Skip to main content

Dorf-Blitz Dezember 2014

Page 1

Nr. 12 18.12.2014 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Im Überblick

Wohnraum zu schaffen für Asylsuchende ist für alle Gemeinden schwierig

Anspruchsvolle Tätigkeit

Die Spitex der drei Dorf-BlitzGemeinden leistet jeden Tag professionelle Unterstützung für Menschen, die gesundheitlich eingeschränkt sind, ob jung oder alt. Das Tagesgeschäft ist extrem dynamisch und erfordert viel Fingerspitzengefühl. Seiten 4 / 5

Machtspiel Trotz heftiger Diskussionen gelang es der RPK an der Gemeindeversammlung in Bassersdorf nicht, den Gemeinderat dazu zu bewegen, die laufende Rechnung zu kürzen und den Steuerfuss noch zusätzlich um zwei Prozent anzuheben. Am Ende wurde der Voranschlag 2015 angenommen und der Steuerfuss auf 109 Prozent festgelegt. Seite 9

Prekäre Wohnraumsuche Eines der grösseren Probleme der Gemeinden ist der knappe Wohnraum für Asylsuchende. Denn wenn der Status der Flüchtlinge ändert, heisst das noch lange nicht, dass die von ihnen besetzte Wohnfläche frei wird. Die Gemeinden sind entsprechend in einer Notlage und haben Mühe, weitere Plätze zu finden. von Annamaria Ress Ende Jahr wird nicht nur zurück geblickt auf die Weltwirtschaftslage, den Bankenkommerz oder die eigene Situation. Oft werden einem auch Abgründe menschlicher Schicksale und Probleme noch intensiver und deutlicher vor Augen geführt. Eines dieser Beispiele ist der Strom von Asylsuchenden, der sich jedes Jahr über die Gemeinden verteilt. Am ersten Adventssonntag dieses Jahres berichtete die Tagespresse darüber, dass das Bundesamt für Migration (BfM) im neuen Jahr mit zusätzli-

chen Asylgesuchen rechnet. Die Kantone befürchten entsprechend Notstand bei der Unterbringung. Erst im Januar werden die kantonalen Migrationsämter durch das BfM darüber informiert, von wie vielen Asylgesuchen die Schweiz im neuen Jahr ausgehen muss. Die Schätzwerte sollen derzeit bei 31 000 Gesuchen liegen, 30 Prozent mehr als im laufenden Jahr. Seit Jahrhunderten schon suchen religiös oder politisch Verfolgte in der Schweiz Schutz vor drohenden Gefahren. Dies liegt einerseits an der

geografischen Lage des Landes, aber auch in der politischen, konfessionellen und kulturellen Vielfalt. Seit Juni 1998 gilt das Schweizerische Asylgesetz in der heutigen Form, das die Asylgewährung und die Rechtsstellung der Flüchtlinge in der Schweiz regelt sowie den vorübergehenden Schutz von Schutzbedürftigen in der Schweiz und deren Rückkehr in ihr Heimatland. Die Kantone sind frei in der Zuteilung der Aufnahmekontingente der einzelnen Gemeinden. In Zürich wird das bis jetzt mit einem halben Prozent der Einwohnerzahl berechnet. Doch das Problem für die kommunalen Behörden sind nicht die Menschen aus vielen Ländern, die um Aufnahme in der Schweiz ersuchen, Fortsetzung auf Seite 2

Attraktiveres Zentrum Dem Voranschlag 2015 und der Steuererhöhung um drei Prozent stimmten die Brüttener an der Gemeindeversammlung problemlos zu. Einzig der budgetierte Betrag für die geplante Zentrumsentwicklung gab zu Diskussionen Anlass. Seite 21

Teure Investition Der Ersatz der Wasserzähler und der dafür veranschlagte Kredit von 420 000 Franken war einigen Nürensdorfern zu übertrieben und führten zu einigen Wortmeldungen an der Gemeindeversammlung. Seite 29

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf

ab Seite 6 ab Seite 18 ab Seite 22

Felix Goldinger, Abteilungsleiter Soziales und Alter in Bassersdorf vor der Unterkunft an der Weingasse, die nächstens abgebrochen wird. (Bilder: Annamaria Ress)


Thema des Monats

2

Dorf-Blitz

12/2014

Gedanken zum Jahreswechsel

Annamaria Ress Es ist fast nicht zu glauben: Schon wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende zu. Ich hoffe, es hat Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, viel Schönes gebracht. Natürlich weiss ich, dass die

sondern der Wohnraum, der diesen zur Verfügung gestellt werden muss.

Besetzter Wohnraum «In Bassersdorf hat sich der Gemeinderat für ein dezentrales Wohnsystem entschieden»¸ erklärt Felix Goldinger, Abteilungsleiter Soziales und Alter in Bassersdorf. Das heisse also, dass der Wohnraum nicht mittels mobiler Container zur Verfügung stehe, sondern dass die Asylsuchenden in Gemeindeliegenschaften oder Mietwohnungen untergebracht seien, so Goldinger weiter. Dieses System habe sich bewährt, denn die Asylsuchenden fallen so

Ausschliesslichkeit von Negativem in einem menschlichen Lebenslauf nicht immer möglich ist. Gerade hadere ich selbst mit Nachrichten, die mich innert zwei Wochen erreicht haben: Todesfälle von Freunden und ein unheilbar erkrankter Bekannter. Auch bei mir läuft nicht immer alles optimal: Ich mache einen Fehlkauf im Laden, ärgere mich über die Unfreundlichkeit gewisser Schalterangestellten und über einen falsch geschriebenen Namen in einem Text oder darüber, dass ich der Süssigkeit auf dem Tisch nicht widerstehen konnte und dann erst noch patzig gegenüber denen geantwortet habe, die mir am nächsten stehen. Dennoch blicke ich auf schöne, erlebnisreiche Monate zurück. Ich zehre

weniger auf. Die Stimmung in der Gemeinde sei somit auch ruhig. Bis 2007 wurden 16 Asylsuchende in einem Pavillon im Schönengrund 2 betreut. Die bisher bewohnten Wohneinheiten an der Weingasse 8 fallen nun auch weg, das Gebäude wird nächstens abgebrochen. «Somit fehlen uns auf einen Schlag acht weitere Plätze», sagt Felix Goldinger. In Nürensdorf wurden dieses Jahr die mobilen Wohneinheiten eröffnet (der Dorf-Blitz berichtete), sie sind bereits ausgelastet, wie Gemeinderätin Edith Betschart bestätigt. Zusätzlich seien einige Personen in zugemieteten Wohnungen unterge-

IMPRESSUM

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Chefredaktion ·  Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines ·  Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Webmaster ·  Reto Hoffmann

Rück- und vorausschauend ist wohl jedes Leben geprägt von vielen kleinen oder grösseren Puzzleteilen, die uns und unseren Alltag prägen. Aus solchen Puzzleteilen schafft die DorfBlitz-Redaktion immer wieder eine ansprechende, neue Ausgabe und dies zwölf Mal im Jahr. Die Erlebnisse und Erfahrungen während der Arbeit für

bracht. Dies erfordere jedoch immer eine gute Portion Fingerspitzengefühl, sagt die Nürensdorfer Sozialvorsteherin. Die Behörde bemühe sich sehr, es gebe deshalb auch Rochaden. «Zum Beispiel wurden drei Asylbewerber-Familien aus dem gleichen Land im selben Haus untergebracht, so dass auch die Kinder schneller wieder die Möglichkeit hatten, zusammen zu spielen. Die Integration der Kinder liegt uns besonders am Herzen», verrät Edith Betschart. Einige Asylsuchende leben derzeit im Durchgangszentrum Sonnenbühl in Oberembrach. «Im Sonnen-

den Dorf-Blitz motivieren mich immer von neuem, mit dem ganzen Team vorausschauend die nächsten Ausgaben möglichst optimal zu planen. Ich bin sehr stolz, dass ich ein verantwortlicher Teil dieses GesamtPuzzles sein darf. Besonders jetzt, wo sich die Meldungen über den Untergang von Print-Produkten wieder mehren. Ich bin jetzt schon gespannt auf die nächsten zwölf Ausgaben im neuen Jahr, die Sie auch im Internet lesen können, wenn Sie möchten. Im Namen der Redaktion wünsche ich Ihnen schöne Festtage, beste Gesundheit und einen guten Start ins neue Jahr! Annamaria Ress

bühl können jedoch keine neuen Brüttener Asylbewerber platziert werden, da diejenigen, die schon dort wohnen, einen anderen Status haben», sagt Sozialvorsteherin Erika Schäpper Trüb. «Für neue Asylsuchende müssen wir eine andere Lösung finden.»

Statusänderung Mit dem Wohnraum, den die drei Gemeinden im Dorf-Blitz-Gebiet den Asylsuchenden zur Verfügung stellen können, ist es aber längst nicht getan. Das Problem stelle sich vor allem dadurch, dass Asylbewerber, die anerkannt seien, weiterhin den

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung ·  Annamaria Ress | Susanne Gutknecht  Redaktion ·  Nadja Bächi ·  Susanne Gutknecht ·  Reto Hoffmann ·  Tobias Jäger ·  Kevin Knecht ·  Sandra Lanz ·  Daniela Melcher ·  Yvonne Müller ·  Mano Reichling ·  Susanne Reichling ·  Annamaria Ress ·  Konrad Schwitter

noch immer von den bleibenden Bildern einer Ferienreise mit meiner Familie und denke mit Dankbarkeit und Freude zurück an einen Städteflug, den ich mit meinem Mann zum PorzellanHochzeitstag machen durfte. Zudem freue ich mich über die vielen unverhofften, überraschenden und erinnerungswürdigen Begegnungen mit interessanten Menschen.

(nb) (sg) (rh) (tj) (kk) (sl) (dm) (ym) (re) (sr) (ar) (ks)

Satz/Druck ·  Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Mattstrasse 4 9532 Rickenbach TG Telefon 071 913 47 51 Fax 071 913 47 99 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat ­gratis in alle Haushaltungen der ­Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 29. Januar 2015.

Auflage 19. Jahrgang | 9150 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

Dorf-Blitz online


Dorf-Blitz

12/2014

Thema des Monats

3

Wohnraum besetzen, in dem sie leben, weil sie aufgrund mangelnden Sprachkenntnissen keine Arbeit finden würden und so kein Einkommen vorhanden sei. Somit seien sie von der Sozialhilfe abhängig und hätten kaum Chancen, eine neue Wohnung zu finden, erklärt Felix Goldinger. «Sobald Asylbewerber den Status B erlangt haben, gelten sie als anerkannte Flüchtlinge, denen Asyl gewährt wird. Sie fallen damit aus dem Kontingent der Gemeinde von aufzunehmenden Menschen heraus. Der Kanton weist dann neue Asylbewerber zu. Für uns wird es schwierig, neuen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Es ist eine verzwickte Situation.» Und: «Das Finden von Plätzen für diese Menschen ist ständig ein Thema und auf unserem Radar.»

Fehlender Wohnraum Ebenso schwierig gestalte sich die Lage bei vorläufig aufgenommenen Asylbewerbern, die zwar nicht in der Schweiz bleiben dürfen, für die aber eine Rückkehr in ihr Heimatland aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich sei. Diese zählen dann so lange zum Asylkontingent, wie sie von der Sozialhilfe unterstützt werden. So oder so bleiben sie jedoch ebenfalls in den zugewiesenen Wohnräumen, weil ihr Einkommen deutlich zu klein ist, um sich für eine eigene Wohnung als Bewerber durchzusetzen. Was dann bleibt, ist ein Versuch, anerkannte Asylbewerber dazu zu bewegen, ihre Wohnungen zu verlassen. Auf die Strasse gestellt werden können sie jedoch nicht, weil sie sonst wiederum ein Fall für das Sozialamt werden. Für die Gemeinden gleicht diese Situation dann einer Gratwanderung. Um diese Menschen aus der Sozialhilfe zu holen, müsste es gelingen, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Auf der anderen Seite löst es das Problem des mangelnden Wohnraumes nicht – die Gemeinden drehen sich damit im Kreis.

Wunschtraum Besonders akut wird dieses Problem für kleine Gemeinden mit wenigen Mietwohnungen, wie das Beispiel Brütten zeigt: «Wir haben keinen freien Wohnraum, den wir einfach so

Erika Schäpper Trüb, Sozialvorsteherin Brütten.

vergeben können», sagt Sozialvorsteherin Erika Schäpper Trüb. «Der Gemeinderat hat intensiv nach einer Lösung dieses Problems gesucht. Wir haben im gemeindeeigenen Areal des Bürgerhauses am Rätschiweg 2 nun sehr kurzfristig eine Möglichkeit gefunden, Asylbewerber unterzubringen. Zusätzlich zum östlichen Hausteil sollen im Garten noch Wohncontainer aufgestellt werden. Diese müssen wir jedoch zuerst beschaffen und eine Baubewilligung muss eingeholt werden. Dazu Strom, Abwasser und ähnliches angeschlossen werden. «Eine aufwändige Hoselupf-Aktion», sagt sie dazu.

Anfrage an Regierungsrat Ende Juni überwies FDP-Kantonsrat Martin Farner (Oberstammheim) zusammen mit seinen Ratskolleginnen Linda Camenisch (Wallisellen) und Katharina Kull-Benz (Zollikon) dem Regierungsrat eine Anfrage zur Unterbringung und Kosten im Asylwesen in den Zürcher Gemeinden. Darin erwähnen die Kantonsräte den «Druck durch den Kanton bezüglich Neuaufnahmen von Asylbewerbern, welcher sich speziell auf die Wohnsituation auswirkt.» Innert immer kürzerer Fristen würden Asylbewerber, für die ein Wohnplatz gefunden wurde, den Status F erhalten, jedoch nicht jenen von «vorläufig aufgenommenen Personen», sondern jenen von «vorläufig aufgenommenen Flücht-

Edith Betschart, Sozialvorsteherin Nürensdorf.

lingen», die nicht zum Kontingent der jeweiligen Gemeinde gezählt werden. Diese Unterscheidung bedeute, dass andauernd neuen Wohnraum zur Verfügung gestellt werden müsse. Der Regierungsrat wurde angefragt, wie die finanzielle Entwicklung für die Gemeinden im Asylwesen betreffend der Asylbewerber mit F-Status bei über zehnjährigem Aufenthalt in der Schweiz sowie vorläufig aufgenommenen Personen, die nicht zum Kontingent zählen, in den nächsten Jahren aussehen werde wie auch die Entwicklung der Kontingente. Zu diesen Fragen konnte der Regierungsrat erwartungsgemäss keine befriedigende Antwort geben, denn: «Die Zahl der Asylgesuche unterliegt erfahrungsgemäss grösseren Schwankungen und die Entwicklung lässt sich nicht voraussehen», wie er in seiner Antwort schreibt. Somit lasse sich auch die finanzielle Entwicklung in den nächsten Jahren nicht präzis vorhersagen. Zu den Kontingenten verwies der Regierungsrat in seiner Antwort auf die 17 Prozent der Asylsuchenden, die vom BfM dem Kanton Zürich zugewiesen würden. Das System für die Zuweisung dieser Personen an die Gemeinden, gemessen an dem halben Prozent der Wohnbevölkerung, habe sich bewiesen. Eine Erhöhung der Aufnahmequote sei derzeit nicht vorgesehen.

Änderung der Kontingente Martin Farner ärgerte sich in der Tagespresse, dass sich seit Jahren nichts ändere. Denn schon in der Anfrage wurde klar formuliert, dass die Gemeinden, die in den letzten Jahren die Aufnahmepflicht erfüllt hätten, mit deutlichen Mehrkosten belastet würden, während andere diesen finanziellen Druck nicht ertragen müssten. «Müssten statt der Gemeinden der Bund und der Kanton die Folgekosten tragen, hätten wir längst eine bessere Gesetzgebung», sagte er. Er stellte weiter fest, dass die Gemeinden in der aktuellen Situation damit rechnen, dass der Kanton ihre Kontingente ohnehin noch erhöhen würde. Sie wären dann wiederum verpflichtet, entsprechend neuen Wohnraum bereitstellen zu müssen. Daran wird auch der geplante Bau eines Asylzentrums auf einem Areal in Zürich-West nichts ändern, in dem das neue beschleunigte Asylverfahren getestet werden soll. Mit diesem neuen Verfahrenszentrum mit 500 Plätzen würde der Kanton Zürich weniger Asylsuchende unterbringen müssen. Urs Grob, Sprecher der kantonalen Sicherheitsdirektion, liess sich in der Tagespresse mit der Zusicherung zitieren: «An der Aufnahmequote von 0,5 Prozent ändert sich für die Gemeinden vorerst nichts.» ◾


4

Monatsinterview

Dorf-Blitz

12/2014

Claudia Rabadzijev, Leiterin der Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten

Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen Dank der Spitex können Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben oder früher von einem stationären Aufenthalt nach Hause zurückkehren. Claudia Rabadzijev, Leiterin der Spitex Bassersdorf-NürensdorfBrütten, gewährte dem Dorf-Blitz einen Einblick in die vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit. von Reto Hoffmann

Seit vier Jahren haben Sie die Leitung der Spitex BassersdorfNürensdorf-Brütten inne. Was ist das Spannendste an Ihrer Tätigkeit? Spannend ist sicher, dass kein Tag gleich ist wie der andere. Das Tagesgeschäft ist extrem dynamisch. Faszinierend ist auch, wie sich die Spitex in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Herausfordernd und zugleich gewinnbringend ist die Mitarbeiterführung, aber auch der Kontakt mit den Kundinnen und Kunden, welche unsere Dienste in Anspruch nehmen.

Können Sie ein konkretes Beispiel nennen? Ich kann von einem Fall erzählen, der sich vor ein paar Wochen zugetragen hat: Ein älteres Ehepaar wollte vom Pflegezentrum unbedingt wieder in ihr eigenes Haus zurückkehren. Beide sind sehr pflegebedürftig. Wir entschlossen uns trotzdem, die Betreuung zu Hause zu übernehmen. Als wir sie dann am Morgen nach ihrer Rückkehr besuchten, standen wir vor verschlossener Haustüre. Wir mussten die Polizei rufen, um überhaupt ins Haus zu kommen. Wir fanden den Mann am Boden liegend, von wo er nicht mehr selbständig aufstehen konnte und seine Frau lag noch immer im Bett. Wir brachten dann die Frau wieder zurück ins Pflegezentrum, der Mann kam ins Spital. Doch noch am gleichen Tag konnte er erreichen, dass er wieder nach Hause zurückkehren durfte. Am nächsten Tag dann die gleiche Situation. Der Mann lag wieder am Boden. Unsere Herausforderung war es dann, ihn zu überzeugen, dass es besser für ihn ist, noch einmal ins Pflegezentrum

Das Führungsteam der Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten: Claudia Rabadzijev, Gesamtleiterin (r.) und Lilian Oklé, Leiterin des Pflegedienstes. (Bilder: Reto Hoffmann)

zurückzukehren, um seinen Austritt sorgfältig zu planen und sein Leben in den eigenen vier Wänden mit einer 24-Stunden-Betreuung zu organisieren. Nach einem stündigen Gespräch ist es uns gelungen, ihn davon zu überzeugen, dass dies längerfristig zielführender für alle Beteiligten ist.

«Man lernt mit der Zeit, dass solche Situationen einfach auch zum Leben gehören.» Wie man bei diesem Beispiel sieht, sind Sie oft auch mit persönlichen Schicksalen konfrontiert. Wie gehen Sie persönlich damit um? Man muss sich in gewisser Weise abgrenzen. Das gehört auch zu unserer Professionalität. Man versucht, solche Situationen nicht so nahe an sich herankommen zu lassen. Daran gewöhnt man sich zwar nie, doch mit der Zeit lernt man, dass sie einfach auch zum Leben gehören. Obwohl es manchmal

nicht einfach ist, gerade wenn die Menschen in ähnlichem Alter sind wie wir selber. Dann wird einem bewusst, dass es auch uns so treffen könnte. In schwierigen Situationen besprechen wir dies innerhalb der regelmässigen Teamrapporte. Doch für uns hat diese Arbeit auch eine positive Seite. Wir können mit unseren Dienstleistungen aktiv dazu beitragen, dass Menschen weiterhin in ihren eigenen vier Wänden leben können und gut versorgt sind.

dann habe ich zusammen mit der damaligen Leitung der Administration den Betrieb im Co-Leitungssystem geführt und seit vier Jahren bin ich nun für die Betriebsführung alleine verantwortlich. In den letzten zehn Jahren besuchte ich diverse Weiterbildungen in den Bereichen Leadership, Care-Management und Coaching.

Können Sie noch etwas über Ihren Werdegang erzählen?

Die Spitex ist in den drei DorfBlitz-Gemeinden tätig. Wie sind sie organisiert und gibt es Unterschiede in den drei Gemeinden?

Ich machte in Winterthur meine Lehre als Pflegefachfrau und arbeitete dann mehrere Jahre im Kantonsspital Winterthur auf der Chi­ rurgie und Notfallbettenstation. 1996, als die Spitex in dieser Konstellation mit den drei Gemeinden gegründet worden ist, meldete ich mich auf eine 20-Prozent-Stelle als Pflegefachfrau. Ich erhöhte dann in den folgenden Jahren stetig mein Arbeitspensum und übernahm 1999 die Leitung der Pflege. Später

Unser Zentrum befindet sich in Bas­ sersdorf an der Breitistrasse. Hier ist die Administration und die Einsatzplanung untergebracht. Die Planung der Einsätze erfolgt in erster Linie nach medizinisch-pflegerischen Kriterien. Gleichzeitig gilt es aber auch, Kundenwünsche und die Wegzeiten optimal zu berücksichtigen. So gesehen können die Kunden in allen drei Gemeinden die gleichen Dienstleistungen zu den gleichen Bedingungen in Anspruch nehmen.


Dorf-Blitz

12/2014

Wer kann die Spitex in Anspruch nehmen? Pflege, Betreuung und hauswirtschaftliche Leistungen können alle Steuerzahler in den drei Gemeinden, ob Jung oder Alt in Anspruch nehmen. Das Recht darauf ist gesetzlich verankert. Wir haben im Gegensatz zu den privaten Spitex-Organisationen eine Aufnahmepflicht.

Welche Dienstleistungen bieten Sie genau an? Die eine Kernleistung ist die Pflege. Diese beginnt schon bei der Abklärung der jeweiligen Situation in Gesprächen mit den Betroffenen selbst, aber auch mit dem zuweisenden Hausarzt, Spital oder Heim. Bei der Behandlungspflege gehört die ganze Wundbehandlung dazu, Infusionstherapien, Spritzen setzen, Verbände wechseln. Dazu kommt die Grundpflege wie Aufstehen und Zubettgehen und Körperpflege, also alle Tätigkeiten, welche jemand nicht mehr selbständig erledigen kann, respektive dabei Unterstützung benötigt. Die zweite Kernleistung der Spitex ist der hauswirtschaftliche Bereich und die Betreuung. Das heisst, wenn jemand seinen Haushalt nicht mehr alleine bewältigen kann, übernehmen wir das für ihn. Das beinhaltet beispielsweise den «Wochenkehr» wie Staubsaugen, den Boden aufnehmen, das Badezimmer reinigen, Wäsche waschen und einkaufen und vieles mehr. Unser Grundsatz lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. Das heisst, wir übernehmen nur, was ein Kunde aus eigener Kraft selber nicht mehr kann. Manchmal dauert ein Einsatz eine Woche, manchmal mehrere Jahre.

Wie gross ist denn Ihr Team? Derzeit sind es 30 Mitarbeiterinnen, die meisten in Teilzeitarbeit. Vom Berufsbild her sind dies Pflegehelferinnen, Fachfrauen Gesundheit (FaGe), Pflegefachfrauen und zwei kaufmännische Angestellte.

Monatsinterview werden, ist besonders für ältere Frauen (wie auch Männer) mit unausgesprochenen Ängsten verbunden. Es ist einfacher, besonders auch für die Einsatzplanung, wenn wir nur Frauen im Team beschäftigen.

«Ein kleiner Teil der Kosten muss der Patient selber tragen.» Die Spitex ist eine Non-ProfitOrganisation. Wie finanzieren Sie sich? Die pflegerischen Leistungen, welche wir erbringen, werden von der Krankenkasse getragen. Da gibt es vorgeschriebene, gesetzliche Tarife, welche in der ganzen Schweiz gelten. Ein kleiner Teil der Kosten muss der Patient selber tragen, das sind acht Franken pro Einsatz-Tag. Der Rest wird von der öffentlichen Hand, sprich von der jeweiligen Wohngemeinde finanziert. Die Hauswirtschaft wird fast zur Hälfte von der öffentlichen Hand subventioniert. Den Rest muss der Patient selber bezahlen, wenn er bei der Krankenkasse keine Zusatzversicherung abgeschlossen hat. Da gibt es drei einkommensabhängige Tarifstufen. Darüber hinaus haben wir noch einen zweckgebundenen Fond, der hauptsächlich über Legate von Verstorbenen oder Spenden gespeist wird. Auf diese finanziellen Zuwendungen sind wir dringend angewiesen, denn die Gelder von Krankenkasse und Gemeinde decken gerade mal die Löhne und das allgemeine Tagesgeschäft. Die Entwicklung der Spitex, zum Beispiel die Weiterbildung des Personals oder grössere Anschaffungen, wie etwa bei der In-

formatik, finanzieren wir aus diesem Fond. Schliesslich sind da noch die Mitgliederbeiträge, denn die Spitex ist ja als Verein organisiert. Diese Gelder fliessen in die laufende Rechnung.

Der diesjährige schweizerische Spitex-Tag stand unter dem Motto: Pflegende Angehörige. Wie wichtig ist diese Unterstützung für Sie? Für den ganzen Spitex-Bereich in der Schweiz ist das ein sehr wichtiges Thema. Ohne die pflegenden Angehörigen würde unser gesamtes Gesundheitssystem zusammenbrechen. Hier wird enorm viel geleistet, meistens von Ehepartnern, Töchtern und Schwiegertöchtern und das oft unter Ausschluss der öffentlichen Wahrnehmung. Auch hier stehen wieder eher die Frauen im Einsatz. Doch dies wird immer schwieriger, denn die Frauen sind oft selber berufstätig. Hier geht es um die öffentliche Anerkennung dieser Tätigkeit, denn ohne die Mithilfe der Angehörigen wäre unser Gesundheitssystem unbezahlbar.

«Ohne die pflegenden Angehörigen würde unser gesamtes ­Gesundheitssystem zusammenbrechen.» Welches sind derzeit für Sie als Leiterin der Spitex die grössten Herausforderungen? Was uns schon länger beschäftigt, ist die Entwicklung der Angebote und Möglichkeiten im Gesundheitswesen in den drei Gemeinden. Bei den Entwicklungsabsichten in Bassersdorf,

Nürensdorf und Brütten können wir unseren Beitrag leisten, beispielsweise bei neuen Projekten mitzuarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit zwischen dem Pflegezentrum Bächli, dem Pflegeheim Breiti und den Hausärzten, die es noch weiter zu intensivieren gilt. Ein konkretes Projekt ist derzeit in Brütten im Gang, wo ab Januar neu ein Entlastungsdienst für pflegende Angehörige den Betrieb aufnimmt. In Bassersdorf ist das Thema Alter eine prioritäre Aufgabe. Hier arbeiten wir eng mit der neuen Altersbeauftragten zusammen, um neue, zukunftsorientierte Wege bei der Altersarbeit zu finden. Ein Dauerthema ist schliesslich, genügend Fachpersonal für unsere Tätigkeit zu finden.

Die (Vor)-Weihnachtszeit ist für viele Menschen eine besondere, aber manchmal auch schwierige Zeit. Wie erleben Sie das bei Ihrer Tätigkeit? Diese Zeit ist besonders für alleinstehende Kunden schwierig. Am schwierigsten für Menschen, welche keine Angehörigen und keine Bekannten (mehr) haben. Um etwas Freude zu bringen, überraschen wir unsere Kunden während der Adventszeit mit einem Säckchen selbstgebackenen Guetzli. Jedes Teammitglied bäckt dafür ein Kilo Guetzli, die wir dann verteilen. Das wird sehr geschätzt. Wir wiederum erhalten von unseren Kunden Weihnachtskarten, mit denen sie sich bei uns für die geleistete Arbeit bedanken. Manchmal ist auch noch ein kleiner Zustupf für die Kaffeekasse dabei. Das freut uns natürlich sehr. Ansonsten geht auch über die Festtage der Betrieb im pflegerischen Bereich normal weiter. Unsere Kunden sind auch in diesen Tagen auf Pflege und Betreuung angewiesen.

«Bei uns geht der Betrieb auch über die Festtage weiter.»

Sie sagen Frauen, gibt es keine Männer? Früher war ein Mann mit dabei und immer wieder haben wir auch männliche Lernende vom Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU), die bei uns ein Praktikum machen. Doch in der Regel ist es so, dass unsere Kunden lieber von Frauen betreut werden möchten. Alleine in den eigenen vier Wänden von einem Mann gepflegt zu

5

Zum Schluss: Wie verbringen Sie persönlich das Weihnachtsfest?

Claudia Rabadzijev leitet das rund 30-köpfige Spitexteam seit vier Jahren.

Traditionell, im Kreise meiner Familie. Daneben habe ich Pikettdienst für Notfälle. ◾


Bassersdorf

6

Dorf-Blitz

12/2014

Aus Behörde und Verwaltung

Kindergarten- und Schuleintritt 2015 / 2016 (Unterrichtsbeginn: Montag, 17. August 2015) Schulpflicht

Der Informationsabend zum Eintritt in den Kindergarten findet am Mittwoch, 4. Februar 2015, 19.30 Uhr im Singsaal Schulhaus Geeren statt.

Der Besuch des Kindergartens ist obligatorisch und die Schulpflicht läuft ab Eintritt in den Kindergarten.

Eltern und Interessierte sind herzlich eingeladen. Die offiziellen Einladungen werden im Januar 2015 verschickt.

Einschulung (Eintritt in den Kindergarten) Mit der Inkraftsetzung des HarmosKonkordats per 1. August 2009 verschiebt sich der Stichtag für den Eintritt in den Kindergarten vom 30. April auf den 31. Juli. Die Anpassung wird ab 2014 in mehreren Schritten vollzogen, nämlich während sechs Jahren jeweils um einen halben Monat. Die Einschulung bzw. der obligatorische Kindergarten-Eintritt im Schuljahr 2015/2016 gilt für alle Kinder, welche in der Zeit vom 16. Mai 2010 bis 31. Mai 2011 geboren sind. Das entsprechende Eintrittsformular wird den Eltern im Januar 2015 per Post zugestellt. Eine vorzeitige Einschulung bzw. Aufnahme in die Kindergartenstufe ist nur für Kinder möglich, deren Entwicklungsstand dies zulässt und die zwischen dem 1. Juni und 31. Juli 2011 geboren sind. Falls Sie ein entsprechend begründetes Gesuch einreichen möchten, ist dies bis spätestens 31. Januar 2015 schriftlich bei der Schulverwaltung abzugeben. Für noch jüngere Kinder ist die vorzeitige Einschulung leider nicht möglich. Noch nicht einschulungsreife oder körperlich schwache Kinder können von der Einschulung bzw. vom obligatorischen Eintritt in den Kindergarten um ein Jahr zurückgestellt werden. Entsprechend begründete Gesuche reichen Sie bitte bis spätestens 13. Februar 2015 schriftlich an die Schulverwaltung ein. Diese werden vom schulpsychologischen Dienst geprüft.

Zuteilung Waldkindergarten Seit Sommer 2013 führt Bassersdorf einen Waldkindergarten. Die Eintrittskriterien sind dieselben wie für einen normalen Kindergarten.

Stufenübertritt (Eintritt in die 1. Klasse) Der Übertritt in die 1. Klasse erfolgt auf Beginn des Schuljahres 2015/2016 bei allen Kindern, welche in der Zeit vom 1. Mai 2008 bis 30. April 2009 geboren sind sowie bei allen älteren, zurückgestellten Kindern automatisch. Für Kinder, welche bereits einen Kindergarten in Bassersdorf besuchen, braucht es keine formelle Anmeldung für den Stufenübertritt. Hingegen bitten wir die Eltern von Kindern, welche den Kindergarten nicht in Bassersdorf besucht haben und die 1. Klasse in Bassersdorf besuchen möchten, sich bei der Schulverwaltung zu melden.

Meldepflicht Schulpflichtige Kinder, die ihre Schulpflicht nicht an der öffentlichen Volksschule der Gemeinde Bassersdorf erfüllen, müssen durch eine Schulbestätigung der auswärtigen Schule gemeldet werden. Diese Meldepflicht betrifft alle Schulstufen (vom Kindergarten bis zur Sekundarschule).

Informationsabende Der Informationsabend zum Stufenübertritt in die 1. Klasse findet am Dienstag, 3. Februar 2015, 9.30 Uhr im Singsaal Schulhaus Geeren statt.

Gesuche betreffend Zuteilungen können ausschliesslich aufgrund folgender Kriterien eingereicht werden: • Wenn ein vom Wohnort abweichender Betreuungsort des Kindes als Ausgangspunkt für die Zuteilung gelten soll • Erfahrungen zwischen Eltern und Lehrperson bei älteren Geschwistern

• Wunsch oder Vermeidung von Geschwistern in der gleichen Klasse (beispielsweise für Zwillinge) • Gesundheitszustand des Kindes (mit ärztlichem Zeugnis). Gesuche aufgrund oben genannter Kriterien werden von der Schulleitung geprüft, eine entsprechende Zuteilung kann aber nicht garantiert werden. Ebenso kann eine Zuteilung in den vom Wohnort/Betreuungsort am nächsten gelegenen Standort nicht garantiert werden. Bis Ende Mai werden die Eltern schriftlich über die Zuteilung informiert.

Kontaktadresse Schulverwaltung, Karl Hügin-Platz 1, Telefon 044 838 86 40. Abteilung Bildung + Familie

Neue Rubrik 65plus In der Altersarbeit Basserdorf läuft etwas! Sie erhält daher ab sofort mehr Aufmerksamkeit. Mit der neuen Rubrik 65plus werden Sie monatlich im Dorf-Blitz ansprechend und zeitnah über die laufende Entwicklung in der Altersarbeit Bassersdorf informiert. Die Idee dazu wurde am Bevölkerungsanlass «älter werden in Bassersdorf» geboren. Die Arbeitsgruppe Kommunikation hat die Idee konkretisiert. Sie will ältere Menschen bedürfnisgerecht informieren und über verschiedene Kanäle ansprechen. Die Rubrik 65plus ist eine davon. Die Gemeinde Bas­ sersdorf unterstützt das Vorhaben, indem sie der Arbeitsgruppe während einer einjährigen Pilotphase Platz auf den Gemeindeseiten im Dorf-Blitz zur Verfügung stellt. Im Redaktionsteam engagieren sich Hansruedi Egli, Roger Hardmeier, Matthias Tschopp, Pierre-Louis von Allmen. Die Altersbeauftragte Esther Diethelm koordiniert die Beiträge und nimmt Anregungen entgegen. Das freiwillig tätige Re-

daktionsteam greift aktuelle Altersthemen auf. Es nimmt Sie mit auf Streifzüge zu bestehenden und neuen Angeboten in der Altersarbeit und es stellt Ihnen engagierte Menschen vor. Ganz im Sinne von «tue Gutes und sprich darüber». Auch finden Sie hier Hinweise auf ausgewählte Anlässe. Die Rubrik 65plus ist vielseitig, informativ und unterhaltsam, so dass Ihnen das Lesen Freude bereiten wird und den Altersdialog anregt. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine Redaktorin. Wenn Sie mit journalistischem Schreiben vertraut sind, sich für die Altersarbeit interessieren und sich im kommenden Jahr rund 20 Stunden ehrenamtlich für das Gemeinwesen engagieren wollen, freuen wir uns über Ihren Anruf. Kontakt: Esther Diethelm, Altersbeauftragte, Telefon 044 838 86 21. Redaktionsteam Rubrik 65plus (HRE/ED)


Dorf-Blitz

Bassersdorf

12/2014

7

Aus Behörde und Verwaltung Runder Tisch Eigentalstrasse

on

ti a l u t a r G

Wir gratulieren zum 95. Geburtstag am 30. Januar Max Baumann Altersheim Breiti

zum 90. Geburtstag am 1. Januar Ella Ganz-Wiederkehr Breitistrasse 34 am 27. Januar Ruth Frey-Ryser Poststrasse 1

Die seit Januar 2013 gesperrte Eigentalstrasse stellt eine bedeutende Belastung für das Verkehrsnetz Bassers­ dorf dar. Gegen die Verfügung der Stadt Kloten vom Mai 2013 betreffend Sanierungsprojekt und anschliessenden Nutzungseinschränkungen hat die Gemeinde Bassersdorf ebenso wie andere betroffene Gemeinden Rekurs beim Bezirksrat eingereicht. Das Verfahren ist derzeit beim Verwaltungsgericht hängig. Laut einem Informationsschreiben der Stadt Kloten wird ein Runder Tisch Eigental eingerichtet. Der Gemeinderat Bassersdorf nimmt mit einer Zweierdelegation daran teil.

Betriebsreglement Flughafen Zürich Die Änderung des Betriebsreglements Flughafen Zürich führt insbesondere bei einer Ratifizierung des Staatsvertrages mit Deutschland zu einer Ausweitung der Ostanflüge mit zusätzlichen Flugbewegungen an den Wochenenden. Der Gemeinderat

Bassersdorf hat deshalb eine Einsprache gegen die Änderungen des Betriebsreglements beschlossen und verlangt insbesondere, dass die Zahl der Landungen in den Randstunden und die entsprechende Lärmzunahme in den Lärmbericht der Empa aufzunehmen seien.

Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Saseekaran Sagithiya, geb. 26.7.2001, Staatsangehörige von Sri Lanka, wohnhaft Richterwis 7, Bassersdorf; • Heinze Peter, geb. 1.2.1969, Deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft Hubstrasse 1, Bassersdorf; • Fischer Stefan, geb. 8.10.1971, Deutscher Staatsangehöriger und van der Mark Fischer Natalie, geb. 28.4.1970, Staatsangehörige der Niederlande, mit den Söhnen Luc, geb. 19.11.1999 und Fynn, geb. 1.9.2002, wohnhaft Brunnen­ strasse 7b, Bassersdorf; • Patella Massimiliano, geb. 11.5.1967, Italienischer Staatsange-

höriger, wohnhaft Bodenacherring 35, Bassersdorf; • Buron Hernandez Beatriz, geb. 9.7.1973, Spanische Staatsangehörige, wohnhaft Im Waldacher 42, Bassersdorf. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung.

Termine 2015 Die voraussichtlichen Termine für 2015 wurden wie folgt festgesetzt: Gemeindeversammlungen: Donnerstag, 19. März 2015 Dienstag, 23. Juni 2015 (Rechnung) Dienstag, 22. September 2015 Donnerstag, 10. Dezember 2015 (Budget) Veranstaltungen: Mittwoch, 27. Mai 2015, Frage- und Orientierungsabend Donnerstag, 29. Oktober 2015, Informationsanlass Finanzen Gemeinderat Bassersdorf

zum 85. Geburtstag am 19. Januar Bruno Flubacher Frohburgstrasse 2

Öffnungszeiten der Verwaltung über Weihnachten / Neujahr

am 30. Januar Anna Weiss-Hässig Schatzackerstrasse 2

Die Büros der Gemeindeverwaltung sind jeweils am Mittwoch, 24. und 31. Dezember 2014 ab 12 Uhr geschlossen. Am 29. / 30. Dezember sowie ab Montag 5. Januar 2015 gelten die regulären Öffnungszeiten.

zum 80. Geburtstag

Für Informationen im Zusammenhang mit einem Todesfall wählen Sie bitte die Telefonnummer 044 838 86 70.

am 6. Januar Elisabeth Helbling Frohburgstrasse 2 am 9. Januar Günter Heubi Bahnhofstrasse 25 am 19. Januar Nelli Bruderer-Balsiger Im Lindenacher 25 am 21. Januar Eleonore Burkhalter-Töpler Gerlisbergstrasse 18

Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung Bassersdorf wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Gemeindeverwaltung Bassersdorf


Bassersdorf

8

Dorf-Blitz

12/2014

Aus Behörde und Verwaltung

Eine Gemeindeverwaltung – verschiedenste Berufe

Erwerbsberatung JobCreAktiv «Die richtige Arbeitsstelle für eine stellenlose Person zu finden, gleicht manchmal einem Puzzlespiel.» Mit dieser Aussage unserer Erwerbsberaterin Jacqueline Günthard starten wir in das Interview, welches wir im Rahmen unserer Vorstellung der verschiedenen Aufgabenbereiche der Verwaltung geführt haben.

Sie bekleiden eine etwas spezielle Funktion. Eine Funktion, welche es nicht in allen Gemeinden gibt. Was beinhaltet Ihre Aufgabe? Ich unterstütze die Stellensuchenden, damit sie den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben schaffen. Dazu prüfe ich Bewerbungsdossiers, helfe mit beim Schreiben von Motivationsbriefen, bereite Vorstellungsgespräche vor und suche offene Stellen über die gängigen Kanäle wie Internet-Portale oder Zeitungen und andere. Im Weiteren suche ich nach Praktikumsplätzen, Eingliederungsprojekten, temporären Einsatzmöglichkeiten und Deutschkursen. Manchmal werde ich von Firmen nach geeigneten Personen gefragt, welche sie in einer besonders arbeitsintensiven Zeit unterstützen könnten. Dies schätze ich sehr, denn damit ist beiden Seiten gedient. Die Firma kann ihre Termine einhalten und der/die Arbeitslose hat wieder eine Chance, seine/ ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Was für Menschen suchen bei Ihnen Unterstützung? Die Erwerbsberatung JobCreAktiv steht allen Einwohnern von Bassersdorf offen. Es sind Personen unterschiedlichen Alters sowie Ausländerinnen und Ausländer mit unterschiedlichen Arbeitsbewilligungen. Ein Schwerpunkt bildet die Beratung von Sozialhilfebezügern und -bezügerinnen.

Erwerbsberaterin Jacqueline Günthard hilft beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. (zvg)

Mit welchen Themen werden Sie häufig konfrontiert? Oft klagen Arbeitslose, dass sie nicht eingestellt werden, weil sie nicht mehr der gängigen Vorstellung entsprechen: jung, günstig und mit viel Berufserfahrung! Zudem führen gesundheitliche Beeinträchtigungen manchmal zur Aufgabe einer Arbeit. Dann muss eine neue berufliche Ausrichtung gefunden werden. Dies ist vor allem bei Personen ohne Berufsausbildung sehr schwierig.

Arbeitsvermittlung ist auch auf den Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen (RAV) möglich. Worin besteht der Unterschied der beiden Dienstleistungen? Die Berater im RAV müssen nebst der persönlichen Beratung viele administrative Aufgaben erledigen, damit die Auszahlung von Taggeldern möglich wird. Dieser Aufwand entfällt bei Job-CreAktiv. Im Gegensatz zum RAV können sich bei mir auch ausgesteuerte Personen und

Wiedereinsteiger und Wiedereinsteigerinnen melden.

Bassersdorf hat sich entschieden, eine Erwerbsberaterin zu engagieren. Worin besteht für die Gemeinde der Gewinn darin? Arbeitslose Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst finanzieren können, müssen letztendlich durch die Sozialhilfe unterstützt werden. Mit dem Wiedereinstieg ins Berufsleben können sie jedoch für sich selbst aufkommen und selbstbestimmt leben, was deutlich mehr Lebensqualität bedeutet. Eine Erwerbsberatung auf kommunaler Ebene ist somit nicht nur ein Gewinn für die Gemeinde (tiefere Sozialkosten), sondern auch für den wieder erwerbstätigen Einwohner.

Integration in den Arbeitsmarkt ist eine Ihrer Aufgaben, die Sie sehr erfolgreich bewältigen. Können Sie dies mit Zahlen untermauern? Von den 65 beratenen Personen im Jahr 2013 konnten 29 Prozent wie-

der eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt finden. Zwei Personen konnten eine weiterführende Schule mit Stipendienanspruch besuchen, für eine Person wurde eine Lehrstelle gefunden. Vereinzelt konnten Personen nicht mehr vermittelt werden, so dass sie aus gesundheitlichen Gründen bei der Invalidenversicherung angemeldet werden mussten.

Was werden die grössten Herausforderungen für die Zukunft sein? Die Stellenanforderungen haben sich in den letzten Jahren verändert. Waren vor zehn Jahren Arbeitsstellen mit einfachen, repetitiven Aufgaben noch zu finden, werden heute vor allem gut ausgebildete Berufsleute mit spezifischen Kenntnissen gesucht. Durch die wegrationalisierten Arbeitsplätze werde ich weniger Einsatzmöglichkeiten für schlecht ausgebildete Personen finden. Abteilung Soziales + Alter Erwerbsberatung


Dorf-Blitz

12/2014

Bassersdorf

9

Budget 2015 und Steuererhöhung nach langer Diskussion angenommen

«Klares Machtspiel zwischen Gemeinderat und RPK» Die Bassersdorfer Steuerzahler werden ab nächstem Jahr fünf Prozent mehr Steuern bezahlen. Sie haben das Budget 2015 nach langen Diskussionen, zähem Ringen und teils gehässigen und humorvollen Bemerkungen angenommen. Die restlichen Geschäfte wurden vom Souverän diskussionslos bestätigt. von Annamaria Ress Gemeindepräsidentin Doris Meier (FDP) freute sich, die 127 Stimmbürger begrüssen zu können und erwähnte auch den nichtstimmberechtigten Gast, Klotens Stadtpräsident René Huber. Dieser war aus reinem Interesse am Ablauf der kommunalen Versammlung anwesend. Es war abzusehen, dass der Voranschlag 2015 wohl am meisten zu reden geben würde. Dieser schliesst in der Laufenden Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von 944 700 Franken ab. Die RPK hatte schon im Vor-

feld in Aussicht gestellt, den Gemeinderat dazu zu bewegen, die laufende Rechnung des Voranschlages 2015 um pauschal 400 000 Franken zu kürzen und zusätzlich den Steuerfuss um weitere zwei auf 111 Prozent anzuheben (der Dorf-Blitz berichtete). Eine etwas gehässige Stimmung kam im Folgenden verbalen Schlagabtausch auf, weil die RPK den Gemeinderat bezichtigte, das budgetierte Defizit von rund einer Million nicht in den Griff bekommen zu wollen. Das letzte «normale» Jahr vor den anstehenden Investitionen solle nicht mit einem Verlust abschliessen, warnte der RPK-Präsident.

Hitzige Diskussionen Die vorgeschlagenen 400 000 Franken, die es einzusparen gelte, würden 19 Positionen aufweisen. Diese alle einzeln den Stimmbürgern vorzustellen, würde den Zeitrahmen mehr als nur sprengen, so RPK-Präsident Georg Fallegger. Die formelle Antwort des Gemeinderates, die zuhanden der RPK eingegangen war,

wonach ein solcher Pauschal-Antrag nicht gestellt werden dürfe, sei ein «Gesetzesverstoss». So gingen anschliessend die Feststellungen der beiden Gremien hin und her, bis Fallegger damit drohte, allenfalls einen Rückweisungsantrag für das Budget 2015 zu stellen. Was er schliesslich auch tat, worauf SVP-Präsident Dieter Scheuermeier etwas genervt feststellte, dass es sich hier um «ein ganz klares Machtspiel zwischen Gemeinderat und RPK» handle. Dieser Antrag wurde abgelehnt, die Versammlung bestätigte den Voranschlag des Gemeinderates mit grossem Mehr. Die Abstimmung über den Steuerfuss hatte weitere Diskussionen zur Folge, die RPK jedoch zog ihren Rückweisungsantrag zu diesem Punkt zurück, denn sie plädierte für ein Gesamtpaket zusammen mit der Einsparung. Ein weiterer Antrag aus der Versammlung für die Erhöhung des Steuerfusses auf 111 Prozent ging zugunsten der vorgeschlagenen 109 Prozent bachab. Mit 87 zu 30 Stimmen nahm der Souverän diesen an.

Geschäfte angenommen 22 Mitglieder und fünf Ersatzmitglieder für das Wahlbüro wurden einstimmig gewählt. Auch keine Diskussionen erfolgten über die Zusammenlegung der Zivilschutzorganisationen (ZSO) Bassersdorf, Dietlikon, Kloten, Opfikon und Wallisellen zur «ZSO Hardwald». Mit den kleineren Mannschaftsbeständen sind geringere Kosten für die laufenden Rechnungen wie auch im Bereich der Investitionen realisierbar. Einstimmigkeit erfolgte auch hier. Etwas mehr zu reden gab die Erweiterung des Parkplatzangebotes bei der Wertstoffsammelstelle an der Ufmattenstrasse. Einige Votanten schlugen statt mehr Parkplätze (Totalkosten im Budget von 474 438 Franken) eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Sammelstelle am Samstag vor. Ein Rückweisungsantrag wurde mit 76 zu 36 Stimmen abgelehnt, der Antrag des Gemeinderates schliesslich mit 86 zu 33 Stim◾ men angenommen.

Buszentrum Glattal hat den Betrieb aufgenommen Pünktlich um 4.34 Uhr hat am Montagmorgen der erste Bus der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG das Buszentrum Glattal im Bassersdorfer Industriegebiet Grindel verlassen. Danach begann auch der erste «normale» Arbeitstag für die Chauffeure ab Bassersdorf. «Es waren hektische Tage», zieht Eurobus-Geschäftsführer Patrick Nussbaumer am ersten Morgen Bilanz: «Der ganze Umzug von Zürich nach Bassersdorf begann am Freitag und heute hat alles reibungslos funktioniert.» Insgesamt sind 65 Busse in der riesigen Einstellhalle untergebracht. Just zum Fahrplanwechsel ist das Buszentrum der Besitzerin Eurobus WeltiFurrer AG in Betrieb genommen worden. Nach einer Bauzeit von 13 Monaten arbeiten nun 130 Chauffeure der VBG und 70 Teilzeitangestellte, 20 Personen im Administrationsbereich und 20 Chauffeure der Reisecars im Bassersdorfer Gewerbeneubau, der

rund 30 Millionen gekostet hat. Das grösste Buszentrum des Kantons Zürich weist eine Gesamtfläche von 12 000 Quadratmeter auf. Zwei moderne Waschanlagen für die Busse werden mit Regenwasser betrieben, neben den Büros sind Schulungs-, Aufenthalts-, Verpflegungs- und Ru-

heräumlichkeiten für das Fahrpersonal eingerichtet. Auf dem Dach der Liegenschaft befinden sich die Parkplätze für die Privatfahrzeuge des Personals. Der neue Fahrplan der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG weist Ver-

änderungen im Minutenbereich auf. Für die Region Glattal/Flughafen sei es ein kleiner Wechsel gewesen, welcher Fahrgäste kaum tangiere. Hingegen bedeute jeder Fahrplanwechsel für die Betreiberfirmen eine grosse Herausforderung, erklärt Patrick Nussbaumer.

Die Busse der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG fahren seit Montag ab dem Buszentrum im Industriegebiet Grindel. (re)


avec. BASSERSDORF Bahnhofstrasse 40, 8303 Bassersdorf Elektroanlagen · Telecom · EDV · Beratung und Ausführung Elektro Neuhaus AG · Poststrasse 2 · 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 48 49 · Telefax 044 836 48 06 Web: www.neuhaus-ag.ch · E-Mail: info@neuhaus-ag.ch

Öffnungszeiten über die Festtage 2014/15 24.12.2014 25.12.2014 26.12.2014 31.12.2014 01.01.2015 02.01.2015

06.00 bis 17.00 Uhr 07.00 bis 20.00 Uhr 07.00 bis 21.00 Uhr 06.00 bis 22.00 Uhr 07.00 bis 21.00 Uhr 07.00 bis 21.00 Uhr

Wir wünschen all unseren Kunden, sowie der ganzen Einwohnerschaft frohe Weihnachten und für 2015 alles Gute, Glück und beste Gesundheit. Gerne sind wir auch im kommenden Jahr 365 Tage Mo. – Sa. 6.00 – 22.00 Uhr und an Sonn- & Feiertagen 7.00 – 21.00 Uhr für SIE da!

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf

Offenes Weihnachtssingen Am Samstag, 20. Dezember um 19 Uhr in der Kirche Bassersdorf. Immer wieder schön und entspannend! Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit, in der doch so oft turbulenten Adventszeit. Wir laden Sie zum offenen Weihnachtssingen in der Kirche ein. Alle, ob Gross oder Klein, dürfen ihre Lieblings-Weihnachtslieder wünschen. Gemeinsam stimmen wir in vertraute, aber auch neue Weihnachtslieder ein. Felix Sutter wird uns musikalisch begleiten. Sie alle sind ganz herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie.

Kurrendesingen Ich will meinen Brüdern deinen Namen verkündigen; inmitten der Gemeinde will ich dir lobsingen! (Hebr 2,12) Was gibt es schöneres, als am frühen Weihnachtsmorgen singend durch Bassersdorf zu ziehen? Singen Sie doch mit! Wir treffen uns wie jedes Jahr am 25. Dezember um 6.00 Uhr beim Kreisel vor dem alten Schulhaus und lassen uns ein Liederbüchlein und ein Kerzenlicht geben. Dann ziehen wir Weihnachtslieder singend durch Bassersdorf. Ab acht Uhr wird uns im Kirchgemeindehaus ein feines Zmorge empfangen, wo wir uns wieder aufwärmen und stärken können.

Silvester-Apéro bei der Kirche Bassersdorf und Kapelle Breite Wir feiern den Jahreswechsel gemeinsam. Sie werden die Gelegenheit haben, mit Menschen aus Ihrer Gemeinde auf ein glückliches Jahr 2015 anzustosssen. Bereits zur Tradition geworden sind unsere Apéros zum Silvester bei der Kirche in Bassersdorf und der Kapelle «St. Oswald» in der Breite. Ab 23.30 Uhr laden Sie unsere Sigristinnen ein, gemeinsam anzustossen und das neue Jahr einzuläuten.

Alle Mitarbeitenden und die Kirchenpflege der reformierten Kirchgemeinde wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches neues Jahr, begleitet mit Gottes Segen.

Reformierte Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf Gerlisbergstrasse 4 8303 Bassersdorf www.basinueri.ch


Dorf-Blitz

12/2014

Bassersdorf

11

Deutliche Zustimmung der Stimmbürger an der Urne

Schulhaus «Chrüzacher» kann gebaut werden Dem Bau des neuen Schulhauses «Chrüzacher» steht nichts mehr im Wege. Die Stimmberechtigten von Bassersdorf haben an der Urnenabstimmung vom 30. November ihre Zustimmung deutlich gegeben. Verworfen wurde dagegen die Tagesstruktur, welche in einer zusätzlichen Vorlage zur Abstimmung gelangte. von Reto Hoffmann Aufatmen bei Gemeinderat und Schule: Nach über zehn Jahren Diskussion und Planung erhält Bassersdorf den dringend benötigten Schulraum. Die Bas­ sersdorferinnen und Bassersdorfer gaben am 30. November ihre deutliche Zustimmung zu einem Ausführungskredit von 28,4 Millionen Franken für das Schulgebäude. 2178 Stimmberechtigte legten dafür ein Ja in die Urne, 1144 ein Nein. Das bedeutet ein Ja-Stimmen-Anteil von 65,6 Prozent, bei einer Stimmbeteiligung von 49,3 Prozent. Hauchdünn abgelehnt wurde dagegen der 4,1 Millionen-Kredit für eine zusätzliche Tagesstruktur, welche in einer separaten Vorlage zur Abstimmung kam. Mit 1629 Ja-Stimmen gegen 1681 Nein fehlten gerade mal 52 Stimmen.

Rückhalt im Dorf Bei einem Wahlumtrunk im Restaurant Löwen am Abend des Abstimmungssonntags sah man nur zufriedene Gesichter. Vor allem beim Schulpräsidenten Hans Stutz, der sich stark für den Bau des neuen Schulhauses eingesetzt hatte. «Ich bin froh, dass der Entscheid bei einer so hohen Stimmbeteiligung ausgefallen ist. Das zeigt den Rückhalt in der Bevölkerung.» Dass die Tagesstruktur nun die Annahme hauchdünn verpasste, gelte es zu akzeptieren. «Aus meiner Sicht ist das Nein kein Entscheid gegen den Hort, sondern für die angespannte finanzielle Situation in der Gemeinde», so Stutz gegenüber dem Dorf-Blitz. Mit grosser Freude, aber auch mit einem Wermutstropfen kommentiert Gemeinderat Christoph Füllemann, Ressortvorsteher Finanzen + Liegenschaften, das Ergebnis. Einerseits sei es schön, nun das Schulraumproblem lö-

Vertreter des Gemeinderates und der IG Pro Schulhaus Chrüzacher stossen auf einen nach ihrer Ansicht erfolgreichen Abstimmungsausgang an. (rh)

sen zu können, andererseits kämen nun schmerzliche Investitionskürzungen für andere Vorhaben sowie eine fünfprozentige Steuererhöhung auf die Bassersdorfer zu. «Es ist zwar ein grosser Brocken, doch so, wie wir das Paket geschnürt haben, ist es zu verdauen», ist Füllemann überzeugt. Auch die Steuererhöhung, welche es dafür benötige, sei moderat und politisch sinnvoll.

Partei gewesen, welche sich für ein neues Schulhaus stark gemacht und den Stein entsprechend ins Rollen gebracht habe. Aus ihrer Sicht wäre es schön gewesen, hätten die Stimmberechtigten auch die Tagesstruktur angenommen. Doch den Grund für die Nichtannahme sieht die FDP-Präsidentin ebenfalls in der angespannten finanziellen Situation der Gemeinde.

Wette abgeschlossen

Fragezeichen bei Finanzierung

Selbstbewusst gibt sich Gemeindepräsidentin Doris Meier nach der Abstimmung: «Ich habe sogar eine Wette abgeschlossen, dass die Schulhausvorlage angenommen wird.» Die Ablehnung der Tagesstruktur sei dagegen ein Zufallsverdikt. Dass das Problem damit nicht vom Tisch ist, ist ihr wohl bewusst. «Für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung besteht Bedarf und muss auch von der Gemeinde abgedeckt werden.» Die Gemeindepräsidentin bedauert, dass diese nun nicht im gleichen Schritt realisiert werden kann. Freude herrschte auch bei der Interessengemeinschaft IG pro Schulhaus Chrüzacher, welche von den Ortsparteien FDP, CVP, EVP und SP getragen wurde. Die Exponenten kämpften bis zum Schluss gemeinsam mit Plakaten und Flyeraktionen für das neue Schulgebäude. Michela Bertschy, Präsidentin der FDP Ortpartei, zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Ausgang. Denn die FDP, so Bertschy, sei die erste

Gefasst gibt sich Dieter Scheuermeier, Präsident der SVP-Ortspartei. Ihre Mitglieder hatten an der Parteiversammlung mit knapper Mehrheit

die Nein-Parole beschlossen. «Wir akzeptieren das Ergebnis und machen nun das Beste daraus», meinte Scheuermeier gegenüber dem DorfBlitz. Grundsätzlich habe sich die SVP seriös mit dem Thema beschäftigt und beispielsweise mit einer Begehung auch die Problematik bei den bestehenden Schulhäusern Mösli und Steinlig aufgezeigt. Er bemängelt allerdings, dass der Gemeinderat mit einer fünfprozentigen Steuererhöhung die Sache «nicht sauber aufgegleist» habe. Deshalb plädiere er an der Budgetgemeindeversammlung für zusätzliche zwei Prozent, so wie es die RPK vorschlage, so der SVP◾ Präsident.

Andrighetto trifft in der NHL Dem ehemaligen Bassersdorfer Sven Andrighetto gelang der Einstieg in die National Hockey League (NHL) nach Mass. Nachdem sich ein Stammspieler der Montréal Canadiens Anfang Dezember verletzt hatte, wurde standesgemäss ein Spieler aus dem Farmteam «Hamilton Bulldogs» aufgeboten. Aufgrund seiner starken Leistungen in der aktuellen Saison (9 Tore, 9 Assists), hat sich die Nominierung Andrighetto’s geradezu aufgedrängt. Gleich nach seinem Einsatz für das AHL-Team wurde der 21-Jährige abgeholt und mitten in der Nacht nach Dallas geflogen, wo bereits am

nächsten Tag das Meisterschaftsspiel gegen die «Stars» stattfand. Im dritten Block auflaufend, konnte Andrighetto seine ersten Spielminuten auf NHL-Niveau erleben. Doch es kam noch besser. In der 43. Minute tankte sich Andrighetto von der linken Seite gegen das Tor durch und schloss eine schnelle Passkombination mit einem sehenswerten Rückhandschuss erfolgreich ab. Sein erster Treffer beim ersten Einsatz in der höchsten, amerikanischen Profiliga war auch für das Team historisch – dieses Kunststück gelang seit 1999 erst sechs «Canadiens»-Spieler. (tj)


Inserat Dorfblitz für Ausgabe Nov 2014 und Dez LIENHART Hinterfgrundfarbe grün:TRANSPORTE C 43 / M 0 / Y 90 / K 0 und Greiferarbeiten • Kran• Abfallentsorgungen • Mulden-Service • Container-Reinigungen

AG

Birchwilerstrasse 44 8303 Bassersdorf Tel: 044 837 16 44 Fax: 044 837 16 55

www.lienhart-transporte.ch

admin@lienhart-transporte.ch

einbruchschutz sicherheitsglas I multilockschloss fensterverschlüsse I panzerriegel urs villiger I schreinerarbeiten professioneller einbruchschutz klotenerstr. 76 I 8303 bassersdorf www.gegen-einbruch.ch

Auf der Internetseite und in unserem Geschäft unterstützen wir Sie bei der Auswahl der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte. Verlag Spross AG, Gerbegasse 2 8302 Kloten, Tel. 044 800 11 11 Öffnungszeiten: Mo bis Fr 11:30 – 14:00 Uhr und 17:30 – 24:00 Uhr Sa 17:30 – 24:00 Uhr So 17:30 – 23:00 Uhr

für türen und fenster tel 043 266 02 02

www.TrauerkartenDruck.ch

über die Feiertage: 25. – 31. Dez. nur abends ab 17.30 Uhr 1. Jan. geschlossen 2. – 4. Jan. nur abends ab 17.30 Uhr

Für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns sehr herzlich und wünschen Ihnen besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins 2015! Mit weihnachtlichen Grüssen Ihr Restaurant Steakhouse acht 3 null 3 und das Team

Heizung

Sanitär

8303 Bassersdorf

www.schaeppi-meier.ch

Telefon 043 266 22 88

Der Atomausstieg ist beschlossen Sie haben das Dach, wir die Lösung Photovoltaik-Anlagen

Wärmepumpen

Solaranlagen

Exklusive Wohnung gesucht Wir suchen für eine solvente Kundin eine hochwertige Eigentumswohnung an bester Lage in der Region Glattal. Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Engel & Völkers Büro Wallisellen 043 500 68 68 www.engelvoelkers.com/ch/zuerichnord

• Energetische Sanierung • Innenausbau • Um- und Ausbauten • Dachaufstockungen • Dachfenster • Terrassen • Elementbau

www.spaltensteinholzbau.ch Bassersdorf 044 838 57 80


Dorf-Blitz

12/2014

Bassersdorf

13

Grossartige, inländische Comedy mit «All Inklusive»

Parodien und Witze im Sekundentakt Es sah nach einer Zusammenkunft der nationalen Servelatprominenz aus. Veranstaltet hat diese Versammlung das Comedyduo «Sutter & Pfändler», die als Vorpremiere in Bassersdorf mit «All Inklusive» Halt machte. Die beiden beanspruchten mit ihren Parodien und Gags ausgiebig die Lachmuskeln der Zuschauer.

das Zwerchfell des Publikums mit ihrer humoristischen Situationskomik strapazierten.

Feuerwerk zum Schluss

von Tobias Jäger Es war der letzte Freitagabend im November, als die Kultur- und Bibliothekskommission zur Vorpremière des neuen Programms von «Sutter & Pfändler» geladen hatte. Die Besucher im bis auf den letzten Platz ausverkauften Franziskuszentrum waren gespannt darauf, was sie an diesem Abend erwarten würde. Bereits beim Betreten der Bühne zankte sich das Duo Infernale darüber, wie der Abend beginnen sollte. Die beiden legten jetzt erst richtig los und zündeten Witz-Explosionen im Sekundentakt. Ganz zur Freude des Publikums.

Sutter-Pfändler’s «ZZ Top» rocken auf der Bühne. (tj)

ihre gespielten Figuren in jedes noch so kleine Fettnäpfchen treten zu las-

sen. Natürlich durften auch «Hösli Sturzenegger» nicht fehlen, welche

Zum krönenden Abschluss und als Zugabe standen dann plötzlich die beiden barttragenden Herren von «ZZ Top» auf der kleinen Bühne und «Sutter & Pfändler» parodierten das kultige Rockduo amüsant. Nach Konfetti und Pyrotechnik verabschiedeten sich die beiden Komiker von der Bühne, im Wissen darum, das breite Publikum für gut zwei Stunden bestens unterhalten zu haben. Das neue Programm hatte seine Feuerprobe mit Bravour bestanden – es hatte ◾ wirklich «all inklusive».

Geduldig gezogene Kerzen

(K)ein roter Faden Einen roten Faden im Programm zu erkennen, war schwierig und von den Machern wahrscheinlich auch gar nicht beabsichtigt. Das Programm wurde um die Gags herum gebaut und jede abgefeuerte Lachsalve fand ihr Ziel im Publikum. Vermeintliche Pannen wurden gekonnt überspielt, sodass niemand im Saal erkannte, ob das eine oder andere Missgeschick nun zur eigentlichen Show gehörte. Hier machte sich die Erfahrung des Duos bemerkbar, das sein 15-jähriges Bühnenjubiläum feiert.

Wundertüte an Parodien Ein wahres Pointengewitter ging nach der kurzen Pause über der begeisterten Zuhörerschaft nieder. Dazu kamen einmal mehr die beliebten Prominenten-Parodien. Ein lustiges Gesichter-Potpourri: Gilbert Gress, Hausi Leutenegger oder Mike Shiva sind nur einige Charaktere, welche sich einreihen durften. Die beiden Komödianten verstanden es,

Elisabeth Graf hilft beim Kerzenziehen mit. (zvg)

Das beliebte Kerzenziehen in der Bungertstube in Bassersdorf bleibt dem organisierenden Gemeinnützigen Frauenverein Bassersdorf als eine lebhafte und stimmungsvolle Woche in Erinnerung. Mit

viel Geduld, Herzblut und Geschick sind in diesem Jahr wieder wunderschöne Kerzen gezogen worden. Auch finanziell war das Kerzenziehen ein Erfolg. Der aufgerundete Reinerlös von 5700 Fran-

ken spendete der Frauenverein an drei Projekte: Die Winterhilfe in den Kantonen Uri und Freiburg sowie an den Verein «Pro Brontallo» im gleichnamigen Tessiner Berg(e) dorf.


Besinnliche Feiertage und en guete Rutsch ins neue Jahr Danke für Ihre Treue Ihr OPTIK B Team

079 407 24 12 www.adi-feierabend.ch

Verwöhntage im Frieden

Immer da, wo Zahlen sind.

24. Dezember mit Weihnachtsmenu & à la carte-Gerichten *** 31. Dezember mit Silvestermenu & à la carte-Gerichten Reden Sie mit uns über Ihr Eigenheim.

aktuell: Fondue Chinoise à discrétion und im Januar dreht sich alles um Curry…

Wir machen den Weg frei

Schöne Festtage und guten Start ins 2015!

Elektroinstallation Gebäudeautomation Elektroinstallation Telematik/IT Gebäudeautomation Service 24h-Pikett Telematik/IT l. Service 24h-Pikett ssionel

l. Profe

chnel Nah. S

7on8el8 l. 8 8 i 8 s s e f 8 o r 4 P 08 chnell. Nah. S 788 8 8 8 0848 Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Eltop Bassersdorf Branziring 2, 8303 Bassersdorf Elektrizitätswerke Kantons Zürich Direkt 058 359 45 40,des eltop.ei.bassersdorf@ekz.ch Eltop Bassersdorf Branziring 2, 8303 Bassersdorf Direkt 058 359 45 40, eltop.ei.bassersdorf@ekz.ch

www.eltop.ch www.eltop.ch

______________________________________ DORFSTRASSE 4 | 8303 BASSERSDORF TEL 044 836 51 01 WWW.FRIEDEN-BASSERSDORF.CH

Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf 8303 Bassersdorf 8425 Oberembrach 8307 Effretikon 8304 Wallisellen Tel. 044 888 66 55

HABEGGER IMMOBILIEN Beat M. Habegger Verkauf & Vermittlung von Immobilien Natel 079 769 02 48 bm@habegger-immobilien.ch www.habegger-immobilien.ch Nehmen Sie sich Zeit für eine ausführliche, kostenlose Vorort-Beratung und Offerte. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Uhren-Reparatur-Atelier Versierter Uhrmacher mit langjähriger Erfahrung, spezialisiert auf Pendulen und Wanduhren, repariert Ihre Uhren prompt und zuverlässig mit Garantie. Die Uhren werden abgeholt und gebracht. Gratis-Offerte. Telefon 079 739 58 02 oder 044 371 58 88


Dorf-Blitz

Bassersdorf

12/2014

15

Zum letzten Mal wurde der Chlausmärt an seinem angestammten Platz durchgeführt

Kalt aber trocken am Chlausmärt Rechtzeitig zum Nikolaustag fand der traditionelle Chlausmärt in Bassersdorf statt. Trotz schlechter Wettervorhersage blieb es an diesem Anlass trocken. Die Besucher strömten auch in diesem Jahr wieder zahlreich durch die Gassen von Bassersdorf. von Yvonne Müller Ab dem nächsten Jahr wird der beliebte Markt auf dem neuen Dorfplatz vor dem Zentrum stattfinden. «Sicher auch interessant, aber eben einfach anders als gewohnt», war verschiedentlich der Tenor. Bisher bewegten sich die Besucher in den kleinen Gassen auf einem Rundgang, damit sie alle Stände besuchen konnten. Dabei blieben sie immer wieder stehen, um einander zu begrüssen und einen kleinen Schwatz abzuhalten. «Der Chlausmärt in Basi ist Tradition», sagen die Besucher. Was aber motiviert die Vereine, um immer wieder an diesen Anlass zu kommen?

Aus eigenem Anbau «Am Stand zu arbeiten ist eine dankbare Aufgabe», sagt Susan Brunner von den Landfrauen Bassersdorf begeistert. «Wir haben das Glück, dass wir bis jetzt jedes Jahr alles verkaufen konnten, was unsere Landfrauen fleissig gebacken und eingemacht haben. Deshalb ist bei uns den ganzen Tag ziemlich viel los. Wir führen auch eine kleine Kaffee-Ecke, wo gerne ein Schwätzchen gehalten wird», erwähnt sie lächelnd. «Alles was wir verarbeiten und verkaufen, ist nach Möglichkeit aus dem eigenem Anbau. Der Erlös geht an die ländliche Familienhilfe in der Schweiz.»

Beliebtes Risotto

der schon seit 12 Jahren Risotto für den FC Bassersdorf am Chlausmärt kocht. «Bis zu 250 Leute kann ich bei Veranstaltungen bekochen», sagt Keller mit Stolz.

Fondue ab Stange «Das Stangen-Fondue des Handballclubs Dielsdorf-Bassersdorf hat eine lange Tradition. Sicher schon seit 20 Jahren führen wir diesen Stand», sagt Beat Mert. Wer hat das Stangen-Fondue erfunden? «So genau weiss das niemand mehr», lacht Mert, «aber die Idee stammt ursprünglich von Urs Worni, dem Schulleiter in Bassersdorf. Manchmal haben wir schon um fünf Uhr am Nachmittag nichts mehr zu verkaufen.»

Knackige Würste

Stefan Vogler lachend. «Die Leute stehen bei uns von 11 bis 19 Uhr an. Das ist jedes Jahr so, denn die Würste sind immer beliebt.»

Frauen-Bar «Wir sind kein Verein, sondern eine Gruppe von Frauen, die seit genau 20 Jahren eine Bar am Chlausmärt führen», berichtet Brigitte Hofer. «Wir Frauen haben uns vor 22 Jahren am Flughafen Zürich kennengelernt, wo wir gearbeitet haben. Wir alle waren für längere Zeit im Ausland und dieses gemeinsame Erlebnis verbindet uns schon über zwei Jahrzehnte.» Männer seien in dieser Frauenrunde nur am Chlausmärt geduldet, bemerkt Reinhold Kienast aus Bassersdorf lächelnd dazu. Er macht für die Damen schon seit vielen Jahren einen selbstgemachten Glühwein mit fri◾ schen Zutaten.

«Wir sind ein tolles Team und es macht einfach Spass, mit dabei zu sein. Ich bin Hobbykoch und habe die nötige Infrastruktur für einen solchen Anlass», erzählt Franz Keller,

Wieso hat es am Stand der Feuerwehr eine so lange Warteschlage? «Ich hoffe, es liegt nicht daran, dass ich die Würste zu langsam drehe», sagt

Nicole Fürst (l.) und Susan Brunner verkaufen die selbstgemachten Köstlichkeiten der Landfrauen von Bassersdorf. (Bilder: Yvonne Müller)

Stefan Vogler dreht die Würste im Akkord.

Heidi Groth, Reinhold Kienast, Mi-Wha Kienast, Barbara Weber und Brigitte Hofer (v.l.) bringen gute Stimmung in ihren Barbetrieb.

Dicht drängen sich die Besucher am beliebten Chlausmärt in den Gassen von Bassersdorf.

Bildergalerie unter www.dorfblitz.ch

Florian Schweizer macht gerade das berühmte Stangen-Fondue.


044 833 40 88 · GANZ Möbeltransport AG Wir empfehlen uns zum

«Zügle»

Trend Boutique Kloten & Bülach

und für Möbellagerung www.ganz-moebeltrans.ch · 8305 Dietlikon

Oberholzer AG

20 % Rabatt auf unser aktuelles, trendiges Sortiment, bis 31.12.14. Kirchgasse 14 • 8302 Kloten • Telefon 043 255 68 79 www.moda-sinfonia.ch • sinfonia@bluemail.ch Kasernenstrasse 8 • 8180 Bülach • Telefon 043 444 07 90 140901_ins_100x143mm_4c.pdf

1

01.09.14

11:46

GI2023

«Schlank sein ist lernbar,

wFällarbeit

richtig

wHackarbeit

essen übrigens auch!» Mit einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Ernährung und individuellem Ernährungs- und Motivationscoaching helfe ich Ihnen das zu ändern, was zu Ihrem Übergewicht oder Unwohlsein führte – Ihre Essgewohnheiten. Ohne Pillen und Ersatzmahlzeiten.

wStockfräsen Verlangen Sie unsere detaillierten Unterlagen C

M

Y

CM

Lernen Sie das seit über 20 Jahren bewährte und persönlich betreute VitalyseErnährungsprogramm kostenlos kennen und erfahren Sie, wie Sie ohne zu hungern rund 0,8 Kilo pro Woche verlieren und Ihr Zielgewicht halten.

MY

CY

CMY

K

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein kostenloses Abklärungsgespräch und profitieren Sie von 10% Vorteilsrabatt: Tel. 044 830 09 81 Gabriela Müller dipl. Ernährungscoach Selbständige Lizenzpartnerin von Vitalance

Spezialfällarbeiten Neuhofstrasse 521 Brüttenerstrasse CH - 8315 Lindau / Zürich Tel. 052 / 345 21 22 www.faellag.ch Wo andere an ihre Grenzen stossen, beginnt unser Alltag

Vitalyse Wallisellen Rosenbergstrasse 1 8304 Wallisellen Telefon 044 830 09 81 www.vitalyse-wallisellen.ch info@vitalyse-wallisellen.ch Weitere Praxis-Standorte: www.vitalyse.ch


Dorf-Blitz

12/2014

Bassersdorf

17

Eine Schulprojektarbeit wird zur journalistischen Arbeit

Das Projekt «Migros-Neueröffnung» Vor einiger Zeit meldeten sich Alexandra Wegmann, Luyoona Badeeu Noguera und Stephanie Giger, Schülerinnen der dritten Sekundarschule, beim Dorf-Blitz und erzählten von ihrer Projektarbeit, die sie gerne der Öffentlichkeit zeigen wollten. Da es sich um eine journalistische, sehr gut ausgeführte Arbeit handelt, möchten wir sie ausnahmsweise auch der Leserschaft des Dorf-Blitz präsentieren. Die Sekundarschülerinnen des Schulhauses Mösli machten eine Umfrage im Rahmen des Projektunterrichts. Sie hätten sich überlegt, eine Arbeit anzugehen, die aktuell sei und sich auch dazu eigne, die Öffentlichkeit mit einzubeziehen, erzählt Alexandra Wegmann. Weil gerade die MigrosNeueröffnung vor der Tür stand, entschieden sie sich, dies als Thema aufzugreifen. «Zuerst haben wir uns gemeinsam die verschiedenen Fragen überlegt, die wir den ausgewählten Personen stellen wollten. Danach haben wir als erstes die Gemeindepräsidentin Doris Meier gefragt, dann die stellvertretende Chefin der Migros Bassersdorf und ihre Mitarbeiter. Die Passanten haben wir zum Schluss befragt.» Inzwischen sind seit der Eröffnung einige Wochen vergangen und die Kunden haben sich ein persönliches Bild machen können.

Annamaria Ress

Am 7. und 8. November eröffnete die Migros im Zentrum von Bassersdorf. Die Migros war mit der Eröffnung zufrieden, doch sind es die Bassersdorfer auch? Wir haben nachgefragt.

Die Migros ist jetzt grösser, wurde das Sortiment auch grösser? Passant 1: Ja. Das Sortiment hat sich zum Vorteil verbessert. Es gibt nun wieder eine Fleischtheke und mehr Brotauswahl. Das NonFood Sortiment ist auch grösser. Passant 2: Ja, wahrscheinlich. Ich muss jetzt aber meine Produkte suchen gehen.

Wo gingen Sie einkaufen, als die Migros geschlossen war?

Stephanie Giger, Alexandra Wegmann und Luyoona Badeeu Noguera (v.l.) versuchen sich mit Erfolg als Journalistinnen. (zvg)

Passant 1: In Kloten. Passant 2: Ich bin mit dem Migrosbus nach Kloten gefahren, so dass ich immer noch meine Cumulus-Punkte holen und meine Produkte kaufen konnte.

Welche Migros Filiale gefiel Ihnen besser und warum? Passant 1: Mir gefällt die neue Migros besser, weil man nun selber scannen kann mit dem System Subito und sie jetzt moderner und freundlicher ist. Passant 2: Die alte Filiale gefiel mir besser, da sie mich an alte Zeiten erinnerte, als ich noch Kind war und es erschien mir übersichtlicher. Uns lag die persönliche Meinung des Chefs der Migros am Herzen, doch der war nicht anwesend und so haben wir seine Stellvertreterin, Romana Wirth, befragt:

Wo lagen die Probleme beim Umzug in die neue Filiale? Romana Wirth: Das grösste Problem war der Umzug. Die Kisten und Waren zu transportieren, hat uns am meisten Energie gekostet. Natürlich haben wir uns auch gefragt, wie die Gemeindepräsidentin Doris Meier zu der ganzen Sache steht. Also haben wir sie auch gefragt.

Sind Sie mit dem jetzigen Migros zufrieden?

Was wird beim alten Coop reinkommen?

Doris Meier: Persönlich bin ich froh, dass wir endlich eine Migros haben, die auch die Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken kann, ist doch die Angebotsfläche fast verdreifacht worden. Sobald im März 2015 dann auch der Coop eröffnet wird, verbessern sich die Einkaufsmöglichkeiten nochmals.

Darüber kann ich noch keine Auskunft geben.

Was bedeutet das fürs Dorf, wenn alles fertig gebaut ist? Bassersdorf wird jetzt einen Dorfplatz haben, wo sich die Bevölkerung begegnen kann und Veranstaltungen wie die Chilbi, Märkte und Sechseläuten stattfinden werden. Die Zentrumsüberbauung bildet einen wichtigen Schritt in der Verbesserung der Infrastrukturbauten in Bassersdorf.

Wie fing die ganze Planung des Zentrums an? 2003 ging das Projekt Mobi von Furrer, Linggi Architekten und Hager Landschaftsarchitekten als Siegerprojekt aus einen Wettbewerb hervor. Damals sprach man noch von drei Etappen. (Dorfplatz mit Pavillon, öffentliches Gebäude und Alterswohnungen.) Die dritte Etappe mit den Alterswohnungen wurde dann jedoch als erste in Angriff genommen.

Im Grossen und Ganzen können wir sagen, es ist eine positive Veränderung und zugleich auch ein grosser Fortschritt für die Infrastruktur. Doch haben sich die Mitarbeiter der Migros gefreut, neu anzufangen? Wir haben direkt im Laden nachgefragt:

Wie lange arbeiten Sie schon in Bassersdorf im Migros? Mitarbeiter 1: Ich habe gerade neu angefangen, als die Migros eröffnet wurde. Mitarbeiter 2: Ich arbeite schon seit zwölf Jahren hier in Bassersdorf.

Haben Sie sich gefreut, in einem neuen Geschäft zu arbeiten? Mitarbeiter 1: Natürlich. Nun ist alles viel moderner und schöner. Mitarbeiter 2: Ja, die Maschinen sind neu und alles wurde viel heller und freundlicher. Interview und Foto: Alexandra Wegmann, Luyoona Badeeu Noguera, Stephanie Giger


Brütten

18

Dorf-Blitz

12/2014

Aus Behörde und Verwaltung

Swiss Tenors – The Original

Geschichtenmorgen in der Bibliothek Brütten

zwei- bis vierjährigen Kinder in Herzlich laden wir alle Begleitung zum Zuhören und Mitmachen in die Bibliothek ein.

Weihnachtskonzert in der Kirche Brütten mit ­Weihnachtsliedern und k ­ lassischer Musik

Wintergeschichte:

Dienstag, 20. Januar 2015 10 bis 11 Uhr

Samstag, 20. Dezember 2014, 17.00 Uhr www.swiss-tenors-original.ch

Wir feuen uns sehr auf euer Kommen!

Vereine

Brütten

Eintritt frei – angemessene Kollekte erwünscht

Das Bibliotheksteam

Kulturkommission Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text­ inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der ­Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

Chlausgruppe Brütten 2014 Auch dieses Jahr durfte der Chlaus wieder viele Kinder und Familien besuchen. Wir konnten dank Euren Spenden wieder einen grösseren Betrag einer wohltätigen Stiftung überweisen. Allen Spenderinnen und Spendern vielen herzlichen Dank. Ebenfalls ein grosses Dankeschön allen Beteiligten für ihren Einsatz!

Chlausgruppe Brütten


Dorf-Blitz

Brütten

12/2014

19

Aus Behörde und Verwaltung

Asylwesen Mitte September erreichte den Gemeinderat ein Schreiben der Sicherheitsdirektion Kanton Zürich, Abteilung Asylkoordination, indem er aufgefordert wird, per Januar 2015 die nötigen Vorkehrungen zu treffen, um zehn Asylbewerber in der Gemeinde aufnehmen zu können. Seit Inbetriebnahme des Durchgangszentrums Sonnenbühl, Oberembrach, wurde auf die Zuweisung von Asylsuchenden in die Gemeinde Brütten verzichtet. Aufgrund der seit einiger Zeit wieder stark steigenden Gesuchszahlen, wurden die Zuweisungen durch den Bund in den Kanton Zürich erhöht. Im Sinne einer rechtsgleichen Behandlung aller Gemeinden gerät die Gemeinde Brütten wieder in die Pflicht, Asylsuchende aufzunehmen. Die Zuweisungsquote liegt zurzeit bei 0,5 Prozent der Einwohnerzahl, womit sich für die Gemeinde Brütten

eine Aufnahmeverpflichtung von zehn Personen ergibt. Der Gemeinderat hat unter Hochdruck nach einer geeigneten Lösung gesucht. Die zu erwartenden Asylsuchenden werden im gemeindeeigenen Areal des Bürgerhauses am Rätschiweg 2 untergebracht. Dazu gehören in einer ersten Phase der östliche Hausteil und der Garten, in dem ein bis drei Container aufgestellt werden sollen. Dafür ist eine Baubewilligung nötig, deren Gesuch öffentlich ausgeschrieben wird. Der Standort beurteilt der Gemeinderat als der geeignetste, da bei Bedarf auch der westliche Hausteil und das daneben stehende Bume-Hüsli dazu genommen werden könnten. Zudem ist das Areal zentral gelegen und doch am Dorfrand. Der Gemeinderat dankt dem Mieter, mit dem eine gütliche Einigung erzielt werden konnte. Gemeinderat Brütten

Öffnungszeiten Steueramt

Infolge Mutterschaftsvertretung hat das Steueramt der Gemeinde Brütten ab Januar 2015 veränderte Öffnungszeiten: Es ist am Montag und Mittwoch sowie am Freitagmorgen besetzt. Individuelle Termine vereinbaren Sie bitte unter Telefon 052 355 03 51 oder per E-Mail an steueramt@bruetten.ch. Die übrigen Schalter-Öffnungszeiten bleiben 2015 unverändert: Montag: 9.00 – 11.30 und 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag – Donnerstag: 9.00 – 11.30 und 13.30 – 16.30 Uhr Freitag (durchgehend geöffnet): 7.00 – 14.00 Uhr Besten Dank für Ihr Verständnis.

Gemeindeverwaltung Brütten

Wahlbüromitglieder gesucht!

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über die Festtage

Wir möchten das Wahlbüro der Gemeinde Brütten perso-

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben vom Mittwoch, 24. Dezember 2014, bis und mit Freitag, 2. Januar 2015, geschlossen.

nell weiter aufstocken. Hierfür suchen wir zusätzliche Wahlbüromitglieder. Die für das Wahlbüro gewählten Personen leisten an Abstimmungs- und Wahlsonntagen Urnendienst und helfen mit, das Resultat aufgrund der eingegangenen Stimmzettel zu eruieren. Im kommenden Jahr finden die

Bei Todesfällen während dieser Zeit ist das Bestattungsamt unter der Nummer 079 598 81 22 in Pikettbereitschaft. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter der Nummer 079 327 95 53 erreichbar.

Kantons- und Regierungsratswahlen sowie die National-

Ab Montag, 5. Januar 2015, stehen wir Ihnen zu den gewohnten Öffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung.

und Ständeratswahlen statt, auch neue Wahlbüromitglie-

Gemeindeverwaltung Brütten

der kommen bereits zum Einsatz und können so lehrreiche und interessante Sonntage bei der Evaluation der WahlResultate erleben.

Fühlen Sie sich angesprochen? Bewerbungen mit einem kleinen Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben nimmt die Gemeindeverwaltung, Brüelgasse 5, 8311 Brütten oder verwaltung@bruetten.ch gerne entgegen. Für weitere ergänzende Auskünfte bitten wir Sie, sich mit der Gemeindeschreiberin Claudia Oswald, Telefon 052 355 03 63, in Verbindung zu setzen. Gemeinderat Brütten

Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Brütten sowie den Leserinnen und Lesern des Dorf-Blitz besinnliche Festtage und alles Gute für das neue Jahr!


Homberger Gartenbau & Unterhalt

Gebr. Baltensperger AG Brütten

www.homberger-gartenbau.ch Strubikonerstrasse 4, 8311 Brütten Tel. +41(0)52/ 345 30 08 Mobile +41(0)79/ 408 70 18

Rasenmäher+Motorgeräte • • • •

Gartenbau und Umänderungen Spezial: Bäume fällen Bäume und Sträucher schneiden

Reparaturen aller Marken Verkauf Abholservice Geräte-Vermietung

www.gebaltag.ch

Tel. 052 /345 26 22

Cheminée & Ofenbau BB Brunner

Tel. 052 345 24 33 info@meili-schreinerei.ch www.meili-schreinerei.ch BB Brunner

In Brütten, Alpenblick 13 per sofort zu vermieten:

10:00 Uhr

Keramische Wandund Bodenbeläge

Seite 1

BRUNNER PARTNE Tel. 044 836 73 83 Fax 044 836 99 23 H A U S T E C H N I

Dorfstr. 62 8309 Birchwil www.dallacorteag.ch Beratung · Engineering · Sanitär · Heizung · Service 26.4.2005

10:00 Uhr

Seite 1

ManBRUNNER sagt: PARTNER Beratung · Engineering · Sanitär · Heizung · Service H A U S T E C H N I K schmecke Unser FONDUE noch besser als in Zermatt!

Schöne, grosszügige 4 ½-Zimmerwohnung ca. 140 m2, neuer Parkettboden, grosser Balkon, Waschmaschine, Tumbler, Keller, Dachboden, Garagenplatz, ruhige Lage. Fr. 2 600 inkl. NK. Tel. 055 420 25 70

Klotenerstrasse 14, 14, 8303 8303 Bassersdorf, Bassersdorf, Telefon Telefon 044 044 836 836 70 70 80 80 Klotenerstrasse Ammann.pdf

Teppich-Restaurierung www.teppichdoktor.ch Galerie Bano GmbH Orientteppiche Gratis Abhol- und Lieferservice

Täglich ab 1– 50 Personen 1

30.05.13

14:59

C

M

Y

CM

Wir reinigen (waschen von Hand) auf ökologischer Basis, restaurieren und flicken Ihre beschädigten und verfleckten Teppiche in Handarbeit. Ankauf alter Teppiche !

Samadi

26.4.2005

Rikonerstr. 12, 8307 Effretikon Telefon/Fax 052 343 39 38, (Notfalldienst 24 h)

MY

CY

CMY

K

Fabrikation, Montage und Reparaturen von Rollläden, Sonnen- und Lamellenstoren, Alu-Jalousieläden

Telefon 052 203 12 52

8406 Winterthur

Hch. Albrecht-Klöti AG AG Hch. h. Albrecht-Klöti Hch.Albrecht-Klöti Albrecht-Klöti AG AG Baugeschäft, Baugeschäft,Embrach Embrach ugeschäft, Baugeschäft, Embrach Embrach ▼ Umbauten

▼ ▼Umbauten Wohnbauten ▼ Umbauten ▼ Umbauten ▼ ▼Wohnbauten Industriebauten ▼ Wohnbauten ▼ Wohnbauten Renovationen ▼ ▼Industriebauten ▼ Industriebauten ▼ Industriebauten Fassadengerüste ▼ ▼Renovationen ▼ Kernbohrungen ▼ Renovationen ▼ Renovationen ▼ Fassadengerüste Tannenstrasse 89 ▼ Fassadengerüste Tel.: 044 865 04 02 ▼ Fassadengerüste ▼ Kernbohrungen 8424 Embrach Fax: 044 865 50 10 ▼ Kernbohrungen ▼ Kernbohrungen

Tannenstrasse 89 8424 Embrach strasse Tannenstrasse 89 89 mbrach8424 Embrach

Sie

FürSie - Für Sanitär und Sanitär und Service Service

Tel.: 044 865 04 02 Brunner Partner AG Haustechnik · info@brunnerpartner.ch · www.brunnerpartner.ch Fax: 044 865 10865 Tel.: 044 865 04 Tel.: 02 50 044 04Partner 02 AG20 Haustechnik Brunner info@brunnerpartner.ch Neue Winterthurerstrasse · 8305 Dietlikon · Tel. 01 835 30 30 · Fax 01 835· www.brunnerpartner.ch 30 31 Plattenstrasse 01 251 59 82 · ·Fax 251835 51 11 Neue Winterthurerstrasse 20 ··Tel. 8305 Dietlikon Tel.01044 30 30 · Fax 044 835 30 31 Fax: 044 865 50 Fax: 10 044 865 50Plattenstrasse 1014 · 803214Zürich · 8032 Zürich · Tel. 044 251 59 82 · Fax 044 251 51 11


Dorf-Blitz

Brütten

12/2014

21

Zustimmung zur Steuererhöhung um drei Prozent

Brüttener Zentrum soll attraktiver werden An der Gemeindeversammlung vom Dezember gaben die anwesenden 90 Stimmbürger dem Budget 2015 und der damit einhergehende Steuererhöhung um drei Prozent mit grosser Mehrheit ihre Zustimmung. Einzig der bereits im Budget eingeplante Betrag über 150 000 Franken für die Zentrumsentwicklung gab zu reden. von Susanne Gutknecht Gemeindepräsident Rudolf Bosshart eröffnete die Versammlung mit einer Information. Der Gemeinderat habe eine Lösung gefunden für die Unterbringung der zu erwartenden Asylanten: Das gemeindeeigene Areal des Bürgerhauses am Rätschiweg 2 eigne sich am besten dafür. In einer ersten Phase sei der östliche Hausteil und ein bis drei Container im Garten als Wohnraum geplant. «Wir wissen nicht, wen wir als neue Bewohner von Brütten erwarten können. Es ist unsere Aufgabe, sie in Anstand und Würde zu empfangen und unterzubringen.»

Damit war der Tenor für die folgende Gemeindeversammlung gelegt. Bosshart erläuterte daraufhin detailliert den Voranschlag 2015. Gerechnet wird mit einem Aufwand von 10,26 Millionen Franken und einem Ertrag von 3,78 Millionen Franken, was zu einem Aufwandüberschuss von rund 6,48 Millionen Franken führt. Gedeckt werden soll dieser Aufwand durch eine Steuererhöhung um drei Prozent auf 89 Prozent und einer Entnahme von 291 180 Franken aus dem Eigenkapital. Bosshart betonte, dass man vom Ersparten lebe, die Finanzpolitik der Gemeinde jedoch auf eine mittelfristig ausgeglichene Rechnung ziele, aus der ein positiver Cash Flow resultiere. Zudem habe man mit einigen Entscheiden an der Versammlung vom 23. September den Grundstein für mehr Ausgaben gelegt, erklärte er.

Innere Entwicklung Zu Reden gab an der Gemeindeversammlung nicht wirklich die Steuererhöhung, sondern der Betrag von 150 000 Franken im Investitionsbud-

get, der für eine Zentrumsentwicklung ausgegeben werden soll. Gemeinderat André Imhof, zuständig für Hochbau, Orts- und Raumplanung, erläuterte, dass das Ziel dieser Vision sei, ein Ort der Begegnung zu schaffen und das Dorfzentrum aufzuwerten. Baulandreserven seien ausgeschöpft in Brütten und daher möchte man eine qualitative innere Entwicklung schaffen. Im September 2014 habe der Gemeinderat den Prozess mit der Bildung einer Ideengruppe begonnen, die sich aus einem repräsentativen Querschnitt der Brüttener Bevölkerung zusammensetze. Die Eckpfeiler der Zentrumsentwicklung sei ein Studienauftrag gegen Ende 2015, aus dem sich Mitte 2016 ein Masterplan oder roter Faden, wie Imhof ausführte, entwickeln soll. Daraus entstünden dann konkrete Projekte, die man in Angriff nehmen könne. Erste Gespräche hätten bereits stattgefunden mit dem Besitzer der Rossweid, der unbebauten Wiese gegenüber des Volg-Ladens. Das gesamte Projekt werde an einer künftigen Versammlung jedoch detaillierter vorgestellt, versprach Imhof.

Die anschliessend engagiert geführten Debatten, ob dieser Betrag in das Budget gehöre oder nicht, mündeten in einem Antrag. 14 Stimmbürger wollten den Betrag streichen, 51 wollten ihn im Budget behalten. Auch der Antrag, den Steuerfuss auf 86 Prozent zu belassen mit der Begründung, man solle haushälterisch umgehen mit den Finanzen und Druck auf die Behörde aufbauen, wurde mit 53 zu 20 Stimmen abgelehnt. Die RPK wie auch die Parteivertreter unterstützten das Budget 2015, wenn auch einige «nicht erfreut» über die Steuerhöhung waren. Die Kreditgenehmigung für die Arbeiten an der Säntisstrasse und die Erstellung des Ringschlusses mit dem teilweisen Ersatz der Wasserleitung mit Kosten von 490 000 Franken fanden breite Zustimmung. Die Rückweisung des Kreditbegehrens über 1,14 Millionen Franken an der Versammlung im Juni habe Wirkung gezeigt, sagten die Parteivertreter und zeigten sich erfreut über die Hal◾ bierung des Kreditrahmens.

Harsche Kritik der Stimmbürger für vorgelegtes Budget 2015

Eine Stimme entschied über das Kirchenbudget Mit dem Antrag der Rechnungsprüfungskommission, den Voranschlag 2015 der reformierten Kirchgemeinde abzulehnen, war abzusehen, dass Kirchenpflegepräsident Martin Egli einen schweren Stand haben würde. von Susanne Gutknecht Die präsentierten Zahlen mit einem Ausgabenüberschuss von 79 600 Franken, die zur Deckung dem Eigenkapital entnommen werden, und einem resultierenden Eigenkapital von 599 462 Franken, überzeugten niemanden der 59 anwesenden Stimmberechtigten an der Kirchgemeindeversammlung vom 10. Dezember. Kirchenpflegepräsident Martin Egli beteuerte, dass sich die Kirchgemeinde nichts leiste, was nicht wirklich nötig sei, und sie be-

reits vieles eingespart hätten –sie seien «haarscharf an der Blutader vorbei gekommen». Egli erwähnte mehrmals, dass weitere Einsparungen fast nicht mehr zu verantworten seien, besonders beim baulichen Unterhalt. Die Kirchenpflege könne den Blumenschmuck in der Kirche streichen, auf musikalische Begleitung bei speziellen Anlässen verzichten, das Konfirmandenlager weglassen – und doch würde es das Budget nicht markant verbessern. Zu viele Posten seien von der Landeskirche vorgegeben.

Fehlende Finanzplanung RPK-Präsident Urs Schöni anerkannte denn auch die Sparanstrengungen der Kirchenpflege. Die RPK sähe jedoch keinen Plan, wie man aus der Misere der deutlich ne-

gativen Budgets Jahr für Jahr herauskommen könne. In den 599 462 Franken Eigenkapital seien viele Sachgüter enthalten, die man nicht plötzlich in flüssige Mittel umwandeln könne. Schöni bemängelte, dass die vor einem Jahr bereits eingeforderte Finanzplanung nicht vorgelegt worden sei. Auch von den Parteien erhielt die RPK Unterstützung. Unisono wurde der fehlende Finanzplan eingefordert. Martin Egli präsentierte daraufhin einen Finanzausblick der Kirchenpflege, der für das Jahr 2020 auf ein ausgeglichenes Budget abzielte. Dies sei zwar ein langer Zeithorizont, «aber gemütlich wie in der Kirche.» Urs Schöni stellte dies nicht zufrieden. «Wir konnten diese präsentierten Zahlen nicht auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüfen.»

Unbeliebte Braut Urs Knecht, Präsident der SVP, machte seinem Unmut über fehlende Finanzperspektiven ebenfalls Luft und wies darauf hin, dass ein Zusammenschluss mit einer anderen Kirchgemeinde schwierig sei, wenn die Kirchgemeinde Brütten als «schöne, aber arme Braut» in Verhandlungen einsteigen müsse. Martin Egli hatte zu Beginn der Versammlung über erste Gespräche informiert, die die Kirchenpflege mit möglichen Kandidaten für einen Kirchgemeinde-Zusammenschluss geführt hatte. Ein Partner wäre Lindau, in etwa ähnlich gross wie die Brüttener Kirchgemeinde. Gemeindepräsident Rudolf Bosshart stellte dann den Antrag auf Abstimmung, da die Zeit bereits weit fortgeschritten war. Mit der hauchdünnen Mehrheit von einer Stimme wurde ◾ das Budget 2015 angenommen.


Nürensdorf

22

Dorf-Blitz

12/2014

Aus Behörde und Verwaltung

Öffnungszeiten über die Feiertage 2014 / 15 Die Gemeindeverwaltung Nürensdorf ist über die Feiertage Weihnachten/Neujahr 2014 / 15 wie folgt geöffnet: Montag, 22. Dezember 2014 8 Uhr bis 11.30 Uhr / 14 Uhr bis 18 Uhr Dienstag, 23. Dezember 2014 8 Uhr bis 11.30 Uhr / 14 Uhr bis 16.30 Uhr Montag, 29. Dezember 2014 8 Uhr bis 11.30 Uhr / 14 Uhr bis 18 Uhr Dienstag, 30. Dezember 2014 8 Uhr bis 11.30 Uhr / 14 Uhr bis 16.30 Uhr An folgenden Daten bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen: Mittwoch, 24. Dezember 2014 Mittwoch, 31. Dezember 2014 Für die Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft. Pikettdienst Bestattungsamt: Mittwoch, 24. Dezember 2014 8 bis 11.30 Uhr – Bestattungsamt Bassersdorf Telefon 044 838 86 70 Samstag, 27. Dezember 2014 9 bis 11 Uhr – Bestattungsamt Nürensdorf Telefon 044 838 40 65 Mittwoch, 31. Dezember 2014 8 bis 11.30 Uhr – Bestattungsamt Bassersdorf Telefon 044 838 86 70 Samstag, 03. Januar 2015 Pikett-Telefon 044 838 86 70 gibt darüber Auskunft

Bei unseren Gemeindewerken ist im August 2015 eine

Lehrstelle als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt Fachrichtung Hausdienst frei. Fachleute Betriebsunterhalt sind Allrounderinnen und Allrounder, arbeiten gerne praktisch und handwerklich. Als Lernender/Lernende tragen Sie, zusammen mit dem Hauswart und einem kleinen Team, dazu bei, dass die Gebäude und Umgebung der beiden Primarschulhäuser gepflegt und unterhalten werden. Im Schwerpunkt Hausdienst stehen folgende Aufgabenbereich im Vordergrund: - Reinigung und Unterhalt von Gebäude und Aussenanlagen - Reparatur- und Wartungsarbeiten - Grünpflege - Abfallbewirtschaftung - Überwachung und Wartung der haustechnischen Anlagen Die Berufsschule besuchen Sie in Wetzikon. Die Lehre eignet sich für handwerklich begabte Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule B, welche bereit sind, unabhängig der Witterungsverhältnisse mehrheitlich im Freien zu arbeiten. Wenn Sie an dieser Ausbildung interessiert sind, erwarten wir gerne Ihre schriftliche Be­werbung mit einem Lebenslauf, einer Kopie des Schulzeug­ nisses und eines Fotos. Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens 31. Januar 2015 an den Gemeinderat Nürensdorf, 8309 Nürensdorf. Reto Beurer, Betriebsleiter Gemeindewerke, Telefon 044 838 40 86, gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Gemeinderat Nürensdorf

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke Nürensdorf

Adventsfenster-Rundgang 2014 Vielen herzlichen Dank! Ein herzliches Dankeschön für das Mitmachen, die grosszügige Gastfreundschaft und das Besuchen der liebevoll gestalteten F ­ enster und Objekte. Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr. Monika Koch mit Unterstützung der Kultur- und Freizeitkommission Nürensdorf

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Jeden ersten Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) erzählt unser Bär Otto den Kindern ab vier Jahren neu von 14 bis 14.30 Uhr Geschichten. Nächster Vorlesetag: 7. Januar 2015 Jeweils am letzten Donnerstag im Monat (ausser in den Schulferien) findet der «Donnerstagstreff» statt. Der «Donnerstagstreff» beinhaltet – nebst gemütlichem Beisammensein auch Diskussionen, Lesungen oder Präsentationen. Die Einladung zu den einzelnen Themen wird vorgängig ausgeschrieben. Nächster Donnerstagstreff: 29. Januar 2015 Wir danken allen unseren Kunden für das rege Interesse an unseren Veranstaltungen und unserem Angebot im Jahr 2014 und hoffen, Sie auch im neuen Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Unser Leitbild «Treffpunkt – Bibliothek» wird uns auch 2015 anspornen, Ihnen spannende Themen zu präsentieren. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/ nuerensdorf. Das Bibliotheks-Team wünscht Ihnen ein gutes neues Jahr.

Bibliothek Nürensdorf


Dorf-Blitz

Nürensdorf

12/2014

23

Aus Behörde und Verwaltung Luftverkehr Zusammen mit den Gemeinden der Region Ost erhebt der Gemeinderat Einsprache gegen die Änderung des Betriebsreglements 2014 des Flughafens Zürich-Kloten. Damit gegen die allfällige Genehmigung des Betriebsreglements später Beschwerde eingereicht werden kann, musste innerhalb der Auflagefrist Einsprache erhoben werden. Unter dem Deckmantel der Entflechtung von Flugbewegungen soll mit dem Betriebsreglement 2014 das Ost-/Nordkonzept ausgebaut werden. Der Osten würde rund vier Stunden zusätzlichen Fluglärm erhalten. Die Gemeinden der Region Ost wehren sich dagegen, dass der Südabflug straight mit dem höchsten Zugewinn an Sicherheit kategorisch ausgeklammert bleibt.

Erneuerungswahl Friedensrichter Der Gemeinderat hat die Urnenwahl des Friedensrichters auf Sonntag, 8. März 2015 angesetzt. Vorbehalten bleibt eine stille Wahl gemäss Artikel 7 der Gemeinde-

ordnung. Wahlvorschläge sind bis 30. Dezember 2014 dem Gemeinderat einzureichen.

Gesundheitswesen Der Gemeinderat hat einer Vereinbarung zur Aufsicht über die Residenz Oberwil GmbH zugestimmt. Einrichtungen, für deren Bewohner Ergänzungsleistungsansprüche durch eine Heimfallberechnung ermittelt werden, müssen über eine kantonale Anerkennung oder Bewilligung als Heim verfügen. Das kantonale Sozialamt setzt voraus, dass eine Aufsicht über eine Institution durch eine öffentliche Trägerschaft besteht. Nürensdorf als Standortgemeinde wird diese Aufsichtsfunktion übernehmen und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ausüben. Die Residenz Oberwil besteht seit vielen Jahren und ist anerkannterweise gut geführt. Die definitive Beteiligung der Gemeinde Nürensdorf am Zweckverband Spital Bülach, welcher in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird, beträgt 1 645 400 Franken. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 3,85 Prozent.

Grundbuchvermessung Die Bauabrechnung für die Nachführung des Vermessungswerkes mit Gesamtkosten von 144 620 Franken und Minderkosten von 5380 Franken hat der Gemeinderat genehmigt. An die Kosten werden Bundes- und Staatsbeiträge in der Höhe von Fr. 66 475.30 ausgerichtet.

Verkehr Gestützt auf die im vergangenen Jahr erfolgte Schwachstellenanalyse auf Gemeindestrassen wurden verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit evaluiert und teilweise umgesetzt. Hauptursache von Gefahrenquellen sind Unübersichtlichkeit und zu schnelles Fahren. Auf der Oberwilerstrasse gibt die Verkehrsmassnahme bei der Einmündung Niederrütelenweg zu Kritik Anlass. Automobilisten scheinen mit der Verengung der Fahrbahn durch die Abtrennung des Radstreifens überrascht respektive überfordert. Verkehrstechnisch ist die Massnahme einwandfrei ausgeführt. Trotzdem hat der Gemeinderat beschlossen, die Werkabteilung zu beauftragen, unter Einbezug der Fachstellen eine Ent-

schärfung der Situation vorzusehen und baulich umzusetzen. Die Kantonspolizei Zürich hat am 17./20. Oktober 2014 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Auf der Alten Winterthurerstrasse, Höhe Gruenenwaldstrasse in Fahrtrichtung Nürensdorf, wurden 644 Fahrzeuge kontrolliert und zwölf Verzeigungen ausgesprochen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 71 Stundenkilometer. Auf der Oberwilerstrasse in Fahrtrichtung Bassersdorf fuhren bei insgesamt 154 kontrollierten Fahrzeugen 18 zu schnell, was klar ein zu hoher Anteil ist. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 65 Stundenkilometer.

Finanzen Für zwei Handänderungen wurden Grundstückgewinnsteuern im Betrage von 158 276 Franken veranlagt. Zehn weitere Handänderungen erfolgten ohne Grundstückgewinn respektive es wurde dafür, gestützt auf Paragraph 216 Steuergesetz, Steueraufschub gewährt. Gemeinderat Nürensdorf

Betreuen Sie Kinder aus anderen Familien? Informationsschreiben Fachstelle Soziales Nürensdorf Die familienergänzende Betreuung von Kindern in Krippen, Horten und Tagesfamilien hat in der heutigen Gesellschaft enorm an Bedeutung zugenommen. Die Aufsicht über die Betreuung von Kindern in Institutionen und Tagespflegefamilien ist Aufgabe der jeweiligen Standortgemeinde. Es besteht eine Meldepflicht der einzelnen Tagespflegeverhältnisse, wenn kumulativ • ein Tageskind (oder mehrere Tageskinder) unter zwölf Jahren aufgenommen wird; • ein Tageskind mindestens 2,5 oder mehr Tage (praxisgemäss 20 oder mehr Stunden) pro Woche in der Tagesfamilie betreut wird; • die Tageseltern nicht zum Verwandtenkreis der Tageskinder gehören; • nicht mehr als fünf Tageskinder gleichzeitig betreut werden (bei gleichzeitiger Betreuung von mehr als fünf Kindern ist die Bewilligungspflicht als Kinderkrippe oder Kinderhort zu prüfen) • die Betreuung mehr als einen Monat (bei Entgeltlichkeit) respektive mehr als drei Monate (bei Unentgeltlichkeit) dauert. Falls Sie ein Kind oder mehrere Kinder einer fremden Familie betreuen und die oben genannten Bedingungen erfüllt sind, bitten wir Sie sich direkt bei der Fachstelle Soziales, Kanzleistrasse 2, 8309 Nürensdorf, Telefon 044 838 40 68, zu melden. Für Fragen steht Ihnen die Fachstelle gerne zur Verfügung.

Fachstelle Soziales

Fitness Zentrum Bären

60+ im

Für Gesundheit, Selbstsicherheit und Lebensqualität ist Muskulatur- und Ausdauertraining für Seniorinnen und Senioren besonders wichtig. Gehen Sie im neuen Jahr wieder motiviert an Ihre Bewegungstherapie und besuchen Sie unsere Fitnesszone im Zentrum Bären. Den Termin für ein Gratisprobetraining (beschränkt auf Einwohnerinnen und Einwohner aus Nürensdorf) können Sie telefonisch oder persönlich an der Rezeption vereinbaren. Aktion bis Ende Januar 2015 bei Abschluss eines Jahresabos – Einführungstraining gratis! Öffnungszeiten Fitness: täglich 8 bis 19 Uhr Jahres-Fitnessabo: 380 Franken Rezeption Zentrum Bären Telefon 044 266 06 56 (9.30 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr) reception.baeren@gmail.com


Schwimmschule Baby-Schwimmen, ELKI-Schwimmen, Kinderkurse, Kurse für Erwachsene: Für die 1. Kursperiode ab Januar 2015 sind noch Plätze frei. Alle Informationen auf www.bxa.io Kursort:

Hallenbad Geeren Opfikonerstrasse 25 Bassersdorf

bxa • bassersdorf x aktiv ag • Grindelstrasse 20 • 8303 Bassersdo Telefon bxa-Sportanlage 044 836 77 77 • Im Netz www.bxa.io • Te


Fondue

Immer noch Fonduezeit! Geniessen Sie abends unser beliebtes Käsefondue à discrétion: • Das Rassige mit grünem Pfeffer • Das Spezielle mit Steinpilzen • Das Klassische Pro Person CHF 27.00 (Reservation empfohlen) Das Restaurant ist vom 24.12.2014 bis 04.01.2015 geschlossen.

orf elefon bxa-restaurant timeOut 044 836 77 87


Advent, Advent, die Wohnung brennt. Wir sind für Sie da. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und en guetä Rutsch.

Max Suter

Franz Abplanalp

Uwe Biefer

Alessandro Castellano

Stefano Corrado

Peter Fischer

Renato Frighetto

Gerd Graf

Andreas Lehmann

Gilberto Masciulli

Viktor Nikolic

Ravi Prakash

Bruno Salzgeber

Tim Tobler

Pietro Tozzi

Fabian Zimmermann

Generalagentur Bülach, Max Suter Kasernenstrasse 11, 8180 Bülach Telefon 044 872 30 30, Fax 044 872 30 31 buelach@mobi.ch, www.mobibuelach.ch 141105B04GA


Dorf-Blitz

Nürensdorf

12/2014

27

Aus Behörde und Verwaltung

Jetzt Skibindung einstellen lassen Der menschliche Körper verändert sich von Jahr zu Jahr, zum Beispiel punkto Gewicht oder Körpergrösse. Dies beeinflusst das Auslöseverhalten einer Skibindung. Nur wenn diese jährlich neu auf die Skifahrerin oder den Skifahrer eingestellt wird, löst sie im richtigen Moment aus. Und kann so Verletzungen an Unterschenkel und Knie verhindern. Wer seine Bindung prüfen und einstellen lässt, erhält die bfu-Skivignette. Sie bestätigt, dass die Skibindung von einer Fachperson aufgrund der gemachten Angaben korrekt eingestellt und mit einem Prüfgerät kontrolliert wurde. Sie erinnert auch an die nächste Kontrolle. So fahren Sie mit der richtigen Einstellung talabwärts: • Lassen Sie Ihre Skibindung vor jeder Saison von einer Fachperson einstellen. • Wählen Sie dazu ein Sportgeschäft mit Bindungseinstell-Prüfgerät. • Nehmen Sie Ihre Skischuhe für die Bindungskontrolle mit. • Geben Sie Ihre persönlichen Daten korrekt an (Grösse, Gewicht, Alter, Skifahrertyp). • Verlangen Sie die Quittung aus dem Bindungseinstell-Prüfgerät und die bfu-Skivignette. Wir wünschen Ihnen eine schöne und unfallfreie Skisaison! Mehr zum Schneesport finden Sie auf www.bfu.ch. bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung Hodlerstrasse 5a, 3011 Bern info@bfu.ch, www.bfu.ch Telefon 031 390 22 22

Herbstliche Suppenklassiker bei Nebelsuppe Der Dorf-Blitz wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe, erholsame Festtage und einen guten Start ins Jahr 2015. Das Redaktionsteam

Gemütliches Zusammensein bei einer Suppe und Musik der Insieme Zwirni-Band. (sl)

Der vom Frauenverein Oberwil-Birchwil alljährlich organisierte «SuppeZmittag»-Anlass fand am Samstag vor dem ersten Advent in der Turnhalle des Schulhauses Sunnerain statt. An die 200 Gäste kamen, um mit Bekannten und Freunden beim SuppenZmittag den verbalen Austausch zu

pflegen. Die gemütliche Stimmung und die abwechslungsreichen Angebote wie das Kasperli-Theater, das Päckli-Fischen, die Spielecke der Ludothek und die von den Frauen selbst entworfenen Adventskränze machten den Anlass zu einem Festakt. Kulinarisch wurden die Gäste mit

Bündner Gerstensuppe, Kürbissuppe und einem mannigfaltigen Kuchenbuffet verwöhnt. Den Höhepunkt bot der Auftritt der Insieme-Zwirni-Band, welche unter anderem vorweihnachtliche Musik vortrug. Der stolze Erlös von 4500 Franken wird dieses Jahr der Stiftung Wunderlampe gespendet. (sl)


MIT ABSTAND KLASSENBESTER. DER NEUE TOYOTA AURIS HYBRID.

Jetzt Probe fahren! 3,6 l/100 km, 84 g/km CO₂, Energieeffi zienz-Kategorie A.

toyota-hybrid.ch

Auris Hybrid Luna 1,8 VVT-i Hybrid Synergy Drive®, 100 kW (136 PS), Ø Verbrauch 3,6 l/100 km, Ø CO₂-Emissionen 84 g/km, Energieeffizienz-Kategorie A. Ø CO₂-Emissionen aller in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeugmodelle: 148 g/km. Abgebildetes Fahrzeug: Auris Hybrid Sol 1,8 VVT-i Hybrid Synergy Drive®, 100 kW (136 PS). Toyota Free Service beinhaltet kostenlose Servicearbeiten bis 6 Jahre oder 60’000 km (es gilt das zuerst Erreichte).

EINLADUNG

an die Nürensdorfer Bevölkerung zum Neujahr’s Apéro am Bärchtelistag in der Waldhütte Gruenenwald in Breite. Den Start ins neue Jahr mit einem Winterspaziergang zur Waldhütte Gruenenwald in Breite aktiv zu begehen, wäre doch einen Gedanken wert. Winkt am Ende des Weges gar noch ein Apéro, dann müsste dieser Gedanke gleich in die Tat umgesetzt werden! Der Waldhüttenverein Breite-Hakab lädt die Dorfbevölkerung am Freitag den 2. Januar 2015 herzlich zu einem Apéro in die Waldhütte Gruenenwald ein. Zwischen 13:00h und 17:00h gibt es etwas zu trinken, sowie gegen Entgelt Würste vom Grill, und die Gelegenheit ein wenig miteinander zu plaudern. Willkommen sind alle Nürensdorfer. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es hat Platz, so lang’s Platz hat und Getränke, solange der Vorrat reicht! Die Mitglieder des Waldhüttenvereins Breite-Hakab freuen sich, mit Ihnen auf ein gutes neues Jahr anzustossen. Der Vereinsvorstand

Gasthof zum Bären • Alte Winterthurerstrasse 45 8309 Nürensdorf • Tel. 044 836 49 00

2015

nur das Beste Silvano & Team

Coiffeur Silvano Lindauerstrasse 1, 8309 Nürensdorf, Tel. 044 836 67 66


Dorf-Blitz

12/2014

Nürensdorf

29

Gemeindeversammlung bestätigte Budget 2015 und Steuerfuss von 90 Prozent

Ersatz der Wasserzähler gab viel zu reden Das haben im Vorfeld zur Gemein­ deversammlung Ende November nur wenige erwartet: Der Kredit über 420 000 Franken für den Ersatz der Wasserzähler gab am meisten zu reden. Fast diskus­ sionslos gingen der Objektkredit für den Ersatz einer Wasserlei­ tung, eine Bauabrechnung und das Budget 2015 über die Bühne.

fänglich bewährt und der Ertrag übertrifft trotz des sonnenarmen Sommers die Prognosen, die gemacht wurden: Das Schulhaus Hatzenbühl weist in der Zwischenbilanz einen Ertrag von plus 17 Prozent des berechneten Solls aus, die Turnhalle plus 15 Prozent. Es fiel den Stimmberechtigten daher nicht schwer, der Bauabrechnung mit grossem Mehr zuzustimmen.

von Annamaria Ress

Gleicher Steuerfuss

In Nürensdorf wird der Wasserverbrauch von Liegenschaften durch rund 1200 Wassermesser mit mechanischer Zählvorrichtung erfasst. Der jährliche Wasserverbrauch wird entweder durch Selbstablesung mittels Ablesekarten oder durch die Mitarbeiter der Gemeindewerke ermittelt. Die Gemeindeverwaltung erfasst die Daten und transferiert sie ins Verrechnungssystem. Seit einigen Jahren gibt es auch in diesem Bereich Neuentwicklungen und die Wasserversorgung hat bei der Fernablesung neue Produkte geprüft. «Das würde auch eine Datenermittlung per Ultraschall ermöglichen, ohne dass ein Gemeindeangestellter mühsam einen Termin vereinbaren muss mit den Liegenschaftenbesitzern», stellte Gemeinderätin Yvonne Guggenbühler (SVP) in Aussicht. Einziger Nachteil – der auch von einer Stimmbürgerin vehement vorgebracht wurde – ist die zusätzliche Beschallung mit Elektrosmog. Dafür spreche jedoch die kleine Lithium-Batterie, die eine Lebensdauer von rund 15 Jahren aufweise, widersprach Gemeindepräsident Christof Bösel (SVP) dem Einwand.

Der Voranschlag 2015 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 716 100 Franken ab. Dies bei einem Aufwand von 33,5 Millionen Franken und einem Ertrag von 32,8 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird bei 90 Prozent belassen. Auch dieses Geschäft bestätigte der Souverän. Die Prognose zum Rechnungsabschluss 2014 in der Weisung zur Versammlung erläutert auch ihre Schwierigkeit. Denn der Gemeindehaushalt sei zu sehr von Jahresergebnissen verschiedener Institutionen mitbestimmt. Zum Beispiel mehren sich die Anzeichen, dass im Bereich Langzeitpflege und Soziales mit Mehraufwand zu rechnen sei. Hingegen gibt es bei den Erträgen positive Entwicklungen, so dass gesamthaft ein besserer Rechnungsabschluss als budgetiert zu erwarten sei. Das Eigenkapital der Gemeinde wird sich per Ende Jahr auf rund 28 Millionen Franken belaufen. Die Gemeindeversammlung stimmte nach den einleuchtenden Erläuterungen durch Finanzvorstand Daniel Neukomm (FDP) mit grossem Mehr zu. ◾

Günstiger Wasserpreis Die Umrüstung der Wassermesser soll Gesamtkosten von 420 000 Franken mit sich bringen. Dieser Betrag schien dann doch einigen Stimmbürgern zu hoch. Ein Ingenieur meldete sich mit dem Votum, man solle auf die teure Investition verzichten, wenn der Wasserpreis mit 72 Rappen pro 1000 Liter so niedrig sei. Er plädierte für Pauschalpreise in verschiedenen Kategorien, weil auch der Verbrauch pro Bezüger pro Jahr nur unwesentlich variiere. Ein anderer Stimmbürger sprach sich

Wasserzähler wie dieses Muster werden derzeit geprüft, bevor sie angeschafft werden sollen. (zvg)

dafür aus, beim alten System zu bleiben. Nach etlichen Diskussionen bat der Gemeindepräsident um Abstimmung, wonach das Geschäft mit 52 zu 23 Stimmen angenommen wurde.

Erfolg für Solarkraftwerk Keine Fragen und Anmerkungen wurden aus der Versammlung zum Ersatz der Wasserleitungen im Bereich Dorf-/ Neuwiesstrasse in Birchwil gestellt. Sie sollen noch vor den Sanierungs- und Anpassungsarbeiten des Strassenbelags ersetzt werden. Die beiden Leitungen stammen aus dem Jahr 1925. Die 82 Stimmberechtigten der NovemberGemeindeversammlung stimmten mit grossem Mehr dem dafür benötigten Kredit von 278 000 Franken zu. Ebenso positiv waren die Stimmbürger, als es um die Bauabrechnung für die Erstellung eines Solarkraftwerkes auf der Schulanlage Hatzenbühl ging. Kein Wunder, sind doch die Nürensdorfer sehr stolz auf diese Anlage. Im Juni 2013 bewilligte der Gemeinderat einen Ausführungskredit von 662 000 für die Erstellung des Solarkraftwerks (der Dorf-Blitz berichtete). Die Bauarbeiten sind abgeschlossen

und die Abrechnung liegt nun vor. Ganze 111 691 Franken günstiger als budgetiert sind sie ausgefallen. Das sei einerseits auf den Preiszerfall bei den Solarmodulen und andererseits auf die nicht als Ausgabe verbuchte Mehrwertsteuer zurückzuführen. Sogar der erfolgte Suva-Personenschutz, für den die Lichtkuppeln mit einem eingelegten Stahlgitter gegen Durchbruch ausgerichtet werden mussten (Kosten von 79 944 Franken), konnte den guten Abschluss nicht mindern. Das Solarkraftwerk hat sich vollum-

Die Solaranlage auf dem Schulhaus Hatzenbühl (hier bei der Vorstellung vor einem Jahr) hat sich bewährt. (ar)


Familie mit 2 Kindern (9 Jahre) in der Breite bei Nürensdorf sucht per März 2015 eine zuverlässige, engagierte Ersatz-Oma für 2 – 3 Nachmittage /Abende pro Woche. E guäti Unterstützig im Huushalt und vil Liäbi und Sunneschii für d'Chind. (Vertrauensstellung). Interessentinnen melden sich bitte bei Familie Speck, 044 881 77 58.

Lust auf mehr?

Besuchen Sie unsere Ausstellung im Zentrum Gewerbe 88.

Alte Winterthurerstrasse 88 • 8309 Nürensdorf Telefon 044 838 30 10 • www.weiss-kuechen.ch

Andreas Müller Nürensdorf Tel. 044 / 836 61 23 www.malermüller.ch

it über Se

ng

en

8317 Tagelswangen, Hinterrietstrasse 1 9543 St. Margarethen, Trungerstrasse 22 076 363 76 20

ru

Ja hr

40

Flächenreinigung GmbH

Erfah

Unsere Dienstleistungen unter und über dem Boden

www.aweka.ch www.flächenreinigung.ch

…erhellende ImmobilienKompetenz:

Wir wischen, waschen und reinigen Strassen, Gehwege, Park-, Sportplätze und Tiefgaragen.

Profitieren Sie von über 40 Jahren Erfahrung auf allen Gebieten der Spül- und Saugtechnik.

ch

sw

einfa

ert

G

W

Starke Alltagswerbung - dauerhaft! BU N ER von

& pre

i

• Magnetschilder / Fahrzeugbeschriftungen • Firmentafeln / Werbebanner / Kleber • Plakate / Schaufensterbeschriftungen • Druckveredelung mit Effektlacken • bedruckte Shirts / bedruckte Industrieteile • Hinweisschilder / Signale

Weiss Siebdruck & Schriften AG 8309 Birchwil-Nürensdorf, Dorfstrasse 38b Tel. 044 837 10 40 www.wemedia.ch

Blumen Zweerus Blumen Zweerus

Blumen Blumen Gärtnerei

Rohrreinigung + Schachtentleerung 8309 Nürensdorf alte Winterthurerstrasse 58 044 836 90 27

Zweerus Zweerus

Blumenladen Gärtnerei

Bachtobelstrasse 5 Klotenerstrasse 11 Bachtobelstrasse 5 Tel. 044 836 56 20 Tel.56 044 Tel. 044 836 20836 62 44 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf www.blumen-zweerus.ch www.blumen-zweerus.ch

Gärtnerei

Gärtnerei

Beratung Verwaltung Verkauf

Rebweg 14 8309 Nürensdorf Telefon: 052 345 25 45 Fax: 052 345 25 57 Mobil: 079 201 80 07 cd@dunkel-immobilien.ch www.dunkel-immobilien.ch

Der Fachmann in Ihrer Region

Haushaltgeräte

W. Schippert AG Reparaturen, Service, Verkauf

044 836 48 01 www.schippert.ch

Blumenladen

Klotenerstrasse 11 Tel. 044 836 62 44 8303 Bassersdorf

Blumenladen

Blumenladen

Wir empfehlen uns Bachtobelstrasse 5 für: Wir empfehlen Klotenerstrasse 11 uns für: Bachtobelstrasse 5 Klotenerstrasse 11 Blumen – traditionelle exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Blumen traditionelle und exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – Tel.und 044 836 –56 20 Tel. 044 836 62 44 Dekorationen – Pflanzen Haus – Trauerbinderei – Garten Tel.für 044 836und 56 Garten 20 044 836 62 44 Dekorationen – Pflanzen für Haus Tel. und – Trauerbinderei – 8303 und Bassersdorf 8303 Bassersdorf Fleuropservice - BalkonGartenbepflanzungen – Gartenunterhalt 8303Fleuropservice Bassersdorf - Balkon- und Gartenbepflanzungen 8303 Bassersdorf – Gartenunterhalt www.blumen-zweerus.ch www.blumen-zweerus.ch

Blumen

Zweerus

Die Geschenkidee: Die Geschenkidee: Wir unsfür: für: Wir empfehlen empfehlen uns ein weihnächtliches Blumenarrangement oder ein weihnächtliches Blumenarrangement oder Blumen – traditionelle Sträusse– –Hochzeitsfloristik Hochzeitsfloristik Blumen – traditionelleund und exklusive exklusive Sträusse – – einen Blumenstrauss vonBlumenstrauss Blumen Zweerus! einen von Blumen Zweerus! Dekorationen – –Pflanzen für undGarten Garten Trauerbinderei Dekorationen Pflanzen für Haus Haus und – –Trauerbinderei – – Blumenladen Gärtnerei FroheFleuropservice Weihnachten und ein gutes neues Jahr Bachtobelstrasse 5 Klotenerstrasse Weihnachten und ein gutes neues Jahr - Frohe Balkonund Gartenbepflanzungen Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt Fleuropservice - Balkonund –11Gartenunterhalt Tel. 044 836 56 20 Tel. 044 836 62 44 wünscht Ihnen das wünscht Blumen Zweerus-Team. Ihnen das Blumen Zweerus-Team. 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf

Die Geschenkidee: Geschenkidee: Die Wir empfehlen uns für: ein weihnächtliches Blumenarrangement oder Blumen – traditionelle und exklusive Sträusse – Hochzeitsfloristik – ein weihnächtliches Blumenarrangement oder Dekorationen – Pflanzen für Haus und Garten – Trauerbinderei – einenFleuropservice Blumenstrauss von Blumen Zweerus! - Balkon- und Gartenbepflanzungen – Gartenunterhalt einen Blumenstrauss von Blumen Zweerus! Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr Die und Geschenkidee: Frohe Weihnachten ein gutes neues Jahr wünscht das Blumen Zweerus-Team. einIhnen weihnächtliches Blumenarrangement oder www.blumen-zweerus.ch

wünscht einen Ihnen das Blumen Zweerus-Team. Blumenstrauss von Blumen Zweerus! Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen das Blumen Zweerus-Team.

Wir wünschen Ihnen

Frohe Festtage

und freuen uns, auch im 2015

für Sie da zu sein!


Dorf-Blitz

12/2014

Nürensdorf

31

Kinder lernen beim Spielen alle wichtigen sozialen Regeln

Ist die Ludothek geöffnet, lebt das Schloss Seit ein paar Jahren ist die Ludo­ thek im Schloss Nürensdorf ein­ gerichtet. Sie ist eine von 400 Ludotheken in der Schweiz. Nicht nur Nürensdorf, sondern auch alle umliegenden Gemeinden kön­ nen diese Dienstleistung nutzen. Kinder lernen im Spiel die wich­ tigsten sozialen Regeln. von Yvonne Müller «Wenn die Ludothek geöffnet hat, lebt das Schloss», erzählt Denise Chappuis, Leiterin der Ludothek, begeistert. «Die kleinen Abenteurer stürmen übermütig die Treppe hinauf, weil sie wissen, dass sie hier ein Spielparadies vorfinden. Die einen steuern zielstrebig auf ihr Wunschspielzeug zu, andere bleiben einfach stehen und sind überwältigt. Alles aus dem Franz-CarlWeber-Katalog findet man hier in der Ludothek live zum Anfassen.» Die Ludothek Nürensdorf wird vom Frauenverein Oberwil-Birchwil getragen und ist dank dem ehrenamtlichen Einsatz des Teams selbsttragend. Die Einnahmen werden wieder investiert in neue Anschaffungen oder Reparaturen. Die Ausleihgebühr beträgt für Mitglieder je nach Anschaffungskosten zwischen einem und zehn Franken bei einer Mietdauer von vier Wochen. «Der Preis ist kein Problem. Das einzige Problem ist, dass man nicht alles auf einmal mitnehmen kann», erzählt Chappuis lachend. «Die Ludothek ist ideal, um neue Spiele kennen zu lernen.» Gerade in der Weihnachtszeit bietet sich das Spielen in der Familie oder auch bei Familienfesten an. Es gibt viele Gesellschaftsspiele, bei denen alle Altersklassen mitspielen können und spielen kann man bei jedem Wetter zu Hause. «Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennen lernen, als im Gespräch in einem Jahr», so lautet ein Zitat des griechischen Philosophen Platon.

Neueste Spiele «Zweimal im Jahr werden wir von Spikus Spielwaren in Winterthur eingeladen, um dort die neuesten

Denise Chappuis hat gerade neue Spiele bekommen. (Bilder: Yvonne Müller)

Spiele und Spielsachen kennen zu lernen. Es wird speziell darauf geachtet, dass die Spiele für Ludotheken geeignet sind», berichtet Chappuis. «So sind wir immer auf dem Laufenden. Vor allem das PlaymobilSpielzeug ist sehr beliebt und davon haben wir eine grosse Auswahl, die auch rege genutzt wird», erzählt sie weiter. «Ritterburgen, Arche Noah, Wildpark, Flugzeug und Feuerwehr - alles steht sorgfältig in Stoffsäcken verpackt, zum Ausleihen bereit. So können die Eltern selber entscheiden, was sie den Kindern zum Spielen geben wollen.» In der Ludothek ist es für alle Kinder abwechslungsreich. Für Geburtstage oder sonstige Anlässe wurden die Geburtstagskisten erfunden, die mit bis zu zwölf Spielen für drinnen oder draussen gefüllt werden können. «Die Idee ist, dass man für Geburtstage statt in den McDonalds zu gehen, auch mal einen Spieltag oder eine Stafette für die Kinder organisieren könnte», erklärt Chappuis. Die Ludo­ thek Nürensdorf vermietet über 600 der beliebtesten Gesellschaftsspiele. Auch für Grosseltern ist die Ludothek ein Geheimtipp. Sie können ihre Enkelkinder mit Spielen überraschen, die sie vielleicht noch nicht kennen. Kinder können mit altersgerechten Spielen pädagogisch gefördert werden und gemeinsam spielen hilft der Beziehung untereinander.

Spielkultur fördern «Das Ziel der Ludothek ist, die Kultur des Spielens, die in der Schweiz existiert, zu fördern», erklärt Chappuis. «Das Kind lernt beim Spielen das ist uns eigentlich allen klar. Vielleicht sollte einem wieder einmal bewusst werden, dass beim Spielen alle sozialen Regeln gelernt werden: Spielregeln einhalten, Spannung aufbauen, Spannung aushalten, verlieren können. Auch das Warten bis man an der Reihe ist, akzeptieren dass auch ein Glücksfaktor dabei ist und man nicht immer der Erste sein kann, ist Lebensschule», erklärt sie. Gemeinsame Zeit mit Spielen zu verbringen ist nicht nur für Kinder förderlich. Wer als Kind gespielt hat, wird vermutlich auch als Erwachse-

ner spielen und die Spielfreude an die eigenen Kinder weitergeben. Freude zu haben und Zeit zusammen zu verbringen sei ein kostbares Geschenk, an das sich die Kinder noch lange erinnerten. Die Ludothek-Mitarbeiterinnen stehen geduldig und beratend zur Seite. Vielfach ist es notwendig, den Eltern die Angst zu nehmen, Teile zu verlieren oder das etwas beschädigt wird. «Wir arbeiten mit verschieden Verlagen zusammen, die uns helfen, Ersatzteile zu finden. Oft werden sie als Verschleissteile auch in Kulanz ausgewechselt. Beim Kauf von Spielen und Spielsachen wird natürlich besonders darauf geachtet, dass das Material qualitativ gut ist und sie ◾ l­udo-tauglich sind.»

Die Ludothek Nürensdorf verfügt über einen grossen Wagenpark.


Quilting Bee und The Quiltplace Nürensdorf

Jahresausstellung

Traditionelle Quilts 17. und 18.1.2015

Mehrzweckhalle Ebnet Nürensdorf Öffnungszeiten: 11–18 Uhr Eintritt frei Kaffeestube, Laden, Quilt-Demonstrationen


Dorf-Blitz

12/2014

Nürensdorf

33

Kloten Flyers-Stürmer Steve Kellenberger besuchte das «Hatzi»

Ein Star zum Anfassen im Klassenzimmer Die Nummer 19 der Kloten Flyers, Steve Kellenberger, besuchte die Sekundarklasse 2B im Schulhaus Hatzenbühl. In der Gesprächs­ stunde wurde der Eishockey-Stür­ mer mit interessanten Fragen der Schülerinnen und Schüler bom­ bardiert, die er freundlich und ausführlich beantwortete. Am Schluss durfte der 27-Jährige einen Kuchen seiner Fans ent­ gegennehmen. von Mano Reichling Die Schülerinnen und Schüler von Ueli Briner hatten sich für den Besuch eines Hockeystars der Kloten Flyers beworben, und sie hatten Glück. «Alles haben die Schüler selber gestaltet und organisiert - vom Bewerbungsschreiben an den Club bis hin zum Empfang», sagte der Lehrer nach dem gelungenen Event, der sicherlich noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Am Samstag vor dem Besuch Kellenbergers war die Klasse zu einem Spiel der Kloten Flyers in der Kolping Arena gegen Rapperswil-Jona Lakers eingeladen, das die «Flieger» mit 4:1 Toren gewannen.

Kanadier als Vorbild Die Fragen im Schulzimmer umfassten die Themenbereiche Frust und Lust eines Eishockeyspielers. Kellenberger erzählte, wie er als siebenjähriger Knirps sein erstes Eishockeyspiel erlebte und danach vom

Gruppenbild mit Star: Die Sek 2B beim Besuch des Flyers-Stürmers Steve Kellenberger. (Bilder: Mano Reichling)

Traum, Hockeyspieler zu werden, getrieben war, bis er schliesslich zum Kader der Flyers stossen konnte. «The Captain» Steve Yzerman, der legendäre Kanadische Center der NHL-Mannschaft Detroit Red Wings, sei für ihn stets ein grosses Vorbild gewesen, hob Kellenberger hervor.

Kostspielige Ausrüstung Wissenswertes wie Ausrüstungsgegenstände, welche die Spieler selber bezahlen müssen, brachte

Ein Foto für die Ewigkeit: Steve Kellenberger zeigte Geduld für seine Fans.

die Schülerinnen und Schüler zum Staunen. Zwei Paar Schlittschuhe pro Jahr verbraucht ein Spieler pro Saison, etwa 20 Stöcke im Preis von rund 250 Franken und andere Gegenstände belasten das jährliche Budget. Sein Ziel sei klar ein Meistertitel mit den Kloten Flyers, so die Antwort von Steve Kellenberger auf eine der vielen Fragen. Der Spieler mit der Nummer 19 – die eben auch Yzerman seinerzeit trug – räumte aber auch ein, dass er sich langsam auf das Ende seiner Spielerkarriere vorbereiten müsse, sei es in Form

einer Weiterbildung oder auch als Hockey-Trainer. Zum Schluss stellten sich Schüler wie Besucher zu einem Gruppenbild auf. Danach musste Kellenberger beweisen, dass er auch mit einem falsch gebogenen Unihockey-Schläger den Ball durch die kleinste Öffnung schiessen kann. Der Sportler durfte einen von den Schülerinnen und Schülern selbst gebackenen Kuchen entgegennehmen, bevor er Handys, Schals, Trikots und auch Autogrammkarten mit seiner «wertvollen» Unterschrift schmückte. ◾

Ein Schoggikuchen mit dem Logo der Kloten Flyers als Abschiedsgeschenk.


Das Fest der Lichter


Bilder: Mano Reichling


Sanitär Heizung

Was bietet mir die IV-Stelle, wenn ich Was bietet mir die IV-Stelle, wenn ich

– – – – –

keine Rente keine Rente

Reparatur-Service Neubauten – Umbauten Technische Beratungen Projekt-Ausarbeitungen Boiler-Entkalkungen

DANIEL VOGT AG 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 60 86 vogt.sanitaer@bluewin.ch

will?

Sonnenschutz

will? Die Antwort finden Sie hier: www.svazurich.ch/iv Die Antwort finden Sie hier: www.svazurich.ch/iv

Reparatur- und Montageservice Lamellenstoren . Rollladen . Sonnenstoren Fensterladen . Insektenschutz

123 123

Rolf Meli . 8304 Wallisellen Mobil 079 236 45 16 . Fax 044 321 76 58 . meli-roll@hotmail.com

Wir bauen, sanieren und unterhalten alle Arten von Hausdächern

8303 BASSERSDORF • Birchwilerstrasse 24 Telefon 044 830 20 80 • Fax 044 830 24 26

Residenz Oberwil GmbH

SENIORENRESIDENZ Wir verfügen über fünf Dauer- und ein Ferien-Zimmer. sowie Ferien-, Übergangsund Anfrage! Erholungsheim Wir freuen uns auf Ihre

Ein Bijou Ein Bijouim imZürcher ZürcherUnterland Unterland Residenz Oberwil8309 GmbH, 8309 SENIORENRESIDENZ, Oberwil ZH Oberwil ZH Heidi Gertsch, Rainstrasse 12, Telefon 044 Heidi Gertsch, Rainstrasse 12, Telefon 044 837 10 87 837 10 87

Alles aus einer Hand

F.H. Wärmetechnik F. + P. Häseker, Gerlisberg 7, 8302 Kloten Telefon 044 813 49 40/Fax 044 813 49 42 fh@fhwaerme.ch

Feuerungskontrolleur mit Eidgenössischem Fachausweis Ihr sicherer Partner seit 30 Jahren für • Energieprobleme • Kamin- und Heizungssanierungen • 24-Stunden-Brenner-Service aller Systeme

Inserate bringen Ihnen neue Kunden! inserate@dorfblitz.ch 044 836 30 60

Alle Maler-, Tapezier-Arbeiten, Laminat - Parkett, Keramikarbeiten vom

Fadegrade Maler 8303 Bassersdorf Tel. 079 438 81 70 Email: robert-wenger@bluewin.ch


Dorf-Blitz

Region

12/2014

37

Eigentalstrasse war Schauplatz von Aufnahmen für einen Spielfilm

Kalte Füsse für ein paar Sekunden Ruhm Dort wo nachts friedliche Ruhe herrscht und sich dank Fahrverbot Fuchs und Hase wieder gute Nacht sagen, ereigneten sich am Samichlausabend des 6. Dezembers seltsame Dinge. Auf der Eigentalstrasse in Nürensdorf war in der Dämmerung eine lange Schlange von parkierten Autos auszumachen. Gestalten, in warme Jacken und Mäntel gehüllt, mit Rucksäcken, Taschen und Schachteln ausgerüstet, wanderten die Strasse auf und ab. Da und dort blitzte eine Stirnlampe auf und am Strassenrand brannte ein kleines Feuer, wo sich Leute die Hände wärmten. Dieser abendliche Menschenaufmarsch war keine konspirative Versammlung der Gegner der Schliessung der Eigentalstrasse, sondern der Schauplatz für den Dreh einer Szene für einen Kinospielfilm.

Marsch Richtung Grenze Die Contrast Film, Produzentin des derzeitigen Kinohits «Der Kreis», der

für die Golden Globe Awards qualifizert ist, hatte per Inserat und Flyer Statisten aus Nürensdorf und Umgebung gesucht, welche bei einer Szene ihres neuen Kinospielfilms «Heimatland» mitmachen würden. Seit Anfang Oktober ist eine 25-köpfige Filmcrew daran, diesen Schweizer Film zu produzieren. Am 6. Dezember war der 33. Drehtag. Die Geschichte handelt von einem gewaltigen Sturm, der sich über der Schweiz zusammenbraut. Neun Regisseure nehmen dieses düstere Szenario zum Anlass, in ihren Episoden «einen facettenreichen Blick hinter die Gesichter der Eidgenossenschaft zu werfen», wie es in der Kurzzusammenfassung heisst. Gedreht wurde an diesem Abend die zweitletzte Szene mit dem Titel «Grenzstrasse». Der Sturm steht kurz vor dem Ausbruch und die Menschen wollen die Schweiz verlassen. Sie packen ihre Autos voll und fahren Richtung Grenze. Dort herrscht Stau, die Menschen lassen ihr

Auto stehen, packen das Nötigste auf die Schultern und wandern Richtung Grenze. Genau diese Szene wurde an diesem Abend aufgenommen.

Wenige Einheimische Für den Dreh hatten sich rund 50 Statisten mit Sack und Pack und ihren Autos am vereinbarten Treffpunkt eingefunden. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder – alle verschiedenen Alters. Bei einer kleinen Umfrage stellte sich jedoch heraus, dass nur eine bescheidene Handvoll Leute aus der Umgebung dem Aufruf des Filmteams gefolgt war. Der Rest reiste aus verschiedenen Teilen der Schweiz nach Nürensdorf. Käthi und Klaus Richli aus Birchwil jedoch wollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. In schwarz-roten Anoraks stehen sie da und harren der Dinge, die da kommen. «Wir haben den Aufruf in der Zeitung gesehen»,

erzählt Käthi Richli. «Und da diese Aufnahmen gewissermassen vor unserer Haustüre stattfinden, beschlossen wir, mitzumachen.» «Es ist unser erstes Mal, dass wir als Statisten auftreten», ergänzt ihr Mann Klaus. «Es ist spannend zu sehen, wie so etwas abläuft». Vielmehr Erfahrung als Statist hat dagegen Rudolf Treichler aus dem schwyzerischen Samstagern. Der pensionierte Werbefotograf hat bereit in 80 Spielfilmen als Statist mitgewirkt. Er ist auch in einer Statistenkartei registriert, wo er von Filmcrews gebucht werden kann. «Statistenrollen sind gewissermassen mein Hobby geworden», sagt er. «Am Set herrscht immer eine tolle Atmosphäre, auch wenn dieser Job viel mit Warten verbunden ist. Man lernt interessante Leute kennen. Meistens solche, die sich für die Filmwelt interessieren, oft auch richtige Filmfreaks», meint Treichler schmunzelnd.

Viel Action und Warten

Regieassistent Joel Glatz gibt den Statisten letzte Anweisungen für ihren Auftritt.

Zwei der wenigen lokalen Statisten am Set: Käthi und Klaus Richli aus Birchwil.

Eine begeisterte Statistin ist auch Sibylle Walder aus Winterthur. Sie wollte früher beruflich den Schauspielweg einschlagen. Heute ist sie im Gesundheitswesen tätig und interessiert sich für Schauspielerei und Film als Hobby. Sie steht mit Tasche und Gitarre am Strassenrand und wartet auf das Zeichen der Regieassistenten, ein paar Meter vorwärts zu laufen. Dann wieder warten und noch einmal von vorn. Wieder und immer wieder. Trotz der Kälte, welche allmählich von den Füssen hinauf in ihren Körper schleicht, ist sie bester Laune. «Es ist immer wieder faszinierend, wie einzelne Szenenstücke am Schluss zu einem Ganzen zusammenwachsen», meint sie und gönnt sich einen Schluck heissen Tee aus ihrer Thermoskanne. Das ganze Stück «Heimatland» soll bis im kommenden Sommer fertig erstellt sein und im Herbst in die Kinos kommen. Über die Leinwand flimmern werden dann auch die Statisten, welche für ein paar Sekunden Ruhm und einen Teller heisse Suppe einen ganzen Abend lang kalte Füsse in Kauf nahmen.

Kameramann Gaetan Varone dreht die Szenen aus dem Taxi, das auf dem Weg zur Grenze ist.

Text und Bilder: Reto Hoffmann


Region

38

KONZERT ZIRKEL BASSERSDORF Freitag, 30. Jan. 2015 20.00 Uhr Reformierte Kirche Bassersdorf schmaz and the fabulous Jukebox Musikalische Leitung: Ernst Buscagne Choreographie: Andreas Bürgisser Piano: Gallus Hächler, E-Bass: Marcel Benedikt HEV Region Winterthur: Inserat Rechtsberatung Drums: Rainer Fröhlich Format 100 x 94mm farbig

Vorverkauf ab 19. Januar 2015 Rita’s Papeterie Tel. 044 836 53 11 Abendkasse 19.30 Uhr

www.hev-winterthur.ch

Hauseigentümerverband Bezirke Andelfingen, Pfäffikon und Winterthur

Vertrauen Sie, wem auch 15‘000 Mitglieder vertrauen. HEV Region Winterthur - Ihr kompetenter Immobilienpartner.

Ralph Bauert Geschäftsführer

Sandra Haggenmacher

Christoph Marth

Rechtsanwältin, lic. iur. MCJ

Rechtsanwalt, lic. iur.

Ihr Immobilienpartner • Bau–/Rechtsberatungen • Schätzungen • Verkäufe • Vermietungen

Gr t is schnupperlektionen Samstag 27. Dezember 2014 10.00 – 10.30 10.30 – 11.15 11.30 – 12.15 12.30 – 13.15

Uhr Uhr Uhr Uhr

Doris Marty Tanzlehrerin swissdance

Everdance® 60+ Basis 1 Disco-Fox-Foxtrott Nightclub Two Step

René Marty Everdanceleiter

Zürichstrasse 38 8306 Brüttisellen

alle Infos unter

www.tanzenmitherz.ch

www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch

Hier könnte Ihr Inserat stehen! Interessiert? Rufen Sie uns an: Telefon 044 836 30 60. inserate@dorfblitz.ch

Dorf-Blitz

12/2014

Runder Tisch Eigental Die Standortgemeinden und die involvierten Ämter des Kantons Zürich haben sich am 11. Dezember mit den Verfahrensbeteiligten sowie weiteren betroffenen Organisationen zu einem Runden Tisch getroffen. Wie in einer Pressemeldung zu lesen ist, zeigten die Teilnehmenden in engagierten Voten auf, dass für sie das Eigental für die Mobilität ebenso wie für den Naturschutz von grösster Bedeutung ist. Mehrheitlich sei ihnen

klar, dass ein Kompromiss zwischen diesen Interessen gefunden werden sollte. Eine breite Palette von Möglichkeiten, wie mit der Eigentalstrasse künftig umgegangen werden kann, ist aus den Lösungsvorschlägen entstanden. Die Standortgemeinden werden nun mit dem Kanton Zürich Lösungsvorschläge erarbeiten, die an einem weiteren Runden Tisch im neuen Jahr diskutiert werden sollen. (ar)

Jahresende – Zeit der Besinnung Das Jahr neigt sich dem Ende zu und zum eingegangenen Risiko, deutgibt uns Anlass, einmal innezuhalten. lich anspruchsvoller. Was die Finanzmärkte angeht, kann man sicherAm Jahresende lohnt es lich von einem turbulensich, auch einen Blick auf ten Jahr sprechen. In den die finanzielle Situation Medien wurde das ganze zu werfen. Wie sieht Jahr unter dem Stichwort mein Anlageziel konkret Krise beschrieben, und aus? Kenne ich meine Ritrotzdem erfreuten sich sikobereitschaft und insbesondere die Aktiomeine Risikofähigkeit? näre über die positive Wie sieht es mit der Entwicklung ihrer AnlaTransparenz aus bezügYves Buffi gen. Sollten die letzten lich Risiken, Kosten und Handelstage keine bösen Überra- Anlageerfolg? Die Verteilung der Verschungen bereithalten, wird 2014 als mögenswerte auf verschiedene Anlaweiteres erfolgreiches Börsenjahr in geklassen ist das eine, die Wahl der die Geschichte eingehen. Angesichts konkreten Produkte das andere. Oft der schwächeren Konjunkturdaten lässt sich beim Blick auf das Depot und der zunehmenden Verunsiche- erkennen, bei welcher Bank der rung aufgrund geopolitischer Krisen Kunde ist. Die Bedeutung der Nettostanden auch Obligationen hoch im rendite ist durch die niedrigen Zinsen Kurs bei den Investoren. noch viel stärker in den Fokus gerückt, zumal die bankeigenen ProEs war aber nicht alles Gold, was dukte oft recht teuer sind. Für eine r: te un Infos h .c z glänzte. DiemRohstoffmärkte, allen detaillierte und unverbindliche Anar e h zen it ww.tander wvoran Ölpreis, aber auch die lyse Ihrer Vermögensanlage steht IhEdel- und Industriemetalle ver- nen unser Anlageteam mit Rat und zeichneten in den letzten zwölf Mo- Tat zur Seite und unterstützt Sie mit naten einen markanten Kursrück- interessanten Anlageideen! gang. Diese Tendenz kann durch die tiefe Nachfrage aufgrund der sich Wir wünschen Ihnen eine schöne verlangsamenden Wirtschaftsdyna- Adventszeit, frohe Festtage, Gesundmik erklärt werden. Das Klima an heit und viel Erfolg im neuen Jahr! den Finanzmärkten dürfte wieder deutlich rauer werden und die Su- Ihre Raiffeisenbank che nach Investitionen mit einer an- Oberembrach-Bassersdorf gemessenen Rendite im Verhältnis Yves Buffi


Dorf-Blitz

12/2014

Region

39

Abwechslungsreiches und bunt gemischtes musikalisches Programm

Mit Blasmusik in die Adventszeit Ende November fand in der Reformierten Kirche Brütten das Adventskonzert des Musikvereins Bassersdorf statt. Unter dem Motto «Auftakt mit Vielfalt» ­präsentierte die Blasmusik ein ­abwechslungsreiches und vielseitiges Programm. Das Konzert war ein stimmungsvoller Auftakt in die Vorweihnachtszeit. von Yvonne Müller Das erste der zwei Konzerte des Musikvereins Bassersdorf fand am letzten Freitag im November in Brütten statt. Eine Woche früher als die Jahre zuvor startete der Musikverein Bassersdorf seinen musikalischen Auftakt in die Adventszeit. Die reformierte Kirche füllte sich rasch mit zahlreichen Besuchern, so dass zu Beginn des Konzertes nur noch wenige Plätze verfügbar waren. Vor allem in den hinteren Reihen wurde jeder Platz optimal ausgenutzt aus Respekt vor der lauten Musik. Vorne im Kirchenschiff war das ganze Orchester auf engstem Raum

Die drei Trompeter sind beim Stück «The lost Chord» von der Empore aus gut zu hören. (ym)

platziert. Unter der musikalischen Leitung von Valeria Bernikowa begann die Blasmusik mit dem traditionellen Begrüssungslied «Salve Imperator». Die Ansagen der Lieder wurden abwechslungsweise von verschiedenen

Musikern vorgetragen, die zu jedem Stück gleich eine kleine Geschichte erzählten. Mit «First Suite in Es» schrieb Gustav Holst die erste Komposition vor über 100 Jahren für Militärmusik. Mit diesem Intermezzo wurden die Zuhö-

Alles was ein «Aviatikherz» begehrt

Die Aviatikbörse vom 30. November, die alljährlich in der bxa Sport- und Freizeitanlage stattfindet, lockte einmal mehr viele Besucher und Freunde der Luftfahrt an. Annähernd 60 Aussteller brachten ihre Sammelsurien und neuesten Errungenschaften mit. Es wurde gekauft, getauscht, verkauft und unter

Gleichgesinnten gefachsimpelt. Das Angebot an Aviatikraritäten liess keine Wünsche übrig und war bei älteren wie jüngeren Besuchern beliebt. Hoch im Kurs standen auch diverse Flugzeugmodelle. Aber auch andere Airline-Souvenirs wie Uniformteile, Postkarten, Silbergeschirr, «Safetykarten», Pins, Schlüs-

selanhänger, «Servicetrolleys» oder seltene Navigationsgeräte sorgten für einen regen Umsatz an den Ständen. Für Fans der Luftfahrt ist diese Börse immer einen Besuch wert, da es nichts Vergleichbares in der Nähe gibt. Man trifft alte Freunde und schwelgt in Erinnerungen an vergangene Swissair-Zeiten. (nb)

rer gleich auf einen interessanten musikalischen Abend eingestimmt.

Besinnliche Momente An diesem Abend wechselten sich besinnliche und emotionale Momente, moderne und weihnachtliche Klänge ab: sowohl klassisch leise bis traditionell laute Töne waren in der Kirche zu hören. Bei dem Musikstück «The lost Chord» standen die drei Trompeter Ursula Bänziger, Daniel Büecheler und Andreas Rufener hoch auf der Empore, zusammen mit Felix Sutter, dem Organisten der reformierten Kirchgemeinde Bassersdorf. Er begleitete das Blasorchester auf der Orgel zu einzigen Musikstück an diesem Abend. Klassiker wie «Eine kleine Nachtmusik» oder «Petersburger Schlittenfahrt» und «The little Drummer Boy» rundeten den abwechslungsreichen Abend ab. Mit dem Lied «Ukrainian Bell Carol» kamen so richtig vorweihnachtliche Gefühle auf. «Das beliebte Weihnachtslied aus der Ukraine basiert auf traditionellem Volksgesang und wird in der Adventszeit gerne von den ukrainischen Sternsingern gesungen», erklärte Bernikowa den Zuhörern. Das Orchester spielte für die Besucher über eine Stunde Blasmusik ohne Pause und gab am Schluss noch drei Zugaben. Beim Verlassen der Kirche hörte man denn auch viele zufriedene Meinungsäusserungen. ◾


Region

40

Dorf-Blitz

12/2014

Jugendbands ziehen Publikum an Ende November fand das jährliche Konzert Ajugastars im Jugi51 in Nürensdorf statt. Das Musikprojekt der aufsuchenden Jugendarbeit, die von der Plattform Glattal betreut wird, zog auch bei der fünften Austragung viele Besucher an. Rund 120 bis 150 Personen schätzen die Veranstalter. Zu Beginn des Konzertes überraschten die drei Nürensdorfer Jugendarbeiter Isabelle Tacheron, Meri Tadic und Simon Merki die Zuschauer mit einem Auftritt. Sie spielten einen Song von Meri Tadic, die neben ihrem Engagement bei der Jugendarbeit auch als Solomusikerin tätig ist. «Das Erstaunen in den Gesichtern war deutlich zu sehen», freute sie sich diebisch. Den Song wird Tadic neu arrangiert noch professionell aufnehmen.

Die Brüttener Band-Mitglieder von Black Sheep gaben auch eigenen Songs zum besten. (zvg)

Die Jugendbands mussten sich hinter ihrer musikalischen Betreuerin nicht verstecken. In verschiedenen Stilrichtungen wurde das Publikum

unterhalten und die Rückmeldungen aus dem Publikum waren durchwegs positiv. Meri Tadic lobte die Performance: «Viele Bands haben dieses Jahr eigene Songs gespielt und wenig gecoverte.» Dass es ihre eigenen Texte und Wörter seien, habe man bei der Performance auf der Bühne gespürt – es sei authentischer rübergekommen, so Tadic. Zu verbessern gibt es auf den ersten Blick wenig. Einzig das wechselnde Publikum für die verschiedenen Bands sei noch nicht so, wie sie es normalerweise von Festivals her kenne. Dort gehe man nicht, wenn der eigene Favorit durch sei, sondern höre sich auch die anderen Acts an. Die Stilrichtungen seien bei Ajuga­ stars sehr verschieden und dass die Eltern primär ihren eigenen Nachwuchs hören wollen, sei verständlich. Und doch hört man heraus, dass Tadic gedanklich bereits um Lösungen (sg) für das nächste Jahr ringt.

Fotowettbewerb

Wo wartet dieses Schilf eingepackt auf den nächsten Frühling?? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, senden Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 12. Januar per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitzes zeigte einen eingestrickten Baum im Breitipark in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgut(dm) scheines wurde ausgelost: Cornelia Zwick aus Bassersdorf.


Dorf-Blitz

12/2014

Region

41

Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Bernhard Schifferle aus Bassersdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Was soll ich sagen – ich bin rundum zufrieden mit meinem Leben und kann unabhängig und ohne Sorgen leben. Dafür bin ich sehr dankbar. Vor drei Jahren habe ich meine zweite grosse Liebe gefunden. Ich bin verwitwet und war über 50 Jahre glücklich verheiratet. Ich hätte nie gedacht, dass mir das noch einmal passieren würde. Mein Schatz ist wie ich verwitwet und wir dürfen zusammen nochmals das pure Glück erleben. Früher hatte jeder von uns ein eigenes Haus. Heute leben wir zusammen in einer grossen Wohnung. Wir brauchen genug Platz, damit sich jeder zurückziehen kann, wenn er das Bedürfnis dazu hat. Bassersdorf ist ideal für Menschen in unserem Alter. Alles befindet sich in greifbarer Nähe, vor allem das neue Zentrum kommt uns sehr gelegen. Wir sind beide zum Glück noch gut zu Fuss unterwegs. Wir geniessen das Leben und freuen uns über jede nette Begegnung im Dorf. Was hat Sie geärgert? Eigentlich übe ich mich seit Jahren darin, in Geduld zu leben. Das einzige, was mich ein wenig ärgert, sind Kinder oder Jugendliche, die auf dem Gehweg mit den Fahrrädern von hinten auf mich auffahren. Ich wünsche mir, dass die Jungen mehr Rücksicht auf uns (ym) «Alten» nehmen.

GEWERBEGEFLÜSTER «Wir sind es, die unserer Jugend eine Zukunft geben müssen», ist Peter Gut (re.) überzeugt. Er ist nicht Philosoph, sondern Bauspengler. Zusammen mit Sohn Robin (li.) führt er sein Unternehmen in Bassersdorf. Drei loyale Mitarbeiter helfen mit, den guten Ruf der Fachmänner zu festigen. Darunter auch ein 28-jähriger Mechatroniker, der sich seine Zukunft nicht an computergesteuerten Robotern vorstellen, kann, sondern im wahrsten Sinne des Wortes handwerklich tätig sein will. Die Geschichte der Bauspengler-Firma Erwin und Peter Gut AG begann 1985, als Vater Erwin und Sohn Peter ihre Unternehmung in Dietlikon eröffneten. Schon bald mussten die beiden Fachmänner nach Wallisellen umziehen, aber auch an diesem Standort blieb man nur eine beschränkte Dauer. Seit nunmehr acht Jahren ist das Firmendomizil an der Birchwiler­

strasse 24 in Bassersdorf, von dort aus begeben sich die Spezialisten zu ihren Auftragsorten. Der Betrieb ist stark auf Zürich und das untere Zürichseebecken ausgerichtet, aber zunehmend seien sie auch in der näheren Region tätig, erklärt der 54-jährige Peter Gut. Seit einiger Zeit ist auch der ausgebildete Bauspengler-Meister Robin im väterlichen Betrieb tätig. Neben den allgemeinen Spenglerarbeiten bilden die Dachbauten und die verschiedenen Abdichtungen für Terrassen und Flachdächer das hauptsächliche Tätigkeitsgebiet. Aber in Fachkreisen ist die Firma auch dafür bekannt, dass alte Baukörper, wie beispielsweise Türmchen, in ihrer alten Handwerkskunst fachgerecht restauriert werden können. «Unser Ziel ist es, auch in 10 oder 20 Jahren für unseren heute angefertigten Arbeiten geradestehen zu können», betont Mano Reichling Peter Gut.

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Der Samichlaustag ist noch immer ein spezielles Datum für die kleinen – aber auch grösseren – Kinder. Tagsüber wird geprahlt, keine Angst vor dem alten Mann zu haben. Wenn er dann in voller Grösse vor einem steht, ist das erlernte Verslein oft rasch vergessen. An vielen Orten der Region waren Samichläuse im Dauerstress. So besuchte der Chlaus zusammen mit Schmutzli auch rund 60 Kinder und deren Eltern in der Wohnsiedlung der Baugenossenschaft Silu an der Spranglenstrasse in Bassersdorf. Vor dem Tannenbaum, der mit 94 Sternen verziert war, welche die Kinder der Siedlung bemalt hatten, fand der Besuch der Weihnachtsboten statt. Hier durften nach der vom Samichlaus erzählten Geschichte und den vorgetragenen (re) Verslein die Chlaussäckchen, die Grittibänze und ein heisser Punsch nicht fehlen.


Glückwünsche 2014/15 Die Filiale Bassersdorf wünscht Ihnen frohe Festtage 2015 gerne für Sie da. und ist auch 2013 Besuchen Sie uns auf www.zkb.ch

www.teppichdoktor.ch Galerie Bano GmbH

Orientteppiche

Gratis Abhol- und Lieferservice

Wir wünschen unserer Kundschaft von nah und fern frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein gesundes, fröhliches und erfolgreiches 2015!

Mit unseren herzlichen Weihnachtsgrüssen …verbinden wir den Dank für die angenehme Zusammenarbeit. … und die besten Wünsche für ein gutes, erfolgreiches Neues Jahr.

Madia, Esrafil und Hila Samadi

Rikonerstr. 12, 8307 Effretikon, Telefon/Fax 052 343 39 38, (Notfalldienst 24 h)

Unserer treuen Kundschaft und auch neuen Gästen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel von Herzen alles Gute. Zelglistrasse 15 / 8311 Brütten / Tel. 052 345 11 93 / pizzeria-dantonio@bluewin.ch Mo / Di Mi – Fr

11.30 – 14.00, 18.00 – 22.00 11.30 – 14.00, 18.00 – 23.00

Ihre Garage Buchmoos

annten frohe Wir wünschen unseren Kunden, Freunden und Bek r. Festtage und einen Guten Start ins neue Jah

www.pfaller.ch

Sa 18.00 – 23.30 So 18.00 – 22.00


Glückwünsche 2014/15 Das Team der Flug-Garage Ihnen net neuedankt Horizonte. für das entgegengebrachte FR. Vertrauen. 20’850.Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und eine gute Fahrt ins neue Jahr. 1

AB

nierte Türsystem macht 1.5 Meter Platz zum bequemen Einsteigen und Zuladen.

189.-/MONAT 2

The meeting

Winterthurerstrasse 7 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 65 93 Öffnungszeiten: Mo-Do 16 bis 00.00 Uhr Fr & Sa 16 bis 02.00 Uhr

in Town

SA 20. Dezember: Live-Musik mit den Lucky Boys MI 24. Dezember: Wichtel-Apéro von 15.00 – 19.00 25. + 26. Dezember geschlossen

MI 31. Dezember: Silvester-Apéro von 15.00 – 19.00

Flug-Garage AG Flug-Garage AG Klotenerstrasse 72, 8303 Bassersdorf, 044 836 51 84, Klotenerstrasse 72, 8303 Bassersdorf flug@swissonline.ch

ford.ch

044 836 51 84, info@fluggarage.ch

ford.ch

1.+ 2. Januar geschlossen Das Rütli-Team wünscht allen gesegnete Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr Ein herzliches Dankeschön von der Rütli Crew PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY..

jeden Freitag Top-Sound mit DJ Freaky H, DJ Ochsi , DJ Düdo

Wir wünschen eine frohe Weihnachtszeit und einen super Start ins neue Jahr! Telefon 044 836 42 04 www.inndesign-gmbh.ch

Oberwilerstr. 47 8309 Birchwil

Telefon 044 836 43 65 Mobile 076 584 95 84

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr!

Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf

Gebr. Baltensperger AG Brütten Wir wünschen allen, frohe Festtage! Einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns, Sie im nächsten Jahr wieder begrüssen zu dürfen.

Danke

berta xaver anna und alles Gute im neuen Jahr...


Gesundheit

44

Dorf-Blitz

12/2014

Zimt – mehr als ein Weihnachtsgewürz Jedermann kennt das braune Pulver oder die schönen Stangen, welche sich gerade in der Vorweihnachts­ zeit grosser Beliebtheit erfreuen. Denn was wären die leckeren ­«Guetzli» in Sternform oder ein fei­ ner Milchreis ohne den Duft von frischem Zimt. Das Gewürz, welches aus der Rinde des Zimtbaumes, heimisch in Ma­ dagaskar, Indien und China, ge­ wonnen wird, war schon im Alter­ tum eines der kostbarsten Handels­ güter. Mit Schiffen aus dem fernen Orient wurde der Zimt auf den al­ ten Handelswegen nach Europa ge­ bracht und mit anderen Kostbar­ keiten wie Safran, Pfeffer oder Pap­ rika auf Märkten feilgeboten. Um die appetitanregende, krampflö­ sende und magenstärkende Wir­

kung wussten Pflanzenheilkun­ dige schon lange. Nun haben For­ scher wiederentdeckt, was unsere Grossmütter seit langer Zeit in­ stinktiv richtig angewendet haben. Anlässlich eines Lebensmitteltests zur Bestimmung der Eigenschaften von verschiedenen Süsswaren auf den Zuckerstoffwechsel wurde entdeckt, dass Lebensmittel mit Zimt den Glucoseabbau günstig be­ einflussen können. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass Zimt einen in­ sulinähnlichen Wirkstoff enthält, welcher tatsächlich synergetisch mit dem Insulin arbeitet. Bei regel­ mässiger Einnahme in kleiner Dosis reduzierte der Zimt die Blutzucker­ werte von Altersdiabetespatienten (Typ-II-Diabetikern). Zudem verrin­

gerte er die Fett- und Cholesterin­ werte im Blut. Die Einnahme von ein bis zwei Gramm Zimt pro Tag stei­ gert die Insulinaktivität durch Ein­ wirkung der Inhaltsstoffe auf die Insulinrezeptoren. Dank qualitätsgeprüften Zimtkap­ seln ist eine Anwendung dieses Na­ turheilmittels nun problemlos mög­ lich. Die Kapseln werden unzerkaut nach den Mahlzeiten mit einem Glas Flüssigkeit eingenommen. So hat die moderne Wissenschaft wieder einmal mehr bestätigt, was sich in unseren Ernährungsgewohnheiten widerspiegelt. Zimt ist viel mehr als ein Gewürz! Wir beraten Sie gerne. Ihr Dorf-Drogist Serge Hafen Dorfblitz: 100x94

Nürensdorf: Fusspflege und Massagen aus Männerhand. Spezialpreis Fusspflege speziell für ihn + 30 Min. Rückenmassage Fr. 100.– anstatt Fr. 120.–. Jetzt reservieren: fusspfleger@ icloud.com, Tel. 079 445 55 12, Markus Beyeler, Hakabstr. 20

Sonne, Wärme, Vitamin-D – Das tut mir gut!

Ne

u

Testen Sie jetzt das neue Hörgerät Phonak Audéo Venture 2 Wochen gratis und unverbindlich beim

HÖRCENTER CENTER RONNER

dorf

sers s a B larium

Bahnhofstrasse 19 • 8304 Wallisellen • Telefon 044 830 00 83 www.hoercenter-ronner.ch

TCM Oberland • www.tcmoberland.ch Traditionelle Chinesische Medizin Über 25 Jahre Berufserfahrung, Krankenkassen anerkannt Erfolgreiche Behandlungen bei Beschwerden: Schmerzen aller Art, Magen- und Verdauungsbeschwerden, Asthma, Migräne, Schlafstörung, Rheumatische Erkrankung und vielem mehr. Klotenerstrasse 17 • 8303 Bassersdorf • Tel. 044 836 30 46

Gutschein: TCM Erstbehandlung für nur Fr. 40.– (statt Fr. 150.–) Gutschein gültig bis 30.1.2015

So

Weihnachts-Aktion bis 25% mehr Sonne vom 20.12. bis 28.12.2014 im aussergewöhnlichen Sonnenstudio in Bassersdorf, Klotenerstrasse 8 (im 1. Stock) 365 Tage von 7 – 22 Uhr PS: Wir haben auch Weihnachtsgutscheine! Bülach, Kasernenstrasse 15 + Dübendorf, Strehlgasse 3 www.solarium-solero.ch Tel. 079 666 77 49

Die «Herald Tribune» bringt kaum Meldungen aus Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf; der Dorf-Blitz aber schon! Gratis in alle Haushaltungen verteilt. Und das pünktlich, jeden letzten Donnerstag im Monat. Weitere Informationen unter www.dorfblitz.ch. Inserate bitte schriftlich aufgeben per E-Mail unter inserate@dorfblitz.ch oder auf Fax 044 836 30 67. Telefonische Informationen: Immer montags von 8 bis 16 Uhr durchgehend auf Telefon 044 836 30 60. Redaktionelle Beiträge senden Sie bitte an redaktion@dorfblitz.ch


Dorf-Blitz

Treffpunkt

12/2014

45

digital world

internet apps and links für die festtage

Weihnachten steht vor der Tür und die Vorfreude auf das besinnliche Fest macht sich langsam breit. Wer es bereits jetzt kaum noch erwarten kann, der sollte der Website «weihnachtsseite.de» einen Besuch abstatten. Sie bietet eine Vielzahl von Kategorien zum Thema Weihnachten, in denen nach Herzenslust gestöbert werden kann. So findet man dort nicht nur eine Rezept-Rubrik mit Leckereien wie Lebkuchen, Keksen und Glühweine, sondern auch allerlei Ideen zum Basteln und Gestalten. Ausserdem gibt es eine ganze Sammlung festtäglicher Gedichte und Geschichten, sowie eine Auswahl an Weihnachtsliedern. Da wird es Weihnachtsfans so richtig warm ums Herz!

kochen mal anders

«zueri-kocht.ch» ist für alle kontaktfreudigen Hobbyköche und Feinschmecker ein Muss. Jeden Monat wird auf dieser Seite an einem Freitag ein Kochevent festgelegt, zu dem interessierte Köche ein Menu beisteuern können. Nach dem Anlegen eines persönlichen Profils können Menus für diese «Kochtage» auf der Seite aufgeschaltet werden. Dabei können die Köche alle Details zu den verschiedenen Gängen, die maximale Anzahl an teilnehmenden Personen, die Höhe des Unkostenbeitrags sowie zusätzliche Informationen zum Abend angegeben. Nach der Prüfung des Profils und des aufgeschalteten Anlasses können sich dann alle Interessenten für den Anlass anmelden. Einfach registrieren und gemeinsam schlemmen!

last minute geschenke

www.zueri-kocht.ch

Wer noch kein passendes Geschenk für gewisse Mitglieder seiner Verwandtschaft gefunden hat und nicht schon wieder mit Pralinen oder einem Paar Socken am Weihnachtsfest auftauchen möchte, dem bietet die Seite «geschenkparadies.ch» einen Ausweg. In verschiedenen Kategorien kann nach Erlebnisgeschenken und Geschenkartikeln gesucht werden. Durch die Nutzung des «Geschenkefinders», bei dem Geschenktyp, Anlass, Empfänger und Preisrahmen des Geschenks festgelegt werden kann, wird die Suche zusätzlich vereinfacht. Ein weiteres Plus: Die meisten Artikel sind innerhalb eines Tages lieferbar. Dem «last minute»-Weihnachtseinkauf steht also nichts mehr im Weg.

reimen

www.weihnachtsseite.de

www.geschenkparadies.ch

Gerade in der Weihnachtszeit verfasst der eine oder andere gerne einmal ein kleines Gedicht, um so seinen Geschenken eine ganz persönliche Note zu verleihen. Wer schon oft mit dem Gedanken gespielt hat, ein kreatives Spruchkärtchen an sein Päckchen zu heften, sich jedoch bei der Reimsuche etwas unbeholfen anstellte, dem wird auf «d-rhyme.de» geholfen. Man gibt ein beliebiges Wort ein, und der Generator findet Reime darauf. Man kann dabei die Reimsuche zusätzlich einschränken, indem man die Wortart oder die gewünschte Anzahl von Silben des gesuchten Wortes festlegt. Die Seite bietet zudem die Möglichkeit, ein eigenes Gedicht hochzuladen. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

www.d-rhyme.de

rätseln

«Im Winter steht er still und stumm dort draussen ganz in weiss herum. Doch fängt die Sonne an zu scheinen, beginnt er bitterlich zu weinen». Dass es sich hierbei nur um den Schneemann handeln kann, wird schnell klar. Wer sich in seiner Freizeit gerne mit allerlei Rätseln beschäftigt, für den hält «denksport-raetsel.de» jedoch noch wesentlich grössere Herausforderungen bereit. Das Angebot reicht von Logikaufgaben über Scherzfragen bis hin zu Weihnachtsrätseln für Kinder. Man kann die Rätsel dabei zudem nach Schwierigkeitsgrad durchstöbern und sich von der Stufe «kinderleicht», zu der auch unser Einstiegsrätsel gehört, bis hin zu «superschweren» Knacknüssen durchknobeln. Rätselspass garantiert!

www.denksport-raetsel.de

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Veranstaltungen

46

Dorf-Blitz

12/2014

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Mo

22.12.

16.00 – 17.00

Kantorei

Weihnachtsfeier im Altersheim

Altersheim Breite

Mi

14.01.

14.30 u. 15.30

G. Dübendorfer, S. Disch

Kasperlitheater

Jugendhaus Jam

Fr

30.01.

20.00

Konzertzirkel

Konzert «schmaz and the fabulous jukebox»

Ref. Kirche

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder Margrit Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do)

Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Sa

20.12.

17.00

Kulturkommission

Weihnachtskonzert mit den «Swiss Tenors»

Kirche Brü

So

04.01.

10.00

Kirchen-Kultur-Kirche Brü

Bild-Wort-Klang Gottesdienst «Welch ein Wunder!»

Kirche

Di

20.01.

10.00 – 11.00

Bibliothek

Geschichtenmorgen für 2- bis 4-Jährige in Begleitung

Bibliothek

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Seniorenturnen, Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Gesundheitsturnen, Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

14.00

Altersforum Brü

Altersnachmittag (Oktober bis und mit März)

Gemeindesaal

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit 0- bis 4-Jährigen

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden letzten Do

14.00 – 17.00

Altersforum Brü

Seniorinnen-Spielnachmittag (ausser Dezember)

Gemeindesaal

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

Jugendsekretariat Winterthur-Land

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Do

18.12.

20.00

Männerchor Nü

Geburtstagssingen 2. Halbjahr

Alterszentrum Bären

Fr

19.12.

19.30

Gem. Chor Ob / Bi

Weinachtslieder zum Mitsingen

Schossbraui Nü

Do

02.01.

13.00 – 17.00

Waldhüttenverein Br/Ha

Umtrunk in der Hütte für Einwohner der Gemeinde Nürensdorf

Waldhütte Breite

Sa / So

17.01. – 18.01.

11.00 – 18.00

The Quiltplace, Quilting Bee

Jahresausstellung Traditionelle Quilts

MZH Ebnet

Do

29.01.

20.00

Frauenverein Ob/Bi

Besuch Kammerspiele Seeb

Bachenbülach


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

12/2014

47

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anmeldung 044 836 80 83)

Gemeindehaus

Jeden Mo

09.15 – 10.15

Muki-Turnen Bi

Muki / Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9.00 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden Di

18.00 – 19.30

Jugendriege Nü

Jugendriege

Schulhaus Ebnet

Jeden Di

20.00 – 22.00

Volleyballclub Nü

Training: 1.+ 2. Mannschaft (1. / 2. Liga)

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden 2. Di

19.30 – 21.00

Ref. Kirche

Meditatives Tanzen

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.30

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

17.00 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Offener Jugendtreff authentic mit Nachtessen (Oberstufe)

Simon Merki 079 262 35 81

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler / innen und Lehrlinge

Isa Tacheron 079 773 10 55

Jeden Mi

19.00 - 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

09.30 – 11.30

Kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Ob

Jeden 1. Mi

14.00 – 14.30

Bibliothek

Vorlesegeschichten in Mundart mit Bär Otto für Kinder im Vorschulalter

Bibliothek Nü

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob / Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

09.15 – 10.15

MuKi Turnen Nü

MuKi-Turnen

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

17.30 – 19.00

Mädchenriege Nü

Mädchenriege

Turnhalle Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Jeden letzten Do

19.00

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nü

Jeden Fr

15.00 – 17.00 17.00 – 18.00

Aufsuchende Jugendarbeit Ajuga-Bus beim Schulhaus Hatzenbühl Mirjam Ebertshäuser Ajuga-Bus bei der Landi Nü Tel. 079 626 45 10

Schulhaus Hatzenbühl Landi Nü

Jeden letzten Fr

19.00

Töffair Nü

Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27

Musikveranstaltung im Clubhaus (ausser Dez.)

Andere Gemeinden Tag

Datum

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur

Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren.

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Stadtsaal Kloten

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Vollgas voraus! Wir wünschen Ihnen frohe Festtage. Schon jetzt freuen wir uns darauf, im neuen Jahr wieder Fahrt aufzunehmen. Dani Bleuler und das Huber Baugeschäft Team

Mobile-App

Kontakt

Huber Baugeschäft AG Birchwilerstrasse 24 ∙ 8303 Bassersdorf ∙ Telefon 044 311 50 80 ∙ www.huberbaugeschaeft.ch


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Dorf-Blitz Dezember 2014 by dorfblitz - Issuu