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Pfarrverband Laim

Heft 3 September 2013

Zu den Hl. 12 Aposteln St. Ulrich Namen Jesu St. Philippus

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Titelthema: „Geht an die Ränder“ Interview mit Pfr. Schießler Angebote: Laimer Begegnungen im Herbst Im Porträt: Prälat Gerhard Gruber

Seelsorge im Pfarrverband: Das neue Pastoralkonzept Pfarrgemeinderatswahlen: Für ein Ehrenamt spricht Vieles Gruppen und Veranstaltungen in den Pfarreien


Editorial

In unserem knapp ein Jahr alten Pfarrverband Laim stelle ich mir seither die Frage, was und wo sind die Ränder der Gesellschaft? •Sind das die Flüchtlinge, die sich am Rindermarkt heuer im Sommer in Hunger- und Durststreik begeben haben? •Sind es die Männer und Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen? •Sind es (auch kirchliche) Mitarbeiter, die an sog. „Burn Out“ leiden? …

Liebe Leserin, lieber Leser von dialog im Pfarrverband Laim!

Eine schlüssige Antwort habe ich nicht gefunden. Ich lade Sie deshalb ein, mir zu helfen bei der Spurensuche nach den Rändern und den Begrenzungen der Gesellschaft in unseren Stadtteilen Laim, Hadern und Sendling-Westpark.

Wir stehen im letzten Drittel eines, auch Auf den Generationenspaziergängen für die katholische Kirche bewegten Jahres. Mit Jorge Mario Bergoglio, von den Kardinälen zum 266. Nachfolger des Hl. Petrus gewählt, ist ein neues Kapitel Kirchengeschichte aufgeschlagen worden. Verwunderte Blicke und offene Münder waren auf dem Petersplatz zu sehen, als verkündet wurde, dass der neue Bischof von Rom sich den Namen „Franziskus“ gegeben habe. Und dieser neue Papst Franziskus erstaunte unter anderem dadurch, dass er den Gläubigen den Auftrag gegeben hatte: „Geht an die Ränder der Gesellschaft!“

von April bis Juli konnten wir schon das eine oder andere „Randstück“ entdecken. Die weitere Beschäftigung im Café JA oder auch der Dialog mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen lässt solche Gesellschaftsränder erahnen. Die Ränder in die Mitte zu holen, das muss, wenn ich Papst Franziskus recht verstehe, unsere Aufgabe sein. Nicht innerkirchliche Nabelschau, sondern der wache und zum - wo immer möglichen Handeln einladende Blick – das wär´s. Ihr Pfarrer Georg Rieger

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Interview

„In Laim habe ich gelernt, an die Ränder zu gehen.“ Im Gespräch mit Rainer Maria Schießler, Pfarrer in St. Maximilian

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eht an die Ränder“ – dazu hat Papst Franziskus alle Christen eindringlich aufgefordert. dialog fragte Pfarrer Rainer Maria Schießler nach seinen persönlichen Rändern, den Rändern seines Wirkens und denen der katholischen Kirche. Geht an die Ränder – zu diesem Thema sind Sie uns sofort als Interviewpartner eingefallen. Was verstehen Sie unter diesen Rändern? Früher, als die Theologie der BefreIung aufkam, hieß es, man müsse das Evangelium aus der Sicht der Armen verkünden. Da waren also die Armen die Ränder. Heute würde ich das Evangelium aus der Sicht der Suchenden verkünden. Die, die nicht einfach den katholischen Glauben als ihren ausformulierten Glauben sehen. Zum Beispiel hatten wir heute eine Hochzeit. Von der Gesellschaft sind gerade mal die ersten beiden Reihen zur Kommunion gegangen, der Rest blieb in den Bänken sitzen. Dieser Rest ist aus meiner Sicht der Rand. Wie versuchen Sie, die Menschen an diesen Rändern zu erreichen? Ich teile einfach ihr Leben bis zu einem gewissen Grade. Das wird respektiert und geschätzt.

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Kirchenmitglieder scheinen sich oft selbst genug zu sein und sehen über die Ränder ihrer eigenen Gemeinde wenig hinaus. Woran liegt dies aus Ihrer Sicht? Ich glaube, sie sind sich nicht unbedingt genug, sondern sie haben Angst vor dem Anderen, vor dem Fremden. Warum geht Christus her, und berührt einen Kranken, einen Aussätzigen? Warum demonstriert er das – überwindet Eure Ansteckungsgefahr. Da kommt ein solch Anderer, mit seinen Ideen und Vorstellungen von Gott und von Ewigem Leben und Auferstehung, mit einem eigenen Modell Kirche. Und das will manch einer vielleicht nicht sehen. Woher nehmen Sie die Kraft für Ihre Arbeit an den Rändern? Ich jammere nicht über die Arbeit am Rand, sondern nehme sie als eine Wirklichkeit, die ich vorfinde, und ich kann damit offensiv umgehen, weil ich das in Laim gelernt habe. Weil ich in einer Pfarrei wie 12 Apostel umgeben war von Menschen, die nie Probleme hatten, sich mit diesen Rändern auseinanderzusetzen. Wie etwa Pfarrschwester Sophie. Als Jungs trauten wir uns nicht durch die Siedlung in der Schäufeleinstraße durch-

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Interview zufahren, weil dahinter die Hecklerbande war, von der man angeblich Prügel bekam. Da kommt diese Schwester und fährt mit ihrem Fahrrad mittenrein und besucht dort die Menschen. Die traut sich was, dachte ich! Mit 18 forderte sie mich dann auf, mit ihr und meinem neuen Führerschein reinzufahren. Sie kritisieren Ihre Kirche oft, bleiben ihr aber immer treu. Sollte man Mitglied dieser Kirche sein, auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist? Unbedingt! Wenn man etwas verändern will, muss man dabei sein! Ein Politiker hat einmal zu mir gesagt. Es ist heute schwierig, mit jungen Leuten über das Wählen zu reden. Weil man immer gleich hört, wen soll ich denn wählen, man kann ja niemanden wählen. Und dann mach´s Du! Hör auf zu jammern, dann engagiere Du Dich! Geh in die Jugendpolitik, mach´s anders! Nur Ablehnen ist keine Alternative! Ihre Arbeit als Wies´n-Kellner das war ja ein Gang zu den Rändern. Warum gehen Sie dieses Jahr nicht mehr hin? Das hat verschiedene, auch praktische Gründe. Ich wurde für diese Arbeit ja nie freigestellt, sondern musste immer 16 Tage meines Urlaubs dafür verwenden. Mein Anliegen war es, Kirche dorthin zu transportieren, wo sie niemand vermutet. Kritiker, die mich als Spinner bezeichnet hatten, sind ja am Ende alle zu mir zum Bier gekommen. Und auf dem Höhepunkt soll man am besten gehen.

solange wir keine strukturellen Änderungen in der Theologie und im Amtsverständnis bekommen, dass etwas geschehen muss, damit der Betrieb weiterläuft. Was mich aber stört, ist, wenn gesagt wird, wir hätten einen ganz neuen Entwurf der Seelsorge. Hallo, wir verwalten den Mangel! Man kann mir nicht weismachen, dass wir nicht viel mehr Pfarrer einsetzen würden, wenn wir sie nur hätten. Wir haben sie nicht, verkauft also die Leute nicht für dumm. Aber eine Verkleinerung unseres Pfarrverbands ist wohl eher unrealistisch...… Klar, aber wo soll denn da noch die Seelsorge bleiben? Dann sollten halt Laien die Pfarreileitung übertragen bekommen wie in Südamerika! Aber mittlerweile haben wir ja nicht mal mehr genug Laien. Schon der Begriff Laie ist absoluter Unsinn. Bin ich denn nur ein vollwertiger Christ, wenn ich ein theologisches Diplom habe? Dann wundern wir uns, wenn die Leute davonlaufen. Ich bin da voll „vergrubert“. Elmar Gruber hat nie anders geredet: Bei seinem goldenen Priesterjubiläum sagte er, bereits von seiner Krankheit schwer gezeichnet: „Und wenn ich weiß, dass ich von der allumfassenden Liebe Gottes geliebt bin, dann fehlt mir nichts mehr.“ Das ist die Gotteserkenntnis schlechthin. Kommen Sie uns mal wieder besuchen? Ich komme immer gerne wieder heim. Vielen Dank für das Gespräch! Uli Koller

Was würden Sie unserem Pfarrverband, wünschen? Verkleinern, verdritteln! Ich sehe ja ein, Heft 3 September 2013

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Pfarrer Schießler - jetzt online unter www.pfarrverband-laim.de

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Titelthema

Wo ist denn dieser Rand? Eine persönliche Sicht der Dinge „Geht bis an die Ränder“ lautete der zentrale Aufruf von Papst Franziskus bei seiner ersten Generalaudienz am 27. März dieses Jahres. Ein Jeder und eine Jede möge sich den Menschen zuwenden, die dies am Rande der Existenz besonders nötig haben - den Armen und den Vergessenen, den Gefangenen und den Kranken, den Einsamen und Traurigen. Und er möge sie „beschenken mit einem Strahl der Liebe Gottes“. Das hört sich zunächst etwas pathetisch an, aber so wie wir Papst Franziskus seither kennenlernen, meint er diesen Aufruf durchaus sehr konkret und fassbar. Und er geht mit gutem Beispiel voran. Gleich am Gründonnerstag feierte er die Messe mit Gefangenen in einem Jugendgefängnis und wusch zwölf von ihnen die Füße. Seine erste Reise als Kirchenoberhaupt unternahm er nach Lampedusa und betete für die vielen Flüchtlinge, die bei ihrer Flucht ihr Leben gelassen hatten. Diese und viele andere Zeichen setzt er, um auf Menschen „am Rand“ aufmerksam zu machen. Aber wie kann ich als einfache Christin in Laim an diese Ränder gehen, und wo inde ich sie überhaupt? Auf der Suche nach einer Antwort werfe ich einen Blick in die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils – denn das hatte ja die Türen der zuvor in sich mehr oder weniger geschlossenen kirchlichen Gemeinschaft

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Geht zu den Armen, den Einsamen, den Traurigen, fordert uns Papst Franziskus auf (KNA Reuthers)

ganz ausdrücklich geöffnet. Im Dekret „APOSTOLICAM ACTUOSITATEM“ - Über das Laienapostolat werde ich fündig. Dort heißt es, dass in Anbetracht der immer vollkommener arbeitenden Kommunikationsmittel das caritative Tun heute alle Menschen und Nöte umfassen kann und muss. Konkret steht da geschrieben: „Wo immer Menschen leben, denen es an Speise und Trank, an Kleidung, Wohnung, Medikamenten, Arbeit, Unterweisung, notwendigen Mitteln zu einem menschenwürdigen Leben fehlt, wo Menschen von Drangsal und Krankheit gequält werden, Verbannung und Haft erdulden müssen, muß die christliche Hilfe sie suchen und inden, alle Sorgen für sie aufwenden, um sie zu trösten und mit tätiger Hilfe ihr Los zu erleichtern. Diese Verplichtung obliegt in erster Linie den einzelnen Menschen wie den Völ-

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Titelthema kern, die in Wohlstand leben.“ Ist es also das, wozu der Papst uns so vehement aufruft?

Noch eine andere Stelle im 2.Vatikanum kommt auf die Ränder zu sprechen, so verstehe ich es zumindest: In dem Konzilstext „GAUDIUM ET SPES – Über die Kirche in der Welt von heute wird die „engste Verbundenheit der Kirche mit der ganzen Menschheitsfamilie“ hervorgehoben. Und damit wendet sich das Konzil „….nicht mehr bloß an die Kinder der Kirche und an alle, die Christi Namen anrufen, sondern an alle Menschen schlechthin in der Absicht, allen darzulegen, wie es Gegenwart und Wirken der Kirche in der Welt von heute versteht. … also die Welt der Menschen, das heißt die ganze Menschheitsfamilie mit der Gesamtheit der Wirklichkeiten, in denen sie lebt.“ Hm, so heimelig ich mich in „meiner“ Pfarrgemeinde auch fühle – soll mein Blick vielleicht über diesen „Tellerrand“ hinausgehen? – Etwa zu den Nachbargemeinden – katholisch wie evangelisch, oder zu den muslimischen Mitbürgern – womöglich auch zu den „Ungläubigen“, und deren Sorgen und Nöten? Nach kurzem Überlegen fallen mir denn auch ein paar Dinge ein, die ich längst tun wollte, aber bislang einfach nie die Zeit dafür fand: Längst mal wieder die alte Dame nebenan besuchen, die ganz alleine lebt und nie Besuch bekommt. Die Kollegin endlich mal fragen, warum sie in letzter Zeit immer so schlecht drauf ist. Doch einmal den Nachbarn mit offensichtlichem Alkoholproblem ansprechen, ob er klarkommt... und zum Heft 3 September 2013

Beispiel mit Eltern reden, die im Kindergarten über die Erzieherin mit Migrationshintergrund klagen. Ja, auch in meinem beschaulichen Laim, wo die Welt meistens in Ordnung scheint, inde ich den ein oder anderen Randbezirk. Und sollte ich dann vielleicht sogar mal einen Blick nach Pasing, Sendling oder Hadern wagen? Uli Koller Schreiben Sie uns Ihre Meinung! Ihre Sicht der Dinge interessiert uns! Schreiben Sie per E-Mail oder Leserbrief, wo für Sie persönlich die Ränder liegen. Wir werden Ihre Ansicht in der nächsten Ausgabe von dialog veröffentlichen. E-Mail: pv-laim@ebmuc.de

Eucharistisches Fasten am Aschermittwoch Wir SeelsorgerInnen im PV Laim bieten schon zum wiederholten Male am Aschermittwoch eine Wort-Gottes-Feier zum Einstieg in die Fastenzeit (Österliche Bußzeit) an. Wie auch am Karfreitag ist dabei kein Kommuniongang vorgesehen (vorbehaltlich der Krankenkommunion). Als sprechendes Zeichen, sich des Höchsten und Heiligsten, nämlich der Messfeier zu enthalten, fasten wir eucharistisch an diesen beiden Tagen, die das ALPHA und OMEGA der Vorbereitungszeit auf Ostern darstellen. Ich lade wiederum ein, sich dem Wort der Heiligen Schrift, dem Gebet und der Stille besonders an diesen beiden „Ecktagen“ auszusetzen und sodann mit umso größerer Freude an den Fastensonntagen und besonders an Ostern die Sakramente der Versöhnung und Eucharistie zu empfangen. Pfarrer Georg Rieger

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Im Porträt

„Alle sind direkt von Gott berufen!“ Interview mit Prälat Gerhard Gruber zu seinem diamantenen Priesterjubiläum

Dr. Gruber, was hat Sie damals motiviert, Priester zu werden? Ich hatte das Glück, in einer katholischen Familie aufzuwachsen. Ein eigentliches Berufungserlebnis hatte ich nicht. Mich hat das Mitleben meiner Heimatpfarrei Zwölf Apostel mit Kaplan Ernst Leibrecht recht begeistert. Welche Hoffnungen und Ziele verbanden Sie mit dieser Berufung? Ich wollte kirchliche Gemeinschaft mitgestalten – als Pfarrer und Religionslehrer. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte ich den Aufbruch in der Kirche: die Bibelbewegung, die liturgische Bewegung, die ökumenische Bewegung. Es überwogen die positiven Erlebnisse. Welche Hoffnungen haben sich erfüllt? Als Kaplan erlebte und gestaltete ich den Aufbau der kirchlichen Jugendarbeit. Daraus haben sich Kontakte ergeben, die bis heute bestehen. Die damaligen Gruppenführer und -führerinnen sind jetzt Großeltern. Zu den prägenden Ereignissen Ihres Lebens gehört sicher das Zweite Vatikanum, zu dem Sie Kardinal Döpfner als Sekretär begleiteten. Können Sie

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die eine oder andere Begebenheit beim Konzil schildern? Das war gleich bei der Eröffnung des Konzils: der Einzug aller Bischöfe mit dem Papst, der die Mitra trug, nicht die Tiara. Der erste große Paukenschlag war zwei Tage später, bei der ersten Sitzung, als die Namenslisten für die verschiedenen Kommissionen vorgelegt wurden. Es waren fast alles Leute von sehr konservativer Ausrichtung. Der Kardinal Lienart von Lille und Kardinal Frings von Köln standen auf und forderten eine Vertagung des Konzils um drei Tage. Es gab ungeheuren Beifall. In kürzester Zeit wurden neue Vorschlagslisten erstellt, die Erfolg hatten. Für mich war es die Grunderfahrung des Konzils, dass der Weltepiskopat sich als Communio, als Gemeinschaft von eigenverantwortlichen Hirten versteht, die Nachfolger der Apostel sind. Welche Früchte hat das Konzil gebracht? Ein neues Kirchenbewusstsein. Dass alle Christen unmittelbar von Gott beauftragt sind, Kirche als Gemeinschaft des Glaubens und der Diakonie aufzubauen. Dazu der Auftrag, in die Gesellschaft hineinzuwirken, alle Bereiche der menschnlichen Kultur im Geist Jesu mitzugestalten. Da ist bis heute noch zu wenig geschehen. Manchmal wurden übertriebene Konsequenzen gezogen: z. B. dass man Kirchen leergeräumt hat. Das war nicht im Sinne des Vatikanums. Doch sein Impuls ist heute mehr denn je vonnöten. Interview: Eva-Maria Knappe

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Im Porträt

Will auch als Mensch gesehen werden Seit 1. September neu im Seelsorgteam: Pfarrvikar Ralph Regensburger

Welche Erlebnisse, Begegnungen oder Impulse waren es, die Sie veranlassten, Priester zu werden? Bereits als Kind bin ich im „Schatten des Kirchturms“ unterwegs gewesen. Im Kinder- und Jugendchor, später auch im Kirchenchor und bei den Pfadfindern hatte ich engen Kontakt zur Kirche. Wichtig für meinen Weg, den Job des Priesters in Erwägung zu ziehen, war das Erleben meines damaligen Heimatpfarrers. Später hat mir dann ein Kaplan intensiv zur Seite gestanden und den Schritt ins Priesterseminar begleitet. Beide sind allerdings heute nicht mehr in der kath. Kirche tätig. Was waren Ihre interessantesten oder bewegendsten Erlebnisse als Priester? Meine erste Krankensalbung als Kaplan habe ich bei einem ehemaligen SS-Offizier spenden dürfen. Der Todeskampf war unerträglich anzusehen, nach der Absolution in Todesgefahr und dem damit zugesprochenen vollkommenen Ablass – sprechen konnte er schon nicht mehr – wurde er ruhig und konnte friedlich einschlafen. Mit welchen Gedanken und Wünschen beginnen Sie Ihren Dienst bei uns?

Nun ja, ich habe ja nur 50% im Pfarrverband zu tun. Da sind die Aufgaben freilich überschaubarer. Natürlich schaue ich voll Sorge in die Zukunft, denn ich weiß nicht, was mich erwartet. Immerhin ist es der größte Pfarrverband in der Diözese. Meine Absenzen werden sicher auch eine Rolle spielen, die ich ja mit der anderen halben Stelle zubringen werde und die auch viele Kräfte binden werden. Ich hoffe, dass ich meine Fähigkeiten im Pfarrverband einsetzen kann und einen Ort finde, an dem ich nicht nur als „Hauptamtlicher der Kirche“ gesehen werde, sondern als Mensch. Was sind Ihre Hobbys? Die Frage kann ich gar nicht mehr richtig beantworten. Die Kräfte, die an einem Priester ziehen und zerren, weil jeder nur den „Pfarrer“ haben will, haben bisher meine Hobbys stark reduziert, leider. Wenn ich aber etwas Zeit finde, dann lese ich gerne oder mache etwas Musik. Welches Buch hat Sie am meisten beeindruckt? In jüngster Zeit das Buch von Dr. Wunibald Müller: Ich wünsch dir einen Seelenfreund. Was ist Ihre Lieblingsbibelstelle? Mein Primizspruch: 1 Kor 1,23 Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Mein iPad für die Musik, ein gutes Buch und einen lieben Menschen. Interview: Eva-Maria Knappe

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Stattgefunden

Ein Pfarrverband ging auf Pilgerreise ... und die nächste ist schon in Planung... Man sagt – Irland die grüne Insel. Ja, es stimmt, bei der Pilgerreise konnte ich mich davon überzeugen. Irland setzt sich aus so vielen Grüntönen zusammen, dass man nur staunen kann. Dies macht der irische Regen, dachte ich mir, aber wir hatten traumhaftes Wetter. Während München im Regen ertrank, blieb Irland regenfrei und wir auf unseren Touren trocken. Fast könnte man sagen: Wenn Engel reisen, lacht der Himmel.

Wer noch nie auf einer Pilgerreise war, wird sich fragen, wie läuft so eine Reise ab? Morgens nach dem Frühstück begannen wir den Tag mit der geistlichen Einstimmung von Pfarrer Rieger und einem gemeinsamen Lied. So körperlich, geistig und seelisch gestärkt ging es in den neuen Tag. Frage: Was macht ein Pfarrer in der Krypta der Christ Church in Dublin? Ich will es Ihnen verraten: Er trinkt Kaffee in dem dort untergebrachten Café mit dazugehörigem Souvenirshop. Solche Maßnahmen müssen in vielen Kirchen Irlands

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ergriffen werden, damit der Erhalt der Kirchen gewährleistet wird. In Irland gibt es keine Kirchensteuer so wie bei uns. Die Kirchen müssen sich selbst erhalten. Aber trotz Vermarktung steht der Glaube im Vordergrund. Das merkte man bei dem Friedensgebet um 12 Uhr, bei dem wir mitbeten durften.

Was mir bei der St. Patrickskathedrale am meisten im Gedächtnis geblieben ist, sind die vielen Standarten aus den verschiedensten Jahrhunderten. Mit den Gefallenen wurde die Standarte in die Kirche zurück gebracht und dort aufgehängt, um an die Gefallenen zu erinnern. Ein Traum für jeden Bücherfreund ist die Trinity College Bibliothek in Dublin. Dort wird auch das Book of Kells aufbewahrt, das wertvollste und wichtigste Buch Irlands. Glendalough, das grüne Tal der zwei Seen, ist für seine Klostersiedlung des frühen Mittelalters berühmt, die im 6. Jahrhundert gegründet wurde. ialog

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Stattgefunden

Auf dem Weg nach Tralee besuchten wir das Schloss Kilkenny Castle und danach feierten wir in der wunderschönen Kirche Cashel&Rosegreen gemeinsam Gottesdienst. Anschließend ging es im County Tipperary zum Rock of Cashel. Eine große Ruinenanlage, deren Wurzeln bis in das 4. Jahrhundert reichen.

In Tralee, im National Folk Theatre of Ireland, sahen wir ein Theaterstück über das frühe Leben auf den kleinen Vorinseln Irlands. In dem Theater werden die besten Nachwuchstänzer und –sänger ganz Irlands ausgebildet. Auch sehr junge Künstler wirkten mit – es war sehr beeindruckend.

Cliffs of Moher (li. Seite), Patrick´s Cathedral li. Spalte), Glendalough (oben), Rock of Cashel (unten)

recht herzlich bei den Organisatoren dieser Pilgerreise bedanken - es war wunderschön. Es freut mich sehr, dass Pfarrer Rieger alle zwei Jahre eine Pilgerreise für den Pfarrverband plant. Da sie in den Ferien stattfand, war es möglich, meine Tochter mitzunehmen. Ich kann Ihnen versichern, die Reise ist auch für Familien ein tolles Erlebnis! Vielleicht habe ich Ihr Interesse für die nächste Pilgerreise geweckt – pst, nächstes Mal geht es in die Schweiz …. Anita Angermeier

Nach der Überquerung des Shannon mit der Fähre erreichten wir the Cliffs of Moher, wo einige Musiker die Aussicht wunderschön mit ihrer Musik begleiteten. Weiter ging es weiter zu den Steingräbern in Kilfenora.

Am letzten Tag fuhren wir nach Clonmacnoise. Der für mich friedvollste und spirituellste Ort während unserer Pilgerreise. Ich wünschte, ich hätte etwas mehr Zeit gehabt, um diese Stille und Energie aufnehmen zu können, die der Seele so gut tut.

Wir haben noch so viel mehr gesehen, aber der Platz hier ist begrenzt. Ich möchte mich am Ende meines Berichtes Heft 3 September 2013

Herzliche Einladung Alle Mitreisenden und neu Interessierten sind zu einem Nachtreffen eingeladen. Am 22. November um 19.30 Uhr wird in St. Philippus ein Irischer Abend stattfinden. Mitreisende werden ihre Fotos zeigen und ihre Eindrücke zum Besten geben.

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Angebote im Pfarrverband

Laimer Begegnungen im Herbst Das Projekt „Laim im Dialog“ geht weiter Zeig‘ mir dein Laim! - Das war die Über- Am 15. Juni wurde zum Thema „Das schrift für die drei Generationenspaziergänge im Pfarrverband Laim, bei denen Menschen verschiedener Generationen „ihr Laim“ vorstellten. Zusammen mit dem Münchner Bildungswerk hatten Vertreter der vier Pfarreien die Aktion geplant und in die Tat umgesetzt. Der erste Spaziergang unter dem Motto „Verbinden und Verbandeln“ am 27. April durch wenig bekanntes Laim wurde ein großer Erfolg. Rund 50 Laimer/innen spazierten durch Straßen und über Plätze, die an bedeutende Persönlichkeiten erinnern. Kurz vor unserem Ziel, St. Philippus, ließ ein Gewitter die Gruppe schrumpfen. Wer dem Regen trotzte, feierte mit Pfarrer Rieger die Abendmesse und ließ den Tag bei gutem Wein und Köstlichkeiten in freundschaftlicher Stimmung ausklingen.

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Laim der Babyboomer“ weiter spaziert! Nicht geplant und deshalb umso schöner haben sich uns auf diesem Spaziergang viele Türen geöffnet. Ehemalige Schüler erzählten über das Schulleben an der Fürstenrieder Schule während und nach dem Krieg. Über die Perhamer- zur Stadtlohnerstraße erfuhren wir einiges über die geniale Architektur von Theodor Fischer, und Andrea Hellmann gewährte uns Zugang zu den „Raumwundern“ dieser Reihenhäuser. Für eine Erfrischungspause öffnete uns unerwartet Pfarrer Rieger die Tür zu seiner Privatwohnung. Beim Laimer Schlössl durften wir nicht nur den wunderschönen Garten bestaunen, Annemarie Schwarz gestattete uns auch einen Blick ins Schloss. So konnten wir die zahlreichen Raritäten darin bewundern. Der ialog

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Angebote im Pfarrverband Spaziergang fand im Biergarten „Laimers“ einen gemütlichen Ausklang.

Zwei Ermittlerteams mit jeweils etwa acht Spezialisten machten sich am 13. Juli auf Spurensuche, um ein (natürlich erfundenes) Gewaltverbrechen am Münchner Kindl aufzuklären. Tatort Laim Unter dem Titel „Tatort Laim“ stellten ihnen Jugendliche aus St. Philippus einige knifflige Aufgaben. Mithilfe von Hinweisen klärten sie den Tathergang Schritt für Schritt auf, während wir an diversen (für uns Jugendlichen) wichtigen Orten (Jugendräume, Grundschule, etc.) vorbeikamen. Der Spaziergang endete beim Detterbeck, wo sich alle mit einem Eis belohnten. T.und U.Bellenhaus, E.Eberlein, P. Ruckgaber, H.Sporrer, G.Vogt

Außergewöhnliche Innenansichten beim 2. Generationenspaziergang: Das Laimer Schlössl

Termine im Herbst Im Stadtteil unterwegs zu sein, hat sich als gute Möglichkeit gezeigt, miteinander ins Gespräch zu kommen und zugleich mehr über Laim und seine Geschichte zu erfahren.

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Daher laden wir Sie zu drei weiteren Laimer Begegnungen im Stadtteil und seiner näheren Umgebung ein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung bis eine Woche vor dem Termin bei Frau Kluy (Tel.700 22 64). Beitrag pro Führung 3,- EUR. Sa, 21. September, 14.30–16.00 Uhr Führung über den Waldfriedhof zu Grabstätten von bekannten Laimern Norbert Winkler, Historisches Archiv Laim, zeigt uns die Grabstätten von 20 bekannten Laimern wie dem Architekten Theodor Fischer oder der Familie Wamsler. Treffpunkt: Waldfriedhof Alter Teil Aussegnungshalle Mo, 11. November, 14.30–16.30 Uhr Seniorenresidenz am Westpark Hausführung und Gespräch mit „Laimer Zeitzeugen“, Bewohnern der Seniorenresidenz, die lange im Stadtteil gewohnt haben. Treffpunkt: Seniorenresidenz am Westpark, Westendstr. 174. Fr, 17. Januar 2014, 10.00–11.30 Uhr Besuch bei TNS – Infratest, dem Institut für Marktforschung am Laimer Bahnhof Thomas Bachmann gibt einen Überblick zu TNS Infratest, den Prozess und die Möglichkeiten der Marktforschung. Darüberhinaus stellt er ausgewählte Projekte vor, z.B. die Wahlberichterstattung für die ARD Treffpunkt: Landsberger Straße 284 Karin Wimmer-Billeter

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Visionen

Seelsorge im Pfarrverband Ein Pastoralkonzept wurde erarbeitet Getreu unserem pastoralen Motto nach Jesaja 43,19: `Seht, ich schaffe Neues, schon sprießt es – erkennt ihr es nicht?´ machen wir uns auf, das NEUE zu entdecken.“ Dieser Satz aus der Präambel unseres Pastoralkonzepts umschreibt ein Ziel: das Neue zu entdecken und auch den Weg dorthin: zu sehen und zu erkennen. Warum ein Pastoralkonzept? Im Orientierungsrahmen der Erzdiözese ist dies vorgegeben: „Für jede Seelsorgeeinheit entwickelt unter Leitung des Pfarrers das Seelsorgeteam im Benehmen mit den gewählten Gremien (Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Pfarrverbandsrat) ein pastorales Konzept unter Wahrung der Identität der einzelnen Orte.“ Auch im Seelsorgeteam entstand das Bedürfnis, einen Rahmen, gewissermaßen „Leitplanken“ für die weitere Arbeit, zu definieren und zu reflektieren, wohin der Pfarrverband wachsen kann,

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konkret: Wie wird die Arbeit getan und in welche Richtungen kann es gehen? Dabei soll dieses Konzept entwicklungsfähig bleiben und damit auch auf neue Entwicklungen eingehen können. Laut Pfarrer Rieger ist es kein abgeschlossenes Buch, sondern eine Lose-BlattSammlung, die je nach Notwendigkeit ergänzt werden kann. Es soll weder eine weitere Ansammlung toter Buchstaben noch eine Handlungsanweisung für konkrete Situationen sein. Bei Personalwechseln im Seelsorgeteam ist das Konzept eine wichtige Arbeitshilfe. Das Zueinander der vier Pfarreien wird auf eine solide Basis gestellt. Sie sollen sich nicht im Pfarrverband auflösen; Stärken kommen auch den anderen zugute, bei eigenen Schwächen gleichen die anderen aus – ganz im Sinne des Subsidiaritätsprinzips. Dies ist eine Zielvorstellung, die durch eine Bündelung der Kräfte mit Leben gefüllt werden muss. ialog

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Visionen Die Koordinatoren, das heißt die Seelsorger/innen, die für einen bestimmten Bereich der Pastoral verantwortlich sind, haben ihren Arbeitsbereich und ihr Vorgehen beschrieben. Die Pfarrgemeinderäte haben das Selbstverständnis und das Profil ihrer Pfarrei formuliert. Ein Klausurtag im März dieses Jahres brachte das Seelsorgeteam und Vertreter/ innen aus den Pfarrgemeinderäten, den Kirchenverwaltungen und dem Pfarrverbandsrat zusammen.

Die Seelsorge im Pfarrverband gilt nicht nur denen, die sowieso schon immer dabei sind. Deshalb heißt es im Schlusswort des Konzepts: „Seelsorge im Pfarrverband bedeutet SENDUNG zu allen Milieus. SAMMLUNG spornt die Haupt- und Ehrenamtlichen an, Menschen aufzusuchen, ihnen nachzugehen sowie Gemeinschaft zu stiften. Beides hat mit Beheimatung zu tun, die den Ortswechsel einerseits nicht scheut, andererseits die Erfahrung das Dazugehörens vermittelt.“ Maria Nittmann und Reinhilde Lohmöller

Für ein faires Miteinander - Die neue MAV Im Mai wurde die erste Gesamt-Mitarbeitervertretung (MAV) des Pfarrverbands gewählt. Zu den generellen Aufgaben der MAV gehört es, im vertrauensvollen Miteinander mit dem Dienstgeber Angelegenheiten der MitarbeiterInnen entweder mit zu bestimmen oder dazu angehört zu werden. Die MAV achtet darauf, dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gleich und gerecht behandelt werden. Diese Aufgaben im Pfarrverband umzusetzen, wird eine Herausforderung für uns, der wir uns mit viel Engagement stellen wollen. Das klingt zunächst einfach, beinhaltet aber eine Themenvielfalt von A wie Arbeitsschutz bis Z wie Zuwendungen bei Dienstjubiläen. Pfarrer Rieger und sein Team stehen der MAV sehr positiv gegenüber. So wollen wir gemeinsam eine möglichst gute Arbeitsatmosphäre und ein faires

Die MAV für die nächsten vier Jahre (im Uhrzeigersinn von li. unten): Irmgard Feuerer, Kirchenmusikerin in St. Ulrich (Schriftführung), Maximilian Fuchs, Erzieher im Kindergarten Namen Jesu, (Schwerbehindertenbeauftragter), Sylvia Kraut, Kirchenmusikerin in Zwölf Apostel (Stellv. Vorsitz), Roswitha Hummel, Buchhalterin im Zentralbüro, früher in St. Ulrich (Organisation) und Christa Spitz, Erzieherin im Kindergarten in Zwölf Apostel (Vorsitz).

Miteinander ermöglichen und erschaffen, bei dem auch sachliche Kritik und Austausch nicht fehlen dürfen. MAV

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Angebote

Die Bibel - Grundlage unseres Glaubens

Termine 2013/14: 22.10., 26.11., 17.12., 28.01., 25.02., 25.03., 29.04., 27.05., 1.07., 29. 07.

Die Bibel ist die Grundlage unseres Glaubens. Gäbe es kein schriftlich verfasstes „Wort Gottes“, gäbe es heute auch den christlichen Glauben nicht. Das Lesen und Auslegen der Heiligen Schrift ist fester Bestandteil in jeder Form von Gottesdienst. Darüber hinaus treffen sich heute Christen in kleinen Kreisen, um über Texte aus der Bibel zu sprechen, Anregung zu bekommen für die Deutung schwer verständlicher Passagen und ihre Bedeutung für den eigenen Alltag zu entdecken. Hintergrund ist das Bewusstsein, dass die Bibel über Gotteserfahrungen schreibt, die allezeit gültig sind und für die Gegenwart entdeckt werden wollen.

Bibelfrühstück in Zwölf Apostel Diese Veranstaltungsreihe findet statt am Donnerstagvormittag von 9.30-11.30 Uhr, einmal im Monat, und beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Sr. Mareile Hartl (MH) bespricht anschließend ausgewählte Texte, in denen es im kommenden Jahr jeweils um Träume in der Bibel geht. Pfr. Bernhard Bienlein (BB) stellt das kommende Sonntagsevangelium in den Mittelpunkt. Ort: Pfarrheim Zwölf Apostel Zeit: Do.vormittag von 9.30-11.30 Uhr, Keine Vorkenntnisse nötig! Ein regelmäßiges Erscheinen ist nicht erforderlich, da die Termine nicht aufeinander aufbauen. Bitte beachten Sie auch die ausgehängten Plakate.

Bibelgespräche in St. Philippus Einmal im Monat treffen wir uns am Dienstagabend, um über den Evangeliumstext (manchmal auch die Lesung) des kommenden Sonntags zu sprechen. Die Gespräche sind sehr lebendig, weil wir nie ganz eng am Text bleiben, sondern ausschweifen in unser Alltagsleben. Dadurch wird deutlich, dass sich die Auseinandersetzung der Menschen mit Gott und der Welt in 2000 Jahren nicht geändert hat und die Texte nach wie vor hochaktuell sind. Ort: Pfarrheim St. Philippus Zeit: Dienstagabend um 19.30 Uhr

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Termine 2013/14: 2013: 26. September (BB), 24. Oktober (MH), 21. November (BB), 19. Dezember (MH) 2014: 23. Januar (BB), 20. Februar (MH), 20. März (BB), 10. April (MH), 22. Mai (BB), 26. Juni (MH), 24. Juli (BB) Pfarrer Bienlein und Schwester Mareile freuen sich auf lebendige Gespräche! Weitere Informationen: Pfr. Bernhard Bienlein (Tel. 547 00 112)

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Personalie

Kein Kind von Traurigkeit Johannes Kappauf ist der neue „Pfarrerslehrbua´ im Pfarrverband. Mit ihm sprachen Thomas Hermann und Uli Koller. Lesen Sie das ausführliche Interview auf unserer Homepage (www. pfarrverband-laim.de)

Woher stammen Sie, Herr Kappauf? Geboren und aufgewachsen im Landkreis Tirschenreuth, lebe ich seit Jahren in München und fühle mich hier sehr heimisch. Hatten Sie eine strenge christliche Erziehung ? Ich wurde im Glauben erzogen, allerdings hatte das nie etwas Strenges oder Einengendes. Als Kind weigerte ich mich oft, am Sonntag mit in die Hl. Messe zu gehen, was meine Eltern auch akzeptierten. Erst durch Erstkommunion und Ministrieren hat sich das geändert. Als Oberministrant, Jugendgruppenleiter und Jugendvertreter im Pfarrgemeinderat wurde der Sonntagsgottesdienst zur Selbstverständlichkeit, auch wenn ich durchaus kein Kind von Traurigkeit war, was das Partyleben angeht. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit? Ich liebe Bücher und versuche, viel zu lesen. Außerdem reise und fotografiere ich gerne. Besonders wichtig sind mir Freundschaften. Wann haben Sie entschieden, die Laufbahn des Priesters einzuschlagen? Die Idee war schon in meiner Jugendzeit da. Geprägt hat mich besonders unser alter Pfarrer. Sein Nachfolger hat mir dann in besonderer Weise vermittelt, dass

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Jesus ein persönliches, ansprechbares Gegenüber ist. Die Begegnung mit der Gemeinschaft Emmanuel, deren Mitglied ich seit 7 Jahren bin, nahm mir die Angst, „alleine“ zu sein, da die Priester dort eingebunden sind in ein Netz aus Familien, Schwestern und jungen Leuten. Mit 20 habe ich mich entschlossen, den Weg zu wagen, und seit dieser Zeit ist die Sehnsucht, Priester zu werden, stetig noch größer geworden. Wie möchten Sie in der heutigen Zeit Leute für den Glauben begeistern? Indem ich, so wie ich bin, für alle ansprechbar und nahbar bleibe und mich auch nicht scheue, über meinen eigenen Glauben zu sprechen. Es ist heute wichtiger denn je, dass wir eine persönliche Einstellung zu unserem Glauben entwickeln. Viele Menschen sind auf der Suche nach Antworten und Sinn. Lassen wir sie teilhaben an dem, der uns Sinn im Leben gibt. Natürlich können auch gute Predigten, christliche Events oder spezielle Jugendgottesdienste eine Rolle spielen, damit Menschen Gott entdecken. Was erwarten Sie von unserem Pfarrverband? Ich bin zuerst sehr gespannt und freue mich auf die ersten Begegnungen, auch wenn ich ein wenig Angst vor der Namensflut habe...Ihr Pfarrverband wird für mich ja ein Ort der Ausbildung bis zur Priesterweihe sein und so hoffe ich, dass ich durch die Anleitung von Pfarrer Rieger und seiner Mitarbeiter sowie der Hilfe der Menschen das nötige Handwerkszeug erlerne. Besonders freue ich mich auf die Jugend- und Ministrantenarbeit, vielleicht weil sie für mich selbst besonders prägend war. Vielen Dank für das Gespräch!

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Nachgefragt

Erfahrungen aus dem ersten Jahr Das Seelsorgteam blickt zurück und nach vorne

Die seelsorgliche Arbeit in einem so großen Pfarrverband erfordert eine gewisse Arbeitsteilung. Das bedeutet, dass die Seelsorgerinnen und Seelsorger neben den Aufgaben, die immer anfallen - Gottesdienste, Gespräche, z.T. Religionsunterricht, Beerdigungen usw. - die Koordination für bestimmte Arbeitsfelder übernommen haben. Nach einem knappen Jahr seit Errichtung des PV Laim haben wir die Koordinatoren und Koordinatorinnen zu ihren ersten Erfahrungen befragt. Pastoralreferentin Birgit Gammel: „Die größere Gottesdienst- und menschliche Gemeinschaft im PV schätze ich, ich begleite gerne und neugierig die Entwicklungen, die sich so langsam zeigen. Im diakonischsozialen Bereich wird einerseits der Radius größer für Menschen, die Zeit für andere haben oder Hilfe suchen, andererseits gewinnt die nahe Nachbarschaft an Bedeutung. Dank eines ehrenamtlichen Koordinationsteams zeigen sich im Café JA immer neue Blüten und Früchte! Die Senioren kommen zum ersten Mal im Herbst zusammen und schauen, wo sie Erwartungen an den PV haben und wo die Einzelpfarrei ihre Akzente leben möchte.“

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Pfarrvikar Bernhard Bienlein: „Bibelarbeit: Zu koordinieren hat es bisher nicht viel gegeben. In Zwölf Apostel gab und gibt es weiterhin das „Bibelfrühstück“. In St. Philippus haben wir begonnen mit dem monatlichen Bibelgesprächsabend. Beide Veranstaltungen erlebe ich aber noch sehr pfarreibeizogen, d.h.: „Ihr aus Namen Jesu und St. Ulrich! Ihr dürft auch kommen!“ Pfarrvikar Benedito Cangeno „Weil die Ministrantenarbeit hauptsächlich an den liturgischen Dienst in der jeweiligen Pfarrgemeinde gebunden ist, bedarf es Kreativität, um die Minis die Chancen einer Vernetzung im PV erkennen zu lassen. Im ersten Jahr nach der PV-Gründung wurde einiges gemeinsam unternommen, das die Minis aus den vier Pfarreien näher gebracht hat, z.B. Fackelwanderung, Dom-Maiandacht, gemeinsame Fronleichnamsfeier und Gesprächsrunden der Oberminis. Feste gemeinsame Aktivitäten, neben den eigenen in den Pfarreien, sind ideal, um das gemeinsame Bewusstsein zu stärken.“

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im Pfarrverband Laim


Nachgefragt Pfarrer Georg Rieger (Leiter des Pfarrverbands) „Hinsichtlich meiner Koordinationsaufgabe im BEREICH JUGENDSEELSORGE hat sich seit PV-Gründung nicht viel geändert. Etwa alle zwei Monate findet die sog. ELEFANTENRUNDE der verantwortlichen PfarrjugendleiterInnen an wechselnden Orten statt (zusammen mit Jugendpflegerin Martina Weber von der Jugendstelle des Erzbischöfl. Jugendamtes). Besonders gemeinsame Prozesse wie die Vorbereitung auf die ZELTLAGER werden mittlerweile aufeinander abgestimmt. Ansonsten sind JUGENDLICHE sehr traditionsbewusst – das hat offenbar nichts mit dem Lebensalter zu tun. Meine Aufgabe ist es weiterhin, zu vernetzen und gemeinsam getragene Aktionen anzubieten: z.B: Mitarbeit in der Firmvorbereitung, was religiöse Offenheit voraussetzt oder die Agape-Feier in UL nach der Gründonnerstagsmesse für alle als Angebot zu etablieren.“ Bernhard Bienlein (stellvertretend für die Koordinatorin Isabel Scheidl-Martins, die auf dem Weltjugendtag weilte) „Im Erstkommunionbereich hat sich durch den Pfarrverband nicht so viel geändert. Natürlich sind die Termine aufeinander abgestimmt. Die Vorbereitung ist noch ganz stark in den einzelnen Pfarreien verortet, was der Wunsch der Gemeinden war und wir beide auch als sehr sinnvoll erachten. Wir Heft 3 September 2013

haben uns die Organisation aufgeteilt: Isabel Scheidl-Martins in Namen Jesu und Zwölf Apostel und ich in St. Philippus und St. Ulrich.“ Pastoralreferent Robert Seisenberger „Die Pastoral für Kinder und Familien zeigt in jeder Pfarrei unseres Pfarrverbandes ganz unterschiedliche Facetten und Schwerpunkte. Getragen wird sie von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die zusammen mit den hauptamtlichen SeelsorgerInnen die verschiedenen Angebote planen und durchführen. Es ist eine hohe Wertschätzung für die Männer und Frauen zu spüren, die auf diese Weise ihren Glauben mit Kindern und Erwachsenen teilen. Ein Ziel im Pfarrverband ist, die verschiedenen Angebote weiter zu vernetzen und aufeinander abzustimmen.“ Pastoralassistentin Maria Nittmann (seit 28.8.2013): „Dieses Jahr wurden erstmals die Firmlinge aller vier Pfarreien gemeinsam vorbereitet. Das Vorbereitungsteam kam aus allen vier Pfarreien und wir zogen durch alle vier Pfarreien in der Vorbereitung. Überdurchschnittlich oft haben wir es geschafft, alle am gleichen Ort zur gleichen Zeit zu sein. Die Pfarreibindung hat für die Jugendlichen (im Alter von 14-15) offenbar keine hohe Relevanz, falls sie nicht schon vorher ins Pfarreileben eingebunden sind. Bedeutender ist die Erfahrung, in eine Gruppe gleichgesinnter und

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Nachgefragt interessierter Jugendlicher zu kommen und gemeinsam ein Ziel zu verfolgen. Grundfragen des Glaubens fanden eine große Resonanz bei den Firmlingen. Fazit für dieses Jahr: „Vier gewinnt!“ Mareile Hartl MC: „Offene spirituelle Angebote: Ich freue mich sehr über die Vielfalt gelebter Ausdruckformen unseres Glaubens im PV. Ob beim meditativen Tanz, Exerzitien im Alltag, Besinnungstagen, bei Atemübungen nach Herta Richter oder christlichem Yoga, immer geht es auch um Räume der Begegnung in kleinen Gruppen - ein wohltuender Aspekt mitten im großen Raum des Pfarrverbands.“ „Kita-Seelsorge: Ein weites Feld mit 62 Angestellten im pädagogischen Bereich, die für 62 mal Engagement mit ganzem Herzen, Kompetenz und allen Kräften stehen und die Kinder in die Mitte unserer Aufmerksamkeit stellen. Viel Grund zu Dankbarkeit und Freude.“ Diakon Christian Spahn: „Im ersten Dialogheft war für die sonntäglichen Wortgottesfeiern geworben worden. Es ging vor allem auch darum, dass Ehrenamtliche sich ausbilden lassen, um solche Gottesdienste leiten zu können. Im vergangenen Jahr hat sich eine Gruppe von 15 Ehrenamtlichen gebildet. Der Start der Ausbildung verzögerte sich, weil im Ordinariat lan-

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ge Zeit Unklarheit im Umgang mit dem Thema „Sonntägliche Wortgottesfeier“ herrschte. Inzwischen steht fest, dass noch in diesem Herbst die Ausbildung in Eigenregie beginnen wird. Interessenten werden weiterhin gesucht. Wenn Sie jemanden kennen, den Sie für diesen Dienst vorschlagen möchten, wenden Sie sich bitte an mich (089/89 45 970) oder Ihre/n Pfarransprechpartnerin.“

Diakon Georg Riepel: „Das erste Jahr im Pfarrverband habe ich als Kennenlernen der anderen Pfarreien im Pfarrverband und ihrer engagierten Gläubigen erlebt. Ein frohes Zeichen, dass schon langsam etwas zusammenwächst, war für mich die gemeinsame Fronleichnamsprozession.“ Vieles bewegt sich im Pfarrverband, viel bleibt auch noch zu tun. Wir bleiben dran! Maria Nittmann und Reinhilde Lohmöller

Getauft, getraut, gestorben.. Taufen 2012: 16 (ZA) + 32 (UL) + 11 (NJ) + 28 (PH) Erstkommunionskinder 2012: 16 (ZA) + 27 (UL) + 13 (NJ) + 30 (PH) Trauungen 2012: 1 (ZA) + 3 (UL) Beerdigungen 2012: 52 (ZA) + 33 (UL) + 35 (NJ) + 30 (PH)

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im Pfarrverband Laim


Kurz gemeldet

Schwerer Abschied

Bei afrikanischen Temperaturen verabschiedete sich am 28. Juli der Pfarrverband Laim und insbesondere die Pfarrei Namen Jesu mit einem Gottesdienst und einem Empfang von Dr. Benedito Cangeno, der mehr als acht Jahre in Namen Jesu, davon die letzten beiden Jahre im Pfarrverband gewirkt hat. Sein Bischof in Angola hat ihn jetzt in seine Heimat zurückgerufen und ihm seit 1. August die Leitung des Priesterseminars seines Bistums anvertraut. Der Abschied war schwer und sehr herzlich. Reinhilde Lohmöller

Erstkommunion 2014 Die Feier der Erstkommunion findet 2014 am Sonntag, den 25. Mai um 9.30 Uhr in St. Philippus, um 11.00 Uhr in Namen Jesu sowie am Sonntag, den 1. Juni um 9:30 Uhr in St. Ulrich und um 11 Uhr in Zwölf Apostel statt. Kinder, die derzeit die dritte Klasse Heft 3 September 2013

Firmung 2014 Wenn Sie Lust haben, ihren eigenen Glauben in der Arbeit mit Jugendlichen zu vertiefen und beim Firmteam mitmachen wollen, melden Sie sich bei Pastoralassistentin Maria Nittmann (E-Mail: mnittmann@ebmuc.de). Erfahrungen aus dem Firmteam 2013 Sowohl wir Helfer als auch die Jugendlichen lernten Laim viel besser kennen. Es haben sich pfareiübergreifend Freundschaften gebildet, was sehr schön ist. Die Arbeit mit den angehenden Firmlingen war eine sehr intensive Erfahrung, die mir deutlich gezeigt hat, dass Kiche trotz aller Vorurteile, mit denen man nahezu täglich konfrontiert wird, lebendig und auch für Jugendliche aktuell ist. Jugendliche Neugierde auf Gott: besonders, wenn´s um persönliche Glaubenserfahrungen geht, wurde es mäuschenstill; ein „guter Geist“ im Vorbereitungsteam, der eine große Stütze war; ein Schub, der mich persönlich noch näher zu Gott heranbringt. Anmeldung und allen anderen Fragen: www.pfarrverband-laim.de/leben-mitgott/firmung/ besuchen, werden noch vor den Herbstferien angeschrieben und eingeladen, sich auf die Feier der Ersten Heiligen Kommunion vorzubereiten. Sollten Sie bzw. Ihr Kind bis zu den Herbstferien keine Einladung erhalten haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Pfarrbüro. Kontakt: Isabel Scheidl-Martins E-Mail: IScheidl-Martins@ebmuc.de

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Gruppen

Immer weniger machen immer mehr Pfarrgemeinderatswahlen: Verschenken Sie Ihr kostbarstes Gut - Ihre Zeit!

„Immer weniger machen immer mehr“ Alle vier Jahre wieder – am 16.02.2014 stehen die Wahlen zum Pfarrgemeinderat an – die einen gehen, die anderen kommen, manche bleiben. Jede Pfarrgemeinde beschäftigt fest angestellte Mitarbeiter. Aber keine Gemeinde kommt ohne Ehrenamtliche aus. Menschen für dieses Ehrenamt zu finden, ist nicht ganz einfach, gerade in einer Zeit, in der individualistische Ziele („Was bringt’s mir?“) oft stärker verfolgt werden, als die Solidarität („Wo und Wie kann ich etwas für die Allgemeinheit tun?“). Trotzdem, wenn auch immer weniger, lassen sich Menschen für die ehrenamtliche Tätigkeit gewinnen. Menschen, die ehrenamtlich für unseren Pfarrverband arbeiten, verschenken ihr kostbarstes Gut: IHRE ZEIT! Die Kirche lebt vom Einbringen der verschiedenen Begabungen und Fähig-

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keiten verschiedener Menschen. Die Tatsache, dass aufgrund finanzieller und personeller Veränderungen nicht mehr an jeder Gemeinde ein Priester sitzt, darf nicht zu einer puren Zentralisierung führen. Denn nur durch den örtlichen Bezug entsteht emotionale Bindung. Dort, wo Gemeinde noch lebt und wo sie selbst eigenständig etwas leisten und tragen kann, ist die Bereitschaft für ein ehrenamtliches Engagement wesentlich höher. Deshalb sollten wir uns überlegen, ob wir in Zukunft unser Gemeindeleben vor Ort weiterhin erhalten und mitgestalten oder ob wir zentral verwaltet werden wollen. Arbeiten Sie am Gemeindeleben Ihrer Pfarrei und am Zusammenwachsen und Gestalten des Pfarrverbands mit – bringen Sie Ihre Begabungen und Fähigkeiten ein! Ich glaube fest daran, dass es sich lohnt! Wenn Sie noch unsicher sind oder Fragen zur Arbeit des Pfarrgemeinderats haben, wenden Sie sich gerne an die jeweiligen Mitlieder Ihres PGR. Trauen Sie sich, wir freuen uns auf Sie! Gerti Vogt

Weitere Informationen Gerti Vogt (Vorsitzende des Pfarrverbandsrats und Pfarrgemeinderatsvorsitzende in St. Ulrich) E-Mail: gv@vogt-architektur.de Tel.: 566398 sowie alle anderen Mitglieder der vier Pfarrgemeinderäte ialog

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Gruppen

Für ein Ehrenamt in der Kirche spricht Vieles Vier PGR-Mitglieder schildern ihre ganz persönlichen Gründe

Warum bin ich Mitglied im Pfarrgemeinderat (PGR)? Diese Frage stellte dialog vier Pfarrgemeinderäten unseres Pfarrverbands. Nachstehend ihre Antworten - vielleicht motiviert Sie das, auch ein Ehrenamt zu übernehmen?

„Ich bin in der Pfarrei St. Ulrich aufgewachsen und habe dort viel Zeit verbracht (Erstkommunion, Minis, Firmung, ...). Über Freunde bin ich in die Jugend und schließlich in den PGR gelangt. Für mich bedeutet die Arbeit in der Kirche, neben dem Treffen von Freunden, vor allem das zu erhalten und weiterzugeben, was ich erleben durfte. Zudem macht es mir Freude, auch selbst unser Gemeindeleben und vor allem die Jugend mitzugestalten.“ (Johanna Hofmann, St. Ulrich) „Da ich schon über 40 Jahre in dieser Pfarrei wohne, möchte ich jetzt, da ich nicht mehr berufstätig bin, helfen, sie lebendig und aktiv zu halten. Es ist notwendig, dass sich die Christen angesichts der wachsenden Zahl von Kirchenaustritten mehr engagieren. Ich möchte auch meinen, zwar kleinen, Teil dazu beitragen, dass wieder mehr Gläubige an den Veranstaltungen des Pfarrgemeinderates teilnehmen. Es wäre zu begrüßen, wenn durch die Aktivitäten des PGR auch kirchenfremde Leute wieder den Weg in die Kirche finden würden. Die Mitglieder des PGR sollen Ansprechpartner für die verschiedenen Gruppierungen in der Pfarrei sein z.B. die Jugend, die Senioren, die jungen Familien usw. Die Mitglieder des PGR Heft 3 September 2013

sollen die Gemeindepfarrer, soweit möglich, unterstützen. Die Mitglieder des PGR sollen ein Verbindungsglied zwischen den Gemeindepfarrern und den Gläubigen sein und sie auch über die Wünsche und Anregungen informieren. Es ist überhaupt wichtig, dass man sich, bei der heutigen Ich-Bezogenheit, ehrenamtlich engagiert. “ (Margot Murr, St. Philippus)

„Die Sache Jesu braucht Begeisterte…

Seit ca. sechs Jahren engagiere ich mich im Pfarrgemeinderat Namen Jesu. Vorher konnte ich mich v.a. in musikalischer Hinsicht in die kirchliche Gemeinschaft in meiner Heimat einbringen. Das ehrenamtliche Engagement hat einen großen Teil dazu beigetragen, in der „neuen Heimat“ anzukommen. Die Arbeit im Pfarrgemeinderat bedeutet für mich aktiver Teil einer Gemeinschaft zu sein, Wertschätzung zu geben, aber auch Wertschätzung zu erfahren, Probleme aufzunehmen, zu erkennen und in der Diskussion nach Lösungen zu suchen, Ideen einzubringen und Ideen mit anderen zu entwickeln und anderen etwas von den eigenen Talenten geben.“ (Bernhard Herold, Namen Jesu)

„Ich engagiere mich im PGR, weil mir mein Glaube wichtig ist. Ich möchte meine Ideen in das Pfarreileben und die Gottesdienstgestaltung mit einbringen und mitmachen. Ich bin gerne mit den Menschen zusammen und fühle mich sehr wohl in meiner Pfarrei.“ (Linda Schroll, Zwölf Apostel) 23


Kurz gemeldet

Fotowettbewerb für den Adventskalender Wie geht es weiter? Eine Jury wählt 24 Fotos aus, die die Bilder des diesjährigen E-Mail-Adventskalenders sein werden.

Um was geht’s? Mitglieder des Pfarrverbands hatten ihr Laim in Stadtspaziergängen vorgestellt. Nun möchten wir Ihr persönliches Laim kennenlernen. Für den E-Mail-Adventskalender 2013 suchen wir Fotos von Ihrem Laim. Thema ist unser Pfarrverbandsmotto „Siehe ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt Ihr es nicht? (Jes 43,19a). Wo entdecken Sie Neues, wo spüren Sie Neues, wo hören Sie Neues in unserem Pfarrverband? Neues, das andere vielleicht noch nicht sehen. Neues, das im Keimen ist. Neues, das behütet werden muss. Neues, das Altes umrankt. Neues, das leicht zertreten werden kann. Wie kann ich mitmachen? Gehen Sie mit diesem Blick durch Ihr Laim, halten Sie Ihre Neuentdeckung fest und mailen Sie uns ihr Foto an: mnittmann@ebmuc.de Einsendeschluss: 15. Oktober 2013 Indem Sie uns Ihr Bild zusenden, geben Sie ihr Einverständnis, dass wir frei mit ihrem Foto arbeiten und es veröffentlichen.

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Wie melde ich mich für den E-Mail Adventskalender 2013 an? Kurze E-Mail an: neuesinlaim@gmx.de Anmeldeschluss: 25. November 2013 Sie bekommen von 1. bis 24. Dezember täglich eine Mail mit einem Anstoß zur Adventszeit. Impressum Herausgeber: Pfarrverband Laim, Leiter: Pfr. Georg Rieger E-Mail: grieger@ebmuc.de Anschrift: Pfarrei Zu den Hl. Zwölf Aposteln Siglstr. 12, 80686 München Tel. 089/ 54 72 71-3 E-Mail : pv-laim@ebmuc.de; www.pfarrverband-laim.de Redaktionsteam: Anita Angermeier, Silvano Audisio, Thomas Herrmann, Eva-Maria Knappe, (Redaktion Pfarreiteile), Monika Kluy, Uli Koller (Redaktion PV-Teil), Reinhilde Lohmöller, Gerti Vogt, Pfr. Georg Rieger Layout: Eva-Maria Knappe, Michael van den Heuvel, Uli Koller Fotos: Silvano Audisio, Alexander Brust, Manfred Kluy, Uli Koller, Reinhilde Lohmöller, Robert von Aufschnaiter, Matthias Scheidl, KNA Reuthers, Katharina Wieland-Müller, pixelio.com, fotolia. com, u.v.m. Druck: Irrgang GmbH, E-Mail: info@irrgangdruck.de Erscheinungsweise: Zweimal jährlich; E-Mail: pv-laim@ebmuc.de Nächste Ausgabe: März 2014 Redaktionsschluss: 15. Januar 2014

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im Pfarrverband Laim


Kurz gemeldet

Yoga, biblische Impulse und Meditation

Musik oder Texten. Wir laden Sie ein, an diesen Freitagabenden die Hektik der Arbeitswoche hinter sich zu lassen und den leiseren Klängen des Advent nachzuspüren. Karin Wimmer-Billeter Termine: 29.11. (Namen Jesu), 6.12. (St. Ulrich), 13.12. (St. Philippus), 20.12. (Zwölf Apostel), jeweils 19.00 Uhr

Ein Wochenende in der dunklen Zeit

Weltgebetstag der Frauen Freitag, 7. März 18.00 Uhr in der Kir-

zur Förderung der Köperwahrnehmung und inneren Einkehr. Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? (Jes 43,19a) Das Seminar ist eine Verbindung der alttestamentlichen Heilsgeschichte mit Yogaübungen und Zeiten der Mediation. (Der Jesaja-Vers ist übrigens auch unser Pfarrverbandsmotto.)

che „Zu den Heiligen Zwölf Aposteln“, anschließend Begegnung mit Imbiss im Pfarrsaal. Der Weltgebetstag der Frauen ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung von christlichen Frauen. Immer am ersten Freitag im März feiern Menschen in über 170 Ländern den Weltgebetstag.

Ort: Pfarrsaal Namen Jesu Termin: 16. und 17. November 2013 Zeiten: Sa 10 - 17 h und So 10 - 15 h

Der Weltgebetstag im Jahr 2014 kommt aus dem nordafrikanischen Ägypten, einem Land des „arabischen Frühlings“. Dort führten Massenproteste Anfang 2011 zum Sturz des damaligen Präsidenten Mubarak. Auch viele Frauen gingen auf die Straße, um ihrer Sehnsucht nach Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit eine Stimme zu verleihen. All die Ereignisse der jüngsten Geschichte bilden den Hintergrund des prophetischen Weltgebetstagsthemas 2014: „Wasserströme in der Wüste“ (Jes.43,19) und der dazugehörigen Gottesdienstordnung, die Christinnen in Ägypten erarbeitet haben. Das erste Treffen zur Gottesdienstgestaltung und Vorbereitung des anschließenden Festes im Pfarrverband ist am 23. Januar um 19.00 Uhr im Pfarrheim Zwölf Apostel. Herzliche Einladung! Kontakt: Sr. Mareile Hartl, Tel: 54727148

Nähere Informationen finden Sie in den Faltblättern, die ab Oktober in den vier Kirchen ausliegen, unter www.tao-seminare.de, Evelyn Hähnel (Yogalehrerin) sowie unter www.pfarrverband-laim.de Kontakt: Maria Nittmann (E-Mail: mnittmann@ebmuc.de)

Offene Kirche im Advent Seit einigen Jahren gibt es in Namen Jesu die „Offene Kirche im Advent“. Diese Idee wird nun im Zuge des Projekts „Laim im Dialog“ für den ganzen Pfarrverband aufgegriffen. Die vier Pfarrgemeinden laden abwechselnd zu meditativen und inspirierenden Impulsen im Advent ein - zu „Adventsliedern gesunden und gedeutet“, vorweihnachtlicher Heft 3 September 2013

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Adressen

Nützliche Adressen

Erziehungsberatung

Caritaszentrum Laim/Sendling

Kath. Glaubensorientierung Vorbereitung auf Taufe/Firmung, Erw., Wieder-Eintritt i. d. Kirche

Albert-Roßhaupter-Str. 65 81369 München, Tel. 7693912, Fax 7602703 czm-laim@caritasmuenchen.de

Gemeindeorientierte Soziale Arbeit

Tel. 547020-0 Caritas-Sozialstation Albert-Roßhaupter-Str. 65, 81369 München, Tel. 7437500

Beratungsstelle für psychische Gesundheit, Sozialpsychiatrischer Dienst

Tel. 7104810

Tel. 231706-33

Alleinerziehende Tel. 2137-1236

Sozialdienst kath. Frauen (Schwangerenberatung) Tel. 55981-227

Frauen beraten e.V.

Tel. 547020-30, spdi-laim@caritasmuenchen.de

Tel. 747235-0

Gerontopsychiatrischer Dienst

Johannes-Hospiz

Hansastr. 134, 81373 München, Tel. 7260950 gpdi-sued@caritasmuenchen.de

Tel. 1797-2901

Tagesstätte für psychische Gesundheit Andreas-Voest-Str. 3, Tel. 7415640, tagesstaetteLAIM@caritasmuenchen.de

Alten- u. Service-Zentrum Kleinhadern Blumenau Alpenveilchenstr. 42, Tel. 5803476

ASZkleinhadern@caritasmuenchen.de Freiwilligen-Zentrum Laim Westendstr. 245, Tel. 547020-15, fwz-west@caritasmuenchen.de

Beratung für Sekten- und Weltanschauungsfragen Tel. 5458130

BERATUNGSSTELLEN SONST. TRÄGER Alten- und Service-Zentrum Laim Tel. 575014

Ambulante Nichtsesshaftenhilfe (Städt. Unterkunftsheim) Tel. 62502-0

Anonyme Alkoholiker

ANDERE KIRCHLICHE EINRICHTUNGEN IM DEKANAT

Tel. 19295

Katholische Jugendstelle Laim

Al-Anon Familiengruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholikern

St. Heinrich, Treffauerstr. 47, 81373 München Tel. 780167742, info@jugendstelle-laim.de

Frauennotruf bei (sexueller) Gewalt

Notfallhandy des Dekanats:

Tel. 763737

0176/67238269

Frauenhilfe/Frauenhaus

Kath. Seelsorge im Klinikum Großhadern

Tel. 55029916

Tel. 354830

Marchioninistr. 15, Tel. 70954556 ml-seelsorge-rk-grh@med.uni-muenchen.de

Deutscher Kinderschutzbund

Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Dekanat München-Laim/Sendling

Beratungsstelle für Schüler/innen

Terofalstr. 66, Tel. 700766-74

KIRCHLICHE DIENSTE Telefonseelsorge (kath.) Tel. 0800 1110222 (ev.) Tel. 0800 1110111

Ehe-, Partnerschafts- und Familienberatung Tel. 5443110

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Tel. 555356 Tel. 55171250

Münchner Zentralstelle für Strafentlassene Tel. 380156-0

Selbsthilfezentrum Tel. 53295611

Suchthotline Tel. 282822

Verein für verwaiste Eltern Tel. 48088990

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Editorial

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Gruppen

Zu den Hl. Zwölf Aposteln

Wenn Kinder gern Gottesdienst feiern ... Zwölf Aposteln bietet jeden Sonntag Kindergodi an Zur Kinderkirche lädt die Pfarrei Zwölf Apostel wöchentlich am Sonntag ein - außer in den Schulferien. Das Kinderkirchenteam gibt sich dabei viel Mühe, die Katechese locker und interessant zu gestalten. Zum Team gehören Petra Fischer, Brigitte Strieder, Sandra Lehmann, Andrea Glodek, Frank Hofmann und Robert Seisenberger (Pastoralreferent). Wie spannend die Kinderkirche sein kann, davon erzählt Frank Hofmann: „Am Sonntag bin ich ja wieder dran mit Kinderkirche. Hmm, was ist denn das Thema? Ach ja, die Heilung des Blinden Bartimäus (Mk 10,46-52). Das eignet sich gut für die Kinderkirche. Ich drucke mir mal den Text in einer kindgerechten Version aus – dem Internet sei Dank – und ein paar Exemplare eines Bildes zum Ausmalen der Szene, und eine Augenbinde nehme ich auch mal mit.

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Sonntag 10 Uhr 55: Ich sitze in der Kirche vorne rechts und schau‘ mich mal um. Viele Kinder sind ja nicht da! Hoffentlich ruft der Pfarrer nicht zur Kinderkirche aus, wenn kein Kind da ist! Das wäre ja ziemlich peinlich! Jetzt ertönt die Glocke, Sylvia Kraut spielt das Eingangslied, und dann spricht der Pfarrer das Tagesgebet. Ich stehe schon mal auf, mein Zeichen, dass der Pfarrer jetzt die Einladung an die Kinder aussprechen darf. Ich schaue in die Gemeinde und, wunderbar, nach und nach kommt ein Kind nach dem anderen, die Kleinen auch mit Mutter oder Vater. Wo sie nur alle versteckt waren! Ein Kind darf die Kinderkerze tragen und wir gehen langsam durch die Sakristei zu unserem Kinderkirchenzimmer. Nachdem sich alle gesetzt haben, lasse ich dort einen Gong ertönen. Sein lang andauernder Hall ialog

im Pfarrverband Laim


Zu den Hl. Zwölf Aposteln lässt alle zur Ruhe kommen. Dann singen wir zusammen: ,Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,…‘ Anschließend lese ich die Geschichte vom blinden Bartimäus vor und frage die Kinder, ob sie schon mal einen Blinden gesehen haben. Zuerst sind die Kinder noch sehr schüchtern, doch dann fangen sie an vom Blindenstock und vom Blindenhund zu erzählen. Ich frage, ob sie wissen, wie man als Blinder die Straße überquert, ohne überfahren zu werden, oder wie man einkaufen geht und mit welchem Geld? Naja, damals gab es ja diese Ampeln noch nicht. Ein Kind darf auch mal die Augenbinde umlegen und um den Tisch gehen, um zu fühlen, wie es ist blind zu sein. Dann lasse ich ein anderes Kind um den Tisch gehen, diesmal aber mit einem Begleiter. Das ist doch dann schon viel angenehmer, oder? Wir verstehen jetzt, warum der arme, blinde Bartimäus so nach Jesus geschrien hat. Klar, Jesus hat ihn

Gruppen

geheilt, doch was hat ihm geholfen, und warum wollten einige, dass der Blinde schweigt? Zum Schluss malen die Kinder das Bild der Szene aus. Die Messnerin kündigt an, dass jetzt dir Fürbitten anfangen. Schnell noch die Bilder eingepackt, ein Kind darf wieder die Kinderkerze tragen und es geht zurück in die Kirche. Zum „Vater unser“ versammeln wir uns alle noch einmal um den Altar. Ach, das war ja wieder eine runde Sache. Also mir hat es Spaß gemacht und ich glaube, den Kindern auch. So darf Frank Hofmann Kinderkirche sein!“ Wenn auch Sie gerne den Kindern unseren Glauben näher bringen möchten, sind Sie herzlich ins Kinderkirchenteam eingeladen. Bitte nehmen Sie mit Robert Seisenberger (Pastoralreferent) Kontakt auf: seisenberger12apostel@ yahoo.de, Tel: 089/547271-58 (AB).

Kindern machen passende Gottesdienst Freude. Heft 3 September 2013

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Veranstaltungen

Zu den Hl. Zwölf Aposteln

Barrierefreier Zugang zum Pfarrzentrum Gläubige brauchen Geduld wegen Umbauten Das letzte halbe Jahr war geprägt vom Umbau des Pfarrhauses zum Zentralbüro des Pfarrverbandes Laim. Die Pfarrgemeinde musste in dieser Zeit viele Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, aber Ende Juni war der Umbau weitgehend abgeschlossen und „Normalität“ kehrte wieder ein. Es kommen aber im September weitere Umbaumaßnahmen auf die Gemeinde zu, der Kirchplatz wird umgestaltet, um einen barrierefreien Zugang zur Kirche, dem Pfarrheim und dem Pfarrhaus zu erreichen. Dieser Umbau wird in drei Abschnitten erfolgen: Zuerst der Innenhof zur Sakristei, Pfarrhaus und der Rückseite des Kindergartens. Anschließend dann der Kirch-Vorplatz, der begrenzt wird von Kirche, Kindergarten, Pfarrheim und Stadtwiese. Und im dritten Bauabschnitt der Weg vom Kirchen-Vorplatz zur Siglstra-

ße. Die dritte große Baumaßnahme, der Anbau des Aufzuges im Pfarrheim muss auf das Frühjahr 2014 verschoben werden, da die Baugenehmigungen durch das Baureferat der Stadt München voraussichtlich erst im Herbst 2013 erteilt werden. Um nicht die Gefahr einzugehen, eine „Winterbaustelle“ zu erhalten, haben wir uns deshalb entschlossen, den Baubeginn auf das Frühjahr 2014 zu verlegen. Auch mit diesen Maßnahmen wird von den Kirchenbesuchern viel Geduld aufgebracht werden müssen. Aber nach Abschluss aller Arbeiten werden wir ein weitgehend barrierefreies Pfarrzentrum erhalten. Wir bitten um Ihr Verständnis und und Ihre Nachsicht während der Baumaßnahmen und hoffen, dass Sie durch die Neugestaltung und die Erleichterungen, die dadurch entstehen, entschädigt Manfred Kluy werden.

Was in den nächsten Monaten sein wird Jeder 1. Sonntag im Monat ca. 12.00 Uhr, Pfarrsaal: Gemeindetreff mit Mittagstisch Do außer in den Ferien 15 bis 18 Uhr, EG Pfarrheim: Bücherei Di 17. 9. 13 14.00 Uhr, Pfarrsaal: Treffpunkt Ältere Generation, Bilder vom Ausflug, bei Kaffee und Kuchen Do 26. 9. 2013, 9.30 Uhr, Philippusstube: Bibelteilen zum Sonntagsevangelium mit Pfr. Bienlein Mo ab 07. 10. 2013, 9.30 oder 18 Uhr,

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Pfarrheim: PC–Kurs1–Grundkurs WIN 7 Di ab 08. 10. 2013, 9.30 oder 18 Uhr, Pfarrheim: PC – Kurs2 – WORD Mi ab 09. 10. 2013, 9.30 oder 18 Uhr, Pfarrheim: PC – Kurs3 – EXCEL Do ab 10. 10. 2013, 9.30 oder 18 Uhr, Pfarrheim: PC – Kurs4 – Powerpoint Dauer je Kurs: 6 Wochen mit 2 Stunden pro Woche entweder vormittags von 09:30 bis 11:30 Uhr oder abends von 18 bis 20 Uhr. Anmeldung: Manfred Kluy, 089/7002264 ialog

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Zu den Hl. Zwölf Aposteln Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen, max. 8 Personen. Do, 10. 10. 2013, 17 Uhr, Pfarrheim: Atempause, Atemübungen, geistlicher Impuls mit Sr. Mareile Hartl Di, 15. 10. 2013, 13.00 Uhr, Pfarrsaal: Treffpunkt Ältere Generation, Oktoberfest mit Hendl und Musik Do,, 24. 10. 2013, 9.30 Uhr, Philippusstube: Bibelfrühstück, Gott spricht zu uns durch Träume: Jakobs Traum (Gen 28) mit Sr. Mareile Hartl Mo, 11. 11. 2013, 17 Uhr, Kirche: St.Martin-Feier für Schulkinder Di, 12. 11. 2013, 14 Uhr, Pfarrsaal: Ältere Generation. Vortrag von Birgit Gammel zu Elisabeth von Thüringen Do, 14. 11. 13, 17 Uhr, Pfarrheim: Atempause mit Sr. Mareile Hartl Do, 21. 11. 13, 9.30 Uhr, Philippusstube: Bibelfrühstück mit Pfr. Bienlein Fr, 22. 11. 13 bis Sonntag 24. 11. 13, Atem und Stille, Besinnungswochenende in Maria Kirchental bei Lofer mit Sr. Mareile Hartl, Info: 089/74494944 Do, 28. 11. 13, 15 Uhr, Pfarrheim: 1. Probe für das Krippenspiel in der Kindermette, Einladung an Kinder von 5–12 Jahren und Eltern, die mithelfen möchten. Anmeldung bei Sr. Mareile Di/Do Tel.: 54727148 oder im Pfarrbüro Di, 10. 12. 13, 14 Uhr, Pfarrsaal: Adventfeier der Älteren Generation Do, 12. 12. 13, 17 Uhr, Pfarrheim: Atempause mit Sr. Mareile Hartl Do, 19. 12. 13, 9.30 Uhr, Philippusstube: Bibelfrühstück. Träume im Umfeld der Geburt Jesu (Mt 1 u. 2) mit Sr. Mareile Mo, ab 13. 1. 2014, 9.30 oder 18 Uhr, Pfarrheim: PC–Kurs1 – Grundkurs WIN 7 Di, ab 14. 1. 2014, 9.30 oder 18 Uhr, Pfarrheim: PC – Kurs2 – WORD Heft 3 September 2013

Termine

Mi, ab 15. 1. 2014, 9.30 oder 18 Uhr, Pfarrheim: PC – Kurs3 – EXCEL Do, ab 16. 1. 2014, 9.30 oder 18 Uhr, Pfarrheim: PC – Kurs4 – Powerpoint Dauer je Kurs: 6 Wochen mit 2 Stunden pro Woche entweder von 09:30 bis 11:30 Uhr oder von 18 bis 20 Uhr. Anmeldung: Manfred Kluy, 089/7002264 Teilnehmerzahl: 6 - 8 Personen Di, 14. 1. 2014, 14 Uhr, Pfarrsaal: Treffpunkt Ältere Generation Mi, ab 15 .1. 2014, 9.30 bis 11.30 Uhr, Andreasstube: Kurs Grundwissen 1 Donnerstag, ab 16. 1. 2014, 9.30 Uhr, Andreasstube: Kurs Grundwissen 2 Für Frauen, die sich zwei Stunden pro Woche für ihre Weiterbildung nehmen wollen: Fünf Sachbereiche, auf die Teilnehmerinnen zugeschnitten, zu Gesamtkosten von € 125., Anmeldung: Monika Kluy Tel 089 / 700 22 64. Do, 23. 1. 14, 9.30 Uhr, Philippusstube: Bibelteilen mit Pfr. Bienlein Do, 23. 1. 14, 19 Uhr, Pfarrheim: 1. Treffen für alle, die den Weltgebetstag der Frauen mitgestalten möchten. Info: Sr. Mareile 089/ 74494944 Do, 30. 1. 14, 17.00 Uhr, Pfarrheim: Atempause mit Sr. Mareile Hartl Di, 11. 2. 14, 14 Uhr, Pfarrsaal: Ältere Generation, Faschingsfeier Do, 20. 2. 14, 9.30 Uhr, Philippusstube: Bibelfrühstück. Samuels Traum (1 Sam 3)mit Sr. Mareile Hartl Fr, 21. 2. 14, 20 Uhr, Pfarrsaal: Faschingsball So, 23. 2. 14 14 Uhr, Pfarrsaal: Kinderfasching Do, 27. 2. 14 17 Uhr, Pfarrheim: Atempause mit Sr. Mareile Hartl Fr, 7. 3. 14, 18 Uhr, Kirche: Weltgebetstag der Frauen

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Gruppen

St. Ulrich

Singen - Allheilmittel für Körper und Seele Zum Beispiel im Kirchenchor von St. Ulrich Stress abbauend, schmerzstillend, stimmungserhellend, das Immunsystem stärkend – viele wissenschaftliche Abhandlungen beschreiben das Singen geradezu als Allheilmittel gegen zahlreiche Leiden und Nöte. Statt Musik also nur passiv zu genießen, kann man Körper und Seele Gutes tun, indem man auch selbst singt. Und: Je öfter Menschen in Gemeinschaft singen, desto mehr stärken sie – so zeigen Untersuchungen an Schulen - auch wichtige Sozialkompetenzen: Gruppenzusammenhalt, Toleranz und Teamfähigkeit ebenso wie Hilfsbereitschaft und soziales Engagement. Der Kirchenchor von St. Ulrich ist dafür sicher ein hervorragendes Beispiel. Einmal pro Woche treffen sich zwischen 20 und 25 Sängerinnen und Sänger in froher Gemeinschaft und singen zur eigenen

Freude und zum Lobe des Herrn. Ganz besonders schätzen es die Chormitglieder immer, wenn wieder neue Stimmen dazu kommen: „Wer Interesse hat, bei uns mitzusingen, kann dies gerne auch erst einmal völlig unverbindlich ausprobieren“, so Chorleiterin Irmgard Feuerer. Entweder für eine Schnupperstunde oder auch für ein zeitlich begrenztes Chorprojekt. Das nächste startet bald schon im Herbst: Über einen Zeitraum von zehn Wochen wird der Chor eine Orchestermesse einüben, die dann am zweiten Weihnachtsfeiertag zur Aufführung kommt. Vielleicht sind Sie gerade umgezogen, neu in der Gemeinde angekommen und suchen von daher noch Anschluss? Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, der Job ist nicht mehr ganz so vereinnah-

Mit viel Engagement übt die Chorleiterin Irmgard Feuerer mit den Mitgliedern des Chors die oft anspruchsvollen Messgesänge ein.

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St. Ulrich

Gruppen

Rund 25 SängerInnen zählt zurzeit der Kirchenchor. Neue Mitglieder sind stets willkommen. Im Herbst beginnt das Üben für die Orchestermesse an Weihnachten.

mend? Oder der Stimmbruch ist abgeschlossen und es bleibt ein wenig Zeit neben Schule oder Ausbildung? Herzliche Einladung an alle, die gerne singen

oder es auf jeden Fall einmal ausprobieren möchten! Und wie gesagt – rundum gesund sowieso, Sie werden es merken! Ulrike Koller

Eckdaten Aufnahmevoraussetzungen: keine (auch keine Zugehörigkeit zur kath. Kirche) Vorsingen: nein, allenfalls nichtöffentlich zur Festlegung der Stimmlage Musikrichtung: Klassisch von Barock bis Romantik, von Bach bis MendelssohnBartholdy Chorprobe: Donnerstags, 19.15 Uhr bis 21.00 Uhr (inkl. 15 Min. Pause) im Pfarrheim von St. Ulrich, Helmpertstr. 19 (hinter der Kirche) Auftritte: ca. alle sechs Wochen in der Heft 3 September 2013

Sonntagsmesse sowie zusätzlich an den Hochfesten Ostern und Weihnachten Sonstige Aktivitäten: gemeinsames Choressen; auf Wunsch Chorausflüge, Opernbesuche oder Chorkonzerte Kontakt: Irmgard Feuerer Tel.: 5801276, E-Mail: ifeuerer@cablemail.de Start des nächsten Chorprojekts: Donnerstag, 10. Oktober, 19.15 Uhr

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Veranstaltungen

St. Ulrich

Start einer neuen Eltern-Kind-Gruppe Haben Sie in der letzten Zeit Familienzuwachs bekommen? Haben Sie Lust, sich mit anderen Familien zu treffen? Dann ist die neue EKP-Gruppe in St. Ulrich genau das Richtige für Sie. Wir treffen uns ab Donnerstag, dem 26. 9. 2013 wöchentlich von 9.30 bis 11.30 Uhr im Pfarrheim von St. Ulrich mit unseren Kindern bis drei Jahren, um gemeinsam zu singen, zu tanzen, Musik zu machen, zu malen, zu basteln, die Welt zu entdecken.... Also einfach, um viel Spaß miteinander zu haben. Zwischendrin machen wir Brotzeit und es wird auch genug Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen

und Austausch geben. Schauen Sie doch einfach einmal mit Ihrem Kind vorbei. Wir freuen uns auf Sie! Nähere Informationen gibt’s bei Michaela Schneider Tel: 089/569529.

Rund 60 Jugendliche erlebten Gemeinschaft Zeltlager 2013: Rund 60 Kinder und Jugendliche (und nicht mehr ganz so Jugendliche) aus St. Ulrich und Zwölf Apostel erlebten eine Woche lang Gemeinschaft - das war eine Woche Spiele und viel Spaß, eine Woche Selbstversorgung, Freiheit pur, Verantwortung für andere übernehmen und gemeinsam Gottesdienst feiern.

Die Jugend von St. Ulrich lädt zum Herbstball ein Die Jugend St. Ulrich lädt herzlich zum nunmehr fünften Herbstball am 9. November ein, ab 20 Uhr im Pfarrsaal St. Ulrich. Auch dieses Jahr wird wieder einiges geboten.

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Ob Sie zur Musik das Tanzbein schwingen, unsere Showeinlagen genießen oder sich es an der Cocktailbar einfach gut gehen lassen, für jeden Geschmack ist etwas dabei. ialog

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St. Ulrich Oktober

Veranstaltungen

Fr, 20. 14.00

Weihnachtsandacht Beichtgelegenheit

9.30

Erntedank (mit Jugendband)

Sa, 21. 17.15

So, 13. 9.30

PV-Gottesdienst zum Jahrestag der PV-Gründung, anschließend Begegnung im Freien oder im Pfarrsaal

So, 22. 17.00 Besinnliches Konzert in der Kirche. Pf. Rieger liest, Flötenmusik aller Art Di, 24. 16.00

Kindermette

So, 21. 9.30

Kirchweih-Feier bei Kirchweihnudeln und Kaffee sowie Empfang für Neuzugezogene nach dem Festgottesdienst

Di, 24. 18.00

Christmette

Mi, 25. 9.30

Festmesse, Musik für Harfe, Weihnachtslieder

Do, 26. 9.30

Spatzenmesse von Mozart

KinderKirche

Mi, 31. 17.00

Jahresabschluss mit Musik für Trompete und Orgel

So, 6.

11.00

November Sa, 9. 20.00

Großer Herbstball

Mo, 11.17.00 St. Martinsfeier So, 24. 9.30

Ministranteneinführung im Gottesdienst

So, 24.11.00

KinderKirche

Do, 5.

6.00

Rorate

Fr, 6.

17.00

Januar Mo, 06. 9.30

Hl. Dreikönige, Segnung der Gaben, Erwerb von Kreide und Aussendung der Sternsinger im Gottesdienst

DI, 21. 19.00

ökumenischer Wortgottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

Fr, 21. 20.00

Pfarrfasching

Dezember Nikolausfeier und Adventsbasar im Kindergarten

Do, 12. 6.00

Rorate

Do, 19. 6.00

Rorate

Februar Kinder- und Familienfasching standen noch nicht fest, bitte Aushang beachten

Kindgerechte Gottesdienste in St. Ulrich FamilienGottesdienst 9:30 Uhr ist der Sonntagsgottesdienst für die ganze Familie. Einzelne Elemente der Messe werden besonders für Kinder zwischen 5 – 12 Jahren gestaltet. KinderMitmachpredigt 9:30 Uhr Für kleine und große Kinder! Sie findet in fast jeder Sonntagsmesse in der Sakristei statt. JugendGottesdienst 9:30 Uhr ist ein Gottesdienst für Schulkinder ab der 3. Klasse im Sonntagsgottesdienst. Heft 3 September 2013

Er findet gelegentlich statt. Aushang beachten. KinderKirche 11:00 Uhr ist ein Wortgottesdienst in der Apsis der Kirche, für Kleinkinder und Grundschulkinder der ersten Klassen und deren Eltern. Er findet alle vier bis sechs Wochen statt. Neue MitarbeiterInnen für unser Kindergottesdienstteam sind herzlich willkommen. Kontakt im Pfarrbüro: 89 45 97-0 oder bei Diakon Christian Spahn, Tel. 89 45 97- 12.

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Gruppen

Namen Jesu

„Jeder kann ein Retter sein“ 36 Jahre lang hat der Leprakreis die Arbeit der Ärztin Ruth Pfau unterstützt / Auf Weihnachtsbasaren erzielte er einen Gesamterlös von über 350 000 Euro Die Aktionsgruppe Lepra wurde 1977 gegründet und unterstützt das Wirken der deutschen Ärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau in Pakistan über die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., Würzburg. Mit dem Verkauf von Weihnachtskarten wurde 1977 die Aktion für das Wirken von Ruth Pfau begonnen. Bereits ein Jahr später hatte sich aus der Gemeinde Namen Jesu ein fester Stamm von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gefunden und den ersten Weihnachtsbasar gestartet. Geschenkartikel, Waren und Schnitzereien aus der Dritten Welt, Bastelarbeiten, selbstgemachte Marmeladen, Kräutertees und Ringelblumensalben etc. verkauften sich gut, und der Grundstein für viele erfolgreiche Jahre war gelegt. Unser Basarcafe, in dem gespendete hausgemachte Kuchen vieler Pfarreimitglieder angeboten wurden, rundete das Angebot ab.

Zum 10-jährigen und zum 20-jährigen Bestehen unserer Aktionsgruppe Lepra hat Dr. Ruth Pfau unsere Gemeinde besucht und im Gottesdienst gesprochen. Alle waren von dieser besonderen Frau fasziniert und unsere Gruppe neu motiviert. 1997, nach 20 Jahren erfolgreicher Arbeit, ist dem Initiator der Gruppe, Herrn Michael Girtner, durch den Stadtrat Theo Schwetzler die Medaille „München leuchtet“ verliehen worden. Nach 25 Jahren löste sich die Aktionsgruppe altersbedingt fast auf und die Präsentation des Basars wurde überarbeitet. Themen-Tische wurden für die Zukunft favorisiert. So entstanden Verkaufsstände für Marmeladen, Bastelarbeiten, Weihnachtsgebäck, Adventskränze und Gestecke, Weihnachtskrippen und Zubehör, Strickwaren, Stände für die Gruppe Manna, junge Familien sowie ein Trödelmarkt und weiterhin unser Basar-Cafe.

Auf dem Weihnachtsbasar wurden die Erzeugnisse des Leprakreises verkauft.

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im Pfarrverband Laim


Namen Jesu

Gruppen

Im vergangenen Jahr erhielt die Gruppe vom DAHW eine Dankurkunde für die 35jährige Unterstützung. Paul Frosch nahm sie stellvertretend für die Gruppenmitglieder und die vielen Freunde und Helfer aus der Pfarrei entgegen. Heuer wird unser 36. Basar am 23./24. 11. 2013 stattfinden. Dies ist der letzte Basar der „Aktionsgruppe Lepra Namen Jesu“. Die Mitarbeiter aus der Gründung der Gruppe, unsere Kuchenbäckerinnen und die vielen Helfer können teilweise gesundheitlich und altersbedingt nicht mehr unterstützend tätig sein. Bei allen Mitarbeitern, Helfern, Spendern und Käufern bedanken wir uns herzlich für

die lange Zeit der Unterstützung. „Jeder kann ein Retter sein“, einer der Leitsätze von Ruth Pfau, der den Kreis über Jahre motivierte. Wir hoffen, dass sich im Pfarrverband eine ähnliche Gruppe bildet und für unser oder ein anderes Projekt tätig wird. Bisher konnten wir 356 206,27 Euro als Erlös aus unseren 35 WeihnachtsbasaPaul Frosch ren überweisen.

Zur Person von Ruth Pfau 1929 in Leipzig geboren, verbrachte Ruth Pfau ihr Leben nach dem Studium der Medizin ab 1960 in Indien und Pakistan. Sie ist Ordensschwester und Ärztin. Trotz aller körperlichen und geistigen Mühen arbeitet sie bis heute unermüdlich zwischen den Wüstenregionen und Karachi bis hinauf ins Hochgebirge des Himalaja, ständig auf der Suche nach Heft 3 September 2013

Patienten, die an Lepra, Tuberkulose oder anderen Krankheiten leiden. Dr. Ruth Pfau ist von der pakistanischen Regierung zur Lepraberaterin berufen worden. Sie ist zuständig für die Koordinierung der verschiedenen Gesundheitsprogramme im Land. Für ihre Verdienste wurde sie mit höchsten Auszeichnungen in Deutschland und Pakistan bedacht.

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Stattgefunden

Namen Jesu

Wiederaufgelebte Tradition Erstmals seit vielen Jahren ging von unserer Kirche eine Fronleichnamsprozession aus. Bei strahlendem Wetter zog die Prozession des Pfarrverbands am 7. Juni singend und betend durch Laim.

Ein Vergnügen für Jung und Alt Das Pfarrfest am 22. Juni konnte wieder bei schönem Sommerwetter stattfinden, ein Vergnügen für Jung und Alt.

Zum achten Mal am Neufriedenheimer Platz Zum achten Mal fand der Gottesdienst am Kreuz am Neufriedenheimer Platz am 13. Juli 2013 statt, mit viel Sonnenschein und rund 200 Besuchern - aber zum ersten Mal mit Pfarrer Rieger, der, kaum war der letzte Böllerschuss verklungen, „Bayernhymne!“ rief und sich so erneut als volksnah erwies.

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im Pfarrverband Laim


Namen Jesu Fr, 20. 09. 2013, Flohmarkt der Kindertagesstätte im Pfarrsaal So, 06.10. 2013, nach dem Familiengottesdienst (11 Uhr) zum Erntedank sind alle herzlich eingeladen zum ersten Mitbringfest im großen Pfarrsaal. Alle Gäste steuern etwas bei (Salate, Wurst, Käse, Suppe, Brot, etc.) sodass wir gemeinsam ein kleines Büffet gestalten und in entspannter Atmosphäre zusammensitzen und essen können. Die mitgebrachten Speisen können vor dem Gottesdienst ab 10.30 Uhr im großen Pfarrsaal, Stürzerstr. 37, abgegeben werden. Sa, 12.10. 2013, 9.30-11.30 Uhr: Basar des Mütterforums im Pfarrheim Bitte Aushänge und Handzettel beachten Mo, 14. 10. 2013, 19.30 Uhr: „Der Galaterbrief des Paulus - Einblick in die Theologie des Paulus und urchristliche Konfliktthemen in der Mitte des 1. Jahrhunderts“. Vortrag und Gespräch. Pfarrer Günter Unger, Gethsemanekirche Sa, 09.11. 2013, Klausurtag des Pfarrgemeinderats Sa/So 23./24. 11. 2013, Weihnachtsbasar der Pfarrei Fr, 29. 11. 2013, 19-20 Uhr Offene Kirche im Advent. Zur Einstimmung auf die Adventszeit So, 08. 12. 2013, 17 Uhr Adventssingen der Chorgemeinschaft in der Kirche Mo, 06. 01. 2014, Aussendung der Sternsinger im Pfarrgottesdienst. 19 Uhr Orgelkonzert. Martin Schwingshandl an der Lobback-Orgel So, 19.01. 2014, nach dem Festgottesdienst (11 Uhr) mit Musik für Orchester Frühschoppen und Pfarrversammlung im Pfarrsaal Heft 3 September 2013

Veranstaltungen

Sa, 08. 02. 2014 Pfarrfasching Sa/So 15./16. 02. 2014 Wahl des neuen Pfarrgemeinderats. Alle Infos werden rechtzeitig bekanntgegeben. Sa, 22. 02. 2014, Bazar des Mütterforums So, 23.02. 2014, Kinderfasching im Pfarrsaal Regelmäßig im Pfarrheim Stürzerstr. 37 Seniorenclub Montags um 14 Uhr Singen, Gymnastik, Kaffee und Kuchen sowie abwechslungsreiches Programm (wird im Schaukasten ausgehängt). Chorproben Jeden Dienstag von 19.30 bis 21 Uhr. Nächste Projekte: Adventssingen am 08.12.13 und die Missa brevis in G-Dur von W.A. Mozart am ersten Weihnachtsfeiertag. Gruppenstunde für Kinder ab der 3. Klasse jeden Samstag von 10 bis 11.30 Uhr in den Jugendräumen. In den Ferienzeiten entfallen diese Veranstaltungen

Gruppe 60 Plus/Minus Das neue Programm ist in Vorbereitung. Bitte beachten Sie die Homepage und die Schaukästen der vier Pfarreien.

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Gruppen

St. Philippus

Vorhang auf für das wunderschöne Musiktheater des Kinderchores Rund 30 Kinder bereichern mit ihren Auftritten Gottesdienste und Feiern Alle 28 Chorkinder sangen, tanzten und spielten mit großer Hingabe das Kindermusical „Frederick“. Jedes Kind konnte sein Talent auf der Bühne einbringen - und tat das mit natürlichem Charme und auf überzeugende Weise. Die liebenswerte Mäusegeschichte war der Höhepunkt des Sommerfestes. Das begeisterte Publikum dankte mit großem Applaus und freut sich schon auf den nächsten Auftritt... Auch bei den Familiengottesdiensten in St. Philippus, dem Krippenspiel und der Erstkommunion ist der Kinderchor gefragt und gestaltet mit seinem lebendigen Gesang die Gottesdienste feierlich mit. Der Auftritt in der Chorgemeinschaft ist für jedes Kind eine schöne Erfahrung und Bereicherung und entwickelt

darüberhinaus die eigenen stimmlichen Fähigkeiten. Zur Belohnung gab es am Schuljahresende einen Spielenachmittag und viel Eis... Mach doch bei uns mit! Wir freuen uns, wenn Du bei uns vorbeischaust und mitsingst!

Info Nach den Ferien trifft sich der Chor zum Singen, jeden Mittwoch in zwei Chorgruppen: für die 1. - 3. Klasse von 16 - 16.45 Uhr für die 4. - 6. Klasse von 17 - 17.45 Uhr Jeweils im Chorraum in der Kirche über der Kapelle Nähere Informationen bei Chorleiterin Elisabeth Ruckgaber, Tel.: 570 61 82

Bei dem Kindermusical „Frederick“ konnte jedes Kind sein Talent mit natürlichem Charme zeigen.

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St. Philippus

Gruppen

. . . pflegt den großen Schatz der Kirchenmusik Das Repertoire des Chores von St. Philippus ragt über den normalen Rahmen hinaus Aufgrund mehrerer Aktivitäten ist der Chor von St. Philippus wieder in Erscheinung getreten. Ein einmaliger Erfolg in der Geschichte des Chors war die Aufführung des Mozart-Requiems beim jährlichen Kirchenkonzert im November 2012. Die Besucherzahl war so hoch wie nie. Die große öffentliche Resonanz bewies einmal mehr, wie durch Engagement und gezielte Arbeit der stattliche Chor diese schwierige Aufgabe gemeistert und so auch seinen Stellenwert in der Pfarrei verdeutlicht hat. Zu den großen kirchlichen Festen an Weihnachten und Ostern bringt der Chor von St. Philippus seit vielen Jahren nicht nur „Missae breves“, also Kurzmessen, zur Aufführung, sondern pflegt den umfangreichen „Schatz der Kirchenmusik“ mit der Darbietung der großen Orchestermessen der Wiener Klassik und der Romantik, eine in Münchner Pfarreien nicht allzu häufig anzutreffende Situation. So wurde am zweiten WeihnachtsHeft 3 September 2013

festtag die große Pastoralmesse von A. Diabelli und am zweiten Osterfesttag die Festmesse in C von J. Rheinberger aufgeführt. Beide Messen gehören zu den Spitzenwerken kirchenmusikalischer Chorliteratur. Daneben gestaltete der Chor auch das Pfingsthochamt mit der Spatzenmesse von Mozart sowie die Christmette und die Karwoche. Musikalisch bereichert wurden auch zwei Maiandachten durch den Chor und Solisten der Pfarrei sowie einige Gottesdienste mit dem Jugendchor. Heute schon sollte man das Kirchenkonzert am Sonntag, 24. November, vormerken mit Werken von Rheinberger, Poulenc (das bekannte Orgelkonzert anlässlich des 50. Todestages des bekannten französischen Komponisten) und Dvorak mit seinem großartigen „Te Deum“. Wir freuen uns über neue Mitglieder im Erwachsenenchor wie auch im Jugendchor. Beatrice-Maria Weinberger Kontakt im Pfarrbüro: Tel. 547 001-0

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Veranstaltungen

St. Philippus

Philippusband bereichert Gottesdienste Bernard Eisen (ganz links im Bild) leitet die Philippusband, die mit ihrer Musik nicht nur Gottesdienste bereichert. Er freut sich über Zuwachs von jungen Menschen ab 14 für die Philippusband. Kontakt: philippus.band@ yahoo.de oder bei Bernd Eisen, Tel. 089/ 41856770

Im Albertinum wechselte das Direktorium In einer kleinen Feierstunde übergab Kardinal Marx die Entlassungsurkunde an Msgr. Dieter Olbrich (re) und ernannte OStD Stephan Zahlhaas zum neuen Stiftungsdirektor des Studienseminars Albertinum.

Ein großer Wechsel vollzog sich in der Stiftungsleitung des Albertinums. Monsignore Dieter Olbrich ging nach 23 Jahren als Stiftungsdirektor in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist OStD Stephan Zahlhaas, der in Sachen Ganztagesbetreuung sehr erfahrene Schulleiter des ErasmusGrasser-Gymnasiums. Die Leitung des Albertinums im Alltagsbetrieb verbleibt

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weiterhin in den Händen von Diakon Klaus Lermer. Ein weiteres Ereignis feierte das Albertinum: Herzog Franz von Bayern ist nun das 50. Jahr im Kuratorium des Studienseminares. Fünfzig Jahre, in denen er sich immer für die Belange des Albertinums eingesetzt hat. Die Hausgemeinschaft dankt ihm für sein Engagement. ialog

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St. Philippus

Veranstaltungen

Trödelmarkt fürs Kinderdorf

Vortrag zu Schlafstörungen

Sa, 28. 9., 11 - 15 Uhr, im Pfarrhof von St. Philippus. Unter dem Stichwort „Kunst und Krempel“ können dort Glas, Kristall, Bilder, Schmuck, aber auch besondere Kleider wie Trachten und Gebrauchsgegenstände verkauft und gekauft werden. Garantiert wird jeder Euro aus dem Verkauf dem Kinderdorf „Menores com Christo“ in Brasilien zugeleitet. 50 Straßenjungen zwischen 7 und 18 Jahren leben dort. Weitere 220 Kinder der Stadt Guarabira besuchen Schule und Kindergarten des Dorfes, das die Pfarrei St. Philippus seit 1998 unterstützt.

Der Sozialkreis von St. Philippus lädt Sie herzlich zu dem Vortrag ein: „Guter Schlaf und Schlafstörungen“ von Herrn Dr. A. Schwarzl und Stationsleiterin Frau Springl, Krankenhaus für Naturheilweisen, München-Harlaching Themen: Wie funktioniert Schlaf? Warum ist er so wichtig? Wie kann man ihn verbessern? Nach dem Vortrag stehen Herr Dr. Schwarzl und Frau Springl für Fragen zur Verfügung. Mo, 7. 10. um 19.00 Uhr im Pfarrsaal von St. Philippus. Literaturkreis lädt zu Lesungen ein Fr, 15. 11., 20:00 Uhr im Pfarrsaal von St. Philippus „Was Worte wiegen“ Ein Abend mit Lyrik und Musik. Gefördert vom Literaturkreis St. Philippus. Di, 3. 12., 19:30 Uhr im Pfarrsaal von St. Philippus „Weihnachten mal anders“ Geschichten mit Musik. Veranstaltet vom Literaturkreis St. Philippus Englischkurs

Außerdem gibt es beim Trödelmarkt Brotzeit und Kaffee und Kuchen. Abzugeben sind die Waren im Hof des Pfarrzentrums an der Westendstr. 249 Mi, 25. 9., 9.00 - 12.00 Uhr oder Do, 26. 9., 17.00 - 19.00 Uhr oder Fr, 27. 9., 17.00 - 19.00 Uhr. Wer Geld spenden möchte: Pfarrei St. Philippus, Liga Bank, BLZ 700 903 00, Konto 2144956, Stichwort: Menores Com Christo

Heft 3 September 2013

Die Erwachsenenbildung von St. Philippus plant einen Englischkurs. Wenn Sie Interesse an einem Englischlehrgang haben, in dem das freie Sprechen im Vordergrund steht, jedoch bei Bedarf auch die Grammatik nicht vernachlässigt wird, dann sind Sie bei uns richtig. 10 Abende mit je 90 Minuten für 6, maximal 8 Personen. Die Kosten pro Teilnehmer betragen ca. 80 Euro einschließlich Kursmaterial. Kontakt im Pfarrbüro, Tel. 547 001-0

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Adressen

Nützliche Adressen

Erziehungsberatung

Caritaszentrum Laim/Sendling

Kath. Glaubensorientierung Vorbereitung auf Taufe/Firmung, Erw., Wieder-Eintritt i. d. Kirche

Albert-Roßhaupter-Str. 65 81369 München, Tel. 7693912, Fax 7602703 czm-laim@caritasmuenchen.de

Gemeindeorientierte Soziale Arbeit

Tel. 547020-0 Caritas-Sozialstation Albert-Roßhaupter-Str. 65, 81369 München, Tel. 7437500

Beratungsstelle für psychische Gesundheit, Sozialpsychiatrischer Dienst

Tel. 7104810

Tel. 231706-33

Alleinerziehende Tel. 2137-1236

Sozialdienst kath. Frauen (Schwangerenberatung) Tel. 55981-227

Frauen beraten e.V.

Tel. 547020-30, spdi-laim@caritasmuenchen.de

Tel. 747235-0

Gerontopsychiatrischer Dienst

Johannes-Hospiz

Hansastr. 134, 81373 München, Tel. 7260950 gpdi-sued@caritasmuenchen.de

Tel. 1797-2901

Tagesstätte für psychische Gesundheit Andreas-Voest-Str. 3, Tel. 7415640, tagesstaetteLAIM@caritasmuenchen.de

Alten- u. Service-Zentrum Kleinhadern Blumenau Alpenveilchenstr. 42, Tel. 5803476

ASZkleinhadern@caritasmuenchen.de Freiwilligen-Zentrum Laim Westendstr. 245, Tel. 547020-15, fwz-west@caritasmuenchen.de

Beratung für Sekten- und Weltanschauungsfragen Tel. 5458130

BERATUNGSSTELLEN SONST. TRÄGER Alten- und Service-Zentrum Laim Tel. 575014

Ambulante Nichtsesshaftenhilfe (Städt. Unterkunftsheim) Tel. 62502-0

Anonyme Alkoholiker

ANDERE KIRCHLICHE EINRICHTUNGEN IM DEKANAT

Tel. 19295

Katholische Jugendstelle Laim

Al-Anon Familiengruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholikern

St. Heinrich, Treffauerstr. 47, 81373 München Tel. 780167742, info@jugendstelle-laim.de

Frauennotruf bei (sexueller) Gewalt

Notfallhandy des Dekanats:

Tel. 763737

0176/67238269

Frauenhilfe/Frauenhaus

Kath. Seelsorge im Klinikum Großhadern

Tel. 55029916

Tel. 354830

Marchioninistr. 15, Tel. 70954556 ml-seelsorge-rk-grh@med.uni-muenchen.de

Deutscher Kinderschutzbund

Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Dekanat München-Laim/Sendling

Beratungsstelle für Schüler/innen

Terofalstr. 66, Tel. 700766-74

KIRCHLICHE DIENSTE Telefonseelsorge (kath.) Tel. 0800 1110222 (ev.) Tel. 0800 1110111

Ehe-, Partnerschafts- und Familienberatung Tel. 5443110

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Tel. 555356 Tel. 55171250

Münchner Zentralstelle für Strafentlassene Tel. 380156-0

Selbsthilfezentrum Tel. 53295611

Suchthotline Tel. 282822

Verein für verwaiste Eltern Tel. 48088990

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im Pfarrverband Laim


Kontakte im Pfarrverband Laim www.pfarrverband-laim.de

Zu den Heiligen Zwölf Aposteln (Sitz des Pfarrverbands) Siglstr. 12, 80686 München Tel: 089-547271-3, Fax: 089-547271-40 pv-laim@ebmuc.de; www.pfarrverband-laim.de

Pfarrbüro: Fr. Steinleitner Verwaltungsleitung: Fr. Gerum Buchhaltung: Fr. Hummel, Fr. Sawczuk, Fr. Schuppler Öffnungszeiten: Mo 9-12, Di 11-13 u. 14-17 Mi 9-12 u. 17- 20 Uhr, Do 9-11, Fr 8-10 Uhr Ansprechpartner: Pastoralreferent Robert Seisenberger

St. Ulrich

Namen Jesu

Saherrstr. 15, 80689 München Tel: 089-546374-0, Fax: 089-546374-22 namen-jesu.muenchen@erzbistum-muenchen.de

www.namenjesu.de Pfarrbüro: Fr. Groh-Fiolka Öffnungszeiten: Di 16.00–18.00 Uhr, Do 10.00 – 12.00 Uhr, Fr 9.00 - 11.00 Uhr Ansprechpartnerin: Gemeindereferentin Isabel Scheidl-Martins

St. Philippus

Lutzstr. 30, 80687 München Tel. 089-894597-0, Fax 089-894597-23 st-ulrich.muenchen@erzbistum-muenchen.de www.st-ulrich-laim.de

Westendstr. 249 , 80686 München Tel: 089-547 001-0, Fax: 089-547 001-40 st-philippus.muenchen@erzbistum-muenchen.de www.st-philippus.de

Pfarrbüro: Fr. Hinteregger Öffnungszeiten: Di 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Fr 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Pfarrbüro: Fr. Angermeier Öffnungszeiten: Di 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr, Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Fr 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr Ansprechpartner: Pfarrvikar Bernhard Bienlein

Ansprechpartner: Diakon Christian Spahn


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