertstoffsammelstelle Ufmatten
Mi
04.01.
20.00
Kultur- und Bibliothekskommission
«Neujahrskonzert» mit der ungarischen Kammerphilharmonie
Ref. Kirche, Vorverkauf Bibliothek u. Dorf-Drogerie Hafen
Sa So
14.01. 15.01.
20.00 17.00
Rainbow Chor
Konzert «Rainbow Melodies for the world»
Kath. Kirche
Mi
18.01.
14.30 – 15.00
www.kasperli-bassersdorf.ch Kasperli-Theater
JAM, Klotenerstr. 3
Do
19.01.
14.00
Team «Informiert im Alter»
Erzählcafé
Aktionsraum Türmli, Klotenerstr. 1
Fr
27.01.
20.00
Konzertzirkel
«Die Winterreise» – Liederzyklus von Franz Schubert
Ref. Kirche
Fr
27.01.
20.00
TV Bassersdorf
Turnchränzli Abendunterhaltung «Schulhaus Cruxacher», Türöffnung 18.00
Ebnet-Saal, Nürensdorf
Sa
28.01.
13.00 20.00
TV Bassersdorf
Turnchränzli Nachmittags- und Abendunterhaltung «Schulhaus Cruxacher», Türöffnung 12.00 resp.18.00
Ebnet-Saal, Nürensdorf
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge
Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57
Regelmässig
Elternforum Bassersdorf
Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region
Details unter www.elternforumbassersdorf.ch
Regelmässig
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Zeit
Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Di
27.12.
19.30
www.voicejaccard.ch
Gospelkonzert Christina Jaccard
Kirche Brütten
Fr
06.01.
19.00
SVP Brütten
Neujahrsapéro am Dreikönigstag, mit Ansprache von NRP Jürg Stahl
Auf dem Buck
Di
17.01.
10.00 – 11.00
Bibliothek
Geschichtenmorgen für Kinder von 2 – 4 Jahren in BeBibliothek gleitung: «Wintergeschichte»
Di
17.01.
19.00 – 21.00
Bibliothek
Spielabend für Jugendliche der Mittel- und Oberstufe Bibliothek
Mi
18.01.
19.00 – 22.00
Tennisclub
Generalversammlung Tennisclub
Gemeindesaal
Sa
28.01.
08.30 – 12.00
Samariterverein
Repetitionskurs Reanimation (BLS-AED)
Schulhaus Chapf
Sa
28.01.
09.00 – 16.00
Iria Lacarta
Fotokurs für Anfänger
Infos: www.iriart.ch
Di
31.01.
20.00
PGV
PGV-Generalversammlung
Gemeindehaus
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Mo/Di/Do Sa
15.00 – 19.00 10.00 – 12.00
Bibliothek
Ausleihe Bibliothek
Bibliothek
Turnverein Brü
Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage
www.tvbruetten.ch
Jeden Mo – Fr Jeden 1. Mo
14.30 – 17.00
Frauenverein
Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach
Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt 14.00 Uhr
Jeden Di
09.30 – 11.00
OK Chäferturnen
Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre
Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch
Veranstaltungen
54
Dorf-Blitz
12/2016
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 – 15.00
Altersforum Brü
Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller
Gemeindesaal
Jeden Mi
13.30 – 18.00
Offene Jugendarbeit Brü
Jugi Brütten (Mittelstufe)
Dave Froese 079 939 85 06
Jeden Mi
16.30 – 17.30
Altersforum Brü
Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
14.00
Altersforum Brü
Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)
Gemeindesaal
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 – 11.00
MuKi-Treff
MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 – 17.00
Altersforum Brü
Treffen für spielfreudige Frauen
Gemeindesaal
Jeden Fr
12.30 – 13.30 19.00 – 22.00
Aufsuchende Jugendarbeit
Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten
Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06
Jeden Fr
16.00 – 16.50
Altersforum Brü
Everdance, Leitung Claudia Kindschi
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 – 16.00
kjz Winterthur
Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 – 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Do
22.12.
19.30
Männerchor Nü
Geburtstagssingen 2. Halbjahr
Alterszentrum Bären
Mo
02.01.
13.00 – 17.00
Waldhüttenverein Br/Ha
Umtrunk in der Hütte für Einwohner/innen der Gemeinde Nürensdorf
Waldhütte Breite
Do
19.01.
09.30
Nüeri-Netz
Morgekafi
Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10
Sa/So
21.01. – 22.01.
07.00 – 20.00
FC Bassersdorf
Junioren Hallenturnier
Turnhalle Hatzenbühl
Do
26.01.
17.50 – 19.30
Bibliothek
Donnerstagstreff: «Persönliche Sprechstunde E-Medien» mit Barbara Lested
Bibliothek, Anmeldung erwünscht
Fr
27.01.
14.30
Nüeri-Netz
Spielen macht Spass
Rest. Bären, 1. Stock
Fr
27.01.
20.00
TV Bassersdorf
Turnchränzli Abendunterhaltung «Schulhaus Cruxacher»,Türöffnung 18.00
Ebnet-Saal
Sa
28.01.
13.00 20.00
TV Bassersdorf
Turnchränzli Nachmittags- und Abendunterhaltung «Schulhaus Cruxacher»,Türöffnung 12.00 resp.18.00
Ebnet-Saal
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort / Kontakt
Nach Bedarf
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Nach Bedarf
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)
Wichtige Nummern: Notruf
144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145
Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
12/2016
55
Jeden Mo
10.00 – 11.00
Muki-Turnen Bi
Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 – 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
15.30 – 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Mo
16.45 – 17.45
Pro Senectute
Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22
Turnhalle Ebnet
Jeden Mo
20.00 – 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi
Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch
Jeden Di
18.00 – 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 – 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1. + 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi
13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00
Offene Jugendarbeit Nü
Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)
Kidstreff-Hotline 044 836 31 38
Jeden Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Restaurant Bären
Jeden Mi
17.00 – 19.00
Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10
«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden Mi
19.00 – 23.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27
Jeden 1. Mi
12.00
Frauenverein Ob / Bi
Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Altes Schulhaus Oberwil
Jeden 1. Do
09.30 – 11.30
kiz-Kloten
Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)
Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49
Jeden 2. Do
17.00 – 19.30
Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10
Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden Do
08.45 – 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Altes Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 – 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming / Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 – 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
14.15
Nüeri-Netz
Everdance
Schulhaus Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 – 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 – 22.00
Männerchor Nü
Proben / Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Bibliothek
Donnerstagstreff (ausser Ferien)
Bibliothek Nürensdorf
Jugi 51 (Oberstufe)
Jugi, Hatzenbühlstrasse 51
Jeden letzten Do Jeden Fr
16.00 – 23.00
Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10
Jeden letzten Fr
14.30
Nüeri-Netz, ref.+kath. Kirche Spielen macht Spass
Restaurant Bären, 1. Stock
Der Dorf-Blitz wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe, erholsame Festtage und einen guten Start ins Jahr 2017. Das Redaktionsteam
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