VINSCHGER GESELLSCHAFT
Klimawandel im Fokus Projektabschluss am OSZ Mals
Projektkoordinator Martin Daniel führte in die Projektarbeiten ein. MALS - Der Klimawandel mit allen seinen Facetten, Folgen und Ausfärbungen war das Schwerpunktthema der heurigen Projektarbeit „Klimawandel“ der Klassen 4A und 4B des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums am OSZ Mals. Am 4. Februar wurden die Projektergebnisse den 3. und 5. Klassen SoGym, der 3B der Sportoberschule und den Medien vorgestellt. Schuldirektor Werner Oberthaler wies in seinen Grußworten auf den Mehrwert derartiger Projekte hin. Er sprach den beteiligten Schüler*innen und Lehrkräften ein Kompliment
Diese Gruppe hat sich mit dem Thema „Klimafreundlich leben“ auseinandergesetzt.
für Wahl des Themas aus. Den eigentlichen Mehrwert des Projektes sieht Oberthaler darin, dass im Zuge des Projektes Vorschläge und Alternativen aufgezeigt wurden, „was jeder von uns konkret tun kann und sollte, um eine Chance gegen den Klima-Kollaps zu haben.“ Laut dem Projektkoordinator Martin Daniel bot der diesjährige Themenschwerpunkt gute Voraussetzungen für eine Behandlung des Themas aus der Sicht verschiedener Schulfächer. Bedauert hat Daniel, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel und dessen Folgen
seit mindestens 4 Jahrzehnten bekannt seien, die Politik aber bisher zum Großteil eklatant versagt habe. In 7 Gruppen hatten sich die Schüler*innen zusammen mit den Projektbegleitern mit unterschiedlichsten Aspekten zum Thema Klimawandel befasst. Die Ergebnisse der Recherchen, Interviews, Befragungen, Exkursionen und der Aufbereitung der Informationen wurden von den jeweiligen Schülergruppen in den Klassenräumen präsentiert. Die Palette der Unterthemen reichte von den Einflussfaktoren auf das Klima und ihre Auswirkungen,
dem Klimawandel und seinen unmittelbaren Auswirkungen auf den alpinen Lebensraum, den technischen Methoden der CO2-Absorption und der Wärmepumpe als klimaschonende Energiequelle bis hin zu geopolitischen Hindernissen einer gemeinsamen Klimapolitik und zur Frage, wie der Klimawandel unser tägliches Leben verändern wird. Eine Gruppe ging der Frage nach, wie man klimafreundlich leben kann und erarbeitete einen Katalog mit über 70 Maßnahmen bzw. Tipps für das OSZ Mals. SEPP
Praktische Berufe kennengelernt MALS/ST. VALENTIN A.D.H. - Die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und die Junghandwerker im lvh waren im Rahmen der Berufsinformationskampagne in den Mittelschulen von Mals und St. Valentin auf der Haide zu Gast. Dabei erfuhren die Schüler/innen von den vielfältigen Möglichkeiten im Gastgewerbe und im Handwerk und konnten bei den Betriebsbesichtigungen praktische Erfahrungen sammeln. Zunächst gab Georg Steiner, Mitglied des HGV-Ortsausschusses von Mals, einen Überblick über das Hotel- und Gastgewerbe in Südtirol. Anschließend informierte HGJ-Koordinatorin Hannah Tauber über die verschiedenen Berufe, Ausbildungsmöglich-
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Die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsinformationskampagne von HGJ und den Junghandwerkern im lvh.
keiten und Karrierechancen im Hotel- und Gastgewerbe. „Die Schüler haben gesehen, dass die Berufe sehr vielseitig sind, man viel in Kontakt mit Gästen aus aller Welt ist und gleichzeitig Berufserfahrungen im Ausland sammeln kann. Dies ist besonders
für junge Menschen interessant“, gab sich Georg Steiner überzeugt. Praktische Erfahrungen durften die Schüler/innen dann im Alpin & Relax Hotel „Das Gerstl“ in Schlinig. Rene Plattner, lvh-Ortsvertreter von Mals und Schlosser, sowie Daniela Folie, lvh-Ortsob-
frau von Graun und seit 17 Jahren in der Schlosserei Folie Metall in Reschen tätig, gaben Einblicke in die Welt des Handwerks und erzählten aus ihrem Berufsalltag. „Wir haben hauptsächlich mit Metall zu tun, aber je nach Trend auch in Kombination mit anderen Materialien wie Holz und Glas“, berichteten die beiden. Wie dies in der Praxis aussieht, das konnten die Jugendlichen dann hautnah beim Schlosser Martin Plangger, der Tischlerei Andreas Lechthaler und beim Mechaniker Auto Gerstl des Markus Gerstl sehen. Auch beim Unternehmen Habicher Holzbau GmbH konnten die Schüler/innen bei den einzelnen Arbeiten der Fachkräfte dabei sein. RED