PZ02_22.01.2026

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TITELTHEMA

25. Olympische Winterspiele: Auch wir sind Olympia! 4

DIES & DAS

Alles rennt: Die Fackel brennt hell 9

GESELLSCHAFT & MENSCHEN

Sternensingertreffen in Bruneck: Ein großes Vergelt’s Gott 16 MENSCHEN IM PORTRÄT

Vera Nicolussi-Leck: Viele kleine Schritte führen zum Ziel 18

WIRTSCHAFT & UMWELT

Meister Rudi Huber: Ein Leben für das Handwerk 22 Spendenaktion im Cafè Karin in Luttach: Über 10.000 Euro für einen guten Zweck 23

KULTUR & KUNST

Süd- und Osttiroler Blasorchester 40+: Mehr als 1.100 überaus begeisterte Besucher 26

Ausstellung in Bruneck: Planet Drum im Schloss 28 Volksbühne Mühlwald:

Im Ferienparadies und Chaos im Liebesnest 31

GESCHICHTE & HISTORIE

Historische Lichtbilder: Rund um die Brunecker Ursulinenkirche 33

BILDUNG & SCHULE

Ein besonderes Projekt: Europa erleben – Europa gestalten 34 Stadtbibliothek Bruneck: Viel-Leser kommen dort auf ihre Kosten 36

SPORT & FREIZEIT

Gsiesertal-Lauf 2026: Starkes Teilnehmerfeld, perfekte Loipen und neue Termine im Olympiajahr 42 50 Jahre Pustertaler Ski-Marathon: Gelungene Premiere als Drei-Zinnen-Skimarathon 44

SONDERTHEMA

Schulen, Aus- und Weiterbildung

IMPRESSUM

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Titelbild: Biathlon Antholz

OLYMPIA ZWISCHEN ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT KOMMENTAR

von Chefredakteur Reinhard Weger

Die Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina 2026 werden gerne als Gemeinschaftsprojekt präsentiert, als Chance für nachhaltige Entwicklung, moderne Infrastruktur und internationale Sichtbarkeit. Auch Südtirol ist Teil dieses Großereignisses, mit Antholz als Biathlon-Schauplatz. Der Stolz darüber ist nachvollziehbar, ebenso die Begeisterung vieler Sportbegeisterter. Gleichzeitig wäre es unehrlich, die zunehmenden Zweifel, offenen Fragen und Widersprüche auszublenden, die diese Spiele begleiten – wie u.a. die „stoanenden Mandln“.

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche politische Verantwortungsträger darüber hinaus betont, dass wichtige Infrastrukturprojekte rechtzeitig vor Olympia fertiggestellt würden. Diese Zusagen wurden immer wieder erneuert. Die Realität zeigt jedoch ein differenzierteres Bild. Diverse schreiten planmäßig voran, andere verzögern sich, werden angepasst oder verteuern sich erheblich. Ehrlichkeit in der Politik würde aber bedeuten, dass offen kommuniziert wird, was tatsächlich olympiabedingt ist, was ohnehin geplant war und was auch nach den Spielen noch Baustelle bleiben wird. Und das von Anfang an!

Besonders deutlich wird diese Problematik beim Blick nach Cortina d’Ampezzo. Der Neubau der Bobbahn, international stark kritisiert, gilt vielen als Symbol für eine Entwicklung, bei der ökologische Bedenken, langfristige Nutzung und Kosten-Nutzen-Verhältnisse hinter dem Prestige einer Großveranstaltung zurückstehen. Dass Südtirol über nationale Umlagen und Fonds künftig auch an den Folgekosten solcher Projekte beteiligt sein wird, verstärkt die Skepsis. Der Verweis auf olympische Nachhaltigkeit verliert an Glaubwürdigkeit, wenn gleichzeitig Eingriffe in sensible Naturräume vorgenommen werden, deren Nutzen über die Spiele hinaus umstritten bleibt.

Auch in Antholz zeigt sich diese Ambivalenz. Die sportliche Kompetenz und das Engagement der Organisatoren stehen außer Frage. Kritik entzündet sich weniger am Biathlon selbst als an Begleitprojekten wie Speicherbecken, Verkehrsmaßnahmen oder temporären Bauten, deren Notwendigkeit nicht für alle nachvollziehbar ist. Zudem dürfen bei den olympischen Bewerben lokale Mithelfende und Produkte vor Ort nicht so eingesetzt werden, wie es versprochen wurde. Dass hier oft erst spät oder unzureichend erklärt wird, nährt den Eindruck, dass kritische Fragen zwar geduldet, aber nicht wirklich ernsthaft diskutiert werden.

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Olympia lebt nämlich von positiven Emotionen, von Spitzenleistungen und vom Gemeinschaftsgefühl. Doch gerade deshalb braucht es eine offene, transparente und ehrliche Debatte über Kosten, Prioritäten und langfristige Folgen. Viele Menschen sind bereit, Großereignisse mitzutragen, wenn sie das Gefühl haben, ernst genommen zu werden und wenn Versprechen realistisch formuliert sind. Schönfärberei hilft niemandem, schon gar nicht dem olympischen Gedanken. Am Ende wird Olympia 2026 sportlich zweifellos beeindrucken. Ob es aber auch politisch und gesellschaftlich als Erfolg wahrgenommen wird, hängt davon ab, wie ehrlich bereits heute über das gesprochen wird, was gelingt und was nicht so eintritt wie angekündigt.

Auch wir sind Olympia!

Von Freitag, 6. Februar, bis Sonntag, 22. Februar 2026, finden sie statt, die Olympischen Winterspiele 2026. Es sind die 25. ihrer Art. Zum dritten Mal ist Italien Austragungsort nach Cortina im Jahre 1956 und Turin im Jahre 2006. Und bei der aktuellen Auflage ist bekanntlich auch Südtirol, genau gesagt Antholz mit seinen Biathlon-Wettbewerben, mit dabei. Für die einen ist es die Mega-Veranstaltung, für andere hingegen auch Anlass für Kritik. Die PZ bringt einen kurzen Überblick und hat mit Befürwortern und Kritikern gesprochen. von Judith Steinmair

Als die Entscheidung vom IOC (Internationales Olympisches Komitee) aus dem Munde des IOC-Präsidenten Thomas Bach am 24. Juni 2019 in Lausanne bezüglich der Olympischen Winterspiele 2026 für Mailand-Cortina fieldie norditalienische Bewerbung hatte sich gegen die schwedische in Stockholm-Åre durchgesetzt - war der Jubel groß, nicht zuletzt von Südtiroler Seite. Denn mit dem Zuschlag stand auch fest: Antholz wird Schauplatz der olympischen Biathlon-Wettbewerbe sein. „Ein historischer Moment für unser Land. Olympia kommt nach Südtirol – das erfüllt uns mit Stolz und großer Freude“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher unmittelbar nach der Entscheidung. Das eingereichte Konzept: ein dezentrales, quasi eine Premiere, werden die Spiele doch an mehreren Orten in Norditalien ausgetragen. Und genau dieses Konzept hatte das Internationale Olympische Komitee offenbar überzeugt: bestehende Sportstätten, regionale Kompetenz und eine gelebte Wintersportkultur.

DIE AUSTRAGUNGSORTE

Gouverneur Arno Kompatscher (Zweiter von links) nahm am fünften Dezember 2025 an der Entzündungszeremonie des Olympischen Feuers in Rom teil. Das Olympische Feuer kommt auch nach Südtirol. LPA

Skisprung) werden Wettbewerbe ausgetragen. Und natürlich in Antholz, was eine Premiere für die Spiele auf Südtiroler Boden bedeutet.

BIATHLON IN DER

Es werden also bei der diesjährigen Winterolympiade mehrere Regionen/Provinzen bespielt, Lombardei, Venetien, Trentino, Südtirol. Natürlich stehen dabei vor allem Mailand (Eröffnungsfeier, Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Short-Track) und Cortina d’Ampezzo (Ski Alpin, Damen, Bob, Skeleton, Kunstrodeln, Curling) im Vordergrund, aber auch in Bormio (Ski Alpin Herren, Skimo), Livigno (Snowboard, Freestyle-Skiing) oder im Fleimstal/Predazzo und Tesero (Langlauf, Nordische Kombination,

SÜDTIROL-ARENA IN ANTHOLZ Biathlon in Antholz hat nicht nur Tradition, sondern längst internationales Renommee. Seit fast 50 Jahren ist Antholz Austragungsort von Weltcups, sechs Mal fanden die Weltmeisterschaften dort statt. Und nun krönt Olympia das erfahrungserprobte Biathlontal. Das Biathlonstadion in Antholz, bis jetzt als Südtirol Arena bekennt, heißt ab nun „Olympic Arena Südtirol Alto Adige“ und entspricht den gesetzten Standards für eine Olympiade. Mit der Errichtung der unterirdischen Waffenund Munitionskammer wurden Anpassun-

gen vorgenommen, die laut der Internationalen Biathlon Union (IBU) künftig für die Ausrichtung einer Weltcupetappe oder von Weltmeisterschaften verpflichtend werden. Trotz der Vorfreude vieler wurden bereits im Vorfeld auch kritische Stimmen laut, nicht ganz unumstritten ist beispielsweise das neue Speicherbecken (s. unter anderem Interview mit Lorenz Leitgeb), aber auch Sorgen bezüglich des Verkehrsaufkommens stehen im Raum, wobei diesbezüglich ein eigenes Verkehrskonzept greifen soll mit dem Ziel, die öffentlichen Verkehrsmittel stark zu fördern und den privaten Pkw-Verkehr weitgehend einzuschränken (s. dazu auch Interview mit Landesrat Daniel Alfreider). Bei den Paralympics, die vom 6. bis zum 15. März ausgetragen werden, ist Antholz übrigens nicht mehr als Austragungsstätte dabei.

DIE DISZIPLINEN

Es sollen 116 Wettkämpfe (54 für Männer, 50 für Frauen und 12 Mixed-Wettbewerbe) in acht Sportarten/16 Disziplinen stattfinden, also sieben Wettbewerbe, eine Disziplin und eine Sportart mehr als in Peking 2022 (Skibergsteigen wird als neue Sportart erstmals olympisch). Insgesamt werden an die 3.000 Sportlerinnen und Sportler teilnehmen, Italien ist voraussichtlich mit einer Zahl zwischen 100 und 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start, die genaue Anzahl stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest (innerhalb 26. Jänner ist die Deadline), dementsprechend auch nicht die Delegation aus Südtirol, bei der Olympiade in Peking waren es knapp unter 30 (mit Paralympics über 30), damals in Turin an die 50. Bis dato haben Südtiroler Sportlerinnen und Sportler 47 Olympiamedaillen in verschiedenen Wintersportarten sowie 38 Olympia-Medaillen in verschiedenen Para-Wintersportarten gewonnen.

DIE OLYMPISCHE FACKEL

Für alle, die dabei sein wollen: Olympia in Südtirol bedeutet auch, dass die olympische Fackel erstmals in Südtirol unterwegs sein wird, und zwar vom 27. bis zum 29. Jänner. Ausgehend von der Provinz Belluno erreicht sie am Dienstagmorgen, 27. Jänner, Toblach, die Fackelträgerinnen und Fackelträger werden dort kurz vor 10 Uhr erwartet und tragen das Feuer dann nach Niederdorf. Gegen Mittag wird die Fackel in Rasen-Antholz zu Gast sein, um dann weiter nach Bruneck zu ziehen, von dort geht es dann auf den Kronplatz. Am selben Tag ist das olympische Feuer auch in Brixen zu sehen, bevor die 51. Etappe des olympischen Staffellaufs

schließlich in Bozen endet, wo ab 19.30 Uhr eine große Feier auf dem Waltherplatz geplant ist. Am Mittwoch, 28. Jänner, wird die olympische Flamme Südtirol an der Grenze zu den Nachbarprovinzen durchqueren. Von St. Ulrich aus wird die Fackel frühmorgens auf Skiern zur Sellaronda und dann mit dem Skijöring ins Fassatal weiterziehen, um dann gegen Mittag zum Karersee und damit nach Südtirol zurückzukehren. Von dort aus wird die Fackel durch das Trentino nach Cavalese, dem Ziel der 52. Etappe ziehen. Am Donnerstag, 29. Jänner, startet die 53. Etappe des olympischen Fackellaufs dann in Meran, soll kurz nach Mittag in Eppan eintreffen, weiter geht’s nach Kaltern und gegen 15 Uhr wird Tramin der letzte Ort in Südtirol sein, an dem die Fackel zu sehen sein wird. Eine Delegation wird kurz nach 11 Uhr in Terlan eintreffen, um dort ebenfalls die olympische Fackel zu empfangen, und die Etappe endet dann schließlich in Trient.

DIE FINANZIERUNG

Wo gehobelt wird, fallen Späne… Natürlich kostet eine Veranstaltung dieser Größenordnung auch einen Batzen Geld. Die Stiftung Milano Cortina verfügt über ein Gesamtbudget von ca. 1,6 Milliarden € zur Abwicklung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026, davon stammen ca. 400 Millionen € vom IOC aus dem Broadcast Refund Agreement. Unabhängig davon wird rund um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele ein Gesamtbetrag von 3,4 Milliarden € für 94 Eingriffe in die Erneuerungen und Modernisierungen von Infrastrukturen und Bauten investiert (davon 44 an Sportstätten und 50 an Verkehrsinfrastrukturen). Diese Infrastrukturen werden

im Wesentlichen über die eigens gegründete Infrastrukturgesellschaft SIMiCo2026 durchgeführt. Die Bauten der Verkehrsinfrastruktur in Südtirol fallen in die Zuständigkeit des Ressorts Mobilität des Landes Südtirol. Auch das Land Südtirol tätigt für die Olympischen Winterspiele 2026 in Antholz Ausgaben und investiert, in den meisten Fällen stark unterstützt durch den Staat, Gelder in Infrastrukturen. Laut derzeitigem Stand (!) investiert das Land Südtirol in Infrastrukturen ca. 171 Millionen €, während der Staat in die Infrastrukturen in Südtirol ca. 460 Millionen € investiert. Darunter fallen Verkehrsinfrastrukturprojekte, für die das Land 143,82 Millionen € bereitstellt und der Staat 91,33 Millionen €. Ebenso darin enthalten sind die Investitionen an der Sportstätte in Antholz, wo sich das Land und der Staat die Investitionen von 58,5 Millionen € aufteilen. Das große Mobilitätsvorhaben der Riggertalschleife auf der Pusterer Bahnstrecke, wird mit einem Gesamtbetrag von 250 Millionen € zur Gänze vom Staat bezahlt, aber nicht aus Olympia-Mitteln, sondern aus PNRR-Geldern. Ebenso wurden nur wegen Olympia zwei große Projekte in die Stromsicherheit mit der Verlegung unterirdischer Hochspannungsleitungen im Pustertal möglich, wo der staatliche Stromverteiler Terna 90 Millionen € investiert.

INVESTITIONEN UND AUSGABEN

Wichtig: In der Darstellung der einzelnen Positionen unterscheidet das Land zwischen Investitionen und Ausgaben. Erstere beziehen sich auf Infrastrukturen und Bauwerke, zweitere auf laufende Ausgaben wie Veranstaltungen, Transportdienste oder andere Initiativen. Die angegebenen Kosten stellen

Die entzündeten Fackeln der Winterspiele werden Ende Jänner in Südtirol zu sehen sein.
Vivien Insam (vorne links) aus Wolkenstein begleitet als eine der „Hüterinnen der Olympischen Flamme“ den nationalen Fackellauf. Die Fackel wird auch durch diverse Pustertaler Orte getragen.
Milano Cortina 2026

den momentan geschätzten oder genehmigten Kostenpunkt dar. Dieser kann sich unter Umständen in einzelnen Positionen bis hin zur Fertigstellung verändern bzw. erhöhen und wird ggf. in der Darstellung aktualisiert und angepasst. In mehreren Fällen gibt es im Bereich der Ausgaben noch keine Angabe. Die Positionen scheinen nämlich erst dann auf, wenn formelle Entscheidungen getroffen sind und die Kosten definitiv geklärt sind (Informationen laut der Homepage mailandcortina2026.provinz.bz.it).

INITIATIVEN RUND UM OLYMPIA

Im Rahmen der Olympischen Winterspiele gibt es hierzulande zahlreiche Initiativen vor und während der Wettkämpfe in Antholz, wie etwa Ausstellungen, Public Viewing, Führungen usw. Dafür werden vom Land 2,5 Mio. € zur Verfügung gestellt, was 2,5 % des jährlich von Südtirol und der Region eingesetzten Kulturbudgets entspricht. Freilich sind auch diese Ausgaben zum Teil nicht unumstritten, man denke etwa an die Diskussion rund um die „Stoanernen Mandln“, die entlang der Zufahrten zu den Austragungsorten in fünf Kreisverkehren aufgestellt wurden und als „Wegweiser“ fungieren sollen, aufgrund ihrer Kosten (laut Land pro Steinfigur 70.000 Euro) vielfach kritisiert (s. unter anderem Interview mit Alex Ploner).

ALLES RUND UM DIE FANBETREUUNG

Zu den Initiativen gehört beispielsweise auch das Public Viewing in Bruneck am

In Toblach steht, ebenso wie in St. Lorenzen, Auer, Antholz und Vetzan/Schlanders, eine Steinkonstruktion (die sogenannten „Stoanernen Mandln“), die viel Kritik auf sich gezogen hat. Jacopo Coen

Tschurtschenthaler Platz. Täglich werden dort von 10:00 bis 22:00 Uhr die Wettbewerbe auf LED-Großbildschirmen im Fan-Village gezeigt. Für Getränke und Südtiroler Spezialitäten ist natürlich gesorgt.

Für Olympia hat die Provinz eine eigene Seite eingerichtet (https://mailandcortina2026. provinz.bz.it) bei der die verschiedensten Informationen rund um das Thema ersichtlich sind. „Olympia steht für die größten internationalen Wettkämpfe, bei denen Athle-

tinnen und Athleten aus aller Welt im Zeichen von Fairness und Zusammenhalt ihre Grenzen überwinden. Die Faszination liegt in der einzigartigen Verbindung von sportlicher Exzellenz, kultureller Vielfalt und dem Streben nach Frieden und Freundschaft.“, steht dort zu Beginn. Und unter dem Unterbegriff „Legacy“ werden auch Themen wie Nachhaltigkeit, Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, Schaffung von Arbeitsplätzen und Förderung von Talenten u. Ä. abgehandelt. //

Bezüglich der in Kürzen beginnenden Winterspiele hat die PZ auch in Antholz bei OK-Chef Lorenz Leitgeb nachgefragt, sowie beim Team K-Landtagsabgeordneten Alex Ploner, der sich des Öfteren kritisch zu Olympia geäußert hat:

LORENZ LEITGEB OK-Chef für den Biathlon-Weltcup in Antholz

PZ: In Kürze geht’s los in Antholz, 10 Wettkampftage liegen vor Ihnen. Wie sieht’s aus, sind Sie soweit gut gerüstet und startbereit oder gibt’s noch offene Baustellen, die Ihnen Sorge machen?

Lorenz Leitgeb: Wir sind sehr gut gerüstet und absolut startbereit. Natürlich gibt es in der Endphase immer noch viele Details, die abgestimmt werden müssen, das gehört bei Veranstaltungen dieser Größenordnung einfach dazu. Aber ich kann mit großer Überzeugung sagen: Das Fundament steht. Was mich besonders stolz macht, ist die Professionalität und das enorme Engagement unseres gesamten Teams. In den vergangenen Jahren und ganz besonders in den letzten Monaten, wurde hier auf höchstem Niveau gearbeitet. Jeder Einzelne weiß, was zu tun ist, geht teilweise über seine Grenzen hinaus und gibt trotzdem alles. Genau dieses eingespielte Team gibt mir große Zuversicht für diese große Herausforderung.

Nun habt Ihr in Antholz ja mittlerweile eine lange und enorme Erfahrung in der Organisation/Austragung internationaler Bewerbe mit Tausenden von Zuschauern. Was waren in diesem speziellen Fall, sprich Olympia, die besonderen Herausforderungen? Unsere Erfahrung aus den vielen Weltcups und Weltmeisterschaften war für uns eine ganz wichtige Basis, und dennoch sind die Olympischen Spiele noch mal eine andere Dimension. Die Anforderungen sind deutlich umfassender, die Abläufe komplexer und die internationale Aufmerksamkeit enorm. Die besondere Herausforderung lag darin, unsere bewährten Strukturen in der Organisation weiterzuentwickeln und sie an die olympischen Standards anzupassen, ohne dabei unsere Identität und unsere Stärken zu verlieren. Dass uns das gelungen ist, verdanken wir vor allem unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den freiwilli-

Lorenz Leitgeb

gen Helfern und allen Partnern, sowie der guten Zusammenarbeit mit Gemeinde und Provinz. Sie alle haben mit unglaublicher Kompetenz, Flexibilität und Leidenschaft an diesem Projekt gearbeitet. Darauf können wir wirklich stolz sein.

Die (Vor)Freude ist groß, natürlich gibt es immer auch Bedenken bzw. Kritikpunkte, etwa ob des Verkehrs oder beispielsweise auch hinsichtlich des neuen Speicherbeckens… Ärgern Sie solche Diskussionen oder sind Sie da ganz gelassen wissend um das große Ganze? Solche Diskussionen gehören zu Projekten dieser Größenordnung ganz selbstverständlich dazu, und ich begegne ihnen mit Ver-

ständnis. Kritik und Fragen sind legitim und wichtig, denn sie zeigen, dass sich die Menschen mit dem Thema auseinandersetzen. Wir wissen, dass alle Maßnahmen, sei es im Bereich Verkehr, Infrastrukturen oder Nachhaltigkeit sorgfältig geplant und verantwortungsvoll umgesetzt wurden. Entscheidend ist das große Ganze: Olympia bringt langfristige Impulse für den Sport, die gesamte Region und die Menschen, die hier leben. Wenn man das vor Augen hält, überwiegt ganz klar der Stolz auf das Erreichte.

Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten bei diesen Olympischen Spielen? Was wird Ihr persönliches Highlight?

ALEX PLONER Team K-Landtagsabgeordneter

PZ: In Kürze beginnen sie, die Olympischen Winterspiele, ein Großereignis, das Sie als Landtagsabgeordneten schon mehrmals zur Weißglut gebracht hat – was sind denn, nochmals zusammengefasst, Ihre Hauptkritikpunkte?

Alex Ploner: Ich schicke eines voraus. Das Organisationskomitee Biathlon in Antholz kenne und schätze ich seit vielen Jahren. Dieses leistet eine hervorragende Arbeit zusammen mit den vielen Freiwilligen. Dafür gebührt Dank und Anerkennung. Sie alle haben es sich verdient, Olympische Spiele ausrichten und dieses einmalige Erlebnis genießen zu dürfen. Meine Kritik richtet sich primär an die politischen Entscheidungsträger und Sportfunktionäre. Von dieser Seite wurden Spiele „quasi zum Nulltarif” und im Sinne des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit versprochen. Ursprünglich wurden 1,6 Milliarden für die Durchführung der Spiele veranschlagt. Am Ende werden es um die 7 Milliarden sein, die für die Spiele und Infrastrukturprojekte investiert werden. In Antholz wurden über 50 Millionen Euro an Steuergeld verbaut und ein großes Speicherbecken in einen unberührten Wald geklotzt. Nicht zu vergessen: Wir als steuerzahlende Südtirolerinnen und Südtiroler werden in Zukunft über den Grenzgemeindenfonds bei der Bezahlung der Folgekosten in Cortina, der - aus meiner Sicht - überflüssigen Bobbahn, zum Handkuss kommen werden. Von wegen Spiele zum Nulltarif. Diese Koste-es-wases-wolle-Haltung im Umgang mit Steuergeldern bei den Olympischen Spielen ist erschreckend. Seit Jahren wird für Olympia Geld mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen. Ein Beispiel: Wie sinnhaft ist es, um Millionen für ein 14 Tage dauerndes Sportevent ein medizinisches Notfallzentrum in Antholz zu errichten, wo wir in 13 km Entfernung ein Krankenhaus stehen

haben und in wenigen Flugminuten dieses mit dem Hubschrauber erreicht wird?

Bei den geplanten und mit Olympia argumentierten Infrastrukturprojekten stößt mir weiterhin der doppelstöckige Kreisverkehr in Olang sauer auf. Auch beim Ausbau der Südtirol Arena selbst wurden die Versprechen des Landeshauptmannes, man brauche nur „ein paar kleine technische Anpassungen” am Ende Lügen gestraft.

Ein Dorn im Auge sind Ihnen unter anderem die „Stoanernen Mandln“… Die Stoanernen Mandln sind für mich sinnbildlich für die falsche (finanzielle) Prioritätensetzung und unnötige Show, die rund um diese Spiele inszeniert wird. Fünf übereinander gestapelte Steine sollen Kunst darstellen und „Wegweiser zu Olympia” sein. Menschen, die aus aller Welt nach Antholz anreisen, brauchen diese Wegweiser, die am Ende 500.000 Euro Steuergeld gekostet haben, nicht. Sie werden von Google oder Straßenschilder nach Antholz geführt. Wir Einheimischen wissen wo Antholz liegt. Reine Show und Kulisse zur (sport)-politischen Selbstinszenierung, insbesondere wenn ich an die medialen Marketing-Bilder der „Enthüllung” dieser Steine denke und an die dazugehörige Medienkampagne, in die reichlich Steuergelder investiert wurden. Die Idee der Erfinder der Stoanernen Mandln, dass man Schülergruppen zu diesen Installationen führen sollte, zeigt wie skurril die ganze Aktion am Ende ist.

Nun waren Sie vor Ihrer politischen Laufbahn ja selbst im Eventbereich tätig und wissen sehr wohl um das Finanzierungsdilemma, vor allem bei sehr großen Events… Was läuft also in Ihren Augen bei der Organisation dieser Olympischen Spiele hierzulande falsch bzw. ist falschgelaufen?

Ich freue mich vor allem auf den Moment, wenn wir, und damit meine ich alle Beteiligten, im Stadion stehen und sehen, dass die jahrelange Arbeit Früchte trägt. Wenn die Athletinnen und Athleten unter fairen Bedingungen Spitzenleistungen zeigen können und die Begeisterung auf den Tribünen und an der Huber Alm spürbar ist, das ist etwas ganz Besonderes. Mein persönliches Highlight wird aber sicherlich der Augenblick sein, in dem ich in die Gesichter unseres Teams blicke und sehe, was sie geleistet haben. Dieser gemeinsame Stolz, dieses WirGefühl… das ist für mich der wahre olympische Gedanke und der schönste Lohn für die Arbeit der letzten Jahre.

// Interview: Judith Steinmair

Alex Ploner

Ich erinnere daran, dass es sich bei Olympischen Spielen genau genommen um eine reine Privatveranstaltung des IOC handelt. Das IOC macht Sponsorverträge, Medienverträge, macht die Vorgaben und verfügt am Ende über die Einnahmen. Die öffentliche Hand und wir Steuerzahlenden sind unter dieser Betrachtungsweise Sponsoren der Spiele. So wie jeder Sponsor genau Leistung und Gegenleistung abwiegt, hart verhandelt und auch Pönalen in Verträgen vorsieht, so muss dies auch die öffentliche Hand bzw. die politischen Verantwortlichen tun, bzw. hätten es tun müssen. Die Freude über den Zuschlag die Spiele ausrichten zu können, verbunden mit üppigen Budgets, haben so manchen Schutzmechanismus und Hausverstand ausgeschaltet. Eine Frechheit finde ich auch die zum Teil horrenden Eintrittspreise für die Wettbewerbe. Nein, ich sehe kein Finanzierungsdilemma bei Olympia, im Gegensatz

zu vielen Veranstaltungen in Südtirol, die von Tausenden von engagierten Menschen meist ehrenamtlich organisiert werden. Ein paar Millionen weniger für Olympia und dafür dieses Geld für jene Veranstalter und Veranstalterinnen, die die heimische Eventkultur im Sport-, Kultur und Unterhaltungsbereich am Leben erhalten, hätte der gesamten EventStimmung gutgetan.

Und nichtsdestotrotz, steckt doch ein kleiner Sportfan in Ihnen? Werden Sie

die Wettbewerbe verfolgen bzw. den Südtiroler Athletinnen und Athleten die Daumen drücken?

Vor allem steckt seit meiner frühesten Jugend ein großer Event-Fan in mir, und ich habe auch selbst Veranstaltungen organisiert und verantwortet. Schon der Philosoph Demokrit sagte vor 2400 Jahren „Ein Leben ohne Feste, ist wie ein langer Weg ohne Einkehr”. Wir brauchen Feste, Veranstaltungen und Events, Olympia ist die Krönung für so viele Athleten und Athletinnen, die

DIE „UNION GENERELA DI LADINS“ ZU DEN OLYMPISCHEN SPIELEN 2026

Die UGLD, als talübergreifende Organisation der Dolomitenladiner, möchte die Verantwortlichen der Organisation der Olympischen Spiele 2026 und die Vertreter der Länder Südtirol, Trentino und Veneto dringend ersuchen, das Ladinische, die ladinische Kultur und die ladinische Volksgruppe im Rahmen der Wettbewerbe und der damit verbundenen Kommunikation mitzuberücksichtigen. Ihrerseits hat die UGLD verschiedene Aktivitäten in Zusammenhang mit diesem internationalen Großereignis geplant. Es wurden darüber hinaus eigene Mini-

Wörterbücher zur sportlichen Terminologie auf Ladinisch mit deutscher, italienischer, englischer, französischer und spanischer Übersetzung erstellt, die an interessierte Journalisten, Sportbegleiter und Athleten verteilt werden. Durch gezielte Informationen in Form von Plakaten und Videos soll die Aufmerksamkeit des Publikums auf die ladinische Wirklichkeit gelenkt werden. In Cortina d’Ampezzo wird die örtliche Sektion der Union di Ladins die Bevölkerung dazu aufrufen, die Ortschaft mit den ladinischen Farben zu beflaggen. Zudem wird

ihr Leben dem Sport und Wettkampf unterordnen, und das Feiern und Mitfiebern ist Seelenbalsam für Millionen von Menschen. Ja, ich werde die Wettbewerbe über die Medien mitverfolgen und allen die sich diesem Wettbewerb stellen, die Daumen drücken. Besonders interessiert werde ich die Paralympics beobachten, die oft in der Diskussion, Berichterstattung und Wahrnehmung zu kurz kommen.

// Interview: Judith Steinmair

sie das internationale Publikum zu den ladinischen Themen direkt ansprechen. Es wäre von grundlegender Bedeutung, dass die ladinische Sprache und Kultur auch bei den offiziellen Feierlichkeiten zu den Olympischen Spielen gebührend vertreten sein sollen. Die Wettbewerbe in Antholz und Predazzo finden ja in unmittelbarer Nähe zum ladinischen Sprachgebiet statt, während jene in Cortina d’Ampezzo inmitten Ladiniens ablaufen werden.

Roland Verra Präsident UGLD //

ZUFAHRTSBESCHRÄNKUNGEN IN ANTHOLZ FÜR DIE WINTERSPIELE

Während der gesamten Dauer der Olympischen Winterspiele gilt im Antholzertal ein Verkehrskonzept, das ein Drei-ZonenEinlasssystem vorsieht. Das Olympia-Verkehrskonzept sieht drei Zonen vor: Zone 0 (rot) ist das Gebiet rund ums Biathlonzentrum, Zone 1 (violett) umfasst die Gebiete Antholz Mittertal bis Antholz Obertal und Zone 2 (gelb) gilt für die Zone Niederrasen bis Antholz Mittertal. Für die Zufahrt zu jeder Zone ist ein so genannter „Car Pass“ (Autopass) erforderlich. Dieser muss physisch abgeholt werden. Dabei erhält man einen Aufkleber, der an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs angebracht werden muss.

Die Zufahrtsbeschränkungen für die rote Zone (Biathlonzentrum, Antholzer See) sind seit dem 7. Jänner aktiv. Hier gelten, im Vergleich zur violetten und gelben Zone, zusätzliche Sicherheitsbedingungen. Die violette Zone (Antholz Mittertal bis Antholz Obertal) ist an den Wettkampftagen von 8 bis 19 Uhr mit der nötigen Plakette zugänglich. In der gelben Zone (Niederrasen bis Antholz Mittertal) gilt die zeitliche Verkehrseinschränkung von 8 bis 14 Uhr. Für Zone 1 und Zone 2

Für das Gebiet rund um das Biathlonzentrum von Antholz (im Bild gesehen von der RAS-Webcam) gelten bereits jetzt strenge Sicherheits- und Verkehrsbedingungen.

gilt: Beim Verlassen einer Zone ist kein Car Pass erforderlich, auch muss er für Fahrten innerhalb derselben Zone nicht vorgezeigt werden.

Alle, die die olympischen Biathlonbewerbe vor Ort mitverfolgen wollen und dafür mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, müssen ein gültiges Ticket vorweisen. Es wird allerdings empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Anreise kann dabei bis zum Bahnhof Olang erfolgen, dort stehen kostenlose Shuttlebusse zum Stadion bereit. Für Besuche-

rinnen und Besucher mit Behinderungen steht ein spezieller Shuttle-Service zur Verfügung, dieser muss jedoch vorab online reserviert werden.

Vom 31. Januar bis einschließlich 21. Februar verkehrt die Buslinie 431 zu den regulären Zeiten, Endstation ist in dieser Phase die Haltestelle „Wildgall“. Die Shuttlebusse A, B und C nach Antholz Mittertal sind für alle Fahrgäste kostenlos. Weitere Informationen zu den Verkehrsbeschränkungen sind auf der Webseite des Tourismusvereins Antholzertal verfügbar. //

LPA

Die Fackel brennt hell

Am 27. Januar 2026 betritt das olympische Feuer erstmals Südtiroler Boden, wo es im Laufe des Vormittags in Toblach eintrifft, weiter nach Niederdorf, Rasen-Antholz, Bruneck und Kronplatz getragen wird, bevor es nach Brixen und Bozen weiterzieht, wo das Einheits- und Friedenssymbol abends feierlich empfangen wird. Zweifellos ein großer Tag für Südtirol und insbesondere fürs Pustertal, zumal am selben Tag auch der Pustertal-Zug zwischen Franzensfeste und Innichen bzw. Lienz nach mehr als einem Jahr des Stillstands wiederum regelmäßig verkehren sollte. Ob dem auch so geschieht, bleibt abzuwarten, denn vor zwei Wochen sah es ob der noch offenen Baustellen nicht danach aus.

Olympia bietet Südtirol offensichtlich nicht allein die Möglichkeit, die Biathlon-Arena mit finanzieller Unter-

stützung seitens des Staates auf Topniveau zu pushen, sondern eröffnete der Provinz zugleich die Möglichkeit, eine Reihe anderer

Infrastrukturprojekte wie die Kreisverkehre von der SS 49 nach Olang und Antholz, die Bahnüberführung Innichen-West sowie die verkehrstechnisch bessere Vernetzung des Bahnhofs Toblach zu verwirklichen. Darüber hinaus sollten sowohl die Umfahrung von Percha als auch der Bau der Riggertalschleife „dank der olympischen Spiele“ erst ermöglicht worden sein, wie der geistig mobile Ressortchef, Ing. Daniel Alfreider, in Bezug auf die motorisierte Mobilität anlässlich des Spatenstichs zur Umfahrung in Percha (19. Januar 2023) einem erlesenen

ALLES RENNT
Die Eisenbahn-Großbaustelle bei Schabs. Es wird auf Hochtouren gearbeitet. wpz

Personenkreis aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie Natur-, Umwelt- und Heimatschutz gegenüber kundtat.

Der Hammer: Von all den obgenannten Straßenbauprojekten wird keines bis zum Beginn der Winterspiele fertiggestellt sein, im Unterschied zum Bau einer Bachbrücke in Antholz-Mittertal und den Sicherungsarbeiten entlang des Straßenabschnitts von Armentarola bis zum Valparola-Pass, die noch im Spätherbst des vergangenen Jahres zu Ende geführt werden konnten. Seither ist die Strecke von St. Kassian über den Falzarego-Pass nach Cortina wiederum sicher und hindernislos befahrbar, was dem Verkehr zwischen dem Gadertal und der „Perle der Dolomiten“ (Cortina) speziell während Olympia zugutekommt, wann auf dieser Route ein empfindlich stärkeres Verkehrsaufkommen als zu normalen Saisonzeiten erwartet wird.

KOSTEN- UND

ZEITFRAGE

Die Kosten für die Umfahrungen von Percha und Kiens sowie die Eisenbahnverbindung von Schabs übers Riggertal nach Vahrn und Brixen dürften, alle zusammengenommen, eine halbe Milliarde Euro kaum unterschreiten, wobei allerdings festzuhalten ist, dass

die Riggertalschleife (ca. 250 Mio. Euro) zur Gänze von der RFI (Rete Ferroviaria Italiana) mit Eigenmitteln sowie Geldern aus dem PNRR-Fonds (Piano Nazionale di Ripresa e Resilienza) finanziert wird. Für die beiden Umfahrungsstraßen setzt die Provinzverwaltung auch auf staatliche Bezuschussungen. Für die in Percha wurden ihr schon mal 30 Mio von Matteo Salvini, dem Minister für Infrastrukturen, zugesichert.

So wie sich die Situation zurzeit präsentiert, ist es wahrscheinlich, dass die drei Großbauprojekte (Percha, Kiens, Riggertal) erst im Laufe des Jahres 2027 in Betrieb genommen

werden können. Was derweil die Eisenbahn durchs Pustertal betrifft, so soll sie ab 27. Januar wiederum regelmäßig zwischen Franzensfeste und Innichen verkehren und damit den ihr zugeteilten, äußerst wichtigen Part im olympischen Verkehrsplan übernehmen, wobei der Bahnhof in Olang als zentraler Umsteigebahnhof vom Zug in Shuttlebusse und umgekehrt dienen soll. Es ist darüber hinaus geplant, die Züge während der Spiele bis vor Mitternacht und bis nach Lienz durchfahren zu lassen. Zum Einsatz kommen zudem an die 70 Shuttlebusse, vorwiegend solche, die mit Wasserstoff oder

Einhausung der Fahrbahn im Gange. wpz
Beim Aufbau eines Strommastens. wpz

Elektroenergie zu betanken sind. Eine entsprechende Tankstelle samt zwei Strom-Abgabesäulen wurde an der Ostausfahrt von Bruneck (Bereich Schießstand) von der Alperia gebaut und mittlerweile zur Benutzung freigegeben.

Damit der Zug, wie versprochen, mit Beginn der fünften Kalenderwoche auf der alten Strecke wiederum regelmäßig verkehren kann, bleibt gar noch einiges zu tun, wie die am 9. Januar von uns bei Schabs und St. Lorenzen aufgenommen Bilder zeigen. Sie sprechen aber auch von der großen Einsatzbereitschaft seitens der Arbeiterschaft, die in Erfüllung ihres Auftrags selbst grob unbilliges Wetter nicht scheute. Soviel erst mal zur Mobilität.

KRITISCHE STIMMEN

Natürlich lockte das Megaevent im Laufe der Zeit auch Kritiker aus der Reserve, welche die gigantische Investition in die Arena (summa summarum 60 Mio) in Anbetracht der schon anlässlich der WM 2020 getätigten Aufrüstung für unnötig und deswegen auch für ungerechtfertigt hielten. Außerdem stemmten sich die Natur- und Umweltschützer ebenso wie der AVS und Vertreterinnen sowie Vertreter aus der grünen Ecke gegen den Bau des für die Loipenbeschneiung erforderlichen Wasserspeichers sowie der damit einhergehenden Waldrodung, doch ihr Rufen und Drängen nach Unterlassung bzw. Forderung nach unterirdischer Bauweise zeitigte keinen Erfolg.

Was hingegen den olympischen Biathlonsport angeht, so treten dieses Wochenende (22. – 25. Januar 2026) sowohl die Frauen als auch die Männer in Nove Mesto (CZ) zur Generalprobe für die olympischen Winterspiele „Milano/Cortina 2026“ an, bevor die Meute dann nach Südtirol weiterreist, wo in Antholz/Obertal vom 6. bis 21. Feber die Wettkämpfe in elf Disziplinen stattfinden, ergo ebenso viele Medaillen in Gold, Silber und Bronze vergeben werden.

DIE SPORTLICHEN

AUSSICHTEN

Die Kampfgruppe Italiens dürfte dabei nicht leer ausgehen. Hinsichtlich der Erfolgschancen seiner Schützlinge ist Sportdirektor Klaus Höllrigl, einst selbst Biathlet, sehr zuversichtlich. Die bisher gezeigten Leistungen

Verlegung der Oberleitung.

des azurblauen Teams rechtfertigen in der Tat den Anspruch auf Edelmetall, sei es in den Staffel- als auch in den Einzel-Bewerben. Mit Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi bei den Frauen sowie Tommaso Giacomel und Lukas Hofer bei den Herren (zusammen würden sie eine potente Mix-Staffel bilden) verfügt Höllrigls Truppe genug Offensivkraft im Kampf um die Podestplätze.

Außerdem stehen dem Teamleader mit Rebecca Passler, Hannah Auchentaller,

Linda Zingerle, Michela Carrara, Samuela Comola, Patrick Braunhofer, Elia Zeni, Didier Bionaz und Nicola Romanin ausreichend Wettkampf erprobte Athlet/-innen zur Auswahl bereit. Den definitiven Olympiakader dürfte der Verband wohl erst nach Nove Mesto, also nach dem 25. Januar bekannt gegeben, zumal der Auftritt mancher Athlet/-innen bei den Rennen in Ruhpolding nicht gerade nach Wunsch lief. In Antholz hofft man natürlich, dass

Der Bahnhof in Franzensfeste wird in Kürze reaktiviert.

die örtlichen Biathletinnen Hannah Auchentaller, Rebecca Passler und Linda Zingerle Teil der Olympiaselektion sein werden, zumal deren Familiennamen mit der Entwicklung des Biathlons in Antholz seit Jahrzehnten in sportlicher oder organisatorischer Hinsicht eng verknüpft sind, ohne damit eine Reihe anderer Träger/-innen diesbezüglich verdienstvoller Zunamen wie Taschler, Messner, Pallhuber, Leitgeb, Windisch, Niederkofler und Wieser ins Abseits drängen zu wollen; das umso weniger als dass beispielsweise ein Rudi Wieser seit Anbeginn (1970) unermüdlich an vorderster Front mitwirkte und vom Organisationskomitee deswegen und verdientermaßen in den Stuhl des Ehrenpräsidenten gesetzt wurde. Schon dessen Vater Josef, er verstarb 100-jährig vor vier Jahren, hatte dem Biathlonkomitee jahrzehntelang zugearbeitet. // wp Großer Ansturm: Umsteigebahnhof Olang bei der Biathlon-Weltmeisterschaft im Jahr 2020. wpz

„READY ASH“ ROCKEN WIEDER...

„An old flame never dies“ und bei der legendären Rockband „Ready Ash“ lodert sie stärker denn je. Die Band kehrt nun wieder zurück auf die Bühne und lässt den Hardrock-Spirit der 1970er-Jahre neu aufleben. Im Jänner stehen zwei Termine an: Der erste Termin steigt am Freitag, 30. Jänner 2026, um 21.00 Uhr im Club 838 in Bruneck.

Am Samstag, 31. Jänner 2026, ebenfalls um 21.00 Uhr, gibt es hingegen die musikalischen Leckerbissen im Gassl in Olang. Mit dabei sind Roland Egger an Schlagzeug und Gesang, Reinhold Selva am Bass und Gesang, Lorenz Winkler an Orgel und Synth sowie Gabriel Di Francesco an der Gitarre (siehe Bild). Gemeinsam bringen sie die Energie, den Sound und das Lebensgefühl jener Zeit zurück, die Ready Ash geprägt hat. Das sind zwei tolle Abende, die ganz im Zeichen von ehrlichem Rock, sattem Sound und gelebter Musikgeschichte stehen. // rewe

wpz

ANKÜNDIGUNG IN EIGENER SACHE

Journalistisches Schreiben

Ein Schulprojekt mit beeindruckenden Resultaten

Engagement, Teamarbeit und starke Ergebnisse lieferte die Klasse 3bS des SOWI-Gymnasiums in Bruneck. Mit großer Motivation und Professionalität wurde das Projekt „journalistisches Schreiben“ umgesetzt. Ab der nächsten PZ-Ausgabe werden die verschiedenen Artikel der Schülerinnen veröffentlicht.

In enger Zusammenarbeit mit der Pustertaler Zeitung und unter der begleitenden Unterstützung von Chefredakteur Reinhard Weger entstand ein vielseitiges Medienprojekt, das nicht nur journalistische Grundkompetenzen vermittelte, sondern auch inhaltlich überzeugende Ergebnisse hervorbrachte. Die Schülerinnen arbeiteten in klar strukturierten Arbeitsgruppen, die unterschiedliche Aufgabenbereiche abdeckten und eng miteinander kooperierten. Das „Redaktionskomitee“ der Klasse übernahm unter der fachkundigen Leitung von zwei Schülerinnen (Tabea Hofer und Leonie Niederkofler) die Gesamtkoordination des Projekts, sorgte für einen reibungslosen Ablauf, sammelte die Ergebnisse und stand den verschiedenen Arbeitsgruppen beratend zur Seite. Diese zentrale Organisation trug wesentlich dazu bei, dass alle Arbeitsschritte termingerecht und abgestimmt umgesetzt werden konnten.

Parallel dazu bereitete das Foto- und Kamerateam mit großer Sorgfalt die visuelle Dokumentation vor. Von der Einholung der Einverständniserklärungen über die Planung des Fototermins bis hin zur Festlegung eines einheitlichen Auftretens wurde nichts dem Zufall überlassen. Auch die gestalterische Umsetzung spielte eine wichtige Rolle: Die Gruppe für Layout und Formatierung analysierte das Erscheinungsbild der Pustertaler Zeitung und entwickelte darauf aufbauend eigene Ideen für eine ansprechende Präsentation der Texte.

DIGITALE MEDIEN IM SCHULALLTAG

Inhaltlich setzte sich die Klasse intensiv mit dem Thema „digitale Medien im Schulalltag“ auseinander. In Interviews mit Lehrpersonen wurden Erfahrungen mit digitalen Geräten im Unterricht erhoben. Ergänzend dazu führten mehrere Grup-

pen Befragungen unter Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen durch. Die Ergebnisse wurden verglichen, ausgewertet und journalistisch aufbereitet. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen erhobenen Daten und Prozentzahlen, die den Beiträgen eine fundierte und nachvollziehbare Grundlage verleihen.

Weitere Texte befassen sich mit den Vorteilen und Nachteilen digitaler Geräte und sozialer Medien, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht sowie dem kontrovers diskutierten Thema „Handyverbot“. Dabei werden unterschiedliche Meinungen aufgezeigt und kritisch reflektiert. Die Beiträge zeigen deutlich, dass sich die Schülerinnen differenziert mit Chancen und Risiken digitaler Technologien auseinandersetzen und zu eigenständigen Bewertungen gelangen.

PERFEKTE

ZUSAMMENARBEIT

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts war die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Oberschule und der Pustertaler Zeitung. Reinhard Weger begleitete das Projekt von Seiten der Pustertaler Zeitung mit großem Engagement und fachlicher Kompetenz und ermöglichte den Schülerinnen einen praxisnahen Einblick in journalistisches Arbeiten. „Ich konnte einiges aus der vielfältigen Praxis ver-

mitteln und im überaus regen Austausch auch selbst viel lernen“, so Chefredakteur Weger.

Das Projekt „journalistisches Schreiben“ zeigt, wie lebendig Unterricht sein kann, wenn Theorie und Praxis miteinander verbunden werden. Es zeigt auch, wie erfolgreich die Zusammenarbeit im Sinne eines modernen Unterrichtsansatzes gelingen kann.

// Das Redaktionsteam der Pustertaler Zeitung und Radio Holiday

WICHTIGER HINWEIS

Die Ergebnisse des Projekts können sich jedenfalls sehen lassen: Ab der nächsten Ausgabe der Pustertaler Zeitung ab dem sechsten Februar 2026 werden die verschiedenen Artikel der Schülerinnen schrittweise veröffentlicht. Damit erhalten die jungen Autorinnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und echte Zeitungsluft zu schnuppern. Darüber hinaus werden einige Schülerinnen auch auf Radio Holiday über das Projekt berichten. //

SOWI-Direktorin Isolde Maria Künig und Chefredakteur Reinhard Weger Martin Tinkhauser

WENN LICHT UNSERE GESUNDHEIT UNTERSTÜTZT

Licht ist weit mehr als nur Helligkeit. Es beeinflusst Energie, Regeneration, Stimmung und den biologischen Rhythmus des Menschen. Genau diesem spannenden Zusammenhang widmet sich ein kostenloser Gesundheits-Vormittag, der am Samstag, 31. Jänner 2026, von 9.00 bis 12.00 Uhr in der Salus-Klinik in St. Georgen bei Bruneck stattfindet. Die von Pflegedienstleiter Andrea de Martin Polo organisierte Veranstaltung steht allen Interessierten offen und verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Impulsen für den Alltag.

Seit vier Jahren ist die Salus-Klinik ein wichtiger Bezugspunkt für Gesundheit, Wohlbefinden und Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Unter der Leitung von Andrea de Martin Polo wird großer Wert auf kontinuierliche Weiterbildung gelegt. Mit diesem Gesundheits-Vormittag wird bewusst ein neues Format gewählt: Eine Informationsveranstaltung, die sich nicht nur an Fachpersonal richtet, sondern auch an Sportler sowie an Menschen, die ihre Energie, ihren Schlaf und ihre Lebensqualität verbessern möchten. Im Mittelpunkt steht die Photobiomodulation, auch als Therapie mit rotem und nahinfrarotem Licht bekannt. Dabei handelt es sich um eine nicht invasive Methode, bei der Licht gezielt eingesetzt wird, um die Zellfunktion zu unterstützen. Das eingesetzte Licht ist weder ultraviolett noch erwärmend und schädigt die Haut nicht. Seine Wirkung ist biologisch: Es dringt in das Gewebe ein und regt die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zellen, zur erhöhten Energiepro-

duktion an. Stress, Entzündungen und Alterungsprozesse können dadurch positiv beeinflusst werden.

WICHTIGE THEMEN

Die Ursprünge der Photobiomodulation reichen bis in die 1960er-Jahre zurück, als der ungarische Arzt Endre Mester erstmals beschleunigte Heilungsprozesse durch niedrig dosiertes Laserlicht beobachtete. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Methode intensiv erforscht und fand unter anderem auch bei der NASA Anwendung, etwa zur Unterstützung der Wundheilung bei Astronauten. Heute wird Photobiomodulation in der Schmerztherapie, Orthopädie, Rehabilitation, Sportmedizin sowie im Bereich der Hautund Regenerationsmedizin eingesetzt. Auch im Spitzensport hat sich diese Technologie etabliert, um die Erholung zu beschleunigen und die Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den zirkadianen Rhythmen. Licht steuert die innere Uhr des Menschen und beeinflusst Schlaf, Hormonhaushalt,

Organisator der Tagung ist Pflegedienstleiter Andrea de Martin Polo von der Salus-Klinik.

Konzentration und Stoffwechsel. Zu wissen, wann und wie Licht gezielt genutzt wird, gewinnt in einer zunehmend digitalisierten Welt immer mehr an Bedeutung. Der Gesundheits-Vormittag zeigt auf, wie ein bewusster Umgang mit Licht helfen kann, den Alltag besser in Einklang mit dem eigenen Körper zu bringen. // rewe

Ein Schaubild bzw. eine Illustration, wie die Photobiomodulation in positiver Hinsicht auf unseren Körper wirken kann.

WICHTIGE INFORMATIONEN UND ANMELDUNGEN ZUR TAGUNG

Eingeladen sind Gesundheitsfachkräfte wie Pflegepersonal, Ärzte, Apotheker, Podologen und Radiologietechniker ebenso wie Sportler und gesundheitsbewusste Menschen jeden Alters. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine kurze Anmeldung per E-Mail an andrea.demartinpolo@salusclinic.it wird aus organisatorischen Gründen erbeten.

Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle Teilnehmer zu einem kleinen Empfang eingeladen. Möglich wird dies dank der Unterstützung des Sanitätshauses Zieglauer, das den Austausch und die Geselligkeit rund um das Thema Gesundheit fördert. Der Vormittag versteht sich als Einladung, Wissenschaft erlebbar zu machen und neue Perspektiven für Energie, Regeneration und Wohlbefinden zu entdecken. // rewe

• HEILSITZUNGEN

• ATLASREPONIERUNG

• COACHING IN PRÄSENZ & ONLINE

• CORE COACHING

MARION GRIESSMAIR

PRAXIS FÜR GEISTIGES HEILEN UND FUTURE - COACHING

Leidest du unter chronischen Schmerzen?

Eine Atlasreponierung bringt Ordnung in dein gesamtes System

Wenn du chronische Schmerzen hast, die dich im Alltag einschränken oder nicht durchschlafen lassen, dann ist es als allererstes wichtig, auf deinen ersten Halswirbel, den Atlas zu schauen.

Wenn du Schmerzmittel einnehmen musst, weil du ansonsten deine täglichen Aufgaben und Bewegungen nicht mehr schaffst, dann kann die Ursache eine Atlasfehlstellung sein. Wenn der Atlas verschoben ist, dann entstehen mechanische Einwirkungen auf alle Körpersysteme, wodurch es wiederum zu Störungen kommen kann. Bereits ein leichter Druck auf Nervenbahnen kann einen Reiz und Störimpulse im Nervensystem aufrufen und Beschwerden wie Verdauungsprobleme, Herzrhythmusstörungen, Schwitzen, Allergien und vieles mehr verursachen.

Eine Atlasfehlstellung kann zur Verengung der Arterien und somit zu einer Minderdurchblutung führen, was Schwindel, Störungen der Bewegungsabläufe, Sensibilitätsstörungen und vieles mehr verursachen kann. Eine Fehlstellung des Atlas führt zudem zu muskulärer Asymmetrie der tiefen Muskelschichten und somit auch zu Verspannungen, welche auf die umliegenden Nerven-, Blut- und Lymphsysteme einwirken können. Fehlbelastungen auf die Wirbelsäule erzeugen einseitige Druck- Belas-

Ahraue 12 A | 39031St. Georgen/Bruneck

Abb. 1: Vor der Behandlung, rechts

Abb. 3: Vor der Behandlung, links

Abb. 5: Vor der Behandlung, Unterkiefer

Abb. 5: Vor der Behandlung, Oberkiefer

tungen auf Rückenwirbel und Bandscheiben, wodurch Wirbelsäulenverkrümmungen, Bandscheibenvorfälle und Rückenschmerzen entstehen können. Die Atlasfehlstellung kann bei der Geburt, durch Stürze, Schleudertrauma, aber auch durch Alltagsgewohnheiten entstehen. Nach einem Schleudertrauma können Überdehnungen, Quetschungen und Verspannungen im Nackenbereich entstehen. Auch in diesem Fall ist es sehr wichtig, den Atlas zu reponieren. Dadurch wird die Fehlhaltung aufgehoben und dein Gleichgewicht wieder hergestellt. Hüftfehlstellungen und Beinlängendifferenzen werden im Normalfall korrigiert. Engpässe aufgehoben. Reize und Beeinträchtigungen auf Nerven, Lymph- und Blutsysteme werden reduziert und muskuläre Asymmetrien und Verspannungen heben sich auf. Ich biete in meiner Praxis die KAR Atlasreponierung an. Sie umfasst vier Sitzungen und eine Nachkontrolle. Durch eine sichere, schmerzfreie Methode werden Selbstheilungskräfte aktiviert und der Atlas in seine natürliche Position gebracht. Die Atlaskorrektur wirkt präventiv, unterstützt Gesundheit und Ästhetik und kann zahlreichen Beschwerden auf natürliche Weise entgegenwirken, effektiv und nachhaltig.

MODERNE ZAHNMEDIZIN

Abb. 2: Nach der Behandlung, rechts

Abb. 4: Nach der Behandlung, links

Abb. 6: Nach der Behandlung, Unterkiefer

Abb. 6: Nach der Behandlung, Oberkiefer

Kieferorthopädie:

Dieser Patient hatte folgende Diagnose:

• Schmalkiefer Oben und Unten

• Kreuzbiss rechts

• Nichtanlage von Zahn 14

• Engstand Ober- und Unterkiefer

• Protrusion der Ober- und Unterkiefer Schneidezähne

Aufgrund der Nichtanlage des Zahnes 14 lag im Oberkiefer eine Asymmetrie des Zahnbogens vor. Deshalb sah die kieferorthopädische Therapie die Extraktion von 3 Prämolaren vor um eine Symmetrie zu erreichen und um die Okklusion korrekt einzustellen. Durch die Therapie konnten gleichzeitig auch alle anderen Probleme wie z.B. der Kreuzbiss auf der rechten Sei-

te, der Engstand im Ober- und Unterkiefer und vor allem die Protrusion der Schneidezähne behoben werden.

Mit freundlichen Grüßen Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie

Dr. Paul Willeit

Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie

Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

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Ein großes Vergelt’s Gott

Bruneck stand am Samstagnachmittag, 10. Januar 2026, ganz im Zeichen des Sternsingens. Hunderte Sternsinger aus allen Teilen Südtirols kamen zum großen Sternsingertreffen der Katholischen Jungschar zusammen, das alle zwei Jahre stattfindet und den engagierten Kindern und Jugendlichen gewidmet ist, die rund um den Jahreswechsel den Segen in die Häuser bringen und Spenden für Menschen in Not sammeln. Insgesamt kamen 360 Sternsinger aus 46 Pfarreien in die Rienzstadt.

Nach der Begrüßung am Rathausplatz zogen die festlich gekleideten Sternsinger durch die Brunecker Innenstadt. Begleitet von ihren Sternen bot der Umzug ein farbenfrohes und lebendiges Bild, das viele Passanten anzog und die Bedeutung dieser traditionsreichen Aktion sichtbar machte. Anschließend versammelten sich die Kinder, Jugendlichen und Begleitpersonen in der Pfarrkirche von Bruneck zu einer feierlichen Messe, die von Bischof Ivo Muser gemeinsam mit Bischofssekretär Michael Horrer und Dekan Josef Knapp zelebriert wurde. Der Minichor Bruneck sorgte in gekonnter Manier für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

In seiner Predigt hob Bischof Ivo Muser die große Bedeutung des Sternsingens hervor und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Durch die Aktion sei erneut eine „Spur des Segens, des Glaubens, der Hoffnung und der Solidarität“ durch die Diözese gelegt worden, die Menschen in Südtirol ebenso wie in vielen Ländern der Welt verbinde. Sein Dank galt nicht nur den Kin-

360 Sternsingerinnen und Sternsinger aus 46 Pfarreien kamen zum Treffen nach Bruneck. rewe
Bischof Ivo Muser (Bildmitte) zelebrierte die heilige Messe. rewe Das Beste kommt immer von oben, oder...?
Tito Bertoni

dern und Jugendlichen, sondern auch allen Begleitpersonen sowie jenen, die die Sternsinger in ihren Häusern aufgenommen und mit Spenden unterstützt haben.

ZEICHEN DES DANKES UND DER GEMEINSCHAFT

Das Sternsingertreffen stand bewusst im Zeichen des Dankes und der Gemeinschaft.

„Die große Botschaft dieses Treffens ist es, den Kindern Danke zu sagen und die schöne Gemeinschaft zu erleben“, betonte Matthias Komar, Vorsitzender der Katholischen Jungschar Südtirols. Auch der zweite Vorsitzende Yannik Mair zeigte sich erfreut über die große Beteiligung und die spürbare Freude, die das Sternsingen mit sich bringe. Grußworte kamen zudem von Landesminister Philipp Achammer, der den sozialen und gesellschaftlichen Wert der Aktion unterstrich.

Die Sternsingeraktion hat in Südtirol eine lange Tradition und wird seit beinahe 70 Jahren durchgeführt. Inzwischen zählt sie zu den größten Hilfsaktionen des Landes. Rund um den Jahreswechsel 2025/26 waren etwa 5.000 Sternsinger in Südtirol unterwegs. Im vergangenen Jahr konnte dabei mit fast 1,8 Millionen Euro eine Rekordsumme gesammelt werden, die mehr als 100 Hilfsprojekten weltweit zugutekommt. Die Projekte reichen von Bildungs- und Gesundheitsinitiativen bis hin zu konkreter Unterstützung für benachteiligte Kinder und Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika.

GELEBTE

SOLIDARITÄT

Auch beim Sternsingertreffen in Bruneck wurde der Gedanke der Solidarität weitergetragen. Für jedes anwesende Sternsingerkind wurde eine Spende an den Verein

„Elimupendo“ geleistet, sodass insgesamt 500 Euro für zwei Waisenhäuser in Tansania zusammenkamen. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Firmen GKN und Rieper. Die Vorsitzende von Elimupendo, Johanna Egger, selbst eine ehemalige Jungscharleiterin, berichtete persönlich über die Projekte und deren Bedeutung für die Kinder vor Ort.

Nach dem feierlichen Teil klang das Sternsingertreffen in gemütlicher Atmosphäre bei Tee und Faschingskrapfen am Brunecker Kirchplatz aus. Das Treffen in Bruneck machte deutlich, wie lebendig und tragfähig die Sternsingeraktion in Südtirol ist - getragen von Kindern und Jugendlichen, unterstützt von vielen engagierten Ehrenamtlichen und fest verankert im gesellschaftlichen Leben des Landes. Gut gemacht! // Reinhard Weger

Klein und schon etwas größer - die Sternsinger in Aktion. Tito Bertoni Nach der Messfeier gab es ein lustiges Beisammensein. Tito Bertoni

Viele kleine Schritte führen zum Ziel

Neu anfangen? Endlich Sport machen? Job wechseln? Gerade zu Beginn des Jahres haben viele den Wunsch nach Veränderung. Doch wie? Und wann ist es überhaupt sinnvoll? Vera Nicolussi-Leck hat in ihrem beruflichen Leben immer wieder Entscheidungen getroffen und neue Wege eingeschlagen. Heute berät sie Menschen und Organisationen in Veränderungs- und Klärungsprozessen. Im Interview erklärt sie, wie man echte Wünsche von fremden Erwartungen trennt, wie eine Standortbestimmung geht und was sie selbst aus Krisen gelernt hat.

PZ: Der Beginn eines neuen Jahres ist für viele Menschen ein Moment, in dem sie in sich gehen und sich Fragen stellen. Warum ist das so?

Vera Nicolussi-Leck: Ich glaube, dass Menschen Struktur brauchen. Der Jahresbeginn ist Teil dieser Struktur und bietet immer wieder einen Anlass, sich zu fragen: Wo stehe ich gerade und wo will ich hin? Ich verwende hier gerne den Vergleich mit der Entwicklung von Sportlerinnen und Sportlern: Sie analysieren Zeiten, Leistungen und Fortschritte. Ähnlich ist es in Unternehmen, man blickt auf Kennzahlen, Ergebnisse und Entwicklung. Aber es gibt immer auch den menschlichen Aspekt. Im Sport geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch darum, wie es einem dabei geht, wie es sich anfühlt. Und im privaten Umfeld und im Unternehmen ist das genauso. Ich schaue nicht nur auf die Hardware, also Zahlen und Resultate, sondern auch auf die Software: Wie geht es den Leuten? Wie ist das Gefühl? Wie ist die Motivation? Wenn man verstehen will, was sinnvolle nächste Schritte sind, sind diese Faktoren mindestens genauso wichtig.

Ist der Jahresbeginn ein guter Zeitraum für so eine Standortbestimmung?

Aufbauarbeit: Als Kinder- und Jugendanwältin konnte sich Vera Nicolussi-Leck auf vielfältige Art und Weise einbringen.

Vera Nicolussi-Leck, Jahrgang 1976, wächst in Bruneck auf. Sie besucht das Sprachengymnasium und studiert Jus. Die Freude an der Bewegung begleitet sie ihr ganzes Leben. Nicht nur im Sport, sondern auch beruflich hat sie sich immer wieder neu orientiert. Sie unterrichtet Rechts- und Wirtschaftskunde, übernimmt 2012 für zweieinhalb Jahre das Amt der Kinder- und Jugendanwältin der Autonomen Provinz Bozen und wechselt dann als Ressortdirektorin für Kultur, Bildung und Integration in die Landesverwaltung. Im Jahr 2019 gründet sie gemeinsam mit Valentin Piffrader das Beratungsunternehmen „vevaios“ und arbeitet heute als Mediatorin, Organisationsentwicklerin, Coach und Trainerin für Führungskräfte. Ob auf dem Rad oder im Schwimmbecken – der Sport ist nach wie vor ein wichtiger Begleiter und Wegweiser in ihrem Leben.

Häufig ja, weil die Zeit zwischen den Jahren ruhiger ist. Es kommen kaum Mails, es passiert weniger. Diese Ruhe gibt uns die Möglichkeit hinzuschauen, wo wir stehen, unsere Gedanken zu sortieren und wahrzunehmen, wie sich diese unterschiedlichen Gedanken und Ideen anfühlen.

Woran merke ich, ob mein Wunsch nach Veränderung echt ist oder nur ein Impuls, weil gerade Jahresende ist, ich etwas gelesen habe oder man das jetzt halt macht?

Ich glaube, wir müssen dafür zur Ruhe kommen. Nur dann spüre ich, ob es mein eigener Impuls ist oder ob er von außen kommt. Warum soll ich etwas verändern, nur weil das Außen etwas von mir verlangt? Nachhaltige Entscheidungen brauchen intrinsische Motivation. Wir müssen uns bewusst machen,

// Armin
Huber

dass Zugehörigkeit eines unserer Grundbedürfnisse ist. Dafür tun wir sehr viel und vergessen dabei manchmal uns selbst. Umso wichtiger sind die Momente, in denen wir uns wieder daran erinnern, was wir selbst wollen.

Viele erleben genau dort eine Hürde: handlungsfähig zu werden und Ziele wirklich zu erreichen. Wie kann es gelingen?

Das Ziel muss stimmig sein. Wenn ich Sport nicht mag, ist „Ich muss Sport machen“ kein Ziel, das langfristig trägt. Erst wenn ich geklärt habe, was mein wirkliches Ziel ist, entsteht Motivation. Habe ich ein inneres Ziel – etwas, das mich wirklich reizt –, kann ich daraus eine Strategie und konkrete Schritte ableiten. Danach folgt der Realitätscheck: Passt das in mein Leben? Habe ich kleine Kinder oder gerade andere Prioritäten? Vielleicht ist es dann im Moment nicht realistisch oder schlicht nicht passend. Hier ist Ehrlichkeit sich selbst gegenüber entscheidend. Nicht alles, was gut klingt, passt in jede Lebensphase. Die kleinen Schritte zählen. Ich spreche gerne von Mäuseschritten. Es geht nicht um Vorsätze, sondern um echte Wünsche, die man Schritt für Schritt umsetzt.

Welche Rolle spielt dabei das Umfeld? Eine sehr große. Das Umfeld wird oft unterschätzt. Wenn ich mir etwas vornehme,

Konfliktmanagement, Organisationsentwicklung oder einfach Impulse setzen: Einige der Themen, mit denen sich Vera Nicolussi-Leck beschäftigt.

brauche ich Unterstützung oder zumindest keinen dauerhaften Gegenwind. Wenn Menschen in meinem Umfeld signalisieren, dass sie mich unterstützen, macht das einen enormen Unterschied.

Wie schaffe ich es, Entscheidungen zu treffen und mich danach nicht nur am Ergebnis zu messen?

Das Ergebnis haben wir selten zu hundert Prozent in der Hand. In Unternehmen spielen etwa auch Marktbedingungen oder die Motivation der Mitarbeitenden eine große Rolle. Studien zeigen klar, dass motivierte Menschen deutlich mehr leisten. Deshalb ist es sinnvoll, Menschen auf dem Weg zum Ziel einzubeziehen, damit sie Mitverantwortung

übernehmen. Es gab Phasen, in denen Führung stark hierarchisch verstanden wurde: Ziele wurden vorgegeben, Ausführung erwartet. In den vergangenen Jahren hat sich das teils umgekehrt, Mitarbeitende formulierten selbst klare Erwartungen an Unternehmen. Heute geht es wieder stärker um gegenseitige Wertschätzung und ein konstruktives Miteinander. Mir ist wichtig, dass Mitarbeitende die Ziele kennen, aber auch Freude und Begeisterung an der Arbeit haben. Begeisterung bedeutet allerdings nicht hundert Prozent Spaß. Auch ich arbeite sehr gerne, dennoch gibt es Aufgaben, die weniger Freude machen. Dann braucht es Disziplin und Eigenverantwortung, um notwendige Schritte trotzdem zu setzen.

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Wann sind Kompromisse sinnvoll und wann verlagern sie das Problem nur?

Man kann nicht immer einen Konsens finden. Es gibt Situationen, in denen ein Kompromiss sinnvoll ist, etwa wenn rasch eine Lösung gebraucht wird. Es gibt aber auch Situationen, in denen ein Kompromiss einen bitteren Beigeschmack hinterlässt und das eigentliche Thema ungelöst bleibt. Dann ist es oft besser, weitere Lösungsansätze zu prüfen, um eine tragfähigere Lösung zu finden.

Sie haben selbst auch mehr als einmal tiefgreifende berufliche Entscheidungen getroffen. Wie entstehen solche Entscheidungen bei Ihnen?

Bei mir sind Entscheidungen oft aus diesem Spüren heraus entstanden. Manchmal von außen angestoßen, manchmal ganz bewusst von mir selbst. Ich habe Jura studiert und bereits im Praktikum gemerkt, dass dies nicht mein Weg ist. Zufällig besuchte ich zur gleichen Zeit eine Mediationsausbildung, die der Auftakt zu vielen weiteren Ausbildungen war. Zunächst unterrichtete ich mehrere Jahre, was mir sehr viel Freude bereitete. Irgendwann merkte ich jedoch, dass ich eine neue Herausforderung brauchte. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Kinder- und Jugendanwaltschaft ausgeschrieben und so nutzte ich die Gelegenheit dorthin zu wechseln. Ich mochte die Arbeit in der Schule sehr, aber ich wusste damals: Wenn ich nichts ändere, werde ich unzufrieden. Ich mag Veränderung, neue Herausforderungen, neue Inhalte. Dafür brauche ich im Privaten allerdings Stabilität.

Wie haben Sie den Schritt in die Selbstständigkeit vorbereitet?

Ich habe in einer Phase viele Frauen beobachtet, die sich selbstständig gemacht haben. Nicht, um zu kopieren, sondern um zu verstehen, was zu mir passen könnte. Dabei wurde mir beispielsweise klar, dass ich nicht allein arbeiten möchte, weil mir Austausch und Inspiration sehr wichtig sind. Zum Glück habe ich in Valentin Piffrader einen tollen Geschäftspartner gefunden.

Sie waren Südtirols erste Kinder- und Jugendanwältin. Was hat Sie an dieser Aufgabe besonders gereizt?

Die Aufgabe als Kinder- und Jugendanwältin war sehr spannend. Mir haben viele Aspekte Freude bereitet: Vorträge, Aufbauarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, politische Interessensvertretung, Vernetzung, auch das Bekanntmachen des Bereichs, damit er überhaupt verstanden und genutzt wird. Die Institution war neu, da gab es viel zu gestalten. Ich bin eine Aufbauerin, das macht mir Freude.

Was hat Sie nachhaltig beeindruckt?

Es war eine sehr schöne Zeit, zugleich aber auch belastend. Ich kann mit schwierigen Situationen gut umgehen, doch was mich besonders trifft, ist, wenn es Kindern nicht gut geht. Das wurde mir vor allem im Nachhinein bewusst. Als dann die Anfrage kam als Ressortdirektorin ins Ressort für Deutsche Kultur, Bildungsförderung und Integration zu wechseln, habe ich lange überlegt und mich schließlich dafür entschieden, weil ich mitgestalten wollte. Meine Jahre dort waren nicht einfach. Dennoch war es eine spannende Zeit, die ich nicht missen möchte.

Es kam zu einer Trennung, die nicht von Ihnen ausging. Wie blicken Sie heute darauf?

Heute erzähle ich in Vorträgen, was für mich hilfreich war, um diese schwierige Situation gut zu verarbeiten. Mein Ziel war, psychisch und physisch gut auszusteigen und das ist mir gelungen. Wichtig war für mir mich immer, mit mir im Reinen zu sein. In schwierigen Situationen wird einem bewusst, welche inneren Kräfte man hat und wie sehr ein tragendes Umfeld hilft. Familie, Menschen, denen es egal ist, welchen Beruf man ausübt, die einfach wollen, dass es einem gut geht. Wenn ich heute von meinen Erfahrungen erzähle, merke ich, dass ich Menschen berühre. Dann öffnen sie sich und sprechen über eigene Themen.

Darf man den richtigen Zeitpunkt für Entscheidungen nicht verpassen?

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder, dass gewisse Themen nicht zu spät angegangen werden sollten. Ein klassisches Beispiel ist die Unternehmensnachfolge. Spätestens mit Anfang 60 sollte man sich Gedanken machen, wie es weitergehen soll. Nicht um so-

Gemeinsame Sache: Vera Nicolussi-Leck mit Geschäftspartner Valentin Piffrader. Sport als Begleiter und Wegweiser im Leben: Ob beim Radfahren oder auf einer Skitour, Bewegung ist für Vera Nicolussi-Leck seit jeher wichtig.

fort aufzuhören, sondern um Raum für die nächste Generation und für Veränderungen zu schaffen und die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

Wie läuft so eine Standortbestimmung konkret ab, wenn jemand sagt, ich möchte Klarheit?

Das ist sehr individuell. Ich arbeite gerne mit Bildern und frage, welches Bild jemand seiner aktuellen Situation geben würde. Dann machen wir eine gedankliche Reise in die Zukunft und schauen, welche Bilder dort entstehen. Anschließend prüfen wir gemeinsam, welche Schritte dorthin führen könnten und ob dieses Zukunftsbild tragfähig ist. Daraus entsteht ein Plan, der im Umsetzen immer wieder angepasst werden darf. Wenn jemand selbst das Gefühl hat, es braucht keine Veränderung, dann macht Veränderung oft wenig Sinn. Wir bewegen uns nur aus unseren eigenen Motiven heraus. Als Führungskraft kann es, auch im Sinne der Qualitätssicherung der eigenen Arbeit, sinnvoll sein, sich begleiten zu lassen, um die eigene Wirksamkeit zu überprüfen. Entwicklung braucht manchmal einen Spiegel.

Aus Ihrer Erfahrung: Wer traut sich eher, Dinge anzusprechen?

In unserer Arbeit erleben wir, dass Frauen sich häufiger trauen, Themen anzusprechen und stärker in Kontakt mit sich selbst sind. Das ist natürlich eine Tendenz, keine allgemeingültige Regel.

Sie waren lange im Bildungsbereich tätig, heute ist das ein konfliktbeladener Bereich. Wie würden Sie so ein Feld angehen?

Ich würde einen offenen, aber zugleich gut gesteuerten Prozess empfehlen. In Nordrhein-Westfalen hat man etwa mit einzelnen Schulen gearbeitet und gemeinsam überlegt, wie Lehrpersonen, Erzieherinnen und Erzieher zusammen mit der Schulleitung Schule und Nachmittagsbetreuung weiterentwickeln können, sodass sie zur heutigen Gesellschaft passen. Im Kern geht es darum, wie Bildung künftig aussehen soll und was Kinder und Jugendliche brauchen, um zu wachsen. Dazu gehören auch musische, künstlerische Bereiche und Sport. Praktisch kann es sinnvoll sein, mit Pilotschulen zu starten.

Warum scheint das in der Praxis so schwierig?

Oft fehlen konkrete Visionen und Bilder davon, wie Veränderung aussehen kann. Genau deshalb sind Pilotschulen so hilfreich: Sie zeigen, was möglich ist und geben Orientierung.

Sie haben Sport als Beispiel genannt. Ist er für Sie eine Schule fürs Leben?

Absolut. Bewegung, körperlich wie geistig, war und ist für mich wichtig. Im Sport habe ich gelernt, mit Siegen, Niederlagen, schönen und schwierigen Momenten umzugehen. Diese Erfahrungen lassen sich gut auf das Leben übertragen. Das gilt auch für andere Bereiche wie Musik: Wer ein Instrument spielt, hat ein Ziel und braucht Disziplin, um es zu erreichen. Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass man immer durchhalten muss. Manchmal ist Umkehren notwendig, etwa bei einer Skitour, wenn es zu gefährlich wird. Pläne müssen an die Realität angepasst werden. Im Tun können sich Wege und Ziele verändern.

Wann ist eine Beratung für Sie erfolgreich?

Wenn Menschen merken, dass sie wirksamer werden. Es geht immer um den Auftrag: Was soll sich verändern? Gemeinsam prüfen wir, ob wir diesem Ziel näher gekommen sind. Erfolgreich ist eine Beratung dann, wenn sich etwas positiv verändert hat und der Weg dorthin stimmig war. // Interview: Verena Duregger

MI 21.01., 20h

Christof Wiedemair

Die Sternenwärterin

Lesung & multimedialer Streifzug

FR 23.01., 20h

folta

Markus Prieth & Irma-Maria Troy

Ein besonderes Konzert mit Wohnzimmeratmosphäre

MI 28.01., 20h

Die Zupprmandor

Markus „Doggi“ Dorfmann & Jochen Gasser // Rewaiwl-Tour

MI 04.02., 20h

Sarah Stoisser & Patrick Unterkircher

Trautes (Eigen)Heim, Glück allein? Neue Formen des Wohnens start.klar. // mit Markus Lobis

FR 06.02., 20h

Gianluca Iocolano

Echter walscher Südtiroler // Kabarett // Live-Music mit Raffaele Barberio

DI 24.02., 20h

Boris Matic

Deans Reise // Über das Eigene & das Fremde

Stadtbibliothek Bruneck & UFO // Literaturnacht I

DI 03.03., 20h

Julia Jost

Preisgekrönte Bestseller-Autorin

Stadtbibliothek Bruneck & UFO // Literaturnacht II

DI 10.03., 20h

Tamara Stocker

Siegerin der Österreichischen Poetry-Slam Meisterschaften

Stadtbibliothek Bruneck & UFO // Literaturnacht III

FR 13.03., 19h

Premiere: Kikerikiste von Paul Maar

Gastspiel Georgibühne / Regie: Fabian Mutschlechner mit Theresia Prantner, Alexia Winkler & Christian Winkler

DI 17.03., 20h

UFO, Stadtbibliothek & Musikschule Bruneck präsentieren: 24. Literaturfest/ival/e

13 Autor*innen & Cellissimi! lesen & musizieren

UFO Jugend- und Kulturzentrum Josef Ferrari Str. 20, I-39031 Bruneck Tel. 0474-555770 / info@ufobruneck.it

Ein Leben für das Handwerk

ÜBER 10.000 EURO FÜR EINEN GUTEN ZWECK

Angefangen hat alles mit „a Hetz“. Karin Pramstaller, Pächterin der gleichnamigen Bar in Luttach hat damals einen Bierkalender gekauft und zum Spaß verlost. Dabei kam ihr die Idee, eine Verlosung für einen guten Zweck und in größerem Umfang zu veranstalten. So kam es, dass heuer schon zum neunten Male in der Vorweihnachtszeit die Spendenaktion in ihrer Bar organisiert wurde.

Der Verein Kinderherz darf sich über eine ordentliche Spende freuen.

Geschenkartikel und Gutscheine wurden von Hotels, Skihütten, Bars und Geschäften zur Verfügung gestellt und auch Privatpersonen brachten Sachspenden in der Bar vorbei. Nicht weniger als 3.000 Lose wurden von Hand gedreht und verkauft, dies brachte einen Erlös von 9.000 Euro ein. Zusätzlich wurden über 1.000 Euro gespendet, sodass Karin die stolze Summe von 10.205,94 Euro an den Verein Kinderherz überweisen konnte.

Die vielen Lose wurden von fleißigen Helferinnen von Hand gewickelt...

Gemütlich einen Kaffee trinken, eine Kleinigkeit zu Mittag essen, ein Glas Wein nach dem Feierabend, all dies kann man im Cafè Karin von Montag bis Samstag genießen. Die Spendenaktion, kombiniert mit der Möglichkeit einen schönen Sachpreis oder Gutschein gewinnen zu können, kommt bei ihren Gästen gut an. Dass damit gleichzeitig der Verein Kinderherz tatkräftig unterstützt wird, soll nicht unerwähnt bleiben.

// mg

Gleicher Herzschlag. Andere Symptome. Erkenne die Zeichen.

Frauen können bei einem Herzinfarkt andere Symptome aufweisen als Männer. Diese Unterschiede führen dazu, dass Herz-Kreislauf-Krankheiten bei Frauen oft später erkannt oder falsch diagnostiziert werden.

Karin Pramstaller, Wirtin und Organisatorin der Spendensammlung.
Das Cafè Karin in Luttach ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

CAMPER-ABSTELLPLATZ IN WINNEBACH

WICHTIGER MEILENSTEIN GEGEN DAS WILDCAMPEN

Im abgelaufenen Jahr 2025 wurde in Winnebach der alte Camper-Abstellplatz neu gestaltet und einer neuen Führung übergeben. Die Familie Caminiti ging nach über 20 Jahren in den verdienten Ruhestand. Es wurde die Umzäunung erneuert, sowie die elektrischen Anschlüsse und alle notwendigen Instandhaltungsarbeiten vorgenommen. Mittlerweile präsentiert sich der KurzzeitAbstellplatz im neuen Kleid. In den nächsten Monaten werden noch einige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, sodass der Platz für die Sommersaison voll in Betrieb sein wird.

Alle Camper und Wohnwagen, welche sich nur ein oder zwei Tage in den Dolomiten aufhalten wollen, oder auf der Durchreise den Camper-Service in Anspruch nehmen möchten, finden dort optimale Möglichkeiten. Gleichzeitig werden auch Duschen und ein Camper-Shop angeboten. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Restaurant Tempele,

wo durchgehend gespeist werden kann. Somit wird im Oberpustertal auch ein Kurzzeit-Camper-Abstellplatz zu finden sein, welcher dazu beitragen soll das Wildcampen im Oberpustertal besser in den Griff zu bekommen. Von Seiten der lokalen Politik und Verwaltung wird diese neue Struktur ausdrücklich begrüßt. // rewe

Vorsorge, Potenzprobleme, Fertilitätsprobleme, Prostata-, Nieren-, Blasenleiden, ambulante Operationen

TERMINE NACH TELEFONISCHER VEREINBARUNG TEL. 0474 497063 | MOBIL 339 6953738

Bruneck- Kapuzinerplatz 9 www.drgasser.it

DIE REFORM DES RECHNUNGSHOFES

§

RA Franz Complojer

Schramm-Tschurtschenthaler Anwaltskanzlei www.schramm.it

Mit dem Gesetz Nr. 1 vom 7. Jänner 2026 hat der Staat einige Änderungen auf dem Sachgebiet der verwaltungsrechtlichen Haftung und deren Kontrolle durch den Rechnungshof vorgenommen.

Zum einen wird der Begriff der groben Fahrlässigkeit präzisiert und zum Teil restriktiver definiert. Grundsätzlich wird die Gutgläubigkeit der Entscheidungsträger angenommen. Die grobe Fahrlässigkeit ist von der Staatsanwaltschaft nachzuweisen und muss auf typische Tatbestände rückführbar sein: - die offenkundige Verletzung der anwendbaren Rechtsnormen;

- das Verkennen von Tatsachen;

- das Behaupten einer Tatsache, deren Vorliegen aufgrund der Verfahrensakten auszuschließen ist, oder das Leugnen einer Tatsache, welche augenscheinlich aus den Verfahrensakten hervorgeht.

Für die Feststellung einer Verletzung von Rechtsnormen ist auch der „Grad an Klarheit und Präzision“ derselben Bestimmungen zu berücksichtigen.

Jedenfalls liegt keine Verletzung von Bestimmungen vor, sofern sich der Entscheidungsträger an eine in der Rechtsprechung vorherrschende Rechtsmeinung oder an Gutachten der zuständigen Behörden angelehnt hat.

Abgesehen von Fällen, in denen Vorsatz oder eine widerrechtliche Bereicherung vorliegt, darf die zurückgeforderte Schadenssumme 30% des festgestellten Schadens und in jedem Fall das Doppelte des Jahresbruttogehalts des Betroffenen nicht überschreiten

Durch diese Beschränkung soll für Verwalter die Gefahr von existenzbedrohenden Rückforderungen gebannt werden.

Jeder, der eine Aufgabe übernimmt, welche das Verwalten von öffentlichen Geldern einschließt und der Kontrolle durch den Rechnungshof unterliegt, ist angehalten, eine Versicherungspolizze abzuschließen zur Deckung allfälliger Schäden, welche der Verwaltung durch grob fahrlässiges Verhalten zugefügt werden.

Neu ist auch die beratende Funktion des Rechnungshofes für Verwalter und Beamte. Verwaltungsmaßnahmen können dem Rechnungshof vorab zur Überprüfung vorgelegt werden. Fällt die Prüfung positiv aus, oder erhält der Verwalter nicht innerhalb von 30 Tagen eine Antwort, ist die grobe Fahrlässigkeit in jedem Fall ausgeschlossen

Das Gesetz delegiert schließlich die Regierung, innerhalb von 12 Monaten den Rechnungshof auf zentraler und lokaler Ebene neu zu organisieren.

Die Reform zielt vor allem darauf ab, für die Entscheidungsträger mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Die Furcht vor nicht immer nachvollziehbaren Verurteilungen zur Rückzahlung hoher Summen hat nicht selten die Verwaltungstätigkeit gehemmt. //

NEUORDNUNG DER STEUERLICHEN REGELUNGEN IM VEREINSWESEN

Dr. Markus Hofer Wirtschaftsprüfer - Steuerberater Ausserhofer & Partner www.ausserhofer.info

Die vergangenen Jahre waren im Vereinswesen von tiefgreifenden Neuerungen geprägt. Mit dem Gesetzesdekret Nr. 117/2017 wurde der Kodex des Dritten Sektors (KDS) eingeführt, dessen Herzstück das staatliche Einheitsregister RUNTS bildet. Parallel dazu brachten die Gesetzesdekrete Nr. 36 und 39 aus dem Jahr 2021 umfassende Reformen im Bereich des Amateursports. Trotz dieser strukturellen Änderungen blieben die steuerlichen Regelungen für Vereine bislang – abgesehen von wenigen Übergangsbestimmungen – weitgehend unverändert. Der Großteil der Vereine konnte weiterhin das begünstigte Pauschalsystem gemäß Gesetz Nr. 398/1991 anwenden, das erhebliche steuerliche Erleichterungen bot und viele bürokratische Pflichten reduzierte.

Mit dem 01. Jänner 2026 treten nun die neuen steuerlichen Bestimmungen des Dritten Sektors in Kraft. Diese bringen eine umfassende Neugestaltung des Steuersystems mit sich – die allerwichtigste vielleicht ist die Abschaffung des Pauschalsystems 398/1991 für den Großteil der Vereine.

Für die verschiedenen Vereinskategorien ergeben sich daraus folgende Konsequenzen:

Amateursportvereine und -gesellschaften: Amateursportvereine und -gesellschaften, die von einem Fachsportverband anerkannt sind und ordnungsgemäß im Sportregister RASD eingetragen sind, dürfen als einzige Vereinskategorie das Pauschalsystem 398/1991 weiterhin anwenden, weshalb sich für sie keine Änderungen ergeben. Vereine im Dritten Sektor – Kategorien EO und VFG: Vereine, die als ehrenamtliche Organisation oder gemeinnütziger Verein im Dritten Sektor eingetragen sind, können künftig ein vergleichbares Pauschalsystem in Anspruch nehmen, nämlich jenes gemäß Art. 86 KDS. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die gewerblichen Einnahmen des Vorjahres 85.000 Euro nicht überschreiten (bisher im System 398/1991 400.000 Euro)

Andere Vereine im Dritten Sektor: Vereine des Dritten Sektors, die nicht zu den oben genannten Kategorien gehören, haben kein gleichwertiges Pauschalsystem zur Verfügung. Erzielen sie gewerbliche Einnahmen, sind sie verpflichtet, die Mehrwertsteuer abzuführen sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen und die entsprechenden Steuern zu entrichten. Gleichzeitig profitieren sie jedoch von den zahlreichen Steuererleichterungen des Dritten Sektors, wodurch viele Einnahmen von der Besteuerung ausgenommen bleiben. Vereine außerhalb des Dritten Sektors und des Amateursports: Vereine, die weder im Dritten Sektor noch als Amateursportverein eingetragen sind, können kein Pauschalsystem anwenden und genießen auch keine steuerlichen Begünstigungen. Sämtliche Einnahmen, die nicht ausdrücklich vom Einkommenssteuergesetz ausgenommen sind, unterliegen daher der Mehrwertsteuer sowie der regulären Besteuerung. Aus diesem Grund sollten diese Vereine überlegen, ob sie sich als Amateursportverein oder als Verein im Dritten Sektor eintragen lassen können, damit sie nicht ohne Begünstigung darstehen. //

Mehr als 1.100 überaus begeisterte Besucher

Mit jeweils vollbesetzten Konzertsälen im Grand-Hotel Toblach am 26.12.2025 sowie im Tauerncenter Matrei in Osttirol am fünften Jänner 2026 fand das Projekt „Süd- und Osttiroler Blasorchester 40+“ in seiner vierten Auflage eine glanzvolle Fortführung. Für Johann Hilber – dem Mann der ersten Stunde – gab es eine besondere Auszeichnung.

Nach dem großen Erfolg des Projektes in den Jahren 2014, 2018 und 2022 fand ein reger Austausch zwischen den Musikanten und Musikantinnen sowie den einzelnen Musikkapellen der vier Musikbezirke statt. Unter dem Motto „Musik verbindet“ wurden in regelmäßigen Abständen die Freundschaftstreffen zwischen den Bezirksvorständen abgehalten. Gemeinsame Traditionen pflegen, Freundschaf-

ten weitertragen, Erfahrungen austauschen und begonnene Initiativen intensivieren bzw. weiterführen war der Wunsch beim letzten Freundschaftstreffen. So wurde mit größter Sorgfalt und Einsatz an die vierte Auflage herangegangen. „Wir führen damit ein Projekt fort, bei welchem sich die über 90 begeisterten Musikantinnen und Musikanten ab dem 40. Lebensjahr aus allen vier Musikbezirken treffen, kennenlernen und durch dieses gemeinsame Musizieren auch neue Verbindungen über die Musikbezirke hinweg entstehen“, so Johann Hilber, Obmann des Musikbezirkes Bruneck. Begeistert vom Verlauf der Proben und der beiden Galakonzerte sowie vom großen persönlichen Einsatz jedes einzelnen Orchestermitgliedes, zeigten sich auch die beiden Dirigenten Sigisbert Mutschlechner aus Olang und Martin Gratz aus Kals am Groß-

SÜD- UND OSTTIROLER BLASORCHESTER 40+
Die Bezirksobmänner und Dirigenten (von links): Otto Trauner (Musikbezirk Pustertal Oberland), Andreas Berger (Musikbezirk Iseltal), der Geehrte Johann Hilber (Musikbezirk Bruneck), Johannes Nemmert (Musikbezirk Lienzer Talboden), Martin Gratz (Kals am Großglockner) und Sigisbert Mutschlechner (Olang) – beide wirkten als Dirigenten. Links und rechts die Marketenderinnen aus Gaimberg und Kals am Großglockner.

glockner. „Schauen Sie sich die motivierten strahlenden Gesichter der Musikantinnen und Musikanten auf der Bühne an, sie musizieren mit Begeisterung und mit Freude, die von Herzen kommt. Mit solchen Menschen an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, war selbstverständlich Motivation zum Mitwirken bei diesem Projekt.“, so Sigisbert Mutschlechner. Mit tosendem Beifall bedankte sich das Publikum bei beiden Konzertaufführungen gleichermaßen für die äußerst gelungene Stückauswahl unter dem Motto „Europa in Harmonie“. „Zum einen sollten es Musikwerke sein, die die Musikanten/innen ab dieser Altersgruppe gerne spielen, zum anderen sollten die Stücke auch eine gewisse musikalische Herausforderung darstellen und drittens sollte das Konzertprogramm unser breit gefächertes Publikum außerordentlich begeistern. Dies scheint uns gelungen zu sein.“, zeigt sich Martin Gratz sichtlich sehr zufrieden.

EIN BESONDERER KONZERTGENUSS

Eröffnet wurde das Konzert mit dem „Prager Festmarsch“ von Julius Fucik, anschließend folgte die schwungvolle „Norma Ouvertüre“ von Vincenzo Bellini, der beeindruckende Walzer „Estudiantina“ von Emil Waldteufel, der flotte Marsch „O Vitinho“ von Francisco Marques Neto, die faszinierende Ouvertüre „Carmen“ von Georges Bizet/ Aramis Mercier`, ebenso das Werk „Askania“ von Klaus Peter Bruchmann, den „Steirische Tänze“ von Joseph Lanner und den schwungvollen „Ungarische Tänze“ Nr. 5 und Nr. 6 von Johannes Brahms. Vor dem abschließenden Marsch „Triglav“ von Julius Fucik am 05. Jänner 2026 in Tauerncenter bat Andreas Berger die Obleute der weiteren Osttiroler Musikbezirke Johannes Nemmert und Otto Trauner nach vorne. Gemeinsam holten sie Johann Hilber, Bezirksobmann vom Musikbezirk Bruneck dazu. Hilber gilt zusammen mit Berger als Initiator des bestehenden Blasorchester 40+. Für seine verdienstvolle und langjährige Tätigkeit über die Grenzen hinweg, wurde Hilber mit der Ehrennadel in Gold des Tiroler Blasmusikverbandes geehrt, die höchste Auszeichnung, die der Tiroler Verband an Nicht-Verbandsmitglieder vergibt. Große Aufmerksamkeit und sichtlich bewegt, erklang dazu der Marsch „Triglav“.

GROSSE EHRUNG FÜR JOHANN HILBER

Die beiden anschließenden Märsche „Schloss Enn“ von Armin Kofler und „Mit vollen Segeln“ von Klaus Strobl waren dann gleichermaßen Zugabe ans Publikum und musikalische Gratulation des Orchesters 40+ an Johann Hilber. „Ich bin froh, dass ich zum Mitwirken animiert wurde, sonst hätte ich tatsächlich was Tolles versäumt. Jede Probe für sich war schon ein besonderes Erlebnis. Eine tolle Chance, einmal im Gustav-Mahler-Saal in Toblach und im Tauerncenter spielen zu können. Ich war noch nie bei einem derartigen Projekt und des-

halb war es zusätzlich Ansporn zu einer neuen Herausforderung. Die Dirigenten haben es verstanden, uns Musikanten zu großen Leistungen zu animieren. Die beiden Konzerte in großen vollbesetzten Sälen mit einem solch begeisterten Publikum waren einfach eine Freude. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal, ein rundum super vorbereitetes gelungenes Projekt.“ So lautete das Echo unter den Mitgliedern des Süd-/Osttiroler Blasorchesters 40+. Das Blasorchester macht nun eine kleine Pause, bevor es sich dann vom 17. bis zum 19. April 2026 nach Wien begibt. Dort stehen ein Galakonzert sowie die Mitgestaltung eines Gottesdienstes im Stephansdom als krönender Abschluss des Gesamtprojektes auf dem Programm. // pez

AUSSTELLUNG IN BRUNECK

Planet Drum im Schloss

Vor 15 Jahren hat sie das erste Exemplar gefertigt, mittlerweile sind die „Planet Drums“, diese außergewöhnlichen kugelförmigen Keramiktrommeln von Barbara Seeber vielen Menschen hierzulande, wenn nicht akustisch, dann zumindest visuell durchaus ein Begriff, wunderschöne handgefertigte Einzelstücke und eine gekonnte Verbindung von Kunst und Musik… und Kosmos. Derzeit ist eine Auswahl von Seebers Planet Drums im Zuge der Sonderausstellung „Mantra Planets – Planet Drums“ im Messner-Mountain-Museum „Ripa“ auf Schloss Bruneck zu sehen. Die PZ hat sich mit der Künstlerin in Verbindung gesetzt, um ein bisschen mehr über ihr spannendes Kunstobjekt beziehungsweise die Instrumente zu erfahren.

Im Jahre 1974 in Bruneck geboren und in Uttenheim aufgewachsen, lebt Barbara Seeber mit ihrer Familie (Ehemann Luis Seiwald ist bekanntermaßen ebenfalls Künstler) in Pichl/Gsies. Nach der Matura am Humanistischen Gymnasium/Neusprachliche Richtung in Bruneck studiert sie Anglistik, Amerikanistik und Französisch in Innsbruck. Das Lehramtsstudium abgeschlossen, unterrichtet sie seit 2000 Englisch an der Grund- und Mittelschule. Zudem ist Barbara Seeber ausgebildete Evolutionspädagogin und Coach für praktische Pädagogik.

ZUR PLANET DRUM

Im Jahr 2011 erschafft Barbara Seeber die Planet Drums, besondere Tontrommeln, geformt aus schamottiertem Ton und in spe-

ziellen Techniken gebrannt. Die gewölbte Schlagfläche ist mit zwei Schlaglöchern für verschiedene Basstöne ausgestattet. Auf dem verbleibenden Klangkorpus können unterschiedlichste Bodysounds erzeugt werden. Jede Planet Drum ist ein Einzelstück und einmalig im Klang. Das mittlerweile patentierte Perkussionsinstrument spielt sich ähnlich wie das afrikanische Udu oder die indische Ghatam und wird inzwischen von internationalen Musikerinnen und Musikern gespielt. Die Planet Drum erfüllt eigentlich dreierlei Funktionen, sie ist Klangkörper, Skulptur und Schriftfläche in einem, versehen bisweilen - je nach Projekt – mit Texten von Südtiroler Autorinnen und Autoren oder aber auch mit spirituellen Elementen, religiösen Schrifttexten u.ä. Im Laufe der vergangenen fast 15 Jahre hat Barbara

Senfkorn

Seeber ihre unverwechselbaren Planet Drums in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt.

ZUR AKTUELLEN AUSSTELLUNG

„Mantra Planets – Planet Drums“ – In die Planet Drums, die aktuell in der Sonderausstellung im MMM Ripa zu sehen sind, hat die Künstlerin Mantras, heilige Verse und Heilsilben aus vielen Kulturen und Weltreligionen eingearbeitet. Die Ausstellung ist noch bis Ende April täglich (außer dienstags) von 10.00 bis 18.00 Uhr bei frei

Implantate

In einem Tag feste Zähne.

Endlich

em Eintritt zugänglich. Anlässlich der Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen. Dieser ist unter anderem ebenfalls auf Schloss Bruneck erhältlich. // jst

Implantate – feste Zähne an nur einem Tag Wieder unbeschwert lachen, essen und sprechen – das muss kein Wunschtraum bleiben. Moderne Zahnimplantate ermöglichen heute eine sichere, feste Versorgung in nur einem Tag. In der Zahnarztpraxis Dr. Jule Hirte setzen wir auf schonende Verfahren, persönliche Betreuung und hochwertige Lösungen, die Ihren Alltag spürbar erleichtern.

Nach einer ausführlichen Untersuchung und individuellen Beratung planen wir gemeinsam den Weg zu Ihrem neuen Lächeln – mit festen Zähnen, die natürlich aussehen und sich auch so anfühlen.

Endlich wieder essen. Endlich wieder lachen.

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Fotos: Manuel Blackmedia

IM GESPRÄCH MIT BARBARA SEEBER

PZ: Planet Drum – können Sie uns kurz den Namen bzw. die Bedeutung erklären?

Barbara Seeber: Der Name Planet Drum spricht zwei Ebenen an, die für meine Arbeit wesentlich sind. Zum einen steht der Name für das ursprüngliche Material, die Erde selbst, aus der jede meiner Trommeln entsteht. Zum anderen beschreibt er unseren Planeten als Klangraum, als etwas Lebendiges, das schwingt und verbindet. Die Planet Drum trägt den warmen, tiefen Klang des gebrannten Tons in sich und verbindet Kunst, Rhythmus und Spiritualität zu einem Ganzen. Jede Trommel ist ein Unikat, ein eigener „Planet“, sozusagen, der seine eigene Stimme hat und gleichzeitig Teil eines größeren, universellen Klanges ist.

Im Grunde sind Sie ja Linguistin… Wie ist die Idee zu den Planet Drum entstanden? Woher kommt Ihr Interesse an Kunst und an Musik-Klang? Die Faszination zu Klang und Tönen begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Bestimmte Töne haben in mir immer schon eine innere Resonanz ausgelöst. Während meines Studiums habe ich mich intensiv mit Sprache, Schrift, Symbol und Ausdruck beschäftigt, und besonders auch damit, dass beides, Klang und Sprache, Schwingungen sind, die etwas in uns in Bewegung setzen. Der entscheidende Moment kam dann in einem Workshop mit dem Perkussionisten Max Castlunger, als ich zum ersten Mal eine afrikanische Udu hörte. Dieser warme, erdige Basston hat mich sofort berührt. Ich wusste: Das ist mein Klang. Von da an war klar, dass ich ein eigenes Instrument schaffen wollte. Und zwar aus Erde, aus Ton. So entstand die Planet Drum aus meiner Faszination für Klang und Keramik, und später auch aus dem Wunsch, Sprache, Rhythmus und Form miteinander zu verbinden. Für mich ist die Planet Drum die perfekte Schnittstelle zwischen meinen Interessen: ein Kunstobjekt, das nicht nur äußerst dekorativ ist, sondern auch klingt.

Eine kugelförmige Trommel aus Keramik – lässt sich so etwas leicht herstellen oder wie lange haben Sie daran gefeilt?

Die Entwicklung hin zur Planet Drum hat viele Versuche, Experimente und auch einige Fehlschläge gedauert. Dass die Trommel kugelförmig sein sollte, war für mich von Anfang an klar, aber vor allem mit der geeigneten Größe als Resonanzkörper habe ich eine Weile experimentiert. Heute dauert die Herstellung einer Trommel etwa zwei bis drei Wochen. Jede Planet Drum wird von Hand aufgebaut, durchläuft einige Trocknungs- und Weiterverarbeitungsphasen und wird dann in unterschiedlichen Brennverfahren fertiggestellt.

Und wie sieht die Herstellungstechnik nun genau aus?

Die Planet Drum baue ich vollständig von Hand auf. Aus einer schamottierten Tonmischung forme ich den kugelförmigen Korpus und setze anschließend die unterschiedlich großen Klangöffnungen ein, die später die Basstöne definieren. Für einige Planet Drums arbeite ich in dieser Phase Worte und Texte in die Oberfläche ein. Nach einer mehrtägigen Trocknungsphase folgt der Brand in unterschiedlichen Techniken wie Raku (traditionelle japanische Brenntechnik), Horsehair (Pferdehaarbrand), Folienbrand, Glasurbrand oder Bucchero (eine alte Reduktionsbrandtechnik der Etrusker).

Wie können wir uns die Nutzung des Instruments vorstellen, wie wird so etwas gespielt?

Die Planet Drum wird ähnlich wie eine Udu oder eine indische Ghatam gespielt. Durch das Anschlagen verschiedener Bereiche des Korpus mit Fingern, Handballen oder der ganzen Hand entstehen unterschiedliche Klangfarben. Eine wichtige Rolle spielen die beiden Öffnungen. Je nachdem, wie man sie abdeckt, verändern sich die Basstöne und Klänge. Die Planet Drum findet inzwischen international Anklang, etwa bei renommierten Perkussionisten wie David Kuckhermann und Martin Grubinger. Auch der einheimische Musiker Max Castlunger spielt sie seit vielen Jahren und bringt ihre klanglichen Möglichkeiten auf beeindruckende Weise zum Ausdruck.

Noch ein paar Worte zu Ihrem aktuellen Projekt „Mantra Planet“?

u erM S r orN

20 Uhr 06.02., 12.02., 17.02., 19.02., 20.02. | 17 Uhr 08.02., 15.02., | 18 Uhr 14.02., 21.02., 16 Uhr 22.02. Grundschule Neustift

Reservierungen ab 22.01. T 347 587 3902, 16-19 Uhr

In meinem Projekt „Mantra Planet“ arbeite ich Kraft- und Heilsilben aus verschiedenen Kulturen und Religionen in die Oberfläche der Planet Drums ein. Besonders wichtig ist mir das einende Element, denn trotz unterschiedlicher Ursprünge tragen diese Worte universelle Botschaften von Frieden, Schutz, Liebe und Verbundenheit. Beim Erklingen der Trommel geraten auch diese Worte in Schwingung. Es entsteht ein universeller Klangraum, der kulturelle Grenzen überwindet und rhythmisch das Verbindende zwischen Menschen und Traditionen hörbar macht. Derzeit sind meine Mantra Planets seit der Eröffnung am 20. Juni 2025 im Messner Mountain Museum Ripa auf Schloss Bruneck in einer Sonderausstellung zu sehen. // Interview: Judith Steinmair

Künstlerin Barbara Seeber
Andrea Holzer

IM FERIENPARADIES UND CHAOS IM LIEBESNEST

Ab sechsten Februar 2026 heißt es in Mühlwald wieder „Vorhang auf“ für die heimische Volksbühne und ihr urkomisches diesjähriges Theaterstück. Bei der Komödie „Im Ferienparadies“ dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf beste Unterhaltung freuen und ein Urlaubs-Fiasko der Extraklasse miterleben. Denn wenn die Volksbühne Mühlwald turbulenten Traumurlaub im Ferienparadies verspricht, bleibt garantiert kein Auge trocken!

Kurz zum Inhalt: Eine Woche traute Zweisamkeit, sanftes Meeresrauschen und der Luxus einer portugiesischen Villa – so hatten sich die Paare ihren Liebesurlaub vorgestellt. Doch wer die Autoren Michael Pertwee und John Chapman kennt, weiß: Der Weg ins Paradies ist gepflastert mit Pleiten, Pech und jeder Menge Peinlichkeiten. Die Kulisse ist traumhaft, das Ambiente laut Prospekt „exquisit“. Doch das vermeintliche Luxusdomizil entpuppt sich als zweifelhafte Absteige, und der Verantwortliche vor Ort ist alles andere als eine Hilfe: Capitano Carlos, der Manager des „Rentde-Luxe“, pflegt eine engere Beziehung zum Alkohol als zu seinem Buchungskalender. Das Ergebnis: Eine klassische Doppelbuchung mit Sprengkraft. Die Paare Evi und Lenny sowie Robert und Marie müssen feststellen, dass sie die vermeintliche Liebesoase nicht exklusiv genießen dürfen. Statt romantischem Kerzenschein herrscht plötzlich drangvolle Enge zu viert. Besonders pikant: Bei den Urlaubern handelt es sich um zwei Paare im außerehelichen Liebesabenteuer. Das Versteckspiel wird zur Zerreißprobe für die Lachmuskeln, als Henrys Ehefrau völlig unvermittelt auf der Bildfläche erscheint.

DIE AUTOREN

Im Ferienparadies geht es ganz schön rund… Bald starten die verschiedenen Aufführungen.

liebt und vor allem gelogen wird, darf das Publikum hautnah miterleben, wie aus dem erhofften Traumurlaub ein turbulenter Albtraum wird. // jst

Der im Jahre 2001 verstorbene John Chapman gehört zu den wohl bekanntesten und erfolgreichsten britischen Theaterautoren und hat zahlreiche Bühnenstücke, aber auch TV-Comedies und – serien verfasst, gerne auch in Zusammenarbeit mit anderen Autoren wie etwa Michael Pertwee, bereits 1991 verstorben und ebenfalls ein erfolgreicher Autor wie auch Schauspieler.

FEUERWERK IN ZWEI AKTEN

Unter der Regie von Lorenz Unterhofer und Elisabeth Gasser verspricht die Volksbühne Mühlwald mit dem aktuellen Stück eine Inszenierung voller Tempo und Spielwitz. Wenn gekämpft, ge -

WICHTIGE INFORMATIONEN

Premiere: Freitag, den 06.02.2026 um 20.00 Uhr

Weitere Termine:

Sonntag, 08.02. 17.00 Uhr

Freitag, 13.02. 20.00 Uhr

Samstag, 14.02. 20.00 Uhr

Sonntag, 15.02. 17.00 Uhr

Dienstag, 17.02. 20.00 Uhr

Spielort: Vereinshaus von Mühlwald

Kartenreservierungen: Unter der Telefonnummer

379 1337233 (täglich von 18.00 bis 20.00 Uhr) //

Saving Salvador –Ein Tribut an Dalí 26.–28.2. und 1./4./5.3.2026 Carmen –Tanz der Freiheit 18.–22.2.2026

TICKETS: INNSBRUCK.DANCE

Los Bailes Robados –Kraft des Flamenco 7./8.3.2026

KLAUSBERG

EISKÜNSTLER AM WERK

Am Klausberg entstanden im Januar 2026 erneut spektakuläre Eisskulpturen während der Ice-Games vom 12. bis zum 15. Jänner 2026. Dabei handelt es sich um ein internationales Schneeskulpturenfestival, das Kunst, Natur und Wintersport miteinander verbindet. Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt fertigten auf rund 2.500 Meter Höhe aus drei Mal drei Meter großen Schnee- und Eisblöcken beeindruckende Kunstwerke aus Schnee und Eis, die auch bewundert werden können.

AUSSER KONTROLLE

Eine Komödie von Ray Cooney Robert Ortner Regie:

Freitag,30.Jänner

Samstag,31.Jänner

Sonntag,01.Februar

Dienstag,03.Februar

Mittwoch,04.Februar

Freitag,06.Februar

Samstag,07.Februar

Sonntag,08.Februar

Die fertigen Eisskulpturen werden von einer fachkundigen Jury bewertet und prämiert. Die Kunstwerke werden über Wochen hinweg nahezu unversehrt nahe der Bergstation der Kabinenbahn K2 im Skigebiet Klausberg stehen bleiben und die Piste in eine offene Wintergalerie verwandeln. Die Skulpturen sind sowohl für Skifahrer als auch für Fußgänger zugänglich. // ps

HOCHABTEI/ALTA BADIA

KUNST AUF DER PISTE

Eines der schönen Kunstwerke vom Vorjahr. Freddy Planinschek

Die eindrucksvolle Landschaft des Skigebiets „La Crusc“ in Abtei/Badia dient als Kulisse für die Veranstaltung „Kunst auf der Piste“. Bei diesem Event werden Kreativität und Natur durch die Gestaltung von Schneeskulpturen vereint. Die Initiative wird in Zusammenarbeit mit der Kunstschule „Cademia“ aus St. Ulrich organisiert. Vom 12. bis zum 14. Januar 2026 erschufen mehrere Teams junger Künstlerinnen und Künstler verschiedene Werke aus Schnee. Das diesjährige Thema „Die Ladiner, das Volk der Dolomiten“ ist eine Hommage an die Kultur, Identität und Wurzeln der Region. Jedes Team, das aus Studierenden und Absolventen der Kunstschule „Cademia“ besteht, realisiert eine eigene Skulptur. Nach der Fertigstellung können die Skulpturen in den darauffolgenden Wochen bewundert werden. Die Piste wird gewissermaßen zu einer Kunstgalerie, die mit Skiern frei besucht werden kann. Bis zum 31. Januar hat das Publikum darüber hinaus die Möglichkeit, über die Facebook- und Instagram-Seite von Hochabtei/Alta Badia für die jeweilige Lieblingsskulptur abzustimmen. // bp

Sammlung Monika Weissteiner, Stadtarchiv Bruneck – TAP)

BRUNECK – HISTORISCHE LICHTBILDER (TEIL 36)

Das Ursulinenkloster mit den Gärten im „Zwingergraben“, um 1910. (Fotograf: Unbekannt; Sammlung Siegfried Papsch – TAP)

RUND UM DIE BRUNECKER URSULINENKIRCHE

Die Ursulinenkirche am heutigen Tschurtschenthaler-Platz stammt aus dem Spätmittelalter und ist in Bruneck ein Fixmarker, ein Teil der identitätsstiftenden Paradeansicht der Stadt. Der Blickwinkel ist dabei durchaus unterschiedlich: Klassisch jener von Süden bzw. vom

AUFRUF

Das TAP sucht historische Photographien aus Bruneck und Umgebung sowie das Pustertal und seine Seitentäler betreffend (auch aus dem übrigen Südtirol sowie Nord- und Osttirol) – von Alltag und Freizeit (Bergfotografie!) bis Politik, Wirtschaft, Religion, Vereinsleben etc. Aus den (kurzfristig) überlassenen Fotos wird ausgewählt, jene als Kulturschatz eingestuften Lichtbilder werden kostenfrei gescannt und dann die Originale mit den Scans an die Besitzerin bzw. den Besitzer zurückgegeben. Das TAP wünscht einzig auch die Nutzung der erstellten Digitalisate.

Archivleiter Dr. Martin Kofler steht gerne zur Verfügung (T.: 0043-664-3568535)!

Nächster Abgabetermin: Dienstag, 27.01.2026, 10.00 bis 12.30 Uhr, Rathaus Bruneck, Sitzungsraum erster Stock links. // mp

WEITERE INFOS: www.tiroler-photoarchiv.eu

www.lichtbild-argentovivo.eu

www.instagram.com/tiroler_photoarchiv/

Schlossberg oder gar vom Schloss herab – etwa auf die Gärten im „Zwingergraben“ –, ungewöhnlicher jener von der Nordseite her … ein Fokus, der aufgrund der jüngeren (Ver)Bau(ungs)geschichte von Bruneck von der Weite gar nicht mehr leicht möglich ist. //

Mehr in die Weite schweifend …, um 1938 (Fotograf: Johann

Eine Aktion des TAP mit Unterstützung der Pustertaler Zeitung

Filibert Amonn; Sammlung Johann Reiter – TAP)
Freier Blick vom Bahnhof her auf Ursulinenkirche und Schloss, um 1905. (Fotograf: Bernhard Lehrburger;

EIN BESONDERES PROJEKT

Europa erleben –Europa gestalten

Drei Länder, vier Schulen, ein Projekt: Bei dem jüngsten Planspiel des Europäischen Jugendparlaments in Münster (Nordrhein-Westfalen, Deutschland) wurde im Dezember eifrig an Zukunftsplänen gefeilt. Südtirol wurde durch das BBZ „Emma Hellenstainer“ aus Brixen vertreten.

„Eine Kollegin von Erasmus+ aus Münster hat vorgeschlagen, das Planspiel des Europäischen Jugendparlaments erstmals auch mit Schulen aus Italien und Österreich durchzuführen – bisher war es bundesdeutschen Schulen vorbehalten. Ein internationaler Ansatz wäre eine tolle Sache, meinte sie. Und daraufhin habe ich mich ans Organisieren gemacht,“ erklärt Thomas Rainer, Koordinator von Erasmus+ an der Emma Hellenstainer. Nach dem fälligen Auswahlverfahren war es soweit und vom 9. bis 12. Dezember reisten 14 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen der 5A Önogastronomie, 4A Patisserie, 4B Patisserie und 4. Service-Front Office nach Münster. Die über 12-stündige Anreise erfolgte per Zug und wurde durch Erasmus+ ermöglicht. Am nächsten Tag wurden die Teilnehmenden im Stadtweinhaus vom Bürgermeister und Studierenden, welche den Verein „Europäisches Jugendparlament“ organisieren, begrüßt. Anschließend arbeiteten die Lernenden gemeinsam mit ihren Mitstreitenden aus Berufskollegs aus Deutschland (Münster und Recklinghausen) und Österreich (Freistadt- Oberösterreich) in verschiedenen Ausschüssen zu aktuellen europäischen Themen wie Migration, Gewalt gegen Frauen, Fast Fashion, Erhitzung der Städte, europafeindliche Tendenzen und Jugendpartizipation. Nach

Spaziergänge durch die malerische Innenstadt Münsters durften nicht fehlen. Dominik Faller

RAHMENPROGRAMM UND EINDRÜCKE

zwei intensiven Arbeitstagen wurden die erarbeiteten Resolutionen in der großen Schlussversammlung präsentiert und diskutiert. Anschließend stimmten die Jugendlichen jeweils über die Vorschläge ab. Die mehrheitlich angenommenen Resolutionen werden demnächst den 21 EU-Parlamentsabgeordneten von Nordrhein-Westfalen übergeben.

Zum Rahmenprogramm gehörten eine Stadtrundfahrt, die eindrucksvolle Führung durch den Friedenssaal, in welchem 1648 der West-

Die Brixner und Freistädter Delegation im Friedenssaal, gemeinsam mit einigen Gastgebenden.

fälische Frieden geschlossen wurde, der das Ende des Dreißigjährigen Krieges markierte sowie ein geselliger Abend mit Pizza und Karaoke. Mit vielen neuen Eindrücken kehrte die Gruppe nach Brixen zurück – und einige „Münsteraner“ schmieden bereits Pläne für weitere Projekte. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden nach der Reise zeigen, wie wertvoll die Erfahrung war: „Für uns Jugendliche war es eine wertvolle Gelegenheit, uns mit Politik auseinanderzusetzen

und über Themen zu sprechen, die uns wirklich am Herzen liegen. Gleichzeitig hat uns diese Erfahrung als Gruppe zusammengeschweißt und unser Selbstvertrauen deutlich gestärkt“, erklärt Emma Daverda aus

Bei der Plenarsitzung ging es darum, Vorschläge einzubringen und Mehrheiten für diese zu finden. Thomas Rainer

Enneberg. Josef Piffrader aus St. Georgen zieht eine ähnliche Bilanz: „Für mich stellte die Reise nach Münster ein sehr spannendes und lehrreiches Ereignis dar. Besonders interessant

fand ich den gegenseitigen Austausch zu bedeutsamen aktuellen EU-Themen sowie die bestehende Möglichkeit, seine eigene Meinung in einer Simulation der Parlamentssitzung vertreten zu können. Die Reise bot nicht nur an, politische Prozesse der EU besser zu verstehen, sondern nebenbei auch die Stadt Münster kennenzulernen. Es war eine tolle Erfahrung, welche man sicherlich nicht jede Woche erlebt.“ // df

Die Hellenstainers kurz vor einem Treffen vor dem Amtsgebäude der örtlichen Bezirksregierung.
Im Jugendparlament ging es lebhaft zur Sache. Thomas Rainer
Die mächtige Pfarrkirche St. Lamberti kennt man auch außerhalb der deutschen Grenzen. Dominik Faller

STADTBIBLIOTHEK BRUNECK

Viel-Leser kommen dort auf ihre Kosten

Eine Studie definiert „Vielleser“ als Menschen, die pro Woche mehr als 3,5 Stunden lesen. „Leserinnen“ sind Menschen, die bis zu 3,5 Stunden die Woche lesen und der Rest wird als „Nichtleser“ bezeichnet. Ein Prozent der Lesenden schafft es tatsächlich, mehr als 50 Titel pro Jahr zu lesen. Sie gehören (noch) nicht dazu? Dann ist es höchste Zeit für einen Besuch in der Bibliothek. Nicht alle Bücher, die es dort gibt, sind preisgekrönt. Vie-

HIMMEL

OHNE ENDE

Diogenes 2025, 329 Seiten.

Nachdem sie von ihrer besten Freundin Kati verraten wurde, ist Charlie am Boden zerstört. Und überall, wo sie sonst noch hinschaut, gibt es Probleme: die anderen in ihrer Klasse reden blöd über sie, ihr heimlicher Schwarm beachtet sie kaum und ihre Mutter hat sich nach langer Zeit wieder verliebt und hat für ihre Tochter momentan keinen freien Kopf. Außerdem fühlt sich Charlie so, als sei sie selbst das allergrößte Problem. Denn sie ist ein stilles Mädchen. Im Alter von acht Jahren hat sie erleben müssen, wie ihr Vater über Nacht die Familie verlassen hat. Seitdem sind Charlie und ihre Mutter allein. Irgendwie hat sie das Gefühl, hinter einer Glasscheibe zu sitzen und das Leben vorbeiziehen zu sehen. Sie fühlt sich leer und unverstanden. Das Meerschweinchen Markus ist ihr einziger und liebster Freund. Mit ihm kann sie über all ihre Sorgen sprechen. Dann kommt ein neuer Schüler in ihre Klasse: Kornelius – genannt Pommes. Und Charlies Leben verändert sich komplett. Aus der Glasscheibe wird mit der Zeit ein Autofenster, das sie herunterlassen kann… und die Welt zu ihr herein. Die deutsche Schauspielerin und Sängerin Julia Engelmann wurde 2014 auf YouTube berühmt. „Himmel ohne Ende“ ist ihr Debütroman, eine Coming-of-Age-Geschichte über das Festhalten und Loslassen. Mich hat das Buch sehr berührt, nicht zuletzt wegen der optimistischen Grundstimmung.

(Empfohlen von Barbara Irsara)

le von ihnen sind albern und haben ein Cover, das einen dazu verleiten könnte, sie in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verstecken. Qualität liegt aber allein im Auge des Betrachters. Egal was Sie lesen, es ist wichtig, dass Sie lesen. Das Team der Stadtbibliothek Bruneck hat auch für Sie den richtigen Lesestoff. Einfach vorbeikommen, eigenständig stöbern oder sich beraten lassen. //

DÖRTE HANSEN:

ZUR SEE

Penguin 2022, 256 Seiten

Ich bespreche aus Prinzip nur neue Bücher. Wegen der Wiederholungsgefahr. Bei diesem Buch eine Ausnahme. Es war die Empfehlung einer Freundin, die normalerweise meine Empfehlungen liest. Und sie war gut. Hanne Sander vermietet 4 Zimmer in ihrem Haus auf einer Nordseeinsel ohne Namen. Der Mann ist „zur See“ und kommt nur hin und wieder für ein paar Tage zurück, die Kinder ziehen in den Keller, wenn die Gäste kommen. Parallelen zu Südtirol lassen sich ziehen. Die Geschichte steigt ein, als die Kinder schon erwachsen sind. Sohn Ryckmer fuhr ebenfalls „zur See“. Als Kapitän hatte er ein traumatisches Erlebnis, das ihm diese Arbeit unmöglich machte. Dazu seine Alkoholsucht, die macht, dass er jetzt Seebestattungen vornimmt. Tochter Eske arbeitet als Pflegerin im Altenheim der Insel, ist großflächig tätowiert und hat eine Freundin auf dem Festland, zu der sie einmal im Jahr für einen Monat reist. Henrik, schon als Kind seltsam und eigenwillig, ist ein gefeierter Künstler, der mit allem arbeitet, was die See an den Strand spült. Und da ist noch Pastor Lehmann, der an Pastoritis leidet. Es wird gefroren in dem Buch, geliebt und gehasst, gestritten und wenig geredet. Ein grandioses Familienepos vor der wildromantischen Kulisse der Nordsee, wo Wohnen nicht mehr leistbar ist, wo Overtourism normal ist, wo Tracht Tragen Show ist. Ich fühlte mich sowas von zu Hause in dem Buch. Ich habe alles von Dörte Hansen gelesen. Und alles ist gut.

(Empfohlen von Michaela Grüner)

JON ASTBURY, MICHAEL BRONSKI [U. A.]:

DAS LGBTQIA+-BUCH

Dorling Kindersley 2024, 336 Seiten

Dieses umfassende und gut recherchierte Sachbuch befasst sich mit der Geschichte, den Herausforderungen und der Vielfalt der

LGBTQIA+-Gemeinschaft. Wir beginnen in der älteren Vergangenheit und gehen in die Renaissance über. Andere Themenblöcke beschäftigen sich mit der Subkultur und Sichtbarkeit. Natürlich ist auch ein Abschnitt über Sexualwissenschaft und sexuelle Identität enthalten, sowie die politische Komponente, wenn es um Protest, Pride und Bündnisse geht. Zu guter Letzt noch ein wichtiger Abschnitt über die Art und Weise, wie das Thema in der Öffentlichkeit behandelt wird. Das Buch ist ein hervorragendes Beispiel für die Art und Weise, wie komplexe gesellschaftliche Themen auf eine zugängliche Weise vermittelt werden können. Mit einer klar strukturierten Herangehensweise und anschaulichen Illustrationen richtet sich das Werk sowohl an ein breites Publikum als auch an Menschen, die sich intensiver mit den Themen rund um LGBTQIA+ befassen möchten. Weil es so kompakt und zugleich geballt ist, eignet es sich auch gut für den Unterricht. Die meisten Texte sind in auf einer Doppelseite zusammengefasst, die längsten Kapitel umfassen 4 Seiten. So kann immer mal wieder ein Stück weitergelesen oder ein Teil herausgenommen werden.

(Empfohlen von Stefanie Leiter)

DAVID SZALAY:

WAS NICHT GESAGT WERDEN KANN

Claassen 2025, 380 Seiten

István ist 15, als er mit seiner Mutter in eine kleine ungarische Stadt zieht. Dort ist er ein Außenseiter. Eine viel ältere, verheiratete Nachbarin verführt ihn, und er hat eine Zeit lang eine heimliche Affäre mit ihr. Der Ehemann der Frau stirbt, als die beiden Männer im Stiegenhaus miteinander rangeln. István wandert ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung geht er zur Armee. Danach zieht er nach London, schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Als er einem reichen Mann das Leben rettet, erhält er zum Dank eine Chance, die er nutzt. Er lernt Helen kennen, die mit einem älteren Mann verheiratet ist und einen Sohn hat. Aus der Affäre entsteht eine Beziehung und nachdem Helens Mann gestorben ist, heiratet István sie und bekommt einen Sohn mit ihr. Er hat endgültig den Aufstieg geschafft, doch kommt es schlussendlich anders, als er es sich vorgestellt hat. Ganz anders. Und nicht wirklich gut. David Szalay beschreibt das Leben eines Mannes vor dem Hintergrund europäischer Zeitgeschichte. Die lapidare Sprache und die Sprachlosigkeit der männlichen Figuren geben dem Roman etwas Zeitgeistiges und Psychologisches. Leicht und gut lesbar, das Ende abrupt, aber nachvollziehbar. (Empfohlen von Michaela Grüner)

NOCH BIS ZUM 24. JÄNNER 2026 EINSCHREIBEN

Am 17. und 18. April 2026 findet der siebte Südtiroler Volksmusikwettbewerb statt. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Referat „Volksmusik“ in der Landesdirektion für deutsche und ladinische Musikschulen in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Volksmusikverein. Die Anmeldefrist endet am 24. Jänner 2026.

Der Südtiroler Volksmusikwettbewerb versteht sich als Plattform für musikalische Begegnung und volksmusikalische Vielfalt. Bei der letzten Ausgabe im April 2024 nahmen rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Südtirol teil. Auch die kommende Ausgabe richtet sich insbesondere an junge Menschen und bietet ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit der eigenen volksmusikalischen Tradition auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb dient zugleich als Vorbereitung auf den Alpenländischen Volksmusikwettbewerb bzw. den Herma-Haselsteiner-Preis in Innsbruck. Aus diesem Grund findet der Südtiroler Volksmusikwettbewerb – ebenso wie der Wettbewerb in Innsbruck – in geraden Kalenderjahren statt.

SOMMERJOBS IN DEN NATURPARKS

ANMELDUNGEN

Teilnehmen können Musikerinnen und Musiker in drei Kategorien: Solistinnen und Solisten, Gesangsgruppen sowie Musizier-

gruppen. Die Bewertung erfolgt durch eine Fachjury aus dem In- und Ausland anhand festgelegter Kriterien, darunter musikalische Qualität, Ausdruck, Interpretation und technische Fertigkeiten. Neben der Bewertung erhalten die Teilnehmenden auch fachliches Feedback. Der seit 2012 ausgetragene Südtiroler Volksmusikwettbewerb leistet damit einen Beitrag zur Förderung des Austauschs zwischen Generationen und zur Weiterentwicklung der Volksmusikszene in Südtirol. Anmeldungen sind bis zum 24. Jänner 2026 möglich. // bp

ANMELDUNGEN UND INFORMATIONEN

Anmeldungen zum siebten Südtiroler Volksmusikwettbewerb am 17. und 18. April 2026 können innerhalb 24. Jänner 2026 über diesen Link vorgenommen werden: deutsche-bildung.provinz.bz.it/de/events/7-sudtiroler-volksmusikwettbewerb. Dort gibt es auch weitere Informationen. //

LAUFEN BIS

ZUM 26. FEBRUAR 2026

Im Sommer 2026 werden wieder verschiedene Interessierte die Möglichkeit haben, als saisonale Schutzgebietsbetreuerinnen und -betreuer in den Südtiroler Naturparks zu arbeiten. Die Anmeldungen können ab sofort vorgenommen werden.

„Die Schutzgebietsbetreuerinnen und -betreuer sind nicht nur Ansprechpartner für unsere Besucherinnen und Besucher, son-

dern tragen auch aktiv zur Umweltbildung bei und stärken das Bewusstsein für den Naturschutz“, unterstreicht der Landesminister für Umwelt-, Natur und Klimaschutz Peter Brunner deren wichtige Rolle. Gerade während der besucherstarken Sommermonate sei ein konstanter Informationsdienst unerlässlich. „Der saisonale Naturschutzdienst leistet daher einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Natur. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen, die täglich mit großem Engagement und Fachwissen im Einsatz sind.“

AUFNAHME GENEHMIGT

Als Ranger in den Naturparken kann man viel erleben und hat einen ereignisreichen Sommerjob. Oliver Oppitz

Für den Sommer 2026 stehen den sieben Südtiroler Naturparks 22 Rangerinnen und Ranger in Vollzeit von Juli bis September zur Verfügung. Auch verschiedene Kombinationen innerhalb dieses Personalkontingents sind möglich. Dafür hatte die Landesregierung auf Vorschlag von Brunner bereits in der Sitzung vom 19. Dezember 2025 die entsprechenden finanziellen Mittel bereitgestellt. Zudem wurden die Kriterien zur

Aufnahme von saisonalen Naturparkbetreuerinnen und -betreuern gutgeheißen. Interessierte können sich bis spätestens 26. Februar 2026 zum saisonalen Naturschutzdienst anmelden. Gesucht werden naturverbundene und verantwortungsvolle Erwachsene. Hauptaufgabe der Rangerinnen und Ranger ist es, an den Hauptzugängen der Naturparks, entlang von Hauptwanderrouten oder in den Naturparkhäusern die Besucherinnen und Besucher auf die Ziele des Schutzgebietes aufmerksam zu machen, über Besonderheiten zu informieren und für ein naturverträgliches Verhalten zu sensibilisieren. Alle Informationen zum Auswahlverfahren, der Anstellungsdauer und der Ausbildung der saisonalen Schutzgebietskräfte sind auf den Webseiten des Landes zu den Naturparks zu finden. Dort gibt es auch ein Video zur Mitarbeitersuche für die Sommermonate. // mpi

Sechster Südtiroler Volksmusikwettbewerb Franz Hermeter

AUF ZU „MY.SUMMER“

Der Jugenddienst Bruneck organisiert in Zusammenarbeit mit fünf Pustertaler Gemeinden im Sommer 2026 wieder verschiedene Erlebniswochen für Kinder und Jugendliche. Es werden verschiedene Projekte angeboten.

Der Jugenddienst Bruneck organisiert im bevorstehenden Sommer mit den Gemeinden Bruneck, Olang, Percha, Pfalzen und Terenten sowie mit Unterstützung der Familienagentur des Landes ein abwechslungsreiches Sommerprogramm. Vom 22. Juni bis 14. August finden in Olang, Percha, Pfalzen, Reischach, St. Georgen, Stegen und Terenten verschiedene Erlebniswochen für Kinder und Jugendliche statt. Wöchentliche Schwerpunkte sowie pädagogisch ausgebildetes Personal begleiten die Teilnehmenden durch den Sommer.

Des Weiteren wird großer Wert auf kleine Gruppengrößen, die altersspezifische Ausrichtung des Programms sowie die familienfreundliche Preisgestaltung und kindgerechte Verpflegung gelegt. Das Angebot richtet sich in der ersten Altersgruppe an Kinder von 3 bis 5 Jahren, in der zweiten Gruppe an Kinder von 6 bis 8 Jahren, in der dritten Gruppe an Kinder und Jugendliche von 9 bis 12 Jahren und in der vierten Gruppe an Jugendliche von 13 bis 15 Jahren. Almwoche „summer.vibes“ nennt sich hingegen die heurige Almwoche für Jungs und Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren. Sie führt vom 24. bis zum 28. August nach Aschbach bei Algund. Ein abwechslungsreiches Programm garantiert viele tolle Erfahrungen.

VERSCHIEDENE PROJEKTE

Das Projekt „yo.yo“ bietet Jugendlichen von 13 bis 16 Jahren die Möglichkeit, für einige Stunden pro Woche in öffentlichen Einrichtungen durch freiwilliges Engagement mitzuhelfen und dabei Punkte zu sammeln, die anschließend in Erlebnisse und Gutscheine umgetauscht werden können. Anmeldungen für das Projekt „yo.yo“ sind ab 1. April 2026 möglich.

Tagesfahrten und Reisen: Neben den Erlebniswochen und der Almwoche werden auch einige Reisen und Tagesfahrten organisiert. Die erste Reise führt am 8. August zum Paintballspiel nach Missian. Zudem steht am 17. Oktober eine Fahrt nach Gardaland auf dem Programm. Vom 30. Mai bis 2. Juni wartet der „städte.trip“ nach Hamburg für alle ab 15 Jahren.

Jobs und Praktika: Für alle, die auf der Suche nach einem Praktikum oder Job sind, bietet der Jugenddienst einerseits intern Möglichkeiten an und andererseits werden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsvermittlungszentrum Bruneck zwei kostenlose Beratungstermine am 3. März und am 1. April organisiert, bei denen sich Interessierte über Sommerjobs und -praktika informieren können. Sie finden jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr im Jugenddienst statt. Verschiedene Veranstaltungen runden das Sommerprogramm 2026 ab. Angefangen bei der Seemesse mit Konzert am 22. Mai beim Issinger Weiher, dem Fahrradkonzert am 17. Juli in OIang, bis hin zu der Veranstaltung „einmal.um.die.welt“ am 31. Juli in Percha und dem „weg.voller.wunder“ am 19. September in Niederrasen. // PR-Info

Anmeldungen für die Erlebniswochen, Tagesfahrten und Reisen sind ab dem 3. Februar ab 8 Uhr (Erlebniswochen Reischach, St. Georgen, Stegen und für die Almwoche, Tagesfahrten sowie Reisen) und ab 9 Uhr (Erlebniswochen Olang, Percha, Pfalzen und Terenten) unter www.vollleben.it möglich. Informationen gibt es im Jugenddienst Bruneck unter 0474 410242 sowie unter www.vollleben.it. //

Der Brunecker Talkessel in Flammen

Sonnenuntergang auf der Speikwand

Werner Plankensteiner aus Issing

Sonnenuntergang Planai / Schladming

Heinz Krautgasser aus Vierschach

Mühlwald

Alfons Hopfgartner aus Mühlwald

Ein Abend im Dezember

Verena Steger aus St. Johann

Der Peitlerkofel im Abendlicht von der Plose aus gesehen... Olga Mair Wierer aus Brixen/Sarns

Toni Willeit aus Ehrenburg

Eingefrorener Skilift in Corvara

Veronica Pezzedi aus St. Kassian

Südtiroler Wanderstein

Helga Klammer

Meine Lieblingsgäste sind wieder da! Helga aus Corvara

Sonnenaufgang am Kronplatz, Richtung Pre da Peres

Hannes Mutschlechner aus Stegen

Mein schönstes

Schneeschlacht am Gemeindeplatz – Winterauftakt in Bruneck

Sahil K

Traumfänger für 2026

Gertraud Karner Hopfgartner aus Mühlwald

Liebe Leserinnen und Leser, schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder –wir zeigen sie dem Pustertal!

Zusendungen an:

E-Mail: info@pz-media.it oder PZ, Oberragen 18, 39031 Bruneck

Wichtig: Bitte geben Sie Ihren Namen, ihren Wohnort und das Kennwort „Leserfoto“ an!

Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.

Starkes Teilnehmerfeld,

perfekte Loipen und neue Termine im Olympiajahr

Der Gsiesertal-Lauf steht 2026 ganz im Zeichen besonderer Rahmenbedingungen und zugleich einer starken sportlichen und organisatorischen Entwicklung. Aufgrund der Olympischen Winterspiele Milano–Cortina 2026 findet die 42. Ausgabe der traditionsreichen Langlaufveranstaltung ausnahmsweise am 28. Februar 2026 mit dem klassischen Bewerb und am ersten März mit dem Skating-Rennen statt. Die Terminverschiebung wurde notwendig, da die italienische Regierung im Umfeld der Olympischen Spiele verschärfte Sicherheitsbestimmungen für Großveranstaltungen erlassen hat, insbesondere im weiteren Einzugsgebiet von Antholz. Ab 2027 kehrt der Gsiesertal-Lauf wieder zu seinem angestammten Termin am dritten Februarwochenende zurück. Bei der Vollversammlung wurden die letzten Weichen gestellt. Derzeit präsentieren sich die Loipen in Gsies in einem hervorragenden Zustand.

Trotz eines bislang niederschlagsarmen Winters präsentieren sich die Loipen im Gsiesertal derzeit in einem hervorragenden Zustand. Die gesamte 42-Kilometer-Distanz ist durchgehend bestens präpariert, wobei rund 70 Prozent der Strecke mit Kunstschnee abgesichert ist, wie OK-Chef Walter Felderer aufzeigte. Täglich nutzen mehrere hundert Langläufer die Loipen, die Rückmeldungen zur Qualität fallen durchwegs sehr positiv aus. Damit zeigt sich einmal mehr, dass das Gsiesertal auch unter herausfordernden klimatischen Bedingungen ein verlässlicher Austragungsort für hochklassige Langlaufveranstaltungen bleibt.

DIE ANMELDUNGEN LAUFEN Rund fünf Wochen vor dem Start verzeichnet das Organisationskomitee bereits rekordverdächtige Anmeldezahlen. Besonders erfreulich ist der kontinuierlich steigende Frauenanteil, der aktuell bei etwa 30 Prozent liegt, während er vor fünf Jahren noch bei rund 17 Prozent lag. Auch die Teilnahme älterer Jahrgänge nimmt zu, was vor allem auf die attraktive Kurzdistanz über 30 Kilometer zurückzuführen ist. Das internationale Interesse ist ungebrochen: Etwa

die Hälfte der bislang Gemeldeten kommt aus dem Ausland, vertreten sind aktuell 27 Nationen aus aller Welt. Neben den Wettkampfkategorien bietet die Veranstaltung mit der beliebten „Just for Fun“-Kategorie auch Neueinsteigern und Genussläufern die Möglichkeit, das besondere Flair des Gsiesertal-Laufs ohne Zeitnahme zu erleben. Zudem ist die Veranstaltung weiterhin Teil der Euroloppet-Serie sowie der Ski-ClassicsChallenger-Reihe.

DIE INFORMATIONSBROSCHÜRE

Unmittelbar nach der Vollversammlung wurde auch die offizielle Veranstaltungsbroschüre sowie das neue Poster veröffentlicht und online zum Download bereitgestellt. Das Cover der Ausgabe 2026 ist einer besonderen Südtiroler Sportlerin gewidmet: Michaela Patscheider ist die erste Athletin – sogar die erste in Italien -, welche die Marathondistanz im Diagonalstil gewinnen konnte. In den 14 Austragungen davor hatten ausschließlich internationale Spitzenläuferinnen den Sieg davongetragen. Die neue Broschüre präsentiert sich mit zahlreichen Bildern lebendig und übersichtlich und liefert umfassende Informationen zur Veranstaltung, zur Strecke und zum Rahmenprogramm.

DER BLICK NACH VORNE

Parallel zur Vorbereitung der kommenden Ausgabe arbeitet das Organisationskomitee intensiv an der langfristigen Weiterentwicklung der Veranstaltung. Im Rahmen eines Workshops in Bruneck, an dem neben dem Vorstand unter der Leitung von Walter Felderer auch Vertreter der Gemeinden, der Tourismusorganisation Gsiesertal, Welsberg und Taisten, des HGV sowie weitere Fachleute teilnahmen, wurde die „Vision 2030“ des Gsiesertal-Laufs erarbeitet. Ziel ist es, die Stärken der Veranstaltung zu sichern und gleichzeitig zukunftsorientierte Akzente zu setzen. Diskutiert wurden unter anderem Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und eine noch stärkere Einbindung der Region und ihrer touristischen Angebote. Die

beiden Distanzen von 30 und 42 Kilometern bleiben dabei unverändert, um die Identität des Rennens zu bewahren.

BESTENS GERÜSTET

Auch diese strategischen Überlegungen flossen in die jüngste Vollversammlung ein, bei der das Organisationskomitee über den ak tuellen Stand der Planungen, die Terminverschiebung im Olympiajahr sowie die langfristigen Ziele informierte. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass der Gsiesertal-Lauf nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern ein gemeinschaftliches Projekt ist, das von der breiten Unterstützung der Bevölkerung, der Vereine und der vielen freiwilligen Helfer lebt. Mit Blick auf die 42. Ausgabe zeigt sich der Gsiesertal-Lauf bestens gerüstet. Die Kombination

aus hervorragenden Loipenverhältnissen, hoher internationaler Beteiligung, einer klaren Zukunftsstrategie und der besonderen Atmosphäre im Gsiesertal verspricht auch im Ausnahmejahr 2026 ein Langlaufwochenende auf höchstem Niveau. Weitere Informationen und Anmeldungen

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Organisationskomitee und Mithelfer nach der Vollversammlung beim gemeinsamen Gruppenbild. Alle legen sich für die Veranstaltung mächtig ins Zeug.

Gelungene Premiere als Drei-Zinnen-Skimarathon

Mit der 50. Austragung hat der traditionsreiche Pustertaler Skimarathon Anfang Januar 2026 ein besonderes Jubiläum gefeiert. Vom 9. bis 11. Januar stand das Pustertal ganz im Zeichen des nordischen Skisports, als eines der ältesten Volkslanglaufrennen Südtirols sein fünfzigjähriges Bestehen beging. Aus diesem Anlass trat die Veranstaltung erstmals unter dem neuen Namen „Drei-Zinnen-Ski-Marathon“ auf.

Die Umbenennung wurde vom Organisationskomitee bewusst gewählt, um die internationale Bekanntheit der Region zu nutzen und die enge Verbindung zur Dolomitenlandschaft zu unterstreichen. Gleichzeitig wurde betont, dass die historischen Wurzeln als Pustertaler Skimarathon weiterhin einen festen Platz in der Identität des Rennens behalten. Seit der Erstaustragung im Jahr 1976 hat sich der Skimarathon nämlich zu einem Fixpunkt im italienischen und internationalen Langlaufkalender entwickelt. Über Jahrzehnte hinweg zog das Rennen sowohl ambitionierte Hobbysportler als auch leistungsorientierte Athleten aus dem In- und Ausland an und trug maßgeblich zur Bekanntheit des Langlaufsports im Pustertal bei. Die Jubiläumsausga

be bestätigte diesen Stellenwert mit einem erneut starken Teilnehmerfeld und großem internationalen Zuspruch.

ZWEI WETTKAMPFTAGE

Der sportliche Kern der Veranstaltung erstreckte sich über zwei Wettkampftage. Am Samstag wurde der klassische Bewerb über 30 und 60 Kilometer ausgetragen. Beide Distanzen starteten erstmals im Fischleintal in Sexten, unterhalb der Sextner Sonnenuhr, und führten über Innichen bis in die Nordic Arena Toblach. Dort teilte sich das Feld, wobei die längere Strecke weiter in Richtung Cortina verlief, während die 30-Kilometer-Teilnehmer direkt auf das Ziel in Niederdorf zusteuerten. Ein besonderes Merkmal dieser Ausgabe war die Möglichkeit, die Distanz erst während des Rennens festzulegen, was von vielen Teilnehmern positiv aufgenommen wurde. Am Sonntag folgte mit der Plätzwiese-Mountain-Challenge ein Bewerb in freier Technik, der mit seinem anspruchsvollen Streckenprofil einen eigenen Akzent setzte. Der Anstieg von Schluderbach hinauf zur Plätzwiese stellte mit mehreren Kilometern und zweistelligen

Steigungsprozenten eine besondere sportliche Herausforderung dar. Das Ziel auf über 2.000 Metern Höhe im Naturpark Fanes-SennesPrags bildete einen markanten Abschluss des Rennwochenendes.

TOLLE JUBILÄUMSAUSGABE

Die Jubiläumsausgabe stand nicht nur im Zeichen sportlicher Leistungen, sondern auch der Rückschau auf fünf Jahrzehnte Veranstaltungsgeschichte. Der Skimarathon hat sich in dieser Zeit mehrfach weiterentwickelt, ohne seinen Charakter als anspruchsvolles, aber zugleich offenes Volkslanglaufrennen zu verlieren. Die Kombination aus sportlicher Herausforderung, landschaftlicher Kulisse und regionaler Verankerung prägte auch die 50. Auflage. Mit der erfolgreichen Durchführung der Jubiläumsausgabe und der Einführung des neuen Namens sieht sich das Organisationskomitee für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Der Drei-Zinnen-Ski-

Marathon bleibt damit ein bedeutender Bestandteil der Wintersportkultur im Pustertal und ein traditionsreiches Rennen mit Blick auf die Zukunft. // rewe

Gregor Sieder

ENTHÜLLT

Mit der Enthüllung der Olympioniken-Tafel auf dem Brunecker Rathausplatz am 14. Jänner 2026 ist der olympische Geist nun auch in Bruneck eingezogen. In Bronze verewigt sind die zwei Brunecker Olympiamedaillengewinner Hugo Herrnhof, Silber mit der Short Track-Staffel in Calgary 1998 und Gold in Lillehammer 1994 sowie Kurt Brugger, Gold im Rodel-Doppelsitzer in Lillehammer 1994. Letzterer war es dann auch, der mit Bürgermeister Bruno Wolf die Medaillengewinnertafel im Beisein von weiteren Olympiateilnehmern, Sportfunktionären und Mitgliedern des Gemeindeausschusses enthüllte (siehe Foto). „Diese Tafel steht hier sowohl um unserer Medaillengewinner zu ehren als auch um den jungen Menschen zu zeigen, dass mit Einsatz, Begeisterung, Zielstrebigkeit und Disziplin vieles möglich

YOSEIKAN BUDO NIEDERDORF

ist und große Träume, auch der olympische, wahr werden können“, betonte der Bürgermeister. Der feierliche Auftakt am Rathausplatz fand seine Fortsetzung in der vollbesetzten Aula des Sowi-Kunstgymnasiums Bruneck, wo neben den früheren Olympioniken Kurt Brugger, Irmgard Trojer (Hürdenlauf Seoul 1988 und Barcelona 1992), Roland Clara (Langlauf Vancouver 2010 und Sotschi 2014), mit Tommy Purdeller und Luca Zanatta auch zwei Athleten hinzukamen, die heuer Teil der olympischen Eishockeymannschaft sind. Olympia ist – darüber waren sich die „alten“

und die jungen Olympioniken einig, etwas ganz Besonderes und wenn es schon sozusagen vor der Haustür stattfindet, sollte die Gelegenheit genutzt werden, um in irgendeiner Form Olympialuft zu schnuppern – wenn schon nicht live, dann beim großen PublicViewing auf dem Paul-TschurtschenthalerPlatz in Bruneck. // ev

DIE „CULTURA SOCIALIS“ ALS GROSSE AUSZEICHNUNG

Eine besondere Anerkennung wurde der Sektion „Yoseikan Budo“ des ASV Niederdorf kurz vor Jahresende zuteil. Am 22. Dezember 2025 zeichnete die Gemeindeverwaltung von Niederdorf die Sektion mit dem Preis „Cultura Socialis 2025“ aus. Mit der Ehrung ist auch eine finanzielle Unterstützung für die Vereinsarbeit verbunden.

Ausschlaggebend für die Preisvergabe war vor allem die langjährige, kontinuierliche und qualitativ hochwertige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die in der Sektion seit über drei Jahrzehnten geleistet wird. Seit 1993 wird Nachwuchsarbeit mit großem Engagement betrieben, die nicht nur soziale Werte vermittelt, sondern auch sportliche Früchte trägt: Zahlreiche Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene unterstreichen die Qualität der Trainingsarbeit. In seiner Laudatio hob Vizebürgermeister Robert Burger die breite Ausrichtung der Sektion hervor, die Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene umfasst. Ebenso würdigte er die verantwortungsvolle Nutzung der von der Gemeinde bereitgestellten Sportstrukturen sowie die organisatorische und inhaltliche Führung der Sektion. Yoseikan Budo sei damit ein wichtiger Imageträger für das Vereinsleben in Niederdorf und weit darüber hinaus.

Ein besonderer Dank galt der Sektionsleiterin Verena Niederkofler, deren persönlicher Einsatz, Begeisterung und Führungsstärke

gemeinsam mit ihrem Team maßgeblich zum Erfolg beitragen. Hervorgehoben wurde außerdem Anton Oberhammer, der seit vielen Jahren für die technische Ausbildung verantwortlich ist und die sportliche Entwicklung der Sektion entscheidend prägt.

ANERKENNENDE WORTE

In ihren Worten anlässlich der Ehrung zeigte sich Verena Niederkofler dankbar für das Vertrauen und die Wertschätzung seitens der Gemeinde. Sie betonte, dass die Sektion vor allem durch Beständigkeit, ehrenamtliches Engagement und eine klare Wertehaltung gekennzeichnet sei. Yoseikan Budo biete allen Menschen – unabhängig von Herkunft oder Voraussetzungen – einen Platz

und verstehe sich als offenes Angebot für Integration und Inklusion.

Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der positiven Wirkung des Sports auf junge Menschen. Ziel sei es, Körperbewusstsein, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen zu fördern. Kinder und Jugendliche sollen lernen, eigene Stärken ebenso wie Schwächen anzunehmen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen.

Das gelebte Miteinander – gemeinsam trainieren, sich gegenseitig unterstützen, Siege feiern und Niederlagen akzeptieren – bilde die Grundlage der Arbeit und mache die Sektion Yoseikan Budo zu einem festen Bestandteil des sozialen Lebens in Niederdorf. // vn

Von links: Vizebürgermeister Robert Burger, ASV-Präsident Karl Egarter, Sektionsleiterin Verena Niederkofler, der technische Leiter Anton Oberhammer und vom Team: Lukas Patzleiner, Bastian Niederkofler, Blerta Raci und Bürgermeister Günther Wisthaler. Im Bild fehlen die beiden Teammitglieder Jasmin Sinner und Simon Durnwalder.
Olympiasieger (Gold im Rodel-Doppel) Kurt Brugger und Bgm. Bruno Wolf.

SCHULEN, AUS- & WEITER BILDUNG

AUS DEM INHALT

> Bildung zwischen Tradition und Zukunft 48

> Bei Lernstörungen menschlich ansetzen 50

> Lebenslanges Lernen gewinnt an Bedeutung 58

> Praxisnah und regional verankert 62 ... und vieles mehr!

UNSERE SCHULEN

Bildung zwischen Tradition und Zukunft

Das Schulwesen in Südtirol steht seit jeher vor besonderen Herausforderungen – und bietet zugleich große Chancen. Die Mehrsprachigkeit, die enge Verbindung zwischen Schule, Gesellschaft und Arbeitswelt sowie die regionale Vielfalt prägen den Bildungsalltag. Schulen übernehmen dabei mehr als die reine Wissensvermittlung: Sie bereiten junge Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben vor und leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration. In den vergangenen Jahren wurde verstärkt in die Modernisierung der Schulstrukturen investiert. Digitale Medien sind heute zum Teil fester Bestandteil des Unterrichts, sei es durch den Einsatz von Lernplattformen, Tablets oder interaktiven Unterrichtsformen. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern ein zentraler Faktor. Pädagogische Konzepte setzen zunehmend auf eigenständiges Lernen, Projektarbeit und die Förderung individueller Stärken. Ein weiteres Merkmal des Südtiroler Schulsystems ist die enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen und regionalen Institutionen. Exkursionen, Workshops und Kooperationen mit Be-

Die Landeshotelfachschule Bruneck hat sich zu einer wichtigen Ausbildungsstätte entwickelt.

trieben oder Vereinen ermöglichen praxisnahe Einblicke und stärken die Verbindung zur Region. Damit leisten die Schulen einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Südtirols. // bp

Als Waldorfpädagogin und -pädagoge im Kindergarten, in der Grund- und Mittelschule oder in der Oberschule hast du Gestaltungsfreiheit für deine individuelle Entfaltung sowie eine Menge Verantwortung.

Das Seminar startet im Januar 2026 in:

AB JANUAR 2026

- Brixen in deutscher und italienischer Sprache; - Trient in italienischer Sprache.

WALDORFSCHULE AM BÜHLERHOF IN BRIXEN

Ein schöner Ort der Begegnung

Unsere Schule am Bühlerhof ist ein Lebens- und Lernraum mit einer Atmosphäre, die von Offenheit, Vielfalt und Wertschätzung geprägt ist. Kinder finden bei uns vielfältige Bildungsangebote, die ihren unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen und Bedingungen gerecht werden.

Unsere Schule ist ein Ort der Begegnung, an dem wir alle wachsen und uns bestmöglich entfalten können. Der Bildungsauftrag wird als gemeinsame Verantwortung von Eltern und Pädagogen verstanden und ermöglicht – und wünscht sogar – eine enge Zusammenarbeit. Mit dem Waldorf-Lehrplan orientieren wir uns an den Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen. Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden dem jeweiligen Alter entsprechend ausgebildet:

- Ganzheitliche Förderung und Pflege aller Sinne;

- bildhafter und praxisorientierter Unterricht;

Einschreibungen sind bis Ostern 2026 möglich.

Einschreibungen: bis Ostern 2026

- schöpferische Fantasie und Kreativität;

- Sozialkompetenz in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen.

- In Brixen in deutscher und Als Waldorfpädagogin und -pädagoge italienischer Sprache im Kindergarten

Geboten werden verschiedene Bildungsstufen wie Kindergarten, Schule, Oberschule und Kinderhort. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.waldorfbrixen.it. // PR-Info

- In Trient in italienischer Sprache in der Gund- und Mittelschule in der Oberschule hast du Gestaltungsfreiheit für deine individuelle Entfaltung sowie eine Menge Verantwortung.

Info und Kontakt über www.waldorf-studium.com

Info und Kontakt über www.waldorf-studium.com

MEDIZINSTUDIUM AN DER CLAUDIANA IN BOZEN

Ab sofort anmelden!

Die Anmeldung für den englischsprachigen Studiengang „Medicine and Surgery“ am Universitären Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen läuft bereits. Der Studienbeginn ist für September 2026 vorgesehen.

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Der sechsjährige Studiengang wird seit dem Studienjahr 2024/25 an der Claudiana in Kooperation mit der „Università Cattolica del Sacro Cuore“ in Rom angeboten. Die theoretische Ausbildung sowie die praktischen Lehrveranstaltungen finden an der Claudiana statt, während die klinische Ausbildung in den Einrichtungen des Südtiroler Sanitätsbetriebs absolviert wird.

Für das Studienjahr 2026/2027 stehen insgesamt 60 Studienplätze zur Verfügung: 50 Plätze sind für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union reserviert, 10 Plätze für Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger mit Wohnsitz im Ausland. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt über eine Aufnahmeprüfung, die am 20. Mai im Online-Modus durchgeführt wird.

Die Prüfung findet in englischer Sprache statt und besteht aus 65 Multiple-Choice-Fragen. Nach Bezahlung der Teilnahmegebühr von 210 Euro erhalten die Bewerberinnen und Bewerber Zugang zu einem Online-Simulator mit rund 3.000 Übungsfragen, um sich gezielt auf den Test vorzubereiten.

Biome d izi n isch e La b orte c h n i k

ANFORDERUNGEN UND STUDIENFÖRDERUNGEN

Für die endgültige Immatrikulation ist neben dem Bestehen der Aufnahmeprüfung ein Englisch-Zertifikat auf Niveau B2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen erforder-

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ww w.claudiana. bz.i t orientation.service@claudiana.bz.it

Medizi n isch e Ra d iologiete c hnologi e Logopä d i e

za Sanitari a Igiene Dental e

lich. In der Ausschreibung ist genau festgelegt, welche Zertifikate anerkannt werden.

Die jährlichen Studiengebühren betragen etwa 18.000 Euro. Studierende im Besitz des von der Autonomen Provinz Bozen ausgestellten Zweisprachigkeitsnachweises Deutsch–Italienisch auf B2-Niveau können eine Landesförderung beantragen, die die Übernahme der jährlichen Studiengebühr vorsieht, sofern sie sich verpflichten, innerhalb von zehn Jahren nach Abschluss der Facharztausbildung oder der Sonderausbildung in Allgemeinmedizin vier Jahre im Südtiroler Gesundheitsdienst tätig zu sein. // PR-Info

Vorbeugu n g im Be rei c h

Um w elt und Arbeits p lat z

Um w elt und Arbeits p lat z

Uhrzeit: 10:00–12:00 Uhr Ort: Gebäude 2 – Claudiana, Lorenz-Böhler-Straße 13, Bozen

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Studiengang Medicine and Surgery sind auf den Websites der Università Cattolica (https://www.unicatt.it/corsi/triennale/medicine-and-surgery-bolzano.html) und der Claudiana (https://www.claudiana.bz.it/de/medicine-and-surgery) abrufbar. Anmeldung ab 14. Jänner.

Bei Lernstörungen menschlich ansetzen

Der zehnjährige Hans sitzt vor einem weißen Blatt Papier. Es ist von Tränen leicht gewellt. Seit zwei Stunden versucht er, die Rechtschreibregeln für das Diktat morgen zu verstehen. Seine Mutter hat alles gegeben – mit Geduld erklärt, Eselsbrücken gebaut, gemeinsam geübt. Doch Hans starrt nur auf das Wort „Fahrrad“ und sieht nichts als eine bedeutungslose Aneinanderreihung von Strichen. „Ich bin einfach zu dumm“, flüstert er leise. In seinen Augen spiegelt sich eine Resignation wider, die kein Kind in diesem Alter spüren sollte.

Szenen wie diese spielen sich täglich in unzähligen Familien ab. Es ist der pure Frust eines Kindes, das will, aber einfach nicht kann. Was Außenstehende oft fälschlicherweise als Faulheit oder Konzentrationsmangel abtun, hat einen Namen: Lernstörung.

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Von Mechanik, Elektronik bis zur Ausstattung, es erwartet dich eine spannende Arbeit.

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WAS GENAU SIND LERNSTÖRUNGEN?

Wichtig vorab: Eine Lernstörung hat absolut nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Ganz im Gegenteil. Die Diagnose setzt voraus, dass die Leistungen in einem Bereich (wie Lesen, Schreiben oder Rechnen) deutlich hinter dem zurückbleiben, was aufgrund der allgemeinen Intelligenz des Kindes eigentlich zu erwarten wäre. Das Gehirn dieser Kinder ist nicht weniger leistungsfähig – es ist lediglich anders verdrahtet.

Man kann es sich so vorstellen: Während die meisten Menschen Informationen über gut ausgebaute Autobahnen im Kopf senden, nutzen Kinder mit Lernstörungen für bestimmte Aufgaben verschlungene Waldwege. Sie kommen ans Ziel, aber der Weg ist deutlich mühsamer und dauert länger.

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TRUCK- UND BUS-CENTER IN VAHRN

Werde Mechaniker und bastle an großen Motoren!

Das Unternehmen Truck & Bus GmbH aus Vahrn und Brixen ist auf Reparaturen und Wartungen von Nutzfahrzeugen und Bussen spezialisiert. Dazu zählen Transporter, Kleinlaster, Anhänger, Busse und Schwerfahrzeuge bis 20 t Achslast.

Das Unternehmen wurde 1968 als erste MAN-Vertragswerkstatt in Italien gegründet und ist ein UNI EN ISO 9001-2000 und ISO 14001-zertifizierter Betrieb. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung der Leistungen, der Betriebs- und Mitarbeiterstruktur konnte das Vertrauen namhafter Hersteller gewonnen werden. So zählen heute auch VOLVO, DAF und GOLDHOFER zu unseren Vertragspartner. Komplettiert wird das Leistungsangebot von einem zuverlässigen 24h Pannendienst im Verbund mit unseren Partnern.

Die Leistungen rund um die Intaktheit von Nutzfahrzeugen und Busse bilden Kernbereich unseres Unternehmens. Durch zuverlässige Arbeit und kompetente Mitarbeiter konnten wir das Vertrauen vieler Kunden und namhafter Hersteller gewinnen. Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter um den steigenden Anforderungen im Nutzfahrzeugsektor gerecht zu werden. // PR-Info

MCI-CAMPUS IN LIENZ

Studieren in Lienz ist attraktiv für das obere Pustertal

Der MCI-Campus Lienz bietet ein praxisnahes technisches Studium in persönlicher Lernatmosphäre. Als Teil des „MCI | Die Unternehmerische Hochschule“ verbindet der Standort internationale und hochwertige Qualität mit regionaler Verankerung.

Insbesondere für Studieninteressierte aus dem oberen Pustertal ist Lienz eine sehr interessante Studienoption. Studierende aus Südtirol entscheiden sich gerne für ein Studium am Campus Lienz und prägen dort das akademische Leben. Dank der guten öffentlichen Verkehrsverbindungen von Innichen und Bruneck nach Lienz ist der Campus bequem und unkompliziert erreichbar. Ein wesentliches Merkmal ist das berufsermöglichende Studienmodell: Die Lehre findet von Montag bis Mittwochmittag statt und erlaubt die Kombination von Studium, Beruf und Freizeit.

Als Teil des „MCI | Die Unternehmerische Hochschule“ steht der Campus Lienz für Internationalität, Renommee und exzellente Ausbildung. Mehr Informationen und Bewerbungen unter www.mci.edu. // PR-Info

„Für Südtiroler Studierende ist Lienz der ideale Studienort – gut erreichbar, persönlich und hochwertig.“ Georg Steger (St. Lorenzen). Vanessa Ebenberger

bis 09. Februar 2026 und Studienplatz sichern!

DIE LESE-RECHTSCHREIB-STÖRUNG (LEGASTHENIE)

Für ein Kind mit Legasthenie sind Buchstaben oft instabil. Sie scheinen auf der Zeile zu „tanzen“, spiegeln sich oder werden schlicht nicht mit dem dazugehörigen Laut verknüpft. Das Gehirn hat Schwierigkeiten, die visuelle Information eines Buchstabens in eine akustische Information zu übersetzen. So kann es sein, dass das Kind sehr langsam und stockend liest oder die Zeile verliert. Wörter werden oft „erraten“ statt gelesen, und der Sinn des Textes wird kaum verstanden. Beim Schreiben werden Buchstaben vertauscht, weggelassen oder völlig unlogische Fehler gemacht, das Kind schreibt ein und dasselbe Wort immer wieder auf unterschiedliche Weise falsch.

DIE RECHENSTÖRUNG (DYSKALKULIE)

Bei der Dyskalkulie fehlt das grundlegende Verständnis für Mengen, Zahlen und Größenverhältnisse. Das Kind sieht Zahlen nur als Symbole, erkennt aber nicht den Wert dahinter. Während andere intuitiv wissen, dass „5“ mehr ist als „3“, fehlt Kindern mit Dyskalkulie dieses Fundament. Das Kind kann sich den Zahlenraum nicht bildlich vorstellen und rechnet oft mühsam mit den Fingern.

WER STELLT EINE LERNSTÖRUNG FEST?

Beide Störungen verschwinden nicht von allein und lassen sich nicht durch „einfaches Üben“ beheben. Betroffene Kinder brauchen eine gezielte, professionelle Förderung, um Erfolgserlebnisse zurückzugewinnen.

Es ist wichtig, hellhörig zu werden, wenn die schulischen Leistungen in einem bestimmten Bereich extrem von den sonstigen Fähigkeiten abweichen. Auch wenn Kinder eine starke Abwehrhaltung gegen Hausaufgaben oder das Lernen entwickeln, ist das ein Signal. Der erste Schritt ist immer ein vertrauensvolles Gespräch mit den Lehrkräften, um Beobachtungen abzugleichen und gemeinsam zu klären, wie eine gezielte Unterstützung aussehen kann.

Wir suchen kurzfristig zur Verstärkung unseres Teams:

KUNDENBETREUER/IN

FÜR MOBILITÄTSSERVICE (M/W/D)

Es erwartet Sie: Telefonische Betreuung unserer Kunden bei Panne oder Unfall, Organisation einer sicheren Weiterreise und Koordination von Serviceleistungen bzw. Lösungsfindung mit unseren Partnern in Schichtarbeit.

Sie bringen mit: Gute Sprachkenntnisse in Wort und Schrift (deutsch, italienisch, idealerweise englisch - weitere Sprachen sind von Vorteil) und eine lösungsorientierte und eigenständige Arbeitsweise.

Interesse? Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung inkl. Lebenslauf per E-Mail an: info@apservices.it

Um Klarheit zu schaffen, gibt es im Wesentlichen zwei Wege:

1. Über die Schule: Die Eltern geben den Lehrkräften das Einverständnis für einen Abklärungsantrag. Die Schule leitet diesen an den psychologischen Dienst weiter, der sich dann für einen Termin beim Elternhaus meldet.

2. In Eigenregie: Die Eltern wenden sich direkt an den psychologischen Dienst oder eine private psychologische Praxis, um einen Termin für eine Abklärung zu vereinbaren.

Eine professionelle Abklärung schulischer Fertigkeiten bzw. Testung ist kein Stigma und nichts, wofür man sich schämen muss. Im Gegenteil: Er ist oft ein echter Befreiungsschlag. „Endlich weiß ich, dass ich nicht dumm bin“ – diesen Satz hören Psychologinnen und Psychologen nach einer Diagnose sehr oft. Die Gewissheit nimmt die schwere Last von den Schultern des Kindes – und der Eltern. Was Sie mit dem Ergebnis machen, entscheiden Sie: Es steht Ihnen frei, die Diagnose an die Schule weiterzuleiten oder sie für sich zu behalten. Weiter auf Seite 54 >>

PARTNER SERVICES IN BRIXEN

Zuverlässige Assistenz für maximale Mobilität

Die Assistance Partner Services GmbH ist Teil der renommierten Roland-Versicherungsgruppe und Tochterunternehmen eines der führenden Assistance-Dienstleister Deutschlands. Mit über 160 internationalen Auftraggebern und mehr als 30 Millionen betreuten Kund:innen aus verschiedensten Wirtschaftszweigen zählt das Unternehmen zu den etablierten B2B-Spezialisten im Bereich Assistance- und Servicekonzepte. Roland-Assistance übernimmt komplexe Geschäftsprozesse für die Automobil- und Versicherungswirtschaft – von Mobilitätsdienstleistungen über Schadenmanagement bis hin zu professionellem Kunden/-innen-Service. Ein mehrsprachiges Team mit über 25 Sprachen sowie ein weltweites Partnernetzwerk gewährleisten schnelle, zuverlässige und lösungsorientierte Unterstützung rund um die Uhr.

Zur weiteren Stärkung dieses erfolgreichen Teams sucht die Assistance Partner Services GmbH engagierte Organisationstalente als Kundenbetreuerin und -betreuer für Mobilitätsservice (m/w). In dieser verantwortungsvollen Rolle sind Sie erste Ansprechperson bei Pannen oder Unfällen, organisieren sichere Weiterreisen und koordinieren Serviceleistungen in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern. Geboten wird ein sicherer Arbeitsplatz in familiärer Atmosphäre, abwechslungsreiche Aufgaben und die Möglichkeit, aktiv dazu beizutragen, dass Kundinnen und Kunden an 365 Tagen im Jahr mobil bleiben. // PR-Info

ASSISTANCE

NEUER AUSBILDUNGSLEHRGANG

IN DER CUSANUS-AKADEMIE IN BRIXEN

„Young Talents for Leadership“

SEMINARPLATZ 2 39042 BRIXEN

TEL.+39 0472 832 204

WWW.CUSANUS.BZ.IT

INFO@CUSANUS.BZ.IT

Unser aktuelles Bildungsangebot

Neuer Ausbildungslehrgang

„Young Talents for Leadership” in der Cusanus-Akademie in Brixen

Was macht junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von heute zu potenziellen Führungskräften von morgen?

Was macht junge Mitarbeiter:innen von heute zu potenziellen Führungskräften von morgen?

Rafaela Pittschieler: Als junge Berufseinsteigerin habe ich mich genau das gefragt. Ich war ehrgeizig, wollte schnell in eine Führungsposition. Immer wieder hörte ich von Top-Führungskräften, man müsse „das Zeug zur Führung“ mitbringen: Fachwissen, Führungswissen und vor allem Charakter. Das klang für mich nach etwas Unveränderlichem, das man hat oder nicht – eine Sichtweise, die ich grundsätzlich und speziell in Bezug auf Führung für falsch halte. Als ich selbst Führungsverantwortung übernahm und an der Auswahl von Führungskräften beteiligt war, wurde mir bewusst, wie viele feine Nuancen dabei eine Rolle spielen, die sich oft schwer in Worte fassen lassen.

Rafaela Pittschieler hat Erfahrung als Changemanagerin und Führungskraft in der Industrie. Sie ist Mentaltrainerin und systemische Businesscoachin für Gründer, Unternehmer und ehrgeizige junge Talente.

RAFAELA PITTSCHIELER

Erfahrung als Changemanagerin und Führungskraft in der Industrie, Mentaltrainerin und systemische Businesscoachin für Gründer:innen, Unternehmer:innen und ehrgeizige junge Talente

Rafaela Pittschieler: Als junge Berufseinsteigerin habe ich mich genau das gefragt. Ich war ehrgeizig, wollte schnell in eine Führungsposition. Immer wieder hörte ich von Top-Führungskräften, man müsse „das Zeug zur Führung“ mitbringen: Fachwissen, Führungswissen und vor allem Charakter. Das klang für mich nach etwas Unveränderlichem, das man hat oder nicht –eine Sichtweise, die ich grundsätzlich und speziell in Bezug auf Führung für falsch halte. Als ich selbst Führungsverantwortung übernahm und an der Auswahl von Führungskräften beteiligt war, wurde mir bewusst, wie viele feine Nuancen dabei eine Rolle spielen, die sich oft schwer in Worte fassen lassen. Genau diese Erfahrungen sind in die Konzeption dieses Lehrgangs eingeflossen. Junge Talente erhalten dadurch Einblicke, die sonst schwer zugänglich sind, und Unternehmen müssen ihr oft intuitives Wissen nicht selbst in ein strukturiertes Konzept übersetzen.

Genau diese Erfahrungen sind in die Konzeption dieses Lehrgangs eingeflossen. Junge Talente erhalten dadurch Einblicke, die sonst schwer zugänglich sind, und Unternehmen müssen ihr oft intuitives Wissen nicht selbst in ein strukturiertes Konzept übersetzen.

Warum wurde der Lehrgang Young Talents for Leadership ins Leben gerufen und welche Lücke schließt er?

Warum wurde der Lehrgang „Young Talents for Leadership“ ins Leben gerufen und welche Lücke schließt er?

Der Lehrgang „Young Talents for Leadership“ verbindet drei Bereiche, die gemeinsam vermittelt werden: praxisnahes Führungsfachwissen, Mental- und Businesscoaching sowie die unausgesprochenen Regeln und Systematiken von Organisationen. Diese Kombination ermöglicht wirksame Führung in der Praxis.

Was ist das Ziel des Lehrgangs?

Young Talents for Leadership verbindet drei Bereiche, die gemeinsam vermittelt werden: praxisnahes Führungsfachwissen, Mental- und Businesscoaching sowie die unausgesprochenen Regeln und Systematiken von Organisationen. Diese Kombination ermöglicht wirksame Führung in der Praxis.

Ziel des Lehrgangs ist es, motivierte Menschen auf eine Führungsposition vorzubereiten und ihnen das Wissen, die Fähigkeiten und die innere Haltung zu vermitteln, die für eine erfolgreiche Übernahme von Führungsverantwortung entscheidend sind. // PR-Info

WICHTIGE INFORMATION:

Ziel des Lehrgangs ist es, motivierte Menschen auf eine Führungsposition vorzubereiten und ihnen das Wissen, die Fähigkeiten und die innere Haltung zu vermitteln, die für eine erfolgreiche Übernahme von Führungsverantwortung entscheidend sind.

Alle Informationen zum Lehrgang finden Sie auf unserer Homepage oder direkt hier:

Alle Informationen zum Lehrgang finden Sie auf unserer Homepage oder direkt hier:

Lehrgang: Rhetorik für alle Fälle Referentin: Pia Bussinger Lehrgangsstart: MI 25.02.2026

Lehrgang: Young talents for leadership

Referentin: Rafaela Pittschieler Lehrgangsstart: DO 19.03.2026

Fasten Feldenkrais Stille Meditation

Projektmanagementkompakt und praxisnah

Referentin: Germana R. Heinrich Seminarstart: DI 24.03.2026

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WELCHE UNTERSTÜTZUNG HILFT WIRKLICH?

Einfach nur „mehr zu üben“ ist bei einer echten Lernstörung oft kontraproduktiv, da es den Frust nur noch weiter in die Höhe treibt. Stattdessen braucht es kluge, gezielte Strategien:

• Lernförderung statt klassischer Nachhilfe: Während Nachhilfe meist nur den aktuellen Schulstoff wiederholt, setzt die Lernförderung an der Basis an. Sie baut Grundlagen dort neu auf, wo das Kind den Faden verloren hat. Unterstützung bieten hier spezialisierte Therapeutinnen und Therapeuten für Lese,-Rechtschreibund Rechenschwäche, Ergotherapeutinnen, Ergotherapeuten oder Logopädinnen und Logopäden – sowohl im öffentlichen Sanitätsbetrieb als auch in privaten Praxen.

VHS PUSTERTAL

freepik

• Der Nachteilsausgleich: Schulen haben die rechtliche Möglichkeit und Pflicht, für Chancengleichheit zu sorgen. Das ist kein „Geschenk“, sondern eine Brücke über eine Hürde, für die das Kind nichts kann. Das kann zum Beispiel mehr Zeit bei Prüfungen, die Nutzung eines Computers oder der Verzicht auf die Bewertung der Rechtschreibung sein. Solche Maßnahmen werden in einem „Individuellen Bildungsplan“ festgehalten, der als roter Faden für den Unterricht dient.

EIN APPELL FÜR EMPATHIE

Ein Kind mit einer Lernstörung braucht neben der Förderung vor allem eines: Erwachsene, die fest an es glauben. Unterstützung ist eine wertvolle Investition in die Zukunft. Wir müssen lernen, den Wert eines Schülers nicht an den Noten im Zeugnis zu messen, sondern an seiner Anstrengung, seiner Widerstandskraft und seiner ganz eigenen Persönlichkeit. Hans wird vielleicht nie ein preisgekrönter Lektor – aber mit der richtigen Unterstützung wird er ein selbstbewusster Erwachsener (vielleicht sogar Psychologe), der weiß, dass man Hindernisse mit Mut und Hilfe überwinden kann. Denn ein Kind ist immer so viel mehr als die Fehler in seinem Diktat.

// Hans Marsoner, M.Sc. Praxis für angewandte Psychologie und Psychotherapie

Psychologe | Psychotherapeut i.A. Bruneck

Kultur erleben, Sprachen lernen, beruflich bilden

Die neuen Kurse sind da! Mit Kulturreisen, Seminaren für den Beruf, Sprachkursen, Gymnastik, Kreativem u. v. m. startet die Volkshochschule ins neue Jahr! Alle Angebote im Pustertal sind jetzt online und auf www.vhs.it buchbar.

Bildung für alle – mitten im Leben: Die VHS ist ein lebendiger Ort des Lernens, der Vielfalt und des Miteinanders. Das zeigt sich erneut im aktuellen Kursprogramm. Kulturelle Führungen für die ganze Familie, Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Malerei, Nähen und Kochen finden sich hier im Angebot. Die Reihe Frauen & Geld sorgt mit „Finanzielle Planung“ und „Immobilie als

JETZT ANMELDEN! www.vhs.it

Investition“ für Finanzbildung vor Ort. Wiederholt wird der Intensivlehrgang „Traditionelle Kräuterheilkunde“ – ganz neu im Programm hingegen „Süßes Handwerk“, der Kompaktlehrgang zur Konditorei. Kurse und Ausflüge der Integrierten VHS – Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung – sind weiterhin fix mit im Angebot. Ganz nah und vor Ort bietet die VHS Weiterbildung für den Beruf. Dieses Frühjahr „Buchhaltung kompakt“ als Überblick und Einführung zu allen Aufgaben des Rechnungswesens. „Mein Einstieg in die Führung“ richtet sich an angehende Führungskräfte. „Beruflich erfolgreich mit Mentaltraining“ ist ein Angebot aus der Reihe für alle Selbstständigen. // PR-Info

KURSE | SEMINARE | VORTRÄGE

IVHS Kulturtechniken: Lesen, Rechnen, Schreiben

ab Do. 29.01.26 | 15.05-16.35 Uhr - Bruneck

Englisch A1.1 - Anfänger

ab Di. 03.02.26 | 16.30-18 Uhr - Toblach

Shaolin Qi Gong

ab Mi. 04.02.26 | 18-19.15 Uhr - Olang

Gut kontern - Schlagfertigkeit Hoch 3

Sa. 21.02.26 | 9-16 Uhr - St. Georgen

Buchhaltung kompakt

ab Mo. 02.03.26 | 13-18 Uhr - St. Georgen

Entwicklungsraum für Jugendliche

„Die wesentliche Aufgabe im Jugendalter ist die Entdeckung der eigenen, wahren Identität“, meinte der Psychoanalytiker Erik Erikson. Ein erstes Beispiel dieser Entwicklungsaufgaben ist die Ablösung vom Elternhaus. Das Internat des Vinzentinums in Brixen bietet Raum dafür.

Gemeinschaftserlebnisse sind ein Eckpfeiler des Internatslebens.

Jugendliche, die in der Mittel- oder Oberschulzeit im Heim leben, machen frühzeitig Erfahrungen in puncto Selbstständigkeit. Dabei begleiten die Erzieher/-innen sie unterstützend, bis die Jugendlichen ihre eigenen Wege gefunden haben – sei es beim Lernen wie auch im Umgang mit sich selbst und untereinander. „Da im Jugendalter die Beziehung zu Gleichaltrigen immer wichtiger wird, ist die Organisation von diversen Freizeitangeboten eine zentrale Aufgabe für uns als Erzieherteam“, weiß Magdalena Heiss, die im Internat des Vinzentinums die Oberschulmädchen begleitet. In einem geschützten Rahmen dürfen sich die Jugendlichen bei diesen Angeboten ausprobieren und Gemeinschaft erfahren. Gleichzeitig erweitern sie ihre Kommunikationsfähigkeiten und ihre Sozialkompetenz. Die ausgebildete Religionspädagogin, die während ihrer Oberschulzeit selbst in einem Internat in Meran gelebt hat, spricht aus eigener Erfahrung: „Im Heim zu sein, bedeutete für mich, eigenverantwortlich zu werden. Auch alltägliche Dinge wie Putzen und Mülltrennen habe ich im Internat gelernt.“

KOMMDOCH HEIM!

Schülerheim für Buben und Mädchen von der 1. Mittelschule bis zur Matura VINZENTINUM IN

INTERNATSLEBEN IST GEBEN UND NEHMEN

Die Ausprägung eines eigenen Wertesystems fällt ebenfalls unter die Entwicklungsaufgaben im Jugendalter. Wichtige Grundhaltungen werden den Jugendlichen nicht nur im Elternhaus mitgegeben, sondern auch durch Schule, Gleichaltrige und andere Bezugspersonen. „Im Verlauf des Jugendalters werden die Werte und Haltungen auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Es ist entscheidend, dass die Jugendlichen ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und sich ihrer Stärken bewusst werden“, weiß die Vinzentiner Internatsleiterin Julia Linder aus Pfunders. Das Internat wird somit zur Lebensschule, in der die jungen Menschen aktiv mitgestalten, Konflikte konstruktiv austragen und gelegentliches Scheitern als neue Chance begreifen. Die Beziehung zwischen den Jugendlichen und dem Erzieherteam ist dabei ein ständiges Geben und Nehmen. „Der Gedanke, in einem Internat zu arbeiten und den jungen Menschen das mitzugeben, was wir damals bekommen haben, hat mich nie losgelassen“, erzählt Magdalena. „Heute darf ich erleben, wie Charakter und Persönlichkeit der Jugendlichen durch vielfältige Erfahrungen geprägt werden und heranreifen. Es erfüllt mich, ihnen dabei eine Stütze zu sein.“ // PR-Info

GEMEINSAM WACHSEN FREI ENTFALTEN

Das Bischöfliche Institut Vinzentinum in Brixen bietet eine Mittelschule, ein Klassisches Gymnasium und ein Internat. +39 0472 821600 info@vinzentinum.it www.vinzentinum.it

Stark fürs Leben

Über Struktur, Begleitung und Gemeinschaft im Schülerheim Kloster Neustift

Wenn Jungs zwischen zehn und 18 Jahren ihren Alltag in einem strukturierten, gut begleiteten Umfeld verbringen, entstehen oft genau jene Dinge, die Eltern sich für ihre Kinder wünschen: Selbstständigkeit, Sicherheit und Gemeinschaft. Das Schülerheim Kloster Neustift bietet seit vielen Jahren einen solchen Rahmen — als Wochenheim, das Schule, Freizeit und persönliche Entwicklung miteinander verbindet.

Rund 85 Schüler leben hier von Montag bis Freitag. Die Mittelschüler besuchen die Außenstelle der öffentlichen Mittelschule Oswald von Wolkenstein direkt im Haus, die Oberschüler erreichen ihre Schulen in Brixen bequem mit dem Citybus oder dem Fahrrad. „Diese klaren Abläufe nehmen viel Druck aus dem Alltag“, erklärt Heimleiter Armin Eisendle. „Sowohl für die Jungs als auch für ihre Familien.“

Der Nachmittag ist bewusst vielseitig gestaltet. Vier Erzieherinnen und Erzieher begleiten die Jugendlichen durch betreute Lernzeiten und Freizeitangebote. Bewegung und Sport spielen dabei eine zentrale Rolle: Rugby, Breakdance oder Selbstverteidigung stehen ebenso auf dem Programm wie freies Spielen im Klosterhof oder Gemeinschaftsspiele im Heim. „Es geht nicht darum, Leistung zu fordern“, sagt Erzieher Andreas. „Wichtig ist, dass die Jungs sich ausprobieren können und merken: Ich kann daran wachsen.“

Ein weiterer bewusster Schwerpunkt sind handyfreie Zeiten. Was für viele zunächst ungewohnt klingt, wird im Alltag schnell als Gewinn erlebt. „Ohne Handy reden wir viel mehr miteinander“, sagt der 13-jährige Heimschüler Andreas. „Wir spielen Gemeinschaftsspiele, finden immer genug Leute für die Turnhalle oder spielen gemeinsam Tischtennis oder Dart. Am Anfang dachte ich, das wird schwierig, aber jetzt finde ich es eigentlich gut. Man ist einfach mehr zusammen.“ Gespräche, gemeinsames Lachen und echtes Miteinander bekommen so wieder Raum.

GELEBTER UND INTERESSANTER ALLTAG

Neben Bewegung und Sport gehört auch kreatives Arbeiten zum Alltag. Musik spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Schülerheimchor knüpft an eine lange Tradition an. Für besondere Anlässe studieren die Buben gemeinsam Theaterstücke oder Musicals ein – Projekte,

die viele begeistern. „Dabei wachsen sie oft über sich hinaus“, erzählt Eisendle. „Sie lernen, vor anderen zu stehen, sich abzusprechen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.“

Für Eltern ist diese Form der Begleitung oft ein Prozess. Die Mutter des 13-jährigen Schülers Andreas erzählt: „Wir haben lange überlegt und viele Gespräche geführt. Heute sehen wir, dass unser Sohn selbstständiger geworden ist. Er wirkt ausgeglichener, und wir wissen, dass er gut betreut ist.“

Ein wichtiger Punkt für viele Familien ist die Wochenheimstruktur: Am Freitagnachmittag fahren alle Schüler nach Hause. Das Wochenende gehört der Familie. „Wir verstehen uns als Zuhause auf Zeit“, betont Eisendle. „Die familiären Beziehungen bleiben zentral.“

Vielleicht ist es genau diese Balance, die das Schülerheim Kloster Neustift auszeichnet: ein strukturierter Alltag, der Halt gibt, und gleichzeitig Raum lässt für Entwicklung. Stark fürs Leben – nicht als Schlagwort, sondern als gelebter Alltag. // PR-Info

DAS SCHÜLERHEIM KLOSTER NEUSTIFT — AUF EINEN BLICK

• Wochenheim für Buben von 10 bis 18 Jahren;

• Rund 85 Schüler;

• Mittelschule im Haus (Außenstelle MS Oswald von Wolkenstein);

• Oberschulen in Brixen bequem erreichbar;

• Vier Erzieherinnen und Erzieher für pädagogische Begleitung;

• Schwerpunkte: Bewegung, Sport, Musik, Gemeinschaft.

Jetzt anmelden und Infogespräch organisieren: schuelerheim@kloster-neustift.it / 0472 824 359 / Instagram: @schuelerheimklosterneustift;

Das Schülerheim im Kloster Neustift – Stark fürs

EIN ORT ZUM WACHSEN

Vahrn/Neustift – Morgens um 7:15 Uhr. Im Speisesaal des Schülerheims Kloster Neustift sitzen 85 Jungs zwischen 10 und 18 Jahren beim Frühstück. Sie tauschen sich über das Wochenende aus, lachen. Die Woche beginnt - gemeinsam.

„Wenn Eltern über das Schülerheim Kloster Neustift sprechen, fällt ein Satz immer wieder: Das war die beste Entscheidung für unseren Sohn“, betont der Heimleiter Armin Eisendle. „Das eigene Kind von Montag bis Freitag woanders wohnen zu lassen, ist eine große Entscheidung. Doch wenn sie sehen, wie ihre Söhne hier an Selbstständigkeit gewinnen und über sich hinauswachsen, erkennen sie: Das ist ein Geschenk fürs Leben.“ Dabei sei eines sehr wichtig, so Eisendle: „Wir wollen Familien nicht ersetzen, sondern ergänzen.“

Ein Alltag, der trägt

Die Mittelschüler besuchen die Außenstelle der öffentlichen Mittelschule Oswald von Wolkenstein direkt im Haus. Kein langer Schulweg, keine Hektik am Morgen. Die Oberschüler erreichen ihre Gymnasien in Brixen bequem mit dem Citybus oder dem Fahrrad. Nachmittags wird der Klosterhof lebendig: Vier engagierte Erzieherinnen und Erzieher gestalten ein vielseitiges Programm mit klarem Fokus auf Bewegung und Sport. Rugby, Breakdance, Selbstverteidigung, unterstützt von externen Trainern. „Viele entdecken hier zum ersten Mal, dass sie richtig gut in etwas sind“, berichtet Erzieher Andreas. „Spaß und Freude an der Bewegung stehen dabei im Vordergrund.“

Musik verbindet, Freundschaft bleibt

Mit dem Neustifter Schülerheimchor lebt eine jahrhundertealte Tradition weiter. „Manche kommen hierher, weil sie singen wollen. Andere entdecken ihre Liebe zur Musik erst hier“, schildert Eisendle. „Alle erleben Teil von etwas Größerem zu sein, das verbindet.“

Begleitung, die ankommt

„Wir sind nah dran an den Jungs“, erklärt der Heimleiter. „Wir kennen ihre Stärken, ihre Sorgen, ihre Träume.“ Das bedeutet auch: klare Strukturen, verlässliche Tagesabläufe und Zeit für echte Gespräche. Am Freitagnachmittag fahren alle nach Hause, zu ihren Familien, in ihre Dörfer. „Wir sind ein Zuhause auf Zeit“, so Eisendle. „Rückmeldungen der Eltern bestätigen das immer wieder: Mein Sohn ist selbstbewusster geworden. Und das ist das Schöne an unserem Job - Jungs stark fürs Leben zu machen.“

Anmeldungen laufen

Aktuell laufen die Anmeldungen für das Schuljahr 2026/27. Die Plätze sind begrenzt. „Gerne kann ein unverbindliches Infogespräch mit anschließender Besichtigung des Schülerheims vereinbart werden“, sagt Eisendle.

Kontakt: schuelerheim@kloster-neustift.it | Tel. 0472 824 359 Instagram: @schuelerheimklosterneustift

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LEHRGÄNGE

Klangmassage – Ausbildung 16.03.-20.03.2026 in Reischach Online-Informationsabend am 11.02.2026

ONLINE & PRÄSENZ Lehrgang: Souverän in der mittleren Führungsposition 06.03. -24.04.2026, 5 Module:

• Rollenklarheit im Team

• Effektives Zeitmanagement

• Führen in gegebenen Strukturen

• Ausdrucksstarke Kommunikation

• ONLINE Damit Entwicklung gelingt

EDV / SOCIAL MEDIA / KI

Computerkurs - Grundlagen fürs Büro 24.02.2026 - 10.03.2026, 5 Abende

Computerkurs für AnfängerInnen 26.02.2026 - 17.03.2026, 6 Abende

KI-Einblicke: Wie KI unser Leben und Arbeiten verändert 19.03.2026, 1 Abend

Computerblindschreiben in 5 Stunden 26.03.2026 - 30.04.2026, 5 Abende

Microsoft Copilot 365 - Smarter Assistent in Office

17.04.2026, 1 Nachmittag

Mit Reels begeistern

29.05.2026, 1 Nachmittag

ONLINE News und Trends für Meta 13.02.2026, 1 Vormittag

TREFFPUNKT SENIOR ONLINE

10.02.2026: Sicherheit im Netz 10.03.2026: Online Visiten vormerken 14.04.2026: Die künstliche Intelligenz 12.05.2026: Datensicherung leicht gemacht

09.06.2026: digitale Spiele für Senioren

BESSER LESEN UND SCHREIBEN

Kostenlose Unterstützungsstelle für deutschsprachige Erwachsene Wöchentlich, immer Do., 16 – 18 Uhr

Wir sind im Bildungsbüro in Bruneck gern für Sie da:

Dantestraße 1, Tel. 0474 413705 pustertal@kvwbildung.org

KURSE

Angewandtes Gedächtnistraining

29.01.2026 - 12.03.2026, 5 Abende

Raus aus dem Stress: Entspannungspraxis für Körper und Geist 24.02.2026 - 24.03.2026, 5 Abende

Buchhaltung für NeueinsteigerInnen 02.03.2026 - 19.03.2026, 6 Abende

Raus aus der Sitzfalle: einfache Übungen für den (Büro-)Alltag 07.05.2026 - 14.05.2026, 2 Abende

SPRACHEN

Advanced English for 60+ 04.02.2026 - 06.05.2026, 12 Vormittage

PRÄSENZ & ONLINE English conversation and vocabulary building 25.02.2026 - 13.05.2026, 12 Abende

Italienisch – Vorbereitung Zweisprachigkeitsprüfung B1, B2, C1 verschiedene Kurse ab 25.02.2026

ONLINE Italiano per l‘ufficio 26.02.2026 - 26.03.2026, 5 Abende

VORTRÄGE

ONLINE Hitzewallung trifft Haferflocken - clever essen in den Wechseljahren 29.01.2026

ONLINE Gesunde Jause 04.02.2026

Informationsvortrag Erste Hilfe bei Kindern 05.02.2026

ONLINE Lebensmittel - Was steht drauf und was steckt drin? 24.02.2026

ONLINE 30 Minuten für mich in der Mittagspause Kurze Lernimpulse mit großer Wirkung verschiedene Termine

Lebenslanges Lernen gewinnt an Bedeutung

In einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt gewinnt lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung. Auch in Südtirol ist die Nachfrage nach Aus- und Weiterbildungsangeboten für Erwachsene in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Volkshochschulen, Fachakademien, Bildungszentren und private Anbieter ermöglichen es Berufstätigen ebenso wie Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern, neue Qualifikationen zu erwerben oder bestehende Kenntnisse zu vertiefen.

Im Pustertal nutzen viele Menschen Weiterbildungsangebote, um sich beruflich weiterzuentwickeln oder auf neue Anforderungen zu reagieren. Themen wie Digitalisierung, Sprachen, Management, Pflege oder nachhaltiges Wirtschaften stehen dabei besonders im Fokus. Flexible Kursmodelle, Abend- und Wochenendangebote erleichtern die Vereinbarkeit von Weiterbildung, Beruf und Familie. Weiter auf Seite 60 >>

Alle Kurse finden Sie online unter bildung.kvw.org

unsplash

Der Wegbereiter in der Elektrobranche

Elpo ist ein Betrieb, der auf die Bedürfnisse junger Menschen eingeht. Seit über 75 Jahren bildet das Brunecker Familienunternehmen erfolgreich Nachwuchskräfte im Bereich Elektrotechnik aus. Dank eines individuell abgestimmten Lehrplans können die Lehrlinge ihre Stärken optimal entfalten – immer mit Blick auf ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Gleichzeitig bietet Elpo einen modernen und innovativen Arbeitsplatz.

Durch die Größe des Unternehmens eröffnen sich den Lehrlingen vielfältige Möglichkeiten. Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung sind Begeisterung für Technik, handwerkliches Geschick, Einsatzbereitschaft sowie Interesse an Theorie und Praxis. Während der gesamten Lehre steht jedem Lehrling ein Mentor zur Seite, der kontinuierlich begleitet und unterstützt. Die Ausbildung umfasst vier Tage pro Woche bei Elpo – inklusive Einsätze auf verschiedenen Baustellen, bei Interesse auch im Ausland – sowie einen wöchentlichen Schultag an der Berufsschule.

Vorbereitung zur Gesellenprüfung

Die Karrierechancen sind vielfältig und individuell gestaltbar: Die fünf Fachbereiche bieten den neuen Elektrikerinnen und Elektrikern nach ihrem Abschluss eine abwechslungsreiche Arbeit. Wer sich weiterbilden möchte, kann neben der Arbeit einen Lehrgang mit Matura-Abschluss oder den Meister-Lehrgang absolvieren. // PR-Info

Nach Abschluss deiner Gesellenprüfung stehen dir Entwicklungsmöglichkeiten zum/zur Vorarbeiter*in im gesamten Land offen Die Grenzen der Karriereleiter setzt allein du.

SCAN DICH ZUR STELLENBESCHREIBUNG: INTERESSIERT? KONTAKTIERE UNS Christine Egarter Tel

Elpo

KOMM UNS BESUCHEN!

WIR FREUEN UNS AUF DICH!

ZAHNARZTPRAXIS DR. MARKUS SCHNEIDER

Weiterbildung wird dabei nicht nur als berufliche Notwendigkeit gesehen, sondern zunehmend auch als persönliche Chance. Sie stärkt die Eigenverantwortung, fördert gesellschaftliche Teilhabe und trägt dazu bei, dass Menschen aller Altersgruppen aktiv am wirtschaftlichen und sozialen Leben in Südtirol teilnehmen können. // bp unsplash

LOACKER CAFÉ HEINFELS

SHOP, CAFÉ UND MITMACHKONDITOREI

Größere Räumlichkeiten, modernisiertes Einkaufserlebnis. Neue Arena im Obergeschoss für unsere Waffelfans!

Herzlich willkommen!

Mit über 20 Jahren Berufserfahrung bietet Ihnen unser freundliches und kompetentes Praxisteam eine umfassende Betreuung in der konservierenden Zahnheilkunde. Neben dem Schwerpunkt auf Allgemeine Zahnmedizin deckt die Praxis auch Kieferorthopädische Behandlungen ab, durchgeführt von Dr. Frisch, um auch auf die Bedürfnisse unserer jüngeren Patienten einzugehen.

Frau Dr. Frisch bietet freitags Kieferorthopädie an. Bei uns stehen Ihre Zahngesundheit und Ihr Wohlbefinden im Mittelpunkt.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und profitieren Sie von unserer Expertise!

Wir freuen uns auch auf neue Patienten.

// PR-Info

Dr. Vanessa Frisch

Facharzt für Zahnheilkunde Specialista in odontoiatria

Erlerbachlweg 1 - I-39030 Niederrasen Tel: 0474 49 8404

Kieferorthopädie / Ortodonzia

Dr. Vanessa Frisch

Der Arbeitsmarkt ist gnadenlos

Wer heute keine Top-Arbeitsbedingungen bietet, verliert morgen seine besten Leute. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft zu halten, gelingt heute nur jenen Unternehmen, die konsequent auf individuelle Lösungen setzen: flexible, lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle, maßgeschneiderte Sondervereinbarungen, übertarifliche Entlohnung.

Die Folge dieser Entwicklung: Arbeitsverhältnisse werden immer individueller, komplexer und rechtlich anspruchsvoller. Standardlösungen sind endgültig Geschichte.

Das erfahrene Vuat-Team mit Präsident Hannes Pattis

AUSLAGERN AN SPEZIALISTEN

Um rechtlich sauber, effizient und zukunftssicher zu agieren, vertrauen Unternehmen ihre arbeitsrechtliche Betreuung spezialisierten Lohnbüros an. Entscheidend sind dabei Erfahrung, Aktualität und institutionelle Stärke.

VUAT ALS STARKER PARTNER MIT RÜCKGRAT

Mit fundierter Fachexpertise und nationaler Verbandsstärke ist Vuat seit über zehn Jahren ein bevorzugter Ansprechpartner für Lohnberatung und Lohnabrechnung in Südtirol. Gegründet von Hannes Pattis in enger Abstimmung mit dem italienischen Verband Federlavoro, fungiert das Büro als dessen Südtiroler Gebietsvertretung und betreut seither Unternehmen und Organisationen aller Größenordnungen in sämtlichen Lohnfragen.

VIELE VORTEILE UND EIN KLARES PLUS Unternehmen, die auf Vuat setzen, profitieren mehrfach: Als betreute Mitglieder erhalten sie exklusive Preisvorteile und haben erfahrene Fachexperten an ihrer Seite, die dank laufendem Informationsaustausch und regelmäßiger Schulungen auf nationaler Verbandsebene stets am Puls der Gesetzgebung arbeiten. Zusätzlich steht den Mitgliedern ein standortunabhängiger, nach ISO 9001 zertifizierter Online-Rundumservice zur Verfügung. Über die Online-Lohnbuchhaltung haben Unternehmen jederzeit Zugriff auf ihre Daten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ihre Lohnstreifen bequem über die verbandseigene App abrufen. Darüber hinaus ermöglicht die App die zertifizierte Zustellung der CUModelle – sicher, digital und auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zuverlässig verfügbar.

WIR LIEBEN LÖHNE. DU MUSST ES NICHT.

Lohnbuchhaltung persönlich - seriös - digital

Vuat: Weniger Risiko, mehr Kontrolle und maximale Entlastung. Also alle Vorteile in einem.

Schwalbenegg 5, 39049 Sterzing Tel. +39 0472 760553 www.vuat.bz.it info@vuat.bz.it info@federlavoro.bz.it

// PR-Info

BERUFLICHE AUSBILDUNG IM PUSTERTAL

Praxisnah und regional verankert

Die berufliche Aus- und Weiterbildung hat im Pustertal eine lange Tradition und genießt hohe Anerkennung. Landesberufsschulen, Fachschulen und duale Ausbildungsmodelle bieten Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten, eine qualifizierte Ausbildung zu absolvieren und gleichzeitig wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. Besonders stark vertreten sind Ausbildungswege in den Bereichen Handwerk, Tourismus, Industrie, Landwirtschaft und Sozialberufe.

Ein wesentliches Merkmal der beruflichen Ausbildung ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben. Lehrlinge und Auszubildende sind früh in den Arbeitsalltag eingebunden und erwerben

Kompetenzen, die direkt im Berufsleben gefragt sind. Diese Praxisnähe erhöht nicht nur die Qualität der Ausbildung, sondern erleichtert auch den späteren Berufseinstieg. Für die Region ist die berufliche Bildung ein wichtiger Standortfaktor. Sie trägt dazu bei, junge Menschen im Tal zu halten, Fachkräfte auszubilden und dem zunehmenden Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Gleichzeitig ermöglicht sie individuelle Bildungswege, die sowohl berufliche Entwicklung als auch persönliche Entfaltung fördern. // bp Praxisnahe Ausbildung ist das Um und Auf. Das steigert die Ausbildungsqualität weiter.

Du arbeitest gerne mit Metall, Maschinen oder technischen Zeichnungen? Du willst nicht nur einen Job, sondern eine Aufgabe mit Sinn? Dann bist du bei uns genau richtig!

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WIR SUCHEN

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EUROCLIMA IN BRUNECK

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Ein Arbeitgeber, der Chancen schafft

WIR SUCHEN (M/W/D)

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• Teamleader im Bereich Elektro

• Magazineur

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WIR SUCHEN

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• Metallfacharbeiter

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EIN ARBEITGEBER, DER CHANCEN SCH AFFT

- in Tagschicht in der Disposition

• Magazineur

– das Unterwachsen, sich gestalten könvon Offenheit AFFT

erfolgreicher Untersich könOffenheit AFFT

• Metallfacharbeiter - in Tagschicht in der Disposition - in Früh- und Spätschicht für die Montage

- in Früh- und Spätschicht für die Montage

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erfolgreicher Unterwachsen, sich gestalten könOffenheit

erfolgreicher – das Unterwachsen, sich gestalten könvon Offenheit AFFT

erfolgreicher

erfolgreicher Unterwachsen, sich gestalten könOffenheit

WAS DICH ERWARTET

WAS DICH ERWARTET

WAS DICH ERWARTET

WAS DICH ERWARTET

WAS DICH ERWARTET

• 4,5-Tage-Woche mit flexibler Arbeitszeit oder Schichtarbeit im 2-Schichtmodell – je nach Einsatzbereich und persönlichen Bedürfnissen

• 4,5-Tage-Woche mit flexibler Arbeitszeit oder Schichtarbeit im 2-Schichtmodell – je nach Einsatzbereich und persönlichen Bedürfnissen

Euroclima ist nicht nur ein international erfolgreicher Hersteller von Klima- und Lüftungssystemen – das Unternehmen ist ein Ort, an dem Menschen wachsen, sich entwickeln und ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten können. Euroclima steht für ein Miteinander, das von Offenheit und Teamgeist geprägt ist.

WAS DICH ERWARTET WIR SUCHEN (M/W/D)

• Attraktive Vergütung, die deine Leistung wertschätzt

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• Betriebsergebnisprämie, individuelle Entwicklungsperspektiven und zahlreiche Extras rund um Gesundheit, Familie und Freizeit

• Attraktive Vergütung, die deine Leistung wertschätzt

• Attraktive Vergütung, die deine Leistung wertschätzt

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• Betriebsergebnisprämie, individuelle Entwicklungsperspektiven und zahlreiche Extras rund um Gesundheit, Familie und Freizeit

• Betriebsergebnisprämie, individuelle Entwicklungsperspektiven und zahlreiche Extras rund um Gesundheit, Familie und Freizeit

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• Abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem starken Team, das zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt

• Abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem starken Team, das zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt

• Betriebsergebnisprämie, individuelle Entwicklungsperspektiven und zahlreiche Extras rund um Gesundheit, Familie und Freizeit

• Betriebsergebnisprämie, individuelle Entwicklungsperspektiven und zahlreiche Extras rund um Gesundheit, Familie und Freizeit

• Ein sicherer Arbeitsplatz in einem stabilen, wachsenden Unternehmen

• Abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem starken Team, das zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt

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• Ein sicherer Arbeitsplatz in einem stabilen, wachsenden Unternehmen

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• Abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem starken Team, das zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt

• Ein sicherer Arbeitsplatz in einem stabilen, wachsenden Unternehmen

Bewerbungen an personal@euroclima.com oder telefonisch unter 0474/570900. www.euroclima.com/karriere

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• Ein sicherer Arbeitsplatz in einem stabilen, wachsenden Unternehmen

Bewerbungen an personal@euroclima.com oder telefonisch unter 0474/570900. www.euroclima.com/karriere

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E• Abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem starken Team, das zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt

• Ein sicherer Arbeitsplatz in einem stabilen, wachsenden Unternehmen

Bewerbungen an personal@euroclima.com oder telefonisch unter 0474/570900. www.euroclima.com/karriere

uroclima ist nicht nur ein international erfolgreicher Hersteller von Klima- und Lüftungssystemen – das Unternehmen ist ein Ort, an dem Menschen wachsen, sich entwickeln und ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten können. Euroclima steht für ein Miteinander, das von Offenheit und Teamgeist geprägt ist. // PR-Info

Löcher in Bauzäunen

70 Prozent Personalzuwachs seit 2007 und eine ungewöhnlich hohe Mitarbeiterbindung. Doch was macht ein Unternehmen wie die Unionbau so besonders in einer Branche, die eigentlich um Arbeiter ringt? Drei Fragen hat Walther Lücker an Christoph Ausserhofer gestellt.

Herr Ausserhofer, wer bei Unionbau arbeitet, bleibt oft viele Jahre. Woran liegt das?

Ich kommuniziere immer wieder, dass wir das Glück haben, eine Größe erreicht zu haben, bei der unsere Mitarbeiter mit der eigenen Zeit relativ flexibel umgehen können. Das ist sehr viel wert in einem nur zehnmonatigen Projektgeschäft, in dem viel Vollgas gegeben werden muss. Und wir lassen unsere Teams möglichst zusammenbleiben. Das wird geschätzt. Genauso wie die Baustellen selbst, die wir aufgrund unserer Größe realisieren können – einfach, weil es spannende Arbeiten sind.

LUST, MIT UNS WAS ZU REISSEN?

Man hört oft, die Jungen wollen nicht mehr auf den Bau. Stimmt das?

Nein, das stimmt nicht. Wenn ich mir heute unser großartiges Projekt der „Kids am Bau“ anschaue und mit welcher Begeisterung die Kinder während dieser Woche bei uns sind, dann weiß ich, was mein Vater damals gemeint hat. Er hat immer gesagt, wir müssen auf Augenhöhe von Kindern Löcher in Bauzäune schneiden, damit sie sehen können, was da passiert und sich dafür begeistern können. Da gibt’s Bagger und Kräne, Betonpumpen und auch Lärm. Das gefällt und ich glaube, dass Kinder tendenziell gern Handwerker sind und gar nicht wirklich so gern studieren wollen. Und man kann sicher auch sagen, dass die Mitarbeiter am Bau – nicht nur hier in der Unionbau, sondern überhaupt – nicht selten um einiges mehr verdienen als so mancher Akademiker. Und das ist auch richtig so.

Was bedeutet für Sie ein gutes Team?

Ein gutes Team gibt Vollgas, wenn es nötig ist, schaltet einen Gang zurück, wenn es möglich ist, und feiert das Geleistete, wenn die Zeit gekommen ist. // PR-Info

#unionpower

AKTUELL SUCHEN WIR:

SPENGLER ALS FACHARBEITER

ODER LEHRLINGE

MAURER & ZIMMERER

PROJEKTLEITER

KRANFÜHRER

MITARBEITER IM ANGEBOTSWESEN ( M / W / D ) MELDET EUCH!

Manuela Tessaro
Manuela Tessaro

SCHMIDHAMMER BRUNECK UND BOZEN

Familiäres Arbeitsklima, Offenheit und Teamgeist

M it viel Bodenhaftung und klarer Verantwortung führen die Geschwister Jana Schmidhammer und Thilo Mazzarol das Familienunternehmen Schmidhammer, das ihr Großvater Josef vor mehr als 70 Jahren gegründet hat. Mit Sitz in Bruneck und einer Filiale in Bozen ist das Unternehmen auf gebäudetechnische Anlagen für Unternehmen, Hotels und öffentliche Auftraggeber spezialisiert. Die Geschwister setzen auf ein familiäres Arbeitsklima, Offenheit und Teamgeist und tragen die Philosophie fort, die ihre Eltern geprägt haben: Arbeit als Quelle der Freude schafft Qualität, Zusammenhalt und Vertrauen. Sie sind die Basis für den gemeinsamen Erfolg. Anbei ein Interview mit Thilo Mazzarol.

Herr Mazzarol, was bedeutet es für Sie persönlich, ein familiengeführtes Traditionsunternehmen hier in Bruneck zu leiten?

Thilo Mazzarol: Persönlich bedeutet es für mich familiäre Werte weiterzugeben zu können. Dieses Familienunternehmen führen wir nun in dritter Generation. Der familiäre Zusammenhalt, ein respektvoller Umgang und das gemeinsame Lösen von Herausforderungen prägen unseren Unternehmensalltag seit der ersten Generation. Diese Werte wurden bereits von unserem Großvater Josef Schmidhammer gelebt und innerhalb der Familie konsequent weitergetragen – und sie bilden bis heute das Fundament unseres Erfolgs.

Ihr Unternehmen ist stark in der Region verwurzelt und gleichzeitig international tätig. Wie gelingt dieser Spagat? Unsere regionale Verwurzelung ist die Grundlage unserer Stärke. Gleichzeitig denken wir international und handeln vorausschauend. Unsere Standorte in Bruneck und Bozen wachsen kontinuierlich, sowohl strukturell als auch personell. In unserem Unternehmen arbeiten derzeit rund 120 Mitarbeitende, davon rund 20 in der Filiale Bozen. In Bozen wurde zuletzt eine Regelungsabteilung aufgebaut. Sie erlaubt uns zur bereits ausgezeichneten Hardware die passende Software bereitzustellen und im Bedarfsfall über Fernzugriff einzugreifen. Das sorgt zusätzlich für Stabilität und gibt unseren Kunden Ausfallsicherheit. Besonders da viele unserer Mitarbeitenden aus dem Pustertal, dem Eisacktal sowie aus dem Raum Bozen stammen, werden wir oft über die Landesgrenzen stark nachgefragt. Die nun integrierte Anlagenregelung hilft uns zusätzlich international leistungsfähig zu bleiben.

Schmidhammer wächst seit Jahren kontinuierlich. Was ist der wichtigste Erfolgsfaktor?

Konsequente Qualität, Verlässlichkeit und langfristige Planung. Wir verzeichnen seit Jahren ein stetiges, gesundes Wachstum. Handwerk gewinnt in der heutigen Zeit wieder stark an Bedeutung, weil echte Fachkompetenz nicht durch KI ersetzbar ist. Wer sich engagiert und Verantwortung übernehmen möchte, findet bei uns sichere Arbeitsplätze und langfristige Perspektiven, die Spaß machen.

Viele Mitarbeitende bleiben dem Unternehmen ein Berufsleben lang treu. Was macht Schmidhammer als Arbeitgeber besonders? Bei Schmidhammer begegnen wir uns auf Augenhöhe. Der persönliche Austausch ist selbstverständlich, die Türen stehen offen. Mitarbeitende sind jederzeit willkommen, Anliegen werden ernst genommen und versucht gemeinsam zu lösen. Die Geschäftsführung ist nah am Tagesgeschäft. Diese Nähe schafft Vertrauen und eine starke Identifikation mit dem Unternehmen.

Welche Rolle spielen Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten?

Wir leben Weiterbildung als einen zentralen Baustein unserer Unternehmenskultur. Alle Mitarbeitenden erhalten regelmäßige externe Schulungen in ihren Fachbereichen. Vorschläge von unseren Mitarbeitern zur Weiterbildung setzen wir konsequent um und nicht wenige entscheiden eigenständig was, wann und mit wem geschult wird. Wer sich fachlich weiterentwickeln oder intern aufsteigen möchte, wird bei uns immer als ein Zeichen von Engagement gesehen und gefördert. Die früheren Zeiten, wo ein besser ausgebildeter Mitarbeiter bei seinem Vorgesetzten Angst auslöste, sollten wohl bei allen vorbei sein (Thilo lacht).

Wie würden Sie das Arbeitsklima beschreiben?

Unser Arbeitsklima ist geprägt von Respekt, Teamgeist und gegenseitiger Wertschätzung. Probleme werden gemeinsam gelöst, Erfolge aber auch Misserfolge gemeinsam getragen. Diese Kultur sorgt dafür, dass viele Mitarbeitende über Jahrzehnte hinweg bei Schmidhammer bleiben. Besonders freuen wir uns über den wachsenden Frauenanteil – Vielfalt ist für uns ein klarer Mehrwert.

Welche Sicherheit bietet Schmidhammer neuen Mitarbeitenden?

Das Hydrauliker- und Metallfachhandwerk bei uns bietet jungen Menschen gute und zukunftsfähige Verdienstmöglichkeiten mit interessanten Karrierechancen. Darüber hinaus zeigen immer mehr Studien die positive Wirkung eines handwerklichen Berufs für die Lebenszufriedenheit. Unsere Kundenprojekte geben allen Beteiligten Orientierung und Sinn in einer immer chaotischer werdenden Welt. Deshalb investieren wir gezielt in Nachwuchsgewinnung, etwa durch Tage der offenen Tür, persönliche Empfehlungen und aktive Unternehmenskommunikation in den Schulen. // PR-Info

Die Geschwister Jana und Thilo.
Daniel Demichiel

Zukunft Installateur

Heizung | Lüftung | Dampf | Kälte

WERDE TEIL VOM TEAM SCHMIDHAMMER

Traumjob: Installateur im gebäudetechnischen Anlagenbau Heizung, Lüftung, Sanitär, Dampf, Kälte, Brandschutz, Steuer- und Regelungstechnik

Förderung der Digitalisierung von Unternehmen als Chance

Reinhold und Ivan Sieder, Gründer und Geschäftsführer von „SiMedia“, „NEOskillz“ und „Anexis“, im Gespräch über die Herausforderungen sowie Chancen der Digitalisierung, über Zukunftskompetenzen und die neuen Fördermöglichkeiten der Landesregierung zur Digitalisierung von Kleinstunternehmen.

Die Digitalisierung stellt vor allem Kleinstunternehmen vor große Herausforderungen. Wie schätzt ihr die aktuelle Situation ein?

Reinhold Sieder: Die Digitalisierung ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern tägliche Realität. Gerade für Kleinstunternehmen ist sie entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig fehlen oft Zeit, Know-how und interne Ressourcen. Genau hier setzt die neue Fördermaßnahme des Landes Südtirol an – und das ist ein enorm wichtiger Schritt. Besonders wertvoll finden wir, dass diese Förderung nicht nur Technik unterstützt. Es geht nicht ausschließlich um Software, Websites oder Cloud-Lösungen, sondern ganz bewusst auch um Menschen: um Beratung, Schulungen, Coaching und Tutoring. Das zeigt ein modernes Verständnis von Digitalisierung.

Warum spielt Weiterbildung dabei eine so zentrale Rolle?

Ivan Sieder: Weil nachhaltige Digitalisierung ohne Wissen nicht funktioniert. Tools allein lösen keine Probleme. Erst wenn Menschen verstehen, wie digitale Prozesse funktionieren und wie sie diese sinnvoll einsetzen können, entsteht echter Mehrwert. Weiterbildung ist deshalb kein „Nice-to-have“, sondern die Basis jeder digitalen Entwicklung. Und man sieht’s überall: Wer heute unternehmerisch erfolgreich sein will, muss bereit sein, sich laufend weiterzuentwickeln – praxisnah, verständlich und auf Augenhöhe.

Mit „NEOskillz“ begleitet Ihr Unternehmen genau in diesem Bereich. Was ist der Ansatz?

Reinhold Sieder: „NEOskillz“ versteht digitale Bildung nicht als einmaliges Seminar, sondern als fortlaufenden Entwicklungsprozess. Unser Ziel ist es, Unternehmerinnen, Unternehmer und Mitarbeitende zu befähigen, digitale Kompetenzen nachhaltig aufzubauen und selbstbewusst anzuwenden. Dabei sprechen wir bewusst von sogenannten Future Skills. Dazu gehören digitale Grundkompetenzen, Medien- und Informationskompetenz, kritisches Denken, technologische Anschlussfähigkeit, Kommunikationsstärke und Innovationsfähigkeit. Diese Fähigkeiten entscheiden darüber, wie gut Menschen mit dem digitalen Wandel umgehen.

Wie werden diese Inhalte vermittelt?

Ivan Sieder: Sehr praxisnah. Unsere Schulungen, Coachings und Tutorings orientieren sich an realen Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag. Es geht nicht um Theorie, sondern um konkrete Anwendungsfälle – individuell abgestimmt auf Betriebe und Zielgruppen. Unsere Mission geht dabei weit über klassische Weiterbildung hinaus. Wir wollen eine Gesellschaft mitgestalten, in der digitales Wissen nicht abschreckt, sondern inspiriert. In der Menschen Chancen erkennen, statt sich von Komplexität lähmen zu lassen. Es geht um eine Haltung – um digitales und AI-first Denken, kombiniert mit Empathie und Verantwortung.

Ein Schwerpunkt liegt auf digitalem Marketing. Warum gerade hier?

Reinhold Sieder: Digitales Marketing ist für viele Betriebe der sichtbarste Hebel. Von grundlegenden digitalen Prozessen über den effizienten Einsatz moderner Tools bis hin zum strategischen Verständnis von Online-Kommunikation: Hier entsteht Wissen, das unmittelbar wirkt. Und genau diese Weiterbildungen sind im Rahmen der aktuellen Förderung förderfähig. Das macht die Förderung besonders attraktiv. Unternehmen können gezielt in Qualifizierung investieren und gleichzeitig finanzielle Hürden senken.

Neben Weiterbildung spielt auch die technische Basis eine Rolle. Wie ergänzt „SiMedia“ diesen Ansatz?

Reinhold Sieder: Eine starke digitale Infrastruktur ist unerlässlich. Mit „SiMedia“ unterstützen wir Betriebe unter anderem bei der Entwicklung moderner, nutzerfreundlicher Websites. Eine Website ist heute viel mehr als eine digitale Visitenkarte – sie ist Kommunikationszentrale, Vertrauensfaktor und oft auch Vertriebskanal. Auch digitale Beratung ist Teil unseres Angebots und kann – je nach Ausgestaltung – ebenfalls gefördert werden. Wichtig ist uns immer der ganzheitliche Blick.

Und wie sieht es bei der operativen Umsetzung aus?

Ivan Sieder: Hier kommen die digitalen Tools von „Anexis“ ins Spiel. Lösungen wie „ROOMS!“, „REQUEST!“ oder „BOOKED!“ helfen Betrieben dabei, Anfragen, Buchungen und interne Abläufe effizient zu organisieren und zu automatisieren. Klar strukturiert, praxisnah und benutzerfreundlich.

Was bedeutet diese Kombination aus Weiterbildung, Beratung und Tools für Kleinstunternehmen konkret?

Reinhold Sieder: Sie ermöglicht es, Digitalisierung nicht als kurzfristiges Projekt zu sehen, sondern als Lern- und Entwicklungsprozess. Menschen werden mitgenommen, befähigt und gestärkt. Die aktuelle Förderung schafft dafür ideale Rahmenbedingungen. Sie senkt finanzielle Hürden, gibt Planungssicherheit und setzt gezielte Anreize, in Wissen und Kompetenzen zu investieren. Gerade für Kleinstunternehmen ist das eine große Chance.

Euer Fazit?

Reinhold Sieder: Wer Digitalisierung versteht und anwenden kann, bleibt handlungsfähig – heute und in Zukunft.

Ivan Sieder: Unser Appell lautet: Nutzt die Fördermöglichkeiten und gestaltet die digitale Zukunft eures Unternehmens aktiv mit –gemeinsam mit unseren Expertinnen und Experten von „SiMedia“, „NEOskillz“ und „Anexis“. // PR-Info

Schulung mit dem Team von „NEOskillz“

Flexibel,

individuell und fair

Arbeitszeitmodelle, die sich deinem Leben anpassen

Arbeit soll ins Leben passen – nicht umgekehrt. Genau hier setzt Anjoka an: Mit Mein Bistro, Conad und den EurospinFilialen bietet der Konzern 2026 Arbeitsmodelle, die sich flexibel an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen – und die sich mit dir verändern dürfen. Ob du viel arbeiten willst, nur ein paar Stunden brauchst, am Wochenende Zeit hast oder in den Ferien einsteigen möchtest: Bei Anjoka gibt es nicht nur einen Weg. Sondern mehrere.

Karl Nöckler, Geschäftsführer der Eurospin und Conad Filialen bei Anjoka, bringt es auf den Punkt: „Nicht jeder Lebensabschnitt tickt gleich. Darum schaffen wir Modelle, die mitgehen – und Wechsel, die unkompliziert möglich sind.“

Wenn sich das Leben ändert, soll der Job mitziehen.

Berufseinstieg, Familienzeit, Weiterbildung, Auszeit, Wiedereinstieg – das ist kein Bruch, sondern normal. Und genau deshalb ist es sinnvoll, wenn jemand im Laufe der Jahre mehrmals das Arbeitszeitmodell wechseln kann, ohne den Arbeitgeber wechseln zu müssen. So bleibt Know-how im Unternehmen und für Mitarbeitende entsteht Sicherheit: ein Team, das bleibt, auch wenn sich Zeiten und Bedürfnisse verschieben.

Welche Möglichkeiten gibt es bei Anjoka? Hier ein Überblick über die Modelle, die 2026 angeboten werden:

1. Vollzeit – das volle Paket.

40 Stunden sind weiterhin gefragt – vor allem, wenn man dafür auch richtig etwas bekommt: Sozialleistungen, 13. und 14. Lohn, Abfertigung und über 200 Benefits. Ein echter Pluspunkt: subventioniertes Einkaufen in den unternehmenseigenen Lebensmittelgeschäften – dadurch können je nach Situation bis zu zwei Monatsgehälter eingespart werden. Je nach Position ist sogar ein Dienstwagen zur privaten Nutzung möglich.

2. Teilzeit – maximal flexibel.

Von 4 bis 40 Stunden pro Woche ist alles möglich. Zuschläge und Honorierungen passen sich der Stundenzahl an – der volle Einkaufsbonus bleibt bestehen.

3. Arbeit auf Abruf – flexibel bleiben, wenn’s passt.

Du möchtest dir maximale Freiheit bewahren? Dann ist dieses Modell ideal: Du unterstützt bei Spitzenzeiten oder Ausfällen und erhältst Sonderzuschläge, z. B. für Abend- oder Wochenenddienste. Sozialleistungen inklusive.

4. Nur am Wochenende. Perfekt für Studierende, Eltern oder alle, die unter der Woche gebunden sind. Durch

attraktive Zuschläge sind bis zu 30 % mehr Verdienst möglich – oder bei gleichem Einkommen rund ein Drittel weniger arbeiten. Wichtig: Auch Wochenendkräfte bekommen einen vollwertigen Arbeitsvertrag, Zusatzgehälter und Einkaufsrabatte für die ganze Familie.

5. Ferienjobs - reinschnuppern, mitverdienen, wiederkommen.

Anjoka bietet 2026 über 60 Ferienstellen in den Oster-, Sommer- und Weihnachtsferien. Viele Jugendliche und Studierende kommen nicht nur einmal – sondern jedes Jahr.

6. Minijob.

Wenn du monatlich nur einen begrenzten Betrag dazu verdienen willst oder kannst, gibt es auch dafür passende Lösungen.

7. Ausbildung.

Anjoka bildet in sieben Berufsbildern aus: von Küche bis Büro. Vom klassischen Lehrmodell bis hin zu stärker praxisorientierten Ausbildungswegen.

Werde Teil von Anjoka!

Dein Job. Dein Rythmus. Dein Platz bei Anjoka. Anjoka sucht Verstärkung in mehreren Filialen: Flexible Arbeitsmodelle, Faire Bedingungen, gute Entlohnung, 2 Monate gratis Einkaufen, über 200 Benefits inklusive Firmenwagen je nach Position. Werde jetzt Teil unseres Teams!

8. Zusammenarbeit mit Selbstständigen - Expertise, wenn sie gebraucht wird.

Neu ist der gezielte Einsatz externer Fachkräfte. Je nach Projekt wird Expertise flexibel eingekauft, ein weiteres Beispiel für moderne Arbeitsgestaltung.

Vier Betriebe – und du mittendrin. Ein Vorteil, den viele unterschätzen: die Vielfalt bei Anjoka. Wer heute Vollzeit im Conad arbeitet, kann später Teilzeit in einer Eurospin-Filiale oder auf Abruf im Mein Bistro weitermachen. Das eröffnet Entwicklung, ohne komplett neu anfangen zu müssen.

Karl Nöckler: „Veränderung gehört dazu. Wir schaffen die Rahmenbedingungen, damit daraus kein Problem wird, sondern eine Chance. Wer auf unsere Internetseite schaut, ist oft überrascht. Entdecke deine Möglichkeiten, bei uns geht mehr, als du erwartest. →anjoka.it/karriere/offene-stellen

Jetzt Teil von Anjoka werden und 2 Monate pro Jahr kostenlos einkaufen!

Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen an ihren Wohnorten regionale und nachhaltige Lebensmittel einkaufen können.

personal@anjoka.it oder T 0474 529 580

Unsere offenen Stellenangebote:

Wiedereröffnung der

27.01.2026

Pustertalbahn wieder in Betrieb

Staufrei und entspannt unterwegs.

Am 27. Januar 2026 wird der Bahnverkehr im unteren Pustertal wieder aufgenommen. Auf der Bestandsstrecke verkehren die Züge wieder bis Franzensfeste.

Alle Informationen und neuer Fahrplan: pustertalnonstop.suedtirolmobil.info

Meilensteine bis zur Fertigstellung der Riggertalschleife

2020–2024

Planung und Genehmigungsphase der Bestandsstrecke und Riggertalschleife

2024 Baubeginn

27/1/2026

09/2025

Tunnelanstich unter der Autobahn A22 in Vahrn

Wiederinbetriebnahme der Bestandsstrecke

2026–2027

Errichtung der Eisenbahnbrücke über das Riggertal

2024–2026

Vorbereitungsmaßnahmen, Modernisierungsarbeiten (Technik und Sicherheit) an der bestehenden Strecke

2026–2027

Tunneldurchstich unter der Autobahn A22

Fertigstellung der Riggertalschleife

BAUEN UND SANIEREN

Reservieren Sie jetzt Ihre Anzeige in der meistgelesenen Zeitung im Pustertal!

Die PZ-Ausgaben mit allen Sonderthemen auch online auf www.pz-media.it

AM BESTEN IM KOMBI-PAKET (PZ und Radio Holiday) PZ-FORMATE DIE TERMINE

PAKET A

1/4 Seite Inserat in der PZ + 1/4 Seite Gratis-PR-Info

50 Werbespots auf Radio Holiday (30 Sek. + Spotproduktion inklusive)

Gesamtpreis: 990,00- € + MwSt

PAKET B

1/2 Seite Inserat in der PZ + 1/2 Seite Gratis-PR-Info

100 Werbespots auf Radio Holiday (30 Sek. + Spotproduktion inklusive)

Gesamtpreis: 1.757,00- € + MwSt

Kinder-Rätselspaß mit PZ-Pezi Kinder-Rätselspaß mit PZ-Pezi

Die Schneeflocke Finchen

Schneeflocken sind alle ganz unterschiedlich, nur Finchen und Flöckchen gleichen sind ganz genau.

Aber wo ist Flöckchen?

„Herr Doktor, Herr Doktor, ich glaube immerzu, dass ich ein Schneemann sei.“

Antwortet der Doktor: „Da hilft nur cool bleiben!“

Brrrh - kalt!

Erwin hat sich ziemlich eingepackt, damit er bei der Kälte nicht friert.

Er hat sich draußen mit seinen Freunden verabredet... um was zu tun? Finde es heraus.

Kinder-Sudoku:

Fülle die 10 freien Felder mit den fehlenden Zahlen aus. Die grünen Linien unterteilen die 4 Bereiche. In jedem Bereich müssen alle Zahlen von 1 bis 6 stehen. Aber Achtung, es darf sowohl waagerecht wie senkrecht keine Zahl doppelt stehen.

Lösungen auf Seite 78

Schneemann bauen
Schli schuh laufen
Rodeln gehen

ANNAHMESCHLUSS

Herzliche Glückwünsche zum 80sten Geburtstag!

Möge jeder neue Tag Gesundheit, Freude und viele schöne Momente bringen. Alles Gute und Liebe –deine Familie.

16Jahre

BREAKING NEWS

EMMY (16) IST NUN OFFIZIELL ERWACHSEN *zumindest laut eigener Aussage HAPPY BIRTHDAY wünschen Oma, Opa, Melli, Lini

Tel. 0474 550 830

E-Mail: info@pz-media.it

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• Energetische Fußmassage Wer? Tania Ottavi Wann? 16. und 17.02.2026

• Sicherheitskurs für Arbeitnehmer (niedriges, mittleres und hohes Risiko) Wer? Heinz d’Angelo Wann? 10. und 11.02.2026

• Auffrischungskurs für Vorgesetzte Wer? Weger Ingrid Wann? 11.02.2026

• Sicherheitskurs für Gabelstapler Wer? Heinz d’Angelo und Anton Oberhammer Wann? 16. und 17.02.2026

• Drechseln in Längs- und QuerholzGrundkurs Wer? Lorenz Taibon Wann? 21.02. – 14.03.2026

• AutoCAD 2026 - Grundkurs Wer? Thomas Kirchler Wann? 23.02. – 26.03.2026

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VERANSTALTUNGEN UND KURSE

T. 0474 550 830 • info@pz-media.it • Rubrik: Veranstaltungen ohne Gewähr

Bruneck / Reischach

Winter-Bauernmarkt

Jeden Freitag von 08.00-12.30 Uhr auf dem Rathausplatz.

Wochenmarkt

Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz

Langlaufen am Abend

Jedem Dienstag, Mittwoch und Freitag bis 20:00 Uhr auf der beleuchtete Langlaufloipe.

Disco on Ice - Arena Bruneck

Am Freitag, 23.01. und Samstag, 31.01.2026 von 19.30 bis 22.00 Uhr in der Intercable Arena

Feuer der Winterspiele am Kronplatz

Am Dienstag 27.01.2026 zwischen 12.00-14.00 Uhr an verschiedenen Stationen: 1. Friedensglocke Concordia, 2. MMM Corones 3. LUMEN Museum

Fackellauf der Winterspiele in Bruneck

Am Dienstag 27.01.2026 um 13:00 Uhr bei der Bocciahalle dann weiter durch die Stadtgasse zum Tschurtschenthaler-Platz.

Winterspiele: Public Viewing

Am Freitag, 06.02. bis Sonntag, 22.02.2026 . Von 10.00 bis 22:00 Uhr werden die Wettbewerbe auf LED Screens in der Fan Village am Paul-Tschurtschenthaler-Platz gezeigt.

Olang

Snow Tubing by night

Jeden Dienstag bis 25.03.2026 von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Kids Area Panorama

LÖSUNGEN:

Ungarische Zahnklinik mit Assistenz in Südtirol

La Villa

Skifahren bei Nacht

Jeden Mittwoch bis 01.04.2026 von 20.00 bis 22.00 Uhr auf der Piste Doninz

Meransen

Skitourenabend auf der Gitschhütte

Jeden Donnerstag Abend 26. Februar 2026 ist die Die Gitschhütte bis 22 Uhr geöffnet. (Achtung: die Bergbahn ist NICHT in Betrieb)

Terenten

Nachtskilauf bei Flutlicht

Jeweils Freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr beim Skilift Panorama

Ahrntal

Nachtrodeln am Klausberg

Jeden Dienstagabend bis 17.03.2026 ab19.30 bis 22.00 Uhr in der Skiarena Klausberg in Steinhaus.

Nostalgie-Skirennen

Am Samstag 31.01.2026 von 19.00 bis 23.00 Uhr bei der Talstation Klausberg/Steinhaus

Antholz

Fackellauf der Winterspiele

Am Dienstag 27.01.2026 um ca. 12:30 Uhr beim Pavillon in Oberrasen bis nach Niederrasen (ca. 12.55 Uhr)

1. Wettkampf der Winterspiele: Biathlon Mixed-Staffel

Am Sonntag 08.02.2026 von 14:05 bis 15:30 Uhr im der Biathlon Arena

Brrrh - kalt!

Erwin tri t sich mit seinen Freunden, um einen Schneemann zu bauen!

Die Schneeflocke Finchen ... findet Flöcken bei der Nr. 9

Biathlon Gaudi - Dorffest

Am 07.-08.02., am 10.&11.02.; am 13.-15.02.; 17.&18.02. und 20. & 21.02.2026 im Biathlon Gaudi Dorf in Antholz Mittertal.

Taisten/Welsberg

Nachtskilauf in Taisten

Jeden Freitag bis 13. März 2026 von 19.30 bis 22.00 Uhr beim Skilift Guggenberg

Toblach

Winter Night Run

Am Samstag 24.01.2026 ab 17.00 bis 20.00 Uhr mit Treffpunkt: Nordic-Arena

Winto.klong Euregio Festival

Am Samstag 24.01.2026 von 19.30 bis 23.00 Uhr im Kulturzentrum Euregio Gustav Mahler

Innichen

Nachtskilauf & Rodeln am Haunold

Jeden Dienstag und Freitag von 19.00 bis 22.00 Uhr im Skigebiet Haunold

35. Dolomites Snow Festival

Von Montag, 02.02. bis Mittwoch, 04.02.2026 von 9.00 bis 19.00 Uhr im Dorfzentrum

Sexten

Sternenlanglauf in Sexten

Immer Montag, Donnerstag und Samstag von 17.00 bis 21.00 Uhr auf der Rundloipe Waldheim Dolosounds - The Jam‘Son

Am Samstag 31.01.2026 von 13.00 bis 16.00 Uhr im Helmrestaurant

Auflösung:

TURNUSAPOTHEKEN

Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt.

Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr.

Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

23. - 30. 01. 2026

Apotheke St. BarbaraSt. Georgen Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 551400

Apotheke KarbacherEnneberg Öffnungszeiten 08:15 - 12:15 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 501240

Apotheke Engel - Olang Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 16:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 496566

30. 01. - 06. 02. 2026

Apotheke SebatumSt. Lorenzen Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0018:59 Uhr, Tel. 0474 476068

Apoteca Corvara - Corvara Öffnungszeiten 9:00 - 12:00 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0471 830237

Schlossapotheke - Welsberg Öffnungszeiten: 08:30 - 12:00 / 15:00 - 19:00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23.59 Uhr, Tel. 331 9116797

www.provinz.bz.it/gesundheit-leben/ gesundheit/turnusapotheken.asp

Kleiderkammer

Bruneck

Offener Kleiderschrankdie Kleiderkammer im Gedi Center:

Öffnungszeiten: Mittwoch von 14.00 – 17.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und jeden letzten Samstag im Monat von 9.30 – 17.00 Uhr

Kleiderkammer vom Vinzenzverein Bruneck Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Mühlgasse 2

Toblach

Kleiderkammer der Vinzenzvereinigung Toblach Öffnungszeiten: jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr und jeden 3. Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude von Toblach.

Recyclinghof

Gemeinde Bruneck

Öffnungszeiten:

Dienstag u. Donnerstag: 07.15 - 12.15 Uhr & 13.4517.30 Uhr, Mittwoch u. Samstag: 07.15 - 12.15 Uhr

Selbsthilfegruppen

Bruneck

Parkinson Selbsthilfegruppe

Pustertal:

> Bewegung mit Musik in der Gruppe (Musiktherapie)

Die nächsten Treffen: Mittwoch, 28.01.2026 von 10-11 Uhr mit Annemarie im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

> Dance Wall mit Sonja

Die nächsten Treffen: Freitag, 23.01.2026 und 06.02.2026 von 10-11 Uhr im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

Nähere Auskünfte unter: Tel. 0474 410832 oder Tel. 328 1473035

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Pustertal

Am 2. Freitag des Monats im Krankenhaus Bruneck um 18 Uhr (beim Portier). Tel: 379 1280532

Nächster Termin: 13.02.2026

Selbsthilfegruppe bei Depression & Angststörungen

Bruneck: Montag, 17.00 Uhr 14-tägliche Treffen.

Wichtig: Anmeldung beim Verein LICHTUNG; Tel: 333 4686220 oder info@lichtung-girasole.com

Teilnahme nur möglich nach Erstgespräch mit der Gruppenleiterin.

Angehörige & Freunde von Alkoholikern

Kontakt Südtirol: 0474 944 469

Treffen: Bruneck (Seeböckhaus) am Dienstag, 15.00 Uhr und Brixen (Domgasse 2) jeden 2. + 4. Montag im Monat, 15.00 Uhr

Lebenshilfe

Südtiroler Krebshilfe

WIR SIND FÜR SIE DA!

Kapuzinerplatz 9 – 39031

Bruneck, Tel. 0474 551327

Montag: 13.00 – 17.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 8.30 – 12.00 Uhr

Gustav-Mahler-Straße 3b –39034 Toblach, Tel. 3351211392, Montag bis Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr

Verein Frauen helfen Frauen

Paul-von-Sternbach-Str. 6, I-39031 - Bruneck (BZ) , Tel. 0474 410 303, info@frauenhelfenfrauenbruneck.it www.frauenhelfenfrauenbruneck.it

Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr, Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Anonyme Alkoholiker

ALKOHOLPROBLEME?

Es gibt eine Lösung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Tel. +39 334 8314515 sotirol@anonyme-alkoholiker.at www.anonyme-alkoholiker.at

Der einfachste Weg zu den Winterspielen

Anreise mit dem Zug nach Olang. Weiterfahrt mit dem Shuttle nach Antholz.

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