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Wälder unter Stress

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VINSCHGER KULTUR

Zwei Arien und ein Requiem SCHLANDERS - Über 100 Freunde der Kirchenmusik genossen am Herz-Jesu-Sonntag in der Pfarrkirche in Schlanders auf Einladung von „musica viva Vinschgau“ ein besonderes Konzert. Zu hören waren der Männergesangverein Bozen, der in gemischter Besetzung auftrat, das „Amarida Ensemble“ sowie die Solistinnen und Solisten Stefanie Steger (Sopran), Anna Lucia Nardi (Mezzosopran), Georg Hasler (Tenor) und Michael Feichter (Bass). Dargeboten wurden unter der Gesamtleitung von Michael Fink zwei Arien

Programm anbieten zu können. Besonders erfreulich sei die Aufführung des Requiems von Johann David Heinichen (16831729), dessen Werke zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten seien. Das Konzert fand in Zusammenarbeit mit dem Festival Musica Sacra statt und wurde von der Kulturabteilung der Landesregierung, der Stiftung Südtiroler von J.S. Bach (Sopran-Arie „Tief nichen. Dieter Pinggera freute Sparkasse und dem Fördermitgebückt und voller Reue“ und sich im Namen von „musica viva glied Firma Schönthaler (Eyrs) Alt-Arie „Vergnügte Ruh, beliebte Vinschgau“, dass es gelungen ist, unterstützt. Das Publikum zollte Seelenlust“) sowie das Requiem dem Publikum ein derart hoch- den Mitwirkenden großen Apin Es-Dur von Johann David Hei- karätiges und anspruchsvolles plaus. SEPP

Dreharbeiten voll im Gang SCHLANDERS - Noch bis gegen Ende Juni laufen in einem Teil der „Palazzina Tagliamento“ sowie auf dem einstigen Exerzierplatz der Ex-Drusus-Kaserne in Schlanders die Dreharbeiten für den Film „Le assaggiatrici“. Inhaltlich geht es im Historienfilm um die Vorkosterinnen von Adolf Hitler: Im Herbst 1943 zieht Rosa nach Groß-Partsch, einem Dorf in der Nähe von Hitlers verstecktem Hauptquartier Wolfsschanze. Sie ist eine 26-jährige Frau aus Berlin und soll bei den Eltern ihres Mannes Gregor bleiben, der an der russischen Front kämpft. Eines Morgens wird sie von der SS zu einem mysteriösen Ort gebracht, wo man ihr ein köstliches Gericht vorsetzt. Rosa muss sich

gebung entwickeln sich unter den insgesamt 9 jungen Frauen geheime Allianzen und Freundschaften. - Regie führt Silvio Soldini, das Drehbuch stammt von Cristina Comencini, Ilaria Macchia und Giulia Calenda. Produziert wird der Film von „Lumière & Co. Srl“ in Mailand in Kooperation mit „Tarantula SCRL“ in Liège in Belgien. Der Film wird von IDM Südtirol mit 420.000 Euro gefördert. Der Ein weiterer Drehtag ist zu Ende (v.l.): Antonio Motolese (Bühnenbildner), Bühnenmaler Alessio Nalesini, Nikolay Raicevich (Bühnenbauer), dahinter Johann „Johnny“ Mazagg der in der Kreativwerkstatt in der (Fachmann für Holz) sowie Alessio Nalesini, für den „Le assaggiatrici“ „Palazzina Tagliamento“ sein Ateder insgesamt 96. Film ist, bei dem er als Bühnenmaler mitwirkt. lier hat, der versierte Holzarbeiter Johann Mazagg und weitere Perden Vorkosterinnen anschließen, zustellen, dass das Essen, das Hitler sonen arbeiten schon seit Wochen die nach jeder Mahlzeit von der serviert wird, nicht vergiftet ist. am Aufbau und an der Gestaltung SS überwacht werden, um sicher- In der streng abgeschotteten Um- der Drehorte mit. SEPP

Kirchenkonzert der Musikkapelle Martell MARTELL - Kürzlich lud die Musikkapelle Martell in die Pfarrkirche zur Hl. Walburga zu ihrem diesjährigen Kirchenkonzert. Viele Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung der „Marteller Musi“. Unter der Leitung von Kapellmeister Christian Ratschiller präsentieren die Musikantinnen und Musikanten ein vielfältiges Programm, das die Schönheit der Musik und die Passion der Musikkapelle zum Vorschein brachte. Das Ambiente in der Pfarrkirche war durch Kerzenschein besonders stimmungsvoll. Die Musik

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erfüllte den Raum und nahm das Publikum mit auf eine Reise durch verschiedene musikalische Welten. Das Programm umfasste Stücke von Thiemo Kraas, Felix Mendelssohn Bartholdy, Mario Bürki, Ben Haemhouts, James L. Hosay, James Barnes und Pavel Staněk. Die Konzertsprecherin Gerlinde Fleischmann führte gekonnt durch den Abend. Im Anschluss an das Kirchenkonzert klang der Abend bei einem Aperitif auf dem Dorfplatz und danach bei einem Buffet, vorbereitet von den fleißigen Musikantinnen, im

Bürgerhaus von Martell aus. Dort blickte auch der Obmann Reinhard Tscholl auf ein erfolgreiches Konzert zurück: „Mit großer Leidenschaft haben wir uns in den vergangenen Wochen und Monaten auf dieses Kirchenkonzert vorbereitet und konnten heute das Publikum begeistern.“ Der Obmann dankte seinen Musikkameradinnen und -kameraden für das Engagement und den Einsatz. Die „Marteller Musi“ bedankte sich auch bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen. RED


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