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Seniorenbetreuung und Pflege

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Foto: Josef Bernhart

Für das Soziale motiviert

Durchschnittliches Honigjahr „Ihr leistet wertvollen Beitrag für die Biodiversität und eine nachhaltige Landwirtschaft.“

Der neue Ortsausschuss (v.l.): Rosmarie Patscheider, Bernarda Gostner, Georg Lechner, Martina Gander, Rosmarie Koch, Monika Telser und Claudia Schöpf; nicht im Bild: Katarzyna Radwanska LICHTENBERG - Alles, was uns gut tut!: Unter dieses Motto hatte die KVW-Ortsgruppe Lichtenberg ihre Jahreshauptversammlung gestellt. Referentin Hildegard Kreiter betonte, dass die Gesundheit eine Einheit von Körper, Geist und Seele sei und machte dies an zahlreichen konkreten Beispielen fest. Gleich zu Beginn stellte die Referentin einen direkten Bezug zur Arbeit des Katholischen Verbandes der Werktätigen (KVW) her, indem sie betonte, wie wichtig es auch für das eigene Wohlbefinden sein kann, etwas für andere und damit für eine insgesamt bessere Welt zu tun. Dass die Arbeit des KVW auf allen Ebenen davon geprägt ist, zeigte sich auch im Tätigkeitsbericht der Ortsgruppe Lichtenberg. Ortsvorsitzende Bernarda Gostner und ihr Stellvertreter Georg Lechner dokumentierten eindrucksvoll, wie es dem KVW im Dorf gelingen kann, die christlichen Werte und den Zusammenhalt zu fördern. Über 300 Teilnehmende wurden bei 15 Veranstaltungen im Jahr 2024 gezählt. Bei der Neuwahl des Ortsausschusses wurden sowohl die beiden Vorsitzenden Bernarda Gostner und Georg Lechner bestätigt, als auch mit Rosmarie Patscheider, Martina Gander, Rosmarie Koch, Monika Telser, Claudia Schöpf und Katarzyna Radwanska viele bisherige und einige neue Gesichter mit der Verantwortung in den nächsten Arbeitsjahren betraut. Die Versammlung wurde mit Gruß- und Dankesworten an alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden von Seiten des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Josef Bernhart sowie des Gemeindereferenten Matthias Hofer abgeschlossen. RED

12 DER VINSCHGER 04/25

Gruppenbild mit dem Großteil der geehrten Mitglieder (v.l.): Bundesobmann Christian Trafoier, Nikolaus Schöpf, Florian Jennewein, Josef Luis Pixner, Barbara Pauli, Alois Pircher, Klaus Zuegg, Siegfried Müller, Georg Tscholl und Bezirksobmann Florian Reisinger. TSCHARS - Auf ein insgesamt durch-

schnittliches Honigjahr im ImkerBezirk Untervinschgau blickte bei der Jahreshauptversammlung am 22. Februar im Josef Maschler Haus in Tschars der Bezirksobmann Florian Reisinger zurück. Es sei kein leichtes Jahr gewesen, denn es galt, Neuigkeiten zu bewältigen und Herausforderungen anzunehmen. Zum Wetter hielt der Bezirksobmann fest, „dass es speziell im Frühjahr zu feucht und regnerisch war, obwohl das vergangene Jahr von der Temperatur her eines der wärmsten überhaupt war.“ Zur Zeit der Apfelblüte hätten einige ihre Bienenvölker zum Teil noch füttern müssen. Erfreut zeigte sich Reisinger, dass im Vorjahr 10 neue, vorwiegend junge Mitglieder dazugekommen sind: „Wir haben zurzeit 355 Mitglieder in unseren 10 Ortsgruppen.“ Die Imkerinnen und Imker pflegen nicht nur eine wertvolle Tradition, „sondern leisten auch einen Beitrag für die Biodiversität und eine nachhaltige Landwirtschaft.“ Grundsätzlich sei die Zusammenarbeit mit der Obstwirtschaft, die den Imkern und Imkerinnen gegenüber immer mehr Wertschätzung entgegenbringe, zwar gut, aber leider gebe es immer noch einzelne schwarze Schafe. Einen „enormen Vergiftungsfall“, dem man auf den Grund gegangen sei, hat es in Eyrs zur Zeit der Obstblüte gegeben. Auch auf Standbegehungen, Weiterbildungsveranstaltungen

und weitere Tätigkeiten im Bezirk Untervinschgau blickte der Bezirksobmann zurück. Einen besonderen Dank zollte er der VIP, die schon seit Jahren einen Beitrag für die Bienenköniginnen-Zucht gewährt. Langjährige Mitglieder geehrt Zu den Höhepunkten der Versammlung gehörte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Seit 25 Jahren Mitglied sind Nikolaus Schöpf (Latsch), Christoph Kneissl (Schnals), Thomas Mair (Naturns) sowie Florian Jennewein, Josef Luis Pixner und Barbara Pauli, alle drei von der Ortsgruppe Kastelbell. Das Abzeichen für 35 Jahre war für Anna Brunner Gasser, Klaus Zuegg und Siegfried Müller – alle Naturns – sowie Wolfgang Pichler (Tarsch) bestimmt und jene für 50 Jahre für Georg Tscholl (Laas) und Alois Pircher (Tarsch). Mit Gruß- und Dankesworten an den Bezirk, die Ortsgruppen und an alle Geehrten warteten der Bundesobmann Christian Trafoier, der Vizebürgermeister von Kas-

Salvatore Barone

telbell-Tschars, Manfred Prantl, Simon Maringgele in Vertretung des Bauernbundbezirksobmannes Joachim Weiss und weitere Ehrengäste auf. Erich Larcher, der Obmann des Südtiroler Königinnenzuchtvereins, rief die Imker und Imkerinnen dazu auf, die gut funktionierenden Belegstellen im Pfossental und in Trafoi zu nutzen. Der Amtstierarzt Salvatore Barone informierte über die 3 Vergiftungsfälle, die im Vorjahr in Eyrs, Leifers und Passeier verzeichnet wurden. Der mit Abstand schwerwiegendste Vorfall war jener in Pfelders im hinteren Passeiertal mit über 120 verendeten Bienenvölkern. Der Bundesobmann sprach von einem „Frevel an den Bienen.“ Zur viel diskutierten und teilweise umstrittenen Frage „Ein Brutraum oder mehrere?“ referierte der Wanderlehrer Günther Galiano aus Feldthurns. Er beleuchtete die jeweiligen Vor- und Nachteile. Dass er kein Patentrezept liefern könne, hatte er bereits einleitend vorausgeschickt. Über dieses Thema werde leider nicht immer sachlich diskutiert. SEPP

Simon Maringgele

Günther Galiano


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