Corona-Zeit

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VINSCHGER GESELLSCHAFT bereits zur Gänze genutzt wird und sozusagen „voll“ ist.

Graun, in Matsch oder Planeil, im Schlandrauntal, in Schnals oder anderswo. Die Südtiroler Jägerschaft hat vor einigen Jahren Steinwild hat besondere Lebensraumansprüche damit begonnen, Steinwild in den großen Kolonien einzufangen Steinwild hat ganz besonde- und in Gebieten freizulassen, die re Lebensraumansprüche. Es auf natürliche Weise nicht vom kommt nur dort vor, wo die Steinwild besiedelt worden wären. Hänge besonders steil, sonnig Nach und nach ist auf diese Weise und felsdurchsetzt sind, und eine kleine Kolonie in den Sarntaviel Gras als Nahrung zur Ver- ler Alpen gegründet worden, sie fügung steht. Nur dort, wo im zählt mittlerweile an die 40 Tiere. Winter der Schnee bald abrutscht, fühlt sich Steinwild wohl. Jeder, Niederwild der die Vinschger Berge kennt und unterwegs ist, hat SteinNiederwild, das sind Hasen, Das Steinwild hat ganz besondere böcke schon einmal gesehen: in Füchse, Hühnervögel, Drossel- Lebensraumansprüche.

und Entenvögel, spielt im Jagdjahr des durchschnittlichen Vinschger Jäger eine eher untergeordnete Rolle. Hasenjäger werden immer seltener. Für diese ganz besondere Art der Jagd bedarf es eines guten Jagdhundes, der den Hasen aufstöbert und dem Jäger entgegentreibt. Die Anzahl der Jäger, die diese besondere Art der Jagd ausüben, hat über die Jahre zwar abgenommen, so mancher passionierte Hasenjäger aber freut sich auch im Vinschgau immer noch, mit seinem treuen Gefährten loszuziehen. RED

Skiverbindung Langtaufers-Kaunertal abgelehnt dass nun endlich eine Entschei- „gute Entscheidung für die Gedung gefallen ist. Jahrzehntelang meinde Graun und den Obersei über das Thema diskutiert vinschgau getroffen.“ Noggler worden: „Jetzt ist endlich eine hofft, dass jetzt auch die StreiEntscheidung da, die zu respek- tereien bzw. Anfeindungen, zu tieren ist.“ Gleichzeitig werde denen es im Zusammenhang nun der Weg für eine alternative mit dem Projekt in Langtaufers Tourismusentwicklung in Lang- und darüber hinaus gekommen taufers frei. Noggler: „Gerade die ist, ein Ende finden. Die Oberg derzeitige Corona-Krise zeigt länder Gletscherbahn AG nahm e w „Hände gtaufers!“ uns, wie wichtig es ist, die Natur die Entscheidung klarerweise n a L n vo zu erhalten und nicht alles zu mit Bedauern und Enttäuschung erschließen.“ Dank der Verbin- zur Kenntnis. Das weitere Vordung der Skigebiete Schöneben gehen ist noch unklar. Es könnte und Haideralm sei die Gemeinde sein, dass gegen den Beschluss der Freien mittlerweile gut aufgestellt. Es der Landesregierung rekurriert Universität Bozen in Auftrag habe sich vieles zum Positiven wird. Andererseits ist auch eine gegeben. Doch auch diese Über- gewendet. Die Landesregierung Auflösung der Gesellschaft nicht prüfung erkannte nicht eindeutig habe mit der Ablehnung eine auszuschließen. LPA/SEPP positive Auswirkungen für die Region Obervinschgau: Die Vollständigkeit dieses Gutachtens wurde für diese Bewertung für die Landesregierung von der Anwaltschaft des Landes bestätigt. Für Maria Hochgruber Kuenzer ist es „völlig nachvollziehbar, dass es unterschiedliche Meinungen über eine wirtschaftliche Entwicklung in Langtaufers und im 325 588 3 oberen Vinschgau gibt. Doch 7 4 0 . » TEL gerade die aktuelle Situation regt ELLUNG T S E B zum Nachdenken an und zeigt auf, dass unberührte Natur eine wertvolle Ressource für zukünftige Entwicklung sein kann.“ BREITE

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BOZEN/LANGTAUFERS - Die Landesregierung hat sich am 15. April erneut mit dem Vorschlag für einen „ergänzenden Eingriff in der Skizone ‚Langtaufers’ in der Gemeinde Graun für die skitechnische Verbindung mit der Zone Kaunertal“ befasst und das Vorhaben abgelehnt. Bevor die Landesrätin für Raumentwicklung, Maria Hochgruber Kuenzer, den Beschluss auf die Tagesordnung der Landesregierungssitzung gesetzt hatte, waren zahlreiche Gutachten und Überprüfungen der Auswirkungen des Vorhabens eingeholt worden. Der Umweltbeirat des Landes hatte festgehalten, dass das Melagtal, in dem die Skiverbindung geplant war, als unberührtes Gebiet gelte. Zudem enthalte das Tal auf 1.900 Metern Meereshöhe urtümliche charakteristische Geländekammern, es gebe unzählige, kleinflächige Lebensräume mit einer hohen Biodiversität, darunter auch Arten, die international unter Schutz stehen. Die Gesamtbewertung des Standortes veranlasste den Umweltbeirat zu einem negativen Gutachten. „Südtirol zeichnet sich durch Vielfalt und Einzigartigkeit aus. Das gilt vor allem für die Naturlandschaften. Diese Vielfalt haben unsere Vorfahren geprägt und wir haben den Auftrag, sie zu erhalten“, beschreibt Maria Hochgruber Kuenzer ihre Verantwortung. Darüber hinaus hatte die Landesregierung ein sozio-ökonomisches Gutachten bei Experten

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