Renato, der Sammler

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

„Spürbare Beruhigung“ SVP-Bezirksobleute: „Gesundheitswesen in Peripherie gestärkt“ SCHLANDERS - Die Obleute der

SVP-Bezirke Vinschgau und Pustertal, Albrecht Plangger und Meinhard Durnwalder, sowie der stellvertretende SVP-Bezirksobmann des Wipptales, Stefan Gufler, zeigen sich erfreut über die jüngsten Entwicklungen in den peripheren Krankenhäusern Innichen, Schlanders und Sterzing und loben in diesem Zusammenhang die Arbeit von Landesrat Thomas Widmann: „In den vergangenen Monaten wurden wichtige Entscheidungen getroffen, die zu einer spürbaren Beruhigung in unseren Krankenhäusern beigetragen haben“, berichten Durnwalder, Gufler und Plangger. Das Gesundheitswesen gehört in Südtirol zweifellos seit Jahren zu den politischen Dauerbrennern und hat die Wogen zuweilen hochgehen lassen. „Gerade mit der Sanität sind, sowohl beim Krankenhauspersonal wie bei der Bevölkerung im Allgemeinen, sehr viele Befürchtungen und Ängste verbunden – daher wird sie seit je her sehr emotional diskutiert“, erklärt Albrecht Plangger. Ganz besonders rund um die peripheren Krankenhäuser Innichen, Schlanders und Sterzing haben einige Entscheidungen der vergangenen Jahre für viel Unmut gesorgt: „Das Gesundheitswesen ist ein sehr sensibler Bereich. Es

werden“, erklärt Durnwalder. So werde beispielsweise in Innichen eine Rheuma-Rehabilitation installiert, in Sterzing bleibe die Neuro-Reha und in Schlanders werde es unter anderem auch eine neue Rheuma-Fachambulanz geben. Zudem werden einige Primariate neu ausgeschrieben, wie etwa in den Bereichen Allgemeinchirurgie und Anästhesie/Notfallmedizin. In den Krankenhäusern von Schlanders (im Bild) sowie Innichen und Sterzing ist es nach Ansicht von Spitzenvertretern der SVP-Bezirke Vinschgau, Pustertal und Wipptal in den vergangenen Monaten aufgrund wichtiger Entscheidungen zu einer „spürbaren Beruhigung“ gekommen.

ist verständlich, dass die Unsicherheit sowie die teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen für viel Missstimmung gesorgt haben“, so Stefan Gufler von der SVP Wipptal. Verbindliche Zusagen und Maßnahmen Umso erfreulicher sei es, so die drei SVP-Bezirksobleute, dass es in den vergangenen Monaten zu einer spürbaren Beruhigung gekommen sei: „Es hat nicht nur verbindliche Zusagen, sondern auch bereits konkrete Maßnahmen in den peripheren Krankenhäusern gegeben. Dies sind wichtige Signale, die dazu beitragen verlorenes Vertrauen

wieder zurück zu gewinnen“, so der SVP-Bezirksobmann des Pustertales, Meinhard Durnwalder. Dabei heben die Bezirksobleute die Garantie qualitativ hochwertiger Angebote in den Bereichen Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Palliation sowie die Sicherstellung der Poliambulatorien, der Notaufnahmen und der klinischen Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und Notfallmedizin an allen Krankenhäusern hervor. „Zudem ist es im Sinne des Erhalts und Ausbaus wichtig, dass auch an den peripheren Krankenhäusern Innichen, Schlanders und Sterzing spezialisierte Fachbereiche neu geschaffen oder weiterhin garantiert

Ernst der Lage erkannt Die drei SVP-Bezirksobleute Durnwalder, Gufler und Plangger lobten in diesem Zusammenhang die Bemühungen des Landesrates Thomas Widmann sowie des Generaldirektors Florian Zerzer: „Nicht nur wir, sondern auch die Verantwortlichen der Krankenhäuser Innichen, Schlanders und Sterzing haben den Eindruck, dass der Landesrat und der Generaldirektor den Ernst der Lage und die Bedeutung einer gut funktionierenden medizinischen Versorgung in den peripheren Gebieten erkannt haben“. Der Weg, so die Bezirksobleute, zeige eindeutig in die richtige Richtung: „Nun gilt es, diesen Weg weiter zu beschreiten, um das Vertrauen in unser Gesundheitswesen Schritt für Schritt zurück zu gewinnen“, erklärt Durnwalder. RED

AUFGESPÜRT & AUSGEGRABEN (30)

Mit drei Buchstaben zur Weltherrschaft Was hatte der Sommer nicht alles zu bieten. Den heißesten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen, Greta Thunberg, die sich mit einem Segelschiff über den Atlantik aufmacht und die Prognose, dass uns auf der Erde noch mickrige 140 Jahre bleiben, wenn wir so weitermachen. Man könnte die Sonne verdunkeln, um so eine Abkühlung zu erzielen, meinen einige. Ein entsprechendes Projekt wird derzeit von Bill Gates finanziert, der seit Jahrzehnten zu den reichsten Menschen der Welt gehört. Begonnen hatte sein Aufstieg bereits Mitte der 70er Jahre mit der Gründung der Firma Microsoft. Heute läuft auf mindestens 80 % aller PCs sein Produkt Windows. Dabei waren die Anfänge auf den Home-PCs mehr als bescheiden. Mouse war noch der englische Begriff für ein Nagetier, dafür gab es kleine, monochrome 12-Zoll-Bildschirme, Disketten mit einer Speicherkapazität von 360 KB und ein Betriebssystem, bei dem jeder Befehl in eine Kommandozeile eingetippt werden musste. Disk Operating System, abgekürzt DOS, war die Grundlage der Personal Computer – und für Bill Gates‘ Reichtum. Mit DIR konnte

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man das Verzeichnis abrufen, DEL löschte eine Datei und CHKDSK meldete den Status des Datenträgers. Wer sich noch mit der Textverarbeitung Word in der DOS-Version abmühte, kann sich vielleicht erinnern, dass Texte am Bildschirm nicht so dargestellt werden konnten, wie sie dann später ausgedruckt erschienen. Doch das waren nicht die einzigen Einschränkungen, die schon damals als hinderlich empfunden wurden. Das System konnte nur maximal 1 MB an Hauptspeicher verwalten. Im Vergleich dazu braucht beispielsweise eine PDF-Datei von der Vinschger allein in der webtauglichen Version bereits mehr als viermal so viel. Auch Musikhören am Computer war nicht möglich. Immerhin piepsen war drin. Da klang die Ouvertüre aus Rossinis „Wilhelm Tell“ wie ein früher Klingelton. Es hat sich viel geändert. Auch Z das Wetter.


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