Nr. 8 30.08.2012 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Auf Kurs: Halbzeit auf der Basserdorfer Kreiselbaustelle
Im Überblick Im baulichen Zeitplan
Marc Weber, Gesamtprojekt leiter der Bauarbeiten am Hürli stein, zeigt sich zufrieden: Die Arbeiten gehen zügig voran und befinden sich im baulichen Zeitplan. Am 15. September er möglichen die SBB einen Blick hinter die Kulissen. Seiten 4/5
Miteinander Am Dorffest in Brütten wurden während zwei Tagen das ge sellige Miteinander und freu dige Wiedersehen gefeiert sowie zahlreiche Attraktionen genossen. Seiten 20/21
Belastender Verkehr
Dritte Etappe in vollem Gang Die Bauarbeiten am «Löwenkreisel» und an den neuen Durchlässen des Alt- und Auenbachs laufen auf Hochtouren. Während der ganzen Sommerferien und auch während der Hitzetage Mitte August wurde durchgearbeitet, damit die Winterthurerstrasse am 26. Oktober plangemäss wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Ein Augenschein zeigt, wie die Arbeiten bisher verlaufen sind und wie die angrenzenden Gewerbetreibenden die Einschränkungen erleben. von Reto Hoffmann Noch klafft ein grosses Loch mitten im Dorfzentrum. Es zieht sich vom Löwenkreisel am Gemeindehaus die Winterthurerstrasse hinauf. Bau fachmänner in orangen Arbeitsklei dern hantieren mit schweren Gerä ten. Betonelemente werden mit einem Pneukran durch die Luft ge hievt. Ein anderer Arbeiter spritzt mit einem grossen Schlauch flüs sigen Beton auf die zuvor mit Armie rungseisen befestigte Seitenwand. Die Männer arbeiten konzentriert
und routiniert, auch bei diesen hoch sommerlichen Temperaturen.
Passanten-Spektakel Die imposante Grossbaustelle mit ten im Dorf ist auch ein Spektakel für Passanten, welche sich auf dem Weg zu ihren Einkäufen an den rotweissen Abschrankungen vor beischlängeln und dabei einen Blick auf das Treiben in der Bau grube erhaschen. Andere nehmen
sich mehr Zeit, wie der ältere Mann, der sich ein Plätzchen im Schatten des Gemeindehauses ausgesucht hat, um das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen. Fasziniert schaut er zu, wie der Presslufthammer Stück für Stück des alten Bachlaufes in kleine Ein zelbrocken zerlegt. Auf der provisorischen Brücke über den Altbach erklärt derweil ein Vater seinem Sohn, wie das Wasser wäh rend der Bauarbeiten in einem Röh rensystem umgeleitet wird. Eine Kundin von Coiffeur Häuptli schliess lich sitzt mit eingewickeltem Haar auf der kleinen Bank vor dem Laden geschäft und schaut bei einer Pau senzigarette den gestählten Körpern der Bauarbeiter in der Grube zu. Alltag auf der Baustelle. Fortsetzung auf Seite 2
Der Durchgangsverkehr in Birchwil und in Oberwil ist vielen An wohnern ein Dorn im Auge. Besonders sorgen sie sich um die Schulwegsicherheit für ihre Kinder. Sie fordern den Gemeinderat Nürensdorf auf, eine rasche Lösung zu finden. Seite 29
Treffsicher Die Schützengesellschaft Bas sersdorf feiert im kommenden Monat ihr 100-Jahr-Jubiläum mit einem Volksschiessen; ein geladen sind Kinder ab zehn Jahren und auch am Schiess sport interessierte Erwachsene. Seite 43
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf Brütten Nürensdorf
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Trotz Gluthitze Mitte August wurde eifrig an der Vorbereitung der Bachdurchlässe gearbeitet. Hier wird gerade ein Verschalungselement in die Baugrube eingepasst. (Bilder: Reto Hoffmann)
Spitze Feder auch auf die Gelegenheit, pyromanisch unterdrückte Gelüste ganz offiziell ausleben zu dürfen. Als Mutter und Erwachsene bin ich mir der Verantwortung im Umgang mit Feuerwerkskörpern jeglicher Art sehr wohl bewusst und finde, dass diese in die Hände von handlungsfähigen Personen gehören. Mein Dilemma besteht jeweils darin, dass ich mich den Feuerwünschen der Kinder und Jugendlichen nicht absolut entgegenstellen kann. Sandra Lanz
Jedes Jahr freuen wir Erwachsenen uns zusammen mit den Kindern und Jugendlichen auf die 1.-AugustFeier. Nicht nur, weil die Eidgenossenschaft ihren seit 1291 wiederkehrenden Geburtstag feiert, sondern
Dritte Bauetappe Bereits sieben Monate sind es her, seit am 21. Februar beim «Löwenkreisel» die ersten Bagger aufgefahren sind. Das bedeutet Halbzeit auf der Bassers dorfer Grossbaustelle. Die Arbeiten befinden sich aktuell in der dritten Bauphase. In der ersten Phase erfolgte bis Ende März der Rückbau des alten Kreisels und die Erstellung der Provi sorien für die Verkehrsführung. Gleichzeitig wurde auch mit dem Aus bau der Bachdurchlässe des Alt- und des Auenbachs begonnen. Zwischen März und Juni wurde dann die eine Hälfte des Kreisels (Seite Schmitte) neu erstellt. Bis Ende Oktober dauert
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Chefredaktion Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch Produktionsleitung Susanne Reichling & Annamaria Ress
Denke ich zurück an meine Jugendzeit, war für mich das Entfachen eines Bengalischen Zündhölzchens in eigener Regie und ohne das Dazwischenfunken meiner Eltern stets das Grösste an diesem Anlass. So erlaubte ich also unserem Ältesten seine Auswahl eines
nun die dritte Etappe. Dabei werden Einlässe und die Verzweigung des Altund des Auenbachs unter dem Kreisel und unter der Winterthurerstrasse er neuert und so erweitert, dass die Kapa zität für die Aufnahme eines hundert jährlichen Hochwassers möglich wird. In dieser Zeit wird auch noch die zweite Kreiselhälfte (Seite Gemeinde haus) mit einer Betonfahrbahn ausge stattet.
Öffnung im Oktober Ab 26. Oktober, davon gehen die Bau verantwortlichen aus, kann dann die Winterthurerstrasse wieder für den Verkehr frei gegeben werden. «Wir Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8 bis 16 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Reto Hoffmann Kevin Knecht Sandra Lanz Daniela Melcher Marianne Oberlin
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pyrotechnischen Gegenstandes an einem Verkaufsstand selbst zu treffen, während ich in der Zwischenzeit meine Einkäufe erledigte. Bald kam er mir mit enttäuschter Miene entgegen. Der Kauf sei ihm untersagt worden, weil er keinen Ausweis mit Altersangabe mit sich getragen habe. Sowieso hätte er nur Feuerwerk der «Kategorie I» erstehen können, also Bengalische Zündhölzer oder Knallfrösche der leichteren Art. So begleitete ich ihn und kaufte ihm die ersehnten Knallkörper mit grösserer Wirkung. Die Verantwortung und Aufsicht liegt bei uns Erwachsenen. In der Realität ist dies nicht immer ganz einfach umzusetzen. Da sitzen die Erwachsenen gemütlich beim Dessert, die Kinder
sind zuversichtlich, dass wir – wie ge plant – auf die Verkehrsphase 4 um stellen können. Der Kreisel sollte dann wieder normal befahrbar und die Win terthurerstrasse wieder für den Ver kehr geöffnet sein», sagt Christian Kull, der verantwortliche Projektleiter der Baudirektion des Kantons Zürich. «In der letzten Phase werden Arbeiten ausgeführt, die unter Verkehr erfolgen können, wie zum Beispiel Bepflan zungen oder Pflästerungsarbeiten. Diese Tätigkeiten sollten Ende Jahr abgeschlossen sein», meint Kull. Aufatmen können dann nicht nur die Gewerbetreibenden entlang der Bau stelle, sondern auch die Bassersdorfer Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Annamaria Ress Konrad Schwitter Christian Weiss Webmaster
(mp) (re) (sr) (ar) (ks) (cw) Reto Hoffmann
Satz/Druck Zehnder Print AG Hubstrasse 60 · 9500 Wil SG Mattstrasse 4 · 9532 Rickenbach TG Telefon: 071 913 47 05 Fax: 071 913 47 99 E-Mail: dorfblitz@zehnder.ch Internet: www.zehnder.ch
stürmen unkontrolliert sofort nach Einbruch der Dunkelheit zu den gekauften Feuerwerksartikeln und reagieren enttäuscht, wenn man das Ganze unter Kontrolle zum Entzünden bringen will. So hat sich dann auch unsere Jüngste trotz Beaufsichtigung eine kleine Verbrennung am Finger zugezogen, was ihr hoffentlich die Gefahr im Umgang von brennbarem Material bewusst gemacht und sie sensibilisiert hat in Sachen Verantwortung. Im Gegensatz zu unseren Verantwortungsproblemen müssen andere Mütter, Väter und Erwachsene zusehen, wie Feuerwaffen mit scharfer Munition in Kinderhände gedrückt werden.
Sandra Lanz
Baubehörde und die Gemeindepolizei. Denn für sie ist die optimale (Um)- Lenkung des Verkehrs die grösste He rausforderung, wie Patrik Baumgart ner, Leiter der Abteilung Bau + Werke auf Anfrage bestätigt. Mit einem aus geklügelten System von grossräu miger Umleitung für den Durchgangs verkehr und lokalen Massnahmen, versuchte man den Verkehr so gut wie möglich im Griff zu haben. Natürlich kam es da und dort zu Friktionen, wie auch Polizeichef Thomas Rutz bestä tigt. Denn trotz verschiedenen Vorkeh rungen wie Einbahnverkehr oder Un terbrechung von Strassenabschnitten suchte sich der Verkehr seinen eige nen Weg über die Quartierstrassen. Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Ge meinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 16. Jahrgang, 9000 Exemplare Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–
Die nächste Ausgabe erscheint am 27. September 2012.
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Thema des Monats
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Doch erstaunlicherweise ist es nicht nur der grosse Durchgangsverkehr, welcher sich durch die Quartiere schlängelt, sondern es ist auch der Quell-Zielverkehr, der den Behörden Sorge bereitet. Thomas Rutz stellte bis her auch etliche Verstösse gegen die Verkehrsvorschriften fest. «Zu 80 Pro zent betrifft es Quartieransässige, wel che sich nicht an die temporären Ver kehrsregelungen hielten, wie bei spielsweise Einbahnverkehr», stellt der Polizeichef erstaunt fest. Entspre chend mussten dafür auch Bussen aus gesprochen werden.
Zweck der Barriere Grösstenteils konnte das Verkehrs konzept bis jetzt wie geplant umge setzt und eingehalten werden, ist von Patrik Baumgartner weiter zu erfah ren. «Lediglich an zwei, drei neural gischen Stellen musste zur Verbesse rung der Verkehrssicherheit, nicht zuletzt auch auf den Schulwegen, nachgebessert werden. Beispiels weise wurde bei der Verzweigung Hub- /Breitistrasse mit Pfosten und Pflanzenkübeln eine Verengung ge setzt, damit die Autos nicht auf das Trottoir ausweichen können und so die Fussgänger gefährden», so Baum gartner. Auf der Steinlig- und auf der Hubstrasse wurden zusätzlich Tempo 30-Tafeln aufgestellt, um für mehr Si cherheit der schwächeren Verkehrs teilnehmer zu sorgen. Auch die Barri ere an dieser Strasse, welche nur dem Bus eine Durchfahrt erlaubt, erfülle ihren Zweck, sagt der Leiter der Abtei lung Bau + Werke. Im Dorfkern selber wurden zusätzliche Hinweisschilder zu den Zufahrten der Ladengeschäfte und Restaurants angebracht.
Durststrecke Erleichtert dürften aber Ende Oktober auch die Betreiber der Gastbetriebe und die Besitzer der Ladengeschäfte sein. Denn sie mussten während der vergangenen Monate nicht nur viel Staub und Lärm ertragen, sondern auch das teilweise Ausbleiben ihrer Kundschaft. Doch nicht alle waren gleich betroffen, wie eine Umfrage bei den Gewerbetreibenden ergibt. So musste Goran Nisic, Inhaber des Coif feursalons Häuptli, zwar einen Rück gang von Laufkundschaft feststellen. Die Stammkunden hätten jedoch auch in dieser Zeit den Weg in seinen Salon gefunden. Dank einer temporären Brü cke über den Altbach sei auch die Zu fahrt zu den Parkplätzen jederzeit ge währleistet. Schlimmeres befürchtet hatte auch Barbara Steinmann von der Dorfmetzg. «Klar ist der Umsatz etwas eingebrochen, doch die Stammkunden haben uns auch in den letzten Mona ten die Treue gehalten», freut sich die Metzgersfrau. Dafür sei sie dankbar. Das grösste Problem seien die Park möglichkeiten. «Doch wir haben ein gutes Einvernehmen mit den Bauleu ten und man konnte bisher immer eine Lösung finden», meint sie. Einen Kun denrückgang hat auch Gordana Bojer, die Geschäftsführerin der Bäckerei Bosshart, erfahren. «Doch gleichzeitig spürten wir bis jetzt auch eine grosse Solidarität der Stammkunden. Sie ka men zu Fuss oder mit dem Velo. «Der Nürensdorfer Geschäftsmann, der bei uns jeden Morgen bei der Durchfahrt sein Gipfeli kaufte, der blieb allerdings weg», meint die Bäckersfrau. Die grös ste Herausforderung sei bisher gewe sen, sich selbst zu motivieren, denn «die Kunden wollen nicht hören, wenn wir uns beklagen», meint sie.
Gastgewerbe leidet
Eine spektakuläre Baustelle lockt auch kleine und grosse Zaungäste an.
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Am härtesten von der Baustelle betrof fen ist jedoch das Gastgewerbe. Bis zu 50 Prozent Umsatzeinbusse hätte er bisher hinnehmen müssen, klagt etwa Heinz Krammer vom Hotel und Re staurant «Mexican Fiesta» und «Steak house Evita». Die Gäste seien einfach weg geblieben, weil sich die Zufahrtsund Parkierungsmöglichkeiten so schwierig gestalteten. Deshalb sei er auch gezwungen gewesen, seine Lo kale Sonntag und Montag zu schlies sen. Auch das grosse Plakat «Biergar ten» habe die Gäste nicht anzulocken vermocht. Dabei hätte man sich hinter
Durch die erschwerten Anfahrtsmöglichkeiten blieben die Stühle des Res taurants Mexican Fiesta in den vergangenen Monaten oft leer.
Bild mit Seltenheitswert: Schon bald rollt über den neuen Auslass des Auenbachs wieder der Kreisverkehr. (Bild: Marcel Vogler)
dem Haus ohne Baulärm sein Bierchen genehmigen können. Ähnliches hat auch Marc Stocker vom Rütli Pub er fahren. Seit der Schliessung der Win terthurerstrasse im Juni spürt er den Gästerückgang stark. Doch Stocker blickt nach vorne: «Es ist jetzt, wie es ist, da müssen wir durch.»
Bons und Bade-Enten Um die letzte Durststrecke bis Ende Jahr noch zu überstehen, hat sich die Ladengruppe des Gewerbevereins Bassersdorf-Nürensdorf GVBN etwas Besonderes einfallen lassen, wie von Serge Hafen, Leiter der Ladengruppe und Geschäftsführer der Dorfdrogerie Hafen zu erfahren ist. «Seit dem 20. August erhalten Kunden in vielen Bas sersdorfer Geschäften pro Einkauf ei nen Bon in Form eines Klebers, der auf eine Karte aufgeklebt werden kann. Am 2. Februar 2013 findet dann im katholischen Kirchgemeindehaus ein Raclette-Plausch statt, wo pro volle Karte eine Portion Raclette oder ein Salsiz gratis bezogen werden kann», erklärt Hafen. Eine andere originelle Idee tüfteln derzeit Barbara Steinmann (Dorf
metzg) und Barbara Weber (Optik B) aus. Sie wollen an diesem 2. Februar ein Rennen mit kleinen, gelben Bade-Enten durchführen, welche durch den neuen Lauf des Alt- und Auenbachs auf die Reise geschickt werden sollen. Die Enten können am Chlausmärt gekauft werden. Zu ge winnen gibt es schöne Preise für den Besitzer der Siegerente. Der weitere Erlös kommt einer wohltätigen Insti ◾ tution zu Gute.
Der Wasserlauf des Altbachs musste temporär durch Röhren verlegt werden.
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Monatsinterview
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Der Hürlistein ist die meistbefahrene Bahnverzweigung der Schweiz, täglich verkehren hier 600 Züge
«Wir befinden uns vollkommen im baulichen Zeitplan» Am Knoten Hürlistein werden die beiden doppelspurigen Strecken von Wallisellen und vom Flughafen Zürich zusammengeführt und dreigleisig zum Bahnhof Effretikon weitergeleitet. Durch den Bau der Überwerfung Hürlistein können künftig die Züge niveaufrei kreuzen. Ein Gespräch mit dem Gesamtprojektleiter Marc Weber- Lenkel. von Mano Reichling Wie schreiten die Bauarbeiten am Hürlistein voran, ist alles im «Fahrplan»? Wir befinden uns vollkommen im bau lichen Zeitplan. Die Aufschüttungs- Arbeiten am Erddamm in Richtung Dietlikon werden im Laufe des Monats August abgeschlossen sein. Wir stehen auch beim Brückenbau Richtung Effretikon im Fahrplan; zwei von sieben Etappen sind fertig, die dritte ist in Vorbereitung zum Betonieren. Das wird im Frühherbst passieren, und die Rampe ist vom Rohbau her vollendet. Hier wird momentan der Innenausbau am Stellwerk ausgeführt. Der Inbetriebnahme steht zum jetzigen Moment nichts entgegen. Heute kann ich also sagen, dass im Dezember 2013 die ersten Züge hier passieren können. Die SBB nehmen ihre Inbetriebnahmen immer zum Fahrplanwechsel vor. Haben sich auch keinerlei unvorhergesehenen Pannen oder Unfälle ereignet? Ausser kleineren und grösseren Problemen, die jedoch vollkommen normal sind in einem so grossen Bauprojekt, hatten wir glücklicherweise keine Unfälle zu verzeichnen. Bei den bautechnischen Angelegenheiten sind natürlich zeitliche Reserven eingerechnet. Es ist nichts passiert, das uns «aus den Schuhen hauen» könnte. Und die Arbeiten an der Überführung über die A1? Da bestehen zwei verschiedene Teile: Wir von den SBB arbeiten für das Bundesamt für Strassen (Astra) auf der Überführung, hier wird die Abdichtung des Bauwerks erneuert. Das Astra führt parallel die Arbeiten zur Sa-
Gesamtprojektleiter Marc Weber-Lenkel im Raum der Rampe, in der das Stellwerk eingerichtet wird. (Bilder: Mano Reichling)
«Heute kann ich also sagen, dass im Dezember 2013 die ersten Züge hier passieren können» nierung des Bauwerks von unten aus, es sind also zwei getrennte Massnahmen. In beiden Fällen sind die Arbeiten ebenfalls im Zeitplan drin. Hier ergab sich in einer Freitagnacht ein Ereignis, als Beton-Kernbohrungen ausgeführt werden mussten. Weder die Bevölkerung noch wir waren über diese – mit grossen Lärmimmissionen verbundene – Arbeit informiert, und so gingen einige Reklamationen ein, weil die Leute meinten, dass wir nachts arbeiten würden. Aber in diesem Fall waren wir für die «Lärm-Attacke» absolut nicht schuld. Arbeiten Sie denn auch in der Nacht? Nein, wir arbeiten in der Regel in einem normalen einschichtigen Betrieb. Mit Ausnahmen bei den Arbeiten, welche nur nachts ausgeführt werden können. Das sind Tätigkeiten, welche direkt an den oder neben den Gleisen geschehen. Beispielsweise die Errichtung von zwei Brückenpfeilern, welche links und rechts nahe der Linie
nach Bassersdorf erstellt werden mussten, oder Bohrarbeiten für die Fundation dieser Pfeiler. 80 bis 90 Prozent aller Arbeiten werden jedoch am Tag ausgeführt. Wie viele Leute arbeiten eigentlich hier auf der Baustelle? Rund 40 Leute arbeiten im Normalbetrieb auf der Baustelle. An Tagen, an denen wir zum Beispiel ein Brückenelement betonieren, können jedoch auch bis zu 50 Arbeiter hier sein. Im Verhältnis zur Grösse der Baustelle sind das natürlich immer noch relativ wenig. Die verschiedenen Vorgänge benötigen heute aber gar nicht mehr so viele Personen. So sind zum Beispiel für die Schüttung des Dammes auf der Seite Dietlikon nur etwa sechs bis sieben Leute tätig, Bagger- und Raupenfahrer, der Polier und die Lastwagenfahrer natürlich. Die Maurer, Betonwerker oder Eisenleger sind nur hier, wenn Arbeiten für sie anstehen. Wie muss man sich die Arbeiten am Brückenbau vorstellen? Die Brücke wird in sieben Etappen erstellt. Sieben Abschnitte also, in denen jeweils ein Element am Stück vorbereitet und schliesslich am Stück betoniert werden. 800 bis 1000 Kubikmeter Beton müssen dann eingebracht werden, je nach der Länge des Brückenab-
schnittes. Jedes Brückenelement wird aus «einem Guss», von unten nach oben fugenlos zwischen zwei Pfeilern erbaut. Der eine Abschnitt ist etwas länger, der andere ein wenig kürzer; aber alle Etappen werden am Stück eingebracht. Das längste Element misst ungefähr 74 Meter, das Kürzeste 45 Meter. An Tagen, an denen betoniert wird, ist dann von morgens um fünf bis abends um acht oder neun Uhr Highlife auf der Baustelle. Aber das sind nur sieben Tage im Jahr. Befindet sich ein Betonwerk auf der Baustelle oder in der Nähe? Der Beton wird per Lastwagen angeliefert. Einerseits vom Werk in Effretikon, das nach seiner Stilllegung wieder den Betrieb aufgenommen hat, anderseits vom alten Werk der Dübendorfer AG in Bassersdorf. Beide Betonwerke gehören nun zur Firma Kibag. Hier haben wir wirklich Glück, dass beide Betriebe einer an diesem Bauwerk beteiligten Firma angehören. Den Vorteil der kurzen Transportwege können wir also vollkommen ausnutzen. Selbst wenn ein Werk ausfallen sollte, könnte das andere Unternehmen genügend Beton produzieren und anliefern. Zudem können die Lastwagen aus Effretikon über eine Waldstrasse zur Baustelle fahren, belasten also in keiner Weise das Strassennetz.
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Der Hürlistein ist die meistbefahrene Bahnverzweigung der Schweiz, was heisst das in konkreten Zahlen? Heute verkehren bis zu 600 Züge am Hürlistein. Eine wirklich grosse Zahl. Dazu muss ergänzt werden, dass die Schweiz das Land mit der grössten Zug-
«Der Brüttener Tunnel würde dem Fernverkehr sehr viel nützen, sowohl in der Verringerung der Fahrzeit wie auch in der Vergrösserung der Kapazität» dichte ist – sogar noch vor Japan. Der Hürlistein ist ein massgebender Knotenpunkt auf der West-Ost-Achse von Genf über Zürich und Bern nach St. Gallen. Am Hürlistein werden die beiden Doppelspuren vom Flughafen – dies ist die Linie des Fernverkehrs – und von Dietlikon zusammengeführt. Bis zum Bahnhof Effretikon stehen heute aber nur drei Gleise zur Verfügung. Dies ist einer der Engpässe auf dieser Linie. Mit dem Überwerfungsbauwerk am Hürlistein können sich zukünftig die S-Bahnen von Dietlikon mit den Zügen Richtung Flughafen niveaufrei kreuzen, wie man im Fachjargon sagt. Wird die Kapazität also nach der Inbetriebnahme der Verwerfung angehoben? Nur minimal, vielleicht gibt es ein paar Züge mehr. Aber der grosse Quantensprung erfolgt Ende 2015, wenn die Durchmesserlinie in Betrieb gestellt
Monatsinterview wird. Dann geht auch das Projekt, das sich an dieses Projekt anschliesst – das vierte Streckengleis im Abschnitt Hürlistein-Effretikon – in Betrieb. Dieses Projekt ergibt wesentliche Verbesserungen für den Fahrplan 2015 im Nahund Fernverkehr, etwa für die S-Bahn- Verbindungen zwischen Zürich und Winterthur oder den Intercity- Verkehr nach St. Gallen. Dann, im Dezember 2015, wird die Kapazität erhöht auf bis 800 Züge pro Tag. Die Gemeinde Bassersdorf hat sich anfänglich sehr besorgt gezeigt und sich gegen die Überwerfung Hürlistein gestellt. Man hatte Angst, dass zu viele Lastwagen durch die Gemeinde fahren werden. Hat sich die Angst vor 50 000 errechneten Fahrten bewahrheitet? Ich habe die genauen Zahlen nicht im Kopf, aber die Anzahl Fahrten hat sich so ungefähr ergeben. Fakt ist jedoch, dass wir keine einzige Klage bekommen haben, das Ganze ging also völlig ruhig über die Bühne! Auch in Baltenswil, wo ja viele Lastwagen passierten, war die Lage völlig entspannt. Die Zahl hat sicher zu Bedenken Anlass gegeben, aber gemessen an dem sonst schon starken Durchgangsverkehr auf der Winterthurerstrasse wurden die einzelnen Fahrten offensichtlich nicht negativ empfunden. Bassersdorf selbst wurde ja nicht tangiert, sondern nur Baltenswil. Das Verhältnis zu den Gemeindebehörden von Bassersdorf ist sehr gut, wir hatten schon Vertreter zu Besuch auf der Baustelle und wir informieren auch regelmässig, was wir gerade tun. Aber auch die Gemeinde Lindau ist gegenüber uns und dem ganzen Projekt sehr positiv eingestellt.
Der Brüttener Tunnel ist momentan ein Thema, hätte dieser (Wunsch-)Tunnel diese Überwerfung gar überflüssig gemacht? Meiner Meinung nach sind beide Projekte wichtig: Der Brüttener Tunnel würde dem Fernverkehr sehr viel nützen, sowohl in der Verringerung der Fahrzeit wie auch in der Vergrösserung der Kapazität. Aber der ganze Regionalverkehr in Richtung Winterthur und in Richtung Oberland braucht dieses Bauwerk Überwerfung Hürlistein wie auch das nachfolgende Projekt Hürlistein-Effretikon. Was wir hier und jetzt realisieren, ist demnach kein hinausgeworfenes Geld. Ich persönlich hoffe, dass auch der «Brüttener» dereinst gebaut wird. Sie haben vorher erwähnt, dass hier ein Stellwerk errichtet wird. Weshalb braucht es hier ein Stellwerk? Der Begriff «Stellwerk» stammt aus einer Zeit, in der eine Person von Hand bedienen musste. Heute haben wir die so genannten Betriebszentralen, die den ganzen Verkehr steuern, in der Schweiz verteilt vier Stück. Neu befindet sich die für diese Region zuständige Betriebszentrale seit rund einem Jahr am Flughafen Zürich. Dazu kommen aber örtlich noch kleinere Stellwerke, die zum grössten Teil aber nicht mehr bemannt sind. In diesen Stellwerken ist lediglich die örtliche Technik untergebracht, gesteuert sind sie durch die Betriebszentralen. Ein solches Stellwerk wird hier in der Rampe eingerichtet. Aus betriebstechnischer Sicht wird der Hürlistein zu einem eigenständigen Bahnhof, nicht mit Publikumsanlagen, aber er erhält Elemente, welche bis jetzt in Effretikon, Dietlikon oder
5 Bassersdorf untergebracht sind. Dies wiederum gibt Räume für deren weiteren Ausbaumöglichkeiten. Vorstellen kann man sich also eine zentrale Stelle, welche die rundherum angesiedelten Satelliten steuert. Sind denn die Züge für die Zentrale über GPS erkennbar? Die Züge werden über die sogenannten Blockabschnitte nachverfolgt. Jede Strecke ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, in denen je ein Zug verkehren kann. Das ist das Sicherheitssystem der Eisenbahnen. In der Zukunft
«Aus betriebstechnischer Sicht wird der Hürlistein zu einem eigenständigen Bahnhof» kann dieses System aber virtuell in der Betriebszentrale angepasst werden, so dass die Blockabschnitte bei Bedarf auch angepasst werden können, so dass kürzere Abstände möglich gemacht werden können. Dürfen wir auch etwas über Ihre Person erfahren? Ich bin 40 Jahre alt, Bauingenieur und stamme aus Deutschland, genauer gesagt aus dem Saarland. Ich habe in Karlsruhe Bauingenieur im Eisenbahnwesen studiert. Neun Jahre arbeitete ich anschliessend in Karlsruhe für die Deutsche Bahn. Seit 2006 bin ich nun für die SBB als sogenannter Gesamtprojektleiter tätig. Meine Aufgabe ist es, solch grosse Projekte wie eben die Überwerfung Hürlistein zu leiten und auch den nachfolgenden Ausbau Hürlistein- Effretikon. Ich wohne in Konstanz. Der Entscheid, mich bei den SBB zu bewerben, war goldrichtig, ich fühle mich sehr wohl hier. ◾
«Offene Baustelle»
Das dritte von sieben Brückenelementen wird für die Betonierung vorbereitet.
Die SBB möchten einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle Hürlistein gewähren und laden deshalb zu einem Tag der offenen Baustelle ein am Samstag, 15. September zwischen 11 und 14 Uhr auf der Installationsfläche «Am Brünndlen» (Nähe Clubhaus Hundesportverein Effretikon). Die Zufahrt ist ausgeschildert ab Parkplatz Pfaffen (e) rank.
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Bassersdorf Kurse Winter 2012/13 Kurs Nr. 1: Individuelles Kleidernähen für Anfänger und Fortgeschrittene In diesem Kurs können Sie modische Kleidungsstücke für die ganze Familie nähen. Es stehen diverse Näh-, Overlock- und Stickmaschinen zur Verfügung. Kursleitung Gaby Heidecke Dauer 5 x Donnerstag, 19.00 bis 22.15 Uhr Kursdaten 25.10.12, 08.11.12, 13.12.12, 10.01.13, 24.01.13 Kursort Schulhaus Geeren Kursgebühr E: Fr. 168.00 *) A: Fr. 200.00 *) Kurs Nr. 2: Stricken und Häkeln Gestrickte oder gehäkelte Accessoires liegen imTrend. In diesem Grundkurs lernen Sie anhand eines Schals, einer Mütze oder Stulpen dieTechniken der aktuellen Strickmode kennen. Kursleitung Gaby Heidecke Dauer 3 x Mittwoch, 19.00 bis 22.15 Uhr Kursdaten 31.10.12, 14.11.12, 28.11.12 Kursort Schulhaus Geeren Kursgebühr E: Fr. 110.00 *) A: Fr. 130.00 *) Kurs Nr. 3: Recycling-Taschen Aus Altmaterialien (z.B. Plastiksäcke oder Kaffeebeutel) eine neue Tasche kreieren. Wenn Sie kreative Experimente lieben und Grundkenntnisse im Maschinennähen mitbringen, ist dieser Kurs genau richtig für Sie. Kursleitung Gaby Heidecke Dauer 2 x Mittwoch, 19.00 bis 22.15 Uhr Kursdaten 13.03.13, 27.03.13 Kursort Schulhaus Geeren Kursgebühr E: Fr. 75.00 *) A: Fr. 90.00 *) Kurs Nr. 4: Klöppeln für Anfänger und Fortgeschrittene Erlernen Sie diverse Klöppeltechniken von Grund auf. So können Schals, Sterne, Blumen, Deckeli und vieles mehr entstehen. Kursleitung Silvia Streuli Dauer 12 x Donnerstag, 18.45 bis 22.00 Uhr Kursdaten einmal im Monat, Beginn 10.01.13 Kursort Schulhaus Geeren Kursgebühr E: Fr. 380.00 *) A: Fr. 450.00 *) Kurs Nr. 5: Thailändische Küche Gewinnen Sie einen Einblick in die vielseitige Thailändische Küche. Kursleitung Nittaya Phitchayavate Dauer 1 x Mittwoch, 18.15 bis 22.00 Uhr Kursdatum 07.11.12 Kursort Schulküche Sekschulhaus Mösli B Kursgebühr E: Fr. 55.00 *) A: Fr. 65.00 *) Kurs Nr. 6: Mexikanische Küche Fliegen Sie mit dem «Gusto» nach Latein-Amerika - Chile, Peru, Dominikanische Republik und Honduras sind inbegriffen. Zusammen mit Frau Lachnit aus Honduras bereiten Sie köstliche Spezialitäten zu. Kursleitung Jessica Lachnit Dauer 1 x Mittwoch, 18.15 bis 22.00 Uhr Kursdatum 24.10.12 Kursort Schulküche Sekschulhaus Mösli B Kursgebühr E: Fr. 55.00 *) A: Fr. 65.00 *) Kurs Nr. 7: Around the World in Gläschen Wir lassen uns von der weiten Welt inspirieren und kreieren feine Fingerfood-Gläschen. Vom Land der aufgehenden Sonne, bis zum Abendland mit mediterranen Inspirationen, bis zu afrikanischen Kompositionen geniessen wir Köstlichkeiten. Kursleitung Yvonne Feuerstein Dauer 1 x Mittwoch, 18.15 bis 22.00 Uhr Kursdatum 16.01.13 Kursort Schulküche Sekschulhaus Mösli B Kursgebühr E: Fr. 55.00 *) A: Fr. 65.00 *) Kurs Nr. 8: Girlanden und Kerzenständer aus Naturmaterialien Schwemmholz ist das absolute Trendthema – gebohrt und in Girlanden, Boden- oder Tischkerzenständer verarbeitet, kombiniert mit den verschiedensten Naturmaterialien sowie mit Alu/Metall- oder Acryl-Teilen entsteht ein toller Blickfang auf jedem Balkon oder auch im Wohnbereich. Kursleitung Marianne Spiess Dauer 1 x Dienstag, 19.00 bis 21.15 Uhr Kursdatum 06.11.12 Kursort Schulhaus Geeren oder Mösli (wird mit der Kursbestätigung bekannt gegeben) Kursgebühr E: Fr. 40.00 *) A: Fr. 48.00 *)
Kurs Nr. 9: Wohndeko aus Moosgummi Ganz neu in der Gestaltung und speziell im Design sind die neuen Moosgummi-Wohndekorationen. Ein altbewährtes Material wird ganz neu verarbeitet – mit geringen finanziellen Mitteln und etwas Kreativität entstehen tolle Objekte. Kursleitung Marianne Spiess Dauer 1 x Mittwoch, 19.00 bis 21.15 Uhr Kursdatum 14.11.12 Kursort Schulhaus Geeren oder Mösli (wird mit der Kursbestätigung bekannt gegeben) Kursgebühr E: Fr. 40.00 *) A: Fr. 48.00 *) Kurs Nr. 10: Powertex Powertex ist ein umweltfreundlicher Dekorationshärter, geeignet für alle absorbierenden Materialien. Aus Textilien, Leder, Papier, Karton, Sand, Pigmenten, usw. lassen wir Gartenstecker (Skulpturen), Vogeltränken und Dekokugeln für draussen entstehen. Powertex ermöglicht uns eine Vielzahl von neuen Effekten. Kursleitung Maja Hochstrasser Dauer 1 x Donnerstag, 19.00 bis 21.15 Uhr Kursdatum 17.01.13 Kursort Schulhaus Geeren oder Mösli (wird mit der Kursbestätigung bekannt gegeben) Kursgebühr E: Fr. 40.00 *) A: Fr. 48.00 *) Kurs Nr. 11: Konzentration leichter gemacht Wach im Leben stehen: durch Nahrung, Bewegung und vor allem die Erlaubnis, dass Sie oder Ihre Kinder sich auf sich selber konzentrieren dürfen. Gerne möchte ich an diesem Abend das Verständnis für viele äussere Einflüsse aufzeigen, weshalb unsere Kinder oft im Dauerstress sind. Das beginnt schon in der Schwangerschaft. Kursleitung Ursula Dalle Valle Dauer 1 x Donnerstag, 19.00 bis 22.00 Uhr Kursdatum 22.11.12 Kursort Schulhaus Geeren oder Mösli (wird mit der Kursbestätigung bekannt gegeben) Kursgebühr E: Fr. 30.00 *) A: Fr. 36.00 *) Kurs Nr. 12: Unsere Psyche, Grundlage für Gesundheit und Ursache für Blockaden Was die Seele berührt, berührt auch den Körper. Was passiert mit den Organen, wenn der Körper nicht im Gleichgewicht ist. Kursleitung Beatrice Rümmeli Dauer 1 x Montag, 19.00 bis 21.15 Uhr Kursdatum 05.11.12 Kursort Schulhaus Geeren oder Mösli (wird mit der Kursbestätigung bekannt gegeben) Kursgebühr E: Fr. 25.00 *) A: Fr. 30.00 *) Im September 2012 werden im Schaukasten der Bibliothek Bassersdorf diverse Kursartikel ausgestellt. Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung bis 24. September 2012 an: Schulverwaltung Bassersdorf, Karl Hügin-Platz 1, 8303 Bassersdorf • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • Kurs Nr.
Kursgebühr Fr.
Name, Vorname Adresse Telefon Email Datum Unterschrift Anmeldungen sind verbindlich und müssen unterschrieben sein – bei Verhinderung muss ein Ersatzteilnehmer gestellt oder die Kurskosten bezahlt werden. E = Kursgebühr für Einwohner aus Bassersdorf A = Kursgebühr für Auswärtige *) = in den Kursgeldern sind die Materialkosten nicht enthalten • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •
Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Baubewilligungen Folgende Baubewilligung im ordentlichen Verfahren wurde erteilt: • BG-Nr. 2012/029, Politische Gemeinde Bassersdorf, Liegenschaften, Karl Hügin-Platz 1, Bassersdorf; Erstellung provisorischer Ersatz-Parkplätze, Klotenerstrasse 1, Kat.-Nr. 2080.
Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Bassersdorf wurden aufgenommen: • Rizkallah-Fanous Mimi aus Ägypten, • Bressani-Risicato Maurizio, seine Ehefrau Isabella sowie die Tochter Tanja aus Italien, • Gökduman Cengiz sowie die Söhne Ozan, Haydar Biran und Çinar aus der Türkei, • Zeqaj Mentor aus dem Kosovo. Die Einbürgerungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Gemeinderat Bassersdorf
Verwaltung geschlossen Am Freitag, 31. August 2012, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung Bassersdorf den ganzen Tag geschlossen, da sich das Personal auf dem Geschäftsausflug befindet. Nähere Informationen im Zusammenhang mit einem Todesfall erhalten Sie unter Telefon 044 838 86 70. Der Pikettdienst der Wasserversorgung kann unter Telefon 044 838 85 28 erreicht werden. Für die Stromversorgung sind die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich zuständig; erreichbar unter Telefon 0800 359 359. Die Notpassstelle befindet sich bei der Kantonspolizei Flughafen Zürich, Telefon 044 655 57 65 (täglich geöffnet von 5,45 bis 20.30 Uhr).
Gemeindeverwaltung Bassersdorf
Gemeindeversammlung
Abonnentensystem eingeführt In der Mai-Ausgabe des Dorf-Blitz sowie in der Broschüre zur letzten Gemeindever sammlung haben wir ausführlich darüber informiert, dass die Weisungsbroschüren nicht mehr automatisch allen Haushaltungen zugestellt werden. Mit einem Talon konnten die Stimmberechtigten die zukünftige Zustellart, per Post oder per E-Mail, wählen. Zusätzlich wird die Broschüre auf der Homepage der Gemeinde (www.bassersdorf.ch) aufgeschaltet. Diese Neuerung wird nun für die Gemeindeversammlung vom 25. September, bei welcher der Projektierungskredit für den Neubau eines Schulhauses auf dem Areal Chrüzacher traktandiert ist, erstmals zum Tragen kommen. Die Weisungsbroschüre wird also nur noch zugestellt, sofern eine entsprechende Bestellung bei der Gemeinde hinterlegt worden ist. Die Stimmberechtigten können der Gemeinde jederzeit mitteilen, wenn Sie die Broschüre für eine bestimmte Gemeindeversammlung oder im Dauerabonnement, per Post oder E-Mail, wünschen. Gemeinderat Bassersdorf Ich bitte um Zustellung der Weisung zur Gemeindeversammlung: □ als Einzelbestellung für die Gemeindeversammlung vom 25.9.2012 □ per Post □ per E-Mail □ als dauerndes Abonnement
für alle künftigen Gemeindeversammlungen □ per Post □ per E-Mail Name/Vorname
Bitte beachten Sie, dass die Gemeindeversammlung vom 25. September 2012 neu in der bxa Sport- und Freizeitanlage (Grindelstrasse 20) stattfindet.
Gemeindeversammlungsbroschüren
Gemeinderat Bassersdorf
Adresse E-Mail Bitte retournieren Sie den ausgefüllten Bestelltalon an: Gemeinde Bassersdorf, Postfach, 8303 Bassersdorf; per E-Mail an: gemeinde@bassersdorf.ch oder per Fax an: 044 838 86 09.
Wochenfrischmarkt an neuem Standplatz Der beliebte Wochenfrischmarkt muss wegen Baubeginn im Zentrum umziehen. Ab 30. August findet der Markt nun bis Ende Jahr jeden Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz der reformierten Kirche an der Gerlisbergstrasse statt. Besuchen Sie unsere Marktfahrer auch am neuen Standort. Das gewohnt frische und gute Angebot wird auch am neuen Standort angeboten. Parkplätze stehen in der Blauen Zone an der Gerlisbergstrasse zur Verfügung und auch mit dem ÖV oder zu Fuss ist der neue Marktplatz bequem zu erreichen. Überzeugen Sie sich vom guten Angebot. Die Marktfahrer freuen sich auf Ihren Einkauf.
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Mediterrane Ambiance im «Grindel»
Aus Behörde und Verwaltung
Weniger Schulpflege-Mitglieder Die Schulpflege Bassersdorf hat mit Beschluss vom 9. Juli entschieden, ab der Amtsperiode 2014/18 ihre Mitgliederzahl von neun auf sieben zu reduzieren (sechs gewählte Schulpflegerinnen und Schulpfleger plus das Präsidium, das vom Gemeinderat gestellt wird). Bereits im Jahr 2008 wurde aufgrund einer Einzelinitiative die Diskussion über eine Reduktion der Behördenmitglieder geführt. Damals empfahl die Schulpflege, die Initiative abzulehnen mit der Begründung, dass der Zeitpunkt zu früh sei und sich gewisse Veränderungen aufgrund des neuen Volksschulgesetzes erst etablieren und stabilisieren müssten. Mittlerweile
sind die Schulleitungen eine stabile Grösse, die Behörde hat sich per August 2010 neu organisiert; alles mit dem Ziel, die Behörde zu entlasten. Die positive Wirkung lässt sich heute eindeutig feststellen. Der Zeitaufwand der heutigen Schulpflegerinnen und Schulpfleger ist im Vergleich zu früheren Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Mit diesem Schritt zeigt die Schulpflege, dass sie die Zeichen der Zeit erkennt und nimmt ihre Verantwortung gegenüber der Bevölkerung wahr. Eine Reduktion um zwei Mitglieder ist transparent, nachvollziehbar und vertretbar.
Schulpflege Bassersdorf
Leise und ohne viel Aufsehen findet der zeit im Bassersdorfer Sportzentrum Grindel ein Wechsel des Restaurant- Pächters statt. Per Ende dieses Monats gibt die First Place AG das Restaurant an die TSM Grindel AG zurück. Nico (Fatih) Buhurcu übernimmt ab 15. September die Leitung der Restauration, die neu unter dem Namen «Restaurant Grindel» steht. Mit seinen zwei Restaurant-Betrieben in Zürich-Witikon (Pizzeria Casa da Nico) und Brüttisellen (Restaurant Krone) weist der Bassersdorfer bereits über etliche Erfahrung aus, was Centerleiter Philipp
Zollinger (l.) freut. «Wir sind überzeugt, mit Nico Buhurcu den richtigen Mann an der Spitze unseres Restaurants gefunden zu haben», sagt er. «Am Angebot soll nicht viel geändert werden, die Qualität wird weiterhin garantiert, ergänzt mit Speisen aus der mediterranen Küche», verspricht Nico Buhurcu. Geändert werden sollen allerdings die Öffnungszeiten, mit einer Anpassung an jenen des Sportzentrums. «So werden wir den Bedürfnissen unserer Kunden und ihren Ansprüchen noch gerechter», zeigt sich Philipp Zollinger überzeugt. (ar)
Marionettenausstellung
Die Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf präsentiert
Blues Max & the Koechli «light» | Songs – Stories – Comedy l l l
Freitag, 30. November 2012, 20 Uhr, im Franziskuszentrum Türöffnung und Abendkasse ab 19 Uhr, Eintritt 40 Franken Billettvorverkauf: Bibliothek, Drogerie Hafen
Blues Max, die Unterhaltung der anderen Art, es werde «light» Blues Max, alias Max Werner Widmer, passt in keine Schublade. In den Achtzigerjahren entdeckte er mit seinem legendären «Ego Blues» die komische Seite des Blues. Blues Max hat einen Namen als melancholischer Gassenpoet, schlitzohriger Entertainer, Geschichtenerzähler, Blues-Clown, Musikant. Keiner kann so schön wie er die zarte Haut und nahtlose Bräune eines Cervelats besingen: bodenständig und bodenlos. Blues Max’ Programm «light» bedeutet stolpernde Leichtigkeit, Bluesmelodien, Poesie, Alltagsgeschichten, Gesang, Hinter- und Vordergründiges, Theatralisches, Unauffälliges mit kabarettistischen Zügen… – musikalisch begleitet von Richard Koechli (Gitarre, Perkussion). Blues Max, der melancholische Musiker mit dem Blues im Herzen, in der Stimme und auf der Gitarre. Blues Max passt wirklich in keine Kiste.
Kultur- und Bibliothekskommission Bassersdorf
Während mancher Jahre hat Rudolf Constam in Wallisellen mit Kindern und Jugendlichen Geschichten aus der Bibel und Märchen mit Marionetten gespielt. Die Puppen wurden von den Jugendlichen selbst gestaltet. Die entsprechenden Kleider wurden von Constam 1996 von Hand nachgearbeitet und an seinem früheren Wohnort aus gestellt. Beim Umzug nach Bassers
dorf im Jahr 2003 kamen die Puppen in eine Transportkiste, wo sie seither geblieben sind. Nun sind sie wieder in Schaukästen untergebracht und die Ausstellung ist bereit. Für Gruppen und Familien macht Rudolf Constam gerne Führungen, die per Telefon oder Fax (043 266 31 64) sowie Mail (rudolf.constam@hispeed.ch) reserviert (e) werden können.
Herbstbörse Frauenverein Vom 21. September bis 26. September findet die Damen Herbst- und Winterbörse des Gemeinnützigen Frauenvereins in der Bungertstube statt. Gerne werden gut erhaltene, saubere und modische Kleider, Taschen, Foulards, Modeschmuck und Accessoires (maximal 30 Artikel) entgegen genommen, welche später an Kundinnen wiederverkauft werden. 50 Prozent des Verkaufserlöses gehen an die Abgebenden. Der restliche Betrag wird an Castagna, Beratungs- und Informationsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder (Zürich) und Schulen in Kimpese (Kongo) gespendet.
Nicht abgeholte Artikel werden vom Frauenverein weiter gespendet. Die Öffnungszeiten der Börse sind: Freitag von 10 bis 21 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr, Montag von 9 bis 11.30 Uhr sowie von 14.30 bis (neu) 20 Uhr. Am Dienstag von 9 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr; am Mittwoch von 9 bis 11.30 Uhr. Weitere Informationen sind auf der Homepage ersichtlich, www.frauenverein-bassersdorf.ch. Die Organisatorinnen der diesjährigen Herbstbörse wünschen den Besucherinnen und Besuchern viel Vergnügen beim Stöbern, Einkaufen, Lachen und Plaudern. (e)
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung Der Schulweg, ein wichtiges Stück «Freiheit» auf dem Weg zum grösser werden
Ein bewährtes Begleitsystem: Der «Pedibus» Seit ein paar Tagen ist es wieder soweit. Ein neues Schuljahr hat begonnen. Die Kleinsten gehen in den Kindergarten oder besuchen sogar seit neustem die Schule. Für Kinder wie Eltern ist dies ein grosser Schritt.
en
tion Gratula
Nun sind die Kinder nicht mehr ausschliesslich in der Obhut der Eltern. Für beide Seiten heisst es, ein wenig loszulassen. Beidseitig werden Freiräume wahr. Gönnen Sie sich gegenseitig diese Freiheit. Verzichten Sie darauf, Ihr Kind mit dem Privatauto zur Schule zu bringen. Vertrauen Sie Ihrem Kind und lassen Sie es den Schulweg alleine oder zusammen mit Gleichaltrigen gehen.
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag am 21. September Agnes Zurgilgen-Fellmann Gerlisbergstrasse 5 zum 85. Geburtstag am 5. September Gertrud Urech-Morf Rigistrasse 7
Soziale Entwicklung Der Schulweg nimmt im Leben eines schulpflichtigen Kindes einen wichtigen Platz ein. Er bietet die Möglichkeit, sich mit Freundinnen oder Freunden zu treffen, trägt zur intellektuellen und sozialen Entwicklung bei und dient nebenbei noch der körperlichen Fitness. Der Schulweg birgt natürlich auch Gefahren. Es ist Aufgabe der Eltern, ihren Kindern diese näherzubringen und zu zeigen. Nicht der nächste, sondern der sicherste Schulweg ist der Richtige. Beobachten Sie von Zeit zu Zeit, welchen Weg Ihr Kind nimmt und wie es sich im Verkehr verhält. Durch die Verkehrserziehung der Polizei werden stufengerecht Grundlagen vermittelt. Deren richtige Anwendung und die Kontrolle des Gelernten obliegen zur Hauptsache der Verantwortung der Eltern.
Heimat entdecken Bassersdorf ist eine Gemeinde mit hohem Verkehrsaufkommen. Die Schulwegrouten aus allen Quartieren können so gewählt werden, dass Schüler auf sicheren Wegen zu ihrem Ziel und wieder nach Hause gelangen. Dort wo der Schulweg unzumutbar ist, werden Schulbusdienste angeboten. Geben Sie
am 16. September Agnes Halbeisen-Odermatt Baltenswilerstrasse 8 Der Schulweg soll sicher sein, aber auch Spass machen. (zvg)
zum 80. Geburtstag Ihren Kindern die Möglichkeit, ihre engere Heimat zu entdecken und ermöglichen Sie ihnen damit auch, sich im Strassenverkehr alleine zurechtzufinden. Hand aufs Herz, wissen Sie immer wie sich Ihr Kind während der Freizeit im Strassenverkehr verhält? Wenn Sie es mit dem Privatauto zur Schule bringen, lernt das Kind den richtigen Umgang auf der Strasse nie.
Bewährtes System Sind Sie der Meinung, dass der Weg Ihres Kindes zu gefährlich ist und dass es Hilfe auf dem Schulweg benötigt? Dann begleiten Sie es doch zu Fuss. So haben Sie die Möglichkeit, sein Verhalten zu beobachten. Fehlt Ihnen die Zeit, so gründen Sie einen Pedibus. Dieses System hat sich weltweit bewährt. Der «Pedibus» oder «Bus auf Füssen» ist ein Art Fuss-Schulbus. Er erlaubt den Kindern, gemeinsam sicher zur Schule zu gehen. So funktioniert es: Die Eltern der teilnehmenden Kinder betreuen abwechslungsweise den «Pedibus». Analog einer Buslinie gibt es feste Haltestellen mit einem
f ixen Zeitplan. Zielgruppen sind Kindergartenschüler sowie Erst- und Zweitklässler. Er funktioniert ähnlich wie das System, das weltweit von fast allen Kindergartenlehrerinnen angewendet wird. Die Kinder laufen in Zweierreihe hinter dem verantwortlichen Erwachsenen her. Wenn die Kinder sich nicht an den Händen halten wollen, kann auch ein Seil als «Bushaltestange» fungieren. Ziel des Pedibus ist es, dass die Kinder zunehmend Eigenständigkeit erlangen, damit sie den Schulweg später allein bewältigen können. Ab der dritten Klasse sollte Ihr Kind in der Lage sein, den Schulweg alleine zu bewältigen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Gründung eines Pedibusses. Bei Fragen wenden Sie sich an die Polizei Bassersdorf, Adj Thomas Rutz oder an die Schulverwaltung Bassersdorf. Der Schulweg sollte durch die eigene Muskelkraft bewältigt werden. Der Autotransport durch die Eltern muss die absolute Ausnahme sein.
Polizei Basserdorf
am 4. September Ernst Brütsch Hubring 42 am 9. September Rudolf Gross Hubring 46 am 25. September Gisela Senti-Weingand Bahnhofstrasse 27 am 28. September Walter Köbele Auenring 31 Rosina Pennella-Badia Lägernstrasse 24
Gratulationen Wünschen Sie keine Veröffent lichung Ihres Geburtstages? Dann melden Sie dies bitte der Gemein deverwaltung Bassersdorf unter Telefon 044 838 86 00.
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Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Zweiter KIMI-Standort eröffnet
Kinderbetreuung mit überzeugenden Vorteilen Die Tagesstätte «Kimi» an der Opfikonerstrasse 27 erfreut sich grosser Beliebtheit. Aufgrund langer Wartelisten und vielen Anfragen wurde anfangs August ein zweiter Standort an der Poststrasse 2 eröffnet. Derzeit sind noch Plätze frei. Das achtköpfige Betreuungsteam steht unter der Leitung von Sabine Hess.
dazu und unternimmt auch passende Ausflüge. Täglich findet viel Bewegung im Freien statt, bei jedem Wetter. Weitere Vorteile einer Krippe sieht das Team darin, dass schon früh soziale Kontakte geknüpft werden, Konfliktbewältigung gelernt und viel Abwechslung geboten wird. Ein grosses Lernfeld wird spielerisch erarbeitet, es entsteht Gruppendynamik und Selbständigkeit sowie der Individualität jedes einzelnen Kindes Rechnung getragen.
von Monica Plüss In der Kindertagesstätte KIMI Geeren, Standort Post, sind Kinder ab dem zweiten Lebensmonat bis zirka zwölf Jahren herzlich willkommen. Insgesamt stehen 33 Plätze zur Verfügung, aufgeteilt in die Krippengruppen «Beeri», «Zitrone» und die Hortgruppe «Kiwi». «Beeri» und «Zitrone» sind für Kinder ab zwei Monaten bis etwa vierjährig, der Hort «Kiwi» ist für Kindergärtner bis Ende Primarschule. Jeder Gruppe stehen helle, fröhliche und moderne Räume zur Verfügung. Die Krippe ist werktags zwischen 7 und 18.30 Uhr geöffnet, der Hort für die älteren Kinder von 11.45 bis 18 Uhr.
Die Tage in der Kimi sind genau strukturiert und von vielen Ritualen geprägt, was den Kindern einen sicheren Tagesablauf ermöglicht. Fragen, ob nach dem Mittagessen die Zähne geputzt werden, erübrigen sich, solche Körperhygiene wird als Selbstverständlichkeit gelebt und akzeptiert. Auch auf gesunde Ernährung wird immer geachtet: Pizza und
Frauenapéro
Geglückter Neustart im «Storchen»
Am Freitag, 7. September um 19 Uhr findet im Kirchgemeindehaus Bassersdorf ein Frauenapéro statt zum Thema «Eine biblische Heilungs-Geschichte (neu) entdecken». Ob man sich schon lange nicht mehr mit einem Bibeltext befasst hat oder ob regelmässig in der Bibel gelesen wird – an diesem Abend sind alle eingeladen, mit einem Bibliolog eine biblische Geschichte, in der es um Krankheit und Heilung geht, (neu) zu entdecken. Bibliolog ist ein individueller Weg, die Bibel als lebendig und bedeutsam für das eigene Leben zu erfahren. Die Teilnehmerinnen werden dabei angeleitet, sich in Gestalten oder Situationen des biblischen Textes hinein zu versetzen. Die Referentin, Barbara Rickenbacher Gubler, war bis im Juli 2012 Pfarrerin in der Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürens dorf. Im August 2012 hat sie eine Pfarr stelle in Greifensee übernommen. (e)
Philip Baumberger (m.) und Tina Paradiso (r.) haben am 13. August den farbenfrohen und frisch renovierten «Storchen» in Bassersdorf wieder eröffnet. Das Wirtepaar freut sich über den Zulauf der Gästeschar; einige kennen sie aus früheren Lokalitäten, die sie in Kloten, Dietlikon und Brüttisellen geführt haben. Der gelernte Koch hat die
Hohe Qualität Sabine Hess (l.) mit Vanessa Marti und Matthias Rüegg. (mp)
Gesunder Lebensstil
Pommes werden auf dem Speiseplan vermieden, dafür gibt es jeden Tag Gemüse oder Salat als Beilage. Die Babybreie werden in der eigenen Küche mit frischen Zutaten hergestellt, das Essen für die grösseren Kinder wird von einer Catering Firma aus Kloten angeliefert. In den Kimi-Kinderkrippen wird projektbezogen gearbeitet, das heisst, jede Gruppe verfolgt während etwa zwei Monaten ein Thema, lernt vieles
eine oder andere Überraschung in seinem Lokal bereit: «Storchenhit», Tomatenkutteln, Schwarzenbachtee oder den «Zmorgen Sunntig» und immer wieder wechselnde Menus. Mit Eveline Grob (l.), die als Serviceangestellte seit 28 Jahren für das Paar arbeitet, sollte damit dem geglückten Neustart eine (sb) erfolgreiche Zeit folgen.
Die Ausbildung zur Fachfrau Kinderbetreuung dauert drei Jahre, für Quereinsteiger zwei Jahre, meist geht ein einjähriges Praktikum voraus. Wer wie Sabine Hess eine Krippe leiten möchte, muss zusätzlich eine zweijährige Leadership-Ausbildung absolvieren. Sie hat als Betriebsleiterin mit vielen Büroarbeiten zu tun, deshalb etwas weniger intensiven Kontakt zu den Kindern. Jedoch erlebt sie sie täglich während des Essens und beteiligt sich an einzelnen Aktivitäten, so dass sie auch ihre Mitarbeiter in ihren Jobs erleben kann, denn auf hohe Qualität in der Krippe legt Sabine Hess grossen Wert. Am Donnerstag, 27. September ab 16 Uhr finden Krippenführungen für Interessierte mit anschliessendem Apéro statt. ◾
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Aus Behörde und Verwaltung
Leitbild Der Gemeinderat hat im Frühjahr 2012 unter der Leitung der Firma Federas (Zürich) einen Entwurf für das Leitbild der Gemeinde Brütten erstellt. Zwischenzeitlich hat er die erste Fassung überarbeitet und abgenommen. Er hat ausserdem beschlossen, den Entwurf in die Ver nehmlassung zu geben. Verschiedene Gruppierungen, wie politische Parteien, Altersforum und Gewerbegruppe der Gemeinde Brütten wurden zur Stellungnahme eingeladen. Das Leitbild soll zur aktiven Auseinandersetzung mit Brütten motivieren, die Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner mit ihrer Gemeinde stärken und unter anderem auch in allen Prozessen der politischen Entscheidungsfindung eine, wenn auch unverbindliche, so doch präsente Grundlage darstellen. Dem Gemeinderat dient das Leitbild ausserdem als Planungs- und Führungsinstrument, das Auskunft über die mittelfristige Ausrichtung der Gemeinde gibt. Weiter ist der Gemeinderat für die Ableitung und Umsetzung konkreter Massnahmen verantwortlich. Gemeinderat Brütten
Winterdienst Brütten Das langjährige Mitglied des Winterdienst-Teams, Rudolf Schnyder (Brütten), hat den Vertrag mit der Gemeinde gekündigt und steht ab der neuen Winterperiode nicht mehr zur Verfügung. Der Gemeinderat dankt Rudolf Schnyder (Brütten) für seinen langjährigen Einsatz für die Gemeinde Brütten. Rudolf Schnyder hat einen grossen Teil dazu beigetragen, dass unsere Gemeindestrassen auch im Winter sicher befahren werden konnten. Für die Zukunft wünscht ihm der Gemeinderat alles Gute. Der Gemeinderat hat einen neuen Ver trag mit Beat und Walter Morf, Eichhölzli 2 (Brütten) abgeschlossen. Die beiden werden ab November 2012 bei der Strassenräumung mitwirken.
Der Gemeinderat heisst Beat und Walter Morf im Winterdienst-Team herzlich willkommen.
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und -betrieb
Einbürgerung In das Bürgerrecht der Gemeinde Brütten wurde aufgenommen: • Alsbach Christina-Marianne aus Deutschland
Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Gemeindebetriebs bleiben am Freitag, 28. September den ganzen Tag geschlossen, da sich das gesamte Personal am Weiterbildungstag befindet. Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar.
Die Einbürgerung erfolgt unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung.
Am Montag, 1. Oktober 2012 stehen wir Ihnen zu den üblichen Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.
Verkehrswegsicherheit
Besten Dank für Ihr Verständnis.
Der Gemeinderat hat für die Installation von vier zusätzlichen Beton-Pollern im Rahmen seiner Kreditkompetenzen einen Zusatzkredit von 9000 Franken bewilligt. Zwei Poller werden an der Ecke Tüfi- /Unterdorfstrasse installiert. Weitere zwei Poller werden auf der Dorfstrasse (Beginn Markierung Strasse aufwärts) eingerichtet. Auf weitere verkehrsberuhigende Massnahmen in Brütten wird zurzeit verzichtet.
Gemeindeverwaltung und Gemeindebetrieb Brütten
Amtsvormundschaft
Der Zweckverband ist der Träger der Amtsvormundschaft für Erwachsene Winterthur Land. Er erbringt Dienstleistungen im Bereich des Vormundschaftsrechts zugunsten der Verbandsgemeinden. Da das neue Erwachsenenschutzrecht, welches in Bibliothek der revidierten dritten Abteilung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches Auf Antrag der Bibliothekskommis- verankert ist, per 1. Januar 2013 umsion hat der Gemeinderat Kerstin gesetzt wird, sind neben den materiJohner und Bettina Huber als neue ellrechtlichen Änderungen und den Mitarbeiterinnen der Bibliothek Brütten Statuten insbesondere von Bedeuangestellt. Kerstin Johner hat die tung, dass das neue Recht den Bevakante Stelle per 15. August besetzt. griff der Vormundschaft nicht mehr Bettina Huber wird ihre Arbeit per kennt, sondern nur noch den Begriff 1. Oktober aufnehmen und ist die Beistandschaften. Entsprechend Nachfolgerin von Ursula Meier, welche drängen sich terminologische Anihre Anstellung per Ende Oktober passungen der Zweckverbandsstagekündigt hat. Der Gemeinderat sowie tuten auf. Insgesamt sollen drei Ardie Mitarbeiterinnen und Mitarbei- tikel revidiert werden. Der Zweckter der Verwaltung und des Betriebs verband heisst neu «Zweckverband heissen die beiden neuen Bibliotheks Erwachsenenschutz Winterthur-Land». angestellten herzlich willkommen und An der Delegiertenversammlung freuen sich auf die künftige Zusammen vom 10. Mai haben die Delegierten arbeit. Der ausscheidenden Mitarbei der Verbandsgemeinden der vorlieterin Ursula Meier wird ihre Arbeit genden Teilrevision der Statuten zuim Dienste der Gemeinde Brütten gestimmt. Die neuen Statuten sollen herzlich verdankt. ab 1. Januar 2013 gelten. Diese beFür die Anschaffung eines neues dürfen nun der Genehmigung aller PCs für den Hauptarbeitsplatz in der Verbandsgemeinden und des RegieBibliothek hat der Gemeinderat im rungsrates des Kantons Zürich. Der Rahmen seiner Kreditkompetenzen Gemeinderat empfiehlt der Gemeineinen Kredit von Fr. 2851.65 bewil- deversammlung vom 6. Dezember ligt. Im Voranschlag 2012 wurde da- die Annahme der Vorlage. für kein Betrag eingestellt. Gemeinderat Brütten
Abschied Ursula Gertrud Lehmann geb. Näf Alpenblick 15 ist am 16.7.2012 verstorben.
Peter Louis Maag Chätzlerweg 2C ist am 17.7.2012 verstorben.
Hedwig Trachsel geb. Ehrensperger Wegacher 17 ist am 10.8.2012 verstorben.
Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Brütten
Brütten
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Aus Behörde und Verwaltung
Geburten 8. Juni 2012 Rian Silvan Rüesch Sohn von Marcel und Cornelia Rüesch Harossenstrasse 18
19. Juni 2012 Jose Jaime Widmer Sohn von Paul und Sybille Widmer Moos 1
3. Juli 2012 Yaël Anna Alsbach Tochter von Christina Alsbach und Patrick Laager Zelglistrasse 12
15. Juli 2012 Anna Kern Tochter von Rolf und Andrea Kern Säntisstrasse 33A Den Eltern gratulieren wir herzlich zum Nachwuchs! Gemeinderat Brütten
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Vereine Brütten Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Öffentlicher Vortrag am Donnerstag, 13. September um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Brütten zum Thema: Patientenverfügung – Referent ist Hubert Kausch, Theologe und Verantwortlicher Patientenverfügungen SRK Kanton Zürich «Damit Ihr Wille zählt…»: Wir alle möchten selbstbestimmt leben – auch dann, wenn wir nicht mehr urteilsfähig sind und wenn unser Leben zu Ende geht. Eine Patientenverfügung sorgt dafür, dass der eigene Wille zählt, auch wenn wir nicht mehr selber entscheiden können. Das Dokument für medizinische Entscheidungen regelt wichtige medizinische Fragen und entlastet Angehörige, Ärzte und Ärztinnen sowie das Pflegepersonal. Es schenkt ihnen die Gewissheit, im entscheidenden Moment das Richtige zu tun: nach dem Willen des Patienten und der Patientin zu han deln. Inhalte des Vortrages sind rechtliche Aspekte, medizinische Entscheidungs situationen sowie die Vorstellung einer Patientenverfügung und ihrer Erstellung. Zu diesem Vortrag sind Sie alle sehr herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei. Freiwillige Beiträge zur Deckung der Unkosten nehmen wir dankend entgegen.
Samariterverein Brütten
Raclette-Abend am Samstag, 22. September ab 18 Uhr im Gemeindesaal Wie schon seit vielen Jahren lädt der Samariterverein Brütten am Chilbi-Samstag zum Raclette-Essen ein. Verbringen Sie einen gemütlichen Abend bei feinem Raclette, einem guten Glas Wein und gluschtigen Desserts bei uns im Gemeindesaal. Wer kein Racletteliebhaber ist, kann auch einen Snack geniessen. Ab zirka 20.30 Uhr wird der Schiessverein Brütten/Nürensdorf das Absenden vom End- und Wyber schiessen an diesem Anlass durchführen. Wir freuen uns, Sie als unsere Gäste be grüssen zu dürfen.
Samariterverein Brütten
Wir gestalten für Sie
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Dorf-Blitz
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Thema für Freifach im Wald praktisch umgesetzt
Im Wald mit Robin Hood fantasievoll gelebt «Aber dä Robin Hood gits doch gar nöd!». Wie oft musste ich diesen Satz hören während des Waldsemesters. Mindestens genauso oft wurde ich aber von den Kindern gerufen und quer durch den Wald geführt, weil jemand hinter einem Baum einen Mann mit grüner Weste und Hut gesehen hatte. Als ich den Auftrag erhielt, mir ein Thema für ein Freifach auszudenken, war sofort klar, dass ich etwas in der Natur unternehmen wollte. Mit den Kindern draussen sein und ihnen die Möglichkeit geben, den Wald zu erforschen, eingebettet in eine Geschichte, schien mir ein guter Rahmen für ein Freifach zu sein. Von der Schulleiterin Brütten, Sya Tiziani, wurde mein Vorhaben mit Begeisterung aufgenommen und unterstützt. Die Gruppe der neun aufgeweckten und neugierigen Kinder war optimal zusammengesetzt und bereitete mir während der insgesamt neun Nachmittage grosse Freude. Sie zeigten viel Eigeninitiative und Kreativität und versetzten mich mit ihrem bereits vorhandenen Wissen über den Wald und die Tierwelt jedes Mal wieder in Erstaunen. Jede zweite Woche traf ich mich am Montag um 15.15 Uhr mit den sieben Buben und zwei Mädchen der ersten und dritten Klasse auf dem Pausenhof, von wo aus wir Richtung Wald gingen. Die Kinder nutzten diese kurze Strecke zu unserem Waldplatz bereits für erste Streifzüge über Stock und Stein und durch eine kleine Quelle. Treffpunkt für die Abenteurer war unser Räuberrat, den wir beim Waldsofa der Spielgruppe Zipfelwitz einrichteten. Fabienne Marietta, die Leiterin dieser Waldspielgruppe, stellte uns ihr Waldsofa freundlicherweise zur Verfügung und stattete den Kindern auch einmal einen Besuch ab. Sie gab den Kindern wichtige Ratschläge beim Hüttenbauen und machte gleich Werbung für ihr Naturforscherprojekt.
Räuber und Hütten Im Räuberrat angekommen, besprachen wir jeweils den Ablauf des Nachmittags, unterstützt durch unser
Im Freifach «Wald» der Ajuga hatte Projektverantwortliche Nicole Hinder (2. Mitte von rechts) und die teilnehmenden Kinder viel Spass. (zvg)
Waldmikrofon. Immer ein Kind suchte einen Stecken oder Tannzapfen, den wir reihum gaben. Nur wer das Mikrofon in der Hand hielt, durfte sprechen, so wie es bereits Robin Hood mit seinen Weggefährten gemacht hatte. Schon bald hatten wir gemeinsam bestimmt, was unsere Mission sein würde: Der Platz musste so hergerichtet werden, dass wir in der letzten Woche vor den Sommerferien eine Nacht im Freien verbringen könnten. Die Kinder waren sich schnell einig, dass wir dafür in erster Linie eine Hütte brauchten, die uns vor Wind und Wetter beschützen würde. Fortan stellte diese Hütte den zentralen Inhalt der Waldaktivität dar und die Kinder waren voller Elan beim Stecken sammeln, Platz aussuchen und dem eigentlichen Hüttenbauen. Daneben gab es aber noch viel mehr zu tun als Vorbereitung für die Übernachtung.
Bunter Eintrittspass Um ungebetene Gäste aus dem Räuberrat raushalten zu können, überlegten wir uns ein Begrüssungsritual, das nur wir kennen. Weiter bastelten wir uns einen Eintrittspass. Dafür stellten die Kinder zuerst selber Farbe her, indem Blüten unterschiedlicher Farben, Gräser und Kaffee ausgekocht und mit Kleister gemischt wurden. Die Kinder gestalteten mit diesen Farben ein Namenskärtli, auf das wir ein Gruppenfoto kleben wollten. Dies würde dann bei der Übernachtung als Eintrittskarte gelten. Ausserdem
fragten wir uns, was uns in der Nacht erwarten würde in Bezug auf die Tierwelt. Welche Tiere leben hier in der Umgebung? Ausgerüstet mit einer Fährtenkarte machten wir uns auf Spurensuche rund um den Platz und fanden tatsächlich einige Abdrücke von Wildschweinen, einem Dachs und von Rehen. Um zusätzlich prüfen zu können, welche Tiere zu finden sind, erstellten wir ein Fährtenbett. Dazu lockerten wir mit Rechen und Harken in einem Waldstück die Erde, legten Köder aus und überprüften die darauffolgende Woche das Fährtenbett. Wir fanden darin deutliche Rehspuren, von denen wir dann einen Gipsabdruck nehmen konnten.
Motivierendes Semester Hinter einem solchen Projekt stehen immer viele Unterstützer und Gönner, die ich an dieser Stelle gerne erwähnen möchte. Ich empfand die Zusammenarbeit zwischen der Schule Brütten, der Ajuga und den Eltern als sehr angenehm. Ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen und fand bei Schwierigkeiten und Unsicherheiten bei allen Anlaufstellen stets ein offenes Ohr. Neben der bereits erwähnten Unterstützerin Fabienne Marietta von der Waldgruppe Zipfelwitz möchte ich mich auch bei allen Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen und bei der Plattform Glattal für die Chance, das Projekt zu übernehmen, bedanken.
Nasses Schlangenbrot Um draussen übernachten zu können, musste die Gruppe aber auch über dem Feuer kochen können. Um das zu üben, nahmen wir zwei Anläufe, die aber beide gründlich schief gingen. Das erste Mal wollten wir Schlangenbrot backen, ein heftiges Gewitter überraschte uns aber und wir mussten in den Garten eines der Kinder ausweichen und den Gasgrill in Betrieb nehmen. Das andere Mal – es stand «Schoggibanane» auf dem Menüplan – war das Holz im Wald so durchnässt, dass sogar ich keine Chance hatte, ein Feuer zu entfachen. Trotz jahrelanger Pfadierfahrung und vielen Stunden Feuerstellenköchin. Die Kinder nahmen mir das zum Glück nicht übel und gaben sich auch mit kalter Banane und Schokolade zufrieden.
Weiterer besonderer Dank gilt dem Revierförster Felix Holenstein, der sofort bereit war, die Kinder auf eine besondere Tour mitzunehmen und uns den Wald aus seiner Perspektive zu zeigen. Nicht zuletzt sei hier die Schule Brütten und allen voran Sya Tiziani erwähnt, die das Ganze überhaupt möglich gemacht hat. Für die Ajuga ist es immer eine grosse Freude, solche Projekte zu übernehmen und dadurch den Kontakt zu den Kindern und Behörden zu intensivieren. Für das Vertrauen und die Unterstützung ein grosses «Merci». Ich habe die Zeit mit den Kindern sehr genossen und blicke auf ein intensives aber lehrreiches und motivierendes Semester zurück. Für die Sozial- und Gesundheitsbehörde Brütten: Nicole Hinder, Ajuga
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Eine gute Heizungsberatung bei Neubauten hilft Kosten sparen
Minergie-P – und die Energiekosten sinken Welche Vorstellung: Die Heizkosten für das ganze Haus betragen nur 150 Franken in einem Jahr. Im Minergie-P-Einfamilienhaus kann diese Vorstellung wahr werden. Drei wichtige Schritte unter Beibezug von Fachleuten vereinfachen die Planung. Wer neu baut oder sein Haus saniert, denkt an die Zukunft. Neben den Baukosten sind deshalb auch Unterhalts- und Betriebskosten relevant. Leider wenig kalkulierbar, wenn sie von Öl- und Gaspreisen abhängig sind. Die Unabhängigkeit von global beeinflussten Energiepreisen kann deshalb ein Ziel des Bauvorhabens sein. Mit dieser Entscheidung ist der erste Schritt zum Minergie-P-Haus getan.
Energiefachmann
Ein Minergie-P-Neubau in Neftenbach mit Wärmepumpe und thermischer Solaranlage. (zvg)
Das Minergie-P-Haus zeichnet sich dadurch aus, dass es einen tiefen Energieverbrauch hat, erneuerbare Energien nutzt und einen hohen Komfort auch bei der Bedienbarkeit aufweist. Diese Ziele machen die «Energie» zum Planungsfaktor wie die Grösse des Hauses oder die Architektur. Der Einbezug eines Energiefachmanns (siehe Kasten) und dessen Zusammenarbeit mit dem Architekten bereits beim Start des Bauprojekts bilden den zweiten Schritt zum Minergie-P-Haus.
mit erneuerbaren Energien erzeugen. Auch deren Wahl passt ins gesamte Gebäudekonzept – sei das eine Solarstromanlage, eine thermische Solaranlage, eine Holzfeuerung, eine Wärmepumpe oder der Anschluss an ein Nahwärmenetz.
Energiekonzept Ein Energiekonzept als Teil des gesamten Gebäudekonzepts ist die dritte Massnahme. Das Minergie-P-Haus wird so gebaut, dass es fast keine Fremdenergie für Heizung und Warmwasser benötigt: Wärmedämmung und dreifach verglaste Fenster, Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung zur Vermeidung der Wärmeverluste, Haushalt- und Elektronikgeräte sowie Beleuchtung aus der besten Effizienzklasse. Was bei dieser effizienten Bauweise an Energiebedarf noch anfallen wird, lässt sich
Finanzielle Beiträge Beispiele für die Vielfältigkeit und Machbarkeit von Minergie-P-Häusern gibt es im Kanton Zürich viele. 134 Gebäude sind mit dem geschützten Minergie-P- und 70 mit dem Minergie-P-Eco-Label zertifiziert. Bei zehn Objekten handelt es sich um Gebäudesanierungen. Bei diesen erhalten Hausbesitzer Beiträge aus
dem nationalen Gebäudeprogramm (www.dasgeb aeudeprogramm.ch). Ferner spricht der Kanton Zürich bei einer Gesamtsanierung nach dem
Minergie-P-Standard zusätzlich einen Bonus aus dem kantonalen Förderprogramm (www.energie.zh.ch, (e) Subventionen / Beratung).
Energieberatung beiziehen Die Baukosten für ein zertifiziertes Minergie-P-Gebäude liegen wohl höher als bei einer konventionellen Bauweise. Auf längere Sicht gesehen können sich aber die Mehrinvestitionen dank tieferer Betriebskosten und einer guten Werterhaltung wieder einspielen. Für weitere Fragen zu energieeffizienten Bauweisen und den Einsatz erneuerbarer Energien können sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden Brütten, Dinhard, Elsau, Hagenbuch, Hettlingen, Lindau, Neftenbach, Schlatt, Turbenthal, Wiesendangen und Wila an ihre Energieberatung wenden: Energieberatung Region Winterthur, c/o Nova Energie GmbH, Rüedimoostrasse 4, 8356 Ettenhausen, Telefon 052 368 08 08, oder energieberatung@eb-region-winterthur.ch und www.eb-region-winterthur.ch. (e)
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Brütten
Dorf-Blitz
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Am vierten Dorffest wurde der Gemeindeplatz zum Zentrum des Geschehens
Tolle Unterhaltung und vorzügliche Verpflegung Weil das bisherige Festgelände im Bereich Unterdorfstrasse an verschiedenen Stellen überbaut wird, einige Scheunen deshalb nicht mehr als Festlokal zur Verfügung standen, musste das Organisationskomitee nach einem neuen Platz für das Festgeschehen Ausschau halten (der Dorf-Blitz berichtete). «Ich habe unzählige positive Rückmeldungen erhalten, dass am jetzigen Standort rund um das Areal der Gemeindeverwaltung und der Feuerwehr die verschiedenen Angebote viel bequemer erreichbar sind, weil alles näher beisammen und zentral gelegen ist», meinte OK-Präsident Jürg Wegmann am Sonntagnachmittag zufrieden. Das vierte – im Vierjahresturnus durchgeführte – Dorffest lockte am letzten Augustwochenende die Besucher zu Hunderten an, darunter auch viele Heimweh-Brüttener, für welche ein solcher Anlass erfahrungsgemäss mit organisierten oder auch zufälligen Wiedersehensfreuden verbunden ist. In Zusammenarbeit mit der Kulturkommission hat das OK ein gut durchmischtes Angebot organisiert: Als Gaukler und Strassenkünstler begeisterten unter anderem Laura Dilettante (Pflasterspektakel), Clown Nino (Jonglagen mit Ball und Hut) oder etwa die vier Geschwister Samek mit ihrer selbst einstudierten Einradshow «Hoch4». Dass an beiden Tagen die Sonne ein angenehmes Ambiente mit Festwirtschaften auf den Vorplätzen ermöglichte, verbreitete gute Stimmung überall, beim Publikum und auch bei den hart ar-
beitenden Vereinsmitgliedern. Am Samstagabend dann: Niederschläge verärgern eigentlich niemanden, ganz im Gegenteil. Ein Vertreter der zwölf beteiligten Dorfvereine meint: «Wenn es abends draussen schüttet, ist das bei solchen Festanlässen nicht wirklich schlimm, weil die Leute so länger sitzen bleiben und dadurch mehr konsumieren.» Das kulinarische Angebot ist gross: Beim Skiclub Altbach werden mit einer umgebauten Bohrmaschine aus Kartoffeln die begehrten Spiralfrites gedreht und Chips geschnetzelt, regen Zuspruch finden das Raclette (und der unerwartete Ausgang der amüsanten Heiratsmarkt-Veranstaltung «Bauer ledig sucht») bei der SVP und natürlich alle Grilladen, Getränke, Eiscrèmes, Kuchen und Torten. Am ersten Festtag werden auf der Wiese nahe beim Feuerwehrlokal die Kantonalen Steinstossmeisterschaften Zürich/Schaffhausen durchgeführt; der Schweiss drückt den rund 60 Teilnehmern aus allen Poren. Am nächsten Tag dann startet am Nachmittag der TV- Jugendcup mit ebenso vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auf dem Programm stehen Hindernislauf,
Hoch- und Weitsprung sowie Reissackwerfen. Gemütlicher geht es auf den zwei Bühnen und in den Festzelten sowie im gemütlich mit 15 Meter Theaterkulisse hergerichteten «Kaffeehaus» neben der Bibliothek zu und her. Erfrischung bringt den Kindern beispielsweise ein Fussbad im Schlamm beim Chrüsmüsi-Stand, beim Unihockeyverein sorgt ein Torwandschiessen für Abwechslung und die Ajuga lockt mit einer Geisterbahn.
Dankbaren Applaus erhalten die Musik formationen New Harlem Ramblers, Willis Wyberkapelle und AlphornSolistin Lisa Stoll und am letzten Fest abend dann auch noch die «Wild River Jazzband»; am Sonntagnachmittag haben sich auf dem Gemeindeplatz wohl rund 300 Besucher niedergelassen, um die gebotenen Aufführungen zu geniessen. Susanne Reichling (Text) und Mano Reichling (Fotos)
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Umweltfreundlicher Kugelfang: Geringer Unterhalt Lange Zeit wiesen die Schweizer Schiessanlagen lediglich Erdwälle auf, welche die Geschosse aufnahmen und langsam, aber sicher, mit den giftigen Metallen Blei und Antimon verseuchten. Im Jahr 2006 trat eine Revision des Bundesgesetzes über den Umweltschutz in Kraft, welche Massnahmen verordnete für Kugelfänge von Schiessanlagen und aufzeigt, welche altlastenrechtlichen Massnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt durchgeführt werden müssen. In den letzten Wochen wurden sechs künstliche Kugelfänge in Brütten aufgestellt. Mon-
teure der Firma Marep AG Schlatt (TG) montierten die aus Panzerstahl gefertigten Container, welche die Energie der Geschosse durch Reibung und Verformung stoppt. Die Projektile fallen dann in einen Sammelbehälter, der rund 10 000 Kugeln aufnehmen und einfach geleert werden kann. Überhaupt ist das Kugelfang-System bedienungsfreundlich und braucht kaum Unterhalt; nach rund 20 000 Treffern auf das Schusszentrum müssen die aus Spezialgummi bestehenden Zentren ersetzt werden. An den Kosten beteiligt sich auch die Gemeinde Nürensdorf. (re)
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Garageplätze zu vermieten
Keine Gemeindeversammlung am 12. September 2012
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Der provisorisch festgesetzte Termin für eine Gemeindever sammlung am 12. September entfällt. Die nächste Gemeinde versammlung findet am 21. November 2012 statt.
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag
Bauwesen Das Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung von den Vorschriften des öffentlichen Gestaltungsplanes Zentrum Nüeri Mitte hat der Gemeinderat abgewiesen. Die beantragte Wohnnutzung im Erdgeschoss der Liegenschaft Lindauerstrasse 2 ist gemäss den Bestimmungen des Gestaltungsplanes und der Bauordnung explizit nicht erlaubt. Ausnahmebewilligungen dürfen nicht gegen Sinn und Zweck der Vorschrift verstossen, von der sie sie befreien. Die Nutzungsänderung könnte nur unter Anpassung des Gestaltungsplanes und Art. 32 a BZO erfolgen, was der Gemeinderat jedoch nicht unterstützt.
Gemäss Beschluss der Gemeindeversammlung werden die Investitionskosten für den Umbau und Sanierung der Liegenschaft Gasthof Bären in Anteilscheine der Genossenschaft Zentrum Bären gewandelt. Die Gemeinde verfügt neu über ein gesamtes Anteilscheinkapital von 8,2 Millionen Franken. Dieses wird der Gemeinde durch die Genossenschaft verzinst. In den Voranschlag 2013 wird erstmals ein Ertrag von 1 Prozent oder 82 000 Franken eingesetzt. Die Bauabrechnung wird der nächsten Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Gemeindeordnungsdienst
Die vom Gemeinderat am 12. April Bauabrechnung 2011 für ein Jahr beschlossene PilotZentrum Bären phase für die Einführung eines Gemeindeordnungsdienstes wurde bis Die Gemeindeversammlung bewilli- Ende 2012 verlängert. Den Kredit von gte am 19. November 2008 verschie- 28 000 Franken hat der Gemeinderat dene Objektkredite für die Realisie- zu Lasten der Rechnung 2012 freigerung der Altersinfrastruktur Nürens- geben. Die Erfahrungen sind positiv. dorf. Die Bauabrechnung für den Der Gemeinderat wird der nächsten Umbau und die Sanierung der Lie- Gemeindeversammlung eine Vorlage genschaft Gasthof Bären inklusive für die definitive Einführung des Umgebung und Gartenwirtschaft Gemeindeordnungsdienstes unterschliesst mit Gesamtkosten von breiten. Fr. 3 042 355.64 und einer Kostenüberschreitung von Fr. 577 355.64 ab. Finanzen Die Mehrkosten entfallen zur Hauptsache auf den Beschluss, die alte Tief- Für 19 Handänderungen hat der Gegarage abzubrechen und durch einen meinderat GrundsteuerveranlaNeubau zu ersetzen. Überdies muss- gungen vorgenommen. In 13 Fällen ten in der Restaurantküche nicht ge- wurde gestützt auf die Bestimmungen plante Beschaffungen und Erneue- des Steuergesetzes Steueraufschub rungen getätigt werden. Der Einbau gewährt. Die übrigen Handändeder Pflegewohnungen schliesst mit rungen ergeben GrundstückgewinnMinderkosten von Fr. 27 605.25 (Kre- steuern von total 101 651 Franken. ditsumme Fr. 1 150 000) ab. Daran ist ein mutmasslicher Staatsbeitrag von Gemeinderat Nürensdorf rund 160 000 Franken zu erwarten.
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Benefizkonzert zugunsten der Stiftung pro Spital Bülach Am Samstag, 8. September, um 19 Uhr findet in der katholischen Kirche Bülach wiederum ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung pro Spital Bülach statt. Peter Nagel (Flöte), Nicole Schafer (Klarinette) und Norbert Calame (Bassklarinette) spielen bekannte und beliebte Melodien aus der Oper «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart. Die verbindenden Texte spricht Hartmut Baals. Die «Zauberflöte», im Jahre 1791 in Wien uraufgeführt, erfreute sich damals wie heute grosser Beliebtheit. Besonders bekannt und beliebt sind die Melodien «Der Vogelfänger bin ich ja», «Dies Bildnis ist bezaubernd schön» und «Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich». Diese und andere musikalische Leckerbissen erwarten das Publikum an diesem ganz besonderen Konzertabend. Der Eintritt ist frei. In der Pause wird ein Apéro offeriert. Die Kollekte geht vollumfänglich an die Stiftung pro Spital Bülach, die Projekte am Spital unterstützt, die nicht oder nur teilweise von der öffentlichen Hand getragen werden können.
Jürg Mossdorf, Präsident Stiftung pro Spital Bülach
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Nürensdorf
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Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Bei unserer Gemeindeverwaltung ist im August 2013 wiederum eine
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Am Knabenschiessen-Montag, 10. September, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb den ganzen Tag geschlossen.
frei. Wir können eine gründliche und vielseitige Ausbildung anbieten und erwarten dafür drei Jahre Sekundarschule A. Haben Sie Freude an den Aufgaben einer öffentlichen Verwaltung? Dann erwarten wir gerne Ihre schriftliche Bewerbung mit einem Lebenslauf, einer Kopie des Schulzeugnisses und einer Foto. Ihre Bewerbung sollten Sie bis spätestens 10. September 2012 an den Gemeinderat Nürensdorf, 8309 Nürensdorf, einreichen. Gerne gibt Ihnen Sheila Marsella persönlich oder telefonisch Auskunft (Telefon 044 838 40 65).
Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an das Bestattungsamt Bassersdorf (Telefon 044 838 86 70, Öffnungszeiten 8 bis 11.30 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr). Betreffend Pikettdienst der Gemeindewerke gibt Telefon 044 838 40 50 (Ton band) Auskunft. Gemeindeverwaltung Nürensdorf
Gemeinderat Nürensdorf
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Der Nürensdorfer Martinimärt wird wieder aktiviert! Die Ortsgeschichtliche Kommission übernimmt neu das Patronat. Der Markt findet jetzt im Schloss park und an der Neuhofstrasse (zwischen Schloss und Zentrumsgebäude) statt, mit Festwirtschaft im Schloss-Saal Nürensdorf.
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Wir suchen nun interessierte Marktgänger und Vereine, welche an diesem herbstlichen Markt aktiv teilnehmen möchten. Anmeldungen für die Teilnahme sind bis spätestens 20. September 2012 dem Organisationskomitee Marti nimärt einzureichen. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen. Infos und Anmeldeformular erhalten Sie bei Ruth Meyer (Telefon 044 836 58 13) oder Marlene Weideli (Telefon 044 836 41 73, martinimaert@weideli.ch).
zwei Seniorenwohnungen (komfortable eigenständige Wohneinheiten für Personen im Alter 60+ respektive für behinderte Personen konzipierte Wohnüberbauung mit Service).
Gemeindeverwaltung Nürensdorf
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Schulverwaltung Nürensdorf
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Ein beliebter Anlass, vom Nüeri-Netz organisiert, ist der Jassnachmittag
Vergnügliche Stunden beim Jassen im «Bären» Ein beliebter Treffpunkt für ältere Semester bildet der vom Nüeri-Netz organisierte Jassnachmittag: Jeden Mittwoch treffen sich zwischen 12 und 20 Spielerinnen und Spieler im «Bären», die Freude am Jassen haben. Ob es stürmt oder bei Sonnenschein, selbst wenn der Mittwoch auf einen Feiertag fallen sollte, wird gespielt;
ausser an Weihnachten, wie Esther Saurenmann präzisiert. Die Nüeri-Netz-Einsatzleiterin organisiert diese beliebten Turniere, an denen meistens der Schieber gespielt wird, neben weiteren Jassarten, je nach der Anzahl Mitspieler und natürlich auch deren Können. Angeregt wurde der Jasstreff von einer 90-jäh-
rigen Frau. Zuerst traf man sich bei der Initiantin, schon bald aber waren es zu viele Interessenten, so dass sich die Jassrunde im Restaurant Sternen in Breite traf. «Seit der Eröffnung des Zentrums Bären haben wir unser festes Plätzchen nun hier gefunden», erzählt Esther Saurenmann. Die Mehrheit am Jasstreff bilden die
Damen, aber auch fünf Senioren finden sich regelmässig ein. «Die Zuteilung erfolgt stets neu, selbst schwächere Spielerinnen und Spieler dürfen mitspielen, ohne dass bei einer Unachtsamkeit böse Worte fallen», lobt Saurenmann ihre Jassrunde. Text und Bilder: Mano Reichling
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Aus Behörde und Verwaltung
1. bis 3. September 2012 im Dorfzentrum von Nürensdorf an der Hinterdorfstrasse Samstag, 1. Sept.
09.00 – 13.00 Uhr
Herbstmarkt Bauernbrot, Gemüse, Obst etc. frisch vom Bauernhof, Streichelzoo
ab 12.00 Uhr
Eröffnung sämtlicher Festwirtschaften, Spiele etc., Chilbibetrieb mit Rösslireitschule, Schifflischaukel, Kasperlitheater, Alphüsli (ab ca. 15.00)
11.00 – 17.00 Uhr
Ortsmuseum offen, Ausstellung «Es werde Licht»
17.00 Uhr
Auftritt des Handharmonika-Orchesters Kloten Vorplatz Hinterdorfstr. 7 oder im Zelt Skiclub Altbach
19.00 Uhr
Auftritt der Steelband «Barell Drummers»
abends
Guggenmusik Kookaburra
Polizeistundenverlängerung Sonntag, 2. Sept.
ab 09.00 Uhr
Festwirtschaften etc.
09.00 – 17.00 Uhr
Flohmarkt
10.30 Uhr
ökumenischer Gottesdienst im Zelt des Skiclubs Altbach, unter Mitwirkung des Männerchors Nürensdorf, anschl. Konzert der Steinbrugg-Musikanten
ab 12.00 Uhr
Spiele etc., Chilbibetrieb ab 14.00 Uhr
15.00 Uhr
Dixie-Konzert mit der Band «Sixpack-Stompers» Vorplatz Hinterdorfstrasse 16
11.00 – 17.00 Uhr
Ortsmuseum offen, Ausstellung «Es werde Licht»
abends
Guggenmusik Kookaburra
ab 17.00 Uhr
Festwirtschaften, Spiele etc., Chilbibetrieb
abends
Guggenmusik Kookaburra
normale Polizeistunde Montag, 3. Sept.
Polizeistundenverlängerung
Rehpfeffer im Restaurant Bären während Dorf-Chilbi!
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Rasche Lösung des Verkehrsproblems Brütten/Oberwil gefordert
Engagement beim Thema Durchgangsverkehr Eine Studie im Auftrag des Gemeinderates zeigt es deutlich: Für die Ortsteile Birchwil und Oberwil sei die Erarbeitung eines Tempo 30-Konzeptes zu empfehlen. Ende August präsentierte der Gemeinderat die Ergebnisse einer Studie einem interessierten und engagierten Publikum, das zum grössten Teil aus betroffenen Anwohnern bestand.
von einer Gesamtbetrachtung über das ganze Gemeindegebiet aus, von einer Sperrung der Durchfahrt Dorfstrasse über eine Diagonalsperre im Zentrum Birchwil, Sperrung der Durchfahrt nach Gerlisberg, bis zu der Einführung einer flächendeckenden Tempo 30-Zone. Der Begriff «flächendeckend» sei wörtlich zu nehmen, ergänzte Gemeindepräsident Franz Brunner. Es mache aus Sicht des Gemeinderates keinen Sinn, solche Massnahmen in Raten über alle Ortsteile einzuführen.
von Annamaria Ress Obwohl die Aula im Oberstufenschulhaus Hatzenbühl dank Klimaanlage die Hitze des Tages vergessen liess, wurden an der Info-Veranstaltung des Gemeinderates von den rund 50 Interessierten heisse Debatten mit vielen Pro- und Kontra-Argumenten geführt. Zumeist jedoch wurden Forderungen laut. Denn das Verkehrsgeschehen entlang der Dorfstrasse sei nicht mehr tragbar und berge viele Gefahren, insbesondere auch für die Schulkinder, monierten die geplagten Anwohner. In der im Dezember letzten Jahres eingereichten Petition hatten sie Anliegen zu Durchgangsverkehr, Fahrgeschwindigkeit, Schulwegsicherheit sowie Trottoir und Fussgängerstreifen angesprochen. Der Gemeinderat hat die eingereichte Petition ernst genommen, an seiner
Rasche Lösung
Aus der Bevölkerung stammt die Idee einer Sperrung der Dorfstrasse im Bereich der Einmündung Neuwiesstrasse und Breitweg. (ar)
Sitzung vom 10. Juli besprochen und zuvor durch das Ingenieurbüro ewp AG (Effretikon) eine Schwachstellenanalyse zur Verkehrssicherheit erstellen lassen. «Ein Entscheid in dieser Sache wurde bisher nicht getroffen», erläuterte Sicherheitsvorsteherin Esther Holzer die Einladung zur Info-
veranstaltung. Der Gemeinderat habe sich zuerst ein Bild davon machen wollen, wie die Bevölkerung die Empfehlungen und Erkenntnisse der Studie sehe, so Holzer weiter.
Durchfahrt-Sperrung Thomas Hablützel von der ewp AG stellte kurz die in der Analyse gemachten Erkenntnisse vor. Erstaunlich sei, dass der Eigenverkehr relativ gross sei, sagte er. Es seien auch keine Unfallschwerpunkte feststellbar, während der vergangenen fünf Jahre. Jedoch sei einer der Haupt-Gefahrenpunkte die weiterhin zum Teil hohe Geschwindigkeit der Autofahrer. Die Empfehlungen gehen klar
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Vermutlich hatte Franz Brunner nicht mit den starken Emotionen und dem lautstarken Einsatz der anwesenden Birchwiler und Oberwiler Anwohner gerechnet. Ihr Interesse und ihre Forderungen galten deutlich einer «raschen und unkomplizierten Lösung». Diese ist aus Sicht des Gemeinderates nicht vor Ende Jahr möglich, weil das Geschäft erst in den nächsten Wochen traktandiert werden könne und man die ewp-Studie über das ganze Gemeindegebiet abwarten möchte. Aus dem Publikum wurden dann auch relativ rasch umsetzbare Lösungsvorschläge präsentiert, wie etwa das Aufstellen von Fahrverbotstafeln mit der Aufschrift «Anlieger gestattet». Zuerst müsse der Durchgangsverkehr reduziert werden, erst dann könne man über eine flächendeckende Lösung, respektive Einführung von Tempo 30 sprechen, bekräftigte ein Initiant. Die Versammlung löste sich nach eineinhalb Stunden auf, ohne eine für beide Seiten befriedigende Lösung. Doch Franz Brunner versprach, die Thematik in einer der nächsten Sitzungen vor den Rat zu bringen. ◾
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Neuer Treffpunkt in der Zentrumszone
Die zweite Filiale mit drei «B» eröffnet Am Montag vergangener Woche haben Daniel Bosshart und Geschäftsführerin Lisa Schneider im Zentrumsgebäude beim Lichtsignal das 40-plätzige «BBB» (Bäckerei Bistro Bosshart) eröffnet. Das Interesse am neuen Angebot ist gross und zeigt belebende Auswirkungen. von Susanne Reichling Der 47-jährige Bäckermeister-Confiseur Daniel Bosshart führt zusammen mit rund 30 Mitarbeitenden neben seinem Hauptgeschäft mit Produktionsstätte in Brütten nun insgesamt drei «BBB»-Verkaufsläden mit angegliedertem Café; im Sommer 2008 war die erste Expansion an den Dorfplatz im Zentrum Bassersdorfs erfolgt.
Umfangreiche Auswahl Die neue Filiale in Nürensdorf verfügt über die grösste Verkaufsfläche aller drei «BBB»-Betriebe und offeriert auch Alkoholausschank. Hier kann die Kundschaft an her-
kömmlichen Bistrotischen, an einem zehnplätzigen Hochtisch (auch stehend) oder in Polstersesseln sitzend eine Zwischenverpflegung geniessen oder diese an der Verkaufstheke beziehen und mitnehmen. Im Angebot sind alle Brotsorten, diverse Canapés und Sandwiches – über Mittag auch warme Toasts und Hamburger –sowie Salate, Birchermüesli, süsse und gesalzene Wähen, sämtliche Pralinés und Confiserieartikel (auch Torten), Mövenpick-Glacés und Getränke über die Gasse. «Wir positionieren unseren Betrieb nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zum benachbarten ‹Bären›; wir hoffen, unser ‹BBB› führt zu einer Neubelebung der Zentrumszone. Dass ich diese Erweiterung nach Nürensdorf gewagt habe ist nicht zuletzt auch dem Umstand zu verdanken, dass meine Gattin Christa und ich die erfahrene Fachfrau Lisa Schneider ‹an Bord› holen konnten», erklärt der Brüttener Bäckereiunternehmer sichtlich zufrieden.
Das gepflegte Ambiente und das umfangreiche Verpflegungsangebot im vergangene Woche eröffneten «BBB» finden regen Zuspruch. (sr)
Wireless und Caterings Ausser sonntags ist das neue «BBB» täglich ab 6.30 Uhr geöffnet; Montag bis Freitag durchgehend bis 18.30 und am Samstag bis 15 Uhr. Lisa Schneider verfügt über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe, unter anderem war sie Wirtin im «Sternen» in Breite und in der Bassersdorfer «Auenstube»; bis vor einem Monat hat die 48-Jährige während drei Jahren den Volg-Laden in Oberwil geleitet. Das neue Nürensdorfer Zentrumsbistro
an der Kreuzung Lindauer-/Alte Winterthurerstrasse gibt sich zeitgemäss: Hier ist Wireless-Empfang unentgeltlich, und die Internetseite www.baeckerei-bosshart.ch ermöglicht Einblick in das «BBB»-Angebot und gibt unter anderem auch Informationen über Apéro- und Dessert-Caterings preis. In der neuen Tiefgarage stehen den Zentrumsbesuchern 17 Parkplätze zur Verfügung; direkt beim Eingang hat der Verkaufsladen zudem drei Kurzzeit-Kundenparkplätze. ◾
Rosmarie und Lilian Kummer wirten seit 100 Tagen im «Bären»
In ersten Tagen die Speisekarte viermal angepasst Die beiden Wirtinnen im Gasthof Bären haben ihre ersten 100 Tage erfolgreich hinter sich gebracht. Das Team von anfänglich vier ist auf stattliche 15 Mitarbeiter angewachsen. Dies widerspiegelt, dass sowohl Angebot wie auch Nachfrage die Kundschaft anzusprechen vermögen und somit die ersten Hürden überwunden sind. von Mano Reichling Herzen, wohin das Auge schweift. Herzen an den Fenstern, Herzen auf den Tischen und Herzen an der Wand. Herzlich wird der Gast im «Bären» auch willkommen geheissen, viele Ankömmlinge werden freundschaftlich mit dem Vornamen begrüsst. Ein kleiner Schwatz hier, ein Lächeln da. Oder kurz gesagt, die Gäste fühlen sich wohl und gut auf-
gehoben. Unter anderen finden sich auch verschiedene Dorfvereine nach ihren Aktivitäten im heimeligen Stübli oder auch im Garten ein.
Fast überrannt «Ja, wir sind sehr zufrieden mit unserem Start», bestätigt Lilian Kummer die entsprechende Frage, «am Anfang wurden wir beinahe überrannt von den Gästen.» In den ersten vier Tagen wurde das Angebot den Bedürfnissen entsprechend geändert. «Wir passten die Speisekarte innert vier Tagen viermal an», erklärt Lilian Kummer. Auch der Stress in der Küche habe Opfer gefordert, so dass zum Teil neue Leute gesucht werden mussten. «Mit Serafin Huber, einem 23-jährigen Koch, haben wir jetzt aber einen hervorragenden Mitarbeiter gefunden, der sein Handwerk versteht und sich auch erstklassig in das Team inte-
griert hat», lobt Lilian Kummer ihren Küchenchef. Gerne bestellte «Renner» sind die Kalbslebern und das Cordon bleu, am Sonntag erfreut sich der Rac lette-Höck sehr grosser Beliebtheit. «An der Dorfchilbi vom kommenden Wochenende versuchen wir, unseren Gästen alte Traditionsrezepte wie Kutteln oder Rehpfeffer als Chilbimenu schmackhaft zu machen», verrät die junge Wirtin.
Geschichten-Wettbewerb Es seien Leute zum Teil von weit her angereist, um den «Bären» in seiner neuen Form zu erleben, und die hätten zum Teil skurrile Geschichten und Überlieferungen erzählt, gibt Lilian Kummer preis. Dies habe sie auf die Idee gebracht, alte Geschichten und lustige Anekdoten zu sammeln. Dazu haben die Wirtsfrauen einen Wettbewerb lanciert. Lilian Kummer plant,
Lilian und Rosmarie Kummer bilden die Herzen des traditionellen Gasthofs zum Bären in Nürensdorf. (re)
die besten Erzählungen nach Schluss des Wettbewerbes unter anderem auch im Dorf-Blitz zu veröffentlichen. Wer also über lustige, bewegende oder gar sonderbare Erlebnisse im «Bären» schreiben kann, soll die bis Ende Jahr – am besten natürlich persönlich – im Gasthaus abgeben, selbstverständlich darf das auch via Post oder E-Mail geschehen. Als erster Preis winkt ◾ ein Abendessen für vier Personen.
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08/2012
Zentrumsgebäude offiziell eingeweiht
Lebendiges Dorfzentrum dank Weitsichtigkeit Gemeindepräsident Franz Brunner und Kirchenpflegepräsidentin Vreni Hofmann freuten sich Ende August über den grossen Aufmarsch der Nürensdorfer Bevölkerung im neuen Zentrumsgebäude. Der «Tag der offenen Tür» gab nicht nur Gelegenheit, sich auf dem neuen Platz – dem Schloss park – zu treffen, sondern auch die Neugier zu stillen und für einmal die neuen Räume der Reformierten Kirchgemeinde und der Bibliothek zu begutachten. Die Bibliothek, Coiffeur Silvano und die Bäckerei Bosshart waren mit Engagement und vielen kleinen Kundenüberraschungen genauso parat für die Besucher. Franz Brunner erzählte aus der Geschichte des heutigen Neubaus, an dessen Stelle einst das sogenannte «Leberheirihus» stand, in welchem die Wohnung des Amtsammanns und die Zehntenscheune untergebracht waren. Nach der vollständigen Zerstörung durch einen Brand im Jahr 1934 wurde das Gebäude wieder neu erbaut und war
über Jahrzehnte durch verschiedene Mieter bevölkert. «Was lange währt, wird endlich gut», freute sich der Gemeindepräsident und dankte auch der Kirchgemeinde, die mit ihrer Weit sichtigkeit vor Jahren den alten Volg- Laden im Dorfzentrum erworben hatte. «Freude herrscht» sagte denn auch Kirchenpflegepräsidentin Vreni Hofmann und drückte mit diesem Zitat von Alt-Bundesrat Adolf Ogi ebenfalls ihre Begeisterung aus. Man habe die RPK wie die Stimmbürger zuerst überzeugen müssen von diesem Vorhaben. Nun aber solle Gemeinschaft gelebt und erlebt werden in diesem Haus. Begleitet von lüpfigen Old-Time-JazzKlängen der «Riverboat Stokers» unterhielten sich die Besucher über «ihr neues Zentrum», frischten Kontakte auf oder bastelten mit den Kindern Lesezeichen in der Bibliothek. Derweil boten zahlreiche Vereine allerlei Gutes zur Verpflegung an. Text und Bilder: Annamaria Ress
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08/2012
Bild des Monats: In der Zentrumszone von
In den ersten Septembertagen 2012 fahren gem채ss Auskunft der Projektplaner die Baumaschinen auf. Zuerst wird
Auch die Liegenschaft der ehemaligen B채ckerei (Bild oben, zwischen Wohnhaus links und Pavillon), der Parkplatz wie
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Bassersdorf wird künftig alles anders sein
der Pavillon, dann das alte Bahnhofgebäude und «Ex-Jam» rückgebaut. Ab 2015 wird sich das Zentrum neu präsentieren.
auch das alte Migros-Gebäude, (Bild unten), müssen den Neubauten weichen. (Bilder und Text: Mano Reichling)
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Zürcher Statistik über Umzüge nach Bassersdorf und Nürensdorf
Verkehrswege und Naturnähe überzeugten Zuzüger Viele Faktoren können beim Umzug in eine neue Gemeinde wichtig sein. Was entscheidend ist, hängt allerdings stark von den individuellen Lebensumständen ab, wie eine Studie des Statistischen Amtes des Kantons Zürich zeigt. Nach Bassersdorf zieht man vor allem wegen der idealen Verkehrslage. Für Nürensdorf spricht die Nähe zur Natur. von Annamaria Ress Vermutlich gibt es für Leserinnen und Leser nichts Langweiligeres als trockene Statistik. Und doch verbergen sich dahinter oftmals höchst interessante Erkenntnisse. So auch in der «Zuzugs befragung» des Kantons Zürich. Verfasser ist das Statistische Amt als Kom petenzzentrum für die öffentliche Statistik im Kanton. Die Studie bein haltet nicht nur ausführliche Vergleiche der ausgewählten Gemeinden. Sie ermöglicht auch Aussagen zu den Wohnpräferenzen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und zeigt, dass die Lebensumstände beeinflussen, wonach man sucht.
Arbeitsweg wichtig Im Auftrag von 23 Gemeinden der Kantone Zürich und St. Gallen hat das Statistische Amt des Kantons Zürich Zuzüger zu ihren Umzugsmotivationen
und Absichten für die Zukunft in der neuen Wohngemeinde befragt. An der Befragung 2011 haben insgesamt 4254 Haushalte aus 23 Gemeinden teil genommen, darunter auch Bassersdorf (1014 Zugezogene) und Nürensdorf (441 Zugezogene). Brütten figuriert nicht in der Liste der befragten Orte. Die Abgabe der Fragebögen an die neuen Einwohner erfolgte durch die Ge meindeverwaltungen. Die Fragen waren in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Gemeindeverbänden erarbeitet worden. Die Befragung, respektive die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen, die Zuziehenden und das Image der Wohngemeinde realistisch einzuschätzen. Diverse Argumente für die Wohnortswahl wurden thematisiert, wie etwa «Lage und Wege», «Bildung und Betreuung», «Angebot und Image» und ähnliches.
Nähe zur Natur In Nürensdorf zum Beispiel sind die Ergebnisse erstaunlich: Als attraktiv bewerten die Zuziehenden hier die Nähe zur Natur, das Angebot und das Image der Gemeinde, das soziale Umfeld und die Immobilien. Von klar unterdurchschnittlicher Bedeutung sind die geografische Lage und die Erreichbarkeit. Diesbezüglich erhält Nürensdorf sogar einen Tiefstwert, den die Gemeinde allerdings mit den Gemeinden Oetwil am See und Wald
Verschiedene Argumente überzeugen Familien und Einzelpersonen für eine Wohnortswahl in Nürensdorf oder Bassersdorf. (Symbolbild: Annamaria Ress)
teilt. Das Bildungs- und Betreuungsangebot wird von Haushalten mit Kindern unterdurchschnittlich oft als Zuzugsgrund genannt. Ebenfalls ist Nürensdorf seltener Wunschwohnort als die «Durchschnittsgemeinde» Bassersdorf. Wer sich allerdings hier niederlässt, möchte sich häufig auch sozial oder politisch engagieren. 72 Prozent wählten Nürensdorf aufgrund der Steuerbelastung aus.
Keine Extremwerte Wer nach Bassersdorf zieht, hat die «Durchschnittsgemeinde» (gemäss Be fragungsauswertung im Vergleich) schlechthin gefunden. Die Gemeinde zeichnet sich insgesamt durch ein recht ausgewogenes Profil aus. Extremwerte
gibt es gemäss kantonaler Studie hier kaum. Positiv ausgedrückt: Es gibt so gut wie keine Gegenargumente für ein Niederlassen in Bassersdorf. Und doch liessen sich die Zuzüger jeweils von ganz persönlichen Argumenten überzeugen. Die ersten drei genannten Punkte für die Ortswahl spiegeln dies wider: Die Nähe zu Arbeits- und Studienort, die Sicherheit sowie Einkaufs- und Dienstleistungsangebot. Die Steuerbelastung als Zuzugsgrund wählten nur 45 Prozent der neuen Einwohner aus. Weiterführende Informationen sind im Internet unter www.statistik.zh.ch/ internet/justiz_inneres/statistik/de/ aktuell/mitteilungen/2 012 / z u zug_2011.html ersichtlich. ◾
Pistensanierung und neue Parkplätze Anfang August haben die Vorarbeiten für die Sanierung der 35 Jahre alten Piste 14/32 begonnen. Diese beinhalten gemäss Mitteilung der Flughafen AG den Bau der neben der Piste gelegenen Leitungstrassen für die neue Verkabelung der Pistenbefeuerung. Die Piste 14/32 ist als Hauptlandepiste des Flughafens Zürich einer starken Beanspruchung ausgesetzt. Aus diesem Grund muss der Mittelstreifen der 35 Jahre alten Piste umfassend saniert werden. Die Hauptbauarbeiten auf der Piste finden voraussichtlich in den Sommermonaten 2014 statt. Die Vorarbeiten starteten jedoch bereits im August 2012. Die Bauarbeiten im Sicherheitsbereich der Pisten und Rollwege finden jeweils nach Flugbetriebsende von 23.30 bis 6 Uhr in den Nächten von Sonntagabend bis Freitagmorgen statt. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag wird in der Regel nicht gearbeitet. Obwohl es sich nicht um lärmintensive Betonabbrucharbeiten handelt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Arbeiten teilweise wahrgenommen werden. Die Parkplatzsituation am Flughafen Zürich ist heute an rund 30 Spitzentagen pro Jahr kritisch. An diesen Tagen sind die meisten Parkplätze in den Parkhäusern und auf dem Langzeit-
parkplatz P60 belegt. In den kommenden Jahren wird die Anzahl der Lokalpassagiere weiter ansteigen und sich somit die Parkplatz-Situation trotz angestrebter Steigerung des Anteils des öffentlichen Verkehrs zusätzlich verschärfen. Aus diesem Grund hat die Flughafen Zürich AG den schrittweisen Bedarf von 7100 Parkplätzen bis ins Jahr 2020 ausgewiesen. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nun in einem ersten Schritt 3059 Parkplätze bewilligt. Dabei handelt es sich um die Erweiterung des bestehenden Parkhauses 6 um 2817 Parkplätze nach Osten und die Erstellung eines neuen Parkdecks mit 242 zusätzlichen Plätzen auf dem Parkplatz P70 im Bereich Werkhof. Mit diesen zusätzlichen Parkplätzen kann der unmittelbare Bedarf infolge steigender Lokalpassagierzahlen fürs Erste aufgefangen werden. Die bis ins Jahr 2020 schrittweise beantragten zusätzlichen Parkplätze sind auf das regionale Gesamtverkehrskonzept des Kantons Zürich abgestimmt. Steigt die Zahl der Lokalpassagiere wie erwartet in den kommenden Jahren weiter an, werden die Standorte der restlichen 4041 beantragten Parkplätze überprüft und die Baugesuche entsprechend ergänzt. (e)
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Top-Golfer aus dem In- und Ausland in Nürensdorf Das renommierte Zurich Open Golfturnier fand in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Golfplatz Breitenloo in Nürensdorf statt. Während zweier Tage spielten Top-Profis aus dem In- und Ausland zusammen mit ausgewählten Amateuren am so genannten ProAm-Turnier. Dieses ist mit 110 000 Franken Preisgeld das höchstdotierte Turnier Europas. Gewonnen wurde das Zurich Open vom Wiener Golfprofi Bernd Wiesberger. Der zweifache Saisonsieger auf der Europa-PGA-Tour spielte auf dem Par-72-Kurs zwei 67er-Runden. Als bester Schweizer klassierte sich der Zürcher André Bossert mit 3 Schlägen unter Par auf dem 13. Platz. Im Bild der italienische Pro Costantino Roca, der auch schon gegen Tiger Woods gewann. (rh)
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Die 3. Maler-Generation hat begonnen… Wir gratulieren zur bestandenen LAP und freuen uns
Dominic Pfaller in unserem Team begrüssen zu dürfen.
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Sammler sind nun wieder im Wald unterwegs
Ganz schön trockener Start in die Pilzsaison In Europa gibt es bis zu 10 000 verschiedene Pilzarten, in der Schweiz sind es rund 2000. Der Einstieg zum Sammeln der herbstlichen Delikatessen ist relativ einfach. Nötig sind Zeit, gutes Schuhwerk, lange Hosen und ein guter Insektenschutz. Zu empfehlen ist es, sich über die Öffnungszeiten der Pilzkontrollstellen vorab zu informieren.
Exemplare sind für sie gleich erkennbar und der Familie der «Täublinge» zuzuordnen. Sie probiert ein kleines Stück von den Lamellen: «Vorne an der Zungenspitze schmeckt man sofort, ob der Pilz geniessbar ist, diese sind einwandfrei.» Über 150 verschiedene Arten gibt es. Anhand ihrer Farbe, Form und dem Fundort kann man sie gut bestimmen. Eine Verwechslung mit ihren Artgenossen ist jedoch nicht dramatisch, da im übelsten Fall der Täubling nur leicht giftig ist und Übelkeit auslösen kann.
von Susanne Beck Bereits im Juli haben wir bei einem Waldausflug die ersten Pilze, alles Schwämme, gefunden. Wenn wir mit der Familie oder Freunden zum Grillieren von Würsten und Schlangenbrot in den Wald gehen, wird beim Feuerholz suchen automatisch auch nach Pilzen Ausschau gehalten. In unseren Wäldern haben wir schon verschiedene Pilzarten gefunden. Für mich sind die Schwämme, auch Röhrlinge genannt, die schmackhafteste Pilzfamilie. Zu ihnen gehören unter
Pilzkontrolle Brütten untersteht der Pilzkontrollstelle in Winterthur: 13. August bis 4. November, jeweils Montag, Mittwoch und Freitag, 17 bis 17.30 Uhr. Mitte November bis August: nach Voranmeldung während den Bürozeiten, Montag bis Donnerstag, 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr. Wochenendpilzkontrolle: Samstag und Sonntag, 17 bis 18.30 Uhr: Am 18./19. sowie 25./26. August, am 15./16., 22./23 und 29./30. September, am 13./ 14., 20./21. und 27./28. Oktober. Die Kontrolle kostet vier Franken. Vom 1. bis zum 10. des Monats am Wochenende findet keine Kontrolle statt. Bassersdorf und Nürensdorf unter stehen der Pilzkontrollstelle in Klo ten: Die Öffnungszeiten ab 19. Au gust bis Ende Oktober sind jeweils Mittwoch 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr, Sonntag 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Vom 1. bis zum 10. des Monats findet keine Kontrolle statt. (sb)
Etwa 150 Arten von Täublingen gibt es in der Schweiz. (Bilder: Susanne Beck)
**** anderem Maronenröhrlinge und Steinpilze. Sie sind auch ziemlich einfach an der Hutunterseite zu erkennen, die wie ein Schwamm oder kleine Röhrchen im Querschnitt aussieht, welche an Poren erinnern. Unter ihnen gibt es auch einige giftige Exemplare, wie zum Beispiel der Satanspilz. Beim Hexenröhrling gibt es giftige wie den netzstieligen und als Delikatesse den flockenstieligen. Auch schon sind wir über Gallenröhrlinge gestolpert, die dem Steinpilz sehr ähnlich sehen. Doch wenn man ein kleines Stückchen des rohen Pilzes probiert, hat man den typischen Gallengeschmack im Mund, der gleich auf der Zunge signalisiert, dass er ungeniessbar ist. **** Am zweiten Augustwochenende mache ich mich am Sonntag nach dem Frühstück zusammen mit meinen Mann waldtauglich. Die ersten zehn Tage des Monats ist das «Pilzen» im Kanton Zürich nicht erlaubt. Ausser in Bern, wo dieses Gesetz abgeschafft wurde, ist in allen Kantonen die Pilzschonzeit individuell geregelt. In weniger als einer Viertelstunde erreichen wir den Wald, nach etwa einer Stunde haben wir kaum einen frischen Pilz gefunden, nur noch trockene, beinahe verstaubte Exemplare. Die Tage vor unserer Pilzsuche war es sehr trocken, das sollten wir auch im Wald merken. Die Stimmung sinkt. Brennnesseln haben mich stattdessen am Arm erwischt und eine Bremse hat sich die Stelle gleich auch
noch ausgesucht und zugestochen. Da wir schon Jahre zuvor auf Gemeindegebiet von Nürensdorf Steinpilze gefunden hatten, suchen wir noch dieses bestimmte Waldstück auf. Nach einer guten weiteren Stunde ist unsere Suche nur ganz mager belohnt. **** Zuhause informiere ich mich gleich nach geöffneten Pilzkontrollstellen. So einfach ist das aber nicht. Sowohl in Kloten wie auch in Winterthur sind sie noch geschlossen; wir sind eine Woche zu früh auf die Suche gegangen. Mit den wenigen Pilzen im Korb machen wir uns schliesslich auf den Weg zur Kontrolle nach Dübendorf. Dort ist Katharina Kunz seit 38 Jahren als Pilzexpertin tätig. Die bald Achtzigjährige ist eine unterhaltsame, fröhliche Frau, welche die Ratsuchenden bald einmal duzt und ihr Wissen witzig und lehrreich weitergibt. Drei
Ziemlich schnell wird auch der pfannengrosse Pilz von der Dübendorferin erkannt, man kennt ihn unter dem Namen Klapperschwamm oder auch Maitake, da er hauptsächlich in Asien vorkommt. Dort und in Amerika wird er in grösserem Stil kultiviert, da ihm bereits im Mittelalter einige Heilkraft nachgesagt und er sehr teuer gehandelt wurde. Ob er wirklich Blutdruckund Cholesterinwerte optimiert, ist nicht vollumfänglich bewiesen, doch viele Menschen glauben daran. Das «Pilzen» macht uns auf jeden Fall grosse Freude, umso mehr, wenn die Suche belohnt wird und sich in der Pfanne im Butter die aromatischen Düfte freisetzen. Die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf haben alle keine eigene Pilzkontrollstelle. Die Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane bietet die vielseitige Internetseite www.vapko.ch an, auf welcher man sich über die verschiedensten Regelungen in den Kantonen informieren kann. ◾
Der Klapperschwamm ist auch in Asien beliebt.
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Unihockey-Turnier Der Zürcher Unterländer-Cup ist eines der wichtigsten Unihockey-Vorberei tungsturniere kurz vor Saisonstart. Be reits zum elften Mal findet am Samstag, 8. September und Sonntag, 9. September der «ZU-Cup» in der Sporthalle Hatzenbühl in Nürensdorf statt. Auch in diesem Jahr ist es den Organisatoren von Unihockey Bassersdorf-Nürensdorf gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen. Neben Vereinen aus dem Kanton Zürich werden auch ausserkantonale Gäste das Spielfeld be reichern. So spielt etwa in der U21-Kategorie der Freiburger Verein Flamatt. Bei den Herrenmannschaften wird der UHC Herisau erwartet. Die U21-Teams spielen am Samstag um den grossen «ZU-Cup»-Wanderpokal, während sich die Herren am Sonntag gegeneinander messen. Gespielt wird in zwei Dreier-Gruppen, wobei die Erst platzierten am Abend das Finalspiel bestreiten. An beiden Tagen finden die Spiele von 9 bis 18.15 Uhr statt. Mit dem Betrieb einer Cafeteria wird für das leibliche Wohl der Zuschauer an diesem Anlass gesorgt sein. (e)
Gewerbegeflüster Autos bedeuten den Lebensinhalt von Richard Baumgartner (l.). Der Nürensdorfer Carrosserie-Fachmann hat in seiner Werkstatt neben dem Dorfbrunnen an der Hinterdorfstrasse unter anderem Kot flügel ausgebeult, Fahrzeuge von Rost befreit und Hagelschäden entfernt, in schlimmsten Fällen aber auch Unfallreparatu ren ausgeführt, Frontscheiben ersetzt und Oldtimern zu neuem Glanz verholfen, als wären es seine eigenen Fahrzeuge. Selbst mit den Versicherungen hat Richard Baum gartner die Verhandlungen für seine Kunden erledigt. «Die Qualität unserer ausgeführten Arbeiten und die Zufriedenheit unserer Kundschaft sind mir die wichtigsten Anliegen. Als Kleinbetrieb konnte ich während meiner 39 Jahre beweisen, dass diese Attribute keine leeren Worte sind.» Drei Lehrlinge
hat Richard Baumgartner in seiner Geschäftstätigkeit ausgebildet, der letzte, Sergio Silva, blieb ihm treu: Nicht weniger als 23 Jahre lang arbeiteten Chef und Angestellter eng zusammen. «Ende Jahr übergebe ich meinen Betrieb an Michel Hirschi (r.), einem ebenfalls ausgewiesenen Carros seriefachmann, der ab 1. Januar 2013 die Geschicke der Carrosserie R. Baumgartner AG in seine Hände nehmen wird», erklärt Baumgartner. Er selbst geht in vorzeitige Pension, Sergio Silva möchte sich auf eigenen Wunsch beruflich neu orientieren. Aber: Die Carrosserie R. Baumgartner AG bleibt mit bisherigem Firmennamen auch unter neuer Führung durch Michel Hirschi mitsamt dem vielfältigen Angebot rund um das Auto bestehen. Mano Reichling
Die Rubrik «Gewerbegeflüster» erscheint in loser Folge und wird von der Redaktion verfasst.
Der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf bedankt sich
publi-reportage
All unseren treuen Kunden möchten wir herzlich danken, dass sie auch während den langen Sanierungsarbeiten am Kreisel in Bassersdorf unseren Geschäften die Treue halten und ihre Einkäufe in den beiden Gemeinde tätigen. Wir sind uns bewusst, dass die Zufahrten zu den einzelnen Geschäften nicht immer ganz einfach sind und teilweise lange Umwege gemacht werden müssen – doch trotzdem dürfen wir auf Ihre Kundentreue zählen. Wir möchten uns revanchieren und offerieren allen Konsumenten einen gemütlichen Raclette-Plausch am 2. Februar 2013 im reformierten Kirchgemeindehaus in Bassersdorf. Ab sofort können in allen teilnehmenden Betrieben Bons gesammelt (pro Einkauf erhält man einen Bon) und auf eine Sammelkarte aufgeklebt werden. Eine volle Karte (25 Bons) berechtigt den Inhaber, ein Raclette oder einen Salsiz am Raclette-Plausch zu beziehen (nur einlösbar an diesem Tag). Getränke sowie zusätzliche Raclettes können vor Ort gekauft werden. Die Bon-Aktion läuft bis zum 2. Februar 2013. Die Partnergeschäfte sind gekennzeichnet durch das grüne Plakat – einfach beim Bezahlen nach dem roten Bon fragen. Der Gewerbeverein Bassersdorf Nürensdorf freut sich auf einen Anlass mit interessanten Gesprächen und einem gemütlichen Zusammensein.
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30 Jahre Skihaus Röthenport auf der Klewenalp gefeiert
Skiclub Altbach begeht sein 30-Jahr-Jubiläum Seit 30 Jahren ist das Berghaus Röthenport auf der Klewenalp oberhalb des nidwaldnerischen Beckenrieds im Besitz des Skiclubs Altbach. Grosser Enthusiasmus und nicht wenig Risikobereitschaft haben dazu geführt, dass sich die Mitglieder damals an die Finanzierung des einmalig gelegenen Hauses wagten. Das Skihaus Röthenport ist seit jeher auch Generationentreffpunkt. Jung und Alt machen hier Ferien, feiern gemeinsam und geben sich an kalten Winter abenden ausufernden Diskussionen hin. Anlässlich des kürzlich gefeierten Jubiläums des Skiclubs Altbach als 30-jähriger Besitzer konnte die Generation der Hauskäufer etwas zurücklehnen und die Gestaltung des Festaktes den jüngsten Mitgliedern überlassen. Yannick Strehler und Anja Hörler als rasende Reporter befragten in einem gespielten Interview die damaligen Leitfiguren des Hauskaufs wie Franz Brunner, Hans Baumgartner, Elsbeth Meili und «Ewigkeits-Hüttenwart» Franz Weiss (1982 bis heute) zu ihren Erinnerungen. Die jüngeren Mitglieder erfuhren dabei von den kühnen Plänen der Gründergeneration, die sogar mit einem eigenen Hausbau im glarnerischen Filzbach liebäugelten.
geringen Schneesicherheit von Filzbach die Folge gewesen, wie nicht wenige vermuten. «Vielleicht wären wir ja auch ein erfolgreicher Leicht athletikverein geworden», scherzte Franz Weiss als Anspielung auf das dort ansässige Trainingszentrum.
Unterhaltsaufwand
Schönster Blick auf See und Berge rundherum hat man vom Haus des Skiclubs Altbach auf der Klewenalp. (e)
Per Zufall stiess damals, mitten in der Planungsphase, ein Mitglied auf ein Inserat des Skiclubs Luzern, der ein Haus auf der Klewenalp im Kanton Nidwalden zum Verkauf anbot.
Zettel-Zusicherung Um die Finanzierung der Liegenschaft sicherzustellen, füllten die Mitglieder des Skiclubs Altbach handschriftliche Zusicherungen aus, wieviel sie an einen Kauf beizusteuern bereit wären. «Mit diesen Zettelchen als Sicherheiten gingen wir in die Verkaufsverhandlungen»,
Fotowettbewerb
erinnerte sich Hans Baumgarter. Was zum Kauf an persönlichen Mitteln der Mitglieder fehlte, wurde durch eine Bankhypothek aufgebracht. Zudem wurden viele private Spender gefunden und auch die Gemeinden Nürensdorf, Bassersdorf und mit Verspätung Brütten halfen mit Darlehen aus. Im Nachhinein zeigen sich alle Protagonisten von damals sehr erfreut und erleichtert, dass dem Hausbau ob dem Walensee der Hauskauf über dem Vierwaldstättersee vorgezogen wurde. Ein Wander- statt eines Skiclubs wäre wohl angesichts der
Im Rahmen des Festaktes, der durch einen kleinen Gruppenwettkampf aufgelockert wurde, kam auch das Verhältnis zur einheimischen Beckenrieder Bevölkerung zur Sprache. Sind die Beziehungen heute von sehr freundschaftlicher Natur, waren zu Beginn viele Nidwaldner wenig begeistert, dass da eine Gruppe Zürcher sich den schönsten Platz auf der Alp mit herrlichem Blick auf den See und den markanten Brisen sicherte. Bis der Skiclub Altbach einzog, wurde auf dem Röthenport noch professionell gewirtet, so dass das kulinarische Angebot im Skigebiet auch eine Einschränkung erfuhr. Viele einheimische Skeptiker zweifelten zudem, dass es den Skiclüblern gelingen würde, ein solch grosses Haus mit dem enormen Unterhaltsaufwand halten zu können. Im Allgemeinen erfreuen sich die Altbächler heute aber guter Akzeptanz in (e) Beckenried.
Wo befindet sich dieses Haus? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 17. September, an die E-Mail-Adresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten DorfBlitz zeigte Reiter und Pferd vor dem Restaurant Stars and Stripes in Brütten. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Marlene Weideli aus Nürensdorf. (dm)
Leserbriefe/Region
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Blitzableiter
«Inhaltlich ist die Vereinbarung unbefriedigend» im Dorf-Blitz vom 26. Juli. Nun, der Staatsvertrag geht in die von Fluglobby und Flughafen gewünschte Richtung. Fluglärm soll konzentriert werden und mit Pistenverlängerungen sollen Gebiete geschaffen werden, in denen das Wohnen kaum mehr möglich sein wird. Sind die «Lärmslums» erst etabliert, muss der Flughafen keinen grossen Widerstand mehr gegen frühere Landungen am Morgen und spätere Starts am Abend befürchten. Man weiss ja dann, dass der zusätzliche Lärm nur noch über «lärmgewohnten Menschen» stattfindet. Jene Menschen, die bei höherer Flugdichte nicht mehr mit Fluglärm rechnen müssen, werden jedem Begehren des Flughafens nach Kapazitätsausbau zustimmen. Dass der Flughafen in diesem Zusam menhang Werbung für Pistenverlänge rungen aus dem Fluglärmfonds finanzieren darf, macht klar, dass der rücksichtslose Umgang mit den «Belärmten» Flughafenstrategie ist. Dieses Vorgehen ist in unserer Demokratie nicht hinnehmbar. Deshalb muss die Alleinherrschaft des Flughafens über den Fluglärmfonds bekämpft werden. Dazu gefordert sind sowohl politische wie private Organisationen! Für einen zweckmässigen Schutz der «Fluglärmbelasteten» müssen endlich auch die stark «Lärmgeplagten» beim Fluglärmfonds mitbestimmen können. Neben Schallschutzfenstern gibt es noch weitere Möglichkeiten, Menschen vor zu starkem Fluglärm zu schützen und diese müssen endlich mit einbezogen werden! Hans Burkhardt, Birchwil
Vergeudete Steuergelder? Vor ein paar Monaten wurde eine neue Fussgängerbrücke über den Auenbach, die Gehwegverbindung von der Inneren Auen- zur Bahnhofstrasse, gebaut. Schon bei der Fertigstellung bemerkte ich, dass der unterste Teil der Brückengeländer fehlte. Kleine Kinder könnten durch diesen Mangel in den Bach stürzen. Diesen Missstand habe ich dem Bauamt gemeldet. Die fehlenden Geländerteile wurden dann nachträglich montiert. Heute, nach
enigen Monaten, muss ich erneut w weitere Mängel an dieser Brücke feststellen. Die auf den Gehbrettern angebrachte Schicht, welche das Rutschen bei Regen und Schnee verhindern soll, ist bereits zu grossen Teilen abgeblättert. Einige Holzbretter beginnen sich zu biegen und die Befestigungsschrauben lösen sich. Eine richtige Stolperfalle ist das Ergebnis. Bei einer ähnlichen Fussgängerbrücke vom Auenring zum Bahnhof, die seit vielen Jahren steht – und die viel reger benutzt wird – kann man solche Abnützungserscheinungen nicht feststellen. Wieso hat man nicht eine solche, bewährte Brücke errichtet? Konnte die von der Gemeinde beauftragte Firma keine solche Holzbrücke liefern? Dass das neue Brücken(pfusch)werk, das noch nicht einmal einen Winter überlebt hat, schon saniert werden muss, sollte dem Steuerzahler und dem Ersteller zu denken geben. Ade liebe Steuergelder! Christoph Wiggenhauser, Bassersdorf
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Unter uns
Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Die Menschen vor Fluglärm schützen
Dorf-Blitz
Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Leserbrief-Regeln • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per E-Mail. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offen sichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampa gnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstat tungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)
Investieren in Immobilienfonds? Die grosse Nachfrage nach Schweizer Seit einigen Quartalen befürchtet Immobilienfonds hat dazu geführt, man jedoch eine deutliche Korrektur dass heute die Fondsanteile rund 25 im Immobilienmarkt. Solange das Prozent Agio, beziehungsweise Auf- Zinsniveau nicht markant steigt – preis aufweisen oder mehr kosten, davon ist wegen der bestehenden als die im Fonds enthaltenen Eurokrise nicht auszugehen – sehe ich nur eine geringe Liegenschaften eigentRückschlagsgefahr. Mit lich wert sind. Die im hieiner aktuellen Anlagestorischen Vergleich horendite von über vier Prohen Agios respektive zent jährlich sind SchweiAufpreise der Schweizer zer Immobilienfonds imImmobilienfonds müssen mer noch äusserst attrakaber relativ zu den motiv. Wenn Sie nicht bereits mentan tiefen Zinsen betrachtet werden. Die Dif- André Schmidhauser selber Liegenschaftbe ferenz der Ausschüttungsrendite sitzer sind, empfehlen wir Immo- der Immobilienfonds zu Bundesob- Fonds oder auch Immo-Aktien als ligationen (fünf bis sieben Jahre) Beimischung mit einer Quote von beträgt hohe 1,8 Prozent. Entspre- fünf bis maximal zehn Prozent des chend gross ist das Interesse der Gesamtvermögens. Ihr AnlageberaAnleger, insbesondere der instituti- ter unterstützt Sie gerne bei Ihrem onellen Investoren, welche gezwun- Anlageentscheid. Ihre Raiffeisenbank gen sind, entsprechende Erträge mit relativ moderaten Risiken zu erwirtOberembrach-Bassersdorf schaften. André Schmidhauser
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Gemeindepräsident Martin Graf aus Brütten beantwortet. Was hat Sie gefreut? Nachdem wir vergangenes Jahr viele personelle Absenzen hatten durch Krankheit und Unfall erfreue ich mich im Moment eines sehr gut funktionierenden Verwaltungs-Teams, das ideal zusammenarbeitet und dies auch gegen aussen ausstrahlt. Eine so ideale Gruppe zusammen mit dem Betrieb erachte ich als sehr wertvoll und befriedigend. Das spürt auch die Bevölkerung und dies steigert letztlich die Lebensqualität in einer Gemeinde, schliesslich sind wir ja wie eine grosse Familie. Dies wünschte ich mir auch für andere Gemeinden, denn spürbare Harmonie prägt das Zusammenleben und die Zufriedenheit jedes Einzelnen. Was hat Sie geärgert? Ich finde es schade, dass einige Einwohner eine gewisse Uneinsichtigkeit zeigen zum Thema Post-Verlagerung. Der Standort wechselt, dafür verbessern sich die Öffnungszeiten. Diese Tatsache hat die Post entschieden und der Gemeinderat konnte dazu nichts beisteuern, also ist es doch nicht richtig, diesen dafür zur Verantwortung zu ziehen. Es ist vielmehr ein Beispiel dafür, dass die Bevölkerung mit ihrem Konsumverhalten das Bedürfnis prägt, das kann man überall beobachten, wo kleine Dorfläden, Bäckereien, Metzgereien schliessen, weil sie von den Einwohnern gar nicht oder zu wenig genutzt werden. Die Nachfrage prägt nun mal das Angebot und umgekehrt genauso. (mp)
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Alltag im Dorf
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Schützengesellschaft Bassersdorf (SGB) feiert ihr 100-Jahr-Jubiläum
Treffsicher machen sich Guggisbergs ans Fest Die Vorbereitungen für den Jahr hundertanlass sind für den Vor stand erfreulich. 600 bis 800 lizen zierte Schützen werden erwartet, welche mit ihren Gewehren über eine Distanz von 300 Metern ihre Treffer möglichst genau platzie ren. Am 8. September dürfen auch Neugierige ihre Schiesskünste ausprobieren.
Er vermutet, liege es daran, dass er das Ganze heute viel ruhiger angehen könne, weil er nicht mehr die Verantwortung als Schützenleiter wahrnehmen muss.
Unterhalt
von Susanne Beck Gelassen meint Präsident Stefan Guggisberg: «Wir haben wirklich tolle Leute in unserem Verein, die sich kräftig einsetzen, dass der Jubiläums-Anlass rein organisatorisch sicher zum Erfolg wird. Gerade unsere jüngeren Mitglieder machen mir immer wieder Freude, wie sie sich einbringen und mithelfen.» Er weiss, wovon er spricht. Seit den 1970er Jahren ist er in diesem Verein dabei. Als Jungschützenleiter hat er sein Wissen über den Schiesssport den mehrheitlich männlichen Mitgliedern vermittelt. Bevor er 1985 zum Präsidenten der SGB gewählt wurde, war er bereits als Schiess-Aktuar tätig. Schon ein paar Mal dachte er daran, das präsidiale Amt abzugeben. Nächstes Jahr soll es definitiv soweit sein. Es sei Zeit, dass endlich Junge für frischen Wind sorgen. Seine Frau Esther schmunzelt: «Ich bin noch nicht überzeugt, dass er das Amt abgibt, ob sich jetzt jemand finden lässt. Ich lasse mich jedoch gerne überraschen.»
Wie lange wird Stefan Guggisberg (hier mit seinem Sturmgewehr) noch Präsident des SGB sein? (Bilder: Susanne Beck)
Landesverteidigung Die Geschichte des Vereins lässt sich auf der Homepage www.sgbassersdorf. ch nachlesen. Die finanziellen Mittel waren über die Jahre immer wieder knapp. Gerade die beiden Weltkriege vergrösserten die Probleme: Die Beschaffung von Munition war schwierig aber auch die Einschränkung, dass man pro Vereinsmitglied nur 24 Schuss zu acht Rappen verschiessen durfte. Heute kostet ein Schuss 40 Rappen, mit den Lebensumständen von da-
mals verglichen einiges günstiger. Der Schiesssport ist ganz klischeehaft eine männliche Freizeitbeschäftigung. Zwei Damen sind unter den 35 aktiven
Das Ehepaar Stefan und Esther Guggisberg ist ein eingespieltes Team.
Mitgliedern dennoch dabei. Wie für die meisten Vereine ist es nicht ganz einfach, langfristig den Nachwuchs dafür zu begeistern, dass schliesslich auch ein Vereinsbeitritt erfolgt. Die gesetzlichen Auflagen verlangen zum Beispiel eine Lizenz zum Schiessen. Das ist gerade für ältere Schützen eine Tatsache, die zu Diskussionen Anlass gibt, da sie mit dieser Anpassung noch heute hadern.
Ester Guggisberg ist seit über zwei Jahrzehnten die Verwalterin des alten Schützenhauses. Mit grossem Engagement organisiert sie für die Schützen jeweils die Festwirtschaft. Die jahrelange Erfahrung hilft ihr dabei, dass sie heute viel einfacher und effizienter ihren Einkauf erledigt, die benötigte Anzahl helfende Hände für Küche und Service zusammentrommelt. Gerne erinnert sich die in Bassersdorf Aufgewachsene an das Veteranenschiessen 2003, an welchem gut 1000 Besucher bewirtet wurden. Das war eine Herausforderung, die so gut bewältigt wurde, dass sie sich noch heute darüber freut. Die Räumlichkeiten des Schützen hauses gehören der Politischen Gemeinde. Um den Unterhalt und die Vermietung kümmert sie sich gerne; aufwändigere oder handwerkliche Arbeiten werden zusammen mit den Vereinsmitgliedern durchgeführt. Der Umbau vor 14 Jahren wurde durch die Gemeinde organisiert und zur allgemeinen Zufriedenheit abgeschlossen.
Umgangsformen Beide sind sie vom Vereinsleben seit über 30 Jahren begeistert, der pensionierte Hauswart Stefan Guggisberg und seine Gattin. Verwurzelt sind sie beide mit Bassersdorf, haben ihre Mütter im Altersheim Breiti; wo sie vom Ehepaar regelmässig besucht werden. Weil ihr eigener Kinderwunsch unerfüllt blieb, haben sie Pflegekinder betreut und geniessen auch den Kontakt zu ihren Geschwistern. Dem Fortschritt und den Veränderungen des Lebens haben sie sich immer wieder gestellt. Guggisbergs sind von vielen jungen Menschen begeistert, wie diese sich vielerorts engagieren und mit neuen Ideen einbringen. Mit dem Schiessen selber hält es aber Esther Guggisberg ganz bescheiden. Am Endschiessen gibt sie jeweils fünf Schüsse ab, das reicht ihr. Anders verhält es sich mit Stefan Guggisberg. Er schiesst trotz operierten Augen besser als früher. Nach seiner
Festlichkeiten Am Samstag, 8. September finden die Jubiläums-Feierlichkeiten im Schützenhaus Bettensee in Kloten (zwischen Bassersdorf und Kloten) statt. Kinder ab zehn Jahren, welche ihre Treffsicher heit testen möchten, dürfen ab 13 Uhr in der Schiessanlage auf die Distanz von 50 Metern Kleinkaliber zielen. Die lizenzierten Schützen können am Freitag, 31. August, zwischen 17 und 20 Uhr, am Samstag, 1. September, zwischen 9 und 12 Uhr sowie zwischen 14 und 17 Uhr und am Samstag, 8. September, von 9 bis 12 Uhr im Schützenhaus Bettensee antreten. Natürlich ist auch für eine abwechslungsreiche Verpflegung gesorgt. (sb)
Gesundheit
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Dorf-Blitz
08/2012
Magnet gegen störende Wechseljahr-Symptome Jede Frau erlebt die Wechseljahre auf ihre Art. Die einen empfinden sie als willkommenen neuen Lebensabschnitt, die anderen als schmerzhafte und sogar traumatisierende Erfahrung. Letzteres hängt zum grossen Teil davon ab, wie stark die Betroffenen von den kräftezehrenden Beschwerden geplagt werden. Für die meisten Frauen, die während dieser Umstellungsphase Hilfe benötigen, war in den letzten Jahren die Hormonersatztherapie das «Mittel der Wahl». Zweifellos kann mit Östrogen der Beginn der Menopause verzögert oder sogar rückgängig gemacht werden. Aber wie sicher ist das? Im Hinblick auf erhöhte Risiken für venöse Thrombosen, sowie ein wahrschein-
lich höheres Risiko für Brustkrebs. Deshalb überrascht es nicht, dass derzeit viele Frauen, ermutigt durch ihren Hausarzt, nach Alternativen suchen. Im Rahmen eines natürlichen Ansatzes bemühen sich Betroffene um pflanzliche Alternativen oder aktive Bewegungsprogramme. Seit Jahren bewähren sich in der Phytotherapie Traubensilberkerze, Soja, Yamswurzel und Granatapfel. Die Wirkung dieser Heilpflanzen ist auf die hormon ähnlichen Strukturen, sogenannte Phytohormone, zurückzuführen. Eine vielversprechende Neuheit im Umgang mit Wechseljahrbeschwerden kommt aus England. Es handelt sich dabei um einen Magnetknopf welcher problemlos und diskret am
Slip befestigt wird. Viele der Wechseljahr-Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können durch Tragen dieses Magneten wesentlich reduziert oder im Idealfall komplett beseitigt werden. Der grössere der beiden Magneten – der negative Pol – befindet sich innen am Slip, der kleinere, also positive, aussen. Der genaue Wirkmechanismus ist dabei noch unklar, es wird angenommen, dass der Magnet eine Beeinflussung des Nervus Vagus bewirkt und so das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus wiederherstellt.
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Dorf-Blitz
Veranstaltungen
08/2012
45
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Fr/Sa
31.08. 01.09.
17.00 - 20.00 09-12 14-17
Schützengesellschaft
100 Jahr-Jubiläumsschiessen und Schützenfest
Schützenhaus Bettensee, Kloten
Sa
01.09.
08.00 - 16.00
OK Flohmarkt, M. Dübendorfer
Flohmarkt
Parkplatz hinter dem alten Dorfschulhaus (Bibliothek)
Sa
08.09.
09.00 - 12.00 13.00 - 18.00
Schützengesellschaft
100 Jahr-Jubiläumsschiessen 100 Jahr-Jubiläumsprogramm für die Bevölkerung
Schützenhaus Bettensee, Kloten
Sa
15.09.
14.00 - 16.30
Naturschutz Ba/Nü NBN
Besuch beim Imker Bruno Huber
Bushaltestelle Hofacker, Brütten (www.nbn.ch)
Fr Mi
21.09. 26.09.
Gemeinn. Frauenverein
Damen Herbst- und Winter-Börse (Fr 10-21, Sa 10-16, Mo 9-11.30 u. 14.30- 20, Di 9-11.30 u. 14.30 - 81, Mi 9-11.30)
Bungertstube, Infos: www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sa
22.09.
18.30 - 21.00
Naturschutz Ba/Nü NBN
Fledermausexkursion für Erwachsene u. Kinder: «Unterwegs zum grossen Abendsegler»
PP Landi, Kreuzstrasse Bi (www.nbn.ch)
Di
25.09.
19.30
Gemeinde
Gemeindeversammlung
bxa, Sport- u. Freizeitanlage, Mehrzweckhalle
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Nach Bedarf
Zeit
Gemeindepräsidentin
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)
Gemeindehaus C
Jeweils Mo Jeden 1. Fr
Altersforum Ba
Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen, Vorträge
Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89
Polizei Ba
Bassersdorfer Wochen-Frischmarkt
Neu: PP ref. Kirche, Gerlisbergstrasse
Gemeinn. Frauenverein
Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
Sagi und Schmitte
Öffentliche Vorführungen
Sagi im Wisental, Schmitte Ba
Jeden Do
08.00 - 12.30
Regelmässig Jeden 1. Sa
10.00 - 12.00
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Sa/ So
01.09.02.09.
Zeit
Jusporiege Aktivriege, Damenriege
Jugendsporttag Turn-, Spiel- u. Staffettentag Deutweg
Sportanlage Deutweg, Winterthur
Sa/ So
08.09. 09.09.
STV
Schweizermeisterschaften Vereinsturnen
Wettkampfanlage
Do
13.09.
Samariterverein
Vortrag zum Thema «Patientenverfügung»
Gemeindesaal
Fr So
14.09. 16.09.
Männerriege
Jubiläums-Turnfahrt
Südtirol
Sa So
15.09. 16.09.
Damenriege
Turnfahrt
Sa Sa
15.09. 22.09.
Brigitta Junker
Seniorenferien in Lenk
Fr
21.09.
Gemeinderat
Neuzuzügerfeier
Fr
21.09.
20.15
Kulturkommission
KKB-Jubiläums-Jazzkonzert mit zwei Konzertflügeln
Mehrzwecksaal Schulanlage
Sa
22.09.
09.30 - 10.00 10.00 - 11.00
Bibliothek
Buchstart für die ganz Kleinen Bibliotheksvorstellung für Kinder ab 3 Jahren u. Eltern
Bibliothek
Sa
22.09.
10.00 - 17.00
Schiessverein
End- und Wyberschiessen
Schützenhaus
Sa
22.09.
13.00
Gemeinde/ Jugendsportriege
Papier- und Kartonsammlung
Sa
22.09.
18.00 - 24.00
Samariterverein
Raclette-Abend und Absenden der Schiessvereine vom End- und Wyberschiessen
Gemeindesaal
Sa
22.09.
09.00 - 11.00
Kinderkleider- und Spielwarenbörse, Kinderflohmarkt und Bibliothekverkauf
Gemeindesaal
19.30
Hotel Kreuz, Lenk Infos: B. Junker, Eich 7, Brütten
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Veranstaltungen
46
Dorf-Blitz
08/2012
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mo
19.30 - 21.00
Turnverein Brü
Frauenriege
Turnhalle Chapf
Jeden Di
ab 12.00
Altersforum Brü
Mittagstisch Seniorinnen und Senioren
Gemeindesaal
Jeden Di
14.00 - 15.00
Altersforum Brü
Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner
Gemeindesaal
Jeden Di
16.30 - 17.30
Turnverein Brü
KiTu (Turnen für Kindergartenkinder)
Turnhalle Chapf, Tina Huber 052 345 08 85, hubschu@gmx.ch
Jeden Di
18.00 - 19.30
Turnverein Brü
Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Di und Fr
19.30 - 21.45 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi
18.15 - 19.30 18.15 - 19.45
Turnverein Brü
Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Jeden Mi und Fr
20.00 - 21.30 20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Damenriege (Damen ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Jeden Do
20.00 - 21.45
Turnverein Brü
Männerriege
Turnhalle Chapf
Jeden 2. Do
20.00
Samariterverein
Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm
Schulhaus Chapf
Jeden 2. + 4. Do
09.30 - 11.00
MuKi-Team
MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen
Dachraum Gemeindezentrum
Jeden letzten Do
14.00 - 17.00
Altersforum Brü
Seniorinnen-Spielnachmittag
Gemeindesaal
Jeden 2. Fr
14.00 - 16.00
Jugendsekretariat Winterthur-Land
Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann
Gemeindesaal
Jeden Sa
14.00 - 17.00
Pfadi Nepomuk
Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Verein Spitex-Dienste Ba/Nü/Br
Nationaler Spitextag
Ort/Kontakt
Sa
01.09.
Sa
01.09.
09.00
Dorf-Chilbi: Herbstmarkt + Steichelzoo (9-13), Festwirtschaft (ab 12), div. Auftritte (17/19/abends), Ausstellung Ortsmuseum: «Es werde Licht» (11-17)
Hinterdorfstrasse, Infos siehe Inserat
So
02.09.
09.00
Dorf-Chilbi: Flohmarkt (9-17), Festwirtschaft (ab 9), 10.30 oek. Gottesdienst, Chilbi (ab 14), Museum (11-17), div. Auftritte
Hinterdorfstrasse, Infos siehe Inserat
17.00
Mo
03.09.
Mo
03.09.
Sa
08.09.
08.30 09.00 - 12.00
Sa
08.09.
Sa
08.09.
Sa/So
08.09. 09.09.
Sa/So
08.09. 09.09.
Do
13.09.
Dorf-Chilbi: Festwirtschaft, Chilbibetrieb
Hinterdorfstrasse, Infos siehe Inserat
Pol. Gemeinde
Begrüssung Neuzuzüger
Gemeindehausarena
Männerchor Nü Gem. Chor Ob/Bi
Bezirksgesangsfest
Eglisau Schulhaus Ebnet
Elternrat Ebnet/Sunnerain
Kinderkleiderbörse
Werkabteilung
Altpapiersammlung (Bereitstellung vor 8 Uhr)
Unihockeyclub Ba/Nü
Zürcher-Unterländer-Cup
Gem. Chor Ob/Bi
Vereinsreise «Rhein» von Eglisau bis Rheinfall
09.30
Nüeri-Netz
Morgenkafi mit Gipfeli
Im Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10
Naturschutz Ba/Nü (NBN Kids)
Besuch beim Imker Bruno Huber, Brütten
Bushaltestelle Hofacker, Brütten (www.nbn.ch)
Erlebnistag: Rad-Wander-Route «vo Puur zu Puur»
Bauernhöfe Fa. Menzi Nü, Fam. Welti Breite, Infos: www.vopuurzupuur.ch
09.00 - 18.15
Turnhalle Schulhaus Hatzenbühl, Nü
Sa
15.09.
14.00
So
16.09.
11.00 - 18.00
Sa
22.09.
18.30 - 21.00
Naturschutz Ba/Nü NBN
Fledermausexkursion für Erwachsene u. Kinder: «Unterwegs zum grossen Abendsegler»
PP Landi, Kreuzstrasse Bi (www.nbn.ch)
Fr
21.09.
20.15
Ref. Kirchgemeinde Ba/Nü
Herbstserenade
Kapelle Breite
Sa
29.09.
Nüeri-Netz
Tagesausflug zum Schloss Arenenberg
Infos: www.nueri-netz.ch
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag
Zeit
Nach Bedarf
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)
Gemeindehaus
Schulpflege Nü
Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm.: 044 836 80 83)
Gemeindehaus
Jeden Mi Jeden 2. Do Jeden Fr
Abwechselnd 17.00 – 21.00 19.00 - 24.00
Jugendtreff Authentic Jeannine Kummer 079 773 10 55
Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jugendtreff
Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88
Jeden Mo, Di, Do, Fr
11.30 - 14.00
Mittagstisch
Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82) ausser Schulferien
Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo Jeden Di
09.00 - 10.00 10.00 - 11.00
Muki-Turnen Bi
Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Nach Bedarf
4.2005
Dorf-Blitz
08/2012
10:00 Uhr Jeden MoSeite 1
15.15 - 17.00
Veranstaltungen Chrabbelgruppe Nü
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Mo
15.30 - 17.00
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk.-Tel. 044 836 53 93)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 - 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Jeden Di/Mi Jeden 1. Sa
Frauenverein Ob/Bi Frauenverein Nü/Br/Ha
10:00 Uhr
Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Ludothek Ping Pong BRUNNER PARTNER
Jeden Di · Sanitär · 18.00 - 19.30 Jugendriege Nü ung · Engineering Heizung · Service
005
Mütter + Väter mit Kleinkindern
47
Seite 1
H A UJugendriege S T E C H N I K
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 - 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi Jeden letzten Fr
19.00 - 23.00 19.00
Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder Musikveranstaltung
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27
Jeden 1. Mi 12.00 g · Engineering · Sanitär · Heizung · Service Jeden Mi 14.00 Jeden 2. + 4. Mi
Schulhaus Ob Rest. Bären
Kleinkindberatung ZH
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Frauenverein Ob/Bi
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info: Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21,)
Schulhaus Ob
Jeden Do
08.45 - 09.45
Frauenverein Ob/Bi
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)
Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 - 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming/Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Di/Mi/Do/Fr
14.00 - 16.00
Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. BRUNNER PARTNER Frauenverein Ob/Bi Eveline Bänziger, Tel.044 836 51 21) H A U S T E C H N I K Nüeri-Netz Jassnachmittag
Jeden Do
09.00 - 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 - 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 - 22.00
Männerchor Nü
Proben/Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Andere Gemeinden
Einmalige Anlässe Datum/Tag
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mi
14.30
Regionaler Seniorinnen- und Seniorenverband Winterthur
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)
Jeden 2. Mi
14.00 - 17.30
Kulturkommission Kloten
Tanznachmittag für ältere Menschen
Stadtsaal Kloten
Elektrovelo Test-Center
FürSie Sie- Für Sanitär und Sanitär und Service Service Brunner Partner AG Haustechnik · info@brunnerpartner.ch · www.brunnerpartner.ch Brunner Partner AG info@brunnerpartner.ch Neue Winterthurerstrasse 20 Haustechnik · 8305 Dietlikon · Tel. 01 835 30 30 · Fax 01 835· www.brunnerpartner.ch 30 31 Plattenstrasse 14 · 8032 Zürich 01 251 59 82 · ·Fax 5130 11 30 · Fax 01 835 30 31 Neue Winterthurerstrasse 20 ··Tel. 8305 Dietlikon Tel.0101251 835
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Treffpunkt
48
Dorf-Blitz
08/2012
kontaktwelt
internet kontaktwelt internet
multiplayer-minispiele
Auch in diesem Sommer gibt es wieder so manchen Regentag, an dem man sich irgendwie die Zeit totschlagen muss. Zudem grassiert auch die Sommergrippe, die für mehrere Tage ans Bett fesseln kann. In beiden Fällen ist Abwechslung und Unterhaltung nötig. Wer des Fernsehens überdrüssig ist, kann der Seite «omgpop.com» einen Besuch abstatten. Hier gibt es etwa 50 Onlineminispiele, bei denen man gegen menschliche Gegner antreten kann. Das führt dazu, dass der Spielspass lange erhalten bleibt, denn gegen den Computer zu spielen verliert irgendwann den Reiz. Bei den Spielen handelt es sich teilweise um Eigenkreationen, teilweise aber auch um Klassiker wie «Schiffe versenken», «Vier gewinnt» oder Wettpuzzeln.
www.omgpop.com
internet-speicher
Da es überaus praktisch ist, Daten übers Internet zu teilen oder zu sichern, finden sich solche Angebote in rauen Mengen. Einige sind kostenpflichtig, die Meisten aber für die Datenmengen, mit denen der Normalbürger im Alltag hantiert, gratis. Einer der vielen Schweizer Anbieter ist «mydrive.ch», der eine sichere und schnelle Onlinedatenablage bietet. Nach der Anmeldung können Dateien hochgeladen und in Ordnern organisiert werden. Für den Fall, dass man Daten mit anderen teilen will, kann ein Gast-Account erstellt werden, mit dem sie auf vordefinierte Ordner Zugriff haben. Wem der kostenlose Grundspeicherplatz nicht ausreicht, kann ab einem Franken pro Monat mehr dazukaufen.
inserat-tummelplatz
www.mydrive.ch
Mit dem Aufkommen des Internets sind Zeitungsinserate immer unüblicher geworden. Bis auf Todesanzeigen sind die Inseratezahlen mehrheitlich geschrumpft, und das ist nicht verwunderlich: Das «www» macht sowohl das Inserieren als auch das Suchen nach Anzeigen viel einfacher. Zudem sind die Internetdienste günstiger, schneller und erreichen mehr Leute. Auf «tutti.ch» ist das Aufgeben von Inseraten sogar ganz gratis. Jedes Angebot muss in Kategorien eingeteilt, mit einem Titel versehen und beschrieben werden. Das ermöglicht die gezielte Suche nach Anzeigen, von denen angeblich mehr als 200 000 online stehen. Auch wenn man weder inserieren will noch auf der Suche nach etwas ist, ein Besuch lohnt sich, denn vom Einfamilienhaus über amüsante Dienstleistungen bis hin zu Antiquitäten und Kunst wird alles angeboten.
www.tutti.ch
foto-facebook
«instagram.com» ist eine «Social Media»-Plattform, die sich momentan hoher Beliebtheit erfreut. Das Prinzip ist einfach und knüpft an die Smartphone-Fotos an, die in rauen Mengen fabriziert werden. Mit einer «App» lassen sich durch eine integrierte Kamerafunktion Bilder schiessen, die anschliessend bearbeitet und geteilt werden können. Die Bilder können nun von allen «instagram»Freunden angesehen, «geliked» und kommentiert werden. Die ganzen Inhalte lassen sich aber auch auf der zugehörigen Internetseite ansehen, und auch die Bilder der Digitalkamera können so verbreitet werden. Auch für eingefleischte Facebook-Nutzer ist «instagram» nützlich: Sämtliche Bilder können dort gleich mitgepostet werden.
leckere rezepte
www.instagram.com
Im Datendschungel des Internets verbergen sich natürlich unzählige Rezeptperlen, mit denen sich exquisite Köstlichkeiten zaubern lassen. Das Problem besteht darin, diese auch zu finden. Ein guter Ausgangspunkt ist die Internetseite des Schweizer Kochmagazins «Annemarie Wildeisen›s KOCHEN», auf der über 4700 bereits veröffentlichte Rezepte gesammelt sind. Natürlich hat man auch hier noch die berüchtigte Qual der Wahl, doch attraktive Fotografien und die Einteilung in Unterkategorien wie «Schnell & einfach», «Ohne Fleisch» oder «Steamertauglich» erleichtern die Auswahl. Ausserdem kann man die Gerichte nach ihrer Hauptzutat ordnen lassen. So lässt sich schnell ein Rezept finden, das beispielsweise Kartoffeln auf eine ungekannte und kreative Art und Weise kombiniert.
www.wildeisen.ch
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www