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Dorf-Blitz April 2017

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Nr. 04 27.04.2017

Im Ăœberblick

Zusammenarbeit der drei Kirchgemeinden wird intensiv geprĂźft

Asylaufgaben bewältigen

Kirchliche Brautschau Die drei Kirchgemeinden Bassersdorf-Nßrensdorf, Brßtten und Lindau haben gemeinsam den Weg beschritten, die vom Kirchenrat geforderte Zusammenlegung KirchGemeindePlus umzusetzen. Arbeitsgruppen beschäftigen sich zurzeit mit der Analyse der drei Kirchgemeinden und ihren Angeboten. Einig sind sich alle, dass ein Mehrwert fßr die Kirchgemeindemitglieder resultieren muss.

Der Einsatz von Asylsuchenden an der Fasnacht fßr Auf- und Abbauarbeiten fanden positives Echo in Bassersdorf. Asylkoordinatorin Gabriele Bauer erzählt ßber ihre Aufgaben und wie sie den Asylsuchenden helfen kann. Seiten 4 / 5

Bassersdorfer BÜÜgg Trotz Unmut eines Bassersdorfers und grossem Abklärungsaufwand fßr die Gemeinde und den BÜÜggIngenieur, ging das Bassersdorfer Sechseläuten mit Knall und GebÜller ßber die Runde. Seite 12

KĂźrzeste Versammlung Die Strassenprojekte, die an der Gemeindeversammlung traktandiert waren, wurden in knapp 40 Minuten behandelt. Mehr interessierte der ZentrumsplanungsSeite 23 Wettbewerb.

von Susanne Gutknecht Der Kirchenrat hat mit seiner Ankßndigung 2013, dass die Kirchgemeinden Anstrengungen unternehmen mßssen, um zu grÜsseren Kirchgemeinden zu fusionieren, den Kirchenpflegen eine grosse Aufgabe aufgebßrdet. Aus 174 Kirchgemeinden sollen deren 39 werden bis ins Jahr 2023. Kirchenratspräsident Michel Mßller hat die Probleme der Kirche in einem Interview zusammengefasst: Wir mßssen dem Mitgliederschwund begegnen und uns der Vielfalt von Lebensformen zuwenden. Das sei ein gegenläufiger Prozess: Einerseits mßsse man investieren, um Mitglieder zu gewinnen und zu halten, andererseits jedoch sparen, da auch bei der Kirche die finanziellen Polster am

Schrumpfen seien. ÂŤDies erfordert gemeinsames Denken fĂźr die Kirche und gemeinsame Verantwortung fĂźr die Weiterentwicklung der Kirche.Âť Und schloss, dass gemeinsames Anpacken Mut mache. Die Kirche hat bemerkt, dass ihre Organisationsstrukturen nicht mehr den wahren Begebenheiten entsprechen und sie sich diese nicht mehr leisten kann. Ein Wandel in eine neue kirchliche Zukunft wird mit dem Projekt ÂŤKirchGemeindePlusÂť eingeleitet.

Reform unbestritten Viele Kirchgemeinden kĂśnnen diesen Aufruf verstehen und nachempfinden, die geforderte Umsetzung und vor allem die Vorgaben und das Tempo, das der Kirchenrat anschlug, stiess jedoch

nicht auf grosse Gegenliebe. So war die geforderte GemeindegrÜsse von 5000 Mitgliedern fßr die kleineren Kirchgemeinden ein grosser Stolperstein und fßr viele kaum umsetzbar. Der Druck, mÜglichst bald neue Organisationsstrukturen zu schaffen, fÜrderte auf der anderen Seite auch den Ruf nach den Zielen der Kirchen. Die Kirche soll weiterhin den Wunsch nach Nähe und Vertrautheit bei ihren Mitgliedern erfßllen kÜnnen. Auf der anderen Seite mßsse eine Kirchgemeinde so gross sein, dass sie aus eigener Kraft eine kirchliche Grundversorgung sicherstellen kÜnne, sagte Michel Mßller. Der Dialog ging so weit, dass sich Ende 2016 eine Arbeitsgruppe Kirche fßr alle mit einem Manifest an die Öffentlichkeit wandte. Sie stellen den eigentlichen Reformprozess, der mit KirchGemeindePlus angestossen wurde, nicht in Abrede, fordern jedoch eine weiterfßhrende Diskussion ßber die Ziele Fortsetzung auf Seite 2

Wärmeverbund geplatzt Die Pläne fßr einen Wärmeverbund in Nßrensdorf waren ambitioniert und sind jetzt auf Eis gelegt. Zu wenig Grossabnehmer gefährdeten das Projekt. Jetzt wird nach Alternativen gesucht. Seite 33

Themen aus den Gemeinden Bassersdorf BrĂźtten NĂźrensdorf

ab Seite 7 ab Seite 19 ab Seite 24

Mit dem Projekt KirchGemeindePlus kÜnnte auch fßr die Gotteshäuser, wie hier in Brßtten, vielleicht eine neue Nutzung angedacht werden. (sg)


Thema des Monats

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Spitze Feder che. Damit kann sie weiterhin an meinem Leben teilhaben und es gibt ihr etwas Abwechslung in den Alltag.

Marianne Flotron Vor einigen Monaten zog meine Mutter in ein Altersheim. Aus Erfahrung wusste ich, dass die Atmosphäre dort anders sein würde als im «alten» Leben. So besuche ich sie jede Wo-

und Aufgaben der Landeskirche. «… aus der Überzeugung, dass sich die Reform darauf ausrichten muss und nicht auf die strukturelle Ebene beschränkt bleiben darf.»

«Wir wagen es» Mit den Aufgaben der Kirche – nicht zuletzt mit der genannten kirchlichen Grundversorgung – befassen sich intensiv auch die drei Kirchgemeinden Bassersdorf-Nürensdorf, Brütten und Lindau. Nachdem alle drei Kirchenpflegen vor allem im letzten Jahr verschiedene mögliche Szenarien geprüft hatten, kam man anfangs 2017 nun überein: «Wir wagen es.» Die Ent-

Chefredaktion · Annamaria Ress Dorf-Blitz Stationsstrasse 60 8606 Nänikon Telefon 044 940 85 94 Natel 079 258 55 79 E-Mail redaktion@dorfblitz.ch Sekretariat: Inserate | Allgemeines · Daniela Melcher Breitistrasse 66 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 30 60 Fax 044 836 30 67 E-Mail inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten Montag 8 bis 16 Uhr PC 87-42299-8

Das weckt nun auch Erinnerungen. Besuchten wir meine Grossmutter im Altersheim, sassen alle Bewohner einzeln an einem Tisch und es war totenstill – Gespräche gab es keine. Diese Anonymität war erschreckend. Doch welche Überraschung im Altersheim meiner Mutter! Es herrscht eine lebhafte Atmosphäre, die Bewohner tauschen sich aus, man nimmt Anteil am Leben des anderen. Auch Besucher werden sofort miteinbezogen und die älteren Bewohner interessieren sich für mich und mein Leben. Warte ich zusammen mit den Bewohnern auf einen Aufzug, wird sichergestellt, dass

scheide seien nicht in allen Kirchgemeinden gleich schnell gefallen, aber am Ende doch klar. Für Brütten und Lindau war die «Brautschau», wie sie Brüttens Kirchenpräsident Martin Egli gerne nennt, schon früh angegangen worden und erste Sondierungsgespräche fanden mit den umliegenden Gemeinden bereits früh statt. Für Brütten war klar, dass eine Zusammenarbeit im eigenen Bezirk, also Richtung Winterthur, wenig Sinn machte. So hat Egli die Fühler Richtung Lindau ausgestreckt, die ebenfalls nicht abgeneigt waren und den Kreis weiterer Partner auf Effretikon-Illnau und BassersdorfNürensdorf erweiterte. Erste Gespräche erfolgten im Herbst 2015.

die in den oberen Etagen wohnhaften Bewohner zuerst einsteigen – man ist gut organisiert. Sind alle drin, wird gelacht und Pläne geschmiedet für den nächsten Ausflug in die Stadt. Man nimmt Rücksicht auf jene, die mit Einschränkungen zurechtkommen müssen und sucht Lösungen, wie sie trotzdem an den Aktivitäten teilnehmen können. Das zeigt mir, wie wichtig der persönliche Kontakt zwischen uns Menschen ist. Und es sträuben sich mir die Haare, wenn ich per Post informiert werde, dass meine Hausbank ihre Filiale je nach Wochentag nur noch halbtags geöffnet hat. Als Begründung geben sie an, die meisten Transaktionen würden online abgewickelt

Als dann im November 2015 die Synode vom Kirchenrat mehr Informationen verlangte und Zweifel an der Variante «Fusion» aufkamen, wurde dem Kirchenrat beschieden, nochmals über die Bücher zu gehen und 2016 der Synode, dem landeskirchlichen Parlament, einen bereinigten Bericht vorzulegen. Offenbar hatte auch der Kirchenrat zwischenzeitlich bemerkt, dass die anvisierten Ziele sehr ambitiös und zu wenig klar kommuniziert worden waren. Am Ende präsentierte der Kirchenrat sechs Varianten einer möglichen Zusammenarbeit der Kirchgemeinden. Der Kirchenrat blieb zwar bei seiner Auslegung, dass eine Fusion die beste

werden. «Hallo» – meine Mutter hat keinen E-Banking-Zugang. In den Grossmärkten wird immer mehr das Selfscanning eingeführt und Personal an den Kassen abgebaut. Die Post schliesst munter die in ihren Augen unrentablen Poststellen und zwingt die Kundschaft, in unpersönliche Grossfilialen zu fahren. Ich frage mich: Wo bleibt da der zwischenmenschliche Faktor? Ich lerne von den Altersheim-Bewohnern und spreche wieder vermehrt fremde Menschen an. Deren Reaktion bestätigt mir, dass auch sie nach wie vor einen persönlichen Kontakt jenem der Social Media-Kontakte vorziehen – «Leute, lasst uns mehr reden miteinander!» Marianne Flotron

Variante sei, ermöglichte aber noch weitere Formen: • • • • • •

Zweckverband Anschlussvertrag Interkommunale Anstalt Juristische Person Fusion Zusammenarbeitsvertrag

Absage an Hardwald Die Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf hatte neben der Variante Brütten-Lindau auch noch die Alternative, mit dem Konglomerat «Kirchgemeinde Hardwald» zu liebäugeln. Darin sollen alle Kirchgemeinden rund

IMPRESSUM

Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf

Produktionsleitung · Annamaria Ress | Susanne Gutknecht

Webmaster · Reto Hoffmann

Redaktion · Nadja Bächi · Susanne Beck · Urs Burger · Tim Ehrensperger · Marianne Flotron · Susanne Gutknecht · Reto Hoffmann · Tobias Jäger · Kevin Knecht · Sandra Lanz · Daniela Melcher · Philipp Rahm · Annamaria Ress · Rosmarie Schmid · Astrid Steinbach

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Produktion · Zehnder Print AG Hubstrasse 60 9500 Wil SG Telefon 071 913 47 68 E-Mail dorfblitz@zehnder.ch Internet www.zehnder.ch

Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. www.dorfblitz.ch Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Mai 2017.

Auflage 22. Jahrgang | 9300 Exemplare Abonnement, exkl. MwSt. Jahresabonnement Fr. 54.– Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate jeweils spätestens 10 Tage vor Erscheinen.

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Thema des Monats

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In diesem Modell ist die heutige Situation aufgezeigt. Jede Kirchgemeinde hat eine Kirchenpflege, ein Sekretariat und Pfarrpersonal. (zvg)

Der Kirchenrat sieht eine Zusammenlegung auch beim Personal der Kirchgemeinden nach dem Fusionsprojekt vor. (zvg)

um den Hardwald zusammengeschlossen werden, also Kloten, Opfikon, Wallisellen, Dietlikon, WangenBrüttisellen und eben BassersdorfNürensdorf. Im Januar 2017 hat die Kirchenpflege Bassersdorf-Nürensdorf nun entschieden, dort auszutreten und den Weg mit Brütten und Lindau anzupacken. Kirchenpflegepräsidentin Vreni Hofmann sagt dazu: «Die Kulturen der verschiedenen Kirchgemeinden sind zu verschieden. Während wir am Sparen sind, sind andere Kirchgemeinden finanziell wesentlich bessergestellt. Zudem ist der Hardwald ein Riesengebilde, da fühlen wir uns nicht richtig wohl darin.» Auch andere Hardwald-Kirchgemeinden gehen eigene Wege und haben dem Hardwald-Projekt eine Absage erteilt.

mit Roundabout, dem StreetdanceNetzwerk. Bassersdorf-Nürensdorf hat ebenfalls schon in Einzelfällen für den Unterricht eines Kindes in Brütten um Hilfe ersucht. Gudrun Mandic dazu: «Es gibt sicher viele Felder, bei denen wir alle drei froh sind, ein ergänzendes Angebot bieten zu können. Zum Beispiel haben wir in Lindau noch nicht so viel Zeit für eine Vertiefung der Altersarbeit gehabt. Hier ist Bassersdorf-Nürensdorf bereits sehr weit.» So habe man darüber gesprochen, die Seniorenreisen zu öffnen für alle drei Gemeinden. Oder der BildWort-Klang-Gottesdienst von Pfarrer Leonhard Jost sei über die Grenzen Brüttens hinaus beliebt und werde auch von Lindauern besucht, ebenso das Kurrendesingen, bei dem Brüttener mitgesungen hätten.

Mehrwert erwartet

Auch hier sind sich die drei Kirchenpflegepräsidenten einig, die Zusammenarbeit muss sich entwickeln. Vreni Hofmann dazu: «Wir haben alle unsere Erfahrungen gemacht und wissen, dass Erwachsenenbildung problemloser regional organisiert werden kann gegenüber einem Angebot mit kleinen Kindern, die nicht mobil sind.» So müsse sich weisen, welche Anlässe man kopieren könne über die Gemeinden hinweg und sich an verschiedenen Orten durchführen lassen, so Mandic. So könne man auch den Aufwand geringer halten. «Warum soll ein Pfarrer, der für eine gute Predigt viel Lob geerntet hat, diese nicht auch in einer anderen Gemeinde halten?» Mandic sieht bei den Pfarrpersonen einzig das Problem, dass viele Kirchengänger einen Lieblingspfarrer haben, dessen Predigten sie besuchen. «Hier gilt es, die Pfarrpersonen bekannter zu machen und diese Hemmschwelle abzubauen.» Grundsätzlich seien gut besuchte Angebote mit mehreren Personen für alle ein besseres Erlebnis.

Am meisten Kopfzerbrechen bereitet den Kirchenpflegepräsidenten die Wahlen 2018. Dort werden allenfalls neue Personen gewählt, die von einer abtretenden Person auch Aufgaben übernehmen sollte. «Schaffen wir es, trotz neuer Personen auch die Kontinuität im Prozess zu gewährleisten», stellt sich Vreni Hofmann die Frage. Gudrun Mandic doppelt nach: «Nicht jeder ist vielleicht bereit, mit demselben Willen einen solchen Prozess zu begleiten.» Für beide vom Tisch ist der Zeitpunkt 2018 für eine definitive Abstimmung des Paketes von den Kirchenmitgliedern, obwohl Martin Egli das im «Chilefäischter» in Aussicht gestellt hat. «Das ist doch sehr sportlich», meint Mandic. «Die nehmen uns auch 2030 noch», erklärt Vreni Hofmann trocken. «Wir können uns nicht einfach so schnell wieder trennen wie dies manchmal in der Wirtschaft bei Firmen vorgelebt wird. Wir denken hier für einen langen Zeithorizont.» Für sie gelte darum das Sprichwort: «Drum prüfe, wer sich ewig bindet!» ◾

Arbeitsgruppen gebildet Mittlerweile habe die drei Gemeinden das Eisen geschmiedet, so lange es heiss ist und mit einer Steuergruppe ein Gremium gebildet, dass den Prozess angepackt hat. In einem ersten Schritt werden im Detail nun Wünsche der Kirchgemeinden aufgenommen und die Varianten der Zusammenarbeit geprüft. «Wir müssen zusehen, dass wir miteinander arbeiten können auf mehreren Ebenen. Dafür wollen wir uns Zeit geben, das Ganze sehr genau analysieren und nicht zu forsch vorgehen. Das hat bei anderen Fusionen zu Problemen geführt», erklärt Hofmann. Auch Gudrun Mandic, Kirchenpflegepräsidentin von Lindau, sieht es ähnlich: «Bei einem so umfassenden Projekt ist es wichtig, dass alle mit bauen und mitdenken und wir nicht von oben herab einfach etwas bestimmen.» So spricht auch Vreni Hofmann von einem «sachten Sondieren» bei der Basis, wie mögliche Varianten wie Kanzeltausch, Projekte bei der Seniorenarbeit oder im Bereich

Musik über alle drei Gemeinden hinweg ankommen. Gudrun Mandic hat per E-Mail bereits Rückmeldungen erhalten. «Die Leute freuen sich, dass etwas geht und machen uns Mut, neue Ideen zu entwickeln.» Sie empfindet den Anfang der Zusammenarbeit als sehr vielversprechend. «KirchGemeindePlus» betrifft uns alle gleich, niemand ist finanziell massiv bessergestellt als andere und der Steuerfuss ist bei allen ähnlich.» Das sei eine gute Grundlage, um sich jetzt an die Details zu wagen.

Ohren offen halten Auf der Homepage «KirchGemeindePlus» werden den Kirchgemeinden verschiedenste Hilfsmittel und Prozesspapiere angeboten sowie auch Personen als Projektbegleiter vorgestellt. Hofmann dazu: «Wir haben in unseren Kirchgemeinden selber bereits Personen, deren Wissen wir für die Projekte einsetzen können.» Vielleicht gäbe es dann für den einen oder anderen Bereich noch Bedarf, das sehe man sicher. Mandic ergänzt: «Wir hören uns natürlich immer auch um, welche Erfahrungen andere Kirchgemeinden bei der Umsetzung gemacht haben und wie sie Themen lösen. Diese Erfahrungen machen wir uns zunutze. So tönt es zum Beispiel spannend, dass eine Gruppe einen gemeinsamen Kirchgemeindeschreiber eingesetzt hat analog der politischen Gemeinde.» Solche Erfahrungswerte seien hilfreich und alle hätten die Ohren offen.

Kein Neuland betreten Völliges Neuland betreten alle drei Kirchgemeinden nicht. So gibt es eine ungezwungene Zusammenarbeit bereits seit einigen Jahren. Zum Beispiel der Kanzeltausch von Lindau und Brütten, oder bei der Mädchenarbeit

Wichtig ist allen – es muss in all diesen Reformideen und Gedanken ein «Plus» resultieren für die Kirchgemeindemitglieder. Vreni Hofmann sagt klar: «Es muss etwas dazukommen! Dazu müssen wir visionär denken und uns die Ziele hochstecken.» Das «Plus» für die am Prozess Beteiligten scheint auch emotional ein wichtiger Faktor zu sein. Denn für alle Personen ist ein deutlich höherer Arbeitsaufwand zu erwarten in den nächsten Monaten, wenn nicht Jahren. Bei einigen wird es mit Sitzungsgeldern abgegolten, bei anderen ist es «christliche Nächstenliebe», wie Vreni Hofmann lachend sagt.

Klippe Behördenwahl


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Monatsinterview

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Asylaufgaben bewältigen ist eine lehrreiche Herausforderung

Heimatlosen eine gute Zukunft ermöglichen Gabriele Bauer fühlt sich in ihrem Arbeitsumfeld am Karl-HüginPlatz ausserordentlich wohl. Den Namen kennt die 50-Jährige gut, war es doch ihr Urgrossvater, der sich als Künstler einen Namen machte. Die Winterthurerin, die in Bassersdorf aufgewachsen ist, ist seit April 2016 die Ansprechpartnerin für Asylsuchende. von Susanne Beck Sie sind in Bassersdorf aufgewachsen und haben auch Ihre Schulzeit hier verbracht. Ist Ihre Verbundenheit zu dieser Gemeinde immer präsent geblieben? Ich kenne noch so viele Leute hier aus meiner Jugendzeit. Bassersdorf hat sich recht stark äusserlich verändert, aber ich fühle mich hier sehr wohl. Dadurch, dass ich all die Jahrzehnte den Kontakt zu einigen Bassersdorfern behalten habe, ist es für mich angenehm, für die Gemeinde zu arbeiten. Was haben Sie ursprünglich gelernt? Und in welchem Bereich haben Sie bis vor dieser Herausforderung gearbeitet? Ich hatte mich als Pflegefachfrau ausbilden lassen und 25 Jahre auf dem Beruf gearbeitet. Seit 2009 bin ich im Asylwesen tätig. Es macht mir noch immer grosse Freude, mich den gestellten Herausforderungen anzunehmen. Die Asyl-Organisation Zürich war für mich ein guter Ort, um vielfältige Erfahrungen zu sammeln, die mir hier sehr helfen. Was machen Sie genau in Ihrer Funktion? Wir sind für die Unterbringung, Unterstützung und Betreuung der Flüchtlinge und Asylsuchenden zuständig. Durch die dezentrale Unterbringung der Asylsuchenden, das heisst in Wohnungen verteilt auf das ganze Gemeindegebiet, und weil die Menschen über einen längeren Zeitraum bei uns aufgenommen werden, sind die Situationen nicht so tragisch wie bei grossen Flüchtlingszentren. Wir haben persönlichen Kontakt zu diesen Menschen in Not, wir kennen sie mit der Zeit doch recht gut.

Einen wichtigen Schritt haben die beiden bewältigt, Gabriele Bauer und Sayed Ali Shah Abedi. (Fotos: Susanne Beck)

Wie vielen Asylsuchenden geben Sie zurzeit die Möglichkeit zur Integration? Es sind 0,7 Prozent der Bevölkerung der Gemeinde Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene, ein recht kleiner Anteil meiner Meinung nach. Anfang 2016 mussten neue Unterkunftsplätze geschaffen werden, da zu diesem Zeitpunkt das Aufnahmekontingent von 0,5 Prozent auf 0,7 Prozent erhöht wurde. Zurzeit sind es 80 Personen, für die wir uns einsetzen. Dies entspricht nun dem Verteilerschlüssel des Kanton Zürichs. Der Schlüssel wird immer wieder der aktuellen Situation angepasst. In persönlichen Beratungen werden ihnen Integrationsangebote erklärt. Die wirtschaftliche Hilfe ist bestimmt ein wichtiger Beitrag, doch für mich ist es wichtiger, den Hilfesuchenden eine Tagesstruktur aufzuzeigen, sinnvolle Beschäftigungsprogramme zu finden und sie bei der Alltagsbewältigung zu unterstützen. Wie erleben Sie die Vielseitigkeit der verschiedenen Kulturen, hat sie Ihr Leben beeinflusst?

Mein Job ist für mich noch immer spannend, herausfordernd und bereichernd. Es hat sich auch einiges verändert in den letzten Jahren, so fliessen Veränderungen und Anpassungen an neue politische Lagen mit ein. Wenn es Menschen aus einem Kriegsgebiet gelingt, in der Schweiz Fuss zu fassen, sich zu integrieren und für den eigenen Lebensunterhalt selber zu sorgen, so haben wir einen guten Teil dazu beigetragen. Unser Ziel bleibt, diese Menschen zur Selbständigkeit zu führen.

Doch für mich ist es wichtig, eine Tagesstruktur aufzuzeigen Sprachlich ist es eine Herausforderung, sich mit den Menschen aus fremden Ländern zu unterhalten. Gibt es dafür Hilfeleistungen, allenfalls Dolmetscher? Nein, offizielle Dolmetscher werden für den Normalfall nicht gebraucht, das ist ja schliesslich auch eine Kostenfrage. Es gibt zum Teil Freiwillige, die uns ihre Dienste anbieten, damit die Verständigung einfacher

wird. Verschiedene ÜbersetzungsTools auf den Smartphones, wie es ja auch Sayed Ali Shah Abedi bei Ihren Fragen benutzt hat, als er das eine oder andere Wort nicht verstand, sind ebenfalls hilfreich. Je besser man sein Gegenüber kennt, um so einfacher wird die Verständigung.

Je besser man sein Gegenüber kennt, umso einfacher wird die Verständigung Sie bekommen recht grosse Hilfe von der katholischen Kirche. Wie wichtig ist das für Sie? Gerade für Frauen, die bei uns aufgenommen wurden, ist die kirchliche Hilfe eine grosse Entlastung. Von der katholischen Kirche erhalten wir sehr viel Entgegenkommen und Hilfe. Sie bieten Hand in vielen Bereichen wie sportliche Betätigungen oder soziale Integration. Auch Wohnraum haben sie angeboten. Zudem geben sie zweimal pro Woche den weiblichen Flüchtlingen spezielle Deutschkurse und auch Integrationshilfe. So wird gewährleistet,


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dass die Kinder die Kindergärten und Schulen besuchen. Die schweizerische Tagesstruktur wird so für sie zum Alltag. Gerade auch für die Kinder ist es wichtig, dass sie mit Freude leben und lernen können, wie eben auch singen und spielen. Sie haben auch schon mit anderen Gemeinden nach Lösungen gesucht. Wie gestaltet sich diese Zusammenarbeit? Wir tauschen uns aus, wir helfen uns aus. Weil ja Bassersdorf erst genügend Plätze suchen musste, um die zugewiesenen Menschen unterbringen zu können, hat sich zum Beispiel auch Kloten vorübergehend angeboten, uns Hilfe zu leisten. Sie stellten einigen Asylsuchenden Unterschlupf zur Verfügung, bis sie alle in Bassersdorf ihr vorübergehendes Zuhause erhielten. Wie ist der Kontakt mit den anderen Ämtern im Gemeindehaus? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit? Mit der Einwohnerkontrolle tauschen wir uns ja aus bürokratischen Gründen immer wieder aus, das ist beinahe Routine. Auch mit der Gemeindepolizei haben wir eine gute Gesprächskultur. Eine ihrer Aufgaben ist es zum Beispiel, die Unterkünfte der untergebrachten Personen zu kontrollieren, damit sich keine sogenannten «Fremdschläfer» dort aufhalten.

Monatsinterview Integration ist nicht nur ein Schlagwort. Für die Fasnacht wurden Asylsuchende dem Fasnachtskomitee zum Aufstellen und für das Abbauen anvertraut. Wie kam es dazu? Rolf Zemp, der Obernarr des Fakoba, und ich gingen zusammen zur Schule, daher gestaltete sich die Kontaktaufnahme recht einfach, als die Frage auftauchte, ob Asylsuchende beim Auf- und Abbau mithelfen könnten.

Die Männer haben sich über diese Aufgabe gefreut Welche Rückmeldungen haben Sie erhalten? Oh, die Männer haben sich über diese Aufgabe gefreut. Der Kontakt zur Bevölkerung ist für sie so wichtig und die Wertschätzung, die sie dabei erfahren haben, hat ihre Lebensfreude gestärkt. Es kamen nur Lob und gute Rückmeldungen zu mir zurück. Es ist natürlich schon so, dass kritische Stimmen selten an mich gerichtet werden. Dies geschieht vielleicht eher an Stammtischen oder bei anderen Gelegenheiten, dass kritische Voten besprochen werden. Gibt es weitere Projekte dieser Art, damit sich die Asylsuchenden ein-

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Geburtsort Afghanistan Der bald 19-jährige Sayed Ali Shah Abedi fühlt sich sehr wohl in Bassersdorf, und seit März dieses Jahres hat er die Aufenthaltsbewilligung «F» bekommen. Ein Wermutstropfen bleibt bei ihm jedoch zurück: An solchen Einsätzen wie an der Fasnacht hat er von Gesetzes wegen keine Möglichkeit mehr, teilzunehmen. Die Freude über die Aufenthaltsbewilligung «F» strahlt in seinen Augen, wenn er darüber spricht. Das Leuchten verstärkt sich, wenn er daran denkt, dass sein grösster Wunsch, eine Lehre als Automechaniker zu erhalten, in Erfüllung gehen könnte. Eigenständigkeit und für sich selber den Lebensunterhalt zu bestreiten, das

bringen können? Dürfen wir diese Erfahrung hier wieder machen? Grundsätzlich steht dem nichts im Wege und ich würde mich freuen. Falls es weitere Anfragen dazu gibt, darf man sich sehr gerne bei mir melden. Es müssen natürlich die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Dem Gewerbe darf keine Arbeit weggenommen werden. Können Sie uns ein konkretes Beispiel dazu nennen? Es kann sich nicht einfach jemand

wäre für ihn ein glückliches Schicksal. Deutsch lernt er unter der Woche, zwei Stunden von Montag bis Freitag. Den Zugang zur Bevölkerung aus der Umgebung möchte er weiter so erleben, wie es sich beim Auf- und Abbau zum Narrenfest ergeben hat. Etwa zwei Mal im Jahr hat er Kontakt zu seiner Mutter. Zu seinem Vater hat er keinen Kontakt. Im alten katholischen Pfarreihaus hat der junge Mann wohl das kleinste Zimmer, doch es ist sein Reich, das ihm viel bedeutet. Hier richtig Wurzeln zu schlagen, ein kleines Rädchen in unserem Land zu werden, das wünscht er sich von Herzen. (sb)

die Arbeitskräfte aus dem Asylheim nehmen und sich dann seinen Garten aufräumen und pflegen lassen. Oder ein Restaurant kann sich nicht einfach eine Küchenhilfe besorgen. Auch als Reinigungskraft in einem Haushalt oder einer Firma wird es keine Möglichkeit geben. Damit wird auch eine Ausnutzung der Notlage der Menschen verhindert. Wir achten darauf, dass alle Ressourcen sorgfältig eingesetzt werden, keine Übervorteilung möglich wird. Den Kindern ermöglichen wir sehr gerne zum Beispiel das Fussballspielen oder auch die Möglichkeit, Flötenunterricht zu besuchen. Luxus wie Tennisstunden oder Reitunterricht können wir nicht unterstützen.

Luxus wie Tennisstunden oder Reitunterricht können wir nicht unterstützen Eine letzte Frage, wie gehen Ihre Familie und Ihre Freunde mit dem Thema Asyl um? Unser Sohn und unsere Tochter sind damit aufgewachsen, für sie ist das Alltag, ein Thema wie jedes andere auch. Und im Bekannten- und Freundeskreis ist es kein Dauerbrenner, darüber bin ich auch froh. Es ist einfach eine Bereicherung des Alltags. Beobachtet wird sie bei der Arbeit von der Büste ihres Urgrossvaters Karl Hügin.

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Im Mai aktuell:

Bassersdorf Dietlikon NĂźrensdorf Opfikon Wallisellen Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Einladung zur 1. Delegiertenversammlung 2017

14. Mai: Muttertag geÜffnet 11.00 – 15.00 Uhr

Datum: Donnerstag, 18. Mai 2017 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Feuerwehr- und Werkgebäude Ufmatten, Bassersdorf Traktanden 1. Begrßssung 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 29. September 2016 3. Mitteilungen des Zweckverbandes 4. Abnahme Jahresrechnung 2016 Bericht der Rechnungsprßfungskommission 5. Bericht des FÜrsters 6. Ersatzbeschaffung Forstschlepper, Kreditantrag 7. Verschiedenes 8. Termine

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Spargel & Bärlauch Herzlich willkommen im Frieden. Wir freuen uns auf Sie!

Die Versammlung ist Üffentlich. Zweckverband Forstrevier Hardwald Umgebung FRHU Der Präsident: Christian Pfaller

Der Sekretär: Andreas Frei

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Aus Behörde und Verwaltung GemeinderatsVerhandlungen – Die Erneuerungswahlen der kommunalen Behörden für die Amtsdauer 2018–2022 hat der Gemeinderat auf den 15. April 2018 festgesetzt. Gewählt werden Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde, Rechnungsprüfungskommission, Reformierte Kirchenpflege (Bassersdorf-Nürensdorf) sowie der Notar (Bassersdorf-Kloten-Nürensdorf). Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am 10. Juni 2018 erfolgen. – Die Kreditabrechnung für die im September 2016 bewilligten So-

fortmassnahmen für die Demenzstation im Altersheim Breiti wurde mit 48 006 Franken genehmigt. Die Abrechnung liegt 1281 Franken unter dem bewilligten Kredit. – Die verschiedenen Bauabrechnungen «Im Rietli» für Strassensanierung, Neubau Wasserleitung und Ersatz der Schachtabdeckungen wurden genehmigt. Während bei der Strassensanierung mit Minderkosten von 4230 Franken abgerechnet werden konnte, sind beim Leitungsersatz Mehrkosten von 4981 Franken zu verzeichnen. Beim Ersatz der Schachtabdeckungen betragen die Minderkosten 391 Franken.

Baubewilligung Es wurden folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

– BG-Nr. 2016-0071, Rudolf Ackeret, Bassersdorf, Neubau von zwei Wohnhäusern mit insgesamt vier Wohnungen und gemeinsamer

Tiefgarage, Rebhaldenstrasse, Kat.Nr. 2356 – BG-Nr. 2016-0072, Zehnder Generalbau AG Winterthur, Neubau Terrassenhaus mit vier Stufen und Garagenstufe, Brunnenstrasse, Kat.-Nr. 1391 – BG-Nr. 2016-0058, Vincenca und Pietro Di Cé, Bassersdorf, Abbruch bestehende Gebäude und Neubau von einem Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen und einem Doppeleinfamilienhaus mit gemeinsamer Tiefgarage Rigistrasse 2 und 4, Kat.-Nr. 796 und 797 Gemeinderat Bassersdorf

ARA-Exkursion: Millionen-Umbau im Fokus Wasser zählt zu den überlebenswichtigen Elementen und ist in der Schweiz im Überfluss vorhanden. Doch der Gewässerschutz ist anspruchsvoll. Rund 14,4 Millionen Franken werden derweil in die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Eich investiert, um diese unter anderem mit einem Ozonung-Reinigungsverfahren zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen aufzurüsten.

nisiert. Cornelia Kienle vom Oekotoxzentrum der Eawag, eines Forschungsinstituts im ETH-Bereich, referiert über die Wirkung von Schadstoffen aus Kläranlagen. Von der Fachstelle Pflanzenschutz vom Strickhof berichtet Georg Feichtinger über die Bemühungen der Landwirtschaft zugunsten der Umwelt im Bereich Gewässerschutz und den Einsatz von Pestiziden. Im Anschluss an die Veranstaltung offeriert die Ge-

meinde Getränke und Verpflegung vom Grill.

Umbauarbeiten im Zeitplan Die ARA Eich wird von den Verbandsgemeinden Lindau, Nürensdorf und Bassersdorf betrieben. Die Umbauarbeiten befinden sich im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen. Der Rohbau des neuen Ozonung-Be-

triebsgebäudes wird demnächst fertig gestellt sein. Die alte Anlage wurde bereits auf den neusten Stand der Technik aufgerüstet und der Verbindungskanal vom alten zum neuen Gebäude ist erstellt. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Besichtigung und erfahren sie mehr zum OzonungReinigungsverfahren, das im Januar 2018 in Betrieb genommen wird.

Führung und Vorträge Am 8. Juni findet um 19 Uhr eine öffentliche Führung durch die ARA Eich mit dem Klärmeister Patrick Sonderegger statt. Die Exkursion zum Thema «Gewässerschutz» wird von der Fachkommission Landwirtschaft und Naturschutz (FKLN) orga-

Die Fachkommission Landwirtschaft + Naturschutz Bassersdorf lädt herzlich ein zur Exkursion «Gewässerschutz» Herausforderungen, Auflagen, Konsequenzen Donnerstag, 8. Juni 2017, 19 bis 21 Uhr, bei der ARA Eich. Die ausgebaute ARA Eich erreicht einen hohen Standard hinsichtlich Gewässerschutz. (zvg)

Abteilung Bau + Werke


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Aus Behörde und Verwaltung

Frühlingserwachen auf dem Dorfplatz Seit 2015 ist der Dorfplatz ein wichtiger Bestandteil von Bassersdorf. Mittlerweile konnten erste Nutzungserfahrungen gesammelt werden. Gemeinderat Christian Pfaller und Patrik Baumgartner, Abteilungsleiter Bau + Werke, gaben Auskunft. Fasnacht, Chilbi, Chlaus- und Flohmarkt sind fest mit dem Dorfplatz verbunden. Einige Vereine und Institutionen nutzten die Möglichkeit, sich mit einer Ausstellung auf dem Dorfplatz einer breiten Öffentlich-

ten. Weitere Vereinspräsentationen auf dem Zentrumsplatz wären wünschenswert, ebenso ein wöchentlicher Markt für Produkte aus der Region.

keit vorzustellen. So präsentierte der Gewerbeverein während den Sommerferien die Branchen seiner Mitglieder mit bunten Blumenpalet-

Im Sommer wird der Brunnen gerne zur Abkühlung genutzt. Ob man barfuss durch das Becken geht oder sich gegenseitig anspritzt – beides wird rege gemacht. Die Wasserqualität wird regelmässig geprüft. Der eingebaute Belag auf dem Dorfplatz ist für Menschen mit Handicap gut begehbar.

Auf diesen Sommer hin prüft der Gemeinderat das Bevölkerungsanliegen nach zusätzlichen Sitzgelegenheiten und Bepflanzungen auf dem Platz. Unglaublich, aber wahr – der Brunnen wurde auch schon als Auto-Waschstrasse genutzt, dies trotz Verbotsschildern und der Tatsache, dass solches Tun dem Zweck eines solchen Wasserbeckens deutlich widerspricht. Roger Hardmeier Redaktionsteam «Informiert im Alter»

Tanz in den Mai Tag der offenen Tür im Altersheim Breiti Samstag, 6. Mai zwischen 11 bis 16 Uhr Das Altersheim Breiti bietet 56 älteren Menschen eine Wohn-/Lebensmöglichkeit und begleitet sie, unabhängig von gesundheitlichen Beeinträchtigungen, entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen ganzheitlich sowie professionell bis an ihr Lebensende. Unser Ziel ist es, am Samstag, 6. Mai, zwischen 11 und 16 Uhr der Bevölkerung von und um Bassersdorf unter dem Motto «Tanz in den Mai» unser Altersheim näher zu bringen und Ängste abzubauen. Um 13.30 und um 15.30 Uhr erhalten Besucher an einer Führung durch das Haus einen Einblick in unser Altersheim ….. wie und wo leben unsere Bewohnerinnen und Bewohner ….. wie gestalten sie ihre Freizeit ….. wie sieht das Pflegeangebot im Altersheim aus Zwischendurch können sich Besucher verpflegen, an den diversen Musik- und Tanzauf-

führungen erfreuen, an Marktständen Basteleien bestaunen und kaufen. Die Suchtpräventionsstelle wird vor Ort anhand eines Simulators zeigen, welche Auswirkungen Medikamente und Alkohol am Steuer haben. Es werden diverse Gratis-Gesundheitstests und für Kinder Attraktionen angeboten. Unser Rahmenprogramm sorgt für Stimmung:

11 Uhr Nico von Arx (Rock’n’Roll) 12 Uhr Worldabout (Tanz) 13 Uhr Nicolas Senn (Hackbrettler) 14 Uhr Soca On Steel (Steelband) 15 Uhr Duo Rivera/Berger (Fagott/Klavier)

on i t a l u t a r G Wir gratulieren zum 100. Geburtstag

Lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Altersheim Breiti

30. Mai

Margarete Frei-Schiesser Hubstrasse 40

zum 85. Geburtstag 8. Mai Frieda Johansen-Schönfelder Poststrasse 1

zum 80. Geburtstag am 11. Mai Augusto Mogicato Auenring 37 am 16. Mai Hildegard Binder-Remke Mülihalden 5 am 24. Mai Albert Lamprecht Baltenswilerstrasse 8


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Buchempfehlungen von der Fachfrau

Dünger für Ihren Garten

Am Dienstag, 2. Mai um 20 Uhr, stellt die Winterthurer Buchhändlerin Daniela Binder in der Bibliothek Neuheiten vor. Der «Bücherfrühling» zeigt sich wieder farbig und vielfältig. Die Büchertische in den Buchhandlungen sind voller Neuheiten und verlocken zum Innehalten und Schmökern. Die Bibliothek Bassersdorf erweitert ihr Angebot ebenfalls laufend und stellt ihren Kundinnen und Kunden aktuelle Literatur in verschiedenen Sparten zur Verfügung.

Über tausend Tonnen Grüngut wird jedes Jahr aus den Bassersdorfer Haushalten gesammelt und in die Vergärungsanlage von Axpo Kompogas AG in Volketswil geliefert. Im Gegenzug können die Einwohner von Bassersdorf kostenlos Naturdünger beziehen. Das Produkt «Agrikom fest» kann in kleinen Mengen bei der Axpo Kompogas AG, Schützenstrasse 60 in 8604 Volketswil, in eigens mitgebrachte Verpackung abgefüllt werden. Abteilung Bau + Werke

Daniela Binder hat aus dem grossen Angebot der Neuheiten Lieblingswerke, spannende, witzige, romantische und aktionsreiche Romane ausgewählt, die sie als Kostproben in Bassersdorf vorstellen wird. Das Bibliotheksteam freut sich auf alle, die gerne mit dabei sein können. Nach der Veranstaltung besteht bei einem Apéro die Möglichkeit, in den Büchern zu schmökern und die Neuvorstellungen auch gleich nach Lust und Laune mit nach Hause zu nehmen. Eine Anmeldung ist erwünscht, der Eintritt beträgt 10 Franken.

Bibliothek Bassersdorf

Öffentliche Planauflage Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich das Plangenehmigungsgesuch eingereicht betreffend 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Bungert und Mösli. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 28. April bis 29. Mai 2017 in der Gemeindeverwaltung, Abteilung Bau + Werke, während den Bürozeiten öffentlich auf. Abteilung Bau und Werke

Im Löwen Bassersdorf rumort es wieder

Bevorstehendes Vertragsende Kaum schien Ruhe eingekehrt estauim November 2016 beim Restaurant Löwen, ist der Löwe erneut or. Der lauter am Brüllen als zuvor. n dem schwelende Streit zwischen chaft, Eigentümer der Liegenschaft, ächter, Stefan Wasik, und dem Pächter, ng AG, der Leonis Gastro Consulting ch beischeint doch nicht wirklich ssersgelegt, munkelt man in Bassersdorf. von Susanne Gutknecht er Letzten November feierte der Löwen eine Geburtstagsparty zum vierjährigen Bestehen, jetzt scheint es so, als ob ein Vertragsende realistischer erscheint wie eine Verlängerung des Pachtvertrages. Wie der Pächter, die Leonis Gastro Consulting ibt, AG, in einer Mitteilung schreibt, rag per wird der bestehende Pachtvertrag Ende 2017 nach fünf Jahren auslaufen. Ob es ab 1. Januar 2018 mit dem em, sei Löwen weitergeht und mit wem, heute nicht bekannt.

Erleichterung von kurzer Dauer D Es war dem Pächterehepaar Sandra und Markus Leutenegger im vergangenen November zzu gönnen, dass die unangen nehme Situation mit Gerüchten u und Spekulationen zu Ende war. B Beide Seiten verkündeten, dass ei eine betriebswirtschaftliche Verein einbarung erzielt werden konnte und der Pächter Markus Leutenegger legte mit neuen Ideen los (wir berichteten Sandra Leutenegger überteten). nahm dannzumal die operative Leitung und einer Zukunft der Wirtsleute stand nichts im Wege. Mit der kurzen Mitteilung, die auch V an Vereine in Bassersdorf gesandt wur wurde, bleibt die Zukunft weitgehend offen. «Zu den Verhandlungen kann die Leonis Gastro Consulting AG weder Auskunft geben, noch kann sie das Resultat derselben direkt beeinflussen.» Mit diesem kurzen Statement fasst Sandra Leutenegge ihre Situation zusammen. ◾ egger

Nahom Yirga ausgezeichntet Ende März zeichnete der Panathlon Club Zürcher Unterland vier Nachwuchssportler in Bülach aus, darunter auch der in Basserdorf wohnhafte Hürdenläufer Nahom Yirga (wir berichteten). Dem 15-jährigen Sekundarschüler wurde dabei ein Check über tausend Franken überreicht. Der Panathlon-Club Zürcher Unterland ist Mitglied der weltweit tätigen Service-Organisation Panathlon International und unterstützt mit seinen Preisen besondere Verdienste im Sport. Nahom Yirga hat vor sechs Jahren mit seiner Mutter in der Schweiz Asyl beantragt, das Verfahren ist allerdings noch hängig. Ungeachtet dessen geht Nahom seinen Weg, gilt als «ungeschliffenes Juwel» als Hürdenläufer und möchte nach dem Sekundarabschluss an eine Fachmittelschule wechseln. Vom Preisgeld möchte er sich neue Laufschuhe leisten und dankte in seiner kurzen Ansprache seiner Mutter, seinem Förderer Kurt Altorfer, den Behörden und der Schule Bassersdorf. (e)


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Steuergruppe 65+ übernimmt Ressort «Gesundheit» komplett

Gemeinderat Dunkel schwimmen die Felle davon Die im vergangenen Herbst ins Leben gerufene Steuergruppe 65+ will nicht nur vermehrt das Altersdossier betreuen, sondern hat dem bisherigen Amtsinhaber Gemeinderat Richard Dunkel nun das gesamte Ressort «Gesundheit» entzogen und ihm zudem die Entschädigung gekürzt. von Reto Hoffmann Im Bassersdorfer Gemeinderat hängt der Haussegen schief. Noch vor Ende der Legislatur im Frühling 2018 kommt es für den beteiligten Ressortvorstand Richard Dunkel zu einer unfreiwilligen Ressortumverteilung. Bereits im vergangenen Herbst hat der Gemeinderat das Altersdossier zur Chefsache erklärt und Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler die Leitung der Steuergruppe 65+ übergeben. Mit dabei in diesem Gremium sind auch die beiden Gemeinderatskollegen Christoph Füllemann (Ressort Finanzen + Liegenschaften) sowie Christian Pfaller (Ressortvorstand Bau + Werke). Dunkel war bis jetzt nur noch in beratender Funktion dabei. Nun droht ihm weiteres Ungemach. In einem Zirkularbeschluss, welcher am 8. März auf der neuen Gemeindewebseite aufgeschaltet wurde, wird angekündigt, dass der Gemeinderat beschlossen hat, bis Ende Legislatur den gesamten Bereich «Gesundheit» aus dem Ressort «Gesellschaft + Kultur» der Steuergruppe 65+ zuzuteilen. Als Grund sieht die Steuergruppe ein grosses Synergiepotenzial und die Gewähr

für eine zeitnahe Umsetzung der neu aufgegleisten Altersstrategie. Ein logischer Schritt, findet der Gemeinderat, «angesichts der komplexen Materie und der zeitlichen Ressourcen». Damit verantwortet der bisherige Amtsinhaber nur noch die Ressorts «Jugend» und «Kultur». Das selbsternannte Gremium bewirtschaftet nun zusätzlich die Bereiche Spitex, Delegation KZU, Delegation Spital Bülach, Gesundheitskommission Bezirk Bülach, Nachbarschaftshilfe, Ärztephone und den Qualitätszirkel Hausärzte.

Teil der Entschädigung gestrichen Im Zuge dieser Umverteilung, muss Richard Dunkel nun auch einen grösseren Teil seiner jährlichen Entschädigung (zirka 21 000 Franken) abgeben. Stattdessen sollen die drei Gemeinderäte der Steuergruppe eine zusätzliche, aufwandbezogene Entschädigung erhalten (Tag- und Sitzungsgelder).

Gemeinderat Richard Dunkel sieht sich einer unangenehmen Situation gegenüber. (rh)

oniere sehr gut. Zwischen den Zeilen könnte das auch heissen, dass die amtierenden Gemeinderäte ihre Ressorts oder Teile davon nicht abgeben wollten.

Ein Fall für den Bezirksrat Auf eine Möglichkeit, dass Richard Dunkel ein anderes Ressort oder Teile eines anderen Ressorts übernimmt, konnte man sich bisher nicht verständigen. Die Steuergruppe betrachtet dies in ihren Erwägungen im Zirkularbeschluss ohnehin als problematisch, seien doch die anderen Ressorts unter anderem mit laufenden Projekten beschäftigt und das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Ressorts und der Verwaltung funkti-

Für Richard Dunkel ist diese Situation verständlicherweise sehr unangenehm. Nicht nur ist das Vertrauen in das Ratskollegium angekratzt, es droht auch der Verlust seines guten Rufes als Gemeinderat in der Öffentlichkeit, obwohl er sich eigentlich nichts vorwerfen lassen müsse, wie er gegenüber dem Dorf-Blitz meint. Während er für die erneute Zusammenführung des ganzen Gesund-

heitsressorts ein gewisses Verständnis aufbringt, will er sich aber gegen die beschlossene Reduktion seiner Gemeinderatsentschädigung zur Wehr setzen. Wie er gegenüber dem Dorf-Blitz bestätigte, hat er bei der zuständigen Aufsichtsbehörde des Bezirksrats Bülach einen Rekurs eingereicht. Diese soll nun abklären, ob ein solcher Entscheid überhaupt rechtens ist. Erst nach dessen Entscheid will er sich überhaupt mit der Frage einer erneuten Kandidatur im Frühling 2018 beschäftigen. Im Moment gehe das politische Leben weiter und er sehe keine Veranlassung, sich nicht für eine weitere Legislatur aufstellen zu lassen, so Dunkel. ◾

Musikverein Bassersdorf mit Klängen aus der Jukebox Der Musikverein Bassersdorf lud am Wochenende des 1. April zu seinem traditionellen Jahreskonzert. Zwei Mal vermochten die rund 30 Bläserinnen und Bläser unter der Leitung von Valeriya Bernikova den Ebnetsaal in Nürensdorf zu füllen. Als Motto wurde in diesem Jahr «Jukebox» gewählt. So vielfältig wie das Angebot in einem Musikautomaten, welcher früher in vielen Lokalen stand, war denn auch das Programm. Mit Swing, Jazz, Pop oder träumerischen Klängen wie

«mood romantic» war für jeden etwas dabei. Am Konzert am Sonntagnachmittag überraschten ausserdem die Bläserklassen der vierten Primarklasse des Schulhauses Geeren mit einer erfrischenden Darbietung. Die Stücke hatten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts «Klassenmusizieren» zusammen mit ihrem Leiter Diego Hohl einstudiert. Das nächste Mal ist der MV Bassersdorf am 14. Mai am Muttertag auf dem Dorfplatz zu hören. (rh)


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Doppelt so lang wie das Original 18 Minuten dauerte es, bis dem Bassersdorfer Böögg die Luft ausging. Das Original in Zürich benötigte heuer 9 Minuten und 56 Sekunden. Für die zahlreichen Zuschauer war nach einem Blick auf den Böögg klar, dass er verdächtig Dölf Kellenberger glich. Rege wurde seine Böller-Aktion im Vorfeld (siehe Kasten) rund um die Sächsilüüte-Wiese diskutiert. Positiv aufgefallen ist den Zuschauern die Livemusik der Stadtmusik Eintracht, die ab 16 Uhr für fröhliche und schmissige Klänge auf dem Festgelände sorgte. Viele strahlende Gesichter begleiteten die

Zünfte pünktlich um 18 Uhr bei ihrem traditionellen Umzug. Einige der Zünfter konnten sich kaum von ihren Handys trennen, wollten sie doch auch einige Szenen festhalten. Der Böögg brannte dank des lauen Luftzuges bald lichterloh und es knatterte und böllerte aus dem Innern – aber deutlich leiser als die Jahre zuvor. Obwohl alle Zuschauer auf den Schlussknall des explodierenden Kopfes warteten, fiel er leise nach 18 Minuten auf den Boden – böse Zungen behaupteten, dass dies Absicht war. Auf jeden Fall sah niemand das Original Dölf Kellenberger auf dem Festgelände. Für

Gemeindepräsidentin Doris MeierKobler war das diesjährige Sechseläuten eine gelungene Umsetzung eines kontroversen Themas in gewohnter Basserdorfer Manier:

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«Aktiv, mit viel Humor und grossem Einsatz für das Dorf.» Texte und Fotos: Susanne Gutknecht und Reto Hoffmann

Böögg-Geböller abgeschwächt Der umtriebige Bassersdorfer Dölf Kellenberger störte sich an den lauten Knallkörpern im Böögg und sah darin eine Gefahr für die Schaulustigen. Zudem monierte er, dass der Sicherheitsabstand zum Publikum nicht genügend gross sei. Mit seiner Anfrage bei der Gemeinde – und gleichzeitig beim Bezirksrat – hat er für einigen Aufwand gesorgt so kurz vor Sechseläuten und damit auch die Austragung des Dorffestes riskiert. Sowohl der BööggIngenieur Werner Hermann als auch verschiedene Stellen bei der Gemeinde, der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) und weiteren kantonalen Fachstellen prüften den Inhalt des Bassersdorfer Bööggs. Dabei wurde festgehalten, dass die Knaller im Böögg abgeschwächt werden sollen, wie die Gemeinde auf Anfrage sagt. Desweitern wurde vom GVZ festgehalten, dass Werner Hermann über die nötige Ausbildung und Fachkompetenz verfüge und die Bewilli-

gung habe, Feuerwerkskörper zu benutzen. Marschall Katja Rettich des Zentralkomitees der Bassersdorfer Zünfte versteht nicht, warum Kellenberger nicht einfach bei ihnen nachgefragt habe, anstatt einen grossen Administrativaufwand loszutreten, der den Steuerzahler viel kostet. «Werner Hermann ist ausgebildeter Fachmann und kein Knallkörper-Freak. Er baut seit vierzehn Jahren unsere Bööggen und wir hatten noch nie einen Zwischenfall zu beklagen. Zudem haben wir eine Bewilligung erhalten.» Man komme der Anforderung des GVZ natürlich nach und habe die Böller abgeschwächt, aber so, dass es trotzdem noch knalle, denn das gehöre zum Sechseläuten dazu. «Für die Sponsoren und die Bassersdorfer, die der Tradition gerne beiwohnen, wäre es ein Schlag ins Gesicht gewesen, wenn wir das Sechseläuten hätten absagen müssen», erklärt Katja Rettich.

Zunftspiel bereichert Umzug «Des einen Freud, des anderen Leid» könnte als Überschrift gelten. Die Stadtmusik Eintracht wurde nach 75 Jahren ihres prestigeträchtigen Auftrittes beim Zürcher Sechseläuten als Zunftspiel der Zunft zur Waag beraubt und musste der Polizeimusik der Stadt Zürich den Vortritt lassen. «Wir wurden nach 75 Jahren Ehe durch eine Jüngere ersetzt», sagt Präsident Sherry Weidmann lakonisch. Dies in Anspielung auf die Begründung der Zunft zur Waag, dass die Stadtmusik Eintracht überaltert sei und sie bezüglich der durchgängigen musikalischen Qualität Zweifel hätten. Das freute umso mehr den Zeremonienmeister Christian Weiss in Bassersdorf: «Es war immer mein grösster Wunsch, dass

wir an unserem Sechseläuten auch ein Zunftspiel haben können.» Dieser Wunsch wurde ihm gewährt und die 30 Musiker der Stadtmusik Eintracht untermalten heuer lautstark den Bassersdorfer Umzug. Präsident Sherry Weidmann sagte im Vorfeld zum Auftritt: «Wir sind alles schräge Vögel und machen lustige Unterhaltungsmusik, daher passt dieses Sechseläuten sehr gut zu unserer Musikformation.» Weidmann macht keinen Hehl daraus, dass er über die «Scheidung einer langjährigen Ehe» enttäuscht ist. Aber sie hätten sich genug Luft gemacht und freuten sich auf den Anlass. Die «kampferprobte Formation» hat auf jeden Fall einen neuen Akzent im Bassersdorfer Sechseläuten gesetzt.


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Schoggigiessen mit Hilfe einer Confiseurin

Osterzeit ist Schoggizeit Erstmals führte das Elternforum Bassersdorf in diesem Jahr seinen Osteranlass in Bassersdorf durch. Die Teilnahmeplätze waren restlos ausgebucht und die Initiatoren konnten sich über einen grossen Erfolg freuen. von Astrid Steinbach Anfangs April lag im Freihof in Bassersdorf ein herrlicher Geschmack von feiner geschmolzener Schokolade in der Luft. Das Elternforum Bassersdorf hatte bei seinem diesjährigen Osteranlass zum «Schoggi-Giessen» eingeladen. 27 grosse und kleine Kinder waren gekommen. Die Grösseren allein und die bis Vierjährigen mit ihren Eltern.

Gummibärchen auf Abwegen Nach einer kurzen Einleitung ging es schnell unter Gelächter und Geplauder mit den bereit gestellten Spritzbeuteln zur Sache. Grosse Anstrengung brauchte es, um die geschmolzene Schokolade in die Formen zu

bringen. Im Anschluss ging es endlich ans Dekorieren. Dabei fanden vor allem viele Gummibärchen vorzeitig ihren Weg in die zum Teil mit Schokolade verschmierten Kindermünder anstatt auf die Schokoladentafeln. Die fertigen, selbst gegossenen Tafeln wurden noch zum Aushärten für etwa 20 Minuten in den bereitgestellten Kühlschrank gelegt. Um die Zwischenzeit zu überbrücken, konnte jedes Kind noch eine bereits gegossene fertige «Hasen-Tafel» nach eigenem Geschmack verzieren. Nach einer Stunde war es dann geschafft und jedes Kind hatte seine eigenen drei Tafeln fertig. Den meisten fiel es sichtlich schwer, diese einzupacken und nicht gleich zu essen. «Es ist sehr lässig gewesen», so Isabelle Stapfer vom Elternforum und Initiatorin des Anlasses. «Besonders freut mich, dass wir den Anlass in Bassersdorf

Karin Wild gibt Hilfestellung bei den Kleinsten. (as)

durchgeführt haben. Da kommen immer mehr Leute. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir das wieder einmal machen werden», zeigte sie sich sehr zufrieden. ◾

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Liebevoll war die lange Tafel gedeckt. Für jedes Kind lagen zwei Formen sowie eine Schürze bereit. Zudem

standen Gummibärchen, bunte Streusel, Nüsse und vieles mehr zum späteren Dekorieren auf dem Tisch. Drei grosse Töpfe, gefüllt mit geschmolzener weisser und brauner Schokolade, verströmten ihren Duft. Dazwischen – und voll in ihrem Element – die gelernte Confiseurin Karin Wild, die das «Schoggi-Giessen» leitete. «Mit Kindern ist es immer etwas lauter, dafür aber auch am lässigsten, weil sie voll bei der Sache sind», erzählte sie schmunzelnd mit Blick auf die aktiven kleinen Besucher.

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Ortssektion der SVP Bassersdorf feierte den 100. Geburtstag

Namensänderung erst zehn Jahre nach Mutterpartei Auf 100 Jahre kann die SVP Bassersdorf dieses Jahr zurückblicken. An ihrem Gründungstag wurde deshalb im Gasthof Löwen die Jubiläums-Generalversammlung abgehalten. Rück- und Ausblick wurden thematisch gestreift und Konrad Langhard, Präsident der Kantonalpartei, sprach aus dem politischen Herzen der Partei. von Annamaria Ress 24 stimmberechtigte Parteimitglieder fanden sich am 28. März im Restaurant Löwen ein, um die Generalversammlung der SVP-Ortssektion abzuhalten. Präsident Dieter Scheuermeier begrüsste die Anwesenden zu dieser wichtigen Zusammenkunft. Denn auch der Durchführungsort hätte nicht passender sein können. Auf den Tag genau vor 100 Jahren hatten einige Männer die Vorgängerpartei zur SVP, die Bauernpartei, im «Löwen» gegründet, der Parteibeitrag betrug damals zwei Franken im Jahr. Für die diesjährige Versammlung der Ortspartei, die 65 Mitglieder aufweist, konnte Präsident Dieter Scheuermeier die Traktanden der statutarischen Geschäfte effizient durcharbeiten. Die Rechnung 2016, von Kassier Roland Schupp kurz vorgestellt, weist einen Aufwand von 5771 Franken zu einem Ertrag von 7810 Franken auf, was einem Gewinn von 2039 Franken entspricht. Rechnung und auch Budget wurden einstimmig bestätigt, ebenso der Vorstand, bestehend aus Roland Schupp (Kassa), Dieter Scheuermeier (Präsident), Andreas Koller (Vizepräsident), Brigitte Aerne Scheuermeier (Aktuarin) und Christian Pfaller (Beirat). Der bisher zweite Beirat im Team, Hanspeter Widrig, ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Ein Ersatz wurde bis zur Versammlung nicht gefunden.

Vier Präsidenten in 100 Jahren Neue Mitglieder sind auch bei der SVP Bassersdorf erwünscht und so

Der Bassersdorfer SVP-Vorstand wurde wieder gewählt: (v.l.) Dieter Scheuermeier, Brigitte Aerne Scheuermeier, Andreas Koller, Roland Schupp und Christian Pfaller. Hanspeter Widrig ist ausgetreten. (Fotos: Annamaria Ress)

wurden die Anwesenden aufgerufen, weiterhin Werbung in ihrem Umfeld zu machen, teils auch mit vorbereiteten Infokarten, die man an Interessenten abgeben könnte. Immerhin stellte die Partei vier Gemeindepräsidenten in den letzten 100 Jahren und die nächsten Kommunalwahlen stehen bereits vor der Tür. Derzeit ist die SVP mit Mitgliedern im Gemeinderat, der RPK, der Sozialbehörde und in der Schulpflege vertreten.

und Bürgerpartei). Obschon die SVP Schweiz 1971 gegründet wurde, gelingt die Namensänderung der BGB Bassersdorf auch 1974 noch nicht. «Unter SVP ist nichts Rechtes vorstellbar», so die Meinung der Bas-

Aktuelle Themen

Rückblick mit Humor Als besondere Überraschung zum hohen Geburtstag hatte sich Präsident Dieter Scheuermeier durch Protokolle und Notizen von Ruedi Ackeret zum 80-jährigen Jubiläum gearbeitet und die «die letzten 100 Jahre in Kurzform» zusammengestellt. Durch etliche Tiefen und Höhen ist die Partei während dieser Zeit gegangen, der Jahresbeitrag entwickelte sich von zwei Franken jährlich (Bauernpartei 1917), über sieben Franken (1947), 38 Franken (SVP, 1975) bis zum heutigen Beitrag. Im Jahr 1933 hätten etliche Mitglieder den Jahresbeitrag von fünf Franken kürzen wollen, weil «da ja doch nichts geleistet werde». Eine erste Namenserweiterung erfolgte 1952, zur BGB (Bauern-, Gewerbe-

sersdorfer. Die Namensumbenennung erfolgte schliesslich erst 1981, zehn Jahre nach der Mutterpartei. Schliesslich zeigte sich Präsident Scheuermeier auch stolz darauf, dass die SVP während ganzen 47 Jahren das Amt des Gemeinderatspräsidiums vertreten konnte. Noch heute erreicht die Partei bei Wahlen meistens einen Stimmenanteil von über 30 Prozent.

Kantonsrat Konrad Langhart, äusserte sich zu aktuellen Themen.

Zum Schluss der Generalversammlung sprach Scheuermeier auch ganz aktuelle Themen für die Region an, wie etwa die im Richtplan festgelegte Erweiterung der Autobahn A1 ab Baltenswil oder die zwei geplanten Verkehrskreisel bei den Einmündungen der Bahnhof- und Dietlikonerstrasse in die Baltenswilerstrasse. Kantonsrat und Präsident der SVP Kanton Zürich, Konrad Langhart, äusserte sich im Anschluss an die Generalversammlung über diverse anstehende Themen, wie das Rahmenabkommen mit der EU, die Rasa-Initiative, die Personenfreizügigkeit und die Energiestrategie sowie den Pendlerabzug. Beim abschliessenden Geburtstagessen der Ortspartei unterhielten sich die anwesenden Mitglieder über Vergangenes und Zukünftiges und stiessen auf das grosse Jubiläum an. ◾


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Dorf-Blitz

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Bassersdorf

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Gemeinde Bassersdorf mit neuem Internetauftritt

Barrierefrei und mobilfähig Menschen ist die ganze Plattform ausserdem barrierefrei. Das heisst, dass man sich die Seiten bei Bedarf auch vorlesen lassen kann. Allerdings nur auf Deutsch. Die Webseite ist zudem mobilfähig, der Inhalt passt sich automatisch der Grösse des jeweiligen Gerätes an: Ein sogenanntes responsives Design. Verzichtet wurde dagegen auf eine eigentliche App.

Die Gemeinde Bassersdorf hat ihrer Gemeindewebseite ein neues Kleid verpasst. Die Plattform wurde optisch aufgefrischt und auch inhaltlich an die neusten Nutzerbedürfnisse angepasst. von Reto Hoffmann Wer eine Information auf einer Gemeindewebseite sucht, der möchte gerne rasch das für ihn relevante Ergebnis finden. «Dies war bei der alten Plattform oft ein Problem», sagt Simone Jetzer, Webmasterin bei der Gemeinde Bassersdorf, welche das Redesign des neuen Webauftritts betreut hat. «Die Webseiten waren verschachtelt und die Informationen oft nur tief in der Unterstruktur zu finden.» Die Anpassung der über 10 Jahre alten Webseite wurde bereits 2012 ins Auge gefasst, musste dann jedoch aus Kostengründen hinausgeschoben werden. Im Dezember 2016 hat sich dann das gemeindeinterne IT-Board entschieden, die Neugestaltung an die Hand zu nehmen.

Hohe Sicherheitsstandards Für die Beratung und den Bau der neuen Webarchitektur hat man sich für eine spezialisierte Webagentur entschieden, denn «für Behördenwebseiten gelten punkto Datensicherheit noch strengere Anforderungen als für gewöhnliche Webauftritte», sagt Simone Jetzer. Auch bestimmte Vorgaben des Datenschützers müssen dabei

Kreditkartenzahlung möglich

Screenshot der Startseite der neuen Gemeindewebseite. (rh)

berücksichtigt werden. Die Wahl fiel schliesslich auf das Softwareprodukt «GOViS» der in Frauenfeld domizilierten Internetfirma «backslash». Diese Agentur verfügte über sehr gute Referenzen im e-Goverment Bereich, so die Webmasterin.

Vereinfachte Navigation Beim Aufbau der neuen Navigationsstruktur hat man sich besonders auf die intuitive Benutzung und einfache Suche konzentriert und die verschiedenen Bereiche thematisch gruppiert. Dabei habe man sich auch von anderen Gemeindewebseiten inspirieren lassen, so Jetzer. So sei beispielsweise die Rubrik Lebenslagen entstanden, welche den Nutzer von der Topnavigation aus per Popup-Menu zu Themen wie Familie und Kinder, Jugend, Senioren, Zivilstand, Geburt und Tod führt.

Die weiteren Rubriken sind den Hauptthemen Politik, Verwaltung, Freizeit und Gewerbe gewidmet. Neu ist auch, dass die Informationen zum Schulwesen eine eigene Struktur erhalten haben. So kann der Benutzer einfach per Mausklick zwischen den Gemeinde- und Schulinformationen wechseln. Ergänzt wurde die Topnavigation auch mit dem Knopf Schnellzugriff, wo vom Bürger häufig frequentierte Seiten direkt aufgerufen werden können. Auf der Startseite selber findet der Benutzer ausserdem News und einen Veranstaltungskalender.

Responsives Design Bei der gesamten Webseite wurde der Schriftgrad erhöht, um auch Personen mit Sehschwäche einen gut leserlichen Zugang zu gewähren. Für blinde

Eine wesentliche Verbesserung ist auch die Möglichkeit, gewisse Dienstleistungen online zu tätigen und gleich per Kreditkarte zu bezahlen. Eine spätere Begleichung per Rechnung entfällt somit. So etwa die Ausstellung einer Wohnsitzbestätigung, der Erwerb eines Ortsplanes oder die Anmeldung von Hunden. Seit 21. März ist nun die Gemeinde mit ihrem neuen Webauftritt live (der Dorf-Blitz berichtete). Bereits sind auch schon erste Feedbacks aus der Bevölkerung auf der Gemeindeverwaltung eingegangen, wie Simone Jetzer bestätigt. Neben den mehrheitlich positiven Reaktionen waren auch ein paar Verbesserungsvorschläge dabei, «welche wir gerne aufnehmen und zum Teil bereits umsetzen konnten», wie die Webmasterin sagt. Weitere Meldungen sind weiterhin erwünscht. Webinhalte können übrigens auch auf Social Media geteilt werden. ◾ www.bassersdorf.ch

Frühlingsstimmung am Bassersdorfer Flohmarkt Einmal mehr fand am 1. April (kein Aprilscherz) der erste von drei Bassersdorfer Flohmärkten statt. Bereits zum zweiten Mal fand dieser nicht hinter dem alten Dorfschulhaus statt, sondern wieder mitten auf dem Dorfplatz. Die über 50 Verkäuferinnen und Verkäufer (ein neuer Rekord) fanden sich am frühen Morgen fast gleichzeitig mit ihren vollbepackten Fahrzeugen ein, um den besten Platz zu ergattern, der nach dem Prinzip «first come, first serve» vergeben wurde. Eine nicht ganz einfache Aufgabe für Hans und Rosmarie Sonder-

egger und ihre Helfer, welche seit Jahren den Flohmarkt auf freiwilliger Basis organisieren. Doch schon nach kurzer Zeit legte sich das Gewusel und der Dorfplatz verwandelte sich in eine bunte Marktstadt, welche dank dem sonnigen Frühlingswetter im Laufe des Tages wiederum viele Besucher anzulocken vermochte. Und manch einer, der am Anfang nur kurz über den Markt schlendern wollte, ging am Schluss mit einer prall gefüllten Tasche mit persönlichen Schnäppchen nach Hause, welche er sich auf dem Rundgang erfeilscht hatte. (rh)


Gärtnerei Bachtobelstrasse 5 Tel. 044 836 56 20 8303 Bassersdorf www.blumen-zweerus.ch

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Dorf-Blitz

Brütten

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Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von je Fr. 15 032 064.88 aus. Das Eigenkapital von bisher Fr. 10 533 646.78 erhöht sich um den Ertragsüberschuss von Fr. 466 574.88 abzüglich des Bewertungsverlustes auf dem Grundeigentum Finanzvermögen von Fr. 511 247.86 auf neu Fr. 10 488 973.80.

Sanierungen im Kanalisationsnetz Im Rahmen des generellen Entwässerungsprojekts (GEP) sind im Jahr 2017 die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierungsmassnahmen im Kanalisationsnetz System C geplant. Hierzu wurde die Walter Leisinger AG zu 27 972 Franken inklusive Mehrwertsteuer mit der Organisation und Kontrolle der Kanal-TV-Untersuchungen der Hausanschlüsse, der Aufforderung und Aufsicht sowie der Projektierung der Sanierung

Dem Gesuchsteller und neuen Pächter des Restaurants Sonnenhof, Thomas Hold, wurde vom Gemeinderat das Patent zur Führung der Gastwirtschaft mit Beschluss vom 4. April 2017 erteilt.

Bushaltestelle Zentrum Die Bushaltestelle Zentrum in Fahrtrichtung Winterthur beansprucht für einen Teilbereich der Haltemarkierung sowie für den vollständigen Wartebereich einen Teil des Grundstücks Unterdorfstrasse 38. Vor dem geplanten Verkauf der Unterdorfstrasse 38 wurde das Bau-, Fortbestands und Betriebsrecht für die Bushaltestelle mittels Dienstbarkeitsvertrag, Personaldienstbarkeit zugunsten der Politischen Gemeinde Brütten, sichergestellt.

Erneuerungswahlen 2018 – 2022 Im nächsten Jahr stehen die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden

Gesucht wird

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Ü T T E

Die Gemeinde hat eine gut frequentierte, kombinierte Gemeinde- und Schulbibliothek. Per 1. Juni 2017 oder nach Vereinbarung suchen wir eine

Bibliotheks-Leiterin

Pensum zirka 35 Prozent Haben wir Ihr Interesse geweckt? Auf www.brütten.ch/Aktuelles/ Neuigkeiten finden Sie die detaillierten Angaben zu dieser interessanten und vielseitigen Stelle. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Gemeinde Brütten an. Damit die Wahlen möglichst koordiniert stattfinden, wurde auf Empfehlung des Vorstands des Gemeindepräsidentenverbands des Bezirks Winterthur und des Vereins der Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute des Bezirks Winterthur, der erste Wahlgang auf den 15. April 2018, der zweite Wahlgang auf den 10. Juni 2018 festgesetzt. Gemeinderat Brütten

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Zu vermieten in Brütten

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Die Jahresrechnung wurde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2017 verabschiedet.

Gastwirtschaftspatent Restaurant Sonnenhof

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Die Investitionsrechnung im Finanzvermögen zeigt keine Ausgaben und keine Einnahmen und daher keine Nettoveränderung.

Im Rahmen des jährlichen Flur- und Waldstrassenunterhalts hat der Gemeinderat auf Empfehlung der Tiefbaukommission die Sanierung der Waldstrassen im Gebiet «Wingertenholz» durch die Bussinger AG zu Fr. 10 927.45 inklusive Mehrwertsteuer bewilligt. Auf einem Abschnitt von 480 Laufmetern erfolgt eine Neubekiesung. Auf einem weiteren Abschnitt von 40 Laufmetern erfolgt die Verstärkung der Kofferung und auf dem dritten und letzten Abschnitt von 180 Laufmetern wird die Entwässerung saniert.

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Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen zeigt bei Ausgaben von Fr. 1 470 660.73 und Einnahmen von Fr. 259 775.00 Nettoinvestitionen von Fr. 1 210 885.73.

der öffentlichen Kanalisation beauftragt.

B

Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2016 der Politischen Gemeinde Brütten geprüft. Die Laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von Fr. 11 195 890.71 und einem Ertrag von Fr. 11 662 465.59 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 466 574.88 ab.

Jährlicher Unterhalt Flur- und Waldstrassen

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Jahresrechnung 2016

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Aus Behörde und Verwaltung

Ü T T E

Raum mit zirka 20 Quadratmetern in Praxisgemeinschaft Alpenblick 17.

Zentrumsplanung Am 5. Dezember 2016 genehmigte die Gemeindeversammlung den Wettbewerbskredit in der Höhe von 240 000 Franken für die Zentrumsplanung Brütten. Zwischenzeitlich konnte der angestrebte Ideen- und Projektwettbewerb am 13. Januar 2017 öffentlich ausgeschrieben werden. Innert Bewerbungsfrist bis zum 3. März sind 44 Bewerbungen

im Rahmen der Präqualifikation eingegangen. Das einberufene Preisgericht wertete am 27. März die Bewerbungen aufgrund ihrer Eignung, Projektund Ausführungskompetenz aus. Für die Eingabe eines Wettbewerbsprojekts haben sich fünf Planungsbüros und ein Nachwuchsbüro qua-

lifiziert. Die Beurteilung der sechs Wettbewerbsprojekte erfolgt im September 2017. Das Wettbewerbsprogramm (Aufgabenbeschrieb) sowie die Auflistung der qualifizierten Planungsbüros sind auf der Homepage der Gemeinde Brütten (www.brütten.ch) einsehbar. Gemeinderat Brütten

Falls Sie Interesse haben, diesen Raum mit Küchenzeile als dritte/r Nutzer/in in der bereits bestehenden Gesundheitspraxis zu mieten, kontaktieren Sie uns. Gerne zeigen wir Ihnen die rollstuhlgängigen Räumlichkeiten vor Ort. Mietbeginn nach Absprache. Infos bei Jeannette Steinmann, Telefon 052 355 03 54.

Liegenschaftenverwaltung Gemeinde Brütten


BrĂźtten

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Dorf-Blitz

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Aus BehĂśrde und Verwaltung

Selbsthilfegruppen in der Region Winterthur AA Anonyme Alkoholiker ACA (EKS) erwachsene Kinder von Suchtkranken AD(H)S / POS, Eltern AD(H)S, betroffene Erwachsene Adoptiveltern * Alkoholabhängigkeit, Betroffene und AngehĂśrige (Blaues Kreuz) Alkoholabhängigkeit #FUSPGGFOF *48 Ę&#x2014; Alkoholkonsum â&#x20AC;&#x201C; Kontrolliertes Trinken, Betroffene Alkoholkonsum â&#x20AC;&#x201C; Kontrolliertes Trinken ,VST *48 8JOUFSUIVS Ę&#x2014; Alleinerziehende, MĂźtter und Väter * Angstbewältigung #FUSPGGFOF *18 Ę&#x2014; Umgang mit Angst, Betroffene Ausgesteuert/Langzeitarbeitslos 4VCJUB Ę&#x2014; Autismus/Asperger-Syndrom /SozialTreff #FUSPGGFOF "%4 Ę&#x2014; Behinderte Kinder, Väter Bipolare Erkrankung, AngehĂśrige Bipolare Erkrankung, Betroffene Borderline-PersĂśnlichkeitsstĂśrung, Betroffene Borderline-Seminar #FUSPGGFOF "OHFIĂ&#x2018;SJHF 'BDIMFVUF 5SJBMPH $) Ę&#x2014; Brustkrebs, Betroffene (Krebsliga) Bulimie und Binge Eating, Betroffene * Burnout, Betroffene * Burnout/Depression-Seminar: Betroffene, AngehĂśrige, Fachleute 5SJBMPH $) Ę&#x2014; Brennpunkt r 0GGFOFS 5SFGGQVOLU GĂ&#x2014;S BMMF 4VCJUB Ę&#x2014; Chronische Schmerzen #FUSPGGFOF *18 Ę&#x2014; Demenz â&#x20AC;&#x201C; Betreuen und Pflegen von demenzkranken AngehĂśrigen 1SP 4FOFDUVUF Ę&#x2014; Depression, AngehĂśrige Depression, Betroffene Down Syndrom ,JOEFS NJU CFTPOEFSO #FEĂ&#x2014;SGOJTTFO &MUFSO Ę&#x2014; Drogenabhängigkeit â&#x20AC;&#x201C; NA, Betroffene Dyslexie, Legasthenie, Dyskalkulie, Eltern und Betroffene Eierstockkrebs, Vernetzung von betroffenen Frauen Einelternfamilien/Alleinerziehende, MĂźtter und Väter * Elektrosensible Menschen in Winterthur, Betroffene Essattacken, Binge Eating und Bulimie, Betroffene Fibromyalgie, Betroffene Frauenliebende MĂźtter mit Kindern aus einer heterosexuellen Beziehung, Betroffene * Freizeittreff 45 plus, Frauen und Männer Gewicht nachhaltig reduzieren, Betroffene Gewaltfreie Kommunikation, Ă&#x153;bungsgruppe gfK Herzkranke Kinder, Eltern Herzkreislauf-Krankheiten (Herzgruppen Winterthur, BĂźlach, 'BMUJHCFSH 4DIBGGIBVTFO 8FJOMBOE Ę&#x2014; Hirnverletzung â&#x20AC;&#x201C; FRAGILE, Betroffene Hochsensibilität, Betroffene * Kontaktabbruch: Erwachsene Kinder, die den Kontakt mit den Eltern abgebrochen haben Kontaktabbruch: Verlassene Eltern Kollagene und lymphozytäre Colitis, Vernetzung mit Betroffenen KĂśrperliche und seelische Misshandlung in der Kindheit #FUSPGGFOF Ę&#x2014; Kraniopharyngeom, Betroffene und AngehĂśrige Leukämie und Multiples Myelom, Betroffene und AngehĂśrige (Krebsliga)

Makuladegeneration, altersbedingt, #FUSPGGFOF SFUJOB TDIXFJ[ Ę&#x2014; Männergruppe Migräne und Kopfschmerzen, Betroffene Mobbing, Betroffene Mobbing, Eltern von Kindern, die Mobbing erleben Morbus Crohn, Betroffene Multiple Sklerose, Betroffene NA Narcotics Anonymous, Betroffene Drogenabhängige Narzisstische Menschen, AngehĂśrige * Neurofibromatose 1, AngehĂśrige und Betroffene Parese ungeklärter Ursache, Betroffene * Parkinson, Betroffene Patchworkfamilien, Eltern/Paare * Pflegende und betreuende AngehĂśrige Ę&#x2014; Polyneuropathie, Betroffene Prostatakrebs, Betroffene und PartnerInnen Psychiatrieerfahrene (SHiP Schaffhausen) Psychiatrieerfahrene Frauen, Betroffene * Psychisch Kranke, AngehĂśrige (VASK) Psychose-Seminar #FUSPGGFOF "OHFIĂ&#x2018;SJHF 'BDIMFVUF 5SJBMPH $) Ę&#x2014; Restless Legs, Betroffene Rheumatische Erkrankungen, Junge Betroffene * Sauerstofftherapie #FUSPGGFOF VOE "OHFIĂ&#x2018;SJHF -VOHFOMJHB Ę&#x2014; Seelische und kĂśrperliche Misshandlung in der Kindheit #FUSPGGFOF Ę&#x2014; Sehbehinderte und blinde Menschen #FUSPGGFOF 4DIX #MJOEFOCVOE Ę&#x2014; Sexueller Missbrauch in der Kindheit, Frauen Stellenlos â&#x20AC;&#x201C; Gemeinsam neue Wege finden, kurze Wanderungen Spiel-Treff fĂźr Erwachsene mit oder ohne psychische Belastungssituation Suchtprobleme "OHFIĂ&#x2018;SJHF *48 Ę&#x2014; Stoma, Betroffene (IlCO) Stoma, Betroffene und AngehĂśrige (Krebsliga) Teenager in der Krise, Elterngruppe Trauer um den Partner oder die Partnerin oder um eine nahestehende Person ,48 Ę&#x2014; Trauern um meinen Partner oder meine Partnerin, Betroffene Trennung / Scheidung, Betroffene TraumafolgestĂśrungen #FUSPGGFOF "OHFIĂ&#x2018;SJHF 'BDIMFVUF 5SJBMPH $) Ę&#x2014; Traumatisierung nach Leichenfund, Vernetzung von Betroffenen Trigeminusneuralgie, Clusterkopfschmerzen und andere Gesichtsschmerzen, Betroffene Ă&#x153; 55 â&#x20AC;&#x201C; Freie Zeit gemeinsam gestalten, Frauen und Männer Umgang mit Stimmungsschwankungen und Grenzen nach Lebenskrisen Betroffene Ungarischer Kultur Club, Ungarinnen und Ungaren * Vollmondgruppe, Frauen und Männer ZĂśliakie, Betroffene

* Gruppe im Aufbau Ę&#x2014; WPO 'BDITUFMMF 'BDIQFSTPO CFHMFJUFUF (SVQQF

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SELBSTHILFEZENTRUM REGION WINTERTHUR HOLDERPLATZ 4 | 8400 WINTERTHUR | 052 213 80 60 | WWW.SELBSTHILFE-WINTERTHUR.CH | INFO@SELBSTHILFE-WINTERTHUR | POSTKONTO 84-58300-0


Dorf-Blitz

Brütten

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Aus Behörde und Verwaltung

Kirchenkonzert Samstag, 6. Mai 2017, 19 Uhr 18.30 Uhr Türöffnung Kirche Brütten

on i t a l u t a r G Wir gratulieren

Zürcher Jodlerfründe Gastformation: Altbächler Örgelifründe Eintritt: Frei, Kollekte Anschliessend Apéro

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am 20. Mai Klara Graf-Kenel Hofackerstrasse 16

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Mittwoch, 24. Mai Donnerstag, 25. Mai Freitag, 26. Mai

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ab 11.30 Uhr ganzer Tag ganzer Tag

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Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb sind über die Auffahrt wie folgt geschlossen: B

zum 90. Geburtstag

Öffnungszeiten über die Auffahrt

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am 1. Mai Johannes Baltensperger Gernstrasse 7

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zum 98. Geburtstag

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Bei einem Todesfall ist das Bestattungsamt am Donnerstag und Freitag jeweils von 9 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei einem Notfall oder Leitungsbruch unter Telefon 079 409 59 83 erreichbar.

zur goldenen Hochzeit am 22. April (Berichtigung) Rita und Jean Janik-Kaufmann

zur diamantenen Hochzeit am 4. Mai Gisela und Paul Hofmann-Westphal Brühlstrasse 42

Am Montag, 29. Mai 2017 sind wir zu den üblichen Öffnungszeiten wieder für Sie da.

Vereine

Brütten

Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Textinhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.

tv

Abschied Max Bailer ist am 1. April 2017 verstorben.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gemeinde Brütten

Ihre Gemeinde Brütten

Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Tage!

brütten

jugendsportriege

KINDERTURNEN 2017/2018

Falls auch Du gerne turnst, Spass hast, lachst und Neues ausprobierst zusammen mit anderen Kindern, dann ist das Kinderturnen genau das Richtige für Dich! Nach den Sommerferien geht es los…. Beginn Für Wann Dauer Ort Kosten

Dienstag, 22. August 2017 alle Kindergärtner (4 bis 7-jährig) dienstags, zwischen 15.45 bis 18.10 Uhr 60 Minuten Schulhaus Chapf, untere Turnhalle Fr. 100.– / pro Jahr

Anmeldungen an: Daniela Kappeler Tel. 078 825 14 24 oder WhatsApp E-mail: kitubruetten@gmail.com Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2017 Es müssen alle Kinder neu angemeldet werden. Es wird wieder zwei Gruppen geben mit 16 bis 18 Kindern. Ich freue mich auf Dich!

Daniela Kappeler, Jugendsportriege TV Brütten


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Brütten

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Gemeindeversammlung in Rekordzeit durchgezogen

Strassenprojekte klar angenommen Nur knapp 40 Minuten dauerte die ausserordentliche Gemeindeversammlung von anfangs April. Die 40 anwesenden Stimmberechtigten winkten die vorgelegten Strassenprojekte einstimmig durch. von Susanne Gutknecht Gemeindepräsident Rudolf Bosshart entschuldigte zu Beginn den Zeitpunkt der Versammlung, der offensichtlich mit Anlässen der Schule und der Kirchgemeinde kollidierte. Die Geschäfte will der Gemeinderat jedoch bis Jahresende erledigen, daher musste man diesen frühen Termin wählen, um mit allen Fristen und Abklärungen dieses Ziel zu erreichen.

tung für den Ringanschluss Sonnhaldenstrasse gelegt. Zudem korrigiere man die Linienführung der Wasserleitung, die teilweise noch auf Privatland verlaufe. Der Kreditantrag beläuft sich auf 677 000 Franken. SVPPräsident Urs Knecht kommentierte die Bauprojekte als überfällig und die SVP gewähre allen drei vorgelegten Anträgen der Versammlung die Annahme. Damit beschleunigte er die GV, da ihm sowohl die RPK als auch alle anderen Parteien mit diesem Votum folgten und ebenfalls für alle folgenden Anträge die Freigabe im voraus beantragten.

Vorarbeit geleistet Strassensanierung Üetlibergstrasse Bauvorsteher Beat Lanz erläuterte die geplante Strassensanierung und den Ersatz der Wasserleitungen in der Uetlibergstrasse und im Rätschiweg Ost. Mehrere Rohrleitungsbrüche in diesem Abschnitt verlangten nach einem Ersatz, so Lanz. Auch sei die Fahrbahn der Uetlibergstrasse in einem schlechten Zustand, Unebenheiten und Belagsrisse zeigten sich, und entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Da man die Strasse saniere, würden auch andere Verlegearbeiten in Angriff genommen und die Vorberei-

Die Bauabrechnung Pfarrgasse mit Minderaufwendungen von 28 643.25 Franken seien eine Folge der ausgedünnten Auftragslage für Bauunternehmen. Hier habe man profitieren können und die Aufträge besser vergeben können als ursprünglich berechnet. Die Bauabrechnung passierte einstimmig. Ebenso die Bauabrechnung der Säntisstrasse, obwohl diese mit Fr. 45 402.50 zu Buche schlug. Die Mehrkosten begründete Beat Lanz mit der Perimetererweiterung in der Hagenstrasse, einem unerwarteten Sandsteinvorkommen bei einer Spülbohrung eines Hausanschlusses. Er stellte jedoch in Aussicht, dass man bereits Vorarbeiten

Schützenswerte Kubatur Zur Liegenschaft Unterdorfstrasse 38, die im Inventar der schützenswerten Bauten ist und veräussert werden soll, lieferte Rudolf Bosshart im Anschluss an die Gemeindeversammlung noch zusätzliche Informationen. So hätten sich zwei Experten die Liegenschaft angeschaut und festgestellt, dass an der Liegenschaft über die Jahre viel gemacht wurde und eine

Rückführung auf die alten Elemente wenig Sinn mache. Schützenswert, weil sehr markant, sei jedoch die Hülle vor allem von Osten her gesehen. Daher werde die Kubatur unter Schutz gestellt. Bisherige Kaufinteressenten seien informiert worden. Zudem habe der Gemeinderat entschieden, dass die Bushaltestelle an Ort bleibe. (sg)

Frischer Geist erwünscht Zur Zentrumsplanung informierte der Gemeindepräsident über die Resultate der öffentlichen Ausschreibung (siehe auch Brüttener Gemeindeseiten). Die sechs Projekte, die nun von den Architektur- und Planungsbüros ausgearbeitet werden, werden in einer Ausstellung vom 17. bis 19. November der Öffentlichkeit präsentiert. Die Infos zur Ausschreibung geleistet habe, die bei der Sanierung der Hagenstrasse zu Einsparungen führen würden. Auch dieser Antrag wurde einstimmig gutgeheissen. Mit seinen bereits zur Gemeindeversammlung gehörenden Infos ergänzte Gemeindepräsident Bosshart

sind mittlerweile auf der Gemeindehomepage ersichtlich. Zum Newcomer-Team ergänzte Bosshart noch: «Sie punkten vielleicht nicht mit bereits realisierten Projekten, aber wir erhoffen uns einen frischen Geist und neuartige Ideen von diesem Team.» Ende September bis anfangs Oktober tage die Jury und werde die detaillierten Projekte beurteilen. (sg) die eher trockenen Bauinformationen. Er stellte ein «sehr gutes» Rechnungsergebnis in Aussicht aufgrund höherer Steuereinnahmen, das dann an der nächsten Gemeindeversammlung am 7. Juni das Thema sein wird. ◾

Die Frühlingsbörse mit Osterbasteln im Freien Pünktlich zum Frühlingsbeginn fand anfangs April die Kinderkleider- und Spielwarenbörse mit 18 besetzten Gratistischen statt. Saisongerecht werden zweimal im Jahr Secondhandkleider und vermehrt auch Sport- und Freizeitartikel für Kinder zum Verkauf angeboten. Die Bibliothek bietet gleichzeitig gelesene, gut erhaltene Bücher, CDs, DVDs sowie Gesellschaftsspiele zum Weiterverwenden an. Im Dachstock können Kinder ihre ausgedienten Spielsachen feilhalten. Diesmal waren es aber nur deren drei. Ebenso verhielt es sich im unteren Saal: Kein Ansturm wie in ver-

gangenen Jahren, obwohl die Qualität gut und die Preise moderat waren. Laut Organisatorin Sylvie Kessler sind die Verkäufe ganz unterschiedlich, die einen Anbieter sind mit dem Umsatz zufrieden, die anderen beklagen sich über den schlechten Abverkauf. «Das Internet hat sicher einen Einfluss auf die Besucherzahl. Viele kaufen und verkaufen ihre Artikel online.» Damit die Börse mehr Beachtung findet, wurde speziell ein Osterbasteln für Kinder auf dem Spielplatz durch Denise Furrer organisiert. Eine solche Verknüpfung soll auch zukünftig stattfinden. (sl)


NĂźrensdorf

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Aus BehĂśrde und Verwaltung

Ă&#x2013;ffnungszeiten Auffahrt Am Mittwoch, 24. Mai (vor Auffahrt) sind die BĂźros der Gemeindeverwaltung ab 15 Uhr geschlossen. Die BĂźros der Gemeindeverwaltung sowie der Werkbetrieb bleiben am Donnerstag, 25. Mai und Freitag, 26. Mai den ganzen Tag geschlossen. FĂźr das Bestattungswesen und die Gemeindewerke besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt Auskunft darĂźber.

Gemeindeverwaltung NĂźrensdorf

Die Baukommission orientiert An der Sitzung vom 9. Januar wurde neben der Genehmigung von Revisionsplänen folgende baurechtliche Bewilligung im ordentlichen Verfahren erteilt: Erben Hans Illi; Konzession fßr die Inanspruchnahme Üffentlichen Grundes (permanente Vernagelung fßr Baugrubensicherung) fßr den Umbau Gebäude Assek.-Nr. 110 und Erstellung Tiefgarage, Dorfstrasse 58, Nßrensdorf. An der Sitzung vom 6. Februar wurden neben der Genehmigung von Revisionsplänen folgende baurechtlichen Bewilligungen im ordentlichen Verfahren erteilt:

â&#x20AC;&#x201C; MĂźller Bruno, baurechtliche Bewilligung fĂźr die Aufstockung und Umbau des Gebäudes Sunnerainstrasse 37, NĂźrensdorf. â&#x20AC;&#x201C; Fiocchi Christian und Regina, baurechtliche Bewilligung fĂźr die Erstellung von StĂźtzmauern und Treppen, Rainstrasse 10. â&#x20AC;&#x201C; Hofer-Mohler Adrian und Lea, baurechtliche Bewilligung fĂźr den Garagenanbau und Terrainumgestaltung, Bergstrasse 15.

Baukommission NĂźrensdorf

Abschied Ryf Heinz geb. 16.9.1962 Aufenthalt im Wohnheim Wyden (Stiftung BrĂźhlgut) in WĂźlflingen verstorben am 21.3.2017 Spahr-Walpen Eliane geb. 13.06.1946 Zelgliweg 3b verstorben am 5.4.2017

Den AngehĂśrigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Bestattungsamt NĂźrensdorf

Mitarbeit in Fachstelle Soziales Zur Ergänzung des Teams suchen wir per 1. Juli 2017 oder nach Vereinbarung

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Lebenserfahrung und Sozialkompetenz Kommunikationsfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick psychische Belastbarkeit Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit vorzugsweise Wohnsitz in der Gemeinde Nßrensdorf

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Nach einem kurzen thematischen Einstieg in das Thema Gefßhlsbiographie sind alle Teilnehmenden zum Gespräch eingeladen. Wir diskutieren ßber die Wichtigkeit und die Folgen, die sich aus dem Ansatz Gefßhlsbiographie ergeben. Mit Ihren Beiträgen und Fragen werden wir die Diskussion vertiefen. Erfahrungen von pflegenden AngehÜrigen und vom Besuchsdienst sind sehr willkommen! Eingeladen sind alle Interessierten: AngehÜrige, Freiwillige, Mitwirkende im Besuchsdienst, Multiplikatoren in der Seniorenarbeit, politisch Engagierte, Menschen aller Altersgruppen. Wir freuen uns auf Sie!

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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung Der Gemeinderat orientiert Jahresrechnung 2016 Für das Rechnungsjahr 2016 resultierte ein Ertragsüberschuss von Fr. 1 311 086.68. Der Voranschlag rechnete noch mit einem Aufwandüberschuss in der Höhe von 1,499 Millionen Franken. Dieses erfreuliche, gegenüber dem Voranschlag um Fr. 2 810 086.68 verbesserte Resultat ist vor allem auf die folgenden Faktoren zurückzuführen: Im Steuerbereich resultierte gegenüber dem Budget ein Mehrertrag aus dem laufenden Jahr und den Vorjahren von rund 1,2 Millionen Franken. Zusätzlich konnte ein um rund 350 000 Franken höherer Ertrag bei den Grundstückgewinnsteuern verbucht werden als dies der Voranschlag vorsah. Aufwandseitig waren in den Bereichen Schule und Soziale Wohlfahrt Minderkosten von je rund 400 000 Franken zu gewärtigen.

Gemeindepersonal Mit Bedauern hat der Gemeinderat von der Kündigung von Michael Harrer als Sachverständiger Soziales per 30. Juni 2017 Kenntnis genommen. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Bürgerrecht Der Gemeinderat hat gestützt auf das Bürgerrechtsgesuch und den positiven Antrag des Bürgerrechtsausschusses Petra Häderer, von Deutschland, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen. Auch die beiden Geschwister Artijola und Albijon Demko, von Mazedonien, hat der Gemeinderat gestützt auf ihre Bürgerrechtsgesuche und die positiven Anträge des Bürgerrechtsausschusses ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen.

Werkgebäude Das Werkgebäude ist seit 37 Jahren in Betrieb. In den vergangenen Jahren wurden nur die nötigsten Unterhaltsarbeiten ausgeführt. Zudem

entspricht das Raumprogramm nicht mehr den heutigen Bedürfnissen der Abteilung Werke. Für die Sanierung und Erweiterung des Werkgebäudes liegt ein Projekt vor, das die heutigen und auch die zukünftigen Bedürfnisse der Werke abdeckt. Der Kostenvoranschlag für die Umsetzung beläuft sich auf 1,02 Millionen Franken. Der Gemeinderat hat beschlossen, der Gemeindeversammlung einen entsprechenden Kredit zu beantragen.

Sanierung Dorfstrasse Die Dorfstrasse in Birchwil ist in verschiedener Hinsicht sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat hat dafür ein Projekt ausgearbeitet, in dem auch die Erkenntnisse aus der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 15. November 2016 berücksichtigt sind. Gleichzeitig soll ein neuer Meteorwasserkanal in das Strassenstück eingebaut werden. Dieser Kanal soll dereinst das Meteorwasser aus dem Gebiet der Schulanlage Sunnerai direkt dem Bach zuführen und so die Kläranlage entlasten. Das Projekt rechnet mit Kosten von 672 000 Franken für die Strassensanierung und 390 000 Franken für die Erstellung des Kanals. Dieser Kreditantrag wird an der Gemeindeversammlung vom Juni 2017 behandelt.

Koordinations- und Fachstelle Die Mindestgrösse der Schulpsychologischen Dienste wurde vom Regierungsrat per 31. Juli 2017 neu festgelegt. Mehrere umliegende Gemeinden haben deshalb beschlossen, einen Verein zu gründen, welcher die nötigen Koordinationsund Fachaufgaben für die angeschlossenen Gemeinden erbringt. Die Schule Nürensdorf möchte diesem Verein beitreten. Der Gemeinderat Nürensdorf beantragt deshalb der Gemeindeversammlung den Beitritt zu diesem Verein.

Kreditbewilligung/ Arbeitsvergaben Für eine erste Phase der Vorarbeiten zur einer Ortsplanungsrevision wurde ein Kredit von 45 000 Fran-

ken bewilligt. Die entsprechenden Arbeiten wurden an die Planpartner AG in Zürich vergeben. Für den Ersatz der undichten Oblichter im Treppenhaus des Schulhauses Hatzenbühl wurde ein Kredit von 60 000 Franken bewilligt. Die Ausführung wurde an die Firma WB Bürgin AG in Grüningen vergeben. Für die Erneuerung der Wasserleitung in der Dorfstrasse hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 200 000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Für den Ersatz der Wasserleitung Hauswiesenstrasse hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 265 000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Der Auftrag für die Tief- und Strassenbauarbeiten wurde dabei an die Firma Toldo Strassen- und Tiefbau AG in Wetzikon, der Auftrag für die Wasserleitungsarbeiten an die Schlosserei Steffen AG, Opfikon-Glattbrugg und der Auftrag für die technischen Arbeiten an das Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen AG, Zürich erteilt.

Finanzen

gen fuhren 476 zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug bei Tempo 50 innerorts 84 km/h. Gemeinderat Nürensdorf

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Für vierzehn Handänderungen wurden Grundsteuern im Betrage von Fr. 512 360.90 veranlagt. In sechs Fällen gewährte der Gemeinderat Steueraufschub. In einem Fall behandelte der Rat eine Handänderung ohne Grundstückgewinnsteuern.

am 29. Mai Walter Zaugg-Buxcel Talwiesenstrasse 3

Kreditabrechnungen

am 12. Mai Edwin Tobler-Grädel Bohnackerstrasse 8

Die Kreditabrechnung für den Ersatz des Büromobiliars im Gemeindehaus wurde mit Kosten von 89 779 Franken und Minderkosten von 3221 Franken gegenüber dem bewilligten Kredit von 93 000 Franken vom Gemeinderat genehmigt.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat vom 14. bis am 23. März 2017 auf der Alten Winterthurerstrasse in Fahrtrichtung Brütten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von insgesamt 26 864 kontrollierten Fahrzeu-

zum 95. Geburtstag

zur Goldenen Hochzeit am 12. Mai Sigrid und Max Tanner-Wymann Ebnetstrasse 4


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Nürensdorf

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Aus Behörde und Verwaltung

Bibliothek Nürensdorf Regelmässige Veranstaltungen Vorlesegeschichte in Mundart mit Bär Otto für Kinder ab 4 Jahren. Nächster Vorlesetag: Mittwoch, 7. Juni, 14 bis 14.30 Uhr Donnerstagstreff: 29. Juni, 20 Uhr «Satz & Pfeffer» mit «Bibi Special» Judith Stadlin und Michael van Orsouw von «Satz & Pfeffer» sind bekannt von Bühne, Radio und Fernsehen. Das Programm «Bibi Special» vereint verschiedene literarische Kurzformen, die sich inhaltlich auf die Themen Lesen, Bibliothek, Bücher und Sprache beziehen. Viel Lachen und grosse Unterhaltung mit Niveau ist garantiert. Tickets für 10 Franken im Vorverkauf ab 2. Mai in der Bibliothek. Das Bibliotheks-Team freut sich auf Ihr Kommen. Weitere Termine und Informationen erhalten Sie unter www.winmedio.net/nuerensdorf.

Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Feuerwehr Altbach Ort:

Gemeindezentrum Brütten, Brüelgasse 7, 8311 Brütten Datum/Zeit: Freitag, 9. Juni 2017, 18 Uhr Geschäfte: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler / Feststellung der Stimmberechtigten 3. Abnahme Protokoll der Delegiertenversammlung vom 23.6.2016 4. Abnahme der Jahresrechnung 2016 5. Abnahme des Voranschlages 2018 6. Jahresbericht des Feuerwehrkommandanten 7. Knecht Urs, Rücktritt Fw Kdt 8. Winiger Mario, Ernennung Fw Kdt 9. Verschiedenes Die Verhandlungen der Versammlung sind öffentlich.

Zweckverband Feuerwehr Altbach

Bibliothek Nürensdorf

Kinder und Grosseltern machten Osterhasen Konkurrenz

Selbstgemachte, liebevoll kolorierte Ostereier eltern eine Einladung. Sie erschienen zahlreich. «Es ist immer sehr schön mit den Enkelkindern etwas zu unternehmen», sagte Grosi Ursula Wacker, während Enkel Janis Hofer verriet: «Ohne Grosi wären die Eier nicht so schön geworden – das Bibeli gefällt mir besonders gut.» Stellvertretend für die Grosseltern assistierte bei Joshua Falce Gotte Brigitta Scheuermeier. «Ich habe lange keine Eier mehr gefärbt und es ist ein ganz herrlicher, lebhafter Morgen», meinte sie. Auch einige Grossväter freuten sich sichtlich, den Kleinen helfen zu dürfen und zeigten fröhlich ihre farbigen Finger.

Mit viel Hingabe kreierten Kinder des Waldkindergartens Nürensdorf bunte Ostereier. Erstmals wurden sie assistiert von ihren Grosseltern. Die Anlässe vor Ostern, zwei weitere gab es im Kindergarten Sunnerai in Birchwil, wurden vom Elternrat Sunnerai organisiert. von Rosmarie Schmid Grosseltern und Kinder tauchen hingebungsvoll Eier in verschiedene Farben und sind von den Kunstwerken begeistert. Der Osterhase wäre glücklich gewesen, hätte er so viele Hände beim Ostereier färben gehabt. Kleine Finger ziehen dicke Gummibänder dekorativ über gekochte Eier und legen diese ins Farbenbad nach Wahl. Am zweiten Tisch stehen Schälchen mit Öl und Farbe bereit. Beim Eintauchen nehmen die Eier die Farben ganz unterschiedlich an, was ihnen ein marmoriertes Kleid verleiht. Noch eine Station weiter sind die Eier alle gelb gefärbt. Sie erhalten Augen, einen Schnabel sowie obendrauf einen niedlichen Kamm und fertig ist

Grosseltern und Kinder hatten grossen Spass an den österlichen Kunstwerken. (rs)

das Küken. Ausserhalb dieses Gewusels in der Garderobe des Waldkindergartens im Schulhaus Ebnet, knien Sean Frempong und Nathaniel Köhler am Boden und polstern ein Körbchen aus Drahtgeflecht mit Moos aus. «Das sind Osterkörbchen», erklären die beiden stolz. Die meisten Kinder hatten diese Arbeit bereits im Wald erledigt. Es sei sehr schwierig gewesen, bei der anhaltenden Tro-

ckenheit, Moos zu finden, erklärte Kindergärtnerin Regula Bollinger.

Freude auf allen Seiten Initiant des Anlasses ist der Elternrat Sunnerai. Bis letztes Jahr wurden jeweils Seniorinnen aufgerufen, den Kindern die Zwiebelschalen-Technik fürs Eierfärben beizubringen. 2017 erhielten erstmals explizit die Gross-

Kindergärtnerin Regula Bollinger hatte den Anlass koordiniert und die mehr als zwanzig Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. «Alles andere haben Ramona Hügi und Gioia Schmid vom Elternrat übernommen; die Farben, Zutaten und Eier mitgebracht sowie die Anleitung zum Eierfärben übernommen», sagte Bollinger. Zwei weitere Anlässe fanden in den Kindergärten Sunnerai in Birchwil statt. ◾


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Nürensdorf

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Variantenreiches Liederrepertoire löste Begeisterung aus

Nürensdorfer Chöre verbreiteten Freude Der Gemischte Chor OberwilBirchwil sowie der Männerchor Nürensdorf blieben ihrem Leitsatz «gemeinsam sind wir stark» treu. Unter dem Motto «Singen? So oder so – Theater? Sowieso!», verwöhnten sie anfangs April rund 400 Zuhörer im Ebnetsaal mit Ohrwürmern, einem Schwank, feinem Essen und Tanzmusik. von Rosmarie Schmid Es floss weder Blut noch brach Panik aus, als ein Schuss durch den Ebnetsaal hallte. Im Gegenteil, das Publikum amüsierte sich köstlich, denn der Männerchor Nürensdorf interpretierte den «Kriminal-Tango» mit viel Leidenschaft. Auch dem gemischten Chor Oberwil-Birchwil gehen die Ideen nicht aus. Zu Mani Matters Lied «Dr Alpeflug» setzten sich etliche der 16 Sängerinnen und acht Sänger Sonnen- und Skibrillen auf und nahmen im virtuellen Flugzeug Platz. Während sie sangen, hofften die Zuhörenden, dass sich der Pilot und sein Freund, trotz des Motorenlärms, diesmal verständigen könnten. Das Kleinflugzeug stürzte auch diesmal ab.

Abwechslung pur

Beim «Dr Alpeflug» bewies der Gemischte Chor Oberwil-Birchwil mit Dirigentin Freya Utta auch Humor. (Fotos: Rosmarie Schmid)

Konzert, obwohl unser Musikstil eher beim Rap, Rage oder den Songs aus den Charts zu finden ist», verrieten Silas, Tabea, Jonas und Rahel, die Kinder zwischen 13 und 17 Jahren von Ruedi Isler (53). Isler singt seit 35 Jahren beim gemischten Chor. Auf das Konzert und die Ziehung der Su-

gusnummern vom Freitag sowie dem Tombolalosverkauf vom Samstag, folgte der Schwank «De Scheich vo Murabi» aus der Feder von Rolf Staudenmann. Mit viel Witz und Können überzeugte die Theatergruppe «Chrüz & Quer». Die Theaterleute auf und hinter der Bühne kommen aus

dem gemischten Chor oder sind deren Freunde oder Bekannte. Regie führte einmal mehr Vereinspräsidentin Susanne Illi. Anschliessend spielten Akkordeonist Daniel Sägesser und Saxophonist Beat Inderbitzin aus Kloten zum Tanz auf. 2018 findet der ◾ Anlass am 13./14. April statt.

Freya Utta, Dirigentin des Gemischten Chors, wie auch Tabea Herzog, Dirigentin des Männerchors, spornten ihre Singenden zu Höchstleistungen an. Zwar hiess der gemeinsam gesungene Auftakt von anfangs April, «Sing a capella», trotzdem gab es da und dort Musikbegleitung. Für den Gemischten Chor Oberwil-Birchwil musizierten Perkussionist Nico Gerster und Pianistin Sevill Klöti. Die Lieder des 19-köpfigen Männerchors peppte Thomas Jäggi am Konzertflügel auf. Viele Ohrwürmer, wie «Don’t cry for me Argentina» oder «Jambo» sorgten für gute Laune. Verschiedene Zugaben wurden gefordert, wie beispielsweise beim «Nüeresdorfer Blues». Beide Chöre widerspiegelten ihre Freude am Singen, die prompt auch auf das Publikum übersprang. Nicht nur ältere Fans klatschten. «Wir sind jedes Jahr hier, uns gefällt das

Der Männerchor Nürensdorf folgt den Anweisungen ihrer Dirigentin Tabea Herzog.


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Nürensdorf

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Bibliothek Nürensdorf lanciert einen Leseclub

Treffen von Leseratten In der Bibliothek Nürensdorf sollen sich regelmässig Lese-Interessierte zu einem Austausch treffen. So wollen die Leseratten von Tipps und Anregungen der anderen profitieren. von Nadja Bächi Ende März trafen sich rund zehn Interessierte zur Gründung eines Leseclubs in der Bibliothek Nürensdorf. Bibliotheksleiterin Susette Pati führte durch die Sitzung und freute sich über das Interesse an einem Lesezirkel. Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Bibliothek Nürensdorf konnte eine Leseclubgründung realisiert werden. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Anwesenden kristallisierte sich der Grundgedanke des

Leseclubs nach und nach heraus. Die Idee schien nicht unbedingt zu sein, zusammen ein Buch zu lesen und darüber zu diskutieren, sondern vor allem von Büchertipps anderer Leser profitieren zu können. Das Bücherangebot sei oft unübersichtlich und unendlich gross, so der Tenor. Manchmal entpuppten sich vermeintliche Bestseller als Enttäuschungen. So erhoffen sich die meisten Anwesenden, Tipps und Anregungen von anderen Lesebegeisterten. Ob das nun Krimis, Deutsche Literatur, Philosophie-Bücher oder auch mal fremdsprachliche Bücher sind, darüber wollten sie sich nicht festlegen. Den meisten gefiel die Idee, dass zu den Treffen, welche jeden zweiten Monat in der Bibliothek Nürensdorf stattfinden sollen, ein Thema be-

Ein erstes Beschnuppern der angehenden Leseclub-Mitglieder. (nb)

stimmt wird, zu welchem jeder einen Buchtipp mitbringen darf. Susette Pati wird den administrativen Teil übernehmen. So werden alle «Leseclubmitglieder» erfasst und auf dem Laufenden gehalten, auch falls ein Mitglied mal ein Treffen verpasst

hat. Das nächste Leseclubtreffen findet am 18. Mai statt. Dort darf jedes Mitglied oder auch weitere Leseclubbegeisterte zwei bis drei seiner Lieblingsbücher vorstellen. Auskunft über den Leseclub gibt das Biblio◾ theksteam.

Schlosskeller als Bühne für Lebensgeschichte

Auf Tuchfühlung mit Bo Katzman Songs wie «Blowin in the wind» von Bob Dylan oder Jonny Cash’s «Ring of fire» überraschten, ebenso der samtene Wechsel zu den Countrysongs, darunter der von Bo Katzman geschriebene Titel «Ferry me over». Natürlich durfte der Ohrwurm der 80iger «I’m in love with my typewriter» nicht fehlen.

«Emotion», das neue Programm von Bo Katzman, wurde Ende März im Schlosskeller Nürensdorf uraufgeführt. Die Kultur- und Freizeitkommission öffnete das Tor für eine Fangemeinde, welche Bo Katzman aus nächster Nähe erleben wollte. von Sandra Lanz

Mitreissendes Live-Erlebnis Kein gefülltes Hallenstadion mit Gospelchor, sondern der geschichtsträchtige Schlosskeller Nürensdorf wurde zur Showbühne von Bo Katzman und seiner Begleitung, Tochter Ronja. Eine Premiere, an welcher die rund 90 Zuhörer in eine Zeitmaschine gesetzt wurden. Mit seinem Debutsong erinnerte er sich an seine Anfänge als Strassenmusikant mit Gitarre im Jahr 1969.

«Zwei Minuten Ewigkeit» «Zwei Minuten Ewigkeit» – wie der Titel seiner Biografie heisst, bildete den Rahmen für Erinnerungen, wie er in jungen Jahren als Bo Katzman alias

Bo Katzman mit Tochter Ronja begeisterten die Zuhörer mit ihrem neuen emotionalen Programm. (sl)

Reto Borer in Jugendkellern auftrat und sich heute Abend in einem Schlosskeller wiederfindet. Begleitet wird er nicht wie damals von seinem «Büsi» – von welchem auch sein Künstlername resultierte – sondern von seiner Tochter Ronja.

tete ihren Vater abwechslungsweise mit Gitarre oder Ukulele. Mit ihrem Soloauftritt von «Think of me» aus dem Musical «The Phantom of the Opera» zeigte die ausgebildete Musicaldarstellerin dem Auditorium, was für ein Stimmpotenzial in ihr steckt.

«Emotion» ist kein Soloprogramm. Tochter Ronja untermalte mit ihren Einlagen das Programm und beglei-

Die Liederpalette reichte von rockigen Tönen, Soul, Country bis hin zu Mundartsongs in Berndeutsch. Bekannte

Bo Katzman gelang es, seine Lebensgeschichte und musikalische Entwicklung lebendig aufzurollen. Manch lustige oder auch aufschlussreiche Anekdote untermalten die Epochen seiner Karriere. Charmant und spritzig schuf er Bande mit den Zuhörern und animierte diese auch zum Mitsingen wie etwa bei «Hallelujah» von Leonard Cohen. Die jüngste Zuhörerin im Saal, Jasmin Meier (19) aus Nürensdorf, kam vorerst nur als Begleiterin ihrer Mutter, war dann aber über das vielfältig musikalische Programm überrascht und fand es schade, dass nicht mehr Besucher der jüngeren Generation anwesend waren. ◾


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Nach der Euphorie folgt die Ernüchterung

Realisierung eines Wärmeverbundes geplatzt Die Idee vom Wärmeverbund Nürensdorf ist in der geplanten Grösse geplatzt. Die Realisierung scheiterte an zu wenigen Grossabnehmern, wie etwa der MigrosPensionskasse an der Schmittenackerstrasse oder der Überbauung an der Bühlwiesenstrasse. Ob es eine Alternative geben wird, bleibt derzeit offen. von Rosmarie Schmid Der Nürensdorfer Hans Baumgartner, Inhaber der H. Baumgartner & Sohn AG mit Sitz in Lindau, ist frustriert. Die Realisierung eines Wärmeverbundes Nürensdorf ist bereits in den Startlöchern gestorben. Noch vor einem Jahr unterstützte die Gemeinde den Unternehmer bei seinen Plänen. Denn bereits 2015 hatte Baumgartner Roland Mensch, Verwaltungsratspräsident der Lamprecht Pflanzen AG, mit ins Boot geholt. Auch eine Arbeitsgruppe Ökologie der Gemeinde Nürensdorf diskutierte mit. Die Grossgärtnerei war sehr interessiert an seiner Idee, künftig die Wärme für ihre grossen Treibhäuser CO2-neutral zu produzieren. Also liessen die beiden Unternehmer von Fachleuten Analysen und Berechnungen erstellen und kamen zum Schluss, dass ein Fernwärmeverbund ideal wäre. Platz für die Holzschnitzelheizungsanlage wäre bei der Gärtnerei vorhanden gewesen. Am 25. Mai 2016 folgten denn auch viele Nürensdorfer der Einladung des Gemeinderates zur Informationsveranstaltung im Ebnetsaal. Das Interesse an einem Wärmeverbund Nürensdorf schien damals sehr gross. «Nach dem Anlass waren wir euphorisch und glaubten an die gute Sache», erinnert sich Hans Baumgartner. «Das Echo von Seiten der Einfamilienhausbesitzer war gross, obwohl deren Kosten bei einem Anschluss relativ hoch gewesen wären», erklärt er. Auch hätten sie sich darüber gefreut, dass das Schulhaus Ebnet die Kosten für einen Anschluss bereits im Budget aufgenommen hatte. «Wir brauchen jedoch für einen effizienten Betrieb grosse Überbauungen mit Mehrfamilienhäusern»,

Hans Baumgartner zeigt den Rohstoff für künftige Holzschnitzelheizungen. (rs)

meint er weiter. «Aber die Siedlung der Migros-Pensionskasse, die Verwaltung der Überbauung an der Bühlwiesenstrasse oder das Ebnetquartier haben sich von einer Zusammenarbeit distanziert», sagt Baumgartner.

wäre lediglich Bezüger der Anlage gewesen, der wie alle anderen abgerechnet hätte, stellt er klar. «Die Zusammenarbeit mit Roland Mensch wurde inzwischen beendet – für ihn hat sich das Thema erledigt», sagt Baumgartner.

Gespräche ohne Erfolg

Gibt es doch noch einen Weg?

«Unser Hauptziel wäre nicht gewesen, einen Wärmeverbund zu betreiben, sondern einen CO2-neutralen Rohstoff zu verwerten», betont er. Die von allen geliebten Wälder würden auf diese Weise gepflegt, die Wertschöpfung bliebe vor Ort und die Folge davon wäre die Unabhängigkeit von Erdöl. «Roland Mensch und ich hätten für die rund 6,3 Millionen Franken Investitionen eine Betreiberfirma als Aktiengesellschaft mit 600 000 Franken gegründet», sagt der Initiant. Weil die EKZ ebenfalls Wärmeverbunde besitze, hätten sie auch mit ihnen Kontakt aufgenommen. «Wäre das Gespräch positiv verlaufen, hätten die EKZ möglicherweise sogar den Bau übernommen, aber auch das sollte wohl nicht sein», resümiert Baumgartner. Auf dem «Latrinenweg» habe er dann erfahren, dass im Dorf das Gerücht herumgegangen sei, «die Nürensdorfer müssten die Heizung der Gärtnerei finanzieren», sagt er weiter. «Aber das wäre absolut nicht der Fall gewesen!». Auch die Lamprecht Pflanzen AG

Baumgartner gibt das Interview im Besprechungszimmer in Lindau und scheint vor Energie Funken zu sprühen. Der 69-jährige Unternehmer ist ein Macher und gibt nicht so schnell auf. «Ich möchte etwas Nachhaltiges machen», betont er. Das war schon immer so und liege wohl in der Familie. Die Firma wurde 1948 von Hans Baumgartner in Nürensdorf als Fuhrhalterei gegründet. Als 1983 Hans Baumgartner die Firma von seinem Vater übernahm, fand der Wechsel zur AG statt. Seit 1991 verstärkt die neu gegründete Firma Fällag in Lindau, welche spezielle Fällarbeiten ausführt, das Dienstleistungsangebot. Deshalb werden viele «eigene» Holzschnitzel verwendet. Anfang 2010 übernahm Daniel Baumgartner die Geschäftsleitung der väterlichen Firma in dritter Generation. Hans Baumgartner arbeitet weiter im Betrieb und ist Verwaltungsratspräsident. «Weil die Raschle Holz AG in Nürensdorf sich ebenfalls für einen An-

schluss interessiert hatte, nahm ich mit Geschäftsführer Thomas Raschle Kontakt auf», verrät Baumgartner, «vielleicht ist er ja der neue Partner für eine kleinere Variante.» Die Idee sei noch nicht ausgereift, aber er denke, es lohne sich, sie während der nächsten zwei Jahre weiter zu verfolgen. Thomas Raschle bestätigt, dass Baumgartner ihn kontaktiert habe. «Für mich kam es überraschend und ich muss mir das zuerst überlegen, denn ich weiss nicht, ob auf meinem Areal überhaupt genügend Platz für eine Holzschnitzelheizanlage vorhanden wäre», sagt Raschle. Klar möchte er etwas für die Zukunft tun und sei auch nicht abgeneigt, zusammen mit Hans Baumgartner etwas aufzubauen, «aber ich habe ihm noch keine Zusage erteilt», betont Raschle. Zudem sei für ihn alles noch ganz weit weg von einer Realisierung, ergänzt er. «Da sind zurzeit noch viele Fragen offen», meint auch Baumgartner. Er ist aber überzeugt, dass die H. Baumgartner & Sohn AG, die seit 2004 im Bereich Energie-Contracting tätig ist und Holzschnitzelheizungen betreibt, dies auch in Nürensdorf zur Zufriedenheit vieler tun könnte. «Die Überlegungen gehen dahin, dass mit kurzen Wärmetransportleitungen der Dorfkern bedient werden kann», sagt Baumgartner. Aber noch ist alles of◾ fen.


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Viel Engagement für die Musicalaufführung Titanic

Eine Rolle für jeden Jungschauspieler Im Wahlfach «Musical» erarbeiteten zwölf Sekundarschüler in vielen Stunden das bekannte Musical Titanic. Mit einer Vorführung vor den Eltern anfangs April setzten sie einen gelungenen Schlusspunkt. von Susanne Gutknecht Zehn Schülerinnen und zwei Schüler der dritten Sekundarschule Hatzenbühl waren nach der gelungenen Aufführung und dem Schlussapplaus stolz auf sich. Mit grossem Einsatz haben sie sich während rund eineinhalb Semestern im Wahlfach «Musical» intensiv mit den Figuren im bekannten Musical «Titanic» auseinandergesetzt. Dazu gehörte an der Sprache und den Akzenten arbeiten ebenso wie verschiedene Emotionen darzustellen. Die Verteilung der Hauptrollen stellte sich als knifflig heraus, da verschiedene Schülerinnen und Schüler die Rollen beim Casting äussert treffend interpretiert hatten. Eine der Wahlfach-Lehrerinnen, Nadia D’Alessandro, sagt dazu: «Ein Musical lebt auch von den unterstützenden Rollen. Das gaben wir jedem mit auf den Weg.» So gab es keinen Kampf, sondern jeder fand seine geeignete Rolle im Stück, das die beiden Lehrerinnen Nadia D’Alessandro und Nat-

Die Crew und Passagiere der Titanic im stilechten Look. (Fotos: zvg)

halie Mamie auf die Gruppengrösse und die Infrastruktur hin anpassten. «Wir wollten auch noch ein paar Auflockerungen ins Musical integrieren wie zum Beispiel die Eisbären oder Pinguine», erklärt D’Alessandro, «dieser Mix von Drama und Komödie kam beim Publikum gut an.»

Die Schiffscrew musste hart arbeiten auf der Titanic.

Talentierte Schauspieler So sind beide Lehrerinnen auch voll des Lobes: «Es war eine talentierte Wahlfachklasse. Sie waren alle engagiert und konnten Anweisungen schnell umsetzen.» Zwei Schüleraufführungen dienten als Proben für

den letzten Schliff. «Bei Schüleraufführungen sind weniger Feedbacks normal. Sie klatschen weniger oder reagieren auf Sketches nicht wie ein erwachsenes Publikum», erklärt D’Alessandro. Das habe die Jungschauspieler zuerst verunsichert. Sie hätten Kleinigkeiten angepasst und sich gewissenhaft mit einem WarmUp für die Hauptaufführung vorbereitet. «Es ist wichtig, dass wir vorher die Stimme aufwärmen und den Energielevel bei jedem auf 120 Prozent hochfahren.» Bei der gelungenen Schlussaufführung waren denn auch jegliche Unsicherheiten verflogen. Auch die Bühnenbilder, die im Werkunterricht hergestellt wurden, überzeugten die Zuschauer. Man habe sich gut in die Welt des Schiffes einfühlen können. Der dominante Kamin des Schiffes auf der Bühne konnte in kürzester Zeit zu einem Eisberg verwandelt werden. Andere Requisiten und Kostüme wurden ebenfalls von den Schülern selbst hergestellt oder organisiert. Nadia D’Alessandro ist der Überzeugung, dass sie «aus wenig sehr viel» ge◾ macht hätten.


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Ausstellung zum Eigental-Jubiläum abgesagt

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Pattsituation Eigentalausstellung Der Vorstand des Naturschutzes Bassersdorf Nürensdorf hat die Ausstellung zum 50-JahrJubiläum Eigental abgesagt. Der Gemeinderat Nürensdorf, welcher das Ortsmuseum zur Verfügung stellte, wollte eine Ausstellung nur durchführen, wenn der hängige Entscheid zur Öffnung der Eigentalstrasse getroffen ist. von Susanne Gutknecht In einer Medienmitteilung anfangs April machte der Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) publik, dass es keine Ausstellung im Ortsmuseum zum 50-jährigen EigentalJubiläum geben wird. «Die Absage erfolgt deshalb, weil der Gemeinderat Nürensdorf anfangs Jahr überraschend die Durchführung der Ausstellung von der Sanierung der Eigentalstrasse abhängig gemacht hatte», stand in der Mitteilung. Vor genau 50 Jahren wurde das Eigental unter Schutz gestellt und der NBN wollte mit der Ausstellung dieses Naturschutzgebiet der Bevölkerung näherbringen. Aus diesem Höhepunkt im Jubiläumsprogramm des NBN wird nun nichts. Präsidentin Erika Gisler ist enttäuscht: «So geht man mit Freiwilligen nicht um!» Seit Monaten würden sie hingehalten und die Vorbereitungsarbeiten für die Ausstellung seien nicht einfach in ein paar Stunden Arbeit erledigt. «Wir haben bereits Werbung gemacht und das Ganze sauber aufgegleist». Die Mitglieder seien zermürbt und die Motivation auf dem Nullpunkt, erklärt Gisler.

Sturm im Wasserglas Nürensdorfs Gemeindepräsident Christof Bösel ist ebenfalls verärgert. Dem Gemeinderat werde hier ein «schwarzer Peter» zugeschoben. Aber das Eigental sei seit vielen Jahren emotionsgeladen und ein diffiziles Thema, daher sei eine Ausstellung, die von der Gemeinde unterstützt werde, solange noch die Einsprachefrist für die geplante Sanierung der Eigentalstrasse und die Wiedereröffnung derselben am Laufen sei, nicht gerechtfertigt. Der Gemeinderat habe dies einstimmig beschlossen. «Ich bin nicht so sicher, ob diese Absage wirklich wegen der fehlenden Motivation erfolgt ist», erklärt Bösel. Er sei mit dem Vorstand des NBN im Gemeindehaus Mitte März zusammengekommen und «mir wurde dannzumal gesagt, dass man den Entscheid abwarten wolle.» Das sei ein Sturm im Wasserglas, da die Rekursfrist ohnehin in ein bis zwei Wochen ablaufen werde und genügend Zeit bleibe für die Ausstellung.

Willkürlicher Zusammenhang Der Vorstand des NBN sieht den direkten Zusammenhang der Ausstellung über die Geschichte des Naturschutzgebietes und der Strassenproblematik nicht. «Wir werden mit solchen Situationen immer auch in die Enge getrieben», erklärt Gisler. Aber gerade der NBN habe ja zur einvernehmlichen Lösung fürs Eigental die entscheidenden Vorschläge geliefert und den Durchbruch in den Verhandlungen herbeigeführt. «Wir haben

Schlafen und Licht

auch im Sinne jener Nürensdorfer gehandelt, die dieses einmalige Naturschutzgebiet vor der Türe schützen und gleichzeitig nicht auf ihrer Mobilität verzichten wollten.» Dass sie jetzt die Eigenheiten und Geschichte nicht zeigen dürften, sei ärgerlich. Zusätzlich würden sie doppelt bestraft: «Viele Leute lasten uns diesen Schlamassel fälschlicherweise an. Ausserdem mussten wir mitansehen, wie die Gemeinde Nürensdorf bezüglich der Strasse mehrmals falsch reagiert hat», so Gisler. «Dass nun der Gemeinderat Nürensdorf die Wiedereröffnung der Strasse mit der Durchführung der Ausstellung verknüpft, können wir nach all dem nicht unkommentiert stehen lassen.»

Finanzielle Erwägung Für Christof Bösel ist der Ausstellungsort in Nürensdorf nicht zwingend. «Der NBN könnte die Ausstellung auch in Bassersdorf durchführen», wäre sein Vorschlag. Damit sei die Situation entschärft. Zudem dürfe man nicht vergessen, dass nicht nur der NBN finanzielle und zeitliche Aufwendungen hätte. «Platz für die Ausstellung im Ortsmuseum zu schaffen bedeutet viel Arbeit. Da sind die Mitarbeiter tageweise am Wegräumen von anderen Ausstellungsgegenständen, was am Ende Kosten generiert. Diese Steuergelder wollen wir nicht aufwenden, bis Klarheit über die Eigentalöffnung besteht.» Für den NBN ist das Thema Ausstellung erledigt – das Jubiläumsbuch und die Fotoausstellung in der Bibliothek stehen den Nürensdorfern als Quelle für die Geschichte offen. ◾

Der Flughafenlauf hat ein neues Start-/Zielgelände Am 25. Mai findet zum 54. Male der 17 Kilometer lange Flughafenlauf statt. Der vom LSV Kloten-Bassersdorf organisierte Lauf verläuft zumeist flach um den Flughafen. Das Start- und Zielgelände befindet sich neu bei der Mehrzweckhalle der Kaserne Kloten. Ab 9.30 Uhr gehen die einzelnen Läufer verschiedenster Kategorien an den Start. Von den Jüngsten mit einer Rundstrecke von

900 Metern bis zu den Läufern des 17 Kilometer langen Laufes. Auch Schulklassen können für eine Trophäe gegeneinander antreten, den Klassengeist stärken und sich auspowern – dafür müssen sie sich aber zuvor anmelden. Bei der Mehrzweckhalle der Kaserne Kloten sorgt die Festwirtschaft für den nötigen Kaloriennachschub. Dort findet auch die Rangverkündigung statt. Der

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Probleme belasten uns nachts mehr und erscheinen uns grösser als tagsüber. Die Zirbeldrüse ist eng mit dem Sehnerv verbunden und produziert Melatonin, sobald es dunkel wird. Trifft jedoch über einen längeren Zeitpunkt Licht auf die Netzhaut, wird die Produktion gestoppt. Anstelle des Melatonins tritt dessen Gegenspieler – das Cortisol – auf. Dieses wird beim ersten Tageslicht gebildet und bereitet unseren Körper auf das Aufwachen vor. Deshalb fühlen wir uns im Winter bei weniger Tageslicht müder und betrübter als im Sommer. Für einen regenerativen Schlaf und ein erholtes Erwachen benötigen wir eine gute Konditionierung unseres Körpers auf die Phasen des Schlafes und die des Wachseins. Folgende Tipps helfen: Laptop, Handy oder Tablet gehören nicht in die Umgebung des Betts. Diese starken Lichtquellen (besonders die intensiven Blaulichttöne) stören die Produktion des Einschlafhormons. Achten Sie auf grösstmögliche Dunkelheit während der gesamten Ruhezeit in der Nacht – sie sorgt für eine optimale Erholung. Schliessen Sie Fensterläden und Vorhänge. Stefan Hertach lizenzierter Schlaf- & Liegeberater


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67. GV des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf

«Verdunkelungsaktion war Geniestreich» Ende März trafen sich die Mitglieder des Gewerbevereins Bassersdorf Nürensdorf zur 67. Generalversammlung. Im Mittelpunkt neben den ordentlichen Geschäften standen die Grussbotschaften von Gemeindepräsidentin Doris Meier und dem designierten Präsidenten des kantonalen Gewerbeverbandes, Werner Scherrer. von Reto Hoffmann Gewerbevereinspräsident Roger Bösch konnte an diesem Abend, welcher im Pflegezentrum Bächli durchgeführt wurde, 82 Anwesende begrüssen, davon waren 54 stimmberechtigt. Ein neuer Rekord, wie Bösch feststellte. Ob das etwa mit der sehr spät verschickten Einladung zur GV zusammenhänge, fragte er mit einem Schmunzeln. Danach führte der Präsident zügig durch die Traktandenliste. Weder beim Protokoll der letzten GV noch bei der Jahresrechnung und dem Revisionsbericht gab es Wortmeldungen. So konnten diese von den Anwesenden einstimmig durchgewinkt werden. Auch der Jahresbeitrag und das Budget 2017 bleiben im Rahmen des Vorjahres. Ebenso bei den Wahlen des Vorstandes, welche alle zwei Jahre anstehen, gab es keine Überraschungen. Sowohl der Präsident als auch die Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.

Viel Freude mit wenig Aufwand Etwas länger verweilte man beim Jahresrückblick, bei dem zwei Aktionen besonders hervorstachen. Zum einen war es die Blumenkistenaktion, welche im vergangenen Frühling zur optischen Belebung des neuen Dorfplatzes beigetragen hatte. Die Aktion «blühendes Gewerbe» sei von 40 Gewerbetreibenden unterstützt worden, lobte Vorstandsmitglied Christian Pfaller. Und das Beste daran: Für den Gewerbeverein seien dabei praktisch keine Kosten entstanden, so Pfaller. Der Dank ging dabei nicht nur an die beteiligten Gewerbler, sondern auch den Zapfenklub, welcher sich ehrenamtlich

um die Bewässerung der Pflanzenkisten gekümmert hat. Es habe sich gezeigt, dass man mit wenig Aufwand viel Freude bereiten könne.

Aufsehen übers Dorf hinaus Für Aufsehen über die Dorfgrenzen hinaus sorgte eine zweite Aktion, welche von der Ladengruppe organisierte worden war. Eines Morgens waren die Schaufenster sämtlicher Ladengeschäfte im Dorf mit braunem Packpapier zugeklebt und erlaubten keinen Blick mehr ins Innere. Dagegen wiesen grosse Sprechblasen mit originellen Sprüchen auf die zunehmende Problematik hin, dass immer mehr Konsumenten ihre Einkäufe im Ausland oder über den Onlineshop tätigen und so das Gewerbe schädigten. Mit dieser Aktion wollte die Ladengruppe auf diese Entwicklung aufmerksam machen und die Bevölkerung zum Nachdenken anregen. Diese Aktion sei «total eingefahren», sagte Roger Bösch. Die Medien seien aufmerksam geworden und man habe bis ins nahe Ausland darüber geredet. «Wir hoffen, dass diese Aktion auch entsprechend eine nachhaltige Wirkung zeigt», hofft der Obmann der Ladengruppe.

«Bleibt aktiv!» Auch Altkantonsrat Werner Scherrer, der als amtierender Gewerbeverbandspräsident des Bezirkes Bülach

und designierter Kantonalverbandspräsident seine Grussbotschaft überbrachte, lobte die Aktion in den höchsten Tönen. «Diese Verdunkelungsaktion war rotzfrech und ein gnadenloser Geniestreich», meinte er. «Sie haben bewiesen, dass sie nicht verstaubt sind», fuhr er fort und forderte die Anwesenden auf, weiter aktiv zu bleiben, nur so könne man etwas bewirken. Ernstere Worte fand er dagegen beim Berufskundeparcours, welche der Gewerbeverein letztes Jahr veranstaltete und der sehr wenig Resonanz bei den Berufssuchenden fand. «Wir müssen herausfinden, warum sich heutzutage so wenige junge Menschen für Handwerksberufe interessieren», so Scherrer.

«Artikuliert euch!» Dass hingegen Bassersdorf für Unternehmen nach wie vor als attraktiver Standort gilt, verriet Gemeindepräsidentin Doris Meier zu Beginn der Veranstaltung in ihrer Grussbotschaft im Namen des Gemeinderates. 51 kleinere und grössere Unternehmen seien im vergangenen Jahr im Dorf gegründet worden. Deshalb sei das Thema Standortförderung auch so wichtig, zeigte sich die Gemeindepräsidentin überzeugt. Sie forderte die Gewerbetreibenden ausserdem auf, sich gegenüber der Politik zu artikulieren. «Wir können nur helfen, wenn wir wissen, was ihr wollt», so Doris Meier. ◾

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HEV-Ratgeber rund um Ihr Eigenheim Fehler beim Vermieten vermeiden Eigentümer, die nebst dem Wohneigentum zur Selbstnutzung auch noch weitere Liegenschaften zur Vermietung besitzen, kümmern sich oftmals selber um die Vermietung des Objektes. Hierbei handelt es sich meistens um eine oder wenige Eigentumswohnung(en) oder ein Einfamilienhaus. Die Verwaltung wird selten an eine professionelle Verwaltung übertragen. Trotzdem fühlt man sich nicht immer wohl bei der Vermietung, weil einfach die Routine fehlt und man nicht immer auf dem neuesten Stand des Mietrechtes ist. Es gilt im stark regulierten Mietrecht einige wichtige Punkte zu beachten. Dies kann einerseits die Ermittlung und Festsetzung des Mietpreises betreffen. Die Mietzinshöhe soll die effektiven Kosten decken und den Mietpreisen der Region entsprechen. Der aktuelle Referenzzinssatz beträgt seit dem 2. März 2017 unverändert 1,75 Prozent. Bei diesem Referenzzinssatz ist eine Nettorendite von 2,25 Prozent nach Rechtsprechung angemessen. Bei der Nettorendite ist zu beachten, dass mit dem Nettomietzins gerechnet wird, also ohne Nebenkosten. Weitere wichtige Themen sind auch die Nebenkosten, das Anfangsmietzinsformular (Formularpflicht seit November 2013), Wohnungsübergabe respektive Wohnungsabnahme. Möchten Sie sich nicht selber um die Vermietung kümmern, bekommen Sie beim HEV Region Winterthur professionelle Unterstützung mit dem Vermietungs-Service, der kostenlosen telefonischen Rechtsberatung für Mitglieder, Wohnungsabnahmen oder auch diverse Formulare und Fachliteratur zum Thema Mietrecht. Unsere Experten stehen Ihnen sehr gerne für eine kompetente Beratung zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unter der Hotline 052 212 67 70.

Mit originellen Sprüchen machten die Gewerbetreibenden auf den Einkaufstourismus aufmerksam. (zvg)

Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf unserer Homepage www.hev-winterthur.ch


Region

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Den Ausgang im Auge behalten Hausse-Märkte werden im Pessimismus geboren, wachsen in der Skepsis, reifen im Optimismus und sterben schliesslich an der Euphorie. Dieses Zitat des amerikanischbritischen Investors Sir John Templeton geht mir zurzeit durch den Kopf.

Dorf-Blitz

04/2017

Fotowettbewerb

ebenso, dass die Zeit für den Verkauf gekommen ist, wenn rundherum Euphorie herrscht. Bloss eines lehrt uns die Historie nicht: Wann genau die grossen Wendepunkte eintreten.

Was heisst das für die aktuell langjährige Aktienhausse? Wie lange Die Hoffnung auf ein dauert sie noch an? Ich amerikanisches Wirtweiss es auch nicht! Der schaftswunder hat die gefährliche Cocktail von Wall Street seit anfangs Philippe Kaufmann geschichtsträchtiger – Jahr zusätzlich beflüschon fast achtjähriger gelt. Das Blue-Chip-Barometer «Dow – Börsenhausse, den hohen BewerJones Industrial» hat zum ersten tungsniveaus, von weiteren ZinserMal die 21 000-Punkte-Marke ge- höhungen der Notenbanken und knackt, die Anleger stecken im Re- neu dazu von Selbstüberschätzung kordfieber. Der amerikanische Ak- und übermässigem Optimismus tienmarkt ist schon lange hoch be- (Trump sei Dank) deutet auf einen wertet – und mit der Trump-Eupho- hohen Reifegrad der Märkte hin. rie noch teurer geworden. Doch eine Sollte in den kommenden Monaten hohe Bewertung allein ist noch kein die Euphorie die Aktien noch weiter Grund für eine baldige Korrektur. anschieben, meine ich, wäre dies Die Märkte können sich jahrelang ein Signal, mit einem baldigen Ende in einem über- oder unterdurch- des Bullenmarktes zu rechnen und schnittlich bewerteten Zustand be- sich Richtung Ausgang zu bewegen. wegen. Übrigens, bei uns ist der Ausgang auch Eingang. Wir freuen uns auf Die Geschichte lehrt uns, dass sich Ihren Besuch. an den Börsen die besten KaufgeleIhre Raiffeisenbank genheiten bieten, wenn Angst und Oberembrach-Bassersdorf Panik herrschen. Und sie lehrt uns Philippe Kaufmann

Wo befindet sich diese Skating-Rampe? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung zusammen mit Ihrer kompletten Adresse bitte bis am Montag, 8. Mai per E-Mail an sekretariat@dorfblitz.ch oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann gegen Vorlage des Dorf-Blitzes bei der Dorf-Drogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.

Auflösung Das Bild im Fotowettbewerb des letzten Dorf-Blitz zeigte den Kickboard-Ständer beim Schulhaus Steinlig in Bassersdorf. Als Gewinnerin des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Bea Brandes aus Bassersdorf. (dm)

Lange Überarbeitungsphase eines umfassenden Richtplans ist zu Ende

Regionaler Richtplan Glattal verabschiedet An der Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) wurde nach vielen Jahren Detailarbeit die Gesamtrevision Regionaler Richtplan Glattal verabschiedet. Damit geht der umfassende Regionale Richtplan zur Festsetzung an den Regierungsrat des Kantons Zürich. Der Regionale Richtplan Glattal wurde letztmals Mitte der 90er Jahre gesamthaft revidiert und vom Regierungsrat festgesetzt. Seither wurde der Richtplan in mehreren Teilrevisionen geändert, letztmals 2012. Nachdem der Kantonsrat den revidierten Kantonalen Richtplan 2014 festgesetzt hat,

wurden die Arbeiten für die Gesamtrevision des Regionalen Richtplanes Glattal an die Hand genommen. Als Grundlage diente den 14 Verbandsgemeinden, zu denen Bassersdorf und Nürensdorf zählen, das Regionale Raumordnungskonzept Glattal (RegioROK) aus dem Jahr 2011. Der Regionale Richtplan ist eine der Grundlagen für die Revisionen von Bau- und Zonenordnungen in den Gemeinden. Seither sind in umfassenden Gemeindegesprächen und Workshops Änderungen und Anträge eingeflossen. 2016 wurde der Richtplanentwurf der Baudirektion Kanton Zürich zu einer ersten Vorprüfung zugestellt. Auf-

grund der Ergebnisse wurde der Richtplanentwurf überarbeitet, mit dem Kanton Differenzbereinigungsgespräche geführt, bis die öffentliche Auflage dann von August bis Oktober 2016 erfolgen konnte. Daraus und aus der zweiten Vorprüfung beim Kanton resultierten erneut Einwendungen und Anträge. Ende Januar 2017 fand ein Gespräch mit dem Amt für Raumentwicklung und dem ZPG über Differenzen im Inhalt statt. Der ZPG hat nun an seiner Delegiertenversammlung Ende März entschieden, dem Regierungsrat den überarbeiteten Regionalen Richtplan zur Festsetzung zu übergeben. Mit den Änderungen im Regionalen Richtplan wurde auch das

Regionale Raumordnungskonzept Glattal (RegioROK) von 2011 aktualisiert, mit den Richtplaninhalten abgeglichen und vom ZPG an der Sitzung genehmigt.

Doris Meier neues Geschäftsleitungsmitglied Neben den Richtplan-Traktanden gab es zudem Ersatz für abtretende Geschäftsleitungsmitglieder zu wählen. Bassersdorfs Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler hat als Nachfolgerin kandidiert und wurde mit zwei Stimmen Vorsprung vor Bruno Maurer aus Opfikon gewählt. Susanne Gutknecht


Dorf-Blitz

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Region

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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?

Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Klär Weideli aus Birchwil beantwortet. Was hat Sie gefreut? Ich freue mich über die wunderschön blühenden Forsythien in meiner näheren Umgebung, ich empfinde sie so gelb wie schon lange nicht mehr. Der Vollmond beeindruckt mich ebenfalls. Generell finde ich die Natur etwas Beeindruckendes, das Ganze funktioniert ohne menschlichen Einfluss doch tipptopp. Ich bin gehbehindert, trotzdem oder deshalb nutze ich den öffentlichen Verkehr regelmässig und muss den Buschauffeuren ein Kompliment machen. Sie warten geduldig, bis ich mein Ticket abgestempelt und mich gesetzt habe. Ebenfalls nehme ich am Seniorenturnen in Birchwil teil und staune über die vielen Ideen, welche unsere Leiterin jede Woche hat. Es wird nie langweilig und als krönenden Abschluss geniessen wir im Restaurant nebenan, welches extra für die älteren Gäste früher öffnet, einen feinen Kaffee. Kurz gesagt, ich geniesse mein Alter in vollen Zügen. Was hat Sie geärgert? Kurz in Rage geriet ich heute Morgen, als ich im Radio den Aufruf hörte, dass nur Petflaschen in die dafür bestimmten Behälter entsorgt werden dürfen. Es kann doch nicht sein, dass wir unseren Planeten selber zerstören mit solchen unsinnigen Aktionen. Auch machen mir diverse Staatsmänner Kopfzerbrechen, welche rund um die Schweiz regieren. Sie sitzen nicht sehr weit weg vom roten Knopf – und wir eigentlich mittendrin. Und ich bin froh, wenn die Karwoche vorbei ist. Mir scheint, in dieser Zeit herrschen negative Vibrationen, ausgedrückt durch Aggressionen und Ungeduld. (mf)

GEWERBEGEFLÜSTER Die orangefarbenen Fahrzeuge der Aweka AG aus Nürensdorf sind seit 47 Jahren weit herum bekannt. 1970 von Albert Weiss gegründet, betreibt Sohn Felix Weiss die Firma seit 1984. Er hat sie laufend nach den Anforderungen der Kunden ausgebaut. Bereits arbeiten seine drei Kinder Adrian (31), Karin (26) und Mirco (28) im Betrieb mit. Die beiden Erstgenannten führen die Aweka Flächenreinigung GmbH in Tagelswangen. Ihre grünen Fahrzeuge reinigen Oberflächen wie Trottoirs oder Parkplätze. Die mobilen Waschanlagen werden zudem bei Sportplätzen oder Tiefgaragen eingesetzt. Der gelernte Rohstoffaufbereiter Mirco Weiss arbeitet sich zurzeit im väterlichen Betrieb ein. Zusammen mit Ehefrau Olga ist Felix Weiss für die Finanzen zuständig. Der 63-jährige Unternehmer freut sich, durch den Einsatz seiner Kinder etwas kürzer treten zu können, besonders auch, weil er den Sektor Kanalreinigung seit kurzem bei den langjährigen Mitarbeitern Bruno Schön und Ronny Bolliger in guten Händen weiss. Die Aweka AG, deren Name von «Albert Weiss Kanalreinigung»

abgeleitet ist, erledigt sämtliche Arbeiten auf den Gebieten der Spül- und Saugtechnik. Ob der Schlammsammler Erdreich aus Erdsonden- und Horizontalbohrungen pumpt, bei Ölunfällen, aus verstopften Küchenleitungen oder Toiletten, alles wird in die firmeneigene Aufbereitungsanlage gekippt. Dort wird sämtliches Material im Trommelsieb vorsortiert. Das nicht zur Recyclingstelle gebrachte Material, wie Pet oder Aludosen, wird gewaschen, getrennt und zu 70 Prozent an die Ressourcen zurückgegeben. «Das bedeutet, dass wir nach dem Durchlauf Kompost, Sand oder Kies gewinnen, was wiederverwendet wird», erklärt Weiss. Der Unternehmer beschäftigt 25 Mitarbeitende. Diese sind mit grossen Lastwagen in der ganzen Deutschschweiz unterwegs. Die Pläne zu den vier kleinen Spülfahrzeugen «Meili 7000» hat Felix Weiss selbst gezeichnet. Produziert wurden sie von der Viktor Meili AG in Schübelbach. Der «Meili 7000» passt in Tiefgaragen, wobei die Spül- und Saugleistung identisch mit jenen Rosmarie Schmid der Lastwagen ist.

Die Rubrik «Gewerbegeflüster» wird von der Redaktion verfasst.

Bild des Monats Frühmorgens – irgendwo im Kanton Zürich… So könnte die Geschichte hinter diesem Bild beginnen. Eine etwas verträumt anmutende Perspektive im April. Das Naturereignis des bevorstehenden Sonnenaufgangs steht kurz bevor. Aus einer eher durchschnittlich attraktiven Szenerie wird plötzlich ein malerisches Gesamtbild, welches sich direkt vor den eigenen Augen präsentiert. Der Standort am Bahnhof Bassersdorf um kurz vor sieben Uhr dürfte bekannt sein. Zweifelsohne gehört der Frühling mit seinen beinahe unzähligen Facetten an Wetterverhältnissen zur wohl abwechslungsreichsten Jahreszeit im Kalender. Diese Aufnahme zeigt darum auch auf, welche Momente man erleben kann, wenn man zu einer gewissen Zeit an einem bestimmten Ort offen für neue Eindrücke ist. Solche (tj) Augenblicke bleiben während dem Blick aufs Handy oder in die Zeitung meist unentdeckt.


Dorf-Blitz

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Junge Könner zeigen den Umgang mit dem Handy

Was ein Handy so alles kann! Am 12. April führte die Ajuga in Zusammenarbeit mit dem Nüeri-Netz im Schlosssaal Nürensdorf einen Handykurs für Senioren durch. Bereits im Februar hatte es einen solchen Anlass gegeben, der auf grosses Interesse stiess. Also beschloss ich, mir das mal genauer anzusehen. Auch ich gehöre mittlerweile zu den Menschen, die das Handy viel benutzen. Da die Ausbildung jedoch durch Jugendliche erfolgen sollte, hatte ich die Hoffnung, noch einiges dazulernen zu können. Und so war es dann auch. Der Kurs wurde in zwei Durchgängen angeboten mit je sechs Teilnehmern und sechs Jugendlichen der Oberstufe. Edith Betschart vom Nüeri-Netz und David Froese von der Ajuga begrüssten uns. Und schon ging es los. **** Das Konzept «Ein Jugendlicher – ein Kursteilnehmer» gefällt mir gleich sehr gut. Damit wird genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingegangen und es wird gar nicht erst falsche Scheu aufgebaut. Ich komme zu

Aubrie Parkin. Bei ihren Erläuterungen zur allgemeinen Handyhandhabung kann ich noch ganz gut mithalten. Aber dann schwirren schon Begriffe wie «Text markieren», «mobile Daten», «Gruppenchat bei Whatsapp» durch die Luft. Für die Oberstufenschülerin alles ganz normal und alltäglich. Besonders freue ich mich über ihre Infos, wie ich Strom sparen und die Laufzeit meines Akkus verlängern kann. Oder einfach nur die schnelleren und einfacheren Wege bei einzelnen Anwendungen. Die Jugendlichen sind dabei erstaunlich gut in der Lage, uns «Laien» die Bedienung des Handys verständlich zu erklären und zu zeigen. **** Ich frage Aubrie in der Pause, was sie bewogen hat, bei diesem Projekt mitzumachen. «Ich kenne mich mit dem iPhone gut aus. Den Kurs habe ich bereits zum zweiten Mal mitgemacht und mir macht es Spass», so ihre Antwort. Das glaube ich ihr sofort, denn ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, dass es den

Mit der richtigen Anleitung macht das Handy Spass.

Jugendlichen keinen Spass macht, sondern eher für sie ein Erfolgserlebnis darstellt, ihr eigenes Wissen weitergeben zu dürfen. Und für die der älteren Generation angehörenden Kursteilnehmer war der Nachmittag auf jeden Fall ein Gewinn. Ich konnte sehr gut beobachten, dass hier ein grosses Bedürfnis an Hilfe bei der Bedienung elektronischer Geräte besteht. Jeder war am Ende sichtlich begeistert. «Ich habe viele Sachen gelernt und Hemmungen und Angst sind jetzt weg», so ein Kursteilneh-

mer. «Es ermutigt mich, jetzt auch mal selbst etwas mehr zu experimentieren», so ein anderer. **** Ich habe den Anlass als vollen Erfolg erlebt und frage daher bei David Froese nach, ob weitere Anlässe dieser Art geplant sind. «Dieser Anlass wird sicher weiterführend sein. Im Herbst soll es weitergehen und dann sollen auch für die Bedienung von Tablets Kurse angeboten werden.» Text und Foto: Astrid Steinbach

Blitzableiter Der Inhalt von Leserbriefen muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Abfalldeponie Mein täglicher Spaziergang seit sechs Jahren führt mich morgens von Bassersdorf nach Nürensdorf entlang der Winterthurerstrasse. Ausgerüstet mit Plastikhandschuh und Plastiksack, nehme ich unzählige von Spaziergängern und Autofahrern weggeworfene Zigarettenstummeln, Plastiktüten, Papiersäcke und andere unappetitliche Gegenstände auf und entsorge sie in den von der Gemeinde bereitgestellten Abfallbehältern. Dabei erhalte ich sehr viele positive Rückmeldungen. Leider entdeckte ich letzten Herbst im Walde einen gelben, unansehnlichen grossen Gegenstand. Beim näheren Betrachten entpuppte er sich als Eisenbehälter (einen Meter lang, 40 Zentimeter breit und 50 Zentimeter tief) mit Elektroschrott und Kabel drin.

Dies meldete ich unverzüglich der Gemeindeverwaltung Nürensdorf. Nach mehrmaligen Telefonanrufen wurde ich mit einer Dame verbunden und beschrieb das Ärgernis. Sie bestätigte mir, der Sache nachzugehen und dem zuständigen Herrn dies mitzuteilen. Nach kurzer Zeit teilte Sie mir mit, dass sobald der Boden gefroren sei, der Förster den unschönen Gegenstand aufladen und entsorgen werde. Da der diesjährige Januar genug kalt war und der Boden gefroren, war ich mehr als erstaunt, dass Mitte März der besagte Gegenstand immer noch da war! Wieder am Telefon mit besagter Dame von der Gemeinde Nürensdorf, erinnerte sie sich an meinen Anruf im Oktober 2016 und teilte mir mit, sich der Sache erneut anzunehmen! Leider ist bis heute, 2. April, alles beim Alten geblieben und ich frage mich, wie ernsthaft solchen Anrufen und Mitteilungen nachgegangen wird. Solche

Verunstaltungen und Deponien in öffentlichem Gebiet sind kaum erwünscht. Werden Gemeindeange-

stellte des Unterhaltes entlöhnt, um den Abfallproblemen aus dem Weg zu Werner Keller, Bassersdorf gehen?

Regeln für Leserbriefe im Dorf-Blitz Das Dorf-Blitz-Team freut sich über Leserzuschriften, vor allem mit Meinungen und Ansichten zu erschienenen Artikeln oder Themen aus der Region. Wer sich im Leserforum äussern möchte, sollte die folgenden Vorgaben beachten: • Keine Einsendungen ohne Angaben der genauen Absenderadresse (Vorname und Name, Strasse, Wohnort, Telefonnummer); dies gilt auch für Zusendungen per EMail. • Es werden keine Leserbriefe anonym publiziert. Nur Meinungsäusserungen, die mit Namen und Wohnort versehen sind. • Je kürzer ein Leserbrief, desto besser; als oberste Grenze gelten 1700 Zeichen inklusive Leerschläge. Leserbriefschreiber sind gebeten, den Text elektronisch erfasst in einem Word-Dokument abzuliefern. Keine Chance auf Publikation haben Briefe mit ehrverletzendem, beleidigendem oder offensichtlich falschem Inhalt. Ebenfalls nicht publiziert werden anonyme Schreiben, organisierte «Kampagnenbriefe», Wahl- oder Abstimmungspropaganda, Dankesabstattungen, sogenannte «offene Briefe» und Texte, die in Gedichtform verfasst wurden. • Die Bearbeitung (beispielsweise in Bezug auf Titelsetzung), die Kürzung und generell die Auswahl von Lesertexten liegen im Ermessen der Redaktion. Über Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. Leserbriefe bitte per E-Mail an redaktion@dorfblitz.ch oder per Post an Sekretariat Dorf-Blitz, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf, senden. (DB)


Dorf-Blitz

Region

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Gelungenes Schülerturnier mit harten Kämpfen

Ein Gewinn für alle An zwei Tagen anfangs April fand das bereits zur Tradition gewordene Unihockeyturnier für Schüler in der Turnhalle Geeren in Bassersdorf statt. Angemeldet hatten sich 20 Mannschaften mit jeweils fünf bis acht Spielern. Zwar seien es früher mehr Mannschaften gewesen, aber angesichts des grossen Angebotes an Freizeitaktivitäten, ist der organisierende Unihockey Club Bassersdorf (UHCB) zufrieden. Eine Neuerung gab es: Der langjährige Hauptverantwortliche Mano Strässle, der das Turnier vor rund zehn Jahren auch ins Leben gerufen hatte, gab die Hauptorganisation an Patricia Ehrensper-

ger ab, war jedoch an den zwei Turniertagen weiterhin in der Halle mit dabei. Patricia Ehrensperger ist überzeugt von diesem Schülerturnier. Als Lehrerin weiss sie um die Vorzüge dieses Schülerturniers. «Es stärkt den Zusammenhalt der Schüler enorm, wenn sie sich als Mannschaft anmelden, sei dies nun als gemischte Mannschaft oder als reine Jungenoder Mädchenmannschaft.» So könne man bereits im Turnen auch mal dafür trainieren. «Es ist ein Gewinn für alle.» So wurde in der Turnhalle Geeren denn auch mit viel Herzblut

gekämpft. Die Eltern unterstützen ihre Sprösslinge lautstark und kitzelten so auch verborgene Energiereserven noch heraus. «Die Stimmung war gut und die Matches wurden sehr fair gespielt», lobte Organisatorin Ehrensperger. So war die Stimmung bei der Siegerehrung und der Verteilung der Medaillen ausgelassen und fröhlich. Auch für den UHCB ist dieses Turnier ein wichtiger Termin in der Agenda. Jugendliche des Clubs helfen jeweils bei den verschiedenen anstehenden Aufgaben: Als Schiedsrichter, am Speakertisch und natürlich beim Auf- und Abräumen. «Es ist

wichtig, dass die Jugendlichen auch für den Club eine Aufgabe wahrnehmen und mithelfen. Das gehört ebenso dazu, wie in einer Mannschaft spielen und trainieren», sagt Ehrensperger. Auch die Eltern sind beteiligt und backen Kuchen oder helfen bei der Verpflegung mit. Einige UHCB-Nachwuchsspieler sind auch Teil einer Mannschaft. Dort können sie sich in einer neuen Rolle profilieren und als Stütze der Schülermannschaft als «Profispieler» zum Ausgang des Matches beitragen. Text und Fotos: Susanne Gutknecht, Tim Ehrensperger


Gesundheit

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Dorf-Blitz

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Schwarzer Knoblauch Knoblauch schßtzt nicht nur, wie der Mythos besagt, vor Angriffen von Vampiren, sondern hat ebenfalls eine schßtzende Funktion bei unerwßnschten Veränderungen der Gefässe. Knoblauch verhindert die Bildung von Plaques in den Blutgefässen, welche umgangssprachlich auch als Verkalkung der Gefässe bezeichnet werden. Somit mildert er das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls und hilft bei Bluthochdruck. Knoblauch ist ein altbekanntes, unterstßtzend sowie pro-

phylaktisch einsetzbares Heilmittel bei verschiedenen Gefässerkrankungen. Wären doch diese ßbel riechenden und schwefelhaltigen Ausdßnstungen nicht! Diese halten viele Personen davon ab, Knoblauch einzunehmen. Wird jedoch der weisse Knoblauch durch ein spezielles Verfahren in Japan fermentiert, werden die darin enthaltenen Schwefelverbindungen durch Enzyme in wasserlÜsliche Verbindungen umgewandelt. Somit werden die geruchsverursachenden Schwefelverbin-

dungen nicht mehr ßber die Haut und Atmung ausgeschieden, sondern ßber die Nieren. Der Knoblauch verfärbt sich schwarz, da Zucker und Aminosäuren ebenfalls in organische Verbindungen umgewandelt werden. Der Knoblauch ist jetzt geruchlos und angenehm im Geschmack.

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Sport

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UBN verpasst Wiederaufstieg denkbar knapp

333 Sekunden zu lang Im fünften und entscheidenden Spiel scheiterte UBN’s Herrenmannschaft an United Toggenburg Bazenheid. Damit verpassten die Zürcher Unterländer den direkten Wiederaufstieg in die erste Liga knapp. Die Juniorenmannschaften schlossen die Saison erfolgreich ab. von Tim Ehrensperger Am Schluss fehlten dem Team von Samuel Eberle 333 Sekunden. Oder anders gesagt dauerte die Partie gegen United Toggenburg Bazenheid etwas mehr als fünfeinhalb Minuten zu lange. Bis dahin führte Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN) in der «Finalissima», dem fünften und entscheidenden Playoffspiel, vor über 250 Zuschauern im Hatzenbühl. Die Chancen auf den direkten Wiederaufstieg erarbeiteten sich die Unihockeyaner dank einer konstant starken Saison. Dann aber brach UBN ein, 2:4 verloren die Zürcher – aus der Traum der ersten Liga. Trotzdem ist Headcoach Eberle «stolz» auf sein Team, das in seiner ersten Saison als Trainer bereits nah dran am Wiederaufstieg war. Ein Team, das Freude bekam an Playoff-Spielen und so die sportlichen Ferien bis tief in den

Spiele auf hohem Niveau sahen die Zuschauer in der gut besuchten Hatzenbühl-Turnhalle. (Fotos: Tim Ehrensperger)

Frühling verschob. Am Abend dieses Ostermontags ist Eberle erschöpft von dieser «schönen Saison», in der seine Spieler «jede Herausforderung annahmen».

neuer Liga – UBN stieg ungebremst in den letzten Jahren von der U21D über die U21C in die U21B auf – konnten die Junioren vorne mithalten und klassierten sich in ihrer Gruppe auf dem starken zweiten Rang.

U18 top, U16 weniger Ähnlich erfolgreich waren die U21und die U18-Spieler unterwegs. Trotz

Noch eine Spur besser schnitten die noch nicht Volljährigen ab. Die U18 verpasste den Aufstieg in die höchste

Letzte taktische Anweisungen von Samuel Eberle bringen am Ende doch nicht den Erfolg.

Liga nur knapp. Die Geschichte der Herren könnte hier «Copy – Paste» wiederholt werden. Lang geführt im Entscheidungsspiel, am Schluss den Jona Uznach Flames unterlegen und auch nächste Saison in der U18B vertreten. U18- und U16-Sportchef und Marathoncoach Andy Schneider spricht von starken Jahrgängen, die Spass am Unihockey haben und nicht zu umliegenden Nationalliga-Vereinen abgewandert seien. Etwas schlechter besetzt waren die Junioren U16, welche in die Stärkeklasse C abstiegen. Sorgen macht sich Schneider deswegen nicht: «Nächstes Jahr steht ein grösseres Kader zur Verfügung.» Die wichtigste Errungenschaft dieser Saison für eine erfolgreiche UBN-Zukunft bleibt die Fusion der drei Vereine Fireball Nürensdorf, Unihockey Club Bassersdorf und UBN. Ab Mai laufen alle Teams unter einem Namen (UBN) und demselben Logo auf. Die Vorteile auf personeller wie finanzieller Ebene sollen sich auch sportlich niederschlagen. Eberle wie Schneider sind sich über die Ziele der Herrenmannschaft einig: «Jetzt machen wir es nächstes Jahr und steigen auf.» Oder sie verkürzen das Spiel einfach um einige Sekunden, am besten 333 an der Zahl. ◾


Reisen

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Dorf-Blitz

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Philipp auf Reise Erste Eindrücke aus Australien

Aprilwetter in Sydney Auf in das nächste Kapitel meiner Weltreise! Mein Flug von Honolulu nach Sydney dauerte rund zehn Stunden. Wie speziell diese Flugverbindung ist, wird mir erst klar, als ich in Australien die Zeit und das Datum meiner Uhr umstellen will. Die Zeitdifferenz zwischen den beiden Grosstädten beträgt nicht weniger als einen Tag und zwei Stunden. Doch das kümmert mich nicht wirklich, zu glücklich bin ich, endlich in Australien angekommen zu sein. Das Land wird für die nächsten Monate mein neues Zuhause sein, in welchem ich so viel wie möglich vom australischen Lebenstil kennenlernen will. Das Taxi nimmt mich vom Flughafen mit nach Manly, einem Küstenvorort von Sydney, wo meine Gastfamilie mich schon erwartet. Unter der Woche werde ich eine Sprachschule in der Nähe besuchen. Da ich am Samstag von Honolulu losflog, ist jetzt in Sydney bereits Sonntagabend und ich muss morgen früh in die Schule. So muss ich das Kennenlernen meiner neuen Umgebung auf ein anderes Mal verschieben. **** Manly ist bekannt für dessen wunderschöne Strände und gilt als Erholungsoase vom schnelllebigen und hektischen Sydney. Die Küstenstadt ist mit etwa 15 000 Einwohnern vergleichbar mit Bassersdorf, der Leben-

Das weltbekannte Opernhaus von Sydney.

stil gleicht aber eher einer Stadt an der deutschen Nordsee. Mildes Klima, ein stetig leichter Wind und unzählige Möven. So gut es mir auch gefällt, kann ich es kaum erwarten, die Weltmetropole Sydney zu erkunden. Die Fahrt mit der Fähre von Manly direkt in den bekannten Hafen von Sydney dauert rund eine halbe Stunde, wovon der schönste Teil am Schluss kommt. Auf einmal eilen viele Passagiere in den vorderen Teil der Fähre und halten ihre Handys bereit. Nach einem kurzen Moment des Erstaunens sehe ich, wofür auch ich meine Kamera bereithalten sollte. Das weltbekannte Opernhaus und gleichzeitig das Wahrzeichen von Sydney erstrahlt unter blauem Himmel und vor den unzähligen Wolkenkratzern. Dieses aussergewöhnliche Bauwerk ist in Wirklichkeit noch spezieller als auf allen Fotos!

**** In Sydney fühle ich mich auf Anhieb sehr wohl. Die Stadt überzeugt mit dem Gleichgewicht von modernen Geschäftshäusern und vielen Grünflächen. Mitten in der Stadt befindet sich zum Beispiel der Hyde Park, ein Ort der Ruhe in der Grossstadt. Allgemein nehme ich eine sehr entspannte Atmosphäre in der Stadt wahr, ich glaube, der etwas ruhigere australische Lebenstil ist nicht nur ein Klischee. Die vielen Bars und Restaurants rund um die Hafenbecken sind schon am frühen Nachmittag gut besucht und laden zum Verweilen ein. Besonders der Darling Harbour westlich vom Stadtzentrum ist ein sehr beliebter Ort, um zu flanieren, weil es dort alles hat, was Touristen brauchen: Gutes Essen, eine schöne Skyline und viele Attraktionen. Von Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett bis zu einem Wildlife Zoo befindet sich alles mitten im Herzen von Sydney. Damit sich sicher jeder Schweizer zuhause fühlt, hat es an bester und wohl teuerster Lage ein Schokolade-Lindt-Café. ****

Schwacher Trost: Ein Wasserfall in den Blue Mountains.

Eine weitere Sehenswürdigkeit neben dem Darling Harbour ist die Natur ausserhalb der Stadt, vor allem die Blue Mountains. Am Wochenende nach meiner Ankunft nehme ich an

einer geführten Tour in das Gebirge teil. Schon auf der zweistündigen Fahrt im Bus wird mir klar, dass Petrus heute nicht mitspielt und es zünftig regnen lässt. Die nächste negative Nachricht kommt vom Tourguide: «Wir können das Gebiet mit den freilebenden Kängurus nicht anfahren, weil es überschwemmt ist.» Die Stimmung in der Reisegruppe kippt langsam und spätestens als wir bei der Aussichtsplattform ankommen, ist die Ernüchterung gross. Ich stehe vor einer weissen Wand, das ganze Gebirge ist vernebelt und es ist nicht einmal möglich, etwas erahnen zu können. Der australische Tourguide scheint mit der Situation ein wenig überfordert zu sein, bietet uns aber dann doch ein Alternativprogramm an. Die gut dreistündige Wanderung zu einem Wasserfall findet bei strömendem Regen statt. Der Wasserfall, den wir am Ende zu sehen bekommen, ist jedoch besser als gar nichts und hilft über die dreckigen und vorallem durchnässten Schuhen und Kleider hinwegzusehen. Auf der Rückreise erleidet unser Reisebus noch eine Panne und so verzögert sich die Rückfahrt um langwierige zwei Stunden. Zum Glück habe ich noch einige Monate Zeit, um diese Tour bei besseren Wetterbedingungen zu wiederholen, so bin ich nicht allzu frustriert über diesen unglücklichen Ausflug. Text und Fotos: Philipp Rahm


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Reisen

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Vier Länder in sieben Tagen ansteuern

Auf Kreuzfahrt im Mittelmeer Eine Ferienreise ans Mittelmeer lohnt sich aufgrund der landschaftlichen Reize immer. Die Perspektive vom Wasser aufs Festland beinhaltet zudem neue Blickwinkel. Ausgangspunkt dieser Reise ist der Hauptbahnhof Zürich. Von hier aus setzt sich der Intercity frühmorgens Richtung Süden in Bewegung. von Tobias Jäger In Mailand angekommen steht bereits der Anschlusszug Richtung Lecce bereit, welcher nach einer verhältnismässig kurzen Fahrt in Genua wieder verlassen wird. Genua, die Hauptstadt der italienischen Region Ligurien, liegt direkt am Mittelmeer und ist für viele Kreuzfahrtgesellschaften sowohl Ablege- als auch Zielhafen. Die Stadt ist beinahe ausschliesslich dem Meer zugewandt und das in der Bucht steil ansteigende Gebirge des Apenin definiert die eindrückliche Charakteristik der Stadt. Hier wartet das Kreuzfahrtschiff auf seine Gäste. Nach raschem, unkomplizierten und sehr gut organisiertem «boarding» werden die reservierten Kajüten gesucht und bezogen. Der Weg dahin gestaltet sich anfänglich schwierig. Bei einer Länge von über 330 Meter und knapp 40 Meter Breite kann man sich auf den 13 Stockwerken rasch und hoffnungslos verlaufen. Pünktlich um 18 Uhr verabschiedet sich der Meeresriese mit lautem Signalhorn vom Heimathafen in Richtung Civitavecchia. Selbstredend darf vor der epischen Ausfahrt die obligate Notfallübung an Bord nicht fehlen – Schwimmwesten inklusive.

Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut wurden. Dennoch ist die Stadt gerade für Liebhaber von Kirchen und Kathedralen sehenswert. Der Tag an Land kann in vollen Zügen genossen werden. Die Weiterfahrt nach Palermo ist auf 19 Uhr angesetzt. Die Hauptstadt Siziliens begrüsst das Kreuzfahrtschiff anderntags früh morgens. Eindrücklich legt es rückwärts, praktisch direkt mitten in der Stadt, an. Ein kurzer Fussmarsch führt vom Hafen direkt ins Stadtzentrum. Dies nicht ohne einen wahren Slalomlauf um die zahllosen Souvenirverkäufer und Kutschenfahrtanbieter herum. Aufgrund der schweisstreibenden Hitze und der tollen Aussicht auf die Stadt, ist eine frühe Rückkehr aufs Schiff eine gute Alternative. Die Abfahrt erfolgt bereits am frühen Abend. So bleibt genügend Zeit, das Schiffsinnere mit all seinen Bars und Unterhaltungsmöglichkeiten zu erkunden.

Malta und das Meer Malta kann als wahrer Höhepunkt dieser Reise bezeichnet werden. Die historische Altstadt von «La Valletta», welche mächtig über dem antiken Hafenbecken thront, lässt eine historische Ambiance aufkommen. Die Stadt wurde 1980 zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt. Eine kleine «Alt»Stadtrundfahrt ist hier angebracht, bevor die Zeit einmal mehr zu kurz ist und der Rückweg in Angriff genommen werden muss. Die nächsten gut 24 Stunden durchquert das Kreuzfahrtschiff das Mittelmeer ohne Sicht aufs Festland. Während dieser Überfahrt können so wieder einmal die vielen Vorzüge eines Luxusdampfers

Bella Italia Die erste Station ist nur gerade 208 nautische Seemeilen von Genua entfernt. Civitavecchia ist aufgrund der jährlich ansteigenden Zahl von Kreuzfahrtschifftouristen die zweitwichtigste Hafenstadt Italiens und liegt lediglich knapp 70 Kilometer von Rom entfernt. Die historische Innenstadt ist grossenteils gut erhalten, obwohl einige Einrichtungen und Gebäude durch die Bombardierungen der alliierten Streitkräfte im zweiten

Abendstimmung an Bord.

Im Hafen von Malta. (Fotos: Tobias Jäger)

dieser Kategorie erfahren werden. Er verfügt über drei grosse Restaurants, unzählige Themenbars, ein (Musical)Theater, ein 4D-Kino, eine Disco, ein Casino, zahlreiche Videospiele, eine Bowling-Bahn, ein schiffeigenes Spa, ein Kinderclub sowie ein Fitnesscenter ganz vorne auf dem Schiff. An Deck dieses «Traumschiffes» befinden sich drei Swimming-Pools sowie eine 120 Meter lange Wasserrutschbahn, welche teilweise sogar über die Reling hinaus ragt. Mit einer zugelassenen Passagieranzahl von gut 3500 Personen und einer maximalen Besatzung von 1370 Angestellten ist der 2012 erbaute und 134 500 Tonnen schwere Koloss ein wahrer Meeresriese. Kein Wunder also lagen die Baukosten bei 550 Millionen Euro.

«Eviva España» Valencia, die drittgrösste Stadt in Spanien und gleichzeitig Hauptstadt der Region, empfängt die vom Meer kommenden Besucher direkt an je-

nem Dock, an welchem die ehemalige Formel 1-Strecke vorbeiführte. Das Stadtzentrum lohnt sich zu erkunden, liegt es doch nur fünf Kilometer vom Hafen entfernt und bietet neben viel Geschichte auch den Palast von «Marqués de dos Aguas», welcher ebenfalls zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Das eindrückliche ozeanographische Museum mit dem gigantischen Delphinarium ist zudem ein Besuch wert. Aus allen Meeren der Welt können hier mehr als 500 Arten von Fischen und anderen Meeresbewohnern bestaunt werden.

Der Heimathafen Marseille liegt eingebettet zwischen der «Camargue» und der bekannten «Côte d’Azur». Als typisch französische Hafenstadt wird hier architektonisch, aber vor allem auch kulinarisch, das wahre Frankreich geboten. Gerade die grosse Hafenanlage, welche durch die Stadt gänzlich umrahmt wird, bietet viel Platz zum Flanieren und Geniessen. Der Charme der Metropole, in Kombination mit dem mediterranen Klima, lässt bei Zentraleuropäern wahre Feriengefühle aufkommen. Die Reise geht mit der letzten Fahrt zurück nach Genua zu Ende. Es bleibt die Erinnerung an eine unvergessliche Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer, bei welcher während knapp sieben Tagen vier Länder angesteuert wurden und so, gerade von den jüngsten Passagieren, ein eindrückliches Geographieerlebnis gelebt werden konnte. ◾


Treffpunkt

48

Dorf-Blitz

04/2017

d apps and links internetseiten entdecken

Der durchschnittliche Schweizer Bürger verbringt täglich mehr als eine Stunde im Internet. Manche, um sich zu informieren und andere, um sich zu unterhalten – beinahe alle, um zu kommunizieren. Jeder hat dabei seine ganz eigenen Lieblingsseiten, welche unverzichtbar sind. Mit «similarsites.com» könnte sich die Zahl dieser Favoriten vervielfachen. Auf der Plattform kann das Internet gezielt nach Seiten, die den eigenen Lieblingsseiten ähneln, durchsucht werden. Man braucht lediglich eine Internetadresse einzugeben und schon wird eine Liste an vergleichbaren Seiten zusammengestellt. Das funktioniert bei Tageszeitungen genauso gut wie bei Videoportalen und ermöglicht es so, wenig bekannte Ecken des Internets zu entdecken.

www.similarsites.com

aussprache lernen

Eine Fremdsprache zu erlernen, ist eine grosse Herausforderung. Kaum sitzt die Grammatik halbwegs und das Grundvokabular scheint endlich gross genug, scheitert bereits der erste Versuch, im Ausland einen Kaffee zu bestellen. Mit grosser Mühe quält man sich mit Silben und Betonungen ab und wird doch meist missverstanden. Die Artikulation mancher Fremdsprachen kann sich phasenweise wie ein Hürdenlauf ohne Zielgerade anfühlen. Wie die guten Turnschuhe beim Hürdenlauf dient «forvo. com» als Unterstützung für den schnellen Weg ins Ziel. Auf der Seite kann man sich Unmengen an Begriffen in den verschiedensten Sprachen vorlesen lassen und so die Aussprache lernen.

www.forvo.com

vorübergehende mail-adresse

Die heutige Zeit ist von einer wachsenden Vorsicht bei der Herausgabe privater Daten geprägt. Das ist auch nicht verwunderlich, denn kaum hat man sich irgendwo mit der eigenen E-Mail-Adresse registriert, überläuft bereits das Postfach mit Spam. Dieses Problem lässt sich mit «10minutemail. com» ganz einfach lösen. Die Seite generiert eine E-Mail-Adresse, die nur zehn Minuten lang aktiv ist. Diese Adresse kann man verwenden, um sich online zu registrieren, ohne dass man danach mit Spammeldungen belästigt wird. Sofern das jeweilige Portal innert zehn Minuten eine Bestätigungsmail mit Aktivierungs-Code verschickt, kann dieser einmalig genutzt werden. Danach verfällt die Adresse und allfälliger Spam endet in einer digitalen Sackgasse.

www.10minutemail.com

virtuelles gespräch

Der fortschreitende technologische Wandel hat und wird den menschlichen Alltag nachhaltig verändern. Die Zukunft scheint greifbarer denn je. So werden beispielsweise sogenannte «Chatbots» immer besser darin, in einer schriftlichen Konversation möglichst menschlich zu antworten. Getestet werden kann ein solcher Bot beispielsweise auf «thebot.de». Dem deutschsprachigen Konversationsprogramm gelingt das Imitieren von Menschen teilweise schon ganz gut. «Brain» versteht ein gewisses Mass an Ironie und kann sogar Witze erzählen. Manche Gespräche versanden zwar auch in Absurditäten, doch Unterhaltungswert bietet eine Konversation mit dem Bot so oder so.

www.thebot.de

musik komponieren

Ein Instrument spielen zu können, schindet Eindruck. Eine eigene Komposition zu verfassen noch viel mehr. Was sich für viele nach einem Ding der Unmöglichkeit anhört, ist dank «noteflight.com» ein Kinderspiel. Nach Erstellen eines kostenlosen Accounts kann man auf der Internetseite eigene Partituren erstellen, abspielen lassen und exportieren. Es ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig, etwas vom Notenlesen zu verstehen. Die Noten kann man auch durch wildes Ausprobieren setzen oder sich an einer digitalen Klaviertastatur orientieren. Für Musikkenner bietet «noteflight. com» eine Unmenge an Kompositionswerkzeugen, für Neulinge eine unterhaltsame Spielwiese.

www.noteflight.com

Texte: Kevin Knecht/Fotos: www


Dorf-Blitz

Veranstaltungen

04/2017

49

Gemeinde Bassersdorf

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Di

02.05.

20.00

Bibliothek

Bücherpräsentation mit Daniela Binder

Bibliothek, Anm. erwünscht (Fr. 10.–)

Do

04.05.

14.30 – 16.30

Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri»

Nachfolgeanlass «Gefühlsbiographie»

Franziskuszentrum

Sa

06.05.

Papiersammlung

Bereitstellung vor 8 Uhr

Sa

06.05.

11.00 – 16.00

Altersheim Breiti

Tanz in den Mai

Altersheim Breiti

Sa

06.05.

10.00 – 12.00 18.30 – 22.00

NBN NBN – NBN Kids (KiGa-3.Kl.)

Infoveranstaltung / Verkauf einheimischer Pflanzen Abendpirsch im Pantliried mit Grillplausch

Dorfplatz Waldhütte Heidenburg, Ba

So

14.05.

10.30

Musikverein Ba Männerchor Nü

Konzert zum Muttertag mit anschliessendem Apéro

Dorfplatz Ba

So

21.05.

08.30 – 09.30

Pol. Gemeinde

Abstimmungen und Wahlen

Gemeindehaus

Do – So

25.05. – 28.05.

10.00 – 17.00

OK Kindertage

Kindertage für Kinder der 1. bis 6. Klasse

Freihof, Winterthurerstr. 21 www.kita-basi.ch

Sa

27.05.

10.00 – 16.00

Genossenschaft pro Sagi

Öffentliche Vorführung

Alte Sagi, im Wisental

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsidentin

Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00)

Gemeindehaus C

Jeweils Mo Jeden 1. Fr

Altersforum Ba

Regelmässige Spaziergänge, Wanderungen, Ausflüge, Vorträge

Infos siehe www.afobasi.ch oder M. Hanselmann, Tel. 043 266 00 57

Regelmässig

Elternforum Bassersdorf

Diverse Anlässe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region

Details unter www.elternforumbassersdorf.ch

Regelmässig

Gemeinn. Frauenverein

Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen Details unter (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2. / 4. Do) www.frauenverein-bassersdorf.ch

Sagi und Schmitte

Öffentliche Vorführungen (April-November)

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Tag

Zeit

Jeden 1. Sa

10.00 – 12.00

Sagi im Wisental, Schmitte Ba

Weitere Details zu Vereinseinträgen / Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen

Gemeinde Brütten

Einmalige Anlässe Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

28.04.

20.00

Kulturkommission

Konzert «Sureste Tango», Apéro ab 19.00 Uhr

Gemeindesaal

Mo

01.05.

09.00 – 12.00

Schiessverein

Obligatorische Übung 1, Jungschützenkurs Teil 5

Schützenhaus

Sa

06.05.

10.00 – 12.00

Schiessverein

Freie Übung 3, Jungschützenkurs Teil 6

Schützenhaus

Sa

06.05.

13.00

Schiessverein

Altpapiersammlung

So

07.05.

10.00

Stallrock.ch

Riderock

Hof Eich www.stallrock.ch

Di

09.05.

Tennisclub

Eröffnungsapéro

Tennisclub

Fr

19.05.

09.00 – 11.00

Bibliothek

Frühlings-Bücherpräsentation mit Daniela Binder

Bibliothek

Di

23.05.

20.00

PGV

PGV Höck

Gemeindesaal

Mo

29.05

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Mo/Di/Do Sa

15.00 – 19.00 10.00 – 12.00

Bibliothek

Ausleihe Bibliothek

Bibliothek

Turnverein Brü

Trainings diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.tvbruetten.ch

Jeden Mo – Fr


Veranstaltungen

50

Dorf-Blitz

04/2017

Jeden 1. Mo

14.30 – 16.30

Frauenverein / Altersforum

Besuch aller Brüttener im Altersheim in Seuzach

Alterszentrum im Geeren, Seuzach Abfahrt ab Brütten 14.00 Uhr

Jeden Di

09.30 – 11.00

OK Chäferturnen

Chäferliturnen – Bewegung in der Turnhalle für Kinder bis 3 Jahre

Turnhalle Chapf Infos: chaeferliturnen@gmx.ch

Jeden Di

ab 12.00

Altersforum Brü

Mittagstisch Seniorinnen und Senioren

Gemeindesaal

Jeden Di

14.00 – 15.00

Altersforum Brü

Fit-Gym für ältere Damen/Herren (leicht), Leitung Ursula Müller

Gemeindesaal

Jeden Mi

13.30 – 18.00

Offene Jugendarbeit Brü

Jugi Brütten (Mittelstufe)

Dave Froese 079 939 85 06

Jeden Mi

16.30 – 17.30

Altersforum Brü

Fit-Gym, vital (Frauen), Leitung Erika Eichholzer

Turnhalle Chapf

Jeden 2. Do

20.00

Samariterverein

Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm

Schulhaus Chapf

Jeden 2. + 4. Do

09.30 – 11.00

MuKi-Treff

MuKi-Treff für Mütter / Väter mit Kindern bis 4 Jahre

Dachraum Gemeindezentrum

Jeden Fr

12.30 – 13.30 19.00 – 22.00

Aufsuchende Jugendarbeit

Ajuga-Bus Ajuga Präsenz in Nürensdorf und Brütten

Beim Schulhaus Chapf David Froese 079 939 85 06

Jeden Fr

16.00 – 16.50

Altersforum Brü

Everdance, Leitung Claudia Kindschi

Gemeindesaal

Jeden 2. Fr

14.00 – 16.00

kjz Winterthur

Mütter- / Väterberatung mit Barbara Portmann

Gemeindesaal

Jeden Sa

14.00 – 17.00

Pfadi Nepomuk

Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»

Infos: www.pfadinepomuk.ch

Gemeinde Nürensdorf

Einmalige Anlässe

Tag

Datum

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort/Kontakt

Fr

28.04.

14.30

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Mo

01.05.

09.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Obligatorische Übung

Schiessstand Brütten

Do

04.05.

14.30 – 16.30

Arbeitsgruppe «Hohes Alter BasiNüeri»

Nachfolgeanlass «Gefühlsbiographie»

Franziskuszentrum, Ba

Sa

06.05.

10.00 – 12.00

Schützenverein Nü

Freie Übung

Schiessstand Brütten

Sa

06.05.

10.00 – 12.00 18.30 – 22.00

NBN NBN – NBN Kids (KiGa-3.Kl.)

Infoveranstaltung /Verkauf einheimischer Pflanzen Abendpirsch im Pantliried mit Grillplausch

Dorfplatz Ba Waldhütte Heidenburg, Ba

So

07.05.

08.30 – 16.00

Sportclub Nü

1. Nüri-Mixed-Plausch-Open Volleyballturnier

Turnhalle Hatzenbühl

So

14.05.

10.30

Männerchor Nü/ Musikverein Ba

Muttertagskonzert

Dorfplatz Ba

Di

16.05.

20.00

Bibliothek

Büchervorstellung mit Daniela Binder

Bibliothek

Do

18.05.

09.30

Nüeri-Netz

Morgekafi

Pfarrhaussaal, Lebernstr. 10

Do

18.05

19.30

Männerchor Nü

Geburtstagssingen 1. Halbjahr

Alterszentrum Bären

Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?

Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp / Min.)

Wichtige Nummern: Notruf

144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale 145

Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch


Dorf-Blitz

Sa

20.05.

So

21.05.

Fr

26.05.

Veranstaltungen

04/2017

13.45

14.30

51

Gemischter Chor Ob/Bi

Maisingen für Senior/innen und Chorfreunde

Schulhaus Oberwil

Pol. Gemeinde

Abstimmungstermin

Nüeri-Netz

Spielen macht Spass

Rest. Bären, 1. Stock

Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Ort / Kontakt

Nach Bedarf

Gemeindepräsident

Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 836 37 00)

Gemeindehaus

Nach Bedarf

Schulpflege Nü

Sprechstunde Schulpräsident (Tel. Anm. 044 836 80 83) Gemeindehaus

Turnverein Nürensdorf

Trainigs diverser Riegen – Details siehe Homepage

www.sportclub-nuerensdorf.ch

Jeden Mo – Fr Jeden Mo, Di, Do, Fr

11.30 – 14.00

Mittagstisch

Mittagstisch (Anm. gleichentags bis 9 Uhr, Tel. / Fax 044 836 55 82) ausser Schulferien

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

15.30 – 17.00

Frauenverein Ob/Bi

English Conversation (Auskunft-Tel. 076 325 44 55)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Mo

16.45 – 17.45

Pro Senectute

Turnen für ältere Damen und Herren, Info Nelly Eigenmann 044 836 69 22

Turnhalle Ebnet

Jeden Mo

20.00 – 22.00

Gemischter Chor Ob/Bi

Proben

Singsaal Sunnerain, Bi

Frauenverein Ob/Bi

Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil (Info Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden Di, Mi, Do, Fr Jeden Di, Mi, Do Jeden 1. Sa

Frauenverein Ob/Bi

Ludothek Nürensdorf, Spieleverleih Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch

Im Schloss, Neuhofstr. 1, Nü Angebot: www.ludopingpong.ch

Jeden 2. Di

11.30

Ref. Kirche

Kochtreff

Zentrumsbau, 3. Stock

Jeden Mi

13.30 – 16.00 16.00 – 18.30 18.30 – 21.00

Offene Jugendarbeit Nü

Kidstreff (Mittelstufe) Offene Jugendarbeit Jugi-Tunes (Mittelstufe) Testbetrieb nach Bedarf (Oberstufe)

Kidstreff-Hotline 044 836 31 38

Jeden Mi

14.00

Nüeri-Netz

Jassnachmittag

Restaurant Bären

Jeden Mi

17.00 – 19.00

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

«Rund um dini Zuekunft» Sprechstunde für Schüler/-innen und Lehrlinge

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Mi

19.00 – 23.00

Töffair Nü

Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder

Clubhaus Töffair Hinterdorfstr. 27

Jeden 1. Mi

12.00

Frauenverein Ob / Bi

Seniorenzmittag (Sandra Zürcher, Tel. 044 836 97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)

Altes Schulhaus Oberwil

Jeden 1. Do

09.30 – 11.30

kiz-Kloten

Mütter- / Väterberatung (nach Voranmeldung auch jeden 3. Do möglich)

Zentrum Bären, Winterthurerstr. 49

Jeden 2. Do

17.00 – 19.30

Offene Jugendarbeit Nü Jesse Gerner 079 626 45 10

Gourmetplausch – Kochanlass (Mittelstufe), Anmeldung erforderlich

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden Do

08.45 – 09.45

Frauenverein Ob/Bi

Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren (Info: Nelly Eigenmann, Tel. 044 836 69 22)

Altes Schulhaus Ob

Jeden Do

09.00 – 10.00

Gymnastikverein Nü

Bodyforming / Pilates

Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi

Jeden Do

14.15

Nüeri-Netz

Everdance

Schulhaus Hatzenbühl

Jeden Do

20.00 – 22.00

Männerchor Nü

Proben / Leitung: Tabea Herzog

Singsaal Ebnet

Bibliothek

Donnerstagstreff (ausser Ferien)

Bibliothek Nürensdorf

Jeden letzten Do Jeden Fr

16.00 – 23.00

Offene Jugendarbeit Jesse Gerner 079 626 45 10

Jugi 51 (Oberstufe)

Jugi, Hatzenbühlstrasse 51

Jeden letzten Fr

14.30

Nüeri-Netz, Ökumene

Spielen macht Spass

Restaurant Bären, 1. Stock

Andere Gemeinden Tag

Zeit

Veranstalter

Anlass

Jeden Mi

14.30

Regionaler Seniorinnen- und Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Seniorenverband Winterthur Senioren

Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch)

Jeden 2. Mi

14.00 – 17.30

Kulturkommission Kloten

Stadtsaal Kloten

Tanznachmittag für ältere Menschen

Ort/Kontakt


Erwachen Sie morgens mit Rücken- oder Nackenschmerzen? Tag des richtigen Liegens 11. Mai 2017 Rund die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer klagt über Rücken-, Hüft- und NaEMGPUEJOGT\GP *ÀWƂI VTGVGP diese morgens auf, auch als Folge von Liege- und Schlafproblemen. Liege- und Schlafexperte Stefan Hertach beweist, dass diesen Menschen mit dem passenden Bettsystem geholfen werden kann.

Zusammenarbeit mit Medizinern und Therapeuten Oft können die verschiedenen Therapieformen bei Verspannungen und Schmerzen nur kurzfristig Abhilfe schaffen, da sie nur die Symptome wie Schmerzen lindern, jedoch nicht die Ursache beheben. Denn zu Hause steht oft ` i v> ÃV i i}iyBV i] Üi V iÀ wir während der Nacht ausgeliefert sind. Damit die Therapieformen auch besser ihre Wirkung iÀâ i i ] «yi}i Ü À > Ì Û `i Austausch mit Ärzten und Therapeuten, um gemeinsam mit ihnen die perfekte Lösung anbieten zu können. Deshalb macht Stefan Hertach auch Vorträge bei Physiotherapeuten und anderen Fachleuten.

Erwachen Sie nachts oder am Morgen regelmässig mit Rücken- oder Nackenschmerzen auf? Lassen diese nach, sobald Sie sich etwas bewegen oder eine warme Dusche genommen haben? Wenn ja, lohnt es sich für Sie, darüber nachzudenken, ob Ihre Liegeposition optimal ist. Und es wird Sie sicher freuen zu erfahren, dass Sie eine echte Chance auf Besserung haben!

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Sie dagegen tun können. Bitte melden Sie sich an – wir reservieren Ihnen gerne einen Platz. Was erwartet Sie? Erfahren Sie an diesem Abend, was mit Ihrem Köper während des Schlafes alles passiert, wie Verspannungen und Schmerzen im Bett entstehen und wie Sie schon mit einfachen Tricks besser und erholsamer schlafen können und morgens erholter erwachen. Prävention Wichtig ist auch, die Zusam-

menhänge und Ursachen Ihrer Schmerzen zu kennen. Der Liegeund Schlafberater Stefan Hertach ist Gründungsmitglied der Organisation IG-RLS (Interessengemeinschaft richtig liegen und schlafen). «Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse und die Ursachen von Liegeproblemen unserer Kunden zu erkennen und entsprechende Problemlösungen anzubieten. In dieser Funktion verstehen wir uns als Bindeglied zwischen Betroffenen, Ärzten, Kliniken, Therapeuten und der Prävention».

Der 11. Mai 2017 ist der Tag des richtigen Liegens Richtiges Liegen ist die Grundlage für guten und gesunden Schlaf und gute Regeneration. Viele Schmerzen und Verspannungen lassen sich mit richtigem Liegen vermeiden. Zu diesen Anlass sind nicht nur Menschen mit Schmerzen eingeladen, sondern alle, denen ein guter Schlaf als SchlüsÃi âÕ iÃÕ ` i Ì] 7 Liw `i und Leistungsfähigkeit wichtig ist. Das Angebot an Betten, Matratzen und Spezialkissen ist unüberschaubar. Hier helfen die Liegeund Schlafberater den Kunden }iÀ i] à V âÕÀiV ÌâÕw `i ° iÀ>`i *iÀà i Ì Ã«iâ wÃV i Problemen sind auf optimal angepasste Lösungen angewiesen und «À wÌ iÀi Û `i Àv> ÀÕ }i `iÀ âiÀÌ wâ iÀÌi iÀ>ÌiÀ° Was können Sie als Erstes gegen die Schmerzen tun? Ganz einfach: Investieren Sie den Infoabend vom 11. Mai in Ihre iÃÕ ` i ̰ *À wÌ iÀi - i Û den vielen nützlichen Tipps, um bald besser schlafen und erholter aufwachen zu können.

17 Uhr

18 Uhr

19 Uhr

Hauptursachen von Rückenproblemen erkennen und gezielte Behandlungsmöglichkeiten erlernen

Entspannungsformen aus der chinesischen Medizin kennenlernen (Akupunktur, Moxa, Tuina-Massage)

Wieso verstärken sich Rücken- und Nackenprobleme in der Nacht? Was kann ich dagegen tun?

Nicole Bergmann Physiotherapie Halle 41, Kloten

Frau Pi-Yao Li TCM Sinomed Kloten

Stefan Hertach, Rüedi AG Bassersdorf

Anmeldung bitte an: Rüedi Innendekoration, Klotenerstrasse 76, 8303 Bassersdorf, Tel. 044 381 18 50, info@rueedi-innendekoration.ch


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Dorf-Blitz April 2017 by dorfblitz - Issuu